# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b6971ce3-6957-5a6f-95d1-5e940ef16341
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 22.04.2025 II 2024 102
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2024-102_2025-04-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2024 102

Entscheid vom 22. April 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 
1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Anrechenbarer Arbeitsausfall; 
versicherter Verdienst)

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Sachverhalt:

A. Die seit dem 1. März 2017 bestehende Anstellung bei der C.________ AG 
von A.________ (Jg. 1973) wurde mit schriftlicher Aufhebungsvereinbarung per 
15. Februar 2024 beendet (Vi-act. 64). Per 19. Februar 2024 wurde sie durch das 
RAV D.________ zur Arbeitsvermittlung für eine Vollzeitstelle angemeldet (Vi-
act. 68). Am 26. Februar 2024 stellte sie Antrag auf Arbeitslosenentschädigung 
(ALE) per 15. Februar 2024 (Vi-act. 61).

B. Mit Schreiben vom 9. April 2024 stellte die Arbeitslosenkasse (ALK) 
A.________ die Ablehnung des Anspruchs auf ALE in Aussicht und gewährte ihr 
hierzu das rechtliche Gehör (Vi-act. 53). Die Anstellung sei im Dezember 2023 
mündlich gekündigt worden, mit Aufhebungsvereinbarung vom 7. Februar 2024 
per 15. Februar 2024 bei ordentlicher Kündigungsfrist von 4 Monaten (bis 
30.4.2024). Bei vorzeitiger Auflösung habe die Arbeitgeberin eine freiwillige Leis-
tung in der Höhe von Fr. 32'275.75 ausbezahlt. Diese sei anrechenbar; es liege 
kein Arbeitsausfall vor. Mit Stellungnahme vom 19. April 2024 opponierte 
A.________ gegen diese Darstellung und ersuchte um Überprüfung ihres An-
spruches (Vi-act. 51).

C. Am 3. Mai 2024 verfügte die ALK (Vi-act. 48):

Ablehnung der Anspruchsberechtigung für die Zeit vom 16. Februar 2024 bis und 
mit 30. April 2024 wegen nicht Erfüllen der Anspruchsvoraussetzungen resp. man-
gels anrechenbarem Arbeits-/Verdienstausfall.

Eine von A.________ am 30. Mai 2024 dagegen erhobene Einsprache (Vi-act. 
35) wies die ALK mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2024 ab (Vi-act. 17).

D. A.________ lässt am 13. November 2024 beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid Nr. 30/2024 des Amts für Arbeit, Arbeitslosenkasse, 
vom 4. Oktober 2024 sei aufzuheben.

2.a) Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 16. 
Februar 2024 bis 30. April 2024 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat.

2.b) Es sei die Höhe des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenent-
schädigung auf Grundlage des zuletzt geltenden vertraglichen Monatslohns 
der Beschwerdeführerin im Betrag von CHF 15'166.66 festzulegen und ent-
sprechend auszurichten.

3. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Amt für Arbeit, Arbeits-
losenkasse, zurückzuweisen.

Alles unter Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zulasten der Staatskasse.

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Mit Vernehmlassung vom 16. Dezember 2024 beantragt die ALK die vollumfäng-
liche Abweisung der Beschwerde. Am 31. Januar 2025 repliziert die Beschwer-
deführerin, wobei sie an den unveränderten Beschwerdeanträgen festhält.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist zum einen, ob die Beschwerdeführe-
rin für die Zeit vom 16. Februar 2024 bis 30. April 2024 Anspruch auf ALE hat, 
und zum andern, wie hoch der Taggeldanspruch ist resp. welcher Monatslohn 
der Berechnung des Taggeldanspruches zu Grunde zu legen ist.

2.1 Mit Verfügung vom 3. Mai 2024 lehnte die ALK einen ALE-Anspruch für die 
Zeit vom 16. Februar 2024 bis und mit 30. April 2024 ab. In der Begründung führ-
te sie aus (Vi-act. 48):

- Das Anstellungsverhältnis der Beschwerdeführerin sei im Dezember 2023 
mündlich gekündigt worden. Die Kündigungsfrist habe vier Monate (bis 
30.4.2024) betragen. Mit Vereinbarung vom 7. Februar 2024 sei das Anstel-
lungsverhältnis per 15. Februar 2024 aufgelöst worden.

- Bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses sei der Beschwerdeführerin von der Ar-
beitgeberin per 15. Februar 2024 eine freiwillige Leistung von Fr. 32'275.75 ge-
leistet worden.

- Als freiwillige Leistung gelte, was nicht Lohn- oder Entschädigungsanspruch 
nach Art. 11 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsge-
setz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 darstelle.

- Der vertragliche Monatslohn der Beschwerdeführerin betrage Fr. 3'500 gemäss 
Side Letter vom 10. August 2020. Nach Ablauf des Side Letters seien per 1. 
Januar 2022 keine neuen Konditionen ausgehandelt worden. Bis Ende der An-
stellung habe sie diesen Lohn von Fr. 3'500 ausbezahlt erhalten.

- "Da die Versicherte gemäss Auflösungsvereinbarung eine Abfindung in der 
Höhe von Fr. 32'275.75 erhalten hat (Dieser Betrag ist auf dem Kumulativjour-
nal als Abgangsentschädigung aufgeführt) und die vertragliche Kündigungsfrist 
von vier Monaten (bis 30. April 2024) nicht eingehalten worden ist, muss der 
Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 19. Februar 2024 bis und mit 30. 
April 2024 abgelehnt werden."

Diesen Entscheid bestätigte die Vorinstanz im angefochtenen Einspracheent-
scheid (Vi-act. 17).

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2.2 Vor Verwaltungsgericht rügt die Beschwerdeführerin eine unrichtige Sach-
verhaltsfeststellung durch die Vorinstanz und basierend auf dem fehlerhaft ermit-
telten Sachverhalt eine unzutreffende rechtliche Würdigung. 

2.2.1 Die Beschwerdeführerin habe am 18. Januar 2017 einen unbefristeten Ar-
beitsvertrag abgeschlossen zu einem monatlichen Bruttolohn von 13x Fr. 12'000 
per 1. März 2017. Per 1. Januar 2018 sei der Lohn auf 13x Fr. 14'000 erhöht 
worden. Am 10. August 2020 sei ein Side Letter abgeschlossen worden; das fixe 
Brutto-Jahreseinkommen sei mit Wirkung ab 1. Juli 2020 auf Fr. 42'000 (12x 
Fr. 3'500) reduziert und neu vom Ergebnis des Fonds abhängig gemacht worden. 
Gemäss Ziff. 10 des Side Letters sollten die Bestimmungen befristet bis 31. De-
zember 2021 gelten; für die Zeit danach sollten neue Konditionen ausgehandelt 
werden. Nach Ablauf der Befristung habe man sich über diese neuen Salär-
Konditionen nicht einigen können; eine neue Vereinbarung sei nicht abgeschlos-
sen worden, was nach Darstellung der Beschwerdeführerin nichts Anderes be-
deuten könne, als dass ab 1. Januar 2022 das vor Abschluss des Side Letters 
gültige Bruttoeinkommen wieder zur Anwendung gelangt sei. Ab dem 1. Januar 
2022 habe somit wiederum der Vertrag vom 18. Januar 2017 mit Ergänzung vom 
2. Februar 2018 gegolten mit einem vertraglichen Monatslohn von Fr. 15'166.66. 
Nicht zutreffend sei die Darstellung der ALK, wonach der Side Letter ab dem 1. 
Januar 2022 konkludent weitergeführt worden sei, da die Beschwerdeführerin zu 
den gleichen Bedingungen weitergearbeitet habe. Die ALK übersehe, dass jede 
Änderung der Konditionen nur rechtsgültig sei, wenn das Schriftlichkeitserforder-
nis eingehalten sei (Ziff. 17 des Arbeitsvertrages 18.1.2017). Mit dem Side Letter 
sei eine Anpassung vorgenommen worden, aber nur befristet bis 31. Dezember 
2021. Nach Ablauf und mangels schriftlich vereinbarter neuer Konditionen sei die 
vor dem Side Letter gültige vertragliche Lohnpflicht wieder aufgelebt. Dies besa-
ge der Side Letter selbst ausdrücklich, indem vereinbart worden sei "The terms of 
this Side Letter are binding until 31.12.2021. After 31.12.2021, the Firm and you 
have to renew the terms of this Side Letter." (Ziffer. 10 des Side Letters vom 
10.8.2020, Bf-act. 9). Ab dem 1. Januar 2022 wären nach Darstellung der Be-
schwerdeführerin folglich neue Konditionen auszuhandeln gewesen, welche in-
des in keiner Einigung resultiert hätten; eine schriftliche Anpassung sei ausge-
blieben und folglich seien die Konditionen vom 2. Februar 2018 wieder vollstän-
dig anwendbar gewesen. Gegen Ende 2023 habe die Arbeitgeberin beschlossen, 
den von der Beschwerdeführerin verantworteten Fonds zu schliessen und in der 
Folge davon auch, das Arbeitsverhältnis mit ihr zu beenden. Die Lohnfrage sei 
ungeklärt geblieben. Diese Punkte seien denn auch Teil verschiedener Diskussi-
onen der Parteien gewesen, die letztlich im Abschluss der Aufhebungsvereinba-
rung vom 7. Februar 2024 gemündet hätten. Dergemäss seien die Parteien ne-

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ben der Aufhebung per 15. Februar 2024 übereingekommen, dass die Arbeitge-
berin der Beschwerdeführerin Fr. 30'000 netto bezahle, was rund 2 Monatslöh-
nen gemäss zuletzt geschuldetem Monatslohn von Fr. 15'166.66 entsprochen 
habe. Die Beschwerdeführerin, welche nach übereinstimmender Auffassung der 
Parteien bis Ende März 2024 noch gebunden gewesen wäre, habe der Vereinba-
rung zugestimmt, nachdem sich die Arbeitgeberin in Antizipierung und zur Ver-
meidung einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung zur entsprechenden Leis-
tung verpflichtet habe. Die Verpflichtung der Arbeitgeberin gemäss Aufhebungs-
vereinbarung sei damit letztlich das Ergebnis einer Mischrechnung aus beidseiti-
ger Vermeidung von Prozessrisiken gerade auch hinsichtlich angefallener Lohn-
zahlungen. Soweit die ALK dartue, das Arbeitsverhältnis hätte per 30. April 2024 
geendet, setze sie sich schlechterdings über das übereinstimmende Verständnis 
der Parteien hinweg. Auch die Einschätzung der Zahlungsverpflichtung der Ar-
beitgeberin durch die ALK greife zu kurz. Von einer Freiwilligkeit der Zahlung 
könne keine Rede sein. Richtig sei, dass die vereinbarte Zahlung das Ergebnis 
einer Verhandlung der Aufhebungsvereinbarung sei, in welcher die Parteien ver-
schiedene Komponenten - die bisherige Salarierung und tatsächliche Entschädi-
gung, die künftigen Ansprüche bis Ende Kündigungsfrist sowie die jeweiligen 
Prozessrisiken - einer in solchen Konstellationen üblichen Mischrechnung zuführ-
ten, die letztlich in der vereinbarungsgemäss festgehaltenen Summe resultiert 
habe. 

2.2.2 Gemäss Beschwerdeführerin handelt es sich bei den Fr. 30'000 somit 
rechtlich nicht um eine freiwillige Zahlung der Arbeitgeberin, die zu einem nicht 
anrechenbaren Arbeitsausfall führe. Es liege eine Kompensationszahlung vor 
dem Hintergrund der in der Vergangenheit nur teilweise erfüllten Lohnzahlungs-
pflicht und Vermeidung arbeitsrechtlicher Auseinandersetzungen vor, was die 
ALK verkenne. Denn der Beschwerdeführerin habe seit dem 1. Januar 2022 wie-
der ein Monatslohn von Fr. 15'166.66 zugestanden. Entsprechend habe die Ar-
beitgeberin ihre seit 1. Januar 2022 nur teilweise erfüllte Lohnzahlungspflicht 
gemäss arbeitsvertraglichen Grundlagen zumindest teilweise mit ihrer Zahlungs-
verpflichtung gemäss Aufhebungsvereinbarung, mit welcher das Arbeitsverhält-
nis per 15. Februar 2024 beendet wurde, kompensiert. Mit der Einmalzahlung 
seien nicht einfach künftige Lohnzahlungen abgedeckt, sondern eben auch ver-
gangene Verpflichtungen vergleichsweise erledigt worden, woran auch die Ver-
buchung als 'Abgangsentschädigung' durch die Arbeitgeberin nichts ändere. 
Komme hinzu, dass das Arbeitsverhältnis ohne Aufhebungsvereinbarung 
gemäss übereinstimmender Auffassung der Parteien spätestens am 31. März 
2024 geendet hätte, weshalb die Verweigerung der Anspruchsberechtigung bis 
30. April 2024 unverständlich und unzutreffend sei.

