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**Case Identifier:** 19ba3d9d-0dc8-50db-b111-b3edcf4f9d1a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.04.2015 IV 2013/195
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-195_2015-04-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/195

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.05.2020

Entscheiddatum: 21.04.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 21.04.2015
Art. 28a IVG, Art. 16 ATSG. Der Invaliditätsgrad bei freiwilliger 
Teilzeiterwerbstätigkeit bestimmt sich nach der 
Einkommensvergleichsmethode, wenn angesichts der gesamten Umstände 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die 
versicherte Person im Gesundheitsfall die freie Zeit für Freizeitaktivitäten 
(Hobbies) und nicht für den Aufgabebereich einsetzen würde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. April 2015, IV 
2013/195). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_395/2015.

Entscheid Versicherungsgericht, 21.04.2015

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungs­

richterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Markus Jakob

Entscheid vom 21. April 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Susanne Friedauer, Kieser Senn Partner,

Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ meldete sich am 19. August 2011 (Eingang SVA) zum Bezug von Leistungen 

der Invalidenversicherung an (IV-act. 2). Dabei gab sie u.a. an, dass sie die 

Oberstufenschule besucht, jedoch keinen Beruf erlernt habe. Im Jahr 1969 habe sie 

geheiratet. Der Ehe entstammen drei Söhne (Jg. 197_, Jg. 198_ und Jg. 198_). Die Ehe 

sei im Jahr 2000 geschieden worden. Seither arbeite sie als Reinigungsangestellte 

stundenweise in privaten Haushalten und in Unternehmungen. Seit ca. sechs Jahren 

habe sie gesundheitliche Beeinträchtigungen (IV-act. 1 und 2).

A.b  Die Abklärungen der IV-Stelle und von Dr. med. B.___ vom Regionalen Ärztlichen 

Dienst Ostschweiz (RAD) ergaben, dass die Versicherte in den Jahren 2006 und 2007 in 

ärztlicher Behandlung war bei Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH. Diagnostiziert wurden depressive Episoden und eine Dysthymia. 

Verschrieben wurden antidepressiv wirkende Medikamente (IV-act. 7, 8, 10, 29, 35, 38 

und 45). Im Februar 2011 trat die Versicherte bei Dr. med. D.___, Arzt für Allgemeine 

Medizin FMH, in Behandlung. Dieser hielt gegenüber Dr. B.___ auf telefonische Anfrage 

vom 23. August 2011 fest, die Versicherte leide unter einer die Arbeitsfähigkeit 

beeinträchtigenden bipolaren Störung (ICD-10: F31). Die Arbeitsfähigkeit in 

angestammter und adaptierter Tätigkeit betrage 40% (IV-act. 10).

A.c  Der Krankentaggeldversicherer Z.___ stellte der IV-Stelle am 30. August 2011 

(Eingang SVA) seine Akten zur Verfügung, darunter insbesondere ärztliche Zeugnisse 

von Dr. D.___, welche eine Arbeitsunfähigkeit der Versicherten von 60% ab 1. April 

2011 bescheinigen (act. G 4.2).

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A.d  Die IV-Stelle informierte die Versicherte mit Schreiben vom 22. Dezember 2011, 

dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und deshalb 

der Anspruch auf eine Rentenleistung geprüft werde (IV-act. 33). Mit Schreiben vom 

6. Juni 2012 erfolgte die Mitteilung an die Versicherte, dass sie keinen Anspruch auf 

berufliche Massnahmen habe (IV-act. 44).

A.e  Am 29. August 2012 wurde eine psychiatrische Abklärung durch Dr. med. E.___, 

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH und zertifizierte Gutachterin SIM, 

vom RAD durchgeführt (IV-act. 49). Diagnostiziert wurde bei der Versicherten eine 

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0), DD: 

anhaltende ängstliche Depression (Dysthymia, ICD-10: F34.1) sowie Verdacht auf 

akzentuierte Persönlichkeitsstruktur mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen 

Zügen (ICD-10: Z73.1). Geschätzt wurde eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen 

Tätigkeit von ca. 4 bis 5 Stunden und in einer angepassten Tätigkeit von ca. 5 bis 6 

Stunden pro Tag an 5 Tagen pro Woche (IV-act. 49 S. 4 f.). Am 22. Januar 2013 wurde 

eine Haushaltabklärung durchgeführt. Es wurden keine Einschränkungen im 

Haushaltsbereich festgestellt (IV-act. 62).

A.f   Mit Vorbescheid vom 7. März 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass 

sie keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe (IV-act. 64 f.). Mit Schreiben vom 

29. März 2013 wandte die Versicherte insbesondere ein, dass das angenommene 

Invalideneinkommen zu hoch sei. Sie wies darauf hin, dass der behandelnde Arzt sie 

immer zu 60% arbeitsunfähig geschrieben habe. Aufgrund des Gesundheitszustandes 

(Gelenkschmerzen, psychische Probleme) könne sie zurzeit nur noch ca. 13 Stunden 

pro Woche arbeiten (IV-act. 70).

A.g  Mit Verfügung vom 4. April 2013 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab (IV-

act. 72). Sie begründete dies mit einem Invaliditätsgrad von 26%. Der Invaliditätsgrad 

sei mit der gemischten Methode ermittelt worden (Anteil Erwerbsbereich: 80%, Anteil 

Haushalts-/Aufgabenbereich: 20%). Die Einschränkung im Erwerbsbereich betrage 

32.5%. Im Aufgabenbereich bestehe keine Einschränkung.

B.    

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B.a  Die Versicherte liess am 3. Mai 2013 Beschwerde erheben (act. G 1). Die 

Rechtsvertreterin stellte folgende Rechtsbegehren: Die Verfügung vom 4. April 2013 sei 

aufzuheben, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der 

Beschwerdeführerin die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen; 

insbesondere sei ihr eine Invalidenrente auszurichten unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Nicht einverstanden sei 

man mit dem Entscheid, dass der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode 

ermittelt werde, denn die Beschwerdeführerin verwende die durch die Reduktion des 

Arbeitspensums resultierende freie Zeit nicht für eine Tätigkeit im Aufgabenbereich, 

sondern insbesondere für ihr Hobby (Englischsprachkurs). Zudem lebe die 

Beschwerdeführerin alleine und habe keinerlei Betreuungspflichten mehr 

wahrzunehmen. Im Weiteren wurden die angenommene Arbeitsfähigkeit und die Höhe 

der Vergleichseinkommen bestritten. Die ermittelte Arbeitsfähigkeit sei nicht 

ausreichend begründet und decke sich nicht mit den Zeugnissen bzw. Berichten der 

behandelnden Ärzte. Es sei deshalb von einer Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit von 40% und in einer angepassten Tätigkeit von 50% auszugehen. Der 

Beschwerdeführerin stehe folglich eine halbe Invalidenrente, zumindest aber eine 

Viertelsrente zu.

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragte am 18. Juni 2013 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 4). Es bestehe kein Rentenanspruch, da höchstens ein IV-Grad von 

30% vorliege. Der IV-Grad sei nach der gemischte Methode zu errechnen, denn die 

Beschwerdeführerin habe erklärt, dass sie als Gesunde an vier von fünf Tagen die 

Woche arbeiten würde. Die Beschwerdeführerin bewohne alleine eine 3.5-

Zimmerwohnung, was auf einen gewissen Aufwand für die Verrichtung des Haushalts 

hindeute. Das Erwerbspensum habe die Beschwerdeführerin denn auch nicht wegen 

des Englischsprachkurses reduziert. Beim Validenlohn sei von Fr. 49‘071.-- 

auszugehen (80%-Pensum). Das von der Beschwerdeführerin geltend gemachte 

Valideneinkommen sei unrealistisch, denn es liege deutlich über dem anwendbaren 

Tabellenlohn und dem Verdienst der Beschwerdeführerin in den letzten Jahren. 

Aufgrund der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des RAD und in Nachachtung des Alters 

und der Ausbildung der Beschwerdeführerin sei davon auszugehen, dass die 

Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit noch zu 54% ausüben könne (22.5 

Stunden pro Woche).

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B.c  In der Replik vom 19. September 2013 (act. G 8) wandte die Rechtsvertreterin der 

Beschwerdeführerin sinngemäss ein, dass bezüglich der Anwendbarkeit bzw. 

Nichtanwendbarkeit der gemischten Methode einzig relevant sei, wie eine versicherte 

Person die restliche Zeit (nebst der Erwerbstätigkeit) verbringe. Die Beschwerdeführerin 

verwende einen grossen Teil ihrer freien Zeit für den Englischkurs. Dabei handle es sich 

klar nicht um eine Tätigkeit im Aufgabenbereich, weshalb diese bei der Ermittlung des 

Invaliditätsgrades keine Berücksichtigung finden dürfe. Der Invaliditätsgrad sei folglich 

nicht nach der gemischten Methode, sondern ausschliesslich nach der 

Einkommensvergleichsmethode zu bestimmen. Bei der Bestimmung des 

Valideneinkommens sei von den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten auszugehen.

B.d  Mit Schreiben vom 1. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine 

Duplik (act. G 10).

Erwägungen:

1.     

Materiell umstritten ist zunächst, ob die Invalidität mittels Einkommensvergleichs oder 

nach der gemischten Methode zu bestimmen ist.

1.1  

1.1.1         Die Bestimmung des Invaliditätsgrades von erwerbstätigen Versicherten 

erfolgt nach der Einkommensvergleichsmethode. Dabei wird das Erwerbseinkommen, 

das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares 

Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 28a Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.2) i.V.m. Art. 16 des 

Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 

SR830.1)).

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1.1.2         Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die 

Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich 

tätig, so wird bei der Bemessung der Invalidität für diesen Teil darauf abgestellt, in 

welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen (vgl. Art. 28a 

Abs. 2 und 3 IVG). Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden 

Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 130 V 393 E. 3.3; vgl. 

BGE 134 V 9). Die Invalidität bei einer hypothetisch (im Gesundheitsfall) lediglich 

teilerwerbstätigen versicherten Person ohne einen Aufgabenbereich bestimmt sich 

nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs oder einer Untervariante 

davon (Schätzungs- oder Prozentvergleich, ausserordentliches Bemessungsverfahren), 

denn es betrifft nicht die Invalidenversicherung, wenn eine versicherte Person ihr 

gesundheitlich zumutbares Arbeitspensum aus freien Stücken reduziert, insbesondere 

um mehr Freizeit (für Hobby etc.) zu haben (BGE 131 V 51 E. 5.1.2 und 5.2; Urteil des 

Bundesgerichts vom 4. Januar 2008, 9C_265/2007, E. 5.4).

1.1.3         Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren 

Bemessungsmethode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage 

handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetische 

Willensentscheidung der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für 

die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche 

Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer 

direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren 

Indizien erschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 8. November 2013, 

9C_287/2013, E. 3.5). Zu klären ist folglich, ob Versicherte die durch das reduzierte 

Arbeitspensum gewonnene freie Zeit für Tätigkeiten im Aufgabenbereich oder 

anderweitig verwenden. Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten 

gelten gemäss Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) 

insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie 

gemeinnützige oder künstlerische Tätigkeiten (vgl. BGE 130 V 360 E. 3.3.2).

1.2   Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sie die durch das reduzierte 

Arbeitspensum im Umfang von 20% zur Verfügung stehende freie Zeit für ihre Hobbies, 

insbesondere das Erlernen der englischen Sprache, verwende (Englischkurs inkl. 

Hausaufgaben). Sie benötige diese freie Zeit nicht für den Aufgabenbereich, da sie 

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alleine lebe und keine Betreuungsaufgaben mehr wahrzunehmen habe, da ihre drei 

Kinder alle erwachsen seien und ihr Leben eigenständig meisterten (IV-act. 49 S. 2 f. 

und act. G 8 S. 4). Die Beschwerdegegnerin vertritt dagegen den Standpunkt, dass die 

Beschwerdeführerin das Erwerbspensum nicht wegen der Hobbies reduziert habe, 

weshalb es rechtens sei, die Beschwerdeführerin als zu 20% im Haushalt Tätige zu 

qualifizieren. Es sei zwar zutreffend, dass die Beschwerdeführerin alleine lebe, jedoch 

bedinge eine 3½-Zimmerwohnung einen erheblichen Arbeitsaufwand, was dazu führe, 

dass die freie Zeit im Umfang des reduzierten Pensums als im Aufgabenbereich 

eingesetzt zu qualifizieren sei. Für die Anwendung der gemischten Methode spreche 

zudem, dass die Beschwerdeführerin soweit ersichtlich nie vollzeitlich gearbeitet habe. 

Dies aufgrund der Betreuung ihrer drei Söhne, später dann aus gesundheitlichen 

Gründen. Selbst nach der Scheidung habe die Beschwerdeführerin ihr Pensum nicht 

erhöht (act. G 4).

1.3   Wie zuvor aufgezeigt, hat die Beurteilung danach zu erfolgen, wie sich die 

Situation zukünftig darstellen würde, wenn die Beschwerdeführerin (hypothetisch) 

gesund wäre (vgl. E. 1.1). Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin im 

Gesundheitsfalle einer Erwerbstätigkeit im Umfang eines 80%-Pensums nachgehen 

würde (act. G 1 und G 4). Es sind auch keine objektiven Anhaltspunkte dafür gegeben, 

dass die im Rahmen der ersten Abklärungen der IV-Stelle vom 22. August 2011 (IV-

act. 8) sowie in der Haushaltsabklärung gemachte Aussage (IV-act. 55), wonach sie 

ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu 80% erwerbstätig wäre, nicht weiterhin 

Gültigkeit haben sollte. Die Aufnahme eines Vollpensums erscheint deshalb nicht als 

überwiegend wahrscheinlich.

1.4   Hinsichtlich der Verwendung der freien Zeit im Umfang des reduzierten Pensums 

von 20% und damit der Qualifikation dieser Zeit bestehen unterschiedliche Ansichten. 

Die Beschwerdeführerin lässt nachvollziehbar ausführen, dass sie diese Zeit 

insbesondere für ihr Hobby, das Erlernen der englischen Sprache, verwende und nicht 

etwa für Tätigkeiten im Aufgabenbereich einsetzen müsse (vgl. act. G 1 S. 5 f. und 

G 8 S. 3 f.). Zudem hat sie darauf hingewiesen, dass der Besuch des Englischkurses ihr 

ein wichtiges Anliegen sei (IV-act. 49 S. 3, 52 S. 5 und 62 S. 6 und 8). Die 

Beschwerdegegnerin macht dagegen gestützt auf Angaben in der Haushaltsabklärung 

geltend, dass die Beschwerdeführerin die freie Zeit nicht in erster Linie für das Hobby 

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einsetze (vgl. act. G 4). Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin kann entnommen 

werden, dass sie den Zeitbedarf für das Hobby im Verhältnis zur freien Zeit (20%-

Pensum) als zu gering betrachtet bzw. das Hobby nicht der wahre Grund der 

Reduktion des Arbeitspensums sei, so dass die freie Zeit als insgesamt im 

Aufgabenbereich eingesetzt zu betrachten sei. Die Beschwerdegegnerin geht 

dementsprechend davon aus, dass die Beschwerdeführerin im (hypothetischen) 

Gesundheitsfalle stets den in der Haushaltabklärung genannten aktuellen Zeitaufwand 

von 10 bis 12 Stunden monatlich für den Sprachkurs aufwenden würde. Dieser Ansicht 

kann nicht unbesehen gefolgt werden, denn verlangt ist, von der Situation auszugehen, 

wie sie sich im Gesundheitsfalle darstellen würde. Bei der Beurteilung ist die 

hypothetische Willensentscheidung der versicherten Person zu berücksichtigen, 

welche insbesondere aus äusseren Indizien erschlossen werden muss (vgl. E. 1.1.3). 

Der geltend gemachte Zeitbedarf im Umfang eines 20%-Pensums erscheint als 

realistisch und nachvollziehbar und ist daher anzuerkennen, zumal die 

Beschwerdeführerin bereits seit mehreren Jahren einen Teil der Zeit, welche sie früher 

für die Betreuung der Kinder und die Haushaltführung benötigte, für das Erlernen der 

englischen Sprache einsetzt. Hinzu kommt, dass der Zeitbedarf beim Erlernen einer 

Sprache tendenziell zunimmt, je höher das erreichte bzw. angestrebte Sprachniveau 

ist. Der Annahme der Beschwerdegegnerin, dass selbst bei alleinstehenden Personen 

ohne Betreuungspflichten bereits das Bewohnen einer 3½-Zimmerwohnung dazu führt, 

dass die durch eine Reduktion des Arbeitspensums frei gewordene Zeit stets der 

Haushaltsführung diene und folglich dem Aufgabenbereich zuzuordnen sei, kann nicht 

unbesehen gefolgt werden. Vorliegend hat die Beschwerdeführerin nachvollziehbar 

darlegt, wofür sie die frei gewordene Zeit verwendet bzw. im Gesundheitsfall 

verwenden würde. Es bedarf daher Indizien, welche mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit widerlegen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall nicht 

die Zeit im Umfang des reduzierten Pensums für ihre Hobbies, sondern für den 

Aufgabenbereich aufwenden würde. Die Darlegungen, dass die Beschwerdeführerin 

noch nie vollzeitlich gearbeitet und nach der Scheidung im Jahre 2000 ihr 

Arbeitspensum nicht erhöht habe, vermögen die Erklärung der Beschwerdeführerin 

nicht zu entkräften und stehen teilweise im Widerspruch zur Aussage in der 

Beschwerdeantwort, dass das Einkommen der Beschwerdeführerin vor dem Jahr 2006 

wesentlich geringer gewesen sei (act. G 4 E. III.3: Fr. 9'000.-- (2005), Fr. 16'300.-- 

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(2004), Fr. 17'600.-- usw.; IV-act. 62 S. 2: Die Einkommen der Jahre 2007 bis 2010 

lagen zwischen Fr. 34'297.-- und Fr. 36'787.--).

1.5   Angesicht der gesamten Umstände ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall die freie Zeit im 

geltend gemachten Umfang eines 20%-Pensums für ihre Freizeitaktivitäten wie den 

Englischsprachkurs inkl. Hausaufgaben und nicht für den Aufgabenbereich einsetzen 

würde. Folglich ist die Invalidität, weil die freie Zeit im Umfang des reduzierten 

Pensums von 20% im Gesundheitsfall nicht für Tätigkeiten im Aufgabenbereich i.S.v. 

Art. 27 IVV verwendet wird, mittels Einkommensvergleichs und nicht nach der 

gemischten Methode zu bestimmen.

2.     

Im Weiteren ist die Höhe des Valideneinkommens umstritten. Nicht bestritten ist in 

diesem Zusammenhang, dass wegen des Alters der Beschwerdeführerin (Jahrgang 

19__) und der fehlenden Berufsausbildung weiterhin von einer Arbeitstätigkeit als 

Raum- und Haushaltspflegerin auszugehen ist.

2.1   Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Person 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Nach der 

Rechtsprechung kann das Valideneinkommen auf Grund der IK-Einträge bestimmt 

werden. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der 

realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da 

erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt 

worden wäre (BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 

vom 29. Januar 2007, I 551/05, E. 7.1). Weist das bis zum Eintritt des 

Gesundheitsschadens erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in 

Erscheinung tretende Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren 

Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts 

vom 10. November 2009, 8C_9/2009, E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts vom 10. 

Februar 2009, 8C_576/2008, E. 6.2).

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2.2   Die Beschwerdegegnerin ermittelte ein Valideneinkommen von Fr. 49'071.-- 

bezogen auf ein 80%-Pensum und ein Invalideneinkommen von Fr. 33'123.-- (IV-

act. 51 und 72). Basis der Berechnungen war die Einkommens- bzw. 

Beschäftigungssituation des Jahres 2010. Im Jahr 2010 arbeitete die 

Beschwerdeführerin für vier Arbeitgeber (IV-act. 9 S. 1 und IV-act. 12). Drei 

Arbeitsverhältnisse bestanden während des ganzen Jahres (F.___ in G.___, H.___ in 

I.___ und J.___ Rechtsanwälte in K.___) und ein Arbeitsverhältnis bestand erst ab dem 

September (Metzgerei L.___ AG in M.___). Die Beschwerdeführerin verdiente gemäss 

IK-Auszug insgesamt Fr. 36'439.-- (IV-act. 9 S. 1: F.___: Fr. 6'357.--, H.___: 

Fr. 6'974.--; J.___ Rechtsanwälte: Fr. 19'479.--; Metzgerei L.___ AG: Fr. 3'629.--). Die 

Beschwerdegegnerin ging bei der Berechnung des Valideneinkommens davon aus, 

dass das Jahreseinkommen 2010 im Rahmen eines 60%-Pensum erzielt worden sei, 

und rechnete dieses auf ein 80%-Pensum hoch (IV-act. 51). Die Beschwerdeführerin 

bestreitet das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Valideneinkommen. Das 

Valideneinkommen für ein 80%-Pensum betrage nicht Fr. 49'071.--, sondern 

Fr. 66'485.-- (act. G 1 S. 5). Zur Begründung wird angeführt, dass das viermonatige 

Einkommen bei der Metzgerei L.___ AG auf ein Jahr hochzurechnen sei und das 

Einkommen gemäss IK-Auszug im Rahmen eines 53%-Pensums und nicht wie von der 

Beschwerdegegnerin angenommen eines 60%-Pensums erzielt worden sei (22 

Stunden pro Woche im Verhältnis zu 41.7 Stunden pro Woche; act. G 1).

2.3   Hinsichtlich des Valideneinkommens kann auf die Einkommenssituation des 

Jahres 2010 abgestellt werden, denn einerseits beziehen sich beide Parteien stets auf 

dieses Jahr vor dem invaliditätsbegründenden Ereignis und andererseits bewegen sich 

die Einkommen der Vorjahre in etwa auf dem gleichen Niveau (act. 62 S. 2). Gemäss 

den Akten arbeitete die Beschwerdeführerin (IV-act. 12, 13 S. 2, 22 S. 6 und 23 S. 2) im 

Jahr 2010 pro Woche 4 Stunden bei F.___, 4 Stunden bei H.___ und 8½ Stunden bei 

J.___ Rechtsanwälte sowie im Zeitraum September bis Dezember 2010 pro Woche 5½ 

Stunden bei der Metzgerei L.___ AG. Folglich arbeitete die Beschwerdeführerin in den 

Monaten Januar bis August 2010 16½ Stunden pro Woche und in den Monaten 

September bis Dezember 2010 22 Stunden pro Woche. Im Vergleich mit der 

durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.6 Stunden resultiert für die Monate 

Januar bis August 2010 ein Arbeitspensum von ca. 40% und für die Monate 

September bis Dezember ein Arbeitspensum von ca. 53%. Das Einkommen des Jahres 

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2010 wurde folglich im Rahmen eines Arbeitspensums von ca. 44% erzielt ((8 x 0,40 + 

4 x 0,53) / 12). Hochgerechnet auf ein 80%-Pensum ergibt dies ein Valideneinkommen 

für das Jahr 2010 von Fr. 66'253.-- (Fr. 36'439.-- / 44 x 80). Die Diskrepanz zum von 

der Beschwerdegegnerin ermittelten Valideneinkommen ergibt sich aus dem Umstand, 

dass die Beschwerdegegnerin davon ausging, das Einkommen des Jahres 2010 

resultiere aus einem 60% und nicht wie dargelegt aus einem 44%-Pensum. Die 

Beschwerdegegnerin brachte zudem vor, dass das von der Beschwerdeführerin 

geltend gemachte Valideneinkommen deutlich über den anwendbaren Tabellenlohn 

liege (act. G 4). Da gemäss Rechtsprechung bei gleichbleibender Tätigkeit in der Regel 

am zuletzt erzielten Verdienst vor dem invaliditätsauslösenden Ereignis anzuknüpfen ist 

und die Beschwerdeführerin regelmässig Stundenlöhne in der gleichen 

Grössenordnung bei verschiedenen Arbeitgebern erzielt hatte, gibt es jedoch keine 

Veranlassung, nicht die Beschäftigungs-/Einkommenssituation des Jahres 2010 als 

Basis für die Vergleichsrechnungen zu nehmen.

3.     

Im Weiteren sind umstritten die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und als Folge 

davon das Invalideneinkommen.

3.1   Die Beschwerdegegnerin stützt sich hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit im 

Erwerbsbereich von 54% (22.5 Stunden im Verhältnis zu 41.6 Stunden pro Woche) 

insbesondere auf die psychiatrischen Abklärungen von Dr. E.___ vom RAD am 

29. August 2012 ab. Der Bericht weist eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit 

von ca. 4 bis 5 Stunden pro Tag an 5 Tagen pro Woche aus (IV-act. 49 S. 4 f.). Die 

Beschwerdeführerin geht dagegen von einer Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit von 40% und in einer angepassten Tätigkeit von 50% aus. Beanstandet wird, 

dass die festgelegte Arbeitsfähigkeit weder ausreichend begründet sei, noch mit den 

Zeugnissen bzw. Berichten der behandelnden Ärzte übereinstimme (act. G 1).

3.2   Die Beschwerdegegnerin hat unter Verweis auf die und in Würdigung der 

medizinischen Akten überzeugend dargelegt, weshalb der Gesundheitszustand der 

Versicherten eine Tätigkeit im bisherigen Bereich zu 54% zulässt (4.5 Stunden pro 

Tag). Der ärztliche Bericht von 29. August 2012 von Dr. E.___ vom RAD beruht auf einer 

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persönlichen Untersuchung der Beschwerdeführerin, setzt sich mit den Befunden der 

behandelnden Ärzte auseinander und kommt aufgrund eigener Feststellungen zu einer 

differenzierten Arbeitsfähigkeitsbeurteilung (IV-act. 49). So wird u.a. darauf 

hingewiesen, dass sich bei der Versicherten keine Hinweise auf eine bipolare Störung 

finden liessen und gegenwärtig eher die Kriterien für das Ausmass einer leichten 

Depression und nicht eine chronische depressive Verstimmung vorlägen. Bestehende 

psychosoziale Belastungsfaktoren (Alleinleben, finanzielle Sorgen) und die 

Persönlichkeitsakzentuierung sowie das Schmerzerleben begünstigten die 

Aufrechterhaltung der depressiven Reaktion. Massgeblich sei, dass neben der 

Schmerzen/Fibromyalgie eine Komorbidität im Sinne einer anhaltenden depressiven 

Störung und einer Persönlichkeitsakzentuierung vorliege, welche die 

arbeitsleistungsbezogene Überwindbarkeit des Schmerzsyndroms allenfalls 

beeinträchtige. Aus versicherungspsychiatrischer Sicht kann es der Versicherten 

zugemutet werden, trotz der geklagten Beschwerden die Willensanstrengung 

aufzubringen, um einer beruflichen Tätigkeit zumindest teilweise nachzugehen. Was die 

Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, lässt diese Sachverhaltsfeststellung weder als 

unrichtig noch in anderer Weise als rechtswidrig erscheinen. Das gilt namentlich auch, 

soweit auf die ärztlichen Berichte bzw. Zeugnisse des behandelnden Arztes Dr. D.___ 

Bezug genommen wird, in denen eine geringere Arbeitsfähigkeit attestiert wird. Diese 

Ausführungen bzw. Arbeitsunfähigkeitszeugnisse sind aufgrund der auftragsrechtlichen 

Vertrauensstellung zur Patientin sowie des Behandlungsauftrages mit entsprechend 

unterschiedlichem Blickwinkel zurückhaltend zu gewichten (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5; 

BGE 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts vom 16. April 2013, 8C_156/2013, 

E. 4.2). Sie sind aber namentlich auch zu wenig konkret, um die medizinischen 

Abklärungen des RAD hinsichtlich der Restarbeitsfähigkeit in Frage zu stellen. Seit dem 

25. März 2013 besteht gemäss dem behandelndem Arzt Dr. D.___ eine Arbeitsfähigkeit 

von 50% (IV-act. 67 f.). In Würdigung aller Umstände ist nicht zu beanstanden, dass die 

IV-Stelle von einer Arbeitsfähigkeit von 54% zum Verfügungszeitpunkt ausgeht. Damit 

ergibt sich auf der Basis des Einkommens von 2010 (80% Pensum) ein 

entsprechendes Invalideneinkommen von Fr. 35‘777.-- (Fr. 66'253.-- / 100 x 54).

4.     

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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St.Galler Gerichte

Der Invaliditätsgrad entspricht der Erwerbseinbusse als Folge der Invalidität im 

Vergleich zum Valideneinkommen. Bei einer Invalidität ab 40% besteht Anspruch auf 

eine Viertelsrente, ab 50% auf eine halbe Rente, ab 60% auf eine Dreiviertelsrente und 

ab 70% auf eine ganze Rente (Art. 28 IVG). Vorliegend resultiert ein Invaliditätsgrad von 

46% ((Fr. 66‘253.-- - Fr. 35‘777.--) / Fr. 66‘253.--). Die Beschwerdeführerin hat folglich 

Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung.

5.     

Zusammenfassend ist die Beschwerde insofern gutzuheissen, als dass ein Anspruch 

auf eine Viertelsrente besteht. Die Höhe der Viertelsrente und der Zeitpunkt des 

Anspruchsbeginns sind durch die IV-Stelle festzulegen, wofür die Sache an diese 

zurückzuweisen ist.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der IV-Stelle vom 4. April 

2013 aufgehoben, und es wird der Beschwerdeführerin eine Viertelsrente 

zugesprochen. Die Sache wird an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit diese über die 

Höhe der Viertelsrente und deren Beginn neu verfügen kann.

2.      Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist der Beschwerdeführerin 

zurückzuerstatten.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.04.2015
	Art. 28a IVG, Art. 16 ATSG. Der Invaliditätsgrad bei freiwilliger Teilzeiterwerbstätigkeit bestimmt sich nach der Einkommensvergleichsmethode, wenn angesichts der gesamten Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die versicherte Person im Gesundheitsfall die freie Zeit für Freizeitaktivitäten (Hobbies) und nicht für den Aufgabebereich einsetzen würde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. April 2015, IV 2013/195). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_395/2015.

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