# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45bc8fdb-0608-5b47-97a1-a0d392314413
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-04
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 04.11.2025 ZK1 2024 37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2024-37_2025-11-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Urteil vom 4. November 2025
ZK1 2024 37

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin,
Jeannette Soro und Veronika Bürgler Trutmann,
Gerichtsschreiber Mathis Bösch.

In Sachen A.________ AG,
Beklagte und Berufungsführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Kläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend Forderung aus Arbeitsrecht
(Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 
18. Oktober 2024, ZEO 2023 21);-

hat die 1. Zivilkammer,

Kantonsgericht Schwyz 2

mit folgender (lediglich informativer) Kurzbegründung:

- Die Berufungsführerin hörte den Kläger vor ihrer Verdachtskündigung 
nicht an, weshalb sie nicht fristlos kündigen konnte.

- Von der Tatsache eines hängigen Strafverfahrens kann insbesondere 
dann nicht unbesehen auf die Verdachtsqualität geschlossen werden, wenn 
wie vorliegend die Beklagte nicht Partei des Strafverfahrens ist, das schliess-
lich nicht die Zerstörung des Vertrauensverhältnisses der Parteien im vorlie-
genden Zivilverfahren zum Gegenstand hat;-

erkannt:

1. Die Berufung wird abgewiesen und das angefochtene Urteil bestätigt.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 9’500.00 werden der Beru-
fungsführerin auferlegt und durch den geleisteten Vorschuss gedeckt.

Wird keine Begründung verlangt (vgl. Ziffer 3 nachfolgend), reduzieren 
sich die Kosten auf Fr. 5’000.00 und der Berufungsführerin wird 
Fr. 4’500.00 zurückerstattet.

3. Dieser Entscheid wird den Parteien im Sinne von Art. 318 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 239 Abs. 1 lit. b und Art. 407f ZPO ohne schriftliche Begründung im 
Dispositiv eröffnet. Statt einer Rechtsmittelbelehrung wird ihnen gemäss 
Art. 112 Abs. 2 BGG angezeigt, dass sie innert einer nicht erstreckbaren 

Kantonsgericht Schwyz 3

Frist von 30 Tagen seit der Eröffnung dieses Entscheids schriftlich eine 
Begründung verlangen können. Wird keine Begründung verlangt, so gilt 
dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheids. Diesfalls erwächst 
das vorliegende Dispositiv ohne weitere Mitteilung in Rechtskraft und ein 
Rechtsmittel dagegen ist ausgeschlossen. Verlangt eine Partei die 
schriftliche Begründung des Entscheids, so wird dies nach Eingang den 
jeweiligen Gegenparteien angezeigt.

4. Zufertigung an die Parteivertreter (je 2/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie 
nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R mit den Akten) und an 
die Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv)

Namens der 1. Zivilkammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 6. November 2025  amu