# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f1d976f-6709-51be-bce8-a43a9ead16f1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 26.02.2014 PS140044
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS140044_2014-02-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PS140044-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. P. Higi und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie Gerichtsschrei-

ber lic. iur. T. Engler 

Urteil vom 26. Februar 2014 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

B._____,  
Gläubiger und Beschwerdegegner, 

 

betreffend Konkurseröffnung 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Hinwil vom 10. Februar 2014 (EK140013) 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit 

dem tt. Mai 2012 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Sie be-

zweckt die Ausführung von Bauarbeiten aller Art sowie alle damit zusammenhän-

genden Geschäfte (act. 5). 

2. Mit Urteil vom 10. Februar 2013 (recte: 2014) eröffnete das Konkursge-

richt des Bezirksgerichts Hinwil den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forde-

rung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) von Fr. 593.45 

nebst 5 % Zins seit 25. April 2013, eine Nebenforderungen über Fr. 54.00 und Be-

treibungskosten von Fr. 158.00 (act. 3). Das Urteil wurde der Schuldnerin am 

12. Februar 2014 zugestellt (act. 7/10). Mit rechtzeitig eingereichter Beschwerde 

vom 20. Februar 2014, gleichentags dem Obergericht überbracht, beantragte die 

Schuldnerin die Aufhebung des Konkurses (act. 2). 

Mit Eingabe vom 24. Februar 2014, und damit (unter Berücksichtigung des 

Wochenendes vom 22./23. Februar 2014) noch in Wahrung der Rechtsmittelfrist, 

reichte die Schuldnerin eine Ergänzung der Beschwerde zu den Akten (act. 9).  

3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 7). Von der Aufer-

legung eines Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren und von der Ein-

holung einer Beschwerdeantwort wurde abgesehen. Das Verfahren ist spruchreif.   

- 3 - 

II. 

1. Vorbemerkungen: 

Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Rechts-

mittelverfahren aufgehoben werden, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehenen 

Konkurshinderungsgründe (Tilgung nach Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG, Hinterle-

gung nach Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG oder Gläubigerverzicht nach Art. 174 

Abs. 2 Ziff. 3 SchKG) nachweist. Seit dem 1. Januar 2011 ist das zu ergreifende 

Rechtsmittel die Beschwerde (Art. 319 lit. a i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 7 ZPO). Sie 

ist innert einer Frist von 10 Tagen einzureichen und abschliessend zu begründen 

(Art. 174 Abs. 1 SchKG). Das bedeutet, dass die Schuldnerin sowohl ihre Zah-

lungsfähigkeit als auch einen der drei Konkurshinderungsgründe innert der 

Rechtsmittelfrist glaubhaft zu machen bzw. mit Urkunden nachzuweisen hat. 

Neue Behauptungen und Urkundenbeweise über konkurshindernde Tatsachen 

sind innert der Rechtsmittelfrist aber selbst dann zulässig, wenn sie nach dem 

erstinstanzlichen Entscheid ergangen bzw. entstanden sind (echte Noven). Nach-

fristen sind dagegen keine zu gewähren (vgl. dazu BGE 136 III 294). 

2. Konkurshinderungsgrund: 

Die Schuldnerin hat die Kosten des Konkursamts inkl. der erstinstanzlichen 

Entscheidgebühr am 13. Februar 2014 mit Bezahlung von Fr. 1'000.00 beim Kon-

kursamt C._____ sichergestellt (act. 4/2). Am 20. Februar 2014, mit Einzahlung 

eines Betrages von Fr. 900.00 bei der Obergerichtskasse, hinterlegte die Schuld-

nerin zudem die Konkursforderung (act. 4/3).  

Die erste Voraussetzung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG (Hinter-

legung) ist damit erfüllt. Zu prüfen bleibt die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin.  

- 4 - 

3. Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin: 

3.1 Die Zahlungsfähigkeit ist glaubhaft zu machen, das heisst mittels Ur-

kunden so zu belegen, dass objektiv überprüfbar der Schluss erlaubt wird, es be-

stehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, die Sachdarstellung der Schuldnerin 

treffe zu. Vorausgesetzt wird, dass die Zahlungsfähigkeit wahrscheinlicher er-

scheint als die Zahlungsunfähigkeit (BSK SchKG II-Giroud, 2. Auflage 2010, 

Art. 174 N 26).  

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, 

mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden kön-

nen. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren lau-

fenden Verpflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die beste-

henden Schulden abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten 

lassen sie noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, 

wenn keine wesentlichen Anhaltspunkte für eine finanzielle Verbesserung ihrer Si-

tuation zu erkennen sind oder sie auf unabsehbare Zeit illiquid erscheint. Der Um-

stand, dass offene Betreibungen mittlerweile beglichen wurden, darf als ein Indiz 

für eine bloss temporäre Illiquidität berücksichtigt werden. 

3.2 Die Schuldnerin bringt beschwerdeweise vor, sie sei jederzeit in der 

Lage gewesen, ihre Verpflichtungen einzuhalten. Ihre Liquidität hätte die Zahlung 

der Konkursforderung jederzeit zugelassen. Zur Konkurseröffnung sei es infolge 

von Ferienabwesenheiten und aufgrund der Hektik des Alltags gekommen. Die 

Auftragslage für das Jahr 2014 sehe indes gut aus, und aus erstellten Debitoren-

rechnungen erwarte sie, die Schuldnerin, in den nächsten Wochen Einnahmen 

von rund Fr. 9'000.00 (act. 2).  

3.3 Die Schuldnerin reichte nebst anderem ihren Jahresabschluss für das 

Jahr 2013 zu den Akten. Danach erzielte die Schuldnerin bei einem Betriebser-

trag aus Lieferungen und Leistungen von Fr. 317'326.35 einen Verlust von 

Fr. 23'791.50. Im Jahr 2012 erzielte die Schuldnerin bereits einen Verlust von 

Fr. 14'703.95. Dies führt in der Bilanz per 31. Dezember 2013 zu einem Verlust-

vortrag (ausgewiesen als negative Reserven) von Fr. 38'495.45. Ausgehend vom 

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Stammkapital der Schuldnerin von Fr. 20'000.00 ergibt sich ein Eigenkapital von 

Fr. -18'495.45. Die Schuldnerin ist danach überschuldet, da die Aktiven das 

Fremdkapital nicht mehr zu decken vermögen (act. 4/10, act. 9).  

Die Schuldnerin hat somit seit ihrer Gründung per 30. Mai 2012 lediglich 

Verluste erzielt. Ihre finanzielle Situation muss angesichts der erwähnten Über-

schuldung mit einem Verlustvortrag, der in der verhältnismässig kurzen Zeit fast 

das Doppelte ihres Stammkapitals erreicht hat, als prekär bezeichnet werden.  

3.4 Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanziel-

le Lage einer Schuldnerin gibt sodann das Betreibungsregister. Der Betreibungs-

registerauszug der Schuldnerin vom 13. Februar 2014 weist für die Zeit seit 1. Juli 

2013 zehn offene Betreibungen über Fr. 22'744.10 aus (act. 5/7). Die in den offe-

nen Betreibungen enthaltene Konkursforderung ist inzwischen mit Hinterlegung 

von Fr. 900.00 bei der Obergerichtskasse sichergestellt. Danach verbleiben 9 Po-

sitionen über Fr. 21'844.10 (vgl. act. 4/5).  

Aufgrund der vorgelegten Unterlagen fragt sich, wie es sich mit den beiden 

in Betreibung gesetzten Forderungen der D._____ verhält (Fr. 2'518.85, Betrei-

bungs-Nr. …, und Fr. 1'707.50, Betreibungs-Nr. …). Die Schuldnerin hat die defi-

nitiven Prämien für das Jahr 2012 am 1. Mai 2013 bezahlt (vgl. Rechnung vom 

26. Februar 2013 in Ordner act. 4/11/2, Register 6). Die beiden erwähnten Betrei-

bungen (die am 29. Juli 2013 bzw. 3. Januar 2014 eingeleitet wurden, act. 4/5) 

müssen daher die Prämien für das Jahr 2013 betreffen, die nach der provisori-

schen Rechnung vom 26. November 2012 Fr. 9'696.80 betrugen (vgl. die Rech-

nung vom 26. November 2012 in Ordner act. 4/11/2, Register 6). Die definitiven 

D-._____-Prämien der Schuldnerin für das Jahr 2013 betrugen nach Abrechnung 

vom 18. Februar 2014 indes lediglich Fr. 3'874.35, wovon die Schuldnerin nach 

dieser Rechnung bereits Fr. 3'465.45 bezahlt hat (vgl. act. 4/6). Vor dem Hinter-

grund dieser Unterlagen ist (zugunsten der Schuldnerin) anzunehmen, dass an 

D._____-Prämienrechnungen nur noch Fr. 408.90 offen sind. Das Total der 

Schulden gemäss Betreibungsregisterauszug reduziert sich so auf Fr. 18'026.65. 

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Weitere Schulden hat die Schuldnerin mit der Einreichung eines Mäppchens 

"offene Rechnungen (Kreditoren)" aufgezeigt (act. 4/8). Darin enthalten ist etwa 

eine 2. Mahnung der E._____ AG vom 7. Februar 2014 über Fr. 413.70 (inkl. 

Mahnspesen). Abgesehen davon betreffen die aufgezeigten Rechnungen Forde-

rungen der Betreibungsgläubiger gemäss Betreibungsregisterauszug, wobei aus 

den Unterlagen mit verschiedenen handschriftlichen Notizen betreffend Gutha-

ben, Zahlungsfristen und Anpassungen nicht klar hervorgeht, ob es sich dabei um 

die Betreibungsforderungen selber oder um weitere (Schuld-)Positionen handelt. 

Ein wesentlicher Teil dürfte den Betreibungsforderungen entsprechen. Dennoch 

ist anzunehmen, dass zum aufgezeigten (reduzierten) Total der Betreibungsforde-

rung weitere offene Positionen hinzukommen (im Minimum der Betrag der aufge-

zeigten Mahnung der E._____, welcher noch nicht in Betreibung gesetzt wurde).  

3.5 Nach der von der Schuldnerin beigebrachten Schilderung ihres Buch-

halters zur finanziellen Lage (act. 9) kam es infolge diverser unglücklich zusam-

menfallender Einzelsituationen in einem Zeitraum von etwa 4 bis 5 Monaten zur 

Überschuldung der Schuldnerin gemäss Jahresabschluss 2013. Insbesondere 

habe, so der Buchhalter, das Ausscheiden des bisherigen Teilhabers und ur-

sprünglichen Mitbegründers der Schuldnerin, F._____, aus der Unternehmung 

umfangreiche Mehrkosten in Form von zugekauften Drittleistungen nach sich ge-

zogen, weil die Arbeitskraft von F._____ habe ersetzt werden müssen. Insbeson-

dere hätten für eine Grossbaustelle während ein paar wenigen Monaten je 

Fr. 30'000.00 an Drittleistungen eingekauft werden müssen, worauf jeweils nur 

Einnahmen von Fr. 20'000.00 erfolgt seien. Der Geschäftsführer und Gesellschaf-

ter der Schuldnerin, G._____, habe ab April 2013 monatlich im Umfang von 

Fr. 3'300.00 auf sein Gehalt verzichtet und habe je nur Fr. 2'000.00 bezogen, um 

die Drittleistungen bezahlen zu können. Zudem habe er die Finanzierungskosten 

des Geschäftsfahrzeugs von monatlich Fr. 620.50 privat getragen, um das Ge-

schäft zu entlasten.  

Als Sanierungsmassnahme verzichte G._____ auf ein ihm zustehendes 

Guthaben von Fr. 8'900.85 gegenüber der Gesellschaft, und er würde den Betrag 

von Fr. 4'200.00 für die Kosten der Buchhaltung, die im Verlustvortrag gemäss 

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Jahresabschluss 2013 enthalten seien, privat übernehmen. So liesse sich die 

aufgezeigte Überschuldung bereits auf Fr. 9'594.60 reduzieren. Zudem, so der 

Buchhalter weiter, würde G._____ bei Gutheissung der Beschwerde einen Betrag 

von Fr. 10'000.00 in die Gesellschaft einbringen und diesbezüglich einen Rang-

rücktritt erklären. Damit wäre, so der Buchhalter, die Überschuldung beseitigt.  

Den danach noch bestehenden Kapitalverlust von Fr. 19'594.60 (Umfang, in 

welchem die Aktiven nach Deckung des Fremdkapitals das Stammkapital nicht zu 

decken vermögen) gedenke G._____ durch einen weiteren Lohnverzicht im Um-

fang von monatlich Fr. 3'800.00 (Auszahlung von lediglich Fr. 1'500.00) auszu-

gleichen. So könne der Kapitalverlust innert eines halben Jahres vollständig be-

seitigt werden. Die Aussichten auf ein Gelingen der Sanierung seien angesichts 

der sehr guten Auftragslage, der mittlerweile verhältnismässig tiefen Drittleistun-

gen und der Arbeitsmoral von G._____ als sehr gut zu bezeichnen (act. 9 S. 1-3).  

Der Geschäftsführer G._____ bestätigte unterschriftlich die vom Buchhalter 

geschilderten Sanierungsmassnahmen (vgl. act. 9 S. 3). 

3.6 / 3.6.1 Die Schuldnerin macht wie aufgezeigt geltend, zu ihrer schwieri-

gen finanziellen Situation sei es gekommen, weil (zu einem nicht genau angege-

benen Zeitpunkt) der Geschäftspartner F._____ aus der Unternehmung ausge-

schieden sei (act. 9 S. 1). Dass diese Entwicklung für die Schuldnerin zu Proble-

men führte, ist anzunehmen. Die nach der Schilderung des Buchhalters infolge 

dieser Entwicklung angefallenen Mehrkosten im Zusammenhang mit einer Gross-

baustelle (Fremdkosten von monatlich Fr. 30'000.00 bei Einnahmen durch den 

entsprechenden Auftrag von lediglich Fr. 20'000.00, vgl. vorne II./3.5) sind in die-

sem Umfang indes nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Zwar trifft es zu, dass der 

Aufwand für eingekaufte Dienstleistungen gemäss Erfolgsrechnung 2013 mit 

Fr. 246'192.65 fast 80% des Dienstleistungsertrags von Fr. 317'326.35 aufbrauch-

te. Im Jahr 2012 betrug das entsprechende Verhältnis noch rund 25% (act. 4/10). 

Dass es bei diesen Verhältnissen im Jahr 2013 schwierig war, erfolgreich zu wirt-

schaften, liegt auf der Hand.  

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Dass die hohen Kosten für Fremdleistungen ausschliesslich Folge des Aus-

scheidens von F._____ waren, ist jedoch nicht ohne weiteres klar. Hinzu kommt, 

dass die Schuldnerin trotz des noch besseren Verhältnisses zwischen Dienstleis-

tungsertrag und Fremdleistungen auch im Jahr 2012 einen Verlust von 

Fr. 14'703.95 erzielte. Das Stammkapital von Fr. 20'000.00 war damit bereits am 

31. Dezember 2012 zu fast drei Vierteln aufgebraucht (Kapitalverlust). Daher 

kann nicht angenommen werden, die aktuell prekäre finanzielle Situation der 

Schuldnerin sei einzig Folge des Ausscheidens des Geschäftspartners F._____ 

gewesen.  

Mit Blick auf den vom Buchhalter erwähnten, zu erwartenden Cash Flow 

(vgl. act. 9 S. 3) ist zudem zu berücksichtigen, dass das Ausscheiden des Mitin-

habers auch zu tieferen Umsatzzahlen führen dürfte. Der Vorteil der tieferen Dritt-

kosten wird daher zumindest teilweise aufgewogen. Der Umstand alleine, dass 

sich die Schuldnerin mittlerweile an die neue Situation (Ausscheiden des früheren 

Mitinhabers) angepasst hat und entsprechend tiefere Drittleistungen anfallen, ge-

nügt daher nicht zur Annahme, die Schuldnerin werde sich finanziell nun relativ 

bald erholen.  

3.6.2 Aktuell verfügt die Schuldnerin auf ihrem Konto bei der Zürcher Kanto-

nalbank über ein Guthaben von Fr. 695.64 (act. 4/1/1). Weitere flüssige Mittel, 

insb. weitere Kontos oder Bargeldbestände sind gemäss Bilanz per 31. Dezember 

2013 nicht vorhanden (act. 10/1) und werden von der Schuldnerin nicht geltend 

gemacht.  

Diesen relativ geringfügigen Mitteln stehen wie gesehen neben der Konkurs-

forderung aktuell weitere Betreibungen über rund Fr. 18'000.00 gegenüber. Die 

erwähnten zusätzlichen Kreditoren bleiben dabei noch unberücksichtigt (vgl. vor-

ne II./3.4). Für Beträge von rund Fr. 8'000.00 wurden bereits Fortsetzungsbegeh-

ren gestellt bzw. Konkursandrohungen ausgestellt (act. 4/5). Auch die weiteren 

Betreibungsforderungen, für die erst Zahlungsbefehle zugestellt wurden, sind sei-

tens der Schuldnerin unbestritten geblieben. Die aktuell vorhandene Liquidität der 

Schuldnerin genügt kaum ansatzweise, um diesen Verpflichtungen nachzukom-

men. Um finanziell zu gesunden, müsste die Schuldnerin in relativ kurzer Zeit ne-

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ben der Deckung der laufenden Kosten flüssige Mittel in der Höhe von mindes-

tens Fr. 18'000.00 erwirtschaften.  

3.6.3 Die Schuldnerin verweist wie erwähnt auf offene Debitorenrechnungen 

von Fr. 9'000.00, deren Bezahlung sie in den nächsten Wochen erwarte (act. 2). 

Diese Zahlungseingänge würden zwar die Tilgung der dringlichsten Betreibungs-

forderungen erlauben. Daneben blieben dann aber kaum mehr Mittel für die Be-

friedigung der weiteren Betreibungsgläubiger und für die Deckung der laufenden 

Kosten übrig.  

Die Schuldnerin hat in einem Mäppchen "Debitoren per 11. Februar 2014" 

vier Rechnungen über Fr. 14'583.55 eingereicht. Die Rechnungen datieren vom 

14. Februar, 1. Februar und 24. Januar 2014 sowie vom 1. November 2013 

(act. 4/7). Davon wurde indes die Rechnung vom 24. Januar 2014 über 

Fr. 5'391.35 an die H._____ AG in Uster offenbar bereits am 7. Februar 2014 be-

zahlt (vgl. den Zahlungseingang auf dem ZKB-Konto der Schuldnerin von diesem 

Datum in exakt diesem Betrag, act. 4/1/1). Dies führt ungefähr zum von der 

Schuldnerin angegebenen Betrag von Fr. 9'000.00 an offenen Debitorenrechnun-

gen aus der Zeit seit 1. November 2013, der – angenommen, die Zahlungen wür-

den wie erwartet eintreffen – lediglich die Bezahlung der dringlichsten Betrei-

bungsforderungen erlauben würde.  

Die weiteren in den Buchhaltungsunterlagen nachgewiesenen, im Jahr 2014 

bereits bezahlten Debitorenrechnungen erreichen ein Total von Fr. 16'876.35 

(act. 4/12, Ordner Register 5). Diese Zahlungseingänge (bzw. das etwas grössere 

Total von rund Fr. 25'000.00 gemäss den eingereichten Kontoauszügen des Ge-

sellschaftskontos bei der Zürcher Kantonalbank, act. 4/1/1 sowie act. 4/12, Ordner 

Register 7; darin inbegriffen ist der bereits erwähnte Betrag von Fr. 5'391.35 von 

der H._____ AG) wurden indes offenkundig bereits für die Deckung laufender 

Kosten verwendet, da das fragliche ZKB-Konto per 13. Februar 2014 lediglich ei-

nen Saldo von Fr. 695.64 auswies (act. 4/1/1). Für die Deckung der offenen For-

derungen und der zukünftigen Kosten stehen somit an Debitorenguthaben ledig-

lich die erwähnten Rechnungen über rund Fr. 9'000.00 zur Verfügung.  

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3.6.4 Was den in nächster Zukunft erwarteten Geschäftsgang betrifft, kann 

zwar mit der Schuldnerin (act. 9 S. 3) mit Blick auf die beginnende Bausaison von 

einer gewissen Aufhellung ausgegangen werden. Zu den von der Schuldnerin 

eingereichten Offerten bzw. Offertanfragen (act. 4/9) ist was folgt festzuhalten: Of-

fertanfragen aus dem Zeitraum Juli 2013 sind ungeeignet, etwas über den aktuel-

len Geschäftsgang auszusagen. Sodann hat die Schuldnerin am 13. Januar 2014 

und am 7. Februar 2014 je eine Offerte an die I._____ GmbH betreffend Verle-

gung von Armierungseisen über Fr. 38'400.00 und über Fr. 57'600.00 bzw. 

Fr. 64'800.00 (je nach dem, ob mit oder ohne Materiallieferung) gestellt. Eine wei-

tere Offerte für die Verlegung einer Bewehrung an die H._____ AG wurde mit Fax 

und E-Mail vom 31. Januar / 3. Februar 2014 diskutiert, wobei die Angabe eines 

Tonnenpreises von Fr. 320.00 für 102 Tonnen auf ein Volumen von Fr. 32'640.00 

schliessen lässt. Bei sämtlichen der vorgelegten Geschäften ergibt sich aus den 

Unterlagen indes nicht klar, ob ein Vertrag zustande kam und innert welcher Frist 

(angenommen, es seien je entsprechende Verträge zustande gekommen) erste 

Zahlungseingänge erwartet werden können. Konkrete Anhaltspunkte für die als 

gut bezeichnete Auftragslage (act. 2) bestehen somit nur in geringfügigem Um-

fang.  

3.6.5 Die von der Schuldnerin nach der Schilderung ihres Buchhalters ge-

planten Sanierungsmassnahmen (vgl. vorne II./3.5) beziehen sich auf private Zah-

lungen bzw. Leistungen des Geschäftsführers G._____. Am Willen des Ge-

schäftsführers, seine Unternehmung zu retten, und an seiner Arbeitsmoral (act. 9 

S. 2 f.) ist nicht zu zweifeln. Auch trifft es zu, dass dem Geschäftsführer G._____ 

nach dem Jahresabschluss 2013 gegenüber der Schuldnerin ein Guthaben von 

Fr. 8'900.85 zusteht (act. 4/10). Allerdings bringt der Verzicht auf diese Forderung 

der Schuldnerin keinen direkten Vorteil mit Blick auf ihre kurzfristige Liquidität. 

Diese Sanierungsmassnahme fällt für die aktuelle Beurteilung der Zahlungsfähig-

keit daher nicht stark ins Gewicht. Das gleiche gilt für den einschneidenden Lohn-

verzicht, den sich der Geschäftsführer bereits seit April 2013 auferlegt und ins-

künftig noch verstärkt auferlegen will (vgl. act. 9 S. 2). Die damit einhergehende 

Kostenreduktion kann zwar für höhere Einnahmen sprechen, aber nur im Zu-

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sammenhang mit konkret zu erwartenden Bruttoerträgen. Diesbezüglich liegen 

wie gesehen kaum aussagekräftige Anhaltspunkte vor.  

Die Argumentation der Schuldnerin zu den liquiditätswirksamen Sanie-

rungsmassnahmen ist sodann nur von eingeschränkter Überzeugungskraft. Die 

Schuldnerin äussert sich nicht zur privaten finanziellen Situation ihres Geschäfts-

führers. Daher kann nicht mit hinreichender Schlüssigkeit angenommen werden, 

der Geschäftsführer sei zur Leistung der erwähnten Zahlungen (Einbringung von 

Fr. 10'000.00, Bezahlung von Buchhaltungs- und Fahrzeugkosten der Schuldne-

rin von Fr. 4'200.00, vgl. act. 9 S. 2) in kurzer Frist in der Lage. Angesichts des 

erwähnten Lohnverzichts des Geschäftsführers (auf den nachfolgend noch einge-

gangen wird) erscheint dies eher nicht wahrscheinlich.  

Ferner ist zu bedenken, dass die Forderung der Buchhaltungsunternehmung 

von Fr. 4'200.00 bislang nicht in Betreibung gesetzt wurde (act. 4/5). Die private 

Bezahlung dieser Kosten durch den Geschäftsführer vermöchte daher zwar die 

Überschuldung der Schuldnerin etwas zu reduzieren, doch sie wäre mit Blick auf 

den dringenden Liquiditätsbedarf der Schuldnerin für die Befriedigung der Betrei-

bungsgläubiger unerheblich.   

Auch wenn zugunsten der Schuldnerin angenommen wird, die vom Ge-

schäftsführer in Aussicht gestellte Sanierungszahlung von Fr. 10'000.00 würde 

der Schuldnerin in kurzer Frist zufliessen, ist zu bedenken, dass mit diesen Mitteln 

zusammen mit den aufgezeigten offenen Debitorenguthaben von Fr. 9'000.00 

(vorne II./3.6.3) gerade etwa die offenen Betreibungsschulden und weiteren Kredi-

toren getilgt werden könnten (vgl. zu deren Umfang vorne II./3.4). Über die De-

ckung der weiter laufenden Kosten des Geschäftsbetriebs wird damit nichts aus-

gesagt. Dabei ist davon auszugehen, dass diese Kosten durchaus einen beträcht-

lichen Umfang erreichen. Einen Anhaltspunkt dafür können die Bezüge vom Fir-

menkonto der Schuldnerin bei der ZKB darstellen: In der Periode vom 1. Januar 

2014 bis 13. Februar 2014 erfolgten Bar-Bezüge von total Fr. 24'330.75 (vgl. 

act. 4/1/1). Angesichts der wenig konkreten Anhaltspunkte für den künftigen Ge-

schäftsgang, mit der Unklarheit, ob Verträge zustande kamen und wann daraus 

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Zahlungen zu erwarten sind, müsste auch bei nur annähernd vergleichbaren wei-

ter laufenden Kosten bald mit neuen Betreibungen gerechnet werden.  

Der Lohnverzicht des Geschäftsführers vermag an dieser Einschätzung 

nichts Massgebliches zu ändern. Diese Massnahme läuft nach der Schilderung 

des Buchhalters bereits seit April 2013. Sie ändert an den laufenden Kosten im 

Vergleich zu jenen seit 1. Januar 2014 wenig, auch wenn das ausbezahlte Gehalt 

noch weiter von Fr. 2'000.00 auf Fr. 1'500.00 pro Monat reduziert wird (act. 9 

S. 2).   

Insgesamt haben die bereits im Jahr 2013 vorgenommenen, umfangreichen 

Sanierungsmassnahmen (Lohnverzicht des Geschäftsführers und die private Be-

zahlung der betrieblichen Fahrzeugkosten, entsprechend Fr. 29'700.00 und 

Fr. 4'343.50 noch im Jahr 2013, act. 9 S. 1) die massive Überschuldung der Ge-

sellschaft per 31. Dezember 2013 und die umfangreichen Betreibungen gegen sie 

nicht zu verhindern vermocht. Durch diese Vorgeschichte werden die Erfolgsaus-

sichten der jetzt angekündigten weiteren Sanierungsmassnahmen der Schuldne-

rin zusätzlich relativiert.  

3.6.6 Aus den aufgezeigten Gründen lässt sich keine positive Prognose 

ausstellen in dem Sinne, dass anzunehmen wäre, die Schuldnerin vermöge – 

trotz ihrer aktuell prekären wirtschaftlichen Situation mit der aufgezeigten Über-

schuldung – in den kommenden Wochen und Monaten neben der Deckung ihrer 

laufenden Kosten ihre offenen Schulden gemäss Betreibungsregister abzuzahlen, 

um einer baldigen erneuten Konkurseröffnung zu entgehen. Insgesamt sind keine 

wesentlichen Anhaltspunkte für eine nachhaltige finanzielle Verbesserung der Si-

tuation der Schuldnerin zu erkennen. Daher kann auch nicht von bloss vorüber-

gehenden Zahlungsschwierigkeiten gesprochen werden.  

4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Schuldnerin ihre Zah-

lungsfähigkeit nicht glaubhaft zu machen vermag. Daher ist die Beschwerde ab-

zuweisen. 

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III. 

1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Schuldnerin kostenpflich-

tig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Entsprechend ist auch der vorinstanzliche Kostenent-

scheid zu bestätigen.  

2. Der Gläubigerin ist mangels relevanter Aufwendungen im Beschwerde-

verfahren keine Prozessentschädigung zuzusprechen.  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und das Urteil des Einzelgerichtes des 

Bezirkes Hinwil vom 10. Februar 2014 (EK140013-E) wird bestätigt.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt.  

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Schuldnerin auf-

erlegt und dem Konkursamt C._____ ZH zur Kollokation angemeldet.  

4. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.  

5. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag von 

Fr. 900.00 dem Konkursamt C._____ ZH zu überweisen. 

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Konkursamt C._____ ZH so-

wie  

– unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht 

Hinwil, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kan-

tons Zürich und an das Betreibungsamt J._____ ZH, je gegen Empfangs-

schein.  

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

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Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. T. Engler 
 
versandt am: 
 
 

	Urteil vom 26. Februar 2014
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und das Urteil des Einzelgerichtes des Bezirkes Hinwil vom 10. Februar 2014 (EK140013-E) wird bestätigt.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Schuldnerin auferlegt und dem Konkursamt C._____ ZH zur Kollokation angemeldet.
	4. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
	5. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag von Fr. 900.00 dem Konkursamt C._____ ZH zu überweisen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Konkursamt C._____ ZH sowie  – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Hinwil, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betre...
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...