# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ae2f43e-d391-5eeb-ad81-1dd2fe22be83
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-21
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 21.06.2021 ZK1 2021 84
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2021-84_2021-06-21.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 21. Juni 2021

Referenz ZK1 21 84

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Cavegn, Vorsitzender

Parteien A._____, 
Beschwerdeführerin

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. ärztliche Einweisung Psychiatrische Dienste Graubünden (PDGR) 
vom 28.05.2021 

Mitteilung 22. Juni 2021

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In Erwägung,

– dass A._____ am 28. Mai 2021 von Dr. med. B._____, Psychiatrische Dienste 
Graubünden, fürsorgerisch für maximal sechs Wochen in das Wohnheim 
C._____ eingewiesen wurde,

– dass A._____ mit Eingabe vom 17. Juni 2021 beim Regionalgericht Plessur 
gegen die genannte fürsorgerische Unterbringung Beschwerde erhob, 

– dass das Regionalgericht Plessur die Beschwerde am 18. Juni 2021 an das 
Kantonsgericht von Graubünden weiterleitete,

– dass die Beschwerde gemäss Art. 450b Abs. 2 ZGB bei einem Entscheid auf 
dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung innert 10 Tagen seit Mitteilung 
des Entscheids eingereicht werden muss,

– dass die Verfügung betreffend fürsorgerische Unterbringung vom 28. Mai 
2021 datiert,

– dass die 10tägige Beschwerdefrist folglich am 07. Juni 2021 endete,

– dass die am 17. Juni 2021 der Post übergebene Beschwerde somit verspätet 
ist, 

– dass somit mangels Einhaltung der Beschwerdefrist auf die Beschwerde nicht 
eingetreten werden kann,

– dass die Kosten dieses Verfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben,

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichter-
licher Kompetenz ergeht,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 300.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil-
sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt 
werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen 
seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

4. Mitteilung an: