# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7d2b48d6-afc8-5836-a0c2-6ded89700356
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.11.2009 D-6831/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6831-2009_2009-11-06.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6831/2009/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Hans Schürch, 
mit Zustimmung von Richterin Jenny de Coulon Scuntaro;
Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller Leibundgut.

A.________, geboren (...),
unbekannter Herkunft,
c/o (...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 15. Oktober 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6831/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 21. August 2005 ein erstes Asylgesuch 
in der Schweiz einreichte,

dass er damals geltend machte,  er  heisse A.________, geboren am 
(...), und sei Staatsangehöriger der Côte d'Ivoire,

dass er  in  einem Vorort  von B._______ bei  seinem Cousin gewohnt 
habe,  welcher  unter  anderem  Anführer  eines  Jugendflügels  des 
Rassemblement des Républicains (RDR) gewesen sei,

dass das Haus des Cousins am 27. Juli  2005 gestürmt und der Be-
schwerdeführer von Soldaten festgenommen worden sei, ihm jedoch in 
der Folge die Flucht gelungen und er daraufhin am 6. August 2005 aus 
dem Heimatland geflüchtet sei,

dass das BFM das erste Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Ver-
fügung vom 21. September  2005 ablehnte und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  die  damals  zuständige  Schweizerische  Asylrekurskommission 
(ARK)  auf  die  gegen  diese  Verfügung  gerichtete  Beschwerde  vom 
12. Oktober 2005 mit Urteil vom 9. November 2005 nicht eintrat,

dass der Beschwerdeführer ab dem 30. August 2007 als verschwun-
den galt,

dass er am 21. August 2009 in C._______ polizeilich angehalten, ver-
haftet und in der Folge den Strafuntersuchungsbehörden des Kantons 
D._______ zugeführt wurde,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen der fremdenpolizeilichen Ein-
vernahme vom 24. August 2009, welche im Hinblick auf die Anordnung 
der Vorbereitungshaft/Ausschaffungshaft  erfolgte, ein zweites Asylge-
such stellte,

dass er anlässlich der Direktanhörung durch das BFM vom 15. Okto-
ber  2009 im Wesentlichen  geltend machte,  er  habe  im ersten Asyl-
gesuch eine falsche Identität angegeben,

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dass er  in  Tat und Wahrheit  E._______ heisse,  am (...)  in  der  Côte 
d'Ivoire geboren worden, jedoch Staatsangehöriger von Benin sei,

dass er nach der Ablehnung des ersten Asylgesuchs zunächst in der 
Schweiz  geblieben,  anschliessend  einige  Zeit  nach  Frankreich  ge-
gangen und schliesslich ungefähr im Sommer 2008 wiederum in die 
Schweiz eingereist sei,

dass er ein zweites Asylgesuch stelle, weil die Situation in seinem Her-
kunftsland Côte d'Ivoire nach wie vor instabil sei und dort noch immer 
Krieg herrsche,

dass er ausserdem in der Schweiz Mitglied der Kirche der Siebenten-
Tags-Adventisten in F._______ geworden und am 1. Juli 2007 getauft 
worden sei,

dass  er  Präsident  der  Jugendgruppe  dieser  Glaubensgemeinschaft 
sei,

dass er damit in der Schweiz eine Familie gefunden habe, weshalb er 
hier bleiben wolle,

dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle zu ver-
weisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  weder  Identitäts-  oder  Reisedokumente 
noch Beweismittel zur Sache zu den Akten reichte,

dass das BFM auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers mit 
Verfügung vom 15. Oktober 2009 - eröffnet am 22. Oktober 2009 - in 
Anwendung von Art. 33 Abs. 1  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 
(AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seines  Entscheids  im  Wesentlichen 
ausführte, der Beschwerdeführer habe sich eigenen Angaben zufolge 
im Zeitpunkt seiner Festnahme durch die Polizei am 21. August 2009 
bereits seit einem Jahr wieder in der Schweiz befunden,

dass  es  ihm somit  zumutbar  und  möglich  gewesen  wäre,  schon  zu 
einem früheren Zeitpunkt ein Asylgesuch einzureichen,

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dass seine Einwände, er habe sich zunächst noch informieren wollen 
und habe von der Möglichkeit  eines zweiten Asylgesuchs gar  nichts 
gewusst,  angesichts  der  langen Dauer  des illegalen Aufenthalts  und 
seiner Beziehungen zu einer Kirchgemeinde in der Schweiz nicht plau-
sibel seien,

dass der  Beschwerdeführer das Asylgesuch in  engem zeitlichen Zu-
sammenhang mit einer Festnahme eingereicht habe,

dass keine Hinweise auf  eine  Verfolgung ersichtlich  seien,  nachdem 
der Beschwerdeführer im Wesentlichen lediglich erklärt habe, er habe 
seinen  Heimatstaat  aufgrund  der  allgemeinen  unsicheren  Lage  ver-
lassen,

dass  für  den  weiteren  Inhalt  der  vorinstanzlichen  Verfügung  auf  die 
Akten zu verweisen ist,

dass der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Verfügung mit Eingabe 
vom 28. Oktober 2009 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht und da-
bei um Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids ersuchte,

dass auf den Inhalt der Beschwerde, soweit wesentlich, in den nach-
folgenden Erwägungen einzugehen ist,

dass die vorinstanzlichen Akten am 4. November 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  auf 
dem  Gebiet  des  Asylrechts  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-

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ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  form-  und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzu-
treten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  sowie  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  sowie  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  die  Beurteilung  von  Beschwerden  gegen  Nichteintretensent-
scheide praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, 
ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit 
darin erschöpft, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene 
Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die 
Vorinstanz  zurückgehen  zu  lassen  (vgl.  Entscheidungen  und  Mittei-
lungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 
Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung sowie deren Vollzugs 
dagegen  bereits  materiell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesverwal-
tungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  in  der  Beschwerde  sinngemäss  gerügt  wird,  die  angefochtene 
Verfügung sei  in deutscher anstatt  in französischer Sprache verfasst 
worden,

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dass diese Rüge indessen mit Blick auf die anwendbare Bestimmung 
von Art. 16 Abs. 2 AsylG unbegründet erscheint, da der Beschwerde-
führer dem deutschsprachigen Kanton D._______ zugewiesen ist,

dass auf das Asylgesuch einer Person, die sich illegal in der Schweiz 
aufhält,  nicht eingetreten wird, wenn sie offensichtlich bezweckt,  den 
drohenden Vollzug einer Wegweisung oder Ausweisung zu vermeiden 
(Art. 33 Abs. 1 AsylG),

dass ein solcher Zweck zu vermuten ist, wenn das Gesuch in engem 
zeitlichem Zusammenhang mit einer Verhaftung, einem Strafverfahren, 
dem Vollzug  einer  Strafe  oder  dem Erlass  einer  Wegweisungsverfü-
gung eingereicht wird (Art. 33 Abs. 2 AsylG),

dass indessen auf ein Asylgesuch trotzdem eingetreten werden muss, 
wenn eine frühere Einreichung des Gesuchs nicht möglich oder nicht 
zumutbar  war  oder  wenn  sich  Hinweise  auf  Verfolgung  ergeben 
(Art. 33 Abs. 3 AsylG),

dass die Kantonspolizei G._______ den Beschwerdeführer den Akten 
zufolge am 21. August 2009 in C._______ verhaftete (vgl. B3 S. 7),

dass er am 24. August 2009 ins Untersuchungsgefängnis des Kantons 
D._______ überführt wurde, wo ihm gleichentags das rechtliche Gehör 
zur Hafteröffnung gewährt wurde (vgl. B2),

dass er im Rahmen dieser Einvernahme erklärte, er wolle ein zweites 
Asylgesuch stellen (vgl. B2 S. 2),

dass  die  Asylgesuchstellung  somit  in  engem zeitlichem  Zusammen-
hang  zur  Verhaftung  und  drohenden  Ausschaffung  beziehungsweise 
Vorbereitungshaft stand, weshalb zu vermuten ist, der Beschwerdefüh-
rer habe das Asylgesuch gestellt,  um damit die Ausweisung aus der 
Schweiz zu vermeiden,

dass zu prüfen ist, ob es dem Beschwerdeführer zumutbar und mög-
lich  gewesen  wäre,  das  Asylgesuch  bereits  zu  einem früheren  Zeit-
punkt einzureichen,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Direktanhörung aussagte, 
er habe sich im Zeitpunkt seiner Verhaftung in C._______ bereits seit 
über einem Jahr wieder in der Schweiz befunden (vgl. B14 S. 6),

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dass es ihm demnach ohne weiteres zumutbar und möglich gewesen 
wäre, das Asylgesuch zu einem früheren Zeitpunkt einzureichen, zu-
mal er in der Schweiz bereits ein Asylverfahren durchlaufen hat und 
somit wusste, an welche Behörden er sich bei allfälligen Unklarheiten 
wenden kann,

dass  zu  untersuchen  bleibt,  ob  Hinweise  auf  Verfolgung  bestehen 
(Art. 33 Abs. 3 Bst. b AsylG),

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des zweiten Asylgesuchs gel-
tend machte, die allgemeine Lage in der Côte d'Ivoire sei nach wie vor 
unsicher,

dass er damit keine konkreten, gegen seine Person gerichteten Nach-
teile geltend macht und nicht näher ausführt, weshalb er selber durch 
die allgemeine Lage im Heimat- respektive Herkunftsland in relevanter 
Weise gefährdet sein sollte,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs 
ausserdem vorbrachte, er habe in der Schweiz eine neue Familie ge-
funden,  indem er ein engagiertes Mitglied einer Freikirche geworden 
sei,

dass  dieses  Vorbringen  für  die  Frage,  ob  der  Beschwerdeführer  im 
Heimat- oder Herkunftsstaat verfolgt wird, offensichtlich irrelevant ist, 
weshalb auch darauf  verzichtet  wird,  die in  der Beschwerde in  Aus-
sicht gestellten diesbezüglichen Beweismittel abzuwarten,

dass nach dem Gesagten keine Hinweise auf Verfolgung vorliegen, die 
nicht offensichtlich haltlos sind,

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 33 Abs. 1 
AsylG auf  das  Asylgesuch des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass  die  Ausführungen  in  der  Beschwerde  an  dieser  Einschätzung 
nichts  zu ändern  vermögen, weshalb darauf  nicht  näher einzugehen 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem 

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kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 
Nr. 21),  weshalb  die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  ge-
setzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG; Art. 83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass grundsätzlich von Amtes wegen zu prüfen ist, ob der Vollzug der 
Wegweisung  zulässig,  zumutbar  oder  möglich  im  Sinne  von  Art.  83 
Abs. 2-4  AuG ist,  diese  Untersuchungspflicht  jedoch  nach  Treu und 
Glauben  ihre  Grenze  an  der  Mitwirkungspflicht  (Art.  8  AsylG)  der 
Asylsuchenden findet,

dass die asylsuchende Person im Übrigen auch die Substanziierungs-
last trägt (Art. 7 AsylG),

dass die Behörden bei fehlenden oder falschen Angaben zur Herkunft 
nicht gehalten sind, nach allfälligen Wegweisungshindernissen in mög-
lichen  Heimatstaaten  zu  forschen  (vgl.  dazu  EMARK  2005  Nr.  1 
E. 3.2.2),

dass der Beschwerdeführer im vorliegenden, zweiten Asylgesuch gel-
tend macht, er sei Staatsangehöriger von Benin, sei aber in der Côte 
d'Ivoire geboren und habe bis zur Ausreise dort gelebt,

dass der  Beschwerdeführer  indessen keine entsprechenden Beweis-
mittel, namentlich keine Identitätsdokumente, zu den Akten reichte,

dass die vom BFM in den Jahren 2005 bis 2007 im Rahmen der Voll-
zugsunterstützung  veranlassten  Herkunftsabklärungen  (Expertenge-
spräche) kein eindeutiges Ergebnis lieferten,

dass  der  Beschwerdeführer  bei  dieser  Sachlage  die  Folgen  seiner 
mangelhaften  Mitwirkung  respektive  Verheimlichung  seiner  wahren 
Identität  und Herkunft  zu  tragen hat,  indem vermutungsweise davon 
auszugehen  ist,  es  würden  einer  Wegweisung  in  den  tatsächlichen 
Heimat- oder Herkunftsstaat keine landes- oder völkerrechtlichen Voll-

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zugshindernisse  im  Sinne  von  Art.  44  Abs.  2  AsylG  i.V.m.  Art.  83 
Abs. 2-4 AuG entgegenstehen,

dass  der  vom  BFM  verfügte  Wegweisungsvollzug  demnach  zu  be-
stätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist darzutun, in-
wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechts-
erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder un-
angemessen ist  (Art. 106 AsylG),  weshalb die Beschwerde abzuwei-
sen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer  durch Vermittlung des (...),   (Einschreiben; 
Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 
Kurier; in Kopie)

- (zuständige  kantonale  Behörde)  mit  der  Bitte  um  Eröffnung  des 
Urteils an den Beschwerdeführer und um Zustellung der beiliegen-
den Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht, sowie 
Kopie ad (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Hans Schürch Anna Dürmüller Leibundgut

Versand:

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