# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e12af664-8fdd-5b8f-8d4f-facd09b34fd0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 10.03.2016 SB160070
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160070_2016-03-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB160070-O/U/jv 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und 

lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Bärtsch 

Beschluss vom 10. März 2016 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Beschuldigter und Berufungskläger 

erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend  
Drohung etc. und Widerruf 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf, Einzelgericht,  
vom 30. Oktober 2015 (GG150007) 

Erwägungen: 
 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 30. Oktober 2015 

(Urk. 37) meldete der Beschuldigte am 9. November 2015 Berufung an (Urk. 40). 

Das begründete Urteil (Urk. 41) wurde dem Beschuldigten am 4. Februar 2016 

zugestellt (Urk. 42/3). Innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO reichte dieser aber 

keine Berufungserklärung ein, weshalb auf die Berufung gestützt auf Art. 403 

Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten ist. 

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2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des 

Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem 

Beschuldigten sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. 

Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 600.– festzusetzen. Im Berufungsverfahren sind 

schliesslich keine Aufwendungen der Privatklägerin ersichtlich, weshalb ihr auch 

keine Entschädigung zuzusprechen ist. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 9. November 2015 wird nicht  

eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.  

4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die erbetene Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 

− die Vertretung der Privatklägerin, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, im 
Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin B._____ 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.  

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

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des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des  

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 10. März 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Bärtsch 
 

 
 
 

	Beschluss vom 10. März 2016
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 9. November 2015 wird nicht  eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die erbetene Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Vertretung der Privatklägerin, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin B._____

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.