# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe052857-06fa-5e23-936c-03a775dcc3dd
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.06.2020 SB190517
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB190517_2020-06-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB190517-O/U/gs-as 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, und lic. iur. Stiefel, der 

Ersatzoberrichter lic. iur. Amsler sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. 

Samokec 

 

Urteil vom 19. Juni 2020 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. Kaegi,  

Anklägerin und Erstberufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Zweitberufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend versuchte schwere Körperverletzung etc. 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung,  
vom 26. August 2019 (DG190176) 
 

 

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Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom 17. Juni 2019 

(Urk. 30) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 59 S. 43 ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 

Ziff. 1 und 2 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB, 

− der Störung von Betrieben, die der Allgemeinheit dienen im Sinne von 

Art. 239 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, 

− der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB, 

− der mehrfachen Übertretung im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 des 

Betäubungsmittelgesetzes. 

2. Vom Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im 

Sinne von Art. 285 Ziff. 1 Abs. 1 StGB wird der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 33 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis 

und mit heute 324 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer Busse 

von Fr. 200.–. 

4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 17 Monaten 

aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen 

(16 Monate, abzüglich 324 Tage, die durch Haft erstanden sind), wird die 

Freiheitsstrafe vollzogen. 

5. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2 Tagen. 

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6. Es wird eine ambulante Behandlung des Beschuldigten im Sinne von Art. 63 

StGB (Behandlung schädlicher Gebrauch von Alkohol kombiniert mit einer 

Therapie der psychischen Störung ADHS) angeordnet, wobei mit der 

Massnahme während des Vollzuges der Freiheitsstrafe zu beginnen ist. 

7. Es wird vorgemerkt, dass dem Beschuldigten mit Verfügung vom 9. Juli 

2019 der vorzeitige Straf- und Massnahmenantritt bewilligt worden ist. 

8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom 

3. Juni 2019 beschlagnahmte Liqueurflasche, Marke "Cointreau", 0.7 Liter 

(Asservate-Nr. A011'911'049) wird eingezogen und der Lagerbehörde zur 

Vernichtung überlassen.  

9. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, dem 

Privatkläger B._____ Schadenersatz von Fr. 2'346.– zuzüglich 5 % Zins ab 

7. Oktober 2018 zu bezahlen. 

10. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, dem 

Privatkläger B._____ Fr. 2'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 7. Oktober 2018 als 

Genugtuung zu bezahlen. 

11. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, dem 

Privatkläger C._____ Schadenersatz von Fr. 2'057.30 zuzüglich 5% Zins ab 

7. Oktober 2018 zu bezahlen. 

12. Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers C._____ wird abgewiesen. 

13. Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers D._____ wird abgewiesen. 

14. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ wird für die amtliche Verteidigung zusätzlich 

zur Akontozahlung vom 3. Mai 2019 mit Fr. 9'140.15 (inkl. MwSt.) aus der 

Gerichtskasse entschädigt.  

15. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Privatklägers 1, Rechtsanwältin 

lic. iur. Y._____, wird mit Fr. 3'789.75 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse 

entschädigt. 

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16. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 5'000.–   Gebühr für das Vorverfahren 
Fr. 14'994.15   Auslagen (Gutachten) 
Fr. 46.35   Auslagen (Gutachten) 
Fr. 70.–   Entschädigung Zeuge 
Fr. 19'296.80   Entschädigung amtliche Verteidigung 
Fr. 3'789.75   Entschädigung Rechtsvertreterin Privatkläger 1 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

17. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, 

ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie der 

unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Privatklägers 1, werden dem 

Beschuldigten auferlegt. 

18. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen 

Rechtsvertreterin des Privatklägers 1 werden auf die Gerichtskasse 

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO.  

Berufungsanträge: 

a) Der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: 

(Urk. 100 S. 1) 

"1. Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils betreffend die Schuldsprüche 
gemäss Urteil-Dispositiv Ziffer 1. 

2. Bestätigung der Freiheitsstrafe von 33 Monaten. 
3. Bestrafung des Beschuldigten mit einer Busse von Fr. 500.–. 
4. Vollzug der Freiheitsstrafe. 
5. Anordnung einer ambulanten Therapie im Sinne von Art. 63 StGB 

während des Strafvollzugs. 
6. Auferlegung der Kosten des Berufungsverfahrens auf die 

Staatskasse." 
 

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b) Der amtlichen Verteidigung:  

(Urk. 101 S. 1 f.) 

"1. Das Urteil der Vorinstanz vom 26. August 2019 sei zu bestätigen. 
2. Eventualiter sei eine unbedingte Freiheitsstrafe zugunsten der 

ambulanten Massnahme aufzuschieben. 
3. Eventualiter sei für den Beschuldigten Bewährungshilfe 

anzuordnen. 
4. Die Kosten seien ausgangsgemäss aufzuerlegen, wobei die 

Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Staatskasse zu 
nehmen seien." 

Erwägungen: 

I. Verfahrensgang 

 1. Gegen das eingangs im Dispositiv wiedergegebene Urteil des 

Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 26. August 2019 meldeten die 

Staatsanwaltschaft und der Beschuldigte mit Eingaben vom 29. August 2019 bzw. 

vom 2. September 2019 Berufung an (Urk. 47 und Urk. 47A) und reichten am 11. 

November 2019 bzw. am 20. November 2019 fristgerecht ihre 

Berufungserklärungen ein (Urk. 63 und Urk. 64). Mit Präsidialverfügung vom 26. 

November 2019 wurden die Berufungserklärungen des Beschuldigten und der 

Staatsanwaltschaft Letzteren gegenseitig sowie den Privatklägern 1-3 zugestellt 

und Frist angesetzt, um Anschlussberufung zu erheben oder einen 

Nichteintretensantrag zu stellen (Urk. 65 S. 2). Die Staatsanwaltschaft und der 

Beschuldigte verzichteten auf Anschlussberufung (Urk. 67 und Urk. 68). Die 

Privatklägerschaft liess sich innert Frist nicht vernehmen (vgl. Urk. 66). 

 2. Da der Beschuldigte den zu vollziehenden Teil der von der Vorinstanz 

teilbedingt ausgefällten Freiheitsstrafe per 5. Februar 2020 erstanden gehabt 

hätte (Urk. 52), wurde der Staatsanwaltschaft und der amtlichen Verteidigung mit 

Präsidialverfügung vom 7. Januar 2020 Frist zur freigestellten Vernehmlassung 

zur voraussichtlichen Entlassung des Beschuldigten aus dem vorzeitigen 

Strafvollzug angesetzt (Urk. 71). Nachdem die Staatsanwaltschaft und die 

amtliche Verteidigung am 10. Januar 2020 bzw. am 20. Januar 2020 ihre 

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Stellungnahmen erstattet hatten (Urk. 73 und Urk. 78), wurde mit 

Präsidialverfügung vom 28. Januar 2020 die Entlassung des Beschuldigten aus 

dem vorzeitigen Strafvollzug per 5. Februar 2020 verfügt (bei weiterhin 

andauerndem vorzeitigem Massnahmenvollzug; Urk. 82). 

 3. Am 30. März 2020 wurde zur Berufungsverhandlung auf den 19. Juni 

2020 vorgeladen (Urk. 87). Zur Berufungsverhandlung erschienen der 

Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers Rechtsanwalt lic. iur. 

X._____ sowie Staatsanwalt lic. iur. Andreas Kägi für die Anklagebehörde (Prot. II 

S. 7). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

II. Prozessuales 

 1. Die Rechtskraft des angefochtenen Urteils wird im Umfang der 

Anfechtung gehemmt (Art. 402 StPO i.V.m. Art. 437 StPO). Die Berufung der 

Staatsanwaltschaft beschränkt sich auf den Sanktionspunkt (Anordnung des 

unbedingten Strafvollzugs, Bestätigung der vollzugsbegleitend angeordneten 

ambulanten Massnahme und Erhöhung der vorinstanzlich ausgefällten Busse; 

Urk. 63 S. 3 und Urk.100 S. 1). Die Berufung des Beschuldigten richtete sich im 

Zeitpunkt seiner Berufungserklärung ebenfalls auf den Schuldpunkt (mildere 

Bestrafung; Urk. 64 S. 2). Anlässlich der Berufungsverhandlung liess der 

Beschuldigte seine Berufungsanträge dahingehend eingrenzen, als dass er 

nunmehr im Hauptantrag die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils und im 

Eventualantrag den Aufschub der unbedingten Freiheitsstrafe zugunsten der 

ambulanten Massnahme bzw. die Anordnung von Bewährungshilfe beantragen 

liess (Urk. 101 S. 1). Damit ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. 

Abteilung, vom 26. August 2019 bezüglich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 

2 (Freispruch vom Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Behörden und 

Beamte), 7 (Beschlagnahmung), 9-12 (Schadenersatz- und 

Genugtuungsansprüche) und 13-17 (Kosten- und Entschädigungsdispositiv) in 

Rechtskraft erwachsen. 

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III. Sanktion und Vollzug 

 1. Die Vorinstanz bestrafte den Beschuldigten wegen versuchter 

schwerer Körperverletzung, der Störung des Betriebes einer öffentlichen 

Verkehrsanstalt, der Sachbeschädigung sowie der mehrfachen Übertretung des 

Betäubungsmittelgesetzes mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 33 Monaten 

sowie mit Fr. 200.– Busse. Den Vollzug der Freiheitsstrafe schob sie im Umfang 

von 17 Monaten auf, unter Ansetzung einer zweijährigen Probezeit, und ordnete 

den Vollzug der übrigen 16 Monate Freiheitsstrafe an. Für die schuldhafte 

Nichtbezahlung der Busse legte sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2 Tagen fest. 

Zudem ordnete sie eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme im Sinne von 

Art. 63 StGB an (Behandlung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol kombiniert 

mit einer Therapie der psychiatrischen Störung ADHS; Urk. 59 S. 43 f.). 

 1.1. Die Staatsanwaltschaft beantragt im Berufungsverfahren die 

Anordnung des vollumfänglichen Vollzugs der von der Vorinstanz teilbedingt 

ausgefällten Freiheitsstrafe von 33 Monaten, die Bestätigung der 

vollzugsbegleitend angeordneten ambulanten Massnahme sowie die Erhöhung 

der für die mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes 

ausgesprochenen Busse auf Fr. 500.– (Urk. 63 S. 3). 

 1.2. Nachdem der Beschuldigte mit seiner Berufungserklärung noch eine 

mildere Bestrafung beantragt hatte, liess er anlässlich der Berufungsverhandlung 

die Bestätigung der von der Vorinstanz teilbedingt ausgesprochenen 

Freiheitsstrafe von 33 Monaten und der Busse von Fr. 200.– beantragen 

(Urk. 101 S. 3). 

 2. Vor dem Hintergrund, dass sich die von der Vorinstanz für die 

Anlassdelikte festgesetzte Gesamtfreiheitsstrafe von 33 Monaten unter 

Berücksichtigung sämtlicher massgeblicher Strafzumessungsfaktoren (in Bezug 

auf sämtliche Anlassdelikte strafmindernd wirkende mittelgradig verminderte 

Schuldfähigkeit, strafmindernd wirkende versuchte Tatbegehung betreffend die 

schwere Körperverletzung, strafzumessungsneutral wirkende persönliche 

Verhältnisse und Vorstrafenlosigkeit sowie strafmindernd wirkendes 

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Nachtatverhalten) als angemessen erweist und weder von der Staatsanwaltschaft 

noch vom Beschuldigten beanstandet wurde, ist diese zu bestätigen. Einer 

Anrechnung der durch Haft und vorzeitigen Strafvollzug erstandenen 486 Tage 

(Urk. D1/23/1 S. 1; Urk. 85; Haft bzw. vorzeitiger Strafvollzug vom 7. Oktober 

2018 bis zum 5. Februar 2020) steht nichts entgegen (Art. 51 StGB). 

 3. Die von der Vorinstanz für die mehrfache Übertretung des 

Betäubungsmittelgesetzes festgesetzte Busse von Fr. 200.– (Urk. 59 S. 28 f.) 

erweist sich ebenfalls als angemessen und wird vom Beschuldigten im 

Berufungsverfahren auch nicht in Frage gestellt. Dem Vorbringen der 

Staatsanwaltschaft, wonach dieser Bussenbetrag angesichts der mehrfachen 

Übertretungen über einen Zeitraum von zwei Jahren zu tief sei (Urk. 63 S. 3 und 

Urk.100 S. 3) ist entgegenzuhalten, dass sich der Beschuldigte hinsichtlich der 

Übertretungen des BetmG von Anfang an geständig zeigte und ihm ein Grossteil 

dieser Übertretungen ohne sein Geständnis auch gar nicht hätten nachgewiesen 

werden können. Dieser Umstand hat sich bei der Festlegung der Bussenhöhe 

deutlich strafmindernd auszuwirken. Vor diesem Hintergrund ist die 

vorinstanzliche Bussenhöhe nicht zu beanstanden, weshalb sie zu bestätigen ist. 

Für den Fall der Nichtbezahlung der Busse ist eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2 

Tagen festzusetzen (Art. 106 Abs. 2 StGB). 

 4. Ihren Entscheid, den teilbedingten Strafvollzug zu gewähren, 

begründete die Vorinstanz damit, dass durch den Vollzug des unbedingten 

Strafteils, bei gleichzeitiger medikamentöser und psychiatrischer Behandlung im 

Rahmen der ebenfalls angeordneten vollzugsbegleitenden ambulanten 

Massnahme, Umstände geschaffen würden, welche eine positive Legalprognose 

für den Rest der Strafe schaffen würden. Diese Vermutung dränge sich 

insbesondere deshalb auf, weil es sich beim Beschuldigten um einen Ersttäter 

handle und dieser bis anhin weder wegen der bei ihm diagnostizierten ADHS 

medikamentös behandelt noch wegen seines schädlichen Gebrauchs von Alkohol 

therapiert worden sei und das psychiatrische Gutachten die Behandlungschancen 

als gut einstufe. Im Übrigen sei aufgrund der gutachterlichen Einschätzung die 

Senkung der moderaten Rückfallgefahr, und damit eine positive Legalprognose 

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durch ursprünglich vollzugsbegleitende und später in Freiheit zu vollziehende 

ambulante Massnahme in ausreichendem Masse zu erwarten. Aus 

spezialpräventiven Gründen erscheine es demnach angemessen, die 

Freiheitsstrafe teilbedingt auszusprechen (Urk. 59 S. 36 f.). 

 4.1. Die amtliche Verteidigung schloss sich anlässlich der 

Berufungsverhandlung dieser Argumentation der Vorinstanz an. So würden sehr 

wohl deutliche Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sich der Beschuldigte 

bewähren werde. So sei gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 25. 

Februar 2019 von einer lediglich moderaten Rückfallgefahr für Gewaltdelikte 

auszugehen. Weiter habe die II. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons 

Zürich den Beschuldigten mit Verfügung vom 28. Januar 2020 aus dem 

vorzeitigen Strafvollzug mit der Begründung entlassen, dass sich die vom 

Gutachter ohnehin schon nur als moderat bezeichnete Rückfallgefahr des 

Beschuldigten weiter verringert habe, so dass nicht von einer 

Wiederholungsgefahr ausgegangen werden könne. Die Rückfallfreiheit des 

Beschuldigten sei mithin wahrscheinlicher, als dessen Rückfälligkeit, wobei es 

sich rechtfertige, dieser Gefahr mittels der angeordneten ambulanten Behandlung 

zu begegnen. Die Vorinstanz sei zurecht davon ausgegangen, dass mittels 

Vollzugs des unbedingt ausgesprochenen Teils der Freiheitsstrafe und der 

während dieser Zeit stattfindenden Therapie Umstände geschaffen werden 

könnten, die eine positive Legalprognose für den Rest der Strafe vermuten 

liessen. So sei der Beschuldigte seit seiner Haftentlassung am 5. Februar 2020 

nicht mehr straffällig geworden und dies, obschon er bekannterweise mit 

erheblichen Problemen zu kämpfen habe. Offensichtlich habe die Therapie soweit 

angeschlagen, dass er deliktfrei durchs Leben komme. Auch wenn der 

Beschuldigte aktuell mit Motivationsproblemen zu kämpfen habe, so sei gemäss 

dessen Therapeuten eine Auseinandersetzungsbereitschaft bezüglich 

deliktsrelevanter Themen sowie eine mehrheitlich deutlich ausgeprägte Rat- und 

Orientierungssuche sichtbar, was als Hinweise auf einen positiven 

Veränderungsprozess gesehen werden könne, weshalb auch die angeordnete 

ambulante Massnahme weiterhin als notwendig und sinnvoll erachtet werde. Der 

Plan der Vorinstanz, wonach der Beschuldigte die Zeit während des zu 

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verbüssenden Teils der Freiheitsstrafe zur Therapierung nützen und das Erlernte 

alsdann während der Zeit des zur Bewährung festgesetzten Teils der 

Freiheitsstrafe umsetzen könne, sei aufgegangen, und die Behandlung des 

ohnehin nicht schweren Störungsbildes lasse mittlerweile eine positive Prognose 

zu. Dementsprechend würden sehr wohl besondere Verhältnisse vorliegen, die es 

erlauben würden, einen teilbedingten Vollzug anzuordnen. Der von der Vorinstanz 

angeordnete teilbedingte Vollzug der Freiheitsstrafe sei dementsprechend zu 

bestätigen (Urk. 101 S. 4 ff.).  

 4.2. Die Staatsanwaltschaft vertritt dagegen die Ansicht, dass sich ein 

teilbedingter Vollzug der von der Vorinstanz ausgefällten Freiheitsstrafe nicht mit 

der gleichzeitigen Anordnung einer ambulanten Massnahme vereinbaren lasse. 

Für die Anordnung einer ambulanten Massnahme stelle das Vorliegen einer 

ungünstigen Legalprognose eine unabdingbare Voraussetzung dar. Indem die 

Vorinstanz eine ambulante Massnahme angeordnet habe, sei sie folglich vom 

Bestehen einer Rückfallgefahr ausgegangen. Vor diesem Hintergrund sei die 

Anordnung des unbedingten Strafvollzugs unausweichlich, weshalb dieser 

anzuordnen sei (Urk. 63 S. 2 f. und Urk. 100 S. 2 f.). 

 4.3. Die Vorinstanz hat die rechtstheoretischen Voraussetzungen für die 

Gewährung des (teil-)bedingten Vollzugs bereits zutreffend dargelegt (Urk. 59 

S. 34 f.). Dies braucht nicht wiederholt zu werden. 

 4.4. Hinsichtlich der auszufällenden Freiheitsstrafe von 33 Monaten sind 

einzig die objektiven Voraussetzungen einer teilbedingten Strafe erfüllt (Art. 43 

StGB). 

 4.5. In subjektiver Hinsicht wird für die Gewährung des teilbedingten 

Vollzugs das Fehlen einer ungünstigen Prognose verlangt. Die günstige Prognose 

wird vermutet, doch kann diese Vermutung widerlegt werden (vgl. BGE 134 IV 5; 

BGE 134 IV 117). Wird eine stationäre oder ambulante Massnahme angeordnet, 

ist diese Voraussetzung jedoch von vornherein nicht gegeben. Wie die 

Staatsanwaltschaft zurecht vorbringt, bedeutet die Anordnung einer Massnahme 

zugleich eine ungünstige Prognose und schliesst demnach den bedingten oder 

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teilbedingten Aufschub einer Strafe aus (BSK StGB-SCHNEIDER/GARRÉ, 4. Auflage 

2019, N 25 zu Art. 42 StGB; Urteil des Bundesgerichtes 6B_652/2016 vom 28. 

März 2017 E. 3.3.1). Wie zu zeigen sein wird (nachstehend, Erw. IV.2. ff.), sind 

die Vor-aussetzungen für die Anordnung einer ambulanten Massnahme im Sinne 

von Art. 63 StGB nach wie vor gegeben. Angesichts der bestehenden 

ungünstigen Legalprognose kommt der teilbedingte Vollzug der Freiheitsstrafe 

nicht in Frage. Dementsprechend ist die Freiheitsstrafe zu vollziehen, wobei 

nachfolgend noch zu prüfen sein wird, ob der Vollzug der Freiheitsstrafe im Sinne 

von Art. 63 Abs. 2 StGB zu Gunsten der anzuordnenden ambulanten Massnahme 

aufgeschoben werden kann. 

IV. Ambulante Massnahme  

 1. Die Vorinstanz ordnete eine vollzugsbegleitende ambulante 

Massnahme im Sinne von Art. 63 Abs. 1 StGB (Behandlung des schädlichen 

Gebrauchs von Alkohol kombiniert mit einer Therapie der psychiatrischen Störung 

ADHS; Urk. 59 S. 44). Mit Bezug auf die Voraussetzungen der Anordnung einer 

ambulanten Massnahme kann vollumfänglich auf die Erwägungen der Vorinstanz 

verwiesen werden (Urk. 59 S. 30 ff.). 

 2. Der Gutachter med. pract. E._____ stellte beim Beschuldigten eine 

Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ICD-10: F90.0) fest, welche einer 

psychischen Störung erheblicher Schwere entspreche. Zudem leide dieser am 

schädlichen Gebrauch von Alkohol (ICD-10: F10.1), was indessen nicht als 

schwere Störung zu bewerten sei. Im Tatzeitpunkt habe sodann eine akute 

Alkoholintoxikation (ICD-10: F10.0) mit einem mittelschweren bis schweren 

Rauschzustand vorgelegen. Die Rückfallgefahr für einschlägige Gewaltdelikte, 

Sachbeschädigungen oder Störungen des öffentlichen Verkehrs bewertete der 

Gutachter als moderat ausgeprägt. Die Gefahr neuer Straftaten bestehe sodann 

hauptsächlich aufgrund des schädlichen Gebrauchs von Alkohol, stehe aber auch 

mit der diagnostizierten ADHS im Zusammenhang (Urk. D1/19/7 S. 64). Nach der 

Einschätzung des Gutachters lasse sich durch die Behandlung des schädlichen 

Gebrauchs von Alkohol und eine adäquate Therapierung der ADHS in einem 

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ambulanten Setting die Rückfallgefahr für die Begehung weiterer Straftaten 

senken. Die Anordnung einer stationären therapeutischen Massnahme erachtete 

er als nicht nötig (Urk. D1/19/7 S. 66 f.). 

 3. In Würdigung des psychiatrischen Gutachtens vom 25. Januar 2019 

und der übrigen Verfahrensakten ergibt sich, dass die gesetzlichen 

Voraussetzungen zur Anordnung einer ambulanten Behandlung, namentlich die 

Massnahmebedürftigkeit, die Massnahmefähigkeit sowie die 

Verhältnismässigkeit, gegeben sind (Art. 56 und Art. 63 StGB). 

 3.1. Der therapeutischen Stellungnahme des PPD vom 4. Februar 2020, 

welche sich zum Massnahmenverlauf während des vorzeitigen Strafvollzugs 

äussert, ist zu entnehmen, dass sich der Beschuldigte nach Aufnahme der 

therapeutischen Behandlung am 21. November 2019 und dem Absolvieren von 

insgesamt sieben therapeutischen Einzelsitzungen durchgehend eine stark 

ambivalente Behandlungsmotivation gezeigt habe. Gegen Ende des 

Berichtszeitraums sei beim Beschuldigten sodann eine grundlegende 

Verweigerungshaltung gegenüber Behandlungsversuchen deutlich geworden, 

wobei er einmalig ein Gesprächsangebot ganz verweigert habe. Weiter habe er 

sich teilweise diagnostischen Abklärungen verweigert und zuletzt seine 

Behandlungsbedürftigkeit ganz in Frage gestellt. Die seinen Delikten 

zugrundeliegende psychische Störung habe gemäss der Stellungnahme des PPD 

im damaligen Massnahmenverlauf psychotherapeutisch nicht adäquat behandelt 

werden können. Dementsprechend habe auch keine therapeutische Bearbeitung 

risikorelevanter Faktoren stattfinden können, welche sich positiv auf die 

Legalprognose des Beschuldigten hätte auswirken können (Urk. 86 S. 2 f.). 

 3.2. Aus der therapeutischen Stellungnahme des PPD vom 19. Mai 2020 

geht sodann hervor, dass der Beschuldigte nach seiner Haftentlassung am 

5. Februar 2020 bis Mitte April 2020 zuverlässig an den Therapiegesprächen 

teilgenommen habe, er ab diesem Zeitpunkt aber zunehmend zur Terminwahrung 

habe motiviert werden müssen. Hinsichtlich der Alkohol- und ADHS-Problematik 

habe er durchgehend eine stark ambivalente Behandlungsmotivation gezeigt. Er 

habe zwar eine grundlegende Bereitschaft gezeigt, sich mit seinem 

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Konsumverhalten in der Therapie auseinanderzusetzen, jedoch sei eine 

eigentliche Problemeinsicht nicht vorhanden gewesen. Der Beschuldigte habe 

punktuell zu Abstinenzkontrollen motiviert werden können, deren Ergebnisse auf 

fortgesetzten Alkoholkonsum hingewiesen hätten. Zwar habe er zum 

phasenweisen Alkoholverzicht motiviert werden können, jedoch habe die 

Bereitschaft und Fähigkeit zu einer überdauernden Alkoholabstinenz gefehlt. Der 

Beschuldigte habe sodann angegeben, zur Selbstmedikation gelegentlich 

Cannabis zu konsumieren, wobei er gemäss eigenen Angaben zuletzt wieder 

abstinent gewesen sei (Urk. 91 S. 2). Nach der Haftentlassung sei beim 

Beschuldigten sodann ein depressiv anmutendes Zustandsbild aufgefallen. Die 

therapeutische Bearbeitung dieses depressiven Zustandsbildes und des 

Alkoholkonsums mit psychoedukativen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen 

Techniken habe einen Grossteil der Behandlungszeit in Anspruch genommen. Als 

sich herausgestellt habe, dass sich die psychische Problematik des Beschuldigten 

nicht verbessere, da er weiterhin Mühe bei der Einhaltung einer Alkoholabstinenz 

und Schwierigkeiten bei der eigenständigen Tagesstrukturierung und Erledigung 

von Pflichtaufgaben (z.B. Behördengängen) gezeigt habe, wurde ihm eine 

freiwillige stationäre psychiatrische Behandlung empfohlen. Nachdem er sich 

hinsichtlich eines Klinikeintrittes während mehrerer Wochen ambivalent gezeigt 

habe, habe er sich anlässlich der Therapiesitzung vom 18. Mai 2020 schliesslich 

hierzu bereit erklärt. Die Nachhaltigkeit dieser Absichtsbekundung könne jedoch 

nur schwer beurteilt werden (Urk. 91 S. 2 f.). In Bezug auf die Legalprognose geht 

aus der therapeutischen Stellungnahme vom 19. Mai 2020 hervor, dass keine 

risikorelevanten Fortschritte hätten erarbeitet 

oder beobachtet werden können. Jedoch würden die vorhandene 

Auseinandersetzungsbereitschaft bezüglich deliktsrelevanter Themen sowie eine 

mehrheitlich deutlich ausgeprägte Rat- und Orientierungssuche des 

Beschuldigten Hinweise auf einen möglicherweise zu erwartenden positiven 

Veränderungsprozess darstellen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund des aus 

Sicht des PPD deutlichen Behandlungsbedarfs des Beschuldigten wird in der 

therapeutischen Stellungnahme vom 19. Mai 2020 der Schluss gezogen, dass die 

Weiterführung der angeordneten ambulanten Massnahme nach Art. 63 StGB als 

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zweckmässig und deren Weiterführung aus therapeutischer Sicht als eindeutig 

notwendig sinnvoll sei (Urk. 91 S. 3). 

 3.3. Dass der Beschuldigte seit seiner Entlassung aus dem vorzeitigen 

Strafvollzug vor 4 Monaten deliktsfrei blieb, ist als positives Grundsignal zu 

werten. Entgegen der Ansicht der Verteidigung (Urk. 101 S. 4 f.) kann die 

bisherige Straffreiheit des Beschuldigten aber nicht mit einer grundsätzlichen 

Verminderung der Rückfallgefahr gleichgesetzt werden. Gemäss den 

therapeutischen Stellungnahmen des PPD vom 4. Februar 2020 und vom 19. Mai 

2020 habe im Rahmen der vorzeitig angetretenen ambulanten Behandlung des 

Beschuldigten bis anhin keine therapeutische Bearbeitung risikorelevanter 

Faktoren stattfinden können und zeige dieser nach wie vor kein 

Problembewusstsein hinsichtlich seiner ADHS und des schädlichen Gebrauchs 

von Alkohol. Das fehlende Problembewusstsein widerspiegelt sich denn auch 

deutlich in den Aussagen des Beschuldigten anlässlich der 

Berufungsverhandlung, wo er angab, mit der gutachterlichen Einschätzung 

hinsichtlich des schädlichen Gebrauchs von Alkohol nicht einverstanden zu sein 

und weiterhin Alkohol und Cannabis zu konsumieren (Prot. II S. 14). Vor diesem 

Hintergrund liegt eine unverändert bestehende moderate Rückfallgefahr für 

einschlägige Gewaltdelikte, Sachbeschädigungen oder Störungen des 

öffentlichen Verkehrs vor, wie dies im psychiatrischen Gutachten vom 25. Januar 

2019 festgestellt wurde. Dies gilt angesichts des fortgesetzten Alkoholkonsums 

des Beschuldigten umso mehr, zumal das besagte Gutachten die Gefahr neuer 

Straftaten insbesondere mit dem schädlichen Gebrauch von Alkohol in 

Verbindung setzt und bereits einen einmalig erhöhten Alkoholkonsum als 

deliktsrelevant betrachtet (Urk. D1/19/7 S. 62 f. und 65). An diesem Ergebnis 

vermag schliesslich auch der Einwand der Verteidigung nichts zu ändern, wonach 

die hiesige Kammer den Beschuldigten mit Verfügung vom 28. Januar 2020 

mangels Wiederholungsgefahr aus dem vorzeitigen Strafvollzug entlassen habe 

(Urk. 101 S. 5). Dass der Grad der Rückfallgefahr im Zeitpunkt des damaligen 

Haftprüfungsverfahrens den strengen Anforderungen von Art. 221 Abs. 1 lit. c 

StPO für die weitere Aufrechterhaltung der Inhaftierung des nicht vorbestraften 

Beschuldigten nicht mehr genügte, bedeutet nicht, dass keine Rückfallgefahr 

-   15   - 

mehr besteht. Zufolge der Unterschiedlichkeit der massgeblichen 

Beurteilungskriterien kann aus der Würdigung der Rückfallgefahr im 

Zusammenhang mit der Anordnung oder Aufrechterhaltung von 

Zwangsmassnahmen sodann auch nichts für die Beurteilung der Rückfallgefahr 

im Kontext der Anordnung von therapeutischen Massnahmen abgeleitet werden. 

 3.4. Zusammenfassend ist die vorinstanzliche Anordnung einer ambulanten 

Massnahme im Sinne von Art. 63 Abs. 1 StGB (Behandlung des schädlichen 

Gebrauchs von Alkohol kombiniert mit einer Therapie der psychiatrischen Störung 

ADHS) zu bestätigen.  

 4. Wie bereits vor Vorinstanz (Urk. 44 S. 12 f.) beantragt die amtliche 

Verteidigung auch im Berufungsverfahren für den Fall der Bestrafung des 

Beschuldigten mit einer unbedingten Freiheitsstrafe deren Aufschub zugunsten 

der ambulanten Massnahme (Urk. 101 S. 1). So habe die Vorinstanz unter 

Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung erwogen, dass ein Aufschub 

des Strafvollzugs aufgrund der ambulanten Massnahme nur dann gerechtfertigt 

sei, wenn eine sofortige Behandlung gute Resozialisierungschancen biete und 

diese durch den Vollzug der Freiheitsstrafe klarerweise verhindert oder vermindert 

würden. Gemäss Urteils des Bundesgerichtes 6B_425/2012 vom 19. November 

2012 werde neben den beiden Voraussetzungen für den Aufschub 

(Ungefährlichkeit des Täters, Vordringlichkeit der Massnahme) auch 

vorausgesetzt, dass vom Täter eine besondere Rückfallgefahr ausgehen müsse 

(E. 1.2). Dass vom Beschuldigten für einschlägige Gewaltdelikte gerade keine 

besondere, sondern lediglich eine moderate Rückfallgefahr ausgehe, hätte nicht 

nur der Gutachter, sondern auch die II. Strafkammer des Obergerichtes des 

Kantons Zürich in ihrem Haftentlassungsentscheid vom 28. Januar 2020 

festgestellt. Indem der Beschuldigte in den Monaten nach seiner Haftentlassung 

11 Termine beim Therapeuten wahrgenommen habe, habe er seine im Vollzug 

geäusserte Absicht, sich in Freiheit auf die Therapie einzulassen, bestätigt. Wenn 

der Beschuldigte wieder zurück in den Strafvollzug gezwungen würde, würde 

seine schwierige Situation weiter verschärft und die bisherigen 

Therapiebemühungen mit Sicherheit zunichte gemacht (Urk. 101 S. 6 ff.). 

-   16   - 

 4.1. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ein Aufschub des 

Strafvollzuges nur dann gerechtfertigt, wenn eine sofortige Behandlung gute 

Resozialisierungschancen bietet und diese durch den sofortigen Vollzug der 

Freiheitsstrafe klarerweise erheblich beeinträchtigt würden. Dabei ist eine 

Beeinträchtigung nicht erst erheblich, wenn der Vollzug der Strafe die Behandlung 

verunmöglicht oder den Behandlungserfolg völlig in Frage stellt. Vielmehr geht die 

Therapie vor, sobald eine sofortige Behandlung gute Resozialisierungschancen 

bietet, welche durch den Vollzug der Freiheitsstrafe klarerweise verhindert oder 

vermindert würden (Urteil des Bundesgerichtes 6B_1250/2014 vom 

29. September 2015 E. 5.2; BGE 129 IV 161 ff. E. 4.1; BGE 124 IV 246 ff. E. 2b). 

 4.2. Gemäss der gutachterlichen Einschätzung kann die ambulante 

Behandlung der beim Beschuldigten festgestellten Störungen sowohl in Freiheit, 

als auch bei gleichzeitigem Strafvollzug durchgeführt werden, wobei eine 

vollzugsbegleitende Behandlung den Vorteil habe, dass mit dem Exploranden an 

seiner Alkoholabstinenzmotivation gearbeitet werden könnte, bevor die 

entsprechende Belastungserprobung erfolgen würde (Urk. D1/19/7 S. 63 und 67). 

Daraus folgt, dass eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme den 

Behandlungserfolg nicht negativ beeinträchtigen, sondern vielmehr begünstigen 

würde. Diese gutachterliche Einschätzung wird denn auch durch die Berichte des 

JUV und des PPD zum bisherigen Massnahmenverlauf gestützt (vgl. Urk. 86 und 

Urk. 90) und erweist sich angesichts des nach wie vor fehlenden 

Problembewusstseins des Beschuldigten, welches sich insbesondere in der 

Nichteinhaltung der Alkohol- und Cannabisabstinenz manifestiert, auch heute 

noch als zutreffend. Dementsprechend sind sämtliche Voraussetzungen für den 

Aufschub des Vollzugs der auszusprechenden Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 

63 Abs. 2 StGB nicht erfüllt, weshalb diese zu vollziehen ist. Daran vermag auch 

die Argumentation der Verteidigung nichts zu ändern, wonach keine besondere 

Rückfallgefahr vorliege, welche den Ausschluss des Strafaufschubs rechtfertige 

(Urk. 101 S. 7 f.). Dem ist entgegenzuhalten, dass die vom Beschuldigten 

ausgehende Rückfallgefahr nicht einzig aufgrund deren gutachterlichen 

Qualifikation mit dem Prädikat "moderat", sondern unter Berücksichtigung der 

gesamten Umstände zu würdigen ist (BSK StGB-HEER, 4. Auflage 2019, N 43 ff. 

-   17   - 

zu Art. 63 StGB). Dabei fällt zunächst ins Gewicht, dass die moderate 

Rückfallgefahr des Beschuldigten ein gravierendes Anlassdelikt (versuchte 

schwere Körperverletzung) betrifft. Die diesbezügliche Rückfallgefahr ist sodann 

auch heute noch unvermindert gegeben, da beim Beschuldigten bis anhin keine 

risikorelevanten Therapiefortschritte erzielt werden konnten. Weiter ist zu 

berücksichtigen, dass das Gutachten die Gefahr neuer Straftaten insbesondere 

mit dem schädlichen Gebrauch von Alkohol in Verbindung setzt (Urk. D1/19/7 

S. 64), der Beschuldigte diesbezüglich aber nach wie vor keinerlei 

Problembewusstsein aufweist und seit seiner Haftentlassung 

unbestrittenermassen wieder Alkohol konsumiert (vgl. Prot. II S. 14). Angesichts 

dieser konkreten Gesamtumstände ist eine Rückfallgefahr gegeben, weshalb es 

sich nicht rechtfertigen würde, die Strafe zugunsten der ambulanten Massnahme 

aufzuschieben. 

V. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

 1. Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen die Parteien nach 

Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO). 

Nachdem der Beschuldigte mit seiner Berufungserklärung die Aufhebung der 

vorinstanzlichen Dispositivziffern 3 und 4 und eine mildere Bestrafung beantragte, 

anlässlich der Berufungsverhandlung dagegen die Bestätigung des 

vorinstanzlichen Urteils verlangte, kommt dies einem faktischen 

Berufungsrückzug gleich, weshalb er im Berufungsverfahren vollständig 

unterliegt. Demgegenüber obsiegt die Staatsanwaltschaft mit ihren 

Berufungsanträgen fast vollumfänglich. Damit sind die Kosten des 

Berufungsverfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, dem 

Beschuldigten aufzuerlegen, ihm in Anbetracht seiner finanziellen Situation jedoch 

zu erlassen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind definitiv auf die 

Gerichtskasse zu nehmen. 

 2. Der von der amtlichen Verteidigung für das Berufungsverfahren geltend 

gemachte Aufwand (Urk.102) erweist sich grundsätzlich als angemessen, ist 

jedoch in Bezug auf die geschätzte Dauer für die Berufungsverhandlung – 

-   18   - 

angesichts deren effektiver Dauer (vgl. Prot. II S. 7 und 20) – um eine Stunde zu 

reduzieren. Dementsprechend ist die amtliche Verteidigung für ihre 

Aufwendungen im Berufungsverfahren mit Fr. 8'400.– (inkl. Auslagen und MWST) 

aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. 

Abteilung, vom 26. August 2019 hinsichtlich der Dispositivziffern 1 

(Schuldspruch), 2 (Teilfreispruch), 7 (Beschlagnahmung), 9-12 

(Zivilansprüche) und 13-17 (Kosten- und Entschädigungsdispositiv) in 

Rechtskraft erwachsen ist. 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 33 Monaten Freiheitsstrafe 

(wovon bis und mit heute 486 Tage durch Haft und vorzeitigen Strafvollzug 

erstanden sind) sowie mit Fr. 200.– Busse. 

2. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

3. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2 Tagen. 

4. Es wird eine ambulante Behandlung des Beschuldigten im Sinne von Art. 63 

StGB (Behandlung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol kombiniert mit 

einer Therapie der psychiatrischen Störung ADHS) angeordnet. Der Vollzug 

der Freiheitsstrafe wird zu diesem Zweck nicht aufgeschoben. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

-   19   - 

Fr. 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 8'400.00   amtliche Verteidigung; 

Fr. 711.00   unentgeltliche Rechtsvertretung Privatkläger 1. 

6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der 

amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung des 

Privatklägers 1, werden dem Beschuldigten auferlegt, jedoch erlassen. Die 

Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung 

des Privatklägers 1 werden definitiv auf die Gerichtskasse genommen.  

7. Schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten; 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich; 
− die Privatklägerschaft; 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste; 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten; 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich; 
− das Bundesamt für Polizei, Bundeskriminalpolizei; 
− den Nachrichtendienst des Bundes; 
− das Bundesamt für Verkehr; 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Vornahme der notwendigen 
Mitteilungen betreffend Dispositivziffer 7 des vorinstanzlichen Urteils); 

− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste; 

− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 
Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten; 

− die Kantonspolizei Zürich, KDM-ZD, mit separatem Schreiben (§ 54a 
Abs. 1 PolG); 

-   20   - 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A. 

8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des 

Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 19. Juni 2020 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Samokec 
 

	Urteil vom 19. Juni 2020
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 59 S. 43 ff.)
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Ziff. 1 und 2 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB,
	 der Störung von Betrieben, die der Allgemeinheit dienen im Sinne von Art. 239 Ziff. 1 Abs. 1 StGB,
	 der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB,
	 der mehrfachen Übertretung im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 des Betäubungsmittelgesetzes.

	2. Vom Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 Abs. 1 StGB wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 33 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute 324 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 200.–.
	4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 17 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (16 Monate, abzüglich 324 Tage, die durch Haft erstanden sind), wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	5. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2 Tagen.
	6. Es wird eine ambulante Behandlung des Beschuldigten im Sinne von Art. 63 StGB (Behandlung schädlicher Gebrauch von Alkohol kombiniert mit einer Therapie der psychischen Störung ADHS) angeordnet, wobei mit der Massnahme während des Vollzuges der Fre...
	7. Es wird vorgemerkt, dass dem Beschuldigten mit Verfügung vom 9. Juli 2019 der vorzeitige Straf- und Massnahmenantritt bewilligt worden ist.
	8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom 3. Juni 2019 beschlagnahmte Liqueurflasche, Marke "Cointreau", 0.7 Liter (Asservate-Nr. A011'911'049) wird eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen.
	9. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, dem Privatkläger B._____ Schadenersatz von Fr. 2'346.– zuzüglich 5 % Zins ab 7. Oktober 2018 zu bezahlen.
	10. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, dem Privatkläger B._____ Fr. 2'000.– zuzüglich 5 % Zins ab 7. Oktober 2018 als Genugtuung zu bezahlen.
	11. Der Beschuldigte wird gemäss seiner Anerkennung verpflichtet, dem Privatkläger C._____ Schadenersatz von Fr. 2'057.30 zuzüglich 5% Zins ab 7. Oktober 2018 zu bezahlen.
	12. Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers C._____ wird abgewiesen.
	13. Das Genugtuungsbegehren des Privatklägers D._____ wird abgewiesen.
	14. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ wird für die amtliche Verteidigung zusätzlich zur Akontozahlung vom 3. Mai 2019 mit Fr. 9'140.15 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt.
	15. Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Privatklägers 1, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, wird mit Fr. 3'789.75 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt.
	16. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	17. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Privatklägers 1, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	18. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Privatklägers 1 werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I. Verfahrensgang
	II. Prozessuales
	III. Sanktion und Vollzug
	IV. Ambulante Massnahme
	V. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 26. August 2019 hinsichtlich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 2 (Teilfreispruch), 7 (Beschlagnahmung), 9-12 (Zivilansprüche) und 13-17 (Kosten- und Entschäd...
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 33 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute 486 Tage durch Haft und vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind) sowie mit Fr. 200.– Busse.
	2. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	3. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2 Tagen.
	4. Es wird eine ambulante Behandlung des Beschuldigten im Sinne von Art. 63 StGB (Behandlung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol kombiniert mit einer Therapie der psychiatrischen Störung ADHS) angeordnet. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird zu dies...
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers 1, werden dem Beschuldigten auferlegt, jedoch erlassen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der ...
	7. Schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten;
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich;
	 die Privatklägerschaft;
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste;
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten;
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich;
	 das Bundesamt für Polizei, Bundeskriminalpolizei;
	 den Nachrichtendienst des Bundes;
	 das Bundesamt für Verkehr;
	 die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Vornahme der notwendigen Mitteilungen betreffend Dispositivziffer 7 des vorinstanzlichen Urteils);
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste;
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten;
	 die Kantonspolizei Zürich, KDM-ZD, mit separatem Schreiben (§ 54a Abs. 1 PolG);
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A.

	8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.