# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de13b04f-840c-50b8-95c0-f282a711183e
**Source:** Glarus (GL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-14
**Language:** de
**Title:** Glarus Verwaltungsgericht 14.05.2020 VG.2020.00011 (VG.2020.923)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GL_Omni/GL_VG_001_VG-2020-00011_2020-05-14.html

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GLARUS

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  Urteil vom 14. Mai 2020

  
	
   

  
	
   

  
	
  II. Kammer

  
	
   

  
	
   

  
	
  in Sachen

  
	
  VG.2020.00011

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    A.______

    	
    Beschwerdeführer

    

  

  
	
   

  
	
  	
    vertreten durch Rechtsanwalt B.______

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  gegen

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
    (Suva)

    	
    Beschwerdegegnerin

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
  betreffend

  
	
   

  
	
   

  
	
  Invalidenrente

  
	
   

  
	
  Die Kammer zieht in Erwägung: 

  
	
  I.

  
	
  1.

  
	
  1.1 A.______, geboren am […], war bis zum 31. Dezember
  2018 bei der C.______AG als […] angestellt und damit bei der Schweizerischen
  Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und
  Nichtberufsunfällen versichert. Seit dem 1. Mai 2017 ist er wegen einer
  Epilepsie zu 100 % arbeitsunfähig, weshalb er ein Taggeld der
  obligatorischen Krankentaggeldversicherung bezieht.

  
	
   

  
	
  1.2 Gemäss Schadenmeldung UVG vom 13.
  Dezember 2017 erlitt A.______ am 18. Juli 2017 während eines
  Ferienaufenthalts im Land D.______ einen epileptischen Anfall. Infolgedessen
  stürzte er auf seine rechte Schulter, welche dadurch zertrümmert wurde. Die
  Suva erbrachte in der Folge die gesetzlich geschuldeten Leistungen für die
  Folgen des Nichtberufsunfalls.

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  Nachdem die Suva A.______
  am 24. April 2019 formlos den Fallabschluss per 31. Mai 2019 mitgeteilt
  hatte, sprach sie ihm mit Verfügung vom 29. April 2019 ab dem
  1. Juni 2019 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad
  von 18 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer
  Integritätseinbusse von 20 % zu. Die von A.______ am 15. Mai 2019 bzw. am
  25. Juni 2019 dagegen erhobene Einsprache hiess die Suva am 16. Dezember 2019
  teilweise gut und änderte ihre Verfügung vom 29. April 2019 dahingehend
  ab, als dass sie A.______ ab dem 1. Juni 2019 eine Invalidenrente basierend
  auf einem Invaliditätsgrad von 22 % zusprach. Im Übrigen wies sie die
  Einsprache ab.

  
	
   

  
	
  3.

  
	
  3.1 A.______ gelangte mit Beschwerde vom 31. Januar
  2020 ans Verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung des
  Einspracheentscheids vom 16. Dezember 2019. Ihm sei mit Wirkung ab dem
  1. Juni 2019 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von
  mindestens 50 % auszurichten. Eventualiter sei die Sache im Sinne der
  Erwägungen an die Suva zurückzuweisen; alles unter Kosten- und
  Entschädigungsfolgen zu Lasten der Suva sowie unter Gewährung der unentgeltlichen
  Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung.

  
	
   

  
	
  3.2 Die Suva beantragte am 19. Februar 2020 die
  Abweisung der Beschwerde. Der Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2019 sei
  aufzuheben und A.______ sei eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad
  von 14 % zuzusprechen. Eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen und
  der Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2019 sei zu bestätigen. In der
  Folge gab das Verwaltungsgericht A.______ am 20. Februar 2020
  Gelegenheit, zur beantragten reformatio in peius schriftlich Stellung zu
  nehmen. Letzterer legte am 6. März 2020 einen Bericht des Spitals E.______
  vom 4. März 2020 ins Recht, liess sich jedoch nicht weiter zur Sache
  vernehmen.

  
	
   

  
	
  II.

  
	
  1.

  
	
  Das Verwaltungsgericht ist
  gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20.
  März 1981 (UVG) i.V.m. Art. 56 ff. des Bundesgesetzes über den
  Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000
  (ATSG) i.V.m. Art. 1 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die
  Unfallversicherung vom 3. Mai 2009
  (EG UVG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Da auch die
  übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde
  einzutreten.

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, die kreisärztliche
  Untersuchung vom 18. November 2019 sei mit Blick auf das Verhalten des
  Kreisarztes unzumutbar gewesen. Letzter sei nämlich ausgerastet und habe ihm
  vorgeworfen, dass die von ihm geltend gemachte Verschlechterung der
  Beweglichkeit des rechten Arms nicht möglich sei. Diesbezüglich habe der
  Kreisarzt denn auch zu Unrecht auf Diskrepanzen hinsichtlich der
  Beweglichkeit des rechten Arms und auf eine Selbstlimitierung hingewiesen.
  Des Weiteren seien die Beurteilungen der Klinik F.______ und des Kreisarztes
  gegenüber der fachärztlichen Beurteilung der Klinik G.______ als zweifelhaft
  zu qualifizieren, weshalb eine weitere medizinische Abklärung angezeigt sei.
  Er sei nicht in der Lage, leichte und mittelschwere Tätigkeiten, welche einen
  länger dauernden Einsatz des rechten Arms über Brusthöhe erfordern oder den
  rechten Arm gegenüber Schlägen oder Vibrationen exponieren würden, ganztags
  auszuführen, da er faktisch als funktionell einarmige Person zu qualifizieren
  sei. Ferner sei die Annahme, dass er hinsichtlich allfällig geeigneter
  Verweisungstätigkeiten über dieselbe Effizienz wie ein gesunder Arbeitnehmer
  verfüge, unzutreffend. Vielmehr benötige er zusätzliche Pausen und habe ein
  eingeschränktes Arbeitstempo. Diesen Umständen sei mit einer Kürzung der
  Arbeitsfähigkeit bzw. des Tabellenlohns Rechnung zu tragen. Schliesslich
  sei zu berücksichtigen, dass er die noch vorhandene funktionelle
  Leistungsfähigkeit auf dem konkreten Arbeitsmarkt praktisch nicht mehr
  verwerten könne, zumal er keine diesbezügliche Stelle erhalten würde. Überdies
  sei ihm wegen der faktischen oder funktionellen Einarmigkeit der maximale
  leidensbedingte Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren bzw. es sei von einer
  Erwerbsunfähigkeit von mindestens 50 % auszugehen.

  
	
   

  
	
  2.2 Die Beschwerdegegnerin ist der Ansicht, es bestünden
  keine Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Beurteilung des Kreisarztes.
  Dessen Einschätzung komme volle Beweiskraft zu, wobei die ihm gegenüber
  erhobenen Vorwürfe unzutreffend seien. Soweit der Beschwerdeführer anlässlich
  der kreisärztlichen Untersuchung eine weitestgehende Einsteifung der rechten
  Schulter vorgegeben habe, sei diese gestützt auf die medizinischen Akten
  sodann nicht als verlässlicher und für die Zumutbarkeitsbeurteilung
  massgeblicher Faktor zu werten. Des Weiteren vermöge der Bericht der Klinik
  G.______ vom 27. August 2019 keine Zweifel an der kreisärztlichen
  Einschätzung zu begründen. Ferner stehe dem Beschwerdeführer, ausgehend von
  der kreisärztlichen Einschätzung und gestützt auf die jüngste
  bundesgerichtliche Rechtsprechung, kein Abzug vom Tabellenlohn zu, zumal die
  im angefochtenen Entscheid bei der Bemessung des Abzuges mitberücksichtigte
  Epilepsie ein unfallfremder Faktor darstelle und folglich unbeachtlich sei.
  Anhand des Einkommensvergleichs resultiere damit im Sinne einer reformatio in
  peius ein Invaliditätsgrad von nur noch 14 %, was entsprechend zu
  korrigieren sei.

  
	
   

  
	
  3.

  
	
  3.1 

  
	
  3.1.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden bei
  Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten die
  Versicherungsleistungen gemäss Art. 10 ff. UVG gewährt, sofern das
  Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt nach Art. 4 ATSG die
  plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen
  äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der
  körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge
  hat.

  
	
   

  
	
  3.1.2 Ist ein Versicherter infolge eines
  Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig im Sinne vom Art. 6 ATSG, so
  hat er gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Wenn von
  der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des
  Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann und allfällige
  Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind,
  besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 10 % Anspruch auf eine
  Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 i.V.m. Art. 19 Abs. 1
  UVG). Mit dem Rentenbeginn fällt der Anspruch auf Taggeld dahin (Art. 19
  Abs. 1 UVG).

  
	
   

  
	
  3.1.3 Invalidität ist die
  voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit
  (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
  Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit
  verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende
  ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht
  kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

  
	
   

  
	
  3.1.4 Nach Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz
  ATSG liegt eine Erwerbsunfähigkeit vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht
  überwindbar ist. Auf das subjektive Empfinden des Versicherten kommt es nicht
  an. Medizinisch nicht begründbare Selbsteinschätzungen und ‑limitierungen
  begründen daher keine Erwerbsunfähigkeit, selbst wenn sie ärztlicherseits
  unterstützt werden (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Aus diesem Grund
  kann beispielsweise bei Angaben von subjektiven Schmerzen nur eine
  Erwerbsunfähigkeit angenommen werden, wenn die subjektiven Schmerzangaben
  durch korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend
  erklärbar sind und dadurch medizinischer Feststellung und Überprüfung
  zugänglich sind (BGE 143 V 124 E. 2.2.2).

  
	
   

  
	
  3.1.5 Für die Beurteilung des
  Gesundheitszustands und der rechtlichen Folgen sind Versicherungsträger und
  Gerichte auf Angaben ärztlicher Experten angewiesen. Die Aufgabe dieser
  Experten ist es, sämtliche Auswirkungen einer Krankheit oder eines Unfalls
  auf den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen und zu umschreiben,
  welche Tätigkeiten ihm noch zumutbar sind und inwiefern er in seiner
  körperlichen und geistigen Integrität beeinträchtigt ist (vgl. dazu
  BGE 125 V 351 E. 3a).

  
	
   

  
	
  3.2

  
	
  3.2.1 Die Verwaltung wie auch die
  kantonalen Versicherungsgerichte haben die Einschätzungen der Experten nach
  dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG)
  ohne Bindung an förmliche Beweisregeln umfassend und pflichtgemäss zu
  würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass der Richter alle
  Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und
  danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige
  Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten (BGE 125 V 351
  E. 3a).

  
	
   

  
	
  3.2.2 Hinsichtlich des Beweiswerts eines
  Arztberichts ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend
  ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden
  berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in
  der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der
  medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind.
  Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft
  eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag
  gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351
  E. 3a, mit Hinweisen).

  
	
   

  
	
  3.2.3 Auch den Berichten und Gutachten
  versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als
  schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich
  widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen.
  Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem
  Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf
  mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr
  besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der
  Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die
  erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht
  zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin
  allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 122 V 157
  E. 1c).

  
	
   

  
	
  3.2.4 Die Verwaltung als verfügende
  Instanz und – im Beschwerdefall – der Richter dürfen eine Tatsache nur dann
  als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht
  hat der Richter seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes
  vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen.
  Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen
  nicht (BGE 138 V 218 E. 6).

  
	
   

  
	
  4.

  
	
  4.1 Im Austrittsbericht der Klinik
  F.______ vom 22. Februar 2019, in welcher sich der Beschwerdeführer vom 31.
  Januar 2019 bis zum 21. Februar 2019 aufhielt, werden als Diagnosen eine
  proximale Humerusfraktur rechts mit Luxation des Humeruskopffragments nach
  dorsal, eine Omarthrose rechts, Epilepsie, arterielle Hypertonie sowie eine
  Anpassungsstörung bzw. eine längere depressive Reaktion genannt. Im
  Rahmen der stationären Rehabilitation habe keine namhafte Verbesserung der
  Beschwerden erzielt werden können, weshalb der Aufenthalt verkürzt worden
  sei. Dementsprechend seien derzeit auch keine weiteren physiotherapeutischen
  Massnahmen vorgesehen. Es sei eine erhebliche Symptomausweitung beobachtet
  worden, was teilweise auf die psychische Störung zurückzuführen sei. Die
  Resultate der physischen Leistungstests seien für die Beurteilung der
  zumutbaren körperlichen Belastbarkeit nicht verwertbar. Das Ausmass der
  demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren
  pathologischen Befunden, den bildgebenden Abklärungen sowie den Diagnosen
  nicht erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich deshalb primär
  auf medizinisch-theoretische Überlegungen, dies jedoch unter Berücksichtigung
  der Beobachtungen beim Leistungstest und im Behandlungsprogramm. Die
  festgestellte psychische Störung begründe aktuell keine arbeitsrelevante
  Leistungsminderung. Aus unfallkausaler Sicht sei die bisherige Tätigkeit als
  […] nicht mehr zumutbar, da es sich um eine körperlich sehr schwere Tätigkeit
  mit wiederholter Exposition beider Arme gegenüber Schlägen handle und die
  diesbezüglichen Anforderungen zu hoch seien. Demgegenüber sei dem
  Beschwerdeführer eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags zumutbar,
  sofern diese keines länger dauernden Einsatzes des rechten Arms über
  Brusthöhe bedürfe und der rechte Arm nicht gegenüber Schlägen und/oder
  Vibrationen exponiert sei.

  
	
   

  
	
  4.2 Am 25. Februar 2019 berichtete
  Dr. med. H.______, Fachärztin für Neurologie, über das neurologische
  Konsilium vom 21. Februar 2019. Dabei gelangte sie zum Schluss,
  elektroneurographisch seien die Befunde im Bereich des Nervus ulnaris und
  medianus sensibel und motorisch rechts normal. Es bestünden sowohl für ein
  radikuläres motorisches Ausfallsyndrom C5 im Bereich des rechten Arms als
  auch für das Vorliegen eines radikulären motorischen Ausfallsyndroms L3/4
  rechts keine Anhaltspunkte. Es sei eine neuropsychologische Untersuchung
  durchzuführen.

  
	
   

  
	
  4.3 Am 27. August 2019 führten die
  behandelnden Ärzte der Klinik G.______ aus, dass sich ein Jahr nach der
  durchgeführten Osteosynthesematerialentfernung und Implantation der inversen
  Schulterprothese auf der rechten Seite ein unzufriedenstellendes Bild bei
  deutlich eingeschränkter aktiver und passiver Beweglichkeit zeige. Der
  Deltoideus sei nur schwach innervierbar, weshalb eine neurologische
  Standortbestimmung in die Wege geleitet werde. Sodann berichte der
  Beschwerdeführer, dass mittlerweile eine IV-Berentung stattgefunden habe,
  wobei ein Invaliditätsgrad von 18 % festgelegt worden sei. Dieser sei
  bei schlecht funktionierender Prothese neu zu beurteilen. Überdies werde der
  Beschwerdeführer zur Behandlung der deutlich ausgeprägten Schultersteife die
  Physiotherapie zur Mobilisierung unterhalb der Schmerzgrenze wiederaufnehmen.
  Am 1. Oktober 2019 hielten die Ärzte der Klinik G.______ weiter fest, dass
  beim Beschwerdeführer am ehesten von einer mechanisch- und schmerzbedingten
  Minderbewegung des rechten Oberarms auszugehen sei. Gegebenenfalls seien
  durch bestimmte Bewegungen auslösbare neuropathische Schmerzen vorhanden.
  Eine andauernde Kompression der Nerven liege neurographisch und klinisch
  nicht sicher vor.

  
	
   

  
	
  4.4 Am 18. November 2019 fand eine
  kreisärztliche Untersuchung statt. Im diesbezüglichen Bericht nannte
  Dr. med. I.______, Facharzt Orthopädische Chirurgie und
  Traumatologie, als Diagnose eine unklare Bewegungseinschränkung der rechten
  Schulter bei/nach inverser Schultertotalprothese, Philosplatten-Osteosynthese
  sowie proximaler Humerusfraktur rechts mit Luxation des Kopffragments nach
  dorsal und führte als nicht unfallkausale Diagnose eine Epilepsie auf.
  Objektiv bestehe ein günstiger Zustand nach Implantation einer inversen
  Schulterprothese rechts mit Ausnahme einer ätiologisch nicht geklärten
  Bewegungseinschränkung im rechten Schultergelenk. Auffällig sei eine
  Diskrepanz gegenüber der Beweglichkeit des rechten Arms gemäss der
  Beurteilung der Klinik G.______ vom 27. August 2019. So habe die
  Schmerzhaftigkeit aktuell keine Untersuchung zugelassen und eine weitestgehende
  Einsteifung der rechten Schulter gezeigt. Dies sei umso auffälliger, als dass
  die Muskulierung der Arme für einen Rechtshänder normal erscheine.
  Offensichtlich werde die rechte Hand im täglichen Leben weitgehend normal
  eingesetzt. Die Situation erscheine stabil und die Schmerzmedikamente seien
  theoretisch weiter zu übernehmen, wobei anhand der Angaben des
  Beschwerdeführers nicht habe herausgefunden werden können, welche Medikamente
  in welcher Frequenz notwendig seien. Eine erneute Physiotherapie sei sodann
  nicht indiziert, da diesbezüglich keine Erfolgsaussichten bestünden. Die
  früher ausgeübte Tätigkeit sei nicht mehr möglich und dem Zumutbarkeitsprofil
  der Klinik F.______ sei zuzustimmen, wobei angesichts der implantierten
  inversen Schulterprothese eine leichte Verschärfung erkennbar sei. So seien
  Belastungen des dominanten rechten Arms bei etwa acht Kilogramm
  uneingeschränkt möglich und nur gelegentlich seien solche bis zwölf Kilogramm
  zumutbar. Der rechte Arm sei nur bis zur Schulterhöhe und körpernah
  einsetzbar, wobei Erschütterungen und starke Vibrationen auf den rechten Arm
  zu vermeiden seien. Eine solche Tätigkeit sei vollzeitig ausübbar. Der
  Einschätzung betreffend die Integritätsentschädigung sei zuzustimmen. Weil
  sich der Beschwerdeführer wegen des Hinweises auf gewisse Diskrepanzen
  provoziert gefühlt habe und laut geworden sei, habe die Untersuchung in
  abgekürzter, jedoch korrekter Form unter Beizug einer Dolmetscherin
  stattfinden können.

  
	
   

  
	
  4.5 Im Bericht vom 4. März 2020,
  welchen der Beschwerdeführer am 6. März 2020 ins Recht legte, führte
  Dr. med. J.______, Leitender Arzt des Spitals E.______, aus, im
  Rahmen der doch sehr umfangreichen Verletzung und sekundären Osteonekrose des
  Humerus sei ein zu erwartendes Resultat erreicht worden und die
  Schmerzreduktion sei für den Beschwerdeführer positiv spürbar. Ob mit
  weiteren chirurgischen Massnahmen eine Verbesserung der Motorik und des
  Bewegungsapparates erreicht werden könne, sei eher fraglich. Um die
  Verdachtsdiagnose einer partiellen oder subtotalen Ablösung des Pectoralis
  major-Ansatzes zu erhärten, bedürfe es eine MRI-Untersuchung mit deutlicher
  Reduktion der Metallartefakte. Aus rein orthopädischer und
  schulterchirurgischer Sicht bestehe sicher eine bleibende Einschränkung der
  Arbeitsfähigkeit. Es könnten praktisch keine repetitiven Bewegungen auch ohne
  Belastung des dominanten rechten Arms abgefordert werden. Einzelne Bewegungen
  mit Haltefunktion vor dem Körper auf Bauchhöhe könnten vielleicht bis maximal
  fünf Kilogramm gewährleistet werden. Auf Brusthöhe sei es dem
  Beschwerdeführer jedoch kaum möglich, Gegenstände von mehr als einem
  Kilogramm vor dem Körper zu halten. Bewegungen über Schulterhöhe seien
  praktisch nicht aktiv durchführbar.

  
	
   

  
	
  5.

  
	
  5.1 Der Beschwerdeführer beanstandet die Höhe der auf 20 % festgelegten
  Integritätseinbusse für die Folgen des Unfalls vom 18. Juli 2017 in der Höhe
  von Fr. 29'640.- zu Recht nicht. Unbestritten sind sodann die Diagnosen
  sowie die Unzumutbarkeit der angestammten Tätigkeit als […]. Es sind keine Gründe
  ersichtlich, um auf all dies zurückzukommen. Strittig und zu prüfen ist der
  Invaliditätsgrad bzw. die Rentenhöhe.

  
	
   

  
	
  5.2

  
	
  5.2.1 Soweit der Beschwerdeführer den
  Beweiswert des Kreisarztberichts vom 18. November 2019 anzweifelt, kann
  ihm nicht gefolgt werden. So spricht zunächst der Hinweis, Dr. I.______
  stehe in einem Anstellungsverhältnis zur Beschwerdegegnerin, nicht gegen
  dessen Zuverlässigkeit und es sind auch keine weiteren Gründe ersichtlich, um
  an dessen Objektivität zu zweifeln. Insbesondere handelt es sich beim
  Vorbringen des Beschwerdeführers, der Kreisarzt habe ihn anlässlich der
  Untersuchung provoziert, um eine unbelegte Tatsachenbehauptung, welche im
  Übrigen dem vom Kreisarzt Vorgebrachten entgegensteht und nicht geeignet ist,
  um auf eine mangelnde Objektivität und auf Befangenheit des Kreisarztes zu
  schliessen. Sodann erscheint der Bericht von Dr. I.______
  nachvollziehbar und leuchtet mit Blick auf die noch vorhandene
  Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angestammter Tätigkeit und in Verweistätigkeiten
  ein. Dabei legt er gestützt auf eigene Beobachtungen, die bildgebenden
  Befunde sowie die übrigen im Recht liegenden ärztlichen Einschätzungen
  plausibel dar, dass dem Zumutbarkeitsprofil der Klinik F.______ zwar
  zugestimmt werden könne, jedoch eine leichte Verschärfung mit Blick auf die
  Gewichtsbelastung zu erkennen sei. Ferner erscheinen seine Ausführungen zu
  der vom Beschwerdeführer demonstrierten Unbeweglichkeit des rechten Arms
  schlüssig. Diesbezüglich führte bereits die Klinik F.______ aus, dass sich
  das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen nicht erklären
  lasse. Daraus folgt denn auch, dass eine gewisse Selbstlimitierung des
  Beschwerdeführers nicht ausgeschlossen werden kann, wobei die von der Klinik
  F.______ beobachtete erhebliche Symptomausweitung ebenfalls in diesem Lichte
  zu werten ist. Schliesslich weist die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin,
  dass die vom Beschwerdeführer demonstrierte weitgehende Einsteifung der
  rechten Schulter selbst in die Berichte der Klinik G.______ keinen Eingang
  fand und mit Blick auf den dokumentierten objektiv günstigen Zustand nach
  Implantation der inversen Schulterprothese und die vom Kreisarzt beschriebene
  normale Muskulierung auf der rechten Seite als nicht überzeugend anmutet, zumal
  auch keine diesbezügliche neurologische Schädigung objektiviert werden
  konnte. Insgesamt erscheint der Bericht von Dr. I.______ damit als
  schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei. Da zudem
  keine Indizien gegen dessen Zuverlässigkeit bestehen, kommt ihm somit voller
  Beweiswert zu (vgl. dazu vorstehende E. II/3.2.3).

  
	
   

  
	
  5.2.2 Den Berichten von Dr. I.______
  und den Ärzten der Klinik F.______ stehen die Einschätzungen der Klinik
  G.______ und von Dr. J.______ teilweise entgegen. Dabei gilt zunächst zu
  beachten, dass sich die Klinik G.______ in ihren Berichten nicht mit den
  übrigen im Recht liegenden Berichten und den darin enthaltenen
  Zumutbarkeitsprofilen auseinandersetzte. Vielmehr verwies sie lediglich in
  pauschaler Weise auf den Invaliditätsgrad von 18 %, welcher ihrer
  Ansicht neu zu beurteilen sei, wobei sie eine diesbezügliche Begründung
  ebenso schuldig blieb, wie die Anstellung eines eigenen Zumutbarkeitsprofils.
  Sodann führte Dr. J.______, dessen Bericht lediglich als eine im Wesentlichen
  andere Beurteilung desselben medizinischen Sachverhalts zu werten ist, zwar
  ein eigenes Zumutbarkeitsprofil an, nahm jedoch ebenfalls nicht zu den
  übrigen im Recht liegenden Berichten und den darin enthaltenen Einschätzungen
  Stellung. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass es sich sowohl bei den Ärzten
  der Klinik G.______ als auch bei Dr. J.______ um die behandelnden Ärzte
  des Beschwerdeführers handelt, wobei insbesondere die Berichterstattung durch
  Dr. J.______ durch den Beschwerdeführer selbst in Auftrag gegeben wurde.
  Folglich sind diese Berichte im Lichte der auftragsrechtlichen
  Vertrauensstellung zu würdigen, wonach sie eher zu Gunsten des
  Beschwerdeführers formuliert sind.

  
	
   

  
	
  5.3 Als Zwischenfazit ist festzuhalten,
  dass den Einschätzungen von Dr. I.______ und den Ärzten der Klinik
  F.______ gefolgt werden kann. Da von weiteren medizinischen Abklärungen zudem
  keine entscheidwesentlichen neuen Tatsachen zu erwarten sind, kann im Sinne
  einer antizipierten Beweiswürdigung auf weitere medizinische Abklärungen und
  auf die Einholung eines Gerichtsgutachtens verzichtet werden. Demgemäss ist
  mit der Beschwerdegegnerin darin einig zu gehen, dass dem Beschwerdeführer im
  Sinne der kreisärztlichen Beurteilung eine leichte bis mittelschwere
  Tätigkeit ganztags zumutbar ist. Dabei sind Belastungen des dominanten
  rechten Arms bei etwa acht Kilogramm uneingeschränkt und nur gelegentlich
  solche bis zwölf Kilogramm zumutbar. Des Weiteren ist der rechte Arm nur bis
  Schulterhöhe und körpernah einsetzbar, wobei Erschütterungen und starke
  Vibrationen auf den rechten Arm zu vermeiden sind.

  
	
   

  
	
  6.

  
	
  6.1 Betreffend den von der
  Beschwerdegegnerin angestellten Einkommensvergleich rügt der Beschwerdeführer
  weiter zu Recht nicht, dass der Berechnung ein falsches Valideneinkommen zu Grunde
  liege. Ebenso bleibt richtigerweise unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin
  sich beim Invalideneinkommen auf den Tabellenlohn gemäss LSE 2016, TA1,
  Kompetenzniveau 1, Männer, abstützte und diesen Wert auf das Jahr 2019
  indexierte. Strittig und zu prüfen ist demgegenüber der Abzug vom
  Tabellenlohn, wobei der Beschwerdeführer die Meinung vertritt, wegen der
  faktischen Einarmigkeit sei ihm der maximale Abzug zu gewähren. Demgegenüber
  beantragt die Beschwerdegegnerin im Rahmen einer reformatio in peius auf die
  Gewährung eines leidensbedingten Abzugs zu verzichten.

  
	
   

  
	
  6.2

  
	
  6.2.1 Sofern wie vorliegend
  reformatorisch entschieden werden kann und die Sache nicht wegen anderer
  Mängel zurückgewiesen werden muss, ist das kantonale
  Sozialversicherungsgericht bei Feststellung einer Rechtsverletzung
  verpflichtet, eine reformatio in peius ins Auge zu fassen. Ob eine solche
  tatsächlich zu erfolgen hat, da das objektive Recht durchgesetzt werden soll,
  oder ob im Einzelfall das subjektive Rechtsschutzinteresse überwiegt,
  verbleibt im Rahmen dieses Spannungsverhältnisses der Überprüfung durch das
  kantonale Gericht (BGE 144 V 153 E. 4.2.4).

  
	
   

  
	
  6.2.2 Zwar ist mit Blick auf die jüngste
  bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGer-Urteil 8C_495/2019 vom 11. Dezember
  2019 E. 4.1 f.) und das von Dr. I.______ und den Ärzten der
  Klinik F.______ umschriebene Zumutbarkeitsprofil von einem genügend breiten
  Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten auszugehen, welche keine
  besondere Beanspruchung der rechten Hand hinsichtlich Kraft, Feinmotorik und
  Sensibilität erfordern. Aufgrund der beschriebenen Einschränkungen des
  Beschwerdeführers ist zumindest keine faktische Einarmigkeit anzunehmen,
  wobei eine solche selbst von Dr. J.______ und den Ärzten der Klinik
  G.______ nicht dokumentiert wird. Dies liesse grundsätzlich eine reformatio
  in peius im Sinne eines Verzichts auf den im vorinstanzlichen Verfahren
  gewährten Abzug vom Tabellenlohn zu.

  
	
   

  
	
  Vorliegend
  überwiegt jedoch das subjektive Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers.
  So gewährte die Rechtsprechung noch bis vor Kurzem (SVR 2019 UV Nr. 7
  S. 27; 8C_58/2018 E. 5.3, mit Hinweisen) versicherten Personen, die ihre
  dominante Hand gesundheitlich bedingt nur sehr eingeschränkt, beispielsweise
  als Zudienhand, einsetzen können, verschiedentlich einen Abzug von 20 oder
  sogar 25 % von dem gestützt auf die LSE ermittelten Invalideneinkommen.
  In Anbetracht dessen, dass der Beschwerdeführer seinen rechten Arm nur noch
  eingeschränkt einsetzen kann, durfte er davon ausgehen, dass zumindest der im
  vorinstanzlichen Einspracheentscheid gewährte Abzug vom Tabellenlohn von
  10 % Bestand hat, steht dieser doch im Einklang mit der früheren
  höchstrichterlichen Rechtsprechung. Unter diesen Umständen ist eine
  reformatio in peius nicht angezeigt.

  
	
   

  
	
  6.2.3 Mit Blick auf die heute geltende
  Rechtsprechung, welche in Fällen wie dem vorliegenden von einem
  Tabellenlohnabzug absieht, ist dieser selbstredend entgegen dem Antrag des
  Beschwerdeführers nicht zu erhöhen.

  
	
   

  
	
  Dies
  führt zur Abweisung der Beschwerde. 

  
	
   

  
	
  III.

  
	
  Die Gerichtskosten sind
  von Gesetzes wegen auf die Staatskasse zu nehmen (Art. 1 Abs. 1 UVG
  i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss ist dem
  Beschwerdeführer keine Parteientschädigung auszurichten (Art. 1 Abs. 1 UVG
  i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG e contrario). Seine Gesuche um unentgeltliche
  Prozessführung und unentgeltliche Rechtsverbeiständung hat der
  Beschwerdeführer am 12. Februar 2020 sinngemäss zurückgezogen, weshalb sie
  als erledigt abzuschreiben sind.

  
	
  Demgemäss beschliesst die Kammer:

  
	
  Die Gesuche des Beschwerdeführers um Gewährung der
  unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung
  werden als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.

  
	
  und erkennt sodann:

  
	
  	
    1.

    	
    Die Beschwerde wird abgewiesen. 

    
	
    2.

    	
    Die Gerichtskosten werden auf die Staatskasse
    genommen.

    
	
    3.

    	
    Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

    
	
    4.

    	
    Schriftliche
    Eröffnung und Mitteilung an:

    
	
     

    	
    […]