# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d5c98785-e383-57c3-9abe-ae16e03b0b21
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.09.2010 E-5990/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5990-2010_2010-09-01.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5990/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

A._____, geboren (...), Tunesien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 13. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5990/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 8. April 2010 in der Schweiz um Asyl 
nachgesucht hat,

dass  das BFM dem Beschwerdeführer  am 22. April  2010  anlässlich 
der  summarischen  Befragung  im  B._____  das  rechtliche  Gehör 
bezüglich  der  Zuständigkeit  Italiens,  wo  er  erkennungsdienstlich  er-
fasst  worden  war  (EURODAC-Treffer),  für  das  Asylverfahren  und  zu 
einer allfälligen Wegweisung dorthin gewährte,

dass dieser ausführte, er möchte auf keinen Fall nach Italien zurück,  
weil er dort wegen illegalen Aufenthalts und fehlenden Papieren inhaf-
tiert  gewesen sei und bei einer Rückkehr eine noch längere Haft be-
fürchte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  13.  August  2010  –  eröffnet  am 
17. August 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d  des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch 
nicht eintrat und den Beschwerdeführer nach Italien wegwies,

dass ihn das Bundesamt aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag 
nach Ablauf  der Beschwerdefrist  zu verlassen,  und den zuständigen 
Kanton  Schaffhausen  mit  dem  Vollzug  der  Wegweisungsverfügung 
beauftragte,

dass die Vorinstanz festhielt,  eine allfällige Beschwerde gegen diese 
Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und die Aushändigung 
der  editionspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis  an  den  Be-
schwerdeführer anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer  sei  gemäss  einem EURODAC-Treffer  am 10. Januar 
2009 in Italien daktyloskopisch erfasst worden, zudem habe er seinen 
Aufenthalt in diesem Staat vom 9. Januar 2009 bis 8. April  2010 be-
stätigt,

dass  gemäss  dem  Dublin-Assoziierungsabkommen  (DAA, 
SR 0.142.392.68) und dem Übereinkommen vom 17. Dezember  2004 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik Island 
und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, Anwendung und 

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Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und Ver-
fahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines 
in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestellten Asylantrags Italien 
für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass das BFM am 4. Mai 2010 an Italien ein Ersuchen um Übernahme 
des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 16 Abs. 1 Bst. c  Dublin-II-
Verordnung  (Verordnung  [EG]  Nr. 343/2003  des Rates  vom 18. Feb-
ruar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des Mitgliedstaates, der für die Prüfung eines von einem Drittstaats-
angehörigen  in  einem Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig 
ist) gestellt habe,

dass Italien bis zum Ablauf der Frist am 5. Juli 2010 nicht geantwortet  
habe, weshalb die Zuständigkeit  für die Behandlung des Asylgesuchs 
gestützt  auf  Art.  18  Abs.  7  Dublin-II-Verordnung  auf  diesen  Staat 
übergegangen sei,

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
oder  Verlängerung  –  bis  spätestens  am 6. Januar  2011 zu  erfolgen 
habe,

dass die vom Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des recht-
lichen  Gehörs  geltend  gemachten  Gründe  nicht  geeignet  seien,  die 
Zuständigkeit Italiens zu verneinen und seine Rückführung dorthin zu 
verhindern,

dass Italien staatsvertraglich für das Asylverfahren zuständig sei, wes-
halb der Beschwerdeführer dort um Asyl nachsuchen und seinen Auf-
enthalt legalisieren könne,

dass sich  aus den Akten keine konkreten Hinweise darauf  ergäben, 
Italien  halte  sich  nicht  an  die  massgebenden  völkerrechtlichen  Be-
stimmungen oder  an die  einschlägigen Normen der  Konvention vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten (EMRK, SR 0.101),

dass auf das Asylgesuch somit nicht einzutreten sei,

dass die Wegweisung aus der Schweiz die Regelfolge des Nichteintre-
tens auf ein Asylgesuch sei (Art. 44 Abs. 1 AsylG),

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dass der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er 
Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finde, und 
das  Non-Refoulement-Gebot  bezüglich  des  Heimat-  oder  Herkunfts-
staates nicht zu prüfen sei, 

dass ferner keine Hinweise auf eine Verletzung von Art. 3 EMRK im 
Falle  einer  Rückkehr  des  Beschwerdeführers  nach  Italien  bestehen 
würden,

dass der Vollzug der Wegweisung nach Italien zulässig, zumutbar und 
möglich sei und eine implizite Zustimmung dieses Landes vorliege,

dass der Beschwerdeführer mit  Rechtsmitteleingabe vom 24. August 
2010 in materieller Hinsicht beantragt, die angefochtene Verfügung sei 
aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, ihr Recht auf Selbsteintritt  
auszuüben und sich für das vorliegende Asylverfahren als zuständig 
zu erklären,

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  beantragt,  der  Beschwerde  sei  die 
aufschiebende  Wirkung  zu  erteilen  und  die  Vollzugsbehörden  seien 
superprovisorisch  anzuweisen,  von  Vollzugshandlungen  abzusehen, 
bis das Bundesverwaltungsgericht über diesen Antrag entschieden ha-
be,

dass unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses die un-
ntgeltliche Rechtspflege zu gewähren sei,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren,  soweit  für  den  Ent-
scheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden  Erwägungen  eingegangen 
wird,

dass das Bundesverwaltungsgericht  mit  per  Telefax übermittelter  Ver-
fügung vom 25. August  2010 den Vollzug der Wegweisung per sofort 
aussetzte,

dass  die  vollständigen  vorinstanzlichen  Akten  am  30. August  2010 
beim Bundesverwaltungsgericht eingingen,

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und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesge-
setzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom  20.  Dezember  1968 
[VwVG,  SR  172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  am Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilge-
nommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung hat  und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 
ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli- 
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbstständigen  mate-
riellen  Prüfung enthält,  die  angefochtene Verfügung aufhebt  und die 
Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

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dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbe-
züglich grundsätzlich volle Kognition zukommt, wobei sich diese Fra-
gen – namentlich diejenigen hinsichtlich des Bestehens von Vollzugs-
hindernissen (Durchführbarkeit  der  Überstellung an den zuständigen 
Staat)  –  in  den  Dublin-Verfahren  bereits  vor  Erlass  des  Nichteintre-
tensentscheides stellen,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass das BFM am 4. Mai 2010 an Italien ein Ersuchen um Übernahme 
des Beschwerdeführers gestellt hat, das bis zum Ablauf der Frist am 
5. Juli 2010 unbeantwortet geblieben ist,

dass die Vorinstanz deshalb zu Recht feststellte, gestützt auf die Du-
blin-II-Verordnung sei  die  Zuständigkeit  auf  dieses Land übergegan-
gen,

dass  der  Beschwerdeführer  somit  ohne  weiteres  in  einen  Drittstaat 
(vorliegend  Italien) ausreisen kann, welcher für die Prüfung des Asy-
lantrages staatsvertraglich zuständig ist,

dass Italien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30),  der 
EMRK  und  des  Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen 
Folter oder andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-
handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist,

dass keine Hinweise dafür bestehen, wonach Italien sich nicht an die 
massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere an das 
Rückschiebungsverbot oder die einschlägigen Normen der EMRK, hal-
ten würde,

dass  für  das  Bundesverwaltungsgericht  insbesondere  keine  Gründe 
ersichtlich sind,  die das BFM zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts 
der  Schweiz  (Art. 3  Abs. 2  Dublin-II-Verordnung)  hätten  veranlassen 
sollen,

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dass  zwar  das  italienische  Fürsorgesystem für  Asylsuchende  in  der 
Kritik steht, in den Aufenthalts- und Verfahrensbedingungen für Perso-
nen, welche sich im Rahmen eines Asylverfahrens in Italien aufhalten, 
indessen  insgesamt  kein  Vollzugshindernis  zu  erkennen  ist  (s. bei-
spielsweise Urteile des Bundesverwaltungsgerichts E-6195/2009 vom 
30. Oktober 2009 und E-1826/2010 vom 29. März 2010),

dass  Dublin-Rückkehrende  und  verletzliche  Personen  bezüglich  Un-
terbringung von den italienischen Behörden bevorzugt behandelt wer-
den und sich  –  neben den staatlichen Strukturen –  auch zahlreiche 
private  Hilfsorganisationen  der  Betreuung  von  Asylsuchenden  und 
Flüchtlingen annehmen,

dass  sich  vor  diesem  Hintergrund  die  Vorbringen  des  Beschwerde-
führers in seiner Rechtsmitteleingabe, es sei schwierig, in Italien ohne 
Arbeit  und ohne Perspektive illegal auf der Strasse zu leben, zudem 
sei er regelmässig überfallen und geschlagen worden, als unbehelflich 
erweisen,

dass es sich aufgrund vorstehender Erwägungen erübrigt, auf die wei-
teren  Ausführungen  in  der  Rechtsmitteleingabe  einzugehen,  zumal 
diese nicht geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung zu gelangen,

dass das BFM demzufolge zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst.  d  AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), wobei 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage nach der Zu- 
lässigkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  bereits  Voraus-
setzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichteintretensentscheides 
und deshalb vorliegend nicht zu prüfen ist,

dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt 
von  Art. 83  Abs. 1  und  4  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember 
2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]) stellt, 
sondern  vor  der  Prüfung  des  Nichteintretens  im  Rahmen  der  Aus-
übung des Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Dublin-II-Verordnung) oder ge-
gebenenfalls – wenn sich Familienmitglieder in verschiedenen Dublin-
Mitgliedstaaten  befinden  und  zusammengeführt  werden  sollen  –  bei 

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der  Ausübung  der  sogenannten  Humanitären  Klausel  (Art. 15  Dub- 
lin-II-Verordnung),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag, inwiefern die an-
gefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen 
Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen 
ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,

dass mit dem Entscheid in der Hauptsache ohne vorgängige Instrukti -
on  die  Anträge  auf  Erteilung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Be-
schwerde und auf Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 
hinfällig geworden sind,

dass  sich  die  gestellten  Rechtsbegehren  aufgrund  vorstehender  Er-
wägungen als  aussichtslos  erweisen,  weshalb  unbesehen  der  allen-
falls bestehenden Bedürftigkeit der Antrag auf Gewährung der unent-
geltlichen  Rechtspflege  (Art.  65  Abs.  1  VwVG)  abzuweisen  und  bei 
diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.− (Art. 1-3 des 
Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschä-
digungen  vor  dem Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) 
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Der  Antrag  auf  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.− werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand:

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