# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df24c361-57ac-51ea-b40f-f09359d18986
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.10.2023 I 2023 30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2023-30_2023-10-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2023 30

Entscheid vom 17. Oktober 2023 

Besetzung lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
gesetzlich vertreten durch ihre Mutter B.________,
diese wiederum vertreten durch Rechtsanwalt C.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Hilflosenentschädigung für Minderjährige / 
Intensivpflegezuschlag)

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Sachverhalt:

A. Am 17. Juni 2021 wurde A.________ (geb. ________2013) von ihrer Mut-
ter bei der IV-Stelle Schwyz zum Bezug medizinischer Massnahmen für Minder-
jährige wegen Epilepsie angemeldet (vgl. Vi-act. 1). Alsdann holte die IV-Stelle 
für die Beurteilung des Anspruchs einen Arztbericht (vgl. Vi-act. 5/6) sowie die 
Stellungnahme der RAD-Ärztin ein (vgl. Vi-act. 7/8). In der Folge bejahte die IV-
Stelle am 27. Juli 2021 den Anspruch auf medizinische Massnahmen bzw. die 
Übernahme der Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 387 
(angeborene Epilepsie) vom 10. Juni 2021 bis 31. Mai 2026 (vgl. Vi-act. 9). Mit 
Verfügung vom 27. März 2023 übernahm die IV-Stelle im Rahmen der beantrag-
ten medizinischen Massnahme die Kosten für die genetische Diagnostik (vgl. Vi-
act. 42 i.V.m. Vi-act. 39).

B. Am 15. Juni 2022 meldete die Mutter A.________ bei der IV-Stelle Schwyz 
ferner zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige unter Hinweis 
auf die Epilepsie-Erkrankung ihrer Tochter an (vgl. Vi-act. 10). Daraufhin führte 
die IV-Stelle am 31. August 2022 eine Abklärung vor Ort durch (vgl. Vi-act. 12) 
und holte Berichte der behandelnden Ärzte sowie der Klassenlehrperson ein (vgl. 
Vi-act. 21/23/24/26/27/30). In der Folge bejahte sie mit Verfügung vom 6. bzw. 
24. Februar 2023 - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Vi-act. 
14 ff.) - ab dem 1. Juni 2022 einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung leichten 
Grades wegen dauernder persönlicher Überwachung ohne Intensivpflegezu-
schlag (vgl. Vi-act. 32/38).

C. Gegen diese Verfügung vom 24. Februar 2023 lässt die Mutter als gesetzli-
che Vertreterin von A.________ am 30. März 2023 (Postaufgabe: gleichentags) 
rechtzeitig Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben 
mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 24.02.2023 aufzuheben.

2. Es sei der Beschwerdeführerin eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades 
sowie ein Intensivpflegezuschlag bei einem Mehraufwand von 4 Stunden 
zuzusprechen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen 
Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.

D. Mit Vernehmlassung vom 3. Mai 2023 beantragt die IV-Stelle die Abwei-
sung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Wei-
tere Stellungnahmen liegen in der Angelegenheit nicht vor.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Am 1. Januar 2022 ist die Änderung vom 19. Juni 2020 des Bundesgeset-
zes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 (Weite-
rentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere des Bundesgesetzes 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 
6.10.2000) in Kraft getreten (AS 2021 705). In zeitlicher Hinsicht sind - vorbehält-
lich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen - grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder 
zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (vgl. BGE 146 V 364 
E. 7.1; BGE 144 V 210 E. 4.3.1). Hier konnte der Anspruch auf eine Hilflosenent-
schädigung unter Berücksichtigung des Wartejahres (vgl. dazu Art. 42 Abs. 4 
Satz 2 IVG bzw. den gestützt auf das bisherige Recht ergangenen BGE 144 V 
361 E. 6.2 ff.) unbestrittenermassen frühestens am 1. Juni 2022 und damit nach 
Inkrafttreten der IVG-Änderung vom 19. Juni 2022 entstehen. Anwendbar ist so-
mit das neue Recht, wovon angesichts der Hinweise auf das Kreisschreiben über 
Hilflosigkeit (KSH, gültig ab 1. Januar 2022; vgl. Beschwerde Ziff. 3.1, 4.1) auch 
die Beschwerdeführerin auszugehen scheint.

1.2.1  Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, die 
hilflos sind, haben Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (Art. 42 Abs. 1 
Satz 1 IVG). Dabei ist zwischen schwerer, mittelschwerer und leichter Hilflosig-
keit zu unterscheiden (vgl. Art. 42 Abs. 2 IVG).

1.2.2  Als hilflos gilt eine Person, die wegen der Beeinträchtigung der Gesundheit 
für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönli-
chen Überwachung bedarf (Art. 9 ATSG). Die massgebenden alltäglichen Le-
bensverrichtungen betreffen sechs Bereiche (vgl. KSH Rz. 2020):

- Ankleiden, Auskleiden (inkl. An- und Ablegen allfälliger Hilfsmittel, sofern 
diese nicht zu Behandlungs- oder Therapiezwecken dienen);

- Aufstehen, Absitzen, Abliegen (inkl. ins Bett gehen oder das Bett 
verlassen); Position wechseln;

- Essen (Nahrung ans Bett bringen, Nahrung zerkleinern, Nahrung zum 
Mund führen, Nahrung pürieren und Sondenernährung);

- Körperpflege (Waschen, Kämmen, Rasieren, Baden/Duschen);

- Verrichten der Notdurft (Ordnen der Kleider, Körperreinigung/ Überprüfen 
der Reinlichkeit, unübliche Art der Verrichtung der Notdurft); 

- Fortbewegung (in der Wohnung, im Freien, Pflege gesellschaftlicher 
Kontakte).

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1.2.3  Die Hilflosigkeit gilt als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Ab-
gabe von Hilfsmitteln in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen re-
gelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (Art. 37 Abs. 3 
lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.20] vom 
17.1.1961), einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf (lit. b), einer 
durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege 
bedarf (lit. c), wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren 
körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistun-
gen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann (lit. d) oder dauernd auf le-
benspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewiesen ist (lit. e).

1.2.4  Die Hilflosigkeit gilt als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der 
Abgabe von Hilfsmitteln

- in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli-
cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV);

- in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in er-
heblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer 
dauernden persönlichen Überwachung bedarf (Art. 37 Abs. 2 lit. b IVV); 
oder

- in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in er-
heblicher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebens-
praktische Begleitung im Sinne von Artikel 38 IVV angewiesen ist (Art. 37 
Abs. 2 lit. c IVV).

1.2.5  Bei Minderjährigen ist nur der Mehrbedarf an Hilfeleistung und persönli-
cher Überwachung im Vergleich zu nicht behinderten Minderjährigen gleichen Al-
ters zu berücksichtigen (Art. 37 Abs. 4 IVV). Diese Sonderregelung trägt dem 
Umstand Rechnung, dass bei (Klein-)Kindern eine gewisse Hilfs- und Überwa-
chungsbedürftigkeit auch bei voller Gesundheit besteht. Für die Bestimmung der 
Hilflosigkeit Minderjähriger dienen die im Anhang 2 des KSH enthaltenen Richtli-
nien zur Bemessung der massgebenden Hilflosigkeit bei Minderjährigen (vgl. 
BGE 137 V 424 E. 3.3.3.2; Urteile BGer 9C_75/2020 vom 9.2.2021 E. 4.2; 
8C_533/2019 vom 11.12.2019 E. 3.2.4). 

1.3.1  Gemäss Art. 42ter Abs. 3 IVG wird die Hilflosenentschädigung für Minder-
jährige, die zusätzlich eine intensive Betreuung brauchen, um einen Intensivpfle-
gezuschlag erhöht. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten. Gemäss Art. 39 IVV 
liegt eine intensive Betreuung im Sinn von Art. 42ter Abs. 3 IVG bei Minderjähri-
gen vor, wenn diese im Tagesdurchschnitt infolge Beeinträchtigung der Gesund-
heit zusätzliche Betreuung von mindestens vier Stunden benötigen (Abs. 1). An-
rechenbar als Betreuung ist der Mehrbedarf an Behandlungs- und Grundpflege 

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im Vergleich zu nichtbehinderten Minderjährigen gleichen Alters. Nicht anre-
chenbar ist der Zeitaufwand für ärztlich verordnete medizinische Massnahmen, 
die durch medizinische Hilfspersonen vorgenommen werden sowie für pädago-
gisch-therapeutische Massnahmen (Abs. 2). Bedarf eine minderjährige Person 
infolge Beeinträchtigung der Gesundheit zusätzlich einer dauernden Überwa-
chung, so kann diese als Betreuung von zwei Stunden angerechnet werden. Eine 
besonders intensive behinderungsbedingte Überwachung ist als Betreuung von 
vier Stunden anrechenbar (Abs. 3). 

1.3.2  Der Anspruch auf einen pauschalen Intensivpflegezuschlag im Sinn von 
Art. 39 Abs. 3 IVV entsteht gemäss den bundesrätlichen Erläuterungen zur Ver-
ordnungsänderung vom 21. Mai 2003 nicht bereits dann, wenn ein Kind bloss 
während bestimmter Stunden am Tag pflegerische Unterstützung benötigt. Ab-
gegolten werden soll vielmehr die für die Eltern extrem belastende Tatsache, 
dass das Kind darüber hinaus rund um die Uhr invaliditätsbedingt überwacht 
werden muss - sei es aus medizinischen Gründen (z.B. Gefahr epileptischer An-
fälle), sei es infolge spezifischer geistiger Behinderung oder bei Autismus. Eine 
besonders grosse, mit vier Stunden zu gewichtende Überwachungsintensität ist 
beispielsweise anzunehmen in schweren Fällen von Autismus, bei denen ein 
Kind keine fünf Minuten aus den Augen gelassen werden kann und die Eltern 
permanent intervenieren müssen. Die Abgrenzung zwischen gewöhnlichem und 
besonders intensivem Überwachungsbedarf ist auf der Ebene der Kreisschreiben 
weiter zu präzisieren (zur Tragweite von Weisungen der Aufsichtsbehörde vgl. 
BGE 144 V 195 E. 4.2 m.H.; zum Ganzen: Urteile BGer 8C_573/2018 vom 
8.1.2019 E. 3.1.2 m.H.; 8C_741/2017 vom 17.7.2018 E. 3.3.1 m.H.). 

1.3.3  Eine dauernde persönliche Überwachungsbedürftigkeit darf angenommen 
werden, wenn die versicherte Person infolge ihres physischen und/oder psychi-
schen Gesundheitszustands ohne Überwachung mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit sich selbst oder andere Personen gefährden würde (vgl. KSH Ziff. 2075 
ff.; auch zum Folgenden). Die Überwachung ist z.B. erforderlich, wenn eine ver-
sicherte Person wegen geistiger Absenzen nicht während des ganzen Tages al-
lein gelassen werden kann oder wenn eine Drittperson mit kleineren Unter-
brüchen bei der versicherten Person anwesend sein muss, da sie nicht allein ge-
lassen werden kann (BGE 107 V 136 E. 1b; BGE 106 V 153 E. 2a; Urteile BGer 
8C_573/2018 vom 8.1.2019 E. 3.1.3 und 9C_831/2017 vom 3.4.2018 E. 3.1). Um 
als anspruchsrelevant zu gelten, muss die persönliche Überwachung ein gewis-
ses Mass an Intensität aufweisen. "Dauernd" heisst nicht rund um die Uhr, son-
dern ist als Gegensatz zu "vorübergehend" zu verstehen. Dies kann gemäss 
Rechtsprechung erfüllt sein, wenn bei einer versicherten Person z.B. Anfälle zu-

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weilen nur alle zwei bis drei Tage auftreten, diese aber unvermittelt und oft auch 
täglich oder täglich mehrmals erfolgen, sodass tägliche Überwachung vonnöten 
ist. Das Erfordernis der Dauer bedingt auch nicht, dass die betreuende Person 
ausschliesslich an die überwachte Person gebunden ist. Ob Hilfe und persönli-
che Überwachung notwendig sind, ist objektiv nach dem Zustand der versicher-
ten Person zu beurteilen (vgl. Urteile BGer 8C_573/2018 vom 8.1.219 E. 3.1.3 
und 8C_741/2017 vom 17.7.2018 E. 3.3.2 sowie Ziff. 2075 ff. KSH und Ziff. 8006 
KSH).

1.3.4  Demgegenüber liegt eine besonders intensive dauernde Überwachung 
nach Ziff. 5025 KSH vor, wenn von der Betreuungsperson eine überdurchschnitt-
lich hohe Aufmerksamkeit und ständige Interventionsbereitschaft gefordert wird 
(Urteil BGer 8C_741/2017 vom 17.7.2018 E. 3.3.3). Dies bedeutet, dass sich die 
Betreuungsperson permanent in unmittelbarer Nähe der versicherten Person 
aufhalten muss, da eine kurze Unachtsamkeit mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit lebensbedrohliche Folgen hätte oder zu einer massiven Schädigung von 
Personen und Gegenständen führen würde. Aufgrund der geforderten 1:1-Über-
wachung/Betreuung kann sich die Betreuungsperson kaum anderen Aktivitäten 
widmen. Zudem müssen zum Schutz der versicherten Person und ihrer Umge-
bung bereits geeignete Massnahmen zur Schadenminderung getroffen worden 
sein, wobei es diesbezüglich nicht zu einer unzumutbaren Situation der Umge-
bung kommen darf (vgl. Urteil BGer 9C_332/2021 vom 29.9.2021 E. 2.2). 

1.3.5  Bei Minderjährigen kommt dem Aspekt der Überwachungsbedürftigkeit - 
anders als bei Erwachsenen (vgl. BGE 107 V 136 E. 1b) - selbst bei schwerer 
Hilflosigkeit nicht bloss untergeordnete Bedeutung zu, weil eine dauernde Über-
wachung einen Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag begründen kann 
(vgl. Urteil BGer 8C_573/2018 vom 8.1.2019 E. 3.1.4 m.H. auf Urteil BGer 
8C_562/2008 vom 1.12.2008 E. 2.3). Den Überwachungsbedarf gilt es daher ge-
sondert zu beurteilen.

1.4.1  Art. 43 Abs. 1 ATSG statuiert die Sachverhaltsabklärung von Amtes we-
gen, wobei es grundsätzlich im Ermessen des Versicherungsträgers - und im Be-
schwerdefall des Gerichts - liegt, darüber zu befinden, mit welchen Mitteln dies 
zu erfolgen hat. Im Rahmen der Verfahrensleitung kommt ihm ein grosser Er-
messensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von 
entsprechenden Erhebungen zu. Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der jewei-
ligen Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der 
Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit 

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dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden 
kann (vgl. Urteil BGer 9C_57/2019 vom 7.3.2019 E. 3.2).

1.4.2  Zur Abklärung der Hilflosigkeit ist in der Regel eine Abklärung an Ort und 
Stelle erforderlich (vgl. Art. 57 Abs. 1 lit. c IVG i.V.m. Art. 69 IVV; vgl. auch Ziff. 
8011 KSH). Gemäss Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem As-
pekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforde-
rungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifi-
zierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie 
der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beein-
trächtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder 
psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensver-
richtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zuläs-
sig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen 
zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht 
aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und 
detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie den 
tatbestandsmässigen Erfordernissen der dauernden Pflege, der persönlichen 
Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in 
Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das 
Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im 
eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigen-
den Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das 
gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungs-
person näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige 
Gericht (vgl. BGE 140 V 543 E. 3.2.1; BGE 128 V 93 E. 4; Urteil BGer 
8C_741/2017 vom 17.7.2018 E. 5.1 m.H.). Diese Grundsätze gelten analog auch 
für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags 
(vgl. BGE 130 V 64; Urteil BGer 8C_308/2016 vom 6.9.2016 E. 5.1).

1.4.3  Beim erwähnten "Ermessen der die Abklärung tätigenden Person" geht es 
nicht um Ermessen im Sinn der verwaltungsrechtlichen Terminologie, mithin um 
die Abgrenzung der Entscheidbefugnis des Gerichts gegenüber der Zuständig-
keit der Verwaltung unter dem Gesichtspunkt der Zweckmässigkeitsprüfung, 
sondern um eine Frage der Beweiswürdigung. Weicht ein Gericht von der Ein-
schätzung der Abklärungspersonen ab, ohne Fehleinschätzungen im erwähnten 
Sinn festzustellen, verletzt dies sodann eine Beweiswürdigungsregel und den 
Untersuchungsgrundsatz (vgl. Urteile BGer 8C_741/2017 vom 17.7.2018 E. 5.1 
m.H.; 8C_461/2015 vom 2.11.2015 E. 1; 9C_457/2014 vom 16.6.2014 E. 1.2).

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2.1 Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 bejahte die Vorinstanz gestützt auf 
den Abklärungsbericht anlässlich des Hausbesuchs vom 31. August 2022 ab 
1. Juni 2022 den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades we-
gen dauernder persönlicher Überwachung; demgegenüber verneinte sie den An-
spruch auf einen Intensivpflegezuschlag. 

Die Vorinstanz führte zur Begründung aus, die Beschwerdeführerin bedürfe le-
diglich in der Lebensverrichtung der Fortbewegung regelmässiger Hilfe. Zusätz-
lich sei eine dauernde persönliche Überwachung nötig. Der Mehraufwand wurde 
auf 2 Stunden 9 Minuten pro Tag festgelegt (vgl. Vi-act. 12). Weiter führte sie 
aus, vorübergehende Hilfeleistungen seien zwar glaubhaft, die Dritthilfe sei je-
doch nach Epilepsieanfällen nur manchmal nötig und die Unterstützung nur 
leicht; es liege weder eine Regelmässigkeit noch eine Erheblichkeit zur Anrech-
nung der Lebensverrichtung vor (vgl. Verfügung vom 24.2.2023 S. 2 Abs. 3). Zu-
dem betrage der Mehraufwand für die Grundpflege und Betreuung der Tochter 
im Vergleich zu einem gleichaltrigen, nicht behinderten Kind weniger als vier 
Stunden pro Tag, weshalb der Anspruch auf Intensivpflegzuschlag zu verneinen 
sei (vgl. Verfügung vom 24.2.2023 S. 3).

2.2 Demgegenüber verlangt die Beschwerdeführerin eine mittelschwere Hilflo-
senentschädigung sowie einen Intensivpflegezuschlag. Sie führt zur Begründung 
im Wesentlichen aus, bei der Beschwerdeführerin liege in vier alltäglichen Le-
bensverrichtungen eine Hilflosigkeit vor; sie bedürfe zusätzlich einer besonders 
intensiven Überwachung, was - noch ohne Berücksichtigung des Mehraufwandes 
in den alltäglichen Lebensverrichtungen - zu einem anrechenbaren Mehraufwand 
von über vier Stunden führe (vgl. Beschwerde vom 30.3.2023 S. 8 Ziff. 4.6).

Die Beschwerdeführerin weist dabei auf die konkreten Aspekte in den einzelnen 
Lebensverrichtungen hin. Im Bereich des Ankleidens / Auskleidens stehe immer 
entweder die Mutter oder die Lehrerin daneben, weil die Beschwerdeführerin zu-
nehmend vergesslich sowie orientierungslos sei und sich regelmässig falsch an-
ziehen würde; die Telefonnotiz der Abklärungsperson gebe zumindest Hinweise 
auf eine entsprechende Hilfsbedürftigkeit; indes sei die Art und Häufigkeit nicht 
näher ausgeführt bzw. vermutlich auch gar nicht im Detail erfragt worden (vgl. 
Ziff. 4.1). Bei der Körperpflege treffe es zwar zu, dass die Beschwerdeführerin 
diese funktionell alleine ausführen könne; wegen ihrer Vergesslichkeit und Orien-
tierungslosigkeit müsse sie jedoch überwacht und angeleitet werden, damit sie 
alle nötigen Handlungen korrekt ausübe; dass zudem eine gesundheitliche Ver-
schlechterung innert eines kurzen Zeitraums eintrete, sei nicht ungewöhnlich; 
daran vermöge selbst der Umstand nichts zu ändern, dass die Beschwerdeführe-
rin derzeit die Regelklasse besuche, denn gemäss Stellungnahme von Novem-

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ber 2022 habe die Lehrerin wegen Verschlechterung ihres Gesundheitszustan-
des eine Sonderschulung beantragt, welche aus organisatorischen Gründen in-
des erst auf das folgende Schuljahr umgesetzt werden könne (vgl. Ziff. 4.2). 
Wenn die Abklärungsperson im Bereich des Verrichtens der Notdurft anmerke, 
die Beschwerdeführerin komme nur "immer häufiger" mit verschmutzter Wäsche 
nach Hause und damit die Regelmässigkeit in Frage stellen wolle, so sei auch 
dieser Punkt nicht näher erfragt worden; selbst wenn dieser Hilfebedarf seitens 
Schule nicht bestätigt worden sei, so könne dies nicht beweisen - zumal die Be-
schwerdeführerin ohnehin nicht auf die Toilette begleitet werde und denn auch 
niemand kontrolliere - ob sie sich korrekt gereinigt habe; dass sie jedoch nach 
dem Toilettengang vergesse, die Hände zu waschen, habe die Lehrerin in ihrer 
schriftlichen Stellungnahme explizit bestätigt (vgl. Ziff. 4.3). Die Hilflosigkeit im 
Bereich der Fortbewegung sei denn auch anerkannt (vgl. Ziff. 4.4).

Schliesslich könne ein epileptischer Anfall jederzeit sowie unvermittelt auftreten 
und durch das Risiko eines Sturzes oder unkontrollierbarer Bewegungen lebens-
bedrohliche Folgen haben; bei einem Anfall müssten umgehend Notfall-Medika-
mente verabreicht werden, sodass die Beschwerdeführerin nicht aus den Augen 
gelassen werden könne; die Abklärungsperson anerkenne, dass in der Wohnung 
eine ununterbrochene und in der Schule eine ausreichende Überwachung ge-
währleistet sei; mithin sei die Annahme der Abklärungsperson, eine besonders 
intensive Überwachung sei nicht gerechtfertigt, nicht nachvollziehbar; es sei mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit von der Notwendigkeit einer besonders inten-
siven persönlichen Überwachung auszugehen, was im Hinblick auf den Intensiv-
pflegezuschlag mit einem pauschalen Mehraufwand von vier Stunden zu berück-
sichtigen sei (vgl. Ziff. 4.5).

2.3 Vernehmlassend bringt die Vorinstanz vor, die Lehrperson habe zwar im-
mer ein Auge auf die Beschwerdeführerin, diese könne jedoch die notwendigen 
Aufforderungen der Lehrperson ohne weiteres selber umsetzen; auch habe man 
anlässlich der Abklärung vor Ort feststellen können, dass wenn die Beschwerde-
führerin keine Anfälle habe, sie sich selbständig an- und auskleiden könne (vgl. 
Vernehmlassung vom 3.5.2023 Ziff. 3). Auch seien im Zusammenhang mit der 
Körperpflege keine aktiven Handlungen seitens der Mutter erforderlich; zudem 
sei die Sonderschulung erst auf das nächste Schuljahr beantragt worden, wobei 
die Beschwerdeführerin für einige Lektionen Einzelunterricht bei einer heilpäd-
agogisch ausgebildeten Lehrperson erhalten soll; daneben werde die Beschwer-
deführerin jedoch weiterhin die Regelklasse besuchen (vgl. Ziff. 4). Hinsichtlich 
des Verrichtens der Notdurft zeige sich, dass kein Hilfebedarf in der Schule be-
stehe, da die Beschwerdeführerin nicht auf die Toilette begleitet werde (vgl. 

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Ziff. 5). Eine dauernde persönliche Überwachung sei aufgrund des Krankheitsbil-
des der Beschwerdeführerin zwar unbestritten; bestritten sei einzig, ob die Be-
schwerdeführerin einer besonders intensiven persönlichen Überwachung bedarf; 
die Wahrscheinlichkeit, dass eine kurze Unachtsamkeit der Betreuungsperson 
meistens zu einer lebensbedrohlichen Situation führe, sei nicht gegeben; die Be-
treuungsperson könne sich währenddessen anderen Aktivitäten widmen (vgl. 
Ziff. 6).

2.4 Streitig und zu beurteilen ist mithin, ob die Beschwerdeführerin aufgrund ih-
rer Epilepsie-Erkrankung Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung wegen einer 
Hilflosigkeit mittleren Grades sowie einen Intensivpflegezuschlag hat.

3. Aufgrund der dem Verwaltungsgericht vorliegenden Aktenlage stellt sich 
der für die Beurteilung massgebende Gesundheitszustand der Beschwerdeführe-
rin und dessen Behandlung sowie die fachärztliche Beurteilung und versiche-
rungsmässige Fallbearbeitung in chronologischer Hinsicht wie folgt dar:

3.1 Dr.med. D.________ (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwer-
punkt Kinderneurologie) und Dr.med. E.________ (Oberärztin Neuropädiatrie am 
Kinderspital, ________) stellten mit Sprechstundenbericht vom 24. Juni 2021 im 
Wesentlichen die Diagnose einer Epilepsie mit komplex-fokalen Anfällen unklarer 
Ätiologie; mit Absenzen oder initial Verschwommenheit, dann Hören aus weiter 
Ferne und nicht wissen, was die Beschwerdeführerin tun soll; am 13. Juni 2021 
habe die Beschwerdeführerin einen erneuten Anfall gehabt, bei welchem sie wie 
ein Brett umgefallen sei und ein Zittern der Beine gehabt habe (vgl. Vi-act. 26-
3/4). Zur Beurteilung des zuvor durchgeführten Schlaf-EEGs führten sie weiter 
aus, im Schlaf sei keine vermehrte Anfallsaktivität erkennbar; es würden einzelne 
funktionelle sharp-waves vorliegen; im Wachzustand würden sich erneut die Par-
oxysmen mit irregulären, höhergespannten Wellen zeigen; sie erkannten die 
Notwendigkeit einer antikonvulsiven Dauertherapie und empfahlen eine solche 
mit Levetiracetam mit einer Eindosierung über zwölf Tage bis 40mg/kg/Tag; 
schliesslich empfahlen Dr.med. D.________ und Dr.med. E.________, es sei bis 
zur Anfallsfreiheit auf gefährliche Tätigkeiten und Sportarten, insbesondere auf 
Baden - auch in der Badewanne - ohne Aufsicht, zu verzichten (vgl. Vi-act. 26-
4/4).

3.2 Am 15. Juni 2022 erfolgte die Anmeldung bei der Invalidenversicherung zur 
Gewährung einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige infolge Epilepsie-
erkrankung mit dem Hinweis auf mehrere Anfälle pro Woche, Tag und Nacht trotz 
Medikation und auf eine erforderliche, permanente Überwachung; die behan-
delnde Ärztin Dr.med. F.________ (Oberärztin Neuropädiatrie am Kinderspital, 

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________) bestätigte diese Angaben am 21. Juni 2022 auf dem Anmeldeformu-
lar (vgl. Vi-act. 10-7f./9). Deren ärztlicher Befund ergab bezüglich der physischen 
Einschränkung eine postiktal eingeschränkte Motorik sowie Verletzungsgefahr 
und bezüglich der psychischen Einschränkungen eine bestehende Unsicherheit 
sowie eingeschränkte Selbständigkeit durch die Unvorhersehbarkeit der Anfälle.

3.3.1  Daraufhin veranlasste die Vorinstanz am 31. August 2022 eine Abklärung 
vor Ort bzw. einen Hausbesuch in Anwesenheit der Beschwerdeführerin sowie 
ihrer Mutter. Im Anschluss daran verfasste die zuständige IV-Mitarbeiterin einen 
Bericht zur Beurteilung der Hilflosigkeit massgebenden Überwachungs- bzw. 
Hilfsbedürftigkeit der Beschwerdeführerin (vgl. Vi-act. 12).

3.3.2  Die Abklärungsperson fasste dabei die Ausgangslage betreffend gesund-
heitlicher Situation der Beschwerdeführerin basierend auf den Aussagen der 
Mutter anlässlich des Hausbesuches dahingehend zusammen, dass die Be-
schwerdeführerin deutlich mehr Anfälle als noch vor einem Jahr habe; teilweise 
habe sie alle zwei Tage einen Anfall; sie könne täglich mehr als einen Anfall ha-
ben; bei einer guten Phase sei die Beschwerdeführerin drei bis vier Tage anfalls-
frei; sie nehme verschiedene Medikamente ein, die jedoch noch keine wesentli-
che Verbesserung gebracht hätten; oft könne sie nach einem Anfall am darauf-
folgenden Tag nicht in die Schule; sowohl Notfallmedikamente als auch Kleider, 
die im Notfall gewechselt werden können, würden in der Schule bereit liegen; die 
Mutter, die nur noch stundenweise arbeiten könne, begleite die Beschwerdefüh-
rerin nun auf Schulausflüge (vgl. Vi-act. 12-1/6 [Ziff. 1.1]).

3.3.3  Die Abklärung hatte alsdann ergeben, dass die Beschwerdeführerin - so-
weit sie keine Anfälle habe - hinsichtlich der alltäglichen Lebensverrichtungen 
"An-und Auskleiden", "Aufstehen/ Absitzen/ Abliegen", "Essen", "Körperpflege" 
und "Verrichtung der Notdurft" selbständig bzw. nicht in erheblicher Weise auf ei-
ne alltägliche Dritthilfe angewiesen sei (vgl. Vi-act. 12 [Ziff. 1.1.1-1.1.5]). Im Be-
reich der "Fortbewegung" vermerkte die Abklärungsperson, dass die 
Be-schwerdeführerin zwar motorisch nicht eingeschränkt sei, jedoch infolge der 
Anfälle auf dem Schulweg begleitet werde; sie dürfe den Weg nicht mehr alleine 
bestreiten; die Mutter - allenfalls die Nachbarin - würden mit Abstand hinterher-
laufen; auch sei sie vom Schwimmunterricht dispensiert; Freundinnen kämen zu 
ihnen nach Hause, da deren Eltern bei einem Anfall wohl überfordert wären; im 
2. Semester habe die Beschwerdeführerin in der Schule 27x gefehlt; auch vor 
dem Haus sei immer jemand in Rufnähe (vgl. Vi-act. 12-3/6 [Ziff. 1.1.6]). Unter 
dem Titel "Behandlungspflege" merkte die Abklärungsperson an, die Beschwer-
deführerin könne die Medikamente altersentsprechend selbständig einnehmen 

12

(vgl. Vi-act. 12-4/6 [Ziff. 1.2]). Ein Mehraufwand ergebe sich dadurch, dass die 
Beschwerdeführerin acht Mal pro Jahr ins Kinderspital ______ sowie jeweils vor-
ab acht Mal pro Jahr zur Kinderärztin begleitet werden müsse, was umgerechnet 
eine tägliche zeitliche Inanspruchnahme von 9 min pro Tag bedeute (vgl. Vi-act. 
12-5/6 [Ziff. 1.3]). Hinsichtlich der dauernden persönlichen, nicht altersentspre-
chenden Über-wachung hielt die Abklärungsperson fest (vgl. Vi-act. 12-6/6 [Ziff. 
1.4.3]):

Hauptsächlich übernimmt die Mutter die Überwachung. Es wurde ein Epi-Dog 
angeschafft. Es wird erhofft, dass der Hund die Mutter entlasten kann. Durch die 
Epi Anfälle wird A.________ ausser Haus immer begleitet. Die Lehrer sind im 
Kontakt mit der Mutter und bei einem Anfall wird umgehend ein Notfall-
Medikamente verabreicht. Die Mutter wird dann innert 10 Minuten in der Schule 
sein und die Betreuung von A.________ übernehmen. Tagsüber ist A.________ 
auch zu Hause immer in der Nähe der Mutter. Am Abend oder auch in der Nacht 
schlafe A.________ in der Regel im Zimmer der Mutter auf einem Beistellbett. Am 
frühen Abend besorgt die Mutter allenfalls noch die Wäsche in einem 
Nebenzimmer und schaut regelmässig nach A.________. Ein Thema wäre eine 
Überwachungskamera mit Bildschirm. Bei einem Anfall schlage A.________ aus 
und manchmal beginne ein Anfall mit einem Schrei. Auch könne A.________ im 
Vorfeld nicht mehr die richtigen Wörter (das Sprachzentrum sei betroffen) finden. 
A.________ sagt, dass, wenn sie es merke, ihre Mutter aufmerksam macht auf 
einen beginnenden Anfall. A.________ schläft nur noch selten im eigenen Bett, in 
der letzten Zeit lediglich 3x.

3.3.4  In der Folge ermittelte die Abklärungsperson angesichts der Beeinträchti-
gung der Gesundheit der Beschwerdeführerin insgesamt einen totalen Mehrauf-
wand von 2 Stunden 9 Minuten pro Tag (vgl. Vi-act 12-6/6 [Ziff. 2.]).

3.4 Mit Schulbericht von Ende November 2022 schilderte die Klassenlehrper-
son der IV-Stelle, wie sich die Krankheit der Beschwerdeführerin in der Schule 
manifestiere. So seien die epileptischen Anfälle kurz vor den Sommerferien sehr 
gehäuft aufgetreten, sodass die Beschwerdeführerin nur mit viel Unterstützung 
von Seiten der Mutter sowie den Lehrpersonen den Lernstoff habe bewältigen 
können. Seit den Sommerferien habe sich die Situation verschlechtert; sie sei ei-
ne gute Schülerin gewesen; durch die Einnahme der Medikamente sei sie jedoch 
oft müde und unkonzentriert gewesen. Die Beschwerdeführerin brauche immer 
Begleitung; sie dürfe nicht alleine zur Schule, da sie schon einige Anfälle auf dem 
Schulweg gehabt habe. Die Mutter sei auf Abruf, wenn die Beschwerdeführerin 
einen Anfall in der Schule habe; diese Bereitschaft entspanne die Lehrpersonen. 
Wenn sie in der Nacht Anfälle habe, fehle sie am darauffolgenden Tag in der 
Schule. Um die Beschwerdeführerin optimal unterstützen zu können, sei eine 
Sonderschulung auf das nächste Schuljahr beantragt worden, d.h. sie werde ei-
nige Lektionen Einzelunterricht bei einer heilpädagogisch ausgebildeten Lehrper-

13

son besuchen; derzeit werde sie durch die Förderlehrperson unterstützt, welche 
der Beschwerdeführerin helfe, wenn sie etwas verpasst oder nicht verstanden 
habe. Auffällig seit der Verschlechterung im Sommer sei eine zunehmende Ver-
gesslichkeit und Orientierungsschwierigkeit; es komme oft vor, dass die Be-
schwerdeführerin am Nachmittag nicht erzählen könne, was sie zu Mittag geges-
sen habe; oft suche sie nach Wörtern, wenn sie etwas erzählen wolle; zu Hause 
könne sie sich nicht mehr erinnern, was die Lehrperson in der Schule erzählt ha-
be. Mithin sei die Lehrperson in engem Kontakt mit der Mutter. Im Schulhaus dür-
fe die Beschwerdeführerin nicht allein hinausgehen, da sie manchmal nicht wis-
se, wo sie sei oder mit was für einem Auftrag sie in den Gruppenraum geschickt 
worden sei. So habe sie letzthin auch nicht mehr gewusst, wieso sie auf der Toi-
lette gewesen sei; auch vergesse sie sich die Hände zu waschen. Zu Hause 
müsse die Mutter auch bei der Körperpflege und beim Anziehen helfen, denn 
wenn sie dies nicht täte, könne es vorkommen, dass die Beschwerdeführerin im 
Pyjamaoberteil oder ohne Socken in die Schule komme (vgl. Vi-act. 22-2f./3).

3.5 Mit Sprechstundenbericht vom 30. November 2022 ergänzte Dr.med. 
F.________ (Oberärztin Neuropädiatrie am Kinderspital _____) die Diagnose 
(vgl. vorstehend E. 3.1) dahingehend, dass es sich am ehesten um eine struktu-
relle Epilepsie handle; hierzu führte sie weiter aus (vgl. Vi-act. 27-8/10):

• ED 10.06.2021
• Semiologien: 1. "Absenzen" bzw. Verschwommensehen, dann Hören aus 

weiter Ferne und Orientierungslosigkeit/ Verwirrung, 2. Anfälle mit Kloni des 
rechten Arms, Kopfneigung nach rechts und Bewusstseinsänderung, 3. sek. 
Generalisierte Anfälle v.a. nachts; bislang 1 atonischer Anfall, 2 x Status 
epilepticus 05/22

• MRI Schädel 07/2021 und 11/2022: Hippocampus - Malrotation links
• Levetiracetam 06/21-01/22; Oxacarbazepin 07/21-09/22 Valproat seit 01/2022, 

Clobazam seit 06/22, Lacosamid seit 07/22
• nicht anfallsfrei

Gemäss Anamnese von Dr.med. F.________ sei die Beschwerdeführerin nach 
einer weiteren Therapieumstellung zu einer EEG-Kontrolle vorstellig gewesen; 
seit der letzten Konsultation im August [2022: Anmerkung Verwaltungsgericht] 
sei Oxacarbazepin langsam ausgeschlichen worden, ohne jedoch wesentliche 
Änderung der Anfallsituation; Valproat sei in der Dosis nachmals angepasst und 
Lacosamid sei unverändert gegeben worden; Clobazam habe reduziert werden 
können (vgl. Vi-act. 27-8/10). Anfälle würden nach wie vor leider sehr häufig auf-
treten; zum Teil habe die Beschwerdeführerin "kleinere Anfälle" mit Schmatzen, 
weiten Pupillen, kurzzeitiger Bewusstseinsstörung, sei nicht ansprechbar und an-
schliessender Reorientierungsphase, zudem habe sie am ehesten kurze fokal-
motorische Anfälle mit einer Kopfneigung zur Seite und Zuckungen der Schulter 

14

bzw. des Armes, welche eher rückläufig seien; nachts habe sie weiterhin am 
ehesten sekundär generalisierte Anfälle, zuletzt in der Nacht vom 7. auf den 
8. November 2022 von bis zu sieben Minuten; in der Schule gehe es momentan 
besser, problematisch sei weiterhin die Merkfähigkeit bzw. eine Vergesslichkeit 
und schlechtere Konzentrationsfähigkeit; nach 20 Minuten brauche die Be-
schwerdeführerin meist eine Pause; auch das Schriftbild sei schlechter gewor-
den, je nach vorangegangener Nacht (mit oder ohne Anfall). Gemäss EEG Un-
tersuchung ergebe sich aktuell ein unauffälliges Wach-EEG ohne Nachweis epi-
lepsietypischer Potenziale, ohne regionale Funktionsstörungen und mit altersent-
sprechendem Alpha-Grundrhythmus; das MRI des Schädels vom 10. November 
2022 habe die bekannte Hippocampus-Malrotation links dargestellt, darüber hin-
aus sei jedoch kein neu abgrenzbarer zusätzlicher potentiell epileptogener Fokus 
erkennbar (vgl. Vi-act. 27-9/10). Alsdann gab Dr.med. F.________ folgende Be-
urteilung ab (vgl. Vi-act. 27-9/10f.):

Das heutige EEG zeigte leider weiterhin keinen wegweisenden Befund. Aufgrund 
der anhaltend schlechten Anfallssituation wurde ergänzend nochmals eine MRI-
Kontrolle durchgeführt. Hier zeigte sich weiterhin eine Malrotation des 
Hippocampus links ohne weitere pathologische Befunde. Die Serumkonzentration 
der aktuellen Antikonvulsiva Valproat und Lacosamid lagen jeweils im mittleren 
therapeutischen Bereich. Es wurde daher mit A.________ und der Mutter 
vereinbart kurzfristig Valproat nochmals etwas anzupassen auf 300-300-600mg 
(=34mg/kg). Vimpat möchten wir bei 250mg/Tag (=7.1 mg/kg/Tag) belassen, 
ebenso wie Urbanyl bei 2,5 mg/Tag. Sollte auch dies zu keiner Besserung führen, 
planen wir einen Aufenthalt in der Klinik G.________ zum EEG-Monitoring zur 
Anfallsdetektion in der Hoffnung auf eine mögliche Therapieoptimierung bzw. evtl. 
eine epilepsiechirurgische Behandlungsoption. (...)

Nachtrag vom 18.11.2022, leider hatte A.________ nach der Konsultation in der 
Nacht vom 12. auf den 13.11.2022 wiederum generalisierte Anfälle mit Zungenbiss 
und Einnässen sowie anschliessenden Kopfschmerzen. Seit dem 14.11.2022 hat 
sie Fieber und sei müder als gewöhnlich, hatte Halsweh. Die Mutter hatte 
daraufhin das Urbanyl vorübergehend auf 5mg zur Nacht erhöht, am 18.11.2022 
sei es A.________ langsam etwas besser gegangen. Auch die Schwester habe 
einen Infekt.

3.6 Mit Bericht vom 6. Januar 2023 zu Handen der IV-Stelle verweist Dr.med. 
F.________ im Wesentlichen auf ihren Bericht vom 21. November 2022 (recte: 
30.11.2022); gleichzeitig bringt sie ergänzend vor, die Epilepsie-Erkrankung der 
Beschwerdeführerin gestalte sich nach wie vor Therapie-refraktär (vgl. Vi-act. 26-
1/4; 27-1ff./10).

3.7 Am 27. Januar 2023 reichte die Klassenlehrperson der Vorinstanz eine Ab-
senzenliste der Beschwerdeführerin für das 1. Halbjahr 2022/2023 nach. Anläss-
lich der daraufhin eingeholten telefonischen Auskunft vom 30. Januar 2023 

15

bestätigt die Lehrperson, dass der IS-Status auf das nächste Schuljahr aufge-
gleist worden sei; derweil werde die Beschwerdeführerin von der nämlichen 
IF/IS-Lehr-person unterstützt. Seit den epileptischen Anfällen sei die Beschwer-
deführerin vergesslich geworden; bei wichtigen Angelegenheiten müsse sie die 
Mutter direkt kontaktieren. Die Beschwerdeführerin ermüde schnell. Sie vergesse 
teilweise ihre Aufgaben in das Hausaufgabenheft einzuschreiben. Beim Ein- und 
Auskleiden habe die Lehrperson ein Auge auf die Beschwerdeführerin und forde-
re sie - falls erforderlich - die Aufgaben umzusetzen, namentlich Hausschuhe 
oder Handschuhe anziehen oder den Schulthek mit nach Hause zu nehmen. Sie 
gehe in der Regel mit Gspändli auf das WC oder in den Gruppenraum und werde 
nicht von einer erwachsenen Person begleitet, was aus zeitlichen Gründen oh-
nehin nicht möglich sei. Die Beschwerdeführerin sitze beim Lehrerpult, damit die 
Lehrperson sie besser anleiten könne. Die Pause verbringe die Beschwerdefüh-
rerin mit einer Gruppe von Mädchen, wobei eine in der Primarschule übliche 
Pausenaufsicht gegeben sei; die Lehrpersonen seien denn auch informiert und 
ein Notfallmedikament sei vorhanden. In der Schule habe es lediglich einen An-
fall gegeben; die Anfälle passieren entweder auf dem Hinweg oder am Vorabend; 
die Beschwerdeführerin fehle oft; es komme ca. 1x pro Woche vor, dass sie am 
Vorabend einen Anfall habe. Die Beschwerdeführerin dürfe nicht mit der Klasse 
Schwimmen oder Skifahren gehen (vgl. Vi-act. 30).

4.1 Aktenmässig ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin an einer Epilepsie-
Erkrankung mit komplex-fokalen Anfällen unklarer Ätiologie leidet.

4.2 Gemäss Sprechstundenbericht der behandelnden Ärztin vom 30. Novem-
ber 2022 treten die epileptischen Anfälle nach wie vor sehr häufig auf, wobei die 
Beschwerdeführerin zum Teil kleinere, am ehesten kurze fokalmotorische und 
nachts weiterhin am ehesten sekundär generalisierte Anfälle habe. Damit ist 
zwar nicht ganz klar, wie häufig die Anfälle denn auch tatsächlich auftreten, indes 
ergibt sich gemäss Bericht der behandelnden Ärztin klar und unmissverständlich, 
dass eine anhaltend schlechte Anfallssituation vorliegt, die sich nach wie vor 
Therapie-refraktär gestaltet (vgl. vorstehend E. 3.5f.). An dieser anhaltend 
schlechten Anfallssituation vermag nicht zu ändern, dass die Beschwerdeführerin 
gemäss Auskunft der Klassenlehrperson vom 30. Januar 2023 seit Schulbeginn 
im August 2022 lediglich einen Anfall in der Schule hatte. Denn die Anfälle pas-
sieren meistens entweder auf dem Schulweg oder am Vorabend, wobei die Be-
schwerdeführerin jeweils am Morgen in der Schule darüber klage, wenn sie am 
Vorabend einen Anfall gehabt habe, was ca. einmal pro Woche vorkomme (vgl. 
vorstehend E. 3.7). Lediglich nach Anfällen in der Nacht fehle die Beschwerde-
führerin am nächsten Tag in der Schule, da sie nachschlafen müsse. Hierzu gilt 

16

es, die schulische Absenzenliste vom 27. Januar 2023 sowie die Auskunft der 
Lehrperson wie auch den Sprechstundenbericht vom 30. November 2022 (vgl. 
Vi-act. 28/29/30) heranzuziehen, wonach die Beschwerdeführerin im August (be-
zogen auf das Schuljahr 2022/2023) einen ganzen Tag, im September und Okto-
ber je einen Halbtag, im November 4.5 ganze Tage, im Dezember 1.5 ganze Ta-
ge und im Januar keinen Tag gefehlt hatte (vgl. Vi-act. 29); im August, Oktober 
und über die Festtage im Dezember hatten die Schülerinnen und Schüler jeweils 
zwei Wochen ferienbedingt schulfrei (vgl. Vi-act. 28/30). Im November waren die 
abwesenheitsbedingten Krankheitstage insbesondere auf einen Infekt zurückzu-
führen sowie eine Untersuchung im Spital; zwei epileptische Anfälle sind denn 
auch vom 7. auf den 8. November 2022 und vom 12. auf den 13. November 2022 
dokumentiert; hinsichtlich der Absenzenliste merkte die Abklärungsperson denn 
auch explizit an, dass diese nur einen Teil des epileptischen Verlaufs widerspieg-
le (vgl. vorstehend E. 3.5).

4.3 Damit übereinstimmend wurde bereits in der IV-Anmeldung vom 15. Juni 
2022 auf eine Anfallshäufigkeit von mehreren Anfällen pro Woche verwiesen (vgl. 
Vi-act. 10-2/9). Dies präzisierte die Mutter der Beschwerdeführerin anlässlich der 
Abklärung vor Ort vom 31. August 2022 dahingehend, als sie teilweise alle zwei 
Tage einen Anfall habe, bei einer guten Phase sei sie drei bis vier Tage anfalls-
frei; sie könne zudem auch täglich mehr als einen Anfall haben (vgl. vorstehend 
E. 3.3.2). Erstmals im Einwand vom 6. Oktober 2022 machte die Mutter der Be-
schwerdeführerin eine zusätzliche Verschlechterung geltend. Mit ihren Aus-
führungen macht sie im Vergleich mit der rund einen Monat zuvor (am 31.8.2022) 
durchgeführten Abklärung vor Ort eine erhebliche Verschlechterung der Situation 
(bzw. eine "akute Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit") seit den 
Sommerferien geltend. Eine erhebliche Verschlechterung lässt sich indes nicht 
mit dem Arztbericht der Pädiatrie des Kinderspitals ______ vom 22. November 
2022 bzw. mit der Antwort des Kinderspitals ____ vom 6. Januar 2023 auf die 
Fragen der Vorinstanz in Einklang bringen (vgl. Vi-act. 26-1/4), denn seit der letz-
ten Konsultation im August 2022 habe sich die Anfallssituation nicht wesentlich 
verändert, bzw. sei anhaltend schlecht. Problematisch sei weiterhin die Merk-
fähigkeit bzw. die Vergesslichkeit (vgl. Vi-act. 27-8 f./10). Die Epilepsie gestalte 
sich weiterhin Therapie-refraktär (Vi-act. 26-1/4). Soweit zum Nachweis einer ge-
sundheitlichen Verschlechterung darauf verwiesen wird, dass für das kommende 
Schuljahr einige Lektionen Einzelunterricht bei einer Heilpädagogin beantragt 
worden seien, ist entgegenzuhalten, dass aus dem vermehrten Bedarf nach 
Pausen während der Schule sowie aus Schwierigkeiten mit dem Schulstoff (vgl. 
Vi-act. 22-2/3) nicht auf einen höheren Hilfebedarf bei alltäglichen Lebensver-
richtungen geschlossen werden kann. In diesem Zusammenhang rechtfertigt sich 

17

der Hinweis, dass den Erstaussagen anlässlich der Abklärung vor Ort vom 
31. August 2022 grundsätzlich mehr Gewicht beizumessen ist als den erst später 
erfolgten Einwänden vom 6. Oktober 2022 sowie der Sachdarstellung in der Be-
schwerdeschrift vom 30. März 2023 (vgl. die konstante Rechtsprechung zur Be-
weismaxime der Erstaussagen, wonach solche Erstaussagen in aller Regel zu-
verlässiger und unbefangener sind als nachträgliche Sachdarstellungen, welche 
bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen rechtlicher oder an-
derer Art beeinflusst sein können [vgl. VGE I 2019 63 vom 13.11.2019 Erw. 2.5]).

4.4 Insgesamt ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
davon auszugehen, dass es seit Juni 2022 mehrmals pro Woche zu Anfällen 
kommt, welche mehrheitlich am Vorabend, aber auch auf dem Schulweg und ge-
legentlich nachts auftreten, wobei die nächtlichen Anfälle zu Absenzen in der 
Schule am Folgetag führen.

5. Gestützt darauf gilt es zunächst den Grad der Hilflosigkeit zu beurteilen.

5.1 Unstrittig ist, dass die 10-jährige Beschwerdeführerin einer dauernden per-
sönlichen Überwachung infolge ihrer Epilepsie-Erkrankung bedarf und daher zu-
mindest einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades hat. 
Ferner ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin in der alltäglichen Lebens-
verrichtung "Fortbewegung" regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter 
angewiesen ist. Demgegenüber ist streitig bzw. zu beurteilen, ob bei den alltägli-
chen Lebensverrichtungen An-/Auskleiden, Körperpflege und Verrichtung der 
Notdurft eine Hilfsbedürftigkeit besteht.

