# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 61dc932f-f58f-53c2-a7e9-ef9fccfcea28
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 30.09.2025 ZR1 2025 52
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-52_2025-09-30.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Entscheid vom 30. September 2025
mitgeteilt am 3. Oktober 2025

Referenz ZR1 25 52

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende
Bazzell, Aktuarin

Parteien A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Tobias Brändli

gegen

B.________
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Diana Honegger

Gegenstand Ehescheidung (Beweisverfügung)

Anfechtungsobj. Beweisverfügung des Regionalgerichts Viamala vom 17. April 
2025, mitgeteilt am 17. April 2025 (Proz. Nr. 115-2022-21)

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Sachverhalt

A. Die Vorsitzende am Regionalgericht Viamala erliess in dem zwischen 
A.________ und B.________ hängigen Ehescheidungsverfahren am 17. April 2025 
eine Beweisverfügung.

B. Hiergegen erhob A.________ (fortan: Beschwerdeführer) am 7. Mai 2025 
Beschwerde und stellte die folgenden Anträge:

1. Es sei die Beweisverfügung des Regionalgerichts Viamala vom 17. April 
2025 insoweit aufzuheben als sie den Beweis der 
Verkehrswertschätzung durch das Amt für Immobilienbewertung vom 
28. November 2022 des Maiensässes «C.________» (Objekt 
«D.________», Grundstück Nr. Z.1.________, Örtlichkeit C.________, 
auf dem Gebiet der Gemeinde O.1.________, eingetragen im 
Grundbuchkreis O.2.________) nicht zulässt.

2. Es sei die Vorinstanz anzuweisen, den Beweis der 
Verkehrswertschätzung durch das Amt für Immobilienbewertung vom 
28. November 2022 des Maiensässes «C.________» (Objekt 
«D.________», Grundstück Nr. Z.1.________, Örtlichkeit C.________, 
auf dem Gebiet der Gemeinde O.1.________, eingetragen im 
Grundbuchkreis O.2.________) zuzulassen und in die 
Beweisverfügung aufzunehmen.

3. Es sei zudem die klägerische Beilage 16 (amtliche 
Verkehrswertschätzung vom 22. [recte: 28.] November 2022) als 
Beweismittel zuzulassen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Beklagten.

C. B.________ (fortan: Beschwerdegegnerin) beantragte mit 
Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2025 auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MwSt. zulasten des 
Beschwerdeführers.

D. Es folgten eine Replik des Beschwerdeführers am 30. Juni 2025 und eine 
Duplik der Beschwerdegegnerin am 14. Juli 2025; beide hielten an ihren Anträgen 
fest. Die Beschwerdegegnerin reichte am 24. Juli 2025 eine weitere Eingabe ein, zu 
welcher der Beschwerdeführer am 15. September 2025 Stellung bezog.

E. Die vorinstanzlichen Akten (Proz. Nr. 115-2022-21) wurden beigezogen. Die 
Sache ist spruchreif.

Erwägungen

1.1. Beweisverfügungen sind innert einer zehntägigen Frist mit Beschwerde 
anfechtbar, sofern ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 321 

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Abs. 2 ZPO; Art. 319 lit. b Ziff. 1 e contrario und Ziff. 2 ZPO; Urteil des 
Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 24 12 vom 4. März 2024 E. 1.4). Zuständig 
für die Beurteilung von Beschwerden ist die Vorsitzende der Ersten zivilrechtlichen 
Kammer als Einzelrichterin (Art. 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO [BR 320.100] i.V.m. Art. 9 
Abs. 2 lit. a und Art. 14 Abs. 2 OGV [BR 173.010]), zumal von keiner Partei ein 
Entscheid in Dreierbesetzung beantragt wurde (act. D.1; act. D.4; Art. 7 Abs. 3 
EGzZPO).

1.2. Die vorliegend angefochtene Beweisverfügung wurde den Parteien von der 
Vorinstanz am Donnerstag, 17. April 2025, mitgeteilt. Der Beschwerdeführer 
behauptet, sie am Dienstag, 22. April 2025, erhalten zu haben. Ob dies zutrifft und 
die Beschwerde am Mittwoch, 7. Mai 2025 (unter Berücksichtigung des 
Fristenstillstands von Ostern, Art. 145 Abs. 1 lit. a ZPO) innert Frist erfolgte, kann 
offenbleiben. Wie im Folgenden gezeigt wird, ist mangels nicht leicht 
wiedergutzumachenden Nachteils auf die Beschwerde nicht einzutreten.

1.3. Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel – seien 
dies echte oder unechte Noven – sind im Beschwerdeverfahren grundsätzlich 
ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Die Beschwerdegegnerin reichte mit 
Eingabe vom 24. Juli 2025 (act. A.5) die vom Beschwerdeführer im 
Scheidungsverfahren edierte Finanzierungsbestätigung seiner Bank (act. C.5) ein, 
womit sie den von ihm behaupteten nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil zu 
entkräften suchte. Bei letzterem handelt es sich um eine Sachurteilsvoraussetzung 
für die Beschwerde. Da die Tatsachengrundlage von Prozess- bzw. 
Rechtsmittelvoraussetzungen infolge der dafür geltenden Untersuchungsmaxime 
vom Novenverbot ausgenommen ist, ist die Finanzierungsbestätigung als 
zulässiges Vorbringen zu berücksichtigen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_448/2020 vom 18. Februar 2021 E. 2.4.4; PKG 2015 Nr. 16 E. 1.bd m.w.H.; 
FREIBURGHAUS/AFHELDT, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2025, Art. 326 
N. 4a). Der Beschwerdeführer stellt dies denn auch nicht in Abrede.

1.4. Sieht keine Gesetzesbestimmung die Anfechtung mit Beschwerde vor, 
können prozessleitende Verfügungen nur separat angefochten werden, wenn durch 
sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht. Der Gesetzgeber hat mit 
diesem Erfordernis die Anfechtung prozessleitender Verfügungen erschwert, da der 
Gang des Prozesses nicht unnötig verzögert werden soll (Botschaft vom 28. Juni 
2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, BBl 2006 S. 7377 erster 
Spiegelstrich). Anders als für die Beschwerde ans Bundesgericht (Art. 93 Abs. 1 
lit. a BGG), welche einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil voraussetzt, setzt 

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die Beschwerde an die kantonale Rechtsmittelinstanz (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO) 
bloss einen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil voraus. Ferner ist nach der 
Praxis des Bundesgerichts zu Art. 93 BGG ein Nachteil rechtlicher Natur 
erforderlich, der sich auch mit einem späteren günstigen Endentscheid nicht oder 
nicht gänzlich beseitigen lässt. Demgegenüber lässt die kantonale Praxis zu 
Art. 319 ZPO auch drohende Nachteile tatsächlicher Natur genügen, sofern diese 
eine gewisse Schwere bzw. Erheblichkeit aufweisen (statt vieler: Urteil des 
Kantonsgerichts von Graubünden ZR1 24 239 vom 12. März 2025 E. 1.4 mit 
Verweis auf BGE 137 III 380 E. 1.2.1 f.). Nach bundesgerichtlicher Praxis zu Art. 93 
BGG bewirken Anordnungen betreffend die Beweisführung in aller Regel keinen 
nicht wiedergutzumachenden Nachteil, da es normalerweise möglich ist, mit einer 
Anfechtung des Endentscheids eine zu Unrecht verweigerte Beweiserhebung zu 
erreichen. Ausnahmen können bestehen, zum Beispiel, wenn die Abnahme eines 
Beweismittels, dessen Existenz gefährdet ist, verweigert wird, oder wenn bei 
Abnahme eines Beweismittels Geheimhaltungsinteressen auf dem Spiel stehen 
(Urteil des Bundesgerichts 4A_600/2024 vom 7. Januar 2024 E. 2.2). Trotz der 
erwähnten Unterschiede zwischen Art. 93 BGG und Art. 319 ZPO gilt diese 
restriktive Zulassung der Beschwerde gegen Beweisanordnungen analog für das 
kantonale Rechtsmittel (Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK2 18 10 vom 
21. März 2019 E. 2.2 zweiter Absatz; ZK2 15 44 vom 16. November 2015 E. 2.d; 
PKG 2013 Nr. 12 E. 2.b). 

1.5. Die Beschwerdegegnerin moniert, es sei unklar, ob der Beschwerdeführer 
zum Ziel habe, dass die klägerische Beilage 16 (Verkehrswertschätzung vom 
28. November 2022) als Beweis für den amtlichen Verkehrswert vom 28. November 
2022 zugelassen werde (1), dass die genannte Verkehrswertschätzung als 
Marktwertschätzung im Sinne von Art. 211 ZGB zugelassen werde (2) oder, dass 
die Vorinstanz vom Amt für Immobilienbewertung eine aktualisierte 
Verkehrswertschätzung im Sinne von Art. 211 ZGB einhole (3; act. A.2, III.B.9). Der 
Beschwerdeführer erklärt, Beschwerdeantrag 2 verlange die Zulassung der amtlich 
erstellten Schätzung vom 28. November 2022 als Beweismittel in der 
Beweisverfügung, während sich Beschwerdeantrag 3 zusätzlich auf die bereits 
eingereichte Urkunde (Beilage 16) beziehe. Aus der Gesamtschau von Begehren 
und Begründung ergebe sich unmissverständlich, dass keine neue Schätzung 
beantragt werde, sondern die vorhandene einbezogen, bzw. die bereits im 
Scheidungsverfahren beantragte Schätzung in die Beweisverfügung aufgenommen 
werden solle (act. A.3, III.16).

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1.6. Vor dem Hintergrund, dass die klägerische Beilage 16 die "amtlich erstellte 
Schätzung vom 28. November 2022" enthält, ist allein gestützt auf den Wortlaut der 
Beschwerdeanträge in der Tat unklar, welchen unterschiedlichen Gehalt die 
Beschwerdeanträge 2 und 3 aufweisen sollten. Von der Zulassung einer neuen 
(aktuellen) Verkehrswertschätzung ist darin nicht die Rede. In der Begründung rügt 
der Beschwerdeführer sowohl die Nichtaufnahme der klägerischen Beilage 16 unter 
Ziffer F.1.7.2 der Beweisverfügung (act. A.1, V.II.20) als auch die unter 
Ziffer F.1.7.2 erfolgte Ablehnung des als Eventualantrag in Ziffer 121 der 
vorinstanzlichen Replik gestellten Beweisantrags (act. A.3, III.7 und III.19), beim 
Amt für Immobilienbewertung eine aktuelle bzw. neue Verkehrswertschätzung 
(act. A.1, V.II.13 f., V.II.22; act. A.6, 2) bzw. ein Gutachten zur 
Verkehrswertschätzung (act. A.1, V.II.25; act. A.3, III.20) einzuholen. Ob der 
Wortlaut der Beschwerdeanträge die zweite Rüge abdeckt, kann offenbleiben, da 
auch bei entsprechender Auslegung der Beschwerdeanträge kein nicht leicht 
wiedergutzumachender Nachteil gegeben ist.

1.7. Der Beschwerdeführer führt aus, ein Ehegatte könne gestützt auf Art. 205 
Abs. 2 ZGB die ungeteilte Zuweisung eines gemeinsamen Vermögenswerts 
verlangen, wenn er ein überwiegendes Interesse nachweise und den anderen 
Ehegatten angemessen entschädige. Die Fähigkeit, die Entschädigung leisten zu 
können, sei entscheidend. Die Vorinstanz verlange denn auch, dass er eine 
Bestätigung betreffend die Finanzierbarkeit der Übernahme des Maiensässes ins 
Recht lege. Indem die Vorinstanz seinen Beweisantrag auf Einholung einer 
aktuellen Verkehrswertschätzung ablehne, sei es ihm jedoch nicht möglich, diesen 
Nachweis zu erbringen. Denn ohne verlässliche, amtliche Schätzung erhalte er von 
keiner Bank eine Bestätigung der Finanzierbarkeit. Damit werde ihm im Ergebnis 
auch die Möglichkeit genommen, das Vorliegen eines überwiegenden Interesses zu 
belegen, was seine Rechtsposition erheblich beeinträchtige. Dieser Nachteil könne 
nicht leicht wiedergutgemacht werden, da der unterlassene Beweis im 
Rechtsmittelverfahren in der Regel nicht nachgeholt werden könne (act. A.1, 21 ff.; 
act. A.3, 22 ff.). Die Nichtaufnahme der amtlichen Verkehrswertschätzung vom 
28. November 2022 (RG-act. II.16) in die Beweisverfügung habe zur Folge, dass 
ihm eine objektive, fachlich fundierte Grundlage zur Feststellung des aktuellen 
Verkehrswerts des Maiensässes vorenthalten werde (act. A.1, 25 und 30 f.; 
act. A.3, 17).

1.8. Die Beschwerdegegnerin wendet u.a. ein, dem Beschwerdeführer entstehe 
kein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil, wenn die entsprechende Beilage 
(RG-act. II.16) nicht als beweiserheblich bezeichnet werde, da unbestritten sei, 

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dass der Verkehrswert des Maiensässes gemäss der Verfügung des Amtes für 
Immobilienbewertung vom 28. November 2022 CHF 420'000.00 betrage (act. A.2, 
III.10). Die Bank benötige für die Bonitätsprüfung keine amtliche Schätzung. Sie 
müsse lediglich dartun, welchen maximalen Betrag sie zu finanzieren bereit wäre. 
Falls eine Schätzung verlangt würde, könne der Beschwerdeführer diese auch ohne 
Mitwirkung des Gerichts beim zuständigen Amt beantragen (act. A.4, III.1.c). Mit der 
vom Beschwerdeführer gelieferten Finanzierungsbestätigung sei seiner 
Argumentation, wonach es ihm nicht möglich sei, von der Bank eine 
Finanzierungszusage zu erhalten, nun endgültig der Boden entzogen (act. A.5).

1.9. Dem Beschwerdeführer zufolge sind diese Ausführungen unzutreffend. Es 
bleibe unklar, zu welchem Wert die Vorinstanz das Maiensäss in der 
güterrechtlichen Auseinandersetzung einsetzen werde. Da er deshalb reine 
Mutmassungen anstellen müsse, und unnötige Prozesskosten entstehen würden, 
erwachse ihm ein nicht wiedergutzumachender Nachteil (act. A.6).

1.10. Der Beschwerdeführer offerierte im vorinstanzlichen Verfahren die amtliche 
Verkehrswertschätzung vom 28. November 2022 (RG-act. II.16) zum Beweis der 
Behauptung "Gemäss Verfügung des Amts für Immobilienbewertung vom 
28. November 2022 hatte die Liegenschaft einen Verkehrswert von 
CHF 420'000.00" (RG-act. II.3, 91). Diese Behauptung wurde von der 
Beschwerdegegnerin nicht bestritten (RG-act. II.4, 87). Entsprechend führte die 
Vorinstanz mit Verweis auf diese beiden Stellen in den Rechtsschriften in der 
Beweisverfügung aus, die Parteien seien sich einig bzw. es stehe fest, dass "der 
Verkehrswert des Maiensässes gemäss der Verfügung des Amtes für 
Immobilienbewertung vom 28. November 2022 […] CHF 420'000.00 [betrage]" 
(act. B.1, C.5, S. 9). Die Behauptung "Verkehrswert des Maiensässes 
CHF 420'000.00" führte die Vorinstanz jedoch ein weiteres Mal in der 
Beweisverfügung auf und zwar unter dem Titel "Hauptbeweis klagende Partei", 
mithin als eine beweisbedürftige Behauptung (act. B.1, F.1.7.1 f., S. 20). Es ist auf 
den ersten Blick nicht klar, ob sich diese beiden Behauptungen unterscheiden bzw. 
inwiefern diese nun als unbestritten oder beweisbedürftig gelten. Angesichts des 
Umstandes, dass die Vorinstanz in F.1.7.1 f. den in der vorinstanzlichen Replik des 
Beschwerdeführers gestellten Beweisantrag auf Einholung einer aktuelleren 
Verkehrswertschätzung durch das Amt für Immobilienbewertung (RG-act. II.5, 121 
und 123) ablehnte, wird jedoch klar, dass die Vorinstanz die dort (in der Replik) 
aufgestellte Behauptung, wonach der Verkehrswert des Maiensässes aktuell 
CHF 420'000.00 betrage (siehe RG-act. II.5, 121 und 123) als beweisbedürftig 
einstufte (vgl. RG-act. II.7, 74 in fine). Dies ist mit "Verkehrswert des Maiensässes 

