# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7238f787-a52b-598f-aebb-2ddd6ea99f96
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 22.08.2023 II 2022 75
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2022-75_2023-08-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2022 75

Entscheid vom 22. August 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,

gegen

Caisse interprofessionnelle AVS de la Fédération des 
Entreprises Romandes, 
98, rue de Saint-Jean, Case postale, 1211 Genève 3,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV-Beiträge 2016, 
2017 und 2020)

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Sachverhalt:

A. Die Caisse interprofessionnelle EVS de la Fédération des Entreprises Ro-
mandes (nachfolgend: Ausgleichskasse), hat im Rahmen einer Rentenberech-
nung festgestellt, dass A.________ (geboren am ____1956; verheiratet mit 
C.________, geboren am ____1947) vom 1. Januar 2016 bis zum 30. Septem-
ber 2020 AHV-Beitragslücken aufweist. Hierauf wurde A.________ nach Ab-
klärungen der Ausgleichskasse als Nichterwerbstätige angeschlossen. 

B. Mit Schreiben vom 8. Dezember 2020 wurden A.________ die provisori-
schen AHV-Beitragsverfügungen für die Jahre 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 
sowie die dazugehörigen Verzugszinsverfügungen zugestellt (Vi-act. 21). Diese 
Verfügungen wurden nicht angefochten. 

C. Am 18. Dezember 2020 hat die Ausgleichkasse A.________ einen er-
klärenden Brief zur Beitragspflicht als Nichterwerbstätige zugesandt (Vi-act. 20). 
Sie wurde darauf aufmerksam gemacht, dass für die Berechnung der definitiven 
Beiträge, die von der eidgenössischen Steuerverwaltung an die Ausgleichskasse 
übermittelten Einkommen und Vermögen massgebend sind, und erst nach deren 
Erhalt die Beiträge abgeschlossen und die Höhe der Beiträge angepasst werden 
können.

D. Mit Schreiben vom 6. Mai 2021 hat die Ausgleichskasse C.________, dem 
Ehemann von A.________, nach einem Telefongespräch erklärt, dass die Ein-
kommen in der Höhe von Fr. 100'000.-- und Fr. 120'000.--, die er in den Jahren 
2016, 2017 und 2018 erzielt hat, aufgeschobenes Gehalt darstellten und daher 
im individuellen Konto dem letzten Jahr der Erwerbstätigkeit (d.h. dem Jahr 
2015) zugeschrieben werden müssten (Vi-act. 19). 

E. Am 17. Mai 2021 teilte C.________ der Ausgleichskasse mit, dass er mit 
dem Schreiben vom 6. Mai 2021 nicht einverstanden ist (Vi-act. 18). Seinem 
Schreiben legte er verschiedene Dokumente bei, unter anderem ein "Special 
Agreement for the payment of annual award for client retention" (nachfolgend: 
Special Agreement) vom 23. Januar 2015, welches sich auf die Jahre 2016, 2017 
und 2018 bezieht, sowie eine Schlussrechnung der Ausgleichskasse Schwyz für 
die Jahre 2018 und 2019, die seine selbständige Erwerbstätigkeit betrifft. Ange-
fügt wurde, dass die Abrechnung für das Jahr 2020 noch ausstehe. C.________ 
war der Meinung, dass aufgrund dieser Unterlagen die Kassenzugehörigkeit von 
A.________ annulliert werden müsse. Das am 23. Januar 2015 unterzeichnete 
"Special Agreement" hält fest, dass der Arbeitsvertrag per Ende Februar 2015 zu 
Ende geht und C.________ eine Abfindung über drei Jahre ausbezahlt wird, 

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wenn die Bedingungen eingehalten werden (Vi-act. 18). Folgende Abfindungen 
waren darin vorgesehen:

März 2016: Fr. 100'000.--
März 2017: Fr. 120'000.--
März 2018: Fr. 120'000.--

F. Mit Schreiben vom 26. Mai 2021 wurden A.________ die folgenden defini-
tiven AHV-Beitragsverfügungen (samt Verzugszinsen) für die Jahre 2016, 2017 
und 2018 zugestellt: 

2016: Fr. 5'472.85 + Fr. 855.90 (Verzugszinsen)
2017: Fr. 8'956.75 + Fr. 952.90 (Verzugszinsen)
2018: Fr. 5'314.30 + Fr. 299.65 (Verzugszinsen)

G. Am 8. Juni 2021 hat die Ausgleichskasse C.________ informiert, dass sein 
Schreiben vom 17. Mai 2021 der Rechtsabteilung übermittelt worden sei (Vi-act. 
16). C.________ wurde zudem darauf aufmerksam gemacht, dass eine nichter-
werbstätige Person keine Beiträge bezahlen muss, wenn der Ehepartner einer 
Erwerbstätigkeit nachgeht und mindestens den doppelten Minimalbetrag bezahlt 
hat. Da er im Jahr 2018 genügend Beiträge für Selbständig-erwerbende bezahlt 
habe, werde seine Ehefrau für das Jahr 2018 von der Beitragspflicht befreit. 

H. Mit drei eingeschriebenen Briefen vom 24. Juni 2021 hat C.________ ge-
gen die persönlichen Beitragsverfügungen (2016, 2017 und 2018) vom 26. Mai 
2021 betreffend A.________ Einsprache bei der Ausgleichskasse mit folgenden 
Anträgen erhoben (Vi-act.13): 

1. Es sei die Verfügung vom 26.05.2021 aufzuheben und es sei festzustellen, 
dass die Einsprecherin für das Jahr 2018 [bzw. 2017 und 2016] die 
persönlichen Beiträge der AHV/IV/EO inklusive die 
Verwaltungskostenbeiträge bezahlt hat. Die Forderung im Betrag von CHF 
5'314.30 [bzw. Fr. 8'956.75 und Fr. 5'472.85] nebst Zins in der Höhe von CHF 
299.65 [bzw. Fr. 952.90 und Fr. 855.90] sei vollumfänglich abzuweisen. 

2. Es seien der unterzeichnenden Rechtsanwältin sämtliche Akten zuzustellen 
und ab Zustellung der Akten eine Frist von 30 Tagen zur ergänzenden 
Begründung einzuräumen.

3. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gegenpartei.

Der Einsprache wurden die Lohnausweise für die Jahre 2016, 2017 und 2018 
beigelegt.

I. Auf Ersuchen von A.________ vom 29. Juni 2021 (Vi-act. 12) sistierte die 
Ausgleichskasse die A.________ betreffenden Beitragsrechnungen (Vi-act. 11). 

J. Am 30. August 2021 reichte C.________ der Ausgleichskasse die Verein-
barung ein, die er am 10. Februar 2015 mit seiner ehemaligen Arbeitgeberin un-

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terzeichnet hat (das "Schedule to the agreement concluded between Mr. 
C.________ and the D.________").

K. Die Ausgleichskasse nahm in der Folge mit Schreiben vom 28. April 2022 
und 15. Juli 2022 Kontakt mit der Ausgleichskasse Schwyz auf und verlangte 
verschiedene Dokumente (Vi-act. 7). Daraufhin bestätigte die Ausgleichskasse 
Schwyz am 18. Juli 2022, dass C.________ vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezem-
ber 2019 als Selbständigerwerbender im Bereich der Vermögensberatung bei ih-
rer Kasse angeschlossen war.

L. Mit Einspracheentscheid vom 26. August 2022 (Vi-act. 4) bestätigte die 
Ausgleichskasse die Richtigkeit ihrer Verfügungen vom 26. Mai 2021 für die Jah-
re 2016 und 2017 und wies die Einsprache insoweit ab. Betreffend das Jahr 2018 
habe die Ausgleichskasse Schwyz bestätigt, dass die Beiträge des Ehemannes 
genügend hoch seien, um A.________ von der Bezahlung der Beiträge als Nich-
terwerbstätige zu befreien. Was das Jahr 2020 anbelange, gebe es keine konkre-
ten Anhaltspunkte, dass C.________ einer selbständigen Erwerbstätigkeit nach-
gegangen sei. Gegen die dem Einspracheentscheid beigelegte Beitragsverfü-
gung (vom 24. August 2022) betreffend A.________ für das Jahr 2022 bestehe 
die Möglichkeit der Einsprache. 

M. Mit Eingabe vom 28. September 2022 (Postaufgabe am gleichen Tag) er-
hebt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 26. August 2022 fristge-
recht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit folgenden 
Anträgen: 

1. Es sei der Einspracheentscheid der Caisse interprofessionnelle AVS de la 
Fédération des Entreprises Romandes vom 26.08.2022 aufzuheben und es 
seien die Forderungen für die persönlichen AHV Beiträge für die Jahre 2016, 
2017 und 2020 im Betrag von CHF 5'472.85 plus CHF 855.90 Verzugszins 
(Jahr 2016), CHF 8'956.75 plus CHF 855.90 Verzugszins (Jahr 2017) und 
CHF 5'301.-- abzuweisen. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 
die AHV-Beiträge für die Jahre 2016 und 2017 bezahlt hat. 

2. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gegenpartei. 

N. Vernehmlassend hält die Vorinstanz am 19. Oktober 2022 fest, dass das 
Jahr 2020 nicht Streitsache in diesem Beschwerdeverfahren sei und sie am Ein-
spracheentscheid festhalte. 

O. Mit Replik vom 29. November 2022 hält die Beschwerdeführerin an ihren 
Anträgen fest. Duplizierend bestätigt die Vorinstanz am 20. Dezember 2022, 
dass am Einspracheentscheid festgehalten wird. 

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P. Mit Schreiben vom 24. Januar 2023 reicht die Beschwerdeführerin auf Ver-
langen des Verwaltungsgerichts das Abkommen vom 8. Februar 2012 (mit dem 
Betreff "Your Retirement effective March 1, 2012 / Temporary Employment") ein 
unter gleichzeitigem Verzicht auf eine Triplik.

Q. Nach einer ersten Beratung vom 15. Februar 2023 unterbreitete das Ver-
waltungsgericht der Beschwerdeführerin am 17. Februar 2023 zwecks ergänzen-
der Sachverhaltsabklärung drei Fragen zur Beantwortung. Hierzu nimmt die Be-
schwerdeführerin mit Eingabe vom 20. April 2023 Stellung. Hierauf teilt das Ver-
waltungsgericht der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 24. April 2023 mit, 
dass die drei Fragen "nicht ansatzweise beantwortet" würden und insbesondere 
auch ein Schreiben des Rechtsdienstes der Bank (D.________) vom 11. April 
2023 vielmehr weitere zu beantwortende Fragen aufwerfe. Hierzu nahm die Be-
schwerdeführerin mit Schreiben vom 22. Mai 2023 Stellung. 

R. Am 12. Juli 2023 äussert sich die Vorinstanz zur Eingabe der Beschwerde-
führerin vom 22. Mai 2023. Hierzu liess sich die Beschwerdeführerin innert Frist 
(8.8.2023) nicht mehr vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 24. August 2022 (Vi-act. 4) hat die Vorinstanz für die 
Zeit vom 1. Januar 2020 bis 30. September 2020 persönliche Beiträge der Be-
schwerdeführerin von Fr. 5'459.85 sowie Verzugszinsen von Fr. 165.-- erhoben. 
Gegen diese Verfügung hat die Beschwerdeführerin am 26. September 2022 
Einsprache erheben lassen. Soweit ersichtlich hat die Vorinstanz hierüber noch 
nicht entschieden (vgl. Vernehmlassung S. 1). Dies wird von der Beschwerdefüh-
rerin nicht in Abrede gestellt. Vielmehr anerkennt sie mit der Replik (S. 1 Ziff. 2), 
dass (nur) die Beitragsverfügungen vom 26. Mai 2021 für die Jahre 2016 und 
2017 strittig sind. Soweit der Antrag auch auf Aufhebung der Beitragsverfügung 
2020 zielt, ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten. 

2.1.1 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Einspracheentscheid im Wesentli-
chen ausgeführt, die von der D.________ als vormaliger Arbeitgeberin dem Gat-
ten der Beschwerdeführerin in den Jahren 2016 bis 2018 ausbezahlten Lohnleis-
tungen seien AHV-rechtlich dem letzten Jahr seiner Tätigkeit, d.h. dem Jahr 
2015, zuzuordnen. Das Arbeitsverhältnis sei im Februar 2015 definitiv aufgelöst 
worden, nachdem der Ehemann bereits seit dem 1. März 2012 pensioniert gewe-
sen sei und damals anscheinend ein neuer Vertrag mit der D.________ abge-

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schlossen worden sei, womit er bis Ende Februar 2015 weiterhin als Arbeitneh-
mer gegolten habe. 

Das Abkommen vom 23. Januar 2015 ("Special Agreement") habe bezweckt, der 
Bank die Kundschaft des Ehemannes zu erhalten. Daher sei eine Abfindung ab-
gemacht worden, die unter gewissen Bedingungen während drei Jahren ausbe-
zahlt werden sollte. Sie seien dann jeweils im März (2016, 2017 und 2018) be-
zahlt worden und hätten je nach dem reduziert werden können, falls das vom 
Ehemann bis verwaltete Vermögen im vorangegangenen Dezember weniger als 
75% betragen habe. Diese Klausel habe nichts mit einer Arbeitsleistung zu tun 
nach dem 1. März 2015. Es sei hingegen abgemacht gewesen, dass er nichts 
unternehmen dürfe, um Kunden abzuwerben. 

Das zweite Abkommen vom 10. Februar 2015 ("Schedule to the Agreement") mit 
Gültigkeit ab dem 1. März 2015 und "automatischer" Beendigung drei Jahre 
später habe Kommissionen vorgesehen, die auf dem von der Bank zugeführten 
Vermögen neuer Kunden berechnet werden sollte. Unter den Bedingungen sei 
geregelt, dass der Ehemann einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgehe und 
kein Agent oder Stellvertreter der Bank sei. 

Die "Abfindungen" seien im Jahr 2015 auf das individuelle Konto (nachfolgend: 
IK) einzuschreiben; es komme das Erwerbsprinzip betreffend den Zeitpunkt des 
Eintrages im IK zum Zuge (Art. 30ter Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Alters- 
und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20. Dezember 1946). 

2.1.2  Die Ausgleichskasse Schwyz habe C.________ 2021 rückwirkend auf den 
1. Januar 2018 als Selbständigerwerbenden angegliedert. Die AHV-Beiträge für 
die Jahre 2018 und 2019 seien bezahlt worden und genügend hoch gewesen, 
um die Beschwerdeführerin von der Bezahlung der Beiträge als Nichterwerbs-
tätige zu befreien. 

2.2 Die Beschwerdeführerin macht unter anderem geltend, dass der Ehemann 
AHV-Beiträge für die Jahre 2016 und 2017 bezahlt habe. 

Die Zahlungen für die Jahre 2016, 2017 und 2018 seien für Tätigkeiten erfolgt, 
die der Ehemann im Nachgang zu seinem per Ende Februar 2015 beendeten 
Arbeitsverhältnis mit der Bank erbracht habe, namentlich in Form von Kunden-
bindung ("Client retention"). Die Bank qualifiziere diese Zahlungen entgegen der 
Meinung der Vorinstanz nicht als nachträgliche Lohnzahlungen im Sinne von 
aufgeschobenen Bonis, Gratifikationen oder Tantiemen, sondern als Lohn für die 
in diesen Jahren für die Bank geleistete Arbeit von C.________. Die Lohnzah-
lungen seien demnach korrekterweise im IK in den Jahren - entsprechend den 

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jeweiligen Lohnausweisen - einzutragen gewesen, in denen die Leistung, für die 
die Lohnzahlung bestimmt war, erbracht worden sei (Beschwerde Ziff. 8-10). 

3.1.1  Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch - bzw. 
freiwillig - versichert ist. Obligatorisch versichert sind nach Art. 1a Abs. 1 lit. a 
AHVG die natürlichen Personen, die in der Schweiz ihren zivilrechtlichen Wohn-
sitz haben. Gemäss Art. 1a Abs. 1 lit. b AHVG sind auch die natürlichen Perso-
nen versichert, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (auch wenn sie 
nicht hier wohnen, vgl. Maurer/Scartazzini/Hürzeler, Bundessozialversicherungs-
recht, 3.A., S. 101, N 30).

3.1.2  Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Voll-
endung des 20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem 
Frauen das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (vgl. Art. 3 Abs. 1 
Satz 2 AHVG). Die Beiträge der Nichterwerbstätigen, für die nicht der jährliche 
Mindestbeitrag von aktuell Fr. 409.-- (Art. 10 Abs. 2 AHVG; bzw. Fr. 496.-- 
AHV/IV/EO insgesamt) vorgesehen ist, bemessen sich nach Art. 28 Abs. 1 der 
Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, [AHVV; SR 
831.101] vom 31.10.1947 aufgrund ihres Vermögens und Renteneinkommens. 
Ist eine verheiratete Person als Nichterwerbstätige beitragspflichtig, so bemes-
sen sich ihre Beiträge aufgrund der Hälfte des ehelichen Vermögens und Ren-
teneinkommens (Art. 28 Abs. 4 Satz 1 AHVV).

3.1.3  Für verheiratete Personen gilt nach Art. 3 Abs. 3 lit. a AHVG eine Beson-
derheit: Die eigenen Beiträge gelten als bezahlt, sofern der Ehegatte Beiträge 
von mindestens der doppelten Höhe des Mindestbeitrages bezahlt hat. Dies ist 
namentlich bei nichterwerbstätigen Ehegatten von erwerbstätigen Versicherten 
von Bedeutung. Mit dieser Regelung schuf der Gesetzgeber eine Privilegierung 
von Ehepaaren, welche mit der Regelung zusammenhängt, dass Einkommen 
während der Ehedauer gesplittet und den Ehegatten je zur Hälfte angerechnet 
werden. Diese Regelung gilt dort nicht, wo beide Ehegatten nichterwerbstätig 
sind, oder der erwerbstätige Ehegatte weniger bezahlt als den doppelten Min-
destbeitrag, oder der nichterwerbstätige Ehegatte nicht versichert ist (vgl. Kieser, 
in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Bd. XIV, 3.A., S. 1229, N 167 mit 
Hinweisen).

3.2 Nach Art. 30ter Abs. 1 AHVG werden für jeden beitragspflichtigen Versicher-
ten, individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentli-
chen Renten erforderlichen Angaben eingetragen werden. Der Bundesrat ordnet 
die Einzelheiten. Die von einem Arbeitnehmer erzielten Erwerbseinkommen, von 
welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträge abgezogen hat, werden in das 

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IK eingetragen, selbst wenn der Arbeitgeber die entsprechenden Beiträge der 
Ausgleichskasse nicht entrichtet hat (Art. 30ter Abs. 2 AHVG).

Nach Art. 30ter Abs. 3 AHVG wird das beitragspflichtige Einkommen grundsätzlich 
in dem Jahr eingetragen, in dem es ausbezahlt wurde (sog. Realisierungsprin-
zip). Die Ausnahme zu diesem Grundsatz ist das Erwerbsjahrsprinzip. Dieses 
kommt unter folgenden Voraussetzungen zur Anwendung: 

Art. 30ter Abs.3 AHVG: (…) wenn der Arbeitnehmer

a. zum Zeitpunkt der Lohnauszahlung nicht mehr für den Arbeitgeber tätig 
ist. 

b. den Beweis erbringt, dass das beitragspflichtige Einkommen von einer 
Erwerbstätigkeit stammt, die in einem früheren Jahr ausgeübt wurde und 
für die weniger als der Mindestbetrag entrichtet wurde.

Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein IK führt, 
einen Auszug über die darin gemachten Eintragungen unter Angaben allfälliger 
Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 Satz 1 AHVV). Versicherte können in-
nert 30 Tagen seit Zustellung des Kontenauszuges bei der Ausgleichskasse eine 
Berichtigung verlangen. Die Ausgleichskasse entscheidet mit Verfügung. 

3.3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist beitragspflichtiges Ein-
kommen von Unselbständigerwerbenden im IK unter demjenigen Jahr zu verbu-
chen, in welchem der Versicherte die entsprechende Erwerbstätigkeit ausgeübt 
hat (BGE 111 V 161 Erw. 3, 4c; BGE 146 V 313 Erw. 4.4.1). Der Eintrag im indi-
viduellen Konto bei Lohnnachzahlungen unter dem Auszahlungsjahr ist nur dann 
nicht zu beanstanden, wenn er sich bei der späteren Rentenberechnung für den 
Versicherten nicht nachteilig auswirken kann oder, wenn er nicht zu einer Umge-
hung der gesetzlichen Beitragspflicht für Nichterwerbstätige führt (BGE 111 V 
161 Erw. 4d). Demnach ist für die Anwendung des Erwerbsjahresprinzips einzig 
relevant, ob der Arbeitnehmer einerseits im Zeitpunkt der nachträglichen Zahlung 
für Erwerbsjahre vor dem Erreichen des AHV-Rentenalters nicht mehr für den 
Arbeitgeber tätig ist und andererseits im Erwerbsjahr der Mindestbetrag nicht ent-
richtet wurde (BGE 146 V 313 Regeste). Die gesetzliche Konzeption beruht dar-
auf, dass grundsätzlich das Realisierungsprinzip zur Anwendung kommt und nur 
gerade dann, wenn durch die spätere Berücksichtigung eine Beitragslücke verur-
sacht wird, eine Abweichung zulässig ist. Zusätzlich wird gefordert, dass der Ar-
beitnehmer im Auszahlungszeitpunkt nicht mehr für den Arbeitgeber tätig ist 
(BGE 146 V 313 Erw 4.5.1). Gemäss der Botschaft des Bundesrates von 2005 
handelt es sich dabei um eine bewusste Entscheidung des Gesetzgebers (BGE 
146 V 313 Erw 4.5.2). Nebst der genannten Ausnahme sind aus Praktikabilitäts-
gründen keine weiteren vorgesehen, obwohl es auch in anderen Situationen 
nachteilige Folgen nach sich ziehen kann. Trotz dieser Differenzen zwischen der 

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bundesgerichtlichen Rechtsprechung und der Gesetzgebung ist das Bundes-
gericht gemäss Art. 190 der schweizerischen Bundesverfassung (BV; SR 101) 
vom 18. April 1999 verpflichtet, die gesetzliche Bestimmung, welche auf dem nur 
leicht korrigierten Realisierungsprinzip beruht, anzuwenden (BGE 146 V 313 
Erw. 4.5.2). 

3.4 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollstän-
dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Die Verwal-
tung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über-
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 
das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines be-
stimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und 
die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 
138 V 218 Erw. 6 mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 Erw. 3.2 und 3.3; Urteil 
BGer 8C_448/2020 vom 3.3.2021 Erw. 2.4.1). 

Ab wann überwiegende Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, lässt sich kaum 
quantifizieren. Auch das Schrifttum äussert sich übereinstimmend mit der Recht-
sprechung dahingehend, dass die blosse Annahme einer Möglichkeit oder einer 
Hypothese nicht ausreicht, während andererseits auch nicht die strikte Annahme 
der zu beweisenden Tatsache (wie im Zivilprozess) zu verlangen ist (Cristina 
Schiavi, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, 
2020, Art. 43 N 11). Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der be-
gründeten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen (Kieser, 
ATSG-Kommentar, 4.A. 2020, Art. 43 N 59).

Die Versicherten resp. die Parteien trifft hingegen eine Mitwirkungspflicht (vgl. 
Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; BGE 136 V 376 Erw. 4.1.1; BGE 110 V 48 
Erw. 4a), vor allem in Bezug auf Tatsachen, die sie besser kennen als die (Ver-
waltungs- oder Gerichts-) Behörden und welche diese sonst gar nicht oder nicht 
mit vernünftigem Aufwand erheben könnten (vgl. Urteil BGer 9C_669/2016 vom 
20.12.2016 Erw. 7.1). 

4.1 Vorliegend gilt es zu prüfen, ob die beitragspflichtigen "Abfindungen" von 
C.________ für die Jahre 2016 und 2017 auch diesen Jahren zuzurechnen sind 
und damit gleichzeitig die AHV-Beitragspflicht der Beschwerdeführerin erfüllt ist. 

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4.2 Grundsätzlich muss das Einkommen gemäss Art. 30ter Abs. 3 AHVG im IK 
unter dem Jahr eingetragen werden, in dem es ausbezahlt wird (Realisierungs-
prinzip). Die Einkommen können ausnahmsweise im Erwerbsjahr eingetragen 
werden, wenn der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt der Lohnauszahlung nicht mehr 
für den Arbeitgeber tätig ist und er den Beweis erbringt, dass das beitragspflichti-
ge Einkommen von einer Erwerbstätigkeit stammt, die in einem früheren Jahr 
ausgeübt wurde und für die weniger als der Mindestbeitrag entrichtet wurde 
(Art. 30ter Abs. 3 AHVG). 

4.3.1  Aus den Akten geht hervor, dass C.________ seit dem 1. März 2012 pen-
sioniert ist (vgl. Abkommen vom 8.2.2012, vorstehend Ingress lit. O), damals al-
lerdings einen neuen Vertrag mit der Bank abgeschlossen hat ("Temporary Em-
ployment") und insofern bis am 28. Februar 2015 als Arbeitnehmer galt. Am 23. 
Januar 2015 wurde das "Special Agreement for the payment of an annual award 
for client retention" unterzeichnet, in dem C.________ unter anderem dazu ver-
pflichtet wurde, die Kundenbindung während drei weiterer Jahre unter gewissen 
Voraussetzungen zu gewährleisten. Als Gegenleistung bezahlte die Bank jeweils 
eine "Abfindung"; vereinbarungsgemäss waren es im Jahr 2015 Fr. 100'000.--, im 
Jahr 2016 Fr. 120'000.-- und im Jahr 2017 Fr. 120'000.-- (Vi-act. 18). Entspre-
chend wurden auch die Lohnausweise seitens der D.________ ausgestellt (Bf-
act. 2; Vi-act. 18). Die Vorinstanz hat diese "Abfindungen" indes im IK unter dem 
Jahr 2015 eingetragen (Bf-act. 2). 

4.3.2  Unbestritten ist, dass das bis 30. März 2018 gültige "Special Agreement" 
zu beachten ist (Vi-act. 18). Im "Special Agreement" werden die für die drei Jahre 
2015 bis 2017 (jeweils im folgenden März fälligen) Zahlungen als "(…) bonus 
compensation (indemnity or together indemnities)" bezeichnet. Sie sind an ver-
schiedene Bedingungen geknüpft. Neben unter anderem einem Abwerbe- wie 
auch einem Konkurrenzverbot wurde der Ehemann verpflichtet, Kundenkontakte 
wie folgt zu pflegen:

e. You herewith acknowledge that if at all possible meetings with clients 
in view of client retention shall be held with the premises of the Bank in 
E.________. On an exceptional basis, after prior written autorization of 
the Site Manager and the Relationship Manager (e-mail sufficient), 
meetings with clients in view of client retention may be held outside the 
premises of the Bank. 

f. The reimbursement of any expenses you shall incur for the 
performance of the present Agreement shall only be assumed by the 
Bank if agreed with the Site Manager and/or the Relationship Manager 
prior to the meeting or business trip. 

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4.3.3  Mit Schreiben vom 6. Oktober 2022 (Bf-act. 6) bestätigt die D.________ 
unter Zusammenfassung der vertraglichen Konditionen, dass es sich (auch) nach 
ihrer Auffassung nicht um nachträgliche Lohnzahlungen oder aufgeschobene 
Bonis, Gratifikationen oder Tantiemen handelt, die dem Jahr 2015 zugewiesen 
werden müssten. Weiter weist die D.________ darauf hin, dass die Angaben zu 
den gemachten Zahlungen jeweils per Ende 2016, 2017 und 2018 an die Aus-
gleichskasse übermittelt worden seien, wobei gleichzeitig darauf hingewiesen 
worden sei, dass der Arbeitsvertrag beendet sei. Die Verbuchung der Zahlung im 
IK-Auszug sei von der Ausgleichskasse selbständig vorgenommen worden; die 
Bank habe darauf keinen Einfluss nehmen können (Bf-act. 6). 

4.3.4  Das Verwaltungsgericht stellte der Beschwerdeführerin am 17. Februar 
2023 folgende Fragen betreffend die Tätigkeit des Ehemannes in der fraglichen 
Zeit:

1. Wie viele Meetings "in view of client retention" hat er in den Jahren 
2016 und 2017 in Räumlichkeiten der Bank abgehalten? Angabe der 
Daten und der jeweiligen Zeitdauer.

2. Wie viele Meetings "in view of client retention" hat er in den Jahren 
2016 und 2017 - mit dem Einverständnis des "Site Manager" und 
"Relationship Manager" - ausserhalb der Räumlichkeiten der Bank 
abgehalten? Angabe der Daten und der jeweiligen Zeitdauer. 

3. Wie hoch waren die Spesenentschädigungen für diese Meetings 
(einzeln und insgesamt)?

Mit Schreiben vom 20. April 2023 führt die Beschwerdeführerin unter Beilage ei-
nes Schreibens der D.________ vom 11. April 2023 aus, dass "es der 
D.________ nicht möglich [ist]), die vom Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz angefragten Daten zu liefern". Die Daten seien "nicht mehr vorhanden 
oder nicht mit vernünftigem Aufwand auffindbar". Erschwerend komme hinzu, 
dass ab Januar 2017 ein Mitarbeitender mit gleichem Namen wie der Ehemann 
der Beschwerdeführerin angestellt gewesen sei. Der Ehemann sei als Senior 
Managing Director (zweithöchste Führungsstufe) für die Regionen "Middle East, 
Mittelmeerländer Asien und Osteuropa" zuständig gewesen und habe selber rund 
30 Grosskunden in diesen Regionen betreut, zudem rund 5 "Key Clients" mit ei-
nem Kapital von mehr als 50 Mio. Franken pro Kunde. Die Kundenkontakte hät-
ten zum einen in den Räumlichkeiten der D.________ in F.________ und 
E.________ stattgefunden, zum andern habe Herr C.________ die Kunden vor 
Ort besucht. Die Räumlichkeiten der D.________ habe er ohne weitergehende 
Vorkehrungen für Meetings nutzen können. Zu einzelnen Meetings könnten keine 
genauen Angaben gemacht werden. Fakt sei jedoch, dass er den vereinbarten 
Lohn nicht erhalten hätte, wenn er die Kunden nicht optimal betreut hätte. Zudem 

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sei er in die Länder seiner Kunden gereist und habe sich mit ihnen mindestens 
einmal pro Jahr für ein persönliches Meeting getroffen. 2016 und 2017 sei er 
stark von russischen Kunden beansprucht worden. 2017 sei er zwölfmal und 
2016 sechsmal geschäftlich nach Russland gereist. Die Flugtickets und ein we-
sentlicher Teil der Spesen sei von den Kunden übernommen worden. 

4.3.5  Mit Schreiben vom 24. April 2023 orientierte das Verwaltungsgericht die 
Beschwerdeführerin, dass 

- die drei mit gerichtlichem Schreiben vom 17. Februar 2023 unterbreiteten 
Fragen nicht ansatzweise beantwortet würden; die Antworten und insbeson-
dere auch das Schreiben des Rechtsdienstes der Bank vom 11. April 2023 
würfen vielmehr weitere Fragen auf;

- angesichts des geltend gemachten Zuständigkeitsbereichs des Ehegatten bei 
der D.________ sei die behauptete fehlende Belegbarkeit der in den fragli-
chen Jahren geltend gemachten Geschäftstätigkeit - sowohl aus der Optik 
der Bank wie auch der Optik Ihres Mandanten - nicht nachvollziehbar. Un-
glaubhaft sei beispielsweise die fehlende Nachvollziehbarkeit von Meetings 
seitens der Bank, die geltend gemachte fehlende Unterscheidungsmöglich-
keit der Tätigkeiten/Meetings etc. eines "Namensvetters" Ihres Mandanten, 
die geltend gemachte (teilweise) - nicht belegte - direkte Begleichung von 
Spesen und Flugtickets Ihres Mandanten durch (russische) Kunden etc.

4.3.6  Mit der Eingabe vom 22. Mai 2023 reicht die Beschwerdeführerin ergän-
zende Unterlagen (Visumsanträge; Hotelabrechnung betr. Besuche von Kunden; 
Flugtickets) ein. 

Des Weiteren reicht sie ein Schreiben eines Senior Managing Directors vom 
16. Mai 2023 ein. Darin wird bestätigt, dass der Ehemann der Beschwerdeführe-
rin in den Jahren 2016 fünf Reisen und 2017 sechs Reisen nach Russland unter-
nommen hat, um die von ihm beratenen Kunden der D.________ aufzusuchen, 
wobei diese Angaben auf den Einträgen der russischen Grenzbehörden im Pass 
beruhten. Die Kosten seien seines Wissens durch die Kunden bezahlt worden. 
Über diese Reisen sei er informiert worden, aber auch über die im Zuge dieser 
Reisen gewonnenen Erkenntnisse über die Entwicklungen im wirtschaftlichen 
und politischen Russland. 

Mit einem weiteren Schreiben eines Head Senior Bankers vom 19. Mai 2023 wird 
bestätigt, dass er vom Ehemann der Beschwerdeführerin in den Jahren 2016 und 
2017 mit zwei seiner ehemaligen UHNW (Ultra High Net Worth) Kunden regel-
mässig vier bis fünf Mal pro Jahr an ihrem Sitz in G.________ besucht worden 
sei. Diese vertrauensbildenden Besuche seien wichtige Aktivitäten des "Retenti-

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on Managements", welche unterstützend wirkten, Kundenbeziehungen langfristig 
zu festigen und zu sichern. 

4.4.1  Mit den auf Verlangen des Gerichts ergänzend gemachten Angaben und 
eingereichten Belegen kann die Beschwerdeführerin mit dem erforderlichen Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegen, dass ihr Ehegatte in 
den Jahren 2016 und 2017 gewisse - wenn auch minimale - Leistungen im Sinne 
des Special Agreements erbracht hat. Diese Leistungen werden auch durch 
Bankfunktionäre im Direktorenrang bestätigt. 

4.4.2  Am Zusammenhang dieser Leistungen mit dem (vormaligen) Arbeitsver-
hältnis des Ehegatten der Beschwerdeführerin kann der Umstand nichts ändern, 
dass die entsprechenden Auskünfte und Belege erst auf wiederholtes Nachfra-
gen des Verwaltungsgerichts beigebracht wurden. Diesbezüglich ist klarzustel-
len, dass keine objektiven Gründe erkennbar sind, welche ein Beibringen der Be-
lege und Bestätigungen zu einem früheren Zeitpunkt und insbesondere bereits 
im Einspracheverfahren verunmöglicht haben könnten. Herkunft und regionale 
Zugehörigkeit der Kundenbeziehungen sind jedenfalls keine solche Hinderungs-
gründe und werden bzw. wurden auch nicht als solche substantiiert geltend ge-
macht. Die Anonymität der Kunden bleibt unbestrittenermassen zu jedem Zeit-
punkt gewahrt. Ein zeitnahes Beibringen von Belegen wäre bereits aus Gründen 
der einfacheren Beweisführung geboten gewesen, was der vorliegende Fall ein-
drücklich illustriert (vgl. vorstehend Erw. 4.3.4). Dies ist auf jeden Fall bei der Ver-
legung der Verfahrenskosten und der Regelung der Parteientschädigung zu 
berücksichtigen. 

4.4.3  Insofern sind die von der Vorinstanz mit dem Schreiben vom 12. Juli 2023 
geäusserten Einwände nicht gänzlich unberechtigt. Es ist nicht zu verkennen, 
dass die "Natur dieser Reisen" des Ehegatten der Beschwerdeführerin unklar 
sind, die Dokumente keinen unmittelbaren Zusammenhang zur Tätigkeit bei der 
D.________ erkennen lassen und die Bestätigungen zweier Bankverantwortli-
cher keine diesbezüglich spezifischen Informationen vermitteln. Dies lässt sich 
indes zum einen mit der bei Bankgeschäften generell eigenen hohen Vertraulich-
keit erklären. Es wird von der Vorinstanz daher zu Recht auch nicht geltend ge-
macht, es handle sich hierbei um bloss als geschäftlich kaschierte Reisen samt 
Aufwendungen und Spesen und entsprechend um Gefälligkeitsbestätigungen der 
Bankverantwortlichen, was unter Umständen mit strafrechtlichen Konsequenzen 
verbunden sein könnte. Zwar sprechen die Dokumente und Vorbringen der Be-
schwerdeführerin zum andern dafür, dass die Vorgaben des Special Agreements 
(namentlich betreffend vorgängige Autorisierung des Ehemannes durch den zu-

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ständigen "Site Manager" und "Relationship Manager") nicht durchwegs einge-
halten wurden. Dies kann vorliegend jedoch auch nicht schädlich sein, weil allfäl-
lige Abweichungen vom Special Agreement soweit ersichtlich nicht mit einem 
Formvorbehalt verknüpft wurden und im Voraus unautorisierte Handlungsweisen 
somit einer nachträglichen Genehmigung zugänglich sind. Im Übrigen ist auch 
darauf hinzuweisen, dass das Special Agreement keine Vorgaben zur Zahl und 
Frequenz von Kundenkontakten macht. 

4.4.4  Bei dieser Sachlage und angesichts der zitierten bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung (BGE 146 V 313, vgl. vorstehend Erw. 3.3) besteht vorliegend 
entgegen der vorinstanzlichen Auffassung kein stichhaltiger Grund, vom Realisie-
rungszeitpunkt abzuweichen und die dem Ehemann der Beschwerdeführerin in 
den Jahren 2016 und 2017 bezahlten Entschädigungen dem Jahr 2015 zuzu-
schlagen. Auch wenn der Zusammenhang dieser Zahlungen mit der Tätigkeit des 
Ehemannes bis zu seiner (formellen) Beendigung des Arbeitsverhältnisses per 
Ende Februar 2015 nicht zu übersehen ist, so steht den Zahlungen, wie darge-
legt, eine Leistung gegenüber, die der Ehemann auch in diesen Jahren erbracht 
hat. Insoweit deckt sich vorliegend das Erwerbsjahr mit dem Realisierungsjahr, 
unbesehen des bereits per Ende Februar 2015 beendeten Arbeitsverhältnisses 
oder der Frage, ob allenfalls (noch) von einem faktischen Arbeitsverhältnis ge-
sprochen werden könnte.

4.5 Die Beschwerde ist somit antragsgemäss gutzuheissen. Der angefochtene 
Einspracheentscheid vom 26. August 2022 (und somit die beiden Verfügungen 
vom 26.5.2021 betreffend Beiträge der AHV/IV/EO und Verwaltungskosten für 
die Jahre 2016 und 2017 von Fr. 5'472.85 zuzüglich Verzugszinsen von 
Fr. 855.90 und Fr. 8'956.75 zuzüglich Verzugszinsen von Fr. 952.90) ist ersatzlos 
aufzuheben, soweit auf die Beschwerde einzutreten ist. Das Nichteintreten betrifft 
auch den Antrag auf Feststellung, dass die Beschwerdeführerin die AHV-Bei-
träge für die Jahre 2016 und 2017 bereits bezahlt hat. Diese Frage ist nicht Ge-
genstand des angefochtenen Einspracheentscheids sowie der diesem zugrunde-
liegenden Verfügungen und musste es auch nicht sein. 

5.1.1  Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leis-
tungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; 
sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann 
das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskos-
ten auferlegen. Es ist das kantonale Recht anwendbar (Art. 61 ATSG; §§ 71 f. 
VRP). Vorliegend geht es um eine Streitigkeit über Beiträge, womit das Verfah-
ren kostenpflichtig ist. 

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5.1.2  Leichtsinnige oder mutwillige Prozessführung kann (unter anderem) vorlie-
gen, wenn die Partei ihre Stellungnahme auf einen Sachverhalt abstützt, von 
dem sie weiss oder bei der ihr zumutbaren Sorgfalt wissen müsste, dass er un-
richtig ist. Mutwillige Prozessführung kann aber etwa auch angenommen werden, 
wenn eine Partei eine ihr in dieser Eigenschaft obliegende Pflicht (z.B. Mitwir-
kungs-, Unterlassungspflicht) verletzt oder wenn sie noch vor der Rekursbehörde 
an einer offensichtlich gesetzwidrigen Auffassung festhält (BGE 112 V 333 
Erw. 5). Berücksichtigt wird nicht nur das Verhalten während des Beschwerde-
verfahrens, sondern auch jenes in früheren Verfahren sowie vor der Be-
schwerdeerhebung (BGE 124 V 285 Erw. 4.b; Urteile BGer 8C_242/2021 vom 
2.11.2021 Erw. 8; 8C_1036/2012 vom 21.5.2013 Erw. 4.3; vgl. BSK ATSG-Bol-
linger, Art. 61 N 22).

5.1.3  Vorstehend hat die Beschwerdeführerin nicht nur weder im Einsprachever-
fahren noch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren die für die Beurteilung erfor-
derlichen Unterlagen fristgerecht mit der Beschwerde und/oder der Replik einge-
reicht, sondern ist überdies entsprechenden Aufforderungen des Verwaltungs-
gerichts nur schleppend nachgekommen (vgl. vorstehend Ingress lit. P und Q; 
Erw. 4.4.2), womit sie ihre Mitwirkungspflicht (Art. 28 Abs. 1 ATSG; § 19 VRP) 
verletzt und dem Verwaltungsgericht einen nicht unerheblichen Mehraufwand 
verursacht hat. 

Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleik-
soten und Barauslagen) von Fr. 1'000.-- sind daher der Beschwerdeführerin auf-
zuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

5.2.1  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Auch im Anwendungsbereich dieser Bestimmung gilt das Ver-
ursacherprinzip. Selbst einer obsiegenden Partei kann unter Umständen eine 
Entschädigung verwehrt werden, z. B. wenn sie das Beschwerdeverfahren in 
schuldhafter Weise selbst verursacht hat. Auch kann einer obsiegenden Partei 
eine Entschädigung zu Gunsten der unterliegenden Partei auferlegt werden, et-
wa wenn sich die Unterliegerin wegen rechtswidrigem Verhalten der Gewinnerin 
zur Beschwerdeerhebung veranlasst sah, oder wenn sie sich den Vorwurf gefal-
len lassen muss, sie habe ihre Mitwirkungspflicht verletzt und deswegen einen 
unnötigen Prozess verursacht (vgl. BSK ATSG-Bollinger, Art. 61 N 80 mit Hin-
weis auf Urteil BGer 9C_507/2015 vom 26.2.2016 Erw. 3.1; vgl. Urteil BGer 
9C_797/2015 vom 3.12.2015 Erw. 3 mit weiteren Hinweisen).

5.2.2  Gleichwie bei der Verlegung der Verfahrenskosten ist also auch bei der 
Regelung der Parteientschädigung der Verletzung der Mitwirkungspflicht seitens 

16

der Beschwerdeführerin Rechnung zu tragen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, 
dass der Vorinstanz dadurch - anders als dem Verwaltungsgericht - kein nen-
nenswerter Mehraufwand entstanden ist. Ein vollständiges Absehen von einer 
Parteientschädigung lässt sich daher nicht rechtfertigen. 

Es ist der beanwalteten Beschwerdeführerin zu Lasten der Vorinstanz folglich ei-
ne reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen. Diese wird in Beachtung des 
kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 
27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht 
und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemäs-
sen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festge-
setzt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, wird der angefochtene Einspra-
cheentscheid vom 26. August 2022 in Gutheissung der Beschwerde im 
Sinne der Erwägungen ersatzlos aufgehoben. 

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'000.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt.  

Die Beschwerdeführerin hat am 5. Oktober 2022 einen Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 500.-- bezahlt. Sie hat die Restanz von Fr. 500.-- innert 
30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Postfinancekonto IBAN 
CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen. 

3. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschä-
digung von Fr. 1'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schweizer-
hofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 22. August 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. September 2023