# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 79f65ba9-9187-51b2-b0b3-9bbb39b3af33
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-02-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.02.2023 E-1069/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1069-2021_2023-02-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1069/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  F e b r u a r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Richterin Gabriela Freihofer (Vorsitz), 

Richter Thomas Segessenmann, Richter Grégory Sauder,    

Gerichtsschreiber Stefan Trottmann. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Gesuchsteller, 

B._______, geboren am (…), 

und deren Kinder 

C._______, geboren am (…), 

D._______, geboren am (…), 

alle Bangladesh,   

alle vertreten durch Jürg Walker, Fürsprech und Notar,  

Advokaturbüro, 

Gesuchstellende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Revision; 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. März 2018 / 

E-5393/2017 (N […]), 

 

 

E-1069/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass das SEM mit Verfügung vom 30. August 2017 das Asylgesuch der 

Gesuchstellenden vom 19. September 2015 ablehnte, deren Wegweisung 

aus der Schweiz verfügte und den Vollzug der Wegweisung anordnete,  

dass das Bundesverwaltungsgericht eine gegen diesen Entscheid erho-

bene Beschwerde mit Urteil E-5393/2017 vom 23. März 2018 abwies,  

dass die Gesuchstellenden am 5. Juni 2018 beim SEM ein Wiedererwä-

gungsgesuch einreichten,  

dass sie dieses mehrheitlich damit begründeten, der Beschwerdeführer 

leide an psychischen Problemen und seine Kinder seien gesundheitlich an-

geschlagen,  

dass sie weiter vorbrachten, sie würden bei einer Rückkehr nach Bangla-

desch einer asylrelevanten Verfolgung ausgesetzt sein, 

dass das SEM das Wiedererwägungsgesuch mit Verfügung vom 23. Au-

gust 2018 abwies, soweit es darauf eintrat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht eine gegen diesen Entscheid erho-

bene Beschwerde mit Urteil E-5445/2018 vom 6. Januar 2021 abwies, 

dass der Gesuchsteller mit als Mehrfachgesuch bezeichneter Eingabe vom 

4. März 2021 an das SEM gelangte (Eingang SEM am 5. März 2021) und 

im Wesentlichen geltend machte, bereits vor langer Zeit sei ein Strafver-

fahren gegen ihn eingeleitet worden, von deren Existenz er jedoch erst 

nach dem 6. Januar 2021 beziehungsweise in der zweiten Hälfte des Mo-

nats Januar 2021 Kenntnis erlangt habe, 

dass die Behörden sich nach ihm erkundigt hätten, woraufhin dessen Fa-

milie in der Heimat Abklärungen getätigt und Kopien der wesentlichen Ak-

ten angefordert hätte, 

dass der Gesuchsteller diese Kopien (Ausstellungsdatum: […] 2015) sowie 

deren Übersetzung zusammen mit dem Gesuch dem SEM übermittelte,  

dass das SEM die Eingabe am 10. März 2021 dem Bundesverwaltungsge-

richt zur weiteren Behandlung überwies (Art. 8 Abs. 1 VwVG), da vorlie-

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gend Revisionsgründe geltend gemacht würden, deren Beurteilung zustän-

digkeitshalber beim Bundesverwaltungsgericht liege, und das SEM für die 

Beurteilung von Revisionsgründen funktionell nicht zuständig sei, 

dass das Gericht dieser rechtlichen Würdigung mit Zwischenverfügung 

vom 12. März 2021 folgte, die Eingabe an das SEM vom 4. März 2021 als 

Revisionsgesuch entgegennahm und die Gesuchstellenden zur Leistung 

eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 750.-– bis zum 29. März 

2021 aufforderte,  

dass die Gesuchstellenden mit Eingabe vom 16. März 2021 um Wiederer-

wägung der Zwischenverfügung vom 12. März 2021 ersuchten, ihnen sei 

die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und in jedem Fall sei auf die 

Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, 

dass die Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 26. März 2021 

das Gesuch um Wiedererwägung der Zwischenverfügung vom 12. März 

2021 und den Antrag auf Sistierung des Revisionsverfahrens abwies, so-

wie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege eben-

falls abwies und den Gesuchstellenden Frist bis zum 12. April 2021 zur 

Bezahlung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 1'500.– ansetzte, 

dass sie des Weiteren die am 11. März 2021 angeordnete superprovisori-

sche Massnahme, einstweilen von Vollzugsmassnahmen abzusehen, auf-

hob,  

dass der Kostenvorschuss fristgerecht bei der Gerichtskasse einging, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 105 AsylG (SR 142.31) 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel endgültig über Beschwerden gegen 

Verfügungen des SEM (vgl. zur Ausnahme Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG) ent-

scheidet und es ausserdem zuständig ist für die Revision von Urteilen, die 

es in seiner Funktion als Beschwerdeinstanz gefällt hat (vgl. BVGE 

2007/21 E. 2.1),  

dass gemäss Art. 45 VGG für die Revision von Urteilen des Bundesverwal-

tungsgerichts die in Art. 121–128 BGG aufgeführten Revisionsgründe sinn-

gemäss gelten,  

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dass nach Art. 47 VGG auf Inhalt, Form und Ergänzung des Revisionsge-

suches Art. 67 Abs. 3 VwVG Anwendung findet,  

dass im Revisionsgesuch insbesondere der angerufene Revisionsgrund 

anzugeben und die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens im Sinne von 

Art. 124 BGG darzutun ist, 

dass der Gesuchsteller den Revisionsgrund des Vorliegens neuer erhebli-

cher Tatsachen respektive Beweismittel (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG) gel-

tend macht, 

dass erhebliche Tatsachen beziehungsweise Beweismittel nur dann einen 

Revisionsgrund im Sinne von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG bilden, wenn sie 

vor dem in Revision zu ziehenden Entscheid entstanden sind, in früheren 

Verfahren aber nicht beigebracht werden konnten, da sie der gesuchstel-

lenden Person damals nicht bekannt waren beziehungsweise trotz hinrei-

chender Sorgfalt nicht bekannt sein konnten oder ihr die Geltendmachung 

oder Beibringung aus entschuldbaren Gründen nicht möglich war, 

dass der Revisionsgrund der unechten Noven nicht dazu dient, bisherige 

Unterlassungen in der Beweisführung wiedergutzumachen, und demnach 

nur mit Zurückhaltung anzunehmen ist, dass es einer Partei nicht möglich 

war, Tatsachen und Beweise bereits im früheren Verfahren beizubringen 

(vgl. ESCHER ELISABETH, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 

3. Aufl. 2018, Art. 123 N 8), 

dass es an der genügenden Sorgfalt mangelt, wenn die Entdeckung neuer 

Tatsachen oder Beweismittel auf Nachforschungen zurückzuführen ist, die 

bereits im früheren Verfahren hätten angestellt werden können und müs-

sen (vgl. OBERHOLZER NIKLAUS, in: Stämpflis Handkommentar, Bundesge-

richtsgesetz, 2. Aufl. 2015, Art. 123 N 9), 

dass mit Eingabe vom 4. März 2021 Kopien von Verfahrensakten betref-

fend ein Strafverfahren gegen den Gesuchsteller in Bangladesch und de-

ren englischsprachigen Übersetzungen eingereicht wurden, 

dass die Akten auf den (…). Februar 2021 datiert sind und ein Strafverfah-

ren vom (…) 2015 betreffen sollen,  

dass der Gesuchsteller mit Eingabe vom 22. März 2021 ein Protokoll mit 

englischsprachiger Übersetzung betreffend das genannte Strafverfahren 

einreichte,  

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dass er des Weiteren mit Eingabe vom 23. März 2021 ein ungeöffnetes 

Couvert mit originalen Beweismitteln eingereicht hat, 

dass es sich bei diesen Beweismitteln um originale Verfahrensakten des 

Strafverfahrens in Bangladesch vom (…) 2015, jeweils datiert auf den 

(…). Februar 2021, handeln soll, 

dass vorliegend nicht hinreichend dargetan ist, weshalb es den Gesuch-

stellenden unter Berücksichtigung der ihnen obliegenden Mitwirkungs-

pflicht nach Art. 8 AsylG und bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt nicht 

möglich war, von den nunmehr vorgelegten Beweismitteln vom (…) 2015 

im Zeitraum vor der Verfügung des SEM vom 30. August 2017 oder spä-

testens im Rahmen des ordentlichen Beschwerdeverfahrens vor dem Urteil 

des BVGer E-5393/2017 vom 23. März 2018 Kenntnis zu erlangen, diese 

zu beschaffen und zu den Akten zu reichen, 

dass vorab erstaunt, dass die neuen Beweismittel vom (…) 2015 ausge-

rechnet unmittelbar nach dem am 6. Januar 2021 ergangenen Urteil des 

BVGer E-5445/2018, mit dem das Wiedererwägungsgesuch der Gesuch-

stellenden abgewiesen wurde, von diesen neu in Erfahrung gebracht wor-

den sein sollen, 

dass die Gesuchstellenden gemäss eigenen Angaben ihr Heimatland am 

(…) 2015 verlassen hatten und das Vorbringen, die Behörden in Bangla-

desch hätten sich Jahre später bei der Familie des Gesuchstellers nach 

diesem erkundigt, woraufhin dessen Familie in der Heimat Abklärungen 

getätigt und Kopien der wesentlichen Akten mit Ausstellungsdatum vom 

(…) 2015 angefordert und erhalten hätte, nicht nachvollziehbar sind, 

dass aufgrund eines gegen den Gesuchsteller anhängig gemachten Straf-

verfahrens wegen Beteiligung an einem terroristischen Brandanschlag auf 

einen mit Passagieren besetzen Busses zu erwarten wäre, die zuständigen 

Behörden hätten längst entsprechende Nachforschungen auch im Kreis 

der breitgefächerten Verwandtschaft des (abwesenden) Gesuchstellers 

angestellt, 

dass zudem davon auszugehen ist, die Sicherheitsbehörden hätten bei 

ernsthaften Verdachtsmomenten auf die schwerwiegende Straftat zeitnah 

einen Haftbefehl gegen den Gesuchsteller erlassen, um in persönlicher 

Hinsicht weitere Untersuchungen vornehmen zu können, und dies seinen 

Familienangehörigen, so insbesondere seinem Vater, seinem Bruder oder 

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seinen zwei Onkeln (ein Onkel als Vorsitzender der BNP [Bangladesh Na-

tionalist Party] und ein weiterer Onkel als Werbesekretär der BNP), die so-

mit nicht unwesentlich für die BNP tätig gewesen seien, zur Kenntnis ge-

langt wäre, 

dass der Gesuchsteller somit seiner Pflicht zur Darlegung der Rechtzeitig-

keit seines Revisionsgesuchs nicht nachkommt und die betreffenden Be-

weismittel, namentlich die am 4. März 2021 eingereichten Kopien von Ver-

fahrensakten betreffend ein Strafverfahren vom (…) 2015 inklusive deren 

englischsprachige Übersetzung, das am 22. März 2021 eingereichte Pro-

tokoll mit englischsprachiger Übersetzung und die am 23. März 2021 in un-

geöffnetem Couvert eingereichten originalen Beweismittel betreffend das 

genannte Strafverfahren, als verspätet eingereicht gelten,  

dass verspätet vorgetragene Revisionsgründe praxisgemäss ungeachtet 

der Verspätung zur Revision eines rechtskräftigen Urteils führen können, 

wenn aufgrund dieser Vorbringen offensichtlich wird, dass einem Gesuch-

steller Verfolgung oder unmenschliche Behandlung droht und damit ein völ-

kerrechtliches Wegweisungshindernis besteht, 

dass vorab festzuhalten ist, dass mit Urteil des BVGer E-5393/2017 vom 

23. März 2018 festgestellt wurde, die vom Gesuchsteller breit- und weitrei-

chenden vorgebrachten Anfeindungen seitens führungsrelevanter Persön-

lichkeiten der Awami-League (AL), so unter anderem gegen ihn ausgespro-

chene Todesdrohungen und erstattete Falschanzeigen sowie weitere Be-

drohungen gegen ihn und seine Familienangehörigen, seien in der geltend 

gemachten Form nicht glaubhaft und die von den Gesuchstellenden ge-

schilderte Bedrohungslage, sollte sie überhaupt bestanden haben, sei zu-

mindest als übersteigert anzusehen, 

dass das Gericht rechtskräftig zum Schluss gelangte, die Gesuchstellen-

den hätten nicht glaubhaft darlegen können, ernsthaften Nachteilen im 

Sinne von Art. 3 AsylG, sei es seitens der AL, sei es seitens der banglade-

schischen Sicherheitskräfte, ausgesetzt gewesen zu sein, 

dass mit Urteil des BVGer E-5445/2018 vom 6. Januar 2021 die von den 

Gesuchstellenden wiedererwägungsweise vorgebrachte Gefährdungsas-

pekte vollumfänglich als nicht relevant erachtet wurden und im Rahmen 

des Urteils zudem unter revisionsrechtlicher Prüfung etwa dem erneut gel-

tend gemachten Vorbringen, durch die AL erhobenen falschen, meist poli-

tisch motivierten Anschuldigungen ausgesetzt gewesen zu sein, keine 

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flüchtlingsrechtliche Bedeutung und keine völkerrechtswidrige Beachtlich-

keit beigemessen wurde,  

dass aufgrund der ergangenen rechtskräftigen Urteile festgehalten werden 

kann, dass dem Gesuchsteller in Bangladesch seitens der Behörden kein 

flüchtlingsrechtlich relevanter Politmalus anhaftet, 

dass die bangladeschischen Untersuchungsbehörden jedem Verdachts-

moment einer Beteiligung an terroristischen Straftaten nachgehen müss-

ten, selbst wenn dies auf falscher Anklage beruhen würde, 

dass es aufgrund der gesamten Aktenlage keine hinreichenden Anzeichen 

dafür gibt, dass dem Gesuchsteller in Bangladesch kein rechtsstaatlich fai-

res Verfahren gewährt werden würde, 

dass die höheren Gerichte in Bangladesch auf ihre Unabhängigkeit be-

dacht sind und die unteren Gerichte unter der Kontrolle des Supreme Court 

stehen,  

dass die eingereichten Dokumente nichts an der Einschätzung ändern, der 

Gesuchsteller würde in Bangladesch ein rechtsstaatlich faires Verfahren 

erwarten dürfen, und es ihm zuzumuten wäre, seine Parteirechte mittels 

eines Anwaltes in Bangladesch durchzusetzen,  

dass die Gesuchstellenden die geforderte Offensichtlichkeit der Annahme 

einer aktuellen und ernsthaften Verfolgung oder einer menschenrechtswid-

rigen Behandlung in ihrem Heimatland offenkundig nicht zu begründen ver-

mögen, 

dass das Gericht in Würdigung der neuen Beweismittel zum Schluss ge-

langt, dass der Gesuchsteller das Vorliegen solcher völkerrechtlicher Weg-

weisungsvollzugshindernisse nicht schlüssig nachweisen konnte, 

dass das Revisionsgesuch somit als unzulässig zu qualifizieren ist, wes-

halb gemäss dem Koordinationsurteil des Bundesverwaltungsgerichts  

E-4607/2019 darauf in einem Spruchkörper aus drei Richterinnen oder 

Richtern nicht einzutreten ist (vgl. a.a.O. E. 12), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten den Gesuchstellen-

den aufzuerlegen und auf insgesamt Fr. 1’500.– festzusetzen sind (Art. 37 

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VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Feb-

ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass der einbezahlte Kostenvorschuss zur Begleichung der Verfahrens-

kosten zu verwenden ist. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.– werden den Gesuchstellenden auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfah-

renskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Gesuchstellenden, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Gabriela Freihofer Stefan Trottmann 

 

 

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