5.2 Die Beschwerdeführerin leidet nicht an körperlichen Gebrechen oder moto-
rischen Beeinträchtigungen, die es ihr verunmöglichen oder wesentlich erschwe-
ren würden, die alltäglichen Lebensverrichtungen selbständig auszuführen (vgl. 
vorstehend E. 3/5.1). Sie benötigt bei keiner der umstrittenen alltäglichen Le-
bensverrichtungen regelmässig eine erhebliche direkte Dritthilfe in dem Sinne, 
dass eine Drittperson die entsprechenden alltäglichen Lebensverrichtungen für 
sie übernehmen müsste. Zur Diskussion steht einzig der Bedarf nach einer re-
gelmässigen und erheblichen indirekten Dritthilfe.

5.3.1  Anlässlich des Hausbesuchs vom 31. August 2022 ergab sich, dass sich 
die Beschwerdeführerin grundsätzlich problemlos selbständig an- und auskleiden 
kann, wenn sie keine Anfälle erleidet; nach Anfällen sei sie jeweils geschwächt 
und brauche teilweise Unterstützung. Ergänzend hierzu weist die Klassenlehr-
person mit Schreiben vom November 2022 in Übereinstimmung mit der Mutter 
der Beschwerdeführerin denn auch darauf hin, dass die Beschwerdeführerin seit 

18

den epileptischen Anfällen bzw. seit Sommer 2022 vergesslicher geworden sei; 
sie käme mit dem Pyjamaoberteil oder ohne Socken in die Schule, wenn die Mut-
ter nicht aufpasse. Darüber hinaus ergibt sich aus den telefonischen Angaben 
der Lehrperson vom 27. Januar 2023, dass diese jeweils ein Auge auf die Be-
schwerdeführerin habe und sie auffordere, z.B. die Hausschuhe oder Handschu-
he anzuziehen, wenn eine solche Aufforderung notwendig ist. Dieser Hilfebedarf 
besteht gestützt auf die nachvollziehbaren Erstaussagen anlässlich der Ab-
klärung vor Ort nach Anfällen, da die Beschwerdeführerin dann jeweils ge-
schwächt sei. Nachdem von mehrmals pro Woche auftretenden Anfällen auszu-
gehen ist (vgl. vorstehend E. 4), welche teilweise täglich auftreten (vgl. Vi-act. 12-
1/6), und nach Anfällen sowohl die Mutter als auch die Lehrperson teilweise Hil-
festellung leisten müssen, da sich die Beschwerdeführerin ansonsten falsch bzw. 
unzureichend anziehen würde, ist insgesamt ein regelmässiger und erheblicher 
Hilfebedarf seit Juni 2022 anzuerkennen. Eine Hilflosigkeit im Bereich "An-/Aus-
kleiden" ist zusammenfassend zu bejahen.

5.3.2  Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus geltend macht, wegen ihrer 
Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit müsse sie im Bereich der Körperpflege 
überwacht und angeleitet werden, damit sie alle nötigen Handlungen korrekt 
ausübe, so ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass die Abklärung vor Ort 
ergeben hat, dass die Beschwerdeführerin ihre Körperpflege grundsätzlich allei-
ne ausführen kann. Kommt hinzu, dass sie nur dann duscht, wenn es ihr gut 
geht; ohnehin haben ihr die Ärzte von unbeaufsichtigtem Baden abgeraten (vgl. 
Vi-act. 12-3/6). Erstmals im Einwand vom 6. Oktober 2022 machte die Mutter der 
Beschwerdeführerin eine zusätzliche Verschlechterung geltend, sodass der Be-
schwerdeführerin die Reihenfolge der Körperpflege Schritt für Schritt gesagt wer-
den müsse, ansonsten die Beschwerdeführerin regemässig die Duschmittel ver-
wechsle oder das Haare waschen bzw. die Reinigung gewisser Körperregionen 
oder das Haare kämmen vergesse (vgl. Vi-act. 18-2/3). Wie bereits zuvor er-
wähnt (vgl. vorstehend E. 4.3), machte die Mutter der Beschwerdeführerin mit 
diesen Ausführungen eine erhebliche Verschlechterung geltend, welche sich je-
doch nicht mit den Berichten des Kinderspitals _____ in Einklang bringen lässt 
(vgl. Vi-act. 26-1/4), denn gemäss den ärztlichen Ausführungen im November 
2022 ist auf einen weitgehend stationären Gesundheitszustand im Vergleich zur 
Voruntersuchung im August 2022 zu schliessen (vgl. Vi-act. 27-8f./10). Diese un-
terschiedliche Darstellung des Hilfebedarfs bei der Körperpflege im August 2022 
bzw. anfangs Oktober 2022 ist derart gravierend, dass sie ohne jeden Nieder-
schlag im Arztbericht vom 30. November 2022 nicht zu überzeugen vermag und 
somit nicht glaubhaft erscheint. Die geltend gemachte Verschlechterung ist somit 
nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. 

19

Gegen das Erfordernis eines erheblichen Hilfebedarfs beim Duschen spricht zu-
dem auch, dass ausgehend von den Ausführungen anlässlich der Abklärung vor 
Ort die Beschwerdeführerin während des Duschens summe oder singe, damit 
man einen Anfall höre. Dass sich die Mutter während des Duschens in der Nähe 
aufhält, ist damit auf den Überwachungsbedarf, nicht aber auf einen Hilfebedarf 
im Sinne einer Anleitung beim Duschen zurückzuführen. Somit ist in diesem Be-
reich kein Bedarf an regelmässiger (indirekter) Dritthilfe zu erkennen, zumal die 
Beschwerdeführerin gemäss eigener Aussage ohnehin nicht duscht, wenn sie ei-
nen Anfall hatte. Insofern hat die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu 
Recht einen Hilfebedarf im Bereich der Körperpflege verneint.

5.3.3  Die Beschwerdeführerin führt schliesslich aus, sie vergesse sich regel-
mässig beim Toilettengang zu reinigen bzw. anschliessend die Hände zu wa-
schen, weshalb diesbezüglich ein regelmässiger Hilfebedarf vorliege. Hierzu 
kann mit der Vorinstanz ausgeführt werden, dass ein entsprechender Hilfebedarf 
seitens Schule bzw. aufgrund der vorliegenden Aktenlage nicht bestätigt werden 
konnte. Die Abklärung vor Ort vom 31. August 2022 hat denn auch klar ergeben, 
dass die Beschwerdeführerin selbständig ihre Notdurft verrichten kann (vgl. Vi-
act. 12-3/6). Anzufügen bleibt, dass eine Aufforderung zum Hände waschen für 
sich allein keinen erheblichen Hilfebedarf zu begründen vermag. Soweit die Be-
schwerdeführerin im Zusammenhang mit der Verrichtung der Notdurft darauf 
hinweist, dass sie immer häufiger mit verschmutzter Wäsche nach Hause kom-
me, ist zum einen noch keine Regelmässigkeit eines entsprechenden Hilfe-
bedarfs dargetan. Zum andern wird mit diesen Ausführungen im Einwand vom 
6. Oktober 2022 ebenfalls eine erhebliche Verschlechterung gegenüber der Ab-
klärung vor Ort vom 31. August 2022 geltend gemacht, ohne dass sich aus den 
Arztberichten der Behandler entsprechende Anzeichen für eine Verschlechterung 
ableiten liessen (vgl. Vi-act. 26-1/4, 27-8 f. /10). Ein Hilfebedarf im Bereich "Ver-
richten der Notdurft" ist somit ebenfalls nicht ausgewiesen.

5.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin in den zwei 
alltäglichen Lebensverrichtungen "Fortbewegung" und "An- und Auskleiden" re-
gelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist, womit die 
Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Gra-
des erfüllt sind. Insoweit gilt es daher die Beschwerde gutzuheissen.

6. Streitig ist weiter, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf einen Intensiv-
pflegezuschlag hat. 

6.1 Die Vorinstanz verneinte im Rahmen der Beurteilung des Intensivpflegezu-
schlages gestützt auf den Abklärungsbericht einen invaliditätsbedingten Betreu-

20

ungsaufwand von täglich durchschnittlich mindestens vier Stunden. Die Be-
schwerdeführerin wendet dagegen ein, ein epileptischer Anfall könne jederzeit 
und unvermittelt auftreten, was lebensbedrohliche Folgen haben könne; sie kön-
ne daher nicht aus den Augen gelassen werden, weshalb die besonders intensi-
ve persönliche Überwachung mit vier Stunden an den Mehraufwand anzurech-
nen sei.

6.2  Die Beschwerdeführerin erleidet sehr häufig epileptische Anfälle (vgl. E. 4). 
Dieser Umstand genügt für sich allein jedoch noch nicht, um eine besonders in-
tensive dauernde persönliche Überwachungsbedürftigkeit anzuerkennen. Denn 
von einer solchen ist gemäss dem in Ziff. 5025 KSH veranschaulichten Beispiel 
insbesondere dann auszugehen, wenn ein Kind an einer schweren Form von 
Epilepsie leidet, es namentlich täglich mehrere Serienanfälle erleidet, die plötz-
lich auftreten und bei denen jeweils die Atmung unterbricht, und die Betreuungs-
person deshalb dauernd mit erhöhter Aufmerksamkeit in unmittelbarer Nähe des 
Kindes bleiben und jederzeit zum Eingreifen bereit sein muss. Dies ist vorliegend 
klar nicht gegeben. Zwar ist von einer anhaltend schlechten Anfallssituation aus-
zugehen; indes sind in den vorliegenden Arztberichten weder (täglich mehrere) 
Serienanfälle noch Atemunterbrüche dokumentiert, weshalb die Mutter gemäss 
eigenen Aussagen denn auch nicht dauernd unmittelbar in ihrer Nähe sein muss 
(vgl. hierzu auch nachstehend). Der entsprechende Einwand des Erfordernisses 
der ununterbrochenen Überwachung überzeugt zudem auch gestützt auf den 
Abklärungsbericht sowie die weiteren Akten nicht. Zwar wird die Beschwerdefüh-
rerin auf dem Schulweg begleitet und beim Baden (indirekt) überwacht. Abgese-
hen von solchen potentiell gefährlichen Orten bzw. Tätigkeiten ist eine perma-
nente unmittelbare Nähe jedoch nicht erforderlich. Dagegen spricht auch, dass 
sich die Beschwerdeführerin nicht nur zu Hause aufhält, sondern während einiger 
Stunden auch in der Primarschule ist, wo sie grundsätzlich unter kollektiver Auf-
sicht der Lehr- bzw. Aufsichtspersonen steht, alleine auf die Toilette geht und die 
Pause ohne jegliche Einschränkungen unter normaler Pausenaufsicht verbringt. 
In der Schule muss sich keine Betreuungsperson permanent in der unmittelbaren 
Nähe der Beschwerdeführerin aufhalten, weil eine kurze Unachtsamkeit lebens-
bedrohliche Folgen haben könnte oder zu einer Schädigung von Personen und 
Gegenständen führen würde. Ein dauernder persönlicher Überwachungsbedarf 
kann auch weder aus dem Umstand, dass in der Wohnung der Beschwerdefüh-
rerin eine ununterbrochene Überwachung gewährleistet ist, noch aus der Tatsa-
che, dass die Beschwerdeführerin im Schlafzimmer ihrer Mutter schläft (vgl. Vi-
act. 12-6/6), abgeleitet werden. Dabei wird insbesondere nicht vorgebracht, dass 
die Mutter sich nicht auch anderen Dingen widmen könne bzw. nachts (auch nur 
teilweise) wach bleiben müsse. Dass sie aufgrund der Häufigkeit der Epilepsie-

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anfälle erhöhte Aufmerksamkeit und Interventionsbereitschaft an den Tag legt 
bzw. dass der geschilderte Alltag erhöhte Anforderungen an die Mutter stellt, wird 
nicht in Abrede gestellt. Eine besonders intensive dauernde Überwachung lässt 
sich damit rechtsprechungsgemäss jedoch noch nicht begründen.

6.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mit dem im Abklärungsbericht 
festgehaltenen invaliditätsbedingten Betreuungsaufwand von 2 Stunden 9 Minu-
ten ein zeitlicher Mehraufwand von mindestens vier Stunden nicht erreicht ist, 
weshalb kein Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag besteht.

7.1 Aus dem Gesagten ergeben sich keine Anhaltspunkte, die gegen die Be-
weiskraft des durch die Fachperson verfassten Abklärungsberichtes (vgl. vorste-
hend E. 3.3) sprechen würden. Die individuelle Abklärung bzw. persönliche Be-
fragung vor Ort erfolgte unstrittig in Kenntnis der örtlichen und räumlichen Ver-
hältnisse sowie in Anwesenheit und aufgrund der Angaben der Mutter wie auch 
in Übereinstimmung mit der sich aus den seitens der Mediziner gestellten Dia-
gnose einer Epilepsie-Erkrankung ergebenden Beeinträchtigung. Es sind auch 
sonst keine konkreten Indizien ersichtlich, wonach der Abklärungsbericht im Wi-
derspruch zu den ärztlichen Angaben stehen bzw. gegen die ermittelten Sach-
verhaltsfeststellungen sprechen würde. Die Angaben im Bericht erscheinen hin-
reichend plausibel, detailliert und nachvollziehbar bezüglich der einzelnen alltäg-
lichen Lebensverrichtung sowie den Erfordernissen der persönlichen Überwa-
chung. Es ist mithin nicht ersichtlich, inwieweit der Abklärungsbericht unzutref-
fend oder unvollständig sein sollte oder seitens der Abklärungsperson gar klar 
feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen sollten (vgl. vorstehend E. 1.3.2). Der 
Abklärungsbericht vermag den Anforderungen der Rechtsprechung in beweis-
mässiger Hinsicht zu entsprechen, weshalb denn auch vollumfänglich auf diesen 
abgestellt werden konnte bzw. kann.

7.2 Soweit in der Beschwerde allgemeine Ausführungen zur Form der Auskünf-
te der Lehrperson der Beschwerdeführerin gemacht werden, ist der Vollständig-
keit halber klarzustellen, dass an der Beweiskraft der Aktennotiz keine Zweifel 
bestehen. Es handelt sich lediglich um Ergänzungen zum beweiskräftig (vgl. E. 
7.1) eingeholten Abklärungsbericht sowie zur schriftlichen Stellungnahme der 
Lehrperson vom November 2022 und zur schriftlich vorliegenden Absenzenliste 
gemäss Mail vom 27. Januar 2023 (Vi-act. 28 f.). Im Übrigen wird nicht behauptet 
und ergibt sich nicht aus den Akten, dass die entsprechenden Ausführungen der 
Lehrperson unzutreffend oder im Widerspruch zu den übrigen Akten stehen 
könnten. Die Aktennotiz vom 27. Januar 2023 wurde zusammenfassend zu 
Recht in die Beweiswürdigung einbezogen.

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8. Zusammenfassend ist die Beschwerde insoweit im Sinne der Erwägungen 
teilweise gutzuheissen, als die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Hilflosen-
entschädigung mittleren Grades ab Juni 2022 hat (vgl. vorstehend E. 5). Soweit 
darüber hinaus ein Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag beantragt wird, ist 
die Beschwerde abzuweisen (vgl. vorstehend E. 6).

9.1 Dem vorliegenden Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 500.-- den 
Parteien je zur Hälfte (d.h. je Fr. 250.--) auferlegt. 

9.2 Soweit die Beschwerdeführerin obsiegt, hat sie Anspruch auf eine reduzier-
te Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz. Für die Höhe des Honorars ist 
auf den kantonalen Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRa; SRSZ 280.411) 
vom 27. Januar 1975 abzustellen, welcher für das Honorar in Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht. 
Nach § 2 GebTRa ist die Vergütung nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer 
Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendi-
gen Zeitaufwand zu bemessen. Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte ist die 
reduzierte, von der Vorinstanz zu bezahlende Parteientschädigung ermessens-
weise auf Fr. 1'000.-- festzulegen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen insoweit teilweise gutge-
heissen, als festgehalten wird, dass die Beschwerdeführerin ab Juni 2022 
Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades hat. Die Ermitt-
lung und Nachzahlung der entsprechenden IV-Leistungen ist Sache der IV-
Stelle. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und den Parteien je 
zur Hälfte (je Fr. 250.--) auferlegt. Diese Kosten werden so abgewickelt, 
dass das Gericht den von der Beschwerdeführerin bezahlten Kostenvor-
schuss von Fr. 500.-- einbehält und ihrem Rechtsvertreter Fr. 250.-- durch 
die Vorinstanz zu bezahlen sind.

3. Für das vorliegende teilweise Obsiegen wird der Beschwerdeführerin zu 
Lasten der Vorinstanz eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- 
(inkl. MwSt und Auslagen) zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 17. Oktober 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 7. November 2023