# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7886bc17-5657-5d70-b47d-091cf7f453c6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2025 B-3655/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3655-2024_2025-08-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

Entscheid angefochten beim BGer 

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-3655/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Mia Fuchs (Vorsitz), 

Richter Daniel Willisegger, Richter Jean-Luc Baechler, 

Gerichtsschreiber Urs Küpfer. 
 

 
 

Parteien 
 X._______, 

vertreten durch lic. iur. Philipp do Canto, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer, 

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK), 

Vorinstanz. 

  
 

 
 

Gegenstand 
 Anerkennung eines ausländischen Ausbildungsabschlusses 

(Osteopathie; Grossbritannien). 

 

 

 

B-3655/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Aufgrund seiner Ausbildung in Deutschland erhielt X._______ (Beschwer-

deführer) mit Urkunde des Bundeslandes […] vom […] 2003 die Erlaubnis, 

die Berufsbezeichnung «Physiotherapeut» zu führen. Am […] 2005 re-

gistrierte ihn das Schweizerische Rote Kreuz (SRK, Vorinstanz) als diplo-

mierten Physiotherapeuten. 

B.  

Ab 2003 arbeitete der Beschwerdeführer zunächst als Physiotherapeut in 

Deutschland, ab 2004 als Physiotherapeut und Osteopath in der Schweiz. 

Zwischen 2007 und 2017 absolvierte er in der Schweiz und in Deutschland 

ein berufsbegleitendes deutschsprachiges Studium der in Gent (Belgien) 

domizilierten International Academy of Osteopathy (IAO), welche ihm am 

[…] 2017 das «Diploma in Osteopathy D.O.» verlieh. Von 2019 bis 2022 

belegte er in der Schweiz den deutschsprachigen Masterstudiengang «Os-

teopathie bei Kindern» der IAO und erwarb am […] 2022 einen «Master of 

Science Osteopathy» («MSc Osteopathy») der britischen Buckinghams-

hire New University (BNU). 

C.  

Mit Gesuch vom 14. Dezember 2023 beantragte der Beschwerdeführer 

beim SRK die Anerkennung seines «MSc Osteopathy». Das SRK fällte mit 

Verfügung vom 8. Mai 2024 gemäss deren Dispositiv-Ziff. 1 einen Nichtein-

tretensentscheid. Es erwog, die Ausbildung werde weder vom Staat als an-

erkannte Ausbildung noch von der zuständigen Behörde als englische Aus-

bildung angesehen. Folglich sei er nicht berechtigt, den Beruf im Land, in 

dem er den Abschluss erworben habe, auszuüben. Auch auf ein Gesuch 

um Anerkennung seines «Diploma in Osteopathy» der IAO könnte nicht 

eingetreten werden. Abgesehen davon, dass es in Belgien aufgrund der 

noch mangelnden Reglementierung grundsätzlich keinen vergleichbaren 

Beruf gebe und die private Ausbildung an der IAO gemäss Einschätzung 

des SRK nicht auf die Ausübung des gleichen Berufes wie in der Schweiz 

vorbereite, sei die IAO eine rein private, staatlich nicht akkreditierte Ausbil-

dungsinstitution und somit keine zuständige ausländische Behörde. Die 

von ihr vermittelten Bildungsinhalte, welche die gesamte von der BNU at-

testierte Ausbildung ausmachten, könnten ohnehin nicht berücksichtigt 

werden. Auch aufgrund des schweizerischen Rechts könne auf das Ge-

such nicht eingetreten werden. 

B-3655/2024 

Seite 3 

D.  

Diese Verfügung focht der Beschwerdeführer mit Schriftsatz vom 10. Juni 

2024 beim Bundesverwaltungsgericht an, wobei er folgende Rechtsbegeh-

ren stellte (Zitat): 

Anträge: 

1. Es sei die Verfügung des SRK vom 8. Mai 2024 aufzuheben und es sei 

die vollumfängliche Gleichwertigkeit des Ausbildungsabschlusses des Be-

schwerdeführers in Osteopathie (M.Sc.) mit dem schweizerischen M.Sc. 

Osteopathie FH anzuerkennen. 

2. Eventuell sei die Verfügung des SRK vom 8. Mai 2024 aufzuheben und 

die teilweise Gleichwertigkeit des Ausbildungsabschlusses des Beschwer-

deführers in Osteopathie (M.Sc.) mit dem schweizerischen M.Sc. Osteo-

pathie FH anzuerkennen, unter Auflage von angemessenen, zeitnah und 

tatsächlich durchführbaren Ausgleichsmassnahmen. 

3. Subeventuell sei die Verfügung des SRK vom 8. Mai 2024 aufzuheben 

und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der verbindlichen 

Anweisung, auf das Gesuch des Beschwerdeführers einzutreten und in-

nert maximal drei Monaten die volle oder teilweise Gleichwertigkeit mit 

dem schweizerischen M.Sc. Osteopathie FH anzuerkennen, ggf. unter 

Auflage von angemessenen, zeitnah und tatsächlich durchführbaren Aus-

gleichsmassnahmen. 

Prozessanträge: 

1. Es seien die Verfahrensakten der Vorinstanz beizuziehen. 

2. Es sei ein unabhängiges Gutachten einzuholen, das die Gleichwertigkeit 

des Ausbildungsabschlusses des Beschwerdeführers in Osteopathie 

(M.Sc.) mit dem schweizerischen M.Sc. Osteopathie FH beurteilt. 

3. Es sei eine mündliche Verhandlung durchzuführen; 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz. 

Zur Begründung hielt er fest, insgesamt entspreche seine Ausbildung rund 

280 Punkten gemäss European Credit Transfer System (ECTS). Damit sei 

sein Curriculum quantitativ mit dem Bachelor- und dem Masterkurs in Os-

teopathie der Haute école de santé Fribourg (Heds FR) vergleichbar, wo 

270 ECTS-Credits erworben werden könnten und zwar auf der gleichen 

Grundlage von ca. 30 Stunden Präsenzzeit sowie individueller Arbeit pro 

Kreditpunkt. 

Umgerechnet auf ein Vollzeitpensum habe er das erforderliche Praktikum 

von zwei Jahren absolviert und bis zur angefochtenen Verfügung vier Jahre 

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Seite 4 

und fünf Monate Berufserfahrung als Osteopath gesammelt, teilweise unter 

Aufsicht osteopathischer Fachleute mit GDK-Diplom. 

Die IAO sei eine private Bildungseinrichtung und offizielle Kooperations-

partnerin der BNU und führe den Studiengang Osteopathie in einem Part-

nerschaftsprogramm durch. Die BNU ihrerseits sei berechtigt, die betref-

fenden Masterdiplome an erfolgreiche Absolventen des IAO-Studiengangs 

zu verleihen. Sie sei beim Office of Students, dem britischen Regulator für 

Hochschulen, als offizielle Universität registriert. Der Umstand, dass sich 

der Beschwerdeführer beim General Osteopathic Council (GOsC) regis-

trieren (und nicht anerkennen) lassen müsse, um den Beruf in Grossbritan-

nien ausüben zu dürfen, ändere nichts daran, dass es sich um ein briti-

sches Diplom handle. Wenn die Ausbildung hingegen als nicht-britisch ta-

xiert und die entsprechenden Nachweise Belgien als Herkunftsstaat zuge-

ordnet würden, müsse der Studiengang des Beschwerdeführers unter die-

ser Perspektive eingehend behandelt werden. 

Sodann werde in der angefochtenen Verfügung übersehen, dass die ein-

schlägigen Rechtsnormen von Diplominhabern nicht verlangten, den Beruf 

im Herkunftsstaat tatsächlich auszuüben. Verlangt werde lediglich ein Aus-

bildungsnachweis, der sie dazu berechtige, im Herkunftsstaat tätig zu wer-

den. 

Einem formalistischen Rückgriff auf die Eintretenskriterien stehe die Recht-

sprechung entgegen. Die angefochtene Verfügung hätte sich auf den ma-

teriellen Vergleich des Studiengangs beschränken und bei Feststellen all-

fälliger wesentlicher Lücken entsprechende Ausgleichsmassnahmen an-

ordnen müssen. 

E.  

In ihrer Vernehmlassung vom 17. Juli 2024 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde. Sie erklärte, die BNU sei auf der Website des 

GOsC nicht aufgeführt. Folglich gelte sie nicht als Institution, welche eine 

vom GOsC anerkannte Ausbildung anbiete. Da es sich bei der Ausbildung 

des Beschwerdeführers aus Sicht des GOsC nicht um eine britische, son-

dern eine ausländische handle, müsse für BNU-Abschlüsse in Grossbritan-

nien ein Anerkennungsverfahren durchgeführt werden. Auch für das IAO-

Diplom müsste er in Grossbritannien einen Anerkennungsprozess durch-

laufen. Selbst wenn er eine Anerkennung erhielte – sogar ohne Nachweis 

von Englischkenntnissen – würde dies nichts ändern, da das SRK nicht 

Anerkennungen, sondern nur ursprüngliche Diplome anerkennen könne. 

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Ferner müsse das «Diploma in Osteopathy» der IAO als private Beschei-

nigung betrachtet werden. Ausbildungen an solchen Institutionen würden 

von der Richtlinie grundsätzlich nicht erfasst. Zudem falle auf, dass die im 

Finals Results Transcript aufgeführten Module lediglich die Bereiche der 

Pädiatrie und des wissenschaftlichen Arbeitens abdeckten. Das entspre-

che nicht einer breit abgestützten Ausbildung auf Masterniveau, sondern 

deute auf eine Weiterbildung hin, welche auf eine offensichtlich einge-

schränkte Patientenpopulation zugeschnitten sei. Der Beschwerdeführer 

habe nach wie vor die Möglichkeit, bei der Heds FR eine Zulassung «sur 

dossier» zu beantragen, um den schweizerischen Master in Osteopathie 

zu erwerben. 

Der Mehrwert einer mündlichen Verhandlung sei für das SRK nicht ersicht-

lich. Es beantrage deshalb die Ablehnung des Verfahrensantrags. Ein ex-

ternes Gutachten schliesslich erscheine dem SRK unnötig. 

F.  

Replizierend legte der Beschwerdeführer am 4. September 2024 dar, der 

GOsC habe nirgends gesagt, dass es sich beim BNU-Diplom um ein aus-

ländisches Diplom handle. Die Folgerung des SRK, es könne sich bei die-

sen Diplomen nicht um britische Abschlüsse handeln, sei deshalb falsch. 

Abzustellen sei auf die Herkunft des Titels, nicht auf die Handhabung durch 

die herkunftsstaatliche Zulassungsbehörde. Entscheidend sei sodann, 

dass die Qualifikation des Beschwerdeführers bzw. der Absolventen des 

Studiengangs IAO/BNU vom GOsC als mit den britischen Anforderungen 

äquivalent eingestuft werde. Es gehe auch nicht um eine indirekte Aner-

kennung bzw. um die Anerkennung einer Anerkennung, da kein Drittstaa-

tendiplom, sondern ein britisches vorliege. Beim Master, mit dem 180 

ECTS-Punkte verliehen worden seien, handle es sich um eine Spezialisie-

rung, die auf den Bildungsinhalten des Bachelors (D.O.) aufbaue. Damit 

entspreche die Ausbildung auch dem Qualifikationsrahmen für den schwei-

zerischen Hochschulbereich. 

G.  

Die Vorinstanz bekräftigte ihren Standpunkt mit Duplik vom 4. Oktober 

2024, der Beschwerdeführer den seinigen mit unaufgefordert eingereichter 

Triplik vom 17. Oktober 2024. 

H.  

Mit Schreiben an das Bundesverwaltungsgericht vom 25. Juli 2025 zog der 

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Seite 6 

Beschwerdeführer seinen Prozessantrag Ziff. 3 betreffend mündliche Ver-

handlung zurück. 

I.  

Auf die entscheidwesentlichen Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird 

in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Gegen die Verfügung des SRK vom 8. Mai 2024 ist die Beschwerde an das 

Bundesverwaltungsgericht zulässig (Art. 31 f. und 33 Bst. h des Verwal-

tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, VGG, SR 173.32; Art. 5 des Ver-

waltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968, VwVG, 

SR 172.021). Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist der Beschwer-

deführer zur Beschwerde berechtigt (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Frist sowie 

Form und Inhalt der Beschwerde sind gewahrt (Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1 

VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

2.  

2.1 Laut Dispositiv-Ziff. 1 der angefochtenen Verfügung trat das SRK auf 

das Anerkennungsgesuch des Beschwerdeführers nicht ein. Mit einer Be-

schwerde gegen einen Nichteintretensentscheid kann im Prinzip nur das 

Nichteintreten beanstandet, jedoch keine materielle Beurteilung der Streit-

sache verlangt werden (BGE 135 II 38 E. 1.2). 

2.2 Wie die Erwägungen der angefochtenen Verfügung freilich zeigen, be-

handelte das SRK das Anerkennungsgesuch in Wirklichkeit teilweise ma-

teriell. Begründet eine Vorinstanz einen Nichteintretensentscheid mit ma-

teriellen Argumenten, so ist praxisgemäss davon auszugehen, es handle 

sich um einen materiellen Entscheid, und der Streitgegenstand erweitert 

sich entsprechend (Urteile des BVGer B-5730/2023 vom 10. Februar 2025 

E. 2.3 und B-1374/2020 vom 21. Dezember 2020 E. 2 m.H.; vgl. auch Urteil 

des BVGer B-1224/2024 vom 9. Dezember 2024 E. 1.2 f.). 

3.  

3.1 Das am 1. Februar 2020 in Kraft getretene Gesundheitsberufegesetz 

vom 30. September 2016 (GesBG, SR 811.21) fördert im Interesse der öf-

fentlichen Gesundheit die Qualität der Ausbildung in den Gesundheits-

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berufen an Hochschulen und anderen Institutionen des Hochschulbereichs 

sowie der Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung (Art. 1 

GesBG). Als Gesundheitsberuf gilt unter anderem derjenige des Osteopat-

hen (Art. 2 Abs. 1 Bst. g GesBG). Für die Ausübung des Berufs in eigener 

fachlicher Verantwortung bedarf es namentlich eines «Master of Science 

in Osteopathie FH» (Art. 11 i.V.m. Art. 12 Abs. 2 Bst. g GesBG). 

3.2 Art. 10 Abs. 1 GesBG regelt die Anerkennung ausländischer Bildungs-

abschlüsse wie folgt: 

Ein ausländischer Bildungsabschluss wird anerkannt, wenn seine Gleichwer-

tigkeit mit einem inländischen Bildungsabschluss nach Artikel 12 Absatz 2: 

a. in einem Vertrag über die gegenseitige Anerkennung mit dem betreffen-

den Staat oder einer überstaatlichen Organisation festgelegt ist; oder 

b. im Einzelfall nachgewiesen wird anhand von Bildungsstufe, -inhalt, -dauer 

und im Bildungsgang enthaltenen praktischen Qualifikationen. 

Beim Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einer-

seits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten ande-

rerseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) 

handelt es sich um einen Vertrag im Sinne von Art. 10 Abs. 1 Bst. a GesBG. 

Das FZA verweist auf die Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parla-

ments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von 

Berufsqualifikationen (Amtsblatt der Europäischen Union L 255/22 vom 

30. September 2005; nachfolgend: Richtlinie 2005/36/EG). Diese unter-

stellt die in einem EU-Mitgliedstaat erworbene Qualifikation als Osteopath 

dem sog. allgemeinen Anerkennungssystem (Richtlinie 2005/36/EG, 

E. 11), welches einen Vergleich der Ausbildungsinhalte im Einzelfall erlaubt 

(vgl. Urteil des BVGer B-226/2022 vom 11. November 2022 E. 2.1 m.H.). 

3.3 Der Beschwerdeführer ersucht um Anerkennung eines britischen «MSc 

Osteopathy» vom 5. Juli 2022. Sein Gesuch datiert vom 14. Dezember 

2023. Auch nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Euro-

päischen Union ist bezüglich der Prüfung solcher Anerkennungsanträge, 

die innerhalb von vier Jahren nach dem Stichtag (1. Januar 2021) einge-

reicht wurden, Titel III der Richtlinie 2005/36/EG anwendbar (Art. 32 Ziff. 1 

des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und 

dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland über die 

Rechte der Bürgerinnen und Bürger infolge des Austritts des Vereinigten 

Königreichs aus der Europäischen Union und des Wegfalls des Freizügig-

keitsabkommens vom 25. Februar 2019, vorläufig angewendet ab dem 

1. Januar 2021, SR 0.142.113.672; vgl. Urteile des BVGer B-3182/2022 

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Seite 8 

vom 20. Dezember 2023 E. 3, B-226/2022 vom 11. November 2022 E. 2.1, 

B-5437/2020 vom 20. Juli 2022 E. 4.1 und B-5081/2020 vom 1. September 

2021 E. 7.1). 

3.4 Im Geltungsbereich des GesBG regelt der Bundesrat die Anerkennung 

ausländischer Bildungsabschlüsse (Art. 10 Abs. 3 GesBG). Gestützt auf 

Art. 10 Abs. 3 und Art. 34 Abs. 3 GesBG (Übergangsbestimmung) erliess 

er die Gesundheitsberufeanerkennungsverordnung vom 13. Dezember 

2019 (GesBAV, SR 811.214). Diese legt unter anderem das Verfahren zur 

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse nach Art. 10 GesBG fest. 

Für deren Anerkennung ist das SRK zuständig (Art. 2 Abs. 1 GesBAV). 

3.5 Als deutscher und schweizerischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in 

der Schweiz absolvierte der Beschwerdeführer seine osteopathische Aus-

bildung im Rahmen der IAO in deutscher Sprache in der Schweiz und in 

Deutschland. Das «Diploma in Osteopathy D.O.» stellte ihm die in Belgien 

domizilierte IAO aus. Den Gegenstand des Anerkennungsverfahrens bil-

denden Titel «MSc Osteopathy» verlieh ihm die britische BNU. Daher be-

ruht die nachfolgende Beurteilung auf der Richtlinie 2005/36/EG (vgl. Urteil 

des BVGer B-5372/2015 vom 4. April 2017, bestätigt durch Urteil des BGer 

2C_472/2017 vom 7. Dezember 2017, E. 5.3 ff.). 

3.6 Angesichts der Darlegungen insbesondere des Beschwerdeführers sei 

vorausgeschickt, dass zwischen dem britischen Diplom und der – aus bri-

tischer Perspektive ausländischen – Ausbildung, auf der es basiert, unter-

schieden werden muss, namentlich im Kontext des Registrierungsverfah-

rens vor dem GOsC. Bei der Ausbildung des Beschwerdeführers mit dem 

Abschluss «MSc Osteopathy» handelt es sich nicht um eine «UK qualifica-

tion in osteopathy from a GOsC-recognised course», welche eine Regis-

trierung nach dem (einfacheren) Verfahren «I trained in the UK» erlauben 

würde (https://www.osteopathy.org.uk, <Training and registering>, <How to 

register with the GOsC>, <I trained in the UK>). 

4.  

Vorab fällt ins Auge, dass der Beschwerdeführer seine von der belgischen 

IAO angebotene Ausbildung zum Osteopathen in deutscher Sprache aus-

serhalb Grossbritanniens, in der Schweiz und in Deutschland, erworben 

hat. Hinsichtlich des britischen «MSc Osteopathy» besteht der einzige er-

kennbare Konnex zwischen ihm und der BNU bzw. Grossbritannien in der 

Titelvergabe, während die Ausbildung in der Schweiz erfolgte. 

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Seite 9 

Die BNU bietet kein Osteopathiestudium an (siehe dagegen Urteil des 

BGer 2C_399/2018 vom 26. März 2021 E. 5.2.1, wo die britische Institution 

sowohl selber als auch gemeinsam mit der italienischen Kurse zur Osteo-

pathie anbot). In einem Schreiben an das SRK vom 10. Mai 2024 hielt sie 

fest, an der Health and Social Care School (Allied Health) biete sie ver-

schiedene Programme wie «BSc (Hons) Rettungssanitäterwissenschaft», 

«BSc (Hons) Physiotherapie», «BSc (Hons) Praxis in der Betriebsabtei-

lung», «MSc Physician Associate», «MSc Physiotherapie», «MSc Advan-

ced Clinical Practice» und «MSc nicht-medizinische Verschreibung» an. 

Zusätzlich zum Allied-Health-Bereich gebe es im Portfolio der Universität 

für diese Fakultät zwei weitere ganze Programmbereiche, darunter Kurse 

für Gesundheits- und Sozialfürsorge und Community-Nursing-Kurse. Da-

rüber hinaus beschäftige die Universität einen Mitarbeiter mit langjähriger 

Erfahrung in professioneller Osteopathie, der in verwandten Programmen 

der Fächergruppe Allied Health unterrichte. Die Universität habe den 

IAO-Masterstudiengang «in den letzten 18 Monaten» offiziell revalidiert 

und werde eine weitere Überprüfung durchführen, um in der osteopathi-

schen Lehre enger mit der IAO zusammenzuarbeiten. 

Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, wie eine britische Uni-

versität, die selber keine Osteopathen ausbildet, eine in der Schweiz (so-

wie für das «Diploma in Osteopathy D.O.» teilweise auch in Deutschland) 

auf Deutsch durchgeführte Osteopathenausbildung in angemessener 

Weise zu validieren und zu überprüfen vermag. Nicht gemildert werden da-

hingehende Zweifel durch das am […] 2023 von der IAO ausgefertigte Do-

kument «individueller Studienverlauf X._______», das eine «Übersicht 

über das DO-Curriculum, incl. der Daten und Seminarorte, das X._______ 

belegte», enthält. Das Dokument schliesst mit folgender Bemerkung (Zi-

tat): 

Die oben genannten Kursdaten und Kursorte wurden uns vom Studenten 

übermittelt und von uns in dieses Dokument übernommen. Aus praktischen 

Gründen können diese Angaben von uns aus nicht weiter überprüft werden. 

Nach Vollendung des Studienprogramms und vor Erstellung des DO-Diploms 

wurde jedoch die Vollständigkeit des Studienverlaufs durch uns überprüft. Die 

IAO kann somit garantieren, dass der Student alle erforderlichen Module be-

legt und bestanden hat. 

Mit Blick auf derartige Umstände verwundert es wenig, dass zusätzliche 

Anforderungen an eine Registrierung beim GOsC gelten, wenn die Ausbil-

dung nicht in Grossbritannien absolviert wurde. Diesfalls verlangt der 

GOsC unter anderem ein «Assessment» der Ausbildung und der Berufser-

fahrung (siehe unten E. 5.3). 

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Seite 10 

5.  

Grossbritannien hat den Beruf des Osteopathen im Sinne von Art. 1 und 

Art. 3 Abs. 1 Bst. a der Richtlinie 2005/36/EG reglementiert (Urteil des BGer 

2C_399/2018 vom 26. März 2021 E. 5.3.2; Urteile des BVGer B-3182/2022 

vom 20. Dezember 2023 E. 4.2 und B-5437/2020 vom 20. Juli 2022 E. 5.2). 

5.1 Art. 1 der Richtlinie 2005/36/EG definiert deren Gegenstand folgender-

massen: 

Diese Richtlinie legt die Vorschriften fest, nach denen ein Mitgliedstaat, der 

den Zugang zu einem reglementierten Beruf oder dessen Ausübung in seinem 

Hoheitsgebiet an den Besitz bestimmter Berufsqualifikationen knüpft (im Fol-

genden «Aufnahmemitgliedstaat» genannt), für den Zugang zu diesem Beruf 

und dessen Ausübung die in einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten 

(im Folgenden «Herkunftsmitgliedstaat» genannt) erworbenen Berufsqualifi-

kationen anerkennt, die ihren Inhaber berechtigen, dort denselben Beruf aus-

zuüben. 

Gemäss Art. 4 Abs. 1 der Richtlinie 2005/36/EG ermöglicht es die Anerken-

nung der Berufsqualifikationen durch den Aufnahmemitgliedstaat der be-

günstigten Person, in diesem Mitgliedstaat denselben Beruf wie denjeni-

gen, für den sie in ihrem Herkunftsmitgliedstaat qualifiziert ist, aufzuneh-

men und unter denselben Voraussetzungen wie Inländer auszuüben. 

Folglich muss die anzuerkennende Qualifikation ihrem Inhaber schon im 

Herkunftsstaat den Zugang zum Beruf gewähren und ihn dort zu dessen 

Ausübung berechtigen (vgl. Urteile des BVGer B-1175/2024 vom 31. Ja-

nuar 2025 E. 4.3, B-550/2024 vom 9. Dezember 2024 E. 6.3 und 

B-655/2016 vom 30. Juni 2017 E. 3.1). Die Diplomanerkennung ist kein 

Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck der Erteilung einer Berufsaus-

übungsbewilligung. Der Aufnahmestaat gewährt den Berufszugang, weil 

dieser im Herkunftsland bereits besteht und er grundsätzlich auf die dort 

vorausgesetzten Qualifikationen vertrauen kann (vgl. Art. 9 FZA; Urteil des 

BVGer B-1023/2023 vom 17. Juni 2024 E. 2.1 m.H.; BREITENMOSER/WEY-

ENETH, Europarecht, 4. A., 2021, N. 1225; JOEL GÜNTHARDT, Switzerland 

and the European Union: the implications of the institutional framework and 

the right of free movement for the mutual recognition of professional quali-

fications, 2021, S. 200 ff.). Daran orientiert sich auch die ständige Recht-

sprechung des Bundesverwaltungsgerichts, indem sie eine Anerkennung 

versagt, wenn der Betroffene im Herkunftsstaat keinen Berufszugang hat 

(Urteile B-213/2023 vom 3. April 2024 E. 2.4, B-655/2016 vom 30. Juni 

2017 E. 3.1, B-2680/2015 vom 21. Juni 2017 E. 3.3 und B-4624/2009 vom 

4. Oktober 2010 E. 7.7). 

B-3655/2024 

Seite 11 

5.2 Für diesen Berufszugang müsste das Diplom «MSc Osteopathy» der 

BNU dem Beschwerdeführer wenigstens die theoretische Möglichkeit ein-

räumen, in Grossbritannien direkt als Osteopath tätig zu sein (vgl. Urteil 

des BGer 2C_399/2018 vom 26. März 2021 E. 5.3.2). 

5.3 Um den Beruf des Osteopathen in Grossbritannien ausüben zu kön-

nen, müsste sich der Beschwerdeführer zuerst beim GOsC registrieren las-

sen (https://www.osteopathy.org.uk, <About us>, <Legislation>). In einem 

Schreiben an die IAO vom 31. Januar 2023 erklärte die BNU: 

To be clear, the GOsC only lists institutions that offer their training and educa-

tion in the osteopathic discipline on UK soil. Qualified osteopaths of the IAO 

who wish to work in the UK may nevertheless, at their own request, apply for 

registration with the GOsC. 

The GOsC has informed the lAO that graduates are not immediately eligible 

to apply to join the UK register in the same way as graduates of UK based 

recognised qualifications. There is a process by which those who qualified as 

an osteopath outside the UK may apply to join the register […]. 

Ein seitens des Beschwerdeführers eingereichtes Schreiben des GOsC 

vom 23. März 2021 an eine Dritte enthält folgenden Hinweis: 

You must not, under any circumstances, begin to practise in the UK before 

your registration has been confirmed and you have professional indemnity in-

surance in place to cover your practice as an osteopath. 

Der Registrierungsprozess wird auf der Website des GOsC wie folgt erläu-

tert (https://osteopathy.org.uk, <Training and registering>, <How to register 

with the GOsC>): 

This is the process for applicants who trained outside the UK. 

[…] 

The registration process 

Step 1: Assessment of non-UK qualification 

The GOsC will assess your training and experience to ensure they are equiva-

lent to the UK standards, the Osteopathic Practice Standards. To do this we 

will need the information about your training, qualifications and experience 

specified in Applying for registration from outside of the UK. The documents 

you send us will be assessed by two qualified osteopaths who are also trained 

as registration assessors. There is a fee of £690 for this assessment. 

 

https://standards.osteopathy.org.uk/
http://www.osteopathy.org.uk/news-and-resources/document-library/registration/applying-for-registration-from-outside-the-united-kingdom/

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Seite 12 

Step 2: Further Evidence of Practice 

After you have completed Step 1 we will send you a Further Evidence of Prac-

tice to complete. This asks about your practice and experience and you will 

need to include case histories. There is further information about completing 

the questionnaire in the booklet Applying for registration from outside of the 

UK. There is a fee of £690 for the Further Evidence of Practice. 

Step 3: Assessment of Clinical Performance 

The next step is for your clinical skills to be observed during an Assessment 

of Clinical Performance (ACP). This practical examination takes place in the 

UK and involves real patients in a clinic setting. There is more information in 

the booklet Applying for registration from outside of the UK and on the website 

page Assessments and assessors. The fee for this is £910 and if you pass the 

ACP you may apply for registration. 

Step 4: Completion of registration application forms 

We will then send you an application pack and you need to send us all of the 

following: 

• a completed registration application form 

• a health reference 

• a character reference 

• a criminal record check from your country of residence 

• the entry fee 

Falls der Beschwerdeführer demnach die Tätigkeit eines Osteopathen in 

Grossbritannien ausüben möchte, könnte er dies selbst im Sinne einer min-

destens theoretischen Möglichkeit nicht direkt vermittels seines «MSc Os-

teopathy» der BNU. Vielmehr müsste er zunächst seine im Rahmen der 

IAO absolvierte Ausbildung sowie seine praktischen Erfahrungen bzw. Fä-

higkeiten nach dem soeben wiedergegebenen Prozedere durch den GOsC 

überprüfen lassen und diesem ergänzende Dokumente vorlegen. Gleiches 

gälte, wenn er beim GOsC eine Registrierung aufgrund seines «Diploma 

in Osteopathy D.O.» der IAO beantragen würde. 

5.4 Wie hiervor ersichtlich, umfasst das Registrierungsverfahren des 

GOsC unter anderem individuelle Assessments, welche auch die prakti-

schen beruflichen Fähigkeiten der Gesuchsteller testen und deren Berufs-

erfahrung mitberücksichtigen. Eine Registrierung Dritter lässt deshalb nicht 

darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer ebenfalls registriert würde, 

zumal noch diverse weitere Bedingungen erfüllt werden müssen. 

http://www.osteopathy.org.uk/news-and-resources/document-library/registration/applying-for-registration-from-outside-the-united-kingdom/
http://www.osteopathy.org.uk/news-and-resources/document-library/registration/applying-for-registration-from-outside-the-united-kingdom/
http://www.osteopathy.org.uk/news-and-resources/document-library/registration/applying-for-registration-from-outside-the-united-kingdom/
http://www.osteopathy.org.uk/training-and-registration/how-to-register-with-the-gosc/assessments-and-assessors/

B-3655/2024 

Seite 13 

5.5 Entsprechend erwog das Bundesgericht im Urteil 2C_399/2018 vom 

26. März 2021 (E. 5.3.2), es sei klar, dass die Anerkennung der beruflichen 

Qualifikationen der Beschwerdeführerin durch den GOsC eine notwendige, 

aber keine genügende Bedingung sei, um tatsächlich registriert zu werden. 

In jenem Fall verfügte die Beschwerdeführerin über einen «MSc Osteo-

pathy» einer britischen Bildungsinstitution sowie ein «Diploma in Osteopa-

tia» einer italienischen. Die beiden Colleges veranstalteten gemeinsame 

Kurse, darunter solche, bei denen Dozenten des britischen Studenten des 

italienischen in englischer Sprache unterrichteten. Darüber hinaus hatte 

das italienische College verschiedene Änderungen an seinem Curriculum 

vorgenommen, um seinen Studenten den Übertritt in das Osteopathie-

Masterprogramm des britischen Colleges zu erleichtern (Urteil des BGer 

2C_399/2018 vom 26. März 2021 E. 5.2.3). 

5.6 Das ganze System der Anerkennung von Berufsqualifikationen basiert 

auf der Prämisse, dass das Diplom, um dessen Anerkennung im Aufnah-

mestaat ersucht wird, dem Gesuchsteller erlaubt, den reglementierten Be-

ruf im Herkunftsstaat schon auszuüben. Verfügt er dort jedoch nicht über 

die entsprechende Befugnis, kann ihm eine solche auch im Aufnahmestaat 

verweigert werden, selbst wenn seine Ausbildung als gleichwertig einzu-

stufen wäre (Urteil des BGer 2C_399/2018 vom 26. März 2021 E. 5.5 

m.H.). 

5.7 Demzufolge kann der «MSc Osteopathy» des Beschwerdeführers in 

der Schweiz nicht anerkannt werden. Es erübrigt sich daher, auf dessen 

weitere Argumentation, insbesondere betreffend Berufserfahrung und Ver-

gleichbarkeit seiner Ausbildung mit derjenigen an der Heds FR, näher ein-

zugehen. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn der Sachverhalt 

nach der GesBAV zu beurteilen wäre, denn Art. 5 Bst. d GesBAV verlangt 

ebenfalls, dass der Inhaber des ausländischen Bildungsabschlusses be-

rechtigt ist, den Beruf in dem Land auszuüben, in dem er den Abschluss 

erworben hat. Somit ist auch der Prozessantrag Ziff. 2 des Beschwerde-

führers, es sei ein unabhängiges Gutachten einzuholen, abzuweisen. 

6.  

Weil das SRK formell zwar einen Nichteintretensentscheid fällte, materiell 

aber mindestens teilweise auf das Anerkennungsgesuch des Beschwerde-

führers eintrat (vgl. oben E. 2), ist Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Ent-

scheides im Sinne einer Abweisung des Anerkennungsgesuchs zu korri-

gieren. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. Die Neufassung von 

B-3655/2024 

Seite 14 

Dispositiv-Ziff. 1 bewirkt keine inhaltliche Änderung für den Beschwerde-

führer. 

7.  

7.1 In der Regel auferlegt das Bundesverwaltungsgericht die Verfahrens-

kosten der unterliegenden Partei; unterliegt diese nur teilweise, so werden 

ihr die Verfahrenskosten ermässigt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Das Ausmass 

des Unterliegens bestimmt sich anhand der Rechtsbegehren, gemessen 

am Verfahrensausgang (Urteil des BVGer B-3134/2023 vom 26. August 

2024 E. 12.1 m.H.). Da der Beschwerdeführer mit keinem seiner Rechts-

begehren Erfolg hatte, sind ihm die nach den gesetzlichen Bemessungs-

faktoren (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 ff. des Reglements vom 21. Feb-

ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht, VGKE, SR 173.320.2) festgesetzten Verfahrenskosten von 

Fr. 1'500.- vollumfänglich aufzuerlegen. 

7.2 Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung 

zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

  

B-3655/2024 

Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Entscheides vom 8. Mai 2024 wird wie 

folgt neu gefasst: «Das SRK weist Ihr Gesuch um Anerkennung als Osteo-

path (Niveau FH – MSc) ab.» 

2.  

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Zu ihrer Bezahlung wird der in gleicher Höhe geleistete Kostenvor-

schuss einbehalten. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Mia Fuchs Urs Küpfer 

 

  

B-3655/2024 

Seite 16 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 27. August 2025 

 

  

B-3655/2024 

Seite 17 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer 

– die Vorinstanz 

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und For-

schung WBF