# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 78fad480-d331-56bd-ad6b-5f834cd9edfa
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.08.2010 C-6978/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6978-2008_2010-08-20.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6978/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Thailand,
Zustelladresse: Y._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6978/2008

Sachverhalt:

A.
Der am (...) 1955 geborene Schweizerbürger X._______ lebt seit 1991 
in  Thailand.  Er  war  in  den  Jahren  1973  bis  1991  in  der  Schweiz 
(zuletzt  als [leitender]  kaufmännischer Angestellter)  erwerbstätig und 
hat dabei Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung entrichtet (act. 2 und 9). 

B.
Mit Verfügung vom 15. Dezember 2004 (act. 207) hat die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) X._______ mit Wirkung 
ab 1. November 2003 eine halbe Invalidenrente zugesprochen. Die da-
gegen erhobene Einsprache hiess die IVSTA mit Einspracheentscheid 
vom 15. August 2005 (act. 219) teilweise gut, indem die halbe Rente 
bereits mit Wirkung ab 1. Dezember 2001 zugesprochen wurde.

Bei diesen Entscheiden hat sich die IVSTA im Wesentlichen auf das 
polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 12. August 
2004 gestützt. Dem Gutachten sind folgende Diagnosen mit  wesent-
licher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen: mittelgradige 
bis schwere depressive Episode mit Angstsymptomatik (Agoraphobie, 
Panikattacken)  und  Spannungskopfschmerz,  chronisches  zerviko-
zephales,  zervikobrachiales  und  thorakolumbovertebrales  Schmerz-
syndrom  bei  degenerativen  Wirbelsäulenveränderungen,  leichte  bis 
mittelschwere  neuropsychologische  Funktionsstörung  multi faktorieller 
Ätiologie, Verdacht auf Alkoholabhängigkeit (vor allem anamnestisch) 
bei  Palmareythem,  erythrozytärer  Makrozytose  und  normalem  CDT 
und normalen Leberenzymen. Als Diagnosen mit Krankheitswert aber 
ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit werden folgende 
genannt: nicht  näher  bezeichnete  Persönlichkeitsstörung,  talofibuläre 
Bandinsuffizienz am linken oberen Sprunggelenk bei  rezidivierenden 
Distorsionen,  Status  nach  Bandplastik  im  Jahr  1975  und  Meralgia 
paraesthetica dextra,  Nikotinabusus. Ferner wurden einige Nebenbe-
funde  ohne  Krankheitswert  und  Einfluss  auf  die  Arbeitsfähigkeit  er -
hoben. Insgesamt schätzten die begutachtenden Ärzte die Arbeitsun-
fähigkeit  von  X._______  für  eine  kaufmännische  Tätigkeit  auf  50%, 
wobei vor allem die psychiatrischen Befunde limitierend wirkten. Auch 
für andere Tätigkeiten sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 50% auszu-
gehen. Schwere körperliche Arbeit  sei  aus rheumatologischen Grün-
den nicht zumutbar.

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C.
Mit Schreiben vom 29. April 2008 (act. 249) hat die IVSTA ein Renten-
revisionsverfahren  eingeleitet  und  X._______  aufgefordert,  den  ent-
sprechenden  Fragebogen  auszufüllen  und  zurückzusenden. 
X._______ hat bei der IVSTA am 6. Juni 2008 nebst dem ausgefüllten 
Fragebogen zwei Arztatteste von Dr. A._______ vom 28. Februar 2008 
eingereicht (act. 250 ff.).

Am  10. September  2008  (act. 255)  sowie  am  17. Oktober  2008 
(act. 258)  hat  die  IVSTA X._______  mitgeteilt  beziehungsweise  ver-
fügt, er habe unverändert Anspruch auf eine halbe Rente, da keine an-
spruchsbeeinflussende Veränderung habe festgestellt werden können.

Dieser Verfügung lagen namentlich folgende Dokumente zugrunde: die 
Atteste von Dr. A._______ vom 28. Februar 2008 (act. 251) sowie die 
medizinischen Stellungnahmen von Dr. med. B._______ vom 21. April 
2008 (act. 248) und vom 1. September 2008 (act. 254). Den Attesten 
von  Dr. A._______  sind  folgende  Diagnosen  zu  entnehmen: 
degenerative  Veränderung  der  Hals-  und  Lendenwirbelsäule, 
osteoarthritische  Veränderung  des  rechten  Kniegelenkes  mit  Osteo-
porose  im  gelenknahen  Bereich,  schwere  depressive  Persönlich-
keitsstörung,  rezidivierende Migräne, Alkoholismus, "Prediabetic con-
dition"  sowie  Hypercholesterinämie.  X._______  sei  aufgrund  dieser 
Diagnosen 100% arbeitsunfähig. Dr. med. B._______ ist hingegen der 
Ansicht,  der  Zustand  habe  sich  seit  der  Rentenzusprache  im  Jahr 
2004 nicht verändert.

D.
Gegen  die  Verfügung  vom 17. Oktober  2008  hat  X._______  (nach-
folgend:  Beschwerdeführer)  mit  Eingabe  vom 31. Oktober  2008  Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. Er beantragte die 
Aufhebung der  angefochtenen Verfügung  sowie  die  Zusprache  einer 
ganzen  Rente,  eventualiter  einer  Dreiviertelsrente.  Zur  Begründung 
führte er aus, die von ihm eingereichten Arztzeugnisse seien nicht be-
achtet worden und im Übrigen bezweifle er die Korrektheit des durch-
geführten  Einkommensvergleichs,  da  berücksichtigt  werden  müsse, 
dass er in einer kaufmännischen Kaderposition gearbeitet habe.

E.
Auf Aufforderung des Instruktionsrichter hat der Beschwerdeführer mit 
Schreiben  vom  9. November  2008  und  mit  E-Mail-Eingabe  vom 

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11. November  2008  dem  Bundesverwaltungsgericht  seine  schwei-
zerische Korrespondenzadresse mitgeteilt.

F.
Mit  Verfügung vom 17. November 2008 wurde der Beschwerdeführer 
aufgefordert, einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- zu be-
zahlen. Der Kostenvorschuss ist am 19. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eingegangen.

G.
Mit Vernehmlassung vom 26. Februar 2009 beantragte die IVSTA die 
Abweisung  der  Beschwerde.  Zur  Begründung  führte  sie  aus,  den 
Attesten sei keine gesundheitliche Verschlechterung zu entnehmen, da 
diesbezüglich objektive Befunde fehlten. Als Hauptdiagnosen würden 
die orthopädischen Beschwerden als Folgen des Motorradunfalles im 
Jahr  2005 genannt. Diese seien jedoch nicht  geeignet,  in  einer  rein 
sitzenden  Tätigkeit  eine  Arbeitsunfähigkeit  von  mehr  als  50%  zu 
begründen. In  Bezug auf  die  wirtschaftliche Seite  der  Invaliditätsbe-
messung verwies die IVSTA auf das Beschwerdeverfahren anlässlich 
der ursprünglichen Rentenfestsetzung.

H.
Mit  Replik  vom 9. März 2009 hielt  der  Beschwerdeführer  an seinem 
Antrag fest und reichte diverse Unterlagen ein.

I.
Mit Duplik vom 19. März 2009 hielt die IVSTA ebenfalls an ihrem An-
trag fest.

J.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist – soweit  
für  die  Entscheidfindung  erforderlich  –  in  den  nachfolgenden  Er-
wägungen einzugehen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Ver-
fügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach  dem  Bundesgesetz  vom  20. Dezember  1968  über  das  Ver-
waltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021),  soweit  das  VGG nichts  an-
deres bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben 
in  sozialversicherungsrechtlichen  Verfahren  die  besonderen  Bestim-
mungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil  des Sozial-
versicherungsrechts  vom  6. Oktober  2000  (ATSG,  SR 830.1)  vorbe-
halten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes 
auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, 
wenn  und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  es  vor-
sehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In-
validenversicherung anwendbar (Art. 1a bis  70 IVG),  soweit  das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden 
nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrecht-
licher  Hinsicht  mangels  anderslautender  Übergangsbestimmungen 
grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  Anwendung,  welche  im  Zeit-
punkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130 V 1 
E. 3.2).

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass  er  im  Sinne  von  Art. 59  ATSG beschwerdelegi-
timiert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvor-
schuss innert Frist geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

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2.

2.1 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, dei bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden  Sachverhalts  Geltung  haben  (BGE 130 V 329  E. 2.3).  Ein 
allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel  
aufgrund  der  bisherigen  und  ab  diesem Zeitpunkt  nach  den  neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der IVV ist für die Be-
urteilung  eines  Rentenanspruchs  seit  dem  1. Januar  2008  auf  die 
Fassung  gemäss  den  am 1. Januar  2008  in  Kraft  getretenen  Ände-
rungen (5. IV-Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) abzustellen. 

2.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  streitigen  Verwaltungsverfügung  (hier: 
17. Oktober 2008) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 
mit  Hinweis). Tatsachen, die jenen Sachverhalt  seither verändert  ha-
ben,  sollen  im  Normalfall  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungsver-
fügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).

2.3 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.  

3.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen 
oder  auf  Gesuch hin  für  die  Zukunft  entsprechend erhöht,  herabge-
setzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Rentenbe-
zügers erheblich verändert hat.

Zu  einer  Änderung  des Invaliditätsgrades Anlass  geben  kann  einer-
seits  eine wesentliche Verbesserung oder  Verschlechterung des Ge-
sundheitszustandes  mit  entsprechender  Beeinflussung  der  Erwerbs-
fähigkeit und anderseits eine erhebliche Veränderung der erwerblichen 
Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens 
(BGE 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a, 107 V 221 E. 2 mit Hinweisen; 
SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Ist die Invalidität nach der Einkommens-

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vergleichsmethode gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG zu bemessen, so kann 
jede Änderung eines der beiden Vergleichseinkommen zu einer für den 
Anspruch  erheblichen  Erhöhung  oder  Verringerung  des  Invaliditäts-
grades führen.

Ob eine solche rentenrelevante Änderung eingetreten ist, beurteilt sich 
(unter Vorbehalt früher durchgeführter Revisionen) durch Vergleich des 
Sachverhaltes,  wie  er  im  Zeitpunkt  der  ursprünglichen  Rentenver-
fügung  bestanden  hat,  mit  demjenigen  zur  Zeit  der  streitigen  Revi-
sionsverfügung  (BGE 125 V 369  E. 2,  113 V 275  E. 1a).  Eine  in  der 
Zwischenzeit ergangene Revisionsverfügung gilt  dann als Vergleichs-
basis,  wenn  sie  die  ursprüngliche  Rentenverfügung  nicht  bestätigt, 
sondern die laufende Rente aufgrund eines neu festgesetzten IV-Gra-
des  geändert  hat  (BGE 109 V 262  E. 4a  mit  Hinweisen;  ZAK 1987 
S. 37 E. 1a). Der Revisionsverfügung kommt im Weiteren – auch wenn 
der bisherige IV-Grad bestätigt wird und die Höhe der Rente unverän-
dert bleibt – dann als Vergleichsbasis Bedeutung zu, wenn sie in Form 
einer in Rechtskraft getretenen Verfügung ergangen ist und eine mate-
rielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattgefunden 
hat.  Diese  im  Bereich  der  Neuanmeldung  geänderte  Praxis  des 
Bundesgerichts [BGer] gilt neu auch im Bereich von Rentenrevisionen 
(vgl.  BGE 133 V 108  E. 5.4).  Dagegen ist  die  unterschiedliche  Beur-
teilung eines im Wesentlichen unverändert  gebliebenen Sachverhalts 
kein  Revisionsgrund;  unterschiedliche  Beurteilungen  sind  revisions-
rechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der 
tatsächlichen Verhältnisse sind (siehe nur BGE 115 V 313 E. 4a/bb mit 
Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a).

Vorliegend ist somit der Sachverhalt im Zeitpunkt der Rentenverfügung 
vom 15. Dezember 2004 mit dem Sachverhalt im Zeitpunkt der Revi-
sionsverfügung vom 17. Oktober 2008 zu vergleichen.

3.2 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art.  7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Einglie-
derung  verbleibende  ganze  oder  teilweise  Verlust  der  Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Arbeits-
markt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der kör-

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perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder 
teilweise Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len  haben.  Aufgabe  des  Arztes  im  schweizerischen  Invalidenver-
sicherungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls be-
züglich  welcher  Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Die 
ärztlichen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Be-
urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten kon-
kret noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 
E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.4 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit-
tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-
verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-
ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 
frei,  das  heisst  ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen  Zusammenhänge und  in  der  Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Be-
weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag gegebenen 
Stellungnahme als  Bericht  oder  als  Gutachten  (vgl.  dazu  das  Urteil 
des  BGer  I 268/2005  vom  26. Januar  2006  E. 1.2,  mit  Hinweis  auf 
BGE 125 V 352 E. 3.a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi -
gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-

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achten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat -
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen, bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti-
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

3.5 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli -
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi -
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli -
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In-
validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er 
im fraglichen Zeitpunkt  nach dem im Sozialversicherungsrecht  allge-

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mein gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit  (vgl. 
BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge-
sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt 
erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung und  der  realen Einkommensent-
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah-
rung entspricht,  dass die bisherige Tätigkeit  ohne Gesundheitsscha-
den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs-
sen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, da-
mit sie berücksichtigt werden können. Zusatzeinkommen wie zum Bei-
spiel  Überstundenentschädigungen  können  berücksichtigt  werden, 
wenn es sich um Entgelt mit Lohncharakter und nicht um Spesenent -
schädigungen handelt. Da aber die Invaliditätsschätzung der dauernd 
oder  für  längere  Zeit  bestehenden  Erwerbsunfähigkeit  entsprechen 
muss, bildet Voraussetzung für die Berücksichtigung eines derartigen 
Zusatzeinkommens, dass der Versicherte aller Voraussicht nach damit 
hätte  rechnen  können  (vgl.  Urteil  des  BGer  U 178/03  vom 18. März 
2004 E. 2.2 mit Hinweisen).

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be-
ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person  konkret  steht.  Ist  –  wie  hier  –  kein  tatsächlich  erzieltes  Er-
werbseinkommen nach Eintritt  der Invalidität mehr gegeben, nament-
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen 
hat,  so  sind  nach  der  Rechtsprechung  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  BFS  periodisch  herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen  (LSE)  heranzuziehen  (vgl.  BGE 129 V 472 
E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zent-
ralwerte) im jeweiligen Wirtschaftssektor.

3.6 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von 
70% ein Anspruch auf eine ganze Rente, auf eine Dreiviertelsrente bei 
einem Grad der Invalidität von 60%, auf eine halbe Rente bei einem 
solchen von 50% und auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad 
von 40%.

Gemäss Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in  der  Schweiz  haben,  soweit  nicht  völkerrechtliche  Vereinbarungen 

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eine abweichende Regelung vorsehen, was für Thailand jedoch nicht 
der Fall ist.

3.7 Der  Bundesrat  kann anordnen,  dass  in  Abweichung von Art.  49 
Abs. 1 ATSG auch für bestimmte erhebliche Leistungen das formlose 
Verfahren  nach  Art. 51  ATSG zur  Anwendung  kommt  (Art. 58  IVG). 
Gestützt  darauf  hat  der  Bundesrat  Art. 74ter IVV  erlassen:  Sind  die 
Anspruchsvoraussetzungen  offensichtlich  erfüllt  und  wird  den  Be-
gehren der  versicherten Person vollumfänglich entsprochen,  so kön-
nen folgende Leistungen ohne Erlass eines Vorbescheids oder einer 
Verfügung  zugesprochen  oder  weiter  ausgerichtet  werden  (Art.  58 
IVG): Renten und Hilflosentschädigungen nach einer von Amtes we-
gen  durchgeführten  Revision,  sofern  dabei  keine  leistungsbeein-
flussende Änderung der Verhältnisse festgestellt  wurde (lit. f). Die IV-
Stelle  teilt  die  nach  Art. 74ter IVV  gefassten  Beschlüsse  dem  Ver-
sicherten  schriftlich  mit  und  macht  ihn  darauf  aufmerksam,  dass  er 
den  Erlass  einer  Verfügung  verlangen  kann,  wenn  er  mit  dem  Be-
schluss nicht einverstanden ist (Art. 74quater IVV).

4.  

4.1 Vorweg  ist  festzuhalten,  dass  es  sich  vorliegend  um  eine  von 
Amtes  wegen  durchgeführte  Revision  handelt  und  die  IVSTA somit 
eine allseitige materielle Prüfung des Rentenanspruches vorzunehmen 
hatte  (vgl.  Urteil  des  BGer  I 218/04  vom  31. August  2004  E. 3.2). 
Obschon  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  der  von  Amtes  wegen 
eingeleiteten  Revision  einen  eigenen  Antrag  auf  Ausrichtung  einer 
ganzen  Rente  zufolge  Verschlechterung  seines  Zustandes  (vgl. 
Fragebogen für die IV-Rentenrevision vom 20. Mai 2008) gestellt hat, 
ist sein Antrag nicht als eigenständiges Revisionsgesuch zu betrach-
ten,  sondern  im  Rahmen  der  Abklärungen  der  bereits  eingeleiteten 
Revision zu behandeln (vgl. Urteil des BGer I 218/04 vom 31. August 
2004 E. 4.2). 

4.2 Nachfolgend ist  zu prüfen,  ob die  IVSTA zu Recht  zum Schluss 
gekommen ist, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe 
sich  nicht  wesentlich  verändert,  weshalb  er  weiterhin  Anspruch  auf 
eine halbe Rente habe.

4.2.1 Dem der  ursprünglichen  Rentenverfügung  zugrunde  liegenden 
polydisziplinären Gutachten der  MEDAS Zentralschweiz  vom 12. Au-
gust  2004  sind  folgende  Diagnosen  mit  wesentlicher  Einschränkung 

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der  Arbeitsfähigkeit  zu  entnehmen:  mittelgradige  bis  schwere  de-
pressive Episode mit Angstsymptomatik (Agoraphobie, Panikattacken) 
und  Spannungskopfschmerz,  chronisches  zervikozephales,  zerviko-
brachiales und thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom bei degene-
rativen  Wirbelsäulenveränderungen,  leichte  bis  mittelschwere  neuro-
psychologische  Funktionsstörung  multifaktorieller  Ätiologie,  Verdacht 
auf Alkoholabhängigkeit (vor allem anamnestisch) bei Palmareythem, 
erythrozytärer Makrozytose und normalem CDT und normalen Leber-
enzymen.  Als  Diagnosen  mit  Krankheitswert  aber  ohne  wesentliche 
Einschränkung  der  Arbeitsfähigkeit  werden  folgende  genannt:  nicht 
näher  bezeichnete  Persönlichkeitsstörung,  talofibuläre  Bandinsuffi-
zienz  am  linken  oberen  Sprunggelenk  bei  rezidivierenden  Distor-
sionen,  Status  nach  Bandplastik  im  Jahr  1975  und  Meralgia  para-
esthetica dextra, Nikotinabusus. 

Insgesamt schätzten die begutachtenden Ärzte die Arbeitsunfähigkeit 
von X._______ für eine kaufmännische Tätigkeit  auf 50%, wobei vor 
allem die psychiatrischen Befunde limitierend wirkten. Auch für andere 
Tätigkeiten  sei  von  einer  Arbeitsunfähigkeit  von  50%  auszugehen. 
Schwere körperliche Arbeit sei aus rheumatologischen Gründen nicht 
zumutbar.

4.2.2 Die anlässlich des Revisionsverfahrens durch den Beschwerde-
führer  eingereichten  Atteste  von  Dr. A._______  sind  folgende 
Diagnosen  zu  entnehmen:  degenerative  Veränderung  der  Hals-  und 
Lendenwirbelsäule,  osteoarthritische  Veränderung  des  rechten  Knie-
gelenkes mit Osteoporose im gelenknahen Bereich, schwere depres-
sive  Persönlichkeitsstörung,  rezidivierende  Migräne,  Alkoholismus, 
"Prediabetic  condition"  sowie  Hypercholesterinämie.  X._______  sei 
aufgrund dieser Diagnosen 100% arbeitsunfähig.

4.2.3 Wie Dr. med. B._______ des medizinischen Dienstes der IVSTA 
in  seiner  Stellungnahme  vom  1. September  2008  festgehalten  hat, 
sind die Atteste von Dr. A._______ ohne relevante Aussage, da diese 
lediglich  ein  paar  aneinandergereihte  Diagnosen  ohne  erklärende 
Ausführungen  und  Beobachtungen  enthält.  Ferner  begründet 
Dr. A._______  auch  in  keiner  Weise  seine  Einschätzung  der 
Arbeitsfähigkeit.  Auf  diese  Atteste,  welche  den  beweisrechtlichen 
Anforderungen  an  einen  ärztlichen  Bericht  somit  in  keiner  Weise 
genügen, kann nicht abgestellt werden.

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Dr. med. B._______ verweist in der obgenannten Würdigung der vom 
Beschwerdeführer  eingereichten  Atteste  im  Wesentlichen  auf  seine 
Stellungnahme  vom  21. April  2008,  an  welcher  er  festhalte.  Dieser 
Stellungnahme,  welche  sich  auf  kein  neu  eingeholtes  Arztzeugnis 
stützt,  sondern lediglich auf das im Jahr 2004 erstellte  MEDAS-Gut-
achten  verweist,  ist  zu  entnehmen,  dass  die  Arbeitsfähigkeit  unver-
ändert  sein soll,  da bereits die MEDAS-Ärzte von einer ungünstigen 
Prognose ausgegangen seien. Gerade weil die Feststellung betreffend 
ungünstige Prognose zutrifft, liegt es jedoch nicht auf der Hand, davon 
auszugehen, es sei keine Verschlechterung eingetreten. Im Übrigen ist 
es  nicht  nachvollziehbar,  wie  Dr. med. B._______,  ohne  aktuelle 
medizinische  Unterlagen  und  gestützt  auf  früher  geäusserte  Prog-
nosen den heutigen gesundheitlichen Zustand des Beschwerdeführers 
beurteilen  und den für  das Revisionsverfahren nötigen Vergleich der 
gesundheitlichen  Situation  anstellen  kann.  Somit  ist  auf  seine  Ein-
schätzung, die keineswegs begründet ist  und ohne jegliche im Revi-
sionszeitpunkt aktuelle medizinische Unterlagen zustande gekommen 
ist, nicht abzustellen.

Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass weder gestützt auf die 
vom  Beschwerdeführer  eingereichten  Atteste  noch  gestützt  auf  die 
Einschätzung des medizinischen Dienstes der IVSTA abzustellen ist, 
da aus den vorliegenden unvollständigen Beurteilungen nicht nachzu-
vollziehen ist,  inwiefern sich der Gesundheitszustand des Beschwer-
deführers  verändert  hat  oder  eben  nicht.  Eine  rechtskonforme  Be-
urteilung ist daher nicht möglich.

Die  Beschwerde  ist  somit  gutzuheissen  und  die  Sache  ist  an  die 
IVSTA zurückzuweisen,  damit  sie  die  gesundheitliche  Situation  des 
Beschwerdeführers  abkläre  und  anschliessend  über  den  Rentenan-
spruch des Beschwerdeführers neu verfüge.

5.
Zufolge  dieses  Verfahrensausgangs  ist  die  Rüge  des  Beschwerde-
führers  betreffend  den  Einkommensvergleich  obsolet  geworden  und 
vorliegend nicht zu behandeln.

6.  

6.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Par-
tei  auferlegt  (Art. 63  Abs. 1 VwVG). Eine Rückweisung gilt  praxisge-

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mäss als Obsiegen der Beschwerde führenden Partei (BGE 132 V 215 
E. 6). Einer unterliegenden Vorinstanz sind allerdings gemäss Art.  63 
Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.

Der  vom Beschwerdeführer  geleistete  Kostenvorschuss  in  der  Höhe 
von Fr. 300.--  ist  ihm nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden 
Entscheids  auf  ein  von  ihm  bekannt  zu  gebendes  Konto  zurückzu-
erstatten.

6.2 Da dem Beschwerdeführer, welcher sich nicht vertreten liess, kei-
ne  notwendigen  und  unverhältnismässig  hohen  Kosten  entstanden 
sind und der zu Recht keinen entsprechenden Antrag gestellt hat, ist  
ihm  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art. 64  Abs. 1  VwVG 
und Art. 7 ff.  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  in  dem  Sinn  gutgeheissen,  dass  die  ange-
fochtene Verfügung vom 17. Oktober 2008 aufgehoben und die Sache 
an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Ab-
klärung im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch neu ver-
füge.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  vom  Beschwerde-
führer geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- wird ihm 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Formular  Zahl-
adresse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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