# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b249f71-5b32-530a-ab4b-b32964b97b07
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 23.04.2024 II 2023 73
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-73_2024-04-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 73

Entscheid vom 23. April 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. B.________ 
und Rechtsanwalt Dr. C.________,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Nachzahlungsverfügung 
Lohnbeiträge und Verzugszinsen 2018-2021)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ GmbH (nachstehend: die Versicherte) wurde am 17. März 
2010 im Handelsregister des Kantons Schwyz mit seitherigem Sitz in Schwyz 
eingetragen. Sie bezweckt die "Durchführung von Gartenarbeiten, Gartenbau, 
Gartenunterhalt, Hauswartungsarbeiten, Reinigungsarbeiten sowie Handel mit 
Waren aller Art, insbesondere im Bereich der Gartenpflege sowie im Reinigungs-
bereich; Autopflege, Aufbereitung von Fahrzeugen, Boote und Flugzeuge wie po-
lieren und reinigen sowie Handel mit Waren aller Art". Sie verfügt über ein 
Stammkapital von Fr. 20'000.--, eingeteilt in 20 Stammanteile von je Fr. 1'000.--. 
Seit dem 17. Februar 2015 werden diese je zur Hälfte (je 10 Stammanteile) von 
D.________ sowie E.________ gehalten. Beide zeichnen als Gesellschafter und 
Geschäftsführer je mit Einzelunterschrift. E.________ ist zudem Vorsitzender der 
Geschäftsleitung. 

B. Gestützt auf einen Revisionsbericht der Suva vom 20. März 2023 betref-
fend die Dauer vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2021 (Vi-act. 302) sowie 
eine Betriebsrevision der AHV ebenfalls vom 20. März 2023 betreffend den glei-
chen Zeitraum (Vi-act. 303) und im Nachgang zu einer entsprechenden schriftli-
chen Mitteilung der Suva vom 20. März 2023 an die Versicherte (Vi-act. 304) er-
liess die Ausgleichskasse Schwyz am 31. März 2023 folgende Nachzahlungs- 
und Verzugszinsverfügungen (Beträge in Franken):

2018 
Nachzahlungsverfügung [Vi-act. 306]

Beitragsart Lohnsumme Beitragssatz Betrag
AHV/IV/EO 423'933.00 10.25 % 43'453.15
ALV1 423'933.00 2.20 % 9'326.55
ALV2 0.00 1.00 % 0.00
FAK 423'933.00 1.40 % 5'935.05
Verwaltungskosten 43'453.15 3.00 % 1'303.60

Total 60'018.35

Verzugszinsen [Vi-act. 305]

Zinspflichtiger Betrag Zinsenlauf Anzahl Tage Zinssatz Verzugszins
59'290.95 1.1.2019-20.3.2020 440 5 % 3'623.35
59'290.95 21.3.2020-30.6.2020 100 0 % 0.00
59'290.95 1.7.2020-31.3.2023 990 5 % 8'152.50

Total Verzugszins 11'775'85

2019 
Nachzahlungsverfügung [Vi-act. 314]

Beitragsart Lohnsumme Beitragssatz Betrag
AHV/IV/EO 216'684.00 10.25 % 22'210.10

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ALV1 216'684.00 2.20 % 4'767.05
ALV2 0.00 1.00 % 0.00
FAK 216'684.00 1.40 % 3'033.60
Verwaltungskosten 3.00 % -73.75

Total 29'937.00

Verzugszinsen [Vi-act. 316]

Zinspflichtiger Betrag Zinsenlauf Anzahl Tage Zinssatz Verzugszins
29'936.95 1.1.2020-20.3.2020 80 5 % 332.65
29'936.95 21.3.2020-30.6.2020 100 0 % 0.00
29'936.95 1.7.2020-31.3.2023 990 5 % 4'116.35

Total Verzugszins 4'449.00

2020 
Nachzahlungsverfügung [Vi-act. 309]

Beitragsart Lohnsumme Beitragssatz Betrag
AHV/IV/EO 236'842.00 10.25 % 24'986.85
ALV1 236'842.00 2.20 % 5'210.50
ALV2 0.00 1.00 % 0.00
FAK 236'842.00 1.40 % 3'315.80
Verwaltungskosten 3.00 % 749.60

Total 34'262.75

Verzugszinsen [Vi-act. 315]

Zinspflichtiger Betrag Zinsenlauf Anzahl Tage Zinssatz Verzugszins
33'541.70 1.1.2021-31.3.2023 810 5 % 3'773.45

Total Verzugszins 3'773.45

2021 
Nachzahlungsverfügung [Vi-act. 310]

Beitragsart Lohnsumme Beitragssatz Betrag
AHV/IV/EO 130'382.00 10.25 % 13'820.50
ALV1 130'382.00 2.20 % 2'868.40
ALV2 0.00 1.00 % 0.00
FAK 130'382.00 1.30 % 1'694.95
Verwaltungskosten 3.00 % - 454.05

Total 17'929.80

Verzugszinsen [Vi-act. 313]

Zinspflichtiger Betrag Zinsenlauf Anzahl Tage Zinssatz Verzugszins
17'929.80 1.1.2022-31.3.2023 450 5 % 1'120.60

Total Verzugszins 1'120.60

Diesen Nachzahlungsverfügungen lagen der Versicherten zugerechnete, in bar 
ausgerichtete Zahlungen an die drei Subunternehmer F.________ GmbH (2018: 
Fr. 423'933.--), G.________ GmbH (2019: Fr. 226'452.--) sowie H.________ 
GmbH (2020: Fr. 236'842.--, 2021: Fr. 136'141.--) zugrunde, womit diese ihrer-
seits Mitarbeiter entlöhnten. 

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C. Gegen diese Verfügungen vom 31. März 2023 liess die Versicherte mit je 
separaten Eingaben vom 10. Mai 2023 bei der Ausgleichskasse Schwyz Ein-
sprache erheben mit dem Antrag auf vollumfängliche Aufhebung unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen zzgl. Auslagen und MwSt. zu Lasten der Ausgleichs-
kasse respektive zu Lasten der Staatskasse (Vi-act. 332 betreffend die Nachzah-
lungsverfügung für das Jahr 2021; Vi-act. 333 betreffend die Verzugszinsverfü-
gung für das Jahr 2021; Vi-act. 334 betreffend die Nachzahlungsverfügung für 
das Jahr 2020; Vi-act. 335 betreffend die Verzugszinsverfügung für das Jahr 
2020; Vi-act. 336 betreffend die Nachzahlungsverfügung für das Jahr 2019; Vi-
act. 337 betreffend die Verzugszinsverfügung 2019; Vi-act. 338 betreffend die 
Nachzahlungsverfügung 2018; Vi-act. 339 betr. Verzugszinsverfügung 2018). 

D. Mit Entscheid Nrn. 1095/23-1098/23 vom 27. Juni 2023 wies die Aus-
gleichskasse Schwyz die Einsprachen vom 10. Mai 2023 ab. 

E. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 27.6.2023) lässt die Ver-
sicherte mit Eingabe vom 29. August 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) frist-
gerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit 
dem Antrag auf vollumfängliche Aufhebung des Einspracheentscheides vom 
27. Juni 2023 sowie der Verfügungen vom 31. März 2023 unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen zzgl. Auslagen und MwSt. zu Lasten der Vorinstanz bzw. der 
Staatskasse. 

F. Vernehmlassend beantragt die Vorinstanz am 20. September 2023 die Ab-
weisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

G. Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 10. Oktober 2023 unverändert 
an ihrem Antrag fest. Die Vorinstanz erklärt mit Schreiben vom 24. Oktober 2023 
ihren Verzicht auf eine weitere Stellungnahme. 

H. Im Nachgang zu einer ersten gerichtlichen Beratung vom 22. November 
2023 ersuchte das Verwaltungsgericht die SVA St. Gallen (betreffend die 
F.________ GmbH), die Ausgleichskasse Glarus (betreffend die G.________ 
AG) sowie die Ausgleichskasse Luzern (betreffend die H.________ AG) gestützt 
auf Art. 32 ATSG um die Mitteilung, ob die jeweiligen Unternehmungen auf den 
fraglichen Beträgen die Sozialversicherungsbeiträge entrichtet haben. Die Aus-
gleichskasse Luzern kam diesem Ersuchen am 28. November 2023 nach, die 
Ausgleichskasse Glarus am 1. Dezember 2023 und die SVA St. Gallen am 
14. Dezember 2023. 

Hierzu äussert sich die Vorinstanz mit Eingabe vom 18. Januar 2024. Zu dieser 
Eingabe sowie zu den Angaben der Ausgleichskassen lässt die Beschwerdefüh-

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rerin mit Schreiben vom 7. Februar 2024 Stellung nehmen unter Festhalten an ih-
ren Anträgen. Mit Schreiben vom 20. Februar 2024 verzichtet die Vorinstanz auf 
eine weitere Stellungnahme. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind 
gemäss Art. 14 Abs. 1 Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenver-
sicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 bei jeder Lohnzahlung in 
Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag 
periodisch zu entrichten. Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Per-
sonen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 
AHVG). 

2.1 Mit dem Schreiben vom 20. März 2023 betreffend "ergänzende Bemerkun-
gen zum Ergebnis AHV und Suva 2018 bis 2021" (Vi-act. 304) informierte die 
Suva die Beschwerdeführerin wie folgt über das Ergebnis der Revision durch die 
Suva und die AHV: 

1. Übersicht Barzahlungen (gerundet auf ganze CHF) 
Zahlungen an Subunternehmer (in CHF) 2021 2020 2019 2018 Total

H.________ GmbH in Liq. 136'141 236'842 372'983
G.________ GmbH in Liq. 226'452 226'452
F.________ GmbH in Liq. 423'933 423'933

Total 136'141 236'842 226'452 423'933 1'023'369

In den Jahren 2018 bis 2021 wurden regelmässig hohe Barzahlungen an 
Subunternehmer ausgerichtet. Dabei handelt es sich um systematische, unüblich 
hohe Barzahlungen in der Höhe von insgesamt CHF 1'023'369.05 über einen 
Zeitraum von 4 Jahren. Aufgrund der Anzahl der "Subunternehmer", der Höhe der 
Barzahlungen, der zeitlichen Abfolge (inkl. Konkurse) und der involvierten 
Personen (I.________) gehen wir davon aus, dass die Vorgehensweise unter 
anderem auch zum Zwecke der Umgehung von Sozialversicherungsprämien 
gewählt wurde.

2. Zahlungen an die H.________ GmbH in Liquidation 
(…). Von der Gründung bis zum Konkurs war I.________ einziger eingetragener 
Gesellschafter und Geschäftsführer. Am 29.4.2022 wurde der Konkurs eröffnet. 
Gemäss den uns zur Verfügung stehenden Unterlagen war I.________ zeitweise 
bei mehreren Dutzend Firmen eingetragen. Aus unserer Sicht hat I.________ als 
Strohmann systematisch konkursite Firmen übernommen und diese in Konkurs 
geführt. 

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Mangels Mitwirkung wurde die H.________ GmbH in Liquidation erst am 18. 
August 2021 rückwirkend per 1. Oktober 2019 unterstellt, bereits am 8.2.2022 hat 
die Suva den ersten Verlustschein erhalten. Eine vollständige Schlussrevision 
konnte mangels Buchhaltung nicht durchgeführt werden. Der Abgleich mit den per 
Bank bezahlten Löhnen der H.________ GmbH hat ergeben, dass keine 
Zahlungen an Personen gemäss den eingereichten Rechnungen ausgerichtet 
wurden. Prämien hat die H.________ GmbH keine bezahlt. 

Gemäss Aussage von E.________ seien die Arbeiten von den Subunternehmer-
Gesellschaften selbständig ausgeführt worden. Dies widerspricht jedoch den 
aufgelegten Rechnungen mit dem Vermerk "Personalverleih". Gemäss 
Arbeitsvermittlungsgesetz (AVG) gilt, dass wer Arbeitnehmer anstellt und sie 
gewerbsmässig Kunden für Arbeitseinsätze zur Verfügung stellt, dazu eine 
Verleihbewilligung braucht. Abklärungen im Verzeichnis der bewilligten privaten 
Arbeitsvermittlungs- und Personalverleihbetriebe ergaben, dass die H.________ 
GmbH über keine Bewilligung zum Personalverleih verfügt.

Gemäss Rechtsprechung zu Art. 5 Abs. 2 AHVG ist grundsätzlich derjenige als 
Arbeitgeber zu qualifizieren, bei dem die Arbeitnehmer angestellt sind (…). Wenn 
jedoch insgesamt Umstände vorliegen, die darauf schliessen lassen, dass die 
Rechtsform der juristischen Person nur aus versicherungsrechtlichen Motiven dazu 
diente, Beiträge einzusparen und die juristische Person - zumindest im Verhältnis 
zum Auftraggeber - keine eigentliche unternehmerische Tätigkeit entfaltete, kommt 
die rechtliche Selbstständigkeit der juristischen Person aus 
sozialversicherungsrechtlicher Sicht nicht zum Tragen. Wir gehen deshalb davon 
aus, dass es sich um Zahlungen an unselbständige Arbeitnehmer der A.________ 
GmbH handelt und werden diese Zahlungen zu 100% aufrechnen. Gemäss den 
Belegen und den gemachten Angaben wurde lediglich Personal zur Verfügung 
gestellt. Aufgrund der vorliegenden Beschriebe muss davon ausgegangen werden, 
dass die beschäftigten Personen in arbeitsorganisatorischer Hinsicht bei der 
A.________ GmbH eingegliedert waren. Auf eine Netto-Brutto-Aufrechnung 
verzichten wir, da davon auszugehen ist, dass es sich bei einem geringen Teil der 
Zahlungen um Spesen/Unkosten handelt.

3. Zahlungen an die G.________ GmbH in Liquidation 

(…). Bis 14.9.2020 waren J.________ und K.________ als Gesellschafter und 
Geschäftsführer mit Einzelunterschrift eingetragen, danach bis zum Konkurs 
I.________. Am 4.10.2021 wurde der Konkurs eröffnet, am 11.2.2022 wurde das 
Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt. (…). 

Gemäss Aussage von E.________ habe I.________ die Bargeldzahlungen 
entgegengenommen und die Belege unterzeichnet. Der eingereichte 
Subunternehmervertrag datiert vom 4.1.2019. I.________ war gemäss 
Handelsregister weder zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch zum 
Zeitpunkt der Barzahlungen zeichnungsberechtigt. Die G.________ GmbH konnte 
somit zu diesem Zeitpunkt durch I.________ gar nicht rechtsverbindlich verpflichtet 
worden sein. Gemäss der uns vorliegenden Lohnmeldung für das Jahr 2019 der 
G.________ wurde keine der Personen gemäss den vorliegenden 
Stundenrapporten deklariert. 
Gemäss Aussage von E.________ seien die Arbeiten von den Subunternehmer-
Gesellschaften selbständig ausgeführt worden. Dies widerspricht jedoch den 

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aufgelegten Rechnungen, dort werden nur Regiearbeiten (Stundensätze) in 
Rechnung gestellt. 

Gemäss Rechtsprechung zu Art. 5 Abs. 2 AHVG (… [Fortsetzung analog zu 
vorstehend Ziff. 2] ...). 

4. Zahlungen an die F.________ GmbH in Liquidation

(…). Bis 12.9.2018 war L.________ als Gesellschafter und Geschäftsführer mit 
Einzelunterschrift eingetragen, danach bis zum Konkurs I.________. Am 6.1.2020 
wurde der Konkurs eröffnet, am 1.4.2020 wurde das Konkursverfahren mangels 
Aktiven eingestellt. (…). 

Gemäss Aussage von E.________ habe I.________ die Bargeldzahlungen 
entgegengenommen, die Belege unterzeichnet. Der eingereichte 
Subunternehmervertrag ist auf den 5.1.2018 datiert. I.________ war gemäss 
Handelsregister zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch nicht 
zeichnungsberechtigt. Die Mehrheit der hohen Barzahlungen wurden vor dem 
12.9.2018 ausgerichtet. Die F.________ GmbH konnte somit zu diesem Zeitpunkt 
durch I.________ gar nicht rechtsverbindlich verpflichtet worden sein. 2018 hat die 
F.________ GmbH bei der Suva keine Lohnmeldung eingereicht. Gemäss 
Aussagen im Einvernahmeprotokoll wurden ab 2018 keine Mitarbeitenden mehr 
beschäftigt. Eine Schlussrevision konnte mangels Buchhaltungsunterlagen nicht 
durchgeführt werden.

Gemäss Aussage von E.________ seien die Arbeiten von den Subunternehmer-
Gesellschaften selbständig ausgeführt worden. (... [Fortsetzung analog zu 
vorstehend Ziff. 2 und 3] ...). 

2.2 Mit den - im Wesentlichen inhaltlich gleichen und zu grossen Teilen auch 
wörtlich übereinstimmenden - Einsprachen liess die Beschwerdeführerin nament-
lich vorbringen, Grundlage der Geschäftsbeziehungen seien Subunternehmer-
verträge gewesen (jeweils Einsprachebeilagen 5: Subunternehmervertrag mit der 
F.________ vom 5.1.2018; Einsprachebeilagen 8: Subunternehmervertrag mit 
der G.________ vom 4.1.2019; Einsprachebeilagen 11: Subunternehmervertrag 
mit der H.________ vom 19.12.2019). 

Die F.________ GmbH (nachstehend: F.________) habe Reinigungsarbeiten für 
diverse laufende Projekte an Bauobjekten durchgeführt, an welchen die Be-
schwerdeführerin als Unternehmen eingebunden gewesen sei. Auf welches Per-
sonal die F.________ zurückgegriffen habe, habe nicht im Machtbereich der Be-
schwerdeführerin gelegen. Bei der Bemessung des Entgelts habe die 
F.________ Monatsrapporte vorgelegt, welche als Grundlage für den Endpreis 
gedient hätten. Die Beschwerdeführerin habe die vereinbarten Leistungen in 
mehreren Raten an verschiedenen Daten bezahlt; die F.________ habe den Er-
halt der Bargeldzahlungen schriftlich quittiert. Ein Gleiches gelte auch hinsichtlich 
der G.________ GmbH (nachstehend: G.________) sowie der H.________ 
GmbH (nachstehend: H.________). Als Zwischenfazit stellte die Beschwerdefüh-

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rerin fest (vgl. Vi-act. 332-6/116; 333-6/117; 334-6/116; 335-6/118; 336-6/116; 
337-6/118; 338-6/116; 339-6/118, je Rz. 26 f.):

Die Geschäfte der Einsprecherin sind vor allem im Bereich der Baubranche 
anzusiedeln, bei welchen Leistungen klassischerweise auf Grundlage von 
Werkverträgen erbracht werden. Unternehmer greifen dabei häufig auf 
Subunternehmer zurück, welche wiederum auf Basis eines Werkvertrages 
beigezogen werden. 
Vorliegend hat die Einsprecherin Subunternehmerverträge mit diversen 
Gesellschaften abgeschlossen, welche ihre Grundlage in der SIA Norm 118 haben 
und klar Elemente des Werkvertrages enthalten. Das geschuldete Entgelt an die 
Subunternehmer ist dabei in bar erfolgt, was in der Baubranche nicht 
ungewöhnlich ist.

Geschäftszweck und Geschäfte der Beschwerdeführerin seien der Vorinstanz 
seit Langem bekannt gewesen und im Arbeitgeberkontrollbericht vom 25. März 
2019 nicht beanstandet worden. Die Sichtweise des Suva-Revisors werde ge-
samthaft bestritten. Konkret bestritten werde, dass I.________ als Strohmann 
fungiert habe. Die Beschwerdeführerin sei mit der F.________, G.________ und 
H.________ in Geschäftsbeziehungen gestanden und habe von der angeblichen 
Misswirtschaft von I.________ keine Kenntnisse gehabt. 

Die umstrittenen Subunternehmerverträge bezögen sich offensichtlich auf die 
Baubranche und seien alle auf der Grundlage der Norm SIA 118 rechtsgenügend 
erstellt worden. Werkverträge betreffend Reinigungsarbeiten seien seit Jahrzehn-
ten in der Baubranche üblich und von Praxis und Lehre anerkannt. Die Leis-
tungsbeschreibungen seien klar. Die Auswahl des Personals habe allein der 
H.________, G.________ und F.________ unterlegen. Geregelt worden seien 
auch die Zahlungsmodalitäten. Zu Bargeldzahlungen sei mit einem Rabatt moti-
viert worden. Die Beschwerdeführerin habe sich alle Bargeldzahlungen quittieren 
lassen. Sie habe auch auf einem genauen Festhalten der geleisteten Akontozah-
lungen mit Datum und Betrag bestanden. Die Einweisung des Personals sei 
durch die Subunternehmer erfolgt. In den Subunternehmerverträgen sei festge-
halten worden, dass Lohnzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge durch die 
jeweilige Gesellschaft (H.________, G.________ und F.________) zu leisten 
seien. Die Wegbedingung der Haftung für Steuern, Lohnzahlungen und Sozial-
versicherungsbeiträge sei nicht unüblich. Die Subunternehmerverträge seien 
somit nicht als Arbeitsverträge zu qualifizieren. Der Beschwerdeführerin komme 
keine Arbeitgeberfunktion zu. 

2.3 Mit E-Mail vom 25. Mai 2023 äusserte sich die Suva zu den Einsprachen 
(Vi-act. 340). Sie wies daraufhin, dass die Revisionsrechnung der Suva in 
Rechtskraft erwachsen sei. Weiter hielt sie fest, dass keine neuen Dokumente 
eingereicht worden seien, welche nicht schon bei der Revision bekannt gewesen 

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seien. Zudem bezog sie sich auf die Rechtsprechung zu Akkordanten. Hieraus 
ergebe sich, dass bei Inanspruchnahme von Fremdleistungen die dafür ausge-
richtete Entschädigung dann nicht als beitrags- und prämienpflichtige Lohnzah-
lung gelten könne, wenn diese Entschädigung nachgewiesenermassen an eine 
aktive juristische Person ausgerichtet werde, die mit Blick auf deren eigene un-
ternehmerische Tätigkeit ihrerseits mit der Entschädigung korrelierende Lohn-
zahlungen erbringe und hierauf die sozialversicherungsrechtlichen Beiträge ent-
richte. Der Inhalt der Werkverträge sowie die hauptsächlich hierauf basierende 
Argumentation der Einsprache stünden in einem wesentlichen Widerspruch zu 
den im Rahmen der Revision bereits vorgängig erhaltenen Rechnungen. Die 
Einschätzung der Üblichkeit von Barzahlungen - in der vorliegenden Höhe - in 
der Baubranche werde nicht geteilt. Von zeitlich begrenzten und befristeten 
Einsätzen könne nicht die Rede sein. Im Jahr 2018 beispielsweise hätten die 
Zahlungen an Subunternehmer sogar die deklarierten Löhne um ein Mehrfaches 
überstiegen. Die Zahlungen seien jeweils von Januar bis Dezember erfolgt.

Die Vorinstanz erhob die Stellungnahme der Suva wortwörtlich zur Begründung 
des angefochtenen Einspracheentscheides.

2.4 Mit der Beschwerde knüpft die Beschwerdeführerin weitestgehend an die 
Ausführungen in ihren diversen Einsprachen an und wiederholt diese (gross-
mehrheitlich) wörtlich. Ergänzt wird unter anderem die Bestreitung, je einen Per-
sonalverleih betrieben zu haben (Beschwerde S. 8 Rz. 33); dies wurde allerdings 
auch nie behauptet; die Personalverleiheigenschaft wurde den Subunternehmern 
zugesprochen (vgl. vorstehend Erw. 2.1). Gegen die Revisionsrechnung der Su-
va vom 21. März 2023 habe die Beschwerdeführerin im Übrigen opponiert, da 
deren Verfügungscharakter zweifelhaft sei. Dies sei vorliegend aber nicht Streit-
gegenstand (Beschwerde S. 8 Rz. 34). 

Betreffend den angefochtenen Einspracheentscheid rügt die Beschwerdeführe-
rin, die Vorinstanz habe übersehen, dass nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit keine Anhaltspunkte vorlägen, welche eine Aufrech-
nung von Lohnbestandteilen rechtfertigen könnten (Beschwerde S. 9 Rz. 37). 
Weitestgehend sind in der Fortsetzung auch die Ausführungen unter "Rechtli-
ches" mit denjenigen in den Einsprachen identisch (Beschwerde S. 10 ff. 
Rz. 38 ff.). Betreffend die Bargeldzahlungen wird namentlich deren wirtschaftlich 
motivierende Bedeutung in den Vordergrund gerückt; die Annahme einer damit 
bezweckten Umgehung von Sozialversicherungsbeiträgen sei nicht nachvollzieh-
bar und werde im Einspracheentscheid auch nicht rechtsgenügend nachgewie-
sen (Beschwerde S. 12 Rz. 45). Die Beschwerdeführerin habe nach Treu und 
Glauben davon ausgehen dürfen, dass I.________ für die G.________ und 

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F.________ vertretungsberechtigt gewesen sei, was durch dessen formelle Or-
ganfunktion ab 13. September 2018 (F.________) und 11. September 2020 
(G.________) bestätigt werde. Die Subunternehmerverträge seien der Vorin-
stanz bzw. der Suva während der laufenden Revision vorgelegt worden (Be-
schwerde S. 15 Rz. 54). 

Replizierend betont die Beschwerdeführerin unter anderem betreffend ihre Ge-
schäftstätigkeit, sie verwende für allgemeine Reinigungsarbeiten (beispielsweise 
Hauswartungen) eigenes Personal. Für spezielle Reinigungsarbeiten (beispiels-
weise grössere einmalige Reinigungsaufträge nach der Fertigstellung von 
Grossbauprojekten) greife sie - immer zeitlich beschränkt - nebst eigenem Per-
sonal auf Subunternehmer zurück. Die Geschäftsbeziehungen zwischen 
I.________ respektive dessen Gesellschaften und der Beschwerdeführerin hät-
ten ihren Ursprung allein darin, dass I.________ respektive dessen Gesellschaf-
ten vertragskonforme (Subunternehmer-)Dienstleistungen zu Gunsten der Be-
schwerdeführerin erbracht hätten. Die Konkurse der Gesellschaften von 
I.________ könnten nicht der Beschwerdeführerin zur Last gelegt werden. Die 
Vorinstanz verkenne, dass in der Bau- und Reinigungsbranche ständig neue Ge-
sellschaften in Form einer GmbH - oft mit denselben Gesellschaftern - gegründet 
würden und rasch in Konkurs gingen, was insbesondere in der Coronakrise keine 
Seltenheit gewesen sei (Replik S. 2 f. Rz. 2 ff.). Ferner verkenne die Vorinstanz, 
dass die im Recht liegenden Rechnungen und Stundenrapporte die Sichtweise 
der Beschwerdeführerin stützten, dass vorliegend diverse Subunternehmerver-
träge je auf Grundlage eines Werkvertrags abgeschlossen worden seien (Replik 
S. 4 Rz. 8). Es sei treuwidrig, wenn die Vorinstanz bzw. die Suva an den hohen 
Bargeldzahlungen Anstoss nehme, nachdem dies in früheren Arbeitsgeberkon-
trollen unbeanstandet geblieben sei (Replik S. 5 Rz. 10 f. mit Hinweis auf Arbeit-
geberkontrollbericht der Suva vom 25.3.2019 = Vi-act. 159). 

2.5 Strittig ist die Frage, ob die Beschwerdeführerin hinsichtlich der 
G.________, F.________ und H.________ bzw. deren Personal als Arbeitgebe-
rin zu betrachten ist.

3.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet die ihr übermittelten Akten (Be-
schwerde S. 3 Rz. 7 f.). Sie macht jedoch zu Recht nicht geltend, hieraus einen 
Rechtsnachteil erlitten zu haben. Soweit sie die nochmalige Einreichung von Bei-
lagen damit begründet, keine Nachteile erleiden zu wollen, fällt auf, dass es sich 
um die bereits mit den Einsprachen mehrfach eingereichten Beilagen (vgl. Vi-
act. 332-18/116, 333-18/117, 334-18/116 u.w.) handelt, erweitert um den ange-
fochtenen Einspracheentscheid vom 27. Juni 2023. 

11

3.2 Aus abweichenden Beurteilungen des beitragsrechtlichen Status in der 
Vergangenheit vermag die beitragspflichtige Person für folgende Jahre nichts zu 
ihren Gunsten abzuleiten, es sei denn, die Kasse habe ausdrückliche Zusiche-
rungen abgegeben und auch die weiteren Voraussetzungen für den Schutz des 
Vertrauens darin seien erfüllt (Urteil BGer 9C_675/2015 vom 31.5.2016 E. 4.5). 

Solche Zusicherungen lassen sich weder den Akten entnehmen noch werden 
solche von der Beschwerdeführerin näher konkretisiert. Zwar behauptet die Be-
schwerdeführerin (Beschwerde S. 7 Rz. 30, wie bereits in den diversen Einspra-
chen), im Arbeitgeberkontrollbericht vom 25. März 2019 (Bf-act. 13) seien "die 
Geschäfte der Beschwerdeführerin in der Baubranche, insbesondere die Ver-
wendung von Subunternehmerverträgen und (hohe) Bargeldzahlungen" nicht be-
anstandet worden. Dem Arbeitgeberkontrollbericht vom 25. März 2019 für die 
Kontrollperiode vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 lassen sich jedoch - 
anders als dem vorliegend interessierenden Kontrollbericht vom 21. März 2023 - 
keinerlei Hinweise auf Bargeldzahlungen und Subunternehmerverträge entneh-
men. Bezeichnenderweise bringt auch die Beschwerdeführerin weder diesbezüg-
liche Dokumente und/oder Anhaltspunkte vor. Es liegt daher auf der Hand, dass 
sich im Kontrollbericht vom 25. März 2019 keine entsprechenden Beanstandun-
gen finden. 

4.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich 
unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbs-
einkommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbs-
tätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 AHVG sowie Art. 6 ff. Verordnung über 
die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV, SR 831.101] vom 
31.10.1947). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt 
für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete 
Arbeit; als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 
AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleis-
tete Arbeit darstellt.

Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige 
oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur 
des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr 
die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen 
dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu 
bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist 
im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftli-
cher bzw. arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches 
Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen 

12

noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Viel-
falt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die 
beitragsrechtliche Stellung eines Erwerbstätigen jeweils unter Würdigung der ge-
samten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale 
beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, 
welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 144 V 111 E. 4.2; 
BGE 123 V 161 E. 1; BGE 122 V 171 E. 3a; BGE 119 V 161 f. E. 2 mit Hinwei-
sen).

4.2.1 Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG entsteht eine Beitragsschuld grundsätzlich über-
all dort, wo Arbeit entgolten wird. Dementsprechend bilden nach gefestigter 
Rechtsprechung sämtliche Bezüge der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers, 
die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen, beitragspflichtiges 
Einkommen. Die auf den wirtschaftlichen Vorgang abstellende Betrachtungswei-
se legt eine objektbezogene Definition des massgebenden Lohnes nahe, zumal 
Art. 5 Abs. 2 AHVG die Rechtssubjekte Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht er-
wähnt. Seit Einführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung im Jahr 1948 
kam es für die Bestimmung des Beitragssubstrates nicht darauf an, wer das Ent-
gelt bezahlt, sondern allein darauf, ob die Ausrichtung der geldwerten Leistung 
im Arbeitsverhältnis wirtschaftlich hinreichend begründet ist. Eine subjektbezo-
gene Betrachtungsweise würde Umgehungsmöglichkeiten Tür und Tor öffnen in 
dem Sinne, dass eine im Arbeitsverhältnis begründete Entschädigung oder Zu-
wendung einzig mit Blick auf die Beitragsordnung über einen Dritten ausbezahlt 
wird (BGE 137 V 321 E. 2.1 ff.). 

4.2.2 Als Arbeitgebende gelten Personen, für die Arbeitnehmende gegen Entgelt 
auf bestimmte oder unbestimmte Zeit in unselbständiger Stellung tätig sind. In 
der Regel sind es die Personen, die den Arbeitnehmenden den massgebenden 
Lohn auszahlen (vgl. Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV 
und EO [WBB], gültig ab 1.1.2021, Stand 1.1.2023, Rz. 1004). 

4.2.3 Ein mehrstufiges Arbeitsverhältnis ist gegeben, wenn die Arbeitnehmenden 
(sog. «Oberarbeitnehmende») zur Ausführung der ihr übertragenen Arbeit Hilfs-
kräfte (sog. "Unterarbeitnehmende") beiziehen, wobei keine direkten Beziehun-
gen zwischen Arbeitgebenden und Unterarbeitnehmenden hergestellt werden 
und der Lohn zwischen Arbeitnehmenden und Hilfskräften aufgeteilt wird (WBB 
Rz. 1013). So gelten als Arbeitgebende der Akkordvergeber für die Akkordantin 
und deren Hilfskräfte (WBB Rz. 1014). Im mehrstufigen Arbeitsverhältnis haben 
die Arbeitgebenden der Ausgleichskasse, der sie angeschlossen sind, die Bei-
träge vom gesamten Lohn zu bezahlen, den sie den ("Ober"-)Arbeitnehmenden 

13

für sich und für deren Hilfskräfte ("Unterarbeitnehmenden") ausgerichtet haben, 
und darüber abzurechnen (WBB Rz. 2124). 

Der Ausgestaltung des durch die Tätigkeit bestimmten Rechtsverhältnisses zwi-
schen Akkordvergeber und Akkordant (Weisungsbefugnis resp. -gebundenheit, 
arbeitsorganisatorische Abhängigkeit oder Unabhängigkeit) kommt erhöhtes Ge-
wicht zu. Wichtig sind u.a. die Art der Tätigkeit, die (Un-)Regelmässigkeit des 
Einsatzes, der Umstand, vom Akkordvergeber jeweils kurzfristig zur Arbeitsleis-
tung angefordert zu werden, die allfällige Freiheit des Akkordanten, eine vorge-
schlagene Arbeit zu übernehmen oder abzulehnen, und/oder die Verpflichtung, 
Arbeitsrapporte zu erstellen. Der Beizug von Hilfskräften schliesst unselbständige 
Erwerbstätigkeit nicht aus. Schliesslich kann auch ein die gegenseitigen Rechte 
und Pflichten festlegender schriftlicher Vertrag von Bedeutung sein. Bei Tätigkei-
ten im Bauhaupt- oder -nebengewerbe im Besonderen ist von Bedeutung, wer 
gegenüber der Bauherrschaft resp. dem Eigentümer der Bauten für schlecht 
ausgeführte Arbeiten haftet. Es geht hier um die Frage, ob der Akkordant als 
dem Akkordvergeber gleichgeordneter Geschäftspartner betrachtet werden kann 
(Urteile BGer H 191/05+499/05 vom 30.6.2006 E. 4.1, 9C_675/2015 vom 
31.5.2016 E. 3.2, je mit Hinweisen; BGE 114 V 65 E. 2.b [frz.]).

4.3 Rechtsprechungsgemäss sind die Organe der AHV (und mit ihnen die an-
deren Organe der Sozialversicherung) ebenso wenig wie die Steuerbehörden 
verpflichtet, die zivilrechtliche Form, in der ein Sachverhalt erscheint, unter allen 
Umständen als verbindlich anzusehen. Dies gilt namentlich dann, wenn ein Um-
gehungstatbestand vorliegt (BGE 113 V 92 E. 4b). Soll ein Rechtsinstitut zweck-
widrig zur Verwirklichung von Interessen verwendet werden, die dieses Institut 
nicht schützen will, so liegt Rechtsmissbrauch vor (BGE 127 II 49 E. 5a mit Hin-
weisen). In Analogie zu den in der steuerrechtlichen Praxis und Doktrin entwi-
ckelten Kriterien liegt eine (rechtsmissbräuchliche) Beitragsumgehung vor, wenn 
- erstens - die von den Beteiligten gewählte Rechtsgestaltung als ungewöhnlich, 
sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten völ-
lig unangemessen erscheint, wenn - zweitens - anzunehmen ist, dass diese Wahl 
missbräuchlich und lediglich deshalb getroffen worden ist, um Beiträge einzuspa-
ren, welche bei sachgemässer Ordnung der Verhältnisse geschuldet wären, und 
wenn - drittens - das gewählte Vorgehen, sofern es von den Organen der AHV 
hingenommen würde, tatsächlich zu einer erheblichen Beitragsersparnis führte 
(Urteil BGer 8C_2018/2019 vom 15.10.2019 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen; vgl. 
Urteil BGer 8C_317/2023 vom 5.10.2023 E. 3.1).

5.1 Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich aufgrund ihres Zweckes 
(Hauswartungsarbeiten und Reinigungsarbeiten, Aufbereitung von Fahrzeugen 

14

und Polieren von Booten und Flugzeugen; Handel mit Waren aller Art, nament-
lich im Reinigungsbereich; Gartenpflege; Autopflege; vgl. vorstehend Ingress 
lit. A) offensichtlich um eine auf Reinigungsarbeiten spezialisierte Unternehmung. 

5.2.1 Die am 5. Mai 2017 im Handelsregister des Kantons St. Gallen eingetrage-
ne F.________ bezweckt(e) "die Erbringung von Bauarbeiten aller Art. (…)." Am 
7. September 2018 übernahm I.________ das gesamte Stammkapital von 
Fr. 20'000.-- (20 Stammanteile zu je Fr. 1'000.--) und die Funktion des einzigen 
Gesellschafters und Geschäftsführers. Der am 6. Januar 2020 eröffnete Konkurs 
wurde am 1. April 2020 mangels Aktiven eingestellt. Am 16. Juli 2020 wurde die 
Gesellschaft von Amtes wegen gelöscht.

5.2.2 Die am 29. Februar 2016 im Handelsregister des Kantons Glarus eingetra-
gene G.________ bezweckt(e) "die Ausführung von Bauarbeiten aller Art sowie 
aller damit zusammenhängenden Geschäfte. (…)" (Fassung gültig bis 
24.6.2019). In der bis zum 14. September 2020 geltenden Fassung wurde diese 
Zweckbestimmung um "Erwerb, Veräusserung, Vermietung und Verwaltung von 
Liegenschaften. (…)." ergänzt. Ab dem 14. September 2020 bis zur Konkur-
seröffnung am 6. Oktober 2021 bezweckte sie "die Ausführung von Bauarbeiten 
aller Art (Hoch- und Tiefbau), von Gipser- und Malerarbeiten sowie Erwerb, Be-
lastung, Veräusserung und Verwaltung von Grundeigentum, Entwicklung von 
Immobilienprojekten und Erwerb, Halten, Verwalten und Veräusserung von Betei-
ligungen. (…)." Diese letzte Zweckänderung vom 14. September 2020 fiel mit der 
Übernahme des gesamten Stammkapitals von Fr. 20'000.-- (20 Stammanteile zu 
je 
Fr. 1'000.--) durch I.________ und der Funktion als einziger Gesellschafter und 
Geschäftsführer zusammen. Das Konkursverfahren wurde am 11. Februar 2022 
mangels Aktiven eingestellt. Die Gesellschaft wurde am 27. Februar 2024 von 
Amtes wegen gelöscht. 

5.2.3 Die am 23. September 2019 im Handelsregister des Kantons Luzern einge-
tragene H.________ bezweckt(e) die "Planung und Ausführung von Tiefbauar-
beiten, Schalungs- und anderen Bauarbeiten; Beteiligungen". Am 25. April 2022 
wurde der Konkurs über die H.________ eröffnet. I.________ verfügte seit der 
Gründung der H.________ über das gesamte Stammkapital von Fr. 20'000.-- (20 
Stammanteile zu je Fr. 1'000.--) und versah die Funktion des einzigen Gesell-
schafters und Geschäftsführers. Am 25. April 2022 wurde über die Gesellschaft 
der Konkurs eröffnet; am 31. Januar 2024 wurde sie von Amtes wegen gelöscht. 

5.3.1 Während es sich bei der Beschwerdeführerin um eine auf Reinigungsarbei-
ten in den verschiedensten Bereichen spezialisierte Unternehmung handelt, feh-

15

len in den handelsregisterlich ausgewiesenen Zweckbestimmungen der 
G.________, F.________ und H.________ jegliche Hinweise auf vergleichbare 
unternehmensspezifische Tätigkeiten im Bereich der von ihnen zweckgemäss 
verfolgten Tief- und Hochbauarbeiten, auch wenn diese durchaus gewisse Reini-
gungsarbeiten im Sinne einer "besenreinen" Übergabe der (Roh-)Bauobjekte 
mitbeinhalten können. 

Es eröffnet sich folglich insofern ein Widerspruch in der Argumentation der Be-
schwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 2.4), welche ausführen lässt, dass sie ihr 
eigenes Personal für allgemeine Reinigungsarbeiten einsetzt, während sie für 
spezielle und grössere Reinigungsaufträge auf Subunternehmer - d.h. vorliegend 
die G.________, F.________ und H.________ - zurückgreift. Aufgrund der 
Zweckbestimmungen liesse sich vielmehr auf den umgekehrten Fall schliessen, 
nämlich dass die G.________, F.________ und H.________ für besondere Rei-
nigungsarbeiten gerade auf die hierfür spezialisierte Beschwerdeführerin zurück-
griffen. 

Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin ihr eigenes direkt besoldetes Perso-
nal von gut 50 Personen im Jahr 2017 (Vi-act. 128-3 f./5) über 25 Personen im 
Jahr 2018 (Vi-act. 156-3/4) und 12 Personen im Jahr 2019 (Vi-act. 188-2/2) auf 
drei Personen (die beiden Geschäftsführer und eine Drittperson) in den Jahren 
2020 und 2021 (Vi-act. 238-2/2 und 275-272) reduzierte.

Diese Reduktion spiegelt sich zwangsläufig auch im Vergleich der von der Be-
schwerdeführerin deklarierten und bescheinigten (eigenen) Lohnzahlungen ei-
nerseits wie auch deren Gegenüberstellung mit den Barzahlungen an die Subun-
ternehmerinnen (Beträge in Franken): 

Jahr 2018 2019 2020 2021

Lohndeklaration 200'000 350'000 350'000 350'000
(Vi-act.) (128-1/5) (156-2/4) (188-2/2) (238-2/2)
Lohnbescheinigung 354'756.50 159'685.65 149'400 149'400
(Vi-act.) (156-2 f./4) (188-2/2) (238-2/2) (275-2/2)
Zahlungen an Subunternehmer 423'933 226'452 236'842 136'141
(vgl. vorstehend E. 2.1)

Summe bescheinigte Löhne + 778'689.50 386'137.65 386'242 285'541
Zahlungen an Subunternehmer
Prozentualer Anteil Subunter. 54 % 59 % 61 % 48 %

Insofern wird die vorinstanzliche Analyse bestätigt. Zwar sind Barzahlungen we-
der verboten noch vollkommen unüblich. Auffällig bleibt jedoch im konkreten Fall 
die Systematik, die Dauer und Höhe der Barzahlungen, dies auch im Vergleich 
zur Höhe der Löhne, welche in einzelnen Jahren von den Barzahlungen über-
stiegen wurden. 

16

5.3.2 Mit den Subunternehmerverträgen (Vi-act. 341-17 ff./112 = 345-17 ff./112) 
werden Regelungen unter anderem zu den Arbeiten ("Reinigungsarbeiten, 
gemäss persönlicher Besprechung"), zum Vertragspreis ("Auf Aufwand, Fr. 45.00 
[bzw. Fr. 42.00] pro Stunde oder pauschal nach Vereinbarung gemäss Auftrag") 
und zu den Konditionen ("Rabatt bei Barzahlung") gemacht. Als "Allgemeiner 
Hinweis" wird festgehalten, dass "die zum jetzigen Zeitpunkt gültigen Pläne sowie 
Reinigungsprogramm [wurde] durch Subunternehmer studiert" wurden, und unter 
"Vorgaben" wird verlangt, "der Subunternehmer ist über die örtlichen Gegeben-
heiten informiert (Anlieferung, Deponie)". Der Arbeitsbeginn erfolgt "[ca.] KW 
nach Abruf (gemäss Absprache mit Auftraggeber)". Durch den Subunternehmer 
verschuldete Verspätungen werden "diesem vollumfänglich angelastet". Unter 
"Belegschaft" wird geregelt: "entsprechend Terminprogramm (der Subunterneh-
mer garantiert explizit, während der gesamten Bauzeit das nötige Personal zur 
Verfügung zu stellen". Unter "Personelles" verpflichten sich die Unternehmungen 
schliesslich jeweils, "für die eigenen Mitarbeiter ordnungsgemäss Lohnzahlun-
gen, Spesen zu vergüten und Arbeitsbewilligungen via Migrationsamt rechtzeitig 
einzuholen. Ohne entsprechende Arbeitsbewilligung darf keine unserer Baustelle 
betreten [Satz sic]". Die Beschwerdeführerin hafte "für keinerlei ausstehende So-
zialversicherungsbeiträge" der jeweiligen Unternehmung. 

Den Subunternehmerverträgen lassen sich keine Anhaltspunkte dafür entneh-
men, dass sie im Verhältnis zur Bauherrschaft bzw. den jeweiligen Auftraggebern 
der Beschwerdeführerin als gleichgeordneter Geschäftspartner betrachtet wer-
den können (vgl. vorstehend E. 4.2.3). Die Subunternehmerverträge sprechen 
somit und für sich - unbesehen der fehlenden Verbindlichkeit der zivilrechtlichen 
Ausgestaltung des Verhältnisses für die Sozialversicherungsbehörden und ent-
gegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - ebenfalls dafür, dass die Zwi-
schenschaltung von Subunternehmen bzw. deren rechtliche Selbständigkeit hin-
sichtlich der Lohnzahlungen und somit auch der Sozialversicherungsbeiträge 
auszublenden ist. 

Die Subunternehmerverträge entsprechen insofern auch nicht der SIA-Norm 118, 
auf welche in der Präambel Bezug genommen wird, und die in Art. 29 Abs. 4 den 
Unternehmer (d.h. vorliegend die Beschwerdeführerin) verpflichtet, alle Bestim-
mungen des Werkvertrages mit der Bauherrschaft, die zur Wahrung derer Inter-
essen erforderlich sind, in die Verträge mit Subbeauftragten, Subunternehmen 
und Lieferanten zu übernehmen (zur sogenannten "Überbindungspflicht vgl. Hür-
limann, in: Gauch/Stöckli [Hrsg.], Kommentar zur SIA-Norm 118, 2. Aufl., Zürich 
2017, Art. 29 Rz. 14.1). In den vorliegenden Subunternehmerverträgen fehlt es 
selbst an einer - an sich bereits problematischen - Pauschalklausel oder Global-
verweis auf den Hauptvertrag (vgl. Hürlimann, a.a.O., Art. 29 Rz. 14.4).  

17

5.3.3 Die vertragliche Ausgestaltung des Rechtsverhältnisses beschneidet auch 
die unternehmerische Freiheit und Eigenständigkeit der Subunternehmerinnen in 
nicht unerheblichem Mass. Dies gilt namentlich für den Arbeitsbeginn, der "auf 
Abruf (gemäss Absprache mit Auftraggeber)" erfolgt, was auf eine entsprechende 
Weisungsbefugnis der Beschwerdeführerin hindeutet. Ähnliches gilt für die Rege-
lung, dass die Subunternehmerin der Beschwerdeführerin während der gesam-
ten Bauzeit das "nötige Personal zur Verfügung" zu stellen hat. 

Die Subunternehmerverträge zeigen also Indizien von gewissem Gewicht, wel-
che gegen eine eigentliche unternehmerische Tätigkeit der Subunternehmerin-
nen im Verhältnis zur Beschwerdeführerin sprechen. Der Vorinstanz kann zudem 
beigepflichtet werden, dass die Subunternehmerinnen hinsichtlich der Beschwer-
deführerin eine Art von Personalverleih betrieben haben. Ein Indiz hierfür besteht 
auch in den Rechnungsstellungen der F.________ "für die Personalausmietung 
für diverse Baustellen" (Bf-act. 7 = jeweils Beilage 7 zu den Einsprachen vom 
10.5.2023) sowie der H.________ "für den Verleih unseres Personals" (Bf-act. 12 
= jeweils Beilagen 12 zu den Einsprachen vom 10.5.2023). Unbestritten ist, dass 
weder die F.________ noch die H.________ über eine Bewilligung zum Persona-
lausleih (vgl. Bundesgesetz über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih 
[Arbeitsvermittlungsgesetz, AVG; SR 823.11] vom 6.10.1989) verfügen. Dies 
entspricht im Übrigen gleich wie die spezialisierte Reinigung von Gebäuden und 
anderweitigen Objekten auch nicht dem Zweck der Subunternehmerinnen. 

5.4 Insgesamt erreichen die vorstehend dargelegten Anhaltspunkte/Indizien 
(Unternehmenszwecke; Entwicklung der Verhältnisse von Lohnzahlungen an ei-
genes Personal und an die Subunternehmer; massive Reduktion des eigenen 
Personals bis auf die blosse Geschäftsleitung; verschiedene Aspekte der Subun-
ternehmerverträge) grundsätzlich den erforderlichen Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit, der es erlaubt, das von den drei Subunternehmern 
zur Verfügung gestellte Personal als Arbeitnehmer der Beschwerdeführerin zuzu-
rechnen. 

6.1.1 Der von der SVA St. Gallen eingereichte Kontoauszug "Lohnbeiträge" der 
F.________ (aktiv 5.5.2017 bis 6.1.2020) für die Buchungsperiode vom 30. Juni 
2017 bis 14. September 2020 weist insgesamt Belastungen von rund 
Fr. 104'000.-- aus. Die letzte Gutschrift datiert vom 29. Mai 2018 (Fr. 6'750.--) 
und gilt der Periode Mai 2017 bis Dezember 2017. 

Für die vier Quartale 2018 wurden wie für das vierte Quartal 2017 jeweils 
AHV/IV/EO-Beiträge von Fr. 4'612.50 (ebenso für die vier Quartale 2019) ver-
bucht. Für diese Beiträge 2018 sind jeweils Mahngebühren und Betreibungskos-

18

ten ausgewiesen sowie in der Folge auch Verlustscheinkosten (betr. 1. Quartal 
2018), Pfändungskosten (betr. 2. Quartal und 4. Quartal 2018) und Pfändungs-
verlustschein (3 Quartal). Die Beiträge 2018 wurden im April 2020 nach dem 
Konkurs abgeschrieben. Mahngebühren von Fr. 75.-- sind per 7. März 2019 auch 
für die Lohnbescheinigung 2018 ausgewiesen. 

6.1.2 Die Vorinstanz hält fest, dass die F.________ für das Jahr 2018 nie Sozial-
versicherungsbeiträge bezahlt habe (Eingabe vom 18.1.2024 S. 2). 

Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, die Tatsache, dass der F.________ 
Familienzulagen ausgerichtet worden seien, lasse den Schluss zu, dass die 
F.________ im Jahr 2018 der SVA St. Gallen Personal gemeldet habe. Es sei 
davon auszugehen, dass die Familienzulagen für diejenigen Mitarbeiter der 
F.________ ausbezahlt worden seien, welche insbesondere auf den Baustellen 
der Beschwerdeführerin zum Einsatz gekommen seien (Eingabe vom 7.2.2024 
S. 4 Rz. 10).  

6.1.3 Es erweist sich, dass die F.________ für das Jahr 2018 weder eine Lohn-
bescheinigung (mit Ausweis der gemäss Art. 36 AHVV für die individuellen Ver-
buchungen erforderlichen Angaben) eingereicht noch (Akonto-)Beiträge geleistet 
hat. Diese in Rechnung gestellten (Akonto-)Beiträge AHV/IV/EO beliefen sich 
dabei mit insgesamt Fr. 18'450.-- auf bloss 42.6 % der auf der Lohnsumme von 
Fr. 423'933.-- effektiv geschuldeten Beiträgen von Fr. 43'453.15. Hieraus darf der 
Schluss gezogen werden, dass die F.________ auf den ihr von der Beschwerde-
führerin entrichteten Barzahlungen für das der Beschwerdeführerin zur Verfü-
gung gestellte Personal keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet hat.

6.2.1 Die Ausgleichskasse Glarus wies in ihrem (Begleit-)Schreiben vom 1. De-
zember 2023 darauf hin, dass der Suva-Revisionsbericht zur G.________ vom 
6. Juli 2020 sowie die Lohndeklaration 2019 nicht erkennen lassen, ob Barzah-
lungen enthalten seien. Es würden lediglich die im Laufe eines Jahres ausgerich-
teten Löhne ausgewiesen. 

Laut der von der Ausgleichskassse Glarus erfassten Lohnmeldung wie der Quit-
tung der Lohndeklaration, beide vom 17. Januar 2020, wurde 2019 eine Lohn-
summe (AHV/IV/EO) von insgesamt Fr. 198'261.95 erfasst, worauf Beiträge von 
Fr. 20'321.85 zu leisten waren. Die Lohnsumme verteilt sich auf sieben nament-
lich genannte Arbeitnehmer. 

6.2.2 Zum einen liegt diese Lohnsumme von Fr. 198'261.95 unter den von der 
Beschwerdeführerin der G.________ entrichteten Fr. 226'452.--. Zum andern be-
steht insbesondere keine Übereinstimmung der auf der Lohnmeldung genannten 

19

sieben Arbeitnehmer mit den Namen gemäss den von der Beschwerdeführerin 
eingereichten Monatsrapporten für das Jahr 2019 (mit Ausnahme einer Unsi-
cherheit [vgl. auch Eingabe der Beschwerdeführerin vom 7.2.2024 S. 3 Rz. 7]: in 
den Monatsrapporten wird ein "M.________" genannt, in der Lohnmeldung ein 
"K.________"; die Tatsache, dass es sich bei dieser Person wie beim auf der 
Lohnmeldung ebenfalls ausgewiesenen Namensvetter "J.________" um einen - 
neben I.________ - Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift 
handelt, dürfte eher gegen einen Verschreiber und gegen eine Identität der bei-
den Personen sprechen). 

6.2.3 Des Weiteren fällt auf, dass auf den von der Beschwerdeführerin einge-
reichten Monatsrapporten der F.________ für das Jahr 2018 neun verschiedene 
Arbeitnehmer, auf denjenigen der G.________ sieben verschiedene Arbeitneh-
mer ausgewiesen sind (Vi-act. 332-27 ff./116 und 332-53 f./116), wobei eine 
"Schnittmenge" von sechs Arbeitnehmern besteht. Mit anderen Worten: für zwei 
Unternehmungen mit Sitzen in N.________ sowie in O.________ haben, jeden-
falls in zwei einander unmittelbar folgenden Jahren, grösstenteils die gleichen 
Personen Arbeitsleistungen im Interesse der Beschwerdeführerin erbracht. Die-
ser Umstand kann der Beschwerdeführerin kaum verborgen geblieben sein. 

6.2.4 Es ist somit zu schliessen, dass auch die G.________ gleich wie die 
F.________ auf den ihr von der Beschwerdeführerin entrichteten Barzahlungen 
für das dieser zur Verfügung gestellte Personal keine Sozialversicherungsbeiträ-
ge entrichtet hat.

6.3.1 Die Ausgleichskasse Luzern reichte die "Lohnmeldung (Rekapitulation)" 
(Quittung für die Lohnbescheinigung) vom 18. März 2021 ein, wonach die 
H.________ im Jahr 2020 eine Lohnsumme von Fr. 54'000.-- abrechnete und 
diese Summe auch als Grundlage für das Jahr 2021 galt. Des Weiteren ist der 
"Lohnmeldung für das Jahr 2020" zu entnehmen, dass dieser Lohn von 
Fr. 54'000.-- einem "P.________" entrichtet wurde. Zudem weist eine "Nach-
tragsmeldung" für drei Mitarbeiter (Q.________; R.________ sowie S.________) 
für das Jahr 2020 eine Lohnsumme von insgesamt Fr. 101'200.-- aus. 

Diverse zwischen dem 19. März 2021 und 5. Juni 2023 erfassten Nachträge, 
Korrekturen, etc. belaufen sich auf insgesamt Fr. 5'773'513.36. Hierbei lassen 
sich einzelne Beträge auch konkret Personen zuordnen (Nachtrag vom 5.6.2023 
T.________, Fr. 16'536.84, November/Dezember 2020, sowie Fr. 49'610.52 für 
denselben, Januar bis Juni 2021; Q.________, Fr. 25'618.-- für April bis Septem-
ber 2021, sowie S.________, Fr. 16'477.-- für April bis August 2021, beide er-
fasst unter Nachtrag am 23.8.2022 Sammelbetrag von Fr. 2'226'062.--). 

20

6.3.2 Mit ihrer Eingabe vom 18. Januar 2024 ergänzt die Vorinstanz hierzu, dass 
gemäss ihrer Nachfrage bei der Ausgleichskasse Luzern zwar Löhne ermes-
sensweise anhand der Arbeitgeberkontrolle nachbelastet worden seien, dass bis 
dato jedoch keine dieser (nachbelasteten) Beiträge bezahlt worden seien. 
Gemäss Arbeitgeberkontrollbericht/Revisionsbericht (der Suva vom 5.8.2022) 
seien die vorgenommenen Nachbelastungen der Bankzahlungen festgesetzt 
worden, weil keine Buchhaltung geführt worden sei. Da die Beschwerdeführerin 
die Rechnungen in bar bezahlt habe, seien die Löhne der für die Beschwerdefüh-
rerin tätigen Personen nicht in der Nachbelastung aufgrund der Arbeitgeberkon-
trolle enthalten. Von den gemäss den Stundenrapporten der H.________ für die 
Beschwerdeführerin tätigen Personen (vgl. Vi-act. 332-80 ff./116 [mit Nennung 
nur von Vornamen]) erscheine auf der Lohndeklaration nur "P.________". Die 
anderen Personen seien offensichtlich nicht deklariert und auch nicht nachbelas-
tet worden. 

6.3.3 Laut dem Suva-Revisionsbericht (gestützt auf die Angaben des Konkur-
samtes), für den nur der Auszug des konkursbedingt gesperrten Bankkontos und 
vereinzelte Belege aus Schadendossiers zur Verfügung standen, hat die 
H.________ keine Buchhaltung geführt. Im Beobachtungszeitraum (Revisionspe-
riode vom 23.9.2019 bis 26.4.2022 [Konkurseröffnung am 25.4.2022]) hat die 
H.________ einen Umsatz von Fr. 4'145'899.-- mit Dritten, welche die Arbeiten 
mittels Banküberweisung entgolten haben, erzielt. Hiervon sei ein kleiner Teil an 
Mitarbeiterlöhne (Fr. 211'837.-- netto) gegangen. Diese festgestellten Lohnzah-
lungen stünden im krassen Missverhältnis zum erzielten Umsatz. Gestützt auf die 
Akten ermittelten die Revisoren bei einem Stundenansatz der H.________ von 
Fr. 30.-- bei rund 78'086 durch die H.________ geleisteten Arbeitsstunden eine 
Lohnsumme von rund Fr. 2'342'603.--. Der Betrieb habe jeweils keine Lohnbe-
scheinigungen eingereicht. Da die Umsätze jeweils meist gleichentags in bar be-
zogen worden seien, sei davon auszugehen, dass die Mitarbeiter für Regiearbei-
ten jeweils mit diesen Barbezügen bezahlt worden seien. Auffallend sei auch, 
dass im Vergleich zum Umsatzvolumen nur zwei Schadenfälle gemeldet worden 
seien. Die Unfälle seien jeweils zuerst über andere Betriebe angemeldet worden, 
beispielsweise über die U.________ AG [im Handelsregister eingetragen am 
21.8.2018 mit Sitz in N.________; Zweck: Ausführung von Bauarbeiten aller Art, 
insbesondere Schalungsarbeiten sowie aller damit zusammenhängenden Tätig-
keiten; Aktienkapital von Fr. 100'000.--, liberiert zu Fr. 50'000.--; einziger Verwal-
tungsrat: L.________], als grösster Auftraggeber der H.________ im fraglichen 
Zeitraum. Es stelle sich die Frage nach dem Arbeitgeber der schwarz bezahlten 
Arbeitnehmer. Aus den Akten gehe hervor, dass bei den Auftraggebern der 
H.________ in der Vergangenheit bereits Aufwände für Subunternehmer geltend 

21

gemacht worden seien, welche unglaubwürdig gewesen seien und zu Aufrech-
nungen geführt hätten.

Dem Revisionsbericht ist auch zu entnehmen, dass I.________ am 18. Novem-
ber 2021 unter anderem wegen mehrfacher Unterlassung der Buchführung, 
mehrfacher Urkundenfälschung, mehrfacher Misswirtschaft etc. rechtskräftig ver-
urteilt worden sei. 

6.3.4 Die gemäss den Stundenrapporten im Jahr 2020 geleisteten Zahlungen für 
die von P.________ erbrachten Arbeitsstunden bei der H.________ für die Be-
schwerdeführer belaufen sich auf insgesamt Fr. 49'266.--. Die monatlichen Stun-
denzahlen belaufen sich auf 78 (November 2020) bis 126 (März 2020). Für den 
Dezember 2020 wurden für P.________ keine Stunden abgerechnet. Es besteht 
also auch hier keine Übereinstimmung mit der für P.________ gemeldeten Lohn-
summe von Fr. 54'000.--. 

6.3.5 Die Auffassung der Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 7. Fe-
bruar 2024 (S. 3 f. Rz. 8 f.), dass mit der Lohnmeldung der Ausgleichskasse Lu-
zern vom 28. November 2023 verdeutlicht werde, dass für verschiedene Mitar-
beiter der H.________ Beiträge entrichtet worden seien, findet - mit Ausnahme 
der Person von P.________ - in den Akten also keine Stütze. Indes kann nicht 
gesagt werden und spricht im Gesamtkontext nichts dafür, dass die von der 
H.________ für P.________ bescheinigte Lohnsumme von Fr. 54'000.-- im Zu-
sammenhang mit Leistungen steht, welche zugunsten der Beschwerdeführerin 
erbracht wurden. 

6.4 Es kann also festgehalten werden, dass die F.________, G.________ und 
H.________ für die der Beschwerdeführerin ausgeliehenen Arbeiter und Arbeite-
rinnen auf den hierfür in bar vereinnahmten Zahlungen keine Sozialversiche-
rungsbeiträge geleistet haben. Allein hieraus kann zwar noch nicht abgeleitet 
werden, dass die fraglichen Arbeiter als Arbeitnehmer sozialversicherungsbei-
tragsrechtlich der Beschwerdeführerin zuzurechnen sind. Aus den glaubhaften 
Ausführungen des Suvarevisors zur Geschäftspraktik der H.________ (vgl. vor-
stehend Erw. 6.3.3) ergibt sich indes, dass die Geltendmachung von Aufwand für 
Arbeitslöhne als Subunternehmer, ohne hierüber sozialversicherungsrechtlich 
abzurechnen, während die effektive Arbeitgeberstellung der Auftraggeberin zu-
kommt, jedenfalls bei der H.________ als eigentliches Geschäftsmodell betrie-
ben wurde. Angesichts der Personalunion des Gesellschafters/Geschäftsführers 
bei den drei Unternehmungen liegt die Verfolgung des gleichen Geschäftsmo-
dells auf der Hand. Dies kann auch der Beschwerdeführerin nicht verborgen ge-
blieben sein. 

22

6.5 Insgesamt lassen sich aus den vom Verwaltungsgericht ergänzend vorge-
nommenen Abklärungen keine Anhaltspunkte entnehmen, welche zu Gunsten 
der Beschwerdeführerin sprechen. Vielmehr zeigt sich also, dass die drei Unter-
nehmungen auf den Lohn-Barzahlungen der Beschwerdeführerin keine Sozial-
versicherungsbeiträge abgerechnet haben. Es muss also bei der gegen die Be-
schwerdeführerin sprechenden überwiegenden Wahrscheinlichkeit bleiben, wo-
nach die fraglichen Lohn-Barzahlungen ihr als Arbeitgeberin zuzurechnen sind. 

7. Das Vorgehen der Beschwerdeführerin lässt sich insgesamt nach Massga-
be des Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. Urteile BGer 
9C_281/2018 vom 9.10.2018 E. 5.2, H 318/01 vom 10.7.2003 E. 3, je betr. Bei-
tragspflicht und mit Hinweis auf BGE 126 V 353 E. 5b) (auch) als rechtsmiss-
bräuchliche Beitragsumgehung würdigen. 

7.1.1 Nach Art. 2 Abs. 1 Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB; SR 210) vom 
10. Dezember 1907 hat jedermann in der Ausübung seiner Rechte und in der Er-
füllung seiner Pflichten nach Treu und Glauben zu handeln. Nach Abs. 2 dieser 
Bestimmung findet der offenbare Missbrauch eines Rechtes keinen Rechts-
schutz. Art. 2 ZGB ist eine Grundschutznorm, welche der Durchsetzung der öf-
fentlichen Ordnung und Sittlichkeit dient. Ihre Geltung erstreckt sich auf die ge-
samte Rechtsordnung mit Einschluss des öffentlichen Rechts sowie des Prozess- 
und Zwangsvollstreckungsrechts. Der Grundsatz von Treu und Glauben ist in je-
der Instanz von Amtes wegen anzuwenden, was auch für die Frage gilt, ob ein 
Rechtsmissbrauch vorliegt. Soweit die als rechtsmissbräuchlich betrachtete 
Rechtsanwendung in einer gerichtlichen Rechtsdurchsetzung besteht, hat der 
Grundsatz einen engen inneren Zusammenhang mit der Rechtsanwendung 
durch das Gericht. Dieses soll nicht gehalten sein, einem Ergebnis der formalen 
Rechtsordnung zum Durchbruch zu verhelfen, das in offensichtlichem Wider-
spruch zu elementaren ethischen Anforderungen steht (BGE 131 V 97 E. 4.3 f.; 
BGE 128 III 206 E. 1c mit Hinweisen).

7.1.2 Rechtsprechungsgemäss sind die Organe der AHV (und mit ihnen die an-
deren Organe der Sozialversicherung) ebenso wenig wie die Steuerbehörden 
verpflichtet, die zivilrechtliche Form, in der ein Sachverhalt erscheint, unter allen 
Umständen als verbindlich anzusehen. Dies gilt namentlich dann, wenn ein Um-
gehungstatbestand vorliegt (BGE 113 V 92 E. 4b mit Hinweisen). Soll ein Recht-
sinstitut zweckwidrig zur Verwirklichung von Interessen verwendet werden, die 
dieses Institut nicht schützen will, so liegt Rechtsmissbrauch vor (BGE 127 II 49 
E. 5a). In Analogie zu den in der steuerrechtlichen Praxis und Doktrin entwickel-
ten Kriterien liegt eine (rechtsmissbräuchliche) Beitragsumgehung vor, wenn - 

23

erstens - die von den Beteiligten gewählte Rechtsgestaltung als ungewöhnlich, 
sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten völ-
lig unangemessen erscheint, wenn - zweitens - anzunehmen ist, dass diese Wahl 
missbräuchlich und lediglich deshalb getroffen worden ist, um Beiträge einzuspa-
ren, welche bei sachgemässer Ordnung der Verhältnisse geschuldet wären, und 
- drittens - wenn das gewählte Vorgehen, sofern es von den Organen der AHV 
hingenommen würde, tatsächlich zu einer erheblichen Beitragsersparnis führte 
(vgl. Urteil BGer 8C_218/2019 vom 15.10.2019 E. 4.2.1; SVR 2002 AHV Nr. 1 
E. 4). Zu ergänzen ist angesichts des "3. März 2024" nunmehr, dass der 
Bekämpfung einer rechtsmissbräuchlichen Vermeidung von AHV-
Beitragszahlungen ein besonderes Augenmerk zu schenken sein wird. 

7.2.1 Vorliegend sind die Arbeitsvergabe der Beschwerdeführerin an Subunter-
nehmerinnen sowie die Modalitäten der Arbeitsvergabe im Lichte der gesamten 
sich aus den Akten ergebenden Umstände als sachwidrig und absonderlich zu 
würdigen. Dies zeigt allein die bereits vorstehend dargelegte (E. 5.3.1) Tatsache, 
dass die Beschwerdeführerin die ihrem Zweck entsprechenden Tätigkeiten, auf 
welche sie spezialisiert ist, in den Jahren 2018 bis 2021 systematisch an Drittun-
ternehmung ohne äquivalente Zweckbestimmung/Spezialisierung ausgelagert 
hat. 

7.2.2 Hinzu kommt die Art der Abrechnung, die ausschliesslich in bar erfolgte. 
Mindestens im Falle der Beziehung zur H.________ steht dies im Widerspruch 
zur Feststellung des Revisors, dass Dritte dieser die Arbeiten mittels Banküber-
weisung entgolten haben. Wie gezeigt handelt es sich bei diesen Barbezahlun-
gen um Beträge, welche die eigenen Lohnzahlungen der Beschwerdeführerin in 
den fraglichen vier Jahren zunehmend erheblich überstiegen. 

7.2.3 Unbestreitbar ist auch, dass keine Kongruenz zwischen den von der Be-
schwerdeführerin in bar bezahlten Beträgen und den von der F.________, 
G.________ und H.________ deklarierten Lohnzahlungen besteht. Ebenso be-
steht - mit Ausnahme eines Falles (P.________) - auch keine erkennbare Kon-
gruenz der Personen, für welche die Beschwerdeführerin Lohnzahlungen in bar 
an die drei Unternehmen leistete, und den Personen, für welche diese allenfalls 
Löhne gegenüber den jeweils zuständigen Ausgleichskassen deklarierten - so-
weit sie überhaupt etwas deklarierten. 

7.2.4 Des Weiteren konnte der Beschwerdeführerin kaum verborgen bleiben, 
dass es sich bei den Subunternehmerinnen um marode Unternehmungen bzw. 
bei I.________ um einen wenig seriösen und vertrauenswürdigen Geschäfts-
mann handelt, der zwischen 2017 und 2022 mit 31 GmbHs in Konkurs ging (Vi-

24

act. 341-11/112 = Vi-act. 345-11/112), davon fünf bzw. acht vor Abschluss der 
Subunternehmerverträge mit der G.________ am 4. Januar 2019 bzw. mit der 
H.________ am 19. Dezember 2019. Im Zeitpunkt des Abschlusses der Subun-
ternehmerverträge mit der G.________ am 5. Januar 2018 und mit der 
F.________ am 4. Januar 2019 war I.________ zwar nicht deren formelles Or-
gan. Die Beschwerdeführerin weist jedoch selber darauf hin, dass I.________ 
"nach aussen für diverse Gesellschaften aufgetreten" ist und nach dem Grund-
satz von Treu und Glauben von dessen Vertretungsberechtigung ausgehen durf-
te. Dem ist beizupflichten, zumal notorisch ist, dass man sich in der Branche 
kennt. Insofern ist es auch bezeichnend, dass die Subunternehmervergaben 
nicht parallel an die drei Subunternehmer, sondern sukzessive erfolgten, nämlich 
im Jahr 2018 an die F.________, über welche der Konkurs im Januar 2020 eröff-
net wurde, an die G.________ im Jahr 2019 (Konkurseröffnung im Oktober 2021) 
und an die H.________ (Konkurseröffnung im April 2022) in den Jahren 2020 
und 2021. Dabei beschäftigten diese Unternehmungen teils gleiches Personal, 
was der Beschwerdeführerin ebenfalls kaum entgangen sein konnte. 

7.2.5 Zu ergänzen ist einerseits in betragsmässiger Hinsicht, dass die Be-
schwerdeführerin im Vorjahr (2017) der Vorinstanz gegenüber am 27. März 2018 
Lohnzahlungen von insgesamt Fr. 700'744.60 (Vi-act. 128-1/5) bescheinigte, 
nachdem sie noch am 13. März 2017 eine mutmassliche Lohnsumme 2017 von 
Fr. 250'000.-- deklariert hatte (Vi-act. 100-1/5). Das sich in den Lohnzahlungen 
2017 widerspiegelnde Auftragsvolumen wurde im Jahr 2018 mit insgesamt 
Fr. 778'689.50 (Summe aus bescheinigten Löhnen und Bargeldzahlungen an 
Subunternehmer) noch übertroffen. In den Vorjahren beliefen sich die Lohnsum-
men mit Fr. 268'615.55 im Jahr 2016 (Lohnbescheinigung vom 13.3.2017 [Vi-
act. 100-1/5]), Fr. 297'697.95 im Jahr 2015 (Lohnmeldung 2015 [Rekapitulation 
der Vorinstanz] vom 20.3.2016 [Vi-act. 67]), Fr. 234'170.80 im Jahr 2014 (Lohn-
meldung 2014 [Rekapitulation der Vorinstanz] vom 28.2.2015 [Vi-act. 34]), 
Fr. 337'180.-- im Jahr 2013 (Lohnbescheinigung 2013 vom 18.2.2014 [Vi-act. 27-
1/3]), Fr. 305'183.-- im Jahr 2012 (Lohnbescheinigung 2012 vom 30.3.2013 [Vi-
act. 22-2/2]) und Fr. Fr. 92'592.05 im ersten vollen Geschäftsjahr 2011 (Lohnbe-
scheinigung 2011 vom 1.2.2012 [Vi-act. 16-1/3]) durchwegs noch auf weniger als 
die Hälfte der Lohnsumme 2017. 

Anderseits musste die Beschwerdeführerin bereits ab ihren Anfängen wegen 
ausstehender Beitragszahlungen angemahnt werden (vgl. z.B. Vi-act. 18 = Mah-
nung vom 10.8.2012 über Fr. 3'074.60; Vi-act. 24 = Mahnung vom 10.7.2013 
über Fr. 3'750.95; Vi-act. 25 = Mahnung vom 13.8.2013 über Fr. 3'733.20; Vi-
act. 40 = Mahnung vom 12.5.2015 über Fr. 3'274.84, u.w.). Am 2. April 2015 

25

wurde der Beschwerdeführerin für Lohnbeiträge 2014 von Fr. 19'182.75 eine ra-
tenweise Begleichung gewährt mit erster Rate von Fr. 3'198.-- per 30. April 2015 
(Vi-act. 38). Am 10. Juni 2015 wurde die Beschwerdeführerin für den Betrag von 
Fr. 3'274.85 (Rechnung vom 9.3.2015 zzgl. Mahngebühr vom 12.5.2015 = Vi-
act. 40) betrieben (Vi-act. 43). Am 19. April 2016 wurde der Beschwerdeführerin 
die Begleichung für die Lohnbeiträge 2015 von Fr. 16'062.65 in acht Raten be-
ginnend ab dem 30. Juni 2016 gewährt (Vi-act. 74), ebenso am 12. April 2017 für 
die Lohnbeiträge 2016 von Fr. 12'948.85 in sechs Raten beginnend ab dem 
30. April 2017 (Vi-act. 107). Die Beschwerdeführerin kam also bereits ab ihren 
Anfängen der Pflicht zur (fristgerechten) Bezahlung der Sozialversicherungsbei-
träge nur schleppend nach. Insofern leuchtet das Bedürfnis der Beschwerdefüh-
rerin nach einer inskünftigen "Optimierung" der Sozialversicherungsbeitragslast 
angesichts des erfolgreichen Geschäftsjahrs 2017 ein. Dieses Bemühen mani-
festiert sich eindrücklich in der Reduktion des eigenen Personals bis auf drei Mit-
arbeiter (bzw. die Geschäftsleitung). 

7.2.6 Aus den vorstehenden Darlegungen geht im Weiteren unweigerlich hervor, 
dass die den wirtschaftlichen Gegebenheiten als inadäquat zu qualifizierende 
Vorgehensweise einzig getroffen worden sein kann, um Beiträge einzusparen. 
Würde die Vorgehensweise der Beschwerdeführerin akzeptiert, führte das für die 
Jahre 2018 bis 2021 bei ihr schliesslich auch zu hohen Einsparungen an Sozial-
versicherungsbeiträgen. Dem steht kein kompensatorischer Ausgleich der Sozia-
lversicherungsbeiträge seitens der konkursiten Subunternehmerinnen gegenü-
ber. 

8. Die Beschwerde erweist sich somit insgesamt als unbegründet. Sie ist un-
ter gleichzeitiger Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheides abzu-
weisen. 

8.1 Gemäss Art. 61 lit. fbis des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 ist das Ver-
fahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen 
Einzelgesetz vorgesehen ist. Es ist das kantonale Recht anwendbar (Art. 61 
ATSG; § 71 ff. VRP). Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des 
verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Bar-
auslagen) von Fr. 2'000.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 
VRP). 

8.2 Eine Parteientschädigung ist dem Verfahrensausgang entsprechend nicht 
zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG; § 74 VRP).  

26

27

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 2'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 
6. September 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- geleistet, so-
dass sie noch Fr. 500.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf 
das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsge-
richts zu überweisen hat.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R; unter Beilage der Ein-

gabe der Vorinstanz vom 20.2.2024)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 23. April 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 23. Mai 2024