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**Case Identifier:** 08b1f89d-96ab-52f9-a28e-a19b49776d76
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.08.2018 II 2017 111
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2017-111_2018-08-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2017 111

Entscheid vom 20. August 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung 
für die direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, 
Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Gewinn- und Kapitalsteuer (Veranlagung 2013; 
geldwerte Leistung)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ AG wurde per 26. Oktober 2010 mit Sitz in 
U.________/SZ gegründet. Sie bezweckt Promotion und Verwaltung von 
Liegenschaften; kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, Grundeigentum 
erwerben, belasten, veräussern und verwalten, Finanzierungen für eigene oder 
fremde Rechnung vornehmen sowie Garantien und Bürgschaften für 
Tochtergesellschaften und Dritte eingehen. Das Aktienkapital besteht seit 23. Mai 
2013 aus 10'000 Namenaktien zu einem Nennwert von je Fr. 100.--. 
Hauptaktionär mit einer Beteiligung von 48% ist B.________ (gemäss Aktienbuch 
ab 01.01.2013), welcher zugleich auch die Funktion als Verwaltungsratspräsident 
(mit Einzelunterschrift) neben zwei weiteren Verwaltungsräten (mit 
Kollektivunterschrift zu zweien) einnimmt. 

Mit Veranlagungsverfügung 2013 vom 14. Juli 2015 wurde die A.________ AG 
kantonal mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 3'193'300.-- (satzbestim-
mend: Fr. 3'373'300.--) und mit einem steuerbaren Kapital von Fr. 13'119'000.-- 
(satzbestimmend: Fr. 13'119'000.--) sowie bundessteuerlich mit einem steuerba-
ren und satzbestimmenden Reingewinn von Fr. 3'373'300.-- veranlagt. U.a. wur-
den abweichend zur Selbstdeklaration bei der Berechnung des steuerbaren 
Reingewinns Fr. 50'000.-- als geldwerte Leistung aus der unterpreislichen Ver-
äusserung des Motorbootes Cranchi Endurance 41 (Jahrgang 2007) an den 
Hauptaktionär B.________ aufgerechnet.

B. Gegen die Aufrechnung erhob die A.________ AG am 20. Juli 2015 bei der 
Steuerkommission/Verwaltung für die direkte Bundessteuer (StK/VdBSt) Ein-
sprache (vgl. Einspracheakten 2013 act. 66), welche diese mit Einspracheent-
scheid vom 24. November 2017 abwies (vgl. Einspracheakten 2013 act. 1 ff.).

C. Gegen den Einspracheentscheid der StK/VdBSt vom 24. November 2017 
erhebt die A.________ AG mit Eingabe vom 21. Dezember 2017 (Postaufgabe) 
Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz.

D. Mit Vernehmlassung vom 10. Januar 2018 schliesst die StK/VdBSt auf Ab-
weisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Soweit die Beschwerdeführerin Aufsichtsbeschwerde erhebt, da die Prü-
fung der Unterlagen nicht korrekt erfolgt sei, und dazu Rechtsverzögerungsbe-
schwerde, da die Einsprache seit dem 20. Juli 2015 bei der Steuerkommission 

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gelegen habe, welche sich mit dem Einspracheentscheid vom 24. November 
2017 über zwei Jahre Zeit genommen habe, braucht hier darauf nicht weiter ein-
gegangen zu werden. 

Gegenüber der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kommt der Aufsichtsbe-
schwerde nur subsidiäre Bedeutung zu. Fehler bei der Sachverhaltsermittlung 
und der Beweiswürdigung können mit dem ordentlichen Rechtsmittel der Be-
schwerde gerügt werden, weshalb die Aufsichtsbeschwerde insofern unzulässig 
ist (vgl. § 85 des Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009). 

Wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung sowie wegen anderen Ver-
letzungen von Amtspflichten kann bei der übergeordneten Aufsichtsbehörde Auf-
sichtsbeschwerde geführt werden (§ 86 Abs. 1 JG). Der Vollzug des kantonalen 
Steuergesetzes (StG; SRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 steht jedoch unter 
der Aufsicht des Regierungsrates (§ 122 Abs. 1 StG). Der Vollzug des Bundes-
gesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) vom 14. Dezember 
1990 steht unter der Aufsicht des Finanzdepartements; der Regierungsrat hat die 
Oberaufsicht (§ 2 der kantonalen Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über 
die direkte Bundessteuer [VVzDBG; SRSZ 171.111] vom 20.12.1994). Mithin 
fehlt es an der Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der Auf-
sichtsbeschwerde. 

Soweit gestützt auf § 128 StG (betreffend die kantonalen Steuern) und § 3 
VVzDBG (betreffend die direkte Bundessteuer) von der Anwendbarkeit von § 6 
Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 
1974 auszugehen ist, wonach die unrechtmässige Verweigerung oder Verzöge-
rung den Verfügungen gleichgestellt ist, ist die am 21. Dezember 2017 einge-
reichte Rechtsverzögerungsbeschwerde mangels Rechtsschutzinteresse zudem 
als gegenstandslos zu betrachten, nachdem bereits zuvor am 24. November 
2017 über die Einsprache der Beschwerdeführerin entschieden worden war.

2. Streitgegenstand im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet die Frage, 
ob die Beschwerdeführerin durch den Verkauf des Motorboots Cranchi Endu-
rance 41 zu einem Verkaufspreis von Fr. 175'000.-- (inkl. MWST) an den Haupt-
aktionär und Verwaltungsratspräsidenten eine verdeckte Gewinnausschüttung 
vorgenommen hat. Umstritten und zu prüfen ist daher, ob der Verkaufspreis von 
Fr. 175'000.--, der zu der nicht anerkannten Abschreibung von Fr. 122'812.-- ge-
führt hat, dem Verkehrswert entsprochen hat oder (erheblich) darunter (Aufrech-
nung im Gewinn Fr. 50'000.--) gelegen ist. 

In tatsächlicher Hinsicht kann festgehalten werden, dass die Beschwerdeführerin 
mit Kaufvertrag vom 28. Juli 2011 (Liefertermin: 10.8.2011) von der C.________ 

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AG das Motorboot Cranchi Endurance 41, Jahrgang 2007, zum Preis von 
Fr. 265'000.-- (inkl. MWST) kaufte (vgl. Einspracheakten 2013 act. 102). Gemäss 
Rechnung der D.________ GmbH vom 13. November 2011 tätigte die Be-
schwerdeführerin sodann zusätzliche Investitionen für Elektro-Installationen von 
Fr. 32'812.40 (inkl. MWST) (vgl. Einspracheakten 2013 act. 103). Mit Rechnung 
vom 15. Januar 2013 verkaufte die Beschwerdeführerin das Motorboot inkl. Zu-
behör zum Preis von Fr. 175'000.-- (inkl. MWST) an den Hauptaktionär und Ver-
waltungsratspräsidenten (vgl. Einspracheakten 2013 act. 105). 

Die Steuerverwaltung veranschlagte dagegen für den Verkauf des Motorbootes 
unter Berücksichtigung der Zusatzinvestitionen einen Verkehrswert von 
Fr. 225'000.--. Die von der Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom August 
2011 bis Januar 2013 (17 Monate) geltend gemachte erforderliche Abschreibung 
des Buchwertes auf den Entnahmewert von Fr. 175'000.-- erachtete die Steuer-
verwaltung im Umfang von Fr. 50'000.-- nicht als geschäftsmässig begründet und 
nahm deshalb in der Erfolgsrechnung der Beschwerdeführerin eine entsprechen-
de Aufrechnung im Gewinn vor. 

3.1 Der steuerbare Reingewinn der juristischen Person setzt sich gemäss 
Art. 58 Abs. 1 DBG zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter 
Berücksichtigung des Saldovortrages des Vorjahres (Bst. a), allen vor Berech-
nung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des Geschäftser-
gebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem Aufwand 
verwendet werden (Bst. b), sowie den der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebe-
nen Erträgen mit Einschluss der Kapital-, Aufwertungs- und Liquidationsgewinne 
(Bst. c). Die Regelungen im Steuerharmonisierungsgesetz (StHG) bzw. im kan-
tonalen Recht bezüglich des geschäftsmässig begründeten Aufwandes (Art. 24 
Abs. 1 Bst. a StHG bzw. § 64 Abs. 1 Bst. b StG/SZ) und der nicht gutgeschriebe-
nen Erträge (Art. 24 Abs. 1 Bst. b StHG bzw. § 64 Abs. 1 Bst. c StG/SZ) stimmen 
damit inhaltlich überein. Nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem 
Aufwand gehören gemäss Art. 58 Abs. 1 Bst. b DBG (bzw. entspr. § 64 Abs. 1 
Bst. b StG/SZ) insbesondere: Kosten für die Anschaffung, Herstellung oder 
Wertvermehrung von Gegenständen des Anlagevermögens; geschäftsmässig 
nicht begründete Abschreibungen und Rückstellungen; Einlagen in die Reserven; 
Einzahlung auf das Eigenkapital aus Mitteln der juristischen Person, soweit sie 
nicht aus als Gewinn versteuerten Reserven erfolgen sowie offene und verdeckte 
Gewinnausschüttungen und geschäftsmässig nicht begründete Zuwendungen an 
Dritte.

3.2 Die Frage, ob ein Aufwand geschäftsmässig begründet ist, beantwortet die 
Betriebs- oder Unternehmenswirtschaftslehre. Geschäftsmässig begründet sind 

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Kosten, wenn sie aus unternehmenswirtschaftlicher Sicht vertretbar erscheinen; 
nach der Rechtsprechung sind Aufwendungen dann geschäftsmässig begründet, 
wenn sie mit dem erzielten Erwerb unternehmenswirtschaftlich in einem unmittel-
baren und direkten (organischen) Zusammenhang stehen. Somit muss alles, was 
nach kaufmännischer Auffassung in guten Treuen zum Kreis der Unkosten ge-
rechnet werden kann, steuerlich als geschäftsmässig begründet anerkannt wer-
den. Dabei spielt keine Rolle, ob ein Betrieb auch ohne den infrage stehenden 
Aufwand ausgekommen wäre und ob dieser Aufwand im Sinne einer rationellen 
und gewinnorientierten Betriebsführung zweckmässig war. Nicht dazu zählen 
namentlich Aufwendungen, welche die Gesellschaft einzig für den privaten Le-
bensaufwand des Aktionärs oder einer ihm nahestehenden Person erbringt. Sie 
dürfen nicht unter dem Vorwand von Geschäfts- oder Repräsentationsspesen  
als Geschäftsaufwand verbucht werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
2C_697/2014 vom 1.5.2015 Erw. 2.2; 2C_273/2013 und 2C_274/2013 vom 
16.7.2013 Erw. 3.2 publiziert in StE 2013 B 93.5 27). 

3.3 Zum steuerbaren Reingewinn gehören praxisgemäss namentlich Zuwen-
dungen der Gesellschaft an die Anteilsinhaber oder ihnen nahe stehende Dritte, 
die einem Aussenstehenden nicht oder zumindest nicht in gleichem Masse ge-
währt würden. Solche geldwerten Leistungen sind nach der Rechtsprechung im-
mer dann anzunehmen, wenn (a) die Gesellschaft keine oder keine gleichwertige 
Gegenleistung erhält, (b) der Aktionär bzw. Gesellschafter direkt oder indirekt 
(z.B. über eine ihm nahe stehende Person oder Unternehmung) einen Vorteil er-
hält, der einem Dritten unter gleichen Bedingungen nicht zugebilligt worden wäre, 
die Leistung also insofern ungewöhnlich ist, und (c) der Charakter dieser Leis-
tung für die Gesellschaftsorgane erkennbar war (BGE 140 II 88 Erw. 4.1 S. 92 f.; 
BGE 131 II 593 Erw. 5.1 S. 607; BGE 82 I 288 Erw. 1 S. 291 f.).

Zu den geldwerten Leistungen zählen auch Ertragsverzichte zugunsten des Akti-
onärs oder einer ihm nahestehenden Person, die bei der Gesellschaft zu einer 
entsprechenden Kürzung des in der Erfolgsrechnung ausgewiesenen Gewinnes 
führen. Diese Form der geldwerten Leistung wurde früher als "stille Kapitalent-
nahme" oder als "Gewinnvorwegnahme" bezeichnet, obwohl handelsrechtlich gar 
keine Gewinne "vorweggenommen" werden können. Solche Ertragsverzichte lie-
gen vor, wenn die Gesellschaft auf ihr zustehende Einnahmen ganz oder teilwei-
se verzichtet und die entsprechenden Erträge direkt dem Aktionär oder diesem 
nahestehenden Personen zufliessen bzw. wenn diese nicht jene Gegenleistung 
erbringen, welche die Gesellschaft von einem unbeteiligten Dritten fordern würde 
(dazu Urteil des Bundesgerichts 2C_272/2011 vom 5.12.2011 Erw. 3.3.1). Die 
Voraussetzungen für die Annahme und für die Bemessung der Gewinnvorweg-

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nahmen (bzw. Ertragsverzichte) richten sich nach den gleichen Grundsätzen wie 
bei den übrigen geldwerten Leistungen (BGE 113 Ib 23 Erw. 2d S. 25 f.).

3.4 Was die Beweislast anbetrifft, gilt die Grundregel, dass die Steuerbehörden 
die objektive Beweislast für steuerbegründende und -erhöhende Tatsachen und 
die steuerpflichtige Person diejenige für steueraufhebende und mindernde Tat-
sachen trägt (BGE 133 II 153 Erw. 4.3 S. 158).

Bei einem von der steuerpflichtigen Gesellschaft erfolgswirksam verbuchten Auf-
wandposten liegt es damit grundsätzlich an dieser, den Nachweis zu erbringen, 
dass diese Erfolgsminderung geschäftsmässig begründet ist (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts 2C_697/2014 vom 1.5.2015 Erw. 2.3; siehe auch Urteil des Bundes-
gerichts 2C_232/2015 und 2C_233/2015 vom 20.8.2015 Erw. 5.1). Kann sie hier-
für sachliche Gründe, das heisst genügende Tatsachen für den Nachweis der 
geschäftsmässigen Begründetheit anführen, kommt der aus Art. 50 Abs. 1 Bst. a 
DBG abgeleitete Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz für die   
Steuerbilanz zum Tragen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_273/2013 und 
2C_274/2013 vom 16.7.2013 Erw. 3.3 publiziert in StE 2013 B 93.5 27; siehe 
auch Urteil des Bundesgerichts 2C_644/2013 vom 21.10.2013 Erw. 3.2).

Bezieht ein Beteiligter unbestrittenermassen Leistungen von der Gesellschaft, so 
stellt sich die Frage, ob diesen Leistungen eine angemessene Gegenleistung 
gegenübersteht. Der Nachweis der Gegenleistung ist dabei grundsätzlich durch 
die Verbuchung von Leistungen des Beteiligten an die Gesellschaft als erbracht 
anzusehen (Massgeblichkeit der Handelsbilanz). Ist von der grundsätzlichen 
Massgeblichkeit der Handelsbilanz auszugehen, trägt die Steuerverwaltung die 
Beweislast dafür, dass die Gegenleistung nicht angemessen ist (d.h. einem Dritt-
vergleich nicht standhält). Hat die Steuerverwaltung ein solches Missverhältnis 
zwischen Leistung und Gegenleistung dargetan, so ist es Sache der steuerpflich-
tigen Gesellschaft, die damit begründete Vermutung zu entkräften, dass die Leis-
tung ihren Ursprung bloss in den engen persönlichen und wirtschaftlichen Bezie-
hungen zwischen Gesellschaft und Leistungsempfänger hat, und den objektiven 
Zusammenhang des Aufwandpostens mit der Unternehmenstätigkeit zu bewei-
sen; misslingt dieser Beweis, trägt die steuerpflichtige Gesellschaft die Folgen 
der Beweislosigkeit (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 2C_1157/2016 und 
2C_1158/2016 vom 2.11.2017 Erw. 4.2.3; 2C_51/2016 und 2C_52/2016 vom 
10.8.2016 Erw. 2.1; 2C_30/2010 vom 19.5.2010 Erw. 2.3).

4.1 Als massgeblicher Verkehrswert gilt der Erlös, der am Stichtag bei einem 
Verkauf an einen unabhängigen Dritten hätte erzielt werden können. Als Ver-
kehrswert wird im Allgemeinen der Wert verstanden, zu welchem eine Sache 

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oder ein Vermögenswert am freien Markt zu einem bestimmten Zeitpunkt ver-
äussert werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_1036/2014 und 
2C_1037/2014 vom 21.4.2015 Erw. 3 publiziert in: Schwyzer Steuerpraxis [StPS] 
2015 S. 14 ff.). Der Verkehrswert eines Vermögensgegenstandes ist in der Regel 
in erster Linie marktorientiert anhand von Vergleichspreisen zu ermitteln. Was ein 
unabhängiger Dritter auf dem freien Markt bezahlt hätte, lässt sich am zuverläs-
sigsten aufgrund der tatsächlich gehandelten Preise, also nach der Vergleichs-
methode ermitteln (siehe BGE 115 Ib 408 Erw. 2c S. 410 f. betreffend Vorrang 
der Vergleichsmethode bei der Grundstücksbewertung). Bei der Ermittlung des 
Verkehrswertes handelt es sich zum Teil um eine Ermessensfrage (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 2A.5/2002 vom 3.7.2002 Erw. 2.3).

4.2 Die Vorinstanzen veranschlagen den Verkehrswert für den Verkauf des 
Motorbootes auf Fr. 225'000.--. Der nutzungs- und altersbedingte Wertverlust ei-
nes Aktivums werde durch Abschreibungen berücksichtigt. Gemäss "Merkblatt A 
1995 – Schifffahrt" der Eidg. Steuerverwaltung würden die ordentlichen Ab-
schreibungen auf dem Buchwert für den nutzungs- und altersbedingten Wertver-
lust im Zeitraum August 2011 bis Januar 2013 für 17 Monate gerechnet 17% der 
gesamten Anlagekosten von Fr. 297'812.-- (Erwerbspreis Fr. 265'000.-- zzgl. zu-
sätzliche Investitionen Fr. 32'812.--) betragen. Daraus ergebe sich eine ordentli-
che Abschreibung von Fr. 50'628.--. Indem eine Abschreibung von gesamthaft 
Fr. 72'812.-- akzeptiert und lediglich Fr. 50'000.-- als geldwerte Leistung aufge-
rechnet worden sei, sei eine höhere Abschreibung auf den Zusatzinvestitionen 
gewährt worden. Es seien jedoch keine Gründe ersichtlich, die Zusatzinvestitio-
nen beim Verkauf vollständig abzuschreiben (vgl. angefochtener Entscheid 
Erw. 3.3). Zudem sei es unwahrscheinlich, dass im Vergleich zum Neupreis des 
Motorbootes im Mai 2007 von ungefähr Fr. 440'000.-- nach dem Kauf des Motor-
bootes im August 2011 zum Kaufpreis von Fr. 265'000.-- bis zum Weiterverkauf 
im Januar 2013 nochmals ein Wertverlust im Umfang der geltend gemachten  
Abschreibung von Fr. 122'812.-- entstanden sein soll. Auch in Anbetracht der 
Tatsache, dass der Verkehrswert in der neuen Versicherungspolice mit 
Fr. 250'000.-- kalkuliert worden sei, erscheine der unter Berücksichtigung der Zu-
satzinvestitionen ermittelte Verkehrswert von Fr. 225'000.-- (Verkaufspreis 
Fr. 175'000.-- zuzüglich Aufrechnung Fr. 50'000.--) nicht überhöht (vgl. angefoch-
tener Entscheid Erw. 3.4). Die eingereichten Vergleichsangebote von Motorboo-
ten und der Preisniveauindexvergleich seien zu wenig spezifisch, um eine über 
die anerkannten Abschreibungen von Fr. 72'812.-- hinausgehende Werteinbusse 
rechtfertigen zu können (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 3.5). Der Nachweis 
für die geschäftsmässige Begründetheit einer übermässigen Abschreibung bzw. 

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den tieferen Wiederverkaufswert des Bootes sei nicht erbracht worden (vgl. an-
gefochtener Entscheid Erw. 3.6).

4.3 Die Beschwerdeführerin beruft sich für den vereinbarten Entnahmepreis 
von Fr. 175'000.-- im Wesentlichen darauf, dass ein Bootskauf sich nicht nach ir-
gendwelchen Abschreibungen richte, sondern nach Angebot und Nachfrage (vgl. 
Beschwerde, Ziff. 3.2). Das Boot sei massiv über dem Verkehrswert versichert 
gewesen (vgl. Beschwerde, Ziff. 3.3/3.4). Man habe nach bestem Wissen und 
Gewissen versucht, nach Eingang der Veranlagungsverfügung vom 14. Juni 
2015 bereits am 24. Juli 2015 vergleichbare Boote auf dem Markt zu finden und 
zu vergleichen. Die Preise hätten im Jahr 2015 zwischen EUR 85'000 und 
EUR 150'000 gelegen. Die Boote kosteten heute noch im Jahr 2017 durchschnitt-
lich EUR 99'500 bzw. EUR 112'950 (vgl. Bf-act. 2 u. 3). Bei den Booten gebe es 
keinen feststellbaren Unterschied, in welchem Land in Europa es gekauft oder 
verkauft werde. Den Unterschied könne nur die Wartung, die Betriebsstunden 
und der Zustand machen. Die Kaufkraftparitäten belegten dies zudem (vgl. Be-
schwerde, Ziff. 3.5).

4.4 Der Beschwerdeführerin kann insofern beigepflichtet werden, dass sich der 
Verkehrswert grundsätzlich nicht einfach dadurch ermitteln lässt, indem von den 
gesamten Anlagekosten (Erwerbspreis zzgl. Zusatzinvestitionen) ausgegangen 
wird und davon die zulässigen (planmässigen) Abschreibungen abgezogen wer-
den (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 3.3.). Die ordentlichen (periodischen, re-
gelmässigen) Abschreibungen bilden regelmässig nicht genau den tatsächlichen 
Wertverlust ab, auch wenn sie steuerlich als geschäftsmässig begründet gelten, 
sofern die in den Merkblättern vorgegebenen Abschreibungssätze eingehalten 
werden. Dies ändert jedoch nichts daran, dass es sich um Pauschalen handelt, 
die im Einzelfall nicht dem nutzungs- und altersbedingten Wertverlust und daher 
der effektiven Wertverminderung eines Vermögensgegenstandes entsprechen. 
Auch aus den Versicherungswerten lassen sich nicht ohne weiteres hinreichend 
zuverlässige Schlüsse auf den Verkehrswert ziehen, da bei den Angaben in den 
Versicherungspolicen regelmässig mit einem höheren Marktpreis gerechnet wird 
(vgl. angefochtener Entscheid Erw. 3.4). Im Sinne von Hilfsinstrumenten können 
diese Werte dennoch in die Beurteilung eines Verkehrswertes einfliessen. Beim 
Versicherungswert hat die Vorinstanz der erwähnten Höherbewertung zudem mit 
einem Einschlag von rund 10 % (Versicherungswert von Fr. 250'000.--; ermittel-
ter Verkehrswert von Fr. 225'000.--) Rechnung getragen. 

Umgekehrt ist es aber auch fraglich, ob und/oder inwieweit die von der Be-
schwerdeführerin im Nachhinein aufgrund von Verkaufsangeboten auf bekannten 
Internet-Bootsbörsen (www.theyachtmarket.com; www.yachtworld.com) erhobe-

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nen Angebotspreise genügend aussagekräftig (repräsentativ) sind. Es lässt sich 
nicht näher überprüfen, ob sich die herangezogenen Vergleichsobjekte in Bezug 
auf den Zustand und die Ausstattung mit dem vorliegenden Boot vergleichen las-
sen und ob den Angebotspreisen im Einzelfall auch keine unüblichen Verhältnis-
se (z.B. Notverkauf) zugrunde liegen. Das fällt umso mehr ins Gewicht, als die 
von der Beschwerdeführerin erhobenen Angebotspreise eine auffallend grosse 
Bandbreite aufweisen und letztlich auch (noch) keine tatsächlich gehandelten 
Preise darstellen. 

4.5 Selbst wenn jedoch mit der Beschwerdeführerin davon ausgegangen wird, 
die tatsächlichen gehandelten Kaufpreise für vergleichbare Objekte hätten im Ju-
ni 2015 (rund 2½ Jahre später) zwischen EUR 85'000.-- und EUR 150'000.-- 
bzw. im Dezember 2017 (rund 5 Jahre später) bei durchschnittlich EUR 112'950 
bzw. EUR 99'900 gelegen, muss der von der Beschwerdeführerin für den Stich-
tag (Rechnung vom 15. Januar 2013) festgelegte Kaufpreis von Fr. 175'000.-- 
dennoch als erheblich zu tief unter dem Verkehrswert erscheinen. Denn wie die 
Vorinstanzen zu Recht einwenden (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 3.5), wäre 
bei den erst im Nachhinein erhobenen Angebotspreisen der zwischenzeitliche 
nutzungs- und altersbedingte Wertverlust in jedem Fall noch aufzurechnen, und 
müssten die erhobenen Angebotspreise auch (ungeachtet der Kaufkraftparitäten) 
zu dem am Stichtag massgebenden Kurs von Euro (EUR) in Schweizer Franken 
(Jahresendkurs per 31.12.2012: EUR 1 = CHF 1.2068) umgerechnet werden. 
Zudem wären weitere Kosten im Zusammenhang mit der Einfuhr von im Ausland 
gekauften Motorbooten in die Schweiz (Verzollung, Transport, Mehrwertsteuer, 
Homologation und Zulassung, usw.) hinzuzurechnen. Vor allem aber sind im vor-
liegenden Fall auch noch die zusätzlichen Investitionen für Elektro-Installationen 
von Fr. 32'812.-- zu berücksichtigen. Der Meinung der Beschwerdeführerin, dass 
diese Mehrkosten nicht oder nur mit ca. Fr. 5'000.-- nach der zweiten Saison auf-
zurechnen seien (Beschwerde, Ziff. 3.1), kann nicht gefolgt werden. Werden die-
se zusätzlich getätigten Investitionen (ungeachtet der Möglichkeit der Sofortab-
schreibungen im Kanton Schwyz) beim späteren Verkauf des Kaufobjektes nach 
(nur gerade knapp) zwei Saisons an den Hauptaktionär und Verwaltungsratsprä-
sidenten (zu einem untersetzten Preis) nicht entsprechend überwälzt, wird zu 
Recht (auch bezüglich dieser Kosten) auf eine verdeckte Gewinnausschüttung 
erkannt (vgl. hierzu auch Entscheid VGer BS vom 13.6.2006 publiziert in BStPra 
5/2007 S. 441-445 [unterlassene Überwälzung von Renovationskosten], abrufbar 
unter www.steuerverwaltung.bs.ch/steuersystem/steuerrechtsprechung).

4.6 Bei der Prüfung der geschäftsmässigen Begründetheit des Abschreibungs-
aufwands kommt hinzu, dass sich unweigerlich die Frage stellen muss, ob das 

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Motorboot von der Beschwerdeführerin überhaupt (ausschliesslich) zu geschäftli-
chen Zwecken benötigt worden ist und nicht (zumindest teilweise auch) der priva-
ten Nutzung gedient hat. Wie den Akten entnommen werden kann, erfolgte durch 
die Eidg. Steuerverwaltung für die Nutzung des Motorbootes ausserhalb der un-
ternehmerischen Tätigkeit in den Steuerperioden 01.10.2010-31.12.2012 für die 
Zeit 01.08.2011-31.12.2011 und 01.01.2011-31.12.2012 eine Vorsteuerkorrektur 
(aufgrund Verwendung ausserhalb der unternehmerischen Tätigkeit) durch Ver-
steuerung der Umsätze auf dem annäherungsweise ermittelten Jahresmietpreis 
(+10% nicht direkt zuordenbare Aufwendungen und Gewinn) für die Nutzung des 
Motorbootes ausserhalb der unternehmerischen Tätigkeit (vgl. Einspracheakten 
2013 act. 104 u. 106). Der enge Konnex zum Unternehmenszweck, woraus sich 
eine geschäftsmässige Begründetheit ableiten liesse, ist demnach nicht oder je-
denfalls nur teilweise gegeben. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es daher im 
Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Abschreibung des Buchwertes auf den 
Entnahmewert von Fr. 175'000.-- nicht vollumfänglich als geschäftsmässig be-
gründeter Aufwand anerkannt und eine (zumindest) teilweise Aufrechnung im 
Gewinn von Fr. 50'000.-- vorgenommen wurde. Die Vorinstanzen haben ihr Er-
messen damit nicht überschritten.

4.7 Schliesslich vermag auch der Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. Be-
schwerde, Ziff. 2), dass es sich beim Käufer des Motorbootes zwar um den Akti-
onär mit der grössten Beteiligung handle, dieser aber nicht die Aktienmehrheit 
besitze, und sämtliche Aktionäre dem Verkauf zum Preis von Fr. 175'000.-- zu-
gestimmt hätten, das Vorliegen einer verdeckten Gewinnausschüttung nicht aus-
zuschliessen. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin braucht nicht 
zwingend eine Mehrheitsbeteiligung vorzuliegen. Nach der herrschenden Lehre 
und Rechtsprechung genügt es, wenn (zum objektiven Tatbestandsmerkmal des 
Beteiligungsverhältnisses bzw. der Gesellschaftereigenschaft) die Beherr-
schungsmöglichkeit gegenüber der leistenden Gesellschaft gegeben ist (vgl. 
hierzu Brülisauer/Mühlemann, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum 
Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, 
3. Aufl. 2017, N 261 ff. zu Art. 58 DBG). Als Verwaltungsratspräsident (mit Ein-
zelunterschrift) nahm dieser zugleich im Verwaltungsrat eine Schlüsselposition 
ein und konnte bestimmenden Einfluss auf die Entscheidungen der Beschwerde-
führerin nehmen. Die Beherrschungsmöglichkeit gegenüber der leistenden Ge-
sellschaft genügt, damit der Tatbestand einer verdeckten Gewinnausschüttung 
erfüllt werden kann. Die Tatsache, dass dieser bloss Minderheitsaktionär (ohne 
Mehrheitsbeteiligung) ist, vermag auch die geschäftsmässige Begründetheit der 
Leistung nicht zu rechtfertigen.

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5. Die Beschwerde erweist sich daher insgesamt als unbegründet, soweit 
darauf eingetreten werden kann, weshalb sie abzuweisen ist. Dem Ausgang des 
Verfahrens entsprechend sind die Kosten der Beschwerdeführerin zu überbinden 
(§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie 
hat am 13. Januar 2018 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- bezahlt, so 
dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanzen (2)
- den Gemeinderat ________ (A)
- und die Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bun-

dessteuer, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. August 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. September 2018