# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0399c933-b5fc-51bd-b655-ffba4848abd2
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-06-27
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 27.06.2017 6B 642/2017 (6B_642/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-642-2017_2017-06-27.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          6B_642/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 27. Juni 2017
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

Firma X.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Matthieu Perraud, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichteintreten auf eine Einsprache infolge Verspätung, Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 20. April 2017. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde wurde zulässigerweise auf Französisch eingereicht (Art. 42 Abs. 1 BGG), die Verfahrenssprache ist aber Deutsch (Art. 54 Abs. 1 BGG). 

 

    
  2. 
 

Der Vertreter der Beschwerdeführerin reichte am 24. Mai 2017 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein. Da der Beschwerde keine Vollmacht beilag, wurde dem Vertreter der Beschwerdeführerin in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verfügung vom 30. Mai 2017 Frist zur Behebung des Mangels bis zum 14. Juni 2017 angesetzt, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Der Vertreter der Beschwerdeführerin reagierte auf die Aufforderung vom 30. Mai 2017 nicht. Er liess die Frist unbenutzt verstreichen. Eine Vollmacht ging nicht ein. Androhungsgemäss ist im Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Ausnahmsweise ist auf eine Kostenauflage zu verzichten. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht Basel-Stadt, die Präsidentin, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 27. Juni 2017 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill