# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1de11569-6cfb-5919-ac92-9540e0c03c22
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.03.2024 C-3133/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3133-2023_2024-03-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3133/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  M ä r z  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Philipp Egli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Philippinen), 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Rückforderung,  

Einspracheentscheid vom 10. März 2023. 

 

 

 

C-3133/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vor-

instanz) mit Einspracheentscheid vom 10. März 2023 die Einsprache von 

A._______ gegen die Verfügung vom 20. Dezember 2022 abgewiesen hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Versicherte) sich mit E-Mail-Eingabe vom 

30. April 2023 (BVGer-act. 1) an die Vorinstanz wandte und namentlich 

ausführte, sie sei sich nicht bewusst gewesen, dass ihre Rente mit ihrem 

Ehemann geteilt werde, wenn dieser in Rente gehe, und sie verstehe nicht, 

weshalb sie der Vorinstanz einen bestimmten Betrag schulde, 

dass die Vorinstanz die Eingabe vom 30. April 2023 zuständigkeitshalber 

ans Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet hat (BVGer-act. 2), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten und 

die SAK somit eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Alters- und Hinterlas-

senenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder deren 

Vertreter zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass hieraus implizit folgt, dass sich in der Beschwerde auch der Be-

schwerdewille manifestieren und die Beschwerde bedingungs- und vorbe-

haltlos erhoben werden muss (vgl. FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, in: 

Praxiskommentar VwVG, 3. Auflage 2023, N. 37 zu Art. 52 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

C-3133/2023 

Seite 3 

dass aus der E-Mail der Versicherten vom 30. April 2023 nicht klar hervor-

geht, ob sie tatsächlich Beschwerde führen wollte und – falls ja – was sie 

beantragt und wie sie dies begründet, 

dass die Eingabe ferner keine rechtsgültige Unterschrift enthält, 

dass die Versicherte vorliegend mit Verfügung vom 7. Juli 2023 (BVGer-

act. 3) aufgefordert worden ist zu erklären, ob sie vor Bundesverwaltungs-

gericht Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 10. März 2023 

erheben möchte und – gegebenenfalls – was sie beantragt und wie sie dies 

begründet, 

dass die Verfügung vom 7. Juli 2023 auf der Post verloren ging respektive 

die Post keine Angaben zu einem allfälligen Zustelldatum machen konnte 

(vgl. BVGer-act. 5), weshalb die Versicherte mit Verfügung vom 22. No-

vember 2023 (BVGer-act. 6) erneut aufgefordert wurde, die Beschwerde 

zu verbessern, 

dass die Verfügung vom 22. November 2023 der Beschwerdeführerin am 

22. Dezember 2023 zugestellt worden ist (vgl. BVGer-act. 9),  

dass gesetzliche oder behördliche Fristen, die nach Tagen bestimmt sind, 

vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar stillstehen (Art. 22a Abs. 1 

Bst. c VwVG), 

dass bei Fristablauf an einem Samstag, Sonntag oder an einem vom Bun-

desrecht oder vom kantonalen Recht anerkannten Feiertag die Frist erst 

am nächstfolgenden Werktag endet (Art. 20 Abs. 3 VwVG), 

dass die Frist zur Beschwerdeverbesserung unter Berücksichtigung des 

Fristenstillstands und von Art. 20 Abs. 3 VwVG am 8. Januar 2024 unbe-

nutzt verstrichen ist, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die mangelhafte Beschwerde (Eingabe vom 30. April 2023) nicht einzutre-

ten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass der Vollständigkeit darauf hinzuweisen ist, dass die Versicherte sich 

mit E-Mail vom 9. Januar 2024 bei der Vorinstanz meldete und mitteilte, sie 

habe entschieden, ihre Beschwerde in Bezug auf ihre Rente nicht weiter 

zu verfolgen, da die Berechnung des Systems möglicherweise doch kor-

rekt sei (vgl. BVGer-act. 7), 

C-3133/2023 

Seite 4 

dass auch daraus ersichtlich ist, dass die Versicherte offenbar keinen Be-

schwerdewillen (mehr) hat, was ebenfalls zu einem Nichteintreten führen 

würde, 

dass das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenlos ist (vgl. 

Art. 85bis Abs. 2 AHVG [SR 831.10] in der seit 1. Januar 2021 in Kraft ste-

henden Fassung), 

dass weder der Versicherten noch der Vorinstanz eine Parteientschädi-

gung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario respektive 

Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

 

  

C-3133/2023 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-

entschädigung zugesprochen.  

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philipp Egli Sandra Tibis 

 

  

C-3133/2023 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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