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**Case Identifier:** 87fc3ea8-0525-5162-b0d9-c7985423de57
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.06.2024 III 2024 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-40_2024-06-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 40

Entscheid vom 27. Juni 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________

gegen

Bezirk C.________, handelnd durch den Bezirksrat, 
Vorinstanz,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Vergabeentscheid D.________: 
Ersatzbau Asylunterkunft E.________; Generalplaner
leistungen für die SIA-Phasen 32, 33, 41, 51, 52, 53)

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Sachverhalt:

A. Der Bezirk C.________ schrieb (…) 2023 auf der Plattform simap die dem 
Staatsvertragsbereich unterliegenden Generalplanerleistungen für die SIA-
Phasen 32, 33, 41, 51, 52, 53 für den Ersatzbau Asylunterkunft E.________ im 
offenen Verfahren aus (Bf-act. 3). Innert der Eingabefrist (…) gingen sieben Of-
ferten ein, von denen fünf zur Bewertung zugelassen wurden, so unter anderem 
die Angebote der A.________ AG und des Planungsteams F.________, c/o 
G.________ AG (Bf-act. 1).

B. Mit Beschluss 2024/95 (…) vergab der Bezirksrat C.________ die Gene-
ralplanerarbeiten für den Ersatzneubau Asylunterkunft E.________ an das Pla-
nungsteam F.________, c/o G.________ AG, zum Angebotspreis von 
Fr. 709'015.26 (netto inkl. 8.1% MwSt, inkl. Nebenkosten). 

C. Am 18. März 2024 lässt die A.________ AG gegen den Vergabebeschluss 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben 
mit den Anträgen:

1. Die Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Die Zuschlagsverfügung des Bezirksrates C.________ betreffend D.________: 
Ersatzbau Asylunterkunft E.________ (Beschlussnummer 2024/95) sei aufzu-
heben.

3. Die mit der angefochtenen Zuschlagsverfügung vergebenen Arbeiten seien an 
die Beschwerdeführerin zu vergeben.

4. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen des 
angerufenen Gerichts an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

5. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Vorinstanz.

D. Mit Verfügung vom 20. März 2024 hat der verfahrensleitende Richter der 
Beschwerde einstweilen bis auf Widerruf aufschiebende Wirkung erteilt. Der Vor-
instanz wurde Frist zur Vernehmlassung angesetzt; die Zuschlagsempfängerin 
wurde eingeladen, innert derselben Frist durch Einreichung einer Vernehmlas-
sung dem Verfahren als Beigeladene beizutreten. Alle Parteien wurden aufgefor-
dert, sich zur Akteneinsicht zu äussern.

E. Innert Frist liess sich die Zuschlagsempfängerin nicht vernehmen, womit 
sie auf den Verfahrensbeitritt verzichtet hat.

F. Die Vorinstanz beantragt am 24. April 2024 (Eingang Gericht 2.5.2024) 
vernehmlassend:

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1. Die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.

2. Unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin.

Die Beschwerdeführerin repliziert am 17. Mai 2024, wobei sie insbesondere um 
Zustellung der Bewertungsmatrix ersucht. Diese wird ihr hinsichtlich Beschwerde-
führerin und Zuschlagsempfängerin offengelegt (im Übrigen geschwärzt) zuge-
stellt mit der Möglichkeit, die Replik bis am 31. Mai 2024, später erstreckt bis am 
14. Juni 2024, zu ergänzen. Mit Eingabe vom 13. Juni 2024 ergänzt die Be-
schwerdeführerin die Replik, wobei an den Anträgen unverändert festgehalten 
wurde. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin beantragt in der Hauptsache die Aufhebung des 
Vergabebeschlusses vom 21. Februar 2024 und die Zuschlagserteilung an sie. 
Neben der Rüge der Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör (Be-
schwerde Rz. 11 ff.) macht sie hauptsächlich geltend, die Zuschlagsempfängerin 
sei vorbefasst und hätte nicht zum Angebot zugelassen werden dürfen, nachdem 
diese die Machbarkeitsstudie erarbeitet hatte, auf deren Basis das Bauprojekt 
auszuarbeiten sei. Wenn die Zuschlagsempfängerin wegen unzulässiger Vorbe-
fassung aus dem Verfahren auszuschliessen sei, dann sei der Zuschlag an die 
Beschwerdeführerin als Zweitrangierte zu erteilen (Beschwerde Rz. 15 ff.). Zu-
dem rügt sie eine fehlerhafte Bewertung der Angebote (Beschwerde Rz. 22 ff.).

2.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. 
die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, 
die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die 
Rechtshängigkeit oder das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der 
gleichen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e, f, g Verwaltungsrechtspflegegesetz 
[VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht er-
füllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

2.2 Gegen Verfügungen der Auftraggeber kann ab dem für das Einladungsver-
fahren massgebenden Auftragswert (Lieferungen, Dienstleistungen und Bau-
nebengewerbe über Fr. 150'000; Bauhauptgewerbe über Fr. 300'000) Beschwer-
de beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erhoben werden (Art. 52 
Abs. 1 Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen 
(IVöB; SRSZ 430.120.1) vom 15. November 2019 i.V.m. § 2 des KRB über den 
Beitritt zur IVöB [SRSZ 430.120] vom 16.2.2022), so insbesondere gegen Zu-

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schlagsverfügungen (Art. 53 Abs. 1 lit. e IVöB). Die Beschwerden sind schriftlich 
und begründet innert zwanzig Tagen seit Eröffnung der Verfügung einzureichen 
(Art. 56 Abs. 1 IVöB). Vorbehältlich abweichender Bestimmungen der IVöB rich-
tet sich das Beschwerdeverfahren nach dem VRP (Art. 55 IVöB).

2.3 Die Beschwerdeführerin hat im strittigen Submissionsverfahren ein Ange-
bot eingereicht, das auch bewertet wurde. Den Zuschlag hat eine andere Offe-
rentin erhalten; die Beschwerdeführerin ist zweitrangiert. Mithin ist die Beschwer-
deführerin vom angefochtenen Vergabebeschluss direkt betroffen.

Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts reicht die unmittelba-
re Betroffenheit für die Bejahung der Beschwerdelegitimation indes nicht aus. 
Diese ist im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit bei Be-
schwerdegutheissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei unmittelbar 
beeinflusst wird, wenn der unterlegene Bewerber eine reelle Chance hat, im Falle 
der Gutheissung seines Rechtsmittels den Zuschlag zu erhalten (vgl. VGE III 
2023 71 vom 15.5.2023 E. 3.5; VGE III 2019 46 vom 24.4.2019 E. 1.3.1 mit wei-
teren Hinweisen; vgl. auch BGE 141 II 14 E. 5). Dies wurde bejaht, wenn der 
nicht berücksichtigte Anbieter als Zweitplatzierter vernünftige Chancen auf einen 
Zuschlag gehabt hätte, ebenso bei jemandem, der nur knapp hinter dem Zweit-
platzierten lag, weil nicht ohne weiteres klar war, dass bei Gutheissung der Be-
schwerde diese Rangfolge Bestand haben würde.

Zeigen Zwischenergebnisse der gerichtlichen Beurteilung auf, dass keine Chan-
cen für einen Zuschlag an die Beschwerde führende Partei mehr bestehen, wer-
den die noch nicht beurteilten Rügen praxisgemäss nicht weiter beurteilt (vgl. 
VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 E. 2.1, mit Hinweisen u.a. auf VGE 1053 -
1055/02 vom 17.4.2003 E. 1b, Robert Wolf, Die Beschwerde gegen Vergabeent-
scheide - Eine Übersicht über die Rechtsprechung zu den neuen Rechtsmitteln, 
in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

2.4 Zu beachten ist, dass im Submissionsverfahren in ausgeprägtem Masse 
das Rügeprinzip anwendbar ist. Eine Rechtsanwendung von Amtes wegen 
drängt sich jedoch bei schwerwiegenden Verfahrensmängeln auf, beispielsweise 
bei der Wahl einer nicht den Vorschriften entsprechenden Verfahrensart (EGV-
SZ 2006 B 11.1 E. 4.1 sowie EGV-SZ 2006 B 11.2 E. 3.2).

Zu erwähnen ist sodann, dass die Überprüfungszuständigkeit des Verwaltungs-
gerichts im Submissionsverfahren beschränkt ist. Dies geht einmal aus Art. 56 
Abs. 4 IVöB hervor, wonach die Arbeitsvergabe auf die Angemessenheit hin nicht 
überprüft werden kann. Zu prüfen ist die Sachverhaltsfeststellung sowie die 
Rechtsanwendung (Rechtskontrolle; EGV-SZ 2003 B 1.3). Der Vergabebehörde 

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kommt im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens grundsätzlich ein weiter 
Ermessensspielraum zu, dies insbesondere bei der Auswahl und Definition des 
Beschaffungsgegenstandes (VGE III 2019 220 vom 7.1.2020 E. 2.5), der Formu-
lierung und Anwendung der Eignungs- und Zuschlagskriterien (Urteile BGer 
2C_848/2022 vom 27.3.2024 E. 1.2.3; 2C_576/2022 vom 3.8.2023 E. 4.3; BGE 
143 II 553 E. 6.3.2) sowie in der Phase der Würdigung und des Vergleichs der 
Angebote (BGE 141 II 353 E. 3; BGE 141 II 14 E. 8.3). Eingeschränkt wird der 
relativ erhebliche Handlungsspielraum der Vergabestellen durch die vergabe-
rechtlichen Grundsätze wie beispielsweise den Grundsatz der Nichtdiskriminie-
rung, das Transparenzgebot oder den wirksamen Wettbewerb (Urteil BGer 
2C_848/2022 vom 27.3.2024 E. 1.2.3 und 5.3 m.w.H.). Vergaberechtliche Er-
messensentscheide überprüft die Rechtsmittelbehörde grundsätzlich zurück-
haltend und nicht frei (BGE 141 II 14 E. 2.3; EGV-SZ 2010 B 11.1 E. 1.3; 
VGE III 2019 72 vom 26.6.2019 E. 3.2). Die verwaltungsunabhängige Beschwer-
deinstanz hat in erster Linie Rechtsfragen zu beantworten, nicht aber Fachfragen 
der Verwaltung zu beurteilen (vgl. Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum Gesetz 
über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, Art. 80 N 1). 
Das Gericht hat sich deshalb bei Submissionsbeschwerden eine gewisse 
Zurückhaltung bei Problemen vorwiegend technischer Natur und bei reinen Er-
messensfragen aufzuerlegen. Bei der Frage des wirtschaftlich günstigsten Ange-
bots setzt es nicht sein eigenes Ermessen anstelle jenes der Vergabebehörde 
(vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. 
Aufl. 2013, N 1385). Das Gericht kann nur im Falle von Missbrauch oder Über-
schreitung des Ermessens seitens der Vergabebehörde einschreiten, was prak-
tisch einer beschränkten Willkürprüfung gleichkommt. Hingegen muss es bei der 
Prüfung der Verfahrensregeln auf dem Gebiet des Submissionsrechts nicht die 
gleiche Zurückhaltung an den Tag legen (BGE 141 II 353 E. 3 mit weiteren Hin-
weisen).

2.5 Das Angebot der Beschwerdeführerin wurde beim Vergleich der eingegan-
genen Offerten gemäss Beschluss der Vorinstanz vom 21. Februar 2024 geprüft 
und gewertet. Bei einem Total von 100 möglichen Punkten belegte das Angebot 
der Beschwerdeführerin mit einer Gesamtpunktzahl von 83.0 Punkten Platz 2 
hinter dem erstplatzierten Angebot der Zuschlagsempfängerin mit einer Gesamt-
punktzahl von 95.1 Punkten (Bf-act. 1).

Die Beschwerdeführerin rügt (neben einer Verletzung des rechtlichen Gehörs) 
insbesondere eine unzulässige Vorbefassung der Zuschlagsempfängerin und 
fehlerhafte Bewertung der Angebote. Sollte sie mit der ersten Rüge durchdringen 
und die Zuschlagsempfängerin wegen Vorbefassung vom Verfahren auszusch-

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liessen sein, wäre der Zuschlag an die zweitplatzierte Beschwerdeführerin zu er-
teilen. Auch eine Korrektur der Bewertung der Angebote kann grundsätzlich dazu 
führen, dass das Angebot der Beschwerdeführerin als das vorteilhafteste zu be-
urteilen ist und damit den Zuschlag erhält. Mithin würde ihre Stellung durch den 
Verfahrensausgang unmittelbar positiv beeinflusst. Da im Übrigen eine Beschaf-
fung mit einem Auftragswert über der Schwelle fürs Einladungsverfahren vorliegt 
und die Beschwerde vom 22. Mai 2023 frist- und formgerecht beim zuständigen 
Verwaltungsgericht eingereicht wurde (vgl. oben E. 1.3), ist auf sie grundsätzlich 
einzutreten.

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres Anspruches auf rechtli-
ches Gehör. Die angefochtene Zuschlagsverfügung enthalte einzig in Bezug auf 
die zwei erfolgten Ausschlüsse eine summarische Begründung. Zu den mass-
gebenden Merkmalen und Vorteilen des berücksichtigten Angebotes der Zu-
schlagsempfängerin lasse sie hingegen jegliche Ausführungen vermissen. Aufge-
listet werde einzig die Reihenfolge der Rangliste, welche die Bewertung nach 
den bereits bekannten Zuschlagskriterien ergeben habe. Dies genüge nicht ein-
mal ansatzweise den herabgesetzten Begründungsanforderungen von Art. 51 
Abs. 2 und 3 IVöB. 

Mit dem Erlass der Zuschlagsverfügung sei das Verfügungsverfahren abge-
schlossen worden. Die Beschwerdeführerin habe daher im Anschluss daran die 
Vorinstanz kontaktiert und um Zustellung der entscheidrelevanten Verfahrensak-
ten gebeten, worauf die Vorinstanz nicht reagiert habe. Allerdings habe sich Herr 
Peyer, der die Vorinstanz im Vergabeverfahren unterstützte, mit der Beschwer-
deführerin telefonisch in Kontakt gesetzt und ihr ihre eigene Bewertung zuge-
stellt. Weitere Verfahrensakten habe er verweigert. Es stelle dies eine Verletzung 
des rechtlichen Gehörs dar. 

3.2.1 Die Auftraggeberin oder der Auftraggeber eröffnet Verfügungen durch Ver-
öffentlichung oder durch individuelle Zustellung an die Anbieter (Art. 51 Abs. 1 
IVöB). Beschwerdefähige Verfügungen sind summarisch zu begründen und mit 
einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (Art. 51 Abs. 2 IVöB). Die summarische 
Begründung eines Zuschlags umfasst die Art des Verfahrens und den Namen 
des berücksichtigten Anbieters (lit. a), den Gesamtpreis des berücksichtigten An-
gebots (lit. b), die massgebenden Merkmale und Vorteile des berücksichtigten 
Angebots (lit. c) und gegebenenfalls eine Darlegung der Gründe für eine freihän-
dige Vergabe (lit. d von Art. 51 Abs. 3 IVöB). 

Gemäss den allgemeinen Grundsätzen zur Begründungspflicht einer Verfügung 
muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die 

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Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen we-
nigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde 
hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2; 
Urteile BGer 9C_101/2011 vom 21.7.2011 E. 6.1; 9C_257/2011 vom 25.8.2011 
E. 5.1). Diese Pflicht zur Begründung eines Entscheides bzw. einer Verfügung 
gründet im verfassungsmässigen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101]). Nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung soll die Begründungspflicht verhindern, 
dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und es dem Betrof-
fenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. 

3.2.2 Weiter legt die IVöB fest, dass im Verfügungsverfahren kein Anspruch auf 
Akteneinsicht besteht (Art. 57 Abs. 1 IVöB). Im Beschwerdeverfahren ist dem 
Beschwerdeführer auf Gesuch hin Einsicht in die Bewertung seines Angebots 
und in weitere entscheidrelevante Verfahrensakten zu gewähren, soweit nicht 
überwiegende öffentliche oder private Interessen entgegenstehen (Art. 57 Abs. 2 
IVöB).

3.2.3 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Eine Verletzung 
dieses Rechts führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sa-
che selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Indes kann nach fester 
Rechtsprechung eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des recht-
lichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit er-
hält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die den Sachverhalt und die 
Rechtslage frei überprüfen darf. Die Heilung eines allfälligen Mangels soll aber 
die Ausnahme bleiben (u.a. BGE 133 I 201 E. 2.2; BGE 127 V 431 E. 3d/aa, mit 
Hinweisen). Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Hei-
lung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs 
auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzu-
sehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und 
damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem - der Anhörung 
gleichgestellten - Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beur-
teilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 mit Ver-
weis auf BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines 
Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich 2010, Rz. 1709 f.). 

3.3 Die Vorinstanz bestreitet eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Im Ver-
fügungsverfahren bestehe kein Anspruch auf Akteneinsicht; erst im Beschwerde-
verfahren sei Einsicht in die Bewertung des eigenen Angebotes und weitere ent-

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scheidrelevante Akten zu gewähren. Entgegen der Meinung der Beschwerdefüh-
rerin ende das Verfügungsverfahren nicht mit dem Zuschlagsbeschluss, sondern 
mit Ablauf der Beschwerdefrist. Schon daher habe ihr die Vorinstanz Akten nicht 
widerrechtlich vorenthalten. Zudem enthalte der Beschluss die gesetzlich gefor-
derte summarische Begründung. Darüber hinaus habe am 8. März 2024 ein tele-
fonisches Debriefing stattgefunden, anlässlich dessen alle Zuschlagskriterien und 
deren Bewertung detailliert besprochen worden seien unter gleichzeitiger Abgabe 
des sechs Seiten umfassenden Auswertungsdokuments der Beschwerdeführerin. 
Schliesslich sei auch das Akteneinsichtsrecht im Beschwerdeverfahren ein be-
schränktes und auf die Bewertung des eigenen Angebots und die entscheidrele-
vanten Verfahrensakten beschränkt vorbehältlich überwiegender öffentlicher und 
privater Interessen. 

3.4.1 Dem angefochtenen Vergabebeschluss lässt sich u.a. entnehmen, welche 
Anbieter zu welchem Preis offeriert haben, welche Zuschlagskriterien mit welcher 
Gewichtung in der Auswertung berücksichtigt wurden, welche Angebote bewertet 
wurden, wieviele Punkte sie erzielten, welchen Rang sie erreichten und welches 
Angebot zu welchem Preis den Zuschlag erhielt. Angeführt wurde zudem als Be-
gründung des Zuschlagsentscheides "vorteilhaftestes Angebot nach der Berück-
sichtigung der in der Ausschreibung festgelegten Kriterien" (Bf-act. 1). 

Es handelt sich damit um eine sehr summarische Begründung des Zuschlag-
sentscheides. Beachtet man, dass der Preis mit 50% gewichtet wurde, die Zu-
schlagsempfängerin das günstigste Angebot eingereicht hat (was sich beides 
aus dem Beschluss ergab), so erscheint die Rangfolge der bewerteten Angebote 
wenig überraschend, so dass auch der pauschale Hinweis auf das vorteilhafteste 
Angebot nach Berücksichtigung der Kriterien nicht als falsch bezeichnet werden 
kann. 

3.4.2 Es ist sodann unbestritten, dass nach erfolgter Zustellung des Zuschlags-
beschlusses mit der Beschwerdeführerin ein Debriefing durchgeführt wurde, ihr 
die Bewertung ihres Angebotes erläutert wurde und sie im Anschluss daran auch 
die Auswertung ihres Angebotes schriftlich zugestellt erhielt (Bf-act. 7 und 8). 

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin besteht zu diesem Zeitpunkt kein 
weitergehendes Akteneinsichtsrecht. Während des Verfügungsverfahrens be-
steht kein Anspruch auf Akteneinsicht (Art. 57 Abs. 1 IVöB) und das Verfügungs-
verfahren dauert - wie die Vorinstanz zu Recht festhielt - bis hin zum Ablauf der 
Beschwerdefrist nach dem Zuschlagsentscheid (vgl. Bühler, in Trüeb [Hrsg.], 
Handkommentar zum Schweizerischen Beschaffungsrecht, 2020, Art. 57 Rz. 5). 

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3.4.3 Das Vorgehen der Vorinstanz (summarische Begründung des Zuschlages, 
Durchführung eines Debriefings, Abgabe der Bewertung des Angebotes der Be-
schwerdeführerin) genügt den im Submissionsverfahren reduzierten Rechten 
hinsichtlich Begründung und Akteneinsicht (vgl. hierzu Bühler, a.a.O., Art. 57 Rz. 
1 ff.). Namentlich wurde die Beschwerdeführerin befähigt, sich eine Meinung be-
treffend Einreichung eines Rechtsmittels zu bilden und eine angemessen be-
gründete Beschwerde fristgerecht einzureichen. Dass im Vergabeverfahren eine 
vertiefte Begründung bisweilen erst im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels 
des Beschwerdeverfahrens möglich ist, gilt als anerkannt. Gleichzeitig ist dies 
nicht mit einer eigentlichen Heilung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs 
gleichzusetzen, welche ggf. bei der Kostenfolge zu berücksichtigen ist (vgl. etwa 
VGE III 2022 189 vom 29.3.2022 E. 7.1.2), da weitergehende Akteneinsichts-
rechte erst im Beschwerdeverfahren überhaupt bestehen (vgl. Art. 57 Abs. 2 
IVöB). Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurden der Beschwerdeführerin 
sämtliche Akten ausser den Angeboten der Konkurrenzofferten zugestellt, wobei 
auch die Bewertungsübersicht nur hinsichtlich des eigenen Angebotes und des-
jenigen der Zuschlagsempfängerin (nicht aber der Drittanbieter) offengelegt wur-
de. Damit wurden der Beschwerdeführerin die entscheidrelevanten Akten zur 
Einsicht zugestellt. Soweit die Beschwerdeführerin die Offenlegung der umfas-
senden Offerte der Zuschlagsempfängerin verlangt, weil sich diese nicht zur Ak-
teneinsicht geäussert habe und damit mit der Offenlegung einverstanden sei, 
kann die Frage offen bleiben, ob allein das Schweigen der Zuschlagsempfänge-
rin Anspruch auf Einsicht in die Konkurrenzoffertunterlagen gibt. Denn wie sich 
nachfolgend ergibt, ist der Inhalt des Angebotes der Zuschlagsempfängerin für 
den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend, die Unterlagen mithin nicht 
entscheidrelevant, weshalb sie nicht der Akteneinsicht unterliegen.

3.5 Zusammenfassend geht der Vorwurf der Beschwerdeführerin, die Vor-
instanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, fehl und ist nicht zu 
hören.

4. Auch wenn auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist, so gilt dies 
dennoch nicht für die Rüge der unzulässigen Vorbefassung der Zuschlagsemp-
fängerin.

4.1 Die Beschwerdeführerin verweist auf Art. 14 Abs. 1 IVöB, wonach zum An-
gebot nicht zuzulassen ist, wer an der Vorbereitung eines Vergabeverfahrens be-
teiligt war und der ihm dadurch entstandene Wettbewerbsvorteil nicht mit geeig-
neten Mitteln ausgeglichen werden kann und der Ausschluss den wirksamen 
Wettbewerb unter den Anbietern nicht gefährdet. Die G.________ AG der Zu-

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schlagsempfängerin habe die Machbarkeitsstudie erarbeitet, welche Grundlage 
für die ausgeschriebenen Generalplanerarbeiten bilde. Auf deren Basis sei das 
Bauprojekt und das Bewilligungsverfahren auszuarbeiten. Auch wenn gewisse 
Dokumente der Machbarkeitsstudie aufgelegt worden seien, so sei dennoch kei-
ne vollständige Offenlegung erfolgt. Die G.________ AG sei Teil der Zuschlags-
empfängerin; ihre Teilnahme sei mit der Unzulässigkeit der Vorbefassung 
schlicht nicht vereinbar. Als vorbefasste Anbieterin müsse die G.________ AG 
vom Verfahren ausgeschlossen werden, da sie zweifelsfrei über einen tatsächli-
chen und kausalen Wettbewerbsvorteil verfüge.

4.2 Es steht aktenmässig zweifelsfrei fest, 

- dass die G.________ AG eine Unternehmung der Zuschlagsempfängerin ist 
(vgl. Anschrift der Zuschlagsempfängerin);

- dass die G.________ AG für die Vorinstanz eine Machbarkeitsstudie Asylunter-
kunft E.________ erarbeitet hat, welche Grundlage vorliegender Ausschreibung 
bildet (vgl. Ausschreibungsunterlage, Bf-act. 4, insb. auch S. 7 und Beilage E1 
zur Ausschreibung);

- dass die Machbarkeitsstudie der G.________ AG inkl. Kostenschätzung sämtli-
chen interessierten Anbietern mit der Ausschreibungsunterlage abgegeben 
wurde (vgl. Ausschreibungsunterlage, Bf-act. 4, insb. auch S. 11 und Beilage 
E1 zur Ausschreibung);

- dass mit vorliegender Submission ein Generalplaner gesucht wurde, der auf der 
Grundlage der Machbarkeitsstudie der G.________ AG die Arbeiten gemäss 
SIA Phasen 32/33, 41, 51-53 erbringt (vgl. Ausschreibungsunterlage, Bf-act. 4, 
S. 7);

- und dass die Vorinstanz in der Ausschreibungsunterlage unter "Vorbefassung" 
explizit festhielt:

Die Firma G.________ hat die Machbarkeitsstudie (Beilagen E1) verfasst.

Dieses Mandat ist abgeschlossen und abgegolten. Die Resultate dienen u.a. als 
Grundlage für die hier ausgeschriebene Leistung. Das obgenannte Unternehmen 
gilt dadurch nicht als vorbefasst und ist ebenfalls zu diesem Wettbewerb zugelas-
sen.

4.3 Neben dem Zuschlag gilt insbesondere die Ausschreibung des Auftrages 
als anfechtbare Verfügung (vgl. Art. 53 Abs. 1 lit. a IVöB). Rügen, welche die 
Ausschreibung betreffen, sind durch rechtzeitige Anfechtung der Ausschreibung 
vorzutragen. Weiter müssen zusammen mit der Ausschreibung auch die Anord-
nungen in den Ausschreibungsunterlagen, deren Bedeutung erkennbar ist, ange-
fochten werden (Art. 53 Abs. 2 IVöB). Es besteht diesbezüglich eine Rügeoblie-

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genheit als Ausfluss der Prozessökonomie sowie des Grundsatzes von Treu und 
Glauben (Zobl, in Trüeb [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizerischen Beschaf-
fungsrecht, 2020, Art. 53 Rz. 21). Wenn sich Mängel einer Submission bereits 
aus der Ausschreibung oder den Ausschreibungsunterlagen ergeben, so ist die 
Ausschreibung fristgerecht anzufechten. Es verstösst gegen Treu und Glauben, 
Einwände dieser Art erst im Rechtsmittelverfahren gegen den Zuschlag vorzu-
bringen, wenn der Mangel schon vorher hätte festgestellt und gerügt werden 
können. Wer den Mangel nicht unverzüglich vorbringt, wenn er davon Kenntnis 
erhält (oder bei geforderter Sorgfalt hätte erhalten können), sondern sich still-
schweigend auf ein Verfahren einlässt, verwirkt den Anspruch auf spätere Anru-
fung der vermeintlich verletzten Bestimmungen (BGE 132 II 485 E. 4.3), nament-
lich Ausstands- oder Vorbefassungsbestimmungen. So handelt der Anbieter 
treuwidrig, der trotz Kenntnis der vermeintlichen Vorbefassung eines Mitbewer-
bers eine entsprechende Rüge im Vergabeverfahren unterlässt und diese erst in 
der Beschwerde gegen den Zuschlag vorbringt. Das Einlassen in ein Verfahren 
im Wissen um das Vorliegen einer möglichen Vorbefassung gilt entsprechend als 
Verzicht auf dessen Geltendmachung, was grundsätzlich zum Verwirken dieses 
Anspruchs führt (vgl. VGE III 2019 213 vom 23.1.2020 E. 2.4 [wiedergegeben in 
Vergaberechtliche Entscheid 2020/2021, Rz. 62]; VGE III 2018 230 vom 25.3.2019 
E. 2.5.1 mit Hinweis auf EGV-SZ 2017 B 11.1). Nachdem die neue IVöB aus-
drücklich festlegt, Anordnungen in den Ausschreibungsunterlagen, deren Bedeu-
tung erkennbar sei, müssten zusammen mit der Ausschreibung angefochten 
werden, stellt ein Zuwarten letztlich nicht nur Treuwidrigkeit, sondern schlicht ein 
Fristversäumnis dar, da die Ausschreibung innert 20 Tagen seit Eröffnung ange-
fochten werden muss (Art. 56 Abs. 1 IVöB). 

4.4 Wie bereits aufgezeigt, hat die Vorinstanz vorliegend transparent offenge-
legt, dass erstens Grundlage der Generalplanerarbeiten eine Machbarkeitsstudie 
bildet, zweitens diese Studie im Auftrag der Vorinstanz durch die G.________ 
AG erarbeitet wurde, drittens die G.________ AG nach Überzeugung der Vorin-
stanz nicht als vorbefasst im Sinne von Art. 14 IVöB gilt und damit 
viertens ebenfalls zum Wettbewerb zugelassen, d.h. nicht ausgeschlossen (vgl. 
Art. 44 Abs. 1 lit. i IVöB) wird. D.h., die Vorinstanz als Vergabebehörde hat die 
G.________ AG nicht trotz Vorbefassung zum Verfahren zugelassen (was ge-
stützt auf Art. 35 lit. u IVöB in der Ausschreibung selbst offen zu legen gewesen 
wäre), sondern sie gelangte zur Überzeugung, dass gar keine Vorbefassung vor-
liegt und ein Ausschluss daher gar nicht notwendig ist, was sie so in der Aus-
schreibungsunterlage transparent gemacht hat. 

12

Damit konnten nach Lektüre der Ausschreibungsunterlage keine Zweifel beste-
hen, dass die G.________ AG im Falle einer Offertstellung von der Vorinstanz 
vom Verfahren nicht, zumindest nicht wegen Vorbefassung, ausgeschlossen 
werden wird. Da hierüber aufgrund der Ausdrücklichkeit der Ausschreibungsun-
terlage keine Zweifel bestehen konnten, hätte die Beschwerdeführerin bereits 
diese Anordnung der Ausschreibungsunterlage mit der Ausschreibung fristge-
recht anfechten müssen. Wenn sie die Rüge der unzulässigen Vorbefassung erst 
in der Beschwerde gegen den Zuschlag vorbringt, so erfolgt dies nach dem Ge-
sagten verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten ist. 

Im Übrigen hält die Vorinstanz zu Recht fest, dass der Beschwerdeführerin 
spätestens mit Kenntnisnahme der Offertöffnung klar sein musste, dass sich die 
G.________ AG effektiv mit einem Angebot an der Submission beteiligt, so dass 
sie allerspätestens dann ihre Rüge der unzulässigen Vorbefassung einer Mitbe-
werberin hätte vortragen müssen. Auch diesfalls wäre die vorliegende Rüge ver-
spätet und nicht mehr zu hören.

4.5 Was die Beschwerdeführerin replizierend hiergegen vorträgt, verfängt nicht. 
Von einer Anbieterin darf erwartet werden, dass sie mit den Grundzügen von öf-
fentlichen Vergabeverfahren vertraut ist (Zobl, a.a.O., Art. 53 Rz. 23). Dazu 
zählen namentlich, dass die Zulassung vorbefasster Anbieter zum Wettbewerb 
gegen Submissionsrecht verstösst und ebenso, dass gestützt auf den Grundsatz 
von Treu und Glauben Rügen so früh als möglich vorzubringen sind, insbesonde-
re Anordnungen in Ausschreibungsunterlagen mit der Ausschreibung anzufech-
ten sind. Vorliegend bestand kein Grund, mit der Rüge bis zum Zuschlag zuzu-
warten. Denn der Zuschlag selber brachte der Beschwerdeführerin hinsichtlich 
vermeintlicher Vorbefassung der G.________ AG keinerlei neue Erkenntnisse. 
Alles, was sie für eine begründete Rüge der unzulässigen Vorbefassung zu wis-
sen brauchte, wusste die Beschwerdeführerin mit Erhalt der Ausschreibungsun-
terlage, spätestens nach Offertöffnung. Dabei macht es keinen Unterschied, ob 
die Vergabebehörde die G.________ AG zwar als vorbefasst qualifiziert, aber 
vom Verfahren gleichwohl nicht ausschliesst (und dies in der Ausschreibung pu-
bliziert, Art. 35 lit. u IVöB), oder aber ob sie - wie vorliegend - keine Vorbefas-
sung erkennt und dies transparent in der Unterlage offenlegt. In beiden Fällen 
kann die Frage der Vorbefassung resp. des Verzichts auf Ausschluss strittig sein 
und ist frühzeitig zu rügen. 

Fehl geht ebenso der Vorwurf eines rechtsmissbräuchlichen Vorgehens der Vor-
instanz. Die Geltendmachung eines Rechts ist missbräuchlich, wenn sie im Wi-
derspruch zu einem früheren Verhalten steht und dadurch erweckte berechtigte 
Erwartungen enttäuscht, oder wenn ein Rechtsinstitut zweckwidrig verwendet 

13

wird (Urteile BGer 4A_230/2018 vom 15.1.2019 E. 3.1, 2C_574/2020 vom 
27.7.2021 E. 5.2 je mit weiteren Hinweisen). Es ist vorliegend nicht ersichtlich, 
inwiefern sich die Vorinstanz widersprüchlich verhalten hätte oder sie sich in 
zweckwidriger Weise auf ein Rechtsinstitut beruft. Sie hatte die G.________ AG 
mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt und vermag darin keine Vorbefassung zu 
erkennen, was sie in der Ausschreibungsunterlage so ausdrücklich offengelegt 
hat. Ob diese Rechtsauffassung der Vorinstanz (es liege keine Vorbefassung 
vor) rechtens ist oder nicht, wird vorliegend ausdrücklich offengelassen; es wäre 
dies im Rahmen eines Verfahrens gegen die Anordnung der Ausschreibungsun-
terlage zu prüfen gewesen. Dieses Verfahren hat die Vorinstanz den Wettbewer-
bern geradezu ermöglicht, indem sie ihre Sichtweise offengelegt hatte. Hinweise, 
dass die Vorinstanz überzeugt sein musste, sie handle rechtlich falsch, aber pro-
biere es einmal, liegen keine vor. Insbesondere wurde der Vorinstanz entgegen 
der beschwerdeführerischen Darstellung nicht bereits in VGE III 2019 213 vom 
23.1.2020 aufgezeigt, dass ihre Sichtweise der Vorbefassung nicht rechtens sei; 
diese Frage wurde bereits damals ausdrücklich offen gelassen (vgl. VGE III 2019 
213 vom 23.1.2020 E. 3.4.4).

4.6 Auf die Rüge der unzulässigen Vorbefassung der G.________ AG und de-
ren rechtswidrigen Zulassung zur Offertstellung ist damit infolge verspätetem 
Vorbringen nicht einzutreten.

5. Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich eine fehlerhafte Bewertung der 
Angebote. Diesbezüglich ist vorauszuschicken, dass das Gericht keine Ermes-
sensüberprüfung vornimmt, sondern einzig Rechtsverletzungen einschliesslich 
Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie unrichtige oder unvoll-
ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden können 
(vgl. Art. 56 Abs. 3 IVöB). Zudem auferlegt sich das Gericht bei Submissionsbe-
schwerden eine gewisse Zurückhaltung bei Problemen vorwiegend technischer 
Natur und bei reinen Ermessensfragen (vgl. oben E. 2.4).

5.1 Zuschlagskriterium 1 bildet der Preis, der mit 50% gewichtet wurde. Die 
Punkteverteilung erfolgt derart, dass das günstigste Angebot 50 Punkte erzielt, 
ein doppelt so teures 0 Punkte und dazwischen die Punkte linear verteilt werden.

Das günstigste Angebot reichte die Zuschlagsempfängerin mit Fr. 709'015.26 ein 
und erhielt hierfür 50 Punkte. Das Angebot der Beschwerdeführerin ist mit 
Fr. 760'156.03 um rund 7.21% teurer, was 46.4 Punkte ergab. 

Diese Bewertung entspricht der angewandten Preiskurve und Gewichtung und ist 
nicht zu beanstanden, was in Ergänzung der Replik auch die Beschwerdeführerin 
anerkennt.

14

5.2 Beim Zuschlagskriterium 2 (Referenzen Schlüsselpersonen, Gewichtung 
30%) konnten maximal 30 Punkte erzielt werden, wobei der Gesamtleiter / Archi-
tekt mit 60% (entsprechend 18 Punkten) und der Bauleiter mit 40% (entspre-
chend 12 Punkten) berücksichtigt wurden. Schliesslich waren beim Zuschlagskri-
terium 3 (Auftragsanalyse, Gewichtung 20%) maximal 20 Punkte möglich.

5.3 Auf die Rüge der rechtsfehlerhaften Bewertung ist aus folgenden Gründen 
nicht vertieft einzugehen, da der Beschwerde so oder anders kein Erfolg be-
schieden ist.

5.3.1 Die Zuschlagsempfängerin erzielte ein Total von 95.1 Punkte; die Be-
schwerdeführerin erzielte 83 Punkte, nämlich im Detail wie folgt:

max. BF ZE
ZK 1; Preis 50 46.4 50
ZK 2.1; Gesamtleiter/Architekt 18 14.16 16.08
ZK 2.2; Bauleiter 12 10.4 11.04
ZK 3; Auftragsanalyse 20 12 18
Total 100 83 95.1

Die Bewertung des ZK 1 (Preis) ist unbestritten (vorstehend E. 5.1). Eigentliche 
Rechenfehler sind auch in den weiteren Zuschlagskriterien und der Gesamtbe-
wertung nicht zu erkennen.

5.3.2 Würde der Beschwerdeführerin in allen weiteren Kriterien und Unterkriteri-
en die maximale Punktzahl zugeteilt, so könnte sie auf maximal 96.4 Punkte 
kommen (46.4 + 18 + 12 + 20), mithin 1.3 Punkte mehr als die Zuschlagsemp-
fängerin. 

Allerdings moniert die Beschwerdeführerin etwa, bei den Schlüsselpersonen (ZK 
2), Unterkriterium Projekt-Fach mit Komplexität / Bauherrschaft gebe es für einen 
Privatbau zu Unrecht nur 1 Punkt und einen öffentlichen Bau 5 Punkte. Denn die 
Komplexität eines Baus unterscheide sich nicht anhand der Bauherrschaft, son-
dern des Baus. Auch wenn ihre Referenzprojekte Privatbauten seien, müssten 
diese aufgrund der Komplexität mit 5 Punkten bewertet werden. Sollte dem so 
sein (was offengelassen werden kann), so dass die Beschwerdeführerin trotz 
Privatbau 5 Punkte erhalten muss, so muss dies auch bei der Zuschlagsempfän-
gerin gelten, welche nämlich bei diesem Unterkriterium ebenfalls mehrfach nur 
einen Punkt erzielte, weil es sich auch bei drei ihrer vier Referenzprojekte um 
Privatbauten handelt. Damit aber würde die Zuschlagsempfängerin in der Ge-
samtbewertung unweigerlich auch mehr Punkte erzielen, nämlich 97.68. An der 
Rangfolge würde sich damit offenkundig nichts ändern. 

15

Nichts Anderes (keine andere Rangfolge) ergäbe sich, wenn in Übereinstimmung 
mit der Ausführung der Beschwerdeführerin das Unterkriterium 'Bauherrschaft' 
wegen Unzulässigkeit ganz aus der Bewertung gestrichen würde. Denn auch 
diesfalls müsste die Korrektur gleichermassen für die Zuschlagsempfängerin Gel-
tung haben, womit die Beschwerdeführerin keinen Rückstand, bzw. nur marginal, 
aufholen könnte, gesamthaft sicherlich aber nicht mehr Punkte erzielen würde.

5.3.3 Weiter erachtet die Beschwerdeführerin die Punkteverteilung beim Unter-
kriterium Leistungsumfang / Grösse Referenzprojekt als willkürlich, wenn zwi-
schen Bausummen von <=2.5 Mio, <5 Mio. und >= 5 Mio. unterschieden werde 
und hierfür ein, drei oder fünf Punkte vergeben werden. 

Unbestritten ist, dass ihr Referenzprojekt Nr. 2 eine Summe von 4.7 Mio. auf-
weist. Gemäss Matrix ergab dies 3 Punkte. Eine Zuteilung der Maximalpunktzahl 
für das Unterkriterium 'Grösse Projekt' würde an der Rangfolge nichts ändern, da 
der Rückstand zur Zuschlagsempfängerin damit nicht wettgemacht würde. 
Kommt hinzu, dass selbst bei einer anderen, etwa feiner abgestimmten Punkte-
verteilung nicht zu bestreiten ist, dass die Referenzprojekte der Zuschlagsemp-
fängerin höhere Bausummen aufweisen (23 Mio., 16 Mio., 12 Mio. und 10 Mio.) 
als jene der Beschwerdeführerin (9.7 Mio., 6 Mio., 4.7 Mio. und 4.7 Mio.), die Zu-
schlagsempfängerin damit also in jedem Fall mindestens gleichviel oder mehr 
Punkte erzielen würde.

Hinsichtlich Wirkung einer Streichung des Unterkriteriums kann auf das zuvor 
Ausgeführte verwiesen werden.

5.3.4 Gleiches gilt für das Unterkriterium "Erfahrung". Das Abstellen auf die Jah-
re ab Ausbildungsabschluss der Schlüsselperson erachtet die Beschwerdeführe-
rin als ebenso willkürlich/rechtswidrig wie die Vergabe von nur 3 (von 5) Punkten 
bei 10 Jahren Erfahrung. 

Dass die Zuschlagsempfängerin bei den Schlüsselpersonen 19 resp. 26 Erfah-
rungsjahre (ab Ausbildungsabschluss) nachweisen kann gegenüber 10 resp. 36 
Jahren bei der Beschwerdeführerin, ist grundsätzlich unbestritten. Wenn die Be-
schwerdeführerin für 10 Erfahrungsjahre 3 Punkte erzielte, erscheint es nicht ge-
rade willkürlich, wenn für 19 resp. fast doppelt so viele Erfahrungsjahre 5 Punkte 
vergeben wurden. Bei einer anderen Skala bleibt es dabei, dass die Zuschlags-
empfängerin beim Gesamtleiter immer fast doppelt so viele Erfahrungsjahre auf-
weist wie die Beschwerdeführerin und damit mindestens gleichviele resp. mehr 
Punkte erzielen würde. Beim Bauleiter weist die Beschwerdeführerin mit 36 Er-
fahrungsjahren mehr auf als die Zuschlagsempfängerin mit 26 Jahren, was aber 
zu keiner Punktedifferenz führt, da das Punktemaximum auch schon bei 19 Er-

16

fahrungsjahren vergeben wird. Dies erscheint nicht geradezu willkürlich, hält 
doch selbst die Beschwerdeführerin fest, dass der Erfahrungsschatz mit den Jah-
ren - namentlich ohne Weiterbildung - nur noch in untergeordneter Weise ausge-
baut wird. Würde das Unterkriterium "Erfahrung" wegen Willkür und damit wegen 
Rechtswidrigkeit ganz gestrichen, würde sich dies auf beide Wettbewerber gleich 
auswirken. Der Vorsprung der Zuschlagsempfängerin würde sich wohl ein wenig 
reduzieren, die Beschwerdeführerin würde aber im Ergebnis nicht mehr Punkte 
als die Zuschlagsempfängerin erzielen. 

5.3.5 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin auch die Bewertung des Zu-
schlagskriteriums 3, Auftragsanalyse, als fehlerhaft. Aber selbst wenn der Be-
schwerdeführerin hier die Maximalpunktzahl gegeben würde, würde dies nicht 
ausreichen, um die Rangfolge zu ändern. Es müssten also zusätzlich der Zu-
schlagsempfängerin Punkte abgezogen werden (vgl. oben E. 5.3.1). 

Bei der Bewertung der Auftragsanalyse handelt es sich um eine technische Beur-
teilung, bei welcher sich das Gericht praxisgemäss zurückhält. Eine Korrektur 
wäre dann angezeigt, wenn die vorinstanzliche Bewertung geradezu willkürlich 
wäre. Willkür wiederum liegt dann vor, wenn die Bewertung der Vorinstanz 
schlechterdings unhaltbar ist, d.h. wenn sie in ihrer Beurteilung von Tatsachen 
ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder 
auf einem offenkundigen Fehler beruhen. Dass eine andere Lösung ebenfalls 
möglich erscheint, genügt nicht (BGE 143 IV 241 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Na-
mentlich vermag eine abweichende Beurteilung durch die Beschwerdeführerin 
die vorinstanzliche Bewertung noch nicht als willkürlich erscheinen.

Die Auftragsanalyse der Zuschlagsempfängerin beurteilte die Vergabebehörde 
als sehr gut und klar verständlich. Die Aufgabe werde sehr konkret dargestellt, 
sie seien projektbezogen auf ein Asylheim beschrieben. Es sei eine Zusammen-
fassung der Wünsche des Bauherrn mit der Sicht des Architekten, aufgeteilt in 
Basis, Grundrisse und Materialisierung. Die Risiken wie Baugrund, Nachbarn, 
Stimmbürger, Brandschutz, Lärm seien erkannt. Das Ablaufprogramm sei hervor-
ragend dargelegt und klar aufgezeigt. Die Nachhaltigkeit beziehe sich auf Materi-
al, Unterhalt und Stromerzeugung. Einen Abzug von 0.5 (gewichtet 2) Punkten 
gebe es, weil das Terminrisiko vergessen gegangen sei. Diese Beurteilung ist 
aufgrund der Auftragsanalyse nachvollziehbar und ohne Anzeichen von Willkür. 
Warum, wie die Beschwerdeführerin ausführt, die projektbezogene Analyse kein 
positiv zu berücksichtigendes Qualitätsmerkmal sein soll, ist nicht nachvollzieh-
bar. Die Analyse der Zuschlagsempfängerin beschränkt sich auf den vorgegebe-
nen, maximal dreiseitigen Beschrieb; die Mutmassung der Beschwerdeführerin, 
es lägen Pläne vor, geht fehl. Die Ausführungen der beiden Konkurrenten zum 

17

Baugrund sind in der Tat vergleichbar, was indes kein Beleg für die Behauptung 
ist, dass die Bewertung der Analyse der Zuschlagsempfängerin falsch wäre oder 
die Ausführungen der Beschwerdeführerin zum Baugrund nicht auch als positiv 
bewertet wurden. Tatsache ist, dass die Beschwerdeführerin neben baulichen 
Aspekten (inkl. Baugrund) in der Analyse keine weiteren Risiken aufführte, wo-
gegen die Analyse der Zuschlagsempfängerin einen eigenen Punkt "Risiken der 
Gesamt-Aufgabe" enthält. 

Mithin besteht keine Veranlassung, bei der Beurteilung von Zuschlagskriterium 3, 
Auftragsanalyse, korrigierend einzugreifen. Selbst wenn die Analyse der Be-
schwerdeführerin als mindestens gleich gut qualifiziert würde, würde dies an der 
Rangierung nichts ändern. Augenfälligkeiten, dass die Auftragsanalyse der Be-
schwerdeführerin relevant besser sein sollte als die der Konkurrentin, sind keine 
auszumachen. 

5.4 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Bewertung von Zu-
schlagskriterium 1 unbestritten ist. Würden die Rügen zur Bewertung von Zu-
schlagskriterium 2 beachtet, so wäre dies nicht nur beim Angebot der Beschwer-
deführerin, sondern auch der Zuschlagsempfängerin zu berücksichtigen, was die 
Rangfolge nicht ändern würde. Wo nur die Beschwerdeführerin betroffen ist, 
vermöchte sie nicht derart mehr Punkte zu holen, dass sie in der Summe mehr 
Punkte als die Zuschlagsempfängerin hätte. Dies gilt selbst dann, wenn der Be-
schwerdeführerin bei Zuschlagskriterium 3 die Maximalpunktzahl vergeben wür-
de. Gesamthaft mehr Punkte könnte die Beschwerdeführerin einzig dann erzie-
len, wenn der Zuschlagsempfängerin für ihre Auftragsanalyse Punkte abgezogen 
würden, wofür indes keine Veranlassung besteht, da die Bewertung nicht willkür-
lich ist. 

6. Damit erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet und ist ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

7. Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 2'500.-- festzusetzen (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) und entsprechend dem Verfahrensausgang der 
Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 VRP). Anspruch auf eine Parteientschä-
digung besteht keiner (§ 74 VRP).

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtkosten von Fr. 2'500.-- werden der Beschwerdeführerin aufer-
legt. Sie hat am 22. März 2024 einen Kostenvorschuss dieser Höhe geleis-
tet, womit die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R, unter Beilage der Replik vom 17.5.2024 und der Re-

plik Ergänzung vom 13.6.2024)
- das Baudepartement des Kantons Schwyz (A)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission WEKO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 27. Juni 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 10. Juli 2024