# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 787741da-17af-5cb7-a854-a745f109d8ed
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-06-28
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht III. Öffentlich-rechtliche Abteilung (I. Sozialrechtliche Abteilung) 28.06.2023 8C 368/2023 (8C_368/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_008_8C-368-2023_2023-06-28.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  8C_368/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 28. Juni 2023
  
 

 

    
  IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Wirthlin, Präsident, 

Gerichtsschreiber Grünvogel. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Arbeitslosenkasse des Kantons St. Gallen, Geltenwilenstrasse 16, 9001 St. Gallen, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung), 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Mai 2023 (AVI 2023/13). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies bedingt bei angefochtenen Nichteintretensverfügungen praxisgemäss eine spezifische Auseinandersetzung mit den Nichteintretensgründen (BGE 123 V 335). 

 

    
  2. 
 

Die Vorinstanz trat in der angefochtenen Verfügung vom 23. Mai 2023 auf die gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 30. März 2023 gerichteten diversen Eingaben wegen unzureichender Begründung nicht ein, wobei dieser Mangel innert angesetzter Nachfrist nicht behoben worden sei. 

 

    
  3. 
 

Damit setzt sich die Beschwerdeführerin in den verschiedenen Eingaben nicht näher auseinander. Soweit sie sinngemäss das Verwenden einer zwischenzeitlich überholten Zustelladresse moniert, verschliesst sich dem Gericht, was sie daraus zu ihren Gunsten ableiten will, konnte sie doch die dorthin adressierten Schriftstücke gleichwohl in Empfang nehmen. Selbstverständlich wird diese neue Adresse nunmehr aber als Zustelladresse verwendet. 

 

    
  4. 
 

Liegt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vor, so führt dies zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. 

 

    
  5. 
 

In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet. 

 Demnach erkennt der Präsident: 

 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Luzern, 28. Juni 2023 

 

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Wirthlin 

 

Der Gerichtsschreiber:    Grünvogel