# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 94b71bba-50ff-59a7-a686-d829e8a1b472
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** NT250002-O2
**Docket/Reference:** NT250002-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/NT250002-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: NT250002-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. E. Pahud und Ersatzrichterin Dr. C. Schoder sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. A. Götschi

Urteil vom 2. Dezember 2025

in Sachen

A._____ B._____,

Rekurrentin und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. X._____,

betreffend Namensänderung 

Berufung gegen eine Verfügung der Direktion der Justiz und des Innern des 

Kantons Zürich vom 24. März 2025 (2025-167)

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Rechtsbegehren:
(act. 13/1, sinngemäss)

Es sei folgende Namensänderung zu bewilligen: neuer Familienname: 
C._____ (statt "B._____").

Verfügung des Gemeindeamtes des Kantons Zürich:
(act. 13/8)

I.

II.

Das Gesuch von B._____, A._____, geboren am tt. August 1995 
in Zürich ZH, von Zürich ZH und D._____, wohnhaft in Zürich ZH 
wird abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens betragen Fr. 600.– und werden der 
Gesuchstellerin auferlegt.

III./IV.

(Rechtsmittel) / (Mitteilung).

Urteil der Direktion der Justiz und des Innern:
(act. 3 = act. 10 [Aktenexemplar] = act. 11/19)

I.

Der Rekurs von A._____ B._____ gegen die Verfügung des Gemeindeam-
tes des Kantons Zürich, Abteilung Zivilstandswesen, vom 12. Dezember 
2024 betreffend Namensänderung gemäss Art. 30 Abs. 1 ZGB wird abge-
wiesen.

ll.

Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus

a)

b)

c)

einer Staatsgebühr von

den Schreibgebühren von

den Kanzleiauslagen von

Fr.

Fr.

Fr.

600.00

100.00

  10.00

Total

Fr. 710.00

werden der Rekurrentin auferlegt. Über die auferlegten Kosten stellt die Zen-
trale lnkassostelle am Obergericht des Kantons Zürich nach Eintritt der 
Rechtskraft separat Rechnung.

Ill. Der Rekurrentin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

IV./V.

(Rechtsmittel) / (Mitteilung).

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Berufungsanträge:

der Rekurrentin und Berufungsklägerin (act. 2):

1.

2.

Die Verfügung der Justizdirektion sei vollständig aufzuheben und 
das Gemeindeamt sei anzuweisen der Berufungsklägerin die Na-
mensänderung auf den Namen "C._____" zu gewähren.

Eventualiter ist die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.

3.  Eventualiter sei die Sache zur Feststellung des Sachverhalts zu-

rückzuweisen.

4.

5.

6.

Der Berufungsklägerin sei eine Parteientschädigung von 
Fr. 4'806.30 zuzusprechen.

Die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Verfahrens vor Vor-
instanz sind neu zu regeln.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. 

1.

Erwägungen:

1.1 Die Rekurrentin und Berufungsklägerin (nachfolgend: Berufungsklägerin) 

wurde am tt. August 1995 geboren. Ihre Mutter (geborene "C._____") und ihr Va-

ter (geborener "B._____") sind miteinander verheiratet und wollten, dass die Beru-

fungsklägerin den Nachnamen der Mutter ("C._____") statt – wie damals gesetz-

lich vorgesehen (vgl. Art. 160 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 270 Abs. 1 ZGB [Stand vor 

1. Januar 2013]) – den Namen des Vaters ("B._____") als Familiennamen trägt. 

Sie stellten daher ein entsprechendes Gesuch. Dieses Gesuch wurde innerhalb 

der Schweiz letztinstanzlich vom Schweizerischen Bundesgericht (BGE 122 III 

414) und später auch vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte abge-

wiesen (G.M.B. und K.M. gegen die Schweiz, No. 36797/97). 

Im Herbst 2021 liess die Mutter der Berufungsklägerin ihren Nachnamen von 

"C._____ B._____" (vgl. Art. 160 Abs. 2 ZGB [Stand vor 1. Januar 2013]) zu 

"C._____" ändern (vgl. act. 13/1.6). Rund ein Jahr später, im Oktober 2022, stellte 

die Berufungsklägerin ein Gesuch um Namenswechsel von "B._____" zu 

"C._____". Nachdem ihr das Gemeindeamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Ge-

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meindeamt) die Abweisung ihres Namensänderungsgesuchs in Aussicht gestellt 

und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme hierzu eingeräumt hatte, zog sie das Ge-

such am 2. Dezember 2022 unter dem Vorbehalt der Wiedereinreichung zurück 

(vgl. act. 13/1.1-1.3).

1.2 Mit Eingabe vom 25. August 2024 (act. 13/1) stellte die Berufungsklägerin 

ein erneutes Gesuch. Das Gemeindeamt wies dieses mit Verfügung vom 12. De-

zember 2024 (act. 13/8) ab. Den von der Berufungsklägerin dagegen erhobenen 

Rekurs wies die Direktion der Justiz und des Innern (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Urteil vom 24. März 2025 (act. 3 = act. 10 [Aktenexemplar] = act. 11/19) ab. 

1.3 Gegen das Urteil der Vorinstanz vom 24. März 2025 (act. 10) erhebt die Be-

rufungsklägerin mit Eingabe vom 11. April 2025 (act. 2) Berufung.

1.4  Die Akten der Vorinstanz (act. 11/1-25) sowie des Gemeindeamtes 

(act. 13/1-8) wurden beigezogen. Der mit Verfügung vom 16. April 2025 (act. 7) 

einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 1'000.– wurde geleistet (vgl. act. 14). Pro-

zessuale Weiterungen erübrigen sich. Das Verfahren ist spruchreif.

1.5 Im Rahmen der Entscheidbegründung ist zwar auf die durch die Parteien er-

hobenen Einwände einzugehen. Doch verpflichtet die Begründungspflicht (Art. 53 

ZPO) das Gericht nicht dazu, sich mit jedem einzelnen rechtlichen oder sachver-

haltlichen Einwand der Partei eingehend auseinanderzusetzen. Vielmehr darf sich 

das Gericht in der Begründung auf die wesentlichen Überlegungen konzentrieren, 

von welchen es sich hat leiten lassen, und auf die sich sein Entscheid stützt (vgl. 

BGE 142 III 433 E. 4.3.2 m.w.H.). Nachfolgend sind daher einzig die für den vor-

liegenden Entscheid wesentlichen Überlegungen darzulegen.

2.

2.1 Namensänderungen erfolgen nicht von Amtes wegen, sondern nur auf ein 

Gesuch hin. Für die Bewilligung solcher Gesuche ist im Kanton Zürich der Regie-

rungsrat zuständig (Art. 30 Abs. 1 ZGB, § 45 Abs. 1 Ziffer 15 EG ZGB/ZH). Ge-

nauer gesagt besteht ein zweistufiger verwaltungsinterner Instanzenzug: Zu-

nächst entscheidet das Gemeindeamt des Kantons Zürich über die Namensände-

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rung (§ 66 und Anhang 3 Ziff. 1.1 lit. c der Verordnung über die Organisation des 

Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung [VOG RR], LS 172.11). Gegen 

dessen Entscheid steht der Rekurs an die Direktion der Justiz und des Innern des 

Kantons Zürich, Generalsekretariat, zur Verfügung (§ 19 b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 des 

Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG], LS 175.2). Das Verfahren vor dem Ge-

meindeamt und der Direktion der Justiz und des Innern richtet sich nach den Re-

geln des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG), wobei § 71 VRG die ergän-

zende Anwendung der Vorschriften der ZPO betreffend die Prozessleitung, das 

prozessuale Handeln und die Fristen (1. Teil, 9. Titel; Art. 124-149 ZPO) statuiert. 

Der Entscheid der Direktion betreffend Namensänderung kann mit Berufung beim 

Obergericht des Kantons Zürich angefochten werden (§ 45 EG ZGB/ZH i.V.m. 

§ 50 lit. c und § 176 GOG/ZH, Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO), wobei sich dieses Ver-

fahren nach den Bestimmungen der ZPO und den für den Zivilprozess geltenden 

Verfahrensbestimmungen des GOG richtet (§ 176 Abs. 2 GOG/ZH). Im Rahmen 

der Anwendbarkeit der ZPO stellen Namensänderungen Angelegenheiten der 

freiwilligen Gerichtsbarkeit dar und das Verfahren ist summarischer Natur (vgl. 

Art. 248 lit. e ZPO).

2.2 Die Berufung ist innert Frist schriftlich, mit Anträgen versehen und begründet 

einzureichen (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Es kann die unrichtige Rechtsanwendung so-

wie die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 

(Art. 310 ZPO). Gerügt werden kann jede Rechtsverletzung und insbesondere 

auch Unangemessenheit. Bei der Rüge der Unangemessenheit ist zwischen Tat-

bestands- und Rechtsfolgeermessen zu unterscheiden. Die Rechtsmittelinstanz 

ist nicht befugt, eigenes Rechtsfolgeermessen ohne weiteres an die Stelle desje-

nigen der Vorinstanz zu setzen (vgl. SCHWENDENER, DIKE-Komm ZPO, 3. Aufl. 

2025, Art. 310 N 8 ff.).

Die Berufung führende Partei hat sich sachbezogen und substantiiert mit der 

Begründung des angefochtenen Entscheides auseinanderzusetzen. Es genügt 

nicht, in der Berufungsschrift einen blossen Verweis auf die Vorakten anzubringen 

und pauschale Kritik am vorinstanzlichen Entscheid zu üben oder bloss das vor 

der Vorinstanz bereits Vorgebrachte (und von ihr Diskutierte) zu wiederholen. 

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Vielmehr ist konkret aufzuzeigen, weshalb und in welchen Belangen der ange-

fochtene Entscheid falsch sein soll und welche (vorgebrachten) Tatsachenbe-

hauptungen sowie Dokumente diese Argumentation stützen (vgl. ZK ZPO-REETZ, 

4. Aufl. 2025, Art. 311 N 34 ff.; OGer ZH NT250001 vom 16. Mai 2025 E. 3.1 

m.w.H.).

Neue Tatsachen und Beweismittel können im Berufungsverfahren nur noch 

berücksichtigt werden, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden und trotz zu-

mutbarer Sorgfalt nicht schon vor Vorinstanz vorgebracht werden konnten 

(Art. 317 Abs. 1 ZPO). Die Partei, welche vor der Berufungsinstanz das Noven-

recht beanspruchen will, hat deren Zulässigkeit darzutun (BGE 144 III 349 

E. 4.2.1; 143 III 42 E. 4.1).

2.3 Die anwaltlich vertretene Berufungsklägerin beantragt, wie eingangs wieder-

gegeben, in erster Linie die Gutheissung ihrer Berufung und ihres Namensände-

rungsgesuchs (Berufungsantrag Nr. 1) sowie eventualiter die Gutheissung ihrer 

Berufung und die Rückweisung an die Vorinstanz zwecks Neubeurteilung 

und/oder zwecks Feststellung des Sachverhaltes (Berufungsanträge Nr. 2 und 3). 

Zu ihren Eventualanträgen bringt sie unter dem Titel "unrichtige Rechtsanwen-

dung/rechtswidrige Auslegung von Art. 30 ZGB" im Wesentlichen vor, die Vorin-

stanz habe den Sachverhalt "sehr oberflächlich" festgestellt (vgl. act. 2 S. 16 

Ziff. 30; siehe auch S. 6 Ziff. 8). Sie beantragt, der "relevante Sachverhalt" sei 

festzustellen oder die Sache sei zu diesem Zweck an die Vorinstanz zurückzuwei-

sen, sollten "die bisherigen" Feststellungen zum Sachverhalt nicht als hinreichend 

erachtet werden (vgl. act. 2 S. 16 Ziff. 30). 

Mit der Berufung kann wie gesehen neben unrichtiger Rechtsanwendung 

auch eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(vgl. Art. 310 ZPO). Die Berufungsklägerin hat in ihrer Berufung jedoch konkret 

aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid falsch sein soll bzw. inwiefern 

die Vorinstanz Recht unrichtig angewandt und/oder den Sachverhalt unrichtig 

festgestellt haben soll. Dem kommt sie nicht nach. Insbesondere erschliesst sich 

nicht, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll. In 

diesem Zusammenhang bringt die Berufungsklägerin zwar noch vor, um festzu-

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stellen, dass ihr Anliegen von hinreichender Schwere sei, hätte die Vorinstanz ein 

Gespräch mit ihr benötigt, und sie offeriert (für den Fall, dass insbesondere be-

züglich der Intensität ihres Anliegens bzw. der hinreichenden Schwere Zweifel be-

stünden) Beweisofferten, die sie bereits vor Vorinstanz gestellt habe. Was sie da-

mit konkret rügen will, ist jedoch ebenfalls unklar. Sofern sie geltend machen 

wollte, die Vorinstanz hätte sie persönlich befragen müssen, hätte sie in ihrer Be-

rufungsschrift darlegen müssen, zu welchen vor Vorinstanz aufgestellten, rechts-

erheblichen Tatsachenbehauptungen sie dieses Beweismittel offeriert hatte und 

inwiefern ihr Beweisanspruch diesbezüglich verletzt sein soll. 

Insoweit erfüllt die Berufungsklägerin die Begründungsanforderungen nicht. 

Weshalb die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen sein soll, ist nicht nachvoll-

ziehbar. Auf die beiden Eventualanträge auf Rückweisung der Sache an die Vor-

instanz ist somit nicht einzutreten. Im Übrigen wären diese mangels Gutheissung 

der Berufung abzuweisen, wie nachfolgend darzulegen sein wird (vgl. unten E. 7).

3.

3.1 Die Berufungsklägerin macht sodann geltend, die Vorinstanz habe ihren An-

spruch auf rechtliches Gehör und die Begründungspflicht gemäss Art. 29 BV ver-

letzt. Indem die Vorinstanz die spezifische Familiengeschichte bezüglich ihres Na-

mens nicht gewichtet habe, habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Gehör ver-

letzt. Es werde kaum einen zweiten Fall geben, bei dem bereits die Eltern der Be-

troffenen bis ans Bundesgericht gelangt seien, um dafür zu kämpfen, was der Ge-

setzgeber später vorgesehen habe, nämlich dass das Kind den Familiennamen 

mütterlicherseits tragen könne. Es werde auch kaum einen zweiten Fall geben, 

bei dem dieser Name von der Betroffenen von Geburt an selbst getragen und 

später als junge Erwachsene konsequent weiterverwendet worden sei, wie es von 

der Vorinstanz explizit anerkannt werde, ohne dies jedoch zu gewichten 

(vgl. act. 2 S. 11 Ziff. 19 f.). Mit ihren kargen Erwägungen in E. 4 der angefochte-

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nen Verfügung habe die Vorinstanz nicht nur das rechtliche Gehör, sondern auch 

die Begründungspflicht verletzt (vgl. a.a.O. Ziff. 21 ff.).

3.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass 

die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffe-

nen auch tatsächlich hört, prüft, in der Entscheidfindung berücksichtigt und die 

von ihnen angebotenen Beweismittel über erhebliche Tatsachen abnimmt. Daraus 

folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist je-

doch nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich aus-

einandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr 

kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die 

Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die 

Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sa-

che an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigs-

tens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat lei-

ten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. statt vieler: BGE 145 III 

324 E. 6.1). Mit anderen Worten ist der Begründungspflicht Genüge getan, wenn 

die dargelegten Überlegungen eine sachgerechte Anfechtung des Entscheides er-

lauben (vgl. OGer ZH NT230001 vom 12. Januar 2024 E. III./3.2 mit Verweis auf 

VGer ZH VB.2021.00617 vom 16. Dezember 2021 E. 2.2 m.w.H.).

3.3 Den Umstand, dass die Berufungsklägerin den von ihr beantragten Namen 

im Alltag bzw. im nicht amtlichen Umgang von sich aus seit langem benutze, hat 

die Vorinstanz – entgegen der Ansicht der Berufungsklägerin – gewichtet bzw. ge-

würdigt. Sie hat diesen aber für sich alleine ("einzig"), nach Berücksichtigung der 

in der Begründung aufgeführten weiteren Umstände ("daher"), jedoch nicht hinrei-

chend für die Begründung eines achtenswerten Grunds angesehen (vgl. act. 10 

E. 4.2 S. 5 oben).

Inwiefern ihre Familiengeschichte bzw. der Umstand, dass bereits ihre Eltern 

ihr den beantragten Namen hatten geben wollen und zu diesem Zweck Gerichts-

verfahren geführt hatten, ein für den Entscheid der Vorinstanz wesentlicher Punkt 

sein soll, zeigt die Berufungsklägerin nicht auf (vgl. dazu auch nachfolgende 

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E. 4.2 und 7.1.4). Sie legt auch nicht dar, inwiefern die von der Vorinstanz darge-

legten Überlegungen keine sachgerechte Anfechtung des Entscheids erlauben.

3.4 Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör der Berufungsklägerin 

liegt somit nicht vor.

4.

4.1 In der Sache macht die Berufungsklägerin in rechtlicher Hinsicht vorab gel-

tend, aufgrund der problemlosen Namensänderung ihrer Mutter (von "C._____ 

B._____" zu "C._____") im Jahr 2021 müsse nun auch die von ihr beantragte Na-

mensänderung möglich sein (vgl. act. 2 S. 4 Ziff. 5 mit Verweis auf act. 13/1.6 und 

act. 2 S. 19 Ziff. 37).

Gemäss der Übergangsregelung in Art. 8a SchlT ZGB kann ein Ehegatte, 

der seinen Namen infolge seiner Eheschliessung vor dem 1. Januar 2013 geän-

dert hat, jederzeit und unbefristet – ohne weitere Bedingungen – zu seinem Ledi-

gnamen zurückkehren, solange diese Ehe besteht (vgl. Merkblatt Namenserklä-

rungen nach Schweizer Recht, Nr. 153.3 [Stand Juli 2014] S. 2, https://www.bj.ad-

min.ch/bj/de/home/gesellschaft/zivilstand/merkblaetter.html [zuletzt abgerufen am 

13. Oktober 2025]). Demgegenüber können Kinder den Ledignamen desjenigen 

Elternteils, der eine solche Erklärung nach Art. 8a SchlT ZGB abgegeben hat, 

nach Art. 13d Abs. 1 SchlT ZGB nur dann erhalten, wenn die Eltern binnen Jah-

resfrist seit Inkrafttreten des neuen Rechts am 1. Januar 2013 bzw. bis Ende 

2013 eine entsprechende Erklärung abgegeben haben. Dass die Berufungskläge-

rin und ihre Familie bis Ende 2013 keine entsprechende Erklärung abgegeben 

hatten, ist unbestritten (vgl. act. 10 E. 4.1 i.V.m. E. 3.2 lit. d mit act. 2). Inwiefern 

die Gründe, welche hierzu geführt hatten, rechtserheblich sein sollen, legt die Be-

rufungsklägerin nicht dar (vgl. act. 2 S. 16 f. Ziff. 31 f.). Dies ist auch nicht ersicht-

lich. Der Gesetzgeber hat keine Möglichkeit der Wiederherstellung dieser Jahres-

frist vorgesehen. 

Bei der Namensänderung der Berufungsklägerin handelt es sich somit – an-

ders als bei der Namensänderung ihrer Mutter – nicht um eine bedingungslose fa-

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milienrechtliche Namensänderung nach Art. 13d i.V.m. Art. 8a SchlT ZGB. Die 

Voraussetzungen für ihre beantragte Namensänderung richten sich somit nach 

Art. 30 Abs. 1 ZGB, was die Vorinstanz bereits zutreffend festgehalten hat (vgl. 

act. 10 E. 4.1).

4.2 Weiter macht die Berufungsklägerin geltend, der Gesetzgeber habe ihr An-

liegen bereits deshalb als achtenswert (im Sinne von Art. 30 ZGB) erachtet, weil 

er (bei der Änderung des Namensrechts per 1. Januar 2013) vorgesehen habe, 

dass ihr Name im Sinne der vollen Gleichberechtigung hätte geändert werden 

können (vgl. act. 2 S. 4 Ziff. 5 und S. 17 Ziff. 33). 

Wäre dem so, könnten insbesondere alle Kinder von Eltern, die aufgrund ei-

ner Erklärung nach Art. 8a SchlT ZGB keinen gemeinsamen Familiennamen mehr 

führen (so auch die Berufungsklägerin), jederzeit und unbefristet (mithin ohne wei-

tere Bedingungen) – über die soeben erwähnte Übergangsregelung von Art. 13d 

SchlT ZGB hinaus – ihren Namen wechseln. Dies war jedoch gerade nicht die 

Idee des Gesetzgebers, der die (familienrechtliche) Namensänderung für solche 

Kinder übergangsrechtlich ausdrücklich auf ein Jahr befristet hat. Damit hat der 

Gesetzgeber das, was die Berufungsklägerin als Fortwirkung der altrechtlichen 

Ungleichbehandlung bezeichnet (vgl. act. 2 S. 20 Ziff. 39), in Kauf genommen. 

Die Berufungsklägerin bzw. ihre Familie hätten bis Ende 2013 mittels einer (famili-

enrechtlichen) Namensänderung der von ihr beanstandeten fehlenden Gleichbe-

rechtigung der Geschlechter (in Bezug auf ihren aktuellen Namen) zum Durch-

bruch verhelfen können, haben dies aber unterlassen. Das Argument, in ihrem ak-

tuellen Namen spiegle sich noch die fehlende Gleichberechtigung der Geschlech-

ter, kann bei der vorliegenden Namensänderung somit nicht mehr berücksichtigt 

werden. Entsprechend brauchte die Vorinstanz darauf auch nicht einzugehen (vgl. 

act. 2 S. 19 Ziff. 38). Vor diesem Hintergrund kann auch der Umstand, dass be-

reits die Eltern der Berufungsklägerin ihr den beantragten Namen hatten geben 

wollen und zu diesem Zweck Gerichtsverfahren führten, nicht berücksichtigt wer-

den (s.a. E. 7.1.4).

- 11 -

5.

5.1 Die Vorinstanz führte zur Begründung im Wesentlichen aus, die Berufungs-

klägerin vermöge keine achtenswerten Gründe für eine Namensänderung nach 

Art. 30 Abs. 1 ZGB darzutun. Es sei nicht erkennbar, dass sie durch das Tragen 

des aktuellen Familiennamens ("B._____") entscheidend beeinträchtigt sei. Es 

falle auf, dass seit Inkrafttreten des neuen Namensrechts mehr als zehn Jahre 

vergangen und die Berufungsklägerin mittlerweile bald 30 Jahre alt sei. Zudem sei 

sie unbestrittenermassen mit beiden Eltern in demselben Haushalt aufgewach-

sen. Dass sie eine besonders nahe Beziehung zur Mutter gehabt hätte, ergebe 

sich nicht und sei auch gar nicht vorgebracht worden. Einzig der Umstand, dass 

die Berufungsklägerin im Alltag bzw. im nicht amtlichen Umgang den beantragten 

Namen von sich aus seit langem benutze, vermöge daher keinen achtenswerten 

Grund zu schaffen. Abgesehen davon sei die Berufungsklägerin durchaus auch 

unter ihrem aktuellen Familiennamen bekannt (vgl. act. 10 E. 4.2).

Anders zu entscheiden, so die Vorinstanz, käme im Ergebnis einer Aushöh-

lung des Grundsatzes der Unabänderlichkeit des Namens und einer mit der An-

passung des Gesetzeswortlauts von Art. 30 Abs. 1 ZGB nicht beabsichtigten Na-

mensänderung nach eigenen Wünschen gleich. Faktisch sei damit zudem eine 

Umgehung von Art. 13 SchlT ZGB verbunden, was eine nicht gerechtfertigte Un-

gleichbehandlung gleichartiger Fälle nach sich zöge. Weshalb das Anliegen der 

Berufungsklägerin ein besonderer Einzelfall sein solle, ergebe sich nicht (vgl. 

act. 10 E. 4.3).

5.2 Die Berufungsklägerin ist demgegenüber im Wesentlichen der Ansicht, die 

Vorinstanz habe ihr Namensänderungsgesuch zu Unrecht abgewiesen. Sie als er-

wachsene Person habe den Wunsch, den Familiennamen eines Elternteils zu füh-

ren, ihre Eltern unterstützten die beantragte Namensänderung und die weiteren 

Umstände erreichten eine gewisse Schwere (vgl. etwa act. 2 S. 6 Ziff. 9, S. 12 

Ziff. 21 bis 23, S. 15 Ziff. 30). Sie habe den beantragten Namen seit langem bzw. 

seit ihrer Kindheit benutzt. Sie identifiziere sich mit diesem und ihr Umfeld identifi-

ziere sie mit diesem (vgl. etwa act. 2 S. 3 Ziff. 2, S. 4 Ziff. 4 und Ziff. 5, S. 5 f. 

Ziff. 7, S. 14 Ziff. 29, S. 17 f. Ziff. 32 und Ziff. 34 f., S. 18 Ziff. 36). Mit dem Ein-

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stieg ins Arbeitsleben werde die Identität über den Namen auch in administrativen 

bzw. wirtschaftlichen Belangen entscheidend. Da sie sich immer weniger mit dem 

Namen "C._____" bezeichnen dürfe, müsse sie die von ihr gelebte Identität auf-

geben, was für sie eine intensive Belastung sei (vgl. act. 2 S. 4 Ziff. 5 und S. 15 

Ziff. 29). Die Ausgangslage sei auch aufgrund des Rechtskampfes ihrer Eltern 

eine sehr spezifische. Bereits ihre Eltern hätten ihr den beantragten Namen ge-

ben wollen. Ihr Wunsch basiere auf ihrer spezifischen Familiengeschichte und der 

jahrelang gelebten Identität. Deshalb stelle der Namenswechsel das Prinzip der 

Unabänderlichkeit des Namens nicht in Frage (vgl. etwa act. 2 S. 3 Ziff. 2 f., S. 4 f. 

Ziff. 5, S. 19 Ziff. 37).

Die Vorinstanz habe ihr Namensänderungsgesuch abgewiesen, weil sie 

nicht aufgezeigt habe, dass sie durch das Tragen des aktuellen Familiennamens 

entscheidend beeinträchtigt sei. Dabei kenne das neue Recht das Erfordernis der 

ernstlichen Nachteile gar nicht mehr (vgl. act. 2 Ziff. 26 S. 13). Dasselbe gelte für 

das Argument, sie habe nicht geltend gemacht, eine besonders enge Beziehung 

zur Mutter zu haben. Sie habe zu ihrer Mutter und deren Familie sehr wohl eine 

sehr enge Verbindung (vgl. act. 2 Ziff. 27 S. 14). 

6.

6.1 Grundsätzlich ist der Name einer Person unveränderlich (BGE 140 III 577 

E. 3.2). Gemäss der seit 1. Januar 2013 in Kraft stehenden Fassung von Art. 30 

Abs. 1 ZGB kann einer Person die Änderung des Namens jedoch bewilligt wer-

den, wenn achtenswerte Gründe vorliegen. Ob im Einzelfall achtenswerte Gründe 

vorliegen, ist eine Ermessensfrage, die von der zuständigen Behörde nach Recht 

und Billigkeit (Art. 4 ZGB) sowie unter Berücksichtigung und Abwägung aller 

sachlich wesentlichen Umstände des konkreten Einzelfalls zu beantworten ist 

(vgl. BGE 145 III 49 E. 3.1 f. = Pra 108 [2019] Nr. 76, OGer ZH NT230001 vom 

16. Januar 2024 E. II./1.3 und KUKO ZGB-DÖRR, 2. Aufl. 2018, Art. 30 N 3 je 

m.w.H.). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung muss sich das Gesuch um 

Namensänderung auf besondere Gründe stützen, die nicht unzulässig, miss-

bräuchlich oder sittenwidrig sind; der anbegehrte Name muss rechtskonform sein 

und darf nicht jenen eines Dritten beeinträchtigen (BGE 145 III 49 E. 3.2 m.w.H.). 

- 13 -

Als Gründe für eine Namensänderung denkbar sind etwa solche moralischer, 

geistiger, seelischer, wirtschaftlicher oder administrativer Natur. Es kann – anders 

als noch unter altem Recht – auch die subjektive oder gefühlsmässige Kompo-

nente als Begründung der gesuchstellenden Person berücksichtigt werden. Abzu-

lehnen ist es aber, nach neuem Recht bereits Gründe für eine Namensänderung 

zuzulassen, die sich rein auf Unannehmlichkeiten stützen. Um in Bezug auf die 

Namensänderung von Belang zu sein, müssen die angeführten subjektiven 

Gründe auch objektiv nachvollziehbar bzw. einsichtig und in diesem Sinne von ei-

ner gewissen Intensität und nicht bloss belanglos sein. Eine andere Ansicht würde 

der Zuordnungs- sowie Identifikationsfunktion des Namens zuwider laufen und zu 

einer Aushöhlung des (auch unter neuem Recht weitergeltenden) Grundsatzes 

der Unabänderlichkeit des Namens führen und überdies Raum für eine Namens-

änderung nach eigenen Wünschen bieten, was mit der Gesetzesrevision nicht be-

absichtigt wurde (vgl. BGE 145 III 49 E. 3.2 m.w.H.; 140 III 577 E. 3.3.3; BGer 

5A_336/2020 vom 12. Juli 2021 E. 4.2; 5A_730/2017 vom 22. Januar 2018 E. 3.2; 

OGer ZH NT160001 vom 29. Juni 2016 E. III./1).

6.2 An der Beweislast hat die Gesetzesrevision nichts geändert. Wer eine Na-

mensänderung begehrt, muss beweisen, dass deren Voraussetzungen und dazu 

gehörende Sachverhalte, die als achtenswerte Gründe angerufen werden können, 

vorliegen (BGE 145 III 49 E. 3.2; 136 III 161 E. 3.4.1; OGer ZH NT160001 vom 

29. Juni 2016 E. III./1 m.w.H.). Es liegt deshalb – entgegen der Ansicht der Beru-

fungsklägerin (vgl. act. 2 Ziff. 33) – nicht an der Behörde darzulegen, weshalb 

keine achtenswerten Gründe vorliegen.

7.

7.1 Wie dargelegt ist nach Recht und Billigkeit sowie unter Berücksichtigung und 

Abwägung aller sachlich wesentlichen Umstände des konkreten Einzelfalls zu be-

urteilen, ob achtenswerte Gründe vorliegen (vgl. oben E. 6.1).

7.1.1 Vorab ist festzuhalten, dass die Vorinstanz – entgegen der Ansicht der 

Berufungsklägerin (vgl. act. 2 S. 18 Ziff. 35 f., S. 20 f. Ziff. 40) – eine Abwägung 

zwischen öffentlichen Interessen und den Interessen der Berufungsklägerin vor-

- 14 -

genommen hat. Nur fiel diese Abwägung – wie die Berufungsklägerin selber auch 

sieht (vgl. act. 2 Ziff. 17 S. 10, Ziff. 36 a.E. S. 18 und Ziff. 37 a.E. S. 19) – im Er-

gebnis nicht zu ihren Gunsten, sondern zu Gunsten des Grundsatzes der Unab-

änderlichkeit des Namens aus (vgl. act. 10 E. 4.3). Inwiefern die Vorinstanz dies-

bezüglich Art. 8 EMRK i.V.m. Art. 13 und 14 EMRK verletzt haben soll (vgl. act. 2 

Ziff. 17 S. 10, Ziff. 40 S. 20 f. und Ziff. 42 S. 21 f.), legt die anwaltlich vertretene 

Berufungsklägerin nicht dar. Dies ist auch nicht ersichtlich.

7.1.2 Was allfällige aus dem Tragen des aktuellen Namens "B._____" resultie-

rende Nachteile anbelangt, übersieht die Berufungsklägerin zum einen, dass die 

Vorinstanz ihr Gesuch nicht abgewiesen hat, weil keine solchen Nachteile vorlie-

gen, sondern weil die Vorinstanz in einer Gesamtbetrachtung aller Umstände zu 

diesem Schluss gelangte. Zum anderen übersieht sie, dass solche Nachteile bzw. 

Beeinträchtigungen sachlich wesentliche Umstände darstellen, die zu würdigen 

sind. Die Vorinstanz setzte denn auch nicht ernstliche Nachteile oder gar ein-

schneidende Beeinträchtigungen voraus, wie die Berufungsklägerin behauptet 

(vgl. act. 2 S. 13 Ziff. 26 und S. 14 Ziff. 28). Die Vorinstanz hielt im Rahmen ihrer 

Gesamtbetrachtung einzig fest, es sei nicht erkennbar, dass die Berufungskläge-

rin durch das Tragen des aktuellen Familiennamens entscheidend beeinträchtigt 

sei, zumal sie erst nach mehr als zehn Jahren nach der Änderung des Namens-

rechts im Jahr 2013 ein Namensänderungsgesuch gestellt habe (vgl. act. 10 

E. 4.2). Dass die Vorinstanz in ihrer Gesamtbetrachtung (unter anderem) allfäl-

lige, aus dem Tragen des aktuellen Namens resultierende Nachteile würdigte, im 

Ergebnis aber keine (in diesem Sinne "entscheidende") Beeinträchtigung er-

kannte, die sie in ihrer Würdigung zu Gunsten der Berufungsklägerin hätte be-

rücksichtigen können, ist nicht zu beanstanden. Dass diese Sachverhaltsfeststel-

lungen der Vorinstanz unrichtig seien, macht die Berufungsklägerin im Übrigen 

nicht geltend (vgl. act. 2 S. 6 Ziff. 8 und S. 13 f. Ziff. 26 f.).

Dieselben Überlegungen gelten auch für die Beziehung der Berufungskläge-

rin zu ihrer Mutter, deren Namen sie annehmen will. Es ist nicht zu beanstanden, 

dass die Vorinstanz diesbezüglich erwog, die Berufungsklägerin habe nicht vorge-

bracht, eine besonders nahe Beziehung zur Mutter zu haben, und eine solche er-

- 15 -

gebe sich auch nicht (vgl. act. 10 E. 4.2 S. 5). Zumal die Vorinstanz – entgegen 

der Ansicht der Berufungsklägerin (vgl. act. 2 S. 14 Ziff. 27) – damit nicht gesagt 

hat, das Anliegen, den Familiennamen eines Elternteils zu führen, könne nicht 

achtenswert sein, wenn keine besonders enge Beziehung zu diesem bestehe. 

Auch bezüglich dieser Sachverhaltsfeststellungen macht die Berufungsklägerin 

nicht geltend, die Vorinstanz habe diese unrichtig festgestellt. Sie bringt zwar vor, 

sehr wohl eine sehr enge Verbindung zu ihrer Mutter zu haben (vgl. act. 2 S. 14 

Ziff. 27). Dass sie dies bereits vor Vorinstanz vorgebracht habe, behauptet sie je-

doch nicht. Da sie nicht darlegt, dass es zulässig ist, in diesem Punkt das Noven-

recht zu beanspruchen, ist sie mit diesen Vorbringen im Berufungsverfahren nicht 

zu hören (vgl. oben E. 2.2 a.E.).

7.1.3 Nach dem Gesagten bleibt es bei den vorinstanzlichen Sachverhaltsfest-

stellungen, wonach bei der Beurteilung keine Beeinträchtigung der Berufungsklä-

gerin durch das Tragen des aktuellen Familiennamens und keine besonders nahe 

Beziehung der Berufungsklägerin zur Mutter berücksichtigt werden können.

7.1.4 Soweit die Berufungsklägerin beanstandet, die Vorinstanz habe ihre spe-

zifische Familiengeschichte (vgl. oben E. 1.1) nicht berücksichtigt, kann auf das 

bereits Gesagte verwiesen werden (vgl. oben E. 4.2). Nur nebenbei sei darauf 

hingewiesen, dass die von den Eltern der Berufungsklägerin in den neunziger 

Jahren geführten Gerichtsverfahren im Wesentlichen die Ungleichbehandlung der 

Geschlechter im Namensrecht zum Gegenstand hatten (vgl. act. 11/2/3). Hierum 

geht es vorliegend nicht, so dass auch aus diesem Grund der "Familienge-

schichte" kein massgebliches Gewicht zukommen könnte. 

7.1.5 Dass sie laut vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung durchaus auch un-

ter ihrem aktuellen Familiennamen bekannt sei (vgl. act. 10 E. 4.2), beanstandet 

die Berufungsklägerin nicht (vgl. act. 2 Ziff. 36 S. 18).

7.1.6

Zum Argument der Berufungsklägerin, sie müsse die von ihr gelebte Iden-

tität aufgeben, weil sie den beantragten Namen in der Arbeitswelt nicht benutzen 

dürfe, da dort der administrativ-rechtliche Name entscheidend sei, ist Folgendes 

festzuhalten: 

- 16 -

Die Berufungsklägerin legt soweit ersichtlich nicht dar, diese Behauptungen 

bereits vor Vorinstanz aufgestellt zu haben. Den Nachweis ihres Studienabschlus-

ses vom 9. März 2022 (vgl. act. 5/3) reicht sie soweit ersichtlich erst mit der Beru-

fung ein. Sie tut diesbezüglich nicht dar, dass es zulässig ist, in diesem Punkt das 

Novenrecht zu beanspruchen. Deshalb kann dieses Vorbringen nicht berücksich-

tigt werden (vgl. oben E. 2.2). Im Übrigen wäre aber auch nicht nachvollziehbar, 

inwiefern sie die von ihr gelebte Identität aufgeben müsste und dies für sie eine 

intensive Belastung darstellen soll. Dies vor allem deshalb nicht, weil sie selber 

ausführt, erst jetzt ins Arbeitsleben einzusteigen bzw. gerade erst eingestiegen zu 

sein (vgl. act. 2 Ziff. 29 S. 15 und Ziff. 32 S. 17) und sie unbestrittenermassen bis-

lang auch unter ihrem aktuellen Namen bekannt war (vgl. soeben E. 7.1.5).

7.1.7 Bezüglich der Verwendung des beantragten Namens und der Identifika-

tion damit bringt die Berufungsklägerin in ihrer Berufungsschrift zwar zahlreiche 

Sachverhaltsvorbringen vor, welche von der vorinstanzlichen Sachverhaltsfest-

stellung, die Berufungsklägerin benutze im Alltag bzw. im nicht amtlichen Umgang 

den beantragten Namen von sich aus seit langem (vgl. act. 10 E. 4.2), abweichen 

oder darüber hinausgehen (vgl. etwa act. 2 Ziff. 2 S. 3, Ziff. 4 und Ziff. 5 S. 4, 

Ziff. 29 S. 14 f., Ziff. 30 S. 15, Ziff. 33 S. 17, Ziff. 36 S. 18, Ziff. 37 S. 19, Ziff. 39 

S. 20). Die anwaltlich vertretene Berufungsklägerin macht jedoch von vornherein 

nicht konkret geltend, dass und inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich den Sach-

verhalt unvollständig oder unrichtig festgestellt habe. An einigen Stellen ihrer Be-

rufungsschrift geht sie denn auch selber von der vorinstanzlichen Sachverhalts-

feststellung aus, ohne diese als unvollständig oder unrichtig zu beanstanden (vgl. 

etwa act. 2 Ziff. 29 S. 15 und Ziff. 36 S. 18). Es ist daher von der vorinstanzlichen 

Sachverhaltsfeststellung auszugehen. Abgesehen davon legt die Berufungskläge-

rin auch nicht dar, inwiefern sie diese abweichenden Sachverhaltsvorbringen nicht 

bereits vor Vorinstanz hätte vorbringen können; vielmehr verweist sie grössten-

teils nicht oder nur äusserst pauschal auf vorinstanzliche Eingaben oder Beilagen 

(vgl. oben E. 2.2). 

Im Übrigen ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, dass einzig der Umstand, 

dass die Berufungsklägerin den beantragten Namen im Alltag bzw. im nicht amtli-

- 17 -

chen Umgang von sich aus seit langem benutze, für die Annahme achtenswerter 

Gründe nicht ausreicht.

7.1.8 Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz das Vorliegen achtenswerter 

Gründe zu Recht verneint.

7.2 An diesem Ergebnis vermögen auch die von der Berufungsklägerin zum 

Vergleich herangezogenen Entscheide des Bundesgerichts nichts zu ändern: 

7.2.1 Es ist der Berufungsklägerin (vgl. act. 2 S. 8 f. Ziff. 15) zwar darin zuzu-

stimmen, dass der Wunsch einer erwachsenen Person, den Familiennamen des 

eigenen Elternteils zu führen, laut dem von ihr zum Vergleich herangezogenen 

Bundesgerichtsentscheid (BGer 5A_126/2024) grundsätzlich achtenswert ist, 

wenn der Namenswechsel nicht einfach aus einer Laune heraus stattfinden soll, 

sondern noch weitere Umstände vorliegen, welche in einer Gesamtbetrachtung 

eine gewisse Schwere erreichen (vgl. BGer 5A_126/2024 vom 17. Dezember 

2024 E. 3.4.1). Das Bundesgericht hielt im erwähnten Entscheid in Bezug auf die 

dortigen Umstände (Gesuchstellerin wünschte als erwachsene Person den Nach-

namen eines Elternteils anzunehmen bzw. vom Nachnamen eines Elternteils zum 

Nachnamen des anderen Elternteils zu wechseln; beide Eltern waren mit der Na-

mensänderung einverstanden; die Gesuchstellerin trat seit vielen Jahren [auch] 

mit dem gewünschten Namen auf; die Gesuchstellerin wollte nach Serbien aus-

wandern, wo ihr die Führung eines einheimischen Namens es bedeutend verein-

facht hätte, namentlich beruflich Fuss zu fassen) allerdings lediglich fest, diese 

würden in einer Gesamtbetrachtung allenfalls achtenswerte Gründe bilden (vgl. 

BGer 5A_126/2024 vom 17. Dezember 2024 E. 3.4.3 mit Verweis auf E. 3.4.1 und 

3.4.2). Zudem stimmen die dortigen Umstände nicht in allen wesentlichen Punk-

ten mit den von der Berufungsklägerin behaupteten überein. Inwiefern der Fall der 

Berufungsklägerin "in Gesamtbetrachtung" mit jenem Fall vergleichbar (vgl. act. 2 

Ziff. 27 S. 14) und aufgrund dessen ein achtenswerter Grund anzunehmen sein 

soll, erschliesst sich demnach nicht. Weshalb im Fall der Berufungsklägerin auch 

die in diesem Entscheid erwähnte Rechtsprechung zur Anerkennung eines 

- 18 -

Pseudonyms nicht greifen kann (vgl. BGer 5A_126/2024 E. 3.4.5), ist sogleich 

darzulegen:

7.2.2 Die amtliche Anerkennung eines Pseudonyms kann zwar laut bundesge-

richtlicher Rechtsprechung grundsätzlich einen legitimen Grund zur Namensände-

rung darstellen. In diesem Fall hat die Gesuch stellende Person jedoch insbeson-

dere nachzuweisen, dass ihrem Künstlernamen – oder auch dem Namen, mit 

dem sie sich seit Jahren identifiziert (vgl. BGer 5A_126/2024 vom 17. Dezember 

2024 E. 3.4.5 i.V.m. E. 3.1.2.2), – eine objektive Bedeutung in ihrem wirtschaftli-

chen und sozialen Leben zukommt (vgl. BGE 145 III 49 E. 3.2 S. 773). Die Beru-

fungsklägerin führt zwar aus, es liege die vom Bundesgericht geforderte gewisse 

Schwere bzw. Intensität vor, die gemäss aktueller Rechtsprechung "auch bei der 

Offizialisierung eines Pseudonyms oder Vergleichbarem" gegeben sein könne 

(vgl. act. 2 S. 12 Ziff. 22 mit Verweis auf BGer 5A_126/2024). Sie bringt aber ge-

rade nicht vor, vor Vorinstanz dargelegt zu haben, dass der beantragte Name 

"C._____" ein Pseudonym von ihr sei, welches eine konkrete objektive Bedeutung 

in ihrem sozialen und in ihrem wirtschaftlichen Leben habe (vgl. etwa act. 2 S. 4 

Ziff. 5, S. 9 Ziff. 14 f., S. 15 Ziff. 29 und S. 16 Ziff. 31). Vielmehr gibt sie unter an-

derem an, erst jetzt ins Arbeitsleben einzusteigen (vgl. act. 2 Ziff. 29 S. 15, Ziff. 32 

S. 17). Deshalb ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der beantragte Name im wirt-

schaftlichen Leben der Berufungsklägerin eine solche Bedeutung haben könnte. 

Der Verweis der Berufungsklägerin auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung 

zur amtlichen Anerkennung eines Pseudonyms ist daher grundsätzlich unbehel-

flich.

Dies bedeutet nicht, dass für die Annahme achtenswerter Gründe zwingend 

eine Bedeutung des beantragten Namens im wirtschaftlichen Leben der gesuch-

stellenden Person gegeben sein muss. Vielmehr ist dies – wie gesehen – nach 

Recht und Billigkeit (Art. 4 ZGB) sowie unter Berücksichtigung und Abwägung al-

ler sachlich wesentlichen Umstände des konkreten Einzelfalls zu beurteilen.

7.2.3 Des Weiteren ist auch der Entscheid 5A_336/2020, auf welchen das Bun-

desgericht im erwähnten Entscheid 5A_126/2024 E. 3.4.5 – wie die Berufungsklä-

gerin hervorhebt (vgl. act. 2 Ziff. 15 S. 9) – weiter verweist, hier nicht einschlägig. 

- 19 -

Denn dort ging es um Kinder, die den (aus Namen ihrer Eltern zusammengesetz-

ten) Doppelnamen amtlich anerkennen lassen wollten, auf welchen bereits ihre 

Niederlassungserlaubnis lautete und unter welchem sie bereits beim Einwohner-

meldeamt ihrer Wohngemeinde gemeldet waren. Sie hatten zwei Staatsangehö-

rigkeiten und in ihren Ausweispapieren stimmten die Namen nicht überein 

(vgl. a.a.O. E. A, E. 5.2 i.V.m. E. 4.2).

7.3 Nach dem Gesagten ist die Berufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten 

ist (vgl. oben E. 2.3). Das angefochtene Urteil der Direktion der Justiz und des In-

nern vom 24. März 2025 ist zu bestätigen (Art. 318 Abs. 1 lit. a ZPO). Es liegt eine 

Minderheitsmeinung vor (act. 15; § 124 GOG). Diese ist der Berufungsklägerin 

sowie der Vorinstanz und dem Gemeindeamt des Kantons Zürich, Abteilung Zivil-

standswesen, zusammen mit dem vorliegenden Entscheid zur Kenntnis zu brin-

gen.

8.

8.1 Ausgangsgemäss bleibt es bei der vorinstanzlichen Verteilung der Prozess-

kosten. Die Höhe der Kosten beanstandet die Berufungsklägerin nicht. 

8.2 Die Kosten des Berufungsverfahrens sind der Berufungsklägerin aufzuerle-

gen, weil sie mit ihrer Berufung unterliegt (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Ent-

scheidgebühr ist auf Fr. 1'000.– festzusetzen (vgl. § 12 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 4 

GebV OG) und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen 

(Art. 111 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

8.3 Eine Parteientschädigung ist der Berufungsklägerin bei diesem Verfahrens-

ausgang nicht zuzusprechen.

Es wird erkannt:

1.

Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Das Urteil 

der Direktion der Justiz und des Innern vom 24. März 2025 wird bestätigt.

- 20 -

2.

Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt und der 

Berufungsklägerin auferlegt.

3.

4.

Die Kosten des Berufungsverfahrens werden mit dem von der 

Berufungsklägerin geleisteten Vorschuss von Fr. 1'000.– verrechnet.

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung unter jeweiliger Beilage einer Kopie von act. 15 an die 

Berufungsklägerin, an das Generalsekretariat der Direktion der Justiz und 

des Innern des Kantons Zürich sowie an das Gemeindeamt des Kantons Zü-

rich, Abteilung Zivilstandswesen, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

versandt am: