# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e170ed56-d41c-52db-9e84-5687bb65bcd8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-02-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 14.02.2012 I/1-2011/66
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2011-66_2012-02-14.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2011/66

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 14.02.2012

Entscheiddatum: 14.02.2012

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 14.02.2012
Art. 18 Abs. 1 und Art. 27 Abs. 1 DBG (SR 642.11), Art. 40 Abs. 1 StG (sGS 
811.1). Bei der Beratungstätigkeit im Rahmen einer Einzelfirma erzielte eine 
Steuerpflichtige während mehrerer Jahre erhebliche Verluste und konnte 
zudem für die zwei der Steuerperiode folgenden Jahre keine Einkünfte 
nachweisen, weshalb ein gewinnstrebiges Handeln zu Recht verneint und 
damit ein Abzug der Verluste von den übrigen Einkünften zu Recht 
verweigert wurde (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 14. Februar 
2012, I/1-2011/66).

Präsident Thomas Vögeli, Mitglieder Fritz Buchschacher und Markus Frei; a.o. 

Gerichtsschreiber Thomas Kern

X, Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Abteilung 

Recht, Eigerstrasse 65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Direkte Bundessteuer (Einkommen 2009)

Sachverhalt:

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

A.- X (Jahrgang 1944), Dr. phil., wohnt in B. Im Jahr 2009 arbeitete sie teilzeitlich als 

Lehrerin an der S. Seit 1989 betreibt sie das Einzelunternehmen Dr. X, welches die 

Unternehmensberatung für Informationsmanagement und -bewirtschaftung bezweckt 

und am 30. März 1990 ins Handelsregister eingetragen wurde.

B.- In der Steuererklärung 2009 deklarierte X ein steuerbares Einkommen von 

Fr. 53'933.-- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 80'302.--. Sie gab Einkünfte von 

insgesamt Fr. 127'514.-- an und brachte unter anderem einen Verlust aus 

selbständigem Haupterwerb von Fr. 27'300.-- in Abzug. Die Veranlagungsbehörde 

nahm in der Folge einige Korrekturen vor und liess den Abzug des Verlustes aus 

selbständigem Haupterwerb nicht zu mit der Begründung, es handle sich bei der 

Unternehmensberatungstätigkeit nicht um eine selbständige Erwerbstätigkeit. X wurde 

für die direkte Bundessteuer 2009 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 83'100.-- 

veranlagt.

C.- Gegen die Veranlagung erhob X mit Schreiben vom 1. Februar 2011 Einsprache, 

unter anderem mit dem Antrag, der Abzug des Verlustes aus der 

Unternehmensberatungstätigkeit sei zuzulassen. Mit Entscheid vom 25. Februar 2011 

lehnte das kantonale Steueramt diesen Antrag ab.

D.- Mit Eingabe vom 26. März 2011 erhob X gegen den Einsprache-Entscheid 

Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragte, die 

Unternehmensberatungstätigkeit sei als selbständige Erwerbstätigkeit im 

steuerrechtlichen Sinn zu qualifizieren und der daraus im Jahre 2009 erzielte Verlust 

von Fr. 27'300.-- mit den übrigen Einkünften zu verrechnen.

Mit Vernehmlassung vom 31. Mai 2011 beantragte die Vorinstanz die kostenfällige 

Abweisung der Beschwerde.

Mit Schreiben vom 10. Juli 2011 und der Ergänzung vom 5. August 2011 beantragte 

die Beschwerdeführerin unentgeltliche Rechtspflege. Sie nahm ausserdem mit Eingabe 

vom 12. Juli 2011 zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung.

Mit Verfügung vom 11. August 2011 wies der Abteilungspräsident das Begehren um 

unentgeltliche Rechtspflege ab.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

In der Folge tätigte die Verwaltungsrekurskommission Abklärungen zu den Einkünften 

aus Beratungstätigkeit im Zeitraum 2010 bis Oktober 2011.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge wird, 

soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 26. März 2011 ist rechtzeitig 

eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, 

SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte 

Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.- In der Beschwerde ist umstritten, ob die Beratungstätigkeit steuerrechtlich als 

selbständige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren und der erzielte Verlust für die 

Steuerperiode 2009 steuerrechtlich zu anerkennen ist.

Die Beschwerdeführerin macht geltend, es dauere grundsätzlich ein halbes bis ein 

Jahr, bis ein Auftrag zustande komme und ein weiteres halbes Jahr, bis der Auftrag in 

Angriff genommen werden könne. Aufgrund der Tatsache, dass die Einnahmen für die 

getätigten Aufwendungen erst nach 12 bis 18 Monaten zufliessen würden, sei sie zur 

Sicherung der Existenz nebenerwerblich als Berufsschullehrerin an der S tätig gewesen 

und habe an der T in A einen Kurs für Bautechniker in VWL und BWL übernommen. Sie 

habe durch diese Tätigkeiten ein monatliches Einkommen von ca. Fr. 3'400.-- bis 

Fr. 4'000.-- erzielt. In Folge der Finanzkrise hätten im Jahr 2008 zwei Kunden ihre 

Aufträge vorübergehend sistiert. Mit dem Antritt einer weiteren Teilzeitstelle an der S 

sei es ihr möglich gewesen, die dadurch entstandenen finanziellen Verluste zu tragen 

und ein Einkommen zur Finanzierung zusätzlicher Akquisitions-Massnahmen zu 

erzielen. Ein erster Auftrag sei ihr im Herbst 2010 erteilt worden und werde in den 

kommenden Wochen abgeschlossen. Die Weiterführung des Lehrauftrages sei seit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

September 2010 wegen Überschreitens des Pensionsalters nicht mehr möglich 

gewesen. Sie habe Investitionen getätigt, um Aufträge zu erhalten und schlussendlich 

Gewinne zu erzielen. Mit der AHV-Rente und der Pension stehe ihr ein monatliches 

Einkommen von Fr. 3'403.-- zur Verfügung. Um zu überleben, müsse sie daher in den 

kommenden Jahren mit ihrer Unternehmensberatungstätigkeit Gewinne erzielen.

Dem hält die Vorinstanz in der Vernehmlassung entgegen, die Umsätze der 

Unternehmensberatungstätigkeit der Beschwerdeführerin seien seit dem Jahr 2006 

kontinuierlich rückgängig. Im Jahr 2009 sei kein Umsatz mehr erzielt worden. Zudem 

habe sie anlässlich der Besprechung vom 4. Februar 2011 ausgeführt, dass sie auch im 

Jahr 2010 keine Umsätze erwirtschaftet habe. Unter diesen Umständen sei 

anzunehmen, dass keine Gewinnabsicht bestehe.

Dazu hält die Beschwerdeführerin in der Stellungnahme ergänzend fest, in der 

Steuerperiode 2010 könne mit einem kleinen Überschuss gerechnet werden. Sie habe 

im Zeitpunkt der Besprechung vom 4. Februar 2011 noch nicht gewusst, dass sie für 

die geleisteten Vorarbeiten eine Vergütung erhalten werde. Zudem sei in der 

Zwischenzeit bereits ein weiterer Auftrag ausgeführt worden. In Krisenzeiten betrage 

die Zeit für Vorarbeiten bis zur Vergütung mehr als ein bis eineinhalb Jahre. Sie sei an 

der S tätig gewesen, um die Auslagen, die ihr schlussendlich zwei neue Aufträge 

eingebracht hätten, zu decken. Sie weise daher die Ausführungen bezüglich fehlender 

Gewinnabsicht zurück.

b) Nach Art. 18 Abs. 1 DBG sind alle Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, 

Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder 

anderen selbständigen Erwerbstätigkeit steuerbar. Zur Ermittlung des Reineinkommens 

werden bei der selbständigen Tätigkeit nach Art. 18 Abs. 1 DBG die geschäfts- oder 

berufsmässig begründeten Kosten abgezogen, insbesondere die eingetretenen und 

verbuchten Verluste auf Geschäftsvermögen (Art. 27 Abs. 2 lit. b DBG). Dabei können 

die Verluste aus den sieben der Steuerperiode vorangegangenen Jahre abgezogen 

werden, soweit sie bei der Berechnung des steuerbaren Einkommens dieser Jahre 

nicht berücksichtigt werden konnten (Art. 211 DBG).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Voraussetzung der Anerkennung von geschäfts- oder berufsmässig begründeten 

Kosten ist der Nachweis einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Unter den Begriff der 

selbständigen Erwerbstätigkeit fällt allgemein jede Tätigkeit, bei der ein Unternehmer 

auf eigenes Risiko, unter Einsatz von Arbeit und Kapital, in einer frei gewählten 

Organisation und mit der Absicht der Gewinnerzielung am Wirtschaftsverkehr 

teilnimmt. An dieser Absicht fehlt es namentlich dann, wenn eine Tätigkeit aus blosser 

Liebhaberei betrieben wird. Für eine solche Qualifizierung reicht allerdings eine selbst 

mehrjährige Verlusterzielung noch nicht aus. Bringt eine Tätigkeit aber auf Dauer nichts 

ein, ist dies ein deutliches Indiz dafür, dass es an der Absicht, Gewinn zu erzielen, 

mangelt. Wird eine üblicherweise erwerbliche Tätigkeit lange auf diese Weise ausgeübt, 

lässt das Ausbleiben des finanziellen Erfolgs regelmässig darauf schliessen, dass eine 

erwerbliche Zielsetzung fehlt. Wer wirklich eine Erwerbstätigkeit ausübt, wird sich in 

der Regel nach andauernden beruflichen Misserfolgen von der Zwecklosigkeit seiner 

Tätigkeit überzeugen lassen und diese aufgeben. Führt er sie dennoch weiter, ist 

anzunehmen, dass dafür andere Motive als der Erwerbszweck massgebend sind (Urteil 

des Bundesgerichts 2A.46/2005 vom 31. August 2005 E. 2.2.1 und 3.2.3 mit 

Hinweisen). Bei der Prüfung der Gewinnabsicht sind neben der Entwicklung der 

Gewinne und Verluste, die Betriebsführung, die beruflichen Kenntnisse des 

Steuerpflichtigen sowie das Verhältnis allfälliger Einnahmen zu den Ausgaben und im 

Vergleich mit dem eingesetzten Vermögen zu berücksichtigen (B. Hirt, Grundfragen der 

Einkommensbesteuerung, Diss. St. Gallen 1998, S. 184). Dabei können unter 

Umständen die Verhältnisse in den Vorjahren bzw. in den folgenden Jahren gewisse 

Anhaltspunkte liefern. Es genügt für sich allein noch nicht, dass der Steuerpflichtige 

subjektiv eine Erwerbsabsicht für sich in Anspruch nimmt. Die behauptete persönliche 

Absicht muss aufgrund konkreter wirtschaftlicher Tatsachen, wie sie für die 

selbständige Erwerbstätigkeit kennzeichnend sind, auch nachgewiesen sein (Urteil des 

Bundesgerichts 2A.126/2007 vom 19. September 2007 E. 2.3).

c) Die Beschwerdeführerin hat aus ihrer Unternehmensberatungstätigkeit in den Jahren 

2007 bis 2009 jeweils einen erheblichen Verlust ausgewiesen (2007: Fr. -18'569.-- / 

2008: Fr. -23'199.-- / 2009: Fr. -27'300.-- [act. 7 IV, 7 III und 7 II]). Im Jahr 2009 erzielte 

sie keine Einkünfte aus der Geschäftstätigkeit. Gemäss der eingereichten Aufstellung 

des Einkommens für das Jahr 2010 bestanden die Einkünfte aus der Beratungstätigkeit 

in einem Ausweis von transitorischen Aktiven von Fr. 6'500.-- (act. 20). Angesichts der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Tatsache, dass in den bisherigen Geschäftsjahren der Aufwand der Beratungstätigkeit 

ca. Fr. 25'000.-- bis Fr. 40'000.-- betrug, vermag die Darstellung der 

Beschwerdeführerin, dass für das Jahr 2010 ein kleiner Gewinn ausgewiesen werde 

(act. 11 und 19), nicht zu überzeugen. Der Beschwerdeführerin wurde daher 

Gelegenheit gegeben, auch für das Jahr 2011 Einkünfte nachzuweisen. Sie reichte 

darauf zum Nachweis von Einkünften aus der Beratungstätigkeit zwei im Jahr 2011 

ausgestellte Rechnungen von insgesamt Fr. 14'000.-- ein (act. 23/6 und 23/7). Die 

Beschwerdeführerin wurde indes ausdrücklich eingeladen, namentlich Belege über 

zugeflossene Einkünfte bzw. Zahlungseingänge einzureichen. Im Lichte dieser 

Aufforderung vermögen die eingereichten Rechnungen keinen strikten Beweis zu 

erbringen, dass im Jahr 2011 tatsächlich Einnahmen zugeflossen sind. Selbst wenn 

von einem Zufluss ausgegangen würde, dürfte angesichts der geringen Einnahmen 

auch im Jahr 2011 mit einem erheblichen Verlust zu rechnen sein. Es ist somit davon 

auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum 2009 bis Ende Oktober 2011 

keinen Zufluss von Betriebserträgen belegen kann.

Die Beschwerdeführerin bringt verschiedene Gründe für den Rückgang des Umsatzes 

vor. Insbesondere weist sie auf die Finanzkrise im Jahr 2008 sowie auf den Umstand, 

dass für einzelne Aufträge umfangreiche Vorarbeiten zu leisten seien. Diesem 

Argument ist jedoch entgegenzuhalten, dass sie im Jahr 2007 Erträge der R SA und der 

Q auswies (act. 7 IV 8). Inwiefern diese Kunden von der Finanzkrise unmittelbar 

betroffen waren, wird nicht weiter dargelegt. Ohnehin lässt sich mit einem allgemeinen 

Hinweis auf die Finanzkrise ein Fehlen jeglicher Einkünfte während nahezu drei Jahren 

nicht hinreichend begründen.

Im Weiteren wurden keine Belege eingereicht, aus denen ersichtlich wäre, welche 

konkreten Akquisitions-Anstrengungen die Beschwerdeführerin unternommen hat. 

Namentlich hat Sie keine Namen von potenziellen Kunden genannt, mit denen sie in 

Kontakt stand oder Verhandlungen führte und welche Orte sie dabei aufsuchte. Es 

fehlen konkrete Anhaltspunkte und Belege für geschäftliche Aktivitäten, wie sie bei 

einer freiberuflichen Beratungstätigkeit kennzeichnend sind. Hinzu kommt, dass es sich 

bei den geltend gemachten Betriebsaufwendungen praktisch ausnahmslos um Kosten 

handelt, die nicht zwingend einer geschäftlichen Tätigkeit zuzuordnen sind. Kosten für 

den Betrieb eines Fahrzeuges und für Büromobiliar und Büroeinrichtungen oder 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Telefon fallen auch im Bereich der privaten Lebenshaltung an. Ebenso sind sog. 

Repräsentationsspesen und Auslagen für Kundengeschenke in aller Regel 

Aufwendungen, die ihrer Natur nach auch im privaten Bereich getätigt werden können.

Im Besonderen fällt das krasse Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag auf (2007: 

Ertrag Fr. 25'272.-- / Aufwand Fr. 43'863.--; 2008: Ertrag Fr. 8'783.-- / Aufwand Fr. 

31'982.--; 2009: Ertrag Fr. 7.-- / Aufwand Fr. 27'307.-- [act. 7 IV 8, 7 III 4 und 7 II 4]).

Nachdem während eines Zeitraums von rund fünf Jahren von erheblichen Verlusten 

auszugehen ist und keine nennenswerten Anzeichen einer Verbesserung der Situation 

ersichtlich sind, ist die Annahme gerechtfertigt, dass es sich bei der 

Unternehmensberatungstätigkeit der Beschwerdeführerin nicht um eine 

Geschäftstätigkeit im steuerlichen Sinn handelt. Namentlich sind keine Anzeichen eines 

gewinnstrebigen Handelns ersichtlich. Somit liegt steuerrechtlich keine selbständige 

Erwerbstätigkeit vor, weshalb der geltend gemachte Verlust der Steuerperiode 2009 

nicht abzugsfähig ist. Daher ist die Beschwerde abzuweisen.

3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens von der 

Beschwerdeführerin zu bezahlen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 600.-- erscheint angemessen (Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122 

der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 600.-- ist zu verrechnen.

Entscheid:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Die Beschwerdeführerin bezahlt die Kosten des Verfahrens von

       Fr. 600.-- unter Verrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 600.--.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 14.02.2012
	Art. 18 Abs. 1 und Art. 27 Abs. 1 DBG (SR 642.11), Art. 40 Abs. 1 StG (sGS 811.1). Bei der Beratungstätigkeit im Rahmen einer Einzelfirma erzielte eine Steuerpflichtige während mehrerer Jahre erhebliche Verluste und konnte zudem für die zwei der Steuerperiode folgenden Jahre keine Einkünfte nachweisen, weshalb ein gewinnstrebiges Handeln zu Recht verneint und damit ein Abzug der Verluste von den übrigen Einkünften zu Recht verweigert wurde (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 14. Februar 2012, I/1-2011/66).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte