# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e25de27-2ea4-5187-a8de-6f9beebc69ca
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.12.2010 A-7031/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-7031-2010_2010-12-08.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-7031/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  D e z e m b e r  2 0 1 0

Richterin Salome Zimmermann (Vorsitz), 
Richter Pascal Mollard, Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Gerichtsschreiber Keita Mutombo.

A._______, ...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-7031/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft (AS 2009 5669, Abkommen 09), schlossen,

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein  Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss dem Anhang des 
Abkommens 09  betraf,  guthiess  mit  der  Begründung,  das  Abkom-
men 09  sei  eine  Verständigungsvereinbarung  und  habe  sich  an  das 
Stammabkommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder 
Abgabebetrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  Ver-
einigten Staaten von Amerika über  ein Amtshilfegesuch des Internal 
Revenue  Service  der  Vereinigten  Staaten  von  Amerika  betreffend 
UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesell-
schaft, unterzeichnet in Washington am 19. August 2009 (Änderungs-
protokoll Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459), abschloss und die vor-
läufige Anwendung des Vertrages beschloss,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 

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und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010  2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren,

dass der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertrags-
referendum unterstellt wurde,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  am 15. Juli  2010  im  Pilotfall  A-
4013/2010  über  die  Gültigkeit  der  Fassung  vom 31. März  2010  des 
Abkommens  vom  19. August  2009  zwischen  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika über ein 
Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der Vereinigten Staaten 
von Amerika betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht 
errichteten  Aktiengesellschaft  (mit  Anhang  und  Erkl.; 
SR 0.672.933.612, Staatsvertrag 10), entschieden hat, 

dass  die  ESTV  mit  zwei  separaten  Schlussverfügungen  vom 
23. August  2010  entschied,  dem  IRS  betreffend  A._______,  als 
wirtschaftlich Berechtigter an der X._______ Foundation im einen Fall 
bzw. an der Y._______ Foundation im anderen Fall (nachfolgend: Be-
schwerdeführer), Amtshilfe zu leisten, weil sie (aus näher dargelegten 
Gründen)  zum Schluss kam, es handle sich um Fälle  der Kategorie 
2/B/a, für die gemäss Staatsvertrag 10 Amtshilfe zu gewähren sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  27. September  2010 
gegen  die  vorerwähnten  Schlussverfügungen  der  ESTV  beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob und in materieller  Hin-
sicht  (sinngemäss)  namentlich  beantragte,  die  angefochtenen  Ver-
fügungen  seien  aufzuheben  und  die  Verfahren  zur  Gewährung  des 
rechtlichen  Gehörs  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen;  dass  er  im 
Übrigen  die  Verfahrensanträge  stellte,  es  sei  ihm  eine  Frist  von 
mindestens  zwanzig  Tagen  zur  Begründung  der  Beschwerde  anzu-
setzen bzw. sei das Verfahren vorerst auf die Frage der Wahrung des 
rechtlichen  Gehörs  zu  beschränken  und  der  Kostenvorschuss  einst-
weilen auf Fr. 5'000.-- festzusetzen,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  dem  Beschwerdeführer  mit 
Zwischenverfügung vom 1. Oktober 2010 unter anderem eine Frist bis 
zum  14. Oktober  2010  zur  Ergänzung  der  Beschwerdebegründung 
nach Aktenkenntnis setzte,

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dass  in  derselben  Zwischenverfügung  das  Verfahren  antragsgemäss 
vorerst  auf  die  Frage  der  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  be-
schränkt  und  der  Beschwerdeführer  zur  Leistung  eines  Kostenvor-
schusses von Fr. 5'000.-- aufgefordert wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Beschwerdeergänzung  vom 
14. Oktober  2010  (grundsätzlich)  an  seinen  im  Rahmen  der  Be-
schwerde  gestellten  Rechtsbegehren  festhielt  und  neben  der  Be-
streitung  der  fehlerhaften  Anwendung  der  Amtshilfekriterien  im 
Staatsvertrag 10 insbesondere die Verletzung des rechtlichen Gehörs 
durch die ESTV rügte,

dass der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde,

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. Oktober 2010 seine 
gestellten Rechtsbegehren in Bezug auf  die "Kundenbeziehung UBS 
Master No. ..."  (welche die bereits  im Rahmen der Beschwerde vom 
27. September  2010  [mit-]angefochtene  Verfügung  mit  der  Ver-
fahrensnummer ... betrifft) präzisierte,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 18. November 2010 
beantragte,  die  Beschwerde  vom  27. September  2010  sei  gutzu-
heissen und zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an sie zurückzu-
weisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 
Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA 96 (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 
der Verordnung vom 15. Juni 1998 zum schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen vom 2. Oktober 1996 [SR 672.933.61, 
Vo DBA-USA] i.V.m. Art. 31 - 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtenen  Verfügungen 
besonders  berührt  ist  und  an  deren  Aufhebung  ein  schutzwürdiges 
Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde bzw. Be-
schwerdeergänzung somit einzutreten ist,

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dass unter dem Titel "Rechte der betroffenen Person" Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA  bestimmt,  dass  die  ESTV  die  an  den  Informations-
inhaber  gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der 
amerikanischen Behörde (soweit darin nicht ausdrücklich die Geheim-
haltung  verlangt  wird)  auch  der  betroffenen  Person,  die  einen 
schweizerischen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, eröffnet; 
hat  die  betroffene  Person  keinen  Zustellungsbevollmächtigten  be-
zeichnet,  so  ist  die  Eröffnung  von  der  zuständigen  amerikanischen 
Behörde nach amerikanischem Recht vorzunehmen; gleichzeitig setzt 
die ESTV der Person eine Frist zur Zustimmung zum Informationsaus-
tausch  oder  zur  Bestellung  eines  Zustellungsbevollmächtigten 
(Art. 20e Abs. 2 Vo DBA-USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass  letztere  Regelung  auch  dem in  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesver-
fassung der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 
(BV,  SR  101)  festgehaltenen  und  in  den  Art.  26  -  33  VwVG exem-
plarisch  konkretisierten  Grundsatz  der  Gewährung  des  rechtlichen 
Gehörs  entspricht,  wonach  Parteien  ein  Recht  haben,  in  einem vor 
einer Verwaltungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit ihrem 
Begehren angehört zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und 
zu  den  für  die  Entscheidung  wesentlichen  Punkten  Stellung  zu 
nehmen (BGE 132 II 485 E. 3.2, 129 I 232 E. 3.2; Urteil des Bundes-
gerichts  1P.26/2007  vom 4. Juli  2007  E. 3.1;  BVGE  2009/36  E. 7.1; 
Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4230/2010 vom 27. Oktober 
2010, A-4936/2010 vom 21. September 2010 E. 4.2, A-3786/2010 vom 
15. Juli 2010, A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheids veranlasst wird 
oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18. März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 

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E. 3.3.4;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4231/2010  vom 
27. Oktober 2010, A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2), 

dass nach der Rechtsprechung eine Verletzung des Gehörsanspruchs 
als geheilt gelten kann, wenn die unterbliebene Gewährung des recht -
lichen Gehörs  (also  etwa die  unterlassene  Anhörung,  Akteneinsicht, 
Begründung) in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, in dem 
die Beschwerdeinstanz mit der gleichen Prüfungsbefugnis entscheidet 
wie  die  untere  Instanz;  dass  die  Heilung  aber  ausgeschlossen  ist,  
wenn  es  sich  um  eine  besonders  schwerwiegende  Verletzung  der 
Parteirechte handelt, zudem dem Beschwerdeführer kein Nachteil er-
wachsen darf und die Heilung die Ausnahme bleiben soll (BGE 126 V 
130 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 1C_148/2010 vom 6. September 
2010 E. 4.3; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4230/2010 vom 
27. Oktober  2010,  A-3123/2008  vom  27. April  2010  E. 2.2.3,  A-
1681/2006  vom  13. März  2008  E. 2.4;  ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/ 
FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl.,  Zürich/Basel/ 
Genf 2010, Rz. 1709 ff.),

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerdeschrift  vom 
27. September  2010  bzw.  Beschwerdeergänzung  vom  14. Oktober 
2010  vorbringt,  er  sei  erst  mit  Zustellung  der  beiden  Schlussver-
fügungen am 26. August  2010 (bzw. erst  nach Weiterleitung der  an-
gefochtenen  Verfügungen  durch  eine  andere,  anfänglich  als  Zu-
stellungsempfängerin agierende Kanzlei) auf das gegen ihn gerichtete 
Amtshilfeverfahren aufmerksam geworden,

dass die ESTV in ihrer Vernehmlassung vom 18. November 2010 dem 
nicht  widerspricht,  sondern  ihrerseits  beantragt,  die  Beschwerde  sei 
gutzuheissen  und  zur  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  an  sie 
zurückzuweisen,

dass auch aus den Akten nicht ersichtlich ist, dass der Beschwerde-
führer  von  den  vorinstanzlichen  Verfahren  Kenntnis  erhalten  hätte, 
weshalb  den  übereinstimmenden  Anträgen  der  Verfahrensbeteiligten 
ohne weiteres stattzugeben ist,

dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn  der  Erwägungen  gutzuheissen,  die  angefochtenen  Entscheide 
aufzuheben und die Streitsachen zur Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs  und  zum allfälligen  Erlass  neuer  Entscheide  an  die  Vorinstanz 
zurückzuweisen,

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dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen des Beschwerdeführers einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der  Sache an die  Vorinstanz zu neuem Entscheid  mit  offenem Aus-
gang als volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei  gilt  (BGE 
132 V 215 E. 6.1;  MARCEL MAILLARD, in:  Praxiskommentar VwVG, Wald-
mann/Weissenberger [Hrsg.], Zürich 2009, N 14 zu Art. 63),

dass dem Beschwerdeführer demzufolge keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario); dass somit der ge-
leistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 5'000.--  dem  Beschwerdeführer 
zurückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass dem Beschwerdeführer  nach Art. 64  Abs. 1  VwVG i.V.m. Art. 7 
Abs. 1  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft; dass auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung auf 
der Basis einer Kostennote es Aufgabe des Gerichts ist, zu überprü-
fen, in welchem Umfang die geltend gemachten Kosten als notwendig 
für die Vertretung anerkannt werden können (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden, vorerst auf die Frage der Verletzung 
des rechtlichen Gehörs beschränkten Verfahren unter Würdigung der 
eingereichten  Rechtsschriften  zur  Auffassung  gelangt,  Kosten  von 
pauschal Fr. 5'000.-- seien als notwendig für die Vertretung zu qualifi -
zieren,

dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  im  Sinn  der  Erwägungen  gutgeheissen.  Die 
beiden angefochtenen Entscheide werden aufgehoben und die Streit-
sachen zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und zum allfälligen Er-
lass neuer Entscheide an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss  von  Fr. 5'000.--  wird  dem  Beschwerdeführer  zurückerstattet. 
Dieser  wird  ersucht,  dem  Bundesverwaltungsgericht  eine  Aus-
zahlungsstelle bekannt zu geben.

3.
Die  Vorinstanz  wird  verpflichtet,  dem Beschwerdeführer  eine  Partei-
entschädigung in Höhe von Fr. 5'000.-- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ... und ...; Einschreiben)

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Salome Zimmermann Keita Mutombo

Versand: 

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