# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e344866c-7be6-566e-a19a-494e2a0819d2
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-07-11
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 11.07.2019 1B 284/2019 (1B_284/2019)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-284-2019_2019-07-11.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_284/2019
  
 

 

 

    
  Verfügung vom 11. Juli 2019
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Chaix, Präsident, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren; Ausstand / vorsorgliche Massnahmen / aufschiebende Wirkung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 4. Juni 2019 (502 2019 173). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Vor der Polizeirichterin des Broyebezirks war ein Strafverfahren gegen A.________ hängig. Dieser stellte gegen die Polizeirichterin ein Ausstandsgesuch, welches von der Strafkammer des Kantonsgerichts Freiburg am 4. Juni 2019 abgewiesen wurde. 

Mit Beschwerde vom 7. Juni 2019 beantragt A.________, diesen Entscheid aufzuheben. Zudem ersucht er das Bundesgericht, der Beschwerde im Rahmen der superprovisorischen Massnahmen aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. 

Mit Eingabe vom 8. Juli 2019 zieht A.________ die Beschwerde zurück und ersucht, sämtliche Kosten dem Staat aufzuerlegen. Die Beschwerde sei gegenstandslos geworden, weil das Bundesgericht der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zuerkannt und die Hauptverhandlung vom 13. Juni 2019 nicht abgesetzt habe. 

 

    
  2.
  
 

Mit dem Rückzug der Beschwerde ist das Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist sie keineswegs gegenstandslos geworden, ihre Gutheissung hätte zur Aufhebung der Verfügung der Polizeirichterin vom 13. Juni 2019 geführt. Dementsprechend trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 und 2 BGG). 

 

 

    
   Demnach verfügt der Präsident:
  
 

 

    
  1.
  
 

Die Beschwerde wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. 

 

    
  2.
  
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3.
  
 

Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, und der Polizeirichterin schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 11. Juli 2019 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Chaix 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi