# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bd095e0c-f594-51da-aa1b-ae6c74bd85a6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 28.10.2021 120 2020 64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_120-2020-64_2021-10-28.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

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BVD 120/2020/64

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 28. Oktober 2021

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn C.________
Beschwerdeführer

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt D.________

und

Frau E.________
Beschwerdegegnerin 1

Herrn F.________
Beschwerdegegner 2

vertreten durch Herrn Fürsprecher G.________

sowie

Baupolizeibehörde der Gemeinde Bolligen, Hochbaukommission, Hühnerbühlstrasse 3, 
3065 Bolligen

betreffend die Verfügung der Baupolizeibehörde der Gemeinde Bolligen vom 29. September 
2020 (Amateurfunkantenne)

I. Sachverhalt

1. Auf den Parzellen Bolligen Grundbuchblatt Nr. A.________, K.________ und M.________ 
befinden sich drei zusammengebaute Wohnhäuser (J.________weg Nrn. 9, 11 u. 13). Die 
Beschwerdegegnerin 1 ist Alleineigentümerin des mittleren Wohnhauses J.________weg Nr. 11 
auf der Parzelle Nr. K.________, worin der Beschwerdegegner 2 wohnt. Das östlich angrenzende 
Wohnhaus J.________weg Nr. 13, das auf der Parzelle Nr. M.________ liegt, steht im 
Alleineigentum des Beschwerdeführers.

2. Mit Gesamtentscheid vom 18. September 1998 erteilte die Gemeinde Bolligen dem 
Beschwerdegegner 2 die Baubewilligung für das Erstellen einer Amateurfunkantenne auf dem 
Dach des Wohnhauses J.________weg 11. Nebst der Baubewilligung umfasste der 

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Gesamtentscheid vom 18. September 1998 auch eine Anlagegenehmigung des kantonalen Amtes 
für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA), heute Amt für Umwelt und Energie (AUE). Baubewilligt 
ist nach den Plänen ein Teleskopmast mit einer Antenne des Typs «Sommer XP-50» an der 
Mastspitze. In den Plänen ist der Teleskopmast und die Sendeantenne als T-Konstruktion 
dargestellt, deren Ausladung ohne die Querelemente 4.20 m beträgt und die Dachfirst um 1.50 m 
überragt. Die Anlage wurde gemäss dem Entscheiddispositiv unter der folgenden Auflage 
bewilligt:
«- Die Amateurfunkantenne (Teleskopmast) darf nur bei Funkbetrieb auf 6.00 m über der Dachfirst 
ausgefahren sein.»

3. Im Mai 2017 und im November 2018 gelangten Herrn B.________ sowie der 
Beschwerdeführer erstmals an die Gemeinde Bolligen. Sie beschwerten sich darüber, dass bei 
ihren privaten Fernsehgeräten Empfangsstörungen auftreten. Dabei äusserten sie die Vermutung, 
dass die Amateurfunkantenne des Beschwerdegegners 2 die Ursache der Störungen sein könnte. 
In der Folge tätigte die Gemeinde diverse Abklärungen. Im Schreiben vom 7. Dezember 2018 
teilte die Gemeinde Herrn B.________ unter anderem mit, ein Vergleich zwischen den 
baubewilligten Plänen von 1998 und der heutigen Situation vor Ort habe ergeben, dass die Anlage 
äusserlich eine weitere Antenne umfasse. Diese UKW-Antenne sei nicht mehr in Betrieb und 
werde vom Beschwerdegegner 2 bis Ende Mai 2019 entfernt. Weiter hielt sie im Schreiben vom 
7. Dezember 2018 fest, die eigentliche bau- und betriebsbewilligte Funkanlage sei seit der 
Bewilligung weder äusserlich noch bezüglich der Emissionen verändert worden. Die Gemeinde 
bat Herrn B.________ deshalb, über mehrere Monate ein Störungsjournal zu führen. Die 
Gemeinde hielt dabei fest, falls sie bis Ende Mai 2019 nichts mehr höre, gehe sie davon aus, dass 
sich die Angelegenheit erledigt habe. In der Folge liess sich Herr B.________ nicht mehr 
vernehmen.

4. Mit Schreiben vom 23. November 2019 wandte sich der Beschwerdeführer an die Gemeinde 
Bolligen. Darin beanstandete er, die Antenne sei höher realisiert worden als bewilligt. Auch 
kritisierte er, die Antenne verursache Störungen bei seinen elektronischen Geräten, namentlich 
beim Fernseher, Radio, Mobilfunktelefon oder Drucker. Zudem befürchtete er, dass der 
Beschwerdegegner 2 mit einer zu hohen Sendeleistung funke. Er forderte die Gemeinde auf, die 
Sache zu prüfen und den Bauentscheid aus dem Jahr 1998 durchzusetzen.

5. Die Gemeinde verlangte in der Folge vom Beschwerdegegner 2 einen Auszug aus dem 
Funkjournal vom November 2019 sowie das Führen eines Funkjournals im Zeitraum vom 
21. Dezember 2019 bis 31. März 2020. Gleichzeitig bat die Gemeinde den Beschwerdeführer, 
während des gleichen Zeitraums ein Störungsjournal zu führen. Dieser Aufforderung kamen die 
Parteien nach. Mit Schreiben vom 14. Juli 2020 verlangte der Beschwerdeführer von der 
Gemeinde, Nachmessungen in die Wege zu leiten. Er vertrat die Meinung, es bestehe Grund zur 
Annahme, dass die Antenne bei eingefahrenem Zustand höher als 1.50 m sei und sich näher an 
seiner Grundstückgrenze befinde als bewilligt. In der Folge teilte die Gemeinde der 
Beschwerdegegnerin 1 mit, sie sehe sich veranlasst, eine Messung durch den Kreisgeometer zu 
veranlassen. Auch könne sie selber durch einen Geometer belegen, dass die Anlage betreffend 
die Lage und die Abmessungen bewilligungskonform sei. Ebenfalls bestehe die Möglichkeit, ein 
nachträgliches Baugesuch einzureichen oder die Anlage zurückzubauen. Am 12. August 2020 
fand zwischen dem Beschwerdegegner 2 und der Gemeinde eine Besprechung statt, deren Inhalt 
der Beschwerdegegner 2 im Schreiben vom 28. August 2020 zusammenfasste. Unter anderem 
wurde festgehalten, dass das Mass der Antenne im Ruhezustand seit über 20 Jahren ca. 1.70 m 
betrage, weil dies aus technischen Gründen nicht anders habe gelöst werden können.

6. Im Schreiben vom 29. September 2020 erklärte die Gemeinde den Parteien, sie stelle das 
Baupolizeiverfahren ein, da ein Wiederherstellungsverfahren aufgrund der fünfjährigen 

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Verjährungsfrist seit Erkennbarkeit der Baurechtsverletzung nicht mehr möglich sei. Es stehe dem 
Beschwerdeführer frei, beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eine Störungsmeldung 
einzureichen.

7. Gegen diesen Entscheid der Gemeinde reichte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 
29. Oktober 2020 Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. 
Er beantragt die Aufhebung des Einstellungsentscheids vom 29. September 2020 und verlangt, 
es sei die Bauverwaltung anzuweisen, das baupolizeiliche Verfahren betreffend die Bausache 
030/1998 weiterzuführen und dabei besonders
«a. die Nachmessungen der Amateurfunkantenne auf dem Grundstück Boligen-Gbbl. Nr. K.________ 

(Standort und Abmessungen) durch den zuständigen Kreisgeometer zu veranlassen sowie
b. zu überprüfen, ob von der Amateurfunkantenne auf dem Grundstück Bolligen-Gbbl. Nr. K.________ 

unerlaubte, d.h. gegen die Immissionsgrenzwerte der Verordnung über den Schutz vor 
nichtionisierender Strahlung (NISV) verstossende Strahlung auf das Nachbargrundstück Bolligen-Gbbl. 
Nr. M.________ ausgeht, nötigenfalls unter Beizug geeigneter Fachstellen».

In formeller Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, die Gemeinde habe seinen Anspruch auf 
rechtliches Gehör verletzt. Er rügt, die schriftliche Stellungnahme, die die Gemeinde mit Schreiben 
vom 24. Juli 2020 von der Beschwerdegegnerin 1 verlangt habe, sei ihm nicht zur Kenntnis 
gebracht worden. Auch habe er keine Gelegenheit erhalten, an der Besprechung vom 12. August 
2020 teilzunehmen, die zwischen dem Beschwerdegegner 2 und Vertretern der Gemeinde 
stattfand. In materieller Hinsicht stellt er sich auf den Standpunkt, die Abweichung der Antenne 
von der bewilligten Höhe im Ruhezustand rechtfertige die Vornahme von weiteren Kontrollen 
sowie allenfalls den Erlass einer Wiederherstellungsverfügung. Auch die gemeldeten Störungen 
sowie die damit einhergehenden Beeinträchtigungen der Gesundheit würden baupolizeiliche 
Massnahmen rechtfertigen.

8. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet1, führte den 
Schriftenwechsel durch und holte bei der Vorinstanz die Akten ein. In der Beschwerdeantwort vom 
26. November 2020 stellte der Beschwerdegegner 2 folgende Rechtsbegehren:
«1. Die Rechtsbegehren gemäss der Beschwerde vom 29. Oktober 2020 seien vollumfänglich abzuweisen, 

soweit darauf eingetreten werden kann.
2. Es sei durch die BVD in der vorliegenden Angelegenheit in der Sache reformatorisch zu entscheiden.
3. Es sei festzustellen, dass die interessierende Amateurfunkantenne auf dem Grundstück Bolligen Gbbl.-

Nr. K.________ die Auflagen und Bedingungen gemäss rechtskräftigen Bauentscheid, 030/98, der 
Einwohnergemeinde Bolligen vom 18. September 1998 vollumfänglich einhält,

eventualiter sei festzustellen, dass aufgrund der Überschreitung der Höhe der Amateurfunkantenne 
(Zentimeterbereich) gestützt auf Art. 46 Abs. 3 BauG eine Wiederherstellung heute nicht mehr verlangt 
werden kann. (…).»

Im Schreiben vom 26. November 2020 teilte die Beschwerdegegnerin 1 mit, sie schliesse sich der 
Beschwerdeantwort des Beschwerdegegners 2 an. In der Eingabe vom 26. November 2020 
bemerkte die Gemeinde ohne einen förmlichen Antrag zu stellen, sie habe keine Ergänzungen zur 
Beschwerde.

9. Mit Instruktionsverfügung vom 15. Januar 2021 holte das Rechtsamt der BVD bei der 
Abteilung Immissionsschutz des AUE einen Bericht zur nichtionisierenden Strahlung ein. Die 
Parteien erhielten Gelegenheit, sich bis zum 15. März 2021 zum Bericht des AUE zu äussern und 

1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191)

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Schlussbemerkungen einzureichen. Weil die Parteien Vergleichsverhandlungen führten, 
verlängerte das Rechtsamt der BVD diese Frist bis am 10. Mai 2021. In der Eingabe vom 10. Mai 
2021 verweist der Beschwerdegegner 2 auf die Stellungnahme des AUE. Darin führte das AUE 
aus, die Amateurfunkanlage erfülle die Bestimmungen der NISV2 und sei auch aktuell 
bewilligungsfähig. In den Schlussbemerkungen vom 10. Mai 2021 teilte der Beschwerdeführer mit, 
er halte an den Rechtsbegehren sowie den Ausführungen in der Beschwerde vom 29. Oktober 
2020 fest.

Auf die vorhandenen Akten, die Rechtsschriften sowie auf den Bericht des AUE wird, soweit für 
den Entscheid relevant, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Anfechtungsobjekt

a) Die Gemeinde teilte den Verfahrensbeteiligten mit eingeschriebenem Brief vom 
29. September 2020 mit, sie stelle das baupolizeiliche Verfahren ein. Das Schreiben enthält keine 
Verfügungsformel (Dispositiv) und keine Rechtsmittelbelehrung. Es stellt sich daher zunächst die 
Frage, ob es sich beim Schreiben vom 29. September 2020 der Gemeinde um eine anfechtbare 
Verfügung im Sinne von Art. 49 VRPG3 handelt und einer Überprüfung in der nachträglichen 
Verwaltungsrechtspflege zugänglich ist.

b) Das VRPG umschreibt den Begriff der Verfügung nicht näher. Die Rechtsprechung orientiert 
sich bei der Konkretisierung des Verfügungsbegriffs an der Definition in Art. 5 VwVG4. Danach 
gelten als Verfügungen Anordnungen der Behörden im Einzelfall, die sich auf öffentliches Recht 
stützen und Rechte oder Pflichten begründen, ändern oder aufheben, das Bestehen, 
Nichtbestehen oder den Umfang von Rechten und Pflichten feststellen oder Begehren auf 
Begründung, Änderung, Aufhebung oder Feststellung von Rechten oder Pflichten abweisen oder 
nicht darauf eintreten.5 In welche äussere Form eine Anordnung gekleidet und wie sie bezeichnet 
wird, spielt für ihre Qualifikation als Verfügung keine Rolle. Auch ein in Briefform gefasstes 
Schreiben kann eine Verfügung darstellen.6 Werden aber keine individuellen Rechte oder 
Pflichten gestaltend oder feststellend geregelt bzw. werden keine Rechtsfolgen verbindlich 
festgelegt, mangelt es an einem wesentlichen Verfügungselement.

c) Aus dem Schreiben vom 29. September 2020 ergibt sich, dass die Gemeinde das 
baupolizeiliche Verfahren eingestellt hat. Damit hat die Gemeinde zum Ausdruck gebracht, dass 
sie die baupolizeiliche Angelegenheit als erledigt betrachtet und auf die Anordnung von 
Wiederherstellungsmassnahmen verzichtet. Sinngemäss hat die Gemeinde mit dem Schreiben 
vom 29. September 2020 die Baupolizeianzeige des Beschwerdeführers abgelehnt, womit für die 
Beteiligten verbindliche Rechtsfolgen entstanden sind. Das Schreiben der Gemeinde ist somit 
inhaltlich als Baupolizeiverfügung zu qualifizieren. Es ist folglich einer Überprüfung in der 
nachträglichen Verwaltungsrechtspflege zugänglich. Dass es sich beim fraglichen Schreiben um 
eine anfechtbare Anordnung handelt, ist im vorliegenden Fall zwischen den Parteien denn auch 
nicht umstritten. Der Umstand, dass die Gemeinde die Einstellung des Baupolizeiverfahrens nicht 

2 Verordnung des Bundesrats vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; 
SR 814.710)
3 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)
4 Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021)
5 Markus Müller, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 7
6 VGE 2014/132 vom 29. April 2014, E. 3.1

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in eine Verfügung mit Dispositiv kleidete und das Schreiben auch mit keiner Rechtsmittelbelehrung 
versah, schadet nicht. Es ändert an der Qualifikation des Schreibens als Baupolizeiverfügung 
nichts. Thema des Beschwerdeverfahrens ist somit die Frage, ob die Gemeinde das 
Baupolizeiverfahren zu Recht einstellte und auf die Anordnung von 
Wiederherstellungsmassnahmen verzichtete.

2. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Wie erwähnt, handelt es sich beim Schreiben der Gemeinde vom 29. September 2020 vom 
Inhalt her um eine anfechtbare Baupolizeiverfügung. Gemäss Art. 49 Abs. 1 BauG7 können 
baupolizeiliche Verfügungen nach Art. 45 bis 48 BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit 
Beschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD ist somit für die Beurteilung der 
Beschwerde zuständig.

b) Der Beschwerdeführer wohnt im Nachbarhaus und ist Adressat der Verfügung. Im 
Baupolizeiverfahren ist der Beschwerdeführer als Anzeiger mit seinen Begehren unterlegen. Er 
ist demzufolge durch die angefochtene Verfügung formell und materiell beschwert und somit zur 
Beschwerde legitimiert (Art. 65 Abs. 1 VRPG). Auf seine form- und fristgerecht eingereichte 
Beschwerde ist einzutreten.

3. Rechtliches Gehör und Verbot des Berichtens

a) Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, die schriftliche Stellungnahme, die die 
Gemeinde mit Schreiben vom 24. Juli 2020 von der Beschwerdegegnerin 1 verlangt habe, sei ihm 
nicht zur Kenntnis gebracht worden. Sinngemäss rügt er damit die Verletzung seines Anspruchs 
auf rechtliches Gehör. Weiter kritisiert er, er habe keine Gelegenheit erhalten, an der Besprechung 
vom 12. August 2020 teilzunehmen, die zwischen dem Beschwerdegegner 2 und Vertretern der 
Gemeinde stattfand. Auch damit rügt er sinngemäss die Verletzung des Gehöranspruchs. 
Gleichzeitig thematisiert er mit diesem Rügepunkt sinngemäss das Verbot des Berichtens gemäss 
Art. 48 Abs. 1 VRPG.

b) Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG gibt den Parteien das Recht, sich 
zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit 
erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise 
entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern. Die Parteien sind 
nach Art. 22 VRPG zudem berechtigt, an Instruktionsverhandlungen und Personenbefragungen 
teilzunehmen. Schliesslich ist es den Behörden nach Art. 48 Abs. 1 VRPG untersagt, ausserhalb 
des Verfahrens eine bei ihnen hängige Angelegenheit mit einer Partei zu besprechen (sog. Verbot 
des Berichtens). Denn das Erörtern von Verfahrensaspekten mit einer Partei unter Ausschluss der 
übrigen Parteien verstösst gegen den Grundsatz der Waffengleichheit.8

c) In den Akten befindet sich keine Stellungnahme der Beschwerdegegnerin 1 zum Schreiben 
der Gemeinde vom 24. Juli 2020. Eine angebliche Stellungnahme konnte die Gemeinde dem 
Beschwerdeführer somit nicht zustellen und damit auch keine Gehörsverletzung begehen. 
Insoweit ist die Beschwerde unbegründet. Aus den Akten folgt aber, dass nicht die 
Beschwerdegegnerin 1, sondern der Beschwerdegegner 2 auf das Schreiben vom 24. Juli 2020 
der Gemeinde reagierte. Aktenkundig ist, dass zwischen dem Beschwerdegegner 2 und der 

7 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
8 Vgl. BGE 118 Ia 228

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Gemeinde am 12. August 2020 im Büro der Gemeindeverwaltung ein Gespräch stattfand.9 Das 
Gespräch vom 12. August 2020 wurde vom Beschwerdegegner 2 im Schreiben vom 28. August 
2020 zusammengefasst und dem Beschwerdeführer zusammen mit der Einstellungsverfügung 
vom 29. September 2020 zur Kenntnis gebracht bzw. eröffnet. 

d) Das Gespräch mit dem Beschwerdegegner 2 vom 12. August 2020 fand im Büro der 
Gemeindeverwaltung im Rahmen des hängigen Baupolizeiverfahrens statt. Es wurde mit 
Schreiben bzw. der Besprechungsnotiz vom 28. August 2020 transparent gemacht. Das Gespräch 
mit dem Beschwerdegegner 2 fand somit nicht ausserhalb das hängigen Baupolizeiverfahren 
stattfand. Die Kontaktaufnahme zwischen dem Beschwerdegegner 2 und der Gemeinde kann 
somit nicht unter dem Verbot des Berichtens nach Art. 48 Abs. 1 VRPG eingeordnet werden. 
Allerdings geht aus den Akten nirgends hervor, dass die Gemeinde dem Beschwerdeführer die 
Gelegenheit gewährte, an der Besprechung vom 12. August 2020 teilzunehmen, obschon dieser 
im Baupolizeiverfahren als Partei beteiligt war. Auch hat die Gemeinde dem Beschwerdeführer 
die Besprechungsnotiz bzw. die Stellungnahme des Beschwerdegegners 2 erst mit der 
Einstellungsverfügung vom 29. September 2020 zugestellt. Der Beschwerdeführer konnte sich 
damit vor Erlass der Baupolizeiverfügung nicht zum Gespräch äussern. Damit hat die Gemeinde 
den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt.

e) Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist ein formeller Anspruch; die Verletzung des 
rechtlichen Gehörs führt deshalb grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. 
Eine Gehörsverletzung kann aber dann geheilt werden, wenn die Rechtsmittelinstanz dieselbe 
Kognition hat wie die Vorinstanz und der beschwerdeführenden Person aus der Heilung kein 
Nachteil erwächst. Eine Heilung kommt in erster Linie bei nicht besonders schwerwiegenden 
Gehörsverletzungen infrage. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist aber auch bei 
schwerwiegenden Gehörsverletzungen eine Heilung nicht ausgeschlossen, wenn und soweit die 
Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen 
würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache 
nicht zu vereinbaren wären.10 Die Heilung des rechtlichen Gehörs ist allenfalls bei der 
Kostenverlegung zu berücksichtigen.11

f) Nach Art. 66 VRPG kommt der BVD als Beschwerdeinstanz die volle Überprüfungsbefugnis 
zu. Der Beschwerdeführer hat die Besprechungsnotiz bzw. die Stellungnahme des 
Beschwerdegegners vom 28. August 2020 als Beilage zusammen mit der Einstellungsverfügung 
vom 29. September 2020 erhalten und konnte somit seine Beschwerde vom 29. Oktober 2020 in 
Kenntnis des Gespräches zwischen der Gemeinde und dem Beschwerdegegner 2 verfassen und 
sich zum Inhalt des Gespräches äussern. Der Beschwerdeführer konnte seine Rechte somit im 
Beschwerdeverfahren nachträglich wahrnehmen. Der Mangel der Gehörsverletzung ist aber im 
Kostenpunkt zu berücksichtigen (vgl. Erwägung 7). Somit sind dem Beschwerdeführer keine 
Nachteile entstanden. Von einer Rückweisung an die Vorinstanz ist daher abzusehen. Dies würde 
im vorliegenden Fall bloss zu einem formalistischen Leerlauf führen.

9 Vgl. pag. 2.1 der Vorakten der Gemeinde Bolligen
10 BGE 142 II 218 E. 2.8.1; Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 9 bis 11
11 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 108 N. 21 und 39

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4. Sachverhalt und Ausgangslage

a) Es ist aktenkundig, dass der Beschwerdegegner 2 über eine Konzession des BAKOM für 
den Amateurfunk verfügt.12 Aus den Akten geht weiter hervor, dass eine Sende- und 
Empfangsanlage des Typs «K3S» des Herstellers H.________ mit einer Ausgangsleistung von 
100 Watt PEP13 in Betrieb steht. Der Beschwerdegegner 2 verfügt zudem über einen Ersatzsender 
des Typs «FT 1000 Mark V» des Erstellers I.________ mit einer Ausgangsleistung von 200 Watt 
PEP, der nach den Angaben des Beschwerdegegners 2 seit mehreren Jahren nicht mehr 
eingesetzt worden ist. Eingesetzt für den Funkbetrieb wird ausserdem die Antenne des Typs 
«Sommer XP-50». Dieser Antennentyp war bereits Gegenstand des Gesamtentscheids vom 
18. September 1998. Das geht aus den Bauakten des damaligen Baubewilligungsverfahrens 
hervor.14

b) Im Gegensatz zum Mobilfunk oder Rundfunk stehen die Amateurfunkanlagen nicht dauernd 
in Betrieb und erzeugen damit auch nicht permanent Strahlung. Die Strahlung tritt nur beim 
Funken auf. Die Amateurfunkkonzession erlaubt eine maximale Sendeleistung von 
1000 Watt (W).15 In der Praxis sind die Funkanlagen jedoch – wie hier – oft nur für Leistungen bis 
100 W ausgelegt. Die Bewilligung und der Betrieb von Amateurfunkanlagen und anderen 
Sendeanlagen ist durch die NISV geregelt. Danach müssen Amateurfunkanlagen die 
Immissionsgrenzwerte der NISV einhalten. Die massgeblichen Immissionsgrenzwerte liegen je 
nach Frequenz zwischen einer Immissionsfeldstärke von 28 V/m bis 87 V/m.16 Die 
Immissionsgrenzwerte gewährleisten mit ausreichender Sicherheit, dass nach dem Stand der 
Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte Menschen nicht gefährden 
und die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören (Art. 14 USG17). Die strengeren 
Anlagegrenzwerte, die die Strahlenemissionen vorsorglich begrenzen, müssen 
Amateurfunkanlagen nicht einhalten, solange deren Betriebsdauer unter 800 Stunden pro Jahr 
liegt (Anhang 1 Ziffer 71 Absatz 1 NISV). Das AUE ist die zuständige kantonale Fachbehörde, die 
bei Amateurfunkanlagen die NISV vollzieht.18

c) Die Vorschriften der NISV decken den Schutz der Bevölkerung vor übermässiger 
elektromagnetischer Strahlung ab. Störungen von benachbarten technischen Empfangsgeräten 
oder von Apparaten durch konzessionierte Amateurfunkanlagen gehören nicht dazu. Zuständig 
für die Abklärung solcher Störungsereignisse ist nach Art. 16 Abs. 1 FKV19 und Art. 28 VEMV20 
das BAKOM. Das folgt auch aus der Stellungnahme des AUE vom 15. Februar 2021.

5. Immissionsgrenzwert

a) Der Beschwerdeführer befürchtet, die strittige Anlage emittiere übermässige Strahlung und 
halte die massgeblichen Immissionsgrenzwerte der NISV auf seinem Grundstück nicht ein. Dies 

12 Vgl. pag. 16.22 der Vorakten der Gemeinde Bolligen
13 Die Spitzenleistung beim Senderausgang ist die Durchschnittsleistung, die ein Sender während einer Periode der 
Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve maximal abgeben darf (PEP)
14 Vgl. Bauakten Nr. 030/98 der Gemeinde Bolligen im separaten, gelben Dossier
15 Vgl. Art. 6 in Verbindung mit Anhang 4 Verordnung vom 18. November 2020 des BAKOM über die Nutzung des 
Funkfrequenzspektrums (VVNF; SR 784.102.11)
16 Vgl. Anhang 2 Ziffer 11 Abs. 1 NISV
17 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01)
18 Art. 11b Abs.1 Bst. i der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der
Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion (Organisationsverordnung WEU, OrV WEU; BSG 152.221.111)
19 Verordnung des Bundesrats vom 6. Oktober 1997 über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen (FKV; 
SR 784.102.1)
20 Verordnung des Bundesrats vom 25. November 2015 über die elektromagnetische Verträglichkeit (VEMV; SR 734.5)

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schliesst er unter andrem daraus, dass bei seinen elektronischen Geräten, namentlich beim 
Fernseher und bei der Musikanlage, verschiedentlich Störungen aufgetreten sind. Er verlangt, die 
Bauverwaltung sei anzuweisen zu prüfen, ob die Amateurfunkantenne die Immissionsgrenzwerte 
der NISV auf seinem Grundstück einhalte, nötigenfalls unter Beizug einer geeigneten Fachstelle.

b) Der Beschwerdegegner 2 hat in der Beilage zur Beschwerdeantwort vom 26. November 
2020 für seine Amateurfunkanlage eine Emissionserklärung gemäss der Berechnungsmethode 
der Union Schweizerischer Kurzwellenamateuren (USKA) eingereicht.21 Darin erklärte der 
Beschwerdegegner 2 sowie der Ersteller der Emissionserklärung mit Unterschrift, dass die 
Funkanlage weniger als 800 Stunden pro Jahr in Betrieb sei, nie gleichzeitig zwei oder mehrere 
Sendeantennen in Betrieb seien, die Leistung bei Verwendung eines höheren Modulationsfaktors 
entsprechend reduziert werde und die Angaben in den Projektplänen und in der 
Emissionserklärung vollständig und korrekt seien. Das Dokument wurde von zwei 
Sachverständigen der Antennenkommission der USKA überprüft und als korrekt beurteilt. Die 
Antennenkommission kam zum Schluss, dass auch unter Berücksichtigung des Antennengewinns 
und bei Verwendung der im Amateurfunk maximal erlaubten Leistung von 1000 Watt PEP die 
Grenzwerte der NISV eingehalten wären. Zudem bemerkte die USKA, die Sende- und 
Empfangsanlage, die der Beschwerdegegner 2 verwende, erzeuge Immissionswerte, die weit 
unter den massgeblichen Grenzwerten der NISV liegen.

c) Im Beschwerdeverfahren holte die BVD zusätzlich beim AUE einen Bericht zur 
nichtionisierenden Strahlung ein. Im Bericht vom 15. Februar 2021 hielt das AUE fest, es habe die 
Emissionserklärung des Beschwerdegegners 2 kontrolliert und als korrekt befunden. Weiter stellte 
das AUE fest, die Sendeleistung, die für die Berechnungen eingesetzt worden sei, sei viel höher 
als der angeschlossene Verstärker maximal liefern könne. Dies entspreche einer zusätzlichen 
Sicherheitsmarge. Es handle sich um eine «Worst-Case-Betrachtung». Weiter hielt das AUE fest, 
aus der Emissionserklärung gehe ein Sicherheitsabstand von 7.68 m hervor. Anhand des 
Bauplanes sei ersichtlich, dass mit der im Betrieb ausgefahrenen Antenne der Grenzwert bereits 
vertikal unterhalb der Antenne eingehalten sei. Damit sei gewährleistet, dass auch in den 
Innenräumen der Nachbarliegenschaften die Immissionsfeldstärke unterhalb des Grenzwertes 
liege.

d) In der Stellungnahme vom 10. Mai 2021 kritisierte der Beschwerdeführer, es könne keine 
Rede davon sein, dass der Sicherheitsabstand von 7.68 m sowie die Grenzwerte der NISV 
eingehalten seien. Es sei nicht erwiesen, dass der Beschwerdegegner 2 nur bei ausgefahrener 
Antenne funke. Tatsache sei, dass es bei seinen Empfangsgeräten immer wieder zu 
Empfangsstörungen komme. Im Februar seien während Sportübertragungen vermehrt 
Empfangsstörungen aufgetreten. Dabei sei es nicht nur zu Bildverzerrungen gekommen. Aus den 
Lautsprechern seines TV-Gerätes seien sogar Funksprüche des Beschwerdegegners 2 hörbar 
gewesen. Dass die Empfangsstörungen auf die Antenne bzw. den Funkbetrieb zurückzuführen 
seien, liege auf der Hand. Die Stellungnahme des AUE liefere keinen Nachweis, dass mit der 
fraglichen Antenne alles stimme. Auch rügt der Beschwerdeführer, das AUE hätte auf seinem 
Grundstück eine «Strahlenmessung» durchführen müssen. Solange nicht festgestellt worden sei, 
dass die Immissionsgrenzwerte der NISV eingehalten seien, müsse davon ausgegangen werden, 
dass neben baupolizeilichen auch noch weitere öffentliche Interessen an der Wiederherstellung 
des rechtmässigen Zustands bestünden.

e) Wie erwähnt, schützt die NISV mit den darin festgelegten Grenzwerten die Bevölkerung in 
der näheren Umgebung der Anlagen vor übermässiger Belastung durch nichtionisierende 
Strahlung. Es ist im vorliegenden Fall unbestritten, dass die strittige Amateurfunkantenne nicht 

21 Vgl. Beilage 5 zur Beschwerdeantwort vom 26. November 2020 in den Beschwerdeakten der BVD

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mehr als 800 Stunden in Betrieb steht. Die Anlage muss somit den massgeblichen Immissions-, 
nicht aber den Anlagegrenzwert einhalten. Der nächstliegende Ort für den kurzfristigen Aufenthalt 
von Menschen (OKA) befindet sich nach den Akten direkt unterhalb der Antenne im Dachzimmer 
der Liegenschaft des Beschwerdegegners 2.22 Die Distanz zwischen der Antenne in 
ausgefahrenem Zustand und dem OKA beträgt 8 m. Das geht aus dem baubewilligten Schnittplan 
vom 30. März 1998 im Massstab 1:100 hervor. In Betrieb steht der Sender des Typs «K3S» des 
Herstellers H.________, der eine maximale Ausgangsleistung von 100 Watt hat. Aus den Akten 
folgt weiter, dass die Immissionsfeldstärke am OKA in der Frequenz 14 MHz ohne 
Berücksichtigung des Antennengewinnes 3.85 V/m und mit Berücksichtigung des vollen 
Antennengewinnes in der Frequenz 28 MHz 8.40 V/m beträgt.23 Der massgebliche 
Immissionsgrenzwert von 28 V/m ist damit deutlich unterschritten oder mit anderen Worten bloss 
um 13.75 bzw. 30 Prozent ausgeschöpft. Dementsprechend beträgt der Abstand von der Antenne, 
ab dem der massgebliche Immissionsgrenzwert sicher eingehalten ist, gemäss den Berechnungen 
1.10 m und unter Berücksichtigung des vollen Antennengewinns 2.43 m.24 Im realen Betrieb wäre 
der Immissionsgrenzwert sogar bei eingefahrenem Zustand der Antenne eingehalten. Auch wäre 
der massgebliche Immissionsgrenzwert selbst dann eingehalten, wenn die Antenne im 
ausgefahrenen Zustand hypothetisch mit einer maximal zulässigen Ausgangsleistung von 1000 
Watt PEP betrieben würde. Diese Leistungsendstufe steht dem Beschwerdeführer nach den Akten 
jedoch nicht zur Verfügung. Hinzu kommt, dass bei der vorliegenden Beurteilung die Dämpfung 
der Strahlung durch die Gebäudehülle nicht mitberücksichtigt worden ist.25 Das wirkt sich positiv 
auf die Strahlungsbelastung in den Gebäuden aus. Denn die Strahlung wird beim Durchtritt durch 
die Gebäudehülle zusätzlich gedämpft. Die Beurteilung des AUE, wonach sichergestellt sei, dass 
die Immissionsfeldstärke auch in den Innenräumen der Nachbarliegenschaften eingehalten ist, ist 
plausibel und überzeugt. Die Annahme des Beschwerdeführers, der Immissionsgrenzwerte sei 
überschritten, weil bei seinen Apparaten Störungen auftreten, ist mit der schlüssigen Beurteilung 
das AUE entkräftet. Er kann aus den Foto- und Videoaufnahmen, die er zu den Akten reichte, 
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ist der Immissionsgrenzwert der NISV eingehalten, kann nach 
dem heutigen Stand der Wissenschaft davon ausgegangen werden, dass nicht mit einer 
Gesundheitsgefährdungen zu rechnen ist. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet.

f) Im vorliegenden Fall ist die Sachlage mit Blick auf die nichtionisierende Strahlung 
hinreichend abgeklärt. Aufgrund der Akten steht fest, dass die fragliche Amateurfunkantenne im 
realen Betrieb eine Strahlungsbelastung erzeugt, die am nächstliegenden Ort für den kurzfristigen 
Aufenthalt von Menschen weit unter dem zulässigen Immissionsgrenzwert der NISV liegt. Bei 
dieser klaren Sachlage versprechen zusätzliche Untersuchen keine wesentlichen neuen 
Erkenntnisse, selbst wenn hier nicht alle denkbaren Möglichkeiten der Beweisführung 
ausgeschöpft worden sind. Weitergehende Sachverhaltsabklärungen zur Einhaltung der 
Immissionsgrenzwerte, wie eine Messung der Strahlungsbelastung durch das AUE, sind nicht 
notwendig. Der diesbezügliche Beweisantrag des Beschwerdeführers ist abzuweisen. Mit Blick 
auf die Strahlungsbelastung besteht hier keine Veranlassung, die angefochtene 
Baupolizeiverfügung aufzuheben und die Sache an die Gemeinde zurückzuweisen. Schliesslich 
folgt aus den Akten, dass selbst die angebliche Kausalität zwischen den Störungen an den 
Apparaten des Beschwerdeführers und dem Funkbetrieb des Beschwerdegegners 2 nicht mit 
Sicherheit belegt ist: So bestanden während den angeblichen Störungen am Freitag, 20. 

22 Vgl. Emissionserklärung für die Amateurfunkanlage vom 26. November 2020 in der Beilage 5 zur 
Beschwerdeantwort vom 26. November 2020
23 Vgl. Immissionsberechnungen Variante 1 und 4 vom 23. November 2020 in der Beilage 5 zur Beschwerdeantwort 
vom 26. November 2020
24 Vgl. Emissionserklärung für die Amateurfunkanlage vom 21. November 2020 S. 2 (Zusammenstellung der 
relevanten Daten aus der Immissionsberechnung) in der Beilage 5 zur Beschwerdeantwort vom 26. November 2020
25 Vgl. S. 4 des Formelblatts der Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure (abrufbar unter https://www.uska.ch/wp-
content/uploads/2016/06/Formelblatt_d_08-02-21.pdf)

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Dezember 2019 um 19.04 Uhr, am Samstag, 25. Januar 2020 um 8.21 Uhr und am Donnerstag, 
20. Februar 2020 um 17.04 Uhr keine Logbucheinträge.26 Das heisst, dass während den 
angeblichen Störungen kein Funkbetrieb bestand. Ausserdem ist auch aktenkundig, dass sich der 
Beschwerdegegner 2 während einer angeblichen Störung am Freitag, 20. Dezember 2019 um 
19.04 Uhr, nicht zu Hause befand, sondern als Lokführer um 20.04 Uhr nach entsprechender 
Vorbereitungszeit in Biel einen Zug übernehmen musste.

g) So oder anders kann die Frage, wie es sich mit den angeblichen elektromagnetischen 
Störungen an den Apparaten in der Liegenschaft des Beschwerdeführers verhält, nicht zum 
Gegenstand dieses Verfahrens gemacht werden. Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich. Für 
die Behandlung von Störfällen ist das BKOM zuständig (vgl. Erwägung 4c). Bezüglich der gerügten 
Störungen kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.

6. Lage und Höhe der Antenne

a) Die Gemeinde hielt in der angefochtenen Verfügung fest, die Anlage sei im Jahr 1998 
bewilligt und wenig später ausgeführt worden. Weiter erklärte sie, in den Baubewilligungsakten 
befänden sich zwar kein Abnahmeprotokoll. Nach der damaligen Gesetzgebung habe aber eine 
Abnahmepflicht bestanden. Es sei daher anzunehmen, dass damals kein Anlass bestanden habe, 
den rechtmässigen Zustand der Antenne anzuzweifeln, zumal auch in den darauffolgenden rund 
15 Jahren seit Erstellung der Anlage keine anderslautenden Hinweise eingegangen seien. Ein 
Wiederherstellungsverfahren sei schon aufgrund der fünfjährigen Verjährungsfrist seit 
Erkennbarkeit der Baurechtsverletzung nicht mehr möglich.

b) Der Beschwerdeführer weist darauf hin, der Beschwerdegegner 2 habe in seiner 
Zusammenfassung vom 28. August 2020 selber eingeräumt, dass die fragliche 
Amateurfunkantenne in eingefahrenem Zustand mindestens 20 cm zu hoch sei. Gemäss dem 
Bauentscheid vom 18. September 1998 dürfe die Antenne den Dachfirst jedoch nur um 1.50 m 
überragen. Die Abweichung von mindestens 13.3 Prozent rechtfertige es, weitere Kontrollen 
vorzunehmen und allenfalls eine Wiederherstellungsverfügung zu erlassen. Auch stehe die 
Antenne nicht wie bewilligt in der Mitte des Hausdaches des Gebäudes J.________weg 11, 
sondern weiter östlich. Damit würden genügend Gründe vorliegen, die fragliche Antenne durch 
den zuständigen Kreisgeometer bezüglich Standort und Massen zu überprüfen. Schliesslich bringt 
der Beschwerdeführer vor, es sei nicht bewiesen, dass die fraglichen Abweichungen erst vor 
weniger als fünf Jahren erfolgt seien.

c) Der Beschwerdegegner 2 stellt sich auf den Standpunkt, aufgrund der eingetretenen 
Verjährung gemäss Art. 46 Abs. 3 BauG könne kein Wiederherstellungsverfahren an die Hand 
genommen werden. Auch lägen keine zwingenden öffentlichen Interessen vor, um für eine 
Amateurfunkantenne, die allenfalls 20 cm zu hoch sei, eine Wiederherstellung zu verlangen. Die 
Überschreitung der Höhe betreffe nur die «Parkposition», in der die Antenne nicht in Betrieb sei.

d) Die Wiederherstellung kann aufgrund des Zeitablaufs verwirkt sein.27 Nach Ablauf von fünf 
Jahren, seitdem die Rechtswidrigkeit erkennbar war, kann die Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands nur verlangt werden, wenn zwingende öffentliche Interessen es erfordern 
(Art. 46 Abs. 3 BauG). Erkennbar ist ein rechtswidriger Zustand, wenn er von der Behörde bei 
Anwendung der gebotenen Sorgfalt hätte erkannt werden können.28 Der Ablauf einer gesetzlichen 

26 Vgl. pag. 7.2 und pag. 8.1 der Vorakten der Gemeinde Bolligen
27 BGE 136 II 359 E. 6
28 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 46 N. 11

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Frist zur Wiederherstellung eines baurechtswidrigen Zustands darf nicht leichthin angenommen 
werden, denn die kommunalen Baupolizeibehörden sind nicht gehalten, regelmässig nach 
allfälligen widerrechtlichen Bauten zu suchen.29
e) Aus den Akten folgt, dass die strittige Amateurfunkantenne im Jahr 1998 bewilligt und wenig 
später erstellt worden ist. Nach der damaligen Baugesetzgebung galt – wie die Vorinstanz zu 
Recht ausführte – nach Bauvollendung eine Kontrollpflicht durch die Gemeindebaupolizeibehörde 
(vgl. aArt. 47 Abs. 1 Bst. d BewD in der Fassung vom 1. Januar 1995). Bei gebotener Sorgfalt und 
Aufmerksamkeit hätte die Gemeinde bei der damaligen Kontrolle somit eine allfällige Abweichung 
von der Baubewilligung erkennen können, zumal die Höhe der Antenne schon im damaligen 
Baubewilligungsverfahren umstritten war. Die Gemeinde bzw. das Bauinspektorat könnte von 
einer allfälligen Abweichung von der bewilligten Antennenhöhe seit mehr als 20 Jahre Kenntnis 
haben. Konkrete Anhaltspunkte, dass die Höhe des Teleskopmastes nach der erstmaligen 
Montage verändert worden ist, bestehen entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine. 
Die fünfjährige Frist nach Art. 46 Abs. 3 BauG ist somit abgelaufen. Die Wiederherstellung der 
Teleskopantenne fällt somit von vornherein ausser Betracht, selbst wenn diese nach den Angaben 
des Beschwerdegegners 2 in eingefahrenem Zustand 20 cm höher sein sollte als bewilligt. 
Zwingende öffentliche Interessen, die eine Widerherstellung rechtfertigen würden, bestehen nicht. 
Unter diesem Umstanden durfte die Gemeinde auf weitere Sachverhaltsabklärungen in Bezug auf 
die Antennenhöhe verzichten.

f) Der Beschwerdeführer folgert schliesslich aus einem Luftbild, die Antenne stehe weiter 
östlich als bewilligt. Diese Auffassung ist falsch. Der Standort der Antenne ist im bewilligten 
Grundrissplan dargestellt. Die Hausdächer auf dem Luftbild der zusammengebauten 
Einfamilienhäuser J.________weg Nr. 11 und Nr. 13 sind nicht identisch mit den 
Gebäudegrundrissen bzw. der Grundstückgrenzen der fraglichen Einfamilienhäuser. Das zeigt 
das Luftbild mit eingeblendeten Grundstückgrenzen.30 Vielmehr überlappen die Hausdächer die 
Grundrisse der Gebäude. Der Beschwerdeführer kann somit aus dem Luftbild nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Es ist damit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die vom 
Beschwerdeführer verlangten Beweismassnahmen, namentlich den Beizug eines 
Kreisgeometers, verzichtete. Eine Rückweisung der Sache an die Gemeinde scheidet damit aus. 
Die Gemeinde hat die baupolizeiliche Angelegenheit zu Recht als erledigt betrachtet. Dass sie auf 
die Anordnung von Wiederherstellungsmassnahmen verzichtete, ist nicht zu beanstanden. Auch 
in diesem Punkt ist die Beschwerde unbegründet.

g) Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Anträge des Beschwerdegegners 2 in den 
Ziffern 2 und 3 seines Rechtsbegehrens in der Beschwerdeantwort vom 26. November 2020 
erledigt. Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich.

7. Kosten

a) Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr 
(Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV31). Für besondere Untersuchungen, Gutachten 
und dergleichen können zusätzliche Gebühren erhoben werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die 
Pauschalgebühr wird festgesetzt auf CHF 1800.00.

29 BGer 1C_446/2017 vom 20. Dezember 2017, E. 5.2
30 Vgl. Geoportal des Kantons Bern (https://www.geo.apps.be.ch/de/karten/kartenangebot.html > Basiskarte > 
Grundkarten: Orthofoto mit Grundstücken ab 1:180'000)
31 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21)

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Als unterliegend gilt, wer mit seinen Anträgen nicht durchdringt (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Aus den 
Erwägungen folgt, dass der Beschwerdeführer mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen ist. 
Auch kann auf seine Beschwerde teilweise nicht eingetreten werden. Im vorliegenden Fall ist 
jedoch zu berücksichtigen, dass die Gemeinde den Anspruch des Beschwerdeführers auf 
rechtliches Gehör verletzte (vgl. Erwägung 3d). Dieser Verfahrensfehler stellt einen besonderen 
Umstand im Sinne von Art. 108 Abs. 1 VRPG dar. Es rechtfertigt sich, aufgrund der 
Gehörsverletzung, die die Gemeinde begangen hat, auf einen Achtel der Verfahrenskosten von 
CHF 1800.00, ausmachend CHF 225.00, zu verzichten. Die verbleibenden Verfahrenskosten von 
CHF 1575.00 werden dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt.

b) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht 
deren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder die 
Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt 
erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG).

Die Kostennote des Anwalts des Beschwerdegegners beträgt CHF 6147.00 (Honorar 
CHF 5562.50; Auslagen CHF 145.00; Mehrwertsteuer CHF 439.50). Die Parteikosten umfassen 
den durch die berufsmässige Parteivertretung anfallenden Aufwand (Art. 104 Abs. 1 VRPG). Nach 
Art. 11 Abs. 1 PKV32 beträgt das Honorar in verwaltungsrechtlichen Beschwerdeverfahren 
CHF 400.00 bis CHF 11'800.00 pro Instanz. Innerhalb des Rahmentarifs bemisst sich der 
Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand sowie der Bedeutung der 
Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG33). Im vorliegenden Fall ist 
der gebotene Zeitaufwand als unterdurchschnittlich zu werten. Auf die Durchführung eines 
aufwändigen Beweisverfahrens wurde verzichtet. Angesichts der hier umstrittenen Rechtsfragen 
sind auch die Bedeutung der Streitsache und die Schwierigkeit des Prozesses insgesamt 
höchstens als durchschnittlich einzustufen. Es rechtfertigt sich deshalb, das Honorar auf 
CHF 4500.00 festzulegen. Dazu kommen die Auslagen von CHF 145.00 und die Mehrwertsteuer 
von CHF 357.65 (7.7 % MwSt auf CHF 4645.00). Der unterliegende Beschwerdeführer hat dem 
Beschwerdegegner 2 somit Parteikosten im Umfang von CHF 5002.65 (Honorar CHF 4500.00; 
Auslagen CHF 145.00; Mehrwertsteuer CHF 357.65) zu ersetzen. Die Beschwerdegegnerin 1 war 
anwaltlich nicht vertreten. Sie hat keinen Anspruch auf Parteikostenersatz.

c) Weiter rechtfertigt es sich, infolge der begangenen Gehörsverletzung dem 
Beschwerdeführer ein Achtel der geltend gemachten Parteikosten zu ersetzen. Die Parteikosten 
des Beschwerdeführers betragen gemäss der Kostennote vom 20. Mai 2021 CHF 4400.50 
(Honorar; CHF 4000.00, Auslagen; CHF 85.90, Mehrwertsteuer; CHF 314.60) und geben zu 
keinen Bemerkungen Anlass. Da die Gemeinde Bolligen die Gehörsverletzung zu verantworten 
hat, hat sie dem Beschwerdeführer ein Achtel der Parteikosten (inkl. Auslagen und 
Mehrwertsteuer), ausmachend CHF 550.05, zu ersetzen. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer 
als unterliegende Partei seine Parteikosten selber zu tragen.

32 Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; 
BSG 168.811)
33 Kantonales Anwaltsgesetz vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11)

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III. Entscheid

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Verfügung 
der Gemeinde Bolligen vom 29. September 2020 wird bestätigt.

2. Die Verfahrenskosten von CHF 1575.00 werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung 
auferlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 
erwachsen ist.

3. Der Beschwerdeführer hat dem Beschwerdegegner 2 Parteikosten im Betrag von 
CHF 5002.65 (inkl. Auslagen und MwSt) zu ersetzen.

4. Die Gemeinde Bolligen hat dem Beschwerdeführer Parteikosten im Umfang von 
CHF 550.05 (inkl. Auslange und MwSt) zu ersetzen.

IV. Eröffnung

- Herrn Rechtsanwalt D.________, eingeschrieben
- Frau E.________, eingeschrieben
- Herrn Fürsprecher G.________, eingeschrieben
- Baupolizeibehörde der Gemeinde Bolligen, Hochbaukommission, eingeschrieben
- Amt für Umwelt und Energie, Abt. Immissionsschutz, zur Kenntnis, per E-Mail

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in fünf Exemplaren einzureichen ist, 
muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.