# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 07760ccc-e367-5f81-9b0d-02e82902898a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2004-01-12
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 12.01.2004 ZF 2003 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZF-2003-46_2004-01-12.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

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Ref.: Chur, 12. Januar 2004 Schriftlich mitgeteilt am: 
ZF 03 46

Urteil
Zivilkammer

Vorsitz Vizepräsident Schlenker
RichterInnen Jegen, Riesen-Bienz, Tomaschett-Murer und Burtscher 
Aktuar Engler

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In der zivilrechtlichen Berufung

des Z., Kläger und Berufungskläger, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Guido 
Ranzi, Quaderstrasse 5, Postfach 519, 7001 Chur,

gegen

das Urteil des Bezirksgerichtes A l b u l a  vom 5. Juni 2003, mitgeteilt am 18. Au-
gust 2003, in Sachen des Klägers und Berufungsklägers gegen Y., Beklagte I und 
Berufungsbeklagte I, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Marty, Alexan-
derstrasse 8, Postfach 528, 7002 Chur, sowie X., Beklagter II und Berufungsbe-
klagter II, vertreten durch Filip Dosch, Amtsvormund, 7452 Cunter,

betreffend Anfechtung der Vaterschaft
(Kosten- und Entschädigungsfolge),

hat sich ergeben:

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A. Z. und Y. lernten sich im Juni 2000 kennen und heirateten am 8. 
September 2000. Am 25. Dezember 2000 gebar Y. den Sohn X.. – Die Eheleute 
leben zur Zeit in Scheidung.

Am 5. Dezember 2001 machte Z. beim Kreispräsidenten Belfort als Vermitt-
ler eine gegen Y. und X. gerichtete Klage auf Anfechtung der Vaterschaft anhän-
gig, die am 6. März 2002 dem Bezirksgericht Albula zum Entscheid unterbreitet 
wurde. Laut dem Leitschein und den Prozessschriften stellten Z. und Y. identische 
Rechtsbegehren. Beide beantragten:

„1. Es sei gerichtlich festzustellen, dass der Kläger nicht der Vater des am 
25. Dezember 2000 geborenen Beklagten 2, X., ist.

2. Das Kindsverhältnis zwischen dem Kläger Z., geboren 22. April 1961, 
und dem Beklagten 2, X., geboren am 25. Dezember 2000, sei rück-
wirkend auf den Zeitpunkt der Geburt des Beklagten 2, X., gerichtliche 
aufzuheben.

3. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kos-
ten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6 % Mehrwertsteuer zulas-
ten der Beklagten 1.“

Der Beistand von X. stellte demgegenüber sinngemäss das Begehren, es 
sei der Beweis für den Bestand bzw. den Ausschluss der Vaterschaft durch Ein-
holung eines wissenschaftlichen Gutachtens zu erbringen, unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolge zulasten des Klägers bzw. der Beklagten 1.

Den drei Parteien wurde für das erstinstanzliche Gerichtsverfahren zulas-
ten des Kantons Graubünden die unentgeltliche Rechtspflege gewährt.

B. Mit Urteil vom 5. Juni 2003, mitgeteilt am 18. August 2003, erkannte 
das Bezirksgericht Albula:

„1. Die Klage wird gutgeheissen, und es wird festgestellt, dass zwischen 
X. (geb. 25.12.2000) und Z. (geb. 22.04.1961) kein Kindesverhältnis 
besteht.

2. Die Kosten des Bezirksgerichtes Albula von Fr. 4977.– (Gerichtsge-
bühr Fr. 2500.–, Gutachterkosten Fr. 2397.–, Kosten der Blutent-
nahme Fr. 80.–) gehen je hälftig zu Lasten von Z. und Y. und werden 
dem Kanton Graubünden in Rechnung gestellt.

3. Z. und Y. werden verpflichtet, X. für die Kosten der Amtsvormund-
schaft mit je Fr. 350.– aussergerichtlich zu entschädigen.

4. (Rechtsmittelbelehrung).

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5. Mitteilung an: ...“

C. Hiergegen liess Z. am 9. September 2003 Berufung an die Zivilkam-
mer des Kantonsgerichtes erklären mit dem Begehren:

„1. Ziff. 2 des Dispositivs des angefochtenen Urteils sei aufzuheben.

2. Die Beklagte 1/Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, dem Kläger/Be-
rufungskläger für das erstinstanzliche Gerichtsverfahren eine ausser-
amtliche Entschädigung in Höhe von CHF 5240.85 (inklusive 7.6 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

3. Der Beklagten 1/Berufungsbeklagten seien die Kosten des Bezirksge-
richts Albula von CHF 4977.00 gänzlich aufzuerlegen und der Klä-
ger/Berufungskläger von der Kostenübernahme für das erstinstanzli-
che Verfahren zu befreien.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich 7.6 % Mehrwert-
steuer) zulasten der Berufungsbeklagten für das Verfahren vor Kan-
tonsgericht.“

Nachdem Z. auf entsprechende Verfügung hin seine Berufungsanträge be-
gründet hatte, erhielten die Beklagte I und der Beklagte II Gelegenheit, sich hierzu 
vernehmen zu lassen. Während von Y. keine Stellungnahme einging, begnügte 
sich der Beistand von X. mit der Feststellung, dass die Gutheissung der Anfech-
tungsklage unangefochten geblieben sei. Überdies wies er darauf hin, dass die 
Verpflichtung, Gerichtskosten zu übernehmen und aussergerichtliche Entschädi-
gungen zu entrichten, ausschliesslich den Kläger bzw. die Beklagte I treffen dürfe.

Mit Verfügung des Kantonsgerichtspräsidiums vom 20. Oktober 2003 
wurde Z. für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Be-
freiung von Gerichtskosten, Bestellung von Rechtsanwalt Guido Ranzi als Rechts-
vertreter, beides auf Kosten des Kantons Graubünden).

Die Zivilkammer zieht in Erwägung:

1. Nicht Gegenstand des Berufungsverfahrens ist das vorinstanzliche 
Urteilsdispositiv einmal insoweit, als in dessen Ziffer 1 die Klage auf Anfechtung 
der Vaterschaft gutgeheissen und festgestellt wurde, dass zwischen X. und Z. kein 
Kindesverhältnis bestehe. Unangefochten blieb überdies die Verpflichtung des 
Klägers und der Beklagten I, dem verbeiständeten Beklagten II für seine Umtriebe 

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im Anfechtungsprozess vor Bezirksgericht Albula eine aussergerichtliche Ent-
schädigung von je Fr. 350.– zu bezahlen (Ziffer 3 des erstinstanzlichen Urteilsdis-
positivs).

Von Z. beanstandet wird hingegen, dass ihm gemäss Ziffer 2 des angefoch-
tenen Urteilsdispositivs durch das Bezirksgericht Albula die Hälfte der Verfahrens-
kosten überbunden wurden und dass er keinerlei Umtriebsentschädigung zuge-
sprochen erhalten habe. Seiner Meinung nach müssten die abwälzbaren Kosten 
des vorinstanzlichen Verfahrens voll zu Lasten von Y. gehen. Überdies habe sie 
ihm die ihm durch den Prozess erwachsenen Aufwendungen vollumfänglich zu 
ersetzen.

2. Gemäss Art. 122 Abs. 1 ZPO wird die unterliegende Partei in der 
Regel verpflichtet, sämtliche Verfahrenskosten zu übernehmen; hat niemand 
vollständig obsiegt, können sie verhältnismässig verteilt werden. Vom Grundsatz, 
dass bei der Kostenzuteilung auf das formelle Obsiegen und Unterliegen abzu-
stellen ist, darf in Ausnahmefällen freilich abgewichen werden (vgl. hierzu die Auf-
zählung in PKG 1997-14-69-Erw. 7b). Ob und in welchem Umfang nach den kon-
kreten Umständen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, obliegt dabei 
dem richterlichen Ermessen. Da es pflichtgemäss auszuüben ist, darf die erken-
nende Instanz allerdings nicht in Willkür verfallen; ihr Entscheid muss sich viel-
mehr sachlich vertreten lassen (vgl. PKG 1988-14-72; FRANK/STRÄULI/MESSMER, 
Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 1997, § 64 N. 
26).

X. wurde während der Ehe geboren, die Y. mit dem heutigen Kläger einge-
gangen war. Dadurch entstand nach Art. 255 Abs. 1 ZGB die Vermutung, dass Z. 
der Vater des Kindes ist. Da er jedoch nach eigener Einschätzung, die mit jener 
seiner Ehefrau übereinstimmte, nicht der Erzeuger sein konnte, focht er die Vater-
schaft rechtzeitig beim Bezirksgericht Albula an, was zur Folge hatte, dass mit der 
Gutheissung der Klage das Kindesverhältnis rückwirkend auf den Zeitpunkt der 
Geburt aufgehoben wurde (vgl. Ingeborg SCHWENZER, Basler Kommentar, Zivilge-
setzbuch I [Hrsg.: Heinrich HONSELL, Nedim Peter VOGT, Thomas GEISER], 2. Aufl., Ba-
sel, Genf, München 2002, Art. 256 ZGB N. 16).

Z. ist demnach mit der im laufenden Prozess zu beurteilenden Klage voll-
umfänglich durchgedrungen. Bei dieser Sachlage hätte ihm das Bezirksgericht Al-

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bula nur dann Verfahrenskosten überbinden dürfen, wenn Umstände vorliegen 
würden, welche ein Abweichen vom oben erwähnten, in Fällen wie dem vorliegen-
den ebenfalls zu beachtenden Grundsatz rechtfertigen würden, dass hierfür in al-
ler Regel die unterliegende Partei aufzukommen habe (vgl. FRANK/STRÄULI/MESS-
MER, a. a. O., § 64 N. 36). Unter Hinweis auf Art. 122 Abs. 3 ZPO, wonach einer 
Partei all jene Kosten aufzuerlegen sind, die sie unnötigerweise verursacht hat, 
wirft die Vorinstanz Z. in diesem Zusammenhang vor, er habe mit der Anhängig-
machung der Anfechtungsklage über Gebühr zugewartet, sei ihm doch bereits bei 
der Geburt des Kindes bekannt gewesen, dass er nicht dessen leiblicher Vater 
sei. Hiermit lässt sich indessen eine Kostenüberbindung auf den Kläger nicht be-
gründen, ist doch in keiner Weise ersichtlich, wie sich der Prozess bei einer ande-
ren Vorgehensweise hätte vermeiden oder weniger aufwändig führen lassen. Wei-
tere Umstände, welche eine Beteiligung des Klägers an den Verfahrenskosten zu 
stützen vermöchten, werden vom Bezirksgericht Albula zu Recht nicht angerufen. 
Zwar liesse sich unter Umständen überlegen, ob solches deshalb angezeigt wäre, 
weil Y. gar keine Möglichkeit besass, den Prozess zu verhindern, obwohl sie dem 
Anfechtungsbegehren ihres Mannes von Anfang an zugestimmt hatte. Derartigen 
Billigkeitsüberlegungen steht nun aber entscheidend entgegen, dass sie während 
des ganzen Verfahrens stets unmissverständlich erklärt hatte, die amtlichen Kos-
ten seien ihr zu überbinden. Darauf darf abgestellt werden. Dass sich die durch 
einen Rechtsanwalt vertretene Beklagte I über die Bedeutung eines solchen Zu-
geständnisses nicht im Klaren gewesen oder dass es ihr unter Druck abgerungen 
worden sei, wird weder behauptet noch gibt es hierfür irgendwelche Anhalts-
punkte, und es findet sich auch nichts, was darauf hindeuten würde, dass damit 
ein unbilliges oder gar missbräuchliches Ergebnis angestrebt wurde. Insbeson-
dere wäre der Vorwurf unberechtigt, Y. habe im Widerspruch zum Prozessaus-
gang einfach deshalb in die Kostenübernahme eingewilligt, weil ihr die unentgelt-
liche Rechtspflege gewährt worden sei. Abgesehen davon, dass die gegen sie 
gerichtete Klage erfolgreich war und sie deshalb als unterliegende Partei betrach-
tet werden darf, stand die genannte Rechtswohltat ohnehin allen Beteiligten zu, 
und dies bei identischem Kostenträger.

In Gutheissung der Berufung ist die Ziffer 2 des angefochtenen Urteilsdis-
positivs also aufzuheben und es sind die amtlichen Kosten des Verfahrens vor 
Bezirksgericht Albula vollumfänglich Y. zu überbinden. Sie können allerdings dem 
Kanton Graubünden in Rechnung gestellt werden, handelt es sich doch bei ihm 
um jenes Gemeinwesen, zu dessen Lasten der Beklagten I im erstinstanzlichen 

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Gerichtsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde (Verfügung des 
Bezirksgerichtspräsidenten Albula vom 8. April 2002).

3. Entsprechend der geänderten Regelung bei der Abwälzung der amt-
lichen Kosten ist Y. überdies zu verpflichten, dem obsiegenden Kläger alle not-
wendigen Aufwendungen zu ersetzen, die ihm im Verfahren vor Bezirksgericht Al-
bula entstanden sind (Art. 122 Abs. 2 ZPO). Dass sie als unterliegende Partei auch 
hierfür aufzukommen habe, wurde von der Beklagten I nicht nur nie bestritten, 
sondern während des ganzen Verfahrens mehrfach ausdrücklich anerkannt. Dem 
nicht Rechnung zu tragen, besteht wiederum kein Grund.

Die von Z. unter diesem Titel beanspruchten Fr. 5240.85 (Mehrwertsteuer 
eingeschlossen) können nicht als übersetzt bezeichnet werden, gilt es doch zu 
berücksichtigen, dass im Prozess vor Bezirksgericht Albula ein doppelter Schrif-
tenwechsel durchgeführt wurde, dass eine mündliche Hauptverhandlung stattge-
funden hat und dass ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 
ausgearbeitet werden musste. Dem Kläger ist deshalb der genannte Betrag un-
gekürzt zuzusprechen.

4. Da sich Z. mit seinem Rechtsmittel durchzusetzen vermochte, ver-
bietet es sich, ihm für das Verfahren vor der Zivilkammer Gerichtskosten zu über-
binden. Ebenso unbillig wäre es aber, hiermit Y. zu belasten, hat sie sich doch 
gegen das klägerische Rechtsmittel in keiner Weise zur Wehr gesetzt und hat sie 
insbesondere nicht zu vertreten, dass die Vorinstanz im Kosten- und Entschädi-
gungspunkt ihre Anträge ohne zureichenden Grund ausser Acht gelassen hat. Es 
rechtfertigt sich deshalb, für das Berufungsverfahren keine Kosten zu erheben.

Bei dieser Sachlage ist der Kanton Graubünden zu verpflichten, dem Beru-
fungskläger für das Verfahren vor der Zivilkammer eine angemessene (un-
gekürzte) Umtriebsentschädigung auszurichten. Sie ist dem mutmasslichen not-
wendigen Aufwand entsprechend auf Fr. 1000.– festzusetzen.

5. Das Gesuch von Z. um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 
im Berufungsverfahren wird unter diesen Umständen nachträglich gegenstands-

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los. Die das Begehren grundsätzlich gutheissende Verfügung des Kantonsge-
richtspräsidiums Graubünden vom 20. Oktober 2003 wird deshalb aufgehoben.

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Demnach erkennt die Zivilkammer:

1. Die Berufung wird gutgeheissen und es wird die Ziffer 2 des angefochtenen 
Urteilsdispositivs aufgehoben.

2. Die Kosten des Bezirksgerichtes Albula im Betrage von Fr. 4977.– (Ge-
richtsgebühr Fr. 2500.–, Gutachterkosten Fr. 2397.–, Kosten der Blutent-
nahme Fr. 80.–) gehen zu Lasten von Y. und können durch die Vorinstanz 
dem Kanton Graubünden in Rechnung gestellt werden.

3. Y. wird überdies verpflichtet, Z. für dessen Umtriebe im Verfahren vor Be-
zirksgericht Albula eine aussergerichtliche Entschädigung von Fr. 5240.85 
(Mehrwertsteuer eingeschlossen) zu bezahlen.

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Kosten erhoben.

5. Der Kanton Graubünden wird verpflichtet, Z. für das Verfahren vor der Zi-
vilkammer eine Umtriebsentschädigung von Fr. 1000.– zu bezahlen.

6. Die Verfügung des Kantonsgerichtspräsidiums Graubünden vom 20. Okto-
ber 2003 wird aufgehoben und es wird das Gesuch von Z. um Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege im Berufungsverfahren als gegenstands-
los geworden abgeschrieben.

7. Mitteilung an:

__________

Für die Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
Der Vizepräsident Der Aktuar