# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4d56aed7-6c75-5d9b-853a-ac818d60f9ac
**Source:** Zürich Baurekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-04-01
**Language:** de
**Title:** Natur- und Heimatschutz. Unterschutzstellung eines Gartens. Kriterien der Schutzwürdigkeit gemäss § 203 Abs. 1 lit. c und f PBG. Kasuistik.
**Docket/Reference:** BRGE I Nr. 0071/2011
**URL:** https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/BRGE_I_0071_2011_81.pdf

## Full Text

BRGE I Nr. 0071/2011 vom 1. April 2011 in BEZ 2011 Nr. 41 

Der  Stadtrat  hatte  die  Bäume,  namentlich  zwei  Blutbuchen,  sowie  die 
Einfassungsmauer  und  die  Treppen  eines  Gartens  unter  Schutz  gestellt, 
gleichzeitig  aber  auf  die  Unterschutzstellung  des  Wohnhauses  verzichtet.  Der 
Grundeigentümer  focht  die  Unterschutzstellung  an.  Der  rekurrentische  Garten 
war  zusammen  mit  demjenigen  der  Nachbarliegenschaft  im  Inventar  der 
schützenswerten Gärten und Anlagen von kommunaler Bedeutung verzeichnet; 
nicht inventarisiert war demgegenüber das Wohnhaus.  

Aus den Erwägungen: 

3. Der  Rekurrent  plant  auf  seinem  Grundstück  die  Errichtung  eines
Mehrfamilienhauses,  weshalb  er  die  Vorinstanz  um  Entlassung  des 
Grundstücks  aus  dem  Inventar  ersuchte.  Zur  Begründung  der  daraufhin 
erfolgten Teilunterschutzstellung des Gartens wird im angefochtenen Beschluss 
auf dessen exponierte Lage und die Nähe zu den Anlagen des R- und des S-
Parks  hingewiesen.  Der  Garten  sei  kulturhistorisch  von  Bedeutung,  da  er 
beispielhaft für die Entwicklung des E-Quartiers zum bevorzugten Villenquartier 
stehe.  Als  Teil  eines  wertvollen  Ensembles  von  Gärten,  welche  das  Quartier- 
und  Strassenbild 
ihm  städtebauliche 
in  hohem  Mass  prägten,  komme 
Bedeutung zu. Die noch vorhandenen originalen Elemente der ursprünglichen, 
in  den  Jahren  1890/1891  errichteten  Gartenanlage,  wie  Einfassungsmauern, 
Zäune  und  Treppen  sowie  die  begleitende  Gehölzpflanzung  würden  den 
zeittypischen  Charakter  der  Gartenanlage  repräsentieren  und  das  Quartierbild 
mitbestimmen. Durch die südliche Erweiterung der Gartenfläche um 1946 seien 
die  heute  prägenden  Blutbuchen  Teil  der  Gartenanlage  geworden.  Mit  der 
angeordneten Schutzmassnahme bleibe die quartier- und strassenbildprägende 
Wirkung  des  Gartens  erhalten,  welche  für  den  Charakter  des  Standorts  eine 
für  das  R-Museum 
zentrale  Rolle  spiele  und  auch  «Adressfunktion» 
übernehme. (…) 

4.3.1  Massnahmen  des  Natur-  und  Heimatschutzes  stellen  öffentlich-
rechtliche  Eigentumsbeschränkungen  dar,  die  nur  zulässig  sind,  wenn  sie  auf 
einer  gesetzlichen  Grundlage  beruhen,  im  öffentlichen  Interesse  liegen  und 
unter  den  gegebenen  Umständen  verhältnismässig  sind.  Das  Gesetz  sieht 
verschiedene Gründe vor, aufgrund welcher eine Gartenanlage unter Schutz zu 

Seite 2 

stellen ist. So kann sie aufgrund ihrer Eigenschaft als Zeugin einer politischen, 
wirtschaftlichen,  sozialen  oder  baukünstlerischen  Epoche  zu  schützen  sein  (§ 
203 Abs. 1 lit. c PBG); ungeachtet der Tatsache, dass § 203 Abs. 1 lit. c PBG in 
erster  Linie  den  Schutz  baulicher  Substanz  bezweckt,  kann  auch  eine  Park- 
oder  Gartenanlage  ein  Baudenkmal  im  Sinne  von  §  203  Abs.  1  lit.  c  sein  (RB 
1990 Nr. 71 und RB 1994 Nr. 78 = BEZ 1995 Nr. 1). Weiter schreibt das Gesetz 
wertvollen  Park-  und  Gartenanlagen,  Bäumen,  Baumbeständen,  Feldgehölzen 
und Hecken eine Schutzwürdigkeit zu (§ 203 Abs. 1 lit. f PBG). Und schliesslich 
ist denkbar, dass ein Garten seltene oder vom Aussterben bedrohte Tiere und 
Pflanzen  im  Sinne  von  §  203  Abs.  1  lit.  g  PBG  beherbergt  und  somit  (auch) 
deswegen ganz oder teilweise schutzwürdig ist. 

4.3.2  In  Dispositivziffer  2  des  angefochtenen  Entscheides  werden  die 
Bäume, die Einfassungsmauer und die Treppe als Schutzobjekte im Sinne von 
§  203  Abs.  2  lit.  f  PBG  bezeichnet.  Indes  zielen  die  zur  Begründung 
angeführten Punkte teilweise auf einen Schutzobjektscharakter im Sinne von lit. 
c  der  genannten  Bestimmung  ab,  indem  von  materiellen  Zeugnissen  der 
ursprünglichen  Gartenanlage,  ihrer  kulturhistorischer  Bedeutung  und  ihrem 
zeittypischen Charakter die Rede ist. Zur Qualifikation eines Gartens als Zeuge 
einer  Epoche  im  Sinne  von  §  203  Abs.  1  lit.  c  PBG  genügt  nicht,  dass  er 
nachweislich  in  einer  bestimmten,  klar  definierten  Epoche  erstellt  wurde. 
Vielmehr wird zusätzlich vorausgesetzt, dass vom Schutzobjekt auf die Epoche 
geschlossen  werden  kann  und  umgekehrt.  Weiter  genügt  auch  diese 
Zeugenschaft allein nicht, um die Schutzwürdigkeit zu begründen, sondern das 
Gesetz  fordert  zusätzlich,  dass  das  Objekt  einen  wichtigen  Zeugen  darstellt. 
Ohne  dieses  Erfordernis  könnte  jedes  Bauwerk  unter  Schutz  gestellt  werden, 
welches  auf  eine  bestimmte  Epoche  schliessen  lässt,  was  über  das  Ziel  der 
Denkmalpflege hinausgehen würde.  

Dem  denkmalpflegerischen  Gutachten  ist  zu  entnehmen,  dass  1890  die 
Baubewilligung für das Wohngebäude mit Garten auf dem ehemaligen Rebberg 
erteilt  worden  sei.  Das  damalige  Baugrundstück  umfasste  insbesondere  im 
Süden nicht den ganzen Bereich der heutigen streitbetroffenen Parzelle; diese 
Erweiterung  soll  erst  um  1946  erfolgt  sein.  Inwieweit  die  ursprünglichen 
Baueingabepläne  bezüglich  der  Gartengestaltung  ausgeführt  wurden,  sei,  so 
das  Gutachten,  unklar.  Ebenso  gebe  es  keine  Hinweise  zur  Gestaltung  oder 
Nutzung  der  (ehemals  nicht  zum  Villengrundstück  gehörigen)  südlichen 
Parzelle. Die Bepflanzung mit Gehölzen und deren Auswahl sei typisch für die 
zahlreichen, um das Jahr 1900 oder später entstandenen Anlagen.  

Aufgrund  dieser  Angaben  sind  keine  charakteristischen  Merkmale 
erkennbar,  die  Rückschlüsse  auf  eine  bestimmte  gartenbaukünstlerische 
Epoche  zuliessen.  Es  steht  nicht  einmal  fest,  wie  der  Garten  ursprünglich 
gestaltet  war,  abgesehen  von  den  noch  vorhandenen  Einfriedungen,  der 
Treppe  sowie  den  Bäumen,  die  (zumindest  möglicherweise)  teilweise  aus  der 
Entstehungszeit  stammen.  Inwiefern  der  Garten  in  besonderer  Weise  und 
anders  als  ein  beliebiger  anderer  Garten  im  Quartier  für  die  Entwicklung  des 
Quartiers  E  zum  bevorzugten  Villenquartier  stehen  soll,  bleibt  unerfindlich. 
Zudem  erscheint  es  schon  grundsätzlich  fraglich,  ob  ein  Villengarten  ohne 
dazugehörige  Villa  diese  Entwicklung  auch  nur  erlebbar  machen,  geschweige 
denn  in  qualifizierter  Weise  bezeugen  könnte.  Der  Garten  lässt  sich  deshalb 

 
 
 
 
Seite 3 

nicht  als  wichtiger  Zeitzeuge  im  Sinne  des  Gesetzes  qualifizieren.  Gemäss 
gartendenkmalpflegerischem  Gutachten  ist  der  Garten  in  seiner  Gesamtheit 
denn  auch  nicht  als  schützenswert  einzustufen.  Somit  ist  aber  auch  die 
Erhaltung  der  Einfassungsmauer  und  der  Treppe  unter  dem  Titel  der 
Zeugenschaft nicht gerechtfertigt.  

Nach  dem  Gesagten  ist  festzuhalten,  dass  der  Garten  als  Ganzes  und 
insbesondere  die  Einfassungsmauer  und  die  Treppe  zum Wohnhaus  nicht  als 
Schutzobjekte  im  Sinne  von  §  203  Abs.  1  lit.  c  PBG  gelten  können.  Ihre 
Unterschutzstellung 
liesse  sich  mit  dieser  gesetzlichen  Grundlage  nicht 
rechtfertigen. 

4.3.3  Die  angefochtene  Unterschutzstellung  der  Bäume  wird  unter 
anderem mit der Nähe zum R-Park und zum Museum R begründet. Nach § 203 
Abs.  1  lit.  c  letzter  Halbsatz  PBG  gehört  zu  den  Schutzobjekten  auch  die  «für 
ihre  Wirkung  wesentliche  Umgebung»,  also  die  Umgebung,  die  wesentlich  für 
das  «eigentliche»  Schutzobjekt  bzw.  dessen  optische  Wirkung  ist,  etwa  der 
Kirchplatz  samt  Bäumen  für  die  Dorfkirche.  Somit  stellt  sich  die  Frage,  ob 
vorliegend  die  Einfassungsmauer,  die  Treppe  und  die  Bäume  im  Sinne  von  § 
203  Abs.  1  lit.  c  letzter  Halbsatz  PBG  zu  der  für  die  Wirkung  von 
Schutzobjekten wesentlichen Umgebung zu zählen sind.  

Auf  die  Unterschutzstellung  des  nicht  inventarisierten  Wohnhauses,  zu 
dessen unmittelbarer Umgebung die vorliegend unter Schutz gestellten Bäume 
gehören,  wurde  mit  der  angefochtenen  Verfügung  verzichtet.  Schutzobjekte 
befinden  sich  hingegen  auf  den  benachbarten  Grundstücken  jenseits  des  H-
Weges bzw. jenseits der G-Strasse. Es sind dies die unter Schutz gestellte Villa 
S  im  nördlichen  Abschluss  des  R-Parks  (im  kommunalen  Inventar  der 
schützenswerten  Gärten),  das  Wohnhaus  G-Strasse  23  (im  kommunalen 
Inventar), die etwas weiter östlich gelegene Villa W samt Ökonomiegebäude (im 
kantonalen 
Inventar)  sowie  der  Hauptteil  des  R-Parks.  Dass  die 
streitbetroffenen  Bäume  zur  «Umgebung»  im  Sinne  von  §  203  Abs.  1  lit.  c 
letzter  Halbsatz  PBG  dieser  Schutzobjekte  zu  zählen  und  für  deren  Wirkung 
wesentlich  sind,  kann  schon  aufgrund  der  räumlichen  Trennung  durch  die 
Strassen  nicht  gesagt  werden,  auch  wenn  die  streitbetroffenen  Bäume  einen 
Wegabschnitt  säumen,  der  zum  R-Park  führt  und  sich  das  rekurrentische 
Grundstück nur – aber immerhin – ca. 50 m vom Parkeingang entfernt befindet. 
Die  Bäume  befinden  sich  wohl  in  der  Nachbarschaft  der  Schutzobjekte,  sie 
stehen aber ansonsten in keinem Zusammenhang mit diesen. Überdies könnte 
eine  Unterschutzstellung  der  fraglichen  Bäume,  sollten  diese  der  Umgebung 
von  Schutzobjekten  im  Sinne  von  §  203  Abs.  1  lit.  c  PBG  letzter  Halbsatz 
zuzurechnen sein, nur zusammen mit Schutzmassnahmen (§ 205 PBG) für die 
Schutzobjekte  selbst  erfolgen. 
Inventarisierung  des 
Wohnhauses G-Strasse 23 und des R-Parks allein nicht. Zum einen steht deren 
−  wenngleich  jedenfalls  beim  R-Park  sehr  zu  vermutende  –  Schutzwürdigkeit 
noch  nicht  definitiv  fest,  und  zum  andern  wäre  der  Umgebungsschutz  im 
Rahmen von Schutzanordnungen über eben diese Objekte und nicht gesondert 
in  einer  eigenen,  vorweg  ergangenen  Verfügung  zu  definieren,  woran  auch 
nichts  ändert,  dass  derzeit  auf  Grund  der  Bauabsichten  des  Rekurrenten  nur 
die  Umgebung  (wenn  denn  diese  Einstufung  zuträfe,  was  verneint  werden 
muss) gefährdet ist. Soweit aktenkundig umfassen die Schutzmassnahmen für 

Insofern  genügt  die 

 
 
 
 
Seite 4 

die  Villa  S  die  Bäume  auf  den  rekurrentischen  Grundstücken  nicht,  wurden 
diese  also  bei  jenem  Schutzentscheid  nicht  als  wesentliche  Umgebung 
eingestuft. Andernfalls hätten die Bäume nicht  – erneut – unter Schutz gestellt 
werden müssen.  

Damit  steht  fest,  dass  sich  die  Unterschutzstellung  der  Bäume  auf  den 
rekurrentischen Grundstücken nicht mit § 203 Abs. 1 lit. c PBG begründen lässt. 

4.4.1 Die angefochtene Schutzmassnahme stützt sich denn auch nicht auf 
§  203  Abs. 1  lit.  c  PBG,  sondern  auf  § 203 lit.  f  PBG,  wonach  wertvolle  Park- 
und  Gartenanlagen,  Bäume,  Baumbestände,  Feldgehölze  und  Hecken 
Schutzobjekte  darstellen.  Die  Tatbestände  von  §  203  Abs.  1  lit.  c  und  f  PBG 
unterscheiden sich dadurch, dass bei den unter lit. c fallenden Schutzobjekten 
deren  historischer  Gehalt,  d.h.  ihre  Aussagekraft  als  wichtiger  Zeuge  einer 
bestimmten Epoche, ausschlaggebend ist. Bei den in lit. f genannten wertvollen 
Park-  und  Gartenanlagen,  Bäumen,  Baumbeständen,  Feldgehölzen  und 
Hecken  dagegen  spielen  historische  Umstände  und  damit  auch  die  Frage  der 
historischen Originalität keine Rolle. Relevant sind einzig die heute vorhandene 
Substanz  und  das  gegenwärtige  Erscheinungsbild.  Mit  «wertvoll»  ist  nicht  nur 
der  biologische  oder  ökologische  Wert  gemeint;  in  Betracht  fällt  auch  der 
gestalterische  Wert,  der  etwa  Bäumen  für  das  Quartier-  oder  Strassenbild 
zukommt,  wobei  dieses  nicht  etwa  unter  irgendeinem  Titel  schutzwürdig  sein 
muss.  Obgleich  primär  Objekte  des  Natur-  und  Landschaftsschutzes,  können 
Bäume  und  Baumgruppen  demnach  unter  Umständen  auch  wegen  ihrer 
prägenden  Wirkung  für  ein  Quartier-  oder  Strassenbild  unter  Schutz  gestellt 
werden.  Allerdings  sind  hier  strenge  Massstäbe  anzulegen,  zumal  der 
Gesetzgeber  es  abgelehnt  hat,  eine  Bestimmung  aufzunehmen,  wonach 
Bäume  und  Baumgruppen  in  dicht  besiedelten  Gebieten  generell  besonderen 
Schutz  genössen.  Im  Interesse  des  Quartier-  oder  Strassenbildes  ist  ein 
einzelner  Baum  nur  dann  schutzwürdig,  wenn  er  aufgrund  seines  Standortes 
und  seiner  Erscheinung 
in  markanter  Weise  einen  dominierenden, 
aussergewöhnlichen  Akzent  setzt  und  damit  das  Quartier-  und  Strassenbild 
wesentlich  mitprägt  (RB  1990  Nr.  71  und  RB  1994  Nr.  78  =  BEZ 1995  Nr.  1). 
Zudem  gilt  es  darauf  hinzuweisen,  dass  der  in  §  203  lit.  f  PBG  verwendete 
Begriff «wertvoll» ein unbestimmter Rechtsbegriff ist, bei dessen Auslegung und 
Anwendung der für die Unterschutzstellung zuständigen Behörde ein gewisser 
Beurteilungsspielraum  zukommt.  Die  Rekursinstanz  greift  somit  nur  dann 
korrigierend  ein,  wenn  dieser  Beurteilungsspielraum  offenkundig  unvertretbar 
gehandhabt  wurde.  Hingegen  setzt  sie  nicht  eine  eigene  vertretbare  Wertung 
an die Stelle einer noch vertretbaren Wertung der Gemeinde. 

4.4.2  Dem  streitbetroffenen  Garten  insgesamt  kann  unbestrittenermassen 
nicht  jene  anspruchsvolle  Erscheinung  zugebilligt  werden,  welche  für  eine 
Subsumption unter § 203 Abs. 1 lit. f PBG notwendig wäre. Somit lässt sich die 
Erhaltung der angeblich aus der Entstehungszeit des Gartens stammenden und 
noch  vorhandenen  Fragmente  (Einfriedungen  und  Treppe)  gestützt  auf  §  203 
Abs. 1 lit. f PBG nicht rechtfertigen, denn der historische Kontext ist in diesem 
Zusammenhang  unerheblich  und  die  heutige  Erscheinung  kann  nicht  als 
wertvoll oder das Ortsbild prägend bezeichnet werden. (…) 

 
 
 
 
Seite 5 

4.4.3 Anders zu beurteilen als die baulichen Elemente des Gartens ist der 
Baumbestand,  auf  den  die  strittige  Schutzmassnahme  hauptsächlich  abzielt. 
Die  Beurteilung  von  dessen  Schutzwürdigkeit  durch  die  Vorinstanz  beruht  auf 
sachbezogenen,  objektiven  und  nachvollziehbaren  Kriterien  sowie  auf 
sorgfältigen  Abklärungen  mit  einem  gartendenkmalpflegerischen  Gutachten. 
Anlässlich  des  Lokaltermins  konnte  sich  die  Delegation  des  Baurekursgerichts 
davon überzeugen, dass die tatsächlichen Verhältnisse, die der Beurteilung der 
Vorinstanz zugrunde liegen, von dieser korrekt erfasst wurden. Es ist nicht von 
der  Hand  zu  weisen,  dass  den  mächtigen  Bäumen  auf  dem  Rücken  des 
Moränenhügels  eine  erhebliche  Bedeutung  für  das  Quartier-  und  Strassenbild 
zukommt,  welches  seinerseits  herausragende  Qualitäten  aufweist.  Das 
als 
der  Erhaltung 
öffentliche 
charakteristischer  Teil  dieses  städtischen  Villenquartiers  wird  durch  die 
unmittelbare  Nachbarschaft  zum  R-Park  als  öffentliche  Anlage  mit 
entsprechendem  Publikumsverkehr  noch  akzentuiert.  Somit  ergibt  sich,  dass 
die  Vorinstanz  innerhalb  des  ihr  in  Fragen  der  Schutzwürdigkeit  zustehenden 
Ermessensspielraumes  geblieben 
ist,  wenn  sie  die  streitbetroffenen 
Baumbestände als wertvoll im Sinne von § 203 Abs. 1 lit. f PBG qualifiziert. 

des  Baumbestandes 

Interesse 

an