# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ab5c63f-d01c-5c64-bf25-8e8f7484c330
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.04.2021 UV 2020/23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2020-23_2021-04-28.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2020/23

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 01.11.2021

Entscheiddatum: 28.04.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 28.04.2021
Art. 17 Abs. 1 ATSG. Festlegung des Streitgegenstandes. Nichteintreten auf 
den Antrag bezüglich einer höheren Integritätsentschädigung als bereits 
zugesprochen. Würdigung medizinscher Berichte. Die Voraussetzungen für 
eine Rentenrevision sind nicht erfüllt, da überwiegend wahrscheinlich keine 
relevante Verschlechterung der unfallbedingten Kniebeschwerden 
eingetreten ist. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. April 2021, UV 
2020/23).

Entscheid vom 28. April 2021

Besetzung

Versicherungsrichter Joachim Huber (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Christiane 

Gallati Schneider und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Katja Meili

Geschäftsnr.

UV 2020/23

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Fürsprecher Marco Büchel, LL.M., K & B Rechtsanwälte, 

Freudenbergstrasse 24, Postfach 213, 9240 Uzwil,

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gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Invalidenrente / Integritätsentschädigung

Sachverhalt

A.  

A.___ war bei der B.___ AG als Plattenleger und Geschäftsführer tätig und dadurch 

bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch 

gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 11. April 1994 ausrutschte und sich 

dabei das linke Knie verdrehte (vgl. Suva-act. I/1-58, I/1-107, II/1-3, II/7-12 f.). Der 

gleichentags erstbehandelnde Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, 

diagnostizierte eine Distorsion des linken Kniegelenks, eventuell eine Meniskusläsion 

medial. Er attestierte dem Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Suva-act. I/

1-105). Die Suva kam für die Folgen des Unfalls auf. Der Versicherte unterzog sich am 

2. Mai 1995 im Spital D.___ einer Kniearthroskopie links. Die behandelnden Ärzte 

hielten in ihrem Austritts- bzw. Operationsbericht als Diagnose eine alte, partielle 

Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) sowie eine alte Läsion des medialen 

Meniskusvorderhorns fest (vgl. Suva-act. I/1-48, I/1-51 f.). Am 16. August 1995 wurde 

der Versicherte durch Dr. med. E.___ kreisärztlich untersucht. Dieser befand, seit dem 

12. Juni 1995 habe wegen der Knieverletzung eine Teilarbeitsfähigkeit von 50 % 

bestanden, ab 17. August 1995 liege jedoch wieder eine volle Arbeitsfähigkeit vor 

(Suva-act. I/1-27 ff., vgl. auch frühere kreisärztliche Untersuchungen; Suva-act. I/1-70 

f., I/74 ff., I/1-94 ff.).

A.a. 

Am 15. Juni 2000 sprang der Versicherte von einem Balkon und verspürte danach 

Schmerzen im Knie rechts sowie ein Instabilitätsgefühl (Suva-act. II/1-19 f.). Der am 29. 

A.b. 

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Juni 2000 erstbehandelnde Dr. med. F.___, Arzt für allgemeine Medizin FMH, 

diagnostizierte eine traumatisierte Prägonarthrose rechts (Suva-act. II/1-19). Suva-

Kreisarzt Dr. E.___ untersuchte den Versicherten am 17. November 2000 und beurteilte 

gleichentags, bei diesem bestehe der Verdacht auf eine mediale Meniskusläsion im 

Bereich des Hinterhorns des rechten Knies (vgl. Suva-act. II/1-14 ff.). Seit dem 2. 

Oktober 2000 liege als Inhaber einer Bodenbelagsfirma eine Arbeitsfähigkeit von 50 % 

vor. Ab dem 20. November 2000 sei eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 75 % und 

ab 4. Dezember 2000 auf 100 % zumutbar (Suva-act. II/2). Die Suva kam für die Folgen 

des als unfallähnliche Körperschädigung anerkannten Vorfalls auf (Suva-act. II/3).

Mit Verfügung vom 20. Dezember 2000 führte die Suva aus, der Versicherte wolle 

die medizinisch indizierte Arthroskopie am Knie rechts nicht durchführen lassen (vgl. 

diesbezüglich Suva-act. II/1-14 f.), weshalb sie den Fall abschliesse. Die geklagten 

Knieschmerzen links seien nicht kausal auf den Unfall vom 11. April 1994 

zurückzuführen. Die Kosten für die zunehmenden Knieschmerzen rechts und auch für 

die geltend gemachten Rückenschmerzen könnten von der Suva nicht übernommen 

werden (Suva-act. II/6). Nachdem die Krankenkasse des Versicherten dagegen 

Einsprache erhoben hatte (vgl. Suva-act. II/19-24 ff., II/19-33), zog die Suva ihre 

Verfügung mit Schreiben vom 7. September 2001 zurück und richtete dem 

Versicherten in der Folge weiterhin Leistungen für die Kniebeschwerden beidseits aus 

(Suva-act. II/11 f.). 

A.c. 

Die Arbeitgeberin hatte dem Versicherten per 30. Juni 2001 gekündigt (Suva-act. 

II/20-4).

A.d. 

Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, Ärzteteam Unfallmedizin der Suva, 

untersuchte den Versicherten am 14. August 2001. Am 20. August 2001 beurteilte er, 

es lägen Unfallfolgen am linken Kniegelenk vor. Die Meniskusschädigung rechts sei als 

unfallähnliche Körperschädigung anerkannt worden. Der derzeitige Zustand lasse sich 

beidseits nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit und ohne unnötige Risiken operativ 

beheben. Eine adaptierte Tätigkeit sei dem Versicherten in einem vollen Pensum 

zumutbar. Eine Umschulung sei aus therapeutisch-rehabilitativer Sicht sehr dringlich. 

Bezüglich des linken Kniegelenks schätze er den Integritätsschaden auf 15 %, 

bezüglich des rechten Kniegelenks auf höchstens 5 % (Suva-act. II/19).

A.e. 

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Vom 1. Oktober 2001 bis 31. März 2002 sprach die IV-Stelle dem Versicherten 

berufliche Massnahmen im Sinne einer Umschulung zum CAD-Informatiker zu (Suva-

act. II/20-6 f., II/37). Diese wurde jedoch vorzeitig abgebrochen (vgl. Suva-act. II/23, II/

37-9, II/38-3).

A.f. 

Mit Verfügung vom 2. August 2002 sprach die Suva dem Versicherten mit Wirkung 

ab 7. Januar 2002 eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 28 % sowie 

eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu (Suva-act. II/

38-14 ff., betr. Integritätsentschädigung vgl. auch Suva-act. II/21). Die vom 

Versicherten dagegen erhobene Einsprache (vgl. Suva-act. II/38-11 ff.) wies die Suva 

mit Entscheid vom 15. November 2002 ab (Suva-act. II/38-2 ff.). Das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen wies die vom Versicherten dagegen 

erhobene Beschwerde (vgl. Suva-act. II/41-1 ff.) mit Entscheid vom 19. November 2003 

ebenfalls ab (Suva-act. II/40).

A.g. 

Vom 1. Februar 2004 bis 28. Februar 2007 absolvierte der Versicherte mit 

Unterstützung der IV-Stelle eine Umschulung zum Mitarbeiter mit Aufgaben im CAD 

(Suva-act. II/42-1 ff., II/42-7 ff., II/43, II/55-2 ff.). Während der Umschulung leistete die 

IV-Stelle Taggelder, weshalb die Suva die Rentenzahlungen ab 1. Juni 2004 

vorübergehend einstellte (Suva-act. II/63). 

A.h. 

Im Auftrag der IV-Stelle (vgl. Suva-act. II/51) wurde der Versicherte im Juli 2008 

durch Ärzte der asim Begutachtung, Universitätsspital Basel, polydisziplinär 

(internistisch, rheumatologisch, psychiatrisch) abgeklärt. In ihrem Gutachten vom 7. 

August 2008 diagnostizierten diese als Beeinträchtigungen mit Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1), ein 

chronisches Zervikalsyndrom, ein chronisches Lumbovertebralsyndrom, anamnestisch 

eine Rotatorenmanschettenläsion rechts (degenerativ veränderte Supraspinatussehne), 

einen klinischen Verdacht auf eine Retropatellararthrose, einen Status nach partieller 

Ruptur des vorderen Kreuzbandes und eine alte Läsion des medialen Meniskus links 

sowie einen Riss im medialen Meniskushinterhorn rechts. In der früheren Tätigkeit als 

Bodenleger sei der Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig. Für die umgeschulte Tätigkeit 

eines CAD-Zeichners oder eine andere optimal adaptierte Tätigkeit bestehe eine 

Arbeitsfähigkeit von 75 % (Suva-act. II/55-5 ff.).

A.i. 

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Mit Verfügung vom 13. Februar 2009 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren bei 

einem Invaliditätsgrad von 27 % ab (Suva-act. II/58). Nachdem der Versicherte 

dagegen Beschwerde erhoben hatte, widerrief die IV-Stelle am 27. April 2009 ihre 

Verfügung (Suva-act. II/65). Sie gab den Auftrag (vgl. Suva-act. II/67), den Versicherten 

erneut durch Ärzte der asim begutachten zu lassen. Gestützt auf das Verlaufsgutachten 

vom 28. Dezember 2009 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren mit Verfügung vom 22. 

März 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 32 % ab (Suva-act. II/69). Mit Entscheid vom 

5. Januar 2012 (IV 2010/175) hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen 

die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde dahingehend gut, als es die 

Verfügung vom 22. März 2010 aufhob und die Sache zur Weiterführung der 

Eingliederung und anschliessenden neuen Verfügung über das Rentengesuch an die 

IV-Stelle zurückwies. Auf die dagegen von der IV-Stelle erhobene Beschwerde trat das 

Bundesgericht mit Urteil vom 5. Juni 2012 nicht ein (9C_108/2012). Mit Verfügung vom 

23. November 2015 sprach die IV-Stelle dem Versicherten sodann rückwirkend ab 1. 

März 2007 (im Anschluss an die beruflichen Massnahmen) eine Viertelsrente zu (Suva-

act. I/7, vgl. Suva-act. I/4, II/79).

A.j. 

Am 22. Dezember 2015 wurde der Versicherte im Spital D.___ untersucht. Die 

zuständigen Ärzte berichteten am 4. Januar 2016 über eine medial betonte 

Gonarthrose rechts bei Verdacht auf Innenmeniskusläsion rechts und eine medial 

betonte Gonarthrose links. Der Versicherte leide in den letzten Monaten unter 

zunehmenden Schmerzen vor allem im rechten Kniegelenk unter Belastung (Suva-act. 

II/82). Am 13. Januar 2016 berichteten sie, die Innenmeniskusläsion rechts habe sich 

kernspintomographisch (vgl. Untersuchung vom 29. Dezember 2015; Suva-act. II/88) 

bestätigt. Sie empfahlen eine Innenmeniskus-Teilresektion (Suva-act. II/84).

A.k. 

Der Versicherte reichte der Suva am 19. Januar 2016 eine Rückfallmeldung 

bezüglich beider Kniegelenke ein (Suva-act. II/85), worauf die Suva Kostengutsprache 

für die geplante Kniearthroskopie rechts erteilte (Suva-act. II/89). Diese erfolgte am 16. 

Februar 2016 im Spital D.___ (Suva-act. II/91, II/93). Am 5. April 2016 berichtete der 

zuständige Arzt dieses Spitals, bei anhaltender Beschwerdesymptomatik sei die 

Indikation zur Knietotalprothese mittelfristig gegeben (Suva-act. II/94).

A.l. 

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B.  

Am 13. Juni 2016 wurde der Versicherte durch Dr. med. H.___, Facharzt für 

orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, kreisärztlich 

untersucht. Tags darauf befand dieser, in den letzten 15 Jahren habe sich der Zustand 

beider Kniegelenke etwas verschlechtert, links deutlicher als rechts. Es bestehe 

beidseits eine verminderte Belastbarkeit und Beweglichkeit. Dem Versicherten sei eine 

überwiegend sitzende Tätigkeit ohne wiederholtes Treppensteigen sowie ohne 

Tätigkeiten auf Leitern oder Gerüsten ganztags zumutbar (Suva-act. II/100). Er schätze 

den Integritätsschaden auf insgesamt 35 %, wobei der Versicherte 20 % bereits 

bezogen habe (Suva-act. II/101).

A.m. 

Mit Verfügung vom 18. August 2016 hielt die Suva fest, die Voraussetzungen für 

eine Rentenerhöhung fehlten. Die Integritätseinbusse habe sich um 15 % erhöht, 

weshalb er Anspruch auf eine entsprechende Integritätsentschädigung habe (Suva-act. 

II/108). Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache (Suva-act. II/110, vgl. 

Suva-act. II/116) wies die Suva mit Entscheid vom 29. Dezember 2017 ab (Suva-act. II/

123). 

A.n. 

Am 5. Dezember 2018 erfolgte eine MRI-Untersuchung beider Knie in der 

Radiologie I.___ (Suva-act. II/138). Dr. med. J.___, Praktischer Arzt, befand am 11. 

Dezember 2018, die MRI-Untersuchung habe im Vergleich zur Voruntersuchung des 

Jahres 2016 eine eindeutige Befundprogredienz ergeben (Suva-act. I/34). Am 13. 

Februar 2019 führte Dr. J.___ ergänzend aus, die Kreuzbandläsion und 

Innenmeniskusläsion links 15 Jahre zuvor hätten eine erhebliche Gonarthrose bewirkt. 

Bevor eine Versorgung mit einer Totalendoprothese erfolge, sei eine Knorpelaufbaukur 

mit intraatrikulär verabreichter Hyaluronsäure (Ostenil) indiziert. Er bitte die Suva um 

entsprechende Kostengutsprache (Suva-act. I/29). Die Suva verweigerte am 20. 

Februar 2019 eine Kostenübernahme, da die Zweckmässigkeit und Wirksamkeit der 

Behandlung mit Ostenil nicht genügend nachgewiesen sei (Suva-act. I/31).

B.a. 

Am 5. Februar 2019 war der Versicherte im Spital D.___ untersucht worden. Der 

dort tätige Dr. med. K.___, Oberarzt mbF Orthopädie, hatte gleichentags über eine 

Varusgonarthrose links berichtet. Der Versicherte habe über starke Schmerzen geklagt, 

die im Bereich des linken Kniegelenks zugenommen hätten. Nach Durchführung einer 

B.b. 

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C.  

Röntgenuntersuchung (vgl. Suva-act. I/39) hatte Dr. K.___ dem Versicherten die 

Implantation einer Knietotalprothese empfohlen (Suva-act. I/35).

Am 1. März 2019 stellte der Versicherte der Suva ein Gesuch um weitere 

medizinische Abklärungen und eine Erhöhung seiner Rente (Suva-act. I/33).

B.c. 

Kreisarzt Dr. med. L.___, Facharzt für Orthopädie, hielt am 21. März 2019 fest, 

klinisch habe sich der Zustand am linken Knie im Vergleich zur kreisärztlichen 

Untersuchung vom 13. Juni 2016 nicht wesentlich geändert. Auch unter 

Berücksichtigung einer allenfalls weiteren Zunahme der degenerativen Veränderungen 

könne zudem am damaligen Zumutbarkeitsprofil festgehalten werden (Suva-act. I/37). 

Gestützt darauf teilte die Suva dem Versicherten am 10. April 2019 mit, es werde keine 

Rentenrevision durchgeführt (Suva-act. I/41). Mit Schreiben vom 16. April 2019 

verlangte der Versicherte eine einsprachefähige Verfügung (Suva-act. I/42-1, vgl. Suva-

act. I/43 f.).

B.d. 

Kreisarzt Dr. L.___ bestätigte in einer ausführlich begründeten Aktenbeurteilung 

vom 13. Mai 2019 nochmals, dass sich der unfallbedingte Gesundheitszustand des 

Versicherten seit dem 13. Juni 2016 nicht erheblich verändert habe (Suva-act. I/46).

B.e. 

Mit Verfügung vom 17. Mai 2019 verneinte die Suva den Anspruch auf eine 

Rentenerhöhung (Suva-act. I/47).

B.f. 

Dagegen erhob der Versicherte am 18. Juni 2019 Einsprache (Suva-act. I/48-1 ff.). 

Er reichte einen Bericht von Dr. J.___ vom 21. Mai 2019 ein (Suva-act. I/48-12).

C.a. 

In seiner Stellungnahme vom 25. Juni 2019 hielt Kreisarzt Dr. L.___ erneut fest, der 

unfallbedingte Gesundheitszustand des Versicherten habe sich seit der kreisärztlichen 

Untersuchung vom 13. Juni 2016 nicht erheblich verändert (Suva-act. I/49).

C.b. 

Mit Entscheid vom 3. März 2020 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. I/56).C.c. 

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D.  

Erwägungen

1.

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist, ob die dem 

Beschwerdeführer ursprünglich zugesprochene Rente basierend auf einem 

Invaliditätsgrad von 28 % zu revidieren bzw. zu erhöhen ist. Der Beschwerdeführer 

macht ausserdem geltend, die Höhe des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung 

sei erneut zu prüfen (act. G1, G7). Anfechtungsgegenstand des vorliegenden 

Verfahrens bildet der Einspracheentscheid vom 3. März 2020 (Suva-act I/56). Diesem 

liegt die Verfügung vom 17. Mai 2019 zugrunde (Suva-act. I/47). Sowohl in der 

Verfügung als auch im Einspracheentscheid wurden einzig die (fehlenden) 

Gegen den Einspracheentscheid vom 3. März 2020 erhob der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 1. April 2020 die vorliegende Beschwerde. Er 

beantragte die Aufhebung des Einspracheentscheids. Die Angelegenheit sei an die 

Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen, damit diese ein externes 

Gutachten in Auftrag geben könne, um anschliessend neu über die Rentenhöhe und 

die Integritätsentschädigung zu verfügen. Eventualiter sei ein gerichtliches 

Obergutachten in Auftrag zu geben und anschliessend neu über die Rentenhöhe und 

die Integritätsentschädigung zu entscheiden. Es sei ihm die unentgeltliche 

Rechtspflege zu gewähren; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G1).

D.a. 

Die Beschwerdegegnerin beantragte am 6. Mai 2020, die Beschwerde sei 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Sie brachte vor, der Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung sei nicht Streitgegenstand. Es sei an beiden Knien zu keiner 

wesentlichen, revisionsbegründenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes 

gekommen. Die kreisärztlichen Einschätzungen seien beweiskräftig (act. G3).

D.b. 

Am 18. Mai 2020 entsprach die Verfahrensleitung dem Gesuch des 

Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. 

G4).

D.c. 

Mit Replik vom 11. Juni 2020 und Duplik vom 4. August 2020 hielten die Parteien 

an ihren Anträgen fest (act. G7, G9).

D.d. 

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Voraussetzungen für eine Rentenerhöhung thematisiert. Der Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung wurde nicht erwähnt. Die Formulierung "Gemäss unseren 

Abklärungen liegt bei Herrn A.___ weder eine wesentliche Verschlechterung der 

Unfallfolgen vor, noch hat sich die erwerbliche Situation wesentlich verändert", lässt 

entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (act. G7) nicht auf etwas anderes 

schliessen. Die Beschwerdegegnerin verwies damit lediglich auf die beiden möglichen 

Voraussetzungen einer Rentenrevision, nämlich einen veränderten Gesundheitszustand 

oder Veränderungen der erwerblichen Situation (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 

2020, N 33 ff. zu Art. 17). Dasselbe gilt hinsichtlich der vom Beschwerdeführer 

vorgebrachten Formulierung der Fragen der Beschwerdegegnerin an den Kreisarzt Dr. 

L.___ (vgl. act. G7, Suva-act. I/45). Der Beschwerdeführer hatte am 1. März 2019 

darum ersucht, es seien durch die Beschwerdegegnerin aufgrund der neuen 

medizinischen Unterlagen hinsichtlich des Grades der Erwerbsfähigkeit eine neue 

medizinische Begutachtung vorzunehmen und gestützt darauf die Rente zu erhöhen 

(Suva-act. I/33). Weder in seinem Antrag, noch in den Ausführungen seines Gesuchs 

war die Frage der Integritätsentschädigung konkret erwähnt. Dasselbe gilt auch für 

seine Einsprache vom 18. Juni 2019, in der er erneut explizit lediglich eine neue 

Begutachtung und gestützt darauf die Erhöhung der Rente beantragte (Suva-act. I/48). 

Da im Beschwerdeverfahren nur Rechtsverhältnisse überprüft werden können, zu 

denen die Vorinstanz vorgängig verbindlich Stellung genommen hat (vgl. BGE 125 V 

413, E. 1.a), kann die Frage der Integritätsentschädigung vorliegend nicht 

Streitgegenstand bilden. Daran ändert auch der Verweis des Beschwerdeführers auf 

den Untersuchungsgrundsatz nichts (vgl. act. G7). Soweit er vorbringt, wenn eine 

Verschlechterung des medizinischen Gesundheitszustandes geltend gemacht werde, 

sei gegebenenfalls nebst der Rentenhöhe auch die Höhe der Integritätsentschädigung 

betroffen, ist dies zwar korrekt (act. G7). Da die Beschwerdegegnerin im 

angefochtenen Einspracheentscheid bzw. der diesem zugrundeliegenden Verfügung 

aber nicht (erneut) über die Integritätsentschädigung entschieden hat, kann diese 

vorliegend nicht Streitgegenstand bilden. Soweit der Beschwerdeführer eine Erhöhung 

seines Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung beantragt, ist darauf mithin nicht 

einzutreten.

2.  

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 % invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Der Grad der für den Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den 

2.1. 

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Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 

entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur 

Rentenrevision gibt nach der Rechtsprechung jede wesentliche Änderung in den 

tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 

Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist nicht nur bei einer wesentlichen 

Veränderung des Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die 

erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands 

erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Bei der Rentenrevision ist 

zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des 

Invaliditätsgrads die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen 

Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, 

Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 

108 E. 5). Zum Vergleich heranzuziehen ist der Sachverhalt zur Zeit der streitigen 

Revisionsverfügung (BGE 125 V 369 E. 2 mit Hinweisen) bzw. des 

Einspracheentscheids.

2.2. 

Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, 

die natürlich und adäquat-kausal mit einem versicherten Unfallereignis 

zusammenhängen (BGE 129 V 181 E. 3.1 f.; André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc 

Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 2018; Irene Hofer, 

N 66 zu Art. 6, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli [Hrsg.], 

Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019; Alexandra Rumo-Jungo/André 

Pierre Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich 

Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 53 ff.).

2.3. 

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

2.4. 

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sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Um den Gesundheitszustand und insbesondere das Ausmass der 

Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des 

Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a 

mit Hinweisen). Den Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen oder von beratenden Ärzten und Ärztinnen 

einholen, kann rechtsprechungsgemäss ebenfalls Beweiswert beigemessen werden 

(BGE 135 V 467 ff. E. 4 und BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee, je mit Hinweisen). In solchen 

Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen zu stellen. 

Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 471 E. 4.7; RKUV 1997 Nr. U 281 E. 1a S. 281 f.).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/19

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3.

Die letzte umfassende materielle Neuprüfung des Rentenanspruchs nahm die 

Beschwerdegegnerin im Jahr 2016 vor. Mit Verfügung vom 18. August 2016 bzw. 

Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2017 sprach sie dem Beschwerdeführer 

mangels Vorliegens von Revisionsgründen weiterhin eine Rente basierend auf einem 

Invaliditätsgrad von 28 % zu (Suva-act. II/108, II/123). Im Folgenden ist zu prüfen, ob 

zwischen diesem Einspracheentscheid und dem vorliegend angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 3. März 2020 (Suva-act. I/56) eine wesentliche Veränderung 

des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten ist. Diesbezüglich ist 

festzuhalten, dass seine Kniebeschwerden beidseits unbestritten unfallkausal sind. 

Vorerst ist die Situation per 29. Dezember 2017 zu ermitteln.

Der Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2017 stützte sich in medizinischer 

Hinsicht im Wesentlichen auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. H.___ vom 13. Juni 2016 

(Suva-act. II/100, II/123).

3.1. 

Dr. H.___ hielt am 13. Juni 2016 fest, es bestünden eine verminderte 

Belastbarkeit und Beweglichkeit des Knies rechts bei medialer Gonarthrose und 

Retropatellararthrose sowie eine verminderte Belastbarkeit und Beweglichkeit des 

Knies links bei medial betonter femorotibialer Arthrose. Er beurteilte, in den letzten rund 

15 Jahren seit der kreisärztlichen Untersuchung vom 14. August 2001 habe sich der 

Zustand im Bereich beider Kniegelenke etwas verschlechtert, links deutlicher als 

rechts. Die Kniegelenke zeigten keine Reizzeichen, die degenerativen Veränderungen 

seien aber klinisch bzw. radiologisch bzw. arthroskopisch nachgewiesen. Dem 

Beschwerdeführer sei eine überwiegend sitzende Tätigkeit ganztags zumutbar ohne 

wiederholtes Treppensteigen und ohne Tätigkeiten auf Leitern oder Gerüsten. Der 

Beschwerdeführer habe Anrecht auf Schmerzmittel bei Bedarf, längerfristig werde die 

Indikation zur Implantation einer Knietotalprothese zu prüfen sein (Suva-act. II/100).

3.1.1. 

Dr. H.___ stützte sich bei seiner Beurteilung unter anderem auf die am 29. 

Dezember 2015 in der Radiologie I.___ durchgeführte MRT-Untersuchung des Knies 

rechts. Diese hatte moderate Arthrosezeichen femorotibial medialseitig sowie auch 

femoropatellär ergeben. Medialseitig waren eine komplexere Rissbildung des 

Innenmeniskus betreffend die Pars intermedia und das Hinterhorn mit rezessaler 

Subluxation der Pars intermedia sowie moderate Knorpelausdünnungen mit 

zusätzlicher kleiner Ulzeration in der femoralen Belastungszone zu sehen. Lateralseitig 

zeigten sich keine relevant imponierenden degenerativen Veränderungen. 

3.1.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/19

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Femoropatellär retropatellär waren eine Chondropathie Grad II bzw. trochleär eine 

Chondropathie Grad II bis III sowie ein Gelenkserguss ersichtlich (Suva-act. II/88). Die 

behandelnden Ärzte des Spitals D.___ hatten am 4. Januar 2016 festgehalten, eine 

Röntgenuntersuchung habe eine initiale Retropatellararthrose beidseits sowie beidseits 

eine Höhenminderung des medialen Gelenkspaltes ergeben. Im lateralen Tibiaplateau 

des rechten Kniegelenks hätten sich kleinere osteophytäre Randzacken gezeigt (Suva-

act. II/82). Nach Kenntnis des Ergebnisses der obgenannten MRT-Untersuchung 

berichteten die behandelnden Ärzte des Spitals D.___ am 13. Januar 2016, es zeige 

sich klinisch eine Innenmeniskusläsion rechts, welche sich nun kernspintomographisch 

bestätigt habe. Sie empfahlen dem Beschwerdeführer eine Kniearthroskopie mit 

Innenmeniskus-Teilresektion, welche am 15. Februar 2016 durchgeführt wurde (Suva-

act. II/84, II/91). In ihrem Austrittsbericht vom 16. Februar 2016 hielten sie bezüglich 

des rechten Knies die Diagnosen Innenmeniskusläsion und umschriebene 

Chondromalazie Grad III med. Femurkondylus bei gleichzeitiger beginnender 

Gonarthrose bei Teilruptur des anteromedialen VKB rechts, Retropatellararthose 

zweiten bis dritten Grades, Arthrose des lateralen Tibiaplateaus ersten bis zweiten 

Grades sowie des medialen Tibiaplateaus Grad II und bei Arthrose des medialen 

Femurkondylus Grad III fest. Bezüglich des linken Knies diagnostizierten sie eine 

medial betonte Gonarthrose bei Status nach Partialruptur des VKB sowie 

Innenmeniskus-Teilresektion links ca. 15 Jahre zuvor (Suva-act. II/93). Am 5. April 2016 

berichtete der zuständige Arzt des Spitals D.___, aufgrund weiterhin vorhandener 

Belastungsschmerzen im rechten Kniegelenk habe er dem Beschwerdeführer eine 

Infiltration mit Kenacort angeboten, was dieser jedoch abgelehnt habe. Es solle nun 

weiter Physiotherapie durchgeführt werden. Bei anhaltender Beschwerdesymptomatik 

sei die Indikation zur Knietotalprothese mittelfristig gegeben (Suva-act. II/94). Am 10. 

März 2017 befand der behandelnde Arzt des Spitals D.___ sodann, die Indikation zur 

Knietotalprothese sei gegeben, der Beschwerdeführer wünsche dies allerdings noch 

nicht. Das am 7. März 2017 erstellte Röntgenbild des linken Knies zeige eine 

medialbetonte Gonarthrose mit nahezu aufgehobenem Gelenkspalt sowie eine 

beginnende Retropatellararthrose (Suva-act. II/122).

Der Beschwerdeführer macht geltend, seit der Verfügung vom 18. August 2016 

bzw. dem Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2017 sei bezüglich beider 

Kniegelenke eine Verschlechterung eingetreten. Er verweist dabei auf die Beurteilung 

seiner behandelnden Ärzte (act. G1, G7). Die Beschwerdegegnerin verneint jedoch eine 

massgebliche Verschlechterung insbesondere gestützt auf die Einschätzungen von 

Kreisarzt Dr. L.___ (act. G3, G9).

3.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/19

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Zunächst ist die Entwicklung bezüglich der Beschwerden im Bereich des linken 

Knies zu prüfen.

3.3. 

Am 5. Dezember 2018 wurde in der Radiologie I.___ eine MRT-Untersuchung 

beider Kniegelenke durchgeführt. Dr. med. O.___, Facharzt für Radiologie, hielt 

gleichentags bezüglich des linken Knies fest, im Vergleich zur Röntgenuntersuchung 

vom 4. Dezember 2015 sei das VKB deutlich ausgedünnt und proximal nur noch partiell 

durchgängig. Das hintere Kreuzband sei vermehrt anguliert. Er beurteilte, es liege ein 

langstreckig volumengeminderter Innenmeniskus, wahrscheinlich nach 

Teilmeniskektomie medial (am 2. Mai 1995; vgl. Suva-act. I/1-48), vor. Der 

Restmeniskus sei dorsal nach intercondylär umgeschlagen. Zentral sei eine mediale 

Chondropathie Grad III bis IV mit Knochenmarködem und moderatem Reizerguss 

ersichtlich. Retropatellär liege eine Chondropathie Grad III mit fokaler Knorpelglatze an 

der lateralen Trochlea vor. Weiter finde sich eine längliche Bakerzyste, ein moderater 

Reizerguss und eine alte, subtotal erscheinende VKB-Ruptur (Suva-act. II/138).

3.3.1. 

Pract. med. P.___, Oberärztin an der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, 

Spital D.___, untersuchte das linke Knie des Beschwerdeführers am 5. Februar 2019 

radiologisch. Gleichentags hielt sie fest, im Vergleich zur Voruntersuchung vom 7. März 

2017 (vgl. Suva-act. II/122), mithin vor dem Einspracheentscheid vom 29. Dezember 

2017 (vgl. Suva-act. II/123), liege eine stationäre moderate Gonarthrose medial 

femorotibial mit Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten und subchondraler 

Mehrsklerosierung des Tibiaplateaus vor. Es fänden sich kleine Osteophyten in der 

Patella und normale übrige ossäre Strukturen. Die Patella sei zentriert und es bestehe 

kein signifikanter Gelenkserguss (Suva-act. I/39).

3.3.2. 

Dr. K.___ berichtete darauf am 5. Februar 2019, der Beschwerdeführer klage 

über starke Schmerzen, die im Bereich des linken Kniegelenks zugenommen hätten. 

Die letzte, drei Monaten zuvor durchgeführte Infiltration, habe dem Beschwerdeführer 

nur wenig Besserung gebracht. Er empfehle dem Beschwerdeführer die Implantation 

einer Knietotalprothese links. Da dieser jedoch aufgrund negativer Erfahrungen im 

Bekanntenkreis grossen Respekt vor dem Eingriff habe, verschreibe er dem 

Beschwerdeführer Physiotherapie. Sollten die Schmerzen sich nicht bessern und der 

Beschwerdeführer für die Operation bereit sein, werde sich dieser wieder melden 

(Suva-act. I/35). Dem Bericht von Dr. K.___ ist kein objektiver Vergleich mit früheren 

Untersuchungen, insbesondere nicht solche bildgebender Art, zu entnehmen. Er hielt 

lediglich anamnestisch eine Zunahme der Schmerzen im Knie links fest. Dr. L.___ führte 

am 21. März 2019 sodann auch überzeugend aus, klinisch habe sich der von Dr. K.___ 

3.3.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/19

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festgehaltene Zustand am linken Knie vergleichsweise zur kreisärztlichen Untersuchung 

vom 13. Juni 2016 nicht wesentlich geändert (Suva-act. I/37). Am 13. Mai 2019 

bekräftigte Dr. L.___ seine Auffassung erneut und hielt fest, es habe sich keine 

wesentliche Änderung des klinischen und bildmorphologischen Zustandes am linken 

Knie ergeben. Bei subjektiv zunehmendem Leidensdruck liege klinisch keine 

wesentliche Veränderung der aktiven Kniefunktion links bei bekannter medialbetonter, 

femorotibialer Arthrose links vor (vgl. Suva-act. I/46). Schliesslich führte Dr. L.___ am 

25. Juni 2019 aus, Kreisarzt Dr. H.___ habe am 13. Juni 2016 eine belastete Knieflexion 

bis ca. 90 , zufriedenstellende Stabilitätsverhältnisse, in Bezug auf die Sagittalebene 

links eine mässiggradige vordere Schublade und eine Flexion/Extension von 125-0-0

festgestellt (vgl. Suva-act. II/100-3 f.). Im Röntgenbefund des linken Knies vom 5. 

Februar 2019 (Suva-act. I/39) sei eine stationäre moderate Gonarthrose im Vergleich 

zur Voruntersuchung vom 7. März 2017 festgestellt worden. Dr. K.___ habe am 5. 

Februar 2019 klinisch eine ROM Flexion/Extension links von 120-0-0 , eine 

mediolaterale Stabilität und eine verlängerte vordere Schublade bei weichem Anschlag 

notiert (vgl. Suva-act. I/35). Zusammenfassend schlussfolgerte Dr. L.___ überzeugend, 

seit der kreisärztlichen Untersuchung vom 13. Juni 2016 habe sich keine erhebliche 

Veränderung des Gesundheitszustandes ergeben (Suva-act. I/49).

o

o 

o

Dr. J.___ führte am 11. Dezember 2018 aus, die Kreuzbandläsionen links sorgten 

für eine statische Instabilität, die den Beschwerdeführer ausgleichend das rechte Knie 

überbelasten lasse. Prospektiv sei eine Totalprothese beidseits in absehbarer Zeit 

vorauszusagen (Suva-act. I/33). Die Kreuzbandläsion links bestand jedoch - wie Dr. 

J.___ in seinem Schreiben vom 13. Februar 2019 sodann selbst ausführte (vgl. Suva-

act. I/29-2) - schon seit dem Jahr 1995 (vgl. Suva-act. I/1-48, I/1-51 f.). Den Berichten 

von Dr. J.___ ist nicht zu entnehmen, inwiefern die damit verbundene Instabilität und 

die dadurch entstandene Gonarthrose links seit dem Vergleichszeitpunkt am 29. 

Dezember 2017 in relevantem Ausmass zugenommen hätten. Auch die von Dr. J.___ 

erwähnte (Suva-act. I/34), zukünftig allenfalls notwendige Implantation einer 

Knieprothese war bereits am 5. April 2016 erstmals diskutiert (Suva-act. II/94) bzw. am 

10. März 2017 sodann empfohlen worden (vgl. Suva-act. II/122) und weist keine 

Verschlechterung der Situation nach. Nach Kenntnis der Einschätzung von Dr. L.___ 

(vgl. Suva-act. I/46) führte Dr. J.___ am 21. Mai 2019 aus, eine Knorpelaufbaukur mit 

intraartikulär verabreichter Hyaluronsäure habe zu keiner Verbesserung geführt. Die 

durch das Spital D.___ (Dr. K.___) gestellte Indikation zur Totalprothese des linken 

Knies sei eine objektivierbare Tatsache. Diese sei jederzeit durch eine Zweitmeinung zu 

bestätigen und entspreche der subjektiven Wahrnehmung des Beschwerdeführers, 

3.3.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

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nämlich dem Schmerz. Die Umkehr dieser Kausalkette in Form der dargestellten 

"stationären Situation" durch Dr. L.___ entspreche nicht der objektiv tatsächlich 

bestehenden Operationsindikation und könnte somit auch als "Gesundsprechung" 

bezeichnet werden (Suva-act. I/48-12). Entgegen dieser Aussage ist jedoch - wie 

gesagt - dem Bericht von Dr. K.___ keine objektive Verschlechterung der 

gesundheitlichen Situation seit dem 29. Dezember 2017 zu entnehmen. Er stützte sich 

bezüglich der festgestellten Zunahme der Beschwerden rein auf die subjektiven 

Aussagen des Beschwerdeführers (vgl. Suva-act. I/35). Zudem war - wie erwähnt - eine 

mittelfristige Indikation für eine Knieprothese bereits am 5. April 2016 erstmals 

thematisiert worden (Suva-act. II/94) und am 10. März 2017 hatte der behandelnde Arzt 

des Spitals D.___ eine Knietotalprothese für indiziert erachtet (Suva-act. II/122). Die 

Beurteilung von Dr. J.___ vom 21. Mai 2019 ist damit nicht geeignet, die Einschätzung 

von Dr. L.___ vom 13. Mai 2019 (Suva-act. I/46) in Frage zu stellen.

Insgesamt ist damit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine erhebliche 

Verschlechterung bezüglich des linken Kniegelenks eingetreten.

3.3.5. 

 3.4. 

Bezüglich des rechten Kniegelenks hielt Dr. O.___ im Bericht über die MRT-

Untersuchung vom 5. Dezember 2018 fest, vergleichend zur MRT-Untersuchung vom 

29. Dezember 2015 liege eine regrediente Auftreibung und Signalalteration am 

Innenmeniskus von der Pars intermedia bis zum Hinterhorn vor, mit zunehmender 

Volumenminderung wahrscheinlich nach Teilmeniskektomie. Es bestünden bekannte 

Degenerationen und kein sicherer Risshinweis. Medial und retropatellär liege eine 

Chondropathie Grad III vor. Es bestehe ein narbiger Hoffa-Fettkörper, eine 

Tendinopathie der Patellarsehne, ein zarter Reizerguss und eine kleine Bakerzyste 

(Suva-act. II/138).

3.4.1. 

Dr. J.___ befand am 11. Dezember 2018, im Vergleich zur Voruntersuchung des 

Jahres 2016 habe die MRI-Untersuchung vom 5. Dezember 2018 eine eindeutige 

Befundprogredienz ergeben. Das Beschwerdebild äussere sich dementsprechend mit 

zunehmenden Belastungsbeschwerden. Die Graduierung des Knorpelschadens im 

rechten Gelenk sei von Grad II auf Grad III bis IV erhöht worden (Suva-act. I/34). 

Entgegen dieser Aussage hielt Dr. O.___ bezüglich des Knies rechts eine 

Chondropathie Grad III fest (Suva-act. II/138). Bereits anlässlich der Untersuchung vom 

29. Dezember 2015 lag trochleär eine Chondropathie vom Grad II bis III und 

retropatellär eine solche vom Grad II vor (Suva-act. II/88). Dies entspricht lediglich einer 

leichten Verschlechterung. Soweit Dr. J.___ die Notwendigkeit einer beidseitigen 

3.4.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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Knietotalprothese in absehbarer Zeit voraussagte, stellt dies, wie in E. 3.3.4 erwähnt, 

keine vorliegend relevante Verschlechterung dar.

Kreisarzt Dr. L.___ hielt am 13. Mai 2019 fest, auch bezüglich der 

bildmorphologisch bekannten medialen Gonarthrose und der Retropatellararthrose 

rechts zeigten sich im Vergleich zur kreisärztlichen Untersuchung vom 13. Juni 2016 

keine wesentlichen Veränderungen (Suva-act. I/46). Am 25. Juni 2019 führte er 

ergänzend aus, am 15. Februar 2016 sei eine Teilmeniskektomie medial rechts, ein 

Knorpeldébridement bei medialer Gonarthrose Grad III sowie einer 

Retropatellararthrose Grad II bis III durchgeführt worden (vgl. Suva-act. II/91). Dr. H.___ 

habe am 13. Juni 2016 klinisch eine belastete Knieflexion bis ca. 90 , 

zufriedenstellende Stabilitätsverhältnisse, in Bezug auf die Sagittalebene rechts eine 

leichte vordere Schublade und eine Flexion/Extension von 120-0-0 festgestellt (Suva-

act. II/100-3 f.). Im Vergleich dazu sei im MRT-Bericht vom 5. Dezember 2018 eine 

mediale Chondropathie Grad III und retropatellär Grad III festgehalten worden (vgl. 

Suva-act. II/138). Zusammenfassend habe sich somit der unfallbedingte 

Gesundheitszustand seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. H.___ nicht 

erheblich verändert (Suva-act. I/49).

3.4.3. 

o

o 

Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht geltend macht (act. G3), standen in den 

neueren medizinischen Berichten die Beschwerden am Knie links im Vordergrund. Der 

Beschwerdeführer klagte gegenüber Dr. K.___ über zunehmende Schmerzen im 

Bereich des linken Kniegelenks. Das rechte Kniegelenk wurde im Bericht vom 5. 

Februar 2019 nicht erwähnt (vgl. Suva-act. I/35). Auch Dr. J.___ berichtete 

insbesondere am 21. Mai 2019 nur über eine Behandlungsbedürftigkeit des linken, 

nicht aber des rechten Kniegelenks (vgl. Suva-act. I/48-12).

3.4.4. 

Insgesamt ist damit keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands im 

Bereich beider Kniegelenke nachgewiesen. Die Berichte der behandelnden Ärzte, 

insbesondere von Dr. J.___, sind nicht geeignet, die überzeugende Beurteilung von Dr. 

L.___ in Zweifel zu ziehen. Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich damit. Im 

Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass - wie Dr. L.___ am 21. März 2019 bemerkte 

(Suva-act. I/37) - selbst wenn eine Zunahme der degenerativen Veränderungen 

anzuerkennen wäre, diese nichts an der Zumutbarkeitsbeurteilung vom 13. Juni 2016 

ändern würde. Kreisarzt Dr. H.___ hatte damals eine überwiegend sitzende Tätigkeit 

ganztags ohne wiederholtes Treppensteigen und ohne Tätigkeiten auf Leitern oder 

Gerüsten für zumutbar erachtet (Suva-act. II/100). Diese Adaptionskriterien 

berücksichtigen die Beeinträchtigungen an den Knien bereits umfassend, so dass sich 

eine weitere Anpassung bzw. Einschränkung nicht rechtfertigt. Die behandelnden Ärzte 

3.5. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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4.

Es besteht somit insgesamt kein medizinisch bedingter Revisionsgrund und es ist 

weiterhin von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer adaptierten Tätigkeit 

auszugehen. Hinsichtlich der Validen- und Invalideneinkommen ist keine 

Sachverhaltsänderung eingetreten, weshalb sich diesbezüglich keine Neufestsetzung 

rechtfertigt. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, aufgrund seines 

fortgeschrittenen Alters sei im Gegensatz zum Vergleichszeitpunkt ein 

Tabellenlohnabzug vorzunehmen (act. G1), ist zu sagen, dass die diesbezügliche 

Rechtsprechung uneinheitlich ist und sich nicht per se ein Abzug rechtfertigt (vgl. 

Philipp Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in Ueli Kieser/Miriam Lendfers [Hrsg.]: 

Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2012, S. 143 ff.; Marco Weiss, Der Abzug vom 

Tabellenlohn gemäss der Lohnstrukturerhebung, in HAVE 2020, S. 263 f.). Zudem hat 

die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad ursprünglich und auch im 

Vergleichszeitpunkt gestützt auf DAP-Zahlen festgelegt (vgl. Suva-act. II/38-14 ff., II/

106, II/108), womit ohnehin kein Tabellenlohnabzug in Betracht fällt. Des Weiteren sind 

gemäss Art. 28 Abs. 4 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

bei einer versicherten Person, die nach einem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber 

nicht mehr aufnimmt oder bei der sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der 

Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt, für die Bestimmung des Invaliditäts­

grades die Erwerbseinkommen massgebend, die eine versicherte Person im mittleren 

Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte. Wie bei der 

ursprünglichen Rentenzusprache durch die Beschwerdegegnerin ist damit weiterhin 

von einem Anspruch auf eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 28 % 

auszugehen (vgl. Suva-act. II/38-2 ff., II/123).

5.  

äusserten sich nicht zum Zumutbarkeitsprofil, stellten dieses mithin auch nicht in 

Frage.

Im Sinne der Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 13. März 2020 nicht zu 

beanstanden und die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

5.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 

2020 gültigen, für das vorliegende Verfahren gemäss Art. 83 ATSG noch anwendbaren 

Fassung).

5.2. 

Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung des Beschwerdeführers. Die Parteientschädigung wird vom 

5.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 3'200.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 

22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75; in der vorliegend 

anwendbaren, seit 1. Januar 2019 gültigen Fassung, siehe Art. 30  HonO) pauschal 

Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. In der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit 

erscheint eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- angemessen. Diese ist 

um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 Anwaltsgesetz [AnwG; sGS 963.70]). Somit 

entschädigt der Staat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers pauschal (vgl. BGE 

125 V 201) mit Fr. 3'200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).

bis

Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

5.4. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 28.04.2021
	Art. 17 Abs. 1 ATSG. Festlegung des Streitgegenstandes. Nichteintreten auf den Antrag bezüglich einer höheren Integritätsentschädigung als bereits zugesprochen. Würdigung medizinscher Berichte. Die Voraussetzungen für eine Rentenrevision sind nicht erfüllt, da überwiegend wahrscheinlich keine relevante Verschlechterung der unfallbedingten Kniebeschwerden eingetreten ist. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. April 2021, UV 2020/23).

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