# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 29f307c1-e156-5371-83f1-f7e5986d802d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.05.2024 III 2024 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-1_2024-05-29.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 1

Entscheid vom 29. Mai 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ und B.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Gemeinderat Arth, Rathausplatz 6, Postfach 263, 6415 Arth,
vertreten durch Rechtsanwalt C.________,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. Flurgenossenschaft D.________, z.H. E.________ Goldau,
Beigeladene,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Teilrevision Nutzungsplanung "Chräbel-
strasse")

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Sachverhalt:

A. Im Amtsblatt Nr. (…) informierte der Gemeinderat Arth die Öffentlichkeit über 
die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' und legte die verbindlichen und orientie-
renden Unterlagen den Interessierten zur Mitwirkung auf.

Im Amtsblatt Nr. (…) publizierte der Gemeinderat Arth daran anschliessend die 
'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse, Goldau' und legte folgende Unterlagen auf 
(Vi-act. II.-03 Beilage A):

Verbindliche Unterlagen (Planstand 18. Juli 2022):
- Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse, Goldau, Massstab 1:1000;
- Teilerschliessungsplan Chräbelstrasse, Goldau, Massstab 1:1000;
- Baureglement Ergänzungen;
- Reglement zum Erschliessungsplan Ergänzungen.

Orientierende Unterlagen:
- Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV (Planstand 18. Juli 2022)
- Projektmappe Strassenbauprojekt «Sanierung und Teilausbau Chräbelstrasse, 

Goldau» der F.________ Ingenieure AG (Planstand 6. April 2022). 

B. Gegen diese Teilnutzungsplanung erhoben A.________ und B.________ 
am 5. September 2022 Einsprache (Vi-act. II.-03 Beilage C6), welche der Gemein-
derat mit Beschluss (GRB) Nr. 300 vom 26. Juni 2023 (versendet am 29.6.2023) 
im Sinne der Erwägungen abwies, soweit er darauf eintrat (Vi-act. I-01 Beilage).

C. Dagegen erhoben A.________ und B.________ am 19. Juli 2023 Be-
schwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz. Vorab verlangten sie, dass der 
Regierungsrat die fristgerechte Einreichung ihrer 'vorsorglichen Beschwerde' 
bestätige, diese zuhanden eines 'dereinst wieder legitimierten Regierungsrates' 
entgegennehme und aufbewahre, die erforderlichen Schritte für die Sistierung der 
'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' vornehme und darüber hinausgehende 
Handlungen unterlasse. Weiter kündigten sie Pönalien und 'allgemeine Vertrags-
bedingungen' an, falls der Regierungsrat ihren Aufforderungen nicht nachkomme 
(Vi-act. I.-01 'Aufforderungen'; 'Formelles' Ziff. 4). Im Übrigen beantragten sie: 

1. Der «Gemeinderatsbeschluss Nr. 300» sei nichtig zu erklären, eventualiter sei er 
aufzuheben.

2. Das Teilnutzungsplanungsgeschäft «Chräbelstrasse, Goldau» sei zu sistieren 
(…).

3. Unsere nach wie vor hängige Einsprache vom 3. Juli 2022 sei im Rahmen des 
Beizugs sämtlicher Vorakten zu edieren. (…).

4. (…).

5. [Der] (…) Gemeinderat (…) habe (…) in jeder Hinsicht rechtskonforme und 
vollständige, aktuelle Grundlagen zur Festlegung von Rahmenbedingungen für 
den Ausbau der Chräbelstrasse in der Erschliessungsplanung sowie für die 

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Nachführung des Zonenplans der Gemeinde Arth zu erarbeiten. Zusammen mit der 
Nachführung des Zonenplans sei die Nutzungsplanung für die Chräbelstrasse 
den Stimmbürgern in einem neuen Gesamtpaket vorzulegen. Insbesondere 
seien hierzu folgende rechtlichen und materiellen Voraussetzungen zu schaffen:

a) Gemäss unserer hängigen Einsprache vom 3. Juli 2022 gegen die «Teilrevision 
der Nutzungsplanung bezüglich Integration von Naturgefahren, Gewässerraum-
zonen und Nachführungen Zonenplan» der Gemeinde Arth sei vorab die Teilre-
vision der Nutzungsplanung der Gemeinde Arth zu ergänzen und zu berichtigen 
(berichtigte Nachführung des Zonenplans und berichtigte Änderungen des Bau-
reglements);
b) Die Parkplätze der Rigibahnen bei der Talstation und die Erschliessungsstrasse 
in ihrer gesamten Länge seien in einem einzigen Nutzungsplanungsgeschäft zu-
sammenzufassen. Das Aufteilen in mehrere separate Nutzungsplanungsge-
schäfte sei wegen evidenter materieller und rechtlicher Untrennbarkeit als un-
zulässig festzustellen.
c) Es seien vorab ein ENHK-Gutachten und sämtliche fehlenden Umweltverträg-
lichkeitsberichte sowie sämtliche zwingend einzuholenden eidgenössischen und 
kantonalen Bewilligungsentscheide (…) zu beschaffen. Gemäss den daraus er-
wachsenden Auflagen sei eine umfassende Korrektur der kommunalen Raum-
planung vorzunehmen. Insbesondere seien lückenlose Interessenabwägungen 
und Anpassungen der Infrastrukturgestaltung im Sinne der raumplanerischen 
Grundsätze und Sachziele des LKS und der räumlichen Sicherung des tangierten 
BLN-Gebietes 1606 zu vollziehen. In alle entsprechenden Gutachten, Protokolle 
und Vorentscheide sei uns umfassende Akteneinsicht zu geben.
d) Es seien lückenlose eigentumsrechtliche Abklärungen über die gesamte 
Länge der Chräbelstrasse zu treffen und uns vollumfänglich offenzulegen. Das 
Dossier für unsere Akteneinsicht habe zu beinhalten:

1. Angaben zur bisherigen Finanzierung des Ausbaus und Unterhalts der ge-
samten Chräbelstrasse, resp. wer hat was, wann, wem bezahlt? (…*)

2. Erklärungen für die Höhe des vorgesehenen Gemeindeanteils von 70% 
der Kosten (…*)
[(…*): identisch mit den nachfolgend in Ingress lit. E zitierten Anträge 4d 1 u. 2]

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten (…) Gemeinderat Arth.

D. Mit RRB Nr. 902/2023 vom 5. Dezember 2023 (versendet am 12.12.2023) 
entschied der Regierungsrat:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- werden 
den Beschwerdeführern auferlegt. (…).

3. Die Beschwerdeführer haben der Gemeinde Arth eine Parteientschädigung von 
Fr. 800.-- zu bezahlen. Im Übrigen werden keine Parteientschädigungen zuge-
sprochen. 

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

E. Gegen diesen RRB 902/2023 erheben A.________ und B.________ am 
29. Dezember 2023 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-

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tons Schwyz und diktieren diesem vorab dieselben Bedingungen wie zuvor dem 
Regierungsrat und kündigen Pönalien sowie 'allgemeine Vertragsbedingungen' 
an, falls ihren 'Aufforderungen' nicht Folge geleistet werde (vgl. 'Aufforderungen'; 
'Formelles' Ziff. 4; Ingress lit. C hiervor). Hernach stellten sie folgende Anträge:

1. Der «Beschluss Nr. 902/2023/Beschwerdeentscheid VB 152/2023» sowie der 
«Gemeinderatsbeschluss Nr. 300» seien nichtig zu erklären, eventualiter seien 
sie aufzuheben.

2. Die Untrennbarkeit der beiden hängigen Sachgeschäfte zur Teilzonenplanung 
Arth 2022 (Teilnutzungsplanungsgeschäft «Chräbelstrasse, Goldau» und «Teil-
revision der Nutzungsplanung bezüglich Integration von Naturgefahren, Gewäs-
serraumzonen und Nachführungen Zonenplan») sei festzustellen. Unsere hän-
gige Einsprache vom 3. Juli 2022 gegen die «Teilrevision der Nutzungsplanung 
bezüglich Integration von Naturgefahren, Gewässerraumzonen und Nachführun-
gen Zonenplan» der Gemeinde Arth und sämtliche Vorakten seien im vorliegen-
den Verfahren zu edieren.

3. Der Gemeinderat Arth sei anzuweisen (…), das Teilnutzungsplanungsgeschäft 
«Chräbelstrasse, Goldau» mit dem hängigen Geschäft «Teilrevision der Nut-
zungsplanung bezüglich Integration von Naturgefahren, Gewässerraumzonen 
und Nachführungen Zonenplan» der Gemeinde Arth (publiziert im Amtsblatt 
Nr. …) zusammenzulegen, für das entsprechende Gesamtpaket eine bereinigte 
Teilzonenplanänderungs-Fassung zu erarbeiten und ein rechtskonformes Aufla-
geverfahren durchzuführen.

4. Zur Schaffung der entsprechenden rechtlichen und materiellen Voraussetzungen 
sei er insbesondere anzuweisen, folgende Bedingungen zu erfüllen:

a) Es seien in jeder Hinsicht rechtskonforme und vollständige, aktuelle Grundla-
gen zur Festlegung von Rahmenbedingungen für den Ausbau der Chräbel-
strasse in der Erschliessungsplanung sowie für die Nachführung des Zonenplans 
der Gemeinde Arth zu erarbeiten;
b) Im zusammengelegten Nutzungsplanungsgeschäft seien die Nutzungslasten 
durch die Parkplätze der Rigibahnen im Gewerbegebiet Wichel und die in der 
Landwirtschaftszone im BLN-Gebiet illegal errichteten und seit Jahren illegal be-
wirtschafteten Parkplätze bei der Talstation der Chräbelbahn bezüglich der ge-
samten Chräbelstrasse zu erfassen und zu beurteilen;
c) Der legitimierte Gemeinderat Arth sei aufzufordern, zur vereinigten Teilzonen-
planänderung vorab ein ENHK-Gutachten und sämtliche fehlenden Umweltver-
träglichkeitsberichte sowie sämtliche zwingend einzuholenden eidgenössischen 
und kantonalen Bewilligungsentscheide (…) zu beschaffen. Die daraus erwach-
senden Auflagen seien umfassend in die kommunale Raumplanung einzubezie-
hen, und es seien gemäss den raumplanerischen Grundsätzen und Sachzielen 
des LKS und der räumlichen Sicherung des tangierten BLN-Gebietes 1606 lü-
ckenlose Interessenabwägungen und Anpassungen der Infrastrukturgestaltung 
vorzunehmen. Alle entsprechenden Gutachten, Protokolle und Vorentscheide 
seien im neuen Auflageverfahren offenzulegen;
d) Es seien vorab behördlicherseits lückenlose eigentumsrechtliche Abklärun-
gen über die gesamte Länge der Chräbelstrasse zu treffen und im Dossier des 
Auflageverfahrens vollumfänglich offenzulegen. Diese Unterlagen haben insbe-
sondere zu beinhalten:

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1. Umfassende Angaben zur bisherigen Finanzierung des Ausbaus und Unter-
halts der gesamten Chräbelstrasse, resp. wer hat was, wann, wem bezahlt?

- Was erhielt die Genossenschaft?
- Was bezahlten die Industriebetriebe als Anstösser für die Erschliessung 

ihrer Areale via Chräbelstrasse (detaillierte Auflistung der Entschädigung 
und Höhe ihrer wiederkehrenden oder einmaligen Beiträge an den Stras-
senunterhalt mit Angabe aller entsprechenden Daten)?

- Wer bestimmte das Vorgehen und den Finanzierungsschlüssel?
- Wer war in den Entscheidungsprozess einbezogen?
- Wer führte die Transaktionen durch?
2. Erklärungen für die Höhe des vorgesehenen Gemeindeanteils von 70% 

der Kosten
- An der GV hiess es noch, die Gemeinde übernehme 55%, aus welchen 

Gründen sind es nun plötzlich 70%?
- Mit welcher Begründung soll die Öffentlichkeit die privaten, rein gewinnori-

entierten Rigibahnen in dieser Höhe subventionieren? Wer hat diese Kos-
tenübernahme zulasten der Öffentlichkeit beschlossen?

- Wer baut die Chräbelstrasse aus? Gibt es eine öffentliche Ausschreibung?

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (…).

F. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 9. Januar 
2024 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Der Gemeinderat Arth lässt mit 
Stellungnahme vom 19. Januar 2024 die vollumfängliche Abweisung der Be-
schwerde beantragen, soweit darauf eingetreten werden könne; unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer.

G. Mit Replik vom 7. März 2024 halten die Beschwerdeführer an ihren Auffor-
derungen vom 29. Dezember 2023 fest und ersuchen um antragsgemässen Ent-
scheid. Der Gemeinderat Arth und das Sicherheitsdepartement erklären mit Ein-
gaben vom 14. März 2024 resp. vom 18. März 2024 Verzicht auf die Einreichung 
einer Duplik.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde können gemäss § 51 lit. a des Ver-
waltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 u.a. Ver-
fügungen, Entscheide des Regierungsrates beim Verwaltungsgericht angefochten 
werden, soweit nicht durch dieses Gesetz oder einen anderen Erlass der Weiter-
zug an das Verwaltungsgericht ausgeschlossen wird.

Eine "vorsorgliche" Beschwerdeerhebung sieht das VRP nicht vor und ist recht-
sprechungsgemäss auch nicht zulässig. Gestaltungsrechte sind grundsätzlich be-
dingungsfeindlich und unwiderruflich (BGE 141 V 597 E. 3.1), was namentlich 
auch für die von einer verfahrensbeteiligten Person vorgenommenen ver-

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fahrensrechtlichen Handlungen gilt, da das Gericht von klaren Voraussetzungen 
ausgehen und das Verfahren beförderlich behandeln können soll (BGE 134 III 332 
E. 2.2; Urteil BGer 2C_1080/2017 vom 28.12.2017 E. 2.4 mit Hinweis). Die be-
dingte Anfechtung eines Entscheides ist praxisgemäss nur in seltenen Ausnahmen 
zulässig, bspw. dann, wenn die Beschwerde bloss "vorsorglich" für den Fall einge-
reicht wird, dass eine zusätzlich angerufene Instanz auf ein weiteres Rechtsmittel 
oder einen Rechtsbehelf nicht eintritt (BGE 101 Ib 216 E. 2). Im Übrigen haben die 
ausdrücklich an eine unzulässige Bedingung geknüpften Prozesshandlungen 
einer beschwerdeführenden Person unbehandelt zu bleiben (BGE 127 II 306 E. 6c; 
Urteile BGer 2D_13/2019 vom 9.4.2019 E. 2.1; 2C_721/2017 vom 4.9.2017; 
1B_572/2020 vom 20.11.2020 E. 2; VGE III 2023 32 vom 25.8.2023 E. 1.1.2). 

Ein Ausnahmefall, der vorliegend eine bloss vorsorgliche Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde als zulässig erscheinen lassen könnte, ist weder erkennbar noch den 
Rechtsschriften der Beschwerdeführer zu entnehmen. Es ist insofern a priori 
höchst fraglich, ob auf die Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann. 

1.2.1  Nach konstanter Praxis wird der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsge-
richts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt. Es 
kann grundsätzlich nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was 
auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach richtiger Ge-
setzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste Instanz 
bzw. die Vorinstanz zu Recht nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenz-
bereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler 
VGE III 2020 175 vom 22.2.2021 E. 1.1; VGE III 2016 5 vom 26.10.2016 E. 2.1, je 
mit Hinweisen; Bertschi, in: Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspfle-
gegesetz des Kantons Zürich [kurz: Kommentar VRG], 3. Aufl. 2014, Vorbem. zu 
§§ 19-28a, N 44-49; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N 685 ff.; EGV-SZ 1979, S. 122). 

Soweit die Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten ist, hat die Rechtsmit-
telinstanz nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nur zu prüfen, ob das 
Nichteintreten zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese Frage, so hebt es den Nicht-
eintretensentscheid auf und weist die Akten an die Vorinstanz zurück, damit diese 
hinsichtlich dieses Rechtsmittels einen Sachentscheid trifft (vgl. statt vieler VGE III 
2023 32 vom 25.8.2023 E. 1.3; VGE III 2015 98 vom 26.8.2015 E. 1.3.1).

1.2.2  Die Verfahrenssistierung ist im VRP nicht ausdrücklich vorgesehen. Den-
noch kommt die Sistierung in der Praxis vor. Sie ist im Rahmen der Verfahrenslei-
tung als Rechtsinstitut allgemein anerkannt (Bertschi/Plüss, in: Kommentar VRG, 
Vorbem. zu §§ 4 - 31 N 35). Da die Verfahrenssistierung in einem Spannungs-

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verhältnis und gewissen Widerspruch zu dem im Gesetz verankerten, auch für das 
Verwaltungsgericht geltenden Beschleunigungsgebot steht (§ 73 lit. a des Justiz-
gesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 19.11.2009), ist dieses Rechtsinstitut nur 
zurückhaltend und namentlich nur dann einzusetzen, wenn die Sistierung sinnvoll 
ist, d.h. wenn gute Gründe für die Sistierung sprechen.

Die Verwaltungsgerichtspraxis erachtet die Sistierung namentlich dann als ge-
rechtfertigt, wenn ein verwaltungsgerichtlicher Entscheid von einem anderen Ent-
scheid massgeblich abhängt oder wenn die Parteien ernsthafte Verständigungs-
bemühungen aufgenommen haben, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit er-
warten lassen, dass sich das Verfahren ganz oder teilweise erledigen oder min-
destens massgeblich vereinfachen lässt (vgl. statt vieler VGE III 2019 49 vom 
5.4.2019 E. 2 mit Hinweisen; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz 
über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 1997, Art. 38 N 11).

1.2.3  Das Verwaltungsgericht ist zuständig zur Behandlung der Verwaltungsge-
richtsbeschwerde, welche die Beschwerdeführer am 29. Dezember 2023 gegen 
den RRB Nr. 902/2023 vom 5. Dezember 2023 erhoben haben (vgl. E. 1.1 hiervor 
und E. 2.5.1 f. hiernach). Die unverständlichen Bedenken der Beschwerdeführer, 
dem Verwaltungsgericht - dessen Mitglieder gemäss § 54 Abs. 1 lit. c der Verfas-
sung des Kantons Schwyz (KV; SRSZ 100.100) vom 24. November 2010 vom 
Kantonsrat des Kantons Schwyz gewählt wurden - gebreche es an der Rechtss-
taatlichkeit, können keine Sistierung des vorliegenden Verfahrens rechtfertigen. 
Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Verwaltungsge-
richtsbeschwerden beruht auf gesetzlichen Vorgaben. Analog zum Bundesgericht 
kann das Verwaltungsgericht als staatliche Institution weder abgelehnt werden, 
noch können unzulässige Bedingungen an dessen Tätigwerden gestellt werden 
(vgl. Urteile BGer 5D_48/2023 vom 21.4.2023 E. 2; 5D_220/2021 vom 16.12.2021 
E. 2). Dasselbe gilt gleichermassen für den Regierungsrat, welcher als verwal-
tungsinterne Beschwerdeinstanz den vorliegend angefochtenen RRB 
Nr. 902/2023 verfasst hat (vgl. § 26 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes [PBG; 
SRSZ 400.100] vom 14.5.1987 i.V.m. § 45 Abs. 1 lit. b VRP) sowie den Gemein-
derat Arth, welcher am 5. August 2022 den Entwurf der 'Teilnutzungsplanung 
Chräbelstrasse' publiziert und öffentlich aufgelegt (§ 25 Abs. 2 PBG) sowie mit 
GRB Nr. 300 vom 26. Juni 2023 über die dagegen erhobene Einsprache der Be-
schwerdeführer vom 5. September 2022 (§ 25 Abs. 3 PBG) entschieden hat (§ 26 
Abs. 1 PBG).

1.2.4 Der Gemeinderat in GRB Nr. 300 und der Regierungsrat im angefochtenen 
RRB Nr. 902/2023 sind daher zu Recht nicht weiter auf die Einsprache resp. die 
Beschwerde eingetreten, soweit darin Anträge bezüglich der Legitimation der Vor-

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instanzen und damit zusammenhängenden Forderungen gestellt wurden, und sie 
sind ebenso zu Recht nicht auf Bedingungen eingegangen, welche die Beschwer-
deführer an das Tätigwerden bzw. an das aus ihrer Sicht unzulässige Tätigwerden 
der Vorinstanzen gestellt haben. Dieses Vorgehen ist sachrichtig und stellt auch 
keine Gehörsverletzung der Beschwerdeführer dar. 

Darüber hinaus sind die Beschwerdeführer Mitglieder der Flurgenossenschaft 
D.________, über welche der zu verbreiternde Strassenabschnitt führt und über 
welchen auch ihre Liegenschaft erschlossen wird, womit davon auszugehen ist, 
dass sie durch den Einspracheentscheid GRB Nr. 300 und den diesen bestätigen-
den RRB Nr. 902/2023 i.S.v. § 26 Abs. 2 PBG berührt sind und ein schutzwürdiges 
Interesse an seiner Aufhebung oder Änderung haben (vgl. dazu E. 2.5.1 hiernach, 
Aemisegger/Haag, in: PK-RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, 
2020 [kurz: PK-RPG: Baubewilligung], Art. 33 N 64; Aemisegger, ebenda, Art. 34 
N 95; Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kanton Schwyz, 1980, 
S. 37 ff.; EGV-SZ 1998 Nr. 2 E. 2a und 2d). Auf die vorliegende, rechtzeitig beim 
zuständigen Verwaltungsgericht eingereichte Beschwerde ist somit insoweit - im 
Rahmen des Streitgegenstandes (vgl. E.1.2.1 ff. hiervor; E. 4.4.3 hiernach) - ein-
zutreten.

1.3 Werden durch eine Verfügung oder einen Entscheid voraussichtlich schüt-
zenswerte Interessen eines Dritten betroffen, so kann ihn die Behörde als Neben-
partei in das Verfahren einbeziehen. Der Beigeladene kann im Verfahren Partei-
rechte ausüben; er kann Anträge nur zu Gunsten oder zu Lasten der Hauptparteien 
stellen. Die Verfügung oder der Entscheid wird auch gegenüber dem Beigeladenen 
rechtswirksam (§ 14 VRP).

Die beigeladene Flurgenossenschaft D.________ wurde als Eigentümerin der 
Strassenparzellen KTN 001.________, über welche der zu verbreiternde Stras-
senabschnitt führt, bereits im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat ins 
Verfahren einbezogen, da dadurch voraussichtlich ihre schützenswerten Interessen 
betroffen sind. Aus denselben Gründen erfolgte der Beizug ins vorliegende Ver-
fahren.

2.1.1  Bund, Kantone und Gemeinden sorgen laut Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 
dafür, dass der Boden haushälterisch genutzt und das Baugebiet vom Nichtbau-
gebiet getrennt wird. Sie stimmen ihre raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander ab 
und verwirklichen eine auf die erwünschte Entwicklung des Landes ausgerichtete 
Ordnung der Besiedlung. Sie achten dabei auf die natürlichen Gegebenheiten so-
wie die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft (vgl. auch § 1 PBG). Zu den 

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Planungsgrundsätzen, welche die mit Planungsaufgaben betrauten Behörden 
nach Art. 3 Abs. 1 RPG zu beachten haben, gehört die Schonung der Landschaft; 
insbesondere sollen u.a. Siedlungen, Bauten und Anlagen sich in die Landschaft 
einordnen, naturnahe Landschaften und Erholungsräume erhalten bleiben und die 
Wälder ihre Funktionen erfüllen können (vgl. Art. 3 Abs. 2 RPG). Für die öffentli-
chen oder im öffentlichen Interesse liegenden Bauten und Anlagen sind gemäss 
Art. 3 Abs. 4 RPG sachgerechte Standorte zu bestimmen. 

Die Kantone legen die Planungsgrundlagen in ihren Richtplänen fest. Für deren 
Erstellung erarbeiten sie die raumplanerischen Grundlagen (vgl. Art. 6 Abs. 2 RPG; 
§ 5 Abs. 1 PBG). Darin geben sie u.a. Aufschluss über den Stand und die bisherige 
Entwicklung ihres Siedlungsgebiets, des Verkehrs und der Versorgung (vgl. Art. 6 
Abs. 3 RPG). Sie berücksichtigen auch die Konzepte und Sachpläne des Bundes 
(worunter als besondere Form die Bundesinventare nach Art. 5 des Natur- und 
Heimatschutzgesetzes [NHG; SR 451] vom 1.7.1966, wie jenes der Landschaften 
und Naturdenkmäler [BLN] fallen; vgl. BGE 135 II 209 E. 2.1) sowie regionale Ent-
wicklungskonzepte und Pläne (Art. 6 Abs. 4 RPG). Aufgrund der Behördenverbind-
lichkeit der Richtplanung (Art. 9 Abs. 1 RPG; § 3 Abs. 2 PBG) finden die Schutz-
anliegen der Bundesinventare auf diese Weise Eingang in die Nutzungsplanung 
(Art. 14 ff., insb. Art. 17 RPG; vgl. Jeannerat/Moor, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, 
Art. 17 N 50). Vorhaben mit gewichtigen Auswirkungen auf Raum und Umwelt be-
dürfen einer Grundlage im Richtplan (Art. 8 Abs. 2 RPG).

2.1.2  Das hauptsächliche Planungsinstrument zur Umsetzung der Ziele der Raum-
planung sind die Nutzungspläne. Diese ordnen die zulässige Nutzung des Bodens 
(Art. 14 Abs. 1 RPG; § 4 Abs. 1 PBG) und sind für jedermann verbindlich (Art. 21 
Abs. 1 RPG; § 4 Abs. 2 PBG). In der Nutzungsplanung werden die Vorgaben des 
generalisierten kantonalen Richtplans unter Ausübung eines gewissen Ermessens 
parzellenscharf und grundeigentümerverbindlich umgesetzt (vgl. Jeannerat/Moor, 
in: Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, 2016 [kurz: PK-RPG: Nutzungspla-
nung], Art. 14 N 14 und 20; Tanquerel, ebenda, Art. 21 N 22 ff.).

2.2.1  Stehen den Behörden bei Erfüllung und Abstimmung raumwirksamer Auf-
gaben Handlungsspielräume zu, so wägen sie die Interessen gemäss Art. 3 Abs. 1 
der Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) vom 28. Juni 2000 gegeneinander 
ab, indem sie die betroffenen Interessen ermitteln (lit. a), diese Interessen beurtei-
len und dabei insb. die Vereinbarkeit mit der anzustrebenden räumlichen Entwick-
lung und die möglichen Auswirkungen berücksichtigen (lit. b) und diese Interessen 
aufgrund der Beurteilung im Entscheid möglichst umfassend berücksichtigen (lit. 
c). Sie legen die Interessenabwägung in der Begründung ihrer Beschlüsse dar 
(Abs. 2). Neben den Zielen und Grundsätzen von Art. 1 und 3 RPG sind auch die 

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betroffenen öffentlichen und privaten Interessen ausserhalb der Raumplanung zu 
berücksichtigen. Bei der Gewichtung der Interessen spielen zudem rechtliche Vor-
gaben auf Ebene Verfassung und Gesetz eine grosse Rolle. Von zentraler Bedeu-
tung bei der Nutzungsplanung sind die Festlegungen des kantonalen Richtplans. 
Die ermittelten und gewichteten Interessen sind einem Entscheid zuzuführen. Ziel 
ist, dass die wichtigen Interessen am Ende möglichst umfassend wirksam werden 
können. Dabei stellen sich auch Fragen der Verhältnismässigkeit (vgl. Aemiseg-
ger/Kissling, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Vorbem. zur Nutzungsplanung 
N 14 ff.; BGE 127 II 273 E. 4c). Beruht die Planung auf einer umfassenden, die 
Anforderungen von Art. 3 RPV erfüllenden Abwägung der massgeblichen öffentli-
chen und privaten Interessen, so ist sie rechtmässig, auch wenn gewissen - in der 
Abwägung unterliegenden - Planungsgrundsätzen nicht Rechnung getragen wird 
(Urteil BGer 1C_361/2008 vom 27.4.2009 E. 3.1.3 mit Hinweisen). 

Die Schutzbestimmung gemäss Art. 6 NHG gilt lediglich bei der Erfüllung von Bun-
desaufgaben (Art. 2 und 3 NHG) in unmittelbarer Weise. Bei der Erfüllung von 
kantonalen und kommunalen Aufgaben, wozu - mit Ausnahme von der Schaffung 
neuer Bauzonen - der Erlass von Nutzungsplänen zählt (vgl. Aemisegger/Kissling, 
in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 15 N 6; Jeannerat/Moor, ebenda, Art. 17 N 22), 
kommt den Bundesinventaren keine absolute Berücksichtigungspflicht zu, jedoch 
eine mittelbare oder indirekte Wirkung, indem sie Grundlagen bilden, die u.a. in 
der Richtplanung berücksichtigt werden müssen und auf diese Weise Eingang in 
die Nutzungsplanung finden (vgl. E. 2.1.1 hiervor). Die Inventare hindern die kan-
tonalen und kommunalen Planungsbehörden nicht daran, Entwicklungsprojekte zu 
realisieren, sofern eine korrekte Abwägung der im Spiel stehenden Interessen er-
folgt (vgl. Jeannerat/Moor, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 17 N 59).

2.2.2  Die Begründungspflicht von Art. 3 Abs. 2 RPV soll vorab sicherstellen, dass 
die Anordnung sachgerecht angefochten werden kann. Präzisiert wird die Ent-
scheidbegründung für die Nutzungsplanung in Art. 47 RPV, worin verlangt wird, 
dass der Nutzungsplan stets von einem Bericht begleitet sein muss, der im Einzel-
nen darlegt, inwiefern dem Richtplan sowie den Zielen und Grundsätzen der 
Raumplanung Rechnung getragen wurde. Der Bericht ist zwar an die Genehmi-
gungsbehörde zu richten, zur Gewährleistung hinreichender Mitwirkung der Bevöl-
kerung (Art. 4 RPG) sollten jedoch zumindest die wesentlichen Teile davon schon 
bei der Planungserarbeitung publik gemacht werden (vgl. Aemisegger/Kissling, in: 
PK-RPG: Nutzungsplanung, Vorbem. zur Nutzungsplanung Rz. 19 ff.).

2.3.1  Die Gemeinden sind verpflichtet, Zonenpläne und Erschliessungspläne 
samt den zugehörigen Vorschriften zu erlassen (§ 15 Abs. 1 Satz 1 PBG). Bei der 

11

Erfüllung ihrer Planungspflicht sind sie im Rahmen der Vorschriften und der über-
geordneten Interessen des Bundes und des Kantons frei (§ 15 Abs. 3 PBG). Die 
Gemeinden scheiden im Zonenplan u.a. die erforderlichen Bauzonen aus (§ 17 
Abs. 1 PBG). § 18 PBG sieht als Bauzonen u.a. namentlich Wohn- und Gewerbe-
zonen vor (Abs. 2 lit. a und lit. c). Die einzelnen Zonen können weiter unterteilt 
werden. Es können auch gemischte Zonen vorgesehen werden (§ 18 Abs. 3 PBG).

2.3.2  Die Gemeinden ordnen die Erschliessung der Bauzonen durch Pläne u.a. 
über die Verkehrsanlagen (§ 22 Abs. 1 PBG; § 38 Abs. 1 PBG). Laut § 23 PBG legt 
der Erschliessungsplan die Groberschliessung der Bauzonen gesamthaft oder für 
Teile davon fest. Er bezeichnet dafür die Etappen, das Ausbauprogramm und die 
Kosten für die einzelnen Etappen (Abs. 1). Nach Bedarf enthält der Erschlies-
sungsplan u.a. namentlich die Bezeichnung der grob zu erschliessenden Bauge-
biete mit den Anschlussstellen der Groberschliessungsstrassen an das übergeord-
nete Strassennetz und die Linienführung von Groberschliessungsstrassen (Abs. 2 
lit. a und b). Sollen gleichzeitig mit der Genehmigung des Erschliessungsplanes 
die Ausgaben einzelner Etappen als bewilligt gelten, so sind diese Etappen zu 
bezeichnen und die dafür notwendigen Ausgaben anzugeben (Abs. 3). Die Stimm-
berechtigten bewilligen die notwendigen Ausgaben der weiteren Etappen (Abs. 4). 

Gemäss § 19 der Planungs- und Bauverordnung (PBV; SRSZ 400.111) vom 2. De-
zember 2012 können Erschliessungspläne für einzelne Gebiete oder für Teilbe-
reiche der Erschliessung erst dann erlassen werden, wenn die Gemeinde über 
einen für das ganze Baugebiet der Gemeinde genehmigten Erschliessungsplan 
verfügt; für das Verfahren gelten die §§ 25 ff. PBG (vgl. dazu E. 2.4.1 ff. hiernach). 
Sollen zusammen mit dem Erschliessungsplan die Ausgaben einzelner Ausbaue-
tappen bewilligt werden, so ist nach § 20 Abs. 1 PBV der Gemeindeversammlung 
für jede Etappe ein Grobprojekt mit Angabe der notwendigen Ausgaben vorzule-
gen (lit. a), bei Groberschliessungsstrassen die Angabe des Kostenanteils der Ge-
meinde (§ 44 Abs. 2 PBG) sowie der Beiträge Dritter (lit. b) und die Finanzierung 
und die Folgekosten (lit. c).

2.3.3  Die Gemeinde erhebt laut § 44 PBG von den Eigentümern der Grundstücke, 
denen durch die Erstellung oder den Ausbau von Groberschliessungsstrassen ein 
wirtschaftlicher Sondervorteil erwächst, angemessene Beiträge (Abs. 1) und betei-
ligt sich ihrerseits in dem Mass an den Kosten, als die Anlagen dem Gemeinge-
brauch dienen; sie legt im Erschliessungsplan ihren Kostenanteil für die einzelnen 
Verkehrsanlagen fest oder bestimmt in einem Reglement, wie sich ihr Kostenanteil 
bemisst (Abs. 2). Der Kostenanteil der Gemeinde bemisst sich nach der Bedeu-
tung der Verkehrsanlage für die Allgemeinheit und beträgt mindestens 10%, 

12

höchstens jedoch 70% der Kosten (§ 4 Abs. 2 des Gesetzes über die Grundei-
gentümerbeiträge an Verkehrsanlagen [GbVaG; SRSZ 400.220] vom 7.2.1990). 

Die Strassenerschliessungsbeiträge sind nach § 45 PBG auf die Grundeigentümer 
nach Massgabe der ihnen erwachsenden Sondervorteile und unter Berücksichti-
gung allfälliger Nachteile zu verlegen (Abs. 1 Satz 1). Der Gemeinderat stellt einen 
Beitragsplan auf, bezeichnet darin den Kreis der beitragspflichtigen Grundeigen-
tümer und legt die Treffnisse der einzelnen Grundeigentümer fest (Abs. 2). Der Bei-
tragsplan ist während 20 Tagen unter Bekanntgabe im Amtsblatt und in den örtlichen 
Publikationsorganen öffentlich aufzulegen und den beitragspflichtigen Eigentümern 
ist die Auflage und ihr Treffnis überdies schriftlich mitzuteilen (Abs. 3). Während 
der Auflagefrist kann gegen den Beitragsplan nach dem Verwaltungsrechtspflege-
gesetz Einsprache an den Gemeinderat erhoben werden (Abs. 4). Der rechtskräf-
tige Beitragsplan hat die Wirkung eines vollstreckbaren gerichtlichen Urteils (Abs. 5).

2.4.1  Die mit Planungsaufgaben betrauten Behörden unterrichten die Bevölkerung 
über Ziele und Ablauf der Planungen nach dem Raumplanungsgesetz. Sie sorgen 
dafür, dass die Bevölkerung bei Planungen in geeigneter Weise mitwirken kann. 
Die Pläne nach diesem Gesetz sind öffentlich (Art. 4 RPG). Laut § 25 PBG infor-
miert der Gemeinderat die Öffentlichkeit über die Zielsetzungen seiner Planungen 
und nimmt Einwendungen und Vorschläge dazu entgegen. Nach Prüfung dieser 
Eingaben arbeitet er den Entwurf für Zonen- und Erschliessungspläne sowie für die 
zugehörigen Vorschriften aus und unterbreitet ihn dem zuständigen Departement 
(Abs. 1). Hernach wird der Entwurf unter Bekanntgabe im Amtsblatt und in den örtli-
chen Publikationsorganen während 30 Tagen öffentlich aufgelegt (Abs. 2). Jeder-
mann kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat gegen den Entwurf schrift-
lich Einsprache erheben (Abs. 3 Satz 1). Gegen den Einspracheentscheid des Ge-
meinderates können diejenigen Personen, die durch ihn berührt sind und ein schutz-
würdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung haben, Beschwerde 
gemäss Verwaltungsrechtspflegegesetz erheben (§ 26 Abs. 1 und 2 PBG).

2.4.2 Die Mitwirkung i.S.v. Art. 4 RPG bewirkt keine rechtliche Bindung, sondern 
eine blosse politische Einflussnahme. Sie ermöglicht die notwendige Breite der In-
teressenabwägung und bildet damit eine wichtige Grundlage für den sachgerech-
ten Planungsentscheid. Mitwirkung verlangt, dass eigene Meinungen und Vor-
schläge noch im Entwurfsstadium eingebracht werden können und dass sich die 
planenden Behörden mit den Vorschlägen materiell auseinandersetzen und um-
fassend Stellung nehmen. Es besteht jedoch kein Anspruch auf individuelle Beant-
wortung jeder Mitwirkungseingabe. Es genügt, wenn in einem Bericht zu den ent-
scheidwesentlichen Punkten Stellung genommen wird (vgl. Muggli, in: PK-RPG: 
Baubewilligung, Art. 4 N 7, 25). 

13

Demgegenüber will der Rechtsschutz die Gesetzmässigkeit und die Durchsetzung 
des Rechts gewährleisten und zielt nicht direkt auf die Beeinflussung der politi-
schen Entscheide ab. Er wirkt nachträglich und bietet kein frühzeitiges Mitgestal-
tungsrecht vor der Festsetzung des Plans. Der Rechtsschutz kann zudem nur vom 
beschränkten Kreis der in ihrem schutzwürdigen Interessen Betroffenen bzw. in 
bestimmten Fällen von den dafür bezeichneten, ideellen Anliegen vertretenen Or-
ganisationen angerufen werden (vgl. Muggli, in: PK-RPG: Baubewilligung, Art. 4 
N 10).

2.5.1  Im Rechtsmittelverfahren gemäss § 26 Abs. 2 PBG kommt dem Regierungs-
rat als erste Beschwerdeinstanz (§ 45 Abs. 1 lit. b VRP) prinzipiell volle Überprü-
fungszuständigkeit zu (Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG). Dem steht der Grundsatz, dass 
den nachgeordneten Planungsträgern der nötige Ermessensspielraum zu belas-
sen ist (Art. 2 Abs. 3 RPG; § 15 Abs. 3 PBG), nicht entgegen. Der Regierungsrat 
hat zu prüfen, ob das Planungsermessen richtig und zweckmässig ausgeübt wor-
den ist, freilich im Bewusstsein seiner spezifischen Rolle als kantonale Rechtsmit-
telinstanz und nicht als kommunale Planungsinstanz. Die Überprüfung hat sich 
sachlich vor allem dort zurückzuhalten, wo es um lokale Angelegenheiten geht, bei 
deren Wahrnehmung Sachnähe, Ortskenntnis und örtliche Demokratie von Bedeu-
tung sein sollen sowie bei ausgesprochenen Ermessensfragen. Sie hat aber so 
weit auszugreifen, dass die übergeordneten, vom Kanton zu sichernden Interes-
sen angemessen gewährleistet werden. Die Rechtsmittelbehörde hat sich zudem 
institutionell auf ihre Kontrollfunktion zu beschränken, d.h. sie darf nichts Neues 
schöpfen, sondern sie hat die kommunale Planung an einem Sollzustand zu mes-
sen. Unter mehreren verfügbaren und zweckmässigen Lösungen kann die Ge-
meinde wählen. Die übergeordnete Behörde hat dann einzuschreiten, wenn die 
vorgesehene Lösung aufgrund überkommunaler öffentlicher Interessen als un-
zweckmässig erscheint oder den für die Raumplanung wegleitenden Grundsätzen 
und Planungszielen nicht entspricht (vgl. statt vieler VGE III 2018 206 vom 
24.4.2019 E. 2.5.1; EGV-SZ 2009 C 10.4; VGE 1023-1025/04 vom 27.8.2004 
E. 3.1; BGE 127 II 238 E. 3b/aa; Aemisegger/Haag, PK-RPG: Baubewilligung, 
Art. 33 N 11; Waldmann/Hänni, Handkommentar, RPG 2006, Art. 33 N 64 ff.).

2.5.2  Dem Verwaltungsgericht kommt gestützt auf § 55 Abs. 1 VRP sowie in Be-
achtung von Art. 110 des Bundesgerichtsgesetzes (BGG; SR 173.110) vom 17. 
Juni 2005 und Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grund-
freiheiten (EMRK; SR 0.101) vom 4. November 1950 als zweite Beschwerdein-
stanz nur mehr eine beschränkte Kognition zu, nämlich eine Rechtskontrolle inkl. 
Sachverhaltsüberprüfung, indes keine Ermessenskontrolle (vgl. statt vieler VGE III 

14

2018 206 vom 24.4.2019. 2.5.2 mit Hinweisen auf BGE 131 II 81 E. 6.6; Wald-
mann/Hänni, a.a.O., Art. 33 RPG N 80a, 81). Als Rechtsverletzungen gelten auch 
qualifizierte Ermessensfehler (vgl. Wiederkehr/Plüss, Praxis des öffentlichen Ver-
fahrensrechts, 2020, N 2659), ebenso eine rechtsfehlerhafte Interessenabwägung 
(Tschannen, in: PK-RPG: Richt- und Sachplanung, Interessenabwägung [kurz: 
PK-RPG: Richt-/Sachplanung] 2019, Art. 2 N 81). Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG wird 
Genüge getan, wenn einer übergeordneten und von der planfestsetzenden 
Behörde unabhängigen Beschwerdeinstanz, welche nicht ein Gericht sein muss, 
volle Kognition zukommt (VGE III 2016 34 vom 28.9.2016 E. 2.4; III 2009 125 vom 
22.12.2009 E. 3.3, je mit Hinweis auf BGE 127 II 238 E. 3b/bb).

3.1 Die Chräbelstrasse zweigt in südwestlicher Richtung von der Gotthard-
strasse (Hauptstrasse) ab und erschliesst das der Gewerbezone (G) zugewiesene 
Gewerbegebiet Chräbel (mit u.a. dem Parkplatz "Parking A4" für die Haltestelle 
der Rigi Bahn "Goldau A4"), die Talstation der Luftseilbahn Kräbel-Rigi Scheidegg 
sowie zahlreiche Liegenschaften ausserhalb der Bauzone. Das Gewerbegebiet 
Chräbel ist zu einem grossen Teil überbaut. Der erste, ca. 160 m lange Abschnitt 
der Chräbelstrasse ist im geltenden Erschliessungsplan der Gemeinde Arth vom 
24. April 2002 (angenommen an der Urnenabstimmung vom 7.12.2003; vom Re-
gierungsrat genehmigt mit RRB Nr. 378 vom 16.3.2024) als auszubauende Gro-
berschliessungsstrasse der 2. Etappe enthalten (vgl. auch Art. 6 Abs. 1 und Art. 11 
sowie Anhang 1 des Reglements zum Erschliessungsplan der Gemeinde Arth 
[kurz: Erschliessungsreglement]; angefochtener RRB Nr. 902/2023 Ingress lit. a).

Mit der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' soll die Chräbelstrasse ab Einmün-
dung in die Gotthardstrasse bis zur Zonengrenze der Gewerbe-/Landwirtschafts-
zone im Bereich der Parzellen KTN 002.________ und KTN 003.________ (Teil-
strecke von 250 m) auf 6 m bis 6.7 m verbreitert, mit einem 2 m breiten Trottoir 
versehen und auf den Standard einer Groberschliessungsstrasse ausgebaut wer-
den. Dieser Ausbau soll neu in der 1. Etappe (2021 bis 2026) erfolgen. Von den 
Ausbaukosten von insgesamt Fr. 1'601'300.-- soll die Gemeinde Arth neu 70% 
übernehmen (statt 55%, wie bisher in Art. 11 Erschliessungsreglement vorgese-
hen). I.S.v. § 23 Abs. 3 PBG sollen gleichzeitig mit der Genehmigung des Er-
schliessungsplanes die Ausgaben der 1. Etappen als bewilligt gelten (vgl. E. 2.3.2 
hiervor). Für den Ausbau zu einer Groberschliessungsstrasse soll die Chräbel-
strasse mit einer Fläche von 1878 m2 vom Übrigen Gemeindegebiet (ÜG) in die 
Verkehrszone (VZ) eingezont, eine Fläche von 396 m2 von der Gewerbezone (G) 
in die VZ umgezont und eine kleine Fläche von 25 m2, welche für die Strassenver-
breiterung nicht benötigt wird, von der ÜG in die G umgezont werden (vgl. Teilnut-
zungsplan Chräbelstrasse Mst. 1:1'000, Teilerschliessungsplan Chräbelstrasse 

15

Mst. 1:1'000 und Erschliessungsreglement [Ergänzungen], je vom 18.7.2022 [= Vi-
act. II.-03 Beilage A1, A2 und A4]; angefochtener RRB Nr. 902/2023 E. 3). Im Bau-
reglement (Ergänzungen) vom 18. Juli 2022 (Vi-act. II.-03 Beilage A3) werden die 
zulässigen Nutzungen in der Verkehrszone in neu Art. 38c BauR umschrieben (vgl. 
auch angefochtener RRB Nr. 902/2023 E. 3 sowie die Erläuterung in den Amtsblatt-
publikationen vom 13.4.2022 [Abl. Nr. 15 S. 986] und vom 5.8.2022 [Abl. Nr. 31 S. 
2072 f.]).

3.2.1  Im Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV vom 18. Juli 2022 (Vi-act. II.-03 
Beilage A5) werden in der Ausgangslage (Ziff. 1 S. 8 ff.) einerseits die bestehende 
Nutzung der Gewerbegebiete Chräbel/Wichel sowie deren bauliches 
Potential und andererseits ein unzureichender Ausbaustandart der Chräbelstrasse 
innerhalb des Bauzonengebiets beschrieben (ungenügende Fahrbahnbreite für 
kreuzende Schwerverkehrsfahrzeuge, fehlendes Trottoir; vgl. dazu auch RRB Nr. 
1085/2013 vom 19.11.2013 [= Vi-act. II.-03 Beilage C1] E. 7.5.1 ff.). Damit die wirt-
schaftliche und bauliche Entwicklung in den Gewerbegebieten Chräbel/Wichel fort-
gesetzt und weitere Bauvorhaben bewilligt werden könnten, müsse vorgängig die 
in der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' vorgesehene Fahrbahnverbreiterung, 
die Erstellung des fehlenden Trottoirs sowie die Leistungsfähigkeit des Knotens 
Chräbel-/Gotthardstrasse für den sich ergebenden Mehrverkehr sichergestellt wer-
den. Mit der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' sollten die planrechtlichen Rah-
menbedingungen und Festlegungen der geltenden kommunalen Nutzungsplanung 
auf das Strassenprojekt abgestimmt werden. Die parallel laufende 'Teilnutzungs-
planung Schuttweg/Campus' mit Waldrodungsgesuch (vgl. dazu Abl 
Nr. …) und die Teilrevision der Nutzungsplanung bezüglich Integration von Natur-
gefahren, Gewässerraumzonen und Nachführungen Zonenplan (vgl. dazu Abl 
Nr. …) stellten von der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' unabhängige Verfah-
ren dar. 

In Ziff. 2 (S. 13) wurde der bisherige sowie der weitere Verfahrensablauf aufgezeigt. 

3.2.2  In Ziff. 3 (S. 14 ff.) wurden die planerischen Grundlagen dargelegt und er-
läutert, dass die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' das BLN-Objekt Nr. 1606 
(Vierwaldstättersee mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi [Teilraum 3: Rigi]) an des-
sen nördlichen Perimeterrand tangiere. Mit dem Ausbau der bestehenden Stras-
seninfrastruktur und der vorliegenden Planung innerhalb der Bauzone würden je-
doch keine Schutzziele des BLN-Objektes Nr. 1606 geschmälert (Ziff. 3.1). Das 
Gebiet Chräbel/Wichel sei im Richtplan des Kantons Schwyz vom 26. Juni 2020 
(vom Regierungsrat erlassen mit RRB Nr. 289 vom 14.4.2019, vom Bundesrat ge-
nehmigt am 26.6.2020) als Arbeitszone festgelegt und der Bereich östlich [recte: 

16

westlich] davon als Siedlungserweiterungsgebiet (SEG) definiert (vgl. kant. Richt-
plankarte Süd; Richtplantext B-5 S. 44 f.), wodurch u.U. künftig eine Erweiterung 
der Gewerbezonen möglich sei (Ziff. 3.2). Im kommunalen Richtplan Arth (vom Ge-
meinderat erlassen am 13.12.2021, vom Regierungsrat mit RRB Nr. 176 vom 
8.3.2022 [unter Vorbehalt der vorliegend nicht bedeutsamen Ziff. 2] genehmigt) sei 
die Chräbelstrasse als geplante Groberschliessung für das bestehende Gewerbe-
gebiet Chräbel/Wichel vorgesehen (Kap. 3.4: Arbeitszonen); die Zufahrt über die 
Einmündung in die Gotthardstrasse zum neuen Verkehrsknoten der 'Grober-
schliessung Schuttweg' sei mit den weiteren Zufahrten abzustimmen (Ziff. 3.3). In 
Ziff. 3.4 wurden die relevanten kantonalen Normen bezüglich Erschliessungspla-
nung, Strassenerschliessungsbeiträge und Beitragspflicht aufgeführt (vgl. dazu 
E. 2.3.2 hiervor), die Festlegungen des geltenden Erschliessungsplans vom 24. 
April 2002 (vgl. dazu E. 3.1 hiervor) genannt und Ausführungen zum geltenden 
Zonenplan und den darstellerischen Differenzen zum ÖREB-Kataster gemacht. 

3.2.3  In Ziff. 4 (S. 22 ff.) wurde die aktuelle Breite der Chräbelstrasse im Bereich 
Gewerbegebiete Chräbel/Wichel sowie deren Nutzung durch unterschiedliche 
Zielgruppen beschrieben (Ziff. 4.1) und detailliert anhand kreuzender Fahrzeuge 
(Begegnungsfälle) unterschiedlicher Kategorien (Personenwagen/Lastwagen) und 
Geschwindigkeiten (50 km/h; 30 km/h) und der einschlägigen VSS-Normen sowie 
des fehlenden Trottoirs die Notwendigkeit zum Ausbau verdeutlicht (Ziff. 4.2). In 
Ziff. 4.3 wurde das kommunale Interesse an der Fortführung der wirtschaftlichen 
und baulichen Entwicklung in den Gewerbezonen (Chräbel/Wichel) und damit am 
Teilausbau der Chräbelstrasse zu einer Groberschliessungsstrasse innerhalb der 
Bauzone hervorgehoben, und die vorgesehenen baulichen Massnahmen präsen-
tiert (unter Hinweis auf Beilage A [Situationspläne] auf S. 42). Weiter wurde über 
die Vereinbarung mit der Flurgenossenschaft D.________, die Durchführung von 
Landverhandlungen für den notwendigen Ausbau, über die voraussichtlichen Pro-
jektkosten (vgl. dazu Beilage B [S. 43]) sowie die Kostenerhebung bei den bei-
tragspflichtigen Grundeigentümern gemäss einem noch zu erarbeitenden Bei-
tragsplan (vgl. dazu Vi-act. II.-03 Beilage C3) orientiert. Die nach § 23 Abs. 3 PBG 
und Anhang 2 des Erschliessungsreglements anzugebenden Kosten (voraussicht-
liche Projektkosten inkl. Landerwerb) der Groberschliessung Chräbelstrasse wur-
den auf Fr. 1'601'300 geschätzt. Der gemäss § 44 Abs. 2 PBG im Erschliessungs-
plan festzulegende Kostenanteil der Gemeinde wurde - in Abweichung von der 
bisherigen Festsetzung in Art. 11 des Erschliessungsreglements - neu auf den ma-
ximal möglichen Anteil von 70% (§ 4 Abs. 2 GbVaG) festgelegt, womit der Bedeu-
tung des Gewerbegebiets Chräbel/Wichel, der weiteren Nutzungen an der Chrä-
belstrasse und dem kommunalen Interesse an der zukünftigen Entwicklung dieses 
Gewerbegebiets Rechnung getragen werden solle. Zudem erfolge der Ausbau der 

17

Chräbelstrasse auch hinsichtlich der geplanten 'Erschliessung Schuttweg', welche 
die Erschliessung des beabsichtigten Campus Goldau sowie die Verbindung zwi-
schen der Gotthardstrasse und dem Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof Arth-
Goldau sicherstelle. Um eine Überlastung des geplanten Kreisels (Schutt-
weg/Gotthardstrasse; Abb. 3 S. 11; Ziff. 1.3 S. 12 und Ziff. 5.1 S. 28) zu verhindern, 
sei ein Ausbau der Chräbelstrasse notwendig. Dafür bestehe ein grosses öffentli-
ches Interesse. Die Restfinanzierung von 30% der Kosten ergebe sich nach Vor-
liegen des definitiven Beitragsplans (mit Hinweis auf § 45 PBG). 

3.2.4  In Ziff. 5 (S. 28 ff.) wurde aufgezeigt, dass die Einmündung der Chräbel-
strasse in die Gotthardstrasse für eine hinreichende Erschliessung ausgebaut (mit 
Hinweis auf RRB Nr. 1085/2013 [= Vi-act. II.-03 Beilage C1]) und wegen der Stras-
senklassierung, der nahen Autobahneinfahrt und -ausfahrt sowie der baulichen 
Ausgestaltung des dreiarmigen Kreisels (Schuttweg/Gotthardstrasse gemäss dem 
M.________-Verkehrsgutachten 'Autobahnanschluss Goldau' vom 29.3.2018 [= 
Vi-act. II.-03 Beilage B6]) mit obligatorischem Rechtseinbiegen in die Gotthards-
trasse konzipiert werden müsse, damit der Verkehr aus der Chräbelstrasse nicht 
zu einer Überlastung des Knotens in Form eines massgeblichen Rückstaus führe 
(Ziff. 5.1). Für die Leistungsfähigkeit der Chräbelstrasse resultiere in der Verkehrs-
modellierung des M.________-Verkehrsgutachtens 'Kapazitätsanalyse Chräbel-
strasse' vom 9. Oktober 2019 (Vi-act. II.-03 Beilage B7) eine Kapazitätsgrenze von 
220 Fz/h. Die auf den Zeithorizont 2050 angesetzte Modellierung zeige, dass eine 
Überschreitung dieser Kapazitätsgrenze bei einem Maximalszenarium möglich 
sein könnte. Diesbezügliche Unsicherheiten ergäben sich insb. aus der hohen 
Bandbreite an Annahmen bezüglich Tourismus der Rigibahnen und der künftigen 
Entwicklung der geplanten Gewerbenutzung Rigibahnen sowie im Erweiterungs-
gebiet Wichel (Ziff. 5.2). Unter Einbezug dieser Unsicherheiten und Bandbreiten in 
den Annahmen sei davon auszugehen, dass die Leistungsfähigkeit der Chräbel-
strasse bei einer vollständigen Überbauung des Gewerbegebiets Chräbel gewähr-
leistet werden könne. Mit den beabsichtigten Strassenbauprojekten könne dem-
nach eine hinreichende Erschliessung bereitgestellt werden, damit eine Entwick-
lung in den bestehenden Gewerbezonen und ein beabsichtigter Ausbau der Rigi-
bahnen (Gewerbe und Toursimus) erfolgen könne. Bei einer vollständigen Über-
bauung des Gebiets Chräbel seien die geplanten Gebäude der Rigi Bahnen AG 
ein massgebender Bestandteil der Abschätzung der Leistungsfähigkeit. Für diese 
Gebäude werde derzeit ein Gestaltungsplan erarbeitet, welcher u.a. eine Entflech-
tung der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und eine dosierte Ausfahrt bezwecke. 
Aktuell sei noch nicht klar, welche Anzahl an Parkplätzen tatsächlich realisiert wür-
den. Der Gemeinderat behalte sich vor, bei Bedarf ein Fahrtenkontingent zu erlas-

18

sen, womit auch im Falle einer Maximalvariante mit 616 Parkfelder die Leistungs-
fähigkeit sichergestellt werden könne. Bei einer vollständigen Überbauung des Ge-
werbegebiets Chräbel solle eine erneute Überprüfung der Leistungsfähigkeit vor-
genommen werden (Ziff. 5.3).

In Ziff. 6 (S. 33 ff.) wurden die Anpassungen im Erschliessungsplan und im Zonen-
plan (Zuweisung der Chräbelstrasse in die Verkehrszone (VZ) (vgl. Teilerschlies-
sungsplan Chräbelstrasse Mst. 1:1'000 vom 18.7.2022 [= Vi-act. II.-03 Beilage A1]; 
E. 3.1 hiervor) planerisch dargestellt und erläutert (Ziff. 6.1 und Ziff. 6.3) sowie die 
Ergänzungen/Anpassungen im Erschliessungsreglement (Art. 11 und Anhang 2) 
und im Baureglement (neu Art. 38c BauR) wiedergegeben (Ziff. 6.2 und Ziff. 6.4). 

3.2.5  In Ziff. 7 (S. 39 f.) wurde festgehalten, die Ziele und Grundsätze der Raum-
planung gemäss Art. 1 und 3 RPG (vgl. E. 2.2.1 hiervor) seien, soweit für das vor-
liegende Verfahren relevant, berücksichtigt worden. Die Gewerbezone Chräbel/ 
Wichel sei eine bestehende Bauzone, deren weitere Entwicklungen mit Aktivierung 
des vorhandenen Potentials aufgrund der unzureichenden Erschliessung stark 
eingeschränkt sei. Durch das beabsichtigte Strassenbauprojekt sollten die ver-
kehrlichen Problemstellen behoben und damit die bauliche Entwicklung in den be-
stehenden Bauzonen gefördert werden. Dies entspreche dem Ziel der haushälte-
rischen Bodennutzung. Mit der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' werde die 
Chräbelstrasse auf der 250 m langen Teilstrecke, welche bereits heute grössten-
teils eine überbaute Fläche bzw. Strassenraum oder bestehende Gewerbezone 
(G) darstelle, neu der Verkehrszone (VZ) zugewiesen. Damit würden die beabsich-
tigten Gegebenheiten besser abgebildet und die kantonalen Vorgaben (Geodaten-
modell) übernommen (Ziff. 7.1). Aufgrund der räumlichen Nähe zum Autobahnan-
schluss Goldau befinde sich das Gebiet Chräbel/Wichel in einer verkehrstechnisch 
guten, für gewerbliche Betriebe attraktiven Lage. Die Gemeinde habe ein grosses 
Interesse, dass diese Flächen weiterentwickelt sowie effizient und zweckmässig 
genutzt würden. Mit der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' würden geeignete 
Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige, effiziente bauliche Entwicklung und 
den dafür notwendigen Ausbau der Chräbelstrasse geschaffen. Damit werde dem 
Bedürfnis der Bevölkerung nach Arbeitsplätzen und dem Bedürfnis der Wirtschaft 
nach geeigneten Produktionsstandorten und Entwicklungsmöglichkeiten Rech-
nung getragen (Ziff. 7.2). Das am Siedlungsrand von Goldau situierte Gewerbege-
biet Chräbel/Wichel sei direkt an das regionale und überregionale Verkehrsnetz 
angebunden; eine Durchfahrt von Wohngebieten sei nicht notwendig. Zudem 
trenne die Autobahn das Gewerbegebiet von Wohngebieten im Norden. Dadurch 
würden keine schädlichen und lästigen Emissionen (Lärm, Staub, etc.) für diese 

19

Wohnnutzungen entstehen und das Gebiet eigne sich für lärmintensivere und 
störende Nutzungen (Ziff. 7.3). 

4.1.1  Die Beschwerdeführer erachten es als eine ungerechtfertigte Abspaltung, 
dass sich die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' auf den 'untersten Teil' der 
Chräbelstrasse beschränkt, welcher sich innerhalb des Bauzonengebiets befindet.

Dem kann nicht gefolgt werden. In grundsätzlicher Hinsicht ist festzustellen, dass 
Teilrevisionen bestehender Zonenpläne zulässig sind, wenn sie sich in die Zonen-
planung der Gemeinde einfügen und sich insb. nicht gegenseitig behindern oder 
widersprechen (vgl. Tschannen, in: PK-RPG: Richt-/Sachplanung, Art. 2 N 60; an-
gefochtenen RRB Nr. 902/2023 E. 5.1 mit Hinweisen; Waldmann/Hänni, a.a.O., 
Art. 2 RPG N 25 und 53). Hinzuweisen ist auch auf die in § 14 PBV normierte 
Zulässigkeit der Abtrennung unbestrittener Gebiete im Rahmen von Nutzungspla-
nungen, wenn sie ohne nachteilige Auswirkungen auf die noch verbleibenden Ge-
biete zur Abstimmung gebracht werden können. 

Wie vorstehend (in E. 3.1) wiedergegeben wurde, soll mit der 'Teilnutzungsplanung 
Chräbelstrasse' die Chräbelstrasse auf einer Teilstrecke von 250 m ab Einmün-
dung in die Gotthardstrasse bis zur Zonengrenze der Gewerbe-/Landwirtschafts-
zone im Bereich der Parzellen KTN 002.________ und KTN 003.________ auf 
den Standard einer Groberschliessungsstrasse (entsprechend der einschlägigen 
VSS-Normen) ausgebaut werden (vgl. Teilnutzungsplan Chräbelstrasse 
Mst. 1:1'000 und Teilerschliessungsplan Chräbelstrasse Mst. 1:1'000, je vom 
18.7.2022 [= Vi-act. II.-03 Beilage A1, A2 und A4]; E. 3.2.3 hiervor). 

Dieses Vorgehen entspricht den Vorgaben von § 23 Abs. 1 und § 38 Abs. 1 PBG, 
wonach die Gemeinden die Groberschliessung der Bauzonen ordnen. Im Weiteren 
verfügt die Gemeinde Arth unbestreitbar über einen Erschliessungsplan (vgl. 
E. 3.1 hiervor), so dass auch die Voraussetzung von § 19 PBV erfüllt ist, um 
i.S.v. § 23 Abs. 1 Satz 1 den Teilnutzungsplan Chräbelstrasse zu erlassen (vgl. 
E. 2.3.2 hiervor). Die subjektiven, diffusen Befürchtungen irreversibler Nachteile 
und folgenschwerer Auswirkungen auf den 'obersten Teil' der Chräbelstrasse und 
die 'Raumplanungsspielräume' der Gemeinde vermögen daran nichts zu ändern. 

Den in den Planunterlagen (Vi-act. II.-03 Beilage A1 und A2) planerisch dargestell-
ten und im Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV (Vi-act. II.-03 Beilage A5) be-
schriebenen, aktuellen Ausbaustandard des 250 m langen Abschnitts der Chrä-
belstrasse innerhalb der Bauzone (vgl. dazu E. 3.2.1 hiervor) hat der Regierungs-
rat offensichtlich zu Recht - sowohl für die bestehende Nutzung des Gewerbege-
biets Chräbel/Wichel als auch für dessen künftige Entwicklung - als ungenügend 
beurteilt und erkannt, dass sachliche und nachvollziehbare Gründe für den Erlass 

20

einer Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse für den Ausbau der Chräbelstrasse vor-
liegen (angefochtener RRB Nr. 902/2023 E. 5.1). Das ist nicht zu beanstanden.

4.1.2  Dabei wurde auch der Verkehr von und zu der Talstation Luftseilbahn Kräbel-
Rigi Scheidegg nicht ausgeblendet. Die im Rahmen des M.________-Verkehrs-
gutachtens 'Autobahnanschluss Goldau' vom 29. März 2018 durchgeführten Ver-
kehrserhebungen auf der Chräbelstrasse (Vi-act. II.-03 Beilage B6 S. 8 ff.), welche 
hernach in das ergänzende M.________-Verkehrsgutachten 'Kapazitätsanalyse 
Chräbelstrasse' vom 9. Oktober 2019 eingeflossen sind (Vi-act. II.-03 Beilage B7 
S. 3), beinhalten ausdrücklich auch das aktuelle wie zukünftig zu erwartende Ver-
kehrsaufkommen aufgrund der Besucher der Rigi Bahn und der Luftseilbahn Kräbel-
Rigi Scheidegg (vgl. M.________-Verkehrsgutachten S. 16). 

Über die Kostenbeteiligung der Betreiberin/Eigentümerin der Luftseilbahn Kräbel-
Rigi Scheidegg an den (Unterhalts-)Kosten der Chräbelstrasse (inner- oder aus-
serhalb der Bauzone) - welche im Übrigen gar nicht über Erschliessungsbeiträge 
zu decken sind (vgl. dazu Jeannerat, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 19 N 67 
und Fn 214) - und/oder einen allfälligen Ausbau der Chräbelstrasse ausserhalb 
der Bauzone hatte der Gemeinderat im Rahmen der vorliegend in Frage stehen-
den 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' dagegen nicht zu befinden (vgl. auch 
E. 4.4.3 hiernach). Es ist daher auch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtli-
ches Gehör darin zu erkennen, dass sich der Gemeinderat nicht (ausführlich) den 
nicht entscheidrelevanten Wünschen und Vorstellungen der Beschwerdeführer ge-
widmet hat, wonach die gesamte Chräbelstrasse auszubauen, umzuzonen und 
neu zu klassieren sei. Die Entscheidbegründung muss sich weder mit allen Partei-
standpunkten einlässlich auseinandersetzen noch jedes einzelne Vorbringen aus-
drücklich widerlegen (BGE 143 III 65 E. 5.2).

4.1.3  Im Weiteren wurde die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' auch im Sinne 
des kantonalen Richtplans (Beschluss V-2.3-03: Neubau Knoten Chräbelstrasse 
und Anbindung kommunale Basiserschliessung; Beschluss B-9.6: Entwicklungs-
schwerpunkt [ESP]-Bahnhof Arth-Goldau) und des kommunalen Richtplans (Kap. 
3.4: Arbeitszonen; Kap. 3.6: ESP-Bahnhof Arth-Goldau; Kap. 4.1.2: Groberschlies-
sung [Schuttweg und Chräbelstrasse]; Beschluss 4.1-C: Schuttweg) sachgerecht 
auf die parallel laufende 'Teilnutzungsplanung Schuttweg/Campus' abgestimmt, 
welche die Erschliessung des beabsichtigten Campus Goldau und den Entwick-
lungsschwerpunkt Bahnhof Arth-Goldau via Schuttweg über eine Brücke zu einem 
neuen Kreisel (Schuttweg/Gotthardstrasse) sicherstellen soll. Die Ausgestaltung 
des dreiarmigen Kreisels bildete in der 'Kapazitätsanalyse Chräbelstrasse' (Vi-act. 
II.-03 Beilage B7) denn auch Dreh- und Angelpunkt für die möglichen Kapazitäten 
der Chräbelstrasse und die Ausgestaltung der Einmündung (Rechtseinmünder 

21

zwischen der Autobahnausfahrt und dem Kreisel) in die Gotthardstrasse (vgl. dazu 
E. 3.2.3 f. hiervor; angefochtener RRB Nr. 902/2023 E. 5.3.1 ff.). Dem Fazit des Re-
gierungsrates, wonach die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' hinreichend auf 
die geltende und sich in Bearbeitung befindende Nutzungsplanung in der Ge-
meinde Arth bezüglich ESP Bahnhof Arth-Goldau abgestimmt sei (angefochtener 
RRB Nr. 902/2023 E. 5.3.4), ist nichts hinzuzufügen. 

4.1.4  Beizupflichten ist auch der Feststellung im angefochtenen RRB Nr. 902/2023 
(E. 5.4), dass weder ersichtlich noch von den Beschwerdeführern (substantiiert) 
dargetan wird, inwiefern zwischen der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' und 
dem im Amtsblatt Nr. 22 vom 3. Juni 2022 (S. 1454) publizierten und öffentlich 
aufgelegten Entwurf einer 'Teilrevision der Nutzungsplanung bezüglich Integration 
von Naturgefahren, Gewässerraumzonen und Nachführungen Zonenplan' (vgl. 
E. 3.2.1 hiervor) Widersprüche oder Ungereimtheiten bestehen sollten. Die von 
den Beschwerdeführern wiederholt ins Feld geführte Rüge der angeblich 'fehlen-
den raumplanerischen Gesamtbetrachtung' vermag nichts daran zu ändern, dass 
fundierte und nachvollziehbare Gründe für den Erlass der 'Teilnutzungsplanung 
Chräbelstrasse' vorliegen, diese Teilzonenplanung auf die einschlägigen kantona-
len und kommunalen Richtplanbeschlüsse abgestimmt ist und sich widerspruchs-
frei in die Zonenplanung der Gemeinde Arth einfügt (vgl. E. 4.1 ff. hiervor).

Da die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' nach dem Gesagten zulässig ist, 
kann auf die beantragte Edition der Einsprache der Beschwerdeführer gegen die 
'Teilrevision der Nutzungsplanung bezüglich Integration von Naturgefahren, Ge-
wässerraumzonen und Nachführungen Zonenplan' sowie der Vorakten zu dieser 
Teilrevision mangels Relevanz verzichtet werden. Von einem Beizug dieser Akten 
kann kein Erkenntnisgewinn für das vorliegende Verfahren erwartet werden.

4.1.5  Soweit die Beschwerdeführer unter Hinweis auf RRB Nr. 1085/2013 (Vi-act. 
II.-03 Beilage C1, E.7.3) fordern, dass der Gemeinderat den ordentlichen Gesetz-
gebungsweg einschlagen müsse und nicht auf dessen Anwendung verzichten 
oder das (Strassen)Reglement über den Weg der allgemeinen Dispensierung aus-
hebeln dürfe, übersehen sie, dass die 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' keine 
Ausnahmen vom kommunalen Strassenreglement (StrR) vom 4. Januar 1983 in 
Anspruch nimmt, sondern mit dem beabsichtigten Ausbau der Chräbelstrasse in 
der Bauzone vielmehr die Realisierung der gemäss den einschlägigen VSS-Nor-
men und des Strassenreglements erforderlichen Dimensionen an eine Erschlies-
sungsstrasse mit besonderem Verkehrsaufkommen (vgl. Art. 21 und Art. 23 Abs. 2 
StrR; E. 3.1 und 4.1.1 hiervor) anstrebt resp. einhält (vgl. dazu E. 3.2.4 hiervor; 

22

angefochtener RRB Nr. 902/2023 E. 4.2 f.; E. 4.9). Entsprechend ist auch der Vor-
wurf unbegründet, dass mit der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' gültiges 
Recht ausgehebelt werde.

4.2.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 902/2023 (E. 4.5) u.a. er-
wogen, aus den im Rahmen des M.________-Verkehrsgutachtens 'Autobahnan-
schluss Goldau' vom 29. März 2018 (Vi-act. II.-03 Beilage B6) durchgeführten Ver-
kehrserhebungen auf der Chräbelstrasse sei das Verkehrsaufkommen der Besu-
cher der Rigi Bahn (Haltestelle "Goldau A4") sowie der Luftseilbahn Kräbel-Rigi 
Scheidegg mit den Morgen- und Abendspitzen an Werktagen und Wochenenden 
ersichtlich. Werktags habe sich eine Morgenspitzenstunde mit ca. 70 Hinfahrten 
sowie eine Abendspitzenstunde mit über 100 Wegfahrten ergeben. Am Wochen-
ende seien die Morgen- und die Abendspitzenstunden jeweils ungefähr gleich 
stark ausgeprägt mit rund 80 bis 100 Zufahrten am späteren Morgen sowie ca. 100 
Wegfahrten gegen Abend (Vi-act. II.-03 Beilage B6, S. 8 ff.). Diese Verkehrszäh-
lungen seien in das ergänzende M.________-Verkehrsgutachten 'Kapazitätsana-
lyse Chräbelstrasse' vom 9. Oktober 2019 eingeflossen (Vi-act. II.-03 Beilage B7, 
S. 3 f.). Auch sei darin (S. 5) das künftige Verkehrsaufkommen des Richtprojekts 
Gewerbegebäude und Tiefgarage auf dem Parking A4 der Rigi Bahn (insgesamt 
616 PF) in der Abendspitzenstunde abgeschätzt worden (81 bis 128 Fahrten). Es 
sei weder ersichtlich noch von den Beschwerdeführern begründet worden, wes-
wegen die Verkehrszählung und die Annahmen bezüglich Parking A4 nicht korrekt 
sein sollten. Der Vorwurf, dass der Verkehr zur Luftseilbahn Kräbel-Rigi Schei-
degg, 'einzelner Schwerverkehrsverursacher' sowie des geplanten Gewerbege-
bäudes und der Tiefgarage auf dem Parking A4 der Rigi Bahn nicht hinreichend 
berücksichtigt worden seien, sei unbegründet.

4.2.2  Diese Ausführungen erweisen sich als zutreffend. Entgegen den in der Be-
schwerdeschrift vom 29. Dezember 2023 (Ziff. 6.2.11) wiederholten Ausführungen 
aus ihren vorinstanzlichen Rechtschriften wurden die prognostizierten Verkehrs-
aufkommen im M.________-Verkehrsgutachten 'Kapazitätsanalyse Chräbel-
strasse' (S. 3 ff.) nachvollziehbar anhand der Bruttogeschossfläche der Büro- und 
Dienstleistungsnutzung (8'100 m2) des Richtprojekts Gewerbegebäude und Tief-
garage auf dem Parking A4 der Rigi Bahn auf gewerbliche und touristische Nut-
zung aufgeteilt und der Verkehr der touristischen Nutzung anhand des Mehrange-
bots an touristisch genutzten Parkfeldern prozentual zu den im Ist-Zustand vor-
handenen Parkfeldern erhöht. Die gesamthafte Verkehrszunahme gemäss den 
eruierten Mittelwerten aus 'Rigi Bahnen Gewerbe' (38 Zu- und 67 Wegfahrten in 
der Abendspitzenstunde [ASP]) und 'Rigi Bahnen Tourismus' (+10 Zu- und +27 
Wegfahrten in der ASP) gegenüber aktuell 10 Zu- und 27 Wegfahrten in der ASP 

23

trägt der beabsichtigten Erhöhung des Parkfeldangebots von aktuell 270 PF auf 
616 PF offensichtlich Rechnung. 

Auch der Verkehr zur Luftseilbahn Kräbel-Rigi Scheidegg wurde - wie in E. 4.1.2 
hiervor erwähnt - im M.________-Verkehrsgutachten 'Autobahnanschluss Goldau' 
(S. 8 ff.) beim bestehenden Verkehrsaufkommen auf der Chräbelstrasse berück-
sichtigt und im M.________-Verkehrsgutachten 'Kapazitätsanalyse Chräbel-
strasse' vom 9. Oktober 2019 (S. 3 f.) auf den Prognosezustand hochgerechnet. 

Die Folgerung im M.________-Verkehrsgutachten 'Autobahnanschluss Goldau' 
(S. 19) sodann, wonach im Prognosezustand die werktägliche ASP massgebend 
ist, basiert auf den im Rahmen dieses Gutachten durchgeführten Verkehrserhe-
bungen (S. 3 ff.) und wurde durchaus plausibel erläutert: An den Wochenenden ist 
das touristische Verkehrsaufkommen auf der Chräbelstrasse unbestrittenerweise 
höher als an Werktagen. Auf der anderen Seite ist jedoch die bestehende Gewer-
benutzung (inkl. Verdichtung) und die beabsichtigte Gewerbenutzung des Projekts 
'Rigi Bahnen Gewerbe' - welche ein höheres Verkehrsaufkommen generieren als 
die touristische Nutzung der Rigi Bahnen - an den Wochenenden deutlich geringer 
als an den Werktagen, so dass der Verkehr auf der Chräbelstrasse in den werk-
tägliche ASP insgesamt höher ist als in den ASP an den Wochenenden.

4.3.1  Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 902/2023 (E. 4.6 f.) weiter 
u.a. festgehalten, es treffe zu, dass gemäss dem M.________-Verkehrsgutachten 
'Kapazitätsanalyse Chräbelstrasse' vom 9. Oktober 2019 (S. 3 ff.) das gesamte 
potentielle Verkehrsaufkommen auf der Chräbelstrasse im Jahr 2030 (Gewerbe-
gebiet Chräbel inkl. innere Verdichtung, Gewerbegebäude Rigi Bahnen mit Tief-
garage auf dem Parking A4 und potentielles - noch nicht eingezontes - Gewerbe-
gebiet Wichel) mit 159 Zufahrten und 291 Wegfahrten in der Abendspitzenstunde 
zu einer ungenügenden Verkehrsqualitätsstufe F führe. In der Kapazitätsanalyse 
Chräbelstrasse (S. 9 ff.) werde jedoch auch aufgezeigt, dass die Wegfahrten auf 
maximal 220 Fahrzeuge in der Abendspitzenstunde reduziert werden müssten, da-
mit bei der Einmündung in die Gotthardstrasse (T-Knoten Gotthardstrasse-Chrä-
belstrasse) eine ausreichende Verkehrsqualitätsstufe D erreicht werden könne. 
Während der T-Knoten den Verkehr einer inneren Verdichtung des Gewerbege-
bietes Chräbel sowie derjenige eines Gewerbegebäudes mit Tiefgarage auf dem 
Parking A4 noch aufnehmen könnte, wäre eine Entwicklung im potentiellen Ge-
werbegebiet Wichel nur möglich, wenn das Projekt der Rigi Bahnen reduziert 
würde. 

Das noch nicht eingezonte, aber im kantonalen sowie im kommunalen Richtplan 
zur Einzonung vorgesehene 'Arbeitszone'-Siedlungserweiterungsgebiet (SEG) Wi-

24

chel (vgl. dazu E. 3.2.2 hiervor) müsse beim vorliegend umstrittenen Strassenaus-
bau nicht berücksichtigt werden. Hier seien nur die bereits eingezonten (bzw. zo-
nengerechten) Entwicklungsmöglichkeiten von Bedeutung. Ebenfalls nicht zu 
berücksichtigen seien die potentiellen Gewerbegebiete Chräli und Äschi, weil 
diese gemäss dem kommunalen Richtplan nicht über die Chräbelstrasse erschlos-
sen werden sollten. Damit führe eine innere Verdichtung des Gewerbegebietes 
Chräbel (inkl. des Gewerbegebäudes mit Tiefgarage auf dem Parking A4) zu nicht 
mehr als 220 Wegfahrten in der ASP. Beim Strassenausbau sei damit von 220 
Weg- und 118 Zufahrten, folglich von einer Verkehrsbelastung von 338 Fahrzeu-
gen in der ASP (220 : 65 x 100) auszugehen, was auf dem T-Knoten Gotthardstrasse-
Chräbelstrasse zu einer ausreichenden Verkehrsqualitätsstufe D führen werde. 

4.3.2  Dem Regierungsrat ist beizupflichten, dass mit dem Erschliessungsplan die 
Groberschliessung der Bauzonen geordnet werden muss (§ 23 Abs. 1 und § 38 
Abs. 1 PBG; E. 4.1.1 hiervor); die Groberschliessung dient der Versorgung eines 
zu überbauenden Gebiets mit den Hauptsträngen der Erschliessungsanlagen (vgl. 
Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 19 RPG N 4 mit Hinweis auf Art. 4 des Wohnbau- 
und Eigentumsförderungsgesetzes [WEG; SR 843] vom 4.10.1974). Mit dem Tei-
lausbau der Chräbelstrasse zu einer Groberschliessungsstrasse innerhalb der 
Bauzone muss mit andern Worten nicht im Sinne von Art. 15 Abs. 4 lit. b RPG eine 
der Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass bisher nicht eingezonte Ge-
biete in der nähern Umgebung als Bauzone ausgeschieden werden können (vgl. 
Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 15 RPG N 35; 19 RPG N 89), zumal wenn die 
tatsächlichen Erschliessungsverhältnisse dies aktuell nicht zulassen. Dementspre-
chend wurde bereits im kommunalen Richtplan (Kap. 3.4: Arbeitszonen / Grober-
schliessung SEG Wichel) vorgesehen, dass bei einem möglichen Einbezug des 
Siedlungserweiterungsgebiets (SEG) Wichel vorgängig die Leistungsfähigkeit der 
Chräbelstrasse inkl. Einmündung der Gotthardstrasse zu ermitteln sei.

Nach dem Gesagten müssen in der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' die bis-
her nicht eingezonten Gebiete Wichel sowie Chräli und Äschi nicht berücksichtigt 
werden; letztere beiden auch deshalb nicht, weil deren Erschliessung über die 
Chräbelstrasse im kommunalen Richtplan (Kap. 3.4: Arbeitszonen/ SEG Äschi und 
Chräli) als nicht zweckmässig eingestuft worden ist. Ob und unter welchen Vor-
aussetzungen das potentielle Gewerbegebiet SEG Wichel noch über die Chräbel-
strasse (bzw. den T-Knoten Gotthardstrasse-Chräbelstrasse) erschlossen werden 
kann, ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.

4.3.3  Nicht unbesehen gefolgt werden kann dem Regierungsrat dagegen, dass 
eine innere Verdichtung des Gewerbegebietes Chräbel (inkl. des Gewerbegebäu-
des mit Tiefgarage auf dem Parking A4) zu nicht mehr als 220 Wegfahrten in der 

25

ASP führen werde. Denn dieses Szenarium führt gemäss den 'Entwicklungszena-
rien' im M.________-Verkehrsgutachten 'Kapazitätsanalyse Chräbelstrasse' (S. 10 
f.) bereits zu einer leichten Überschreitung der Ausfahrtskapazität (235 Wegfahr-
ten in der ASP) und damit zu einer kritischen Verkehrsqualitätsstufe E. Entspre-
chend haben die M.________-Verkehrsgutachter festgehalten, dass das Gewer-
begebäude um ca. 25% redimensioniert werden müsste, um die Kapazität nicht zu 
überschreiten. Damit wäre keine Entwicklung im potentiellen Gewerbegebiet SEG 
Wichel mehr möglich. Erst eine (noch) weitergehende Redimensionierung des 
Richtprojekts Gewerbegebäude und Tiefgarage auf dem Parking A4 der Rigi Bahn 
- im gewerblichen und/oder touristischen Bereich -, würde Reserven für eine zu-
mindest teilweise Entwicklung im potentiellen Gewerbegebiet Wichel schaffen.

Der Gemeinderat hat sich im Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV indessen ein-
gehend mit diesen 'Entwicklungszenarien' auseinandergesetzt (vgl. E. 3.2.4 hier-
vor) und ist zum Ergebnis gelangt, dass unter Einbezug all der dargestellten Unsi-
cherheiten und Bandbreiten in den Annahmen der künftigen Entwicklung (vgl. dazu 
Vi-act. II.-03 Beilage A5, Ziff. 5.2 S. 28 ff.) mit der 'Teilnutzungsplanung Chräbel-
strasse' eine hinreichende Erschliessung für eine Entwicklung in den bestehenden 
Gewerbezonen und einen beabsichtigten Ausbau der Rigibahnen (Gewerbe und 
Toursimus) bereitgestellt werden könne. Er behielt sich jedoch im Sinne des kom-
munalen Richtplanbeschlusses 4.1-C: Schuttweg lit. b (vgl. angefochtener RRB 
Nr. 902/2023 E. 5.3.1) vor, dass im Falle einer Maximalvariante des geplanten Ge-
bäudes der Rigi Bahnen AG mit 616 Parkfeldern die Einfahrtskapazität der Chrä-
belstrasse in die Gotthardstrasse mittels eines Fahrtenkontingents (dosierte Aus-
fahrt aus Tiefgarage auf dem Parking A4) sichergestellt werden müsse. 

4.3.4  Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben kann mit den Vorinstanzen davon 
ausgegangen werden, dass die Leistungsfähigkeit der Chräbelstrasse auch bei ei-
ner 'vollständigen Überbauung' des Gewerbegebiets Chräbel gewährleistet wer-
den kann. Über die dereinstige Bewilligungsfähigkeit des geplanten Gebäudes der 
Rigi Bahnen AG mit gewerblicher und touristischer Nutzung ist nicht im vorliegen-
den Verfahren zu befinden (vgl. angefochtener RRB Nr. 902/2023 E. 4.9 in fine).

4.4.1  Der Gemeinderat hat im Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV (vgl. dazu 
E. 3.2.3 hiervor) und im GRB Nr. 300 vom 26. Juni 2023 (S. 4) die Festlegung des 
Kostenanteils der Gemeinde an der 'Groberschliessungsanlage Chräbelstrasse' 
auf 70% anhand der Bedeutung des Gewerbegebiets Chräbel, der weiteren Nut-
zungen an der Chräbelstrasse, des kommunalen Interesses an der zukünftigen 
Entwicklung dieses Gewerbegebiets sowie des Umstandes, dass der Ausbau der 
Chräbelstrasse auch hinsichtlich der geplanten Erschliessung des Campus 

26

Goldau über den Schuttweg erfolgt, erläutert. Damit hat er die entscheidwesentli-
chen Punkte für die Festlegung des Kostenanteils der Gemeinde im Erläuterungs-
bericht genannt und im Einspracheentscheid GRB Nr. 300 dazu Stellung genom-
men (vgl. E. 2.4.2 hiervor).

Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 902/2023 (E. 6.1) auf den relativ 
grossen Ermessensspielraum hingewiesen, welcher dem Gemeinderat bei der Be-
messung des Kostenanteils der Gemeinde zukommt (so auch Jeannerat, in PK-
RPG: Nutzungsplanung, Art. 19 N 69) und die gemeinderätliche Festlegung des 
Kostenanteils geschützt (E. 6.3). Dabei hat er (ergänzend) u.a. auch festgehalten, 
dass der Kanton Schwyz seine bestehenden Angebote für den Tages- und Frei-
zeittourismus weiterentwickeln müsse, um auch künftig eine attraktive Tourismus-
destination zu bleiben (mit Hinweis auf den kantonalen Richtplan: Raumentwick-
lungsstrategie [RES]-1 Leitsätze: Siedlung / Tourismus), die Haltestelle "Goldau 
A4" der Rigi-Bahnen sowie die Talstation der Luftseilbahn Kräbel-Rigi Scheidegg 
für die Allgemeinheit zugänglich seien, der auszubauende Abschnitt der Chräbel-
strasse von einem unbestimmten Personenkreis befahren werde und dem Ge-
meingebrauch diene, dass ein öffentliches Interesse an einer Entflechtung des mo-
torisierten Verkehrs und des Langsamverkehrs auf der Chräbelstasse bestehe. 

4.4.2  Dem Verwaltungsgericht steht als zweite Beschwerdeinstanz keine Prüfung 
der richtigen Handhabung des Ermessens zu (vgl. E. 2.5.2 hiervor). Die vorste-
hend wiedergegebene Begründung der Festlegung des Kostenanteils der Ge-
meinde - anhand der Bedeutung der Verkehrsanlage für die Allgemeinheit - er-
scheint sachlich begründet, inhaltlich vertretbar und steht damit im Rahmen des 
dem Gemeinderates zustehenden Ermessens. Dass diese Festlegung eine Ände-
rung der bisherigen Beitragsfestlegung in Art. 11 Erschliessungsreglement be-
dingt, ändert hieran nichts.

Eine unrichtige Rechtsanwendung, eine Überschreitung oder ein Missbrauch des 
Ermessens (vgl. § 55 Abs. 2 lit. b VRP) ist nicht erkennbar. Somit steht es dem 
Verwaltungsgericht nicht zu, anstelle der von den Vorinstanzen übereinstimmend 
vorgenommenen (und im Ergebnis vertretbaren) Beurteilung, den Kostenanteil der 
Gemeinde an der Groberschliessungsanlage Chräbelstrasse auf den maximal 
möglichen Anteil von 70% festzulegen, eine eigene umfassende Beurteilung vor-
zunehmen. Es sind hierzu weder 'eigentumsrechtliche Abklärungen' zu treffen, 
noch Erklärungen einzuholen. 

4.4.3  Wer die restlichen 30% der Ausbaukosten tragen muss, ist - wie der Regie-
rungsrat im angefochtener RRB Nr. 902/2023 (E. 6.4) korrekt wiedergegeben hat 

27

- vom Gemeinderat in einem separaten Verfahren mittels eines Beitragsplans fest-
zulegen (§ 45 Abs. 2 und 3 PBG; vgl. 2.3.3 hiervor). Somit ist diese Frage weder 
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens noch hat sie Einfluss auf die Zulässig-
keit der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse'. Entsprechend ist darauf nicht weiter 
einzugehen und es sind weder 'eigentumsrechtliche Abklärungen' zu treffen noch 
Angaben zur bisherigen Finanzierung des Ausbaus und Unterhalts der (gesamten) 
Chräbelstrasse einzuholen.

4.5 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 902/2023 (E. 7.1 ff.) zu-
treffend festgehalten, dass der Erlass eines Teilnutzungsplans für einen Strassen-
ausbau innerhalb der Bauzone keine Bundesaufgabe darstellt und sich im Rahmen 
der 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' auch keine Fragen stellen, die in die Zu-
ständigkeit des Bundes fallen (vgl. dazu E. 2.2.1 hiervor). 

Der 'Teilerschliessungsplan Chräbelstrasse' stellt ein Entwicklungsprojekt dar, das 
auf einer umfassenden Abwägung der relevanten Interessen beruht, die Vorgaben 
des kantonalen Richtplans umsetzt, die allgemeinen Planungsgrundsätze des 
RPG befolgt, die öffentlichen Interessen an der Behebung der verkehrlichen Pro-
blemstellen auf der Chräbelstrasse, mit abgestimmter Anbindung an die parallel 
laufende 'Teilnutzungsplanung Schuttweg/Campus' bezweckt und der Förderung 
der baulichen Entwicklung im bestehenden Gewerbegebiet abseits der Wohnzone 
dient (vgl. E. 3.2.5 hiervor; Jeannerat/Moor, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 17 
N 59). Mit dem rationellen und aus sachlichen Gründen gebotenen Ausbau der 
bestehenden Strasseninfrastruktur wird das BLN-Objekt Nr. 1606 an seinem nörd-
lichen Perimeterrand innerhalb der Bauzone tangiert; hieraus resultiert offensicht-
lich keine schutzzielrelevante Beeinträchtigung (E. 3.2.2 hiervor). Eine Begutach-
tung der ENHK ist daher nicht angezeigt. 

Ob eine allfällige Einzonung im Bereich der Talstation der Luftseilbahn Kräbel-Rigi 
Scheidegg eine Begutachtung der ENHK erfordert, ist nicht Gegenstand des vor-
liegenden Verfahrens.

4.6 Mit der vorliegend in Frage stehenden 'Teilnutzungsplanung Chräbelstrasse' 
wird weder eine verkehrsintensive Einrichtung i.S. der Arbeitshilfe über verkehrs-
intensive Einrichtungen des Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 6. Dezember 
2017 noch eine Anlage geplant, welche unter die im Anhang zur Verordnung über 
die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SRSZ 814.011) vom 19. Oktober 1988 
abschliessend aufgelisteten, prüfungspflichtigen Anlagen (vgl. Wagner Pfeifer, 
Umweltrecht, Allgemeine Grundlagen, 2017, N 683) fällt. Entsprechend muss 
keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden (vgl. angefochtener 

28

RRB Nr. 902/2023 E. 9). Die gegenteilige Ansicht der Beschwerdeführer vermag 
daran nichts zu ändern.

Gleichermassen ist dem Regierungsrat beizupflichten (angefochtener RRB 
Nr. 902/2023 E. 8), dass der mit der Teilnutzungsplanung verbundene Ausbau der 
Chräbelstrasse zu keinen Mehrnutzungen auf den Parzellen führt, welche über die 
Chräbelstrasse erschlossen werden und damit zu keinem wahrnehmbaren Mehr-
verkehr auf der Chräbelstrasse bzw. zu keiner merklichen Zunahme der Lärme-
missionen (vgl. auch Jeannerat/Moor RPG: Nutzungsplanung Art. 14 N. 72 ff). Ob 
die in der Gewerbezone Chräbel massgebenden Belastungsgrenzwerte eingehal-
ten weden, muss primär in den zukünftigen Baubewilligungsverfahren für dortige 
Bau- und/oder Nutzungsvorhaben (abschliessend) geprüft werden.

5.1 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist un-
ter Bestätigung der angefochtenen vorinstanzlichen Entscheide abzuweisen, so-
weit darauf eingetreten werden kann.

5.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- den Be-
schwerdeführern aufzuerlegen.

5.3 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerdefüh-
rer unter solidarischer Haftbarkeit der beanwalteten Gemeinde Arth eine Parteien-
tschädigung zu bezahlen. Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs 
für Rechtsanwälte (GebTRa; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentli-
cherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien 
erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt 
Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt.

7. Für den Weiterzug eines verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeentscheides 
in Angelegenheiten kommunaler Nutzungsplanverfahren ans Bundesgericht gilt 
die in EGV-SZ 2009 B 8.4 in E. 8 (insb. E. 8.5) publizierte Besonderheit (vgl. statt 
anderer auch VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 E. 6.1 f.), wonach der verwaltungs-
gerichtliche Entscheid grundsätzlich erst nach einem positiven Beschluss der Ge-
meindeversammlung über die kommunale Nutzungsplanung sowie nach dem re-
gierungsrätlichen Genehmigungsbeschluss beim Bundesgericht angefochten wer-
den kann. Insofern besteht derzeit (noch) keine Weiterzugsmöglichkeit dieses Ent-
scheids ans Bundesgericht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten werden kann, abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von 
Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt. Nachdem sie am 
8. Januar 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- geleistet haben, ist 
die Rechnung ausgeglichen.

3. Die Beschwerdeführer haben - unter solidarischer Haftbarkeit - der bean-wal-
teten Gemeinde Arth eine Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- (inkl. Baraus-
lagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann bis zum Vorliegen des Gemeindeversamm-
lungsbeschlusses und des regierungsrätlichen Genehmigungsbeschlusses 
sowie der anschliessenden allfälligen inhaltlichen Koordination durch das 
Verwaltungsgericht keine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten beim Bundesgericht in Lausanne erhoben werden.

5. Zustellung an:

- die Beschwerdeführer (2/R)
- die Beigeladene (R)
- den Rechtsvertreter der Gemeinde Arth (2/R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)

jeweils unter Beilage der Eingabe (Verzicht auf Einreichung einer Duplik) des 
Gemeinderats Arth vom 14.3.2024 sowie des Rechts- und Beschwerdediensts 
vom 18.3.2024 (je ohne die eigene Eingabe).

- und das Amt für Raumentwicklung (z.K.).

Schwyz, 29. Mai 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Juni 2024