# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df33026c-7cc5-5210-b7d5-f5216250e945
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2025 C-6429/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6429-2024_2025-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6429/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Philipp Egli, 

Gerichtsschreiberin Andrea Meier. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Universitätsspital Zürich,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Organtransplantation, Nichtaufnahme auf die Warteliste,  

Entscheid Transplantationszentrum USZ  

vom 11. September 2024. 

 

 

 

C-6429/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Transplantationszentrum des Universitätsspitals Zürich mit Ver-

fügung vom 11. September 2024 entschieden hat, A._______ nicht in die 

Warteliste für eine Herz/Leber-Transplantation aufzunehmen (Akten des 

Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1 Beilage), 

dass A._______ dagegen Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht er-

hoben hat (Posteingang: 14. Oktober 2024),  

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ mit Zwischenverfügung 

vom 15. Oktober 2024 aufgefordert hat, dem Gericht innert einer Nachfrist 

von fünf Tagen eine original handschriftlich unterzeichnete Beschwerde-

schrift einzureichen (BVGer-act. 3), 

dass das Bundesverwaltungsgericht ausgeführt hat, es werde bei unge-

nutztem Ablauf der Frist zur Einreichung der original handschriftlich unter-

zeichneten Beschwerdeschrift auf die Beschwerde (Posteingang: 14. Ok-

tober 2024) nicht eintreten (BVGer-act. 3), 

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ mit Zwischenverfügung 

vom 15. Oktober 2024 zudem aufgefordert hat, dem Gericht innert einer 

Nachfrist von fünf Tagen zu erklären, ob er den angefochtenen Entscheid 

vom 11. September 2024 im Ergebnis aufgehoben oder geändert haben 

wolle (BVGer-act. 3), 

dass das Bundesverwaltungsgericht ausgeführt hat, es werde bei unge-

nutztem Ablauf der Frist zur Einreichung dieser Erklärung aufgrund der Ak-

ten entscheiden (BVGer-act. 3), 

dass die Zwischenverfügung vom 15. Oktober 2024 gemäss elektroni-

schem Rückschein der Schweizerischen Post am 16. Oktober 2024 an der 

von A._______ angegebenen Adresse in (…) der Mutter von A._______ 

ausgehändigt worden ist und die Mutter den Empfang unterschriftlich be-

stätigt hat (BVGer-act. 5), 

dass beim Bundesverwaltungsgericht keine Stellungnahme zur Zwischen-

verfügung vom 15. Oktober 2024 eingegangen ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ mit Verfügung vom 11. No-

vember 2024 das rechtliche Gehör gewährt und ihm Gelegenheit gegeben 

hat, sich bis zum 12. Dezember 2024 zur Frage des rechtzeitigen 

C-6429/2024 

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Einreichens einer Beschwerdeverbesserung zu äussern und allfällige Be-

weismittel einzureichen (BVGer-act. 6), 

dass A._______ mit E-Mail vom 12. Dezember 2024 (22:28 Uhr) eine Ver-

längerung der Frist zur Einreichung seiner Beschwerde gegen den Ent-

scheid, nicht auf die Transplantationsliste aufgenommen zu werden, bean-

tragt hat (BVGer-act. 7), 

dass das Gesuch um Verlängerung der Beschwerdefrist mit Instruktions-

verfügung vom 17. Dezember 2024 abgewiesen und A._______ im Rah-

men einer Nachfrist gleichzeitig die Gelegenheit geboten worden ist, sich 

bis zum 13. Januar 2025 zur Frage des rechtzeitigen Einreichens einer Be-

schwerdeverbesserung zu äussern (BVGer-act. 8), 

dass diese Instruktionsverfügung vom 17. Dezember 2024 gemäss elekt-

ronischem Rückschein am 18. Dezember 2024 zugestellt worden ist 

(BVGer-act. 9), 

dass beim Gericht bis heute keine Stellungnahme zur Instruktionsverfü-

gung vom 11. November 2024 eingegangen ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie vorliegend – 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass Verfügungen der Vorinstanz, die sich auf das Transplantationsgesetz 

stützen, vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 68 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes vom 8. Oktober 2004 über die Transplantation von Orga-

nen, Geweben und Zellen [Transplantationsgesetz, SR 810.21]), 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Beschwerde diesen Anforderungen 

nicht genügt oder die Begehren des Beschwerdeführers oder deren Be-

gründung die nötige Klarheit vermissen lassen (Art. 52 Abs. 2 VwVG),   

dass die Beschwerdeinstanz die Nachbesserung mit der Androhung ver-

bindet, nach unbenutztem Fristablauf auf Grund der Akten zu entscheiden 

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oder, wenn Begehren, Begründung oder Unterschrift fehlen, auf die Be-

schwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 3 VwVG), 

dass die Beschwerde von A._______ nicht eigenhändig, handschriftlich un-

terzeichnet ist, wobei eine Originalunterschrift erforderlich ist und eine 

blosse Fotokopie nicht genügt,  

dass A._______ weder eine Beschwerdeverbesserung noch eine Stellung-

nahme zum rechtlichen Gehör betreffend das Nichteinreichen einer Be-

schwerdeverbesserung vom 11. November 2024 eingereicht hat, 

dass somit mangels Einreichens einer Beschwerdeverbesserung andro-

hungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b 

VGG) nicht auf die Eingabe mit Eingang beim Gericht am 14. Oktober 2024 

einzutreten ist (Art. 52 Abs. 3 VwVG; vgl. BGE 117 Ia 126 E. 5c; Urteil des 

BGer 8C_757/2019 vom 24. Januar 2020 E. 4), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, die Verfahrenskosten der unterliegenden 

Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE),  

dass die Beschwerde an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem 

Gebiet der Transplantationsmedizin betreffend die Aufnahme in die Warte-

liste unzulässig und das vorliegende Urteil daher endgültig ist (vgl. Art. 83 

Bst. q Ziff. 1 BGG). 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an A._______ und die Vorinstanz.  

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philipp Egli Andrea Meier