# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6bc14352-76f0-5661-9ab1-5fc1099f389d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-10-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.10.2014 D-2141/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2141-2014_2014-10-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-2141/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  O k t o b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Thomas Wespi, 

mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach;   

Gerichtsschreiberin Christa Grünig. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…),  

Sri Lanka,  

c/o Schweizerische Vertretung in Colombo, Sri Lanka, 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;  

Verfügung des BFM vom 19. Februar 2014 / N (…). 

 

 

D-2141/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Eingabe vom 19. April 2012 an die schweizerische Botschaft in Co-

lombo suchte der Beschwerdeführer um Asyl in der Schweiz nach. 

B.  

Am 2. Mai 2012 forderte die Botschaft den Beschwerdeführer auf – sofern 

er am Gesuch festhalte – sein Asylgesuch detailliert darzulegen und all-

fällige Beweismittel einzureichen. Mit Schreiben vom 22. Mai 2012 an die 

Botschaft wiederholte der Beschwerdeführer im Wesentlichen die bereits 

mit Eingabe vom 19. April 2012 dargelegten Ausführungen und reichte 

mehrere Dokumente ein, worauf ihn die Botschaft mit Schreiben vom 

30. Mai 2012 einlud, konkrete Fragen zu seinen Vorbringen zu beantwor-

ten. Mit Schreiben vom 25. Juni 2012 nahm der Beschwerdeführer Stel-

lung. 

C.  

Zur Begründung seines Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer in 

seinen Eingaben sowie in Beantwortung des Fragenkatalogs im Wesent-

lichen geltend, sein Bruder und Schwager, welche beide bei der 

B._______ gearbeitet hätten, seien entführt worden und gälten bis heute 

als vermisst. Er habe sich zu diesem Zeitpunkt in C._______ befunden 

und wäre sonst auch entführt worden. Am (…) sei seine Schwester von 

Unbekannten erschossen worden. Er lebe seither in grosser Gefahr, sei 

nach dem Tod seiner Schwester aufgrund von Drohungen im Jahr (…) 

nach D._______ geflüchtet und habe dort in (…), die von den Liberation 

Tigers of Tamil Eelam (LTTE) betrieben worden sei, als (Angabe der Tä-

tigkeit) gearbeitet. Seine schwangere Frau und er seien in der Endphase 

des Krieges nach E._______ geflohen und ins F._______-Camp gebracht 

worden. Am (…) seien sie entlassen worden und nach G._______ zu-

rückgekehrt. Er habe dann jedoch erneut Probleme bekommen, so sei 

ihm telefonisch gedroht worden, er werde erschossen, auch seien seine 

Passdaten vermerkt worden. Er werde aufgrund seines Aufenthalts im 

(…) verdächtigt, Verbindungen zu den LTTE zu haben.  

D.  

Mit Schreiben vom 6. April 2013 bat der Beschwerdeführer um eine Be-

fragung und führte aus, er lebe unter grosser Gefahr.  

E.  

Mit Schreiben vom 13. Mai 2013 wurde der Beschwerdeführer zur Befra-

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gung eingeladen, wobei er dieser keine Folge leistete. Mit Eingaben vom 

27. Juni 2013 und 6. Oktober 2013 führte er aus, die Einladung nicht er-

halten zu haben. Am 30. Oktober 2013 befragte die schweizerische Bot-

schaft den Beschwerdeführer zu seinen Asylgründen. Ergänzend zu den 

bisherigen Angaben führte er aus, aus G._______ zu stammen, im Jahre 

(…) ins (…) geflüchtet zu sein und dort in (…) für die LTTE gearbeitet zu 

haben. Sein Lohn sei von einem Angehörigen der "H._______" namens 

"I._______" ausbezahlt worden, er habe in (…) nur (Angabe der Tätigkeit) 

gemacht, jedoch keine (…) durchgeführt (auf Nachfrage). Ohne sein Wis-

sen habe seine Mutter für ihn und seinen Bruder Asylanträge gestellt 

(Angabe der Länder). Am (…) sei er in ein militärisch kontrolliertes Gebiet 

umgezogen und (…) Monate in einem K._______-Camp festgehalten 

worden, wo er von Angehörigen des Criminal Investigation Departments 

(CID) massiv gefoltert beziehungsweise geschlagen worden sei, da diese 

aufgrund seines langen Aufenthalts im (…) gedacht hätten, er gehöre 

zum Kader der LTTE. Seine Frau habe das Kind damals schon gehabt. 

