# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab9aa6aa-51e1-57e7-b7eb-91500923596b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-23
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 23.04.2021 200 2020 724
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2020-724_2021-04-23.pdf

## Full Text

200 20 724 IV
KOJ/ZID/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 23. April 2021

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. August 2020

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1966 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin), 
gelernte … und zuletzt als … tätig, meldete sich im September 1990 (Akten 
der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegnerin], Antwortbeilage 
[AB] 4.1/80 ff.; vgl. auch AB 4.1/61) bzw. August 1998 (AB 4.1/38 ff.) unter 
Hinweis auf ein Rückenleiden erstmals bei der Eidgenössischen Invaliden-
versicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IVB gewährte Eingliede-
rungsmassnahmen beim … (…; heute … […]; AB 4.1/5, 13/1) und stellte 
mit Verfügung vom 9. März 2001 (AB 22) fest, die Versicherte sei im Rah-
men ihrer (seit Juni 1999 [AB 30/1]) bestehenden Anstellung beim … 
rentenausschliessend eingegliedert.

Im Januar 2002 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug 
an (AB 29) und machte dabei eine Verstärkung der Rückenbeschwerden 
geltend (vgl. AB 24/2). Ferner gebar sie im Juli 2002 eine Tochter (AB 68). 
Nachdem die IVB die Versicherte hatte begutachten lassen (Expertise vom 
25. Januar 2005 [AB 60]) und einen Abklärungsbericht Haushalt eingeholt 
hatte (Bericht vom 7. April 2005 [AB 61/2 ff.]), sprach sie der Versicherten 
mit (unangefochten gebliebener) Verfügung vom 24. Mai 2005 (AB 63/3 ff.) 
für die Zeit von Oktober 2000 bis Juni 2002 eine befristete halbe 
Invalidenrente zu. Dabei legte die IVB bis Juni 2002 einen Status als 
Vollerwerbstätige bzw. ab Juli 2002 als Teilerwerbstätige (Erwerb/Haushalt 
je 50 %) zugrunde.

B.

Im Juni 2017 meldete sich die unverändert beim … (teilzeitlich) angestellte 
Versicherte unter Hinweis auf eine operativ erfolgte Versteifung des Rü-
ckens mit einhergehender Arbeitsunfähigkeit einmal mehr bei der IV zum 
Leistungsbezug an (AB 69; vgl. auch AB 64). Die IVB tätigte erwerbliche 
und medizinische Abklärungen; insbesondere liess sie die Versicherte 
durch die Dres. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 3

und Traumatologie des Bewegungsapparates, und D.________, Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie, Begutachtungsstelle E.________ 
(MEDAS), bidisziplinär begutachten (Expertise vom 9. März 2019 [AB 128]; 
vgl. auch AB 149) und einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb (Bericht 
vom 13. Juni 2019 [AB 131/2 ff.]) erstellen. Mit Vorbescheid vom 18. Juni 
2019 (AB 132) und (nach erhobenem Einwand [AB 143, 145]) mit Verfü-
gung vom 17. Oktober 2019 (AB 150) verneinte die IVB bei einem nach 
Massgabe der gemischten Methode (Erwerb 80 %, Haushalt 20 %) ermit-
telten Invaliditätsgrad von 23 % (September bis Dezember 2017) bzw. 
35 % (ab Januar 2018) einen Rentenanspruch. Eine dagegen erhobene 
Beschwerde vom 12. November 2019 (AB 153/3 ff.; unter Beilage einer 
Aktenbeurteilung von Dr. med. F.________, Fachärztin für Chirurgie, vom 
1. November 2019 [AB 154/2 ff.]) hiess das Verwaltungsgericht des Kan-
tons Bern mit (unangefochten gebliebenem) Entscheid vom 2. April 2020, 
IV/2019/865, dahingehend gut, als es die Verfügung vom 17. Oktober 2019 
aufhob und die Sache an die IVB zur Vornahme weiterer Abklärungen im 
Sinne der Erwägungen und zur neuen Verfügung zurückwies (AB 158). In 
der Folge veranlasste die IVB einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb 
(Bericht vom 27. April 2020 [AB 161/2 ff.]) und stellte mit Vorbescheid vom 
4. Mai 2020 (AB 162) bei einem nach Massgabe der gemischten Methode 
(Erwerb 80 %, Haushalt 20 %) ermittelten Invaliditätsgrad von 28 % (Sep-
tember bis Dezember 2017) bzw. 38 % (ab Januar 2018) die Verneinung 
eines Rentenanspruchs in Aussicht. Daran hielt sie auf Einwand der Versi-
cherten (AB 165) und Stellungnahme des Bereichs Abklärungen (AB 168/3 
ff.) hin mit Verfügung vom 25. August 2020 (AB 169) fest.

C.

Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Fürsprecher B.________, 
mit Eingabe vom 14. September 2020 Beschwerde erheben und beantra-
gen, unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung (AB 169) und nach 
Veranlassung eines polydisziplinären Gerichtsgutachtens seien ihr die ge-
setzlichen Leistungen, insbesondere eine Invalidenrente ab 1. Februar 
2018, auszurichten, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

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Mit Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2020 schloss die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde grundsätzlich (vgl. E. 1.2 nachfolgend) einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 25. August 2020 
(AB 169). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin 
auf eine Rente der IV. Soweit die Beschwerdeführerin weitere gesetzliche 
Leistungen beantragt (vgl. Beschwerde, S. 2 Rechtsbegehren Ziff. 2), ist 
auf die Beschwerde nicht einzutreten, denn die Beschwerdegegnerin hat 
– trotz des Verfügungstitels "Kein Anspruch auf Leistungen der IV" 
(AB 169/1) – allein über den Rentenanspruch befunden (AB 169/1 f.), wes-

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halb in Bezug auf allfällige weitere gesetzliche Leistungen kein Anfech-
tungsgegenstand vorliegt (BGE 125 V 413 E. 1a S. 414). 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1

2.1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG). 

2.1.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG 
besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person 
mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes-
tens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % be-

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steht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.2

2.2.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Wurde eine Rente wegen eines zu geringen 
Invaliditätsgrades verweigert, so wird eine Neuanmeldung nur geprüft, 
wenn darin glaubhaft gemacht wird, dass sich der Grad der Invalidität in 
einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. Art. 87 Abs. 2 
und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 
[IVV; SR 831.201], vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.5.3 S. 351).

2.2.2 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

2.2.3 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist u.a. dann revi-
dierbar, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwen-
dung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist 
(BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 E. 2.3 S. 10; SVR 2018 UV Nr. 22 
S. 79 E. 2.2.1).

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-

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gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen Beur-
teilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen zur 
Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 S. 112; 130 V 
71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.2.4 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2019 IV Nr. 39 S. 124 E. 5).

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weite-
ren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Massgeblicher Zeitpunkt der Neuanmeldung ist Juni 2017 
(AB 69/10), stellt die Anmeldung zur Früherfassung vom 16. Mai 2017 
(AB 64/4) doch keine Anmeldung zum Leistungsbezug dar (vgl. MEY-
ER/REICHMUTH, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 
2014, S. 12, Rz. 1; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 9. Septem-
ber 2014, 9C_463/2014, E. 3.2). Sodann ist die Verwaltung auf die Neu-
anmeldung vom Juni 2017 eingetreten, weshalb die Eintretensfrage praxis-
gemäss nicht zu überprüfen ist (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). Massge-
bende Vergleichszeitpunkte bilden die Verfügung vom 24. Mai 2005 
(AB 63/3 ff.) – mit welcher der Beschwerdeführerin eine bis zum 30. Juni 
2002 befristete halbe Invalidenrente zugesprochen bzw. für die Zeit danach 

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ein Rentenanspruch verneint wurde – und die nunmehr angefochtene Ver-
fügung vom 25. August 2020 (AB 169; vgl. E. 2.2.3 hiervor).

3.2 In der Verfügung vom 24. Mai 2005 (AB 63/3 ff.) wurde bis Juni 
2002 ein Status von 100 % Erwerb und ab Juli 2002 (Geburt der Tochter 
[AB 68/2]) ein solcher von 50 % Erwerb und 50 % Haushalt zugrunde ge-
legt (vgl. AB 63/6 i.V.m. AB 61/13 und AB 38/4 bzw. 38/7). Gemäss Ab-
klärungsberichten vom 13. Juni 2019 (AB 131/4) und 27. April 2020 
(AB 161/4) würde die Beschwerdeführerin als Gesunde nunmehr zu 80 % 
erwerbstätig sein und sich zu 20 % dem Haushalt widmen. Dies ist mit Blick 
auf die Angaben der Beschwerdeführerin gegenüber der Abklärungsfach-
person sowie in Anbetracht der gesamten persönlichen, familiären, sozia-
len und erwerblichen Verhältnisse (BGE 144 I 28 E. 2.3 S. 30) nicht zu be-
anstanden und wird auch beschwerdeweise nicht in Frage gestellt. Damit 
ist im Vergleich zum Sachverhalt, wie er der Verfügung vom 24. Mai 2005 
zugrunde lag, eine potentiell rentenrelevante Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen eingetreten und damit ein Revisionsgrund gegeben (vgl. 
E. 2.2.3 hiervor) und der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher 
Hinsicht allseitig zu prüfen (vgl. E. 2.2.4 hiervor).

3.3

3.3.1 Bereits mit (in Rechtskraft erwachsenem) VGE IV/2019/865 
(AB 158) hat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern entschieden, dass 
das bidisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 9. März 2019 (AB 128) samt 
Ergänzung vom 7. Oktober 2019 (act. 149) die Anforderungen der Recht-
sprechung an Expertisen (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 
E. 5.1 S. 232, 125 V 351 E. 3a S. 352) erfüllt und vollen Beweis erbringt. 
Damit liegt in psychiatrischer Hinsicht keine Gesundheitsbeeinträchtigung 
und in der Folge insoweit auch keine Arbeitsunfähigkeit vor (vgl. 
AB 128.2/17). In somatischer Hinsicht liegt aufgrund des Rückenleidens für 
die Zeit von Februar bis und mit August 2017 sowohl in der angestammten 
Tätigkeit (als …) als auch in einer Verweistätigkeit eine volle Arbeitsun-
fähigkeit vor, während für die Zeit ab September 2017 die Arbeitsunfähig-
keit in der angestammten Tätigkeit 60 % beträgt und hinsichtlich einer kör-
perlich leichten Verweistätigkeit (abwechselnd sitzend und stehend, ohne 
häufige inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltungen) eine 20%ige 

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Arbeitsunfähigkeit besteht (vgl. AB 128.1/25; zum Ganzen: (AB 158/13 E. 
3.5 und 158/18 E. 3.8). Weder aus der Aktenbeurteilung von Dr. med. 
F.________ (AB 154/2 ff.) und den Berichten der behandelnden Ärzte noch 
aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin ergaben sich konkrete Indizi-
en, welche gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens der MEDAS vom 
9. März 2019 sprechen. Der Sachverhalt erwies sich damals als hinrei-
chend abgeklärt, womit es der (eventualiter) beantragten weiteren Ab-
klärungen nicht bedurfte (AB 158/17 E. 3.7).

3.3.2 Soweit die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren erneut 
eine ungenügende Abklärung des Sachverhalts geltend macht (Beschwer-
de, S. 4 Ziff. 1.b, S. 15 ff. Ziff. 13 ff.) und eine polydisziplinäre Begutach-
tung beantragt (Beschwerde, S. 2 Rechtsbegehren Ziff. 3, S. 4 f. Ziff. 1.c, 
S. 25 f. Ziff. 17), ist auf die eben wiedergegebenen Feststellungen des 
Verwaltungsgerichts im VGE IV/2019/865, E. 3.7 (AB 158/17), hinzuweisen 
(vgl. E. 3.3.1 hiervor), wonach der Sachverhalt hinreichend abgeklärt ist. 
Dies gilt nach wie vor, zumal entgegen der Darstellung der Beschwerdefüh-
rerin (Beschwerde, S. 3 oben, S. 6 Ziff. 3) eine potentiell anspruchsrelevan-
te Veränderung im hier interessierenden Zeitraum von Oktober 2019 (vgl. 
AB 150) bis August 2020 (vgl. AB 169) nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429) erstellt ist: So sind den neu 
vorgelegten Arztberichten (Akten der Beschwerdeführerin, Beschwerdebei-
lage [BB] 25 ff.) keine Angaben zu einer allfälligen zusätzlichen Einschrän-
kung im Erwerbs- und/oder Haushaltsbereich zu entnehmen und eine Ar-
beitsunfähigkeit wird einzig mit Bezug auf den operativen Eingriff vom 
17. August 2020 (bei unverändert diagnostiziertem chronischem, lumbosa-
kralem Schmerzsyndrom [und postoperativer Hyposensibilität sowie kaltem 
Fuss rechts 11/2017] und mit postoperativ guter Mobilisation unter physio-
therapeutischer Anleitung, regelrechter Lage des Implantatmaterials und 
reizlosen Wundverhältnissen) für einen begrenzten postoperativen Zeit-
raum von sieben Wochen attestiert (vgl. BB 25), was keine längerdauernde 
Verschlechterung im Sinne von Art. 88a Abs. 2 IVV darstellt. Auf weitere 
Beweismassnahmen, insbesondere das beantragte polydisziplinäre Ge-
richtsgutachten, kann daher in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 
361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; SVR 
2019 IV Nr. 50 S. 163 E. 4) verzichtet werden.

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3.4 Der Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns liegt mit Blick 
auf die im Juni 2017 (AB 69/10; vgl. auch E. 3.1 hiervor) erfolgte Anmel-
dung im Dezember 2017 (Art. 29 Abs. 1 IVG).

3.5

3.5.1 Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicherten, die nur zum Teil 
erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der 
Ehegattin mitarbeiten, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG 
(Einkommensvergleichsmethode) festgelegt. Waren sie daneben auch im 
Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit gestützt auf 
einen Betätigungsvergleich ermittelt (Art. 28a Abs. 2 IVG). In diesem Falle 
sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im 
Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im 
Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen 
zu bemessen (sog. gemischte Methode; BGE 145 V 370 E. 4.1 S. 373, 144 
I 21 E. 2.1 S. 23).

3.5.2 Bei Teilerwerbstätigen, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich nach 
Art. 7 Abs. 2 IVG betätigen, bemisst sich der Invaliditätsgrad wie folgt:

3.5.2.1 Nach der bis am 31. Dezember 2017 gültigen Rechtslage war für 
den erwerblichen Bereich die nach Massgabe der Einkommensvergleichs-
methode ermittelte Einkommenseinbusse (vgl. E. 3.5.3 nachfolgend) als 
Anteil des Valideneinkommens in Prozenten auszuweisen und der so 
erhaltene Invaliditätsgrad aus dem Erwerbsteil mit dem Anteil der 
hypothetischen Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu 
multiplizieren, um den gewichteten Invaliditätsgrad im Erwerbsteil zu 
erhalten. In Bezug auf den Aufgabenbereich war die durch einen 
Betätigungsvergleich (vgl. E. 3.5.1 hiervor) ermittelte Invalidität mit dem 
Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich zu multiplizieren, woraus sich der 
gewichtete Invaliditätsgrad im Aufgabenbereich ergab. Der gesamte 
Invaliditätsgrad ergab sich durch Addition der in beiden Bereichen 
berechneten und gewichteten Teilinvaliditäten (vgl. LEUENBERGER/MAURO 
in: Soziale Sicherheit CHSS 1/2018, S. 41 f.; BGE 125 V 146). 

3.5.2.2 Nach der seit 1. Januar 2018 gültigen Regelung werden der Invali-
ditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Be-

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zug auf die Betätigung im Aufgabenbereich summiert (Art. 27bis Abs. 2 IVV). 
Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit 
richtet sich nach Art. 16 ATSG (vgl. 3.5.3 nachfolgend). Das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, wird dabei auf ein Vollpen-
sum hochgerechnet. Die prozentuale Erwerbseinbusse wird schliesslich 
anhand des Beschäftigungsgrads, den die Person hätte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre, gewichtet (Art. 27bis Abs. 3 IVV). Für die Berech-
nung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich 
wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im 
Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person 
nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Er wird anhand des Anteils des Auf-
gabenbereichs gewichtet (Art. 27bis Abs. 4 IVV). Die Gesamtinvalidität er-
gibt sich aus der Addition der beiden gewichteten Teilinvaliditäten (vgl. 
LEUENBERGER/MAURO, a.a.O, S. 45).

3.5.2.3 Bei der Berechnung der Erwerbseinbusse gemäss Art. 27bis Abs. 3 
IVV, in Kraft seit 1. Januar 2018, ist nicht nur das Validen-, sondern auch 
das Invalideneinkommen auf der Grundlage einer hypothetischen Vollzeit-
tätigkeit zu ermitteln (BGE 145 V 370). 

3.5.2.4 Verfahrensmässig bildet die Änderung der IVV einen Revisions-
grund, welcher nach Abs. 1 der Übergangsbestimmung zur Verordnungs-
änderung vom 1. Dezember 2017 sofort per 1. Januar 2018 zu berücksich-
tigen ist.

3.5.3 Für die Bestimmung des lnvaliditätsgrades nach Massgabe der Ein-
kommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) wird bei einer erwerbstätigen 
versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt der Inva-
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre.

3.6 Betreffend Invaliditätsbemessung im Haushalt wurde im VGE 
IV/2019/865, E. 4.4 (AB 158/21 ff.), festgehalten, dass auf den Abklärungs-

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bericht vom 13. Juni 2019 (AB 131/2 ff.) in weiten Teilen abgestellt werden 
kann. Ausnahme bildet einzig der Bereich "Wohnungs- und Hauspflege", in 
welchem die Tätigkeiten der Putzfrau bzw. einer Kollegin berücksichtigt 
wurden. Diesbezüglich ordnete das Verwaltungsgericht an, die Beschwer-
degegnerin habe die Einschränkungen der Beschwerdeführerin in diesem 
Bereich "weiter abzuklären respektive neu zu beurteilen" (VGE 
IV/2019/865, E. 4.4.4 in fine [AB 158/25]).

3.6.1 Rechtsprechungsgemäss haben im Rahmen der Schadenminde-
rungspflicht im Haushalt tätige Versicherte Verhaltensweisen zu entwickeln, 
welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich 
reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledi-
gung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person we-
gen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit 
viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit 
einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in 
Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt 
tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, 
welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Ent-
löhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachge-
wiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässi-
ge Belastung entsteht (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 mit Hinweisen; vgl. 
auch Entscheid des BGer vom 7. Januar 2020, 8C_748/2019, E. 5.1). So-
weit Arbeiten durch eine Putzfrau erledigt werden (müssen), liegt somit 
eine Einschränkung der versicherten Person vor.

3.6.2 In Nachachtung des VGE IV/2019/865 veranlasste die Beschwer-
degegnerin eine erneute Abklärung Haushalt/Erwerb (AB 161). Im entspre-
chenden Bericht vom 27. April 2020 verwies die Abklärungsfachperson auf 
die Erhebung vor Ort vom 15. (bzw. 14. [vgl. AB 131/2]) Mai 2019 und ihre 
neuerliche Beurteilung aufgrund der Akten vom 27. April 2020 (AB 161/2). 
Zu den Feststellungen des Verwaltungsgerichts führte sie aus, die Tätigkei-
ten der Kollegin, die als Putzfrau angestellt worden sei, seien im Rahmen 
der Schadenminderung nicht miteinbezogen worden; vielmehr resultiere die 
geringere Einschränkung daraus, dass das medizinische Zumutbarkeitspro-
fil Anwendung finden müsse. Demgemäss seien körperlich leichte Tätigkei-

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ten, abwechselnd sitzend und stehend, ohne häufige inklinierte, reklinierte 
und rotierende Körperhaltungen, ab September 2017 gesamthaft bei voller 
Stundenpräsenz zu 80 % (Arbeitsunfähigkeit 20 %) zumutbar (vgl. 
AB 128.1/25). Da im Haushalt nicht regelmässig Arbeiten zu verrichten 
seien, bei welchen Gewichte von bis zu 15 kg gehoben werden müssten, 
und da es dabei kaum Zwangshaltungen gebe, die über einen längeren 
Zeitraum eingehalten werden müssten, sei bei Arbeiten im Haushalt insge-
samt von leichten Arbeiten auszugehen. Mit den heutigen Haushalts-
geräten, z.B. leichten kabellosen Akku-Staubsaugern, könnten geneigte 
Körperhaltungen vermieden werden und auch ein Rotieren sei nicht nötig, 
um eine zumindest oberflächliche Grundreinigung gewährleisten zu kön-
nen. Gleich verhalte es sich mit angepassten Swiffern, um die Böden nass 
aufzunehmen. So sei ein Beugen des Körpers bzw. des Rückens nicht 
mehr nötig. Zudem sei es im Sinne der Schadenminderung zumutbar, die 
Arbeiten in Etappen auszuführen. Dass die Beschwerdeführerin dabei we-
der unter den Möbeln noch in den schwer zugänglichen Ecken der Woh-
nung saugen bzw. nass aufnehmen könne, erscheine nachvollziehbar. Ent-
sprechende Einschränkungen seien in den Bereichen "Staubsaugen" und 
"Boden aufnehmen" mit je 40 % berücksichtigt worden (vgl. AB 161/11 
oben). Die Wohnung sei praktisch eingerichtet mit nur wenigen Möbeln 
oder schwer zugänglichen Ecken. Im Sinne der Schadenminderung sei es 
zudem zumutbar, dass der Ehemann (trotz gesundheitlicher Einschränkun-
gen) zumindest einen Teil der Bodenpflege ausführe oder in den Ecken 
sauge. In diesem Sinne sei die Einschränkung von 40 %, selbst wenn diese 
Tätigkeiten vollumfänglich von der Putzfrau übernommen würden, eher 
hoch festgelegt worden. Gleiches gelte für die Reinigung des Badezim-
mers. Aufgrund des vorliegenden medizinischen Zumutbarkeitsprofils sollte 
es der Beschwerdeführerin möglich sein, die Reinigung des Lavabos, des 
Spiegels und oberflächlich der Toilette vorzunehmen. Die Reinigung der 
Dusche sowie die gründliche Reinigung der Toilette seien dem Ehemann 
im Sinne der Schadenminderung (trotz gesundheitlicher Einschränkungen) 
zumutbar. Auch in diesem Bereich erscheine die von der Abklärungsfach-
person festgelegte Einschränkung von 40 % (vgl. AB 161/11 oben) unter 
Berücksichtigung des Zumutbarkeitsprofils und der Schadenminderung 
durch den Ehemann eher hoch, dies unabhängig davon, ob eine Putzfrau 
angestellt worden sei oder nicht. Bei der gründlichen Reinigung sei eine 

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Einschränkung von 100 % berücksichtigt worden (vgl. AB 161/11 Mitte). 
Dass bei den leichten Reinigungsarbeiten (aufräumen, betten, lüften, ab-
stauben) keine Einschränkung berücksichtigt worden sei (vgl. AB 161/10 
unten), sei auf das medizinische Zumutbarkeitsprofil zurückzuführen. Die 
Übernahme der Arbeiten der Putzfrau sei somit nicht im Sinne der Scha-
denminderung angerechnet worden, weshalb die Einschränkungen durch 
die Abklärungsfachperson nicht neu beurteilt werden müssten (AB 161/8 
ff.).

Mit Stellungnahme vom 17./24. August 2020 hielt der Bereich Abklärungen 
weiter fest, der Tochter der Beschwerdeführerin sei es trotz schulischer 
Belastung im Sinne der Schadenminderung zumutbar, sich an den Arbeiten 
im Haushalt zu beteiligen, solange sie zu Hause bei ihren Eltern wohne. 
Deren Mithilfe sei lediglich in einem kleinen Ausmass berücksichtigt wor-
den, nämlich beim Staubsaugen und nass aufnehmen des oberen Stock-
werks, wo sie ohnehin ihr Zimmer habe, bei der Reinigung ihres selbst be-
nutzten Badezimmers, beim Wechseln ihrer eigenen Bettwäsche (vgl. 
AB 161/11), teilweise beim Transportieren der Wäsche sowie beim Versor-
gen ihrer eigenen Wäsche (vgl. AB 161/12; zum Ganzen: AB 168/6 unten). 
Dass sodann beispielsweise beim Abstauben erwähnt werde, dass diese 
Arbeiten meist durch die Putzfrau erledigt würden, bedeute nicht, dass in 
diesem Bereich eine hohe Einschränkung resultieren müsse. Gerade im 
Bereich Abstauben könne nicht nachvollzogen werden, warum der Be-
schwerdeführerin diese Arbeit nicht mehr möglich sein sollte, zumal es sich 
um eine leichte Tätigkeit handle, bei welcher weder gebückte noch rotie-
rende Körperhaltungen eingenommen werden müssten (AB 168/7 oben).

3.6.3 Die Beschwerdeführerin moniert, dass die Beschwerdegegnerin 
nach dem VGE IV/2019/865 keine neue Haushaltabklärung vorgenommen 
hat (Beschwerde, S. 4 Ziff. 1.a, S. 5 f. Ziff. 2). Dies trifft zwar zu, doch hat 
das Verwaltungsgericht nicht explizit eine neuerliche Abklärung vor Ort 
gefordert, sondern von der Verwaltung nur – aber immerhin – eine weitere 
Abklärung respektive neue Beurteilung des Sachverhalts im Bereich "Woh-
nungs- und Haushaltpflege" verlangt (VGE IV/2019/865, E. 4.4.4 in fine 
[AB 158/25]), zumal der Abklärungsfachperson die örtlichen Gegebenhei-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 15

ten aufgrund der Erhebung vor Ort vom Mai 2019 (AB 131/2 ff.) ohnehin 
schon bekannt waren.

3.6.3.1 Dieser Anweisung ist der Abklärungsdienst mit den Ausführungen in 
Ziff. 7.1 des Abklärungsberichts vom 27. April 2020 (AB 161/8 ff.; vgl. 
E. 3.6.2 erster Abschnitt hiervor) rechtsgenüglich nachgekommen. Diesen 
wie auch der Stellungnahme vom 17./24. August 2020 (AB 168/3 ff.; vgl. 
E. 3.6.2 zweiter Abschnitt hiervor) ist in nachvollziehbarer Weise zu ent-
nehmen, dass die im Abklärungsbericht aufgeführten Einschränkungen 
unter Berücksichtigung des medizinischen Zumutbarkeitsprofils 
(AB 128.1/25 bzw. 158/18 Ziff. 3.8; vgl. demgegenüber Beschwerde, S. 6 f. 
Ziff. 3) bestimmt wurden und dabei der Beschwerdeführerin im Sinne der 
Schadenminderung die von der Putzfrau geleisteten Arbeiten nicht ange-
rechnet worden sind. Diese Erläuterung ist auch von daher plausibel, als in 
fast allen Teilbereichen, in welchen das Mitwirken der Putzfrau erwähnt 
wurde (Staubsaugen, Böden aufnehmen, Reinigung sanitärer Anlagen, 
Bettwäsche wechseln/Matratzen wenden), eine Einschränkung von 40 % 
oder sogar von 100 % (gründliche Reinigung) festgestellt wurde (vgl. 
AB 161/11), was ohne weiteres (auch) mit den jeweiligen Arbeiten der 
Putzfrau bzw. Kollegin der Beschwerdeführerin vereinbar ist.

3.6.3.2 Eine Ausnahme betrifft einzig den Bereich "leichte Reinigungsarbei-
ten" (d.h. aufräumen, betten, lüften, abstauben, oberflächliche Reinigun-
gen; vgl. dazu auch Beschwerde, S. 8 f. Ziff. 5). Hier wird in der betreffen-
den Kolonne des Berichts eine Einschränkung verneint, im danebenste-
henden Individualtext aber gleichzeitig erwähnt, dass das Abstauben meist 
durch die Putzfrau/Kollegin erledigt werde. Soweit die Beschwerdeführerin 
darin einen Widerspruch erblickt, fällt dieser so oder anders indessen nicht 
entscheidend ins Gewicht, wird das doch dadurch relativiert, dass die frag-
liche Arbeit nur einen einzelnen Teilbereich (nämlich das Abstauben, wo-
hingegen explizit noch darauf hingewiesen wird, betten würde die Be-
schwerdeführerin selbstständig) betrifft und die Abklärungsperson festhält, 
es gebe davon "nicht viel" (AB 161/10 unten). Das ohnehin nur zeitweise 
anfallende Abstauben ist denn auch mit einem geringeren körperlichen 
Aufwand verbunden als z.B. das Betten. Wenn diesbezüglich im Ab-
klärungsbericht und in der Stellungnahme vom 17./24. August 2020 ausge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 16

führt wird, es sei nicht nachvollziehbar, warum das Ausführen von leichten 
Reinigungsarbeiten für die Beschwerdeführerin gesundheitsbedingt nicht 
möglich sein sollte (vgl. AB 161/9 unten, AB 168/7 oben), ist dies seitens 
des Gerichts nicht zu beanstanden. Soweit im Bereich "leichte Reinigungs-
arbeiten" aufgrund der festgestellten Mithilfe der Putzfrau/Kollegin über-
haupt eine Einschränkung der Beschwerdeführerin vorliegen würde, wäre 
diese nach dem Gesagten nur sehr gering und praktisch vernachlässigbar.

3.6.3.3 Bereits in E. 4.4.3 des VGE IV/2019/865 (AB 158/23; vgl. demge-
genüber Beschwerde, S. 6 f. Ziff. 3) hat das Verwaltungsgericht darauf hin-
gewiesen, dass die von den Gutachtern der MEDAS (vgl. AB 128.1/28), 
vom behandelnden Arzt (vgl. AB 154/10) und von Dr. med. F.________ 
(vgl. AB 154/2 ff.) vorgenommene eigenständige Quantifizierung der ge-
sundheitlichen Einschränkungen in Bezug auf die zu berücksichtigenden 
Haushaltsverrichtungen die im Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb erfolgte 
Einschätzung weder zu ersetzen noch zu präjudizieren vermag. Denn 
rechtsprechungsgemäss ist im Zusammenhang mit den Einschränkungen 
im Haushalt nicht die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit 
ausschlaggebend, sondern wie sich der Gesundheitsschaden in der 
nichterwerblichen Betätigung konkret auswirkt, was – wie hier erfolgt – 
durch die Abklärung an Ort und Stelle (vgl. Art. 69 Abs. 2 Satz 2 IVV) zu 
erheben ist (vgl. Entscheid des BGer vom 28. Juni 2019, 9C_161/2019, E. 
6.1).

3.6.3.4 In Bezug auf das von der Tochter der Beschwerdeführerin 
bewohnte obere Stockwerk (vgl. dazu Beschwerde, S. 7 f. Ziff. 4) ist im 
Abklärungsbericht vom 27. April 2020 und der Stellungnahme vom 17./24. 
August 2020 mehrfach darauf hingewiesen worden, dass diese für die ent-
sprechende Reinigung allein zuständig ist (vgl. AB 161/11, 168/6 unten), 
ohne dass diese Arbeiten der Beschwerdeführerin angerechnet worden 
wären. Was sodann die Gartenarbeit bzw. Pflanzenpflege betrifft (vgl. dazu 
Beschwerde, S. 9 f. Ziff. 6), hat die Beschwerdeführerin ihre diesbezügli-
chen Verrichtungen im Rahmen der ihr obliegenden Schadenminderungs-
pflicht dahingehend reduziert (vgl. E. 3.6.1 hiervor), als sie auf dem Balkon 
statt vieler Blumen und Pflanzen einzig noch pflegeleichte Weiden, Kräuter 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 17

und einen Topf mit Blumen hat, um die sie sich, mit Ausnahme des Gies-
sens, selber kümmern kann (vgl. AB 161/11). 

3.6.3.5 Hinsichtlich der übrigen Bereiche (Ernährung, Einkauf und weitere 
Besorgungen, Wäsche- und Kleiderpflege sowie Pflege und Betreuung von 
Kindern; vgl. dazu Beschwerde, S. 10 ff. Ziff. 7 ff.) bestand für das 
Verwaltungsgericht in Anbetracht der als zumutbar erachteten und sich auf 
einzelne Verrichtungen beschränkenden Mithilfe der Tochter und des 
Ehemannes (vgl. Entscheid des BGer vom 6. September 2017, 
9C_373/2017, E. 3.1) schon im VGE IV/2019/865, E. 4.4.4 (AB 158/23 ff.), 
kein Anlass, mangels klar feststellbarer Fehleinschätzungen in das Ermes-
sen der die Abklärung tätigenden Person einzugreifen. Soweit diesbezüg-
lich nunmehr auch eine Mithilfe der Putzfrau oder aber deutlich grössere 
Einschränkungen geltend gemacht werden, erscheint dies mit Blick auf die 
spontanen und damit in der Regel unbefangeneren und zuverlässigeren 
"Aussagen der ersten Stunde" von nachträglichen Überlegungen versiche-
rungsrechtlicher oder anderer Art geprägt (vgl. BGE 143 V 168 E. 5.2.2 S. 
174, 121 V 45 E. 2a S. 47).

3.6.4 Die im Nachgang zum VGE IV/2019/865 erfolgten Erläuterungen 
des Abklärungsdienstes überzeugen somit. Mit diesen liegt eine neue Beur-
teilung der Sachlage vor, wie sie das Verwaltungsgericht in jenem Ent-
scheid gefordert hat. Auf den Abklärungsbericht vom 27. April 2020 
(AB 161/2 ff.) ist somit nunmehr auch hinsichtlich der Einschränkungen im 
Haushalt abzustellen (vgl. dazu auch BGE 140 V 543 E. 3.2.1 S. 547, 130 
V 61 E. 6.2 S. 63; SVR 2018 IV Nr. 69 S. 224 E. 3.2). Entsprechend resul-
tiert anhand des Betätigungsvergleichs eine Einschränkung von ungewich-
tet 9.8 % (AB 161/12), was gewichtet einer Einschränkung von 1.96 % 
(9.8 % x 0.2 [Anteil Haushalt]) entspricht.

3.7 Für den Erwerbsbereich ist wiederum auf VGE IV/2019/865 hinzu-
weisen, in welchem das Verwaltungsgericht sowohl das Validen- 
(Fr. 6'430.--; VGE IV/2019/865, E. 4.5.1 [AB 158/26]) wie auch das Invali-
deneinkommen (Fr. 4‘363.-- [dies ohne zusätzlich einen leidensbedingten 
Abzug vorzunehmen]; VGE IV/2019/865, E. 4.5.2 [AB 158/26 f.]) betraglich 
festgelegt hat. Diese Vorgaben wurden im Abklärungsbericht vom 27. April 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 18

2020 (AB 161/5 ff. Ziff. 5) und in der angefochtenen Verfügung (AB 169/1 
f.) korrekt umgesetzt:

3.7.1 Ausgehend vom erwähnten (monatlichen) Valideneinkommen von 
Fr. 6'430.-- (gestützt auf die LSE 2016) beträgt das entsprechende Jahres-
einkommen unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenarbeits-
zeit, der Nominallohnentwicklung sowie des hypothetischen Beschäfti-
gungsgrads von 80 % Fr. 64'589.--. Dieser Wert ist für die Invaliditätsbe-
messung bis Ende 2017 zu berücksichtigen (vgl. E. 3.5.2.1 hiervor). Für die 
Invaliditätsbemessung ab 1. Januar 2018 ist dieser Wert, nunmehr gestützt 
auf die LSE 2018 und unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wo-
chenarbeitszeit, auf ein Pensum von 100 % umzurechnen (vgl. E. 3.5.2.2 
hiervor), woraus ein Valideneinkommen von Fr. 79'626.-- resultiert.

3.7.2 Unter Berücksichtigung der gutachterlich festgestellten vollen Ar-
beitsunfähigkeit von Februar bis August 2017 (AB 128.1/25; vgl. E. 3.3.1 
hiervor) resultiert für diese Zeit ein Invalideneinkommen von Fr. 0.--. In der 
Folge wurde die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 
80 % arbeitsfähig erachtet (AB 128.1/25; vgl. E. 3.3.1 hiervor), womit ge-
stützt auf das gerichtlich bereits festgesetzte hypothetische Einkommen 
von monatlich Fr. 4‘363.-- (gestützt auf die LSE 2016) von September bis 
Dezember 2017 ein als Invalideneinkommen zu berücksichtigendes Jah-
reseinkommen von Fr. 43'826.-- (aufindexiert auf das Jahr 2017 und ar-
beitszeitbereinigt) und ab 1. Januar 2018 ein solches von Fr. 43'745.-- 
(nunmehr gestützt auf die LSE 2018 und arbeitszeitbereinigt) resultiert. 

3.7.3 Aus der Gegenüberstellung der jeweiligen Vergleichseinkommen 
(vgl. E. 3.7.1 f. hiervor), gewichtet mit dem Status von 80 %, resultieren die 
folgenden Einschränkungen im Bereich Erwerb: 80 % von Februar bis 
August 2017 ([Fr. 64'589.-- - Fr. 0.--] / Fr. 64'589.-- x 80), 25.72 % von 
September bis Dezember 2017 ([Fr. 64'589.-- - Fr. 43'826.--] / Fr. 64'589.-- 
x 80) und 36.05 % ab Januar 2018 ([Fr. 79'626.-- - Fr. 43'745.--] / 
Fr. 79'626.-- x 80).

3.8 Aus den Einschränkungen im Erwerb (vgl. E. 3.7.3 hiervor) und im 
Haushalt (vgl. E. 3.6.4 hiervor) resultieren Invaliditätsgrade von gerundet 
(vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123) 82 % (80 % + 1.96 %) von Fe-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 19

bruar bis August 2017, 28 % (25.72 % + 1.96 %) von September bis De-
zember 2017 und 38 % (36.05 % + 1.96 %) ab 1. Januar 2018. Während 
für die Zeit von Februar bis August 2017 bei einem Invaliditätsgrad von 
82 % ein Rentenanspruch aufgrund der verspäteten Anmeldung (vom Juni 
2017 [AB 69/10; vgl. auch E. 3.1 hiervor]) entfällt (vgl. E. 3.4 hiervor), resul-
tieren für die späteren Teilperioden jeweils rentenausschliessende Invali-
ditätsgrade von 28 % bzw. 38 % (vgl. E. 2.1.2 hiervor).

3.9 Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 
25. August 2020 (AB 169) nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene 
Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

4.

4.1 Gemäss aArt. 69 Abs. 1bis IVG in der bis 31. Dezember 2020 gültig 
gewesenen und hier anwendbaren Fassung (vgl. Art. 83 ATSG) ist das 
Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitig-
keiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen kosten-
pflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig 
vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Für das von der Beschwerdeführerin 
bei Dr. med. F.________ eingeholte Privatgutachten besteht keine Ver-
gütungspflicht (vgl. dazu Beschwerde, S. 5 Ziff. 1.d und S. 28 Ziff. 19), da 
dieses für die Beurteilung des Anspruchs nicht unerlässlich im Sinne von 
Art. 45 Abs. 1 ATSG war (vgl. SVR 2014 IV Nr. 11 S. 45 E. 5.1 und 5.4).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. April 2021, IV/20/724, Seite 21

desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.