# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db876d09-6dfa-54b2-8c39-3e193c53aeef
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 13.03.2015 LA150001
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LA150001_2015-03-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LA150001-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. H.A. Müller und Oberrichterin Dr. M. Schaffitz sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. E. Iseli 

Beschluss vom 13. März 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Kläger und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 
B._____ GmbH,  

Beklagte und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 
betreffend arbeitsrechtliche Forderung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Arbeitsgerichtes Bülach vom 
29. September 2014 (AN130005-C) 

- 2 - 

Unter Hinweis auf das Urteil des Arbeitsgerichts Bülach vom 29. September 

2014 (Urk. 54), mit dem die Klage abgewiesen wurde; 

unter Hinweis darauf, dass der Kläger gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 

12. Januar 2015 rechtzeitig die Berufung erhoben hat (Urk. 52 und 53); 

unter Hinweis auf den Beschluss der Kammer vom 6. Februar 2015 (Urk. 

62), mit dem das Armenrechtsgesuch des Klägers abgewiesen und dem Kläger 

eine erste Frist angesetzt wurde, um für das Berufungsverfahren einen Kosten-

vorschuss zu leisten (Urk. 62; zugestellt am 11. Februar 2015); 

da der Kläger binnen der ersten Frist den Kostenvorschuss nicht geleistet 

hat, weshalb ihm mit Verfügung vom 26. Februar 2015 eine Nachfrist im Sinne 

von Art. 101 Abs. 3 ZPO angesetzt wurde, um den verlangten Kostenvorschuss 

zu leisten (Urk. 63; zugestellt am 27. Februar 2015); 

da der Kläger den Kostenvorschuss auch binnen der Nachfrist nicht geleistet 

hat, weshalb androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist; 

da der Kläger ausgangsgemäss für das Berufungsverfahren kostenpflichtig 

wird, indessen der Beklagten mangels Aufwandes keine Parteientschädigung für 

das Berufungsverfahren zuzusprechen ist;– 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung  wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.00 festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Kläger und Beru-

fungskläger auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Bülach, je 

gegen Empfangsschein. 

- 3 - 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 40'793.00. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 13. März 2015 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. E. Iseli 
 
 
versandt am: 
mc 

	Beschluss vom 13. März 2015
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung  wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.00 festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Kläger und Berufungskläger auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Bülach, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...