# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ec85f28-845d-5e64-8ee7-5d86fe30d5cd
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-01-26
**Language:** de
**Title:** Einschätzung 2005 und Direkte Bundessteuer 2005
**Docket/Reference:** ST.2009.257
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_ST_2009_257_nt.pdf

## Full Text

STEUERREKURSKOMMISSION II 
DES KANTONS ZÜRICH 

2 ST.2009.257 
2 DB.2009.147 

Entscheid 

26. Januar 2010 

Mitwirkend: 

Präsident R. Oesch, die Mitglieder W. Balsiger, R. Schircks Denzler und Sekretär  
M. Ochsner 

A,    

In Sachen 

gegen 

Rekurrentin/ 
Beschwerdeführerin,  

1.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

2.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

Rekursgegner,  

Beschwerdegegnerin,  

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Nord, 
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

betreffend 

Einschätzung 2005 und Direkte Bundessteuer 2005 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A. A (nachfolgend die Pflichtige) arbeitete bis Ende März 2005 in der  B. Ge-

mäss  Lohnausweis  bezog  sie  dabei  im  Jahr  2005  einen  steuerbaren  Lohn  von 

Fr. 220'005.- (Nettolohn II). In der Steuererklärung 2005 deklarierte sie davon lediglich 

Fr. 135'191.-  mit  der  Begründung,  im  ausgewiesenen  Nettolohn seien  Aktien  im Wert 

von  Fr. 125'615.-  enthalten,  welche  die  B  ihr  bereits  in  den  Vorjahren  (2002  -  2004) 

zugeteilt  habe.  Entsprechend  belief  sich  das  steuerbare  Einkommen  nach  ihrer  Be-

rechnung auf Fr. 64'000.- (für die Staats- und Gemeindesteuern) bzw. auf Fr. 64'800.- 

(bei der direkten Bundessteuer). 

Mit Entscheid vom 23. Juni 2008 schätzte das kantonale Steueramt die Pflich-

tige für die Staats- und Gemeindesteuern 2005 mit einem steuerbaren Einkommen von 

Fr. 189'600.- und – in Übereinstimmung mit der Steuererklärung – mit einem steuerba-

ren Vermögen von Fr. 1'952'000.- ein. Dabei erfasste es zum einen den Wert der 485 

aufgrund von Zusagen in den Jahren 2002-2004 zugeteilten Aktien, was einem Betrag 

von  (brutto)  Fr. 125'615.-  (und  netto  Fr. 109'633.-)  entsprach,  zum  andern  die  nicht 

deklarierte  Arbeitslosenentschädigung  von  Fr. 15'982.-.  In  gleicher  Weise  korrigierte 

das Amt das für die direkte Bundessteuer 2005 massgebliche steuerbare Einkommen 

und setzte es auf Fr. 190'400.- fest. Die formelle Eröffnung dieser Veranlagung erfolgte 

mit Steuerrechnung vom 25. Juli 2008. 

B. Mit Eingaben vom 18. Juli und 3. August 2008 erhob die Pflichtige dagegen 

Einsprache und verlangte, die erwähnte Aufrechnung zu annullieren. Zudem ersuchte 

sie um eine pauschale Steueranrechung für gewisse nicht rückforderbare ausländische 

Quellensteuern. Nach getätigter Untersuchung wies das kantonale Steueramt die Ein-

sprachen am 18. August 2009 ab. Gleichentags wies es die Pflichtige darauf hin, dass 

das  Gesuch  um  pauschale  Steueranrechnung  mittels  eines  speziellen  Formulars  an 

die Dienstabteilung Wertschriftenbewertung des kantonalen Steueramts zu richten sei. 

C. Mit getrennten Eingaben vom 26./28. September 2009 führte die Pflichtige 

gegen die Einspracheentscheide Rekurs und Beschwerde und beantragte, das steuer-

bare  Einkommen  auf  Fr. 64'000.-  (für  die  Staats-  und  Gemeindesteuern)  bzw.  auf 

Fr. 64'800.- (für die direkte Bundessteuer) herabzusetzen; eventuell sei das steuerbare 

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Einkommen gemäss angefochtenem Entscheid zu bestätigen, indes habe die Besteue-

rung  zum  Satz  eines  Einkommens  von  Fr. 105'800.-  (für  die  Staats-  und  Gemeinde-

steuern) bzw. von Fr. 106'700.- (für die direkte Bundessteuer) zu erfolgen. 

Das kantonale Steueramt schloss am 22./23. Dezember 2009 auf Abweisung 

der Rechtsmittel. Die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) verzichtete auf eine Vernehmlas-

sung. 

Die Rekurskommission zieht in Erwägung: 

1. Mit den Rechtsschriften vom 26./28. September 2009 verlangt die Pflichtige 

vorab,  ihr  steuerbares  Einkommen  für  2005  gemäss  Steuererklärung  festzusetzen. 

Dabei übersieht sie, dass das Steueramt beim Einkommen nicht nur den aus Mitarbei-

teraktien  zugeflossenen  Wert  aufgerechnet  hat,  sondern  auch  die  nicht  deklarierte  

Arbeitslosenentschädigung. Angesichts dessen, dass sie in den Monaten Juni bis Au-

gust 2005 gemäss Ausweis solche Zahlungen im Umfang von netto Fr. 15'982.- bezo-

gen, diese indes in der Steuererklärung nicht unter den steuerbaren Einkünften ange-

führt und sie sich zudem zu dieser Aufrechnung in der Begründung nicht geäussert hat, 

ist ohne Zwang anzunehmen, ihr Antrag fusse insofern auf einem Irrtum; angefochten 

seien  im  Grund  einzig  die  im  Zusammenhang  mit  den  Mitarbeiteraktien  stehenden 

Vermögenszugänge. Mithin kann sich die Rekurskommission auf die Behandlung die-

ser Frage beschränken. 

2. a)  Laut  Art. 17  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  die  direkte  Bundesteuer 

vom 14. Dezember 1990 (DBG) und § 17 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 

(StG) sind alle Einkünfte aus einem privat- oder öffentlichrechtlichen Arbeitsverhältnis 

steuerbar. Dazu gehören Beteiligungsrechte, welche der Arbeitgeber an Mitarbeitende 

abgibt,  sofern  und  soweit  die  Überlassung  unentgeltlich  oder  zu  einem  Vorzugspreis 

geschieht  (RB 1995  Nr. 34;  ASA  73,  545;  VGr,  23. Oktober  2002,  StE 2003  B 22.2 

Nr. 16,  je  auch  zum  Folgenden).  Erfasst  wird  diesfalls  beim  Mitarbeiter  die  Differenz 

zwischen dem Verkehrswert und einem allfälligen günstigeren Bezugspreis. Eine allfäl-

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lige Verfügungsbeschränkung im Sinn einer Sperre bzw. Rückgabeverpflichtung beein-

trächtigt diesen Wert (StE 2005 B 22.2 Nr. 19).  

b)  Laut  den  Akten  war  die  Pflichtige  bis  Ende März  2005  in  der  B  tätig.  Ihre 

Entschädigung setzte sich zusammen aus den vier Komponenten "jährliches Basissa-

lär",  "jährlicher  Bonus",  "Mitarbeiterbeteiligung"  und  "Benefits".  Gestützt  auf  den  "C"  

hatte sie unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf die Zuteilung einer bestimm-

ten  Anzahl  von  B-Aktien,  welche  sich  nach  dem  jährlichen  Grundsalär  (max.  9%  da-

von) und dem aktuellen Börsenkurs der Aktien B einerseits sowie der künftigen Kurs-

entwicklung  während  einer  bestimmten  Dauer 

im  Vergleich  zum  SPI  (Swiss 

Performance Index) anderseits richtete. Dieses Anrecht war weder übertrag- noch ver-

äusserbar. Im Normalfall konnte der Mitarbeitende erst am dritten Jahrestag nach dem 

Zuteilungsdatum  über  die Aktien  verfügen (Ziff. 3.1.1.).  Eine  besondere Regel griff  im 

Fall  der  Beendigung  des  Arbeitsverhältnisses  vor  Ablauf  der  3-jährigen  "Performance 

Period";  dabei  wurde  der  Anspruch  auf  Aktien,  unter  Vorbehalt  einer  Kündigung  aus 

wichtigem Grund, entsprechend gekürzt (Ziff. 3.5.2). Der C bezweckte, jene Kadermit-

glieder  zusätzlich zu entlöhnen,  welche  mehr  als  drei  Jahre für  die  B  Arbeit  leisteten; 

die Teilnahme am Mitarbeiter-Beteiligungsplan war, soweit erkennbar, freiwillig.  

Die  Pflichtige  ist  dem  C  2003  mit  schriftlicher  Erklärung  vom  27. Mai  2003, 

dem C 2004 mit solcher vom 14. Mai 2004 beigetreten. In der Folge wurden ihr nach 

eigener  Angabe  2002,  2003 und  2004  eine  bestimmte  Anzahl  B-Aktien  zugeteilt.  Alle 

drei  Tranchen waren  (unter  den gegeben  Umständen)  erst  2005  realisierbar.  Die  Be-

wertung erfolgte mit Fr. 259.- pro Aktie. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen ist dar-

auf zu schliessen, dass  die Pflichtige die ordentlichen Voraussetzungen für die Zutei-

lung  2002  im  Jahr  2005  erfüllt  hat.  Dafür  sprechen  der  C  sowie  die  Bescheinigung 

"2004 Award of conditional Right to receive Shares", aus welchen hervorgeht, dass das 

"Award Date", d.h. der Zeitpunkt der Zuteilung, und das "Vesting Date" drei Jahre aus-

einander  liegen.  Eine  entsprechende  Bescheinigung  der  B  für  die  Zuteilung  von  186 

Aktien liegt vor; demnach ist der Gegenwert dieser Titel in den Lohnausweis eingeflos-

sen.  Für  die  Ansprüche pro  2003  und  2004  hingegen kam  die  Klausel  betreffend  Be-

endigung  des  Arbeitsverhältnisses  vor  Ablauf  der  "Performance  Period"  zur  Anwen-

dung,  mit  der  Folge,  dass  keine  Titelzuteilung  erfolgte,  sondern  eine  entsprechende 

Kapitalauszahlung, entsprechend einer Anzahl von 219 und 80 Titeln. So ist erklärbar, 

dass  die  B  der  Pflichtigen  am  25. April  2005  gemäss  Lohnabrechnung  für  April  2005 

einen  Betrag  von  ([219  +  80  =]  299  x  Fr. 259.-  =)  Fr. 77'441.-  überwies,  welcher  um 

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Sozialversicherungs-  und  Nichtbetriebsunfallversicherungsbeiträge  von  Fr. 6'558.05 

gekürzt  wurde,  sodass  hiervon  netto  Fr. 70'882.95  verblieben.  Hinzu  kam  eine – hier 

nicht interessierende – "Rückvergütung Krankenkasse" von Fr. 301.50. 

c) Dass diese Leistungen der Einkommenssteuer unterliegen, ist unbestritten. 

Der  vorliegende  Streit  dreht  sich  allein  um  die  Frage,  in  welchem  Zeitpunkt  die  Ein-

kommensbesteuerung zu erfolgen hat. 

3. a) Einkünfte fliessen dem Steuerpflichtigen grundsätzlich im Zeitpunkt zu, in 

welchem der Rechtserwerb vollendet ist; erst dann wird ein fester Rechtsanspruch auf 

das  Vermögensrecht  erworben  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Kommentar  zum  har-

monisierten  Zürcher  Steuergesetz,  2. A.,  2006,  § 50  N 23  sowie  Richner/Frei/Kauf-

mann/Meuter,  Handkommentar  zum  DBG,  2. A.,  2009,  Art. 210  N 22,  je  mit  Verwei-

sungen, auch zum Folgenden). Voraussetzung des Zuflusses ist somit ein abgeschlos-

sener  Rechtserwerb,  der  Forderungs-  oder  Eigentumserwerb  sein  kann,  wobei  der 

Forderungserwerb in der Regel die Vorstufe des Eigentumserwerbs darstellt. Massgeb-

lich ist der Zeitpunkt, in welchem der Steuerpflichtige einen festen Rechtsanspruch auf 

eine  Leistung  erwirbt,  über  den er  tatsächlich  verfügen kann (StE 2009 B 22.1  Nr. 6). 

Der Einkommenszufluss ist ein faktischer Vorgang, der damit abgeschlossen ist, dass 

der  Steuerpflichtige  die  wirtschaftliche  Verfügungsmacht  über  die  zugeflossenen  Ver-

mögenswerte innehat (StE 2003 B 21.2 Nr. 16). Die Fälligkeit des Rechtsanspruchs ist 

für die Bestimmung des Zeitpunkts des steuerlich massgeblichen Zuflusses – von hier 

nicht  relevanten  Ausnahmen  (Kapitalzinsen,  Mietzinsen)  abgesehen – in  der  Regel 

nicht  erforderlich  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 50  N 27;  Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter, Art. 210 N 32). Die Bedeutung des Zuflussprinzips liegt in der periodengerech-

ten Einkommensabgrenzung (RB 1988 Nr. 29).  

Bei Mitarbeiteraktien erwirbt der Arbeitnehmer in der Regel mit der Annahme 

der  Offerte  einen  Anspruch  auf  Übertragung  des  Eigentums  daran  und mit  der  Über-

tragung  auf  ihn  erwirbt  er  das  Eigentum (RB 1995  Nr. 34 =  StE 1996  B 22.2  Nr. 11 = 

ZStP  1996,  39,  auch  zum  Folgenden).  Der  Rechtserwerb  ist  auch  bei  unentgeltlicher 

Übertragung  demnach  frühestens  dann  vollendet,  wenn  der  Mitarbeiter  ein  Angebot 

zum  Aktienbezug  ausdrücklich  oder  durch  konkludentes  Verhalten  angenommen  hat 

oder – z.B.  bei  unbenütztem  Ablauf  der  vom  Arbeitgeber  hierfür  gesetzten  Frist – im 

Zeitpunkt  einer  allenfalls  von  Letzterem  selbstständig  veranlassten  Übertragung  des 

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Eigentums  an  den  Aktien  (RB 2002  Nr. 95  =  ZStP  2003,  40).  Dieser  Grundsatz 

schliesst jedoch nicht aus, dass aufgrund der konkreten Vertragsbedingungen der un-

widerrufliche  Rechtserwerb – namentlich  infolge  einer  aufschiebenden  Bedingung – 

erst  zu einem  späteren Zeitpunkt  eintritt;  denn  einzig  unbedingte Leistungsansprüche 

vermögen einen Zufluss als abgeschlossen erscheinen zu lassen (Peter Locher, Kom-

mentar zum DBG, I. Teil, 2001, Art. 16 N 18, mit Hinweisen). Die Zuteilung von Mitar-

beiteraktien kann – ebenso wie bei Mitarbeiteroptionen – mit einer sog. Vesting-Klausel 

bzw.  -Periode  verbunden sein.  Diese  bezeichnet  die  Zeitdauer,  während  welcher  das 

Beteiligungsrecht "verdient" werden muss (Andreas Risi, Mitarbeiteroptionen und Akti-

en, Bewertung – Rechnungslegung – Besteuerung, 1999, S. 96, auch zum Folgenden). 

Der Mitarbeiter kann in solchen Fällen die Mitarbeiteraktie bis zum Ablauf der Vesting-

Periode "verlieren", wenn er die Leistungsziele nicht erreicht oder das Arbeitsverhältnis 

aufgelöst wird (siehe auch Ziff. 2 des Rundschreibens über die Besteuerung von Mitar-

beiteroptionen mit Vesting-Klauseln vom 6. Mai 2003, erlassen von der Hauptabteilung 

Direkte  Bundessteuer,  Verrechnungssteuer,  Stempelabgaben  der  ESTV  [ZStB II 

Nr. 62/201];  ebenso  Ziff. 2  des  Merkblattes  des  Kantonalen  Steueramtes  Zürich  über 

die  Besteuerung  von  Mitarbeiteroptionen  zum  Zweck  der  Staats-  und  Gemeindesteu-

ern und der direkten Bundessteuer vom 1. September 2003 [ZStB I Nr. 13/300] sowie 

A  I  1. und  B I  2. des  Merkblattes  des  kantonalen  Steueramtes  über  die  Besteuerung 

von  Mitarbeiterbeteiligungen  zum  Zwecke  der  Zürcher  Staats-  und  Gemeindesteuern 

und der direkten Bundessteuer vom 21. Oktober 2009 [ZStB I Nr. 13/301], je auch zum 

Folgenden).  Mit  der  "Vesting-Klausel"  wird  eine  Suspensiv-Bedingung  nach  Art. 151 

OR für den Erwerb der Aktie eingeführt. Der Vertrag entfaltet damit erst dann Wirkung, 

wenn die Bedingung erfüllt ist (Art. 151 Abs. 2 OR). Mit der Vesting-Klausel bringt der 

Schuldner (hier der Arbeitgeber) zum Ausdruck, dass er sich im Sinn von Art. 151 OR 

nur  bedingt  verpflichten will.  Erst  dann  erfolgt  die  Übertragung  des  Eigentums  an  der 

Aktie. Einzig die definitive Übertragung des Rechts auf den Mitarbeitenden ist als eine 

im  Arbeitsverhältnis  begründete  Leistung  des  Arbeitgebers  zu  würdigen  (StE 2003 

B 21.2  Nr. 16,  auch  zum  Folgenden).  Wird  die  Zuteilung  der  Mitarbeiteraktie  erst  mit 

dem  Ende  der  "Vesting-Periode"  endgültig,  bleibt  der  Rechtserwerb  bis  zu  diesem 

Moment in der Schwebe. Erst in diesem Zeitpunkt wird das Recht zum Bezug der Mit-

arbeiteraktie aktuell, es lebt auf. 

b) Aufgrund ihrer Stellung in der B und gestützt auf den C hatte die Pflichtige, 

wie  erwähnt,  Gelegenheit,  Mitarbeiteraktien  zu  erwerben.  Von  dieser  Möglichkeit  hat 

sie in der Folge Gebrauch gemacht. Zwar wurden ihr 2002, 2003 und 2004 mit "Award" 

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Mitarbeiteraktien  zugeteilt;  damit  stand  die  Anzahl  Aktien,  welche  sie  letztlich  bean-

spruchen  konnte,  aber  nicht  endgültig  fest.  Festgelegt  wurde  nämlich  einzig  eine  Ba-

siszahl,  welche  sich  aufgrund des  aktuellen  Börsenkurses des  einzelnen  B-Titels  und 

eines  Anteils  von  max.  9%  des  Grundsalärs  der  Pflichtigen  bestimmte.  Damit  erwarb 

diese vorerst einzig ein bedingtes Recht auf den Bezug von Aktien ("Conditional Right 

to receive Shares"; Ziff. 2.1.1.). Ob und in welchem Umfang ihr letztlich tatsächlich Ak-

tientitel zustanden, stand damit noch in keiner Weise fest. Vielmehr war dies von ver-

schiedenen zukünftigen Faktoren abhängig. Vorab durfte der Kurs der B-Aktie während 

der  "Performance-Period",  welche  sich  auf  die  drei  Jahre  vom  1. Januar  des  Zutei-

lungsjahrs bis zum Ende des übernächsten Jahres erstreckte, den SPI um nicht mehr 

als  10%  unterschreiten,  ansonsten  keine  Aktien  zugeteilt  wurden  (Ziff. 2.1.4. und 

3.3.1., auch zum Folgenden). Traf diese Bedingung zu, so richtete sich die Anzahl der 

der Pflichtigen zustehenden Aktien nach dem Verhältnis zwischen der Entwicklung des 

B-Kurses und jener des SPI; im günstigsten Fall verdoppelte sich die im "Award" fest-

gelegte Basiszahl. Sodann musste der Mitarbeiter am Ende der "Vesting Period"  wei-

terhin in den Diensten der B stehen. Wurde ihm während dieser Zeitspanne aus wichti-

gem  Grund  gekündigt,  so  standen  ihm  überhaupt  keine  Aktien  zu  (Ziff. 3.5.1.).  Falls 

das Arbeitsverhältnis in dieser Zeit aus einem andern Grund beendet wurde, griff eine 

näher umschriebene Kürzung der zustehenden Aktien Platz (Ziff. 3.5.2.). 

Vor diesem Hintergrund ergibt sich folgendes Bild: Die zugeteilten Aktien wa-

ren mit einer Vesting-Klausel versehen. Zwar wurde 2002, 2003 und 2004 jeweils fest-

gelegt, aufgrund welcher Basiszahl die Pflichtige Mitarbeiteraktien beanspruchen konn-

te,  wenn  sie  die  Voraussetzungen  für  die  definitive  Zuteilung  dereinst  erfüllen  würde. 

Dergestalt  lief  die  dreijährige "Vesting  Period" für  den bedingten  Akienanspruch 2002 

bis  (wohl  März)  2005. Da  sie  im  Moment  des  Ablaufs  der  "Performance  Period" 

(31. Dezember  2004)  noch  Mitarbeiterin  der  B  war,  wurden  ihr  (wie  anzunehmen  ist) 

Ende  März  2005  und  damit  vor  Beendigung  ihres  Arbeitsverhältnisses  entsprechend 

186 Aktien definitiv zugeteilt. Erst damit wurden die Titel "vested" und hatte sie darauf 

einen festen  Rechtsanspruch erworben;  bis  dahin  waren die Bedingungen noch nicht 

erfüllt und stand ihr höchstens eine Anwartschaft zu. Damit wurden zuvor keine steuer-

baren  Einkünfte  realisiert.  Korrekterweise  sind  im  Wertschriftenverzeichnis  2004  (per 

31.12.)  weder  diese  Titel – deren  Anzahl  damals  ohnehin  noch  gar  nicht  feststand –

 noch allfällige Erträge daraus aufgeführt. Vielmehr findet sich darin bloss ein Pro Me-

moria-Vermerk, wobei nicht feststeht, wer diesen an sich überflüssigen Hinweis ange-

bracht hat. Abgesehen davon bezog er sich auf die Zuteilung 2003 und betraf 146 Ak-

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tien, wohingegen ihr in Tat und Wahrheit diesbezüglich letztlich 219 Stück zugestanden 

sein sollen. Wie die Pflichtige bei solcher Lage der Dinge behaupten kann, sie habe die 

Titel schon 2002 erworben, ist schleierhaft. Dies umso mehr, als sowohl aus dem C als 

auch den vorläufigen Zuteilungsblättern unmissverständlich hervorgeht, dass die Akti-

en  Vesting-Klauseln  unterstehen  und  die  definitive  Anzahl  vorläufig  völlig  unbestimmt 

ist. Für die vorläufigen Zuteilungen in den folgenden Jahren gilt sinngemäss dasselbe. 

Insofern  ist  die  Sachlage  klar:  Die  Vesting-Periode  lief  für  die  Zuteilung  2003  vom 

27. März  2003  bis  27. März  2006  und jene für  2004  vom  30. März  2004  bis  30. März 

2007. Die Ansprüche der Pflichtigen wurden 2005 gestützt auf die Vorgaben des C mit 

219 Aktien bezüglich der Zuteilung 2003 und 80 bezüglich jener im Jahr 2004 festge-

setzt. Weil  die  entsprechenden  Vesting-Perioden  im  Zeitpunkt  des  Ausscheidens  aus 

der  Firma  noch  nicht  abgelaufen  waren,  wurden  ihr  diesbezüglich,  soweit  ersichtlich, 

schliesslich gar keine Aktien zugeteilt, sondern sie kam direkt in den Genuss einer ent-

sprechenden  Geldzahlung  der  Arbeitgeberin  von  brutto  Fr. 77'441.-,  wie  der  Lohnab-

rechnung pro April 2005 zu entnehmen ist. 

Nach alledem steht fest, dass der Rechtserwerb erst 2005 vollendet war. Zu-

vor  hatte  die  Pflichtige  lediglich  einen  (suspensiv)  bedingten  Anspruch  auf  eine  noch 

nicht  genau  feststehende  Anzahl  Mitarbeiteraktien,  welcher  Umstand  noch keine  Ein-

kommensteuer  auszulösen  vermochte.  Steuerbar  waren  die  streitbetroffenen  Vermö-

genszugänge, die in quantitativer Hinsicht unbestritten sind, mithin (erst) in der Steuer-

periode  2005. Richtigerweise  sind  denn  auch  in  den  Steuerperioden  2002  bis  2004 

keine entsprechenden Besteuerungen erfolgt. Dies im Übrigen in Übereinstimmung mit 

den Lohnausweisen der B und der Selbstdeklaration der Pflichtigen. 

c)  Was  die  Pflichtige  dagegen  ins  Feld  zu  führen  weiss,  ist  unbehelflich.  Es 

trifft, wie bereits ausgeführt, eben nicht zu, dass die Aktien ihr von Anfang an unbedingt 

zugeteilt  wurden.  Zwar  erwarb  sie  jeweils  einen  Anspruch  auf  die  Aushändigung  von 

Mitarbeiteraktien,  doch  griff  die  definitive  Zuteilung  nur  dann,  wenn  später  bestimmte 

Bedingungen  erfüllt  waren.  Mit  ihrer  Behauptung,  eine  Vesting-Periode  habe  gefehlt, 

widerspricht sie nicht nur dem Inhalt der C, sondern auch der ausdrücklichen Nennung 

eines  "Vesting  Date"  im  "Award  Document".  Die  Erwähnung  eines  solchen  Datums 

beinhaltet  naturgemäss  die  Existenz  einer  Vesting-Periode.  Ohnehin  ist  die  Zusage, 

wie  bereits  erwähnt  (vorn  E.  3b),  mit  "Award  of  Conditional  Right  to  receive  Shares" 

überschrieben.  Zudem  wird  dort  im  Kleingedruckten  explizit  darauf  aufmerksam  ge-

macht, dass die Mitarbeiteraktien nur dann abrufbar und erhältlich seien, wenn die Be-

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dingungen  des  C  (dereinst)  erfüllt  seien.  Mit  dem  "Award  Document"  hat  die  B  der 

Pflichtigen einzig zugesichert, dass diese gestützt auf die Teilnahme am C und ange-

sichts  ihrer  Stellung  im  Management  sowie  ihres  Basislohns  und  der  massgeblichen 

Bewertung  der  B-Aktien  Anspruch  auf  eine  letztendlich  noch  näher  zu  bestimmende, 

von der Performance in der näheren Zukunft abhängige Anzahl Mitarbeiteraktien werde 

erwerben  können.  Nicht  ausgeschlossen  war,  dass  sie  bei  ungünstiger  Entwicklung 

dannzumal leer ausgehen, d.h. ohne Mitarbeiteraktien bleiben werde. Allein schon vor 

diesem Hintergrund wäre es sachlich nicht vertretbar, bereits im Zeitpunkt der vorläufi-

gen  Zuerkennung  eines  Anspruchs  zur  Besteuerung  zu  schreiten.  Denn  zu  diesem 

Zeitpunkt stand weder fest, dass Mitarbeiteraktien ausgehändigt würden, noch, falls es 

zu einer definitiven Zuteilung käme, wie hoch deren Anzahl sein würde.  

Obwohl  von  der  Pflichtigen  nicht  geltend  gemacht,  soll  nicht  unerwähnt  blei-

ben,  dass  es  sich  bei  der  Vesting-Periode  nicht  um  eine  blosse  Sperrung  (definitiv) 

zugeteilter  Mitarbeiteraktien  geht.  Wären  die  Aktien  lediglich  gesperrt,  so  würde  ihre 

Anzahl  feststehen  und würden  sie  dem  Mitarbeitenden  unverzüglich  zustehen.  Einzig 

die  Verfügungsgewalt  darüber  wäre  während  einer  bestimmten  Zeitspanne  einge-

schränkt,  welcher  Limitierung  bei  der  Bewertung  mittels  eines  Einschlags  Rechnung 

getragen würde. Die Früchte der Aktien stünden indes bereits ab Beginn dem Mitarbei-

ter als Eigentümer zu.  Dem war im vorliegenden Fall nicht so. Dass die Pflichtige die 

Modalitäten  der  Beendigung  des  Arbeitsverhältnisses bereits  im  Mai  2004  verbindlich 

geregelt haben will, ändert im Übrigen an alledem nichts. 

Inwieweit  das  Rundschreiben  der  ESTV  sowie  das  Merkblatt  des  kantonalen 

Steueramts (beide aus dem Jahr 2003; vorn E. 3a) in massgeblicher Hinsicht etwas an 

der Besteuerung der Mitarbeiteraktien geändert haben sollen, ist nicht erkennbar. Die 

Pflichtige  hat  es  denn  auch  versäumt,  sich  dazu  zu  äussern  und  ihre  abweichende 

Rechtsauffassung zu begründen. Auf Weiterungen kann daher verzichtet werden. 

4. a) Gehören zu den Einkünften Kapitalabfindungen für wiederkehrende Leis-

tungen,  wird  die  Einkommenssteuer  unter  Berücksichtigung  der  übrigen  Einkünfte  zu 

dem  Steuersatz  berechnet,  der  sich  ergäbe,  wenn  anstelle  der  einmaligen  Leistung 

eine entsprechende jährliche Leistung ausgerichtet würde (Art. 37 DBG und § 36 StG; 

ebenso  Art. 11  Abs. 2  des  Bundesgesetzes  über  die  Harmonisierung  der  direkten 

Steuern  der  Kantone  und  Gemeinden  vom  14. Dezember  1990).  Solche  Vorschriften 

zur Steuerberechnung sind bei periodischen Steuern aus Gründen des Leistungsfähig-

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keitsgrundsatzes geboten. Sie sollen verhindern, dass eine wiederkehrende und somit 

periodisch zu besteuernde Leistung im Fall, da sie mit einer einmaligen Kapitalleistung 

erbracht wird, aufgrund eines der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichti-

gen nicht entsprechenden und insofern überhöhten Steuersatzes zu versteuern ist. Sie 

bewirken,  dass  solche  Kapitalabfindungen  zwar  vollumfänglich  besteuert  werden,  je-

doch nicht zum Steuersatz, der dem gesamten in der betreffenden Steuerperiode zu-

geflossenen Einkommen entsprechen würde, sondern zu demjenigen, der Anwendung 

fände, wenn anstelle der Kapitalabfindung einzelne Jahresbetreffnisse ausbezahlt wür-

den. Eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen kann in der Vergangenheit 

begründete  Ansprüche  abgelten  oder  künftig  zu  erbringende  Leistungen  vorwegneh-

men (Markus Reich, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/1, 2.A., 

2002, Art. 11 N 33 ff. StHG, mit Hinweisen). Die Besteuerung von Kapitalabfindungen 

wird demnach für Einmalzahlungen gewährt, die dem Ausgleich von in der Vergangen-

heit  zu  tiefen  Lohnzahlungen  oder  von  künftig  entgehenden  Löhnen  dienen  (VGr, 

4. Juli  1995,  SB 94.00052;  VGr,  18. Juni  1996,  SB 95.00047,  in  ZStP  1996,  216  ff.; 

VGr,  4. Juli  2007,  SB 2007.00014+2007.00015,  auch  zum  Folgenden).  Kapitalleistun-

gen  im  Sinn  der  Ausrichtung  von  Ersatzeinkommen  für  künftigen  Erwerbsausfall  sind 

typische Einkünfte, die nur unter Anwendung des so genannten Rentensatzes sachge-

recht  erfasst  werden können.  Es  kommt  bei  Kapitalleistungen  im  Zusammenhang mit 

der Beendigung von Arbeitsverhältnissen somit entscheidend darauf an, welche Funk-

tion  der  Einmalzahlung  in  den  Augen  der  am  Arbeitsverhältnis  beteiligten  Personen 

zukommen sollte. Diese Frage ist unter Einbezug der gesamten Umstände von Verein-

barung  und  Auszahlung  der  Kapitalabfindung  zu  beurteilen  (VGr,  4. Juli  2007, 

SB.2007.00014). 

b) Die Pflichtige verlangt eventualiter die Anwendung des Rentensatzes für die 

mit den Mitarbeiteraktien verbundenen Wertzuflüsse.  Sie hält dafür, wegen der Been-

digung des Arbeitsverhältnisses sei es 2005 zu  einer dreifachen  (Jahres-)Auszahlung 

gekommen. Wäre sie weiterbeschäftigt gewesen, wäre 2005 bloss eine Tranche fällig 

geworden. Die beiden andern, im Zusammenhang mit den Zusicherungen in den Jah-

ren 2003 und 2004 stehenden Tranchen hingegen wären unter gewöhnlichen Umstän-

den erst  2006  und 2007  zugeflossen bzw.  ausbezahlt  worden.  Daher  habe  eine  aus-

serordentliche  Kumulation  stattgefunden,  weshalb  die  Gesamtleistung  von 

Fr. 125'615.- zwecks Satzbestimmung zu dritteln sei.  

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c) Dabei verkennt die Pflichtige, dass es 2005 nicht zu einer Gesamtabgeltung 

für  gewöhnlich  in  verschiedenen  Jahren  anfallende  Einkünfte  kam.  Vielmehr  ging  es 

um eine zufällige Kumulation von Abrechnungen in ein und demselben Jahr. Betroffen 

waren drei getrennte Zuflüsse von ganz unterschiedlicher Höhe. Der aufgrund der Zu-

teilung 2002 erfolgte Vermögenszufluss von brutto Fr. 48'174.- hatte ordentliche Quali-

tät. Die Auszahlungen betreffend 2003 und 2004 von Fr. 56'721.- und Fr. 20'720.- hin-

gegen waren ausserordentlicher Natur, erfolgten sie doch vorzeitig. Doch beinhalteten 

diese anders als eine Lohnnachzahlung oder eine Abgeltung künftiger Lohnansprüche 

keine wiederkehrende und somit periodisch zu besteuernde Leistung. Die unterschied-

liche,  in  einem  gewissen  Sinn  zufällige  Höhe  zeigt  den  speziellen  Charakter  dieser 

Leistungen; auch fehlt es an der erforderlichen Kontinuität. Mithin kommen die Leistun-

gen einer gewöhnlichen Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gleich, mit 

welcher  weder  vergangene  noch  künftige  jährlich  geschuldete  Ansprüche  abgegolten 

werden;  eine  Aufsplittung  derselben  zum  Zweck  der  Progressionsbrechung  kommt 

daher  nicht  in Frage  (vgl.  Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 37  N 20). Dies auch im 

Licht  von  Präjudizien.  So  hat  das  Verwaltungsgericht  soeben  eine  Einschätzung  ge-

schützt,  mit  welcher  Leistungen,  die  aus  vorzeitig  ausübbaren  Mitarbeiteroptionen  für 

drei  Jahrestranchen  zugeflossen  sind,  ohne  Anwendung  des  Rentensatzes  besteuert 

worden sind (9. Dezember 2009, SB.2009.00075+2009.00086).  

Anzufügen ist, dass selbst dann, wenn dem Eventualantrag zu folgen wäre, für 

die Satzbestimmung nicht, wie von der Pflichtigen beantragt, die Bruttoleistung mass-

geblich wäre; vielmehr wäre die Nettoleistung zwecks Bestimmung der massgeblichen 

Jahresleistung heranzuziehen.  

5. Nach alledem sind der Rekurs und die Beschwerde abzuweisen. 

Bei  diesem  Ausgang  sind  die  Kosten  der  Pflichtigen  aufzuerlegen  (Art. 144 

Abs. 1 DBG und § 151 Abs. 1 StG). 

Demgemäss erkennt die Rekurskommission: 

1.  Der Rekurs wird abgewiesen. 

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2.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 

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