# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc50bef9-0201-50be-8f24-5214e878e238
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-05-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.05.2021 C-6682/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6682-2017_2021-05-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6682/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  M a i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richterin Viktoria Helfenstein (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer, Richter David Weiss,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Mauritius),  

Zustelladresse: c/o B._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung; Rentenanspruch;  

Verfügung vom 25. Oktober 2017. 

 

 

 

C-6682/2017 

Seite 2 

Sachverhalt 

A.  

Der 1965 geborene Schweizer Staatsbürger A._______ (im Folgenden: 

Versicherter oder Beschwerdeführer) wohnt auf Mauritius. Gemäss seinen 

am 7. Juni 2017 gemachten Angaben leistete er ab 1983 ununterbrochen 

Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver-

sicherung (Akten [im Folgenden: act.] der Invalidenversicherungs-Stelle für 

Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz] 64). Zuletzt 

war er vom 1. August 2012 bis 31. Dezember 2014 in einem Arbeitspen-

sum von 100 % und anschliessend bis zum 31. Oktober 2015 (letzter ef-

fektiver Arbeitstag gemäss Arbeitgeberfragebogen: 30. Oktober 2015) in 

einem solchen von 70 % bei der C._______ Ltd. in Mauritius in der Funk-

tion als Strategy Manager erwerbstätig; der Grund für die Auflösung des 

Arbeitsvertrages war die stetige Abnahme der Arbeitsleistung (act. 40 S. 6 

und act. 52). 

B.  

Zufolge der seit März 2013 bestehenden gesundheitlichen Beeinträchti-

gungen in Form von anhaltenden Kopf-, Hals-, Nacken-, Schulter- und Arm-

schmerzen meldete sich der Versicherte bei der IVSTA mit Datum vom 

24. September 2015 erstmals zum Bezug von Leistungen der schweizeri-

schen Invalidenversicherung an (act. 1 bis 5). Nach Vorliegen eines Teils 

der für die Beurteilung des Leistungsanspruchs massgeblichen Abklärun-

gen (act. 6 bis 28) gab Dr. med. D._______, Facharzt für Allgemeine Me-

dizin, vom IV-internen medizinischen Dienst am 24. November 2015 eine 

Stellungnahme ab. Im Rahmen dieser erwähnte er unter anderem, der Ver-

sicherte arbeite aus invalidenfremden Gründen nicht, und er gehe von ei-

ner vollständigen Arbeitsfähigkeit für Tätigkeiten im Haushalt aus (act. 29). 

Daraufhin stellte die IVSTA dem Versicherten mit Vorbescheid vom 3. De-

zember 2015 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (act. 30). 

Nachdem der Versicherte hiergegen am 22. Dezember 2015 seine Einwen-

dungen vorgebracht hatte, erliess die IVSTA am 7. Januar 2016 eine dem 

Vorbescheid vom 3. Dezember 2015 im Ergebnis entsprechende Verfü-

gung, wobei die Invalidität nach der sogenannten spezifischen Methode 

bemessen wurde (act. 32; vgl. auch act. 33 und 34). Dieser Entscheid er-

wuchs unangefochten in Rechtskraft (act. 44). 

C.  

C.a Am 1. November 2016 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-

STA zum Leistungsbezug an. Er machte geltend, dass starke, andauernde 

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Kopf-, Hals-, Nacken- und Schulterschmerzen seine Konzentrationsfähig-

keit enorm beeinträchtigen würden. Dies habe sich dermassen negativ auf 

seine Arbeitsleistung ausgewirkt, dass ihm gekündigt worden sei (act. 35 

bis 41). Daraufhin führte Dr. med. E._______, Facharzt für Allgemeine Me-

dizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst F._______ (im Folgenden: RAD) 

am 5. Dezember 2016 aus, die neuen Informationen seien bekannt gewe-

sen und bereits von Dr. med. D._______ in seiner Stellungnahme vom No-

vember 2015 berücksichtigt worden. Mangels eines veränderten Gesund-

heitszustands oder eines objektiven medizinischen Elements, was auf eine 

gesundheitliche Verschlechterung schliessen liesse, seien die von Dr. med. 

D._______ im November 2015 gemachten Schlussfolgerungen noch im-

mer aktuell (act. 43). In der Folge teilte die IVSTA dem Versicherten mit 

Vorbescheid vom 7. Dezember 2016 mit, er habe nicht glaubhaft gemacht, 

dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen 

Weise geändert habe, weshalb man nicht in der Lage sei, das neue Ge-

such zu prüfen (act. 44). 

C.b Hiergegen brachte der Versicherte am 13. Januar 2017 seine Einwen-

dungen vor und wies unter anderem daraufhin, dass er bis zum 31. Oktober 

2015 erwerbstätig, aber nie Hausmann gewesen sei. Die Arbeitgeberin 

habe seinen Vertrag per 31. Oktober 2015 zufolge seiner gesundheitlichen 

Situation aufgelöst. Mit der Anmeldung vom November 2016 habe die IV-

STA zwei Arztzeugnisse erhalten, die seine Erwerbsunfähigkeit bestätig-

ten. Seit März 2013 sei er täglich mit zunehmenden Symptomen konfron-

tiert, welche durch seine Krankheit verursacht würden (act. 45). Nachdem 

die IVSTA dem Versicherten am 16. Januar 2017 eine letzte Frist gewährt 

hatte, um mit Beweismitteln medizinischer und/oder wirtschaftlicher Art 

seine Meinung zu belegen (act. 46), führte dieser in seiner E-Mail vom 

14. Februar 2017 insbesondere aus, obschon er explizit darauf hingewie-

sen habe, dass er nie als Hausmann tätig gewesen sei, sei die IVSTA in 

ihrer Verfügung vom 7. Januar 2016 von der gegenteiligen, falschen An-

nahme ausgegangen. Gemäss Spezialisten und Allgemeinmedizinern 

könne die Krankheit nicht geheilt und eine Verschlimmerung nur verzögert, 

nicht jedoch gestoppt werden. Es werde also davon ausgegangen, dass es 

sich um eine andauernde Arbeitsunfähigkeit handle. Die Beschwerden 

seien ja auch bereits seit 2013 ständig vorhanden und zunehmend (act. 

47). Daraufhin forderte die IVSTA den Beschwerdeführer am 23. Februar 

2017 auf, ihr den beiliegenden Fragebogen über die Arbeits- und Lohnver-

hältnisse von unselbstständig Erwerbenden von der letzten Arbeitgeberin 

ausgefüllt und unterzeichnet zu übermitteln (act. 49); dieser sowie ein ak-

tuelles Arztzeugnis von Dr. G._______ vom 24. April 2017 gingen am 24. 

April 2017 bei der IVSTA ein (act. 51 bis 53). Danach berichtete der RAD-

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Arzt Dr. med. H._______ am 9. Mai 2017, es liege keine objektive, signifi-

kante und dauerhafte Änderung des Gesundheitszustands des Versicher-

ten seit der Verfügung vom 7. Januar 2016 vor. Der Versicherte sei in der 

Tätigkeit als Strategy Manager weiterhin voll arbeitsfähig (act. 55). In der 

Folge erliess die IVSTA am 17. Mai 2017 einen neuen Vorbescheid, mit 

welchem sie denjenigen vom 7. Dezember 2016 annullierte und ersetzte 

und dem Versicherten die Abweisung des Rentenbegehrens ins Aussicht 

stellte, wobei die Invalidität des Beschwerdeführers nach der allgemeinen 

Methode des Einkommensvergleichs bemessen wurde (act. 58). 

C.c Gegen den Vorbescheid vom 17. Mai 2017 brachte der Versicherte am 

7. Juni 2017 unter Beilage eines Arztzeugnisses von Dr. G._______ vom 

5. Juni 2017 seine Einwendungen vor (act. 64 und 65). Er machte zusam-

menfassend geltend, es liege eine ausreichende Arbeitsunfähigkeit von ei-

nem Jahr vor (1. November 2015 bis 2. November 2016), und eine ange-

passte gewinnbringende Tätigkeit sei bei vollständiger Invalidität nicht 

möglich, was durch das beiliegende Arztzeugnis bestätigt und belegt 

werde. Daraufhin gab die IVSTA dem Versicherten im Rahmen des Schrei-

bens vom 13. Juni 2017 erneut Gelegenheit zur Einreichung von Beweis-

mitteln medizinischer und/oder wirtschaftlicher Art (act. 66). Daraufhin 

nahm der Versicherte in der E-Mail vom 14. Juli 2017 Stellung und wies 

unter anderem darauf hin, dass er zufolge der Symptome seiner Krankheit 

seine angestammte Berufstätigkeit nicht mehr ausüben könne. Zu seiner 

Erwerbsfähigkeit auf dem in Betracht kommenden Arbeitsmarkt sei zu sa-

gen, dass er als qualifizierter Elektromechaniker, seit 28 Jahren ohne Be-

rufspraxis, bloss ein Erwerbseinkommen von ungefähr MUR 11'405.89 pro 

Monat erzielen könnte, was wesentlich weniger als 5 % seines letzten Mo-

natslohns sei. Es sei selbsterklärend, dass er nicht in der Lage sei, für sei-

nen Lebensunterhalt zu sorgen. Es liege somit eine bleibende, ganze Er-

werbsunfähigkeit vor. Sein Einwand gegen den Vorbescheid vom 17. Mai 

2017 bleibe somit ausdrücklich bestehen (act. 67 und 68). In der Folge 

nahm Dr. med. H._______ vom RAD am 4. August 2017 erneut Stellung. 

Er hielt dafür, dass die bisherige, angestammte Erwerbstätigkeit seit dem 

27. Oktober 2014 nicht mehr, eine den Leiden angepasste Tätigkeit ohne 

funktionelle Limitierungen jedoch vollständig zumutbar sei (act. 71). Da-

raufhin erliess die IVSTA am 4. September 2017 einen weiteren Vorbe-

scheid, mit welchem sie den früheren vom 17. Mai 2017 annullierte und 

ersetzte. Sie stellte dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 30 % 

erneut die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht und führte zur Be-

gründung zusammengefasst aus, die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Stra-

tegy Manager sei ihm seit dem 27. Oktober 2014 nicht mehr zumutbar. Die 

Ausübung einer dem Gesundheitszustand besser angepassten Tätigkeit 

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im Dienstleistungssektor könne jedoch weiterhin zugemutet werden. Unter 

Berücksichtigung der funktionellen Einschränkungen bestehe in der Aus-

übung einer angepassten Tätigkeit ab dem 27. Oktober 2014 keine "Ar-

beitsunfähigkeit". Die zervikale Arthrose ohne zusätzliche radikuläre oder 

medulläre Symptomatik habe in einer angepassten Tätigkeit keine Auswir-

kungen auf die Arbeitsfähigkeit. Für die Bemessung des Invaliditätsgrades 

sei es unerheblich, ob eine zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausgeübt 

werde (act. 73).  

C.d Am 9. Oktober 2017 erhob der Versicherte unter Beilage von medizi-

nischen und weiteren Dokumenten Einwendungen gegen den Vorbescheid 

vom 4. September 2017. Er führte unter anderem aus, das Ergebnis der 

Abklärungen der IVSTA stehe im Widerspruch zum Arztzeugnis vom 5. Juni 

2014 (recte: 2017), wonach er seit dem 1. November 2015 nicht mehr in 

der Lage sei, irgendeine Erwerbstätigkeit auszuüben, da er als vollständig 

invalid betrachtet werde. Er verstehe nicht, wie man basierend auf einem 

solchen Widerspruch zum Schluss komme, dass dies einer Erwerbsein-

busse und einem Invaliditätsgrad von 30 % entspreche. Betreffend die Aus-

übung einer angepassten Tätigkeit im Dienstleistungssektor sei zu erwäh-

nen, dass eine Anstellung wegen der zahlreichen krankheitsbedingten Ab-

wesenheiten keinen Monat dauern würde. Die erwähnte Tätigkeit als 

"Nicht-Manager" ergebe verglichen mit seinem letzten Monatslohn in ei-

nem 100%igen Pensum eine Erwerbseinbusse von ungefähr 95 % und da-

her einen Invaliditätsgrad von demselben Ausmass. Auch dies sei ein frap-

panter Widerspruch zu dem erwähnten Invaliditätsgrad von 30 % (act. 74 

bis 79). Nachdem der IV-interne Fachdienst "Wirtschaftliche Invaliditätsbe-

messung" am 24. Oktober 2017 zu den Einwendungen des Versicherten in 

beruflich-erwerblicher Hinsicht Stellung genommen hatte (act. 81), erliess 

die IVSTA mit Datum vom 25. Oktober 2017 eine dem Vorbescheid vom 

4. September 2017 im Ergebnis entsprechende Verfügung (act. 82). 

D.  

D.a Hiergegen erhob der Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit 

Eingabe vom 15. November 2017 (Posteingang: 27. November 2017) Be-

schwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 

25. Oktober 2017 und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente 

(act. im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). 

Zur Begründung brachte er zusammengefasst vor, er erfülle die Vorausset-

zungen gemäss Art. 28 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 

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Seite 6 

Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20). Das Problem seien die Symp-

tome seiner Krankheit, unter welchen er nun seit mehr als vier Jahren leide. 

Es handle sich durch Osteophyten verursachte radikuläre und medulläre 

Symptome. Laut den Ärzten könne die negative Entwicklung der Krankheit 

nicht gestoppt, sondern durch eine gezielte Therapie im besten Fall nur 

verlangsamt werden. Die Schmerzen hätten sich extrem negativ auf seine 

Arbeitsleistung ausgewirkt, sodass ihm seine Arbeitsstelle trotz erfolgter 

Reduktion des Arbeitspensums von 100 % auf 70 % gekündigt worden sei. 

Die Symptome wirkten sich weiterhin negativ und einschränkend auf sei-

nen Tagesablauf aus. Er sei deshalb nicht in der Lage, irgendeine Arbeit 

auszuführen, was vom Arzt auch so bestätigt werde. In vier Arztzeugnissen 

habe sein Arzt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit erwähnt, welche unabhän-

gig von der Art der ausgeübten Tätigkeit sei. Diese Tatsachen würden von 

der IVSTA schlichtweg übersehen und die Einschränkung seiner Gesund-

heit völlig falsch eingestuft. Diese sei fälschlicherweise der Ansicht, er 

könne einer seinem Gesundheitszustand besser angepassten Tätigkeit 

nachgehen. In der Hoffnung, dass seine Beschwerde trotzdem bearbeitet 

und gerecht beurteilt werde, habe er aus Termin- und Kostengründen im 

Moment keinen Anwalt mandatiert. 

D.b Mit Schreiben vom 1. Dezember 2017 wurde der Beschwerdeführer 

unter Hinweis auf die massgebliche gesetzliche Grundlage aufgefordert, 

innert Frist eine schweizerische Korrespondenzadresse anzugeben (B-

act. 2); dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer am 19. Dezember 

2017 bzw. 1. Januar 2018 nach (B-act. 3 und 4). 

D.c Mit Zwischenverfügung vom 11. Januar 2018 forderte die Instruktions-

richterin den Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Säumnisfolgen 

(Nichteintreten auf die Beschwerde) auf, innert Frist einen Kostenvor-

schuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu 

leisten (B-act. 5). 

D.d Nachdem der Beschwerdeführer mit seiner Eingabe vom 22. Januar 

2018 (Eingangsdatum: 30. Januar 2018) um Erteilung des Rechts auf un-

entgeltliche Rechtspflege ersucht hatte (B-act. 7), hob die Instruktionsrich-

terin mit Zwischenverfügung vom 31. Januar 2018 diejenige vom 11. Ja-

nuar 2018 auf und stellte dem Beschwerdeführer unter dem Vorbehalt wei-

terer Instruktionsverfügungen den Entscheid über das Gesuch um unent-

geltliche Rechtspflege nach Prüfung desselben in einer separaten Zwi-

schenverfügung in Aussicht (B-act. 8). 

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D.e Mit Zwischenverfügung vom 16. Februar 2018 wies die Instruktions-

richterin das Gesuch vom 22. Januar 2018 um Erteilung des Rechts auf 

unentgeltliche Rechtspflege ab. Der Beschwerdeführer wurde unter Hin-

weis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) erneut 

aufgefordert, innert Frist einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- 

zu leisten (B-act. 9 und 10); dieser Aufforderung kam der Beschwerdefüh-

rer nach (B-act. 11). 

D.f In ihrer Vernehmlassung vom 15. März 2018 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde (B-act. 13). 

Zur Begründung machte sie zusammengefasst geltend, der Beschwerde-

führer leide an einer zervikalen Arthrose und sei seit dem 1. Oktober 2015 

nicht mehr arbeitstätig. Im RAD-Bericht vom 4. August 2017 seien die ge-

samten medizinischen Unterlagen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 

entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers berücksichtigt worden. Es 

werde dargelegt, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Strategy Mana-

ger seit dem 27. Oktober 2014 (Datum des Scans; act. 17) aufgrund der 

degenerativen zervikalen Beschwerden nicht mehr zumutbar sei. Die Ar-

beitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit sei 

jedoch gänzlich erhalten. In Bezug auf die Magnetresonanztomographie 

(MRT/MRI) vom 13. August 2015 werde im RAD-Bericht festgestellt, dass 

beim Beschwerdeführer keine radikulären oder medullären Symptome auf-

treten würden. Eine derartige zervikale Arthrose ohne weitere Komplikatio-

nen habe in einer angepassten Tätigkeit keine Auswirkung auf die Arbeits-

fähigkeit. Im Anhang dieses Berichts würden sodann angepasste Tätig-

keitsbereiche im Dienstleistungssektor vorgeschlagen. Der Einkommens-

vergleich habe eine Erwerbseinbusse von 30 % ergeben, wobei aufgrund 

der Funktionseinschränkungen ein leidensbedingter Abzug in der Höhe 

von 10 % berücksichtigt worden sei. Im RAD-Bericht vom 4. August 2017 

werde zu den Arztzeugnissen des behandelnden Arztes festgestellt, dass 

diese lediglich die im Scanner zu beachtenden Gesundheitsbeeinträchti-

gungen wiedergeben würden. Der behandelnde Arzt stelle zwar eine Ar-

beitsunfähigkeit fest, ohne jedoch den Zusammenhang zwischen den Ge-

sundheitsbeeinträchtigungen und einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit darzu-

legen. Er beschreibe lediglich das subjektive Empfinden des Beschwerde-

führers im Hinblick auf die Symptome. Angesichts des Dargelegten er-

scheine der RAD-Bericht vollständiger und umfassender als die Arztzeug-

nisse des behandelnden Arztes. Insbesondere werde die Zumutbarkeit ei-

ner angepassten Tätigkeit durch die Zeugnisse des behandelnden Arztes 

weder beschrieben noch wiederlegt. Zusammenfassend sei festzuhalten, 

dass auf einer objektiven Basis der Beweis einer invalidisierenden Arbeits- 

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und Erwerbsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht erbracht sei. 

Aus der bundes- und bundesverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung er-

gebe sich, dass auch die vorliegende Invaliditätsbemessung entgegen der 

Auffassung des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden sei. 

D.g In seiner Replik vom 14. April 2018 beantragte der Beschwerdeführer 

explizit, seine Beschwerde vom 15. November 2017 gutzuheissen und ei-

nen Invaliditätsgrad von 100 % seit dem 1. November 2015 anzuerkennen 

und zu bestätigen (B-act. 15). 

Zur Begründung führte er zusammengefasst aus, der erste Tag seiner an-

dauernden Erwerbsunfähigkeit sei der 1. November 2015 gewesen. Zum 

Zeitpunkt der Neuanmeldung seien die Voraussetzungen von Art. 28 IVG 

erfüllt gewesen. Zusätzlich seien weitere Arztzeugnisse als Beweismittel 

vorgelegt worden, welche die Arbeitsunfähigkeit und die Invalidität bestäti-

gen würden. Basierend auf den vollständigen Unterlagen komme der RAD 

zum Schluss, dass er seit dem 27. Oktober 2014 zu 100 % arbeitsunfähig 

sei. Das sei zwei Jahre vor der Anmeldung. Damit sei die Behauptung der 

IVSTA, dass die beschriebenen subjektiven Symptome nicht durch klinisch 

objektive Befunde belegt würden, widerlegt. Ihm seien bei seiner Anmel-

dung die Fachausdrücke radikulär oder medullär nicht bekannt gewesen. 

Im Nachhinein habe sich herausgestellt, dass der CT-Scan und die MRI 

genau die radikulären Schmerzen bestätigten (Reizung der Nervenwurzel 

durch Osteophyten) und die erwähnten Symptome (Nacken-, Hinterkopf-, 

Schulter- und Armschmerzen, Bewegungseinschränkung, steifer Hals) 

sehr genau mit der Beschreibung von medullären Schmerzen überein-

stimmten. Seine angestammte Tätigkeit als Strategy Manager sei identisch 

mit einer Tätigkeit im Dienstleistungsbereich gewesen. Es werde von der 

IVSTA eine Situation vorgeschlagen, welche das eigentliche Problem der 

vorgängig erwähnten Schmerzen ignoriere und zu umgehen versuche. Die 

Arztzeugnisse aus Mauritius bestätigten eindeutig den Befund der  

100%igen Arbeitsunfähigkeit. Die Erkenntnisse des RAD und des behan-

delnden Arztes basierten auf den gleichen medizinischen Unterlagen. Der 

behandelnde Arzt stütze sich jedoch nicht nur auf diese Berichte ab, son-

dern er könne während regelmässigen Konsultationen des Patienten zu-

sätzlich die Entwicklung der Krankheit beobachten, diagnostizieren und 

eventuell Behandlungen vorschlagen. Auch sei sein Arzt über die Um-

stände seiner letzten Arbeitstätigkeit ausführlich im Bilde und ziehe daher 

die Alternative einer Anpassung der Tätigkeit nicht in Betracht. Bezeich-

nend sei auch das unverständliche Desinteresse der IVSTA, sich mit mau-

ritianischen Lohnstrukturen und anderen lokalen Gegebenheiten zu befas-

sen. Es sei offensichtlich, dass die IVSTA systematisch die Position des 

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Seite 9 

Patienten anfechte. Es würden Behauptungen in den Raum gesetzt und 

auf falschen Annahmen beharrt. Fragen des Patienten würden ignoriert, 

die Objektivität der Ärzte angezweifelt und unnötige Mahnungen ausge-

stellt. Die dabei entstehenden Widersprüche und Fehler würden von der 

IVSTA übersehen. Nach seinem Verständnis laufe ein solches Verhalten 

dem Grundgedanken einer Versicherung zuwider. 

D.h In ihrer Duplik vom 18. Mai 2018 hielt die Vorinstanz an ihren Rechts-

begehren fest (B-act. 17). 

Zur Begründung führte sie ergänzend aus, entgegen der Auffassung des 

Beschwerdeführers seien die materiellen Voraussetzungen gemäss Art. 28 

IVG nicht erfüllt. Der ärztliche Dienst habe entgegen der Behauptung des 

Beschwerdeführers alle medizinischen Unterlagen sorgfältig ausgewertet. 

Aus diesen ergebe sich, dass sich die angestammte Tätigkeit als Strategy 

Manager und die vorgeschlagenen angepassten Tätigkeiten unterscheiden 

würden; dies sowohl aus medizinischer Sicht sowie auch aus der Sicht des 

Beschwerdeführers selbst. Bereits am 22. Dezember 2015 habe der Versi-

cherte im Rahmen des Vorbescheidverfahrens geschrieben, die grosse 

Hektik im internationalen Vertrieb und Operation sei durch seine Schmer-

zen und Konzentrationsunfähigkeit unzumutbar. Er könne die hohen Anfor-

derungen an geistiger Präsenz, Schnelligkeit und andauernder Konzentra-

tionsfähigkeit nicht mehr erfüllen. Aus ärztlicher Sicht könnten dem Versi-

cherten ausgedehnte Reisen und die Durchführung von Sitzungen nicht 

mehr zugemutet werden. Wie bereits festgestellt, verhalte es sich dagegen 

anders für eine schonende angepasste Tätigkeit mit Wechselposition. 

Dass der Beschwerdeführer an einer zervikalen Arthrose leide, gehe aus 

den Unterlagen hervor und werde nicht bestritten. Es werde lediglich dar-

gelegt, dass die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in Verweisungstätigkei-

ten nicht eingeschränkt sei. Im RAD-Bericht vom 4. August 2018 werde 

deutlich dargelegt, dass eine zervikale Arthrose ohne radikuläre oder 

medulläre Symptome nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit 

führe. In Verweisungstätigkeiten ergebe sich eine Erwerbseinbusse von 

30 %; wobei diese nicht rentenbegründend sei. Bezüglich der Bestimmung 

des Invaliditätsgrades werde vollumfänglich auf die Vernehmlassung vom 

15. März 2018 und die erwähnte bundesgerichtliche Rechtsprechung ver-

wiesen. 

D.i Mit prozessleitender Verfügung vom 24. Mai 2018 wurde der Schriften-

wechsel unter dem Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen abge-

schlossen (B-act. 18). 

C-6682/2017 

Seite 10 

D.j Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften und Be-

weismittel der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Er-

wägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Be-

schwerde einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-

zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]; BVGE 

2016/15 E. 1; 2014/4 E. 1.2). 

1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG; SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 

Bst. b IVG sowie Art. 5 VwVG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. Eine 

Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 

1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 

Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Ok-

tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmun-

gen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversiche-

rungen anwendbar, wenn und soweit es die einzelnen Sozialversiche-

rungsgesetze vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG 

auf die IV anwendbar (Art. 1a-26bis und 28-70 IVG), soweit das IVG nicht 

ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den 

allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht 

mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejeni-

gen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeur-

teilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3. Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 22a 

in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 50 Abs. 1 VwVG sowie Art. 52 

Abs. 1 VwVG). Als Adressat der angefochtenen Verfügung vom 25. Okto-

ber 2017 (act. 82) ist der Beschwerdeführer berührt und hat ein schutzwür-

diges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). 

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Seite 11 

Nachdem der Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- fristgerecht ge-

leistet worden ist (B-act. 11), ergibt sich zusammenfassend, dass sämtliche 

Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Auf die Beschwerde ist daher einzu-

treten. 

1.4. Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes 

des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bil-

det die Verfügung vom 25. Oktober 2017 (act. 82), mit welcher die  

Vorinstanz den Rentenanspruch des Beschwerdeführers bei einem Invali-

ditätsgrad von 30 % abgewiesen hat. Mit Blick auf die Rechtsbegehren des 

Beschwerdeführers ist streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz den Ren-

tenanspruch zurecht abgewiesen hat und in diesem Zusammenhang, ob 

sie den Sachverhalt in erwerblicher und medizinischer Hinsicht rechts-

genüglich abgeklärt und gewürdigt hat. 

1.5. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

1.6. Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren ist vom Untersuchungs-

grundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwaltung und im 

Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser 

Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein 

Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 ff. ATSG; BGE 

125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Im Sozialversi-

cherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz 

nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwie-

genden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines be-

stimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge-

richt hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen 

möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 

126 V 360 E. 5b und 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). 

2.  

Im Folgenden sind die weiteren, im vorliegenden Verfahren im Wesentli-

chen anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze sowie die bundesge-

richtliche Rechtsprechung darzustellen. 

C-6682/2017 

Seite 12 

2.1. Der Beschwerdeführer ist Schweizer und wohnt auf Mauritius. Man-

gels Sozialversicherungsabkommens zwischen der Schweiz und Mauritius 

kommt ausschliesslich Schweizer Recht zur Anwendung. 

2.2. In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-

geblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechts-

folgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). 

Im vorliegenden Verfahren finden demnach jene Vorschriften Anwendung, 

die spätestens beim Erlass der Verfügung vom 25. Oktober 2017 in Kraft 

standen (so auch die Normen der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen 

Fassung des IVG vom 18. März 2011 [6. IV-Revision]); weiter aber auch 

solche, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die 

aber für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche 

von Belang sind. 

2.3. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 

hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt 

der Invalidität während der vom Gesetz vorgesehenen Dauer Beiträge an 

die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet 

hat, d.h. während mindestens dreier Jahre (Art. 36 Abs. 1 IVG in der seit 

1. Januar 2008 geltenden Fassung). Diese Bedingungen müssen kumula-

tiv gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn 

die andere erfüllt ist. Der Beschwerdeführer hat gemäss seinen eigenen, 

seitens der Vorinstanz unbestritten gebliebenen Angaben während mehr 

als drei Jahren AHV/IV-Beiträge geleistet (act. 31 und 64), so dass die Vo-

raussetzung der Mindestbeitragsdauer gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der 

ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung unter Vorbehalt (vgl. hierzu E. 7 hier-

nach) erfüllt ist. 

2.4. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge 

von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). 

Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende länger dau-

ernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, 

sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff 

enthält damit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren 

Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähig-

keit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, 

ATSG-Kommentar, 4. Aufl., Zürich 2020, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist 

C-6682/2017 

Seite 13 

die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-

schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen 

Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer 

wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben-

bereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be-

einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-

bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 

2.5. Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fas-

sung haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbs-

fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten 

oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines Jahres 

ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits-

unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres 

zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). Gemäss Art. 

28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung besteht der Anspruch auf 

eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derje-

nige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei 

einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine 

halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein sol-

cher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 2008 gelten-

den Fassung) werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 

50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohn-

sitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, 

soweit nicht zwischenstaatliche Vereinbarungen eine abweichende Rege-

lung vorsehen. Eine solche Ausnahme ist vorliegend nicht gegeben. Nach 

der Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt diese Regelung nicht eine 

blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraus-

setzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

2.6. Tritt die Verwaltung – wie im vorliegenden Fall (vgl. explizit act. 69) – 

auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und 

sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft ge-

machte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten 

ist. Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechts-

kräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue 

Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festge-

stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine rentenbegründende 

(bzw. anspruchsrelevant höhere) Invalidität zu bejahen, und hernach zu 

C-6682/2017 

Seite 14 

beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungs-

pflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 

E. 2.1). Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-

tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 

Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-

gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invalidi-

tätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3, 117 V 198 E. 4b; SVR 

2017 IV Nr. 40 S. 122 E. 5.2.2).  

2.7. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-

urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 

welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 

ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 

welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden kön-

nen (BGE 140 V 193 E. 3.2; 132 V 93 E. 4). Sache des (begutachtenden) 

Mediziners ist es zunächst, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, d.h. mit 

den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung 

der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf 

die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine 

Aufgabe, wofür Verwaltung und Gerichte nicht kompetent sind. Bei der Fol-

genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für 

die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende 

Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsun-

fähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer 

Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztli-

chen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der 

Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden kön-

nen. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die 

Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachperso-

nen der beruflichen Integration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 

140 V 193 E. 3.2). Demgegenüber fällt es nicht in den Aufgabenbereich 

des Arztes oder der Ärztin, sich zur Höhe einer allfälligen Rente zu äussern, 

da der Begriff der Invalidität nicht nur von medizinischen, sondern auch von 

erwerblichen Faktoren bestimmt wird (vgl. Art. 16 ATSG). 

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 

Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-

hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 

C-6682/2017 

Seite 15 

die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 

Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 

widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 

ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-

ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 

abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).  

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-

nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-

tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-

nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 

Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2; 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Unab-

hängig davon, ob es sich um eine nachweisliche organische Pathologie 

oder um ein unklares Beschwerdebild handelt, setzt eine Anspruchsbe-

rechtigung stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Auswir-

kungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 

voraus. Dabei können – insbesondere unklaren Beschwerdebildern inhä-

rente – Abklärungs- und Beweisschwierigkeiten die Berücksichtigung wei-

terer Lebens- und Aktivitätsbereiche wie etwa Freizeitverhalten oder fami-

liäres Engagement erfordern, um das Ausmass der Einschränkungen zu 

plausibilisieren, wobei auch fremdanamnestische Angaben zu berücksich-

tigen sind. Ohne Einbezug solcher Indizien, wie sie im Rahmen der festen 

Praxis zu den organisch nicht nachweisbaren unklaren Beschwerdebildern 

(BGE 141 V 281 E. 4.4.1) regelmässig zu berücksichtigen sind, ist eine 

ärztliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht beweiskräftig (BGE 140 V 290 

E. 3.3.2). In den konsistenten Nachweis einer gestörten Aktivität und Par-

tizipation einzubeziehen sind nur funktionelle Ausfälle, die sich aus denje-

nigen Befunden ergeben, welche auch für die Diagnose der Gesundheits-

beeinträchtigung massgebend gewesen sind. Die Einschränkung in den 

Alltagsfunktionen, welche begrifflich zu einer lege artis gestellten Diagnose 

gehört, wird mit den Anforderungen des Arbeitslebens abgeglichen und an-

hand von Schweregrad- und Konsistenzkriterien in eine allfällige Ein-

schränkung der Arbeitsfähigkeit umgesetzt. Auf diesem Weg können gel-

tend gemachte Funktionseinschränkungen über eine sorgfältige Plausibili-

tätsprüfung bestätigt oder verworfen werden (BGE 141 V 281 E. 2.1.2). 

C-6682/2017 

Seite 16 

Eine begutachtende medizinische Fachperson muss über die notwendigen 

fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteil des BGer 9C_555/2017 vom 22. 

November 2017 E. 3.1 mit Hinweisen). Den von Versicherungsträgern im 

Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten von medizinischen 

Sachverständigen, die den Anforderungen der Rechtsprechung entspre-

chen, darf das Gericht vollen Beweiswert zuerkennen, solange nicht kon-

krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 

V 210 E. 2.2.2; 135 V 465 E. 4.4). 

Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztliches 

Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a) genügen, auch hinsichtlich der erforder-

lichen ärztlichen Qualifikationen (vgl. hierzu Urteil des BGer 9C_736/2009 

vom 26. Januar 2010 E. 2.1), haben sie einen vergleichbaren Beweiswert 

wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2). Eine von 

anderen mit der versicherten Person befassten Ärzten abweichende Beur-

teilung vermag die Objektivität des Experten nicht in Frage zu stellen. Es 

gehört vielmehr zu den Pflichten eines Gutachters, sich kritisch mit dem 

Aktenmaterial auseinanderzusetzen und eine eigenständige Beurteilung 

abzugeben. Auf welche Einschätzung letztlich abgestellt werden kann, ist 

eine im Verwaltungs- und allenfalls Gerichtsverfahren zu klärende Frage 

der Beweiswürdigung (BGE 132 V 93 E. 7.2.2). Ausschlaggebend für den 

Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels 

noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stel-

lungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 137 

V 210 E. 6.2.2, 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a). 

Die Stellungnahmen des RAD oder des medizinischen Dienstes der IVSTA, 

welche nicht auf eigenen Untersuchungen beruhen, können wie Aktengut-

achten beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im 

Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich festste-

henden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Be-

fassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile 

des BGer 9C_524/2017 vom 21. März 2018 E. 5.1; 9C_28/2015 vom 

8. Juni 2015 E. 3.2; 9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1, je mit Hin-

weisen). Die Aufgabe der versicherungsinternen Fachpersonen besteht 

insbesondere darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfe-

stellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche 

in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den me-

dizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und versicherungsmedizi-

nisch zu würdigen (vgl. SVR 2009 IV Nr. 50 [Urteil 8C_756/2008] E. 4.4 mit 

Hinweis; Urteil des BGer 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 3.3). Sie 

haben die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht zu würdigen, 

C-6682/2017 

Seite 17 

wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten 

eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die an-

dere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu-

nehmen ist (BGE 142 V 58 E. 5.1). Enthalten die Akten für die streitigen 

Belange keine beweistauglichen Unterlagen, kann die Stellungnahme ei-

ner versicherungsinternen Fachperson in der Regel keine abschliessende 

Beurteilungsgrundlage bilden, sondern nur zu weitergehenden Abklärun-

gen Anlass geben (vgl. Urteil des BGer 9C_58/2011 vom 25. März 2011 

E. 3.3). 

3.  

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 

erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungs-

verfahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch 

Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen 

Beurteilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen 

zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3; 130 V 71 

E. 3.1). In Anwendung dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung bilden 

im vorliegenden Fall zeitliche Referenzpunkte einerseits der 7. Januar 

2016 (act. 32; Datum der letzten rechtskräftigen Verfügung, welcher eine 

materielle Beurteilung zu Grunde lag) und andererseits der 25. Oktober 

2017 (act. 82; Datum der vorliegend angefochtenen Verfügung), wobei die 

Feststellung der Veränderung durch eine Gegenüberstellung des vergan-

genen und des aktuellen Zustandes zu erfolgen hat und Gegenstand des 

Beweises das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Differenz in 

den – den medizinischen Unterlagen zu entnehmenden – Tatsachen bildet 

(vgl. hierzu SVR 2018 IV Nr. 13 S. 40 E. 4.2 ff.). 

4.  

4.1. Im Rahmen des Erlasses der unangefochten in Rechtskraft erwachse-

nen Verfügung vom 7. Januar 2016 diente der Vorinstanz als Entscheidba-

sis in medizinischer Hinsicht hauptsächlich der Arztbericht des RAD-Arztes 

Dr. med. D._______ vom 24. November 2015 (act. 29). In Kenntnis der 

ausländischen Arztberichte des Kardiologen Dr. I._______ vom 10. De-

zember 2012 (act. 9), des Internisten Dr. J._______ vom 27. Oktober 2014 

(act. 17) und des K._______ vom 23. September 2015 (act. 23) sowie der 

Ergebnisse der Computertomographie (CT) vom 27./28 Oktober 2014 (act. 

18) diagnostizierte Dr. med. D._______ einen Status nach Aortenklappen-

ersatz. Er attestierte dem Versicherten weder in der angestammten Arbeit 

noch in einer Verweisungstätigkeit eine Arbeits- resp. Leistungsunfähigkeit. 

Im Zusammenhang mit den allgemeinen funktionellen Einschränkungen 

C-6682/2017 

Seite 18 

führte er weiter aus, der Versicherte beklage sich über Schmerzen und 

Müdigkeitsgefühle. Diesbezüglich fehlten entsprechende Angaben mit Ein-

schränkung der Arbeitsfähigkeit in den Arztberichten. Bei dem erwähnten 

Status sei der gesundheitliche Zustand gut, und die Einnahme von Marco-

umar zur Blutverdünnung schliesse eine Berufstätigkeit nicht aus. 

Schliesslich erwähnte Dr. med. D._______, gemäss dem Fragebogen 

Haushalt benötige der Versicherte für alle Aufgaben 20 bis 30 Stunden pro 

Woche Hilfe von Familienangehörigen. Diese Angabe stehe im Wider-

spruch zu der fehlenden Einschränkung gemäss den Ziffern 1 bis 5. Er ar-

beite aus invaliditätsfremden Gründen nicht. 

4.2. Im Zusammenhang mit dem Erlass der vorliegend angefochtenen Ver-

fügung vom 25. Oktober 2017 stützte sich die Vorinstanz in medizinischer 

Hinsicht insbesondere auf den Bericht von Dr. med. H._______, Facharzt 

für Allgemeine Medizin, vom RAD vom 4. August 2017 (act. 71). Diese Stel-

lungnahme sowie weitere Arztberichte sind nachfolgend zusammengefasst 

wiederzugeben und zu prüfen, ob vorinstanzlich der rechtserhebliche me-

dizinische Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt und gewürdigt worden ist 

und ob der Beschwerdeführer einen (befristeten oder unbefristeten) Ren-

tenanspruch hat resp. ob die materiellen, kumulativen Anspruchsvoraus-

setzungen von Art. 28 Abs. 1 Bst. a bis c IVG (vgl. zum kumulativen Cha-

rakter von Art. 28 Abs. 1 Bst. a bis c IVG bspw. Urteil des BGer 

9C_942/2015 vom 18. Februar 2016 E. 3.1) und Art. 28 Abs. 2 IVG erfüllt 

sind (vgl. E. 2.5 hiervor). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, 

dass der Rentenanspruch gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von 

sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach 

Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht, jedoch frühestens im Monat, der auf die Voll-

endung des 18. Altersjahres folgt (Abs. 1). Aufgrund der vom 1. November 

2016 datierenden Neuanmeldung des Beschwerdeführers (act. 35 bis 41) 

könnte ihm somit frühestens ab Mai 2017 unter der Bedingung, dass die 

materiellen Anspruchsvoraussetzungen von Art. 28 Abs. 1 Bst. a bis c IVG 

erfüllt sind (vgl. E. 2.5 hiervor), eine IV-Rente ausgerichtet werden. 

4.2.1. In seiner Stellungnahme vom 5. Dezember 2016 (act. 43) diagnosti-

zierte Dr. med. E._______ zur Hauptsache einen Status nach einem Aor-

tenklappenersatz zufolge einer Aortenklappeninsuffizienz im Jahr 2012 

(ICD-10: I35.1). Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er weiter 

Zervikobrachialgien bei zervikaler Spondylose und attestierte dem Versi-

cherten weder in der angestammten Arbeit noch in einer den Leiden ange-

passten Verweistätigkeit eine Arbeits- resp. Leistungsunfähigkeit. Schliess-

lich berichtete er, die neuen Informationen seien bereits von Dr. med. 

D._______ in dessen Bericht vom November 2015 berücksichtigt worden. 

C-6682/2017 

Seite 19 

Zufolge Fehlens einer neuen gesundheitlichen Beeinträchtigung oder ei-

nes objektiven medizinischen Elements, welches auf eine Verschlechte-

rung des Gesundheitszustands schliessen lasse, seien die Schlussfolge-

rungen von Dr. med. D._______ in dessen Bericht vom November 2015 

noch immer aktuell. 

4.2.2. In seinem Bericht vom 9. Mai 2017 (act. 55) übernahm Dr. med. 

H._______ im Wesentlichen die Diagnosestellung von Dr. med. E._______ 

in dessen Stellungnahme vom 5. Dezember 2016 (vgl. E. 5.2.1 hiervor). 

Wie zuvor schon Dr. med. E._______ attestierte Dr. med. H._______ dem 

Versicherten weder in der angestammten noch in einer leidensadaptierten 

Verweistätigkeit eine Arbeits- und Leistungsunfähigkeit. Er war ebenfalls 

der Ansicht, die beigebrachten Informationen beinhalteten bekannte Beein-

trächtigungen, welche zuvor von den Ärzten der IVSTA berücksichtigt wor-

den seien. Aufgrund der Arthritis-Symptome in den Fingern lasse sich man-

gels eines klinischen, radiologischen oder biologischen Elements keine 

Arthritis diagnostizieren. Es liege keine objektive, signifikante und dauer-

hafte Veränderung des Gesundheitszustands des Versicherten seit der 

Verfügung vom 7. Januar 2016 vor. Dessen Arbeitsfähigkeit als Strategy 

Manager sei erhalten geblieben. 

4.2.3. Am 4. August 2017 (act. 71) diagnostizierte Dr. med. H._______ zur 

Hauptsache eine zervikobrachiale Spondylarthrose ohne Radikulopatie o-

der Myelopathie (ICD-10: M47.82). Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

erwähnte er weiter eine Aortenklappeninsuffizienz (ICD-10: I35.1). Dr. med. 

H._______ attestierte dem Versicherten ab dem 27. Oktober 2014 in der 

angestammten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, und in einer 

leidensadaptierten Verweistätigkeit erachtete er den Versicherten seit jeher 

als vollständig leistungsfähig. Weiter führte er zusammengefasst aus, be-

reits der RAD-Arzt Dr. med. D._______ habe in seinem Bericht vom 24. 

November 2015 festgestellt, dass es an adäquaten Informationen mangle, 

um die Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkungen auf die Ar-

beitsfähigkeit einschätzen zu können. Der Versicherte sei Träger einer me-

chanischen Aortenklappe, was kompatibel mit einer vollen Arbeitsfähigkeit 

sei. Die Beschwerden des Versicherten seien jedoch zentriert auf die Zer-

vikobrachialgien. Der CT-Scan der Wirbelsäule vom 27. Oktober 2014 

habe eine zervikale Spondylarthrose (degenerative Problematik) mit einer 

Fusion auf Höhe C2 bis C3 und eine Platzreduzierung intervertebral auf 

Höhe C4 bis C5 und C6 bis C7 gezeigt. Die Osteophyten würden zudem 

möglicherweise einen foraminalen Konflikt verursachen. Die MRT der Hals-

wirbelsäule vom 13. August 2015 habe jedoch keine radikuläre Kompres-

sion oder medulläre Stenose gezeigt. Der Radiologe habe lediglich 

C-6682/2017 

Seite 20 

„leichte“ degenerative zervikale/distale Probleme festgehalten. Dahinge-

gen habe der behandelnde Allgemeinmediziner Dr. G._______ in seinen 

Berichten lediglich die im Scan beobachteten Läsionen sowie das Vorhan-

densein von Zervikobrachialgien wiederholt und daraus abgeleitet, dass 

der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig sei. In seinem letzten Bericht er-

wähne er kein neues zusätzliches klinisches Element zu den Nacken-

schmerzen zufolge der Spondylarthrose. Auch habe er die im Bericht vom 

24. April 2017 erwähnte Arthritis in den Händen nicht mehr erwähnt und 

den Versicherten weiterhin als arbeitsunfähig erachtet. Weiter berichtete 

Dr. med. H._______, die zervikale Arthrose habe eine besonders hohe Prä-

valenz in der Allgemeinbevölkerung (weit über 50 % der über Fünfzigjähri-

gen). Die entsprechenden Beschwerden würden proportional mit dem Alter 

zunehmen. Die erneute Prüfung des Falles führe dazu, dass die Schluss-

folgerungen der medizinischen Position vom 24. November 2015 in Frage 

gestellt würden. Die zur Verfügung stehenden medizinischen Elemente 

reichten jedoch zum Entscheid aus. Aufgrund der Zervikalgien und dege-

nerativen Problematik seien lange Reisen und Meetings in der verantwor-

tungsvollen Tätigkeit als Strategy Manager seit dem 27. Oktober 2014 nicht 

mehr indiziert. In einer leichten, sitzenden und die Wirbelsäule schonenden 

Verweistätigkeit sei der Versicherte voll leistungsfähig. Eine unkomplizierte 

zervikale Arthrose ohne radikuläre oder medulläre Beschwerden könne 

keinen resp. auch keinen teilweisen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben. 

4.3.  

Wie bereits dargelegt wurde (vgl. E. 2.7 hiervor), kann auf Stellungnahmen 

von Fachärztinnen und –ärzten des RAD nur unter der Bedingung abge-

stellt werden, dass deren Beurteilungen den allgemeinen beweisrechtli-

chen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht (resp. an ein Gutachten) 

genügen und zudem die beigezogenen Ärztinnen und Ärzte über die im 

Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen. 

Den Stellungnahmen im Sinne von Art. 59 Abs. 2bis IVG von Dr. med. 

H._______ vom 4. August 2017 (act. 71), auf die sich die Vorinstanz an-

lässlich der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 25. Oktober 2017 

zur Hauptsache abgestützt hatte, und vom 9. Mai 2017 (act. 55) kann volle 

Beweiskraft zukommen, wenn die übrigen, von der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung herausgearbeiteten Kriterien erfüllt sind. Daran bestehen 

im vorliegenden Fall Zweifel, obwohl Dr. med. H._______ Informations-

quellen unter anderem in Form von fachärztlichen Berichten aus Mauritius 

– die der freien Beweiswürdigung des Gerichts unterliegen (vgl. Urteil des 

BVGer C-6398/2009 vom 18. Mai 2012 E. 2.1; zum Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung vgl. BGE 125 V 351 E. 3a) – und Anamnesen zur Verfü-

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Seite 21 

gung standen und seine Stellungnahmen einerseits die Leiden des Be-

schwerdeführers berücksichtigten und andererseits in Kenntnis der Vorak-

ten abgegeben wurden. Zwar verfügt Dr. med. H._______ als Facharzt für 

Allgemeinmedizin über zahlreiches Fachwissen in dieser medizinischen 

Disziplin (vgl. jedoch E. 4.3.1.6 hiernach). Dieser Umstand ändert jedoch 

nichts daran, dass – in Ermangelung eines lückenlosen Befunds resp. ei-

ner widerspruchsfreien Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit des 

Beschwerdeführers – auf das Einholen von weiteren Berichten entspre-

chend ausgebildeter Spezialärztinnen und –ärzte nicht verzichtet werden 

kann (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 122 V 157 E. 1d; SVR 

2005 IV Nr. 8 S. 37 E. 6.2, 2003 AHV Nr. 4 S. 11 E. 4.2.1), zumal es sich 

bei der Stellungnahme von Dr. med. H._______ vom 4. August 2017 auch 

nicht bloss um die fachärztliche Beurteilung eines – aufgrund eines beweis-

kräftigen medizinischen Dokuments – an sich feststehenden medizini-

schen Sachverhalts handelt (vgl. E. 2.7 hiervor). 

4.3.1.  

4.3.1.1. Eingangs ist festzuhalten, dass die anlässlich der Erstanmeldung 

vom 24. September 2015 vom Beschwerdeführer eingereichten CT-Scans 

vom 27. Oktober 2014 (act. 18) sowie die MRT der Halswirbelsäule vom 

13. August 2015 (act. 22) bereits im Rahmen des Erstanmeldungsverfah-

rens von Dr. med. D._______, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom me-

dizinischen Dienst der IVSTA in dessen Stellungnahme vom 24. November 

2015 gewürdigt wurden (act. 29). 

4.3.1.2. Im Rahmen des vorliegend zu beurteilenden Neuanmeldungsver-

fahrens (Neuanmeldung vom 1. November 2016; act. 35 bis 41) war 

Dr. med. E._______, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom RAD am 5. De-

zember 2016 der Auffassung, die neuen Informationen (Berichte von 

Dr. G._______ vom 9. März und 6. Oktober 2016; act. 36, 37 und 42) seien 

von Dr. med. D._______ bereits im November 2015 berücksichtigt worden; 

der entsprechende Bericht sei mangels neuer Gesundheitsprobleme resp. 

einer Verschlechterung des Gesundheitszustands weiterhin aktuell (act. 

43). Dr. med. H._______ teilte in seiner Stellungnahme vom 9. Mai 2017 

(act. 55; vgl. E. 5.2.2 hiervor) in Kenntnis und Würdigung (auch) des Be-

richts von Dr. G._______ vom 24. April 2017 (act. 53) vorerst die – auf dem 

Bericht von Dr. med. D._______ vom 24. November 2015 (act. 29; vgl. E. 

5.3.1.1 hiervor) basierende – Auffassung von Dr. med. E._______ in des-

sen Bericht vom 5. Dezember 2016 (act. 43; vgl. E. 5.2.1 hiervor), wobei er 

im Wesentlichen auch dessen Diagnosen (Hauptdiagnose: Status nach ei-

nem Aortenklappenersatz zufolge einer Aortenklappeninsuffizienz im Jahr 

C-6682/2017 

Seite 22 

2012 [ICD-10: I35.1]; weitere Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä-

higkeit: Zervikobrachialgien bei zervikaler Spondylose) übernommen hatte.  

4.3.1.3. Obwohl Dr. med. H._______ bereits im Zeitpunkt seiner ersten 

Stellungnahme vom 9. Mai 2017 (act. 55; vgl. E. 5.2.2 hiervor) Kenntnis 

der anlässlich der Erstanmeldung vom 24. September 2015 vom Be-

schwerdeführer eingereichten CT-Scans vom 27. Oktober 2014 (act. 18) 

sowie der MRT der Halswirbelsäule vom 13. August 2015 (act. 22) hatte, 

diagnostizierte er in seiner späteren Stellungnahme vom 4. August 2017 

(act. 71; E. 5.2.3) neu zur Hauptsache eine zervikobrachiale Spondylarth-

rose ohne Radikulpatie oder Myelopathie (ICD-10: M47.82), wobei die vor-

gängig im Mai 2017 als Hauptdiagnose erwähnte Aortenklappeninsuffizi-

enz (ICD-10: I35.1) nunmehr bloss als (weitere) Diagnose mit Auswirkun-

gen auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt wurde. Gleichzeitig war er jedoch 

nach Würdigung des Arztberichts von Dr. G._______ vom 24. April 2017 

(act. 65) und insbesondere auch desjenigen vom 5. Juni 2017 (act. 65) der 

Ansicht, dass dieser Arzt kein neues zusätzliches klinisches Element ge-

liefert habe bzw. keine keiner Veränderung des Gesundheitsschadens vor-

liege. 

4.3.1.4. Zwar lassen eine oder mehrere Diagnosen für sich alleine genom-

men keinen Schluss auf eine gesundheitlich bedingte Einschränkung in der 

Arbeitsfähigkeit zu (vgl. BGE 132 V 65 E. 3.4 mit Hinweisen). Jedoch stellt 

eine weggefallene Diagnose – gemäss dem Bericht von Dr. med. 

H._______ vom 4. August 2017 (act. 71) war nicht mehr wie in der früheren 

Stellungnahme vom 9. Mai 2017 (act. 55) die Aortenklappeninsuffizienz 

(ICD-10: I35.1), sondern die zervikobrachiale Spondylarthrose ohne Radi-

kulopatie  

oder Myelopathie (ICD-10: M47.82) als Hauptdiagnose bezeichnet worden 

– nicht per se einen Revisionsgrund dar, da damit das quantitative Element 

der Gesundheitsverbesserung nicht zwingend ausgewiesen ist. Eine weg-

gefallene Diagnose bedeutet nur dann eine verbesserte gesundheitliche 

Situation, wenn diese veränderten Umstände den Rentenanspruch berüh-

ren (vgl. BGE 141 V 9 E. 5.2 mit Hinweisen). Zwar führte – ohne das Vor-

liegen neuer relevanter medizinischer Akten – die durch Dr. med. 

H._______ am 4. August 2017 vorgenommene Änderung der Diagnosen 

zu Gunsten des Beschwerdeführers neu zu einer vollständigen Arbeitsun-

fähigkeit seit dem 27. Oktober 2014 in der angestammten Tätigkeit als 

Strategy Manager. Da Dr. med. H._______ jedoch nicht anhand einer ak-

tuellen und aussagekräftigen medizinischen Aktenlage nachvollziehbar 

aufgezeigt hat, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsent-

wicklung und im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit in der Zeit vom 7. Januar 

C-6682/2017 

Seite 23 

2016 bis zum 25. Oktober 2017 (vgl. E. 4. hiervor) zu seiner neuen diag-

nostischen Beurteilung und Einschätzung des Schweregrades der Störun-

gen und deren Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit bzw. 

zum Wechsel der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit geführt haben 

(vgl. hierzu SVR 2018 IV Nr. 13 S. 40 E. 4.2 ff.), bleibt letztlich unklar, ob 

es sich bei seiner Beurteilung vom 4. August 2017 lediglich um eine unter-

schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach-

verhalts handelt, was im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich zu blei-

ben hat (SVR 2011 IV Nr. 1 S. 1, 8C_972/2009 E. 3.2; Urteil 8C_133/2013 

vom 29. Mai 2013 E. 4.1). Diese Unklarheit gilt es seitens der Vorinstanz 

im Rahmen von weiteren medizinischen Abklärungen zu beseitigen. 

4.3.1.5. Darüber hinaus bleibt auch fraglich, ob der Beginn der langandau-

ernden Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Arbeit als Stategy Manager 

tatsächlich auf den 27. Oktober 2014 zu legen ist. Immerhin ergibt sich aus 

den Akten, dass der Beschwerdeführer bis zum 31. Dezember 2014 in ei-

nem Arbeitspensum von 100 % und anschliessend bis zum 31. Oktober 

2015 (letzter effektiver Arbeitstag gemäss Arbeitgeberfragebogen: 30. Ok-

tober 2015) in einem solchen von 70 % bei der ehemaligen Arbeitgeberin 

C._______ Ltd. in Mauritius erwerbstätig war, wobei der Arbeitsvertrag 

schliesslich zufolge stetiger Abnahme der Arbeitsleistung aufgelöst wurde 

(act. 40 S. 6 und act. 52). Unter diesen Umständen und mit Blick auf die 

Beurteilung von Dr. med. H._______ vom 4. August 2017 stellt sich die von 

der Vorinstanz ebenfalls noch zu klärende Frage, ob bei dem – ab dem 

27. Oktober 2014 generierten – Einkommen möglicherweise auch eine So-

ziallohnkomponente mitenthalten gewesen war (vgl. zum Soziallohn BGE 

143 V 295 E. 2.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/aa). 

4.3.1.6. Hinzu kommt schliesslich, dass die Dres. med. D._______, 

E._______ und H._______ mit Blick auf die beim Versicherten diagnosti-

zierten Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (zervikobrachiale 

Spondylarthrose ohne Radikulopatie oder Myelopathie [ICD-10: M47.82], 

Aortenklappeninsuffizienz [ICD-10: I35.1]) als Fachärzte für Allgemeine 

Medizin nicht über einen Facharzttitel (zumindest) in den Fachdisziplinen 

Orthopädie und Kardiologie, verfügen. Auch aufgrund dieser Umstände 

kann den Stellungnahmen dieser Allgemeinmediziner und insbesondere 

auch derjenigen von Dr. med. H._______ vom 4. August 2017, welche der 

Vorinstanz in erster Linie als medizinische Entscheidgrundlage gedient 

hatte, kein umfassender Beweiswert beigemessen werden, zumal es sich 

bei diesen Berichten – wie bereits dargelegt (vgl. E. 2.7 und E. 5.3 hiervor) 

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Seite 24 

– nicht bloss um Beurteilungen eines aufgrund eines beweiskräftigen, fach-

ärztlichen medizinischen Dokuments feststehenden medizinischen Sach-

verhalts handelte. 

4.3.2. Nachdem im Zusammenhang mit der Diagnosestellung und der Be-

urteilung des Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 

als Strategy Manager weitere medizinische Abklärungen unumgänglich 

sind, ergeben sich aufgrund der aktenkundigen medizinischen Dokumen-

tation auch Fragen und Unklarheiten im Zusammenhang mit dem Beginn 

und des Umfangs der Leistungsfähigkeit in einer leidensadaptierten Ver-

weistätigkeit, wie nachfolgend zu zeigen ist. 

4.3.2.1. Während Dr. med. H._______ in seinen Stellungnahmen vom 9. 

Mai 2017 (act. 55) und 4. August 2017 (act. 71) – wie im Übrigen auch Dr. 

med. E._______ in seinem Bericht vom 5. Dezember 2016 (act. 43) unter 

Bezugnahme auf denjenigen von Dr. med. D._______ vom 24. November 

2015 (act. 29) – davon ausgegangen war, dass beim Beschwerdeführer 

eine volle Leistungsfähigkeit in einer leidensadaptierten Verweistätigkeit 

gegeben sei, vertrat der behandelnde Hausarzt Dr. G._______ in seinen 

Berichten vom 9. März und 6. Oktober 2016 (act. 36 und 37) sowie vom 

24. April 2017 (act. 53) die Auffassung, dass der Versicherte arbeitsunfähig 

resp. für jede Beschäftigung ungeeignet sei; die Präzisierung, wonach die-

ser – entsprechend dem Bericht vom 24. April 2017 – vollständig behindert 

und seit dem 1. November 2015 nicht in der Lage gewesen sei, eine Be-

schäftigung aufzunehmen, erfolgte seitens des Dr. G._______ in einem 

weiteren Bericht vom 5. Juni 2017 (act. 65). 

4.3.2.2. Zwar trägt das Bundesverwaltungsgericht dem Grundsatz nach 

der Erfahrungstatsache Rechnung, dass Hausärzte mitunter im Hinblick 

auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu-

gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc; SVR 2015 IV 

Nr. 26 S. 80 E. 5.3.3.3; vgl. zum behandelnden Spezialarzt und zum 

schmerztherapeutisch tätigen Arzt auch Entscheid des Eidg. Versiche-

rungsgericht [EVG; seit 1. Januar 2007: BGer] I 655/05 vom 20. März 2006 

E. 5.4). Jedoch sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu 

stellen und im vorliegenden Beschwerdeverfahren auch die vom Be-

schwerdeführer aufgelegten Berichte von Dr. G._______ mitzuberücksich-

tigen (vgl. hierzu BGE 125 V 351 E. 3a cc). Insbesondere durch dessen 

zeitnäheren Berichte vom 24. April 2017 (act. 53) und 5. Juni 2017 (act. 

65), wonach die Intensität der Symptome (Halswirbelsäulen- und beidsei-

tige Schulterschmerzen, verminderte Muskelaktivitäten, Kribbeln in beiden 

C-6682/2017 

Seite 25 

oberen Gliedmassen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrations-

schwäche) mit fortschreitender Krankheit zunehmen würde, sich der Ge-

sundheitszustand mangels adäquater Behandlungsmöglichkeit weiter ver-

schlechtern werde, die Arbeitsfähigkeit seit dem zweiten Halbjahr 2013 

kontinuierlich abgenommen habe und seit dem 1. November 2015 eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe, wird die Schlüssigkeit der Fest-

stellungen der versicherungsinternen Ärzte zur Arbeits- und Leistungsfä-

higkeit in Zweifel gezogen (vgl. hierzu BGE 125 V 351 E. 3a cc), zumal 

Dr. G._______ auch nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entsprin-

gende Aspekte benannt hatte (vgl. hierzu SVR 2017 IV Nr. 49 S. 148 E. 5.5, 

2008 IV Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1). Dies ändert jedoch nichts daran, dass auch 

auf die Berichte von Dr. G._______ nicht vorbehaltlos abgestellt werden 

kann, da diese einerseits im Widerspruch stehen zu den Beurteilungen der 

Dres. med. D._______, E._______ und H._______ und andererseits Dr. 

G._______ als ausländischer Arzt mit den Grundsätzen der schweizeri-

schen Versicherungsmedizin nicht vertraut ist (vgl. dazu Urteil des BGer 

9C_235/2013 vom 10. September 2013 E. 3.2; Urteil des BVGer C-

3826/2014 vom 19. November 2015 E. 5.3). 

4.3.2.3. Mit Blick auf die Beurteilung von Dr. med. H._______ vom 4. Au-

gust 2017 (act. 71), wonach Verweistätigkeiten bei Fehlen von radikulären 

bzw. medullären Symptomen gemäss der Magnetresonanztomographie 

(MRT) vom 13. August 2015 zumutbar seien, ist schliesslich festzuhalten, 

dass diese MRT bereits im Rahmen der Erstanmeldung vom 24. Septem-

ber 2015 (act. 1 bis 5) bzw. der rentenabweisenden Verfügung vom 7. Ja-

nuar 2016 (act. 32) von Dr. med. D._______ in dessen Stellungnahme vom 

24. November 2015 (act. 29) gewürdigt worden und im Zeitpunkt der vor-

liegend angefochtenen Verfügung vom 25. Oktober 2017 bereits über zwei 

Jahre alt gewesen war. Da sich Dr. med. H._______ mit Blick auf die vom 

Beschwerdeführer geltend gemachte stetige Verschlechterung des Ge-

sundheitszustandes infolge der durch Osteophyten verursachten radikulä-

ren bzw. medullären Symptome nicht hinreichend – bspw. anhand von ak-

tuellen bildgebenden Untersuchungsergebnissen – darüber ausgespro-

chen hat, inwiefern zwischen den beiden Referenzzeitpunkten (7. Januar 

2016 und 25. Oktober 2017) eine effektive Veränderung des Gesundheits-

zustandes stattgefunden hat, mangelt es seiner Stellungnahme vom 4. Au-

gust 2017 auch aus diesem Grund am rechtlich erforderlichen Beweiswert 

(vgl. hierzu SVR 2018 IV Nr. 13 S. 40 E. 4.2 ff.; vgl. hierzu auch E. 4. und 

E. 5.3.1.4 hiervor). 

C-6682/2017 

Seite 26 

4.4. Zufolge des vorstehend Dargelegten ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass die Vorinstanz – obwohl retrospektive Beurteilungen der Arbeits-

unfähigkeit schwierig sind und deshalb entsprechende Begutachtungen er-

höhten Ansprüchen genügen müssen (vgl. hierzu Urteil des BVGer C-

1421/2013 vom 29. September 2014 E. 3.4.2 mit Hinweis) – im Verfahren 

nach Art. 44 ATSG weitere medizinische Abklärungsmassnahmen in Form 

einer umfassenden Begutachtung vorzunehmen hat (vgl. hierzu BGE 142 

V 58 E. 5.1; 135 V 465 E. 4.4 bis E. 4.6). Zwar erscheint der Gesundheits-

schaden des Beschwerdeführers in erster Linie auf die medizinischen Dis-

ziplinen Orthopädie und Kardiologie fokussiert. Da mit Blick auf die von 

Dr. med. G._______ erwähnten zusätzlichen gesundheitlichen Beeinträch-

tigungen (Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche; 

vgl. E. 4.3.2.2 hiervor) jedoch die Beschaffenheit der Gesundheitsproble-

matik auch diesbezüglich noch nicht vollends gesichert ist, hat die  

Vorinstanz eine polydisziplinäre Begutachtung nach dem Zufallsprinzip 

(vgl. hierzu BGE 139 V 349 E. 5.2.1) in den medizinischen Fachgebieten 

Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie sowie Kardiologie in die Wege zu 

leiten (vgl. BGE 139 V 349 E. 3.2 mit Hinweis). Dabei sind die in BGE 137 

V 210 für polydisziplinäre MEDAS-Begutachtungen umschrieben Anforde-

rungen zu berücksichtigen. Sollte sich anlässlich dieser polydisziplinären 

Expertise zeigen, dass der Beizug weiterer Expertinnen oder Experten – 

bspw. einer Neurologin oder eines Neurologen zufolge einer gravierenden 

Kopfschmerzproblematik und/oder Konzentrationsschwäche – notwendig 

wäre, läge die entsprechende Entscheidung im Ermessen der die polydis-

ziplinäre Exploration durchführenden Fachpersonen (vgl. hierzu Entscheid 

des BGer 8C_277/2014 vom 30. Januar 2015 E. 5.2; zum Zweck eines 

interdisziplinären Gutachtens vgl. BGE 137 V 210 E. 1.2.4; SVR 2008 IV 

Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.1). Im Rahmen dieser notwendigen medizini-

schen Begutachtung sind sämtliche bisher verfassten ärztlichen Berichte 

zu würdigen. Da Diagnosen unerlässliche Voraussetzung für eine ab-

schliessende Beurteilung bilden, haben sich die fachärztlichen Gutachte-

rinnen und Gutachter auch mit den aktenkundigen Diagnosestellungen 

auseinanderzusetzen und – nach feststehenden Diagnosen mit und ohne 

Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit in der angestammten 

Erwerbstätigkeit und in einer leidensadaptierten Verweistätigkeit – die Ver-

änderung des Gesundheitszustandes und der damit im Zusammenhang 

stehende (jeweilige) Beginn der (abgestuften) Arbeits- und Leistungsfähig-

keit zwischen dem 7. Januar 2016 und dem 25. Oktober 2017 wider-

spruchsfrei darzustellen (vgl. E. 4., E. 5.3.1.4 und E. 5.3.2.3 hiervor). 

5.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfassend, 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-349%3Ade&number_of_ranks=0#page349

C-6682/2017 

Seite 27 

dass sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers und dessen 

Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit aufgrund der vorlie-

genden Aktenlage nicht schlüssig und zuverlässig beurteilen lässt (vgl. 

BGE 125 V 353 E. 3b/bb; vgl. zum Ganzen auch E. 2.7 hiervor). Die Be-

richte der Dres. med. D._______, E._______, H._______ und Dr. 

G._______ vermögen keine abschliessenden Beurteilungsgrundlagen zu 

bilden, sondern geben betreffend den aktuellen Gesundheitszustand des 

Beschwerdeführers sowie hinsichtlich der allfälligen medizinischen Verän-

derungen ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Rentenabweisung (Verfügung 

vom 7. Januar 2016 [act. 32) bis zum Datum der vorliegend angefochtenen 

Verfügung vom 25. Oktober 2017 (act. 82; vgl. auch E. 4. hiervor) Anlass 

zu weitergehenden Abklärungen. Somit wurde im vorliegend zu beurteilen-

den Beschwerdeverfahren der rechtserhebliche Sachverhalt nicht rechts-

genüglich abgeklärt und gewürdigt (Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 12 VwVG). 

Eine Rückweisung der Sache in Nachachtung des Untersuchungsgrund-

satzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung der 

Auswirkungen sämtlicher Leiden auf die Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit 

anlässlich einer umfassenden medizinischen polydisziplinären Begutach-

tung durch entsprechend ausgebildete Fachärztinnen oder Fachärzte in 

den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie sowie Kardio-

logie (oder in weiteren, durch die Experten oder Expertinnen zu bestim-

menden Disziplinen [vgl. hierzu E. 4.4 hiervor]) in der Schweiz ist unter den 

gegebenen Umständen notwendig und aufgrund der aktuellen Bundesge-

richtsrechtsprechung auch möglich, da eine Verlagerung der Expertentä-

tigkeit von der administrativen auf die gerichtliche Ebene sachlich nicht 

wünschbar ist (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.2). 

6.  

Nach Vorliegen der entsprechenden aktualisierten medizinischen Abklä-

rungsergebnisse hat die Vorinstanz die Voraussetzungen der Mindestbei-

tragsdauer gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden 

Fassung zu verifizieren (vgl. E. 2.3 hiervor) und (erneut) zu beurteilen, ob 

der Beschwerdeführer einen Rentenanspruch hat resp. ob die materiellen, 

kumulativen Anspruchsvoraussetzungen von Art. 28 Abs. 1 Bst. a bis c IVG 

erfüllt sind (vgl. E. 2.5 und E. 5.2). Weiter hat die Vorinstanz im Rahmen 

der Bemessung der Invalidität zu beachten, dass der Beschwerdeführer 

bereits in der Anmeldung vom 24. September 2015 darauf hingewiesen 

hatte, dass er nach erfolgter Niederlassung auf Mauritius die Absicht ge-

habt habe, zu arbeiten (act. 5 S. 6), und er präzisierend in seiner E-Mail 

vom 27. Oktober 2015 zusammengefasst ausgeführt hatte, seit seiner Hei-

rat besorge seine Frau den Haushalt, weshalb es keinen Sinn mache, den 

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Seite 28 

Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten auszufüllen; die an-

dauernden Symptome verhinderten die Arbeitssuche und -aufnahme 

(act. 7). Unter diesen Umständen ist die Invalidität unter dem Vorbehalt 

weiterer, damit nicht vereinbarer Abklärungsergebnisse nach der allgemei-

nen Methode des Einkommensvergleichs zu bemessen. In diesem Zusam-

menhang hat die Vorinstanz schliesslich auch zu prüfen, ob und in wel-

chem Ausmass der Beschwerdeführer zufolge seines Gesundheitszustan-

des auf dem ihm nach seinen Fähigkeiten noch offenstehenden ausgegli-

chenen Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch erwerbstätig sein könnte 

(vgl. hierzu etwa Urteil des BGer 9C_921/2009 vom 22. Juni 2010, E. 5.3). 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass an die Konkretisierung von Arbeitsgele-

genheiten und Verdienstaussichten praxisgemäss nicht übermässige An-

forderungen zu stellen sind (vgl. hierzu Urteile des BGer 9C_744/2008 vom 

19. November 2008 E. 3.2 und 9C_236/2008 vom 4. August 2008 E. 4.2; 

Urteil des EVG I 349/01 vom 3. Dezember 2003 E. 6.1) und die Arbeitsfä-

higkeit einer versicherten Person nach der Tätigkeit zu beurteilen ist, die 

sie – im Rahmen der Schadenminderungspflicht (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG) 

– nach ihren persönlichen Verhältnissen und gegebenenfalls nach einer 

gewissen Anpassungszeit bei gutem Willen ausüben könnte (vgl. Urteil des 

BVGer C-4315/2009 vom 22. August 2011 E. 5.2 mit Hinweisen). 

7.  

Im Zusammenhang mit der Durchführung eines neuen Einkommensver-

gleichs (vgl. E. 6. hiervor) ist dem Beschwerdeführer mit Blick auf die repli-

cando am 14. April 2018 gemachten Ausführungen, wonach das unver-

ständliche Desinteresse der IVSTA, sich mit mauritianischen Lohnstruktu-

ren und anderen lokalen Gegebenheiten zu befassen, bezeichnend sei, vor 

Augen zu führen, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hin-

sichtlich der Bemessung der Invalidität einer im Ausland wohnhaften versi-

cherten Person der Vergleich des Validen- und Invalideneinkommens auf 

ein und demselben Arbeitsmarkt erfolgen muss (vgl. BGE 110 V 273) und 

Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen 

Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden können, wenn die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder je-

denfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen 

hat (BGE 143 V 295 E. 2.2). Ist auf Tabellenlöhne, denen generell eine Ar-

beitszeit von 40 Wochenstunden zu Grunde liegt, abzustellen, sind grund-

sätzlich immer – unter Umrechnung auf eine betriebsübliche durchschnitt-

liche Wochenarbeitszeit (BGE 126 V 75 E. 3b bb) – die aktuellsten statisti-

schen Daten zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 2.3; betreffend Verhältnis 

LSE 2010/LSE 2012 vgl. BGE 142 V 178). Dabei ist zu berücksichtigen, 

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Seite 29 

dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfs-

arbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und 

entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind 

und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rech-

nen müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn in 

der Höhe von höchstens 25 % (BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2; 

SVR 2018 IV Nr. 46 S. 148 E. 3.3) Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 

E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.3). 

8.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass die Beschwerde vom 15. November 2017 (Posteingang: 27. No-

vember 2017) insoweit gutzuheissen ist, als die angefochtene Verfügung 

vom 25. Oktober 2017 aufzuheben ist und die Akten im Sinne der Erwä-

gungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung zurückzuwei-

sen sind. Soweit weitergehend ist die Beschwerde abzuweisen. 

9.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

9.1. Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1bis und 2 

IVG), wobei die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Re-

gel der unterliegenden Partei auferlegt werden. Da eine Rückweisung pra-

xisgemäss als Obsiegen der Beschwerde führenden Partei gilt (BGE 132 

V 215 E. 6), sind im vorliegenden Fall dem Beschwerdeführer keine Kosten 

aufzuerlegen. Diesem ist der geleistete Verfahrenskostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

zurückzuerstatten. Der Vorinstanz werden ebenfalls keine Verfahrenskos-

ten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

9.2. Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für die ihr erwachsenen, notwendigen und verhältnis-

mässig hohen Kosten zugesprochen werden. Dem nicht anwaltlich vertre-

tenen, obsiegenden Beschwerdeführer sind keine unverhältnismässig ho-

hen Kosten entstanden, weshalb ihm keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die unterliegende  

Vorinstanz hat ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

C-6682/2017 

Seite 30 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als die angefochtene Verfü-

gung vom 25. Oktober 2017 aufgehoben wird und die Akten im Sinne der 

Erwägungen an die Vorinstanz zur Verifizierung der vom Beschwerdefüh-

rer geleisteten Sozialversicherungsbeiträge und zur Durchführung von wei-

teren umfassenden medizinischen Abklärungen in der Schweiz sowie an-

schliessendem Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen werden. 

2.  

Soweit weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 

geleistete Verfahrenskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- wird die-

sem nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

4.  

Es werden keine Parteientschädigungen gesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular "Zahl-

adresse") 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

C-6682/2017 

Seite 31 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, 

wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundes-

gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-

gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 

Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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