# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 05c22f3e-fc19-522a-b7f1-9385f050667e
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 28.04.2021 ZK1 2021 28
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_ZK1-2021-28_2021-04-28.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 28. April 2021

Referenz ZK1 21 28

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende
Bazzell, Aktuarin

Parteien A._____
Gesuchstellerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Pius Fryberg
Quaderstrasse 8, 7000 Chur 

gegen

B.________
Gesuchsgegner
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Claudia Lehmann
Raiffeisenplatz 1, Postfach 119, 9244 Niederuzwil 

Gegenstand vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Berufungsverfahrens

Mitteilung 07. Juni 2021

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In Erwägung,

– dass B.________ mit Scheidungsurteil des Kreisgerichts Wil vom 24. April 
2018 verpflichtet wurde, ab Mai 2018 an A._____ Unterhalt von insgesamt 
CHF 1'950.00 monatlich zzgl. allfälliger Kinder- und Ausbildungszulagen 
zugunsten der drei gemeinsamen Kinder zu leisten
(Geschäftsnr. IN 2017 148 WI1ZK-WEG), 

– dass A._____ mit Eingabe vom 7. Juni 2019 beim Regionalgericht Imboden 
gegen B.________ Klage auf Abänderung von Ziffer 4 des Scheidungsurteils 
vom 24. April 2018 (Regelung des Besuchsrechts) einreichte,

– dass A._____ und B.________ anlässlich der Einigungsverhandlung im 
Verfahren auf Abänderung des Scheidungsurteils am 9. September 2019 
pendente lite u.a. eine Reduktion des Kinderunterhalts von CHF 1'950.00 
monatlich auf CHF 1'700.00 monatlich vereinbarten, mit der beidseitigen 
Verpflichtung die Differenz zu dem von dem Gericht (im Endentscheid) 
festgelegten Kindesunterhalt auszugleichen,

– dass diese Vereinbarung durch den Einzelrichter in Zivilsachen am 
Regionalgericht Imboden mit Entscheid vom 10. September 2019 in 
Anwendung von Art. 279 Abs. 1 ZPO genehmigt und eine entsprechende 
vorsorgliche Abänderung von Ziffer 7 des Scheidungsurteils vom 24. April 
2018 (Kindesunterhalt)
verfügt wurde (Proz. Nr. 135-2019-208),

– dass A._____ ihr Änderungsbegehren in der Klagebegründung vom 
9. Oktober 2020 um die Abänderung dieser Ziffer 7 des Scheidungsurteils vom 
24. April 2018 (Kindesunterhalt) erweiterte,

– dass B.________ mit Entscheid vom 15. September 2020 betreffend 
Abänderung des Scheidungsurteils verpflichtet wurde, ab 1. Oktober 2019 bis 
30. April 2020 Barunterhalt von insgesamt CHF 2'631.00 monatlich und ab 
Mai 2020 Barunterhalt von insgesamt CHF 2'530.00 monatlich, jeweils zzgl. 
Kinder- und Ausbildungszulagen, an A._____ zugunsten der Kinder zu leisten 
(Proz. Nr. 115-2019-14),

– dass B.________ gegen diesen, den Parteien am 17. Dezember 2020 
mitgeteilten Entscheid mit Eingabe vom 1. Februar 2021 Berufung beim 
Kantonsgericht von Graubünden erhob (ZK1 21 12),

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– dass A._____ in ihrer Berufungsantwort vom 8. März 2021 auf Abweisung der 
Berufung schloss und keine Anschlussberufung erhob,

– dass A._____ (nachfolgend: Gesuchstellerin) mit Eingabe vom 8. März 2021 
um Erlass vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Berufungsverfahrens 
ersuchte und folgendes Rechtsbegehren stellte:

1. Der Gesuchsbeklagte sei zu verpflichten, an den Unterhalt der 
3 Kinder C.________, geb. _____ 2009, D.________ und E.________ 
beide geb. _____ 2011, während der Dauer des Berufungsverfahrens 
d.h. ab 1. Februar 2021 einen monatlichen Unterhaltsbetrag in Höhe 
von je CHF 1'000.00, zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertraglicher
Kinderzulagen zu bezahlen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchs-
beklagten. 

– dass auf die Einholung einer Stellungnahme von B.________ (nachfolgend: 
Gesuchsgegner) verzichtet wurde, da das Gesuch offensichtlich unbegründet 
ist (Art. 253 ZPO),

– dass die Zuständigkeit zum Erlass vorsorglicher Massnahmen während der 
Dauer eines Berufungsverfahrens vor Kantonsgericht bei der 
Kammervorsitzenden liegt (vgl. Art. 9 Abs. 1 GOG [BR 173.000] i.V.m. Art. 11 
Abs. 1 und Art. 15 lit. b KVG [BR 173.100]),

– dass es sich bei der provisorischen Abänderung eines Scheidungsurteils – 
anders als bei Eheschutzmassnahmen oder vorsorglichen Massnahmen im 
Scheidungsverfahren – um eine antizipierte Vollstreckung dessen handelt, 
was in der Hauptsache zu entscheiden sein wird und somit um rein
prozessualen einstweiligen Rechtsschutz im Sinne von Art. 261 ff. ZPO 
(Samuel Zogg, «Vorsorgliche» Unterhaltszahlungen im Familienrecht, in: Fam 
Pra.ch 2018 S. 91 f.; BGer 5A_732/2012 v. 4.12.2012 E. 3.2; vgl. OGer ZH 
LY180019 v. 21.6.2018 E. 3.2),

– dass entsprechend mit einem Gesuch um vorsorgliche Abänderung eines 
Scheidungsurteils nicht mehr und nichts anderes verlangt werden kann, als in 
der Hauptsache (Berufungsverfahren) voraussichtlich zu erreichen sein wird 
(vgl. OGer ZH LY180019 v. 21.6.2018 E. 3.2),

– dass die Gesuchstellerin mit ihrem Antrag auf Kindesunterhalt von insgesamt 
CHF 3'000.00 monatlich ab 1. Februar 2021 jedoch mehr verlangt, als ihr 
zugunsten der Kinder durch den angefochtenen Entscheid für diese Phase (ab 
Mai 2020) mit insgesamt CHF 2'530.00 monatlich zzgl. Kinder- und 

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Ausbildungszulagen vorinstanzlich zugesprochen wurde, und sie keine 
Anschlussberufung erhoben hat,

– dass der Gesuchsgegner berufungsweise für die in Frage stehende Phase ab 
Mai 2020 Kindesunterhalt von CHF 1'020.00 bzw. ab Kindergarteneintritt
seines jüngsten Kindes von CHF 1'260.00 monatlich beantragt und damit eine 
Herabsetzung des vorinstanzlich zugesprochenen Kindesunterhalts,

– dass zwar im Hauptverfahren aufgrund der in Kinderbelangen geltenden
Offizialmaxime (Art. 296 Abs. 3 ZPO) auch ohne Anschlussberufung auf 
höhere Unterhaltsbeiträge erkannt werden kann, vorliegend jedoch keine 
Anhaltspunkte bestehen, dass dies im Interesse der Kinder zwingend geboten 
wäre, da sich höhere Unterhaltsbeiträge, wie sie die Gesuchstellerin 
errechnet, aus der Streichung der Besuchsrechtskosten des Gesuchsgegners 
ergäben, dadurch jedoch eine im Interesse der Kinder stehende Ausweitung 
des Besuchsrechts verunmöglicht oder erschwert würde,

– dass somit vorliegend eine Erhöhung des vorsorglichen Unterhalts auf 
CHF 3'000.00 monatlich nicht im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutzes 
verfügt werden kann, soweit sie den vorinstanzlich zugesprochenen Unterhalt 
von CHF 2'530.00 monatlich übersteigt, weshalb das Gesuch in diesem 
Umfang abzuweisen ist,

– dass vorliegend Ziffer 7 des Scheidungsurteils vom 24. April 2018 (Kindes-
unterhalt) bereits vorsorglich geändert bzw. pendente lite ein Kindesunterhalt 
von CHF 1'700.00 monatlich vereinbart wurde, 

– dass vorsorgliche Massnahmen mit Rechtskraft des Entscheides in der 
Hauptsache von Gesetzes wegen dahinfallen (Art. 268 Abs. 2 ZPO),

– dass vorliegend der Entscheid in der Hauptsache mit Berufung angefochten 
wurde und dieser dementsprechend noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist 
(Art. 315 Abs. 1 ZPO), weshalb die vorsorgliche Massnahme bzw. die 
vorsorgliche Änderung des Scheidungsurteils formell noch nicht dahingefallen 
ist und sie weiterhin – auch während des Berufungsverfahrens – gilt,

– dass die Gesuchstellerin somit nicht den erstmaligen Erlass einer 
vorsorglichen Massnahme, sondern vielmehr die Änderung der Vereinbarung 
vom 9. September 2019 bzw. der infolge verfügten vorsorglichen Änderung 
des Scheidungsurteils anstrebt,

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– dass somit die Prüfung einer Erhöhung des vorsorglichen Unterhalts von
insgesamt CHF 1'700.00 monatlich auf den vorinstanzlich zugesprochenen 
Unterhalt von insgesamt CHF 2'530.00 monatlich verbleibt,

– dass sich nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine vorsorgliche 
Änderung eines Scheidungsurteils nur in dringenden Fällen und unter 
besonderen Umständen rechtfertigt, weshalb der Sache nach ein nicht leicht 
wiedergutzumachender Nachteil bzw. Dringlichkeit vorliegen muss (Art. 262 
Abs. 1 lit. b ZPO; BGE 118 II 228 E. 3b; BGer 5A_732/2012 v. 4.12.2012 
E. 3.2),

– dass sich diese Rechtsprechung auf die vorsorgliche Herabsetzung oder die 
Aufhebung von nachehelichem Unterhalt bezieht, vorliegend hingegen eine 
Erhöhung und Unterhalt zugunsten von Kindern in Frage steht, in welchem 
Fall vorsorgliche Massnahmen im Abänderungsverfahren schneller 
gerechtfertigt und bereits anzuordnen sind, wenn das Kindeswohl es gebietet 
(BGer 5P.83/2006 v. 3.5.2006 E. 4 in fine; OGer SO ZKBER 2018 30 v. 
8.6.2018 E. 2.1.1 f.; vgl. auch bei sinngemässer Anwendung von Art. 303 
Abs. 1 ZPO: Cyril Hegnauer, in: Hausheer [Hrsg.], Berner Kommentar, 
Schweizerisches Zivilgesetzbuch, Bd. II/2/2/1: Art. 276-295 ZGB, Bern 1997, 
N 26 zu Art. 281-284 aZGB [heute Art. 303 f. ZPO]; Annette Spycher, in: 
Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische 
Zivilprozessordnung, Bd. II: Art. 150-352 ZPO, Bern 2012, N 13 zu Art. 303 
ZPO),

– dass es jedoch auch in Kinderbelangen dann an einem nicht leicht 
wiedergutzumachenden Nachteil fehlt, wenn sich das Kind oder der andere 
Elternteil im Vergleich zum Gesuchsgegner in besonders guten finanziellen 
Verhältnissen befindet (KGer GR ZK1 18 105/107 v. 1.10.2020 E. 4.1.1 
m.w.H.; a.M. bzw. die finanziellen Verhältnisse erst bei der 
Hauptsachenprognose berücksichtigend: Jonas Schweighauser, in: Sutter-
Somm/Hasenböher/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 15 zu Art. 303 ZPO),

– dass die Gesuchstellerin zum Erfordernis des nicht leicht wiedergut–
zumachenden Nachteils bzw. der Dringlichkeit höherer Unterhaltsbeiträge
neben einem Verweis auf den Abänderungsentscheid erklärt, dass die Kinder 
"jetzt" auf angemessene Unterhaltsbeiträge angewiesen seien und 
sinngemäss, dass sie ansonsten einem grösser werdenden Inkassorisiko 
gegenüberstehen würde (act. A.1, 4),

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– dass der vereinbarte und verfügte vorsorgliche Unterhalt von CHF 1'700.00 
monatlich den vorinstanzlich festgestellten Nettogrundbedarf der drei Kinder 
von insgesamt CHF 1'832.00.00 monatlich (ohne Fremdbetreuungskosten)
jedoch bis auf einen Betrag von CHF 132.00 deckt (vgl. zu vorsorglichen 
Massnahmen im selbständigen Unterhaltsprozess: Cyril Hegnauer, Berner 
Kommentar, ZGB, Bd. II/2/2/1, Bern 1997, N 26 zu Art. 281-284 aZGB [heute 
Art. 303 f. ZPO]),

– dass die Gesuchstellerin bei einer Erwerbstätigkeit im 50%-Pensum gemäss 
vorinstanzlicher Feststellung über einen Überschuss von CHF 1'389.00 
verfügt, womit sie in der Lage ist, während des Berufungsverfahrens die 
Fremdbetreuungskosten von CHF 840.00 sowie das Manko im Barunterhalt 
von CHF 132.00 zu decken und ihr dabei weiterhin ein Überschuss von 
CHF 417.00 verbleibt,

– dass die Leistungsfähigkeit des Gesuchsgegners hingegen nicht ausreicht, 
den Grundbedarf der drei Kinder aus der Ehe mit der Gesuchstellerin und des 
Kindes aus der bestehenden Ehe zu decken und der Eingriff gegenüber dem 
Gesuchsgegner in einem Missverhältnis zum Vorteil für die Gesuchstellerin 
stehen würde,

– dass es der Gesuchstellerin aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und angesichts 
des bereits vom Gesuchsgegner zu leistenden vorsorglichen Unterhalts von 
CHF 1'700.00 monatlich zuzumuten ist, den Entscheid in der Hauptsache 
abzuwarten,

– dass aus diesen Gründen kein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil der 
Gesuchstellerin bzw. keine Dringlichkeit einer vorsorglichen Erhöhung des 
pendente lite zu leistenden Unterhalts von CHF 1'700.00 auszumachen ist,

– dass vorsorgliche Massnahmen im Abänderungsverfahren nach 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung liquide tatsächliche Verhältnisse 
voraussetzen, die den voraussichtlichen Verfahrensausgang einigermassen 
zuverlässig abschätzen lassen und eine positive Hauptsachenprognose 
erlauben (BGer 5P.349/2001 v. 6.11.2001 E. 4; BGer 5P.83/2006 v. 3.5.2006 
E. 4; Art. 261 Abs. 1 lit. a ZPO),

– dass die Gesuchstellerin im Zusammenhang mit der Hauptsachenprognose 
bloss statuiert, es sei davon auszugehen, dass die Berufung abgewiesen
werde,

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– dass sie damit nicht glaubhaft macht, weshalb das Hauptbegehren des
Gesuchsgegners um Herabsetzung des Unterhalts unbegründet erscheinen 
sollte,

– dass sich der Ausgang des Berufungsverfahrens auch anderweitig nicht
zuverlässig abschätzen lässt, da er nicht nur von der Aufteilung der 
Besuchsrechtskosten, sondern auch von der Anrechenbarkeit der aktuellen 
Fremdbetreuungskosten und im Weiteren, angesichts des Defizits der neuen 
Familie des Gesuchsgegners, von der Beurteilung der Frage einer 
vorübergehenden Beteiligung der Gesuchstellerin am Barunterhalt der 
gemeinsamen Kinder abhängt,

– dass entsprechend die Hauptsachenprognose nicht derart eindeutig ausfällt, 
dass eine vorsorgliche Erhöhung des pendente lite vereinbarten Unterhalts 
von CHF 1'700.00 monatlich auf CHF 2'530.00 monatlich geboten wäre,

– dass somit das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen auch insoweit 
abzuweisen ist, als es nicht über den angefochtenen Entscheid vom 
15. September 2020 hinausgeht,

– dass dem Gesuchsgegner mangels Aufforderung zur Stellungnahme keine 
Kosten entstanden sind und die Kosten des vorliegenden Verfahrens somit 
nur aus der Entscheidgebühr bestehen, welche gestützt auf Art. 13a Abs. 1 
VGZ (BR 320.210) auf CHF 500.00 festzulegen ist,

– dass die Verfahrenskosten entsprechend dem Verfahrensausgang 
vollumfänglich der Gesuchstellerin aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO),

– dass die Gesuchstellerin infolge gerichtlichen Hinweises vom 10. März 2021 
(act. D.1) mit Eingabe vom 15. März 2021 für das vorliegende Verfahren ein 
separates Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit 
Rechtsvertretung durch Rechtsanwalt Pius Fryberg gestellt hat (ZK1 21 34),

– dass dieses Gesuch vom 15. März 2021 mit Verfügung vom 28. April 2021 
infolge Aussichtslosigkeit des vorliegenden Begehrens um vorsorgliche 
Massnahmen abgewiesen wurde (ZK1 21 34),

– dass die Verfahrenskosten somit von der Gesuchstellerin zu bezahlen sind 
und nicht einstweilen vom Kanton Graubünden übernommen werden,

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– dass vorliegend nur Unterhaltsbeiträge Gegenstand des Verfahrens bilden 
und somit eine rein vermögensrechtliche Angelegenheit vorliegt (BGE 116 II 
493 E. 2b),

– dass mit Blick auf die unbestimmte Dauer des Berufungsverfahrens und 
entsprechender Anrechnung des zwanzigfachen Betrags der einjährigen 
Leistung im Sinne von Art. 51 Abs. 4 BGG (CHF 312'000.00 [20 x 12 x 
CHF 1'300.00, Differenz zwischen dem geltenden (CHF 1'700.00) und dem 
beantragten vorsorglichen Unterhalt (CHF 3'000.00)]) vorliegend ohne 
Weiteres von einem Streitwert von über CHF 30'000.00 auszugehen ist, 

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wird verfügt:

1. Das Gesuch wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von CHF 500.00 werden A._____ auferlegt.

3. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14,
geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

4. Mitteilung an: