# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c6ab4c77-7363-5510-9f3d-30181938743b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 13.03.2013 ERZ 2013 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_ERZ-2013-22_2013-03-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 13. März 2013 Schriftlich mitgeteilt am:
ERZ 13 22          18. März 2013

Verfügung
Einzelrichter in Zivilsachen

Vorsitz Pritzi
Aktuar ad hoc Coray

In der Zivilsache

des X., Beschwerdeführer, 

gegen

den Abschreibungsentscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 14. Dezember 
2012, mitgeteilt am 19. Dezember 2012, in Sachen der Y., Beschwerdegegnerin, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Gian Andrea Danuser, Freyastrasse 21, 
8004 Zürich, gegen den Beschwerdeführer,

betreffend Forderung (Kostenentscheid),

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hat der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
nach Kenntnisnahme der Beschwerde vom 15. Januar 2013 (Poststempel: 16. 
Januar 2013), nach Einsicht in die Verfahrensakten sowie aufgrund der 
Feststellungen und Erwägungen,

– dass mit dem Entscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 14. Dezember 2012, 
mitgeteilt am 19. Dezember 2012, die Klage von X. gegen Y. aus Forderung 
betreffend Begünstigung aus zwei gebundenen Lebensversicherungen als 
durch Vergleich abgeschrieben wurde,

– dass X. gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 15. Januar 2013 
(Poststempel: 16. Januar 2013) eine andere Aufteilung und Liquidation der 
Kosten beim Bezirksgericht Plessur beantragte, 

– dass das Bezirksgericht Plessur die Eingabe mit Schreiben vom 17. Januar 
2013 zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht von Graubünden 
weiterleitete,

– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von 
Graubünden die Eingabe vom 15. Januar 2013 (Poststempel: 16. Januar 
2013) als Beschwerde nach Art. 319 ff. der Schweizerischen 
Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) entgegennahm,

– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von 
Graubünden mit Verfügung vom 22. Januar 2013 X. aufforderte, dem 
Kantonsgericht von Graubünden bis zum 12. Februar 2013 einen 
Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- zu überweisen,

– dass nach unbenutztem Ablauf dieser Frist X. am 19. Februar 2013 eine 
Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses bis zum 1. März 2013 gewährt 
wurde,

– dass X. mit Gewährung der Nachfrist ausdrücklich angedroht wurde, dass das 
Kantonsgericht gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO nicht auf sein Rechtsmittel 
eintreten werde, wenn er den geforderten Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- 
nicht innert dieser Nachfrist leiste,

– dass auch innert der Nachfrist keine Zahlung des Kostenvorschusses erfolgte,

– dass demnach nicht auf das Rechtsmittel eingetreten werden kann,

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– dass in diesem Fall die Prozesskosten gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO zu Lasten 
von X. gehen,

– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 des 
Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) die vorliegende 
Beschwerde in einzelrichterlicher Kompetenz entscheidet,

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erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.-- gehen zu Lasten von 
X..

3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn 
sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist 
die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. 
In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 
30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 
113 ff. BGG.

4. Mitteilung an: