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**Case Identifier:** 1f769818-da57-518a-a952-20533c2a7f85
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 30.01.2014 720 2013 203 (720 13 203)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2013-203_2014-01-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 30. Januar 2014 (720 13 203) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

Rentenrevision, keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes 

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin Christina 
Markiewicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente (756.2108.2974.14) 
 
 
 
A. Mit Verfügung vom 26. Mai 2011 sprach die IV-Stelle Basel-Stadt der 1971 geborenen 
A.____ in Anwendung der gemischten Berechnungsmethode mit den Anteilen 80% Erwerb und 
20% Haushalt und einem ermittelten IV-Grad von 47% eine Viertelsrente rückwirkend ab 1. No-
vember 2008 zu. Mit Urteil vom 24. Januar 2012 bestätigte das Sozialversicherungsgericht Ba-
sel-Stadt die Rentenverfügung. Am 13. März 2012 ging bei der neu zuständigen IV-Stelle Ba-
sel-Landschaft ein Gesuch um Rentenrevision ein. A.____ machte eine Verschlechterung ihres 
Gesundheitszustandes geltend. Im Rahmen des Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle ein 

 
 
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bidisziplinäres Gutachten bei Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und 
Dr.med. C.____, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, ein und bestätigte mit Verfügung 
vom 26. Juni 2013 die Viertelsrente. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____ am 4. Juli 2013 Beschwerde ans Kantonsge-
richt, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Zur Begründung verwies sie auf das Schreiben ihrer 
Hausärztin, Dr. med. D.____, FMH Allgemeine Medizin, vom 28. Juni 2013, wonach eine fort-
schreitende, zunehmende Symptomatik der Kniegelenke vorliege. Dr. D.____ verwies ihrerseits 
auf die Berichte von Dr. med. E.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, vom 3. April 2013 sowie von Dr. med. F.____, FMH Rheumatologie, vom 
15. Mai 2013 und 5. Juni 2013. Die Versicherte stellte zudem einen Bericht ihrer Psychologin, 
G.____, in Aussicht. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 12. September 2013 beantragte die IV-Stelle die Abweisung 
der Beschwerde. Zur Begründung führte sie an, dass auf das Gutachten von Dr. B.____ und Dr. 
C.____ vom 6. März 2013 abzustellen sei. Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten 
Kniebeschwerden seien im Gutachten berücksichtigt worden (vgl. Stellungnahme des Regiona-
len Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 12. September 2013). 
 
D. Am 29. Oktober 2013 reichte die Versicherte einen Bericht der behandelnden Psycho-
login ein. Die IV-Stelle hielt mit Stellungnahme vom 20. November 2013 an ihrem Antrag auf 
Abweisung der Beschwerde fest. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob sich der Gesund-
heitszustand der Beschwerdeführerin verschlechtert hat und Anspruch auf eine höhere IV-
Rente besteht. 
 
1.2 Als Invalidität gilt die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000). Die Invalidität wird durch eine Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursacht, wobei sie im 
IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] vom 19. Juni 1959, Art. 3 und 4 ATSG). 
 
1.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V  50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-

 
 
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kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert 
schlüssig erstellt, kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls 
bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens wil-
lensmässig erwartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 
127 V 299 E. 5a mit Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeein-
trächtigung verursachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person 
nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwer-
tung der Arbeitsfähigkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder - als alternative Vo-
raussetzung - sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 298 
E. 4c in fine). 
 
1.4 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn sie mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60%, auf eine 
halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 
40% invalid ist. 
 
1.5 Die Bemessung der Invalidität von Teilerwerbstätigen erfolgt nach Art. 28a Abs. 3 IVG. 
Danach wird bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, für diesen Teil die Invalidität 
nach Art. 16 ATSG festgelegt. Danach wird der IV-Grad aufgrund eines Einkommensvergleichs 
bestimmt. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva-
lidität durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Waren sie daneben auch im Aufga-
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In 
diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich 
festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen. 
 
2. Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin ohne Invalidität zu 80% im erwerblichen 
Bereich und zu 20% im Haushalt tätig wäre. Folglich kommt die gemischte Bemessungsmetho-
de zur Anwendung. 
 
3. Ändert sich der IV-Grad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, 
so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 
herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede we-
sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den IV-Grad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentli-
chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn die erwerbli-
chen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes sich erheblich ver-
ändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der 

 
 
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Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die 
Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinn von Art. 17 Abs. 1 
ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung 
des IV-Grades bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung 
des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Inva-
liditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108 ff.).  
 
4. Gestützt darauf ist im Folgenden zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand der Versi-
cherten seit der Verfügung vom 26. Mai 2011 in einer anspruchserheblichen Weise verschlech-
tert hat. 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V  158 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutba-
rerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozi-
alversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).  
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Be-
weismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 

 
 
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als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI-Praxis 2001 S. 113 
E. 3a).  

 
4.3 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung des Bundesgerichts mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusam-
menstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, 
jeweils mit zahlreichen Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingehol-
ten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobach-
tungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er-
örterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle 
Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex-
pertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Diese im Bereich der Un-
fallversicherung entwickelten Grundsätze finden für das IV-Verwaltungsverfahren sinngemäss 
Anwendung (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 9. August 2000, I 437/99 
und I 575/99, E. 4b/bb).  
 
5.1 Im bidisziplinären Gutachten vom 24. Juni 2009 nannte Dr. C.____ folgende Diagno-
sen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: ein chronisches cervical- und lumbalbetontes 
Panvertebralsyndrom, chronische Handgelenksschmerzen links, unklare Schmerzen der linken 
Körperhälfte, chronische Kopfschmerzen sowie soziale Rehabilitationshindernisse. Aus psychi-
atrischer Sicht diagnostizierte Dr. B.____ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine neuro-
tisch depressive Störung, eine depressive Störung mittelgradigen Ausmasses sowie einen Sta-
tus nach akuter Belastungsreaktion. Die Arbeitsfähigkeit sei zu 60% eingeschränkt. Die IV-
Stelle stellte in ihrer Verfügung vom 26. Mai 2011 auf diese Einschätzung ab. 
 
5.2 Am 9. August 2011 nahm Dr. C.____ im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vor dem 
Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt Stellung zum im Januar 2011 festgestellten Knorpel-
schaden im linken Kniegelenk (vgl. Bericht vom 31. März 2011). Unter Würdigung der neu hin-
zugetretenen Befunde sei eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als 
Pflegerin zu attestieren. Ein additiver Effekt zur 60%igen Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer 
Sicht bestehe nicht. In einer leidensangepassten Verweistätigkeit sei die Versicherte aus soma-
tischer Sicht 100% arbeitsfähig. Das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt folgte den Ausfüh-
rungen von Dr. C.____ und befand, es sei davon auszugehen, dass sich der röntgenologisch 
festgestellte Kniegelenksschaden, der im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (26. Mai 2011) be-
standen habe, zumindest in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht zusätzlich auf die festge-
stellte 40%ige Restarbeitsfähigkeit auswirke. Dem von der Beschwerdeführerin eingereichten 
Operationsbericht vom 11. Januar 2012 lasse sich nichts Gegenteiliges entnehmen. Ob eine – 
andauernde – Arbeitsunfähigkeit wegen des linken Knies eintreten werde, könne zum jetzigen 
Zeitpunkt nicht beurteilt werden. Dies müsse in einem allfälligen Revisionsverfahren geklärt 
werden (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 24. Januar 2012). 

 
 
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6.1 Die Versicherte macht revisionsweise einerseits geltend, dass sich ihr somatischer 
Gesundheitszustand infolge des Knorpelschadens im linken Knie verschlimmert habe. Anderer-
seits gehe es ihr auch psychisch schlechter. 
 
6.2 Zur Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes nach der Knie-Arthroskopie vom  
11. Januar 2012 gab die IV-Stelle am 10. September 2012 ein Verlaufsgutachten bei Dr. 
C.____ und Dr. B.____ in Auftrag.  
 
6.3 Zwischenzeitlich berichtete der behandelnde Orthopäde, Dr. E.____, dass die 
Schmerzhaftigkeit im Bereich des Knies 10 Monate nach der Operation nicht ungewöhnlich sei. 
Zum Ausschluss von Blockaden werde ein MRI gemacht (vgl. Bericht vom 12. November 2012). 
Am 12. Dezember 2012 stellte Dr. E.____ eine Retropatellararthrose und eine chronische Me-
niskusdegeneration des linken Knies fest. Eine mögliche Behandlung, um den Schmerzen der 
Retropatellararthrose entgegenzuwirken, sei die Einsetzung einer Wave-Prothese. Dies wolle 
die Patientin nicht. Der Fall werde deshalb abgeschlossen. 
 
6.4 Die behandelnde Psychologin G.____ diagnostizierte mit Verlaufsbericht vom 1. März 
2012 eine rezidivierende depressive Störung mittelgradiger Ausprägung, eine posttraumatische 
Belastungsstörung sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Die psychosoziale 
Belastung der Versicherten sei wegen der schwierigen familiären Verhältnisse hoch. Dies habe 
Auswirkungen auf ihre physische und psychische Situation. Das Beschwerdebild habe sich 
nicht gebessert. 
 
6.5 Mit Gutachten vom 6. März 2013 stellten Dr. B.____ und Dr. C.____ mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit eine neurotisch depressive Störung, eine depressive Störung mittelgra-
digen Ausmasses sowie eine chronische Gonalgie links mit unspezifischen patello-femoralen 
Beschwerden bei „Knorpelläsion retropatellar und chronischer, zentraler medialer Meniskusde-
generation“ fest. Aus rheumatologischer Sicht könnten die bereits früher erwähnten chroni-
schen, cervikal- und lumbalbetonten panvertebralen Rückenbeschwerden sowie die chroni-
schen Handgelenkschmerzen links mit „Übergang in ein generalisiertes Schmerzsyndrom mit 
entsprechender Chronifizierungssymptomatik und Schmerzfehlverarbeitung“ unverändert be-
schrieben werden. Diese Diagnosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Im Vorder-
grund ständen derzeit die bereits im Vorfeld diskutierten linksseitigen Kniebeschwerden mit 
zwischenzeitlich im Januar 2012 stattgefundener Arthroskopie und Behandlung des Knorpelde-
fekts am medialen Femurkondylus. Nach günstigem postoperativem Verlauf und MRI-
Verlaufskontrolle des linken Kniegelenkes bestehe noch ein minimaler retropatellarer Knorpel-
defekt. Zwar sei das linke Knie noch vermindert belastbar. Die subjektiv als anhaltend und aus-
geprägt erlebten Schmerzen seien dagegen mit dem objektivierbaren pathologischen Befund 
nicht erklärbar. Es sei von einer anhaltenden Behinderungsüberzeugung auszugehen. Aus 
Sicht des Bewegungsapparates bestehe für die angestammte Tätigkeit als Pflegeassistentin 

 
 
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eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2011. Eine körperlich leichte, wechselbelastende 
Tätigkeit ohne Zwangshaltungen sei der Versicherten dagegen zu 100% zumutbar. 
 
Der psychische Zustand habe sich seit der letzten Begutachtung im Juni 2009 nicht wesentlich 
geändert. Es liege nach wie vor eine depressive Störung mittelgradigen Ausmasses vor mit 
Fehlverarbeitung auf neurotischer Grundlage. Die Differenzialdiagnose posttraumatische Belas-
tungsstörung könne nicht mehr bestätigt werden, dafür bestehe heute ein ängstliches Verhalten 
mit teilweisem Übergang zu Panikattacken. Unverändert sei die psychosoziale Belastungsprob-
lematik in Form des langjährigen Ehekonfliktes. In der Konsensbeurteilung kamen die Gutachter 
zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit vorwiegend durch die psychiatrischen Diagnosen be-
stimmt werde. Gesamtmedizinisch sei unverändert eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit zu attestie-
ren. 
 
6.6 Mit Schreiben vom Oktober 2013 berichtete G.____, dass die psychischen Beschwer-
den der Versicherten seit Jahren konstant seien. 
 
7.1 Die IV-Stelle stützte sich bei der Beurteilung der Frage, ob eine Verschlechterung des 
Gesundheitszustandes seit Verfügung vom 26. Mai 2011 eingetreten sei auf das Verlaufsgut-
achten vom 6. März 2013 ab und kam zum Schluss, dass der Knorpelschaden im linken Knie-
gelenk nicht zu einer Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Dieses Ergebnis ist nicht zu 
beanstanden. Dr. C.____ setzte sich ausführlich mit den Kniebeschwerden auseinander und 
begründete sachlich und schlüssig seine Erkenntnisse. Insbesondere leuchtet ein, dass eine 
30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit lediglich für die kniebelastende Tätigkeit als Pfle-
geassistentin besteht, eine leidensangepasste Verweistätigkeit, bei welcher eine Belastung der 
Knie weitgehend vermieden werden kann, hingegen voll zumutbar ist. 
 
7.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin wird in den Berichten von Dr. 
E.____ vom 3. April 2013 und Dr. F.____ vom 15. Mai und 5. Juni 2013 keine Verschlechterung 
der Gesundheitssituation beschrieben. Dr. E.____ erläutert mit Verlaufsbericht vom 3. April 
2013 die Ergebnisse einer inzwischen durchgeführten SPECT-CT beider Kniegelenke. Diese 
Untersuchung erfolgte, weil die Versicherte unverändert über Schmerzen beim Treppensteigen 
sowie beim Heben von Lasten klagte. Die Bilder der SPECT-CT zeigten lediglich eine minime 
Anreicherung im Bereich der lateralen patello-femoralen Gelenkfläche und bestätigten damit die 
Erkenntnisse der MRI-Verlaufskontrolle. Das Ausmass der subjektiv erlebten Beschwerden 
liess sich weiterhin nicht objektiv erklären, weshalb auch von der Einsetzung einer Prothese 
Abstand genommen wurde. Dr. E.____ bestätigte im Wesentlichen die gutachterliche Beurtei-
lung von Dr. C.____. 
 
7.3 Der Rheumatologe Dr. F.____ beschreibt in seinem Schreiben vom 15. Mai 2013 das 
bekannte Beschwerdebild der generalisierten Gelenkschmerzen. Neu war einzig der Verdacht 
auf eine beginnende seronegative rheumatoide Arthritis. Diese Verdachtsdiagnose wurde je-

 
 
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doch wieder verworfen (vgl. Bericht vom 5. Juni 2013). Dr. F.____ ging schliesslich davon aus, 
dass die Schmerzen bedingt durch das Tragen des 12-jährigen behinderten Sohnes seien. 
 
7.4 Schliesslich ist festzuhalten, dass auch die psychiatrische Beurteilung von Dr. B.____ 
überzeugt und im Einklang mit der Beurteilung der behandelnden Psychologin von einem kon-
stanten psychischen Beschwerdebild auszugehen ist.  
 
8. Zusammenfassend ist somit auf das überzeugende und beweiskräftige Gutachten von 
Dr. C.____ und Dr. B.____ abzustellen. Die von der Versicherten eingereichten medizinischen 
Berichte stehen in keinem Widerspruch zu den gutachterlichen Erkenntnissen. In einer ange-
passten, leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ist es der Versicherten aus rheumatologischer 
Sicht zumutbar, ein volles Pensum auszuüben. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt 
sich somit weiterhin aus den psychiatrischen Diagnosen. Hier ist sowohl nach Dr. B.____ als 
auch nach der behandelnden Psychologin von einem gleichbleibenden psychischen Zustand 
auszugehen. Demnach ist die Versicherte weiterhin zu 60% in ihrer Arbeitsfähigkeit einge-
schränkt. 
 
9. Die IV-Stelle stellte demnach mit Verfügung vom 26. Juni 2013 richtigerweise fest, 
dass weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente besteht. Da der Einkommensvergleich nicht be-
anstandet wird, besteht kein Anlass für eine nähere Prüfung von Amtes wegen (BGE 125 V 413 
E. 1b und 2c). Zudem hat sich das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt in seinem Urteil vom 
24. Januar 2012 (E. 5 und 6) eingehend mit dem Einkommensvergleich auseinandergesetzt. 
Darauf kann verwiesen werden. 
 
Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. 
 
10. Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be-
willigung oder Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kos-
tenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 werden die Verfahrenskosten in der Regel der unter-
liegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin 
unterliegende Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihr zu auferlegen sind. Die Verfahrenskos-
ten in der Höhe von Fr. 600.-- werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die 
ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschlagen. 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 600.-- verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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