# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2e4fdc9-8939-58b6-bb78-2698c2720dfa
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.12.2022 C-4814/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4814-2022_2022-12-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4814/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regina Derrer, 

Gerichtsschreiberin Mirjam Angehrn. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente, 

Verfügung der IVSTA vom 24. August 2022. 

 

 

 

C-4814/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vo-

rinstanz) A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Verfügung 

vom 24. August 2022 eine ordentliche halbe Invalidenrente zugesprochen 

hat (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer-act.] 2 Beilage), 

dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 

14. September 2022 (Poststempel), eingereicht bei der Vorinstanz und von 

dieser mit Schreiben vom 21. Oktober 2022 zuständigkeitshalber ans Bun-

desverwaltungsgericht weitergeleitet (BVGer-act. 2), angefochten hat 

(BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungs-

gericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes 

über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG; 

SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung 

mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-

rung vom 19. Juni 1959 (IVG; SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 27. Okto-

ber 2022 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- bis zum 

28. November 2022 aufgefordert worden ist, ansonsten auf das Rechtsmit-

tel nicht eingetreten werde (BVGer-act. 3), 

dass die Zwischenverfügung vom 27. Oktober 2022 der Beschwerdeführe-

rin am 2. November 2022 zugestellt und somit eröffnet worden ist (BVGer-

act. 4), 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet hat (BVGer-act. 5), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

C-4814/2022 

Seite 3 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei 

es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerle-

gen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]),  

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG 

i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

  

C-4814/2022 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regina Derrer Mirjam Angehrn 

 

  

C-4814/2022 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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