# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 26fd93bd-c25a-55c4-a49d-4a7d9bd89bc8
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-10
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 10.02.2025 ZR1 2024 53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2024-53_2025-02-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 10. Februar 2025

Referenz ZR1 24 53

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Schmid Christoffel und Michael Dürst
Gabriel, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Ralph Schiltknecht
Schiltknecht Rechtsanwälte, Postfach, Rain 53, 5001 Aarau 1

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin

in Sachen

C._____

Gegenstand Regelung des persönlichen Verkehrs etc.

Anfechtungsobj. Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
Graubünden, Zweigstelle Prättigau/Davos, vom 23. April 2024, 
mitgeteilt am 24. April 2024

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Sachverhalt

A. C._____ (nachfolgend: C._____), geboren am _____ 2022, ist das Kind von 
B._____ und A._____. Die Eltern sind nicht miteinander verheiratet und leben 
getrennt. Am 25. Juli 2022 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
Graubünden, Zweigstelle Nordbünden (nachfolgend: KESB Nordbünden), für 
C._____ eine Erziehungsbeistandschaft und eine Beistandschaft mit besonderen 
Befugnissen.

B. Die Mutter brachte C._____ am 18. August 2022 freiwillig bei der 
Pflegefamilie D._____ in E._____ unter. A._____ anerkannte C._____ am 
18. Oktober 2022 als seine Tochter. 

C. Mit Entscheid vom 5. April 2023 sprach die KESB Nordbünden den Eltern die 
gemeinsame elterliche Sorge über C._____ zu, entzog ihnen indes das 
Aufenthaltsbestimmungsrecht über das Kind und brachte C._____ behördlich bei 
D._____ unter.

D. Aufgrund des mit der Unterbringung bei der Pflegefamilie in E._____ 
einhergehenden Wohnsitzwechsels gelangte die KESB Nordbünden mit einem 
Ersuchen um Übernahme der Kindesschutzmassnahme an die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, Zweigstelle Prättigau/Davos 
(nachfolgend: KESB Prättigau/Davos). Die KESB Prättigau/Davos übernahm die für 
C._____ errichtete Kindesschutzmassnahme per 1. September 2023 und setzte als 
Beistandsperson neu F._____ (Berufsbeistandschaft Prättigau/Davos) ein.

E. Nachdem der Vater bei der KESB Prättigau/Davos die Zuteilung der 
alleinigen Obhut über C._____ beantragte, eröffnete diese am 21. September 2023 
ein Abklärungsverfahren. Ein Erstgespräch des instruierenden Behördenmitglieds 
mit dem Vater fand im Beisein von dessen Rechtsvertreter am 16. Oktober 2023 
statt. Im Anschluss an das Gespräch liess der Vater mitteilen, dass er seinen Antrag 
betreffend Obhutszuteilung vorläufig zurückziehe. Stattdessen beantragte er die 
Neuregelung und Erweiterung des persönlichen Verkehrs mit C._____.

F. Die Sozialpädagogische Familienbegleitung J._____ empfahl in ihrem 
Verlaufsbericht zur Besuchsrechtsbegleitung vom 7. Dezember 2023, das bisherige 
Besuchsrecht beizubehalten.

G. Am 15. Dezember 2023 teilte die K._____ (nachfolgend: K._____) der KESB 
Prättigau/Davos mit, dass sie das Pflegeverhältnis rund um C._____ als 
Familienplatzierungsorganisation im Januar 2024 übernehmen werde. Zudem 

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wurde in Aussicht gestellt, dass die bisherige Intensität der wöchentlichen Besuche 
im Umfang von vier Stunden nicht übernommen werden könne. Dies aufgrund 
fachlicher Überlegungen und mit Blick auf die Mitarbeiterressourcen.

H. Die Beiständin F._____ unterbreitete der KESB Prättigau/Davos in der Folge 
einen Antrag auf behördliche Festsetzung des Besuchsrechts und Anpassung der 
Aufgaben der Beistandsperson.

I. Die K._____ wurde von der KESB Prättigau/Davos beauftragt, eine fachliche 
Einschätzung zu der von ihr empfohlenen Besuchsrechtsumsetzung zu formulieren. 
Konkret lautete die Empfehlung der K._____, zunächst die Dauer des 
Besuchsrechts von wöchentlich vier Stunden (zwei monatliche Besuche für jedes 
Elternteil) auf wöchentlich zwei bis zweieinhalb Stunden zu reduzieren. 
Längerfristiges Ziel sei eine Reduktion der Besuche auf insgesamt zwei monatliche 
Besuche von zwei bis zweieinhalb Stunden.

J. Die KESB Prättigau/Davos hörte den Vater von C._____ am 6. März 2024 
zur Festsetzung des persönlichen Verkehrs und zur Anpassung der Beistandschaft 
an. Die Anhörung der Mutter erfolgte am 25. März 2024.

K. Am 23. April 2024 entschied die KESB Prättigau/Davos was folgt:

1. Der persönliche Verkehr zwischen C._____ und A._____ (Vater) sowie 
zwischen C._____ und B._____ (Mutter) wird mit Wirkung per 
01.05.2024 wie folgt geregelt:

a. A._____ und B._____ sind berechtigt, C._____ jede zweite Woche 
für 2 – 2.5 Stunden auf eigene Kosten zu besuchen;

b. die Besuche finden vorerst durch die 
Fremdplatzierungsorganisation begleitet statt;

c. die Besuche können in Absprache mit der Beistandsperson und der 
Fremdplatzierungsorganisation im Interesse des Kindes auch 
unbegleitet stattfinden und auf die Dauer von 4 – 6 Stunden pro 
Besuch ausgeweitet werden;

d. Bei ernster Erkrankung von C._____ entfällt das Besuchsrecht, bei 
leichteren Erkrankungen (Schnupfen, Husten, erhöhte Temperatur 
usw.) hingegen nicht;

e. die Auswertung betreffend Verlauf der Besuchskontakte erfolgt 
zwischen der Beistandsperson, der Fremdplatzierungsorganisation 
und den Eltern; 

f. sind sich die Beteiligten einig, kann der festgelegte persönliche 
Verkehr im Interesse von C._____ erweitert oder abgeändert 
werden;

g. spätestens bei Eintritt von C._____ in den Kindergarten ist das 
Besuchsrecht durch die Beistandsperson mit den Eltern 
einvernehmlich an die neuen Verhältnisse anzupassen;

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h. sollte keine Einigkeit erreicht werden können, hat die 
Beistandsperson einen begründeten Antrag zur behördlichen 
Anpassung des Besuchsrechts an die KESB einzureichen.

2. Die für C._____ bestehende Beistandschaft gemäss Entscheid der 
Zweigstelle Nordbünden vom 25.07.2022 wird vorbehältlich der 
Vollstreckbarkeit dieses Entscheids per 01.05.2024 wie folgt erweitert: 
Die Verwaltung des Kindesvermögens von C._____ wird der 
Beistandsperson übertragen (Art. 325 ZGB).

3. Im Rahmen der Verwaltung des Kindesvermögens:

a. erhält die Beistandsperson die Aufgabe und Kompetenz das 
Kindesvermögen (Art. 325 Abs. 1 ZGB) sowie die Erträge und die 
für den Verbrauch bestimmten oder freigegebenen Beträge des 
Kindesvermögens (Art. 325 Abs. 3 ZGB) von C._____ nach den 
gesetzlichen Bestimmungen sorgfältig zu verwalten;

b. wird die elterliche Sorge der Eltern von C._____ im Bereich der 
Aufgaben und Kompetenzen der Beistandsperson gemäss lit. a 
beschränkt.

4. Zum Inhalt der angepassten Massnahme per 01.05.2024 wird 
festgestellt, was folgt:

Die Beistandsperson hat die Aufgaben und Kompetenzen:

a. Die Eltern und C._____ im Rahmen der Erziehungsbeistandschaft 
(Art. 308 Abs. 1 ZGB) angemessen zu beraten und zu 
unterstützen, insbesondere in den Bereichen Betreuung, 
Persönlichkeitsentwicklung, angemessene Erziehungsmethoden, 
gesundheitliche Entwicklung, Schule und Ausbildung, Förderung 
von Begabungen und Interessen.

b. Im Rahmen einer Beistandschaft mit besonderen Befugnissen 
(Art. 308 Abs. 2 ZGB):

1. die Eltern von C._____ in folgenden Bereichen nötigenfalls zu 
vertreten:

a. Betreuung/Wohnen inkl. Sicherstellung der Finanzierung

b. Geltendmachen von Sozialversicherungsansprüchen

c. medizinische Behandlung/Betreuung

2. den Unterhalt zu regeln;

3. einen allenfalls aussergerichtlich abgeschlossenen 
Unterhaltsvertrag der KESB zur Genehmigung einzureichen 
(Art. 287 ZGB);

4. die sorgeberechtigten Eltern bei der Regelung und Ausübung 
des persönlichen Verkehrs zu beraten und zu unterstützen;

5. sämtlichen an der Betreuung und Förderung von C._____ 
Beteiligten als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen, mit 
diesen in Kontakt zu treten und sich mit ihnen auszutauschen.

c. Im Rahmen einer Beistandschaft zur Verwaltung des 
Kindesvermögens (Art. 325 ZGB):

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1. erhält die Beistandsperson die Aufgabe und Kompetenz das 
Kindesvermögen (Art. 325 Abs. 1 ZGB) sowie die Erträge und 
die für den Verbrauch bestimmten oder freigegebenen 
Beträge des Kindesvermögens (Art. 325 Abs. 3 ZGB) von 
C._____ nach den gesetzlichen Bestimmungen sorgfältig zu 
verwalten;

2. wird die elterliche Sorge der Eltern von C._____ im Bereich 
der Aufgaben und Kompetenzen der Beistandsperson gemäss 
lit. a beschränkt.

d. Die Beistandsperson wird betreffend Wahrung der 
Unterhaltsansprüche zur Prozessführung (Art. 416 Abs. 1 Ziff. 9 
ZGB) ermächtigt und ist berechtigt, einen Rechtsanwalt oder eine 
Rechtsanwältin mit der Führung des Prozesses zu betrauen 
(Substitutionsrecht).

5. Die Beistandsperson wird aufgefordert, unverzüglich nach Erhalt der 
neuen Ernennungsurkunde:

a. sich die zur Erfüllung der Aufgaben nötigen Kenntnisse zu 
verschaffen;

b. ein Betriebskonto zu eröffnen bzw. zu bezeichnen, über das 
grundsätzlich sämtliche Einnahmen und Ausgaben abgewickelt 
werden, und die KESB zusammen mit der Einreichung des 
Inventars über die Eröffnung zu informieren;

c. in Zusammenarbeit mit der KESB per 01.05.2024 ein Inventar über 
sämtliche zu verwaltenden Vermögenswerte aufzunehmen und 
dieses zusammen mit einem Budget, das über die mutmasslichen 
Einnahmen und Ausgaben Auskunft gibt, spätestens zwei Monate 
nach Erhalt der Ernennungsurkunde zur Genehmigung 
einzureichen;

d. bei Banken und Versicherungen bestehende Vollmachten, 
Daueraufträge, Lastschriftverfahren, Kontokarten, E-Banking-
Verträge etc. zu prüfen und nötigenfalls zu widerrufen;

e. Bargeld, Wertgegenstände und wichtige Dokumente sicher 
aufzubewahren.

6. Die laufende Berichtsperiode wird beibehalten. Die Beistandsperson ist 
gehalten:

a. der KESB jährlich (erstmals per 31.08.2024) die Rechnung samt 
Belegen sowie einen schriftlichen Rechenschaftsbericht 
(Ausführungen über die Rechnungsführung und 
Vermögensentwicklung, die Lage von C._____ und die Ausübung 
der Beistandschaft, Ausblick mit Empfehlungen) und ein aktuelles 
Budget einzureichen;

b. bei Hinweisen auf massgebliche Veränderungen der 
Lebensumstände von C._____ während der Rechenschaftsperiode 
die KESB mit einem Bericht zu informieren und allenfalls ein 
geeignetes Vorgehen zu empfehlen.

7. F._____ (Berufsbeistandschaft Prättigau/Davos) wird als Beiständin 
von C._____ bestätigt.

8. Betreffend Verfahrenskosten wird verfügt:

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a. Die Kosten im Verfahren "Regelung persönlicher Verkehr / 
Anpassung Massnahme" werden auf Fr. 550.— festgesetzt.

b. Auf die Erhebung der Verfahrenskosten wird verzichtet.

9. [Rechtsmittelbelehrung] Die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde 
wird entzogen, wovon der Kostenpunkt ausgenommen wird (Art. 450c 
ZGB).

10. [Mitteilung]

L. Dagegen erhob der Vater A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 
27. April 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden und stellte 
folgende Rechtsbegehren: 

Das Besuchsrecht ist superprovisorisch wie bis anhin 2 treffen a 4 Stunden pro 
Monat pro Elternteil an Wochenende festzulegen und durch die J._____ 
begleitet werden.

Den Empfehlungen der J._____, das Besuchsrecht auszuweiten und die 
Besuche bei den Eltern zu Hause durchzuführen, ist stattzugeben.

Die K._____ ist vom Fall abzuziehen und es soll wieder die J._____ eingesetzt 
werden.

Der Wechsel zur K._____ ist beschwerdefähig zu begründen.

Die Ferienmenge pro der Pflegefamilie ist zu Regeln.

Die elektronischen Speichermedien der KESB Davos sind zu beschlagnahmen 
und dataforensisch zu untersuchen. Es ist zu Prüfen ob G._____ die 
Gesprächsprotokolle nachträglich bearbeitet und verfälscht hat.

G._____ ist wegen Datenschutzverstössen zu sanktionieren.

Die Pflegefamilie ist wegen Datenschutzverstössen zu sanktionieren.

Es ist zu prüfen ob die Veröffentlichung von intimen Bildern von C._____ 
strafrechtlich verfolgt werden muss.

Es ist zu klären, ob Behördemitglieder, Beistandsperson und die Pflegefamilie 
sich persönlich kennen. Sollte dadurch Interessenkonflikte bestehen sind die 
nötigen Massnahmen zu ergreifen.

Sollte das Pflegegeld im Verfahren Aktenzeichen: ZK1 24 29 angepasst werden 
müssen ist G._____ von der Kesb Davos wegen eventuellem Amtsmissbrauch 
und ungetreuer Amtsführung strafrechtlich zu verfolgen.

Damit das Kindesvermögen nach geltendem Recht korrekt Verwaltet wird ist 
mir die alleinige Verwaltung der Finanzen zu erteilen.

Die Obhut ist A._____ zu erteilen.

M. Mit Eingabe vom 24. Mai 2024 äusserte sich der Beschwerdeführer erneut 
und legte weitere Unterlagen ins Recht.

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N. Die KESB Prättigau/Davos beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 
2024 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne.

O. Dem Beschwerdeführer wurde für das vorliegende Beschwerdeverfahren auf 
sein Gesuch hin die unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne einer unentgeltlichen 
Rechtsvertretung gewährt und es wurde Rechtsanwalt Ralph Schiltknecht als sein 
Rechtsvertreter eingesetzt (Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden 
ZK1 24 170 vom 4. Oktober 2024).

P. Die mit Beschwerde vom 27. April 2024 gestellten Rechtsbegehren liess der 
Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. November 2024 abändern:

1. In Abänderung der Begehren der Beschwerde vom 27. April 2024 sei 
die Ziff. 1 des Erkenntnisses des Entscheides der KESB Graubünden, 
Zweigstelle Prattigau/Davos, vom 23. April 2024 aufzuheben und wie 
folgt neu zu fassen:

a. A._____ wird berechtigt erklärt, C._____, geb. am _____ 2022, 
jedes 2. Wochenende am Samstag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr 
auf eigene Kosten unbegleitet mit oder zu sich auf Besuch zu 
nehmen.

b. Nach drei Monaten der Besuchsrechtsausübung erfolgt zwischen 
der Beistandsperson, der FPO und den Kindeseltern eine 
Auswertung über den Verlauf des Besuchsrechts. Die Besuche 
können in Absprache mit der Beistandsperson und der FPO im 
Interesse des Kindes ausgeweitet oder anders abgeändert werden.

c. Bei ernster Erkrankung des Kindes oder von A._____ entfällt das 
Besuchsrecht, wird aber in Absprache mit der Beistandsperson und 
der Fremdplatzierungsorganisation nachgeholt. Bei leichter 
Erkrankung (Schnupfen, Husten, erhöhte Temperatur etc.) wird es 
durchgeführt.

d. Spätestens mit Eintritt des Kindes in den Kindergarten ist das 
Besuchsrecht durch die Beistandsperson mit den Eltern 
anzupassen.

e. Wenn zwischen den Beteiligten keine Einigung erzielt wird, hat die 
Beistandsperson einen begründeten Antrag auf Anpassung des 
Besuchsrechts an die KESB einzureichen.

2. Die Beistandschaft sei nicht um die Vermögensverwaltung zu erweitern. 
Die Vermögensverwaltung von C._____ sei dem Beschwerdeführer zu 
übertragen. In diesem Sinne sei die Ziff. 2 des Erkenntnisses des 
Entscheides der KESB Graubünden, Zweigstelle Prättigau/Davos, vom 
23. April 2024 ersatzlos aufzuheben.

3. Eventualiter sei die Sache zur Einholung eines 
Sachverständigengutachtens betr. die Frage des Besuchsrechts des 
Kindesvaters und zur Neubeurteilung an die KESB zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.

Q. Die Mutter B._____ liess sich nicht vernehmen.

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R. Am 1. Januar 2025 ist im Kanton Graubünden die Totalrevision des 
Gerichtsorganisationsgesetzes vom 14. Juni 2022 (GOG; BR 173.000) 
vollumfänglich in Kraft getreten. Auf dieses Datum hin sind das Kantons- und das 
Verwaltungsgericht zum Obergericht des Kantons Graubünden zusammengelegt 
worden. Die hängigen Verfahren des Kantonsgerichts sind per 1. Januar 2025 auf 
das Obergericht übertragen worden (Art. 122 Abs. 5 GOG). Infolgedessen hat die 
ursprüngliche Verfahrensnummer ZK1 24 53 zu ZR1 24 53 geändert. Die 
Verfahrensparteien sind hierüber in Kenntnis gesetzt worden.

S. Die Verfahrensakten der Kindesschutzbehörde sind beigezogen worden. 
Von der KESB Prättigau/Davos ebenfalls eingereicht worden sind die vom 
Vorsitzenden der I. Zivilkammer angeforderten Akten betreffend den Zeitraum vom 
19. Mai 2024 bis 26. November 2024. Die Sache ist spruchreif.

Erwägungen

1. Eintreten

1.1. Gegen Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde kann gestützt auf 
Art. 450 Abs. 1 ZGB beim zuständigen Gericht Beschwerde erhoben werden. Dies 
gilt auf auch für Entscheide in Kindesschutzverfahren (Art. 314 Abs. 1 ZGB). Das 
Obergericht des Kantons Graubünden ist die einzige kantonale Beschwerdeinstanz 
(Art. 60 Abs. 1 EGzZGB [BR 210.100]). Über Beschwerden im Erwachsenen- und 
Kindesschutzrecht entscheidet die Erste zivilrechtliche Kammer des Obergerichts 
(Art. 9 Abs. 1 lit. a OGV [BR 173.010]). Der vorliegend angefochtene Entscheid der 
KESB Prättigau/Davos vom 23. April 2024, mitgeteilt am 24. April 2024, betreffend 
die Regelung des persönlichen Verkehrs, ist der Beschwerde im Sinne von Art. 450 
Abs. 1 ZGB zugänglich (act. B.1). 

1.2. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Mitteilung des Entscheids schriftlich 
und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 450b Abs. 1 i.V.m. 
Art. 450 Abs. 3 ZGB), wobei in formeller Hinsicht namentlich bei Laienbeschwerden 
keine überhöhten Anforderungen an Begründung und Form gestellt werden. 
Hinreichend ist ein von einer betroffenen urteilsfähigen Person unterzeichnetes 
Schreiben, aus dem das Anfechtungsobjekt ersichtlich ist und kurz hevorgeht, 
warum sie mit der getroffenen Anordnung ganz oder teilweise nicht einverstanden 
ist (vgl. Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Änderung des Schweizerischen 
Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht], BBl 2006 
7085 Ziff. 2.3.3; DROESE, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 450 ZGB N. 42). Die vom 27. April 2024 

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datierende Beschwerde gegen den Entscheid vom 23. April 2024 wurde fristgerecht 
erhoben und genügt im Übrigen den formellen Vorgaben. Anzufügen ist, dass die 
mit Stellungnahme vom 18. November 2024 vorgenommene Abänderung der 
Rechtsbegehren zulässig ist, da die abgeänderten Rechtsbegehren inhaltlich nicht 
über die ursprünglich mit der Laienbeschwerde gestellten Rechtsbegehren 
hinausgehen (act. A.1), es sich also um Präzisierungen handelt.

1.3. Die Aufzählung in Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1-3 ZGB regelt die 
Beschwerdebefugnis abschliessend. Zur Beschwerde legitimiert sind die am 
Verfahren beteiligten Personen und damit in erster Linie die von der behördlichen 
Massnahme unmittelbar betroffenen natürlichen Personen (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 
ZGB; DROESE, a.a.O., Art. 450 ZGB N. 26a, 29 m.H.a. Urteile des Bundesgerichts 
5A_721/2019 vom 8. Mai 2020 E. 2.2, 5A_765/2015 vom 23. November 2015 
E. 2.2.3). Dazu zählen im Kindesschutzverfahren neben dem Kind selbst in aller 
Regel auch die Eltern (Urteil des Bundesgerichts 5A_979/2013 vom 28. März 2014 
E. 6). Vorliegend tritt der Vater als Beschwerdeführer auf. Er ist durch den 
angefochtenen Entscheid betroffen und daher als Verfahrensbeteiligter im Sinne 
von Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB ohne Weiteres beschwerdelegitimiert. Auf die 
Beschwerde ist einzutreten.

1.4. Für das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz gelten primär die 
die Art. 450 ff. ZGB. Sofern weder das ZGB noch das kantonale EGzZGB eine 
Regelung enthalten, kommen die Bestimmungen der ZPO sinngemäss zur 
Anwendung (Art. 450f ZGB). Das EGzZGB bestimmt in Art. 60 Abs. 5 EGzZGB, 
dass die Regelungen für die zivilprozessuale Berufung sinngemäss gelten, soweit 
das übergeordnete Recht nichts Anderes vorsieht. Demnach kann die 
Rechtsmittelinstanz gemäss Art. 316 Abs. 1 ZPO aufgrund der Akten und ohne 
Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung entscheiden. Ferner sind im 
Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz die allgemeinen 
Verfahrensgrundsätze des erstinstanzlichen Verfahrens zu beachten (Art. 443 ff. 
ZGB), soweit das Gesetz in den Art. 450 ff. ZGB keine abweichenden Vorschriften 
enthält (vgl. DROESE, a.a.O., Art. 450 ZGB N. 13). Dies gilt namentlich für die in 
Art. 446 ZGB verankerte uneingeschränkte Untersuchungs- und Offizialmaxime und 
das an gleicher Stelle festgeschriebene Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes 
wegen. Der Anwendungsbereich dieser zentralen Verfahrensgrundsätze bezieht 
sich auf sämtliche Verfahren vor der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und 
erstreckt sich nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses auch auf die 
Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz (MARANTA, in: 

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Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, 
Art. 446 ZGB N. 1 f.).

1.5. Mit der Beschwerde können gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB 
Rechtsverletzungen (Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts (Ziff. 2) und die Unangemessenheit (Ziff. 3) gerügt 
werden. Die Beschwerde ist ein vollkommenes Rechtsmittel, womit das 
erstinstanzliche Urteil in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend überprüft 
werden kann (vgl. BBI 2006 7085; vgl. SCHMID, Erwachsenenschutz Kommentar, 
Zürich 2010, Art. 450a ZGB N. 1). Dennoch gilt das Rügeprinzip gemäss Art. 450a 
Abs. 1 ZGB, welches die nach Art. 446 ZGB geltende Untersuchungs- und 
Offizialmaxime insoweit relativiert, als eine Überprüfung des erstinstanzlichen 
Entscheids eine förmliche Beschwerde voraussetzt und sich die Beschwerdeinstanz 
folglich primär auf die geltend gemachten Rügen und Anträge konzentriert (vgl. 
DROESE, a.a.O., Art. 450a ZGB N. 4 f.).

2. Dauer der Besuche

2.1. Mit der durch die Kindesschutzbehörde angeordneten Frequenz der 
Besuche, mit zwei Besuchen pro Monat, zeigt sich der Beschwerdeführer 
einverstanden (act. A.1; A.4). Jedoch soll die Dauer der Besuche von ursprünglich 
vier Stunden beibehalten werden. Daher beantragt der Beschwerdeführer (in 
Abänderung seiner ursprünglich in der Beschwerde formulierten Rechtsbegehren), 
Dispositivziffer 1 des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben und neu zu fassen. 
Der Vater sei zu berechtigen, C._____ an jedem zweiten Wochenende am 
Samstag, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr, auf eigene Kosten unbegleitet mit oder zu 
sich auf Besuch zu nehmen. Seinen Antrag begründend führt der Beschwerdeführer 
aus, es sei von keinen konkreten Nachteilen berichtet worden, die sich für das Kind 
aus dem ursprünglichen Besuchsrechtsumfang von jeweils vier Stunden ergeben 
hätten. Wohl habe die KESB für ihren Entscheid die Stellungnahme der involvierten 
Fachstellen und Fachpersonen eingeholt. Es ergebe sich aber nicht aus dem 
Entscheid, dass sie zur Frage des Besuchsrechts und zum Entzug des 
Aufenthaltsbestimmungsrechts ein Sachverständigengutachten eingeholt habe. Die 
beiden Arztberichte der Klinik A._____ vom 30. Dezember 2022 und der Bericht der 
den Beschwerdeführer behandelnden Psychiaterin Dr. med. H._____ genügten 
hierfür nicht; insbesondere auch daher nicht, weil es eines unabhängigen 
Expertengutachtens bedürfe. Ausserdem sei Dr. H._____ von der KESB nicht 
ausdrücklich zum (unbegleiteten bzw. begleiteten) Besuchsrecht und den 
Auswirkungen der Krankheit des Beschwerdeführers auf das Wohl des Kindes und 

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die Ausübung des Besuchsrechts gefragt worden. Der Beschwerdeführer rügt eine 
unvollständige Feststellung des Sachverhalts (act. A.4, Rz. 9, 17).

2.2. Das Besuchsrecht von Eltern und Kindern ist in Art. 273 Abs. 1 ZGB geregelt. 
Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht und das minderjährige 
Kind haben gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Verkehr. Das 
Recht auf persönlichen Verkehr ist nicht nur verfassungsmässig durch das 
Grundrecht auf Privat- und Familienleben (Art. 13 Abs. 1 BV) geschützt. Es ist auch 
vom Schutzbereich des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss 
Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 
4. November 1950 (EMRK; SR 0.101) erfasst. Auf internationaler Ebene sieht Art. 9 
Abs. 3 des für die Schweiz bindenden Übereinkommens über die Rechte des 
Kindes vom 20. November 1989 (SR 0.107) explizit vor, dass die Vertragsstaaten 
das Recht des Kindes achten, das von einem oder beiden Elternteilen getrennt ist, 
regelmässige persönliche Beziehungen und unmittelbare Kontakte zu beiden 
Elternteilen zu pflegen, soweit dies nicht dem Wohl des Kindes widerspricht. 
Grundsätzlich haben Eltern und Kind Anspruch auf persönliche, direkte und private 
Kontakte, auch bei einer Fremdplatzierung des Kindes (SCHWENZER/COTTIER, in: 
Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, 
Art. 273 N. 1). Beim Anspruch auf persönlichen Verkehr handelt es sich um ein 
gegenseitiges Pflichtrecht, das in erster Linie dem Interesse des Kindes dient (vgl. 
BGE 122 III 404 E. 3a, 120 II 229 E. 3b/aa je m.w.H.). Das Bundesgericht betont in 
konstanter Rechtsprechung, dass das Kindeswohl oberste Richtschnur für die 
Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs bildet (vgl. BGE 131 III 209 E. 5, 
130 III 585 E. 2.1). Das Gericht hat sich deshalb in erster Linie an den Bedürfnissen 
des Kindes zu orientieren; die Interessen der Eltern haben hinter dem vorrangig 
massgebenden Kindeswohl zurückzutreten (BGE 130 III 585 E. 2.1 m.w.H.). In 
diesem Sinn hat auch der persönliche Verkehr zum Zweck, die positive Entwicklung 
des Kindes zu gewährleisten und zu fördern. In der Entwicklung des Kindes sind 
seine Beziehungen zu beiden Elternteilen wichtig, da sie bei seiner Identitätsfindung 
eine entscheidende Rolle spielen können (BGE 131 III 209 E. 4, 123 III 445 E. 3c). 
Generell haben Kindesschutzmassnahmen dem Verhältnismässigkeitsprinzip zu 
genügen (Art. 389 Abs. 2 ZGB). Vorzug zu geben ist möglichst milden Massnahmen 
in einem möglichst frühen Stadium (Prävention), die überdies zur Erreichung ihres 
Ziels erforderlich sein müssen (Subsidiarität). Anzuordnen ist immer nur die 
mildeste Erfolg versprechende Massnahme (Proportionalität) die ausserdem die 
elterlichen Bemühungen nicht ersetzt, sondern ergänzt (Komplementarität, 
eingehender zu den Prinzipien des Kindesschutzes: BREITSCHMID, in: 

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Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, 
Art. 307 N. 4).

2.3. Im September und Oktober 2022 besuchte die Mutter C._____ jeweils zwei 
Mal für eine Dauer von vier Stunden, wobei sie von der J._____ begleitet wurde. Ab 
November 2022 besuchten der Vater und die Mutter ihre Tochter 
abwechslungsweise je einmal pro Monat, auch für eine Dauer von jeweils vier 
Stunden. Ab März 2023 fanden die begleiteten Besuche mit den Eltern sodann 
weiterhin alternierend, jedoch häufiger statt, nämlich wöchentlich und weiterhin für 
vier Stunden. In ihrem Verlaufsbericht vom 7. Dezember 2023 empfahl die J._____, 
die Besuche sowohl bei der Mutter wie auch beim Vater weiterhin zu begleiten. Je 
nach Befindlichkeit der Eltern könnten die Besuche zeitweise auch unbegleitet 
stattfinden. Weiter empfahl die J._____ die Durchführung von begleiteten Besuchen 
an den Wohnorten der Eltern. Nach einigen erfolgreichen Besuchen könnten diese 
auch nur noch punktuell begleitet werden (KESB-act. 57 S. 202).

2.4. Am 15. Dezember 2023 teilte die K._____ der KESB Prättigau/Davos mit, sie 
werde das Pflegeverhältnis von C._____ als Familienplatzierungsorganisation ab 
Januar 2024 übernehmen. Die bisherige Intensität der wöchentlichen Besuche im 
Umfang von vier Stunden könne nicht übernommen werden. Dies aufgrund 
fachlicher Überlegungen und mit Blick auf die Mitarbeiterressourcen. Die K._____ 
empfehle darum die Durchführung von zunächst wöchentlichen begleiteten 
Besuchen, alternierend durch Vater und Mutter, für eine Dauer von jeweils zwei bis 
zweieinhalb Stunden. Dies mit dem Ziel einer Reduktion auf zwei monatliche 
Besuche von derselben Dauer (KESB-act. 76). Die Beiständin unterstützte die 
Empfehlung der K._____ und unterbreitete der KESB Prättigau/Davos einen Antrag 
auf entsprechende Festlegung des Besuchsrechts (KESB-act. 63). Die KESB 
Prättigau/Davos folgte weder den Empfehlungen der J._____ noch jenen der 
K._____ vollumfänglich: Die Häufigkeit des Besuchsrechts wurde unverändert 
belassen. Jeder Elternteil wurde berechtigt, C._____ jede zweite Woche zu 
besuchen. Vorerst wurden weiterhin begleitete Besuche angeordnet und deren 
Dauer von vier auf zwei bis zweieinhalb Stunden gekürzt (act. B.1, Ziff. II.1 sowie 
Dispositivziffer 1). Behördlich festgeschrieben wurde demnach nicht der von Eltern 
und Kind bis dahin gelebte persönliche Verkehr, sondern ein in der Dauer 
reduziertes Besuchsrecht.

2.5. Wie erwähnt bildet das Kindeswohl bei der Ausgestaltung eines 
Besuchsrechts die oberste Richtschnur (E. 2.2, soeben). Das Kindeswohl ist 
allerdings ein unbestimmter Rechtsbegriff, den es bezogen auf den Einzelfall zu 
konkretisieren gilt, was neben einer Analyse des konkreten Sachverhalts auch eine 

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Vielzahl von Wertentscheidungen beinhaltet (Urteil des Bundesgerichts 
5A_290/2020 vom 8. Dezember 2020 E. 2.2). Für die Regelung von Häufigkeit und 
Dauer der Besuchskontakte ist in der Praxis in erster Linie das Alter des Kindes 
entscheidend. Die Bedürfnisse eines Kleinkindes entsprechen nicht denjenigen 
eines Jugendlichen (vgl. BGE 122 III 404 E. 3a m.w.H.). Das Besuchsrecht 
unterliegt vielmehr der gleichen Dynamik wie die Beziehung, deren Ausdruck es ist, 
und bedarf daher auch differenzierter Regelungen (BGE 120 II 229 E. 3b/aa). Für 
Kleinkinder erachtet das Bundesgericht häufige und kurze Besuchsintervalle ohne 
Übernachtungen als ideal (vgl. BGE 142 III 481 E. 2.8; aus jüngerer Zeit vgl. etwa 
Urteil des Bundesgerichts 5A_972/2023 vom 23. Mai 2024 E. 3.1.3). Aufgrund des 
kindlichen Zeitempfindens sollten in diesem Lebensalter einerseits die 
Trennungszeiten von der Hauptbezugsperson nicht allzu lang sein und anderseits 
die Besuche nicht länger als vierzehn Tage auseinander liegen (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_968/2016 vom 14. Juni 2017 E. 5.1 m.w.H.). Mithin entspricht 
ein Besuchsrecht von kurzer Dauer und ohne Übernachtung der für ein 
zweieinhalbjähriges Kind üblichen Praxis (Urteil des Bundesgerichts 5A_972/2023 
vom 23. Mai 2024 E. 3.1.3 m.H.). In Abweichung von dieser Rechtsprechung hat 
das Kantonsgericht in der Vergangenheit Übernachtungen für ein Kind auch bereits 
ab Vollendung des zweiten Altersjahres als zumutbar erachtet (vgl. Urteil des 
Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 15 152 vom 16. Februar 2016 E. 4.c). Für 
das vorliegende Verfahren gilt zu berücksichtigen, dass es um die Regelung des 
persönlichen Verkehrs eines fremdplatzierten Kindes geht. Dies im Unterschied zu 
den vorzitierten Verfahren, in denen jeweils der persönliche Verkehr zwischen 
einem nicht obhutsberechtigten Elternteil und dem Kind strittig war.

2.6. Aus Sicht der Kindesschutzbehörde ist die Reduktion des Besuchsrechts in 
zeitlicher Hinsicht vor allem aufgrund des Alters von C._____ angezeigt, um eine 
mögliche Überforderung bzw. Überlastung durch zu lange Besuchskontakte zu 
vermeiden. Die Besuchskontakte müssten so gestaltet werden, dass sie 
regelmässig stattfinden, für C._____ emotional verkraftbar sind und die 
anstehenden Entwicklungsschritte nicht behindern. Auch die Lehre und 
Rechtsprechung sei sich darin einig, dass kürzere aber häufigere Besuche bei 
Kleinkindern zu bevorzugen sind. Aktuell lägen kürzere aber regelmässigere 
Kontakte im Interesse von C._____ und seien zum Schutze ihres Wohls und ihrer 
gesunden Entwicklung angezeigt, so die KESB Prättigau/Davos (act. B.1, Ziff. II.1). 
Diese Ausführungen stehen im Gegensatz zur Empfehlung der J._____ (KESB-act. 
57 S. 202). Am 7. Dezember 2023 empfahl diese, die begleiteten Besuche 
fortzusetzen, je nach Befindlichkeit der Eltern zeitweise sogar unbegleitet. Zudem 
riet sie zur Durchführung begleiteter Besuche an den Wohnorten der Eltern. Nach 

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einigen erfolgreichen Besuchen könnten diese auch nur noch punktuell begleitet 
werden, so die J._____ (act. B.2; KESB-act. 44, 57). Weder wird im genannten 
Verlaufsbericht explizit erwähnt, dass C._____ sich während der vierstündigen 
Besuchskontakte oder im Nachhinein überfordert gezeigt hätte, noch werden 
andere Umstände dargetan, die darauf hindeuten würden. Auch die 
Kindesschutzbehörde scheint nicht davon auszugehen, dass die vierstündigen 
Besuche für C._____ grundsätzlich eine Überforderung bedeuten, führt sie doch 
aus, dass angesichts ihres Alters lediglich eine "mögliche" Überforderung bzw. 
Überlastung durch zu lange Besuchskontakte zu berücksichtigen sei (act. B.1, 
Ziff. II.1). Die K._____ machte in ihrer Stellungnahme vom 21. Februar 2024 
überwiegend Ausführungen generell-fachlicher Natur zu Besuchskontakten bei 
Pflegekindern, ohne vertieft auf die Umstände des vorliegenden Einzelfalls 
einzugehen (dazu passt auch der Titel der Stellungnahme: "Fachliche 
Argumentation Besuchsrecht", KESB-act. 46). Darin führte sie aus, dass die 
K._____ bei Kindern, die wie C._____ jünger als vier Jahre und in einer 
Langzeitunterbringung ohne geplante Rückführung platziert seien, einen bis zwei 
Besuche pro Monat für jeweils eine bis zwei Stunden im begleiteten Rahmen 
empfehle. Die Bindung von C._____ zur Pflegefamilie habe stattgefunden und sie 
erfahre dort einen verlässlichen Alltag, dafür brauche es weiterhin Zeit und Stabilität. 
Das bisherige Besuchsrecht von wöchentlich vier Stunden sei für das Alter des 
Kindes und den Auftrag der Elternkontakte zu hoch. Aus fachlicher Sicht sei eine 
gerechte Verteilung der Besuchszeiten dann gegeben, wenn der grössere Anteil der 
persönlichen Zumutung auf die Erwachsenen verteilt werde und Kindern als 
schwächstes und schutzbedürftigstes Glied in der Kette vor allem ein Anspruch auf 
innere Heilung und stabile Entwicklung zugestanden und eingeräumt werde. 
Kleinkinder könnten durch einen Umgebungswechsel und/oder durch das Fehlen 
der vertrauten Bezugsperson sehr verunsichert werden. Bis zum Alter von vier 
Jahren oder länger könnten sie zudem empfindlich reagieren, wenn sie die Nacht 
oder längere Besuchseinheiten nicht in ihrer gewohnten Umgebung und in der Nähe 
ihrer Hauptbezugsperson verbringen könnten. Zur Regulation ihres körperlichen 
Wohlbefindens und der psychischen Verfassung seien sie auf unmittelbar 
verfügbare, verlässliche und vertraute Bezugspersonen angewiesen. Die Häufigkeit 
der Besuchskontakte zu den Kindseltern müsse in den Alltag von C._____ integriert 
werden. Die Besuchskontakte hätten die Funktion und das Ziel, Verbindung 
aufzunehmen und wieder zu lösen. Die Beziehungsgestaltung von den Kindseltern 
zu C._____ sei nicht abhängig von der Quantität der Kontakte, sondern von ihrem 
Inhalt und dessen Qualität. Aufgrund der im Alter von C._____ entwicklungsbedingt 
kurzen Aufmerksamkeitsspannne gelte es, die Dauer der Besuchskontakte zu 
verkürzen (zum Ganzen KESB-act. 46). Konkrete Anhaltspunkte indessen, die 

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nebst den für das Kleinkindalter von C._____ allgemein geltenden Empfehlungen 
die wöchentlichen Besuche von vier Stunden zu lange erscheinen lassen, führt die 
Kindesschutzbehörde nicht ins Feld. Fast ausschliesslich abstrakte Empfehlungen 
können aber nicht genügen, denn die Festlegung des Besuchsrechts hat sich nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stets am Einzelfall zu orientieren (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 5A_290/2020 vom 8. Dezember 2020 E. 2.2). Die für die 
Konkretisierung des Kindeswohls von C._____ relevanten Umstände legt die KESB 
Prättigau/Davos nicht hinlänglich dar. Insbesondere ist ohne weitere Begründung 
nicht nachvollziehbar, weshalb ein wöchentlicher Besuch von vier Stunden für 
C._____ emotional nicht verkraftbar sein soll, ein zweistündiger Besuch dagegen 
schon. Mit ein Grund für die Reduktion der Besuche in zeitlicher Hinsicht scheint 
gewesen zu sein, dass sich die K._____ offenbar nicht bereit zeigte, die Besuche in 
Fortführung der bisherigen Regelung zu begleiten. Dies nicht nur aus fachlichen 
Überlegungen, sondern – wohl implizit mitentscheidend – auch aufgrund der 
Mitarbeiterressourcen der K._____ (vgl. das E-Mail der K._____ an das 
instruierende Behördenmitglied, KESB-act. 64). Zwar wird dies im Entscheid nicht 
explizit als Grund angeführt, doch sei angemerkt, dass jedenfalls fehlende 
personelle Ressourcen aufseiten der Familienplatzierungsorganisation für die 
zeitliche Bemessung des Kontaktrechts nicht ausschlaggebend sein können. 

2.7. Zufolge Fremdplatzierung von C._____ ist der persönliche Verkehr gleich für 
beide Elternteile zu regeln. Daher erscheint es geboten, den zur Festlegung eines 
im Kindeswohl liegenden Besuchsrechts relevanten Sachverhalt umfassend zu 
klären. Indem die KESB Prättigau/Davos eben dies unterliess, hat sie den 
Sachverhalt unvollständig festgestellt. Die Rüge des Beschwerdeführers ist 
stichhaltig. Der Entscheid der KESB Prättigau/Davos ist im Punkt der 
Besuchsrechtsdauer (Dispositivziffer 1.a und damit zusammenhängend 
Dispositivziffer 1.c) aufzuheben und an die Kindesschutzbehörde zur 
Neubeurteilung zurückzuweisen, verbunden mit der Anweisung, ein 
Sachverständigengutachten zur Klärung des für die Festlegung des Besuchsrechts 
massgeblichen Sachverhalts einzuholen. 

3. Begleitetes Besuchsrecht

3.1. Die Kindesschutzbehörde ordnete ein begleitetes Besuchsrecht an (act. B.1, 
Dispositivziffer 1.b). Auch hiergegen setzt sich der Beschwerdeführer zur Wehr. Die 
KESB Prättigau/Davos habe in ihrem Entscheid keine konkreten und gewichtigen 
Umstände dargetan, aus denen klar hervorgehe, dass die Ausübung des 
unbegleiteten Kontaktrechts durch den Beschwerdeführer an dessen Wohnort das 
Wohl des Kindes gefährde. Allein aus der gesundheitlichen Beeinträchtigung des 

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Beschwerdeführers und seinem damit zusammenhängenden Verhalten könne – 
wenn überhaupt – höchstens eine abstrakte Gefährdung des Kindes abgeleitet 
werden. Mit der durch die KESB zeitlich unbeschränkten Aufrechterhaltung des 
begleiteten Besuchsrechts werde das Verhältnismässigkeitsprinzip und das Recht 
des Beschwerdeführers auf uneingeschränkten persönlichen Verkehr mit seinem 
Kind nach Art. 274 Abs. 2 ZGB verletzt (act. A.4, Rz. 9). Gerügt wird also des 
Weiteren eine Rechtsverletzung.

3.2. Mit Art. 274 Abs. 2 ZGB ist eine gesetzliche Grundlage gegeben, welche die 
Möglichkeit zur Einschränkung des Rechts auf persönlichen Verkehr vorsieht. Den 
Eltern kann das Recht auf persönlichen Verkehr verweigert oder entzogen werden, 
wenn das Wohl des Kindes durch den persönlichen Verkehr gefährdet wird, die 
Eltern den persönlichen Verkehr pflichtwidrig ausüben, sich nicht ernsthaft um das 
Kind gekümmert haben oder andere wichtige Gründe vorliegen. Das begleitete 
Besuchsrecht bezweckt, der Gefährdung des Kindes wirksam zu begegnen, 
Krisensituationen zu entschärfen und Ängste abzubauen sowie Hilfestellungen für 
eine Verbesserung der Beziehungen zum Kind zu bieten und zwischen den Eltern 
zu vermitteln. Grundsätzlich stellt das begleitete Besuchsrecht eine 
Übergangslösung dar und ist daher nur für eine begrenzte Dauer anzuordnen; es 
scheidet aus, wenn von vornherein klar ist, dass die Besuche nicht innert 
absehbarer Zeit ohne Begleitung ausgeübt werden können (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 5A_848/2021, 5A_854/2021 vom 5. Mai 2022 E. 3.1, 5A_68/2020 
vom 2. September 2020 E. 3.2, je m.H. auf BGE 119 II 201 E. 3). Nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind auch für die Anordnung von begleiteten 
Besuchen konkrete Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls 
vorausgesetzt (Urteile des Bundesgerichts 5A_359/2022 vom 18. Oktober 2022 
E. 5.1.3, 5A_177/2022 vom 14. September 2022 E. 3.1.1, 5A_68/2020 vom 
2. September 2020 E. 3.2). Die abstrakte Gefahr eines schlechten Einflusses reicht 
nicht aus, um ein begleitetes Besuchsrecht einzuführen. Zu berücksichtigen ist, 
dass ein Besuch unter Aufsicht einer Begleitperson für die Beteiligten nicht 
denselben Wert hat, wie ein unbegleiteter. Entsprechend darf die Eingriffsschwelle 
beim begleiteten Besuchsrecht nicht tiefer angesetzt werden, als wenn es um die 
Verweigerung oder den Entzug des Rechts auf persönlichen Verkehr überhaupt 
ginge (BGE 122 III 404 E. 3c). Auch für das begleitete Besuchsrecht gilt, dass diese 
Massnahme zur Erreichung ihres Ziels erforderlich sein muss und immer nur die 
mildeste Erfolg versprechende Massnahme angeordnet werden darf (Urteile des 
Bundesgerichts 5A_932/2012 vom 5. März 2013 E. 5.1, 5A_968/2016 vom 14. Juni 
2017 E. 4.1).

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3.3. Das begleitete Besuchsrecht wurde zwar nur "vorerst", also fürs Erste, 
angeordnet. Dennoch wurde die Dauer der Begleitung nicht begrenzt (act. B.1, 
Dispositivziffer 1.b). Die KESB verwies in ihrer Begründung auf den Antrag der 
Beiständin, wonach die Besuche zum aktuellen Zeitpunkt zwingend begleitet 
durchgeführt werden müssten. Auch die K._____ führte an, dass laut 
Positionspapier der Interessengemeinschaft Dienstleistungsanbieter in der 
Familienpflege für Kinder unter vier Jahren ein Kontaktrecht von einer bis zwei 
Stunden monatlich im begleiteten Rahmen empfohlen werde (act. B.1, Ziff. II.1). Zu 
berücksichtigen ist, dass die (psychische und körperliche) Verletzlichkeit eines sehr 
kleinen Kindes offensichtlich ist. Von daher darf auch eine konkrete Gefährdung, 
der allerdings mit einer Begleitung beim Besuchsrecht begegnet werden kann, 
relativ rasch angenommen werden (Urteil des Bundesgerichts 5A_654/2019 vom 
14. Mai 2020 E. 3.4.2). Ferner beantragte der Vater selbst im Beschwerdeverfahren 
zunächst die Durchführung begleiteter Besuche (act. A.1). Im angefochtenen 
Entscheid hat die Kindesschutzbehörde das Besuchsrecht jedoch eingeschränkt, 
ohne die gemäss Art. 274 Abs. 2 ZGB notwendige Voraussetzung der 
Kindeswohlgefährdung überhaupt zu spezifizieren. Zusätzlich wurde zwar die 
Möglichkeit zur Durchführung unbegleiteter Besuche in Absprache mit der 
Beistandsperson und der Fremdplatzierungsorganisation festgeschrieben (act. B.1, 
Dispositivziffer 1.c). Demnach scheint die KESB Prättigau/Davos nicht davon 
ausgegangen zu sein, dass das Besuchsrecht nicht innert absehbarer Zeit ohne 
Begleitung ausgeübt werden kann. Vor diesem Hintergrund wäre eine Milderung 
des Eingriffs in das Recht auf persönlichen Verkehr durch Ausgestaltung der 
begleiteten Besuche als Übergangslösung von beschränkter Dauer zumindest zu 
prüfen gewesen (Grundsatz der Proportionalität von Kindesschutzmassnahmen). 
Dass dem das Kindeswohl nicht entgegensteht, kann aufgrund des wenig 
konkretisierten Sachverhalts nicht einfach ohne Weiteres gesagt werden. Auch in 
dieser Hinsicht erweist sich der Sachverhalt als nicht hinreichend konkretisiert, 
weswegen auch Dispositivziffer 1.b des angefochtenen Entscheids aufzuheben und 
an die Vorinstanz zur neuerlichen Entscheidung zurückzuweisen ist. Im Rahmen 
des Sachverständigengutachtens wird insbesondere zu klären sein, inwieweit die 
unbegleitete Durchführung des Besuchsrechts eine Gefährdung des Kindeswohls 
von C._____ bedeutet (vgl. dazu auch BGE 122 III 404 E. 3.c, wonach die 
Einholung eines Sachverständigenberichtes in der Regel unumgänglich ist, wenn 
ein Elternteil behauptet, unbegleitete Besuche beim grundsätzlich 
besuchsberechtigten Elternteil würden dem Kind schaden).

3.4. Zur Frage einer Rück- bzw. Umplatzierung von C._____ zum 
Beschwerdeführer ist anzumerken, dass bei der Beurteilung, ob eine 

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Fremdplatzierung aufrecht erhalten oder das Kind in die Obhut der Eltern 
zurückgegeben werden soll, zu prüfen ist, ob das Wohl des Kindes im Falle einer 
Rückkehr zu den Eltern gefährdet wäre. Wird mit der Rückkehr eine längere 
Fremdplatzierung beendet, so sind auch die Kriterien von Art. 310 Abs. 3 ZGB zu 
beachten (Urteil des Bundesgerichts 5A_318/2021 vom 19. Mai 2021 E. 3.1.1). Ob 
eine Rückplatzierung dem Kindeswohl entspricht, ist anhand einer 
Interessenabwägung festzustellen, wobei für die Rückplatzierung nicht dieselben 
Kriterien wie für den Obhutsentzug gelten. Entscheidend ist gemäss dem 
Bundesgericht, ob die seelische Verbindung zwischen Elternteil und Kind intakt ist 
und ob die Erziehungsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein eine 
Rückübertragung der Obhut rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 5A_736/2014 
vom 8. Januar 2015 E. 3.3; vgl. ebenso BREITSCHMID, a.a.O., Art. 310 ZGB N 24). 
Die Fremdplatzierung ist aufzuheben, wenn sie nicht mehr geboten (und daher nicht 
mehr verhältnismässig) ist, was eine regelmässige Überprüfung der Massnahme in 
analoger Anwendung von Art. 431 ZGB erfordert. Entsprechend dem Grundsatz der 
Subsidiarität von Kindesschutzmassnahmen darf eine Fremdplatzierung nicht 
länger andauern, als dies notwendig ist, die Rückkehr zu den Eltern aus Gründen 
des Kindeswohls also nicht angezeigt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_318/2021 vom 19. Mai 2021 E. 3.1.2; vgl. BREITSCHMID, a.a.O., N 15). Erst 
anhand der gutachterlichen Einschätzungen (insbesondere der 
Erziehungsfähigkeit) kann prognostiziert werden, ob die Ursachen für den Entzug 
des Aufenthaltsbestimmungsrechts behebbar sind sowie ob, wann und wie die 
Massnahme sinnvollerweise auf eine Wiedereinsetzung des Beschwerdeführers in 
seine Befugnisse zu richten ist. Klarzustellen ist jedoch, dass die Frage der Erteilung 
der Obhut an den Beschwerdeführer nicht Gegenstand des angefochtenen 
Entscheids bildete, zumal dieser den bei der KESB gestellten Antrag am 20. 
Oktober 2023 zurückzog. Insoweit der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde 
vom 27. April 2024 einen entsprechenden – mit der Eingabe vom 18. November 
2024 jedoch abgeändderten und hinfälligen – Antrag stellte, hätte darauf nicht 
eingetreten werden können.

4. Periodische Überprüfung des begleiteten Besuchsrechts

4.1. Der Beschwerdeführer moniert im Weiteren, dass die Anordnungen in 
Dispositivziffer 1 des Erkenntnisses den Anforderungen an einer periodischen 
Überprüfung des begleiteten Besuchsrechts nicht genügten. Es finde sich keine 
Bestimmung, wonach die KESB selbst periodisch die Notwendigkeit bzw. 
Abänderung des begleiteten Besuchsrechts vornehme. Sie dürfe dies nicht – wie im 
Entscheid vorgesehen – der Beistandsperson überlassen und nur bei Uneinigkeit 

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zwischen dieser und den Kindeseltern über die Weitergeltung bzw. Anpassung des 
begleiteten Besuchsrechts befinden. Auch diese Anordnung sei unrechtmässig und 
daher aufzuheben (act. A.4, Rz. 14). 

4.2. Weil das begleitete Besuchsrecht als Einschränkung des Rechts auf 
persönlichen Verkehr nach der Rechtsprechung a priori nur als Übergangslösung 
zu konzipieren ist, sprich in der Dauer zu begrenzen ist, ist deren periodische 
Überprüfung durch die Kindesschutzbehörde obsolet. Wenn aber die 
Kindesschutzbehörde das begleitete Besuchsrecht gerade nicht nur für einen 
überschaubaren Zeitraum, sondern bis auf Weiteres oder für eine längere Dauer 
anordnet, so hat sie dieses in Wahrung des Verhältnismässigkeitsprinzips 
zumindest periodisch zu überprüfen. Somit erweist sich die Beanstandung des 
Beschwerdeführers als begründet. Auch Dispositivziffern 1.e und 1.h sind 
aufzuheben. Kommt die KESB Prättigau/Davos nach der Vervollständigung des 
Sachverhalts zum Schluss, dass die Durchführung begleiteter Besuche für eine 
längere Zeitdauer erforderlich sein wird, so hat sie eine periodische Überprüfung 
dieser Anordnung vorzusehen. 

4.3. Zusammenfassend ist die Rüge betreffend Dispositivziffer 1 des 
angefochtenen begründet. Folglich ist die Dispositivziffer 1 des angefochtenen 
Entscheids aufzuheben und die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung und 
Neuentscheidung im Sinne der Erwägungen an die KESB Prättigau/Davos 
zurückzuweisen.

5. Vermögensverwaltung

5.1. Der Beschwerdeführer beantragt schliesslich, die Beistandschaft sei nicht um 
die Vermögensverwaltung zu erweitern, Dispositivziffer 2 des angefochtenen 
Entscheides sei ersatzlos aufzuheben. Stattdessen sei die Vermögensverwaltung 
dem Beschwerdeführer zu übertragen. Die zur Übertragung der 
Vermögensverwaltung im Sinne von Art. 325 ZGB erforderliche unmittelbare und 
konkrete Gefährdung des Kindesvermögens sei von der Kindesschutzbehörde in 
keiner Weise dargetan und glaubhaft gemacht worden, die Massnahme sei nicht 
verhältnismässig (act. A.4).

5.2. Die Art. 324 und 325 ZGB regeln den Schutz der vermögensrechtlichen 
Interessen des Kindes und dienen der Abwendung konkret drohender Gefahren 
(BREITSCHMID, a.a.O., Art. 324/325 N. 1). Ist die sorgfältige Verwaltung des 
Kindesvermögens nicht hinreichend gewährleistet, so trifft die Kindesschutzbehörde 
gemäss Art. 324 Abs. 1 ZGB die geeigneten Massnahmen zum Schutz desselben. 

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Die Kindesschutzbehörde überträgt die Verwaltung des Kindesvermögens einem 
Beistand, wenn der Gefährdung des Kindesvermögens auf andere Weise nicht 
begegnet werden kann (Art. 325 Abs. 1 ZGB). Die Übertragung der Verwaltung des 
Kindesvermögens auf einen Beistand ist demnach subsidiär. Als spezifische 
punktuelle Anordnungen zum Schutz des Kindesvermögens kommen etwa die 
Inventaraufnahme, die periodische Rechnungsstellung und Berichterstattung 
(Art. 318 Abs. 1 und 2 ZGB) sowie die Anordnung der Hinterlegung oder der 
Sicherheitsleistung (Art. 324 Abs. 1 und 2 ZGB) in Betracht. Ist zu befürchten, dass 
die Erträge oder die für den Verbrauch bestimmten oder freigegebenen Beträge des 
Kindesvermögens nicht bestimmungsgemäss verwendet werden, so kann die 
Kindesschutzbehörde auch deren Verwaltung einem Beistand übertragen (Art. 325 
Abs. 3 ZGB). Je nach Sachlage besteht die Notwendigkeit, Massnahmen des 
allgemeinen Kindesschutzes mit solchen des Kindesvermögensschutzes zu 
kombinieren. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn nicht nur die Kosten des 
laufenden Unterhalts eingetrieben werden müssen, sondern statt des 
Sorgerechtsinhabers der Beistand die Verwaltung der so erlangten Mittel – wie 
beispielsweise zur Deckung der Kosten einer Fremdplatzierung – zu besorgen hat 
(vgl. BREITSCHMID, a.a.O., Art. 324/325 N. 5 m.w.H.).

5.3. Zur Übertragung der Vermögensverwaltung auf die Beiständin sah sich die 
KESB Prättigau/Davos aufgrund einer veränderten Ausgangslage veranlasst. Der 
Schutz des Kindesvermogens sei nicht genügend gewährleistet. Immer wieder 
würden sich Probleme bei der Finanzierung der Unterbringung von C._____ 
ergeben. Lediglich präventive Massnahmen erachtete die Kindesschutzbehörde 
aufgrund der Komplexität des Sachverhaltes von vornherein als ungenügend. Die 
Eltern befänden sich nicht in einer Beziehung, würden an unterschiedlichen Orten 
wohnen und jeweils eine IV-Rente beziehen, woraus auch für C._____ ein Anspruch 
erwachse. C._____ sei zudem behördlich in der Pflegefamilie D._____ 
untergebracht. Die Finanzierung der Unterbringung von C._____ gestalte sich 
relativ komplex, da die verschiedenen Renten der Eltern dafür nicht ausreichten und 
somit zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten zu beantragen seien. Für die 
Finanzierung der Unterbringung sei neu die Gemeinde I._____ zuständig. Es seien 
Anträge an die Gemeinde zu formulieren und die Bezahlung der Pflegefamilie zu 
überwachen. Die Finanzierung der Begleitung der Besuche müsse ebenfalls bei der 
zuständigen Gemeinde beantragt und koordiniert werden. Die Eltern befänden sich 
selbst in schwierigen Verhältnissen und seien nicht in der Lage, sich umfassend um 
die Verwaltung des Vermögens von C._____ zu kümmern. Vom Vater seien etwa 
die für die Finanzierung der Unterbringung von C._____ vorhandenen Gelder 
(Gastrosocial) nicht an die zuständige Gemeinde überwiesen worden. Zum Schutz 

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des Kindesvermögens von C._____ müssten sämtliche Einkünfte, Ansprüche und 
Auslagen koordiniert, sichergestellt und überwacht werden. Deswegen sei die 
Verwaltung des Kindesvermögens einer Fachperson zu übertragen, welche über 
die Kenntnisse sämtlicher Umstände verfüge (act. B.1, Ziff. II.2).

5.4. Die KESB Prättigau/Davos hat klar aufgezeigt, dass sich die konkrete 
Gefährdung des Kindesvermögens im vorliegenden Fall aus den komplexen 
Verhältnissen ergibt, aufgrund derer sich dessen Verwaltung entsprechend 
anspruchsvoll gestaltet. Ziel der Vermögensverwaltung ist die Sicherstellung der 
Finanzierung des Pflegeplatzes von C._____, wobei die anfallenden Kosten nicht 
durch die Kinderrente gedeckt werden können. Freilich genügt die Tatsache, dass 
der Beschwerdführer eine Invalidenrente bezieht, nicht, um ihm die Verwaltung des 
Kindesvermögens zu entziehen. Wie die KESB jedoch richtig erwog, bedeutet die 
sorgfältige Vermögensverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt, dass sämtliche Einkünfte 
koordiniert, Ansprüche geltend gemacht und Auslagen überwacht werden – und 
dies alles zwecks Finanzierung des Pflegeplatzes für C._____. Der 
Beschwerdeführer gab anlässlich der Anhörung vom 6. März 2024 zu, einen Teil 
der Kinderrente zurückzubehalten, weil er mit dem Pflegevertrag nicht 
einverstanden sei. Weiter erklärte er sich mit der Übertragung der 
Vermögensverwaltung deswegen nicht einverstanden, weil er sich beweisen 
können und in die ganzen Abläufe und Entscheidungen mehr integriert werden wolle 
(KESB-act. 37). Dass der Beschwerdeführer seine fehlende Zustimmung zum 
Pflegevertrag mit einem Rückbehalt der für C._____ bestimmten Kinderrente zum 
Ausdruck bringt respektive die ihm ausbezahlte Kinderrente als eigentliches 
Druckmittel einsetzt, zeigt, dass er derzeit zur richtigen Einordnung der Verhältnisse 
nicht in der Lage ist. Dieses Verhalten lässt darauf schliessen, dass dem 
Beschwerdeführer die Vornahme der im Interesse seiner Tochter liegenden, 
zweckdienlichen und sorgfältigen Vermögensverwaltungshandlungen nicht möglich 
und er dazu letztlich auch nicht willens ist. Die Übertragung der 
Vermögensverwaltung auf die Beiständin stellt vor diesem Hintergrund ein 
geeignetes Mittel dar, um die zeitgerechte Erledigung sämtlicher erforderlicher 
Vermögensverwaltungshandlungen sicherzustellen. Nicht ersichtlich ist ein ebenso 
erfolgsversprechendes milderes Vorkehren. Ein solches wird vom 
Beschwerdeführer denn auch nicht vorgeschlagen. Folglich erweist sich die 
Übertragung der Verwaltung des Kindesvermögens als zwecktaugliche und 
mildeste der geeigneten Massnahmen. Die Rüge des Beschwerdführers verfängt 
nicht, die Massnahme ist als verhältnismässig zu qualifzieren. In diesem Punkt ist 
die Beschwerde abzuweisen.

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6. Fazit

Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich teilweise als begründet. So hat 
die KESB Prättigau/Davos es unterlassen, die für die behördliche Festsetzung des 
persönlichen Verkehrs massgeblichen tatsächlichen Umstände festzustellen und 
stattdessen ihren Entscheid grösstenteils generelle Fachempfehlungen abgestützt. 
Ebenfalls unvollständig erweist sich der Sachverhalt in Bezug auf die 
Voraussetzungen für die Anordnung der begleiteten Besuche. Deren zeitlich 
unbegrenzte Anordnung ist überdies unverhältnismässig. In teilweiser Gutheissung 
der Beschwerde ist daher die Dispositivziffer 1 des angefochtenen Entscheides 
aufzuheben. Die Sache ist an die KESB Prättigau/Davos zur Vornahme der 
notwendigen Sachverhaltsabklärungen und Neuentscheidung zurückzuweisen. Im 
Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 

Nur am Rande sei schliesslich erwähnt, dass sich die weiteren vom 
Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift vom 27. April 2024 vorgebrachten 
Rügen und Begehren (Vorwurf von Datenschutzverstössen, Amtsmissbrauch, 
ungetreuer Amtsführung, Sanktionierung der Pflegefamilie etc., vgl. act. A.1) als 
sachfremd und appellatorisch erweisen, weshalb darauf nicht hätte eingetreten 
werden können, wären diese nicht mit Eingabe vom 18. November 2024 vom 
eingesetzten Rechtsvertreter ohnehin abgeändert worden.

7. Kosten

7.1. Die Entscheidgebühr wird im vorliegenden Fall auf CHF 1'500.00 festgelegt. 
Die Prozesskosten werden grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt 
(Art. 60 Abs. 5 EGzZGB und Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO). Wenn keine 
Partei vollständig obsiegt, werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des 
Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Vorliegend dringt der Beschwerdeführer 
mit den Anträgen nur teilweise durch. Angesichts dieses Verfahrensausgangs sind 
die Kosten hälftig (im Umfang von CHF 750.00) dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen. Da dem Beschwerdeführer aufgrund der ausgewiesenen 
Mittellosigkeit die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Art. 118 Abs. 1 
lit. c ZPO; Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 24 170 vom 
4. Oktober 2024), rechtfertigt sich nach Art. 63 Abs. 3 EGzZGB ein Verzicht auf die 
Kostenüberbindung. Im Ergebnis werden die Verfahrenskosten vollumfänglich vom 
Kanton Graubünden (Kasse des Obergerichts) bezahlt. 

7.2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer zu Lasten 
des Staates eine reduzierte Parteientschädigung im Umfang der Häfte seiner 

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Aufwendungen zuzusprechen (Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 95 ZPO i.V.m. Art. 105 und 
Art. 106 ZPO; PKG 2015 Nr. 23 E. 9). Die Parteientschädigung wird nach Ermessen 
festgesetzt, wobei vom Betrag auszugehen ist, welcher der 
entschädigungsberechtigten Partei für die anwaltliche Vertretung in Rechnung 
gestellt wird. Dies soweit der vereinbarte Stundenansatz üblich ist, der geltend 
gemachte Aufwand angemessen und für die Prozessführung erforderlich (Art. 2 HV 
[BR 310.250]). Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ralph 
Schiltknecht, keine Honorarnote eingereicht hat, ist sein Aufwand zu schätzen 
(Art. 3 f. HV). Für das Verfassen der Stellungnahme vom 18. November 2024 sowie 
die weiteren im Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren anfallenden 
Arbeiten erscheint ein Aufwand von insgesamt acht Stunden angemessen. Die 
Hälfte der Aufwendungen, das heisst vier Stunden, sind mangels 
Honorarvereinbarung zu einem mittleren Stundenansatz von CHF 240.00 zu 
entschädigen, was CHF 960.00 entspricht. Hinzu kommen eine praxisgemässe 
Spesenpauschale von 3% und die Mehrwertsteuer von 8.1 %, womit ein Betrag von 
CHF 1'068.90 resultiert.

6.3. Weil dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden 
ist, ist sein Rechtsvertreter für den verbleibenden Aufwand von vier Stunden zu 
einem Stundenansatz von CHF 200.00 zu entschädigen (Art. 5 Abs. 1 HV). 
Zuzüglich der praxisgemässen Spesenpauschale von 3% und der Mehrwertsteuer 
von 8.1 % ergibt dies einen Betrag von CHF 890.75. Dieser ist – unter Vorbehalt 
der Rückforderung i.S.v. Art. 123 ZPO gegenüber dem Beschwerdeführer – aus der 
Kasse des Obergerichts zu bezahlen (Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Dispositivziffer 1 des 
angefochtenen Entscheids der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
Graubünden, Zweigstelle Prättigau/Davos, vom 23. April 2024 wird 
aufgehoben. Die Sache wird zur weiteren Sachverhaltsabklärung und 
Neuentscheidung im Sinne der Erwägungen an die KESB Prättigau/Davos 
zurückgewiesen.

2. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'500.00 (Entscheidgebühr) 
verbleiben beim Kanton Graubünden (Obergericht).

4. A._____ wird für das Beschwerdeverfahren mit CHF 1'068.90 (inkl. Spesen 
und MWST) zu Lasten des Kantons Graubünden (Obergericht) entschädigt.

5. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Ralph 
Schiltknecht, wird gestützt auf den Entscheid des Kantonsgerichts von 
Graubünden ZK1 24 170 vom 4. Oktober 2024 zu Lasten des Kantons 
Graubünden mit CHF 890.75 (inkl. Spesen und MWST) aus der 
Gerichtskasse (Obergericht) entschädigt. Die Rückforderung der geleisteten 
Kostenhilfe durch den Kanton Graubünden gemäss Art. 123 ZPO bleibt 
vorbehalten.

6. [Rechtsmittelbelehrung]

7. [Mitteilungen]