# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b3a63252-6ff5-5fe8-9216-6ecdd579af92
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 11.09.2025 PS250256
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250256_2025-09-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250256-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw O. Guyer

Urteil vom 11. September 2025

in Sachen

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch C._____ AG,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Konkurssachen des 
Bezirksgerichtes Winterthur vom 20. August 2025 (EK250392)

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Erwägungen:

1. 

1.1. Am 28. August 2025 überbrachte der Schuldner und Beschwerdeführer 

(fortan Schuldner) seine Beschwerde gegen das Urteil des Konkursgerichts des 

Bezirksgerichts Winterthur (fortan Vorinstanz) vom 20. August 2025, mit welchem 

über ihn der Konkurs für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegne-

rin (fortan Gläubigerin) von Fr. 3'245.60 einschliesslich Zinsen und Betreibungs-

kosten eröffnet wurde (act. 3). Mit Verfügung vom 29. August 2025 wurde der Be-

schwerdeführer ausführlich über die Voraussetzungen für die Konkursaufhebung-

informiert. Darüber hinaus wurde ihm Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses 

für das zweitinstanzliche Verfahren in der Höhe von Fr. 750.– angesetzt (act. 6). 

1.2. Am 1. September 2025 erschien der Beschwerdeführer am Empfang des 

Obergerichts. Er erklärte, kein Geld zu haben. Er könne den Vorschuss und die 

Forderung nicht bezahlen, weil sein Konto gesperrt sei und ersuchte um die Auf-

hebung der Sperre (vgl. act. 10 und act. 11). Daraufhin wurde der Beschwerde die 

aufschiebende Wirkung zuerkannt für einen Betrag von insgesamt Fr. 4'864.05 für 

die Hinterlegung der Konkursforderung samt Zinsen und Kosten, die Sicherstel-

lung der Kosten des Konkursamtes und die Leistung des Kostenvorschusses für 

das Beschwerdeverfahren (act. 13). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezo-

gen (act. 9/1–8). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Da die Beschwerde 

sogleich abzuweisen ist, ist auf das Ansetzen einer Nachfrist im Sinne von 

Art. 101 Abs. 3 ZPO zur Leistung des Vorschusses zu verzichten.

2. 

2.1. Die Konkurseröffnung kann im Beschwerdeverfahren aufgehoben werden, 

wenn der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft macht und einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungs-

gründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) urkundlich nachweist 

(Art. 174 Abs. 2 SchKG). Diese Aufzählung ist abschliessend. Neue Behauptun-

gen und Urkundenbeweise sind unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem 

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erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind, zulässig, müssen indes vor Ablauf der 

Beschwerdefrist beigebracht werden (BGE 136 III 294 und BGE 139 III 491). Da 

es sich bei der Beschwerdefrist um eine gesetzliche Frist handelt, ist die Gewäh-

rung einer Fristerstreckung bzw. einer Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 

ZPO).

2.2. Der vorinstanzliche Entscheid wurde dem Schuldner am 27. August 2025 zu-

gestellt (act. 9/8). Die 10-tägige Beschwerdefirst lief damit am 8. September 2025 

ab. Die Beschwerdeschrift vom 28. August 2025 erging rechtzeitig (act. 2). 

2.3. Der Schuldner macht in seiner Beschwerdeschrift geltend, er führe seit fast 

viereinhalb Jahren eine Klage gegen die Gläubigerin wegen Betrug und Erpres-

sung. Die normalen Rechnungen in der Höhe von Fr. 21'500.– habe er bezahlt, 

die weiteren verlangten Fr. 15'000.– bezahle er nicht (act. 2). Mit diesen Ausfüh-

rungen äussert sich der Schuldner weder zu seiner Zahlungsfähigkeit noch weist 

er mit Urkunden einen der drei erwähnten Konkurshinderungsgründe (Tilgung, 

Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nach. Der Schuldner gibt zwar an, bereits 

Zahlungen in der Höhe von Fr. 21'500.– an die Gläubigerin geleistet zu haben. 

Dass es sich dabei um die Tilgung der Konkursforderung (und nicht eines ande-

ren Ausstands) handelt, ist aber nicht nachgewiesen, zumal sich aus den einge-

reichten Beilagen ergibt, dass der Schuldner in der Vergangenheit mehrere 

Ausstände bei der Gläubigerin hatte (act. 10). Darüber hinaus hat er sich gegen-

über der Kammer mündlich dahingehend geäussert, dass er der Gläubigerin 

nichts bezahlen und auch den Kostenvorschuss nicht leisten werde (act. 14); letz-

teres im Übrigen, nachdem er wenige Tage zuvor um Aufhebung der Kontosperre 

gebeten hatte, damit er Forderung und Kostenvorschuss zahlen könne (act. 11). 

Damit der Konkurs aufgehoben werden könnte, hätte der Schuldner neben 

der Forderung inkl. Zinsen die Kosten des Konkursamtes und des erstinstanzli-

chen Konkursgerichts beim zuständigen Konkursamt sicherzustellen und das ur-

kundlich nachzuweisen gehabt. Auch dies tat er nicht. Die Voraussetzungen zur 

Aufhebung des Konkurses sind daher aus mehreren Gründen nicht erfüllt. Die Be-

schwerde ist abzuweisen. Damit fällt die teilweise gewährte aufschiebende Wir-

kung dahin.

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3. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten dem Schuldner aufzuerlegen 

(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung 

von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf CHF 750.– festzusetzen. 

Die Verfahrenskosten sind vorsorglich zur Kollokation anzumelden. Parteient-

schädigungen sind nicht zuzusprechen; dem Schuldner nicht, weil er unterliegt, 

der Gläubigerin nicht, weil ihr in diesem Verfahren keine entschädigungspflichti-

gen Umtriebe entstanden sind.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. Damit fällt die mit Verfügung vom 3. Sep-

tember 2025 teilweise erteilte aufschiebende Wirkung dahin. 

2. Das Konkursamt Wülflingen-Winterthur wird mit der Durchführung des Kon-

kurses beauftragt.

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich 

zur Kollokation angemeldet.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Wülflingen-Winterthur, ferner im Ur-

teils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Winterthur-Stadt, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

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Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
12. September 2025