# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22d5ce81-cf49-5ab8-b761-bb7c609f0cb5
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 09.04.2021 ZK1 2021 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_ZK1-2021-42_2021-04-09.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 09. April 2021

Referenz ZK1 21 42

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Cavegn, Vorsitzender

Parteien A._____, 
Beschwerdeführer

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung / Verlängerung der fürsorgerischen 
Unterbringung

Anfechtungsobj. ärztliche Einweisung vom 08.03.2021

Mitteilung 09. April 2021

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In Erwägung,

– dass A._____ am _____ 2021 von Dr. med. B._____, C._____, fürsorgerisch 
für maximal sechs Wochen in die Klinik D._____, E._____, eingewiesen 
wurde,

– dass A._____ am _____ 2021 den F._____ zugewiesen wurde,

– dass A._____ mit Eingabe vom 06. April 2021 gegen die genannte 
fürsorgerische Unterbringung sowie gegen eine von Dr. G._____ am 06. April 
2021 ausgesprochene Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung 
Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden einreichte,

– dass die Klinik H._____ am 07. April 2021 zur Erstattung eines Berichts über 
den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bis zum 08. April 2021 
aufgefordert wurde,

– dass am 08. April 2021 der Bericht der Klinik H._____ beim Kantonsgericht 
von Graubünden einging,

– dass die Beschwerde gemäss Art. 450b Abs. 2 ZGB bei einem Entscheid auf 
dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung innert 10 Tagen seit Mitteilung 
des Entscheids eingereicht werden muss,

– dass die Verfügung betreffend fürsorgerische Unterbringung dem 
Beschwerdeführer am 08. März 2021 ausgehändigt wurde,

– dass die Beschwerdefrist somit am 09. März 2021 zu laufen begann und am 
18. März 2021 endete,

– dass die am 06. April 2021 der Post übergebene Beschwerde somit verspätet 
ist, 

– dass somit mangels Einhaltung der Beschwerdefrist auf die Beschwerde nicht 
eingetreten werden kann,

– dass diese zudem gemäss BGE 146 III 377 ff. beim Gericht am Ort, wo die 
Unterbringung angeordnet wurde und damit bei der 
Verwaltungsrekurskommission des Kantons I._____, hätte erhoben werden 
müssen,

– dass aus dem Bericht der Klinik H._____ vom 08. April 2021 hervorgeht, dass 
lediglich ein Antrag auf Ausstellung einer behördlichen fürsorgerischen 

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Unterbringung, das heisst um Verlängerung der am 19. April 2021 
auslaufenden fürsorgerischen Unterbringung angekündigt wurde,

– dass die Klinik H._____ am 08. April 2021 den Antrag auf Ausstellung einer 
behördlichen fürsorgerischen Unterbringung bei der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde in J._____ auch gestellt hat, 

– dass A._____ gemäss telefonischen Nachfrage des Kantonsgerichts von 
Graubünden vom 09. April 2021 bei der Klinik H._____ demgegenüber kein 
sofortiges Entlassungsgesuch gestellt hat und die Klinik H._____ demzufolge 
auch nicht darüber entschieden hat bzw. kein Ablehnungsentscheid vorliegt,

– dass es folglich an einem Anfechtungsobjekt für eine Beschwerde an das 
Kantonsgericht von Graubünden fehlt,

– dass auch aus diesem Grund nicht auf die Beschwerde von A._____ 
eingetreten werden kann,

– dass gegen eine allfällige Gutheissung des Antrags auf Ausstellung einer 
behördlichen fürsorgerischen Zuständigkeit durch die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde ein Rechtsmittel erhoben werden kann, 

– dass die Kosten dieses Verfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben,

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in 
einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 300.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

4. Mitteilung an: