# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b4e770b0-711d-5264-a38d-02cc1e3a40f1
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 30.09.2025 WBE.2025.280/289/322
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_WBE-2025-280-289-322_2025-09-30.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht 

3. Kammer 

 

WBE.2025.280 
WBE.2025.289 
WBE.2025.322 / SW / jb 

(BE.2025.062)  

Art. 85 

 

 

Urteil vom 30. September 2025 
 
 

Besetzung  Verwaltungsrichter Michel, Vorsitz  

Verwaltungsrichter J. Huber 

Verwaltungsrichter Winkler 

Gerichtsschreiberin Wittich 

Rechtspraktikantin Schläfli 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____ 

 

gegen 

 

 

  Gemeinderat Q._____ 

 

Departement Gesundheit und Soziales, Kantonaler Sozialdienst, 

Beschwerdestelle SPG, Obere Vorstadt 3, 5001 Aarau  

 

 
 

   

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend Sozialhilfe  

 

- Entscheid des Departements Gesundheit und Soziales  

vom 24. Juli 2025 (vorsorgliche Massnahmen; WBE.2025.280) 

- Entscheid des Departements Gesundheit und Soziales  

vom 11. August 2025 (aufschiebende Wirkung; WBE.2025.289) 

- Entscheid des Departements Gesundheit und Soziales  

vom 3. September 2025 (Einstellung Sozialhilfe; WBE.2025.322) 

  

 - 2 - 

 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht entnimmt den Akten: 

 

A. 

1. 

A._____, geb. tt.mm.jjjj, wird seit 1. April 2024 von der Gemeinde Q._____ 

mit materieller Hilfe bzw. Nothilfe unterstützt. 

 

2. 

Am 7. Juli 2025 entschied der Gemeinderat Q._____: 

 

1. Die materielle Hilfe für A._____ wird in Folge wiederholtem Nichter-
füllen von Auflagen und Weisungen per 31. Juli 2025 eingestellt. 

 
2. Die Nothilfe gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird weiterhin 

gewährt. 
 
3. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid wird die aufschie-

bende Wirkung wegen missbräuchlichen Verhaltens gemäss § 46 
VRPG entzogen.  

 
4.-5. [. . .] 

 

B. 

1. 

Gegen den Gemeinderatsentscheid führte A._____ beim Departement 

Gesundheit und Soziales (DGS) am 11. Juli 2025 (Eingang per Post am 

14. Juli 2025) Verwaltungsbeschwerde und stellte folgende Anträge:  

 

1. Aufhebung des Entscheids vom 7. Juli 2025.  

 

2. Rückwirkende Auszahlung der vollen materiellen Hilfe in Höhe von min-

destens 2'000 CHF pro Monat – statt der entwürdigenden 500 CHF der 

letzten Jahre.  

 

3. Unentgeltlicher Rechtsbeistand gemäss Art. 29 Abs. 3 BV. 

 

4. Zuerkennung von Ergänzungsleistungen, da meine finanzielle und fa-

miliäre Lage dies zwingend erforderlich macht.  

 

5.  Sofortige Beendigung der stigmatisierenden Aussagen und internen 

Einschätzungen, die mich herabsetzen.  

 

6. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung dieser Beschwerde. 

 

2. 

Am 23. Juli 2025 beantragte A._____ bei der Beschwerdestelle SPG zur 

Sicherung seines Existenzminimums bis zum Entscheid die sofortige Aus-

zahlung eines Vorschusses von mind. Fr. 1'000.00.  

 - 3 - 

 

 

 

3. 

Mit verfahrensleitender Verfügung vom 24. Juli 2025 wies die Beschwerde-

stelle SPG den Antrag auf superprovisorische bzw. vorsorgliche Massnah-

men ab. 

 

4. 

Den Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be-

schwerde wies die Beschwerdestelle SPG mit verfahrensleitender Verfü-

gung vom 11. August 2025 ab. 

 

5. 

Am 3. September 2025 entschied die Beschwerdestelle SPG: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden 
kann. 

 
2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. 

 

Gleichzeitig wies die Beschwerdestelle SPG das Gesuch um unentgeltliche 

Rechtsvertretung ab. 

 

C. 

1. 

1.1. 

Am 28. Juli 2025 erhob A._____ Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen 

die verfahrensleitende Verfügung der Beschwerdestelle SPG vom 24. Juli 

2025 betreffend Abweisung der superprovisorischen bzw. vorsorglichen 

Massnahmen mit folgenden Anträgen (WBE.2025.280): 

 

1. Die unverzügliche und rückwirkende Beiordnung eines unentgeltlichen 
Rechtsbeistands, rückwirkend ab dem ersten Antrag 2022, gemäss 
Art. 29 Abs. 3 BV. 

 
2. Die rückwirkende Auszahlung materieller Hilfe in Höhe von mindestens 

CHF 2'000.– pro Monat ab Februar 2022 bis heute – entsprechend dem 
rechtlich geschuldeten Lebensbedarf. 

 
3. Die sofortige Auszahlung einer Überbrückungshilfe/Nothilfe von min-

destens CHF 1'000.– pro Monat bis zum Entscheid. 
 
4. Eine unabhängige Gesamtevaluation meiner sozialen, gesundheitli-

chen und wirtschaftlichen Situation durch eine neutrale Stelle – unter 
Einbezug sämtlicher Unterlassungen, Eingriffe und Schäden. 

 

1.2. 

Mit Verfügung vom 30. Juli 2025 setzte der instruierende Verwaltungsrich-

ter dem Beschwerdeführer Frist zur Verbesserung seiner Beschwerde un-

ter Androhung des Nichteintretens. 

 - 4 - 

 

 

 

1.3. 

Am 4. August 2025 reichte der Beschwerdeführer beim Verwaltungsgericht 

eine "Verbesserte Beschwerde" mit folgenden Anträgen ein:  

 

1. Sofortige Auszahlung einer existenzsichernden Sozialhilfe, auch rück-
wirkend seit Februar 2022 

 
2. Anordnung vorsorglicher Massnahmen (superprovisorisch):  
 - Sofortiger Vorschuss zur Abwendung der akuten Notlage 
 - Auszahlung spätestens innerhalb von 5 Werktagen 
 
3. Feststellung der Rechtsverletzung durch den Gemeinderat Q._____ 

und die SPG 
 
4. Prüfung und Dokumentation, weshalb die Behörde über 3,5 Jahre un-

tätig blieb und damit Art. 12 BV faktisch verletzt wurde 

 

1.4. 

Am 11. August 2025 stellte der Beschwerdeführer folgenden Antrag:  

 

Das Verwaltungsgericht wird ersucht, innert maximal 5 Tagen ab Eingang 
dieses Gesuchs eine Zwischenverfügung zu erlassen, wonach die zustän-
dige Behörde umgehend die fälligen Leistungen für die Dauer des Be-
schwerdeverfahrens auszahlt.  

 

1.5. 

Mit Verfügung vom 13. August 2025 wies der instruierende Verwaltungs-

richter den Antrag des Beschwerdeführers auf superprovisorische Mass-

nahmen im Verwaltungsgerichtsverfahren ab. 

 

1.6. 

Mit unaufgeforderter Eingabe vom 18. August 2025 forderte der Beschwer-

deführer: 

 

1. Anordnung einer sofortigen Zwischenverfügung innert 5 Werktagen ab 
Erhalt dieses Schreibens, mit der die zuständigen Behörden (Gemein-
derat Q._____ und SPG) verpflichtet werden, mir ab sofort existenz-
sichernde Leistungen auszuzahlen – rückwirkend ab Februar 2022. 

 
2. Klare Feststellung, dass eine weitere Verzögerung unzulässig ist und 

als Rechtsverweigerung gewertet wird. 

 

1.7. 

Sowohl der Gemeinderat Q._____ mit Schreiben vom 19. August 2025 als 

auch die Beschwerdestelle SPG mit Schreiben vom 3. September 2025 

verzichteten auf eine Beschwerdeantwort.  

 

 - 5 - 

 

 

2. 

2.1. 

Gegen die verfahrensleitende Verfügung der Beschwerdestelle SPG vom 

11. August 2025 erhob A._____ am 13. August 2025 Verwaltungsge-

richtsbeschwerde betreffend Wiederherstellung der aufschiebenden Wir-

kung mit folgenden Anträgen (WBE.2025.289): 

 

1. Die Verfügung der Beschwerdestelle SPG vom 11. August 2025 sei 
vollumfänglich aufzuheben. 

 
2. Die aufschiebende Wirkung meiner Beschwerde gegen den Entscheid 

des Gemeinderates Q._____ vom 7. Juli 2025 sei sofort wiederherzu-
stellen. 

 
3. Die volle materielle Hilfe in Höhe von mindestens CHF 2'000 pro Monat 

sei unverzüglich wieder auszurichten. 
 
4. Die volle materielle Hilfe in Höhe von mindestens CHF 2'000 pro Monat 

sei rückwirkend für die letzten 3,5 Jahre nachzuzahlen, da die bisheri-
gen Leistungen das Existenzminimum in verfassungswidriger Weise 
massiv unterschritten. 

 
5. Es sei festzustellen, dass der Entzug der aufschiebenden Wirkung eine 

vorsätzliche, fortgesetzte und systematische Missachtung verfassungs-
mässiger Rechte darstellt. 

 
6. Die Behörde sei anzuweisen, mir unverzüglich einen unentgeltlichen 

Rechtsanwalt gemäss Art. 29 Abs. 3 BV beizuordnen, nachdem mir 
dies seit 3,5 Jahren trotz mehrfacher Anträge in systematisch rechts-
widriger Weise verweigert wurde. 

 
7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates. 

 

2.2. 

Mit unaufgeforderter Eingabe vom 18. August 2025 forderte der Beschwer-

deführer: 

 

1. Anordnung einer sofortigen Zwischenverfügung innert 5 Werktagen ab 
Erhalt dieses Schreibens, mit der die zuständigen Behörden (Gemein-
derat Q._____ und SPG) verpflichtet werden, mir ab sofort existenz-
sichernde Leistungen auszuzahlen – rückwirkend ab Februar 2022. 

 
2. Klare Feststellung, dass eine weitere Verzögerung unzulässig ist und 

als Rechtsverweigerung gewertet wird. 

 

2.3. 

Sowohl der Gemeinderat Q._____ mit Schreiben vom 20. August 2025 als 

auch die Beschwerdestelle SPG mit Schreiben vom 3. September 2025 

verzichteten auf eine Beschwerdeantwort. 

 

 - 6 - 

 

 

3. 

3.1. 

Gegen den Entscheid der Beschwerdestelle SPG vom 3. September 2025 

erhob A._____ am 8. September 2025 Verwaltungsgerichtsbeschwerde 

mit folgenden Anträgen (WBE.2025.322): 

 

1. Der Entscheid der Beschwerdestelle SPG vom 3. September 2025 sei 
vollumfänglich aufzuheben. 

 
2. Mir sei rückwirkend ab dem 2. Februar 2022 die volle materielle Hilfe 

von mindestens CHF 2'000 pro Monat auszurichten. 
 
3. Es sei festzustellen, dass die wiederholten Kürzungen (30 %) des 

Grundbedarfs rechtswidrig und unverhältnismässig waren. 
 
4. Mir sei eine unentgeltliche Rechtsvertretung gemäss Art. 29 Abs. 3 BV 

zu gewähren. 
 
5. Das Sozialamt sei zu verpflichten, mich bei der Wiedererlangung mei-

nes Führerausweises aktiv zu unterstützen und sämtliche damit ver-
bundenen Kosten und Rechnungen (Gutachten, Therapien, Tests) voll-
umfänglich zu übernehmen. 

 
6. Die Verfahrenskosten seien vollumfänglich dem Staat aufzuerlegen. 

 

3.2. 

Sowohl der Gemeinderat Q._____ mit Schreiben vom 12. September 2025 

als auch die Beschwerdestelle SPG mit Schreiben vom 23. September ver-

zichteten auf eine Beschwerdeantwort. 

 

3.3. 

Mit unaufgeforderter Eingabe vom 18. September 2025 hielt der Beschwer-

deführer unter anderem fest: 

 

1. Sämtliche Beschwerdeanträge sind aufrechtzuerhalten. 
 
2. Da die Gegenseite keine inhaltliche Stellungnahme abgegeben hat, ist 

die Beschwerde vollumfänglich gutzuheissen. 
 
3.  Insbesondere beantrage ich weiterhin: 

- die sofortige Gewährung der vollen gesetzlichen materiellen Hilfe 
rückwirkend seit dem 2. Februar 2022; 

- die Übernahme sämtlicher offener Rechnungen und Schulden im 
Rahmen der Sozialhilfe; 

- die Unterstützung beim Verfahren betreffend Wiedererteilung meines 
Führerausweises; 

- die Feststellung meiner akuten Notlage und die sofortige Auszahlung 
der entsprechenden Leistungen. 

 

 - 7 - 

 

 

4. 

Das Verwaltungsgericht hat den Fall auf dem Zirkularweg entschieden (vgl. 

§ 7 Abs. 1 und 2 des Gerichtsorganisationsgesetzes vom 6. Dezember 

2011 [GOG; SAR 155.200]). 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

 

I. 

1.   

Nach § 58 Abs. 1 des Gesetzes über die öffentliche Sozialhilfe und die so-

ziale Prävention vom 6. März 2001 (Sozialhilfe- und Präventionsgesetz, 

SPG; SAR 851.200) können Verfügungen und Entscheide der Sozialbehör-

den mit Beschwerde beim DGS angefochten werden (§ 39a der Sozialhilfe- 

und Präventionsverordnung vom 28. August 2002 [SPV; SAR 851.211]). 

Die Entscheide des DGS können an das Verwaltungsgericht weitergezo-

gen werden (§ 58 Abs. 2 SPG). Das Verwaltungsgericht ist somit zur Beur-

teilung der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde zuständig. 

 

2.   

Gemäss § 42 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 

4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200) 

ist zur Beschwerdeführung befugt, wer durch die angefochtene Verfügung 

berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Än-

derung hat (materielle Beschwer). Dieses Interesse kann rechtlicher oder 

auch bloss tatsächlicher Natur sein. Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, 

wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation der beschwerdeführenden 

Partei durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann. Es be-

steht im praktischen Nutzen, den ihr die erfolgreiche Beschwerde eintragen 

würde, das heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nach-

teils, den der angefochtene Entscheid für sie zur Folge hätte (Aargauische 

Gerichts- und Verwaltungsentscheide [AGVE] 2002, S. 278, Erw. I/4/a; 

MICHAEL MERKER, Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach 

dem aargauischen Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Kommentar 

zu den §§ 38-72 [a]VRPG, N. 129 zu § 38 [a]VRPG). 

 

Mit dem angefochtenen Entscheid wurde bestätigt, dass dem Beschwerde-

führer die beantragte Auszahlung materieller Hilfe nicht gewährt wird und 

er lediglich noch mit Nothilfe unterstützt wird. Dadurch ist er beschwert und 

somit zur Beschwerde befugt. 

 

3.   

Der Beschwerdeführer hat mit je separater Beschwerde die verfahrenslei-

tenden Verfügungen vom 24. Juli 2025 und 11. August 2025 sowie den 

Entscheid in der Sache vom 3. September 2025 im Verfahren BE.2025.062 

vor der Beschwerdestelle SPG angefochten. Da die drei Anfechtungs-

 - 8 - 

 

 

objekte aus derselben Verwaltungsbeschwerde hervorgehen und eine be-

förderliche Beurteilung in der Hauptsache (Einstellung der materiellen Hilfe) 

möglich ist, rechtfertigt es sich im Sinne der Prozessökonomie, alle drei 

Beschwerden mit dem vorliegenden Entscheid gemeinsam zu beurteilen 

(vgl. Entscheid des Verwaltungsgerichts WBE.2022.358 vom 24. März 

2023, Erw. I/1.2). Das Verwaltungsgericht vereinigt deshalb die drei Ver-

fahren WBE.2025.280, WBE.2025.289 und WBE.2025.322. 

 

4.   

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden vom 4. und 11. August 2025 (Ver-

fahren WBE.2025.280 und WBE.2025.289) betreffen vorsorgliche Mass-

nahmen im Verfahren vor der Beschwerdestelle SPG. Dieses Verfahren 

wurde mit dem Entscheid in der Hauptsache vom 3. September 2025 ab-

geschlossen.  

 

Wie vorne in Erw. I/2 ausgeführt, ist zur Beschwerdeführung befugt, wer 

ein schutzwürdiges eigenes Interesse an der Aufhebung oder Änderung 

eines Entscheids hat. Die Legitimation zur Beschwerde ist eine Sachurteils-

voraussetzung und von Amtes wegen zu prüfen (MERKER, a. a. O., N. 3 f. 

zu Vorbem. zu § 38 [a]VRPG). Als Sachurteilsvoraussetzung muss sie 

nicht bloss beim Einreichen der Beschwerde bestehen, sondern sie um-

fasst auch das aktuelle, praktische (Rechtschutz-)Interesse an der Auf-

hebung oder Änderung der angefochtenen Verfügung im Zeitpunkt des 

Entscheids. Fällt ein bestehendes aktuelles Interesse nach Einreichung der 

Beschwerde, aber vor der Eröffnung des Entscheids dahin, ist die 

Beschwerde als gegenstandslos von der Kontrolle abzuschreiben (vgl. 

AGVE 2001, S. 230, Erw. 2/b/aa; Entscheid des Verwaltungsgerichts 

WBE.2011.200 vom 25. Oktober 2011, Erw. I/3.1; MERKER, a.a.O., 

N. 139 ff. zu § 38 [a]VRPG; vgl. auch BGE 133 II 81, Erw. 3). 

 

Soweit die Anordnung von vorsorglichen Massnahmen im Verfahren vor 

der Beschwerdestelle SPG vor Verwaltungsgericht noch strittig war, fiel das 

Rechtschutzinteresse an der Beurteilung der Verwaltungsgerichtsbe-

schwerden vom 4. und 11. August 2025 (Verfahren WBE.2025.280 und 

WBE.2025.289) betreffend die sofortige Auszahlung von Sozialhilfe und 

Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung mit dem Entscheid der Be-

schwerdestelle SPG in der Hauptsache vom 3. September 2025 dahin. 

Dementsprechend sind diese als gegenstandslos abzuschreiben. 

 

5.   

5.1. 

Das Rechtsmittelverfahren wird durch den Streitgegenstand begrenzt, der 

seinerseits durch den angefochtenen Entscheid, das Anfechtungsobjekt, 

bestimmt wird. Nur was Gegenstand des ursprünglichen Verwaltungsver-

fahrens war bzw. hätte sein sollen – oder allenfalls im verwaltungsinternen 

Beschwerdeverfahren zusätzlich geregelt wurde – kann im verwaltungsge-

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richtlichen Verfahren Streitgegenstand sein (BGE 125 V 413, Erw. 1 f.; 

AGVE 1999, S. 367, Erw. I/1/a; Entscheid des Verwaltungsgerichts 

WBE.2024.429 vom 10. Juni 2025, Erw. II/2.2.1.2; MERKER, a.a.O., N. 3 zu 

§ 38 [a]VRPG, N. 24 f. zu § 39 [a]VRPG). 

 

5.2. 

Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die vom Gemeinderat 

Q._____ mit Entscheid vom 7. Juli 2025 verfügte Einstellung der 

materiellen Hilfe per 31. Juli 2025 wegen wiederholten Nichterfüllens von 

Auflagen und Weisungen. Die Gewährung materieller Hilfe von mindestens 

Fr. 2'000.00 pro Monat (Rechtsbegehren Ziff. 2), die wiederholte Kürzung 

der materiellen Hilfe (Rechtsbegehren Ziff. 3), die Unterstützung zur 

Wiedererlangung des Führerausweises (Rechtsbegehren Ziff. 5) und die 

Übernahme sämtlicher offener Rechnungen sowie Schulden (Antrag 3, 

2. Spiegelstrich in der Eingabe vom 18. September 2025) sind nicht 

Gegenstand des angefochtenen Entscheids oder des Entscheids des 

Gemeinderats und liegen somit ausserhalb des Streitgegenstands des 

vorliegenden Verfahrens. Somit ist auf die Rechtsbegehren Ziff. 2, 3 und 5 

sowie auf den Antrag 3, 2. Spiegelstrich, in der Eingabe vom 

18. September 2025 nicht einzutreten.  

 

6. 

Die übrigen Beschwerdevoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen 

Anlass. Auf die frist- und formgerecht erhobene Verwaltungsgerichtsbe-

schwerde vom 8. September 2025 ist – unter Vorbehalt der vorstehenden 

Erw. I/5 – einzutreten. 

 

7.   

Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde können die unrichtige oder unvoll-

ständige Feststellung des Sachverhalts sowie Rechtsverletzungen gerügt 

werden (§ 58 Abs. 4 SPG i.V.m. § 55 Abs. 1 VRPG). Die Rüge der Unan-

gemessenheit ist demgegenüber unzulässig (Umkehrschluss aus § 55 

Abs. 3 VRPG). 

 

II.  

1.  

1.1.  

Die Vorinstanz erwog, dass der Beschwerdeführer mit rechtskräftigen Ent-

scheiden vom 13. Mai 2024, 21. Mai 2024, 30. September 2024 und 27. Ja-

nuar 2025 jeweils mit Auflagen und Weisungen zur Teilnahme an Unter-

stützungsangeboten (Jobcoaching, AMIplus, RAV-Beratung) und zur Ar-

beitssuche (Nachweis von monatlich mindestens zwölf Stellenbemühun-

gen) verpflichtet worden sei, verbunden mit der Androhung einer Kürzung 

bzw. Einstellung der Sozialhilfe. Der Beschwerdeführer habe diese Aufla-

gen und Weisungen wiederholt pflichtwidrig missachtet. Er habe das Erst-

gespräch beim AMIplus unentschuldigt nicht wahrgenommen, nachdem er 

 - 10 - 

 

 

zuvor versucht habe, den Termin ohne Begründung zu verschieben, was 

zum Abbruch des AMIplus-Programms geführt habe. Anlässlich des Erst-

gesprächs bei der B._____ AG habe der Beschwerdeführer kein Interesse 

an den Erklärungen gezeigt, was überhaupt die Aufgabe des Jobcoachings 

beinhalte. Bereits bei der ersten Frage habe er unangemessen reagiert und 

innert kürzester Zeit den Termin beendet, indem er wütend den Raum 

verlassen und die Tür mit einem Knall zugeschlagen habe. Aufgrund des 

Verhaltens des Beschwerdeführers an diesem Gespräch habe sich die 

B._____ AG entschieden, das Dossier des Beschwerdeführers 

abzulehnen, da sie die Gefahr einer Eskalation als zu gross eingeschätzt 

habe. Schliesslich habe der Beschwerdeführer beim Erstgespräch beim 

RAV R._____ keinerlei Interesse an einer Unterstützung durch eine RAV-

Beraterin gezeigt und das Gespräch abgebrochen, weshalb das RAV 

R._____ die Zusammenarbeit mit ihm per sofort eingestellt habe. 

 

In Bezug auf die geforderten Stellenbemühungen verstehe es sich von 

selbst, dass es sich um ernsthafte Bemühungen handeln müsse, bei denen 

nicht von Anfang an mangels Qualifikationen oder mangels Führerausweis 

keine Erfolgschancen bestünden. Zwar habe sich der Beschwerdeführer 

über den Zeitraum vom 16. Mai 2024 bis 20. August 2025 mit insgesamt 

248 Stellenbemühungen auf diverse Arbeitsstellen beworben, dabei seien 

91 Bewerbungen aber unbeachtlich, weil ihm der Führerausweis entzogen 

worden sei bzw. er nicht über die geforderten Ausbildungen und Qualifika-

tionen verfüge oder sich doppelt beworben habe. Tatsächlich habe ihn der 

Gemeinderat Q._____ bereits am 30. September 2024 darauf 

hingewiesen, dass er sich seinem Ausbildungsstand und seinen 

tatsächlichen Fähigkeiten entsprechend bewerben müsse. Die 

verbliebenen, über rund 15 Monate eingereichten Stellenbemühungen 

würden sich auf durchschnittlich rund 10,5 Stellenbemühungen pro Monat 

belaufen. Somit habe der Beschwerdeführer die geforderten monatlich 

mindestens zwölf Stellenbemühungen nicht erbracht. In den Monaten Juni 

und Juli 2024 habe er gar keine Stellenbemühungen eingereicht.  

 

Dem Beschwerdeführer sei klar gewesen, was von ihm verlangt werde, und 

er sei auf die möglichen Sanktionen hingewiesen worden. Weil er die Auf-

lagen und Weisungen nicht befolgt habe, sei ihm mit rechtskräftigen Ent-

scheiden vom 8. Juli 2024, 30. September 2024 und 27. Januar 2025 je-

weils aus denselben Gründen der Grundbedarf für drei bzw. sechs Monate 

um 30 % gekürzt und mit gemeinderätlichem Entscheid vom 7. Juli 2025 

die Sozialhilfe eingestellt worden. Die formellen Voraussetzungen für die 

Zulässigkeit einer Einstellung der materiellen Hilfe gemäss § 13b Abs. 2 

und Abs. 3 SPG seien erfüllt. Die Nothilfe gemäss Art. 12 der Bundesver-

fassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; 

SR 101) werde gewährt (§ 13b Abs. 5 SPG). 

 

 - 11 - 

 

 

1.2.  

1.2.1. 

Der Beschwerdeführer bringt dagegen im Wesentlichen vor, dass er über 

1'000 Bewerbungen nachgewiesen habe und ihm dennoch unterstellt 

werde, er sei nicht bemüht. Zudem seien seine Bewerbungen auf höher 

qualifizierte Stellen (z.B. Leitung, Management) abgewertet worden, ob-

wohl er Gründer und Geschäftsführer der C._____ GmbH gewesen sei und 

damit ein Unternehmen geführt, Mitarbeiter koordiniert, Verträge 

abgeschlossen und Kunden akquiriert habe. Diese Erfahrungen würden ihn 

für verantwortungsvolle Positionen qualifizieren. Die Abwertung seiner Be-

werbungen sei willkürlich und sachlich falsch.  

 

1.2.2. 

Die Behauptungen des Beschwerdeführers, dass er Betreibungen und Ver-

lustscheine habe, dass weitere Kürzungen des Grundbedarfs unzulässig 

seien und ihn direkt in die Überschuldung treiben würden, dass er seit über 

dreieinhalb Jahren von materieller Hilfe von weniger als Fr. 500.00 (zeit-

weise sogar von nur Fr. 300.00) pro Monat habe leben müssen, ohne je 

RAV-Gelder oder andere Versicherungsleistungen erhalten zu haben, dass 

das Ganze eine Form von wirtschaftlicher Sklaverei sei und seine Men-

schenwürde (Art. 7 BV) verletze, sind vorliegend nicht von Belang (siehe 

vorne Erw. I/5.2). Dasselbe gilt für die Argumente, wonach die Sozialhilfe 

ihn bei der Wiedererlangung seines Führerausweises zu unterstützen 

habe. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, dass er die Hauptlast in der 

Betreuung seiner psychisch belasteten Mutter und bei der Organisation der 

Heimpflege seines schwer erkrankten, mittlerweile verstorbenen Vaters 

trage und dies von den Behörden ignoriert worden sei, gilt das von der Vor-

instanz betreffend Unzuständigkeit in dieser Sache Ausgeführte. 

 

2.  

2.1.  

Gemäss § 5 Abs. 1 SPG besteht ein Anspruch auf Sozialhilfe, sofern die 

eigenen Mittel nicht genügen und andere Hilfeleistungen nicht rechtzeitig 

erhältlich sind. Damit wird der Grundsatz der Subsidiarität der Sozialhilfe 

ausgedrückt. Die hilfesuchende Person ist verpflichtet, sich nach Möglich-

keit selbst zu helfen, d. h., sie muss alles Zumutbare unternehmen, um eine 

Notlage aus eigenen Kräften abzuwenden oder zu beheben. Darunter fällt 

auch der Einsatz der eigenen Arbeitskraft (BGE 130 I 71, Erw. 4; vgl. auch 

die gemäss § 2a SPV grundsätzlich verbindlichen von der Schweizerischen 

Konferenz für Sozialhilfe erlassenen Richtlinien [SKOS-Richtlinien] in der 

ab 1. Januar 2025 geltenden Fassung, Kapitel A.3, Erläuterungen a). 

 

Keinen Anspruch auf Sozialhilfe hat, wer Leistungen beansprucht, obwohl 

er objektiv in der Lage wäre, sich – insbesondere durch Annahme einer 

zumutbaren Arbeit – aus eigener Kraft die für das Überleben erforderlichen 

Mittel selber zu verschaffen; denn solche Personen stehen nicht in jener 

 - 12 - 

 

 

Notsituation, auf die das Grundrecht auf Hilfe in Notlagen zugeschnitten ist 

(BGE 130 I 71, Erw. 4.3). 

 

2.2. 

Die Gewährung materieller Hilfe kann mit Auflagen und Weisungen verbun-

den werden (§ 13 Abs. 1 SPG). Zu den möglichen Auflagen und Weisun-

gen gehört unter anderem die Anordnung, an einem Arbeitsintegrations- 

oder Beschäftigungsprogramm teilzunehmen. Die Arbeitsintegrations- und 

Beschäftigungsprogramme sind Ausdruck der dem Hilfsbedürftigen oblie-

genden Verpflichtung zur Minderung seiner Bedürftigkeit bzw. Unterstüt-

zungspflicht, wonach er nach eigenen Kräften dazu beitragen muss, die 

Notlage zu lindern oder zu beheben. Der Minderung der Bedürftigkeit die-

nen unter anderem die Suche und Aufnahme einer zumutbaren Erwerbstä-

tigkeit und ein Beitrag zur beruflichen und sozialen Integration (SKOS-

Richtlinien, Kapitel A.4.1). Arbeitsintegrations- und Beschäftigungs-

programme gelten nicht als Erwerbstätigkeit im Sinne der Richtlinien zum 

Einkommensfreibetrag. Die entsprechenden Leistungen werden mit einer 

Integrationszulage honoriert (SKOS-Richtlinien, Kapitel D.2, Erläuterun-

gen b). 

 

2.3. 

Die Nichtbefolgung von Auflagen und Weisungen kann zur Kürzung und 

Einstellung der materiellen Unterstützung führen (§ 13b Abs. 1 SPG). Die 

materielle Hilfe kann dabei unter die Existenzsicherung gekürzt oder ganz 

eingestellt werden, wenn die unterstützte Person den Auflagen und Wei-

sungen in schwerwiegender Weise zuwiderhandelt, namentlich indem sie 

sich nicht um zumutbare Arbeit bemüht oder die Teilnahme an einem zu-

mutbaren Bildungs- oder Beschäftigungsprogramm verweigert (§ 13b 

Abs. 2 SPG). Gemäss § 13b Abs. 3 SPG setzen die Kürzung unter die 

Existenzsicherung sowie die Einstellung der materiellen Hilfe voraus, dass 

eine Kürzung der materiellen Hilfe aus dem gleichen Grund bereits erfolgt 

ist (lit. a) und der unterstützten Person die Kürzung unter die Existenzsi-

cherung und die Einstellung der materiellen Hilfe unter Ansetzung einer an-

gemessenen Frist angedroht wurden (lit. b). Vorbehalten bleibt bei einer 

Kürzung oder Einstellung das Recht auf Hilfe in Notlagen nach Art. 12 BV 

(§ 13b Abs. 5 SPG).  

 

2.4. 

Art. 12 BV bestimmt, dass wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich 

zu sorgen, Anspruch hat auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für 

ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind (BGE 150 I 6, Erw. 5.1). 

Die Formulierung "nicht in der Lage ist" soll das Subsidiaritätsprinzip zum 

Ausdruck bringen (vgl. BGE 150 I 6, Erw. 10.1.2). Der Anspruch umfasst 

damit einzig die in einer Notlage im Sinne einer Überbrückungshilfe uner-

lässlichen Mittel (in Form von Nahrung, Kleider, Obdach und medizinischer 

Grundversorgung), um überleben zu können (BGE 150 I 6, Erw. 5.1). Das 

 - 13 - 

 

 

Recht auf Hilfe in Notlagen, das primär für Personengruppen ohne Aufent-

haltsbefugnis und in Einzelfällen, wenn die allgemeine Sozialhilfe trotz wirt-

schaftlicher Bedürftigkeit gestrichen wird, zur Anwendung kommt, ist von 

der allgemeinen Sozialhilfe zu unterscheiden.  

 

3.   

3.1.   

3.1.1. 

Die Einstellung der materiellen Hilfe ist zulässig, wenn die unterstützte Per-

son den Auflagen und Weisungen in schwerwiegender Weise zuwiderhan-

delt (§ 13 Abs. 2 SPG; siehe vorne Erw. II/2.3)  

 

3.1.2. 

Nachdem der Beschwerdeführer am 2. Mai 2024 bereits mündlich über 

seine Anmeldung für das AMIplus-Programm informiert worden war, wurde 

ihm am 21. Mai 2024 (unter anderem) die Auflage und Weisung erteilt, dass 

er das AMIplus-Programm im RAV R._____ regelmässig und pünktlich zu 

besuchen hat. Nachdem er den Termin ohne Begründung verschieben 

wollte, wurde er von den Sozialen Diensten mit Schreiben vom 20. Juni 

2024 nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er den Termin bei 

AMIplus am 24. Juni 2024 wahrnehmen müsse. Indem der Beschwerde-

führer das Erstgespräch bei AMIplus trotzdem nicht wahrnahm, verstiess 

er gegen die Auflagen und Weisungen (vgl. Vorakten Gemeinde, P7 ff.). 

 

Aus den Akten ergibt sich sodann, dass der Beschwerdeführer der Einla-

dung für das Erstgespräch vom 14. August 2024 zur Unterstützung durch 

die B._____ AG zwar folgte, dieses jedoch nach kurzer Zeit beendet 

werden musste, da er aggressiv und unkooperativ aufgetreten ist. Die 

Massnahme musste deshalb abgebrochen werden (vgl. Vorakten Ge-

meinde, P13 f.). 

 

Weiter ist den Akten zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer im 

Juni 2025 aufforderungsgemäss für ein Gespräch beim RAV R._____ an-

meldete und auf den entsprechenden Termin auch tatsächlich erschien. Er 

brach das Gespräch aber eigenmächtig ab, worauf die Zusammenarbeit 

mit ihm per sofort eingestellt wurde (Vorakten Gemeinde, P39).   

 

Insgesamt ergibt sich, dass der Beschwerdeführer die Auflage und Wei-

sung, an Unterstützungsangeboten im Hinblick auf eine berufliche Wieder-

eingliederung teilzunehmen, wiederholt nicht erfüllte. Beachtliche Gründe, 

wieso er sich diesbezüglich sträubte, sind nicht ersichtlich und werden auch 

nicht geltend gemacht.  

 

3.1.3. 

Am 30. September 2024 verfügte der Gemeinderat im Sinne einer Auflage 

bzw. Weisung, dass sich der Beschwerdeführer nur auf Stellen bewerben 

 - 14 - 

 

 

dürfe, die seinem Ausbildungsstand und seinen tatsächlichen Fähigkeiten 

entsprechen würden. Zudem habe er den Sozialen Diensten monatlich 

zwölf Stellenbemühungen nachzuweisen und schriftliche Absagen vorzule-

gen. Bewerbungen, die nicht seinem Fähigkeitsprofil entsprächen, würden 

ihm nicht angerechnet. Mit gemeinderätlichem Entscheid vom 27. Januar 

2025 wurde die Auflage bzw. Weisung erneuert, dass er den Sozialen 

Diensten monatlich insgesamt zwölf Stellenbemühungen inkl. Absagen ein-

reichen müsse.  

 

Der Beschwerdeführer wehrt sich sinngemäss dagegen, dass die Vorin-

stanzen Stellenbewerbungen, die ihres Erachtens seinem Ausbildungs-

stand und seinen tatsächlichen Fähigkeiten nicht entsprechen, nicht be-

rücksichtigten. Er macht geltend, dass ihn seine Erfahrungen als Gründer 

und Geschäftsführer der C._____ GmbH für verantwortungsvolle Po-

sitionen qualifizieren würden. Gemäss seinem Lebenslauf hat der Be-

schwerdeführer jedoch keine Ausbildung; sein höchster Schulabschluss ist 

die Volksschule. Er war für seine C._____ GmbH als Taxifahrer tätig, bis 

ihm der Führerausweis auf unbestimmte Zeit entzogen wurde. Indem sich 

der Beschwerdeführer gemäss den eingereichten Bewerbungen unter 

anderem als Direktor, Mitglied der Geschäftsleitung oder Leiter HR sowie 

(trotz entzogenem Führerausweis) als Chauffeur und Staplerfahrer bewor-

ben hat, verstiess er offensichtlich gegen die Vorgabe, nur Bewerbungen 

mit ernsthaften Erfolgsaussichten zu tätigen. Die (angedrohte) Nichtbe-

rücksichtigung nicht realistischer Bewerbungen lässt sich daher nicht be-

anstanden.    

 

Betreffend den Nachweis von monatlich mindestens zwölf Bewerbungen 

bestreitet der Beschwerdeführer sinngemäss, dass er nicht genügend Stel-

lenbemühungen eingereicht habe. So führt er aus, über 1'000 Bewerbun-

gen getätigt zu haben. Einen Beleg dafür liefert er jedoch nicht. Überdies 

verkennt er, dass nicht relevant ist, wie viele Stellenbemühungen er insge-

samt eingereicht hat, sondern ob er die Auflage und Weisung, monatlich 

mindestens zwölf Bewerbungen für Stellen entsprechend seinem Fähig-

keitsprofil einzureichen, erfüllt hat. Dass dem nicht so ist, lässt sich den 

Akten entnehmen. So hat der Beschwerdeführer beispielsweise im März 

2025 nur acht Bewerbungen eingereicht, wobei er für zwei Stellen nicht 

qualifiziert war (Februar 2025: 9 Bewerbungen/für 2 Stellen unqualifiziert; 

Dezember 2024: 14/5; Oktober 2024: 14/5; September 2024: 10/10 etc.). 

Konkrete Einwände, dass bestimmte Stellenbewerbungen zu Unrecht als 

inadäquat beurteilt worden seien, werden nicht vorgebracht (vgl. zum Gan-

zen Vorakten act. 268 ff.).  

 

3.1.4. 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gegen die 

vom Gemeinderat verfügten Auflagen und Weisungen betreffend Teilnah-

 - 15 - 

 

 

me an Unterstützungsprogrammen sowie betreffend Stellenbemühungen 

mehrfach und in schwerwiegender Weise verstossen hat. 

 

3.2.  

Die Einstellung der materiellen Hilfe setzt voraus, dass eine Kürzung der 

materiellen Hilfe aus dem gleichen Grund bereits erfolgt ist (§ 13b Abs. 3 

lit. a SPG; siehe vorne Erw. II/2.3).  

 

Dem Beschwerdeführer wurde die materielle Hilfe aufgrund wiederholter 

Widerhandlungen gegen Auflagen und Weisungen eingestellt. Bereits mit 

gemeinderätlichem Entscheid vom 8. Juli 2024 wurde ihm die Sozialhilfe 

ab August 2024 für drei Monate um 30 % des Grundbedarfs gekürzt, da er 

gegen die Weisung, den Termin bei AMIplus am 24. Juni 2024 wahrzuneh-

men, verstossen hat. Mit gemeinderätlichem Entscheid vom 30. September 

2024 wurde eine Kürzung des Grundbedarfs um 30 % ab November 2024 

für weitere sechs Monate aufgrund erneutem Nichterfüllen von Auflagen 

und Weisungen (Jobcoaching) verfügt; mit Entscheid des Gemeinderats 

vom 27. Januar 2025 wurde an der Kürzung festgehalten. Damit ist die Vo-

raussetzung gemäss § 13b Abs. 3 lit. a SPG erfüllt. 

 

3.3.  

Die Einstellung der materiellen Hilfe muss der betroffenen Person unter 

Ansetzung einer angemessenen Frist vorgängig angedroht worden sein 

(§ 13b Abs. 3 lit. b SPG; siehe vorne Erw. II/2.3). 

 

Mit den am 30. September 2024 und 27. Januar 2025 gemeinderätlich ver-

fügten Weisungen und Auflagen wurde dem Beschwerdeführer jeweils aus-

drücklich angedroht, dass bei deren Missachtung die materielle Hilfe ge-

kürzt oder eingestellt werden kann.  

 

Wie vorstehend in Erw. II/3.1 ausgeführt, hat der Beschwerdeführer die 

Auflagen und Weisungen in Bezug auf die Teilnahme an Unterstützungs-

programmen nicht erfüllt. Zudem wies er (unter Beachtung der Tatsache, 

dass diverse Bewerbungen seinem Fähigkeitsprofil nicht entsprechen) 

keine genügenden Stellenbemühungen nach. Nachdem die bereits mehr-

fach verfügte Kürzung der materiellen Hilfe keine Wirkung zeigte, wurde 

ihm mit Schreiben vom 18. Juni 2025 aufgrund der Verletzung seiner Mit-

wirkungspflicht (Auflagen und Weisungen) das rechtliche Gehör gewährt, 

was eine allfällige erneute Kürzung oder Einstellung der materiellen Hilfe 

betrifft. Ausweislich der Akten wurde somit dem Beschwerdeführer die Ein-

stellung der materiellen Hilfe unter Ansetzung einer angemessenen Frist 

hinreichend angedroht. Die Voraussetzung gemäss § 13b Abs. 3 lit. b SPG 

ist folglich ebenfalls gegeben. 

 

 - 16 - 

 

 

4.  

Zusammengefasst ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gegen die 

ihm auferlegten Weisungen und Auflagen wiederholt in schwerwiegender 

Weise verstossen und trotz mehrfacher Androhung, die materielle Hilfe ein-

zustellen, sein Verhalten nicht angepasst hat. Der Gemeinderat Q._____ 

durfte aufgrund dessen die materielle Hilfe für den Beschwerdeführer ein-

stellen und ihn auf die Nothilfe setzen. Der angefochtene Entscheid ist nicht 

zu beanstanden und die Beschwerde ist demnach als unbegründet abzu-

weisen. 

 

Aufgrund der beförderlichen Behandlung der vorliegenden Streitsache 

kann vorliegend offenbleiben, wieso die Vorinstanz (entgegen dem Ge-

meinderat in Bezug auf die Verwaltungsbeschwerde) darauf verzichtet hat, 

der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die aufschiebende Wirkung zu entzie-

hen, und welche Folgen sich daraus ergeben.  

 

III. 

1.  

Im Beschwerdeverfahren werden die Verfahrenskosten in der Regel nach 

Massgabe des Unterliegens und Obsiegens auf die Parteien verlegt (§ 31 

Abs. 2 VRPG). Entsprechend dem Verfahrensausgang hat der Beschwer-

deführer die verwaltungsgerichtlichen Kosten zu tragen. Die Gerichtsge-

bühr wird unter Berücksichtigung der angefallenen Kosten und der Bedeu-

tung der Sache auf Fr. 1’200.00 festgelegt (vgl. § 5 Abs. 1 und § 20 Abs. 1 

lit. b des Gebührendekrets vom 19. September 2023 [GebührD; 

SAR 662.110]). 

 

2.   

Im Beschwerdeverfahren werden die Parteikosten in der Regel nach Mass-

gabe des Unterliegens oder Obsiegens auf die Parteien verlegt (§ 32 

Abs. 2 VRPG). Mangels anwaltlicher Vertretung sind dem obsiegenden Ge-

meinderat Q._____ und der Vorinstanz keine Parteikosten zu ersetzen (vgl. 

§ 29 VRPG). 

 

3.  

3.1.  

Der Beschwerdeführer ersucht für das verwaltungsgerichtliche Verfahren 

um unentgeltliche Rechtsvertretung. Da es sich um eine Laieneingabe han-

delt, kann der Antrag sinngemäss nur so verstanden werden, dass er damit 

implizit auch um unentgeltliche Rechtspflege ersucht.  

 

3.2. 

Nach § 34 Abs. 1 VRPG befreit die zuständige Behörde natürliche Perso-

nen von der Kosten- und Vorschusspflicht, wenn die Partei ihre Bedürftig-

keit nachweist und das Begehren nicht aussichtslos erscheint. Unter den 

gleichen Voraussetzungen kann einer Partei eine unentgeltliche Rechts-

 - 17 - 

 

 

vertretung bestellt werden, wenn es die Schwere einer Massnahme oder 

die Rechtslage rechtfertigt und die Vertretung zur gehörigen Wahrung der 

Interessen der Partei notwendig ist (Abs. 2). 

 

3.3. 

Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist ausgewiesen, da er zum Zeit-

punkt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde lediglich noch mit Nothilfe un-

terstützt wird. 

 

3.4. 

Als aussichtslos sind nach der Rechtsprechung Begehren zu bezeichnen, 

bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlust-

gefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. 

Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich die Gewinn-

aussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur 

wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die 

nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu 

einem Prozess entschliessen würde. Eine Partei soll einen Prozess, den 

sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb 

anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 142 III 138, Erw. 5.1; 

139 III 396, Erw. 1.2 mit Hinweisen). Ob im Einzelfall genügende Erfolgs-

aussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und summa-

rischen Prüfung der Prozessaussichten, wobei die Verhältnisse im Zeit-

punkt der Einreichung des Gesuchs massgebend sind (BGE 142 III 138, 

Erw. 5.1 mit Hinweisen). 

 

Das Begehren des Beschwerdeführers erscheint nicht zum Vornherein als 

aussichtslos, da die Frage der Rechtmässigkeit der Einstellung der mate-

riellen Hilfe einer näheren Prüfung bedurfte und das vom Beschwerdefüh-

rer angestrebte Resultat der Aufhebung des angefochtenen Entscheids 

nicht ausgeschlossen erschien. Daher kann dem Beschwerdeführer die un-

entgeltliche Rechtspflege gewährt werden, wobei es sich um einen Grenz-

fall handelt. 

 

3.5. 

Ob eine unentgeltliche Rechtsvertretung sachlich notwendig ist, beurteilt 

sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalles. Die bedürftige Partei 

hat Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung, wenn ihre Interessen in 

schwerwiegender Weise betroffen sind und der Fall in tatsächlicher und 

rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, die den Beizug eines Rechts-

vertreters erforderlich machen. Droht das in Frage stehende Verfahren be-

sonders stark in die Rechtsposition der betroffenen Person einzugreifen, ist 

die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters grundsätzlich gebo-

ten, sonst nur dann, wenn zur relativen Schwere des Falles besondere tat-

sächliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der Ge-

 - 18 - 

 

 

suchsteller auf sich alleine gestellt nicht gewachsen wäre (BGE 130 I 180, 

Erw. 2.2).  

 

Die vorliegende Angelegenheit ist in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht 

nicht ausreichend komplex, so dass die Bestellung einer unentgeltlichen 

Vertretung gerechtfertigt wäre. Der Beschwerdeführer war in der Lage, eine 

Beschwerde zu verfassen, die einen Antrag und eine Begründung enthält. 

Hinzu kommt, dass im Verfahren vor Verwaltungsgericht der Untersu-

chungsgrundsatz gilt (vgl. § 17 Abs. 1 VRPG) und die Rechtsanwendung 

von Amtes wegen erfolgt. Demgemäss ist das Gesuch um unentgeltliche 

Rechtsvertretung abzuweisen. 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerdeverfahren WBE.2025.280 (vorsorgliche Massnahmen), 

WBE.2025.289 (aufschiebende Wirkung) und WBE.2025.322 (Einstellung 

Sozialhilfe) werden vereinigt. 

 

2. 

Die Verfahren WBE.2025.280 und WBE.2025.289 werden als gegen-

standslos von der Geschäftskontrolle abgeschrieben. 

 

3. 

Die Beschwerde vom 8. September 2025 (WBE.2025.322) wird abgewie-

sen, soweit darauf eingetreten werden darf. 

 

4. 

4.1. 

Dem Beschwerdeführer wird die unentgeltliche Rechtspflege im verwal-

tungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren gewährt.  

 

4.2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung wird abgewiesen. 

 

5. 

Die verwaltungsgerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Ge-

richtsgebühr von Fr. 1’200.00, gehen zu Lasten des Kantons. Der unent-

geltlich prozessierende Beschwerdeführer ist zur Nachzahlung an den Kan-

ton Aargau verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist (§ 34 Abs. 3 VRPG 

i. V. m. Art. 123 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 

19. Dezember 2008 [Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272]). 

 

6. 

Es werden keine Parteikosten ersetzt. 

 - 19 - 

 

 

 

7. 

7.1. 

Zustellung der Eingabe des Beschwerdeführers vom 18. September 2025 

an den Gemeinderat Q._____ und den Kantonalen Sozialdienst, 

Beschwerdestelle SPG zur Kenntnisnahme.  

 

7.2. 

Zustellung der Eingabe des Kantonalen Sozialdienstes, Beschwerdestelle 

SPG, vom 23. September 2025 an den Beschwerdeführer (ohne Beilage) 

und den Gemeinderat Q._____ (mitsamt Beilage) zur Kenntnisnahme 

 

 
 

   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer 

den Gemeinderat Q._____ 

das DGS, Kantonaler Sozialdienst, Beschwerdestelle SPG 

 

Mitteilung an: 

die Obergerichtskasse 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Dieser Entscheid kann wegen Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht, 

kantonalen verfassungsmässigen Rechten sowie interkantonalem Recht 

innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Beschwerde in öffentlich-rechtli-

chen Angelegenheiten beim Schweizerischen Bundesgericht, 

Schweizerhofquai, 6004 Luzern, angefochten werden. Die Frist steht still 

vom 7. Tag vor bis und mit 7. Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 

15. August und vom 18. Dezember bis und mit 2. Januar. Die unterzeich-

nete Beschwerde muss das Begehren, wie der Entscheid zu ändern sei, 

sowie in gedrängter Form die Begründung, inwiefern der angefochtene Akt 

Recht verletzt, mit Angabe der Beweismittel enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind beizulegen 

(Art. 82 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [Bundesgerichts-

gesetz, BGG; SR 173.110] vom 17. Juni 2005). 

 

 
 

 - 20 - 

 

 

   

Aarau, 30. September 2025 

 

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau 

3. Kammer 

Vorsitz: Gerichtsschreiberin:  

 

i.V. 

 

Michel Wittich