# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 44906629-17b0-5736-bf6f-fb441e952e82
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-01-08
**Language:** de
**Title:** Keine massgebliche Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen; Verzicht auf Einkommensvergleich durch IV-Stelle rechtens; Abweisung.
**Docket/Reference:** IV.2014.00554
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.00554.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.00554
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Käch
Ersatzrichterin Lienhard
Gerichtsschreiber Volz
Urteil
vom
8. Januar 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch
Meier
Fingerhuth
Fleisch
Häberli
, Rechtsanwälte
Lutherstrasse 36, 8004 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren
1985
, war seit
1
6.
August 2007
als
Produktions
mit
ar
bei
terin
bei
Y.___
tätig, als sie am 2
5.
Juli 2012 während eines Ferienaufenthaltes in
Z.___
auf einer Treppe ausglitt und dabei mit ihrem Hinterkopf auf der Kante einer Treppenstufe aufschlug (
Urk.
6/10
/2-5
).
D
abei zog
sie sich unter anderem eine Kontusion des Hinter
kopfes
, des Nackens und der lumbalen Wirbelsäule
zu
und
litt
unmittelbar danach
unter posttraumatischen Kopfschmerzen
und Schwindel
(Urk.
6/10/23
,
Urk.
6/10/25
).
Am
6.
Juni
2013 meldete sich
die
Versicherte bei der Invaliden
ver
siche
rung zum Leistungsbezug an (Urk.
6/2
). Die
Sozial
versicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog
die
Akten
des Unfallversicherers, der Schwei
zerischen Mobiliar
Versicherungsgesellschaft
AG
(
Urk.
6/12/1-34)
,
und
bei der
Ausgleichskasse
Panvica
die Akten
des Krankentaggeldversicherers
des ehemaligen Arbeitgebers der Versicherten, der
A.___
(
Urk.
6/10/1-38,
Urk.
6/16/1-10), betreffend die ab 2
5.
Juli 2012 bestehende
Arbeitsunfähigkeit der Versicherten bei.
Nach durchgeführtem
Vor
bescheidverfahren
(Urk.
6/18,
Urk.
6/22,
Urk.
6/29
) verneinte die
IV-Stelle
mit Verfügung vom
7.
April 2014
(Urk.
6/33 = Urk. 2)
Ansprüche
der
Versicherten auf
berufliche Massnahmen und auf
eine Invalidenrente.
2.
Am
2
3.
Mai 2014
erhob
die
Versicherte Beschwerde (Urk. 1) gegen die Ver
fü
gung vom
7.
April 2014
(Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuhe
ben und
die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit
sie
eine rheumatologische
und psychiatrische Begutachtung in die Wege leite und gestützt auf dieses Gutach
ten über ihren Anspruch auf eine Invalidenrente erneut verfüge (S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
4.
Juli
201
4
(Urk.
5
) beantragte die IV-Stelle
die
Abweisung der Beschwerde, wovon der Beschwerdeführerin am 1
3.
August 2014
(
Urk.
7
) eine Kopie zugestellt wurde.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG).
Erwerbsunfä
higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi
schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Versicherte mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten nach Art. 5 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
in Ver
bindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinn
gemäss anwendbar. Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträch
tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cher
ten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.5
Jede psychogene Störung, ob einfache oder neurotische Form, kann im Einzel
fall Krankheitswert haben, weshalb jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werden muss. Notwendig sind in jedem Fall ein ausführlicher ärztlicher Bericht oder ein entsprechendes fachärztliches Gutachten sowie die Abklärung der erwerblichen Umstände (AHI 1997 S. 43 E. 5c). Dabei müssen psychiatrische Berichte in der Regel auf einer persönlichen Untersuchung beruhen (RKUV 2001 Nr. U 438 S.
345, Urteile des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.3 und I 169/06 vom 8. August 2006 E. 4.4 mit Hinweisen). Für die verlässliche Beurtei
lung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3., Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen).
1.6
Nach der Rechtsprechung werden leicht- bis mittelgradige Episoden einer Depres
sion und selbst mittelgradige depressive Episoden regelmässig nicht als von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde De
pression im Sinne eines verselbständigten Gesundheitsschadens betrachtet, die es der betroffenen Person verunmöglicht, die Folgen der bestehenden
Schmerz
problematik
zu überwinden. Daran ändert nichts, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diag
nostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_104/2014 vom 2
6.
Juni 2014 E. 3.3.4 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 9C_856/2013 vom 8. Oktober 2014 E. 5.1.2).
Zwar ist eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Stö
rung nicht schlechthin auszuschliessen, indes bedingt deren Annahme, dass es sich nicht bloss um eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depressi
ves Leiden handelt und im Weiteren, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (Urteil des Bun
desgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen).
Eine diagnostizierte rezidivierende depressive Störung als solche stellt keinen psychischen Gesundheitszustand dar, der eine Arbeitsunfähigkeit dauerhaft zu begründen vermag (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 10. November 2014 E. 4.2).
Praxisgemäss ist eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1
0.
November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
(Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2013 vom
4.
März 2014 E. 3.6.1 mit Hinweisen). Bei mittelschweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.1) verneint das Bundesgericht regelmässig deren invalidisierende Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
7.
April 2014
(Urk. 2) davon aus, dass
gemäss der medizinischen Aktenlage weder in der bisherigen Tätigkeit als Bäckerin und Konditorin noch in zumutbaren
behinde
rungsangepassten
Tätigkeiten eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit aus
gewiesen sei, weshalb
ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu verneinen sei
. Sodann seien weder ein Rückzug in allen Belangen des Lebens, noch ein mehrjähriger Krankheitsverlauf, noch ein primärer Krankheitsgewinn ausge
wiesen, weshalb ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der Inva
lidenversicherung zu verneinen sei
(
Urk.
2 S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin bringt
hiegegen
vor, dass
sie anlässlich des
Unfallereig
nisses
vom 2
5.
Juli 2012 heftig mit ihrem Kopf gegen eine Treppe gestossen sei und sich dabei eine milde traumatische Hirnverletzung zugezogen habe
und in der Folge unter einer Gedächtnisstörung, Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwin
del und Erbrechen gelitten habe
(
Urk.
1 S. 6)
.
Des Weiteren leide sie unter einer die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Depression (
Urk.
1 S. 7).
3.
3.1
Zu prüfen ist im Folgenden anhand der medizinischen Aktenlage die Arbeitsfä
higkeit als Faktor der Invaliditätsbemessung.
3.2
Die Ärzte der chirurgischen Klinik
B.___
,
Z.___
,
diagnostizierten im MRI-Bericht vom 2
6.
Juli 2012 (
Urk.
6/10/26) eine Kontusion des Schädels (
contusio
capitis
) und erwähnten, dass eine gleichentags durchgeführte
mag
net
re
sonanztomographische
(MRI) Untersuchung des Schäd
els der Beschwerde
füh
re
rin keine Anzeichen einer Hirnkontusion (
contusio
cerebrale
), keine Anzei
chen für ein subkutanes Hämatom im Bereich des Schädels und keine
Anzeichen einer akuten ischämischen Läsion ergeben habe.
3.3
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Traumato
logie des Bewegungsapparates
,
Z.___
, diagnostizierte mit Bericht vom
4.
August 2012 (
Urk.
6/10/25) eine Kontusion des Schädels und des Nackens
sowie
eine Kontusion der lumbalen Wirbelsäule und erwähnte, dass die Beschwerdeführerin unter posttraumatischen Kopfschmerzen (
cephalea
postrau
matica
) und Schwindel (
vertigo
) leide.
3.4
Die Ärzte des
D.___
, Notfallzentrum, erwähnten in ihrem Bericht vom 1
3.
August 2012 (
Urk.
6/10/23), dass die Beschwerdeführerin in den Ferien beim Treppenabsteigen ausgeglitten sei und dabei den Hinterkopf an einer Treppenkante angeschlagen habe. Sie habe unter Schmerzen im
thorako
lumbalen
Übergang gelitten und sei für ein paar Sekunden bewusstlos gewesen
. Unter Amnesie habe sie nicht gelitten
. Beim Aufwachen habe sie vorerst unter Schmerzen am Hinterkopf und unter einem verschwommenen Sehen, später auch unter Übelkeit gelitten
. Die Ärzte stellten eine Kontusion des Hinterkopfes,
Myogelose
und posttraumatische Kopfschmerzen fest und erwähnten, dass es möglich sei, dass die Beschwerdeführerin ein Akzelerations- beziehungsweise
Dezelerationstrauma
erlitten habe.
3.5
Die Ärzte des
E.___
, Klinik für Unfallchirurgie
,
erwähnten in ihrem Bericht vom 2
4.
Oktober 2012 (
Urk.
6/10/18), dass die Beschwerde
führe
rin weiterhin unter Kopf- und Nackenschmerzen
sowie unter Schlafproblemen leide und
stellten fest
, dass eine am 1
8.
Oktober 2012 durchgeführte MRI-Un
tersuchung der Halswirbelsäule (HWS) keine frischen
traumatischen Läsionen und
keine wesentlichen degenerativen
Veränderungen, jedoch eine
mehrseg
mental
leichte
Diskusprotrusion
ohne Kompression von neuralen Strukturen ergeben habe.
3.6
Dr.
med.
F.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
stellte
in sei
nem Bericht vom 1
6.
November 2012 (
Urk.
6/12/19-20)
fest
, dass
die Beschwer
deführerin unter von der
Okzipitalregion
in die Halswirbelweichteile
aus
strah
len
den Schmerzen leide, und dass d
iese Beschwerden zu einer entspre
chenden Schonhaltung
führten
, welche ihr jegliche körperliche Anstrengung verwehre. Gegenwärtig bestehe keine Arbeitsfähigkeit
(S. 1).
3.7
Prof.
Dr.
med.
G.___
, Facharzt für
Anästhesiologie
,
Dr.
med.
H.___
, Facharzt für Rheumatologie, und
Dr.
med.
I.___
,
Fachärz
tin
für Neurologie,
stellten in ihrem Bericht betreffend „interdisziplinäres Schmerz-Konsilium“ vom 1
3.
März 2013 (
Urk.
6/
8/2-9
) die folgenden Diagno
sen (S. 5):
-
Status nach HWS-Distorsionstrauma mit/bei:
-
Status nach Treppensturz am 2
5.
Juli 2012
-
persistierendem
zervikozephalem
Syndrom
-
neuropsychologischen Defiziten
-
Fehlform
und Fehlhaltung der Wirbelsäule (Kopfschiefhaltung, Skoli
ose, leichter Flachrücken)
-
Anpassungsstörung
Die Beschwerdeführerin leide nach einem Treppensturz vom August 2012 mit Commotio cerebri mit
anterograder
Amnesie von höchstens einigen Minuten und wahrscheinlicher Distorsion der HWS
gegenwärtig noch unter einem post
traumatischen
zervikozephale
n
Schmerzsyndrom. Anamnestisch
bestünden keine Anhaltspunkte für eine Nervenläsion. Die psychische Symptomatik ent
spreche einer Anpassungsstörung mit ängstlich-depressiver Entwicklung. Die Beschwerdeführerin sei im Umgang mit den Beschwerden verunsichert und hilflos und leide unter einem Selbstwertverlust (S. 6).
3.8
Dr.
F.___
attestierte der Beschwerdeführerin mit Bericht vom 2
2.
Juli 2013 (Urk. 6/13) eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 2
7.
Juli 2012 bis
8.
Juli 2013 und
stellte fest, dass mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit ab Oktober 2013 im Umfang von 50
%
zu rechnen sei.
3.9
Die Ärzte der
Praxis
J.___
,
Dr.
med. K.___
, Facharzt für Neurochirurgie, PD
Dr.
med.
L.___
, Fachärztin für Neu
rologie, und Prof.
Dr.
med.
M.___
, Facharzt für
Psychiatrie und Psy
chotherapie
, stellten in ihrem zuhanden der Schweizerischen Mobiliar Ver
si
che
rungsgesellschaft AG als Unfallversicherer erstellten Gutachten vom 1
0.
März 2014 (
Urk.
6/30) die folgenden Diagnosen (S. 42):
-
chronifiziertes
zervikozephales
Schmerzsyndrom mit im Vordergrund ste
henden Spannungskopfschmerzen bei:
-
funktioneller Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule
-
Anpassungsstörung mit depressiven Symptomen, l
eicht bis mässig aus
geprägt bei:
-
psychosozialen Belastungen
Die Gutachter erwähnten, dass zwar gewisse Symptome einer möglichen, durch den Unfall vom 2
5.
Juli 2012 verursachten traumatischen Hirnverletzung in späteren medizinischen Berichten zu finden seien,
dass eine Commotio cerebri vom erstbehandelnden Arzt indes n
icht diagnostiziert worden sei. E
ine trauma
tische Hirnverletzung durch den Unfall vom 2
5.
Juli 2012
könne zwar
nicht restlos ausgeschlossen werden
. Hinsichtlich
möglicher kognitiver und psychi
scher Langzeitfolgen
wäre eine solche Hirnverletzung jedoch höchstens
von minimalem bis leichtem Schweregrad
(S. 34). Da initial lediglich ein direkter Aufprall des Kopfes auf der Treppe und nicht ein Akzelerations- beziehungs
weise
Dezelerationstrauma
des Kopfes dokumentiert sei, sei davon auszugehen, dass sich anlässlich des Unfalls vom 2
5.
Juli 2012 weder ein Akzelerations- noch ein
Dezelerationstrauma
des Kopfes ereignet hätten (S. 35).
Bei den Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule der Beschwerdeführerin handle es sich um eine funktionelle Störung ohne strukturelle Pathologie. Da die geklag
ten Beschwerden nicht vor dem Hintergrund der strukturellen Befunde erklärt werden könnten, stelle sich die Frage nach deren psychosozialen Determinie
rung (S. 36). Die psychische Problematik könne nicht als unfallkausal beurteilt werden, weil sie mit einer Latenz zum Unfall vom 2
5.
Juli 2012 aufgetreten sei (S. 37).
Während die
im unmittelbaren posttraumatischen Verlauf
aufgetretenen
Beschwerden im Sinne von
Zer
vikozephalgien
und Spannungskopfschmerzen durch das erl
ittene Trauma zu erklären seien, lasse sich die spätere Eskalation der Beschwerden auf Grund der fehlenden strukturellen Veränderungen in somatischer Hinsicht nicht erklären. Es sei davon auszugehen, dass die Beschwerden aus somatischer Sicht rund sechs Monate nach dem Unfall vom 2
5.
Juli 2012 nicht mehr unfallkausal
gewesen seien
(S. 39).
Die spätere Eskalation der Beschwerden sei durch psychische Gründe verursacht worden (S. 40).
Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe grundsätzlich nicht. Der Beschwer
deführerin sei vielmehr die Ausübung sowohl
der
bisherige
n
Tätigkeit als Bäckerin und Konditorin als auch andere
r
, insbesondere den Schulter-Nackengürtel nicht stark belastende Tätigkeiten, uneingeschränkt zuzumuten (S.
46).
4.
4.1
Den obenerwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass
die
erstbe
handelnden
Ärzte der
chirurgischen Klinik
B.___
und
Dr.
C.___
Kontusio
n
en
des Schädels
,
des Nackens und der lumbalen Wirbelsäule
,
hingegen keine Hirnkontusion und insbesondere weder eine Commotio cerebri
, eine Amnesie noch eine
Distorsion der HWS feststellten
(vorstehend E.
3.2-3
)
.
Damit überein
stimmend stellten auch die
Ärzte des
D.___
am
1
3.
August 2012 (
vorstehend E.
3.4
)
keine
Amnesie
fest.
Während die Ärzte des
D.___
lediglich die Möglichkeit
ein
es
Akzelerations- beziehungsweise
Dezelerations
trauma
in Betracht gezogen hatten
, diagnostizierten
Prof.
G.___
,
Dr.
H.___
und
Dr.
I.___
am
1
3.
März 2013 (
vorstehend E.
3.7
)
einen St
atus nach HWS-Distorsionstrauma
und gingen davon aus, dass die Beschwerdefüh
rerin anlässlich des Ereignisses vom 2
5.
Juli 2012 eine
Commotio cerebri mit
anterograder
Amnesie von höchstens einigen Minuten
erlitten habe.
Demgegen
über stellten die Ärzte der
Praxis
J.___
, nämlich
Dr.
K.___
,
PD
Dr.
L.___
und Prof.
M.___
,
in ihrem
Gutachten vom 1
0.
März 2014 (
vorstehend E.
3.9
)
fest, dass eine traumatische Hirnverletzung durch den Unfall vom 2
5.
Juli 2012 zwar nicht restlos ausgeschlossen werden könne, dass eine solche
jedoch
hinsichtlich der möglichen kognitivem und psychischen Langzeitfolgen von lediglich minimalen beziehungsweise leichtem Ausmass wäre. Die Ärzte der
Praxis
J.___
schlossen sodann ein Akzelerations- beziehungsweise
Dezelerationstrauma
des Kopfes anlässlich des Unfalls vom 2
5.
Juli 2012 aus, und gingen davon aus, dass die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden im Bereich der
Halswir
bel
säule
nach einer Zeit von ungefähr sechs Monaten nach dem Unfallereignis vom 2
5.
Juli 2012 durch strukturelle
somatische
Befunde
nicht mehr zu erklä
ren seien. Es
sei
vielmehr davon auszugehen, dass die von der Beschwerdefüh
rerin g
eklagten
Beschwerden, abgesehen
vom unmittelbaren posttraumatischen Verlauf,
durch psychische Gründe verursacht worden
seien, und dass die Beschwerdeführer
in
dadurch in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt werde.
4.2
Das
poly
disziplinäre Gutachten
der
Ärzte der
Praxis
J.___
(vorstehend E.
3.9
) erfüllt sämtliche nach der Rechtspre
chung für eine beweiskräf
tige medizi
nische
Entscheidungs
grundlage
vor
aus
ge
setzten Kriterien (vgl. vor
steh
end E.
1.7
). Denn die Experten, welche
über eine fachärztliche Weiterbildung im Bereich
Neurochirurgie, Neurologie und
Psychiatrie und Psy
chotherapie
und damit über
eine
für die Beurteilung des streitigen Gesundheits
zustandes
der
Beschwerdeführerin angezeigte
medizinische
Weiter
bildungen verfügen, haben sich in ihrem im Hinblick auf die im Streite stehende Frage nach der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen umfassenden Gutachten mit den medizi
nischen
Vorakten
sowie mit den Ergeb
nissen
der von ihnen durchgeführten
Untersuchung eingehend auseinander gesetzt und begrün
deten ihre Schluss
folgerungen, wonach der Beschwerde
füh
rerin
die Ausübung sowohl der bisherigen Tätigkeit als Bäckerin und Konditorin als auch
die Ausübung
behinderungsangepasster, den Schulter-Nackengürtel nicht stark belastende
r
Tätigkeiten, uneingeschränkt zuzumuten sei,
in nach
vollziehbarer Weise, weshalb darauf abgestellt werden kann.
D
ie
Experten
legten in nach
voll
zieh
barer Weise dar, dass, selbst wenn erstellt wäre, dass die Beschwerdeführerin anlässlich des Unfalls vom 2
5.
Juli 2012 eine traumatische Hirnverletzung erlitten hätte, es sich dabei um eine solche von lediglich minimalem bis allerhöchstens leichtem Schweregrad
ge
handelt
hätt
e, und dass sich anlässlich des Unfalls vom 2
5.
Juli 2012
zwar ein direkter Auf
prall des Kopfes auf der Treppe, nicht hingegen ein Akzelerations- beziehungs
weise
Dezelerationstrauma
des Kopfes ereignet
habe
. Sodann vermag zu über
zeugen, dass die Experten
davon ausgingen, dass die
geklagten Beschwerden
, abgesehen von einer Zeit von sechs Monaten unmittelbar
nach dem
Unfaller
eignis
vom 2
5.
Juli 2012
, durch
somatische Befunde nicht zu erklären seien
,
und
dass
die Beschwerden
vielmehr durch ein psychisches Leiden im Sinne einer Anpassungsstörung mit leicht bis mittelgradig ausgeprägten depressiven Symptomen bei psychosozialen Belastungen verursacht
werde
.
Die Gutachter stellten mithin weder ein Leiden aus dem
somatoformen
oder psychosomati
schen Bereich noch ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule fest, weshalb sich diesbezügliche Ausführungen, insbesondere hinsichtlich der rechtlichen Einord
nung und Beurteilung solcher Leiden (vgl. dazu BGE 141 V 281), erübrigen.
Schlüssig erscheint sodann die Beurteilung durch die Experten
, dass die Arbeits
fähigkeit der Beschwerdeführerin dadurch nicht beeinträchtigt werde, und dass der Beschwerdeführerin sowohl die
Ausübung
ihrer
bisherigen Tätig
keit als
auch
die Ausübung
behinderungsangepasster,
den
Schulter-Nackengür
tel
nicht stark belastende
r Tätigkeiten
uneingeschränkt zuzumuten
sei. A
uf die nach
voll
ziehbare Be
urteilung durch die Gutachter
der
Praxis
J.___
kann vor
li
e
gend somit abgestellt wer
den, zumal Anpassungs
störungen rechtsprechungsgemäss grundsätzlich
nicht
als
invalidisierende Lei
den
gelten
(
vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_4/2013 vom 1
9.
Dezember) und es zudem nach Lage der Akten an einer konsequenten Therapie der psy
chischen Erkrankung fehlt, deren Scheitern das Leiden erst als resistent aus
weisen würde (vgl. vorstehend E. 1.6).
4
.3
Nicht zu überzeugen vermag indes d
ie Beurteilung durch
Prof.
G.___
,
Dr.
H.___
und
Dr.
I.___
vom 1
3.
März 2013 (
vorstehend E.
3.7
)
. Denn diese Ärzte
gingen im Widerspruch zu den Beurteilungen durch die
erst
behandelnden
Ärzte, welche weder eine Commotio cerebri
,
noch
eine Amnesie
,
noch eine Dis
torsion der HWS feststellten (vorstehend E.
3.2-3
), ohne sich mi
t
den abwei
chenden Beurteilungen durch die erstbehandelnden Ärzte auseinan
derzusetzen
und ohne ihre
davon
abweichende
n
tatsächlichen Annahmen
nach
vollziehbar zu begründen,
davon aus, dass die Beschwerdeführerin anlässlich des Ereignis
ses vom 2
5.
Juli 2012 eine Commotio cerebri mit
anterograder
Amnesie
sowie
ein HWS-Distorsionstrauma erlitten habe. Des Weiteren gilt es in Bezug auf die Beurteilung durch
Prof.
G.___
,
Dr.
H.___
und
Dr.
I.___
zu berück
sichtigen, dass
diese Ärzte nicht über eine für die Beur
teilung der psy
chischen Komponente
des
Leidens der Beschwerdeführerin angezeigte
fachmedizi
nische
psychiatrische Weiterbildung verfügen, weshalb insoweit als deren Beurteilung die psychische Komponente des Beschwerdebildes betrifft schon aus diesem Grunde
darauf
nicht abgestellt werden kann.
Demzufolge
kann auf die Beurtei
lung durch Prof.
G.___
,
Dr.
H.___
und
Dr.
I.___
vom 1
3.
März 2013 vorliegend nicht abgestellt werden.
4.4
Nicht abgestellt werden kann sodann auf die Beurteilungen durch
Dr.
F.___
vom 1
6.
November 2012 (vorstehend E.
3.6
) und vom 2
2.
Juli 2013 (vorstehend E.
3.8
). Denn den Beurteilungen durch
Dr.
F.___
, welcher am 1
6.
November 2012 eine Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
auf Grund von Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule und einer deswegen eingenommenen
Schon
haltung
verneinte
, und welcher
der Beschwerdeführerin
am
2
2.
Juli 2013 (
vor
stehend E.
3.8
) eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
für die Zeit
vom 2
7.
Juli 2012 bis
8.
Juli 2013
attestierte und
ab Oktober 2013
von einer Wiederauf
nahme einer beruflichen Tätigkeit
im Umfang
eines Arbeitspensums
von 50
%
durch die Beschwerdeführerin ausging, fehlt es an einer nachvollziehbaren Begründung der von ihm postulierten Arbeitsunfähigkeiten
.
Mangels einer nachvollziehbaren Begründung kann auf dessen Arbeitsfähigkeitsbeurteilung
somit
nicht abgestellt werden.
In Bezug auf die Beurteilung durch
Dr.
F.___
gilt es sodann ergänzend zu berück
sichtigen, dass dieser behandelnder Arzt beziehungsweise Hausarzt der Beschwerdeführerin
war
. Zwar kann es im Rahmen der freien Beweiswürdigung unter Umständen gerechtfertigt sein, massgebend auf die einem behandelnden Arzt aufgrund seiner
im Rahmen der
medizinischen Betreuung
erworbenen,
besonderen Kenntnisse des Gesundheitszustandes der versicherten Person abzu
stellen. Nach der Rechtsprechung ist es aber wegen der unterschiedlichen
Natur von Behandlungsauftrag der
therapeutisch tätigen Fach
ärzte
und
des
Begut
achtungsauftrag
s
der
amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandeln
den Ärzte zu anderen Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung des medizinischen Dossiers oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ung
ewürdigt geblieben sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom
7.
September 2012 E. 8.4 und
8C_784/2011 vom 1
5.
Dezember 2011 E. 3.2).
Solche Aspekte bringt die Beschwerdeführerin
indes
nicht vor.
Die Beschwerdeführerin macht vielmehr
geltend, dass
bezüglich der
Beurteilung der psychischen Komponente ihres Gesundheitsschadens
nicht auf das Gutachten der
Ärzte
der Praxis
J.___
, sondern auf einen Bericht des
N.___
, bei wel
chem sie
wegen einer Depression
in psychiatrischer
Behandlung stehe, abzu
stellen sei
und stellte dem Gericht in Aussicht, diesen Bericht nachzureichen
(
Urk.
1 S. 7).
In der Folge unterliess es d
ie Beschwerdeführerin indes,
diesen Bericht
einzureichen.
Nach Gesagtem kann a
uf die
Arbeitsfähigkeitsbeurteilun
gen
durch
Dr.
F.___
nicht
abgestellt werden
.
4.5
Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch die Ärzte der Praxis
J.___
vom 1
0.
März 2014 (vorstehend E.
3.9
)
ist daher davon auszugehen, dass
die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer
den nach einer Zeit von ungefähr sechs Monaten nach dem Unfallereignis vom 2
5.
Juli 2012
nicht mehr durch
ein
somatische
s
,
sondern durch ein psychisches Leiden
verursacht
wurden
, und dass die Be
schwerdeführerin
dadurch weder in
Bezug auf die
bisherige
Tätigkeit als Bäckerin und Konditorin
noch in Bezug auf behinderungsangepasste,
den Schulter-Nackengürtel nic
ht stark belastende Tätigkeiten in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt
wurde
.
4.
6
Da davon auszugehen ist, dass ergänzende Beweismassnahmen an diesem Ergeb
nis nichts mehr ändern würden, ist entgegen der diesbezüglichen Vorbrin
gen der Beschwerdeführerin (
Urk.
1 S. 2) von einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung einer ärztlichen Begutachtung abzusehen (antizipierte Beweiswürdigung;
BGE 124 V 90 E. 4b
, 1
22 V 157 E. 1d mit Hinweis
en
).
5.
Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom
7.
April 2014
(Urk. 2) auf die Vor
nahme eines Einkommensvergleichs verzichtet hat (vgl. BGE 115 V 133 E. 2;
Urteil des Bundesgerichts 9C_155/2007 vom 10. Juli 2007 E. 3.4). Der
In
validi
tät
s
grad
beträgt jedenfalls 0 %.
Da es der
Beschwerdeführer
in
demzufolge
an
einer
für einen
Rentenanspruch vorausgesetzten
Invalidität von mindestens 40 % fehlt, ist
ihr
Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen
, womit
die Be
schwer
de abzuweisen
ist
.
6
.
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige
rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem
Verfah
rens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzlichen Rahmens
(Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf
Fr. 700.-- fest
zusetzen und de
r
unt
erlie
genden Beschwerde
führer
in
aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge
stellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Christine Fleisch
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
MosimannVolz