# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e67c1881-fc48-5fb9-9d51-881916f1c96f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250291-O2
**Docket/Reference:** PS250291-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250291-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250291-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichterin lic. iur. 

A. Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 22. Oktober 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____,

gegen

SVA Zürich,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 4. September 2025 (EK251669)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2012 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie die Erstellung von haustechnischen Anlagen und 

deren Unterhalt (act. 7). 

1.2. Mit Urteil vom 4. September 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirks-

gerichts Zürich (fortan Vorinstanz) in der Betreibung-Nr. 1 den Konkurs über die 

Schuldnerin für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan 

Gläubigerin) von Fr. 2'416.75 nebst Zins zu 5% seit dem 28. Dezember 2024, 

Fr. 29.20, Fr. 40.00 und Fr. 162.20 Betreibungskosten (act. 12/8 = act. 11 S. 2).

1.3. Gegen das vorinstanzliche Urteil vom 4. September 2025 erhob die Schuld-

nerin am 22. September 2025 (Abgabezeitpunkt IncaMail) rechtzeitig Beschwerde 

beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 2; zur Rechtzeitigkeit: act. 12/11 und 

act. 6/1-3). Mit Verfügung vom 23. September 2025 wurde der Beschwerde gegen 

die Konkurseröffnung einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 9). 

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 12/1-11). Die Sache erweist 

sich als spruchreif.

2.

2.1.

Im Beschwerdeverfahren können neue Tatsachen geltend gemacht werden, 

wenn sie vor dem erstinstanzlichen angefochtenen Entscheid entstanden sind 

(Art. 174 Abs. 1 SchKG). Dazu gehört insbesondere, dass die Forderung der 

Gläubigerin schon vor der Konkurseröffnung nebst Zinsen und Kosten bezahlt 

wurde, was nach Art. 172 Ziff. 3 SchKG zur Abweisung des Konkursbegehrens 

geführt hätte, wenn es dem Konkursgericht bekannt gewesen wäre (KUKO 

SchKG-Diggelmann/Engler, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 7a). Gemäss Art. 174 Abs. 2 

SchKG kann die Konkurseröffnung auch aufgehoben werden, wenn die Schuldne-

rin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, dass 

(nach der Konkurseröffnung) die Schuld einschliesslich der Zinsen und Kosten 

getilgt wurde, der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden der 

- 3 -

Gläubigerin hinterlegt wurde oder die Gläubigerin auf die Durchführung des Kon-

kurses verzichtet hat. Die Tilgung resp. Hinterlegung muss in jedem Fall (das 

heisst in einem Fall nach Art. 174 Abs. 1 sowie Abs. 2 SchKG) einschliesslich Zin-

sen und Kosten erfolgt sein, und zuzüglich der Kosten des Konkursgerichts und 

der Kosten des Konkursamtes, welche die Gläubigerin vorschiessen musste. 

Denn im Falle der Aufhebung des Konkurses muss die Gläubigerin vollständig be-

friedigt sein und insbesondere den dem Konkursgericht bezahlten Vorschuss un-

geschmälert zurück erhalten (vgl. Art. 169 SchKG; KUKO SchKG-Diggelmann/ 

Engler, a.a.O., Art. 174 N 7 und 10). 

Die Kammer liess bisher unberücksichtigt, wenn eine Schuldnerin in der Konstel-

lation der Tilgung der Konkursforderung vor Konkurseröffnung die Kosten des 

Konkursgerichts (zusammen mit jenen des Konkursamtes) erst nach der Konkurs-

eröffnung sichergestellt hatte; in dieser Konstellation wurde auf die Prüfung der 

Zahlungsfähigkeit verzichtet (vgl. zum Ganzen ZR 110/2011 Nr. 79). Nach neue-

rer bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehört jedoch zum Konkurshinderungs-

grund der Tilgung vor Konkurseröffnung im Sinne von Art. 174 Abs. 1 i.V.m. Art. 

