# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f985d535-5d28-591a-9c2b-86f910856dfc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.12.2011 C-7433/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7433-2009_2011-12-27.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung III
C­7433/2009

U r t e i l   v om   2 7 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richter Stefan Mesmer, Richterin Elena Avenati­Carpani,   
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.

Parteien X._______,  
Beschwerdeführer, 

gegen

Eidgenössisches Departement des Innern EDI, 
Vorinstanz, 

Bundesamt für Kultur BAK, 
Erstinstanz. 

Gegenstand Beschwerdeentscheid des EDI vom 29. Oktober 2009 
betreffend Herstellungsbeitrag.

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Sachverhalt:

A. 
Der  Filmschaffende  X._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführer) 
beantragte mit Gesuch  vom 16. April  2007  (act.  11.1)  beim Bundesamt 
für  Kultur  BAK  (nachfolgend:  Erstinstanz)  die  Gewährung  eines 
Herstellungsbeitrags für das Kurzfilmprojekt "Z._______".

B. 
Mit  Schreiben  vom  24.  April  2007  (act.  11.2)  teilte  die  Erstinstanz  dem 
Beschwerdeführer  mit,  sein  Gesuch  müsse  aus  folgenden  Gründen 
zurückgewiesen werden: Das Abkommen zwischen Deutschland und der 
Schweiz  verlange  eine  deutsche  Mindestbeteiligung  von  20 %.  Eine 
Koproduktion  im Verhältnis  von  86 %  (Schweiz)  zu  14 %  (Deutschland) 
könne  nicht  offiziell  anerkannt  werden.  Die  Filmförderung  des  Bundes 
habe  unter  anderem  zum  Ziel,  die  schweizerische  Filmwirtschaft  zu 
unterstützen.  Projekte,  die mit Gratisarbeit  der Mitarbeitenden  zustande 
kämen,  wolle  die  Erstinstanz  deshalb  nicht  unterstützen.  Der 
Beschwerdeführer  könne  innerhalb  von  30  Tagen  eine  formelle 
Nichteintretensverfügung verlangen.

C. 
Der Beschwerdeführer beantragte mit Schreiben vom 25. Mai 2007 (act. 
11.3) den Erlass einer formellen Verfügung.

D. 
Mit Verfügung  vom 7.  Juni  2007  (act.  11.4)  trat  die Erstinstanz  auf  das 
Gesuch nicht ein. Zur Begründung führte sie Folgendes an:

Das  Projekt  "Z._______"  sei  gemäss  den  Gesuchsunterlagen  als 
Koproduktion zwischen der Schweiz und Deutschland geplant gewesen. 
Indem  die  Beteiligung  des  deutschen  Koproduzenten  lediglich  14 % 
betrage, erfülle das Projekt  jedoch die Voraussetzungen  für eine offiziell 
anerkannte Koproduktion  zwischen der Schweiz  und Deutschland nicht, 
denn  gemäss  Art.  4  der  Vereinbarung  vom  6.  Juni  1984  zwischen  der 
Regierung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Regierung 
der Bundesrepublik Deutschland  über  die Beziehungen  auf  dem Gebiet 
des  Films  müsse  die  Beteiligung  des  Minderheitsproduzenten  an  den 
Herstellungskosten des Films mindestens 20 % betragen. 

Art. 11 Abs. 1bis der Verordnung des EDI vom 20. Dezember 2002 über 
die Filmförderung (FiFV, SR 443.113) halte fest, dass die Aufwendungen 

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für  technische  und  künstlerische  Mitarbeitende  den 
Branchenvereinbarungen entsprechen sollten. Die budgetierten Löhne für 
die  Filmtechniker  und  ­technikerinnen  würden  aber  weit  unter  der 
branchenüblichen Vereinbarung liegen; zudem sollten diese sich mit ihren 
äusserst gering budgetierten Honoraren an der Herstellung des Projekts 
beteiligen, was einer Gratisarbeit gleichkomme. 

E. 
Der  Beschwerdeführer  focht  die  Verfügung  der  Erstinstanz  mit 
Beschwerde  vom  8.  Juli  2007  (act.  19)  beim  Eidgenössischen 
Departement  des  Innern  EDI  (nachfolgend:  Vorinstanz)  an  und 
beantragte sinngemäss, die Erstinstanz sei anzuweisen, auf das Gesuch 
einzutreten.  Zur  Begründung  führte  er  an,  die  Angabe  des  deutschen 
Koproduzenten sei ein Fehler im Gesuchsformular gewesen, welcher als 
kleinerer Mangel im Sinn der FiFV zu gelten habe. Aus unverständlichen 
Gründen habe es die Erstinstanz unterlassen,  ihm gemäss Art. 20 FiFV 
Gelegenheit  zur  Ergänzung  oder  Berichtigung  des  Gesuchs 
einzuräumen,  was  einer  willkürlichen  Rechtsanwendung  gleichkomme. 
Was die Höhe der Honorare betreffe,  so könne es nicht angehen, dass 
Newcomer,  die  ohnehin  einen  schweren  Weg  vor  sich  hätten,  durch 
kartellistische  Vereinbarungen  ausgeschlossen  würden.  Die 
Branchenvereinbarung  sei  kein Bestandteil  von Gesetz und Verordnung 
und  auch  nicht  allgemeinverbindlich  erklärt  worden.  Sie  entfalte  damit 
keine  Rechtswirkung  für  das  Projekt  "Z._______".  Die  Beteiligung  der 
Filmschaffenden  am  Projekt  erfolge  aus  freien  Stücken  und  sei  nicht 
gesetzeswidrig.

F. 
Mit  Entscheid  vom  29.  Oktober  2009  (act.  1)  wies  die  Vorinstanz  die 
Beschwerde ab. Sie erwog, der Beschwerdeführer habe auf Seite 1 des 
Gesuchsformulars bei der Rubrik "offizielle Koproduktion" den Begriff "ja" 
unterstrichen und als Land "Deutschland" mit einer Beteiligungsquote von 
14 %  eingefügt.  Zudem  habe  der  Beschwerdeführer  im  Unterschriftsteil 
des Gesuchsformulars unter dem Titel "Wichtig" unterschriftlich bestätigt, 
die  anwendbaren  filmrechtlichen  Bestimmungen  und  insbesondere  das 
massgebliche  Abkommen  zu  kennen.  Der  Einwand  des 
Beschwerdeführers,  wonach  das  Projekt  irrtümlich  als  Koproduktion 
eingegeben  worden  sei,  stelle  eine  Schutzbehauptung  dar.  Denn 
spätestens  beim  Erhalt  des  Schreibens  der  Erstinstanz  vom  24.  April 
2007  hätte  der  Beschwerdeführer  den  Irrtum  bemerken  müssen;  sein 
guter Glaube sei damit zerstört gewesen. Er hätte mehrmals Gelegenheit 

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gehabt,  das  Beitragsgesuch  mit  den  entsprechenden  Korrekturen 
nochmals einzureichen, habe dies  jedoch unterlassen. Vielmehr habe er 
erst  einen Monat  später  den Erlass  einer  formellen Verfügung  verlangt, 
ohne  auf  den  Irrtum  hinzuweisen.  Es  könne  daher  nicht  beanstandet 
werden, dass die Vorinstanz die Nichteinhaltung der Bestimmungen über 
die Koproduktion als rechtlichen Fehler im Sinn von Art. 20 Abs. 2 Bst. a 
FiFV qualifiziert habe. 

Art.  11  Abs.  1bis  FiFV  stelle  für  die  Anrechenbarkeit  der  Lohnkosten 
explizit auf die Branchenrichtlinien sowie die Branchenüblichkeit ab. Der 
Sinn  und  Zweck  dieser  Verordnungsbestimmung  bestehe  darin,  eine 
Bandbreite  zu  setzen,  welche  als  Untergrenze  der  Erhaltung  des 
schweizerischen  Filmschaffens  und  gleichzeitig  als  Obergrenze  dem 
haushälterischen  Umgang  mit  öffentlichen  Fördermitteln  diene.  Die 
Erstinstanz  habe  in  ihrer  Vernehmlassung  nachvollziehbar  dargelegt, 
dass mit den im vorliegenden Filmprojekt budgetierten Ausgaben lediglich 
Löhne bezahlt werden könnten, welche weit unter dem Existenzminimum 
liegen  und  sich  nicht  an  die  massgeblichen  Branchenvereinbarungen 
halten würden.  Nach Abzug  des  für  die  "Beteiligung  der  Techniker  und 
Schauspieler" vorgesehenen Betrags würde pro Drehtag für die ungefähr 
15  technischen und künstlerischen Mitarbeitenden  insgesamt ein Betrag 
von  Fr. 843.00  zur  Verfügung  stehen.  Der  daraus  resultierende  Betrag 
pro Person liege offensichtlich weit unter jedem noch als angemessen zu 
bezeichnenden Lohn. Die Erstinstanz sei sich bewusst, dass die Budgets 
bei  Kurzfilmprojekten  eher  etwas  tiefer  ausfielen,  und  interveniere  auch 
nicht,  wenn  die  Richtlöhne  nur  leicht  unterschritten  würden.  Im 
vorliegenden  Fall  sei  die  Unterschreitung  jedoch  derart  eklatant,  dass 
nachgerade von Dumping­ oder Tiefstlöhnen gesprochen werden müsse. 
Entgegen den Darlegungen des Beschwerdeführers sei Art. 11 Abs. 1bis 
FiFV als zwingendes Verordnungsrecht anwendbar. Die Erstinstanz habe 
zudem zu Recht auf die Gefahr hingewiesen, dass die Mitarbeitenden bei 
derart  tiefen  Löhnen  noch  anderen,  existenzsichernden 
Nebenbeschäftigungen  nachgehen  würden,  was  dem  Erfordernis  der 
Gewähr  einer  professionellen Durchführung  des Projekts  gemäss Art.  4 
Abs. 2 Bst. c FiFV zuwiderlaufe. 

G. 
Gegen  den  Entscheid  der  Vorinstanz  vom  29. Oktober  2009  erhob  der 
Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  25.  November  2009  Beschwerde 
beim  Bundesverwaltungsgericht  mit  dem  sinngemässen  Antrag,  der 

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angefochtene  Entscheid  sei  aufzuheben  und  die  Erstinstanz  sei 
anzuweisen, auf das Gesuch einzutreten. 

Der  Beschwerdeführer  rügte,  er  sei  um  ein  faires  Verfahren  betrogen 
worden,  indem  ihm  keine  Gelegenheit  zur  Berichtigung  des  Gesuchs 
gemäss Art. 20 Abs. 1 FiFV eingeräumt worden sei. Im Übrigen habe er 
die Produktion nur versehentlich als offizielle Koproduktion ausgewiesen, 
indem  er  das  Wort  "ja"  beim  Punkt  "offizielle  Koproduktion"  im 
Gesuchsformular  unterstrichen  habe.  Das  eingereichte  Projekt  erfülle 
sehr  wohl  die  Voraussetzungen  einer Gemeinschaftsproduktion,  welche 
nach  Art.  2  Abs.  2  FiG  als  Schweizer  Film  hätte  anerkannt  werden 
müssen.  Der  Deutsche  A._______,  welcher  einen  kleinen  Teil  des 
Produktionskapitals  bereitstellen  werde,  sei  im  Gesuchsformular 
versehentlich  als  offizieller  Koproduzent  bezeichnet  worden.  Die 
Erstinstanz  hätte  daher  eine  Anerkennung  als  Schweizer  Film  prüfen 
müssen.

Weiter  rügte  der  Beschwerdeführer,  eine  Berichtigung  der  Angaben 
betreffend Koproduktion hätte am ablehnenden Entscheid der Erstinstanz 
nichts  geändert.  Denn  deren  Schreiben  vom  24.  April  2007  habe  nicht 
entnommen  werden  können,  welche  Bandbreite  an  Begründungen 
insgesamt  herangezogen  worden  seien.  Die  einzige  Möglichkeit,  ein 
gerechtes  Verfahren  zu  erhalten,  habe  im  Antrag  auf  Erlass  einer 
anfechtbaren Verfügung bestanden. Aus dem Schreiben der Erstinstanz 
sei  jedoch  nicht  hervorgegangen,  dass  er  in  diesem  Antrag  auf  seinen 
Irrtum hätte hinweisen müssen.

Hinsichtlich der Höhe der budgetierten Löhne der Mitarbeitenden machte 
der Beschwerdeführer geltend, es handle sich bei diesem Projekt um eine 
Herzensangelegenheit,  für  die  sich  diese  zwei  Wochen  Zeit  nehmen 
wollten.  Ein  haushälterischer  Umgang  mit  den  Fördermitteln  sei  im 
Interesse des Schweizer Filmschaffens. Ein Mindestlohn beschneide die 
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und wirke sich überproportional auf die 
kulturelle  Vielfalt  aus.  Aufgrund  der  kurzen  Dauer  des  Projekts  könne 
ausgeschlossen werden,  dass  die Professionalität  der Produktion  durch 
die  tiefen  Löhne  geschmälert  werde;  schliesslich  nähmen  sich  die 
Mitarbeitenden freiwillig Zeit und seien an einem Erfolg des Kurzspielfilms 
interessiert. 

H. 
Auf undatiertes Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 

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hin, eingegangen am 23. Dezember 2010, wurde der Beschwerdeführer 
mit  Verfügung  vom  4.  Februar  2010  von  der  Bezahlung  der 
Verfahrenskosten befreit.

I. 
Die  Vorinstanz  schloss  mit  Vernehmlassung  vom  26.  März  2010  auf 
Abweisung der Beschwerde.

J. 
Mit  Verfügung  vom  31.  März  2010  wurde  dem  Beschwerdeführer  die 
Vernehmlassung  der  Vorinstanz  zur  Kenntnisnahme  zugestellt  und  der 
Schriftenwechsel geschlossen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  prüft  von  Amtes  wegen,  ob  die 
Prozessvoraussetzungen  erfüllt  sind  und  auf  eine  Beschwerde 
einzutreten ist (BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen).

1.1.  Anfechtungsgegenstand  bildet  der  Beschwerdeentscheid  der 
Vorinstanz  vom  29.  Oktober  2009  (act.  1).  Gemäss  Art.  31  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (VGG,  SR  173.32) 
beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  –  unter Vorbehalt  der  in Art.  32 
VGG  genannten  Ausnahmen  –  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach 
Art.  5  des  Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021),  welche  von  Vorinstanzen 
gemäss Art. 33 VGG erlassen wurden.

Beim  angefochtenen  Entscheid  handelt  es  sich  um  eine  Verfügung  im 
Sinn von Art. 5 Abs. 1 Bst. c VwVG, und das EDI  ist eine Vorinstanz im 
Sinn von Art. 33 Bst. d VGG. Eine Ausnahme  im Sinn von Art. 32 VGG 
liegt  nicht  vor.  Gemäss  Art.  32  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom  14. 
Dezember  2001  über  Filmproduktion  und  Filmkultur  (FiG,  SR  443.1) 
richten  sich  das  Verfahren  und  die  Rechtsmittel  nach  den  allgemeinen 
Bestimmungen über die Bundesrechtspflege. Die Tatsache, dass gemäss 
Art. 32 Abs. 2 FiG gegen Verfügungen des BAK über Finanzhilfen beim 
EDI  Beschwerde  geführt  werden  kann,  hindert  die  Anfechtbarkeit  der 
Entscheide des Departements beim Bundesverwaltungsgericht nicht. Der 
Rechtsschutz gegen Verfügungen des EDI betreffend Finanzhilfen ergibt 
sich  aus  der  in  Art.  29a  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18.  April  1999  (BV,  SR  101)  verankerten 

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Rechtsweggarantie.  Nach  dieser  Bestimmung  hat  jede  Person  bei 
Rechtsstreitigkeiten  Anspruch  auf  Beurteilung  durch  eine  richterliche 
Behörde;  Bund  und  Kantone  können  durch  Gesetz  die  richterliche 
Beurteilung  in  Ausnahmefällen  ausschliessen.  Da  die  Endgültigkeit  der 
Entscheide des EDI in Art. 32 FiG nicht vorgesehen ist, steht gegen diese 
die Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht offen. Dieses ist somit für 
die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.2.  Der  Beschwerdeführer  hat  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen.  Er  ist  durch  den  angefochtenen  Entscheid  besonders 
berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges 
Interesse  im  Sinn  von  Art.  48  Abs.  1  VwVG.  Er  ist  daher  zur 
Beschwerdeführung legitimiert.

1.3. Der angefochtene Entscheid trägt das Datum vom 29. Oktober 2009. 
Die  am  28.  November  2009  der  Schweizerischen  Post  übergebene 
Beschwerde wurde somit  fristgemäss  im Sinn von Art. 50 Abs. 1 VwVG 
eingereicht.  Der  Beschwerdeführer  wurde  von  der  Bezahlung  des 
Kostenvorschusses befreit, und auch die Formerfordernisse  im Sinn von 
Art. 52 Abs. 1 VwVG sind erfüllt.

Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten.

2. 
Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Vorinstanz mit Entscheid vom 
29. Oktober 2009 die Beschwerde gegen die Verfügung der Erstinstanz 
vom 7. Juni 2007 zu Recht abgewiesen hat.

2.1. Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann gemäss 
Art.  49  VwVG  gerügt  werden,  die  angefochtene  Verfügung  verletze 
Bundesrecht  (einschliesslich  Überschreitung  oder  Missbrauch  des 
Ermessens),  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen 
Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  oder  sei 
unangemessen.  Da  jedoch  Art. 32  Abs.  3  FiG  die  Rüge  der 
Unangemessenheit  bereits  für  das  Beschwerdeverfahren  vor  dem 
Departement  ausschliesst,  unterliegt  die  Kognition  des 
Bundesverwaltungsgerichts  derselben  Beschränkung.  Somit  ist  der 
angefochtene  Entscheid  lediglich  auf  seine  Übereinstimmung  mit  dem 
Bundesrecht  einschliesslich  Überschreitung  oder  Missbrauch  des 
Ermessens  sowie  auf  die  richtige  und  vollständige  Feststellung  des 
rechtserheblichen Sachverhalts zu prüfen.

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2.2.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren  der  Parteien  gebunden  (Art.  62  Abs.  4  VwVG).  Es  kann  die 
Beschwerde  auch  aus  anderen  als  den  geltend  gemachten  Gründen 
gutheissen  oder  den  angefochtenen  Entscheid  im  Ergebnis  mit  einer 
Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212).

3. 
Gemäss  Art.  36  Bst.  a  des  Subventionsgesetzes  vom  5. Oktober  1990 
(SuG,  SR  616.6)  werden  Gesuche  um  Finanzhilfen  und  Abgeltungen 
nach dem im Zeitpunkt der Gesucheinreichung geltenden Recht beurteilt, 
wenn die Leistung vor der Erfüllung der Aufgabe verfügt wird. Dies ist im 
Bereich der Filmförderung der Fall  (vgl. Art. 11 Abs. 3 erster Satz FiFV, 
wonach  mit  den  Dreharbeiten  nicht  begonnen  werden  darf,  bevor  der 
Entscheid über die Gewährung einer Finanzhilfe ergangen  ist). Weil das 
Gesuch  im  April  2007  eingereicht  wurde,  kommt  im  vorliegenden 
Verfahren  die  Vereinbarung  vom  6.  Juni  1984  zwischen  der  Regierung 
der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Regierung  der 
Bundesrepublik Deutschland über die Beziehungen auf dem Gebiet des 
Films  (AS  1986  477,  in  Kraft  bis  22.  Juni  2011)  zur  Anwendung. 
Innerstaatlich  richtet  sich  das  Verfahren  auf  Zusprechung  eines 
Herstellungsbeitrags nach dem FiG in der aktuellen und nach der FiFV in 
der bis zum 14. November 2008 gültig gewesenen Fassung. 

4. 
Der Beschwerdeführer macht  geltend,  die Erstinstanz  hätte  anhand  der 
eingereichten  Unterlagen  erkennen  können,  dass  er  nicht  die 
Anerkennung  einer  Koproduktion  angestrebt  habe.  Zwar  sei  ärgerlich, 
dass  er  im Gesuchsformular  bei  der Rubrik  "offizielle  Koproduktion"  die 
Antwort  "ja"  unterstrichen  habe,  jedoch  wäre  gerade  hier  ein  Versehen 
deutlich erkennbar gewesen. Alle anderen Angaben würden dieser einen 
Angabe  widersprechen.  Die  eingereichten  Unterlagen  seien  auf  eine 
Anerkennung als Schweizer Film ausgerichtet gewesen, und eine solche 
hätte von der Erstinstanz geprüft werden müssen. Mit dieser Rüge macht 
der  Beschwerdeführer  sinngemäss  geltend,  die  Vorinstanz  habe  diesen 
Umstand zu Unrecht nicht beachtet. 

4.1. Gemäss Art. 3 FiG unterstützt der Bund die kulturelle Ausstrahlung, 
die  wirtschaftliche  Leistungsfähigkeit,  die  Kontinuität  und  die 
Entwicklungsfähigkeit der unabhängigen schweizerischen Filmproduktion. 

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Er  kann  zu  diesem  Zweck  Finanzhilfen  und  andere  Formen  der 
Unterstützung  leisten  für  die  Entwicklung  von  Projekten  sowie  die 
Herstellung und die Verwertung von Schweizer Filmen (Art. 3 Bst. a FiG) 
und zwischen der Schweiz und dem Ausland koproduzierten Filmen (Art. 
3 Bst. b FiG). 

4.2. Als  Schweizer  Film  gilt  gemäss Art.  2  Abs.  2  FiG  ein  Film,  der  zu 
einem  wesentlichen  Teil  von  einem  Autor  oder  einer  Autorin  mit 
schweizerischer Nationalität  oder mit Wohnsitz  in  der  Schweiz  realisiert 
wurde  (Art. 2  Abs.  2  Bst.  a  FiG),  von  einer  natürlichen  Person  mit 
Wohnsitz  oder  von  einer  Unternehmung  mit  Sitz  in  der  Schweiz 
produziert  wurde,  an  deren  Eigen­  und  Fremdkapital  sowie  deren 
Geschäftsleitung  mehrheitlich  Personen  mit  Wohnsitz  in  der  Schweiz 
beteiligt  sind  (Art.  2  Abs.  2  Bst.  b  FiG),  und  soweit  als  möglich  mit 
künstlerischen  und  technischen  Mitarbeitern  und  Mitarbeiterinnen 
schweizerischer Nationalität oder mit Wohnsitz in der Schweiz und durch 
filmtechnische  Betriebe  in  der  Schweiz  hergestellt  wurde  (Art.  2  Abs.  2 
Bst. c FiG).

4.3. Die Anforderungen an Gemeinschaftsproduktionen sind in Art. 8 FiFV 
niedergelegt, wobei Art. 8 Abs. 2 FiFV hinsichtlich der "Mindestanteile für 
eine Anerkennung als Schweizer Film oder als Gemeinschaftsproduktion" 
auf die internationalen Koproduktionsabkommen verweist.

Gemäss Art. 4 Abs. 2 und 3 der Vereinbarung vom 6. Juni 1984 zwischen 
der  Regierung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der 
Regierung  der  Bundesrepublik  Deutschland  über  die  Beziehungen  auf 
dem Gebiet des Films (AS 1986 477,  in Kraft bis 22. Juni 2011) beträgt 
die  Mindestbeteiligung  des  Minderheitsproduzenten  an  den 
Herstellungskosten des Films  in der Regel 30 %;  im Ausnahmefall  kann 
eine  finanzielle Mindestbeteiligung  von  20 %  zugelassen  werden,  wenn 
der  Film  von  besonderer  Bedeutung  für  die  beiden  Länder  ist  und  die 
Produktionskosten überdurchschnittlich hoch sind. 

Vorab  ist  der  Begriff  der  Koproduktion  in  der  Filmgesetzgebung  zu 
erläutern.  Wie  aus  Art.  3  Bst.  b  FiG  hervorgeht,  sind  im  Rahmen  der 
öffentlichen  Filmförderung  nur  internationale  Koproduktionen  zwischen 
der  Schweiz  und  einem  oder  mehreren  ausländischen  Staaten  von 
Bedeutung, da Koproduktionen von mehreren Schweizer Produzenten in 
der Regel ohnehin als Schweizer Filme gelten. Aus diesem Grund muss 
das  Marginale  zu  Art.  8  FiFV  "Gemeinschaftsproduktionen"  als 

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"internationale Gemeinschaftsproduktionen" gelesen werden. Dies ergibt 
sich auch aus dem Wortlaut der Bestimmung, indem in Art. 8 Abs. 1 FiFV 
von einem "schweizerischen Finanzierungsanteil" die Rede ist und in Art. 
8 Abs. 2 FiFV auf die internationalen Koproduktionsabkommen verwiesen 
wird. 

4.4.  Aus  den  dargelegten  Rechtsgrundlagen  ergibt  sich,  dass  eine 
Koproduktion mit dem Ausland das Vorliegen eines Schweizer Films nicht 
ausschliesst, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 2 Abs. 2 FiG (und 
seit dem 15. November 2008 jene von Art. 8a FiFV) erfüllt sind. So prüfte 
der  Bundesrat  in  einem  Entscheid  vom  13.  April  2005,  ob  eine 
Gemeinschaftsproduktion  zwischen  der  Schweiz,  Belgien,  Frankreich, 
Luxemburg und  Italien als Schweizer Film gefördert werden könnte (vgl. 
VPB 69.107 E. 2.3).

Diese Konzeption wird auch in der Lehre vertreten. Demgemäss prüft das 
Bundesamt in formeller Hinsicht, ob der Gegenstand des Gesuchs in den 
Rahmen der  in Art. 3­6 FiG genannten Filmförderungsbereiche  fällt  (vgl. 
PATRICE AUBRY/NATHALIE ZUFFEREY, Loi sur le cinéma, Bern 2006, Art. 14, 
Rz. 11). Aufgrund von Art. 3 Bst. a und b FiG werden folgende Projekte 
unterstützt:

– die zu 100 % inländischen Produktionen,

– die offiziellen Koproduktionen, welche sich auf die in Kraft stehenden 
Koproduktionsabkommen stützen,

und  (unter  der  Voraussetzung,  dass  sie  als  Schweizer  Filme  gelten 
können)

– 1.  die  von  einem  Schweizer  Produzenten  in  Zusammenarbeit  mit 
einem  aus  einem  Nicht­Vertragsstaat  stammenden  Produzenten 
hergestellten  Werke,  2.  die  von  einem  Schweizer  Produzenten, 
jedoch teilweise mit ausländischen Geldern finanzierten Werke sowie 
3. die mit einem Vertragsstaat koproduzierten Werke, welche  jedoch 
nicht  als  offizielle  Koproduktionen  anerkannt  werden  können  (vgl. 
AUBRY/ZUFFEREY, a.a.O., Art. 3, Rz. 20).

4.5.  Im  vorliegenden  Fall  steht  fest,  dass  der  Beschwerdeführer  im 
Zusammenhang  mit  dem  Gesuch  eine  Koproduktion  mit  Deutschland 
angegeben hat, auch wenn auf S. 15 des Produktionsdossiers März 2007 
(Beilage  zum Gesuch  vom  16.  April  2007  [act.  11.1])  erwähnt  wird,  es 

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handle  sich  bei  dem  Projekt  um  einen  Schweizer  Film.  Unbestritten  ist 
auch,  dass  die Koproduktion  aufgrund  des Minderheitsanteils  von  14 % 
nicht  anerkannt  werden  kann  und  somit  gestützt  auf  die  Vereinbarung 
vom  6. Juni  1984  zwischen  der  Regierung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  und  der  Regierung  der  Bundesrepublik  Deutschland 
über die Beziehungen auf dem Gebiet des Films (AS 1986 477,  in Kraft 
bis  22.  Juni  2011)  nicht  förderungsberechtigt  ist. Wie  in E.  4.4  erläutert 
kann jedoch eine nicht offizielle Koproduktion auch als Schweizer Film im 
Sinn von Art. 2 Abs. 2 FiG qualifiziert und gestützt auf Art. 3 Bst. a FiG 
gefördert werden. Die Frage, ob die Erstinstanz aufgrund des Hinweises 
im  Produktionsdossier  den  Beschwerdeführer  darüber  hätte  informieren 
müssen,  dass  allenfalls  eine  Förderung  als  Schweizer  Film  in  Frage 
komme, und das Gesuch gestützt auf Art. 20 Abs. 3 FiFV entsprechend 
hätte instruieren müssen, kann vorliegend offen bleiben. Die Beschwerde 
muss  aus  einem  anderen  Grund  ohnehin  abgewiesen  werden,  wie 
sogleich darzulegen ist.

5. 
Gemäss Verfügung vom 7. Juni 2007 ist die Erstinstanz zudem nicht auf 
das Gesuch eingetreten, weil die Aufwendungen für die technischen und 
künstlerischen  Mitarbeitenden  nicht  den  Löhnen  gemäss  den 
entsprechenden Branchenvereinbarungen entsprechen würden und  sich 
die  Mitarbeitenden  an  den  Kosten  des  Projekt  beteiligen  sollten.  Die 
Vorinstanz  schützte  diese  Begründung  im  angefochtenen  Entscheid 
vollumfänglich. Sie erwog, mit dem pro Drehtag für die ca. 15 technischen 
und  künstlerischen  Mitarbeitenden  insgesamt  zur  Verfügung  stehenden 
Betrag  von  Fr. 843.00  könnten  lediglich  Löhne  bezahlt  werden,  welche 
weit  unter  dem  Existenzminimum  liegen  würden,  was mit  Art.  1bis  FiFV 
nicht vereinbar sei. Zudem sei bei diesen Tiefstlöhnen die professionelle 
Durchführung  des Projekts  im Sinn  von Art.  4  Abs.  2  Bst.  c  FiFV  nicht 
gewährleistet.

5.1. Gemäss  Art.  11  Abs.  1bis  FiFV  sind  Aufwendungen  für  technische 
und  künstlerische  Mitarbeitende  beitragsberechtigt,  soweit  sie  den 
zwischen  den  Verbänden  vereinbarten  Richtlinien  entsprechen  oder 
branchenüblich  sind.  Die  von  den  Filmverbänden  empfohlenen 
Richtlöhne ab 1.  Januar 2007  (vgl. act. 11.5) sehen  für die  technischen 
und  künstlerischen  Mitarbeitenden  Tageslöhne  von  mehreren  hundert 
Franken vor. Die Vorinstanz legt in E. 3.3 des angefochtenen Entscheids 
überzeugend  dar,  dass  die  zur  Verfügung  stehende  Lohnsumme  weit 
darunter  liegt  und  zudem  zu  tief  ist,  als  dass  für  das  Projekt 

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existenzsichernde  Löhne  bezahlt  werden  könnten.  Der  Einwand  des 
Beschwerdeführers, es handle sich dabei um eine Herzensangelegenheit 
für  die  Dauer  von  zwei  Wochen,  kann  im  Zusammenhang  mit  der 
Förderungsberechtigung  nicht  gehört  werden.  Wie  die  Vorinstanz 
zutreffend bemerkt,  ist Art. 11 Abs.1bis FiFV zwingend anwendbar. Nicht 
branchenübliche  Löhne  sind  somit  nicht  beitragsberechtigt.  Der 
Hintergrund  für  diese  Vorschrift  ist  darin  zu  sehen,  dass  mit  der 
Filmförderung  des  Bundes  das  professionelle  Filmschaffen  unterstützt 
werden  soll.  So  verlangt  Art.  3  Abs.  1  FiFV,  dass  die  gesuchstellende 
Personen sowie ihr leitendes Personal professionelle Filmschaffende sein 
und  für  die  Tätigkeit,  für  die  sie  Finanzhilfe  beantragen,  über  eine 
entsprechende  Ausbildung  und  über  Berufserfahrung  verfügen müssen. 
Gemäss Art. 4 Abs. 2 Bst. c FiFV ist ein Kriterium für die Gewährung von 
Finanzhilfen  für  die  selektive  Filmförderung  die  Gewährleistung  einer 
professionellen  Durchführung  des  Projekts.  Dieses  Erfordernis  bedingt, 
dass die Mitarbeit an einem Filmprojekt angemessen entschädigt wird, so 
dass sie für ausgebildete Berufsleute aus der Branche attraktiv bleibt. 

5.2.  Im Zusammenhang mit der Professionalität des  förderungswürdigen 
Filmschaffens  ist anzumerken, dass die Erstinstanz nicht geprüft hat, ob 
der  Beschwerdeführer  die  in  Art.  3  Abs.  1  FiFV  statuierten,  in  E.  5.1 
zitierten Anforderungen erfüllt. Gemäss Gesuchsformular  (act. 11.1) und 
Produktionsdossier 2007 (Beilage zu act. 11.1) hat der Beschwerdeführer 
einige Jahre Ökonomie und  Medienwissenschaften studiert, jedoch ohne 
Abschluss.  Auch  eine  künstlerische  Ausbildung  hat  er  nicht  absolviert. 
Weil  die  Vorinstanz  die  Beschwerde  aufgrund  der  zu  tief  budgetierten 
Löhne  abgewiesen  hat,  bleibt  ohne  Folgen,  dass  sie  den  Aspekt  der 
Ausbildung  des  Beschwerdeführers  nicht  erwähnt  hat.  Im  Rahmen  der 
formellen Prüfung des Gesuchs durch die Erstinstanz wäre diese Frage 
jedoch zu klären gewesen (vgl. AUBRY/ZUFFEREY, a.a.O., Art. 14, Rz. 15). 

5.3. Die  Vorinstanz  hat  zu  Recht  erkannt,  dass  das  Nichteinhalten  von 
branchenüblichen  Löhnen  ein  rechtliches  Hindernis  für  die  materielle 
Behandlung  des  Gesuchs  darstellt.  Die  erstinstanzliche  Verfügung  war 
somit in diesem Punkt zu schützen. 

6. 
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die Beschwerde 
vom 8. Juli 2007 im Ergebnis zu Recht abgewiesen hat. Die vorliegende 
Beschwerde  erweist  sich  somit  als  unbegründet  und  ist  daher 
abzuweisen.

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7. 
Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG hätte der unterliegende Beschwerdeführer 
die  Verfahrenskosten  zu  tragen.  Da  ihm  jedoch  die  unentgeltliche 
Rechtspflege  gewährt  wurde,  ist  er  von  der  Bezahlung  der 
Verfahrenskosten  befreit.  Somit  sind  keine  Verfahrenskosten  zu 
auferlegen.

Ausgangsgemäss  ist  dem  unterliegenden  Beschwerdeführer  keine 
Parteientschädigung zuzusprechen.

8. 
Gemäss Art.  83 Bst.  k  des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni  2005 
(BGG, SR 173.110) ist die Beschwerde an das Bundesgericht unzulässig 
gegen  Entscheide  betreffend  Subventionen,  auf  die  kein  Anspruch 
besteht. Die Finanzhilfen  für die Herstellung von Filmen gemäss Art. 11 
FiFV stellen keine Anspruchssubventionen dar. Die Entscheide betreffend 
Gewährung  entsprechender  Finanzhilfen  fallen  demnach  unter  Art.  83 
Bst. k BGG. Das vorliegende Urteil kann daher nicht beim Bundesgericht 
angefochten werden und ist somit endgültig.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt,  und  es  wird  keine 
Parteientschädigung zugesprochen.

3. 
Dieses Urteil geht an:

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref­Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– die Erstinstanz (Einschreiben)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

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Franziska Schneider Susanne Genner

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