# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3724392c-993a-56fd-b0fe-d9b2bb377b88
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.04.2015 UV 2014/6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-6_2015-04-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/6

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 24.04.2015

Entscheiddatum: 24.04.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 24.04.2015
Art. 6 UVG: Bejahung natürlich kausaler Unfallrestfolgen im Bereich des 
rechten Knies.Art. 19 Abs. 1 UVG: Bejahung der Voraussetzungen für den 
"Fallabschluss" für einen späteren Zeitpunkt; weitere Ausrichtung von 
Taggeldern und Übernahme von Heilungskosten.Art. 18 Abs. 1 UVG: 
schlüssige ärztliche Beurteilung betreffend Arbeitsfähigkeitsgrad bzw. 
zumutbarer Tätigkeit. Verneinung eines Rentenanspruchs nach 
Durchführung eines Einkommensvergleichs in Anwendung von DAP-
Arbeitsplätzen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 24. April 2015, UV 2014/6).Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_390/2015.Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), 
Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Miriam Lendfers; 
Gerichtsschreiberin Vera Holenstein WerzEntscheid vom 24. April 2015in 
SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Willi 
Füchslin, Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen 
SZ,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendVersicherungsleistungenSachverhalt:

A.      

A.a  A.___, zuletzt als Hilfsarbeiter bzw. Fenstermonteur bei der B.___ GmbH tätig, war 

seit dem 1. Februar 2012 arbeitslos und damit über die Kantonale Arbeitslosenkasse 

St. Gallen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) 

obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 15. Oktober 2012 auf 

einer Treppe ausrutschte und das rechte Knie an einer Kante anschlug (Suva-act. 1). 

Dr. med. C.___, Allgemeinmedizin, Chirotherapie, bestätigte im Arztzeugnis vom 11. 

Januar 2013 eine Erstbehandlung am 31. Oktober 2012 (Suva-act. 16). Die von ihm in 

die Wege geleitete und am 3. Dezember 2012 im Röntgeninstitut D.___ durchgeführte 

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MRI-Untersuchung des rechten Knies hatte einen Knorpeldefekt des lateralen 

Femurcondylus zentral mit einer Ausdehnung bis 13 mm, eine Meniskopathie mit 

kleinem Vorderhorneinriss des lateralen Meniskus, einen erheblichen Gelenkerguss 

ohne sichere Identifizierung eines freien Gelenkkörpers sowie eine Bakerzyste gezeigt. 

Das mediale und retropatelläre Kompartiment hatte sich unauffällig dargestellt (Suva-

act. 13). Nach einem erfolglosen konservativen Therapieversuch (Suva-act. 18) sowie 

einer sich zwischenzeitlich entwickelten ausgeprägten Begleitsynovitis wurde beim 

Versicherten am 7. Februar 2013 in der Klinik E.___ eine Kniearthroskopie rechts 

durchgeführt (Suva-act. 23). Die Suva erbrachte entsprechend der ärztlich attestierten 

100%igen Arbeitsunfähigkeit Taggelder und kam für die Heilungskosten auf (Suva-act. 

3, 19, 27, 36).

A.b  Nachdem sich postoperativ weiterhin eine erhebliche Immobilität aufgrund 

belastungsabhängiger Schmerzen im Bereich des rechten Kniegelenks gezeigt hatte 

und am 25. März 2013 eine weitere MRI-Untersuchung in der F.___ durchgeführt 

worden war (Suva-act. 39 f.), weilte der Versicherte vom 24. Juni bis 31. Juli 2013 zur 

stationären Behandlung in der Rehaklinik Bellikon (Suva-act. 55 f.). Gestützt auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. Umschreibung der noch möglichen und zumutbaren 

Tätigkeiten durch Assistenzärztin Dr. med. G.___ und Oberarzt med. pract. H.___, 

Facharzt Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, Arbeitsorientierte Rehabili­

tation, Rehaklinik Bellikon (Suva-act. 55 f.), sowie nach Einholung einer Beurteilung 

ihres Kreisarztes Dr. med. I.___ (Suva-act. 71) teilte die Suva dem Versicherten mit 

Schreiben vom 24. September 2013 die Einstellung der Heilkostenleistungen per sofort 

sowie der Taggeldleistungen per 31. Oktober 2013 mit (Suva-act. 72).

A.c  Mit Schreiben vom 23. Oktober 2013 informierte Dr. C.___ die Suva unter Beilage 

eines neuen MRI-Untersuchungsberichts des Röntgeninstituts D.___ vom 10. Oktober 

2013 (Suva-act. 85) darüber, dass sich beim Versicherten neue Gesichtspunkte 

bezüglich seiner Arbeitsfähigkeit ergeben hätten, der Versicherte wahrscheinlich neu 

operiert werden müsse und wieder bei der Klinik E.___ in Behandlung stehe (Suva-act. 

84).

A.d  Mit Verfügung vom 28. Oktober 2013 lehnte die Suva einen Anspruch des Ver­

sicherten auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung ab. Es liege weder 

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eine erhebliche unfallbedingte Erwerbseinbusse noch ein erheblicher 

Integritätsschaden vor. Bezüglich der psychischen Beschwerden sei ein adäquater 

Kausalzusammenhang zum Unfall vom 15. Oktober 2012 zu verneinen, weshalb 

diesbezügliche Leistungen entfallen würden (Suva-act. 82).

A.e  Am 31. Oktober 2013 attestierte Dr. C.___ dem Versicherten eine 100%ige

Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 87). Am 4. November 2013 berichtete Dr. med. J.___, 

Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik E.___, über ambulante Konsultationen des 

Versicherten vom 21. und 31. Oktober 2013 und stellte fest, dass die MRI-Befunde 

nicht mit dem präsentierten klinischen Bild korrelieren würden. Vielmehr bestehe ein 

retropatelläres Problem. Ob dies arthroskopisch angegangen werden könne, sei zu 

bezweifeln (Suva-act. 88).

B.      

B.a  Am 18. November 2013 wurde der Versicherte von der Suva darüber informiert, 

dass ihr Kreisarzt das Eintreten einer Verschlimmerung des Gesundheitszustands 

verneint habe (Suva-act. 89 f.), worauf der Versicherte am 22. November 2013 gegen 

die Verfügung vom 28. Oktober 2013 Einsprache erhob. Die ärztlichen Abklärungen 

seien nicht abgeschlossen und es stehe eine weitere Operation des Kniegelenks an 

(Suva-act. 91).

B.b  Am 25. November 2013 teilte Dr. C.___ der Suva mit, dass der Versicherte bei Dr. 

med. K.___, Chirurgische Klinik, Orthopädie, Spital L.___, in Behandlung stehe (Suva-

act. 93). Am 2. Dezember 2013 hielt dieser gegenüber Dr. I.___ und am

6. Dezember 2013 in seinem Sprechstundenbericht fest, dass aufgrund der zusätzlich 

zum schriftlichen MRI-Befund im MRI bestehenden auffälligen diffusen Hoffa-Hyper­

trophie der Verdacht auf eine Arthrofibrose des Kniegelenks bestehe, weshalb eine 

Untersuchung des rechten Kniegelenks in kurzer Narkose geplant sei (Suva-act. 97 f.).

B.c  Nach Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchung unter Narkose vom 16. 

Dezember 2013 (Suva-act. 120) und einer Rückmeldung von Dr. K.___ an Dr. I.___ 

(Suva-act. 102) wies die Suva die Einsprache des Versicherten vom 22. November 

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2013 (Suva-act. 91) gegen die Verfügung vom 28. Oktober 2013 (Suva-act. 82) mit 

Einspracheentscheid vom 13. Januar 2014 ab (Suva-act. 104).

C.      

C.a   Mit Beschwerde vom 10. Februar 2014 liess der Versicherte durch Rechtsanwalt 

lic. iur. W. Füchslin, Lachen, beantragen, der angefochtene Einspracheentscheid vom 

13. Januar 2014 sei dahingehend abzuändern, dass die Beschwerdegegnerin dem 

Beschwerdeführer weiterhin (über den 24. September bzw. 31. Oktober 2013 hinaus) 

die gesetzlichen Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen 

habe, insbesondere Heilkosten und Taggelder. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung 

des angefochtenen Einspracheentscheids vom 13. Januar 2014 zu ergänzenden 

Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1). Mit der 

Beschwerde legte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einen Bericht von 

Dr. C.___ vom 6. Februar 2014 ins Recht (act. G 1.3).

C.b  Am 24. Februar 2014 forderte die Beschwerdegegnerin die 

Sprechstundenberichte von Dr. K.___ ab Dezember 2013 ein (Suva-act. 119 ff.).

C.c  Mit Beschwerdeantwort vom 13. März 2014 schloss die Beschwerdegegnerin auf 

Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

C.d  Mit Replik vom 26. März 2014 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers an 

den gestellten Anträgen fest (act. G 6).

C.e  Mit Duplik vom 23. April 2014 erneuerte auch die Beschwerdegegnerin ihren 

Antrag auf Beschwerdeabweisung (act. G 8).

C.f   Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen:

1.       

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1.1   Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der 

Einspracheentscheid vom 13. Januar 2014 (Suva-act. 104), dem die Verfügung vom 28. 

Oktober 2013 (Suva-act. 82) zugrunde liegt. Darin prüfte die Beschwerdegegnerin den 

Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. Sie nahm zunächst Bezug 

auf ihr Schreiben vom 24. September 2013, worin sie die Einstellung der 

Heilkostenleistungen per sofort und die Einstellung der Taggeldleistungen per 31. 

Oktober 2013 angekündigt hatte, und anschliessend eine erhebliche unfallbedingte 

Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit per 1. November 2013 und damit einen 

Rentenanspruch verneinte. Ebenfalls verneint wurde ein entschädigungspflichtiger 

Integritätsschaden. Streitig ist, ob die im Nachgang zum Ereignis vom 15. Oktober 

2012 erbrachten Heilkosten- und Taggeldleistungen zu Recht per 24. September bzw. 

31. Oktober 2013 eingestellt wurden und, wenn ja, ob dem Beschwerdeführer für die 

Folgezeit eine Rente zuzusprechen ist. Bezüglich des Rentenanspruchs sind die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, die Höhe des zumutbaren noch erzielbaren 

Invalideneinkommens sowie der Invaliditätsgrad umstritten. Bezüglich der 

Integritätsentschädigung ist der Einspracheentscheid vom 13. Januar 2014 in 

Rechtskraft erwachsen.

1.2   Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 

6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 des Bundesgesetzes 

über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Sie hat zudem Anspruch auf die 

zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist die versicherte Person 

infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine 

Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Nach Gesetz und Praxis ist der Fall unter 

Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und Prüfung 

des Anspruchs auf eine Invalidenrente abzuschliessen, wenn allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind und von 

der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann. Für die 

Bejahung des medizinischen Endzustands wird keine vollständige Schmerzfreiheit 

vorausgesetzt (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 112 ff. E. 3 und 4; Alexandra Rumo-

Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/

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Basel/Genf 2012, S. 143, 145). Ebenfalls nicht verlangt wird, dass eine ärztliche 

Behandlung nicht länger erforderlich ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4. 

November 2008, 8C_467/2008, E. 5.2.2.2). Es genügt für eine weiterdauernde 

Übernahme der Behandlungskosten nicht, dass eine Therapie lediglich eine 

unbedeutende Besserung erhoffen lässt oder dass für eine namhafte Besserung nur 

eine weit entfernte Möglichkeit besteht (Alfred Maurer, Unfallversicherungsrecht, 2. 

Aufl. Bern 1989, S. 274). Ob von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine 

namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann, bestimmt sich 

insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung 

der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 115 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juni 

2009, 8C_25/2009, E. 4.1.1 mit Hinweisen).

2.     

2.1   Angesichts der in Erwägung 1.2 angeführten gesetzlichen Bestimmungen bildet 

die Unfallkausalität Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der 

Unfallversicherung. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur 

für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (vgl. Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 181 E. 3; Rumo-

Jungo/

Holzer, a.a.O., S. 53 ff.). Vorab ist mithin zu prüfen, welche gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen als unfallkausal zu beurteilen und damit für die Festlegung der 

Ansprüche relevant sind.

2.2    

2.2.1         Anlässlich des Unfallereignisses vom 15. Oktober 2012 erlitt der 

Beschwerdeführer unbestrittenermassen eine strukturelle Verletzung des rechten 

Kniegelenks in Form eines Knorpeldefekts des lateralen Femurcondylus zentral mit 

einer Ausdehnung bis 13 mm sowie einer Meniskopathie mit kleinem Vorderhorneinriss 

des lateralen Meniskus. Das mediale und retropatellare Kompartiment stellten sich 

unmittelbar nach dem Unfall unauffällig dar (Suva-act. 13). Nachdem sich in der Folge 

zusätzlich eine ausgeprägte Begleitsynovitis (Suva-act. 23) entwickelt hatte, wurden 

der Knorpelschaden, die Meniskopathie sowie die Synovitis am 7. Februar 2013 

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arthroskopisch mit Knorpel-Débridement und Microfracturing am lateralen 

Femurcondylus, Synovektomie, PE der Synovialis und Aussenmeniskus-Vorderhorn-

Débridement therapiert (Suva-act. 23). Nachfolgend persistierten allerdings 

retropatellare Schmerzen, weshalb wegen eines Verdachts auf eine Osteonekrose der 

Trochlea femoris am 25. März 2013 erneut eine MRI-Untersuchung des rechten 

Kniegelenks in der F.___ durchgeführt wurde. Diese brachte verschiedene 

Gesundheitsschäden hervor; eine diskret aktivierte, geringgradige, laterale 

Retropatellararthrose bei Dysplasie des Retropatellargelenks, eine aktivierte 

osteochondrale Läsion im zentralen Anteil des lateralen Femurkondylus mit 

Knorpeldefekt, einen mässiggradigen Gelenkerguss, eine betonte Plica mediopatellaris, 

eine kleine popliteale Baker-Zyste, eine erhebliche Substanzdegeneration des 

Aussenmeniskus-Vorderhorns und Corpus, eine geringgradige Tendinopathie der 

Patellarsehne, einen begleitenden Reizzustand des Hoffa-Fettkörpers und ein 

subkutanes Ödem präpatellar-prätibial (Suva-act. 39). Dr. J.___ und Dr. med. M.___, 

Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik E.___, bezeichneten es im Bericht vom 10. Mai 

2013 als nicht verwunderlich, bei Knorpel-/Knochendefekten im Bereich der lateralen 

Femurcondyle belastungsabhängige Schmerzen zu verspüren (Suva-act. 40). Im 

Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 5. August 2013 ist das obgenannte 

radiologische Untersuchungsergebnis als Diagnose bzw. Folge der am 15. Oktober 

2012 erlittenen Kniekontusion angeführt und wird die zumutbare Erwerbstätigkeit des 

Beschwerdeführers durch physische, kniebezogene Gesundheitsbeeinträchtigungen 

als eingeschränkt bezeichnet (Suva-act. 56; vgl. auch nachfolgende Erwägung 4.3.2). 

Angesichts der vorgenannten medizinischen Akten liegen mithin beim 

Beschwerdeführer gewisse organische Gesundheitsbeeinträchtigungen im Bereich des 

rechten Kniegelenks vor, die dem Unfallereignis vom 15. Oktober 2012 zuzuschreiben 

bzw. deren Folge sind, was grundsätzlich auch seitens der Beschwerdegegnerin 

unbestritten ist (vgl. dazu auch nachfolgende Erwägung 4.3.1).

2.2.2         Im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 5. August 2013 werden 

sodann die Diagnosen einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion 

(ICD-10: F43.21), teilremittiert, sowie die Differentialdiagnose einer leichten depressiven 

Episode (ICD-10: F32.0), teilremittiert, gestellt (Suva-act. 56). Die während der 

Rehabilitation durchgeführte psychosomatische Abklärung hatte ergeben, dass sich 

durch den protrahierten Heilungsverlauf und die damit verbundene Arbeitsunfähigkeit 

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mit der Zeit eine psychische Symptomatik mit Konzentrationsstörungen, Grübeln, 

bedrückter und ängstlicher Stimmung, innerer Unruhe, Reizbarkeit bzw. Gereiztheit, 

Insuffizienzgefühlen, Schlafstörungen und vermindertem Antrieb entwickelt habe. Der 

Beschwerdeführer habe sich sozial zurückgezogen und Suizidgedanken entwickelt, 

wobei er sich bei Eintritt in die Klinik glaubhaft von akuter Suizidalität distanziert habe. - 

Dieses Resultat liesse grundsätzlich auf einen natürlichen Kausalzusammenhang zum 

Unfallereignis vom 15. Oktober 2012 schliessen. Nachdem jedoch im Austrittsbericht 

abschliessend festgehalten wird, dass sich die psychische Situation während der 

stationären Rehabilitation deutlich stabilisiert und die Stimmung aufgehellt habe, der 

Beschwerdeführer wieder vermehrt soziale Kontakte suche, besser schlafe und sich 

auch subjektiv wohler fühle, und die festgestellte psychische Störung aktuell keine 

arbeitsrelevante Leistungsminderung begründe, fällt die Berücksichtigung einer 

psychischen Gesundheitsstörung ausser Betracht. Selbst vom Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers wird in der Replik vom 26. März 2014 vertreten, dass es im 

konkreten Fall sicher nicht um psychische Unfallfolgen gehe (act. G 6, Ziff. 2).

2.2.3        Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im Rahmen der nachfolgenden 

Prüfung von Ansprüchen des Beschwerdeführers auf Leistungen der 

Beschwerdegegnerin einzig die Knieproblematik rechts zu berücksichtigen ist.

3.       

3.1   Hierbei ist zunächst streitig, ob per 24. September bzw. 31. Oktober 2013 der 

sogenannte "Fallabschluss" vorgenommen werden durfte, d.h. Heilkosten- und 

Taggeldleistungen ab diesen Zeitpunkten eingestellt werden durften, und per 1. 

November 2013 der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente zu 

prüfen war. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung des Falls 

grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen 

Einspracheentscheids (hier: 13. Januar 2014) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 

356 E. 1 mit Hinweisen).

3.2   Die vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers dargelegte und angewendete 

Theorie des Nachweises des Dahinfallens jeder kausalen Bedeutung von 

unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens (vgl. dazu Rumo-Jungo/ Holzer, 

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a.a.O., S. 54) findet im vorliegenden Fall keine Anwendung. Das Vorliegen 

unfallkausaler Restfolgen ist unbestritten und in den medizinischen Akten ausgewiesen. 

Nicht ihr Dahinfallen ist mithin die zu prüfende Rechtsfrage, sondern wann der 

Fallabschluss vorzunehmen bzw. der Anspruch auf eine Invalidenrente zu prüfen ist. 

Anschliessend folgt die Anspruchsprüfung an sich.

3.3   Am 6. September 2013 teilte die IV der Beschwerdegegnerin mit, dass sie einen 

Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen 

mangels gesundheitsbedingter Einschränkungen, welche die Stellensuche 

einschränken würden, bzw. der Möglichkeit, bei Verwertung der medizinisch 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit ein Renten ausschliessendes Erwerbseinkommen zu 

erzielen, abgewiesen habe (Suva-act. 65). Eingliederungsmassnahmen der IV stehen 

damit einem Fallabschluss nicht entgegen.

3.4    

3.4.1         Gestützt auf das Ergebnis der MRI-Untersuchung vom 25. März 2013 in der 

Rodiag (Suva-act. 39) hatten Dr. J.___ und Dr. M.___ im Bericht vom 10. Mai 2013 

erklärt, dass zurzeit keine interventionellen Massnahmen anstehen würden, jedoch eine 

stationäre Aufnahme in der Rehaklinik Bellikon empfohlen werde (Suva-act. 40). Eine 

solche fand vom 24. Juni bis 31. Juli 2013 statt. Im Rahmen der stationären 

Rehabilitation konnte laut Austrittsbericht vom 5. August 2013 keine namhafte 

Verbesserung der Beschwerden erzielt werden. Weitere physiotherapeutische 

Massnahmen wurden nicht vorgesehen, sondern lediglich die Fortsetzung des 

instruierten Heimprogramms. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers schätzten 

Dr. G.___ und med. pract. H.___ in einer knieadaptierten Tätigkeit auf 100% (Suva-act. 

55 f.). Dr. I.___ stellte am 23. September 2013 fest, dass weitere Behandlungen 

langfristig nicht indiziert seien (Suva-act. 71). Gestützt auf diese medizinische 

Aktenlage nahm die Beschwerdegegnerin per 24. September bzw. 31. Oktober 2013 

den Fallabschluss unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und per 1. 

November 2013 die Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente vor.

3.4.2         Nach der kreisärztlichen Beurteilung und vor Erlass der Verfügung vom 

28. Oktober 2013 (Suva-act. 82) bzw. des angefochtenen Einspracheentscheids vom 

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13. Januar 2014 (Suva-act. 118) wurden jedoch die medizinischen Untersuchungen 

fortgesetzt. Der Beschwerdeführer litt fortdauernd unter Kniegelenksschmerzen und am 

10. Oktober 2013 wurde bei ihm eine weitere MRI-Untersuchung im Röntgeninstitut 

D.___ durchgeführt (Suva-act. 85). Gestützt auf deren Ergebnis hielt Dr. C.___ am 23. 

Oktober 2013 gegenüber der Beschwerdegegnerin fest, dass sich neue 

Gesichtspunkte wegen der fehlenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergeben 

hätten. Im neu erstellten MRI würden sich ein neuer Einriss des Meniskus und eine 

Chondromalazie des Knorpels zeigen, aufgrund dessen wahrscheinlich neu operiert 

werden müsse. Der Beschwerdeführer sei zurzeit wieder in der Klinik E.___ in 

Behandlung (Suva-act. 84). Die neue MRI-Untersuchung im Röntgeninstitut D.___ hatte 

eine Degeneration des lateralen Vorderhorns mit schrägen Unterrandrissen des 

lateralen Meniskusvorderhorns, im Übergang vom zentralen zum posterioren 

Femurkondylus lateral eine Chondropathie mit Signalalteration des Knorpels und 

angrenzender subchondraler Ödemzone sowie im medialen Kniegelenk eine femorale 

Chondropathie mit einem kleinen Defekt von 6 x 6 mm hervorgebracht (Suva-act. 85). 

Während im entsprechenden Untersuchungsbericht des Röntgeninstituts D.___ die 

Chondropathie lateral bereits als am 3. Dezember 2012 (vgl. dazu Suva-act. 13) 

abgrenzbar bezeichnet wurde, wurde die Chondropathie medial als neuer Defekt 

angegeben. Die Entstehung der schrägen Unterrandrisse am lateralen 

Meniskusvorderhorn wurde zwar zeitlich nicht explizit eingegrenzt, doch hatte man 

auch intraoperativ am 7. Februar 2013 (Suva-act. 39) eine deutliche Fragmentation und 

Auffaserung des Vorderhorns des Aussenmeniskus und im Rahmen der MRI-

Untersuchung vom 25. März 2013 eine erhebliche Substanzdegeneration des 

Aussenmeniskus-Vorderhorns festgestellt (Suva-act. 39). Entsprechend hat Dr. J.___ im 

Bericht vom 4. November 2013 als Diagnose einen nicht objektivierbaren rechtsseitigen 

Knieschmerz (unter anderem) mit einer intraoperativ bereits dokumentierten 

degenerativen Veränderung des Aussenmeniskus-Vorderhorns angeführt (Suva-act. 

88). Neu ist demgemäss offenbar tatsächlich die Chondropathie im medialen 

Kniegelenk, deren Kausalität zum Unfall als sekundäre degenerative Spätfolge nicht in 

Frage gestellt wird.

3.4.3         Diese Feststellung für sich hindert jedoch den Fallabschluss nicht. 

Massgebend ist, inwiefern eine Unfallfolge einer ärztlichen Behandlung bedarf bzw. von 

einer solchen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten ist. 

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Aufgrund der medizinischen Akten folgten anschliessend an das neue MRI-Untersu­

chungsergebnis des Röntgeninstituts D.___ weder hinsichtlich der Chondropathie noch 

der Meniskuspathologie weitere Therapien. Anders gesagt wurden die am 10. Oktober 

2013 erhobenen Befunde offensichtlich nicht derart beurteilt, dass weitere Therapien 

als indiziert erachtet wurden. Dr. J.___ hielt zudem im Bericht vom 4. November 2013 

(Suva-act. 88) fest, es bestehe kein Hinweis, dass die MRI-Befunde mit dem vom 

Beschwerdeführer klinisch präsentierten Bild korrelieren würden, und diagnostizierte 

nicht objektivierbare Knieschmerzen. Allein aufgrund dieser Aktenlage wäre der 

Fallabschluss per 24. September bzw. 31. Oktober 2013 nicht in Frage gestellt. 

Dennoch lag für den Fallabschluss noch kein überwiegend wahrscheinlicher 

Sachverhalt vor. Dr. J.___ zog im obgenannten Bericht ein retropatelläres Problem 

(Probleme beim Treppensteigen, Kniebeuge) in Erwägung und stellte die 

Verdachtsdiagnose eines femoropatellären Schmerzsyndroms. Eine diesbezügliche 

arthroskopische Heilung (ein laterales Retinakulumrelease) wurde zwar damals als 

zweifelhaft bezeichnet und Dr. I.___ stellte sich am 14. und 18. November 2013 auf 

Rückfrage der Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, dass die beklagten 

Knieschmerzen laut Bericht von Dr. J.___ nicht objektivierbar seien bzw. keine 

Verschlimmerung des Gesundheitszustandes eingetreten sei und keine Neubeurteilung 

zu erfolgen habe (Suva-act. 89 f.). Andererseits wurde der Beschwerdeführer am 29. 

November 2013 durch Dr. K.___ untersucht, der im Sprechstundenbericht vom 6. 

Dezember 2013 (Suva-act. 98) die Befunde von Dr. J.___ als unvollständig bezeichnete 

und darauf hinwies, dass zusätzlich zum schriftlichen Befund des MRIs vom 10. 

Oktober 2013 (Suva-act. 85) im MRI eine auffällige diffuse Hoffa-Hypertrophie bestehe. 

Im MRI imponiere entgegen der klinischen Untersuchung kein Erguss im Recessus 

suprapatellaris, allerdings sei der gesamte Recessus mit hypertropher Synovia 

ausgefüllt. Auch popliteal bestehe eine deutliche hypertrophe Synovitis. Aufgrund des 

MRI-Befunds sowie der klinischen Untersuchung bestehe ein hochgradiger Verdacht 

auf eine postoperative Arthrofibrose des rechten Kniegelenks. Geplant sei eine 

Untersuchung des rechten Kniegelenks in Narkose. Nachfolgend an das Resultat 

dieser Untersuchung werde das definitive Vorgehen festgelegt (Suva-act. 98, vgl. auch 

Suva-act. 97). Die Untersuchung unter Narkose vom 16. Dezember 2013 brachte 

sodann kein mechanisches Problem hervor und Dr. K.___ schloss, dass die Situation 

mit einem erneuten chirurgischen Eingriff nicht verbessert werden könnte, ja sogar 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/19

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dringend davon abzuraten sei (Suva-act. 120). Erst mit dieser abschliessenden 

Beurteilung stand mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu BGE 134 V 125 E. 9.5, 126 V 360 E. 5.b; 

RKUV 1985 Nr. K 613 S. 19 E. 3a; Thomas Locher, Grundriss des 

Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl. Bern 2003, S. 451 f.) fest, dass der 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers durch eine Fortsetzung der medizinischen 

Behandlung nicht mehr verbessert werden

konnte.

3.4.4         Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Fallabschluss nicht bereits per 

24. September bzw. 31. Oktober 2013, sondern erst per 31. Dezember 2013 erfolgen 

konnte. Ein solcher Fallabschluss erscheint angemessen, obwohl dem 

Beschwerdeführer von Dr. G.___ und med. pract. H.___ in einer knieadaptierten 

Tätigkeit bereits im Austrittsbericht vom 5. August 2013 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 

attestiert worden ist (Suva-act. 56). Angesichts der nach dem 24. September bzw. 31. 

Oktober 2013 gestellten Verdachtsdiagnose und der nachfolgend geprüften allfälligen 

Unfallrestfolgen hätte sich die Arbeitsfähigkeitsschätzung je nach 

Untersuchungsergebnis anders darstellen können. Per 31. Dezember 2013 fällt jedoch 

eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit durch die Fortsetzung der ärztlichen Behandlung 

ausser Betracht, indem eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit 

kein Raum für eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit übrig lässt (vgl. dazu nachfolgende 

Erwägung 4.3.2). Ein Fallabschluss kann stattfinden. Der Bericht von Dr. C.___ vom 6. 

Februar 2014 (act. G 1.3), wonach im Gelenk des Beschwerdeführers massive narbige 

Verwachsungen seien, infolge bereits erfolgter Operationen eine weitere Operation 

kontraindiziert sei, der Beschwerdeführer zur Zeit konservativ behandelt werde und der 

Endzustand noch nicht erreicht sei, vermag einen Fallabschluss per 31. Dezember 

2013 nicht in Frage zu stellen. Die Beschwerdegegnerin argumentiert in der 

Beschwerdeantwort vom 13. März 2014 (act. G 3) überzeugend, dass der 

Beschwerdeführer hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten könne. Dies, indem Dr. 

C.___ nicht ausführe, mit welchen medizinischen Massnahmen (insbesondere auch im 

Hinblick auf die bisherige Therapieresistenz des Beschwerdeführers) eine 

massgebende Verbesserung im Sinn einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten 

wäre. Die Umstände, dass in den radiologischen Berichten keine Rede von massiven 

narbigen Verwachsungen im Kniegelenk ist und Dr. C.___ selbst eine weitere Operation 

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als kontraindiziert bezeichnet, lassen seinen kurz gehaltenen Bericht bezüglich der hier 

zu prüfenden Rechtsfrage ohnehin nicht als beweiskräftig erscheinen.

3.5   Damit ist festzuhalten, dass die Einstellung der vorübergehenden Leistungen 

(Taggelder, Heilungskosten) nicht, wie von der Beschwerdegegnerin vorgenommen, 

bereits per 24. September bzw. 31. Oktober 2013, sondern erst per 31. Dezember 

2013 erfolgen durfte und die Prüfung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf eine 

Invalidenrente entsprechend per 1. Januar 2014 zu erfolgten hatte. Unabhängig von 

einem Anspruch auf eine Invalidenrente hat die Beschwerdegegnerin mithin dem 

Beschwerdeführer bis 31. Dezember 2013 Taggelder auszurichten sowie die 

Abklärungs- und Heilbehandlungskosten im Zusammenhang mit dem rechten 

Kniegelenk zu übernehmen.

4.       

4.1   Zu prüfen ist demnach der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Der Grad der 

für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen).

4.2   Während sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt stellt, der 

Beschwerdeführer sei in einer den unfallbedingten Restbeschwerden angepassten 

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bzw. knieadaptierten Tätigkeit voll arbeitsfähig und beim Einkommensvergleich 

resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5%, hält der Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers dagegen, dass aufgrund der bestehenden Aktenlage nicht von 

einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgegangen 

werden könne.

4.3    

4.3.1         Im vorliegenden Fall ist unbestritten und radiologisch objektiviert, dass beim 

Beschwerdeführer infolge des am 15. Oktober 2012 erlittenen Knorpeldefekts der 

dorso-lateralen Femurcondyle mit korrespondierendem Aussenmeniskus-Vorderhorn­

riss, trotz arthroskopischer Behandlung des rechten Knies am 7. Februar 2013 mit 

Knorpeldébridement und Microfracturing der lateralen Condyle, Synovektomie, PE der 

Synovialis sowie einem Aussenmeniskus-Vorderhorn-Débridement (Suva-act. 23), die 

im MRI des Röntgeninstituts D.___ vom 10. Oktober 2013 dargestellten 

Gesundheitsschäden vorliegen; Degeneration des lateralen Vorderhorns mit schrägem 

Unterrandeinriss des lateralen Meniskusvorderhorns, laterale Chondropathie mit 

angrenzender subchondraler Ödemzone (bereits am 3. Dezember 2012 abgrenzbar; 

vgl. Suva-act. 13); mediale Chondropathie (am 3. Dezember 2012 war das mediale 

Kompartiment noch unauffällig; vgl. Suva-act. 85). Die Arbeitsfähigkeitsschätzung und 

Umschreibung des Zumutbarkeitsprofils durch Dr. G.___ und med. pract. H.___ vom 5. 

August 2013 basieren hingegen auf dem MRI-Befund der F.___ vom 25. März 2013 

(Suva-act. 39, 56). Damals hatten sich eine - am 10. Oktober 2013 nicht mehr explizit 

festgestellte - diskret aktivierte, geringgradige laterale Retropatellararthrose, eine 

geringgradige Tendinopathie der Patellarsehne, ein begleitender Reizzustand des 

Hoffa-Fettkörpers und ein subkutanes Ödem präpatellar-prätibial gezeigt, und - gleich 

wie am 10. Oktober 2013 - eine osteochondrale Läsion im lateralen Femurkondylus mit 

Knorpeldefekt, ein mässiggradiger Gelenkerguss sowie eine erhebliche 

Substanzdegeneration des Aussenmeniskus-Vorderhorns dargestellt. Neu ergeben hat 

sich am 10. Oktober 2013 gegenüber dem 25. März 2013, wie bereits erwähnt, die 

mediale Chondropathie. Die von Dr. K.___ zusätzlich erhobene Hoffa-Hypertrophie, 

welche ihn die Verdachtsdiagnose einer postoperativen Arthrofibrose des rechten 

Kniegelenks stellen liess, konnte - wie in Erwägung 3.4.3 dargelegt - in einer 

Untersuchung unter Narkose nicht bestätigt werden.

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4.3.2         Die Parteien sind sich darüber einig, dass dem Beschwerdeführer die 

angestammte Tätigkeit als Hilfsarbeiter im Fensterbau wegen der verbleibenden 

Unfallfolgen am rechten Knie nicht mehr zugemutet werden kann. Hingegen erachtet 

die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilung im Austrittsbericht der Rehaklinik 

Bellikon vom 5. August 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 100% in einer knieadaptierten, 

d.h. leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit, ohne wiederholtes 

Gehen in unebenem Gelände und ohne repetitive Einnahme von Zwangshaltungen wie 

Knien, Kauern und Hocken als zumutbar (Suva-act. 56). Mit dem von Dr. G.___ und 

med. pract. H.___ definierten Zumutbarkeitsprofil wird auf die am 25. März 2013

radiologisch objektivierten Gesundheitsschäden umfassend Rücksicht genommen. 

Aber auch die am 10. Oktober 2013 neu erhobene mediale Chondropathie kann mit 

dem fraglichen Zumutbarkeitsprofil als hinlänglich berücksichtigt betrachtet werden. 

Die Einwirkung auf das rechte Knie bzw. dessen Gebrauch wird in der adaptierten 

Tätigkeit exakt entsprechend den vom Beschwerdeführer besonders geklagten und im 

Grundsatz medizinisch nicht in Frage gestellten Beschwerden (vgl. dazu Erwägung 

2.2.1; Suva-act. 40) - eingeschränkte Beweglichkeit und bewegungsabhängige 

Schmerzen insbesondere beim Stehen und Treppen steigen sowie beim Laufen in 

unebenem Gelände (vgl. Suva-act. 56, S. 6) - weitgehend reduziert. Dr. G.___ und med. 

pract. H.___ sprechen in ihrem Austrittsbericht vom 5. August 2013 von einer 

beobachteten erheblichen Symptomausweitung, indem sich das Ausmass der vom 

Beschwerdeführer demonstrierten physischen Einschränkungen mit den 

objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und 

Abklärungen sowie den Diagnosen nur ungenügend erklären lasse (Suva-act. 56). 

Entsprechendes hatten zuvor auch Dr. J.___ und Dr. M.___ in ihrem Bericht vom 10. 

Mai 2013 festgestellt, indem sie die präsentierte nahezu komplette 

Belastungsinsuffizienz und Bewegungsaufhebung als mit den 

kernspintomographischen Befunden nicht einhergehend bezeichneten (Suva-act. 40). 

Der vom Beschwerdeführer subjektiv geklagte Dauerschmerz (Suva-act. 56, 98) konnte 

also von den Ärztinnen und Ärzten nicht bestätigt werden. Es sind keine Anhaltspunkte 

ersichtlich, die geeignet wären, Zweifel daran zu begründen, dass mit dem 

Zumutbarkeitsprofil im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon den in Frage stehenden 

Gesundheitsschädigungen bzw. damit verbundenen Beschwerden und ihren 

praktischen Auswirkungen nicht genügend Rechnung getragen worden wäre. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

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Gegenteiliges ist jedenfalls nicht erkennbar und wird vom Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers auch in keiner Weise überzeugend konkretisiert. So vermögen, wie 

in Erwägung 3.4.2 dargelegt, die von Dr. C.___ in seinem Schreiben vom 23. Oktober 

2013 erwähnten neuen Gesichtspunkte (Suva-act. 84), sofern sie denn überhaupt neu 

sind, und sein Bericht vom 6. Februar 2014 (act. G 1.3) das Zumutbarkeitsprofil im 

Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon nicht in Frage zu stellen. Die 

Zumutbarkeitsbeurteilung wurde gestützt auf die objektivierten Befunde vorgenommen. 

Die Ärztinnen und Ärzte der Klinik sehen sodann die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers nur in qualitativer Hinsicht eingeschränkt. Aus der 

Zumutbarkeitsbeurteilung darf denn auch theoretisch ohne Weiteres gefolgert werden, 

dass dem Beschwerdeführer im darin umschriebenen Rahmen bzw. mit den 

erwähnten, limitierenden Bedingungen ein ganztägiger Einsatz mit voller Leistung 

zumutbar ist. Gesundheitlichen Störungen kann nicht nur mit einem eingeschränkten 

Arbeitsfähigkeitsgrad, sondern auch mit einer angepassten Tätigkeit Rechnung 

getragen werden. Im Folgenden ist mithin in einer leichten bis mittelschweren Arbeit 

unter Berücksichtigung der von Dr. G.___ und med. pract. H.___ angeführten speziellen 

Einschränkungen von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.

5.       

5.1   Zu prüfen bleibt, ob aus einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten 

Tätigkeit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert.

5.2   Das Valideneinkommen 2013 des Beschwerdeführers von Fr. 61'512.-- 

(Fr. 4'784.-- x 12 Monate + Nachzahlung gemäss GAV 2011 von Fr. 4'104.45; vgl. 

Suva-act. 77, 79) blieb als solches unbestritten und erscheint aufgrund der Akten 

ausgewiesen.

5.3   Das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers hat die Beschwerdegegnerin 

gestützt auf DAP-Zahlen, d.h. die Arbeitsplätze Nummern 10886, 5388, 338509, 9977 

und 2556, festgelegt und daraus ein solches von Fr. 58'219.-- ermittelt (Durchschnitt;

Suva-act. 81). Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der DAP-Profile und der 

daraus abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin nach der 

Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage 

kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie 

über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 

entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen 

Gerichts, die Rechtskonformität der konkreten DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, 

gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-

Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 

129 V 478 ff. E. 4.2.2). Ein Zugriff auf die gesamte DAP-Datenbank seitens der 

versicherten Person oder der Gerichte ist nach der Rechtsprechung nicht gefordert. 

Laut der zitierten Erwägung 4.2.2 im Urteil des EVG vom 28. August 2003 (BGE 129 V 

472 [S. 478 ff.]) ist das Recht auf Akteneinsicht und Aktenzugang auf jene Akten 

beschränkt, die Grundlage einer Entscheidung bilden. Es kann daraus keine Pflicht der 

Behörde zur umfassenden Veröffentlichung interner Dokumentationen abgeleitet 

werden. Um die Repräsentativität im Einzelfall zu gewährleisten, genügt nach der 

Rechtsprechung der bereits erwähnte Nachweis von fünf zumutbaren Arbeitsplätzen 

mit den genannten zusätzlichen Angaben. Diese Regelung entspricht einem fairen 

Verfahren im Sinne von Art. 6 EMRK. Die ausgewählten DAP-Blätter müssen aufgelegt 

werden, sodass in diesem Rahmen das rechtliche Gehör gewahrt ist (BGE 139 V 598 f. 

E. 7.8; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 136). Die Beschwerdegegnerin hält in der 

Beschwerdeantwort vom 13. März 2014 zutreffend fest, dass sie in der Verfügung vom 

28. Oktober 2013 auf solche, das errechnete Invalideneinkommen belegende 

Unterlagen Bezug genommen hat (vgl. Suva-act. 82). Die ausgewählten Arbeitsplätze 

inklusive die Blätter mit den zusätzlich geforderten Angaben sind Bestandteil des 

Unfalldossiers und standen mithin dem Beschwerdeführer im Rahmen des 

Einspracheverfahrens zur Einsichtnahme offen. Vor Erlass der Verfügung war die 

Beschwerdegegnerin nicht verpflichtet, den Beschwerdeführer anzuhören (Art. 42 Satz 

2 ATSG; vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. Zürich 2009, N 21 ff. zu Art. 42).

5.4   Konkret liegen die von der Rechtsprechung geforderten DAP-Angaben vor. Auch 

die von der Beschwerdegegnerin getroffene Auswahl der DAP-Arbeitsplätze ist nicht zu 

beanstanden. Die Arbeitsplätze sind sowohl dem von Dr. G.___ und med. pract. H.___ 

allgemein formulierten Zumutbarkeitsprofil (leichte bis mittelschwere Arbeit, 

wechselbelastend) als auch den von ihnen angeführten spezifischen 

behinderungsbedingten Einschränkungen des Beschwerdeführers angepasst (kein 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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wiederholtes Gehen in unebenem Gelände, keine repetitive Einnahme von 

Zwangshaltungen wie Knien, Kauern, Hocken). Auch von Seiten des Rechtsvertreters 

des Beschwerdeführers werden gegen die ausgewählten DAP-Arbeitsplätze keine 

Einwände erhoben.

5.5   Eine Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 61'512.-- und des 

gestützt auf die fünf DAP's errechneten Invalideneinkommens von Fr. 58'219.-- lässt 

die Schlussfolgerung zu, dass der Beschwerdeführer auch nach dem Unfall ein 

rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG).

6.        

Die Beschwerdegegnerin hält in der Beschwerdeantwort vom 13. März 2014 (act. G 3, 

S. 6) zutreffend fest, dass eine Übergangsfrist zur Anpassung an die veränderten 

Verhältnisse bzw. für die Vornahme eines Berufswechsels nur das Rechtsverhältnis des 

Taggeldes betrifft. Während sich der Taggeldanspruch am Begriff der 

Arbeitsunfähigkeit (vgl. Art. 6 ATSG) orientiert und hierbei die Unfähigkeit, im bisherigen 

Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten, bei langer Dauer aber auch 

die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 

wird, basiert die Invalidität auf dem Begriff der Erwerbsunfähigkeit (vgl. Art. 7 ATSG), 

der nur noch den Zumutbarkeitsgrundsatz beinhaltet (vgl. hierzu auch Art. 18 Abs. 2 

UVG). Sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einstellung der vorübergehenden 

Leistungen erfüllt (Art. 19 Abs. 1 UVG; vgl. Erwägung 3), fällt mithin die Einräumung 

einer angemessenen Übergangsfrist, während der das bisherige Taggeld geschuldet 

bleibt, ausser Betracht.

7.     

7.1   Nach dem Gesagten sind dem Beschwerdeführer in teilweiser Gutheissung der 

Beschwerde bis 31. Dezember 2013 Taggelder auszurichten. Ebenfalls bis 31. 

Dezember 2013 hat die Beschwerdegegnerin die Abklärungs- und Heilungskosten im 

Zusammenhang mit dem rechten Kniegelenk zu übernehmen. Diesbezüglich ist der 

Einspracheentscheid vom 13. Januar 2014 aufzuheben. In Bezug auf die Invalidenrente 

wird die Beschwerde abgewiesen.

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7.2   Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen hat der 

teilweise obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung 

gegenüber der Beschwerdegegnerin (Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist vom Gericht 

ermessensweise festzusetzen, wobei insbesondere der Bedeutung der Streitsache und 

der Schwierigkeit des Prozesses Rechnung zu tragen ist (Art. 61 lit. g ATSG). Da der 

Beschwerdeführer mit seinem Antrag nur zu einem unbedeutenden Teil 

durchgedrungen ist, rechtfertigt es sich, die Parteientschädigung auf pauschal 

Fr. 800.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen und der Einspracheentscheid 

vom 13. Januar 2014 aufgehoben, als die Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, dem 

Beschwerdeführer bis 31. Dezember 2013 Taggelder auszurichten und die Abklärungs- 

und Heilungskosten bezüglich des rechten Kniegelenks zu übernehmen. In Bezug auf 

die Invalidenrente wird die Beschwerde abgewiesen.

2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit pauschal Fr. 800.--

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 24.04.2015
	Art. 6 UVG: Bejahung natürlich kausaler Unfallrestfolgen im Bereich des rechten Knies.Art. 19 Abs. 1 UVG: Bejahung der Voraussetzungen für den "Fallabschluss" für einen späteren Zeitpunkt; weitere Ausrichtung von Taggeldern und Übernahme von Heilungskosten.Art. 18 Abs. 1 UVG: schlüssige ärztliche Beurteilung betreffend Arbeitsfähigkeitsgrad bzw. zumutbarer Tätigkeit. Verneinung eines Rentenanspruchs nach Durchführung eines Einkommensvergleichs in Anwendung von DAP-Arbeitsplätzen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. April 2015, UV 2014/6).Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_390/2015.Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein WerzEntscheid vom 24. April 2015in SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Willi Füchslin, Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen SZ,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendVersicherungsleistungenSachverhalt:

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