# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37ed7521-1427-5930-ad72-ac177ad46472
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.11.2011 D-4580/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4580-2009_2011-11-08.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung IV
D­4580/2009

U r t e i l   v om   8 .   No v embe r   2 0 1 1

Besetzung Richter Bendicht Tellenbach (Vorsitz),
Richterin Christa Luterbacher, Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Daniel Stadelmann.

Parteien A._______, geboren (…),
Sri Lanka,
vertreten durch Dr. iur. Jean­Pierre Bloch, Rechtsanwalt, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), 
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz. 

Gegenstand Asyl und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 10. Juli 2009 / N (…).

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Sachverhalt:

A. 
Eigenen  Angaben  zufolge  verliess  der  Beschwerdeführer  –  ein 
srilankischer Staatsangehöriger  tamilischer Ethnie – seine Heimat am 5. 
September 2008 und reiste nach Malaysia, wo er sich knapp acht Monate 
bei seinem Schlepper in Kuala Lumpur aufhielt. Am 2. Mai 2009 setzte er 
seine  Reise  fort  und  kam  tags  darauf  in  Rom  an.  Nach  einem 
mehrtägigen Aufenthalt in Italien reiste er schliesslich am 16. Mai 2009 in 
die  Schweiz  ein  und  suchte  am  18.  Mai  2009  im  Empfangs­  und 
Verfahrenszentrum (EVZ) Vallorbe um Asyl nach.

B. 
Zur  Begründung  seines  Asylgesuches  machte  der  Beschwerdeführer 
anlässlich der Befragung vom 26. Mai 2009 und der Anhörung vom 18. 
Juni  2009  im  Wesentlichen  geltend,  dass  er  (…)  eines  Mordes 
verdächtigt und deswegen  inhaftiert gewesen sei. Am (…) sei er  jedoch 
wieder  freigekommen.  Im  Januar  2008  sei  er  von  drei  Personen 
mitgenommen und verhört worden. Sie hätten von ihm wissen wollen, wer 
die Person ermordet habe, wegen welcher er (…) in Haft gewesen sei. Er 
habe  ihnen  jedoch diesbezüglich keine Auskunft geben können. Weil er 
sich  geweigert  habe,  ein  leeres  Papier  zu  unterschreiben,  sei  er 
misshandelt  worden.  Am  nächsten  Tag  habe  er  das  Schriftstück 
unterzeichnet,  und  sie  hätten  ihn  unter  der Bedingung  gehen  gelassen, 
dass  er  ihnen  am  folgenden Tag  500'000  srilankische Rupien  bezahlen 
würde.  Er  sei  dieser  Forderung  nachgekommen  und  habe  sich 
anschliessend  zwei Monate  bei  einem  Freund  versteckt.  Anschliessend 
habe er Sri Lanka verlassen.

Als Beweismittel  reichte der Beschwerdeführer den Polizeibericht  seiner 
Festnahme vom (…)  inklusive einer Übersetzung  in Englisch sowie eine 
Bestätigung  seiner  Registrierung  bei  der  Polizei  in  Colombo  zu  den 
Akten.

C. 
Mit Verfügung vom 10. Juli 2009 – eröffnet am 13.Juli 2009 – lehnte das 
BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab und ordnete gleichzeitig 
die Wegweisung  und  den  Vollzug  aus  der  Schweiz  an.  Die  Vorinstanz 
begründete  ihre Verfügung  im Wesentlichen damit,  dass die Vorbringen 
des  Beschwerdeführers  den  Anforderungen  an  die  Glaubhaftigkeit 
gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998  (AsylG, SR 142.31) 
nicht standhielten, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse. 

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Demzufolge  erfülle  er  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  so  dass  das 
Asylgesuch  abzulehnen  sei.  Überdies  sei  der  Vollzug  der Wegweisung 
als zulässig, zumutbar und möglich zu erachten.

D. 
Mit in französischer Sprache gehaltener Eingabe vom 16. Juli 2009 erhob 
der Beschwerdeführer  beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde  und 
beantragte, die angefochten Verfügung sei aufzuheben, es sei ihm in der 
Schweiz Asyl zu gewähren, und er sei demzufolge nicht aus der Schweiz 
wegzuweisen.  Auf  die  Begründung  der  Beschwerde  wird,  soweit 
entscheidwesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

E. 
Mit  Zwischenverfügung  vom  23.  Juli  2009  teilte  das 
Bundesverwaltungsgericht  dem  Beschwerdeführer  mit,  dass  er  den 
Ausgang des Verfahrens  in der Schweiz abwarten könne. Zudem wurde 
er  –  unter  Hinweis  auf  die  Säumnisfolgen  –  aufgefordert,  bis  zum  12. 
August  2009  einen  Kostenvorschuss  in  der  Höhe  von  Fr.  600.­  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

F. 
Am  5.  August  2009  bezahlte  der  Beschwerdeführer  den  einverlangten 
Kostenvorschuss.

G. 
Mit  Verfügung  vom  27.  August  2009  wurde  die  Vorinstanz  gestützt  auf 
Art. 57  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  ersucht,  eine 
Vernehmlassung einzureichen.

H. 
In seiner Vernehmlassung vom 11. September 2009 beantragte das BFM 
die  Abweisung  der  Beschwerde.  Diese  Vernehmlassung  wurde  dem 
Beschwerdeführer  am  15.  September  2009  zur  Kenntnisnahme 
zugestellt.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 

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1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  VwVG.  Das  BFM  gehört  zu  den 
Behörden  nach  Art. 33  VGG  und  ist  daher  eine  Vorinstanz  des 
Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme 
im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht 
ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und 
entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  endgültig,  ausser  bei  Vorliegen 
eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Es  liegt kein solches Auslieferungsbegehren vor, weshalb 
das Bundesverwaltungsgericht vorliegend endgültig entscheidet.

1.2. Das  Verfahren  richtet  sich  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem 
BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 
AsylG).

1.3.  Die  Beschwerde  ist  frist­  und  formgerecht  eingereicht.  Der 
Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 
durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  und  hat  ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung.  Er  ist  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert 
(Art. 105 und Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG). 
Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. 
Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).

3. 
3.1.  Gemäss  Art.  2  Abs.  1  AsylG  gewährt  die  Schweiz  Flüchtlingen 
grundsätzlich Asyl.

3.2. Flüchtlinge  im Sinne  von Art.  3  AsylG  sind Personen,  die  in  ihrem 
Heimatstaat  oder  im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnten,  wegen  ihrer 
Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen 
Gruppe  oder  wegen  ihrer  politischen  Anschauungen  ernsthaften 
Nachteilen  ausgesetzt  sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen 
Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden.  Als  ernsthafte  Nachteile  gelten 

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namentlich  die  Gefährdung  des  Leibes,  des  Lebens  oder  der  Freiheit 
sowie  Massnahmen,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck 
bewirken.

3.3. Nach  Lehre  und  Rechtsprechung  erfüllt  eine  asylsuchende  Person 
die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG, wenn sie Nachteile 
von  bestimmter  Intensität  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit  und  in 
absehbarer  Zukunft  begründeterweise  befürchten  muss,  welche  ihr 
gezielt  und aufgrund bestimmter Verfolgungsmotive zugefügt  zu werden 
drohen  und  vor  denen  sie  keinen  ausreichenden  staatlichen  Schutz 
erwarten kann (vgl. BVGE 2007/31 E. 5.2 f. und BVGE 2008/4 E. 5, sowie 
die  vom  Bundesverwaltungsgericht  fortgeführte  Rechtsprechung  der 
Schweizerischen  Asylrekurskommission  [ARK]  in  EMARK  1995  Nr.  2 
E. 3a, 2006 Nr. 18 E. 7­10 und Nr. 32 E. 8.7).

Massgeblich  für  die  Beurteilung  der  Flüchtlingseigenschaft  sind  die 
tatsächlichen Verhältnisse, wie sie sich im Zeitpunkt der Entscheidfällung 
präsentieren.  Ausgangspunkt  der  Prüfung  ist  die  Frage  nach  der  im 
Zeitpunkt  der  Ausreise  vorhandenen  Furcht  vor  einer  absehbaren 
Verfolgung  im  Heimatstaat.  Veränderungen  der  objektiven  Situation  im 
Heimatstaat  zwischen  Ausreise  und  Asylentscheid  sind  zugunsten  und 
zulasten  der  ein  Asylgesuch  stellenden Person  zu  berücksichtigen  (vgl. 
BVGE 2008/4 E. 5.4 mit weiteren Hinweisen).

4. 
4.1.  Wer  um  Asyl  nachsucht,  muss  die  Flüchtlingseigenschaft 
nachweisen  oder  zumindest  glaubhaft  machen.  Diese  ist  glaubhaft 
gemacht,  wenn  die  Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender 
Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält.  Unglaubhaft  sind  insbesondere 
Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich 
widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich 
auf  gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (Art. 7 
AsylG).

4.2. Grundsätzlich  sind  Vorbringen  dann  glaubhaft,  wenn  sie  genügend 
substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind; sie dürfen sich nicht in 
vagen  Schilderungen  erschöpfen,  in  wesentlichen  Punkten  nicht 
widersprüchlich  sein  oder  der  inneren  Logik  entbehren  und  auch  nicht 
den  Tatsachen  oder  der  allgemeinen  Erfahrung  widersprechen.  Die 
asylsuchende  Person  muss  persönlich  glaubwürdig  erscheinen,  was 
insbesondere  dann  nicht  der  Fall  ist,  wenn  sie  ihre  Vorbringen  auf 

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gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abstützt,  wenn  sie  wichtige 
Tatsachen  unterdrückt  oder  bewusst  falsch  darstellt,  im  Laufe  des 
Verfahrens  Vorbringen  auswechselt  oder  unbegründet  nachschiebt, 
mangelndes  Interesse  am  Verfahren  zeigt  oder  die  nötige  Mitwirkung 
verweigert.  Glaubhaftmachung  impliziert  ferner  –  im  Gegensatz  zum 
strikten Beweis – ein reduziertes Beweismass und lässt durchaus Raum 
für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen der asylsuchenden 
Person.  Eine  Behauptung  gilt  bereits  als  glaubhaft  gemacht,  wenn  der 
Richter oder die Richterin von ihrer Wahrheit nicht völlig überzeugt ist, sie 
aber überwiegend  für wahr hält, obwohl nicht alle Zweifel beseitigt sind. 
Für  die Glaubhaftmachung  reicht  es  demgegenüber  nicht  aus,  wen  der 
Inhalt der Vorbringen zwar möglich ist, aber  in Würdigung der gesamten 
Aspekte  wesentliche  und  überwiegende  Umstände  gegen  die 
vorgebrachte  Darstellung  des  Sachverhalts  sprechen.  Entscheidend  im 
Sinne  einer  Gesamtwürdigung  ist,  ob  die  für  die  Richtigkeit  des 
dargelegten  Sachverhalts  sprechenden  Gründe  überwiegen  oder  nicht; 
dabei ist auf eine objektivierte Sichtweise abzustellen.

5. 
5.1. Zur Begründung  ihres ablehnenden Entscheides  vom 10.  Juli  2009 
führte  die  Vorinstanz  aus,  dass  der  Wahrheitsgehalt  wesentlicher 
Vorbringen,  die  ohne  zwingenden  Grund  im  weiteren  Verlauf  des 
Verfahrens  nicht  mehr  geltend  gemacht  worden  seien,  zweifelhaft  sei. 
Der  Beschwerdeführer  habe  bei  der  Befragung  zu  Protokoll  gegeben, 
dass Personen des CID (Criminal  Investigation Department)  ihn am (…) 
noch einmal angerufen und mit dem Tod bedroht hätten, falls er das Geld 
nicht  bringen  würde  (vgl.  A4,  S.  6).  Während  der  Anhörung  habe  er 
hingegen  erzählt,  sie  hätten  ihn  am  (…)  erneut  telefonisch  um  Geld 
erpresst. Er habe  ihnen  jedoch gesagt,  dass er nicht  zahlen werde und 
habe  anschliessend  sein Mobiltelefon  ausgeschaltet. Die Todesdrohung 
vom (…) habe er nicht mehr erwähnt (vgl. A7, S. 10). Des weiteren seien 
Vorbringen  dann  widersprüchlich,  wenn  im  Verlaufe  des  Verfahrens  zu 
wesentlichen  Punkten  unterschiedliche  Angaben  gemacht  würden.  Er 
habe  bei  der  Befragung  zur  Person  ausgesagt,  dass  er  während  des 
Verhörs  gezwungen worden  sei, Urin  zu  trinken  (vgl.  A4,  S. 5).  Bei  der 
Anhörung habe er jedoch erzählt, sie hätten ihm den Urin über den Kopf 
geleert, als er diesen nicht habe  trinken wollen  (vgl. A7, S. 5). Überdies 
seien  Vorbringen  dann  unglaubhaft,  wenn  sie  in  wesentlichen  Punkten 
der allgemeinen Erfahrung oder der Logik des Handelns widersprächen. 
Der Beschwerdeführer habe zu Protokoll gegeben, er habe sich nach der 
Gelderpressung bei einem Freund aufgehalten. Er sei jedoch nicht in der 

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Lage gewesen, den Nachnamen seines Freundes anzugeben, obwohl er 
zwei Monate bei ihm gewohnt haben wolle (vgl. A4, S. 6). Zudem könne 
in  keiner  Weise  nachvollzogen  werden,  wieso  sich  das  CID  erst  drei 
Jahre  nach dem Tod einer  für  das Departement  anscheinend wichtigen 
Person  an  den  Beschwerdeführer  gewendet  habe,  um  diesbezüglich 
Informationen  zu  erhalten  (vgl.  A7,  S.  6).  Demzufolge  müssten  die 
genannten Vorbringen allesamt als unglaubhaft qualifiziert werden.

Schliesslich  vermöchten  an  diesen  Erwägungen  auch  die  vom 
Beschwerdeführer  eingereichten  Dokumente  nichts  zu  ändern,  stützten 
sie  doch  lediglich  Vorbringen,  deren  Glaubhaftigkeit  vorliegend  nicht  in 
Frage gestellt werde.

5.2.  In  seiner  Rechtsmitteleingabe  vom  16.  Juli  2009  wiederholte  und 
präzisierte der Beschwerdeführer  im Wesentlichen seine Vorbringen, die 
er  bereits  während  der  Befragung  beziehungsweise  Anhörung  gemacht 
hatte  und  nahm  Stellung  zu  den  von  der  Vorinstanz  als  unglaubhaft 
beziehungsweise  als  widersprüchlich  beurteilen  Vorbringen.  Zudem 
verwies  er  auf  die  allgemein  schwierige  humanitäre  Lage  im 
Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Sri Lanka.

6. 
6.1. Das BFM hat im angefochtenen Entscheid zu Recht festgestellt, dass 
der  Beschwerdeführer  das  wesentliche  Asylvorbringen  der  an  ihn  vom 
CID  gerichteten  Todesdrohung  zwar  bei  der  Befragung  zu  Protokoll 
gegeben,  dieses  zentrale  Element  seiner  Verfolgungsgeschichte  jedoch 
während  der  Anhörung  mit  keinem  Wort  mehr  erwähnt  hat.  Zudem 
erstaunt  die  unterschiedliche  Schilderung  der  erlittenen  Folter  im 
Zusammenhang mit dem Trinken beziehungsweise dem über seinen Kopf 
geleerten Urin während des Verhörs. Überdies  ist nicht nachvollziehbar, 
weshalb  sich  das CID  erst  drei  Jahre  nach  der  Tötung  einer  für  dieses 
bedeutenden  Person  an  den  Beschwerdeführer  gewendet  hat.  Deshalb 
sind  diese  elementaren Vorbringen  als  unglaubhaft  zu  qualifizieren.  Bei 
den Äusserungen  des Beschwerdeführers  handelt  es  sich  offensichtlich 
um  ein  Sachverhaltskonstrukt,  dem  es  an  Realkennzeichen  und  der 
subjektiven Betroffenheit fehlt.

6.2. Die  Vorbringen  in  der  Rechtsmitteleingabe  vom  16.  Juli  2009  sind 
nicht  geeignet,  eine  Änderung  der  vorinstanzlichen  Verfügung  zu 
bewirken. Der Argumentation der Vorinstanz werden keine stichhaltigen, 
substanziierten  und  vor  allem  belegten  Gründe  entgegengehalten.  Um 

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Wiederholungen  zu  vermeiden, wird  deshalb  vorab auf  die  zutreffenden 
Erwägungen  der  Vorinstanz  verwiesen.  Auch  der  Einwand  des 
Beschwerdeführers,  dass  die Widersprüchlichkeit  seiner  Vorbringen  auf 
die schlechte Arbeit des Übersetzers zurückzuführen sei, vermag nicht zu 
überzeugen.  Er  hat  den  Wahrheitsgehalt  seiner  in  den  jeweiligen 
Protokollen anlässlich der Befragung sowie der Anhörung festgehaltenen 
Aussagen durch seine Unterschrift bestätigt, weshalb er diese gegen sich 
gelten  lassen muss. Die auf der  letzten Seite des Anhörungsprotokolles 
(vgl.  A7,  S.  13)  von  der  Hilfswerksvertretung  ergänzend  angebrachten 
handschriftlichen  Notizen  zielen  auf  die  vom  Beschwerdeführer  vorher 
gemachten  Vorbringen  ab,  wiederholen  diese  teilweise  und  fassen 
wesentliche  Punkte  noch  einmal  zusammen.  Eine  Kritik  am Übersetzer 
oder  an  sonstigen  Gegebenheiten  anlässlich  der  Anhörung  unterbleibt 
jedoch.  Die  diesbezügliche  Beanstandung  muss  somit  als 
nachgeschoben bezeichnet werden.

6.3.  Zusammenfassend  bestätigt  das  Bundesverwaltungsgericht  die 
Erkenntnis  des  BFM,  dass  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführer  den 
Anforderungen  an  die  Glaubhaftigkeit  gemäss  Art.  7  AsylG  nicht 
standhalten,  so  dass  ihre  Asylrelevanz  nicht  geprüft  werden  muss.  Es 
erübrigt sich, auf weitere Vorbringen in der Beschwerde einzugehen, weil 
sie  an  dieser  Einschätzung  nichts  zu  ändern  vermögen.  Der 
Beschwerdeführer  erfüllt  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  und  das  BFM 
hat sein Asylgesuch zu Recht abgelehnt.

7. 
7.1. Lehnt  das Bundesamt  das Asylgesuch  ab  oder  tritt  es  darauf  nicht 
ein,  so  verfügt  es  in  der  Regel  die Wegweisung  aus  der  Schweiz  und 
ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit 
der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).

7.2. Der Beschwerdeführer  verfügt weder  über  eine  ausländerrechtliche 
Aufenthaltsbewilligung  noch  über  einen  Anspruch  auf  Erteilung  einer 
solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 
Abs. 1 AsylG; EMARK 2001 Nr. 21).

8. 
8.1.  Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich, so regelt das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach 
den  gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von 
Ausländern  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des  Bundesgesetzes 

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vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer  [AuG, 
SR 142.20]).

Bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen  gilt 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  seiner 
Vorgängerorganisation  ARK  der  gleiche  Beweisstandard  wie  bei  der 
Flüchtlingseigenschaft, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte 
Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. 
WALTER  STÖCKLI,  Asyl,  in:  Uebersax/Rudin/Hugi  Yar/Geiser  [Hrsg.], 
Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148).

8.2. Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 
der  Schweiz  einer Weiterreise  der  Ausländerin  oder  des  Ausländers  in 
den  Heimat­,  Herkunfts­  oder  einen  Drittstaat  entgegenstehen  (Art.  83 
Abs. 3 AuG).

So  darf  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen  werden,  in  dem  ihr  Leib,  ihr  Leben  oder  ihre  Freiheit  aus 
einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden 
(Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom 
28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).

Gemäss  Art. 25  Abs. 3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101),  Art. 3  des 
Übereinkommens  vom  10. Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere 
grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK,  SR 0.105)  und  der  Praxis  zu  Art. 3  der  Konvention  vom 
4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK,  SR 0.101)  darf  niemand  der  Folter  oder  unmenschlicher  oder 
erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.

8.3.  Die  Vorinstanz  wies  in  ihrer  angefochtenen  Verfügung  zutreffend 
darauf hin, dass das Prinzip des  flüchtlingsrechtlichen Non­Refoulement 
nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem 
Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich  erhebliche 
Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der  in Art. 5 
AsylG  verankerte  Grundsatz  der  Nichtrückschiebung  im  vorliegenden 
Verfahren  keine  Anwendung  finden.  Eine  Rückkehr  des 
Beschwerdeführers  nach  Sri  Lanka  ist  demnach  unter  dem Aspekt  von 
Art. 5 AsylG rechtmässig.

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Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers 
noch  aus  den  Akten  Anhaltspunkte  dafür,  dass  er  für  den  Fall  einer 
Ausschaffung  nach  Sri  Lanka  dort  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit 
einer  nach  Art. 3  EMRK  oder  Art. 1  FoK  verbotenen  Strafe  oder 
Behandlung  ausgesetzt  wäre.  Gemäss  Praxis  des  Europäischen 
Gerichtshofes  für  Menschenrechte  (EGMR)  sowie  jener  des  UN­Anti­
Folterausschusses  müsste  der  Beschwerdeführer  eine  konkrete  Gefahr 
("real  risk")  nachweisen  oder  glaubhaft machen,  dass  ihm  im Fall  einer 
Rückschiebung  Folter  oder  unmenschliche  Behandlung  drohen  würde 
(vgl.  EGMR  [Grosse  Kammer],  Saadi  gegen  Italien,  Urteil  vom 
28. Februar 2008, Beschwerde Nr. 37201/06, §§ 124 – 127, mit weiteren 
Hinweisen).  Auch  die  allgemeine  Menschenrechtssituation  in  Sri  Lanka 
lässt  den  Wegweisungsvollzug  zum  heutigen  Zeitpunkt  nicht  als 
unzulässig  erscheinen.  Nach  dem  Gesagten  ist  der  Vollzug  der 
Wegweisung  sowohl  im  Sinne  der  asyl­  als  auch  der  völkerrechtlichen 
Bestimmungen zulässig.

8.4. Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 
Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat­ oder Herkunftsstaat auf 
Grund  von  Situationen  wie  Krieg,  Bürgerkrieg,  allgemeiner  Gewalt  und 
medizinischer  Notlage  konkret  gefährdet  sind.  Wird  eine  konkrete 
Gefährdung  festgestellt,  ist  –  unter  Vorbehalt  von  Art. 83  Abs. 7  AuG – 
die vorläufige Aufnahme zu gewähren (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz 
über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  vom  8. März  2002,  BBl 2002 
3818).

8.4.1.  Im  zur  Publikation  vorgesehenen  Urteil  BVGE  E­6220/2006  vom 
27. Oktober  2011  hat  das  Bundesverwaltungsgericht  angesichts  der 
veränderten Lage nach dem Ende des sri­lankischen Bürgerkriegs im Mai 
2009  kürzlich  eine  neue  Beurteilung  der  Situation  und  der 
entsprechenden  Zumutbarkeitskriterien  vorgenommen.  Dabei   ist  es  im 
Wesentlichen  zu  folgender  Einschätzung  gelangt  (a.a.O.,  E. 13.2.1):  Im 
Distrikt Jaffna hat sich die Lage in den vergangenen zwei Jahren deutlich 
gebessert,  und  die  Versorgungslage  ist  entspannt.  Die  Polizei­  und 
Zivilbehörden  haben  ihre  Funktionen  und  Tätigkeiten  wieder 
aufgenommen  beziehungsweise  von  den  Militärbehörden  übernommen. 
Es  herrscht  hier  keine  Situation  allgemeiner  Gewalt,  und  die  politische 
Lage  ist  nicht  dermassen  angespannt,  dass  eine  Rückkehr  hierhin  als 
generell  unzumutbar  eingestuft  werden  müsste.  Angesichts  der  im 
humanitären und wirtschaftlichen Bereich nach wie  vor  fragilen Lage  ist 
aber  im Hinblick auf den Vollzug der Wegweisung  in dieses Gebiet eine 

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sorgfältige,  zurückhaltende  Beurteilung  der  individuellen 
Zumutbarkeitskriterien  vorzunehmen.  Dabei  ist  neben  allgemeinen 
Faktoren  (wie  sozio­ökonomischen  und  medizinischen  Aspekten,  dem 
Kindeswohl usw.) auch dem zeitlichen Element gebührend Rechnung zu 
tragen (zum Folgenden BVGE E­6220/2006 E. 13.2.1.1 f.). Für Personen, 
die  aus  der  Nordprovinz  stammen  und  dieses  Gebiet  erst  nach 
Beendigung  des  Bürgerkrieges  im  Mai  2009  verlassen  haben,  ist  der 
Wegweisungsvollzug zurück in dieses Gebiet als grundsätzlich zumutbar 
zu  beurteilen,  wenn  davon  ausgegangen  werden  kann,  dass  die 
betreffende  Person  auf  die  gleiche  oder  gleichwertige  Lebens­  und 
Wohnsituation zurückgreifen kann, die im Zeitpunkt der Ausreise bestand, 
und  dem  Wegweisungsvollzug  dorthin  zurück  auch  anderweitig  nichts 
entgegensteht. Liegt der letzte Aufenthalt der betreffenden Person in der 
Nordprovinz  indessen  längere  Zeit  zurück  (vor  Beendigung  des 
Bürgerkriegs  im  Mai  2009)  oder  gehen  konkrete  Umstände  aus  den 
Verfahrensakten hervor, dass sich die Lebensumstände seit der Ausreise 
massgeblich  verändert  haben  könnten,  sind  die  aktuell  vorliegenden 
Lebens­  und Wohnverhältnisse  sorgfältig  abzuklären  (vgl.  diesbezüglich 
BVGE E­6220/2006 E. 13.3).

8.4.2.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ging  sodann  bereits  nach  der 
früheren  Rechtsprechung  davon  aus,  dass  bei  Tamilen,  die  aus  dem 
Grossraum Colombo oder dessen Umgebung stammen und dort über ein 
tragfähiges  Familien­  und  Beziehungsnetz  verfügen  sowie  mit  einer 
konkreten Unterkunftsmöglichkeit rechnen können, grundsätzlich von der 
Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in diese Gebiete auszugehen ist 
(BVGE 2008/2 E.  7.6 S.  20  f.). Diese Praxis  ist  nunmehr  im erwähnten 
neuen Urteil  E­6220/2006  nicht  bloss  bestätigt,  sondern  sogar  erweitert 
worden,  indem nun  für Personen, die aus den Provinzen North Central, 
North Western, Central, Western (namentlich: der Grossraum Colombo), 
Southern,  Sabarugamuwa  und  die  Uva­Provinz  stammen  und  dorthin 
zurückkehren, der Wegweisungsvollzug grundsätzlich zumutbar (E. 13.3). 

8.5. Der Beschwerdeführer verbrachte einen Grossteil seines bisherigen 
Lebens – er zog 1991 im Alter von acht Jahren mit seiner Familie aus der 
Region  Jaffna  in  die  srilankische  Hauptstadt  –  in  Colombo,  wo  er 
überdies über ein tragfähiges soziales, familiäres Beziehungsnetz verfügt 
(gemäss Angaben vom Mai 2009 Eltern, Grossmutter und ein Bruder; vgl. 
A4,  S. 1 ff.).  Damit  erweist  sich  die  Rückkehr  des  Beschwerdeführers 
nach  der  aktuellen  Lageanalyse  jedenfalls  in  den  Grossraum  Colombo 
ohne weiteres als zumutbar, und es kann daher offenbleiben, ob darüber 

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hinaus ebenfalls  die Kriterien einer  zumutbaren Rückkehr  in die Region 
Jaffna (s. vorstehend E. 8.4.1) erfüllt wären. 

Da  auch  keine  sonstigen  gegen  die  Zumutbarkeit  sprechenden Gründe 
vorliegen  ­  der  Beschwerdeführer  ist  jung  und  (soweit  aktenkundig) 
gesund,  hat  einen  guten  Schulabschluss  und  Arbeitserfahrung  als 
Selbstständigerwerbender  im  Handel  (vgl.  A4,  S.  2),  ist  nicht  zu 
befürchten,  dass  er  bei  der  Rückkehr  in  seine  Heimat  in  eine  konkret 
existenzbedrohende Lage geraten könnte. Somit erweist sich der Vollzug 
der Wegweisung als zumutbar.

8.6.  Schliesslich  obliegt  es  dem  Beschwerdeführer,  sich  bei  der 
zuständigen  Vertretung  des  Heimatstaates  die  für  eine  Rückkehr 
notwendigen  Reisedokumente  zu  beschaffen  (vgl.  Art. 8  Abs. 4  AsylG 
und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 – 515), weshalb der Vollzug 
der  Wegweisung  auch  als  möglich  zu  bezeichnen  ist  (Art. 83  Abs. 2 
AuG).

8.7. Zusammenfassend  hat  die  Vorinstanz  den Wegweisungsvollzug  zu 
Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten 
fällt  eine  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme  ausser  Betracht  (Art. 83 
Abs. 1 – 4 AuG).

9. 
Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung 
Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und 
vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG).  Die 
Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.

10. 
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Kosten  dem 
Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1  VwVG),  auf  insgesamt 
Fr. 600.– festzusetzen (Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  und  mit  dem  am  5. 
August  2009  in  gleicher  Höhe  geleisteten  Kostenvorschuss  zu 
verrechnen.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  wird  mit  dem  in  gleicher  Höhe  geleisteten 
Kostenvorschuss verrechnet.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Stadelmann

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