# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1bbbbe92-876e-55ad-b24d-8f1525ace843
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.07.2008 C-608/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-608-2008_2008-07-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-608/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  J u l i  2 0 0 8

Richter Jürg Kölliker (Vorsitz),
Richter Stefan Mesmer,
Richterin Franziska Schneider,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwältin Franziska Köneke,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV; Invalidenrente, Beitragszeit

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-608/2008

Sachverhalt:

A.
Herr  A._______,  geboren  am  (...)  1950,  ist  italienischer 
Staatsangehöriger  und  wohnt  in  Deutschland.  Mittels  dem  Formular 
E 204 D übermittelte  die  Deutsche  Rentenversicherung  Baden-Würt-
temberg  der  Schweizerischen  Ausgleichskasse  (SAK)  am  15. Mai 
2006 einen Antrag auf Invaliditätsrente für A._______ (act. 2, 8, 10).

B.
Mit  Schreiben vom 25. Oktober 2006 reichte der  Versicherte  bei  der 
Eidgenössischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-
Stelle) die von derselben gewünschten Belege ein und hielt unter an-
derem fest, er habe 15 bis 17 Monate bei Herrn B._______ gearbeitet, 
könne aber kein Arbeitszeugnis vorweisen (act. 14-18).

C.
Mit Vorbescheid vom 24. Januar 2007 stellte die IV-Stelle dem Versi-
cherten in Aussicht, dass sie das Rentengesuch abweisen müsse, da 
er lediglich im Jahre 1970 während 2 Monaten Beiträge in die schwei-
zerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung eingezahlt 
habe. Dies entspreche nicht der Mindestbeitragsdauer von zwölf Mo-
naten (act. 23).

Der Versicherte liess daraufhin durch seinen Rechtsvertreter  bei  der 
IV-Stelle eine schriftliche eidesstattliche Erklärung seines Bruders ein-
reichen. Dieser  erinnere  sich,  dass  der  Versicherte  das  ganze  Jahr 
1969  und  2  Monate  im  Jahr  1970  in  der  Schweiz  bei  der  Firma 
X.________ in Z.________ gearbeitet habe. Des Weiteren führte der 
Versicherte  aus,  dass  er  über  keine  anderen  schriftlichen  Belege 
verfüge.  Offensichtlich  habe  die  Firma  X._______  ihn  nicht 
ordnungsgemäss  für  die  ganze  Arbeitszeit  angemeldet  oder  die 
Anmeldung sei bei der Versicherung verloren gegangen (act. 24).

D.
Die Ausgleichskasse des Kantons Schwyz bestätigte der SAK auf An-
frage, dass der Versicherte in der Lohnabrechnung der Karosseriefir-
ma X._______ aus dem Jahr 1969 nicht aufgeführt werde und auch im 
individuellen Konto (IK) des Versicherten keine Einträge für das Jahr 
1969 gemacht worden seien (act. 26 f.).

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Auf Nachfrage der IV-Stelle bei der Karosserie X._______ gab diese 
die  Arbeitszeiten  einer  Person  mit  einer  anderen  AHV-Nummer  als 
derjenigen des Versicherten an (act. 29).

E.
Mit Schreiben vom 28. November 2007 liess der Versicherte nochmals 
die eidesstattliche Erklärung seines Bruders einreichen. Damit  seien 
die behaupteten Arbeitszeiten zumindest glaubhaft gemacht. Nach den 
Deutschen Rentenvorschriften reiche im Notfall auch die Glaubhaftma-
chung der Zeiten aus. Es werde dann zumindest zu 7/10 die zurückge-
legte Zeit anerkannt (act. 36).

F.
Mit Verfügung vom 11. Dezember 2007 wies die IV-Stelle das Renten-
gesuch des Versicherten ab, weil lediglich Beitragszeiten von 2 Mona-
ten und damit von weniger als einem Jahr vorhanden seien. Für das 
Jahr  1969  seien  keine  Beiträge  abgerechnet  worden.  Eine  allfällige 
Beitragsschuld sei verjährt (act. 37).

G.
Am 25. Januar 2008 liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwerde-
führer)  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  erheben  und 
sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung beantragen. 
Er habe weitere Beitragszeiten glaubhaft gemacht, die IV-Stelle (nach-
folgend: Vorinstanz) habe diese jedoch nicht  anerkannt. Zur Begrün-
dung verwies er auf den bisherigen Vortrag im Verfahren. Er legte zu-
dem eine Kopie der eidesstattlichen Erklärung seines Bruders bei.

H.
Mit Schreiben vom 27. Februar 2008 zeigte die neue Rechtsvertreterin 
des Beschwerdeführers die Mandatsübernahme an und betonte noch-
mals, dass er von Januar 1969 bis Februar 1970 als Vollzeitkraft bei 
der Firma X._______ an der Zürichstrasse 75 in Z._______ bei stets 
gleich  hoher  Vergütung  gearbeitet  habe. Dem Beschwerdeführer  sei 
unerklärlich,  dass  lediglich  Beiträge  für  die  Monate  Januar  und 
Februar 1970 vermerkt seien.

I.
Am 2. April 2008 reichte die Vorinstanz ihre Vernehmlassung ein. Die 
sorgfältigen Abklärungen der Ausgleichskasse hätten zum eindeutigen 
Ergebnis geführt, dass die Firma X._______ in Z._______ nur für die 
Monate Januar und Februar 1970 Beiträge für den Beschwerdeführer 

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abgerechnet habe. Im heutigen Zeitpunkt komme für allfällige fehlende 
Beiträge im Jahr 1969 nur noch eine Kontoberichtigung in Frage. Eine 
solche Berichtigung könne nur vorgenommen werden,  wenn die Un-
richtigkeit  der Einträge offenkundig sei  oder der volle Beweis für  die 
Beitragszahlung  erbracht  werde.  Die  eidesstattliche  Erklärung  des 
Bruders mache zwar glaubhaft, dass der Beschwerdeführer in der gel-
tend  gemachten  Zeit  bei  der  Firma  X._______  in  Z._______ 
beschäftigt  gewesen sei. Damit  werde aber  der  volle  Beweis  für  die 
Beitragsleistung  im  Sinne  der  Rechtsprechung  nicht  erbracht.  Unter 
diesen  Umständen  sei  keine  Kontoberichtigung  möglich.  Die 
Beschwerde sei daher abzuweisen.

J.
Mit Verfügung vom 8. April 2008 setzte der Instruktionsrichter dem Be-
schwerdeführer eine Frist zur Einreichung einer Replik sowie der Kos-
tennote der Rechtsvertreterin.

Am 19. Mai 2008 (Fax vom 7. Mai 2008) liess der Beschwerdeführer 
eine Replik sowie die Kostennote der Vertreterin einreichen. Er führte 
aus, dass sein Bruder von 1968 bis 1969 bei der Firma Y._______ in 
U._______  beschäftigt  gewesen  sei.  Da  die  Orte  Z._______  und 
U._______  nur  ca.  50 km  entfernt  seien,  habe  der  Bruder  den 
Beschwerdeführer seinerzeit häufig besucht. Der Bruder habe bereits 
im  Jahr  1972  eine  Anstellung  in  N._______  gefunden  und  sei  sich 
daher ganz sicher, dass der Beschwerdeführer bereits im Jahr 1969 in 
Z._______  gearbeitet  habe.  Im  Jahr  1969  seien  die  Lohnzahlungen 
bar erfolgt und keine Gehaltsbescheinigungen ausgehändigt worden. 
Er  könne  daher  keine  schriftlichen  Belege  vorweisen.  Die 
angegebenen  Zeugen  seien  bereit,  eine  eidesstattliche  Erklärung 
abzugeben.

K.
Mit  Verfügung vom 20. Mai  2008 schloss der  Instruktionsrichter  den 
Schriftenwechsel.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz;  VGG; 
SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden ge-
gen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-
fechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesverwaltungsgerichts ge-
hört  (Art.  33  Bst.  d  VGG;  vgl.  auch  Art.  69  Abs.  1  Bst. b  des 
Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19. Juni  1959 
[IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme,  was das Sachgebiet  angeht,  ist 
vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).

Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  demnach  für  die  Beurteilung  der 
Beschwerde zuständig. Das Verfahren richtet sich grundsätzlich nach 
dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsver-
fahren  (VwVG; SR 172.021;  vgl.  Art. 1).  Dieses  findet  keine  Anwen-
dung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  Bundesgesetz  vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG; SR 830.1) anwendbar ist  (Art. 3 Bst. dbis VwVG, Art. 1 
Abs. 1 IVG).

1.2 Durch die angefochtene Verfügung ist  der Beschwerdeführer be-
sonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Ände-
rung oder Aufhebung (Art. 59 ATSG; vgl. auch Art. 48 Abs. 1 Bst. b und 
c VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.3 Der Beschwerdeführer hat  frist-  und formgerecht  (Art. 60 ATSG; 
vgl. auch Art. 50 und 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Auf das Rechts-
mittel ist einzutreten.

1.4 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundes-
recht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

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2.
Materiell umstritten und im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist, ob die 
Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der 
schweizerischen Invalidenversicherung zu Recht verneint hat.

3.
3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der  Europäischen  Gemeinschaft,  so  dass  vorliegend das am 1. Juni 
2002 in Kraft  getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit  (Freizügigkeitsabkommen;  FZA;  SR  0.142.112.681),  welches 
die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen  zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mit-
gliedstaaten  der  Europäischen  Gemeinschaft  insoweit  absetzt,  als 
darin  derselbe  Sachbereich  geregelt  wird,  anzuwenden  ist  (Art. 20 
FZA). Soweit dieses Abkommen, insbesondere dessen Anhang II, der 
die Koordinierung der  Systeme der  sozialen  Sicherheit  regelt  (Art. 8 
FZA), keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, ist mangels einer 
einschlägigen  gemeinschaftsrechtlichen  bzw.  abkommensrechtlichen 
Regelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der An-
spruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grund-
sätzlich Sache der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 
E. 2.4). Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das 
Gericht den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 
Abs. 1 der Koordinierungsverordnung (EWG) Nr. 1408/71 grundsätzlich 
nach den für  schweizerische Staatsangehörige  geltenden Regeln zu 
beurteilen haben.

Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen 
der  schweizerischen  Invalidenversicherung  besteht,  bestimmt  sich 
demnach allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften.

3.2 Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen  anwendbar, 
wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorse-
hen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invali-
denversicherung  anwendbar  (Art. 1a-70),  soweit  das  IVG nicht  aus-
drücklich  eine  Abweichung  vom ATSG vorsieht.  Dabei  finden  in  for-
mellrechtlicher Hinsicht nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen 

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Regeln diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der 
Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2).

3.3 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329).  Ein allfälli-
ger Leistungsanspruch ist  für die Zeit  vor einem Rechtswechsel auf-
grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Nor-
men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden 
Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, 
die im Zeitpunkt des Versicherungsfalls (Eintritt  der Invalidität bezüg-
lich einer Rente; vgl. BGE 126 V 273 E. 2c) in Kraft standen, mithin die 
bis Ende 2007 gültig gewesenen Normen; weiter aber auch solche Vor-
schriften, die für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen 
Rentenanspruchs  von  Belang  sind  (für  das  IVG:  ab  dem  1. Januar 
2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revi-
sion]). Für die Prüfung des Rentenanspruchs ab 2003 ist sodann das 
am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar.

3.4 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses der  streitigen  Verfügung  (hier:  11. Dezember 
2007) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 
Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des  streitigen Entscheides  eingetreten sind,  sind im vorlie-
genden  Verfahren  grundsätzlich  nicht  zu  berücksichtigen.  Allerdings 
können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter 
Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 
121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinn des Gesetzes ist (Art. 7, 8, 16 ATSG; Art. 4, 
28, 29 IVG) und beim Versicherungsfall mindestens während eines vol-
len Jahres Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi-
cherung  geleistet  hat  (Art. 36  Abs. 1  IVG). Diese zwei  Bedingungen 
müssen kumulativ erfüllt sein; das heisst, fehlt auch nur eine, so ent-
steht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

4.1 Im vorliegenden Verfahren streitig  und zu prüfen ist,  ob der  Be-
schwerdeführer während eines vollen Jahres Beiträge an die schwei-

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zerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtete 
und damit die gesetzliche Mindestbeitragsdauer erfüllt hat.

4.2 Gemäss Art. 36 Abs. 2 IVG sind für die Berechnung der ordentli-
chen Renten die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber  1946  über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG; 
SR 831.20) sinngemäss anwendbar.  Der seit dem 1. Januar 1969  in 
Kraft  stehende Art. 140 Abs. 1 lit. d der Verordnung vom 31. Oktober 
1947  über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  (AHVV; 
SR 831.101) schreibt vor, dass das individuelle Konto das Beitragsjahr 
und  die  Beitragsdauer  in  Monaten  umfassen  muss  (BGE  107  V  7 
E. 3 b).

4.3 Gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung beträgt die Mindestbeitragsdauer ein volles Jahr. 
Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine Per-
son insgesamt länger als elf Monate der Beitragspflicht unterstellt war 
und während dieser Zeit den Mindestbeitrag (Art. 10 AHVG) entrichtet 
hat.

4.4 Art. 16 Abs. 1 AHVG bestimmt, dass Beiträge, die nicht innert fünf 
Jahren  nach  Ablauf  des  Kalenderjahres,  für  welches  sie  geschuldet 
sind, mit Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert 
und  nicht  mehr  entrichtet  werden  können.  Ausserdem  gilt  die  Vor-
schrift,  dass im individuellen Konto grundsätzlich nur Beiträge einge-
tragen  werden  dürfen,  welche  auch  tatsächlich  geleistet  wurden 
(Art. 30ter Abs. 2 AHVG). Hat der Versicherte jedoch nie einen Konten-
auszug  von  der  Ausgleichskasse  verlangt,  gegen  einen  erhaltenen 
Kontenauszug  keinen  Einspruch  erhoben  oder  wurde  ein  erhobener 
Einspruch abgewiesen, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalls die 
Berichtigung  von  Eintragungen  im  individuellen  Konto  nur  verlangt 
werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle 
Beweis erbracht wird. Dies gilt  nicht nur für unrichtige, sondern auch 
für unvollständige bzw. fehlende Eintragungen im individuellen Konto 
(Art. 141 Abs. 3 AHVV; BGE 117 V 261 ff., BGE 110 V 97 E. 4a; ZAK 
1984  S. 178  E. 1  und  S. 441).  Damit  wird  jedoch  keine  Beweiser-
schwernis herbeigeführt, sondern es gilt, wie das EVG in seiner Recht-
sprechung ausgeführt hat, der im Sozialversicherungsrecht anwendba-
re Untersuchungsgrundsatz ebenfalls, was zur Folge hat, dass die Ver-
waltung  und  im  Beschwerdefall  der  Richter  den  rechtserheblichen 
Sachverhalt  von Amtes wegen,  aus  eigener  Initiative und ohne Bin-

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dung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien abzuklären 
und festzustellen hat, wobei die Parteien eine Mitwirkungspflicht trifft; 
im Fall der Beweislosigkeit fällt jedoch der Entscheid zu Ungunsten je-
ner Partei aus, die daraus Rechte ableiten will (BGE 117 V 263 E. 3b 
mit Hinweisen). Die Kontenberichtigung erstreckt sich alsdann auf die 
gesamte  Beitragsdauer  der  Versicherten,  beschlägt  also  auch  Bei-
tragsjahre,  für  welche nach Art. 16 Abs. 1 AHVG jede Beitragsnach-
zahlung infolge Verjährung unzulässig ist (ZAK 1984 S. 178 E. 1 und 
S. 441). In diesem Sinne ist beispielsweise die Nichtregistrierung tat-
sächlich geleisteter Beiträge jederzeit der Korrektur zugänglich (BGE 
117 V 263 E. 3a mit Hinweisen).

4.5 In ihrer Verfügung vom 11. Dezember 2007 berechnete die Vorins-
tanz gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwer-
deführers eine Beitragszeit von 2 Monaten für die Zeit von Januar bis 
Februar 1970.

Der Beschwerdeführer gab im Antragsformular seine Arbeitszeit in der 
Schweiz mit 15-17 Monaten an. Im Verfahren vor der Vorinstanz sowie 
in der Beschwerde gab er eine Arbeitszeit von 14 Monaten an (Januar 
1969 bis Februar 1970). Es sei ihm nicht möglich, einen schriftlichen 
Beleg für seine Aussage beizubringen. Als einzigen Beleg legte er eine 
eidesstattliche Erklärung seines Bruders bei,  in welcher dieser seine 
Arbeitszeit im Jahr 1969 bezeuge.

Die diversen Nachforschungen der Vorinstanz bei der Ausgleichskasse 
des  Kantons  Schwyz  bestätigten  die  Beitragszeit  von  2 Monaten  im 
Jahr  1970. Die  Anfrage  beim ehemaligen Arbeitgeber  brachte  keine 
Klärung. Soweit dieser eine Beitragszeit für die Jahre 1971/72 angab, 
betraf dies eine Person mit einer anderen Versichertennummer und so-
mit nicht den Beschwerdeführer. Dieser hat im Übrigen nie behauptet, 
auch in den Jahren 1971 und 1972 bei der Firma X._______ angestellt 
gewesen zu sein und Beiträge bezahlt zu haben.

4.6 Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist eine Berichtigung 
von Einträgen des individuellen Kontos nur möglich, wenn die Einträge 
offensichtlich unrichtig sind oder dafür der volle Beweis erbracht wird.

Wie  der  Beschwerdeführer  und die  Vorinstanz  richtig  feststellten,  ist 
die eidesstattliche Erklärung des Bruders des Versicherten lediglich ei-
ne Glaubhaftmachung der Arbeitstätigkeit  des Beschwerdeführers im 

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Jahr 1969 in Z._______. Wie oben bereits ausgeführt, ist zur Beurtei-
lung eines Anspruches auf  Versicherungsleistung die schweizerische 
Gesetzgebung  anwendbar.  Danach  reicht  eine  Glaubhaftmachung 
nicht aus für die Anrechnung von Beitragszeiten. Der volle Beweis für 
die Kontenberichtigung wird durch die eidesstattliche Erklärung nicht 
erbracht.  Es  ist  daher  auf  die  Eintragungen  im  individuellen  Konto 
abzustellen und von einer Beitragsdauer von 2 Monaten auszugehen.

Weil der Beschwerdeführer nicht die vorausgesetzte Mindestbeitrags-
zeit erfüllt, hat er keinen Anspruch auf die Ausrichtung einer Invaliden-
rente. An diesem Ergebnis vermögen auch allfällige Zeugeneinvernah-
men  nichts  zu  ändern.  Darauf  ist  in  antizipierter  Beweiswürdigung 
(BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 E. 3c, BGE 120 Ib 229 E. 2b, 
BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen) zu verzichten.

5.
Zusammenfassend steht fest, dass die Vorinstanz das Rentengesuch 
des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat. Damit erweist sich 
die angefochtene Verfügung als rechtens; die Beschwerde ist abzuwei-
sen.

6.
Die Verfahrenskosten von Fr. 200.- sind dem Beschwerdeführer als un-
terliegende  Partei  aufzuerlegen  und  mit  dem geleisteten  Kostenvor-
schuss von Fr. 200.- zu verrechnen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 1 
des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).

7.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdeführer keine 
Parteikosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e 
contrario).  Der  obsiegenden  Vorinstanz  steht  keine  Parteientschädi-
gung zu (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 200.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 200.-  ver-
rechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (...)
- Bundesamt für Sozialversicherung

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Jürg Kölliker Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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