# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e7c4d9e-c623-5d9e-8e2a-eb0c9a8ee746
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2005-01-20
**Language:** de
**Title:** Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 20.01.2005 JAAC 69.92
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_VB/CH_VB_011_JAAC-69-92--_2005-01-20.pdf

## Full Text

JAAC 69.92

Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen
Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt

vom 20. Januar 2005; Verfügung des Bundesamts für

Zivilluftfahrt vom 27. Juli 2004 [B-2004-155]

Droit aérien. Aptitude au vol d’un candidat pilote. Etendue de
l’obligation d’élucider les faits. Violation de l’obligation de motivation.

Art. 2 al. 2 OJAR-FCL. Règlement n° 3 chap. 265 JAR-FCL. Art. 30 al. 1 et
art. 35 al. 1 PA.

- JAR-FCL 3.265, respectivement les dispositions contenues dans son
annexe, exigent, quant au trouble du rythme cardiaque constaté chez le
recourant, la mise en œuvre d’une série d’examens médicaux. L’Office
fédéral de l’aviation civile n’a pas procédé à quelques-unes de ces
analyses. En l’espèce, la question de savoir si l’obligation d’élucider
complètement les faits juridiquement pertinents a été violée (consid. 4),
est laissée ouverte.

- Il ne ressort pas de la décision de l’autorité inférieure quels résultats,
parmi ceux constatés chez le recourant, ont con­duit à nier l’aptitude
au vol, respectivement à renoncer à des analyses supplémentaires.
L’obligation de motivation, en tant qu’aspect partiel du droit d’être
entendu, a ainsi été violée (consid. 5 et 6).

- Au vu de ses connaissances médicales spécifiques, l’autorité inférieure
a un pouvoir d’appréciation considérable. Par con­séquent, une
guérison de la violation du droit d’être entendu est en principe
impossible. Dans le cas d’espèce concret, il n’existe aussi pas de critères
clairs qui pourraient autoriser la Commission fédérale de recours en
matière d’infrastruc­tures et d’environnement à statuer sur l’affaire
sans porter atteinte au pouvoir d’appréciation de l’autorité inférieure
(consid. 7).

1

Luftfahrtrecht. Flugtauglichkeit eines Pilotenanwärters. Umfang der
Pflicht zur Sachverhaltsabklärung. Verletzung der Begründungspflicht.

Art. 2 Abs. 2 VJAR-FCL. Reglement Nr. 3 Kap. 265 JAR-FCL. Art. 30 Abs. 1
und Art. 35 Abs. 1 VwVG.

- JAR-FCL 3.265 bzw. die im dazu gehörenden Anhang ent­haltenen
Bestimmungen verlangen bezüglich der beim Beschwerdeführer
festgestellten Herzrhythmusstörung die Durchführung einer Reihe
medizinischer Abklärungen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat
einzelne dieser Untersuchungen nicht vorgenommen. Ob dadurch die
Pflicht zur vollständigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts
verletzt wurde (E. 4), wird vorliegend offen gelassen.

- Dem vorinstanzlichen Entscheid ist nicht zu entnehmen, welche der
beim Beschwerdeführer festgestellten Befunde zur Verneinung der
Flugtauglichkeit, bzw. zum Verzicht auf weitere Untersuchungen
führten. Dadurch ist die Begründungspflicht, als Teilaspekt des
Anspruchs auf rechtliches Gehör, verletzt (E. 5 und 6).

- Die Vorinstanz hat aufgrund ihrer medizinischen Fachkenntnisse einen
erheblichen Beurteilungsspielraum. Eine Heilung der Gehörsverletzung
ist damit grundsätzlich nicht möglich. Es bestehen auch im konkret
vorliegenden Fall keine klaren Kriterien, welche ohne Eingriff in
den Beurteilungsspielraum der Vorinstanz einen Entscheid der
Eidgenössischen Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt in
der Sache erlauben würden (E. 7).

Diritto della navigazione aerea. Idoneità al volo di un candidato pilota.
Estensione dell’obbligo di chiarire i fatti. Violazione del­l’obbligo di
motivazione.

Art. 2 cpv. 2 OJAR-FCL. Regolamento N°3 cap. 265 JAR-FCL. Art. 30 cpv. 1 e
art. 35 cpv. 1 PA.

- In relazione ai disturbi del ritmo cardiaco del ricorrente,
JAR-FCL 3.265 rispettivamente le disposizioni contenute nel relativo
Allegato esigono una serie di accertamenti medici. L’Ufficio federale
dell’aviazione civile non ha effettuato alcuni di questi esami. Nella
fattispecie, resta aperta la questione se ciò ha comportato la violazione
dell’obbligo di accertare in modo completo i fatti giuridicamente
rilevanti (consid. 4).

- Dalla decisione dell’autorità inferiore non emerge quali fossero i
risultati accertati per il ricorrente e che hanno portato a negarne
l’idoneità al volo rispettivamente alla rinuncia ad ulteriori
accertamenti. Questo viola l’obbligo di motivazione, in quanto aspetto
parziale del diritto di essere sentito (consid. 5 e 6).

- Sulla base delle sue conoscenze mediche specialistiche, l’autorità
inferiore dispone di un grande margine di apprezzamento. In linea
di principio è quindi esclusa la possibilità di sanare una violazione
del diritto di essere sentito. Inoltre, nella fattispecie concreta non

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vi sono criteri chiari che permettano una decisione materiale della
Commissione federale di ricorso in materia di infrastrutture senza
ingerenza nel potere di apprezzamento dell’autorità inferiore
(consid. 7).

Zusammenfassung des Sachverhalts:

Der Beschwerdeführer beabsichtigt, eine Ausbildung als
Privat-Helikop­terpilot zu absolvieren. Zu diesem Zweck unterzog er
sich einer flugmedizinischen Untersuchung. Er teilte bei dieser Untersuchung
dem Vertrauensarzt des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) mit, bei
einer früheren Routineuntersuchung sei ein Herzfehler (so genanntes
Wolff-Parkin­son-White-Syndrom, WPW) festgestellt worden. Es seien jedoch
nie Symptome aufgetreten. Aus diesem Grund wurde er für fluguntauglich
erklärt. Gegen diesen Entscheid führte er Rekurs an das BAZL. Dieses wies den
Rekurs nach Konsultation eines kardiologischen Experten, aber ohne weitere
Untersuchung, am 27. Juni 2004 ebenfalls ab. Es stellte fest, dass angesichts
der in der elektrophysiologischen Abklärung festgestellten Konstellation die
Gefahr einer spontanen tachycarden Rhythmusstörung bestehe.

Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer Beschwerde an die
Eidgenössische Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt (REKO/
INUM). Er führte aus, der Entscheid des BAZL sei für ihn nicht nachvollziehbar,
da sein WPW bisher asymptomatisch verlaufen sei. Gemäss den einschlägigen
flugmedizinischen Vorschriften sei eine vollständige fachkardiologische
Begutachtung notwendig.

Aus den Erwägungen:

(…)

4. Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei zwar ein WPW-Syn­drom
festgestellt worden. Da dieses aber bisher asymptomatisch verlaufen sei, sei
die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Symptomen äusserst gering. Er
könne deshalb nicht nachvollziehen, dass seine Flugtauglichkeit verneint
worden sei. Es ist deshalb zu prüfen, ob die Vorinstanz aufgrund des beim
Beschwerdeführer festgestellten WPW-Syndroms zu Recht die Flugtauglichkeit
verneint hat.

4.1. Die Organisation der gemeinsamen Luftfahrtbehörden (JAA, «Joint
Aviation Authorities») hat unter der Bezeichnung JAR-FCL 3 («Joint Aviation
Requirements - Flight Crew Licensing [medical]») ein Reglement[29] erlassen,
welches die medizinischen Voraussetzungen für die Erteilung von Lizenzen für
das Flugpersonal festlegt. Die Voraussetzungen zur Erteilung einer Zulassung
zum Privatpiloten sind in Section 1, Subpart C und den dazugehörenden
Anhängen festgehalten.

Gestützt auf Art. 24 und Art. 25 der Verordnung vom 14. November 1973
über die Luftfahrt (LFV, SR 748.01) bestimmt das zuständige Departement,
welche Kategorien des Luftfahrtpersonals zur Ausübung ihrer Tätigkeit eines
Ausweises bedürfen und erlässt Vorschriften, welche die Voraussetzungen
für die Erteilung dieser Ausweise regeln. Das Departement kann gestützt

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auf Art. 138a LFV im Rahmen seiner Rechtssetzungsbefugnisse technische
Vorschriften, welche im Rahmen der Zusammenarbeit der europäischen
Luftfahrtbehörden festgelegt werden, als unmittelbar anwendbar erklären.
Auf diesen Grundlagen bestimmt Art. 2 Abs. 2 der Verordnung vom
14. Ap­ril 1999 über die JAR-FCL-Lizenzen zum Führen von Flugzeugen
und Hubschraubern (VJAR-FCL, SR 748.222.2) das Reglement JAR-FCL 3 zur
massgebenden Ordnung der körperlichen und geistigen Voraussetzungen für
den Erwerb von Pilotenlizenzen.

Gemäss Art. 6 Abs. 1 VJAR-FCL muss jede Person, die eine JAR-FCL-Lizenz
erwerben will, ein nach den Bestimmungen des JAR-FCL-3-Regle­mentes
ausgestelltes Arztzeugnis vorlegen, welches bestätigt, dass sie über die
körperlichen und geistigen Fähigkeiten verfügt, die für die sichere Ausübung
der mit der Lizenz verbundenen Tätigkeiten notwendig sind. Das Reglement
JAR-FCL 3 ist damit zur Beurteilung der medizinischen Flugtauglichkeit direkt
anwendbar. Massgebend ist die englische Fassung des Reglements (Art. 3
Abs. 1 VJAR-FCL).

4.2. JAR-FCL 3.265 regelt die Voraussetzungen der Flugtauglichkeit bei
Überleitungs- und Rhythmusstörungen des Herzens. Die von der Vorinstanz
als massgeblich angeführte Bestimmung JAR-FCL 3.265 Bst. c hält fest:

«Applicants with asymptomatic isolated uniform atrial or ventricular ectopic
complexes need not be assessed as unfit. Frequent or complex forms require
cardiological evaluation in compliance with paragraph 8 appendix 1 to
subpart C.»

In der deutschen Übersetzung des BAZL lautet die Bestimmung:

«Bewerber mit asymptomatischen, isolierten, uniformen atrialen oder
ventriculären Ektopien brauchen nicht als untauglich eingestuft zu
werden. Jedoch erfordern häufige oder komplexe Formen eine vollständige
fachkardiologische Begutachtung gemäss Absatz 8, Anhang 1 zu Abschnitt C.»

Abs. 8 von Appendix 1 zu Subpart C konkretisiert die im Rahmen der
kardiologischen Abklärungen vorzunehmenden Untersuchungen. Namentlich
wird eine elektrophysiologische Untersuchung verlangt, welche keine
Anzeichen einer Prädisposition für eine mögliche Flugunfähigkeit zeigt.

Nähere Erläuterungen zu diesen Anforderungen finden sich im
«Interpreta­tive Explanatory Material» (IEM) in JAR-FCL 3, Section 2, Chapter 2.

4.2.1. Für die Beurteilung der Flugtauglichkeit des Beschwerdeführers
ist vorab zu klären, ob das festgestellte WPW-Syndrom unter die
«asymptomatischen, isolierten, uniformen atrialen oder ventrikulären
Ektopien» oder unter «häufige oder komplexe Formen» zu subsumieren ist.

4.2.2. Beim Beschwerdeführer sind bisher, wie auch den Ausführungen der
Vorinstanz zu entnehmen ist, keine Rhythmusstörungen aufgetreten. Aufgrund
der Resultate der elektrophysiologischen Untersuchung besteht aber nach
Auffassung der Vorinstanz ein erhöhtes Risiko, dass eine solche Störung
auftreten könnte.

4.2.3. JAR-FCL 3.265 Bst. c stellt bei der Beurteilung der Flugtauglichkeit
zumindest bei wörtlicher Anwendung nur auf das Vorliegen von «ectopic
complexes», nicht aber auf das blosse Risiko solcher Störungen ab. Regelungen

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für bisher asymptomatische Erkrankungen mit einem erhöhten Risiko von
Rhythmusstörungen sind nicht enthalten. Es ist damit durch Auslegung der
Bestimmung festzustellen, wie solche Erkrankungen bei der Beurteilung der
Flugtauglichkeit zu berücksichtigen sind.

Bei der Auslegung von JAR-FCL 3.265 sind in erster Linie die IEM beizuziehen.
Diese bilden als Section 2 einen Bestandteil der JAR-FCL 3 und sind damit vom
Verweis von Art. 6 Abs. 1 VJAR-FCL mit umfasst.

Gemäss Chapter 13.1 Bst. e IEM kann das Vorliegen einer ventrikulären
Präexzitation, zu denen auch das ausdrücklich erwähnte
Wolff-Parkinson-White-Syndrom gehört, unter Umständen nach einer
umfassenden kardiologischen Abklärung mit einer Flugtauglichkeit vereinbart
werden. Vor diesem Hintergrund erscheint klar, dass auch eine bisher
asymptomatische Störung, welche ein erhöhtes Risiko von tachycarden
Rhythmusstörungen mit sich bringt, unter JAR-FCL 3.265 zu subsumieren ist.

4.2.4. Unter einem «ectopic complex» gemäss JAR-FCL 3.265 Bst. c Satz 1
werden nach den nachvollziehbaren Ausführungen der Vorinstanz einzelne
Extraschläge verstanden, welche in der Regel die Flugtauglichkeit nicht
beeinträchtigen. Unter «frequent or complex forms» gemäss JAR-FCL
3.265 Bst. C, Satz 2, werden dagegen verschiedene Rhythmusstörungen,
welche mehr als nur vereinzelte Schläge umfassen und mehrere Sekunden
oder gar Minuten oder Stunden andauern können, verstanden. Dass das
WPW-Syndrom zu Rhythmusstörungen führen kann, welche über eine
längere Zeitspanne andauern und störende oder gar lebensbedrohende
Symp­tome hervorrufen können, wird von keiner Seite bestritten. Die
beim Beschwerdeführer festgestellte Störung ist unter JAR-FCL 3.265 Satz 2
(«frequent or complex forms») zu subsumieren. Sie erfordert damit eine
eingehende kardiologische Begutachtung gemäss JAR-FCL 3 Appendix 1 zu
Subpart C Abs. 8.

4.3. JAR-FCL 3 Appendix 1 zu Subpart C Abs. 8 verlangt die Durch­führung
einer Reihe von Untersuchungen durch einen für die «Aero Medical Section»
(AMS) akzeptablen Kardiologen. Verlangt werden namentlich:

- «a resting and exercise ECG to Bruce Stage IV, or equivalent,
which a cardiologist acceptable to the AMS interprets as showing
no significant myocardial ischaemia» (d. h. ein Ruhe- und ein
Belastungselektrokardiogramm [EKG], gemäss Bruce Stufe IV, welches
keine erheblichen Anzeichen einer myokardialen Ischaemie [arterielle
Durchblutungsstörung des Herzmuskels] aufweist)

- «a 24-hour ambulatory ECG showing no significant conduction disturbance,
nor evidence of myocardial ischaemia» (d. h. ein ambulantes 24-h-EKG,
welches keine signifikante Durchleitungsstörung und keine Hinweise auf
eine myokardiale Ischaemie zeigt);

- «electrophysiological investigation which a cardiologist acceptable to the AMS
shall interpret as failing to demonstrate features which might predispose the
applicant to incapacitation» (d. h. eine elektrophysiologische Untersuchung
durch einen für den AMS akzeptablen Kardiologen, welche keine Hinweise auf
eine Prädisposition zur Fluguntauglichkeit enthält).

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- «a 2D Doppler echocardiogram showing no significant selective chamber
enlargement, nor structural, nor functional abnormality of the heart valves
nor the myocardium» (d. h. ein 2D-Dopplerechokardiogramm, welches
für keine Herzkammer eine signifikante Vergrößerung noch strukturelle
oder funktionelle Auffälligkeiten der Herzklappen oder des Myokards
[Herzmuskels] nachweist).

4.4. Ob und unter welchen Umständen auf einzelne der genannten
Untersuchungsmassnahmen verzichtet werden kann, ist weder JAR-FCL 3
Appendix 1 zu Subpart C Abs. 8, noch den dazugehörenden Ausführungen in
den IEM zu entnehmen. Zwar sind durchaus Gründe für einen Verzicht auf
einzelne Untersuchungen denkbar. So scheint es wenig sinnvoll, sämtliche
medizinischen Untersuchungen durchzuführen, wenn bereits aufgrund der
Resultate einzelner Abklärungen eine Fluguntauglichkeit festzustellen ist.
Soweit eine Untersuchung an der Beurteilung der Flugtauglichkeit etwas
ändern kann, muss aber dem Bewerber ein Anspruch auf eine vollständige
kardiologische Abklärung zugebilligt werden.

4.5. Das beim Beschwerdeführer festgestellte WPW-Syndrom wird in den IEM
explizit als Störung, welche diese volle Untersuchung erfordert, genannt. In
den Akten finden sich jedoch keine Hinweise auf eine Durchführung eines
24-h-EKG oder eines 2D-Dopplerechokardiogramms.

4.6. Zumindest bei einer wortgetreuen Anwendung von JAR-FCL 3 Appendix 1
zu Subpart C Abs. 8, ist festzustellen dass die Vorinstanz es unterlassen
hat, den Sachverhalt umfassend abzuklären und die in dieser Bestimmung
aufgeführten Beweise abzunehmen. Die Vorinstanz führt in ihrem Schreiben
vom 9. November 2004 aus, ein WPW-Syndrom sei in jedem Fall mit der
Flugtauglichkeit unvereinbar. Es bestehen daher erhebliche Anhaltspunkte
für die Annahme, dass keine genügenden Gründe für einen Verzicht auf
diese Untersuchungen vorlagen. Falls dies zuträfe, wäre der Entscheid der
Vorinstanz aufzuheben und die Angelegenheit zur vollständigen Abklärung
des rechtserheblichen Sachverhaltes an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4.7. Ob die Vorinstanz tatsächlich den Sachverhalt ungenügend abgeklärt
hat, oder ob allenfalls Gründe für einen Verzicht auf die Untersuchungen
bestanden, kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beurteilt werden.
Wie in der Folge zu zeigen sein wird, hat die Vorinstanz aber zumindest
ihre Begründungspflicht verletzt, so dass der Entscheid aus diesem Grund
aufzuheben ist. Die Frage, ob der Sachverhalt genügend abgeklärt worden ist,
kann deshalb letztlich offen bleiben.

5. Der Beschwerdeführer führt in der Begründung seiner Beschwerde aus, er
habe die Entscheidung des BAZL nicht nachvollziehen können. Der Entscheid
stosse auf Unverständnis. Er wirft die Fragen auf, ob alle Expertenmeinungen
beigezogen und der Ermessensspielraum ausgeschöpft worden seien. Er macht
damit sinngemäss eine Verletzung der Begründungspflicht geltend.

5.1. Zur Prüfung, ob die Begründungspflicht verletzt worden ist, und zur
Feststellung der Folgen einer allfälligen Verletzung ist wie folgt vorzugehen:
Vorab ist abzuklären, ob die Begründung der angefochtenen Verfügung den

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gesetzlichen Vorgaben entspricht. In einem zweiten Schritt ist gegebenenfalls
zu prüfen, ob im oberinstanzlichen Verfahren die Heilung eines allfäl­ligen
Mangels möglich ist.

6. Gemäss Art. 35 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) sind Verfügungen zu begründen.
Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene
ihn sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie
auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild
machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen
genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sie
ihren Entscheid stützt (BGE 112 Ia 107 E. 2b).

Steht einer Behörde ein weiter Beurteilungsspielraum zu, sind die
Anforderungen an die Begründung erhöht. Die Anforderungen an
die Begründung werden umso strenger, je grösser der eingeräumte
Ermessensspielraum ist und je vielfältiger die tatsächlichen Voraussetzungen
sind, die bei der Betätigung des Ermessens zu berücksichtigen sind. Die
Behörde hat das Abwägen und Gewichten aller massgeblichen Elemente
aufzuzeigen und darf nicht bloss auf das Vorliegen behördlichen Ermessens
verweisen (Lorenz Kneubühler, Die Begründungspflicht, Bern / Stuttgart / Wien
1998, S. 186 mit Verweisen).

6.1. Die Vorinstanz erklärte den Beschwerdeführer gestützt auf einen
Untersuchungsbericht des Universitätsspitals Zürich für fluguntauglich.
Gemäss diesem Untersuchungsbericht weist der Beschwerdeführer
ein WPW auf. WPW ist ein Präexzitationssyndrom, d. h. eine Form der
Herzrhythmusstörung infolge vorzeitiger Erregung der Herzkammern. WPW
wird verursacht durch eine akzessorische Leitungsbahn zwischen Vorhof und
Herzkammer, welche anders als die Leitungsbahnen im gesunden Herzen
den atrioventrikulären Knoten umgehen (vgl. zu medizinischen Ausdrücken
hier und im Folgenden jeweils Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 258. Aufl.,
Berlin / New York 1998).

6.2. Die Vorinstanz hielt fest, dass zwar aufgrund des bisher
asymptomatischen Verlaufs von einem kleinen Risiko auszugehen
sei, dass aber bei der festgestellten Konstellation spontan tachycarde
Rhythmusstörungen (Herzrhythmusstörung mit Anstieg der
Herzfrequenz über 100/min) auftreten könnten. Sie führte aus, dass die
elektrophysiologische Abklärung eindeutig eine ventrikuläre Präexzitation
gezeigt habe, wobei das akzessorische Bündel eine Refraktärzeit (d. h.
Zeit, in der am betroffenen Membranabschnitt, im vorliegenden Fall in
der akzessorischen Leitungsbahn, trotz maximaler Reizintensität kein
Aktionspotential auslösbar ist) von 260 msec, einen atrioventikulären Block
(Erregungsleitungsstörung zwischen Vorhöfen und Kammern) von 340 msec
mit Übergang zu einer Tachycardie von 150/min aufweise. Sie verweist
auf die Empfehlung des beigezogenen Experten, Prof. Dr. Y, der von einer
Zulassung zu Risikoberufen und zum Berufssport abgeraten habe. Auch
in ihrer Vernehmlassung vom 20. Oktober 2004 verweist die Vorinstanz
hauptsächlich auf die Beurteilung durch den Experten. Immerhin führt
sie an, dass aufgrund der festgestellten verkürzten Refraktärzeit von einem

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_112_Ia_107&resolve=1

erhöhten Risiko auszugehen sei. Erst auf Frage der REKO/INUM hin erläuterte
die Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 9. November 2004 ihre Haltung etwas
näher.

6.3. Es ist anhand der knappen Begründung nicht nachvollziehbar, welche
der gemessenen Werte bzw. welche Konstellation für die Verneinung der
Flugtauglichkeit des Beschwerdeführers bzw. allenfalls für den Verzicht auf
die Durchführung eines 24-h-Langzeit-EKG letztlich ausschlaggebend war.
Die Vorinstanz hat ihre Begründungspflicht verletzt. Dies gilt umso mehr als,
wie in der Folge (E. 7.3) zu zeigen sein wird, der Vorinstanz ein erheblicher
Beurteilungsspielraum zusteht. Die Verfügung kann nicht sachgerecht
angefochten werden.

An dieser Verletzung der Begründungspflicht ändern auch die in den Eingaben
an die REKO/INUM vorgebrachten Argumente nichts. Das Nachschieben
einer Begründung im Rechtsmittelverfahren vermag die Verletzung der
Begründungspflicht nicht aufzuwiegen (vgl. dazu Kneubühler, a.a.O., S. 109).
Selbst wenn es allenfalls zulässig wäre, eine ungenügende Begründung in
diesem Verfahrensstadium nachzubessern, würde die verbesserte Begründung
den Anforderungen nicht genügen. Zwar wurden einige zusätzliche
Erläuterungen gemacht, ohne jedoch einen Bezug zu den angewandten
Kriterien und Standards herzustellen. Die Begründung bestand bis zuletzt
imWesentlichen aus einem Verweis auf die Beurteilung durch den Experten.
Auch unter Berücksichtigung der nachgereichten Begründungen sind die
Überlegungen der Vorinstanz nicht nachvollziehbar.

7. Die Verletzung der Begründungspflicht ist als Teilaspekt des Anspruchs
auf rechtliches Gehör formeller Natur. Ihre Verletzung führt ungeachtet der
Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des
angefochtenen Entscheides (BGE 120 Ib 279 E. 3b, mit Hinweisen). Indessen
kann eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör unter Umständen
geheilt werden. Möglich ist dies, wenn die Rechtsmittelinstanz die volle
Überprüfungsbefugnis hat.

In Fällen, in denen der Vorinstanz ein erheblicher Beurteilungsspielraum
zukommt, muss sich eine Beschwerdeinstanz aber trotz voller
Kognition Zurückhaltung bei der Prüfung der vorinstanzlichen
Ermessensausübung auferlegen. Eine Heilung ist indessen nur möglich, wenn
die Rechtsmittelinstanz ihre Kognition auch tatsächlich ausschöpft und den
angefochtenen Entscheid in vollem Umfang überprüft. Die Rekursinstanz darf
sich bei der Prüfung also keine irgendwie geartete Zurückhaltung auferlegen
(BGE 116 Ia 94 E. 2). Dennoch ist eine Heilung durch die Rechtsmittelinstanz,
im Sinne einer Gegenausnahme, auch in Fällen möglich, in denen die
Kognition der Vorinstanz umfassender ist; dies dann, wenn die strittigen
Punkte im Bereich ihrer eigenen Prüfungsbefugnis liegen (BGE 116 Ia 94 E
2c; Kneubühler, a.a.O., S. 213), d. h. wenn trotz einem an sich bestehenden

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_120_Ib_279&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_116_Ia_94&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_116_Ia_94&resolve=1

Beurteilungsspielraum der Vorinstanz im konkreten Fall hinreichend
bestimmte Beurteilungsmerkmale bestehen, welche einen Sachentscheid
durch die Beschwerdeinstanz erlauben.

7.1. Es ist deshalb zu prüfen, ob Umstände vorliegen, welche der REKO/INUM
Zurückhaltung bei der Prüfung des vorinstanzlichen Entscheides gebieten. Es
ist namentlich festzustellen, ob der Vorinstanz vom Gesetz durch unbestimmte
Rechtsbegriffe oder die Einräumung von Ermessen ein Beurteilungsspielraum
zugebilligt wurde.

Ist bei der Anwendung der Kriterien zur Beurteilung der Flugtauglichkeit
eine wertende Konkretisierung notwendig, die über die gewöhnliche
Auslegung hinausgeht, handelt es sich um unbestimmte Rechtsbegriffe (Pierre
Tschannen / Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern
2005, § 26, Rz. 25). Die Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe ist von
der REKO/INUM grundsätzlich umfassend zu überprüfen. Allerdings hat
sie sich beim Urteil über einen unbestimmten Rechtsbegriff Zurückhaltung
aufzuerlegen, wenn die begriffliche Offenheit des Rechtssatzes auf einem
Bedarf an Handlungsspielraum beruht. Ein solcher Beurteilungsspielraum
ist namentlich dann geboten, wenn der Entscheid besondere Kenntnisse
voraussetzt (Tschannen/Zimmerli, § 26 Rz. 29). Sie greift nicht ohne Not (so
genannte «Ohne-Not-Praxis») in die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe
durch die Vorinstanz ein, wenn sich diese durch besonderen Sachverstand
auszeichnet und wenn sie über einen gewissen Handlungsspielraum
verfügen muss (vgl. Alfred Kölz / Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und
Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 633 ff.; Ulrich
Häfelin / Georg Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich 2002,
N. 460 f. und N. 473 f. mit Hinweisen). Die REKO/INUM hat nicht ihr eigenes
Gutdünken an die Stelle des Ermessens der fachkundigen Verwaltungsbehörde
zu setzen (BGE 129 II 342 E. 3.2).

7.2. Eine Heilung der Gehörsverletzung ist damit nur möglich, wenn die
Flugtauglichkeit bereits anhand von hinreichend bestimmten Kriterien
eindeutig bejaht oder verneint werden kann. Es ist daher zu prüfen, ob
ein Anwendungsfall der «Ohne-Not-Praxis» vorliegt oder ob Merkmale
zur Beurteilung der Flugtauglichkeit bestehen, welche ohne Eingriff
in den Beurteilungsspielraum der Vorinstanz einen Entscheid über
die Flugtauglichkeit des Beschwerdeführers im Sinne der vorgängig
beschriebenen Gegenausnahme (E. 7) zulassen.

7.3. Selbst unter Berücksichtigung der IEM ist festzustellen, dass bei der
Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen der Flugtauglichkeit
gemäss JAR-FCL 3.265 (vgl. vorne E. 4.2) offensichtlich besondere Kenntnisse
notwendig sind. Der Vorinstanz muss ein erheblicher Beurteilungsspielraum
zugestanden werden. Die REKO/INUM auferlegt sich deshalb in diesen
Fragen in Anwendung der «Ohne-Not-Praxis» Zurückhaltung. Dies führt
als Zwischenergebnis dazu, dass die Verletzung der Begründungspflicht im
Verfahren vor der REKO/INUM grundsätzlich nicht geheilt werden kann.

7.4. Möglich ist aber, dass vorliegend trotz der grundsätzlich zu übenden
Zurückhaltung hinreichend bestimmte Kriterien gegeben sind, die einen
Sachentscheid erlauben.

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_129_II_342&resolve=1

Wie bereits gezeigt (E. 6.3) enthält der angefochtene Entscheid keine
nachvollziehbare Begründung. Für den medizinischen Laien ist anhand dieser
Werte selbst unter Beizug von Chapter 13.1 Bst. e IEM nicht feststellbar, ob die
Flugtauglichkeit gestützt auf die tatsächlich vorgenommenen Untersuchungen
zu Recht verneint worden ist.

Immerhin ist auch für Nichtmediziner feststellbar, dass die Refraktärzeit von
260 msec bei der Beurteilung eine wesentliche Rolle bildet. Die genannte
Bestimmung der IEM hält nämlich fest, dass ein WPW-Syndrommit der
Flugtauglichkeit nur vereinbar sei, wenn die effektive Refraktärzeit bei mehr
als 300 msec liege, sofern nicht ein 24-h-EKG von Zeit zu Zeit ein Verschwinden
der Delta-Welle (beim WPW auftretendes Merkmal im EKG) zeigt.

Die übrigen in der Begründung des angefochtenen Entscheides aufgeführten
Resultate der Untersuchungen des Universitätsspitals werden weder in
JAR-FCL 3.265 selbst, noch in Appendix 1 oder in den IES explizit als Kriterien
erwähnt. So ist beispielsweise nicht definiert, wann eine Durchleitungsstörung
als signifikant betrachtet werden muss.

Es ist deshalb zu prüfen, ob mit der gemessenen Refraktärzeit und dem
entsprechenden Grenzwert in den IEM ein hinreichend bestimmtes Kriterium
besteht, welches der REKO/INUM dennoch erlauben würde, ohne Eingriff
in den Beurteilungsspielraum der Vorinstanz einen Entscheid über die
Flugtauglichkeit des Beschwerdeführers zu fällen.

7.4.1. Würde in den IEM lediglich eine Refraktärzeit von mehr als
300 msec als Voraussetzung der Flugtauglichkeit bei einem festgestellten
WPW-Syndrom genannt, wäre dies ein für eine Überprüfung durch die
Beschwerdeinstanz geeignetes, bestimmtes Entscheidungsmerkmal. Die
REKO/INUM könnte die Nichterfüllung dieses Kriteriums ohne Verletzung
der durch die «Ohne-Not-Praxis» gebotenen Zurückhaltung feststellen und die
Flugtauglichkeit verneinen.

Die IEM relativieren indessen dieses Kriterium und führen mit der
Beobachtung der Delta-Welle im 24-h-EKG ein weiteres, weniger bestimmtes,
Merkmal an. Zwar ist dem Untersuchungsbericht des Universitätsspitals
Zürich zu entnehmen, dass eine Delta-Welle vorhanden ist. Diese wurde in
der Begründung der angefochtenen Verfügung jedoch nicht erwähnt. Die
REKO/INUM ist daher nicht in der Lage, festzustellen, ob diese Deltawelle bei
der Beurteilung der Flugtauglichkeit des Beschwerdeführers eine Rolle spielt
oder ob die Flugtauglichkeit bereits anhand der gemessenen Refraktärzeit zu
verneinen ist.

8. Es ist im Sinne einer Zusammenfassung somit festzustellen, dass

- die Vorinstanz ihre Begründungspflicht verletzt hat,

- eine Verletzung der Begründungspflicht grundsätzlich im Verfahren vor der
REKO/INUM geheilt werden könnte,

- eine Heilung aber nur möglich ist, wenn der REKO/INUM volle
Überprüfungsbefugnis zukommt und sie sich bei der Prüfung des
vorinstanzlichen Entscheides keine Zurückhaltung auferlegt,

- sich die REKO/INUM aufgrund des der Vorinstanz zustehenden erheblichen
Beurteilungsspielraums bei der Prüfung Zurückhaltung auferlegen muss,

10

- keine hinreichend klaren Kriterien bestehen, welche der REKO/INUM im
vorliegenden Einzelfall trotzdem eine Beurteilung der Flugtauglichkeit
erlauben würde.

Die REKO/INUM kann den angefochtenen Entscheid somit aufgrund der
selbstauferlegten Zurückhaltung nicht in vollem Umfang prüfen. Eine Heilung
der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist damit nicht möglich.

Der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör ist zudem in
einem weiteren Punkt verletzt worden. Gemäss Art. 30 Abs. 1 VwVG hört
die Behörde die Parteien an, bevor sie verfügt. Die Vorinstanz hat dem
Beschwerdeführer keine Möglichkeit geboten, zur Expertise von Prof. Dr.
Y vom 29. Juni 2004 Stellung zu nehmen. Der Entscheid der Vorinstanz ist auch
aus diesem Grund aufzuheben.

(…)

[29] Das Reglement ist unter folgender Adresse zu beziehen: JointAviation Authorities (JAA), P.O. Box 3000, NL-2130 KA Hoofddorp

Page d’accueil de la Commission de recours en matière d’infrastructures et
d’environnement

11

http://www.reko-inum.admin.ch/
http://www.reko-inum.admin.ch/

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

JAAC 69.92 - Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für

Infrastruktur und Umwelt vom 20. Januar 2005; Verfügung des Bundesamts für

Zivilluftfahrt vom 27. Juli 2004 [B-2004-155]

In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden
Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération
In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione

Jahr 2005
Année

Anno

Band 69
Volume

Volume

Seite ---
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Ref. No 150 007 124

Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.

Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.

Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.

	Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für Infrastruktur und Umwelt vom 20. Januar 2005; Verfügung des Bundesamts für Zivilluftfahrt vom 27. Juli 2004 [B-2004-155]