# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 63f98e8e-bc44-53d3-9219-8231f54f18e4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.11.2008 C-7387/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7387-2006_2008-11-14.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7387/2006/wam

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, 
Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
vertreten durch Advokat Dr. Heiner Schärrer, A._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung; Verfügung vom 
7. November 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7387/2006

Sachverhalt:

A.
Die  am  _______1962  geborene,  verheiratete  spanische  Staats-
angehörige X._______(im Folgenden: Beschwerdeführerin),  wohnhaft 
in Spanien (act. 1), leistete gemäss Auszug vom 29. Dezember 1997 
aus dem individuellen Konto von Dezember 1989 bis Dezember 1996 
Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-
versicherung (AHV/IV [act. 2]). Sie arbeitete vom 1. Juni 1989 bis am 
9. September 1998 in der Regel während 42 Stunden pro Woche als 
Mitarbeiterin im Küchendienst des Kantonsspitals B._______. Danach 
war sie nicht mehr erwerbstätig (act. 1 und 14).   

B.
Am 22. Juni 1999 stellte die damals noch in der Schweiz wohnhafte 
Beschwerdeführerin  bei  der  Eidgenössischen  Invalidenversicherung, 
Invalidenversicherungsstelle  des  Kantons  C._______(im  Folgenden: 
IV-Stelle  C._______),  ein  Gesuch  um  Bezug  von  Leistungen  der 
schweizerischen Invalidenversicherung (act. 1 und 3). 

Unter  Würdigung diverser  Berichte  von in  der  Schweiz  auf  den Ge-
bieten  der  Radiologie,  Neurochirurgie  und Rheumatologie  praktizier-
enden Fachärzten aus der Zeit vom 20. April 1995 bis zum 21. August 
2000 (act. 4 bis act. 12 sowie act. 16) teilte die IV-Stelle C._______ der 
Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 13. September 2000 mit, ihr 
Leistungsbegehren  werde  abgewiesen  (act.  17).  Nachdem  die 
Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 16. Oktober 2000 eine un-
vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhaltes  gerügt 
hatte,  ordnete  die  IV-Stelle  C._______  weitere  medizinische  Abklä-
rungen an (act. 21, 23 und 24).

Zur  Hauptsache  gestützt  auf  ein  Gutachten  vom  6.  Juli  2001  des 
I._______ (Im Folgenden: das I._______ [act. 26 bis 29, insbes. act. 
28]) und unter Berücksichtigung eines radiologischen Berichts vom 8. 
März 2002 von Dr. med. D._______  (act. 36)  gelangte die IV-Stelle 
C._______ in  ihrem zweiten   Vorbescheid  vom 25. September  2002 
zur Feststellung, die Beschwerdeführerin habe rückwirkend ab dem 1. 
September 1999 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente (act. 41). Laut 
Verlaufsprotokoll  per 12. Mai  2003 ging sie dabei  von einer  Arbeits-
unfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  von  100%  als  Mitarbeiterin  im 
Küchendienst sowie einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer leichten, 

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wechselbelastenden  Verweisungstätigkeit  aus  und  gewährte  einen 
leidensbedingten Abzug von 25% (act. 47.1 S. 2 und 3). Das jährliche 
Valideneinkommen  setzte  sie  auf  Fr.  57'200.-  und  das 
Invalideneinkommen  auf  jährlich  Fr.  28'521.-  fest,  und  bemass  den 
Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin ab dem 21. September 1998 
auf gerundet 51%. Den Termin für eine Rentenrevision setzte die IV-
Stelle C._______ verwaltungsintern auf den 30. September 2005 fest 
(act. 41, 42 und 47.1 S. 3).

Mit in Rechtskraft erwachsener, den Vorbescheid vom 25. September 
2002 bestätigender Verfügung vom 16. April 2003 sprach die IV-Stelle 
C._______ der Beschwerdeführerin rückwirkend ab dem 1. September 
1999 eine halbe Invalidenrente zu, zuzüglich entsprechender Kinder-
renten für ihren Sohn Y._______ und ihre Tochter K._______ (act. 46). 

C.
Da die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz nach Spanien verlegt hatte, 
überwies die IV-Stelle C._______ am 12. Mai 2003 die gesamten IV- 
Akten der nunmehr zuständigen IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland 
(im  Folgenden:  Vorinstanz  [act. 47]).  Im Rahmen des  mit  Schreiben 
vom 6. September 2005 eingeleiteten Revisionsverfahrens (act. 50 und 
51 sowie act. 54 bis 56) unterbreitete die Vorinstanz ihrem ärztlichen 
Dienst  diverse  Dokumente  zur  Beurteilung;  namentlich  den  von  der 
Beschwerdeführerin  am  14.  Februar  2006  ausgefüllten  Revisions-
fragebogen (act. 57), diverse Berichte aus den Jahren 1998 bis 2000, 
2004  und  2005  von  in  Spanien  auf  den  Gebieten  der  Psychiatrie, 
Rheumatologie,  Radiologie,  Traumatologie,  orthopädischer  Chirurgie, 
Gynäkologie und Urologie praktizierenden Ärzten (act. 58 bis 71 sowie 
act. 73) sowie einen medizinischen Rapport vom 20. Dezember 2005 
(Formular CH/E20 [act. 72]).

In  seiner  Stellungnahme  vom  9.  Mai  2006  (act.  75)  kam  Dr.  med. 
E._______  vom  ärztlichen  Dienst  der  Vorinstanz  zum  Schluss,  als 
wesentlichstes  Problem  liege  eine  somatoforme  Schmerzstörung  im 
Sinne einer Fibromyalgie ohne psychiatrische Komorbidität vor. Zumal 
die  im  Bericht  vom  28.  Juli  1999  von  Dr.  med.  F._______  noch 
aufgeführte Depression (act. 12) nicht mehr erwähnte werde, vermöge 
diese eine bleibende Arbeitsunfähigkeit nicht mehr zu begründen. Der 
Gesundheitszustand  der  Beschwerdeführerin  habe  sich  verbessert. 
Die Beschwerdeführerin sei  zwar – wie im Gutachten des I._______ 
vom  6.  Juli  2001  statuiert  (act.  28)  –  als  Küchenmitarbeiterin 

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vollständig  arbeitsunfähig; eine  körperlich  leichte,  leidensangepasste 
Tätigkeit sei ihr aber in vollem Umfang zumutbar. Im Revisionsexposé 
vom  8.  Mai  2006  (act.  74)  attestierte  Dr.  med.  E._______  der 
Beschwerdeführerin  per  28. November  2005  eine  Arbeitsunfähigkeit 
von  100%  in  der  zuletzt  ausgeübten  Arbeitstätigkeit,  in  leichten 
Verweisungstätigkeiten im Büro, der Verwaltung oder im Detailhandel 
dagegen eine solche von 20%. In seinem folgenden Bericht vom 9. Mai 
2006 hält er dann allerdings fest, die Beschwerdeführerin sei in einer 
angepassten Verweisungstätigkeit in vollem Umfang arbeitsfähig (act. 
75).

Gestützt  auf  die  Stellungnahme  vom  9.  Mai  2006  und  das  Revi-
sionsexposé vom 8. Mai 2006 von Dr. med. E._______ setzte die Vor-
instanz den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin neu auf  42.50% 
fest (act. 76). Dabei ging sie von einem jährlichen Valideneinkommen 
von Fr. 63'132.-  aus  und bemass  das Invalideneinkommen bei  einer 
Arbeitsfähigkeit von 80% in leichten Verweisungstätigkeiten und einem 
Abzug  vom  Tabellenlohn  von  5%  auf  jährlich  Fr.  36'303.-.  Mit  Vor-
bescheid  vom 21.  Juli  2006  teilte  sie  der  Beschwerdeführerin  unter 
anderem mit, ihr Invaliditätsgrad betrage weniger als 50%, weshalb die 
bislang  ausgerichtete  halbe  Invalidenrente  durch  eine  Viertelsinvali-
denrente ersetzt werden müsse (act. 77).  

Mit Schreiben vom 6. September 2006 machte die Beschwerdeführerin 
geltend, da sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert habe, stehe 
ihr  nach  wie  vor  eine  halbe  Invalidenrente  zu  (act.  84).  Dieses 
Schreiben sowie den beigelegten Arztbericht vom 1. September 2006 
von Dr. med. G._______ (act. 82)  unterbreitete die Vorinstanz ihrem 
ärztlichen Dienst zur Beurteilung (act. 85). 

Dr.  med.  H._______  vom  ärztlichen  Dienst  der  Vorinstanz  kam  in 
seiner Stellungnahme vom 20. Oktober 2006 zum Schluss, es sei an 
der Beurteilung von Dr. med. E._______ vom 9. Mai 2006 festzuhalten. 
Abgesehen von den überzeichneten und widersprüchlichen Angaben 
von  Dr.  med.  G._______  (einmal  würden  Diskusprotrusionen 
diagnostiziert, ein andermal Hernien bei einem normalen Lasègue von 
45%) führten diese Dokumente zu keinen neuen Erkenntnissen. Insbe-
sondere  existierten  keinerlei  Hinweise  auf  eine  psychiatrische  Kom-
morbidität und werde ausdrücklich festgehalten, dass ein Antidepres-
sivum einzig aufgrund der Fibromyalgie verordnet worden sei (act. 86).

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D.
Mit Revisionsverfügung  vom 7. November 2006, die den Vorbescheid 
vom  21.  Juli  2006  inhaltlich  bestätigte, sprach  die  Vorinstanz  der 
Beschwerdeführerin  mit  Wirkung  ab  1.  Januar  2007  anstelle  der 
bisherigen  halben  Invalidenrente  eine  Viertelsinvalidenrente  zu,  zu-
züglich entsprechender Kinderrenten für  die beiden Kinder (act. 88). 
Zur Begründung bezog sie sich sinngemäss auf die Stellungnahmen 
ihres ärztlichen Dienstes vom 9. Mai 2006 und 20. Oktober 2006 (act. 
75 und 86). 

E.
Am  15. Dezember  2006  erhob  die  Beschwerdeführerin  bei  der  Eid-
genössischen  Rekurskommission  der  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung  für  die  im  Ausland  wohnenden  Personen  (im 
Folgenden: REKO  AHV/IV)  Beschwerde.  Sie  beantragte,  die  Re-
visionsverfügung vom 7. November  2006 sei  aufzuheben und es sei 
festzustellen, „dass ihr weiterhin aufgrund der Verfügung vom 3. Juni 
2003 (recte: vom 16. April 2003 [act. 46]) eine halbe Rente aufgrund 
eines  IV-Grades  von  51%  zustehe“.  Ferner  beantragte  sie  die 
Zusprache  einer  Parteientschädigung  und  führte  zur  Beschwerde-
begründung sinngemäss aus, ihre gesundheitliche Situation habe sich 
seit Erlass der Verfügung vom 16. April 2003 nicht bzw. nicht erheblich 
verändert.  In  den  Akten  fänden  sich  keinerlei  Hinweise  auf  eine 
Verbesserung der gesundheitlichen Situation. Die Vorinstanz begründe 
denn  auch  in  keiner  Weise,  worin  eine  solche  bestehe.  Es  liege 
demnach  eine  abweichende  Beurteilung  der  gleichgebliebenen 
medizinischen Situation vor, weshalb die Rentenrevision nicht zulässig 
sei. 

F.
In  ihrer  Beschwerdevernehmlassung  vom 19.  April  2007  beantragte 
die Vorinstanz,  „die angefochtene Verfügung vom 7. November  2006 
sei in dem Sinne zuungunsten der Beschwerdeführerin zu ändern, als 
die  Rente  mit  Wirkung  ab  1.  Januar  2007  aufgehoben  wird.“  Der 
gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin habe sich zwar seit 
Zusprache der halben Invalidenrente am 16. April  2003 effektiv nicht 
verändert. Der ärztliche Dienst habe aber übersehen, dass bereits im 
Gutachten des I._______ vom Juni 2001 (recte: vom 6. Juli 2001; vgl. 
act.  28)  das  Bestehen  einer  Depression  ausdrücklich  verneint,  die 
Arbeitsunfähigkeit  also nicht psychiatrisch begründet worden sei. Die 
unveränderte gesundheitliche Situation lasse den Schluss zu, dass die 

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Beschwerdeführerin  in  der  zuletzt  ausgeübten  Tätigkeit  als 
Mitarbeiterin im Küchendienst nach wie vor vollständig arbeitsunfähig, 
in  leichteren  Verweisungstätigkeiten  dagegen  voll  arbeitsfähig  sei. 
Sodann sei zu beachten, dass der ärztliche Dienst in seiner Stellung-
nahme vom 9. Mai 2006 der Beschwerdeführerin volle Arbeitsfähigkeit 
in  leichten  Verweisungstätigkeiten  attestiert  habe,  indessen  im 
Revisionsexposé vom 8. Mai  2006 irrtümlicherweise  eine solche von 
80%  (act.  74  und  75),  auf  die  man  bei  Erlass  der  angefochtenen 
Revisionsverfügung  fälschlicherweise  abgestellt  habe.  Im  Weiteren 
seien bereits  die  von der  IV-Stelle  C._______ und auch die  von ihr 
selbst  durchgeführten  Einkommensvergleiche  fehlerhaft  –  dies-
bezüglich werde auf die Invaliditätsgradbemessung vom 13. April 2007 
verwiesen  (act.  93).  Insbesondere  habe  man  das  von  der  IV-Stelle 
C._______  aufgrund  der  Akten  nicht  nachvollziehbar  bestimmte 
Valideneinkommen unkritisch übernommen. Betreffend das Invaliden-
einkommen  habe  die  IV-Stelle  C._______  übersehen,  dass  der 
Tabellenlohn  auf  eine  wöchentliche  Stundenzahl  von  41.3  Stunden 
umzurechnen  sei.  Auch  habe  sie  einen  in  keiner  Weise  ge-
rechtfertigten  Abzug  von  25% vom Tabellenlohn  vorgenommen. Aus 
dem korrigierten, rechtskonformen Einkommensvergleich vom 13. April 
2007  (act.  93)  ergebe  sich  eine  Erwerbseinbusse  von  knapp  35%. 
Damit  stehe  fest,  dass  bei  der  Beschwerdeführerin  nie  eine 
rentenbegründende  Invalidität  bestanden  habe.  Die  rechtskräftige 
Verfügung der IV-Stelle C._______ vom 16. April 2003 sei daher „auf 
dem  Wege  der  Wiedererwägung  zu  korrigieren,  während  die 
angefochtene  Verfügung  auf  dem  Wege  der  reformatio  in  peius zu 
ändern sei“.

G.
Mit Replik vom 29. Mai 2007 beantragte die Beschwerdeführerin, die 
Revisionsverfügung vom 7. November  2006  sei  aufzuheben und  die 
Vorinstanz anzuweisen, eine allfällige Wiedererwägung der Verfügung 
vom  16.  April  2003  in  einem  separaten  Verfahren  vorzunehmen. 
Eventualiter  sei  die  Beschwerde teilweise  gutzuheissen und die  An-
gelegenheit  zur  Durchführung  zusätzlicher  Abklärungen  an  die  Vor-
instanz  zurückzuweisen.  Ferner  beantragte  die  Beschwerdeführerin, 
es sei ihr – falls das Gericht zum Schluss komme, die Vorinstanz dürfe 
im vorliegenden Verfahren das ursprüngliche Revisionsverfahren in ein 
Wiedererwägungsverfahren  umwandeln  –  erneut  Gelegenheit  zur 
Stellungnahme zu geben, insbesondere zur angedrohten reformatio in 
peius. Zur Begründung führte sie sinngemäss aus, die angefochtene 

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Revisionsverfügung vom 7. November 2006 sei unbestrittenermassen 
fehlerhaft,  da  keine  Verbesserung  ihres  Gesundheitszustandes  seit 
Erlass  der  Verfügung  vom  16.  April  2003  vorliege.  Auch  sei  es 
verfahrensrechtlich unzulässig, ein Revisionsverfahren litis pendente in 
ein Wiedererwägungsverfahren umzudeuten. Eine Wiedererwägung sei 
ohnehin  unzulässig,  da  die  ursprüngliche  Verfügung  keineswegs 
zweifellos  unrichtig  sei,  und  keine  krassen,  offensichtlichen  Fehlein-
schätzungen  oder  Fehlannahmen  vorlägen.  Es  rechtfertige  keine 
Wiedererwägung,  wenn  die  Vorinstanz  behaupte,  das  Validen-
einkommen  habe  nicht  Fr.  57'200.-  sondern  Fr.  56'500.-  betragen. 
Abgesehen davon habe dasselbe im Jahre 2000 Fr. 61'304.- betragen. 
Es treffe ferner zu, dass die IV-Stelle C._______ bei der Bestimmung 
des  Invalideneinkommens  den  auf  einer  40-Stundenwoche  beruhen-
den Tabellenlohn  nicht  auf  die  branchenübliche Arbeitszeit  von 41.3 
Stunden  pro  Woche  umgerechnet  habe.  Allerdings  handle  es  sich 
dabei nicht um einen krassen, eine Wiedererwägung rechtfertigenden 
Fehler. Die Bestimmung des Umfanges eines Abzuges vom Tabellen-
lohn  sei  eine  Ermessensfrage,  welche  nicht  in  Wiedererwägung 
gezogen  werden  könne.  Zudem  verkenne  die  Vorinstanz,  dass  der 
Umfang des Abzuges nicht einzig und alleine vom Alter sondern viel-
mehr  von den  gesamten  Umständen abhänge. Da  anzunehmen sei, 
dass die IV-Stelle C._______ diese Umstände abgeklärt und entspre-
chend  berücksichtigt  habe,  könne  es  nicht  angehen,  wenn  die  Vor-
instanz ohne aktuelle Abklärung behaupte, der leidensbedingte Abzug 
von  25%  sei  nicht  gerechtfertigt  gewesen.  Ausgehend  von  einem 
jährlichen Valideneinkommen von Fr. 61'304.- sowie einem Invaliden-
einkommen bei einem Abzug von 25% vom Tabellenlohn von jährlich 
Fr. 29'169.20, betrage daher der Invaliditätsgrad auch bei Korrektur der 
genannten  Fehler  noch  52.4%.  Da  die  Vorinstanz  sowohl  bei  der 
Bestimmung  des  Valideneinkommens  als  auch  des  Umfanges  des 
Abzuges vom Tabellenlohn „unvollständige Annahmen“ getroffen habe, 
werde  eventualiter  die  Rückweisung  der  Sache  an  die  Vorinstanz 
beantragt. 

H.
Mit Duplik vom 31. Juli 2007 stellte sich die Vorinstanz sinngemäss auf 
den  Standpunkt,  angesichts  der  anwendbaren  Normen  sowie  der 
bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  sei  es  zulässig,  die  angefoch-
tene  Revisionsverfügung  mit  der  substituierten  Begründung  einer 
Wiedererwägung  der  ursprünglichen  Rentenverfügung  zu  schützen. 
Auch eine Abänderung der angefochtenen Revisionsverfügung zuun-

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gunsten  der  Beschwerdeführerin  könne  im  vorliegenden  Verfahren 
beantragt werden. Sie habe die Einwände zum Einkommensvergleich 
allerdings  dem  „zuständigen  Dienst“  unterbreitet,  welcher  in  seiner 
Stellungnahme  vom  11.  Juli  2007  den  Vorbringen  der  Beschwerde-
führerin  bezüglich  des  Valideneinkommens  zugestimmt  habe.  Aller-
dings seien die Ausführungen der Beschwerdeführerin zum Invaliden-
einkommen nicht  stichhaltig,  weshalb  an  der  bisherigen  Beurteilung 
festgehalten  werde.  Durch  die  Anwendung  eines  leidensbedingten 
Abzugs von 25% habe die IV-Stelle C._______ ihr Ermessen ganz klar 
überschritten,  weshalb  dieser  wiedererwägungsweise  auf  5% herab-
zusetzen  sei.  Die  alleine  auf  Seiten  des  Valideneinkommens 
angezeigte Korrektur führe zu einem Invaliditätsgrad von knapp 40%. 
Aus  diesen  Gründen  lasse  sie  ihren  Antrag  auf  Vornahme  einer 
reformatio  in  peius fallen  und  beantrage,  die  Beschwerde sei  abzu-
weisen und die angefochtene Verfügung mit substituierter Begründung 
zu schützen.

I.
Mit Triplik vom 17. September 2007 bekräftigte die Beschwerdeführerin 
ihren  Antrag  auf  Aufhebung  der  angefochtenen  Revisionsverfügung. 
Der  Rückzug  des  Antrags  auf  reformatio  in  peius sei  verbindlich, 
weshalb es im vorliegenden Verfahren nur noch um die Beantwortung 
der  Frage  der  Zulässigkeit  einer  Wiedererwägung  gehe.  Es  müsse 
geprüft  werden,  ob  die  ursprüngliche  Bemessung  des  Invalidenein-
kommens  zweifellos  unrichtig  war  und  deren  Berichtigung  von 
erheblicher Bedeutung ist. Ein Sachverhalt könne nur dann zweifellos 
unrichtig sein, wenn er völlig unumstritten sei. Aufgrund der Akten, in 
denen  sich  vier  verschiedene  Invaliditätsgradsbemessungen  fänden, 
könne  nicht  die  Rede  davon  sein,  dass  eine  Berechnung  eindeutig 
richtig und eine andere zweifellos unrichtig sei. Vielmehr zeige es sich, 
dass der Bemessung des Invaliditätsgrades sowie der Annahme eines 
Invalideneinkommens  jeweils  eine  erhebliche  Ermessensausübung 
zugrunde  lägen. Die  IV-Stelle  C._______ habe  den ihr  zustehenden 
Ermessensspielraum nicht in einer offensichtlich rechtswidrigen Weise 
überschritten – andernfalls hätte es der Vorinstanz bereits im Rahmen 
des Revisionsverfahrens auffallen müssen, dass der Invaliditätsgrad im 
Jahre  2002  falsch  berechnet  worden  sei.  Selbst  wenn  der 
leidensbedingte  Abzug  von  25%  zu  Unrecht  vorgenommen  worden 
wäre, so liege keine „zweifellose Unrichtigkeit“ vor. 

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J.
Mit  Quadruplik vom 1. Oktober 2007 bekräftigte die Vorinstanz ihren 
Antrag auf Beschwerdeabweisung. Der Triplik der Beschwerdeführerin 
vom 17. September 2007 könnten keine wesentlichen neuen Gesichts-
punkte entnommen werden, weshalb man an den Ausführungen in der 
Duplik vom 31. Juli 2007 vollumfänglich festhalte.

K.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Akten  wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  wesentlich,  im  Rahmen 
der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder  Schiedskommissionen  oder  bei  den  Beschwerdediensten  der 
Departemente  hängigen  Rechtsmittel  (Art.  53  Abs.  2  des  Bundes-
gesetzes  vom  17.  Juni  2006  über  das  Bundesverwaltungsgericht 
[VGG, SR 173.32]).

1.1 Laut  Art.  31  VGG  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden  gegen  Verfügungen  gemäss  Art.  5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021),  sofern  keine  Ausnahme  nach  Art.  32  VGG  vorliegt.  Als 
Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. 
Zu diesen gehört auch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Art. 33 
Bst. d VGG; vgl. Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 
1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

1.2 Die  angefochtene  Anordnung  vom  7.  November  2006  ist  ohne 
Zweifel als Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG zu qualifizieren. Da 
zudem keine Ausnahme gemäss Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bundes-
verwaltungsgericht  zur  Beurteilung  der  Beschwerde  vom  15.  De-
zember 2006 zuständig.

1.3 Gemäss Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) 
ist  zur  Beschwerdeführung  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  legi-
timiert,  wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist,  und  ein 

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schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. 
auch  Art.  48  Abs.  1  VwVG).  Die  Beschwerdeführerin  hat  am  vor-
instanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen. Sie ist als Adressatin 
durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  und  hat  an 
deren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse.

1.4 Nachdem die  Beschwerdeführerin  den einverlangten Verfahrens-
kostenvorschuss  fristgerecht  geleistet  hat,  ist  auf  die  frist-  und 
formgerecht  eingereichte  Beschwerde  vom  15.  Dezember  2006 
einzutreten (Art.  60  ATSG; vgl. auch Art.  20  Abs. 1,  Art. 21  Abs. 2, 
Art. 50 und Art. 52 VwVG).

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis  VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Ver-
fahrensvorschriften Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerde-
beurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 
2 VGG).

2.1 Mit  der  Beschwerde  kann  gerügt  werden,  die  vorinstanzliche 
Verfügung  verletze  Bundesrecht  (einschliesslich  der  Überschreitung 
oder  des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen 
oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts-
erheblichen Sachverhalts  zu  sorgen. Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 

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E. 1a,  je  mit  Hinweisen); zum anderen umfasst  die  behördliche und 
richterliche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer 
Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf 
den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist  (vgl.  GYGI,  a.a.O.,  S. 43 und 273). In 
diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversicher-
ungsgerichte zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu ver-
anlassen,  wenn  hierzu  aufgrund  der  Parteivorbringen  oder  anderer 
sich  aus  den Akten ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass 
besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts  [im  Folgenden: EVG;  heute  Bundesgericht] 
I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern  das  Gesetz  nicht  etwas  Abweichendes  vorsieht,  nach  dem 
Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  zu  fällen.  Die 
blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweis-
anforderungen  nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben  vielmehr 
jener  Sachverhaltsdarstellung zu folgen,  die sie  von allen möglichen 
Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 
353 E. 5b,  BGE 125 V 193 E. 2,  je  mit  Hinweisen). Führen die von 
Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das 
Gericht  bei  pflichtgemässer  Beweiswürdigung  zur  Überzeugung,  ein 
bestimmter  Sachverhalt  sei  als  überwiegend  wahrscheinlich  zu 
betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem fest-
stehenden  Ergebnis  nichts  mehr  ändern,  so  ist  auf  die  Abnahme 
weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI 
KIESER,  Das  Verwaltungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich 
1999,  S.  212,  Rz.  450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsver-
fahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, 
Rz. 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, 
BGE 122 III 219 E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c 
mit Hinweisen).

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2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. Ausschlaggebend für  den Beweiswert  ist 
grundsätzlich  weder  die  Herkunft  eines  Beweismittels  noch  die 
Bezeichnung  der  eingereichten  oder  in  Auftrag  gegebenen  Berichte 
(vgl. dazu das Urteil des EVG I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, 
mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3.a). 

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälliger Anspruch 
der Beschwerdeführerin ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel auf-
grund  der  bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

3.1 Die  Beschwerdeführerin  ist  spanische  Staatsangehörige  mit 
Wohnsitz in Spanien, das Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ist. 
Am 1. Juni 2002 trat das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
schweizerischen Eidgenossenschaft  einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft  mit  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Frei-
zügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) in Kraft, insbesondere auch dessen 
Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit 
regelt  (vgl.  dazu  Art.  80a  des  Bundesgesetzes  über  die  Invaliden-
versicherung  vom  19.  Juni  1959  [IVG,  SR  831.20]  in  der  Fassung 
gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 betref-
fend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkommen 
zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in Kraft 
seit  1.  Juni  2002).  Nach  Art.  3  Abs.  1  der  Verordnung  (EWG)  Nr. 
1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben die 
Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen und für welche 
daher  diese Verordnung  gilt,  die  gleichen  Rechte  und  Pflichten  auf-
grund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsan-
gehörigen dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen der 
Verordnung 1408/71 nichts anderes vorsehen. Für die Beurteilung des 
geltend  gemachten  Anspruchs  auf  Leistungen  der  Invalidenver-
sicherung  ist  somit  grundsätzlich  internes  schweizerisches  Recht, 
insbesondere  das  IVG  sowie  die  Verordnung  vom  17.  Januar  1961 

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über  die  Invalidenversicherung  (IVV,  SR  831.201)  anwendbar.  Die 
Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben mangels diesbe-
züglicher staatsvertraglicher Regelung beim Ermitteln von Leistungs-
ansprüchen  allein  die  schweizerischen  Rechtsvorschriften  anzu-
wenden.  Die  Frage  ob,  und  gegebenenfalls  ab  wann  Anspruch  auf 
Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung  besteht,  be-
stimmt  sich  somit  allein  aufgrund  der  schweizerischen  Rechtsvor-
schriften. 

Für  die  Beurteilung  eines  Rentensanspruchs  sind  daher  Fest-
stellungen  ausländischer  Versicherungsträger,  Krankenkassen,  Be-
hörden und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn für 
die  rechtsanwendenden  Behörden  in  der  Schweiz  nicht  verbindlich 
(BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 
S.  320  E.2).  Vielmehr  unterstehen  ausländische  Beweismittel  der 
freien  Beweiswürdigung  des  Richters  (vgl.  Urteil  des  EVG  vom  11. 
Dezember 1981 i.S. D).

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  Rechts-
vorschriften Anwendung, die bei Erlass der Revisionsverfügung vom 7. 
November 2006 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, 
die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber 
für  die  Beurteilung  eines  allenfalls  früher  entstandenen  Renten-
anspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 1997 in der 
Fassung vom 7. Oktober 1994 [AS 1995 221]; ab dem 1. Januar 2001 
in der Fassung vom 23. Juni 2000 [AS 2685]; ab dem 1. Juni 2002 in 
der Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701 sowie AS 2002 685]; 
ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 
3371  und  3453]  und  ab  dem  1.  Januar  2004  in  der  Fassung  vom 
21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]). 

Bei der Prüfung eines allfälligen Rentenanspruchs ab 2003 ist sodann 
das am 1. Januar  2003 in  Kraft  getretene ATSG anwendbar. Da die 
darin enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbs-
unfähigkeit, der Invalidität und der Einkommensvergleichsmethode den 
bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der 
Invalidenversicherung entsprechen,  und die von der Rechtsprechung 
dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herrschaft  des  ATSG 
weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.), wird im Folgenden 
auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen. Das EVG hat ferner 
festgestellt,  dass  der  Gesetzgeber  das  Institut  der  Revision  von 

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Invalidenrenten gemäss Art. 41 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 in 
Kraft  gestandenen Fassung) mit  Art. 17 Abs. 1 ATSG in Fortführung 
der entsprechenden bisherigen Gerichtspraxis (BGE 130 V 343 E. 3.5, 
BGE 125 V 369 E. 2, BGE 117 V 198 E. 3a, je mit Hinweisen) beibe-
halten hat.

Die Änderungen vom 6. Oktober 2006 des IVG und des ATSG sowie 
die Änderungen vom 28. September 2007 der IVV und der Verordnung 
über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  vom  11. 
September  2002 ([ATSV, SR 830.11];  5.  IV-Revision,  AS 2007 5129 
bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden 
Verfahren indessen nicht anwendbar, da die Rentenverfügung der IV-
Stelle C._______ am 16. April 2003 und die angefochtene Revisions-
verfügung vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergan-
gen sind (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich, Basel, Genf 
2003, Art. 82 Rz. 4 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).

3.3 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist der rechtserheb-
liche  Sachverhalt  im  Beschwerdeverfahren  vor  dem  Sozialversiche-
rungsgericht  grundsätzlich  nach  den  tatsächlichen  Verhältnissen  zur 
Zeit  des  Erlasses der  angefochtenen Verfügung  zu beurteilen  (BGE 
129 V 1 E. 1.2 mit  Hinweisen;  THOMAS LOCHER,  Grundriss des Sozial-
versicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, S. 489, Rz. 20). Vorliegend 
sind  demnach  grundsätzlich  die  Verhältnisse  bis  zum  7.  November 
2006 (Datum der  angefochtenen Revisionsverfügung) zu berücksich-
tigen. 

4.
Anspruch auf  eine Rente der  schweizerischen Invalidenversicherung 
hat,  wer  invalid  im Sinne  des  Gesetzes  ist  (Art.  8  ATSG) und beim 
Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres  Bei-
träge an die AHV/IV geleistet  hat  (Art. 36 Abs. 1 IVG in der  bis  31. 
Dezember  2007  gültig  gewesenen  Fassung  [AS 2007  5140]).  Diese 
Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht 
kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 

Die Beschwerdeführerin hat unbestrittenermassen während insgesamt 
mehr  als  einem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-,  Hinter-
lassenen- und Invalidenversicherung geleistet (act. 2), so dass die Vor-
aussetzung  der  Mindestbeitragsdauer  für  den  Anspruch  auf  eine 
ordentliche Invalidenrente erfüllt ist.

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5.
Vorliegend  umstritten  und  angesichts  des  Grundsatzes  der  Rechts-
anwendung von Amtes wegen zu prüfen ist, ob die Vorinstanz die mit 
Rentenverfügung  der  IV-Stelle  C._______  am  16.  April  2003  zuge-
sprochenen  halben  Invalidenrenten am  7. November  2006  zu  Recht 
mit  Wirkung  ab  1.  Januar  2007  auf  Viertelsinvalidenrenten  herab-
gesetzt hat.  

Im Folgenden werden vorab die für den Begriff der Invalidität, die Be-
stimmung des Invaliditätsgrades, die Rentenrevision und die Wieder-
erwägung einer Rentenverfügung massgeblichen Grundsätze und Be-
stimmungen dargestellt. 

5.1 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art.  8  Abs.  1 
ATSG).  Nach  Art.  4  IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall  sein (Abs. 1); sie gilt  als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis Ende 2003 gültig gewesenen 
Fassung) besteht  ein Anspruch auf  eine ganze Invalidenrente, wenn 
die versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine 
halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine 
Viertelsrente,  wenn sie  mindestens zu  40% invalid  ist. Die seit  dem 
1. Januar  2004  massgeblichen  neuen  Rentenabstufungen  gemäss 
Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 
40% Anspruch auf  eine Viertelsrente,  bei  einem Invaliditätsgrad von 
mindestens  50%  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente,  bei  einem  In-
validitätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% Anspruch auf eine 
ganze Rente. 

Laut  Art. 28 Abs. 1ter  IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz haben. Nach der  bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt 
Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern 
eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). 
Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  seit  dem  1. Juni  2002  für 
Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen  Gemein-

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schaft,  denen  bei  einem  Invaliditätsgrad  ab  40%  eine  Rente  aus-
gerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Ge-
meinschaft Wohnsitz haben.

5.2 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach  Durchführung  der  medizinischen  Behandlung  und  allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei 
ausgeglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalidenein-
kommen),  in  Beziehung  gesetzt  zum  Erwerbseinkommen,  das  sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Validen-
einkommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel 
in  der  Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbs-
einkommen  ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander 
gegenübergestellt  werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz 
der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbs-
einkommen ziffernmässig nicht  genau ermittelt  werden können,  sind 
sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen 
und  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte  miteinander  zu  ver-
gleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 
29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – und 
im  Beschwerdeverfahren  das  Gericht  –  auf  Unterlagen  angewiesen, 
die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitsschaden 
zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und 
bezüglich  welcher  Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im 
Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten 
noch zugemutet werden können (BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 
E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Es sind demnach nicht 
nur die Erwerbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern auch 
in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemessung 
der  Invalidität  ist  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  der 
funktionellen Behinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem 
vom Arzt festgelegten Grad der funktionellen Einschränkung überein-
stimmen müssen (BGE 110 V 273 E. 4a [= ZAK 1985 S. 462 E. 4a]). 
Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbesondere 
im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, obliegen 
dagegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.

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5.3 Gemäss  Art.  17  ATSG sind  Renten  von Amtes  wegen  oder  auf 
Gesuch hin  für  die  Zukunft  zu  erhöhen,  heraufzusetzen oder  aufzu-
heben, wenn sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers in einer 
für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision 
gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die 
geeignet  ist,  den Invaliditätsgrad und damit  den Rentenanspruch zu 
beeinflussen.  Eine  Invalidenrente  ist  demnach  nicht  nur  bei  einer 
wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch 
dann  revidierbar,  wenn  sich  die  erwerblichen  Auswirkungen  des  an 
sich  gleich  gebliebenen  Gesundheitszustandes  erheblich  verändert 
haben (BGE 130 V 343 E. 3.5, BGE 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). 
Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich 
des  Sachverhaltes,  wie  er  im  Zeitpunkt  der  ursprünglichen  Renten-
verfügung bestanden hat (hier: 16. April 2003) mit demjenigen zur Zeit 
der streitigen Revisionsverfügung (hier: 7. November 2006 [vgl. BGE 
133 V 108 E. 5.4]). Dagegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines 
im  Wesentlichen  unverändert  gebliebenen  Sachverhalts  kein  Revisi-
onsgrund;  unterschiedliche  Beurteilungen  sind  revisionsrechtlich  nur 
dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen 
Verhältnisse sind (BGE 117 V 199 E. 3b, 112 V 390 E. 1b, 372 E. 2b; 
ZAK 1987 S. 36 ff.).

5.4 Liegen die in Art. 17 ATSG genannten Revisionsvoraussetzungen 
nicht  vor  (vgl.  E.  5.3  hiervor),  so  kann  der  jeweilige  Versicherungs-
träger auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegen-
stand einer materiellen richterlichen Beurteilung gebildet hat, nur zu-
rückkommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre 
Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG; 
BGE 133 V 50 E. 4.1, BGE 125 V 368 E. 2, BGE 117 V 8 E. 2a mit 
Hinweisen;  DANIEL JACOBI, Der Anspruch auf Wiedererwägung von Ver-
fügungen in der Sozialversicherung, ZBJV 2002, 464 und 472). Grund-
lage  einer  solcher  Wiedererwägung  bildet  stets  der  ursprüngliche 
Sachverhalt,  wie er  im Zeitpunkt  des Erlasses der  ersten Verfügung 
(hier:  Verfügung vom 16. April  2003)  bestanden hat,  wozu auch die 
seinerzeitige Rechtspraxis gehört (BGE 117 V 8 E. 2c). 

Zumal der Entscheid über die Vornahme einer Wiedererwägung sowie 
über ihre zeitlichen Wirkungen (ex tunc,  ex nunc oder  pro futuro)  in 
das pflichtgemässe Ermessen des jeweiligen Versicherungsträgers ge-
stellt sind, vorliegend also in dasjenige der Vorinstanz, welche infolge 
Wohnsitzverlegung  der  Beschwerdeführerin  nach  Spanien  zuständig 

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wurde (vgl. 56 IVG sowie Art. 57 Abs. 1 Bst. d und e IVG), kann das 
Bundesverwaltungsgericht  die  Vorinstanz  nicht  zu  einer  Wieder-
erwägung der Rentenverfügung der IV-Stelle C._______ vom 16. April 
2003 verpflichten (BGE 117 V 8 E 2a mit Hinweisen, BGE 110 V 291 
E. 3c; KIESER ATSG, Rz. 22, 25 und 35 zu Art. 53 sowie Rz. 7 zu Art. 
25).  Angesichts  des  Grundsatzes  der  Rechtsanwendung  von  Amtes 
wegen kann es allerdings eine angefochtene, zu Unrecht ergangene 
Revisionsverfügung mit der substituierten Begründung schützen, dass 
die  ursprüngliche  Rentenverfügung  –  vorliegend  diejenige  vom 
16. April 2003 – zweifellos unrichtig und deren wiedererwägungsweise 
Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 sowie 
E. 3b mit Hinweisen). 

Eine zweifellose Unrichtigkeit liegt dabei nicht nur dann vor, wenn die 
in  Wiedererwägung  zu  ziehende  Verfügung  auf  Grund  falscher  oder 
unzutreffender  Rechtsregeln  erlassen  wurde,  sondern  auch,  wenn 
massgebliche Bestimmungen nicht  oder unrichtig angewandt wurden 
oder der rechtserhebliche Sachverhalt  falsch oder unvollständig fest-
gestellt  wurde (BGE 127 V 10 E. 4b, BGE 126 V 399 E. 2a/bb, BGE 
117 V 8  E. 2c).  Eine  unzutreffende,  aber  nicht  rechtsfehlerhafte  Er-
messensbetätigung reicht  dagegen grundsätzlich nicht  aus,  um eine 
zweifellose Unrichtigkeit  zu bejahen – es sei  denn,  es bestehe kein 
vernünftiger Zweifel  an der Unrichtigkeit  bzw. es sei nur der Schluss 
möglich, dass das Ermessen unrichtig ausgeübt worden ist (BGE 125 
V  383  E.  6a;  THOMAS LOCHER,  a.a.O.,  S. 470,  Rz. 16  als  auch  KIESER 
ATSG, Rz. 19 f. zu Art. 53). 

Eine allgemeingültige, betragliche Grenze für die Annahme, dass eine 
Berichtigung der ursprünglichen Verfügung von erheblicher Bedeutung 
ist, lässt sich nicht festlegen. Massgebend sind jeweils die gesamten 
Umstände des Einzelfalles. Bei einer periodischen Dauerleistung (z.B. 
einer  Rente)  bejaht  die Gerichtspraxis  in  der  Regel  schon bei  einer 
kleinen  Differenz  der  monatlichen  Rentenzahlung  die  Erheblichkeit 
(vgl.  BGE 119  V  475  E. 1c;   LOCHER,  a.a.O.,  S. 470,  Rz. 17;  KIESER, 
ATSG, Rz. 21 zu Art. 53). Erheblich ist die Berichtigung insbesondere 
dann,  wenn  infolge  einer  Veränderung  des  Invaliditätsgrades  eine 
andere Rentenstufe erreicht wird (vgl. E. 5.1 hiervor).  

6.
Dass  der  gesundheitliche  Zustand  der  Beschwerdeführerin  im  vor-
liegend  revisionsrechtlich  massgebenden  Zeitraum,  also  seit  Erlass 

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der Rentenverfügung vom 16. April 2003 bis zum Erlass der streitigen 
Revisionsverfügung vom 7. November  2006,  keine wesentliche  Bes-
serung erfahren hat, ist heute unbestritten.

Eine  rentenrelevante  Veränderung  des  Gesundheitszustandes  er-
scheint angesichts der vorliegenden medizinischen Dokumentation als 
überwiegend unwahrscheinlich.  Insbesondere kann als erstellt gelten, 
dass  die  Vorinstanz  aufgrund  der  Stellungnahme  ihres  ärztlichen 
Dienstes vom 9. Mai 2006 (act. 75) bei Erlass der angefochtenen Re-
visionsverfügung  fälschlicherweise  davon  ausging,  die  Beschwerde-
führerin  habe  unter  einer  Depression  mit  Auswirkungen  auf  die 
Arbeitsfähigkeit  gelitten,  die  nun  nicht  mehr  zu  diagnostizieren  sei. 
Sodann  kann  den  medizinischen  Akten,  namentlich  auch  dem  Gut-
achten des I._______ vom 6. Juli 2001 (act. 28, S. 13, vgl. auch act. 27 
S. 3 und act. 26 S. 5), dem Arztbericht vom 28. Juli 1999 von Dr. med. 
F._______ (act. 12) sowie dem Bericht vom 1. September 2006 von Dr. 
med. G._______ (act. 82) gerade nicht entnommen werden, dass der 
Beschwerdeführerin  eine  leidensangepasste  Verweisungstätigkeit 
lediglich im Umfange von 80% zumutbar gewesen wäre. Vielmehr ist 
aufgrund  der  medizinischen  Berichte  und  Gutachten  davon  auszu-
gehen, dass ihre Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Verwei-
sungstätigkeit  – bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 7. No-
vember  2006  wie  bereits  bei  Erlass  der  Verfügung  der  IV-Stelle 
C._______ vom 16. April 2003 – 100% betragen hat. Demnach ist es 
überwiegend  wahrscheinlich,  dass  der  Beschwerdeführerin  im  Revi-
sionsexposé des ärztlichen Dienstes der Vorinstanz vom 8. Mai 2006 
(act.  74)  irrtümlicherweise  eine  Arbeitsfähigkeit  von  bloss  80%  in 
Verweisungstätigkeiten  attestiert  wurde,  und  somit  die Revisions-
verfügung vom 7. November 2006 auf einer unrichtigen medizinischen 
Grundlage beruhte (act. 88; vgl. auch act. 87 und 76). Aufgrund der im 
Übrigen zutreffenden  und  nachvollziehbaren  Ausführungen  des 
ärztlichen Dienstes der Vorinstanz kann als erwiesen gelten, dass der 
Gesundheitszustand  der  Beschwerdeführerin  seit  Erlass  der  Ver-
fügung  der  IV-Stelle  C._______  vom  16.  April  2003  keine  renten-
relevante Veränderung erfahren hat.  Da auch keine Anhaltspunkte für 
eine wesentliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen des an 
sich  gleich  gebliebenen  Gesundheitszustandes  der  Beschwerde-
führerin  im  vorliegend  massgebenden  Zeitraum bestehen  (vgl.  insb. 
act. 2, 14, 57 und 72), steht fest, dass die Voraussetzungen für eine 
Rentenrevision gemäss Art. 17 ATSG im Zeitpunkt  des Erlasses der 
angefochtenen Verfügung vom 7. November 2006 nicht vorlagen. 

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7.
Im Folgenden bleibt  damit  zu prüfen,  ob der ursprünglichen Renten-
verfügung der IV-Stelle C._______ eine derart fehlerhafte Invaliditäts-
gradbemessung zugrunde lag, dass sich deren wiedererwägungsweise 
Anpassung im Sinne der von der Vorinstanz beantragten substituierten 
Begründung rechtfertigt (vgl. dazu E. 5.4 hiervor). 

7.1 In  ihrem  Einkommensvergleich  vom  25.  September  2002,  auf 
welche sich die Rentenverfügung vom 16. April  2003 abstützte, ging 
die  IV-Stelle  C._______  –  ohne  Begründung  –  von  einem  hoch-
gerechneten  Valideneinkommen der  Beschwerdeführerin  von jährlich 
Fr.  57'200.-  aus  (act.  41).  Das  Valideneinkommen  ist  allerdings, 
basierend auf dem vor Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit 
effektiv  erzielten,  AHV-beitragspflichtigen  Einkommen  jeweils  so 
konkret wie möglich festzusetzen (vgl. hierzu auch KIESER ATSG, Rz. 11 
zu Art. 16, LOCHER, a.a.O., S. 250, Rz. 12 f. sowie ULRICH MEYER-BLASER, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 205, N. 
f/aaa sowie S. 207, N. f/ddd). In Anbetracht des von der Beschwerde-
führerin mit ihrer Replik nachgereichten Lohnausweises für die Steuer-
erklärung 1997 sind sich die Parteien im vorliegenden Verfahren denn 
auch  zu  Recht  einig,  dass  das  nicht  kaufkraftbereinigte  Validenein-
kommen  im  Jahre  2000  richtigerweise  Fr.  59'792.-  betrug  (Brutto-
einkommen  von  Fr.  63'723.-  abzüglich  nicht  AHV-pflichtige  Kinder-
zulagen von Fr. 3'931.-; vgl. dazu Art. 6 Abs. 2 Bst. f der Verordnung 
vom 31. Oktober  1947  über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversiche-
rung  [AHVV,  SR  831.101]).  Das  der  Kaufkraft  angepasste  Validen-
einkommen belief  sich demnach auf rund Fr. 61'304.45 ([59'792.00 / 
2'372.00] x 2'432.00 = 61'304.45; vgl. act. 93 sowie Beilage zur Duplik 
vom 31. Juli 2007). Damit steht fest, dass die IV-Stelle C._______ – ob 
infolge  nicht  rechtsgenüglicher  Sachverhaltsabklärung  oder  nicht 
pflichtgemässer Würdigung des Sachverhaltes kann offen bleiben – in 
ihrem  Einkommensvergleich  zweifellos  von  einem  unzutreffenden 
Valideneinkommen ausging. 

7.2 Bei  der  Bestimmung des Invalideneinkommens ist  davon auszu-
gehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Erlasses der ur-
sprünglichen  Rentenverfügung  vom  16.  April  2003  keiner  Erwerbs-
tätigkeit  mehr  nachging  (act.  1  und  14)  und  in  einer  leidens-
angepassten Verweisungstätigkeit zu 100% arbeitsfähig war (vgl. E. 6 
hiervor).  Die  IV-Stelle  C._______  hat  daher  zu  Recht  bei  der  Be-
stimmung des hypothetischen Invalideneinkommens die Tabellenlöhne 

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gemäss  den  vom  Bundesamt  für  Statistik  (im  Folgenden:  BFS)  
periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (im Folgenden: 
LSE) herangezogen (act. 47 und 47.1, S. 3; BGE 129 V 472 E. 4.2.1 
mit Hinweisen, BGE 126 V 75 E. 3b/bb mit Hinweisen). Angesichts des 
beruflichen Werdegangs und der Ausbildung der Beschwerdeführerin 
(act. 1 und 14) sowie der ihr zumutbaren wechselbelastenden Verwei-
sungstätigkeit (act. 47.1, S. 3 sowie act. 28, S. 12) ist denn auch nicht 
zu  beanstanden,  dass  die  IV-Stelle  C._______  der  Bemessung  des 
hypothetischen Invalideneinkommens (act. 41 und 47.1, S. 3; vgl. auch 
act. 93) ein Monatsbetreffnis von Fr. 3'139.- zugrunde gelegt hat (LSE 
2000, Tabellengruppe TA1, Position 17 [Textilgewerbe], Anforderungs-
niveau  4  [einfache  und  repetitive  Tätigkeiten]).  Allerdings  war  bei 
Anwendung  der  Tabellengruppe  A1  zu  berücksichtigen,  dass  den 
Tabellenlöhnen  generell  eine  Arbeitszeit  von 40  Wochenstunden zu-
grunde  liegt.  Der  massgebliche  Lohn  ist  daher  der  betriebsüblichen 
durchschnittlichen  Arbeitszeit  in  Industrie  und  verarbeitendem  Ge-
werbe  im  Jahre  2000  anzupassen,  die  41.3  Wochenstunden  betrug 
(vgl. BGE 126 V 75, E. 3b/bb; Die Volkswirtschaft, 2001, Heft 12, S. 80, 
Tabelle B 9.2). Aus den Akten ergibt sich unbestrittenermassen, dass 
die  IV-Stelle  C._______  die  gebotene  Aufrechnung  des  monatlichen 
Tabellenlohnes von Fr. 3'139.- auf ca. Fr. 3'241.- ([3'139.00 / 40.00] x 
41.30 = 3'241.01) unterlassen und folglich ungerechtfertigterweise von 
einem jährlichen Tabellenlohn von Fr. 37'668.- statt – korrekterweise – 
von jährlich ca. Fr. 38'892.12 ausgegangen ist (act. 41, 47.1, S.3 sowie 
auch  act.  93).  Damit  ist  erstellt,  dass  die  ursprüngliche  Renten-
verfügung  der  IV-Stelle  C._______  vom 16.  April  2003  auch  infolge 
zweifellos  falscher  Handhabung  der  massgeblichen  Tabellen  bzw. 
infolge  zweifellos  rechtsfehlerhafter  Bemessung  des  Invalidenein-
kommens mangelhaft war. 

7.3 Die  IV-Stelle  C._______  hat  sodann  vom  falsch  bemessenen 
jährlichen  Invalideneinkommen  von  Fr.  37'668.-  (vgl.  E.  7.2  hiervor) 
einen Abzug von 25% getätigt, was ausdrücklich im  Verlaufsprotokoll 
per 12. Mai 2003 festgehalten wurde  (act. 47.1 S. 3). Dies zeigt sich 
auch darin, dass sie in dem der Rentenverfügung vom 16. April 2003 
zugrunde  liegenden  Einkommensvergleich  von  einem  Invalidenein-
kommen von jährlich Fr. 28'251.- ausgegangen ist (37'668.00 x 0.75 = 
28'251.00; act. 41 und act. 47.1 S. 3). 

Ein  Abzug von dem mittels  Tabellen  ermittelten Invalideneinkommen 
kann  vorgenommen  werden,  wenn  der  Versicherte  voraussichtlich 

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infolge  seiner  leidensbedingten Einschränkung,  seines  Alters,  seiner 
Herkunft,  der geleisteten Dienstjahre, des Beschäftigungsgrades und 
dem Umstand, dass er eine gänzlich neue Arbeit antreten muss, nicht 
das  Lohnniveau  einer  gesunden  Person  am  gleichen  Arbeitsplatz 
erreichen dürfte (sog. leidensbedingter Abzug). Die Frage, ob und in 
welchem Ausmass ein solcher Abzug zu gewähren ist, hängt von den 
persönlichen  und  beruflichen  Umständen  des  Versicherten  im  Zeit-
punkt  des Verfügungserlasses ab, wobei  der  Einfluss der  erwähnten 
Kriterien auf  das Invalideneinkommen nach pflichtgemässem Ermes-
sen zu schätzen und der leidensbedingte Abzug auf maximal 25% zu 
begrenzen ist (BGE 126 V75 E. 5a). 

Die  Sozialversicherungsbehörden  haben  das  ihnen  zustehende  Er-
messen pflichtgemäss auszuüben; sie sind in ihrer Entscheidung nicht 
völlig frei. Insbesondere müssen sie das Rechtsgleichheitsgebot, das 
Verhältnismässigkeitsprinzip  und  die  Pflicht  zur  Wahrung  der  öffent-
lichen  Interessen  befolgen,  sowie  den  Sinn  und  Zweck  der  gesetz-
lichen Ordnung beachten (BGE 122 I 267 E. 3b;  ULRICH HÄFELIN/GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  5.  Aufl.,  Zürich 
2006,  Rz.  441).  In  ihren  (Renten-)Verfügungen  haben  sie  kurz  zu 
begründen,  weshalb ein leidensbedingter  Abzug in  bestimmter Höhe 
gewährt  wird.  Insbesondere  ist  offen  zu  legen,  welche  Kriterien  im 
Rahmen  der  Einschätzung  des  leidensbedingten  Abzugs  berück-
sichtigt werden (BGE 126 V 75 E 5b;  HÄFELIN/ MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., 
Rz. 443). Wie  bereits  dargestellt,  ist  eine  unzutreffende Ermessens-
betätigung  ausnahmsweise  dann  als  zweifellos  unrichtig  zu  quali-
fizieren,  wenn  an  der  Fehlerhaftigkeit  kein  vernünftiger  Zweifel  be-
stehen kann (vgl. E. 5.4 hiervor). 

Im Folgenden ist daher unter Berücksichtigung der erwähnten Kriterien 
in concreto zu prüfen,  ob die IV-Stelle C._______ bei der Gewährung 
eines  leidensbedingten  Abzugs  von  25%  das  ihr  zustehende  Er-
messen zweifellos unrichtig ausgeübt hat, wie dies von der Vorinstanz 
geltend gemacht wird.

7.3.1 Der  Einfluss  der  Leiden  der  Beschwerdeführerin  auf  deren 
Erwerbsaussichten in einer zumutbaren Verweisungstätigkeit  im Zeit-
punkt des Erlasses der ursprünglichen Rentenverfügung vom 16. April 
2003  muss  angesichts  der  Ergebnisse  des  einleuchtenden  und 
schlüssigen  Gutachtens  des  I._______  vom  6.  Juli  2001  als  relativ 
gering  eingestuft  werden,  hatte  doch  die  im  Vordergrund  stehende 

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leichte  somatoforme  Schmerzstörung  (ohne  psychiatrische 
Komorbidität,  insb. ohne  Depression)  keine  relevante  Einschränkung 
der  aus  rheumatologischer  Sicht  vollzeitig  zumutbaren  leichten, 
wechselbelasteten Verweisungstätigkeit zur Folge (act. 28, S. 12 und 
13; vgl.  auch  act.  75).  Den  rheumatologisch  diagnostizierten  Leiden 
wurde  in  ausreichendem  Masse  bereits  mit  der  Anwendung  eines 
relativ tiefen Tabellenlohns Rechnung getragen (für einfache und repe-
titive  Tätigkeiten  im  Textilgewerbe;  vgl.  E.  7.2  hiervor). Die  ge-
sundheitlichen  Einschränkungen  konnten  unter  diesen  Umständen 
keinen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen. 

Die Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des Erlasses der ursprüng-
lichen Rentenverfügung 40 Jahre  alt  (act. 1  und 46). In  dem ihr  für 
leichte  wechselbelastende  Verweisungstätigkeiten  offen  stehenden 
Arbeitsmarkt  finden sich durchaus auch Stellen  für  Personen dieses 
Alters,  so  dass  sich  dieses  nicht  negativ  auf  den  erzielbaren  An-
fangslohn  auswirkte.  Es  ist  nicht  einzusehen, weshalb  die  Be-
schwerdeführerin  infolge  ihres  Alters  in  den fraglichen  Verweisungs-
tätigkeiten  nicht  das  Lohnniveau gesunder  Personen hätte erreichen 
sollen. Das Alter  der  Beschwerdeführerin  konnte  demnach  ebenfalls 
keinen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen. 

Aufgrund der Akten bestehen ferner keine Hinweise darauf, dass die 
Beschwerdeführerin  infolge  ihrer  spanischen  Staatsbürgerschaft  je-
mals  Integrationsprobleme  oder  Probleme  an  ihrem  Arbeitsplatz  als 
Küchenhilfe  im  Kantonsspital  Laufen  gehabt  hätte  (act.  1  und  14). 
Vielmehr gefiel ihr – nach eigenen Angaben (act. 34) – diese Tätigkeit 
gut.  Weshalb  sie  infolge  ihrer  Nationalität  bei  Ausübung  der  Ver-
weisungstätigkeit  nicht  das  selbe  Lohnniveau  wie  eine  Person 
schweizerischer oder anderweitiger Nationalität hätte erzielen können, 
erhellt daher nicht. 

Allerdings  ist  zu  beachten,  dass  die  Beschwerdeführerin  in  Spanien 
nur während 8 Jahren die Grundschule besucht, hernach aber keine 
Berufslehre  absolviert  hat.  Dennoch  arbeitete  sie  während  rund  9 
Jahren  in  einem  Vollzeitpensum  als  Küchenhilfe  im  Kantonsspital 
B._______  (act.  1,  14  und  57).  Mangels  weitergehender  Ausbildung 
und anderweitiger Berufserfahrung musste im Zeitpunkt des Erlasses 
der  ursprünglichen Rentenverfügung vom 16. April  2003 davon aus-
gegangen  werden,  dass  die  Beschwerdeführerin  das  Lohnniveau 
gesunder  Personen  am gleichen  ihr  als  Verweisungstätigkeit  zumut-

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baren Arbeitsplatz nicht ohne weiteres würde erreichen können, was 
im  Rahmen  der  Festlegung  eines  leidensbedingten  Abzugs  berück-
sichtigt werden kann.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich im Zeitpunkt des Erlas-
ses der ursprünglichen Rentenverfügung ein leidensbedingter  Abzug 
einzig  aufgrund  der  relativ  schlechten  Ausbildung  und  fehlender 
Berufserfahrung  in  den  zumutbaren  Verweisungstätigkeiten  gerecht-
fertigt hat. Der Verfügung ist allerdings nicht zu entnehmen, ob die IV-
Stelle C._______ nur dieses Kriterium berücksichtigt hat, und es bleibt 
völlig offen, warum der maximale Abzug von 25% gewährt worden ist. 
Weitere  Abklärungen  über  das  Zustandekommen  der  Einkommens-
berechnung der IV-Stelle C._______ erscheinen allerdings infolge des 
Zeitablaufs  und der dürftigen Aktenlage nicht  erfolgversprechend,  so 
dass  in  antizipierter  Beweiswürdigung  hierauf  zu  verzichten  ist.  Aus 
dem  selben  Grunde  ist  auch  das  Eventualbegehren  der  Be-
schwerdeführerin  vom 29. Mai  2007,  mit  welchem die  Rückweisung 
der Sache an die Vorinstanz zur Durchführung weiterer Abklärungen 
beantragt  wurde,  abzuweisen.  Nach  Auffassung  des  Bundesver-
waltungsgerichts  rechtfertigt  das  zu  berücksichtigende  Ausbildungs- 
und  Erfahrungsmanko  der  Beschwerdeführerin  keinesfalls  einen 
leidensbedingten  Abzug  in  der  Höhe  des  Maximums  von  25%; 
vielmehr hätte dieser – wie in ähnlich gelagerten Fällen – höchstens 
10% betragen dürfen. 

7.3.2 Indem  die  IV-Stelle  C._______  einen  leidensbedingten  Abzug 
von 25% vom Tabellenlohn vorgenommen hat,  hat sie zweifellos den 
Einfluss  der  zu  berücksichtigenden  Kriterien  auf  das  mögliche  In-
valideneinkommen  (vgl.  E.  7.3.1  hiervor)  massiv  überbewertet  und 
damit nicht pflichtgemäss gewürdigt. 

Der leidensbedingte Abzug will  einen Ausgleich dafür schaffen, dass 
gesundheitlich beeinträchtigte Personen im Vergleich zu voll leistungs-
fähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern  in  der  Regel 
lohnmässig benachteiligt sind (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen). 
Es  soll  sichergestellt  werden,  dass  der  Einkommensvergleich  unter 
Beachtung  des  Rechtsgleichheitsgebotes  erfolgt,  dass  also  gleich-
artige  Situationen  nach  Massgabe  ihrer  Gleichheit  gleich  und 
ungleiche  Situationen  nach  Massgabe  ihrer  Ungleichheit  ungleich 
behandelt werden (vgl. hierzu  HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 495 
ff.).  Den  nach  bundesgerichtlicher  Rechtssprechung  einzuhaltenden 

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Ermessensspielraum,  der  einen  leidensbedingten  Abzug  –  unter 
Berücksichtigung aller in Betracht fallender Kriterien – von höchstens 
25% erlaubt  (BGE 126  V  75  E. 5b/cc),  hat  die  IV-Stelle  C._______ 
zwar  nicht  überschritten.  Mit  Blick  auf  den  dargestellten  Sinn  und 
Zweck des leidensbedingten Abzugs hat die IV-Stelle C._______ das 
ihr zustehende Ermessen aber offensichtlich unangemessen ausgeübt. 
Ein  leidensbedingter  Abzug  von  25%  steht  mit  damaligen 
gesundheitlichen  Situation  der  Beschwerdeführerin  und  deren 
möglichen Auswirkungen auf  das erreichbare Invalideneinkommen in 
klarem  Widerspruch  und  verstösst  im  Ergebnis  gegen  das 
Rechtsgleichheitsgebot (vgl. hierzu HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 
460,  463  f.  und  524  f.).  Demnach  ist  erstellt,  dass  auch  die  der 
Rentenverfügung  der  IV-Stelle  C._______  vom  16.  April  2003 
zugrundeliegende ermessensweise Handhabung des leidensbedingten 
Abzugs rechtsfehlerhaft war.

8.
Zusammenfassend  kann  festgehalten  werden,  dass  die  IV-Stelle 
C._______ im Rahmen des der Rentenverfügung vom 16. April  2003 
zugrunde liegenden Einkommensvergleichs von einem betragsmässig 
unzutreffenden Valideneinkommen ausging (vgl. E. 7.2 hiervor). Infolge 
nicht rechtsgenüglicher Anwendung der massgeblichen Tabellen (vgl. 
E. 7.3  hiervor)  und  Gewährung  eines  nicht  gerechtfertigten  leidens-
bedingten Abzugs von 25%, war auch die Bemessung des Invaliden-
einkommens fehlerhaft. All  diese Mängel lassen nur den Schluss zu, 
dass die Rentenverfügung vom 16. April 2003 zweifellos unrichtig war 
(vgl. E. 5.4 hiervor). 

Im Folgenden bleibt daher noch zu prüfen, ob die gebotene Berichti-
gung der Rentenverfügung vom 16. April  2003 einen anderen Invali-
ditätsgrad und damit eine höhere oder tiefere Invalidenrente zur Folge 
hat – mithin von erheblicher Bedeutung ist (vgl. E. 5.4 hiervor).  

8.1 Die IV-Stelle C._______ hätte richtigerweise von einem jährlichen 
Valideneinkommen von Fr. 61'304.45 (vgl. E. 7.1 hiervor) sowie einem 
jährlichen Invalideneinkommen von Fr. 38'892.12 (vgl. E. 7. 2 hiervor) 
ausgehen müssen. Ferner hätte sie von diesem hypothetischen Inva-
lideneinkommen  einen  leidensbedingten  Abzug  von  maximal  10% 
vornehmen dürfen (vgl. E. 7.3 bis E. 7.3.2 hiervor,  insbes. E. 7.3.1). 
Das  jährliche  Invalideneinkommen  hätte  damit  auf  Fr.  35'002.90 
(38'892.12 x 0.90 = 35'002.90) festgelegt werden müssen. 

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Die  korrekte  Durchführung  des  Einkommensvergleichs  hätte  damit 
unter  Berücksichtigung  eines  leidensbedingten  Abzuges  von  10% 
einen  Invaliditätsgrad  von  42.90% ([61'304.45  –  35'002.90 x  100]  / 
61'304.45 = 42.90%) bzw. von gerundet 43% ergeben müssen. 

Ein Invaliditätsgrad von 43% hätte angesichts der am 16. April  2003 
geltenden Rentenabstufungen (vgl. Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 
2003 gültig  gewesenen Fassung sowie E. 5.1 hiervor)  allerdings nur 
Anspruch auf eine Viertelsinvalidenrente (und entsprechende Kinder-
renten)  begründet.  Die  Beschwerdeführerin  hätte  nicht  die  halbe 
Invalidenrente (und entsprechende Kinderrenten) beanspruchen kön-
nen, die ihr gestützt auf den zweifellos falsch bemessenen Invaliditäts-
grad von 51% mit Rentenverfügung vom 16. April 2003 zugesprochen 
worden ist (act. 41, 42, 46 sowie act. 47.1 S. 3). Damit steht fest, dass 
die ursprüngliche Rentenverfügung nicht nur zweifellos unrichtig war, 
sondern ihre Berichtigung auch von erheblicher Bedeutung ist (vgl. E. 
5.4  hiervor).  Die  Vorinstanz,  welche  in  vorliegender  Sache  sachlich 
und  örtlich  zuständig  geworden  ist,  war  unter  diesen  Umständen 
befugt,  die  Rentenverfügung  der  IV-Stelle  C._______  vom  16. April 
2003  –  mit  der  substituierten  Begründung  einer  Wiedererwägung  – 
anzupassen  und die  Renten entsprechend dem festgestellten  Invali-
ditätsgrad herabzusetzen.

8.2 In  der  angefochtenen  Verfügung  wurde  die  Herabsetzung  der 
Renten ab dem 1. Januar 2007 angeordnet, was gemäss Art. 85 Abs. 2 
IVV in Verbindung mit Art. 88bis Abs. 2 IVV zulässig ist. Angesichts der 
Beschränkung des Streitgegenstands des Beschwerdeverfahrens auf 
den Gegenstand der angefochtenen Verfügung und des Rückzugs des 
Antrages  der  Vorinstanz  auf  Vornahme  einer  reformatio  in  peius 
besteht  kein Anlass,  die Revisionsverfügung vom 7. November  2006 
von Amtes wegen zuungunsten der Beschwerdeführerin zu ändern, so 
dass  offen  bleiben  kann,  ob  die  wiedererwägungsweise  Renten-
kürzung zu Recht ex nunc angeordnet worden ist.

9.
Gestützt  auf  die  vorstehenden  Erwägungen  ist  die  angefochtene 
Verfügung  vom  7.  November  2006  –  unter  Berücksichtigung  der 
substituierten  Begründung  der  Wiedererwägung  der  ursprünglichen 
Rentenverfügung  vom  16. April  2003  –  zu  schützen  und  die  Be-
schwerde vom 15. Dezember 2006 vollumfänglich abzuweisen. 

Seite 26

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10.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

10.1 Als  unterliegende  Partei  hat  die  Beschwerdeführerin  die  Ver-
fahrenskosten  zu  tragen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  die  sich  aus  der 
Gerichtsgebühr und den Auslagen zusammensetzen. Sie werden unter 
Berücksichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache 
im vorliegenden Verfahren auf pauschal Fr. 400.- festgesetzt  (Art. 63 
Abs. 4bis  VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 
2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundes-
verwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  und  mit  dem bereits  ge-
leisteten Verfahrenskostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.

10.2 Als  unterliegender  Partei  kann  der  Beschwerdeführerin  keine 
Parteientschädigung  zugesprochen  werden  (Art.  64  Abs. 1  VwVG e 
contrario).  Die  obsiegende  Vorinstanz  hat  nach  Art.  7  Abs. 3  VGKE 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  400.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Seite 27

C-7387/2006

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

Seite 28