# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 548fa9ea-7a74-5f8f-b2c0-70bae2e7940a
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1998-09-02
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP 02.09.1998 OG ARGVP 1998 2168
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_OG-ARGVP-1998-2168_1998-09-02.pdf

## Full Text

B. Gerichtsentscheide 2168

1. Verwaltungsgericht

2168

Verwaltungsgerichtsbeschwerde, BegrUndungspflicht (Art. 22 
Abs. 2 VwVG). Ein pauschaler Verweis auf frühere Rechtsschriften 
genügt der Begründungspflicht nicht. Deshalb besteht kein Anspruch 
darauf, dass sich das Verwaltungsgericht mit solchen Vorbringen 
auseinandersetzt.

Wird in der Beschwerdeschrift pauschal auf die in der Rekurs- und 
zuvor in der Einsprachebegründung erhobenen Rügen verwiesen, ist 
darauf nicht einzutreten. In Anbetracht der nach Art. 12 des Gesetzes 
über die Verwaltungsgerichtsbarkeit (bGS 143.6) für das Beschwerde­
verfahren massgebenden Begründungspflicht (Art. 22 Abs. 2 VwVG, 
bGS 143.5) ist es grundsätzlich nicht Aufgabe des Gerichts, in frühe­
ren Rechtsschriften nach allfälligen Rügen zu suchen. Einzig soweit 
die erforderliche Auseinandersetzung mit dem vor Verwaltungsgericht 
angefochtenen Rekursentscheid der Beschwerdebegründung selber 
entnommen werden kann, ist die Beschwerde formgerecht und muss 
auf entsprechend vorgetragene Rügen eingetreten werden.

VGer 2.9.1998

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