# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a08a6e6-5f50-50cd-9481-679697ed8f64
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-21
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 21.06.2023 S 2021 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-87_2023-06-21.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 21. Juni 2023
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. B.________

gegen

Sympany Versicherungen AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2021 87

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Urteil S 2021 87

A. Der 1982 geborene A.________ war ab 1. Februar 2013 bei der C.________ 
GmbH als Geschäftsführer Barbetrieb angestellt zu einem Festlohn von monatlich brutto 
Fr. 4'500.– (BF-act. 6) und über die Arbeitgeberin bei der Sympany Versicherungen AG 
(fortan: Sympany) gegen die Folgen von Unfällen versichert (BG-act. 1). Die Arbeitgeberin 
betrieb die C.________ in D.________ (act. 1 Ziff. 15). Am 7. Mai 2016 lenkte A.________ 
nach einem Grillabend mit Freunden in alkoholisiertem Zustand sein Motorfahrzeug kurz 
vor Mitternacht über einen Feldweg. Dabei rutschte er bei einem Wendemanöver im stei-
len Wiesland ab. Das Fahrzeug überschlug sich und er wurde hinausgeschleudert (Polizei-
rapport vom 29. Juni 2016, BG-act. 3). Die Sympany erbrachte zunächst Leistungen (Hei-
lungskosten sowie Taggelder bis Oktober 2016, vgl. BF-act. 40; BG-act. 19 S. 3, act. 23). 
Nach Abklärung des Sachverhalts verneinte sie mit Verfügung vom 30. August 2017 ihre 
Leistungspflicht für das Unfallereignis vom 7. Mai 2016 (BG-act. 19). Daran hielt sie – 
nach Durchführung ergänzender Abklärungen (insbesondere: Befragung des Nachmieters, 
Einholen von Auskünften bei der Ausgleichs- und Pensionskasse sowie Durchführung ei-
ner forensischen Buchprüfung, BG-act. 28 ff.) – mit Einspracheentscheid vom 10. Mai 
2021 fest (BG-act. 84). 

B. Hiergegen führt A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Er verlangt die Auf-
hebung des Einspracheentscheids vom 10. Mai 2021 sowie der Verfügung vom 30. Au-
gust 2017 und die Ausrichtung verschiedener Leistungen. Eventualiter sei die Leistungs-
pflicht der Sympany aufgrund des Unfalls vom 7. Mai 2016 festzustellen. In verfahrens-
rechtlicher Hinsicht verlangt er insbesondere die Abnahme verschiedener Beweise sowie 
die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung mit u.a. Parteibefragung (act. 1). 

C. Die Sympany schliesst mit Vernehmlassung vom 1. Oktober 2021 auf Abweisung 
der Beschwerde (act. 5 S. 2). 

D. Mit Eingaben vom 4. Februar 2022 (Beschwerdeführer, act. 8) bzw. vom 28. April 
2022 (Beschwerdegegnerin, act. 12) nahmen die Parteien ergänzend Stellung. 

E. Nach Aufforderung der Referentin vom 17. Januar 2023 liess der Beschwerdefüh-
rer mit Eingabe vom 19. April 2023 verschiedene Belege einreichen und machte ergän-
zende Ausführungen (act. 19; BF-act. 58 ff.); mit Mitteilung vom 24. Mai 2023 verzichtete 
er auf eine mündliche öffentliche Hauptverhandlung (act. 23). Die Beschwerdegegnerin 
verzichtete mit Eingabe datiert vom 8. Juni 2023 auf eine abschliessende Stellungnahme 
(act. 26). 

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Urteil S 2021 87

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Örtlich zuständig ist das Versicherungsgericht 
desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ih-
ren Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Der Beschwerdeführer hat Wohnsitz in 
D.________. Damit ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug in Anwendung von § 4 
Abs. 1 lit. b der kantonalen Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfall-
versicherung (BGS 842.5) örtlich und sachlich zuständig. Die Beschwerdegegnerin erliess 
den angefochtenen Einspracheentscheid am 10. Mai 2021; zugestellt wurde er am 11. Mai 
2021. Die Beschwerdeschrift wurde am 10. Juni 2021 der Post übergeben. Damit wurde 
die 30-tägigen Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. Die Beschwerdeschrift ent-
spricht den formellen Anforderungen und der Beschwerdeführer ist als direkt Betroffener 
beschwerdelegitimiert. Somit ist die Beschwerde vom Gericht zu prüfen. Die Beurteilung 
erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsge-
richtes (GO VG; BGS 162.11).

1.2 Die Verfügung vom 30. August 2017 wurde durch den Einspracheentscheid vom 
10. Mai 2021 ersetzt. Allein letzterer kann im Beschwerdeverfahren Anfechtungsgegen-
stand bilden (statt vieler: BGer 8C_281/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 4.1 mit Hinweisen). 
Soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung der Verfügung vom 30. August 2017 ver-
langt, ist auf die Beschwerde deshalb nicht einzutreten. 

2. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätz-
lich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (hier: 10. Mai 
2021) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei sind in zeitlicher 
Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung des zu Rechts-
folgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 146 V 364 E. 7.1).

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 
9. November 2016 verabschiedeten, geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes 
über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversi-

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Urteil S 2021 87

cherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Entsprechend den allgemeinen übergangs-
rechtlichen Regeln sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 
2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 
2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen 
sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbe-
stimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 7. Mai 2016 ereignet, weshalb 
die bis zum 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen Anwendung finden und in die-
ser Fassung zitiert werden. 

2.2 Im ATSG sind am 1. Januar 2021 die am 21. Juni 2019 verabschiedeten, geänder-
ten Bestimmungen in Kraft getreten sowie am 1. Januar 2022 die Änderungen vom 
19. Juni 2020. Materiellrechtliche Bestimmungen des ATSG sind, gleich wie die Bestim-
mungen des UVG, bei Unfallsachverhalten (bei denen es sich gerade nicht um Dauer-
sachverhalte handelt, wie sie in BGE 148 V 162 E. 3.2.1 sowie 147 V 278 E. 2.1 zu beur-
teilen waren) in der Fassung anwendbar, die im Unfallzeitpunkt Geltung hatte (BGE 134 V 
109 E. 2.2; 130 V 1 E. 3.2). Sofort anwendbar sind die geänderten allgemeinen Verfah-
rensbestimmungen (BGE 130 V 1 E. 3.2). Soweit materiellrechtliche Bestimmungen des 
ATSG zur Anwendung gelangen, ist demnach die am 7. Mai 2016 geltende Gesetzesfas-
sung beizuziehen; soweit es um reine Verfahrensbestimmungen geht, kamen im vorin-
stanzlichen Verfahren die seit 1. Januar 2021 und kommen im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren die seit 1. Januar 2022 geltenden Bestimmungen zur Anwendung. Etwas ande-
res ergibt sich auch nicht aus den in Art. 82 und 82a ATSG enthaltenen Übergangsbe-
stimmungen (vgl. zum Ganzen etwa VGer ZG S 2021 34 vom 16. Januar 2023 E. 2.2).

3. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer im Unfallzeitpunkt bei der Be-
schwerdegegnerin (noch) obligatorisch gegen die Folgen von Nichtberufsunfällen versi-
chert war. 

3.1 Der Versicherungsschutz durch die obligatorische Unfallversicherung beginnt an 
dem Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder hätte 
antreten sollen. Sie endet mit dem 30. Tag nach dem Tag, an dem der Anspruch auf min-
destens den halben Lohn aufhört (Art. 3 Abs. 1 und 2 UVG). Abreden über die Verlänge-
rung der Nichtberufsunfallversicherung müssen einzeln oder kollektiv vor dem Ende der 
Versicherung getroffen werden (Art. 8 UVV). 

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Urteil S 2021 87

Versicherungsleistungen werden grundsätzlich bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und 
Berufskrankheiten gewährt (Art. 6 Abs. 1 UVG; Definition der Berufs- und Nichtberufsun-
fälle in Art. 7 f. UVG). Teilzeitbeschäftigte, deren wöchentliche Arbeitszeit bei einem Ar-
beitgeber unter acht Stunden beträgt, sind gegen Nichtberufsunfälle nicht versichert (Art. 8 
Abs. 2 i.V.m. Art. 7 Abs. 2 UVG und Art. 13 Abs. 1 UVV). 

3.2 Nach dem Gesagten bedingt der Versicherungsschutz für Nichtberufsunfälle ei-
nerseits, dass der Arbeitnehmer (Art. 10 ATSG) sich noch innert der 30-tägigen Nachde-
ckungsfrist befindet seit dem Zeitpunkt, in dem er zuletzt Anspruch auf mindestens die 
Hälfte des vertraglich vereinbarten Lohnes hatte, und anderseits, dass er eine wöchentli-
che Arbeitszeit bei einem Arbeitgeber von mindestens acht Stunden pro Woche aufwies. 

3.3 Im Sozialversicherungsrecht gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit (BGE 141 V 37 E. 2.2; Ueli Kieser, Kommentar zum Bundesgesetz über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG], 4. Aufl. 2020, Art. 43 N 53). Dem-
nach genügt nicht die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts, sondern das Ge-
richt hat derjenigen Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen). 
Die Wahrscheinlichkeit ist überwiegend, wenn der begründeten Überzeugung keine kon-
kreten Einwände entgegenstehen (BGer 8C_448/2020 vom 3. März 2021 E. 2.4.1; Kieser, 
a.a.O., Art. 43 ATSG N 59). Verwaltung (Art. 43 Abs. 1 ATSG) und Sozialversicherungsge-
richt (Art. 61 lit. c ATSG) klären den Sachverhalt in Nachachtung des Untersuchungs-
grundsatzes so lange ab, bis sie überzeugt sind, dass sich der Sachverhalt überwiegend 
wahrscheinlich in bestimmter Weise ereignet hat, und begründeterweise angenommen 
werden darf, dass weitere Beweismassnahmen an dieser Überzeugung nichts mehr än-
dern (vgl. etwa BGE 126 V 353 E. 5b; BGer 8C_765/2020 vom 4. März 2021 E. 3.2.2). In 
der Würdigung der einzelnen Beweismittel ist das Gericht frei. Kann eine bestimmte Tat-
sache nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden, wirkt sich die 
Beweislosigkeit grundsätzlich zu Lasten derjenigen Partei aus, die hieraus Rechte ableiten 
will und folglich nach (analog anwendbarem) Art. 8 ZGB die Beweislast trägt (vgl. etwa 
BGE 145 V 361 E. 3.2.2; 140 V 290 E. 4.). Die Beweislast für den Bestand eines Arbeits-
verhältnisses sowie für die daraus fliessenden Lohnzahlungsansprüche trägt grundsätzlich 
die versicherte Person, die daraus Rechte ableitet (Art. 8 ZGB). 

4. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer kurz vor Mitternacht am 7. Mai 
2016 einen Nichtberufsunfall erlitt (vgl. Polizeirapport vom 29. Juni 2016, BG-act. 3). 

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Ebenfalls steht fest, dass der Barbetrieb der C.________ mit der "Ussufete" am Donners-
tag, 24. März 2016, eingestellt und der Mietvertrag über die Räumlichkeiten an der 
E.________ in D.________ per Ende März 2016 gekündigt wurde (BF-act. 55; act. 1 Ziff. 
26). Das Mietobjekt wurde am 1. April 2016 übergeben (vgl. etwa act. 19 Ziff. 13). Uneinig 
sind sich die Parteien darüber, ob der Beschwerdeführer für die Betreibergesellschaft 
C.________ GmbH auch nach Ende des Barbetriebs bzw. nach Übergabe der Lokalität in 
den Monaten April und Mai 2016 noch Arbeit im Umfang von mindestens acht Stunden pro 
Woche geleistet hat und infolgedessen im Unfallzeitpunkt bei der Beschwerdegegnerin für 
die Folgen von Nichtberufsunfällen versichert war. 

4.1 Die Beschwerdegegnerin hielt zwar für möglich, dass A.________ auch nach dem 
1. April 2016 noch einzelne Arbeiten für die C.________ GmbH ausgeführt habe. Indes 
gelangte sie in Würdigung der Akten zum Schluss, eine solche Tätigkeit sei jedenfalls 
nicht im Umfang von mindestens acht Stunden pro Woche ausgewiesen (act. 5 S. 4 f., 16 
ff.). Dabei berücksichtigte sie insbesondere eine Reihe von Indizien, die auf eine Auflö-
sung des bisherigen Arbeitsverhältnisses als Geschäftsführer Barbetrieb per 31. März 
2016 hindeuteten (act. 5 S. 5 ff.; u.a.: ursprüngliche Unfallmeldung der Mutter des Be-
schwerdeführers, wonach im Unfallzeitpunkt keine Anstellung mehr bestanden habe [BF-
act. 35]; ursprüngliche Angabe in der polizeilichen Befragung, wonach er im Moment nicht 
arbeite und von seinem Ersparten lebe [BG-act. 3]; ursprünglich offenbar auf 31. März 
2016 vorgesehene Auflösung der Anschlüsse bei Ausgleichskasse und Unfallversicherung 
[BG-act. 6, 8]). 

4.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, er sei 
nach dem 1. April 2016 noch mit der Auflösung des Geschäftsbetriebs beschäftigt gewe-
sen (act. 1 Ziff. 28 ff.), was er replicando (act. 8 Ziff. 12) sowie mit Eingabe vom 19. April 
2023 (act. 19) weiter ausführt. Insbesondere habe er noch nachträgliche Büroarbeiten wie 
Kontrolle und Ablage von Tagesabrechnungen, Arbeitszeitkontrollen, Quittungsablage, 
Einzahlung von Tagesumsätzen bei der Bank, Bearbeitung von Schadenfällen, etc. erle-
digt, Arbeitszeugnisse ausgestellt, täglich die Paketpost am ehemaligen Geschäftssitz ab-
geholt, Werbung für einen Garagenverkauf gemacht, Rechnungen bezahlt sowie dem 
Nachmieter seine Alkoholausschankbewilligung bis Ende Mai 2016 zur Verfügung gestellt 
(act. 8 Ziff. 12.1). Weiter habe er Restinventar zwischengelagert und gereinigt sowie auflis-
ten und schätzen lassen, damit dieses habe verkauft werden können. Es hätten die restli-
chen Esswaren zuhause eingelagert oder verschenkt werden müssen (act. 8 Ziff. 12.2). Im 
Verhältnis mit H.________ habe die Kontrolle der Schlussabrechnung im April 2016 erge-

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ben, dass noch mehrere Kisten Plastikbecher verrechnet worden seien, so dass nochmals 
intensiver Kontakt mit der Buchhaltung dieses Lieferanten entstanden sei. Zudem habe ei-
ne Leuchtreklametafel am Geschäftssitz demontiert und zur Umbeschriftung gebracht 
werden müssen (act. 8 Ziff. 12.3). Im Verlauf des April und Mai seien sodann mehrere Sit-
zungen und Telefonate mit der Brokerfirma (Versicherungsbroker) sowie dem Treuhänder 
erfolgt (act. 8 Ziff. 12.4 f.). Bis zum 18. April 2016 habe der Beschwerdeführer sodann im 
Auftrag des Musik- und Spielautomatenlieferanten noch versucht, einen Verkauf von des-
sen Anlagen an den Nachfolger auszuhandeln. Geleert seien die Spielautomaten und die 
Musikbox am 1. April 2016 worden (act. 8 Ziff. 12.6). Am 1. April 2016 sei auch die Überg-
abe des Mietlokals erfolgt. Bei der Abnahme des Objekts sei ausgemacht worden, dass 
die Mietschäden noch behoben werden müssten, bevor der Nachmieter das Lokal bezie-
he, wofür ein Zeitaufwand von ca. drei Tagen aufgelaufen sei (inklusive Materialbeschaf-
fung, act. 8 Ziff. 12.7). Nach Übergabe sei das Lokal vom Vermieter gestrichen und seien 
kleinere Renovationsarbeiten durchgeführt worden. Der Nachfolger habe dann die Schlüs-
sel erst am 18. April 2016 erhalten. Der Beschwerdeführer habe weiter dem Nachmieter 
mit Rat und Tat zur Seite gestanden und ihm etwa mit der Montage von Reklametafeln 
geholfen und das Überwachungssystem erklärt (act. 8 Ziff. 12.8). Ein Getränkekühler habe 
noch nachträglich abgeholt werden müssen (act. 8 Ziff. 12.9); der Servicevertrag für die 
Lüftungen sei zu kündigen gewesen (act. 8 Ziff. 12.10). Die Übernahme des Zigarettenau-
tomaten durch den Nachmieter sei organisiert worden (act. 8 Ziff. 12.11). Ebenfalls sei für 
die Übertragung der Kassensysteme Aufwand angefallen, z.B. sei für den neuen Besitzer 
nachgefragt worden nach aktuellen Softwareupdates und neuen Konfigurationen (act. 8 
Ziff. 12.12). Schliesslich sei die Kündigung des Internetanschlusses bei den I.________ 
vergessen gegangen; sie sei deshalb nach dem 31. März 2016 erfolgt (act. 8 Ziff. 12.13). 
Der Beschwerdeführer beantragt die Einholung eines Gutachtens über den für die ange-
gebenen Arbeiten angefallenen Aufwand, sollte das Gericht nicht überzeugt sein, dass 
dieser mehr als acht Stunden pro Woche betragen habe (act. 8 Ziff. 15). 

4.3
4.3.1 Die Vorinstanz weist richtig darauf hin, dass die Beweislast u.a. für die erbrachte 
Arbeitsleistung in den Monaten April und Mai 2016 grundsätzlich den Beschwerdeführer 
trifft, der daraus zu seinen Gunsten eine (weiterhin bestehende) Versicherteneigenschaft 
herleiten will (Art. 8 ZGB; oben E. 3.3). 

4.3.2 Hinsichtlich des Arbeitsverhältnisses von A.________ ist darauf hinzuweisen, dass 
dieser gemäss Arbeitsvertrag vom 8. März 2013 seit Februar 2013 als "Geschäftsführer 

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Barbetrieb" zu 100 % angestellt war, zu einem monatlichen Nettolohn von Fr. 3'937.70. 
Der Vertrag wurde seitens der C.________ GmbH von F.________, Mutter des Be-
schwerdeführers und gemäss Handelsregister Vorsitzende der Geschäftsführung, unter-
zeichnet (BF-act. 3, 6). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers (act. 1 Ziff. 
19) war es auch seine Mutter, die den Versicherungsbroker beauftragte (BF-act. 7). Zwi-
schen Februar 2013 und Oktober 2014 wurden für A.________ regelmässig Lohnabrech-
nungen erstellt (BF-act. 10) und gemäss Buchhaltungsbelegen Löhne ausbezahlt (BF-act. 
12). Anders im Jahr 2015: Augenscheinlich beglich damals der Beschwerdeführer die 
Aufwendungen für seinen privaten Lebensunterhalt über das Geschäftskonto (buchhalte-
risch zulasten eines Inhaberkontokorrents) und verrechnete erst am 31. Dezember 2015 
eine Kontokorrentforderung der Gesellschaft von total Fr. 53'669.37 mit seinem Lohnan-
spruch (BF-act. 12 S. 4; vgl. ausserdem BF-act. 13 und act. 1 Ziff. 23). Dies entspricht ei-
nem Monatslohn von Fr. 4'128.41 (bei 13 Monatslöhnen gemäss Art. 12 L-GAV). Aus dem 
Verfahren VGer ZG S 2020 139 ist sodann gerichtsnotorisch, dass der Beschwerdeführer 
spätestens seit November 2015 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war; jedenfalls 
meldete er sich im November 2015 zum wiederholten Mal bei der Invalidenversicherung 
an, da ihm die Tätigkeiten in der Bar körperlich zu anstrengend wurden (VGer ZG S 2020 
139 E. 4.2 i.f. und E. 5). Für das Jahr 2016 wurden am 31. Mai 2016 Löhne für 
A.________ von insgesamt Fr. 20'323.03 verbucht (inkl. eines Anteils von Fr. 8'950.85 fi-
nanziert durch Taggeld; BF-act. 12 S. 4; entsprechend einem durchschnittlichen Monats-
lohn von Fr. 4'064.60). Im weiteren Verlauf leitete die Gesellschaft jeweils die provisorisch 
geleisteten Taggeldzahlungen der Unfallversicherung für A.________ weiter (BF-act. 15). 
Angesichts verminderter Arbeitsfähigkeit, aber (im Vergleich zur ursprünglichen Vereinba-
rung gemäss Arbeitsvertrag) gestiegenem Lohn erscheint überwiegend wahrscheinlich, 
dass bereits seit dem Jahr 2015 nicht mehr Arbeit gemäss ursprünglichem Arbeitsvertrag 
geleistet und entlöhnt wurde, sondern es sich bei den Bezügen von A.________ zumin-
dest teilweise um Soziallohn handelte, der sich mehr nach seinen finanziellen Bedürfnis-
sen denn nach einer arbeitsvertraglichen Vereinbarung richtete. 

4.3.3 Was sodann die effektive Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers zwischen 1. April 
und 7. Mai 2016 angeht, so ist dazu zu erwägen was folgt: Nachvollziehbar ist grundsätz-
lich, dass der Beschwerdeführer v.a. zwischen der "Ussufete" am 24. März 2016 und der 
Lokalübergabe am 1. April 2016 stark absorbiert war mit der Abwicklung des Barbetriebs. 
Ebenfalls kann nachvollzogen werden, dass auch noch darüber hinaus in den ersten paar 
Apriltagen Arbeiten anfielen. So wurden z.B. Arbeitszeugnisse am 2. April 2016 ausgestellt 
(vgl. BF-act. 52; offensichtlich nach einer Vorlage aus dem Internet, d.h. ohne grossen 

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Aufwand), es wurde am 1. April 2016 die Mietlokalität übergeben und in den folgenden 
Tagen wurden noch Nachbesserungen vorgenommen. Insbesondere bezüglich der offen-
bar zeitaufwändigen Beseitigung der Mieterschäden belegen aber die nunmehr einge-
reichten Belege, dass diese vor dem 7. April 2016 erfolgten und z.T. auch die Abwicklung 
über die Haftpflichtversicherung bereits vor diesem Datum besprochen wurde (n.B. mit der 
Mutter des Beschwerdeführers, nicht durch diesen selber, BF-act. 59). Übereinstimmend 
damit lässt sich den Bankauszügen entnehmen, dass das Mieterdepot bereits am 6. April 
2016 ausgelöst und gutgeschrieben wurde, was zusätzlich bestätigt, dass die Mieterschä-
den vorher behoben wurden (BF-act. 13, drittletzte Seite). Nachvollziehbar ist, dass ge-
wisse Rechnungen erst nachträglich bezahlt wurden, was indes allgemeinnotorisch einen 
sehr geringen zeitlichen Aufwand von wenigen Minuten darstellt, auch wenn die Belege 
noch abgelegt werden mussten. Ob tatsächlich bis Mitte April Post täglich an der ehemali-
gen Geschäftsadresse abgeholt werden musste, kann sodann offenbleiben: Offensichtlich 
vermischte der Beschwerdeführer Privates und Geschäftliches (vgl. bereits soeben 
E. 4.3.2). Nachdem der Barbetrieb per Ende März 2016 eingestellt und die geschäftliche 
Briefpost umgeleitet war, lässt sich nicht nachvollziehen (und wird vom Beschwerdeführer 
auch nicht konkret ausgeführt), welche geschäftliche Paketpost im April 2016 noch an der 
Adresse der Bar eingegangen sein sollte. Handelte es sich bei den nach wie vor dort ein-
gehenden Sendungen indes um Privatsendungen, ist der Aufwand zu deren Abholung 
nicht als Arbeitstätigkeit anzurechnen. Um eine private Angelegenheit handelt es sich 
auch, wenn A.________ übrig gebliebene Esswaren aus dem Barbetrieb (n.B. offenbar 
gratis) zum privaten Verzehr lagerte sowie auch Inventargegenstände einlagerte, die er 
privat behalten wollte. Inventarisierung und Inventarschätzung durch die G.________ er-
folgten aktenkundig bereits im November 2015 (BF-act. 24); der Kaufvertrag mit dem 
Nachmieter über den grössten Teil des Inventars datiert vom 23. Februar 2016 (BF-
act. 29). Angesichts dessen ist bezogen auf den Monat April 2016 lediglich nachvollzieh-
bar, dass am 15. und 16. April 2016 (act. 8 Ziff. 12.2) noch einzelne Gegenstände veräus-
sert wurden. Soweit der Beschwerdeführer allerdings behauptet, nebst den belegten Ver-
käufen (BF-act. 25, 27) auch noch (mit beträchtlichem Aufwand) eine Vielzahl von weite-
ren Gegenständen verkauft zu haben, liefert er hierfür nicht im Ansatz einen Beleg. Dies 
wiegt umso schwerer, als allfällige Erlöse – gegebenenfalls auch bloss als Gesamtsumme 
– an sich in der Geschäftsbuchhaltung hätten ausgewiesen werden müssen. Solches ge-
schah bis und mit Ende 2016 aber nicht (BF-act. 25: bis und mit 31. Dezember 2016 wer-
den keine weiteren Erlöse aus Verkauf von Bareinrichtung ausgewiesen). Mithin ist davon 
auszugehen, dass dem Beschwerdeführer für den Verkauf der wenigen Einrichtungsge-

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genstände ebenfalls kein nennenswerter Aufwand entstand und allfällige weitere Verkäufe 
nicht im Rahmen der Arbeitstätigkeit für die C.________ GmbH erfolgten. 

Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen auf diverse weitere Tätigkeiten verweist, die er 
auch nach Einstellung des Barbetriebs geleistet haben will (vgl. oben E. 4.2 bzw. einge-
hend act. 8, 19 sowie die dort zitierten Belegstellen), ist zwar im Prinzip glaubhaft, dass er 
diese Tätigkeiten erledigt hat. Insofern erübrigt sich – in antizipierter Beweiswürdigung 
(vgl. dazu etwa BGE 144 V 361 E. 6.5) – auch eine Befragung des Beschwerdeführers 
oder von Zeugen zum Sachverhalt. Eine Ausnahme bilden immerhin die Tätigkeiten in 
Administration und Buchhaltung, die er nach Schliessung des Barbetriebs erledigt haben 
will, hat doch der Beschwerdeführer im späteren Kontakt mit der Vorinstanz konstant be-
hauptet, von sämtlichen Aspekten der Buchhaltung in keiner Weise etwas zu verstehen 
(vgl. beispielhaft nur etwa BG-act. 74). Soweit sodann die Vermischung von Privatem und 
Geschäftlichem zu erhöhten administrativen und buchhalterischen Aufwänden geführt hat 
(vgl. Kontoauszüge BF-act. 13), handelt es sich zum vornherein nicht um geschäftlich be-
gründeten, sondern um privaten Aufwand.

Indes lässt sich mit den geltend gemachten, punktuellen Tätigkeiten offensichtlich weder 
belegen, dass auch über den 6. April 2016 hinaus Arbeit in einem Umfang geleistet wor-
den wäre, der die Annahme rechtfertigen würde, es sei das ursprüngliche Arbeitsverhältnis 
mit Anspruch auf mindestens den halben Lohn weitergeführt worden, noch lässt sich 
nachvollziehen, dass der Beschwerdeführer nach diesem Zeitpunkt noch mindestens acht 
Stunden pro Woche für den Geschäftsbetrieb gearbeitet hätte. Nachdem im Übrigen der 
Beschwerdeführer bereits im vorinstanzlichen Verfahren keine auch nur approximativen 
Angaben zu seinem zeitlichen Aufwand oder zum genauen Arbeitszeitpunkt zu machen 
vermochte, verspricht es weiter – in antizipierter Beweiswürdigung – offensichtlich keinen 
Erfolg, hierzu Jahre später ihn selbst und/oder verschiedene Zeugen zu befragen. Viel-
mehr ist festzustellen, dass sich der Beweis für eine versicherte Arbeitstätigkeit (sei dies 
eine Weiterführung des bisherigen Arbeitsverhältnisses über Ende März 2016 hinaus oder 
die Begründung eines neuen Arbeitsverhältnisses mit Einsatz von mindestens acht Stun-
den pro Woche) nicht erbringen lässt. Dies ist nicht zuletzt auf das Verhalten des Versi-
cherten zurückzuführen (insbes.: lückenhafte Führung der Geschäftsbücher; Vermischung 
der privaten und geschäftlichen Sphären; zögerliche Mitwirkung im vorinstanzlichen Ver-
fahren). Das Gesagte gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer bereits im Rahmen der 
zahlreichen Besprechungen mit der Versicherung (vgl. etwa Besprechungsprotokoll vom 
19. November 2020, BG-act. 74) angab, es sei zu lange her, als dass er zu seinen genau-

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en Tätigkeiten noch nähere Angaben machen könnte. Aus denselben Gründen ist auch 
nicht ersichtlich, inwiefern das verlangte Gutachten (act. 8 Ziff. 15) bezüglich des tatsäch-
lich angefallenen Aufwandes mehr Licht ins Dunkel zu bringen vermöchte, weshalb auch 
darauf verzichtet werden kann. Folglich kann auch offenbleiben, wer überhaupt berufen 
sein könnte, ein solches Gutachten anzufertigen. 

4.3.4 Für eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende März 2016 sowie alsdann 
nur noch sporadische Tätigkeit sehr geringen Umfangs (d.h. unter acht Stunden pro Wo-
che) des Beschwerdeführers im Nachgang zur Einstellung des Barbetriebs spricht auch 
das Verhalten gleichsam "der ersten Stunde" seiner Mutter sowie von ihm selbst. So ist 
der Unfallmeldung an die Krankenversicherung (BG-act. 4 S. 4 f.) durch die Geschäftsfüh-
rerin (Mutter des Beschwerdeführers, vgl. BG-act. 13 S. 7) zu entnehmen, dass 
A.________ im Unfallzeitpunkt nicht angestellt und zuletzt bis März 2016 selbständig ar-
beitstätig gewesen sei. Inwiefern es willkürlich sein sollte, auf diese erste, spontane Anga-
be der Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Arbeitgeberin und Mutter des Beschwerde-
führers abzustellen (act. 1 Ziff. 54), erschliesst sich nicht. Erst nach Intervention durch den 
Versicherungsbroker wurde die Sachverhaltsdarstellung dahingehend angepasst, dass im 
Unfallzeitpunkt noch eine Anstellung bei der C.________ GmbH bestanden habe (BG-act. 
4). Auf der – offenbar bereits vor dem Unfall bei der Versicherung bestellten – Verzichtser-
klärung für das UVG-Obligatorium wegen Risikowegfalls/Aufgabe der Geschäftstätigkeit 
war sodann ursprünglich das Datum des 31. März 2016 eingesetzt, welches erst nach 
dem Unfallzeitpunkt händisch auf den 31. Mai 2016 angepasst wurde (BG-act. 6, act. 13 
S. 7). Den Akten lässt sich übereinstimmend damit entnehmen, dass auch die Ausgleichs-
kasse ursprünglich von einem Abschluss per Ende März 2016 ausging und entsprechend 
ihre Schlusskontrolle plante (BG-act. 8), sie hingegen erst am 8. September 2016 bzw. im 
April 2017 – mithin einige Zeit nach dem stattgehabten Unfall – durch den Buchhalter des 
Versicherten darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Anstellung nicht bis Ende 
März, sondern bis Ende Mai 2016 gedauert haben solle (BG-act. 75 S. 7 f.; act. 1 Ziff. 78). 
Demgegenüber gab ein Schreiben der Ausgleichskasse vom 4. April 2016, das Abrech-
nungskonto werde per 31. März 2016 beendet, echtzeitlich offenbar zu keiner Reaktion 
Anlass (act. 5 S. 5), wie dies grundsätzlich zu erwarten gewesen wäre, hätte der Be-
schwerdeführer tatsächlich auch im April und Mai 2016 Tätigkeiten in bedeutendem Um-
fang für die C.________ GmbH ausgeführt. 

4.3.5 In zusammenfassender Würdigung ergibt sich was folgt: Zwar lässt sich nicht 
gänzlich ausschliessen, dass der Beschwerdeführer auch in den Monaten April und Mai 

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2016 noch Arbeiten für die C.________ GmbH ausgeführt hat. Es liegt auch nicht zum 
vorneherein ausserhalb jeder Möglichkeit, dass er hierfür sogar in gewissen Wochen mehr 
als acht Stunden aufgewendet hat. Ganz überwiegend wahrscheinlich erscheint indes, 
dass sich das Gros des Aufwandes auf die Zeit zwischen Barschliessung und Lokalüberg-
abe (Ende März 2016) sowie allenfalls noch auf die ersten paar Apriltage (bis und mit 
6. April 2016) beschränkten. Für die nachfolgende Zeit lassen sich nur noch sporadische, 
kleinere Tätigkeiten nachvollziehen, mit denen sich ein Zeitaufwand von acht Stunden pro 
Woche nicht erklären lässt. Es kommt hinzu, dass die erst nach dem Unfallzeitpunkt er-
folgte Verrechnung von Lohn (mit einem Inhaber-Kontokorrent) sowie die ebenfalls erst 
nach stattgehabtem Unfall neu per 31. Mai 2016 terminierte Versicherungskündigung le-
diglich Indizien für Arbeitsverhältnis und Lohnfluss bieten (vgl. etwa BGE 131 V 444 E. 3; 
BGer 8C_538/2019 vom 24. Juni 2020 E. 4.2). Im konkreten Fall ist ihre Aussagekraft ge-
ringer zu gewichten als die Vielzahl von übereinstimmenden echtzeitlichen Angaben und 
Dokumenten, welche auf ein Ende des (fixen) Arbeitsverhältnisses der C.________ GmbH 
mit A.________ als Geschäftsleiter Barbetrieb per Ende März 2016 hindeuten. 

5. Bestand nach dem Ausgeführten im Unfallzeitpunkt zum vornherein bei der Be-
schwerdegegnerin keine Versicherungsdeckung für Nichtberufsunfälle, erübrigen sich 
Weiterungen zu einer allfälligen Verweigerung oder Kürzung von Versicherungsleistungen 
aufgrund von Selbstverschulden des Versicherten (Lenken eines Motorfahrzeugs in alko-
holisiertem Zustand). 

6. Bei sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfah-
ren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 lit. fbis 
ATSG in der aktuell geltenden Fassung; zur sofortigen Anwendbarkeit geänderter Verfah-
rensbestimmungen des ATSG vgl. E. 2.2 hiervor). Eine solche Kostenpflicht ist im Bereich 
der Unfallversicherung nicht vorgesehen, so dass das Verfahren für die Parteien kostenlos 
ist. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG ist weder dem vollständig unterliegenden Beschwerdefüh-
rer noch der obsiegenden Sozialversicherungsträgerin eine Parteientschädigung zuzu-
sprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel; zusammen 
mit einer Kopie des Verzichts der Beschwerdegegnerin auf Stellungnahme vom 
8. Juni 2023), an die Beschwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesund-
heit, Bern.

Zug, 21. Juni 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am