# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 301ffd0e-6666-5aac-b3d7-256dc94a301e
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2002-12-31
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 31.12.2002 AGVE_2002_94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2002-94_2002-12-31.pdf

## Full Text

408 Verwaltungsgericht 2002

beiständung angewiesen sein konnte. War der Beizug seines Büro-
kollegen somit "offensichtlich unbegründet", darf ihm gemäss § 36
Abs. 2 VRPG auch keine Parteientschädigung ausgerichtet werden.
Die Beschwerde ist abzuweisen und der vorinstanzliche Entscheid zu
bestätigen.

94 Legitimation im Zusammenhang mit der Einreichung eines Baugesuchs.
- Analoge Anwendung der Legitimationsbestimmungen (§ 38 Abs. 1
VRPG) bei der Beurteilung des Anspruchs, ein Baubewilligungs-
verfahren in Gang zu setzen (Erw. I/2).

vgl. AGVE 2002 65 229

95 Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts.
- Die Rückforderungsklage nach Art. 86 Abs. 1 SchKG für Gebühren
nach dem SpBG bzw. GGG ist eine vermögensrechtliche Streitigkeit
öffentlichrechtlicher Natur.

- Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts im Klageverfahren, nicht der
Zivilgerichte.

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 4. Kammer, vom 20. September 2002 in
Sachen K. gegen den Kanton Aargau.

Aus den Erwägungen

1. Gemäss § 60 Ziff. 3 VRPG beurteilt das Verwaltungsgericht
als einzige Instanz vermögensrechtliche Streitigkeiten an denen u.a.
der Kanton beteiligt ist, sofern nicht die Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde gegeben oder das Zivil- oder ein Spezialverwaltungsge-
richt zuständig ist.

2. Die Klägerin macht eine Rückforderungsklage gemäss
Art. 86 SchKG geltend. Nach dieser Bestimmung kann derjenige,
welcher durch Unterlassen des Rechtsvorschlages oder nach Beseiti-
gung des Rechtsvorschlages durch Rechtsöffnung eine Nichtschuld
bezahlt hat, innerhalb eines Jahres nach der Zahlung auf dem ordent-