# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 40d85f13-9e97-5356-896b-f26d3841ae79
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.08.2025 D-4788/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4788-2025_2025-08-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-4788/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer;   

Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.  

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

D._______, geboren am (…), 

alle Kolumbien,  

(…),   

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 20. Juni 2025 / N (…). 

 

 

 

D-4788/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführenden – Staatsangehörige von Kolumbien – am 

6. Mai 2025 um Gewährung von Asyl in der Schweiz nachsuchten und dem 

Bundesasylzentrum (BAZ) (…) zugewiesen wurden,  

dass sie am 12. Mai 2025 die ihnen zugewiesene Rechtsvertretung man-

datierten und am 13. Mai 2025 ihre Personalienaufnahme (PA) stattfand,  

dass das SEM diverse medizinische Unterlagen zur Schwangerschaft der 

Beschwerdeführerin zu den Akten nahm,    

dass sie anlässlich der Anhörung zu den Asylgründen vom 11. Juni 2025 

zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machten, sie 

seien seit dem Jahr 2020 und bis zu ihrer Ausreise in E._______ immer 

wieder von einer bewaffneten Gruppe unter Anwendung von Gewalt und 

Drohungen zur Zusammenarbeit gezwungen worden, 

dass der Beschwerdeführer daraufhin telefonisch Anzeige bei der Polizei 

erstattetet habe, jedoch keine Rückmeldung erhalten habe, 

dass sie zeitweise in anderen Regionen des Landes Schutz gesucht hät-

ten, sie nach der Rückkehr nach E._______ aber von Neuem zur Zusam-

menarbeit gezwungen worden seien,  

dass sie schliesslich, um dieser Gruppierung zu entkommen, im Septem-

ber oder Oktober 2024 endgültig nach F._______ gezogen seien,  

dass sie in F._______ telefonisch bedroht und als militärisches Ziel erklärt 

worden seien, 

dass die Beschwerdeführenden deshalb am (…) 2025 Strafanzeige bei der 

Staatsanwaltschaft in F._______ erstattet hätten und ihnen eine Rückmel-

dung zugesichert worden sei, sie diese jedoch nicht erhalten hätten und 

dieser Umstand sie dazu bewogen habe, am (…) 2025 das Land zu ver-

lassen,  

dass ihnen am 18. Juni 2025 vom SEM der Entscheidentwurf zur Kenntnis 

gebracht wurde, zu welchem sie am folgenden Tag über ihre damalige 

Rechtsvertreterin Stellung nahmen,  

D-4788/2025 

Seite 3 

dass das SEM mit Verfügung vom 20. Juni 2025 (eröffnet am gleichen Tag) 

im Rahmen des beschleunigten Verfahrens feststellte, die Beschwerdefüh-

renden erfüllen die Flüchtlingseigenschaft nicht, ihre Asylgesuche ablehnte 

und ihre Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Wegweisung 

anordnete,  

dass die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden gleichentags ihr 

Mandat niederlegte,  

dass die Beschwerdeführenden gegen diesen Entscheid am 1. Juli 2025 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben,  

dass sie in ihrer Eingabe die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, 

Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl bean-

tragten, eventualiter sei zu ihren Gunsten wegen Unzulässigkeit, Unzumut-

barkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs eine vorläufige Auf-

nahme anzuordnen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses, die Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands (vgl. Be-

schwerdeschrift Ziff. IV) sowie die aufschiebende Wirkung beantragten, 

dass die Instruktionsrichterin das Gesuch um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung und Verbeiständung mit Zwischenverfügung vom  

9. Juli 2025 nach einer summarischen Prüfung aufgrund der Aussichtslo-

sigkeit der Begehren abwies und die Beschwerdeführenden zur Zahlung 

eines Kostenvorschusses aufforderte,  

dass der verlangte Kostenvorschuss am 21. Juli 2025 fristgerecht geleistet 

wurde, 

dass am (…) August 2025 die Tochter der Beschwerdeführenden zur Welt 

gekommen ist, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen 

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Seite 4 

Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 

142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-

nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 

sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art.108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem auch 

der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden war, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass die am (…) August 2025 geborene Tochter in das vorliegende Verfah-

ren aufgenommen wird, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

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Seite 5 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass das SEM in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zur Er-

kenntnis gelangt ist, die Vorbringen der Beschwerdeführenden genügen 

den Anforderungen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlich-

keit nicht,  

dass auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann und es den 

Beschwerdeführenden nicht gelingt, diesen Argumenten Stichhaltiges ent-

gegenzusetzen, 

dass vom Gericht insbesondere festgestellt wird, die Angaben und Ausfüh-

rungen der Beschwerdeführenden über die angeblich erhaltenen Besuche 

und Drohungen der FARC-Dissidenten «G._______» würden gegebenen-

falls auf eine Bedrohungslage lediglich in der Kleinstadt E._______ schlies-

sen lassen und damit in einem örtlich eng begrenzten Umfeld stattfinden,  

dass den Beschwerdeführenden entgegenzuhalten ist, sie hätten sich der 

vorgebrachten Bedrohungslage in E._______ erfolgreich durch einen Um-

zug nach F._______ entziehen können, zumal sie dort – bis auf telefoni-

sche Drohungen – unbehelligt geblieben sind,  

dass der Beschwerdeführer zudem in der Agglomeration F._______, in 

dem Ort H._______ (…) eine Wohnung besitzt, seine Mutter in I._______ 

(…) wohnt und der Rest seiner Familie in der Stadt F._______ lebt,  

dass mit Blick darauf in entscheidrelevanter Hinsicht festgestellt werden 

kann, es hätten den Beschwerdeführenden im Zeitpunkt ihrer Ausreise aus 

der Heimat gleich mehrere innerstaatliche Aufenthaltsalternativen zur Ver-

fügung gestanden und diese stehen ihnen auch heute noch zur Verfügung, 

weshalb sie nicht auf eine Schutzgewährung durch die Schweiz angewie-

sen sind,  

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dass das mit der Beschwerde eingebrachte Vorbringen über eine angeblich 

landesweit bestehende Verfolgungssituation nicht überzeugen kann, da es 

in den Akten offensichtlich keine Stütze findet,  

dass das Vorbringen über eine angeblich landesweit bestehende Verfol-

gungssituation im Weiteren auch deshalb als unbegründet zu erkennen ist, 

weil die Beschwerdeführenden entgegen den Beschwerdevorbringen unter 

keinem Gesichtspunkt ein Profil erkennen lassen, welches das Vorbringen 

plausibilisieren könnte,  

dass nach dem Gesagten nichts ersichtlich gemacht worden ist, was für 

das Vorliegen einer ernsthaften und konkreten Verfolgungssituation spre-

chen würde, welcher sich die Beschwerdeführenden nicht bereits durch 

eine für sie durchaus zumutbare Wohnsitzverlegung innerhalb ihres Hei-

matstaates (i.S.v. BGVE 2011/51 E. 8.5) entziehen könnten,  

dass überdies trotz Berücksichtigung der Argumentation in der Be-

schwerde zu Mängeln im Polizei- und Justizwesen in Kolumbien grund-

sätzlich von der Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit der kolumbianischen 

Behörden auszugehen ist, 

dass es den Beschwerdeführenden somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

das Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

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beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann angesichts der bestehenden Aufenthaltsalternative und 

Schutzfähigkeit und -willigkeit der Behörden keine Anhaltspunkte für eine 

im Heimat- oder Herkunftsstaat drohende menschenrechtswidrige Be-

handlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens 

vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschli-

che oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der 

Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat der Beschwerdeführenden noch individuelle Gründe auf eine kon-

krete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der 

Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass für das Gericht angesichts der Erwägungen und aufgrund der Berufs-

erfahrung der Beschwerdeführenden und zahlreichen familiären 

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Anknüpfungspunkten auch keine Gründe ersichtlich sind, aus welchen sich 

ein Wegweisungsvollzugshindernis ergeben würde,  

dass daran auch nichts zu ändern vermag, dass die Beschwerdeführenden 

mit zwei Kindern zurückkehren, von denen das eine noch ein Säugling ist, 

dass sich den Akten keine Hinweise darauf entnehmen lassen, es bestün-

den gesundheitliche Probleme bei dem Säugling oder der Beschwerdefüh-

rerin, 

dass im Übrigen Kolumbien insbesondere in den Städten und grösseren 

Ortschaften über eine vergleichsweise gute Gesundheitsversorgung ver-

fügt (vgl. Urteil des BVGer D-1045/2018 vom 26. Juni 2018  

E. 6.3.2), 

dass auch das Kindeswohl nicht gegen den Vollzug der Wegweisung 

spricht, 

dass der kürzlichen Geburt vom SEM mit einer angemessenen Ausreise-

frist genügend Rechnung getragen werden kann, 

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Hei-

matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es den Beschwerdeführenden obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den 

Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und dem 

in gleicher Höhe einbezahlten Kostenvorschuss zu entnehmen sind. 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Dieser Betrag wird dem in gleicher Höhe einbezahlten Kosten-

vorschuss entnommen. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kanto-

nale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer 

 

 

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