# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25d005b9-a648-542b-aebf-fff245edfd04
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-04
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 04.03.2022 SBE.2022.5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBE-2022-5_2022-03-04.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

 

SBE.2022.5 / va  
(STA.2021.1366)  

Art. 78 

 

 

Entscheid vom 4. März 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichter Egloff, Vizepräsident 

Gerichtsschreiberin Groebli Arioli 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____,  

[…]  

 

  
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten,  

Kloster-Südflügel, Seetalstrasse 8, 5630 Muri AG  

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vom 

13. Dezember 2021 betreffend Entschädigung des amtlichen Verteidigers 

 

in der Strafsache gegen B._____ 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Der Vizepräsident entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten führte ein Strafverfahren gegen B. 

und C. wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ihres Sohnes. 

 

2. 

2.1. 

Mit Verfügung vom 15. April 2021 bestellte die Oberstaatsanwaltschaft des 

Kantons Aargau im Rahmen des Strafverfahrens gegen B. (nachfolgend: 

Beschuldigte) lic. iur. A., mit Wirkung ab 10. April 2021 als amtlicher Ver-

teidiger. 

 

2.2. 

Mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vom 13. Dezem-

ber 2021 wurde das Strafverfahren gegen die Beschuldigte wegen des Ver-

dachts auf fahrlässige Tötung eingestellt. Unter Ziffer 4. der Einstellungs-

verfügung vom 13. Dezember 2021 wies die Staatsanwaltschaft Muri-

Bremgarten die Kasse der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten an, dem 

amtlichen Verteidiger nach Rechtskraft der Verfügung das genehmigte  

Honorar in Höhe von Fr. 1'938.60 zu überweisen. Die Einstellungsverfü-

gung wurde von der Oberstaatsanwaltschaft am 16. Dezember 2021 ge-

nehmigt. 

 

3. 

3.1. 

Der amtliche Verteidiger der Beschuldigten, A., erhob mit elektronischer 

Eingabe vom 3. Januar 2022 fristgerecht gegen die ihm am 23. Dezember 

2021 zugestellte Einstellungsverfügung Beschwerde und beantragte Fol-

gendes: 

 

" 1. 
Die Verfügung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vom 13.12.2021 
sei in Ziffer 4 des Dispositivs hinsichtlich des Honorars der amtlichen Ver-
teidigung aufzuheben und neuzufassen. 
 
2. 
Dem Beschwerdeführer sei ein Honorar als amtlicher Verteidiger von 
CHF 2'576.10 (inkl. Auslagen und MWST) zuzusprechen. 
 
3. 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates." 

 

3.2. 

Mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2022 beantragte die Staatsanwalt-

schaft Muri-Bremgarten, die Beschwerde sei unter Kostenfolgen abzuwei-

sen. 

 

 - 3 - 

 

 

 

 
   

Der Vizepräsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

Die amtliche Verteidigung kann den Entschädigungsentscheid mit Be-

schwerde beim Obergericht anfechten, wenn der Entscheid von der Staats-

anwaltschaft oder dem erstinstanzlichen Gericht gefällt wurde (Art. 135 

Abs. 3 lit. a StPO i.V.m. § 13 EG StPO). Beschwerdeausschlussgründe ge-

mäss Art. 394 StPO liegen nicht vor. Zuständig für die Beurteilung der Be-

schwerde ist der Verfahrensleiter der Beschwerdekammer in Strafsachen 

des Obergerichts des Kantons Aargau, da sich aus den Anträgen ergibt, 

dass die Beschwerde einzig die wirtschaftlichen Nebenfolgen eines Ent-

scheides bei einem strittigen Betrag von weniger als Fr. 5'000.00 zum Ge-

genstand hat (Art. 395 lit. b StPO i.V.m. § 3 Abs. 1 GOG). Da auch die üb-

rigen Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzu-

treten. 

 

2. 

2.1. 

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hielt zur Begründung von Ziffer 4 

der Verfügung vom 13. Dezember 2021 fest, dass mit Parteimitteilung vom 

12. Oktober 2021 die Beschuldigte bzw. ihr amtlicher Verteidiger aufgefor-

dert worden sei, u.a. zur Entschädigungsfrage Stellung zu nehmen. Die 

Aufwendungen für die amtliche Verteidigung seien nicht in Rechnung ge-

stellt und es sei keine Honorarnote eingereicht worden. Für die (einzige) 

Einvernahme vom 10. April 2021 (Dauer 1 Std. 40 Min.) zuzüglich Fahrzeit 

sowie Vorbesprechung (Gesamtdauer 2 Std. 20 Min.) seien gesamthaft 

4 Stunden zu genehmigen. Der weitere Aufwand sei pauschal mit 4 Stun-

den zu verrechnen, so dass der Gesamtaufwand von 8 Stunden bei einem 

Stundenansatz von Fr. 200.00 Fr. 1'600.00 entspreche. Die Reisespesen 

sowie der Aufwand für Fotokopien, Telefon, Porti sei pauschal mit 

Fr. 200.00 zu entschädigen. Der Gesamtbetrag von Fr. 1'800.00 unterliege 

der Mehrwertsteuer (Fr. 138.60), folglich habe der Kanton Aargau die Kos-

ten für die amtliche Verteidigung von total Fr. 1'938.60 zu übernehmen und 

zu entschädigen (vgl. Begründung Ziff. 2.6 und 2.7). 

 

2.2. 

Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, er habe der Staatsanwalt-

schaft Muri-Bremgarten gestützt auf deren Abschlussmitteilung vom 

12. Oktober 2021 ein Entschädigungs- (und Genugtuungs-) Begehren ein-

gereicht. Darin sei auf Seite 3 im zweitletzten Absatz und letzten Satz hin-

sichtlich Aufwendungen der amtlichen Verteidigung explizit auf die beilie-

gende Kostennote verwiesen worden. Die Kostennote trage denn auch 

dasselbe Erstellungsdatum. Tatsächlich müsse diese Beilage bei der 

(elektronischen) Übermittlung am 27. Oktober 2021 verloren oder seiner-

 - 4 - 

 

 

 

seits vergessen gegangen sein. Bei der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgar-

ten sei sie jedenfalls nicht eingegangen, wie Ziffer 2.6 der Einstellungsbe-

gründung entnommen werden könne. Es handle sich um ein Versehen. Da 

das nachweislich zugegangene Entschädigungsbegehren vom 27. Okto-

ber 2021 (vgl. Begründung Ziff. 3.1) jedoch explizit auf die Kostennote in 

der Beilage verweise, sei nicht verständlich, weshalb seitens der Staatsan-

waltschaft Muri-Bremgarten keine kurze Nachfrage über den Verbleib der 

als Beilage erwähnten Kostennote erfolgt sei. Schliesslich sei das Fehlen 

der Kostennote festgestellt worden (vgl. Begründung Ziff. 2.6) und die ver-

meintliche Übermittlung in der Eingabe vom 27. Oktober 2021 kundgetan 

worden. Als die Einstellungsverfügung am 23. Dezember 2021 zugestellt 

worden sei, sei umgehend noch am 23. Dezember 2021 ein elektronisch 

übermitteltes Schreiben an die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten erfolgt 

mit dem Hinweis auf diesen Umstand und der Bitte einer entsprechenden 

Berichtigung gestützt auf die nachgereichte Kostennote vom 27. Okto-

ber 2021. Am 29. Dezember 2021 habe er dem ihm bekannten Verfahrens-

leiter noch eine E-Mail geschickt. Darin sei zur Vermeidung einer Be-

schwerde in diesem Kostenpunkt auf eine einfachere und ressourcenopti-

mierte Lösung hingewiesen worden. Leider sei eine negative Rückmeldung 

erfolgt, weshalb die Beschwerde unumgänglich geworden sei. Die beilie-

gende Kostennote führe alle notwendigen Bemühungen der amtlichen Ver-

teidigung auf. Die geringen Abweichungen zur amtlichen Schätzung seien 

direkt aus der Kostennote ersichtlich und vor allem in den infolge Verzöge-

rung durch das Institut für Rechtsmedizin notwendigen Nachfragen hin-

sichtlich Verfahrensstand und dem Einreichen von Therapieberichten so-

wie dem zu formulierenden Entschädigungsbegehren zu finden. 

 

2.3. 

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten brachte mit Stellungnahme vor, 

die entschädigungspflichtigen Auslagen der amtlichen Verteidigung seien 

angemessen berücksichtigt und zugesprochen worden. Weitergehende 

Aufwendungen, welche der Beschwerdeführer geltend mache, seien unnö-

tig gewesen und hätten auch bei Einreichung der Kostennote abgewiesen 

bzw. gekürzt werden müssen. 

 

3. 

3.1. 

Der Beschwerdeführer wirft der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vor, 

sich nicht über den Verbleib der als Beilage erwähnten Kostennote erkun-

digt zu haben. 

 

3.2. 

Art. 29 Abs. 1 BV verbietet überspitzten Formalismus als besondere Form 

der Rechtsverweigerung. Eine solche liegt vor, wenn für ein Verfahren  

rigorose Formvorschriften aufgestellt werden, ohne dass die Strenge sach-

 - 5 - 

 

 

 

lich gerechtfertigt wäre, wenn die Behörde formelle Vorschriften mit über-

triebener Schärfe handhabt oder an Rechtsschriften überspannte Anforde-

rungen stellt und den Rechtssuchenden den Rechtsweg in unzulässiger 

Weise versperrt. Wohl sind im Rechtsgang prozessuale Formen unerläss-

lich, um die ordnungsgemässe und rechtsgleiche Abwicklung des Verfah-

rens sowie die Durchsetzung des materiellen Rechts zu gewährleisten. 

Nicht jede prozessuale Formstrenge steht demnach mit Art. 29 Abs. 1 BV 

im Widerspruch. Überspitzter Formalismus ist nur gegeben, wenn die 

strikte Anwendung der Formvorschriften durch keine schutzwürdigen Inte-

ressen gerechtfertigt ist, zum blossen Selbstzweck wird und die Verwirkli-

chung des materiellen Rechts in unhaltbarer Weise erschwert oder verhin-

dert. Im Strafprozessrecht ergibt sich das Verbot des überspitzten Forma-

lismus aus Art. 3 Abs. 2 lit. a und b StPO, wonach die Strafbehörden na-

mentlich den Grundsatz von Treu und Glauben sowie das Verbot des 

Rechtsmissbrauchs zu beachten haben (BGE 142 IV 299 E. 1.3.2, 142 I 10 

E. 2.4.2, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 6B_522/2021 vom 

6. September 2021 E. 1.3.4, Urteil des Bundesgerichts 6B_552/2018 vom 

27. Dezember 2018 E. 1.5 [zum Verbot des überspitzten Formalismus im 

Zusammenhang mit Art. 429 Abs. 2 StPO]). 

 

3.3. 

Gestützt auf die Parteimitteilung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten 

vom 12. Oktober 2021 (act. 164) reichte der Beschwerdeführer am 27. Ok-

tober 2021 auf elektronischem Wege ein Entschädigungs- und Genugtu-

ungsbegehren infolge Einstellung (act. 179 ff. bzw. Beschwerdebeilage 3) 

ein. Das via IncaMail versendete Schreiben trug den Betreff C und enthielt 

eine Anlage mit dem Titel "Schreiben an StA (Entschädigungsbegehren)" 

(act. 182). Es wurde nachweislich zugestellt (act. 183 ff.). Darin wurde auf 

Seite 3 im zweitletzten Absatz und letztem Satz festgehalten: "Die Kosten-

note meiner Aufwendungen als amtlicher Verteidiger entnehmen Sie bitte 

der elektronischen Beilage" (vgl. act. 181). Die erwähnte Kostennote wurde 

offensichtlich nicht (elektronisch) mitgeschickt. 

 

Aufgrund des Titels des Anhangs und der expliziten Erwähnung auf Seite 3 

des Entschädigungs- und Genugtuungsbegehrens ist offensichtlich, dass 

der Beschwerdeführer eine Entschädigung geltend machen und hierzu 

gleichzeitig eine Kostennote einreichen wollte. Die Situation war somit an-

ders, als wenn ein (amtlicher) Verteidiger in Aussicht stellt, eine Kostennote 

(zu einem unbekannten Zeitpunkt) nachzureichen. Die Staatsanwaltschaft 

Muri-Bremgarten hätte unter diesen Umständen den Beschwerdeführer auf 

das irrtümliche Fehlen der Beilage aufmerksam machen müssen. Dies hat 

sie zu Unrecht unterlassen und damit den Beschwerdeführer der Chance 

beraubt, die Kostennote fristgerecht nachzureichen. Demnach erweist sich 

die Feststellung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten, wonach die Auf-

wendungen für die amtliche Verteidigung nicht in Rechnung gestellt worden 

seien bzw. keine Honorarnote eingereicht worden sei (vgl. Begründung 

 - 6 - 

 

 

 

Ziff. 2.6), als überspitzt formalistisch bzw. in Widerspruch mit Art. 29 

Abs. 1 BV. Hinweise für das Vorliegen eines offensichtlichen Rechtsmiss-

brauchs bestehen nicht.  

 

3.4. 

Ziffer 4 der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten 

vom 13. Dezember 2021 verletzt damit Bundesrecht. Sie ist hinsichtlich des 

Honorars des amtlichen Verteidigers aufzuheben und die Sache ist zur 

neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

 

4. 

4.1. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die obergerichtlichen Verfahrens-

kosten auf die Staatskasse zu nehmen (Art. 428 Abs. 4 StPO). 

 

4.2. 

Der teilweise obsiegende Beschwerdeführer ist für seinen im Beschwerde-

verfahren entstandenen Aufwand zu entschädigen (vgl. BGE 125 II 518 

E. 5b). Gemäss § 9 Abs. 1 AnwT bemisst sich die Entschädigung in Straf-

sachen nach dem angemessenen Zeitaufwand des Anwalts. Der übliche 

und auch vorliegend angemessene Stundenansatz beträgt dabei 

Fr. 200.00. Auslagen und Mehrwertsteuer werden separat entschädigt (§ 9 

Abs. 3bis AnwT).  

 

Vorliegend erachtet der Vizepräsident den mit Kostennote vom 4. Ja-

nuar 2022 geltend gemachten Aufwand von 1.5 Stunden als angemessen. 

Bei einem Stundenansatz von Fr. 200.00 ergibt sich ein Honorar von 

Fr. 300.00. Unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Auslagenpauschale 

von 3 % und der Mehrwertsteuer von 7.7 % beläuft sich die angemessene 

Entschädigung des Beschwerdeführers auf Fr. 332.80. 

 

 
   

Der Vizepräsident entscheidet: 

 

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Ziffer 4 der Einstellungsver-

fügung der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vom 13. Dezember 2021 

hinsichtlich des Honorars des amtlichen Verteidigers aufgehoben und die 

Sache zur neuen Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgar-

ten zurückgewiesen. 

 

2. 

Die obergerichtlichen Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse ge-

nommen. 

 

 - 7 - 

 

 

 

3. 

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, dem Beschwerdeführer eine rich-

terlich auf Fr. 332.80 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) festgesetzte Ent-

schädigung zu bezahlen. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 

 
   

Aarau, 4. März 2022 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Vizepräsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Egloff Groebli Arioli