# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6ad2173-b4df-5ef6-b4f5-a8e746d3390e
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-11-11
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 11.11.2014 6B 1055/2014 (6B_1055/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1055-2014_2014-11-11.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_1055/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 11. November 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Mathys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Jugendanwaltschaft des Kantons Thurgau, Kasernenplatz 4, 8510 Frauenfeld,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Fortführung der Schutzmassnahme im Massnahmenzentrum Kalchrain usw., 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 23. September 2014. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Da der Beschwerde entgegen der Vorschrift von Art. 42 Abs. 3 BGG der angefochtene Entscheid nicht beilag, wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 25. September 2014 in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert, den Mangel spätestens am 10. Oktober 2014 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Der angefochtene Entscheid ging nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

 Es mag angemerkt werden, dass auf die Beschwerde auch aus einem anderen Grund nicht eingetreten werden könnte. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist darin unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid anzugeben, aus welchem Grund dieser nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll. Der Beschwerdeführer beschränkt sich auf eine Einschätzung der Angelegenheit aus seiner Sicht und macht einen Vorschlag, wie er die Lösung des Falles sieht. Mit dem angefochtenen Entscheid befasst er sich nicht. Somit enthält die Beschwerde keine taugliche Begründung. 

 

    
  2.
  
 

 

 Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden. 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 11. November 2014 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Mathys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn