# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b38afa7-ff3c-54af-b63e-c50e8f4b529f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.10.2009 E-6441/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6441-2009_2009-10-16.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6441/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Jean-Pierre Monnet;
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

E._______, geboren _______, Nigeria
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 8. Oktober 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Gegenstand

Besetzung

Parteien

E-6441/2009

Das Bundesverwaltungsgericht, in Anwendung

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101), 

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101),

des Übereinkommens gegen Folter und andere grausame, unmensch-
liche oder erniedrigende Behandlung oder  Strafe vom 10. Dezember 
1984 (FoK, SR 0.105),

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge [FK, SR 0.142.30]),

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerin-
nen und Ausländer (AuG, SR 142.20),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021),

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs-
gericht (VGG, SR 173.32),

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110),

der  Asylverordnung  1  über  Verfahrensfragen  vom  11.  August  1999 
(AsylV 1, SR 142.311)

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

stellt fest, 

dass  der  Beschwerdeführer,  eigenen  Angaben  zufolge  aus  Nigeria 
stammend  und  den  Bini  zugehörend,  zu  seinem  am  9.  September 
2009 in der Schweiz gestellten Asylgesuch anlässlich der Anhörungen 
im Wesentlichen geltend machte,  er  habe als  Mechaniker mit  einem 
von ihm reparierten  Fahrzeug im Juli  2009 bei  einer  Testfahrt  einen 

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Unfall verursacht und dabei einen Polizisten überfahren, worauf er ein-
fach weitergefahren sei,

dass er, weil er gewusst habe, dass man ihm nachfahren werde, das 
Auto abgestellt habe und geflohen sei und sein Arbeitgeber ihm zirka 
45 Minuten nach dem Unfall telefonisch mitgeteilt habe, der Polizist sei 
an den Verletzungen gestorben,

dass er befürchtet habe, die Polizei könnte ihn festnehmen und auf der 
Stelle umbringen oder für lange Zeit inhaftieren,

dass er sich am folgenden Tag zu einem Freund nach Port Harcourt 
begeben und knapp eine Woche bei diesem verbracht habe,

dass er danach sein Heimatland auf dem Seeweg verlassen habe und 
über ihm unbekannte Drittländer in die Schweiz gelangt sei,

dass bezüglich der Vorbringen im Einzelnen auf die Akten verwiesen 
wird,

dass das BFM mit Verfügung vom 8. Oktober 2009 - gleichentags er-
öffnet - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylge-
such  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  und  den 
Vollzug anordnete,

dass das Bundesamt zur Begründung anführte, der Beschwerdeführer 
habe  trotz  entsprechender  Aufforderung  innerhalb  von  48  Stunden 
nach  Einreichung  des  Asylgesuchs  keine  rechtsgenüglichen  Reise- 
oder Identitätspapiere im Sinne von Art. 1 Bst. b und c AsylV 1 abge-
geben und zum Fehlen solcher Papiere keine entschuldbaren Gründe 
glaubhaft machen können,

dass er weder die Voraussetzungen von Art. 3 oder Art. 7 AsylG erfülle 
noch weiterer Abklärungsbedarf zur Feststellung der Flüchtlingseigen-
schaft oder zum Wegweisungsvollzug erkennbar sei,

dass deshalb gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylge-
such nicht einzutreten sei,

dass der Wegweisungsvollzug in das Heimatland des Beschwerdefüh-
rers durchführbar (zulässig, zumutbar und möglich) erscheine,

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dass der Beschwerdeführer am 13. Oktober 2009 (Poststempel) beim 
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung des BFM 
vom 8. Oktober 2009  einreichte und sinngemäss beantragt, diese sei 
aufzuheben,

dass die vorinstanzlichen Akten am 14. Oktober 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 33 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass  der  Beschwerdeführer  am Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilge-
nommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung hat  und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 
ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-
prüfen (Art. 32-35 AsylG),  die Beurteilungskompetenz der Beschwer-
deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz 
zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  -  einer  selbständigen  materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskomission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1.),

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dass indessen bei der Anwendung des Tatbestandes von Art. 32 Abs. 2 
Bst. a und Abs. 3 AsylG vorweg über das Bestehen beziehungsweise 
Nichtbestehen  der  Flüchtlingseigenschaft  abschliessend  materiell  zu 
entscheidend ist, soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung 
möglich ist,  wobei das Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft  Vor-
aussetzung  für  einen  Nichteintretensentscheid  nach  dieser  Bestim-
mung  bildet  (vgl.  Entscheide  des  Schweizerischen  Bundesverwal-
tungsgerichts BVGE 2007/8, insbes. E. 5.6.5),

dass dementsprechend in einem solchen Beschwerdeverfahren unge-
achtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen  Nichtein-
tretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft - allerdings nur hin-
sichtlich der Überprüfung deren offensichtlichen Fehlens - Prozessge-
genstand ist (vgl. a.a.O., E. 2.1),

dass jedoch die Gewährung von Asyl nicht Gegenstand des vorliegen-
den Verfahrens bildet,

dass das BFM die Frage der Wegweisung und des Vollzugs nach dem 
Nichteintreten auf  ein Asylgesuch materiell  prüft,  weshalb  dem Bun-
desverwaltungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (vgl. Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn die asylsuchende 
Person den Behörden nicht  innert  48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgibt, ausser sie könne glaub-
haft  machen, sie  sei  dazu aus entschuldbaren Gründen nicht  in  der 
Lage, oder auf  Grund der Anhörung sowie gestützt auf  Art. 3 und 7 
AsylG  die  Flüchtlingseigenschaft  festgestellt  wird  oder  sich  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder  eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. a und 3 AsylG),

dass es sich gemäss BVGE 2007/7 beim Begriff "Reise- und Identitäts-
papiere"  um Dokumente  handelt,  die  "sowohl  die  einwandfreie  Fest-

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stellung  der  Identität  als  auch  die  sichere  Durchführung  der  Rück-
schaffung ermöglichen" sollen (E. 6)  und unter  Vorbehalt  des Vorlie-
gens entschuldbarer Gründe ein Nichteintretensentscheid selbst dann 
zu erfolgen hätte, wenn trotz fehlender Ausweispapiere keine Zweifel 
über die Identität des oder der Asylsuchenden bestehen (E. 5.3. a.E.),

dass das BFM zu Recht zum Schluss gelangt ist, der Beschwerdefüh-
rer mache keine entschuldbaren Gründe für das versäumte Einreichen 
von Identitätspapieren geltend, und zur Vermeidung unnötiger Wieder-
holungen auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Ver-
fügung verwiesen werden kann,

dass die blosse Entgegnung des Beschwerdeführers in der Rechtmit-
teleingabe, er habe nie einen Ausweis oder Reisepass besessen und 
auch keine Zeit gehabt, vor seiner Ausreise aus dem Heimatland einen 
Reisepass  zu  beschaffen  oder  zu  beantragen,  nicht  durchzudringen 
vermag,

dass er auch nicht zu belegen vermag, er habe sich ernsthaft um die 
Beschaffung von tauglichen Identitätspapieren bemüht, und die Beteu-
erung in der Rechtsmitteleingabe, er werde versuchen, solche bei der 
nigerianischen Botschaft zu beschaffen, in entscheidwesentlicher Hin-
sicht nichts zu ändern vermag,

dass  aufgrund  dieser  Situation  die  Identität  des  Beschwerdeführers 
nach wie vor nicht feststeht,

dass weiter - unter Beachtung der in BVGE 2007/8 aufgestellten Richt-
linien (E. 5.6) - zu prüfen ist, ob auf Grund der Anhörung (und der Ak-
ten)  weitere  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft 
oder  von  Wegweisungsvollzugshindernissen nötig  sind  oder  gar  die 
Flüchtlingseigenschaft  festzustellen  ist  (Art.  32  Abs.  3  Bst.  b  und  c 
AsylG), oder ob bereits aufgrund einer summarischen Prüfung festge-
stellt  werden kann,  dass  die  asylsuchende Person die  Flüchtlingsei-
genschaft offensichtlich nicht erfüllt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  im Rahmen einer  Gesamtwürdi-
gung der Anhörungsprotokolle in Bestätigung der vorinstanzlichen Er-
kenntnisse zum Schluss gelangt, dass die Flüchtlingseigenschaft des 
Beschwerdeführers offensichtlich nicht besteht und ohne besonderen 
Begründungsaufwand  ausgeschlossen  werden  kann  (vgl.  a.a.O., 
E. 5.6.6.), 

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dass auf die überzeugende vorinstanzliche Argumentation in der ange-
fochtenen Verfügung hinsichtlich der fehlenden Anforderungen an die 
Glaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers abgestellt wer-
den kann,

dass die vorliegende Aktenlage und die Entgegnungen in der Rechts-
mitteleingabe mangels Stichhaltigkeit keine andere Beurteilung zulas-
sen,

dass  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  bezüglich  der  Verfol-
gungs- und Fluchtgründe offensichtlich die Voraussetzungen zur Aner-
kennung als Flüchtling nicht erfüllen und auch keine weiteren Abklä-
rungen notwendig erscheinen,

dass das blosse Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe, er befürchte, 
die Behörden in seinem Heimatland könnten ihn umbringen oder für 
sehr lange Zeit  ins Gefängnis  bringen,  vorliegend nicht  durchzudrin-
gen vermag,

dass deshalb keiner der drei in Art. 32 Abs. 3 AsylG aufgeführten, dem 
Regelfall des Nichteintretens bei Erfüllen des Tatbestandes von Art. 32 
Abs. 2 Bst. a AsylG entgegenstehenden Gründe vorliegt,  zumal,  wie 
sich im Folgenden zeigt, auch keine zusätzlichen Abklärungen zur Fest-
stellung von Wegweisungsvollzugshindernissen notwendig sind,

dass das BFM mithin  zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerde-
führers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt  und der Beschwerde-
führer keinen Anspruch auf  Erteilung einer solchen hat,  weshalb die 
verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 
steht und vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Be-
stimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in 
den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 

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Abs. 3 AuG), und keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein 
Land  gezwungen  werden  darf,  in  dem ihr  Leib,  ihr  Leben  oder  ihre 
Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder 
in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen 
zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; Art. 33 Abs. 1 FK),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat dro-
hende menschenrechtswidrige Strafe oder Behandlung im Sinne von 
Art. 3 EMRK und Art. 3 FoK ersichtlich sind,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass das BFM zu Recht zum Schluss kommt, im Falle einer Rückkehr 
des Beschwerdeführers in sein Heimatland würde weder aufgrund der 
allgemeinen  dortigen  Lage  noch  aufgrund  individueller  Gründe  eine 
konkrete  Gefährdung  im  Sinne  der  zu  beachtenden  Bestimmungen 
drohen, weshalb der Vollzug der Wegweisung zumutbar im Sinne von 
Art. 83 Abs. 4 AuG ist,

dass die Erwägungen des Bundesamtes somit auch bezüglich der Zu-
mutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  zutreffend sind,  und  die  Aus-
führungen in der Rechtsmitteleingabe daran nichts zu ändern vermö-
gen,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gül-
tiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechts-

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erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder un-
angemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuwei-
sen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 VGKE) dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden 
Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zustän-
dige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Christoph Berger

Versand: 

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