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**Case Identifier:** 5026617f-52f9-5145-bfba-ded1d9a7578b
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.01.2015 725 2014 231 / 08 (725 14 231 / 08)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2014-231---08_2015-01-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 15. Januar 2015 (725 14 231/08) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Rückweisung an Vorinstanz zur weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhalts 

 

 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller  
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Helsana Unfall AG, Recht, Postfach, 8081 Zürich, Beschwerdegeg-
nerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Die 1979 geborene A.____ ist seit dem 10. März 2003 bei den Helvetia Versicherungen 
als kaufmännische Mitarbeiterin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Helsana Versiche-
rungen AG obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit „Bagatell-Unfallmeldung 
UVG“ vom 26. Juni 2012 und „Schadenmeldung“ vom 6. Juli 2012 meldete die Arbeitgeberin, 
dass A.____ am 16. Juni 2012 hinten rechts in ein Auto habe einsteigen wollen und dabei erst 
mit dem linken Bein im Auto eingestiegen gewesen sei, als der Fahrer losgefahren sei. A.____ 
habe sich an der Tür festgehalten und sei ein paar Meter mitgeschleift worden. Ihr linkes Bein 

 

 
 
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sei abgeknickt, das ganze rechte Bein und der Rücken über den Boden geschleift worden und 
als der Fahrer angehalten habe, sei sie mit dem Rücken und dem Kopf auf den Boden gefallen. 
Nachdem sie nach Eingang der Unfallmeldung ihre gesetzlichen Leistungen für die Folgen die-
ses Ereignisses erbracht gehabt habe, habe die Helsana Unfall AG (Helsana) den Fall gemäss 
Schreiben vom 22. August 2013 an die Versicherte im November 2012 formlos abgeschlossen. 
Am 22. August 2013 meldete A.____ telefonisch einen Rückfall an. Am 10. Oktober 2013 ging 
der „Fragebogen für Rückfälle“ bei der Helsana ein. Mit dessen Einreichung ersuchte A.____ 
die Helsana um erneute Ausrichtung von Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem 
Unfallereignis vom 16. Juni 2012.  
 
Gestützt auf die Ergebnisse ihrer Abklärungen lehnte die Helsana mit Verfügung vom 24. Janu-
ar 2014 eine Leistungspflicht für den gemeldeten Rückfall mit der Begründung ab, dass zwi-
schen den im Rückfall geltend gemachten Beschwerden und dem Unfallereignis kein Kausalzu-
sammenhang bestehe. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom 14. Februar 2014 
wies die Helsana mit Einspracheentscheid vom 16. Juni 2014 ab.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Advokat Nicolai Ful-
lin, Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Darin beantragte sie, die Helsana sei zu verpflichten, weitere Versicherungsleistungen für den 
Unfall vom 16. Juni 2012 zu erbringen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, 
weitere medizinische Abklärungen zur Kausalität der von der Beschwerdeführerin geltend ge-
machten Beschwerden und dem Unfall vom 16. Juni 2012 zu tätigen und im Anschluss daran 
erneut über ihre Leistungspflicht zu entscheiden. Ausserdem sei der Beschwerdeführerin die 
unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.  
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 2. Oktober 2014 beantragte die Helsana die Beschwerde 
sei abzuweisen.  
 
D.  Mit Schreiben vom 16. Oktober 2014 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um unent-
geltliche Prozessführung zurück, da ihr von ihrer Rechtsschutzversicherung Kostengutsprache 
für das Beschwerdeverfahren erteilt worden sei.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in Pratteln, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 

 

 
 
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und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Demzufolge ist auf die frist- und 
formgerecht erhobene Beschwerde der Versicherten vom 15. August 2014 einzutreten.  
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es ent-
sprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person.  
 
2.2 Laut Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 
werden die Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. Rückfälle und 
Spätfolgen stellen besondere revisionsrechtliche Tatbestände dar (Art. 22 UVG; 
BGE 127 V 457 E. 4b, 118 V 297 E. 2d). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederauf-
flackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglich-
erweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein 
scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderun-
gen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spät-
folgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an (Kranken- und Unfall-
versicherung – Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2; 
BGE 118 V 296 E. 2c mit Hinweisen).  
 
3.1 Wie eingangs erwähnt, hat die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin ein Unfall-
ereignis vom 16. Juni 2012 gemeldet. Nach Eingang der Unfallmeldung hat die Beschwerde-
gegnerin ihre gesetzlichen Leistungen für die Folgen dieses Ereignisses erbracht. Gemäss 
Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 22. August 2013 an die Versicherte hat sie im No-
vember 2012 den Fall formlos abgeschlossen. Das Bundesgericht hat im Entscheid 132 V 
412 ff. festgehalten, dass der Unfallversicherer, welcher die Einstellung der vorübergehenden 
Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) ohne Zusprechung von Dauerleistungen (Invaliden-
rente und/oder Integritätsentschädigung) beabsichtigt, den damit einhergehenden Fallabschluss 
nicht im formlosen Verfahren (Art. 51 Abs. 1 ATSG) behandeln darf, sondern vielmehr verpflich-
tet ist, einen solchen Fallabschluss formell zu verfügen. Falls der Versicherer jedoch die (ganze 
oder teilweise) Verweigerung von Leistungen zu Unrecht nicht in Verfügungsform, sondern 
formlos mitgeteilt hat und die betroffene Person damit nicht einverstanden ist, hat sie dies 
grundsätzlich innerhalb eines Jahres zu erklären. Diesfalls hat der Versicherer eine Verfügung 
zu erlassen, gegen welche Einsprache erhoben werden kann. Ohne fristgerechte Intervention 

 

 
 
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erlangt der Entscheid rechtliche Wirksamkeit, wie wenn er zulässigerweise im Rahmen von 
Art. 51 Abs. 1 ATSG ergangen wäre (BGE 134 V 145).  
 

3.2 Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin den Fall weder mit Verfügung noch mittels 
formloser Mitteilung an die Versicherte abgeschlossen. Mit Schreiben vom 22. August 2013 an 
die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass 
der Fall im November 2012 abgeschlossen worden sei. Aus den Akten ist jedoch ein Fallab-
schluss nicht ersichtlich. Somit hat auch keine Frist zu laufen begonnen, innert der die Versi-
cherte hätte gegen den Fallabschluss opponieren können. Ausserdem hat die Versicherte am 
22. August 2013 und somit vor Ablauf eines Jahres nach dem angeblichen – formlosen – Fall-
abschluss neue Versicherungsleistungen gestützt auf das Unfallereignis vom 16. Juni 2012 gel-
tend gemacht. Somit ist davon auszugehen, dass der Fall nicht rechtswirksam abgeschlossen 
wurde bzw. die Versicherte jedenfalls vor Ablauf eines Jahres gegen den angeblichen Fallab-
schluss im November 2012 opponiert hat. Demzufolge wären weitere Versicherungsleistungen 
nicht als Leistungen aus einem Rückfall, sondern als Leistungen aus dem Grundfall von der 
Beschwerdegegnerin zu erbringen, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.  
 
4.1 Im Folgenden ist deshalb zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin nach Eingang der von 
der Versicherten am 22. August 2013 gemeldeten "Rückfallfolgen“ zu Recht die erneute Über-
nahme von Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 16. Juni 
2012 abgelehnt hat. 
 
4.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt – unter anderem – vo-
raus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammen-
hangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitli-
cher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis im Sinne einer Teilursache zu-
sammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Per-
son beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne 
dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinwei-
sen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natür-
licher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behör-
de – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswür-
digung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
4.3 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht die natürliche und adäquate Ursache des fortbestehenden Gesundheitsschadens darstellt, 

 

 
 
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wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft 
dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar 
vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach 
dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder 
später eingestellt hätte (Status quo sine). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche 
Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten 
Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es sich um eine 
anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein 
leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicher-
ten Person, sondern beim Unfallversicherer. Dieser muss jedoch nicht den Beweis für unfall-
fremde Ursachen erbringen. Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist uner-
heblich. Entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 
ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. Ebenso wenig geht es darum, 
vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 
mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Sozialversiche-
rungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 2008 UV Nr. 11 S. 35 E. 3.3 mit Hinweisen). Beizufügen ist, 
dass die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweis-
last für das Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, erst Platz greift, wenn es sich als 
unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweiswürdigung ei-
nen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, 
der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen).  
 
5.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie insbesondere der Feststellung natürli-
cher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde re-
gelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu 
stellen sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. 
ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. 
Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c). Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Berichtes ist 
grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten 

 

 
 
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oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (vgl. BGE 125 V 352 E. 
3a, 122 V 160 f. E. 1c mit Hinweisen). 
 
5.2 Im Weiteren ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten ex-
terner Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersu-
chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde 
zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerken-
nen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 
125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Berichten versicherungsinterner medizinischer 
Fachpersonen und (Akten-)Berichten von Sachverständigen, die nicht im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholt werden, erkennt die Rechtsprechung zwar ebenfalls Beweiswert zu. Es 
ist allerdings zu betonen, dass ihnen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem ge-
richtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 
gegebenen Gutachten zukommt (BGE 135 V 469 E. 4.4 mit Hinweis auf BGE 125 V 353. E. 
3b/ee). Sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtig-
keit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
6.1 Zur Beurteilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin und der Frage der 
Unfallkausalität liegen die folgenden Berichte vor: 
 
6.2  Die Versicherte war nach dem Unfallereignis vom 19. – 26. Juni 2012 bei Dr. med. 
B.____, FMH Allgemeine Medizin, in Behandlung. Als Diagnose hielt er eine Kontusion am 
rechten Bein fest. Gemäss Schreiben von Dr. med. C.____, FMH Innere Medizin und Rheuma-
tologie, vom 27. August 2013 habe die Beschwerdeführerin anlässlich einer Konsultation im 
Oktober 2012 das Unfallereignis erwähnt und auch während der nachfolgenden Konsultationen 
mehrfach über Kniebeschwerden geklagt. Eine explizite Untersuchung diesbetreffend habe je-
doch bei ihr nie stattgefunden. Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie, veranlasste am 
12. August 2013 ein MRI des linken Knies. Die radiologische Diagnose von Dr. med. E.____, 
FMH für med. Radiologie, vom 21. August 2013 gestützt auf das MRI vom 19. August 2013 lau-
tete: „Kleinvolumiger Reizerguss. Kleine Femurtrochlea, welche medialseits von der Patella 
überragt wird. Keine chondralen, keine osteochondralen Defekte. Kreuzbänder, Seitenbänder 
und Menisci intakt. Keine entzündlichen Veränderungen der Gelenkskapseln im linken Kniege-
lenk. Keine Usuren. Keine entzündlichen knöchernen Veränderungen“. Auf Veranlassung von 
Dr. med.F.____, FMH Rheumatologie, wurde am 24. Oktober 2013 ein MRI und CT des linken 
Oberschenkels angefertigt. Die radiologische Diagnose von Dr. med. G.____, FMH für med. 
Radiologie, vom 31. Oktober 2013 lautete: „Die umschriebene, zirzinäre Verkalkung der Mark-
raumregion am proximalen Femur ist benigner Natur und könnte mit einer reparativen Sklero-
sierung bei Status nach alter Stressfissur sein. Kein Nachweis eines Enchondroms oder einer 
Neoplasie.“ Ebenfalls auf Veranlassung von Dr. F.____ wurde am 27. November 2013 ein MRI 
des rechten Kniegelenks erstellt. Dabei wurde am 5. Dezember 2013 folgende radiologische 
Diagnose von Dr. E.____ gestellt: „Minimaler Reizerguss. Das vordere Kreuzband zeigt lang-
streckig eine minimale odematöse Verdickung und Kontrastenhancement, vereinbar mit einem 
Status nach vorderer Kreuzbandruptur in Restitution. Hinteres Kreuzband und Seitenbänder 
intakt. Menisci ohne Rissbildungen oder degenerativen Veränderungen. Keine chondralen und 

 

 
 
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keine osteochondralen Defekte. Kein Status nach Infrakturen. Als Normvariante kleine Femur-
trochlea, welche medialseits von der Patella überragt wird. Minimales Ödem des Hoffafettkör-
pers lateral unter dem Patellapol.“ Im Arztzeugnis UVG vom 13. Dezember 2013 äusserte Dr. 
F.____ als Diagnose einen Status nach Stressfissur proximaler Femur links, Status nach Ruptur 
des vorderen Kreuzbandes und Status nach Distorsion des OSG rechts grösser als links. Die 
Beschwerden seien auf den Unfall vom 16. Juni 2012 zurückzuführen.  
 
6.3 Die Beschwerdegegnerin holte zur Beurteilung der Unfallkausalität der von der Versi-
cherten als Rückfall gemeldeten Beschwerden eine Stellungnahme bei Prof. Dr. med. H.____, 
FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein. In seinem 
Bericht vom 23. Januar 2014 bezeichnet der genannte Facharzt einen natürlichen Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 16. Juni 2012 und den im Jahr 2013 geklagten 
Beschwerden als „möglich“. Anlässlich des Unfallereignisses vom 16. Juni 2012 hätten wohl 
diverse Körperkontusionen und Schürfungen stattgefunden. Eine wesentliche Unfallfolge im 
Sinne eines Bänderrisses, eines grösseren Hämatoms oder gar einer Fraktur sei auch im MRI 
nicht nachgewiesen worden, „wobei mal das linke und mal das rechte Knie im Fokus gestan-
den“ sei. In der Dokumentation werde einerseits eine seit 2 Jahren andauernde Arbeitsunfähig-
keit beschrieben, an anderer Stelle werde von rheumatologischer Erkrankung gesprochen, 
dann sei sogar ein Lupus erythematodes im Spiel. Eine Anmeldung bei der Invalidenversiche-
rung laufe. Die letzten Angaben würden darauf hindeuten, dass die Beschwerden überwiegend 
wahrscheinlich mit einer Krankheit in Zusammenhang gebracht werden müssten. Von einem 
Rückfall oder Spätfolgen könne somit nicht die Rede sein.  
 
7.1 Zu klären ist, ob die Kausalitätsfrage gestützt auf die vorliegenden ärztlichen Unterlagen 
beantwortet werden kann. Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des Ge-
sundheitszustands der Beschwerdeführerin und der Frage des Ursprungs der Beschwerden 
vollumfänglich auf den Bericht von Prof. H.____ vom 23. Januar 2014 und ging davon aus, dass 
ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 16. Juni 2013 und den 
von der Versicherten am 22. August 2013 als Rückfall vorgebrachten Beschwerden „möglich“ 
und somit nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit er-
stellt sei. 
 
7.2 Vorweg ist festzuhalten, dass die medizinische Beweislage dürftig ist. Für Prof. H.____ 
steht die rheumatologische Erkrankung im Vordergrund, weshalb er die von der Beschwerde-
führerin geklagten Beschwerden als wahrscheinlich krankheitsbedingt wertet. Allerdings setzt 
sich Prof. H.____ mit den Kniebeschwerden nicht auseinander und er erklärt auch nicht, wes-
halb die Beschwerden nicht unfallkausal sein sollen. Es ist ausserdem nicht ersichtlich, ob Prof. 
H.____ die MRI vom 24. Oktober und vom 27. November 2013 bzw. die sich daraus ergeben-
den radiologischen Diagnosen vom 31. Oktober und vom 5. Dezember 2013 sowie der Arztbe-
richt von Dr. F.____ vom 13. Dezember 2013 vorgelegen haben. Jedenfalls werden diese Un-
terlagen im Bericht von Prof. H.____ weder erwähnt – im Gegensatz zum MRI vom 19. August 
2013 – noch bezieht sich Prof. H.____ auf die genannten MRI und radiologischen Diagnosen. 
Als Bemerkung wird einzig angefügt, bei der Fallbeurteilung hätten die Akten bis und mit Ein-
gang 20. Januar 2014 vorgelegen. Eine Auseinandersetzung mit dem Unfallhergang und den 

 

 
 
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vorliegenden bildgebenden Unterlagen wird von Prof. H.____ nicht vorgenommen. Ebenfalls hat 
Prof. H.____ die Beschwerdeführerin nicht selbst untersucht. Der von der Beschwerdeführerin 
geschilderte Unfallhergang und die heute geklagten Beschwerden bzw. die durch die bildge-
benden Verfahren festgestellten Läsionen lassen die Unfallkausalität als möglich erscheinen. 
Dr. F.____ seinerseits geht davon aus, dass die heute geklagten Schmerzen im linken Knie auf 
die ödematöse Verdickung und Kontrastenhancement, vereinbar mit einem Status nach Kreuz-
bandteilruptur am vorderen Kreuzband, und die am rechten Bein geklagten Beschwerden auf 
den Status nach alter Stressfissur zurückzuführen seien. Er führt diese Verletzungen auf das 
Unfallereignis zurück und führt aus, dass die Schmerzen keine Folge von Krankheiten seien. 
Auch auf diese Ausführungen ist Prof. H.____ nicht eingegangen.  
 
7.3 In der Summe bleiben daher gewisse Zweifel an der Kausalitätsbeurteilung des Vertrau-
ensarztes zurück. Dies umso mehr als zu berücksichtigen ist, dass es genügt, wenn das Unfall-
ereignis eine Teilursache der heutigen Beschwerden darstellt. Bei Beurteilungen durch versi-
cherungsinterne Ärzte genügen bereits geringste Zweifel, um ihre Verbindlichkeit aufzuheben. 
Hinzu kommt, dass ein medizinischer Aktenbericht als Entscheidungsgrundlage lediglich zuläs-
sig ist, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Sta-
tus ergeben und diese Daten unbestritten sind (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Oktober 
2009, 8C_653/2009, E. 5.2 mit Hinweis). Dies ist vorliegend nicht der Fall.  
 
8.1 Gemäss Bundesgericht stellt sich, wenn der Bericht einer versicherungsinternen oder -
externen Stelle nicht schlüssig ist und wenn die offene Tatfrage nicht anhand anderer Beweis-
mittel geklärt werden kann, das Problem, inwieweit die mit der Streitsache befasste Beschwer-
deinstanz noch die Wahl haben soll zwischen einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung, 
damit diese eine neue oder ergänzende Expertise veranlasst, und der Einholung eines Ge-
richtsgutachtens (BGE 137 V 210 E. 4.4.1). Bereits zuvor hat das Bundesgericht festgehalten, 
dass den kantonalen Gerichten die Kompetenz zur vollen Tatsachenüberprüfung zufällt, die sie 
nötigenfalls durch Einholung gerichtlicher Expertisen auszuschöpfen haben (BGE 136 V 376 E. 
4.2.3). Schliesslich hat das Bundesgericht die bisherige ständige Rechtsprechung, wonach das 
kantonale Gericht prinzipiell die freie Wahl hatte, bei festgestellter Abklärungsbedürftigkeit die 
Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen oder aber selber zur Herstellung der 
Spruchreife zu schreiten (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.3), geändert. So hat es erkannt, dass es 
zwar nicht angebracht ist, in jedem Beschwerdefall auf der Grundlage eines Gerichtsgutachtens 
zu urteilen, doch drängt es sich auf, dass die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgut-
achten einholt, wenn sie einen medizinischen Sachverhalt überhaupt für gutachterlich abklä-
rungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt 
nicht beweiskräftig ist. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, 
wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage be-
gründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht unbenommen, eine Sache zurückzu-
weisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Aus-
führungen erforderlich ist (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Zu beachten sind zudem die Ausführun-
gen des Bundesgerichts im hiervor zitierten BGE 137 V 210 ff., wonach eine weitgehende Ver-
lagerung der Expertentätigkeit von der administrativen auf die gerichtliche Ebene sachlich nicht 
wünschbar ist. Die Rechtsstaatlichkeit der Versicherungsdurchführung litte empfindlich und wä-

 

 
 
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re von einem Substanzverlust bedroht, so das Bundesgericht, wenn die Verwaltung von vornhe-
rein darauf bauen könnte, dass ihre Arbeit in jedem verfügungsweise abgeschlossenen Sozial-
versicherungsfall auf Beschwerde hin gleichsam gerichtlicher Nachbesserung unterliege 
(BGE 137 V 210 ff. E. 4.2). 
 
8.2 Vorliegend erscheint eine Rückweisung der Streitsache an die Beschwerdegegnerin im 
Lichte der Praxis des Bundesgerichts als gerechtfertigt. Aufgrund des Beschwerdebilds kann 
nicht ausgeschlossen werden, dass die heutigen Schmerzen traumatischen Ursprungs sind. Die 
Frage des Kausalzusammenhangs wurde von der Beschwerdegegnerin nur sehr rudimentär 
abgeklärt. Die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin ist daher als nahezu ungeklärt 
zu betrachten. Die Beschwerdegegnerin ist damit ihrer Pflicht zur Abklärung des medizinischen 
Sachverhalts nicht genügend nachgekommen, indem sie sich mit der Beurteilung des Vertrau-
ensarztes zufriedengegeben hat. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 16. Juni 2014 ist 
deshalb aufzuheben und die Angelegenheit ist zur erneuten medizinischen Abklärung an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird bei einem versicherungsexternen Facharzt 
oder einer versicherungsexternen Fachärztin ein Gutachten zur Klärung der Kausalität der Be-
schwerden der Versicherten einzuholen haben. Gestützt auf die Ergebnisse des Gutachtens 
wird die Beschwerdegegnerin über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf weitere Versiche-
rungsleistungen neu zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gut-
zuheissen. 
 
9. Es sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Gemäss dem Ausgang 
des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Parteientschädigung. Der 
Rechtsvertreter hat gemäss Honorarnote vom 24. November 2014 einen Aufwand von 10 Stun-
den und 35 Minuten ausgewiesen. Davon abzuziehen ist der Aufwand von 40 Minuten, den der 
Rechtsvertreter im Zusammenhang mit der Rechtsschutzversicherung erbracht hat. Die Helsa-
na hat folglich dem Rechtsvertreter ein Honorar in Höhe von Fr. 2‘745.20 (inkl. Auslagen und 
8% Mehrwertsteuer) auszurichten. 
 
 

  

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Ein-
spracheentscheid der Helsana Unfall AG vom 16. Juni 2014 aufgeho-
ben und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit sie, 
nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leis-
tungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die Helsana Unfall AG hat der Beschwerdeführerin eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2‘745.20 (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen.  

 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht