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**Case Identifier:** 513b35df-1f71-517b-b204-254ea12c1c2e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.09.2025 PS250235
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250235_2025-09-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250235-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiber MLaw S. Widmer

Urteil vom 3. September 2025

in Sachen

A._____ GmbH,
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____ pk,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 
Verfahren des Bezirksgerichtes Hinwil vom 4. August 2025 (EK250199)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin ist seit dem tt.mm.2021 als Gesell-

schaft mit beschränkter Haftung im Handelsregister des Kantons Zürich eingetra-

gen. Gemäss Handelsregisterauszug bezweckt sie den Betrieb eines Baumonta-

gegeschäfts (act. 5). 

1.2. Am 19. Mai 2025 stellte die Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (nachfol-

gend: Gläubigerin) beim Bezirksgericht Hinwil ein Begehren um Eröffnung des 

Konkurses über die Schuldnerin (act. 13/1). Nach Durchführung des Verfahrens 

eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichts Hinwil (nachfolgend: Vorinstanz) 

mit Urteil vom 4. August 2025 den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forde-

rung der Gläubigerin von Fr. 2'278.35 nebst 6% Zins seit 31. Dezember 2023, 

Fr. 500.– Nebenforderungen und Fr. 148.– Betreibungskosten. Die Entscheidge-

bühr setzte die Vorinstanz auf Fr. 300.– fest, auferlegte sie der Schuldnerin und 

bezog sie aus dem von der Gläubigerin geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 1'800.–. Den Rest des Vorschusses überwies die Vorinstanz dem mit dem 

Vollzug des Konkurses betrauten Konkursamt Wetzikon ZH (fortan: Konkursamt; 

act. 3 [Aktenexemplar] = act. 13/11).

1.3. Gegen das Urteil der Vorinstanz vom 4. August 2025 erhob die Schuldnerin 

am 12. August 2025 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 2 

samt Beilagen act. 4/1+2). In der Hauptsache beantragt sie sinngemäss die Auf-

hebung des angefochtenen Entscheids und die Abweisung des Konkursbegeh-

rens der Gläubigerin. In verfahrensmässiger Hinsicht ersucht sie um Gewährung 

der aufschiebenden Wirkung, insbesondere um die Konkursforderung und die 

Konkurskosten sicherstellen zu können (act. 2).

1.4. Mit Verfügung vom 12. August 2025 hiess die Kammer den Antrag auf Ge-

währung der aufschiebenden Wirkung teilweise gut. Die Kammer wies das Kon-

kursamt an, vom Bankkonto bzw. den Bankkonten der Schuldnerin einen Betrag 

von Fr. 4'644.30 für die Hinterlegung der Konkursforderung samt Zinsen und Kos-

ten, die Sicherstellung der Kosten des Konkursamtes und die Leistung des Kos-

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tenvorschusses für das Beschwerdeverfahren freizugeben. Weiter wies sie die 

Schuldnerin darauf hin, dass sie die Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerde-

frist im Sinne der Erwägungen (Nachweis eines Konkurshinderungsgrundes, Si-

cherstellung der Konkurskosten sowie Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit) 

ergänzen könne. Ausserdem setzte die Kammer der Schuldnerin Frist zur Leis-

tung eines Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren von Fr. 750.– an 

(act. 7).

1.5. Am 13. August 2025 leistete die Schuldnerin den Kostenvorschuss für das 

Beschwerdeverfahren (act. 10). Am 14. August 2025 reichte sie weitere Unterla-

gen ein (act. 9/1-12). 

1.6. Mit Verfügung vom 14. August 2025 erkannte die Kammer der Beschwerde 

einstweilen die aufschiebende Wirkung zu (act. 11).

1.7. Am 15. August 2025 überbrachte die Schuldnerin der Kammer eine weitere 

Eingabe (act. 14). Am 18. August 2025 reichte die Schuldnerin die entsprechende 

Eingabe auch noch unterzeichnet ein (act. 16/1). Daneben machte sie ergän-

zende Ausführungen (act. 15) und reichte einen zusätzlichen Beleg ein 

(act. 16/2). 

1.8. Die vorinstanzlichen Akten (act. 13/1-12) wurden von Amtes wegen beigezo-

gen. Auf die Einholung einer Beschwerdeantwort ist aufgrund vollständiger Befrie-

digung der Gläubigerin zu verzichten (vgl. E. 3.2 und E. 5.3). Das Verfahren ist 

spruchreif. Der Gläubigerin ist mit dem vorliegenden Entscheid eine Kopie der Be-

schwerdeschrift zuzustellen.

2. Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 

Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 11). 

Der angefochtene Entscheid wurde der Schuldnerin am 8. August 2025 zugestellt 

(act. 13/12). Die zehntätige Rechtsmittelfrist begann somit am 9. August 2025 zu 

laufen und endete am 18. August 2025. Sowohl die Beschwerde vom 12. August 

2025 als auch die Ergänzungen vom 14., 15. und 18. August 2025 erfolgten mit-

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hin rechtzeitig und sind zu berücksichtigen. Die Schuldnerin ist zur Beschwerde 

legitimiert. Sie hat den Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren fristgerecht 

geleistet (E. 1.5). Dem Eintreten auf die Beschwerde steht nichts entgegen.

3.

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurser-

öffnung aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld einschliesslich Zinsen 

und Kosten getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zu-

handen der Gläubigerin hinterlegt ist (Hinterlegung) oder die Gläubigerin auf die 

Durchführung des Konkurses verzichtet hat (Gläubigerverzicht; vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG). Tilgung und Hinterlegung müssen "einschliesslich Zinsen und 

Kosten" vor Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt sein (KUKO SchKG-DIGGEL-

MANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 10; BGE 136 III 294 E. 3.2). Zu den "Kos-

ten" gehören auch die von der Gläubigerin vorgeschossenen Kosten des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes und des Konkursamtes (BGer 5A_829/2014 vom 

9. Februar 2015 E. 3.3; BGer 5A_435/2013 vom 10. Juli 2013 E. 2.1; BGer 

5A_409/2013 vom 8. Juli 2013 E. 2; BGE 133 III 687 E. 2.3). Folglich müssen 

auch diese Kosten von der Schuldnerin rechtzeitig sichergestellt werden, damit 

der Konkursaufhebungsgrund der Tilgung resp. Hinterlegung gegeben ist. 

3.2. Die Schuldnerin überwies der Obergerichtskasse am 13. August 2025 einen 

Betrag von Fr. 3'894.30 (act. 10). Davon entfallen Fr. 750.– auf den Kostenvor-

schuss für das Beschwerdeverfahren; der Restbetrag von Fr. 3'144.30 dient als 

Hinterlegung zuhanden der Gläubigerin. Gemäss der Konkursandrohung vom 

1. Juli 2024 beträgt die Konkursforderung Fr. 2'278.35 samt 6% Zins seit 31. De-

zember 2023 zuzüglich Betreibungskosten von Fr. 148.– und Rechtsöffnungskos-

ten von Fr. 500.– (act. 13/3). Der Zinslauf hört mit der Eröffnung des Konkurses 

auf (Art. 209 SchKG). Der Konkurs über die Schuldnerin wurde am 4. August 

2025 eröffnet (act. 3). Die Konkursforderung (Fr. 2'278.35) samt Zinsen 

(Fr. 217.95) und Kosten (Fr. 648.–) beläuft sich demnach auf insgesamt 

Fr. 3'144.30. Der von der Schuldnerin bei der Obergerichtskasse zuhanden der 

Gläubigerin hinterlegte Betrag stimmt somit mit der Konkursforderung samt Zin-

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sen und Kosten überein. Am 12. August 2025 leistete die Schuldnerin beim Kon-

kursamt einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 750.–. Das Konkursamt bestä-

tigte am gleichen Tag, dass mit diesem Vorschuss die Kosten des Konkursverfah-

rens inklusive die Kosten der Vorinstanz gedeckt sind (act. 9/1). Folglich ist der 

Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung durch Urkunden nachgewiesen. Die 

erste Voraussetzung für die Aufhebung der Konkurseröffnung ist erfüllt.

4. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

4.1. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, 

mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden kön-

nen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch 

nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine 

Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und 

die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Nach 

der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn die 

Schuldnerin in der Lage ist, in näherer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten 

nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die bestehenden Schulden ab-

zutragen (vgl. OGer PS240008 vom 13. Februar 2024 E. 3.4.1; OGer ZH 

PS230169 vom 22. September 2023 E. 4.1; OGer ZH PS230093 vom 17. Juli 

2023 E. 2.1; OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2). 

An die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen Anfor-

derungen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahrscheinli-

cher erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt Vieler BGer 5A_353/2022 vom 

31. August 2022 E. 2.3). Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzulegen, die 

geeignet sind, ihre Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. Behaup-

tungen allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 E. 4.1). 

Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem aus den Unterlagen gewon-

nenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten der Schuldnerin 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Wichtigstes bzw. un-

erlässliches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus dem Betrei-

bungsregister. Im Rahmen der Gesamtbetrachtung sind grundsätzlich auch Be-

treibungen zu berücksichtigen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde (zu 

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den länger zurückliegenden vgl. OGer ZH PS200011 vom 19. März 2020 E. 

5.3.3). Die Schuldnerin ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betrei-

bungsregister nicht als erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3). 

In der Praxis haben sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit gewisse Grund-

sätze und Leitlinien herausgebildet: So gilt eine Schuldnerin prinzipiell als zah-

lungsunfähig, wenn sie beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, sys-

tematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Allgemein sind erhöhte An-

forderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stellen, wenn 

(weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung oder Pfändungsankün-

digung in Betreibungen nach Art. 43 SchKG vorhanden sind (BGer 5A_615/2020 

vom 30. September 2020 E. 3.1; BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; je 

m.w.H.). Ebenfalls kritisch zu beurteilen ist, wenn sich ein Betrieb dadurch über 

Wasser halten muss, dass er öffentlich-rechtliche Forderungen, welche bis vor 

Kurzem grundsätzlich nicht zum Konkurs führen konnten (vgl. aArt. 43 Ziff. 1 

SchKG), vernachlässigt (OGer ZH PS200042 vom 2. März 2020 E. 4.7; OGer 

PS190168 vom 15. Oktober 2019 E. 4.5; OGer PS180135 vom 8. August 2018 E. 

2.3). Hingegen ist der Massstab bei einem ersten Konkurs in der Regel ein milde-

rer, als wenn die Schuldnerin innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zweites Mal in 

Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. September 2018 E. 2.3).

4.2. Die Schuldnerin macht geltend, sie verfüge über ausreichend liquide Mittel 

(act. 2). Zum Beweis reichte sie Bankkontoauszüge der letzten sechs Monate 

(act. 9/7) sowie mehrere kürzlich versandte Rechnungen ein (act. 9/4). Weiter 

äusserte sie sich zu ihrem Geschäftsgang. So führte sie aus, ihre monatlichen 

Einnahmen beliefen sich je nach Auftragslage auf zwischen Fr. 25'000.– und 

Fr. 35'000.–. Ihre monatlichen Fixkosten setzten sich aus monatlichen Lohnkos-

ten von Fr. 5'028.85, Mietkosten von Fr. 670.20, Parkplatzkosten von Fr. 389.15, 

Telefonkosten von Fr. 510.– und Leasingkosten von Fr. 902.75 zusammen. Dane-

ben fielen pro Monat variable Treibstoffkosten von ca. Fr. 400.– und Lohnkosten 

für Stundenlohnarbeit von ca. Fr. 3'900.– an. Insgesamt betrügen ihre monatli-

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chen Ausgaben demnach ca. Fr. 11'800.95 (act. 16/1; vgl. auch act. 14). Sinnge-

mäss stellt sich die Schuldnerin somit auf den Standpunkt, dass sie lebensfähig 

und rentabel sei. 

4.3. Gemäss dem eingereichten Betreibungsregisterauszug des Betreibungsam-

tes Wetzikon vom 12. August 2025 (act. 4/1) wurde die Schuldnerin in den ver-

gangenen fünf Jahren insgesamt 16 Mal betrieben. Alle Betreibungen erfolgten in 

den letzten zwei Jahren. Acht Betreibungen wurden durch Zahlung an die Gläubi-

ger oder an das Betreibungsamt erledigt. Offen sind noch acht Betreibungen über 

total Fr. 26'717.35. Zieht man davon die hinterlegte Konkursforderung ab, verblei-

ben offene Betreibungen in Höhe von Fr. 24'439.–. Eine dieser Betreibungen über 

Fr. 3'119.15 befindet sich im Stadium der Konkursandrohung. Gläubigerin dieser 

Betreibung ist die Stiftung C._____. Die restlichen Betreibungen sind mit dem 

Code "RV" versehen, was bedeutet, dass sie durch Rechtsvorschlag gestoppt 

wurden. Die Rechtsvorschläge gegenüber den Betreibungen der D._____ hat die 

Schuldnerin gemäss eigenen Angaben in der Zwischenzeit zurückgezogen. Sie 

macht geltend, sie habe sich mit der D._____ und der Stiftung C._____ telefo-

nisch auf eine Ratenzahlung geeinigt (act. 15 und act. 16/1). Zu den restlichen 

durch Rechtsvorschlag gestoppten Betreibungen äussert sich die Schuldnerin 

nicht. Es liegen deshalb keine überprüfbaren Angaben vor, aus denen geschlos-

sen werden könnte, dass die betreffenden Betreibungen unberechtigt wären. Es 

ist somit von offenen Betreibungen in Höhe von Fr. 24'439.– auszugehen. 

4.4. Wie sich aus den von der Schuldnerin eingereichten Unterlagen ergibt, be-

stehen neben den Schulden von Fr. 24'439.– weitere Zahlungsausstände. So sind 

Mietkosten für den Monat August 2025 von Fr. 670.20 (act. 9/8), Kommunikati-

onskosten für den Monat Juni 2025 von Fr. 1'066.45 (act. 9/9) und Leasinggebüh-

ren für den Monat August 2025 von total Fr. 990.95 (act. 9/10 f.) ausstehend. Ins-

gesamt belaufen sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin auf 

Fr. 2'727.60. 

4.5. Die flüssigen Mittel der Schuldnerin bestehen aus ihrem Bankkontoguthaben 

von Fr. 10'714.34 (act. 9/7) und offenen Debitoren von Fr. 19'995.25 (act. 9/4). 

Sie betragen also insgesamt Fr. 30'709.59.

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4.6.

4.6.1. Die Schuldnerin reichte keine Jahresabschlüsse (Bilanz und Erfolgsrech-

nung) ein. Es fehlt daher an einer Übersicht über die Erträge und Aufwände in 

den vergangenen Jahren. Immerhin geben die eingereichten Kontoauszüge Auf-

schluss über die Gutschriften und Belastungen des Firmenkontos in den letzten 

sechs Monaten (act. 9/7). Die Gutschriften auf dem Bankkonto der Schuldnerin 

betrugen in den letzten sechs Monaten monatlich durchschnittlich rund 

Fr. 22'300.–. Die behaupteten Einnahmen von zwischen Fr. 25'000.– und 

Fr. 35'000.– dürften deshalb etwas zu hoch veranschlagt sein. Ob in den kom-

menden Monaten mit einer Umsatzsteigerung zu rechnen ist, lässt sich nicht be-

urteilen. Die Schuldnerin reichte zwar Unterlagen (E-Mail-Korrespondenzen, Of-

ferten und Bestellungen [act. 9/3+5+6]) zu künftigen Projekten ein. Sie machte al-

lerdings keine erläuternden Ausführungen zu den einzelnen Unterlagen. Es ist der 

Kammer deshalb nicht möglich, daraus Rückschlüsse auf die künftigen Umsätze 

zu ziehen. Es kann aus den entsprechenden Unterlagen nur, aber immerhin ge-

schlossen werden, dass die Dienste der Schuldnerin weiterhin gefragt sind. Nach 

dem Gesagten erscheinen monatliche Erträge von rund Fr. 23'000.– glaubhaft.

4.6.2. Was die monatlichen Auslagen betrifft, sind die angegebenen Mietkosten 

von Fr. 670.20 ausgewiesen (act. 9/8). Gemäss den eingereichten Rechnungen 

betragen die monatlichen Leasingkosten Fr. 990.95 (act. 9/11+12) und die monat-

lichen Telefonkosten Fr. 587.83 (act. 9/9). Sie fallen deshalb etwas höher aus als 

behauptet. Zu den angegebenen Treibstoff- und Parkplatzkosten liegen keine Be-

lege vor. Die angeführten Beträge von ca. Fr. 400.– und Fr. 389.15 erscheinen 

aber plausibel. Auffallend tief sind hingegen die behaupteten fixen und variablen 

Lohnkosten von Fr. 5'028.85 und ca. Fr. 3'900.–. Würde man auf diese Beträge 

abstellen, betrügen die monatlichen Auslagen rund Fr. 12'000.–. Im Kontrast dazu 

beliefen sich die Belastungen auf dem Firmenkonto der Schuldnerin in den letzten 

sechs Monaten auf durchschnittlich rund Fr. 20'000.– pro Monat (act. 9/7). Es ist 

demnach davon auszugehen, dass in den angegeben Lohnkosten der Unterneh-

merlohn nicht enthalten ist und/oder nebst den offengelegten noch weitere monat-

liche Auslagen anfallen.

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4.6.3. Ausserdem ist zu berücksichtigen, dass gemäss Betreibungsregisterauszug 

im Jahr 2025 sieben Betreibungen gegen die Schuldnerin eingeleitet wurden. Die 

Betreibungen betreffen hauptsächlich Beiträge an die Sozialversicherungen sowie 

Steuern. Offen davon sind nach Abzug der Konkursforderung noch Fr. 24'439.– 

(E. 4.3). Wenngleich gewisse Forderungen aus früheren Geschäftsjahren stam-

men dürften, legt der Betreibungsregisterauszug nahe, dass die Schuldnerin auch 

im Geschäftsjahr 2025 bisher nicht all ihren Beitrags- und Steuerverpflichtungen 

nachgekommen ist. Die durchschnittlichen monatlichen Belastungen des Bank-

kontos von Fr. 20'000.– dürften demnach nicht sämtliche effektiv anfallenden Aus-

lagen wiedergeben. Vielmehr erscheint es mit Blick auf den Betreibungsregister-

auszug gerechtfertigt, von monatlichen Auslagen von insgesamt Fr. 21'500.– aus-

zugehen.

4.7. Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist festzuhalten, dass sich aus dem Be-

treibungsregisterauszug Schulden in Höhe von Fr. 24'439.– ergeben. Eine der of-

fenen Betreibungen über Fr. 3'119.15 befindet sich bereits im Stadium der Kon-

kurseröffnung, weshalb an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit erhöhte 

Anforderungen zu stellen sind. In sämtlichen restlichen offenen Betreibungen hat 

die Schuldnerin Rechtsvorschlag erhoben. Die Schuldnerin bestreitet die entspre-

chenden Forderungen nicht. Sie führt im Gegenteil aus, sie habe die Rechtsvor-

schläge in den Betreibungen der D._____ in der Zwischenzeit zurückgezogen 

(vgl. E. 4.3). Dies legt den Verdacht nahe, dass die Schuldnerin aufgrund anhal-

tender Zahlungsschwierigkeiten systematisch Rechtsvorschlag erhebt. Das Bank-

kontoguthaben der Schuldnerin beträgt nach Abzug der kurzfristigen Verbindlich-

keiten Fr. 7'987.– (= Fr. 10'714.34 - Fr. 2'727.60). Daneben ist in nächster Zeit mit 

Zahlungseingängen in Höhe von Fr. 19'995.25 zu rechnen (vgl. E. 4.4 f.). Die 

Schuldnerin verfügt daher über genügend flüssige Mittel, um die sich bereits im 

Stadium der Konkurseröffnung befindende Betreibung zu bedienen. Zum Ge-

schäftsgang der Schuldnerin in den vergangenen Jahren liegen keine Informatio-

nen vor. Aus den vorhandenen Unterlagen ist zu schliessen, dass sie im aktuellen 

Geschäftsjahr einen Einnahmenüberschuss von rund Fr. 1'500.– pro Monat erzielt 

(= Fr. 23'000.– - Fr. 21'500.–; vgl. E. 4.6). Mit diesem Überschuss ist sie in der 

Lage, auch ihre restlichen Schulden innert zwei Jahren abzutragen. Die Schuld-

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nerin hat bereits erste Schritte unternommen, um sich mit ihren Gläubigerinnen 

über die Abzahlungsmodalitäten zu verständigen (vgl. act. 16/2). Es handelt sich 

um die erste Konkurseröffnung nach rund viereinhalb jähriger Geschäftstätigkeit 

(act. 5). Vor diesem Hintergrund sind die erhöhten Anforderungen an die Glaub-

haftmachung der Zahlungsfähigkeit knapp erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit ist hinrei-

chend glaubhaft.

4.8. Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für die Aufhebung des Kon-

kurses erfüllt. Die Beschwerde ist somit gutzuheissen, das angefochtene Urteil 

aufzuheben und das Konkursbegehren abzuweisen.

5.

5.1. Die Prozesskosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen. Die 

Schuldnerin hat sie durch Zahlungssäumnisse verursacht. Die Voraussetzungen 

für die Aufhebung des Konkurses wurden erst während der Rechtsmittelfrist ge-

schaffen (vgl. E. 3.2; Art. 107 Abs. 1 lit. b und f sowie Art. 108 ZPO). Der Schuld-

nerin ist deshalb auch keine Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren 

zuzusprechen. Das Gleiche gilt mangels entstandener Umtriebe auch für die 

Gläubigerin. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren sind auf Fr. 750.– 

festzusetzen und mit dem von der Schuldnerin geleisteten Kostenvorschuss in 

gleicher Höhe zu verrechnen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG).

5.2. Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag 

von Fr. 2'250.– (Fr. 750.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'500.– Rest des 

von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach Abzug seiner Kosten allfällig verblei-

benden Restbetrag auszuzahlen.

5.3. Weiter ist die Obergerichtskasse anzuweisen, den bei ihr hinterlegten Betrag 

von Fr. 3'144.30 der Gläubigerin zu überweisen.

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Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Hinwil vom 4. August 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2. Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 300.– wird bestätigt, aus dem 

von der Gläubigerin einbehaltenen Kostenvorschuss bezogen und der 

Schuldnerin auferlegt.

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. 

4. Das Konkursamt Wetzikon ZH wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahl-

ten Totalbetrag von Fr. 2'250.– (Fr. 750.– Zahlung der Schuldnerin sowie 

Fr. 1'500.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihm hinterlegten Betrag 

von Fr. 3'144.30 der Gläubigerin zu überweisen.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage von 

Kopien von act. 2 und act. 16/1, sowie an das Konkursgericht des Bezirks-

gerichtes Hinwil (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das 

Konkursamt Wetzikon ZH, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregis-

teramt des Kantons Zürich, an die Grundbuchämter E._____, F._____, 

G._____ und H._____ und an das Betreibungsamt Wetzikon ZH, je gegen 

Empfangsschein.

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

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Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
4. September 2025