# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 29c0eb75-7755-555b-999a-7df509eca958
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-02
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 02.04.2025 BV.2024.17
**Docket/Reference:** BV.2024.17
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2024-17_2025-04-02

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR);;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR);;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR);;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR)

Beschluss vom 2. April 2025 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Daniel Kipfer Fasciati und Miriam Forni,     

Gerichtsschreiberin Inga Leonova  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Semela,  

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

SWISSMEDIC, SCHWEIZERISCHES  

HEILMITTELINSTITUT, 

 

Beschwerdegegnerin 

 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BV.2024.17 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Im Rahmen eines Testkaufs bestellte das Swissmedic, Schweizerische Heil-

mittelinstitut (nachfolgend «Swissmedic»), am 25. November 2022 über die 

Webseite «B.ch» (nachfolgend «B.-Webseite») die in der Schweiz nicht zu-

gelassenen Arzneimittel Eroforce, Melatonin und RioLean. Diese wurden 

Swissmedic in zwei Postsendungen zugestellt, die bei einer Poststelle der 

Schweizerischen Post aufgegeben worden waren. Als Absender war bei der 

einen Postsendung die «B., Postfach […], Z.» und bei der anderen die 

«C. Inc., Y.-Strasse, X., Austria» angegeben, wobei als Rücksendeadresse 

der zweiten Postsendung «B., Warenrücknahme, Z.» vermerkt war (act. 2.4).  

 

 

B. Daraufhin eröffnete das Swissmedic am 3. März 2023 unter der Geschäfts-

nummer 500 2023 135 ein Verwaltungsstrafverfahren gegen unbekannte Tä-

terschaft wegen Verdachts auf Einfuhr von Arzneimitteln für Dritte ohne Be-

willigung i.S.v. Art. 86 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 15. Dezember 

2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte (Heilmittelgesetz, HMG; 

SR 812.21). Am 13. April 2024 wurde die Untersuchung auf A. und D. sowie 

auf Art. 86 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 2 lit. b und Art. 18 Abs. 1 lit. a HMG ausge-

dehnt (act. 2, S. 2).  

 

 

C. Gestützt auf die Durchsuchungsbefehle des Direktors von Swissmedic vom 

29. Mai 2024 fanden am 6. Juni 2024 u.a. am Sitz des Einzelunterneh-

mens E. und der F. AG an der W.-Strasse in V./SG Hausdurchsuchungen 

statt (act. 1, S. 3). In diesem Zusammenhang erhob A. am 10. Juni 2024 bei 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde, woraufhin 

das Beschwerdeverfahren BV.2024.13 eröffnet wurde.  

 

 

D. Mit Verfügungen vom 6. Juni 2024 beschlagnahmte die zuständige Untersu-

chungsleiterin von Swissmedic die auf A. lautenden Konten bei der Bank G. 

mit IBAN 1 und 2 sowie bei der Bank H. mit IBAN 3 und 4 (act. 1, Beilagen 2 

und 3). Gleichentags ordnete die Untersuchungsleiterin eine Grundbuch-

sperre auf der A. gehörenden Liegenschaft Nr. 5 in U./SG an (act. 1, Bei-

lage 4). Die Konto- und Grundbuchsperren vom 6. Juni 2024 wurden jeweils 

damit begründet, dass der Verdacht bestehe, die Beschuldigten würden über 

das Internet u.a. nicht zugelassene Arzneimittel an Kundschaft in der 

Schweiz unter dem Vorwand vertreiben, dass die Einfuhr der Arzneimittel 

durch die Kundinnen und Kunden für den Eigenbedarf und in kleiner Menge 

erfolge, was heilmittelrechtlich legal sei. Die bisherigen Ermittlungs-

- 3 - 

 

 

erkenntnisse würden jedoch nahelegen, dass die bestellte Ware von einem 

beauftragten Dritten in die Schweiz eingeführt und versandt werde, wofür 

heilmittelrechtlich eine Bewilligung erforderlich sei, über welche die Beschul-

digten nicht verfügten (act. 1, Beilagen 2-4).   

 

 

E. Am 14. Juni 2024 liess A. beim Direktor von Swissmedic Beschwerde erhe-

ben und die Aufhebung der am 6. Juni 2024 verfügten Grundbuch- und Kon-

tensperren beantragen. In prozessualer Hinsicht ersuchte A. im Fall der 

Nichtfolgeleistung und dadurch notwendigen Weiterleitung der Beschwerde 

an das Bundesstrafgericht, die Vereinigung mit dem hängigen Beschwerde-

verfahren BV.2024.13. Am 21. Juni 2024 leitete der Direktor von Swissmedic 

die Beschwerde samt seiner Stellungnahme, worin er die kostenfällige Ab-

weisung der Beschwerde beantragt, der Beschwerdekammer des Bun-

desstrafgerichts zum Entscheid weiter (act. 2). Das Beschwerdeverfahren 

wurde unter dem Verfahrenszeichen BV.2024.17 eröffnet. 

 

 

F. Im Rahmen des zweiten Schriftwechsels hielten A. und der Direktor von 

Swissmedic mit Eingaben vom 5. August und 9. September 2024 an den in 

der Beschwerde resp. Beschwerdeantwort gestellten Begehren fest (act. 8, 

11).  

 

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit 

erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug genom-

men. 

 

 

 

- 4 - 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1.  

1.1 Nach dem Grundsatz der Prozessökonomie und im Lichte des verfassungs-

rechtlichen Anspruchs auf Beurteilung innert angemessener Frist (Art. 29 

Abs. 1 BV) sind Verfahren möglichst einfach, rasch und zweckmässig zum 

Abschluss zu bringen. Es steht im Ermessen des Gerichts, Verfahren nach 

diesem Grundsatz zu vereinen (vgl. Beschlüsse des Bundesstrafgerichts 

BV.2019.13-17 vom 13. August 2019 E. 1; BV.2016.19-20 vom 7. Dezember 

2016 E. 1).  

 

1.2 Nachdem das Beschwerdeverfahren BV.2024.13 bereits mit Beschluss vom 

5. März 2025 beendet wurde, erweist sich der Antrag des Beschwerdefüh-

rers auf Vereinigung der beiden Verfahren als gegenstandslos. Dieser An-

trag wäre ohnehin abzuweisen gewesen, da Gegenstand des Verfahrens 

BV.2024.13 die (gestützt auf die Durchsuchungsbefehle vom 29. Mai 2024) 

am 6. Juni 2024 erfolgten Hausdurchsuchungen waren und sich in jenem 

Verfahren – anders als vorliegend (vgl. E. 4 hiernach) – in erster Linie pro-

zessuale Fragen stellten.  

 

 

2.  

2.1 Gemäss Art. 90 Abs. 1 HMG wird die Strafverfolgung im Vollzugsbereich des 

Bundes von der Beschwerdegegnerin nach den Bestimmungen des Bundes-

gesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; 

SR 313.0) geführt. 

 

2.2 Soweit das VStrR einzelne Fragen nicht abschliessend regelt, sind die Be-

stimmungen der StPO grundsätzlich analog anwendbar (BGE 139 IV 246 

E. 1.2 und E. 3.2; siehe zuletzt auch das Urteil des Bundesgerichts 

1B_604/2021 vom 23. November 2022 E. 2 m.w.H.). Die allgemeinen straf-

prozessualen und verfassungsrechtlichen Grundsätze sind auch im Verwal-

tungsstrafverfahren zu berücksichtigen (BGE 139 IV 246 E. 3.2 i.f.; TPF 2021 

217 E. 1.2; 2020 96 E. 3.1.2 S. 104). 

 

 

3.  

3.1 Gegen Zwangsmassnahmen im Sinne der Art. 45 ff. VStrR und damit zu-

sammenhängende Amtshandlungen kann bei der Beschwerdekammer des 

Bundesstrafgerichts Beschwerde geführt werden (Art. 26 Abs. 1 VStrR i.V.m. 

Art. 37 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die Orga-

nisation der Strafbehörden des Bundes [StBOG; SR 173.71]). Mit der 

- 5 - 

 

 

Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder un-

vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder die Un-

angemessenheit gerügt werden (Art. 28 Abs. 3 VStrR). Zur Beschwerde ist 

berechtigt, wer durch die angefochtene Amtshandlung berührt ist und ein 

schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung hat (Art. 28 

Abs. 1 VStrR). Die Beschwerde ist innert drei Tagen, nachdem der Be-

schwerdeführer von der Amtshandlung Kenntnis erhalten hat, bei der zustän-

digen Behörde schriftlich mit Antrag und kurzer Begründung einzureichen 

(Art. 28 Abs. 3 VStrR). Die Beschwerde gegen Zwangsmassnahmen der Un-

tersuchungsbeamten ist bei der Leitung der entsprechenden Verwaltungs-

einheit einzureichen (vgl. Art. 26 Abs. 2 lit. b VStrR). Die Leitung hat die Be-

schwerde mit ihrer Äusserung spätestens am dritten Werktag nach ihrem 

Eingang an die Beschwerdekammer weiterzuleiten (Art. 26 Abs. 3 VStrR).  

 

3.2 Gegenstand der vorliegenden Beschwerde bilden die von der Untersu-

chungsleiterin am 6. Juni 2024 verfügten Grundbuch- und Kontosperren. Als 

Inhaber bzw. Eigentümer der von der Beschlagnahme betroffenen Konten 

und der Liegenschaft ist der Beschwerdeführer beschwerdebefugt. Für seine 

Behauptung, dass er von den Beschlagnahmungen mit E-Mail vom 11. Juni 

2024 erfahren habe und ihm die Beschlagnahmeverfügungen schriftlich am 

13. Juni 2024 zugestellt worden seien (act. 1, S. 3), legt der Beschwerdefüh-

rer keine Beweismittel ins Recht. Nachdem die Beschwerdegegnerin diese 

Behauptung des Beschwerdeführers nicht in Abrede stellt und diesbezüglich 

ebenfalls keine Verfahrensakten einreicht, ist anzunehmen, dass die Be-

schwerde vom 14. Juni 2024 beim Direktor der Beschwerdegegnerin recht-

zeitig eingereicht wurde. Die Weiterleitung der Beschwerde erfolgte innert 

der in Art. 26 Abs. 3 VStrR vorgesehenen Frist. Somit ist auf die Beschwerde 

einzutreten.  

 

 

4.  

4.1 Der Beschwerdeführer bestreitet den hinreichenden Tatverdacht und bringt 

im Wesentlichen vor, nach seiner Verurteilung im Jahr 2010 sein Geschäfts-

modell für die legale Einfuhr nicht zugelassener verwendungsfertiger  

Arzneimittel durch Einzelpersonen i.S.v. Art. 20 Abs. 2 lit. a HMG i.V.m. 

Art. 48 Abs. 1 der Verordnung vom 14. November 2018 über die Bewilligun-

gen im Arzneimittelbereich (Arzneimittel-Bewilligungsverordnung, AMBV; 

SR 812.212.1) angepasst zu haben. Als Anbieterin sei die C. Inc. mit Sitz in 

den USA gegründet worden, die unter das Heilmittelgesetz fallende Produkte 

anbiete. Seiner Ansicht nach bedarf weder die C. Inc. noch das Unterneh-

men E. einer Bewilligung der Beschwerdegegnerin. E. sei nicht der Impor-

teur, sondern der Spediteur und Verzoller. Als zugelassener 

- 6 - 

 

 

Versender/Empfänger müsse das Unternehmen mit der Ware nicht in ein 

Zollfreilager und dürfe diese am Sitz in V./SG verzollen. Er [der Spediteur] 

mache an der Zollstelle beim Grenzübertritt einen nationalen Transit, wel-

chen ihn berechtige, in sein Büro zu fahren, wo er den nationalen Transit 

lösche und die Einzelverzollungen auf die Namen der Endkunden mache. 

Danach bringe er die einzelverzollte Ware auf die Schweizerische Post, was 

aus den vielen Veranlagungsverfügungen Zoll und MWST hervorgehe. Das 

Handeln der E. stelle keine Einfuhr i.S.v. Art. 2 lit. m AMBV dar, welcher nur 

den Grosshandel über die Grenze ins Schweizer Territorium als bewilli-

gungspflichtig erfasse. Das Verbringen der Waren aus X./Österreich zur 

Schweizerischen Post in V./SG zwecks Distribution an die Einzelpersonen 

sei keine Einfuhr und bedürfe keiner (Einfuhr-)Bewilligung der Beschwerde-

gegnerin. Der Begriff "Importeur" sei arzneimittelrechtlich nicht definiert und 

es gäbe diesbezüglich keine Gerichtsurteile. Daher müsse der Importeur 

i.S.v. Art. 48 AMBV die Einzelperson sein, welche die Ware im Internet be-

stelle. Da die Endkunden die Importeure seien, würden sich alle Beteiligten 

gesetzeskonform verhalten (act. 1, S. 4 ff., act. 8, S. 2 ff.).  

 

4.2 Gemäss Art. 46 Abs. 1 VStrR sind unter anderem mit Beschlag zu belegen 

(a) Gegenstände, die als Beweismittel von Bedeutung sein können; (b) Ge-

genstände und andere Vermögenswerte, die voraussichtlich der Einziehung 

unterliegen (Art. 46 Abs. 1 VStrR). Als strafprozessuale Zwangsmassnahme 

setzt die Beschlagnahme im Verwaltungsstrafverfahren einen hinreichen-

den, objektiv begründeten konkreten Tatverdacht gegenüber dem Inhaber 

des Gegenstandes bzw. Vermögenswertes oder gegenüber einem Dritten 

voraus, wonach die betroffenen Vermögenswerte durch eine Straftat erlangt 

worden sind oder dazu bestimmt waren, eine Straftat zu veranlassen oder 

zu belohnen (Art. 70 Abs. 1 StGB; Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO; BGE 124 IV 

313 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 1B_277/2015 vom 12. Januar 2016 

E. 4.2; TPF 2005 84 E. 3.1.2). An den hinreichenden Tatverdacht werden am 

Anfang der Untersuchung noch weniger hohe Anforderungen gestellt 

(BGE 124 IV 313 E. 4 S. 316; 122 IV 91 E. 4 S. 96; Urteile des Bundesge-

richts 1S.16/2005 vom 7. Juni 2005 E. 5.2 und 8G.73/2002 vom 3. Septem-

ber 2002 E. 3-4).  

 

4.3 Wer berufsmässig Arzneimittel für den Vertrieb oder die Abgabe einführt, be-

nötigt eine Bewilligung des Schweizerischen Heilmittelinstituts (Art. 18 

Abs. 1 lit. a HMG). Gemäss Art. 20 Abs. 1 HMG dürfen zugelassene oder 

nicht zulassungspflichtige Arzneimittel eingeführt werden. Der Bundesrat 

kann erlauben, dass nicht zugelassene, verwendungsfertige Arzneimittel von 

Einzelpersonen in kleinen Mengen für den Eigengebrauch eingeführt werden 

(Art. 20 Abs. 2 lit. a HMG i.V.m. Art. 48 AMBV). Welche Tätigkeiten in 

https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2018/786/de#art_48

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Zusammenhang mit der Beförderung von Arzneimitteln in die Schweiz als 

Einfuhr gelten, definiert Art. 2 lit. m AMBV. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jah-

ren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer u.a. vorsätzlich Arzneimittel ohne 

die erforderliche Zulassung oder Bewilligung in Verkehr bringt, anwendet, 

verschreibt, einführt, ausführt oder damit im Ausland handelt (Art. 86 Abs. 1 

lit. a HMG). Wer u.a. im Fall von Art. 86 Abs. 1 lit. a HMG durch gewerbs-

mässiges Handeln einen grossen Umsatz oder einen erheblichen Gewinn 

erzielt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft 

(Art. 86 Abs. 2 lit. b HMG).  

 

4.4  

4.4.1 Im Rahmen der Marktüberwachung tätigte die Beschwerdegegnerin am 

25. November 2022 die oben geschilderten Testkäufe über die B.-Webseite 

und bestellte die in der Schweiz nicht zugelassenen Arzneimittel Eroforce, 

Melatonin und RioLean, welche bei einer Poststelle der Schweizerischen 

Post aufgegeben und ihr, gemäss Angaben auf dem Paket, von der B. in Z. 

bzw. der C. Inc. in X./Österreich zugestellt wurden, wobei Letztere als Rück-

sendeadresse ebenfalls die B. in Z. bezeichnete (act. 2.3; s.a. Sachverhalt 

BSt. A). Als Bankverbindung wurde auf der B.-Webseite das Konto IBAN 1 

bei der Bank G., lautend auf «B. c/o A.», vermerkt (act. 2.6).  

 

4.4.2 Bei der «B.» handelt es sich um eine seit dem 8. Februar 2006 im Schweizer 

Markenregister eingetragene Marke, an welcher der Beschwerdeführer seit 

der Eintragung berechtigt ist (act. 2, S. 5). Das auf der B.-Webseite aufge-

führte Firmenkonto bei der Bank G. lautet auf den Beschwerdeführer 

(act. 2.8). Die von Kunden darauf einbezahlten Gelder sollen laut Angaben 

der Beschwerdegegnerin grossmehrheitlich auf ein Privatkonto des Be-

schwerdeführers bei der Bank H. weitergeleitet worden sein, wobei sich der 

mutmassliche Nettoerlös für den Zeitraum von 1. Januar 2022 bis 31. März 

2023 auf rund Fr. 400'000.– belaufe (act. 2, S. 7). Vom auf den Beschwer-

deführer lautenden Konto bei der Bank H. seien die Beträge fast in ganzer 

Höhe auf sein Privatkonto bei der Bank I. in den Vereinigten Arabischen Emi-

raten weitertransferiert worden. Ferner seien vom oben erwähnten Konto bei 

der Bank G. monatlich (x13) u.a. rund Fr. 10'700.– sowie diverse variable 

Beträge mit dem Vermerk «C. Rechnung Nr.» auf ein Konto der F. AG über-

wiesen worden. Die F. AG, deren Geschäftsführer der Mitbeschuldigte D. ist, 

verfüge am im Handelsregister eingetragenen Sitz lediglich über ein Brief-

kastendomizil bei der E. (act. 2.10; act. 2, S. 7). Die Beschwerdegegnerin 

geht davon aus, dass es sich bei den Überweisungen an die F. AG um kon-

stante, lohnähnliche Entschädigungen für mutmasslich stets gleiche Arbei-

ten handle. Der mutmassliche Nettoerlös der F. AG für den Zeitraum von 

1. Januar 2022 bis 31. März 2023 belaufe sich auf rund Fr. 217'000.– (act. 2, 

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S. 7). Gleich hoch sei der mutmassliche Nettoerlös der in X./Österreich do-

mizilierten J., bei welcher es sich um eine Anbieterin für Lagerung, Verpa-

ckung und europaweiten Versand von Waren handle (act 2, S. 8). Aufgrund 

der Regelmässigkeit und des Umfangs der Überweisungen vom Konto bei 

der Bank G. an die J. und angesichts ihres Angebots für Lager und Kommis-

sionierung im Bereich e-Commerce geht die Beschwerdegegnerin davon 

aus, dass die J. für die C. Inc. in X./Österreich ein Warenlager führe und auf 

entsprechende Aufforderung hin die bestellten Waren als versandfertige 

Postsendungen zusammenstelle. Gemäss der Beschwerdegegnerin seien 

von den Kundengeldern im Zusammenhang mit der C. Inc. rund Fr. 80'000.– 

an die E. geflossen (act. 2, S. 8). Beim Einzelunternehmen E. handelt es sich 

gemäss Handelsregister um ein Logistik- und Speditionsunternehmen. Be-

treffend die beiden US-Gesellschaften B. Inc. und die C. Inc. bestehe seit 

2015 ein Umleitungsauftrag für Brief- und Paketpost an die Adresse des Ein-

zelunternehmens E. in V./SG, welchen D. veranlasst habe (act. 2.9). Ge-

mäss der Beschwerdegegnerin kontrolliere die B. Inc. die in London domizi-

lierte C. Ltd, die im Zusammenhang mit Portorechnungen der Post Schweiz 

AG als Auftraggeberin fungiere (act. 2, S. 5 f.).  

 

Weder die C. Ltd, C. Inc. noch die B. Inc. verfügen im Zusammenhang mit 

dem Vertrieb oder der Einfuhr von Arzneimitteln über eine Einfuhr- oder eine 

andere Bewilligung (act. 2, S. 6).  

 

4.4.3 Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 12. November 2009 

wurde der Beschwerdeführer wegen gewerbsmässigen Inverkehrbringens 

bzw. Einfuhr von Arzneimitteln ohne Zulassung gemäss Art. 87 Abs. 1 lit. f 

i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 87 Abs. 2 aHMG verurteilt und mit einer 

Geldstrafe von 240 Tagessätzen à Fr. 100.– sowie einer Busse von 

Fr. 6'000.– bestraft. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundes-

gericht ab, soweit es darauf eintrat (s. Urteil des Bundesgerichts 6B_5/2010 

vom 30. Juni 2010). Das Urteil vom 12. November 2009 ist rechtskräftig. Das 

Obergericht des Kantons Aargau stellte in seinem Entscheid (E. 3.3) zusam-

menfassend fest, dass der Beschwerdeführer zunächst als Geschäftsführer 

der K. GmbH nicht verkehrsfähige Produkte vertrieben hat, teilweise auch 

als Wiederverkäufer. Im Mai 2003 hat er schliesslich zum Zweck der Geset-

zesumgehung die B. Inc. gegründet und diese zwischengeschaltet, um nicht 

verkehrsfähige Produkte zu vertreiben (s. act. 2.2).  

 

4.5  

4.5.1 Als Absender der einen im Rahmen des 2022 getätigten Testkaufs erhalte-

nen Postsendung wurde «C. Inc., Y.-Strasse, X., Austria» angegeben. Dies 

suggeriert, dass die in den USA ansässige C. Inc. über ein Domizil in 

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X./Österreich verfügt. Indes wurde auf derselben Postsendung als Rücksen-

deadresse ein Postfach in Z./SG angegeben. Die andere Postsendung soll 

von der B. in Z. stammen. Beide Postsendungen wurden bei der Schweize-

rischen Post für den Versand aufgegeben (act. 2.4). Gestützt auf die oben 

erwähnten Erkenntnisse besteht daher der Verdacht, dass die C. Inc. tat-

sächlich über kein Domizil in Österreich verfügt, sondern über die B.-Web-

seite u.a. in der Schweiz nicht zugelassene Arzneimittel anbietet, und die J. 

auf Aufforderung des Beschwerdeführers oder/und der F. AG resp. des Mit-

beschuldigten hin die bestellte Ware in X./Österreich versandfertig verpackt, 

welche anschliessend von der E. in die Schweiz transportiert und in der 

Folge der schweizerischen Post für den Versand an die Kunden als Endemp-

fänger aufgegeben wird. Dies stellt eine Einfuhr von Arzneimitteln für Dritte 

dar, was grundsätzlich einer Einfuhrbewilligung der Beschwerdegegnerin be-

darf (supra E. 4.3). Da ein Grossteil des auf das Konto bei der Bank G. ge-

leisteten Kaufpreises anschliessend auf das Konto des Beschwerdeführers 

bei der Bank H. und von dort auf sein Privatkonto in den Vereinigten Arabi-

schen Emiraten weitertransferiert wurde, liegt der Schluss nahe, dass der 

Beschwerdeführer das Geschäftsmodell, für welches er bereits rechtskräftig 

verurteilt wurde, weiterhin betreiben und die für Schweizer Kunden bestimm-

ten Arzneimittel in Umgehung der heilmittelrechtlichen Bestimmungen ohne 

Bewilligung einführen resp. einführen lassen könnte. Das Gesagte deutet auf 

ein neues Umgehungsmodell des Beschwerdeführers hin, welches er in Zu-

sammenwirken mit dem Mitbeschuldigten D. und der ihm zuzuordnenden  

F. AG sowie E. betreiben dürfte. 

 

Nachdem die der Beschwerdegegnerin zugestellten Arzneimittel mutmass-

lich nicht vom Ausland her versandt wurden, sondern der Schweizerischen 

Post in V./SG zum Versand aufgegeben worden sind, und angesichts der 

Tatsache, dass die beteiligten natürlichen oder juristischen Personen für die 

auf der B.-Webseite angebotenen und in der Schweiz nicht zugelassenen 

Arzneimittel über keine Einfuhrbewilligung verfügen, ist der hinreichende 

Tatverdacht in Bezug auf unzulässige berufsmässige Einfuhr von Arzneimit-

teln für Dritte nach Art. 86 Abs. 1 lit. a i.V.m. Abs. 2 lit. b und Art. 18 Abs. 1 

lit. a HMG zu bejahen.  

 

4.5.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. 

Soweit der Beschwerdeführer sich unter Verweis auf die zahlreichen Veran-

lagungsverfügungen Zoll und MWST auf den Standpunkt stellt, wonach nicht 

die E., sondern die Endkunden Importeure der in der Schweiz nicht zugelas-

senen Arzneimittel seien, verkennt er, dass vorliegend nicht die Frage von 

Bedeutung ist, ob das Vorgehen der E. auch aus zoll- und/oder mehrwert-

steuerrechtlicher Sicht als Einfuhr zu qualifizieren wäre bzw. ob die in die 

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Schweiz importierte Arzneimitteln korrekt verzollt und versteuert wurden. 

Vielmehr geht es vorliegend um die Beachtung der Einfuhrvorschriften des 

Heilmittelgesetzes bzw. darum, ob es für die Einfuhr dieser Arzneimittel in 

die Schweiz einer Bewilligung der Beschwerdegegnerin bedarf. Eine allfäl-

lige Straflosigkeit von Schweizer Endempfängern in Bezug auf den Erwerb 

kleiner Mengen von nicht zugelassenen Arzneimitteln für den Eigengebrauch 

lässt die allfällige Strafbarkeit der berufsmässig handelnder Importeure, wel-

che die Einfuhr dieser Arzneimittel in die Schweiz ermöglichen, nicht dahin-

fallen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers sind dahingehend zu ver-

stehen, dass die neu gegründete C. Inc. u.a. bezweckt, Schweizer Kunden 

vom Ausland her über die B.-Webseite mit in der Schweiz nicht zugelasse-

nen Arzneimitteln zu beliefern. Dass die daraus erhaltenen Kundengelder 

mehrheitlich auf das Privatkonto des Beschwerdeführers flossen, wird von 

ihm nicht in Abrede gestellt. Als Absender und Rücksendeadresse wurde auf 

der einen Postsendung ein Postfach in Z. angegeben. Ferner besteht mit 

dem Mitbeschuldigten D. und der diesem zurechenbaren F. AG enger Bezug 

zum Schweizer Markt. D. resp. die F. AG dürfte vom auf den Beschwerde-

führer lautenden Konto bei der Bank G. entschädigt worden sein. Den Anga-

ben des Beschwerdeführers zufolge transportiert die E. die bestellten Arz-

neimittel vom Lager in X./Österreich in die Schweiz (act. 8, S. 8 und 11). 

Damit tätigt die E. im Auftrag des Beschwerdeführers oder/und des Mitbe-

schuldigten eine grenzüberschreitende Beförderung von Arzneimitteln, bei 

welcher der Verdacht der berufsmässigen Einfuhr für einen Dritten i.S.v. 

Art. 18 Abs. 1 lit. a HMG i.V.m. Art. 2 lit. m AMBV naheliegt. Bei diesem Er-

gebnis braucht die Frage, ob nebst der E. auch die Endkunden als Import-

eure im Sinne des Heilmittelrechts zu qualifizieren sind, wie dies der Be-

schwerdeführer behauptet, nicht beantwortet zu werden. Die abschliessende 

Beurteilung der Frage, ob das Vorgehen bewilligungspflichtig ist und ob 

in casu tatsächlich ein System der Umgehung der heilmittelrechtlichen Be-

willigungsvorschriften vorliegt, obliegt dem Sachrichter.  

 

4.6  

4.6.1 Die Beschwerdegegnerin vermutet, dass der Beschwerdeführer seit Jahren 

an der gewerbsmässigen Einfuhr von Arzneimitteln für Dritte beteiligt ist. Mit 

Verweis auf Beilage 5 der Beschwerdeantwort (recte wohl Beilage 6 = 

act. 2.6) führt die Beschwerdegegnerin aus, dass nicht nur die Arzneimittel, 

sondern der überwiegende Teil der Angebotspalette auf der B.-Webseite mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Schweiz nicht verkehrsfähig sei. 

Dies, weil es sich um Präparate handle, die mit der Sportförderungsgesetz-

gebung (Doping) oder mit dem Lebensmittelrecht nicht konform seien (act. 2, 

S. 11). Der Beschwerdeführer bringt im Zusammenhang mit der Verhältnis-

mässigkeit vor, die Kontosperren würden die gesamte Geschäftstätigkeit der 

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US-Gesellschaften lahmlegen, obschon die Bestellungen i.S.v. Art.  20 

Abs. 2 lit. a HMG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 AMBV nur im Bereich zwischen 

10% und 20% und im übrigen Teil aus völlig frei verkehrsfähigen Produkten 

bestünden. Im Übrigen sei die Beschwerdegegnerin für die Verfolgung allfäl-

liger Widerhandlungen gegen das Sportförderungsgesetz oder das Lebens-

mittelrecht nicht zuständig. Die Beschlagnahme der im Jahr 2011 erworbe-

nen Liegenschaft sei zudem aufgrund des Umstandes, dass das Verwal-

tungsstrafverfahren erst im März 2023 eröffnet worden sei, ausgeschlossen 

(act. 1, S. 10; act. 8, S. 12).  

 

4.6.2 Die F. AG wurde im Jahr 2014 im Handelsregister eingetragen; die Umlei-

tung der an die Gesellschaften B. Inc. und C. Inc. gerichteten Post wurde im 

Jahr 2015 veranlasst. Insofern ist auch der Verdacht der Beschwerdegegne-

rin, dass der Beschwerdeführer seit mehreren Jahren in der vermuteten Art 

und Weise gewerbsmassige Einfuhr von Arzneimitteln für Dritte ohne Bewil-

ligung betrieben und sich damit bereichert haben könnte, hinreichend gege-

ben. Ungeachtet dessen, dass in eine Liegenschaft auch nach deren Erwerb 

Gelder deliktischer Herkunft einfliessen können (z.B. durch Rückzahlung ei-

ner Hypothekarschuld, Umbauten etc.), ist vorliegend der Zeitpunkt des Er-

werbs der Liegenschaft schon deshalb nicht ausschlaggebend, weil die Be-

schwerdegegnerin sämtliche Beschlagnahmungen im Hinblick auf die 

Durchsetzung einer Ersatzforderung im Sinne von Art. 71 Abs. 3 StGB ver-

fügt hat. Widerhandlungen gegen die Sportförderungsgesetzgebung oder 

gegen das Lebensmittelrecht sind jedoch nicht Gegenstand des fraglichen 

Verwaltungsstrafverfahrens. Zu Recht weist der Beschwerdeführer darauf-

hin, dass eine Ersatzforderung lediglich in Bezug auf Widerhandlungen ge-

gen das HMG bzw. das laufende Verwaltungsstrafverfahren in Frage käme. 

Derzeit geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass sich der mutmassli-

che Nettoerlös für den Zeitraum von 1. Januar 2022 bis 31. März 2023 auf 

rund Fr. 400'000.– belaufe (s. E. 4.4.2). 20% dieses Betrages ergäbe 

Fr. 80'000.–. Widerhandlungen gegen Art. 86 Abs. 2 HMG werden mit Frei-

heitsstrafe bis zu zehn Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Die Verfolgungs-

verjährung dieser Taten beträgt 15 Jahre (s. Art. 97 Abs. 1 lit. c StGB). All-

fällige seit April 2010 erfolgte rechtswidrige Arznei-Einfuhren (und dement-

sprechend auch solche ab 2014/2015) wären derzeit somit noch nicht ver-

jährt. In Berücksichtigung des Ausgeführten und des aktuellen Tatverdachts 

ist die Beschlagnahme verhältnismässig.  

 

 

5. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. 

 

 

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6. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem 

unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. 

Art. 66 Abs. 1 BGG analog, siehe dazu TPF 2011 25 E. 3). Die Gerichtsge-

bühr ist auf Fr. 2'000.– festzusetzen (vgl. Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements 

des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren 

und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), 

unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe. 

 

  

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Der Antrag des Beschwerdeführers auf Vereinigung des vorliegenden Verfah-

rens mit BV.2024.13 ist gegenstandslos geworden.  

 

2. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

3. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.– werden dem Beschwerdeführer auferlegt, 

unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe. 

 

 

Bellinzona, 3. April 2025 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Stefan Semela 

- Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu 
dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 
konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen 
Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung 
ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für 
die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).