# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e218261a-ef9c-5ac8-b647-ce015fbcecba
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-11-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.11.2018 A-5863/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5863-2017_2018-11-07.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Entscheid bestätigt durch BGer mit  

Urteil vom 30.09.2019 (2C_1127/2018) 

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-5863/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  7 .  N o v e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richter Michael Beusch, Richterin Sonja Bossart,    

Gerichtsschreiber Roger Gisclon. 
 

 
 

Parteien 
 Gesellschaft A._______, 

vertreten durch  

Laurent Lattmann, Treuhänder, und 

lic. iur. Stephanie Eichenberger, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Oberzolldirektion (OZD),  

Hauptabteilung Verfahren und Betrieb,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Einfuhrsteuer (Vergütungszinsen). 

 

 

 

A-5863/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die (ausländische) Gesellschaft A._______ (fortan: Steuerpflichtige) ist bei 

der Eidgenössischen Steuerverwaltung (fortan: ESTV) als Mehrwertsteu-

erpflichtige registriert. Sie ist die Einkaufsgesellschaft des internationalen 

B._______-Konzerns. Als solche kauft sie Waren weltweit bei Lieferanten 

ein und verkauft diese an die lokalen B._______-Ländergesellschaften, 

welche alsdann das Sortiment in ihren Verkaufsläden den Endkonsumen-

ten anbieten.  

B.  

Im Rahmen einer Kontrolle der ESTV im Mai 2014 wurde festgestellt, dass 

in den Einfuhrdeklarationen der Steuerpflichtigen die Einstandspreise an-

gegeben worden waren. Diesen Umstand teilte die ESTV der Eidgenössi-

schen Zollverwaltung (fortan: EZV) mit, worauf die Zollkreisdirektion Basel 

unter anderem gegen die Steuerpflichtige eine Untersuchung einleitete. 

C.  

Mit Schreiben vom 2. Oktober 2014 gab die Zollkreisdirektion Basel der 

Steuerpflichtigen bekannt, dass die eingeführten Waren anhand des Markt-

wertes und nicht aufgrund der Einstandspreise hätten deklariert werden 

müssen und dass sie beabsichtige, Einfuhrsteuern im Betrag von 

CHF 100'285'399.40 zuzüglich Verzugszins von CHF 924'854.25 nachzu-

erheben. 

D.  

Hierzu äusserte sich die Steuerpflichtige mit Schreiben vom 16. Oktober 

2014 und beglich mit Valuta vom 21. Oktober 2014 die in Aussicht gestellte 

Abgabedifferenz sowie den diesbezüglichen Verzugszins. Gleichzeitig 

machte die Steuerpflichtige im Rahmen ihrer MWST-Deklaration für das 

dritte Quartal 2014 die bezahlte Einfuhrsteuer als Vorsteuer geltend. Die 

Vergütung des entsprechenden Vorsteuersteuerüberschusses der dritten 

Quartalsabrechnung 2014 erfolgte mit Valuta vom 21. Dezember 2014.  

E.  

Mit Verfügung vom 23. Oktober 2014 hielt die Zollkreisdirektion Basel fest,  

dass für von der Steuerpflichtigen getätigte Wareneinfuhren, welche im 

Zeitraum vom Januar 2009 bis Juni 2014 erfolgt waren, Mehrwertsteuern 

im Betrag von CHF 100'285'399.40 zu Unrecht nicht erhoben worden 

seien. Der Verzugszins belaufe sich auf CHF 924'854.25. Hiergegen erhob 

die Steuerpflichtige Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht und 

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Seite 3 

danach an das Bundesgericht. Letzteres hiess die Beschwerde der Steu-

erpflichtigen gut, hob das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

A-2675/2016 vom 25. Oktober 2016 auf und wies die Sache bezüglich der 

Erstattung des Verzugszinses zurück an die EZV (vgl. Urteil des BGer 

2C_1079/2016 vom 7. März 2017), welche den zu Unrecht erhobenen Ver-

zugszins mit Valuta vom 7. Juni 2017 zurückerstattete. 

F.  

Mit Begehren an die EZV vom 20. Juli 2017 machte die Steuerpflichtige für 

den Zeitraum vom 22. Oktober 2014 bis 21. Dezember 2014 zum Zinssatz 

von 4% Vergütungszinsen auf den seitens der EZV zu Unrecht nacherho-

benen Einfuhrsteuern geltend, i.e. im Betrag von CHF 668‘569.35. Weiter 

machte die Steuerpflichtige für den Zeitraum vom 22. Oktober 2014 bis 

7. Juni 2017 zum Zinssatz von 4% Vergütungszinsen auf den seitens der 

EZV zu Unrecht eingeforderten Verzugszinsen geltend, i.e. im Betrag von 

CHF 97‘315.30. Die Steuerpflichtige forderte demnach von der EZV Ver-

gütungszinsen in Höhe von gesamthaft CHF 765‘884.65 ein.  

G.  

Mit Entscheid vom 14. September 2017 wies die EZV das Begehren der 

Steuerpflichtigen vom 20. Juli 2017 ab. 

H.  

Hiergeben erhebt die Steuerpflichtige (fortan: Beschwerdeführerin) mit 

Schreiben vom 16. Oktober 2017 Beschwerde beim Bundesverwaltungs-

gericht und beantragt: 

„1. Auf der Abgabedifferenz von CHF 100‘285‘399.40 sei ein Vergü-

tungszins von CHF 10‘541‘109.85 geschuldet. 

2. Auf dem Verzugszins von CHF 924‘854.25 sei ein Vergütungszins 

von CHF 97‘212.45 geschuldet. 

3. Eventualiter sei auf der Abgabedifferenz ein Vergütungszins von 

CHF 835‘711.65 und auf dem Verzugszins ein Vergütungszins von 

CHF 97‘212.45 geschuldet.  

4. Verfahrenskosten zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“ 

I.  

Mit Vernehmlassung vom 23. November 2017 stellt die EZV den Antrag, 

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Seite 4 

die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde; unter 

Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.  

J.  

Mit Replik vom 22. Dezember 2017 nimmt die Beschwerdeführerin zur Ver-

nehmlassung der Vorinstanz Stellung und verdeutlicht einzelne Aspekte. 

K.  

Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Akten 

wird – sofern erforderlich – in den folgenden Erwägungen näher eingegan-

gen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen Verfü-

gungen nach Art. 5 VwVG (Art. 31 VGG). Soweit das VGG nichts anderes 

bestimmt, richtet sich das Verfahren nach den Vorschriften des VwVG 

(Art. 37 VGG). 

1.2 Die Beschwerdeführerin ficht einen Entscheid der OZD betreffend die 

Nicht-Gewährung von Vergütungszinsen auf zu Unrecht nachgeforderten 

Einfuhrsteuern und Verzugszinsen an. Das Bundesverwaltungsgericht ist 

zur Beurteilung dieser Beschwerde sachlich und funktionell zuständig 

(Art. 32 VGG e contrario sowie Art. 31 in Verbindung mit Art. 33 Bst. d 

VGG).  

1.3 Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerdeführung berechtigt (Art. 48 

VwVG), hat die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 und 

52 VwVG) und den Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt (Art. 63 Abs. 4 

VwVG). 

1.4  

1.4.1 Gegenstand des Beschwerdeverfahrens kann nur sein, was Gegen-

stand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Gesetzes-

auslegung hätte sein sollen. Gegenstände, über welche die Vorinstanz 

nicht entschieden hat und über die sie nicht zu entscheiden hatte, sind aus 

Gründen der funktionellen Zuständigkeit durch die zweite Instanz nicht zu 

beurteilen (Urteile des BGer 2C_642/2007 vom 3. März 2008 E. 2.2, 

2A.121/2004 vom 16. März 2005 E. 2.1). Der Streitgegenstand wird zudem 

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durch die Parteianträge definiert und braucht mit dem Anfechtungsobjekt 

nicht übereinzustimmen. Anfechtungsobjekt ist die Verfügung, welche Rah-

men und Begrenzung des Streitgegenstandes bildet. Dieser darf sich im 

Laufe des Beschwerdeverfahrens nur verengen, kann aber nicht erweitert 

oder qualitativ verändert werden (BGE 136 II 165 E. 5; Urteil des BGer 

2A.121/2004 vom 16. März 2005 E. 2.1). Was Streitgegenstand ist, be-

stimmt sich nach dem angefochtenen Entscheid und den Parteibegehren 

(BGE 136 II 457 E. 4.2, 133 II 35 E. 2). 

Auf einen Antrag, der über das hinausgeht, was von der Vorinstanz ent-

schieden wurde, oder der mit dem Gegenstand des angefochtenen Ent-

scheids nichts zu tun hat, ist demnach nicht einzutreten (vgl. ANDRÉ MO-

SER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.208). 

1.4.2 Mit Begehren an die OZD vom 20. Juli 2017 machte die Beschwer-

deführerin für den Zeitraum vom 22. Oktober 2014 bis 21. Dezember 2014 

zum Zinssatz von 4% Vergütungszinsen auf den seitens der EZV zu Un-

recht nacherhobenen Einfuhrsteuern geltend, i.e. im Betrag von 

CHF 668‘569.35. Weiter machte die Steuerpflichtige für den Zeitraum vom 

22. Oktober 2014 bis 7. Juni 2017 zum Zinssatz von 4% Vergütungszinsen 

auf den seitens der EZV zu Unrecht eingeforderten Verzugszinsen geltend, 

i.e. im Betrag von CHF 97‘315.30. Mit Entscheid vom 14. September 2017 

wies die OZD das genannte Begehren ab (vgl. Sachverhalt Bst. F und G). 

Im Rahmen ihrer Beschwerde vom 16. Oktober 2017 beantragt die Be-

schwerdeführerin neu, es sei ihr auf der Abgabedifferenz ein Vergütungs-

zins von CHF 10‘541‘109.85 und eventualiter ein Vergütungszins von 

CHF 835‘711.65 auszurichten (Sachverhalt Bst. H). Damit geht sie weit 

über die Rechtsbegehren, die die Vorinstanz beurteilt hat, hinaus. Insoweit 

die Anträge der Beschwerdeführerin über die bei der Vorinstanz gestellten 

hinausgehen, ist demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten (E. 1.4.1). 

Im Übrigen, i.e. soweit Vergütungszinsen in Höhe von CHF 668‘569.35 (auf 

der zu Unrecht eingeforderten Abgabedifferenz) und CHF 97‘315.30 (auf 

den zu Unrecht eingeforderten Verzugszinsen) geltend gemacht werden, 

ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.5 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft den angefochtenen 

Entscheid grundsätzlich in vollem Umfang. Die Beschwerdeführerin kann 

mit der Beschwerde neben der Verletzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a 

VwVG) auch die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

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rechtserheblichen Sachverhaltes (Art. 49 Bst. b VwVG) sowie 

Unangemessenheit rügen (Art. 49 Bst. c VwVG; vgl. MOSER/BEUSCH/ 

KNEUBÜHLER, a.a.O., N. 2.149). 

2.  

2.1 Gemäss Art. 130 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) erhebt der Bund eine 

Mehrwertsteuer. Nach der Belastungskonzeption der Mehrwertsteuer zielt 

diese auf den «nicht unternehmerischen Endverbrauch im Inland» ab (vgl. 

Art. 1 Abs. 1 Satz 2 MWSTG sowie Urteil des BGer 2C_1076/2015 vom 

9. Dezember 2016 E. 2.1). 

Die Erhebungskonzeption der Mehrwertsteuer kommt im System der 

Netto-Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug zum Ausdruck (Art. 1 Abs. 1 

Satz 1 MWSTG). Aus Praktikabilitätsgründen erfolgt der Bezug der Mehr-

wertsteuer auf Stufe der leistungserbringenden Personen, obschon nicht 

diese, sondern die leistungsbeziehenden Personen die Destinatäre der 

Mehrwertsteuer sind (BGE 142 II 488 E. 2.2.2, mit Hinweisen; Urteil des 

BGer 2C_1076/2015 vom 9. Dezember 2016 E. 2.1). 

Die Steuer wird auf den im Inland von steuerpflichtigen Personen gegen 

Entgelt erbrachten Leistungen (Inlandsteuer), auf dem Bezug von Leistun-

gen von Unternehmen mit Sitz im Ausland durch Empfänger und Empfän-

gerinnen im Inland (Bezugsteuer) und auf Einfuhren von Gegenständen 

(Einfuhrsteuer) erhoben (Art. 1 Abs. 2 MWSTG). Die Erhebung erfolgt nach 

den Grundsätzen der Wettbewerbsneutralität, der Entrichtungs- und Erhe-

bungswirtschaftlichkeit sowie der Überwälzbarkeit (Art. 1 Abs. 3 MWSTG). 

2.2  

2.2.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 und 4 MWSTG (in der bis Ende 2017 gelten-

den Fassung) kann die steuerpflichtige Person unter Vorbehalt von Art. 29 

und 33 MWSTG Vorsteuern im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit 

abziehen, sofern sie nachweist, dass sie die Vorsteuern bezahlt hat. 

2.2.2 Ergibt sich aus der Steuerabrechnung ein Überschuss zugunsten der 

steuerpflichtigen Person, so wird dieser ausbezahlt (Art. 88 Abs. 1 

MWSTG). Erfolgt die Auszahlung des Überschusses nach Absatz 1 oder 

die Rückerstattung nach Absatz 3 später als 60 Tage nach Eintreffen der 

Steuerabrechnung beziehungsweise der schriftlichen Geltendmachung 

des Anspruches bei der ESTV, so wird für die Zeit vom 61. Tag bis zur 

Auszahlung oder Rückerstattung ein Vergütungszins ausgerichtet (Art. 88 

Abs. 4 MWSTG).  

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Seite 7 

2.3 Art. 50 MWSTG sieht vor, dass für die Steuer auf der Einfuhr von Ge-

genständen die Zollgesetzgebung gilt, soweit die nachfolgenden Bestim-

mungen nichts anderes anordnen. 

2.4 Für zu viel erhobene oder nicht geschuldete Steuern besteht ein An-

spruch auf Rückerstattung (Art. 59 Abs. 1 MWSTG). Nicht zurückerstattet 

werden zu viel erhobene, nicht geschuldete sowie wegen nachträglicher 

Veranlagung der Gegenstände nach den Artikeln 34 und 51 Absatz 3 des 

Zollgesetzes vom 18. März 2005 (ZG, SR 631.0) oder wegen deren Wie-

derausfuhr nach den Artikeln 49 Absatz 4, 51 Absatz 3, 58 Absatz 3 und 59 

Absatz 4 ZG nicht mehr geschuldete Steuern, wenn der Importeur oder die 

Importeurin im Inland als steuerpflichtige Person eingetragen ist und die 

der EZV zu entrichtende oder entrichtete Steuer als Vorsteuer nach Arti-

kel 28 abziehen kann (Art. 59 Abs. 2 MWSTG). 

2.5  

2.5.1 Es entspricht einem allgemeinen Rechtsgrundsatz, dass öffentliche 

Geldforderungen – sowohl der Gemeinwesen wie der Privaten – mit Beginn 

des Verzuges grundsätzlich zu verzinsen sind (vgl. ULRICH HÄFELIN et al., 

Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, N 156 ff.).  

Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist ein Vergütungszins, d.h. ein 

Zins, der auf zu viel bezahlten und deshalb zurückzuerstattenden Beträgen 

zu entrichten ist, grundsätzlich nur geschuldet, wenn dies gesetzlich vor-

gesehen ist (Urteil 2C_411/2008 vom 28. Oktober 2008 E. 3.2 mit Hinwei-

sen), wie dies vor allem im Steuerrecht häufig der Fall ist. Das Bundesge-

richt hat mangels gesetzlicher Regelung Vergütungszinsansprüche oftmals 

verneint (Urteil 2C_411/2008 vom 28. Oktober 2008 E. 3.4/3.5). Ausnahms-

weise hat es allerdings auch aus Sinn und Zweck einer gesetzlichen Re-

gelung durch Analogieschluss oder aus allgemeinen Prinzipien abgeleitet, 

dass ein Vergütungszins zu bezahlen sei, namentlich für die Rückerstat-

tung von zu viel bezahlten Steuern, wenn im umgekehrten Verhältnis der 

Steuerpflichtige bei nicht rechtzeitiger Zahlung der Steuerforderung eben-

falls einen Zins schuldet (Urteil 2C_411/2008 vom 28. Oktober 2008 

E. 3.3). 

Das Bundesgericht hat in BGE 108 Ib 12 E. 3 ohne nähere Begründung in 

analoger Anwendung von Art. 1 Abs. 1 der früheren Verordnung vom 

30. Oktober 1978 über die Verzinsung ausstehender Stempelabgaben (AS 

1978 1800) einen Vergütungszins auf der Rückerstattung einer zu Unrecht 

erhobenen Stempelsteuer zugesprochen. Nach Darstellung in BGE 143 II 

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Seite 8 

37 E. 5.3 hat das Bundesgericht aber in der Folge die Ausrichtung eines 

solchen Vergütungszinses auf Fälle eingeschränkt, bei welchen der Abga-

bepflichtige zur Vermeidung einer gesetzlichen Verzugszinspflicht gezwun-

gen ist, eine ihm gegenüber verfügte Abgabe vorläufig unter Vorbehalt zu 

bezahlen, und er die Abgabepflicht gleichzeitig mit Rechtsmitteln bestreitet 

(vgl. auch Urteil des BVGer A-3735/2017 vom 12. Juni 2018 E. 2.3.3). Un-

ter diesen Voraussetzungen wird praxisgemäss auch auf der Rückerstat-

tung einer zu Unrecht zurückverlangten Verrechnungssteuer ein Vergü-

tungszins zugesprochen (vgl. zum Ganzen BGE 143 II 37 E. 5.3; Urteil des 

BGer  2C_896/2008 vom 30. Oktober 2008 E. 5).  

2.5.2 Gemäss Art. 61 Abs. 1 MWSTG sieht das Einfuhrsteuerrecht in den 

folgenden Fällen die Ausrichtung eines Vergütungszinses vor: 

a. bei Rückerstattung einer zu viel erhobenen oder nicht geschuldeten 

Steuer nach Artikel 59: ab dem 61. Tag nach Eintreffen der schriftlichen 

Geltendmachung des Anspruchs bei der EZV; 

b. bei Rückerstattung der Steuer wegen Wiederausfuhr nach Artikel 60: 

ab dem 61. Tag nach Eintreffen des Antrages bei der EZV; 

c. bei Verfahren mit bedingter Zahlungspflicht (Art. 49, 51, 58 und 59 ZG): 

ab dem 61. Tag nach ordnungsgemässem Abschluss des Verfahrens. 

Da Art. 59 Abs. 2 MWSTG die Rückerstattung von Einfuhrsteuern aus-

schliesst, wenn der Importeur oder die Importeurin im Inland als steuer-

pflichtige Person eingetragen ist und die der EZV zu entrichtende oder ent-

richtete Steuer als Vorsteuer nach Artikel 28 abziehen kann (vgl. E. 2.4), 

muss in diesem Fall auch der Anspruch auf Ausrichtung des akzessori-

schen Vergütungszinses nach Art. 61 MWSTG ausgeschlossen sein. Eine 

Verzinsung durch die EZV gestützt auf Art. 61 Abs. 1 Bst. a MWSTG kommt 

demnach nur in den Fällen vor, in denen nach Art. 59 MWSTG ein An-

spruch auf Rückerstattung der zu viel erhobenen oder nicht geschuldeten 

Steuer entstanden ist (REGINE SCHLUCKEBIER, in: Zweifel/Beusch/Glau-

ser/Robinson [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bun-

desgesetz über die Mehrwertsteuer, 2015, Art. 61 N. 6). 

2.5.3 Das Gegenstück zur Vergütungszinspflicht bildet Art. 57 Abs. 1 

MWSTG, wonach ein Verzugszins geschuldet ist, wenn die 

Einfuhrsteuerschuld nicht fristgerecht bezahlt wird.  

