# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** af675a25-31e3-57cf-aace-aaa444a0fe3c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.11.2015 200 2015 94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-94_2015-11-17.pdf

## Full Text

200 15 94 UV
MAW/SHE/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. November 2015

Verwaltungsrichter Matti, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiber Schnyder

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2015 (3.81689.14.0/80)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2015, UV/15/94, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1986 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war über seine berufliche Tätigkeit bei der Schweizeri-
schen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend SUVA oder Beschwerde-
gegnerin) nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 
20. März 1981 (UVG; SR 832.20) obligatorisch gegen die Folgen von Be-
rufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert, als er 
sich gemäss Bagatellunfall-Meldung UVG vom 7. Mai 2014 (Akten der SU-
VA [act. II] 1) am 25. März 2014 beim Fussballtraining das Fussgelenk ver-
letzt habe. Am 16. Juli 2014 (act. II 6) kündigte der Versicherte die Not-
wendigkeit eines operativen Eingriffs an, woraufhin die SUVA die Überprü-
fung ihrer Leistungspflicht signalisierte (act. II 4). Nach getätigten Ab-
klärungen verneinte sie mit Schreiben vom 22. September 2014 (act. II 17) 
formlos ihre Leistungspflicht für die Operation vom 22. Juli 2014 infolge 
eines fehlenden Kausalzusammenhangs zum erwähnten Unfallereignis. 
Nachdem hiergegen Einwände erhoben worden waren (act. II 19 und 20), 
verneinte die SUVA nach weiteren Abklärungen mit Verfügung vom 10. Ok-
tober 2014 (act. II 25) ihre Leistungspflicht für Behandlungen / Untersu-
chungen welche im Zusammenhang mit der Operation vom 22. Juli 2014 
stehen. Die hiergegen erhobene Einsprache (act. II 29 und 32) wies die 
SUVA, nachdem sie die Aktenbeurteilung von SUVA-Kreisarzt 
Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato-
logie des Bewegungsapparates, vom 28. November 2014 (act. II 35) ein-
geholt hatte, mit Entscheid vom 29. Dezember 2014 (act. II 37) ab. 

B.

Mit Eingabe vom 29. Januar 2015 liess der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, hiergegen Beschwerde erheben mit folgenden 
Rechtsbegehren:

1. Der Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2014 sei aufzuheben und es sei 
die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer für die gemel-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2015, UV/15/94, Seite 3

deten Fussbeschwerden rechts die gesetzlichen Versicherungsleistungen 
gemäss UVG auszurichten.

2. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 

Mit Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2015 schloss die Beschwerde-
gegnerin mit Verweis auf die Ausführungen im Einspracheentscheid auf 
Abweisung der Beschwerde. 

Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 7. April 2015 an seinem Antrag 
auf Gutheissung der Beschwerde fest. Dieser beigelegt war eine Fotodo-
kumentation des rechten Fusses (Akten des Beschwerdeführers [act. I] 3-
5). Mit Eingabe vom 16. April 2015 liess er den radiologischen Befundbe-
richt von PD Dr. med. D.________, Facharzt für Radiologie, vom 14. April 
2015 (act. I 6) inkl. Bilddokumentation (act. I 7) einreichen.

Mit Duplik vom 2. Juli 2015 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem in der 
Beschwerdeantwort gestellten Rechtsbegehren fest. Der Eingabe beigelegt 
war die orthopädische Beurteilung von PD Dr. med. E.________, Facharzt 
für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA, vom 24. Juni 2015 (Akten der 
Beschwerdegegnerin [act. IIA] 1). 

Daraufhin erhielt der Beschwerdeführer Gelegenheit zu Schlussbemerkun-
gen. Diese benutzte er am 20. Juli 2015 dazu, einen Bericht von Dr. med. 
F.________, Facharzt für Chirurgie, vom 15. Juli 2015 (act. I 8) einzurei-
chen. 

Mit der Stellungnahme zu diesen Schlussbemerkungen reichte die Be-
schwerdegegnerin am 18. August 2015 die orthopädisch-chirurgische Beur-
teilung von Dr. med. E.________ vom 7. August 2015 (act. IIA 2) zum Be-
richt von Dr. med. F.________ ein. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsgegenstand bildet der Einspracheentscheid vom 
29. Dezember 2014 (act. II 37). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf 
Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung im Zusammenhang mit 
dem Unfall vom 25. März 2014 und diesbezüglich insbesondere, ob die 
Beschwerdegegnerin für die Folgen der Operation vom 22. Juli 2014 Leis-
tungen zu erbringen hat. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdegegnerin eine Verletzung ihrer 
Abklärungspflicht vor, wenn er ausführt, der genaue Unfallhergang bzw. 
Bewegungsablauf sei von ihr nie abgeklärt worden und er sei den Akten 
daher auch nirgends zu entnehmen (vgl. Replik S. 3 Ziff. 5). Wie sich das 
Ereignis tatsächlich zugetragen habe, beschreibt der Beschwerdeführer in 
Ziff. 6a der Replik.

2.1 Der Versicherungsträger prüft die Begehren, nimmt die notwendigen 
Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte 
ein (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Der Untersuchungsgrundsatz besagt, dass die 
verfügende Instanz den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, 
aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisan-
träge der Parteien, abklären und feststellen muss. Rechtserheblich sind alle 
Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An-
spruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Ver-
waltungsbehörden zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu 
veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich 
aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht 
(BGE 117 V 282 E. 4a S. 283). Der Untersuchungsgrundsatz gilt indessen 
nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten 
der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2 S. 195, 122 V 157 E. 1a S. 158; SVR 
2009 IV Nr. 4 S. 7 E. 4.2.2). Der Untersuchungsgrundsatz als ein an Ver-
waltungsbehörden gerichteter allgemeiner Verfahrensgrundsatz wird er-
gänzt durch die im Anspruch auf rechtliches Gehör enthaltenen Parteirech-
te auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der 
Entscheidfindung (BGE 122 V 157 E. 1a S. 158, 117 V 282 E. 4a S. 283; 
RKUV 1995 U 209 S. 27 E. 1a).

2.2 Tatsächlich hat die Beschwerdegegnerin keine näheren Abklärun-
gen zum Ereignishergang vom 25. März 2014 getroffen. In der Unfallmel-
dung vom 25. März 2014 (act. II 1) wurde der Ereignishergang nur spärlich 
mit „während dem Fussballtraining einen Fehltritt gemacht ohne Fremdein-
wirkung“ umschrieben. Somit wäre die Beschwerdegegnerin verpflichtet 
gewesen, den Ereignishergang beim Beschwerdeführer genauer zu erfra-
gen. Daran ändert der Umstand, dass in den der Unfallmeldung folgenden 

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medizinischen Unterlagen jeweils von einem Supinationstrauma die Rede 
ist, nichts. Auch hätte die Beschwerdegegnerin nach Eintreffen des MRI-
Berichts vom 11. April 2014 (act. II 15), in welchem von einem Supinations-
trauma vom November 2013 die Rede ist, allen Grund gehabt, beim Be-
schwerdeführer nähere Angaben zum Ereignis einzuholen. Die von Be-
schwerdeführer eingereichten Fotos (vgl. act. I 3-5) belegen immerhin, 
dass ein Unfall stattgefunden hat. Von heute allenfalls noch durchgeführten 
Abklärungen zum Unfallhergang ist kein anderes, von der Beschreibung 
des Unfallhergangs der Replik abweichendes, Ergebnis zu erwarten. Somit 
ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am 25. März 2014 an-
lässlich eines Fussballtrainings nach einem Sprung in Vorwärtsbewegung 
mit dem rechten Fuss auf einer Bodenunebenheit landete, während er mit 
dem linken Fuss einen hohen Ball weiterleiten wollte. Dabei fing er sich 
reflektorisch ab und knickte, bei am Boden fixierten Fuss, mit dem rechten 
Unterschenkel innenseitig nach vorne hin ab und stürzte, worauf er einen 
heftigen, stechenden Schmerz im rechten Sprunggelenk verspürte (Replik 
S. 3 f. Ziff. 6a). Daher ist vorliegend von einem Hyperflexionstrauma aus-
zugehen.

3.

3.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG).

3.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 
in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten gedacht 
werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die 
alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es 

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genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingun-
gen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, 
ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele ("conditio 
sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 337; SVR 
2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 
181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

3.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 
3b).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ur-
sächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um 
eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders 
als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusam-

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menhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 
Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

3.4 Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, insbeson-
dere der Frage der natürlichen Kausalität, ist die Verwaltung (und im Be-
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gege-
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe 
des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

4.

4.1 Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass der Beschwerde-
führer am 25. März 2014 einen Unfall im Rechtssinne erlitten hat. Streitig 
und zu prüfen ist jedoch, ob die Operation vom 22. Juli 2014 (vgl. act. II 10) 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem natürlichen Kausalzusam-
menhang zum besagten Unfall steht. Diesbezüglich ist den Akten im We-
sentlichen Folgendes zu entnehmen:

4.1.1 Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, diagnostizierte in seinem Bericht 
vom 29. September 2014 (act. II 20) ein ventrales tibiotalares Impingement 
OSG rechts Typ Scanton 2 mit einer umschriebenen 4°igen Chondropathie 
des anterolateralen Talus. Der Beschwerdeführer habe am 25. März 2014 
ein schweres Supinationstrauma des rechten OSG beim Fussballspielen 
erlitten. Die geklagten Beschwerden am rechten OSG mit wochenlanger 
Schwellung und stechenden Gelenkschmerzen seien erst hiernach erstma-
lig aufgetreten. Im durchgeführten MRI vom 10. April 2014 sei die deutliche 
Kontusion und Traumatisierung der tibialen Vorderkante sowie der korre-
spondierenden Talusrolle sichtbar geworden. Die bei der arthroskopischen 
Operation gesicherten Befunde seien vereinbar mit einer Unfallfolge vom 
Ereignis am 25. März 2014. Reaktive Osteophytenbildungen sowie die im 
Operationsbericht vom 24. Juli 2014 beschriebene Knorpelläsion seien als 
Folge eines schweren Supinationstraumas am OSG gut bekannt (S. 1).

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4.1.2 Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirur-
gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte in seinem Bericht 
vom 28. November 2014 (act. II 35) aus, die operativ versorgten Schäden 
im rechten oberen Sprunggelenk seien nicht durch das beschriebene ein-
malige Supinationstrauma hervorgerufen worden, sondern durch eine 
chronische Überlastung des vorderen Sprunggelenkbereiches, wie sie bei 
Fussballern häufig zu finden sei, hervorgerufen durch die häufige forcierte 
Streckung des Fusses und entsprechende Anprallverletzungen durch den 
Fussball. Für Letzteres spreche auch die Tatsache, dass es offensichtlich 
bereits vor dem Ereignis vom 25. März 2014 zu Verletzungen am Sprung-
gelenk gekommen sei (November 2013; S. 4). 

4.1.3 PD Dr. med. D.________ beurteilte im „radiologischen Befundbe-
richt“ vom 14. April 2015 (act. I 6) die bildgebenden Untersuchungen. Fol-
gende frischen Verletzungen würden sich direkt und indirekt nachweisen 
lassen: Es zeige sich eine Typ IV Knorpelläsion im Bereich der Tibiaepi-
physe, lateralseitig, anteriores Drittel mit begleitendem und umgebendem 
Knochenmarksödem. Die Knorpelläsion reiche bis an die subchondrale 
Grenzlamelle. Des Weiteren zeige sich ein Kontusionsherd im Bereich der 
lateralen Talusrolle, mittleres Drittel, hier begleitende Knorpelläsion Typ II - 
III. Weiter würden sich Zeichen einer Bandruptur des mittleren und posteri-
oren tibiotalaren Bandkomplexes (mittlerer und hinterer Bereich des tiefen 
Anteiles des Ligamentum deltoideum) sowie ein flaues Knochenmarksö-
dem im posteromedialen Talusanteil, diffus sowie im Bereich des Malleolus 
medialis zeigen (S. 3 Ziff. 1). Als vorbestehende pathologische Verände-
rung würde sich eine fibroostotische Ausziehung, osteophyteähnlich im 
Bereich der anterolateralen Tibiavorderkante, übergehend in den Ansatz 
der Gelenkkapsel in diesem Bereich zeigen. Diese Veränderung sei typisch 
für Fussballspieler durch die repetitive Bandbelastung (Extension; Ziff. 2). 
Die vorliegenden Veränderungen würden zeigen, dass eine Torsionskom-
ponente im Sinne einer Innenrotation des Talus gegenüber der Malleolen-
gabel sowie eine Pronationskomponente vorhanden gewesen sei. Die Ver-
änderungen würden für eine posttraumatische Genese sprechen, da zum 
einen die Knorpelverletzung auf tibialer Seite hinter dem Osteophyt lokali-
siert sei und die gegenüberliegende Veränderung des Talus deutlich weiter 
posterior lokalisiert sei. Bei einer einfachen Impingementproblematik wäre 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2015, UV/15/94, Seite 10

die Veränderung im Talusbereich auf gleicher Höhe wie die osteophy-
tenähnliche fibroostotische Ausziehung. Des Weiteren wäre keine Verände-
rung auf tibialer Seite zusätzlich zu erwarten. Auch liege zusätzlich eine 
Bandverletzung vor betreffend das mediale Kollateralband, was ebenfalls 
für einen Pronotations- und Torsionsmechanismus spreche und zu den 
bestehenden Veränderungen im Bereich der lateralen Tibia und der latera-
len Talusrolle passe (Ziff. 3).

4.1.4 PD Dr. med. E.________, Abteilung Versicherungsmedizin der SU-
VA, führte in seinem Bericht vom 24. Juni 2015 (act. IIA 1) aus, die Anga-
ben des Beschwerdeführers, die klinischen Befunde und die Bildgebung 
würden das typische Bild eines vorderen Impingements des oberen 
Sprunggelenkes, welches fachärztlich klar diagnostiziert worden sei und 
durch die am 22. Juli 2014 vorgenommene Spiegelung zunächst diagnos-
tisch bestätigt und sodann therapeutisch adressiert worden sei, präsentie-
ren. Die am 14. Juli 2014 orthopädisch-chirurgisch erhobenen Befunde 
sprächen auch aus heutiger Warte für keine anderweitige Pathologie, spe-
ziell nicht für das vorliegen einer Knorpelverletzung, bedingt durch eine am 
25. März 2014 erlebte Gewalteinwirkung. Die sowohl durch den Operateur 
als auch den Radiologen festgestellten Signalveränderungen seien vor-
nehmlich im äusseren Gelenksbereich lokalisiert, was auch aufgrund eige-
ner Einsichtnahmen zu bestätigen sei. Demgegenüber zeige der fotogra-
phisch dokumentierte Lokalbefund vom Unfalltag einen Bluterguss in der 
Region der innenseitigen Ferse, was auch der Angabe des Beschwerde-
führers zur Lokalisation der Beschwerden entspreche. Durch die Spiege-
lung am 22. Juli 2014 seien gleichwohl keinerlei Folgen einer allfälligen 
Verletzung innenseitig gelegener anatomischer Strukturen festzustellen 
gewesen, sondern seien explizit ausgeschlossen worden. Der von PD Dr. 
med. D.________ erhobene Hauptbefund einer viertelgradigen Knorpellä-
sion in der Gelenkfläche des Schienbeins sei vom Orthopädischen Chirur-
gen - in Kenntnis des Kernspintogrammes - ausdrücklich verneint worden 
und sei damit überwiegend wahrscheinlich ohne beschwerdeursächliche 
Bedeutung gewesen. Kernspintomographisch seien keine überwiegend 
wahrscheinlichen und mithin überzeugenden Hinweise auf eine Gewaltein-
wirkung dokumentiert, die eine bis auf den Knochen reichende strukturelle 
Verletzung im Bereich der aussenseitigen Gelenkfläche des Sprungbeines 

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erklären könnten. Dies insbesondere, da der aussenseitige Hauptbefund 
von beiden beurteilenden Radiologen im Schienbein gesehen werde (S. 
10). Anamnese und Befund würden einem bei Fussballern in typischer 
Weise vorkommenden degenerativen Geschehen entsprechen. Der vorbe-
stehende Zustand dieses vorderen Impingements habe mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit durch das Ereignis vom 25. März 2014 eine Verschlim-
merung erfahren. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei es zu keiner 
strukturellen Verletzung gekommen, so dass nach längstens drei Monaten 
ein Status quo sine vel ante erreicht gewesen sei (S. 11).

4.1.5 Gemäss dem Bericht von Dr. med. F.________, Facharzt für Chir-
urgie, vom 15. Juli 2015 (act. I 8) sei es durch das Unfallereignis vom 
25. März 2014 mit Rotations- und Pronationskomponente zu Verletzungen 
im medialen Band und überwiegend wahrscheinlich frischen Knorpelverlet-
zungen im medialen und lateralen Gelenksbereich gekommen. Möglicher-
weise habe der vorbestehende Knochensporn beim Unfallereignis die 
Knorpelläsion im lateralen Bereich mitausgelöst. Die Verletzungen des 
Knorpels und des Bandes im medialen Bereich seien im Verlauf abgeheilt. 
Der Knorpelschaden im lateralen Talusbereich habe sich im Verlauf aber in 
sehr kurzer Zeit deutlich verschlimmert, von drittgradig auf viertgradig, bis 
auf den Knochen reichend. Damit liege eine richtungsweisende unfallbe-
dingte Verschlimmerung überwiegend wahrscheinlich an dieser Stelle im 
lateralen Talusbereich vor. Die Operation sei somit überwiegend wahr-
scheinlich unfallkausal gewesen (S. 4).

4.1.6 PD Dr.med. E.________ führte in seiner orthopädisch-chirurgischen 
Beurteilung vom 7. August 2015 (act. IIA 2) aus, die Ausführungen von 
Dr. med. F.________ würden durch keinerlei Angaben belegt, welche auf 
publizierte wissenschaftliche Quellen hinweisen würden. Durch das Kern-
spintomogramm vom 10. April 2014 seien keine überwiegend wahrscheinli-
chen und mithin überzeugenden Hinweise auf eine Gewalteinwirkung do-
kumentiert, die eine strukturelle Verletzung im Bereich der aussenseitigen 
Gelenkfläche des Sprungbeines erklären könnten. Dies insbesondere, da 
der aussenseitige Hauptbefund von beiden beurteilenden Radiologen im 
Schienbein gesehen werde. Dem Postulat, dass der vorbestehende Kno-
chensporn bei dem zur Diskussion stehenden Unfallereignis die Knorpellä-

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sion im aussenseitigen Bereich mitausgelöst habe, könne daher nicht ge-
folgt werden, und auch Dr. med. F.________ selber erachte dies lediglich 
als möglich. Bei der von ihm postulierten richtungsgebenden Verschlimme-
rung stütze sich dieser argumentativ lediglich auf die Angabe, der Knorpel-
schaden im äusseren Bereich des Sprungbeines habe sich innerhalb sehr 
kurzer Zeit deutlich verschlimmert, nämlich „von drittgradig auf viertgra-
dig[er]“. Degenerative Veränderungen würden mit fortschreitender Zeit eine 
schicksalhafte Zunahme zeigen. Eine überzeugende Begründung, warum 
die von Dr. med. F.________ angegebene Verschlimmerung nicht mit dem 
natürlichen Verlauf zu erklären sei, bleibe dieser schuldig. Diese Aussage, 
mit der eine Unfallkausalität im Sinne einer am 25. März 2014 erlebten 
traumatischen Verletzung begründen werden solle, werde mit keiner Litera-
turangabe untermauert und entbehre damit einer evidenzbasierten wissen-
schaftlichen Grundlage. Ungeachtet dessen setze die Beurteilung eines 
Verlaufs die Anwendung eines einheitlichen Klassifikationssystems voraus. 
Dies sei im vorliegenden Fall schon deshalb kritisch zu hinterfragen, weil es 
sich um unterschiedliche Untersuchungsmethoden handle. PD Dr. med. 
D.________ habe am 14. April 2014 einen kernspintomographischen - also 
apparativ bildgebenden - Befund vom 10. April 2014 beurteilt. Er beschrei-
be eine Knorpelläsion Typ II bis III „nach modifizierter Outherbridge [sic]-
Klassifikation“. Zur Beurteilung des Verlaufs werde andererseits das Er-
gebnis einer Spiegelung, welch am 22. Juli 2014 vorgenommen worden 
sei, herangezogen. Durch eine solche Arthroskopie sei eine direkte Be-
trachtung und, unter Zuhilfenahme geeigneter Sonden, ein Betasten des 
Gelenkinneren möglich. Mit Bericht vom 24. Juli 2014 über diesen Eingriff 
habe der Operateur Dr. med. G.________ eine viertgradige Chondropathie 
des anterolateren Talus diagnostiziert. In der Literatur fände sich eine Viel-
zahl von Klassifikationssystemen des Gelenkknorpels (S. 4). Dem Bericht 
von Dr. med. G.________ sei gleichwohl nicht zu entnehmen, auf welche 
Klassifikation er sich beziehe. Den konkreten Fall betrachtet, würden also 
Ergebnisse unterschiedlicher Untersuchungsverfahren miteinander vergli-
chen, wobei für den arthroskopisch erhobenen Befund unklar bleibe, wel-
ches Klassifikationssystem Anwendung erfahren habe. Die Schlussfolge-
rung von Dr. med. F.________, es liege mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit eine richtungsgebende unfallbedingte Verschlimmerung an dieser 
Stelle im lateralen Talusbereich vor, vermöge in Kenntnis der hierzu ver-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2015, UV/15/94, Seite 13

fügbaren Evidenz daher nicht zu überzeugen. Zu der kritischen Anmerkung 
von Dr. med. F.________, dass jeglicher Beweis für die Argumentation der 
Beschwerdegegnerin fehle, dass es durch das vordere Impingement 
(nachvollziehbarer Vorzustand) vor dem Unfallereignis zu einer Knorpelde-
generation gekommen sei, sei festzustellen, dass mit der orthopädischen 
Beurteilung vom 24. Juni 2015 (act. IIA 1) ausschliesslich die versiche-
rungsmedizinische Frage eines kausalen Zusammenhangs erhobener Be-
funde mit dem versicherten Ereignis vom 25. März 2014 zu adressieren 
gewesen sei. Die Frage, welche Ätiologie den zur Diskussion stehenden 
Diagnosen tatsächlich zugrunde legen würden, sei vor diesem Hintergrund 
ohne versicherungsmedizinische Relevanz. Der Bericht vom 15. Juli 2015 
(act. I 8) liefere keine Erkenntnisse, welche eine andere versicherungsme-
dizinische Beurteilung als die vom 24. Juni 2015 begründen könnte.

4.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

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Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 
2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in 
die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen las-
sen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im 
Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutach-
ters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b ee 
S. 354). Die Kreisärzte der SUVA sind nach ihrer Funktion und beruflichen 
Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin. Da sie ausschliesslich 
Unfallpatienten, unfallähnliche Körperschädigungen und Berufskrankheiten 
diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über be-
sonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen. Im 
Verhältnis zu den Allgemeinpraktikern kommt ihnen eine spezialärztliche 
Stellung zu, wobei diese neben überwachenden und korrigierenden auch 
beratende Funktion umfasst (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 
3. Oktober 2008, 8C_510/2007, E. 7.5.4). Gleiches gilt für die Ärztinnen 
und Ärzte der Versicherungsmedizin der SUVA.

4.3 Abzustellen ist in erster Linie auf die Berichte des Versicherungs-
mediziners und orthopädischen Chirurgen Dr. med. E.________ vom 
24. Juni 2015 (act. IIA 1) und vom 7. August 2015 (act. IIA 2). Der Fachs-
pezialist hat sich in seinen Beurteilungen sorgfältig mit den gesundheitli-
chen Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, zu 
den gegenteiligen Meinungen der Ärzte und des Beschwerdeführers Stel-
lung genommen sowie diese entkräftet bzw. widerlegt und seine Schluss-
folgerungen insbesondere gestützt auf die Akten getroffen. Die Ausführun-
gen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sind einleuch-
tend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand 
nachvollziehbar begründet. Einer eigenen Untersuchung bedurfte es nicht, 
da der medizinische Sachverhalt feststeht und es allein um die medizini-

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sche Würdigung dieses Sachverhalts geht. Auch kann von der Einholung 
eines medizinischen Gerichtsgutachtens (vgl. Replik S. 6 Ziff. 9) abgese-
hen werden, da hiervon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Damit 
sind im vorliegenden Fall die Voraussetzungen für einen rechtsgenüglichen 
Aktenbericht (Entscheid des BGer vom 14. November 2007, I 1094/06, E. 
3.1.1 in fine) erfüllt und den Beurteilungen von Dr. med. E.________ 
kommt voller Beweiswert zu. In der Folge ist darauf abzustellen. Was der 
Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. 

Die Berichte des behandelnden Arztes Dr. med. G.________ (vgl. act. II 7, 
10, 18 und 20) ändern an der Schlüssigkeit der Beurteilungen von Dr. med. 
E.________ nichts, führte doch Dr. med. E.________ in seiner Stellung-
nahme vom 24. Juni 2015 (act. IIA 1) aus, dass Dr. med. G.________ kor-
rekt ein OSG-Impingement diagnostiziert und dies nachvollziehbar als II° 
nach Scranton klassifiziert hat. Jedoch widerlegt Dr. med. E.________ 
überzeugend die Annahme von Dr. med. G.________, der Beschwerdefüh-
rer habe am 25. März 2014 eine Knorpelverletzung erlitten. Die seinerzeit 
fachärztlich erhobenen Befunde lassen eine solche Annahme gemäss
Dr. med. E.________ nicht zu (S. 7). Zudem ist betreffend die Berichte von 
Dr. med. G.________ dem Umstand Rechnung zu tragen, dass diesen 
wegen der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Spezialärzte mitunter im 
Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen 
eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung zu tragen (BGE 125 V 
351 E. 3b cc S. 353 und Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsge-
richts [EVG; heute Bundesgericht] vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4). 

Weiter ist der Bericht des Radiologen PD Dr. med. D.________ vom 14. 
April 2015 (act. I 6) für die sich im vorliegenden Fall stellende Frage eines 
überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen der Ope-
ration vom 22. Juli 2014 und dem Unfall vom 25. März 2014 insoweit nicht 
beweiskräftig, als diese Beurteilung ausschliesslich aufgrund der fachradio-
logischen Befundberichte erfolgte, während Dr. med. E.________ für seien 
Beurteilung sowohl die Erkenntnisse der Gelenkspiegelung als auch die 
klinischen Befunde mitberücksichtigte (act. IIA 1 S. 8). 

Nicht zu überzeugen vermag in diesem Lichte der Chirurg Dr. med. 
F.________, welcher in seinem Bericht vom 15. Juli 2015 (act. I 8) Dr. med. 

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E.________ vorwirft allgemeine Ausführungen zu machen („Lehrbuchweis-
heiten“), anstatt den individuellen Fall sorgfältig zu betrachten (S. 3). Mas-
sive Kritik äussert Dr. med. F.________ insoweit, als zwar eine 2013 
durchgeführte MRI-Untersuchung erwähnt werde, diese Untersuchungser-
gebnisse aber nicht eingeholt und ausgewertet worden seien (S. 1). Weder 
die Akten der Beschwerdegegnerin noch die Berichte von 
Dr. med. E.________ erwähnen eine im Jahr 2013 durchgeführte MRI-
Untersuchung. Offenbar unterliegt Dr. med. F.________ bei seinem Vor-
wurf einem Irrtum. Er hat wohl die Tatsache, dass der Beschwerdeführer 
am 14. April 2014 ein MRI anfertigen liess und dabei auf ein Ereignis vom 
November 2013 und nicht auf den Unfall vom 25. März 2014 hingewiesen 
hat (act. II 12), falsch interpretiert. Neben diesem Mangel am Bericht von 
Dr. med. F.________ ist auch hier darauf hinzuweisen, dass er über keinen 
Facharzttitel in Orthopädie verfügt, weshalb er die detaillierten und fundier-
ten Berichte von Dr. med. E.________ nicht fachspezifisch in Frage zu stel-
len vermag. Vielmehr versucht er dessen Fachwissen herabzusetzen, in-
dem er dieses als „Lehrbuchweisheiten“ betitelt. Er setzt sich denn auch 
nicht damit auseinander, dass Dr. med. E.________ (auch) in konkreter 
Würdigung der vom Beschwerdeführer eingereichten Fotos (Lokalisation 
des Blutergusses; act. IIA I S. 9) zur Überzeugung gelangt ist, dass die 
vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden nicht mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 25. März 2015 zurückzuführen 
sind. Dr. med. E.________ nimmt denn in seiner Beurteilung vom 24. Juni 
2015 auch ausführlich Stellung zu den Ausführungen von Dr. med. 
F.________ und widerlegt bzw. entkräftet nachvollziehend dessen Schluss-
folgerungen. Unter anderem zeigt Dr. med. E.________ auf, dass die 
Schlussfolgerungen von Dr. med. F.________ durch keinerlei Quellen be-
legt werden, welche auf publizierte wissenschaftliche evidenzbasierte Er-
kenntnisse hinweisen. Weiter wird dargelegt, dass selbst Dr. med. 
F.________ es lediglich als möglich erachtet, dass der vorbestehende 
Knochensporn bei dem zur Diskussion stehenden Unfallereignis die Knor-
pelläsion im aussenseitigen Bereich mitausgelöst hat. Auch führt Dr. med. 
E.________ aus, dass sich Dr. med. F.________ bei der von ihm postulier-
ten richtungsgebenden Verschlimmerung lediglich auf die Aussage stützt, 
dass sich die degenerativen Veränderungen deutlich verschlimmert hätten. 
Eine überzeugende Begründung, warum die angegebene Verschlimmerung 

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nicht mit dem natürlichen Verlauf zu erklären ist, bleibt Dr. med. 
F.________ schuldig. Seine Aussage, mit welcher er die Unfallkausalität 
begründet, wird mit keiner Literaturangabe untermauert und entbehrt damit 
einer evidenzbasierten wissenschaftlichen Grundlage (S. 4). Dr. med. 
E.________ führt überzeugend und nachvollziehbar aus, dass die Schluss-
folgerung von Dr. med. F.________, dass eine richtungsgebende unfallbe-
dingte Verschlimmerung überwiegend wahrscheinlich im lateralen Talusbe-
reich vorliegt, in Kenntnis der hierzu verfügbaren Evidenz nicht zu über-
zeugen vermag. 

Zusammenfassend ist erstellt, dass es durch den Unfall vom 25. März 2014 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keiner strukturellen Verletzung 
gekommen ist, nach längstens drei Monaten ein Staus quo sine vel ante 
erreicht war und daher die Operation vom 22. Juli 2014 in keinem Zusam-
menhang zum besagten Unfall steht.

4.4 Nach dem Dargelegten ist der Einspracheentscheid vom 29. De-
zember 2014 (act. II 37) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde ist als unbegründet abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt lic.iur. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SUVA
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.