Nach seiner Rückkehr seien Angehörige des CID alle (…) Monate zu ihm 

nach Hause gekommen. Er habe überall in Sri Lanka Verwandte, könne 

diese aber nicht besuchen. Auf die eingereichten Beweismittel wird, so-

weit entscheidwesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegan-

gen. 

F.  

Mit Verfügung vom 19. Februar 2014 – am 4. März 2014 von der Bot-

schaft an die Adresse des Beschwerdeführers versandt – verweigerte das 

BFM dem Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz und lehnte sein 

Asylgesuch ab. 

G.  

Mit Eingabe vom 31. März 2014 an die schweizerische Botschaft (Ein-

gang: 7. April 2014) – von dieser am 23. April 2014 an das Bundesverwal-

tungsgericht weitergeleitet – erhob der Beschwerdeführer Beschwerde 

gegen die vorinstanzliche Verfügung. Dabei beantragte er sinngemäss, 

die Verfügung des BFM sei aufzuheben, die Vorinstanz sei anzuweisen, 

ihm die Einreise in die Schweiz zu bewilligen und ihm sei Asyl zu gewäh-

ren. Auf die Beschwerdebegründung wird – soweit entscheidwesentlich – 

in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

  

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Seite 4 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG 

[SR 142.31]).  

1.2 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerde-

führung legitimiert (Art. 48 VwVG). Auf die form- und fristgerecht einge-

reichte Beschwerde (Art. 52 Abs. 1 VwVG und Art. 108 Abs. 1 AsylG) ist 

einzutreten. 

2.  

2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

2.2 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im 

Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten 

Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Weiterungen und mit summarischer 

Begründung zu behandeln (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

3.  

Das Parlament erliess am 28. September 2012 gestützt auf Art. 165 

Abs. 1 BV Teile der neuesten Revision des AsylG in der Form eines dring-

lichen Bundesgesetzes; die entsprechenden Gesetzesbestimmungen tra-

ten am 29. September 2012 in Kraft. Von der Gesetzesänderung sind 

auch die Bestimmungen betreffend Stellen eines Asylgesuches im Aus-

land betroffen; diese Möglichkeit ist fortan nicht mehr gegeben, da die 

entsprechenden Regelungen mit dem neuen Gesetz aufgehoben wurden. 

Gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 28. September 

2012 gelten jedoch für Asylgesuche, die im Ausland vor dem Inkrafttreten 

dieser Gesetzesänderung gestellt wurden, die Art. 12, 19, 20, 41 Abs. 2, 

52 und 68 AsylG in der bisherigen Fassung weiter. Für das vorliegende, 

bereits vor dem Stichtag (29. September 2012) anhängig gemachte Asyl-

gesuch ist somit weiterhin das bisherige Recht anzuwenden. 

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4.  

4.1 Die Schweiz gewährt Flüchtlingen unter Vorbehalt von Ausschluss-

gründen auf Gesuch hin Asyl (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Art. 49 AsylG). Wer 

um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen oder 

zumindest glaubhaft machen (Art. 7 Abs. 1 AsylG). Die Flüchtlingseigen-

schaft erfüllen Personen, welche in ihrem Heimatstaat oder im Land, wo 

sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörig-

keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 

Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete 

Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte 

Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Frei-

heit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck 

bewirken (Art. 3 AsylG). 

4.2 Ein Asylgesuch kann gemäss aArt. 19 Abs. 1 AsylG im Ausland bei 

einer schweizerischen Vertretung gestellt werden, die es mit einem Be-

richt an das Bundesamt überweist (aArt. 20 Abs. 1 AsylG). Hinsichtlich 

des Verfahrens bei der schweizerischen Vertretung im Ausland sieht 

aArt. 10 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfra-

gen (AsylV 1, SR 142.311) vor, dass diese mit der asylsuchenden Person 

in der Regel eine Befragung durchführt. Davon kann nur abgewichen 

werden, wenn eine Befragung faktisch oder aus organisatorischen oder 

kapazitätsmässigen Gründen unmöglich ist, oder wenn der Sachverhalt 

bereits aufgrund des eingereichten Asylgesuchs als entscheidreif erstellt 

erscheint (vgl. BVGE 2007/30 E. 5.8 S. 367 f.). Ist eine Befragung im Aus-

land nicht möglich, ist die asylsuchende Person aufzufordern, ihre Asyl-

gründe schriftlich festzuhalten (aArt. 10 Abs. 2 AsylV 1). Das BFM hat den 

Verzicht auf eine Befragung im Ausland in der Verfügung zu begründen 

(vgl. BVGE 2007/30 E. 5.8 S. 368).  

4.3 Vorliegend wurde der Beschwerdeführer von der Schweizer Vertre-

tung in Colombo am 30. Oktober 2013 entsprechend der zu beachtenden 

Bestimmungen zu seinen Asylgründen befragt und die Akten wurden am 

24. Dezember 2013 dem BFM übermittelt. 

4.4 Gemäss aArt. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt das Bundesamt Asylsuchen-

den die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihnen nicht zu-

gemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder 

in ein anderes Land auszureisen. Nach Abs. 3 der Bestimmung kann das 

Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) schweizerische 

Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bewilligen, die 

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glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben 

oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG bestehe. 

4.5 Beim Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung gelten re-

striktive Voraussetzungen. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sin-

ne von Art. 3 AsylG sind namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die 

Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Bezie-

hungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive 

Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen 

Eingliederungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen 

(vgl. BVGE 2011/10 E. 3.3). 

5.  

5.1 Das BFM führte in seiner angefochtenen Verfügung vom 19. Februar 

2014 aus, der Beschwerdeführer sei nicht schutzbedürftig im Sinne von 

Art. 3 AsylG, weshalb die Einreise in die Schweiz nicht bewilligt und das 

Asylgesuch abgelehnt werde. Dabei gelte es insbesondere festzuhalten, 

dass die zu seiner Einreise führenden Ereignisse mittlerweile (…) Jahre 

in der Vergangenheit zurückliegen und keine Anhaltspunkte dafür beste-

hen würden, dass ihm noch irgendwelche persönlichen Nachteile drohen 

könnten. Seine Einweisung in eine K._______-Einrichtung im Jahre (…) 

müsse vor dem Hintergrund der allgemein angespannten Situation be-

trachtet werden, welche während und nach der Beendigung des Bürger-

krieges geherrscht habe. Im Übrigen liege das Ende seines Aufenthaltes 

in diesem Camp mittlerweile (…) Jahre in der Vergangenheit zurück, 

weshalb nicht mehr davon auszugehen sei, dass ihm deswegen noch ir-

gendwelche persönlichen Nachteile drohen könnten. Zwar sei nicht aus-

zuschliessen, dass er auch nach der Rückkehr an seinen Wohnort unter 

Beobachtung der sri-lankischen Behörden stehe. Solchen Massnahmen 

komme indessen aufgrund mangelnder Intensität kein Verfolgungscharak-

ter zu. Wären die sri-lankischen Behörden überzeugt gewesen, dass er in 

irgendeiner Weise eine Gefahr für die Sicherheit des sri-lankischen Staa-

tes darstellen würde, wäre er zweifellos inhaftiert worden, was jedoch 

nicht der Fall gewesen sei. Den von ihm eingereichten Unterlagen sei 

vielmehr zu entnehmen, dass ihm im (…) von den sri-lankischen Behör-

den ein neuer, zehn Jahre lang gültiger Reisepass ausgestellt worden sei, 

was kaum für ein vorhandenes Verfolgungsinteresse der Behörden spre-

chen dürfte. Da er bislang sein Heimatland nicht verlassen habe und ins-

besondere nicht geltend gemachte habe, dazu nicht in der Lage gewesen 

zu sein, sei davon auszugehen, dass er nicht dermassen ernsthaften 

Nachteilen ausgesetzt sei beziehungsweise nicht dermassen begründete 

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Furcht habe, inskünftig solchen Nachteilen ausgesetzt zu sein. Die einge-

reichten Beweismittel vermöchten an diesen Erwägungen nichts zu än-

dern, weil die Glaubhaftigkeit der Vorbringen nicht in Frage gestellt wer-

de. 

5.2 Die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe lassen eine substantiierte 

Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Verfügung vermissen, zu-

mal der Beschwerdeführer lediglich seine bereits anhängig gemachten 

Vorbringen wiederholt. Dabei rügt er weder, die Vorinstanz habe Bundes-

recht verletzt oder eine fehlerhafte Sachverhaltsdarstellung vorgenom-

men, noch zeigt er auf, dass das Ermessen nicht sachgerecht ausgeübt 

worden sei. Das Bundesverwaltungsgericht teilt die Ansicht des BFM, 

dass den geltend gemachten Ereignissen aufgrund mangelnder Intensität 

keine Asylrelevanz beizumessen ist und diese im Zusammenhang mit der 

allgemeinen Bekämpfung des Terrorismus nach Beendigung des Bürger-

kriegs zu sehen sind. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Be-

drohungen waren offenbar auch nicht derart massgebend, dass er sich 

veranlasst sah, von einer innerstaatlichen Aufenthaltsalternative Ge-

brauch zu machen, obwohl er eigenen Angaben zufolge überall in Sri 

Lanka über Angehörige verfügen will. Auch ist dem BFM zuzustimmen, 

dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses durch die sri-lankischen 

Behörden nicht auf eine Verfolgung schliessen lässt. Insgesamt konnte 

der Beschwerdeführer keine entscheidrelevante Gefährdung aufzeigen. 

Festzustellen bleibt, dass die von ihm geltend gemachte Entführung sei-

nes Bruders und des Schwagers sowie die Tötung seiner Schwester 

zweifelsohne sehr tragische und einschneidende Ereignisse darstellen. 

Dennoch ist anzumerken, dass diese mittlerweile rund (…) Jahre zurück-

liegen, weshalb ein zeitlicher und sachlicher Kausalzusammenhang mit 

dem erst im April 2012 gestellten Asylgesuch zu verneinen ist. Der Be-

schwerdeführer vermochte insgesamt nicht aufzuzeigen, dass er auf die 

Schutzgewährung durch die Schweiz angewiesen ist beziehungsweise 

ihm gerade die Schweiz den erforderlichen Schutz zu gewähren hat. Das 

Bundesverwaltungsgericht stimmt mit dem BFM überein, dass der Be-

schwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch inskünftig 

keine asylrelevanten Nachteile zu befürchten hat und ihm der weitere 

Verbleib in Sri Lanka nach dem Gesagten zuzumuten ist. Das BFM hat 

dem Beschwerdeführer zu Recht und mit zutreffender Begründung die 

Einreise in die Schweiz verweigert und das Asylgesuch abgelehnt. 

6.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

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Bundesrecht nicht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist 

(Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist abzuweisen. 

7.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). Aus verwaltungsöko-

nomischen Gründen und in Anwendung von Art. 6 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ist im vorliegenden Falle 

allerdings auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die schweize-

rische Vertretung in Colombo. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Thomas Wespi Christa Grünig 

 

 

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