# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 62b15e53-1f09-5eb1-999b-e56a6c02f30c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-06-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.06.2021 C-1723/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1723-2017_2021-06-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1723/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  J u n i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richterin Viktoria Helfenstein (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer,  

Richterin Caroline Gehring,    

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Philippinen) 

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Pflegekinderrente; 

Einspracheentscheid der SAK vom 14. März 2017. 

 

 

 

C-1723/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Beschwerdeführer), geboren 

am (…) 1950, ist Schweizer Staatsangehöriger. Seit dem 19. November 

1998 geschieden, ist er in zweiter Ehe seit dem 6. August 2008 mit der 

philippinischen Staatsangehörigen C._______ (nachfolgend: Ehefrau), ge-

boren am (…) 1971, verheiratet. Bis zum 29. März 2012 waren sie gemein-

sam in (…), D._______, wohnhaft und leben seit dem 1. April 2012 in (…), 

E._______ auf den Philippinen [nachfolgend: SAK act.] 2, S. 1; 27; 30).  

B.  

B.a Der Versicherte meldete sich am 15. Mai 2015 bei der Ausgleichkasse 

des Kantons D._______ zum Bezug einer Altersrente für Personen mit 

Wohnsitz ausserhalb der Schweiz an (SAK act. 25). Hierbei gab er unter 

anderem an, zwei leibliche Kinder (F._______, geboren am (…) 1982 so-

wie G._______, geboren am (…) 1984), ein adoptiertes Kind (H._______, 

geboren am (…) 1978) sowie ein Pflegekind (I._______, geboren am (…) 

2013) zu haben (SAK act. 25, S. 2 = 49, S. 3 f.).  

B.b Die Ausgleichskasse D._______ leitete die Anmeldung am 1. Juni 

2015 zuständigkeitshalber an die Schweizerische Ausgleichskasse SAK 

(nachfolgend auch: Vorinstanz) weiter (SAK act. 28). 

B.c Die SAK forderte den Versicherten mit Schreiben vom 18. Juni 2015 

auf, ihr eine allfällige, effektive Adoption vor Jahresende mittzuteilen und 

das Kind beim Zivilstandsamt in der Schweiz (via Schweizer Botschaft in 

[…]) eintragen zu lassen. Anderenfalls sei ihr vor Ende November 2015 der 

Zusatzfragbogen zur Prüfung des Anspruchs auf eine Pflegekinderrente 

vollständig ausgefüllt zu retournieren sowie eine aktuelle Lebens- und 

Wohnsitzbescheinigung oder eine gleichwertige Bestätigung des Kindes 

beizufügen (SAK act. 33 = 49, S. 11 mit Verweis auf 32).  

B.d Der Versicherte, vertreten durch dessen Bruder B._______, liess der 

SAK in der Folge am 18. September 2015 den ausgefüllten Zusatzfrage-

bogen zur Prüfung des Anspruchs auf eine Pflegekindrente für I._______ 

zukommen (SAK act. 37, S. 2 f. = 49, S. 13 f.). Hierbei gab er insbesondere 

an, das Pflegeverhältnis sei am 1. Januar 2014 begründet worden und bei 

der leiblichen Mutter handle es sich um J._______, wobei sowohl deren 

Adresse als auch die Identität des Kindsvaters unbekannt seien. Ergän-

zend liess er der SAK eine Wohnsitz- und Obhutsbestätigung des Büros 

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Seite 3 

des Vorsitzenden von (…) vom 29. Juli 2015, eine Bestätigung des Muni-

cipal Health Office von (…) vom 16. Juli 2015 über den Gesundheitszu-

stand von I._______ sowie eine Bestätigung des Büros des Captains des 

(…) vom 25. August 2015 zukommen, wonach die leibliche Mutter von 

I._______ J._______ sei, die nicht mehr in (…) lebe (SAK act. 38 = 49, 

S. 15 ff.).  

B.e Mit Schreiben vom 7. Oktober 2015 bestätigte die SAK den Erhalt der 

Unterlagen und wies darauf hin, dass diese nicht ausreichend seien, um 

eine Kinderrente für ein Pflegekind zuzusprechen. Für Pflegekinder in den 

Philippinen werde eine ʺForster Placement authorityʺ des Departement of 

Social Welfare and Development benötigt. Andernfalls könne eine Kinder-

rente erst zugesprochen werden, wenn die angekündigte Adoption im Re-

gister des Zivilstandsamtes in der Schweiz eingetragen sei (SAK act. 39).  

B.f Mit Schreiben vom 26. November 2015 liess der Versicherte der SAK 

anzeigen, dass die Errichtung der ʺForster Placement authorityʺ bei den 

philippinischen Behörden eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen werde 

(SAK act. 40 = 46, S. 2 = 49, S. 19). Am 24. November 2016 liess der 

Versicherte das entsprechende Dokument (SAK act. 47, S. 1 f.) sowie eine 

ʺFoster Family Care Licenseʺ (SAK act. 47, S. 3) der SAK einreichen (SAK 

act. 46, S. 1). 

B.g Mit Verfügung vom 1. Dezember 2016 (SAK act. 48) wies die SAK das 

Rentengesuch des Versicherten um Ausrichtung einer Kinderrente für das 

Pflegekind I._______ ab und führte zur Begründung insbesondere aus, 

dass die Bestätigung der mit der Pflegekinderaufsicht betrauten zuständi-

gen Behörden über die Erteilung der Bewilligung für das betreffende Pfle-

gekindverhältnis das Verhältnis erst ab dem 18. Oktober 2016 bescheinige, 

der Versicherte jedoch seit Januar 2016 eine Altersrente beziehe. Für Kin-

der, welche erst nach Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente in 

Pflege genommen worden seien, bestehe kein Anspruch auf Kinderrente, 

es sei denn, es handle sich um Kinder des anderen Ehegatten (Stiefkin-

der).  

C.  

C.a Gegen die Verfügung der SAK vom 1. Dezember 2016 liess der Versi-

cherte, wiederum vertreten durch B._______, am 20. Dezember 2016 Ein-

sprache erheben. Zur Begründung liess er im Wesentlichen vorbringen, die 

Anmeldung sei frühzeitig vor Renteneintritt gestellt worden und er könne 

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Seite 4 

für die Verzögerungen des laufenden Anmeldeverfahrens und die Termin-

überschreitung nicht in die Verantwortung genommen werden. Die Verfü-

gung widerspreche dem Grundsatz von Treu und Glauben. Es entspreche 

der Korrektheit der philippinischen Behörden, dass das Dokument ʺForster 

Placement authorityʺ nicht rückwirkend datiert werde. Das Pflegekindver-

hältnis bestehe jedoch bereits seit dem 1. Januar 2014, was auch aus dem 

Zusatzfragebogen sowie den eingereichten Zertifikaten ersichtlich sei 

(SAK act. 49).  

C.b Mit Einspracheentscheid vom 14. März 2017 wies die Vorinstanz die 

Einsprache des Versicherten vom 20. Dezember 2016 ab. Die Bestätigung 

der mit der Pflegekinderaufsicht betrauten zuständige Behörde über die 

Erteilung der Bewilligung für das betreffende Pflegekindverhältnis beschei-

nige das Verhältnis ab 18. Oktober 2016. Der Versicherte beziehe jedoch 

seit Januar 2016 eine Altersrente. Das Dokument vom 1. Januar 2014 ge-

nüge nicht, um das Pflegeverhältnis zu beweisen, weshalb die Einsprache 

als unbegründet abzuweisen sei (SAK act. 52).  

D.  

Am 21. März 2017 liess der Beschwerdeführer, vertreten durch B._______, 

gegen den Entscheid vom 14. März 2017 beim Bundesverwaltungsgericht 

Beschwerde erheben und sinngemäss die Aufhebung der vorinstanzlichen 

Verfügung sowie die Zusprache einer Kinderrente für das Pflegekind 

I._______ beantragen (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 1). 

E.  

Mit Vernehmlassung vom 31. Mai 2017 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Verfügung 

(BVGer act. 5).  

F.  

Der Beschwerdeführer liess mit Replik vom 7. Juli 2017 an seinen be-

schwerdeweisen gestellten Anträgen festhalten und ergänzende Unterla-

gen einreichen (BVGer act. 7).  

G.  

Die Vorinstanz hielt mit Duplik vom 23. August 2017 vollumfänglich an ihren 

Anträgen fest (BVGer act. 9).  

H.  

Mit Verfügung vom 29. August 2017 schloss die Instruktionsrichterin den 

Schriftenwechsel ab (BVGer act. 10).  

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Seite 5 

I.  

Mit unaufgeforderter Eingabe vom 31. August 2017 liess der Beschwerde-

führer mitteilen, vom Abschluss des Schriftenwechsels Kenntnis genom-

men zu haben und teilte sein Unverständnis über die Duplik der Vorinstanz 

mit (BVGer act. 13). Das Schreiben wurde der Vorinstanz am 11. Septem-

ber 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt (BVGer act. 14). 

J.  

Auf die weiteren Vorbringen und Beweismittel wird – soweit entscheidwe-

sentlich – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und 

Art. 85bis Abs. 1 AHVG (SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der 

Schweizerischen Ausgleichskasse. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die 

Bestimmungen des ATSG (SR 830.1) auf die im ersten Teil geregelte Al-

ters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht 

ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.  

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG keine Anwendung auf 

das Verfahren in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das ATSG an-

wendbar ist.  

1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men; er ist durch den ihn betreffenden Einspracheentscheid berührt und 

hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Anfechtung (Art. 59 ATSG). 

Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht worden 

ist, ist auf sie einzutreten (Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG). 

2.  

Anfechtungsobjekt im vorliegenden Verfahren ist der Einspracheentscheid 

der SAK vom 14. März 2017, in welchem der Anspruch des Beschwerde-

führers auf Leistung einer Pflegekinderrente verneint wurde.  

C-1723/2017 

Seite 6 

2.1 Der Beschwerdeführer war vormals in der Schweiz erwerbstätig, ist 

schweizerischer Staatsangehöriger und nun auf den Philippinen wohnhaft. 

Daher richtet sich die Beurteilung des Anspruchs auf Leistungen der 

schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung in materiell- und 

verfahrensrechtlicher Hinsicht nach schweizerischem Recht (Art. 2 Abs. 1 

Bst. b [i] i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. a, Art. 5 Abs. 1 und Art. 6 des Abkommens 

vom 17. September 2001 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft und der Republik der Philippinen über Soziale Sicherheit [nachfol-

gend: Abkommen; SR 0.831.109.645.1]). Demnach ist die Frage, ob ein 

Anspruch auf eine Pflegekinderrente besteht, ausschliesslich aufgrund der 

schweizerischen Rechtsvorschriften zu beurteilen (vgl. Art. 6 des Abkom-

mens).  

2.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verwaltungsverfügung (hier: 14. März 2017) eingetretenen Sachverhalt ab 

(BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän-

dert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsver-

fügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).  

2.3 Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 

massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-

standes Geltung hatten (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1). Deshalb 

finden Vorschriften Anwendung, die spätestens beim Erlass der Verfügung 

vom 14. März 2017 in Kraft standen, weiter aber auch Vorschriften, die zu 

jenem Zeitpunkt bereits in Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung 

allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche von Belang sind. 

3.  

3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-

fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs 

oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän-

dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unange-

messenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 

3.2 Das Sozialversicherungsverfahren ist, wie auch der Sozialversiche-

rungsprozess, vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat die 

verfügende Behörde, wie auch das Gericht, von Amtes wegen aus eigener 

Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Par-

teien für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen 

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Seite 7 

Sachverhalts zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). Der Untersuchungsgrund-

satz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwir-

kungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2 mit weiteren Hinweisen). 

Das ATSG sieht hierzu präzisierend vor, dass derjenige der Versicherungs-

leistungen beansprucht, unentgeltlich alle Auskünfte erteilen muss, die zur 

Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versicherungsleistun-

gen erforderlich sind (Art. 28 Abs. 2 ATSG).  

3.3 Im Sozialversicherungsrecht und somit auch im Bereich der AHV gilt, 

sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, das Beweismass 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Die blosse Möglichkeit eines be-

stimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge-

richt hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen 

möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt 

(BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von 

Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Ge-

richt bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-

ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es 

könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 

nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten 

(antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in 

der Sozialversicherung, 1999, S. 212, Rz. 450; vgl. auch BGE 122 V 157 

E. 1d, 122 II 464 E. 4a; 120 Ib 224 E. 2b). 

Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu wür-

digen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungs-

träger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne 

förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. 

Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Be-

weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 

und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver-

lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten (BGE 125 V 

351 E. 3a). 

  

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Seite 8 

4.  

4.1 Männer haben gemäss Art. 21 Abs. 1 Bst. a AHVG Anspruch auf eine 

Altersrente, wenn sie das 65. Altersjahr vollendet haben. Laut Abs. 2 ent-

steht der Anspruch auf die Altersrente am ersten Tag des Monats, welcher 

der Vollendung des gemäss Abs. 1 massgebenden Altersjahres folgt. 

4.2 Personen, welchen eine Altersrente zusteht, haben für jedes Kind, das 

im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf 

eine Kinderrente. Für Pflegekinder, die erst nach der Entstehung des An-

spruchs auf eine Altersrente oder auf eine ihr vorausgehende Rente der 

Invalidenversicherung in Pflege genommen werden, besteht kein Anspruch 

auf Kinderrente, es sei denn, es handle sich um Kinder des andern Ehe-

gatten (Art. 22ter Abs. 1 AHVG). Der Bundesrat regelt den Anspruch der 

Pflegekinder auf Waisenrente (Art. 25 Abs. 3 AHVG). 

4.3 Gemäss Art. 25 Abs. 3 AHVG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 der Ver-

ordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversi-

cherung (AHVV [SR 831.101]; in der am 1. Januar 2017 gültigen Fassung) 

haben Pflegekinder beim Tod der Pflegeeltern Anspruch auf eine Waisen-

rente nach Art. 25 AHVG, wenn sie unentgeltlich zu dauernder Pflege und 

Erziehung aufgenommen worden sind. Der Anspruch erlischt, wenn das 

Pflegekind zu einem Elternteil zurückkehrt oder von diesem unterhalten 

wird (Art. 49 Abs. 3 AHVV).  

4.4 Pflegekindschaft im weiten Sinne liegt vor, wenn ein Minderjähriger in 

der Obhut von Personen lebt, die nicht seine Eltern sind. Sie ist kein selbst-

ständiges Rechtsinstitut, sondern ein faktisches Familienverhältnis, dem 

das Recht einzelne Wirkungen des Kindesverhältnisses beilegt (Urteil EVG 

H 123/02 vom 24. Februar 2003 E. 2 mit Hinweis auf CYRIL HEGNAUER, 

Grundriss des Kindesrechts, 5. Aufl.1999, S. 76 N 10.04 sowie Urteil des 

BVGer C-5523/2009 vom 9. Mai 2012 E. 3.3.1 mit Hinweis auf 

TUOR/SCHNYDER/SCHMID/JUNGO, ZGB, das Schweizerische Zivilgesetz-

buch, 14. Aufl., 2015, § 43 Rz. 1 ff. und 25 und PETER MÖSCH PAYOT, 

Rechtsstellung der Pflegeeltern, Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenen-

schutz [ZKE] 2011, S. 87 ff., S. 89).  

4.5 Nach der Rechtsprechung zu Art. 49 AHVV gilt als Pflegekind im Sinne 

dieser Bestimmung ein Kind, das sich in der Pflegefamilie tatsächlich der 

Lage eines ehelichen Kindes erfreut und dessen Pflegeeltern die Verant-

wortung für Unterhalt und Erziehung wie gegenüber einem eigenen Kind 

wahrnehmen. Das sozialversicherungsrechtlich wesentliche Element des 

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Seite 9 

Pflegekindverhältnisses liegt in der tatsächlichen Übertragung der Lasten 

und Aufgaben auf die Pflegeeltern, die gewöhnlich den leiblichen Eltern 

zufallen; auf den Grund dieser Übertragung kommt es nicht an (BGE 140 

V 458 E. 3.2; Urteil des BGer 8C_336/2014 vom 20. August 2014 E. 1; 

Urteil EVG H 123/02 vom 24. Februar 2003 E. 2). 

4.5.1 Die Pflegekindschaft erscheint in zahlreichen Formen, die sich in 

Zweck, Dauer, Beschaffenheit der aufnehmenden Stelle, in der finanziellen 

Ausgestaltung und den rechtlichen Grundlagen unterscheiden; insoweit 

können die von den Pflegeeltern eingegangenen öffentlich-rechtlichen 

Pflichten nicht von vornherein unberücksichtigt bleiben, wenn Letztere die 

Deckung des mit Kinderrenten pauschal abzugeltenden Lebensunterhalts 

betreffen (UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 

3. Aufl. 2012, Art. 22ter, Rz. 3 m.H. auf ZAK 1992 124 E. 3b).  

4.5.2 Das Bundesverwaltungsgericht geht in ständiger Rechtsprechung 

davon aus, dass für ein auf Dauer begründetes Pflegeverhältnis aus-

schlaggebend ist, dass die Pflegeeltern im gemeinsamen Haushalt mit dem 

Pflegekind leben (vgl. anstelle Vieler: Urteil des BVGer C-6920/2016 vom 

8. Oktober 2018 E. 4.6; C-4405/2017 vom 20. Februar 2019 E. 6.3.1; 

C-6839/2016 vom 27. Februar 2019 E. 4.2.1; C-5669/2018 vom 24. Juni 

2020 E. 5.2). Gleiches ergibt sich aus Rz. 3329 der Wegleitung des Bun-

desamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Renten in der Eidge-

nössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (nachfol-

gend: RWL [gültig ab 1. Januar 2003, Stand 1. Januar 2017]; vgl. zum Cha-

rakter von Verwaltungsverordnungen wie der RWL: Urteile des BVGer 

C-1943/2015 vom 12. Juni 2017 E. 7.2.1; C-6519/2014 vom 19. August 

2016 E. 5.1; vgl. dazu auch HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Ver-

waltungsrecht, 8. Aufl. 2020, Rz. 81 ff.): Danach erlischt der Anspruch auf 

eine Waisenrente mit Ablauf des Monats, in welchem ein rentenberechtig-

tes Pflegekind die Hausgemeinschaft verlässt.  

4.6 Der Wohnsitz einer Person befindet sich an dem Orte, wo sie sich mit 

der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 23 Abs. 1 vgl. Art. 25 f. 

ZGB [SR 210]). Der Wohnsitz ergibt sich einerseits aus dem objektiv phy-

sischen Aufenthalt und andererseits aus der subjektiven Absicht des dau-

ernden Verbleibens. Massgebend ist der Ort, wo sich der Mittelpunkt der 

Lebensbeziehungen befindet (DANIEL STAEHELIN, in: Geiser/Fountoulakis 

(Hrsg.), Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl. 2018, Art. 23 ZGB 

Rz. 5).  

C-1723/2017 

Seite 10 

5.  

Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seit dem 6. August 

2008 mit der philippinischen Staatsangehörigen C._______, ledig  

K._______, verheiratet ist (SAK act. 27, S. 10). Ferner ist unter den Par-

teien nicht bestritten, dass sowohl der Beschwerdeführer, dessen Ehefrau 

(beide seit 1. April 2012, vgl. oben Sachverhalt A.) als auch das Pflegekind 

I._______ auf den Philippinen Wohnsitz haben. Dass es sich vorliegend 

um eine Scheinehe respektive einen Missbrauchstatbestand handeln 

würde, ist aufgrund der Akten nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend 

gemacht. 

5.1 Die Vorinstanz hat den Antrag auf Zusprechung der Kinderrente mit der 

Begründung abgewiesen, das Pflegekindverhältnis zwischen dem Be-

schwerdeführer und I._______ sei durch die zuständige Behörde erst ab 

18. Oktober 2016 bescheinigt worden, der Beschwerdeführer beziehe je-

doch seit Januar 2016 eine Altersrente, weshalb kein Anspruch auf eine 

Kinderrente habe entstehen können (SAK act. 52; vgl. auch BVGer act. 5).  

5.2 Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber vor, I._______, 

geb. 29. Dezember 2013, sei bereits ab dem 1. Januar 2014 in Pflege ge-

nommen worden.  

Beschwerdeweise führt er aus, es sei aus den vielen vor Ende Jahr 2015 

an die SAK eingereichten Unterlagen (vor dem Rentenfall) klar ersichtlich 

und belegt, dass das Pflegeverhältnis bereits seit Anfang Jahr 2014 be-

stehe. Von welchem ungenügenden Dokument, datiert 1. Januar 2014 die 

SAK spreche, sei ihm unerklärlich. Er habe der SAK gar kein Dokument mit 

diesem Datum zustellen können, da es ein solches Dokument nicht gebe. 

Die Verfügung der SAK vom 14. März 2017 sei allein schon aufgrund die-

ses Umstandes nicht nachvollziehbar und rein willkürlich. In seiner Einspra-

che vom 20. Dezember 2016 habe er erwähnt, dass der SAK alle die von 

ihr geforderten Unterlagen rechtzeitig und innerhalb der gesetzten Fristen 

zugesandt worden seien. Die Vorinstanz habe den Erhalt der Unterlagen 

jeweils auch immer schriftlich bestätigt. In der "Certification of Social Wel-

fare and Development, Republic of the Philippines", datiert 4. Februar 

2015, welche der SAK mehrfach zugestellt worden sei, werde bereits die 

Bestätigung "foster parents" erwähnt. Mit Schreiben vom 7. Oktober 2015 

habe die Vorinstanz nachträglich nochmals eine "Foster Placement autho-

rity" des gleichen Departments der Philippinen einverlangt. Dieses nach-

trägliche Begehren sei für ihn nicht nachvollziehbar und habe schlussend-

lich lediglich den Zweck der Vermeidung der Zahlung einer Kinderrente. Er 

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Seite 11 

habe jedoch die Bestätigung der Vorinstanz sofort nach Erhalt aus den Phi-

lippinen mit Schreiben vom 24. November 2016 nachgereicht (BVGer 

act. 1).  

Replicando hält er ergänzend fest, aus dem "Certificate" datiert vom 

4. Februar 2015 sei klar ersichtlich, dass der Beschwerdeführer und 

C._______ eine Adoption des Kindes I._______ wünschen und bis auf wei-

teres als Pflegeeltern "foster parents" des Kindes I._______ bestätigt wür-

den. Aus dem "Certificate" datiert vom 29. Juli 2015 sei ersichtlich, dass für 

das Kind I._______ seit einem Jahr und sieben Monaten ein Pflegekind-

verhältnis mit den Pflegeeltern A._______ und C._______ bestehe. Die 

"Foster Placement authority" sei mit Datum 18. Oktober 2016 ausgestellt 

worden, für die Dauer von drei Jahren. Dass eine solche nachträglich ge-

wünschte Pflegekinder-Bestätigung (License) nicht rückwirkend ausge-

stellt werden könne, 2015 oder gar 2014, entspreche auch dem schweize-

rischen Rechtsempfinden. Diese nachträglich eingeholte "Foster Place-

ment authority" tangiere aber in keiner Weise die Tatsache, dass das Pfle-

gekindverhältnis bereits schon in den Jahren 2014 und 2015 Bestand ge-

habt habe (vor der Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente). 

Schliesslich sei auch aus dem "Updated Social Child Study Report" datiert 

vom 17. April 2017 ersichtlich, dass A._______ und C._______ seit Januar 

2014 die Aufgaben und Verpflichtungen als Pflegeeltern für das Pflegekind 

I._______ innehaben und wahrnehmen würden (vor der Entstehung des 

Anspruchs auf eine Altersrente). Gleichzeitig sei in diesem Dokument fest-

gehalten, dass zwischenzeitlich auch eine Adoption des Pflegekindes 

I._______ beantragt worden sei (BVGer act. 7).  

5.3 Der am 26. Dezember 1950 geborene Beschwerdeführer hat seit dem 

1. Januar 2016 Anspruch auf eine ordentliche Altersrente. Wie bereits aus-

geführt (E 4.2 hiervor), muss ein Pflegekindverhältnis vor Eintritt des Al-

tersrentenanspruchs rechtlich begründet worden sein, um einen Anspruch 

aus einem Pflegekindverhältnis ableiten zu können. Auf den vorliegenden 

Fall übertragen ist demnach zu prüfen, ob vor dem 1. Januar 2016 ein Pfle-

gekindverhältnis begründet worden ist.  

5.4 Den Akten sind folgende Dokumente betreffend das Pflegekindverhält-

nis zwischen dem Beschwerdeführer und I._______ zu entnehmen (in 

chronologischer Reihenfolge): 

C-1723/2017 

Seite 12 

– Geburtszertifikat für I._______ (SAK act. 27, S. 21 ff. = 55, S. 16 f.), 

geboren am 29. Dezember 2013; Geburtsort: L._______ District Hos-

pital, (…), E._______; Mutter: J._______, 38 Jahre alt, Mutter von acht 

Kindern, philippinische Staatsangehörige, wohnhaft (…), (…), 

E._______, Philippinen; Vater: unbekannt; nachträglich ausgestellt am 

4. Juni 2014, beantragt durch M._______, Grossmutter des Kindes; die 

verspätete Registrierung erfolge aufgrund von Fahrlässigkeit.  

– Eidesstattliche Erklärung des Ehepaares A._______ vor einem öffent-

lichen Notar, datiert vom 3. Februar 2015 (SAK act. 27, S. 19 f. = 55, 

S. 15): dass sie seit dem 2012 auf den Philippinen in ihrem Haus in 

(…), (…), E._______, wohnhaft seien; dass im Dezember 2013 

J._______ auf sie zugekommen sei und sie gebeten habe, sich um ihr 

Kind zu kümmern, da sie dies selbst nicht könne. Der Name des Kindes 

sei I._______; dass sie in Anbetracht der Tatsache, dass sie sehr an-

getan seien von diesem Kind und in Sorge, dass J._______ etwas tun 

könne, was ihrem Wohlbefinden schade, sie das Kind aufgenommen 

und sich seitdem um sie gekümmert hätten, als sei es ihr eigenes; dass 

sie trotz der sorgfältigen Bemühungen, die sie unternommen hätten, 

nicht länger hätten in Kontakt zu J._______ treten können, weshalb sie 

davon ausgehen würden, dass diese I._______ aufgegeben habe; 

dass es bereits mehr als ein Jahr her sei, seit sie das Kind in ihre Obhut 

genommen hätten, sich um all ihre Bedürfnisse kümmern würden und 

gelernt hätten es zu lieben. Dass sie aufgrund der Bindung, welche sie 

zu I._______ entwickelt hätten, deren rechtmässige Adoption beab-

sichtigten; dass sie diese Aussagen freiwillig machen würden, um unter 

Androhung von Meineid das Vorgenannte als Wahrheit für alle rechtli-

chen Zwecke zu bezeugen.   

– Zertifikat des philippinischen Department of Social Welfare and Devel-

opment (nachfolgend: DSWD) Field Office 1 vom 4. Februar 2015 (SAK 

act. 27, S. 18 = 55, S. 14), wonach sich die Minderjährige I._______ in 

Obhut bei dem Ehepaar A._______ und C._______ befinde. Im Jahr 

2014 hätte das Ehepaar dem DSWD gemeldet, dass I._______ von 

ihren Eltern verlassen worden sei. Das Ehepaar habe seinen Wunsch 

geäussert, I._______ zu adoptieren und das Amt durchlaufe das not-

wendige Verfahren, um die Minderjährige als zur Adoption freigegeben 

zu erklären. In der Zwischenzeit solle das Ehepaar Pflegeeltern für 

I._______ werden.  

C-1723/2017 

Seite 13 

– Medizinische Bestätigung des Municipal Health Office von (...), datie-

rend vom 16. Juli 2015, wonach die ein Jahr und sieben Monate alte 

I._______ untersucht und als gesund befunden worden sei (SAK 

act. 38, S. 2 = 55, S. 21). 

– Wohnsitzbestätigung des Amtes des Vorsitzenden von (...) vom 29. Juli 

2015 für I._______ in (...) in (...), E._______. Desweiteren wird bestä-

tigt, dass sich I._______ seit einem Jahr und sieben Monaten in der 

Obhut des Ehepaares A._______ befinde. Die Bestätigung sei auf-

grund des Antrags des Ehepaars ausgestellt worden (SAK act. 38, S. 1 

= 55, S. 20). 

– Bestätigung des Amtes des Captains des (...) vom 25. August 2015, 

wonach die leibliche Mutter von I._______ die 40 Jahre alte J._______, 

welche alleinerziehend sei, da sie vom Vater des Kindes verlassen wor-

den sei. Im Weiteren sei J._______ eine ehemalige Einwohnerin von 

(...), Bangui, E._______, welche jedoch zwischenzeitlich nicht mehr im 

(...) lebe (SAK act. 38, S. 3 = 55, S. 22). 

– ʺFoster Family Care Licenseʺ des DSWD Field Office 1, ausgestellt am 

18. Oktober 2016 zuhanden von A._______ und C._______. Diese 

würden gestützt auf Artikel 67 des Presidential Decrees 603, bekannt 

als ʺthe Child and YouthWelfare Code and Republic Act No. 10165ʺ  

oder auch ʺFoster Care Act of 2012ʺ ermächtigt, jederzeit als Pflegeel-

tern von maximal einem Kind im Alter von 0-2 Jahren zu agieren. Diese 

Lizenz trägt die Nummer F01-2016-17 und sei für drei Jahre (vom 

18. Oktober 2016 bis zum 17. Oktober 2019), unter Vorbehalt des vor-

zeitigen Entzugs, gültig, wobei sie vor Ablauf der Frist erneuert werden 

könne (SAK act. 47, S. 3 = 55, S. 23). 

– ʺFoster Placement Authorityʺ des DSWD Field Office 1, autorisierte die 

Platzierung von I._______ beim Ehepaar A._______, gestützt auf die 

ʺFoster Family Care Licenseʺ mit der Nummer F01-2016-17, gültig vom 

18. Oktober 2016 bis zum 17. Oktober 2019, zum Zweck einer tempo-

rären Obhut von I._______ vom 18. Oktober 2016 bis zum 17. Oktober 

2017 (SAK act. 47, S. 1 f. = 55, S. 24 f.). 

– ʺUpdated Social Child Study Reportʺ vom 17. April 2017, gültig bis zum 

7. Januar 2019 (BVGer act. 7, S. 2; Beilage 4 zu BVGer act. 7), aus 

welchem hervorgeht, dass I._______ von ihrer leiblichen Mutter, 

J._______, am 5. Januar 2014 an C._______ gegeben worden sei, 

C-1723/2017 

Seite 14 

welche zu diesem Zeitpunkt eine entfernte Verwandte in (…), (…), 

E._______, besuchte. Die biologische Mutter des Kindes habe ausge-

führt, nicht für ihre Tochter sorgen zu können und ihr Sorgerecht aufge-

geben. Seitdem hätte sich das Paar A._______ ununterbrochen um 

das Kind gekümmert. Am 14. Januar 2014 habe das Ehepaar den An-

trag auf Adoption des Kindes gestellt und das DSWD Field Office I über 

das Kind in ihrer Obhut informiert. Sie hätten um Intervention und Un-

terstützung des Amtes in Bezug auf ihre Adoptionspläne ersucht. Um 

das rechtmässige Sorgerecht für das Kind erhalten zu können, habe 

das Paar um Bewilligung als Pflegeeltern ersucht und mit der Foster 

Care License No. FO I-016-17 erhalten. In der Zwischenzeit müsse 

I._______ als rechtlich geeignet für eine Adoption erklärt werden, um 

ihre langfristige und dauerhafte Unterbringung in einer Familie zu er-

möglichen. Zum jetzigen Zustand von I._______ geht aus dem Bericht 

hervor, dass diese nun drei Jahre und vier Monate alt sei und ihre Pfle-

geeltern ʺmamaʺ und ʺdaddyʺ nennen würde. Im Familienkreis des 

Paares sei I._______ als ihr Kind aufgenommen und von beiden Seiten 

akzeptiert worden. Sie kenne ihre Pflegeltern als ihre eigenen Eltern, 

zu denen sie eine echte Bindung habe aufbauen können. Sie sei das 

einzige Kind im Haus des Paars und das Zentrum ihrer Aufmerksam-

keit. I._______ sei auch den drei biologischen Kindern des Beschwer-

deführers aus dessen früherer Ehe vorgestellt worden, welche derzeit 

im Ausland leben würden. Nach den Angaben des Paars hätten die er-

wachsenen Kinder des Beschwerdeführers keinerlei Einwände gegen 

die Aufnahme von I._______ gehabt und das Paar im Gegenteil noch 

bestärkt, sie zu adoptieren. I._______ habe ihr eigenes, grosszügiges 

Zimmer, schlafe jedoch nachts noch im Elternschlafzimmer. Ihr Zimmer 

sei sauber und aufgeräumt. Das Putzen würden C._______ und ihr 

Mann übernehmen. C._______ helfe I._______ beim Baden und der 

Beschwerdeführer übernehme die Ernährung. Es habe diverse Bemü-

hungen in Koordination mit verschiedenen staatlichen Behörden und 

den Medien gegeben, die leibliche Mutter, J._______, ausfindig zu ma-

chen. Die Unterbringung von I._______ durch ihre leibliche Mutter bei 

ihren Pflegeeltern sei aufgenommen worden auf der Polizeistation (…) 

am 23. September 2016 mit der Unterstützung des PNP, welche be-

müht gewesen sei, J._______ ausfindig zu machen. Der Fall sei vom 

14. Oktober 2016 bis zum 4. November 2016 auch täglich über den 

Radiosender DWFB, (...), in dessen Programm betreffend öffentliche 

Angelegenheiten gesendet worden. Ebenfalls sei er in der Ausgabe 24-

30 Oktober 2016 der Zeitung O._______ʺ publiziert worden. Trotz die-

C-1723/2017 

Seite 15 

ser Bemühungen sei J._______ nicht in Kontakt mit den Behörden ge-

treten. Dies habe das DSWD Field Office I dazu bewogen, I._______ 

rechtmässig zur Adoption freizugeben (Nr. RA 9523).  

5.5  

5.5.1 Den vorgenannten Gesetzesbestimmungen (vgl. E. 4 hiervor), aus 

welchen sich der Anspruch auf eine Kinderrente für Pflegekinder ableiten 

lässt, lassen sich weder in Bezug auf die Art der einzureichenden Belege 

noch auf den für die Einreichung massgebenden Zeitpunkt Vorschriften 

entnehmen. Die Vorinstanz verlangte eine Bestätigung der mit der Pflege-

kinderaufsicht betrauten Behörde über die Bewilligung für das betreffende 

Pflegekindverhältnis offenbar gestützt auf Rz. 4313 der RWL des BSV.  

5.5.2 Bei der von der Vorinstanz beigezogenen RWL handelt es sich um 

Konkretisierungen der gesetzlichen und verordnungsmässigen Bestim-

mungen. Sie haben Weisungscharakter und sollen als solche eine einheit-

liche und rechtsgleiche Rechtsanwendung sowie die verwaltungsmässige 

Praktikabilität gewährleisten. Die RWL richtete sich grundsätzlich an die 

untergeordneten Durchführungsstellen. Als Verwaltungsweisung ist sie für 

das Sozialversicherungsgericht zwar nicht verbindlich, aber insoweit be-

achtlich, als sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende 

Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulässt. Das So-

zialversicherungsgericht weicht ohne einen triftigen Grund nicht von einer 

überzeugenden Verwaltungsweisung ab (vgl. BGE 129 V 200 E. 3.2; 125 

V 377 E. 1a; 122 V 249 E. 3d; vgl. auch HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., 

Rz. 87).  

5.5.3 In Kapitel 4.7 der RWL werden besondere Erfordernisse für einzelne 

Renten aufgeführt. Unterkapitel 4.7.4 behandelt die vorzunehmenden Ab-

klärungen bei Pflegekindern. Der Anmeldung ist eine Bestätigung der mit 

der Pflegekinderaufsicht betrauten zuständigen Behörde über die Erteilung 

der Bewilligung für das betreffende Pflegekindverhältnis beizulegen. Be-

steht nach den einschlägigen Vorschriften keine Bewilligungspflicht, ist 

auch dieser Sachverhalt durch eine Bescheinigung der genannten Be-

hörde zu belegen (Rz. 4313). Die persönlichen Verhältnisse des Pflegekin-

des sind in der Regel aufgrund eines Personalausweises des heimatlichen 

Zivilstandsamtes zu prüfen (Rz. 4314). Gemäss Rz. 4315 sind die Angaben 

über das Pflegeverhältnis aufgrund der Bestätigung zu prüfen. Weitere 

amtliche Einkünfte können bei der Pflegekinder-Aufsichtsbehörde (siehe 

Art. 316 ZGB) eingeholt werden.  

C-1723/2017 

Seite 16 

5.5.4 Gemäss Art. 316 ZGB (in der Fassung vom 1. Januar 2017), auf wel-

chen Rz. 4315 RWL verweist, bedürfen Personen, welche Pflegekinder 

aufnehmen, grundsätzlich einer Bewilligung der Kindesschutzbehörde o-

der einer andern vom kantonalen Recht bezeichneten Stelle seines Wohn-

sitzes (Abs. 1). Der Bundesrat hat gestützt auf Abs. 2 dieser Norm mit der 

Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern (PAVO; SR 211.222.338 

[in der Fassung vom 1. Januar 2014]) Ausführungsbestimmungen erlas-

sen. In Art. 1 Abs. 1 PAVO wird festgehalten, dass die Aufnahme von Min-

derjährigen ausserhalb des Elternhauses gemäss dieser Verordnung einer 

Bewilligung bedarf und der Aufsicht untersteht. Indessen hat das Bundes-

gericht in seinem Urteil 8C_336/2014 vom 20. August 2014 explizit festge-

halten, dass für die Erfüllung des Pflegeverhältnisses weder die Rechts-

kraft des Pflegeverhältnisses noch der Aufenthaltsstatus des Kindes, son-

dern die faktischen Gegebenheiten massgebend seien. Zwar seien die von 

den Pflegeeltern eingegangenen öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen aus 

sozialversicherungsrechtlicher Sicht gegebenenfalls mit zu berücksichti-

gen. Für sich allein vermöchten sie indes zur Begründung des Rentenan-

spruchs nicht zu genügen, da Art. 49 Abs. 1 AHVV eindeutig das Bestehen 

eines Pflegeverhältnisses bei Eintritt des Versicherungsfalles voraussetze 

(E. 2.1 m.w.H.; bestätigt sodann unter anderem in: BGE 140 V 458 E. 3.2).  

5.5.5 Soweit die Vorinstanz (zumindest implizit) den Standpunkt vertritt, es 

müsse im Zeitpunkt des Eintritts des Kinderrentenanspruchs (1. Januar 

2016) oder bereits mit der Aufnahme des Pflegekindes (Januar 2015) ein 

legales Pflegeverhältnis bestanden haben, damit ein Anspruch auf Kinder-

rente überhaupt erst entstehen könne, kann ihr nicht gefolgt werden (vgl. 

Urteil des BVGer C-3517/2013 vom 8. Januar 2016 E. 4.1.1 mit Verweis 

auf das Urteil des BGer 8C_336/2014 vom 20. August 2014 E. 2.1). 

5.5.6 Indem die Vorinstanz vorliegend einzig auf die ̋ Foster Placement Au-

thorityʺ des DSWD Field Office 1 abgestellt und sich soweit ersichtlich mit 

den übrigen eingereichten, teilweise notariell beglaubigten Urkunden in 

keiner Weise auseinandergesetzt hat, hat sie den Untersuchungsgrund-

satz sowie die Begründungspflicht verletzt (vgl. SAK act. 48 und 52). 

5.6  

Es bleibt zu prüfen, ob mit Eintritt des Rentenbezugs (1. Januar 2015) ein 

faktisches Pflegeverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem 

minderjährigen Kind I._______ bestanden hat.  

C-1723/2017 

Seite 17 

5.6.1 Der Beschwerdeführer erklärt wiederholt in den Anmelde- und Ergän-

zungsformularen betreffend die Kinderrente sowie seinen Schreiben, er 

und seine Ehefrau hätten das Kind I._______ im Januar 2014 in ihre Obhut 

genommen (vgl. SAK act. 25, S. 2; 27; S. 18-24, 37; 38; 49). Aus der Be-

stätigung des DSWD, Field Office I, vom 4. Februar 2015 geht hervor, dass 

das Ehepaar im Jahr 2014 dem Amt die Aufgabe des Kindes durch dessen 

leibliche Eltern gemeldet hätten und nun selber eine Adoption anstreben 

würden. In der Zwischenzeit würden sie I._______ als Pflegeltern betreuen 

(SAK act. 49, S. 7). Auch aus der Wohnsitzbestätigung von I._______, aus-

gestellt am 29. Juli 2015 durch das Amt des Vorsitzenden von (…), geht 

hervor, dass sich I._______ seit einem Jahr und sieben Monaten, folglich 

seit Januar 2014, in einer Hausgemeinschaft mit den Ehepaar A._______ 

befinden würde (SAK act. 49, S. 15). Sodann geht auch aus den Bericht 

betreffend die medizinische Abklärung von I._______ am 15. Juli 2015 her-

vor, dass diese an derselben Wohnadresse wie der Beschwerdeführer und 

dessen Ehefrau wohnhaft ist (SAK act. 49, S. 16). Im Weiteren ist dem im 

Beschwerdeverfahren eingereichten ʺUpdated Child Study Reportʺ vom 

17. April 2017 zu entnehmen, dass die leibliche Mutter J._______ ihre 

Tochter der Ehefrau des Beschwerdeführers anvertraut hatte, da sich diese 

ausserstande sah, sich um das Kind zu kümmern. Der Beschwerdeführer 

und seine Frau hätten das Kind als ihr eigenes aufgenommen und würden 

für dieses sowohl durch Pflege, Erziehung, Unterkunft und in finanzieller 

Hinsicht aufkommen. Auch das Kind I._______ sehe das Ehepaar als ihre 

eigenen Eltern. Es wird eine gelebte Familiengemeinschaft mit elterlicher 

Aufgabenteilung (Baden mit Hilfe der Ehefrau, Essen mit dem Beschwer-

deführer) und Integration im erweiterten Familienkreis beschrieben. Auch 

die Persönlichkeit des Kindes, das sich seit mehr als drei Jahren beim Ehe-

paar befinde, sei stark durch den Lebensstil, das Disziplinierungsverhalten, 

das Ethos und die Werte ihrer Pflegeeltern geprägt (Beilage 4 zu BVGer 

act. 7).  

5.6.2 Selbst wenn die Vorinstanz weiterhin davon ausgehen würde, dass 

für die Überprüfung des Pflegeverhältnisses im Jahr 2015 ein Pflegever-

trag oder eine behördliche Bestätigung erforderlich gewesen wäre, hätten 

die philippinischen Bestätigungen und Berichte von 2014 und 2015 für die 

Annahme eines Pflegeverhältnisses genügen müssen. Aus diesen kann 

entnommen werden, dass sich der Pflegevater bereits kurz nach der Ge-

burt von I._______, also jedenfalls im Zeitpunkt der Rentenanmeldung, um 

das Pflegekind nach den einschlägigen Bestimmungen gekümmert hat und 

ein faktisches Pflegeverhältnis bestand. Sodann gilt es auch die besonde-

ren Umstände der Aufnahme von I._______ zu berücksichtigen. So waren 

C-1723/2017 

Seite 18 

der Beschwerdeführer und dessen Ehefrau nach dem Verschwinden der 

leiblichen Mutter von I._______ bemüht, diese mit Hilfe der Behörden, aber 

auch über Radio und Zeitung ausfindig zu machen (Beilage 4 zu BVGer 

act. 7, S. 5 f.). Unter diesen besonderen Umständen kann es dem Be-

schwerdeführer auch nicht zu Last gelegt werden, dass er nicht bereits zu-

vor eine ʺFoster Placement Authorityʺ beantragt hat. Vielmehr war er ganz 

Sinne des Kindeswohls um das Auffinden der leiblichen Mutter von 

I._______ bemüht. Schliesslich ist die zeitliche Begrenzung der behördli-

chen Bewilligung vom 18. Oktober 2016 bis zum 18. Oktober 2019 rein for-

meller Natur und zeigt, dass eine solche dreijährige, verlängerbare Bewil-

ligung angesichts des sozialen Berichts zum Pflegeverhältnis (vgl. ʺUp-

dated Social Child Study Reportʺ, Beilage 4 zu BVGer act. 7) mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit auch erteilt worden wäre, wenn sie bereits vor 

Januar 2016 verlangt und eingeholt worden wäre. Es erscheint überspitzt 

formalistisch, aus diesem rein administrativ für die Zukunft festgelegten 

Zeitraum abzuleiten, vor dem Monat Oktober 2016 sei das Pflegeverhältnis 

willentlich nicht bewilligt, ohne zumindest eine diesbezügliche Erklärung 

der Behörde eingeholt zu haben. 

5.7 In Gesamtwürdigung des Dargelegten und unter Berücksichtigung der 

vom Beschwerdeführer substantiierten Ausführungen sowie beigebrachten 

Belege ist festzuhalten, dass er und seine Ehefrau mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit bereits vor Eintritt des Versicherungsfalles (1. Januar 

2016) sich anstelle der leiblichen Eltern und im Sinne des Kindeswohls um 

die Pflege, Erziehung sowie den Unterhalt für das minderjährige Kind 

I._______ gekümmert haben. Auch nach dem 1. Januar 2016 wurde das 

Pflegeverhältnis nie unterbrochen, zumal die leiblichen Eltern von 

I._______ aufgrund der faktischen Gegebenheiten ihre elterlichen Rechte 

nicht wahrnehmen konnten beziehungsweise auf die Ausübung ihrer elter-

lichen Rechte und Pflichten verzichteten. Vielmehr bemühen sich der Be-

schwerdeführer und dessen Ehefrau aktiv um die Adoption des Kindes.  

6.  

Bei diesem Ergebnis ist die Beschwerde gutzuheissen. Dem Beschwerde-

führer wird für seine Pflegetochter I._______ (geb. am […] 2013) eine Pfle-

gekinderrente ab 1. Januar 2016 zugesprochen. Die Rente ist, da der Be-

schwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht ohne Zweifel vollumfänglich 

nachgekommen ist, gemäss Art. 26 Abs. 2 ATSG zu verzinsen (vgl. Urteil 

BVGer-C-6839/2016 vom 27. Februar 2019 E. 6 mit Hinweis auf BVGer 

C-2342/2016 vom 10. November 2016 E. 4.5 m.w.H.).  

C-1723/2017 

Seite 19 

7.  

Damit bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädi-

gung zu befinden. 

7.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), so 

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

7.2 Da dem obsiegenden Beschwerdeführer, welcher nicht anwaltlich ver-

treten war, keine verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, ist ihm 

keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und 

Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

Für das Urteilsdispositiv wird auf die nachfolgende Seite verwiesen. 

  

C-1723/2017 

Seite 20 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der angefochtene Einspracheent-

scheid vom 14. März 2017 und die Verfügung vom 1. Dezember 2016 wer-

den aufgehoben. 

2.  

Dem Beschwerdeführer wird für das Pflegekind I._______ eine Pflegekin-

derrente ab 1. Januar 2016 zugesprochen. Die Rente ist gemäss Art. 26 

Abs. 2 ATSG zu verzinsen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

C-1723/2017 

Seite 21 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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