# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e167110-32b3-52e1-b7c6-71d426bf1941
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.12.2008 E-7451/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7451-2008_2008-12-02.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7451/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Richter Markus König (Vorsitz), Richter Hans Schürch, 
Richter Kurt Gysi,
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
Afghanistan,
_______, _______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 17. November 2008 / 
N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7451/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 21. Januar 2006 ein erstes Mal in der 
Schweiz ein Asylgesuch gestellt hatte, das er mit seiner Abstammung 
aus  einer  "politischen  Familie",  mit  eigenen  Aktivitäten  für  die 
B._______-Partei  und  mit  der  Ermordung  seines  ebenfalls  politisch 
engagierten Bruders begründet hatte,

dass das BFM das Asylgesuch mit Verfügung vom 2. März 2006 unter 
Anordnung der Wegweisung sowie deren Vollzugs abwies,

dass  der  Beschwerdeführer  am 3. April  2008 beim BFM ein  "neues 
Asylgesuch  aufgrund  neuer  Beweismittel"  einreichte,  welches  vom 
BFM als Wiedererwägungsgesuch qualifizierte und mit Verfügung vom 
29. April 2008 abwies,

dass  diese  Verfügung  vom  Beschwerdeführer  beim  Bundesverwal-
tungsgericht  (BVGer)  angefochten  wurde,  welches  mit  Urteil  vom 
26. Juni  2008  auf  die  Beschwerde  nicht  eintrat,  nachdem  der 
zuständige  Instruktionsrichter  die  Beschwerde  als  offensichtlich 
unbegründet qualifiziert und den Beschwerdeführer zur Leistung eines 
Kostenvorschusses aufgefordert hatte, der in der Folge nicht geleistet 
worden war,

dass der Beschwerdeführer am 21. August 2008 beim BFM ein zweites 
Wiedererwägungsgesuch stellte und darin beantragte, die  auf 22. Au-
gust  2008  festgesetzte  Rückführung  in  den  Heimatstaat  sei  zu  ver-
schieben,

dass das BFM das zweite Wiedererwägungsgesuch mit Verfügung vom 
29. August 2008 abwies, welcher Entscheid unangefochten in Rechts-
kraft erwuchs,

dass der Beschwerdeführer sich in einem Schreiben vom 12. Septem-
ber 2008 erneut an das BFM wendete und um vorläufige Aufnahme in 
der Schweiz ersuchte,

dass das BFM diese Eingabe mit Schreiben vom 16. September 2008 
formlos abschlägig beantwortete,

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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an das BFM vom 1. Novem-
ber 2008 ein "Zweitasylgesuch" stellte und dieses mit dem Vorliegen 
subjektiver Nachfluchtgründe begründete,

dass er nämlich "Ende September 2008 aufgrund der Lektüre der Bi-
bel Christ geworden" sei und die Zusage eines afghanischen Pastors 
habe, ihn am 22. März 2009 in C._______ zu taufen,

dass der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr nach Afghanistan auf-
grund seiner Konversion begründete Furcht vor Verfolgung haben müs-
se und deshalb als Flüchtling vorläufig in der Schweiz aufzunehmen 
sei,

dass das BFM mit Verfügung vom 17. November 2008  – eröffnet am 
folgenden Tag – gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  die  Vorinstanz  zur  Begründung im Wesentlichen ausführte,  die 
angebliche Konversion müsse als unglaubhaft qualifiziert werden, wes-
halb sich aus den Akten keine Hinweise ergäben, dass seit Abschluss 
des ordentlichen Asylverfahrens Ereignisse eingetreten seien, welche 
geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für 
die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären,

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Rechtsmitteleingabe vom 18. Novem-
ber  2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  gegen  diese 
Verfügung erhob und unter anderem ein Bestätigungsschreiben eines 
Gefängnisseelsorgers von 18. November 2008 zu den Akten reichte,

dass  auf  die  Beschwerdebegründung,  soweit  für  den  Entscheid  we-
sentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

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und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art. 108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit dar-
auf beschränkt ist, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefoch-
tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an 
die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und Mittei-
lungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 
Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz demgegenüber die Frage der Wegweisung sowie 
deren Vollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungs-
gericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass vorliegend gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass der Beschwerdeführer in seinem Rechtsmittel keine verfahrens-
rechtlichen Rügen erhebt,

dass auf ein Asylgesuch gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht ein-
getreten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylver-
fahren erfolglos durchlaufen haben oder während des hängigen Asyl-
verfahrens in den Heimat- oder Herkunftsstaat zurückgekehrt sind, und 
diese  Bestimmung keine Anwendung  findet,  wenn  es  Hinweise gibt, 
dass  in  der  Zwischenzeit  Ereignisse  eingetreten  sind,  die  geeignet 
sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die Gewäh-
rung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass der Beschwerdeführer in der Schweiz unbestrittenermassen be-
reits ein Asylverfahren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG erfolg-
los durchlaufen hat (vgl. auch EMARK 2000 Nr. 14 S. 103 ff. unter Hin-
weis auf EMARK 1998 Nr. 1 E. 5),

dass  das  BFM das zweite  Asylgesuch  im Wesentlichen  mit  der  Be-
gründung abgelehnt  hat,  die  angebliche Konversion müsse aufgrund 
der gesamten Verfahrensumstände als unglaubhaft qualifiziert werden,

dass  der  Beschwerdeführer  demgegenüber  festhält,  die  Konversion 
zum Christentum entspringe seiner tiefen persönlichen Überzeugung, 
nachdem er sich seit einem Jahr intensiv mit dem Christentum befasst 
habe,

dass er sich im September 2008 endlich eine Bibel in seiner Mutter-
sprache  habe  beschaffen  können,  und  ihm  beim  Lesen  des  Lukas-
Evangeliums klar geworden sei, dass in diesem Buch die Wahrheit ste-
he,

dass  sich  das  Bundesverwaltungsgericht  nach Durchsicht  der  Akten 
aus folgenden Gründen der Einschätzung der Vorinstanz anschliesst,

dass  die  Vorbringen,  mit  denen  der  Beschwerdeführer  sein  erstes 
Asylgesuch begründet hatte, im Rahmen des ordentlichen Asylverfah-
rens  von BFM und von der  ARK als  unglaubhaft  qualifiziert  worden 
sind,

dass der Beschwerdeführer nach rechtskräftigem Anschluss des Asyl-
verfahrens  bereits  mit  drei  ausserordentlichen  Rechtsmitteln  und 
Rechtsbehelfen versucht hat, den Vollzug der rechtskräftig angeordne-

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ten Wegweisung zu verhindern, wobei er seine Anträge in mindestens 
einem Fall zeitlich unmittelbar vor der geplanten Rückführung in den 
Heimatstaat eingereicht hat,

dass  der  Beschwerdeführer  zudem  gemäss  Feststellung  der 
zuständigen  kantonalen  Verwaltungsrekurskommission  vom 
13. Oktober  2008  bisher  zweimal,  am 30. Juli  2008  und  22. August 
2008, begleitete Rückführungen in das Heimatland durch Widerstand 
und Drohungen vereitelt haben soll,

dass – wie das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht fest-
stellt – das angeblich seit November 2007 bestehende Interesse res-
pektive die Nähe zum Christentum in keiner der vielen Eingaben des 
Beschwerdeführers auch nur ansatzweise erwähnt worden sind,

dass das  geltend  gemachte  Interesse  an  religiösen  respektive 
christlichen Fragen in auffälligem Kontrast  zu den Ausführungen des 
Beschwerdeführers in seiner Beschwerdeergänzung vom 27. Mai 2008 
(Postaufgabe 29. Mai 2008) gegen die negative Wiedererwägungsver-
fügung des BFM vom 29. April 2008 steht, in denen er darauf hinweist, 
zwar formell Muslim, in Wirklichkeit aber "Atheist" zu sein,

dass  auf  diesen  Umstand  im  Übrigen  auch  die  Behelligungen 
zurückgeführt  werden  könnten,  welche  der  Beschwerdeführer  in  der 
Ausschaffungshaft seitens eines muslimischen Mitgefangenen erlitten 
habe,  der  ihn  wegen  seiner  "Ungläubigkeit"  angegriffen  habe  (vgl. 
schriftliches  Asylgesuch  vom  1.  November  2008  S.  3  und  damit 
eingereichter  Auszug  aus  einem  Entscheid  der  kantonalen 
Verwaltungsrekurskommission vom 15. September 2008),

dass an diesen Feststellungen auch die Berichte einer  Diakonin der 
Reformierten Kirchgemeinde D._______ (Schreiben vom 28. Oktober 
2008 als Beilage zum schriftlichen Asylgesuch) und eines Gefängnis-
seelsorgers (Schreiben vom 18. November 2008, Beschwerdebeilage), 
gemäss welchen der Übertritt  des Beschwerdeführers zum Christen-
tum  nach  ihrer  Beobachtung  echt  und  keinesfalls  vorgespielt  oder 
taktisch begründet sei, nichts zu ändern,

dass es sich bei den religiösen Überlegungen eines Menschen um in-
nere, nicht objektiv beschreibbare Vorgänge handelt, und das von den 
beiden Bestätigenden wahrgenommene Interesse an der Bibel und am 
Christentum auch ohne weiteres vorgespielt sein kann,

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dass im Übrigen die Taufe des Beschwerdeführers noch nicht stattge-
funden habe und erst  für  den März des kommenden Jahres geplant 
sei,

dass das Bundesverwaltungsgericht unter Würdigung aller aktenkundi-
gen Umstände die angebliche Konversion als unglaubhaft  – allenfalls 
als rein asyl- respektive aufenthaltstaktisch motiviert – qualifiziert,

dass der Beschwerdeführer unter diesen Umständen keine Hinweise 
darzulegen  vermag,  wonach  seit  dem  rechtskräftigen  Abschluss 
seines ersten Asylverfahrens Ereignisse eingetreten sind, die geeignet 
wären,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  oder  die  für  die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sein könnten,

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
AsylG auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-
treten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt und der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Ertei-
lung einer solchen hat (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb das Bun-
desamt zu Recht die Wegweisung angeordnet hat,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Aus-
länder [AuG, SR 142.20]),

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der mass-
geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da 
der  Beschwerdeführer  keine  Verfolgung  oder  begründete  Furcht  vor 
Nachteilen darzulegen vermochte, welche geeignet wäre, seine Flücht-
lingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine 
andere menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in 
seinem Heimat- oder Herkunftsstaat droht (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  vorliegend  auch  keine  Anhaltspunkte  dafür  bestehen,  der  Be-
schwerdeführer würde im Falle einer Rückführung als Folge der in sei-

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nem Heimatland herrschenden allgemeinen Sicherheitslage einer kon-
kreten Gefährdung ausgesetzt,

dass sich aus den Akten nach wie vor keine Hinweise für die Annahme 
ergeben, der Beschwerdeführer geriete im Falle der Rückkehr in die 
Heimat  aus  individuellen  Gründen  wirtschaftlicher,  sozialer  oder  ge-
sundheitlicher  Natur  in  eine  existenzbedrohende  Situation,  weshalb 
der Vollzug der Wegweisung zumutbar ist (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung auch als möglich erscheint (Art. 83 
Abs. 2 AuG), 

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG),

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 des Reglements vom 11. De-
zember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten N_______ (per Kurier; in Kopie),
- das Ausländeramt des Kantons E._______ ad _______ (in Kopie)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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