# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f3c0579-85ca-59e9-ae8f-fcd072c536bf
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-03-16
**Language:** de
**Title:** Befristete Rente. Reine Unfallfolgen, Koordination. Weitgehende Anlehnung an den Parallelfall im bereits gerichtlich beurteilten UVG-Verfahren.
**Docket/Reference:** IV.2019.00212
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2019.00212.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2019.00212
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiber Nef
Urteil
vom
1
6.
März 2020
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer
Peyer Partner Rechtsanwälte
Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1961, stürzte am 1
8.
November 2013 bei Schalungs
arbeiten zu Boden und zog sich Verletzungen am rechten Fussgelenk zu, die unter anderem
eine operative Revision am Sprunggelenk
und
weitere Eingriffe (USG-
Arthrodese
und
Interpo
sitionsarthrodese
)
nach sich zogen. Die Suva als obligato
rischer Unfallversicherer erbrachte ihre gesetzlichen Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung
[vgl.
Urk.
7/67/2-3]
)
.
Sodann sprach sie m
it Verfügung vom 8.
Februar 2017
(
Urk.
7/70)
basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 20
%
monatliche Rentenleistungen
ab
1.
März 2017
und
gestützt
auf
eine
Integritäts
einbusse von 15
%
eine Integritätsentschädigung zu.
Hieran hielt sie mit
Ein
spracheentscheid
vom 12.
Februar 2018
fest. D
ie dagegen erhobene Beschwerde
wies
das hiesige Sozialversicherung
sgericht
im Verfahren UV.2018.00071
mit Ur
teil vom 24.
September 2019
(
Urk.
9)
ab.
Zwischenzeitlich
hatte
sich der Versicherte a
m
1
6.
April
2015
auch
bei der Inva
lidenversicherung zum Leistu
ngsbezug an
gemeldet
(
Urk.
7/23
). Die Sozialversi
cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und er
werbliche Situation ab und
zog verschiedentlich
die
Akten der Suva bei (
Urk.
7/33, 7/43, 7/54,
7/66, 7/67, 7/70
, 7/112, 7/125
, 7/140
). Am 2
8.
Juli 2017 (
Urk.
7/106) teilte die IV-Stelle den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit
. Mit Vorbescheid vom
7.
März 2018 stellte
sie
die Zusprache einer befristeten ganzen Rente
von
Februar 2016 bis März 2017 und darüber hinaus
,
bei einem ermi
ttelten Invaliditätsgrad von 15
%
,
die Verneinung eines
weiteren
Rentenan
spruchs
in Aussicht
(
Urk.
7/133)
. Nach Einwendungen des Versicherten
vom
7.
Mai 2018 (
Urk.
7/138)
,
unter anderem mit dem
Vorbringen
,
es sei auch im Suva-Verfahren strittig, ob der Versicherte unter einem
CRPS
(
Complex
Regional
Pain
Syndrome
)
leide oder nicht
(
Ziff.
3+11
),
verfügte
die IV-Stelle
am 1
4.
Feb
ruar 2019 in
angekündigtem
Sinne (
Urk.
2)
.
2.
Gegen die Verfügung vom 1
4.
Februar 2019 erhob der Versicherte am 2
0.
März 2019
Beschwerde
(
Urk.
1) und beantragte
(S. 2):
In teilweiser Aufhebung der Verfügung vom 1
4.
Februar 2019 seien die ge
setzlichen Leistungen zu erbringen und es sei ihm auch für die Zeit ab
1.
April 2017 eine ganze Invalidenrente auszurichten.
Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Sachverhaltsabklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
Die IV-Stelle beantra
gte mit Beschwerdeantwort vom 2
9.
April 2019
(
Urk.
6) die Abweisung der B
eschwerde, was
dem Beschwerdeführer am
3
0.
April 2019
zur Kenntnis gebracht
wurde
(
Urk.
8).
Im Verfahren
wurde das
rechtskräftige
Urteil des
hiesige
n
Sozialversicherungsgericht
s
UV.2018.00071
v
om 2
4.
September 2019 beigezogen (
Urk.
9).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun
gen
(Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a
der
Verordnung über
die Invali
denversicherung (IVV
) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei
sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi
sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit
punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an
wendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsände
rung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun
desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).
Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü
fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere
gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Okto
ber 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.4
Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Invali
den- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden in beiden Bereichen prinzipiell denselben Invalidi
tätsgrad zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche gesetzliche Regelung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versicherungszweigen zu einer abweichenden In
validitätsbemessung führen. Bereits abgeschlossene Invaliditätsfestlegungen sind
mitzuberücksichtigen
. Es besteht jedoch keine Bindungswirkung der Invaliditäts
schätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungs
zweig (Urteil des Bundesgerichts 8C_543/2011 vom 25. August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf
BGE 133 V 549
E. 6,
119 V 468
E. 2b).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz
tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi
cherte Person
arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt
lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er
scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen
heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs
fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh
men (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
1
4.
Februar 2019
davon aus
(
Urk.
2 S. 5)
, der Beschwerdeführer habe sich bei der Invaliden
versicherung am 2
0.
April 2015 a
ufgrund eines erlittenen Unfall
s angemeldet. Das Abklärungsverfahren sei deshalb mit der zuständigen Unfal
lversicherung Suva koordiniert
worden.
Die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass
der
Beschwerdeführ
er aufgrund des Unfall
s ab 18.
November 2013 in seiner Ar
beitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Die gesundheitliche Situation hätte sich jedoch vor Ablauf der einjährigen Wartefrist wieder verbessert und er sei in einem vollen Pensum arbeitsfähig gewesen. Per Februar 2015 habe sich die Situation wieder verschlechtert und ab diesem Zeitpunkt sei ihm die frühere Tätigkeit als Bauhelfer nicht mehr zumutbar gewesen. Bei Ablauf der einjährigen Wartefrist hätte er ein Jahreseinkommen von
Fr.
79'162.-- erzielen können
, sei aber auch in
einer
angepass
te
n
Tätigkeit nicht arb
eitsfähig gewesen. Damit habe
die
Er
werbseinbusse
100
%
betragen
, was
auch
dem
Invaliditätsgrad
entspr
e
che
.
Die gesundheitliche Situation habe sich in der Folge
aber
verbessert und ab 1
7.
De
zember 2016 sei dem Beschwerdeführer eine den Einschränkungen angepasste Tätigkeit wieder zu 100
%
zumutbar
gewesen
. Dabei sei
von einer leichten, vor
wiegend
sitzende
n
Tätigkeit
auszugehen
,
die
keinen Einsatz in Zwangshaltung
erfordere
sowie keine Vibrations- und Schlagbelastung
en
am rechten Fuss bein
halte
. In einer solchen Tätigkeit liesse sich gestützt auf die Tabellenwerte ein Jah
reseinkommen von
Fr.
67'454.71 erzie
len und daraus ergebe sich ein
Invaliditäts
grad von 15
%
.
2.2
Demgegenüber stellte sich der
Beschwerdeführer
auf den Standpunkt (
Urk.
1 S.
7
f.), die Beschwerdegegnerin
stütze auf die Ab
klärungen der Suva ab und diese w
iederum auf die Beurteilung ihrer Kreisärztin
Dr.
med.
Y.___
. Gemäss der Kreisärztin habe die Diagnose eines CRPS nicht bestätigt werden können. Dem
gegenüber komme
Dr.
med.
Z.___
nac
h durchgeführten Untersuchungen
zum Schluss, dass ein
CRPS
vorliege
.
Dieser
Auffassung
sei entgegen
der Suva
zu fol
gen und davon auszugehen, dass er an einem CRPS Typ I
leide.
Damit sei auch
das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil, auf welches
sich
die Beschwerdegegnerin ebenfalls ab
ge
stützt habe,
anzupassen und
zufolge
des diagnostizierten CRPS von einer 100%
igen Arbeitsunfähigkeit
auszugehen
, was zur Zus
pra
che einer ganzen Invalidenrente führen
müsse.
Weiter
sei auch zu berücksichtigen
, dass es die Beschwerdegegnerin unterlassen habe, den Einfluss der Schwerhörigkeit auf die Arbeitsfähigkeit abzuklären
(
S
.
8)
.
Er
sei zwar mit Hörhilfen versorgt, doch sei ungeklärt, ob er aufgrund dieses Leidens noch zusätzlich eingeschränkt sei.
Sodann sei h
insichtlich des Einkomm
ensvergleich
s
für den Fall, dass er
in adap
tierter Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig erachtet werde
,
als
zwischenzeitlich 58-jährige
r
, schwerhörige
r,
der deutschen Sprache nicht mächtig
er
und
unter Be
rücksichtigung des von der Kreisärztin formulierten, erheblich eingesc
hränkten Tätigkeitsprofils der leidensbedingte Maximala
bzug von 25
%
zu gewähren
(S. 8 f.)
.
3.
3.1
Im Urteil des hiesigen Sozialversicherungsgerichts
Nr. UV.2018.00071
vom 2
4.
September 2019
erkannte
das Gericht
folgendes
(
Urk.
9 E. 5.2
.1
):
3.1.1
St
rittig und zu prüfen ist
, ob und i
n welchem Umfang der Beschwerde
führer in einer angepassten Tätigkeit arbeits- beziehungsweise leistungsfähig ist. Dabei wiesen die behandelnden Ärzte, namentlich PD
Dr.
A.___
und
Dr.
B.___
in Bezug auf die Belastbarkeit des rechten Fusses na
ch erfolgter
Interpositionsarth
rodese
im November 2015 bereits im Februar beziehungsweise März 2016 darauf hin, dass eine
Vollbelastung des rechten Fusses
erlaubt sei und sich die angege
benen ausgeprägten Schmerzen nicht mehr begründen liessen
.
Ein CRPS ähnliches Beschwerdebild schilderte darauf
Dr.
Z.___
im Bericht vom
4.
November 2016, nachdem er den Besc
hwerdeführer erstmals Ende Okto
ber 2016 gesehen hatte, wobei er aufgrund (fre
md-)sprachlicher Verständigungs
schwierigkeiten keine gesicherte Diagnose abgeben konnte. Die Kreisärztin, wel
che hierauf den Beschwerdeführer im Dezember 2016 in Anwesenheit einer Dol
mets
cherin untersuchte
, konnte die Diagnose eines CRPS aufgrund der erhobenen Untersuchungsbefunde ausschliessen und hob insbesondere das Fehlen trophi
scher Störung
en als Kriterium eines CRPS her
vor. Sodann zeigte sich in der Un
tersuchung ein nicht authentisches Verhalten des Beschwerdeführers mit Ver
deutlichu
ngstendenzen und es konnten Mus
kelumfänge im Bereich der Unter
schenkel dokumentiert werden, welche eine wirkliche Schonung des rechten Beins als unwahrscheinlich erscheinen liessen. Vor diesem Hintergrund erachtete die Kreisärzti
n eine den Unfallfolgen am rech
ten Fuss angepasste Tätigkeit als ganztags zumutbar. Der entsprechenden Beurteilun
g schlossen sich auch die be
han
delnden Ärzte PD
Dr.
A.___
und
Dr.
B.___
im Mä
rz 2017 an
.
Nachdem
Dr.
Z.___
im Juli
2017 aus
ge
führt
hatt
e
, die Kriterien für ein CRPS seien nunmehr nach den Budapest-Kriterien e
rfüllt
, veranlasste die Beschwerde
gegnerin zur Evaluierung der Diag
nose eine neurologische Untersu
chung sowie eine Fotodok
umentation
. Dabei ergaben die neurologischen Abklärungen kein
en Nachweis eines CRPS
. Die
Fotodo
kumentation würdigte sodann die Kreisärztin in ihrer Aktenbeurteilung vom 3
0.
November 201
7.
Trophische Störungen im Be
reich der Unterschenkel, Füsse, Zehen und Nägel konnten dabei nach wie vor nicht gesehen werden, weshalb an den Befunden und Einschätzungen im früheren
Untersuchungsbericht festgehalten wurde
.
3.1.2
Im Weiteren erkannte das Gericht (E. 5.2.2 des Urteils):
Die kreisärztliche Einschätzung basiert auf einer eigenen Untersuchung, setzt sich mit der medizinischen Aktenlage auseinander
und steht weitestgehend im Ein
klang mit dieser. Eine andere medizinische Einschätzung zur unfallbedingt zu
mutbaren Restarbeitsfähigkeit, als sie im kreisärztlichen Belastungsprofil um
schrieben wurde, liegt nicht vor. Dieser Einschätzung schlossen sich auch die behandelnden Ärzte, PD
Dr.
A.___
und
Dr.
B.___
an, wobei sie dem Beschwerde
führer in angepasster Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsf
ähigkeit attestierten
.
Dr.
Z.___
, welcher im Oktober 2016 ein CRPS in Betracht zog, dabei aber keine gesicherte Diagnose
abgeben konnte
, begründete in seinem späteren Bericht vom
6.
Juli 2017 das Vorliegen eines CRPS einzig damit, dass nach wiederholter Untersuchung mit «kompetenter Übersetzung» im Juni 2017 die Budapest-Krite
rien für ein CRPS nunmehr anamnes
tisch und aktuell erfüllt seien
. Weitergehende Ausführungen erfolgten auch im Schreiben vom 2
8.
Juni 2018 nicht, bemerkte er doch ohne Bezug zum konkreten Fall lediglich, dass die Budapest-Kriterien verschiedene Phänotypen führten und nicht jeder CRPS-Patient einen geschwol
lenen, geröteten Fuss präsentiere. Den Akten ist dabei auch nicht zu entnehmen, dass sich
Dr.
Z.___
mit den neurologi
schen Abklärungsergebnissen ausei
nandergesetzt hätte, welche die Diagnose eines
CRPS nicht nachwiesen
. Sodann äusserte er sich auch nicht zur zumutbaren Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit und es ist auch nicht klar, inwieweit er eigene Befunde erhoben hat, nachdem er Diagnosen, wie etwa eine
Arthrofibrose
, aus anderen B
erichten über
nahm
. Der Bew
eis
wert der kreisärztlichen Beurteilung ist damit nicht in Frage zu stellen.
Aus dem Gesagten folgt, dass sich die kreisärztli
chen Beurteilungen von
Dr.
Y.___
zur unfallbedingten funktionellen Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit widerspruchslos und schlüssig in die medizinische Ak
tenlage einfügen. Diesen Beurteilungen st
ehen – zumindest bis zum massge
bli
chen Zeitpunkt des
Einspracheentscheids
– keine abweichenden medizinischen Einschätzungen zur Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gegenüber. Da
mit stellen sie eine beweiskräftige medizinische Entsc
heidungsgrundlage
dar.
3.1.3
Zusammenfassend wurde festgehalten (E. 5.2.3 des Urteils)
,
der medizinische Sachverhalt
sei
nach dem Gesagten als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit gemäss dem kreisärztlichen Be
lastungsprofil vollumfänglich ar
beitsfähig
sei
.
3.2
An diesen Ausführungen
kann weiterhin festgehalten werden
und i
nsoweit vom Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren
vorgebracht wird,
gestützt auf die Ausführungen von
Dr.
Z.___
sei auf ein
CRPS Typ I
zu schliessen,
ist
diese Auffassung
mit dem Hinweis auf die Ausführungen im vorerwähnten Urteil
weiterhin zu verneinen
.
Relevante n
eue
Erkenntnisse
ergeben sich dabei auch
aufgrund der
nach dem
Einspracheentscheid
der Suva vom
5.
März 2018 erstell
ten Arztberichte von
Dr.
B.___
vom 1
5.
Mai 2018 (
Urk.
7/141)
und
von
Dr.
Z.___
vom 2
8.
Juni 2018 (
Urk.
3/6)
nicht
,
mit welchen sich das Gericht ebenfalls
bereits auseinander
gesetzt hat (E. 3.14 und E. 3.1
5
des Urteils
).
In Bezug auf die reinen Unfallfolgen
besteht
d
amit
auch im Zeitpunkt der vorliegend angefochte
nen Verfügung der Invalidenversicherung vom
1
4.
Februar 2019
kein Anlass
,
nicht
weiterhin
von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkei
ten entsprechend dem
kre
isärztliche
n
Zumutbarkeitsprofil
vom 1
6.
Dezember 2016 (
Urk.
7/66/52-58)
auszugehen
.
4.
4.1
Zum weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers
,
es sei
der
Einfluss
seiner
Schwerhör
igkeit auf die Arbeitsfähigkeit,
ungeklärt geblieben
(
Urk.
1
Ziff.
29)
,
ergeben die Akten
F
olgendes
:
4.1.1
Die
Anmeldung zum Bezug einer Hörgeräteversorgu
n
g reichte der Beschwerde
führer
a
m 30.
September 2010
ein. Darin gab er an,
dass er
am 1.
April 2006 in die Schweiz ein
gereist und
bis 3
1.
Juni 2010 als Grenzgänger versichert gewesen
sei. Ü
ber die Krankenkasse in Deutschland
seien deshalb
die Kosten für Hörgeräte und orthopädi
sche Schuhe bezahlt worden
(
Urk.
7/1/2
f.).
4.1.
2
Dr.
med.
C.___
, Facharzt FMH
Oto
-
Rhino
-Laryngologie
,
führt
e
im Bericht vom
6.
Januar 2011 aus (
Urk.
7/
8/6-7), der Beschwerdeführer leide seit vielen Jahren an einer beidseitigen Innenohrschwerhörigkeit links mehr
als
rechts und sei des
wegen bereits seit mehr als 15 Jahren mit
HdO
-Geräten versorgt. Die letzte Hör
geräte-Versorgung sei in Deutschland durchgeführt
worden
. Die Gehörsvermin
derung bestehe anamnestisch seit der Kindheit. Obwohl der Beschwerdeführer auf Baustellen arbeite, sei somit die Hörbehinderung seit der Kindheit vorbestehend, m
öglicherweise genetisch bedingt oder
postinfektiös entstande
n. Die übrige Ohr
anamnese ergebe
keine Hinweise für vermehrte entzündliche Ohrerkranku
ngen und eine
Einnahme
von
ototoxischen
Substanzen
bestehe nicht
. Es liege beim
Beschwerdeführer
eine beidseitige linksbetonte,
am ehesten frühkindlich entstan
dene Innenohrschwerhörigkeit vor. Bei den audiologischen Kriterien erreiche
er
50 Punkte, beim sozial-emotionalen Handicap 25
Punkte
und bei den beruflichen Kommunikationsanforderungen 18 Punkte. Bei einem Punktetotal von 93 sei bei fehlenden zusätzlichen Erschwernissen die Indikationsstufe III einer sehr komple
xen Versorgung erreicht. Es werde empfohlen, die nicht mehr zeitgemässen
HdO
-Geräte beidseits mit neuen
binauralen
Geräten zu ersetzen.
4.1.
3
Am 1
8.
Mai 2011 wurde
die
Kostengutsprache für zwei Hörgeräte erteilt (
Urk.
7/11).
4.1.
4
Im Bericht der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des
D.___
vom
5.
Dezember 2013 (
Urk.
7/16/9-10) nannte die zu
ständige Ärztin die Diagnose einer progredient verlaufenden,
postlingual
erwor
bene
n
, beidseitige
n
, an Taubheit grenzende
n
Schwerhörigkeit.
Die Ärztin hielt fest, e
s sei bekannt, dass
der Beschwerdeführer
seit 1989 Hörgeräte trage und die Erstanpassung
damals bei
unklarer Ätiologie der S
chwerhörigkeit in Deutschland vorgenommen worden sei. Leider habe
sich
das Gehör im Verlaufe der Zeit
ver
schlechtert, sodass stä
rkere Hörgeräte notwendig geworden seien
.
Der Be
schwer
deführer lebe und arbeite
in der Schweiz im Baugewerbe, seine Ehefrau jedoch in Deutschland. Die Kommunikation sei fast nur noch mit Lippen ablesen möglich und telefonieren sei sehr schwierig.
In ruhiger Umgebung könne man sich in italienischer Sprache mit
ihm
unterhalten, wenn er zusätzlich von den Lippen ablesen könne. Ohne Lippen ablesen sei kein Verständnis möglich. Die Artikula
tion und Prosodie seiner Sprache sei recht gut.
Er
sei sicherlich ein geeigneter Kandidat für eine Cochlea-
Implantation
(CI)
.
4.1.
5
Am
1
2.
Mai 201
4
wurde
die
Kostengutsprache für eine Hörhilfe
(links)
mit im
plantierter Komponente erteilt (
Urk.
7/19
).
4.1.6
In einem weiteren Bericht des
D.___
vom
1.
Juli 2016 (
Urk.
7/61) wies die zuständige Ärztin darauf hin, der Beschwerdeführer komme mit dem Cl gut zurecht. Er trage es sehr intensiv und regelmässig. Am
Gegenohr
sei anfänglich das angestammte Hörgerät getragen worden. Zwischenzeitlich sei das Gehör leider auch am rechten Ohr so schlecht, dass das Hörgerät keinen Nut
zen mehr bringe. Zudem komme es am rechten Ohr zu rezidivierenden
Gehör
gangsinfektionen
, sodass das Tragen des Hörgerätes mit Notwendigkeit der voll
ständigen Obstruktion des Gehörganges nicht mehr möglich sei. Zum Erhalt der beruflichen Tätigkeit mit verbessertem Sprachverständnis bei Nebengeräuschen sei der Beschwerdeführer für die Implantation am zweiten Ohr motiviert.
Sprach
audiometrisch sei keine Verständlichkeit auch recht
s mehr messbar. Mit dem Cl zeige
sich ein guter Hörgewinn mit einer
Aufblähkurve
bei 20-25 dB.
4.1.7
Am 1
2.
Juli 2016
wurde
auch
die
Kostengutsprache für
die
Hörhilfe mit implan
tierter Kompone
nte
(rechts)
erteilt (
Urk.
7/63
).
4.2
Damit steht fest
, dass
die
beim Beschwerdeführer
vorliegende Schwerhörigkeit
seit seiner Kindheit
besteht und er bereits mit einer entsprechenden Hörmittelver
sorgung im Jahr 2006 in die Schweiz eingereist ist (E. 4.1.1 und E. 4.1.2 hiervor). Im Weiteren wurden ihm verschiedentliche Kostengutsprachen für Anpassung der Hörgeräte und
letztlich
durch den Versicherer
zur Verbesserung der Hörsituation
gar
eine
umfassende
Versorgung beider Ohren mit
tels
Cochlea-Implantaten ge
währt.
Anhaltspunkte, dass die
fast seit je
her bestehende Schwerhörigkeit den Beschwer
deführer in seinem beruflichen Fortkommen
massgeblich
hinderte
,
ergeben
sich keine und
das
Leiden
wurde
denn
auch nicht im
Zusammenhang
mit der im April
2015 erfolgten Anmeldung zum Leistungsbezug thematisiert
(vgl.
Urk.
7/23
Ziff.
6)
.
Nachvollziehbar ist somit, dass
Dr.
med.
E.___
,
Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatolog
ie, vom regionalen ärztliche Dienst (RAD) in seiner Aktenbeurteilung vom 5. Februar 2018 (
Urk.
7/131/7-9) die Di
agnose eines
Status nach Cochlea Implantation bei
sensorineuraler
Schwerhörig
keit
als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufführte (S. 7).
D
amit
ist auch nicht zu beanstanden,
dass der RAD
einzig auf einen unfallkau
salen Gesundheitsschaden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit schloss
und ge
stützt
auf
d
ie kreisärztliche
Untersuchung vom 1
6.
Dezember 2016 spätestens ab diesem Zeitpunkt
von einer
100%ige
n
Arbeitsfähigkei
t
in einer e
ntsprechend dem Belastungsprofi
l angepassten Tätigkeit
ausgegangen
war
(S. 9).
Begründet sind auch d
ie vo
m RAD aufgeführten
Arbeitsunfähigkeit
en
sowohl in angestammter als auch in angepasster
Tätigkeit (vgl. S. 8), welche
auf die
aktenkundigen
medi
zinischen Berichte
abstellen
und
überdies
vom Beschwerdeführer auch nicht wei
ter
in Frage gestellt
wurden
.
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin
eröffnete das Wartejahr am 2
5.
Februar 2015 und
hielt den Ablauf
vom
2
4.
Februar
2016
und den
Anspruchsbeginn
ab
Februar 2016 fest, was mit Blick darauf, dass
dem Beschwerdeführer
vom
1.
November 2014 bis
2
4.
Februar 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auch in angestammter Tätig
keit attestiert wurde
,
nachvollziehbar
ist
und
zu Recht nicht in Zweifel gezogen wurde.
Vertretbar
ist auch die Berücksichtigung der gesundheitlichen Verbesse
rung
ab dem Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung
im Dezember 2016
und
die Anpassung
nach Ablauf von dr
ei Monaten seit dem Eintritt dieser
Änderung (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5.3)
.
5.2
Was die
erwerblichen Auswirkunge
n der gesundheitlichen Einschränkungen an
belangt, ist festzustellen
,
dass
das
von der
Beschwerdegegnerin
eingesetzte
Vali
deneinkommen
von
Fr.
79‘162.--
für das Jahr 2017
dem
vom Unfallversicherer eingesetzten
Valideneinkommen
entspricht und dieses
bereits
im
Urteil des hiesi
gen Gerichts vom 2
4.
September 2019
bestätigt wurde
(
vgl.
Urk.
9
E. 6.2.1)
. Es besteht
kein Anlass
im vorliegenden Verfahren
hiervon abzuweichen.
Das Inva
lideneinkommen bemass
die Beschwerdegegnerin
aufgrund von Tabellenwerten der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung
(LSE) und d
araus ermittelte sie einen rentenausschli
essenden Invaliditätsgrad von 15
% (vgl.
Urk.
7/
129
).
Diese praxisgemässe Vorgehensweise wurde vom Beschwerdeführer dahingehend
kritisiert
, als er sich
einerseits
aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen grundsätzlich nicht mehr in der Lage sieht, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass er sich von seinen behandelnden Ärzten durchgehend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten bescheinigen lässt. Nach dem hiervor Gesagten lässt sich dies jedoch weder in medizinischer noch in invalidenversicherungsrechtlicher Hinsicht begründen. Nachdem der Beschwerdeführer folglich auch keine Erwerbstätigkeit mehr aufge
nommen hat, waren zur Ermittlung des Invalideneinkommens rechtsprechungs
gemäss die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).
Daraus resultiert ein an
die No
minallohnentwicklung auf das Jahr 2017 angepasstes
-
den
Tabellenwerten
TA
_tirage_skill_level
privater Sektor
2014
, Männer, Anforderungsniveau 1
en
t
sprechendes
-
(
Invaliden
-)E
inkom
men von
Fr.
67'321.20 (
Fr.
5’312
.-- /
40 x 41.7 x 12
/
2220 x 2249
)
. Damit
ergäbe
sich
unter Berücksichtigung eines geltend ge
machten
leidensbedingten Maximalabzuges von 25
%
(zum Vorbringen vgl.
Urk.
1
Ziff.
30), welcher
vorliegend
bereits im Hinblick auf das von der Unfall
versicherung ermittelte Invalideneinkommen
jede
nfalls nicht zu rechtfertigen wäre,
eine Erwerbseinbusse von
Fr.
28'671.10
(
Fr.
79'162.00 –
Fr.
50'490.9
0)
. In
Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen
würde
ein Invaliditätsgrad von
36 %
resultieren
,
was nicht im Bereich einer rentenbegründenden Invalidität von mindestens 40
%
liegt.
Die Beschwerde ist damit insgesamt unbegründet, was zu deren Abweisung führt.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversiche
rung, IVG) und auf Fr. 8
00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie
dem unterliegenden Beschwerdeführer
aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Michael Grimmer
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
unter Beilage von
Urk.
9
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GräubNef