# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b3dcf6e5-982d-5c35-8643-6d1e341d80fe
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-05-13
**Language:** de
**Title:** Übereinstimmende Parteianträge. Rückweisung.
**Docket/Reference:** IV.2014.00168
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.00168.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.00168
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiber Giger
Urteil
vom
13. Mai 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch den Vater Fürsprecher
Y.___
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem
die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom
3.
Januar 2014
die seit Juli 2005
ausgerichtete
Dreiviertelsrente
(
Invalidi
tätsgrad
65
%
)
von
X.___
, geboren 1984
, auf den der Zustellung der Verfügung
folgenden Monat hin
auf eine halbe Rente (Invaliditätsgrad 52
%
) herabsetzte (
Urk.
2),
nach Einsicht in die Beschwerde vom 12. Februar 2014 (Urk. 1) und in die auf teil
weise Gut
heissung der Beschwerde schliessende B
eschwerde
antwort
der Beschwerde
gegnerin
vom
1
2.
März 2014 (Urk. 7);
unter Hinweis darauf,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr die bisherige
Dreiviertelsrente
weiterhin auszurichten;
dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 1
2.
März 2014 bean
tragte, es sei die Beschwerde teilweise gutzuheissen, im Sinne einer Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen;
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom
5.
Mai 2014 erklärte, der Argumentation der Beschwerdegegnerin, weitere Abklärungen vornehmen zu wollen, weil der Sachverhalt seinerzeit ungenügend abgeklärt worden sei, sei beizupflichten, und sie halte deshalb an ihrer Beschwerde nicht fest;
in Erwägung,
dass, nachdem sich beide Parteien für eine Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen aussprechen, nunmehr gleichlautende Anträge vorliegen, welche
mit der Akten- und Recht
s
lage im Einklang stehen;
dass die Beschwerde somit in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die angefochtene Ver
fügung aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung des für die Anspruchsvoraussetzungen relevanten Sachverhalts in medizinischer wie erwerblicher Hinsicht an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird;
dass ausgangsgemäss die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 400.-- der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind;
dass ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Parteientschädigung zu verneinen ist, da sie durch ihren Vater, Fürsprecher
Y.___
, geboren 1941, vertre
ten ist, mithin nicht von einem beruflichen, sondern einem kostenlosen
fami
lieninternen
Vertretungsverhältnis auszugehen
und der notwendige Aufwand als geringfügig einzuschätzen
ist;
erkennt das Gericht:
1.
Die
Beschwerde
wird
in dem Sinne gutgeheissen, dass
die angefochtene Verfügung vom 3. Januar 2014 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen
wird
.
2.
Die Gerichtskosten von Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt. Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.
4
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Fürsprecher
Y.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstGiger