# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a366ae4-4365-54d4-bbe0-153fab1d176e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-07-23
**Language:** de
**Title:** Zürich Kassationsgericht 23.07.2008 AC070022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_KSG_001_AC070022_2008-07-23.pdf

## Full Text

Kassationsgericht des Kantons Zürich

Kass.-Nr. AC070022/U/la

Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, Bernhard Gehrig,

Andreas Donatsch, Paul Baumgartner und die Kassationsrichterin

Yvona Griesser sowie der Generalsekretär Viktor Lieber

Zirkulationsbeschluss vom 23. Juli 2008

in Sachen

X.,
…

…, im vorzeitigen Massnahmevollzug,

Angeklagter und Beschwerdeführer
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt …

gegen

1. Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,
Anklägerin und Beschwerdegegnerin 1
vertreten durch Staatsanwältin lic. iur. Bettina Groth,
Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Molkenstr. 15/17, Postfach 1233, 8026 Zürich

2. Y.,
…,

Geschädigte und Beschwerdegegnerin 2
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. …

betreffend

mehrfacher qualifizierter Raub etc.

Nichtigkeitsbeschwerde gegen ein Urteil der I. Strafkammer des Ober-
gerichts des Kantons Zürich vom 31. Mai 2007 (SE060006/U/jv)

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Das Gericht hat in Erwägung gezogen:

 I.

1. Mit Anklageschrift vom 30. Dezember 2005 klagte die Beschwerdegegne-

rin (Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich) den Beschwerdeführer wegen

mehrfachen qualifizierten Raubes, mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer

Datenverarbeitungsanlage, Vergewaltigung, Hausfriedensbruchs, Vergehens ge-

gen das Waffengesetz und geringfügigen Diebstahls an.

Mit Urteil  vom 31. Mai 2007 sprach die I. Strafkammer des Obergerichts

den Beschwerdeführer des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs.

1 und Ziff. 4 StGB, des mehrfachen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage

im Sinne von Art. 147 Abs. 1 StGB teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1

StGB, der Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Ziff. 1 StGB, des Hausfriedens-

bruchs im Sinne von Art. 186 StGB sowie des Vergehens gegen das Waffenge-

setz schuldig; auf die Anklage betreffend geringfügigen Diebstahls wurde nicht

eingetreten. Das Gericht erklärte weiter die mit Urteil des Einzelrichters in Straf-

sachen des Bezirkes Zürich vom 6. März 2003 ausgefällte Freiheitsstrafe von 21

Tagen Gefängnis als vollziehbar und bestrafte den Beschwerdeführer unter Ein-

bezug dieser Strafe mit einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren und 21 Tagen als Ge-

samtstrafe, abzüglich 1057 Tage Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Sodann

wurde der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 61 StGB in eine Einrichtung für

junge Erwachsene eingewiesen. Schliesslich regelte das Gericht verschiedene

Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche von Geschädigten, soweit es darauf

eintrat und sie nicht auf den Weg des Zivilprozesses verwies (KG act. 2).

Mit Verfügung vom 19. Juli 2007 wurde dem Beschwerdeführer der vorzeiti-

ge Massnahmeantritt bewilligt (OG act. 83).

2. Gegen dieses Urteil richtet sich die vorliegende, rechtzeitig angemeldete

und begründete Nichtigkeitsbeschwerde, mit welcher der Beschwerdeführer be-

antragt (KG act. 1 S. 14), es seien Dispositiv-Ziff. 1 (Schuldspruch betreffend Ver-

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gewaltigung und Hausfriedensbruch) sowie Ziff. 3 (Strafzumessung) wie auch die

Dispositiv-Ziffern 10, 11, 12 und 14 (Genugtuung, Schadenersatz, Nebenfolgen)

des angefochtenen Urteils aufzuheben und die Sache sei zu neuer Entscheidung

an die Vorinstanz zurückzuweisen. Vorinstanz und Beschwerdegegner haben auf

Vernehmlassung zur Nichtigkeitsbeschwerde verzichtet (KG act. 9–11).

 II.

1. Der Beschwerdeführer beanstandet das angefochtene Urteil einzig mit

Hinblick auf die Verurteilung wegen Vergewaltigung (und in diesem Zusammen-

hang wegen Hausfriedensbruchs) zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2. Da-

nach beruhe der angefochtene Entscheid bzw. die ihm zugrundeliegende Be-

weiswürdigung auf einer Verletzung gesetzlicher Prozessformen im Sinne von §

430 Abs. 1 Ziff. 4 StPO, nämlich auf der Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro

reo".

2. Die Anklage wirft dem Beschwerdeführer im hier interessierenden Punkt

(ND 2 [Vergewaltigung, Hausfriedensbruch, Diebstahl]; Anklage-Ziff. II., S. 7/8)

vor, er sei am 17. August 2003, zwischen ca. 0415 Uhr und 0510 Uhr, über den

Balkon in die im Hochparterre liegende Wohnung der Geschädigten und Be-

schwerdegegnerin 2 am ______ in 80xx Zürich eingestiegen, habe sich in das

Schlafzimmer der schlafenden Geschädigten begeben und dieser die Decke auf

das Gesicht gedrückt und die sich daraufhin mit den Händen wehrende Geschä-

digte festgehalten. Anschliessend habe er ihr die Klinge eines Messers an den

Hals gehalten, worauf die Geschädigte jegliche Notwehr unterlassen habe. Nach-

dem er die Decke weggezogen habe, habe er der Geschädigten die Unterhose

und sich seine Hose hinuntergezogen und habe mit der linken Hand die Geschä-

digte fixiert. Hernach sei er mit seinem Penis in die Scheide der Geschädigten

eingedrungen und habe gegen deren Willen während einigen Minuten den Ge-

schlechtsverkehr bis zum Samenerguss vollzogen. Die Geschädigte, welche das

Messer am Hals gespürt und Todesangst erlitten habe, habe sich deswegen nicht

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zur Wehr gesetzt; der Beschwerdeführer habe jedoch das fehlende Einverständ-

nis gekannt, da sie sich zu Beginn zur Wehr gesetzt habe. In der Folge habe der

Beschwerdeführer von der Geschädigten abgelassen, um nach einem kurzen Ge-

spräch, während welchem er sie nach wie vor mit seinem Messer in der Hand an

ihrer Hand festgehalten habe, ein zweites Mal gewaltsam den Geschlechtsver-

kehr gegen ihren Willen zu vollziehen, wobei er das fehlende Einverständnis der

Geschädigten nach wie vor gekannt habe. Schliesslich habe der Beschwerdefüh-

rer beim Verlassen der Wohnung die zuvor aus dem Etui am Schlüsselbund be-

händigte Kreditkarte der Geschädigten mit sich genommen, um sie für sich zu

verwenden.

Der Beschwerdeführer bestritt während der gesamten Untersuchung wie

auch vor der Vorinstanz, die Geschädigte zu kennen, jemals in ihrer Wohnung

gewesen zu sein und sie vergewaltigt zu haben (vgl. Urteil S. 39, Ziff. 95).

3. Das Obergericht begründet seinen Schuldspruch zusammengefasst wie

folgt (Urteil S. 40 ff.):

Zum einen treffe zu, dass die (wenige Stunden nach der Tat) ausgerückten

Funktionäre des Wissenschaftlichen Dienstes und des Erkennungsdienstes trotz

intensiver Suche am Tatort keinerlei Hinweise auf die Täterschaft finden konnten.

Auf der anderen Seite bestehe aber kein Zweifel daran, dass die Geschädigte,

deren Aussagen im Kernbereich konstant, nachvollziehbar und damit glaubhaft

seien, in der fraglichen Nacht tatsächlich von einem ihr unbekannten Mann ver-

gewaltigt worden sei. Hinweise darauf, dass die Geschädigte die ganze Ge-

schichte erfunden haben könnte, ergäben sich keine, und auch die Tatsache,

dass sie sich nicht habe gynäkologisch untersuchen lassen wollen, ändere nichts

an der Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen und sei nachvollziehbar, nachdem sie nach

dem Vorfall geduscht und sich mit Seife abgespült und geputzt und zudem der

Täter ein Kondom verwendet habe. Wesentliche Bedeutung als Indiz kommt nach

Auffassung des Obergerichts der in der Untersuchung durchgeführten Sprach-

wahlkonfrontation zu, bei welcher die Geschädigte den Beschwerdeführer ein-

deutig anhand seines Akzentes als Täter wiedererkannt habe. Entscheidend

komme sodann hinzu (Urteil S. 45 ff.), dass die Geschädigte am Tag nach der Tat

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beim Putzen der Sofakissen in ihrer Wohnung eine aufgebrochene, leere Kon-

domverpackung gefunden habe; diese Kondomverpackung liess sich gutachter-

lich anhand von DNA-Rückständen dem Beschwerdeführer zuordnen, ohne dass

sich dabei Hinweise auf weitere Personen ergaben. Insofern sei erwiesen, dass

der Beschwerdeführer Kontakt mit dieser Kondomverpackung gehabt habe. Wenn

der Beschwerdeführer auf entsprechenden Vorhalt ausgesagt habe, er habe je-

weils Kondome aus Spass oder wegen der Probleme mit Aids weiterverschenkt,

handle es sich um eine unbeachtliche Schutzbehauptung, dies vor allem deshalb,

weil an der gefundenen Verpackung keine Rückstände anderer Personen gefun-

den worden seien. Zusammenfassend bestünden daher keine vernünftigen und

unüberwindbaren Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers (Urteil S. 48,

Ziff. 115).

4.1 Die Beweiswürdigung des vorinstanzlichen Sachrichters – und in diesem

Zusammenhang die Frage der Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als

Beweiswürdigungsregel – kann nach der Praxis des Kassationsgerichtes auf-

grund von § 430 Abs. 1 Ziff. 4 StPO dann mit Erfolg gerügt werden, wenn sie sich

nicht mehr im Rahmen des Gesetzes hält, sondern willkürlich, d.h. offensichtlich

abwegig ist und einer missbräuchlichen Handhabung des richterlichen Ermessens

gleichkommt (ZR 64 Nr. 54). Die Verneinung eines den Freispruch bedingenden

Zweifels wird als Kassationsgrund angesehen, wenn diese bei ernsthafter Abwä-

gung des "Für" und "Wider" schlechthin unverständlich ist (SCHMID, in Donatsch/

Schmid, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Zürich, Zürich 1996

ff., N 21 zu § 430). Es ist zu berücksichtigen, dass mit menschlichen Erkenntnis-

mitteln keine absolute Sicherheit in der Beweisführung erreicht werden kann; da-

her muss genügen, dass das Beweisergebnis über jeden vernünftigen Zweifel er-

haben ist (BGE 124 IV 88 E. 2a mit Hinweisen; ZR 72 Nr. 80, 69 Nr. 50; VON

RECHENBERG, Die Nichtigkeitsbeschwerde in Zivil– und Strafsachen nach zürche-

rischem Recht, 2. Auflage, Zürich 1986, S. 34). Weiter geht auch die Unschulds-

vermutung im Sinne von Art. 6 Ziff. 2 EMRK und Art. 4 Abs. 1 aBV bzw. Art. 32

Abs. 1 BV nicht, denn diese Bestimmungen schliessen einen Schuldspruch nur

dann aus, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und unüberwindliche

Zweifel am Tat- oder Schuldbeweis zurückbleiben (BGE 120 Ia 35 ff. mit Hinwei-

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sen). Die Beschränkung der kassationsgerichtlichen Kognition auf Willkür verletzt

sodann die konventions- und verfassungsrechtliche Unschuldsvermutung nicht

(BGE 127 I 38 E. 2 und 3).

In diesem Zusammenhang ist weiter zu berücksichtigen, dass im Rahmen

eines Indizienbeweises ein einzelnes Indiz immer nur mit einer gewissen Wahr-

scheinlichkeit auf die Tat oder den Täter hinweist. Der Grundsatz "in dubio pro

reo" ist daher nur auf die Beweiswürdigung als Ganzes, nicht aber auf einzelne

Indizien anwendbar (ZR 106 Nr. 46). Entsprechend ist im folgenden zunächst auf

die einzelnen Glieder der Indizienkette und die vom Beschwerdeführer dagegen

erhobenen Einwände einzugehen, worauf anschliessend die Gesamtwürdigung

im Lichte dieser Zwischenfazite einer Willkürprüfung zu unterziehen sein wird.

4.2a) Der Beschwerdeführer verweist zunächst darauf (Beschwerde Ziff. 8,

S. 5/6), dass die unmittelbar nach der Tat durchgeführte Spurensicherung keine

verwertbaren Erkenntnisse für seine Täterschaft gezeitigt habe. Dabei sei zu be-

rücksichtigen, dass die Spurensicherung durch die zuständigen Beamten mit gro-

sser Akribie (Klebbandmethode) durchgeführt worden sei. Die Vorinstanz halte

dazu zwar fest, dass das Fehlen von Tat- oder Täterspuren nicht ungewöhnlich

und gerade auch bei Delikten gegen die sexuelle Integrität immer wieder der Fall

sei; dem hält der Beschwerdeführer entgegen, dass, falls er tatsächlich der Täter

wäre, nach der äusserst gründlichen Untersuchung mit an Sicherheit grenzender

Wahrscheinlichkeit irgendwelche verwertbare Spuren, wie Sperma, Blut, Scham-

haare oder dergleichen asserviert worden wären. Selbst an der Balkontüre, durch

welche der Beschwerdeführer in die Wohnung gelangt sein soll, seien keinerlei

(auch keine daktyloskopischen) Spuren entdeckt worden, ebenso wenig wie etwa

Schuhabdrücke oder Wasserspuren auf dem Balkon selber. Gehe man aber da-

von aus, dass die Kleider des Täters gemäss Aussage der Geschädigten nass

gewesen seien, wie wenn er im Regen gestanden hätte, wären entsprechende

Spuren auf dem Balkon wie auch im Wohnungsinneren sowie auf Decke oder Ma-

tratze die logische Folge gewesen. Es sei denn auch nicht weiter erstaunlich,

dass es dem von der Stadtpolizei aufgebotenen Hundeführer nicht gelungen sei,

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am Tatort irgendeine Fährte, weder des Beschwerdeführers noch einer anderen

Person, aufzunehmen.

Wie bereits erwähnt, weist die Vorinstanz in diesem Zusammenhang darauf

hin, dass es keineswegs ungewöhnlich sei, dass trotz intensiver Suche am Tatort

keinerlei Hinweise auf die Täterschaft gefunden werden konnten; zudem habe die

Geschädigte die Vermutung geäussert, dass die Balkontüre wahrscheinlich nicht

ganz geschlossen gewesen sei, was das Fehlen von Einbruchspuren erkläre

(Urteil S. 40, Ziff. 97). Allein die Tatsache, dass nach der Tat keinerlei Spuren si-

chergestellt werden konnten, spricht im übrigen weder für noch gegen die Täter-

schaft des Beschwerdeführers, sondern könnte höchstens die Frage aufwerfen,

ob die Darstellung der Geschädigten als solche zutrifft; dazu, dass diese kein er-

sichtliches Motiv hatte, die ganze Geschichte zu erfinden, hat sich die Vorinstanz

jedoch in überzeugender und vom Beschwerdeführer nicht bestrittener Weise ge-

äussert (Urteil S. 40, Ziff. 98).

b) Der Beschwerdeführer thematisiert sodann den Umstand, dass sich die

Geschädigte weigerte, sich einer gynäkologischen Untersuchung zu unterziehen

(Beschwerde Ziff. 9, S. 6/7). Zwar stehe es, wie die Vorinstanz zutreffend ausfüh-

re, einem Vergewaltigungsopfer frei, sich einer solchen Untersuchung zu stellen

oder nicht. Auf der anderen Seite erscheine die Weigerung aber als nicht nach-

vollziehbar, ja geradezu inkongruent, wenn dem Opfer wie hier sehr viel an der

lückenlosen Aufklärung der Tat gelegen sei. Mit der Entscheidung, ob sie sich

untersuchen lassen wolle, hätte die Geschädigte sodann bis zur Konsultierung ei-

nes Arztes zuwarten können; der Arzt hätte dann beurteilen können, ob eine gy-

näkologische Untersuchung noch Sinn mache, wobei nicht auszuschliessen sei,

dass selbst nach gründlicher Reinigung im Genitalbereich mittels Vaginalabstrich

noch verwertbare Mikrospuren hätten gefunden werden können. Damit hätte mit

grosser Wahrscheinlichkeit Klarheit geschaffen werden können. Dass die Ge-

schädigte sich damals in einer nachvollziehbaren Stresssituation befunden habe,

ändere nichts daran, dass eine gewisse Kooperationsbereitschaft bei der Aufklä-

rung des Sachverhaltes vorausgesetzt werden dürfe.

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Im gleichen Zusammenhang weist der Beschwerdeführer darauf hin (Be-

schwerde Ziff. 10), dass es die Geschädigte auch unterliess, die behaupteten

Schmerzen am rechten Handgelenk (als Folge des Festhaltens durch den Täter)

ärztlich näher abklären zu lassen; dabei hätte man möglicherweise wenigstens

eine Rötung oder Hautabschürfung feststellen können.

Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die Wahrung der Persönlichkeitsrechte

des bzw. der Geschädigten im Strafverfahren auf der einen Seite berechtigterwei-

se ein Anliegen ist, welches auch auf gesetzgeberischer Stufe seinen Nieder-

schlag findet (§ 19 Abs. 2 StPO; Art. 5 OHG); es wird ihnen in diesem Zusam-

menhang mitunter sogar ein eigentliches Untersuchungsverweigerungsrecht atte-

stiert (vgl. EVA WEISHAUPT, Die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des Opfer-

hilfegesetzes [OHG], Zürich 1998, S. 190 f.). Auf der anderen Seite stellt die Ver-

weigerung einer körperlichen, insbesondere gynäkologischen Untersuchung im

Fall eines Sexualdeliktes grundsätzlich eine Einschränkung der Sachverhaltsab-

klärung dar, die sich angesichts der Unschuldsvermutung beweismässig nicht zu

Ungunsten des Angeklagten auswirken darf. Im vorliegenden Fall kann jedoch

angesichts der konkreten Umstände (Verwendung eines Kondoms durch den

Täter; intensives Duschen der Geschädigten unmittelbar nach der Vergewalti-

gung) davon ausgegangen werden, dass eine gynäkologische Untersuchung der

Geschädigten keine relevanten Ergebnisse im Hinblick auf die Täterschaft gezei-

tigt hätte. Der Vorinstanz ist auch darin beizupflichten, dass die Weigerung der

Geschädigten nichts an der Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen zu ändern vermag.

c) Nicht nachvollziehbar sei – so der Beschwerdeführer weiter (Beschwerde

Ziff. 11) – die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Beschreibung des Täters

durch die Geschädigte auf den Beschwerdeführer passe, was indessen die Vorin-

stanz an der genannten Stelle (Urteil Ziff. 100, vgl. auch Ziff. 102) so nicht fest-

stellt. Die Vorinstanz weist aber darauf hin, dass die Aussprache des Täters für

die Geschädigte zunächst nach "Jugo" oder "Türke" getönt habe; dem wird in der

Beschwerde zutreffend entgegen gehalten, dass der Beschwerdeführer aus der

Dominikanischen Republik stammt und deshalb nicht den genannten Akzent habe

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(Beschwerde Ziff. 12). Auf den Punkt der Sprachidentifikation wird noch näher

einzugehen sein (lit. d).

Gemäss angefochtenem Urteil (S. 42, Ziff. 100) erwähnte die Geschädigte

sodann den eher schmächtigen Körperbau des Täters. Mit dem Hinweis, der Be-

schwerdeführer sei wegen des häufigen Aufsuchens des Kraftraums in Wirklich-

keit von athletischer Statur, wird diese Aussage der Geschädigten nicht widerlegt,

zumal der Beschwerdeführer in der Untersuchung nicht von "häufigem" Aufsu-

chen gesprochen hat (ND act. 2/3/1 S. 2). Eher widersprüchlich mutet das Aussa-

geverhalten der Geschädigten hingegen insoweit an, als sie den Täter an seinem

erigierten Geschlechtsteil wiedererkennen würde (Urteil S. 43, Ziff. 101 und 102

mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer hält dies angesichts der Tatsache, dass

sie den Täter nicht annähernd beschreiben konnte, für nicht nachvollziehbar (Be-

schwerde S. 9 Ziff. 12), zumal sie das Glied des Täters einmal als eher klein,

dann wieder als eher lang bezeichnete. Auf Nachfrage in der Untersuchung sagte

die Geschädigte aber aus, sie würde das Glied des Täters nicht wiedererkennen

(ND act. 2/4/5/1 S. 7), womit diesem Punkt letztlich keine Bedeutung zukommt.

d) Am 30. April 2004 kam es zwischen der Geschädigten und vier Personen

(darunter der Beschwerdeführer) zu einer Sprachwahlkonfrontation (ND act. 2/7/

1). Drei Männer waren dabei deutscher Muttersprache. Die Geschädigte bezeich-

nete anlässlich dieser Konfrontation den Beschwerdeführer aufgrund der Stimm-

lage, der Stimme und des Akzents als den Täter. Wegen des offensichtlichen

Unterschieds in Sprache und Artikulation zwischen den Vergleichspersonen und

dem Beschwerdeführer ordnete die Bezirksanwältin eine zweite Sprachwahlkon-

frontation an (ND act. 2/7/3) , wobei als Vergleichspersonen drei Ausländer (aus

Guinea, Italien und der Türkei) einbezogen wurden; diese zweite Sprachwahlkon-

frontation fand am 22. Juni 2005 statt (ND act. 2/7/5/1). Auch dieses Mal gab die

Geschädigte an, den Beschwerdeführer eindeutig als Täter zu erkennen. Als Zeu-

gin sagte sie ferner aus, diese Stimme sei "wie ein Pfeil" in sie hineingefahren und

habe sie an ihre schlimmsten Sekunden erinnert (ND act. 2/7/6). Das Obergericht

würdigte dies als gewichtiges Indiz für die Täterschaft des Beschwerdeführers,

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auch wenn es für sich allein den Beweis noch nicht zu erbringen vermöge (zum

Vorstehenden Urteil S. 43 ff., Ziff. 103 ff., 106).

In der Beschwerde (Ziff. 13, S. 9 ff.) wird die erste Sprachwahlkonfrontation

als "groteske Farce" qualifiziert, auf welche nicht abgestellt werden könne, weil

die drei Vergleichspersonen aufgrund ihrer Muttersprache von vornherein in kei-

ner Weise dem möglichen Täterprofil entsprachen. Auch die Bezirksanwältin habe

das völlige Ungenügen dieser Konfrontation erkannt und aus diesem Grund eine

zweite Konfrontation (mit anderen Vergleichspersonen) angeordnet, was aber in-

sofern zu spät gewesen sei, als die Geschädigte bei der zweiten Konfrontation

diejenige Stimme wiedererkannt habe, die sie bereits nach der ersten Wahlkon-

frontation als diejenige des Täters bezeichnet hatte. Ferner komme hinzu, dass

auch bei der zweiten Wahlkonfrontation die Vergleichspersonen nicht aus Latein-

amerika, sondern aus anderen Sprachregionen stammten. Insgesamt tauge die

Sprachwahlkonfrontation nicht als Beweismittel.

An dieser Kritik trifft zunächst zu, dass das Ergebnis der ersten Wahlkon-

frontation als Folge der ungeeigneten Auswahl der Vergleichspersonen in beweis-

mässiger Hinsicht nicht aussagekräftig ist, was denn auch die Untersuchungsbe-

hörde und die Vorinstanz feststellten. Offensichtlich müssen bei einer derartigen

Wahlkonfrontation die Vergleichspersonen hinsichtlich des Identifikationskriteri-

ums (hier: Stimme bzw. Akzent) der vom Zeugen zuvor abgegebenen Täterbe-

schreibung möglichst ähnlich sein (ANDREAS DONATSCH, in: Donatsch/Schmid,

a.a.O., § 145 N 11; NIKLAUS RUCKSTUHL, in: Niggli/Weissenberger [Hrsg.], Hand-

bücher für die Anwaltspraxis Band VII, Strafverteidigung, Basel u.a. 2002, Rz

3.153; vgl. auch RB 2003 Nr. 111). Nachdem sich die Geschädigte anlässlich die-

ser ersten (mangelhaften) Wahlkonfrontation auf den Beschwerdeführer als Täter

festgelegt hatte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie bei der zweiten

Sprachwahlkonfrontation insoweit gewissermassen "vorbefasst" war. Eine Fal-

schidentifikation kann aus diesem Grund im Rahmen einer zweiten Wahlkonfron-

tation generell kaum korrigiert werden, weil die Gefahr der (zumindest unbe-

wussten) Selbstbindung des Zeugen an das bereits Gesagte bzw. Erkannte be-

steht (vgl. STEFAN BLÄTTLER, Zur Problematik der Täteridentifkation im Rahmen

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einer Konfrontation aus der Sicht der polizeilichen Praxis, AJP 2000, S. 1374;

RUCKSTUHL, a.a.O., Rz 3.154). Auf jeden Fall muss in einer derartigen Konstella-

tion dem Ergebnis einer Wahlkonfrontation im Rahmen der freien richterlichen

Beweiswürdigung mit grosser Zurückhaltung begegnet werden. Der Vorinstanz

kann daher insoweit nicht gefolgt werden, als sie trotz der aufgezeigten Mängel

von einem "gewichtigen" Indiz spricht.

e) Zum Hauptindiz, der dem angefochtenen Schuldspruch zugrunde liegt –

die an der Kondomverpackung festgestellten DNA-Spuren – weist der Beschwer-

deführer darauf hin (Beschwerde Ziff. 14, S. 11 f.), es falle zunächst auf, dass

diese Verpackung nicht schon von den Beamten der Spurensicherung, sondern

erst tags darauf von der Geschädigten gefunden worden sei. Sodann erweise es

sich als "lebenssachfremd", dass ein Täter, der vorhabe, eine Frau zu vergewalti-

gen, in deren Wohnung eindringe, sich auf dem Sofa im Schlafzimmer (recte: im

Wohnzimmer) niederlasse, dort ein Kondom aus der Verpackung nehme, letztere

dabei jedoch liegen lasse, um danach (mit dem erigierten Penis und überge-

stülptem Kondom) die betreffende Frau zu vergewaltigen. Bei den gefundenen

Spuren auf der Verpackung handle es sich um einen Zufallsfund; erst als man die

DNA-Spuren darauf gefunden habe, sei der Verdacht auf den Beschwerdeführer

gefallen. Konkret stehe lediglich fest, dass sich seit einer gewissen (vielleicht be-

reits geraumen) Zeit irgendwo im Spalt des Sofas bzw. unter dem Sofakissen eine

Kondomverpackung befunden haben müsse, welche der Beschwerdeführer ein-

mal in seinen Händen gehabt habe. Auch dies stelle jedoch entgegen der Auffas-

sung der Vorinstanz kein "weiteres überaus gewichtiges Indiz für seine Täter-

schaft" dar, sondern lasse höchstens Rückschlüsse auf sexuelle Kontakte zwi-

schen der Geschädigten und dem Beschwerdeführer zu, was nicht heisse, dass

diese Kontakte in der Tatnacht stattfanden oder dass eine Vergewaltigung statt-

gefunden habe.

Der Beschwerdeführer verweist auf seine Aussagen, wonach er mit anderen

Frauen, an die er sich nicht mehr erinnern könne, sexuelle Kontakte ("one night

stands")  gehabt habe; die Verteidigung hält es nicht für ausgeschlossen, dass

darunter auch die Geschädigte gewesen sein könne, was der Beschwerdeführer

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möglicherweise deshalb in Abrede stelle, weil er glaube, mit diesem Aussagever-

halten strafrechtlich besser zu fahren. Im übrigen sei die Schilderung, wonach der

Beschwerdeführer an der Street Parade Kondome erworben habe, die er weiter

verschenkt habe, wobei möglicherweise andere Personen Handschuhe getragen

hätten (was bei der Kostümierung der Street Parade-Teilnehmer keine Seltenheit

sei), weshalb sich keine weiteren Spuren finden liessen, nicht als reine Schutzbe-

hauptung abzutun.

Diese Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen nichts daran zu ändern,

dass die fragliche Kondompackung mit der ausschliesslich dem Beschwerdefüh-

rer zuzuordnenden DNA-Spur ein äusserst starkes Indiz für die Täterschaft des

Beschwerdeführers bildet. Der Umstand, dass dieses Beweisstück zunächst

übersehen worden war und erst nachträglich von der Geschädigten gefunden

wurde, lässt zwar das damalige Vorgehen der Ermittlungsbehörde in einem nicht

ganz lupenreinen Bild erscheinen, beeinflusst aber letztlich den Beweiswert als

solchen nicht, zumal nicht davon auszugehen ist (und auch vom Beschwerdefüh-

rer nicht geltend gemacht wird), dieses Beweisstück sei erst nachträglich in der

Wohnung deponiert worden. Dafür, dass es bereits früher zu einem sexuellen

Kontakt mit dem Beschwerdeführer gekommen wäre (was dieser selber in Abrede

gestellt hat) oder dass sich dieser Kontakt anders als in der Anklage behauptet

abgespielt haben könnte, bestehen keine Anzeichen; es wurde bereits darauf hin-

gewiesen, dass es insbesondere an einem ersichtlichen Motiv der Geschädigten

für das Erfinden einer solchen Geschichte fehlt.

f) Abschliessend (Beschwerde Ziff. 15, S. 12 f.) macht der Beschwerdeführer

geltend, es könne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlos-

sen werden, dass er die der Geschädigten entwendete Kreditkarte verwendet ha-

be. Das von den dazu befragten Personen abgegebene Signalement passe über-

haupt nicht auf ihn.

Die Vorinstanz erwog dazu (Urteil S. 47 f., Ziff. 114), es sei zwar nicht er-

stellt, dass der Beschwerdeführer die Kreditkarte der Geschädigten eingesetzt

habe, doch wichen die Personenbeschreibungen auch nicht derart vom Äusseren

des dunkelhäutigen Beschwerdeführers ab, dass er deswegen zwingend als Ver-

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wender der Karte ausgeschlossen werden müsste. Dies trifft zu; es ist ohne weite-

res vorstellbar, dass jemand eine von Natur aus dunkelbraune Haut (Beschwer-

deführer) mit einer sonnengebräunten Haut verwechselt, ebenso, dass hinsicht-

lich der Hautfarbe eine Verwechslung eines dunkelhäutigen Südamerikaners mit

einem Nord- oder Schwarzafrikaner stattfindet. Als Entlastungsbeweis sind die

allenfalls unpräzisen Aussagen der betreffenden Personen daher nicht geeignet.

4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im Lichte der vorstehend be-

handelten Rügen zwar davon auszugehen ist, dass die Vorinstanz angesichts der

festgestellten Mängel bei der Durchführung der Sprachwahlkonfrontation dem Er-

gebnis dieser Untersuchung eine zu grosse indizierende Bedeutung beigemessen

hat (oben 4.2d). Auch wenn diesem Indiz somit ein bloss geringer Beweiswert

zulasten des Beschwerdeführers zuzuerkennen ist, führt dies nicht dazu, dass die

vorinstanzliche Beweiswürdigung insgesamt als willkürlich zu bezeichnen ist bzw.

gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" verstösst. Insbesondere bildet das am

Spurenasservat der Kondomverpackung nachgewiesene DNA-Profil, welches un-

bestrittenermassen dem Beschwerdeführer zuzuordnen ist, ein ausschlaggeben-

des Indiz für dessen Anwesenheit am Tatort und damit im vorliegenden Zusam-

menhang für dessen Täterschaft. In Verbindung mit den im Kerngehalt konstanten

und glaubwürdigen Aussagen der Geschädigten durfte die Vorinstanz damit ohne

Willkür vom rechtsgenügenden Nachweis der Täterschaft ausgehen. Die vom Be-

schwerdeführer zur Entkräftung dieses Nachweises ins Feld geführten Umstände

sind demgegenüber nach dem Gesagten nicht geeignet, diesen Nachweis zu er-

schüttern.

Die Nichtigkeitsbeschwerde ist somit abzuweisen.

5. Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer für das Kassationsverfah-

ren kostenpflichtig.

6. Gegen diesen Entscheid ist Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff.

BGG an das Bundesgericht zulässig. Ferner beginnt die Frist zur Anfechtung des

obergerichtlichen Urteils mit Zustellung des vorliegenden Entscheides neu zu

laufen (Art. 100 Abs. 6 BGG).

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Das Gericht beschliesst:

1. Die Nichtigkeitsbeschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf Fr.

1'500.--.

3. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt.

4. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 90 ff. 

BGG innert 30 Tagen nach dessen Empfang schriftlich durch eine Art. 42

BGG entsprechende Eingabe Beschwerde gemäss Art. 78 ff. BGG an das

Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden.

Sodann läuft die Frist von 30 Tagen zur Anfechtung des Urteils des Oberge-

richts vom 31. Mai 2007 mit Beschwerde an das Bundesgericht neu ab

Empfang des vorliegenden Entscheides (Art. 100 Abs. 1 und 6 BGG).

Hinsichtlich des Fristenlaufes gelten die Art. 44 ff. BGG.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die I. Strafkammer des Oberge-

richts des Kantons Zürich, an das Amt für Justizvollzug (Bewährungs- und

Vollzugsdienste, Massnahmen und Bewährung 2), an das Migrationsamt

des Kantons Zürich, an die Direktion für Sicherheit und Soziales in Zürich

und an des Bundesamt für Polizei (Zentralstelle Waffen), je gegen Emp-

fangsschein.

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KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH
Der Generalsekretär:

(Lieber)

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