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**Case Identifier:** 62b854da-c453-584d-90dd-fc2262bb603a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-29
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 29.07.2019 SK2 2018 8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2018-8_2019-07-29.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Beschluss vom 29. Juli 2019

Referenz SK2 18 8

Instanz II. Strafkammer 

Besetzung Hubert, Vorsitzender
Pritzi und Brunner
Nydegger, Aktuar

Parteien X._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG David Brassel
Grossfeldstrasse 45, 7320 Sargans 

gegen

Y._____
Beschwerdegegner 1
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Flavia Buchli Jörimann
Masanserstrasse 35, Postfach 414, 7001 Chur 

und

Z._____
Beschwerdegegner 2
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG Hermann Just
Masanserstrasse 35, Postfach 414, 7001 Chur 

Gegenstand Ungetreue Geschäftsbesorgung, Datenbeschädigung etc.

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Anfechtungsobj. Einstellungsverfügung Staatsanwaltschaft Graubünden vom 
12.02.2018, mitgeteilt am 15.02.2018 (Proz. Nr. VV.2013.3805)

Mitteilung 30. Juli 2019

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I. Sachverhalt

A. Am 11. Juli 2013 liess die X._____ (nachfolgend: Geschädigte) bei der Kan-
tonspolizei Graubünden Strafanzeige bzw. Strafantrag gegen Z._____ und 
Y._____ wegen Diebstahls einreichen. Am 3. Juli 2013 habe A._____, kaufmänni-
sche Angestellte bei der Geschädigten, im Privathaus von Y._____ in O.1_____ 
festgestellt, dass der PC aus dem technischen Büro am Geschäftssitz entfernt 
worden sei und sich in O.1_____ in der Wohnung von Y._____ befunden habe. 
Zudem habe A._____ eine Offerte für die Baustelle "B._____" kontrollieren und 
einen Begleitbrief ohne Briefkopf schreiben müssen.

Nach erfolgter Anzeige brachte Y._____ der Geschädigten den PC zurück. In der 
Folge liess die Geschädigte ausrichten, sie habe feststellen müssen, dass früher 
auf dem PC vorhanden gewesene Dateien offensichtlich gelöscht worden seien 
(z.B. Dateien mit Offerte und Rechnung zur Baustelle "C._____"). Aufgrund der 
Wochenrapporte sei bekannt, dass Regiearbeiten im Umfang von 249 ½ h geleis-
tet worden seien. Diese Regiearbeiten seien nicht in Rechnung gestellt worden. 
Es bestehe der Verdacht, dass diese Dateien gelöscht und abgeändert worden 
seien in der Zeit, in welcher der PC ausserhalb der Geschäftsräumlichkeiten im 
Besitz von Y._____ und Z._____ gewesen sei.

Zudem sei Y._____ mehrfach aufgefordert worden, Abrechnungen für gewisse 
Baustellen vorzunehmen und Unterlagen zu liefern. Dem sei er nicht nachgekom-
men, sodass sich der Verwaltungsrat veranlasst gesehen habe, gestützt auf An-
nahmen Rechnung zu stellen. Dies sei von Y._____ nicht beanstandet worden. Er 
habe eine Akontozahlung von CHF 20'000.00 am 29. Mai 2013 geleistet. Im Ver-
lauf der Zeit habe sich herausgestellt, dass Y._____ bei verschiedenen Kunden 
mit zum Teil längst abgeschlossenen Bauten die Schlussabrechnung nicht erstellt 
habe. Auch habe er es unterlassen, angemessene Akontozahlungen anzufordern. 
Des Weiteren bestehe der Verdacht, dass Y._____ in der jüngeren Vergangenheit 
Arbeiten für mehrere Baustellen zu tief kalkuliert habe (z.B. Überbauung am 
Schulhausplatz in O.2_____).

In gleicher Weise sei zur Klärung der betrieblichen Vergangenheit bzw. der gros-
sen Verluste die Schlussabrechnung für verschiedene Objekte verlangt worden. 
Auch diese Unterlagen habe er nicht produziert.

B. Am 5. November 2013 reichte die Geschädigte Strafanzeige bzw. Strafan-
trag gegen Y._____ wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Datenbeschädigung, 
evtl. Sachentziehung und gegen Z._____ wegen Datenbeschädigung ein. Das 

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Unternehmen der Geschädigten habe während Jahren und Jahrzehnten floriert. 
Anfang 2013 sei dann aber festgestellt worden, dass sich für das Jahr 2012 erst-
mals ein Geschäftsverlust in Höhe von ca. CHF 300'000.00 ergeben habe.

C. Am 31. März 2014 erstattete die Geschädigte Strafanzeige bzw. Strafantrag 
gegen Y._____ wegen Unterdrückung von Urkunden, Betrug, Urkundenfälschung 
etc. Dabei wurde Y._____ vorgeworfen, er habe zum einen bezüglich der Baustel-
le "C._____" CHF 91'615.84 zu wenig fakturiert. Zum anderen habe er veranlasst, 
dass im Zusammenhang mit der Baustelle "D._____" der Betrag von CHF 
8'617.70 absichtlich nicht auf das Konto der X._____bau, sondern auf ein unbe-
kanntes Konto der X._____ bezahlt worden sei. Schliesslich wurde ihm eine 
nachträgliche Abänderung von Wochenrapporten, mithin eine Urkundenfälschung 
gemäss Art. 251 StGB, vorgeworfen.

D. Mit ergänzender Strafanzeige vom 28. Juli 2015 brachte die Geschädigte 
unter anderem vor, am 3. Juli 2013 sei eine Akontorechnung bezüglich der Bau-
stelle "J._____" im Umfang von CHF 215'952.25 gestellt worden. Ein Eingang die-
ses Betrages habe bei der X._____ nicht verzeichnet werden können. Eine Rech-
nungskopie sei in der Buchhaltung der X._____ nicht vorhanden gewesen.

E. Mit ergänzender Strafanzeige vom 13. August 2015 brachte die Geschädig-
te vor, am 28. Juli 2010 sei Herrn E._____ Rechnung über CHF 455'510.60 ge-
stellt worden (Rechnung Nr. 50206), welche von diesem diskussionslos beglichen 
worden sei. Offensichtlich sei jedoch der Wert der von der X._____ erbrachten 
Leistungen um einiges höher gewesen. Es sei davon auszugehen, dass seitens 
der X._____ gegenüber Herrn E._____ Leistungen im Umfang von CHF 
843'700.00 erbracht worden seien. Mit Bezug auf den in Rechnung gestellten Be-
trag verbleibe eine Differenz von CHF 388'190.00.

F. Gestützt auf die oberwähnten Strafanzeigen führte die Staatsanwaltschaft 
Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) gegen Y._____ und Z._____ ein 
Strafverfahren wegen "ungetreuer Geschäftsbesorgung etc.".

G. Am 20. Januar 2017 erliess die Staatsanwaltschaft drei Parteimitteilungen 
i.S.v. Art. 318 Abs. 1 StPO, wobei sie mit Bezug auf Y._____ und Z._____ die 
Einstellung des Strafverfahrens bezüglich einer Reihe von Tatbeständen in Aus-
sicht stellte.

H. Mit Einstellungsverfügung vom 12. Februar 2018 stellte die Staatsanwalt-
schaft das Strafverfahren gegen Y._____ und Z._____ wegen "ungetreuer Ge-
schäftsbesorgung etc." ein. Die Verfahrenskosten im Umfang von CHF 5'195.00 

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wurden Y._____ zur Hälfte, d.h. im Betrag von CHF 2'597.50, überbunden. Ihm 
wurde zudem eine Entschädigung von CHF 13'389.00 zugesprochen. Z._____ 
wurde mit CHF 3'416.35 entschädigt.

I. Dagegen erhob die Geschädigte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit 
Eingabe vom 26. Februar 2018 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubün-
den und stellte folgende Rechtsbegehren:

1. Es sei die angefochtene Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft 
Graubünden vom 12./15. Februar 2018, Proz.Nr. VV.2013.3805/MC 
aufzuheben und es sei die Staatsanwaltschaft anzuweisen, die Stra-
funtersuchung weiterzuführen und Anklage beim zuständigen Regio-
nalgericht zu erheben.

2. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten 
der beschuldigten Personen oder der Staatskasse.

3. Formeller Antrag:

Es seien dem unterzeichneten Rechtsvertreter der Beschwerdeführe-
rin die gesamten Verfahrensakten für 20 Tage zur Einsichtnahme zur 
Verfügung zu stellen und ihm während derselben Frist die Möglichkeit 
zu gewähren, die vorliegende Beschwerde zu präzisieren.

Zudem erneuerte die Beschwerdeführerin zwei bereits im Vorverfahren gestellte 
Beweisanträge. Zum einen sei eine buchhalterische Expertise namentlich zur Fra-
ge zu erstellen, ob der Beschwerdeführerin durch die Geschäftsführung des Be-
schwerdegegners 1 ein Schaden entstanden sei. Zum anderen sei ein Bericht ei-
ner Fachperson einzuholen, welche sich zum Aufbau des Programms "F._____" 
der Firma G._____, O.3_____, äussere. Schliesslich seien H._____ und I._____ 
als Zeugen zu befragen.

J. Mit Verfügung des Vorsitzenden der II. Strafkammer des Kantonsgerichts 
von Graubünden vom 27. Februar 2018 wurde die Beschwerdeführerin aufgefor-
dert, dem Kantonsgericht von Graubünden bis zum 12. März 2018 eine Sicher-
heitsleistung von CHF 3'000.00 für Kosten und Entschädigungen zu überweisen. 
Im Weiteren wurde dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Akteneinsicht statt-
gegeben.

Die Sicherheitsleistung wurde von der Beschwerdeführerin innert Frist einbezahlt.

K. Mit Stellungnahme vom 12. März 2018 beantragte die Staatsanwaltschaft 
die kostenfällige Abweisung der Beschwerde.

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L. Mit Stellungnahme vom 3. April 2018 beantragte Y._____ (nachfolgend: 
Beschwerdegegner 1) die Abweisung der Beschwerde, unter voller Kosten- und 
Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

M. Mit Stellungnahme vom 3. April 2018 beantragte Z._____ (nachfolgend: 
Beschwerdegegner 2) die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten 
sei, unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be-
schwerdeführerin.

N. Mit Replik vom 3. Mai 2018 hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechts-
begehren fest, soweit sie die Einstellungsverfügung als solche betrafen.

O. Mit Schreiben vom 14. Mai 2018 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie 
auf eine Duplik verzichte.

P. Mit Duplik vom 23. Mai 2018 (Beschwerdegegner 2) bzw. 11. Juni 2018 
(Beschwerdegegner 1) hielten die Beschwerdegegner an ihren Rechtsbegehren 
fest.

Q. Auf die weitere Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf 
die Erwägungen in der angefochtenen Einstellungsverfügung wird, soweit erfor-
derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 322 Abs. 2 sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit 
Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 
(EGzStPO; BR 350.100) kann gegen Einstellungsverfügungen der Staatsanwalt-
schaft beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde geführt werden. Die 
Behandlung der Beschwerde fällt in die Zuständigkeit der II. Strafkammer des 
Kantonsgerichts von Graubünden (Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung 
[KGV; BR 173.110]). Die Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet 
einzu-reichen (Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). Die beschwerde-
führende Partei hat dabei genau anzugeben, welche Punkte des Entscheides bzw. 
der Verfügung sie anficht (Art. 385 Abs. 1 lit. a StPO), welche Gründe einen ande-
ren Entscheid nahelegen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO) und welche Beweismittel sie 
anruft (Art. 385 Abs. 1 lit. c StPO). Mit Beschwerde können gemäss Art. 393 Abs. 
2 StPO sowohl Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), als 
auch die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) 

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gerügt werden. Ferner kann die Rüge der Unangemessenheit (lit. c) erhoben wer-
den.

1.2. Die Beschwerde hat sich gegen konkrete Beschlüsse, Verfügungen und 
Verfahrenshandlungen zu richten. Auf eine Beschwerde mit bloss pauschaler Kri-
tik an der angeblich mangelhaften Untersuchungsführung und deren Einfluss auf 
die Qualität der Beweise, oder mit der abstrakte Fragen der Rechtsanwendung 
unterbreitet werden, ist nicht einzutreten. Die Beschwerdeinstanz ist keine Art "Er-
satz-Untersuchungsbehörde", welche gestaltend Einfluss auf die Untersuchung 
oder die Modalitäten der Untersuchungsführung nimmt (vgl. Andreas J. Keller, in: 
Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafpro-
zessordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 2014, N 12a zu Art. 393 StPO; Niklaus Ober-
holzer, Grundzüge des Strafprozessrechts, 3. Aufl., Bern 2012, Rz. 1597). Der 
Gegenstand des Beschwerdeverfahrens wird damit durch den angefochtenen Be-
schluss bzw. die angefochtene Verfügung oder Verfahrenshandlung begrenzt; 
durch die Beschwerdeinstanz kann - abgesehen von Fällen der Rechtsverweige-
rung oder -verzögerung - grundsätzlich nur überprüft werden, was von der Vor-
instanz entschieden wurde.

1.3. Zur Beschwerde legitimiert sind entgegen dem Wortlaut von Art. 322 Abs. 2 
StPO nicht nur die Parteien, sondern auch die anderen Verfahrensbeteiligten nach 
Art. 105 StPO, soweit sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung 
oder Änderung eines Entscheids haben, d.h. soweit sie durch die Einstellungsver-
fügung beschwert sind (vgl. Art. 382 Abs. 1 StPO). Geschädigte können die Ein-
stellungsverfügung - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - nur 
dann anfechten, wenn sie sich als Privatkläger konstituiert haben (Art. 118 Abs. 1 
StPO; Urteil des Bundesgerichts 1B_298/2012 vom 27. August 2012 E. 2.1; Rolf 
Grädel/Matthias Heiniger, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N 6 zu Art. 322 StPO; 
Nathan Landshut/Thomas Bosshard, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 
2014, N 9 zu Art. 322 StPO). Als geschädigte Person gilt, wer durch die Straftat in 
seinen Rechten unmittelbar verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Ob tatsäch-
lich eine tatbestandsmässige, rechtswidrige und schuldhafte Straftat vorliegt, wird 
erst im Endentscheid festgestellt. Bis dahin bleibt sie eine blosse Hypothese (vgl. 
Goran Mazzucchelli/Mario Postizzi, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N 20 zu 
Art. 115 StPO).

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1.4. Die Beschwerdeführerin ist betreffend der angezeigten und untersuchten 
Straftaten grundsätzlich als geschädigte Person im Sinne von Art. 115 Abs. 1 
StPO anzusehen (vgl. aber unten Erwägungen 6.2, 12.3 und 13). Sie hat sich frist- 
und formgerecht als Privatklägerin im Straf- und Zivilpunkt konstituiert (vgl. StA 
act. 1.7), womit sie zur Beschwerdeerhebung legitimiert ist. Die von ihr am 26. Fe-
bruar 2018 erhobene Beschwerde erweist sich zudem als fristgerecht. Ob die Be-
schwerde auch dem Begründungserfordernis zu genügen vermag, ist im entspre-
chenden Sachzusammenhang zu erörtern. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich 
einzutreten.

1.5. Sofern die Beschwerdeführerin den Zeitpunkt der Zustellung der angefoch-
tenen Einstellungsverfügung rügt und vorbringt, dadurch habe ihr Rechtsvertreter 
die Beschwerde ohne eingehendes Studium verfassen müssen (vgl. Beschwerde, 
S. 3), ist sie nicht zu hören. Sie macht in diesem Zusammenhang geltend, just an 
jenem Tag, an dem sie Rechtsanwalt lic. iur. David Brassel mandatiert habe (15. 
Februar 2018), sei die angefochtene Einstellungsverfügung versandt worden, und 
dies nachdem die Einstellung des Strafverfahrens bereits vor Jahresfrist und er-
neut im Herbst 2017 angekündigt worden sei. Zwischen der Staatsanwaltschaft 
und R._____, dem Verwaltungsratspräsidenten der Beschwerdeführerin, war al-
lerdings zuvor vereinbart worden, dass die Einstellungsverfügung in der Kalen-
derwoche 7, mithin zwischen dem 12. und dem 18. Februar 2018, erlassen werde 
(vgl. StA act. 1.83). Der am 15. Februar 2018 und damit in der für den Erlass der 
Einstellungsverfügung vereinbarten Zeitspanne vorgenommene Wechsel der 
Rechtsvertretung fällt daher grundsätzlich in den Verantwortungsbereich der Be-
schwerdeführerin. Der gleichzeitige Versand der Einstellungsverfügung erfolgte 
durch die Staatsanwaltschaft unter diesen Umständen nicht treuwidrig, zumal die 
Beschwerdeführerin nicht geltend macht, sie habe der Staatsanwaltschaft den 
(geplanten) Anwaltswechsel mitgeteilt.

2. Die Beschwerdeführerin stellte in ihrer Beschwerde den Antrag auf Einsicht 
in die Verfahrensakten. Diesem Ersuchen wurde mit Verfügung des Vorsitzenden 
der II. Strafkammer vom 27. Februar 2018 (KG act. D.1) stattgegeben. Die Be-
schwerdeführerin liess in ihrer (nach erfolgter Akteneinsicht eingereichten) Replik 
vom 3. Mai 2018 (KG act. A.5) den Antrag auf Akteneinsicht dementsprechend 
unerwähnt, sodass es dabei sein Bewenden hat.

3.1. Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung der angefochtenen Einstel-
lungsverfügung und die Anweisung an die Staatsanwaltschaft, die Strafuntersu-
chung weiterzuführen und Anklage beim zuständigen Regionalgericht zu erheben. 
In diesem Zusammenhang stellt bzw. erneuert sie auch mehrere Beweisanträge.

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3.2. Die Staatsanwaltschaft stellte das Strafverfahren gegen die Beschwerde-
gegner mit der Begründung ein, es hätten sich im Verlaufe der Untersuchung kei-
ne strafrechtlich relevanten Sachverhalte herauskristallisiert (Einstellungsverfü-
gung, E. 7 [S. 10]), ein strafbares Verhalten lasse sich nicht rechtsgenüglich 
nachweisen (Einstellungsverfügung, E. 8 [S. 13 und 16]) bzw. ein entsprechender 
Verdacht habe nicht erhärtet werden können (Einstellungsverfügung, E. 8 [S. 17] 
und E. 9).

3.3. Die Staatsanwaltschaft hält an der verfügten Einstellung des Strafverfah-
rens fest und beantragt im Beschwerdeverfahren die kostenfällige Abweisung der 
Beschwerde (KG act. A.2). Der Beschwerdegegner 1 beantragt ebenfalls die Ab-
weisung der Beschwerde, unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten 
der Beschwerdeführerin (KG act. A.4). Der Beschwerdegegner 2 beantragt die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter vollumfänglicher 
Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin (KG act. 
A.3).

3.4. Die Staatsanwaltschaft verfügt gemäss Art. 319 Abs. 1 StPO u.a. die Ein-
stellung des Verfahrens, wenn kein Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage 
rechtfertigt (lit. a), wenn kein Straftatbestand erfüllt ist (lit. b) oder wenn Rechtferti-
gungsgründe einen Straftatbestand unanwendbar machen (lit. c). Der Entscheid 
über die Einstellung eines Verfahrens hat sich nach dem Grundsatz "in dubio pro 
duriore" zu richten. Danach darf eine Einstellung durch die Staatsanwaltschaft 
grundsätzlich nur bei klarer Straflosigkeit oder offensichtlich fehlenden Prozess-
voraussetzungen angeordnet werden. Hingegen ist, sofern die Erledigung mit ei-
nem Strafbefehl nicht in Frage kommt, Anklage zu erheben, wenn eine Verurtei-
lung wahrscheinlicher erscheint als ein Freispruch. Ist ein Freispruch genauso 
wahrscheinlich wie eine Verurteilung, drängt sich in der Regel, insbesondere bei 
schweren Delikten, eine Anklageerhebung auf. Bei zweifelhafter Beweis- oder 
Rechtslage hat nicht die Staatsanwaltschaft über die Stichhaltigkeit des strafrecht-
lichen Vorwurfs zu entscheiden, sondern das zur materiellen Beurteilung zustän-
dige Gericht. Der Grundsatz, dass im Zweifel nicht eingestellt werden darf, ist 
auch bei der Überprüfung von Einstellungsverfügungen zu beachten (vgl. zum 
Ganzen BGE 143 IV 241 E. 2.2.1. m.w.H.).

Ein Fall von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO liegt vor, wenn der ursprünglich vorhande-
ne Anfangsverdacht nicht in einem Mass erhärtet werden konnte, dass sich eine 
Anklage rechtfertigt, d.h. wenn unter einer Gesamtwürdigung der Beweise nicht 
mit einem verurteilenden Erkenntnis des Gerichtes gerechnet werden kann und 
auch keine konkret zu erhebenden Beweismittel mehr erkennbar sind, die das Re-

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sultat im gegenteiligen Sinn beeinflussen könnten (vgl. Beschluss des Kantonsge-
richts von Graubünden SK2 14 39 vom 11. Februar 2015, E. 2, mit Hinweis auf 
PKG 1997 Nr. 36 E. 5). Die Sachverhaltsfeststellung obliegt indes grundsätzlich 
dem urteilenden Gericht. Die Staatsanwaltschaft und die Beschwerdeinstanz dür-
fen bei Entscheiden über die Einstellung eines Strafverfahrens den Sachverhalt 
daher nicht wie ein urteilendes Gericht feststellen. Sachverhaltsfeststellungen 
müssen in Berücksichtigung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" jedoch auch 
bei Einstellungen zulässig sein, soweit gewisse Tatsachen "klar" bzw. "zweifels-
frei" feststehen, so dass im Falle einer Anklage mit grosser Wahrscheinlichkeit 
keine abweichende Würdigung zu erwarten ist. Davon kann indes nicht ausge-
gangen werden, wenn eine abweichende Beweiswürdigung durch das Gericht 
ebenso wahrscheinlich erscheint. Den Staatsanwaltschaften ist es nach dem 
Grundsatz "in dubio pro duriore" lediglich bei einer unklaren Beweislage untersagt, 
der Beweiswürdigung des Gerichts vorzugreifen. Sachverhaltsfeststellungen der 
Staatsanwaltschaften sind im Rahmen von Art. 319 Abs.1 lit. b und c StPO in der 
Regel gar notwendig. Auch insoweit gilt jedoch, dass der rechtlichen Würdigung 
der Sachverhalt "in dubio pro duriore", d.h. der klar erstellte Sachverhalt zugrunde 
gelegt werden muss (BGE 143 IV 241 E. 2.3.2.).

4. Die Staatsanwaltschaft führt in der Einstellungsverfügung aus, bezüglich 
welcher Punkte der Verdacht auf möglicherweise strafbare Handlungen geprüft 
wurde, nämlich (vgl. Einstellungsverfügung, E. 6.1-6.4):

• Entfernung eines PCs der Firma aus deren Räumlichkeiten sowie Löschung 
von darin enthaltenen Daten (Art. 139 StGB, evtl. Art. 141 StGB und Art. 
144bis StGB).

• Vergütung von CHF 8'617.70 seitens von I._____ auf das Konto von 
Y._____ für von der Firma ausgeführte Arbeiten auf der Baustelle D._____ 
und unterlassene Gutschrift auf das Bankkonto der X._____ (Art. 138 
StGB) sowie Verwendung des Firmennamens X._____ statt X._____, um 
eventuell Zahlungen auf ein eigenes Bankkonto des Beschuldigten zu ver-
anlassen (Art. 146 StGB).

• Durch Nicht- oder Zuwenig-Fakturierung von Arbeitsleistungen und Regiea-
rbeiten der X._____ ein finanzieller Schaden für die Firma verursacht, so 
bezüglich Baustelle C._____, Baustelle E._____, Baustelle J._____ sowie 
von Arbeitsleistungen betreffend seine Privathäuser in O.1_____/O.4_____ 
und O.5_____ (Art. 158 StGB).

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• Abänderung von Arbeits- und Wochenrapporten (Art. 146 StGB und Art. 
251 StGB).

Zu diesen Punkten äussert sich die Staatsanwaltschaft in den nachfolgenden Er-
wägungen (vgl. Einstellungsverfügung, E. 7 und 8) und gelangt zum Schluss, dass 
diesbezüglich das Verfahren gegen Y._____ und Z._____ einzustellen sei. Ge-
genstand des Beschwerdeverfahrens können demnach von vornherein nur dieje-
nigen (zur Anzeige gebrachten und untersuchten) Lebenssachverhalte sein, be-
züglich welcher die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens verfügt hat 
(vgl. oben Erwägung 1.2). Sofern die Beschwerdeführerin weitere zur Anzeige ge-
brachte Lebenssachverhalte in ihrer Beschwerde thematisiert - so etwa die gel-
tend gemachte Entwendung eines zweiten Computers zu einem späteren Zeit-
punkt (vgl. Beschwerde, S. 15 f. und S. 22) -, geht dies über den beschriebenen 
Gegenstand des Beschwerdeverfahrens hinaus, sodass darauf nicht einzutreten 
ist. Dementsprechend kann an dieser Stelle offen bleiben, ob die Staatsanwalt-
schaft alle zur Anzeige gebrachten Lebenssachverhalte einer gesetzlich vorgese-
henen Erledigung zugeführt hat. Es bleibt lediglich anzumerken, dass - sollte dem 
nicht so sein - bezüglich der zwar angezeigten, aber in der Einstellungsverfügung 
unerwähnt gebliebenen Lebenssachverhalte keine implizite Nichtanhandnahme 
oder implizite Einstellung des Verfahrens vorliegt, gegen welche die Beschwerde 
zulässig wäre. Denn eine implizite Nichtanhandnahme oder implizite Einstellung 
des Verfahrens steht nur dann zur Diskussion, wenn die Staatsanwaltschaft einen 
Strafbefehl erlassen oder Anklage beim Gericht erhoben hat (vgl. zum Ganzen 
Beschluss des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 17 50 vom 27. März 2018, 
E. 1.2 m.w.H.), nicht aber, wenn - wie allenfalls vorliegend - eine Einstellungsver-
fügung nur bezüglich eines Teils der angezeigten bzw. untersuchten Lebenssach-
verhalte ergeht.

5.1. Was die Entfernung eines Computers der Geschädigten aus deren Räum-
lichkeiten und die Löschung darauf enthaltener Daten (vgl. Einstellungsverfügung, 
E. 6.1) anbelangt, macht die Staatsanwaltschaft zur Begründung der Einstellung 
geltend, der Beschwerdegegner 1 habe auf glaubhafte Weise geltend gemacht, 
nach den Spannungen mit den Firmenmitinhabern den fraglichen Computer zu 
sich nach Hause genommen zu haben, um dort in Ruhe als Geschäftsführer wei-
terarbeiten zu können. Nach der Intervention der Firma habe er den Computer aus 
freien Stücken zurückerstattet. Der rechtsgenügende Nachweis, dass der Be-
schwerdegegner 1 der Firma den Computer entwendet habe, um sich damit un-
rechtmässig zu bereichern, könne nicht erbracht werden. Ebenfalls sei nicht be-
wiesen, dass der Beschwerdegegner 1 durch sein Verhalten der Firma einen er-

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heblichen Nachteil im Sinne einer Sachentziehung zuzufügen gewollt habe und 
zugefügt habe.

Auf dem Computer seien zwar Daten gelöscht worden, wobei ein Teil habe wie-
derhergestellt werden können. Bei den gelöschten Daten handle es sich jedoch 
nicht um geschäftsrelevante Daten. Insofern könne dahingestellt bleiben, ob der 
Beschwerdegegner 1 als Geschäftsführer der Firma befugt gewesen sei, Daten 
vom Computer der Firma zu löschen. Diesbezüglich sei lediglich darauf hinzuwei-
sen, dass die auf dem PC enthaltenen Daten in Papierform vorhanden gewesen 
seien. Auch in diesem Fall könne eine Schädigungsabsicht im Sinne von Art. 
144bis StGB nicht rechtsgenügend nachgewiesen werden.

Dasselbe gelte mutatis mutandis auch für den Beschwerdegegner 2. Neue Be-
weismittel, die das Beweisergebnis beeinflussen könnten, seien nicht ersichtlich 
(vgl. Einstellungsverfügung, E. 7).

5.2. Sofern die Beschwerdeführerin die Entfernung eines weiteren Computers 
thematisiert (vgl. Beschwerde, S. 15 f. und S. 22), bildet dies, wie erwähnt (vgl. 
oben Erwägung 4), nicht Gegenstand der Einstellungsverfügung. Diese äussert 
sich nur zu jenem Computer, den der Beschwerdegegner 1 (unbestrittenermas-
sen) während 9 Tagen bei sich zuhause hatte. Auf die entsprechenden Aus-
führungen bezüglich des "zweiten" Computers ist daher nicht weiter einzugehen.

Bezüglich des in der Einstellungsverfügung erwähnten Computers bringt die Be-
schwerdeführerin lediglich vor, die unrechtmässige Bereicherung sei ebenso we-
nig ein Tatbestandsmerkmal der Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB wie die 
Schädigungsabsicht. Beide Gründe würden von der Staatsanwaltschaft zu Un-
recht für die Einstellung der Strafuntersuchung betreffend Art. 141 StGB herange-
zogen (Beschwerde, S. 22).

5.3. Die Beschwerdeführerin verkennt damit den Aufbau der Begründung in der 
Einstellungsverfügung. Wie Ziff. 6.1 der Einstellungsverfügung zu entnehmen ist, 
prüfte die Staatsanwaltschaft die vorgeworfene Entfernung des Computers aus 
den Räumlichkeiten der Firma sowie die mutmassliche Löschung der darauf ent-
haltenen Daten unter den Tatbeständen des Diebstahls (Art. 139 StGB), der 
Sachentziehung (Art. 141 StGB) sowie der Datenbeschädigung (Art. 144bis StGB). 
Wenn sodann in Ziff. 7 der Einstellungsverfügung zur Begründung ausgeführt 
wird, der rechtsgenügende Nachweis, dass der Beschwerdegegner 1 der Firma 
den Computer entwendet habe, um sich damit unrechtmässig zu bereichern, kön-
ne nicht erbracht werden, so ist offensichtlich, dass sich diese Begründung auf 

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den Tatbestand des Diebstahls bezieht, der als besonderes subjektives Un-
rechtsmerkmal die Absicht unrechtmässiger Bereicherung verlangt. Sodann wird 
erwogen, es sei nicht bewiesen, dass der Beschwerdegegner 1 durch sein Verhal-
ten der Firma einen erheblichen Nachteil im Sinne einer Sachentziehung zuzufü-
gen gewollt habe und zugefügt habe. Diese Aussage bezieht sich - worauf denn 
auch hingewiesen wird - auf die Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB. Abgese-
hen davon ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Begründung der Staatsanwalt-
schaft in der Sache selbst unzutreffend wäre. Der Beschwerdegegner 1 war zum 
Zeitpunkt der Mitnahme des Computers zu sich nach Hause nach wie vor als Ge-
schäftsführer bei der Geschädigten angestellt, sodass das von ihm gewählte Vor-
gehen angesichts der bestandenen Spannungen im Unternehmen nicht unüblich 
erscheint. Gegen eine deliktische (Aneignungs-)Absicht des Beschwerdegegners 
1 spricht sodann auch die Tatsache, dass er A._____, kaufmännische Angestellte 
bei der Geschädigten, zu sich nach Hause beordert hat, um diverse geschäftliche 
Tätigkeiten zu verrichten. Dabei musste ihm bewusst sein, dass sie den Computer 
wiedererkennen könnte. Dies zeigt, dass sich der Beschwerdegegner nicht veran-
lasst sah, bezüglich der Mitnahme des Computers etwas zu verbergen, was ein 
Fehlen deliktischer Beweggründe annehmen lässt. Jedenfalls wäre namentlich 
mangels Nachweises der Aneignungsabsicht bzw. der Absicht unrechtmässiger 
Bereicherung mit einer Verurteilung wegen Diebstahls gemäss Art. 139 StGB nicht 
zu rechnen. Dasselbe gilt bezüglich der Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB, 
da unter den geschilderten Umständen ein Vorsatz bezüglich der Zufügung eines 
erheblichen Nachteils nicht angenommen werden kann. Die von der Staatsanwalt-
schaft in diesem Punkt verfügte Verfahrenseinstellung ist daher zu bestätigen.

5.4. Was die Einstellung bezüglich der Datenbeschädigung gemäss Art. 144bis 
StGB anbelangt, bringt die Beschwerdeführerin vor, es sei vom Gericht zu prüfen, 
ob die unbestrittenermassen gelöschten Dokumente geschäftsrelevant gewesen 
seien und ob der Beschwerdeführerin durch die Löschung ein erheblicher Nachteil 
zugefügt worden sei. Die Beschwerdeführerin habe aufgrund der fehlenden Daten 
Rechnungen aufgrund von Schätzungen stellen müssen, was im Hinblick auf die 
mögliche Vermögensschädigung infolge zu tiefer Rechnungen und den drohenden 
Imageschaden einen erheblichen Nachteil für die Beschwerdeführerin darstelle. 
Es obliege nicht dem Staatsanwalt, einen Entscheid des Gerichts vorwegzuneh-
men. Eventualvorsatz oder Versuch seien strafbar. Der Grundsatz "in dubio pro 
duriore" sei anzuwenden und die Staatsanwaltschaft zu verpflichten, gegen die 
beiden Beschwerdegegner Anklage zu erheben (Beschwerde, S. 22).

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5.5. Zunächst übersieht die Beschwerdeführerin bei ihrer Begründung, dass 
weder ein erheblicher Nachteil (analog Art. 141 StGB) noch ein Vermögensscha-
den Voraussetzung einer Datenbeschädigung im Sinne von Art. 144bis StGB ist. 
Da die Beschwerdeführerin - auch noch im Beschwerdeverfahren - nicht anzuge-
ben vermag, welche Daten gelöscht worden seien, und keine weiteren Beweismit-
tel ersichtlich oder genannt werden, welche Antworten darauf liefern könnten, 
kann auch nicht entschieden werden, ob der Beschwerdegegner 1 zur Löschung 
dieser Daten befugt gewesen wäre oder nicht. Insofern kann ihm eine unbefugte 
Löschung von Daten nicht rechtsgenügend nachgewiesen werden, sodass mit 
einer Verurteilung wegen Datenbeschädigung gemäss Art. 144bis StGB nicht zu 
rechnen ist. Dasselbe gilt auch für den Beschwerdegegner 2, sofern er überhaupt 
in die vorgeworfene Löschung von Daten involviert war. Die Einstellungsverfügung 
erweist sich somit auch in diesem Punkt als begründet.

6.1. Bezüglich der Baustelle D._____ (vgl. Einstellungsverfügung, E. 6.2) erwog 
die Staatsanwaltschaft, I._____ habe den Betrag von CHF 8'617.70 auf das Bank-
konto des Beschwerdegegners 1 für Arbeiten der Geschädigten überwiesen. Die 
entsprechende (ihm anvertraute) Geldsumme hätte er in der Folge weiterleiten 
müssen, was jedoch unterblieben sei. Er bestreite, dabei eine deliktische Absicht 
gehabt zu haben. Vielmehr habe es sich um einen Fehler der Bank gehandelt. Er 
habe die K._____ Bank aufgefordert, den fraglichen Betrag auf das Konto der Ge-
schädigten zu überweisen, habe aber versehentlich die Kontonummer eines sei-
ner Bankkonti angegeben. Nach seiner Intervention habe die K._____ Bank den 
Fehler sofort behoben und sich dafür entschuldigt. Das von der K._____ Bank an 
ihn adressierte Schreiben bestätige diese Behauptung. Auch in diesem Fall sei der 
rechtsgenügende Nachweis, dass der Beschwerdegegner 1 in Bereicherungsab-
sicht gehandelt habe, nicht erbracht.

6.2. Die Beschwerdeführerin moniert zunächst eine unrichtige Feststellung des 
Sachverhaltes durch die Staatsanwaltschaft. So habe nicht I._____, sondern der 
Beschwerdegegner 1 selbst den Betrag von CHF 8'617.70 auf sein eigenes Pri-
vatkonto überwiesen (vgl. Beschwerde, S. 23). Dies dürfte zwar zutreffen. Jedoch 
gab I._____ gegenüber der Staatsanwaltschaft an, er habe für die auf der Baustel-
le D._____ ausgeführten Arbeiten die Hälfte der in Rechnung gestellten Beträge 
an den Beschwerdegegner 1 überwiesen (vgl. StA act. 1.78). Es dürfte sich damit 
nach derzeitiger Aktenlage so verhalten haben, dass I._____ den von ihm zu be-
zahlenden Betrag auf ein Konto überwies, welches der aus ihm und dem Be-
schwerdegegner 1 bestehenden einfachen Gesellschaft gehörte; von dort transfe-
rierte der Beschwerdegegner 1 das Geld weiter. Was das von I._____ einbezahlte 

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Geld anbelangt, so ist diesbezüglich - wie die Beschwerdeführerin selbst andeutet 
(vgl. Beschwerde, S. 23 f.) - I._____ als Geschädigter mit Blick auf eine allfällige 
Veruntreuung zu betrachten. Sofern die Beschwerdeführerin sich gegen eine 
diesbezügliche Verfahrenseinstellung zu richten gedenkt, ist dem entgegenzuhal-
ten, dass sie - mangels Geschädigtenstellung mit Bezug auf die von I._____ 
überwiesenen Gelder - von vornherein nicht zur Anfechtung der Einstellungsverfü-
gung legitimiert ist. Darauf ist somit nicht einzutreten. Daran ändert - entgegen 
dem, was die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint (vgl. Beschwerde, S. 24) - 
nichts, dass es sich beim Tatbestand der Veruntreuung gemäss Art. 138 StGB 
(grundsätzlich) um ein Offizialdelikt handelt.

Zu prüfen bleibt daher (einzig) die vom Beschwerdegegner 1 getätigte Überwei-
sung des Betrages von CHF 8'617.70 auf sein Privatkonto bzw. die damit zusam-
menhängende Rechnungstellung im Namen der Geschädigten. Gegen die An-
nahme der Staatsanwaltschaft, dem Beschwerdegegner 1 könne nicht rechts-
genüglich nachgewiesen werden, dass er mit Bereicherungsabsicht gehandelt ha-
be, wendet die Beschwerdeführerin zunächst ein, dieser habe während neun Mo-
naten nichts unternommen, um den angeblich falsch überwiesenen Betrag an sie 
weiterzuleiten, sondern sei erst auf ihre Initiative hin tätig geworden. Diese Um-
stände vermögen jedoch die Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht bzw. nicht ohne 
weiteres umzustossen. Das Untätigbleiben kann auch damit begründet werden, 
dass es sich eben - wie vom Beschwerdegegner 1 geltend gemacht - um ein Ver-
sehen gehandelt hat, welches von ihm während längerer Zeit unentdeckt geblie-
ben ist. Daraus lässt sich somit nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin ablei-
ten.

Die Beschwerdeführerin weist sodann auf den Umstand hin, der Beschwerdegeg-
ner 1 sei zum Zeitpunkt der Falschüberweisung Vizepräsident und designierter 
Präsident der K._____ Bank (welche die fehlerhafte Überweisung vorgenommen 
hatte) gewesen. Dass eine Bank zu einem solchen - wohl auch strafrechtlich rele-
vanten - Verhalten Hand geboten hätte, kann indes nicht leichthin bzw. ohne wei-
tere Anhaltspunkte angenommen werden.

Die Beschwerdeführerin bringt im Weiteren vor, sie habe von der Schlussrech-
nung in Höhe von CHF 17'136.70 (Rechnungs-Nr. _____) keine Kenntnis gehabt, 
bis sie im November 2013 von I._____ darüber informiert worden sei. Die Behaup-
tung vom Beschwerdegegner 1, L._____ habe bei ihm im Sommer/Herbst 2013 
danach gefragt, sei falsch. Auch sei die Schlussrechnung auf dem PC der Ge-
schädigten nicht hinterlegt gewesen. Hätte die Beschwerdeführerin tatsächlich zu 
einem früheren Zeitpunkt Kenntnis von der Schlussrechnung über CHF 17'136.70 

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gehabt, so hätte sie den ausstehenden Betrag beim Beschwerdegegner 1 ge-
mahnt, und zwar - entsprechend den Gepflogenheiten im Betrieb - spätestens 
nach zwei Monaten seit erfolgter Rechnungstellung, d.h. anfangs Mai 2013. Eine 
solche Mahnung sei indessen nicht erfolgt (vgl. StA act. 1.74, S. 2). Die vom Be-
schwerdegegner 1 gegen diese Argumentation vorgebrachten Einwände, wonach 
die Beschwerdeführerin von Anfang an Kenntnis von der besagten Schlussrech-
nung gehabt habe, versucht dieser damit zu untermauern, dass das sich in den 
Akten befindende Dokument (StA act. 9.6) offensichtlich nicht per Fax von I._____ 
an die Beschwerdeführerin gesandt worden sei, obwohl dies von der Beschwerde-
führerin so behauptet werde (vgl. StA act. 1.59, S. 5). Dem hält die Beschwerde-
führerin wiederum entgegen, da I._____ die erste Zustellung per Fax und noch-
mals später im persönlichen Kontakt mit ihr vorgenommen habe, würden zwei Ex-
emplare der "Schlussrechnung" bestehen: eines mit und eines ohne Faxaufdruck 
mit Datum-/Zeitstempel (vgl. StA act. 1.74, S. 4). Die Beschwerdeführerin weist 
ferner darauf hin, Rechnungen mit den Nummern _____ seien in der Buchhaltung 
der X._____ ungebräuchlich (vgl. StA act. 1.74, S. 4). In der Beschwerde wird 
hierzu dargelegt, der Beschwerdegegner 1 habe eine ausserhalb des ordentlichen 
Rechnungslaufes erstellte Rechnung über CHF 17'136.70 vorgelegt. Die Rech-
nung über den Teilbetrag von CHF 8'519.00, welche der Beschwerdeführerin be-
kannt gewesen sei, habe dagegen dem ordentlichen Rechnungssystem (Rech-
nungsnummer) entsprochen (Beschwerde, S. 24). Das erscheint insofern plausi-
bel, als die Teilrechnung über CHF 8'519.00 die Nummer _____ und damit eine 
ganz andere Nummer als die Schlussrechnung über CHF 17'136.70 aufweist (vgl. 
StA act. 1.61 und 1.63).

Was die Aufteilung der Rechnungen in zwei Teilzahlungen anbelangt, so gab der 
Beschwerdegegner 1 hierzu an, dies sei deshalb erfolgt, weil die einfache Gesell-
schaft "M._____" aus zwei Gesellschaftern bestanden habe (vgl. StA act. 5.21, 
Frage 3). Es erfolgte jedoch nicht eine hälftige Aufteilung, dies obwohl I._____ 
angab, die Rechnungen seien von ihnen hälftig bezahlt worden (vgl. StA act. 
1.78). Die Beschwerdeführerin weist zudem darauf hin, dass die übrigen bezahlten 
Rechnungen nicht auf die beiden Gesellschafter aufgeteilt worden seien. In diesen 
Fällen seien die jeweilige Forderung über den Gesamtbetrag in einer einzigen 
Rechnung gestellt und von der EG D._____ so bezahlt worden, auch wenn es dort 
zwei Gesellschafter gewesen seien (vgl. StA act. 1.74, S. 6).

Bemerkenswert ist sodann, dass beim Beschwerdegegner 1 nur die Schlussrech-
nung über den Betrag von CHF 17'136.70 gefunden wurde, nicht jedoch auch die 
ihn entlastende zweite Teilrechnung über CHF 8'617.70. Daraus schliesst die Be-

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schwerdeführerin, dass diese Rechnung gar nie existiert habe (vgl. StA act. 1.74, 
S. 6). Ungewöhnlich ist sodann, dass die Teilrechnung (StA act. 1.63) nicht als 
solche bezeichnet ist bzw. dass in der Schlussrechnung (StA act. 1.61) nicht auf 
die (gleichzeitig ausgestellten) Teilrechnungen hingewiesen wird. Merkwürdig mu-
tet ferner an, dass in der Schluss- und in der Teilrechnung gewisse Artikel unter-
schiedliche Stückpreise aufweisen, obschon die beiden Rechnungen an demsel-
ben Tag (4. März 2013) ausgestellt wurden, so zum Beispiel der Posten "Ausspa-
rungsbüchse mit Trafo-Tank für Schalung, ø -100mm, t -170mm, IC22" mit der 
Artikelnummer 512.654.313, welcher in der Schlussrechnung mit CHF 41.75, in 
der Teilrechnung jedoch (nur) mit CHF 38.00 pro Stück in Rechnung gestellt wur-
de. Schliesslich fehlt in der Schlussrechnung die Kundennummer.

6.3. Wie sich diesen Ausführungen entnehmen lässt, verlangt die Angelegenheit 
eine eingehendere Beweiswürdigung, was grundsätzlich nicht Aufgabe der Be-
schwerdeinstanz ist. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft lässt hier zahlrei-
che Fragen offen. Jedenfalls kann anhand der bisher bekannten Umstände nicht 
gesagt werden, der Beschwerdegegner 1 habe sich mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit nicht strafbar gemacht. Eine Einstellung des Strafverfahrens kommt 
damit nicht in Betracht, sodass die angefochtene Einstellungsverfügung in diesem 
Punkt aufzuheben und die Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft zwecks 
Fortsetzung des Verfahrens zurückzuweisen ist. Die Staatsanwaltschaft wird sich 
dabei unter anderem auch die Frage zu stellen haben, ob sie - wie die Beschwer-
deführerin verlangt (vgl. unten Erwägung 14.3) - I._____ formell einvernehmen 
will. Denn dass dieser zunächst per Brief um Auskunftserteilung angefragt wurde 
(vgl. StA act. 1.76) und seine gegenüber der Staatsanwaltschaft mündlich vor Ort 
(und ohne Gewährung der Teilnahmerechte der Parteien) getätigten Angaben le-
diglich in einer Aktennotiz festgehalten sind (vgl. StA act. 1.78), erscheint doch 
eher ungewöhnlich und mit Blick auf die Verwertbarkeit der Aussagen nicht unbe-
denklich.

7.1. In der Einstellungsverfügung wird sodann der Umstand thematisiert, dass 
die (modifizierte) Jahresrechnung per 31. Dezember 2012 einen Verlust von CHF 
16'349.95 aufwies. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft rührt dieser Verlust 
von der Berücksichtigung von "angefangenen Arbeiten" im Geschäftsjahr 2012 
her, welche sich zur Hauptsache auf Dienste der Firma für private Liegenschaften 
des Beschwerdegegners 1 in O.4_____ und O.5_____ (I) beziehen. Die Staats-
anwaltschaft gelangte zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin Kenntnis von 
der entsprechenden Situation gehabt und diese durch jeweilige Genehmigung der 
Bilanzen und Geschäftsrechnungen seitens des Verwaltungsrates toleriert habe, 

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weshalb der Tatbestand von Art. 158 StGB nicht erfüllt sei (vgl. Einstellungsverfü-
gung, E. 8).

7.2. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, das pflichtwidrige Verschwei-
gen von angefangenen Arbeiten durch den Beschwerdegegner 1 bzw. dessen 
Täuschung der Beschwerdeführerin über die wahre Höhe dieses Aktivpostens in 
der Bilanz seien als ungetreue Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 StGB anzu-
sehen (Beschwerde, S. 26).

7.3. Selbst wenn man davon ausgehen wollte, dass der Beschwerdegegner 1 
die besagten Arbeiten zunächst nicht ordnungsgemäss auswies und sie deshalb in 
den Jahresrechnungen nicht bzw. erst zu einem späteren Zeitpunkt Eingang fan-
den, ist nicht ersichtlich, inwiefern ein solches Verhalten zu einem strafrechtlich 
relevanten Vermögensschaden für die Beschwerdeführerin geführt haben sollte. 
Dass die "angefangene Arbeiten" von der Beschwerdeführerin tatsächlich erbracht 
wurden, bestreitet diese selbst nicht und Entsprechendes wäre denn auch nicht 
ersichtlich. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass der Zeitpunkt der buchhalteri-
schen Erfassung, Bilanzierung etc. von gewissen Posten grundsätzlich keinen Ein-
fluss darauf haben kann, ob ein strafrechtlicher Vermögensschaden vorliegt oder 
nicht. Dass im einen Fall im Endeffekt ein Geschäftsverlust, im anderen Fall ein 
Gewinn resultiert, ist eine buchhalterische - allenfalls auch eine gesellschaftsrecht-
liche - Frage.

Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, angesichts der beabsichtigten und 
per 1. Januar 2013 vorgesehenen Spaltung und Neugründung der X._____ hätten 
die Beschwerdegegner ein Interesse an einem buchhalterischen Verlust der Be-
schwerdeführerin gehabt (Beschwerde, S. 27). Dem ist entgegenzuhalten, dass 
eine Spaltung und Neugründung ohne vorgängige Bereinigung der Buchhaltung, 
in deren Rahmen auch die erwähnten angefangenen Arbeiten Berücksichtigung 
gefunden hätten, kaum wahrscheinlich erscheint. Dies musste auch dem Be-
schwerdegegner 1 bewusst gewesen sein. Dass er durch bewusstes Hinauszö-
gern der Rechnungstellung auf einen entsprechenden finanziellen Vorteil speku-
liert hätte, erscheint unter diesen Umständen wenig plausibel. Näher liegt die An-
nahme, dass es - wie der Beschwerdegegner 1 selbst angab - aufgrund der hohen 
Arbeitsbelastung zur verspäteten Rechnungsstellung gekommen war (vgl. Einstel-
lungsverfügung, E. 8). Die Beschwerdeführerin bestreitet denn auch die vom Be-
schwerdegegner 1 geltend gemachte hohe Arbeitsbelastung nicht. Der Tatbestand 
von Art. 158 StGB ist daher nicht erfüllt, weshalb die Einstellungsverfügung dies-
bezüglich nicht zu beanstanden ist.

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8.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Beschwerdegegner 1 vor, er habe im 
Zusammenhang mit der Baustelle "C._____" CHF 91'615.84 zu wenig fakturiert, 
wodurch der Beschwerdeführerin ein entsprechender Schaden entstanden sei. Die 
Staatsanwaltschaft erwog hierzu, was die geltend gemachte Differenz anbelange, 
habe der Beschwerdegegner 1 den Grund dafür erklärt, weshalb es zu einer mög-
lichen Diskrepanz bezüglich der Fakturierung gekommen sei. So habe er für die 
Programmierung einer neuen Lichtinstallation (namens N._____) für das Einfami-
lienhaus C._____ keine Rechnung gestellt. Dies weil es sich dabei um ein Pilot-
projekt der Beschwerdeführerin gehandelt habe. Im Übrigen seien die entspre-
chenden Unterlagen im Archiv der Beschwerdeführerin gefunden worden (vgl. 
Einstellungsverfügung, E. 8).

8.2. Die Beschwerdeführerin wertet die entsprechenden Aussagen des Be-
schwerdegegners 1 als reine Schutzbehauptung. Bereits die Höhe des Betrages 
lasse die Behauptung absurd erscheinen, es handle sich beim erlassenen Betrag 
um die Programmierung eines Lichtsystems. Bei einem angenommenen Stunden-
tarif von CHF 150.00 hätte die Programmierung über 600 Mannstunden in An-
spruch genommen, was für einen Arbeitgeber bei einem 8-Stunden-Tag 75 Tagen 
bzw. rund 3.5 Monaten à 21.75 Arbeitstagen entspreche. Die Unterlagen seien 
später zwar tatsächlich im Archiv gefunden worden, nicht aber die Regierapporte 
dieser Baustelle. Diese Rapporte seien nach wie vor verschwunden (Beschwerde, 
S. 27).

8.3. Die Beschwerdeführerin bestreitet damit nicht, dass es sich bei der Lichtin-
stallation um ein Pilotprojekt gehandelt hat. Der Beschwerdegegner 1 gab ferner 
auch nicht an, die Programmierung der Installierung sei nur durch eine einzige 
Person erfolgt. Schliesslich ist zu beachten, dass die Installation einer neuen 
Technik mehr Aufwand als üblich bereitet. Unter diesen Umständen ist davon aus-
zugehen, dass nicht der geltend gemachte Betrag von CHF 91'615.84, sondern - 
wenn überhaupt - höchstens ein (eher) geringer Betrag zu wenig in Rechnung ge-
stellt wurde. Insofern kann dem Beschwerdegegner 1 aber nicht rechtsgenüglich 
nachgewiesen werden, dass er bewusst zu wenig in Rechnung gestellt hat bzw. 
stellen liess, sodass eine für Art. 158 StGB verlangte Schädigungsabsicht zum 
Nachteil der Beschwerdeführerin nicht angenommen werden kann. Die Beschwer-
deführerin macht zwar geltend, der Beschwerdegegner 1 habe ein Interesse an 
einem buchhalterischen Verlust ihrerseits gehabt, um sich im Rahmen der per 1. 
Januar 2013 vorgesehenen Spaltung und Neugründung der X._____ einen finan-
ziellen Vorteil zu verschaffen (Beschwerde, S. 27). Diese Behauptung bleibt indes 
gänzlich unbelegt und die Beschwerdeführerin führt auch nicht an, durch welche 

20 / 29

weiteren Ermittlungshandlungen der entsprechende Nachweis erbracht werden 
könnte. Gegen sie spricht aber immerhin, dass der Beschwerdegegner 1 als Ar-
beitnehmer bei der Beschwerdeführerin und als Aktionär derselben grundsätzlich 
kein Interesse daran haben konnte, diese zu schädigen. Darüber hinaus ist unbe-
stritten, dass der Beschwerdegegner 1 eigene Einlagen in das Unternehmen 
getätigt hatte (vgl. StA act. 1.64). Die Einstellungsverfügung ist somit auch in die-
ser Hinsicht nicht zu beanstanden und die dagegen gerichtete Beschwerde abzu-
weisen.

9.1. In Bezug auf die Baustelle "E._____" erwägt die Staatsanwaltschaft, der 
Beschwerdegegner 1 habe festgehalten, dass der Gesamtauftrag bezüglich dieser 
Baustelle sich auf CHF 843'700.00 belaufen habe. Die Arbeiten seien durch eine 
ARGE ausgeführt worden. Den einen Teil habe die X._____ ausgeführt, den ande-
ren der Partner P._____. Die Differenz sei von der Firma P._____ in Rechnung 
gestellt worden. Diese habe die Aussagen des Beschwerdegegners 1 in ihrem 
Schreiben vom 22. August 2016 in groben Zügen bestätigt. So habe die Auftrags-
summe in seinem Besitz CHF 449'987.90 betragen und der Kostenvoranschlag 
betreffend die Mehrkosten CHF 292'800.00. Zudem könne dem Beschwerdegeg-
ner 1 ein entsprechender Schädigungsvorsatz nicht nachgewiesen werden (vgl. 
Einstellungsverfügung, E. 8).

9.2. Die Beschwerdeführerin bringt diesbezüglich vor, die Offerte des Be-
schwerdegegners 1 bzw. ihr selbst für den Bauherrn E._____ habe auf den Betrag 
von CHF 525'952.25 gelautet. Aufgrund mehrerer Änderungs- und Ergänzungs-
wünsche sei die Offertsumme in der Folge auf CHF 843'700.00 erhöht worden. 
Die Rechnung Nr. 50206 vom 28. Juli 2010 habe dennoch nur den Betrag von 
CHF 455'510.60 umfasst, was dem Bruttobetrag von CHF 475'659.55 entsprochen 
habe. Die von der Beschwerdeführerin offerierten Mehrarbeiten im Umfang von 
ca. CHF 208'000.00 seien dem Bauherrn durch den Beschwerdegegner 1 wider-
rechtlich nicht in Rechnung gestellt worden. Der Einwand des Beschwerdegegners 
1, die Differenz zwischen CHF 843'700.00 und dem Rechnungsbetrag von CHF 
455'510.00 sei sicher von der Firma P._____ in Rechnung gestellt worden, lasse 
sich nicht bestätigen. Es handle sich um eine Mutmassung, die detailliert zu über-
prüfen sei. Die Firma habe nach Angaben der Staatsanwaltschaft "in groben Zü-
gen" die Aussagen des Beschwerdegegners 1 bestätigt. Eine Bestätigung "in gro-
ben Zügen" reiche aber nicht aus, um den Sachverhalt korrekt festzustellen und 
die richtigen Schlüsse in Bezug auf die Strafbarkeit des Beschwerdegegners 1 zu 
ziehen (Beschwerde, S. 21).

21 / 29

9.3. Der Auffassung der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. 
Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass sie eine Beteiligung der Firma P._____ bei 
den Arbeiten auf der Baustelle E._____ nicht in Abrede stellt. Eine separate Faktu-
rierung der geleisteten Arbeiten durch die Firma P._____ einerseits und die Be-
schwerdeführerin andererseits ist daher naheliegend, zumal die Beschwerdeführe-
rin nicht (explizit) Gegenteiliges behauptet, geschweige denn hierfür entsprechen-
de Beweise vorlegt (z.B. in Form einer Rechnung der Firma P._____ an die Be-
schwerdeführerin für die mit Bezug auf die Baustelle E._____ geleisteten Arbei-
ten). Im Gegenteil belegt - wie die Staatsanwaltschaft zu Recht festgestellt hat - 
ein Schreiben der Firma P._____ die Aussagen des Beschwerdegegners 1 im 
Wesentlichen (vgl. StA act. 1.36). Wenn die Beschwerdeführerin dagegen ein-
wendet, dieses Schreiben bestätige lediglich in "groben Zügen" die Aussagen des 
Beschwerdegegners 1, sodass dies nicht genüge, um den Sachverhalt korrekt 
festzustellen, so übersieht sie zunächst, dass der Beschwerdegegner 1 nicht seine 
Unschuld zu beweisen hat, sondern dass es Aufgabe der Strafbehörden ist, die 
Schuld einer Person nachzuweisen (vgl. Art. 10 StPO). Dieser Nachweis scheitert 
vorliegend aufgrund des besagten Schreibens der Firma P._____ klarerweise. 
Wenn die Beschwerdeführerin eine separate Fakturierung durch die beiden an der 
ARGE beteiligten Unternehmen in Abrede stellen will, so handelt es sich dabei 
ihrerseits um eine blosse Mutmassung, die nicht weiter belegt wird. Im Weiteren 
vermag die Beschwerdeführerin auch keine weiteren Beweismittel anzugeben, 
welche geeignet wären, die Einschätzung der Staatsanwaltschaft bezüglich sepa-
rater Fakturierung umzustossen. Solche sind - namentlich auch in Anbetracht des 
nicht geringen Zeitablaufs seit dem fraglichen Bauvorhaben - denn auch nicht er-
sichtlich. Insofern bleibt es dabei, dass eine separate Fakturierung als nahelie-
gendste Variante erscheint. Ein Schaden für die Beschwerdeführerin kann damit 
nicht rechtsgenüglich nachgewiesen werden. Selbst wenn man dies anders sehen 
wollte, würde - auch vorliegend - der Nachweis dafür nicht gelingen, dass der Be-
schwerdegegner 1 gegenüber dem Bauherren E._____ bewusst und damit vor-
sätzlich zu wenig in Rechnung gestellt hat, um die Beschwerdeführerin an ihrem 
Vermögen zu schädigen. Für Näheres kann auf das mit Bezug auf die Baustelle 
C._____ Ausgeführte verwiesen werden (vgl. oben Erwägung 8.3). Die Einstel-
lungsverfügung ist mithin auch in diesem Punkt zu bestätigen.

10. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren betreffend ungetreue Ge-
schäftsbesorgung im Zusammenhang mit der Baustelle "J._____" mit der Begrün-
dung ein, dass die Akonto-Rechnung über CHF 215'952.25 auf das Konto der Be-
schwerdeführerin eingegangen sei (vgl. Einstellungsverfügung, E. 8). Eine Aus-

22 / 29

einandersetzung mit dieser Begründung erfolgt in der Beschwerdeschrift nicht, 
sodass es bei der diesbezüglichen Einstellung des Verfahrens bleibt.

11. Die Staatsanwaltschaft erwägt weiter, der Verdacht, dass der Beschwerde-
gegner 1 vor dem Verlassen seines Arbeitsplatzes (gemeint wohl: vor Beendigung 
des Arbeitsverhältnisses) eine stattliche Anzahl an Akten durch den Shredder ha-
be vernichten lassen und er sich dadurch der Unterdrückung von Urkunden 
gemäss Art. 254 StGB strafbar gemacht habe, habe nicht erhärtet werden können 
(vgl. Einstellungsverfügung, E. 8). Die Beschwerdeführerin äussert sich hierzu in 
der Beschwerdeschrift nicht, sodass es bei der diesbezüglichen Einstellung des 
Verfahrens bleibt.

12.1. Bezüglich des Vorwurfs der Abänderung von Arbeits- und Wochenrappor-
ten hielt die Staatsanwaltschaft fest, dass der Nachweis einer Urkundenfälschung 
nicht habe erbracht werden können. Dementsprechend erübrige sich auch die 
Prüfung des Betrugstatbestandes gemäss Art. 146 StGB (vgl. Einstellungsverfü-
gung, E. 8).

12.2. Der Beschwerdeführerin ist zwar darin Recht zu geben, dass ein Betrug 
nicht nur mittels Verwendung von gefälschten Urkunden begangen bzw. dass die 
bei der Täuschung verlangte Arglist auch auf andere Weise hergestellt werden 
kann. Insofern geht der Schluss der Staatsanwaltschaft, mangels Urkundenfäl-
schung erübrige sich eine Prüfung von Art. 146 StGB, an der Sache vorbei. Eine 
Aufhebung der Einstellung in diesem Punkt fällt indes aus anderen Gründen nicht 
in Betracht. Zu beachten ist nämlich, dass - nach Ansicht der Beschwerdeführerin 
- durch die abgeänderten Arbeits- und Wochenrapporte diverse Kunden geschä-
digt worden seien, weil ihnen zu viel in Rechnung gestellt worden sei. Die entspre-
chenden Bauherren hätten dadurch einen Vermögensschaden erlitten, was wie-
derum die Beschwerdeführerin in Misskredit bringen könne (vgl. Einstellungsver-
fügung, E. 2c). Einen unmittelbaren Vermögensschaden im Sinne von Art. 146 
StGB hätten daher allenfalls die entsprechenden Bauherren, nicht jedoch die Be-
schwerdeführerin selbst, welche - wenn überhaupt - bloss mittelbar geschädigt 
wäre. Die Beschwerdeführerin ist deshalb mit Bezug auf Art. 146 StGB nicht als 
Geschädigte im Sinne von Art. 115 StPO anzusehen, weshalb sie auch nicht legi-
timiert ist, die Einstellungsverfügung in diesem Punkt anzufechten.

12.3. Was die Frage angeht, ob durch die vorgeworfene Abänderung der Rappor-
te ein Urkundendelikt im Sinne von Art. 251 ff. StGB begangen wurde, ist voraus-
zuschicken, dass Urkundendelikte in erster Linie die Allgemeinheit schützen. Ge-
schütztes Rechtsgut ist das besondere Vertrauen, welches im Rechtsverkehr einer 

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Urkunde als Beweismittel entgegengebracht wird (vgl. BGE 137 IV 167 E. 2.3.1). 
Die Urkundendelikte stellen abstrakte Gefährdungsdelikte und Tätigkeitsdelikte 
dar (BGE 119 Ia 342 E. 2b). Es entspricht ihrem Wesen, dass nicht zum Vornher-
ein ersichtlich ist, in welcher Weise, bei welchen Personen und in welchem kon-
kreten Sachzusammenhang die dem Delikt innewohnende Gefahr sich auswirken 
kann (vgl. BGE 129 IV 53 E. 3.5). Das Gesetz stellt Tätigkeiten unter Strafe, wel-
che die umschriebenen Interessen der Allgemeinheit gefährden können. Entspre-
chend wird für den Tatbestand der Urkundendelikte ein Erfolg nicht verlangt. Die 
Tat ist bereits vollendet, wenn die Urkunde hergestellt ist (vgl. Markus Boog, in: 
Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht II, 4. Aufl., Basel 2019, 
N 213 zu Art. 251 StGB; Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 11 
23 vom 14. September 2011, E. 4.2.1). 

Schützt ein Straftatbestand in erster Linie Interessen der Allgemeinheit, so wird als 
geschädigt nur diejenige Person betrachtet, deren private Interessen unmittelbar 
(mit-)beeinträchtigt werden. Diese Beeinträchtigung muss unmittelbare Folge der 
tatbestandsmässigen Handlung sein (BGE 120 Ia 220 E. 3b). In Bezug auf die 
Urkundendelikte wird eine unmittelbare (Mit-)Beeinträchtigung privater Interessen 
dann angenommen, wenn die Urkundenfälschung auf die Benachteiligung einer 
bestimmten Person abzielt (vgl. Mazzucchelli/Postizzi, a.a.O., N 73 zu Art. 115 
StPO), was insbesondere dann gegeben ist, wenn das Urkundendelikt Bestandteil 
eines schädigenden Vermögensdeliktes ist (BGE 119 Ia 342). So wurde auch in 
PKG 1988 Nr. 54 (S. 178) festgehalten, die verlangte unmittelbare Schädigung 
liege dann vor, wenn die Urkundenfälschung unmittelbare Ursache einer Vermö-
genseinbusse beim Geschädigten sei (vgl. zum Ganzen Entscheid des Kantons-
gerichts von Graubünden SK2 11 23 vom 14. September 2011, E. 4.2.2).

Unmittelbar finanziell geschädigt wären vorliegend allenfalls die von der überhöh-
ten Fakturierung betroffenen Bauherren und nicht die Beschwerdeführerin. Es fehlt 
dieser deshalb auch in Bezug auf Art. 251 StGB die Beschwerdelegitimation, so-
dass auf die Beschwerde insofern nicht einzutreten ist. Daran ändert nichts, wenn 
man mit der Beschwerdeführerin annehmen wollte, dass die überhöhte Fakturie-
rung die Beschwerdeführerin in Misskredit gebracht habe oder bringen könnte 
(vgl. Beschwerde, S. 13). Denn falls dadurch tatsächlich ein finanzieller Verlust bei 
der Beschwerdeführerin eingetreten wäre bzw. eintreten würde, wäre dieser Ver-
mögensschaden bloss mittelbarer Natur und deshalb durch einen Vermögensstraf-
tatbestand des geltenden Rechts nicht geschützt. 

Unter diesen Umständen kann offenbleiben, ob den fraglichen Rapporten über-
haupt Urkundenqualität zukommt.

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13. Soweit dem Beschwerdegegner 2 vorgeworfen wird, er habe Wochenrap-
porte vorsätzlich falsch ausgefüllt und damit die Kunden der Beschwerdeführerin 
geschädigt (u.a. den Bauherrn "Q._____"), so gilt - aus den oben ausgeführten 
Überlegungen (vgl. Erwägung 12.3) - auch hier, dass nicht die Beschwerdeführe-
rin, sondern die jeweiligen Kunden allenfalls Geschädigte im Sinne von Art. 115 
StPO wären. Der Beschwerdeführerin fehlt es demzufolge auch hier an der Be-
schwerdelegitimation, sodass auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutre-
ten ist.

14.1. Die Beschwerdeführerin verlangt die Erstellung einer buchhalterischen Ex-
pertise (vgl. Beschwerde, S. 29). Wie der Einstellungsverfügung - nicht jedoch der 
Beschwerdeschrift selbst - zu entnehmen ist, wurde dieser Beweisantrag im Hin-
blick auf Art. 158 StGB gestellt (vgl. Einstellungsverfügung, E. 10).

Mit Bezug auf die privaten Liegenschaften des Beschwerdegegners 1 und dem 
damit zusammenhängenden Vorwurf, dieser habe die entsprechenden Posten für 
die Buchhaltung zu spät angegeben, erweist sich der Beweisantrag als unbehel-
flich, da nicht ersichtlich ist, inwiefern eine buchhalterische Expertise an der Ver-
neinung eines Schadens durch verspätete buchhalterische Erfassung etwas zu 
ändern vermöchte.

Bezüglich der Baustellen C._____ und E._____ wurde festgehalten, dass beim 
Beschwerdegegner 1 eine Schädigungsabsicht nicht rechtsgenüglich nachweisbar 
ist (vgl. oben Erwägungen 8.3 und 9.3). Am Fehlen des subjektiven Tatbestandes 
vermag auch die Erstellung einer buchhalterischen Expertise nichts zu ändern.

Mit Bezug auf das Projekt "J._____" ist auf die Beschwerde - mangels Begrün-
dung - nicht einzutreten (vgl. oben Erwägung 10), sodass sich erübrigt, über den 
Beweisantrag (Erstellung einer buchhalterischen Expertise) zu befinden.

14.2. In der Beschwerde wird sodann ein "Beweisantrag 2" (Beschwerde, S. 29) 
angeführt, wobei auf die Eingabe von Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Meile an die 
Staatsanwaltschaft vom 15. Februar 2017 (StA act. 1.72) verwiesen wird. Ob die-
ser Verweis dem Begründungserfordernis gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 
385 Abs. 1 lit. b StPO standhält, erscheint zwar fraglich, kann jedoch - wie aus den 
nachfolgenden Gründen ersichtlich wird - letztlich offengelassen werden (dazu 
eingehend Beschluss des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 15 6 vom 13. 
Mai 2015, E. 2c).

Der Beweisantrag bezieht sich offenbar auf die Baustelle "E._____" (vgl. StA act. 
1.72, S. 5 [Ziff. 2 der Begründung]). Hierzu soll der Bericht einer Fachperson ein-

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geholt werden, welche sich zum Aufbau des Programms "F._____" der Firma 
G._____, O.3_____, äussere. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen 
den Beschwerdegegner 1 unter anderem mit der Begründung ein, dass ihm dies-
bezüglich ein Schädigungsvorsatz nicht rechtsgenüglich nachgewiesen werden 
könne. Diese Auffassung ist korrekt (vgl. oben Erwägung 9). Unter diesen Um-
ständen ist nicht nachvollziehbar, inwiefern der beantragte Bericht einer Fachper-
son Aufschluss über sog. innere Tatsachen bezüglich des Beschwerdegegners 1 
(Schädigungsabsicht) geben könnte.

14.3. Die Beschwerdeführerin verlangt im Weiteren die Einvernahme von I._____ 
(Beschwerde, S. 30). Soweit es um eine allfällige Veruntreuung im Sinne von Art. 
138 StGB zum Nachteil von I._____ geht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten 
(vgl. oben Erwägung 6.2). Es erübrigt sich daher, über den Beweisantrag zu be-
finden. Sofern es um einen allfälligen Betrug zum Nachteil der Beschwerdeführerin 
(Überweisung des Betrages von CHF 8'617.70 durch den Beschwerdegegner 1 
auf sein Privatkonto bzw. Täuschung der Beschwerdeführerin mittels einer ge-
fälschten Rechnung) geht, wird die Beschwerde gutgeheissen und die Angelegen-
heit an die Staatsanwaltschaft zwecks Fortsetzung des Verfahrens zurückgewie-
sen. In diesem Fall ist es jedoch an der Staatsanwaltschaft, über eine Einvernah-
me von I._____ zu befinden (vgl. hierzu oben Erwägung 6.3), zumal sich das Kan-
tonsgericht als Beschwerdeinstanz im Falle der Aufhebung einer Verfahrensein-
stellung praxisgemäss Zurückhaltung bei der Erteilung von Weisungen gestützt 
auf Art. 397 Abs. 3 StPO auferlegt (vgl. statt vieler Beschluss des Kantonsgerichts 
von Graubünden SK2 16 16 vom 19. Juli 2016, E. 6a m.w.H.).

14.4. Schliesslich beantragt die Beschwerdeführerin die Einvernahme von 
H._____, Architekt in O.2_____ (vgl. Beschwerde, S. 30). Wie der Eingabe von 
Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Meile an die Staatsanwaltschaft vom 15. Februar 
2017 (StA act. 1.72 [S. 5 f.]) - nicht jedoch der Beschwerde selbst - zu entnehmen 
ist, bezieht sich der Beweisantrag auf die Offerte "B._____". Die in diesem Zu-
sammenhang gegenüber den Beschwerdegegnern erhobenen Vorwürfe bilden 
indes nicht Gegenstand der angefochtenen Einstellungsverfügung (vgl. oben Er-
wägung 4) und gehen damit auch über den Gegenstand des vorliegenden Be-
schwerdeverfahrens hinaus. Auf den Beweisantrag ist daher nicht weiter einzuge-
hen. Insofern kann offen bleiben, ob es dem Begründungserfordernis gemäss Art. 
396 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO genügt, wenn die Beschwerde-
führerin in der Beschwerde lediglich vorbringt, aus der entsprechenden Einver-
nahme verspreche sie sich entscheidende Aussagen über die Vorgänge in der 

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Gesellschaft, welche zur Klärung der angezeigten Straftatbestände beitragen 
könnten.

15. Abschliessend gilt es das Folgende festzuhalten: Die Beschwerdeführerin 
wirft dem Beschwerdegegner 1 einerseits vor, er habe verschiedenen Kunden von 
ihr zu wenig in Rechnung gestellt, womit er sie (bewusst) geschädigt habe. Ande-
rerseits soll er bei diversen Kunden zu viel in Rechnung gestellt haben und damit 
diese (zugunsten der Beschwerdeführerin) geschädigt haben. Daraus erhellt, dass 
im von der Beschwerdeführerin gegenüber dem Beschwerdegegner 1 vorgewor-
fenen Verhalten keine einheitliche Vorgehensweise zu erblicken ist, weshalb auch 
aus diesem Grund nicht von einem bewussten bzw. geplanten deliktischen Vorge-
hen des Beschwerdegegners 1 ausgegangen werden kann.

16. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde teilweise gutzuheis-
sen ist, sofern darauf eingetreten wird. Die angefochtene Einstellungsverfügung 
wird aufgehoben und die Sache im Sinne der vorstehenden Erwägungen zur 
Fortsetzung des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. Wie aus-
geführt (vgl. oben Erwägung 14.3), verzichtet das Kantonsgericht auf die Erteilung 
von Weisungen an die Staatsanwaltschaft und es wird dieser überlassen, auf wel-
che Weise sie das Verfahren fortführen will.

17.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin nach 
Massgabe ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Be-
schwerdeführerin obsiegt lediglich, was die Einstellung bezüglich des Tatkomple-
xes "D._____" betrifft (vgl. oben Erwägung 6). In den übrigen Punkten wird die 
Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Unter diesen Umständen 
rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten - welche in Anwendung von Art. 8 der 
Verordnung über die Gerichtsgebühren im Strafverfahren (VGS; BR 350.210) auf 
CHF 3'000.00 festgesetzt werden - zu vier Fünfteln, d.h. im Betrag von CHF 
2'400.00, der Beschwerdeführerin zu auferlegen. Der verbleibende Anteil von CHF 
600.00 geht in Anwendung von Art. 428 Abs. 4 StPO, welcher auch im Beschwer-
deverfahren zur Anwendung gelangt (vgl. Patrick Guidon, Die Beschwerde 
gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, Rz. 573), 
zu Lasten des Kantons Graubünden. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Ge-
richtskosten werden aus dem von dieser erbrachten Sicherheitsleistung in Höhe 
von CHF 3'000.00 bezogen. Der Restbetrag der Sicherheitsleistung von CHF 
600.00 wird der Beschwerdeführerin durch das Kantonsgericht erstattet.

17.2. Der Kostenentscheid präjudiziert die Entschädigungsfrage (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 6B_876/2014 vom 5. Februar 2015, E. 1.3 m.w.H.). Im Rahmen 

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ihres Obsiegens von einem Fünftel ist die Beschwerdeführerin für ihre Aufwen-
dungen angemessen zu entschädigen. Mangels Einreichen einer Honorarnote ist 
die beantragte Entschädigung praxisgemäss nach Ermessen festzulegen. In An-
betracht der sich stellenden Tat- und Rechtsfragen sowie unter Berücksichtigung 
der abgefassten Rechtsschriften erscheint ein zu vergütender Aufwand von 38 
Stunden als angemessen. Gemäss der im Recht liegenden Honorarvereinbarung 
(KG act. B.1) beträgt der Stundenansatz CHF 250.00, was innerhalb des durch 
Art. 3 Abs. 1 der Verordnung über die Bemessung des Honorars der Rechtsanwäl-
tinnen und Rechtsanwälte (HV; BR 310.250) vorgegebenen Rahmens liegt und 
damit nicht zu beanstanden ist. Hinzu kommen 3% Spesenpauschale sowie 7.7% 
MWSt., was einen Gesamtbetrag von CHF 10'538.45 ergibt. Entsprechend ihres 
Obsiegens ist der Beschwerdeführerin ein Fünftel davon, mithin CHF 2'107.70, 
durch den Kanton Graubünden zu vergüten.

17.3. Wird das ausschliesslich von der Privatklägerschaft erhobene Rechtsmittel 
abgewiesen, hat sie die durch die adäquate Wahrnehmung der Verfahrensrechte 
entstandenen Verteidigungskosten der beschuldigten Person zu tragen (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 6B_1125/2013 vom 26. Juni 2014, E. 4.2 m.w.H.). Im Umfang 
ihres Obsiegens sind die beiden Beschwerdegegner mithin durch die Beschwerde-
führerin ausseramtlich zu entschädigen.

Der Beschwerdegegner 1 obsiegt - mit Ausnahme des Tatkomplexes "D._____" - 
vollständig, sodass es sich rechtfertigt, die Beschwerdeführerin zu verpflichten, 
ihm vier Fünftel der für die Wahrnehmung seiner Verfahrensrechte entstandenen 
Verteidigungskosten zu entschädigen. Mangels Einreichen einer Honorarnote ist 
die beantragte Entschädigung praxisgemäss nach Ermessen festzulegen. In An-
betracht der sich stellenden Tat- und Rechtsfragen sowie unter Berücksichtigung 
der abgefassten Rechtsschriften erscheint ein zu vergütender Aufwand von 10 
Stunden als angemessen. Da keine Honorarvereinbarung im Recht liegt, ist die 
Entschädigung gemäss konstanter Praxis des Kantonsgerichts von Graubünden 
auf Basis des gemäss Art. 3 Abs. 1 HV mittleren Stundenansatzes von CHF 
240.00 zu berechnen (vgl. statt vieler Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden 
SK1 14 18 vom 12. November 2014, E. 20b m.w.H.). Hinzu kommen 3% Spesen-
pauschale sowie 7.7% MWSt., was einen Gesamtbetrag von CHF 2'662.35 ergibt. 
Entsprechend seines Obsiegens von vier Fünfteln ist der Beschwerdegegner 1 
durch die Beschwerdeführerin für das Beschwerdeverfahren mit CHF 2'129.90 
ausseramtlich zu entschädigen.

Der Beschwerdegegner 2 obsiegt im vorliegenden Verfahren vollständig, da der 
Tatkomplex "D._____" ihn nicht betrifft. Mangels Einreichen einer Honorarnote ist 

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die beantragte Entschädigung praxisgemäss nach Ermessen festzulegen. In An-
betracht der sich stellenden Tat- und Rechtsfragen sowie unter Berücksichtigung 
der abgefassten Rechtsschriften erscheint ein zu vergütender Aufwand von 6 
Stunden als angemessen. Der im Vergleich zum Beschwerdegegner 1 in geringe-
rem Umfang zu entschädigende Aufwand rechtfertigt sich deshalb, weil der Be-
schwerdegegner 2 nur bezüglich einzelner Tatkomplexe eines strafbaren Verhal-
tens beschuldigt wurde. Da keine Honorarvereinbarung im Recht liegt, ist die Ent-
schädigung - auch hier - auf Basis des gemäss Art. 3 Abs. 1 HV mittleren Stun-
denansatzes von CHF 240.00 zu berechnen. Hinzu kommen 3% Spesenpauscha-
le sowie 7.7% MWSt., was einen Gesamtbetrag von CHF 1'597.40 entspricht. Der 
Beschwerdegegner 2 ist in diesem Umfang durch die Beschwerdeführerin ausser-
amtlich zu entschädigen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die angefochtene Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubün-
den vom 12. Februar 2018 wird aufgehoben und die Sache im Sinne der 
Erwägungen zur Fortsetzung des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft 
Graubünden zurückgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 3'000.00 gehen in der 
Höhe von CHF 2'400.00 zu Lasten der X._____ und werden mit der von ihr 
geleisteten Sicherheitsleistung von CHF 3'000.00 verrechnet. Der verblei-
bende Anteil von CHF 600.00 geht zu Lasten des Kantons Graubünden und 
wird aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts von Graubünden bezahlt. 
Der Restbetrag der Sicherheitsleistung von CHF 600.00 wird der X._____ 
durch das Kantonsgericht erstattet.

4. a) Für das Beschwerdeverfahren wird der X._____ eine ausseramtliche Ent-
schädigung von CHF 2'107.70 (inkl. Spesen und MWSt.) zu Lasten des 
Kantons Graubünden zugesprochen, welche aus der Gerichtskasse des 
Kantonsgerichts von Graubünden bezahlt wird.

    b) Die X._____ hat Y._____ für das Beschwerdeverfahren mit CHF 2'129.90 
(inkl. Spesen und MWSt.) ausseramtlich zu entschädigen.

    c) Die X._____ hat Z._____ für das Beschwerdeverfahren mit CHF 1'597.40 
(inkl. Spesen und MWSt.) ausseramtlich zu entschädigen.

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

6. Mitteilung an: