# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 19240c66-5bb7-5565-b666-042b6d3f7e1f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-08-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 10.08.2010 IV 2009/238, IV 2009/239
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2009-238--IV-2009_2010-08-10.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2009/238, IV 2009/239

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 14.07.2020

Entscheiddatum: 10.08.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 10.08.2010
Art. 16 ATSG Art. 28 IVG Würdigung eines ABI-Gutachtens. Arbeitsfähigkeit 
nach Schleudertrauma (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 10. August 2010, IV 2009/238 und IV 2009/239). Bestätigt 
durch Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2010, 8C_782/2010.

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus und 

Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Philia Roth

Entscheid vom 10. August 2010

in Sachen

Z.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bruno Bauer, LL.M., Pestalozzistrasse 2,

9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

berufliche Eingliederungsmassnahmen und Rente

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Sachverhalt:

A.   

A.a Z.___ (Jahrgang 1965) meldete sich erstmals am 21. Januar 1998 zum Bezug von 

Leistungen der Invalidenversicherung an. Er gab an, er habe nach der Primar- und 

Sekundarschule die Lehre als Radio- und TV-Elektriker sowie Radio- und TV-

Elektroniker abgeschlossen. Seit 1995 arbeite er als Aussendienstmitarbeiter in der 

Papierbranche (IV-act. 1). Gemäss Arztbericht der Klinik für Neurochirurgie des 

Kantonsspitals St. Gallen vom 29. Dezember 1997 hatte der Versicherte eine 

Diskushernie L5/S1 mit Nervenkompression erlitten, die am 10. Dezember 1997 

operativ behandelt worden war (IV-act. 2). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge die 

Umschulung des Versicherten zum Informatik-Techniker TS (IV-act. 28, 30, 35 und 37). 

Ende 2000 schloss der Versicherte die Umschulung erfolgreich ab (IV-act. 41).

A.b Am 24. Januar 2005 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von 

Invalidenversicherungsleistungen an. Seit 12. Januar 2004 leide er an den Folgen eines 

Schleudertaumas und habe täglich starke Kopf- und Nackenschmerzen. Sodann 

bestünden unter anderem Übelkeit, Vergesslichkeit und schnelle Ermüdung (IV-act. 63). 

Am 6. April 2005 berichtete die Arbeitgeberin der IV-Stelle, der Versicherte sei als 

Software Engineer / Projekt Manager bei ihr tätig gewesen und könne seit Eintritt des 

Gesundheitsschadens diese Tätigkeit nicht mehr ausüben. Er habe im Monat Fr. 

6'500.-- verdient. Die voraussichtliche Gratifikation für das Jahr 2004 betrage Fr. 

20'000.--. Im Vorjahr sei Fr. 11'300.-- an Provision ausbezahlt worden (IV-act. 72). Aus 

den Polizeiprotokollen vom 23. Februar 2004 ist ersichtlich, dass der Versicherte am 

12. Januar 2004 einen Heckauffahrunfall erlitten hat (IV-act. 73). Die IV-Stelle setzte 

sich in der Folge mit der Unfallversicherung, die gleichzeitig auch zuständige 

Haftpflichtversicherung war, in Verbindung. Diese bat, den Fall zurückzustellen, da 

"berufliche Massnahmen" geprüft würden. Es werde weiterhin ein volles Taggeld 

ausgerichtet (IV-act. 75, 80 und 84).

A.c Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz empfahl in seiner Stellungnahme 

vom 31. Januar 2007 eine MEDAS-Begutachtung (IV-act. 90). Am 11. Juni 2007 

beauftragte die IV-Stelle das Aerztliche Begutachtungsinstitut (ABI), Basel, mit der 

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Begutachtung. Dagegen liess der Versicherte einwenden, gemäss den Berichten von 

Medien und Fernsehen erwecke das ABI den Anschein der Befangenheit. Es werde 

deshalb um eine andere Gutachterstelle gebeten (IV-act. 99). Mit Zwischenverfügung 

vom 26. Juni 2007 wies die IV-Stelle das Ausstandsbegehren ab (IV-act. 102).

A.d Am 12. November 2007 teilte die Unfall-/Haftpflichtversicherung mit, sie bitte um 

Verschiebung der Begutachtung. Der Versicherte stehe in einer erfolgreich laufenden 

"Eingliederung" als Künstler im Bereich Computer-Grafik mit 3D-Objekten. Er habe 

schon einige Bilder zu einem Preis von rund Fr. 7'000.-- verkaufen können. Demnächst 

werde er seine erste Ausstellung haben. Überwacht werde dies vom Case-

Management. Es stehe zu befürchten, dass eine Begutachtung dem Versicherten nicht 

gut tue (IV-act. 106). Der RAD lehnte in seiner Stellungnahme vom 13. November 2007 

eine Aufschiebung ab, weil die medizinischen Unterlagen für eine Beurteilung nicht 

ausreichten (IV-act. 107). Die IV-Stelle hielt daraufhin an der Begutachtung fest (IV-act. 

108).

A.e Die Berufsberaterin der IV-Stelle führte am 21. Dezember 2007 ein Gespräch 

zusammen mit dem Versicherten und dem von der Unfall-/Haftpflichtversicherung 

beauftragten Berater der Firma A.___. Der Versicherte gab an, er werde seit zwei 

Jahren von der Firma A.___ im Aufbau einer selbständigen Erwerbstätigkeit als Künstler 

betreut. Er habe bereits einmal ausstellen können. Eine weitere Ausstellung stehe 

bevor. Eingliederungsmassnahmen der IV seien deshalb nicht angezeigt (IV-act. 113 

und 114).

A.f  Am 21. Mai 2008 erstellte das ABI das polydisziplinäre Gutachten. Der Versicherte 

war am 22. April 2008 internistisch, psychiatrisch und neurologisch untersucht worden. 

Die Ärzte führten aus, der Versicherte habe als Hauptproblem eine seit dem HWS-

Distorsionstrauma bestehende reduzierte intellektuelle Fähigkeit genannt. Er habe 

angegeben, an Störungen der Merkfähigkeit, Wortfindungsstörungen und häufigen 

Fehlern im Alltag zu leiden. Deshalb könne er nicht mehr als Programmierer arbeiten. 

Ein Arbeitsversuch sei gescheitert. Das zweite Hauptproblem bestehe in den täglichen 

lumbalen Rückenschmerzen mit Ausstrahlung sowie Kopf- und Nackenschmerzen. Seit 

April 2007 arbeite er zu 20% als selbständiger Künstler. Den Haushalt erledige er 

selbständig. Eine Putzfrau komme einmal pro Woche für zwei bis drei Stunden vorbei. 

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Sie erledige neben der Reinigung auch die Wäsche für ihn. Er stehe früh auf, meditiere 

mehrmals täglich und widme sich nachmittags seinen Therapien und seiner Kunst oder 

dem Treffen mit Geschäftspartnern. Sein Schlaf sei gut und er nehme aktuell keine 

Medikamente ein. Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 

gab an, das Ausmass der Beschwerden und die subjektive Überzeugung, nicht mehr 

arbeiten zu können, liessen sich durch die somatischen Befunde nicht hinreichend 

objektivieren. Es müsse eine psychische Überlagerung der geklagten Beschwerden 

angenommen werden. Diagnostisch handle es sich um eine 

Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10: F54). Im Untersuchungsgespräch habe sich der 

Versicherte gut konzentrieren können und auch keine Gedächtnisstörungen gezeigt. 

Kürzere Strecken würden selbst mit dem Auto gefahren. Eine psychiatrische Diagnose 

mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit könne nicht gestellt werden. Es bestünden keine 

Hinweise auf eine depressive Erkrankung. Eine Anpassungsstörung oder Hinweise auf 

unbewusste Konflikte lägen nicht vor. Ein primärer Krankheitsgewinn oder schwere 

psychosoziale Belastungsfaktoren seien nicht vorhanden, ebensowenig eine manifeste 

psychoorganische Störung. Dem Versicherten könne deshalb aus psychiatrischer Sicht 

zugemutet werden, ganztags einer seinen körperlichen Einschränkungen angepassten 

Tätigkeit nachzugehen. Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, führte aus, auch wenn 

der Unfall vom 12. Januar 2004 heftig gewesen sein müsse, habe sich der Versicherte 

von den initialen Befunden her (er habe aussteigen können, keine knöchernen 

Verletzungen erlitten, sei ambulant im Spital behandelt worden) ein als leicht 

einzuordnendes Distorsionstrauma zugezogen. Bei nachvollziehbaren anhaltenden 

Beschwerden habe er in der Folge mehrfach die Schulthess Klinik konsultiert. Den dort 

erhobenen Befunden sei zu entnehmen, dass aus neurologischer Sicht hinsichtlich der 

HWS gleichfalls keine Ausfälle vorgelegen hätten, wie auch ein MRI der HWS einen 

Normalbefund ergeben hätte. Die erwähnten begleitenden neuropsychologischen 

Funktionsstörungen würden sich allein auf die Angaben des Versicherten stützen, ein 

Befund sei nicht erwähnt worden. Auf Grund der heutigen Untersuchung könnten 

relevante neuropsychologische Defizite ausgeschlossen werden. Die 

Anamneseerhebung, die Wiedergabe biographischer Daten und insbesondere die sehr 

interessante und durchaus kritische Wiedergabe seiner Indienreise sprächen 

ausdrücklich gegen ein kognitives Defizit. Sodann sei der dem Gutachter zur Verfügung 

stehende Bericht der Schulthess Klinik vom 17. Mai 2004 bereits vier Jahre alt. 

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Hingegen sei nach der lumbalen Diskushernien-Operation 1997 eine ASR-Minderung 

links beschrieben worden, 2004 gar ein ASR-Verlust. Dieser Verlust zeige sich auch 

aktuell. Ein 2004 veranlasstes MRI der LWS zeige auch eine Rezidivhernie L5/S1. Diese 

habe jedoch nicht zu einer weiteren funktionellen Störung geführt. Aus neurologischer 

Sicht bestehe für alle dem Ausbildungsstand des Versicherten und seinen 

intellektuellen Fähigkeiten entsprechenden Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. 

Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestünde ein persistierender zervikozephaler 

Symptomenkomplex (ICD-10: M54.2) nach HWS-Distorsionstrauma (ICD-10: S13.4), 

ein Status nach Diskushernien-Operation LWK5/S1 1997 bei aktuell feststellbarer 

leichter Wurzelläsion S1 bei Rezidivhernie (ICD-10: G54.4) sowie ein Nikotinabusus 

(ICD-10: F17.2). Einzig körperlich vorwiegend mittelschwere bis schwere Tätigkeiten 

sowie Tätigkeiten mit Zwangshaltungen des Kopfes oder wiederholte 

Überkopftätigkeiten wären dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Die Ärzte gaben in 

ihrer Zusammenfassung aus polydisziplinärer Sicht eine 100%ige Arbeits- und 

Leistungsfähigkeit in der angestammten oder in einer anderen, dem Ausbildungsniveau 

des Versicherten angepassten Tätigkeit an. Die deutliche Diskrepanz zur 

Selbsteinschätzung des Versicherten, der sich als selbständiger Künstler ein Pensum 

von maximal 20% vorstellen könne, liege in IV-fremden Ursachen. Nach einer durch 

sehr häufige Stellenwechsel gekennzeichneten Laufbahn mit wiederholten Phasen 

ohne offizielle Erwerbstätigkeit sei der Versicherte möglicherweise nicht genügend 

motiviert und auch nicht gewöhnt, in einem Betrieb als Angestellter zu arbeiten. Eine 

selbständige Tätigkeit als Künstler mit einem kleinen Arbeitspensum ohne finanzielles 

Risiko könnte somit für ihn die attraktivere berufliche Zukunft darstellen (IV-act. 119).

A.g Der RAD schätzte das ABI-Gutachten als umfassend und nachvollziehbar ein. Aus 

den Akten ergäbe sich, dass ab Juni 2004 von einer mindestens 60 bis 70%igen 

Arbeitsfähigkeit auszugehen sei, die einen phasenweisen Verlauf aufweise, sich 

insgesamt aber stetig über die letzten Jahre verbessert habe. Das subjektive 

Empfinden habe sich diametral zur objektivierbaren Einschränkung entwickelt (IV-act. 

122).

A.h Mit zwei separaten Vorbescheiden vom 6. November 2008 stellte die IV-Stelle dem 

Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung sowie die Ablehnung seines 

Rentengesuchs in Aussicht. Zu ersterem gab die IV-Stelle an, der Versicherte habe mit 

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der Eingliederungsberaterin vereinbart, dass die Eingliederungsberatung 

abgeschlossen werde (IV-act. 137). Zur Ablehnung der Rente führte die IV-Stelle aus, 

gemäss ihren Abklärungen sei der Versicherte sowohl in der angestammten wie auch in 

einer adaptierten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Das zumutbare Erwerbseinkommen 

betrage pro Jahr mit und ohne Behinderung Fr. 88'541.--. Da keine Erwerbseinbusse 

vorliege, resultiere ein Invaliditätsgrad von 0%. Da dieser unter 40% liege, habe er 

keinen Anspruch auf eine Rente (IV-act. 139). Gegen diese Vorbescheide liess der 

Versicherte am 18. November 2008 Einsprache (richtig: Einwand) erheben und unter 

anderem eine neuropsychologische Untersuchung beantragen (IV-act. 141, 142). Die 

Begründung des Einwandes ergänzte er am 2. und 20. März 2009 (IV-act. 150, 151 und 

153).

A.i In seiner Stellungnahme vom 16. April 2009 zu den Einwänden des Versicherten 

zum ABI-Gutachten gab der RAD an, es sei davon auszugehen, dass die Gutachter die 

im Aktenauszug aufgelisteten Dokumente auch zur Kenntnis genommen hätten, 

weshalb kein unvollständiges Gutachten vorliege. Sodann würden bei einer 

psychiatrischen Exploration auch vegetative Zeichen überprüft. In Bezug auf 

Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnisleistung liessen sich im normalen 

Gespräch grosse Rückschlüsse ziehen, die anlässlich einer Testung, die immer von der 

Compliance des Exploranden abhänge, nicht erhoben werden könnten. Sowohl der 

Psychiater wie der Neurologe hätten sich klar zu den kognitiven Funktionen während 

der Untersuchung geäussert. Unter diesen Umständen rechtfertige sich keine 

neuropsychologische Untersuchung (IV-act. 156).

A.j Mit Verfügung vom 11. Juni 2009 schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung ab. 

Zum Einwand des Versicherten führte sie aus, die Vermittlung werde abgeschlossen, 

weil keine Arbeitsunfähigkeit bestehe (IV-act. 158). Einen Tag später, am 12. Juni 2009, 

verfügte die IV-Stelle die Abweisung des Anspruchs auf Invalidenleistung. Zu den 

Einwänden des Versicherten gab sie an, aus medizinischer Sicht sei die Durchführung 

einer neuropsychologischen Untersuchung nicht notwendig, da keine Hinweise auf 

kognitive Defizite bestünden (IV-act. 157).

B.   

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B.a Gegen diese Verfügungen lässt der Versicherte am 3. Juli 2009 zwei separate 

Beschwerden erheben. Beantragt wird die Aufhebung der Verfügungen vom 11. und 

12. Juni 2009 und die Gewährung von Eingliederungsmassnahmen beziehungsweise 

einer vollen (richtig: ganzen) Invalidenrente. Sodann seien ergänzende Abklärungen 

betreffend die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vorzunehmen. Der 

Beschwerdeführer lässt ausführen, die von der Beschwerdegegnerin eingeleiteten 

Eingliederungsmassnahmen seien ungenügend. Von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit 

gemäss ABI-Gutachten könne keine Rede sein. Das Gutachten sei mangelhaft. 

Insbesondere fehle eine eingehende neuropsychologische Abklärung des 

Gedächtnisses und der Gedächtnisleistung. Der Einwand vom 18. November 2008 und 

die Einwand-Ergänzungen vom 2. und 20. März 2009 würden als integrierter 

Bestandteil der Beschwerdebegründung erklärt. In Zusammenarbeit mit der Unfall-/

Haftpflichtversicherung sei versucht worden, eine neue berufliche Basis auf 

künstlerischem Gebiet zu schaffen. Damit könne kein genügendes Einkommen 

generiert werden. Unter diesen Umständen erweise es sich als notwendig, 

Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen (G act. 1). In der Beschwerdeergänzung 

vom 27. August 2009 gibt der Beschwerdeführer an, das ABI-Gutachten sei 

mangelhaft, weil darin nicht sämtliche Akten aufgelistet würden. So fehle der Bericht 

der Klinik Zihlschlacht vom 25. April 2005. Weiter sei der Aktenauszug lediglich auf 

Berichte beschränkt, die mit der Einschätzung des ABI übereinstimmen würden. 

Gegenteilige Dokumente seien weggelassen worden. Die Akten der Krankenkasse 

seien dem ABI nie zugestellt worden, wie beiliegend bestätigt werde (G act. 6.1.2). 

Sodann seien die Beschwerden unvollständig erhoben worden. Die im IV-Antrag 

genannten Beschwerden seien nicht aufgeführt worden. Dass sich die 

Rückenbeschwerden nach der Operation der lumbalen Diskushernie infolge des Unfalls 

vom 12. Januar 2004 verschlimmert hätten, sei unterschlagen worden. Insbesondere 

würden bildgebende Verfahren zur Wirbelsäule fehlen, was nachzuholen sei. Die 

psychiatrische Untersuchung erscheine unvollständig, denn eine Messung vegetativer 

Symptome sei nicht erfolgt und die Begründung fehlender vegetativer Beschwerden 

erscheine spekulativ. Die neurologische Untersuchung erweise sich als aktenwidrig, da 

die geklagten neuropsychologischen Beschwerden in der Klinik Zihlschlacht 

objektiviert worden seien. Ein einzelner Test würde eine ordentliche Untersuchung nicht 

ersetzen. Weiter sei das ABI nicht unterrichtet gewesen über die Anforderungen an 

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einen Software-Ingenieur im Rahmen der Programmierarbeit, weshalb seine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht zutreffen könne. Aus diesen Gründen sei eine 

ergänzende neuropsychologische Begutachtung durchzuführen. Schliesslich habe das 

ABI die Folgen des Schleudertraumas nicht untersucht, obwohl eine rheumatologisch-

orthopädische Teilbegutachtung unumgänglich gewesen sei. Das Vorliegen einer 

Schmerzverarbeitungsstörung werde bestritten. Es sei daher von einer 100%igen 

Arbeitsunfähigkeit auszugehen (G act. 6).

B.b Am 1. September 2009 legt das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die 

beiden Verfahren IV 2009/238 und IV 2009/239 zusammen (G act. 7).

B.c Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 

2009 die Abweisung der Beschwerde. Sie gibt an, die Anträge des Beschwerdeführers 

würden sich widersprechen. Entweder sei die Abklärung des Sachverhalts 

beziehungsweise die Eingliederung noch nicht abgeschlossen oder es sei eine Rente 

zu prüfen. Das ABI-Gutachten erfülle die Anforderungen an einen Arztbericht gemäss 

Rechtsprechung. Der RAD habe bereits im Rahmen des Einwandverfahrens am 

16. April 2009 zu sämtlichen Vorbringen des Beschwerdeführers dezidiert Stellung 

genommen. Zur ergänzenden Rüge der fehlenden neurologischen Untersuchung habe 

der RAD am 21. September 2009 Stellung genommen. Diese Stellungnahme werde 

integral zum Bestandteil dieser Beschwerdeantwort erklärt. Gemäss RAD gebe es 

keine Hinweise auf eine Unvollständigkeit des Gutachtens betreffend Akten oder 

Untersuchung. Die Schlussfolgerungen seien korrekt. Demnach könne auf das ABI-

Gutachten abgestellt werden. Der Beschwerdeführer sei deshalb sowohl in der 

bisherigen wie in einer leidensadaptierten Tätigkeit 100% arbeitsfähig, weshalb weder 

Rentenleistungen noch Eingliederungsmassnahmen in Frage kämen (G act. 9).

B.d In der Replik vom 15. Dezember 2009 hält der Beschwerdeführer an seinen 

Anträgen fest und ersucht um Edition der Akten der Unfall-/Haftpflichtversicherung 

inklusive Eingliederungsakten sowie Arbeitgeberberichte. Er ergänzt, dass er sich 

unterdessen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als arbeitslos 

gemeldet habe. Wie aus der Beilage hervorgehe, erachte das RAV die 

Sachverhaltsabklärung nicht als ausreichend, weil Bereich und Umfang einer 

Erwerbstätigkeit abgeklärt werden müssten. Ein mehrwöchiger Arbeitsversuch beim 

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ehemaligen Arbeitgeber habe abgebrochen werden müssen. Nach sechsjähriger 

Abwesenheit vom Arbeitsmarkt benötige der Beschwerdeführer eine Ausbildung / 

Weiterbildung, um im IT-Bereich eine Anstellung finden zu können. Dies könne nicht 

von der Arbeitslosenversicherung geboten werden (G act. 13.1). Er halte deshalb unter 

anderem an seinem Antrag zur neuen Begutachtung fest (G act. 13).

B.e Die Beschwerdegegnerin verzichtet am 11. Januar 2010 auf eine Duplik (G act.18).

B.f  Auf Verlangen des Gerichts stellt die Unfall-/Haftpflichtversicherung des 

Beschwerdeführers am 15. März 2010 die Unfallakten im Zusammenhang mit dem 

Ereignis vom 12. Januar 2004 inklusive 'Eingliederungsakten' zu (G act. 25 und 26).

B.g Innert Frist nimmt der Beschwerdeführer am 30. April 2010 zu den nachträglich 

eingeholten Akten Stellung. Aus diesen gehe nicht hervor, dass er mit Hilfe der Unfall-/ 

Haftpflichtversicherung beruflich eingegliedert worden sei. Auch sei eine Eingliederung 

durch die Beschwerdegegnerin nicht aktenkundig. In der Beilage stelle er die 

Zwischenberichte des zuständigen Sachbearbeiters der Firma A.___ vom 12. Februar 

2007 und vom 11. Dezember 2008 zu (G act. 30.1 und 30.2). Aus diesen Berichten 

gehe mit aller Klarheit hervor, dass der Arbeitsversuch als Programmierer beim alten 

Arbeitgeber gescheitert sei. Auch im Hinblick auf diese Unterlagen seien die 

Schlussfolgerungen des ABI irritierend, wenn dort eine 100%ige Arbeitsfähigkeit als 

Programmierer behauptet werde (G act. 30).

B.h Das Gericht stellt am 4. Mai 2010 die Stellungnahme des Beschwerdeführers der 

Beschwerdegegnerin zur Kenntnis zu und schliesst den Schriftenwechsel ab.

B.i Auf die weiteren Ausführungen der Parteien wird, soweit entscheidungsrelevant, in 

den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.  

Angefochten ist eine Verfügung, die nach Inkrafttreten der 5. IV-Revision am 1. Januar 

2008 ergangen ist. Mangels einer übergangsrechtlichen Norm rechtfertigt es sich 

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allerdings, für die vor diesem Zeitpunkt massgebenden Verhältnisse (Einleitung des 

Rentenprüfungsverfahrens unter altem Recht) die im Folgenden zitierten, bis zum 

31. Dezember 2007 gültig gewesenen Bestimmungen anzuwenden. Streitig und zu 

prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer aufgrund des Sachverhalts, wie er sich bis zum 

Erlass der Verfügungen vom 11. und 12. Juni 2009 entwickelt hat (BGE 129 V 167 

neues Fenster E. 1), berufliche Massnahmen oder eine Invalidenrente zustehen.

2.  

2.1  Nach aArt. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 

SR 831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch 

auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% Anspruch auf 

eine Viertelsrente. Gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG ist die Invalidität 

grundsätzlich durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und 

nach der Durchführung der notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen 

bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre.

2.2  Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das 

Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle 

Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 

danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei 

einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 

ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es 

auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

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Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder 

die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit 

Hinweisen).

3.  

3.1  Die Höhe der behinderungsbedingten Erwerbseinbusse hängt vor allem von der 

ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung ab, d.h. davon, in welchem Umfang für die 

versicherte Person noch eine Tätigkeit in Betracht fällt (BGE 125 V 261 E. 4). Die 

Beschwerdegegnerin stützt sich dabei auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung des ABI im 

Gutachten vom 21. Mai 2008, wonach dem Beschwerdeführer sowohl die 

angestammte wie eine andere, dem Ausbildungsniveau des Beschwerdeführers 

angepasste Tätigkeit, vollumfänglich zumutbar sei. Der Beschwerdeführer ist der 

Ansicht, das ABI-Gutachten sei mangelhaft und unvollständig. Insbesondere fehle eine 

neuropsychologische Untersuchung. Sodann habe das ABI den Bericht der Klinik 

Zihlschlacht vom 25. April 2005 nicht berücksichtigt, wonach beim Beschwerdeführer 

neuropsychologische Einschränkungen objektiv festgestellt worden seien, weshalb die 

Beurteilung des ABI bereits aus diesem Grund nicht zutreffend sein könne.

3.2  Aus den Akten geht übereinstimmend hervor, dass die beim Beschwerdeführer 

1997 entdeckte Diskushernie erfolgreich operiert worden war, womit die 

Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit wieder vollumfänglich hergestellt 

werden konnte. Am 12. Januar 2004 hat er ein HWS-Distorsionstrauma erlitten und 

seither leidet er gemäss seinen Angaben an Kopf- und Nackenbeschwerden, 

Merkfähigkeits-, Konzentrations- und Wortfindungsstörungen sowie Rückenschmerzen 

mit Ausstrahlung ins linke Bein. Eine Rezidivhernie konnte nachgewiesen werden. Die 

Reintegration in den Arbeitsmarkt ist auch mit Hilfe der Unfall-/Haftpflichtversicherung 

nicht geglückt. Seit April 2007 ist der Beschwerdeführer als selbständiger Künstler in 

einem Pensum von etwa 20% tätig.

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3.3  Aus der Aktenauflistung im ABI-Gutachten vom 21. Mai 2008 folgt, dass das ABI 

nicht über alle medizinischen Akten der Unfall-/Haftpflichtversicherung verfügt hat. 

Allein dieser Umstand macht ein Gutachten noch nicht beweisuntauglich. Sollte sich 

jedoch aus der Überprüfung des Gutachtens im Vergleich mit diesen Arztberichten 

ergeben, dass die ABI-Gutachter objektiv feststellbare Gesichtspunkte nicht 

berücksichtigt haben und diese geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung zu führen, 

kann nicht auf die gutachterliche Beurteilung abgestellt werden (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 16. Mai 2008 i/S. L. [8C_809/2008] E. 4.1).

3.4  Der Beschwerdeführer rügt die kursorische Anamneseerhebung und Untersuchung 

durch die Internistin des ABI. Wie aus dem ABI-Gutachten vom 21. Mai 2008 

hervorgeht, ist der Beschwerdeführer durch eine Internistin im Allgemeinen sowie 

durch einen Neurologen und einen Psychiater fachärztlich untersucht worden. Die 

Anamneseerhebung in persönlicher, sozialer und medizinischer Sicht sowie die 

entsprechenden Untersuchungen erfolgten somit dreifach je nach Fachgebiet. 

Insgesamt sind dabei sämtliche vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden 

aufgeführt und untersucht worden. Aus der kurzen medizinischen Anamnese der 

Internistin kann daher kein Mangel des ABI-Gutachten erblickt werden. Weiter macht 

der Beschwerdeführer die fehlende bildgebende Untersuchung betreffend die 

Wirbelsäule geltend. Wie sich aus den Akten ergibt, ist der somatische 

Gesundheitszustand seit 2005 in etwa gleich geblieben. Die behandelnden Neurologen 

der Schulthess Klinik sowie der begutachtende Neurologe des ABI haben keine 

Hinweise auf wesentliche pathologische Befunde betreffend die Wirbelsäule finden 

können. Dass das ABI vor diesem Hintergrund bildgebende Untersuchungen 

unterlassen hat, ist daher nicht zu beanstanden (vgl. UV-act. M19, M25 und M26 sowie 

IV-act. 119-15/29). Diese Rügen erweisen sich somit als unbegründet.

3.5  Hauptsächlich macht der Beschwerdeführer geltend, seine neuropsychologischen 

Beschwerden seien nicht abgeklärt worden. Diese würden eine vollumfängliche 

Arbeitsfähigkeit verhindern. Der Beschwerdeführer ist durch einen Neurologen sowie 

einen Psychiater begutachtet worden. Beide Fachärzte haben verneint, dass Hinweise 

auf Konzentrationsbeschwerden beziehungsweise neuropsychologische 

Einschränkungen vorhanden seien. Als Diagnosen haben sie einen andauernden 

zervikozephalen Symptomenkomplex nach HWS-Distorisonstrauma, ein St. n. 

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Diskushernien-Operation LWK5/S1 bei aktuell feststellbarer leichter Wurzelläsion S1 

bei Rezidivhernie sowie eine Schmerzverarbeitungsstörung angegeben. Der Psychiater 

Dr. B.___ hat ausgeführt, die Schilderung der körperlichen Beschwerden sei diffus 

gewesen. Der Beschwerdeführer habe vor allem über Vergesslichkeit und 

Konzentrationsstörungen geklagt. Er habe über seine wenigen sozialen Kontakte und 

seine ungewisse wirtschaftliche Zukunft gesprochen. Die Anamneseerhebung sei 

problemlos gewesen. Der affektive Kontakt zum Untersucher sei gut, die Stimmung 

ausgeglichen gewesen. Die affektive Modulationsfähigkeit sei nicht eingeschränkt 

gewesen. Der Beschwerdeführer habe mit fester Stimme gesprochen, Mimik und 

Gestik seien normal ausgeprägt gewesen. Er sei ruhig auf seinem Stuhl gesessen und 

habe keine Zeichen akuter Schmerzwahrnehmung gezeigt. Vegetative Symptome seien 

nicht erkennbar gewesen. Er sei bewusstseinsklar und allseits orientiert gewesen. Die 

Aufmerksamkeit, die Auffassung und das Gedächtnis seien nicht beeinträchtigt 

gewesen. Das Denken sei formal und inhaltlich unauffällig gewesen. Der Psychiater hat 

keine deutlichen Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen feststellen können (IV-act. 

119-11/29). Auch der Neurologe hat einen wachen, bewusstseinsklaren, allseits 

orientierten Beschwerdeführer erlebt. Der Denkablauf sei formal geordnet gewesen und 

es habe kein Hinweis auf inhaltliche Denkstörungen bestanden. Der Beschwerdeführer 

habe sich flüssig ausgedrückt und in der Exploration seien keine 

Wortfindungsstörungen oder Verwechslungen aufgetreten. Der Beschwerdeführer habe 

zum Teil sehr interessante sowie durchaus kritische Darstellungen seiner kürzlich 

durchgeführten Indien-Reise geboten. Das Abstraktionsvermögen und die 

Kritikfähigkeit seien erhalten und es hätten keine Hinweise für mnestische Defizite zum 

Beispiel bei der Wiedergabe geographischer Daten bestanden. In der orientierenden 

psychometrischen Testung habe sich im Rey-Test ein grenzwertiges Ergebnis ergeben 

(12 von 15 Figuren richtig wiedergegeben). Dieses Ergebnis sei im Sinn einer 

Beschwerdeaggravation nicht sicher verwertbar. Zu den früheren Arztberichten hat der 

Neurologe angegeben, im Bericht der Schulthess Klinik vom Mai 2004 würden 

neuropsychologische Funktionsstörungen genannt, aber nicht weiter begründet. Bei 

der aktuellen Untersuchung seien keine Funktionsstörungen nachweisbar (IV-act. 

119-16/29). Die ABI-Gutachter haben auf weitergehende Untersuchungen verzichtet, 

weil sie keine Hinweise auf das Vorliegen aktueller Gedächtnis- und 

Konzentrationsstörungen feststellen konnten.

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3.6  Erstmals ist die Diagnose von neuropsychologischen Funktionsstörungen im 

Bericht der Schulthess Klinik vom 17. Mai 2004 enthalten. Gemäss der Anamnese hatte 

der Beschwerdeführer gegenüber den untersuchenden Ärzten rasche körperliche und 

geistige Ermüdbarkeit / Konzentrationsstörungen, Störungen des 

Kurzzeitgedächtnisses, Wortfindungsstörungen sowie ein intermittierendes 

Einschlafgefühl der Finger III-V beider Hände angegeben. Aus der Beurteilung geht 

hervor, dass die Ärzte auf Grund des zervikozephalen Schmerzsyndroms bei St. n. 

HWS-Distorsionstrauma mit ausgeprägten neuropsychologischen Funktionsstörungen 

die bisher attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit für mindestens zwei weitere Monate 

als gegeben erachtet haben. Sodann beabsichtigten sie, den Beschwerdeführer auf 

Grund dieser Beschwerden durch Prof. D.___ neuropsychiatrisch beurteilen zu lassen 

(UV-act. M16). In diesem Arztbericht fehlen entsprechende Beobachtungen der Ärzte 

oder weiterführende Tests, welche die geklagten Konzentrationsbeschwerden 

objektiviert hätten. Am 31. Januar 2005 teilten die Ärzte der Schulthess Klinik dem 

Unfall-/Haftpflichtversicherer mit, dass der Beschwerdeführer zum wiederholten Mal 

nicht zum vereinbarten Termin für eine neuropsychiatrische Untersuchung bei Prof. 

D.___ erschienen sei (IV-act. M16). Bereits anlässlich der Untersuchung vom 11. Mai 

2005 sind die neuropsychologischen Beschwerden von den Ärzten der Schulthess 

Klinik in der Diagnose nicht mehr aufgeführt worden, ebenso wenig im Bericht vom 

31. Januar 2006 (UV-act. M19 und M25). Daraus folgt, dass die Ärzte der Schulthess 

Klinik ihre Diagnose einer ausgeprägten neuropsychologischen Störung nicht durch 

eine entsprechende Untersuchung objektivieren konnten und diese Diagnose im Jahr 

2005 bereits nicht mehr aufgeführt haben. Auch haben sie die 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit auf Grund dieser Beschwerden lediglich für zwei Monate bestätigt. 

Weil der weitere Verlauf nicht bekannt war, haben sie keine weitergehende 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung abgegeben (UV-act. M16). Die Annahme des ABI-

Neurologen, die Ärzte der Schulthess Klinik hätten ihre Diagnose auf die Angaben des 

Beschwerdeführers gestützt, ist daher schlüssig. Aus den Berichten der Schulthess 

Klinik kann somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit aus neuropsychiatrischer Sicht begründet werden.

3.7  Aus dem Austrittsbericht der Klinik Zihlschlacht vom 25. April 2005 geht hervor, 

dass der Beschwerdeführer vom 13. März bis 8. April 2005 stationär behandelt worden 

ist. Als Diagnosen wurde ein St. n. einem HWS-Distorsionstrauma nach 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/19

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Heckauffahrunfall am 12. Januar 2004 mit/bei hauptsächlich chronischem zephalem 

Schmerzsyndrom im Sinn einer Somatisierungsstörung sowie (unter anderem) 

kognitiven Einschränkungen angegeben. Als Störungsbild wurden holokranielle 

Kopfschmerzen, ein "Knacksen im Genick", Schmerzen in der lumbalen Wirbelsäule 

mit Ausstrahlung über den lateralen Ober- und Unterschenkel bis in die laterale 

Fusskante links sowie Taubheitsgefühle in diesem Bereich, Übelkeit und 

Gedächtnisstörungen aufgeführt. Als Ursache des subjektiven Störungsbildes mit 

andauernden Zephalgien und subjektiv im Vordergrund stehenden kognitiven 

Störungen, die sich in den neuropsychologischen Testung in deutlichen 

Einschränkungen von Konzentration und Gedächtnis zeigten, würde bei einem St. n. 

HWS-Distorsionstrauma und fehlenden Hinweisen auf eine organ-neurologische 

Ursache ein sekundär chronifiziertes Schmerzsyndrom in Sinn der 

Somatisierungsstörung angenommen. In diesem Rahmen seien auch die 

beschriebenen kognitiven Beeinträchtigungen durchaus erklärbar. Kontrastierend zu 

den testpsychologischen Befunden sei der Beschwerdeführer in Gesprächen stets in 

der Lage gewesen, seine Situation oder Erklärungen für das aktuelle Zustandsbild 

detailliert und geordnet zu schildern. Auch im Stationsalltag sei er nicht durch kognitive 

Defizite aufgefallen, was bei dem dokumentierten Ausmass der Defizite in der 

Untersuchungssituation zu erwarten gewesen wäre. Die während der Hospitalisation 

berichtete Zunahme lumbo-radikulärer Schmerzen mit aktuell klinisch-neurologisch 

sensiblem Reiz- und Ausfallsyndrom S1 links habe ebenfalls zu der 

Verhaltensbeobachtung im Stationsalltag kontrastiert (schnelles Aufstehen mit 

gebeugtem Rücken), so dass eine Symptomausweitung nicht sicher ausgeschlossen 

werden könne (UV-act. M18 S. 2). Auch im Austrittsbericht der Berufstherapie vom 

6. April 2005 ist auf den Kontrast zwischen beobachteten und gemessenen 

Konzentrationsleistungen hingewiesen worden: Am Beispiel einiger Situationen 

(Anknüpfen an Arbeiten, die am Tag vorher als nicht abgeschlossen abgelegt worden 

waren) hätten sich die vom Beschwerdeführer im Alltag beschriebenen 

Gedächtnisleistungen nicht als eingeschränkt erwiesen. Dies entspreche gemäss der 

Erfahrung auch nicht dem Bild, das testpsychologisch erhoben worden sei (schwere 

Beeinträchtigung des Gedächtnisses; UV-act. M18). Aus den Berichten der Klinik 

Zihlschlacht folgt, dass zwar neuropsychologische Defizite in der Testung messbar 

waren. Die Ärzte haben diese Ergebnisse jedoch in Frage gestellt. Die gemessenen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

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Störungen waren im Klinikalltag nämlich nicht zu beobachten gewesen, obwohl eine 

Auswirkung im Alltag beim Ausmass der Defizite hätte erkennbar sein müssen, 

insbesondere da der Beschwerdeführer Gedächtnisstörungen im Alltag beklagt hatte. 

Wie der RAD in seiner Stellungnahme vom 16. April 2009 angegeben hat, ist die 

Verwertbarkeit von neuropsychologischen Testergebnisse von der Compliance der zu 

untersuchenden Person abhängig (IV-act. 156). Bereits anlässlich der stationären 

Behandlung in der Klinik Zihlschlacht ist auf die Somatisierungstendenz der 

Beschwerden des Beschwerdeführers hingewiesen worden. Diese ist anlässlich der 

ABI-Begutachtung bestätigt worden. Demnach liegt eine Schmerzverarbeitungsstörung 

vor. Das Testergebnis des Rey-Tests ist wegen Verdeutlichungstendenz als nicht 

sicher verwertbar bezeichnet worden (IV-act. 119). Auf die Testergebnisse der Klinik 

Zihlschlacht kann daher nicht abgestellt werden, da nicht ausgeschlossen werden 

kann, dass diese von der subjektiven Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers 

beeinflusst sind, denn die Somatisierungstendenz war bereits erkennbar. Damit sind 

die Verwertbarkeit dieser Testergebnisse und die daraus abgeleitete Diagnose einer 

kognitiven Störung fraglich. Der Austrittsbericht der Klinik Zihlschlacht lag dem ABI 

gemäss dem Aktenauszug des ABI-Gutachtens nicht vor. Dies stellt zwar einen Mangel 

des Gutachtens dar. Hingegen kann auf die Einholung einer ergänzenden Beurteilung 

nach Vorlage dieser Aktenstücke verzichtet werden. Auch die Ärzte der Klinik 

Zihlschlacht haben verneint, beim Beschwerdeführer Gedächtnisstörungen im Alltag 

beobachtet zu haben, und haben auf eine Somatisierungstendenz hingewiesen. 

Ebenso haben die Gutachter des ABI keine Konzentrationsstörungen während der 

Untersuchung feststellen können. Objektive feststellbare Gesichtspunkte, die im ABI-

Gutachten unberücksichtigt geblieben wären, sind aus dem Austrittsbericht der Klinik 

Zihlschlacht nicht ersichtlich. Im Übrigen haben die ABI-Gutachter zur abweichenden 

Diagnose von ausgeprägten neuropsychologischen Funktionsstörungen gemäss 

Bericht der Schulthess Klinik vom 17. Mai 2004 bereits Stellung genommen. 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf Grund fehlender objektiver Hinweise auf 

wesentliche Gedächtnisleistungseinschränkungen der Verzicht auf eine 

neuropsychologische Untersuchung nachvollziehbar und schlüssig ist.

3.8  Der Beschwerdeführer leidet gemäss ABI-Gutachten an einer 

Schmerzverarbeitungsstörung. Nach den Angaben des Beschwerdeführers fühle er 

sich nur noch in der Lage, mit weit eingeschränkter Leistung stundenweise zu arbeiten. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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Diese subjektive Leistungsminderung haben die Gutachter nicht durch somatische 

Befunde objektivieren können. Allein auf Grund der Schmerzverarbeitungsstörung ist 

keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (IV-act. 119-12/19). Der Arbeitsversuch ist 

wohl mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits an der damals erkennbaren 

Somatisierungstendenz bei subjektiv geringer Leistungsbeurteilung gescheitert. Daraus 

kann somit keine Einschränkung der objektiv zumutbaren Arbeitsfähigkeit abgeleitet 

werden. Wie das Bundesgericht in einem kürzlich ergangenen Urteil festgehalten hat, 

handelt es sich bei der Schmerzverarbeitungsstörung um eine Verhaltensauffälligkeit 

mit körperlichen Störungen und Faktoren. Die sich hierbei ergebenden psychischen 

Störungen sind meist leicht, oft lang anhaltend (wie Sorgen, emotionale Konflikte, 

ängstliche Erwartung) und rechtfertigen nicht die Zuordnung zu einer der anderen 

Kategorien des Kapitels V der ICD-Klassifikation. Da beim Beschwerdeführer somit 

eine Verhaltensauffälligkeit, nicht aber ein psychisches Leiden mit Krankheitswert 

vorliegt, sind die Kriterien, die gemäss der Rechtsprechung zur somatoformen 

Schmerzstörung ausnahmsweise die Annahme einer dadurch bedingten Invalidisierung 

zu begründen vermöchten, nicht zu prüfen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 

17. September 2009 i/S. K. [8C_567/2009] E. 5). Ebenso wenig findet die vom 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zitierte Rechtsprechung zur Kausalität von 

Beschwerden nach einem Schleudertrauma Anwendung. Objektive Hinweise, dass die 

psychiatrische Diagnosestellung und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus 

psychiatrischer Sicht unzutreffend sind, ergeben sich aus den Akten nicht. Das ABI-

Gutachten erweist sich auch in dieser Hinsicht als nachvollziehbar. Auch wenn den 

ABI-Gutachtern die konkreten Anforderungen an die Tätigkeit eines Programmierers 

allenfalls nicht bekannt gewesen sein könnten, ist beim Fehlen von Hinweisen auf 

kognitive Störungen schlüssig, dass dem Beschwerdeführer die vorher erfolgreiche 

Ausübung dieses Berufs weiterhin zumutbar ist.

3.9  Insgesamt ist der Sachverhalt damit als ausreichend abgeklärt zu betrachten. Zur 

Einholung eines Obergutachtens, wie dies beantragt wird, besteht kein Anlass. 

Zusammenfassend ist in Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin und auf Grund 

des polydisziplinären ABI-Gutachtens vom 21. Mai 2008 von einer vollen 

Arbeitsfähigkeit in der bisherigen wie einer leidensadaptierten Tätigkeit auszugehen.

4.  

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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4.1  Die Gutachter haben sich nicht zum Beginn der 100%igen Arbeitsfähigkeit 

geäussert. Wie der RAD in seiner Stellungnahme überzeugend dargelegt hat, ist eine 

retrospektive Beurteilung auf Grund der Diskrepanz zwischen subjektiver Einschätzung 

und objektivierbaren Befunden sowie der verschleppten medizinischen Abklärung 

schwierig. Der RAD hat ausgeführt, eine subjektiv wesentliche Verbesserung des 

Gesundheitszustands aus somatischer Sicht sei im Bericht Schulthess Klinik vom 

22. Juni 2004 angegeben worden, wo ein Rückgang der Schmerzen um 70% 

angegeben worden sei (UV-act. M16). Seit dem Bericht der Schulthess Klinik vom Juni 

2004 seien objektiv keine wesentlichen Verbesserungen mehr dokumentiert worden, 

sodass von einem grundsätzlich unveränderten Gesundheitszustand ausgegangen 

werden könne, wie er sich auch den Gutachtern des ABI präsentiert habe. 

Zusammenfassend sei ab Juni 2004 von einer mindestens 60% bis 70%igen 

Arbeitsfähigkeit auszugehen, die sich über einen phasenhaften Verlauf mit insgesamt 

aber objektiv stetiger Verbesserung über die letzten Jahre entwickelt habe. Das 

subjektive Empfinden habe sich diametral zur objektivierbaren Einschränkung 

entwickelt (IV-act. 122). Auf diese retrospektive Arbeitsfähigkeitsschätzung kann 

abgestellt werden. Die gegenüber der Unfall-/Haftpflichtversicherung angegebenen 

hausärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzungen von 100% seit Jahren sind dagegen nicht 

nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer hat zuletzt als Software-Programmierer 

gearbeitet. Diese Arbeit ist dem Beschwerdeführer auch weiterhin zumutbar, weshalb 

kein Grund besteht, eine andere Invalidenkarriere zur Ermittlung des 

Invalideneinkommens heranzuziehen.

4.2  Angesichts der auch in der angestammten Tätigkeit als Programmierer zumutbaren 

Arbeitsfähigkeit von 100%, die vorübergehend zu Beginn um 30 bis 40% 

eingeschränkt gewesen war, hat die Beschwerdegegnerin sowohl einen 

Rentenanspruch als auch einen Anspruch auf berufliche Massnahmen zu Recht 

abgelehnt. Dem Beschwerdeführer war und ist es zumutbar, aus eigener Kraft ein 

rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die selbständige Tätigkeit als Künstler 

ist offensichtlich nicht existenzsichernd. Selbst wenn eine Eingliederung in die 

bisherige Tätigkeit als Programmierer nach so langer Abwesenheit schwierig sein 

sollte, ist dies auf seinen eigenen Entscheid, sich als Künstler selbständig machen zu 

wollen, zurückzuführen und nicht auf objektiv feststellbare gesundheitliche Gründe. Die 

Verweigerung von beruflichen Massnahmen erfolgte daher zu Recht.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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5.  

Im Sinn der vorstehenden Ausführungen sind die Beschwerden abzuweisen. Das 

zusammengelegte Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach 

dem Verfahrensaufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint als angemessen. Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die 

Gerichtskosten zu bezahlen (vgl. Art. 95 Abs. 1 VRP). Mit dem von ihm geleisteten 

Kostenvorschuss in den Verfahren IV 2009/238 und IV 2009/239 in gleicher Höhe ist die 

geschuldete Gerichtsgebühr getilgt. Ein Anspruch auf eine Parteientschädigung 

besteht nicht.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerden werden abgewiesen.

2. Der Beschwerdeführer hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; diese sind 

durch den geleisteten Vorschuss in gleicher Höhe gedeckt.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 10.08.2010
	Art. 16 ATSG Art. 28 IVG Würdigung eines ABI-Gutachtens. Arbeitsfähigkeit nach Schleudertrauma (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. August 2010, IV 2009/238 und IV 2009/239). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2010, 8C_782/2010.

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