# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** abf7aa4e-79c3-5943-8ccf-94d0c58a1840
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-08
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 08.05.2025 5A 351/2025 (5A_351/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-351-2025_2025-05-08.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_351/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 8. Mai 2025
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Bovey, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Münchwilen, Wilerstrasse 19, 8370 Sirnach. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 10. April 2025 (KES.2025.19). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

A.________ (Beschwerdeführer) leidet an einer paranoiden Schizophrenie und war in der letzten Zeit bereits mehrmals fürsorgerisch in einer Klinik hospitalisiert, aktuell aufgrund eines Entscheides der KESB Münchwilen vom 27. März 2025. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 10. April 2025 ab. Mit Eingabe vom 2. Mai 2025 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2.
  
 

Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des 20-seitigen angefochtenen Entscheides, in welchen der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten behandelt werden, nicht auseinander. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er beschränkt sich auf die Aussage, es hätten jetzt bereits zwei Gerichte falsch entschieden und er sei unschuldig von der Polizei in die psychiatrische Klinik gefahren worden, weil Satan diese mit dem Funktelefon angerufen habe. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan und eine solche ist aufgrund der Akten auch nicht ersichtlich. 

 

    
  3.
  
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4.
  
 

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Münchwilen und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 8. Mai 2025 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Bovey 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli