# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d2514066-1a43-5da3-887c-5afc308875e1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS240248-O2
**Docket/Reference:** PS240248-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS240248-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS240248-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiber MLaw S. Widmer

Urteil vom 13. Januar 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, rechtschaffen,

gegen

B._____ AG,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfah-

ren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 4. Dezember 2024 (EK240377)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan: Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2021 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie das Erbringen von Leistungen im Bereich Handel 

mit Automobilen und Waren aller Art für das Autogewerbe (act. 6). 

1.2. Am 9. August 2024 stellte die Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan: 

Gläubigerin) beim Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts 

Dietikon (fortan: Vorinstanz) ein Begehren um Eröffnung des Konkurses über die 

Schuldnerin (act. 10/1). Mit Urteil vom 4. Dezember 2024 eröffnete die Vorinstanz 

den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung der Gläubigerin von 

Fr. 6'062.70 nebst Zins zu 5% seit 1. November 2024 [recte: 2023], Mahnkosten 

von Fr. 40., Verzugsschaden von Fr. 727., Bonitätsprüfung von Fr. 20. und 

Betreibungskosten von Fr. 148. (act. 3 = act. 9 [Aktenexemplar] = act. 10/9; zum 

Beginn des Zinsenlaufs vgl. act. 10/1 f.). 

1.3. Dagegen erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 12. Dezember 2024 (Da-

tum: Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 2). Sie 

beantragt sinngemäss die Aufhebung der Konkurseröffnung und die Abweisung 

des Konkursbegehrens; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen inklusive Mehr-

wertsteuer zulasten der Staatskasse. In verfahrensmässiger Hinsicht ersucht sie 

um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2 S. 2). 

1.4. Die vorinstanzlichen Akten (act. 10/1-10) wurden von Amtes wegen beigezo-

gen. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2024 erkannte die Kammer der Be-

schwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung zu und setzte der Schuldnerin 

Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 750. an. Daneben wies die 

Kammer die Schuldnerin darauf hin, dass sie ihre Beschwerde bis zum Ablauf der 

Rechtsmittelfrist noch ergänzen könne (act. 7). Eine Ergänzung der Beschwerde 

erfolgte nicht. Der Kostenvorschuss ging am 23. Dezember 2024 ein (act. 11). 

Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf die Einholung einer Beschwerde-

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antwort ist zu verzichten (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Der Gläubigerin ist mit dem vorlie-

genden Entscheid eine Kopie der Beschwerdeschrift zuzustellen.

2.

Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 

Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 11). 

Die Schuldnerin erhob ihre Beschwerde rechtzeitig (vgl. act. 10/10). Sie ist durch 

den angefochtenen Entscheid beschwert und zur Beschwerde legitimiert. Ihre Be-

schwerde entspricht den formellen Anforderungen. Auf die Beschwerde ist daher 

einzutreten.

3.

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurser-

öffnung aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld einschliesslich Zinsen 

und Kosten getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zu-

handen der Gläubigerin hinterlegt ist (Hinterlegung) oder die Gläubigerin auf die 

Durchführung des Konkurses verzichtet hat (Gläubigerverzicht; vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG). Tilgung und Hinterlegung müssen "einschliesslich Zinsen und 

Kosten" vor Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt sein (KUKO SchKG-DIGGELMANN, 

2. Aufl. 2014, Art. 174 N 10; BGE 136 III 294 E. 3.2). Zu den "Kosten" gehören 

auch die von der Gläubigerin vorgeschossenen Kosten des erstinstanzlichen Kon-

kursgerichtes und des Konkursamtes (BGer 5A_829/2014 vom 9. Februar 2015 

E. 3.3; BGer 5A_435/2013 vom 10. Juli 2013 E. 2.1; BGer 5A_409/2013 vom 

8. Juli 2013 E. 2; BGE 133 III 687 E. 2.3). Folglich müssen auch diese Kosten von 

der Schuldnerin rechtzeitig sichergestellt werden, damit der Konkursaufhebungs-

grund der Tilgung resp. Hinterlegung gegeben ist.

3.2. Die Schuldnerin belegt, dass sie der Gläubigerin am 9. Dezember 2024 

Fr. 7'487.35 bezahlt hat (act. 5/4 f.). Mit dieser Zahlung ist die Konkursforderung 

einschliesslich Zinsen und Kosten vollumfänglich getilgt. Ebenfalls am 9. Dezem-

ber 2024 leistete die Schuldnerin beim Konkursamt Dietikon (fortan: Konkursamt) 

einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.. Das Konkursamt bestätigte, dass damit 

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die Kosten des Konkursverfahrens inklusive der Kosten des Konkursgerichtes für 

die Konkurseröffnung sichergestellt sind (act. 5/3). Die Schuldnerin leistete 

schliesslich auch den von ihr geforderten Kostenvorschuss für das Beschwerde-

verfahren von Fr. 750. (act. 11). Somit ist die erste Voraussetzung für die Aufhe-

bung der Konkurseröffnung erfüllt.

4.

4.1. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit 

denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch 

nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine 

Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und 

die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Nach 

der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn die 

Schuldnerin in der Lage ist, in näherer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten 

nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die bestehenden Schulden ab-

zutragen (vgl. OGer PS240008 vom 13. Februar 2024 E. 3.4.1; OGer ZH 

PS230169 vom 22. September 2023 E. 4.1; OGer ZH PS230093 vom 17. Juli 

2023 E. 2.1; OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2). 

4.2. An die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen 

Anforderungen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahr-

scheinlicher erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt Vieler BGer 5A_353/2022 

vom 31. August 2022 E. 2.3). Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzule-

gen, die geeignet sind, ihre Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. 

Behauptungen allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 

E. 4.1). Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem aus den Unterlagen 

gewonnenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten der Schuldnerin (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Wichtigstes bzw. unerlässli-

ches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus dem Betreibungsregis-

ter. Im Rahmen der Gesamtbetrachtung sind grundsätzlich auch Betreibungen zu 

berücksichtigen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde (zu den länger zu-

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rückliegenden vgl. OGer ZH PS200011 vom 19. März 2020 E. 5.3.3). Die Schuld-

nerin ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als 

erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen (BGer 5A_33/2021 vom 

28. September 2021 E. 3.3). 

4.3.

In der Praxis haben sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit gewisse 

Grundsätze und Leitlinien herausgebildet: So gilt eine Schuldnerin prinzipiell als 

zahlungsunfähig, wenn sie beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, 

systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Allgemein sind er-

höhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stellen, 

wenn (weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung oder Pfändungs-

ankündigung in Betreibungen nach Art. 43 SchKG vorhanden sind (BGer 

5A_615/2020 vom 30. September 2020 E. 3.1; BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 

2018 E. 3.1; je m.w.H.). Ebenfalls kritisch zu beurteilen ist, wenn sich ein Betrieb 

dadurch über Wasser halten muss, dass er öffentlich-rechtliche Forderungen, wel-

che bis vor Kurzem grundsätzlich nicht zum Konkurs führen konnten (vgl. aArt. 43 

Ziff. 1 SchKG), vernachlässigt (OGer ZH PS200042 vom 2. März 2020 E. 4.7;

OGer PS190168 vom 15. Oktober 2019 E. 4.5; OGer PS180135 vom 8. August 

2018 E. 2.3). Hingegen ist der Massstab bei einem ersten Konkurs in der Regel 

ein milderer, als wenn die Schuldnerin innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zwei-

tes Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. September 2018 

E. 2.3).

5.

Die Schuldnerin macht in ihrer Beschwerde zusammengefasst geltend, ge-

mäss Betreibungsregisterauszug seien einige wenige namhafte Forderungen of-

fen. Den grössten Teil dieser Forderungen bestreite sie nicht. Eine Forderung der 

SVA über Fr. 3'238.05 sei jedoch bereits bezahlt worden und eine Forderung der 

C._____ GmbH über Fr. 19'412.30 werde bestritten. Sie verfüge auf ihrem Fir-

menkonto über ausreichend finanzielle Mittel, um sämtliche noch offenen, unbe-

strittenen Forderungen bereits in den nächsten Tagen zu begleichen. Zudem 

stünden zwei Autoverkäufe unmittelbar bevor. Der Gewinn aus den beiden Auto-

verkäufen werde sich auf rund Fr. 12'000. belaufen (act. 2 Rz. 15-23). 

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6.

6.1. Die Schuldnerin wurde vor rund dreieinhalb Jahren gegründet. Im Septem-

ber 2023 verlegte sie ihren Sitz von D._____ nach E._____ (vgl. act. 6). Der von 

der Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes 

Dietikon vom 9. Dezember 2024 (act. 5/6) führt nur die Betreibungen auf, die im 

Betreibungskreis Dietikon gegen die Schuldnerin eingeleitet wurden. Allfällige in 

den zwei Jahren vor der Sitzverlegung eingeleitete Betreibungen wären hingegen 

im Betreibungsregister des Betreibungsamtes Opfikon verzeichnet (vgl. Art. 8 

Abs. 1 SchKG). Darauf wurde bereits mit Verfügung vom 13. Dezember 2024 hin-

gewiesen (act. 7 E. 4). Die Schuldnerin unterliess es, auch einen Betreibungsre-

gisterauszug des Betreibungsamtes Opfikon beizubringen. Es kann deshalb nicht 

ausgeschlossen werden, dass neben den aktenkundigen Betreibungen noch wei-

tere Betreibungen erfolgten und allenfalls auch noch offen sind (vgl. Art. 53 

SchKG).

6.2. Die Schuldnerin wurde seit September 2023 13 Mal betrieben. Vier dieser 

Betreibungen wurden durch Zahlung an das Betreibungsamt oder an die Gläubi-

ger erledigt. Eine der Betreibungen hat die Konkursforderung zum Gegenstand, 

die von der Schuldnerin vollumfänglich hinterlegt wurde. Von den verbleibenden 

acht Betreibungen über insgesamt Fr. 37'722.20 befinden sich vier über total 

Fr. 3'668.90 bereits im Stadium der Konkursandrohung und eine über Fr. 3'238.05 

bereits im Stadium der Pfändung. Zwei Betreibungen über total Fr. 11'402.95 be-

finden sich im Stadium der Einleitung und eine Betreibung über Fr. 19'412.30 

wurde durch Rechtsvorschlag gestoppt (zum Ganzen vgl. act. 5/6).

Betreffend die im Stadium der Pfändung befindliche Betreibung der SVA 

macht die Schuldnerin wie bereits angemerkt geltend, sie habe die der Betreibung 

zugrundeliegende Forderung einschliesslich Kosten und Zinsen bereits vollum-

fänglich bezahlt. Sie habe am 22. Oktober 2024 eine Zahlung von Fr. 3'794.35 an 

das Betreibungsamt geleistet. Gemäss Auskunft des Betreibungsamtes vom 

10. Dezember 2024 sei die entsprechende Zahlung angesichts der Konkurseröff-

nung aber noch nicht verbucht worden (act. 2 Rz. 18). Die Behauptung der 

Schuldnerin erscheint glaubhaft. Sie wird sowohl durch den von der Schuldnerin 

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eingereichten Kontoauszug des Betreibungsamtes vom 10. Dezember 2024 

(act. 5/7) als auch durch die im Recht befindlichen Bankkontoauszüge der Schuld-

nerin (act. 5/8) gestützt. Daneben bestreitet die Schuldnerin die Forderung über 

Fr. 19'412.30, die der durch Rechtsvorschlag gestoppten Betreibung der C._____ 

GmbH zugrunde liegt. Sie macht dabei jedoch keine überprüfbaren Angaben 

dazu, weshalb die betreffende Forderung nicht bestehen soll. Immerhin hinterlässt 

der Betreibungsregisterauszug nicht den Eindruck, dass die Schuldnerin systema-

tisch Rechtsvorschlag erhebt. Selbst wenn man aber lediglich die unbestrittenen 

Forderungen berücksichtigt, verbleiben offene Betreibungen über Fr. 15'071.85.

6.3. Zu ihren weiteren kurz-, mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten äusserte 

sich die Schuldnerin nicht. Sie legte ihrer Beschwerde auch keine Jahresab-

schlüsse, keine Steuererklärungen und keine Kreditorenliste bei. Auch auf das 

Fehlen dieser Unterlagen wurde die Schuldnerin bereits mit Verfügung vom 

13. Dezember 2024 hingewiesen (act. 7 E. 4.). Sie brachte einzig Kontoauszüge 

der letzten sechs Monate vor (act. 5/8). Bei einer Betrachtung der Kontoauszüge 

fällt auf, dass das Konto der Schuldnerin von ihren Geschäftsführern und Gesell-

schaftern auch für Privates genutzt wird. Dafür fallen die Belastungen, die sich 

eindeutig den Lohnzahlungen zuordnen lassen, eher bescheiden aus. Gleichzeitig 

fand am 17. Juli 2024 eine Überweisung über Fr. 100'000. an die F._____ GmbH 

statt, bei welcher gemäss Handelsregisterauszug dieselben Personen wie bei der 

Schuldnerin Gesellschafter und Geschäftsführer sind (www.zefix.ch; zuletzt be-

sucht am: 8. Januar 2025). Die Bankkontoauszüge weisen zudem eine Vielzahl 

von Bankomatbezügen (teilweise mehrmals innerhalb desselben Tages) über 

namhafte Beträge aus. Aufgrund der Verwendung für Privates und der vielen Ban-

komatbezüge sind die Bankkontoauszüge im Hinblick auf die laufenden Verbind-

lichkeiten nur sehr beschränkt aufschlussreich. Sie lassen kaum Muster erken-

nen. Eine Ausnahme davon sind die Mietkosten, die gemäss der regelmässig ge-

leisteten Zahlung Fr. 4'900. pro Monat zu betragen scheinen. Ansonsten bleiben 

die fixen und variablen laufenden Verbindlichkeiten der Schuldner aber im Dun-

keln.

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6.4. Zum Beweis der behaupteten ausreichenden liquiden Mittel verweist die 

Schuldnerin zunächst auf die Bankkontoauszüge. Das Bankkonto der Schuldnerin 

wies am 9. Dezember 2024 einen positiven Saldo von Fr. 39'690.24 auf (act. 5/8). 

Zudem behauptet die Schuldnerin einen baldigen Zuwachs der liquiden Mittel um 

rund Fr. 12'000. aus dem bevorstehenden Verkauf zweier Fahrzeuge. Die einge-

reichten Vertragsunterlagen lassen es als glaubhaft erscheinen, dass die Schuld-

nerin aus dem Kauf und Verkauf eines Occasionsfahrzeuges der Marke BMW 

demnächst einen Gewinn von Fr. 7'000. erzielen dürfte (act. 5/9 f.). Zum zweiten 

behaupteten Verkaufsgeschäft liegt hingegen lediglich ein Vertrag betreffend den 

Ankauf eines Occasionsfahrzeuges zum Preis von Fr. 40'000. vor (act. 5/11). Ob 

die Schuldnerin für dieses Fahrzeug bereits eine Käuferschaft gefunden hat und 

welcher Preis gegebenenfalls verabredet wurde, erschliesst sich aus den vorlie-

genden Unterlagen nicht. Ein zusätzlicher Liquiditätszuwachs aus dem behaupte-

ten zweiten Weiterverkaufsgeschäft ist dementsprechend nicht glaubhaft. Zuguns-

ten der Schuldnerin ist nur, aber immerhin davon auszugehen, dass sich der ver-

einbarte Kaufpreis und der Wert des Fahrzeuges ungefähr die Waage halten. 

Folglich ist aktuell von flüssigen Mitteln in Höhe von rund Fr. 46'690. auszuge-

hen.

6.5. Zu ihrem allgemeinen Geschäftsgang äusserte sich die Schuldnerin nicht. 

Sie reichte auch keine Steuer- oder Buchhaltungsunterlagen ein. Ob die Schuld-

nerin in den vergangenen Jahren einen Gewinn oder einen Verlust erwirtschaftete 

lässt sich daher nicht beurteilen. Wie es mit dem Geschäftsgang im aktuellen Jahr 

aussieht, ist ebenfalls unklar. Bekannt ist nur, dass das Bankkonto der Schuldne-

rin in den letzten sechs Monaten um Fr. 18'885.72 mehr Gutschriften als Belas-

tungen verzeichnete (vgl. act. 5/8 [Anfangssaldo: Fr. 20'804.52; Schlusssaldo: 

Fr. 39'690.24]).

6.6.

Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist festzuhalten, dass seit Oktober 2023 

viele Betreibungen gegen die Schuldnerin eingeleitet wurden, teilweise auch über 

verhältnismässig kleinere Beträge. Sechs dieser Betreibungen befinden sich be-

reits in einem weit fortgeschrittenen Stadium (Konkursandrohung oder Pfändung), 

wobei zwei inzwischen durch Zahlung an die Gläubigerin bzw. das Betreibungs-

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amt erledigt wurden. Vier davon über Fr. 3'668.90 sind jedoch nach wie vor offen, 

weshalb an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit erhöhte Anforderungen 

zu stellen sind. Folgt man der nicht durchwegs belegten Darstellung der Schuld-

nerin, verbleiben insgesamt sechs berechtigte offene Betreibungen über 

Fr. 15'071.85. Erschwerend kommt hinzu, dass kein Betreibungsregisterauszug 

des Betreibungsamtes am früheren Sitz der Schuldnerin vorliegt. Es könnten da-

her durchaus noch weitere Betreibungen und Schulden bestehen. Zwar verfügt 

die Schuldnerin unter Berücksichtigung des bevorstehenden Verkaufsgeschäfts 

über flüssige Mittel in Höhe von rund Fr. 46'690.. Um beurteilen zu können, ob 

und wieviel dieser Mittel effektiv für die Schuldentilgung zur Verfügung stehen, 

müssten jedoch auch Angaben und Unterlagen zu den laufenden Verpflichtungen 

und zum Geschäftsgang der Schuldnerin vorliegen. Dazu ist nichts bekannt. Die 

Schuldnerin machte hierzu keine Ausführungen und beschränkte sich auf die Ein-

reichung von Bankkontoauszügen der letzten sechs Monate (act. 5/8). Die Bank-

kontoauszüge liefern im konkreten Fall wie gesehen aus verschiedenen Gründen 

kein aufschlussreiches Bild über die Verpflichtungen und den Geschäftsgang der 

Schuldnerin. Zudem variiert der Saldo des Bankkontos stark. Das gilt sowohl von 

Monat zu Monat als auch innerhalb der jeweiligen Monate (z.B. Juli 2024 [Höchst-

stand: Fr. 197'451.66; Tiefststand: Fr. 144.88]; Dezember 2024 [Höchststand: 

Fr. 39'690.24; Tiefststand: Fr. 5.11]). Der aktuelle Kontostand stellt daher in erster 

Linie eine Momentaufnahme dar und ist nicht das Ergebnis einer kontinuierlichen 

Verbesserung der Liquidität. Zu Gunsten der Schuldnerin kann nur, aber immer-

hin festgehalten werden, dass die Gutschriften die Belastungen in den letzten 

sechs Monaten um rund Fr. 19'000. überstiegen. Das genügt aber noch nicht, 

um den erhöhten Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit 

gerecht zu werden. Insgesamt fehlen zu viele wichtige Informationen und verblei-

ben zu viele Unsicherheiten, um die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin als glaub-

haft erachten zu können.

7.

Zusammenfassend sind somit die Voraussetzungen für die Aufhebung des 

Konkurses nicht erfüllt. 

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8.

Es bleibt, die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die 

Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursge-

richt besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen 

sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug sei-

ner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist 

(dazu insbesondere KUKO SchKG-DIGGELMANN, 2. Aufl. 2014, Art. 195 N 3, N 3a 

und N 5).

9.

Ausgangsgemäss wird die Schuldnerin für das Beschwerdeverfahren kos-

tenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind keine zuzuspre-

chen: Der Schuldnerin nicht, weil sie unterliegt, der Gläubigerin nicht, weil ihr im 

Beschwerdeverfahren keine zu entschädigenden Umtriebe entstanden sind.

Es wird erkannt:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen und über die Schuldnerin wird mit Wir-

kung ab Montag, 13. Januar 2025, 16.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2.

Das Konkursamt Dietikon wird mit der Durchführung des Konkurses beauf-

tragt.

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Dietikon, ferner im Urteils-Dispositiv 

an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt 

Dietikon, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

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Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
14. Januar 2025