# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f8e9d62-02fb-542c-8a8c-8006e08e7ffc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.02.2025 C-3391/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3391-2024_2025-02-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3391/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Fiona Schneider. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Russland), 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

B._______,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Rechtsverweigerung, 

Einstellung der PK-Witwenrentenleistungen. 

 

 

 

C-3391/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit schriftlicher Ein-

gabe vom 25. April 2024 an das Bundesverwaltungsgericht gelangt ist und 

mitgeteilt hat, die B._______ (nachfolgend: Vorinstanz) habe die Zahlung 

der Witwenrente acht Monate zuvor ohne Begründung eingestellt (Akten 

des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1), 

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 30. Mai 2024 unter Ver-

weis auf Art. 11b VwVG eingeladen worden ist, bis 28. Juni 2024 ein Zu-

stelldomizil in der Schweiz anzugeben (BVGer-act. 2),  

dass sich die Beschwerdeführerin innert Frist nicht hat vernehmen lassen, 

dass die Beschwerdeführerin mit Instruktionsverfügung vom 17. Juli 2024 

gestützt auf Art. 11b VwVG förmlich aufgefordert worden ist, innert 30 Ta-

gen nach Empfang der besagten Verfügung ein Zustelldomizil in der 

Schweiz zu bezeichnen, andernfalls künftige Anordnungen und Entscheide 

im Beschwerdeverfahren durch Publikation im Bundesblatt eröffnet würden 

(BVGer-act. 3), 

dass diese Verfügung der Beschwerdeführerin über das Schweizerische 

Generalkonsulat in St. Petersburg zugestellt worden ist, das Generalkon-

sulat jedoch gemäss Mitteilung vom 14. Januar 2025 keine Empfangsbe-

stätigung hat erhältlich machen können (BVGer-act. 4, 9), 

dass aufgrund der fehlenden Bezeichnung eines Zustelldomizils in der 

Schweiz der Beschwerdeführerin Anordnungen und Entscheide im vorlie-

genden Verfahren fortan durch Publikation im Bundesblatt zu eröffnen sind 

(Art. 36 Bst. b VwVG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht seine Zuständigkeit von Amtes wegen 

prüft und gemäss Art. 31 VGG zur Beurteilung von Beschwerden gegen 

Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass es sich vorliegend um eine Beschwerde betreffend Leistungen aus 

der beruflichen Vorsorge handelt und das Bundesverwaltungsgericht somit 

in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b VGG sowie Art. 73 Abs. 1 BVG 

(SR 831.40) e contrario zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 

nicht zuständig ist,  

C-3391/2024 

Seite 3 

dass gemäss Art. 8 Abs. 1 VwVG die Behörde, die sich als unzuständig 

erachtet, die Sache ohne Verzug der zuständigen Behörde überweist, 

dass vorliegend gestützt auf Art. 73 Abs. 1 und 3 BVG von der Zuständig-

keit des kantonalen Gerichts am Sitz der Beschwerdegegnerin und damit 

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern auszugehen ist (Art. 87 Bst. c 

des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-

pflege [VRPG; BSG 155.21] bzw. Art. 54 Abs. 1 Bst. a des kantonalen Ge-

setzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und 

der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]),  

dass aufgrund des Dargelegten auf die Beschwerde vom 25. April 2025 im 

einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG) 

und die Sache zur weiteren Behandlung an das Verwaltungsgericht des 

Kantons Bern zu überweisen ist,  

dass ausnahmsweise von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen 

wird (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

  

C-3391/2024 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Eingabe vom 25. April 2024 samt Beilagen (BVGer-act. 1) wird zustän-

digkeitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern zur weiteren 

Bearbeitung überwiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das Verwaltungsgericht des 

Kantons Bern, die Vorinstanz, die Oberaufsichtskommission BVG und das 

BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Fiona Schneider 

 

  

C-3391/2024 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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