# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** daa65e68-495e-5a08-946a-67425d976530
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.03.2025 III 2024 67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-67_2025-03-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 67
III 2024 68
III 2024 69

Entscheid vom 28. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien

1. Gemeinde Freienbach, vertreten durch den Gemeinderat 
Freienbach, Unterdorfstrasse 9, Postfach 140, 8808 Pfäffikon SZ,
Beschwerdeführerin (Verfahren III 2024 67),
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. A.________

2. Korporation Pfäffikon, Hurdnerwäldlistrasse 27a, 8808 Pfäffi-
kon SZ,
Beschwerdeführerin (Verfahren III 2024 68),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

3. C.________ AG,
Beschwerdeführerin (Verfahren III 2024 69),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________,

gegen

1. Gemeinderat Freienbach, Unterdorfstrasse 9, Postfach 140, 
8808 Pfäffikon,

2

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. A.________,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen (Verfahren III 2024 67, 68 und 69)

3. C.________ AG,
Beschwerdegegnerin (Verfahren III 2024 67 und 68),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________

4. Korporation Pfäffikon, Hurdnerwäldlistrasse 27a, 8808 Pfäffi-
kon,
Beigeladene (Verfahren III 2024 67 und 69),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Teilrevision Nutzungsplanung - 
Ausscheidung Gewässerraum/Gewässerbaulinie 
[RRB Nr. 294/2024 vom 16.4.2024])

3

Sachverhalt:

A. Im Amtsblatt Nr. 21 vom 27. Mai 2022 (S. 1374 f.) publizierte die Gemeinde 
Freienbach die "Teilrevision und Nachführungen/Nutzungsplanungen betreffend 
Gewässerraum, Naturgefahren, Verkehrszonen/-flächen und plangrafische Nach-
führungen" und legte die entsprechenden diversen Unterlagen öffentlich auf. Der 
Perimeter der Teilrevision betrifft auch das (Stamm-)Grundstück KTN _01 
(4'072 m2, wovon 374 m2 stehendes Gewässer) bzw. die Baurechtsparzelle 
KTN _02. Das Grundstück bzw. die Baurechtsparzelle 
befindet sich im Eigentum der Korporation Pfäffikon bzw. der C.________ AG 
und ist der Industriezone 2 zugeordnet. Die C.________ AG betreibt darauf einen 
Umschlagplatz für Sand und Kies. Für dieses Grundstück bzw. diese Bau-
rechtsparzelle sieht die Teilrevision der Nutzungsplanung als überlagernde Fest-
stellung eine 10 m breite "Baulinie E.________" vor (vgl. Plan Teilrevisi-
on/Nachführungen Nutzungsplanung - Plan der Gewässerräume Pfäffikon Ost, 
Tal und H.________, 1:1'000, sowie Zonenplan Bäch, 1:2'500, beide vom 
19.4.2022). 

Hiergegen erhob die C.________ AG am 27. Juni 2023 Einsprache mit den fol-
genden Anträgen:

1. Die Baulinie sei bei Bauten und Anlagen die bereits vor 1972 erstellt worden 
sind, zurückzunehmen respektive auf die Uferlinie zu setzen.

2. Eventuell: für mit dem Wasser verbundene Bauten und Anlagen seien 
entsprechende Ausnahmen vorzusehen und in die Orts-/Zonenplanung resp. 
das kommunale Baureglement konkret aufzunehmen.

3. Mit dem für die Ortsplanung zuständigen Raumplanungsbüro und den 
entsprechenden Kommissionen wird um ein klärendes Gespräch nachgesucht 
um die Anträge 1 und 2 ausführen und die entsprechend notwendigen 
Änderungen der Ortsplanung festlegen zu können.

4. Eventuell im Anschluss an dieses Gespräch und/oder bei Ablehnung von 
diesem ist uns nochmals eine Frist einzuräumen, um unsere Einsprache zu 
ergänzen und ausführlich zu begründen. 

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gemeinde.

B. Mit Beschluss (GRB) Nr. 36 vom 9. Februar 2023 wies der Gemeinderat 
die Einsprache ab (Disp.-Ziff. 1). 

Hiergegen erhob die C.________ AG am 8. März 2023 Beschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 

1. Der Beschluss des Gemeinderates Freienbach Nr. 36/7.14.3 gemäss Auszug 
aus dem Protokoll vom 09.02.2023 sei aufzuheben

2. Die Angelegenheit sei zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung der erhobenen 
Einsprache an den Gemeinderat zurückzuweisen mit der Vorgabe an den 

4

Gemeinderat, auf eine Baulinie auf der Baurechtsparzelle Kat. Nr. _02 
Freienbach zu verzichten.

3. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung 
der erhobenen Einsprache an den Gemeinderat zurückzuweisen mit der 
Vorgabe an den Gemeinderat, im Baureglement eine generelle oder 
spezifische Ausnahmeregelung für eine Erweiterung dieser Anlage auf der 
Baurechtsparzelle KTN _02 aufzunehmen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gemeinde Freienbach.

C. Mit Beschluss (RRB) Nr. 294/2024 vom 16. April 2024 entschied der Regie-
rungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird in Bezug auf die "Baulinie E.________" auf KTN _01 im 
Sinne der Erwägungen gutgeheissen, der angefochtene Beschluss Nr. 36 der 
Vorinstanz vom 9. Februar 2023 wird aufgehoben und die Sache insoweit an 
die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückgewiesen. lm Übrigen wird die 
Beschwerde abgewiesen. Die Vorinstanz wird angewiesen, auf KTN _01 für 
den Zürichsee einen bundesrechtlichen Gewässerraum von mindestens 15 m 
auszuscheiden.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden zu einem Drittel (Fr. 500.--) der Beschwerdeführerin auferlegt (...). 
Ebenfalls zu je einem Drittel (Fr. 500.--) werden die Verfahrenskosten der 
Gemeinde Freienbach und der Beigeladenen [d.h. Korporation Pfäffikon] 
auferlegt. (…). 

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

D.1 Gegen diesen RRB Nr. 294/2024 (Versand am 17.4.2024) erhebt die Ge-
meinde mit Eingabe vom 8. Mai 2024 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden 
Anträgen (Verfahren III 2024 67): 

1. Der Beschluss Nr. 294/2024 des Regierungsrates vom 16.04.2024 sei 
aufzuheben, soweit darin die Verwaltungsbeschwerde der 
Beschwerdegegnerin gutgeheissen, der Beschluss Nr. 36 des Gemeinderates 
Freienbach vom 09.02.2023 aufgehoben, die Sache an diesen 
zurückgewiesen und verlangt wird, dass auf dem Grundstück KTN _01 für den 
Zürichsee ein bundesrechtlicher Gewässerraum von mindestens 15 m 
auszuscheiden ist. 

2. Der in der Teilrevision Nutzungsplanung der Gemeinde Freienbach 
vorgesehene Verzicht auf die Gewässerraumausscheidungen im Gebiet 
E.________ und G.________ sei zu bestätigen.

3. Die in der Teilrevision Nutzungsplanung der Gemeinde Freienbach 
festgelegte "Baulinie E.________" auf dem Grundstück KTN _01 sei zu 
bestätigen.

4. Eventuell sei die Sache an den Regierungsrat zur Neubeurteilung 
zurückzuweisen.

5

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz 
und der solidarisch haftenden Beschwerdegegner.

D.2 Mit Eingabe vom 8. Mai 2024 (Postaufgabe) erhebt auch die Korporation 
Pfäffikon fristgerecht Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den folgenden Anträ-
gen (Verfahren III 2024 68): 

1. Der angefochtene RRB Nr. 294 vom 16.4.2024 ist aufzuheben.

Stattdessen ist bei Gutheissung der Beschwerde der C.________ AG an den 
Regierungsrat vom 8.3.2023 der Beschluss des Gemeinderates Freienbach 
vom 9.2.2023 aufzuheben und ist nördlich und östlich entlang der Parzelle 
KTN _01 (Korporation Pfäffikon) mit dem Baurecht Nr. _02 (C.________ AG) 
auf eine Baulinie zu verzichten, eventualiter ist auf KTN _01 eine Baulinie 
entlang der nördlichen und östlichen Zonengrenze der Industriezone zu den 
Gewässerflächen E.________ festzusetzen, subeventuaIiter ist die 
Angelegenheit an den Gemeinderat Freienbach zur Neufestsetzung der 
Baulinie bei KTN _01 zurückzuweisen.

2. Zusätzlich ist stattdessen festzuhalten, dass es sich bei den Gewässerflächen 
E.________ um ein künstlich angelegtes Gewässer nach Art. 41b Abs. 4 lit. c 
GschV handelt, dies mit korrektem Verzicht des Gemeinderates Freienbach 
auf die Ausscheidung eines Gewässerraumes im Rahmen der 
Teilrevision/Nachführung Nutzungsplanung gemäss Planauflage vom 
27.5.2022.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner.

D.3 Mit Eingabe vom 13. Mai 2025 (Postaufgabe am gleichen Tag) erhebt auch 
die C.________ AG fristgerecht Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den folgen-
den Anträgen (Verfahren III 2024 69):

1. Der Beschluss des Regierungsrates Nr. 294/2024 vom 16.04.2024 sei 
insofern und insoweit aufzuheben, als dieser den Gemeinderat Freienbach 
anweist "auf KTN _01 für den Zürichsee einen bundesrechtlichen 
Gewässerraum von mindestens 15 m auszuscheiden".

2. Die Angelegenheit sei zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung der erhobenen 
Einsprache/Beschwerde an den Gemeinderat zurückzuweisen mit der 
Vorgabe an den Gemeinderat, auf eine Baulinie auf KTN _01 
(Baurechtsparzelle Kat. Nr. _02) Freienbach zu verzichten.

3. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung 
der erhobenen Einsprache/Beschwerde an den Gemeinderat zurückzuweisen 
mit der Vorgabe an den Gemeinderat, im Baureglement eine generelle oder 
spezifische Ausnahmeregelung für eine Erweiterung dieser Anlage auf der 
Baurechtsparzelle KTN _02 für die Schiffstationierung und den Kies- und 
Sandverlad aufzunehmen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gemeinde. 

Zudem beantragt die C.________ AG einen Augenschein mit mündlicher Ver-
handlung (Beschwerde S. 14 Rz. 43). 

6

E.1 Mit einer für die drei Verfahren gemeinsamen Vernehmlassung vom 
27. Mai 2024 beantragt das Sicherheitsdepartement was folgt:

1. Die Verfahren lll 2024 67, lll 2024 68 und lll 2024 69 seien zu vereinigen.

2. Auf die Beschwerde im Verfahren lll 2024 67 sei nicht einzutreten, eventuell 
sei sie abzuweisen.

3. Die Beschwerden in den Verfahren lll 2024 68 und III 2024 69 seien 
abzuweisen.

4. Alles unter Kostenfolge zulasten der jeweiligen Beschwerdeführer. 

E. 2 Die Korporation stellt im Verfahren III 2024 67 vernehmlassend am 28. Mai 
2024 folgende Anträge:

1. Die Anträge Ziff. 1 und 2 der Beschwerde der Gemeinde Freienbach sind 
gutzuheissen, der Antrag Ziff. 3 ist abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Regierungsrates resp. 
des Kantons Schwyz. 

Im Verfahren III 2024 69 beantragt die Korporation ebenfalls am 28. Mai 2024 die 
Gutheissung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungen zulasten der 
Vorinstanzen/Beschwerdegegner. Zudem wird die Vereinigung der Beschwerde-
verfahren III 2024 68 und III 2024 69 beantragt.

E.3 Mit Stellungnahme vom 31. Mai 2024 zu den Beschwerden der Gemeinde 
und der Korporation stellt die C.________ AG folgende "Gegenrechtsbegehren":

1. Gegenrechtsbegehren zu den Anträgen der Gemeinde

1.1 Die Anträge der Gemeinde sind gutzuheissen, soweit sie die Aufhebung des 
RRB 294/2024 vom 16.04.2024 verlangen und die Bestätigung beantragen, 
wonach im E.________ auf eine Ausscheidung des Gewässerraumes zu 
verzichten sei.

1.2 Die Anträge der Gemeinde sind abzuweisen, soweit sie sich gegen die 
Gutheissung der Beschwerde der C.________ AG und gegen eine 
Rückweisung an den Gemeinderat wehren und soweit sie auf eine Baulinie 
auf KTN _01 beharren.

1.3 Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gemeinde.

2. Gegenrechtsbegehren zu den Anträgen der Korporation Pfäffikon

2.1 Die Anträge der Korporation Pfäffikon sind gutzuheissen.

Zudem wird die Vereinigung der drei Beschwerdeverfahren beantragt. 

E.4 Der Gemeinderat beantragt mit Eingabe vom 6. Juni 2024 der guten Ord-
nung halber die Gutheissung der Beschwerde der Gemeinde. 

Mit Vernehmlassung vom 28. Juni 2024 stellt der Gemeinderat im Verfahren III 
2024 68 folgende Anträge:

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1. Die Beschwerde sei gutzuheissen, soweit die Aufhebung des RRB 
Nr. 294/2024 vom 16.04.2024 und die Bestätigung der GRB Nr. 36 vom 
09.02.2023 beantragt wird. 

2. Die Beschwerde sei abzuweisen, soweit die Aufhebung des GRB Nr. 36 vom 
09.02.2023 beantragt wird. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz. 

Im Verfahren III 2024 69 stellt der Gemeinderat ebenfalls mit Eingabe vom 
28. Juni 2024 folgende Anträge:

1. Die Beschwerde sei gutzuheissen, soweit darin die Aufhebung des RRB 
Nr. 294/2024 vom 16.04.2024 beantragt wird. Im Übrigen sei die Beschwerde 
abzuweisen.

2. Der GRB Nr. 36 vom 09.02.2023 sei zu bestätigen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz.

F.1 Mit Schreiben vom 24. Juli 2024 teilt die C.________ AG mit, sie sei be-
strebt, an der Durchführung einer öffentlichen Verhandlung, vorzugsweise vor Ort 
und verbunden mit einem Augenschein, festzuhalten. 

F.2 Hierauf teilte der verfahrensleitende Richter den Verfahrensbeteiligten am 
25. Juli 2024 unter anderem mit, angesichts der beabsichtigten Zusammenle-
gung der drei Beschwerdeverfahren und den involvierten identischen Verfah-
rensbeteiligten dränge es sich auf, dass auch die Beschwerdeführerinnen in den 
Verfahren III 2024 67 und III 2024 68 ihre Replik im Rahmen der öffentlichen 
Verhandlung vortrügen. Die Notwendigkeit eines Augenscheines sei derzeit je-
doch nicht erkennbar. 

F.3 Mit einer Stellungnahme vom 31. Juli 2024 betreffend die drei Verfahren 
erhebt die Korporation Widerspruch gegen ein öffentliches mündliches Replizie-
ren wie auch gegen ein Zusammenlegen ihres Beschwerdeverfahrens mit den 
beiden Beschwerdeverfahren III 2024 67 und III 2024 69.

F.4 Die C.________ AG teilt mit Eingabe vom 7. August 2024 mit, dass am An-
trag auf eine öffentliche Verhandlung nicht festgehalten werde. 

F.5 Mit Eingabe vom 9. August 2024 teilt auch die Gemeinde ihren Wider-
spruch gegen eine mündliche öffentliche Replik mit. 

G.1 Mit Replik vom 7. August 2024 hält die Korporation (Verfahren III 2024 68) 
an ihren Anträgen gemäss der Beschwerde vom 10. Mai 2024 mit folgender An-
passung fest: 

1. Der angefochtene RRB Nr. 294 vom 16.4.2024 ist aufzuheben.

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Stattdessen ist bei Gutheissung der Beschwerde der C.________ AG an den 
Regierungsrat vom 8.3.2023 der Beschluss des Gemeinderates Freienbach 
vom 9.2.2023 aufzuheben und ist nördlich und östlich entlang der Parzelle 
KTN _01 (Korporation Pfäffikon) mit dem Baurecht Nr. _02 (C.________ AG) 
auf eine Baulinie zu verzichten, eventualiter ist auf bei KTN _01 eine die 
Baulinie entlang bei der nördlichen und östlichen Zonengrenze der 
Industriezone zu den Gewässerflächen E.________ festzusetzen, 
subeventuaIiter ist die Angelegenheit an den Gemeinderat Freienbach zur 
Neufestsetzung der Baulinie bei KTN _01 zurückzuweisen.

2. Zusätzlich ist stattdessen festzuhalten, dass es sich bei den Gewässerflächen 
E.________ um ein künstlich angelegtes Gewässer nach Art. 41b Abs. 4 lit. c 
GschV handelt, dies mit korrektem Verzicht des Gemeinderates Freienbach 
auf die Ausscheidung eines Gewässerraumes im Rahmen der 
Teilrevision/Nachführung Nutzungsplanung gemäss Planauflage vom 
27.5.2022.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner.

G.2 Mit Replik vom 30. August 2024 hält die Gemeinde (Verfahren III 2024 67) 
an den Beschwerdeanträgen fest. 

G.3 Die C.________ AG (Verfahren III 2024 69) stellt mit Replik vom 2. Sep-
tember 2025 folgende gegenüber der Beschwerde vom 13. Mai 2024 modifizier-
ten Anträge:

1. Der Beschluss des Regierungsrates Nr. 294/2024 vom 16.04.2024 sei 
insofern und insoweit aufzuheben, als dieser den Gemeinderat Freienbach 
anweist "auf KTN _01 für den Zürichsee einen bundesrechtlichen 
Gewässerraum von mindestens 15 m auszuscheiden".

2. Die Angelegenheit sei zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung der erhobenen 
Einsprache/Beschwerde an den Gemeinderat zurückzuweisen mit der 
Vorgabe an den Gemeinderat, eine Baulinie auf KTN _01 
(Baurechtsparzelle Kat. Nr. _02) auf die Uferlinie zu setzen bzw. auf eine 
Baulinie auf KTN _01 (Baurechtsparzelle Kat.  Nr. _02) Freienbach zu 
verzichten.

3. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung 
der erhobenen Einsprache/Beschwerde an den Gemeinderat zurückzuweisen 
mit der Vorgabe an den Gemeinderat, im Baureglement eine generelle oder 
spezifische Ausnahmeregelung für eine Erweiterung dieser Anlage auf der 
Baurechtsparzelle KTN _02 für die Schiffstationierung und den Kies- und 
Sandverlad aufzunehmen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gemeinde. 
[Typographische Hervorhebung gemäss Original]

H.1 Mit Schreiben vom 17. September 2024 teilt der Gemeinderat seinen Ver-
zicht auf die Einreichung einer Duplik im Verfahren III 2024 68 mit. Gleichentags 
dupliziert er im Verfahren III 2024 69. 

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H.2 Die Korporation dupliziert in den Verfahren III 2024 67 und III 2024 69 je 
mit Eingaben vom 19. September 2024. 

Im eigenen Beschwerdeverfahren III 2024 68 äussert sich die Korporation eben-
falls mit Eingabe vom 19. September 2024 spontan "aufgrund zwischenzeitlich 
eingetretener neuer sachverhaltlicher wie rechtlicher Umstände" unter Einrei-
chung eines Schreibens des Amtes für Raumentwicklung vom 12. August 2024 
sowie des Entwurfs zu einem kantonalen Schiffsstationierungskonzept 2024 vom 
8. August 2024.

H.3 Mit einer gemeinsamen Duplik vom 20. September 2024 in den Verfahren 
III 2024 67 + 68 stellt die C.________ AG folgende weiter modifizierte Anträge:

1. Der Beschluss des Regierungsrates Nr. 294/2024 vom 16.04.2024 sei 
insofern und insoweit aufzuheben, als dieser den Gemeinderat Freienbach 
anweist "auf KTN _01 für den Zürichsee einen bundesrechtlichen 
Gewässerraum von mindestens 15 m auszuscheiden".

2. Die Angelegenheit sei zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung der erhobenen 
Einsprache/Beschwerde an den Gemeinderat zurückzuweisen mit der 
Vorgabe an den Gemeinderat, eine Baulinie auf KTN _01 
(Baurechtsparzelle Kat. Nr. _02) auf die Uferlinie zu setzen bzw. auf eine 
Baulinie auf KTN _01 (Baurechtsparzelle Kat.  Nr. _02) Freienbach zu 
verzichten.

3. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuerlichen Prüfung und Beurteilung 
der erhobenen Einsprache/Beschwerde an den Gemeinderat zurückzuweisen 
mit der Vorgabe an den Gemeinderat, im Zonenplan eine spezifische 
Hafenzone ohne Ausscheidung eines Gewässerraumes zu schaffen oder 
im Baureglement eine generelle oder spezifische Ausnahmeregelung für eine 
Erweiterung dieser Anlage auf der Baurechtsparzelle KTN _02 für die 
Schiffstationierung und den Kies- und Sandverlad aufzunehmen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gemeinde. 
[Typographische Hervorhebung gemäss Original]

H.4 Mit Duplik vom 3. Oktober 2024 zu den Repliken in den drei Verfahren hält 
das Sicherheitsdepartement an ihren Anträgen gemäss der Vernehmlassung 
vom 27. Mai 2024 fest. 

I.1 Die Korporation äussert sich mit Eingabe (Triplik) vom 16. Oktober 2024 
zur Duplik des Sicherheitsdepartements. Sie beantragt (neu), dass das Verwal-
tungsgericht im Beschwerdeentscheid eine Teil-Rechtskraftbescheinigung betref-
fend alle anderen Seeuferparzellen mit Ausnahme von KTN _01, die unange-
fochten geblieben seien (S. 9 Ziff. 2.6), abgibt. 

I.2 Die C.________ AG tripliziert mit Eingabe vom 24. Oktober 2024 ebenfalls. 
Abschliessend hält sie fest (S. 4 lit. D), die "Gretchenfrage in diesem Verfahren 

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ist die Beurteilung, ob a) das E.________ 'künstlich angelegt ist' und b) einem 
Verzicht 'keine überwiegenden Interessen entgegenstehen'. (vgl. Art. 41 
GSchV).".

J. Mit Schreiben vom 31. Oktober 2024 nimmt die C.________ AG "in aller 
Kürze [d.h. 8 ½ Zeilen] Stellung zu den letzten Eingaben der Korporation". 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Der Gemeinderat führte mit dem GRB Nr. 36 vom 9. Februar 2023 unter 
anderem aus, die Wasserflächen im E.________ seien künstlich angelegt. Auf 
die Ausscheidung eines Gewässerraumes von 15 m könne daher verzichtet wer-
den. Stattdessen werde auf der sich in der Industriezone befindenden Bau-
rechtsparzelle eine künstliche Uferlinie und eine Baulinie im Abstand von ledig-
lich 10 m festgelegt. In diesem Bereich seien keine neuen Bauten und Anlagen 
zulässig. Der Wiederaufbau rechtmässig erstellter Bauten und Anlagen wie auch 
Änderungen und Neuerungen bestehender Bauten und Anlagen, sofern diese im 
Wesentlichen erhalten blieben, seien jedoch zulässig (S. 4 E. 4). Die vorgesehe-
ne Sonderregelung mit dem reduzierten Gewässerabstand und dem Bestandes-
recht nehme auf den Bestand und die Weiterentwicklung des Betriebes der 
C.________ AG gebührend Rücksicht, soweit dies im Rahmen der aktuellen 
rechtlichen Vorgaben möglich sei (S. 4 E. 5). Aufgrund der sich bietenden 
tatsächlichen und rechtlichen Situation könne weder die Baulinie zurückgenom-
men bzw. auf die Uferlinie gesetzt werden, noch könnten im Baureglement Aus-
nahmen für die mit dem Wasser verbundenen Bauten und Anlagen vorgesehen 
werden (S. 4 E. 6).

1.1.2 Der Regierungsrat beurteilte die Wasserflächen im Bereich des 
E.________ hingegen nicht als künstliche Gewässer und hielt fest, dass der Ge-
meinderat beim streitbetroffenen Grundstück einen bundesrechtlichen Gewässer-
raum von mindestens 15 m mittels Gewässerraumzone hätte ausscheiden müs-
sen. Die Sache sei daher zur Gewässerraumausscheidung auf KTN _01 an den 
Gemeinderat zurückzuweisen, der dabei zu prüfen habe, ob eine Erhöhung des 
Gewässerraums im Sinne von Art. 41b Abs. 2 GSchV angezeigt sei (E. 2.7 f.). 

Die Abstände von Bauten und Anlagen gegenüber fliessenden und stehenden 
Gewässern könnten auch unter dem geltenden Recht mit Baulinien festgelegt 
werden, auch wenn dies in § 66 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 
400.100) vom 14. Mai 1987 nicht mehr explizit vorgesehen sei. Im Grunde sei es 

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damit zulässig, dass der Gemeinderat auf KTN _01 den kantonalen Gewäs-
serabstand mittels kommunaler Baulinie sichere (E. 3.3). Bei der Festlegung ei-
ner Baulinie unter dem gesetzlichen Mindestabstand von 15 m müsse aber ge-
prüft und begründet werden, weshalb vom kantonalen Mindestabstand (§ 66 
Abs. 1 PBG) ausnahmsweise abgewichen werde. Eine solche Begründung sei 
bis anhin nicht vorhanden. Auch sei nicht direkt erkennbar, wie der Gemeinderat 
die Breite der Baulinie von 10 m bestimmt habe. Die Sache sei deshalb an den 
Gemeinderat zur erneuten Prüfung zurückzuweisen, ob, weshalb und in welchem 
Umfang eine Baulinie auf KTN _01 zulässig sei (E. 3.4). 

1.2 Die Gemeinde rügt eine Verletzung der Gemeindeautonomie, weil mit dem 
angefochtenen Entscheid in ihr geschütztes Ermessen und ihre erhebliche Ent-
scheidungsfreiheit in der kommunalen Nutzungsplanung eingegriffen worden sei 
(Beschwerde S. 3 unten). Mit dem Erläuterungsbericht (der F.________ AG 
[kurz: F.________] vom 19.4.2022) nach Art. 47 der Raumplanungsverordnung 
(RPV; SR 700.1) vom 28. Juni 2000 werde dargelegt, dass das stehende Ge-
wässer im E.________ (inkl. G.________) künstlich angelegt ist; hierauf sei der 
Regierungsrat nicht eingegangen, womit das rechtliche Gehör verletzt worden sei 
(S. 5). Das E.________ befinde sich in der Landhauszone L2 und der Industrie-
zone I2. Teils sei es mit einem Gestaltungsplan belegt. Die künstlich geschaffene 
Wasserfläche sei schiffbar gemacht worden und erschliesse die Industriezone 
auf dem Wasserweg. Dies sei insbesondere für die C.________ AG mit ihren 
Ledischiffen von besonderer Bedeutung. Die Schiffslade- und -entladestation sei 
denn auch im kantonalen Richtplan eingetragen. Das E.________ entspreche 
somit genau den Vorgaben in der Arbeitshilfe des Bundes (Modulare Arbeitshilfe 
der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltschutzdirektorenkonferenz 
BPUK, der Konferenz kantonaler Landwirtschaftsdirektoren LDK sowie der Bun-
desämter für Umwelt BAFU, Raumentwicklung ARE und Landwirtschaft BWL zur 
Festlegung und Nutzung des Gewässerraums in der Schweiz vom Juni 2019 
[nun: Aktualisierung Version 2024; kurz: Arbeitshilfe Gewässerraum]) sowie dem 
kantonalen Merkblatt (Merkblatt "Festlegung der Gewässerräume" des kantona-
len Umweltdepartements vom 31.3.2023) (S. 5 f.). Bezeichnenderweise sei im 
Gebiet H.________, G.________ und I.________kanal auf die Erhebung der 
Ökomorphologie verzichtet worden. Die ökologische Bedeutung der dortigen 
Wasserfläche erscheine damit gering (S. 6 unten). Der Regierungsrat verhalte 
sich zudem widersprüchlich und rechtsungleich, wenn er beim Teilzonenplan 
"Ennet Aa" in Lachen von einem künstlich angelegten Gewässer ausgehe und 
dort eine Reduktion der Gewässerraumbreite auf 10 m gestattet hat, während er 
im vorliegenden Fall eine Gewässerraumbreite von mindestens 15 m verlange 
(S. 7).

12

Dem Verzicht auf die Ausscheidung eines 15 m breiten Gewässerraumes sei ei-
ne Interessenabwägung vorausgegangen. Dennoch habe der Gemeinderat einen 
gänzlichen Verzicht auf die Ausscheidung eines Gewässerraumes nicht als 
sachgerecht erachtet, sei doch beispielsweise auch in diesem Bereich dem 
Schutz vor Hochwasser Rechnung zu tragen. Eine Pflicht zur Festlegung eines 
Gewässerraums bestehe in einem solchen Fall jedoch nicht, beinhalte doch 
Art. 41b Abs. 4 GSchV eine Kann-Formulierung. Zum Schutze des künstlichen 
Gewässers und dessen Ufer habe sich der Gemeinderat in Beachtung des Ver-
hältnismässigkeitsgrundsatzes für die mildere Form der Festlegung einer künstli-
chen Uferlinie und einer Baulinie im Abstand von 10 m entschieden. Der sich 
daraus ergebende Uferstreifen sei im E.________ überall dort ausgeschieden 
worden, wo es keine Bauten habe. Im Falle von direkt am Ufer bestehenden 
Bauten, wie auf dem Grundstück KTN _03 der Korporation, fielen Uferlinie und 
Baulinie daher zusammen. Beim Grundstück der C.________ AG fänden sich 
Anlagen, aber keine Bauten zwischen Uferlinie und Baulinie, sodass dort die 
Baulinie zur Anwendung gelange1. Der kantonale Gewässerabstand gemäss 
§ 66 Abs. 1 PBG stehe der Baulinie nicht entgegen, denn Baulinien gingen den 
Abstandsvorschriften vor (§ 63 Abs. 2 PBG). 

1.3.1 Die Korporation rügt mit ihrer Beschwerde, der angefochtene RRB stelle 
eine Rechtsverletzung, inkl. Ermessensüberschreitung und Ermessensmiss-
brauch bezüglich der Bestimmungen der GSchV dar, ebenso eine Verletzung der 
kommunalen Zuständigkeit gemäss kantonalem Recht und der Gemeindeauto-
nomie. Zudem wird eine unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
haltes geltend gemacht (S. 6 Ziff. 3.1; vgl. ausführlich betreffend kommunale Zu-
ständigkeit, geschützter Ermessensspielraum der Gemeinde, Gemeindeautono-
mie auch S. 7 ff. Ziff. 3.2, im Zusammenhang mit der Baulinie vgl. S. 36 Ziff. 5.1). 
Gleich wie die Gemeinde und in weiter- und ausführender Vertiefung von deren 
Argumentation qualifiziert die Korporation die Gewässer im E.________ als 
künstlich angelegt, dies unter Bezugnahme namentlich auf Kartenauszüge seit 
1860, Fotos seit 1930 sowie den Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV (S. 10 ff. 
Ziff. 3.3 f.; zum Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV vgl. auch S. 33 ff. Ziff. 4.2). 
Sie würdigt das E.________ mit seinen Gewässerflächen als einzigartig in der 
Schweiz, was auch eine Beurteilung als Einzelfall mit Würdigung der konkreten 
Verhältnisse erheische (S. 10 Ziff. 3.3.1). Es gebe beim E.________ nur eine 
Uferlinie ausserhalb des E.________ zum Zürichsee hin (S. 14 Ziff. 3.4.3). Das 
E.________ sei auch nicht mit dem Gestaltungsplan Nuolen See (Urteile BGer 

1 Vgl. Art. 30 Abs. 2 EntrevBauR: "(…). Im Abstandsbereich zwischen der künstlich angelegten Uferlinie und der 
Baulinie E.________sind keine Bauten zulässig. Neben der Baulinie E.________ld gelangt kein weiterer kantona-
ler Gewässerabstand zur Anwendung". 

13

1C_821/2013 und 1C_825/2013 vom 30.3.2015) vergleichbar (S. 14 Ziff. 3.4.4). 
Die Wasserflächen des E.________ dienten als reine baugebietsinterne private 
Erschliessungs-Wasserwege zu den angrenzenden Parzellen mit Gewerbe und 
Industrie (Schiffsverladestation, Bootswerft, Bootshäuser, etc.; Industriezone I2) 
und Wohnhäusern (Landhauszone L2) (S. 17 ff. Ziff. 3.4.6 f.). Das ganze 
E.________ resp. die Gewässerflächen E.________ stellten gemäss Richtplan-
karte eine zentrale Bootsstationierung mit 570 Stationierungsplätzen gemäss 
Richtplan-Geschäft V-7 dar; man sei auf Ausbaumöglichkeiten angewiesen, zu-
mal der Transport auf dem Seeweg auch die ökologischste Beförderungsart sei 
(S. 22 ff. Ziff. 3.4.8, vgl. S. 26 f. Ziff. 3.4.10, S. 39 unten); diese verbindlichen 
Vorgaben im Richtplan würden verletzt (S. 40 f. Ziff. 5.5). Die Gewässerflächen 
seien auch nicht öffentlich (S. 24 ff. Ziff. 3.4.9). Mit dem VGE III 2021 118 vom 
30. November 2021 habe sich das Verwaltungsgericht bereits ausführlich zu 
solch künstlich angelegten Gewässern geäussert (S. 28 f. Ziff. 3.4.12). Zu Recht 
berufe sich der Gemeinderat im Erläuterungsbericht vom 19. April 2022 (S. 29) 
auch auf die regierungsrätliche Praxis und Rechtsprechung bei der Genehmi-
gung von Teilzonenplänen mit Verzicht auf das Ausscheiden von Gewässerräu-
men (S. 31 Ziff. 3.4.13 mit Hinweis auf "Ennet Aa", Lachen; vgl. auch S. 38 
Ziff. 5.3). 

Bezüglich Seen als stehende Gewässer schreibe der aktuell seit dem 30. März 
2022 gültige § 66 PBG keinen Mindestabstand vor, sofern die Gemeinde im Zo-
nenplanverfahren auf die Festlegung eines Gewässerraums verzichte, wie dies 
zu Recht für das künstlich angelegte E.________ der Fall sei. Dies könne nur so 
ausgelegt werden, dass bei einem in der Nutzungsplanung erfolgten Verzicht auf 
die Ausscheidung eines Gewässerraums bei einem stehenden Gewässer kein 
kantonaler Gewässerabstand einzuhalten sei, sondern dass dieser Abstand dem 
Planungsermessen und der Planungsfreiheit der für die Nutzungsplan zuständi-
gen Gemeinde obliege. Die Auslegung von § 66 PBG ergebe, dass bei einem 
Verzicht auf die Festlegung eines Gewässerraums zu stehendem Gewässer im 
Zonenplanverfahren bewusst kein kantonaler Mindestabstand vorgeschrieben 
sei, also auch nicht bei künstlich angelegten stehenden Gewässern (S. 31 ff. 
Ziff. 4.1 f.).

Die gemeinderätliche Begründung bezüglich des Umfangs der Baulinie von 10 m 
ab der Uferlinie des Zürichsees in der Landhauszone sei in sich stichhaltig und 
zutreffend (S. 38 Ziff. 5.3). Hingegen bedingte der Zweck der Industriezone 
gemäss Art. 44 des kommunalen Baureglements (BauR) vom 28. November 
1993 (mit seitherigen Änderungen [letztmals 12.2.2022]), dass insbesondere auf 
KTN _01 Bauten und Anlagen bis an die Uferlinie gestattet seien, da diese nut-
zungsgemäss standortgebunden am Gewässer liegen müssten, wie dies bereits 

14

seit den 1960er-Jahren betrieblich (710 Ledischifffahrten, Transport von jährlich 
bis zu 100'000 Tonnen Kies) der Fall sei (S. 38 f. Ziff. 5.4). Die Baulinie sei bei 
der Parzelle KTN _01 daher zu streichen (S. 40 oben). 

1.3.2 Die Korporation äussert sich auch zu den Bootshaaben (S. 42 f. Ziff. 5.6). 
Bootshaaben wurden jedoch weder im GRB Nr. 36 vom 9. Februar 2023 noch im 
vorliegend angefochtenen RRB Nr. 294/2024 erwähnt und/oder thematisiert, wa-
ren nicht Gegenstand und mussten dies auch nicht sein. Insoweit ist auf die Be-
schwerde bzw. die diesbezügliche Rüge der Korporation daher nicht einzugehen. 

1.4 Die C.________ AG legt vorab dar, die Anlage auf ihrer Baurechtsparzelle 
diene seit den 1960er-Jahren dem Materialumschlag (Kies und Sand im kombi-
nierten Verkehr See/Strasse/Eisenbahn). Der Materialtransport ab den verschie-
densten Verkehrsmitteln erfolge grundsätzlich über die bestehenden Förderbän-
der. Diese Anlage unmittelbar am See sei auch spezifisch darauf ausgerichtet, 
den Transport von Material, Güter und Werkzeugen auf dem Wasser zu ermögli-
chen sowie wasserbauliche Arbeiten zu verrichten. Sie verfüge daher über die 
entsprechenden Einrichtungen unmittelbar am See (S. 3 Rz. 4). Diese Anlage 
stehe zum einen im nationalen Interesse und zum andern im Einklang mit dem 
geltenden Richtplan des Kantons Schwyz. Der Regierungsrat sei gehalten, im 
Rahmen seiner Entscheidungen diese unterschiedlichen Interessen unter einen 
Hut zu bringen, was er im vorliegend strittigen Entscheid willkürlich ausser Acht 
gelassen habe (S. 3 Rz. 5). 

Sie rügt zunächst (zusammenfassend S. 4 Rz. 7) 

a) die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 
Sachverhaltes, indem die Entstehung des E.________, seine Machart und 
Ausgestaltung, seine Funktion und Nutzung, sein Umfang und Inhalt sowie seine 
rechtlichen Grundlagen nicht korrekt und nicht vollständig abgeklärt wurden. Selbst 
auf die relevanten Vorbringen der Parteien wurde nicht eingegangen. Im Rahmen 
des Sachverhaltes wurden der geltende Gestaltungsplan, dessen Bewilligung 
durch den Regierungsrat, die Empfehlungen des Umweltdepartementes, die 
geltende Richtplanung und Nutzungsplanung, die früheren Beschlüsse des 
Regierungsrates und die Entscheidungen des Verwaltungsgerichtes in dieser 
Thematik nicht berücksichtigt, womit der relevante Sachverhalt eben nicht 
vollständig erhoben ist.

b) die unrichtige Rechtsanwendung einschliesslich der Überschreitung des 
Ermessens, indem das GSchG und die GSchV nicht richtig angewendet worden 
sind und indem sich im strittigen RRB nicht auf die legitimen Rechtsgrundlagen, 
sondern nur auf diverse nicht bindende Empfehlungen abgestützt wird. Zudem 
wurden auch andere relevante gesetzliche Vorgaben wie der Gestaltungsplan, die 
Raumplanung und frühere Beschlüsse und Entscheidungen nicht korrekt 
berücksichtigt. Im Speziellen wird vorliegend die Gemeindeautonomie verletzt und 
damit das Ermessen des Regierungsrates überschritten, indem eine korrekte 

15

Beurteilung des für diese Frage zuständigen Gemeinderates anders interpretiert 
und gegen den Willen der zuständigen Behörde entschieden wird, ohne dass hier 
ein überwiegendes öffentliches Interesse entgegenstehen würde.

Die Ausführungen zur Gemeindeautonomie (S. 4 ff. Rz. 8 ff.), betreffend die gel-
tend gemachte unzutreffende vorinstanzliche Qualifikation der stehenden Ge-
wässer im E.________ als "künstlich" (S. 6 ff. Rz. 14 ff., mit bildlicher Illustration), 
zu Widersprüchen zur aktuellen Raumplanung (Richtplan) (S. 10 ff. Rz. 25 ff.) 
und zum Beitrag des Schifftransportes an den Umweltschutz (S. 11 ff. Rz. 30 ff.) 
entsprechen im Wesentlich den diesbezüglichen Argumentationen der Gemeinde 
und der Korporation. Dies gilt auch für die Ausführungen zur Rechtslage (S. 12 f. 
Rz. 34 mit Hinweisen/Zitierungen des Merkblattes Gewässerräume; Hinweis auf 
"Ennet Aa" Lachen, VGE III 2021 118) wie betreffend die Begründung des bean-
tragten Verzichts auf eine Baulinie bei KTN _01 (S. 13 ff. Rz. 38). Die 
C.________ AG betont, dass ohne die bestehenden Anlagen in der Baulinie und 
ohne Entwicklung dieser Anlagen in der Baulinie die Verladestation massiv in ih-
rer Handhabung und in ihrem Betrieb eingeschränkt werde. Die Baulinie mache 
keinen Sinn. Sie diene keinem öffentlichen Interesse und bezwecke keine ökolo-
gische Anforderung. Sie verunmögliche allein den Betrieb der Schiffverladestati-
on (S. 14 Rz. 39). Der Gemeinderat habe zwar bei Vorsehen der Baulinie für be-
stehende Bauten und Anlagen eine Bestandesgarantie in Aussicht gestellt. Diese 
versprochene Bestandesgarantie stehe nun aber der Argumentation des RRB 
entgegen und stehe mit dem Bundesrecht nicht im Einklang. Es müsse auf eine 
Baulinie in dieser Industriezone an der Verladestation vollständig verzichtet wer-
den, um den Bestand der Verladestation zu garantieren. Ein Gewässerraum wie 
eine Baulinie bedeute das Aus für die bestehende Sand- und Kiesverladestation 
(S. 14 Rz. 40 f.).

2.1 Die Voraussetzungen für die Vereinigung der drei Verfahren (statt Vieler: 
VGE III 2019 55+59 vom 6.3.2020 E. 1.1; VGE 603+606/92 vom 23.9.1992 E. 1 
[Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts; gleiche Verfahrensart; im Wesentlichen 
gleicher Sachverhalt und gleiche Rechtsgründe; überdies identische Verfahrens-
beteiligte]) sind vorliegend offenkundig gegeben. Soweit sich die Korporation ge-
gen die Zusammenlegung des von ihr angestrengten Beschwerdeverfahrens mit 
den Verfahren der Gemeinde und der C.________ AG ausspricht (vgl. vorste-
hend F.3), hat sie dies nicht näher begründet. 

2.2 Die C.________ AG beantragt einen Augenschein (Beschwerde S. 3 Rz. 
5). 

Der Sachverhalt (namentlich Gewässerraumausscheidung/Baulinien) ist zum ei-
nen mit den aktenkundigen Plänen und Unterlagen sowie Darlegungen der Ver-

16

fahrensbeteiligten hinreichend dokumentiert. Zum andern ist es (gerichts-
)notorisch, dass die allgemein zugänglichen elektronischen Hilfsmittel einen 
rechtsgenüglichen Einblick in die bauliche, landschaftliche und topographische 
Struktur und Umgebung vermitteln, (webGIS; Google Earth; vgl. Urteile BGer 
1C_138/2014 vom 3.10.2014 E. 5.2; 1C_157/2016 vom 6.9.2016 E. 2.2 [i.Sa. P. 
c. GR Schwyz betr. Eruierung des gewachsenen Terrains]), so auch in die in den 
vorliegenden Beschwerden angesprochenen Gebiete, namentlich auch 
betreffend KTN _01.

Durch das Absehen von der Durchführung des zum Beweis offerierten Augen-
scheins (vgl. § 24 Abs. 1 lit. d VRP) wird weder der dem Gericht zustehende 
diesbezüglich erhebliche Ermessensspielraum (vgl. VGE III 2014 136 vom 
30.3.2016 E. 7.2; Plüss, in: Kommentar VRG, § 7 Rz. 67) noch das rechtliche 
Gehör der C.________ AG verletzt. 

2.3 Die C.________ AG bringt vor, dem Vernehmen nach hätten der 
J.________ und weitere Umweltverbände Opposition gegen die Zonenplanung 
erhoben. Diese Beschwerde betreffe angeblich auch ihre Parzelle. Sie sei jedoch 
nicht in dieses Verfahren der Umweltverbände beigeladen worden, womit das 
rechtliche Gehör verletzt worden sei. Sie beantrage, als Nebenpartei in jedes 
Verfahren mit Auswirkungen auf ihre Parzelle und ihren Betrieb einbezogen zu 
werden (Beschwerde S. 3 Rz. 6).

Parteien des Einspracheverfahrens waren die vorliegenden Verfahrensbeteiligten 
ohne die Korporation. Diese wurde auf ihren und der Gemeinde Antrag hin vom 
Regierungsrat ins Verwaltungsbeschwerdeverfahren beigeladen (vgl. angefoch-
tener RRB E. 1). Mit der Einsprache stellte die C.________ AG noch einen An-
trag betreffend die Baulinie bei vor 1972 erstellten Bauten und Anlagen. Mit der 
Verwaltungsbeschwerde wurde die entsprechende Antragsstellung auf die Bau-
rechtsparzelle beschränkt. Hierbei bleibt es auch vor dem Verwaltungsgericht 
(vgl. vorstehend Ingress lit. A). Es ist nicht ersichtlich, weshalb die C.________ 
AG in andere Verfahren im Zusammenhang mit der Teilrevision der Nutzungs-
planung/Gewässerraumausscheidung, die eine Uferlänge (bei stehenden Ge-
wässern) von 6 km oder mehr und eine Vielzahl fliessender Gewässer betrifft, 
hätte beigeladen werden müssen, selbst wenn diese Verfahren den Gewässer-
raum auch des vorliegend strittigen Uferabschnittes mitbeträfen. Abgesehen da-
von, dass dies zu einer unnötigen Verfahrensaufblähung geführt hätte (die 
Rechtsmitteleingaben der vorliegenden drei Verfahren belaufen sich - ohne mit-
eingereichte Unterlagen - auf über 250 Seiten, dies bei einem angefochtenen 
RRB von sieben Seiten und einem GRB von fünf Seiten), ist nicht ersichtlich, 

17

welcher Gewinn sich aus anderen Verfahren für die vorliegende Beurteilung er-
geben könnte. 

2.4 Die Korporation macht mit der Replik vom 7. August 2024 im Verfahren III 
2024 68 (S. 5 lit. C.1) sowie mit der Eingabe vom 16. Oktober 2024 für alle drei 
Verfahren III 2024 67, III 2024 68 und III 2024 69 (S. 2 Ziff. II) die Unzuständig-
keit des Sicherheitsdepartements zur Einreichung einer (von) Vernehmlas-
sung(en) geltend. Das Sicherheitsdepartement sei nicht Partei des angefochte-
nen RRB und der dagegen erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde(n); die 
Vernehmlassung vom 27. Mai 2024 sei aus dem Recht zu weisen. 

Die Rüge der fehlenden Zuständigkeit/Berechtigung des Sicherheitsdeparte-
ments bzw. eines Departements zur Einreichung einer Vernehmlassung ist nicht 
neu und wird gelegentlich wieder vorgetragen. Bereits mit RRB Nr. 642 vom 
4. April 1989 ermächtigte der Regierungsrat die Departemente generell, im Auf-
trag des Regierungsrates Vernehmlassungen zu Verwaltungsgerichtsbeschwer-
den abzugeben. In diesem Beschluss wird Bezug genommen auf RRB Nr. 1209 
vom 8. Juli 1986, mit welchem zur Entlastung des Regierungsrates u.a. die Aus-
fertigung von Vernehmlassungen zu Beschwerden an die Departemente übertra-
gen wird (vgl. VGE III 2018 114 vom 12.2.2019 E. 2). Diese Ermächtigung hat 
der Regierungsrat in neuerer Zeit mit dem RRB Nr. 440 vom 29. Juni 2021 er-
neuert. Im erwähnten VGE (a.a.O.) wurde ergänzend dargelegt, dass die Ver-
nehmlassung der Vorinstanz in einem Beschwerdeverfahren in erster Linie der 
Sachverhaltsabklärung dient. Es macht deshalb Sinn, wenn die jeweils fachkun-
dige Behörde - mithin das zuständige Amt bzw. Departement - die Vernehmlas-
sung zu einer Beschwerde verfasst. Die vom Regierungsrat bereits vor Jahrzehn-
ten getroffene Regelung, wonach Vernehmlassungen von den Departementen 
verfasst werden können, ist demnach nicht nur aus verfahrensorganisatorischen 
Gründen (Entlastung des Regierungsrates), sondern auch in Berücksichtigung 
der Sachkenntnisse der Departemente sinnvoll und nicht zu beanstanden. Es 
kann auch kein Nachteil erkannt werden, der aus dieser Regelung vorliegend 
(wie in anderen Fällen) einer oder mehreren verfahrensbeteiligten Parteien er-
wachsen kann. 

Der Ermächtigung stehen entgegen der Auffassung der Korporation auch die 
Vorgaben des Gesetzes über die Organisation des Regierungsrates und der kan-
tonalen Verwaltung (Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz, RVOG; 
SRSZ 143.110) vom 27. November 1986 nicht entgegen. § 6 RVOG normiert 
kurz und bündig, dass der Regierungsrat "über Beschwerden nach Massgabe 
der Gesetzgebung" entscheidet. Die RVOG sieht demgemäss nur den Verwal-
tungsbeschwerdeentscheid exklusiv dem Regierungsrat vor, verbietet ihm aber 

18

namentlich nicht die Delegation von Vernehmlassungen im verwaltungsgerichtli-
chen Verfahren an ein Departement. Ein solches Verbot lässt sich auch nicht aus 
§ 2 Abs. 1 lit. e RVOG, wonach der Regierungsrat "in der Verwaltungsrechtspfle-
ge tätig ist", ableiten. 

Im Weiteren hat das Verwaltungsgericht die Gültigkeit vorangegangener Pro-
zesshandlungen (u.a. Instruktionsverhandlungen) eines (den Regierungsrat in-
struierenden Departements) im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren, auch 
nachdem die Sache mittels Sprungbeschwerde ans Verwaltungsgericht überwie-
sen wurde, in EGV-SZ 2008 B 1.1 (E. 7) bestätigt. 

Im Übrigen kann auch nicht daran gezweifelt werden, dass der Regierungsrat 
ohne weiteres gewillt wäre, auf gerichtliches Ersuchen hin die Vernehmlassun-
gen (nachträglich) zu unterzeichnen. Indessen würde das Verwaltungsgericht ei-
ne entsprechende Rückweisung von Vernehmlassung(en) des Sicherheitsdepar-
tements (wie auch anderer Departemente) als wenig opportun erachten. Hieraus 
lässt sich jedoch gleichzeitig ableiten, dass der Verzicht auf eine gerichtliche Auf-
forderung zur Edition des erwähnten RRB Nr. 440 vom 29. Juni 2021 - was eben-
falls als verfahrensökonomischer Unsinn zu qualifizieren wäre - nicht zu einer 
Verletzung des rechtlichen Gehörs der Korporation führen kann. Schliesslich 
handelt es sich bei der Ausarbeitung und Einreichung der Vernehmlassungen, in 
der Regel durch das Sicherheitsdepartement, sachbezogen aber gegebenenfalls 
auch durch das sachkompetente Departement, wie aus dem Gesagten hervor-
geht der lang geübten, bekannten und daher zu Recht auch nur selten in Frage 
gestellten Praxis im Kanton Schwyz. 

2.5.1 Die Gemeinde - wie auch die Korporation und die C.________ AG (vgl. 
vorstehend E. 1.3.1 und E. 1.4) - rügt eine Verletzung ihrer Gemeindeautonomie. 
Das Sicherheitsdepartement spricht der Gemeinde die Beschwerdebefugnis ab 
(Vernehmlassung S. 3 Ziff. 2). Das Planungsermessen greife vor allem dort, wo 
es um Zonenzuweisungen bzw. die Ausscheidung neuer Bauzonen gehe. lm Be-
reich der Ausscheidung der Gewässerräume in die Nutzungsplanung (wie auch 
bei der Ausscheidung der Gefahrenzonen in die Nutzungsplanung) sei dieses 
Planungsermessen hingegen stark eingeschränkt. Denn ob und in welchem Um-
fang ein Gewässerraum auszuscheiden sei, werde abschliessend im Bundes-
recht geregelt.

2.5.2 Die Bezirke und Gemeinden sind im Rahmen des übergeordneten Rechts 
autonom (§ 69 Abs. 2 zweiter Satzteil der Verfassung des Kantons Schwyz [KV; 
SRSZ 100.100] vom 24.11.2010). Eine Gemeinde ist in einem Sachbereich auto-
nom, wenn das kantonale Recht diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn 

19

ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung überlässt und ihr dabei eine re-
lativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einräumt (vgl. BGE 126 I 136 E. 2 mit Hin-
weisen). Der geschützte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum Er-
lass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen ent-
sprechenden Spielraum bei der Anwendung des kantonalen oder eidgenössi-
schen Rechts betreffen. Der Schutz der Gemeindeautonomie setzt eine solche 
nicht in einem ganzen Aufgabengebiet, sondern lediglich im streitigen Bereich 
voraus (vgl. VGE 1023/01 vom 14.3.2002 E. 1c). 

Kein schutzwürdiges Interesse ist dann gegeben, wenn die Gemeinde nicht ihr 
eigenes, sondern kantonales oder Bundesrecht anzuwenden hat, und es ihr ein-
zig um die Durchsetzung ihrer eigenen Rechtsauffassung geht (vgl. VGE III 2007 
38 vom 24.5.2007 E. 1.1 mit Hinweisen auf VGE 1023/01 vom 14.3.2002 E. 1b; 
ZBl 2001, S. 527 E. 2a in fine und BGE 125 II 192 E. 2a/aa). Mit anderen Worten 
ist nach ständiger Praxis eine von der Rechtsmittelinstanz desavouierte Vor-
instanz grundsätzlich nicht befugt, den Entscheid der Rechtsmittelinstanz weiter-
zuziehen (vgl. VGE III 2018 150 vom 12.2.2019 E. 2.3.1; VGE III 2009 50 vom 
24.2.2010 E. 1.2; VGE III 2009 7 vom 8.4.2009 E. 1.3 mit Hinweisen).

Ob ein kantonales Vorgehen rechtens und mit der Gemeindeautonomie verein-
bar ist, ist nicht bei der Eintretensfrage, sondern im Rahmen der materiellen Be-
urteilung zu prüfen (vgl. BGE 146 I 83 E. 1.2; BGE 135 I 43 E. 1.2; Urteile BGer 
1C_593/2020 vom 12.5.2021 E. 1.1 i.Sa. I. vs. GR Altendorf; 1C_658/2013 vom 
24.1.2014 E. 1.2 i.Sa. GR Feusisberg vs. VerwGer SZ; VGE III 2019 73 vom 
29.8.2019 E. 3.1.1; EGV-SZ 2007, Nr. B 8.2 [= VGE III 2007 25 vom 19.4.2007 
E. 1.3]).

Auf die Beschwerde ist somit einzutreten, soweit die Gemeinde eine Verletzung 
der Autonomie mit Blick auf die Nutzungsplanung/Ausscheidung des Gewässer-
raumes bei den stehenden Gewässern geltend macht. Ob sie in ihrer Autonomie 
verletzt wurde, zeigt sich bei der materiellen Prüfung. 

2.5.3 Soweit es um die Anfechtung einer gestützt auf § 72 VRP und/oder § 74 
VRP vorgenommenen Kostenauflage und/oder Parteientschädigung geht, kann 
kein Unterschied in der Betroffenheit eines Privaten und einer Behörde (Gemein-
de) erkannt werden. Eine solche Differenzierung lässt sich auch den erwähnten 
Bestimmungen nicht entnehmen. 

2.6.1 Bund, Kantone und Gemeinden sorgen dafür, dass der Boden haushälte-
risch genutzt und das Baugebiet vom Nichtbaugebiet getrennt wird. Sie stimmen 
ihre raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander ab und verwirklichen eine auf die 
erwünschte Entwicklung des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung. Sie 

20

achten dabei auf die natürlichen Gegebenheiten sowie auf die Bedürfnisse von 
Bevölkerung und Wirtschaft (Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Raum-
planung [Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700] vom 22.6.1979). Sie unterstützen 
mit Massnahmen der Raumplanung unter anderem insbesondere die Bestrebun-
gen, die natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die 
Landschaft zu schützen (Art. 1 Abs. 2 lit. a RPG). Die mit Planungsaufgaben be-
trauten Behörden achten darauf, den ihnen nachgeordneten Behörden den zur 
Erfüllung ihrer Aufgaben nötigen Ermessensspielraum zu lassen (Art. 2 Abs. 3 
RPG). Zu den Planungsgrundsätzen, welche die mit Planungsaufgaben betrau-
ten Behörden zu beachten haben, gehört die Schonung der Landschaft; unter 
anderem sollen insbesondere See- und Flussufer freigehalten und öffentlicher 
Zugang und Begehung erleichtert werden. 

Stehen den Behörden bei Erfüllung und Abstimmung raumwirksamer Aufgaben 
Handlungsspielräume zu, so wägen sie die Interessen gegeneinander ab, indem 
sie die betroffenen Interessen ermitteln (Art. 3 Abs. 1 lit. a der Raumplanungs-
verordnung [RPV; SR 700.1] vom 28.6.2000), diese Interessen beurteilen und 
dabei insbesondere die Vereinbarkeit mit der anzustrebenden räumlichen Ent-
wicklung und die möglichen Auswirkungen berücksichtigen (lit. b), und diese In-
teressen auf Grund der Beurteilung im Entscheid möglichst umfassend berück-
sichtigen (lit. c). Sie legen die Interessenabwägung in der Begründung ihrer Be-
schlüsse dar (Abs. 2). Präzisiert wird die Entscheidbegründung für die Nutzungs-
planung in Art. 47 RPV. Dieser verlangt, dass der Nutzungsplan stets von einem 
Bericht begleitet sein muss, der im Einzelnen darlegt, inwiefern dem Richtplan 
sowie den Zielen und Grundsätzen der Raumplanung Rechnung getragen wurde 
(vgl. Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nut-
zungsplanung, Vorbemerkungen N 20). 

2.6.2 Art. 36a Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer 
(GSchG; SR 814.20) vom 24. Januar 1991 verpflichtet die Kantone, nach An-
hörung der betroffenen Kreise den Raumbedarf der oberirdischen Gewässer 
festzulegen, der erforderlich ist für die Gewährleistung der natürlichen Funktio-
nen der Gewässer, des Schutzes vor Hochwasser und der Gewässernutzung 
(Gewässerraum). Die Kantone sorgen dafür, dass der Gewässerraum bei der 
Richt- und Nutzungsplanung berücksichtigt sowie extensiv gestaltet und bewirt-
schaftet wird (Art. 36a Abs. 3 Satz 1 GSchG; Urteil BGer 1C_117/2018 vom 
11.4.2019 E. 2). Eine analoge Bestimmung enthält Art. 38a Abs. 3 GSchG hin-
sichtlich der Revitalisierung von Gewässern. 

2.6.3 Mit der Regelung in Art. 36a GSchG liegt es an den Kantonen, den bundes-
rechtlichen Auftrag zu vollziehen und die Gewässerräume festzulegen. Die Kan-

21

tone sind generell für den Vollzug der Gewässerschutzgesetzgebung zuständig, 
weshalb auch die dafür notwendige Rechtsetzung in ihrer Kompetenz liegt. Die 
Kantone haben alle Bestimmungen zu erlassen, die für die Umsetzung des bun-
desrechtlichen Auftrags notwendig sind. Sie müssen das Verfahren bestimmen 
und die Zuständigkeiten festlegen. Es steht ihnen frei, die Gewässerräume selber 
festzulegen oder diese Aufgabe an die Gemeinden zu delegieren (Modulare Ar-
beitshilfe "Gewässerraum" zur Festlegung und Nutzung des Gewässerraumes in 
der Schweiz, hrsg. von der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirekto-
ren-Konferenz [BPUK], der Konferenz kantonaler Landwirtschaftsdirektoren 
[LDK], dem Bundesamt für Umwelt [BAFU], dem Bundesamt für Raumentwick-
lung [ARE] sowie dem Bundesamt für Landwirtschaft [BLW], Aktualisierung 2024, 
S. 48 Ziff. 3.1; Kehrli, Gewässerraum festlegen, Worauf die Kantone in Recht und 
Praxis achten müssen, in: VLP-ASPAN Raum & Umwelt 4/2017, Ziff. 3; VGE III 
2018 21 vom 17.10.2018 E. 3.3.3). Mit einer kommunalen Lösung lässt sich die 
Koordination zwischen Gewässerraumfestlegungen einerseits und kommunaler 
Nutzungsplanung anderseits ohne grosse Schnittstellenprobleme angehen (vgl. 
Fritzsche, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], GSchG WBG Kommentar zum Ge-
wässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz, Zürich 2016, Art. 36a GSchG 
N 7). 

2.6.4 Im Kanton Schwyz scheidet gemäss § 17 Abs. 1 Satz 1 PBG die Gemeinde 
im Zonenplan die erforderlichen Bau-, Landwirtschafts-, Schutz und Gefahrenzo-
nen aus und sichert den Raumbedarf der Fliessgewässer. Das kantonale Was-
serrechtsgesetz (KWRG; SRSZ 451.100) vom 11. September 1973 verlangt in § 
44b (in Kraft seit 1.3.2019), dass die Gemeinden die Anpassung des Gewässer-
raums im Rahmen der nächstfolgenden Zonenplanrevision berücksichtigen. 

2.6.5 Die Voraussetzungen der Festlegung des Gewässerraumes sind bundes-
rechtlich geregelt. Das Nutzungsplanverfahren ist kantonalrechtlich geregelt (§ 
25 ff. PBG; § 8 f. sowie § 13 ff. der Planungs- und Bauverordnung 
[PBV; SRSZ 400.111] vom 2.12.1997). Insofern besteht keine kommunale Auto-
nomie, auch kein kommunaler Ermessensspielraum. Die Modalitäten einer allen-
falls erforderlichen Interessenabwägung werden ebenfalls vom Bundesrecht vor-
gegeben (vgl. vorstehend E. 2.6.1), womit insofern ebenfalls keine Autonomie 
besteht. 

Indessen kommt die Interessenabwägung zum Tragen, wo den rechtsanwen-
denden Behörden ein Handlungsspielraum zusteht (vgl. vorstehend E. 2.1.1). In 
dieser Hinsicht besteht durchaus auch eine (gewisse) Autonomie der Gemeinde 
bei der Entscheidfindung mittels gebotener Interessenabwägung. Auch das Si-
cherheitsdepartement anerkennt vernehmlassend immerhin, dass der Gemeinde 

22

ein - wenn auch "stark eingeschränkter" - Ermessensspielraum bei der Ausschei-
dung der Gewässerräume zukommt. Nichts anderes ergibt sich aus den vom Si-
cherheitsdepartement genannten VGE III 2013 176 vom 25. Juni 2014 E. 2.7.1 
und VGE III 2013 143 vom 18. Dezember 2013 E. 1.7.5 und E. 2.1 (der Ermes-
sensspielraum bzw. das Planungsermessen betr. Naturgefahren/Gefahrenzonen 
ist "stark eingeschränkter", vgl. auch ebenda E. 4.1).

2.7.1 Das Sicherheitsdepartement spricht auch der Korporation und der 
C.________ AG die Beschwerdebefugnis ab, soweit die Aufhebung der 10 m 
breiten Baulinie beantragt wird (Vernehmlassung S. 3 Ziff. 3). Sie hätten sich be-
reits mittels Einsprache gegen die Teilrevision der Nutzungsplanung zur Wehr 
setzen und einen solchen Aufhebungsantrag stellen können. Sie könnten diese 
unterlassene Einspracheerhebung nicht mittels Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
nachholen. 

2.7.2 Die C.________ AG beantragte mit ihrer Einsprache namentlich, die Bauli-
nie "zurückzunehmen respektive auf die Uferlinie zu setzen" (vgl. auch Replikan-
trag Ziff. 2). Dies kann faktisch durchaus einem Antrag auf Aufhebung der Bauli-
nie gleichgesetzt werden; jedenfalls ist der Sachzusammenhang unübersehbar. 
Mit der Verwaltungsbeschwerde beantragte sie konkret, im Rahmen der Rück-
weisung habe der Gemeinderat auf eine Baulinie zu verzichten (vgl. vorstehend 
Ingress lit. B). Die Korporation hat mit ihrer Vernehmlassung vom 24. Oktober 
2023 im Verwaltungsbeschwerdeverfahren diesen Antrag unterstützt. 

Indes hat der Regierungsrat die Sache an den Gemeinderat zurückgewiesen 
namentlich mit dem Antrag der "erneuten Prüfung, ob, weshalb und in welchem 
Umfang eine Baulinie auf KTN _01 zulässig" sei (vgl. vorstehend E. 1.1.2). Es ist 
dem Sicherheitsdepartement somit beizupflichten, dass es der Korporation und 
der C.________ AG insoweit an einem schützenswerten Interesse, das Verwal-
tungsgericht habe der Gemeinde Vorgaben betreffend die Baulinie zu machen, 
fehlt, womit auf diesen Antrag nicht einzutreten ist. Abgesehen davon setzen sich 
diese beiden Beschwerdeführerinnen mit diesem Antrag in Widerspruch zur gel-
tend gemachten Autonomie der Gemeinde. Im Übrigen steht ihnen wieder die 
Beschwerdemöglichkeit offen, wenn der Gemeinderat an einer Baulinie festhal-
ten sollte, und zwar im Grundsatz wie hinsichtlich der allfälligen Dimensionierung 
der Baulinie. 

2.7.3 Nichts Anderes gilt für den angepassten Antrag der Korporation (vgl. vor-
stehend Ingress lit. G.1) auf Festsetzung einer Baulinie bei der nördlichen und 
östlichen Zonengrenze der Industriezone zu den Gewässerflächen E.________. 
Soweit sie eventualiter die Rückweisung an den Gemeinderat zur Neufestset-

23

zung der Baulinie beantragt, entspricht dieser Antrag dem regierungsrätlichen 
Rückweisungsauftrag an den Gemeinderat. 

2.7.4 Zutreffend weist das Sicherheitsdepartement auch darauf hin (Vernehmlas-
sung S. 4 oben), dass die von der C.________ AG mit Beschwerdeantrag Ziff. 3 
eventualiter beantragte Vorgabe an den Gemeinderat, eine generelle oder spezi-
fische Ausnahmeregelung für eine Erweiterung der Anlage für die Schiffstationie-
rung und für den Kies- und Sandverlad auf KTN _01 im Gewässerraum und im 
Gewässerabstand ins Baureglement aufzunehmen, weder Gegenstand des Ein-
spracheverfahrens noch des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens war - und auch 
nicht Gegenstand zu sein hatte. Diese Thematik kann somit nicht in den Kompe-
tenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz fallen (vgl. statt vie-
ler VGE III 2017 113 vom 24.11.2017 E. 1.2 mit Hinweisen; VGE 1030/03 vom 
6.8.2003 E. 1.b; Bertschi, in: Kommentar VRG, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-
49). Abgesehen davon stünde auch eine solche gerichtliche Vorgabe im Wider-
spruch zur geltend gemachten Gemeindeautonomie. Auf diesen Antrag ist folg-
lich ebenfalls nicht einzutreten. 

2.8 Mit Beschwerdeantrag Ziff. 2 beantragt die Korporation, es sei festzuhalten, 
dass es sich bei den Gewässerflächen im E.________ um ein künstlich angeleg-
tes Gewässer handelt. Hierbei handelt es sich um ein Feststellungsbegehren, 
das als solches mit Bezug auf die Gewässerraumausscheidung subsidiär ist. Ein 
schutzwürdiges Interesse an einer blossen Feststellung besteht daher nicht 
(BGE 141 II 113 E. 1.7; BGE 137 II 199 E. 6.5; BGE 126 II 300 E. 2c; Urteil BGer 
1C_455/2019 vom 19.6.2020 i.Sa. R. vs. Gemeinderat Wangen und Tuggen, 
E. 2.4). 

Auf diesen Antrag der Korporation kann daher ebenfalls nicht eingetreten wer-
den. Hieran ändert die Tatsache nichts, dass der C.________ AG beizupflichten 
ist, dass es sich bei der Qualifikation der Gewässerflächen im E.________ um 
die vorliegend zu beantwortende "Gretchenfrage" handelt (vgl. vorstehend E. I.2). 
Hierauf ist nachstehend einzugehen.

3.1 Im Beschwerdeverfahren kommt dem Regierungsrat als erste Beschwer-
deinstanz (§ 45 Abs. 1 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 
234.110] vom 6.6.1974) prinzipiell volle Überprüfungszuständigkeit zu (Art. 33 Abs. 
3 lit. b RPG). Dem steht der Grundsatz, dass den nachgeordneten Planungsträ-
gern der nötige Ermessensspielraum zu belassen ist (vgl. § 15 Abs. 3 PBG; vgl. 
vorstehend E. 1.1), nicht entgegen. Der Regierungsrat hat zu prüfen, ob das Pla-
nungsermessen richtig und zweckmässig ausgeübt worden ist, freilich im Be-
wusstsein seiner spezifischen Rolle als kantonale Rechtsmittelinstanz und nicht 

24

als kommunale Planungsinstanz. Die Überprüfung hat sich sachlich vor allem dort 
zurückzuhalten, wo es um lokale Angelegenheiten und ausgesprochene Ermes-
sensfragen geht, dagegen so weit auszudehnen, dass die angemessene Berück-
sichtigung der übergeordneten, vom Kanton zu sichernden Interessen gewährleis-
tet wird. Er hat dann einzuschreiten, wenn die vorgesehene Lösung aufgrund 
überkommunaler öffentlicher Interessen als unzweckmässig erscheint oder den für 
die Raumplanung wegleitenden Grundsätzen und Planungszielen (auch Richtpla-
naussagen, welche jedoch auf die Rechtmässigkeit hin überprüfbar sind) nicht 
entspricht (statt vieler vgl. VGE III 2013 198 vom 24.4.2014 E. 6.2.1 m.w.H.; BGE 
131 II 81 E. 7.2.1; 127 II 238 E. 3b/aa; Aemissegger/Haag, Kommentar RPG, Art. 
33 Rz. 52 ff.; Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 2006, Art. 33 N 64 ff.).

3.2 Dem Verwaltungsgericht kommt gestützt auf § 55 Abs. 1 VRP sowie in Be-
achtung von Art. 110 des Bundesgerichtsgesetzes (BGG; SR 173.110) vom 17. 
Juni 2005 und Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) vom 4. November 1950 als zweite Beschwer-
deinstanz nur mehr eine beschränkte Kognition zu, nämlich eine Rechtskontrolle 
inkl. Sachverhaltsüberprüfung, indes keine Ermessenskontrolle (statt vieler vgl. 
VGE III 2008 247 vom 28.7.2009 E. 2.2 mit Hinweisen auf BGE 131 II 81 E. 6.6; 
Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 33 N 80a, 81). Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG wird Genüge 
getan, wenn einer übergeordneten und von der planfestsetzenden Behörde unab-
hängigen Beschwerdeinstanz, welche nicht ein Gericht sein muss, volle Kognition 
zukommt (VGE III 2016 34 vom 28.9.2016 E. 2.4; III 2009 125 vom 22.12.2009 E. 
3.3, je mit Hinweis auf BGE 127 II 238 E. 3b/bb).

4.1 Art. 41b GSchV regelt den Gewässerraum für stehende Gewässer wie 
folgt:

1 Die Breite des Gewässerraums muss, gemessen ab der Uferlinie, mindestens 
15 m betragen.

2 Die Breite des Gewässerraums nach Absatz 1 muss erhöht werden, soweit 
dies erforderlich ist zur Gewährleistung:
a. des Schutzes vor Hochwasser;
b. des für eine Revitalisierung erforderlichen Raumes;
c. überwiegender Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes;
d. der Gewässernutzung.

3 Die Breite des Gewässerraums kann in dicht überbauten Gebieten den 
baulichen Gegebenheiten angepasst werden, soweit der Schutz vor 
Hochwasser gewährleistet ist.

4 Soweit keine überwiegenden Interessen entgegenstehen, kann auf die 
Festlegung des Gewässerraums verzichtet werden, wenn das Gewässer:

25

a. sich im Wald oder in Gebieten, die im landwirtschaftlichen 
Produktionskataster gemäss der Landwirtschaftsgesetzgebung nicht dem 
Berg- oder Talgebiet zugeordnet sind, befindet; 

b. eine Wasserfläche von weniger als 0,5 ha hat; oder
c. künstlich angelegt ist.

4.2.1 Als künstlich angelegt werden Gewässer bezeichnet, die für bestimmte, 
häufig nicht wasserbauliche Zwecke neu geschaffen werden. Dazu gehören zum 
Beispiel Kanäle für Schifffahrtsverbindungen, für die Energieproduktion (Ober- 
und Unterwasserkanäle bei Wasserkraftwerken), für die Industrie (Wasserkanäle 
zur Zu- oder Ableitung) und zur Be- und Entwässerung (Kanäle zur Entwässe-
rung von meliorierten Flächen; Bewässerungskanäle und -gräben), Hochwasser-
entlastungskanäle oder Speicherseen in den Alpen. Sie sind, obwohl künstlich 
geschaffen, Bestandteil des Wasserhaushalts eines Gebiets, verfügen jedoch 
nicht (oder nur selten) über ein eigenes, natürliches Einzugsgebiet, sondern wer-
den von natürlichen Gewässern gespiesen (Arbeitshilfe Gewässerraum, S. 21). 
Als Beispiele für künstlich angelegte Gewässer mit besonderer ökologischer Be-
deutung genannt werden etwa Binnenkanäle entlang kanalisierter Flüsse wie 
dem Alpenrhein, Gewässer, die eine Bedeutung als Lebensraum oder für die 
Vernetzung von Lebensräumen haben (beispielsweise der Klingnauer Stausee), 
Fälle, in denen entlang eines Kanals eine wertvolle Uferbestockung vorkommt, 
die als wichtiges Vernetzungselement dient oder in denen beispielsweise eine 
seltene Fisch- oder Krebsart ihr Habitat in ebendiesem Kanal hat; des Weiteren 
auch Kanäle, die trotz künstlicher Anlage kaum verbaut sind und naturnah er-
scheinen (Arbeitshilfe Gewässerraum, S. 46 Ziff. 2.6.3; Erläuternder Bericht des 
BAFU vom 20.4.2011 S. 14 i.V.m. S. 12 f.). 

Auf die Festlegung des Gewässerraumes kann unter den Voraussetzungen 
gemäss Artikel 41b Abs. 4 GSchV (vgl. auch Art. 41a Abs. 5 GschV und Art. 41c 
Abs. 1 Satz 2 GSchV) und gestützt auf eine umfassende Interessenabwägung 
zwischen der Nutzung und der Freihaltung des Gewässerraums von Bauten und 
Anlagen verzichtet werden (vgl. vorstehend E. 2.2.3, E. 2.2.6, E. 4.1). Die Inter-
essen an der Freihaltung (unter Einschluss des Interesses der Öffentlichkeit an 
einem erleichterten Zugang zu den Gewässern im Sinne von Art. 3 Abs. 2 lit. c 
RPG (vgl. Arbeitshilfe Gewässerraum, S. 19) können auch die Festlegung eines 
Gewässerraumes bei künstlich angelegten Gewässern erfordern (Erläuternder 
Bericht des BAFU vom 20.4.2011 S. 14). 

4.2.2 Im Urteil 1C_821/2013 und 1C_825/2013 vom 30. März 2015 (Ufergestal-
tung: Testufer Nuolen) hat sich das Bundesgericht wie folgt zur Frage der "Uferli-
nie" geäussert: 

26

6.4.4  Gemäss Art. 41b Abs. 1 GSchV beginnt der Gewässerraum stehender 
Gewässer an der "Uferlinie". Als solche gilt die Begrenzungslinie eines Gewässers, 
die i.d.R. nach Jährlichkeiten des Wasserstands bestimmt wird, bei kleineren 
stehenden Gewässern auch nach der Oberkante Böschung (Erläuternder Bericht 
S. 13). Dabei ist grundsätzlich der Ist-Zustand massgeblich. Auch wenn den 
Kantonen ein gewisser Spielraum verbleibt, erscheint es ausgeschlossen, die 
tatsächliche Uferlinie auf eine seit Jahrzehnten nicht mehr bestehende frühere 
Uferlinie zu verlegen und damit den seit langem bestehenden, mit dem Zürichsee 
verbundenen Buchten die Seequalität abzusprechen. Dies gilt erst recht für die 
übergangsrechtlichen Gewässerräume nach Abs. 2 lit. c ÜbBst GSchv, die (für 
Fliessgewässer) ausdrücklich an die "bestehende Gerinnesohle" anknüpfen. 

Dafür spricht auch Art. 41b Abs. 4 lit. c GSchV: Danach "kann" auf die 
Ausscheidung eines Gewässerraums verzichtet werden, wenn ein Gewässer 
künstlich angelegt worden ist. Daraus lässt sich einerseits entnehmen, dass in der 
Regel (wenn kein Verzicht erfolgt) auch für künstliche Gewässer ein 
Gewässerraum festgelegt werden muss. Andererseits bezieht sich die Ausnahme 
nur auf stehende Gewässer, die (vollständig) künstlich angelegt wurden, wie z.B. 
Speicherseen in den Alpen oder künstliche Weiher (so die Beispiele im 
Erläuternden Bericht S. 14), und nicht auf korrigierte (und in diesem Sinne 
künstliche) Uferabschnitte von natürlichen Seen wie dem Zürichsee. 

Jede andere Auslegung wäre auch unpraktikabel, gibt es doch am Zürichsee (und 
den meisten anderen grossen Seen der Schweiz) kaum mehr unberührte 
natürliche Ufer, die nicht in der Vergangenheit durch Aufschüttungen, 
Abgrabungen oder Verbauungen verändert worden sind. Dementsprechend wurde 
in BGE 140 II 437 E. 2.3 S. 440 und 139 II 470 E. 4.5 S. 483 für die Bemessung 
des Gewässerraums auf das bestehende, hart verbaute Seeufer abgestellt, ohne 
danach zu fragen, wo sich früher das natürliche Seeufer befunden habe. 

Zwar kann im Zuge einer Uferrevitalisierung die Rückkehr zum ursprünglichen 
Uferverlauf angestrebt werden und können hierfür Terrainveränderungen, 
einschliesslich Schüttungen zur Wiederherstellung von Flachufern (nach Art. 39 
Abs. 2 lit. b GSchG), bewilligt werden. Dagegen ist es unzulässig, die durch 
Abgrabungen entstandenen Seebereiche dem Schutz des GSchG zu entziehen 
(…). 

Bei einem bestehenden, hart verbauten Seeufer ist die aktuelle Uferlinie die 
massgebende Uferlinie (Bähr, Neun Jahre Gewässerraum - ein Rechtspre-
chungsbericht, in: URP 2020 S. 1 ff., S. 16 Ziff. 13 mit Hinweis auf BGE 139 II 
470 E. 4.5 sowie BGE 140 II 437 E. 2.3 [Rüschlikon I und II]). 

4.2.3 Das Merkblatt "Festlegung der Gewässerräume" definiert "künstliche ste-
hende Gewässer" wie folgt (S. 5 Ziff. 3.2.2):

Ein durch Zuführen oder Wegführen von Erdmaterial geschaffenes Gewässer oder 
praktisch vollständig abgetrennte Teile eines Gewässers können als künstlich 
definiert werden, sofern heute noch eine Nutzung darin erfolgt (z.B. 
Schiffbarmachung, Energieproduktion usw.). Sofern künstlich angelegte Gewässer 
eine ökologische Bedeutung haben und eine Vernetzung der Landschaft 
darstellen, bestehen überwiegende Interessen, die eine Ausscheidung des 
Gewässerraums erforderlich machen. Künstliche Gewässer sind durch die 

27

Planungsbehörde als solche auszuweisen, zu begründen und durch das 
zuständige Fachamt (Amt für Gewässer) als solche zu bestätigen.

Diese Definition stimmt mit derjenigen im Merkblatt vom 29. März 2018 überein 
(neu nun "Planungsbehörde" statt "Gemeinde" und "Amt für Gewässer" statt "Amt 
für Umweltschutz"). Zudem wurde in der neuen Fassung die Festlegung des Re-
gierungsrates vom 31. Oktober 2017, dass der Sihl- und Wägitalersee als künst-
liche Gewässer gelten, weggelassen. 

4.2.4 Das Merkblatt "Festlegung der Gewässerräume" wie auch die Arbeitshilfe 
Gewässerraum sind rechtlich zwar nicht bindend. Indes dienen sie wie Verwal-
tungsweisungen dazu, eine einheitliche Handhabung des Verwaltungsermessens 
sicherzustellen. Sie sind auch vom Gericht zu berücksichtigen, sofern sie eine 
dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (statt vieler: BGE 145 V 84 E. 6.1.1; 
142 V 442 E. 5.1; 140 V 543 E. 3.2.2.1 mit Hinweisen).  

4.3.1 Mit dem Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV vom 19. April 2022 wurden 
die Gebiete E.________ (sowie K.________) als künstliche Buchten qualifiziert 
(vgl. S. 24 Ziff. 3.4.3). Das E.________ sei einst ausserhalb der Siedlungsflächen 
des Dorfs L.________ gelegen und vollumfänglich landwirtschaftlich genutzt 
worden. Mit der Schaffung des I.________ zwischen dem Zürich- und dem Ober-
see für die Schifffahrt in den 50er-Jahren (1943 gemäss dem angefochtenen 
RRB E. 2.7) seien die Flächen auch vermehrt nichtlandwirtschaftlich genutzt 
worden. Ab 1960 seien die Flächen einerseits für den Kiesabbau genutzt und 
anderseits neue Bereiche für Hafenanlagen oder Wohnraum geplant resp. auf-
geschüttet worden. Dabei seien neuen Wasserflächen geschaffen und mit Stras-
senflächen erschlossen worden. Heute sei das Gebiet fast vollständig erschlos-
sen und gemäss den Bestimmungen der Landhauszone L2 sowie einzelnen Ge-
staltungsplänen überbaut. Die Wasserbereiche seien "eindeutig als künstlich an-
gelegte Buchten zu bezeichnen". Es handle sich "um künstliche Kanäle/Buchten 
mit verbauten Ufern zur Erschliessung einzelner Parzellen auf dem Wasserweg". 
Eine anderweitige Nutzung sei nicht bekannt (S. 21 Ziff. 3.4.1). Entsprechend 
wurden im Bereich der Wasserflächen der Buchten eine künstlich angelegte 
Uferlinie als massgebend für die Bemessung des Abstandsbereichs (10 m) und 
entlang des Zürichsees, Obersees sowie des I.________ Gewässerräume für 
stehende Gewässer von 15 m ab Uferlinie festgelegt. Der I.________kanal liege 

28

zudem im öffentlichen Interesse und nehme einen hohen Stellenwert in der loka-
len bis überregionalen Schifffahrt ein. Dem Verzicht auf die Ausscheidung eines 
Gewässerraums stünden keine überwiegenden Interessen gegenüber (S. 24 ff. 
Ziff. 3.4.3 f.). 

Der Gemeinderat folgte dieser Beurteilung im GRB Nr. 36 vom 9. Februar 2023 
(S. 4 Ziff. 4, vgl. vorstehend E. 1.1.1). 

4.3.2 Mit der Stellungnahme vom 23. Januar 2024 im Verwaltungsbeschwerde-
verfahren wies das Amt für Gewässer (Abteilung Gewässerschutz) darauf hin, 
dass das Volkswirtschaftsdepartement der Gemeinde im Rahmen der zweiten 
Vorprüfung am 24. August 2020 mitgeteilt habe, dass dem Verzicht auf eine Ge-
wässerraumfestlegung und der ersatzweisen Festlegung einer Baulinie von 10 m 
ab Uferlinie nicht zugestimmt werden könne. Es müsse ein Gewässerraum von 
mindestens 15 m gemäss Art. 41b Abs. 1 GSchV festgelegt werden. Dies sei der 
Gemeinde im Übrigen vorgängig auch bei einer Besprechung mit der Korporation 
sowie dem Amt für Umweltschutz am 16. März 2020 mitgeteilt worden. Beide Ma-
le sei klar darauf hingewiesen worden, dass die Wasserfläche im Gebiet 
H.________ als Teil des Zürich-/Obersees gelte. Die im Erläuterungsbericht auf-
geführten überwiegenden Interessen (Schutz vor Hochwasser; Revitalisierung; 
Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes und/oder der Gewässernutzung) 
seien diesbezüglich nicht relevant, da aus Sicht des Gewässerschutzes kein 
künstliches Gewässer vorhanden sei. An dieser Beurteilung werde weiterhin 
festgehalten. Der Antrag der C.________ AG auf Verzicht auf eine Baulinie wer-
de gestützt. Allerdings müsse auch im gesamten Gebiet 
H.________/E.________, und damit auch auf der Parzelle KTN _01, ein Gewäs-
serraum von mindestens 15 m festgelegt werden. 

4.3.3 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB namentlich dargelegt 
(E. 2.7), das Gebiet E.________ sei ursprünglich ein landwirtschaftlich genutzter 
Landstreifen gewesen. lm Jahr 1943 sei der I.________kanal geschaffen wor-
den, sodass der Obersee vom vorderen Zürichsee her nun auch für die grösse-
ren Schiffe erreichbar geworden sei. Später sei nördlich und südlich des 
I.________kanals Land ausgebaggert bzw. aufgeschüttet und damit u. a. die 
Kanäle im E.________ geschaffen worden, an welche auch das Grundstück KTN 
_01 grenze. Die östliche Mündung in den offenen Zürichsee sei rund 13 m und 
20 m breit. Die nördliche Mündung in den I.________kanal weise eine Breite von 
ca. 11 m auf. Die Kanäle im E.________ seien vom Zürichsee nicht stark abge-
trennt und damit keine eigenständigen, künstlichen Gewässer im Sinne von 
Art. 41a Abs. 5 lit. c GSchV. 

29

4.3.4 Der regierungsrätlichen Beurteilung ist - namentlich vor dem Hintergrund 
der dargelegten rechtlichen und fachlichen Vorgaben - Grundlagen (vorstehend 
E. 4.1 ff.) - vollumfänglich beizupflichten. Im Sinne des Bundesgerichtsurteils 
1C_821/2013 und 1C_825/2013 vom 30. März 2015 kann den nunmehr seit 
(mindestens) rund 60 und mehr Jahren bestehenden Buchten im E.________ die 
Seequalität nicht mehr abgesprochen werden. Das Bundesgericht hat in diesem 
Urteil auch klargestellt, dass es am Zürichsee wie an den meisten anderen gros-
sen Seen der Schweiz kaum mehr unberührte natürliche Ufer gibt, die nicht in 
der Vergangenheit durch Aufschüttungen, Abgrabungen oder Verbauungen ver-
ändert worden sind, ohne dass dies eine Umqualifizierung der betreffenden Be-
reiche zu künstlich angelegten stehenden Gewässern hat bzw. haben kann. 

Zutreffend betont auch das Sicherheitsdepartement vernehmlassend am 27. Mai 
2024 noch einmal (S. 4 Ziff. 5), dass aus der unbestrittenen Tatsache, dass die 
Kanäle im E.________ durch Ausbaggerung künstlich geschaffen worden seien, 
nicht geschlossen werden könne, dass es sich dabei um eigene künstliche Ge-
wässer handle. Massgebend sei, dass sie nicht stark vom Zürichsee abgetrennt 
seien. Es weist zudem zu Recht daraufhin (ebenda), dass einerseits auch den 
Eigentumsverhältnissen an den Wasserflächen, den Zuständigkeiten für den Un-
terhalt sowie den Berechtigungen zu deren Nutzung keine Bedeutung zukommt, 
und dass anderseits die bestehenden Bauten und Anlagen in ihrem Bestand ge-
schützt sind. Aus dem nur behördenverbindlichen kantonalen Richtplan (mit 
Richtplangeschäft V-7 betreffend Schiffsverkehr) kann die C.________ AG hin-
gegen nichts zu ihren Gunsten herleiten. Des Weiteren liegt das Grundstück 
KTN _01 auch nicht im Bereich eines Gestaltungsplans (vgl. Zonenplan Pfäf-
fikon, 1:2'500, vom 19.4.2022). Abgesehen davon versteht es sich von selbst, 
dass die bundesrechtlichen Vorgaben einem kommunalen Gestaltungsplan vor-
gehen (zum Gestaltungsplan "E.________" vgl. Erläuterungsbericht nach Art. 47 
RPV S. 28  Ziff. 3.4.5). Das Sicherheitsdepartement legt auch dar, dass im Ge-
biet Ennet Aa in Lachen nicht auf die Ausscheidung eines Gewässerraums ver-
zichtet wurde (vgl. auch Zonenplan Lachen; einsehbar via WebGIS-SZ > Raum-
planung > Nutzungsplanung kommunal > Lachen; ÖREB-Kataster-Auszug zu 
KTN _04). Der dortige Sachverhalt zudem mit der vorliegend zu beurteilenden Si-
tuation nicht vergleichbar (anders als vorliegend auf KTN _01 befinden sich dort 
offensichtlich Bauten innerhalb des minimalen Gewässerraumes von 15 m, wes-
halb ein solcher von 10 m ausgeschieden wurde; vorliegend wurde auf die Aus-
scheidung eines Gewässerraumes verzichtet und stattdessen eine Baulinie fest-
gesetzt). Im Übrigen könnten die Gemeinde und die Korporation selbst dann aus 
der Gewässerraumausscheidung Ennet Aa nichts zu ihren Gunsten herleiten, 
wenn die dortige Gewässerraumausscheidung das Recht verletzen würde. Ein 

30

Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht besteht nur im Ausnahmefall, na-
mentlich gestützt auf eine langjährige rechtswidrige Praxis (vgl. BGE 146 I 105 
E. 5.3.1).

Mit dem Sicherheitsdepartement (Duplik S. 4 Ziff. 4) kann auch nicht gesagt wer-
den, der VGE III 2021 118 vom 30. November 2021 sei für die vorliegende Kon-
stellation einschlägig. In jenem Fall war zu prüfen, ob ein praktisch vollständig 
abgeschlossenes Hafenbecken (L-förmig; rund 25 a, ca. 15 m breite Hafenein-
fahrt) kein künstlich geschaffenes Gewässer darstellt, was verneint wurde. 

4.4.1 Verwiesen werden kann im Weiteren und ergänzend auch auf das Urteil 
BGer 1C_473/2015 vom 22. März 2016. In diesem Fall war zu prüfen, ob sich die 
Parzelle KTN _05 in einem dicht überbauten Gebiet im Sinne von Art. 41b Abs. 3 
GSchV liegt. Unter Verweis auf eine "Einschätzung" des Bundesamtes für Um-
welt (BAFU) hielt das Bundesgericht fest (E. 2.3), der Auffassung der Gemeinde, 
es handle sich um ein "Gewässer eigener Art" (also weder ein Fliessgewässer 
noch ein stehendes Gewässer), sei nicht zu folgen. Dass der I.________kanal 
gewässerökologische Funktionen erfülle, wie das BAFU ausführe, bestreite die 
Gemeinde denn auch nicht. Des Weiteren wies das BAFU ergänzend auf die in-
tensive Verflechtung der Siedlung innerhalb des fraglichen Beurteilungsperime-
ters mit aquatischen Systemen hin. Die Siedlung H.________ sei inselähnlich 
angelegt und durchwegs mit Gewässerabschnitten durchzogen (E. 5.5). In seiner 
Beurteilung erwog das Bundesgericht schliesslich (E. 5.7), der Uferbereich sei 
gemäss dem angefochtenen Entscheid, abgesehen vom I.________kanal, mit 
grösstenteils naturbelassener Ufervegetation besetzt, und Bauten und Anlagen 
grenzten vorwiegend nicht direkt ans Ufer. Diese Feststellung lässt sich anhand 
der allgemein einsehbaren Luftaufnahmen (webGIS-SZ) ohne weiteres verifizie-
ren. 

4.4.2 Vergleichsweise ist zudem auch das Urteil Bger 1C_280/2022 vom 15. 
März 2024 (i.Sa. G. vs. GR Freienbach) betreffend die am Seefeldkanal gelege-
ne Liegenschaft KTN _06 anzuführen. Mit Blick auf den angeordneten Rückbau 
eines Stegs bei dieser Liegenschaft im Seefeldkanal führte das Bundesgericht 
aus (E. 4.5.3), dass das öffentliche Interesse am Rückbau aufgrund der Interes-
sen des Gewässerschutzes (neben anderen Argumenten) noch zusätzliches 
Gewicht erhalte. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführenden, welche 
auf Art. 41a Abs. 4 lit. c GSchV verwiesen, spiele es bei der Gewichtung des öf-
fentlichen Interesses am Rückbau des Stegs keine Rolle, ob der Seefeldkanal 
künstlich geschaffen worden sei. Er stehe als Teil des (natürlichen) Zürichsees 
genauso unter dem gesetzlichen Schutz von Art. 3 Abs. 2 lit. c RPG und seinen 
Ufern komme nicht weniger ökologische Bedeutung zu. Ebenso wenig seien 

31

Gründe ersichtlich, weshalb der Gewässerabstand gemäss § 66 Abs. 1 PBG/SZ 
(in der damals bzw. bis 1.7.2024 geltenden Fassung 20 m) für den Seefeldkanal 
keine Geltung haben sollte, wie dies die Beschwerdeführenden behaupteten.

4.4.3 Mithin betont das Bundesgericht bereits in diesen beiden Entscheiden die 
Bedeutung des einstmals künstlich geschaffenen aquatischen Systems der in-
selähnlichen Anlage im E.________ und G.________, deren grösstenteils natur-
belassene Vegetation sowie die ökologische Bedeutung. Eine diesbezügliche Dif-
ferenzierung gegenüber dem (natürlichen) Zürichsee wird verneint; explizit unter-
stellt das Bundesgericht auch die "künstlich" geschaffenen Kanalsysteme unter 
den Schutz von Art. 3 Abs. 2 lit. c RPG: das Ziel dieser Bestimmung liegt nicht al-
lein darin, eine weitere Verbauung der See- und Flussufer zu vermeiden, son-
dern auch, die Ufer im Laufe der Zeit wieder in den natürlichen Zustand zurück-
versetzen zu können (vgl. Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 3 N 28 mit Hinweisen in 
FN 110 f.). 

Bei unveränderter Sachlage kann nicht angenommen werden, dass das Bundes-
gericht im vorliegenden Fall hinsichtlich des E.________ anders entscheiden 
würde. 

4.5 Die Rückweisung des Regierungsrates betreffend die Gewässerraumaus-
scheidung in Bezug auf KTN _01 ist somit im Sinne der vorstehenden Erwägun-
gen zu bestätigen. Die Festsetzung einer Baulinie dürfte sich erübrigen; werden 
Gewässerräume nach Art. 41a GSchV mittels Baulinien gesichert, bestimmen 
sich die im Gewässerraum zulässigen Bauten und Anlagen dennoch ausschliess-
lich nach Bundesrecht (Art. 41c GSchV; vgl. IVHB-Erläuterungen, Stand 
3.9.2023, S. 16 Erläuterung Ziff. 4; vgl. VGE III 2019 242 vom 18.6.2020 
E. 5.7.2). Im Rahmen der Rückweisung wird auch zu prüfen sein, ob und inwie-
weit allenfalls unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben den festverbauten 
Uferbereichen von KTN _01 Rechnung getragen werden kann. 

4.6 An diesem Ergebnis kann auch die verständliche Besorgnis der 
C.________ AG nichts ändern, ihre allfällige betriebliche Weiterentwicklung und 
Weiterführung könnte dadurch verunmöglicht werden, nichts ändern. Allerdings 
erlaubt Art. 41c Abs. 1 GschV im Gewässerraum unter anderem die Errichtung 
von standortgebundenen, im öffentlichen Interesse liegende Anlagen. Beispiels-
weise wurde ein öffentliches Interesse auch bereits einmal für ein Seerestaurant 
bejaht (Wagner Pfeifer, Umweltrecht, Besondere Regelungsbereiche, 2. Aufl., 
Zürich 2021, Rz. 1028; Fritzsche, a.a.O., Art. 36a GSchG N 115). Ein öffentliches 
Interesse dürfte wohl auch zu bejahen sein, wenn nationale Interessen, wie sie 
vorliegend von der C.________ AG angesprochen werden (vgl. vorstehend 

32

E. 1.4), zur Diskussion stehen und Alternativstandorte fehlen (vgl. Urteil BGer 
1C_217/2018 vom 11.4.2019 E. 4.4). Wie es sich hiermit vorliegend verhält, ist 
indes nicht Verfahrensgegenstand.

4.7 Aus den vorstehenden Erwägungen (i.V.m. dem angefochtenen RRB) er-
gibt sich auch die Unbegründetheit der verfahrensrechtlichen Rügen. Der Regie-
rungsrat hat den rechtserheblichen Sachverhalt hinreichend und ohne Verletzung 
des Gehörsanspruches der Beschwerdeführerinnen abgeklärt und erstellt. Auf 
die wesentlichen Rügen und Argumente der Beschwerdeführerinnen ist der Re-
gierungsrat rechtsgenüglich eingegangen. Die Beschwerdeführerinnen konnten 
den RRB im Wissen um dessen Tragweise und in voller Kenntnis der Sache ans 
Verwaltungsgericht weiterziehen. 

4.8 Die Beschwerden erweisen sich somit, soweit darauf einzutreten ist, als 
unbegründet und sind abzuweisen. 

5.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind den unterliegenden Be-
schwerdeführern die Kosten des jeweiligen verwaltungsgerichtlichen Verfahrens 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von je Fr. 2'000.-- aufzuerle-
gen. 

5.2 Parteientschädigungen sind den gleichermassen unterliegenden Be-
schwerdeführern keine zuzusprechen. 

6.1 Für den Weiterzug eines verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeentscheides 
in Angelegenheiten kommunaler Nutzungsplanverfahren ans Bundesgericht gilt 
grundsätzlich die in EGV-SZ 2009 B 8.4 in E. 8 (insb. E. 8.5) publizierte Besonder-
heit (vgl. statt anderer auch VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 E. 6.1 f.). Die bedeu-
tet, dass der verwaltungsgerichtliche Entscheid grundsätzlich erst nach einem po-
sitiven Beschluss der Gemeindeversammlung über die kommunale Nutzungspla-
nung, nach dem regierungsrätlichen Genehmigungsbeschluss und der Koordinie-
rung des verwaltungsgerichtlichen Entscheids mit dem regierungsrätlichen Ge-
nehmigungsbeschluss durch das Verwaltungsgericht (vgl. § 28 Abs. 3 PBG) beim 
Bundesgericht angefochten werden kann. Insofern besteht derzeit (noch) keine 
Weiterzugsmöglichkeit des Entscheids VGE III 2024 118 vom 16. Dezember 2024 
ans Bundesgericht.

6.2 Mit dem vorliegenden Entscheid wird allerdings ein regierungsrätlicher 
Rückweisungsentscheid bestätigt. Rückweisungsentscheide, mit denen eine Sa-
che zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, sind in der 
Regel Zwischenentscheide, welche nur unter der Voraussetzung von Art. 92 und 

33

93 BGG beim Bundesgericht anfechtbar sind (vgl. Urteil BGer 2C_525/2013 + 
2C_526/2013 vom 2.7.2013 E. 2 mit Hinweisen). Es ist auch deshalb fraglich, ob 
gegen diesen Entscheid eine selbständige Beschwerdemöglichkeit ans Bundesge-
richt gegeben ist. Um allen Eventualitäten gerecht zu werden, wird dieser Ent-
scheid in Dispositiv-Ziffer 4 gleichwohl mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen, 
wobei die Parteien daraus im Falle eines Weiterzuges nichts zu ihren Gunsten ab-
leiten können.

34

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden in den Verfahren III 2024 67, III 2024 68 und III 2024 69 
werden im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten 
ist. 

2. Die Kosten der verwaltungsgerichtlichen Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von je Fr. 2'000.-- werden den jeweiligen Be-
schwerdeführern auferlegt. 

Die Gemeinde Freienbach und die Korporation Pfäffikon haben ihre Be-
treffnisse von je Fr. 2'000.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids 
auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsge-
richts zu überweisen.

Die C.________ AG hat am 17. Mai 2024 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 3'000.-- geleistet, so dass ihr Fr. 1'000.-- aus der Gerichtskasse zurück-
zuerstatten sind. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Gemeinde Freienbach (2/R; unter Beilage der 

Eingabe der C.________ AG vom 31.10.2024)
- den Rechtsvertreter der Korporation Pfäffikon (2/R; unter Beilage der 

Eingabe der C.________ AG vom 31.10.2024)
- den Rechtsvertreter der C.________ AG (2/R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement (EB; unter Beilage der Eingabe der 

C.________ AG vom 31.10.2024) 
- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB)
- das Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 3003 Bern (A)

35

- und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A).

Schwyz, 28. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 3. April 2025