# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9ded4843-13f8-5886-b062-31ff5b663eb5
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-28
**Language:** de
**Title:** Rückweisung zu weiteren medizinischen Abklärungen.
**Docket/Reference:** IV.2013.00975
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00975.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00975
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Sager
Gerichtsschreiberin Ryf
Urteil
vom
28. März 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Petra
Oehmke
OZB Rechtsanwälte
Bahnhofplatz 9, Postfach 976, 8910 Affoltern am Albis
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1962, hat keinen Beruf erlernt und war ab 1990 als S
chnei
der tätig
. Von 1997 bis 2004 arbeitete er für
die Magazine
Y.___
,
Z.___
(vgl.
Urk.
6/6/1 und
Urk.
6/
12
)
.
Im Oktober 2004 gründete er die
A.___
GmbH
,
fü
r
welche er
vollzeitlich tätig war
.
2006 nahm er einen neuen Partner auf.
Nachdem der Versicherte a
b
2
4.
Oktober 2011 zu 50
%
arbeitsunfähig geschrieben
war, wurde das Arbeitsverhältnis
aus gesundheitlichen Gründen
in gegenseitigem Einver
nehmen
per Ende Dezember 2011
aufgelöst
(
Urk.
6/6/3 unten
,
Urk.
6/7
Ziff.
5.4
,
Urk.
6/18
Ziff.
2.1
-
2
und
Ziff.
2.
7-
9
,
Urk.
6/39/8-10)
.
Am 2
4.
September 2012 (richtig
: 2011, vgl.
Urk.
6/11)
meldete
sich der Ver
sicherte zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an
gemeldet
(
Urk.
6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte
Arztberichte (
Urk.
6/13,
Urk.
6/21),
einen Arbeitgeberbericht
(
Urk.
6/18 und
Urk.
6/23) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto
(IK-Auszug,
Urk.
6/12)
ein und zog
Akten
des Krankentaggeldversicherers
(
Urk.
6/16,
Urk.
6/19)
bei, welcher bis 2
7.
Mai 2012 Leistungen zu Gunsten des Versicher
ten erbracht hatte (vgl.
Urk.
6/29).
1.2
Am
5.
Juni 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass berufliche Einglie
derungsmassnahmen nicht nötig seien, da für angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, und verwies ihn zur Stellenvermittlung an das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (
Urk.
6/30).
Mit Vorbescheid vom 2
7.
Juni 2012 (
Urk.
6/34) stellte die IV-Stelle alsdann die Verneinung eines Rentenanspruchs in Aussicht, wogegen der Versicherte am
6.
Juli
2012
einen
Einwand (
Urk.
6/36)
erhob, welchen er am
4.
September 2012 begründete (
Urk.
6/40).
Die IV-Stelle tätigte daraufhin ergänzende Abklärungen beim Arbeitgeber (vgl.
Urk.
6/44 und
Urk.
6/48) und holte weitere Arztberichte
(
Urk.
6/45-47,
Urk.
6/52)
ein. Mit Verfügung vom 2
6.
September 2
013
(
Urk.
6/58 =
Urk.
2) verneinte sie einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente.
2.
Gegen die Verfügung vom 2
6.
September 2013 (
Urk.
2) erhob der Versicherte am 2
5.
Oktober
2013
Beschwerde
und beantragte,
die Verfügung sei aufzuhe
ben, und das Verfahren zwecks Ergänzung der medizinischen Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Zudem sei im
Rückweisungsentscheid
festzuhalten, dass das massgebliche
Valideneinkommen
2011
Fr.
72‘514.50 betrage (
Urk.
1 S. 2 oben).
Mit Beschwerdeantwort vom
2
7.
November 2013 (
Urk.
5) schloss die IV-Stelle auf
Abweisung
der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2
7.
Januar 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
7).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG
). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicheru
ng (
IVG
)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
1.3
Die massgeblichen rechtlichen Grundlagen
betreffend den Umfang des Renten
an
spruchs (
Art.
28
Abs.
2
IVG) sowie die Bemessung der
Invalidität
bei erwerb
stätigen Versicherten anhand eines Einkommensvergleichs
(
Art.
16 ATSG) sind
im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (
Urk.
2 S. 1). Darauf kann
verwiesen werden.
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) davon aus, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit seit
2
4.
Oktober 2011
erheblich eingeschränkt sei
.
Für eine leidensangepasste
Tätig
keit - mit näher genanntem Belastungsprofil -
bestehe
ab 2
0.
März 2012 eine Arbeitsfähigkeit von durchschnittlich 90
%
. Beim Vergleich des gestützt auf den vom Beschwerdeführer bei der
A.___
GmbH zuletzt erzielten Lohn ermittelten
Valideneinkommens
von
Fr.
50‘400.-- mit dem gestützt auf statistische Tabellenlöhne zu ermittelnden Invalideneinkommen resul
tiere kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (
Urk.
2 S. 2). Das beim Be
schwerdeführer diagnostizierte psychische
Leiden
sei
sodann
vorübergehen
d
er Natur
und
daher
nicht invalidisierend (
Urk.
5 S. 2)
.
2.2
Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) demgegenüber gel
tend, die medizinischen Abklärungen seien ungenügend und die Sache zwecks ergänzender medizinischer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzu
weisen, wobei nebst einer rheumatologischen und psychiatrischen insbesondere auch eine neurologische Abklärung angezeigt sei (S. 5 f.). Sodann
sei
das
Vali
deneinkommen
gestützt auf seinen letzten bei
Y.___
erzielten Lohn festzu
legen
,
da er bereits diese Anstellung aus gesundheitlichen Gründen gekündigt habe.
Das nominallohnbereinigte
Valideneinkommen
belaufe sich
im Jahr 2011
somit auf
Fr.
72‘514.-- (
Urk.
1 S. 6 unten).
2.3
S
trittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage,
ob die vorliegenden medizini
schen Akten zur Beurteilung seines Gesundheitszustands und seiner Arbeits
fähigkeit eine hinreichende
Entscheidgrundlage
bilden.
3.
3.1
In seinem Bericht vom
8.
Januar 2010 (
Urk.
6/21/14-16)
zu
Handen
des damali
gen Hausarztes des Beschwerdeführers
nannte
Dr.
med.
B.___
, Rheuma
tologie FMH, folgende Diagnosen (S. 1):
-
akutes
lumbovertebrales
Syndrom, rezidivierendes
lumbovertebrales
Schmerz
syndrom
bei
Chondrose
L4/5 und muskulärer
Dysbalance
-
bekanntes rezidivierendes
zervikovertebrales
Syndrom
bei massiver
Osteo
chondrose
C4/5 (richtig: C5/6, vgl. S. 2 Mitte)
,
weniger auch C4/5,
Verdacht auf Instabilität C3/4 und Streckhaltung C4
bis C6
, teilweise
kyphotisch
-
Unkovertebralarthrose
vor allem C5/6
Dr.
B.___
berichtete, der Beschwerdeführer
klage
über seit über einem Jahr bestehende Nackenschmerzen und fehlende Kraft in den Armen. Am Morgen des 2
1.
Dezember 2009 sei es zudem zu einer akuten Blockierung lumbal ge
kommen, weswegen
d
er
Beschwerdeführer
seine Arbeit
habe
aufgegeben müs
sen und sich notfallmässig
bei ihm
vorgestellt
habe
(S. 1 unten). Gleichentags sei eine
gluteale
Infiltration erfolgt und der Beschwerdeführer medikamentös versorgt worden. Am
6.
Januar 2010 seien die Lumbalgien deutlich gebessert gewesen, jedoch hätten
Zervikalgien
persistiert. Er habe dem Beschwerdeführer Physiotherapie verordnet. Später sei eine medizinische Trainingstherapie ange
zeigt (S. 2 unten).
3.2
In ihrem Zeugnis vom
2.
November 2011 zu
Handen
des
Krankentag
geld
ver
siche
rers
(
Urk.
6/6/3) nannte die den Beschwerdeführer seit Juni 2011 behan
delnde Hausärztin,
Dr.
med.
pract
.
C.___
,
Praktische Ärztin FMH,
Fach
ärztin
für Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH
, als Diagnose ein chronisches rezidivierendes
pseudoradikuläres
Panvertebral-Schmerzsyndrom bei degenerativem Wirbelsäulenschaden, welches anamnestisch seit 1998 be
stehe, und attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
ab 2
4.
Oktober 2011.
3.3
Am
6.
Februar 2012 berichtete der vormalige Hausarzt des Beschwerdeführers,
Dr.
med.
D.___
, Allgemeine Medizin, den Beschwerdeführer letztmals am 1
5.
März 2011 gesehen zu haben. Er habe
dem Beschwerdeführer
keine Arbeitsunfähigkeit attestiert (
Urk.
6/13/6).
3.4
Auf Veranlassung von
Dr.
C.___
wurden a
m 1
5.
November 2011 im
E.___
eine Magnetresonanztomographie (MRI) der Halswirbelsäule (HWS) sowie ein MRI der Lendenwirbelsäule (LWS) und des
Sakrums
durchgeführt (
Urk.
6/16/4-5).
Am 2
0.
März 2012 wurde zudem eine Sonografie der Schultern und Weichteile der HWS paravertebral durchgeführt (
Urk.
6/21/8).
In ihrem Bericht vom 2
0.
März 2012 (
Urk.
6/21/1-8
) nannte
Dr.
C.___
nebst den bereits von
Dr.
B.___
genannten Diagnosen im
Wesentlichen folgende Diag
nosen (
Ziff.
1.1):
-
chronisches rezidivierendes
pseudoradikuläres
Panvertebralsyndrom
seit 20 Jahren
-
aktuell: rezidivierende starke
pesudoradikuläre
Zervikodorsalg
i
e
beid
seits und Lumbalgie
-
Beckenverwringung
mit
Iliosakralgelenksblockierung
rechts
-
muskuläre
Dysbalance
, Muskelhartspann, Wirbelsäulen-
Funktions
stö
rungen/Blockie
rungen, Wirbelsäulenfehlhaltung
,
Steilstellung der HWS
-
fortgeschrittene mehrsegmentale
Diskopathie
C3 bis C6 mit
Chond
rose
und Spondylose
-
erosive
Osteochondrose
C5/6
-
Bandscheibenprotrusion
mit Kompression Nervenwurzel C5 und C6 links mehr als rechts
-
Spinalkanalenge auch durch
Retrolistesis
C3/4
-
mehrsegmentale LWS-
Diskopathie
L2 bis S1
-
Bandscheibenprolaps L4/5 mit Affektion Nervenwurzel L5 beidseits mit Spinalkanaleinengung
-
Bandscheibenprotrusionen
L3/4, L5/S1 ohne Wurzelkompression
-
chronische rezidivierende Schulterschmerzen beidseits, links mehr als rechts,
bestehend seit ein p
aar Jahren bei Verdacht auf ältere kleine
Par
tialruptur
im
Supraspinatus
links
-
Akromioklavikulargelenksarthrose
beidseits
-
geringe Bursitis
subdeltoidea
links
In seine
r angestammten
Tätigkeit als Schneider attestierte
Dr.
C.___
dem Be
schwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit ab
1.
Januar 2012 (
Ziff.
1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung und ohne längeres Sitz
en erachtete sie im Umfang von acht
Stunden pro Tag als möglich (
Ziff.
1.7). Weiter hinten in ihrem Bericht vermerkte
Dr.
C.___
,
wechselbelas
tende
Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer im Umfang von sechs bis acht Stunden pro Tag zumutbar
bei
einer Leistung von 80 bis 100
%
. Das Heben und Tragen von Gewichten sei unter Berücksichtigung einer
Gewichtslimite
von fünf bis zehn Kilogrammen ebenfalls im Umfang von sechs bis acht Stunden pro Tag zumutbar. Diese Angaben würden seit dem 2
0.
März 2012 gelten (
Urk.
6/21/5).
In ihrem Bericht vom 2
4.
Januar 2012 zu
Handen
des
Krankentaggeldversiche
rers
(
Urk.
6/16/1-3) hatte
Dr.
C.___
angegeben, der Beschwerdeführer könne leichte körperliche Tätigkeiten im Wechsel zwischen Sitzen, Gehen und Stehen ohne Zwangshaltungen, Überkopfarbeiten, häufiges Bücken
,
Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm und ohne Arbeiten in kühlen und feuchten Räumlichkeiten im Umfang von sechs bis acht Stunden pro Tag ausführen
. Ge
fragt nach der Arbeitsleistung gab sie an, diese sei um 10
%
bis 20
%
reduziert
(
Urk.
6/16/3).
3.
5
Mit Zeugnis vom 1
8.
Mai 2012 (
Urk.
6/39/4) bestätigte
F.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, dass der Beschwerdeführer seit Anfang Mai bei
ihm in ambulant-psychiatrischer
Behandlung stehe, an einer mit
telgradigen Depression leide und daher vom 2
0.
Mai bis 3
0.
Juni 2012 aus rein psychiatrischer Sicht zu 100
%
arbeitsun
fähig sei.
Mit einem weiteren Zeugnis vom
6.
Juli 2012 (
Urk.
6/39/5) bescheinigte
F.___
dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom
1.
bis 3
1.
Juli 2012.
3.
6
Die Ärzte der
G.___
untersuchten den Beschwerdeführer auf dessen Selbstzuweisung hin am 2
0.
Juli 2012 und berichteten gleichentags (
Urk.
6/47/4). Als Diagnosen nannten sie ein
Panvertebralsyndrom
, ein primäres degeneratives
Lumbovertebralsyndrom
, primär muskulär betont, eine funktio
nel
le Dysfunktion,
Osteochondrose
C5/6 weniger C4/5 sowie
Chondrose
L4/5 und verordneten dem Beschwerdeführer aktive Physiotherapie und
Muskelthe
ra
pie
.
3.
7
In seiner Stellungnahme vom
4.
Oktober 2012 (
Urk.
6/57/2-3) führte
Dr.
med.
H.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regi
onaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, aus, bei fehlenden kon
kreten Angaben zur tatsächlichen körperlichen Belastung in der bisherigen Tätigkeit als Schneider sei eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50
%
nicht wirklich plausibel während für eine angepasste Tätigkeit eine Ar
beitsfähigkeit von 80
%
bis 100
%
nachvollziehbar erscheine. Letztlich fehle aber auch ein psychiatrischer Arztbericht, welcher einen objektiven psychopa
thologischen Befund enthalte. Der Gesundheitszustand sei nicht abschliessend beurteilbar, es bedürfe weiterer medizinischer Abklärungen, gegebenenfalls auch einer
bidisziplinären
RAD-Untersuchung (Orthopädie, Psychiatrie).
3.
8
Am 1
6.
Oktober 2012 (
Urk.
6/45/5-6) berichtete
Dr.
B.___
, bis Ende 2010 seien weitere Physiotherapien, die Einnahme
nichtsteroidaler
Antirheumatika (NSAR) und lokale Infiltrationen
gluteal
links erforderlich gewesen. Ab dem Jahr 2011
habe er den Beschwerdeführer nicht mehr gesehen, weshalb er keine Angaben zur aktuellen Arbeitsfähigkeit machen könne (
S. 2
unten).
3.
9
Am 2
5.
Okto
ber 2012 berichtete
Dr.
C.___
,
der Verlauf vom 2
0.
März bis 2
6.
Juni 2012 sei weiterhin chronisch progredient gewesen mit wechselnder Ausprägung der Beschwerdesymptomatik
.
Seit 2
6.
Juni 2012 werde der Be
schwerdeführer nicht mehr von ihr betreut (
Urk.
6/47/1 u
nten). Daher könne sie derzeit keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen (
Urk.
6/47/2 oben
).
3.
10
In seinem Bericht vom 2
8.
Januar 2013 (
Urk.
6/52)
nannte
F.___
als Diagnose
eine mittelgradige depressive Störung, ICD-10 F32.1 (
Ziff.
1.1). Er führte aus, zu Beginn der Behandlung hätten auf
symptomatologischer
Ebene ein schweres Stimmungstief, eine rasche Erschöpfbarkeit, Antriebsschwäche, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, Verunsicherung, Ängste, Schlaf
stö
rungen sowie ein chronischer Schmerz vorgelegen (
Ziff.
1.4). Zu Be
ginn der Behandlung habe aufgrund der zu erhebenden Befunde eine volle Ar
beits
unfä
higkeit bestanden. Eine solche habe er vom 2
0.
Mai bis 3
0.
Juni 2012 attestiert. Durch die therapeutischen Interventionen habe der Zustand gebessert werd
en können. Seit dem
1.
Juli 2012
bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Für den weiteren Verlauf sei mit einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit zu rechnen. Eine an
gepasste Tätigkeit habe bisher noch nicht etabliert werden können, sei aber zu empfehlen (
Ziff.
1.6-7)
.
3.
11
In seiner Stellungnahme vom 1
5.
Februar 2013 (
Urk.
6/57/4-5) führte RAD-Arzt
Dr.
H.___
aus,
hinsichtlich der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die bishe
rige Tätigkeit als Schneider lägen Angaben der Hausärztin
Dr.
C.___
sowie des Psychiaters
F.___
vor, welche insgesamt unter Berücksichtigung beson
ders der Angaben des Psychiaters nachvollziehbar seien. Demnach habe vom 2
4.
Oktober bis 3
1.
Dezember 2011 eine 50%ige und vom
1.
Januar bis 3
1.
Juni 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden.
Seit
1.
Juli 2012 sei bis auf w
eiteres von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen.
Für eine angepasste Tätigkeit sei anfänglich von einem identischen Verlauf auszugehen. Gestützt auf die Angaben von
Dr.
C.___
bestehe ab 2
0.
März 2012 aber eine Arbeitsfä
higkeit von 80
%
bis 100
%
unter Beachtung des folgenden Belastungsprofils: körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 10 Kilogramm. Laut Angaben des Psychiaters seien dabei auch grössere Anforderungen an das Konzentrationsvermögen, die Anpassungsfähig
keit und die Belastbarkeit zu vermeiden.
4.
4.1
Ausweislich der medizinischen Akten wurden dem Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Schneider
von seiner Hausärztin
Dr.
C.___
ab 2
4.
Oktober 2011 massgebliche Arbeitsunfähigkeiten attestiert
(vgl. vorstehend E.
3.2
und E. 3.4)
. Für die Zeit davor sind keine
ärztlich bescheinigten
Arbeits
unfähigkeiten
dokumentiert. Insbesondere hatte der den Beschwerdeführer bis März 2011 behandelnde Hausarzt
Dr.
D.___
dem Beschwerdeführer
keine Arbeitsunfähigkeiten
attestiert (vgl. vorstehend E. 3.3).
Damit
ist von der Eröffnung des Wartejahres per
2
4.
Oktober 2011 auszugehen, womit ein allfälliger Ren
t
enanspruch des Beschwerdeführers ab September 2012 entsteh
en würde (vgl. vorstehend E. 1.2
)
.
Zu prüfen ist, ob
ab
diesem Zeitpunkt gestützt auf die derzeitige medizinische Aktenlage e
in Gesundheitsschaden mit einer
sich rentenrelevant auswirkende
n
Arbeitsunfähigkeit
ausgewiesen ist.
4.2
Unbestritten
und ausgewiesen
ist, dass
beim
Beschwerdeführer ein Rückenleiden bei diversen teils fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen, ein Schulter
leiden sowie ein psychisches Leiden besteh
en
, was a
uch von
RAD-Arzt
Dr.
H.___
bestätigt wurde (
vgl.
Urk.
6/57/4 unten).
4.3
A
us somatischer Sicht
attestierte die
Hausärztin
Dr.
C.___
dem Beschwerde
führer i
n der
angestammte
n
Tätigkeit als Schneider
ab 2
4.
Oktober 2011 eine 50%ige und ab Januar 2012 eine
100%ige
Arbeitsunfähigkeit
(
vgl.
vorstehend E.
3.2 und E. 3.4). In ihren Berichten begründete
Dr.
C.___
indes nicht näher, weshalb die zu erhebenden Befunde mit Blick auf das Belastungsprofil der Tätigkeit als Schneider die Attestierung einer andauernden, vollständigen Ar
beitsunfähigkeit rechtfertigen.
In Bezug auf die
aus somatischer Sicht bestehende Arbeitsfähigkeit des Be
schwer
deführers in einer leidensangepassten Tätigkeit e
rweist sich die Einschät
zung
durch
Dr.
C.___
ebenfalls als nicht begründet und überdies a
ls ungenau.
So vermerkte
Dr.
C.___
i
n ihrem Bericht vom 2
0.
März 2012
zunächst, eine
be
hinderungsangepasste
Tätigkeit
sei
dem Beschwerdeführer
im Umfang von acht Stunden pro Tag zumutbar. Divergierend dazu gab sie weiter hinten im
nämli
chen
Bericht die Arbeitszeit in einer angepassten Tätigkeit mit sechs bis acht Stunden pro Tag an
, wobei sie
zudem eine Leistungseinschränkung zwischen null und 20
%
vermerkte
. In ihrem Bericht zu
Handen
des
Krankentaggeldver
sicherers
hatte sie - ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von sechs bis acht Stunden pro
Tag -
demgegenüber
eine Leistungseinschränkung zwischen zehn und 20
%
attestiert
(vgl. vorstehend E. 3.4).
4.4
Aus psychiatrischer Sicht attestierte
F.___
dem Beschwerdeführer vom 2
0.
Mai bis 3
0.
Juni 2012 eine volle und ab
1.
Juli 2012
eine 50%ige Arbeits
unfähigkeit
(vgl. vorstehend E. 3.5 und E. 3.10)
.
Soweit ersichtlich
bezieht
sich diese
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung lediglich auf die ange
stammte Tätigkeit als Schneider
. Eine angepasste Tätigkeit erachtete
F.___
als empfehlens
wert
, e
r machte jedoch keine Angaben zum
zeitlichen
Umfang und zum
Zumut
barkeit
sprofil
.
D
em
Bericht
von
F.___
vom Januar 2013 (vorstehend E.
3.10)
ist sodann auch
kein
aktueller
psychopathologische
r
Befund
zu ent
neh
men
, welcher
die
von ihm gestellte
Diagnose einer mittelgradigen depressi
ven Störung sowie
die ab Juli 2011 attestierte, anhaltende 50%ige Arbeitsun
fähig
keit nachvollziehbar erscheinen lassen würde.
Unklar ist zudem, ob bezie
hungs
weise wie stark invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren wie
beispiels
weise
die Aufgabe des eigenen Schneidereibetriebs sowie die lange Arbeitslosigkeit das psychische Leiden des Beschwerdeführers mitbestimmen
.
Im Übrigen äusserte sich
F.___
auch nicht zur Frage der Zumutbarkeit der willentlichen Überwindung der aus dem Leiden des Beschwerdeführers resultierenden Ein
schränkungen.
4.
5
RAD-Arzt
Dr.
H.___
gelangte in seiner Stellungnahme vom Februar 2013 (vorste
hend E. 3.11) zum Schluss, dass gestützt auf die medizinischen Berichte in der angestammten Tätigkeit seit
1.
Juli 2012 bis auf weiteres von einer 50%igen Ar
beitsunfähigkeit auszugehen sei. D
abei
stützte er sich
auf die
Ei
n
schätzung
des Psychiaters
F.___
(vgl. vorstehend E. 3.10)
, auf welche
aus den dar
gelegten Gründen
(vorstehend E. 4.4)
jedoch nicht abgestellt werden kann. Indem
Dr.
H.___
bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit einzig die aus psychiatrischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit berücksichtigte, verneinte er implizit eine
aus somatischen Gründen bestehende
A
rbeitsunfähigkeit als Schneider, ohne sich indes mit der divergierenden Ein
schätzung durch
Dr.
C.___
, welche in der angestammten Tätigkeit ab Januar 2012 von einer vollen Arbeitsunfähigkeit ausging, auseinander zu setzen.
In einer leidensangepassten Tätigkeit ging
Dr.
H.___
gestützt auf die Angaben von
Dr.
C.___
ab 2
0.
März 2012 von einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
bis 100
%
aus. Diese Schlussfolgerung vermag angesichts der dargelegten Ungenauig
keiten in der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung durch
Dr.
C.___
(vorstehend E. 4.3)
allerdings nicht zu überzeugen.
Zudem geht
Dr.
H.___
damit implizit und ohne nähere Begründung davon aus, dass sich das psychische Leiden des Beschwer
deführers nicht
(mehr)
auf seine Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auswirkt, was sich nach derzeitiger Lage der Akten aber ebenfalls nicht
abschliessend beurteilen lässt.
Zu bemerken ist schliesslich, dass
Dr.
H.___
im Oktober 2012 gestützt auf die damals vorhandenen medizinischen Akten den Gesundheitszustand
des Be
schwer
deführers
als nicht abschliessend beurteilbar bezeichnete und weitere medizinische Abklärungen als angezeigt erachtete
(vgl. vorstehend E. 3.7), w
es
halb
er
die zuständige Sachbearbeiterin
um Einholung eines Befundberichts bei
F.___
und
bei
Dr.
B.___
sowie
eines Verlaufsberichts bei
Dr.
C.___
bat (vgl.
Urk.
6/57/3 Mitte).
Aus d
en
in der Folge erstatteten Berichten
von
Dr.
B.___
und
Dr.
C.___
(vorstehend E. 3.8-9)
ergeben sich jedoch
keine wesentlichen neuen Erkenntni
sse
, da der Beschwerdeführer
ab
Januar 2011 beziehungsweise Juni 2012 nicht mehr
bei
Dr.
B.___
beziehungsweise
Dr.
C.___
in
Behandlung
stand
.
De
r
Bericht
von
F.___
vom Januar 201
3 (vorstehend E. 3.10)
enthält sodann
kein
en
psychopathologische
n
Befund
. Vor diesem Hintergrund
ist nicht nachvollziehbar, weshalb
Dr.
H.___
keine wei
teren Abklärungen in die Wege leitete
,
und seine abschliessende Stellungnahme vom Februar 2013
vermag
nicht zu überzeugen.
4.6
Nach dem Gesagten
ergibt sich, dass sich der Gesundheitszust
and und die Arbeits
fähigkeit des
Beschwerdeführer
s
gestützt auf die
derzeitige medizinische Aktenlage nicht
abschliessend beurteilen lassen. Es ist unklar, inwieweit d
er Beschwerdeführer aufgrund seiner physischen und psychischen Leiden
in
seiner
angestammten
Tätigkeit als Schneider
sowie in einer leidensangepassten Tätig
keit - in invalidenversicherungsrechtlich relevanter Weise - in
seiner
Arbeits
fähigkeit eingeschränkt ist.
Dem
A
ntrag des
Beschwerdeführers
folgend
ist d
ie angefochtene Verfügung vom
2
6.
Dezember 2013
daher aufzuheben und die Sache gemäss
§
26
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) an die
Be
schwerde
gegnerin
zurückzuweisen
, damit diese eine
bidisziplinäre
(orthopädisch-psychi
atrische) Begutachtung
veranlasse,
die
sich
für die Zeit ab September 2012
zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit de
s
Beschwerdeführer
s
sowohl in der angestammten Tätigkeit als
Schneider
- namentlich unter Berücksichtigung des Belastungsprofils gemäss Angaben des Arbeitgebers (vgl.
Urk.
6/48/2) -
als auch in einer leiden
sangepassten Tätigkeit äussert,
wobei
ins Ermessen der Gutachter zu stellen
sein wird
, ob - wie vo
m Beschwerdeführer
beantragt
(vgl.
Urk.
1 S. 6 Mitte)
- zusätzlich eine neurologische Teilbegutachtung angezeigt ist.
5.
5.1
Der Beschwerdeführer beantragte des Weiteren, das
Valideneinkommen
sei
gestützt auf sein letztes bei
Y.___
erzieltes Einkommen auf
Fr.
72‘514.50 (Jahr 2011) festzulegen
.
Er begründete dies damit, dass er seine
langjährige Anstel
lung bei
Y.___
gesundheitsbedingt
gekündigt
und in der Hoffnung, sich im Rahmen einer selbständigen Erwerbsarbeit die Arbeitszeiten besser einteilen und
seinen gesundheitlichen Einschränkungen besser Rechnung tragen zu können
,
im Dezember 2004 die
A.___
GmbH
gegründet habe
(
Urk.
1 S.
3 unten und S.
6 unten).
Als Beweis reichte er sein Kündigungsschrei
ben vom
2
0.
Juli 2004 (
Urk.
6/39/7) ein, in welchem er gesundheitliche Gründe als Kündigungsgrund anführte.
Festzuhalten ist, dass die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Argumente für ein Abstellen auf sein letztes bei
Y.___
erzieltes Einkommen
auf den ersten Blick
nicht
unplausibel
erscheinen. Nachdem sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sowohl in seiner angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit
aber wie dargelegt
als abklärungsbedürftig erweisen und erst nach Vorliegen der Ergebnisse der neuen medizinischen Ab
klärungen abschliessend beurteilt werden kann, ob
überhaupt ein
Einkommens
vergleich
durchzuführen ist,
ist von einer abschliessenden Prüfung der
Frage
der Höhe des
Valideneinkommens
im Rahmen des vorliegenden Verfahrens
abzusehen
.
5.2
Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 2
6.
September 2013 in teilweiser Guthei
ssung der Beschwerde aufzuheben und die Sache zur Ergän
zung der medizinischen Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
6.
6.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie
aufgrund des lediglich geringfügigen Unterliegens des Beschwerdeführers
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Diese ist unter Berücksichtigung
seines gering
fügi
gen Unterliegens betreffend die Festsetzung des
Valideneinkommens
,
der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (
§
34
Abs.
3
GSVGer
) sowie beim massgeblichen Stundenansatz von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf
Fr.
1‘600
.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest
zulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen.
Das Gericht erkennt:
1.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird
die Verfügung vom
2
6.
September 2013
aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Ste
lle, zurückgewiesen
, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Er
wägungen, neu verfüge.
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine
Prozessent
schädigung
von
Fr.
1‘600
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Petra
Oehmke
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannRyf