# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 341ed2db-d737-56f0-9b4d-11de5e9efafb
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 23.11.2016 III 2016 156
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-156_2016-11-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2016 156

Entscheid vom 23. November 2016 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Svetlana Vasic, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
Innerschwyz, Postfach 1240, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. C.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwältin MLaw D.________,

Gegenstand ZGB (Art. 301a Abs. 2 ZGB, Aufenthaltsort des Kindes)

2

Sachverhalt:

A. E.________ (Jg 2011) ist der gemeinsame Sohn von A.________ (Jg 
1982) und C.________ (Jg 1965). Am 7. Juni 2012 unterzeichneten die damals 
im gleichen Haushalt lebenden, nicht miteinander verheirateten Eltern einen 
Vertrag, welcher den Unterhalt und die gemeinsame elterliche Sorge beinhaltete. 
Für den Fall, dass die Hausgemeinschaft aufgelöst werde, wurde die Obhut über 
das Kind der Mutter zugewiesen. Gleichzeitig wurde festgehalten, dass die 
Aufteilung der Betreuung unter Berücksichtigung der tatsächlichen 
Lebensverhältnisse der beiden Eltern im Zeitpunkt der Auflösung des 
gemeinsamen Haushaltes vereinbart werde. Dieser Vertrag wurde von der 
damaligen Vormundschaftsbehörde L.____ SZ am 29. Juni 2012 genehmigt.

B. Nach der Aktenlage ist A.________ im August 2012 in eine eigene 
Wohnung an der F.____-strasse in H.______ SZ gezogen. Hinsichtlich der 
Betreuung des Kindes konnten sich die Eltern nach der Darstellung in der 
vorliegenden Beschwerde (S. 4) mehrheitlich einvernehmlich einigen, wobei seit 
Februar 2014 für die Betreuung von E.________ durch den Vater weitgehend 
folgende Regelung Anwendung fand (siehe auch Vernehmlassung vom 
29.9.2016, S. 5 unten):

Donnerstagabend (18.00 Uhr) bis Samstag (9.00 bzw. 9.30 Uhr) bzw. jedes zweite 
Wochenende bis Montagabend (i.d.R. 18.00 Uhr).

Nachdem die Kindsmutter angekündigt hatte, voraussichtlich im Jahre 2016 nach 
G.________ SG umzuziehen, stellte der Kindsvater in einer Eingabe an die 
KESB Innerschwyz vom 13. Juli 2015 Anträge, welche v.a. auf eine Beibehaltung 
einer alternierenden Betreuung des Kindes (für beide Eltern zu je rund 50%) 
ausgerichtet waren. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Zustimmung 
zum Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes nach Art. 301a Abs. 2 ZGB fehle.

C. Nach diversen Abklärungen (mit u.a. einer gemeinsamen Besprechung 
vom 27. Juli 2015, einem Mediationsversuch, einer separaten Anhörung der 
Eltern am 8. bzw. 11. März 2016 und einer Anhörung des Kindes am 5. April 
2016) und Gewährung des rechtlichen Gehörs hat die KESB Innerschwyz mit 
Beschluss Nr. IIA/002/23/2016 vom 14. Juni 2016 im Dispositiv was folgt 
festgehalten:

1. A.________ wird gestützt auf Art. 301a Abs. 2 ZGB die Zustimmung verwehrt, 
den Aufenthaltsort von E.________ nach G.________ SG zu verlegen.

2. Die Eltern C.________ und A.________ behalten weiterhin die gemeinsame 
elterliche Sorge.

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3. Die Ziffern 1.2.1 und 1.2.2 des Unterhaltsvertrags vom 07. Juni 2012 werden 
aufgehoben.

4. E.________ wird unter, die bereits gelebte, alternierende Obhut der beiden 
Eltern gestellt.

5. Die Aufteilung der Betreuung wird an die tatsächlichen Lebensverhältnisse, 
das 50/50-Betreuungsmodell, angepasst.

6. Bei einer Wohnsitznahme von A.________ in G.________ SG wird 
E.________ unter die Obhut des Vaters C.________ gestellt.

7. Bei einer Wohnsitznahme von A.________ in G.________ SG wird sie 
berechtigt, ihren Sohn E.________ wie folgt unbegleitet zu sich auf Besuch zu 
nehmen:

a. Jedes zweite, dritte und vierte Wochenende im Monat von Freitag 
18.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr;

b. Sofern E.________ am Nachmittag schulfrei hat, in den ungeraden 
Kalenderwochen am Mittwoch, von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr;

c. In jedem geraden Kalenderjahr jeweils von Karfreitag 10.00 Uhr bis 
Ostermontag 18.00 Uhr und über Weihnachten vom 25. Dezember 
12.00 Uhr bis 26. Dezember 18.00 Uhr;
In jedem ungeraden Kalenderjahr jeweils vom Pfingstsamstag 10.00 
Uhr bis Pfingstmontag 18.00 Uhr, vom 24. Dezember 18.00 Uhr bis 25. 
Dezember 12.00 Uhr und vom 31. Dezember (Silvester) 10.00 Uhr bis 
2. Januar 18.00 Uhr.

d. Während sechs Wochen Ferien pro Kalenderjahr; die Ferienwünsche 
sind drei Monate im Voraus schriftlich anzukündigen.

e. Weitergehende Besuchszeiten und -tage können in gegenseitigem 
Einverständnis vereinbart werden.

8. Verfahrenskosten: (…) Die Verfahrenskosten von Fr. 2'900.-- werden beiden 
Eltern hälftig auferlegt.

9. (Rechtsmittelbelehrung)

D. Gegen diesen am 20. Juni 2016 eingegangenen Beschluss liess 
A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach § 157 
Justizgesetz i.V.m. § 4 Verwaltungsrechtspflegegesetz) rechtzeitig am 2. August 
2016 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden 
Rechtsbegehren:

1. Die Ziffern 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 des Beschlusses Nr. IIA/002/23/2016 der 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Innerschwyz vom 14.6.2016 seien 
aufzuheben und in Gutheissung der Beschwerde sei wie folgt zu entscheiden:

a. A.________ sei zu erlauben, den Aufenthaltsort von E.________ nach 
G.________ SG zu verlegen.

b. Die Eltern C.________ und A.________ sollen die gemeinsame elterliche 
Sorge über E.________ behalten.

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c. E.________ sei unter der alleinigen Obhut von A.________ (gemäss Ziff. 
1.2.1 des Unterhaltsvertrages vom 7./29.6.2012) zu belassen.

d. Die Aufteilung der Betreuungsanteile sei nach wie vor (und gemäss Ziff. 
1.2.2 Abs. 1 des Unterhaltsvertrages vom 7./29.6.2012) unter 
Berücksichtigung der tatsächlichen Lebensverhältnisse sowie unter 
Rücksichtnahme der Bedürfnisse und Meinung von E.________ unter den 
Eltern zu regeln.

e. Für den Streitfall sei C.________ (und in Abänderung von Ziff. 1.2.2 
Absatz 2 des Unterhaltsvertrags vom 7./29.6.2012) zu berechtigen, 
E.________ auf eigene Kosten wie folgt zu sich auf Besuch zu nehmen:

 jeweils am 1. und 3. Wochenende des Monats von Freitag 18.00 Uhr 
bis Sonntag 18.00 Uhr;

 sofern E.________ am Nachmittag schulfrei hat und nicht durch eine 
Freizeitaktivität (bspw. Fussball) blockiert ist, in den ungeraden 
Kalenderwochen am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr;

 während sechs Wochen Ferien pro Kalenderjahr, die Ferienwünsche 
sind drei Monate im Voraus schriftlich anzukündigen;

 in jedem geraden Kalenderjahr von Karfreitag um 10.00 Uhr bis 
Ostermontag um 18.00 Uhr und in jedem ungeraden Kalenderjahr 
jeweils von Pfingstsamstag um 10.00 Uhr bis Pfingstmontag um 18.00 
Uhr und am 31.12. um 10.00 Uhr bis 2.1. um 18.00 Uhr;

 an Weihnachten vom 24.12. von 17.00 Uhr bis 25.12. um 11.00 Uhr.

2. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen beider Instanzen seien der Vorinstanz 
und C.________ aufzuerlegen.

E. Mit Vernehmlassung vom 30. August 2016 stellte die KESB Innerschwyz 
den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der 
Beschwerdeführerin. 

C.________ beantragte in seiner Vernehmlassung vom 29. September 2016, die 
Beschwerde sei abzuweisen und der KESB-Beschluss sei zu bestätigen. Zudem 
sei der Beschwerde vom 2. August 2016 die aufschiebende Wirkung zu 
entziehen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdeführerin.

F. Am 26. Oktober 2016 fand die von der Beschwerdeführerin beantragte 
mündliche Verhandlung statt. Zu den Ergebnissen der gerichtlichen Befragung 
konnten die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner im Rahmen der 
mündlichen Replik/Duplik Stellung nehmen, wobei die Parteien an ihren 
Rechtsbegehren festhielten.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

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1.1 Mit dem Bundesgesetz vom 21. Juni 2013, welches am 1. Juli 2014 in Kraft 
getreten ist, wurde die elterliche Sorge und in diesem Zusammenhang auch das 
Aufenthaltsbestimmungsrecht hinsichtlich der Kinder einer Revision unterzogen 
und neu geregelt. Das neue Recht statuiert als allgemeinen Grundsatz die 
gemeinsame elterliche Sorge, welche das Recht einschliesst, den Aufenthaltsort 
des Kindes zu bestimmen (Art. 301a Abs. 1 ZGB). Üben die Eltern die elterliche 
Sorge gemeinsam aus und will ein Elternteil den Aufenthaltsort des Kindes 
verlegen, so bedarf dies im Inlandverhältnis der Zustimmung des andern 
Elternteils oder der Entscheidung des Gerichts bzw. der Kindesschutzbehörde, 
wenn der Wechsel des Aufenthaltsortes erhebliche Auswirkungen auf die 
Ausübung der elterlichen Sorge und den persönlichen Verkehr durch den 
anderen Elternteil hat (Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB). 

1.2.1  Was die Frage der "erheblichen Auswirkungen" anbelangt, hat das 
Bundesgericht in einem Präjudiz vom 11. August 2016 u.a. sinngemäss 
ausgeführt, dass beim klassischen Besuchsrechtsmodell (mit alleiniger 
Betreuung und Obhut des Kindes durch die Kindsmutter und Ausübung des 
Besuchsrechts durch den Kindsvater üblicherweise an jedem zweiten 
Wochenende) ein neuer Aufenthaltsort des Kindes mit neu einer Distanz von 
rund 100 km i.d.R. (wenn keine besondere Situation gegeben sei) gut bewältigt 
werden könne (vgl. Bundesgerichtsurteil 5A_581/2015 vom 11.8.2016 Erw. 2.3, 
zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehen). Anders verhalte es sich 
hingegen, wenn vor dem geplanten Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes 
eine alternierende Obhut des Kindes zwischen den Eltern Anwendung fand. 
Dazu hat das Bundesgericht im erwähnten Präjudiz u.a. was folgt erwogen (siehe 
die nachfolgenden Erwägungen).

1.2.2  In Erwägung 2.4 des Präjudizes 5A_581/2015 prüfte das Bundesgericht 
den Wortlaut von Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB und die Fragestellung, ob die 
verabschiedete Fassung dem wirklichen Sinn entspreche, welchen der 
Gesetzgeber der Norm zugedacht habe. Gemäss den bundesgerichtlichen 
Ausführungen enthielt der bundesrätliche Entwurf vom 17. November 2011 die 
Formulierung "erhebliche Auswirkungen auf die Ausübung der elterlichen Sorge 
durch den anderen Elternteil". Der Nationalrat als behandelnder Erstrat erweiterte 
Art. 301a 
Abs. 2 lit. b ZGB dahingehend, dass sich die erheblichen Auswirkungen "auf die 
Ausübung der elterlichen Sorge und den persönlichen Verkehr durch den 
anderen Elternteil" zu beziehen haben. Der Ständerat änderte die Norm noch in 
anderer Hinsicht (vgl. Urteil 5A_450/2015 vom 11.3.2016 Erw. 2.4) und der 

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Nationalrat stimmte der ständerätlichen Fassung schliesslich zu (AB 2013 N 
704).

1.2.3  Das Bundesgericht stellte im erwähnten Präjudiz 5A_581/2015 folgende 
Fragen hinsichtlich des unbestimmten Rechtsbegriffs der "erheblichen 
Auswirkungen": Zum einen fragte sich das Bundesgericht, auf welche 
Komponenten der elterlichen Sorge sich die "erheblichen Auswirkungen" in der 
ersten Tatbestandsvariante beziehen (siehe dazu nachfolgend Erwägung 1.2.4). 
Zum andern stellte sich das Bundesgericht die Frage, ob es dem wirklichen 
Willen des Gesetzgebers entspreche, wenn die "erheblichen Auswirkungen" 
aufgrund der Verwendung der Konjunktion "und" (statt "oder") kumulativ im 
Zusammenhang mit zwei Tatbestandsvarianten gegeben sein müssen (siehe 
dazu nachfolgend Erwägung 1.2.5).

1.2.4  Wie das Bundesgericht in Erwägung 2.4.1 des zit. Urteils 5A_581/2015 
weiter ausführt, bezog sich die Botschaft des Bundesrates noch auf den im 
Entwurf vorgeschlagenen Wortlaut, gemäss welchem die "erheblichen 
Auswirkungen" auf die "Ausübung der elterlichen Sorge durch den anderen 
Elternteil" beschränkt und folglich solche im Zusammenhang mit der Ausübung 
des Besuchsrechts belanglos gewesen wären. Das Besuchsrecht sei nämlich 
keine Komponente der elterlichen Sorge. Es stehe den Eltern vielmehr um ihrer 
Persönlichkeit willen zu (BGE 122 III 404 Erw. 3a S. 406; 123 III 455 Erw. 3b S. 
451; Bundesgerichtsurteile 5C.250/2005 vom 3.1.2006 Erw. 3.1.1; 5C.298/2006 
vom 21.2.2007 Erw. 2.2) und knüpfe gesetzlich gerade daran, dass die elterliche 
Sorge dem anderen Elternteil nicht oder jedenfalls nicht zusammen mit der 
Obhut zustehe (Art. 273 Abs. 1 ZGB). Entgegen dem, was die Botschaft 
insinuiere − es lägen dann keine erheblichen Auswirkungen auf die 
Wahrnehmung der elterlichen Sorge vor, wenn die Eltern nicht in der gleichen 
Gemeinde lebten und sich der Reiseweg durch den Umzug nur geringfügig 
verlängere oder sogar verkürze (BBl 2011 9107) − wäre deshalb beim 
Besuchsrechtsmodell der Umzug selbst an einen entlegenen Ort innerhalb der 
Schweiz nicht zustimmungsbedürftig gewesen. Dies habe die vorberatende 
Kommission des Nationalrates erkannt, weshalb sie eine entsprechende 
Ausdehnung von Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB durch Schaffung einer zweiten 
Tatbestandsvariante vorgeschlagen habe, welche schliesslich Gesetz geworden 
sei. 

Die "erheblichen Auswirkungen auf die Ausübung der elterlichen Sorge" könnten 
sich nicht in jeweils gleichem Mass auf sämtliche Komponenten des 
Sorgerechtes beziehen, zu welchen namentlich die Entscheidungsbefugnis in 
zentralen Fragen der Lebensplanung (d.h. insbesondere Grundfragen der 

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Erziehung, Art. 302 Abs. 1 ZGB, Religionszugehörigkeit, Art. 303 ZGB, 
Namensgebung, Art. 301 Abs. 4 ZGB, allgemeine und berufliche Ausbildung, Art. 
302 Abs. 2 ZGB, und weitere Punkte wie medizinische Eingriffe, Ausübung von 
Hochleistungssport etc., vgl. BGE 136 III 353 Erw. 3.2 S. 357), die Vertretung 
des Kindes (Art. 304 ZGB), die Vermögensverwaltung für das Kind (Art. 318 Abs. 
1 ZGB) und aufgrund der Sorgerechtsnovelle das Aufenthaltsbestimmungsrecht 
(Art. 301a Abs. 1 ZGB) gehören. Zwar sei dieses ganze Bündel an Rechten bei 
gemeinsamer elterlicher Sorge an sich gemeinsam auszuüben. Gerade für die 
Komponente des Aufenthaltsbestimmungsrechts gelte dieser Grundsatz aber 
insofern nur begrenzt, als der binnenstaatliche Umzug nach der Regelung in Art. 
301a Abs. 2 lit. b ZGB nicht in jedem Fall zustimmungsbedürftig ist, obwohl die 
Ausübung des Aufenthaltsbestimmungsrechts bei einem Umzug in das 
Nachbardorf nicht anders beschlagen sei als einem Umzug an einen entfernten 
Ort.

Die "erheblichen Auswirkungen" könnten sich folglich nur auf anderweitige 
Komponenten der elterlichen Sorge beziehen, und auch hier vernünftigerweise 
nur auf solche, welche im jeweiligen Einzelfall in direkter Abhängigkeit zur 
Distanz und den konkreten Umständen des Wegzuges betroffen seien. In erster 
Linie sei an den Fall zu denken, dass nicht bloss ein Besuchsrecht ausgeübt, 
sondern ein Betreuungsanteil wahrgenommen werde. Am extremsten äussere 
sich dies beim Modell der ungefähr zu gleichen Teilen ausgeübten alternativen 
Obhut, welche je nach konkreter Ausgestaltung und Alter des Kindes bereits ab 
einer geringen Distanz illusorisch werde. Indes könne die Schwelle zu 
"erheblichen Auswirkungen bei der Ausübung der elterlichen Sorge" auch bei 
asymmetrischen Betreuungsanteilen relativ bald erreicht sein, jedenfalls wenn 
mit der Betreuung ein Bringen und Abholen des Kindes von der Krippe oder 
Schule verbunden sei. Dabei komme es wie gesagt immer auf den Einzelfall an. 
Je nach Betreuungsmodell (einschliesslich der Frage der teilweisen Betreuung 
durch Grosseltern etc.), Anzahl, Alter und konkreten Bedürfnissen der Kinder 
sowie zeitlicher Flexibilität der Eltern u.ä.m. würden die konkreten Umstände des 
Wegzuges, insbesondere die Frage der Entfernung, kleinere oder grössere 
Auswirkungen haben, welche eine Zustimmungsbedürftigkeit für die Veränderung 
des Aufenthaltsortes des Kindes auslösen würden, sobald sie die Schwelle der 
"Erheblichkeit" überschreiten.

Demgegenüber stünden die weiteren Komponenten der elterlichen Sorge eher im 
Hintergrund. Die Vertretung des Kindes gegenüber Dritten lasse sich meist auch 
auf eine gewisse Distanz wahrnehmen. Noch mehr treffe dies auf die 
Vermögensverwaltung für das Kind zu, welche in der Regel keine örtliche Nähe 
erfordere. Auch die Komponente der Entscheidungsbefugnis im Sinn eines 

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Mitentscheidungsrechts bei zentralen Fragen der Lebensplanung des Kindes 
lasse sich angesichts der heutigen Kommunikationsmittel problemlos über 
grössere Distanzen hinweg ausüben (vgl. Gloor/Schweighauser, Die Reform des 
Rechts der elterlichen Sorge - eine Würdigung aus praktischer Sicht, in: 
FamPra.ch 2014, S. 21), soweit zwischen den Eltern die Kommunikation 
einigermassen funktioniert. In diesem Sinn hat das Bundesgericht in einem 
neulich publizierten Entscheid dem im Zusammenhang mit einem Wegzug von 
Mutter und Kind nach Katar gestellten Begehren um Alleinzuteilung der 
elterlichen Sorge nicht stattgegeben (vgl. BGE 142 III 1).

Nach dem Gesagten sind nach diesem Präjudiz des Bundesgerichts die 
"erheblichen Auswirkungen auf die Ausübung der elterlichen Sorge" in erster 
Linie im Zusammenhang mit dem vor dem Umzug konkret gelebten 
Betreuungsmodell zu sehen, während bei anderen Komponenten der elterlichen 
Sorge "erhebliche Auswirkungen" zwar denkbar sind, aber nicht im Vordergrund 
stehen. Massgebend ist mithin im Regelfall, ob sich das bisherige 
Betreuungsmodell in unveränderter Form bzw. mit geringen Anpassungen 
weiterführen lässt oder ob dies aufgrund des Umzuges nicht der Fall ist (vgl. zit. 
Urteil 5A_581/2015 vom 11.8.2016, Erw. 2.4.1 mit Verweis auf 
Schwenzer/Cottier, in: Basler Kommentar, N. 9 zu Art. 301a ZGB; leicht 
abweichend: Büchler/Maranta, Das neue Recht der elterlichen Sorge, in: 
Jusletter vom 11. August 2014, Rz. 80).

1.2.5  Hinsichtlich der zweiten Fragestellung (siehe oben, Erwägung 1.2.3) erwog 
das Bundesgericht im erwähnten Präjudiz, dass der nationalrätliche 
Mehrheitsantrag, wonach Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB um den "persönlichen 
Verkehr" zu erweitern sei, in der parlamentarischen Debatte als "strengere 
Formulierung" angesehen (Markwalder, AB 2012 N 1652) und damit begründet 
wurde, dass das Besuchsrecht des anderen Elternteils durch den Wechsel des 
Aufenthaltsortes des Kindes nicht de facto vereitelt werden dürfe (Schwander, 
AB 2012 N 1653). 

Daraus folgerte das Bundesgericht, die Mehrheit des Parlamentes habe die 
Bestimmung dahingehend erweitern wollen, dass zusätzlich auch bei erheblichen 
Auswirkungen des Wegzuges auf das Besuchsrecht die Zustimmung des 
anderen Elternteils erforderlich sein sollte. Der Gesetzgeber habe damit 
offensichtlich das klassische Besuchsrechtsmodell vor Augen gehabt, bei 
welchem grundsätzlich der eine Elternteil die Betreuung des Kindes übernimmt 
und die Obhut inne hat, während der andere Elternteil im Rahmen des 
Besuchsrechts Kontakt mit dem Kind pflegen kann (Art. 273 Abs. 1 ZGB).

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Der Inhalt des Sorgerechts konzentriere sich beim besuchsberechtigten Elternteil 
auf die Komponente der Entscheidungsbefugnis im Sinn eines 
Mitentscheidungsrechts bei zentralen Fragen der Lebensplanung des Kindes 
sowie allenfalls auf vertretungs- und vermögensrechtliche Fragen. Folglich 
würden beim Besuchsrechtsmodell, welches bei nie eingegangenem oder 
aufgehobenem gemeinsamem Haushalt auch heute noch vorherrschend sei, in 
der Regel nicht gleichzeitig für beide der in Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB genannten 
Tatbestandsvarianten "erhebliche Auswirkungen" vorliegen. Die Konjunktion 
"und" würde deshalb zum sinnwidrigen Ergebnis führen, dass beim 
Besuchsrechtsmodell auch der Wegzug an einen entlegenen Ort innerhalb der 
Landesgrenzen nicht zustimmungsbedürftig wäre. Die gesetzgeberische Absicht, 
durch eine Erweiterung des Gesetzeswortlautes genau dies zu verhindern, hätte 
sprachlich die Konjunktion "oder" erfordert. Damit die Intention des Gesetzgebers 
nicht in ihr Gegenteil verkehrt werde, müsse Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB mithin 
dahingehend teleologisch reduziert werden, dass die Konjunktion "oder" in die 
Bestimmung zu lesen sei und somit alternativ die eine oder andere 
Tatbestandsvariante (erhebliche Auswirkungen auf die Ausübung der elterlichen 
Sorge oder erhebliche Auswirkungen auf den persönlichen Verkehr) den 
Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes zustimmungsbedürftig mache (vgl. zit. 
Urteil 5A_581/2015 Erw. 2.42. mit Verweis auf Gloor/Schweighauser, a.a.O. S. 
22).

1.2.6  Hinsichtlich der Thematik, nach welchen Grundsätzen die Frage der 
Wegzugsbewilligung durch das Gericht oder die zuständige Behörde zu 
entscheiden sei, hat das Bundesgericht im erwähnten Präjudiz 5A_581/2015 
zunächst auf die (zur Publikation bestimmten) Urteile 5A_450/2015 vom 
11.3.2016 (Erw. 2.3-2.8) und 5A_945/2015 vom 7.7.2016 (Erw. 4.2-4.4) 
hingewiesen sowie dazu ausgeführt, dass beide Entscheide zu einem Wegzug 
des Kindes ins Ausland ergingen, dennoch aber die zentralen Erwägungen 
gleichermassen auch für die binnenstaatliche Verlegung des Aufenthaltsortes 
von Kindern unter gemeinsamem Sorgerecht relevant seien. Die 
bundesgerichtliche Kernerwägung geht dahin, dass die im Ständerat 
eingebrachte und angesichts der verabschiedeten Fassung von Art. 301a Abs. 2 
ZGB vom Gesetzgeber bewusst getroffene Wertung, die Niederlassungs- bzw. 
die Bewegungsfreiheit der Elternteile zu respektieren, den Ausgangspunkt für die 
Auslegung der Norm bildet. Es ist mithin nicht nach den Motiven für den 
elterlichen Wegzug zu forschen, sondern von dieser Prämisse auszugehen. 
Dementsprechend lautet die vom Gericht oder der Kindesschutzbehörde zu 
beantwortende Frage nicht, ob es für das Kind vorteilhafter wäre, wenn beide 
Elternteile am angestammten Ort verbleiben würden; die entscheidende 

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Fragestellung ist vielmehr, ob sein Wohl besser gewahrt ist, wenn es mit dem 
wegzugswilligen Elternteil geht oder wenn es sich beim zurückbleibenden 
Elternteil aufhält, was allenfalls eine Umteilung der Obhut impliziert (siehe Urteil 
5A_450/2015 vom 11.3.2016 Erw. 2.6). 

Die Antwort auf die genannte Frage hat sich nicht an der Interventionsschwelle 
der Kindesgefährdung, sondern an der Maxime des Kindeswohls auszurichten 
(Urteil 5A_450/2015 vom 11.3.2016 Erw. 2.6 und 2.7) und sie kann weder 
losgelöst vom bisher gelebten (Urteil 5A_450/2015 vom 11.3.2016 Erw. 2.7 und 
2.9) noch losgelöst vom zukünftig zur Debatte stehenden Betreuungsmodell 
gefunden werden (Urteil 5A_450/2015 vom 11.3.2016 Erw. 2.6 und 2.8). Das 
bisherige Betreuungsmodell bildet, unter Vorbehalt veränderter Verhältnisse, den 
Ausgangspunkt der Überlegungen. Ist das Kind von beiden Elternteilen in 
ähnlichem Umfang betreut worden und sind auch weiterhin beide Teile dazu 
bereit, ist die Ausgangslage gewissermassen neutral und ist anhand weiterer 
Kriterien zu eruieren, welche Lösung im besten Interesse des Kindes liegt. War 
hingegen der umzugswillige Elternteil nach dem bisher tatsächlich gelebten 
Betreuungskonzept ganz oder überwiegend die Bezugsperson, wird es 
tendenziell zum besseren Wohl des Kindes sein, wenn dieses mit dem 
betreffenden Elternteil umzieht. Massgeblich sind stets die Umstände des 
Einzelfalles, wozu namentlich auch das Alter des Kindes gehört (für die einzelnen 
Kriterien und alle weiteren Ausführungen vgl. Urteil 5A_450/2016 vom 11.3.2016 
Erw. 2.7, welches zu einem internationalen Wegzug ergangen, aber 
gleichermassen auf den landesinternen Umzug zu übertragen ist). Sodann 
besteht eine enge Interdependenz zwischen 
dem zukünftigen Betreuungskonzept und der Bewilligung des Umzuges (Urteil 
5A_450/2015 vom 11.3.2016 Erw. 2.6).  

1.3 Soweit dies erforderlich ist, verständigen sich die Eltern unter Wahrung des 
Kindeswohls über eine Anpassung der Regelung der elterlichen Sorge, der 
Obhut, des persönlichen Verkehrs und des Unterhaltsbeitrages; können sie sich 
nicht einigen, entscheidet das Gericht oder die Kindesschutzbehörde (Art. 301a 
Abs. 5 ZGB). 

Diese Regelung geht − wie das Bundesgericht im Präjudiz 5A_581/2015 (in 
Erwägung 2.6) weiter ausführt − auf einen Vorschlag der ständerätlichen 
Kommission zu Art. 301a ZGB zurück, mit welchem nicht nur eine Modifikation 
von Abs. 2, sondern auch die zusätzliche Aufnahme der Abs. 3 - 5 angeregt 
wurde (vgl. AB 2013 S. 13). Bundesrätin Sommaruga führte im Ständerat zu Abs. 
5 aus, es werde ausdrücklich festgehalten, dass die Eltern in allen Fällen 
(gemeint: welche zustimmungsbedürftig im Sinn von Abs. 2 sind) die 

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Notwendigkeit der Anpassung der Regelung der elterlichen Sorge, der Obhut, 
des persönlichen Verkehrs und des Unterhalts prüfen müssten und ersatzweise 
das Gericht oder die Kindesschutzbehörde darüber zu entscheiden habe (vgl. AB 
2013 S 14).

Auch das Bundesgericht geht von einer Einheit der Bewilligung des Wegzuges 
und der Prüfung der Anpassung des Eltern-Kind-Verhältnisses aus (vgl. zit. 
Präjudiz 5A_581/2015 Erw. 2.6 mit Verweis auf 5A_450/2015 Erw. 2.8). Ein 
tragfähiger Entscheid über die Frage, ob ausgehend vom Wegzug des einen 
Elternteils ein Mitgehen oder ein Verbleib des Kindes beim anderen Elternteil zu 
seinem besseren Wohl sei, könne nur getroffen werden, wenn eine Vorstellung 
darüber bestehe, in welche Umgebung der Umzug erfolgen soll und wie das 
zukünftige Betreuungs- bzw. Besuchskonzept einerseits bei einem Mitgehen des 
Kindes und andererseits bei einem Verbleib beim anderen Elternteil aussehen 
würde. Es müssten die Konturen des Wegzuges feststehen, weil die Zustimmung 
oder 
Verweigerung durch den anderen Elternteil bzw. durch das Gericht oder die 
Kindesschutzbehörde auf konkreten Grundlagen basieren müsse (vgl. zit. Urteil 
5A_581/2015 Erw. 2.6 mit Verweis auf 5A_450/2015 Erw. 2.8).

1.4 Das Bundesgericht hat die Kriterien, welche beim Entscheid über die 
Fragestellung, ob bei getrennt lebenden Eltern bezüglich Kinderbetreuung das 
Modell der sogenannten alternierenden Obhut in Frage kommt (oder nicht), im 
Präjudiz 5A_991/2015 vom 29. September 2016 wie folgt umschrieben. Zunächst 
ist die Erziehungsfähigkeit der Eltern hervorzuheben, und zwar in dem Sinne, 
dass die alternierende Obhut grundsätzlich nur dann in Frage kommt, wenn 
beide Eltern erziehungsfähig sind. Weiter erfordert die alternierende Obhut 
organisatorische Massnahmen und gegenseitige Informationen. Insofern setzt 
die praktische Umsetzung einer alternierenden Betreuung voraus, dass die Eltern 
fähig und bereit sind, in den Kinderbelangen miteinander zu kommunizieren und 
zu kooperieren. Allein aus dem Umstand, dass ein Elternteil sich einer 
alternierenden Betreuungsregelung widersetzt, kann indessen nicht ohne 
weiteres auf eine fehlende Kooperationsfähigkeit der Eltern geschlossen werden, 
die einer alternierenden Obhut im Wege steht. Ein derartiger Schluss könnte nur 
dort in Betracht fallen, wo die Eltern aufgrund der zwischen ihnen bestehenden 
Feindseligkeiten auch hinsichtlich anderer Kinderbelange nicht 
zusammenarbeiten können, mit der Folge, dass sie ihr Kind im Szenario einer 
alternierenden Obhut dem gravierenden Elternkonflikt in einer Weise aussetzen 
würden, die seinen Interessen offensichtlich zuwider läuft. Zu berücksichtigen ist 
ferner die geographische Situation, namentlich die Distanz zwischen den 

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Wohnungen der beiden Eltern, und die Stabilität, welche die Weiterführung der 
bisherigen Regelung für das Kind gegebenenfalls mit sich bringt. In diesem Sinne 
fällt die alternierende Obhut eher in Betracht, wenn die Eltern das Kind schon vor 
ihrer Trennung abwechselnd betreuten. Weitere Gesichtspunkte sind die 
Möglichkeit der Eltern, das Kind persönlich zu betreuen, das Alter des Kindes, 
seine Beziehungen zu (Halb- oder Stief-) Geschwistern und seine Einbettung in 
ein weiteres soziales Umfeld (vgl. Urteile 5A_46/2015 vom 26.5.2015 Erw. 4.4.2 
und 4.4.5; 5A_345/2014 vom 4.8.2014 Erw. 4.2). Auch dem Wunsch des Kindes 
ist Beachtung zu schenken, selbst wenn es bezüglich der Frage der 
Betreuungsregelung (noch) nicht urteilsfähig ist. Der Richter, der den Sachverhalt 
von Amtes wegen erforscht (Art. 296 Abs. 1 ZPO bzw. Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 
446 ZGB), wird im konkreten Fall entscheiden müssen, ob und gegebenenfalls in 
welcher Hinsicht Hilfe von Sachverständigen erforderlich ist, um die Aussagen 
des Kindes zu interpretieren, insbesondere um erkennen zu können, ob diese 
seinem wirklichen Wunsch entsprechen. Während die alternierende Obhut in 
jedem Fall die Erziehungsfähigkeit beider Eltern voraussetzt, sind die weiteren 
Beurteilungskriterien oft voneinander abhängig und je nach den konkreten 
Umständen des Einzelfalls von unterschiedlicher Bedeutung. So spielen das 
Kriterium der Stabilität und dasjenige der Möglichkeit zur persönlichen Betreuung 
des Kindes bei Säuglingen und Kleinkindern eine wichtige Rolle. Geht es 
hingegen um Jugendliche, kommt der Zugehörigkeit zu einem sozialen Umfeld 
grosse Bedeutung zu. Die Kooperationsfähigkeit der Eltern wiederum verdient 
besondere Beachtung, wenn das Kind schulpflichtig ist oder die geografische 
Entfernung zwischen den Wohnorten der Eltern ein Mehr an Organisation 
erfordert. Zusammenfassend ist letztlich ausschlaggebend, ob die Betreuung zu 
ungefähr gleichen Teilen aufgrund der konkreten Umstände mit dem Kindeswohl 
vereinbar ist. Dabei hat die urteilende Behörde gestützt auf die festgestellten 
Tatsachen der Gegenwart und der Vergangenheit eine sachverhaltsbasierte 
Prognose darüber zu stellen, ob die alternierende Obhut als Betreuungslösung 
aller Voraussicht nach dem Wohl des Kindes entspricht (vgl. zit. Urteil 
5A_991/2015 vom 29.9.2016 Erw. 4.2 in fine).

2.1.1  Die Fragestellung, ob das Kindeswohl im konkreten Fall besser gewahrt 
würde, wenn E.________ mit der wegzugswilligen Kindsmutter mitginge (= 
sinngemässer Standpunkt der Beschwerdeführerin, nachfolgend mit Variante A 
umschrieben), oder − nach Umteilung der Obhut − beim Kindsvater verbliebe (= 
sinngemässer Standpunkt des Beschwerdegegners, nachfolgend mit Variante B 
umschrieben), lässt sich nicht leicht beantworten. Je nachdem, wie die einzelnen 
Aspekte und Argumente gewichtet werden, überwiegt der eine oder der andere 
Standpunkt.

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2.1.2  Die gerichtliche Würdigung der konkreten Vorbringen und Umstände zeitigt 
die nachfolgend dargelegten Ergebnisse.

2.2.1  Im vorliegenden Fall fällt vorab auf, dass seit über zwei Jahren ein 
alternierendes Betreuungsmodell gelebt wurde, bei welchem das (aktuell 5 ⅔-
jährige) Kind regelmässig in erheblichem Umfang durch den Vater betreut wird, 
auch wenn die Betreuungszeiten der Mutter etwas länger sind (vgl. Ingress lit. B, 
wobei zu den wöchentlichen Betreuungszeiten noch grundsätzlich sechs Wochen 
Ferien beim Vater hinzukommen, vgl. die Auflistung in der Eingabe vom 
29.9.2016, S. 5f. Ziff. 13).

2.2.2  Dieses seit längerer Zeit funktionierende alternierende Betreuungsmodell 
untermauert grundsätzlich die Erziehungsfähigkeit beider Elternteile. Dies wurde 
auch im Rahmen der mündlichen Befragung vor Gericht bestätigt.

2.2.3  Sodann hat der Kindsvater nach der Aktenlage den Tatbeweis erbracht, 
dass er willens und in der Lage ist, seine Erwerbstätigkeit als Unternehmer und 
Leiter von drei eigenen Firmen mit den Anforderungen einer adäquaten und 
zeitlich umfangreichen Kindesbetreuung zu vereinbaren. Von Bedeutung ist 
dabei, dass der Kindsvater ("als eigener Chef") seine Arbeitszeiten den 
Unterrichts-zeiten des Kindes (und den Betreuungszeiten durch die Kindsmutter) 
anpassen kann, dass er zudem (glaubhaft) für sich zur Entlastung einen 
technischen und einen kaufmännischen Geschäftsführer bzw. entsprechende 
Stellvertreter eingestellt hat und dass er im Bedarfsfall auch noch auf die 
Unterstützung durch Personen aus seinem persönlichen Umfeld zählen kann 
(wozu namentlich seine beiden Schwestern als Tanten von E.________ [eine 
davon als Patin des Kindes bzw. mit Kindern im Alter von 7 und 10 Jahren, 
._____ und ._____] sowie seine mit eigenem Haushalt im M._____ SZ lebende 
Lebenspartnerin [mit 2 Töchtern im Alter von 7 und 10 Jahren, ._____ und 
.______] gehören).

2.2.4  Die Kindsmutter hat sinngemäss vorgebracht, dass sie nach dem 
geplanten Umzug nach G.________ SG und mithin in die Region, wo sie 
aufgewachsen ist, ihre Erwerbstätigkeit als Osteopathin/ Craniosacral-
Therapeutin durch eine eigene Praxis in der Wohnung so auszuüben 
beabsichtige, dass sie Patienten während der Unterrichtszeiten von E.________ 
behandeln würde. Im Bedarfsfalle könne sie durch ihre in N.______ SG lebende 
Mutter sowie durch ihre in G.________ SG wohnende Schwester (mit 3 Kindern 
im Alter von 8, 10 und 12 Jahren) unterstützt werden.

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2.2.5  Bei dieser Sachlage kann − vor dem geplanten Umzug − in Anbetracht des 
seit längerem gelebten alternierenden Betreuungsmodells in Bezug auf die 
beiden Elternteile nicht von einer einzigen Hauptbezugsperson gesprochen 
werden. Vielmehr weist E.________ aktuell grundsätzlich zwei 
Hauptbezugspersonen auf, welche sich bislang die Betreuung des gemeinsamen 
Kindes nach der Aktenlage in beeindruckender Weise geteilt haben, was 
Anerkennung verdient.

2.2.6  Anzufügen ist, dass auch die von einer Delegation der Vorinstanz (2 
Fachfrauen) durchgeführte Befragung des Kindes (vom 5.4.2016) ergab, dass 
E.________ zu beiden Elternteilen eine gute Beziehung pflegt. Sodann hielt die 
protokollführende Fachperson als Eindruck dieser Kindesanhörung u.a. fest:

(…) Dass die zwei Beziehungen von unterschiedlicher Qualität sind, ist schon 
aufgrund der unterschiedlichen Rollen von Vater und Mutter nicht verwunderlich. 
E.________ teilt mit beiden Elternteilen andere Interessen und Erfahrungen. Mit 
diesen zwei unterschiedlichen Erfahrungs- und Lebenswelten kann er, gerade 
aufgrund seiner Reife, jedoch sehr gut umgehen.
Auch wenn aufgrund des Alters von E.________ selten von einer tiefen 
Verwurzelung gesprochen werden kann, weisen seine Erzählungen über sein 
Umfeld (Grosseltern, Cousins, ._____, .______, ._____ und ._____) auf eine 
gewisse Verwurzelung hin.

2.3.1  Nach dem von der Kindsmutter geplanten Umzug verhielte es sich − falls 
E.________ mit der Beschwerdeführerin in die Region von G.________ SG 
ziehen würde (Variante A) − wohl so, dass die Kindsmutter zur alleinigen 
Hauptbezugsperson für E.________ würde, da sich die gemeinsamen Zeiten des 
Kindsvaters mit E.________ grundsätzlich auf die von der Kindsmutter 
vorgeschlagenen Besuchszeiten (vgl. Antrag Ziffer 1 lit. e der Beschwerde: 2 
Wochenende pro Monat, gewisse Mittwochnachmittage, Feiertage und 6 Wochen 
Ferien) reduzieren würden. 

2.3.2  Demgegenüber hat der Kindsvater − im Vergleich zur Kindsmutter − ein 
deutlich weitergehendes Besuchsrecht offeriert, welches im angefochtenen 
Beschluss übernommen wurde. Konkret ist der Kindsvater damit einverstanden, 
dass die Kindsmutter − falls E.________ nicht mit der Mutter nach G.________ 
SG ziehen würde, sondern bei geänderter Obhutsregelung beim Vater verbliebe 
(Variante B) − jedes zweite, dritte und vierte Wochenende von Freitagabend 
(18.00 Uhr) bis Sonntagabend (18.00 Uhr) bei der Mutter verbringen könnte, 
womit eindeutig ein engerer Kontakt zum nicht obhutsberechtigten Elternteil 
gewährleistet wird (als nach Erwägung 2.3.1 von der Beschwerdeführerin 
zugestanden würde). Mit anderen Worten bietet die dargelegte Regelung mit drei 

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Wochenenden pro Monat beim nicht obhutsberechtigten Elternteil (was 
Bestandteil der Variante B bildet) prognostisch bessere Chancen, dass dieser 
zuletzt genannte Elternteil weiterhin vom Kind als eine (von bisher zwei) 
Hauptbezugsperson wahrgenommen und erlebt werden kann.

2.3.3  Im Übrigen lässt der Umstand, wonach die Beschwerdeführerin im 
Rahmen der Variante A nicht mit einem erweiterten Besuchsrecht (im Sinne des 
angefochtenen Beschlusses bzw. von Erw. 2.3.2) einverstanden ist, den 
Eindruck entstehen, dass die Befürchtung der Vorinstanz, wonach die 
Beschwerdeführerin Tendenzen zeige, E.________ seinem Vater mit dem 
Umzug zu entziehen oder zumindest den persönlichen Umgang zu erschweren, 
nicht von der Hand zu weisen sind. Diese angesprochene Befürchtung betrifft 
konkret auch die bislang nach der Aktenlange regelmässigen Kontakte und 
gemeinsamen Zeiten mit den Töchtern der Lebenspartnerin des 
Beschwerdegegners (._____ und .______) sowie den Kindern der Tante 
(Schwester des Beschwerdegegners, Cousin ._____ und Cousine ._____).

2.4.1  Des Weiteren sprechen die konkreten Umstände grundsätzlich für die 
Annahme, dass die vorinstanzliche Lösung mit der Variante B stabilere, 
berechenbarere Verhältnisse verspricht als bei der Variante A, was bei der 
prognostischen Einschätzung des Kindeswohls entsprechend anzurechnen ist. 
Beim von der Beschwerdeführerin geplanten Wegzug in die Region von 
G.________ SG ist derzeit noch unklar, wo genau die Kindsmutter ihre neue 
Wohnung einrichten wird (in diesem Zusammenhang drängt sich auch der 
Hinweis auf, dass die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit gemäss eigenen 
Angaben "sehr oft umgezogen" ist, vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin an die 
KESB vom 29.3.2015, S. 5 unten; siehe auch Beschwerdeschrift, S. 10). Unklar 
ist aber auch, ob die beruflichen Pläne für den Aufbau einer eigenen Praxis in der 
Region G.________ SG sich wunschgemäss verwirklichen lassen. Zweifelhaft ist 
namentlich die Annahme der Beschwerdeführerin, dass sie grundsätzlich nur 
dann therapeutisch erwerbstätig sein werde, wenn E.________ Unterricht habe, 
zumal insbesondere in der Anfangsphase, wenn die Beschwerdeführerin in der 
Region G.________ SG als Therapeutin noch wenig bekannt ist und 
dementsprechend noch nicht auf einen grossen "Kundenstamm bzw. 
Patientenkreis" zählen kann, allfällige Interessenten (soweit sie ebenfalls 
berufstätig sind) wohl eher Termine zu den Randzeiten vorziehen werden. 
Anzufügen ist, dass die Beschwerdeführerin vor Gericht erklärt hat, ihre 
Praxistätigkeit in J.______ SZ nach dem Umzug nicht sofort aufzugeben, 
sondern in einem gewissen Rahmen weiter zu betreiben (im Kontext mit der 
Kindesübergabe an den Beschwerdegegner). Unklar ist aber auch, ob und 

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inwiefern der offenbar in der Region G.________ SG lebende K.________ nach 
einem Umzug (Variante A) eine grössere Bedeutung für E.________ erhalten 
würde. Während in der Vernehmlassung des Beschwerdegegners (S. 21, Ziff. 
76) geltend gemacht wurde, dass K.________ mit der Beschwerdeführerin in 
einer Liebesbeziehung stehe, bestritt die Beschwerdeführerin vor Gericht, dass 
sie einen Lebenspartner habe. Sie führte dazu aus, dass es sich bei K.________ 
"um eine therapeutische Person" handle, "mit der wir uns sehr gut verstehen, 
also besteht auch eine gewisse Freundschaft; er kommt zu uns nach Hause, weil 
er so arbeitet. Er geht zu den Leuten und therapiert dort diese (…)". In diesem 
Zusammenhang fällt auf, dass die Kindsmutter eine (vage gebliebene) 
"therapeutische Behandlung von E.________ durch K.________" (dessen 
Fähigkeiten und Ausbildungen nicht näher umschrieben wurden) klar befürwortet, 
hingegen eine von E.________ bei O.________ (anerkannte Puppentherapeutin 
in H.______ SZ, was gerichtsnotorisch ist) begonnene Therapie nach der ersten 
Sitzung gestoppt hat (vgl. die vorinstanzliche Aktennotiz vom 6.11.2015), was im 
gesamten Kontext hinsichtlich des Verhaltens der Kindsmutter einen 
befremdenden Eindruck hinterlässt.

3.1 Zusammenfassend ist von einem Grenzfall auszugehen, in welchem der 
KESB als Erstinstanz ein erheblicher Beurteilungsspielraum zuzugestehen ist. In 
einer solchen Konstellation kann es nicht darum gehen, dass das Gericht sein 
eigenes Ermessen anstelle jenes der KESB setzt, zumal letztere in fachlicher 
Hinsicht interdisziplinär zusammengesetzt ist, näher bei der Sache ist und 
insgesamt mehr Kontakte mit den Eltern hatte. In diesem Sinne ist der 
vorinstanzliche Entscheid nach dem Gesagten vertretbar und nicht zu 
beanstanden. 

3.2 An diesem Ergebnis vermögen sämtliche Vorbringen der 
Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Unbehelflich ist namentlich auch der 
Einwand in der Beschwerdeschrift (S. 8 oben), wonach der Kindsvater anlässlich 
einer Besprechung vom 27. Juli 2016 erwähnt habe, ebenfalls einen Umzug nach 
G.________ SG in Betracht zu ziehen, da im Rahmen der mündlichen 
Verhandlung unter Hinweis auf die in I._____ SZ ausgeübte 
Unternehmenstätigkeit (mit 35 Angestellten, inkl. Teilzeitangestellte) ein solcher 
Umzug des Kindsvaters nachvollziehbar dementiert wurde. Dass in der aktuellen 
Situation, in welcher sich die Eltern derzeit befinden, gegenseitig Vorwürfe fallen, 
wurde in der Beschwerdeschrift (S. 8 unten) zutreffend festgehalten. Indes 
vermögen solche Vorwürfe weder die eine noch die andere Variante (A oder B) 
zu begünstigen. Anzufügen ist, dass − nachdem das Beschwerdeverfahren 
entschieden ist − es für das Kindswohl offenkundig das Beste ist, wenn die Eltern 

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wieder zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zurückfinden (ohne gegenseitige 
Vorwürfe).

Nicht zu hören ist sodann der Einwand in der Beschwerdeschrift (S. 9), dass drei 
Wochenenden beim nicht obhutsberechtigten Elternteil "für E.________ keine 
gute Lösung" sei, da dies "ihn innerlich zerreissen" würde, weil er sinngemäss 
kaum Chancen hätte, ein soziales Netz am Schulstandort aufzubauen. Dieser 
Einwand übersieht, dass der Aufbau eines sozialen Netzes auch während der 
Schulwochen erfolgt und überdies an einem Wochenende pro Monat (am 
Schulstandort) gepflegt werden kann. Dass E.________ die regelmässige 
Teilnahme in einem Sportverein erschwert wird, ist − soweit die Eltern eines 
gemeinsamen Kindes nicht in der gleichen Region wohnen und entsprechende 
Besuchszeiten anfallen − letztlich als Faktum bzw. als Nebenfolge der 
Niederlassungsfreiheit der Eltern hinzunehmen. 

Was schliesslich die Ausführungen in der Beschwerdeschrift (S. 12) hinsichtlich 
des Untersuchs durch die Kinderärztin anbelangt, verhält es sich so, dass sich 
die Befürchtung der Kindsmutter nicht bewahrheitet hat. Entgegen der 
Argumentation in der Beschwerde trifft es nicht zu, dass hinsichtlich des 
Telefongesprächs mit der Kinderärztin keine Aktennotiz vorliege (vgl. Vi-act. 
Aktennotiz KESB vom 07.07.2016). 

Unzutreffend ist ferner die Behauptung, es solle der Kindsmutter offenbar nie 
ermöglicht werden, sich von H.______ SZ (privat) oder J.______ SZ 
(geschäftlich) wegzubewegen (Beschwerdeschrift, S. 14 unten). Soweit die 
Kindsmutter geltend macht, es müsse "daher bei der Obhutszuteilung an die 
Mutter gemäss Unterhaltsvertrag vom 7./29.6.2016 bleiben" (Beschwerdeschrift, 
S. 15 unten, S. 16 und S. 17, 2. Abs.), ist klarzustellen, dass diese Vereinbarung 
im Juni 2012 abgeschlossen wurde und für die aktuellen Verhältnisse mehr als 
vier Jahre später nicht bindend sein kann.

4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Verfahrenskosten 
der Beschwerdeführerin auferlegt. Zudem wird dem beanwalteten 
Beschwerdegegner zu Lasten der unterliegenden Beschwerdeführerin eine 
Parteientschädigung zugesprochen, welche indes − um die weitere und im 
Interesse des Kindeswohls unabdingbare Zusammenarbeit zwischen den Eltern 
nicht zusätzlich zu erschweren − sehr zurückhaltend festgelegt wird. Das 
Honorar ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebT; SRSZ 280.411), welcher für das Honorar in Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und 
unter Beachtung der in § 2 GebT enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsa-
che, Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitauf-

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wand) sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 
1'800.-- (inkl. Auslagen und MwSt) festzulegen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt. Die Beschwerdeführerin hat einen 
Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Dem Beschwerdegegner wird zu Lasten der Beschwerdeführerin eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'800.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung 
Beschwerde* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
erhoben werden (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht, BGG, SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die 
Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. 
BGG).

5. Zustellung an:
- die Vertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vertreterin des Beschwerdegegners (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

20

Versand: 15. Dezember 2016