# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 641944c7-7240-54cf-94b3-63c258decadf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.09.2011 D-4288/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4288-2011_2011-09-02.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung IV
D­4288/2011/sed

U r t e i l   v om   2 .   S ep t embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas,
mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;  
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

Parteien A._______, geboren am …, und 
B._______, geboren am …,
Serbien, 
Beschwerdeführende, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), 
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Asyl und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 6. Juli 2011 / N … .

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführenden  –  Staatsangehörige  von  Serbien  …  , 
welche  eigenen  Angaben  zufolge  der  ethnischen  Minderheit  der  Roma 
angehören – am 15. Juni 2011 in der Schweiz ein Asylgesuch stellten, 

dass  sie  sich  gemäss  den  Akten  bereits  in  der  Vergangenheit – 
zusammen  mit  C._______  (N  …  ),  dem  Ex­Ehemann  der 
Beschwerdeführerin  bzw.  dem  Vater  des  Beschwerdeführers  –  im 
Rahmen  von  Asylverfahren  in  der  Schweiz  aufhielten  (die 
Beschwerdeführerin  von …  1991  bis …  1992  und  von …  1994  bis … 
2004 und der Beschwerdeführer von seiner Geburt bis … 2004), 

dass  die  Beschwerdeführerin  vom  BFM  am  21.  Juni  2011  kurz  befragt 
und  am  4.  Juli  2011  einlässlich  angehört  wurde,  wobei  sie  zur 
Begründung  ihres  Asylgesuches  zur  Hauptsache  auf  eine  angeblich 
prekäre wirtschaftliche Situation verwies, in welcher sie und ihr Kind sich 
seit ihrer Scheidung von C._______ befunden hätten, 

dass sie  in diesem Zusammenhang namentlich vorbrachte, sie habe nie 
eine Arbeit gefunden und sich daher nie eine eigene Existenz aufbauen 
können,  weshalb  sie  stets  von  der  Unterstützung  von  Seiten  eines 
befreundeten Ehepaares sowie von Sozialhilfe abhängig geblieben sei, 

dass  sie  daneben  auf  das  Bestehen  einer  bereits  seit  längerem 
andauernden  Erkrankungslage  hinwies,  zudem  Befürchtungen  in 
Richtung  über  eine  mögliche  weitere  Erkrankung  äusserte  und 
schliesslich  über  einen  gewissen  medizinischen  Kontrollbedarf  ihres 
Kindes berichtete,

dass  das  BFM mit  Verfügung  vom  6.  Juli  2011  (eröffnet  am  folgenden 
Tag)  das  Asylgesuch  der  Beschwerdeführenden  ablehnte  und  deren 
Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  den  Wegweisungsvollzug 
anordnete, wobei das Bundesamt die Vorbringen der Beschwerdeführerin 
als  flüchtlingsrechtlich  nicht  relevant  erkannte  und  den  Vollzug  der 
Wegweisung nach Serbien als zulässig, zumutbar und möglich erklärte, 

dass  die  Beschwerdeführenden  gegen  diesen  Entscheid  am  3.  August 
2011  (vorab  per  Telefax)  Beschwerde  einreichten,  wobei  sie  in  ihrer 
Eingabe  zur  Hauptsache  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung, 
die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl, 
eventualiter  die  Feststellung  der  Unzulässigkeit,  Unzumutbarkeit  und 

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Unmöglichkeit  des  Wegweisungsvollzuges  und  die  Anordnung  einer 
vorläufigen Aufnahme  in  der Schweiz  beantragten  sowie  um Erlass  der 
Verfahrenskosten  und  um  Befreiung  von  der  Kostenvorschusspflicht 
ersuchten (vgl. für die weiteren prozessualen Anträge die Akten), 

dass  die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  Eingabe  zur  Hauptsache  geltend 
machte,  in  ihrer Heimat müssten sie und ihr Kind auf der Strasse  leben, 
da sie dort nichts habe und dort auch keine Hilfe bekomme, 

dass  sie  zudem  unter  Vorlage  verschiedenster  und  zum  Teil 
fremdsprachiger  ärztlicher  Berichte  und  Zeugnisse  auf  eine  seit  ihrem 
letzten Aufenthalt in der Schweiz andauernde Erkrankungslage verwies, 

dass sie vor diesem Hintergrund zusammenfassend vorbrachte, sie habe 
gehofft,  sie  könne sich  in der Schweiz eine Zukunft  aufbauen,  sich hier 
auch  behandeln  lassen  und  ihrem  Sohn  in  der  Schweiz  ein  besseres 
Leben als in der Heimat ermöglichen, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom  12. 
August 2011 – zufolge Aussichtslosigkeit der Begehren – das Gesuch um 
Erlass  der  Verfahrenskosten  (im  Sinne  von  Art.  65  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) abwies,

dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig aufgefordert wurde,  innert Frist 
einen Kostenvorschuss von Fr. 600.– einzuzahlen, unter Androhung des 
Nichteintretens im Unterlassungsfall (vgl. dazu Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

dass der einverlangte Kostenvorschuss am 18. August 2011  fristgerecht 
einbezahlt wurde, 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen des BFM entscheidet, ausser bei 
Vorliegen  eines  Auslieferungsgesuches  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Partei  um  Schutz  sucht  (vgl.  dazu  Art. 105  des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31 und 33 
des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG, SR 173.32] 

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sowie  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG oder 
das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG; Art. 6 und 105 AsylG), 

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  auf  die  frist­  und  formgerechte  Eingabe  der  legitimierten 
Beschwerdeführenden einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 
Abs. 1 VwVG sowie Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass  die  vorliegende  Beschwerde  –  wie  nachfolgend  aufgezeigt – 
offensichtlich  unbegründet  ist,  weshalb  darüber  in  einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG),

dass  auf  einen  Schriftenwechsel  zu  verzichten  und  der  Entscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),

dass die Schweiz Flüchtlingen auf Gesuch hin Asyl gewährt (Art. 2 Abs.1 
AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  anerkannt  wird, 
wenn  sie  in  ihrem  Heimatstaat  oder  im  Land,  wo  sie  zuletzt  wohnte, 
wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer 
bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen 
ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat, 
solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 
gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass  das  BFM  in  seinen  Erwägungen  –  auf  welche  anstelle  einer 
Wiederholung  zu  verweisen  ist  –  die  von  den  Beschwerdeführenden 
geltend gemachten Gesuchsgründe als  flüchtlingsrechtlich nicht  relevant 
erklärt hat,

dass  dieser  Schluss  als  zutreffend  zu  erkennen  ist,  da  sich  die 
Beschwerdeführenden  offenkundig  nicht  auf  eine  Verfolgungssituation 
aus einem der  in Art.  3 Abs. 1 AsylG genannten Gründe – wegen  ihrer 
Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen 

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Gruppe oder wegen  ihrer politischen Anschauungen – berufen,  sondern 
ihre  Asylgesuch  ausschliesslich  mit  einer  angeblich  prekären 
wirtschaftlichen Situation begründet haben, in welcher sich die Mutter und 
ihr Kind sich befunden hätten, 

dass  eine  flüchtlingsrechtlich  relevante  Verfolgungssituation  auch  auf 
Beschwerdeebene  nicht  ersichtlich  gemacht  wird,  da  sich  die 
Beschwerdeführenden  auch  in  ihrer  Beschwerde  auf  keine  anderen 
Gründe berufen, als eine sehr schwierige wirtschaftliche Situation, 

dass  damit  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  nachgewiesen  oder 
zumindest  glaubhaft  gemacht  wird,  weshalb  die  Ablehnung  des 
Asylgesuches zu bestätigen ist,

dass daran anschliessend auch die Anordnung der Wegweisung aus der 
Schweiz  zu  bestätigen  ist,  da  die  Beschwerdeführenden  – abgesehen 
vom  bisherigen Asylbewerberstatus  –  über  keine Aufenthaltsbewilligung 
verfügen  und  auch  keinen  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  haben 
(Art. 44  Abs. 1  AsylG;  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21),

dass in der Folge zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der 
Wegweisung  entgegenstehen,  da  das  Bundesamt  eine  vorläufige 
Aufnahme  von  Ausländern  anzuordnen  hat,  wenn  sich  der 
Wegweisungsvollzug als nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich 
erweist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG  i.V.m. Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom 16. Dezember  2005 über  die Ausländerinnen und Ausländer  [AuG, 
SR 142.20]),

dass  in  diesem  Zusammenhang  anzumerken  ist,  dass  bezüglich  der 
Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernissen nach Praxis des 
Bundesverwaltungsgerichts  der  gleiche  Beweisstandard  wie  bei  der 
Flüchtlingseigenschaft  gilt,  das  heisst,  Vollzugshindernisse  sind  zu 
beweisen,  wenn  der  strikte  Beweis  möglich  ist,  und  andernfalls 
wenigstens  glaubhaft  zu  machen  (vgl.  Walter  Stöckli,  Asyl,  in: 
Uebersax/Rudin/Hugi  Yar/Geiser,  Ausländerrecht,  2. Auflage,  Basel 
2009, Rz. 11.148),

dass  im  Falle  der  Beschwerdeführenden  keine  Gründe  ersichtlich  sind, 
die  in  rechtserheblicher  Weise  gegen  den  vom  BFM  angeordneten 
Wegweisungsvollzug  sprechen,  mithin  aufgrund  der  Akten  sowohl  von 

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der  Zulässigkeit  als  auch  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Vollzuges 
auszugehen ist (vgl. dazu Art. 83 Abs. 2 ­ 4 AuG),

dass  sich  der  Vollzug  der Wegweisung  nach Serbien  in  Beachtung  der 
massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig 
erweist  (Art. 83  Abs.  3  AuG),  da  im  Falle  der  Beschwerdeführenden 
weder  Hinweise  auf  eine  flüchtlingsrechtlich  relevante  Verfolgung 
bestehen  noch  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige 
Behandlung (im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  [EMRK,  SR 
0.101]) ersichtlich sind,

dass im Weiteren auch von der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges 
auszugehen  ist  (Art.  83 Abs.  4 AuG),  da weder  die  allgemeine  Lage  in 
Serbien noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle 
einer Rückkehr in die Heimat schliessen lassen, 

dass  sich  die  Beschwerdeführerin  zwar  auf  eine  sehr  schwierige 
wirtschaftliche  Situation  beruft,  indem  sie  geltend macht,  in  der  Heimat 
habe sie nichts und sie werde dort auch keine Hilfe bekomme, weshalb 
sie im Falle einer Rückkehr mit ihrem Kind auf der Strasse leben müsse, 

dass  jedoch  aufgrund  der  Akten  kein  Anlass  zur  Annahme  besteht,  die 
Beschwerdeführenden würden  im Falle einer Rückführung nach Serbien 
in eine existenzgefährdende Notlage geraten, 

dass die Beschwerdeführerin  zwar  seit  ihrer Scheidung … 2004 nie ein 
eigenständiges Auskommen gefunden haben will, 

dass  sie  jedoch  soweit  ersichtlich  in  all  den  Jahren  stets  auf  die 
Unterstützung  eines  befreundeten  Ehepaares  zurückgreifen  konnte, 
welches ihr auch eine Wohnung zur Verfügung stellte, 

dass sie zudem mindestens zeitweise auch bei der staatlichen Sozialhilfe 
angemeldet war und sie sich wohl wiederum dort anmelden kann, wenn 
sie sich um die Beschaffung der dazu notwendigen Papiere bemüht, 

dass  die Beschwerdeführerin  zwar  auch  das Vorliegen  gesundheitlicher 
Probleme  geltend  macht,  aufgrund  der  Akten  jedoch  kein  Anlass  zur 
Annahme  einer  akuten  und  in  der  Heimat  nicht  behandelbaren 
Erkrankungslage besteht, 

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dass  die  gesundheitlichen  Probleme  der  Beschwerdeführerin  soweit 
ersichtlich schon sehr lange bestehen und im Rahmen ihres letzten Asyl­ 
respektive Wiedererwägungsverfahrens  in der Schweiz nicht  gegen den 
Wegweisungsvollzug sprachen (vgl. dazu das Urteil der Schweizerischen 
Asylrekurskommission vom 5. Januar 2004), 

dass  aufgrund  der  Akten  weder  auf  eine  massgebliche  respektive 
rechtserhebliche  Änderung  der  bereits  bekannten  Erkrankungslage  zu 
schliessen ist, noch aufgrund der Akten Anlass zur Annahme besteht, die 
Beschwerdeführerin könne in ihrer Heimat nicht behandelt werden, 

dass aufgrund der vorgelegten Beweismittel vielmehr davon auszugehen 
ist, sie habe ihn Serbien durchaus Zugang zu medizinischer Versorgung 
gefunden und eine solche stehe ihr auch zukünftig zur Verfügung, 

dass  aufgrund  der  Akten  der  Ordnung  halber  festzuhalten  bleibt,  dass 
alleine  der  erkennbare  Wunsch  der  Beschwerdeführerin  nach  einer 
Verbesserung  der  persönlichen  Verhältnisse  die  Anordnung  einer 
vorläufigen Aufnahme in der Schweiz nicht rechtfertigen kann, 

dass  im  Übrigen  auch  von  der  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs 
auszugehen  ist  (Art. 83  Abs. 2  AuG),  verfügen  doch  die 
Beschwerdeführenden  über  gültige  Reisepapiere  und  sind  betreffend 
Serbien keine technischen Vollzugshindernisse bekannt,

dass  nach  vorstehenden  Erwägungen  die  Anordnung  einer  vorläufigen 
Aufnahme  in  der  Schweiz  ausser  Betracht  fallen  muss,  womit  die 
Anordnung des Wegweisungsvollzuges zu bestätigen ist,

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 
die  eingereichte  Beschwerde  als  offensichtlich  unbegründet  im 
vereinfachten Verfahren abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens den Beschwerdeführenden die 
Kosten des Verfahrens aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1 ­ 3 
des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]),

dass  die  Kosten  –  welche  auf  Fr.  600.–  anzusetzen  sind  –  durch  den 
geleisteten  Kostenvorschuss  vollständig  gedeckt  und  mit  diesem  zu 
verrechnen sind.

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(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  den  Beschwerdeführenden 
auferlegt.  Die  Kosten  sind  durch  den  geleisteten  Vorschuss  vollständig 
gedeckt und werden mit diesem verrechnet.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführenden,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer

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