# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b10348c0-9dae-541e-b26f-8bb980baae1f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 10.09.2015 PF150054
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PF150054_2015-09-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PF150054-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur. 

et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach sowie Ge-

richtsschreiberin MLaw N. Seebacher. 

Urteil vom 10. September 2015 

in Sachen 

 

1. A._____,  
2. B._____,  

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 
1. C._____,  

2. D._____,  

Gesuchsteller und Beschwerdegegner, 

 

betreffend Ausweisung 
 
 
 
 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Dietikon vom 12. August 2015 (ER150040) 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1.1 Mit Eingabe vom 1. Juli 2015 machten die Gesuchsteller und Beschwerde-

gegner (nachfolgend Beschwerdegegner) bei der Vorinstanz gegen die Gesuchs-

gegner und Beschwerdeführer (nachfolgend Beschwerdeführer) ein Ausweisungs-

verfahren anhängig und stellten dabei sinngemäss das folgende Rechtsbegehren 

(vgl. act. 1 S. 1): 

1. Die Gesuchsgegner seien zu verpflichten, die 3.5-Zimmer-Wohnung … 
mit Kellerabteil an der E._____strasse … in 8953 Dietikon, unverzüglich 
zu räumen und den Gesuchstellern ordnungsgemäss zu übergeben, un-
ter Androhung der Zwangsvollstreckung im Unterlassungsfall. 

2. Das Stadtammannamt Dietikon sei anzuweisen, auf Verlangen der Ge-
suchsteller das Urteil zu vollstrecken. 

 In der Folge verlangte die Vorinstanz von den Beschwerdegegnern mit Ver-

fügung vom 1. Juli 2015 einen Kostenvorschuss (act. 3), wobei diese Verfügung 

den Beschwerdegegnern am 7. Juli 2015 (act. 4/a-b) und den Beschwerdeführern 

am 6. Juli 2015 zugestellt wurde (act. 4/c-d).  

 Nachdem die Beschwerdegegner den Kostenvorschuss innert Frist geleistet 

hatten (vgl. act. 5), wurden die Parteien auf den 12. August 2015, 10:15 Uhr, zur 

Verhandlung vorgeladen (act. 6). Die Vorladung wurde der Beschwerdeführerin 2 

am 17. Juli 2015 zugestellt (act. 7). Die an den Beschwerdeführer 1 versandte 

Vorladung wurde hingegen mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an die Vorinstanz 

retourniert (act. 10).  

1.2 Mit der schweizerischen Post am 17. Juli 2015 übergebenem Schreiben 

wandte sich die Beschwerdeführerin 2 an die Vorinstanz und ersuchte um Ver-

schiebung des Verhandlungstermins. Weiter gab sie an, dass den Beschwerde-

führern ein Termin ab dem 17. August 2015 sehr gut passen würden und bat die 

Vorinstanz, ihr den Termin auch per Mail zu bestätigen (act. 8). Mit Schreiben 

vom 21. Juli 2015 teilte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin 2 per Post die 

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Abweisung ihres Verschiebungsgesuchs mit und führte zur Begründung aus, dass 

das Gesuch nicht rechtsgenügend begründet worden sei und sie sich nötigenfalls 

an der Verhandlung durch eine Person habe vertreten zu lassen, die am vorgese-

henen Verhandlungstermin abkömmlich sei (act. 9).  

1.3 Zur Verhandlung vom 12. August 2015 sind schliesslich einzig die Be-

schwerdegegner erschienen, wobei die Vorinstanz festgehalten hat, dass die Be-

schwerdeführer unentschuldigt nicht erschienen seien (Prot. Vi. S. 4). Gleichen-

tags erliess die Vorinstanz das folgende Urteil (act. 11 = act. 14 = act. 16, nach-

folgend zitiert als act. 14): 

1. Den Gesuchsgegnern wird befohlen, die 3.5-Zimmer-Wohnung … mit Keller-

abteil an der E._____strasse … in 8953 Dietikon unverzüglich zu räumen und 

den Gesuchstellern ordnungsgemäss zu übergeben, unter Androhung der 

Zwangsvollstreckung im Unterlassungsfall. 

2. Das Stadtammannamt Dietikon wird angewiesen, auf Verlangen der 

Gesuchsteller den Befehl gemäss Ziffer 1 dieses Urteils zu vollstrecken. Die 

Kosten für die Vollstreckung sind von den Gesuchstellern vorzuschiessen. Sie 

sind ihnen aber von den Gesuchsgegnern zu ersetzen. 

3.-7. Entscheidgebühr / Parteientschädigung / Mitteilung / Rechtsmittel 

2. Gegen dieses Urteil ist bei der Kammer rechtzeitig (vgl. act. 12/c-d) ein 

Rechtsmittel erhoben worden (act. 15).  

2.1 Dass dieses Rechtsmittel als "Rechtsvorschlag" bezeichnet wurde (vgl. 

act. 15 S. 1), schadet dabei nicht, wird doch nach der Praxis der Kammer ein un-

richtig betiteltes Rechtsmittel ohne Weiteres mit dem richtigen Namen bezeichnet 

und nach den richtigen Regeln behandelt (OGer ZH NQ110026 Erw. 2.2 vom 

23. Juni 2011). Dementsprechend ist die Rechtsmitteleingabe ohne Weiteres als 

Beschwerde entgegen zu nehmen.  

2.2 Sodann wurde die Beschwerde im Namen der beiden Beschwerdeführer er-

hoben (vgl. act. 15), jedoch vom Beschwerdeführer 1 weder unterzeichnet (vgl. 

act. 15 S. 4), noch eine Vollmacht eingereicht, welche die Beschwerdeführerin 2 

zur Beschwerdeerhebung im Namen des Beschwerdeführers 1 ermächtigen wür-

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de. Grundsätzlich sind Mängel wie fehlende Unterschrift und fehlende Vollmacht 

innert einer gesetzlichen Nachfrist zu verbessern, andernfalls die Eingabe als 

nicht erfolgt gilt (Art. 132 Abs. 1 ZPO). Vorliegend kann jedoch auf die Ansetzung 

einer entsprechenden Nachfrist verzichtet werden, da sich – was nachfolgend 

noch dazulegen sein wird – die Beschwerde sofort als offensichtlich unbegründet 

erweist. Aus demselben Grund kann sodann gestützt auf Art. 322 Abs. 1 ZPO 

auch auf das Einholen einer Beschwerdeantwort der Gegenpartei verzichtet wer-

den. 

3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1-12). Das Verfahren 

erweist sich dementsprechend heute in allen Belangen als spruchreif.  

II. 

1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich 

unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Die Beschwerde ist innerhalb der 30-tägigen Rechtsmittelfrist schriftlich, begrün-

det und mit Rechtsmittelanträgen versehen einzureichen. Bei Rechtsmitteleinga-

ben von Laien genügt als Antrag eine Formulierung, aus der sich mit gutem Willen 

herauslesen lässt, wie das Obergericht entscheiden soll. Zur Begründung reicht 

aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum Ausdruck kommt, an welchen Mängeln 

der angefochtene Entscheid leidet respektive weshalb der angefochtene Ent-

scheid nach Auffassung der Beschwerde führenden Partei unrichtig sein soll. Sind 

auch diese Voraussetzungen nicht gegeben, wird auf eine Beschwerde nicht ein-

getreten (Art. 321 Abs. 1 und 2 ZPO; vgl. OGer ZH PF130050 vom 25. Oktober 

2013, E. II./2.1; vgl. BK ZPO-Sterchi, Bd. II, Bern 2012, Art. 321 N 18 und 22). 

Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Be-

schwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das Novenverbot ist 

umfassend und gilt sowohl für echte wie auch für unechte Noven (ZK ZPO-

Freiburghaus/Afheldt, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 

(ZPO), 2. A., Zürich/Basel/Genf 2013, Art. 326 N 3 f.). 

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2. Die Beschwerdeführer kritisieren mit der von ihnen erhobenen Beschwerde 

zunächst sinngemäss und im Wesentlichen, dass die Vorinstanz ihr Nichterschei-

nen anlässlich der Verhandlung vom 12. August 2015 als Säumnis qualifiziert und 

in der Folge das Verfahren ohne ihre Stellungnahme fortgesetzt und einen Ent-

scheid getroffen habe. Sie führen aus, die Beschwerdeführerin 2 habe der Vor-

instanz sofort nach Erhalt der Vorladung schriftlich mitgeteilt, dass ihnen der Ter-

min am 12. August 2015 nicht passe und sie gerne einen Termin ab dem 

17. August 2015 hätten. Weiter habe die Beschwerdeführerin 2 die Vorinstanz er-

sucht, den neuen Termin auch per Email zu bestätigen. Da sie in der Folge keine 

Email erhalten hätten, seien sie davon ausgegangen, dass "es" per Post zuge-

stellt worden sei. Dass ihr Verschiebungsgesuch abgelehnt worden sei, hätten sie 

in der Folge erst bei der Durchsicht der Post am 16. August 2015 gemerkt (act. 15 

S. 1).  

2.1 Grundsätzlich kann das Gericht eine Verhandlung aus zureichenden Grün-

den verschieben, wenn es vor der Verhandlung darum ersucht wird (Art. 135 lit. b 

ZPO). Darauf wurden die Parteien von der Vorinstanz in der Vorladung zur Ver-

handlung vom 12. August 2015 grundsätzlich hingewiesen und darauf aufmerk-

sam gemacht, dass wer aus solchen Gründen am Erscheinen verhindert sei, dies 

dem Gericht sofort schriftlich mitzuteilen und Unterlagen einzureichen habe, die 

den Verhinderungsgrund belegen würden (act. 6 S. 3).  

2.2 Das von der Beschwerdeführerin 2 am 17. Juli 2015 gestellte Verschie-

bungsgesuch entsprach diesen Anforderungen nicht, hat sie darin doch lediglich 

mitgeteilt, dass ihr der Termin vom 12. August 2015 nicht passe (act. 8). Deshalb 

hat die Vorinstanz das Verschiebungsgesuch der Beschwerdeführerin 2 mit Ver-

fügung vom 21. August 2015 zu Recht als unbegründet abgewiesen (vgl. act. 8 

und 9).  

2.3 Sodann war die Vorinstanz entgegen der Meinung der Beschwerdeführer 

nicht gehalten, der Beschwerdeführerin 2 die Abweisung des von ihr gestellten 

Verschiebungsgesuchs auch per Email mitzuteilen, selbst wenn die Beschwerde-

führerin 2 ausdrücklich um "Bestätigung des Termins per Email" bat. So erfolgt 

die Zustellung von Verfügungen durch das Gericht nämlich grundsätzlich durch 

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eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestäti-

gung (Art. 138 Abs. 1 ZPO). Zwar kann gemäss Art. 139 ZPO mit dem Einver-

ständnis der betroffenen Person eine Zustellung auch elektronisch erfolgen, doch 

bedeutet dies nicht, dass das Gericht den Parteien Verfügungen auf deren Ersu-

chen per Email eröffnen könnte. Vielmehr kann eine elektronische Zustellung 

durch das Gericht nur dann erfolgen, wenn die Partei, welche Verfügungen auf 

elektronischen Weg zugestellt erhalten will, sich zuvor auf einer anerkannten Zu-

stellplattform im Sinne von Art. 2 der Verordnung über die elektronische Übermitt-

lung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und 

Konkursverfahren vom 18. Juni 2010 (nachfolgend VeÜ-ZSSV) eingetragen hat 

(Art. 9 Abs. 1 VeÜ-ZSSV). Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführer – wie 

nunmehr aus der Beschwerdeschrift ersichtlich wird (vgl. act. 15 S. 2) – in der Zeit 

zwischen der Einreichung des Verschiebungsgesuchs bei der Vorinstanz am 

17. Juli 2015 (vgl. act. 8) und dem Verhandlungstermin vom 12. August 2015 

während drei Wochen auslandabwesend waren, war dieser Umstand doch einer-

seits aus dem Verschiebungsgesuch nicht ersichtlich und wäre es doch anderer-

seits an den Beschwerdeführern gelegen, sich telefonisch bei der Vorinstanz über 

das Schicksal des Verschiebungsgesuchs zu erkundigen.  

2.4 Von den Beschwerdeführern wird im Weiteren zu Recht nicht bestritten (vgl. 

act. 15 S. 1), dass sie von der Vorinstanz ordnungsgemäss zur Verhandlung vom 

12. August 2015 vorgeladen worden und in der Vorladung ordnungsgemäss auf 

die Säumnisfolgen im Falle eines unentschuldigten Nichterscheinens an der Ver-

handlung hingewiesen worden waren (vgl. act. 6 S. 2). Deshalb ist die Vorinstanz 

richtigerweise davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführer infolge Nichter-

scheinens an der Verhandlung vom 12. August 2015 säumig im Sinne von 

Art. 147 Abs. 1 ZPO waren, weshalb der Entscheid androhungsgemäss aufgrund 

der Akten bzw. der an Verhandlung gemachten Ausführungen der Beschwerde-

gegner zu treffen war. Soweit die Beschwerdeführer dementsprechend mit ihrer 

Beschwerde sinngemäss rügen, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren unrichti-

gerweise nicht zu einem neuen Termin vorgeladen bzw. nicht angehört worden 

sind, erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist deshalb abzuweisen.  

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2.5 Anzufügen ist, dass die Beschwerdeführer sinngemäss geltend machen, von 

der Vorinstanz nach Rückkehr aus den Ferien die Auskunft erhalten zu haben, 

dass es keine weiteren Termine gäbe und sie nach Erhalt des begründeten Ent-

scheides einzig ein Rechtsmittel ergreifen könnten (act. 15 S. 1). Eine solche 

Auskunft – sollte sie denn in dieser Weise erfolgt sein – würde sich insoweit als 

unvollständig erweisen, als dass ein Gesuch um Wiederherstellung und Vorla-

dung zu einem neuen Termin innert 10 Tagen seit Wegfall des Säumnisgrundes 

bei der Vorinstanz zu stellen gewesen wäre (Art. 148 ZPO). Allerdings hätte ein 

solches Gesuch von Vornherein wenig Aussicht auf Erfolg gehabt, da die Be-

schwerdeführer diesfalls hätten darlegen müssen, dass sie kein oder nur ein 

leichtes Verschulden an der Säumnis trifft (Art. 148 Abs. 1 ZPO), was von Vorn-

herein nicht der Fall zu sein scheint, wenn eine Partei nach Einreichung eines 

Verschiebungsgesuchs ohne Abwarten des diesbezüglichen Entscheides in die 

Ferien verreist. 

3. Die von Beschwerdeführern in der Beschwerdeschrift im Weiteren zum 

Sachverhalt gemachten Ausführungen sind aufgrund dessen, dass sich die Be-

schwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht geäussert haben, erstmals 

vor der Beschwerdeinstanz vorgebracht worden und stellen deshalb allesamt No-

ven dar. Gestützt auf Art. 326 Abs. 1 ZPO können diese Vorbringen im vorliegen-

den Beschwerdeverfahren daher nicht mehr gehört werden. Dies führt zur voll-

ständigen Abweisung der Beschwerde.  

 Anzufügen ist immerhin, dass selbst wenn die Ausführungen der Beschwer-

deführer zum Sachverhalt noch zu beachten wären, dies nichts am Ausgang des 

Verfahrens ändern würde. So legen die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerde-

schrift dar, weshalb sie die Miete nicht vollständig bezahlen konnten. Sodann er-

suchen sie um Findung einer einvernehmlichen Lösung und machen geltend, 

dass durch einen sofortigen Umzug eine gewisse Härte entstünde, zumal alle drei 

Kinder im streitgegenständlichen Mietobjekt geboren und aufgewachsen sowie im 

Quartier verwurzelt seien (act. 15 S. 1 ff.). Zu Recht nicht bestritten wird von den 

Beschwerdeführern jedoch, dass das mit den Beschwerdegegnern bestehende 

Mietverhältnis – wie von der Vorinstanz festgestellt (act. 14 E. 3) – gültig per 

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30. Juni 2015 aufgelöst worden ist. Die Vorbringen der Beschwerdeführer zum 

Sachverhalt ändern somit nichts an der vorinstanzlichen Feststellung, dass sich 

die Beschwerdeführer heute ohne Rechtsgrund im Mietobjekt befinden. Damit wä-

re die Beschwerde selbst dann abzuweisen, wenn die Vorbringen der Beschwer-

deführer zum Sachverhalt noch zu hören wären. 

III. 

 Umständehalber sind im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Kosten 

zu erheben. Sodann sind – den Beschwerdeführern infolge Unterliegens, den Be-

schwerdegegnern mangels Umtrieben – keine Parteientschädigungen zuzuspre-

chen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Bei-

lage des Doppels von act. 15, sowie an das Einzelgericht des Bezirksgerich-

tes Dietikon unter Beilage einer Kopie von act. 15 und an die Obergerichts-

kasse, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

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5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um eine mietrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt  
Fr. 9'720.–. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

MLaw N. Seebacher 
 
versandt am: 
11. September 2015 
 
 

	Urteil vom 10. September 2015
	Erwägungen:
	I.
	1. Den Gesuchsgegnern wird befohlen, die 3.5-Zimmer-Wohnung … mit Kellerabteil an der E._____strasse … in 8953 Dietikon unverzüglich zu räumen und den Gesuchstellern ordnungsgemäss zu übergeben, unter Androhung der Zwangsvollstreckung im Unterlassungs...
	2. Das Stadtammannamt Dietikon wird angewiesen, auf Verlangen der Gesuchsteller den Befehl gemäss Ziffer 1 dieses Urteils zu vollstrecken. Die Kosten für die Vollstreckung sind von den Gesuchstellern vorzuschiessen. Sie sind ihnen aber von den Gesuchs...
	3.-7. Entscheidgebühr / Parteientschädigung / Mitteilung / Rechtsmittel
	II.
	III.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Beilage des Doppels von act. 15, sowie an das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Dietikon unter Beilage einer Kopie von act. 15 und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangssc...
	5.  Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...