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2.2.3 Und schliesslich rügt die Beschwerdeführerin eine rechtsfehlerhafte Fest-
setzung des Taggeldes. Dieses betrage 80% des versicherten Verdienstes. Als 
solcher gelte der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn. Nach 
oben dargelegter Auffassung der Beschwerdeführerin beträgt der zuletzt gültige 
vertragliche Bruttomonatslohn Fr. 15'166.66; dieser müsse Grundlage der Kalku-
lation der ALE bilden. Zu Unrecht gehe die ALK davon aus, der Monatslohn habe 
ab dem 1. Januar 2022 weiterhin Fr. 3'500 betragen. Mit der Argumentation, die 
Versicherte hätte bei entsprechend tieferem Lohn nach Ablauf der zwei Jahre 
wohl kaum weitergearbeitet, blende die ALK einerseits arbeitsrechtliche Grund-
sätze aus, wonach bei einer zwischen der Arbeitgeberin und der Arbeitnehmerin 
ungeklärten Vertragssituation nicht vorbehaltlos von schlechteren Vertragsbedin-
gungen für die Arbeitnehmerin auszugehen sei, und andererseits, dass vorlie-
gend mangels anderweitiger neuer Vereinbarung zwischen Versicherter und Ar-
beitgeberin ohne weiteres wieder die Lohnklausel gemäss Arbeitsvertrag vom 18. 
Januar 2017 und Bestätigungsschreiben vom 2. Februar 2018 zur Anwendung 
gelangt sei (vgl. oben E. 2.2.1). 

2.2.4 Replizierend bestreitet die Beschwerdeführerin die vernehmlassenden Aus-
führungen der ALK und betont noch einmal, dass im Anstellungsvertrag vom 18. 
Januar 2017, dem Bestätigungsschreiben vom 2. Februar 2018 und dem Side 
Letter vom 10. August 2020 ihre Salarierung schriftlich vereinbart worden sei und 
der Arbeitsvertrag ausdrücklich einen Schriftlichkeitsvorbehalt formuliert habe. 
Bis zur Aufhebungsvereinbarung hätten die Parteien keine weiteren schriftlichen 
Anpassungen der Anstellungsbedingungen vereinbart. Nach Ablauf des Side Let-
ters hätten neue Konditionen verhandelt werden sollen; die Verhandlungen seien 
ergebnislos geblieben. In tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht habe die Arbeit-
geberin damit seit dem 1. Januar 2022 (nach Ablauf Side Letter) erneut das vor 
dem 1. Juli 2020 (vor Side Letter) schriftlich vereinbarte Salär geschuldet, näm-
lich 12x Fr. 15'166.66. 

In der Aufhebungsvereinbarung seien die Nebenfolgen der Auflösung vereinbart 
worden, so eine Zahlung der Arbeitgeberin von Fr. 30'000 brutto. Dies sei nicht 
freiwillig erfolgt, "sondern in Antizipierung und zur Vermeidung einer arbeitsrecht-
lichen Auseinandersetzung mit der Versicherten" (Replik Rz. 13), indem sie die 
seit 1. Januar 2022 nur teilweise erfüllte Lohnzahlungspflicht kompensiert habe. 

Ihrer Pflicht sei die Arbeitgeberin bei Beendigung des Anstellungsverhältnisses 
per 15. Februar 2024 unverzüglich nachgekommen. Damit habe diese in den 
letzten sechs Monaten der Anstellung Fr. 51'000 bezahlt (6x Fr. 3'500 + 
Fr. 30'000). Selbst wenn daher nicht von Fr. 15'166.66 als letzter arbeitsvertrag-
lich geschuldetem Lohn ausgegangen würde, so wäre dennoch von Fr. 51'000 

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für sechs Monate, d.h. Fr. 8'500/Monat als Bemessungsgrundlage für die Kalku-
lation des Taggeldes auszugehen. Weiter bekräftigt die Beschwerdeführerin, die 
Parteien seien von einer Kündigungsfrist von 3 Monaten (per 31.3.2024) ausge-
gangen. 

3.1.1 Sachverhaltsmässig steht fest, dass die Beschwerdeführerin am 18. Januar 
2017 einen Arbeitsvertrag abschloss, demgemäss ihr ein Jahresgehalt brutto von 
Fr. 156'000 zustand. Vereinbart wurde eine Kündigungsfrist von vier Monaten. 
Für Vertragsänderungen / -ergänzungen vereinbarten die Parteien Schriftlichkeit 
(Bf-act. 7). 

Am 2. Februar 2018 bestätigte die Arbeitgeberin schriftlich, der Jahreslohn 2018 
betrage 13x Fr. 14'000 (Bf-act. 8). 

Am 10. August 2020 unterzeichneten die Parteien einen Side Letter (Bf-act. 9), 
gemäss dessen Präambel die Absicht war, den vorangegangenen Side Letter 
vom 18. Januar 2017 mit Wirkung ab 1. Juli 2020 zu erneuern ("Whereas the 
Parties wish to renew the previous side letter dated 18 January 2017 starting with 
effect as of 1 July 2020"). Vereinbart wurde u.a. eine neue Salarierung, die vom 
Ergebnis des Fonds abhängig sein soll, wobei ein auszuzahlendes "Calculated 
Salary" von Fr. 42'000 pro Jahr, resp. Fr. 3'500 pro Monat fixiert wurde, das von 
Zeit zu Zeit je nach Fonds-Ergebnis angepasst werden soll (erhöhtes resp. redu-
ziertes Calculated Salary). Weiter wurde im Side Letter vereinbart, dass die Be-
schwerdeführerin während der dreimonatigen [sic] Kündigungsfrist weiterhin An-
spruch auf eine monatliche Entschädigung in Höhe von CHF 14'000 (zzgl. zum 
Calculated Salary resp. des erhöhten oder reduzierten Calculated Salary) habe 
und nicht darauf verzichte. Die Bedingungen des Side Letters wurden als bis 31. 
Dezember 2021 verbindlich erklärt; danach sollten die Parteien die Bedingungen 
erneuern. Schliesslich kamen die Parteien überein, dass mit Unterzeichnung des 
Side Letters alle Ansprüche aus dem Anstellungsvertrag und dem vorangegan-
genen Side Letter, beide vom 18. Januar 2017, abgegolten seien. 

3.1.2 Aus der Aufhebungsvereinbarung (Termination agreement; Bf-act. 10) vom 
7. Februar 2024 ergibt sich, dass das mit Anstellungsvertrag vom 18. Januar 
2017 abgeschlossene und mit Side Letter vom 10. August 2020 geänderte An-
stellungsverhältnis ("the employment agreement dated 18 January 2017 and as 
amended by the side letter dated 10 August 2020") per 15. Februar 2024 einver-
nehmlich beendet werden solle. Als Kompensation für die einvernehmliche Be-
endigung bezahle die Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin eine einmalige Net-
tozahlung von Fr. 30'000; mit Unterzeichnung der Vereinbarung und Erhalt der 

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Kompensation seien alle Lohnansprüche der Beschwerdeführerin verbindlich ab-
gegolten ("all wage claims of the Employee are bindingly settled"). 

3.1.3 Mit Arbeitgeberbestätigung vom 1. März 2024 deklarierte die Arbeitgeberin, 
die Beschwerdeführerin sei vom 1. März 2017 bis 15. Februar 2024 angestellt 
gewesen. Der letzte Monatslohn habe Fr. 3'500 betragen; am 20. Januar 2023 
sei eine Gratifikation von Fr. 8'586 ausbezahlt worden und neben den Lohnan-
sprüchen sei der Beschwerdeführerin bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses 
eine weitere finanzielle Leistung von Fr. 32'275.70 zugesprochen worden (Vi-act. 
63). 

Die Beschwerdeführerin selbst verneinte in der Anmeldung für ALE, bei Beendi-
gung des Arbeitsverhältnisses neben Lohnansprüchen weitere finanzielle Leis-
tungen zugesprochen erhalten zu haben. Gegenüber der Arbeitgeberin mache 
sie im Zusammenhang mit der Kündigungsfrist auch keine Lohnansprüche gel-
tend; sie gedenke auch kein arbeitsgerichtliches Verfahren einzuleiten (Vi-act. 
61). Sodann führte die Beschwerdeführerin mit E-Mail vom 4. März 2024 ge-
genüber der ALK aus, entgegen der Deklaration in der Arbeitgeberbestätigung 
habe die Arbeitgeberin die Beendigung der Anstellung effektiv bereits im Dezem-
ber 2023 mündlich kommuniziert. Und weiter (Vi-act. 57):

Obwohl mein Arbeitsvertrag mit der C.________ AG einen Monatslohn von CHF 
14'000 vorsah, weigerte sich mein ehemaliger Arbeitgeber, dieser Verpflichtung 
während der Kündigungsfrist vollumfänglich nachzukommen.

Nach zähen Verhandlungen erzielten wir schliesslich eine Vereinbarung, in der 
mein Gehalt während der Kündigungsfrist leicht nach unten angepasst wurde.

Statt der ursprünglich vereinbarten CHF 42'000 für 3 Monate haben wir uns auf ei-
ne Lohn-Nettozahlung von CHF 30'000 (d.h. brutto CHF 32‘275.75) geeinigt und 
dies mit Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages vom 8. Februar formell 
bestätigt. 

Insgesamt wurden mir somit für die letzten drei Monate des Anstellungsverhältnis-
ses total CHF 39‘275.75 (d.h. 2 x CHF 3‘500 plus CHF 32‘275.75) ausbezahlt (sie-
he Lohnabrechnungen 2023/2024).

In den letzten 6 Monaten habe ich somit insgesamt CHF 49‘775.75 Einkommen er-
zielt. 

In den Akten liegen sodann die Lohnjournale 2023 und 2024 (Vi-act. 60). Diesen 
kann entnommen werden, dass im Jahr 2023 monatlich Fr. 3'500 brutto ausbe-
zahlt wurden sowie im Januar 2023 unter dem Titel "Provisionsabrechnung" 
Fr. 8'586. Im Jahr 2024 wurden im Januar Fr. 3'500 brutto als Monatslohn sowie 
im Februar Fr. 32'275.75 unter dem Titel "Abgangsentschädigung" geleistet. Die-
se Angaben stimmen überein mit der Deklaration in der Arbeitgeberbestätigung 
(Vi-act. 63). 

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3.2 Damit aber ist erstellt, dass weder die Vorinstanz noch die Beschwerdefüh-
rerin den Sachverhalt korrekt wiedergeben. 

Fakt ist, dass die Beschwerdeführerin am 18. Januar 2017 nicht nur einen Ar-
beitsvertrag, sondern am gleichen Tag auch schon einen Side Letter unterzeich-
nete. Dieser ist nicht aktenkundig, sein Inhalt unbekannt. Anzunehmen ist, dass 
sich auch dieser zur Entlöhnung der Beschwerdeführerin äussern dürfte, nimmt 
doch der Side Letter vom 10. August 2020 explizit Bezug darauf. 

Fakt ist sodann, dass im Anstellungsvertrag vom 18. Januar 2017 eine Kündi-
gungsfrist von 4 Monaten vereinbart wurde. Ob im Side Letter desselben Datums 
eine davon abweichende dreimonatige Kündigungsfrist abgemacht wurde, ist un-
bekannt. Tatsache ist, dass in der Folge, namentlich im Side Letter vom 10. Au-
gust 2020, von einer dreimonatigen Kündigungsfrist die Rede ist.

Was die Salarierung anbelangt, so vereinbarten die Parteien im Anstellungsver-
trag ein Monatsgehalt von 13x Fr. 12'000. Der Side Letter vom selben Tag ist un-
bekannt. In der schriftlichen Bestätigung vom 2. Februar 2018 wird explizit nur 
Bezug genommen auf den Lohn 2018 (13x Fr. 14'000). Was für 2019 und die 
Folgejahre vereinbart war, ist nicht bekannt. Aus dem Side Letter vom 10. August 
2020 wiederum ergibt sich, dass die Parteien - neben dem Fixum von 
Fr. 3'500/Mt - für die (drei) Monate der Kündigungsfrist ein Monatsgehalt von 
Fr. 14'000 dokumentierten und die Arbeitgeberin dies zusätzlich zu den 
Fr. 3'500/Mt ausdrücklich anerkannte (Notice Period Salary). In diese Richtung 
kann denn auch die Mitteilung der Beschwerdeführerin in ihrer E-Mail vom 3. 
März 2024 an die ALK verstanden werden, wenn sie ausführt, die Arbeitgeberin 
habe sich geweigert, ihrer Verpflichtung von Fr. 14'000 "während der Kündi-
gungsfrist" vollumfänglich nachzukommen und man habe sich "statt der ur-
sprünglich vereinbarten CHF 42'000 für 3 Monate" auf Netto Fr. 30'000 geeinigt 
(vgl. oben E. 3.1.3). Anders als vor Verwaltungsgericht behauptet wird, machte 
sie damals somit ein Monatsgehalt von Fr. 14'000 nur für die Dauer der Kündi-
gungsfrist und nicht auch die Monate zuvor seit dem 1. Januar 2022 geltend. Un-
bekannt ist, weshalb die Arbeitgeberin die Zahlung der im Side Letter vom 10. 
August 2020 anerkannten Fr. 14'000 pro Monat während der Kündigungsfrist 
nicht leisten wollte, ob dies ggf. mit einem reduzierten Calculated Salary in Zu-
sammenhang steht oder andere Gründe hat.

3.3 Damit sind in sachverhaltsmässiger Hinsicht wesentliche, für die Klärung 
der strittigen Frage notwendige Punkte unbekannt. 

3.3.1 Die versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn 
sie u.a. einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG). 

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Der Arbeitsausfall ist anrechenbar, wenn er einen Verdienstausfall zur Folge hat 
und mindestens zwei aufeinander folgende volle Arbeitstage dauert; nicht anre-
chenbar ist ein Arbeitsausfall, für den der arbeitslosen Person Lohnansprüche 
oder wegen vorzeitiger Auflösung des Arbeitsverhältnisses Entschädigungsan-
sprüche zustehen (Art. 11 Abs. 1 und 3 AVIG). Der Arbeitsausfall gilt so lange 
nicht als anrechenbar, als freiwillige Leistungen des Arbeitgebers den durch die 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses entstehenden Verdienstausfall decken (Art. 
11a Abs. 1 AVIG). Als freiwillige Leistungen des Arbeitgebers bei der Auflösung 
des privatrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisses gelten Leis-
tungen, die nicht Lohn- oder Entschädigungsansprüche nach Art. 11 Abs. 3 AVIG 
darstellen (Art. 10a AVIV).

3.3.2 Aufgrund dieser gesetzlichen Regelung ist für die Beurteilung, ob ein anre-
chenbarer Arbeitsausfall vorliegt, entscheidend, wie lange das Anstellungsver-
hältnis im Falle ordentlicher Kündigung gedauert hätte, wie hoch die Lohn- und 
allfälligen weiteren Zahlungen der Arbeitgeberin waren und was davon als freiwil-
lige Leistung zu qualifizieren ist. Mit den vorliegenden Informationen lassen sich 
diese Punkte nicht klären.

Zum einen ist die Dauer der Kündigungsfrist unklar, nachdem im Vertrag von vier 
Monaten, im Side Letter von drei Monaten die Rede ist. Unbestritten ist, dass die 
Arbeitgeberin im Dezember 2023 die Kündigung mündlich kommunizierte. Soweit 
die Kündigung damit ausgesprochen war, endete das Anstellungsverhältnis je 
nach Kündigungsfrist entweder Ende März oder Ende April 2024. Hiervon hängt 
auch die Ermittlung des anrechenbaren Arbeitsausfalles ab. 

Zum andern spielt insbesondere auch die vertragliche Lohnzahlungspflicht der 
Arbeitgeberin eine Rolle, kann doch nur so beurteilt werden, ob sie im Zusam-
menhang mit der einvernehmlichen Anstellungsbeendigung eine freiwillige Leis-
tung erbrachte oder eine vertragliche Pflicht erfüllte (vgl. Art. 11a AVIG i.V.m. Art. 
10a AVIV). So kann aufgrund der vorliegenden Dokumente nicht ausgeschlossen 
werden, dass gemäss vertraglicher Pflicht ein Monatslohn von Fr. 3'500 geschul-
det war und während der Kündigungsfrist zusätzlich noch Fr. 14'000, wie dies im 
Side Letter vom 10. August 2020 ausdrücklich festgehalten ist. Die Formulierung 
dieser Klausel lässt dabei durchaus auch den Schluss zu, dass sie bereits vor 
dem Side Letter und auch losgelöst von diesem Geltung beansprucht und damit 
von der Befristung (bis 31.12.2021) nicht mitumfasst war. Im Übrigen nimmt die 
Aufhebungsvereinbarung bezüglich Anstellungsverhältnis explizit Bezug auch auf 
den Side Letter vom 10. August 2020, weshalb auch die Frage im Raum steht, 
ob dieser nicht doch verlängert wurde (wovon die Vorinstanz ausgeht), hätte er 
doch andernfalls gar keine Erwähnung finden müssen. Dass die Arbeitgeberin im 

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Februar 2024 Fr. 32'275.75 an die Beschwerdeführerin leistete, ist unbestritten. 
Für die Beurteilung, ob ein anrechenbarer Arbeitsausfall vorliegt, ist es wesent-
lich, ob damit Lohnforderungen (ggf. teilweise) erfüllt wurden (wie dies die Be-
schwerdeführerin implizit geltend macht) oder ob es sich um eine freiwillige Ab-
findungszahlung handelt. 

