# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45408b13-8387-5de9-ade1-38ffd3562f65
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-02-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 15.02.2023 LF230012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF230012_2023-02-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LF230012-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic 

Beschluss vom 15. Februar 2023 

 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Antragsgegnerin und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin M.A. HSG in Law and Economics X._____ 

 

betreffend Organisationsmangel / Wiederherstellung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des 

Bezirksgerichtes Zürich vom 2. November 2022 (EO220280) 

 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Mit Urteil der Vorinstanz vom 2. November 2022 wurde die Berufungsklä-

gerin aufgrund eines Organisationsmangels aufgelöst und ihre Liquidation nach 

den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (act. 11). Mit Eingabe vom 

30. Januar 2023 (Datum Poststempel) gelangte die Berufungsklägerin an die 

Kammer und stellte ein Gesuch um Wiederherstellung der Berufungsfrist (act. 12).  

2. Mit Schreiben vom 9. Februar 2023 (Datum Poststempel) zog die Beru-

fungsklägerin ihr Gesuch um Wiederherstellung der Berufungsfrist zurück. Das 

Verfahren ist entsprechend abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO). 

3. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- 

und Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten 

des Rechtsmittelverfahrens der Berufungsklägerin aufzuerlegen.  

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 200.– festgesetzt und 

der Berufungsklägerin auferlegt. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Berufungsklägerin sowie – unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Emp-

fangsschein. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
über CHF 30'000.–. 

- 3 - 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

MLaw B. Lakic 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 15. Februar 2023
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 200.– festgesetzt und der Berufungsklägerin auferlegt.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Berufungsklägerin sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...