# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0903b3d1-f7e6-54fc-878e-70a16c711ac6
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-07
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 07.06.2018 SK2 2018 16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_SK2-2018-16_2018-06-07.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 07. Juni 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
SK2 18 16 12. Juni 2018

Verfügung
II. Strafkammer

Vorsitz Pritzi

In der strafrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, 

gegen

den Beschluss des Regionalgerichts Landquart vom 20. April 2018, mitgeteilt am 
gleichen Tag, in Sachen des Beschwerdeführers,

betreffend Verletzung von Verkehrsregeln,

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wird aufgrund der Feststellungen und Erwägungen,

– dass X._____ am 29. April 2018 Beschwerde gegen den Beschluss des 
Regionalgerichts Landquart vom 20. April 2018 bei der Staatsanwaltschaft 
Graubünden, Zweigstelle Davos, erhob, 

– dass die Staatsanwaltschaft Graubünden, Zweigstelle Davos, die in englischer 
Sprache eingegangene Beschwerde an das Regionalgericht Landquart 
zustellte, welches diese am 04. Mai 2018 zuständigkeitshalber an das 
Kantonsgericht von Graubünden übermittelte, 

– dass der Vorsitzende der II. Strafkammer des Kantonsgerichts von 
Graubünden mit Schreiben vom 18. Mai 2018, inklusive englische 
Übersetzung desselben, Deutsch als Verfahrenssprache festlegte, X._____ 
auf die gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Ergreifung einer Beschwerde an 
das Kantonsgericht von Graubünden aufmerksam machte, den 
Gerichtsgebührenrahmen im Beschwerdeverfahren in Strafverfahren aufzeigte 
und gleichzeitig festhielt, dass ein Rückzug der Beschwerde zur Abschreibung 
derselben ohne Kostenfolge für den Beschwerdeführer führen würde, 

– dass X._____ mit Schreiben vom 30. Mai 2018, gerichtet an das 
Regionalgericht Landquart, welches zuständigkeitshalber die Übermittlung an 
das Kantonsgericht von Graubünden besorgte, ausführt, dass sein Brief vom 
29. Mai 2018 (recte 29. April 2018) nicht als Berufung (recte Beschwerde) 
gedacht war, sondern dass er vielmehr auf seine finanziell angespannte 
Situation aufmerksam machen wollte und er es schätzen würde, seine Schuld 
in drei bis vier Raten begleichen zu können, 

– dass damit beabsichtigt wird, die Eingabe vom 29. April 2018 nicht als 
Beschwerde zu behandeln,

– dass somit das Schreiben vom 30. Mai 2018 als Rückzug der Beschwerde zu 
qualifizieren ist,

– dass nachdem der Beschluss der Vorinstanz in Rechtskraft erwachsen ist, die 
zuständige Inkassostelle des Kantons Graubünden, namentlich die 
Finanzverwaltung Graubünden, darüber zu befinden haben wird, unter 
welchen Voraussetzung und mit welchen Modalitäten Ratenzahlungen im 
Verfahren der Vorinstanz (Proz. Nr. 515-2018-14) vereinbart werden können,

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– dass das Beschwerdeverfahren somit in Anwendung von Art. 9 Abs. 2 des 
Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) in Verbindung mit Art. 11 
Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts (KGV; BR 
173.100) einzelrichterlich erledigt werden kann, 

– dass gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO die Kosten des Rechtsmittelverfahrens den 
Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens auferlegt werden 
und als unterliegend auch eine Partei gilt, welche ihr Rechtsmittel zurückzieht, 

– dass gemäss Art. 8 der Verordnung über die Gerichtsgebühren in 
Strafverfahren (VGS; BR 350.210) für Entscheide im Beschwerdeverfahren 
eine Gerichtsgebühr von CHF 1‘000.00 bis CHF 5‘000.00 zu erheben ist, 
diese Gebühr aber gemäss Art. 10 VGS unter anderem bei Rückzug des 
Rechtsmittels nach Ermessen des Gerichts herabgesetzt werden kann, 

– dass angesichts des Umstandes, dass dem Kantonsgericht von Graubünden 
kein grosser Aufwand entstanden ist, vorliegend auf die Erhebung einer 
Gerichtsgebühr verzichtet werden kann, 

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erkannt:

1. Das Beschwerdeverfahren wird infolge Rückzugs am Geschäftsverzeichnis 
abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. des Bundesgesetzes 
vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; 
SR 173.110) Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht geführt 
werden. Die Beschwerde ist dem Schweizerischen Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, schriftlich innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen 
Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG 
vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die 
Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren 
der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: