# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 23c7f6d3-b440-51a9-9a1d-4985fe2302b0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.09.2010 E-6913/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6913-2010_2010-09-30.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6913/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Jean-Pierre Monnet;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

A._____, geboren (...), Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 6. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Parteien

Gegenstand

Besetzung

E-6913/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer mit  Eingabe vom 1. November 2007 (Ein-
gangsstempel:  20.  November  2007)  -  unter  Beilage  mehrerer,  aus-
schliesslich in Kopie beigelegter Beweismittel - an die Botschaft in Co-
lombo gelangte und um Asyl in der Schweiz nachsuchte,

dass er zur  Begründung seines Gesuches ausführte,  er  sei  srilanki-
scher Staatsangehöriger tamilischer Ethnie mit Wohnsitz in B._____,

dass  er  als  Fahrer  für  den mit  der  LTTE (Liberation  Tigers  of  Tamil 
Eelam)  sympathisierenden  Parlamentsabgeordneten  C._____  ge-
arbeitet  habe und am (...)  2007 von der  TID (Terrorist  Investiga-tion 
Division)  wegen  des  Verdachts,  die  LTTE zu  unterstützen,  verhaftet 
und inhaftiert worden sei,

dass er während seines Gefängnisaufenthaltes einvernommen und ge-
foltert worden sei,

dass er am (...)  2007 nach einem gerichtlichen Freispruch aus dem 
Gefängnis entlassen worden sei,

dass man sich im Anschluss daran nach ihm erkundigt und ihn bedroht 
habe,

dass  das  Leben  unter  diesen  Umständen  für  ihn  und  seine  Familie 
schwierig sei und er deshalb in die Schweiz kommen möchte,

dass die Botschaft den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 26. No-
vember  2007  aufforderte,  für  den  Fall,  dass  er  an  seinem  Gesuch 
festhalte, eine Reihe von Fragen zu beantworten und allfällige Beweis-
mittel einzureichen beziehungsweise zu bezeichnen,

dass der Beschwerdeführer am 6. Dezember 2007 unter Wiederholung 
seiner  gesuchsbegründenden  Vorbringen  zu  den  Fragen  Stellung 
nahm, ergänzt  um den Hinweis,  dass  er  nunmehr  seit  15 Jahren in 
B._____ lebe,  angesichts  der  aktuellen  Verhältnisse im Lande keine 
Perspektiven habe und hoffe, in der Schweiz ein sicheres und fried-
volles Leben führen zu können,

dass die Botschaft dem BFM mit Schreiben vom 22. Januar 2008 die 
Akten  zum Entscheid  überwies  und  ausführte,  sie  halte  eine  Befra-

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gung des Beschwerdeführers in Berücksichtigung seiner Eingabe vom 
6. Dezember 2007 für nicht erforderlich, zumal seine Vorbringen den 
Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft  nicht  entsprechen dürf-
ten,

dass  das  Bundesamt  dem Beschwerdeführer  (durch  Vermittlung  der 
Botschaft)  mit  Schreiben vom 19. März 2010 Gelegenheit  einräumte, 
innert  Frist  seine  aktuelle  Situation  darzulegen,  allfällige  neue  Ge-
suchsgründe  mitzuteilen  und  im  Rahmen  des  rechtlichen  Gehörs 
Stellung zur Absicht des BFM zu nehmen, die Einreise in die Schweiz 
nicht zu bewilligen und sein Asylgesuch abzulehnen,

dass  sich  der  Beschwerdeführer  zum  Schreiben  des  Bundesamtes 
nicht vernehmen liess,

dass das BFM mit Verfügung vom 6. August 2010 die Einreise in die 
Schweiz nicht bewilligte und das Asylgesuch ablehnte,

dass die  Botschaft  dem Bundesverwaltungsgericht  mit  Begleitschrei-
ben vom 15. September 2010 die bei ihr am 6. September 2010 einge-
langte  Rechtsmitteleingabe  des  Beschwerdeführers  vom 28.  August 
2010 samt Beilagen überwies,

dass der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der vorinstanz-
lichen Verfügung und unter Gewährung von Asyl  die Bewilligung der 
Einreise in die Schweiz beantragt,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren  und  die  gleichzeitig 
eingereichten Dokumente, soweit für den Entscheid wesentlich, in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  beur-
teilt,  das BFM zu den Behörden nach  Art. 33 VGG gehört und daher 
eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist, eine das Sachge-
biet  betreffende Ausnahme im Sinne von Art.  32  VGG nicht  vorliegt 

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und das  Bundesverwaltungsgericht daher für die Beurteilung der vor-
liegenden  Beschwerde  zuständig  ist  und  auf  dem Gebiet  des  Asyls 
endgültig  entscheidet  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  am Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilge-
nommen hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt, 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist,

dass auf  die fristgerecht  – hinsichtlich des genauen Zeitpunktes der 
Eröffnung  des  vorinstanzlichen  Entscheides  besteht  Unsicherheit, 
doch  liegt  in  einem  solchen  Fall  die  Beweislast  bei  den  Behörden 
(vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor 
dem  Bundesverwaltungsgericht,  Handbücher  für  die  Anwaltspraxis, 
Band X, Basel 2008, Rz. 3.150, S. 166 f.) und es wird demnach von 
der  Rechtzeitigkeit  der  Beschwerdeeinreichung  ausgegangen  –  und 
formgerecht  eingereichte  Beschwerde somit  einzutreten ist  (Art. 108 
AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und  Art. 48 Abs. 1 und 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt,  um eine solche handelt,  weshalb  der  Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  auf  die  Durchführung  des 
Schriftenwechsels verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  gemäss  Art. 2  Abs. 1  AsylG  Flüchtlingen  grund-
sätzlich Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling an-
erkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie  
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 

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Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden,  wobei  als 
ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder 
Freiheit  sowie  Massnahmen gelten,  die  einen unerträglichen psychi-
schen Druck bewirken,

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann, wobei Vorbringen glaubhaft gemacht sind, wenn die Behör-
de ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gege-
ben hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in  we-
sentlichen Punkten zu wenig  begründet  oder in  sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 
und Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesamt gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG Asylsuchenden die 
Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht 
zugemutet  werden kann, im Wohnsitz-  oder Aufenthaltsstaat  zu blei-
ben oder in ein anderes Land auszureisen,  und gestützt  auf  Art. 20 
Abs.  3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz-  und  Polizeidepartement 
(EJPD) schweizerische Vertretungen ermächtigen kann,  Asylsuchen-
den, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und 
Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 
besteht, die Einreise zu bewilligen,

dass bei diesem Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung 
restriktive Voraussetzungen gelten, wobei den Behörden ein weiter Er-
messensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  namentlich  die  Beziehungsnähe  zur 
Schweiz, die Möglichkeit  der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Mög-
lichkeit und objektive Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche so-
wie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs-  und  Assimilationsmöglich-
keiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 
E. 2.e.- g. S. 131 ff.; die dort beschriebene Praxis hat nach bloss re-
daktionellen Änderungen bei  der letzten Totalrevision des Asylgeset-
zes nach wie vor Gültigkeit),

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dass das Bundesamt in seinem Entscheid darauf hinweist, dass einer 
Person nur  dann die Einreise in  die Schweiz zwecks Abklärung des 
Sachverhalts gestützt auf Art. 20 Abs. 2 bewilligt werden könne, wenn 
dieser nicht zuzumuten sei, im Wohnsitz- oder im Aufenthaltsstaat zu 
bleiben oder in ein anderes Land auszureisen,

dass der Sachverhalt aufgrund der Aktenlage rechtsgenüglich erstellt 
sei,

dass der Beschwerdeführer in seinem Heimatland nicht gefährdet sei, 
zumal er eigenen Angaben zufolge nach seiner Inhaftierung ohne Auf-
lagen freigelassen und in der Folge nicht mehr festgenommen worden 
sei,

dass  die  geltend  gemachte  Inhaftierung  zudem bereits  längere  Zeit 
zurückliege, weshalb eine allfällige Verfolgung nicht mehr aktuell  und 
für die Erteilung einer Einreisebewilligung im Hinblick auf ein Asylver-
fahren in der Schweiz nicht relevant sei,

dass darauf hinzuweisen sei, dass das schweizerische Asylrecht nicht 
dazu diene, erlittenes Unrecht auszugleichen,

dass auch die Behelligungen im (...) 2007 durch unbekannte Personen 
bereits  längere  Zeit  zurücklägen  und  der  Beschwerdeführer  nicht 
geltend mache, seither erneut behelligt worden zu sein,

dass  ferner  festzuhalten  sei,  dass  die  besagten  Behelligungen  vom 
Ausmass  her  keine  Furcht  vor  einreiserelevanter  Verfolgung  zu  be-
gründen vermöchten,

dass  sich  der  Beschwerdeführer  zum  Schreiben  des  Bundesamtes 
vom 19. März 2010 nicht habe vernehmen lassen, was darauf schlies-
sen lasse, dass er zum heutigen Zeitpunkt nicht gefährdet sei,

dass an dieser Beurteilung die eingereichten Dokumente nichts zu än-
dern vermöchten, zumal diese lediglich seine als glaubhaft qualifizier -
ten Vorbringen stützen würden,

dass  der  Beschwerdeführer  deshalb  nicht  schutzbedürftig  im  Sinne 
des Asylgesetzes (Art. 3 AsylG), das Asylgesuch abzulehnen und die 
Einreise nicht zu bewilligen sei,

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dass sich die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Hauptsache in 
einer  Wiederholung  der  Vorbringen  in  seinen  früheren  Eingaben  er-
schöpfen, ohne indessen zu den Erwägungen der Vorinstanz in der an-
gefochtenen Verfügung Stellung zu nehmen,

dass die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe zum Schreiben 
des Bundesamtes vom 19. März 2010 nicht rechtzeitig Stellung neh-
men können, weil dieses von seiner Tante an seinem früheren Wohn-
sitz in Empfang genommen worden sei, in Zweifel zu ziehen ist, weil 
dieser offensichtlich problemlos in der Lage war, fristgerecht eine Be-
schwerde  gegen  die  wiederum  an  seine  frühere  Adresse  gesandte 
Verfügung des Bundesamtes einzureichen,

dass  des  Weiteren  hinsichtlich  des  Verzichts  auf  eine  Befragung 
festzustellen ist, dass das Bundesamt sich an den Vorgaben, wie sie in  
BVGE 2007/30  festgehalten  sind,  orientiert  hat,  die  diesbezüglichen 
Ausführungen der Vorinstanz korrekt sind und der Entscheid nicht zu 
rügen  ist,  zumal  der  Beschwerdeführer  in  der  Rechtsmitteleingabe 
keine Verletzung seiner prozessualen Rechte geltend macht,

dass weiter auch das Bundesverwaltungsgericht nicht verkennt, dass 
die Situation in Sri Lanka nach Beendigung des langjährigen Krieges 
nicht  schlagartig  besser geworden ist  und es nach wie vor zu Über-
griffen kommt, indessen gestützt auf breit  abgesicherte Erkenntnisse 
feststeht, dass sich die allgemeine Sicherheitslage und die Lebensum-
stände zwischenzeitlich schrittweise verbessert haben,

dass den vorliegend geltend gemachten Vorkommnissen kein Verfol-
gungscharakter zukommt und die schweizerische Gesetzgebung nicht 
vorsieht,  Asylsuchenden,  welche im Ausland ein  Asylgesuch stellen, 
die  Einreise  unabhängig  von  einer  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3 
AsylG – und damit der Aussicht auf Asylgewährung in der Schweiz – 
schon deshalb zu bewilligen, weil sie sich in einer schwierigen Situa-
tion befinden, wie das vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird,

dass insgesamt der Schluss zu ziehen ist, der Beschwerdeführer habe 
in  seinem Heimatland  keine  asylrelevanten  Verfolgungsmassnahmen 
zu befürchten,

dass  die  zusammen  mit  der  Beschwerde  eingereichten  Dokumente 
keine  andere  Beurteilung  herbeizuführen  vermögen,  da  diese  ledig-

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lich die als nicht  flüchtlingsrelevant qualifizierten Vorbringen des Be-
schwerdeführers stützen,

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, eine aktuelle 
und unmittelbare Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG beziehungs-
weise  konkrete  Hinweise  auf  eine  künftige,  asylrelevante  Verfolgung 
und  eine  damit  einhergehende,  begründete  Verfolgungsfurcht  darzu-
tun, weshalb ihm ein weiterer Verbleib im Heimatland zuzumuten ist,

dass das Bundesamt demnach die Einreise in die Schweiz zu Recht 
nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt,  dass die angefochtene Ver-
fügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 
richtig und vollständig feststellt, angemessen ist (Art. 106 AsylG) und 
die Beschwerde daher abzuweisen ist,

dass  bei diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  grundsätzlich 
dem Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären,  (Art.  63  Abs. 1  VwVG), 
aus  verwaltungsökonomischen  Gründen  sowie  in  Anwendung  von 
Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 6 Bst. b des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  vorliegend  jedoch 
auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
Schweizerische Botschaft in Colombo.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand:

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