3.4 Damit aber ist die weitere Sachverhaltsklärung notwendige Voraussetzung, 
um über den ALE-Anspruch der Beschwerdeführerin zu befinden. Die Vorinstanz 
wird nicht umhinkommen, die genauen Umstände der Anstellungsbedingungen 
und der Aufhebungsvereinbarung unter Beizug der Arbeitgeberin zu klären. 

4. Was den versicherten Verdienst als Bemessungsgrundlage für das Taggeld 
anbelangt, so werden die weiteren Sachverhaltsabklärungen auch hierfür ent-
scheidend sein, gilt doch als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-
Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraumes 
aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde; ein-
geschlossen sind die vertraglich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie 
nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen (Art. 23 Abs. 
1 AVIG). Immerhin aber gilt es anzufügen, dass gemäss Rechtsprechung für die 
Ermittlung des versicherten Verdienstes nicht die arbeitsvertraglich festgelegten 
Löhne, sondern die tatsächlichen Lohnbezüge massgebend sind (Urteil BGer 
8C_229/2023 vom 26.4.2024 E. 7.1.2 mit Hinweisen), weshalb es durchaus rele-
vant ist, was - losgelöst vom Ablaufdatum des Side Letters vom 10. August 2020 
- auch nach dem 1. Januar 2022 tatsächlich ausbezahlt wurde. 

5. Damit erweist sich die Beschwerde im Sinne des Evantualantrages als be-
gründet. Sie ist insofern gutzuheissen, als der angefochtene Einspracheent-
scheid aufgehoben und die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung und neu-
em Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

6.1 Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur erneuten Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Zusprechung einer Par-
teientschädigung als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei, unabhängig 
davon, ob die Rückweisung überhaupt beantragt, oder ob das entsprechende 
Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (vgl. BGE 137 V 210 E. 
7.1; VGE I 2019 75 vom 16.3.2020 E. 6.2, je mit Hinweisen).

6.2 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis Bundesgesetz über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 
6.10.2000).

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6.3 Der obsiegenden, anwaltschaftlich vertretenen Beschwerdeführerin ist zu 
Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 61 lit. g 
ATSG / § 74 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 
6.6.1974). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kantonalen Gebührenta-
rifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher 
für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebühren-
tarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens 
auf insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzusetzen. Hierbei ist 
berücksichtigt, dass der Sachverhalt insbesondere deshalb unvollständig abge-
klärt ist, weil die Beschwerdeführerin die Vorinstanz unvollständig dokumentiert 
hat. Angesichts ihrer Mitwirkungspflicht oblag es der anwaltlich vertretenen Be-
schwerdeführerin, Belege zu ihrer Anstellung beizubringen, die ohne ihre Mitwir-
kung durch die Vorinstanz kaum erhoben werden könnten. Die Beschwerdefüh-
rerin wird über die verschiedenen Side letters verfügen. Sie muss über die Ver-
einbarungen mit der Arbeitgeberin verfügen, welche Auskunft über die effektive 
Kündigungsfrist und die Entlöhnung während dieser Kündigungsfrist geben. Dass 
diese Unterlagen bislang nicht im Recht liegen, ist der Beschwerdeführerin anzu-
lasten. Eine Aufforderung zur Einreichung spezifischer Beweismittel durch die 
Vorinstanz war nicht notwendig (vgl. Urteil BGer 9C_805/2019 vom 2.6.2020 E. 
8.3.2). Da die Rückweisung und damit ihr Obsiegen mithin auf ihre eigene feh-
lende Mitwirkung zurückzuführen ist, ist dies - entsprechend dem Verursacher-
prinzip, wonach unnötige Kosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat - bei 
der Festsetzung der Parteientschädigung zu beachten (SVR 2021 UV Nr. 34 S. 
154, 8C_672/2020 E. 5.2; 2018 IV Nr. 80 S. 263, 8C_304/2018 E. 4.3.2; Urteil 
BGer 9C_455/2022 vom 13.11.2023 E. 11.3.1).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 4. Ok-
tober 2024 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur weite-
ren Sachverhaltsabklärung und neuem Entscheid an die Vorinstanz 
zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'000 (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 22. April 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. April 2025