# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c12cb97c-f2a7-5923-8414-abda03fb109e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** UE250101-O2
**Docket/Reference:** UE250101-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/UE250101-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer 

Geschäfts-Nr.: UE250101-O/U/AEP>PFE

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident i. V., lic. iur. B. Stiefel und 

Dr. iur. P. Klaus sowie Gerichtsschreiberin Dr. iur. I. Babic

Beschluss vom 18. September 2025

A._____, 

Beschwerdeführer

in Sachen

gegen

1.

2.

B._____, 

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, 

Beschwerdegegner

betreffend Nichtanhandnahme 

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-

schaft Zürich-Sihl vom 11. März 2025

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Erwägungen:

I.

1. Mit  Eingabe  vom  6. Februar  2025  erstattete  A._____  (nachfolgend:  Be-

schwerdeführer)  bei  der  Staatsanwaltschaft  Zürich-Sihl  (nachfolgend:  Staatsan-

waltschaft) Strafanzeige gegen B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegner) wegen 

Drohung etc. (Urk. 10/1/1). Hintergrund der Strafanzeige bilden diverse Vorkomm-

nisse  aus  den  Jahren  2022  bis  2025,  für  welche  der  Beschwerdegegner  verant-

wortlich sein soll. Die Staatsanwaltschaft listete auf Grundlage der eingereichten 

Zusammenfassung  des  Beschwerdeführers  folgende  Vorwürfe  auf  (vgl.  Urk. 3/1 

S. 1 f. und Urk. 10/1/2):

Vorwurf 1: Dem Beschwerdegegner wurde vorgeworfen, am 14. Januar 

2025 (recte: 17. Januar 2025) dem Beschwerdeführer auf 
"iMessage" mit den Worten "ich wür jez genau ufpasse was 
du machsh" gedroht zu haben.

Vorwurf 2: Am 23. Oktober soll eine unbekannte Drittperson, welche 

mutmasslich durch den Beschwerdegegner hierzu angestif-
tet worden sei, dem Beschwerdeführer "Lutsch schwänz" 
geschrieben haben.

Vorwurf 3: Der Beschwerdeführer habe dem Beschwerdegegner am 

31. März 2022 Fr. 300.– geliehen, welche der Beschwerde-
gegner nicht zurückbezahlt habe.

Vorwurf 4: Am 12. Mai 2022 sei der Beschwerdeführer mit den Kontakt-

daten seiner Arbeitsstelle in der Psychiatrischen Universi-
tätsklinik Zürich angemeldet worden, mit dem Kommentar, 
er sei chronisch psychisch krank und müsse im Notfall geret-
tet werden.

Vorwurf 5: Das "Snapchat"-Konto des Beschwerdeführers sei am 

20. August 2024 gehackt worden. Es habe zudem wieder-
holt Versuche gegeben, in sein "Outlook"-Konto einzudrin-
gen, so zuletzt am 30. Januar 2025 aus China. 

Vorwurf 6: Am 23. September 2023 sei der Fernseher des Beschwer-
deführers überhitzt, so dass dieser fast explodiert und da-
nach unbrauchbar gewesen sei. Als der Beschwerdeführer 
den Beschwerdegegner hierauf angesprochen habe, habe 
dieser nervös reagiert und zu zittern begonnen. Am 5. März 
2024 sowie am 2. Februar 2025 seien in der Wohnung des 
Beschwerdeführers die Lichter über die "MyHomeApp" ein- 
und ausgeschaltet worden. Es habe überdies unbefugten 
Zugriff auf das WLAN-Netzwerk des Beschwerdeführers mit 

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einem "Synology"-Gerät gegeben, von welcher Art der Be-
schwerdegegner eines besitze. Zur Sicherung des Netz-
werks habe der Beschwerdeführer am 15. Januar 2024 ei-
nen Techniker aufbieten müssen.

2. Mit Verfügung vom 11. März 2025 nahm die Staatsanwaltschaft eine Strafun-

tersuchung nicht anhand und verwies die Zivilklage auf den Zivilweg; die Verfah-

renskosten wurden auf die Staatskasse genommen (Urk. 3/1 = Urk. 10/1/13). Da-

gegen  erhob  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  20. März  2025  fristgerecht 

(Urk. 11) Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zü-

rich und beantragte sinngemäss, die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsan-

waltschaft sei hinsichtlich der Vorwürfe 5 und 6 aufzuheben, und es sei ein Straf-

verfahren zu führen (Urk. 2; Beilagen Urk. 3/2).

3. Mit Verfügung vom 25. März 2025 wurde dem Beschwerdeführer Frist ange-

setzt, zur Deckung der ihn allfällig treffenden Prozesskosten eine Prozesskaution 

zu  leisten  (Urk. 6).  Dieser  Aufforderung  kam  er  fristgerecht  nach  (Urk. 8).  In  der 

Folge  wurden  die  Untersuchungsakten  der  Staatsanwaltschaft  beigezogen 

(Urk. 10). Nachdem sich die Beschwerde – wie zu zeigen sein wird – als unbegrün-

det erweist, kann davon abgesehen werden, die Beschwerdeschrift der Staatsan-

waltschaft zur Stellungnahme zu übermitteln (Art. 390 Abs. 2 StPO). Das Verfahren 

ist spruchreif.

4.

Nachfolgend ist nur insofern auf die Eingaben und Argumente der Parteien 

und die weiteren Akten einzugehen, als sich diese für die Entscheidfindung als re-

levant erweisen (vgl. BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; Urteil des Bundesgerichts 6B_46/

2018 vom 14. Februar 2018 E. 4).

5.

Infolge einer internen Reorganisation der Kammer (zufolge hoher Geschäfts-

last) wird vorliegender Beschwerdeentscheid (in Anwendung von § 12 der Verord-

nung über die Organisation des Obergerichts und entgegen der ursprünglichen An-

kündigung, vgl. Urk. 6 S. 3) unter Mitwirkung einer Stellvertretung des Kammerprä-

sidenten gefällt.

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II.

1.

Angefochten  ist  eine  Nichtanhandnahmeverfügung  der  Staatsanwaltschaft. 

Dagegen ist die Beschwerde bei der III. Strafkammer des Obergerichts des Kan-

tons  Zürich  zulässig  (Art. 310  Abs. 2  i. V. m.  Art. 322  Abs. 2  und  Art. 393  Abs. 1 

lit. a StPO und § 49 GOG). Die Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Be-

merkungen Anlass bzw. sind erfüllt. Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. Gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO eröffnet die Staatsanwaltschaft eine Straf-

untersuchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, aus der 

Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender Tatverdacht 

ergibt. Demgegenüber eröffnet die Staatsanwaltschaft keine Untersuchung, wenn 

die Führung eines Verfahrens gestützt auf die ersten Ermittlungsergebnisse oder 

die Strafanzeige geradezu als aussichtslos erscheint. In diesen Fällen verfügt sie 

gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO die Nichtanhandnahme, sobald aufgrund der Straf-

anzeige  oder  des  Polizeirapports  feststeht,  dass  die  fraglichen  Straftatbestände 

oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a), Verfahrenshin-

dernisse bestehen (lit. b) oder aus den in Art. 8 StPO genannten Gründen auf eine 

Strafverfolgung  zu  verzichten  ist  (lit.  c).  Eine  Nichtanhandnahme  gestützt  auf 

Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO darf nur in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fäl-

len ergehen. Sie darf mit anderen Worten nur verfügt werden, wenn mit Sicherheit 

feststeht, dass der zur Beurteilung vorliegende Sachverhalt unter keinen Straftat-

bestand fällt oder gar nicht verfolgbar ist. Im Zweifelsfall muss grundsätzlich – dem 

aus dem Legalitätsprinzip fliessenden Grundsatz "in dubio pro duriore" folgend – 

ein Verfahren eröffnet werden. Der Staatsanwaltschaft und der Beschwerdeinstanz 

steht dabei ein gewisser Ermessensspielraum zu (VOGELSANG, in: Basler Kommen-

tar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 6 und N. 8 f. zu Art. 310 

StPO; BGE 137 IV 285 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_291/2022 vom 4. Mai 

2022 E. 3.1 und 6B_594/2021 vom 6. September 2021 E. 7).

3.

Die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 11. März 2025 

betrifft insgesamt sechs vom Beschwerdeführer angezeigte Vorwürfe mutmasslich 

strafbaren Verhaltens, welche sich über den Zeitraum von 2022 bis 2025 erstre-

cken. Mit seiner Beschwerde hat sich der Beschwerdeführer jedoch ausschliesslich 

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zu den Vorwürfen 5 (mutmassliches Eindringen in seine Snapchat- und Outlook-

Konten) sowie 6 (Verdacht auf unbefugten Zugriff auf sein Heimnetzwerk und die 

Steuerung von SmartHome-Applikationen) geäussert. Die übrigen Vorwürfe (1–4), 

welche unter anderem mögliche Drohungen, Ehrverletzungsdelikte etc. betreffen, 

wurden nicht beanstandet.

4.

4.1 Des unbefugten Eindringens in ein Datenverarbeitungssystem im Sinne von 

Art. 143bis  Abs. 1  StGB  macht  sich,  auf  Antrag,  strafbar,  wer  auf  dem  Wege  von 

Datenübertragungseinrichtungen  unbefugterweise  in  ein  fremdes,  gegen  seinen 

Zugriff besonders gesichertes Datenverarbeitungssystem eindringt.

4.2 Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Nichtanhandnahme einer Strafunter-

suchung betreffend Vorwurf 5 im Wesentlichen damit, dass eine OSINT-Recherche 

ergeben habe, dass das durch den Beschwerdeführer verwendete "Outlook"-Konto 

"A._____@outlook.com"  Opfer  einer  Datensicherheitsverletzung  geworden  sei, 

wobei die dabei gestohlenen Daten in der Folge durch Datenbroker auf einem Dark-

Web-Marktplatz zum Verkauf angeboten worden seien (Urk. 3/1 S. 3). 

Hinsichtlich  des  Vorwurfs  6  ging  die  Staatsanwaltschaft  davon  aus,  dass  bis  auf 

den Vorfall vom 2. Februar 2025 (Ein- und Ausschalten der Lichter in der Wohnung 

über die "MyHomeApp") die Antragsfrist verpasst worden sei. Es habe sich auch 

nicht eruieren lassen, um welche Applikation es sich konkret handle. Sodann lägen 

keine  Beweise  oder  Indizien  dafür  vor,  dass  das  Licht  in  der  Wohnung  des  Be-

schwerdeführers tatsächlich durch "Hacking" manipuliert worden sei. Vielmehr sei 

ein  Wackelkontakt  oder  ein  kurzzeitiger  Stromausfall  denkbar.  Es  lägen  zudem, 

ausser der Aussage des Beschwerdeführers, der Beschwerdegegner habe ihm in 

einer Unterhaltung einmal mitgeteilt, dass er Zugriff auf all seine Geräte habe, kei-

nerlei  Indizien  vor,  welche  einen  Anfangsverdacht  begründen  würden  (Urk. 3/1 

S. 4).

4.3 Der  Beschwerdeführer  führte  zum  Vorwurf  5  aus,  die  Strafantragsfrist  hin-

sichtlich des mutmasslichen unbefugten Eindringens in sein Snapchat-Konto vom 

20. August 2024 sei zwar abgelaufen. Es habe sich jedoch am 10. Dezember 2024 

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ein weiteres unbefugtes Eindringen ereignet, welches sich noch innerhalb der ge-

setzlich vorgesehenen Antragsfrist befunden habe. Zudem sei er weiterhin regel-

mässig Opfer unbefugter Zugriffsversuche auf sein Outlook-Konto. Diese Versuche 

seien unter anderem aus Brasilien, Kenia, Marokko und zuletzt aus Senegal (am 

1. März 2025) erfolgt, wobei es bislang zu keinem erfolgreichen Zugriff gekommen 

sei (Urk. 2 S. 1). 

Zum Vorwurf 6 brachte er vor, dass er am 19. März 2025 mittels der Fing-App einen 

Scan  seines  Heimnetzwerks  durchgeführt  und  dabei  ein  ihm  unbekanntes  Gerät 

mit  der  Bezeichnung  "gastezimmer.home"  festgestellt  habe,  welches  sich  weder 

löschen noch habe blockieren lassen. Im Jahr 2023 habe er den Beschwerdegeg-

ner kurzzeitig unbeaufsichtigt in seiner Wohnung gelassen. Er sei sich sicher, dass 

in dieser Zeit die Möglichkeit bestanden habe, sein Netzwerk zu manipulieren, was 

bei ihm den anhaltenden Verdacht geweckt habe, dass der Beschwerdegegner in 

die Geschehnisse involviert sein könnte. Die nun eingereichten Videoclips würden 

zeigen, dass das Licht in seiner Wohnung nicht aufgrund technischer Defekte, son-

dern aktiv – mutmasslich über eine App – ein- und ausgeschaltet worden sei. Er sei 

davon überzeugt, dass der Vorfall im Zusammenhang mit der auf dem iPhone in-

stallierten „HomeApp“ stehe, mit welcher sich Geräte steuern liessen. Obwohl er 

selbst die App nie genutzt habe, erscheine beim Versuch, Gerätefreigaben zu be-

enden, eine Fehlermeldung. Auch zeige die App keine Geräte an, da er keine hin-

zugefügt habe (Urk. 2 S. 1 f.).

4.4 Die  Nichtanhandnahmeverfügung  der  Staatsanwaltschaft  erweist  sich  hin-

sichtlich des geltend gemachten unbefugten Eindringens in die Snapchat- und Out-

look-Konten des Beschwerdeführers als rechtens. Zwar erfüllt das behauptete Ver-

halten  grundsätzlich  die  objektiven  Tatbestandsvoraussetzungen  von  Art. 143bis 

StGB, der auf Antrag verfolgt wird. Indessen ist bezüglich des Vorfalls vom 20. Au-

gust 2024 – der sich auf das Snapchat-Konto des Beschwerdeführers bezieht – die 

Strafantragsfrist von drei Monaten gemäss Art. 31 StGB unbestrittenermassen ver-

strichen.  Hinsichtlich  des  Outlook-Kontos  ergibt  sich  aus  den  Ermittlungen,  dass 

dieses Opfer eines Datenlecks geworden ist, bei dem persönliche Zugangsdaten 

(inklusive Passwörter und IP-Adresse) im Darknet zum Verkauf angeboten wurden. 

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Die weltweit festgestellten Login-Versuche lassen sich daher plausibel auf automa-

tisierte Angriffe durch unbekannte Drittpersonen zurückführen. Die vom Beschwer-

deführer geäusserte Vermutung, der Beschwerdegegner könnte in diese Vorfälle 

involviert  gewesen  sein,  wird  durch  keinerlei  objektive  Hinweise  oder  technische 

Nachweise  gestützt.  Die  blosse  subjektive  Einschätzung  sowie  eine  geltend  ge-

machte isolierte Äusserung des Beschwerdegegners, wonach es leicht sei, Stand-

orte zu fälschen (vgl. Urk. 10/1/2 S. 2), vermögen keinen konkreten Tatverdacht im 

Sinne von Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO zu begründen.

Blosse Vermutungen genügen nicht. Der Anfangsverdacht soll eine plausible Tat-

sachengrundlage haben, aus der sich die konkrete Möglichkeit der Begehung einer 

Straftat ergibt (Urteile des Bundesgerichts 6B_830/2013 vom 10. Dezember 2013 

E. 1.4; 6B_455/2015 vom 26. Oktober 2015 E. 4.1; 6B_897/2015 vom 7. März 2016 

E. 2.1; je m. w. H.).

In Abwesenheit zusätzlicher Indizien oder Beweise, die den Anfangsverdacht ge-

mäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO begründen würden, war die Nichtanhandnahme 

rechtens.

4.5 Auch in Bezug auf den Vorwurf eines mutmasslichen Zugriffs auf das Heim-

netzwerk  sowie  die  Steuerung  von  SmartHome-Anwendungen  hat  die  Staatsan-

waltschaft  die  Nichtanhandnahmeverfügung  zu  Recht  erlassen.  Die  behaupteten 

Vorfälle – insbesondere das Ein- und Ausschalten des Lichts in der Wohnung des 

Beschwerdeführers über eine nicht näher identifizierte "MyHomeApp" – erfüllen die 

Voraussetzungen von Art. 143bis StGB nur dann, wenn eine nachweisbare unbe-

fugte und vorsätzliche Einflussnahme auf ein gesichertes Datenverarbeitungssys-

tem durch eine Drittperson erfolgt ist. Der Beschwerdeführer hat jedoch keine nach-

vollziehbaren technischen Nachweise oder Dokumentationen eingereicht, welche 

eine solche Manipulation hinreichend objektiv belegen könnten. Als alternative Er-

klärung für das beobachtete Verhalten der Lichter – etwa das wiederholte Ein- und 

Ausschalten – erscheinen elektrische Ursachen, wie ein Wackelkontakt oder kurz-

zeitige Stromunterbrüche, durchaus plausibel. Schliesslich fehlt es an einem indi-

vidualisierten  Tatverdacht  gegen  den  Beschwerdegegner.  Die  blosse  Annahme, 

dieser habe möglicherweise Zugang erlangt, als er im Jahr 2023 kurzzeitig alleine 

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in der Wohnung gewesen sei (Urk. 2 S. 2), begründet keinen hinreichenden Tat-

verdacht. 

Soweit sich der Beschwerdeführer auf weitere Vorfälle betreffend das Ein- und Aus-

schalten des Lichts in seiner Wohnung beruft (bspw. vom 31. Januar, 5. Februar, 

5. und 19. März 2025,) ist dies im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht beacht-

lich, da diese Vorgänge nicht Gegenstand der Strafanzeige und der angefochtenen 

Verfügung bildeten (vgl. Urk. 10/1/2). 

Insgesamt kann somit nicht von einem genügenden Anfangsverdacht für ein unbe-

fugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem ausgegangen werden. 

5.

Zusammenfassend  hat  die  Staatsanwaltschaft  zu  Recht  die  Nichtanhand-

nahme einer Strafuntersuchung verfügt. Die Ausführungen des Beschwerdeführers 

in seiner Beschwerdeschrift (Urk. 2) vermögen hieran nichts zu ändern. Somit er-

weist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen.

III.

1.

Ausgangsgemäss  sind  die  Kosten  des  Beschwerdeverfahrens  dem  Be-

schwerdeführer  aufzuerlegen  (Art. 428  Abs. 1  StPO).  Angesichts  der  Bedeutung 

und Schwierigkeit des Falls sowie des Aufwands des Gerichts ist die Gerichtsge-

bühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'000.– festzusetzen (§ 17 Abs. 1 i. V. m. 

§ 2 Abs. 1 lit. b-d GebV OG).

2.

Der Beschwerdeführer hat für das Beschwerdeverfahren eine Sicherheitslei-

stung von Fr. 1'800.– geleistet (Art. 383 StPO; Urk. 8). Die ihm auferlegten Kosten 

von Fr. 1'000.– sind von der Sicherheitsleistung zu beziehen. Der Restbetrag der 

Prozesskaution (Fr. 800.–) ist unter dem Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprü-

che des Staates dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

3.

Aufgrund seines Unterliegens ist dem Beschwerdeführer für das Beschwer-

deverfahren  keine  Entschädigung  zuzusprechen.  Mangels  Umtriebe  –  der  Be-

schwerdegegner wurde nicht zur Stellungnahme aufgefordert – ist diesem ebenfalls 

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keine Prozessentschädigung für das Beschwerdeverfahren zuzusprechen (Art. 436 

StPO i. V. m. Art. 429 f. StPO).

1.

2.

Es wird beschlossen:

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr 1'000.– festge-

setzt, dem Beschwerdeführer auferlegt und aus der geleisteten Prozesskau-

tion bezogen.

3.

Im Restbetrag (Fr. 800.–) wird die Kaution dem Beschwerdeführer – vorbe-

hältlich  allfälliger  Verrechnungsansprüche  des  Staates  –  nach  Ablauf  der 

Rechtsmittelfrist  bzw.  nach  Erledigung  allfälliger  Rechtsmittelverfahren  zu-

rückerstattet.

4.

Für  das  Beschwerdeverfahren  werden  keine  Entschädigungen  zugespro-

chen.

5.

Schriftliche Mitteilung an:







den  Beschwerdeführer,  unter  Rücksendung  des  eingereichten  USB-
Sticks (Urk. 3/2; per Gerichtsurkunde)

den Beschwerdegegner, ad acta

die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad … (gegen Empfangsbestätigung)

6.

Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der ge-

mäss Art. 35 und 35a BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des Bun-

desgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgeset-

zes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die  Beschwerdelegitimation  und  die  weiteren  Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

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Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-

reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplo-

matischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 18. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Der Präsident i. V.:

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Flury

Dr. iur. I. Babic