# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8cad94b0-114c-5191-a9b5-3a73323889cd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-11-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.11.2017 C-5916/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5916-2017_2017-11-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5916/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 .  N o v e m b e r  2 0 1 7   

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Franziska Schneider, Richter David Weiss,    

Gerichtsschreiber Urs Walker. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG, X._______, 

vertreten durch Martin Thomann und Dr. iur. Franz Hoffet, 

Rechtsanwälte, Homburger AG, Hardstrasse 201,  

Postfach 314, 8037 Zürich 

Beschwerdeführerin 

 
 

 

 
gegen 

 
 

SUVA, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,   

vertreten durch SUVA, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 

Postfach 4358, 6002 Luzern,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Marktüberwachung PrSG, Neuverlegung Kosten; Urteil des 

Bundesgerichts 2C_75/2016/2C_76/2016. 

 

 

 

C-5916/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die SUVA (Vorinstanz) mit Verfügung vom 13. März 2014 anordnete, 

der A._______ AG (Beschwerdeführerin) werde das weitere Inverkehrbrin-

gen von Schnellwechseleinrichtungen der Marke B.______ und vergleich-

baren SWE (gemäss Erwägungen 2.7) ab dem 1. Januar 2016 verboten, 

solange diese nicht der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, insbesondere 

nicht den Anforderungen gemäss Erwägungen 2.1-2.5 entsprächen, 

dass die Beschwerdeführerin am 25. April 2014 gegen diese Verfügung 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und deren Aufhebung 

verlangte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil C-2257/2014 vom  

9. Dezember 2015 die Beschwerde vom 25. April 2014 guthiess und die 

angefochtene Verfügung aufhob, 

dass die SUVA am 25. Januar 2016 dagegen beim Bundesgericht Be-

schwerde erhob (Verfahren 2C_75/2016) mit dem Antrag, ihre Verfügung 

vom 13. März 2014 sei in Aufhebung des angefochtenen Urteils zu bestä-

tigen mit der Anpassung, dass der Verfügungspassus „und vergleichbare 

SWE (gemäss Erwägungen 2.7)“ gestrichen werde, 

dass das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und For-

schung (WBF) am 25. Januar 2016 mit dem gleichlautenden Antrag eben-

falls gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-2257/2014 vom 9. 

Dezember 2015 Beschwerde erhob (Verfahren 2C_76/2016),  

dass das Bundesgericht in seinem Urteil vom 10. April 2017 die beiden 

Verfahren vereinigte (Dispositivziffer 1), auf die Beschwerde im Verfahren 

2C_75/2016 nicht eintrat (Dispositivziffer 2), die Beschwerde im Verfahren 

2C_76/2016 guthiess, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. 

Dezember 2015 aufhob (Dispositivziffer 3) und die Sache zur Neuverle-

gung der Kosten und der Parteientschädigung des vorangegangenen Ver-

fahrens an das Bundesverwaltungsgericht zurückwies (Dispositivziffer 6), 

dass demnach über die Festsetzung der Verfahrens- und Parteikosten im 

Verfahren C-2257/2014 neu zu befinden ist, 

dass das Bundesgericht zwar die Beschwerde des WBF vollständig gut-

hiess und das angefochtene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. 

Dezember 2015 aufhob, 

C-5916/2017 

Seite 3 

dass das Bundesgericht indes die Verfügung der SUVA vom 13. März 2014 

nur mit der Anpassung bestätigte, dass der Verfügungspassus „und ver-

gleichbare SWE (gemäss Erwägungen 2.7) gestrichen werde (Dispositiv-

ziffer 3), und den bundesgerichtlichen Erwägungen 3 zu entnehmen ist, 

dass im Verfahren vor dem Bundesgericht das Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts C-2257/2014 von der SUVA und dem WBF in dem Punkt 

ausdrücklich anerkannt wurde, als das Bundesverwaltungsgericht erwog, 

eine Ausdehnung des Verkaufsverbots vom Produkt B._______ auf „ver-

gleichbare SWE“ sei unzulässig, da es dem Gebot der zweifelsfreien Iden-

tifikation nicht genüge, 

dass demnach bezüglich des Verfahrens C-2257/2014 vor dem Bundes-

verwaltungsgericht je von einem hälftigen Obsiegen der Beschwerdeführe-

rin und der SUVA auszugehen ist, 

dass vorliegend die Kosten des Verfahrens in Anwendung des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 3‘000.- festzusetzen 

sind,  

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),  

dass die Beschwerdeführerin angesichts des hälftigen Unterliegens die 

Hälfte der Verfahrenskosten von Fr. 1‘500.- zu tragen hat,  

dass sie am 13. Mai 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.- geleistet 

hatte und ihr nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils der Be-

trag von Fr. 1'500.- auf ein von ihr zu benennendes Konto zurückzuerstat-

ten ist,  

dass der Vorinstanz gemäss Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten 

aufzuerlegen sind,  

dass gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG die Beschwerdeinstanz der ganz oder 

teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine 

Entschädigung für ihr erwachsende Kosten zusprechen kann,  

dass der hälftig obsiegenden Vorinstanz laut Art. 7 Abs. 3 VGKE keine Par-

teientschädigung zusteht,  

dass der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin unter Berücksichti-

gung des gebotenen und aktenkundigen Aufwandes (Mandatierung ab 

C-5916/2017 

Seite 4 

Replik) und des hälftigen Obsiegens (vgl. Art. 7 Abs. 1 und 2 VGKE) eine 

Parteientschädigung von pauschal Fr. 1‘750.- (einschliesslich Auslagen 

und Mehrwertsteuer) zu Lasten der Vorinstanz zuzusprechen ist. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Verfahrenskosten im Verfahren C-2257/2014 werden auf Fr. 3‘000.- 

festgesetzt.  

2.  

Der hälftig unterliegenden Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten 

von Fr. 1‘500.- auferlegt. Vom geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3‘000.- 

werden ihr nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils Fr. 1‘500.- 

auf ein von ihr zu nennendes Konto zurückerstattet. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird eine Parteienschädigung von Fr. 1‘750.- zu 

Lasten der Vorinstanz zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Zahlungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und For-

schung (Einschreiben) 

– das SECO, Ressort Produktesicherheit (Einschreiben; Kopie zur 

Kenntnis) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

C-5916/2017 

Seite 5 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Urs Walker 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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