# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96534f75-0a3e-5015-aec2-b513ead23eef
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-06-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 05.06.2013 ZK2 2013 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2013-18_2013-06-05.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 5. Juni 2013 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 13 18          11. Juni 2013

Entscheid
II. Zivilkammer

Vorsitz Pritzi
Aktuar ad hoc Coray

In der zivilrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, 

gegen

den Entscheid des Bezirksgerichts Plessur, Einzelrichter vom 21. März 2013, mit-
geteilt am 25. März 2013, in Sachen Y._____, Beschwerdegegner, vertreten durch 
MLaw Flavia Brülisauer, Kornplatz 2, 7002 Chur, gegen den Beschwerdeführer,

betreffend Rechtsschutz in klaren Fällen nach Art. 257 
ZPO/Eigentumsfreiheitsklage,

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hat der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
nach Kenntnisnahme der Beschwerde vom 29. März 2013, nach Einsicht in die 
Verfahrensakten sowie aufgrund der Feststellungen und Erwägungen,

– dass mit dem Entscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 21. März 2013, mit-
geteilt am 25. März 2013, das Gesuch von Y._____ gegen A._____, X._____ 
und B._____ aus Forderung betreffend Rechtschutz in klaren Fällen nach Art. 
257 ZPO / Eigentumsfreiheitsklage gutgeheissen wurde,

– dass X._____ gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 29. März 2013 beim 
Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhob mit dem Antrag, B._____ 
müsse sich nicht solidarisch an den vorinstanzlichen Kosten beteiligen, da er 
nicht Eigentümer sei und im Ausland arbeite,

– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubün-
den mit Verfügung vom 2. April 2013 X._____ aufforderte, dem Kantonsgericht 
von Graubünden bis zum 15. April 2013 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2‘000.-- zu überweisen,

– dass nach unbenutztem Ablauf dieser Frist X._____ am 22. April 2013 eine 
Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses bis zum 30. April 2013 gewährt 
wurde,

– dass X._____ mit Gewährung der Nachfrist ausdrücklich angedroht wurde, 
dass das Kantonsgericht gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO nicht auf sein Rechts-
mittel eintreten werde, wenn er den geforderten Kostenvorschuss von 
Fr. 2‘000.-- nicht innert dieser Nachfrist leiste,

– dass auch innert der Nachfrist keine Zahlung des Kostenvorschusses erfolgte,

– dass auf ein Vernehmlassungsverfahren verzichtet wurde, 

– dass demnach nicht auf das Rechtsmittel eingetreten werden kann,

– dass in diesem Fall die Prozesskosten gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO zu Lasten 
von X._____ gehen,

– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 des 
Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) die vorliegende Be-
schwerde in einzelrichterlicher Kompetenz entscheidet,

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erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.-- gehen zu Lasten von 
X._____.

3. Mitteilung an: