# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d192030-15db-5e4c-b323-4dc0de749acb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.08.2009 C-6001/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6001-2007_2009-08-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6001/2007/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  A u g u s t  2 0 0 9

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richterin Elena Avenati-Carpani, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Verfügung vom 21. August 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6001/2007

Sachverhalt:

A.
Der am _______ 1954 geborene, verheiratete österreichische Staats-
angehörige A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer), wohnhaft in 
Österreich,  Bundesland  Steiermark,  war  zuletzt  bei  der  Firma 
B._______  in  Österreich  mit  einem  Arbeitspensum  von  100%  als 
Fliesenleger  angestellt.  Diese  Erwerbstätigkeit  übte  er  bis  am  30. 
November 2004 aus. Danach ging er infolge Krankheit keiner Erwerbs-
tätigkeit mehr nach (act. 2 S. 2 f., 3 S. 3, 6 S. 5, 10, 12 S. 3 f., 15 und 
17).  Laut  Angaben  der  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  (im 
Folgenden:  Vorinstanz)  leistete  der  Beschwerdeführer  in  den Jahren 
1987  bis  1992  während  insgesamt  61  Monaten  Beiträge  an  die 
schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV; vgl. act 79 S. 3).

B.
Am 29. November  2004  stellte  der  Beschwerdeführer  bei  der  öster-
reichischen  Verbindungsstelle  zuhanden  der  Vorinstanz  ein  Gesuch 
um Bezug von Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung 
(IV; vgl. act. 2.). Er machte geltend,  an Magengeschwüren sowie an 
Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden zu leiden, weshalb er anfangs 
Dezember 2004 seine Arbeit habe aufgeben müssen (act. 12 S. 4).

C.
Mit der ihren Vorbescheid vom 1. Februar 2007 (act. 18) bestätigenden 
Verfügung vom 21. August 2007 (act. 79) sprach die Vorinstanz dem 
Beschwerdeführer  rückwirkend  ab  1.  Dezember  2005  eine  Viertels-
invalidenrente zu. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, der 
Beschwerdeführer sei infolge Krankheit seit dem 12. Dezember 2004 
in  der  zuletzt  ausgeübten  Erwerbstätigkeit  als  Fliesenleger  zu  70% 
arbeitsunfähig;  die  vollschichtige  Ausübung  einer  leichten  leidens-
angepassten Verweisungstätigkeit sei ihm indessen zumutbar (act. 77). 

D.
In  seiner  Beschwerdeschrift  vom 3. September 2007 und in  der Be-
schwerdeverbesserung  vom  25.  September  2007  (im  Folgenden: 
Beschwerde)  beantragte  der  Beschwerdeführer  sinngemäss,  die 
Verfügung vom 21. August 2007 sei aufzuheben, und es sei  ihm mit 
Wirkung ab 1. Dezember 2005 anstelle einer Viertelsrente eine höhere 
Invalidenrente zuzusprechen. Er machte im Wesentlichen geltend, die 

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Vorinstanz  habe  seine  (Rest-)Arbeitsfähigkeit,  welche  im  Rahmen 
eines  vor  dem  Landesgericht  für  Zivilrechtssachen  D._______  (im 
Folgenden:  Landesgericht  D._______)  hängigen Klageverfahrens am 
18. September 2007 erneut beurteilt  werde, nicht korrekt festgestellt, 
und seinen Invaliditätsgrad falsch bemessen. 

E.
In  Ihrer  Vernehmlassung  vom 25. Februar  2008  beantragte  die  Vor-
instanz die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der ange-
fochtenen Verfügung. Zur Begründung führte sie sinngemäss aus, ihr 
ärztlicher  Dienst  (Dr.  med.  E._______)  habe  die  im  Rahmen  des 
Klageverfahrens  vor  dem  Landesgericht  D._______  erstellten 
Gutachten der Dres. med. F._______, G._______ und H._______ aus 
der Zeit vom 9. Juni 2006 bis 4. Juni 2007 (act. 80 bis 88) sowie die mit 
Beschwerde eingereichten Arztberichte (Kurzarztbrief vom 22. August 
2007 der Dres. med. I._______und K._______ sowie ärztliches Attest 
vom  24.  August  2007  von  Dr.  med.  L._______)  beurteilt.  In  ihrer 
Stellungnahme vom 21. Februar 2008 (act. 92) sei Dr. med. E._______ 
zum  Schluss  gelangt,  dass  sich  der  Gesundheitszustand  des 
Beschwerdeführers  nicht  in  relevanter  Weise  verschlechtert  habe. 
Demnach  sei  an  ihren  bisherigen  Beurteilungen  der 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit vom 22. November 2006 und 5. April 2007 (act. 
16  und  69)  festzuhalten,  und  resultiere  entsprechend  dem  am  23. 
Januar  2007  korrekt  durchgeführten  Einkommensvergleich  (act.  17) 
ein Invaliditätsgrad von 43%, welcher den Anspruch auf eine Viertels-
invalidenrente begründe.

F.
Mit Verfügung vom 25. April 2008 hiess das Bundesverwaltungsgericht 
das  Gesuch des Beschwerdeführers  um unentgeltliche Rechtspflege 
gut. Zugleich wurde der Schriftenwechsel geschlossen, nachdem der 
Beschwerdeführer  innert  der  ihm  mit  Verfügung  vom  3.  März  2008 
gesetzten Frist keine Replik eingereicht hatte.

G.
Am  12.  November  2008  und  1.  April  2004  reichte  die  Vorinstanz 
unaufgefordert  Kopien von Schreiben des österreichischen Versiche-
rungsträgers vom 18. März 2008, 28. Oktober 2008 und 18. März 2009 
ein. Aus diesen Unterlagen geht hervor, dass das Oberlandesgericht 
D._______ am 5. März 2008 eine gegen das Urteil vom 18. September 
2007  des  Landesgerichts  D._______  gerichtete  Berufung  des 

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Beschwerdeführers  abgewiesen  und  der  Oberste  Gerichtshof  eine 
gegen  dieses  Urteil  gerichtete  Revision  am  25.  November  2008 
zurückgewiesen hat (vgl. auch act. 89 und 90), so dass feststeht, dass 
dem  Beschwerdeführer  in  Österreich  keine  Rente  wegen  Invalidität 
ausgerichtet wird.

H.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen wird  – soweit  erforderlich  – in  den nachfolgenden Erwä-
gungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2006 über das 
Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesver-
waltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 
des  Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwal-
tungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021),  sofern  keine  Ausnahme  nach 
Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG ge-
nannten Behörden. Zu diesen gehört auch die IV-Stelle für Versicherte 
im Ausland, die mit Verfügungen über Leistungsgesuche befindet (Art. 
33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b  des Bundesgesetzes 
vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

1.2 Nach Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist 
zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, 
wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist  und  ein  schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch 
Art. 48 Abs. 1 VwVG).

Der  Beschwerdeführer  hat  am  vorinstanzlichen  Verfahren  als  Partei 
teilgenommen. Als Adressat ist er durch die angefochtene Verfügung 
besonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  bzw. Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse. Auf die frist- und formgerecht eingereichte 
Beschwerde  ist  daher  einzutreten  (Art.  60  ATSG; vgl.  auch  Art.  20 
Abs. 1, Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 VwVG).

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2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis  VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Verfah-
rensregeln  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeur-
teilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 2 
VGG).

2.1 Mit  der  Beschwerde  kann  gerügt  werden,  die  vorinstanzliche 
Verfügung  verletze  Bundesrecht  (einschliesslich  der  Überschreitung 
oder  des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen 
oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts-
erheblichen Sachverhalts  zu  sorgen. Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 
E. 1a,  je  mit  Hinweisen); zum anderen umfasst  die  behördliche und 
richterliche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer 
Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf 
den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist  (vgl.  GYGI,  a.a.O.,  S. 43 und 273). In 
diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversiche-
rungsgerichte  zusätzliche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu 
veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer 
sich  aus  den Akten ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass 

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besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts  [EVG;  heute  Schweizerisches  Bundesgericht] 
I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall  – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den  Beweisan-
forderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 
E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere  Beweismassnahmen  könnten  an  diesem  feststehenden  Er-
gebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise 
zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung;  UELI KIESER, Das Verwal-
tungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212 Rz. 450; 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, 
a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 E. 3c, 
BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen).

2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die 
Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss  zu  würdigen.  Für  das  Beschwerdeverfahren  bedeutet 
dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat,  ob 
die  verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des 
streitigen  Rechtsanspruchs gestatten. Ein  erhöhter  Beweiswert  kann 
allerdings  ärztlichen  Gutachten  zukommen,  welche  für  die  streitigen 
Belange  umfassend  sind,  auf  allseitigen  Untersuchungen  beruhen, 

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auch  die  geklagten  Beschwerden  berücksichtigen,  in  Kenntnis  der 
Vorakten (Anamnese)  abgegeben  worden  und  in  der  Darlegung  der 
Zusammenhänge  sowie  der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation 
einleuchtend  sind,  und  in  welchen  die  Schlussfolgerungen  der 
Experten  begründet  werden  (vgl.  Urteil  des  EVG  I  268/2005  vom 
26. Januar 2006 E. 1.2, BGE 125 V 351 E. 3.a, BGE 122 V 157 E. 1c, 
je mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 
E. 2a/bb und RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a).

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes  Geltung  haben  (BGE  130  V  329).  Ein  allfälliger  Leis-
tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen  Normen  zu 
prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Nach  der  Rechtsprechung  stellt  sodann  das  Sozialversicherungs-
gericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis 
zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 21. August 
2007) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 132 V 368 E. 6.1, BGE 129 
V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Veränderungen des Sachverhalts, die nach 
diesem  Zeitpunkt  eintraten,  sind  im  vorliegenden  Verfahren  grund-
sätzlich  nicht  zu  berücksichtigen.  Allerdings  können  Tatsachen,  die 
den  Sachverhalt  seither  verändert  haben,  unter  Umständen  Gegen-
stand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b 
mit Hinweisen).

3.1 Der  Beschwerdeführer  ist  Staatsangehöriger  von  Österreich, 
einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, so dass vorliegend das 
am  1.  Juni  2002  in  Kraft  getretene  Abkommen  vom  21.  Juni  1999 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen  Gemeinschaft  andererseits  über  die  Freizügigkeit 
(Freizügigkeitsabkommen,  im  Folgenden:  FZA,  SR  0.142.112.681) 
anwendbar  ist  (Art.  80a  IVG  in  der  Fassung  gemäss  Ziff.  I  4  des 
Bundesgesetzes  vom  14.  Dezember  2001  betreffend  die  Bestim-
mungen über  die Personenfreizügigkeit  im Abkommen zur Änderung 
des  Übereinkommens  zur  Errichtung der  EFTA, in  Kraft  seit  1.  Juni 
2002).  Das  FZA  setzt  die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden 
bilateralen  Abkommen  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft  und  den  einzelnen  Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union 

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insoweit  aus,  als  darin  derselbe  Sachbereich  geregelt  wird  (Art.  20 
FZA).  Gemäss  Art.  8  Bst.  a  FZA  werden  die  Systeme der  sozialen 
Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller 
Bürger der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Nach Art. 3 Abs. 1 der 
Verordnung  (EWG) Nr. 1408/  71 des  Rates  vom 14. Juni  1971  (SR 
0.831.109.268.1)  haben die Personen,  die  im Gebiet  eines  Mitglied-
staates wohnen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und 
Pflichten  aufgrund  der  Rechtsvorschriften  eines  Mitgliedstaates  wie 
die  Staatsangehörigen  dieses  Staates  selbst,  soweit  besondere  Be-
stimmungen  dieser  Verordnung  nichts  anderes  vorsehen.  Demnach 
richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leis-
tungen der Invalidenversicherung nach dem schweizerischen Recht. 

Für die Beurteilung des Rentenanspruchs sind folglich Feststellungen 
ausländischer  Versicherungsträger,  Krankenkassen,  Behörden  und 
Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn für  die rechts-
anwendenden  Behörden  in  der  Schweiz  nicht  verbindlich  (vgl.  BGE 
130 V 253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 
E.2).  Vielmehr  unterstehen  auch  aus  dem  Ausland  stammende 
Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. Urteil des 
EVG vom 11. Dezember 1981 i.S. D).

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  Rechtsvor-
schriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  der  Verfügung  vom 21.  August 
2007  in  Kraft  standen;  weiter  aber  auch  solche  Vorschriften,  die  zu 
jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die 
Beurteilung  eines  allenfalls  früher  entstandenen  Leistungsanspruchs 
von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung 
vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]; vgl. E. 3 hiervor).

Im Weitern  ist  das  am 1. Januar  2003  in  Kraft  getretene  ATSG an-
wendbar.  Da  die  darin  enthaltenen  Formulierungen  der  Arbeits-
unfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der Invaliditäts-
gradbemessungsmethode  den  bisherigen  von  der  Rechtsprechung 
dazu entwickelten  Begriffen  in  der  IV  entsprechen,  und die  von der 
Rechtsprechung  dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herr-
schaft des ATSG weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.), 
wird im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen.

Die Änderungen vom 6. Oktober 2006 des IVG und des ATSG sowie 
die Änderungen vom 28. September 2007 der IVV und der Verordnung 

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über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  vom 
11. September 2002 (ATSV, SR 830.11 [5. IV-Revision, AS 2007 5129 
bzw. AS 2007 5155], in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden 
Verfahren hingegen nicht anwendbar, da die angefochtene Verfügung 
vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergangen ist (vgl. 
auch UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  2. Aufl.,  Zürich  2009,  Rz.  5  zu 
Art. 82 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat,  wer invalid  im Sinne des Gesetzes ist  (Art. 8  ATSG),  und beim 
Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres 
Beiträge an die AHV/IV geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. 
Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung [AS 2007 5140]).

Diese  Bedingungen  müssen  kumulativ  gegeben  sein;  fehlt  eine,  so 
entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

4.1 Der Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen während insge-
samt mehr als einem Jahr Beiträge an die AHV/IV geleistet (vgl. auch 
act. 79 S. 3), so dass die Voraussetzung der Mindestbeitragsdauer für 
den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist.

4.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

4.2.1 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu  erzielen  oder  sich  im  bisherigen  Aufgabenbereich  zu  betätigen 
(BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. 
Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im angestammten Beruf  bzw. der bis-
herigen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist  also grund-
sätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen  Grund-
sätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit 
einzig  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  einer  funktionellen 

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Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der 
funktionellen Einschränkung (BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459). 

Trotzdem ist  die Verwaltung  –  und im Beschwerdeverfahren das Ge-
richt  – auf  Unterlagen angewiesen,  die der  Arzt  und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 
Arztes ist  es,  den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stel-
lung  zu  nehmen,  in  welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätig-
keiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE  115  V  134  E.  2,  BGE  114  V  314  E.  3c  mit 
Hinweisen;  ZAK  1991  S.  319  E.  1c).  Die  rein  wirtschaftlichen  und 
rechtlichen  Beurteilungen,  insbesondere  im  Zusammenhang  mit  der 
Bestimmung der  Erwerbsfähigkeit,  obliegen dagegen  der  Verwaltung 
und im Beschwerdefall dem Gericht.

4.3 Die  seit  dem  1. Januar  2004  massgeblichen  neuen  Rentenab-
stufungen gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad 
von  mindestens  40%  Anspruch  auf  eine  Viertelsrente,  bei  einem 
solchen  von  mindestens  50%  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente,  bei 
einem solchen von mindestens  60% Anspruch auf  eine  Dreiviertels-
rente und bei einem solchen von mindestens 70% Anspruch auf eine 
ganze Rente.

4.3.1 Laut  Art.  28  Abs. 1ter IVG werden  Renten,  die  einem  Invalidi-
tätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in der Schweiz haben. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
stellt  Art.  28  Abs.  1ter IVG  nicht  eine  blosse  Auszahlungsvorschrift, 
sondern  eine  besondere  Anspruchsvoraussetzung  dar  (BGE  121  V 
264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt  seit  dem 1. Juni 
2002  für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen 
Gemeinschaft,  denen  bei  einem Invaliditätsgrad  ab 40% eine  Rente 
ausgerichtet  wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat  der Europäischen 
Gemeinschaft Wohnsitz haben.

4.3.2 Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht (gemäss den hier 
anwendbaren,  bis  zum  31.  Dezember  2007  in  Kraft  gestandenen 
Bestimmungen)  frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  welchem  die  ver-
sicherte  Person  mindestens  zu  40%  bleibend  erwerbsunfähig 
geworden ist  (Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG; Art. 7 ATSG) oder während 

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eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens  zu  40%  arbeitsunfähig  war  (Wartefrist  gemäss  Art.  29  Abs.  1 
Bst. b IVG; Art. 6 ATSG). 

4.3.3 Bei  einer  Verschlechterung  der  Erwerbsfähigkeit  ist  die  an-
spruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne 
wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 
2 IVV). Diese Regelung bezieht sich in erster Linie auf  die Revision 
bereits  laufender  Renten. Sie  ist  sinngemäss aber  auch dann anzu-
wenden,  wenn  die  anspruchsbeeinflussende  Änderung  des  Invalidi-
tätsgrades noch vor Erlass der ersten Rentenverfügung eingetreten ist 
– mit der Folge, dass bei der Rentenfestsetzung die Änderung zu be-
rücksichtigen ist (BGE 121 V 264 E. 6 b/dd mit Hinweis).

4.3.4 Sofern sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach 
Entstehen  des  Anspruchs  zum  Leistungsbezug  anmeldet,  werden 
indessen die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung voran-
gehenden Monate und die folgende Zeit  ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 
IVG).

4.4 Je nachdem, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder 
nichterwerbstätig einzustufen ist, variiert  die anzuwendende Methode 
der Invaliditätsgradbemessung (allgemeine Methode des Einkommens-
vergleichs, gemischte Methode, spezifische Methode des Betätigungs-
vergleichs [vgl. Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 
2ter  IVG]).  Welche  Methode  im  Einzelfall  zur  Anwendung  gelangt, 
ergibt  sich  aus  der  Beantwortung  der  Frage,  was  die  versicherte 
Person  bei  im  Übrigen  unverändert  gebliebenen  Umständen  vor-
wiegend täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. 
Diese  Frage  beurteilt  sich  praxisgemäss  unter  Berücksichtigung 
sämtlicher  entscheidrelevanter  Umstände  (namentlich  der  persön-
lichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse), wie sie sich 
bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung entwickelt haben, wobei 
für die hypothetische Annahme einer (Teil-)Erwerbstätigkeit bzw. Nicht-
erwerbstätigkeit  der  im  Sozialversicherungsrecht  übliche  Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (vgl. BGE 117 V 
194 E. 3b mit Hinweisen;  LOCHER, a.a.O., S. 248, Rz. 4;  ULRICH MEYER-
BLASER,  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  zum IVG,  Zürich  1997, 
S. 26 ff.).

4.4.1 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrads  Erwerbstätiger  wird 
das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt  der 

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Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit  bei  ausgeglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog. 
Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte,  wenn sie nicht  invalid  geworden wäre (sog. 
Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Dieser Einkommensvergleich hat in 
der  Regel  so  zu  erfolgen,  dass  die  beiden hypothetischen Erwerbs-
einkommen  ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander 
gegenübergestellt  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz 
der  Invaliditätsgrad  bestimmen lässt.  Soweit  die  fraglichen  Erwerbs-
einkommen ziffernmässig nicht  genau ermittelt  werden können,  sind 
sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen 
und  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte  miteinander  zu  ver-
gleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 
29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

4.4.2 Bei  der  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der  beruflich-erwerblichen Situation  auszugehen,  in  welcher  die  ver-
sicherte  Person  konkret  steht.  Ist  kein  solches  tatsächlich  erzieltes 
Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil  die versicherte Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach  der  Rechtsprechung  in  der  Regel  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  Bundesamt  für  Statistik  seit  dem 
Jahre  1994  periodisch  herausgegebenen  Lohnstrukturerhebungen 
heranzuziehen  (vgl.  das  Urteil  des  EVG  U  75/03  vom  12. Oktober 
2006),  allenfalls  die  Zahlen  der  Dokumentation  über  Arbeitsplätze 
(DAP; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3b). 

4.4.3 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass 
bei  der  Ermittlung  der  beiden  Vergleichseinkommen  gleich  vorge-
gangen  wird,  dass  also  eine  gleichartige  Vergleichsbasis  vorliegt 
(Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen, vgl. KIESER, ATSG, Rz. 8 zu 
Art. 16). In zeitlicher Hinsicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des 
(hypothetischen)  Rentenanspruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und 
Invalideneinkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und 
allfällige  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis 
zum Erlass der angefochtenen Verfügung (hier: 21. August 2007) zu 
berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1). 

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Die Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen setzt aber auch voraus, 
dass  sich  die  für  die  Invaliditätsgradbemessung massgebenden Ver-
gleichseinkommen eines im Ausland wohnenden Versicherten auf den 
gleichen Arbeitsmarkt beziehen, weil es die Unterschiede in den Lohn-
niveaus und den Lebenshaltungskosten nicht gestatten, einen objek-
tiven  Vergleich  der  in  Frage  stehenden  Einkommen  vorzunehmen 
(KIESER, ATSG,  Rz.  8  zu  Art.  16;  Urteil  des  EVG  I  817/05  vom 
5. Februar  2007 E. 8.1,  Urteil  des EVG U 262/02 vom 8. April  2003 
E. 4.4).  So ist insbesondere dann, wenn sich das hypothetische Vali-
deneinkommen aufgrund  eines  tatsächlichen Einkommens  bestimmt, 
das der Versicherte vor dem Eintritt der Invalidität über längere Zeit im 
Ausland  erzielt  hat,  nicht  etwa  das  in  der  Schweiz  erzielbare  hypo-
thetische  Invalideneinkommen  beizuziehen,  sondern  ein  Invaliden-
einkommen  zu  ermitteln  und  dem  Valideneinkommen  gegenüber  zu 
stellen, das der Versicherte auf dem örtlichen ausländischen Arbeits-
markt  erzielen  könnte.  Eine  Bestimmung  des  Invalideneinkommens 
aufgrund  der  schweizerischen  Tabellenlöhne  kommt  nur  dann  in 
Betracht,  wenn  auch  auf  ein  Valideneinkommen in  der  Schweiz  ab-
gestellt wird.

4.5 Aufgrund  des  im  gesamten  Sozialversicherungsrecht  geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner  Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert 
nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- 
oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzunehmen,  soweit  sie  noch 
möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 235 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
der  IV-Stelle,  aus  medizinischer  Sicht  zu  entscheiden,  in  welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit  und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  einsetzen  kann.  Diese  Arbeitsmöglichkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungs-
tätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.),  wobei  es unerheblich ist,  ob er seine 
Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

5.
Der  Beschwerdeführer  beanstandet  unter  anderem  sinngemäss,  die 
Vorinstanz  habe  den  rechtserheblichen  medizinischen  Sachverhalt 
nicht vollständig abgeklärt  und demzufolge seine (Rest-)Arbeitsfähig-
keit nicht rechtsgenüglich beurteilt (vgl. lit. D hiervor). Ob dies zutrifft, 
gilt es nachstehend zu beurteilen.

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6.
Die angefochtene Verfügung vom 21. August 2007 (act. 79) erliess die 
Vorinstanz  im  Wesentlichen  gestützt  auf  die  Stellungnahmen  vom 
22. November  2006 und  5. April  2007  ihres  ärztlichen  Dienstes  (Dr. 
med. E._______; act. 16 und 69) sowie unter Berücksichtigung eines 
Kurzarztbriefes  vom  8.  Mai  2007  der  Dres.  med.  I._______und 
K._______ (act. 73), eines fachärztlichen Berichtes vom 10. Mai 2007 
der  Dres. med. K._______  und  M._______  (act.  76)  sowie  einer  E-
Mail-Nachricht vom 4. Juni 2007 von Dr. med. N._______ (act. 75).

6.1 Für  den  ärztlichen  Dienst  der  Vorinstanz  beurteilte  Dr.  med. 
E._______ in ihrer Stellungnahme vom 22. November 2006 (act. 16) 
von  den  Dres.  med.  O._______  und  P._______  zuhanden  der 
Pensionsversicherungsanstalt  der  Landesstelle  Steiermark  erstellte 
fachärztliche Gutachten. 

Dr. med. O._______  erwähnte  in  seinem Gutachten vom 14. Januar 
2005 als  Hauptdiagnosen für  eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit 
des  Beschwerdeführers  einen  Zustand  nach  Bruch  der  rechten 
Kniescheibe im Jahre 1972, einen Zustand nach sekundärer Operation 
im  Jahre  1994,  eine  bekannte  Arthrose,  einen  Belastungsschmerz 
beidseits  sowie  ein  Hals-  und  Lendenwirbelsäulensyndrom  ohne 
Hinweis auf Wurzelirritation oder -kompression und ohne wesentliche 
Bewegungseinschränkungen.  Als  weitere  Leiden  führte  sie  einen 
Nikotinabusus,  eine  mittelgradige  Atemwegsobstruktion  sowie  eine 
nicht  therapierte  arterielle  Hypertonie  auf. Dr. med. O._______  kam 
zum Schluss, der Beschwerdeführer sei als Hilfsarbeiter in leichten bis 
mittelschweren Erwerbstätigkeiten vollschichtig arbeitsfähig (act. 13 S. 
4 und 6). 

Dr.  med.  P._______  diagnostizierte  beim  Beschwerdeführer  am  29. 
März  2006  degenerative  Veränderungen  am rechten  Knie  sowie  an 
beiden Schultern, jeweils mit leicht- bis mittelgradigen schmerzhaften 
Funktionseinschränkungen  (Zustand  nach  Kniescheibenbruch  im 
Jahre 1972 bzw. nach Operation der rechten Schulter im Jahre 1997), 
eine  Epicondylitis  radialis  und  ulnaris  beidseits  ohne  Funktionsein-
schränkungen  rechts,  links  mit  leichten,  stark  schmerzhaften  Funk-
tionseinschränkungen (Zustand nach Verlegung des Ulnarisnerven im 
Jahre  2005,  neuerliche  Operation  geplant),  degenerative  Veränder-
ungen an der Hals- und Lendenwirbelsäule mit leichten schmerzhaften 
Funktionseinschränkungen an der Lendenwirbelsäule, eine chronisch 

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obstruktive Atemwegserkrankung und Lungenüberblähung bei Nikotin-
abusus,  einen  Bluthochdruck  mit  rezidivierendem  Schwindel  unter 
Therapie,  einen  rezidivierenden  Brechreiz,  Oberbauchbeschwerden 
bei Magenentzündung und geringer Rückflusssymptomatik sowie eine 
nicht therapierte reaktive dysthyme Verstimmung mit Überlagerung der 
körperlichen Beschwerden. Er gelangte im Wesentlichen zum Schluss, 
seit der Begutachtung durch Dr. med. O._______ am 10. Januar 2005 
habe  sich  der  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  nicht 
wesentlich verschlechtert, ihm sei die Ausübung leichter und fallweise 
auch  mittelschwerer  wechselbelastender  Erwerbstätigkeiten 
vollschichtig zumutbar (act. 14 S. 5 f.; vgl. auch act. 13 S. 1).

In  ihrer  Stellungnahme  vom  22.  November  2006  würdige  Dr.  med. 
E._______ als Hauptdiagnosen ein chronisches Panvertebralsyndrom, 
chronische  Schulterschmerzen  bei  Status  nach  Operation  rechts  im 
Jahre  1997  und  geringgradiger  Funktionseinschränkung,  eine 
beginnende  Gonsarthrose  bei  Status  nach  Patellafraktur  rechts im 
Jahre  1972  sowie  eine  chronische  Epicondylitis  ulnaris  und  radialis 
beidseits  (Status  nach  Ulnarisverlegung).  Als  Diagnosen  ohne  Aus-
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte sie eine arterielle Hypertonie 
und eine obstruktive Bronchopathie bei  Nikotinabusus an sowie eine 
chronische Gastropathie bei Hiatushernie und rezidivierenden Reflux-
ösophagitiden.  Dr.  med.  E._______  gelangte  zum  Schluss,  dem 
Beschwerdeführer  seien  angesichts  der  geringgradigen  bis  leichten 
Einschränkungen der Beweglichkeit  des Rückens, des rechten Knies 
sowie der Ellenbogen rein körperlich repetitiv belastende Erwerbstätig-
keiten  nicht  mehr  zumutbar.  Seit  dem  12.  Dezember  2004  betrage 
daher seine (Rest-)Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Erwerbs-
tätigkeit  als  Fliesenleger  30%, in  einer  leidensangepassten,  leichten 
bis  mittelschweren  wechselbelastenden  Verweisungstätigkeit  aber 
100% (act. 16). Als mögliche Verweisungstätigkeiten nannte sie etwa 
die  Tätigkeit  als  Hausmeister,  Bote,  Parkaufseher,  Verkäufer  oder  in 
leichten administrativen Arbeiten.

6.2 Am  27.  März  2007  unterbreitete  die  Vorinstanz  Dr.  med. 
E._______  vom  ärztlichen  Dienst  die  vom  Beschwerdeführer  mit 
seiner Stellungnahme zum Vorbescheid eingereichten Berichte von in 
Österreich auf den Gebieten der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin, 
Neurologie,  Psychiatrie,  plastischen  Chirurgie,  Chirurgie,  Radiologie, 
Angiologie,  Anästhesiologie,  Intensivmedizin,  medizinische  und 
chemische  Labordiagnostik  sowie  Orthopädie  praktizierenden 

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Fachärzten aus der Zeit vom 22. April 2004 bis 7. Februar 2007 (vgl. 
act. 19 bis 24, 26 bis 33, 35, 38 bis 58, 60 bis 66; vgl. auch act. 67 und 
68).  Diesen  Arztberichten  kann  entnommen  werden,  dass  beim 
Beschwerdeführer nebst den vorerwähnten Leiden (vgl. E. 6.1 hiervor) 
insbesondere auch ein sekundäres Raynaud-Syndrom (act. 27, 47 und 
52),  ein  chronisches  Schmerzsyndrom  (act.  31  und  41),  eine 
somatoforme Schmerzstörung (act. 31), eine Depression (act. 41) bzw. 
ein depressives Zustandsbild bei einer psychosomatischen Allgemein-
störung (act. 55),  eine zervikale Lymphadenopathie (act. 44,  52  und 
57),  Polyarthralgien  und  Polyarthritis  (act.  58),  eine  Dysphagie  (act. 
60),  eine entzündliche Pylorusstenose (act. 62),  eine Antrumgastritis 
(act.  47  und  62)  sowie  eine  Hyperlipidämie  (act.  47)  diagnostiziert 
wurden. 

In  ihrer Stellungnahme vom 5. April  2007 (act. 69) empfahl Dr. med. 
E._______,  es  sei  bei  Dr. med. N._______ eine präzise  Beurteilung 
der (Rest-)Arbeitsfähigkeit  des Beschwerdeführers einzuholen, da im 
Bericht  dieser  Fachärztin  vom 24. Oktober  2006 (act. 55)  zwar  eine 
Somatisierung und eine depressive Stimmungslage erwähnt, hingegen 
keine  klassifizierbaren  Diagnosen  gestellt  und  Funktionsausfälle  zu-
wenig beschrieben würden. Zumal die vorerwähnten Arztberichte „aus 
rein  medizinisch-theoretischer  Sicht“  keine  von  der  bisherigen 
Beurteilung  abweichende  Einschätzung  erlaubten,  hielt  Dr.  med. 
E._______  aber  an  ihren  bisherigen  Schlussfolgerungen  zur 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit fest (vgl. act. 16 sowie E. 6.1 hiervor). 

7.
Im  Rahmen  des  vorliegenden  Beschwerdeverfahrens  beurteilte  Dr. 
med. E._______ für den ärztlichen Dienst der Vorinstanz weitere, vom 
Beschwerdeführer  beigebrachte Berichte  und  Gutachten  von  in 
Österreich praktizierenden Fachärzten (vgl. act. 91).

7.1 So lag ihr ein fachärztlicher Bericht vom 10. Mai 2007 der Dres. 
med. K._______ und M._______ vor, wonach beim Beschwerdeführer 
eine  Fibromyalgie,  ein  sekundäres  Raynaud-Syndrom in  Observanz, 
ein  Zustand  nach  Sulcus-Ulnaris-Syndrom  beidseits  (links  operiert), 
eine Epicondylitis radialis beidseits mit operativer Epicondylitisrevision 
rechts  im  Jahre  1997,  eine  deformierende  Spondylose  der  Lenden-
wirbelsäule,  eine  reaktive  Dysthymie,  eine  Gonalgie  rechts  bei 
dringendem Verdacht auf Innenmeniskusläsion rechts und einem Zu-
stand nach Patellafraktur  im Jahre 1972,  eine Operation eines post-

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traumatischen Tumors im Bereich des rechten Kniegelenks im Jahre 
1974  (Histologie  nicht  vorliegend),  eine  Hypercholesterinämie  unter 
Statintherapie  kompensiert  bei  Lipoprotein(a)-Erhöhung,  eine 
chronisch  obstruktive  Lungenerkrankung  bei  Nikotinabusus,  ein  Zu-
stand  nach  Impingementsyndrom  rechts  sowie  Acromionsporn  mit 
Acromioplastik  und  Bursektomie  im  Jahre  1994,  ein  Zustand  nach 
zervikaler  Lymphknotenvergrösserung sowie ein  Rektumpolyp (histo-
logisch: tubuläres Adenom) diagnostiziert wurden (act. 76). 

7.2 Im Weiteren wurden Dr. med. E._______ die von den Dres. med. 
F._______,  G._______  und  H._______  zu  Handen  österreichischer 
Gerichtsbehörden (vgl. Bst. G hiervor) in der Zeit vom 9. Juni 2006 bis 
4.  Juni  2007  erstellten  internistischen,  orthopädischen  und  neuro-
logisch-psychiatrischen  Gutachten  (act.  80  bis  88)  zur  Beurteilung 
vorgelegt. Diesen fachärztlichen Gutachten kann entnommen werden, 
dass der Beschwerdeführer am 4. Juni 2007 an behandelbarem Blut-
hochdruck,  einer  Aortenklappensklerose  mit  nachgewiesener  Belast-
barkeit bis 100 Watt, einem Zustand nach Magenblutung (konservativ 
beherrscht  bei  ausreichendem  Ernährungszustand),  einer  Raucher-
bronchitis  mit  mässiger  Einschränkung  der  Lungenfunktion,  leicht 
erhöhten Blutfetten, einer Weissfingerkrankheit (internistische Diagno-
sen; vgl. act. 80 S. 4, 82, 85 und 88), einem wiederkehrenden unteren 
Zervikalsyndrom ohne manifeste Neurologie, einem Zustand nach Ent-
fernung  eines  verkalkten  subacromialen  Schleimbeutels  am  rechten 
Schultergelenk,  einer  Schultersteife  beidseits  mässigen  Grades  bei 
Engpass-Syndrom  zweiten  Grades  und  degenerativer  Entartung  der 
Schultereckgelenke,  einem  Zustand  nach  Operation  eines  Tennis-
ellbogens  rechts  (Epicondylitis  radialis),  einem  Zustand  nach 
operativer  Verlagerung  des  linken  Ellennervs  bei  Engpass-Syndrom 
und  rezentem  Revisionseingriff,  einer  flachen  Seitverbiegung  der 
Wirbelsäule  mit  vermehrtem  Rundrücken,  altersentsprechenden  Auf-
brauch-  und  Abnützungserscheinungen  des  Achsenskeletts,  einem 
Zustand  nach  thorakalem  Morbus  Scheuermann,  wiederkehrenden 
Brust-  und  Lendenwirbelsäulenbeschwerden  ohne  Hinweis  auf  seg-
mentale  Nervenwurzelirritation  bzw.  -kompression,  einem  Zustand 
nach  operativer  Revision  des  rechten  Kniegelenks  nach  Knie-
scheibenbruch,  einer  sekundären  degenerativen  Entartung  beider 
Kniegelenke  rechtsbetont,  einem  geringen  Senk-  und  Spreizfuss 
beidseits,  keine  belastungsabhängigen  Beschwerden  (orthopädische 
Diagnosen;  vgl.  act.  81  S. 10f.,  83,  85,  86  und  88),  vertebragenen 
Neuralgien im Halswirbel- und Lendenwirbelbereich (kein Hinweis auf 

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Wurzelkompressions  oder  -irritationssymptomatik),  spondylogenem 
Kopfschmerz,  orthostatischem  Drehschwindel,  einem  Zustand  nach 
dreimaliger  Operation  eines  Sulcus-Ulnaris-Syndroms  links  (ohne 
neurologische  Ausfallsymptomatik),  einem  diskreten  Carpaltunnel-
syndrom  links  (ohne  sensomotorische  Ausfallsymtomatik)  sowie  an 
einer  diskreten  Depression  mit  leichter  psychovegetativer  Labilität, 
Somatisierungsneigung  und  geringem  Krankheitswert  litt (neuro-
logisch-psychiatrische Diagnosen; vgl. act. 84 S. 11, 85, 87 S. 10 und 
88). Die Vorgutachten aus der Zeit vom 9. Juni 2006 bis 23. Mai 2007 
(act. 80 bis 87) berücksichtigend sowie die vorerwähnten Diagnosen 
würdigend, gelangte Dr. med. Q._______ in seinem abschliessenden 
Gutachten  vom  4.  Juni  2007  sinngemäss  zum  Schluss,  dem 
Beschwerdeführer  seien,  wie  bereits  anlässlich  der   gutachterlichen 
Beurteilung  am  21.  September  2006  (vgl.  act.  85)  festgestellt,  pro 
futuro  ganztätig  leichte  und  bis  zu  einem Drittel  eines  Arbeitstages 
auch mittelschwere wechselbelastende Arbeiten  zumutbar. Hingegen 
sei  er  nicht  in  der  Lage,  ständig  Treppen zu  steigen  und Überkopf-
arbeiten sowie Arbeiten an exponierten Stellen zu verrichten (act. 88 
S. 2).

7.3 Ferner lagen Dr. med. E._______ ein Kurzarztbrief vom 22. August 
2007  der  Dres.  med.  I._______  und  K._______  sowie  eine 
Bescheinigung vom 24. August  2008 von Dr. med. L._______ vor. In 
dieser Bescheinigung attestierte Dr. med. L._______ dem Beschwer-
deführer  infolge  einer  diagnostizierten  schweren  somatoformen 
Schmerzstörung unter Bezugnahme auf einen vom 13. bis 22. August 
2007 dauernde Anstaltspflege rückwirkend ab dem 13. August  2007 
eine Arbeitsunfähigkeit. Dem vorerwähnten, an einen Arzt gerichteten 
Kurzarztbrief der Dres. med. I._______und K._______ betreffend eine 
vom  13.  bis  zum  22.  August  2007  dauernde  Behandlung  des 
Beschwerdeführers  im  Krankenhaus  der  Barmherzigen  Brüder  in 
D._______  kann  sodann  entnommen  werden,  dass  eine  schwere 
somatoforme Schmerzstörung (kein Hinweis auf ein entzündliches Ge-
schehen), eine Opiatabhängigkeit, ein sekundäres Raynaud-Syndrom 
in  Observanz,  ein  transpylorisches  Ulcus  ventriculi,  eine  Refluxöso-
phagitis II,  ein Zustand nach Sulcus-Ulnaris-Syndrom beidseits (links 
operiert), eine Epicondylitis radialis beidseits mit operativer Epicondy-
litis-Revision  rechts  im  Jahre  1997,  eine  deformierende  Spondylose 
der Lendenwirbelsäule, eine reaktive Dysthymie, eine Hypercholester-
inämie,  eine  chronisch  obstruktive  Lungenerkrankung,  ein  Zustand 
nach Impingementsyndrom rechts, Accromionsporn mit Acromioplastik 

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und Bursektomie im Jahre 1994 sowie ein Zustand nach Rektumpolyp 
(histologisch: tubuläres Adenom) diagnostiziert wurden.

7.4 In  ihrer  Stellungnahme  vom  21.  Februar  2008  führte  Dr.  med. 
E._______ sinngemäss aus, insbesondere angesichts der gutachter-
lichen Ausführungen vom 23. Mai  2007  und 4. Juni  2006  der  Dres. 
med. S._______  und Q._______  (act.  87  und  88)  sei  davon auszu-
gehen, dass die ihr zur Beurteilung vorgelegten medizinischen Doku-
mente  keine  rentenrelevante  Verschlechterung  des  Gesundheitszu-
standes  des  Beschwerdeführers  belegten.  Demnach  sei  ihm  die 
Ausübung der in der Stellungnahme vom 22. November 2006 aufge-
führten  Verweisungstätigkeiten  im  daselbst  umschriebenen  Ausmass 
nach wie vor zumutbar. Ferner merkte sie an, dass sich „die Somati-
sierung  fortsetzen  und  eine  anhaltende  Problematik  persistieren 
werde“(act. 92).

8.
In  den  fachärztlichen  Gutachten  der  Dres.  med.  O._______  und 
P._______ (act. 13 und 14; vgl. auch E. 6.1 hiervor) sowie denjenigen 
der Dres. med. F._______, G._______ und H._______ (act. 80 bis 88; 
vgl. auch E. 7.2 hiervor), die der abschliessenden Stellungnahme vom 
21. Februar 2008 von Dr. med. E._______ im Wesentlichen  zugrunde 
lagen  (vgl.  act.  92  sowie  E.  7.4  hiervor),  wurden  der 
Gesundheitszustand  und  die  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  des 
Beschwerdeführers jeweils in Kenntnis sämtlicher relevanter Vorakten 
(Anamnese) sowie gestützt auf allseitige, die geklagten Beschwerden 
berücksichtigende medizinische Untersuchungen festgestellt. Überdies 
sind die Gutachter nach sorgfältiger Erörterung der Befunde zu einer 
nachvollziehbaren und einleuchtenden Beurteilung der medizinischen 
Zusammenhänge  und  Situation  gelangt.  Daher  kommt  ihren 
Festsstellungen zur (Rest-) Arbeitsfähigkeit im vorliegenden Verfahren 
ein  erheblicher  Beweiswert  zu  (vgl.  E.  2.4.2  hiervor).  In 
Übereinstimmung  mit  diesen  Gutachtern  erachtet  es  das 
Bundesverwaltungsgericht  als  überwiegend wahrscheinlich,  dass  der 
Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen 
in  seiner  bisherigen  Berufstätigkeit  als  Fliessenleger  zwar  zu  70% 
arbeitsunfähig  ist,  dass  ihm  aber  eine  leichte,  wechselbelastende 
Verweisungstätigkeit vollschichtig zumutbar ist.

8.1 Demgegenüber  vermögen,  obschon  den  Erkenntnissen  behan-
delnder  Fachärzte  im  Rahmen  der  Abklärung  der  (Rest-)Arbeits-

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fähigkeit  durchaus  Gehör  zu  schenken  ist  (vgl.  Urteil  des  Bundes-
gerichts 9C-24/2008 vom 27. Mai 2008 E.2.3.2, publiziert in: Plädoyer 
2009, S. 72 ff.),  die Berichte der in Österreich praktizierenden Fach-
ärzte aus der Zeit vom 22. April 2004 bis 7. Februar 2007 (vgl. E. 6.2 
hiervor)  nicht  zu  überzeugen.  Denselben  kann  grösstenteils  nicht 
entnommen werden, gestützt auf welche Vorakten sie erstellt wurden. 
Ferner  beinhalten  sie jeweils  keine bzw. keine medizinisch nachvoll-
ziehbar  begründete  (vgl.  act.  41)  Beurteilung  der  (Rest-)Arbeits-
fähigkeit.  Schon  aus  diesen  Gründen  kann  ihnen  kein  wesentlicher 
Beweiswert zukommen (vgl. E. 2.4.2 hiervor).

8.2 Auch  den  Berichten  vom  8.  und  10.  Mai  2007  der  Dres.  med. 
K._______und  I._______  bzw.  M._______,  die  unter  anderem  eine 
Fibromyalgie sowie eine reaktive Dysthymie diagnostizierten (vgl. act. 
73 und 76 sowie E. 7.1 hiervor), kann keine Stellungnahme zur (Rest-) 
Arbeitsfähigkeit  und  dazu  entnommen werden,  ob  der  Gesundheits-
zustand infolge dieser Leiden in rentenrelevanter Weise beeinträchtigt 
ist. Der Befund einer Fibromyalgie war Dr. med. S._______ bekannt, 
als er in seinem neurologisch-psychiatrischen Gutachten vom 23. Mai 
2007  (act.  87)  aufgrund  einer  umfassenden  Untersuchung  des  Be-
schwerdeführers bloss eine diskrete reaktive Depression mit geringem 
Krankheitswert diagnostizierte und im Wesentlichen zum Schluss kam, 
der  Gesundheitszustand  und  die  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  des  Be-
schwerdeführers  hätten  sich  seit  dem  15.  September  2006,  dem 
Zeitpunkt  der  Vorbegutachtung,  nicht  rentenrelevant  verschlechtert 
(act. 87 S. 3, 7, 9, 10 und 12; vgl. auch act. 84 S. 11 f. sowie act. 87 
S. 11 f.). Diese Schlussfolgerung ist durchaus überzeugend. Es kann 
daher  als  überwiegend  wahrscheinlich  erstellt  gelten  (vgl.  E.  2.4.1 
hiervor), dass die in den Berichten vom 8. und 10. Mai 2007 der Dres. 
med.  K._______und  I._______  bzw.  M._______  diagnostizierten 
psychischen  Leiden  keine  rentenrelevante  Verschlechterung  des 
Gesundheitszustandes (vgl. E. 4.3 hiervor) bewirkten.

8.3 Die im Wesentlichen auf den erwähnten fachärztlichen Gutachten 
beruhende Beurteilung der (Rest-)Arbeitsfähigkeit durch den ärztlichen 
Dienst  der  Vorinstanz  (vgl.  E.  7.4  hiervor)  vermag  auch  durch  die 
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom 24. August 2007 von Dr. med. 
L._______ und den Kurzartzbrief vom 22. August 2007 der Dres. med. 
I.______ und K._______ nicht in Frage gestellt zu werden, in denen – 
ohne einlässliche,  medizinisch nachvollziehbare  Begründung  – unter 
anderem  eine  schwere  somatoforme  Schmerzstörung  sowie  eine 

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Opiatabhängigkeit  diagnostiziert  wurden  (vgl.  E.  7.3  hiervor).  Diese 
Dokumente beinhalten zwar Feststellungen zum Gesundheitszustand 
des  Beschwerdeführers  in  der  Zeit  vom  13.  August  bis  22.  August 
2007; die  Bescheinigung  von  Dr. med. L._______  zudem auch  eine 
solche zur Arbeitsunfähigfähigkeit während dieser Zeitspanne. Da für 
die  Beurteilung  der  Beschwerde  die  Verhältnisse  im  Zeitpunkt  des 
Erlasses  der  angefochtenen  Verfügung  vom 21. August  2007  mass-
gebend  sind,  sind  sie  grundsätzlich  zu  berücksichtigen  (vgl.  E.  3 
hiervor).  Allerdings  kann  diesen  Dokumenten  nicht  entnommen wer-
den,  dass infolge der diagnostizierten somatischen und psychischen 
Leiden beim Beschwerdeführer am 21. August 2007 eine bereits seit 
drei Monaten andauernde – und somit im Zeitpunkt des Erlasses der 
angefochtenen Verfügung zu berücksichtigende – rentenrelevante Ver-
schlechterung  der  Arbeitsfähigkeit  vorlag  (vgl.  E.  4.3  hiervor), 
nachdem  noch  am  23.  Mai  2007  aus  psychiatrischer  Sicht  keine 
relevante Verschlechterung festgestellt worden war.

Überdies  sei  in  diesem  Zusammenhang  angemerkt,  dass  nach 
ständiger  Rechtsprechung  eine  Drogensucht  bzw. Opiatabhängigkeit 
nur  dann  eine  Invalidität  begründet,  wenn  sie  eine  Krankheit  oder 
einen  Unfall  bewirkt  hat,  in  deren  Folge  ein  Gesundheitsschaden 
eingetreten  ist,  oder  aber  wenn  sie  selber  Folge  eines  körperlichen 
Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (vgl. BGE 102 
V 165; AHI 2002 S. 30 E. 2a, 2001 S. 228 E 2b; HANS-JAKOB MOSIMANN, 
Praxis  der  Invaliditätsbemessung,  SZS/RSAS  51/2007,  S. 4f.).  Dies 
kann dem Kurzarztbrief der Dres. med. I._______und K._______ vom 
22. August  2007  und  der  Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  vom 
24. August  2007  von  Dr.  med.  L._______  aber  gerade  nicht 
entnommen werden. Auch wenn nicht  auszuschliessen ist,  dass  der 
Opiatkonsum des  Beschwerdeführers  im Zusammenhang  mit  seinen 
Leiden  stand,  erachtet  es  das  Bundesverwaltungsgericht  nicht  für 
überwiegend wahrscheinlich,  dass  eine invalidisierende  Drogensucht 
vorlag,  diagnostizierte  doch  Dr.  med.  S._______  – nachdem  eine 
analgetische  Therapie  mit  hochdosierten  Morphinpräparaten  unter 
ärztlicher  Aufsicht  reduziert  worden  war  (act.  76  S.  3)  – rund  drei 
Monate  vor  der  Diagnose  der  Drogensucht  (22. August  2007)  keine 
Opiatabhängigkeit (act. 87). 

Zu beachten ist  weiter,  dass psychische Krankheiten,  wie etwa eine 
anhaltende  somatoforme  Schmerzstörung,  in  der  Regel  keine  lang-
dauernde, zur Invalidität führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

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zur  Folge  haben.  Laut  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  besteht 
vielmehr  die Vermutung,  dass  sie  bzw. ihre Folgen mit  einer  zumut-
baren  Willensanstrengung  überwindbar  sind.  Nur  ausnahmsweise 
können  bestimmte  Umstände  den  Wiedereinstieg  in  den  Arbeitspro-
zess als unzumutbar erscheinen lassen. Ob ein solcher Ausnahmefall 
vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener, im Kurz-
arztbrief  der  Dres.  med.  I._______und  K._______  und  in  der 
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  von  Dr.  med.  L._______  nicht 
erwähnter  Kriterien.  Im  Vordergrund  steht  die  Feststellung  einer 
psychiatrischen  Komorbidität,  d.h.  eines  von  der  Grunderkrankung 
abgrenzbaren,  eigenständigen  Krankheitsbildes  von  erheblicher 
Schwere,  Ausprägung  und  Dauer.  Auch  weitere  Faktoren  können 
massgebend  sein,  wie  etwa  chronische  körperliche  Begleiter-
krankungen,  ein  mehrjähriger,  chronifizierter  Krankheitsverlauf  mit 
unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne länger dauernde 
Rückbildung, ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens, ein 
verfestigter,  therapeutisch nicht  mehr beeinflussbarer innerseelischer 
Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Kon-
fliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit"), 
oder das Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder 
stationären  Behandlung  trotz  kooperativer  Haltung  der  versicherten 
Person (BGE 131 V 49 E. 1.2 und BGE 127 V 294 E. 4.b.aa und E. 4c, 
je  mit  Hinweisen; HANS-JAKOB MOSIMANN,  a.a.O.,  S. 5 f.).  Aufgrund  der 
Akten  mag  zwar  als  erstellt  gelten,  dass  beim  Beschwerdeführer 
körperliche Begleiterkrankungen vorliegen. Eine über  mehrere  Jahre 
hinweg  diagnostizierte  somatoforme  Schmerzstörung  mit 
chronifiziertem  Verlauf  und  unveränderter  bzw.  gar  progredienter 
Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung liegt aber nicht vor. 
Ebenso  finden  sich  in  den  Akten  keine  Hinweise  auf  das  Vorliegen 
weiterer relevanter Faktoren. Vielmehr konnte Dr. med. S._______ dem 
Beschwerdeführer,  mit  Ausnahme  einer  diskreten  reaktiven 
Depression  mit  geringem  Krankheitswert,  im  neurologisch-
psychiatrischen  Gutachten  vom  23.  Mai  2007  einen  normalen 
psychischen Allgemeinzustand attestieren (act. 87 S. 7 und 10). Dass 
die  rund  drei  Monate  später  diagnostizierte  schwere  somatoforme 
Schmerzstörung eine zu einer Invalidität führende Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit zur Folge gehabt hat, erscheint demnach ebenfalls als 
überwiegend unwahrscheinlich (vgl. E. 2.4.1 hiervor). 

Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
zu  den erst  kurz  vor  Erlass der  angefochtenen Verfügung gestellten 

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Diagnosen  der  somatoformen  Schmerzstörung  sowie  der  Opiatab-
hängigkeit  keine  weiteren  ärztlichen  Abklärungen  veranlasst  hat.  Es 
wird  allerdings  Sache  der  Vorinstanz  sein  zu  prüfen,  ob  aufgrund 
dieser neuen Diagnosen ein Revisionsverfahren einzuleiten ist. 

8.4 Zusammenfassend ist  daher festzuhalten, dass die Vorinstanz in 
der angefochtenen Verfügung zu Recht davon ausgegangen ist, dass 
der  Beschwerdeführer seit  dem  12.  Dezember  2004  (Aufgabe  der 
Arbeitstätigkeit)  in  seinem  bisherigen  Beruf  zwar  zu  70%  arbeits-
unfähig ist, in einer leichten, wechselbelastenden Verweisungstätigkeit, 
etwa  als  Hausmeister,  Parkaufseher,  Verkäufer  oder  in  leichten 
administrativen Arbeiten, dagegen zu 100% arbeitsfähig ist.

9.
Gestützt  auf  die  nicht  zu  beanstandende  Abklärung  der  (Rest-)Ar-
beitsfähigkeit bemass die Vorinstanz den Invaliditätsgrad mittels einer 
Gegenüberstellung  des  hypothetischen  Valideneinkommens  und  des 
aus  zumutbarer  Verweisungstätigkeit  erzielbaren  hypothetischen  In-
valideneinkommens auf 43.49% (act. 17; vgl. auch act. 77). 

9.1 Die  beim  Beschwerdeführer  diagnostizierten  Leiden  sind 
zweifelsohne  als  labiles  pathologisches  Geschehen  zu  qualifizieren, 
also  als  Leiden,  die  sowohl  eine  Besserung  als  auch  eine 
Verschlimmerung  durchmachen  können.  Nach  Ablauf  der  Wartefrist 
von 12 Monaten gemäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG konnte somit  ein 
allfälliger  Rentenanspruch  frühestens  am  12.  Dezember  2005 
entstehen. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine 
Invalidenrente rückwirkend ab dem 1. Dezember 2005 zusprach. 

Der Beschwerdeführer bestreitet  nicht,  dass er ohne gesundheitliche 
Beeinträchtigung  weiterhin  zu  100%  bei  der  Firma  D._______in 
Österreich als Fliesenleger gearbeitet hätte (vgl. act. 2 S. 2 f., 10 und 
12  S.  3).  Zu  Recht  hat  daher  die  Vorinstanz  einen  Einkommens-
vergleich aufgrund der der Verhältnisse im Jahre 2005 vorgenommen 
(vgl. E. 4.4 sowie E. 4.4.3 hiervor).

9.2 Das Valideneinkommen des Beschwerdeführers bemass die Vor-
instanz  ausgehend  vom  zuletzt  im  Jahre  2004  in  Österreich  als 
Fliesenleger in einem Vollzeitpensum erzielten Bruttoeinkommen von 
monatlich EUR 1'559.83 (act. 10 und 17). Der Index der Nominallöhne 
für  erwachsene  Arbeiter  in  Österreich  lag  nach  Massgabe  der  kor-
rekterweise beigezogenen Zahlen der Organisation für wirtschaftliche 

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Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Österreich per Ende des 
Jahres  2003 bei  108.0  Punkten  und  am Ende des  Jahres  2004  bei 
110.6  Punkten;  im Jahre  2004  fand also  eine Nominallohnerhöhung 
von 2.6  Punkten statt  (vgl.  OECD, „main  economic  indicators“,  Aus-
gabe  März  2008,  S.  16).  Da  der  für  das  Jahresende  2005  mass-
gebende Nominallohnindexstand im Zeitpunkt des Erlasses der ange-
fochtenen Verfügung nicht bekannt war, ging die Vorinstanz davon aus, 
der Nominallohnindex habe sich im Jahr 2005 ebenfalls um 2.6 Punkte 
und somit auf 113.2 Punkte erhöht (vgl. act. 17). Demnach resultierte 
ein  Valideneinkommen  im  Jahre  2005  von  monatlich  EUR  1'596.50 
([1'559.83 / 110.6] x 113.2 = 1'596.50). Diese Vorgehensweise ist im 
Ergebnis  nicht  zu  beanstanden,  zumal  selbst  die  Annahme  einer 
wesentlich  stärkeren,  unrealistischen  Nominallohnerhöhung  keinen 
rentenrelevanten  Einfluss  auf  den  Invaliditätsgrad  hätte  (vgl.  E.  9.4 
hiernach). 

9.3 Da  der  im  österreichischen  Bundesland  Steiermark  wohnhafte 
Beschwerdeführer  nach  Eintritt  des  Gesundheitsschadens  keine 
Erwerbstätigkeit  mehr  aufgenommen hat,  stützte  sich  die  Vorinstanz 
bei  der  Bemessung  des  hypothetischen  Invalideneinkommens  zu 
Recht  auf  die  einschlägigen  statistischen  Erhebungen  für  das  Jahr 
2005.  Zumal  die  in  anderen  Berufskategorien  in  diesem  Jahre 
erzielten  durchschnittlichen  Stundenlöhne  allesamt  höher  sind,  ging 
sie  – durchaus zugunsten des Beschwerdeführers  – von dem in der 
Steiermark  von  Hilfsarbeitern  in  leichten  Tätigkeiten  durchschnittlich 
erzielten Stundenlohn von EUR 6.86 aus (vgl. act. 17  sowie  Statist-
isches  Jahrbuch  der  Wirtschaftskammern  Österreichs,  Ausgabe  Mai 
2006, Tabelle 5.2 „Industrielöhne nach Berufskategorien und Bundes-
ländern [September 2005]“). Allerdings betrug im Jahre 2005 die von 
unselbständig  erwerbstätigen Männern  in  Österreich  durchschnittlich 
geleistete  wöchentliche  Arbeitszeit  in  sämtlichen  Wirtschaftszweigen 
nicht 35.7 sondern 36.9 Stunden (vgl. act. 17 sowie Statistik Austria, 
Statistisches  Jahrbuch  2007,  S.  205,  Tabelle  7.20).  Bei  korrekter 
Berechnung  ergibt  sich  demnach  ein  hypothetisches  Monats-
einkommen in einer Verweisungstätigkeit von EUR 1'096.91 ([{6.86 x 
36.9} x 52 ] / 12 = 1'096.91). 

Von  diesem  Monatsbetreffnis  hat  die  Vorinstanz  einen  leidensbe-
dingten  Abzug  von  15% vorgenommen  (vgl.  act.  17).  Damit  hat  sie 
dem Umstand, dass der Beschwerdeführer infolge seiner gesundheit-
lichen  Einschränkung  nur  leichte  wechselbelastende  Tätigkeiten 

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ausüben  kann,  gebührend  Rechnung  getragen.  Dieser  durchaus 
grosszügige Abzug ist  nicht zu beanstanden (vgl. hierzu BGE 129 V 
472 E. 4.3.2 sowie BGE 126 V 75 E. 5b, je mit Hinweisen), weshalb 
sich  vorliegend  auch  kein  Eingriff  in  das  der  Vorinstanz  zustehende 
Ermessen  rechtfertigt  (vgl.  BGE 126  V  353  E.  5d  mit  Hinweis).  Bei 
einer  100%-igen  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  in  leichten 
wechselbelastenden  Verweisungstätigkeiten  ergibt  sich  demnach  ein 
hypothetisches  Invalideneinkommen  von  monatlich  EUR  932.37 
(1'096.91 x 0.85 = 932.37).

9.4 Aus der Gegenüberstellung der massgeblichen Vergleichseinkom-
men resultiert  ein  Invaliditätsgrad von aufgerundet  42% ([1'596.50 – 
932.37] x 100 / 1'596.50 = 41.60), was den Anspruch auf eine Viertels-
invalidenrente begründet (vgl. E 4.3 hiervor; zur Aufrundung BGE 130 
V 121 E. 3.2). Selbst bei Annahme eines wesentlich höheren Validen-
einkommens von EUR 1'771.38 (ausgehend von einer unrealistischen 
Nominallohnentwicklung von 15% im Jahre 2005) würde kein Invalidi-
tätsgrad  resultieren,  der  eine  höhere  Invalidenrente  rechtfertigen 
könnte ([1'771.38 – 932.37] x 100 / 1'771.38 = 47.36%). 

10.
Damit steht fest, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu Recht 
rückwirkend  ab  dem  1.  Dezember  2005  eine  Viertelsinvalidenrente 
zugesprochen hat. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

11.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

11.1 Die  Verfahrenskosten  werden  unter  Berücksichtigung  des  Um-
fanges  und  der  Schwierigkeit  der  Streitsache  im  vorliegenden 
Verfahren auf pauschal Fr. 400.- festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis VwVG 
sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind grundsätzlich von der unterliegenden 
Partei zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Allerdings wurde dem unter-
liegenden Beschwerdeführer für das vorliegende Verfahrern die unent-
geltliche Rechtspflege gewährt, weshalb ihm die Verfahrenskosten zu 
erlassen sind. 

11.2 Als  unterliegender  Partei  kann  dem  Beschwerdeführer  keine 
Parteientschädigung  zugesprochen  werden  (Art.  64  Abs. 1  VwVG  e 

Seite 25

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contrario).  Die  obsiegende  Vorinstanz  hat  nach  Art.  7  Abs. 3  VGKE 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 

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beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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