# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 33269181-a4e0-5bcd-b561-d6c7f4cad354
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.06.2009 C-28/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-28-2007_2009-06-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-28/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u n i  2 0 0 9

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

A._______,
vertreten durch Advokat lic. iur. Nicolai Fullin, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Berufliche Eingliederungsmassnahmen, Verfügung vom 
27. November 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-28/2007

Sachverhalt:

A.
Der am (...)  1971 geborene,  verheiratete  A._______, Schweizer und 
Deutscher  Staatsbürger,  ausgebildeter  Gymnastiklehrer,  war  in  den 
Jahren 1989 bis 1996 mit  Unterbrüchen in der Schweiz erwerbstätig 
(act. 4, 18, 20, 22). Am 10. Juni 1996 reichte er bei der Sozialversiche-
rungsanstalt  Basel-Landschaft,  IV-Stelle,  ein  Gesuch  um Leistungen 
der schweizerischen Invalidenversicherung, namentlich um Berufsbe-
ratung,  Umschulung auf  eine  neue Tätigkeit,  Arbeitsvermittlung,  ein. 
Im Anmeldeformular gab er an, an Morbus Bechterew zu leiden (act. 
1).

Infolge Wohnsitzwechsels nach Deutschland per 17. Juli 1996 (act. 17) 
überwies die IV-Stelle  Basel-Landschaft  mit  Schreiben vom 11. Sep-
tember 1996 die gesamten Akten an die IV-Stelle für  Versicherte  im 
Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) (act. 6). 

Am 1. Juli 1996 trat der Versicherte der freiwilligen Alters-, Hinterlas-
senen- und Invalidenversicherung bei (act. 11).

Mit Schreiben vom 1. November 1998 ersuchte der Versicherte die IV-
Stelle um Übernahme der Ausbildungskosten zum Masseur und medi-
zinischen Bademeister (act. 33).

Mit  Verfügung vom 28. Februar  2000 hiess  die  IV-Stelle  die  Kosten-
übernahme betreffend berufliche Massnahmen mit Wirkung vom 2. Fe-
bruar 1998 bis 31. Januar 2000 gut (act. 48). Zusätzlich wurden dem 
Versicherten Taggelder mit Wirkung vom 2. Februar 1998 bis 30. Juni 
1999 und vom 1. Juli 1999 bis 26. Januar 2000 zugesprochen (act. 55, 
56). Diese Verfügungen sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

Die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister schloss 
der  Versicherte  gemäss  dem  Formular  "Fragebogen  für  den  Arbeit-
geber" im September 2000 ab (act. 64, 86).

B.
Am 6. Juni 2002 reichte der Versicherte ein zweites Gesuch zum Be-
zug von IV-Leistungen, namentlich um Umschulung auf eine neue Tä-
tigkeit,  beim  Schweizerischen  Generalkonsulat,  X._______, ein  (act. 
59). Das Gesuch wurde am 7. Juni 2002 an die IV-Stelle weitergeleitet 

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(act. 60). Der Versicherte gab im Anmeldeformular an, seit ca. 1989 an 
Morbus Bechterew mit Funktionseinschränkung zu leiden. Seit Winter 
2001 studiere er an der Universität X._______ Sonderpädagogik, wo-
für er Umschulungs- und Unterhaltskosten beantrage. Durch die uner-
wartet starke Verschlechterung des Gesundheitsschadens sei ihm die 
Verrichtung einer körperlichen Arbeit nicht mehr möglich (act. 59). 

Nach  durchgeführten  Abklärungen verfügte  die  IV-Stelle  am 6. März 
2003  ab  Beginn  des  Wintersemesters  2001/2002  bis  31. Dezember 
2005 die Übernahme des Semesterbeitrages von Euro 37.-- pro Se-
mester für  die Ausbildung zum Sonderpädagogen an der Universität 
X._______ (inkl. Materialkosten und der Kosten für das Jahresabonne-
ment für den öffentlichen Nahverkehr von Euro 60.--; act. 83). Zusätz-
lich wurden dem Versicherten mit Verfügungen vom 28. Mai 2003 Tag-
gelder  vom  1. Oktober  2001  bis  31. Dezember  2005  zugesprochen 
(act. 89, 90, 91). Diese Verfügungen sind unangefochten in Rechtskraft 
erwachsen.

C.
Mit Schreiben vom 23. September 2005 ersuchte der Versicherte um 
Verlängerung der finanziellen Unterstützung bis Dezember 2007. Zur 
Begründung gab er an, es sei ihm aus familiären Gründen und krank-
heitsbedingt nicht möglich gewesen, das Studium in der Regelstudien-
zeit abzuschliessen, bzw. in der erforderlichen zeitlichen Intensität zu 
studieren. Zudem benötigten fast alle Studenten für ihr Studium zum 
Sonderpädagogen zwei  bis  vier  Semester  mehr. Ferner  sei  die  Prü-
fungsdauer von zwei Semestern in der Regelstudienzeit (von neun Se-
mestern)  nicht  enthalten,  was ihm bei  Antragsstellung nicht  bewusst 
gewesen sei (act. 104).

D.
Zur  Bearbeitung des Gesuchs holte  die  IV-Stelle  beim Beschwerde-
führer  unter  anderem  folgende  Unterlagen  ein:  vom Sekretariat  der 
Universität  X._______ bestätigte  Kopien  der  bisher  erzielten  Resul-
tate,  Semesterprüfungen  u.s.w.;  offizielle  Bestätigung  der  Studiums-
verlängerung;  Angaben  betreffend  Prüfungsvorbereitungen  und  Ter-
mine; Aufstellung der  ab 1. Januar 2006 entstandenen Studien-  und 
Materialkosten;  Unterlagen  betreffend  allfälliger  Leistungen  anderer 
Versicherungen (privat oder staatlich); Verlaufsbericht betreffend aktu-
ellen Gesundheitszustand sowie Notwendigkeit  der Verlängerung der 

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Studienzeit  aus  medizinischer  Sicht  des  behandelnden  Arztes  (act. 
109 - 114).

E.
Mit  Schreiben  vom  3. Mai  2006  forderte  die  IV-Stelle  Dr.  med. 
B._______,  IV-Stellenarzt,  auf,  zum  Antrag  des  Versicherten  in  Be-
rücksichtigung der eingereichten Unterlagen Stellung zu nehmen (act. 
116). 

Dr. med. B._______ führte in seiner Stellungnahme vom 10. Juni 2006 
im Wesentlichen aus, dass aus medizinischen Gründen eine Verlänge-
rung  gegenüber  der  Regelstudiendauer  durchaus  plausibel  gemacht 
werde.  Jedoch  werde  nicht  einleuchtend  dargelegt,  warum  sich  die 
Prüfungen – trotz erfüllten Voraussetzungen bis Ende 2006 – bis Ende 
2007 hinaus zögerten. Die angegebenen Kosten seien aber recht tief, 
abgesehen von denjenigen für die Literatur. Deshalb beantrage er, das 
Verlängerungsgesuch gutzuheissen (act. 117). 

Mit Schreiben vom 15. Juni 2006 übermittelte die IV-Stelle dem Bun-
desamt  für  Sozialversicherungen  (nachfolgend:  BSV)  die  Akten  und 
lud das BSV zur Stellungnahme ein. Zudem schlug die IV-Stelle dem 
BSV vor, die Kosten für  die Weiterführung der Umschulung und des 
Taggeldes bis spätestens am 31. Dezember 2007 zu übernehmen (act. 
118).

Das BSV erklärte in seiner Stellungnahme vom 9. August 2006 im We-
sentlichen, aus gesundheitlichen Gründen sei die zweijährige Verlän-
gerung  des  Studiums  nicht  notwendig,  weshalb  das  Gesuch  abzu-
lehnen sei (act. 119).

Mit Vorbescheid vom 14. August 2006 wurde dem Versicherten mitge-
teilt, dass das Gesuch vom 23. November 2005 um Verlängerung der 
Kostenübernahme für die Weiterführung der Umschulung zum Sonder-
pädagogen nach dem 31. Dezember 2005 abgewiesen werden müsse 
(act. 121).

Mit Eingabe vom 22. August 2006 erklärte der Versicherte, dass er mit 
dem  Vorbescheid  nicht  einverstanden  sei  (act.  123).  Am  7. Oktober 
2006  legte  der  Versicherte  ein  ärztliches  Attest  von  Dr.  med. 
C._______, Fachärztin  für  Innere  Medizin,  vom 25. September  2006 
ins Recht (act. 125).

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Das zur  Stellungnahme aufgeforderte  BSV hielt  in  Berücksichtigung 
des ärztlichen Attestes und der Ausführungen des Versicherten in sei-
nem Schreiben vom 22. November 2006 an seiner Stellungnahme vom 
9. August 2006 fest (act. 127).

F.
Mit Verfügung vom 27. November 2006 wies die IV-Stelle das Gesuch 
vom  23. November  2005  um  Verlängerung  der  Kostenübernahme 
durch die IV für die Weiterführung der Umschulung zum Sonderpäda-
gogen nach dem 31. Dezember 2005 ab. Zur Begründung führte sie 
aus, aufgrund des Gesundheitsschadens (Morbus Bechterew) sei der 
Versicherte  vor  allem  in  der  körperlichen  Bewegung  eingeschränkt. 
Diese Krankheit habe auf die intellektuellen Fähigkeiten jedoch keinen 
Einfluss.  Die  durchzuführenden  täglichen  Bewegungsübungen  und 
Therapien  könnten  an  das  Studium  angepasst  werden  und  gingen 
nicht  über  den  Zeitrahmen  hinaus,  den  gesunde  Studierende  bei-
spielsweise  für  sportliche  Betätigungen  aufwendeten. Deshalb  lasse 
sich eine über die Regelzeit hinausgehende Studiendauer nicht recht-
fertigen.  Ebenfalls  würden  im  ärztlichen  Bericht  vom 25. September 
2006 keine neuen Befunde aufgeführt, die an der Richtigkeit des Vor-
bescheids etwas zu ändern vermöchten (act. 128).

G.
Mit  Eingabe  vom  22. Dezember  2006  (Poststempel  23. Dezember 
2006)  reichte  der  Versicherte  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  Be-
schwerde gegen die Verfügung vom 27. November 2006 bei der Eidge-
nössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invali-
denversicherung für die im Ausland wohnenden Personen ein und be-
antragte zur Einreichung weiterer Beweismittel eine Frist bis ca. Ende 
März 2007 (BVGer act. 1). 

H.
Mit Verfügung vom 2. Februar 2007 wurde dem Beschwerdeführer die 
Übernahme  des  Beschwerdeverfahrens  durch  das  Bundesverwal-
tungsgericht  per  1. Januar  2007  angezeigt.  Gleichzeitig  wurde  ihm 
eine Frist bis Ende März 2007 zur Einreichung weiterer Beweismittel 
gewährt (BVGer act. 2). 

I.
Mit  Eingabe  vom  28. Februar  2007  machte  der  Beschwerdeführer 
sinngemäss geltend,  die angefochtene Verfügung berücksichtige we-
der  die  bis  anhin  beigebrachten  Atteste  von  Dr.  C._______  vom 

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25. September 2006 noch enthalte sie eine Begründung, die die Be-
weise der Atteste widerlegen würden. Deshalb beantrage er  – unter 
Würdigung  dieser  Atteste  und  des  neu  eingebrachten  Attestes  vom 
4. Januar  2007  –  die  Gewährung  der  Eingliederungshilfe  bis  zum 
31. Dezember 2007 (BVGer act. 3). 

J.
Die IV-Stelle führte in ihrer Vernehmlassung vom 3. Mai 2007 im We-
sentlichen aus, die IV-Stelle müsse dem BSV gewisse Fälle obligato-
risch  zum  Vorentscheid  unterbreiten  (Rz.  3017  des  Kreisschreibens 
über das Verfahren in der Invalidenversicherung). Zu diesen Fällen ge-
hörten  die  beruflichen  Massnahmen  (Rz.  1016  des  Kreisschreibens 
über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art [KSBE]). Entspre-
chend diesen Weisungen sei  der Antrag des Beschwerdeführers auf 
Verlängerung  der  Umschulungsmassnahmen  dem  BSV  zum  Vorent-
scheid  unterbreitet  worden.  Aus  dem mit  Beschwerde  eingereichten 
ärztlichen Attest von Dr. C._______ vom 4. Januar 2007 ergäben sich 
keine neuen Gesichtspunkte. Der darin dargelegte medizinische Sach-
verhalt sei aus früheren Stellungnahmen des gleichen Arztes bekannt 
wie auch aus anderen medizinischen Unterlagen. Das BSV habe seine 
Weisung in Kenntnis der vollständigen Akten erteilt  und dementspre-
chend die Fakten in die Beurteilung einbezogen. Deshalb werde  die 
Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Verfü-
gung vom 27. November 2006 beantragt (BVGer act. 5). 

K.
Mit Verfügung vom 21. Mai 2007 wurde der Beschwerdeführer zur Be-
zahlung des Kostenvorschusses aufgefordert (BVGer act. 6). Der Kos-
tenvorschuss wurde am 27. Juni  2007 innert  der  gesetzten Frist  be-
zahlt (BVGer act. 12). 

L.
Mit  Schreiben  vom  15. Juni  2007,  inkl.  Vollmachtserklärung  vom 
12. Juni  2007,  zeigte  Rechtsanwalt  N. Fullin  neu die  Vertretung des 
Beschwerdeführers  an und ersuchte gleichzeitig  um Fristerstreckung 
zur Einreichung der Replik (BVGer act. 8). 

M.
Innert der gewährten Frist liess der Beschwerdeführer in seiner Replik 
vom 16. August  2007 an seinen Rechtsbegehren festhalten. Zur  Be-
gründung machte er im Wesentlichen geltend, eine Umschulung dürfe 
im  Allgemeinen  die  ordentliche  Ausbildungszeit  nicht  überschreiten, 

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Ausnahmen seien jedoch möglich (Rz. 4022 ff. KSBE). Eine verlänger-
te Ausbildungszeit rechtfertige sich insbesondere dann, wenn die ver-
sicherte Person invaliditätsbedingt für die Erfassung und Verarbeitung 
des Stoffes mehr Zeit benötige als nichtbehinderte Personen. In casu 
betrage die sogenannte Regelstudienzeit 9,5 Semester. Das Studium 
hätte also erst Mitte 2006 abgeschlossen werden können. Somit hätte 
die Kostengutsprache von vornherein nicht am 31. Dezember 2005 en-
den dürfen. Zudem benötigten die meisten Studenten länger  als  9,5 
Semester. Wie von ärztlicher Seite (Dr. B._______ und Dr. C._______) 
bestätigt worden sei, sei es dem Beschwerdeführer invaliditätsbedingt 
nicht möglich, das Studium in einer durchschnittlichen Zeit  zu absol-
vieren. Die IV-Stelle habe diese ärztlichen Aussagen jedoch nicht be-
achtet und stütze sich allein auf die Stellungnahme des BSV, was we-
der rechtens noch nachvollziehbar sei. Des Weiteren sei erstellt, dass 
der Beschwerdeführer seiner Schadensminderungspflicht vollumfäng-
lich nachgekommen sei und bis anhin sämtliche Prüfungen bestanden 
habe. Als Beweis reichte er einen Internetauszug über die Semester-
daten der Universität X._______ ein (BVGer act. 14).

Zudem liess der Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege beantragen.

N.
Die IV-Stelle hielt in ihrer Duplik vom 29. August 2007 an ihrem Antrag 
auf  Abweisung der  Beschwerde und Bestätigung der  angefochtenen 
Verfügung fest (BVGer act. 16). 

O.
Der  Schriftenwechsel  wurde  mit  Verfügung  vom  6. September  2007 
abgeschlossen (BVGer act. 17).

P.
Mit Verfügung vom 25. Februar 2009 (BVGer act. 18) forderte die Inst-
ruktionsrichterin den Beschwerdeführer auf, folgende Unterlagen ein-
zureichen: Immatrikulationsbestätigungen für die Jahre 2006 – 2007, 
Bescheinigungen  über  die  erbrachten  Studienleistungen  nach  2005, 
Studienordnung, gültig für die Jahre 2001 – 2007, Ergebnis des An-
trages  an  die  deutsche  Sozialversicherung  gemäss  Brief  des  Be-
schwerdeführers vom 14. Januar 2003 an die IVSTA (act. 78). 

Q.
Nach gewährter Fristverlängerung liess der Beschwerdeführer mit Ein-

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gabe vom 8. Mai  2009 die verlangten Unterlagen einreichen (BVGer 
act. 21, 22). 

Gleichzeitig  liess er  das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu-
rückziehen.

R.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  wird,  soweit  für  die  Ent-
scheidfindung erforderlich, im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt die Beurteilung der beim In-
krafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen Re-
kurs-  oder  Schiedskommissionen  oder  bei  Beschwerdediensten  der 
Departemente hängigen Rechtsmittel, sofern es zuständig ist (Art. 53 
Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 
17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32]). Die Be-
urteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht.

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  seit  dem  1. Januar  2007  zu-
ständig für die Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach 
Art. 5  des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom 
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern kein Ausnahmetatbe-
stand erfüllt  ist (Art. 31, 32 VGG). Zulässig sind Beschwerden gegen 
Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d 
VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die In-
validenversicherung  vom  19. Juni  1959  [IVG,  SR  831.20]  in  der  ab 
1. Januar 2007 gültigen Fassung). Das Bundesverwaltungsgericht  ist 
somit zuständig für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde.

1.2 Der angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 
VwVG, durch die der Beschwerdeführer besonders berührt ist und an 
deren Aufhebung oder Änderung er ein schutzwürdiges Interesse hat 
(Art.  48  Abs.  1  VwVG;  vgl.  auch  Art.  59  des  Bundesgesetzes  vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. 

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG). Nachdem auch 

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der  vom  Beschwerdeführer  einverlangte  Kostenvorschuss  von 
Fr. 300.--  fristgerecht  bezahlt  wurde,  ist  auf  die  Beschwerde  einzu-
treten.

2.
Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch kei-
ne  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG an-
wendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  des 
Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen 
des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) an-
wendbar,  soweit  das  IVG  nicht  ausdrücklich  eine  Abweichung  vom 
ATSG vorsieht.

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen. 

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 134 V 315 E. 1.2, BGE 130 V 
329 E. 2.3). 

2.2 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

2.3 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212, 
BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b).

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3.
In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer in der Beschwerde-
ergänzung  vom  28. Februar  2007  sinngemäss  eine  Verletzung  des 
rechtlichen  Gehörs  geltend.  Die  Verfügung  vom 27. November  2006 
berücksichtige die Beweise des ärztlichen Attestes vom 25. September 
2006 nicht und enthalte keine Begründung, die die Beweise des Attes-
tes widerlegen würden.

3.1 Gemäss  Art.  35  Abs.  1  VwVG  müssen  schriftliche  Verfügungen 
grundsätzlich  immer  begründet  werden.  Bei  der  Begründungspflicht 
handelt es sich um einen Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Ge-
hör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge-
nossenschaft vom 18. April  1999 [BV, SR 101]; ULRICH HÄFELIN/WALTER 
HALLER/HELEN KELLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 7. Aufl., 
Zürich 2008, Rz. 838). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
soll die Begründungspflicht verhindern, dass sich die Behörde von un-
sachlichen Motiven leiten lässt, und es dem Betroffenen ermöglichen, 
die  Verfügung gegebenenfalls  sachgerecht  anzufechten. Dies  ist  nur 
dann möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich 
über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In die-
sem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, 
von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre 
Verfügung  stützt.  Dies  bedeutet  indessen  nicht,  dass  sie  sich  aus-
drücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen 
Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für 
den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (Urteil  des 
Bundesgerichts I 3/05 vom 17. Juni 2005 E. 3.1.3 mit Hinweisen, BGE 
BGE 132 V 368 E. 3.1). 

Die Vorinstanz führte in ihrer Verfügung vom 27. November 2006 aus, 
aus den Unterlagen gehe hervor, dass der Beschwerdeführer aufgrund 
seines  Gesundheitsschadens  (Morbus  Bechterew)  vor  allem  in  der 
körperlichen Bewegung eingeschränkt sei, dass diese Erkrankung je-
doch keinen Einfluss auf die intellektuellen Fähigkeiten habe. Ebenfalls 
habe  sie  Kenntnis  vom  ärztlichen  Attest  von  Dr.  C._______  vom 
25. September 2006 genommen. Dieses vermöge jedoch an der Rich-
tigkeit des Vorbescheides nichts zu ändern, da keine neuen Befunde 
genannt würden. 

Die Vorinstanz hat sich in sachverhaltlicher Hinsicht mit der Diagnose 
des Beschwerdeführers und dem neu eingebrachten Arztbericht  von 

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Dr. C._______ vom 25. September 2006 auseinander gesetzt. Sie hat 
dargelegt – wenn auch knapp, aufgrund welcher Erwägungen sie das 
Gesuch um Verlängerung der Kostenübernahme für die Weiterführung 
der  Umschulung  zum  Sonderpädagogen  abwies.  Dem  Beschwerde-
führer war es damit möglich, die Verfügung sachbezogen anzufechten. 
Die  Vorinstanz  ist  ihrer  Begründungspflicht  hinreichend  nachge-
kommen,  weshalb  keine  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  zu  er-
blicken ist. 

4.
Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist vor-
liegend, ob die Vorinstanz das Gesuch auf Weiterführung der Umschu-
lungsmassnahmen zu Recht abgewiesen hat.

4.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren anwendbar sind.

4.2 Das Gesuch des Beschwerdeführers um Übernahme der Kosten 
für eine Verlängerung der beruflichen Eingliederungsmassnahmen, da-
tiert vom 23. September 2005, ist am 23. November 2005 bei der IV-
Stelle eingegangen (act. 109). Deshalb sind vorliegend die am 1. Janu-
ar 2003 in Kraft getretenen Bestimmungen des ATSG sowie die zuge-
hörige Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil 
des  Sozialversicherungsrechts  (ATSV, SR 830.11)  anwendbar. Nicht 
anwendbar sind hingegen die Änderungen des ATSG vom 6. Oktober 
2006  und  der  ATSV vom 28. September  2007  (5. IVG-Revision,  AS 
2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit  1. Januar 2008), da der 
angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestim-
mungen ergangen ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auf-
lage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5). 

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche Bundesgericht (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) 
erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legalde-
finitionen  in  aller  Regel  um  eine  formellgesetzliche  Fassung  der 
höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen 
vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Än-

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derung ergibt,  weshalb die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung über-
nommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). 

4.3 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 
2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 
2003 (SR 831.201; 4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) 
in Kraft getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des geltend ge-
machten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV anwend-
bar. Die Änderungen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 
28. September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw.  AS  2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da 
der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be-
stimmungen ergangen ist.

4.4 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für die Bestim-
mung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  im  Beschwerdeverfahren 
grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
angefochtenen Entscheids massgebend (hier: 27. November 2006; vgl. 
BGE 132 V 368 E. 6.1 mit  Hinweisen;  THOMAS LOCHER,  Grundriss des 
Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20).

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich nicht  berück-
sichtigt  werden.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 362 E. 1b mit weiteren Hin-
weisen).

5.
5.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewe-
senen Fassung  haben Invalide  oder  von einer  Invalidität  unmittelbar 
bedrohte  Versicherte  Anspruch  auf  Eingliederungsmassnahmen,  so-
weit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, 
zu erhalten oder zu verbessern. Dabei ist die gesamte noch zu erwar-
tenden  Arbeitsdauer  zu  berücksichtigen.  Die  Eingliederungsmass-
nahmen bestehen unter anderem in Massnahmen beruflicher Art (Be-
rufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeits-
vermittlung;  Art. 8  Abs. 3  Bst. b  IVG).  Der  Anspruch  auf  Eingliede-
rungsmassnahmen entsteht,  sobald solche im Hinblick auf  Alter  und 

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Gesundheitszustand des Versicherten angezeigt  sind (Art. 10 Abs. 1 
Satz 1 IVG). 

5.2 Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine 
neue  Erwerbstätigkeit,  wenn  die  Umschulung  infolge  Invalidität  not-
wendig  ist  und  dadurch  die  Erwerbstätigkeit  voraussichtlich  erhalten 
oder verbessert  werden kann (Abs. 1 in der seit  1. Januar 2004 gül-
tigen  Fassung).  Unter  Umschulung  ist  nach  der  Rechtsprechung 
grundsätzlich  die  Summe  der  Eingliederungsmassnahmen  berufs-
bildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor 
Eintritt  der  Invalidität  bereits  erwerbstätig  gewesenen  Versicherten 
eine  ihrer  früheren  annähernd  gleichwertige  Erwerbsmöglichkeit  zu 
vermitteln (BGE 124 V 108 E. 2a). Dabei bezieht sich der Begriff der 
"annähernden  Gleichwertigkeit"  nicht  in  erster  Linie  auf  das  Ausbil-
dungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung 
zu erwartende langfristig gleichwertige Verdienstmöglichkeit (BGE 124 
V 108 E. 2a, vgl. auch LOCHER, a.a.O., S. 233).

Als invalid im Sinn von Art. 17 IVG gilt,  wer nicht hinreichend einge-
gliedert  ist,  weil  der  Gesundheitsschaden eine Art  und Schwere er-
reicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz 
oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein 
bestimmtes  erhebliches  Mass  erreicht  haben;  nach  der  Rechtspre-
chung ist dies der Fall,  wenn die versicherte Person in der ohne zu-
sätzliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeit eine bleibende 
oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 Prozent er-
leidet (BGE 124 V 108 E. 2b mit Hinweisen).

5.3 Zu den notwendigen und geeigneten Eingliederungsmassnahmen 
berufsbildender Art zählen alle zur Eingliederung ins Erwerbsleben un-
mittelbar  erforderlichen Vorkehren. Deren  Umfang  lässt  sich  nicht  in 
abstrakter Weise festlegen, indem ein Minimum an Wissen und Kön-
nen vorausgesetzt wird und nur diejenigen als berufsbildend anerkannt 
werden, die auf dem angenommenen Minimalstandard aufbauen. Aus-
zugehen ist vielmehr von den Umständen des konkreten Falles, wozu 
auch die von Person zu Person unterschiedliche subjektive und objek-
tive  Eingliederungsfähigkeit  (Gesundheitszustand,  Leistungsver-
mögen, Bildungsfähigkeit, Motivation usw.) gehört (Urteil des Bundes-
gerichts I 529/01 vom 19. März 2002 E. 1a mit Hinweis auf AHI 1997 
S. 172 E. 3a).

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5.4 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Unter-
suchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwal-
tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für 
die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts 
zu  sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  uneingeschränkt; er 
findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 
Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheb-
lichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen,  von  deren 
Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders 
zu  entscheiden  ist  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege, 
2. Aufl., Bern 1983, S. 43 und S. 273). In diesem Rahmen haben Ver-
waltungsbehörden und Sozialversicherungsgerichte zusätzliche Abklä-
rungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund 
der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender An-
haltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts I 520/99 vom 20. Juli 2000).

6.
Vorliegend geht aus den Akten hervor und ist unbestritten, dass dem 
Beschwerdeführer  mit  Verfügung vom 6. März 2003 die Umschulung 
zum Sonderpädagogen ab Beginn des Wintersemesters 2001/2002 bis 
zum 31. Dezember 2005 bewilligt worden ist (act. 83). Streitig und zu 
prüfen ist  dagegen, ob ein Anspruch auf eine Verlängerung der Um-
schulung besteht.

6.1 Der Beschwerdeführer konnte die Ausbildung zum Sonderschulpä-
dagogen  in  der  vorgesehenen  Zeit  nicht  beenden.  Zur  Begründung 
machte er  insbesondere  geltend,  aus  gesundheitlichen  –  Morbus 
Bechterew  –  und  familiären  Gründen  sei  es  ihm  nicht  möglich  ge-
wesen,  das Studium innerhalb der Regelstudienzeit  von 9,5 Semes-
tern  zu  beenden,  weshalb  er  die  Verlängerung  bis  Ende  Dezember 
2007 beantrage. 

Vorab ist festzustellen, dass private Gründe, wie die Vorinstanz in ihrer 
Verfügung vom 27. November  2006 treffend ausgeführt  hat,  gemäss 
gesetzlichen  Grundlagen  nicht  berücksichtigt  werden  können.  Die 
Übernahme von Kinderbetreuung und Haushaltführung ist im Rahmen 

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der  durch  die  Invalidenversicherung  zu  übernehmenden  Kosten  für 
Eingliederungsmassnahmen  nach  Art.  17  IVG nicht  zu  berücksichti-
gen, da es sich diesfalls um eine persönliche Entscheidung handelt, 
ohne Konnex zu der in Frage stehenden Invalidität. 

6.2 Zwischen  der  Ausbildung  und  dem  wirtschaftlichen  Erfolg  der 
Massnahme muss ein vernünftiges Verhältnis bestehen (ZAK 1972, S. 
56).  Ausbildungen  mit  vollzeitlichem  Schulbesuch  dürfen  im  Allge-
meinen die ordentliche Ausbildungszeit nicht überschreiten. Die Dauer 
einer  Ausbildung  nach  Berufsbildungsgesetz  muss  mit  dem von  der 
zuständigen  kantonalen Behörde zu genehmigenden  Lehr-  bzw. An-
lehrvertrag übereinstimmen. Eine Ausbildung, die nicht dem Berufsbil-
dungsgesetz unterstellt  ist,  muss im Allgemeinen der für  Nichtbehin-
derte  üblicherweise  geltenden  Ausbildungsdauer  entsprechen  (Rz. 
4022 KSBE).  

Sonderfälle,  in  denen  eine  längere  Ausbildungszeit  beantragt  wird, 
sind ausreichend und stichhaltig zu begründen. Zu ihnen  können ge-
hören:

- Fälle,  in  denen versicherte  Personen invaliditätsbedingt  für  die 
Erfassung  und  Verarbeitung  des  Ausbildungsstoffes  mehr  Zeit 
benötigen als nichtbehinderte Personen;

- Fälle, in denen dank der positiven Entwicklung der versicherten 
Person  ein  Wechsel  im  Ausbildungsniveau  möglich  wird  (z.B. 
Wechsel von einer Anlehre zur Berufslehre). Der Grundsatz der 
Gleichwertigkeit ist einzuhalten (Rz. 4023 KSBE ).

7.
Nachfolgend  ist  zu  prüfen,  ob  der  Beschwerdeführer  zu  Recht  eine 
Verlängerung der Umschulungsmassnahmen beantragt hat. Den rele-
vanten Akten ist dazu Folgendes zu entnehmen: 

7.1 Gemäss Bescheinigung der  Universität  X._______ vom 17. April 
2003 (act. 87, S. 2) studierte der Beschwerdeführer seit dem Winter-
semster  2001/2002  an  der  Universität  X._______  den  Studiengang 
"Lehramt  an  Sonderschulen".  Die  Regelstudienzeit  wird  mit  9,5  Se-
mester,  inkl.  Prüfungen  angegeben  (vgl.  auch  Studienordnung  Er-
ziehungswissenschaften vom 16. August 2000 [BVGer act. 21]). Ohne 
gesundheitliche  Beeinträchtigungen  wäre  es  dem  Beschwerdeführer 
somit möglich gewesen, sein Studium spätestens bis Ende Juni 2006 
zu beenden (Oktober 2001 bis Juni 2006 ergibt 9,5 Semester). 

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Nicht ersichtlich ist, warum die IV-Stelle dem Beschwerdeführer beruf-
liche Umschulungmassnahmen zum Sonderpädagogen nur für 8,5 Se-
mester bzw. bis zum 31. Dezember 2005 bewilligt hat, obwohl die Re-
gelstudienzeit 9,5 Semester beträgt. 

Zu  bemerken  ist,  dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  Zeugnis  vom 
4. Dezember 2008 an der Universität X._______ nach einem Studium 
von 13 Semstern  die Ausbildung für  das Lehramt an Sonderschulen 
erfolgreich abgeschlossen hat (BVGer act. 22).

7.2 Hinsichtlich der Auswirkungen der  gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen des Beschwerdeführers auf den Studienverlauf ist den Akten 
folgendes zu entnehmen:

7.2.1 Dr. C._______, Fachärztin für Innere Medizin – Akupunktur, be-
findet  im  zuhanden  der  IV-Stelle  ausgefüllten  Verlaufsbericht  vom 
17. Februar 2006 (inkl. Beilagen), dass sich der Gesundheitszustand 
langsam verschlechtert  habe. Der Beschwerdeführer leide bei unver-
änderter  Diagnose  (ausgeprägte  Spondylitis  Ankylosans  mit  peri-
pherer Arthritis) an zunehmender Einsteifung und wechselnden Arth-
ritisschüben.  Aufgrund  intensiver  physikalischer  Therapien  (Zeitauf-
wand zwei Mal pro Woche 2,5 Stunden unter Anleitung und täglich 30 
Minuten  in  Eigenregie)  sowie  reduzierter  Belastbarkeit  im  Alltag  sei 
der Beschwerdeführer nicht in der Lage, das Studium in der Regelstu-
dienzeit zu absolvieren (act. 113 inkl. Beilagen). 

7.2.2 Dem  im  Rahmen  des  Vorbescheidsverfahrens  eingereichten 
ärztlichen Attest von Dr. C._______ vom 25. September 2006 ist wie-
derum zu entnehmen, dass der an einer schweren Spondylitia anky-
lodans und starken Schmerzen leidende Beschwerdeführer nicht nur in 
seinen  körperlichen  Fähigkeiten  eingeschränkt  sei,  sondern  die  Er-
krankung auch in erheblichem Ausmass die geistigen Ressourcen be-
einflusse. Insbesonder  aufgrund der  starken Schmerzen sei  der  Be-
schwerdeführer im Alltag erheblich eingeschränkt: Sitzen und Liegen 
sei schmerzfrei nicht möglich, weshalb konzentriertes Arbeiten immer 
wieder  unterbrochen  werden  müsse.  Ebenfalls  sei  eine  ungestörte 
Nachtruhe aufgrund der Schmerzen nicht möglich. Aus diesen Grün-
den sei aus ärztlicher Sicht eine Verlängerung der Studiendauer drin-
gend zu empfehlen (act. 124).

7.2.3 Im  ärztlichen  Attest  vom  4. Januar  2007  wiederholte  Dr. 
C._______, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Gesundheits-

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zustandes  im  Alltag  erheblich  eingeschränkt  sei.  Schmerzen  beein-
trächtigten und verlangsamten die täglichen Abläufe (BVGer act. 3).

7.2.4 Dr. med. B._______, IV-Stellenarzt,  erklärte in  seiner Stellung-
nahme vom 10. Juni 2006, dass aus medizinischer Sicht eine gewisse 
Verlängerung  gegenüber  der  Regelstudiendauer  durchaus  plausibel 
gemacht werde. Es sei  jedoch nicht  nachvollziehbar, warum sich die 
Prüfungen bis Ende 2007 hinauszögerten, wenn die Voraussetzungen 
Ende 2006 erfüllt seien. Da die angegebenen Kosten jedoch relativ tief 
lägen – abgesehen von denjenigen für die Literatur, könne die bean-
tragte Verlängerung bis 31. Dezember 2007 gutgeheissen werden (act. 
117).

7.2.5 Das  BSV  hingegen  befand,  dass  der  Beschwerdeführer  auf-
grund seines Gesundheitsschadens vor allem in der körperlichen Be-
wegung eingeschränkt  sei. Die  Erkrankung habe jedoch keinen Ein-
fluss  auf  die  intellektuellen  Fähigkeiten.  Die  durchzuführenden  täg-
lichen  Bewegungsübungen  und  Therapien  könnten  zeitlich  an  das 
Studium angepasst werden und gingen nicht über den Zeitrahmen hin-
aus, den gesunde Studierende beispielsweise für sportliche Betätigun-
gen aufwendeten. Die Stellungnahme des IV-Stellenarztes sei aus ver-
sicherungsmedizinischer  Sicht  nicht  nachvollziehbar.  Aus  medizini-
schen  Gründen  sei  eine  über  die  Regelzeit  hinausgehende 
Studiendauer nicht zu rechtfertigen, weshalb das Gesuch abzulehnen 
sei (act. 119).

7.2.6 Das Bundesverwaltungsgericht  kommt zum Schluss,  dass  ent-
gegen  der  Ansicht  der  Vorinstanz  und  des  BSV  eine  gewisse  Ver-
schlechterung des Gesundheitszustadens durchaus ausgewiesen ist. 
Dr. C._______ legt glaubhaft dar, dass der Beschwerdeführer aufgrund 
des progredienten Krankheitsverlaufes nicht im Stande war, das Stu-
dium in der vorgesehene Zeit zu absolvieren. Dr. B._______, IV-Stel-
lenarzt,  befürwortete aus medizinischen Gründen ebenfalls eine Ver-
längerung des Studiums (vgl. Stellungnahme vom 10. Juni 2006). So-
weit  Dr. B._______ jedoch die Kostenübername bis  Ende Dezember 
2007 entsprechend dem Gesuch des Beschwerdeführers mit der Be-
gründung beantragt, die Kosten seien relativ tief, ist ihm nicht zu fol-
gen. Eine Verlängerung der Studiendauer und damit der Umschulungs-
massnahmen  aus  gesundheitlichen  Gründen  um  ein  weiteres  Se-
mester erscheint jedoch der Situation angemessen.

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7.3 Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  die  Verlängerung  der 
Umschulungsmassnahmen um zwei Semster (also bis Ende Dezember 
2006) in Berücksichtigung der Regelstudiendauer von 9 1/2 Semestern 
einerseits  und  der  gesundheitlichen  Beeinträchtigungen  des  Be-
schwerdeführers andererseits zu bewilligen ist.

Die  Beschwerde ist  somit  teilweise  gutzuheissen  und die  Verfügung 
vom 23. November 2006 aufzuheben. 

8.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

8.1 Da der Beschwerdeführer  in  diesem Verfahren teilweise obsiegt, 
werden die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 zweiter 
Satz  VwVG auf  Fr. 150.--  reduziert.  Die  Differenz  zum einbezahlten 
Kostenvorschuss von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer zurücker-
stattet. 

8.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zu-
sprechen  (Art.  64  Abs.  1  VwVG).  Die  Parteientschädigung  für  Be-
schwerdeverfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  umfasst  die 
Kosten  der  Vertretung  sowie  allfällige  weitere  notwendige  Auslagen 
der Partei (Art. 8 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 
SR 173.320.2]). 

Vorliegend hat  der Rechtsvertreter  keine Kostennoten eingereicht. In 
Berücksichtigung der Tatsache, dass der Rechtsvertreter erst ab Re-
plik das Mandat übernommen hat und aufgrund des nur teilweisen Ob-
siegens  (Art.  7  Abs.  2  VGKE)  wird  die  Parteientschädigung auf 
Fr. 900.-- (inkl. Auslagen) zu Lasten der Vorinstanz festgesetzt. 

8.3 Es ist  darauf hinzuweisen, dass die Mehrwertsteuer nur für eine 
Dienstleistung  geschuldet  ist,  die  im  Inland  gegen  Entgelt  erbracht 
wird, nicht jedoch im vorliegenden Fall, in dem die Dienstleistung des 
Rechtsvertreters dem Beschwerdeführer mit Wohnsitz im Ausland er-
bracht worden ist (Art. 5 Bst. b des Mehrwertsteuergesetz vom 2. Sep-
tember 1999 [MWSTG, SR 641.20]  in Verbindung mit  Art. 14 Abs. 3 
Bst. c MWSTG und Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE).

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8.4 Da  der  Beschwerdeführer  das  mit  Replik  vom  16. August  2007 
eingereichte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (BVGer act. 14) 
mit  Eingabe vom 27. April  2009 zurückgezogen hat (BVGer act. 21), 
wird dieses Gesuch als gegenstandslos abgeschrieben.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen, und  die  angefochtene 
Verfügung vom 27. November 2006 wird aufgehoben. 

2.
Dem Beschwerdeführer wird die Weiterführung der beruflichen Mass-
nahmen bis  zum 31. Dezember 2006 bewilligt. Die Akten gehen zur 
Berechnung und Auszahlung der entsprechenden Entschädigung zu-
rück an die Vorinstanz.

3.
Es werden Verfahrenskosten von Fr. 150.-- erhoben. Die Differenz von 
Fr. 150.--  zum  geleisteten  Kostenvorschuss  von  Fr. 300.--  wird  dem 
Beschwerdeführer zurückerstattet.

4.
Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von Fr. 900.-- 
(inkl. Auslagen) zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen. 

5.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird als gegenstandslos 
abgeschrieben. 

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6.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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