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**Case Identifier:** 5b2fe61d-5011-513e-b913-5d9ad4f921a9
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-02
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 02.11.2017 725 17 167 / 291
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-17-167---291_2017-11-02.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 2. November 2017 (725 17 167 / 291) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bejaht. Da der Beschwerdeführer ohne Gesund-

heitsschaden weiterhin im Baugewerbe tätig gewesen wäre, rechtfertigt es sich, das Va-

lideneinkommen aufgrund der LSE, Wirtschaftszweig „Baugewerbe“, zu bestimmen. Bei 

der Bemessung des Invalideneinkommens hat die Suva zu Recht auf die DAP-Zahlen ab-

gestellt. 

 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantonsrichter 

Christof Enderle, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1957 geborene A.____ war seit dem 1. Januar 2013 bei der B.____GmbH als All-
rounder tätig und durch die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 

 

 
 
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4. August 2014 liess A.____ durch seine Arbeitgeberin einen Unfall melden, wonach er am 
25. Juli 2014 bei der Arbeit auf einer Leiter ausgerutscht sei. Dabei zog er sich Verletzungen an 
beiden Oberarmen und an beiden Schultern zu. Nachdem die Suva für die Heilungskosten auf-
gekommen war und Taggeldzahlungen entsprechend der ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit 
geleistet hatte, sprach sie A.____ mit Verfügung vom 20. Februar 2017 für die verbleibenden 
Unfallfolgen mit Wirkung ab 1. März 2017 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbsunfä-
higkeit von 12% sowie eine auf einer Integritätseinbusse von 30% basierende Integritätsent-
schädigung zu. Daran hielt sie auch auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid vom 
27. April 2017 fest. 
 
B. Hiergegen erhob A.____ am 31. Mai 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung 
Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, in Aufhebung des Einspracheent-
scheids vom 27. April 2017 sei ihm eine Rente auf der Basis eines IV-Grads von 27% zuzu-
sprechen. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, dass für die Bemessung des Invali-
deneinkommens nicht auf branchenfremde DAP-Arbeitsplätze, sondern auf den Durchschnitts-
wert der gesamtarbeitsvertraglich festgelegten Löhne der Hilfsmaler, Hilfsgipser, Unterhaltsrei-
niger und Hilfsgärtner abzustellen sei. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 12. Juli 2017 beantragte die Suva, dem Beschwerdeführer 
sei eine reformatio in peius anzudrohen und der IV-Grad auf 11% festzusetzen. Zur Begrün-
dung brachte sie im Wesentlichen vor, dass im angefochtenen Einspracheentscheid das Vali-
deneinkommen nicht korrekt bemessen worden sei.  
 
D. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels (Replik vom 16. August 2017 (Eingang) / 
Duplik vom 13. September 2017) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versi-
cherungsgericht und einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einsprache-
entscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 
 

 

 
 
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1.2 Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das 
Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen Verfügung resp. des angefochtenen Ein-
spracheentscheids bildet, und zwar in dem Ausmass, als die Regelung des Rechtsverhältnisses 
nach den Parteianträgen des Beschwerdeverfahrens noch streitig ist (vgl. FRITZ GYGI, Bundes-
verwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 46). Nach dieser Begriffsumschreibung sind 
Anfechtungsgegenstand und Streitgegenstand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung ins-
gesamt angefochten wird. Bezieht sich demgegenüber die Beschwerde nur auf einen Teil des 
durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisses, gehören die nicht beanstandeten Teilas-
pekte des verfügungsweise festgelegten Rechtsverhältnisses zwar zum Anfechtungs-, nicht 
aber zum Streitgegenstand (vgl. BGE 125 V 414 f. E. 1b). Aus dem Gesagten ergibt sich, dass 
den Parteianträgen entsprechend dem Verfügungsgrundsatz für die Festlegung des Streitge-
genstandes vorrangige Bedeutung zukommt. So wie die versicherte Person sich mit einer Ver-
fügung durch Nichtanfechtung abfinden kann, so steht ihr auch die Befugnis zu, nur einzelne 
der verfügungsweise geregelten Rechtsverhältnisse durch Beschwerde richterlich überprüfen 
zu lassen (vgl. BGE 118 V 313 f. E. 3b mit Hinweisen; ULRICH MEYER, Die Rechtspflege in der 
Sozialversicherung, in: BJM 1989 S. 25). 
 
