# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eaed2153-89d6-5545-b0a1-f4378ade711c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.08.2014 100 2013 346
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-346_2014-08-28.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 22. Januar 2015 abgewiesen 
(2C_912/2014).

100.2013.346U
MUT/KUN/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. August 2014 

Verwaltungsrichterin Herzog, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Daum und Müller 
Gerichtsschreiberin Kummler 

A.________
c/o …
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführer

gegen

Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern 
Kramgasse 20, 3011 Bern

betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Wegweisung infolge 
Straffälligkeit (Entscheid der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern vom 
9. September 2013; BD 124/13)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der am … 1976 geborene A.________, Staatsbürger von Ecuador, reiste am 
2. November 1996 für einen Besuchsaufenthalt in die Schweiz ein. Gestützt auf die am 
26. September 1997 geschlossene Ehe mit der Schweizerin B.________ wurde ihm 
der Aufenthalt bewilligt; seit dem Jahr 2002 ist er hier niederlassungsberechtigt. Am 
13. Mai 2005 wurde die Ehe geschieden. A.________ hat aus vier verschiedenen 
Beziehungen insgesamt fünf aussereheliche Kinder. Nachdem er bereits früher 
strafrechtlich in Erscheinung getreten war, verurteilte ihn das Kantonsgericht St. Gallen 
am 9. November 2011 in zweiter Instanz wegen schwerer Widerhandlung gegen das 
Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren. Am 16. April 
2013 widerrief das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern (MIP), 
Migrationsdienst (MIDI), die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn 
unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg. 

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 16./17. Mai 2013 Beschwerde bei der 
Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern (POM). Mit Entscheid vom 9. September 
2013 wies diese das Rechtsmittel ab und setzte ihm eine Ausreisefrist bis zum 
21. Oktober 2013 an. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 10. Oktober 2013 Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und ihm sei die 
Niederlassungsbewilligung zu belassen. Gleichzeitig hat er um unentgeltliche 
Rechtspflege unter Beiordnung seines Rechtsvertreters als amtlicher Anwalt ersucht. 
Am 31. Oktober 2013, 9. April 2014 und 12. August 2014 hat er weitere Eingaben und 
Unterlagen eingereicht. Daraus ergibt sich unter anderem, dass A.________ eine 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 3

neue, hier niedergelassene Freundin hat, bei welcher er im Frühling 2014 eingezogen 
ist; sie ist die Mutter seines am … 2014 geborenen Sohnes C.________. 

Die POM beantragt mit Vernehmlassung vom 1. November 2013 die Abweisung der 
Beschwerde; zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hat sie sich eines Antrags 
enthalten. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der 
Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und 
fristgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten (vgl. aber E. 1.2 
hiernach). 

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG). Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, 
soweit der Beschwerdeführer die Unangemessenheit des Entscheids der POM rügt 
(Beschwerde, S. 2; Art. 80 Bst. c Ziff. 3 VRPG [Umkehrschluss]; BVR 2010 S. 1 E. 1.4, 
1994 S. 176 E. 3a; Markus Müller, Bernische Verwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 2011, 
S. 174). 

2.

Umstritten sind der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 
und dessen Wegweisung aus der Schweiz.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 4

2.1 Die Niederlassungsbewilligung wird unbefristet und ohne Bedingungen erteilt 
(Art. 34 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG; SR 142.20]). Sie kann widerrufen werden, wenn die Ausländerin 
oder der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer solchen von 
mehr als einem Jahr, verurteilt worden ist, wobei mehrere unterjährige Strafen nicht 
kumuliert werden dürfen und keine Rolle spielt, ob die Sanktion (teil-)bedingt oder 
unbedingt ausgesprochen wurde (Art. 63 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 62 Bst. b AuG; 
BGE 139 I 31 E. 2.1). Vorausgesetzt ist, dass das Strafurteil in Rechtskraft erwachsen 
ist (BVR 2013 S. 543 E. 3.1). Der Bewilligungswiderruf ist in diesem Fall auch möglich, 
wenn die ausländische Person sich länger als 15 Jahre in der Schweiz aufgehalten hat 
(Art. 63 Abs. 2 AuG).

2.2 Mit Urteil vom 9. November 2011 verurteilte das Kantonsgericht St. Gallen den 
Beschwerdeführer in zweiter Instanz rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von 
dreieinhalb Jahren. Damit hat der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund der 
längerfristigen Freiheitsstrafe gesetzt, was er selber ausdrücklich anerkennt (vgl. 
Beschwerde, S. 9). Hingegen erachtet er die Entfernungsmassnahme als 
unverhältnismässig. – Der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung ist nur zulässig, 
wenn er aufgrund der im Einzelfall vorzunehmenden Interessenabwägung als 
verhältnismässig erscheint (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101] und 
Art. 96 AuG). Im Rahmen dieser Prüfung sind die öffentlichen Interessen an der Entfer-
nungsmassnahme aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gegen die 
privaten Interessen der betroffenen Person am weiteren Verbleib in der Schweiz 
abzuwägen. Zu berücksichtigen ist die Gesamtheit der rechtswesentlichen Umstände 
im Einzelfall, namentlich die Schwere des Verschuldens, das Verhalten gegenüber der 
öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Allgemeinen, die Rückfallgefahr, die Dauer der 
bisherigen Anwesenheit bzw. die Integration sowie die der betroffenen Person und 
ihrer Familie oder anderen Angehörigen drohenden Nachteile (vgl. BGE 135 II 377 
E. 4.3 und 4.5, 110 E. 2.1; BVR 2013 S. 543 E. 4.1, 2011 S. 289 E. 5.1, beide auch 
zum Folgenden, 2008 S. 193 E. 2.2 und 5.1). Wird durch die Entfernungsmassnahme 
die weitere Pflege familiärer Beziehungen im Sinn von Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen 
Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 01.01) bzw. des inhaltlich deckungsgleichen 
Art. 13 Abs. 1 BV beeinträchtigt, bilden Grundlage dieser Interessenabwägung Art. 8 
Ziff. 2 EMRK und Art. 36 BV (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.2 und 2.4, 31 E. 2.3.1, 16 
E. 2.2.2 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für 
Menschenrechte [EGMR], 137 I 247 E. 4.1, 135 I 143 E. 1.3.1 und 2.1, 134 II 1 E. 2.2, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 5

10 E. 4.1 [Pra 97/2008 Nr. 87]). Hat die betroffene Person minderjährige Kinder, sind in 
diese Prüfung ausserdem die nach dem Übereinkommen vom 20. November 1989 
über die Rechte des Kindes (KRK; SR 0.107) und Art. 11 BV zu berücksichtigenden 
Interessen im Zusammenhang mit dem Kindeswohl einzubeziehen (BGE 135 I 153 
E. 2.2.2 mit Hinweisen; BVR 2013 S. 543 E. 4.1). 

3.

Aufgrund der Akten ist von folgendem unbestrittenen Sachverhalt auszugehen: 

3.1 Der aus Ecuador stammende Beschwerdeführer, geboren am … 1976, reiste 
am 2. November 1996 für einen Besuchsaufenthalt in die Schweiz ein (vgl. Vorakten 
MIP 4C, pag. 195, 197, auch zum Folgenden). Am 26. September 1997 heiratete er in 
… die Schweizerin B.________ (Vorakten MIP 4C, pag. 191) und erhielt gestützt auf 
die Ehe eine Aufenthaltsbewilligung; seit dem Jahr 2002 ist er hier 
niederlassungsberechtigt. Am 13. Mai 2005 wurde die Ehe rechtskräftig geschieden 
(Vorakten MIP 4C, pag. 191 f.). A.________ hat aus drei früheren Beziehungen 
insgesamt vier aussereheliche Kinder: den am … 2002 geborenen Sohn D.________, 
Schweizer Bürger (Beilage 7a zur Eingabe vom 10.7.2013 [Vorakten POM 4A2]), die 
am … 2007 geborene und in Ecuador lebende Tochter E.________, Staatsbürgerin 
von Ecuador (Vorakten POM, pag. 102; Beschwerde, S. 4) und die am … 2009 
geborenen, hier aufenthaltsberechtigten Zwillingssöhne F.________ und G.________ 
mit argentinischer Herkunft (vgl. Vorakten POM, pag. 83 ff.). Das Sorge- und 
Obhutsrecht über die Kinder steht je den Müttern zu; D.________ ist seit September 
2009 auf freiwilliger Basis im Kinderheim … platziert (vgl. Vorakten MIP 4C, pag. 24; 
Beilage 9 zur Eingabe vom 10.7.2013 [bei Vorakten POM 4A2]). Der Beschwerdeführer 
ist heute in einer Beziehung mit der hier niederlassungsberechtigten Spanierin 
H.________; er ist im Frühling 2014 bei der Freundin eingezogen (Eingabe vom 
9.4.2014, S. 1 und Beschwerdebeilagen [BB] 7 und 9 [bei act. 6A]; act. 8). Das Paar 
hat am … 2014 den Sohn C.________, Staatsbürger von Spanien und Ecuador (Bei-
lage 15 zur Eingabe vom 12.8.2014, act. 10), bekommen (Eingaben vom 9.4.2014 
[Beilage 6 bei act. 6A], vom 21.5.2014, act. 8, und vom 12.8.2014, act. 10), welchen 
der Beschwerdeführer vorgeburtlich anerkannt hat (BB 9 [bei act. 6A]). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 6

3.2 Von November 2002 bis Dezember 2012 war der Beschwerdeführer über ein 
Personalvermittlungsbüro in verschiedenen Einsatzbetrieben tätig (Vorakten POM, 
pag. 23). Nachdem er ab November 2012 vorübergehend wegen einer 
Daumenverletzung arbeitsunfähig gewesen war und Taggelder der Unfallversicherung 
SUVA bezogen hatte (Beilage 1 zur Eingabe vom 10.7.2013 [Vorakten POM 4A2]), 
nahm er am 8. April 2013 bei der … AG in … im Umfang von elf Stunden pro Woche à 
Fr. 20.-- pro Stunde die Tätigkeit eines Reinigungsmitarbeiters auf (Vorakten POM, 
pag. 26; vgl. auch Beilagen 2 und 3 zur Eingabe vom 31.7.2013 [Vorakten POM 4A4]; 
Beilage 6 zur Eingabe vom 21.8.2013 [Vorakten POM 4A1]). Heute arbeitet er 
(zusätzlich) bei einer Arbeitszeit von 10 bis 12 Stunden pro Woche und einem Lohn 
von Fr. 20.-- pro Stunde als Chauffeur und Monteur im … in Bern (vgl. BB 5 [bei 
act. 3A]) sowie – nach eigener Darstellung – drei Mal pro Woche à Fr. 100.-- pro Tag 
als Chauffeur für … in Bern (vgl. Beschwerde, S. 6). Abgesehen davon war er in den 
Jahren 2001 bis 2005, 2010, 2012 und 2013 immer wieder arbeitslos und bezog 
Arbeitslosentaggelder, welche sich im Juli 2013 auf insgesamt Fr. 49'425.-- beliefen 
(Vorakten POM, pag. 61 ff. und 75; vgl. auch Beilage 5 zur Eingabe vom 10.6.2013 
[Vorakten POM 4A2]; Beilage 1 zur Eingabe vom 31.7.2013 [Vorakten POM 4A4]). In 
den Jahren 1998 bis 1999 wurde er ausserdem im Rahmen der Sozialhilfe von der 
Einwohnergemeinde (EG) … wirtschaftlich unterstützt (Beilage 4 zur Eingabe vom 
21.8.2013 [Vorakten POM 4A1]); von April 2009 bis Juni 2012 bezog er Sozialhilfe der 
Stadt Bern im Betrag von Fr. 22'547.75 (Vorakten MIP 4C, pag. 31 ff.; vgl. auch 
Abrechnung des Sozialamts vom 22.2.2013 betreffend Mehrauslagen von Fr. 11'561.-- 

[Beilage 4c zur Eingabe vom 10.7.2013 in Vorakten POM 4A2]). Per 4. Juli 2013 ist der 
Beschwerdeführer im Betreibungsregister Bern-Mittelland mit neun offenen 
Betreibungen in der Höhe von insgesamt Fr. 14'607.90 und 57 offenen Verlustscheinen 
im Betrag von total Fr. 64'784.25 registriert (Beilage 4 zur Eingabe vom 10.7.2013 
[Vorakten POM 4A2]). 

3.3 Der Beschwerdeführer wurde während seines Aufenthalts in der Schweiz 
wiederholt straffällig: Am 17. Juni 2003 wurde er wegen Verletzung der 
Verkehrsregeln, fahrlässigen Fahrens in angetrunkenem Zustand und pflichtwidrigen 
Verhaltens bei Unfall, begangen am 4. Mai 2003, zu einer Busse von Fr. 1'500.-- 
verurteilt; am 5. Februar 2004 erging eine Verurteilung wegen Verletzung der 
Verkehrsregeln, Vereitelung der Blutprobe und pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall, 
begangen am 30. Oktober 2003, zu einer Gefängnisstrafe von 10 Tagen (vgl. Vorakten 
MIP 4C, pag 100 f., auch zum Folgenden). Weitere Verurteilungen folgten am 20. Mai 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 7

2005 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln, begangen am 19. Oktober 2003, 
zu einer Busse von Fr. 600.--, und am 5. September 2007 wegen Fahrens in 
fahrunfähigem Zustand (Motorfahrzeug, qualifizierte Blutalkoholkonzentration), 
begangen am 2. Juni 2007, zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 30.--. Am 
8. Juli 2010 verurteilte ihn schliesslich das Kreisgericht St. Gallen wegen schwerer 
Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die 
Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG; 
SR 812.121), begangen von Mai 2004 bis ca. Juli 2004 und von Dezember 2004 bis 
Februar/März 2005, zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren (Vorakten MIP 4C, 
pag. 111 ff.; Urteilsbegründung des Kreisgerichts [unpag. Vorakten POM 4A5; 
nachfolgend Urteilsbegründung Kreisgericht], Ziff. III./3). Das Kantonsgericht St. Gallen 
bestätigte am 9. November 2011 den Schuldspruch, reduzierte aber die Freiheitsstrafe 
auf dreieinhalb Jahre (vgl. Urteil des Kantonsgerichts vom 9.11.2011 [Vorakten 
MIP 4C, pag. 105 f; nachfolgend Urteil Kantonsgericht]). Der Vollzug dieser Strafe 
erfolgte ab 23. August 2010 (Vorakten MIP 4C, pag. 116 f.); am 10. Oktober 2012 
wurde der Beschwerdeführer bei einer Probezeit im Umfang des Strafrests (bis 
10.12.2013) unter Anordnung einer Bewährungshilfe bedingt entlassen (Beilage 4 zur 
Eingabe vom 31.7.2013 [Vorakten POM 4A4]). 

4. 

Für die Beurteilung des öffentlichen Interesses am Widerruf der Niederlas-
sungsbewilligung sind die Schwere des Verschuldens, das Verhalten der 
ausländischen Person gegenüber der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im 
Allgemeinen und die Rückfallgefahr zu berücksichtigen. 

4.1 Das Verschulden, welches die betroffene Person mit der längerfristigen 
Freiheitsstrafe auf sich geladen hat, ist Ausgangspunkt der Beurteilung des öffentlichen 
Interesses. Seine Schwere bemisst sich regelmässig nach der Höhe der vom 
Strafgericht verhängten Strafe (BGE 134 II 10 E. 4.2 [Pra 97/2008 Nr. 87], 129 II 215 
E. 3.1). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung sprechen Freiheitsstrafen ab 
24 Monaten für ein schweres Verschulden, da diese Fälle bereits als so gravierend 
eingestuft werden, dass ein vollständiger Aufschub der Strafe nicht mehr in Frage 
kommt und mindestens ein Teil zwingend vollzogen werden muss. Auch aus fremden-
polizeilicher Sicht bedeutet die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 8

24 Monaten in jedem Fall einen sehr schwerwiegenden Verstoss gegen die 
schweizerische Rechtsordnung (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.3 und 3.4, 135 II 377 E. 4.4 
zur vorliegend infolge langer Aufenthaltsdauer zwar nicht anwendbaren sog. «Reneja-
Praxis»; in Bezug auf die Beurteilung des Verschuldens sind die Erwägungen dennoch 
massgeblich). 

4.2 Der Beschwerdeführer wurde am 9. November 2011 wegen schwerer 
Widerhandlung gegen das BetmG zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren 
verurteilt. Er hatte sich zwischen Mai 2004 und März 2005 an insgesamt vier als 
Bananentransporte getarnten Kokainlieferungen beteiligt, welche je zwischen 140 kg 
und 180 kg Kokain mit einem Reinheitsgrad zwischen 75, 2 % und 88, 5 % umfassten 
und von den Strafgerichten deshalb als «internationaler Grosshandel» bezeichnet 
wurden (vgl. Urteil Kantonsgericht, Ziff. 3a und 4b; Urteilsbegründung Kreisgericht, 
Ziff. III./3 und 4). Wie die POM zutreffend erwogen hat, hat er hiermit im Licht der 
massgebenden Rechtsprechung ohne weiteres ein schweres Verschulden auf sich 
geladen (E. 4a, auch zum Folgenden). Er kann sich, anders als er meint, nicht damit 
entlasten, dass sein Tatbeitrag insbesondere in der (einmaligen) Mithilfe beim 
Umpacken der Bananen sowie in Chauffeurfahrten bestanden hatte und daher eher 
untergeordnet war (vgl. Beschwerde, S. 5, auch zum Folgenden). Das Strafgericht hat 
diesen Umstand – was im Übrigen auch der Beschwerdeführer selber einräumt – bei 
der Strafzumessung bereits berücksichtigt (Urteil Kantonsgericht, Ziff. 4b; vgl. auch 
BVR 2013 S. 543 E. 4.2.3). Der Beschwerdeführer kann sich nicht darauf berufen, er 
habe nicht um seine Beteiligung an einem (erheblichen) Drogengeschäft gewusst; 
zudem sei er kein «internationaler Drogenhändler». Nach den Ausführungen des 
Kantonsgerichts musste er nicht zuletzt angesichts der vergleichsweise sehr hohen 
Entschädigung gewusst bzw. zumindest geahnt haben, an welcher Art Geschäften er 
sich beteiligte (Urteil Kantonsgericht, Ziff. 3a). Es besteht kein Grund, diese 
Einschätzung vorliegend in Frage zu stellen; dies gilt ebenso für die übrigen 
Sachverhaltsfeststellungen und rechtlichen Würdigungen des Strafgerichts (vgl. etwa 
BGer 2C_717/2013 vom 5.9.2013, E. 2.2). Entgegen dem Einwand des 
Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde, S. 7 f., auch zum Folgenden) hat die POM 
zudem zu Recht auch die wiederholten, teils schweren Strassenverkehrsdelikte in ihre 
Beurteilung des öffentlichen Fernhalteinteresses miteinbezogen. Sie zeugen ihrerseits, 
wie die Vorinstanz ebenfalls zu Recht anführt, von der Geringschätzung des Lebens 
und der Gesundheit anderer (vgl. E. 4b) und sind nicht akzeptabel; gerade die 
begangene schwere Verkehrsregelverletzung bedeutet, dass der Beschwerdeführer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 9

eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf 
genommen hat. Hieran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer diese Delikte aus 
einer Lebenskrise heraus begangen haben will (vgl. Beschwerde, S. 4). Das 
Bundesgericht verfolgt bei schweren Straftaten, darunter erhebliche 
Betäubungsmitteldelikte, ausländerrechtlich eine strenge Praxis. Demgemäss wird das 
Interesse an der Fernhaltung von ausländischen Personen, die sich wie der 
Beschwerdeführer eines schweren Betäubungsmitteldelikts schuldig gemacht haben, 
als bedeutend eingestuft (vgl. BGE 125 II 521 E. 4a/aa; BGer 2C_733/2012 vom 
24.1.2013, E. 7.2; BVR 2013 S. 543 E. 4.2.3 a.E.). Dieses Interesse erhält vorliegend 
mit Blick auf die wiederholte und teils erhebliche SVG-Delinquenz erhöhtes Gewicht. 
Mit der POM ist damit insgesamt von einem schweren Verschulden des 
Beschwerdeführers auszugehen. 

4.3 Zu berücksichtigen ist sodann das Verhalten gegenüber der öffentlichen 
Ordnung und Sicherheit im Allgemeinen. Bei Personen, die mehrfach oder sogar 
regelmässig delinquiert haben, besteht aufgrund ihrer Einsichtslosigkeit ein erhebliches 
sicherheitspolizeiliches Interesse, sie aus der Schweiz wegzuweisen. Wiederholte oder 
gar notorische Delinquenz zeigt in besonderer Weise, dass sich die betreffende Person 
von Strafurteilen nicht hat beeindrucken lassen, und führt zum Schluss, dass sie nicht 
willens oder fähig ist, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten (BGE 137 II 297 E. 
3.3; BVR 2013 S. 543 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). – Der Beschwerdeführer wurde 
am 9. November 2011 wegen schwerer Widerhandlung gegen das BetmG verurteilt. 
Aktenkundig sind zudem vier Verurteilungen wegen insgesamt acht, teilweise 
schweren Strassenverkehrsdelikten (vgl. vorne E. 3.3; auch zum Folgenden: E. 4.2 
hiervor). Auch wenn ihm damit keine notorische Delinquenz unterstellt werden kann, ist 
entgegen seiner Auffassung (vgl. Beschwerde, S. 7 f.) dennoch eine Mehr-
fachdelinquenz gegeben, welche die POM richtigerweise zu seinen Ungunsten 
gewürdigt hat (E. 4b, auch zum Folgenden). Dem Beschwerdeführer ist mit der POM 
anzulasten, dass er sich von den in den Jahren 2003 bis 2005 ausgesprochenen 
Verurteilungen und verhängten Sanktionen nicht hat beeindrucken lassen, sondern im 
Gegenteil unbeirrt weiter delinquiert und sein deliktisches Verhalten durch die 
schweren Betäubungsmitteldelikte sogar noch erheblich gesteigert hat. Seine 
wiederholte Straffälligkeit zeigt, dass er über eine längere Zeitspanne nicht gewillt war, 
die hiesige Rechtsordnung zu respektieren. Abgesehen davon sind, wie bereits 
erwähnt, auch die zahlreichen Strassenverkehrsdelikte keineswegs zu bagatellisieren. 
Anders als der Beschwerdeführer meint, ist unter diesen Umständen der Schluss der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 10

POM, das Verhalten des Beschwerdeführers gegenüber der öffentlichen Ordnung 
verleihe dem sicherheitspolizeilichen Interesse am Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung zusätzliches Gewicht, nicht zu beanstanden. 

4.4 Mit Blick auf die Zukunft ist des Weiteren die Rückfallgefahr zu beurteilen: 

4.4.1 Aus fremdenpolizeilicher Sicht ist das Risiko eines Rückfalls umso weniger 
hinzunehmen, je schwerer die Tat wiegt, welche die ausländische Person verübt hat. 
Bei schweren Straftaten, insbesondere bei Gewalt-, Sexual- und schweren 
Betäubungsmitteldelikten, muss, angesichts der von diesen Delikten ausgehenden 
potentiellen Gefahr für die Gesellschaft, ausländerrechtlich selbst ein relativ geringes 
Rückfallrisiko nicht hingenommen werden (BGE 139 I 16 E. 2.2.1 und 31 E. 2.3.2, 137 
II 233 E. 5.2.2). Da Art. 5 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft 
und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) 
hier nicht Anwendung findet, bildet zudem das Vorliegen einer gegenwärtigen Gefahr 
nicht Voraussetzung einer Wegweisungsmassnahme. Vielmehr dürfen auch 
generalpräventive Überlegungen mitberücksichtigt werden (vgl. zum Ganzen BVR 
2013 S. 543 E. 4.4.1, 2011 S. 289 E. 5.3.1 mit Hinweisen; aus der neueren 
Rechtsprechung etwa BGer 2C_856/2012 vom 25.3.2013, E. 6.9). Der konkreten 
Prognose über das Wohlverhalten (und somit der Rückfallgefahr) sowie dem 
Resozialisierungsgedanken des Strafrechts ist zwar im Rahmen der umfassenden 
fremdenpolizeilichen Interessenabwägung ebenfalls Rechnung zu tragen; die beiden 
Umstände geben aber nicht den Ausschlag (BGE 136 II 5 E. 4.2, 134 II 10 E. 4.3 [Pra 
97/2008 Nr. 87], 130 II 176 E. 4.2, 129 II 215 E. 3.2, 125 II 105 E. 2c mit Hinweisen). 

4.4.2 Es ist zwar grundsätzlich positiv zu werten, dass der Beschwerdeführer seit der 
bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug soweit aktenkundig nicht mehr straffällig 
geworden ist (vgl. Beschwerde, S. 9). Wie die POM zutreffend festgehalten hat (E. 4c), 
ist dieses Wohlverhalten aber vor dem Hintergrund der erst vor kurzem abgelaufenen 
Probezeit sowie des drohenden ausländerrechtlichen Bewilligungswiderrufs zu 
relativieren; dies gilt ebenso für die Beteuerungen des Beschwerdeführers, die Taten 
zu bereuen, die entsprechenden Lehren gezogen zu haben und sich künftig ge-
setzeskonform verhalten zu wollen (vgl. Beschwerde, S. 7 f. und 10 f.). Klagloses 
Verhalten wird in der Probezeit allgemein erwartet und erlaubt kaum Rückschlüsse auf 
die Bewährung nach Ablauf dieser Zeitspanne (vgl. BGE 134 II 10 E. 4.3 [Pra 97/2008 
Nr. 87]; BGer 2C_586/2013 vom 3.12.2013, E. 3.2.1). Ausserdem zeigte sich der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 11

Beschwerdeführer im Strafverfahren keineswegs kooperativ und einsichtig, hat er doch 
die ihm zur Last gelegten Taten teilweise bis zum Schluss bestritten (vgl. Urteil Kan-
tonsgericht, Ziff. 4b [Umkehrschluss]) und zeigt er bis heute eine gewisse Tendenz, die 
verübten Straftaten zu bagatellisieren (vgl. E. 4.2 f. hiervor). Zu keinem anderen 
Ergebnis führt, dass der Beschwerdeführer seine derzeitige Tätigkeit als Chauffeur für 
… offenbar bussenfrei ausübt (vgl. vorne E. 3.2; Beschwerde, S. 6). Entgegen seiner 
Auffassung (vgl. S. 3, 7 und 10 f.) durfte die POM bei dieser Ausgangslage ein gewis-
ses Rückfallrisiko annehmen, zumal auch weder geltend gemacht noch ersichtlich ist, 
dass die allgemeinen Lebensumstände heute wesentlich günstiger wären als früher. 
Ein solches Risiko ist angesichts der Schwere der verübten Delikte nicht hinzunehmen. 
Im Übrigen ist eine gegenwärtige Gefährdung ohnehin nicht erforderlich; vielmehr 
dürfen, wie erwähnt, auch generalpräventive Überlegungen mitberücksichtigt werden 
(vgl. E. 4.4.1 hiervor). Weshalb er – wie er unter Hinweis auf das Urteil C-1336/2007 
des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Oktober 2009 verlangt (vgl. Beschwerde, 
S. 8 f.) – mit EU-Bürgerinnen und -Bürgern gleichgestellt werden müsste, ist nicht 
nachvollziehbar (vgl. VGE 2013/327 vom 25.7.2014, E. 4.3.2 [noch nicht rechtskräftig]). 
Schliesslich ist auch nicht erkennbar, inwiefern die POM diesbezüglich den 
Sachverhalt unzutreffend festgestellt haben soll (vgl. Beschwerde, S. 3 und 7). 

4.5 Zusammenfassend ist die POM zu Recht aufgrund des schweren 
Verschuldens, der wiederholten Straffälligkeit sowie der fortbestehenden 
Rückfallgefahr von einem sehr gewichtigen öffentlichen Interesse am Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung und der damit verbundenen Wegweisung des 
Beschwerdeführers aus der Schweiz ausgegangen (E. 4d). 

5. 

Hinsichtlich der privaten Interessen, welche der Entfernungsmassnahme 
entgegenstehen können, sind die Dauer der Anwesenheit und die Integration in der 
Schweiz sowie die dem Beschwerdeführer und seiner Familie drohenden Nachteile zu 
berücksichtigen. 

5.1 Je länger eine ausländische Person in der Schweiz anwesend war, desto 
strengere Anforderungen sind grundsätzlich an die Anordnung eines Widerrufs der 
Niederlassungsbewilligung zu stellen. Zu berücksichtigen ist unter anderem, in 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 12

welchem Alter die ausländische Person in die Schweiz eingereist ist. Selbst bei einer 
ausländischen Person, die bereits hier geboren wurde und ihr ganzes bisheriges Leben 
in der Schweiz verbracht hat (Ausländerin oder Ausländer der «zweiten Generation»), 
ist der Widerruf der Niederlassungsbewilligung nach der Rechtsprechung nicht ausge-
schlossen. Erst recht gilt dies für ausländische Personen, die erst als Kind, Jugendliche 
oder – wie der Beschwerdeführer – gar als Erwachsene in die Schweiz gelangt sind. 
So ist bei schweren Straftaten, unter anderem erheblichen Betäubungsmitteldelikten, 
und umso mehr bei Rückfall bzw. wiederholter Delinquenz ein wesentliches 
öffentliches Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung gegeben (BGE 
135 II 110 E. 2.1, 125 II 521 E. 2b; BGer 2C_1257/2012 vom 18.4.2013, E. 4.2, 
2C_267/2013 vom 6.5.2013, E. 2.1; VGE 2011/170 vom 3.1.2012 [bestätigt durch 
BGer 2C_135/2012 vom 29.10.2012], E. 5.1, auch zum Folgenden). Der Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung ist auch nach längerem Aufenthalt in der Schweiz eher 
zulässig, wenn die ausländische Person in der Schweiz nicht integriert ist (BGer 
2A.119/2001 vom 15.10.2001, E. 2b; zum Ganzen BVR 2013 S. 543 E. 5.1; 
VGE 2013/214 vom 29.4.2014 [bestätigt durch BGer 2C_540/2014 vom 10.6.2014], 
E. 5.1). 

5.2 Der heute 38-jährige Beschwerdeführer gelangte im Alter von 20 Jahren in die 
Schweiz. Er ist damit kein Ausländer der «zweiten Generation»; die prägenden 
Abschnitte seiner Kindheit und Adoleszenz verbrachte er in Ecuador, wo er auch die 
obligatorische Schulzeit durchlief (vgl. Urteilsbegründung Kreisgericht, Ziff. III./2). Die 
POM hat den anrechenbaren Aufenthalt in der Schweiz zudem zu Recht um die Zeit 
reduziert, welche der Beschwerdeführer im Strafvollzug verbracht hat oder er kraft 
aufschiebender Wirkung der gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung er-
griffenen Rechtsmittel hier verbringt (vgl. E. 5a, auch zum Folgenden). Es ist der 
Vorinstanz aber darin zu folgen, dass die Aufenthaltsdauer insgesamt dennoch 
vergleichsweise lang ausfällt. 

5.3 Mit Blick auf die Integration des Beschwerdeführers ergibt sich was folgt: Der 
Beschwerdeführer hatte zwar von 2002 bis 2012 über ein Personalvermittlungsbüro 
verschiedene temporäre Tätigkeiten ausgeübt und nahm im April 2013 mit einem 
Pensum von elf Stunden pro Woche bei der … AG die Tätigkeit als Reinigungskraft 
auf; heute arbeitet er (zusätzlich) im Umfang von zehn bis zwölf Stunden pro Woche im 
… und soll er – ohne dass ein entsprechender Arbeitsvertrag bestehe – drei Mal pro 
Woche als Chauffeur für … tätig sein (vgl. Beschwerde, S. 6; auch zum Folgenden 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 13

vorne E. 3.2). Er war abgesehen davon aber immer wieder arbeitslos und musste auch 
von der Sozialhilfe wirtschaftlich unterstützt werden; hinzu kommt eine 
Verschuldenssituation mit offenen Verlustscheinen in erheblicher Höhe. Selbst wenn 
man – was allerdings unbelegt geblieben ist – zu seinen Gunsten davon ausgeht, dass 
er derzeit die genannten drei Tätigkeiten nebeneinander ausübt, kann von einer 
gefestigten beruflichen Situation nicht die Rede sein und ist insgesamt mit der POM 
eine gelungene beruflich-wirtschaftliche Integration klar zu verneinen (vgl. E. 5a, auch 
zum Folgenden). Dass nach der Darstellung des Beschwerdeführers derzeit infolge 
einer im Strafvollzug zugezogenen, noch nicht ganz ausgeheilten Daumenverletzung 
«schwere Arbeiten wie Heben etc.» nicht möglich sein sollen (vgl. Beschwerde, S. 6), 
führt zu keinem anderen Ergebnis. Nach dem Gesagten ist er durchaus zu nicht allzu 
schweren manuellen Arbeiten in der Lage (vgl. auch hinten E. 5.4.1). Dem 
Beschwerdeführer vermag zudem nicht zu helfen, dass er seine Schulden angeblich 
zurückbezahlen will, sobald er ein grösseres Einkommen erzielt (vgl. Beschwerde, 
S. 5 f.); dieses Vorhaben erscheint unter den gegebenen Umständen kaum realistisch. 
Der Beschwerdeführer kann sodann auch in sozialer Hinsicht nichts Wesentliches zu 
seinen Gunsten ableiten: Er verfügt hier zwar offenbar neben den Kontakten zu seinen 
Kindern und deren Müttern über verschiedene Freunde und Bekannte (vgl. 
Beschwerde, S. 6; Bestätigungen und Bittschreiben in BB 3 [bei act. 1C]). Dieser 
Umstand begründet aber angesichts des mehrjährigen Aufenthalts keine ausser-
ordentliche Integrationsleistung; ausserdem ist weder näher dargelegt noch ersichtlich, 
inwiefern es sich hierbei um vertiefte soziale Verbindungen handeln soll, deren 
Abbruch ihn besonders hart treffen würde. Schliesslich stellt – wie die POM zutreffend 
ausführt – insbesondere auch die Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung ein 
wichtiger Aspekt jeglicher Integration dar (vgl. Art. 4 Bst. a der Verordnung vom 
24. Oktober 2007 über die Integration von Ausländerinnen und Ausländer [VIntA; SR 
142.205]). Die mehrfache, teils erhebliche Delinquenz deutet demnach klar auf eine 
mangelhafte Integration des Beschwerdeführers hin (vgl. auch etwa 
BGer 2C_1193/2013 vom 27.5.2014, E. 3.4). Dass er – wie behauptet (vgl. Vorakten 
POM, pag. 14) – sprachlich integriert sein soll, erscheint fraglich, erfolgte doch noch im 
November 2011 die Verhandlung vor dem Kantonsgericht in Beisein einer Übersetzerin 
(vgl. Urteil Kantonsgericht, S. 2 oben). Wie es sich damit verhält, kann aber letztlich 
offenbleiben. Denn angesichts der in übriger Hinsicht unzureichenden 
Integrationsleistungen wären vorliegend selbst gute Deutschkenntnisse nicht von 
entscheidender Bedeutung; solche dürften abgesehen davon angesichts der 
Aufenthaltsdauer auch ohne weiteres erwartet werden. Die POM hat damit richtig 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 14

erkannt, dass sich der Beschwerdeführer nicht nur wegen seiner erheblichen Straf-
fälligkeit, sondern insbesondere auch in wirtschaftlich-beruflicher Hinsicht nicht der 
Aufenthaltsdauer entsprechend integrieren konnte. Entgegen seiner Auffassung kann 
damit auch nicht die Rede davon sein, dass er hier «Wurzeln geschlagen» hätte (vgl. 
Beschwerde, S. 10). Im Übrigen ist auch in dieser Hinsicht eine fehlerhafte 
Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz nicht erkennbar (vgl. Beschwerde, S. 6). 

5.4 Zu würdigen sind schliesslich die Auswirkungen der Entfernungsmassnahme 
auf den Beschwerdeführer und seine Familie. 

5.4.1 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die Rückkehr nach Ecuador sei ihm nicht 
zumutbar (vgl. Beschwerde, S. 6). – Wohl ist nicht von der Hand zu weisen, dass für 
ihn eine Wiedereingliederung im Heimatland nicht einfach wäre. Die Vorinstanz hat 
aber zutreffend erwogen, dass der Beschwerdeführer seine gesamte Kindheit und 
Jugend dort verbracht hat (vgl. E. 5c, auch zum Folgenden; vgl. auch E. 5.2 hiervor). 
Es ist davon auszugehen, dass die Bindung zu seinem Heimatland nach wie vor eng 
und der Beschwerdeführer mit den dortigen sprachlichen, kulturellen und 
gesellschaftlichen Gepflogenheiten vertraut ist. Es lebt dort auch seine 7-jährige 
Tochter E.________, weshalb die POM ohne weiteres auch auf eine familiäre 
Verbundenheit schliessen durfte, auch wenn die Tochter offenbar mit ihrer Mutter und 
deren neuen Familie zusammenlebt (vgl. Beschwerde, S. 4 und 6), kann doch der 
Beschwerdeführer auch unter diesen Umständen eine Beziehung zu ihr aufbauen und 
pflegen. Daran ändert nichts, dass die POM wohl fälschlicherweise davon 
ausgegangen ist, in Ecuador würden auch die Eltern und Geschwister des 
Beschwerdeführers leben, obschon er seinen Vater offenbar gar nicht kennt und die 
Mutter früher verstorben sein soll (vgl. Beschwerde, S. 4). Der Beschwerdeführer 
muss, damit die Rückkehr zumutbar ist, nicht zwingend an weitere familiäre 
Verhältnisse anknüpfen können; abgesehen davon erscheint naheliegend, dass 
weniger die Kontakte zu den leiblichen Eltern, sondern jene zu seinem Onkel und 
dessen Familie, bei welcher der Beschwerdeführer aufgewachsen ist (vgl. 
Beschwerde, S. 4; Urteilsbegründung Kreisgericht, Ziff. III./2), wesentlich sind. Diese 
Angehörigen leben nach wie vor in Ecuador; der Beschwerdeführer macht nichts 
anderes geltend. Zudem führte er in seinem Gesuch um Versetzung in eine andere 
Anstalt vom 26. November 2010 unter anderem an, dass das Telefonkontingent nicht 
ausreiche, um seine in Ecuador lebenden «Eltern und Geschwister» zu kontaktieren 
(Vorakten POM 4A5). Im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 15

im Alter von 38 Jahren in seinem Heimatland, wo er einen grossen Teil seines Lebens 
verbracht hat, nicht sollte neue Beziehungen aufbauen können. Es sind ferner auch in 
beruflicher oder wirtschaftlicher Hinsicht keine unüberwindbaren Hindernisse für eine 
Wiedereingliederung ersichtlich. Als arbeitsfähiger 38-jähriger Mann, der in Ecuador 
die Primar- und Sekundarschule absolviert hat (vgl. Urteilsbegründung Kreisgericht, 
Ziff. III./2) und die Landessprache spricht, ist der Beschwerdeführer in der Lage, in 
Ecuador einer Arbeit nachzugehen. Hieran ändert die vorgebrachte Daumenverletzung 
(vgl. Beschwerde, S. 6; E. 5.3 hiervor) nichts, zumal der Beschwerdeführer ohne 
weiteres alternative Tätigkeiten zu schweren Hebearbeiten verrichten kann und 
ausserdem weder geltend gemacht noch ersichtlich ist, dass die Verletzung dauerhaft 
wäre oder in Ecuador nicht behandelt werden könnte. Nichts anderes ergibt sich mit 
Blick auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer wegen der drohenden 
Entfernungsmassnahme offenbar depressiv ist und schlecht schläft (vgl. Beschwerde, 
S. 6). Er lässt sich deswegen zwar ein Schlafmedikament verschreiben (vgl. BB 4 [bei 
act. 1C]); abgesehen davon braucht er aber offenbar keine weitere Behandlung. Es ist 
damit weder die Arbeitsfähigkeit noch die Zumutbarkeit der Rückkehr aus 
gesundheitlichen Gründen an sich in Frage gestellt. Unbehelflich ist schliesslich, wenn 
der Beschwerdeführer – erstmals im Verfahren vor Verwaltungsgericht – geltend 
macht, die Rückkehr sei nicht zumutbar, weil Ecuador generell ein gefährliches Pflaster 
sei, wo Leute für wenige Dollar umgebracht würden (vgl. Beschwerde, S. 6): In 
Ecuador herrscht keine Situation allgemeiner Gewalt, weshalb auch die 
Bundesbehörden von der generellen Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
ausgehen (vgl. etwa BVGer C-6346/2010 vom 2.11.2012, E. 9.3, D-5161/2006 vom 
5.2.2008, E. 6.4 f.). Wohl trifft zu, dass die dortigen Lebensumstände und die 
wirtschaftliche Situation schwieriger sind als in der Schweiz. Darin liegen aber keine 
spezifischen persönlichen Umstände, welche eine Ausreise als unzumutbar erscheinen 
liessen, zumal hiervon nicht allein der Beschwerdeführer, sondern vielmehr die 
gesamte dort lebende Bevölkerung betroffen ist (vgl. BGer 2C_374/2013 vom 
8.1.2014, E. 2.6; VGE 2013/214 vom 29.4.2014 [bestätigt durch BGer 2C_540/2014 
vom 10.6.2014], E. 5.4.1). Die POM ist damit zulässigerweise davon ausgegangen, 
dass es dem Beschwerdeführer bei entsprechenden Anstrengungen möglich sein wird, 
in seiner Heimat Fuss zu fassen. 

5.4.2 In familiärer Hinsicht steht zunächst die Beziehung des Beschwerdeführers zu 
den drei hier lebenden Söhnen aus früheren Beziehungen (vgl. vorne E. 3.1) in Frage, 
welche bei seiner Rückkehr ins Heimatland unbestrittenermassen in der Schweiz 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 16

verbleiben würden. Die POM hält zu Recht fest (E. 5b), dass der Beschwerdeführer 
über diese weder das Sorge- bzw. Obhutsrecht hat noch mit ihnen zusammenlebt. 
Sein Interesse, nicht von den Kindern getrennt zu werden, vermag daher weniger stark 
zu gewichten, als wenn er für diese verantwortlich wäre und mit ihnen 
(ununterbrochen) zusammen gelebt hätte. Hinsichtlich des Besuchsrechts des 
Beschwerdeführers bestehen keine offiziellen Regelungen (vgl. Vorakten POM, pag. 
76 f.). Nach den Akten haben die drei Söhne ihren Vater regelmässig in Begleitung der 
Mutter bzw. des Kinderheimbetreuers im Gefängnis besucht (Schreiben der 
Strafvollzuganstalt … vom 20.7.2012, S. 2 [Voraken POM 4A5]); gemäss Bestätigung 
des Kinderheims ... vom 9. Juli 2012 sah D.________ seinen Vater zwei Mal pro Monat 
à je zwei Stunden (Vorakten MIP 4C, pag. 24). Heute soll D.________ nach den 
Angaben seiner Mutter wieder mehr Zeit mit seinem Vater verbringen, nachdem er sich 
bei dessen aktuellen Partnerin – anders als bei der Exfreundin – willkommen fühle (vgl. 
BB 11 [bei act. 6A]; vgl. auch Beilage 7 zur Eingabe vom 21.8.2013 [Vorakten POM 
4A1]). Hinsichtlich der Zwillinge ist von deren Mutter bestätigt, dass der 
Beschwerdeführer sie jederzeit besuchen oder abholen könne (vgl. Beilage 5 zur 
Eingabe vom 31.7.2013 [Vorakten POM 4A4]). Der Beschwerdeführer selber macht 
geltend, er sehe seinen Sohn D.________ regelmässig; erst gerade kürzlich habe er 
mit ihm einen Fussballmatch besucht und sei mit ihm ins Kino sowie Schwimmen 
gegangen (vgl. Beschwerde, S. 5). Zur Häufigkeit und Ausgestaltung der Kontakte zu 
den Zwillingen, welche er noch im vorinstanzlichen Verfahren nach seiner unbelegten 
Darstellung zwei Mal im Monat von Freitag bis Sonntag bei sich auf Besuch gehabt 
haben will (vgl. Vorakten POM, pag. 76), äussert er sich nicht näher. Gemäss den 
Schilderungen von verschiedener Seite pflegt er zu seinen Kindern eine gute und 
liebevolle Beziehung, wobei der Kontakt auch für seine Kinder sehr wichtig sei (vgl. 
etwa Beilage 7 zur Eingabe vom 21.8.2013 [Vorakten POM 4A1]; Beilage 5 zur 
Eingabe vom 31.7.2013 [Vorakten POM 4A4]; Vorakten MIP 4C, pag. 24; Beilage 16 
zur Eingabe vom 12.8.2014, act. 10). Bei dieser Ausgangslage ist nicht in Frage zu 
stellen, dass die Beziehung des Beschwerdeführers zu seinen Söhnen grundsätzlich 
intakt ist. Es erscheint aber äusserst fraglich, ob der Beschwerdeführer ein nach 
heutigem Massstab übliches Besuchsrecht wahrnimmt, welches jedenfalls dann 
vorliegt, wenn das Kind jedes Wochenende und die Hälfte der Ferien beim getrennt 
lebenden Elternteil verbringt (vgl. BGE 139 I 315 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen). Wie 
es sich damit verhält, kann aber letztlich offenbleiben. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 17

5.4.3 Wie die POM zutreffend erwogen hat (E. 5b, auch zum Folgenden), fällt in 
dieser Hinsicht nämlich ins Gewicht, dass den Beschwerdeführer gerade auch seine 
Verantwortung als Vater – der älteste Sohn war zur Zeit der Begehung der schweren 
Drogendelikte bereits auf der Welt (vgl. vorne E. 3.1 und 3.3, auch zum Folgenden) – 
nicht von seiner erheblichen Delinquenz abhalten konnte. Die Bedeutung der 
Beziehung zu den Zwillingen hat die Vorinstanz sodann zu Recht dahingehend 
relativiert, dass der Beschwerdeführer bei deren Zeugung bereits in erheblichem 
Ausmass delinquiert hatte. Es konnte bei dieser Sachlage von Beginn an nicht damit 
gerechnet werden, dass die Beziehung auf Dauer in der Schweiz gelebt werden kann; 
insoweit kann sie nicht massgeblich gewichten (vgl. etwa BGer 2C_641/2013 vom 
17.12.2013, E. 3.4.3, 2C_494/2008 vom 8.12.2008, E. 4.4, 2A.196/2004 vom 
18.8.2004, E. 4.2; vgl. zur Konstellation Eheschluss im Wissen um die Straffälligkeit 
des ausländischen Ehegatten: BGE 139 I 145 E. 2.4 und 3.6, 120 Ib 6 E. 4c; BGer 
2C_270/2013 vom 30.5.2013, E. 3.4 mit zahlreichen Hinweisen). Der 
Beschwerdeführer kann sich unter diesen Umständen nicht mit Erfolg auf sein eigenes 
Interesse an der Fortsetzung des Familienlebens in der Schweiz berufen; er hat sich 
die familiären Konsequenzen seines Handelns selber zuzuschreiben. Was die Kinder 
angeht, ist nicht von der Hand zu weisen, dass für sie die örtliche Trennung vom Vater 
wohl hart wäre, wie auch das Kinderheim … soweit D.________ betreffend 
ausdrücklich dafür hält (vgl. etwa Vorakten MIP 4C, pag. 24 und 35). Entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde, S. 6) kann die Beziehung aber 
auch vom Ausland her insbesondere mittels herkömmlicher Kommunikationsmittel 
immerhin in einem gewissen Rahmen aufrechterhalten werden. Die Vorinstanz führt in 
dieser Hinsicht zu Recht an, dass die drei Söhne bereits während der Inhaftierung des 
Beschwerdeführers weitgehend ohne ihren Vater auskommen mussten. Sie werden 
zudem nicht aus den hiesigen Strukturen herausgerissen und es ist weder geltend 
gemacht noch ersichtlich, dass von der Entfernungsmassnahme auch die Beziehung 
zu den Müttern betroffen wäre; D.________, welcher zu seiner Mutter angesichts der 
Heimplatzierung wohl hauptsächlich besuchsweise Kontakt pflegt, wird ausserdem 
professionell betreut. Schliesslich ist mit der POM auch zu berücksichtigen, dass in 
wirtschaftlicher Hinsicht eine enge Beziehung von vornherein auszuschliessen ist. Es 
bestehen aufgrund der finanziellen Situation des Beschwerdeführers nicht einmal 
Unterhaltsverträge (vgl. E-Mail des Sozialdiensts vom 22.3.2012 [unpag. Vorakten MIP 
4B]; Vorakten POM, pag. 77). Zwar legt der Beschwerdeführer vor dem Verwaltungs-
gericht eine «Bestätigung Alimentenzahlung» der Mutter von D.________ vom 
8. August 2014 und eine zivilgerichtliche Vereinbarung hinsichtlich der Zwillinge vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 18

14. Mai 2014 ins Recht (vgl. Beilagen 17 und 18 zur Eingabe vom 12.8.2014, act. 10). 
Dennoch kann angesichts der erwiesenermassen prekären wirtschaftlichen Situation 
des Beschwerdeführers (vgl. E. 5.3 hiervor und E. 7.2 hiernach) keine Rede davon 
sein, dass er aus eigenen Mitteln für seine in der Schweiz lebenden Kinder aus 
früheren Beziehungen sorgen würde. Die Beziehung zu den drei Söhnen begründet 
damit zwar insgesamt ein nicht unbedeutendes privates Interesse an einem weiteren 
Verbleib in der Schweiz, kann doch der Kontakt von Ecuador aus nicht in der gleichen 
Intensität wie heute gelebt werden. Dieses Interesse ist aber nach dem vorstehend 
Gesagten in verschiedener Hinsicht zu relativieren. Ob nebst D.________ auch die 
Zwillinge angesichts der Härtefallbewilligung ihrer Mutter bzw. des Schweizer 
Bürgerrechts ihres Halbbruders über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen (vgl. 
Beschwerde, S. 10, BB 10 [bei act. 6A]; Vorakten POM, pag. 91 ff. und 99), kann unter 
diesen Umständen dahingestellt bleiben. Es erübrigen sich denn auch Weiterungen zur 
Frage, ob die POM diesbezüglich den Sachverhalt fehlerhaft festgestellt hat (vgl. 
Beschwerde, S. 10). 

5.4.4 Ähnliches ergibt sich mit Blick auf die jüngste, im Verfahren vor Ver-
waltungsgericht vorgebrachte familiäre Entwicklung (vgl. Eingabe vom 12.8.2014, 
act. 10): Der Beschwerdeführer lebt seit kurzem mit der hier niedergelassenen 
Spanierin H.________ im Konkubinat. Das Paar hat seit dem … 2014 ein 
gemeinsames Kind (vgl. vorne E. 3.1). Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zur 
Frage, ob es der Freundin zumutbar wäre, ihm zusammen mit dem Kind nach Ecuador 
zu folgen, was angesichts ihrer Herkunft sowie des anpassungsfähigen Alters des Neu-
geborenen keineswegs abwegig erscheint. Ein Eingriff in das konventions- und 
verfassungsmässig geschützte Familienleben wäre diesfalls von vornherein 
ausgeschlossen (vgl. etwa BGE 139 I 330 E. 2.1). Wie es sich damit verhält, muss 
aber nicht abschliessend geklärt werden. Denn für den Fall, dass die Freundin mit dem 
Kind in der Schweiz verbleiben würde, wäre mit der Entfernungsmassnahme zwar eine 
erhebliche Beeinträchtigung des Familienlebens verbunden. Es fällt insoweit aber erst 
recht (vgl. E. 5.4.3 hiervor) ins Gewicht, dass der Aufenthaltsstatus des 
Beschwerdeführers von Anfang an äusserst prekär war, hat dieser doch zu Beginn der 
Beziehungen nicht nur erheblich delinquiert, sondern ist deswegen auch mehrfach 
verurteilt worden; jedenfalls im Zeitpunkt der Zeugung des Kindes ist ausserdem gegen 
ihn die vorliegend strittige Entfernungsmassnahme bereits getroffen gewesen. 
Abgesehen davon bleibt auch hier – anderes ist weder geltend gemacht noch 
ersichtlich – jedenfalls die Beziehung zwischen Mutter und Kind unberührt; zudem 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 19

kann das Kind in der Schweiz aufwachsen und von den hiesigen Lebensbedingungen 
sowie Ausbildungsmöglichkeiten profitieren. Schliesslich können auch diese Kontakte 
in einem gewissen Rahmen vom Ausland her gepflegt bzw. aufgebaut werden. Auch 
wenn namentlich für das Kind bedauerlich wäre, dass es ohne seinen Vater 
aufwachsen müsste, sind diese Beziehungen aus den erwähnten Gründen nur von 
untergeordneter Bedeutung. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auch die 
Beziehungen zu seinen Exfreundinnen anführt und erklärt, weshalb sie 
auseinandergegangen seien (vgl. Beschwerde, S. 4 f.), kann ihm nicht gefolgt werden; 
diese Beziehungen sind weder konventions- noch verfassungsrechtlich geschützt und 
daher vorliegend ohne jeden Belang. 

5.5 Insgesamt sind die privaten Interessen am Verbleib des Beschwerdeführers in 
der Schweiz insbesondere aufgrund der vergleichsweise langen Aufenthaltsdauer 
sowie der auf dem Spiel stehenden familiären Beziehungen – selbst wenn deren 
Bedeutung wie gesehen zu relativeren ist – von einigem Gewicht. Demgegenüber 
kommt der wirtschaftlichen und sozialen Integration des Beschwerdeführers in der 
Schweiz keine grosse Bedeutung zu und es stehen auch der Rückkehr und 
Wiedereingliederung in sein Heimatland keine wesentlichen Hindernisse entgegen. 

6.

6.1 Die Abwägung der massgeblichen öffentlichen und privaten Interessen ergibt 
Folgendes: Der Beschwerdeführer hat sich an insgesamt vier Kokainlieferungen 
beteiligt, welche angesichts der beförderten Drogenmenge als «internationaler 
Grosshandel» zu bezeichnen sind. Er wurde deswegen zu einer Freiheitsstrafe von 
dreieinhalb Jahren verurteilt, was sein schweres Verschulden zum Ausdruck bringt. 
Hinzu kommen insgesamt acht, teilweise schwere Strassenverkehrsdelikte, welche 
ihrerseits von einer Geringschätzung des Lebens und der Gesundheit anderer zeugen. 
Es kann sodann auch eine Rückfallgefahr nicht ausgeschlossen werden, was 
angesichts der schweren Delinquenz nicht hingenommen werden muss. Es besteht 
damit ein gewichtiges öffentliches Interesse an der strittigen Massnahme. Die 
Interessen am Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz haben dagegen 
zurückzustehen: Zwar fällt seine Aufenthaltsdauer vergleichsweise lang aus; er hat 
sich aber nicht der Aufenthaltsdauer entsprechend integrieren können. Es ist dem 
Beschwerdeführer sodann die Rückkehr nach Ecuador zumutbar. Ins Gewicht fällt hier, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 20

dass er in seinem Heimatland aufgewachsen ist, mit den dortigen sprachlichen, 
kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten nach wie vor vertraut ist und mit 
seiner Tochter eine enge Verwandte und weitere Bezugspersonen dort leben. Es 
spricht ausserdem nichts dagegen, dass er in Ecuador auch beruflich Fuss fassen 
kann. Seine hier gewonnenen beruflichen Erfahrungen dürften ihm den Einstieg ins 
Berufsleben erleichtern. In familiärer Hinsicht sind mit der Entfernungsmassnahme 
zwar erhebliche Einschränkungen verbunden. Diese sind aufgrund der gravierenden 
Straffälligkeit des Beschwerdeführers aber hinzunehmen. Insoweit ist von Bedeutung, 
dass ihn auch die Beziehung zu seinem ältesten Sohn nicht hat davon abhalten kön-
nen, wiederholt und in schwerer Weise gegen die Rechtsordnung zu verstossen. Was 
die Beziehung zu den Zwillingen, zur aktuellen Freundin sowie zum jüngsten Kind 
angeht, konnte von Beginn an nicht auf den Verbleib des Beschwerdeführers in der 
Schweiz vertraut werden. Den Kindern bleibt sodann immerhin die Beziehung zu ihren 
Müttern erhalten; auch können sie im gewohnten Umfeld verbleiben bzw. hier 
aufwachsen und von den hiesigen Lebensbedingungen sowie 
Ausbildungsmöglichkeiten profitieren. Schliesslich können die familiären Kontakte in 
einem gewissen Rahmen auch vom Ausland her aufrechterhalten bzw. aufgebaut 
werden. Die Entfernungsmassnahme erweist sich somit, anders als der Beschwerde-
führer meint (vgl. Beschwerde, S. 8 f. und Eingabe vom 12.8.2014, act. 10), auch im 
Licht von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV – soweit diese überhaupt betroffen sind 
(vgl. vorne E. 5.4.4) – sowie der KRK als verhältnismässig. 

6.2 Unter diesen Umständen fällt die vom Beschwerdeführer beantragte blosse 
Verwarnung unter Androhung des Bewilligungswiderrufs (Art. 96 Abs. 2 AuG; vgl. 
Beschwerde, S. 8) ausser Betracht. Eine solche würde den öffentlichen Interessen an 
der Wegweisung nicht genügen. Der Beschwerdeführer kann – anders als er meint – 
auch aus dem Urteil 12020/09 des EGMR i.S. Udeh gegen Schweiz vom 16. April 2013 
(Zusammenfassung publ. in Plädoyer 3/2013 S. 64) nichts zu seinen Gunsten ableiten. 
Dieses Urteil ist kein Grundsatzentscheid, sondern erscheint vielmehr als spezifischer 
Anwendungsfall der bisherigen Praxis des EGMR (vgl. BGE 139 I 325 E. 2.4 [Pra 
103/2014 Nr. 22]; BGer 2C_366/2014 vom 6.6.2014, E. 2.3.2). 

6.3 Es kann dem Beschwerdeführer schliesslich auch nicht darin gefolgt werden, 
die POM habe im angefochtenen Entscheid weder zu seiner Rüge, der MIDI habe den 
Sachverhalt unrichtig bzw. unvollständig festgestellt, noch zu seinen Ausführungen zur 
Verhältnismässigkeit und Angemessenheit Stellung genommen (Beschwerde, S. 3 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 21

und 7). Die Vorinstanz hat die fraglichen Sachverhaltsfeststellungen des MIDI (vgl. 
hierzu Beschwerde vom 17.5.2013 [Vorakten POM, pag. 12 ff.], S. 4 f.) 
unbestrittenermassen ergänzt bzw. korrigiert; in der Sache hat sie eingehend 
dargelegt, weshalb sie die strittige Entfernungsmassnahme für verhältnismässig hält, 
was wie gesehen im Ergebnis nicht zu beanstanden ist (vgl. E. 6.1 hiervor). Inwiefern 
der Beschwerdeführer unter diesen Umständen etwas zu seinen Gunsten ableiten will, 
ist nicht ersichtlich; die POM war abgesehen davon auch nicht gehalten, sich in ihrer 
Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes 
einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen (statt vieler BGE 136 I 229 E. 5.2; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 52 N. 6; 
vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG). 

6.4 Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit 
darauf einzutreten ist. Da die von der Vorinstanz angesetzte Ausreisefrist abgelaufen 
ist, ist praxisgemäss eine neue festzulegen. 

7. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer grundsätzlich kosten-
pflichtig und hat keinen Anspruch auf Parteikostenersatz (Art. 108 Abs. 1 und 3 i.V.m. 
Art. 104 Abs. 1 VRPG). Er hat indessen für das verwaltungsgerichtliche Verfahren um 
unentgeltliche Rechtspflege ersucht. 

7.1 Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von den 
Verfahrenskosten, wenn sie ihre Prozessbedürftigkeit nachweist und das Verfahren 
nicht von vornherein aussichtslos ist (Art. 111 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 117 der 
Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [Zivilprozessordnung, 
ZPO; SR 272]). Ein Prozess ist nicht aussichtslos, wenn berechtigte Hoffnung besteht, 
ihn zu gewinnen, das heisst wenn Gewinnaussichten und Verlustgefahren sich 
ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Als 
aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Praxis demgegenüber 
Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer 
sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden 
können. Massgebend ist dabei, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich 
bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen oder aber davon absehen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 22

würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht 
führen würde, nicht deshalb austragen können, weil er sie nichts kostet (BVR 2008 
S. 97 E. 5.2; BGE 139 III 475 E. 2.2).

7.2 Nach den Akten ergibt sich ein (maximales) durchschnittliches Einkommen des 
Beschwerdeführers von Fr. 2'750.50 pro Monat (Fr. 986.25 bei der … AG [Beilagen 2 
und 3 zur Eingabe vom 31.7.2013 in Vorakten POM 4A4 und Beilage 6 zur Eingabe 
vom 21.8.2013 in Vorakten POM 4A1], Fr. 564.25 im … [vgl. BB 12 und 13, act. 6A] 
und Fr. 1'200.-- als Chauffeur für … [3 Mal pro Woche à Fr. 100.-- pro Tag; vgl. vorne 
E. 3.2]). Es ist damit ohne weiteres von seiner Prozessbedürftigkeit auszugehen. Die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann sodann nicht als von vornherein aussichtslos 
bezeichnet werden. Der Beizug eines Rechtsvertreters erscheint hinsichtlich der sich 
stellenden Fragen und der sprachlichen Schwierigkeiten des Beschwerdeführers als 
sachlich geboten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist daher gutzuheissen 
und dem Beschwerdeführer ist für das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren 
sein Rechtsanwalt als amtlicher Anwalt beizuordnen. 

7.3 Die Verfahrenskosten sind demnach unter Vorbehalt der Nachzahlungspflicht 
des Beschwerdeführers vorläufig vom Kanton Bern zu tragen (Art. 113 VRPG i.V.m. 
Art. 123 ZPO). In Bezug auf die Parteikosten gibt die Kostennote des Rechtsanwalts 
vom 12. August 2014 (BB 14a [bei act. 10A]) im Licht von Art. 104 Abs. 1 VRPG i.V.m. 
Art. 41 Abs. 3 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 (KAG; BSG 
168.11) und Art. 1 und 11 ff. der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung 
des Parteikostenersatzes (PKV; BSG 168.811) zu keinen Bemerkungen Anlass. Ent-
sprechend ist der tarifmässige Parteikostenersatz auf Fr. 3'000.--, zuzüglich Fr. 146.40 
Auslagen und Fr. 251.70 MWSt (8 % von Fr. 3'146.40), insgesamt Fr. 3'398.10, festzu-
setzen. Die amtliche Entschädigung ist bei einem massgeblichen Zeitaufwand von 12 
Stunden gestützt auf Art. 112 Abs. 1 VRPG i.V.m. Art. 42 KAG und Art. 1 der Ver-
ordnung vom 20. Oktober 2010 über die Entschädigung der amtlichen Anwältinnen und 
Anwälte (EAV; BSG 168.711) auf Fr. 2'400.-- (12 x 200.--) zuzüglich Fr. 146.40 
Auslagen und Fr. 203.70 MWSt (8 % von Fr. 2'546.40), insgesamt Fr. 2'750.10, fest-
zusetzen. Der Rechtsvertreter ist vorerst aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Der 
Beschwerdeführer ist gegenüber dem Kanton bzw. dem Rechtsvertreter zur 
Nachzahlung verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist (Art. 113 VRPG i.V.m. Art. 42a 
Abs. 2 KAG und Art. 123 ZPO).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2014, Nr. 100.2013.346U, Seite 23

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Dem 
Beschwerdeführer wird eine neue Ausreisefrist gesetzt auf den 14. Oktober 2014. 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen. 

3. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 2'500.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Die 
Kosten trägt vorerst der Kanton Bern. Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht 
des Beschwerdeführers. 

4. Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht wird dem Beschwerdeführer 
Rechtsanwalt… als amtlicher Anwalt beigeordnet. Der tarifmässige 
Parteikostenersatz wird in diesem Verfahren auf Fr. 3'398.10 (inkl. Auslagen und 
MWSt) festgesetzt. Davon wird Rechtsanwalt … aus der Gerichtskasse eine auf 
Fr. 2'750.10 (inkl. Auslangen und MWSt) festgesetzte Entschädigung vergütet. 
Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht des Beschwerdeführers. 

5. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern 
- dem Bundesamt für Migration 

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.