# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa614cfb-a855-5e17-8abf-8083d3f3f63a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-08-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.08.2017 BVGE 2017 VII/7
**Docket/Reference:** BVGE-2017-VII-7
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2017-VII-7_2017-08-30

## Full Text

Regroupement familial suite &agrave; la dissolution de la famille | Aufenthaltsbewilligung.
Schwerwiegender persönlicher Härtefall und wichtige persönliche Gründe. Unterscheidung
zwischen neuem Aufenthaltsbewilligungsgesuch und Gesuch um Wiedererwägung des Entscheids,
mit dem die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abgelehnt wurde.
			

			

				Art. 30 Abs. 1 Bst. b, Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG.
			

			

				1.      Hinweis auf die
Rechtsprechung zum schwerwiegenden persönlichen Härtefall und zu den wichtigen persönlichen
Gründen (E. 4.2-5.2).
			

			

				2.      Rechtliche Folgen,
je nachdem ob Art. 30 Abs. 1 Bst. b oder Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG anzuwenden
ist. Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b
AuG. Erfordernis eines engen Kausalzusammenhangs zwischen der Auflösung der Ehe und
der Notlage (E. 5.3).
			

			

				3.      Bei der Prüfung
des Vorliegens wichtiger persönlicher Gründe werden die Anwendungsvoraussetzungen von Art. 30
Abs. 1 Bst. b AuG mitberücksichtigt. Ein Bewilligungsgesuch im Sinne von Art. 30
Abs. 1 Bst. b AuG, das auf ein Verfahren nach Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG folgt,
wird deshalb als Gesuch um Wiedererwägung der Ablehnung der Verlängerung im Sinne von
Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG betrachtet (E. 5.4).
			

			

				4.      Unterbrechung des
engen Zusammenhangs zwischen der Auflösung der Ehe und der persönlichen Situation infolge
Zeitablaufs. In einem solchen Fall kann eine erneute Prüfung der persönlichen Situation gemäss
Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG verlangt werden. Präzisierung der Rechtsprechung
(E. 5.5â¿¿5.5.3).
			

			

				5.      Das SEM hat vorgängig
zu prüfen, ob es sich beim von der kantonalen Behörde übermittelten Gesuch um ein
Gesuch um Wiedererwägung der Abweisung des auf Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG gestützten
Gesuchs um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung oder um ein neues Gesuch im Sinne von Art. 30
Abs. 1 Bst. b AuG handelt (E. 5.6).
			

			

2018-09-26T12:52:10Z