# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c6d1aff8-5acb-5f5f-a036-9dfd5bf57ce8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.12.2011 B-3036/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3036-2011_2011-12-05.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung II
B­3036/2011

U r t e i l   v om   5 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Richter Hans Urech (Vorsitz),
Richter Francesco Brentani, Richter Claude Morvant,
Gerichtsschreiber Marc Hunziker.

Parteien S._______,
vertreten durch Rechtsanwälte lic. iur. Stefan Kirchhofer und 
lic. iur. Brigitte Sommer,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE, 
Vorinstanz.

Gegenstand Verfügung vom 28. April 2011 betreffend die teilweise
Zurückweisung des Markeneintragungsgesuchs 
Nr. 52749/2010 SWISSAIR.

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Sachverhalt:

A. 
Die Beschwerdeführerin hinterlegte bei der Vorinstanz am 18. März 2010 
die  Wortmarke  SWISSAIR  (Gesuchs­Nr. 52749/2010).  Das  Zeichen 
beansprucht  Schutz  für  folgende  Waren  und  Dienstleistungen  der 
Klassen 12, 39 und 43:

Klasse 12:  Fahrzeuge;  Flugzeuge,  Apparate  zur  Beförderung  auf  dem 
Lande, in der Luft oder auf dem Wasser.

Klasse 39:  Transportwesen;  Veranstaltung  von  Reisen;  Beförderung  von 
Reisenden; Buchung von Reisen; zur Verfügung stellen von Informationen im 
Bereich des Transportwesens; Vermietung von Fahrzeugen; Vermietung von 
Flugzeugen; Transport von Waren; Transport von Wertsachen.

Klasse 43: Verpflegung von Gästen; Catering.

B. 
Die Vorinstanz beanstandete das Eintragungsgesuch mit Schreiben vom 
29. Juli  2010  mit  Ausnahme  von  Apparate  zur  Beförderung  auf  dem 
Wasser  in  Klasse 12  hinsichtlich  sämtlicher  beanspruchter  Waren  und 
Dienstleistungen, weil bei den in Zusammenhang mit Fliegerei stehenden 
Waren  und  Dienstleistungen  das  beschreibende  Markenverständnis 
"Schweizer Fluggesellschaft" eindeutig im Vordergrund stehe.

C. 
Mit  Schreiben  vom 29. September  2010  bestritt  die Beschwerdeführerin 
eine fehlende Unterscheidungskraft sowie eine Freihaltebedürftigkeit ihrer 
Markenanmeldung,  lasse  sich  das  Zeichen  doch  mit  "Schweizer  Luft" 
übersetzen. Auch habe die Rekurskommission  für geistiges Eigentum  in 
ihrem  Entscheid  vom  12. Dezember  2006  SWISSAIR/SWISS  (fig.)  die 
Marke  SWISSAIR  einzig  für  Dienstleistungen  einer  Fluggesellschaft  als 
beschreibend  erachtet  und  zudem  festgestellt,  dass  zwar  die 
Herkunftsangabe  "SWISS",  nicht  jedoch  der  kennzeichnende 
Wortbestandteil  "AIR"  bzw.  die  Kombination  beider  Wörter, 
freihaltebedürftig  sei  (sic!  2007,  S. 540).  Im  Übrigen  machte  die 
Beschwerdeführerin  unter  Hinweis  auf  das  Gleichbehandlungsgebot 
geltend,  dass  die  Vorinstanz  eine  Reihe  vergleichbarer  Marken 
eingetragen habe.

D. 
Mit  Stellungnahme  vom 28. Dezember  2010  hielt  die  Vorinstanz  an  der 

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partiellen  Zurückweisung  des  Zeichens  fest,  sei  doch  die  Kombination 
einer  Herkunftsangabe  mit  dem  Wortbildungselement  "AIR"  üblich,  um 
auf  eine  Fluggesellschaft  hinzuweisen.  In Bezug  auf  die  beanspruchten 
Waren  und  Dienstleistungen  träten  die  übrigen  möglichen 
Bedeutungsinhalte  in  den  Hintergrund.  Insbesondere  mache  das 
Verständnis  "Schweizer  Luft"  keinen  Sinn.  Der  zitierte  Entscheid  der 
Rekurskommission  für  geistiges  Eigentum  vermöge  an  ihrer 
Einschätzung  nichts  zu  ändern,  zumal  Widerspruchsentscheiden  keine 
präjudizierende  Wirkung  auf  spätere  Eintragungsverfahren  zukäme.  Im 
Übrigen  handle  es  sich  bei  den  unter  Hinweis  auf  das 
Gleichbehandlungsgebot  vorgebrachten  Marken  im  Wesentlichen  um 
solche,  die  über  unterscheidungskräftige  grafische  Ausgestaltungen 
aufwiesen,  für  nicht  im  Zusammenhang  mit  dem  Flugwesen  stehende 
Waren  bzw.  Dienstleistungen  eingetragen  worden  seien,  sich 
durchgesetzt hätten oder deren Eintragung soweit zurück liege, dass sie 
nicht die heutige Eintragungspraxis zu widerspiegeln vermöchten.

E. 
Nach  implizitem  Verzicht  der  Beschwerdeführerin  auf  eine  weitere 
Stellungnahme,  verweigerte  die  Vorinstanz mit  Verfügung  vom  28. April 
2011 der Marke für sämtliche Waren und Dienstleistungen mit Ausnahme 
von  Apparate  zur  Beförderung  auf  dem  Wasser  in  Klasse 12  die 
Eintragung.

F. 
Mit  Beschwerde  vom  27. Mai  2011  an  das  Bundesverwaltungsgericht 
beantragte  die  Beschwerdeführerin,  die  Verfügung  vom  28. April  2011 
aufzuheben  und  die  Vorinstanz  unter  Kostenfolge  anzuweisen,  die 
Markenanmeldung  für  sämtliche  beanspruchten  Waren  und 
Dienstleistungen der Klassen 12, 39 und 43 einzutragen. Zur Begründung 
führte  sie  im  Wesentlichen  aus,  dass  die  Marke  SWISSAIR  weder 
beschreibend noch freihaltebedürftig sei. So weise der Markenbestandteil 
"AIR"  einzig  in  Verbindung mit  anderen Wörtern,  wie  etwa  "line",  "port" 
oder "mail" auf einen Zusammenhang mit dem Flugwesen hin. Dagegen 
würden  Kombinationen  aus  einer  Herkunftsangabe  und  dem 
Wortbildungselement  "AIR"  von  den  Verkehrskreisen  nicht  als 
Sachbezeichnungen,  sondern  vielmehr  als  Hinweis  auf  bestimmte 
Unternehmen  verstanden.  In  Bezug  auf  die  beanspruchten Waren  und 
Dienstleistungen  komme  der  Marke  SWISSAIR  höchstens  eine 
assoziative Bedeutung zu. Des Weiteren mache die Tatsache, dass unter 
einer  gleichnamigen  Wortmarke  früher  eine  Fluggesellschaft  betrieben 

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worden  sei,  das  Zeichen  nicht  zu  einer  Sachbezeichnung  für 
Flugunternehmen,  zumal  relative  Ausschlussgründe  im  vorliegenden 
Eintragungsverfahren  nicht  zu  prüfen  seien.  Im  Übrigen  verwies  die 
Beschwerdeführerin unter Hinweis auf eine Reihe von Schweizer Marken 
auf das Gleichbehandlungsgebot.

G. 
Mit Vernehmlassung vom 16. September 2011 beantragte die Vorinstanz, 
die  Beschwerde  unter  Kostenfolge  vollumfänglich  abzuweisen.  Zur 
Begründung  verwies  sie  auf  ihre  bisherigen  Ausführungen  und  brachte 
ergänzend  vor,  dass  ein  Zeichen  bereits  dann  vom  Markenschutz 
ausgeschlossen  sei,  wenn  es  nur  für  einen  Teil  der  unter  einen 
beanspruchten  Oberbegriff  fallenden  Waren  und  Dienstleistungen 
beschreibend sei. In den letzten Jahren hätten die Fluggesellschaften ihr 
Dienstleistungsangebot  deutlich  diversifiziert.  So  gehöre  die  Buchung 
eines Gesamtferienpakets mittlerweile zum klassischen Leistungsangebot 
einer  Fluggesellschaft.  Auch würden  Fluglinien Konkurrenzunternehmen 
mit  Fertigmahlzeiten  beliefern.  Im  Übrigen  beschreibe  das  Zeichen 
SWISSAIR  hinsichtlich  "Fahrzeuge;  Flugzeuge,  Apparate  zur 
Beförderung auf dem Lande, in der Luft", worunter auch Spezialfahrzeuge 
im  Zusammenhang  mit  der  Wartung,  Überprüfung  und  Instandhaltung 
von Flugzeugen fielen, einzig den Destinatär bzw. Zweck.

H. 
Eine Parteiverhandlung wurde nicht durchgeführt.

Auf  die  Argumente  der  Parteien  wird,  soweit  sie  für  den  Entscheid 
erheblich erscheinen, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zur  Beurteilung  von  Beschwerden 
gegen  Eintragungsverfügungen  der  Vorinstanz  im  Markensachen 
zuständig (Art. 31 und 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005  [VGG,  SR 173.32]).  Es  liegt  kein  Ausnahmefall  nach  Art. 32 VGG 
vor.  Die  Beschwerde  wurde  innert  der  gesetzlichen  Frist  von  Art. 50 
Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom 
20. Dezember  1968  (Verwaltungsverfahrensgesetz,  VwVG; SR 172.021) 
eingereicht,  und  der  verlangte  Kostenvorschuss  wurde  rechtzeitig 

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geleistet. Die Beschwerdeführerin  ist durch die angefochtene Verfügung 
besonders berührt und beschwert (Art. 48 VwVG). Auf die Beschwerde ist 
daher einzutreten.

2. 
Nach  Art 2  Bst. c  und  Art. 30  Abs. 2  Bst. c  des  Bundesgesetzes  vom 
28. August  1992  über  den  Schutz  von  Marken  und  Herkunftsangaben 
(Markenschutzgesetz,  MSchG;  SR 232.11)  sind  irreführende  Zeichen 
vom  Markenschutz  und  vom  Eintrag  in  das  Markenregister 
ausgeschlossen. 

2.1. 
Ein  Zeichen  ist  im  Sinne  dieser  Bestimmungen  irreführend,  wenn  es 
geeignet  ist,  falsche  Erwartungen  bei  den  angesprochenen 
Abnehmerinnen  und  Abnehmern  zu  wecken  (BGE 125  III  204  E. 1e 
Budweiser,  BGE 93  I  675  E. 2 Diamalt;  JÜRG MÜLLER,  Zum  Begriff  der 
täuschenden  Marke,  Schweizerische  Mitteilungen  über  Gewerblichen 
Rechtsschutz  und  Urheberrecht  1981,  S. 8;  IVAN  CHERPILLOD,  Le  droit 
suisse  des  marques,  Lausanne  2007,  S. 94).  Von  Registerzeichen 
geweckte Erwartungen sind nicht erst falsch, wenn das gekennzeichnete 
Angebot  gänzlich  von  ihnen  abweicht.  Es  genügt,  dass  die Waren  und 
Dienstleistungen,  für welche die Marke eingetragen  ist,  in einem für den 
Kaufentscheid  wesentlichen  Punkt  hinter  den  geweckten  Erwartungen 
zurückbleiben,  also  nur  eine  Irreführungsgefahr  oder  Verwirrung  und 
weder  eine  manifeste  Täuschung  noch  einen  Vermögensschaden 
bewirken  (MÜLLER,  a.a.O.,  S. 9;  LUCAS  DAVID,  in:  Kommentar  zum 
schweizerischen  Privatrecht,  Markenschutzgesetz/  Muster­  und 
Modellgesetz,  Basel  1999,  MSchG  Art. 2,  N 51;  CHRISTOPH  WILLI,  in: 
Markenschutzgesetz,  Kommentar  zum  schweizerischen  Markenrecht 
unter  Berücksichtigung  des  europäischen  und  internationalen 
Markenrechts,  Zürich  2002,  Art. 2,  N 216,  218;  MICHAEL  NOTH,  in: 
Noth/Bühler/Thouvenin,  Stämpflis Handkommentar, Markenschutzgesetz 
(MSchG),  Bern  2009,  Art. 2  Bst. c,  N 28  ff.).  Im  ehemaligen 
Markenschutzgesetz vom 26. September 1890 (aMSchG) war das Verbot 
irreführender  Zeichen  im  Schutzausschluss  sittenwidriger  Zeichen 
enthalten  (Art. 3  Abs. 4 aMSchG;  vgl.  ERWIN MATTER,  Kommentar  zum 
Bundesgesetz  betreffend  den  Schutz  der  Fabrik­  und  Handelsmarken, 
der  Herkunftsbezeichnungen  von  Waren  und  der  gewerblichen 
Auszeichnungen,  Zürich  1939,  S. 80 ff.).  Auch  im  heutigen  Gesetz 
bezweckt  es,  angesprochene  Abnehmerkreise  im  Interesse  eines 
sittlichen  und  anständigen  Geschäftsgebahrens  vor  Täuschung  zu 

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bewahren  oder  einer  solchen  Täuschung  zumindest  nicht  Vorschub  zu 
leisten.

2.2. 
Zeichen  können  in  verschiedener  Hinsicht  irreführend  sein. 
Herkömmlicherweise  werden  die  Irreführungstatbestände  in  die  drei  in 
der  Praxis  wichtigsten  Fallgruppen  eingeteilt,  nämlich  in  die  Irreführung 
über (1) geografische Herkunft der Produkte, (2) sachliche Eigenschaften 
der  Produkte  und  (3)  die  Geschäftsverhältnisse  des  Markenanmelders. 
Diese  Aufzählung  ist  nicht  abschliessend,  sind  die  möglichen 
Bezugspunkte  zur  Irreführung  doch  grundsätzlich  unbeschränkt  (NOTH, 
a.a.O.,  Art. 2  Bst. c,  N 32,  76).  Unerheblich  ist  ebenfalls,  ob  die 
Irreführung durch Angaben erfolgt, die nicht den Tatsachen entsprechen 
oder  wahr,  aber  irreführend  sind.  Entscheidend  ist,  dass  die  Angabe 
geeignet  ist,  falsche  Vorstellungen  hervorzurufen,  wobei  die  blosse 
Möglichkeit der Irreführung genügt (WILLI, a.a.O., Art. 2, N 216; BGE 77 I 
79  Kübler  Rad).  Unter  Irreführung  über  die  Geschäftsverhältnisse  des 
Markenanmelders  werden  insbesondere  die  Verwendung  gefälschter 
Auszeichnungen wie die Hervorhebung nicht erlangter Preise oder eines 
übertriebenen  Alters  subsumiert  (DAVID,  a.a.O.,  Art. 2  N.59).  Dagegen 
stellt  die  Kollision  eines  jüngeren mit  einem  älteren  Kennzeichen  einen 
relativen  Ausschlussgrund  dar.  Diese  unterscheiden  sich  von  den 
absoluten Ausschlussgründen dadurch, dass sie nicht von Amtes wegen 
geprüft  werden,  sondern  nur  vom  Rechtsinhaber  der  älteren  Marke 
geltend  gemacht  werden  können  (WILLI,  a.a.O.,  Art. 2,  N 255;  Art. 3 
Abs. 3 MSchG). Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Markenverletzung 
keine  Irreführungsgefahr  zu  begründen  vermag.  In  der  Annahme,  dass 
der ältere Markeninhaber sein Zeichen aus eigenem Antrieb verteidigen 
werde,  entlastete  der  Gesetzgeber  beim  Eintragungsverfahren  die 
Vorinstanz  und  die  Gerichte  von  der  Überprüfung  der  relativen 
Ausschlussgründe.  Müssen  diese  Behörden  jedoch  im  konkreten  Fall 
davon  ausgehen,  dass  der Markeninhaber  sein  Zeichen  aus  einem wie 
auch  immer gelagerten Grund nicht verteidigen kann oder will,  so muss 
es ihnen zumindest hinsichtlich notorisch bekannter Marken erlaubt sein, 
deren  Verletzung  zu  überprüfen.  Dabei  steht  nicht  der  Bestandsschutz 
des  älteren,  möglicherweise  bereits  verfallenen  bzw.  gelöschten 
Zeichens,  sondern einzig der Schutz des Publikums vor einer allfälligen 
Täuschung  in  Frage.  Denn  selbst  nach  dem  Untergang  einer  älteren 
Marke  kann  nicht  ausgeschlossen werden,  dass  eine mit  ihr  verknüpfte 
Irreführungsgefahr fortbesteht.

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2.3.  Die  Täuschungsgefahr  beurteilt  sich  aus  Sicht  der  massgeblichen 
Verkehrskreise, weshalb diese vorweg zu bestimmen sind. Dabei hat sich 
die  Beurteilung  grundsätzlich  nach  der Wahrnehmung  der  schwächsten 
und  irreführungsanfälligsten  Gruppe  von  Marktteilnehmern  zu  richten, 
ohne die besser geschulten Kreise aus den Augen zu verlieren (Urteil des 
Bundesveraltungsgerichts  B­6222/2009  vom  30. November  2010  E. 3 
LOUIS  BOSTON  mit  Hinweisen).  Die  Beschwerdeführerin  beansprucht 
für  ihre  Registrierung  im  Wesentlichen  Schutz  für  sämtliche  Arten  von 
Fortbewegungsmittel  in  Klasse 12,  für  eine  Vielzahl  von  Transport­  und 
Reisedienstleistungen  in  Klasse 39  sowie  für  Verpflegungs­  bzw. 
Bewirtungsdienstleistungen  in  Klasse 43.  Die  Waren  und 
Dienstleistungen  richten  sich  nicht  nur  an  Fachpersonen,  wie  etwa  die 
Betreiber  von Airlines, Reedereien  und  anderen Transportunternehmen, 
sondern  im  hohen  Masse  auch  an  den  Endkonsumenten.  So  sind 
heutzutage nicht nur Automobile und Boote, sondern auch Kleinflugzeuge 
sowie Fluggeräte zu sportlichen Zwecken für weite Kreise erschwinglich. 
Dasselbe gilt auch bezüglich der Flugzeugmiete. Insgesamt beschränken 
sich  daher  die  relevanten  Verkehrskreise  nicht  nur  auf  Fachkreise,  wie 
dies etwa bei rezeptpflichtigen Medikamenten und Schulbüchern der Fall 
wäre,  die  ausschliesslich  von  Ärzten  bzw.  Lehrern  ausgewählt  werden 
(EUGEN MARBACH, Die Verkehrskreise  im Markenrecht, sic! 2007, S. 11). 
Für  die  Beurteilung  der  Unterscheidungskraft  des  Zeichens  als 
beschreibend  ist  deshalb  vom  Verständnis  des  Endkonsumenten 
auszugehen. Dabei  ist zu berücksichtigen, dass es sich, von einem Teil 
der  Verpflegungs­  und  Beförderungsdienstleistungen  abgesehen, 
grundsätzlich  nicht  um  alltägliche Waren  und  Dienstleistungen  handelt, 
weshalb  dem  massgebenden  Endabnehmer  eine  erhöhte 
Aufmerksamkeit attestiert werden muss.

2.4.  Die  frühere  nationale  Fluggesellschaft  der  Schweiz,  die 
Schweizerische  Luftverkehrs  AG  "Swissair"  wurde  am  26. März  1931 
gegründet.  Sie  war  jahrzehntelang  der  Inbegriff  der  Premium­Airline 
schlechthin  und  genoss  weltweit  einen  hervorragenden  Ruf.  Die  einst 
auch fliegende Bank genannte Fluggesellschaft durchlief viele Höhen und 
Tiefen;  die  allerletzte,  das  finanzielle  Fiasko,  hervorgerufen  durch  eine 
ungesunde und falsche Expansionspolitik, überlebte die Airline nicht und 
ging  im  Oktober  2001  in  Nachlassstundung 
(http://www.luftfahrt.ch/airlines/historic/swissair  /index.html).  Die  am 
23. September  1994  in  das  schweizerische  Markenregister  unter 
anderem  für  Waren  und  Dienstleistungen  der  Klassen 12,  39  und  42 
eingetragene Marke Nr. P­412474 SWISSAIR fiel daher in die Nachlass­ 

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bzw.  Liquidationsmasse,  wo  sie  am  24. August  2009  von  der  Swiss 
International Air  Lines AG erworben wurde. Ob das Zeichen seit Eintritt 
der Nachlassstundung  in  rechtserhaltender Weise gebraucht worden  ist, 
kann  in  casu  dahingestellt  bleiben,  gilt  es  doch  nicht  dessen  Bestand, 
sondern  das  Vorhandensein  einer  Irreführungsgefahr  seitens  der 
streitigen Markenanmeldung zu prüfen.

2.5.  Swissair  war  zweifellos  eine  berühmte  Fluggesellschaft  und  dürfte 
nahezu  jedem Schweizer bekannt gewesen sein. Auch  rund zehn Jahre 
nach Einstellung  des Flugbetriebes  dürfte  sie  von  ihrer Bekanntheit  nur 
wenig eingebüsst haben, wofür unter anderem die filmische Aufarbeitung 
der Gegebenheiten rund um die Einstellung des Flugbetriebes sowie die 
mediale  Auseinandersetzung mit  den  Verantwortlichkeitsklagen  und  der 
Vermögensliquidation  sorgten.  Die  Berühmtheit  der  Bezeichnung 
SWISSAIR als Gesellschaftsnamen sowie als Marke für die vorliegend in 
Frage  stehenden  Waren  und  Dienstleistungen  darf  deshalb  auch  zum 
heutigen  Zeitpunkt  noch  als  gerichtsnotorisch  angesehen  werden.  Es 
besteht folglich eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Verkehrskreise im 
jüngeren  Zeichen  die  Marke  der  berühmten  Fluggesellschaft  erblicken. 
Dabei spielt es keine Rolle, ob sie davon ausgehen, dass es sich um den 
Markengebrauch  durch  eine  aus  der  Liquidationsmasse 
hervorgegangenen Nachfolgegesellschaft oder durch eine vorbestehende 
Gesellschaft, welche die Marke aus der Liquidationsmasse erworben hat, 
handelt.  Entscheidend  ist,  dass  der  überwiegende  Teil  der 
Marktteilnehmer  in  der  Markenanmeldung  fälschlicherweise  einen 
Zusammenhang  mit  der  früheren  nationalen  Fluggesellschaft  erkennen 
dürfte.  Selbst  Fachleute  und  andere  besonders  aufmerksame 
Konsumenten könnten diesem Irrtum unterliegen, dürften sie das Zeichen 
doch  kaum  im  Schweizer  Markenregister  überprüfen.  Die 
Markenanmeldung  würde  folglich  von  einem  über  Jahrzehnte 
aufgebauten  Goodwill  sowie  allenfalls  auch  vom  Anschein  eines 
kapitalkräftigen  Unternehmens  profitieren,  dürfte  es  doch  einzig  einem 
solchen möglich sein, die immer noch als sehr wertvoll betrachtete Marke 
des  berühmten  Flugunternehmens  zu  erwerben.  Es  besteht  daher  eine 
grosse  Gefahr,  dass  die  betroffenen  Verkehrskreise  über  die 
Geschäftsverhältnisse der Beschwerdeführerin in die Irre geführt würden, 
zumal das suggerierte Verhältnis zur früheren Swissair insbesondere aus 
schweizerischer Sicht  für  geschäftliche Beziehungen  von Relevanz  sein 
dürfte.  Zusammenfassend  lässt  sich  demnach  festhalten,  dass  das 
angemeldete  Zeichen  hinsichtlich  der  streitigen  Waren  und 

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Dienstleistungen  infolge  Irreführungsgefahr  gemäss Art. 2  Bst. c MSchG 
vom Markenschutz ausgeschlossen ist.

3. 
Die Vorinstanz verweigerte dem Zeichen die Eintragung, da dieses zum 
Gemeingut  zähle.  Gemäss  Art. 2  lit. a MSchG  sind  Zeichen,  die 
Gemeingut  sind,  vom  Markenschutz  ausgeschlossen,  sofern  sie  sich 
nicht  im Verkehr  als Marke  für  bestimmte Waren  oder Dienstleistungen 
durchgesetzt  haben.  Als  Gemeingut  gelten  nach  ständiger  Praxis 
Hinweise auf Eigenschaften, die Beschaffenheit, die Zusammensetzung, 
die  Zweckbestimmung  oder  die Wirkung  der Ware  oder  Dienstleistung, 
welche die Marke kennzeichnet. Dass die Marke Gedankenassoziationen 
weckt  oder  Anspielungen  enthält,  die  nur  entfernt  auf  die  Ware  oder 
Dienstleistung  hindeuten,  reicht  freilich  nicht  aus,  sie  zur 
Beschaffenheitsangabe  werden  zu  lassen.  Der  gedankliche 
Zusammenhang mit  der Ware oder Dienstleistung muss vielmehr derart 
sein,  dass  der  beschreibende  Charakter  der  Marke  ohne  besonderen 
Aufwand  an  Fantasie  zu  erkennen  ist  (BGE 127  III  160  E. 2b  aa 
Securitas/Securicall).  Auch  wenn  für  das  Bundesverwaltungsgericht  im 
vorliegenden Fall  der  Irreführungsaspekt  im Vordergrund  steht,  kann es 
den Ausführungen  der Vorinstanz  im Wesentlichen  zustimmen. So wird 
nicht  nur  die  Kombination  einer  Herkunftsangabe  mit  dem 
Wortbildungselement AIR häufig zur Bezeichnung einer Fluggesellschaft 
des  betreffenden  Landes  verwendet,  wie  dies  etwa  bei  Bulgaria  Air, 
Finnair, Korean Air, Tunisair, Air Canada, Air China, Air France sowie Air 
Malta der Fall ist, sondern handelt es sich bei den in casu beanspruchten 
Waren  und  Dienstleistungen  um  solche,  die  typischerweise  mit  einer 
Fluggesellschaft  in  Verbindung  gebracht  werden.  Darüber  hinaus  stellt 
das  angemeldete  Zeichen  keine  Wortneuschöpfung,  sondern  die 
Bezeichnung  der  früheren  nationalen  Fluggesellschaft  dar  (vgl.  E. 2.4), 
deren  Marke  Nr. P­412474  SWISSAIR  für  nahezu  übereinstimmende 
Waren  und  Dienstleistungen  im  Schweizer  Markenregister  eingetragen 
ist,  weshalb  sich  den  Marktteilnehmern  auch  bezüglich  vorliegender 
Markenanmeldung das Verständnis Schweizer Fluggesellschaft geradezu 
aufdrängt.  Zusammenfassend  lässt  sich  demnach  festhalten,  dass  das 
angemeldete  Zeichen  hinsichtlich  der  streitigen  Waren  und 
Dienstleistungen  auch  infolge  Gemeinguts  gemäss  Art. 2  Bst. a MSchG 
vom Markenschutz ausgeschlossen ist.

4. 
Die  Beschwerdeführerin  berief  sich  im  Übrigen  unter  Hinweis  auf  eine 

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Reihe die Wortbestandteile  "SWISS" und bzw. oder  "AIR" enthaltenden, 
im  Schweizer  Markenregister  eingetragenen  Marken  auf  den 
Gleichbehandlungsgrundsatz.  Das  Bundesverwaltungsgericht  anerkennt 
die Gleichbehandlung von Sachverhalten, die ohne weiteres vergleichbar 
sind  und  sich  nicht  in  rechtlicher  Hinsicht  wesentlich  unterscheiden. 
Wegen  der  Problematik  einer  erneuten  Beurteilung  der 
Eintragungsfähigkeit  einer  Marke,  die  seit  Jahren  im  Markenregister 
eingetragen  ist,  muss  das  anzuwendende  Kriterium,  wonach 
Sachverhalte  "ohne  weiteres"  vergleichbar  sein  müssen,  restriktiv 
angewendet werden (RKGE in sic! 2003, S. 803 We keep our promises), 
zumal  bereits  geringfügige Unterschiede  im Hinblick  auf  die Beurteilung 
der Schutzfähigkeit eines Zeichens von grosser Bedeutung sein können 
(RKGE  in  sic!  1998,  S. 303  Masterbanking).  Die  aufgeführten  Marken 
lassen  eine  uneinheitliche Praxis  bezüglich  der Eintragung  von Zeichen 
mit  dem  Bestandteil  "AIR"  in  Verbindung  mit  geografischen  Angaben 
erkennen.  Ebenso  heterogen  erscheint  die  Eintragungspraxis  bezüglich 
der  Herkunftsbezeichnung  "SWISS"  in  Kombination  mit  anderen 
Zeichenelementen. Anmerken  lässt sich hierzu namentlich, dass es sich 
bei  einem  Teil  der  Zeichen  anders  als  bei  der  vorliegenden 
Markenanmeldung  um Wort­/Bildmarken  handelt.  Des  Weiteren  dürften 
sich  die  Wortmarken  Nr. P­411146  AIR  FRANCE,  Nr. P­412474 
SWISSAIR  sowie  Nr. 502045  FLYSWISS  im  Verkehr  durchgesetzt 
haben, weshalb bei ihnen kein absoluter Ausschlussgrund gemäss Art. 2 
Bst. a MSchG  vorlag.  Ausserdem  dürfte  bei  der  Wortmarke  Nr. 509208 
SWISSAIR,  welche  im  Wesentlichen  Schutz  für  Luftreinigungsgeräte, 
Lüftungsgeräte  und  Wärmrückgewinnungsgeräte  schweizerischer 
Herkunft  in  Klasse 11  geniesst,  kein  Zusammenhang  zur  ehemaligen 
nationalen  Fluggesellschaft  Swissair  vermutet  werden,  weshalb  eine 
relevante  Irreführungsgefahr  gemäss  Art. 2  Bst. c MSchG  bei  ihr 
ausscheidet.  Im  Übrigen  anerkennt  das  Bundesgericht  einen  Anspruch 
auf  Gleichbehandlung  im  Unrecht  nur,  wenn  eine  Behörde  nicht  nur  in 
einigen  Fällen,  sondern  in  ständiger  Praxis  vom  Gesetz  abweicht, 
darüber  hinaus  zu  erkennen  gibt,  dass  sie  auch  in  Zukunft  nicht 
gesetzeskonform  entscheiden  werde,  und  keine  überwiegenden 
Interessen  an  einem  gesetzmässigen  Entscheid  entgegenstehen 
(BGE 115  Ia  83  E. 2;  BGE 116  Ib  235  E. 4;  PIERRE  TSCHANNEN/ULRICH 
ZIMMERLI,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  2. Aufl.,  Bern  2005,  S. 164 f.; 
ULRICH  HÄFELIN/GEORG  MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines 
Verwaltungsrecht,  5. Aufl.  Zürich  2006,  Rz. 518 ff.).  Dies  ist  vorliegend 
nicht der Fall.

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5. 
Zusammenfassend  ergibt  sich,  dass  die  Vorinstanz  das 
Markeneintragungsgesuch  Nr. 52749/2010  für  Fahrzeuge;  Flugzeuge, 
Apparate zur Beförderung auf dem Lande, in der Luft in Klasse 12 sowie 
für die beanspruchten Dienstleistungen in den Klassen 39 und 43 zurecht 
nicht  in das Schweizer Markenregister eingetragen hat. Die Beschwerde 
ist demnach als unbegründet abzuweisen.

6. 
Bei  diesem  Ausgang  sind  die  Kosten  des  Beschwerdeverfahrens  der 
Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1 VwVG)  und  mit  dem 
geleisteten  Kostenvorschuss  zu  verrechnen.  Die Gerichtsgebühren  sind 
nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der Prozessführung 
und  finanzieller  Lage  der  Parteien  festzulegen  (Art. 63  Abs. 4bis VwVG, 
Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).  Bei  Markeneintragungen  geht  es  um 
Vermögensinteressen.  Die  Gerichtsgebühr  bemisst  sich  folglich  nach 
dem  Streitwert  (Art. 4 VGKE).  Die  Schätzung  des  Streitwertes  hat  sich 
nach Lehre und Rechtsprechung an Erfahrungswerten aus der Praxis zu 
orientieren, wobei bei einem eher unbedeutenden Zeichen grundsätzlich 
ein  Streitwert  zwischen  Fr. 50'000.−  und  Fr. 100'000.−  angenommen 
werden darf  (Urteil  des Bundesgerichts 4A.116/2007 vom 27. Juni  2007 
E. 3.3  mit  Hinweisen).  Von  diesem  Erfahrungswert  ist  im  vorliegenden 
Verfahren  auszugehen,  scheint  es  doch  dem Bundesverwaltungsgericht 
aus  Billigkeitsgründen  hier  angebracht,  sich  am  originären  Wert  der 
umstrittenen  Markenanmeldung  und  nicht  an  deren  potentiell,  gälte  es 
nach einer Eintragung möglicherweise noch in einem Widerspruchs­ bzw. 
Zivilverfahren  zu  obsiegen,  um ein Vielfaches  höheren Verkaufswert  zu 
orientieren.

7. 
Eine  Parteientschädigung  ist  der  unterliegenden  Beschwerdeführerin 
nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 ff. VGKE).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 2'500.−  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  mit  dem  geleisteten 
Kostenvorschuss von Fr. 2'500.− verrechnet.

3. 
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. 
Dieses Urteil geht an:

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref­Nr. MA­Prüf2 Km/52749/2010; Gerichtsurkunde)
– das Eidg. Justiz­ und Polizeidepartement EJPD (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Hans Urech Marc Hunziker

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  Zivilsachen  geführt 
werden  (Art. 72  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift  ist  in  einer 
Amtssprache  abzufassen  und  hat  die Begehren,  deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand: 7. Dezember 2011