# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8961adac-916e-574c-b850-d0b1d12a421f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.11.2025 E-5761/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5761-2025_2025-11-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-5761/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 

mit Zustimmung von Richterin Daniela Brüschweiler;  

Gerichtsschreiberin Lhazom Pünkang. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Beschwerdeführer 1, 

B._______, geboren am (…), 

Beschwerdeführerin, 

C._______, geboren am (…), 

Beschwerdeführer 2, 

D._______, geboren am (…), 

Beschwerdeführer 3, 

Aegypten,   

alle vertreten durch lic. iur. Michael Steiner, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 22. Juli 2025 / N (…). 

 

 

E-5761/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführenden eigenen Angaben zufolge ihren Heimat-

staat am 14. April 2025 mit einem Touristenvisum per Flugzeug verliessen 

und am 15. April 2025 in der Schweiz um Asyl nachsuchten, 

dass anlässlich der Befragungen nach Art. 26 Abs. 3 AsylG (SR 142.31) 

vom 21. Mai 2025 sowie der Anhörungen zu den Asylgründen vom 9. Juli 

2025 (Beschwerdeführer 1 und Beschwerdeführerin) respektive 23. Mai 

2025 (Beschwerdeführer 2) zur Begründung des Asylgesuchs im Wesent-

lichen geltend gemacht wurde, aufgrund der politischen Aktivitäten des Be-

schwerdeführers 1 würden sie in ihrem Heimatstaat von den Behörden ver-

folgt, 

dass sich der Beschwerdeführer 1 als Stadtrat der Stadt E._______ für die 

Rechte der Kopten eingesetzt habe und deswegen schikaniert und bedroht 

worden sei, 

dass er als Mitglied des Stadtrates im Mai 2024 ein Gesuch zum Erwerb 

eines Grundstücks zwecks (…) gestellt habe, worauf er von den Behörden 

zurückgewiesen und in der Folge von ägyptischen Sicherheitskräften be-

droht worden sei,  

dass er trotz dieser Drohungen seine Absichten weiterverfolgt und im 

Stadtrat erneut das Recht der koptischen Bevölkerung auf (…) eingefordert 

habe, worauf die Drohungen – unter anderem durch anonyme Anrufe und 

schriftliche Botschaften – zugenommen hätten,  

dass es im Januar 2025 zu einem Verfolgungsversuch mit einem Gelände-

wagen gekommen sei, wobei sein Leben gefährdet worden sei,  

dass sodann geltend gemacht wurde, die Beschwerdeführenden seien ge-

nerell aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur koptischen Religionsgemeinschaft 

Diskriminierungen und Belästigungen ausgesetzt gewesen, 

dass der Beschwerdeführer 1 und die Beschwerdeführerin nach weiteren 

Drohungen beschlossen hätten, ihren Heimatstaat im April 2025 – anhand 

eines im Oktober 2024 organisierten Touristenvisums für die Schweiz – zu 

verlassen,  

E-5761/2025 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer 2 erst nach seiner Ankunft in der Schweiz von 

der Bedrohungslage beziehungsweise den Schwierigkeiten seines Vaters 

mit den heimatlichen Behörden Kenntnis erlangt habe, 

dass das SEM mit Verfügung vom 22. Juli 2025 – gleichentags eröffnet – 

die Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführenden verneinte, ihre Asyl-

gesuche ablehnte, sie aus der Schweiz wegwies sowie den Vollzug der 

Wegweisung anordnete, 

dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen 

der Beschwerdeführenden in Bezug auf die geltend gemachte Verfolgung 

durch die ägyptischen Behörden hielten den Anforderungen an die Glaub-

haftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht stand, weshalb sich die Prüfung ihrer 

flüchtlingsrechtlichen Relevanz nach Art. 3 AsylG erübrige, 

dass, wie den diversen Befragungsprotokollen entnommen werden könne, 

den Beschwerdeführenden mehrfach die Gelegenheit gegeben worden 

sei, ihre Vorbringen und wesentliche Aspekte davon frei zu schildern, ihre 

Aussagen jedoch nicht die Qualität aufweise, welche zu erwarten wäre, 

wenn sie die geltend gemachten Ereignisse selbst erlebt hätten, 

dass sich zudem Unvereinbarkeiten und nicht plausible Elemente in den 

Aussagen des Beschwerdeführers 1 ergeben hätten und aufgrund der un-

substantiierten und ungenauen Darlegungen schwerwiegende Zweifel am 

Wahrheitsgehalt seiner Vorbringen bestehen würden, wonach er von der 

Staatssicherheit eine Vorladung erhalten und dieser auch Folge geleistet 

habe, 

dass seine Schilderungen Realkennzeichen wie freies assoziatives Erzäh-

len, Interaktionsschilderungen, inhaltliche Besonderheiten oder persönli-

che Betroffenheit vermissen liessen, 

dass ihm deshalb nicht geglaubt werden könne, er sei aufgrund seiner po-

litischen Tätigkeiten von den ägyptischen Sicherheitsdiensten bedroht und 

verfolgt worden, 

dass daran auch die Ausführungen der Beschwerdeführerin und des Be-

schwerdeführers 2 nichts zu ändern vermöchten, da diese ebenfalls ober-

flächlich und unsubstantiiert ausgefallen seien, 

dass sämtliche drei befragten Beschwerdeführenden den Sachverhalt zu 

den Kerngeschehnissen ab Mai 2024 beziehungsweise ab Mitte Januar 

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Seite 4 

2025 nahezu identisch wiedergegeben hätten, womit insgesamt der Ein-

druck eines einstudierten Sachverhalts entstehe, 

dass schliesslich das wegen (...) gegen den Beschwerdeführer 1 eingelei-

tete Gerichtsverfahren im Jahr 2024 mit einem Freispruch geendet habe 

und somit als abgeschlossen betrachtet werden könne, 

dass im Übrigen aufgrund der Zugehörigkeit zur christlichen Minderheit der 

Kopten gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsge-

richts keine Kollektivverfolgung anzunehmen sei und die in diesem Zusam-

menhang geschilderten Nachteile zu wenig intensiv seien, um die Flücht-

lingseigenschaft zu begründen, 

dass die Beschwerdeführenden somit zur Ausreise verpflichtet seien und 

sich der Vollzug der Wegweisung – auch unter Berücksichtigung des Kin-

deswohls – als zulässig, zumutbar und möglich erweise, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 31. Juli 2025 gegen die-

sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben ha-

ben und dabei beantragen, es sei ihnen Einsicht in die Visa-Akten zu ge-

währen und anschliessend eine angemessene Frist zur Einreichung einer 

Beschwerdeergänzung anzusetzen; es sei die angefochtene Verfügung 

aufzuheben und die Sache dem SEM zur vollständigen und richtigen Ab-

klärung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und zur Neu-

beurteilung zurückzuweisen; eventualiter sei die angefochtene Verfügung 

aufzuheben, ihre Flüchtlingseigenschaft festzustellen und ihnen Asyl zu 

gewähren; eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und 

sie seien als Flüchtlinge anzuerkennen und deshalb vorläufig aufzuneh-

men; eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die Unzu-

lässigkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und sie seien deshalb 

vorläufig aufzunehmen; eventualiter sei die angefochtene Verfügung auf-

zuheben, die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und 

sie seien deshalb vorläufig aufzunehmen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragen, es sei auf die Erhe-

bung eines Kostenvorschusses zu verzichten, sie seien von der Bezahlung 

der Verfahrenskosten zu befreien, eventualiter sei ihnen eine angemes-

sene Frist zur Bezahlung des Gerichtskostenvorschusses beziehungs-

weise zur Einreichung einer Sozialhilfebestätigung anzusetzen, 

dass die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerde insbesondere monie-

ren, die Vorinstanz habe den Umstand, dass sie mit einem Visum in die 

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Seite 5 

Schweiz eingereist seien, ausdrücklich als Argument herangezogen, wes-

halb die Visa-Akten unter diesen Umständen beigezogen und in den 

Asylakten erfasst werden müssten und somit Einsicht in die Visa-Akten ge-

währt werden müsse, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 4. Au-

gust 2025 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Instruktionsverfügung vom 7. Au-

gust 2025 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses einstweilen verzich-

tete; die Vorinstanz aufforderte, die Visumsunterlagen dem Asyldossier zu-

zuführen, das SEM anwies, die Visumsunterlagen in geeigneter Weise den 

Beschwerdeführenden auszuhändigen und das Gericht über den Zeitpunkt 

der Gewährung der Akteneinsicht zeitnah zu orientieren,  

dass es den Beschwerdeführenden sodann die Gelegenheit einräumte, in-

nert 15 Tagen ab Gewährung der Akteneinsicht durch das SEM die Be-

schwerde zu ergänzen sowie bis zum 22. August 2025 einen Beleg ihrer 

prozessualen Bedürftigkeit einzureichen, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 12. August 2025 eine 

provisorische Bestätigung des SEM über deren Mittellosigkeit zu den Akten 

reichten, 

dass das SEM mit Schreiben vom 11. August 2025 den Beschwerdefüh-

renden aufforderungsgemäss die verlangten Visa-Akten zustellte (Emp-

fang durch die Beschwerdeführenden am 14. August 2025), 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 29. August 2025 eine Be-

schwerdeergänzung zu den Akten reichten, 

dass die Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 17. September 

2025 das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung un-

ter Hinweis auf die Aussichtslosigkeit der Beschwerde abwies und den Be-

schwerdeführenden Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses an-

setzte, 

dass die Beschwerdeführenden den Kostenvorschuss fristgerecht leiste-

ten, 

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Seite 6 

dass der Rechtsvertreter mit Eingabe vom 30. September 2025 unter Bei-

lage eines ärztlichen Berichts vom 17. September 2025 festhielt, dass der 

Beschwerdeführer 1 an erheblichen Rückenproblemen leide, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-

nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 

sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässi-

gen Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich 

des Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass der in der Zwischenverfügung vom 17. September 2025 nach sum-

marischer Prüfung gezogene Schluss auch nach eingehender Prüfung der 

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Seite 7 

vorliegenden Akten zu ziehen ist und die Erwägungen des SEM als zutref-

fend zu erachten sind,  

dass das SEM den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig 

festgestellt hat, 

dass in der Beschwerdeergänzung vom 29. August 2025 diesbezüglich 

zwar geltend gemacht wird, das SEM habe in seiner Verfügung fälschli-

cherweise behauptet, die ägyptischen Behörden hätten den Beschwerde-

führer 1 sogar unterstützt bei seiner Ausreise, was willkürlich und rechts-

widrig sei, zumal solches vom Beschwerdeführer 1 an keiner Stelle er-

wähnt worden sei, 

dass sich die fehlerhafte Feststellung gemäss Art. 49 Bst. b VwVG aber auf 

den «rechtserheblichen» Sachverhalt beziehen muss, wobei «rechtserheb-

lich» bedeutet, dass die Feststellung des Sachverhalts für den Ausgang 

der Streitigkeit – im Sinne von entscheidwesentlich – erheblich ist (So 

Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar, Art. 66 N 7 zum Berner VRPG, 

bei welchem das Wort «rechtserheblich» fehlt. Ebenso Merker, VRPG § 49 

N 10. Vgl. auch die Formulierungen im französischen Text des VwVG 

[«faits pertinents»] und in Art. 97 Abs. 1 BGG [«für den Ausgang des Ver-

fahrens entscheidend»]), 

dass die Frage, ob die ägyptischen Behörden den Beschwerdeführer 1 bei 

seiner Ausreise unterstützt hätten oder nicht – angesichts der überzeugend 

dargelegten Unglaubhaftigkeit der Kernvorbringen (vgl. nachfolgende Er-

wägungen) – für den Ausgang des vorinstanzlichen Verfahrens letztlich 

nicht erheblich beziehungsweise nicht entscheidwesentlich war, 

dass die Beschwerdeführenden ferner rügen, das SEM habe im Zusam-

menhang mit den Visa-Akten seine Aktenführungs- und Abklärungspflich-

ten schwerwiegend verletzt, weshalb die angefochtene Verfügung zwin-

gend aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung an das SEM überwie-

sen werden müsse, 

dass die aus der unvollständigen Akteneinsicht entstandene Verletzung 

des rechtlichen Gehörs inzwischen geheilt wurde, nachdem das SEM die 

verlangten Visa-Akten auf Instruktion des Gerichts hin den Beschwerde-

führenden ausgehändigt hat und sich diese anschliessend zu den Akten 

äussern konnten, 

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dass auch die in der Rechtsmitteleingabe erstmals geltend gemachten ge-

sundheitlichen Probleme der Beschwerdeführenden sowie der (…) des Be-

schwerdeführers 1 mit angeblicher Auswirkung auf die Anhörung nicht zu 

überzeugen vermögen (vgl. Beschwerde S. 22 Art. 80 f. und S. 15 Art. 55 

f.), weshalb die diesbezüglichen Anträge – es sei die Sache zur vollständi-

gen und richtigen Sachverhaltsabklärung an das SEM zurückzuweisen so-

wie es seien ärztliche Berichte einzuholen beziehungsweise eine ange-

messene Frist zur Einreichung von solchen anzusetzen – abzuweisen sind, 

dass sich der Einwand, das SEM habe unter Verwendung von Textbaustei-

nen ausschweifend, jedoch ohne konkrete Begründung festgehalten, die 

Ausführungen des Beschwerdeführers 1 seien nicht hinreichend detailliert, 

als unbegründet erweist, 

dass sich nämlich aus der angefochtenen Verfügung mit den darin enthal-

tenen Verweisen auf die entsprechenden Protokollstellen hinreichend klar 

ergibt, aus welchen Gründen das SEM den Vorbringen die erforderliche 

Substanziierung und Erlebnisnähe absprach, 

dass sich zudem der Vorwurf, das SEM habe es unterlassen, konkret auf 

die Stellungnahme zum Entwurf Bezug zu nehmen, als aktenwidrig erweist, 

zumal sich das SEM in der angefochtenen Verfügung auf knapp einer Seite 

mit der Stellungnahme und den darin enthaltenen Einwänden zum Verfü-

gungsentwurf auseinandergesetzt hat, 

dass dem SEM schliesslich - entgegen der beschwerdeführerischen Be-

hauptung - hinsichtlich der Durchführung der Anhörungen auch keine Fehl-

planung angelastet werden kann, zumal der Sachverhalt durch mehrere 

Befragungen beziehungsweise Anhörungen ausreichend erhoben werden 

konnte und den Beschwerdeführenden aus dem Umstand, dass «das SEM 

lediglich einen halben Tag für die Anhörung jeder Person» eingeplant habe, 

kein prozessualer Nachteil erwachsen ist, 

dass es nach dem Gesagten keine Veranlassung für eine Rückweisung an 

die Vorinstanz gibt, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder 

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begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass das SEM mit überzeugender Begründung zur Erkenntnis gelangt ist, 

die Kernvorbringen der Beschwerdeführenden (Verfolgung des Beschwer-

deführers 1 durch die ägyptischen Sicherheitsbehörden wegen seines En-

gagements für […]) würden den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit ge-

mäss Art. 7 AsylG nicht standhalten, weshalb auf die Prüfung ihrer flücht-

lingsrechtlichen Relevanz gemäss Art. 3 AsylG verzichtet werden könne, 

dass die Schilderungen beziehungsweise Antworten der Beschwerdefüh-

renden grösstenteils durch das Fehlen von Realkennzeichen, mangelnde 

Detailliertheit und Substantiiertheit, fehlende Erlebnisnähe, Ungenauigkei-

ten, das Ausbleiben persönlicher Betroffenheit sowie durch Widersprüche 

geprägt waren, 

dass insbesondere die vorinstanzliche Feststellung hervorzuheben ist, wo-

nach sämtliche drei befragten Beschwerdeführenden den Sachverhalt zu 

den Kerngeschehnissen ab Mai 2024 beziehungsweise ab Mitte Januar 

2025 nahezu identisch wiedergaben, womit insgesamt der Eindruck eines 

einstudierten Sachverhalts entsteht, 

dass ferner auch die weiteren Vorbringen (Gerichtsverfahren aufgrund ei-

ner unbegründeten Anschuldigung wegen (...) respektive Diskriminierung 

wegen Zugehörigkeit zu christlicher Minderheit der Kopten) zu Recht als 

nicht asylrelevant eingestuft worden sind, 

dass zur Vermeidung von (weiteren) Wiederholungen auf die zutreffenden 

Ausführungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu verwei-

sen ist, 

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dass die Ausführungen in der Beschwerde nicht geeignet sind, zu einer 

anderen Einschätzung zu führen, da sie den in der Verfügung aufgeführten 

Erwägungen nichts Substanziiertes entgegenhalten und somit keine An-

haltspunkte bieten, die eine abweichende Beurteilung rechtfertigen wür-

den, 

dass die Argumente zur Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerde-

führers 1 (freies ausführliches Schildern, Interaktionsschilderungen, inhalt-

liche Besonderheiten, keine Widersprüche) nicht überzeugen, weshalb sie 

insgesamt unbehelflich und nicht geeignet sind, die Darlegung des SEM in 

der angefochtenen Verfügung zu erschüttern, 

dass die Argumentation des SEM sich vielmehr als in sich schlüssig, kohä-

rent und konsistent erweist und überzeugend dargelegt ist, 

dass die in der Beschwerde aufgestellte Behauptung, das SEM be-

schränke sich auf pauschale und unbegründete Angaben, entsprechend 

unbegründet ist, 

dass ergänzend festzuhalten bleibt, dass die Beschwerdeführenden – trotz 

eines bereits ab dem (…) März 2025 gültigen Reisevisums (vgl. SEM-Akte 

[…]) – ihren Heimatstaat effektiv erst am (…) April 2025 per Direktflug in 

die Schweiz verliessen, 

dass dieser Umstand in Anbetracht der Verfolgungsvorbringen – der Be-

schwerdeführer 1 sei Mitte Januar 2025 von einem Geländewagen auf le-

bensbedrohliche Weise verfolgt und anschliessend ständig bedroht sowie 

observiert worden, weshalb sie keinen anderen Ausweg als die Ausreise 

gesehen hätten – nicht nachvollziehbar und wenig plausibel erscheint,  

dass der Beschwerdeführer 1 anlässlich seiner ergänzenden Anhörung in 

diesem Zusammenhang zudem Folgendes zu Protokoll gab: "[…] Gegen 

Schluss haben wir beschlossen, dass wir irgendwo anders hingehen nach 

den Prüfungen der Kinder. […]" (vgl. SEM-Akte […]), 

dass der Beschwerdeführer 1 auf die Frage der Befragerin anlässlich der 

Anhörung, weshalb er trotz der Gefährdungssituation seinen Kindern er-

laubt habe, an den Prüfungen teilzunehmen, erklärte, er habe das Inte-

resse, dass seine Kinder eine bessere Zukunft bekämen (vgl. SEM-Akte 

[…]), 

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dass dies den Anschein erweckt, dass keine tatsächliche und aktuelle Ver-

folgungssituation vorlag, da ansonsten zu erwarten gewesen wäre, dass 

die Beschwerdeführenden ihren Heimatstaat frühestmöglich verlassen hät-

ten, 

dass ferner realitätsfern erscheint, dass der Beschwerdeführer 1 sich trotz 

der behaupteten anhaltenden Bedrohungslage, die ihn und seine Familie 

nach eigenen Angaben zu Verlegungen ihres Wohnortes gezwungen ha-

ben soll, nicht an behördliche Stellen oder private Organisationen wandte, 

zumal die Vertraulichkeit gemeldeter Fälle entgegen seiner Behauptung 

auch in Ägypten grundsätzlich gewährleistet werden sollte (vgl. SEM-Akte 

[…]), 

dass schliesslich bereits die Tatsache, dass die Beschwerdeführenden im 

Oktober 2024 ein mehrfaches Reisevisum für Tourismuszwecke beantrag-

ten und der Beschwerdeführer 1 hierzu anlässlich der ergänzenden Anhö-

rung angab, er habe nie gedacht, die Sache werde gefährlich, sondern sie 

werde sich beruhigen und sie könnten im Frühling 2025 Ferien in der 

Schweiz verbringen, zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht für eine selbst 

empfundene Verfolgungsfurcht spricht (vgl. SEM-Akten […]), 

dass die Beschwerdeführenden auch aus den mit der Beschwerde einge-

reichten Beweismitteln (Zusammenfassung von Sprachnachrichten, Refe-

renzschreiben für die Beschwerdeführenden 2 und 3 und medizinische Un-

terlagen betreffend den Beschwerdeführer 2) sowie aus dem mit Eingabe 

vom 30. September 2025 ins Recht gelegten medizinischen Bericht vom 

17. September 2025 betreffend (…) des Beschwerdeführers 1 im Zusam-

menhang mit den Asylvorbringen nichts zu ihren Gunsten abzuleiten ver-

mögen,  

dass das SEM bei dieser Aktenlage zu Recht die Flüchtlingseigenschaft 

der Beschwerdeführenden verneint und ihre Asylgesuche abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

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dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

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Seite 13 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat der Beschwerdeführenden noch individuelle Gründe auf eine kon-

krete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der 

Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass den Beschwerdeführenden insbesondere die soziale und wirtschaftli-

che Reintegration in die heimatliche Umgebung bei ihrer Rückkehr ohne 

grössere Schwierigkeiten gelingen sollte, zumal es sich bei ihnen um 

grundsätzlich gesunde Menschen handelt und der Beschwerdeführer 1 wie 

auch die Beschwerdeführerin zudem über einen Universitätsabschluss, 

langjährige Berufserfahrung sowie – entgegen der Behauptung in der Be-

schwerde – über ein tragfähiges soziales und familiäres Beziehungsnetz in 

ihrem Heimatstaat verfügen,  

dass es sich bei den vom Beschwerdeführer 1 auf Rechtsmittelebene gel-

tend gemachten (…) nicht um schwerwiegende gesundheitliche Probleme 

handelt, die in Ägypten nicht behandelbar wären, zumal der Beschwerde-

führer 1 im Rahmen seiner Anhörungen jeweils zu Protokoll gab, es gehe 

ihm (körperlich) gut (vgl. SEM-Akten […]); er zudem anlässlich seiner me-

dizinischen Untersuchung im Bundesasylzentrum angab, seine (…) seien 

chronisch; es sei bei ihm bereits vor über zehn Jahren (…) festgestellt wor-

den (vgl. SEM-Akte […]), 

dass sich auch aus den aus Ägypten stammenden und den Jahren 2022 

und 2023 datierenden medizinischen Unterlagen zum behandelten (…) 

des Beschwerdeführers 2 kein Vollzugshindernis ergibt, 

dass diesbezüglich auf die Protokollaussage des Beschwerdeführers 2 

verwiesen werden kann, wonach er auf die Frage «In Bezug auf (…) ist 

derzeit alles in Ordnung? Waren die Nachkontrollen positiv?», antwortete 

«Es war (…), alles gut.» (vgl. SEM-Akte […]), 

dass die in der Rechtsmitteleingabe erneut als Vollzugshindernis vorge-

brachten gesundheitlichen Probleme – unter anderem belegt durch einen 

radiologischen Kurzbericht vom 17. September 2025 betreffend den Be-

schwerdeführer 1 (vgl. Eingabe vom 30. September 2025) – in Ägypten 

behandelbar sind und die dortige medizinische Gesundheitsversorgung 

grundsätzlich gewährleistet ist, 

dass auch im Hinblick auf das Kindswohl keine Gründe gegen die Rück-

kehr der Beschwerdeführenden sprechen, zumal die Kinder – aktuell (…)- 

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Seite 14 

respektive (…)-jährig – bis vor Kurzem ihr ganzes Leben in E._______, 

Ägypten, verbracht haben und dort in die Schule gegangen sind,  

dass die Kinder insbesondere gemeinsam mit den Eltern, ihren Hauptbe-

zugspersonen, in ihre vertraute heimatliche Umgebung zurückkehren, 

weshalb anzunehmen ist, dass die Wiedereingliederung in Ägypten ohne 

besondere Schwierigkeiten möglich sein wird und sie dort insbesondere 

ihre bisherigen sozialen Beziehungen mit ihren Freunden wiederaufneh-

men können,  

dass sodann das auf Beschwerdeebene eingereichte Referenzschreiben 

von Lehrpersonen der Kinder im Bundesasylzentrum für die Frage des 

Wegweisungsvollzugs nicht entscheidend und vorliegend unbehelflich ist, 

dass hinsichtlich des Wegweisungsvollzugs im Übrigen auf die entspre-

chenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden 

kann,  

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Hei-

matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es den Beschwerdeführenden obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens und die Parteientschädigung 

nach dem Verhältnis von Obsiegen und Unterliegen der beschwerdefüh-

renden Person aufzuerlegen beziehungsweise zuzusprechen sind, 

dass sich einzig die formelle Rüge betreffend Einsicht in die Visa-Akten als 

berechtigt erwiesen hat, auch wenn die Beschwerdeführenden mit dem 

Eventualbegehren um Aufhebung der angefochtenen Verfügung nicht 

durchgedrungen sind,  

dass die Verfahrenskosten daher in angemessener Weise auf Fr. 600.– zu 

ermässigen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

E-5761/2025 

Seite 15 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) und den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 

Abs. 1 VwVG), 

dass der einbezahlte Kostenvorschuss zur Begleichung der Verfahrens-

kosten zu verwenden ist und der Restbetrag von Fr. 150.– den Beschwer-

deführenden rückerstattet wird, 

dass den Beschwerdeführenden sodann für das Obsiegen im Zusammen-

hang mit der Rüge der Akteneinsichtsverletzung zulasten der Vorinstanz 

eine angemessene Parteientschädigung gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG zu-

zusprechen ist, 

dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden im vorliegenden Ver-

fahren keine Honorarnote eingereicht hat, auf die Nachforderung einer sol-

chen jedoch verzichtet werden kann, da sich der Aufwand zuverlässig ab-

schätzen lässt (Art. 14 Abs. 2 VGKE), 

dass die vom SEM zu leistende Parteientschädigung daher unter Berück-

sichtigung des Ausgangs des Verfahrens und der Bemessungsfaktoren ge-

mäss Art. 7 ff. VGKE auf insgesamt Fr. 150.– (inkl. Auslagen und Mehr-

wertsteueranteil) festzulegen ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Dieser Betrag wird dem Kostenvorschuss entnommen. Der Rest-

betrag von Fr. 150.– wird rückerstattet.  

3.  

Das SEM wird angewiesen, den Beschwerdeführenden für das Verfahren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht eine reduzierte Parteientschädigung in 

der Höhe von Fr. 150.− auszurichten. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kanto-

nale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Gabriela Freihofer Lhazom Pünkang 

 

 

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