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CHF 420'000.00" nicht präzise ausgedrückt bzw. nicht von der Behauptung 
abgegrenzt, wonach der Verkehrswert gemäss Verfügung des Amts für 
Immobilienbewertung vom 28. November 2022 CHF 420'000.00 betrage. Es ergibt 
sich jedoch aus einer systematischen Auslegung der Beweisverfügung. 
Entsprechend ist auch klar, weshalb die Urkunde der amtlichen 
Verkehrswertschätzung vom 28. November 2022 (RG-act. II.16) in F.1.7.1 f. nicht 
aufgeführt/zugelassen ist, war sie doch zur in der Replik aufgestellten Behauptung, 
wonach der Verkehrswert von CHF 420'000.00 aktuell sei (RG-act. II.5, 121 und 
123), auch nicht als Beweis offeriert worden. Die Behauptung in der Klageschrift, zu 
der sie als Beweis offeriert worden war (RG-act. II.3, 91), ist unbestritten und daher 
nicht beweisbedürftig (act. B.1, C.5, S. 9). Inwiefern dem Kläger dadurch "eine 
objektive, fachlich fundierte Grundlage zur Feststellung des aktuellen 
Verkehrswerts des Maiensässes" "vorenthalten" worden sein soll, erhellt nicht, war 
er doch selbst im Besitz dieser Beilage. Andere nicht leicht wiedergutzumachende 
Nachteile, die sich aus der Nichtaufnahme der erwähnten Beilage ergeben, 
behauptet der Beschwerdeführer nicht. Soweit der Beschwerdeführer die 
Nichtaufnahme der Beilage 16, der Verkehrswertschätzung vom 28. November 
2022 (RG-act. II.16), in die Beweisverfügung unter Ziffer F.1.7.2 beanstandet 
(act. A.1, V.II.20), ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten.

1.11. Was die Ablehnung des Beweisantrags auf Einholung einer aktuelleren 
Verkehrswertschätzung durch das Amt für Immobilienbewertung anbelangt (RG-
act. II.5, 121 und 123; act. B.1, F.1.7.1 f.), so ist der Argumentation der 
Beschwerdegegnerin in ihrer Noveneingabe (act. A.5) zu folgen. Die Ablehnung des 
erwähnten Beweisantrags verunmöglichte es dem Beschwerdeführer nicht, eine 
Finanzierungsbestätigung zu erhalten, da er inzwischen eine solche – basierend auf 
dem von der Beschwerdegegnerin gestützt auf ein Privatgutachten geltend 
gemachten Marktwert von CHF 650'000.00 (RG-act. II.4, 95) – im vorinstanzlichen 
Verfahren eingereicht hat. Weitere nicht leicht wiedergutzumachende Nachteile, die 
sich aus der Ablehnung des erwähnten Beweisantrags ergeben, macht der 
Beschwerdeführer nicht geltend. Auf die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt 
mangels nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils nicht einzutreten. 
Feststellungen zum Inhalt des behaupteten Beweisantrags sowie eine Beurteilung 
der Rechtserheblichkeit der damit zu beweisenden Behauptungen erübrigen sich 
vor diesem Hintergrund.

2. Die Prozesskosten gehen zulasten des unterliegenden Beschwerdeführers 
(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist auf CHF 1'500.00 festzusetzen 
(Art. 12 Abs. 2 VGZ [BR 320.210]) und mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten 

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Kostenvorschuss von CHF 1'500.00 zu verrechnen. Der Beschwerdeführer hat der 
Beschwerdegegnerin zudem die Kosten ihrer anwaltlichen Vertretung zu ersetzen. 
Mangels Honorarnote ist der anwaltliche Aufwand zu schätzen (Art. 2 f. HV 
[BR 310.250]). Angesichts der neben der Darlegung der 
Eintretensvoraussetzungen in der Beschwerde erörterten Punkte und der 
entsprechend umfangreichen 18-seitigen Beschwerdeantwort, des durch die 
Ausübung des Replikrechts veranlassten weiteren Schriftenwechsels sowie der 
nachfolgenden Noveneingabe erscheint ein Aufwand von ungefähr 15 Stunden 
angemessen; multipliziert mit dem vereinbarten Stundenansatz von CHF 270.00 
(act. G.3) und unter Berücksichtigung einer Spesenpauschale von 3% sowie der 
Mehrwertsteuer von 8.1% ergibt dies eine Parteientschädigung von gerundet 
CHF 4'500.00.

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Es wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'500.00 gehen zulasten 
von A.________ und werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet. 

3. A.________ wird verpflichtet, B.________ eine Parteientschädigung von 
CHF 4'500.00 (inkl. Spesen und MwSt.) zu bezahlen.

4. [Rechtsmittelbelehrung] 

5. [Mitteilung an:]