1.3 Die Rechtsbegehren in der Beschwerde vom 31. Mai 2017 zielen ausschliesslich auf 
den Rentenanspruch. Demgegenüber wurde die Höhe der Integritätsentschädigung beschwer-
deweise weder gerügt noch sind aus der Begründung Hinweise ersichtlich, dass der Beschwer-
deführer damit nicht einverstanden wäre. Damit ist der Einspracheentscheid vom 27. April 2017, 
in Bezug auf die Höhe der Integritätsentschädigung, in Rechtskraft erwachsen und kann des-
halb im vorliegenden Verfahren nicht mehr überprüft werden. Streitgegenstand des Beschwer-
deverfahrens ist demnach einzig die Höhe des Rentenanspruchs. Diesbezüglich ist auf die 
form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten. 
 
2. Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Zu den geänderten Normen gehören auch die Be-
stimmungen von Art. 10 Abs. 1 und Art. 18 Abs. 1 UVG, welche die Ansprüche auf Heilbehand-
lung und auf eine Invalidenrente regeln. Laut der Übergangsbestimmung von Art. 118 Abs. 1 
UVG werden jedoch Versicherungsleistungen für Ereignisse, die sich vor dem Inkrafttreten die-
ser revidierten Bestimmungen zugetragen haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 
Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. So verhält es sich auch im vor-
liegenden Fall, weshalb nachfolgend auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht-
sprechung Bezug genommen wird. 
 
3. Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10% invalid (Art. 8 
ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die vo-
raussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit 
(Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird gemäss Art. 16 ATSG das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 

 

 
 
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invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts 
sind für den Einkommensvergleich grundsätzlich die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des 
Rentenanspruchs massgebend (BGE 129 V 222, 128 V 174). 
 
4.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrads bildet die Frage, in welchem Aus-
mass die versicherte Person unfallbedingt arbeitsunfähig ist. Bei der Feststellung des Gesund-
heitszustandes und insbesondere auch bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einer versicher-
ten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung und im Streitfall das Gericht – 
auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. 
Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist 
(vgl. BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen 
Erwerbstätigkeiten als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem 
allgemeinen, ausgeglichenen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden 
Arbeitsmarkt zumutbarerweise noch verrichtet werden können (vgl. ULRICH MEYER-BLASER, Zur 
Prozentgenauigkeit in der Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen 
der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.2 Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als 
vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für 
die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusammenstellung dieser Richtlinien in 
BGE 125 V 352 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit zahlreichen Hinweisen). 
So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärz-
tinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 
nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 
Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 125 V 353 
E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ist es auch ohne 
weiteres zulässig, dass Verwaltung und Gerichte ihren Entscheid in erster Linie auf versiche-
rungsinterne Entscheidungsgrundlagen abstützen (vgl. BGE 123 V 334 E. 1c). Ein Gutachten ist 
nach der Rechtsprechung nicht zu beanstanden, wenn die Akten ein vollständiges Bild über 
Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Fer-
ner ist erforderlich, dass der Untersuchungsbefund vollständig vorliegt und der Sachverständige 
sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen kann (vgl. 
RKUV 1988 Nr. 56 S. 370 f. E. 5b mit Hinweisen). 
 
4.3 Die Suva stützte sich in ihrem Einspracheentscheid vom 27. April 2017 auf die Beurtei-
lung des Kreisarztes Dr. med. C.____, Facharzt für Chirurgie, vom 19. Dezember 2016. Dem-
nach sei keine namhafte Veränderung des Gesundheitszustandes zu erwarten. Es bestünden 
eine Minderung der groben Kraft und eine diskrete Umfangminderung der dominanten rechten 
oberen Extremität und eine deutliche Bewegungseinschränkung beider Schultergelenke mit 
Abduktion knapp bis 90° unter Schmerzen und Anteversion rechts bis 110°/links 90°. Dem Ver-
sicherten seien leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten ganztags zumutbar. Nicht zu-

 

 
 
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mutbar seien Überkopftätigkeiten, Haltearbeiten oder Hebetätigkeiten beider Arme in der Hori-
zontalen. Dieser – vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bemängelte – Bericht erfüllt die recht-
sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Stellungnahme 
(vgl. E. 4.2 hiervor), weshalb ihm voller Beweiswert zuzuerkennen ist. 
 
5. Der Beschwerdeführer stellt zunächst in Frage, ob er in Anbetracht seines fortgeschrit-
tenen Alters und des eingeschränkten Anforderungsprofils in einem als ausgeglichen unterstell-
ten Arbeitsmarkt (vgl. E. 3 hiervor) noch als vermittelbar gelten und die ihm verbliebene Leis-
tungsfähigkeit erwerblich verwerten kann. 
 
5.1 Bei der Prüfung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit darf nicht 
von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. Insbesondere kann von einer 
Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG dort nicht gesprochen werden, wo die zumutbare 
Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt prak-
tisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durch-
schnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb 
zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. Urteil des EVG vom 10. März 2003, 
I 617/02, E. 3.1 mit Hinweisen). Ferner beinhaltet der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmark-
tes nicht nur ein gewisses Gleichgewicht zwischen dem Angebot und der Nachfrage nach Stel-
len, sondern bezeichnet auch einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer ver-
schiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen 
und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes 
(BGE 110 V 276 E. 4 mit Hinweisen). Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, 
ob eine invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten und ob 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 276 
E. 4b; AHI 1998 S. 291 E. 3b). Weder gestützt auf die Pflicht zur Selbsteingliederung noch im 
Rahmen der von der versicherten Person auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt offen stehen-
den Möglichkeiten zur Verwertung ihrer Resterwerbsfähigkeit dürfen von ihr Vorkehren verlangt 
werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten 
des Einzelfalles nicht zumutbar sind (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG; Urteil des EVG vom 10. März 
2003, I 617/02, E. 3.1 mit Hinweisen). Für die Invaliditätsbemessung ist hingegen nicht darauf 
abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt 
werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich 
nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen 
würden (AHI 1998 S. 287 E. 3b, I 198/97). 
 
5.2 Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der 
Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und 
beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene 
Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr 
nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungslast 
nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt 
eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente 

 

 
 
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begründet (Urteile des Bundesgerichts vom 9. Juli 2015, 9C_118/2015, E. 2.1 und vom 10. Mai 
2013, 9C_954/2012, E. 2). 
 
5.3 Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen 
auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen 
Regel bemessen, sondern ist durch die Umstände des Einzelfalls bedingt. Massgebend können 
die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Um-
stellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruk-
tur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder An-
wendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 
E. 3.1). Somit hängt die Verwertbarkeit nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicher-
ten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel 
noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2). Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage 
nach der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist 
auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit abzustellen 
(BGE 138 V 457 E. 3.3). Dieses ist gegeben, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüg-
lich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 138 V 457 E. 3.4). 
 
5.4 Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt der kreisärztlichen Beurteilung am 19. Dezem-
ber 2016 knapp 60 Jahre alt. Die verbleibende Aktivitätsdauer bis zur ordentlichen Pensionie-
rung betrug somit noch rund 5 Jahre. Dies schliesst die Verwertbarkeit der verbleibenden Rest-
arbeitsfähigkeit für sich allein nicht aus (Urteil vom 6 Juli 2017, 9C_505/2016, E. 4.1). Unbestrit-
ten ist, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen schweren Tätigkeit als Bauarbeiter nicht 
mehr arbeitsfähig ist. Nach der Beurteilung des Kreisarztes Dr. C.____ vom 19. Dezember 2016 
sind ihm aber aus medizinischer Sicht leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten ganz-
tags zumutbar. Nicht zumutbar sind Überkopftätigkeiten, Haltearbeiten oder Hebetätigkeiten 
beider Arme in der Horizontalen (vgl. E. 4.3 hiervor). Beim Beschwerdeführer bestehen dem-
nach in angepassten Verweistätigkeiten keine weiteren medizinischen Einschränkungen, was 
die Ausübung zahlreicher Tätigkeiten zulässt, die keine spezifische Berufsausbildung erfordern. 
Darunter fallen etwa Überwachungs- und Bedienungsarbeiten, Kontrollarbeiten, leichte Monta-
gearbeiten, industrielle Fertigungs- oder Abpackarbeiten. Auf dem hypothetischen ausgeglichen 
Arbeitsmarkt stehen dem Beschwerdeführer demnach genügend Beschäftigungsmöglichkeiten 
in verschiedenen Branchen und Funktionen offen, zumal eine besondere Ausgestaltung des 
Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfeldes nicht erforderlich ist, und Hilfsarbeiten grundsätzlich 
altersunabhängig nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 21. April 2011, 
8C_17/2011, E. 6.2 mit Hinweisen). Zwar ist der Beschwerdeführer angesichts seines Alters 
und der gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht leicht vermittelbar. Im Lichte der relativ ho-
hen Hürden, welche das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer 
Menschen entwickelt hat (Urteile des Bundesgerichts vom 9. Juli 2015, 9C_118/2015, E. 4.4 
und vom 28. Mai 2009, 9C_918/2008, E. 4.3), kann aber nicht gesagt werden, die dem Be-
schwerdeführer zumutbaren Verweistätigkeiten seien nur in so eingeschränkter Form möglich, 
dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt und das Finden einer entspre-
chenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. dazu BGE 138 V 457 

 

 
 
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E. 3.1). Demnach kann vorliegend nicht von einem fehlenden Zugang des Beschwerdeführers 
zum Arbeitsmarkt im Sinne des Art. 16 ATSG gesprochen werden. 
 
6. Streitig und zu prüfen ist die Höhe der Vergleichseinkommen und die daraus resultie-
rende Bemessung des IV-Grads. 
 
6.1 Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Person erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG, Art. 28a Abs. 1 IVG). Für die Er-
mittlung des Valideneinkommens ist rechtsprechungsgemäss entscheidend, was die versicherte 
Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bes-
tenfalls verdienen könnte (BGE 131 V 51 E. 5.1.2; Urteil 9C_488/2008 vom 5. September 2008, 
E. 6.4). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Dabei wird in der 
Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Ge-
sundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfahrungssatz müssen 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 58 E. 3.1 und E. 3.4.6). 
 
6.2 Ein solcher Ausnahmefall, welcher ein Abweichen von diesem Grundsatz rechtfertigt, ist 
vorliegend zu bejahen. Nachdem die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers im De-
zember 2016 wegen Konkurses aufgelöst wurde, hätte der Versicherte auch ohne Gesund-
heitsschädigung nicht mehr bei ihr arbeiten können. Bei der Bestimmung des Valideneinkom-
mens kann daher nicht vom Lohn bei dieser Firma ausgegangen werden. Bei dieser Ausgangs-
lage ist der Suva beizupflichten, wenn sie beantragt, das Valideneinkommen sei aufgrund der 
LSE zu bemessen. Dabei ist aber zu beachten, dass der Beschwerdeführer gelernter Schweis-
ser ist und seit dem Jahr 2013 für die Firma B.____GmbH als Allrounder arbeitete. Die Gesell-
schaft erbrachte und vermittelte Dienstleistungen in den Bereichen Renovationen, Umbauten, 
Maurerarbeiten, Maler- und Tapezierarbeiten, Gipsarbeiten, Schreiner- sowie Plattenleger- und 
Bodenlegerarbeiten (vgl. https://www.zefix.ch). Nachdem der Beschwerdeführer am 4. Mai 2015 
der Suva gegenüber erklärte, dass für ihn eine berufliche Neuorientierung aufgrund seines Al-
ters und der Tatsache, dass er diese Arbeit sehr gerne ausübe, nicht in Frage komme (vgl. 
act. 47), ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er ohne Gesund-
heitsschaden weiterhin im Baugewerbe tätig gewesen wäre. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt 
es sich, das Valideneinkommen – entgegen der Ansicht der Suva – nicht nach dem Zentralwert 
der standardisierten Bruttolöhne "Total", sondern aufgrund des Wirtschaftszweigs „Baugewer-
be“ zu bestimmen. Demnach ergibt sich für das Jahr 2016 – unter Berücksichtigung der Nomi-
nallohnentwicklung im Baugewerbe von -0,2% im Jahr 2015 und +0,4% im Jahr 2016 (vgl. Bun-
desamt für Statistik, Nominallohnindex, T1.93, Sektor F Ziffer 41-43 [Baugewerbe]) – ein Jah-
reslohn von Fr. 68‘533.15 (Fr. 5‘507.-- [LSE 2014, TA1, Baugewerbe, Kompetenzniveau 1], x 
12, hochgerechnet auf 41,4 Stunden betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Baugewerbe 
im Jahre 2016 [vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabtei-
lungen]). 
 

 

 
 
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6.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von 
der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 
steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – beson-
ders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleiben-
de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen 
aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsäch-
lich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkom-
men gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so 
können nach der Rechtsprechung entweder die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstruk-
turerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik oder die von der Suva geschaffene Dokumen-
tation von Arbeitsplätzen (DAP-Zahlen) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit 
Hinweisen). 
 
6.3.2 Im Entscheid BGE 129 V 472 ff. befasste sich das Bundesgericht ausführlich mit der 
DAP und stellte fest, dass die für die Invaliditätsbemessung herangezogenen DAP-Profile im 
konkreten Einzelfall repräsentativ sein müssen. Es genügt daher nicht, wenn lediglich ein einzi-
ger oder einige wenige zumutbare Arbeitsplätze angegeben werden, weil es sich dabei sowohl 
hinsichtlich der Tätigkeit als auch des bezahlten Lohnes um Sonder- oder Ausnahmefälle han-
deln kann. Vielmehr muss der Unfallversicherer mindestens fünf DAP-Blätter auflegen, damit 
die Repräsentativität der DAP-Profile als gegeben betrachtet werden kann. Zusätzlich sind An-
gaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung der versi-
cherten Person in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den 
Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 
entsprechenden Gruppe. Dadurch wird eine hinreichende Überprüfung des dem Unfallversiche-
rer bei der Auswahl der DAP-Blätter zustehenden Ermessens ermöglicht. Sind die erwähnten 
verfahrensmässigen Anforderungen nicht erfüllt, kann nicht auf den DAP-Lohnvergleich abge-
stellt werden (vgl. zitiertes Urteil, E. 4.2.2; vgl. auch BGE 139 V 595 f. E. 6.3). 
 
6.3.3 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens wählte die Beschwerdegegnerin fünf DAP-
Arbeitsplätzen aus: DAP-Nr. 9420692 (Betriebshelfer; Logistik), Nr. 3995 (Hilfsarbeiter; Altpa-
piersortierer), Nr. 10830221 (Betriebshelfer; Montagearbeiter), Nr. 8166 (Hilfsarbeiter; Montage) 
und Nr. 10939 (Speditionsarbeiter; Verpacker). Die fünf DAP-Blätter ergeben einen Durch-
schnittslohn von Fr. 59‘688.60. Diesen Betrag hat die Beschwerdegegnerin in der Folge ihrem 
Einkommensvergleich als hypothetisches Invalideneinkommen zu Grunde gelegt. 
 
6.3.4 Soweit der Beschwerdeführer rügt, das Invalideneinkommen sei nicht gestützt auf die 
DAP-Zahlen, sondern aufgrund der von ihm erstellten Durchschnittslohnberechnung anhand 
ausgewählter Handwerksberufe zu bestimmen, ist ihm entgegenzuhalten, dass eine solche Be-
rechnung nicht repräsentativ ist und die Suva mit dem Heranziehen der DAP grundsätzlich rich-
tig vorgegangen ist (vgl. E. 6.3.2 hiervor). Da der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesund-
heitsschadens keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, bleibt 
jedenfalls kein Raum für eine von der gefestigten Rechtsprechung abweichende Bemessung 
des Invalideneinkommens. 

 

 
 
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6.3.5.1 Näher zu prüfen sind aber die Vorbringen des Versicherten zu den ausgewählten DAP-
Arbeitsplätzen. Er macht geltend, dass er eine Beeinträchtigung der Handfunktion sowie des 
Sehvermögens aufweise und zudem nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfüge, wes-
halb die DAP Profile Nr. 10830221 (Betriebshelfer; Montagearbeiter) und Nr. 5609 (Tankwart) 
nicht repräsentativ seien. Ausserdem könne beim DAP Profil Nr. 10939 (Speditionsarbeiter; 
Verpacker) nicht der Durchschnittslohn, sondern nur der Minimallohn eingerechnet werden, da 
er in fünf Jahren pensioniert und daher niemals den Höchstlohn erreichen werde. Da er somit 
nicht in der Lage sei, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, könne nicht auf 
den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden. 
 
6.3.5.2 Den Vorbringen des Beschwerdeführers ist zunächst zu entgegnen, dass das DAP Profil 
Nr. 5609 (Tankwart) bei der Bemessung des Invalideneinkommens nicht ausgewählt wurde 
(vgl. E. 6.3.3 hiervor). Bereits aus diesem Grund geht sein Einwand, er würde nicht über genü-
gend Deutschkenntnisse für eine Anstellung im Dienstleistungsbereich verfügen, fehl. Wenn er 
weiter geltend macht, er leide unter einer Beeinträchtigung der Handfunktion und einem beein-
trächtigten Sehvermögen, ist ihm entgegenzuhalten, dass diese Rüge nicht hinreichend sub-
stantiiert ist. Jedenfalls ergeben sich weder aus dem massgebenden Bericht des Kreisarztes 
Dr. C.____ vom 19. Dezember 2016 noch aus den übrigen medizinischen Unterlagen konkrete 
Hinweise dafür, dass dem Beschwerdeführer die ausgewählten DAP-Profile nicht zumutbar wä-
ren. Vielmehr ist festzustellen, dass sie dem ärztlichen Zumutbarkeitsprofil Rechnung tragen. 
Die Repräsentativität der von der Beschwerdegegnerin bestimmten fünf DAP-Arbeitsplätze ist 
demnach zu bejahen. Sodann finden sich Angaben über die Gesamtzahl der in Frage kommen-
den Arbeitsplätze (90), die jeweiligen Höchst- und Tiefstlöhne und den Durchschnittslohn der 
entsprechenden Gruppe. Es kann somit auf die DAP-Zahlen abgestellt werden, weshalb sich 
ein Invalideneinkommen von Fr. 59‘688.60.-- ergibt (Wert 2016). 
 
7. Stellt man im Einkommensvergleich dieses Invalideneinkommen von Fr. 59‘688.60 dem 
Valideneinkommen von Fr. 68‘533.15 gegenüber, so resultiert daraus eine Erwerbseinbusse 
von Fr. 8‘844.55, was einen IV-Grad von rund 13% ergibt (zur Rundungspraxis des Bundesge-
richts vgl. BGE 130 V 121 ff.). Demnach ist die Beschwerde insoweit teilweise gutgeheissen, als 
in Abänderung des Einspracheentscheids vom 27. April 2017 festzustellen ist, dass der Be-
schwerdeführer mit Wirkung ab 1. März 2017 Anspruch auf eine Invalidenrente aufgrund einer 
Erwerbsunfähigkeit von 13% hat. 
 
8. Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind beim nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdefüh-
rer wettzuschlagen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

://: 1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als in Abände-
rung des Einspracheentscheids vom 27. April 2017 festgestellt wird, 
dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. März 2017 Anspruch auf 
eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 13% hat. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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