172 Ziff. 3 ZPO, dass sämtliche von Art. 172 Ziff. 3 SchKG erfassten Kosten und 

damit namentlich auch die Kosten des Konkursgerichts bereits vor der Konkurser-

öffnung getilgt wurden. Gemäss dem Bundesgericht kann nur in einem solchen 

Fall auf die Prüfung der Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit verzichtet wer-

den. Stellt die Schuldnerin die Kosten des Konkursgerichts vor der Konkurseröff-

nung nicht sicher, so sind die Voraussetzungen für die Abweisung des Konkurs-

begehrens gestützt auf Art. 172 Ziff. 3 SchKG nicht erfüllt. Es liegt stattdessen ein 

Anwendungsfall von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 oder 2 SchKG vor (BGer 5A_375/2025 

vom 11. August 2025 E. 3.4., zur Publikation vorgesehen). 

2.2. Die Schuldnerin belegt, die Konkursforderung samt der Zinsen und Betrei-

bungskosten nach Stellung des Konkursbegehrens am 14. Juli 2025 (act. 12/1), 

jedoch vor der Konkurseröffnung am 4. September 2025 getilgt zu haben. Sie 

reicht als Beleg eine Abrechnung (Zahlung) des Betreibungsamtes Zürich 9 ein. 

Das Betreibungsamt bestätigt darin, mit Valutadatum vom 31. Juli 2025 den End-

betrag in der Betreibung-Nr. 1 erhalten zu haben (act. 5/4). Im Weiteren hat die 

- 4 -

Schuldnerin mit Zahlung vom 18. September 2025 und damit nach Konkurseröff-

nung beim Konkursamt Altstetten-Zürich zur Deckung der Kosten des Konkurs-

verfahrens und des Konkursgerichts Fr. 1'000.00 sichergestellt (act. 5/5). Zudem 

hat die Schuldnerin am 18. September 2025 einen Kostenvorschuss für das ober-

gerichtliche Beschwerdeverfahren von Fr. 750.00 geleistet (act. 5/6 und act. 8). 

Nach dem Gesagten hat die Schuldnerin zwar die Tilgung belegt, jedoch erfolgte 

diese nicht vollständig (inklusive der Kosten des Konkursgerichts) vor Konkurser-

öffnung. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin daher überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG).

2.3.1. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2, und PS230169 vom 22. Septem-

ber 2023 E. 4.1) abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten las-

sen die Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es 

sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen 

Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus 

als illiquid erscheint. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Schuldnerin Kon-

kursandrohungen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und 

selbst kleinere Beträge nicht bezahlt. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit be-

ruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten einer Konkursitin gewonne-

nen Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 

E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3; BGer 5A_33/2021 vom 

28. September 2021 E. 2.2).

Auch wenn die Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern 

nur glaubhaft machen muss, so genügen ihre Behauptungen allein nicht. Sie 

muss die Angaben durch objektive Anhaltspunkte untermauern, sodass das Ge-

richt zur Überzeugung gelangen kann, dass die Behauptungen zutreffend sind, 

- 5 -

auch wenn das Gegenteil noch für möglich gehalten wird (BGE 132 III 715 E. 3.1; 

BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 

2012 E. 2.3). Erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung sind zu stellen, 

wenn Verlustscheine vorhanden sind. Gleiches gilt, wenn andere Betreibungen 

vorliegen, die sich bereits im Stadium der Konkursandrohung befinden bzw. bei 

Betreibungen nach Art. 43 SchKG im Stadium der Pfändungsankündigung oder 

gar Pfändung (vgl. BGE 132 III 715 ff., E. 3.1; BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 

2018 E. 3.1; BGer 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; BGer 5A_93/2018 

vom 18. April 2018 E. 4.1; siehe auch OGer ZH PS210224 vom 28. Januar 2022 

E. 4.1). 

2.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der von der 

Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Zü-

rich 9 vom 19. September 2025 weist 25 Betreibungen aus (act. 5/3). Davon tra-

gen 14 Betreibungen den Code "Z" für bezahlt an das Betreibungsamt. Eine Be-

treibung trägt den Code "E" für erloschen. Vier weitere Betreibungen sind mit dem 

Code "ZB" gekennzeichnet, das heisst die Betreibungen wurden eingeleitet und 

die Betreibungsverfahren stehen noch ganz am Anfang. Sechs weitere Betreibun-

gen sind allerdings schon bis zur Konkursandrohung vorangeschritten (Code 

"KA"; act. 5/3). 

Die Schuldnerin macht geltend, die Gläubigerin B._____ AG aus der Betreibung-

Nr. 2 habe ihr die Stundung der Forderung bis Ende Jahr ermöglicht (act. 2 S. 7 

Rz. 20). Die Schuldnerin legt dazu eine E-Mail der B._____ AG vor, in welcher 

diese eine Bezahlung der Schuld durch die Schuldnerin in drei Raten vorschlägt, 

nämlich per 15. Oktober 2025 in der Höhe von Fr. 2'150.00, per 15. November 

2025 in der Höhe von Fr. 2'150.00 und die letzte Rate über Fr. 2'048.27 per 15. 

Dezember 2025 (act. 5/8). Es ist damit glaubhaft gemacht, dass gegenüber der 

B._____ AG noch eine Schuld von total Fr. 6'348.27 besteht, welche die Schuld-

nerin in drei Raten bezahlen kann. In Bezug auf die Betreibung-Nr. 3 reicht die 

Schuldnerin eine mit der C._____ AG geschlossene Schuldanerkennung und Ab-

zahlungsvereinbarung vom 20./28. Mai 2025 ein. Darin wurde eine Tilgung der to-

- 6 -

talen Schuld von Fr. 9'590.55 in neun monatlichen Raten à Fr. 1'000.00 und eine 

letzte Rate von Fr. 90.55 vereinbart. Die Raten seien jeweils per Ende des Mo-

nats und erstmals per 31. Mai 2025 zu leisten (act. 5/9). Am 3. September 2025 

schrieb die C._____ AG der Schuldnerin, dass diese bisher erst eine Rate am 

27. Juli 2025 bezahlt habe und eine Ratenzahlung in den nächsten drei Tagen er-

wartet werde. Die Schuldnerin antwortete darauf, dass sie sich entschuldige, der-

zeit ihr Bankkonto gesperrt sei und sie die Zahlungen umgehend wieder aufneh-

men werde, sobald die Sperre behoben sei (act. 5/10). Gemäss Ziffer 4 der 

Schuldanerkennung und Abzahlungsvereinbarung vom 20./28. Mai 2025 wird die 

gesamte offene Restschuld unverzüglich zur Zahlung fällig, wenn die Schuldnerin 

mit einer Zahlung in Verzug gerät (act. 5/9). Zwar berief sich die C._____ AG im 

E-Mail vom 3. September 2025 (noch) nicht auf diese Klausel. Die Schuldnerin 

belegt jedoch nicht und macht auch nicht geltend, dass sie seither eine weitere 

Rate geleistet hat. Es ist daher davon auszugehen, dass die gesamte Restschuld 

von Fr. 8'590.55 fällig wurde und die Betreibung von der C._____ AG (zufolge 

Nichteinhaltung der vereinbarten Ratenzahlung) fortgeführt werden kann resp. 

fortgeführt wird. Die Schuldnerin macht zur Betreibung-Nr. 4 der D._____ AG gel-

tend, die Forderung sei vollständig durch Zahlung beglichen worden. Die D._____ 

AG habe die Zahlung jedoch auch teils an andere (nicht betriebene) Forderungen 

angerechnet. Rechnerisch bestehe noch eine Restforderung (an Verzugszinsen 

und Mahngebühren) in der Höhe von Fr. 174.48 (act. 2 S. 8 Rz. 25). Der vorge-

legte E-Mailverkehr der Schuldnerin mit der D._____ AG stützt grundsätzlich 

diese Behauptungen. Jedoch gab die D._____ AG in der E-Mail vom 7. Mai 2025 

an, sie habe dem (Betreibungs-)Amt eine Zahlungsmeldung von Fr. 2'680.00 ge-

sendet. Aus der vorgelegten Konkursandrohung in der Betreibung-Nr. 4 gehen 

(neben der Forderung von Fr. 2'680.00) noch Zinsen von Fr. 24.48, Umtriebsspe-

sen von Fr. 150.00 sowie Betreibungskosten von Fr. 167.20 hervor. Die zweite 

Seite der Konkursandrohung wurde von der Schuldnerin nicht eingereicht 

(act. 5/11). Ob noch weitere (Zustell-)Kosten in der Betreibung angefallen sind, ist 

damit nicht ersichtlich. Nach dem Gesagten ist in der Betreibung-Nr. 4 noch von 

einem offenen Betrag von mindestens Fr. 341.68 auszugehen. Zur Betreibung-Nr. 

5 der Schweizerischen Eidgenossenschaft (ESTV) führt die Schuldnerin aus, es 

- 7 -

bestehe eine mündliche Abzahlungsvereinbarung. Es sei eine erhebliche Teilzah-

lung vereinbart und die Forderung sei gestundet worden (act. 2 S. 8). Die Schuld-

nerin reicht einen Kontobeleg ein. Nach diesem erfolgte mit Valutadatum vom 23. 

Juli 2025 eine Zahlung über Fr. 8'000.00 an das Betreibungsamt Zürich 9. Als 

Zahlungszweck ist die Betreibungs-Nr. 5 aufgeführt und vermerkt, dass dies eine 

"Teil Zahlung wie abgemacht mit Gläubiger" sei (act. 5/12). Damit ist zwar die ge-

leistete Teilzahlung belegt. Dafür, dass die (Rest-)Forderung gestundet worden 

wäre, bestehen jedoch keine Anhaltspunkte. Es handelt sich um eine blosse Be-

hauptung der Schuldnerin. Dies genügt den Anforderungen an die Glaubhaftma-

chung nicht. Es ist damit von einer noch offenen und auf dem Betreibungsweg 

eintreibbaren Forderung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (ESTV) von 

Fr. 7'844.71 auszugehen. Die Schuldnerin macht betreffend die Betreibung-Nr. 6 

der E._____ AG geltend, die Forderung von Fr. 167.30 sei durch Zahlung an das 

Betreibungsamt beglichen worden. Es sei unklar, wieso der Status der Betreibung 

nicht nachgeführt worden sei. Die Schuldnerin nennt als Belege zu ihren Behaup-

tungen den Betreibungsregisterauszug vom 19. September 2025 sowie den Kon-

toauszug ZKB vom 16. September 2025 (act. 2 S. 8). In Ersterem ist die Betrei-

bung-Nr. 6 mit dem Code "KA" für Konkursandrohung zugestellt versehen. Eine 

Tilgung ergibt sich daraus nicht. Die Schuldnerin gibt nicht an, aufgrund welcher 

Belastung gemäss ihrem 24-seitigen Kontoauszug auf eine Tilgung der Forderung 

der E._____ AG geschlossen werden könnte. Aufgrund einer summarischen 

Durchsicht des Auszuges ist jedenfalls keine Belastung in der Höhe von 

Fr. 167.30 ersichtlich (act. 5/7). Damit ist davon auszugehen, dass die Betrei-

bungsforderung von Fr. 167.30 noch offen ist. Zu den Betreibungen-Nr. 7, Nr. 8, 

Nr. 9, Nr. 10 und Nr. 11 mit Betreibungsforderungen über insgesamt Fr. 13'017.75 

äussert sich die Schuldnerin nicht näher. Sie verweist darauf, dass sie diese mit 

dem Saldo ihres Bankkontos tilgen werde (act. 2 S. 8 f.).

Zusammengefasst bestehen gegenüber der Schuldnerin somit noch zehn offene 

Betreibungen über rund Fr. 36'310.00. Davon befinden sich sechs Betreibungen 

über einen Forderungsbetrag von gesamthaft gegen Fr. 24'610.00 bereits im Sta-

dium der Konkursandrohung, wobei in Bezug auf die Forderung aus der Betrei-

bung-Nr. 2 (Fr. 6'348.27) eine Ratenzahlungsvereinbarung besteht. Vier Betrei-

- 8 -

bungen über zirka Fr. 11'700.00 stehen noch ganz am Anfang, es wurde erst der 

Zahlungsbefehl zugestellt.

2.3.3. Die Schuldnerin führt aus, sie könne sämtliche noch offenen Forderungen 

bereits heute allein mit ihrem Bankguthaben bezahlen. Darüber hinaus rechne sie 

kurz- und mittelfristig mit beträchtlichen Mittelzuflüssen. Sie verfüge allein aus 

dem Jahr 2025 über Debitoren in der Höhe von über Fr. 200'000.00. Zudem be-

stünden noch überfällige Forderungen aus dem Jahr 2024, welche ebenfalls wert-

haltig seien und eingetrieben werden könnten. Weiter würden diverse pendente 

Aufträge (bestätigte Bestellungen und Offerten) vorliegen. Die Schuldnerin erklärt, 

sie sei ihren laufenden Verbindlichkeiten stets nachgekommen. Insbesondere 

habe sie ihrem Angestellten pünktlich den Lohn bezahlt. Mit einer Ausnahme be-

fänden sich im Betreibungsregisterauszug auch keine Betreibungen von Lieferan-

ten. Es habe einzig die Lieferung der B._____ AG aufgrund eines vorübergehen-

den Liquiditätsengpasses nicht bezahlt werden können. Jedoch sei mit der 

B._____ AG eine Abzahlungsvereinbarung mit Stundung abgeschlossen worden. 

Dies zeige, dass sie (die Schuldnerin) ihren Verpflichtungen stets nachgekommen 

sei und sie gewillt sei, diesen weiterhin nachzukommen. Die Schuldnerin hält ab-

schliessend fest, dass sie heute sowie auch kurz- bis mittelfristig über genügend 

Mittel verfüge, um die offenen Schulden abbezahlen zu können. Den zukünftigen 

Verbindlichkeiten stünden die entsprechenden künftigen Einnahmen gegenüber 

(act. 2 S. 9). 

2.3.4. Die Schuldnerin reicht keine Jahresabschlüsse, keinen Zwischenab-

schluss, keine Steuererklärungen oder Steuerrechnungen der letzten Jahre ein, 

und sie äussert sich nicht zur Höhe ihrer künftigen geschäftlichen Aufwände und 

den diesen gegenüberstehenden durchschnittlich zu erwartenden Einnahmen. In 

Bezug auf die Ausgabenseite liegen einzig unvollständige Kopien des Arbeitsver-

trages (GAV) vom 1. März 2025 zwischen der Schuldnerin und F._____ sowie 

dessen Lohnabrechnungen März bis September 2025 vor. Aus den Lohnabrech-

nungen ergibt sich ein monatlicher Nettolohn des Angestellten von durchschnitt-

lich rund Fr. 6'145.00 (act. 5/15). Diese Belege geben jedoch nicht ansatzweise 

ein umfassendes Bild über die Ausgabenseite der Schuldnerin. Das Fehlen der 

- 9 -

genannten Belege erschwert die Liquiditätsprüfung erheblich. Anhand des vorlie-

genden Betreibungsregisterauszugs kann jedoch davon ausgegangen werden, 

dass die Schuldnerin in der Vergangenheit die Verbindlichkeiten ihres Tagesge-

schäfts weitestgehend decken konnte, auflaufen liess sie vor allem (Sozial-)Versi-

cherungs- und Steuerbeträge (act. 5/3). Dass es die Schuldnerin in sechs Betrei-

bungen bis zur Konkursandrohung kommen liess, lässt auf nicht unerhebliche fi-

nanzielle Engpässe in der Vergangenheit resp. seit Mitte des Jahres 2024 schlies-

sen. Zu früheren Konkurseröffnungen oder der Ausstellung von Verlustscheinen 

kam es (bisher) jedoch nie (act. 5/3 S. 4). Zugunsten der Schuldnerin ist zu be-

achten, dass sie in der Lage war, innert kurzer Zeit genügend flüssige Mittel auf-

zubringen, um die Konkursforderung noch vor der Konkurseröffnung beim Betrei-

bungsamt Zürich 9 zu begleichen und nach der Konkurseröffnung beim Konkur-

samt Altstetten-Zürich Fr. 1'000.00 zu hinterlegen sowie die Kosten von 

Fr. 750.00 für das Beschwerdeverfahren vorzuschiessen (vgl. act. 5/4-6). Die Gut-

schriften auf dem Firmenkonto der Schuldnerin bei der Zürcher Kantonalbank 

übersteigen im Zeitraum vom 1. Juni 2025 bis 19. September 2025 die Belastun-

gen um Fr. 30'410.18. Der Saldo des Geschäftskontos beläuft sich per 19. Sep-

tember 2025 auf Fr. 43'822.84 (act. 5/7). Dieses Kontoguthaben übersteigt die 

noch offenen Betreibungsforderungen von rund Fr. 36'310.00. Insbesondere ver-

fügt die Schuldnerin damit über genügend liquide Mittel, um – damit nicht sogleich 

die nächste Konkurseröffnung erfolgt – umgehend auch jene Betreibungsforde-

rungen zu tilgen, die sich bereits im Stadium der Konkursandrohung befinden. Die 

Debitorenliste der Schuldnerin weist sodann 34 offene Forderungen aus dem Jahr 

2025 über rund Fr. 247'460.00 aus. Zu beachten ist, dass davon 27 Forderungen 

mit dem Vermerk "Überfällig" und vier Forderungen mit "Mahnstufe" gekennzeich-

net sind, bei drei kürzlich ausgestellten Rechnungen läuft die Zahlungsfrist noch. 

Die im Jahr 2024 gestellten und noch offenen Forderungen der Schuldnerin be-

laufen sich auf rund Fr. 48'330.00; sie tragen alle den Vermerk "Überfällig" oder 

"Mahnstufe" (act. 5/13). Wie viele dieser überfälligen resp. abgemahnten Forde-

rungen (darunter insbesondere jene aus dem Jahr 2024) einbringlich sein werden, 

ist ungewiss. Selbst unter Berücksichtigung eines gewissen Delkredererisikos 

kann jedoch als glaubhaft angesehen werden, dass der Schuldnerin in naher Zu-

- 10 -

kunft weitere flüssige Mittel zufliessen werden und sie somit (auch nach Bezah-

lung der noch offenen Betreibungsforderungen mit ihrem Bankguthaben) über 

eine gewisse Liquidität zur Bezahlung ihrer laufenden Verbindlichkeiten verfügen 

wird. Gemäss der von der Schuldnerin vorgelegten Übersicht verfügt sie zudem 

über zahlreiche (potentielle) Aufträge (act. 5/14). 

Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Schuldnerin zwar einerseits ihre fi-

nanziellen Verhältnisse nur spärlich dokumentierte, was die Einschätzung ihrer 

gesamtheitlichen finanziellen Situation erschwert. Andererseits ist jedoch zu be-

rücksichtigen, dass die Schuldnerin die Konkursforderung bereits vor Konkurser-

öffnung bezahlt hatte und sie mit den eingereichten Unterlagen nachweist, dass 

genügend flüssige Mittel vorhanden sind, um die noch offenen Betreibungsforde-

rungen (wie von ihr beabsichtigt, vgl. act. 2 S. 7 ff.) sofort zu tilgen. Weiter liegen 

keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die Schuldnerin ihren laufenden Verpflichtun-

gen nicht nachkommen könnte. Gemäss dem Betreibungsregisterauszug der 

Schuldnerin kam es noch nie zuvor zur Konkurseröffnung, es liegen keine Verlust-

scheine gegen sie vor und ein grosser Teil der gegen die Schuldnerin angehobe-

nen Betreibungen wurde durch Bezahlung an das Betreibungsamt erledigt 

(act. 5/3). In einer Gesamtbetrachtung erscheint die bloss temporäre Illiquidität 

bzw. die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin als gerade noch glaubhaft gemacht im 

Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG. Sollte es jedoch diesen Erwartungen zum Trotz 

innert relativ kurzer Zeit wieder zur Konkurseröffnung kommen, so wäre diese 

Tatsache ein starkes Indiz für eine anhaltende Zahlungsunfähigkeit der Schuldne-

rin.

2.4. Das Gesagte führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 

am 4. September 2025 über die Schuldnerin eröffneten Konkurses. 

3.

Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren beider 

Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre Zah-

lungssäumnis verursacht hat. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen.

- 11 -

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 4. September 2025 aufgeho-

ben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 400.00 wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3.

4.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Das Konkursamt Altstetten-Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm einbe-

zahlten Totalbetrag von Fr. 2'400.00 (Fr. 1'000.00 Zahlung der Schuldnerin 

sowie Fr. 1'400.00 Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleis-

teten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin einen 

nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zü-

rich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt 

Altstetten-Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des 

Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Zürich 9, je gegen Empfangs-

schein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

- 12 -

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
23. Oktober 2025