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Seite 9 

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall ist der zu beurteilende Sachverhalt – soweit 

wesentlich – unbestritten. In rechtlicher Hinsicht ist streitig und zu prüfen, 

ob die Vorinstanz der Beschwerdeführerin Vergütungszinsen im Betrag 

von CHF 668‘569.35 auf den seitens der EZV zu Unrecht nacherhobenen 

Einfuhrsteuern sowie Vergütungszinsen im Betrag von CHF 97‘315.30 auf 

den seitens der EZV zu Unrecht eingeforderten Verzugszinsen schuldet 

(vgl. Sachverhalt Bst. F ff.). 

3.2 Die Beschwerdeführerin bringt zur Begründung ihres Antrages, es 

seien ihr Vergütungszinsen auf den seitens der EZV zu Unrecht nacherho-

benen Einfuhrsteuern zu entrichten, im Wesentlichen vor, dass die Vo-

rinstanz nach Erlass des Urteils des BGer 2C_1079/2016 vom 7. März 

2017 von sich aus auf die Beschwerdeführerin zugekommen und die Rück-

erstattung der Abgabedifferenz in Aussicht gestellt habe. Die Vorinstanz 

hätte wohl kaum eine Rückerstattung der zu Unrecht erhobenen Einfuhr-

steuer veranlassen wollen, wenn sie dazu nicht verpflichtet gewesen wäre 

bzw. eine Verrechnung mit dem Vorsteueranspruch zulässig gewesen 

wäre. Die Erhebung durch die EZV und der Vorsteueranspruch bei der 

ESTV seien „zwei unterschiedliche Paar Schuhe“, i.e. das eine habe mit 

dem anderen nichts zu tun. Die Rückerstattung seitens der EZV sei ge-

mäss Art. 61 Abs. 1 Bst. a MWSTG zu verzinsen. 

Betreffend den Antrag, es seien ihr auch auf den von der Vorinstanz zu 

Unrecht eingeforderten Verzugszinsen Vergütungszinsen auszurichten, 

bringt die Beschwerdeführerin sodann im Wesentlichen vor, das MWSTG 

kenne im Gegensatz zum Bundesgesetz vom 13. Oktober 1965 über die 

Verrechnungssteuer (VStG, SR 642.21) keine Bestimmung, wonach die 

Rückerstattung bereits bezahlter Verzugszinsen ohne Vergütungszins er-

folge (mit Verweis auf Art. 70c Abs. 2 VStG). Dies lasse den Schluss zu, 

dass es einer gesetzlichen Bestimmung bedürfe, um Vergütungszinsen 

auszuschliessen. Mangels anderslautender gesetzlicher Grundlage sei 

deshalb der zu Unrecht erhobene Verzugszins von der EZV zu verzinsen. 

3.3 Die Vorinstanz begründet ihren Standpunkt u.a. damit, dass es sich bei 

der Zahlung der Beschwerdeführerin mit Valuta vom 21. Oktober 2014 (i.e. 

die in Aussicht gestellte Abgabedifferenz sowie der diesbezügliche Ver-

zugszins [vgl. Sachverhalt Bst. D]) um eine freiwillig geleistete Barhinter-

lage handle, um den Zinsenlauf zu stoppen (mit Verweis auf Art. 72 Abs. 2 

ZG). Die Beschwerdeführerin habe den entsprechenden Betrag bezahlt, 

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Seite 10 

bevor die zuständige Zollkreisdirektion sie in diesem Umfang als leistungs-

pflichtig erklärt habe. Der Betrag sei damit seitens der EZV nicht tatsächlich 

eingefordert, sondern von der Beschwerdeführerin freiwillig geleistet wor-

den, womit dieser nicht zu verzinsen sei. Doch selbst wenn der Betrag als 

Hinterlage eingefordert worden wäre, wäre dieser gemäss Art. 188 Abs. 3 

Bst. d der Zollverordnung vom 1. November 2006 (ZV, SR 631.01) nicht zu 

verzinsen gewesen. 

3.4  

3.4.1 Vorab ist festzuhalten, dass – entgegen des Standpunkts der 

Vorinstanz – nicht ersichtlich ist, inwiefern die Zahlung der 

Beschwerdeführerin vom 21. Oktober 2014 freiwillig erfolgt sein soll. 

Spätestens mit der Verfügung vom 23. Oktober 2014, mit welcher die 

Zollkreisdirektion Basel an ihrer Einfuhrsteuernachforderung zuzüglich 

Verzugszins festhielt (Sachverhalt Bst. E), kann von Freiwilligkeit keine 

Rede mehr sein. Zudem sind die von der Vorinstanz angeführten 

Bestimmungen aus dem ZG und der ZV für die Frage, ob in casu 

Vergütungszinsen zu leisten sind, von Vornherein schon deshalb nicht 

anwendbar, weil das MWSTG unter dem Titel Einfuhrsteuer selbst 

entsprechende Bestimmungen vorsieht (vgl. E. 2.3 e contrario; vgl. auch 

Botschaft vom 25. Juni 2008 zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer, BBl 

2008 6885 ff., 6991). 

3.4.2 Nach den klaren gesetzlichen Vorgaben von Art. 59 Abs. 2 MWSTG 

besteht kein Anspruch auf Rückerstattung zu viel erhobener oder nicht ge-

schuldeter Steuern durch die EZV, wenn der Importeur oder die Importeurin 

im Inland als steuerpflichtige Person eingetragen ist und die der EZV zu 

entrichtende oder entrichtete Steuer als Vorsteuer nach Artikel 28 abziehen 

kann (E. 2.4). Die steuerpflichtige und vollumfänglich vorsteuerabzugsbe-

rechtigte Beschwerdeführerin hatte demnach keinen Anspruch auf Rücker-

stattung der von ihr bezahlten Einfuhrsteuern durch die EZV, da sie diese 

bereits im Rahmen ihres Vorsteuerabzugsrechts vollumfänglich geltend 

machen konnte (vgl. dazu auch Sachverhalt Bst. D). Daran ändert auch 

nichts, dass das Verhalten der Vorinstanz nach Erlass des Urteils des BGer 

2C_1079/2016 vom 7. März 2017 bei der Beschwerdeführerin offenbar den 

Anschein erweckte, sie habe Anspruch auf Rückerstattung durch die EZV 

(E. 3.2). Wenn – wie im vorliegenden Fall – kein Anspruch auf Rückerstat-

tung zu viel erhobener oder nicht geschuldeter Steuern durch die EZV be-

steht, ist schon deshalb auch kein Vergütungszins im Sinne von Art. 61 

Abs. 1 Bst. a MWSTG auszurichten (E. 2.5.2).  

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Seite 11 

Im vorliegenden Fall hatte die Beschwerdeführerin die von der EZV zu Un-

recht eingeforderte Einfuhrsteuer am 21. Oktober 2014 bezahlt und im 

Rahmen ihrer MWST-Deklaration für das dritte Quartal 2014 als Vorsteuer 

geltend gemacht. Die Vergütung des entsprechenden Vorsteuersteuer-

überschusses seitens der ESTV erfolgte mit Valuta vom 21. Dezember 

2014 (vgl. Sachverhalt Bst. D und E). Ein allfälliger Vergütungszins (für den 

Vorsteuerüberhang) gründete demnach auf Art. 88 Abs. 4 MWSTG und 

wäre von der ESTV auszurichten, wobei die 60-Tages-Frist zwischen der 

schriftlichen Geltendmachung des Anspruches bei der ESTV und der Aus-

zahlung des Vorsteuerüberhangs seitens der ESTV – soweit ersichtlich – 

eingehalten wurde, weshalb (auch auf Grundlage von Art. 88 Abs. 4 

MWSTG) kein Vergütungszins auszurichten wäre (vgl. E. 2.2.2). Diese 

Frage (betreffend allfälliger Vergütungszinsen auf dem Vorsteuerüber-

hang) ist jedoch nicht Gegenstand dieses Verfahrens und wäre ohnehin in 

der Zuständigkeit der ESTV, und nicht in derjenigen der Vorinstanz. 

3.4.3 Weiter beantragt die Beschwerdeführerin, ihr seien auf den seitens 

der Vorinstanz zu Unrecht eingeforderten Verzugszinsen Vergütungszin-

sen auszurichten (vgl. Sachverhalt Bst. H). 

Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist ein Vergütungszins grund-

sätzlich nur geschuldet, wenn dies gesetzlich vorgesehen ist. Nur aus-

nahmsweise hat das Bundesgericht auch aus Sinn und Zweck einer ge-

setzlichen Regelung durch Analogieschluss oder aus allgemeinen Prinzi-

pien abgeleitet, dass ein Vergütungszins zu bezahlen sei. Dies ist nament-

lich der Fall, wenn im umgekehrten Verhältnis der Steuerpflichtige bei nicht 

rechtzeitiger Zahlung ebenfalls einen Zins schulden würde bzw. wenn der 

Abgabepflichtige zur Vermeidung einer gesetzlichen Verzugszinspflicht ge-

zwungen ist, eine ihm gegenüber verfügte Abgabe vorläufig unter Vorbe-

halt zu bezahlen, und er die Abgabepflicht gleichzeitig mit Rechtsmitteln 

bestreitet (E. 2.5.1).  

Im MWSTG sind diejenigen Fälle, in denen im Zusammenhang mit der Ein-

fuhrsteuer Vergütungszinsen auszurichten sind, abschliessend geregelt 

(vgl. E. 2.5.2). Vergütungszinsen auf bezahlte Verzugszinsen, die seitens 

der EZV an die Abgabepflichtigen zurückzuerstatten sind, sind darin nicht 

vorgesehen. Von Gesetzes wegen ist der von der Beschwerdeführerin an-

begehrte Vergütungszins demnach nicht geschuldet. Aber auch aus der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Beschwerdeführerin nichts 

zu ihren Gunsten ableiten. Um einen Vergütungszins auf Verzugszinsen 

A-5863/2017 

Seite 12 

per Analogieschluss zu rechtfertigen, müssten nach der besagten Recht-

sprechung im MWSTG Verzugszinsen auf bereits aufgelaufene – aber 

noch nicht bezahlte – Verzugszinsen vorgesehen sein, womit der Abgabe-

pflichtige zur Vermeidung von Zinseszinsen gezwungen wäre, nicht nur 

ausstehende Abgaben, sondern auch (bisher) aufgelaufene Verzugszinsen 

zu bezahlen. Verzugszinsen auf bereits aufgelaufene, jedoch noch nicht 

bezahlte Verzugszinsen sind im MWSTG jedoch nicht vorgesehen 

(E. 2.5.3). Dementsprechend können per Analogieschluss auch keine Ver-

gütungszinsen auf bereits aufgelaufene (und zu Unrecht bezahlte) Ver-

zugszinsen hergeleitet werden. 

Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin sodann mit 

ihrem Verweis auf Art. 70c Abs. 2 VStG, worin ausdrücklich vorgesehen ist, 

dass die Rückerstattung bereits bezahlter Verzugszinsen ohne Vergü-

tungszins erfolgt und – nach Ansicht der Beschwerdeführerin – den 

Schluss zulasse, dass es einer gesetzlichen Bestimmung bedürfe, um Ver-

gütungszinsen auszuschliessen (E. 3.2). Denn, wie aus der bundesgericht-

lichen Rechtsprechung hervorgeht (E. 2.5.1), sind – entgegen der Auffas-

sung der Beschwerdeführerin – Vergütungszinsen grundsätzlich nur ge-

schuldet, wenn dies gesetzlich vorgesehen ist. Dies bedeutet im Umkehr-

schluss, dass es keiner Bestimmung bedarf, wonach für einen bestimmten 

Fall keine Vergütungszinsen geschuldet sind. Vor diesem Hintergrund ist 

Art. 70c Abs. 2 VStG als rein deklaratorisch zu verstehen. 

4.  

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die OZD das Begehren der 

Beschwerdeführerin um Ausrichtung von Vergütungszinsen zurecht abge-

wiesen hat, weshalb sich der vorinstanzliche Entscheid als rechtmässig er-

weist und die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist. 

5.  

Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten, die auf CHF 25‘000.- festzu-

setzen sind, der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 

Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 des Reglements vom 21. Feb-

ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvorschuss in 

derselben Höhe ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e 

contrario). 

 

A-5863/2017 

Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten im Betrag von CHF 25‘000.- werden der Beschwer-

deführerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in derselben Höhe 

wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Roger Gisclon 

 

  

A-5863/2017 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-

schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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