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**Case Identifier:** 68d006b4-20e4-5774-b106-dc69e3a0fa8f
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-11-29
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2010 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2010
**Docket/Reference:** DB.2011.180
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_DB_2011_180_tv.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2011.180 
2 ST.2011.254 

Entscheid 

29. November 2011 

Mitwirkend: 

Einzelrichterin Micheline Roth und Gerichtsschreiberin Nadja Obreschkow 

A,    

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrent,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Süd,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2010 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2010 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  A  (nachfolgend  der  Pflichtige)  machte  in  seiner  Steuererklärung  2010  bei 

den Berufsauslagen unter anderem Autofahrkosten von insgesamt Fr. 20'933.- geltend. 

Davon  beliefen  sich  Fr. 10'437.-  auf  die  Periode  vom  1. Januar  bis  31. Mai  2010  mit 

Arbeitsplatz in B (105 Tage x 71 km x 2 x Fr. -.70) und die übrigen Fr. 10'496.- auf die 

Periode vom 1. Juni bis 31. Dezember 2010 mit Arbeitsplatz in C (147 Tage x 51 km x 

2  x  Fr. -.70).  Mit  Einschätzungsentscheid  bzw.  Veranlagungsverfügung  vom  3. Juni 

2011 schätzte das Steueramt der Gemeinde D den Pflichtigen für die Staats- und Ge-

meindesteuern  2010  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. 55'200.-  und  einem 

steuerbaren Vermögen von Fr. 28'000.- ein und veranlagte ihn für die direkte Bundes-

steuer  2010  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. 55'900.-.  Dabei  hatte  es  die 

abzugsfähigen  Autofahrkosten  auf  Fr. 15'820.-  reduziert,  indem  es  einerseits  lediglich 

Fahrten an 240 Arbeitstagen (an 100 Tagen nach B und an 140 Tagen nach C) akzep-

tierte  und  andererseits  für  die  Fahrten  nach  C  nur  die  kürzere  Fahrstrecke  gemäss 

TwixRoute von 30 km berücksichtigte. 

B. Hiergegen erhob der Pflichtige am 14. Juni 2011 Einsprache und beantrag-

te neben  anderen,  vorliegend nicht  mehr  streitigen Punkten,  die  abzugsfähigen  Fahr-

kosten entsprechend der eingereichten Steuererklärung auf Fr. 20'933.- zu korrigieren. 

Mit Einschätzungs- bzw. Veranlagungsvorschlag im Einspracheverfahren vom 28. Juni 

2011 zeigte das kantonale Steueramt dem Pflichtigen eine Erhöhung des steuerbaren 

Einkommens für die Steuerperiode 2010  auf Fr. 57'700.- (Staats- und Gemeindesteu-

ern) bzw. Fr. 58'400.- (direkte Bundessteuer) an. Grund für die Höhertaxation war die 

Ansicht  des  kantonalen  Steueramts,  für  den  Arbeitsweg  nach  C  betrage  die  Zeiter-

sparnis mit dem Privatfahrzeug gegenüber dem öffentlichen Verkehr weniger als eine 

Stunde, weshalb diesbezüglich lediglich die Abonnementskosten des öffentlichen Ver-

kehrs zum Abzug gebracht werden können. Dagegen gewährte das kantonale Steuer-

amt dem Pflichtigen mit Bezug auf die Arbeitsstelle in B den Abzug der Autofahrkosten 

für 105 Arbeitstage, entsprechend der Selbstdeklaration. Nachdem der Pflichtige diese 

Vorschläge am 2. Juli 2011 sinngemäss abgelehnt hatte, setzte das kantonale Steuer-

amt  mit  Einspracheentscheiden  vom  4. August  2011  die  Steuerfaktoren  gemäss  Ein-

schätzungs- und Veranlagungsvorschlag fest. 

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C. Mit Beschwerde und Rekurs vom 2. September 2011 beantragte der Pflich-

tige, die Einspracheentscheide vom 4. August 2011 aufzuheben und die abzugsfähigen 

Fahrkosten für die Steuerperiode 2010 auf Fr. 20'933.- festzusetzen. Entsprechend sei 

das steuerbare Einkommen für die direkte Bundessteuer 2010 auf Fr. 50'676.- und für 

die Staats- und Gemeindesteuern 2010 auf Fr. 49'976.- zu korrigieren. Zudem verlang-

te der Pflichtige eine Parteientschädigung. 

Das  kantonale  Steueramt  schloss  am  13. September  2011  auf  kostenfällige 

Abweisung  der  Rechtsmittel.  Die  Eidgenössische  Steuerverwaltung  verzichtete  still-

schweigend auf Vernehmlassung. Der Pflichtige replizierte unaufgefordert mit Eingabe 

vom 3./4. November 2011. 

Auf die Parteivorbringen wird – soweit rechtserheblich – in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen. 

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 

1.  a)  Gemäss  Art. 26  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  die  direkte  Bundes-

steuer vom 14. Dezember 1990 (DBG) bzw. § 26 Abs. 1 lit. a des Steuergesetzes vom 

8. Juni 1997 (StG) können unselbstständig Erwerbstätige u.a. die notwendigen Kosten 

für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte von den steuerbaren Einkünften  abzie-

hen. Laut Art. 26 Abs. 2 DBG werden für die Berufskosten gemäss Art. 26 Abs. 1 lit. a - 

c DBG Pauschalansätze festgelegt; im Fall von lit. a und c steht dem Steuerpflichtigen 

der Nachweis höherer Kosten offen. Eine analoge Regelung sieht § 26 Abs. 2 StG vor. 

b)  In  Bezug  auf  die  Staats-  und Gemeindesteuern  enthält  die  Verfügung  der  

Finanzdirektion  über  die  Pauschalierung  von  Berufsauslagen  Unselbstständigerwer-

bender  bei  der  Steuereinschätzung  in  der  für  die  Steuerperiode  2010  geltenden  Fas-

sung vom 27. Oktober 2008 (ZStB I Nr. 17/203) folgende Regelung:  

I.  Unselbstständigerwerbende  können  als  notwendige  Berufsauslagen  im  Sinn 
von § 26 StG ohne besondere Nachweise geltend machen:  

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1. Für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte: 

a) bei ständiger Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (Bahn, Schiff, Strassen-
bahn, Autobus) die notwendigen Abonnementskosten 

b) (…) 

c) bei ständiger Benützung eines Motorrades oder Autos die Abonnementskos-
ten des öffentlichen Verkehrsmittels  

Die Kosten für das private Motorfahrzeug können nur ausnahmsweise geltend 
gemacht werden:  

  wenn ein öffentliches Verkehrsmittel fehlt, d.h. wenn die Wohn- oder Ar-

beitsstätte von der nächsten Haltestelle mindestens 1 km entfernt ist oder 
bei Arbeitsbeginn oder -ende kein öffentliches Verkehrsmittel fährt; 

  wenn sich mit dem privaten Motorfahrzeug eine Zeitersparnis von über einer 
Stunde (gemessen von der Haustüre zum Arbeitsplatz und zurück) ergibt; 

  soweit der Steuerpflichtige auf Verlangen und gegen Entschädigung des 
Arbeitgebers das private Motorfahrzeug ständig während der Arbeitszeit 
benützt und für die Fahrten zwischen der Wohn- und Arbeitsstätte keine 
Entschädigung erhält; 

 

(…) 

In diesen Fällen können zum Abzug geltend gemacht werden: 
(…)  
für Auto 70 Rp. pro Fahrkilometer. 

c) Betreffend die direkte Bundessteuer hat das Eidgenössische Finanzdepar-

tement  gestützt  auf  Art. 26  Abs. 2  DBG  die  Verordnung  über  den  Abzug  von  Berufs-

kosten  der  unselbstständigen  Erwerbstätigkeit  bei  der  direkten  Bundessteuer  vom 

10. Februar 1993 (in der für die Steuerperiode 2010 geltenden Fassung vom 1. Januar 

2009,  nachfolgend  Berufskostenverordnung)  erlassen.  Gemäss  Art. 5  Abs. 2  Berufs-

kostenverordnung  sind  bei  Benützung  privater  Fahrzeuge  als  notwendige  Kosten  die 

Auslagen  abziehbar,  die  bei  Benützung  der  öffentlichen  Verkehrsmittel  anfallen  wür-

den.  Steht  kein  öffentliches  Verkehrsmittel  zur  Verfügung  oder  ist  dessen  Benützung 

objektiv  nicht  zumutbar,  so  können  die  Kosten  des  privaten  Fahrzeugs  gemäss  den 

Pauschalen  nach  Art. 3  bzw.  gemäss  Anhang  abgezogen  werden  (Abs. 3).  Objektive 

Unzumutbarkeit  im  Sinn  dieser  Bestimmung  wird  namentlich  angenommen  bei  einer 

markanten  Zeitersparnis  durch  Benutzung  des  Privatfahrzeugs,  wobei  eine  solche  in 

der  Regel  mindestens  eine  Stunde  im  Tag  beträgt  (Richner/Frei/Kauf-mann/Meuter, 

Handkommentar zum DBG, 2. A., 2009, Art. 26 N 123 DBG mit Hinweisen). Im Anhang 

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der  Berufskostenverordnung  sind  die  pauschalierten  Kosten  bei  Benützung  privater 

Fahrzeuge auf Fr. -.70 pro Fahrkilometer festgesetzt worden. Damit entspricht die Re-

gelung bei der direkten Bundessteuer im Wesentlichen derjenigen gemäss  Verfügung 

der Finanzdirektion bei den Staats- und Gemeindesteuern. 

d) Um den Abzug der privaten Fahrkosten wegen markanter Zeitersparnis bei 

Benützung des Privatfahrzeugs zu rechtfertigen, genügt es nicht, wenn zu bestimmten 

Saison-  oder  Tageszeiten,  d.h.  bei  besonders  günstigen  Fahrbedingungen  auf  den 

Strassen, rund eine Stunde eingespart werden kann. Notwendig ist vielmehr, dass der 

Steuerpflichtige  mit  dem  Privatfahrzeug  regelmässig  über  eine  Stunde  Fahrzeit 

einspart (StRK II, 27. Januar 2000, ST.1999.424). 

e) Bei der Berufskostenverordnung und der Verfügung der Finanzdirektion han-

delt  es  sich  um  Verwaltungsverordnungen.  Als  solche  stellen  sie  für  die  Steuerjustiz-

behörden  eine  nicht  verbindliche  Anweisung  zur  Auslegung  des  Steuergesetzes  dar. 

Sie  werden  vom  Richter  jedoch  berücksichtigt,  wenn  sie  im  konkreten  Einzelfall  eine 

sachgerechte  Auslegung  der  anwendbaren  gesetzlichen  Bestimmung  erlauben  (StRK 

II, 26. September 2000, ST.2000.209 mit Hinweis auf BGE 121 II 473 = ASA 65, 477 = 

StR 51, 542 = StE 1996 B93.1 Nr. 2). 

f) Die Abzugsfähigkeit der Fahrkosten stellt eine steuermindernde Tatsache dar 

für welche gemäss der im Steuerrecht allgemein geltenden Beweislastregel der Steu-

erpflichtige beweispflichtig ist (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 123 N 77 DBG und 

Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, 2. A., 2006, § 132 N 90 StG, je 

mit Hinweisen). 

2. Der Pflichtige wohnt an der …strasse in D und arbeitet an der …strasse in 

C. Die Fahrt mit dem Auto vom Wohnort an den Arbeitsort und umgekehrt führt entwe-

der durch die Stadt Zürich oder über die Westumfahrung, wobei der Pflichtige jeweils 

den zwar längeren, aber nach eigenen Angaben schnelleren Weg über die Westumfah-

rung nimmt.  

a)  Nach  Ansicht  des  kantonalen  Steueramts  erzielt  der  Pflichtige  auf  diesem 

Arbeitsweg  mit  dem  Privatfahrzeug  keine  Zeitersparnis  von  mindestens  einer  Stunde 

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gegenüber dem öffentlichen Verkehr. Mit Letzterem benötige der Pflichtige für die Stre-

cke  rund  145  Minuten  pro  Tag,  sodass  für  eine  Zeitersparnis  von  mindestens  einer 

Stunde die Fahrzeit mit dem Auto maximal 85 Minuten pro Tag, mithin rund 43 Minuten 

pro  Weg  betragen  dürfte.  Dies  sei  aber  nicht  realistisch,  da  zwar  die  Fahrt  gemäss 

Routenplaner  bei  optimalsten  Verhältnissen  nur  34  Minuten  daure,  aufgrund  erfah-

rungsgemäss  grossen  Verkehrsaufkommens  auf  der  fraglichen  Strecke  jedoch  in  der 

Regel von einer längeren Fahrzeit auszugehen sei. Das kantonale Steueramt geht da-

her  von  einer  durchschnittlichen  Fahrzeit  mit  dem  Privatfahrzeug  von  mindestens  44 

Minuten  aus,  womit  eine  regelmässige  Zeitersparnis  von  mehr  als  einer  Stunde  nicht 

gegeben sei. 

Hiergegen  bringt  der  Pflichtige  im  Wesentlichen  vor,  da  er  nie  zu  den  Ver-

kehrsstosszeiten unterwegs sei, sei die von verschiedenen Routenplanern berechnete 

Fahrzeit  von  34  Minuten  in  seinem  Fall  durchaus  realistisch.  Unter  Berücksichtigung 

eines Zuschlags von drei Minuten für den Weg von der Haustüre zum Auto sowie vom 

Parkplatz an der Arbeitsstelle zu dieser  betrage die Reisezeit mit dem Privatfahrzeug 

somit 37 Minuten pro Weg bzw. 74 Minuten pro Tag, gegenüber einer solchen von 80 

Minuten pro Weg bzw. 160 Minuten pro Tag mit dem öffentlichen Verkehr. In der Replik 

vom 3./4. November 2011 korrigierte der Pflichtige die Reisedauer mit dem öffentlichen 

Verkehr  –  entsprechend  den  Erwägungen  des  kantonalen  Steueramts  in  der  Be-

schwerde-/Rekursantwort – auf 145 Minuten pro Tag, womit er im Ergebnis eine tägli-

che Zeitersparnis von 71 Minuten geltend macht. 

b) Nachdem der Pflichtige selbst vorbringt, der Weg von D nach C durch die 

Stadt  Zürich nehme  aufgrund der  vielen  Verkehrsampeln wesentlich mehr  Zeit  in An-

spruch als derjenige über die Westumfahrung, bleibt vorliegend lediglich zu prüfen, ob 

mit  Bezug  auf  letztere  Strecke  eine  regelmässige  Zeitersparnis  von  mindestens  einer 

Stunde gegenüber dem öffentlichen Verkehr nachgewiesen wurde. 

aa)  aaa)  Die  vom  Pflichtigen  verwendeten  Routenplaner  (Google  Maps,  Via-

Michelin,  map24)  berechnen  für  die  fragliche  Strecke  allesamt  eine  Fahrzeit  von  34 

Minuten. Hierbei handelt es sich jedoch um einen bei normalen Verhältnissen gelten-

den Durchschnittswert, der insbesondere die Staus aufgrund von Verkehrsüberlastun-

gen zu bestimmten Tageszeiten nicht mitberücksichtigt. Dies ist vorliegend umso ent-

scheidender,  als  sich  auf  der  vom  Pflichtigen  gefahrenen  Strecke  über  die 

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Westumfahrung  zu  Stosszeiten  bekanntermassen  regelmässig  Staus  bilden.  Diesbe-

züglich macht der Pflichtige geltend, er sei nie zu Stosszeiten unterwegs, da er in der 

Regel  nicht  vor  09.30  Uhr  bei  der  Arbeit  sei  und  abends  entsprechend länger  bleibe. 

Zum  Beweis  dafür  reichte  er  2  CDs  mit  Videoaufnahmen  morgendlicher  Fahrten  auf 

dem  Streckenabschnitt  Limmattalerkreuz/Gubristtunnel  in  der  Zeit  vom  3. Juni  bis 

7. Oktober  2011  ein,  aus  denen  ersichtlich  sein  soll,  dass  er  auf  diesem  Streckenab-

schnitt  in  der  Regel  freie Fahrt  hatte.  Ausserdem  war  der  Replik  vom  3./4. November 

2011  eine  Bestätigung  des  Arbeitgebers  beigelegt,  aus  welcher  hervorgeht,  dass  der 

Pflichtige  seit  dem  1. Juni  2010  regelmässig  um  ca.  09.45  Uhr  bei  der  Arbeit  sei.  Da 

vorliegend kein Grund zur Annahme besteht, die Angaben des Arbeitgebers in dieser 

Bestätigung würden nicht der Wahrheit entsprechen, kann schon gestützt darauf davon 

ausgegangen werden, dass der Pflichtige tatsächlich regelmässig erst spät und damit 

ausserhalb der morgendlichen Verkehrsstosszeiten zur Arbeit fährt. Dementsprechend 

ist  auf  die  eingereichten  Videoaufnahmen  an  dieser  Stelle  nicht  näher  einzugehen, 

wenngleich der Hinweis erlaubt sei, dass in keinster Weise dargetan wurde, dass diese 

Aufnahmen  tatsächlich  auf  Fahrten  des  Pflichtigen  entstanden  sind.  Nachdem  somit 

der Pflichtige von den notorischen Staus zu den morgendlichen Verkehrsstosszeiten in 

der Regel nicht betroffen ist, rechtfertigt sich die Annahme, dass er die fragliche Stre-

cke regelmässig in der von den Routenplanern angegebenen Zeit von durchschnittlich 

34  Minuten  zurücklegt.  Da  der  Pflichtige  selbst  diese  Fahrzeit  letztlich  als  zutreffend 

erachtet,  erübrigen  sich  Ausführungen  zu  der  von  ihm  thematisierten  Frage,  ob  die 

Routenplaner tatsächlich mit optimalsten Verhältnissen rechnen oder nicht.  

bbb) Das eben Gesagte gilt jedoch nur für die Hinfahrt von D nach C. Was die 

Rückfahrt  des  Pflichtigen  am  Abend  betrifft,  fehlt  jeglicher  Nachweis  für  die  Behaup-

tung,  dass  diese  regelmässig  erst spät  und damit  ebenfalls  ausserhalb  der  Verkehrs-

stosszeiten  erfolge.  Der  Pflichtige  macht  zwar  geltend,  er  arbeite  durchschnittlich  

8.5  Stunden  pro  Tag  und  mache  eine  Stunde  Mittagspause,  sodass  sich  bei  einem 

Arbeitsbeginn um 09.45 Uhr ein Verlassen der Arbeit um 19.15 Uhr rechtfertige; belegt 

wird  diese  Aussage  indes  in  keinster  Weise.  Besonders  auffallend  ist  in  diesem  Zu-

sammenhang auch die Tatsache, dass sich der Pflichtige angeblich die Mühe machte, 

die  Hinfahrten  über  mehrere  Monate  hinweg  minutiös  mit  täglichen  Videoaufnahmen 

auf dem Streckenabschnitt Limmattalerkreuz/Gubristtunnel zu dokumentieren, während 

er die Rückfahrt (gesamte Strecke) nur an einem einzigen Tag aufzeichnete, an dem er 

die  Arbeit  erst  nach  21:30  Uhr  verliess  (Abfahrt  um  21:44  Uhr).  Dies  legt  die  Vermu-

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tung nahe, dass der Pflichtige entgegen seiner Behauptung nicht regelmässig sondern 

nur  ausnahmsweise  ausserhalb  der  abendlichen  Verkehrsstosszeiten  von  der  Arbeit 

nach Hause fährt und deshalb für die Rückfahrt in aller Regel mehr als 34 Minuten be-

nötigt.  Im  Übrigen  sei  aber  angemerkt,  dass  auch  bei  Vorliegen  von  entsprechenden 

(und  nachweislich  vom  Pflichtigen  selbst  aufgenommenen)  Videos  der  Rückfahrten 

diese  wohl  kaum  einen ausreichenden  Beweis  darstellen  würden,  da  Aufnahmen aus 

dem  Jahr  2011  mit  Bezug  auf  das  Jahr  2010  letztlich  nur  beschränkt  aussagekräftig 

sind. 

ccc) Im Ergebnis benötigt der Pflichtige mit dem Privatfahrzeug für die Hinfahrt 

von der  …strasse  in  D an  die  …strasse  in  C,  welche  erwiesenermassen  regelmässig 

ausserhalb  der  Verkehrsstosszeiten  erfolgt,  durchschnittlich  34  Minuten.  Demgegen-

über  ist  bei  den  Rückfahrten  von  erheblich  längeren  Fahrzeiten  auszugehen,  da  sie, 

wie  gesehen,  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  regelmässig  während  der  Verkehrsstoss-

zeiten  erfolgen.  Ein  Zuschlag  von  mindestens  fünf  Minuten  gegenüber  der  normalen 

Fahrzeit scheint hier ohne Weiteres gerechtfertigt, sodass für die Rückfahrt eine durch-

schnittliche  Fahrzeit  von  mindestens  39  Minuten  resultiert.  Zu  berücksichtigen  ist  zu-

dem die Zeit von der Haustüre bis zum Auto und vom Parkplatz an der Arbeitsstelle bis 

zu  dieser  (respektive  umgekehrt  auf  dem  Rückweg),  wofür  sich  –  auch  nach  eigener 

Ansicht des Pflichtigen) – ein Zuschlag von mindestens 3 Minuten rechtfertigt. Hierzu 

ist  allerdings  zu  präzisieren,  dass  mit  diesem  Zuschlag  im  Sinn  des  vom  Pflichtigen 

zitierten Entscheids der Steuerrekurskommission III vom 29. Juli 2010 (3 ST.2010.181) 

lediglich  der  Weg  bis  zum  Eingang  des  Gebäudes  berücksichtig  werden  soll,  in  dem 

sich der Arbeitsplatz befindet, und nicht, wie der Pflichtige dafürhält, der Weg bis zum 

eigentlichen Arbeitsplatz im Büro. Im Ergebnis beläuft sich damit die gesamte Reisezeit 

mit dem Privatfahrzeug auf 37 Minuten für den Hinweg und 42 Minuten für den Rück-

weg, bzw. auf 79 Minuten pro Tag. 

bb) aaa) Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bietet es sich für den Pflichtigen 

an, nach "E" zu fahren, da diese Haltestelle lediglich 92 m von seiner Arbeitsstelle ent-

fernt liegt. Laut SBB Fahrplan (www.sbb.ch) steht dem Pflichtigen hierfür morgens ab 

der Haltestelle "F" in D jede halbe Stunde eine Verbindung von 61 Minuten Dauer zur 

Verfügung,  wobei  er  jeweils  drei  Mal  umsteigen muss.  Die Distanz  von  der  …strasse 

zur Bushaltestelle F (stadteinwärts) beträgt 350 m und ist zu Fuss bei einem (gemütli-

chen)  Tempo  von  5 km/h  in  ca.  vier  Minuten  zurückzulegen,  was  auch  den  Angaben 

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des Pflichtigen entspricht.  Unter Berücksichtigung des vom Pflichtigen geforderten Si-

cherheitszuschlags  von  einer  Minute,  um  auf  jeden  Fall  rechtzeitig  an  der  Haltestelle 

bereit zu stehen, ergibt dies einen Fussweg von insgesamt fünf Minuten von der Haus-

türe  zur  Haltestelle.  Die  92  m  von  der  Haltestelle  "E"  zur  Arbeitsstelle  sind  bei  einem 

Tempo von 5 km/h in ca. einer Minute  zurückzulegen. Der vom Pflichtigen geforderte 

Zuschlag von 2 Minuten für den Weg bis zum tatsächlichen Arbeitsplatz im Büro ist im 

Übrigen nicht gerechtfertigt, da wie oben gesehen lediglich der Weg bis zum Eingang 

des  Gebäudes  gemessen  wird.  Somit  beläuft  sich  die  gesamte  Reisezeit  bei  dieser 

Verbindung auf 67 Minuten (5 + 61 + 1). Der Pflichtige hat nun aber auch die Möglich-

keit, statt nach "E" nach "G" zu fahren und von dort zu Fuss 500 m bzw. ca. 6 Minuten 

bis  zur  Arbeitsstelle  zu  gehen.  Von  "F"  nach  "G"  besteht  gemäss  SBB  Fahrplan 

(www.sbb.ch) morgens ebenfalls  jede halbe  Stunde  eine  Verbindung,  wobei  diese  le-

diglich  53  Minuten  dauert  und  jeweils  zwei  oder  drei  Umsteigevorgänge  beinhaltet. 

Damit  lässt  sich  der  gesamte  Arbeitsweg  mit  dieser  Variante  in  lediglich  64 Minuten 

zurücklegen (5 + 53 + 6), ohne dass – abgesehen vom etwas längeren, aber durchaus 

zumutbaren Fussmarsch von 500 m bis zum Arbeitsplatz – gegenüber der Verbindung 

via  "E"  irgendwelche  Nachteile  in  Kauf  genommen  werden  müssten.  Mithin  kann  für 

den Hinweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Weiteres auf die Verbindung via 

"G" mit einer regelmässigen Reisezeit von 64 Minuten abgestellt werden. 

bbb) Was die Rückfahrt am Abend angeht, so ist nach den obigen Ausführun-

gen davon auszugehen, dass sie in aller Regel früher erfolgt als der Pflichtige behaup-

tet,  mithin  also  noch  vor  19.00  Uhr.  Dafür  stehen  ihm  gemäss  SBB  Fahrplan 

(www.sbb.ch) ab der Haltestelle "E" bis und mit 18.42 Uhr regelmässig Verbindungen 

von 53 bzw. 55 Minuten Dauer zur Verfügung, bei denen er jeweils zwei oder drei Mal 

umsteigen muss. Sollte der Pflichtige das Büro tatsächlich erst nach 19.00 Uhr verlas-

sen, so kann er entweder um 19.11 Uhr in 56 Minuten ab "E" oder aber um 19.14 und 

19.44  Uhr  in  53  Minuten  ab  "G"  nach "F" fahren.  Hinzu  kommen  wiederum  die  Fuss-

wege zur Haltestelle "E" von einer Minute bzw. zur Haltestelle "G" von 6 Minuten, wo-

bei  unter  Berücksichtigung  des  Sicherheitszuschlags  von  2  bzw.  7  Minuten  Fussweg 

auszugehen ist. Der Rückweg von der Haltestelle "F" (stadtauswärts) an die …strasse 

ist  zwar 

lediglich  240  m 

lang,  nimmt 

jedoch  gemäss  Google  Maps 

(www.maps.google.ch)  dennoch  4  Minuten  in  Anspruch.  Dies  entspricht  der  Aussage 

des Pflichtigen, wonach er für die Strecke aufgrund der fast zehnprozentigen Steigung 

4 Minuten benötige. Im Ergebnis resultiert damit für den Rückweg eine gesamte Reise-

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zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vor 19.00 Uhr von 59 - 61 Minuten (2 + 53/55 

+ 4) bzw. nach 19.00 Uhr von 62 - 64 Minuten (2 + 56 + 4 oder 7 + 53 + 4). 

cc)  Aus  dem  Gesagten  ergibt  sich  für  den  Pflichtigen  eine  Reisezeit  von  

79 Minuten pro Tag mit dem Privatfahrzeug gegenüber einer solchen von  wenigstens 

123 (64 + 59) und höchstens 128 (64 + 64) Minuten mit dem öffentlichen Verkehr, mit-

hin  eine  Zeitersparnis  von  wenigstens  44  und  höchstens  49  Minuten.  Damit  fehlt  es 

offenkundig an einer markanten, regelmässig zu erzielenden Zeitersparnis von mindes-

tens einer Stunde. Daran würde sich nicht einmal etwas ändern, wenn man zu Gunsten 

des  Pflichtigen  davon  ausginge,  dass  auch  die Rückfahrt  jeweils  ausserhalb der  Ver-

kehrsstosszeiten  erfolgt  und  somit  die  tägliche  Fahrzeit  mit  dem  Privatfahrzeug  nur 

74 Minuten  (2  x  37)  beträgt.  Auch  dann  ergäbe  sich  gegenüber  den öffentlichen Ver-

kehrsmitteln (Rückfahrt nach 19.00 Uhr, tägliche Reisedauer 126 -128 Minuten) immer 

noch nur eine tägliche Zeitersparnis von wenigstens 52 und höchstens 54 Minuten. 

Was  die Vorbringen  des  Pflichtigen  hinsichtlich der  Verspätungen  im  öffentli-

chen Verkehr betrifft, sei angemerkt, dass diese nicht die Regel, sondern die Ausnah-

me darstellen und daher für die Ermittlung der regelmässig zu erzielenden Zeiterspar-

nis  ebenso  unbeachtlich  sind  wie  die  ausserordentlichen  (aber  durchaus  nicht 

seltenen) Verzögerungen im Strassenverkehr aufgrund von Unfällen, schlechten Stras-

senverhältnissen  oder  ähnlichen  unvorhersehbaren  Ereignissen.  Im  Übrigen  sei  der 

Hinweis  erlaubt,  dass  die  Zeitersparnis  von  einer  Stunde  pro  Tag  nicht  einmal  dann 

erreicht  wäre,  wenn  bei  den  öffentlichen  Verkehrsmitteln  eine  tägliche  Verlängerung 

der Fahrzeit von 5 Minuten aufgrund von Verspätungen berücksichtigt würde. 

Im  Ergebnis  ist  es  dem  Pflichtigen  nicht  gelungen,  den  Beweis  einer  regel-

mässigen  Zeitersparnis  von  mindestens  einer  Stunde  mit  dem  Privatfahrzeug  gegen-

über dem öffentlichen Verkehr zu erbringen, womit die Voraussetzungen für den Abzug 

der privaten Fahrkosten nicht erfüllt sind. Der Pflichtige hat sich demnach mit dem Ab-

zug der Abonnementskosten des öffentlichen Verkehrs zu begnügen. 

c) Unter diesen Umständen erübrigt sich vorliegend die Frage, ob die Kosten 

der  (tatsächlich  gefahrenen)  längeren  oder  nur  diejenigen  der  kürzeren  Strecke  ab-

zugsfähig sind. 

2 DB.2011.180 
2 ST.2011.254 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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3.  Der  Pflichtige  sieht  einen  Verstoss  gegen  den  Grundsatz  von  Treu  und 

Glauben im Verhalten der für ihn zuständigen Mitarbeiterin des Steueramts  D im Ein-

schätzungsverfahren.  Diese  habe  ihm  nach  zwei  längeren  Telefongesprächen,  in  de-

nen die Abzugsfähigkeit der Fahrkosten ausführlich besprochen wurde,  zunächst ver-

sichert  die  von  ihm  deklarierten  Fahrkosten  würden  alle  im  Toleranzbereich  liegen. 

Kurz darauf habe sie ihn erneut angerufen, um ihm mitzuteilen, es würden doch nur die 

Kosten  für  die kürzere  Strecke  von  D  nach  C  gewährt,  was  sie  sodann  auch  im  Ein-

schätzungs- bzw. Veranlagungsentscheid festgehalten habe. Inwiefern dieses Verhal-

ten treuwidrig sein soll, ist nicht nachvollziehbar, sind doch die Mitarbeiter der Steuer-

behörde 

im  Einschätzungs-  bzw.  Veranlagungsverfahren  verpflichtet,  unklare 

Sachverhalte dahingehend zu untersuchen, dass sie die Steuerfaktoren gestützt darauf 

korrekt  festsetzen  können.  Unter  diesem  Blickwinkel  scheint  weder  problematisch, 

dass die Mitarbeiterin des Steueramts D den Pflichtigen wegen der Frage der Abzugs-

fähigkeit  der  Fahrkosten    mehrmals  angerufen,  noch,  dass  sie  ihre  diesbezüglich  zu-

nächst  kundgetane  Meinung  nach  weiteren  Abklärungen  noch  einmal  geändert  hat. 

Entscheidend ist aber vorliegend vor allem, dass der Pflichtige aus dem Verhalten der 

Mitarbeiterin des Steueramts – ob nun treuwidrig oder nicht – ohnehin nichts zu seinen 

Gunsten  ableiten  kann.  Denn  der  von  ihm  angerufene  Vertrauensschutz,  der  im 

Grundsatz von Treu und Glauben begründet ist und bisweilen bei Zusicherungen einer 

Behörde  zum  Tragen  kommt,  greift  vorliegend  schon  allein  deshalb  nicht,  weil  der 

Pflichtige aufgrund der Zusicherung (falls man denn überhaupt von einer solchen spre-

chen kann) der Mitarbeiterin des Steueramts keine ihm nachteilige Disposition getrof-

fen  hat.  Dies  war  ihm  denn  auch  gar  nicht  möglich,  da  die  besagte  Mitarbeiterin  ihre 

Aussage ja nach eigenen Angaben des Pflichtigen schon wenige Stunden später revi-

dierte  und  ihm  ihre  definitive  Beurteilung  des  Sachverhalts  mitteilte.  Mithin  entbehren 

die  diesbezüglichen  Vorbringen  des  Pflichtigen  jeglicher  Grundlage  und  fehlt  es  von 

Vornherein an  einer  grundlegenden  Voraussetzung für  die  Berufung  auf  den Vertrau-

ensschutz. 

4.a)  Nach  alldem  bleibt  es  dabei,  dass  der  Pflichtige  für  die  Zeit  seiner  Be-

schäftigung  in  F  als  Fahrkosten  lediglich  die  Abonnementskosten  der  2.  Klasse  des 

öffentlichen Verkehrs in der Höhe von Fr. 2'676.- zum Abzug bringen kann und sind die 

Einspracheentscheide des kantonalen Steueramts vom 4. August 2011 zu bestätigen. 

2 DB.2011.180 
2 ST.2011.254 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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b)  Diese  Erwägungen  führen  zur  Abweisung  von  Beschwerde  und  Rekurs. 

Ausgangsgemäss  sind  die  Verfahrenskosten  dem  Pflichtigen  aufzuerlegen  (Art. 144 

Abs. 1  DBG  und  § 151  Abs. 1  StG)  und  steht  diesem  keine  Parteientschädigung  zu 

(Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-

verfahren  vom  20.  Dezember  1968;  § 152  StG  i. V.  m.  § 17  Abs. 2 des  Verwaltungs-

rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997). 

Demgemäss erkennt die Einzelrichterin: 

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  Der Rekurs wird abgewiesen. 

[…] 

2 DB.2011.180 
2 ST.2011.254