# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d20a7ce1-ec25-54f7-bcb8-f0058bd74ed3
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-14
**Language:** de
**Title:** Höhe Rente: Invaliditätsgrad leicht erhöht. Einkommensvergleich mit Invalideneinkommen aufgrund der LSE-Tabelle T17 bei Marketingfachmann; Berufsgruppen nach ISCO 08.
**Docket/Reference:** UV.2022.00198
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2022.00198.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2022.00198
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Hartmann
Urteil
vom
14. Dezember 2023
in Sa
chen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch
Kanzlei am Park
Lutherstrasse 36, 8004 Zürich
gegen
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG
Direktion Bern
Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Fürsprecherin Barbara Künzi-Egli
Advokaturbüro
Thunstrasse
84, Postfach 31, 3074 Muri b. Bern
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1963, war als Junior-Texter bei der
Y.___
AG angestellt und bei der Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesell
schaft AG (nachfolgend: Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er sich am 20. August 1987 bei einem Motorradunfall eine
drittgradig
offene
Talusluxationsfraktur
mit Ruptur der Syndes
mose am linken oberen Sprunggelenk (OSG), eine Durchtrennung der
Flexorsehnen
superficialis
und profundus am linken Zeigefinger sowie eine Schulterluxation links zuzog. Die Fussverletzung wurde gleichentags mittels
Talusschraubenosteosynthese
und
Syndesmosenstellschraube
operativ behandelt (Urk.
9
/M1.1-2). Im Oktober 1987 wurden die Stellschrauben entfernt und eine
Meshgraftversorgung
eines Hautdefektes am Fussrücken vorgenommen (Urk.
9
/M2-3). Im Februar 1989 folgte die Schraubenentfernung am Talus (Urk.
9
/M7). Im weiteren Verlauf stellte sich eine aseptische
Talusrollennekrose
und eine beginnende posttraumatische Arthrose im oberen und unteren Sprung
gelenk (OSG, USG) links mit belastungsabhängigen persistierenden Beschwerden ein (Urk.
9
/M12, Urk.
9
/M19).
Die Mobiliar
erbrachte Taggelder und übernahm die Kosten für die Heilbehandlung.
Mit Verfügung vom 8. Mai 1996 sprach
die Mobiliar
dem Versicherten eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 20 % zu (Urk. 1
0
/K15).
1.2
Ab dem 1. August 2008 war der Versicherte als Marketingfachmann Energie und Wasser für die
Z.___
AG tätig. Am 12. November 2009 meldete sie
der Mobiliar
einen Rückfall zum Unfall vom 20. August 1987 (Urk.
9
/M26-27).
Am 26. Januar 2011 wurde dem Versicherten wegen verstärkter
Arthrosebeschwerden
am linken Fussgelenk und mögliche
r
neuropathische
r
Schmerzen (Urk.
9
/M37) im Zentrum für Fusschirurgie der
Klinik A.___
eine OSG-Mobility-Prothese eingesetzt. Ausserdem wurde eine Arthrodese des USG links vorgenommen (Urk.
9
/M44).
Die Mobiliar
erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Heilbehandlung). Am 20. September 2012 kündigte die
Z.___
AG das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per Ende Januar 2013 (Urk.
10
/K62).
Wegen persistierender postoperativer Beschwerden trotz konservativer Behand
lung und Infiltrationen (Urk.
9
/M63) wurden am 3. Dezember 2012 im Zentrum für Fusschirurgie der
Klinik A.___
ein
Deltoidrelease
am OSG links und eine Gelenkstoilette am
Malleolargelenk
medialseits
links durchgeführt (Urk.
9
/M65). Am 29. Mai 2013 wurde im Kantonsspital
B.___
ein OSG-Prothesenwechsel mit
Schraubenentfernung und Stabilisation des distalen
Tibiofibulargelenkes
links vorgenommen (Urk.
9
/M71). Von Anfang Juli bis Ende Dezember 2014 war der Versicherte in einer befristeten Anstellung mit einem 50%igen Arbeitspensum als Marketingspezialist für die
C.___
GmbH tätig (Urk.
10
/K104.2-3).
Im November 2014 (Urk.
10
/K81)
hatte
die Mobiliar das
bidisziplinäre
Gutachten von Dr. med.
D.___
, Facharzt für Chirurgie, und von Dr. med.
E.___
, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Februar 2015 (Urk.
9
/M94) mit dem psychiatrischen Teilgutachten vom 5. Februar 2015 (Urk.
9
/M93) ein
geholt
. Gestützt darauf stellte
die Mobiliar
mit Verfügung vom 13. Januar 2016 die Taggeldleistungen und
die
Leistungen für die Heilbehand
lung per Ende Januar 2016 ein und verneinte einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Ausserdem sprach sie ihm eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 35 % zu, abzüglich des bereits im Jahr 1996 vergüteten Integritätsschadens von 20 % (Urk.
10
/K111 S. 5). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 15. Februar 2016 Einsprache (Urk. 1
0
/K118).
Die Mobiliar
holte daraufhin den Nachtrag zum Gutachten von Dr.
D.___
vom 10. Juni 2016 ein (Urk.
9
/M104). Mit
Einspracheentscheid
vom 7. März 2017 wies
die Mobiliar
die Einsprache ab (Urk.
10/K135
).
Die dage
gen am 6. April 2017 erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungs
gericht des Kantons Zürich mit Urteil
im Prozess UV.2017.00089
vom 3
1.
Januar 2019 insoweit gut, als es die Sache zu
r
ergänzenden medizinischen Abklärung und neuer Verfügung über den Rentenanspruch des Versicherten ab dem 1.
Februar 2016 an die Mobiliar zurückwies (Urk.
10/K168 S. 21
).
1.3
Die Mobiliar
beteiligte sich
daraufhin
mit Zusatzfragen
an der
Einholung eines polydisziplinären Gutachtens
durch die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
(Urk. 10/K179
, Urk. 10/K211, Urk. 10/K208)
.
Das Gutachten wurde von der
MEDAS
F.___
a
m
28. Dezember 2020
erstellt
(Urk. 9/M141).
Gestützt darauf sprach
die Mobiliar
dem Versicherten
mit Verfügung vom 1. Juli 2021
eine
Invalidenrente ab dem 1. Januar 2019 mit einem Invaliditätsgrad von 26
%
zu (Urk. 10/K235). Dagegen erhob der Versicherte am 2. September 2021 Einsprache (
Urk.
10/K240), welche
die Mobiliar
mit
Einspracheentscheid
vom
19. September 2022 abwies (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom
24. Oktober 2022
Beschwerde und beantragte, der
Einspracheentscheid
vom
19. September 2022
sei aufzuheben und
die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm
mit Wirkung ab 1.
Januar
201
9
eine UVG-Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von
41
% auszurichten;
eventualiter sei der
Einspracheentscheid
vom 19. September 2022
aufzuheben und
es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm
mit Wirkung ab
1. Ja
nuar 2019
eine UVG-Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von
33
% auszu
richten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom
2
4.
November
20
22
auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
7
S. 2).
In der
Replik vom
14. April 2023
hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk.
18
S.
5
)
.
Die Beschwerdegegnerin nahm dazu mit Duplik vom
1. Mai 2023
Stellung und hielt an ihrem Antrag auf Beschwerdeabweisung fest (Urk.
22
S.
1
)
, was dem Beschwerdeführer am 4. Mai 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 23).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro
chen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangs
bestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
20. August 1987
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
2.
2.1
Gemäss Art. 6
UVG
werden
soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG nebst dem Vorliegen eines Unfalls (Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) oder einer unfallähn
lichen Körperschädigung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden
(Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammen
hang besteht.
2.
2
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen
den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli
chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versi
cherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundes
gerichts 8C_527/2020 vom 2. November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen).
2.
3
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medi
zinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
2.4
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, für Bezüger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 UVG (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wieder
aufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinwei
sen; vgl. auch BGE 144 V 245 E. 6.1).
3.
3.1
Die
Beschwerdegegnerin führte zur Begründung des angefochtenen
Einsprache
entscheides
aus,
gestützt auf das
Gutachten der MEDAS
F.___
vom 2
8.
Dezember 2020 sei ab dem 1. Januar 2019 von einer wegen des vermehrte Pausenbedarfs um 20
%
eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in einer leidens
angepassten Tätigkeit auszugehen. Von 2016 bis Ende 2019 habe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten
Tätigkeit mit dem von
Dr.
D.___
umschriebenen Zumutbarkeitsprofil bestanden.
Das im MEDAS-Gutachten beschriebene Zumutbarkeitsprofil sei für die Zeit ab 2019 im Wesent
lichen gleich ausgefallen.
Im Unterschied zum Gutachten von Dr.
D.___
bestehe ab 2019 jedoch ein vermehrter Pausenbedarf und das Heben sowie Tragen von Lasten sei auf sieben Kilogramm beschränkt.
Zumutbar seien dem Beschwerde
führer
damit
noch wechselbelastende Tätigkeiten mit höherem Anteil sitzender Arbeiten, ohne Heben und Tragen von schweren Lasten von mehr als sieben Kilogramm, ohne rein stehende und rein gehende Arbeiten, ohne Arbeiten verbunden
mit Arbeiten in gebückten Zwang
s
positionen und mit Gehen auf unebenem Boden
sowie ohne das Begehen von Treppen und Gerüsten.
Zur Festlegung des Invaliditätsgrades erübrige sich für den Zeitraum von 2016 bis Ende 2018 ein Einkommensvergleich, da die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bei der
Z.___
AG dem im Gutachten von
Dr.
D.___
beschriebenen leidens
angepassten Arbeitsplatz entspreche, wo dieser an einem festen Arbeits
platz und im Homeoffice mit gelegentlichen Aussendienstarbeiten gearbeitet habe. Dies ergebe keinen Anspruch auf eine Invalidenrente
in dieser Zeit
. Ein Einkommensvergleich würde
im Übrigen
ausgehend von einem
Validen
einkommen
per 2015 von Fr. 121'300.-- und einem Invalideneinkommen
auf
grund der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014,
Tabelle
17
, Total Männer, Ziffer 25, von Fr. 114'346.60 einen
Invaliditätsgrad von 5,7
%
ergeben und daher
zu dem
selben Ergebnis führen.
Für die Zeit ab Januar 2019 sei d
er Einkommens
vergleich mit einem
Validenein
kommen
per 2018
von Fr. 122'942.-- vorzunehmen
, welches
ausgehend vom Ein
kommen des Beschwerdeführers bei der
Z.___
AG von Fr. 119'025.-- im Jahr 2012 unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung
aufgerechnet
auf das Jahr 2018
festgelegt worden sei.
Das
gestützt auf die LSE ermittelte
Invaliden
einkommen betrage bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % Fr. 92'353.80 und ergebe einen Invaliditätsgrad von 25 %, wobei auf eine Reduktion auf diesen Invalidi
tätsgrad, der im Vergleich mit jenem von 26 % gemäss der Verfügung vom 1. Juli 2019 nur geringfügig sei, verzichtet werde. Bei der Ermittlung des Invalidenein
kommens sei
ebenfalls auf die
Ziffer 25 (akademische und vergleichbare Fach
kräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie) der
Tabelle 17
,
LSE 201
8
, und nicht auf die Ziffer
41 (allgemeine Büroarbeiten) abzustellen.
Ein Invalideneinkommen basierend auf dem statistischen Lohn für allgemein
e
Büro
arbeiten werde den konkreten Umständen des Falles, insbesondere der Ausbil
dung, den Weiter
bildungen, den beruflichen Stellungen und dem Alter des Beschwerdeführers nicht gerecht
. Insbesondere würden die Lohnerwartungen einer versicherten Person mit KV-Abschluss deutlich unter jenen eines
Marketing
managers liegen. Tätigkeit, Wissen und Bildungshintergrund des Beschwerdeführers würden aber auch gegen die Anwendung des Kompetenz
ni
veaus 3 der Tabelle TA1 sprechen. Ein leidensbedingter Abzug vom Invaliden
ein
kommen sei nicht angezeigt, da die leidensbedingten Einschränkungen durch das leicht verschärfte Zumutbarkeitsprofil respektive die reduzierte Arbeitsfähig
keit abgedeckt seien
(Urk. 2 S. 4
ff.).
3.2
Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein,
beanstandet werde nur noch die Berechnung des Invalideneinkommens und damit einhergehend die Höhe des Invaliditätsgrades
ab dem 1. Januar 201
9.
G
emäss dem beweiskräftigen MEDAS-Gutachten
F.___
sei von einer Arbeitsfähigkeit von 80
% in einer optimal
ange
passten
,
überwiegend
sitzenden Tätigkeit auszugehen, welche es ihm erlaube, den linken Fuss während der Arbeit
immer
hochzuheben. Dem Gutachten sei zu ent
nehmen, dass die bisherige Tätigkeit bei der
Z.___
AG zu h
o
hen Anteilen fussbelastende Tätigkeiten abverlangt habe
, weshalb diese Tätigkeit
auch in einem 80%igen Pensum
nicht mehr möglich sei.
Denn die
bisherige Tätigkeit als angestellter Marketing- und Kommunikationsfachmann
sei
mit Messestand- und Eventleitungen, Kunden- und Lieferantenbesuchen
und
firmeninternen Abklä
rungen mit einhergehender erhöhter Laufarbeit
verbunden
.
Es habe sich dabei nicht um eine selbständige Tätigkeit mit der Möglichkeit zur Delegation dieser Aufgaben gehandelt.
Gemäss de
n
Memorand
en
vom 23.
August 2011 (Urk.
10
/
K
102.
5
) und vom 15.
Dezember 2011 (
Urk. 10/K61 =
Urk.
10
/K
102.6
) hätten Bemühungen der Arbeitgeberin, den Arbeitsplatz anzupassen,
denn auch
nicht zu einer Entlastung der Beschwerden geführt
,
und schliesslich sei ihm per Ende Januar 2013 gekündigt worden
, dies aber nicht aus organisatorischen Grün
den
.
Bei der
Ermittlung
des Invalideneinkommens sei zu berücksichtigen, dass gemäss der bundesgerichtlichen Praxis beim Einkommensvergleich anhand der LSE von der Tabellenlohngruppe TA1 auszugehen und nicht auf die Tabelle
17 Ziffer
25 abzustellen sei.
Die Voraussetzungen zur Annahme einer Ausnahme, dass dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlauben würde und ihm auch der öffentliche Sektor offenstehe, seien bei ihm nicht gegeben. Eine Beschäftigung im Marketingbereich sei ihm gesundheitsbedingt nicht mehr mög
lich, was sich in der Vergangenheit, namentlich mit der Kündigung durch die
Z.___
AG, gezeigt habe.
Zudem habe er bis anhin nie für den öffentlichen Sektor gearbeitet.
Er habe seit der Kündigung im September 2012 an keiner Weiter
bildung teilgenommen, welche die Versorgung der Bevölkerung mit Was
ser, Strom, Wärme und Telekommunikation betroffen habe. Wegen seines Alters von 56 Jahren im Jahr 2019 und seiner langen Abwesenheit von diesem Berufs
feld habe ihm der öffentliche Sektor im Jahr 2019 nicht offen gestanden.
Er müsse
auf ein anderes, seinem Leiden angepasstes Betätigungsfeld ausweichen, weshalb von der Tabelle TA1 auszugehen sei.
Ausserdem
entspreche seine Karriere nicht jener einer Führungskraft gemäss der Tabelle T17 Ziffer 2
5.
Er habe nie eine
n
akademischen Grad
oder einen Fachhochschulabschluss (FH)
erreicht
und
keine mehrjährige
(Berufs-)
Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) absol
viert
, sondern je berufsbegleitend eine Weiterbildung zum
Public-Relations-(
PR
)
Fachmann mit eidgenössischem Fachausweis und das Nachdiplomstudium Mar
keting und Management am Institut
G.___
an der Universität
H.___
durchlaufen
sowie den Master für
Advanced
Studies (MAS) für Dienstleistungs
marketing an der Hochschule
I.___
erworben
.
Dabei handle es sich um ein Diplom zur Bestätigung des Besuchs des Kurses und nicht um einen akademischen Titel. Er habe zunächst
die Funktionen
als PR-Assistent, als Werbe-Assistent, als Berater für Sozial-Marketing und im Bereich Alarm-Management sowie zuletzt bis zu seine
r
Entlassung
die Funktion
als Marketing-Manager im Bereich Energie- und Wasserversorgung, Stellvertreter Marketing-Lei
ter/Kommunikation
mit Handlungsvollmacht
,
ausgeübt
, was gemäss der firmen
internen Definition nicht einer Kaderstelle entsprochen habe. Er habe eine Bera
ter- und Umsetzungsfunktion innegehabt
und sein Lohn habe nie jenem einer Führungskraft entsprochen
. Er habe nicht zum Kreis der Kadermitarbeite
nden
gehört und er habe weder Entscheide eigenständig herbeiführen können, noch habe er das Budget festgelegt oder Projektfreigaben und öffentlichkeitswirksame Entscheide vorgenommen. Bei Absenz des Abteilungsleiter
s
sei er an die
nächst höhere Instanz
(CEO) gelangt, welche die Entscheidung
ge
fäll
t
habe
.
Zwischen Lohnniveau und Ausbildung sowie Führungsposition bestehe allgemein ein posi
tiver Zusammenhang.
Das Anforderungsprofil der Ziffer
25
der
Tabell
e
T17 ent
spreche einem Kompetenzniveau
4 und erfasse somit Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und
Entscheidfindung
, welche ein grosses Fakten- und
ein
theo
retische
s
Wissen in einem Spezialgebiet voraussetze
n
. Seine Fachkompetenz beruhe jedoch in erster Linie auf seiner praktischen Erfahrung und nicht auf the
oretischem Wissen. Seine Ausbildung
en
hätten jeweils firmenintern stattgefun
den.
Hinzu komme, dass er aufgrund seines Alters und seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung seit dem Verlasse
n
der
Z.___
AG keine vergleichbare Stelle in der Informations- und Kommunikationstechnologie mehr
erhalten
habe, obschon er sich jahrelang darum bemüht habe.
Er habe
seither
allein eine befris
tete
50%ige
Anstellung in einer Marketing-Abteilung
mit einem Bruttomonats
gehalt von Fr. 3'250.--
erhalten
. Seine Tätigkeit, sein praktisches Wissen und seine Fachkompetenz würden dem Kompetenzniveau 3 entsprechen.
Das Invaliden
einkommen per Rentenbeginn 2019 betrage damit gestützt auf die Tabelle TA1, Total Männer, Kompetenzniveau 3, und bei einer 80%igen Arbeits
fähigkeit
gerundet Fr. 72'523.--, was gemessen am
Valideneinkommen
für das Jahr 2019 von Fr. 122'942.-- einen Invaliditätsgrad von 41
%
ergebe. Für den Fall, dass das Gericht von der Annahme einer gewissen Führungsposition und komple
x
eren Problemlösungen
seiner ehemaligen Tätigkeit ausgehe, rechtfertige sich eventualiter das Abstellen auf den Durchschnittswert der Bruttolöhne des Kompetenzniveaus
3 und
4.
Dies würde ein Invalideneinkommen von Fr. 82'388.80 und einen Invaliditätsgrad von gerundet 33
%
ergeben
(
Urk.
1 S.
5 ff.
, Urk. 18).
3.3
Es ist weiterhin unstrittig, dass die Beschwerdegegnerin für die gesundheitlichen Folgen des Unfalls vom 20. August 1987 am linken OSG grundsätzlich leistungs
pflichtig ist. Unstrittig ist nunmehr auch, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente
mit Beginn
ab dem 1. Januar 2019 hat.
Strittig und zu prüfen ist die Höhe des Rentenanspruchs und
namentlich,
ob die Beschwerde
gegnerin dem Beschwerdeführer zu Recht eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 26 % zugesprochen hat.
4.
4.1
Unstrittig ist und fest
s
teht, dass
dem interdisziplinären Gutachten der MEDAS
F.___
vom 28. Dezember 2020 (Urk. 9/M141)
, auf welches die Parteien abstellen,
volle Beweiskraft zukommt.
Es erfüllt - im Hinblick auf die hier unfallver
sicherungs
rechtlich
relevanten
Beschwerden am linken OSG
-
alle rechtsprechungs
gemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungs
grundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E.
1c)
, weshalb darauf abzustellen ist.
Gemäss dem MEDAS-Gutachten
stellten d
ie Gutachter di
e Diagnosen
mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eines multifaktoriellen chronischen, überwie
gend
belastungsabhängige
n, lokalen und gemischten (nozizeptiv und neuropa
thisch) Schmerzsyndroms des linken Sprunggelenkes und Fusses mit eingeschränkter Funktion des linken OSG/USG und Fusses, neurologisch mit residualen Nervenschädigungen, sowie Hinweise
n
auf eine leichte Inaktivitäts
atrophie am linken Unterschenkel (bei Umfangdifferenz an der Unterschenkel
muskulatur)
.
Aufgrund
dessen
seien dem
Beschwerdeführer
noch
leichte
,
über
wiegend sitzende Tätigkeiten zumutbar, welche es erlauben würden, den linken Fuss immer wieder hochzulegen, ohne
Heben und Tragen von schweren Lasten von mehr als sieben Kilogramm, ohne rein stehende und rein gehende Arbeiten, ohne Arbeiten in gebückten Zwangspositionen und
solchen verbunden
mit Gehen auf unebenem Boden sowie ohne das Begehen von Treppen und Gerüsten
(Urk. 9/M141 S. 14).
Betreffend die Sprunggelenkpathologie würden sich keine wesentlichen Widersprüche zur Bewertung des Gutachtens von Dr.
D.___
vom 16. Februar 2015 ergeben, der unter Berücksichtigung des Belastungsprofils eine volle Arbeitsfähigkeit angenommen habe. Im weiteren Verlauf seien aber neue Aspekte zu beachten. Die Situation habe sich seit 2015
, und zwar
zirka ab dem Jahr 2019,
aus rein orthopädischer Sicht leicht verschlechtert, was sich sowohl im Zumutbarkeitsprofil als auch im vermehrten Pausenbedarf ausdrücke. Aufgrund des Verdachtes auf eine erneute Lockerung der OSG-Prothese
(mit Lockerung beider Stellschrauben und Osteolysen der Tibia, Vorder- und Hinter
kante, Verfettung der Flexor- und
Extensorenmuskulatur
des Unterschenkels und des Flexors
hallucis
brevis
)
sowie
der chronischen Schmerzen
sei momentan ein erhöhter Pausenbedarf von 20
%
gerechtfertigt, auch in bestadaptierter Tätigkeit. Damit sei medizinisch-theoretisch zusammengefasst eine 100%ige Arbeitsfähig
keit in der angestammten Tätigkeit bis und mit 2018 zu postulieren
.
A
b (Januar) 2019
sei wegen des vermehrten Pausenbedarfs eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit (bezogen auf ein ganztägiges Pensum) mit dem neu gültigen Zumutbarkeitsprofil zumutbar, wobei das Fähigkeits
profil in diesem Tätigkeitsfeld als Marketing
experte
/Kommunikationsexperte
prinzipiell möglich sein sollte
(Urk. 9/M141 S. 12 f.
und S. 17
).
In der Tätigkeit von 2008 bis 2013 (bei der
Z.___
AG) sei wohl aber ein zu hoher Anteil fussbelastender Tätigkeiten abverlangt worden. Es dürfe aber angenommen werden, dass
mindestens weitere Adaptionsmöglich
keiten möglich gewesen wären, was aber damals wegen eines Arbeitsplatzkon
flikts schwierig gewesen sei.
Die Tätigkeit an sich
sei
adaptionsfähig, so dass diese hinreichend gut ausgeübt werden könnte
(
Urk.
9/M141 S. 20).
4.2
4.2.1
Ausgehend von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit
in einer solchen leidensange
pass
ten Tätigkeit
ist der strittige Invaliditätsgrad mittels
eines
Einkommensvergleich
s
(
Art.
16 ATSG
)
im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns
per
1.
Januar 2019 zu ermitteln. Hierzu sind die
Validen- und Invalideneinkommen auf zeit
identischer Grundlage
auf diesen Zeitpunkt hin
zu erheben; allfällige rentenwirk
same Änderungen der Vergleichseinkommen sind bis zum
Einspracheentscheid
zu berücksichtigen (
vgl.
BGE 129 V 222 E.
4.1
; Urteil des Bundesgerichts 8C_350/2022 vom
9.
November 2022 E. 6).
4.2.2
Die Parteien sind sich darin einig, dass d
as
Valideneinkommen
, welches
der
Beschwerdeführer
ohne Gesundheitsschaden hypothetisch bei der letzten Arbeit
geberin (
Z.___
AG)
Anfang 2019
verdient hätte
,
inklusive
der Nominal
lohnentwicklung von 2012 bis 2018
Fr.
122'942.--
beträgt (Urk. 1 S.
10 f.
, Urk. 2 S. 7)
. Hiervon ist auszugehen.
4.3
4.3.1
Schliesslich sind sich die Parteien
- d
a kein tatsächlich erzieltes Erwerbsein
kom
men gegeben ist
(vgl.
BGE
148 V
174
E. 6.2
) - zu Recht
auch d
a
rin
einig, dass das Invalideneinkommen ausgehend von den Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) festzusetzen ist und
dass
keine Umstände ersichtlich sind, welche einen leidens
bedingten Abzug nach
BGE
126 V
75
rechtfertigen würden.
Streitig
und zu klären
ist die Wahl der für die Ermittlung des Invalidenein
kom
mens massgeblichen LSE-Tabelle.
Die Beschwerdegegnerin stellte im angefochte
nen Entscheid auf die LSE-Tabelle T17 des Jahres 2018 ab, und zwar auf Ziffer 25 «akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikations
technologie
»
, Total Männer, mit einem monatlichen Tabellen-Bruttolohn von Fr. 9'228.-- (Urk. 2 S. 8). Dagegen plädiert der Beschwerdeführer für die Anwendung der LSE-Tabelle
TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor,
2018, Total Männer, Kompetenzniveau 3, mit einem monatlichen Tabellen-Bruttolohn von Fr. 7'198.-- (Urk. 1 S. 10; richtig: Fr. 7'189.--).
4.3.2
Wie das Bundesgericht in
BGE
148
V 174
E. 6.2 betonte, wird
bei der Anwendung der LSE-Tabellenlöhne
in der Regel der Totalwert
angewendet und praxisgemäss beim anhand der LSE vorgenommenen Einkommensvergleich von der Tabellen
gruppe
A (standardisierte Bruttolöhne) ausgegangen (BGE 124 V 321
E.
3b/
aa
). Üblicherweise wird auf die Tabelle
TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor,
abge
stellt (BGE
126 V 75 E. 7a; Urteil
des Bundesgerichts
8C_72/2022 vom 3.
Oktober 2022 E.
7.1). Dieser Grundsatz gilt jedoch nicht absolut, sondern kennt Ausnah
men. Es kann sich rechtsprechungsgemäss durchaus rechtfertigen, auf die Tabelle TA7 resp
ektive
T17
(ab 2012) abzustellen,
wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und wenn der versicherten Person der öffent
liche Sektor auch offensteht
(vgl. Urteile
des Bundesgerichts
8C_124/2021
vom 2.
August
2021
E.
4.4.1 und
8C_111/2021
vom 30.
April 2021
E
.
4.2.1
,
je mit Hinweisen). Bei der Verwendung der standardisierten Bruttolöhne ist gemäss Rechtsprechung jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen (BGE
148 V
174
E.
6.2
,
126 V 75
E.
3b/
bb
,
126 V 75
E.
3b/
bb
; zum Ganzen:
Urteil
des Bundesgerichts 8C_350/2022 vom 9.
November 2022 E. 6.2.2.1
).
Wird auf Tabellenlöhne abgestellt, sind grundsätzlich die aktuellsten statistischen Daten zu verwenden (BGE
143 V
295 E.
2.3 mit Hinweisen), womit die im
Z
eit
punkt
des Erlasses des
Einspracheentscheids
bezogen auf den Zeitpunkt des
Renten
beginns aktuellsten veröffentlichten Daten gemeint sind (
BGE 143 V 295 E. 4.1.3
;
Urteil des Bundesgerichts 8C_350/2022 vom
9.
November 2022 E. 6 mit Hinweisen
).
Die versicherte Person muss sich rechtsprechungsgemäss
in Nachachtung der ihr obliegenden Schadenminderungslast (vgl. hierzu BGE 130 V 97 E. 3.2; 129 V 460 E. 4.2, je mit Hinweisen; Urteil
des Bundesgerichts
9C_117/2020 vom
3.
Juni 2020 E. 5.4) diejenige Tätigkeit anrechnen lassen, bei der der geringste Invaliditäts
grad resultiert (Urteil
e
des Bundesgerichts
8C_124/2021 vom 2.
August 2021 E. 4.4.3.1 und 9C_672/2019 vom 1
2.
August 2020 E. 7.2.2).
Für die Invaliditätsbemessung ist
zudem
nicht massgebend, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde (ausgeglichener Arbeitsmarkt,
Art.
16 ATSG;
BGE 134 V 64
E. 4.2.1
;
Urteil
des Bundesgerichts 8C_29/2018 vom
6.
Juli 2018 E. 5.2.2).
4.
4
Den Akten ist zum beruflichen Werdegang des Beschwerdeführers zu entnehmen, dass er
nach dem Erwerb der
Matur
ität Typus
C das Studium der Betriebswirt
schaftslehre (BWL)
an der Universität
H.___
begann
,
dieses indes
sogleich wieder abbrach. Von Februar 1987 bis Mai 1988 arbeitete er als Junior-Texter für die
Y.___
AG
und von Mai 1988 bis Mai 1991 als PR-Assistent für das Büro
J.___
. Währenddessen,
von 1988 bis 1989, erwarb er den PR-Fachmann mit eidgenössischem Fachausweis.
Von September 1991 bis Mai 1994 arbeitete er als PR- und Marketingmanager für die
K.___
AG und von September 1994 bis Januar 2000 als Berater für PR und
Socialmarketing
für die
L.___
.
Von 1994 bis 1995 hatte er das Nachdiplom-Intensivstu
dium «Kommunikation und Management»
am Forschungsinstitut
G.___
der Hochschule
H.___
absolviert. Von
August 2000 bis August 2008 arbeitete er als Marketing Manager für die
M.___
AG.
Von 2006 bis 2007
durch
lief er die Ausbildung zum
Master
of
Advanced
Studies (MAS) in Services Mar
keting und Management an der
Hochschule
I.___
.
Von August 2008 bis Januar 2013 arbeitete er als Marketingfachmann und stellver
tretender Leiter Marketing und Kommunikation für die
Z.___
AG sowie
befristet
von Juli bis Dezember 2014
in einem 50%igen Pensum
als Redaktor und Marketingfachmann für die
C.___
GmbH
(
Urk. 10/K1042-3,
Urk.
10/K124.8,
Urk.
10/K124.10, Urk. 10/K124.35).
Gemäss dem Arbeitszeugnis der
Z.___
AG vom 31. Januar 2013 gehörten zu den Hauptaufgaben des Beschwerdeführers die Konzeption und Durchführung von integrierten Marketing- und Verkaufsförderungsmassnahmen (Broschüre, Plakate, Flyer,
Publireportagen
, Internet) inklusive die marketingseitige Beglei
tung von Produktionsentwicklungsprozessen, die Planung und Organi
sation von öffentlichen Anlässen und Messeteilnahmen, die Begleitung und unternehmens
spezifische Ausrichtung von Kundenbefragungen internationaler Branchenver
bänden, die Pflege
von Website-Inhalten inklusive die komplette redaktionelle Überarbeitung im Zusammenhang mit dem Relaunch 2009, interne Kommunika
tion im Zusammenhang mit dem monatlich erscheinenden Firmennewsletter
«N.___
», die Redaktion von Mediencommuniqués
sowie
die Stellvertretung des Leiters Marketing und Kommunikation (Urk. 10/K124.3).
4.
5
4.
5
.1
Auf
die statistischen Median-Löhne gemäss Zeile
«
Total
»
der LSE-Tabelle TA1
ist
namentlich dann abzustellen, wenn der versicherten Person die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar
ist
und sie auf ein anderes Betätigungsfeld
aus
weichen
muss
(Urteil des Bundesgerichts 8C_350/2022 vom
9.
November 2022 E. 6.2.2.2)
. Dies trifft beim Beschwerdeführer
entgegen dessen Ansicht
indes nicht zu.
Auch wenn die zuletzt bis im Januar 2013 ausgeübte Tätigkeit als Marketing
fachmann und stellvertretender Leiter Marketing und Kommunikation für die
Z.___
AG
ihm
aus gesundheitlichen Gründen gekündigt wurde, ist daraus mit Blick auf das beweiskräftige MEDAS-Gutachten noch nicht
auf
das Erforder
nis
eines
«
Branchenwechsels
»
zu schliessen
. Denn die Gutachter
attestierten
nach
vollziehbar begründet
ab Anfang 2019
eine
80%ige Arbeitsfähigkeit
auch
in der bisherigen Tätigkeit
- wenn auch nicht am selben Arbeitsplatz -
, wobei sie aus
drücklich
davon ausgingen
, dass auch in einer solchen Tätigkeit eine
geringere Belastung des Fusses
möglich sei
, als dies am letzten spezifischen Arbeitsplatz der Fall war
(Urk. 9/M141 S. 20)
.
Dem ist beizupflichten, zumal der Beschwerde
führer
auch nach der Anstellung bei der
Z.___
AG weiterhin in der Mar
keting
- und PR-B
ranche tätig blieb (so namentlich bei der
C.___
GmbH, Urk. 10/K104.2-3), und
anlässlich der gutachterlichen Untersuchung angab, wei
terhin
selbständig und projektbezogen im Marketing zu arbeiten (vgl. orthopädi
sches Teilgutachten vom 2. Juni 2020, Urk.
9/M141.2 S. 25).
4.
5
.2
Bei dieser Ausgangslage
und angesichts
der Ausbildung
en
sowie
der
vielfältigen
und jahrelangen
Berufserfahrung des Beschwerdeführers
allein in der Marketing- und Kommunikationsbranche
erscheint es als sachgerecht
,
auf die
anhand ver
schiedener Berufsgruppen erstellten
Tabelle T17
abzustellen
, was eine genauere Bestimmung des Invalideneinkommens erlaubt.
Dabei
ist entgegen den Ausfüh
rungen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich, weshalb ihm der öffentliche Sek
tor nicht ebenfalls offenstehen soll
te
.
Der Beschwerdeführer verfügt über Erfahrung in einem
regionale
n
Energie-, Telekom
mu
n
ikation
- und Wasser-Versorgungs
unternehme
n
, welche Bereiche in der Schweiz
ortsweise
auch
von
öffentlich-rechtlich organisierten Anstalten verwaltet oder zumindest wirtschaft
lich vom Gemeinwesen getragen werden.
Zudem beinhaltete seine Tätigkeit für die
L.___
unter anderem die Entwicklung und Betreuung der
Softnet
-Projektbörse im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie sowie die Realisation des Anbieterverzeichnisses für Dienstleister im Bereich Betriebsoptimierung
inklusive Verkauf
der Anzeigeseiten für Anbieter im Auftrag des Bundesamtes für Energie (Urk. 10/K124.6).
Nicht stichhaltig ist ferner das Vorbringen des Beschwerdeführers,
der öffentliche Sektor
habe ihm w
egen seines Alters von 56
Jahren im Jahr 2019
und wegen
seiner langen Abwesenheit von diesem Berufsfeld nicht offen gestanden.
Soweit dieser Einwand
i
m Zusammen
hang mit der
Bestimmung des
Invalideneinkommen
s
überhaupt zu hören ist,
spricht
beides
nicht grundsätzlich gegen eine Anstellung im öffentlichen Sektor, zumal der Beschwerdeführer bis Ende 2018 voll arbeitsfähig war, sondern erschwert lediglich die Arbeitssuche.
4.
5
.3
Allerdings ist nicht auf die von der Beschwerdegegnerin verwendete Berufs
gruppe in Ziffer 25 der LSE-Tabelle T17 «akademische und vergleichbare Fach
kräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie» abzustellen.
Diese Berufsgruppe umfasst nicht die den Beschwerdeführer betreffende Branche der Marketing- und PR-
respektive
Kommunikations-
Tätigkeiten und passt daher nicht.
Denn gemäss dem
ISCO-08-Raster (
International Standard Classification
of
Occupations
; abrufbar unter
www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/nomenclaturen/isco-08.assetdetail.4082534.html
)
, auf welche
m
die Berufsgruppen der Tabelle T17 beruhen, umfasst die Berufsgruppe in Ziffer 25 die folgenden Berufe:
Entwickler und Analytiker von Software und Anwendungen (Systemanalytiker, Softwareentwickler, Web- und Multimediaentwickler, Anwendungs
programmierer, Entwickler und Analytiker von Software und Anwendungen, anderweitig nicht genannt), akademische und vergleichbare Fachkräfte für Datenbanken und Netzwerke (Datenbankentwickler und -adminis
tratoren, Systemadministratoren, akademische und vergleichbare Fachkräfte für Computernetzwerke, akademische und vergleichbare Fachkräfte für Datenbanken und Netzwerke, anderweitig nicht genannt).
Die
Berufe betreffend Marketing und Kommunikation respektive
Öffentlichkeits
arbeit
finden sich dagegen
unter der Berufsgruppe
von
Ziffer 24 «Betriebswirte und vergleichbare akademische Berufe»
, worunter gemäss dem ISCO-08-Raster die folgenden Berufe
fallen
:
A
kademische und vergleichbare Fachkräfte im Bereich Finanzen
(
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und verwandte Berufe
, f
inanz- und Anlageberater
,
Finanzanalysten
), a
kademische und vergleichbare Fachkräfte in der betrieblichen Verwaltung
(a
kademische und vergleichbare
Fachkräfte im Bereich Management- und Organisationsanalyse
, a
kademische und vergleichbare Fachkräfte in der strategischen Planung in Politik und Wirtschaft
,
Berufsberater und -analytiker und akademische und vergleichbare Personal
fachleute
,
Fachkräfte in Personalschulung und -entwicklung
), a
kademische und vergleichbare Fachkräfte in Vertrieb, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
(a
kade
mische und vergleichbare Fachkräfte in Werbung und Marketing
, a
kademische und vergleichbare Fachkräfte in der Öffentlichkeitsarbeit
, a
kademische und ver
gleichbare Fachkräfte im Bereich Vertrieb
[
Technik und Medizin, ohne
Informa
tions
- und Kommunikations
technologie
], a
kademische und vergleichbare Fach
kräfte im Vertrieb von Informations- und Kommunikationstechnologie
;
Ziff.
243
).
4.
5
.4
Da die Fachkräfte in Werbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit somit von Ziffer
24 der Tabelle T17 erfasst sind, ist
der
dort genannte Tabellenlohn
mass
geblich
. Dabei ist zu berücksichtigen, dass
die Tabelle T17 (auch) nach Lebensalter aufgeschlüsselt ist
(vgl.
Urteil des Bundesgerichts 9C_38/2019 vom
9.
Mai 2019 E. 3.4.3
)
.
Im Jahr 2018
betrug das mittlere
Monatse
inkommen in der Berufsgruppe
von Ziffer 24
bei
mindestens 50
Jahre alte
n
Männer
n
(der Beschwerdeführer war Anfang 2019 55
Jahre alt)
Fr.
8'810.--
.
Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2018 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit hochzurechnen und an die Nominallohnentwicklung
bis 2019
anzupassen, wobei
zu beachten ist, dass
sowohl die Tabelle der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit als auch die Tabelle der Nominallohnentwicklung nach Wirtschaftsabteilungen
ge
gliedert sind
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_38/2019 vom
9.
Mai 2019 E. 3.4.3)
.
In der Tabelle
T 03.02.03.01.04.01
«
Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche
»
und in der Tabelle T1.1.15
«
Nominallohnindex, Männer, 2016-2020
»
(Basis 2015 = 100) richten sich die Wirtschaftszweige nach der allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige NOGA
-08
(
Nomenclature
Générale des
Activités
économiques
;
abrufbar unter www.kubb-tool.bfs.admin.ch/de).
Danach sind die Tätigkeiten der PR- und Unternehmensberatung (einschliesslich Anleitung und praktische Unterstützung von Unternehmen und anderen Organisationen im Bereich PR
,
Kommunikation
und
Lobbying) unter dem Wirtschaftszweig
«
Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung
»
in Ziffer
70 enthalten und
der Wirtschaftszweig
«
Werbung und Marktforschung
»
in Ziffer
7
3.
Unter Berücksichtigung
der
durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit in der entsprechenden
, übergeordneten
Wirtschaftsabteilung
M
«Erbringung von freibe
ruflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen»
(Ziffer 69 - 75)
von
41
.
5
Stunden im Jahr 201
8
(
Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab
teilungen in Stunden pro Woche, Tabelle T 03.02.03.01.04.01)
und der
Nominallohn
entwicklung
von
20
18 bis 2019
in der gleichen
Wirtschaft
s
abteilung (
Nominallohnindex, Männer, 2016-2020, Basis 2015 = 100,
Tabelle
T1.1.93
,
«
frei
berufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten
»
, Ziffer 69 - 75;
20
18
:
101.5
; 20
19
:
103.5
)
resultiert für das Jahr 2019 ein Jahreseinkommen von Fr.
111'845.75
(
Fr. 8'810.--
x 12
: 40 x
41
.
5
: 101.5
x
103.5
).
Dies ergibt mit der verbleibenden Restarbeitsfähigkeit von 80 % ein Invaliden
ein
kommen von
Fr. 89'476.6
0
(
Fr. 111'845.75 x 0,8).
4.
5
.5
Was der Beschwerdeführer des Weiteren zum Invalideneinkommen und insbe
sondere gegen die Verwendung der Tabelle T17 einwendet, führt zu keiner ande
ren Betrachtungsweise. Namentlich
spricht
das Vorbringen
, sein
e
Karriere ent
spreche nicht jener einer Führungskraft und
er habe nie einen akademischen Grad erreicht
(
Urk.
1
S.
8 f., Urk. 18 S. 5
), nicht gegen die Anwendung von Ziffer
24 der Tabelle T1
7.
Zum einen sind die Zentralwerte dieser Berufsgruppe nicht gleichbedeutend mit der Position und dem Lohnniv
e
au von Führungskräften, welche unter einer eigenen Berufsgruppe nach ISCO-08 in Ziffer 1 der Tabelle T17 mit einem deutlich höheren
mittleren Monatseinkommen von Männern (>= 50 Jahre)
von Fr. 11'317.-- pro Monat
zusammengefasst sind.
Zum anderen umfasst die Ziffer 24 nicht nur akademische Berufe, sondern auch
vergleichbare Fachkräfte
unter anderem
in Vertrieb, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
(vgl. oben E. 4.5.3).
Da der Beschwerdeführer nicht nur die Maturität und
den
PR-Fachmann
mit eidgenössischem Fachausweis
erworben
hat, sondern
nebst der jahrelangen beruflichen Erfahrung ausserdem das
Nachdiplom-
Intensivstudium «Kommunikation und Management» absolviert
und insbesondere den Master
of
Advanced
Studies
in Services Marketing und Management
mit 60 ECTS-Punkten (
European
Credit
Transfer System
) entsprechend 1'800 Arbeitsstunden (ein
schliesslich 910 Unterrichtslektionen, Prüfungen und Masterarbeit;
Urk. 10/K
124.8
)
erworben hat, handelt es sich bei ihm um eine qualifizierte Fach
kraft auf Hochschulniveau und damit insgesamt
jedenfalls
um eine
(zu akademi
schen
Berufen
)
«vergleichbare Fachkraft»
im
Sinne von ISCO-08 Ziffer 2431-243
2.
Dies zeigt sich a
uch darin, dass
er mit dieser Ausbildung
den Zentralwert-Lohn von Ziffer
24 der Tabelle T17
im Gesundheitsfall übertroffen
hätte
.
4.
6
Es bleibt
damit
beim Invalideneinkommen von
Fr. 89'476.6
0.
Der Einkommens
vergleich
mit dem
Valideneinkommen
von
Fr. 122'942.--
führt zu einer Einbusse von Fr.
33'465.40
(
Fr. 122'942.--
-
Fr. 89'476.60
), was einem Invaliditätsgrad von gerundet
27
%
(Fr. 33'465.40 x
100 :
Fr. 122'942.--
)
entspricht.
Der
angefochtene
Einspracheentscheid
, welcher von einem 25%igen Invaliditäts
grad ausging, den
am 1. Juli 2021
verfügten 26%igen Invaliditätsgrad aber anerkannt hat (Urk.
2 S.
9
), ist somit im Ergebnis nur leicht, aber immerhin
inso
fern in teilweiser Gutheissung der Beschwerde
abzuändern
, als festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente
ab dem 1. Januar 2019
basierend auf einem Invaliditätsgrad von 27
%
hat.
5
.
Dem
teilweise obsiegenden
Beschwerdeführer steht
- angesichts der sehr geringen Abweichung vom von der Beschwerdegegnerin vertretenen Standpunkt
und vom angefochtenen Entscheid
-
eine
reduzierte
P
artei
entschädigung zu
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_471/2007 vom 1. Februar 2008 E. 3.2)
, welche nach Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungs
gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr.
1’500
.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer
von
7.7 %
) festzusetzen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
In teilweiser Gutheissung wird d
er angefochtene
Einspracheentscheid
vom 19. September 2022
insoweit
abgeändert
, als
festgestellt wird
, dass der Beschwerde
führer Anspruch auf eine Invalidenrente
ab dem 1. Januar 2019
basierend auf einem Invaliditätsgrad von 27
%
hat.
2.
Das
Verfahren ist kostenlos.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine
reduzierte
P
ar
tei
entschädigung von Fr.
1'50
0.--
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Christine Fleisch
-
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG
-
Bundesamt für Gesundheit
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom
siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004
Luzern
, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
FehrHartmann