# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7ad81753-5a3e-52e3-b57a-22577f9391c1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-10-24
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 24.10.2017 5A 829/2017 (5A_829/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-829-2017_2017-10-24.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          5A_829/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Verfügung vom 24. Oktober 2017
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter von Werdt, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Adriano Marti, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Rechtsverzögerung (Verlängerung fürsorgerische Unterbringung). 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in die Beschwerde von A.________ vom 18. Oktober 2017, mit welcher Rechtsverzögerung betreffend Behandlung der am 14. August 2017 beim Obergericht des Kantons Zürich eingereichten Beschwerde gegen die fürsorgerische Unterbringung geltend gemacht wird, sowie in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, 

in das am 18. Oktober 2017 ergangene Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, mit welchem die am 14. August 2017 eingereichte Beschwerde abgewiesen worden ist, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass wegen Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung jederzeit Beschwerde geführt werden kann (Art. 94 BGG), 

dass die vom gleichen Tag datierende Rechtsverzögerungsbeschwerde und verlangte Entscheidung sich offensichtlich gekreuzt haben, 

dass die vor Bundesgericht gegen das Obergericht erhobene Beschwerde wegen Rechtsverzögerung mit der erfolgten Entscheidung gegenstandslos geworden ist, 

dass bei Gegenstandslosigkeit das Verfahren in Anwendung von Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP abzuschreiben und hierfür das präsidierende bzw. instruierende Mitglied zuständig ist (Art. 32 Abs. 2 BGG), 

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge offensichtlicher Prozessarmut gutzuheissen und die Beschwerdeführerin durch den sie vertretenden Rechtsanwalt zu verbeiständen ist (Art. 64 Abs. 2 BGG), welcher aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen ist, 

 

 

    
  verfügt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

 

    
  2. 
 

Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Rechtspflege erteilt. 

 

    
  3. 
 

Rechtsanwalt Adriano Marti wird aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 800.-- entschädigt. 

 

    
  4. 
 

Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 24. Oktober 2017 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    von Werdt 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli