# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f4c6e31b-0c79-5e07-95c3-fa1978e12772
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-06-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.06.2016 200 2016 317
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-317_2016-06-15.pdf

## Full Text

200 16 317 UV
KOJ/IMD/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 15. Juni 2016

Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________ 
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, UV/2016/317, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1962 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(nachfolgend SUVA bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Be-
rufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert, als er 
sich gemäss Schadenmeldung vom 15. März 1993 am 6. März 1993 einen 
Knochenbruch im linken Mittelfuss zuzog (Akten der SUVA, Antwortbeilage 
[AB] 19 S. 5) und laut Bagatellunfall-Meldung vom 12. Februar 2015 am 
1. Oktober 2014 („Schadendatum unpräzis“) Schmerzen im linken Mittel-
fuss verspürte (AB 1). Die SUVA holte diverse medizinische Unterlagen ein 
und legte diese ihrem Kreisarzt zur Beurteilung vor (AB 25, 34). Mit Verfü-
gung vom 8. Oktober 2015 (AB 35) verneinte sie ihre Leistungspflicht, da 
sich einerseits im Oktober 2014 kein Unfall oder eine unfallähnliche Kör-
perschädigung ereignet habe und andererseits die geklagten Beschwerden 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 
6. März 1993 zurückzuführen seien. Eine dagegen erhobene Einsprache 
(AB 39) wies die SUVA mit Entscheid vom 4. Februar 2016 ab (AB 44).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 6. März 2016 Be-
schwerde mit dem sinngemässen Antrag, der angefochtene Einspra-
cheentscheid sei aufzuheben und die SUVA sei zu verurteilen, Behand-
lungskosten in der Höhe von Fr. 1‘418.40 zu bezahlen bzw. zurückzuerstat-
ten. 

Mit Beschwerdeantwort vom 3. Mai 2016 beantragt die Beschwerdegegne-
rin die Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, UV/2016/317, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG; vgl. prozessleitende Verfügung vom 12. April 2016 [in den Gerichts-
akten]) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016 
(AB 44). Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Beschwerdegeg-
nerin betreffend die mit Bagatellunfall-Meldung vom 12. Februar 2015 
(AB 1) gemeldeten Beschwerden.

1.3 Der Streitwert beträgt Fr. 1‘418.40 (vgl. Beschwerde) und liegt 
damit unter Fr. 20‘000.--, weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die 
einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, UV/2016/317, Seite 4

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind vom Leistungsanspre-
cher oder der Leistungsansprecherin glaubhaft zu machen. Wird dieser 
Forderung nicht nachgekommen, indem unvollständige, ungenaue oder 
widersprüchliche Angaben gemacht werden, die das Bestehen eines un-
fallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, besteht keine 
Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht 
zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt 
sind (BGE 116 V 136 E. 4b S. 140, 114 V 298 E. 5b S. 305; RKUV 2003 U 
485 S. 259 E. 5).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 

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(„conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheit-
lichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3 Die Versicherungsleistungen werden grundsätzlich auch für Rück-
fälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversi-
cherung vom 20. Dezember 1982 [UVV; SR 832.202]). Bei einem Rückfall 
handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten 
Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu 
(weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Von Spätfolgen spricht man, wenn ein 
scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psy-
chische Veränderungen bewirkt, die zu einem völlig anders gearteten 
Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 2003 U 
487 S. 341 E. 2).

Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leistungspflicht 
des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen den erneut geltend ge-
machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlitte-
nen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusam-
menhang besteht. Dabei kann der Unfallversicherer nicht auf der Anerken-
nung des Kausalzusammenhangs beim Grundfall oder einem früheren 
Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 1994 U 206 
S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b). Vielmehr obliegt es dem Leistungsanspre-
cher, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 
dem als Rückfall oder Spätfolge postulierten Beschwerdebild und dem Un-
fall nachzuweisen. Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfall-
versicherers (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 26. September 
2008, 8C_102/2008, E. 2.2). Je grösser der zeitliche Abstand zwischen 

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dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, 
desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des 
natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen (RKUV 1997 U 275 S. 191 
E. 1c).

2.4 Um über den Leistungsanspruch entscheiden zu können, ist die 
Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewie-
sen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig 
sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch 
zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 
S. 99).

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 

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in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 
ee S. 354).

2.6 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

3.

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei (sehr) wahrschein-
lich, dass die Beschwerden am linken Fuss als Folge eines Unfalles im 
Jahre 1993 aufgetreten seien. Allenfalls könnten sie auch von einem ande-
ren (Sport-)Unfall herrühren. Diesbezüglich sei ihm allerdings kein genaues 
Datum bekannt. Den medizinischen Unterlagen ist hierzu – soweit ent-
scheidwesentlich – das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates FMH, diagnostizierte im Bericht vom 16. Juni 
2015 (AB 3) einen Verdacht auf eine Peronealsehnen-Pathologie links. Als 
Nebendiagnose wurde ein Status nach Avulsionsfraktur Basis Metatarsale 
V links vor 20 Jahren festgehalten. Der Patient habe seit mehreren Mona-
ten plötzlich einschiessende Beschwerden unterhalb des Innenknöchels 
entlang der Peronealsehnen. Zudem komme es rezidivierend zu Schwel-
lungsneigungen. Bezüglich der vor 20 Jahren erlittenen Fraktur habe er in 
den vergangenen Jahren keine Einschränkungen gehabt.

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Einem weiteren Bericht des Dr. med. B.________ vom 22. Juni 2015 (AB 
4) lässt sich entnehmen, dass sich im zwischenzeitlich durchgeführten MRI 
eine langstreckige Längsruptur der Sehne Peroneus brevis gezeigt habe. 
Diese sei für die rezidivierenden Beschwerden verantwortlich. Der Lei-
densdruck sei eher moderat, weshalb derzeit kein operatives Vorgehen 
empfohlen werde. Sollte es zu einer Verschlechterung kommen, müsste 
eine Peronealsehnen-Plastik durchgeführt werden.

3.1.2 Der Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, verneinte in der Beurteilung 
vom 2. September 2015 (AB 25) einen Kausalzusammenhang zwischen 
der 1993 erlittenen Fraktur der Basis Metatarsale V links und der nunmehr 
diagnostizierten Längsruptur der Sehne Peroneus brevis. Die Ruptur gelte 
als degenerative Veränderung.

Im Bericht vom 28. September 2015 (AB 34) führte der Kreisarzt aus, beim 
Versicherten bestehe ein sogenanntes Peroneal Tendon Split Syndrom, 
dies sei eine Längsruptur der Peroneus brevis-Sehne, welche im Rahmen 
von Distorsionstraumen auftrete. Im Rahmen eines Traumas im Jahr 1993 
sei es zu einem Abriss der Basis des Os metatarsale V gekommen. Dies 
trete in der Regel bei Supinationstraumen auf. Rein biomechanisch sei es 
als unwahrscheinlich anzusehen, dass es bei einer Abrissfraktur am Mittel-
fussknochen V gleichzeitig zu einer Längsruptur der Sehne komme, da der 
Abriss des Knochens bereits die übermässige Zugbelastung der Peroneus 
brevis-Sehne, die an der Basis des Os metatarsale V ansetze, auffange. 
Weiterhin sei es möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich, dass eine 
Längsruptur der Peroneus brevis-Sehne im Rahmen eines Distorsions-
traumas vor 22 Jahren erst nach dieser Zeit symptomatisch werde. Sollte 
also entgegen der Wahrscheinlichkeit die Peronealsehne bereits 1993 rup-
turiert geworden sein, müssten bereits früher entsprechende Beschwerden 
aufgetreten sein. Die jetzt geschilderten Beschwerden im Rahmen der Pe-
ronealsehnenlängsruptur könnten also nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit in Zusammenhang mit der Verletzung von 1993 gebracht 
werden. Die Unfallkausalität sei daher abzulehnen.

3.2 Die Beschwerdegegnerin kam gestützt auf die Beurteilung des 
Kreisarztes Dr. med. C.________ (AB 34) zum Schluss, dass die vom Be-

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schwerdeführer am 12. Februar 2015 gemeldeten Beschwerden nicht 
überwiegend wahrscheinlich in einem kausalen Zusammenhang zum Un-
fallereignis vom 6. März 1993 stehen (AB 44 S. 6 Ziff. 5.2). Der entspre-
chende Bericht des Kreisarztes erfüllt die von der Rechtsprechung aufge-
stellten Anforderungen an den Beweiswert von ärztlichen Berichten und 
Gutachten, die kreisärztliche Einschätzung ist schlüssig und überzeugt (vgl. 
E. 2.5 hiervor). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu 
keinem anderen Ergebnis zu führen. Insbesondere findet seine Darstellung, 
wonach die Beschwerden am linken Fuss aufgrund der Aktenlage (Arztbe-
richte) sehr wahrscheinlich als Folge des Unfalles im Jahre 1993 aufgetre-
ten seien, in den medizinischen Unterlagen keine Stütze. Vielmehr geht 
auch der den Beschwerdeführer behandelnde Arzt Dr. med. B.________ 
davon aus, ein Unfall sei zwar die häufigste Ursache für Sehnenschäden, 
solche seien jedoch auch ohne Unfall möglich (AB 59 S. 30). Damit bleibt 
es dabei, dass der für die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin erfor-
derliche Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und 
dem Unfall im Jahr 1993 im Sinne eines Rückfalls nicht mit dem notwendi-
gen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist (vgl. E. 
2.3 hiervor).

3.3 Ein anderes Unfallereignis, das die fragliche Verletzung hätte her-
beiführen können, wird vom Beschwerdeführer lediglich in allgemeiner 
Weise vermutet („Jogging, Fehltritt (?)“ [AB 1 Ziff. 5]), aber nicht konkret 
bezeichnet und erst recht nicht belegt. Das angegebene Schadendatum ist 
zufällig gewählt („Schaden-Datum unpräzis“ [AB 1 Ziff. 4]) und bezieht sich 
gemäss Beschwerdeführer ungefähr auf den Zeitpunkt, als die Schmerzen 
stärker wurden (AB 39 S. 1). Ein Unfall ist damit nicht erstellt (vgl. E. 2.1 
hiervor). Die entsprechenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin im 
angefochtenen Entscheid (AB 44 S. 6 Ziff. 5.1) sind nicht zu beanstanden.

3.4 Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungs-
pflicht im Zusammenhang mit den mit Bagatellunfall-Meldung vom 12. Fe-
bruar 2015 (AB 1) gemeldeten Beschwerden zu Recht abgelehnt. Die ge-
gen den Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016 (AB 44) erhobene Be-
schwerde ist folglich abzuweisen.

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4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-
schwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________ 
- SUVA, Rechtsabteilung  
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.