# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d3b25133-6d17-54a1-a2f4-12a89efca458
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** RT250056-O4
**Docket/Reference:** RT250056-O4
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/RT250056-O4.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: RT250056-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichterin lic. iur. N. Jeker 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Müller

Beschluss vom 13. Juni2025

in Sachen

A._____,

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer

gegen

B._____,

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen eine Verfügung und ein Urteil des Einzelgerichts im 

summarischen Verfahren am Bezirksgericht Affoltern vom 3. März 2025 

(EB240155-A)

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Nach Einsicht in das Urteil der Vorinstanz vom 3. März 2025, worin sie der Ge-

suchstellerin in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes Bonstetten ZH (Zah-

lungsbefehl vom 12. November 2024) definitive Rechtsöffnung für Fr. 2'658.05 

nebst Zins zu 8.3% seit 12. August 2024 erteilte (Urk. 8 S. 7 = Urk. 14 S. 7),

nach  Einsicht  in  die  dagegen  erhobene  Beschwerde  des  Gesuchsgegners  vom 

28. März 2025 (Urk. 13),

unter Hinweis auf die Verfügung vom 4. April 2025, mit welcher dem Gesuchsgeg-

ner eine Frist von 10 Tagen zur Leistung eines Vorschusses von Fr. 450.– für die 

Gerichtskosten  des  Beschwerdeverfahrens  angesetzt  wurde  (Urk.  17;  zugestellt 

am 5. März 2025),

unter weiterem Hinweis auf die Verfügung vom 20. Mai 2025, mit welcher ihm eine 

nicht erstreckbare Nachfrist von 5 Tagen zur Leistung des Vorschusses angesetzt 

(Urk. 18) und welche dem Obergericht mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert 

wurde (Urk. 19),

da der Gesuchsgegner den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innert der am 

4. Juni  2025  abgelaufenen  Nachfrist  nicht  geleistet  hat,  weshalb  androhungsge-

mäss (Urk. 17 und Urk. 18, je Dispositivziffer 1) auf die Beschwerde nicht einzutre-

ten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO), woran auch der Rückzug der Betreibung durch die 

Gesuchstellerin nichts ändert,

da die – nach Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG zu bemessenden – Ge-

richtskosten  des  Beschwerdeverfahrens  ausgangsgemäss  dem  Gesuchsgegner 

aufzuerlegen und für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zu-

zusprechen sind (vgl. Art. 106 Abs. 1 und Art. 95 Abs. 3 ZPO),

wird beschlossen:

1.

2.

Auf die Beschwerde des Gesuchsgegners wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 450.– festgesetzt.

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3.

Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsgegner 

auferlegt.

4.

5.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche  Mitteilung  an  die  Parteien,  an  die  Gesuchstellerin  unter  Beilage 

einer Kopie von Urk. 13-15/6, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs-

schein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30  Tagen  von  der  Zustellung  an  beim  Schweizerischen  Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies  ist  ein  Endentscheid  im  Sinne  von  Art.  90  BGG.  Es  handelt  sich  um  eine 
vermögensrechtliche  Angelegenheit.  Der  Streitwert  beträgt  Fr. 2'658.05.–.  Die  Be-
schwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fris-
tenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 13. Juni 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Müller

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