# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1210109b-72ff-5146-a8db-99b162ccd0f2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 07.08.2020 PS200128
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS200128_2020-08-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs  
 
 

Geschäfts-Nr.: PS200128-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. I. Vourtsis-Müller 

Urteil vom 7. August 2020 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

1.  B._____,  
2. C._____ SA,  
Beschwerdegegnerinnen, 

 
betreffend 

Strafanzeige / Verlustschein Nr. 1 vom 27. April 2020 
 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 27. Mai 2020 (CB200079) 
 

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Erwägungen: 
 

1. Mit Eingabe vom 20. Mai 2020 (Datum Poststempel) erstattete der Be-

schwerdeführer beim Bezirksgericht Zürich Strafanzeige gegen das Betrei-

bungsamt Zürich 1, B._____, wegen "Verleumdung / Rufschädigung und 

einseitige Verfügungsmassnahmen während eines laufenden Verfahrens". 

Er warf der Stellvertreterin des Betreibungsbeamten von Zürich 1 vor, sie 

habe durch die "unrechtmässige Ausstellung" des Verlustscheins Nr. 1 vom 

27. April 2020 "während eines hängigen Verfahrens … der aktuellen Ge-

setzgebung nicht entsprochen". Zudem habe sie sich "ungesetzlich und 

strafrechtlich" über ihn geäussert, indem sie ihn im Verlustschein als renitent 

bezeichnet habe. Andere Bezeichnungen seien weder nachvollzieh- noch 

belegbar. Zudem habe sie unrechtsmässig Erkundigungen bzw. Auskünfte 

(bei der Bank) eingeholt und dort "schädigende und missbräuchliche Ver-

leumdungen abgegeben", welche zu erheblichem, finanziellem Schaden im 

geschäftlichen Umfeld geführt habe. Daraus habe die einseitige Kündigung 

der Bank- und Kundenbeziehungen resultiert. Er beantrage die "Aussetzung 

des Verlustscheins" infolge Rechtsmissbrauchs, bis über das laufende Ver-

fahren entschieden sei. Die Anzeige bezüglich unwahrer und (ehr-)ver-

letzender Äusserungen sei zu ahnden unter Berücksichtigung von Schaden-

ersatzansprüchen der klagenden Partei (act. 1). Mit Zirkulationsbeschluss 

vom 27. Mai 2020 trat das Bezirksgericht Zürich, 1. Abteilung, als untere 

kantonale Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter auf die Beschwerde 

nicht ein und wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegen-

standslos geworden ab (act. 7 Dispositiv Ziffern 1 und 4). Dieser Entscheid 

wurde dem Beschwerdeführer am 4. Juni 2020 zugestellt (act. 11). Dagegen 

erhob er innert Frist Beschwerde und beantragte sinngemäss, der vorin-

stanzliche Entscheid sei aufzuheben (zu sistieren) und neu zu beurteilen. 

Die Strafanzeige / Rückweisung des Verlustscheines und "ff" seien weiter zu 

bearbeiten. Die angezeigten Verfehlungen der Angestellten des Betrei-

bungsamtes seien auf deren Rechtmässigkeit zu prüfen. Es sei ihm für die 

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lange "Zeitdauer" eine Entschädigung zuzusprechen. Ferner verlangte er 

unentgeltliche Rechtspflege (act. 8 S. 3).  

2. Das Verfahren der Aufsichtsbeschwerde in Schuldbetreibungs- und Kon-

kurssachen richtet sich nach den Bestimmungen von Art. 20a Abs. 2 

SchKG. Soweit Art. 20a Abs. 2 SchKG jedoch keine Bestimmungen enthält, 

regeln die Kantone das Verfahren (Art. 20a Abs. 3 SchKG; BSK SchKG I-

COMETTA/MÖCKLI, 2. Auflage, Art. 20a N 38). Im Kanton Zürich richtet es sich 

gemäss Art. 18 EG SchKG i.V.m. § 83 f. GOG nach den Bestimmungen der 

ZPO über das Beschwerdeverfahren. 

3. Da die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, wurde auf die Einholung 

einer Beschwerdeantwort verzichtet (Art. 322 ZPO). Das Verfahren erweist 

sich als spruchreif (Art. 236 ZPO).  

4. Mit der Beschwerde können (a) die unrichtige Rechtsanwendung und (b) die 

offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht 

werden (Art. 320 ZPO). Es sind konkrete Beschwerdeanträge zu stellen und 

zu begründen. Es entspricht der Praxis bzw. dem Gesetz, dass ein Be-

schwerdeführer auch in Verfahren, in welchen das Gericht den Sachverhalt 

von Amtes wegen festzustellen hat (Untersuchungsmaxime), sich mit der 

Begründung des angefochtenen Entscheides auseinanderzusetzen und im 

Einzelnen darzulegen hat, aus welchen Gründen der angefochtene Ent-

scheid falsch ist. Wird diesen Anforderungen nicht Genüge getan, so wird 

auf das Rechtsmittel wegen fehlender Begründung nicht eingetreten (vgl. 

etwa OGer ZH, NQ110031 vom 9. August 2011 E. 2 m.w.H.; OGer ZH, 

PS110216 vom 2. Dezember 2011; BGE 137 III 617, 618 ff., BGer Urteil 

5A_979/2014 vom 12. Februar 2015, Erw. 2.1). Allerdings wird bei Laien zur 

Erfüllung des Erfordernisses, einen Antrag zu stellen und zu begründen, 

sehr wenig verlangt. Als Antrag genügt eine Formulierung, aus der sich mit 

gutem Willen herauslesen lässt, wie das Obergericht entscheiden soll. Als 

Begründung reicht es aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum Ausdruck 

kommt, weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der be-

schwerdeführenden Partei unrichtig sein soll. Neue Anträge, neue Tatsa-

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chen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen 

(Art. 326 ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen betreibungsrechtlichen 

Beschwerdeverfahren (vgl. OGer ZH PS110019 vom 21. Februar 2011, 

Erw. 3.4). 

5.  Die Vorinstanz führte u.a. aus, auf die Strafanzeige gegen B._____ sei 

mangels sachlicher Zuständigkeit nicht einzutreten. Die Strafanzeige sei bei 

den zuständigen Strafverfolgungsbehörden einzureichen (Art. 301 Abs. 1 

StPO). Mangels eines Anfangsverdachts bestehe kein Anlass, die Strafan-

zeige wegen Verleumdung von Amtes wegen an die zuständigen Strafunter-

suchungsbehörde weiterzuleiten (Art. 302 Abs. 2 StPO i.V.m. § 167 Abs. 1 

GOG; …). Soweit sich die Beschwerde gegen den Verlustschein Nr. 1 vom 

27. April 2020 in der Betreibung Nr. 2 richte (…), sei darauf mangels einer 

hinreichenden Begründung nicht einzutreten (…) (act. 7 Erw. 3-4). Lediglich 

der Vollständigkeit halber sei darauf hinzuweisen, dass das Beschwerdever-

fahren CB190137-L entgegen der pauschalen Behauptung des Beschwerde-

führers (…) im massgeblichen Zeitpunkt der Ausstellung des Verlustscheins 

am 27. April 2020 (act. 2/2) rechtskräftig abgeschlossen gewesen sei. Da 

der damalige und heutige Beschwerdeführer mit der Zustellung des Ge-

richtsentscheides habe rechnen müssen, gelte der Gerichtsentscheid vom 

25. März 2020 mit unbenütztem Ablauf der siebentägigen Abholfrist per 3. 

April 2020 als zugestellt (Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO; act. 

3/20/3). Nachdem die damalige Beschwerde gegen die Pfändung Nr. 2 

rechtskräftig abgewiesen worden sei (act. 3/19), habe das Betreibungsamt 

Zürich 1 die Pfändung Nr. 3 weiterführen dürfen und müssen, was schliess-

lich zur Ausstellung des Verlustscheins Nr. 1 nach Art. 115 SchKG geführt 

habe (act. 2/2). Die Eingabe gebe in diesem Sinne auch keinen Anlass, von 

Amtes wegen einzuschreiten (Art. 22 SchKG) (act. 7 Erw. 5).  

6. a) Der Beschwerdeführer setzte sich mit diesen Erwägungen weitgehend 

nicht auseinander und kam seiner Begründungspflicht nicht nach. Er hält da-

ran fest, dass die Betreibung haltlos sei, da er nicht unter das Versiche-

rungsobligatorium in der Krankenpflegeversicherung falle. Er sei von der 

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Krankenversicherungspflicht befreit. Er selbst habe keinen Vertrag mit der 

Gläubigerin abgeschlossen, das hätten Beamte des Kreisbüros 1 gemacht 

(act. 8 sinngemäss).  

 Damit bestreitet er erneut die dem Verlustschein zugrundeliegende Betrei-

bungsforderung (Betreibung Nr. 2) der C._____ SA (vgl. act. 2/2). Dies kann 

er heute nicht mehr geltend machen. Zudem hatte der Beschwerdeführer in 

der hier relevanten Betreibung Nr. 2 rechtzeitig, am 13. Juni 2018, Rechts-

vorschlag erhoben. Dies wurde im Zirkulationsbeschluss vom 28. November 

2018 des Bezirksgerichtes Zürich, 1. Abteilung, als untere kantonale Auf-

sichtsbehörde über Betreibungsämter im Verfahren CB180094-L festgestellt, 

und es wurden die Pfändungsankündigungen in den Betreibungen Nr. 4 und 

2 vom 4. Mai 2018 als nichtig erklärt (act. 3/12A/23). Die C._____ AG hob 

den Rechtsvorschlag mit Verfügung vom 8. März 2019 auf (act. 3/5/1 S. 3). 

Da der Beschwerdeführer dagegen keine Einsprache erhoben hatte, er-

wuchs die Verfügung am 9. April 2019 in Rechtskraft (act. 3/5/1 S. 5). Die 

Gläubigerin stellte am 18. April 2019 das Fortsetzungsbegehren (act. 3/5/1 

S. 1). Das Betreibungsamt musste - entgegen den Ausführungen des Be-

schwerdeführers - keine Abklärungen beim Kreisbüro I bezüglich des Ab-

schlusses der Grundversicherung tätigen. Die Rechtmässigkeit der Fortset-

zung der Betreibung wurde im Übrigen im Zirkulationsbeschluss vom 25. 

März 2020 des Bezirksgerichtes Zürich, 1. Abteilung, als untere kantonale 

Aufsichtsbehörde über Betreibungsämter im Verfahren CB190137-L abge-

handelt (vgl. dazu act. 3/19 Erw. 4.1). Dieser Entscheid wurde rechtskräftig. 

Diesbezüglich kann auf die vorinstanzlichen Erwägung verwiesen werden 

(act. 7 Erw. 5). Nachdem der Rechtsvorschlag mit Verfügung vom 8. März 

2019 durch die Gläubigerin beseitigt worden war, musste der Beschwerde-

führer - entgegen seinen Ausführungen - damit rechnen, dass diese das 

Fortsetzungsbegehren stellen wird. Der Beschwerdeführer wies in seiner 

vorliegenden Beschwerde auf ein hängiges Verfahren beim "Aufsichtsamt 

für Betreibungsämter" hin. Wenn er damit das vorinstanzliche Verfahren 

CB190131-L meinte, das mit Zirkulationsbeschluss vom 11. September 2019 

erledigt wurde - er reichte S. 1 des Beschlusses als Beilage ein (vgl. act. 

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10/2) -, so ist darauf hinzuweisen, dass dieser Beschluss rechtskräftig wur-

de. Sowohl das Obergericht (Beschluss vom 15. Oktober 2019) wie auch 

das Bundesgericht (Urteil vom 4. November 2019) traten auf die Beschwer-

de nicht ein (vgl. act. 12). 

  b) Den Schuldner trifft im Rahmen des Pfändungsverfahrens gestützt auf 

Art. 91 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG eine umfassende Auskunfts- und in diesem Sin-

ne auch Mitwirkungspflicht. Diese besteht darin, dem Betreibungsbeamten 

die notwendigen Grundlagen für den Pfändungsvollzug, insbesondere für die 

Bestimmung der pfändbaren Einkommens- und Vermögenswerte, zur Verfü-

gung zu stellen. Sie umfasst alle Vermögensgegenstände, die sich im Ge-

wahrsam des Schuldners oder eines Dritten befinden (Bank- und Post-

checkkonti), Forderungen auf Bezahlungen einer bestimmten Geldsumme 

und Rechte gegenüber Dritten (s. zum Ganzen z.B.: BSK SchKG I-

LEBRECHT, 2. Auflage, Art. 91 N 9 ff.; SK SchKG-WINKLER, 4. Auflage, Art. 91 

N 12 ff.; OFK SchKG-KREN KOSTKIEWICZ, 20. Auflage, Art. 91 N 1 ff., vgl. 

auch BGer 5A_162/2015 vom 27. Juli 2015, Erw. 5.3). 

 Da der Beschwerdeführer Aussagen zu seinen Vermögens- und Einkom-

mensverhältnissen verweigerte (vgl. act. 2/2 S. 2), durfte das Betreibungs-

amt bei Bankinstituten Informationen einholen. Zu Recht stellte die Vor-

instanz fest, dass das Vorgehen des Betreibungsamtes nicht zu beanstan-

den und deshalb nicht von Amtes wegen einzuschreiten sei. Im Übrigen ist 

ein Eingriff in die Persönlichkeitssphäre als Nebenwirkung eines ordnungs-

gemässen Pfändungsvollzuges vom Schuldner regelmässig in Kauf zu neh-

men (vgl. BSK SchKG I-LEBRECHT, 2. Auflage, Art. 91 N 14 u.H.a. BGE 111 

III 52 Erw. 3). 

7. Der Beschwerdeführer beharrte ferner darauf, dass die Strafanzeige bear-

beitet werde. Es sei ihm - so der Beschwerdeführer - gestattet, seine einge-

reichte Strafanzeige zu rechtfertigen (act. 8 S. 2).  

 Auch hier geht er auf die Ausführungen der Vorinstanz nicht ein und diesbe-

züglich ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Im Übrigen hat die Vor-

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instanz zu Recht darauf hingewiesen, dass sie für die Behandlung der Straf-

anzeige nicht zuständig sei und die Voraussetzungen für eine Weiterleitung 

an die zuständige Behörde fehlten. 

8. Zusammengefasst ist die vorliegende Beschwerde des Beschwerdeführers 

als unbegründet abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.  

9. Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos, deshalb 

wird das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung 

hinfällig. Es werden aber auch keine Parteientschädigungen zugesprochen, 

weshalb auf das Gesuch um Zusprechung einer Entschädigung nicht einzu-

treten ist (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG, Art. 61 Abs. 2 lit. a und Art. 62 Abs. 

2 GebV SchKG). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.  

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugespro-

chen. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerinnen 1-2 

unter Beilage eines Doppels von act. 8, und unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten an die Vorinstanz sowie an das Betreibungsamt Zürich 1, 

je gegen Empfangsschein. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

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Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. I. Vourtsis-Müller 
 
versandt am: 
7. August 2020 
 
 
 

	Urteil vom 7. August 2020
	3. Da die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, wurde auf die Einholung einer Beschwerdeantwort verzichtet (Art. 322 ZPO). Das Verfahren erweist sich als spruchreif (Art. 236 ZPO).

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerinnen 1-2 unter Beilage eines Doppels von act. 8, und unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz sowie an das Betreibungsamt Zürich 1, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...