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**Case Identifier:** 9ff8b991-11d9-55ee-be63-7d6f938a3456
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-02
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 02.11.2021 810 21 21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-21_2021-11-02.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 2. November 2021 (810 21 21) 
___________________________________________________________________ 
 
 
 
Gesundheit 
 
 
Maskenpflicht an Primarschulen (abstrakte Normenkontrolle) / Rechtsschutzinteresse 
nach Aufhebung der Normen / Rügeprinzip / Verhältnismässigkeit der Massnahme 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Hans Furer, 

Daniel Ivanov, Claude Jeanneret, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschrei-
ber Stefan Suter 
 
 

Beteiligte 1. A.A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.A.____ 
 

 2. A.B.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.B.____ 
 
3. A.C.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.C.____ 
 
4. A.D.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.D.____ 
 
5. E.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch F.____ 
 
6. G.____, Beschwerdeführer, vertreten durch H.____ 
 
7. I.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch J.____ 
 
8. A.K.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.K.____ 
 
9. A.L.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.L.____ 
 
10. A.M.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.M.____ 
 
11. A.N.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.N.____ 
 

Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

12. A.O.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.O.____ 
 
13. A.P.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.P.____ 
 
14. A.Q.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.Q.____ 
 
15. A.R.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.R.____ 
 
16. A.S.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.S.____ 
 
17. A.T.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.T.____ 
 
18. A.U.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.U.____ 
 
19. A.V.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.V.____ 
 
20. A.W.____, Beschwerdeführer, vertreten durch B.W.____ und 

C.W.____ 
 
alle wiederum vertreten durch Philipp Kruse, Fürsprecher 

  
 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 

  
 

Betreff Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-
Epidemie (Änderung vom 18. Januar 2021) 

 
 
 
A. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft erliess am 10. November 2020 die 
totalrevidierte Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Co-
vid-19 Vo BL). Die Verordnung stützt sich gemäss ihrem Ingress auf Art. 40 und Art. 75 des 
Bundesgesetzes über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemien-
gesetz, EpG) vom 28. September 2012, Art. 2 und Art. 8 der Verordnung über Massnahmen in 
der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besonde-
re Lage) vom 19. Juni 2020 und Art. 102 Abs. 2 der Verordnung über die Bekämpfung über-
tragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemienverordnung, EpV) vom 29. April 2015. Die 
Verordnung regelt gemäss deren § 1 Abs. 1 ergänzend zum Bundesrecht die Massnahmen 
gegenüber der Bevölkerung zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie. Die Massnahmen dienen 
dazu, die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) zu verhindern und Übertragungsketten zu 
unterbrechen (§ 1 Abs. 2 Covid-19 Vo BL). Die Verordnung sah ursprünglich auf Arealen und in 
Innenräumen von Bildungseinrichtungen sowie in Innenräumen von Einrichtungen der Kinder-
betreuung eine generelle Maskenpflicht vor, von der namentlich Schülerinnen und Schüler der 
Primarstufe resp. Kinder bis zum 12. Geburtstag ausgenommen waren. 

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B. Die Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie wurde 
in der Folge mehrfach geändert. Am 18. Januar 2021 beschloss der Regierungsrat eine Ände-
rung der Verordnung bezüglich der Maskentragepflicht, die am 20. Januar 2021 in Kraft trat, 
wobei die Geltungsdauer der Verordnung bis zum 28. Februar 2021 befristet wurde (GS 
2021.003). Die Ausnahmen von der allgemeinen Maskenpflicht wurden darin im Wesentlichen 
neu auf Kinder bis und mit der 4. Primarschulklasse resp. bis zum 10. Geburtstag einge-
schränkt. Die nachfolgend interessierenden Bestimmungen der Verordnung lauteten in der kon-
solidierten Fassung neu wie folgt: 
 
§ 3 Maskenpflicht in Bildungseinrichtungen 

1 Auf Arealen und in Innenräumen aller öffentlichen und privaten Schulen, Hochschulen und 
anderer Bildungseinrichtungen sind alle Personen verpflichtet, eine Gesichtsmaske zu tra-
gen. 

2 Davon ausgenommen sind: 

a. (geändert) Schülerinnen und Schüler der Primarstufe bis und mit 4. Primarschulklasse, aus-
ser sie besuchen eine Mehrjahrgangsklasse mit Schülerinnen und Schülern der 5. bzw. 6. 
Primarschulklasse; 

b. Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medi-
zinischen, keine Gesichtsmasken tragen können. 

3 Weitere Ausnahmen können in kantonalen Schutzkonzepten geregelt werden. 
 
§ 4 Maskenpflicht in Einrichtungen der Kinderbetreuung 

1 In Innenräumen aller staatlichen und privaten Einrichtungen der Kinderbetreuung (Kinderta-
gesstätten, schulergänzende Kinderbetreuung, Kinder- und Jugendheime) sind alle Perso-
nen verpflichtet, eine Gesichtsmaske zu tragen. 

2 Davon ausgenommen sind: 

a. (geändert) Kinder bis zum 10. Geburtstag; 

b. Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medi-
zinischen, keine Gesichtsmasken tragen können; 

c. die Wohnräume (private Zimmer und Gruppengemeinschaftsräume) in Kinder- und Jugend-
heimen; 

d. gut dokumentierte Ausnahmen in Kindertagesstätten, in der schulergänzenden Kinderbe-
treuung und in Kinder- und Jugendheimen in der direkten Betreuung von Kindern; 

e. (geändert) Kinder und Jugendliche ab dem 10. Geburtstag und Erwachsene bei Mahlzeiten, 
sobald sie am Sitzplatz sind. 

3 Die Massnahmen ergänzen die allgemein geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. 

4 Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion legt weiterführende Eckwerte für die Schutzkonzep-
te der Einrichtungen der Kinderbetreuung fest. 

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C. Mit Eingabe vom 29. Januar 2021 haben die 20 im Rubrum namentlich aufgeführten 
Kinder, vertreten durch ihre Eltern, diese wiederum vertreten durch Philipp Kruse, Fürsprecher, 
beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kan-
tonsgericht), Verfassungsbeschwerde erhoben. Sie stellen die folgenden materiellen Anträge: 
Die Teilrevision vom 20. Januar 2021 (richtig: 18. Januar 2021) der Verordnung vom 10. No-
vember 2020 über die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie bezüglich Ver-
schärfung der Maskentragepflicht für Kinder ab 5. (allenfalls 4.) Primarstufe (d.h.: § 3 Abs. 2 
lit. a; § 4 Abs. 2 lit. a und lit. e Covid-19 Vo BL neue Fassung gemäss Beschluss des Regie-
rungsrats vom 18. Januar 2021, Geschäftsnummer GS 2021.003) sei aufzuheben (Ziffer 1). Für 
den Fall, dass das Urteil erst nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des angefochtenen Erlasses 
ergeht, seien die bezeichneten Bestimmungen der Covid-19 Vo BL eventualiter für rechtswidrig 
zu erklären (Ziffer 2). Für den Fall einer Abweisung des Hauptantrages sei eventualiter anzu-
ordnen, dass die Vorinstanz innerhalb von 10 Tagen eine ausreichende Begründung der Covid-
19 Vo BL im Sinne der Beschwerdeausführungen zu publizieren habe (Ziffer 3). Dies alles habe 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz zu geschehen. 
 
D. Die Abteilungspräsidentin wies den in der Beschwerdeeingabe vom 29. Januar 2021 
gestellten Verfahrensantrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung mit Verfügung vom 
4. Februar 2021 ab. 
 
E. Der Regierungsrat liess sich am 31. März 2021 zur Beschwerde vernehmen. Er bean-
tragt die kostenfällige vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten 
sei. 
 
F. Im Rahmen des antragsgemäss angeordneten zweiten Schriftenwechsels hielten die 
Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 31. Mai 2021, Duplik vom 5. Juli 2021). Die Be-
schwerdeführer reichten abschliessende Bemerkungen ein (undatierte Eingabe, Eingang beim 
Gericht am 13. August 2021). 
 
G. Die Geltungsdauer der Verordnung wurde am 23. Februar 2021 (GS 2021.015), am 
23. März 2021 (GS 2021.037), am 27. April 2021 (GS 2021.044) und am 25. Mai 2021 (GS 
2021.045) jeweils verlängert. Aufgrund der Verbesserung der epidemiologischen Lage hob der 
Regierungsrat die Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie 
am 18. Juni 2021 per 20. Juni 2021 auf (GS 2021.050). 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 27 Abs. 1 Ziff. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 können Verordnungen des Regierungsrates mit 
der Erlassbeschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden. Die vorliegende Beschwerde 
wurde fristgerecht innert 10 Tagen seit Veröffentlichung des Erlasses eingereicht (§ 29 Abs. 1 
VPO). 
 

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1.2 Beschwerdebefugt sind alle Personen, auf die der angefochtene Erlass künftig einmal 
angewendet werden könnte (§ 28 Abs. 1 lit. a VPO). Bei den Beschwerdeführern handelt es 
sich um Schülerinnen und Schüler, die im Kanton Basel-Landschaft die Primarschule besuchen. 
Sie sind von der in der angefochtenen Verordnungsänderung angeordneten Ausweitung der 
Maskenpflicht direkt betroffen. Sie machen in der Beschwerde zwar nicht geltend, sich zumin-
dest gelegentlich in Einrichtungen der Kinderbetreuung aufzuhalten, für eine Bejahung der Be-
schwerdelegitimation genügt jedoch eine virtuelle Betroffenheit, welche hier gegeben ist. Aller-
dings wurde der angefochtene Erlass inzwischen aufgehoben, so dass er nicht mehr auf sie 
angewendet werden kann. Wie jedes Rechtsmittel setzt auch die Beschwerde gegen Erlasse 
ein aktuelles schutzwürdiges Interesse an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen 
Erlasses voraus (vgl. BGE 146 II 335 E. 1.3). Am aktuellen Rechtsschutzinteresse an der ab-
strakten Normenkontrolle fehlt es, wenn der zu kontrollierende Erlass im Laufe des kantonsge-
richtlichen Verfahrens ausser Kraft gesetzt wurde. 
 
1.3 Auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses kann nach der bundesgerichtli-
chen Rechtsprechung indes ausnahmsweise verzichtet werden, wenn sich die aufgeworfenen 
Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine recht-
zeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren 
grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 146 II 335 E. 1.3; BGE 142 I 
135 E. 1.3.1). In Anlehnung an die bundesgerichtliche Rechtsprechung verzichtet auch das 
Kantonsgericht in seiner Praxis bei Fragen von grundsätzlicher Bedeutung auf das Erfordernis 
des aktuellen Rechtsschutzinteresses und tritt auf entsprechende Feststellungsbegehren ein 
(vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 
9. Dezember 2020 [810 19 270] E. 1.3; KGE VV vom 15. Februar 2017 [810 16 308] E. 4.1; 
KGE VV vom 7. Dezember 2016 [810 16 159] E. 1.2). Dies muss unabhängig davon gelten, ob 
ein individuell-konkreter Verwaltungsakt oder ein Erlass angefochten ist (vgl. RALPH DAVID 
DOLESCHAL, Die abstrakte Normenkontrolle in den Kantonen, Zürich 2019, S. 660). 
 
1.4 Da sich die Pandemielage dynamisch entwickelt, kann zum heutigen Zeitpunkt nicht 
ausgeschlossen werden, dass inskünftig wieder eine vergleichbare Maskenpflicht an Primar-
schulen eingeführt werden könnte. Wie sich im vorliegenden Verfahren exemplarisch gezeigt 
hat, dürften derartige Anordnungen regelmässig nur für einen begrenzten Zeitraum in Kraft sein, 
so dass im Einzelfall eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung kaum je möglich wäre. Zu einer 
Reihe der im vorliegenden Verfahren aufgeworfenen Rechtsfragen hat das Bundesgericht kürz-
lich drei zur Publikation vorgesehene Leiturteile gefällt, so dass bezüglich der in diesen Urteilen 
in grundsätzlicher Weise abgehandelten Fragen kein öffentliches Interesse an der Behandlung 
durch das Kantonsgericht mehr besteht (vgl. Urteil des BGer 2C_8/2021 vom 25. Juni 2021; 
Urteil des BGer 2C_941/2020 vom 8. Juli 2021; Urteil des BGer 2C_793/2020 vom 8. Juli 
2021). Im letztgenannten Urteil hat sich das Bundesgericht konkret mit der Rechtmässigkeit 
einer Maskenpflicht auseinandergesetzt. Das dortige Verfahren betraf Personen ab 12 Jahren 
in Supermärkten und Geschäften. Die vorliegend zur Prüfung vorgelegte Maskenpflicht an Pri-
marschulen weist dazu hinsichtlich der Intensität des Grundrechtseingriffs aber auch der zu 
dessen Rechtfertigung angerufenen öffentlichen Interessen signifikante Unterschiede auf, so 
dass zumindest die Verhältnismässigkeit der vorliegend angefochtenen Maskenpflicht noch 

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nicht als durch höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt gelten kann. Demgemäss rechtfertigt 
es sich, auf die Beschwerde im Sinne des eventualiter gestellten Feststellungsantrags einzutre-
ten. 
 
1.5 In Ziffer 3 der Rechtsbegehren wird für den Fall einer Abweisung des Hauptantrages die 
gerichtliche Anordnung beantragt, dass der Beschwerdegegner innerhalb von 10 Tagen eine 
ausreichende Begründung der Covid-19 Vo BL im Sinne der Beschwerdeausführungen zu pub-
lizieren habe. Dabei verkennen die Beschwerdeführer, dass nach der gesetzlichen Konzeption 
mit der Beschwerde gegen Erlasse grundsätzlich nur die Aufhebung der angefochtenen Nor-
men verlangt werden kann (vgl. § 31 Abs. 1 VPO). Insbesondere kann das Verfassungsgericht 
dem Normgeber keine Weisungen erteilen (Urteil des Verwaltungsgerichts [VGE] vom 
28. Januar 1998 [96/222] E. 1a). Der Eventualantrag ist deshalb unzulässig. Abgesehen davon 
wird in der Beschwerde nicht dargelegt und bleibt unerfindlich, woraus sich ein entsprechender 
Rechtsanspruch ergeben soll. Die vom Anspruch auf rechtliches Gehör umfasste Begrün-
dungspflicht gilt im Rechtsetzungsverfahren nicht (vgl. BGE 137 I 305 E. 2.4; BGE 131 I 91 
E. 3.1). Auf den Eventualantrag kann somit nicht eingetreten werden. 
 
1.6 Das Kantonsgericht entscheidet vorliegend auf dem Zirkularweg (§ 1 Abs. 4 VPO). 
 
2. Gestützt auf § 30 Abs. 2 VPO kann das Verfassungsgericht den angefochtenen Erlass 
nur auf seine Verfassungsmässigkeit hin prüfen. Von diesem Begriff umfasst ist neben der Kan-
tonsverfassung auch das gesamte Bundes- und Völkerrecht (vgl. BLKGE 2007 Nr. 45 E. 2). Im 
Rahmen der abstrakten Normenkontrolle ist das Gericht demgegenüber nicht befugt, den ange-
fochtenen Erlass auf seine Übereinstimmung mit kantonalen Normen unterhalb der Verfas-
sungsstufe zu prüfen. Es kann einen Erlass nur aufheben, wenn und soweit er Bestimmungen 
enthält, die inhaltlich gegen verfassungsmässige Rechte verstossen und ordnungsgemäss mit 
entsprechenden Rügen angefochten worden sind (KGE VV vom 24. April 2013 [810 12 208] 
E. 1.3; BLKGE 2009 Nr. 47 E. 2). 
 
3.1 Die Beschwerdeführer bringen in der Beschwerde zusammengefasst vor, es sei weder 
ein Nutzen noch eine Notwendigkeit der Verschärfung der Maskenpflicht erkennbar. Die in an-
deren Bereichen bestehende Maskentragepflicht habe in den letzten 7 Monaten keinen positi-
ven Effekt auf das Krankheits- und Sterbegeschehen gehabt. Die zum Nachweis von Infektio-
nen verwendeten PCR (Polymerase-Kettenreaktion)-Testverfahren lieferten ungenaue Resulta-
te und seien fehleranfällig, weshalb sie keine verlässliche Basis für die Beurteilung der epide-
miologischen Lage bilden würden. Die Covid-19-PCR-Testzahlen stellten für sich allein - ohne 
eine sorgfältige Erhebung und Berücksichtigung der in der Beschwerde aufgelisteten effektiv 
massgebenden Messgrössen - nach dem heutigen Stand der Wissenschaft keine Evidenz dar, 
um eine erhebliche Gefährdung der öffentlichen Gesundheit nach den Massstäben des Epide-
miengesetzes zu belegen. Gemäss wissenschaftlichen und empirischen Studien sei zudem 
eine Schädlichkeit für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch das Tragen von 
Masken über mehrere Stunden am Tag erwiesen. Die gerügten Bestimmungen der Teilrevision 
verletzten das Grundrecht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige 
Unversehrtheit. Darüber hinaus sei das Recht der betroffenen Kinder auf besonderen Schutz 

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verletzt. Schliesslich sei auch die analoge Bestimmung der "UNESCO Kinderrechtskonvention" 
als verletzt zu erwähnen. Die Einschränkung der Grundrechte sei unverhältnismässig, weil es 
nicht erwiesen sei, dass eine ganztägige Maskenpflicht für Primarschüler geeignet sei, um das 
Übertragungsrisiko von Covid-19 signifikant zu reduzieren. Zudem sei längst nachgewiesen, 
dass Alltagsmasken vor dem Coronavirus nicht schützen würden. Es fehle auch an der Verhält-
nismässigkeit von Eingriffszweck und Eingriffswirkung. 
 
3.2 Der Beschwerdegegner führt in der Vernehmlassung zusammengefasst aus, er habe die 
Maskentragepflicht in den Bildungseinrichtungen erlassen, um für die Dauer der Pandemie die 
Aufrechterhaltung eines möglichst uneingeschränkten Schulbetriebs zu ermöglichen. Zunächst 
seien die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe davon ausgenommen gewesen. Nachdem 
die Fallzahlen in den Primarschulen im November/Dezember 2020 sowohl bei den Kindern wie 
auch bei den Lehrpersonen gestiegen seien, hätten sie ab dem 9. Januar 2021 noch einmal 
stetig und steil zugenommen. Lehrpersonen seien während ihrer Tätigkeit angesteckt worden 
und die Kinder hätten das Virus in ihre Familien getragen. Hunderte von Kindern hätten sich 
jeweils zeitgleich in Quarantäne befunden, weil nach einem positiven Testbefund in einer Klas-
se ohne Maskentragepflicht alle Kinder dieser Klasse der Quarantänepflicht unterlegen hätten. 
Aufgrund der epidemiologischen Entwicklung auf der Primarschulstufe und auch im Zusam-
menhang mit den neu aufgetauchten, stärker ansteckenden Virusmutationen habe der Regie-
rungsrat am 18. Januar 2021 auf Empfehlung des Kantonsärztlichen Dienstes die Maskentra-
gepflicht in Bildungseinrichtungen auf die 5. und 6. Primarschulklassen und Mehrjahrgangsklas-
sen mit jüngeren Schülerinnen und Schülern ausgedehnt. Der Regierungsrat sei berechtigt (und 
auch verpflichtet) gewesen, auf das sich stetig verändernde Infektionsgeschehen präventiv zu 
reagieren und die Schutzmassnahmen entsprechend anzupassen. Auf die mittels PCR-Tests 
ermittelten Fallzahlen habe abgestellt werden können, weil es sich bei der PCR-Methode um 
eine nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft äusserst zuverlässige Analysemethode hand-
le, die dem Kanton zudem vom Bund vorgeschrieben worden sei. Der mit der Maskentrage-
pflicht verbundene Eingriff in die Grundrechte diene dem Schutz der Gesundheit und trage dazu 
bei, dass die Primarschulen geöffnet bleiben könnten, weshalb die Schutzmassnahme im öf-
fentlichen Interesse liege. Auch wenn sie keinen vollständigen Schutz vor einer Ansteckung mit 
dem Coronavirus böten, würden Masken dessen Weiterverbreitung wirksam eindämmen. Damit 
werde der mit einer unkontrollierten Infektionsausbreitung einhergehenden Gefahr einer Er-
krankung vieler Menschen mit teilweise schwerwiegenden und tödlichen Krankheitsverläufen 
sowie einer Überforderung des Gesundheitssystems begegnet. Die Maskentragepflicht sei so-
mit entgegen der Beschwerde nicht als unwirksam oder schädlich, sondern als vorteilhaft und 
damit als geeignet zu bezeichnen. Die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske im Un-
terricht stelle in Kombination mit weiteren Schutzmassnahmen ein erforderliches Instrument des 
Übertragungsschutzes zur Ermöglichung des Präsenzunterrichts dar. Auch wenn das mehr-
stündige Tragen einer Gesichtsmaske auf Arealen und in Innenräumen von Schulen zweifels-
ohne unangenehm sei, sei damit keine schwere und unzumutbare Grundrechtsbeeinträchtigung 
verbunden. Nach Auffassung der Fachbehörden und der weltweit weit überwiegenden Mehrheit 
der medizinischen Fachpersonen sei das Tragen von Masken im Übrigen auch für jüngere Kin-
der unbedenklich. Für medizinisch begründete Ausnahmefälle sei in der Verordnung eine ent-
sprechende Regelung vorgesehen. Die Voraussetzungen für die Einschränkung der Grundrech-

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te seien erfüllt, weswegen die geänderten Bestimmungen der Covid-19 Vo BL mit dem überge-
ordneten Recht vereinbar seien. 
 
4. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des Grundrechts auf persönliche Freiheit 
und des Anspruchs von Kindern auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit. 
 
4.1 Gemäss Art. 10 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV) vom 18. April 1999 hat jeder Mensch das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf 
körperliche und geistige Unversehrtheit und auf Bewegungsfreiheit. Das Grundrecht auf persön-
liche Freiheit umfasst neben den in Art. 10 Abs. 2 BV ausdrücklich genannten Rechten auch 
das Recht auf Selbstbestimmung und auf individuelle Lebensgestaltung sowie den Schutz der 
elementaren Erscheinungen der Persönlichkeitsentfaltung. Der Schutz der persönlichen Freiheit 
kann in diesem Sinne als Konkretisierung der Menschenwürde aufgefasst werden (BGE 134 I 
214 E. 5.1; BGE 133 I 110 E. 5.2; RAINER J. SCHWEIZER, in: Ehrenzeller et al. [Hrsg.], St. Galler 
Kommentar zur schweizerischen Bundesverfassung, 3. Aufl., Zürich 2014, Art. 10 BV Rz. 38). 
Das Grundrecht enthält jedoch keine allgemeine Handlungsfreiheit, auf die sich der Einzelne 
gegenüber jedem staatlichen Akt, der sich auf seine persönliche Lebensgestaltung auswirkt, 
berufen kann. Die persönliche Freiheit schützt nicht vor jeglichem physischen oder psychischen 
Missbehagen (BGE 138 IV 13 E. 7.1; BGE 133 I 58 E. 6.1; BGE 127 I 6 E. 5a, jeweils mit Hin-
weisen). Wie das Bundesgericht festgehalten hat, bewirkt die Pflicht zum Tragen von Ge-
sichtsmasken eine Einschränkung der persönlichen Freiheit (Urteil des BGer 2C_793/2020 vom 
8. Juli 2021 [zur Publ. vorgesehen] E. 4.3), was vom Beschwerdegegner auch nicht in Frage 
gestellt wird. 
 
4.2 Nur ganz am Rande erwähnen die Beschwerdeführer, dass die Maskenpflicht gegen die 
Menschenwürde (Art. 7 BV) verstosse. Inwiefern in der vorliegend zu beurteilenden Konstellati-
on dem Anspruch auf Achtung der Menschenwürde gegenüber dem Schutzbereich der persön-
lichen Freiheit ein eigenständiger Gehalt zukommen soll, führen die Beschwerdeführer indes 
nicht aus und ist auch nicht ersichtlich. 
 
4.3 Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit 
und auf Förderung ihrer Entwicklung (Art. 11 Abs. 1 BV). Das Kindeswohl geniesst damit Ver-
fassungsrang und gilt als oberste Maxime des Kindesrechts in einem umfassenden Sinne (BGE 
141 III 328 E. 5.4). Der von den Beschwerdeführern ebenfalls angerufene Art. 3 des Überein-
kommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention, KRK) 
verankert den Leitgedanken, dass das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt ist, der bei allen 
Massnahmen vorrangig zu berücksichtigen ist. Die Norm ist self-executing und unmittelbar an-
wendbar (STEFANIE SCHMAHL, Kinderrechtskonvention, 2. Aufl., Baden-Baden 2017, Art. 3 KRK 
Rz. 4 f.). Die Zielsetzungen von Art. 11 Abs. 1 BV und der Kinderrechtskonvention sind iden-
tisch (BGE 146 IV 267 E. 3.3.1; BGE 126 II 377 E. 5d). Die Beschwerdeführer stützen ihre Rü-
ge einer Missachtung des Kindeswohls auf das Argument, dass das Tragen einer Maske ernste 
gesundheitliche Risiken berge. Diese These widerspricht dem wissenschaftlichen Erkenntnis-
stand (vgl. nachfolgend E. 7.3.4), sodass der behaupteten Grundrechtsverletzung in dieser Hin-
sicht die Tatsachengrundlage entzogen ist. Allenfalls liesse sich der Standpunkt vertreten, dass 

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die in der Beschwerde angesprochenen "negativen psychischen Folgen" darin bestehen könn-
ten, dass mit dem Gebot, den Bereich von Mund und Nase zu bedecken, eine wesentliche Mög-
lichkeit beschränkt wird, sich gegenüber Dritten nonverbal zu artikulieren, was Kindern er-
schwert, sich in ihrer eigenen Persönlichkeit zu präsentieren und diese zu entwickeln. In dieser 
Einschränkung des grundrechtlich geschützten Anspruchs auf individuelle Lebensgestaltung 
kann allenfalls zugleich auch eine Tangierung des Anspruchs von Kindern und Jugendlichen 
auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung gesehen wer-
den (vgl. Urteil des AppGer BS vom 31. März 2021 [VG.2020.7] E. 2.2 in fine). 
 
4.4 Art. 36 BV umschreibt die Voraussetzungen für Einschränkungen von Grundrechten. 
Diese bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. Schwerwiegende Einschränkungen müssen im 
Gesetz selbst vorgesehen sein. Ausgenommen sind Fälle ernster, unmittelbarer und nicht an-
ders abwendbarer Gefahr (Abs. 1). Einschränkungen von Grundrechten müssen durch ein öf-
fentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt sein 
(Abs. 2). Sie müssen verhältnismässig sein (Abs. 3). Der Kerngehalt der Grundrechte ist unan-
tastbar (Abs. 4). 
 
5. Mit ihrer Beschwerde rügen die Beschwerdeführer zunächst, dass es für die angefoch-
tene Massnahme an einer gesetzlichen Grundlage fehle. 
 
5.1 In der Beschwerde machen die Beschwerdeführer geltend, Art. 4 Abs. 2 lit. b und c EpG 
seien verletzt, "weil die Erhebung der Gefahr für die öffentliche Gesundheit grundlegende As-
pekte der Wissenschaftlichkeit ebenso verletzt wie klare Richtlinien der WHO." Beim genannten 
Art. 4 EpG handelt es sich um eine Norm mit programmatischem Charakter, welche den Bun-
desrat damit beauftragt, unter Einbezug der Kantone die Ziele und Strategien der Erkennung, 
Überwachung, Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten festzulegen (Abs. 1), 
wobei er insbesondere internationale Empfehlungen und Richtlinien (Abs. 2 lit. b) und den aktu-
ellen Stand der Wissenschaft zu berücksichtigen hat (Abs. 2 lit. c). Dieser Bestimmung kommt 
im vorliegenden Zusammenhang keinerlei Bedeutung zu, weshalb das Vorbringen der Be-
schwerdeführer ins Leere stösst. 
 
5.2.1 Zumindest in der Kapitelüberschrift (III.2) nennen die Beschwerdeführer konkret Art. 40 
EpG als verletzte Norm. Gemäss Art. 40 Abs. 1 EpG ordnen die zuständigen kantonalen Be-
hörden Massnahmen an, um die Verbreitung übertragbarer Krankheiten in der Bevölkerung 
oder in bestimmten Personengruppen zu verhindern. Die Argumentationslinie der Beschwerde-
führer läuft gesamthaft gesehen darauf hinaus, dass die Existenz einer übertragbaren Krankheit 
mit einer besonderen Gefährdung der öffentlichen Gesundheit als nicht rechtsgenüglich nach-
gewiesen in Abrede gestellt wird. Die zum Nachweis von Infektionen verwendeten PCR-
Testverfahren lieferten ungenaue Resultate und seien fehleranfällig, weshalb sie keine verläss-
liche Basis für die Beurteilung der epidemiologischen Lage bilden würden. Die Covid-19-PCR-
Testzahlen stellten für sich allein nach dem heutigen Stand der Wissenschaft keine Evidenz 
dar, um eine erhebliche Gefährdung der öffentlichen Gesundheit nach den Massstäben des 
Epidemiengesetzes zu belegen. Daraus schliessen die Beschwerdeführer, dass sich die Anord-

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nung der Maskenpflicht im angefochtenen kantonalen Erlass nicht auf Art. 40 EpG stützen kön-
ne. 
 
5.2.2 Bei Covid-19 handelt es sich - mittlerweile allgemeinnotorisch - um eine virale Infekti-
onskrankheit, die vom Coronavirus SARS-CoV-2 (in verschiedenen Varianten) verursacht und 
von Mensch zu Mensch übertragen wird. Sie hat sich nach Einschätzung des Bundesamts für 
Gesundheit (BAG) und der Weltgesundheitsorganisation WHO im Frühjahr 2020 innert kurzer 
Zeit zu einer weltweiten Pandemie entwickelt, von der auch der Kanton Basel-Landschaft be-
troffen ist. Erkrankungen können unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen sind zwar infek-
tiös, haben aber keine Symptome oder merken kaum, dass sie krank sind. Bei einem kritischen 
Verlauf - davon sind etwa 5 % der positiv getesteten Personen betroffen - benötigen erkrankte 
Personen dagegen längerdauernde intensivmedizinische Behandlung, wobei die Krankheit bei 
rund 1.5 % der positiv Getesteten zum Tod führt (vgl. zum Ganzen 
https://www.covid19.admin.ch resp. https://covid19.who.int, zuletzt besucht am 8. Oktober 
2021). Es ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erwiesen, dass im Vergleich zur 
von den Beschwerdeführern angeführten saisonalen Grippe die Sterblichkeit signifikant höher 
ist und die durch das Coronavirus bedingten Krankenhausaufenthalte und Todesfälle im Zeit-
raum zwischen dem September 2020 und März 2021 stark anstiegen. Das Bundesgericht wies 
das Argument zurück, es bestehe keine Gefahr oder die Letalität des Virus sei zurückgegangen 
(vgl. Urteil des BGer 2C_793/2020 vom 8. Juli 2021 [zur Publ. vorgesehen] E. 5.2). Soweit die 
Beschwerdeführer dem PCR-Test die Eignung als Fallzahlenindikator und Entscheidungsgrund-
lage für Schutzmassnahmen in teilweise spitzfindiger Weise absprechen, fehlt es ihren Thesen 
an einer faktischen Basis. So ist es geradezu abwegig, im Zusammenhang mit PCR-Testungen 
sämtlichen Laboren zu unterstellen, sie genügten "schweizerischen Qualitätsanforderungen" 
nicht und sie würden wissenschaftliche Grundsätze verletzen, sowie diffus auf eine angebliche 
Manipulationsgefahr hinzuweisen. Weiter wird mit der sehr empfindlichen PCR-Methode in Pa-
tientenproben zwar in der Tat nicht der gesamte Erreger selbst nachgewiesen, aber spezifisch 
Teile der Nukleinsäure des Erregers, was gleichwohl eine Infektion mit dem Erreger zuverlässig 
belegt. Entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführer weist die PCR-Methode sowohl 
eine hohe Sensitivität als auch eine hohe Spezifität auf, weshalb ein falsch positives Testergeb-
nis praktisch ausgeschlossen ist, wie sich in umfangreichen Nachtestungen gezeigt hat (vgl. 
National COVID-19 Science Task Force, An update on SARS-CoV-2 detection tests, Fact Sheet 
vom 29. Oktober 2020, S. 2). Auch wenn der PCR-Test keine Aussage darüber zulässt, ob der 
Infektionsherd noch aktiv und der Mensch damit ansteckend ist, und die positiven Testungen 
nicht direkt und allein eine Erkrankung und die Auswirkungen von Covid-19 auf die öffentliche 
Gesundheit zu belegen vermögen, können sie aber immerhin ein Indikator sein, indem sich da-
raus die zu erwartenden Todesfälle sowie die symptomatisch verlaufenen Fälle und Hospitalisa-
tionen ungefähr abschätzen lassen (Urteil des BGer 2C_941/2020 vom 8. Juli 2021 [zur Publ. 
vorgesehen] E. 3.3.4). Den von den fachlich kompetenten Gesundheitsbehörden ermittelten 
und in deren Handlungsempfehlungen eingeflossenen aktuellen Stand der Wissenschaft ver-
mögen die Beschwerdeführer mit ihrer Kritik nicht ansatzweise in Frage zu stellen. Eine offene 
Diskussionskultur ist Grundlage der wissenschaftlichen Methode. Einzelne abweichende Mei-
nungsäusserungen im wissenschaftlichen Diskurs oder Auseinandersetzungen um Detailfragen 
bedeuten nicht, dass im vorliegenden Fall in den wesentlichen Fragen kein wissenschaftlicher 

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Konsens besteht und der Beschwerdegegner deswegen dazu angehalten gewesen wäre, zu-
sätzliche eigene Untersuchungen zur Zuverlässigkeit des PCR-Tests zu veranlassen, bevor er 
Schutzmassnahmen ergreifen durfte. Aus diesem Grund sind auch die in der Beschwerde ge-
stellten entsprechenden Beweisanträge abzuweisen. Ohne dass sich das Kantonsgericht zu 
allen diesbezüglichen Vorbringen der Beschwerdeführer ausdrücklich äussern müsste, ist zu 
betonen, dass bei der polizeilichen Gefahrenabwehr kein strikter Nachweis der Gefahr gefordert 
wird. Der Natur der Sache nach besteht bei neu auftretenden Infektionskrankheiten typischer-
weise eine gewisse Unsicherheit. Jedenfalls wenn es um möglicherweise gewichtige Risiken 
geht, können Abwehrmassnahmen nicht erst dann getroffen werden, wenn wissenschaftliche 
Klarheit vorliegt, sondern bereits dann, wenn eine erhebliche Plausibilität besteht (Urteil des 
BGer 2C_941/2020 vom 8. Juli 2021 [zur Publ. vorgesehen] E. 3.2.6, mit Verweisen auf BGE 
132 II 305 E. 4.3 und E. 5.1 sowie ALEXANDRE FLÜCKIGER, Le droit expérimental, Potentiel et 
limites en situation épidémiologique extraordinaire, Sicherheit & Recht, 2020, S. 151 f.). 
 
5.2.3 Nach dem Gesagten ist mit ausreichender Plausibilität empirisch nachgewiesen, dass 
von der Covid-19-Epidemie eine Gefährdung für die Bevölkerung ausgeht. Entgegen dem Da-
fürhalten der Beschwerdeführer sind unter Berücksichtigung des gegenwärtigen wissenschaftli-
chen Kenntnisstands die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von Art. 40 EpG erfüllt. 
 
5.3.1 In der Replik bringen die Beschwerdeführer zusätzlich vor, bei Art. 40 EpG handle es 
sich nicht um eine ausreichend bestimmte gesetzliche Grundlage für Grundrechtseingriffe. Der 
gesetzliche Massnahmenkatalog in Art. 40 Abs. 2 EpG sehe die Maskenpflicht nicht vor und der 
kantonale Gesetzgeber verfüge im vorliegenden Fall über keine Regelungskompetenz für wei-
tergehende Massnahmen, weshalb der angefochtene Erlass gegen das höherrangige Bundes-
recht verstosse. 
 
5.3.2 Die Beschwerde ist zu begründen (§ 5 Abs. 2 VPO). Zumal im Rahmen der abstrakten 
Normenkontrolle ein strenges Rügeprinzip gilt (vgl. oben E. 2), muss bezüglich aller beanstan-
deten Gesichtspunkte eine Begründung vorliegen. Die Begründung muss in der Beschwer-
debegründung selber enthalten sein, die innert der gesetzlichen Beschwerdefrist oder gegebe-
nenfalls innerhalb der gerichtlich angesetzten Begründungsfrist einzureichen ist. Eine Ergän-
zung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der jeweiligen Frist ist nicht zulässig. Ein zweiter 
Schriftenwechsel dient dazu, sich zu den von den Gegenparteien eingereichten Stellungnah-
men zu äussern, nicht aber zur Ergänzung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der ent-
sprechenden Frist. Ausgeschlossen sind in diesem Rahmen Anträge und Rügen, welche die 
beschwerdeführende Partei bereits vor Ablauf der Beschwerde- resp. Begründungsfrist hätte 
erheben können (KGE VV vom 20. Februar 2019 [810 18 189] E. 3; KGE VV vom 23. Novem-
ber 2016 [810 16 138] E. 4.2; BGE 143 II 283 E. 1.2.3; vgl. DOLESCHAL, a.a.O., S. 737 ff.). 
 
5.3.3 Die erstmals in der Replik vorgetragenen Rügen sind verspätet, weshalb darauf nicht 
eingegangen werden kann. Anzumerken bleibt, dass sich das Bundesgericht bereits ausführlich 
mit der Maskentragpflicht auseinandergesetzt hat und dabei insbesondere erwogen hat, eine 
solche dürfe vom kantonalen Verordnungsgeber statuiert werden und beruhe mit Art. 40 EpG 
auf einer hinreichenden formellgesetzlichen Grundlage. Wenn Art. 40 Abs. 2 lit. a EpG die Mög-

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lichkeit vorsehe, Schulen, andere öffentliche Institutionen und private Unternehmen zu schlies-
sen, dann sei es immer möglich, eine weniger einschränkende Massnahme wie das Tragen 
einer Maske anzuordnen (Urteil des BGer 2C_793/2020 vom 8. Juli 2021 [zur Publ. vorgese-
hen] E. 5.1.3; Urteil des BGer 2C_8/2021 vom 25. Juni 2021 [zur Publ. vorgesehen] E. 3.8.1). 
 
5.4 Nach dem Gesagten beruht die in der Covid-19 Vo BL (neu) angeordnete Maskenpflicht 
im Präsenzunterricht auf Primarschulstufe auf einer genügenden gesetzlichen Grundlage. Die 
angefochtenen Normen erlauben im Zusammenspiel mit Art. 40 EpG den Eingriff in Grundrech-
te. 
 
6. Die Maskenpflicht in Primarschulen dient der Bekämpfung der Covid-19-Epidemie und 
damit dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, namentlich derjenigen der Schülerinnen 
und Schüler sowie der Lehrpersonen. Es sollen Ansteckungen und damit einhergehend schwe-
re Krankheitsverläufe und Todesfälle sowie ein Kollaps des Gesundheitswesens verhindert 
werden. Anders als die Beschwerdeführer andeuten, steht auch (und gerade) hochbetagten 
Risikopersonen der staatliche Gesundheitsschutz uneingeschränkt zu. Bei der Gesundheit han-
delt es sich um ein zentrales polizeiliches Schutzgut (SCHWEIZER, a.a.O., Art. 36 BV Rz. 32 und 
Art. 10 BV Rz. 57; BGE 137 I 31 E. 6.4). Der Staat ist verpflichtet, die persönliche Freiheit der 
vor dem Krankheitserreger zu schützenden Personen zu gewährleisten. Dem Staat kommt des-
halb die Pflicht zu, diese Menschen vor privaten Beeinträchtigungen durch (potentiell) infektiöse 
Personen zu schützen (ANDREAS ZÜND/CHRISTOPH ERRASS, Pandemie - Justiz - Menschenrech-
te, in: Pandemie und Recht, Sondernummer ZSR, 2020, S. 75). Ausserdem trägt die Massnah-
me dazu bei, dass die Primarschulen geöffnet bleiben und die Schule ihren Bildungsauftrag 
erfüllen kann. Weiter soll die Anzahl der Anordnungen von Quarantänen durch den Kantons-
ärztlichen Dienst gegenüber Schülerinnen und Schülern und Lehrpersonen und damit die Ein-
schränkung von deren Bewegungsfreiheit reduziert werden. Die Massnahme liegt dementspre-
chend im öffentlichen Interesse und dient dem Schutz von Grundrechten Dritter. 
 
7. Einschränkungen von Grundrechten müssen gemäss Art. 36 Abs. 3 BV verhältnismässig 
sein. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit erfordert, dass eine Massnahme für das Errei-
chen des im öffentlichen oder privaten Interesse liegenden Zieles geeignet und erforderlich ist 
und sich für die Betroffenen in Anbetracht der Schwere der Grundrechtseinschränkung als zu-
mutbar erweist. Es muss eine vernünftige Zweck-Mittel-Relation vorliegen (BGE 146 I 70 E 6.4; 
BGE 143 I 147 E. 3.1; BGE 140 I 2 E. 9.2.2). 
 
7.1 Geeignet ist eine staatliche Massnahme dann, wenn durch sie der im öffentlichen Inte-
resse verfolgte Zweck erreicht werden kann. Ungeeignet ist eine Massnahme, wenn sie am Ziel 
vorbeischiesst, d.h. keinerlei Wirkungen im Hinblick auf den angestrebten Zweck entfaltet oder 
die Erreichung dieses Zweckes sogar erschwert oder verhindert. Zu prüfen ist also die Zweck-
tauglichkeit einer Massnahme (BGE 144 I 126 E. 8.1; BGE 137 IV 249 E. 4.5.2). Die Beschwer-
deführer erachten die Maskenpflicht als ungeeignet, weil längst erwiesen sei, dass Alltagsmas-
ken vor dem neuen Coronavirus nicht schützen würden. Es gebe keinen wissenschaftlichen 
Nachweis dafür, dass Atemschutzmasken dabei helfen würden, das Risiko einer Übertragung 
des Virus SARS-CoV-2 zu verringern. Dieser Auffassung kann nicht beigepflichtet werden. Co-

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vid-19 wird insbesondere durch Tröpfchen übertragen, die von erkrankten oder asymptomatisch 
infizierten Personen ausgestossen werden. Eine Gesichtsmaske kann diese mikroskopischen 
Tröpfchen (und Aerosole) zurückhalten. Gesichtsmasken schützen einerseits den Träger vor 
einer Infektion und andererseits andere Personen vor einer Ansteckung durch den infizierten 
Träger. Wie der Beschwerdegegner in der Vernehmlassung aufzeigt, wird das Tragen eines 
Mundschutzes zur Reduktion der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom BAG aus-
drücklich empfohlen. Auch die WHO und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF 
heissen das Maskentragen von Kindern zwischen 6 und 11 Jahren gut, wenn es - wie im hier zu 
beurteilenden Fall - in der Region viele Neuinfektionen gibt, wenn der Zugang zu Masken gesi-
chert ist sowie die Kinder durch Erwachsene im sicheren Umgang mit Masken geschult und 
beaufsichtigt werden (https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-children-and-masks-
related-to-covid-19, zuletzt besucht am 8. Oktober 2021; ebenso die Stellungnahme der 
Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie und von kinderärzte.schweiz vom 17. November 
2020, Update vom 10. Februar 2021 [Vernehmlassungsbeilagen 15 und 16]). Nicht stichhaltig 
ist der Einwand der Beschwerdeführer, der Umstand, dass die Fallzahlen und Sterberaten nach 
Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Innenräumen zugenommen hätten, 
beweise die Ungeeignetheit der Maskenpflicht, denn entscheidend ist die Entwicklung, die ohne 
die getroffenen Massnahmen eingetreten wäre (vgl. Urteil des BGer 2C_941/2020 vom 8. Juli 
2021 [zur Publ. vorgesehen] E. 3.3.4; Urteil des BGer 2C_108/2021 vom 26. Juli 2021 E. 1.9). 
Vielmehr weisen immer mehr wissenschaftliche Studien nach, dass das Tragen einer Schutz-
maske das Risiko vermindert, andere und sich selber anzustecken (vgl. z.B. DEREK K. CHU ET 
AL., Physical distancing, face masks, and eye protection to prevent person to-person transmis-
sion of SARS-CoV-2 and COVID-19: A systematic review and metaanalysis, The Lancet, 2020; 
395:1973–87; LYNNE PEEPLES, Face masks: what the data say, Nature, 2020; 586, 186–189). 
Erste empirische Feldstudienergebnisse deuten zudem stark darauf hin, dass die Masken-
pflicht - als Bestandteil eines umfassenden Schutzkonzepts - die Übertragung des Virus (auch) 
an Primarschulen äusserst wirksam begrenzt (vgl. KANECIA O. ZIMMERMANN ET AL., Incidence 
and Secondary Transmission of SARS-CoV-2 Infections in Schools, Pediatrics 2021; 147 
[4]:e2020048090). Auch wenn Masken keinen vollständigen Schutz garantieren, schützen sie 
erwiesenermassen vor der Übertragung des Coronavirus und können daher Ausbrüche verhin-
dern und die Ausbreitung des Virus eindämmen (vgl. National COVID-19 Science Task Force, 
Wissenschaftliches Update vom 21. September 2021). Daraus lässt sich ableiten, dass die Evi-
denz für die Wirksamkeit der Maskentragepflicht genügend belegt ist und die Massnahme nach 
dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand als geeignet anzusehen ist, um das ange-
strebte Ziel, die Ausbreitung der Coronaviruserkrankung zu reduzieren, zu erreichen. Da eine 
infizierte Person zwar infektiös sein, aber symptomfrei bleiben kann, wie es gerade bei Kindern 
häufig beobachtet wird, oder bereits zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome ansteckend 
sein kann und zumindest zu diesem Zeitpunkt möglicherweise keine Kenntnis über ihre Infekti-
on hat, erweist sich auch eine Maskenpflicht für vermeintlich gesunde Personen als geeignet, 
um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen (vgl. Urteil des BGer 2C_793/2020 vom 8. Juli 
2021 [zur Publ. vorgesehen] E. 5.3.3; Urteil des AppGer BS vom 31. März 2021 [VG.2020.7] 
E. 5.2.2; Urteil des VGer ZH vom 3. Dezember 2020 [AN.2020.00016] E. 6.5.2). 
 

Seite 14 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

7.2 Erforderlich ist eine Einschränkung der Grundrechte, wenn das angestrebte Ergebnis 
nicht durch weniger einschneidende Massnahmen erreicht werden könnte und die Einschrän-
kung nicht über das angestrebte Ziel hinausgeht (vgl. BGE 146 I 70 E. 6.4.2; BGE 143 I 403 
E. 5.6.3). In der Beschwerde bestreiten die Beschwerdeführer die Erforderlichkeit der Masken-
pflicht nicht ausdrücklich. Erst in der Replik wenden sie unter diesem Stichwort ein, Kinder sei-
en nicht Treiber der Pandemie und von der Krankheit nicht signifikant betroffen. An dieser Stelle 
geht es aber nicht darum, ob die Grundrechtseinschränkung notwendig im Sinne von gesetzge-
berisch opportun ist. Nachdem feststeht, dass die Maskenpflicht wirksam zur Verwirklichung 
des im Allgemeininteresse liegenden gesetzgeberischen Ziels beiträgt, liegt es auf der Hand, 
dass ohne sie der angestrebte Effekt nicht erreicht werden kann. Die Beschwerdeführer ma-
chen nicht ansatzweise geltend, mit welchen alternativen, ebenso wirksamen milderen Mass-
nahmen im Klassenunterricht in geschlossenen Räumen Ansteckungen vermieden werden 
könnten. Die Maskenpflicht ist selber bereits ein milderes Mittel, denn sie ermöglicht es vor al-
lem, einschneidendere Seuchenbekämpfungsmassnahmen wie die Schliessung von Schulen 
oder die Anordnung von Quarantänen zu vermeiden. Diese Massnahmen haben einen weitaus 
grösseren negativen Effekt in Bezug auf Lernfortschritt, Soziales und Psyche der Kinder als die 
Maskenpflicht. Die Massnahme ist folglich erforderlich, um die Covid-19-Epidemie zu bekämp-
fen. 
 
7.3 Bei der Verhältnismässigkeit im engeren Sinn geht es um die Zumutbarkeit der Ein-
schränkung. Die Massnahme muss ein vernünftiges Verhältnis zwischen dem angestrebten Ziel 
und dem Eingriff, den sie für den betroffenen Privaten bewirkt, wahren. Es ist deshalb eine um-
fassende wertende Abwägung vorzunehmen, welche im konkreten Fall das öffentliche Interesse 
an der Massnahme und die durch ihre Wirkungen beeinträchtigten privaten Interessen der Be-
troffenen miteinander vergleicht (BGE 143 I 147 E. 3.1; SCHWEIZER, a.a.O., Art. 36 BV Rz. 40). 
 
7.3.1 Die Beschwerdeführer bestreiten die Zumutbarkeit der Maskenpflicht hauptsächlich mit 
dem Verweis auf drohende gesundheitliche Nachteile. Gemäss wissenschaftlichen und empiri-
schen Studien sei eine Schädlichkeit für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen durch 
das Tragen von Masken über mehrere Stunden am Tag erwiesen. Das Maskentragen in Situa-
tionen des Alltags könne je nach mentaler Verfassung, je nach medizinischer Konstitution des 
Maskenträgers und je nach den konkreten Umständen zu Sauerstoffmangel, Kopfschmerzen, 
Beklemmungsgefühlen oder sogar zu Infektionen mit Keimen und Pilzen führen. Diese Nachtei-
le fielen deshalb besonders negativ ins Gewicht, weil es sich bei den betroffenen Menschen um 
Kinder handle, welche noch in ihrer Entwicklung steckten und auf eine gesunde Umgebung und 
einen gesunden Alltag in besonderem Masse angewiesen seien. Nicht zu unterschätzen seien 
zuletzt auch die negativen psychischen Folgen einer immer weiter verbreiteten Maskenpflicht. 
Die Nachteile überwögen deswegen das öffentliche Interesse an der Massnahme. 
 
7.3.2 In der Vernehmlassung führt der Beschwerdegegner dazu aus, das mehrstündige Tra-
gen einer Gesichtsmaske auf Arealen und in Innenräumen von Schulen sei zweifelsohne nicht 
angenehm. Eine schwere und unzumutbare Beeinträchtigung der persönlichen Freiheit oder 
weiterer Grundrechte sei damit aber nicht verbunden. Die offiziellen Fachbehörden und die weit 
überwiegende Mehrheit medizinischer Fachexpertinnen und Fachexperten verträten einhellig 

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die Ansicht, das Tragen medizinischer Hygienemasken oder (empfohlener) Stoffmasken sei für 
jüngere Kinder unbedenklich, zumindest, soweit die Masken korrekt getragen und die nötigen 
Hygienemassnahmen angewendet würden. Die von der Maskentragepflicht betroffenen Primar-
schülerinnen und Primarschüler würden von den Gemeinden jeden Tag zwei Masken erhalten. 
Sie würden von den verantwortlichen Lehrpersonen angehalten, diese Masken korrekt aufzu-
setzen und zu verwenden. Bereits deshalb sei nicht anzunehmen, dass die Maskentragepflicht 
zu gesundheitlichen Problemen oder Schäden bei Schülerinnen und Schüler führen werde, wie 
auch die damit in den Nachbarländern gemachten Erfahrungen zeigen würden. Die gewichtigen 
öffentlichen und privaten Interessen Dritter, namentlich der Gesundheitsschutz der Schülerin-
nen und Schüler, der Lehrpersonen sowie der Bevölkerung, überwögen die privaten Interessen 
der Betroffenen, auf dem Schulareal keine Maske tragen zu müssen. 
 
7.3.3 Das öffentliche Interesse an der Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske liegt in erster 
Linie in der Bekämpfung der Covid-19-Epidemie durch die Reduktion der Krankheitsfälle. Das 
Tragen einer Maske im Schulunterricht dient primär dem Schutz vor einer Übertragung des Vi-
rus und damit dem Schutz von anderen Personen. Im schulischen Umfeld kommt es zu zahlrei-
chen, lange dauernden Kontakten unter Personen aus fremden Haushalten, mit der damit ver-
bundenen Gefahr von Ansteckungen in den Familien und damit auch der Weiterverbreitung in 
die Gesamtbevölkerung. Mit der Maskenpflicht sollen schwere Krankheitsverläufe und Todesfäl-
le sowie ein Kollaps des Gesundheitssystems verhindert werden. Bei der Gesundheit der Be-
völkerung handelt es sich um ein besonders gewichtiges Schutzgut und es besteht insoweit 
eine grundrechtliche Schutzpflicht des Staates zur Abwehr der Gefährdung (vgl. BGE 140 II 315 
E. 4.8; BGE 139 IV 121 E. 4.6). Hinzu kommt, dass die Maskenpflicht eine Massnahme zur Er-
möglichung des Präsenzunterrichts darstellt, weil sie Schulschliessungen und Quarantänen 
verhindert. Tritt in einer Klasse ohne Maskentragepflicht ein positiver Fall mit einer mutierten 
Virusvariante auf, so gelten alle Kinder derselben Klasse als enge Kontakte und müssen nach 
den Vorgaben des BAG in Quarantäne. Sind mehrere Klassen betroffen, droht sogar die 
Schliessung der gesamten Schule. Bei Klassenstufen mit Maskentragepflicht gilt ein milderes 
Vorgehen. Die Schule ist sodann für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung ein Ort 
von herausragender Bedeutung. Schulschliessungen und Quarantänen verstärken Scherenef-
fekte in den Leistungen und beeinträchtigen die soziale Teilhabe (vgl. National COVID-19 Sci-
ence Task Force, Wissenschaftliches Update vom 21. September 2021). Aus pädagogischer 
Sicht sind offene Schulen für die Chancengerechtigkeit und den Lernerfolg zentral. Nicht ausser 
Acht zu lassen ist in diesem Zusammenhang auch die mit den stärkeren Schutzmassnahmen 
einhergehende Belastung der Betreuungspersonen der Kinder. Es besteht dementsprechend 
ein starkes öffentliches Interesse, mit Hilfe der Maskenpflicht den geregelten Schulalltag auf-
rechtzuerhalten. 
 
7.3.4 Diesen öffentlichen stehen die privaten Interessen der Beschwerdeführer gegenüber. 
Die von den Beschwerdeführern behaupteten gesundheitsschädlichen Effekte des Tragens von 
Gesichtsmasken widersprechen allerdings dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. 
Gemäss dem BAG als Fachbehörde hat das Maskentragen aus medizinischer Sicht für Kinder 
keine negativen Auswirkungen, insbesondere auch nicht auf die Atmung oder die körperliche 
Entwicklung (https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-

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pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/masken.html, zuletzt besucht am 
8. Oktober 2021). Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Tragen von Masken über längere 
Zeiträume bei gesunden Personen jeder Alterskategorie zu keinen schädlichen physiologischen 
Veränderungen führt (vgl. HANS-IKO HUPPERTZ ET AL., Verwendung von Masken bei Kindern zur 
Verhinderung der Infektion mit SARS-CoV-2, Konsensuspapier der Deutschen Gesellschaft für 
Pädiatrische Infektiologie, des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, der Deutschen 
Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und weiterer Berufsverbände, Monatsschrift Kin-
derheilkunde, 2020, Dec 18, 1-5; JENNIFER L. SCHEID ET AL., Commentary: Physiological and 
Psychological Impact of Face Mask Usage during the COVID-19 Pandemic, Int J Environ Res 
Public Health, 2020, Sep 12, 17[18]:6655). Auch gemäss der Stellungnahme der Schweizeri-
schen Gesellschaft für Pädiatrie und des Berufsverbands der praktizierenden Fachärzte für 
Kinder- und Jugendmedizin in der Schweiz ist das Tragen einer empfohlenen chirurgischen 
oder Stoffmaske atemphysiologisch unbedenklich und im internationalen Konsens ab dem Alter 
von 2 Jahren sicher (Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie und von 
kinderärzte.schweiz vom 17. November 2020; ebenso die American Academy of Pediatrics, 
Update vom 11. August 2021, abrufbar unter https://www.aap.org/en/pages/2019-novel-
coronavirus-covid-19-infections/clinical-guidance/cloth-face-coverings, zuletzt besucht am 
8. Oktober 2021). Was die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, ist nicht geeignet, diese Er-
kenntnisse in Frage zu stellen. In der Presse veröffentlichte Experteninterviews mit in der Be-
schwerde selektiv herangezogenen und teilweise aus dem Kontext gerissenen Aussagen be-
gründen keine Zweifel an der soeben dargestellten Faktenlage. Die einzig auf der privaten In-
ternetseite veröffentlichten klinischen Beobachtungen eines deutschen Kinderarztes mit "ca. 20" 
untersuchten Kindern genügt grundlegenden wissenschaftlichen Standards nicht. Abgesehen 
von der ungenauen Beschreibung des Studiendesigns, der Methodik und der Ergebnisse fehlt 
es insbesondere an einem Peer-Review-Verfahren, das allenfalls die Qualität der Arbeit attes-
tieren könnte. Es fällt aufgrund der Formulierungen auch auf, dass es dem Arzt bei der Unter-
suchung augenscheinlich darum ging, seine vorbestehende kritische Meinung in Maskenfragen 
zu bestätigen. Die ebenfalls unpublizierte Studie des "Care4Truth - Interdisziplinäres Recher-
che-Team" zitiert aus Presseinterviews mit Ärzten und befasst sich mit aus den Bereichen 
Handwerk und Industrie bekannten partikelfiltrierenden Halbmasken, für welche arbeitsrechtli-
che Tragezeitbegrenzungen bestehen. Dass beim längeren Tragen solcher Masken bei an-
strengender körperlicher Arbeit physiologische Auswirkungen auftreten können, bedeutet nicht, 
dass dies auch bei Verwendung der in den Schulen abgegebenen medizinischen Gesichtsmas-
ken oder von Textilmasken mit wesentlich tieferer Filterleistung der Fall ist, zumal der Aufenthalt 
in den Klassenräumen körperlich nicht anstrengend ist. Körperliche Aktivität im leichten bis mitt-
leren Intensitätsbereich ist durch das Tragen einer chirurgischen Maske oder einer Stoffmaske 
jedenfalls nicht nennenswert eingeschränkt (vgl. Stellungnahme der Schweizerischen Gesell-
schaft für Pädiatrie und von kinderärzte.schweiz vom 17. November 2020). Das Tragen von 
Masken führt zwar zu einer leichten Erhöhung des Atemwegswiderstandes und der Atemarbeit, 
einer geringen Verminderung der Sauerstoffsättigung und einer geringfügigen Erhöhung der 
Konzentration von Kohlendioxid im Blut. Alle diese Veränderungen liegen jedoch im Bereich der 
Normalwerte und sind - auch bei Kindern - ohne objektivierbare Relevanz für Gesundheit und 
Leistungsfähigkeit der Betroffenen (HUPPERTZ ET AL., a.a.O.). Die ebenfalls ins Recht gelegte 
Bekanntmachung des deutschen Umweltbundesamts aus dem Jahr 2008 bezieht sich auf die 

Seite 17 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft und trägt vorliegend nichts 
zur Sache bei. Das von zwei Ärzten betriebene "CoKi Register zur Mund-Nasen-Bedeckung 
(Maske) bei Kindern" beruht auf anonym im Internet abgegebenen Rückmeldungen. Wie die 
Autoren im der Beschwerde beigelegten Zwischenbericht (Beschwerdebeilage 27) selber aus-
führen, zeigen diese Meldungen das Beschwerdespektrum, lassen aber keine Rückschlüsse 
auf die Häufigkeit von Beschwerden oder ursächliche Zusammenhänge zu. Zumal der Link zum 
Register in Social-Media-Foren kursierte, welche die Corona-Schutzmassnahmen kritisieren, 
kann - auch nach Auffassung der Autoren - nicht einmal ansatzweise von aussagekräftigen Er-
gebnissen ausgegangen werden. Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass das Tragen 
von Gesichtsmasken für Kinder grundsätzlich kein physiologisches Risiko darstellt. 
 
7.3.5 Anerkanntermassen trifft die obige Einschätzung nicht auf sämtliche Kinder zu. Es exis-
tieren körperliche Dispositionen und medizinische Grunderkrankungen, welche den davon be-
troffenen Personen das Tragen einer Maske in unzumutbarer Weise erschweren oder gänzlich 
verunmöglichen. Für begründete Ausnahmen sieht die Covid-19 Vo BL denn auch die Möglich-
keit einer Dispens von der Maskenpflicht vor. Dass entsprechende Arztzeugnisse nur schwer 
erhältlich sind, liegt entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht an staatlichen Re-
pressalien gegenüber der Ärzteschaft, sondern daran, dass dafür eine klare medizinische Indi-
kation wie beispielsweise eine akute schwere Dyspnoe (z.B. Asthma-Anfall) oder eine schwere 
chronische Atemlimitation verlangt wird, welche nur sehr selten anzutreffen ist (vgl. Stellung-
nahme der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie und von kinderärzte.schweiz vom 
17. November 2020). Auf die beantragte Einholung von Erkundigungen bei in der Beschwerde 
nicht näher bezeichneten betroffenen Eltern kann verzichtet werden. Die Möglichkeit der Befrei-
ung von der Maskenpflicht aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, ermöglicht 
eine grundrechtskonforme Handhabung der angefochtenen Regelung durch die Behörden. 
 
7.3.6 Wie gesehen führt das Tragen von Masken über längere Zeiträume bei gesunden Kin-
dern zu keinen schädlichen physiologischen Veränderungen. Auch fehlen Hinweise auf eine 
relevante Beeinträchtigung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen 
(HUPPERTZ ET AL., a.a.O.). Da mit einer Maske die Mimik nicht mehr ersichtlich ist, wird zuge-
standenermassen die nonverbale Kommunikation erschwert. Masken verändern zudem das 
äussere Erscheinungsbild, der Mensch wird während des Tragens der Gesichtsmaske ein 
Stück weit entpersonalisiert. Das Tragen einer Gesichtsmaske kann auch als unangenehm 
empfunden werden und Gefühle des Autonomieverlusts hervorrufen. Dabei spielen subjektive 
Sensibilitäten eine grosse Rolle. Das Tragen der Maske wird von Kindern als besonders müh-
sam empfunden, wenn die Eltern ihre negative Haltung gegenüber der Maske an ihre Kinder 
weitergeben (vgl. Beschwerdebeilage 27). Bei der Beurteilung der Lästigkeit ist aber ein objekti-
ver Massstab anzulegen und kann nur von einer minimalen Beeinträchtigung des Wohlbefin-
dens ausgegangen werden. Anders als im vom Bundesgericht im Urteil 2C_793/2020 vom 
8. Juli 2021 beurteilten Fall einer Maskenpflicht in Einkaufsläden, wo Konsumenten auf den 
Versandhandel ausweichen können, können sich die Rechtsunterworfenen im vorliegenden Fall 
aufgrund des gesetzlichen Schulobligatoriums dieser Pflicht nicht entziehen. Dazu kommt, dass 
sich der Präsenzunterricht an Primarschulen über einen beträchtlichen Umfang des Tages er-
streckt, weshalb die Tragedauer ein wesentlich grösseres zeitliches Ausmass aufweist als beim 

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Besuch eines Geschäfts. Der mit der Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske bewirkte Eingriff 
in die persönliche Freiheit kann deshalb zwar nicht mehr als äusserst geringfügig, aber immer 
noch als insgesamt leicht bezeichnet werden. 
 
7.3.7 Bei der Abwägung der öffentlichen mit den privaten Interessen überwiegen das gesund-
heitspolizeiliche Interesse und das öffentliche Interesse an der Erfüllung des staatlichen Bil-
dungsauftrags die privaten Interessen der Beschwerdeführer, keine Maske tragen zu müssen, 
deutlich. Die Grundrechtskollision ist zugunsten der vor der Krankheit zu schützenden Men-
schen aufzulösen. Masken haben Auswirkungen auf den Alltag der Kinder, die Unannehmlich-
keiten des Maskentragens werden aber durch die potentiell lebensrettenden Effekte mehr als 
aufgewogen. Die Massnahme liegt im vorrangig zu berücksichtigenden objektiven Kindeswohl, 
weil der dadurch ermöglichte Präsenzunterricht für die gesunde Entwicklung der Kinder zentral 
ist. Daraus folgt, dass die durch die Pflicht zum Maskentragen auf dem Schulhausareal bewirkte 
leichte Beschränkung der persönlichen Freiheit den betroffenen Schülerinnen und Schülern 
zumutbar ist, zumal das Grundrecht bei einem Verzicht auf die Massnahme durch vermehrte 
Quarantäneanordnungen potentiell in einem ungleich schwereren Masse tangiert würde. Ein-
griffszweck und Eingriffswirkung stehen vorliegend in einer vernünftigen Zweck-Mittel-Relation. 
Auch die allenfalls minime Beschränkung des Anspruchs von Kindern und Jugendlichen auf 
besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung ist durch das 
überwiegende öffentliche Interesse gerechtfertigt. 
 
8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Eingriff in die Grundrechte der Beschwer-
deführer auf einer gesetzlichen Grundlage beruht und die Massnahme im öffentlichen Interesse 
liegt sowie verhältnismässig ist. Eine Verletzung des Kerngehalts der Grundrechte wird zu 
Recht nicht geltend gemacht. Die im angefochtenen Erlass für Schülerinnen und Schüler ab der 
5. Primarschulklasse (bei gemischten Klassen ab der 4. Klasse) resp. ab dem 10. Geburtstag 
angeordnete Maskenpflicht auf dem Schulareal erweist sich damit als rechtmässig. Die Be-
schwerde ist dementsprechend als unbegründet abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden 
kann. 
 
9. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die 
Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise 
unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Angesichts des Ausgangs des Verfahrens 
sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- den Beschwerdeführern in solidarischer 
Haftung aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrech-
nen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 VPO). 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- werden den Be-

schwerdeführern in solidarischer Haftung auferlegt und mit dem geleiste-
ten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber