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**Case Identifier:** a12baa9c-2cd6-5216-854d-c4a671d6cc97
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.04.2015 IV 2013/16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-16_2015-04-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/16

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.05.2020

Entscheiddatum: 21.04.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 21.04.2015
Art. 28 IVG; aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung); Art. 29bis IVV, Art. 88a IVV; Art. 16 ATSG: 
Einkommensvergleich; der tatsächlich erzielte Verdienst kann nur als 
Invalideneinkommen herangezogen werden, wenn u.a. die versicherte 
Person die ihr medizinisch-theoretisch zumutbare Restarbeitsfähigkeit 
vollumfänglich ausschöpft. Tabellenlohnabzug. Zusprache von abgestuften 
Rentenleistungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 21. April 2015, IV 2013/16). Aufgehoben durch Urteil des 
Bundesgerichts 9C_366/2015.

Entscheid Versicherungsgericht, 21.04.2015

Präsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und

Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Nadja Francke Zubair

Entscheid vom 21. April 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Benedikt Landolt, Tellstrasse 23, 9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ meldete sich am 17. August 2005 wegen einer seit ca. 10 Jahren 

bestehenden Wirbelsäulenproblematik bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum 

Leistungsbezug an (IV-act. 1). Im polydisziplinären Gutachten des Zentrums für 

Medizinische Begutachtung Basel (ZMB) vom 14. August 2007 wurde folgende 

Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten genannt: Status 

nach arthroskopischer Acromioplastik und Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion 

rechts am 7. Dezember 2004 mit muskulärer Dysbalance im Bereich des Schulter­

gürtels. In der Beurteilung attestierten die Gutachter dem Versicherten eine Arbeits­

fähigkeit von 70% in der zuletzt ausgeführten Tätigkeit als Transporteur und Logistiker 

(IV-act. 68). Ausgehend davon, dass der Versicherte in einer leidensadaptierten 

Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig ist, nahm die IV-Stelle einen Einkommensvergleich vor 

und ermittelte einen Invaliditätsgrad von 13% (IV-act. 87). Mit einer Verfügung vom 

30. Juni 2008 wies sie das Rentenbegehren des Versicherten ab (IV-act. 100). Die 

gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde des Versicherten hiess das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 29. Januar 2010 gut 

und wies die Sache wegen formellen und inhaltlichen Mängeln im ZMB-Gutachten zur 

Durchführung einer erneuten umfassenden Begutachtung an die IV-Stelle zurück (IV-

act. 120). 

A.b  Vom 28. bis 30. September 2010 wurde der Versicherte in der MEDAS 

Zentralschweiz polydisziplinär abgeklärt. Im entsprechenden Gutachten vom 

28. Januar 2011 nannten die Sachverständigen folgende arbeitsfähigkeitsrelevante 

Diagnosen: ein organisches Psychosyndrom nach traumatischer Hirnverletzung durch 

Verkehrsunfall vom 29. Januar 1980, eine verminderte mentale Leistungsfähigkeit mit 

mittelschweren verbalen Gedächtnisdysfunktionen und leichten 

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Aufmerksamkeitsschwierigkeiten multikausaler Genese, eine teilweise noch 

subsyndromale depressive Störung, psychotische Faktoren oder Verhaltensfaktoren 

bei andernorts klassifizierten Erkrankungen sowie ein Residualzustand mit 

Periarthropathia humeroscapularis und leichter Impingement-Symptomatik der rechten 

Schulter. Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, die früher ausgeübte, 

körperlich teilweise schwere Tätigkeit als Logistik-Mitarbeiter sei dem Versicherten 

nicht mehr zumutbar – limitierend erweise sich vor allem die Minderbelastbarkeit der 

rechten operierten Schulter. Die gegenwärtig ausgeübte Tätigkeit als B.___-Mitarbeiter 

sei dem Versicherten zu 70% der Norm möglich. Längerfristig sei diese Tätigkeit 

jedoch ungeeignet aufgrund der eingeschränkten kognitiven Leistungsfähigkeit des 

Versicherten, der Notwendigkeit, Auto zu fahren, und der erhöhten psychischen 

Belastung bei alleine auszuführenden Nachteinsätzen. Behinderungsangepasste 

Tätigkeiten seien dem Versicherten zu 80% der Norm zumutbar (IV-act. 140).

A.c  In einem Schlussbericht vom 21. November 2011 hielt die 

Eingliederungsverantwortliche fest, der Versicherte sei in den Bereichen 

Arbeitsplatzerhalt und Arbeitsvermittlung aktiv unterstützt worden. Während der 

Tätigkeit bei der B.___ hätten Gespräche mit dem Arbeitgeber stattgefunden, was 

jedoch eine Kündigung nicht habe verhindern können. Seit der Beendigung des 

Arbeitsverhältnisses bei der B.___ werde der Versicherte durch das Regionale 

Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) unterstützt. Der Versicherte werde sich nach eigenen 

Angaben im November 2011 einer Operation unterziehen, welche eine 

Rehabilitationsphase von 6 - 8 Monaten zur Folge haben werde. Wegen der 

anstehenden Operation und der nachfolgenden längerdauernden Arbeitsunfähigkeit 

schloss die Eingliederungsverantwortliche mit dem Einverständnis des Versicherten 

berufliche Massnahmen ab (IV-act. 161). Am 3. Januar 2012 erliess die IV-Stelle eine 

entsprechende Mitteilung (IV-act. 167).

A.d  Gemäss einem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, 

vom 24. Februar 2012 waren beim Versicherten am 10. November 2011 eine 

Kniearthroskopie und Teilmeniskektomie lateral sowie eine Tibiavalgisationsosteotomie 

rechts durchgeführt worden. Dr. C.___ attestierte dem Versicherten bis auf weiteres 

eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 173). Dr. D.___, Spezialarzt Orthopädie FMH, 

nannte in seinem Gutachten vom 31. Mai 2012 zu Handen der zuständigen 

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Unfallversicherung als arbeitsfähigkeitsrelevante Diagnosen eine mässige 

Spondylarthrose L3-S1, eine mässige Arthrose im STT-Bereich und Rhizarthrose 

rechts, eine deutliche Rhizarthrose und STT-Arthrose links, den Status nach 

Tibiavalgisationsosteotomie rechts bei medialer Gonarthrose und lateraler 

Meniscusausfransung 11/2011, eine bikompartimentale mässige Chondropathie links 

sowie eine Adipositas. In der Beurteilung führte Dr. D.___ aus, es habe seit November 

2011 im Rahmen der postoperativen Rehabilitation eine volle Arbeitsunfähigkeit des 

Versicherten in der bisherigen Tätigkeit als B.___-mitarbeiter bestanden. Ab Mai 2012 

sei der Versicherte in dieser Tätigkeit zu 70% eines normalen Pensums arbeitsfähig. In 

einer leidensadaptierten Tätigkeit sei der Versicherte seit November 2011 ebenfalls 

100% arbeitsunfähig gewesen. Ab Mai 2012 sei ihm eine adaptierte Tätigkeit 

vollumfänglich zumutbar (IV-act. 179).

A.e  Der Regionale Ärztliche Dienst der IV-Stelle (RAD) hielt in einer Stellungnahme vom 

17. Juli 2012 fest, die orthopädische Begutachtung vom 31. Mai 2012 habe ergeben, 

dass der Versicherte aus rein orthopädischer Sicht in einer leidensadaptierten Tätigkeit 

wieder vollumfänglich arbeitsfähig sei. Der Gutachter habe jedoch korrekterweise 

ergänzend darauf hingewiesen, dass gemäss den Unterlagen diverse Defizite aus 

psychiatrischer Sicht vorlägen. Somit habe sich an der grundsätzlichen Einschätzung 

der Arbeitsfähigkeit der MEDAS Zentralschweiz von Januar 2011 nichts Wesentliches 

geändert. Die dort beschriebenen Diagnosen bestünden weiterhin. Lediglich von 

November 2011 bis Mai 2012 habe im Rahmen der Rehabilitation nach erfolgter 

Knieoperation vorübergehend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Juni 

2012 könne wieder von der vorgängig (von der MEDAS Zentralschweiz) attestierten 

Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 80% ausgegangen werden (IV-act. 180).

A.f   Ausgehend von einer 80%igen leidensadaptierten Arbeitsfähigkeit nahm die IV-

Stelle einen Einkommensvergleich vor und ermittelte einen Invaliditätsgrad von 29% 

(IV-act. 181). Mit einem Vorbescheid vom 3. August 2012 stellte sie dem Versicherten 

die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (IV-act. 184). Gegen diesen 

Vorbescheid liess der Versicherte am 21. September 2012 Einwand erheben und 

beanstandete insbesondere die von der IV-Stelle im Rahmen des 

Einkommensvergleichs herangezogenen Vergleichseinkommen. In medizinischer 

Hinsicht brachte er vor, die Einschätzung im Gutachten von Dr. D.___, wonach seit Mai 

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2012 in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit 

bestehe, sei unzutreffend. Der behandelnde Orthopäde Dr. C.___ habe eine volle 

Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit erst wieder ab August 2012 als 

realistisch betrachtet (IV-act. 185). Gemäss einem vom Versicherten beigelegten 

Bericht vom 10. September 2012 hatte Dr. C.___ festgehalten, er habe bezüglich des 

rechten Kniegelenks ab 23. April 2012 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. An 

dieser Einschätzung habe er am 27. Juni 2012 festgehalten. Ab August 2012 habe er 

eine wieder volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit als realistisch erachtet. 

Seine Einschätzung ergebe sich aus der klinischen Verlaufsbeobachtung. Der 

Versicherte habe bei den Kontrollen Anfang Mai, d.h. bis Ende Juni 2012 noch immer 

über Schmerzen geklagt, die auch bei geringeren Belastungen aufgetreten seien. 

Zudem habe eine Schwellungstendenz im Bereich der Operationsstelle und eine lokale 

Druckschmerzhaftigkeit bei der Untersuchung bestanden (IV-act. 185-11 f.). Der RAD 

hielt am 28. November 2012 dazu fest, dass die Einschätzung des behandelnden 

Orthopäden nicht ohne weiteres verneint werden könne. Angesichts des 

beschriebenen klinischen Verlaufs könne eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit von Mai 2012 

bis einschliesslich Juli 2012 nachvollzogen werden. Somit sei ab August 2012 von einer 

aus orthopädischer Sicht 100%igen und gesamthaft 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer 

angepassten Tätigkeit auszugehen (IV-act. 186). Mit einer Verfügung vom 7. Dezember 

2012 wies die IV-Stelle einen Rentenanspruch des Versicherten ab (IV-act. 187).

B.    

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde des Versicherten, 

vertreten durch Rechtsanwalt Benedikt Landolt, vom 10. Januar 2013. Der 

Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die 

Ausrichtung einer ganzen Rente mindestens ab 1. Juni 2012. Eventualiter sei das 

Verfahren zu sistieren bis feststehe, ob sich der Beschwerdeführer bei der E.___ AG in 

einem stabilen Arbeitsverhältnis befinde. Subeventualiter sei dem Beschwerdeführer 

eine Viertelsrente mindestens ab 1. Juni 2012 zuzusprechen. Zur Begründung führt der 

Rechtsvertreter aus, die Beschwerdegegnerin sei beim Einkommensvergleich zu 

Unrecht von einem Valideneinkommen von Fr. 67'767.-- ausgegangen. Der 

Beschwerdeführer habe im Jahr 2005 bei der F.___ AG ein Bruttojahresgehalt von 

Fr. 66'300.-- erzielt. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne von 

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2006 bis 2011 resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 72'276.--. Für die Bestimmung 

des Invalideneinkommens sei auf den aktuell tatsächlich erzielten Verdienst des 

Beschwerdeführers bei der E.___ AG abzustellen. Der Beschwerdeführer habe dort seit 

Mitte August 2012 eine einstweilen auf ein Jahr befristete Anstellung als Chauffeur. Die 

Tätigkeit nehme den Beschwerdeführer täglich während rund 7 Stunden in Anspruch. 

Obwohl die Anstellung erst seit gut einem halben Jahr bestehe, sei von einem stabilen 

Arbeitsverhältnis auszugehen. Der Beschwerdeführer sei äusserst zuverlässig und 

werde von der Arbeitgeberin wertgeschätzt. Die Entlöhnung erfolge pro Kilometer (Fr. 

0.60). Für den Monat August 2012, in welchem der Beschwerdeführer während 15 

Arbeitstagen tätig gewesen sei, resultiere ein Bruttolohn von Fr. 1'588.20. Unter 

Berücksichtigung der Ferienwochen betrage der Jahreslohn und gleichzeitig das 

Invalideneinkommen Fr. 21'176.--. Der Beschwerdeführer werde bei der E.___ AG zu 

marktüblichen Bedingungen beschäftigt, weshalb nicht von einem Soziallohn 

gesprochen werden könne. Aus dem Einkommensvergleich resultiere ein 

Invaliditätsgrad von 71%, was den Anspruch auf eine ganze Rente begründe. Sollte 

angenommen werden, der Beschwerdeführer habe keine ihm zumutbare neue 

Erwerbstätigkeit aufgenommen, so wäre praxisgemäss auf die Tabellenlöhne 

abzustellen. Dabei wären beim Beschwerdeführer verschiedene lohnnachteilige 

Merkmale zu berücksichtigen: Zunächst verdienten Männer mit einem 

Beschäftigungsgrad von 75% bis 89% im Anforderungsniveau 4 weniger als 

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter. Weiter müsse die dem Beschwerdeführer mögliche 

Tätigkeit aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kumulativ mehrere 

Voraussetzungen erfüllen. Schliesslich sei auch das Alter des Beschwerdeführers 

lohnreduzierend zu berücksichtigen. Sämtliche Einschränkungen rechtfertigten einen 

Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von wenigstens 15%. Aus dem Einkommensvergleich 

resultiere so ein Invaliditätsgrad von 40%, womit ein Anspruch auf eine Viertelsrente 

bestehe (act. G 1).

B.b  Am 7. März 2013 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der 

Beschwerde. Sie bringt vor, der Beschwerdeführer habe zu Recht nicht beanstandet, 

dass auf das MEDAS-Gutachten vom 28. Januar 2011 und die gestützt darauf 

getroffene Feststellung, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten 

Tätigkeit zu 80% arbeitsfähig sei, abgestellt worden sei. Die Kritik des 

Beschwerdeführers richte sich in erster Linie gegen den Einkommensvergleich. 

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Bezüglich der Bestimmung des Invalideneinkommens könne nicht auf die tatsächlich 

ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der E.___ AG abgestellt werden, da 

dieser dort seine Restarbeitsfähigkeit von 80% nicht voll ausschöpfe und dazu noch 

ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen erziele. Aus diesem Grund sei das 

Invalideneinkommen aufgrund von LSE-Tabellenwerten zu bestimmen, wobei der 

Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns für den Einkommensvergleich massgebend sei. 

Die anhaltende Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Logistiker sei laut 

RAD und MEDAS-Gutachten ab Dezember 2004 anzunehmen. Ein Rentenanspruch 

hätte daher frühestens ab Dezember 2005 entstehen können. Im Jahr 2005 habe der 

durchschnittliche Lohn für Männer im Anforderungsniveau 4 Fr. 58'389.-- betragen. Bei 

einer zumutbaren Restarbeitsfähigkeit von 80% für angepasste Tätigkeiten resultiere 

ein Betrag von Fr. 46'711.--. Ein Tabellenlohnabzug falle dabei nicht in Betracht. Mit 

der Anerkennung einer 80%igen Restarbeitsfähigkeit sei der leidensbedingten 

Beeinträchtigung des Beschwerdeführers hinreichend Rechnung getragen worden. 

Weiter sei gestützt auf die Feststellungen im MEDAS-Gutachten davon auszugehen, 

dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit von 80% ganztägig verwerten 

könne. Der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige Person 

behinderungsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig sei, rechtfertige praxisgemäss 

keinen über die Berücksichtigung  der eingeschränkten Leistungsfähigkeit 

hinausgehenden Abzug. Schliesslich sei auch unter dem Titel des Alters als 

invaliditätsfremder Faktor kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen. Das Validen­

einkommen des Beschwerdeführers betrage gemäss den Angaben im Arbeitgeber­

fragebogen vom 16. November 2005 Fr. 66'300.-- (Fr. 5100 x 13). Aus dem 

Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 30%, womit kein 

Rentenanspruch bestehe (act. G 4).

B.c  Mit einer Replik vom 2. Mai 2013 hält der Beschwerdeführer an seinen 

Beschwerdeanträgen fest. Der Rechtsvertreter macht geltend, der Einwand der 

Beschwerdegegnerin, der Beschwerdeführer würde mit seiner Tätigkeit bei der E.___ 

AG seine zumutbare Restarbeitsfähigkeit von 80% nicht voll ausschöpfen, sei 

unzutreffend. Der Beschwerdeführer arbeite am Montag, Dienstag und Freitag jeweils 

während mindestens 7 Stunden. Am Mittwoch und Donnerstag sei die Arbeitszeit um 

eineinhalb Stunden bzw. eine Stunde reduziert. Damit betrage die Wochenarbeitszeit 

des Beschwerdeführers minimal 32,5 Stunden, was bei einer durchschnittlichen 

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Wochenarbeitszeit für vollzeitlich Beschäftigte von 41,6 Stunden einem Pensum von 

80% entspreche. Zwar sei das erzielte Einkommen des Beschwerdeführers gegenüber 

den LSE-Tabellenwerten unterdurchschnittlich, jedoch handle es sich bei diesen 

Werten um den Durchschnitt aus einer Vielzahl von Löhnen für dasselbe 

Anforderungsniveau. Es gebe sowohl höhere als auch tiefere Löhne. Zu 

berücksichtigen sei, dass es der Eingliederungsverantwortlichen der 

Beschwerdegegnerin trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen sei, den 

Beschwerdeführer in einer Tätigkeit unterzubringen, welche möglicherweise ein 

höheres als das aktuelle Gehalt generieren könnte. Für den Einkommensvergleich sei 

auf die Verhältnisse im Jahr 2012 und nicht auf diejenigen im Jahr 2005 abzustellen. 

Die Beschwerdegegnerin habe ausgeklammert, dass sie nach Vorliegen des MEDAS-

Gutachtens während mehr als 12 Monaten berufliche Eingliederungsmassnahmen 

durchgeführt habe. Diese seien mit Verfügung vom 3. Januar 2012 beendet worden. 

Weiter werde bestritten, dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit von 

80% in adaptierten Tätigkeiten während eines gesamten Arbeitstages verwerten könne. 

Aus dem MEDAS-Gutachten sei an entscheidender Stelle kein Hinweis auf eine 

angebliche ganztägige Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit zu entnehmen. Der 

Beschwerdeführer habe somit Anspruch auf einen Teilzeitabzug. Dass das Alter ein 

Kriterium für die Herabsetzung der Tabellenlöhne sein könne, stelle gefestigte 

Rechtsprechung dar. Es sei gerichtsnotorisch, dass Menschen im Alter des 

Beschwerdeführers (Jg. 196_) gegenüber jungen Hilfsarbeitern auf dem Arbeitsmarkt 

benachteiligt seien. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer selbst eine Leistung von 

80% nur in einer adaptierten Tätigkeit erbringen könne und auf seine Konzentrations- 

und Antriebsstörungen, seine Verlangsamung sowie seine erhöhte Ermüdbarkeit 

Rücksicht genommen werden müsse. Dies rechtfertige einen Abzug vom Tabellenlohn 

von mindestens 15% (act. G 7).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf die Einreichung einer Duplik (act. G 9).

Erwägungen:

1.

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1.1  Am 1. Januar 2008 ist die Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenver­

sicherung (IVG; SR 831.20) vom 6. Oktober 2006 (5. IV-Revision) und am 1. Januar 

2012 sind die im Zug der 6. IV-Revision geänderten Bestimmungen des IVG in Kraft 

getreten. Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in zeitlicher 

Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des 

rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben 

(BGE 132 V 220 E. 3.1.1 und 131 V 11 E. 1). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die 

Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 

den neuen Normen zu prüfen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Nach der Rechtsprechung 

stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel 

auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung 

eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis).

1.2  Vorliegend erging die angefochtene Verfügung am 7. Dezember 2012, wobei ein 

Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen 

der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass 

der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt 

wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit 

bis 31. Dezember 2007 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem 

Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-Revision beziehungsweise 6. IV-Revision 

abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: BGE 130 V 445 ff.; Urteil des Bundesgerichts vom 

7. Juni 2006, I 428/04, E. 1).

2.

2.1  Umstritten und zu prüfen ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf

eine Rente hat. Dabei besteht zwischen den Parteien insbesondere im Hinblick auf den 

in der angefochtenen Verfügung vorgenommenen Einkommensvergleich Uneinigkeit.

2.2  Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% 

besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40% ein Anspruch auf eine Viertelsrente. Gemäss Art. 16 des 

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Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 

830.1) ist zur Bemessung des Invaliditätsgrades das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung zu setzen zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 

invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

2.3  Im Hinblick auf die Bemessung des zumutbaren Invalideneinkommens sind zu­

nächst die medizinischen Vorbedingungen von Bedeutung. Aufgabe des Arztes oder 

der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und dazu Stellung zu 

nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person 

arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine wichtige Grundlage 

für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch 

zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 S. 34). Ob die versicherte 

Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die 

Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 des vom Bundesamt für 

Sozialversicherungen erlassenen Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in 

der Invalidenversicherung = KSIH). Da für den Rentenanspruch der 

Invalidenversicherung die Erwerbsfähigkeit massgebend ist, verstanden als das 

Unvermögen, auf dem gesamten für den Versicherten in Frage kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise 

wirtschaftlich zu verwerten (BGE 121 V 331 E. 3b), ist ausschlaggebend, welche 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit besteht.

2.4  Die im MEDAS-Gutachten vom 28. Januar 2011 attestierte 80%ige Arbeitsfähigkeit 

des Beschwerdeführers in leidensadaptierten Tätigkeiten ist zwischen den Parteien zu 

Recht nicht umstritten. Die Gutachter haben nachvollziehbar ausgeführt, dass aufgrund 

der aus neurologischer und psychiatrischer Sicht gestellten Diagnosen und der sich 

daraus ergebenden Konzentrations- und Antriebsstörungen, der Verlangsamung und 

der erhöhten Müdigkeit eine 20%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit 

anzunehmen sei. In rheumatologischer Hinsicht ist gemäss den Gutachtern nur von 

qualitativen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit auszugehen. Als 

behinderungsangepasst haben sie eine leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeit, 

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vorzugsweise wechselbelastend, ohne kraftaufwändige Arbeiten mit dem rechten Arm 

und nicht über der Schulterhorizontalen sowie ohne besondere Anforderungen an die 

psychische Belastbarkeit und die kognitive Leistungsfähigkeit genannt (vgl. IV-act. 

140-27).

3.

3.1  Im Folgenden ist zu prüfen, ob und allenfalls ab welchem Zeitpunkt der 

Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente hat.

3.2  Nach dem hier anwendbaren altrechtlichen Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG entsteht ein 

Rentenanspruch frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während 

eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% 

arbeitsunfähig gewesen ist. Im Rahmen des Art. 29 Abs. 1 IVG nicht anwendbar ist 

nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts der Grundsatz, dass bei lang dauernder  

Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf – oder sobald klar wird, dass die 

Wiederaufnahme der bisher ausgeübten Tätigkeit nicht mehr in Frage kommt – nach 

Ablauf einer gewissen Übergangsfrist auch zumutbare Tätigkeiten in einem anderen 

Beruf zu berücksichtigen sind. Bei der Anwendung dieser Bestimmung ist 

ausschliesslich die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit zu betrachten 

(Entscheid des EVG vom 23. Oktober 2003, I 392/02; vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2, bereits 

unter Hinweis auf den künftigen Art. 6 ATSG). Die einjährige Wartezeit gilt als eröffnet, 

sobald eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20% vorliegt (AHI 1998 S. 124 E. 3c). Im 

Gutachten der ZMB vom 11. August 2007 war dem Beschwerdeführer in der bisherigen 

Tätigkeit als Transporteur und Logistiker lediglich eine geringgradige Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit in Höhe von 30% aufgrund der orthopädischen/rheumatologischen 

Erkrankungen attestiert worden (vgl. IV-act. 68-41). Die Gutachter der MEDAS 

Zentralschweiz haben in Abweichung dazu festgehalten, dass die körperlich teilweise 

schwere Tätigkeit als Logistiker dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar sei. 

Limitierend erweise sich vor allem die Minderbelastbarkeit der rechten operierten 

Schulter. Den Beginn der 100%igen Arbeitsunfähigkeit haben die Gutachter auf den 

6. Dezember 2004 datiert (vgl. IV-act. 140-27). Eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in 

der Tätigkeit als Logistiker ist angesichts der erhobenen objektivierbaren 

Schulterbeschwerden des Beschwerdeführers überzeugend. Es ist daher auf die 

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Einschätzung im MEDAS-Gutachten abzustellen und von einer seit Dezember 2004 

bestehenden dauernden Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der bisherigen 

Tätigkeit auszugehen. Der frühestmögliche Beginn des Rentenanspruchs ist daher der 

1. Dezember 2005. Für diesen Zeitpunkt ist im Folgenden ein Einkommensvergleich 

vorzunehmen, wobei für die Bestimmung der Vergleichseinkommen entsprechend das 

Jahr 2005 massgebend ist.

3.3  Bezüglich der Bestimmung des Valideneinkommens stellt sich die Frage nach der 

Anwendbarkeit von Art. 26 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; 

SR 831.201), da der Beschwerdeführer die 1976 begonnene Lehre als 

Konfektionsschneider wohl aufgrund eines Autounfalls im Jahr 1980 und dessen 

Folgen nicht hatte erfolgreich beenden können (vgl. IV-act. 26-1). Gemäss Art. 26 Abs. 

2 IVV ist in diesem Fall das durchschnittliche Einkommen eines Erwerbstätigen im 

Beruf, für den die Ausbildung begonnen wurde, zu berücksichtigen. Gemäss den 

Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2004 haben 

Männer im Bereich "Herstellung von Bekleidung und Pelzwaren" mit dem 

Anforderungsniveau 3 und einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,6 

Stunden ein monatliches Bruttogehalt von Fr. 5'230.-- verdient (vgl. Tabelle TA3: 

Monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des 

Arbeitsplatzes und Geschlecht). Auf ein Jahr hochgerechnet zuzüglich der 

Nominallohnentwicklung für das Jahr 2005 (+1,1%) ergibt sich ein Einkommen von 

Fr. 62'760.--. Die Annahme eines höheren Anforderungsniveaus rechtfertigt sich nicht, 

da es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Beschwerdeführer im hypothetischen 

Gesundheitsfall eine Karriere als selbständiger Konfektionsschneider mit 

überdurchschnittlichem Verdienst verwirklicht hätte. Vor dem Eintritt der 

Arbeitsunfähigkeit im Dezember 2004 ist der Beschwerdeführer als Mitarbeiter in der 

Lagerlogistik bei der F.___ AG tätig gewesen. Gemäss dem Arbeitgeberbericht vom 

16. November 2005 hätte der Beschwerdeführer ab dem 1. Jnuar 2005 einen 

Bruttolohn von monatlich Fr. 5'100.-- zuzüglich eines 13. Monatslohnes verdient (vgl. 

IV-act. 15-2). Dies ergibt ein Jahreseinkommen in Höhe von Fr. 66'300.--. Somit zeigt 

sich, dass der Beschwerdeführer mit seiner Tätigkeit in der Lagerlogistik einen höheren 

Verdienst erzielt hat, als es mit einer hypothetischen Validenkarriere als 

Konfektionsschneider möglich gewesen wäre. Aus diesem Grund ist – selbst wenn die 

Anwendbarkeit von Art. 26 Abs. 2 IVV bejaht würde – der Verdienst des 

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Beschwerdeführers bei seiner letzten Arbeitsstelle vor dem Eintritt der 

Arbeitsunfähigkeit heranzuziehen und von einem Valideneinkommen in Höhe von Fr. 

66'300.-- auszugehen.

3.4  Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Da 

der Beschwerdeführer in den nach dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit folgenden Jahren 

nicht erwerbstätig gewesen ist, sind die statistischen durchschnittlichen Tabellenlöhne 

gemäss den Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik 

heranzuziehen. Seit dem 1. März 2001 bis zum Eintritt der Arbeitsunfähigkeit ist er als 

ungelernter Mitarbeiter in der Lagerlogistik tätig gewesen. Der Beschwerdeführer ist 

daher als Hilfsarbeiter zu qualifizieren. Im Jahr 2005 lag der durchschnittliche 

Jahresverdienst der Männer mit einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,6 Wochen bei 

Fr. 58'389.-- (vgl. Anhang 2 zu der von der Informationsstelle AHV/IV herausgegebenen 

Gesetzestextausgabe 2012).

3.5  Zu prüfen ist folgend, in welchem Umfang der Beschwerdeführer im Jahr 2005 

arbeitsfähig gewesen ist, wobei auf die Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten 

Tätigkeit abzustellen ist (vgl. oben, E. 2.3) Aus dem Gutachten des ZMB sowie aus 

einer RAD-Stellungnahme vom 29. August 2007 (vgl. IV-act. 69) ergibt sich, dass beim 

Beschwerdeführer von einer 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten 

Tätigkeit ausgegangen worden war. Die MEDAS-Gutachter haben dieser Ansicht 

widersprochen und auf die Einschätzung anlässlich der beruflichen Abklärung in der 

"G.___" von Februar bis September 2006 abgestellt (vgl. IV-act. 140-28). Aus den 

Berichten der "G.___" geht hervor, dass der Beschwerdeführer aufgrund von 

körperlichen Beschwerden und Schmerzen in seiner Leistungsfähigkeit stark 

eingeschränkt gewesen war. Hinzu gekommen waren Schwierigkeiten aufgrund seiner 

Persönlichkeitsstruktur, so dass er das Pensum von zunächst 100% bzw. später 50% 

nicht hatte halten können (vgl. IV-act. 38, 39, 49, 50). Im Bericht vom 1. September 

2006 hatte die Berufsberaterin festgehalten, dass das Ziel einer stabilen 

Leistungsfähigkeit von 50% nicht als realistisch erachtet werden könne (vgl. IV-act. 54). 

Gemäss der Einschätzung der "G.___" war der Beschwerdeführer somit in der freien 

Wirtschaft als 100% arbeitsunfähig anzusehen. Am 1. August 2007 hatte der 

Beschwerdeführer eine Teilzeitstelle bei der B.___ angetreten (vgl. IV-act. 84, 85). 

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Ausgehend davon haben die MEDAS-Gutachter festgehalten, der Beginn der 70%igen 

Arbeitsfähigkeit als B.___-Mitarbeiter bzw. der 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer 

behinderungsangepassten Tätigkeit sei auf den Zeitraum 2008 bis 2009 festzulegen. 

Der Beschwerdeführer habe das bei Arbeitsbeginn 50%ige Pensum im Verlauf auf drei 

bis vier Nächte pro Woche steigern können (vgl. IV-act. 140-28).

3.6  Der von den MEDAS-Gutachtern beschriebene zeitliche Verlauf der 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, insbesondere das Abstellen der Gutachter auf 

die Einschätzung der "G.___", ist nicht nachvollziehbar. Hierzu ist jedoch auch 

festzuhalten, dass die MEDAS-Gutachter die eigene Einschätzung der weit 

zurückreichenden Arbeitsfähigkeit selbst relativiert haben mit der Aussage, eine solche 

sei nicht immer mit rechtsgenüglicher Sicherheit möglich (vgl. IV-act. 140-28). Aufgrund 

der Akten- und Befundlage ist davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand 

des Beschwerdeführers seit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Dezember 2004 

nicht wesentlich geändert hat. In rheumatologischer Hinsicht haben die Gutachter der 

MEDAS ausdrücklich festgehalten, dass im Vergleich zum ZMB-Gutachten keine 

Veränderung eingetreten sei (vgl. IV-act. 140-25). Die in neurologischer bzw. 

neuropsychologischer und psychiatrischer Hinsicht festgestellten Einschränkungen, 

namentlich die Konzentrations- und Antriebsstörungen, die Verlangsamung und die 

erhöhte Müdigkeit, sind laut den MEDAS-Gutachtern zum Teil auf die Folgen des 

Verkehrsunfalls am 29. Januar 1980 mit Schädel-Hirntrauma zurückzuführen. Die 

Einschränkungen waren teilweise auch anlässlich der Begutachtung im ZMB erkannt, 

aber als nicht arbeitsfähigkeitsrelevant eingeschätzt worden (vgl. IV-act 68-25 ff., 68-40 

f.). Es handelt sich wohl auch in diesen Fachgebieten um eine unterschiedliche 

Beurteilung eines seit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Wesentlichen 

unveränderten Gesundheitszustandes. Die eigenen Angaben des Beschwerdeführers 

haben sich im Verlauf ebenfalls nicht geändert. Im Vordergrund hat er sowohl 

anlässlich der Begutachtung im ZMB im Jahr 2007 als auch anlässlich der 

Begutachtung in der MEDAS-Zentralschweiz im Jahr 2010 über Rückenschmerzen 

geklagt (vgl. IV-act. 68-20, 140-18). Gemäss den Abklärungsberichten der "G.___" von 

2006, waren die Rückenschmerzen auch der Hauptgrund für die stark eingeschränkte 

Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers während der beruflichen Abklärung (vgl. IV-

act. 49-2, 38-5). Aus beiden Gutachten ergibt sich, dass die vom Beschwerdeführer 

geklagten Schmerzen grösstenteils nicht objektivierbar gewesen sind. In seinem 

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Fachgutachten hat der rheumatologische Gutachter der MEDAS Zentralschweiz 

festgehalten, es seien in der klinischen Untersuchung Diskrepanzen und 

Inkonsistenzen aufgefallen, wodurch er den Eindruck einer erheblichen Aggravation 

bekommen habe. Das Ausmass der vom Beschwerdeführer als völlig invalidisierend 

erlebten Beschwerden könne durch die objektivierbaren Befunde nicht erklärt werden, 

so dass von einer erheblichen Schmerzverarbeitungsstörung bzw. 

Überlagerungssymptomatik auszugehen sei (vgl. IV-act. 140-46). Bezüglich der 

Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die "G.___" hat der rheumatologische 

Gutachter zu Recht festgehalten, dass diese sich ausschliesslich auf die Angaben des 

Beschwerdeführers stütze und dass es sich dabei nicht um eine Evaluation der 

funktionellen Leistungsfähigkeit handle, sondern lediglich um einen Eindruck, welcher 

massgeblich durch das Verhalten und die Angaben des Beschwerdeführers subjektiv 

geprägt worden sei (vgl. IV-act. 140-47). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass 

Schmerzangaben einer versicherten Person für sich allein nicht genügen, um eine IV-

rechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Vielmehr muss im Rahmen der 

sozialversicherungsrechtlichen Leistungsüberprüfung verlangt werden, dass 

Schmerzangaben durch damit korrelierende, schlüssig feststellbare Befunde 

hinreichend erklärbar sind. Andernfalls wäre eine rechtsgleiche Beurteilung von 

Rentenansprüchen nicht gewährleistet (Ulrich Meyer/ Marco Reichmuth, Bundesgesetz 

über die Invalidenversicherung, 3. Aufl., Art. 28a Rn 270). Aus diesem Grund kann auf 

die Einschätzung der "G.___", wonach der Beschwerdeführer in der freien Wirtschaft zu 

100% arbeitsunfähig sei, nicht abgestellt werden. Gegen die Beweiskraft der 

Abklärungsberichte der "G.___" spricht zudem, dass es dem Beschwerdeführer mit der 

Stelle bei der B.___ nur ein Jahr nach der Abklärung gelungen ist, sich auf dem freien 

Arbeitsmarkt erfolgreich zu integrieren und sogar das Pensum von anfangs 50% auf 

70-80% zu erhöhen. Angesichts des im Wesentlichen unveränderten 

Gesundheitszustandes ist überwiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass die 

von der MEDAS Zentralschweiz ab ca. 2008 attestierte 80%ige Arbeitsfähigkeit in 

leidensadaptierten Tätigkeiten bereits seit Dezember 2004 bzw. jedenfalls bei Ablauf 

des Wartejahres im Dezember 2005 bestanden hatte und medizinisch-theoretisch auch 

während der beruflichen Abklärung in der "G.___" gegeben gewesen war. Im Jahr 

2005, welches für den Einkommensvergleich massgeblich ist, war der 

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Beschwerdeführer in leidens-adaptierten Tätigkeiten folglich überwiegend 

wahrscheinlich zu 80% arbeitsfähig.

3.7  Ausgehend von der medizinisch-theoretisch festgestellten 80%igen 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt sich als Basis ein vorläufiges 

Invalideneinkommen in Höhe von rund Fr. 46'711.-- (Fr. 58'389.-- x 0,8).

3.7.1      Die für die Bestimmung des Invalideneinkommens herangezogenen 

statistischen Löhne können gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung um bis 

zu 25% gekürzt werden, wenn absehbare Schwierigkeiten bei der erwerblichen 

Umsetzung des verbliebenen Leistungsvermögens bzw. damit einhergehende 

Verminderungen des zu erwartenden Entgelts bei der Anwendung des genannten 

Tabellenlohns bestehen. Mit dem Tabellenlohnabzug wird namentlich berücksichtigt, 

dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten 

Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und 

entsprechend einsetzbaren Arbeitskräften lohnmässig benachteiligt sind und deshalb 

mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird damit dem 

Umstand Rechnung getragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer 

Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben 

können (BGE 129 V 472 E. 4.2.3).

3.7.2      Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei ihm ein Tabellenlohnabzug von 

mindestens 15% zu gewähren, namentlich aufgrund seiner gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen, dem Erfordernis einer Teilzeittätigkeit sowie seines 

fortgeschrittenen Alters. Aus dem MEDAS-Gutachten ergibt sich, dass dem 

Beschwerdeführer nur körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten, 

vorzugsweise wechselbelastend, ohne kraftaufwändige Arbeiten mit dem rechten Arm 

und nicht über der Schulterhorizontalen zumutbar sind. Zu den körperlichen 

Einschränkungen hinzu kommt, dass die Tätigkeit keine besonderen Anforderungen an 

die psychische Belastbarkeit und kognitive Leistungsfähigkeit stellen darf (vgl. IV-act. 

140-27). Insbesondere die kognitiven und psychischen Einschränkungen können zu 

Leistungsschwankungen führen und verlangen seitens der Vorgesetzten und der 

Arbeitskollegen eine grössere Rücksichtnahme. Dieser Nachteil gegenüber gesunden 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/25

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Mitarbeitern ist als lohnreduzierend zu berücksichtigen. Unter dem Titel 

Beschäftigungsgrad wird praxisgemäss bei Männern, welche aus gesundheitlichen 

Gründen nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ein Abzug vom Tabellenlohn 

vorgenommen. Hingegen verneint das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung 

einen Abzug bei grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähigen Personen, welche 

behinderungsbedingt lediglich reduziert leistungsfähig sind (vgl. Urteile des 

Bundesgerichts vom 16. August 2012, 8C_344/2012; vom 4. April 2012, 8C_20/2012). 

Die MEDAS-Gutachter haben in der zusammenfassenden Beurteilung festgehalten, 

dass der Beschwerdeführer die 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten 

Tätigkeit bei einer ganztägigen Präsenz mit 20%iger Leistungseinschränkung wegen 

Konzentrations- und Antriebsstörungen, Verlangsamung und erhöhter Müdigkeit 

verwerten könne (vgl. IV-act. 140-25). Der Beschwerdeführer macht geltend, auf diese 

Ausführung könne nicht abgestellt werden, da an der entscheidenden Stelle im 

Gutachten, namentlich bei der "Beurteilung der Arbeitsfähigkeit", nicht mehr auf

die ganztägige Verwertbarkeit hingewiesen werde. Dieser Ansicht kann nicht gefolgt 

werden. Die Gutachter haben ausdrücklich und nachvollziehbar festgehalten, dass dem 

Beschwerdeführer eine ganztägige Tätigkeit zumutbar ist. Dabei ist unerheblich, an 

welcher Stelle im Gutachten dieser Hinweis erfolgt. Unter Berücksichtigung der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann daher kein Teilzeitabzug vorgenommen 

werden. Das Alter einer versicherten Person ist rechtsprechungsgemäss ein relevantes 

Merkmal für einen allfälligen Tabellenlohnabzug. Der Beschwerdeführer war zum 

Zeitpunkt der Verfügung 5_ Jahre alt. In diesem für den Arbeitsmarkt fortgeschrittenen 

Alter ist mit einigen lohnwirksamen Nachteilen zu rechnen, insbesondere in Bezug auf 

hohe Lohnnebenkosten für die Arbeitgeber, zu erwartende längere 

gesundheitsbedingte Absenzen und die kürzere erwerbliche Aktivitätsdauer. 

Angesichts der erwähnten Nachteile erscheint insgesamt ein Abzug vom Tabellenlohn 

in Höhe von 15% als angemessen.

3.8  Auf der Grundlage einer medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit von 80% und 

unter Berücksichtigung eines Tabellenlohnabzugs von 15% beläuft sich das zumutbare 

Invalideneinkommen auf Fr. 39'704.50 (Fr. 58'389.-- x 0,8 - 15%). Stellt man dieses 

dem Valideneinkommen von Fr. 66'300.-- gegenüber, so resultiert eine 

Erwerbseinbusse von Fr. 26'595.50. Diese entspricht einem Invaliditätsgrad von rund 

40%. Damit hat im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns, namentlich am 

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1. Dezember 2005, eine rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit vorgelegen. Der 

Beschwerdeführer hat gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG Anspruch auf eine Viertelsrente.

4.

4.1  Per 1. August 2007 hat sich eine Sachverhaltsänderung dahingehend ergeben, 

dass der Beschwerdeführer eine Tätigkeit als Mitarbeiter bei der B.___ aufgenommen 

hat (vgl. IV-act. 84, 85). Hinsichtlich der 80%igen Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers hat sich nichts geändert. Fraglich ist, ob der Beschwerdeführer 

einen höheren Invaliditätsgrad erreicht, wenn statt der statistischen Tabellenlöhne der 

effektiv erzielte Lohn bei der B.___ als Invalideneinkommen herangezogen wird. 

Rechtsprechungsgemäss ist dafür erforderlich, dass es sich um eine Erwerbstätigkeit 

handelt, bei der  – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und 

anzunehmen ist, dass die versicherte Person die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in 

zumutbarer Weise voll ausschöpft sowie dass das Einkommen aus der Arbeitsleistung 

als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint. Ist kein solches effektives 

Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des 

Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue 

Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind statistische Werte (Tabellenlöhne) 

beizuziehen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, Bundesgerichtsentscheid vom 19. Juni 2008, 

9C_81/2008).

4.2  Mit welchem Pensum der Beschwerdeführer bei der B.___ gearbeitet hat, lässt 

sich den Akten nicht genau entnehmen. Gemäss dem Bericht des Berufsberaters vom 

28. Januar 2008 sowie dem Arbeitgeberbericht vom 4. Februar 2008 ist der 

Beschwerdeführer zunächst im Stundenlohn mit einem Pensum von ca. 5 Stunden pro 

Tag und zusätzlich weiteren Einsätzen auf Abruf tätig gewesen (vgl. IV-act. 84, 85). 

Zufolge eines Berichts der Eingliederungsverantwortlichen vom 16. Dezember 2010 ist 

der Beschwerdeführer per Januar 2009 unbefristet mit einem Pensum von 95% und 

einem Lohn von Fr. 4'256.-- angestellt worden (vgl. IV-act. 162-4). Aus weiteren 

Angaben in den Akten geht nun aber hervor, dass der Beschwerdeführer weder dieses 

vereinbarte Pensum noch ein medizinisch-theoretisch grundsätzlich zumutbares 

80%iges Pensum hat halten können. Anlässlich der MEDAS-Begutachtung im 

September 2010 hat der Beschwerdeführer angegeben, dass er das Pensum seit 

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Beginn des Arbeitsverhältnis gesteigert habe und zurzeit etwa zu 70% bzw. drei bis 

vier Nächte pro Woche arbeite, was nach seinem Gefühl eine Nacht zu viel sei. Bei den 

Nachtdiensten als Revier-B.___ sei er alleine, habe Ängste und fühle sich unwohl. 

Früher hätte er auch Tagdienste geleistet, habe dabei aber wiederholt lange am selben 

Ort stehen müssen, was ihm nicht möglich sei (vgl. IV-act. 140-16). Die Gutachter 

haben festgehalten, dass die Tätigkeit als B.___-Mitarbeiter dem Beschwerdeführer 

aktuell zu 70% der Norm möglich sei. Längerfristig betrachtet sei die Tätigkeit jedoch 

ungeeignet aufgrund der eingeschränkten kognitiven Leistungsfähigkeit, der 

Notwendigkeit, Auto zu fahren und der erhöhten psychischen Belastung bei alleine 

auszuführenden Nachteinsätzen (vgl. IV-act. 140-27). Der Beschwerdeführer hat auch 

gegenüber der Beschwerdegegnerin wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass er bei 

der B.___-Tätigkeit gesundheitlich eingeschränkt bzw. überfordert sei und sich 

höchstens ein Pensum von 70% vorstellen könne (vgl. IV-act. 141, 162-6). Von seinem 

Hausarzt sei er für gewisse Aufträge dispensiert worden (vgl. IV-act. 134). Aufgrund der 

gesundheitlichen Probleme bei der B.___-Tätigkeit hat der Beschwerdeführer auch 

immer wieder andere, seinen Leiden besser angepasste Stellen gesucht (vgl. IV-act. 

162). Am 17. Januar 2011 haben die Verantwortlichen der B.___ dem 

Beschwerdeführer vorgeschlagen, sich erneut dem Arbeitsverhältnis im Stundenlohn 

(ohne eine garantierte Anzahl von Arbeitsstunden) zu unterstellen. Zur Begründung ist 

ausgeführt worden, dass aufgrund der markanten Einschränkungen des 

Beschwerdeführers eine Auslastung im momentanen Arbeitsverhältnis kaum möglich 

sei (vgl. IV-act. 139). Per 31. Juli 2011 ist das Arbeitsverhältnis seitens des 

Arbeitgebers schliesslich gekündigt worden (vgl. IV-act. 151, 152). Zusammengefasst 

ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Angaben überwiegend wahrscheinlich davon 

auszugehen, dass der Beschwerdeführer während der Dauer seiner Anstellung vom 1. 

August 2007 bis zum 31. Juli 2011 seine ihm zumutbare Restarbeitsfähigkeit von 80% 

nicht vollumfänglich ausgeschöpft hat. Dies erklärt sich vorliegend dadurch, dass es 

sich bei der Arbeit als B.___-Mitarbeiter nicht um eine leidensadaptierte Tätigkeit 

gehandelt hat. Somit ergibt sich, dass für die Jahre 2007 bis 2011 bei der Bestimmung 

des Invalideneinkommens nicht auf das effektive Einkommen als B.___-Mitarbeiter 

abgestellt werden kann, sondern auf die jeweiligen Tabellenlöhne zurückgegriffen 

werden muss. Der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers hat daher für den Zeitraum 

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von 2007 bis 2011 unverändert 40% betragen, womit weiterhin ein Anspruch auf eine 

Viertelsrente bestanden hat (vgl. oben E. 3.8).

5.

5.1  Gemäss einem Bericht des behandelnden Orthopäden Dr. C.___ vom 24. Februar 

2012 war der Beschwerdeführer im November 2011 am Knie operiert worden. Dr. C.___ 

hat eine vollständige Arbeitsunfähigkeit zunächst bis März 2012 attestiert (vgl. IV-act. 

173). Im Folgebericht zur Untersuchung am 12. März 2012 hat er angegeben, der 

Beschwerdeführer sei bis zur nächsten Kontrolle in sechs bis acht Wochen sicher noch 

100% arbeitsunfähig (vgl. IV-act. 178-2). Im Auftrag der zuständigen Unfallversicherung 

hat Dr. D.___ den Beschwerdeführer am 25. April 2012 aus orthopädischer Sicht 

begutachtet. Im entsprechenden Gutachten vom 31. Mai 2012 hat er festgehalten, es 

sei übereinstimmend mit Dr. C.___ seit November 2011 von einer 100%igen 

Arbeitsunfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten auszugehen. Ab Mai 2012 seien dem eine 

Beschwerdeführer eine leidensangepasste Tätigkeit wieder zu 100% zumutbar (vgl. IV-

act. 179-12). Dr. C.___ hat am 10. September 2012 diesbezüglich erklärt, dass er dem 

Beschwerdeführer aufgrund der klinischen Verlaufsbeobachtung und in Abweichung 

zur Beurteilung von Dr. D.___ ab 23. April 2012 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit 

attestiert habe. Am 27. Juni 2012 habe er an dieser Einschätzung festgehalten. Eine 

volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sei erst wieder ab August 2012 als 

realistisch zu betrachten (vgl. IV-act. 185-11). Der RAD hat die Einschätzung von 

Dr. C.___ als nachvollziehbar erachtet und ist für den Zeitraum von November 2011 bis 

Mai 2012 von einer 100%igen und für den Zeitraum von Mai 2012 bis einschliesslich 

Juli 2012 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen. Ab August 2012 betrage 

die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepassten Tätigkeiten aus 

orthopädischer Sicht wieder 100% und aus gesamtmedizinischer Sicht 80% (vgl. IV-

act. 186-2). Der Beurteilung des RAD kann zugestimmt werden. Dr. C.___ hatte den 

Beschwerdeführer als behandelnder Arzt während der langdauernden postoperativen 

Phase regelmässig untersucht. Seine Einschätzung einer ab April/Mai 2012 zunächst 

nur 50%igen Arbeitsfähigkeit ist überzeugender als die Einschätzung von Dr. D.___, 

welcher dem Beschwerdeführer ohne Übergangsphase direkt eine 100%ige 

Arbeitsfähigkeit attestiert hat.

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5.2  Da der Beschwerdeführer von November 2011 bis Mai 2012 in sämtlichen Tätig­

keiten zu 100% arbeitsunfähig gewesen ist, hat er kein Einkommen erzielen können. 

Das Invalideneinkommen liegt daher bei Null. Unabhängig von der Höhe des Validen­

einkommens ist daher im Sinne eines verkürzten Einkommensvergleichs von einer 

vollständigen Erwerbseinbusse auszugehen, was einem Invaliditätsgrad von 100% 

entspricht.

5.3  Bei der rückwirkenden Zusprache einer abgestuften und/oder befristeten 

Invalidenrente finden gemäss Rechtsprechung die für die Rentenrevision geltenden 

Normen (Art. 17 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 88a IVV) analog Anwendung (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_93/2013 vom 16. April 2013, E. 2; BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit 

Hinweis). Gemäss Art. 88a IVV ist bei einer  Verschlechterung (Abs. 2) der 

Erwerbsfähigkeit die anspruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald 

sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat. Die 100%ige 

Erwerbsunfähigkeit ist somit ab 1. Februar 2012 zu berücksichtigen. Ab diesem 

Zeitpunkt hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Rente.

6.

Ab Mai 2012 beträgt die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit 50%. Somit ist auch 

für diesen Zeitpunkt der Invaliditätsgrad neu zu bestimmen. Betreffend die Bestimmung 

des Valideneinkommens kann wieder das Einkommen bei der letzten Arbeitsstelle des 

Beschwerdeführers vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit herangezogen werden. 

Dieses hat im Jahr 2005 Fr. 66'300.-- betragen (vgl. oben, E. 3.3). Unter 

Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2005 bis 2012 (vgl. 

Lohnentwicklung 2013, Bundesamtes für Statistik, Tabelle 39 "Entwicklung der 

Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne", Veränderung gegenüber 

dem Vorjahr: 2006: 1,1%, 2007: 1,6%, 2008: 2,2%, 2009: 2,1%, 2010: 0,7%, 2011: 1% 

und 2012: 0,8%) beträgt das Valideneinkommen im Jahr 2012 rund Fr. 72'853.--. Das 

Invalideneinkommen ist erneut aufgrund der LSE-Tabellenlöhne zu bestimmen, da der 

Beschwerdeführer im hier massgebenden Zeitraum keine Tätigkeit ausgeübt hat. Im 

Jahr 2012 lag der durchschnittliche Jahresverdienst der Männer unter 

Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bei rund Fr. 64'160.--. Ausgehend von 

einer 50%igen Arbeitsfähigkeit und einem Tabellenlohnabzug von 15% (vgl. oben, E. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/25

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3.7.2) ergibt sich ein Invalideneinkommen von rund Fr. 27'268.-- (Fr. 64'160.-- x 0,5 

-15%). Stellt man dieses dem Valideneinkommen von Fr. 72'853.-- gegenüber, 

resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 45'585.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 

63% entspricht. Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG hat der Beschwerdeführer somit Anspruch 

auf eine Dreiviertelsrente. Die Rente wird dem Beschwerdeführer nach der von Art. 88a 

Abs. 1 IVV geregelten Anpassungszeit von drei Monaten ausgerichtet, d.h. ab 1. 

August 2012.

7.

7.1  Ab August 2012 ist aus orthopädischer Sicht wieder von einer 100%igen Arbeits­

fähigkeit des Beschwerdeführers in leidensadaptierten Tätigkeiten auszugehen (vgl. IV-

act. 185-11, 186-2). In gesamtmedizinischer Sicht kann ab diesem Zeitpunkt wieder auf 

die von der MEDAS Zentralschweiz attestierte 80%ige Arbeitsfähigkeit in adaptierter 

Tätigkeit abgestellt werden, da der Gesundheitszustand nach der vorübergehenden 

Verschlechterung wegen der Knieoperation wieder dem Zustand entspricht, welcher 

anlässlich der Begutachtung im Jahr 2010 vorgelegen hat. Es ist erneut ein 

Einkommensvergleich zur Ermittlung des Invaliditätsgrades durchzuführen. Das 

Valideneinkommen beläuft sich wie im Mai 2012 auf Fr. 72'853.-- (vgl. oben, E. 4.3). 

Bezüglich der Bestimmung des Invalideneinkommens ist zu berücksichtigen, dass der 

Beschwerdeführer seit Mitte August 2012 eine Tätigkeit als Chauffeur bei der E.___ AG 

aufgenommen hat (vgl. IV-act. 185-7). Fraglich ist, ob der vom Beschwerdeführer bei 

dieser Tätigkeit tatsächlich erzielte Lohn als Invalideneinkommen herangezogen 

werden kann. Wie bereits erwähnt, ist dafür rechtsprechungsgemäss erforderlich, dass 

es sich um eine Erwerbstätigkeit handelt, bei der – kumulativ – besonders stabile 

Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass die versicherte Person die 

ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie dass das 

Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint 

(vgl. oben E. 4).

7.2  Gemäss dem Arbeitsvertrag der E.___ AG vom 14. Juni 2012 hat der Be­

schwerdeführer die Stelle am 13. August 2012 angetreten. Wie aus der 

Lohnabrechnung für August hervorgeht, ist der Beschwerdeführer vom 13. bis 

31. August 2012 insgesamt 2'647 km gefahren und hat entsprechend einen Lohn von 

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Fr. 1'554.95 verdient (vgl. IV-act. 185-10). Gestützt auf die Angaben des 

Rechtsvertreters und auf den Fahrplan ist davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer am Montag, Dienstag und Freitag jeweils ca. 7 bis 7,5 Stunden im 

Einsatz ist, während die Arbeitszeit am Mittwoch und Donnerstag je ca. 5 Stunden 

beträgt. So bemessen resultiert eine wöchentliche Arbeitszeit von 32,5 Stunden. Bei 

einer betriebsüblichen Arbeitszeit von wöchentlich 41,6 Stunden entspricht die 

Arbeitszeit des Beschwerdeführers einem 80%-Pensum. Zu berücksichtigen ist jedoch, 

dass der Beschwerdeführer laut Arbeitsvertrag während 12 Wochen nicht arbeitet und 

keine Entschädigung erhält. Hochgerechnet auf ein ganzes Jahr erreicht der 

Beschwerdeführer daher kein durchschnittliches Pensum von 80%, d.h. er schöpft die 

ihm zumutbare medizinisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit von 80% nicht 

vollumfänglich aus (vgl. Bundesgerichtsurteil vom 10. Juli 2014, 8C_7/2014, E. 7.2). 

Hinzu kommt, dass es sich bei der Tätigkeit als Chauffeur mit der Notwendigkeit, Auto 

zu fahren, nicht um eine leidensadaptierte Tätigkeit handelt (vgl. IV-act. 140-27). Dieser 

Umstand steht einer vollumfänglichen Ausschöpfung der 80%igen Restarbeitsfähigkeit 

entgegen. Im Weiteren ist die Anstellung bei der E.___ AG nicht als besonders stabiles 

Arbeitsverhältnis im Sinn der Rechtsprechung zu qualifizieren, denn es hat im 

massgeblichen Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung am 7. Dezember 

2012 nicht einmal ein halbes Jahr angedauert (vgl. Bundesgerichtsentscheide vom 5. 

November 2014, 8C_660/2014, E. 3.2; vom 15. Januar 2013, 8C_799/2012, E. 4.2 und 

vom 11. April 2012, 8C_825/2011, E.4.3.2). Nach der Rechtsprechung des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen wird für die Annahme eines besonders 

stabilen Arbeitsverhältnisses eine mehrjährige Anstellung vorausgesetzt (vgl. Entscheid 

vom 26. März 2013, IV 2011/106, E. 4.1). Vor diesem Hintergrund kann vorliegend nicht 

der effektive Verdienst des Beschwerdeführers als Invalideneinkommen herangezogen 

werden, sondern es ist auf die statistischen Tabellenlöhne zurückzugreifen.

7.3  Wie bereits erwähnt, lag im Jahr 2012 der durchschnittliche Jahresverdienst der 

Männer bei Fr. 64'160.-- (vgl. oben, E. 6.1) Unter Berücksichtigung einer 80%igen 

Arbeitsfähigkeit und einem Tabellenlohnabzug von 15% (vgl. oben, E. 3.7.2) ergibt sich 

ein Invalideneinkommen von rund Fr. 43'629.-- (Fr. 64'160.-- x 0,8 - 15%). Stellt man 

dieses dem Valideneinkommen von Fr. 72'853.-- gegenüber, resultiert eine 

Erwerbseinbusse von Fr. 29'224.--, was einem Invaliditätsgrad von 40% entspricht. 

Folglich hat der Beschwerdeführer wieder Anspruch auf eine Viertelsrente, welche ihm 

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in analoger Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV ab dem 1. November 2012 

auszurichten ist.

8.

Zusammengefasst hat der Beschwerdeführer vom 1. Dezember 2005 bis 31. Januar 

2012 Anspruch auf eine Viertelsrente. Vom 1. Februar  bis 31. Juli 2012 hat er 

Anspruch auf eine ganze Rente. Vom 1. August bis 30. Oktober 2012 hat er Anspruch 

auf eine Dreiviertelsrente. Ab dem 1. November 2012 hat er Anspruch auf eine 

Viertelsrente. Die angefochtene Verfügung vom 7. Dezember 2012 ist folglich 

aufzuheben.

9.

9.1  Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gutzuheissen und 

die Verfügung vom 7. Dezember 2012 aufzuheben. Der Beschwerdeführer hat 

Anspruch auf Rentenleistungen ab 1. Dezember 2005 im erwähnten Umfang. Die 

Sache ist zur Berechnung der Rentenbeträge an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen.

9.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit angemessen. Die 

unterliegende Beschwerdegegnerin hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. 

Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm 

zurückzuerstatten.

9.3  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

(Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- 

bis Fr. 12'000.--. In der vorliegenden Angelegenheit erscheint mit Blick auf 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 25/25

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vergleichbare Fälle eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen. Die Beschwerdegegnerin hat dem 

Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen 

und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.      In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 7. Dezember 2012 auf­

gehoben und dem Beschwerdeführer wird vom 1. Dezember 2005 bis 31. Januar 2012 

eine Viertelsrente, vom 1. Februar bis 31. Juli 2012 eine ganze Rente, vom 1. August 

bis 30. Oktober 2012 eine Dreiviertelsrente und ab November 2012 eine Viertelsrente 

zugesprochen. Die Sache ist zur Berechnung der Rentenbeträge an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

2.      Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der 

vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm zurück­

zuerstatten.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.04.2015
	Art. 28 IVG; aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung); Art. 29bis IVV, Art. 88a IVV; Art. 16 ATSG: Einkommensvergleich; der tatsächlich erzielte Verdienst kann nur als Invalideneinkommen herangezogen werden, wenn u.a. die versicherte Person die ihr medizinisch-theoretisch zumutbare Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich ausschöpft. Tabellenlohnabzug. Zusprache von abgestuften Rentenleistungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. April 2015, IV 2013/16). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015.

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