# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 17fab979-3152-5780-95e0-383885818d95
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-12
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 12.05.2025 ZR1 2025 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-41_2025-05-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 12. Mai 2025
mitgeteilt am 23. Mai 2025

Referenz ZR1 25 41

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Brun und Moses
Jakupi, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Patrick Dietrich
Quaderstrasse 22, Postfach 114, 7001 Chur

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. Entscheid Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, 
Zweigstelle Prättigau/Davos vom 8. April 2025, mitgeteilt am 8. 
April 2025 

2 / 13

Sachverhalt

A. A._____, geboren am _____ 2006, wurde von Dr. med. B._____ mit Verfü-
gung vom 27. Februar 2025 für eine Dauer von maximal sechs Wochen in Klinik 
A._____ (nachfolgend: Klinik A._____) fürsorgerisch untergebracht.

B. Mit Antrag vom 27. März 2025 ersuchte die Klinik A._____ die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, Zweigstelle Prättigau/Davos (nachfol-
gend: KESB Prättigau/Davos), um eine Verlängerung der bestehenden ärztlichen 
Unterbringung im Sinne einer behördlichen Unterbringung von A._____ in der Klinik 
A._____.

C. Mittels verfahrensleitender Verfügung vom 28. März 2025 beauftragte die 
KESB Prättigau/Davos Dr. med. C._____, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho-
therapie FMH, mit der Begutachtung von A._____.

D. Mit Entscheid der Kollegialbehörde vom 8. April 2025 erkannte die KESB 
Prättigau/Davos was folgt:

1. A._____ wird zur Behandlung und persönlichen Betreuung in der Klinik A._____ fürsor-
gerisch untergebracht (Art 426 Abs 1 ZGB in Verbindung mit Art 428 Abs. 1 und Art 429 
Abs. 2 ZGB).

2. Betreffend Entlassungskompetenz wird verfügt:

a. Zuständig für die Entlassung ist die KESB.

b. Die Leitung Klinik A._____ wird angewiesen, die KESB Graubunden, Zweigstelle 
Prättigau/Davos, mit einem Verlaufsbericht unter Hinweis auf allfällige Vereinbarun-
gen über die Nachbetreuung zu benachrichtigen, sobald sich abzeichnet, dass die 
Voraussetzungen für die Unterbringung demnächst nicht mehr erfüllt sein werden 
bzw. spätestens per 19 September 2025.

3. Betreffend Verfahrenskosten wird verfügt

a. Die Kosten im Verfahren "Fürsorgerische Unterbringung" werden auf Fr 2'095 — 
(inkl. Drittkosten von Fr 1'395 — für das FU-Kurzgutachten) festgesetzt.

b. Auf die Erhebung dieser Kosten wird verzichtet 

4. (Rechtsmittelbelehrung).

5. (Mitteilung).

E. Dagegen liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) durch seinen 
Rechtsvertreter, Rechtsanwalt MLaw Patrick Dietrich, mit Eingabe vom 16. April 
2025 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Graubünden erheben und stellte 
den Antrag, die Dispositivziffern 1 und 2 des angefochtenen Entscheides seien auf-
zuheben. Verlangt werde eine gerichtliche Beurteilung der fürsorgerischen Unter-
bringung.

3 / 13

F. Mit Verfügung vom 17. April 2025 ersuchte der Vorsitzende der Ersten zivil-
rechtlichen Kammer die KESB Prättigau/Davos unter Fristsetzung bis zum 23. April 
2025 um Einreichung der Verfahrensakten.

G. Mit Schreiben vom 23. April 2025 ersuchte der Vorsitzende der Ersten zivil-
rechtlichen Kammer die Klinik A._____ unter Fristsetzung bis zum 28. April 2025 
um Einreichung eines Verlaufsberichts.

H. Mit prozessleitender Verfügung vom 30. April 2025 beauftragte der Vorsit-
zende der Ersten zivilrechtlichen Kammer Dr. med. D._____, Facharzt für Psychia-
trie und Psychotherapie FMH, mit der Erstellung eines Gutachtens über den Ge-
sundheitszustand des Beschwerdeführers sowie über die Notwendigkeit der fürsor-
gerischen Unterbringung. Das Gutachten ging innert Frist am 5. Mai 2025 beim 
Obergericht ein.

I. Am 12. Mai 2025 fand die Hauptverhandlung in der Klinik A._____ statt, zu 
welcher mit Verfügung vom 6. Mai 2025 vorgeladen worden war. Der Beschwerde-
führer nahm unter Begleitung seines Rechtsvertreters und einer Dolmetscherin an 
der Hauptverhandlung persönlich teil und wurde befragt. Nach durchgeführter Ur-
teilsberatung wurde das vorzeitige Entscheiddispositiv dem Rechtsvertreter des Be-
schwerdeführers, der KESB sowie der Klinik A._____ gleichentags zugestellt.

Erwägungen

1.1. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der Entscheid betreffend die 
fürsorgerische Unterbringung der KESB Prättigau/Davos gemäss Art. 426 ff. ZGB. 
Das Obergericht ist hierfür einzige kantonale Beschwerdeinstanz (Art. 450 Abs. 1 
ZGB i.V.m. Art. 60 Abs. 1 EGzZGB [BG 210.100]) und folglich zur Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.2. Gemäss Art. 429 Abs. 2 ZGB fällt die ärztliche Unterbringung spätestens 
nach Ablauf der maximalen Dauer von sechs Wochen dahin, sofern nicht ein voll-
streckbarer Unterbringungsentscheid der KESB vorliegt. Im vorliegenden Fall wurde 
mit Entscheid der Kollegialbehörde der KESB Prättigau/Davos vom 8. April 2025 
eine Verlängerung im Sinne von Art. 428 Abs. 1 ZGB behördlich angeordnet. Dage-
gen können die betroffene Person, eine ihr nahestehende Person oder Personen, 
die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des ange-
fochtenen Entscheids haben, innert zehn Tagen schriftlich beim zuständigen Ge-
richt Beschwerde erheben (Art. 450 i.V.m Art. 450b Abs. 2 ZGB). Eine Begründung 
ist nicht notwendig (Art. 450 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 450e Abs. 1 ZGB). Vorliegend 

4 / 13

erfolgte die Beschwerde durch den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers frist- 
und formgerecht.

2.1. Das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz richtet sich nach Art. 
450a ff. ZGB. Ebenfalls zu beachten sind die in den Art. 443 ff. ZGB statuierten 
allgemeinen Verfahrensgrundsätze des erstinstanzlichen Verfahrens, die auch im 
Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz anwendbar sind, soweit das Ge-
setz in den Art. 450 ff. ZGB keine abweichenden Vorschriften aufstellt (DROESE, in: 
Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, 
Art. 450 N. 13). Dies gilt namentlich für die in Art. 446 ZGB verankerte uneinge-
schränkte Untersuchungs- und Offizialmaxime (Abs. 1 und 3) und das an gleicher 
Stelle festgeschriebene Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Abs. 4). 
Diese Verfahrensgrundsätze sind auch auf die Verfahren vor der gerichtlichen Be-
schwerdeinstanz anwendbar, wobei es im kantonalen Rechtsmittelverfahren zu 
punktuellen Einschränkungen kommt. So kommt etwa die Offizialmaxime nur im 
Rahmen des Anfechtungsobjektes zum Tragen (Urteil des Bundesgerichts 
5A_532/2020 vom 22. Juli 2020 E. 2; MARANTA, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 446 N. 1 f. sowie N. 40 ff.). Aus 
Art. 450a ZGB ergibt sich schliesslich, dass das Gericht Tat- und Rechtsfragen wie 
auch die Angemessenheit frei überprüft.

2.2. Das Gesetz schreibt ausdrücklich vor, dass das Gericht aufgrund eines Gut-
achtens entscheiden muss, wenn die betroffene Person an einer psychischen 
Störung leidet (Art. 439 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 450e Abs. 3 ZGB). Das Gutachten 
muss von einer unabhängigen, im laufenden Verfahren noch nicht involvierten sach-
verständigen Person erstellt werden. Es muss in dem Sinne aktuell sein, dass es 
sich zu den sich im gerichtlichen Verfahren stellenden Fragen äussert (BGE 148 III 
1 E. 2.3.1; 143 III 189 E. 3.2 f.; GEISER/ETZENSBERGER, in: Geiser/Fountoulakis 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 439 N. 48 ff.; GEI-
SER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 
2022, Art. 450e N. 19). Die KESB Prättigau/Davos beauftragte Frau Dr. med. 
C._____, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit der Begutach-
tung des Beschwerdeführers. Das vormalige Gutachten datiert vom 2. April 2025 
(KESB-act. 10 S. 42). Angesichts der eingeholten Verfahrensakten und der Tatsa-
che, dass seither einige Zeit vergangen ist, kann nicht von einem aktuellen Gutach-
ten ausgegangen werden, weshalb Dr. med. D._____, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie FMH, mit der Erstellung eines neuen Kurzgutachtens über den Ge-
sundheitszustand des Beschwerdeführers beauftragt wurde (act. D.1). Damit ist 
dem Erfordernis eines aktuellen Sachverständigengutachtens Genüge getan.

5 / 13

2.3. Gemäss Art. 450e Abs. 4 Satz 1 ZGB muss die gerichtliche Beschwerdein-
stanz die betroffene Person in der Regel als Kollegium anhören, was faktisch zwin-
gend zur Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung führt (BERNHART, 
Handbuch der fürsorgerischen Unterbringung, 2011, N. 848 f.). Das Gericht hat sich 
durch eigene Wahrnehmung davon zu überzeugen, dass die Voraussetzungen für 
eine fürsorgerische Unterbringung gegeben sind (GEISER, a.a.O., Art. 450e N. 22). 
Mit der Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung in der Klinik A._____ – in 
Anwesenheit einer Dolmetscherin (E._____) am 12. Mai 2025 wurde diese Vorgabe 
umgesetzt.

3.1. Gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB darf eine Person, welche an einer psychischen 
Störung oder an einer geistigen Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, in 
einer geeigneten Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung 
oder Betreuung nicht anders erfolgen kann. Die Belastung und der Schutz von An-
gehörigen und Dritten sind zu berücksichtigen (Abs. 2). Die betroffene Person wird 
entlassen, sobald die Voraussetzungen der Unterbringung nicht mehr erfüllt sind 
(Abs. 3). Die Massnahme gelangt zur Anwendung, wenn eine Person der persönli-
chen Fürsorge oder Pflege bedarf (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 – 
439 N. 6). Die fürsorgerische Unterbringung dient dem Schutz der betroffenen Per-
son und nicht der Umgebung (BGE 140 III 101 E. 6.2.3; vgl. dazu auch Botschaft 
zur Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Perso-
nenrecht und Kindesrecht] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7001 [zit.: Botschaft], 
S. 7062). Für die Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung allein wegen 
Fremdgefährdung bildet Art. 426 ZGB keine genügende gesetzliche Grundlage. Mit 
anderen Worten darf eine Fremdgefährdung für sich alleine nie ausschlaggebend 
für eine fürsorgerische Unterbringung sein (BGE 145 III 441 E. 8.3 f. m.w.H.).

3.2. Erste gesetzliche Voraussetzung für eine Anordnung der Massnahme ist eine 
der drei abschliessend genannten Schwächezustände: psychische Störung, geis-
tige Behinderung oder schwere Verwahrlosung. Erforderlich ist sodann eine sich 
aus dem Schwächezustand ergebende Notwendigkeit der Behandlung oder Betreu-
ung. Weitere Voraussetzung ist, dass der Person die nötige Behandlung oder Betreu-
ung nicht auf andere Weise als durch eine Einweisung beziehungsweise Zurückbe-
haltung in einer Einrichtung gewährt werden kann. Gesetzlich verlangt ist schliesslich 
eine geeignete Einrichtung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_288/2016 vom 11. 
Juli 2016 E. 3.1). Die genannten Voraussetzungen bedingen sich gegenseitig und 
sind nur in ihrem Zusammenhang verständlich. Der Schwächezustand allein ver-
mag eine fürsorgerische Unterbringung nie zu rechtfertigen, sondern immer nur zu-
sammen mit der Notwendigkeit einer Behandlung oder Betreuung. Selbst bei Vor-

6 / 13

liegen einer solchen ist die freiheitsbeschränkende Unterbringung aber nur geset-
zeskonform, wenn der Zweck der Unterbringung nicht mit einer milderen Mass-
nahme erreicht werden kann (Verhältnismässigkeitsprinzip) und die Unterbringung 
für den angestrebten Zweck auch tauglich ist (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., 
Art. 426 N. 7).

3.3. Zu klären ist also zunächst, ob der Beschwerdeführer an einem der in 
Art. 426 Abs. 1 ZGB genannten Schwächezustände leidet, welcher überdies eine 
Behandlung oder Betreuung notwendig werden lässt. Die psychische Störung um-
fasst die anerkannten Krankheitsbilder der Psychiatrie, das heisst Psychosen oder 
Psychopathien, seien sie körperlich begründbar oder nicht (vgl. Botschaft, a.a.O., 
S. 7062). Psychische Störung ist ein Begriff des Rechts, der sich auf die medizini-
sche Terminologie abstützt. Der Begriff ist aus der modernen Medizin entnommen 
und entspricht der Klassifikation der WHO (ICD [International Classification of Dis-
turbances]; vgl. GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N. 15 f.).

3.4. Im Antrag vom 27. März 2025 wie auch in der Stellungnahme vom 24. April 
2025 der Klinik A._____ zur behördlichen Unterbringung wird als Hauptdiagnose 
eine paranoide Schizophrenie (F20.0) gestellt. Die stationäre Unterbringung sei auf-
grund der anhaltenden schweren psychotischen Störung mit fehlender Krankheits-
einsicht und erheblichen Verhaltensauffälligkeiten zwingend erforderlich (KESB-act. 
23 S. 82 und act. A.2). Auch der Gutachter Dr. med. D._____ hat beim Beschwer-
deführer eine paranoide Schizophrenie (F20.0) diagnostiziert, eine schwere psychi-
sche Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis. Die Symptomatik umfasse 
psychotisches Erleben mit ausgeprägten formalen und inhaltlichen Denkstörungen, 
Wahnideen (Verfolgungswahn, Grössenideen, religiöser Wahn), Realitätsverlust, 
auffällige affektive Schwankungen und Desorganisation des Verhaltens (act. J.1 
Antwort auf Frage 1). Bei einer paranoiden Schizophrenie handelt es sich um eine 
psychische Erkrankung im medizinischen Sinne. Die Diagnose der Klinik A._____ 
wie auch des Gutachters ist für das Obergericht nachvollziehbar. Daraus kann ge-
schlossen werden, dass beim Beschwerdeführer ein Schwächezustand im Sinne 
von Art. 426 Abs. 1 ZGB vorliegt.

3.5. Ein Schwächezustand vermag eine fürsorgerische Unterbringung nur zu 
rechtfertigen, wenn er eine Behandlung oder Betreuung in einer Einrichtung not-
wendig macht. Die Unterbringung in einer Einrichtung muss geeignet sein, den 
Zweck der beabsichtigten Behandlung zu erfüllen, ohne dass eine weniger ein-
schneidende Massnahme genügen würde (vgl. dazu GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., 
Art. 426 N. 22 ff.). Eine Unterbringung fällt gemäss der Botschaft zum neuen Er-
wachsenenschutzrecht deshalb nur als ultima ratio in Betracht (Botschaft, a.a.O., S. 

7 / 13

7062). Als mildere Massnahmen kommt den ambulanten Massnahmen und der 
Nachbetreuung nach kantonalem Recht sowie der freiwilligen Sozialhilfe entschei-
dende Bedeutung zu (GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N. 24). Der Grundsatz 
der Verhältnismässigkeit verlangt, dass eine fürsorgerische Unterbringung nur ver-
fügt beziehungsweise nur solange aufrechterhalten werden darf, als mit einer kon-
kreten Selbst- oder Fremdgefährdung von einem gewissen Ausmass zu rechnen 
ist. So hat das Bundesgericht festgehalten, dass es für die Beurteilung des Behand-
lungs- beziehungsweise Betreuungsbedarfs wesentlich sei, mit welcher konkreten 
Gefahr für die Gesundheit oder das Leben der betroffenen Person bzw. von Dritten 
zu rechnen sei, wenn die Behandlung der gutachterlich festgestellten Krankheit be-
ziehungsweise die Betreuung unterbleibe (BGE 140 III 105 E. 2.4, 140 III 101 E. 
6.2.2).

3.6. Der Gutachter führt aus, dass aufgrund des Schweregrads der Erkrankung 
ein dringender Bedarf für eine weitere psychiatrische Behandlung und Betreuung 
bestehe. Indiziert sei bis auf Weiteres eine stationäre, antipsychotische Therapie 
mit regelmässiger psychiatrischer und psychologischer Betreuung. Ziel sei die Sta-
bilisierung des psychischen Zustands, die Reduktion der Wahnsymptomatik sowie 
die Förderung der Krankheitseinsicht. Eine stationäre Behandlung sei derzeit uner-
lässlich. Aufgrund des psychotischen Zustands, der Fremd- und Selbstgefährdung 
sowie der fehlenden Krankheitseinsicht und Kooperationsbereitschaft seien ambu-
lante oder mildere Massnahmen nicht ausreichend und derzeit nicht umsetzbar (act. 
J.1). Im Antrag der Klinik A._____ vom 27. März 2025 wird festgehalten, die statio-
näre Unterbringung des Beschwerdeführers sei aufgrund seiner anhaltenden 
schweren psychotischen Störung mit fehlender Krankheitseinsicht und erheblichen 
Verhaltensauffälligkeiten zwingend erforderlich. Seine mangelnde Selbstfürsorge 
und die fortwährende Eigengefährdung würden eine engmaschige psychiatrische 
Betreuung unerlässlich machen. Der Beschwerdeführer habe in den folgenden Ta-
gen weiterhin bizarres Verhalten gezeigt, er habe versucht eine Handvoll Zigaretten 
oder andere Gegenstände zu essen (KESB-act. 23 S. 82). In der Stellungnahme 
der Klinik A._____ vom 24. April 2025 wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei 
im aktuellen Zustand weder in der Lage, die Tragweite seiner Erkrankung, noch 
diejenige seiner Einsprache zu überblicken. Weniger einschneidende Massnahmen 
als die stationäre psychiatrische Behandlung auf einer geschützten Abteilung seien 
aus fachlicher Sicht derzeit nicht ersichtlich. Die Fortführung der fürsorgerischen 
Unterbringung sei daher aus psychiatrischer Sicht weiterhin notwendig, um Be-
schwerdeführer zu schützen, eine weitere Stabilisierung zu ermöglichen und die 
medikamentöse sowie pflegerische Versorgung sicherzustellen (act. A.2). Die Be-
urteilung der Klinik A._____ und des Gutachters sind für das Obergericht nachvoll-

8 / 13

ziehbar, weshalb grundsätzlich von einer notwendigen Behandlung der festgestell-
ten psychischen Störung, idealerweise im Rahmen eines weiteren stationären Auf-
enthalts, ausgegangen werden muss.

3.7.1. Erforderlich ist des Weiteren eine konkrete Selbst- oder Fremdgefährdung von 
einem gewissen Ausmass. Der Gutachter hält fest, dass bei Nichtbehandlung mit ei-
ner erheblichen Eigen- und Fremdgefährdung zu rechnen sei. Der Beschwerdeführer 
zeige eine akute psychotische Entgleisung mit unkontrollierten affektiven Durch-
brüchen, Orientierungslosigkeit, aggressivem Verhalten und Wahnvorstellungen. Die 
Gefahr der Selbstschädigung oder unkontrollierter Reaktionen auf Wahninhalte sei 
hoch. Auch Dritte könnten bei aggressiven Impulsdurchbrüchen gefährdet werden. 
Das Risiko der Realisierung dieser Gefahren sei derzeit als hoch einzustufen. Die 
Selbstgefährdung ergäbe sich unter anderem aus massiven Realitätsverkennungen, 
der Weigerung zur Einnahme notwendiger Medikamente, phasenweiser Desorientie-
rung und dem impulsiven Verhalten (z. B. auf dem Boden liegen, Schreien, plötzliches 
Aufspringen). Die Idee, die Erde zu verlassen und auf dem Mond leben zu wollen, 
zeuge von einem realitätsverkennenden Erleben, das potenziell gefährliches Verhal-
ten nach sich ziehen könne (act. J.1 Antwort auf Frage 4). Die Klinik A._____ führt in 
ihrer Stellungnahme vom 24. April 2025 aus, dass sich beim Eintritt ein schwergradi-
ges psychotisches Zustandsbild mit ausgeprägten wahnhaften Überzeugungen (u. a. 
Verfolgungs- und Grössenideen), formalen Denkstörungen (Ideenflucht, Inkohärenz, 
Zerfahrenheit) sowie fehlender Krankheitseinsicht gezeigt habe. Aufgrund der akuten 
Eigen- und Fremdgefährdung sei eine Aufnahme auf die geschlossene Station 
F._____ erforderlich gewesen. Dort sei es mehrfach zu psychotischen Entgleisungen, 
die mit erheblichem Gefährdungspotential einhergegangen seien, gekommen. Der 
Patient habe gegen Türen und Wände geschlagen, sei gegenüber Mitpatienten und 
Mitarbeitenden verbal und körperlich bedrohlich geworden, habe Pflegepersonen im 
Wahn mit feindlichen Spionen verwechselt, habe ihnen Gegenstände aus der Hand 
gerissen und sich selbst Verletzungen im Gesicht zugezogen. Zudem habe er suizi-
dale Gestikulation (bspw. Streichen über das Handgelenk) gezeigt und Drohungen 
ausgesprochen, künftig nicht mehr nur zu drohen, sondern zu handeln. In diesen Si-
tuationen sei der Beschwerdeführer weder deeskalierbar noch zugänglich für Ge-
spräche gewesen. Daher seien zeitweise Isolationsmassnahmen und Zwangsmedi-
kationen notwendig gewesen, um ihn selbst sowie andere Personen vor Schaden zu 
bewahren. Auf der Station G._____ sei es zu Verhaltensauffälligkeiten gekommen. 
Es sei zu Spannungen mit Mitpatienten in Zusammenhang mit Ausleihen von Ge-
genständen und finanziellen Auseinandersetzungen gekommen, in welchen er ohne 
Erlaubnis Internettransaktionen auf dem Tablet eines Mitpatienten vorgenommen 
habe. Im psychopathologischen Befund sei der Beschwerdeführer wach und zu allen 

9 / 13

Qualitäten vollständig orientiert gewesen. Im Gespräch sei er zurückhaltend. Die Auf-
fassungsleistung sei deutlich beeinträchtigt, ebenso die Konzentrationsfähigkeit. Der 
formale Gedankengang sei desorganisiert, mit Ideenflucht, Inkohärenz und zerfahre-
nen Assoziationen. Inhaltlich würden anhaltende wahnhaft-paranoide Überzeugun-
gen imponieren. Der Patient bestreite, krank zu sein, und lehne eine freiwillige Be-
handlung weiterhin ab. Affektiv zeige er sich gedrückt, mit reduziertem Antrieb. Es 
bestünden aktuell keine Hinweise auf akute Suizidalität, jedoch sei aufgrund der aus-
geprägten psychotischen Symptomatik, der Selbstvernachlässigung sowie der feh-
lenden Krankheitseinsicht weiterhin von einem hohen Risiko für Eigengefährdung 
auszugehen (act. A.2). Somit gehen sowohl der Gutachter als auch die Klinik 
A._____ von einer akuten und konkreten Selbst- und Drittgefährdung aus.

3.7.2. Die Beschwerdeinstanz hat bei der Entscheidfindung auf den Zustand des 
Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung abzustellen. Anlässlich 
der Hauptverhandlung in der Klinik A._____ vom 12. Mai 2025 konnte sich die Be-
schwerdeinstanz ein eigenes Bild vom Beschwerdeführer machen. Der Beschwer-
deführer wirkte anlässlich der Befragung zwar ruhig, jedoch gedanklich abwesend, 
verlangsamt und orientierungslos. Den Ausführungen des Vorsitzenden konnte er 
folgen und die Fragen beantworten, wobei er aber teilweise abschweifte. Der Be-
schwerdeführer führte aus, er sei in der Klinik A._____ gelandet, weil er sich im 
Transitzentrum in I._____ als verrückt ausgegeben habe. In der Klinik gehe es ihm 
sehr schlecht, er könne sich nicht frei bewegen. Er wolle zurück nach K._____ und 
dort bei seinen Freunden als Bauer arbeiten. Er sei in H._____, einer Stadt in der 
L._____ mit ca. 11'000 Einwohnern, aufgewachsen. Er sei dann zuerst nach 
K._____, wo er sieben Monate gearbeitet habe. Danach nochmals für drei Monate, 
aber er wisse nicht mehr wo. Er sei am 11. März 2023 in K._____ angekommen. Er 
habe eine Schwester, Grosseltern und seinen Vater. Der Beschwerdeführer führt 
aus, dass er Lücken im Gedächtnis habe. Kontakt zur Familie bestehe nicht, da die 
Mitarbeiter der Klinik ihm kein Telefon geben würden. Bevor er in die Klinik einge-
wiesen worden sei, sei er in M._____ gewesen. Die Diagnose der paranoiden Schi-
zophrenie wird verneint, er fühle sich gesund. Mit dem Bedarf an einer Behandlung 
und Betreuung sei er nicht einverstanden. Seine Medikamente könne er auch in 
I._____ einnehmen. Er verstehe nicht, wieso er hier sein müsse, statt in I._____ 
oder in anderen Städten in Europa, wo er sich frei bewegen könne. Auf den Vorhalt 
des Vorsitzenden, dass er gemäss Gutachten ein aggressives Verhalten gezeigt 
habe, antwortete der Beschwerdeführer, dass das nicht stimme und er nett sei. Er 
sei provoziert worden, damit ein Film gedreht werden könne. Er wolle raus aus der 
geschlossenen Anstalt und in die offene Station. Am besten wolle er gleich nach 
Davos, im Transitzentrum habe es Platz. Für ihn gäbe es denn drei Möglichkeiten: 

10 / 13

eine Ausschaffung nach K._____, zurück in die offene Station oder in eine Sozial-
wohnung nach M._____. Er nehme die Medikamente nicht freiwillig ein, er sei ein-
geschüchtert worden. Des Weiteren fragte der Beschwerdeführer, ob es sich beim 
Gericht um Schweizer Richter oder internationale unabhängige Richter handle. Es 
sei nicht gut, dass es Schweizer Richter seien. Zuletzt fügte er an, dass er auf eine 
Person namens J._____ warten wolle. Er wolle den Staat anklagen, da er drei Mo-
nate eingesperrt sei, nach kurzem Überlegen wolle er dies trotzdem nicht tun.

3.7.3. Die vom Gutachter – und auch der Klinik A._____ – beschriebene akute und 
konkrete Selbstgefährdung des Beschwerdeführers ist für das Obergericht auch im 
heutigen Zeitpunkt nachvollziehbar. Ein vernünftiges Gespräch mit dem Beschwer-
deführer war schwierig, da er während des Gesprächs abwesend wirkte, worauf 
sich formale und inhaltliche Denkstörungen zeigten. Die Medikamente nimmt er 
gemäss eigenen Aussagen nicht freiwillig ein und er scheint die Tragweite seiner 
Konsequenzen wie auch die momentane Situation zu verkennen. Es ist für das 
Obergericht nachvollziehbar, dass sich bei Ausbleiben der Behandlung und der Ein-
nahme der Medikamente die Selbst- und Drittgefährdung, welche gemäss den Aus-
führungen der Klinik A._____ während des aktuellen Klinikaufenthalts zu zeitweisen 
Isolationsmassnahmen und Zwangsmedikation geführt hat, erneut verstärken kann, 
was ebenfalls zu erneut massiven psychotischen Entgleisungen führen kann. Mit 
anderen Worten geht das Obergericht von einer weiterhin bestehenden akuten und 
konkreten Selbst- und Drittgefährdung aus, wenn die notwendige Behandlung des 
Beschwerdeführers unterbleibt.

3.8. Schliesslich ist eine mildere Massnahme als die fürsorgerische Unterbrin-
gung für das Gericht zum Zeitpunkt des Entscheids nicht ersichtlich. Das Oberge-
richt teilt die Auffassung des Gutachters, wonach gemessen an der Behandlungs- 
und Betreuungsbedürftigkeit des Beschwerdeführers die derzeitige Unterbringung 
auf der geschlossenen Anstalt der Klinik A._____ dem Schweregrad entsprechend 
angemessen erscheint. Wie bereits erwähnt, sind aufgrund des psychotischen Zu-
stands, der Fremd- und Selbstgefährdung, der fehlenden Krankheitseinsicht und 
Kooperationsbereitschaft, ambulante oder mildere Massnahmen nicht ausreichend 
und derzeit nicht umsetzbar. Eine intensivpsychiatrische Versorgung in einem ge-
schützten Rahmen ist gemäss dem nachvollziehbaren Gutachten von Dr. med. 
D._____ erforderlich. Alternativen würden derzeit nicht als notwendig oder realisier-
bar erscheinen. (act. J.1 Antwort auf Frage 6). Die behördlich angeordnete fürsor-
gerische Unterbringung erscheint daher weiterhin als verhältnismässig.

3.9. Die Rechtmässigkeit der fürsorgerischen Unterbringung bedingt schliesslich 
gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB das Vorhandensein einer für die notwendige Behand-

11 / 13

lung und Betreuung geeigneten Einrichtung. Die Klinik A._____ der Klinik A._____ 
stellt für die aktuelle Behandlungsbedürftigkeit des Beschwerdeführers ein geeigne-
tes Setting dar, was auch der Gutachter bejaht hat (act. J.1 Antwort auf Frage 7).

4. Zusammenfassend kann daher festgestellt werden, dass die Voraussetzun-
gen für eine fürsorgerische Unterbringung vorliegend erfüllt sind. Die Beschwerde 
gegen die behördlich angeordnete fürsorgerische Unterbringung ist daher abzuwei-
sen. 

5.1. Da der Beschwerdeführer vollumfänglich unterlegen ist, wären ihm die Kos-
ten des Beschwerdeverfahrens aufzuerlegen (vgl. Art. 60 Abs. 5 EGzZGB i.V.m. 
Art. 106 Abs. 1 ZPO). Es ist jedoch zu vermuten, dass der Beschwerdeführer nicht 
über die finanziellen Mittel zur Kostentragung verfügt. Er lebte bis vor Eintritt in die 
Klinik im Transitzentrum Davos. Unter Berücksichtigung der finanziellen Verhält-
nisse des Beschwerdeführers rechtfertigt es sich vorliegend, im Sinne von Art. 63 
Abs. 3 EGzZGB auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten. Daher ver-
bleiben die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von CHF 2'708.00, be-
stehend aus den Gerichtskosten von CHF 1'500.00 und den Kosten des Gutachters 
von CHF 1'208.00, beim Kanton Graubünden. 

5.2. Der Beschwerdeführer hat für das Verfahren ZR1 25 41 vor dem Obergericht 
des Kantons Graubünden ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege gestellt. Das Rechtsbegehren erscheint vorliegend nicht aussichtslos. Die 
Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 
117 ZPO für das Beschwerdeverfahren vor dem Obergericht sind somit erfüllt. Die 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Wirkung ab Gesuchstellung ent-
bindet den Beschwerdeführer von den Gerichtskosten sowie den Kosten der eige-
nen Rechtsvertretung (Art. 118 Abs. 1 ZPO). Die gedeckten Kosten gehen nach 
Massgabe von Art. 122 ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und werden aus 
der Gerichtskasse bezahlt (Art. 12 Abs. 3 EGzZPO). Als Rechtsbeistand im Sinne 
von Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO wird Rechtsanwalt MLaw Patrick Dietrich ernannt. Der 
Stundenansatz des Rechtsbeistands beträgt CHF 200.00 zuzüglich notwendige 
Barauslagen und Mehrwertsteuer und es werden keine Zuschläge gewährt (Art. 5 
der Honorarverordnung [HV; BR 310.250]). Anlässlich der Hauptverhandlung vom 
12. Mai 2025 reichte Patrick Dietrich die entsprechende Honorarnote über 
CHF 1'280.45 ein. Diese ist nicht zu beanstanden und der Rechtsvertreter entspre-
chend zu entschädigen.

5.3. Das Gericht kann die unentgeltliche Rechtspflege entziehen, wenn der An-
spruch darauf nicht mehr besteht, wobei dieser Entzug auch rückwirkend erfolgen 

12 / 13

kann, wenn der Anspruch nie bestanden hat (Art. 120 ZPO). Der Beschwerdeführer 
ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist. Der diesbezügliche 
Anspruch des Kantons Graubünden verjährt zehn Jahre nach Abschluss des Ver-
fahrens (Art. 123 Abs. 1 und 2 ZPO).

13 / 13

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 2'708.00 (Gerichtsgebühr 
von CHF 1'500.00, Gutachterkosten von CHF 1'208.00) gehen zu Lasten des 
Kantons Graubünden.

3. A._____ wird im Verfahren ZR1 25 41 vor dem Obergericht von Graubünden 
die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Sinne von Art. 118 
Abs. 1 ZPO erteilt. Zum Rechtsvertreter wird Rechtsanwalt MLaw Patrick 
Dietrich ernannt.

4. Die Kosten der Rechtsvertretung von MLaw Patrick Dietrich von 
CHF 1'280.45 (inkl. Spesen und MwSt.) gehen unter Vorbehalt der Rückfor-
derung von Art. 123 ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und werden 
aus der Gerichtskasse bezahlt.

5. [Rechtsmittelbelehrung]

6. [Mitteilungen]