# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 873a14be-b22d-50da-9ae7-63f754de033a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.09.2010 C-7640/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7640-2008_2010-09-07.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7640/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richter Alberto Meuli (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiber Jean-Marc Wichser.

X._______,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Markus Krapf, 
Löwenstrasse 54, Postfach 2028, 8021 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7640/2008

Sachverhalt:

A.

A.a Der am NN geborene,  verheiratete,  serbische Staatsangehörige 
X._______, der in den Jahren 1985 bis 2005 (und zuvor ab 1979 als 
Saisonnier) in der Schweiz gearbeitet und obligatorische Beiträge an 
die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 
(AHV/IV) entrichtet hatte, hatte sich ein erstes Mal mit Gesuch vom 15. 
Juli  1998  bei  der  damals  zuständigen  IV-Stelle  Luzern  zum  Bezug 
einer  schweizerischen  Invalidenrente  angemeldet.  Dieses 
Leistungsgesuch ist von der IV-Stelle Luzern am 24. September 2001 
rechtskräftig abgewiesen worden (act. 1 bis 27 IV-LU).

A.b Am 21. November 2005 meldete sich X._______ erneut  bei  der 
IV-Stelle  Luzern  zum  Bezug  von  IV-Leistungen  für  Erwachsene  an. 
Dabei gab er als Behinderung ein schweres Rückenleiden, eine Beein-
trächtigung der  Nierenfunktion  rechts  nach  Verletzung sowie  psychi-
sche Beschwerden (Depression) an, welche seit August 2004 bestün-
den respektive sich verschlimmert hätten. Er leide trotz dauernder Be-
handlung an diesen Beschwerden (act. 28 IV-LU).

A.c In der Folge zog die IV-Stelle verschiedene Unterlagen wirtschaft-
lichen und medizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere:

-  einen  am  14.  September  2006  von  der  Firma  F._______AG 
ausgefüllten und am 25. Oktober 2006 ergänzten Fragebogen für den 
Arbeitgeber, woraus hervorgeht, dass der Versicherte bei der genann-
ten Firma vom 1. März 2004 bis am 6. Juli 2006 als Bauarbeiter ange-
stellt war, aber seit dem 26. August 2004 mit Ausnahme eines kurzen 
Arbeitseinsatzes ab dem 15. April bis zum 7. Juli 2006 krankheitshal-
ber ausfiel (act. IV-LU 48 bis 50);

-  einen vom Allgemeinmediziner Dr. med. M._______ am 7. Februar 
2006 ausgefüllten Arztbericht für Erwachsene mit Beiblatt, woraus her-
vorgeht,  dass  der  Versicherte  an einem chronischen,  mittelgradigen, 
therapieresistenten  depressiven  Zustand  mit  somatischem  Syndrom 
und an einem chronischen Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen 
Veränderungen  der  LWS leide,  welche  sich  auf  die  Arbeitsfähigkeit 
auswirken würden,  dies neben weiteren Diagnosen ohne Auswirkun-
gen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  (arterielle  Hypertonie,  prostatische  Be-

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schwerden,  Inguinalhernie  rechts,  Status  nach  CTS-Operation  beid-
seits und Status nach Infekten im urogenitalen Bereich 2004 bei Sta-
tus  nach  Embolisation  eines  traumatischen  Aneurysma  der  Arteria 
renalis mit Arterien-Venen-Fistel im Mai 1995 sowie Status nach Revi-
sionslaparotomie  mit  Hemikolektomie  rechts,  Cholezystektomie  und 
Durchstechung einer Nierenvene im Bereiche des oberen Nierenpols 
im Februar 1995 wegen doppeltem Abdominaldurchschusses); für die 
zuletzt  ausgeübte Tätigkeit  sei  der Versicherte vom 28. August 2004 
bis zum 30. September 2005 zu 100% und ab dem 1. Oktober 2005 bis 
auf Weiteres zu 50% arbeitsunfähig (wegen der mittelgradigen Depres-
sion), wobei aus somatischer Sicht dem Versicherten wegen den lum-
bovertebralen Beschwerden nurmehr körperlich leichte Arbeiten in ab-
wechslungsreicher Position zumutbar wären (act. 39 IV-LU);

-  einen  weiteren,  von  einer  Psychologin  und  einem  Oberarzt  des 
Psychiatriezentrums Luzerner Landschaft, Ambulante Dienste, am 11. 
April  2006 ausgefüllten  Arztbericht  für  Erwachsene mit  Beiblatt,  aus 
welchem hervorgeht,  dass der Versicherte im Wesentlichen an einer 
mittelgradigen  depressiven  Episode  mit  somatischem  Syndrom  und 
andauernder  Persönlichkeitsänderung  nach  Extrembelastung  leide; 
eine einfache körperliche Arbeit wie zum Beispiel Hilfsarbeiter in der 
Küche oder Lagerarbeiter wäre vollschichtig zumutbar, wobei die Leis-
tungsfähigkeit  auf 50% reduziert  sei; die bisherige Tätigkeit  sei  nicht 
zumutbar (act. 46 IV-LU);

-  einen Verlaufsbericht  der Luzerner Psychiatrie  vom 24. April  2007, 
wonach  ein  erneutes  Gespräch mit  dem Versicherten  vom 21. März 
2007 und eine Nachfrage bei der ehemaligen Arbeitgeberin ergeben 
habe,  dass  X._______  im  Bereich  des  Strassenbaus  in  der  Lage 
gewesen  sei,  leichtere  körperliche  Arbeiten  ganztags  auszuführen, 
weshalb die Leistung nun bei  ca. 75% einzuschätzen sei; der Versi-
cherte sei motiviert zu arbeiten, da er die Arbeitslosigkeit als verstär-
kender Faktor seiner Depression erlebe (act. 54 IV-LU).

B.

B.a Mit Vorbescheid vom 23. Mai 2007 (vgl. act. 57 IV-LU) teilte die IV-
Stelle  Luzern  X._______  mit,  dass  sein  Rentenantrag  abgewiesen 
werden müsste. Sie begründete dies damit, dass er seit August 2004 
(Beginn der Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit als Strassenbauarbei-
ter erheblich eingeschränkt sei, ihm allerdings in einer behinderungs-
angepassten Tätigkeit seit Ablauf der Wartezeit ein 50%-iges Pensum 

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zumutbar   gewesen  sei  und  ab  dem  15.  April  2006  ein  75%-iges 
Pensum angerechnet werden könne. Diese angepasste Arbeit könnte 
dabei in ergonomischer Hinsicht leichte bis gelegentlich mittelschwere 
wechselbelastende Tätigkeiten beinhalten. Für das Valideneinkommen 
sei  die  Tabelle  des  Bundesamtes  für  Statistik  von  2004,  Zeile  45,  
Baugewerbe, Kat. 4 massgebend, wobei sich am 1. August 2005 ein 
Valideneinkommen von Fr. 59'345.-- und am 15. April 2006 ein solches 
von Fr. 59'995.-- ergebe. Für das Invalideneinkommen werde dieselbe 
Quelle herangezogen, Zeile 01-93, Kat. 4. Ein solches von Fr. 26'015.-- 
ergebe per 1. August 2005 einen Invaliditätsgrad von 56% und per 15. 
April  2006 einen solchen von 34%, also unter  40%, so dass die ab 
dem 1. August 2005 zu gewährende halbe Rente auf den 31. Juli 2006 
befristet werden müsste (act. 55 und 56 IV-LU).

B.b Die zuständige Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeis-
terverbandes, welche von der IV-Stelle Luzern beauftragt worden war, 
die IV-Rente des Anspruchstellers zu berechnen, teilte der IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland (IV-Stelle) mit Schreiben vom 3. Juli 2008 mit,  
dass sie seit Erhalt des Vorbescheids vergebens versucht habe, beim 
Versicherten diverse Unterlagen zu erhalten. Schliesslich habe dieser 
am 1. Juli 2008 gemeldet, dass er mangels Verlängerung der Aufent -
haltsbewilligung genötigt sei, nach Serbien auszureisen, womit die Ak-
ten hiermit der IV-Stelle übermittelt werden müssten (act. 60 IV-LU).  

B.c Mit Eingabe vom 10. Juli  2008 (vgl. act. 64 IV-LU) teilte der neu 
bevollmächtigte Rechtsvertreter von X._______ der IV-Stelle mit, dass 
sein  Klient,  der  1979  zunächst  als  Saisonnier  und  ab  1985  als 
Jahresaufenthalter sich in die Schweiz aufgehalten hatte, wo er 4 Jah-
re in einer Teppichfabrik und dann 16 Jahre auf dem Hoch- und Stras-
senbau gearbeitet habe, um die Zusprechung einer ganzen Rente so-
wie um umfassende Abklärung seines Gesundheitszustandes ersuche. 
Er  habe  den  Vorbescheid  überhaupt  nicht  verstanden  und  deshalb 
nicht reagiert. Im Übrigen sei in der Person des Rechtsvertreters ein 
unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.

C.
Mit Verfügung vom 5. November 2008 sprach die zuständige IV-Stelle 
für  Versicherte  im Ausland X._______ eine vom 1. August  2005 bis 
zum 31.  Juli  2006  zeitlich  befristete  halbe  Invalidenrente  zu.  Dabei 
wiederholte  die  IV-Stelle  im  Wesentlichen  die  Begründung  des  Vor-
bescheids der IV-Stelle Luzern, indem sie darauf hinwies, dass der An-

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spruchsteller seit August 2004 in seiner Arbeitsfähigkeit als Strassen-
bauarbeiter erheblich eingeschränkt sei; allerdings sei ihm in einer be-
hinderungsangepassten Tätigkeit, nämlich in leichten bis gelegentlich 
mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeiten, ein 50%-iges Pensum 
zumutbar gewesen und habe ihm ab dem 15. April 2006 ein 75%-iges 
Pensum  angerechnet  werden  können,  was  gemäss  einem  durch-
geführten  Einkommensvergleich  zunächst  einen  Invaliditätsgrad  von 
56% und dann einen solchen von 34% ergeben habe.  Im Übrigen wer-
de  der  Antrag  auf  Bestellung  eines  unentgeltlichen  Rechtsbeistands 
abgewiesen (act. 65 IV-LU).

D.
Mit  Eingabe  vom 28. November  2008  liess  X._______  (nachfolgend 
der  Beschwerdeführer)  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde 
gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 5. November 2008 erheben und 
dessen  Aufhebung  sowie  die  Rückweisung  der  Sache  an  die  Vorin-
stanz zur weiteren Abklärung in medizinischer und erwerblicher Hin-
sicht und anschliessendem Erlass der entsprechenden Verfügung be-
antragen. Eventualiter sei  dem Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. 
August  2005  bis  am 1. Januar  2006  eine  ganze und  anschliessend 
eine  unbefristete  halbe  Rente  auszurichten.  Zudem  sei  dem  Be-
schwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

Im  Wesentlichen  liess  der  Beschwerdeführer  geltend  machen,  dass 
ihm Dr. med. M._______ vom 24. August 2004 bis zum 30. September 
2005, also während des Wartejahres als vollständig arbeitsunfähig be-
urteilt  habe,  so  dass die  IV-Stelle  ihm ab dem 1. August  2005 eine 
ganze Rente hätte zusprechen sollen. Sodann trägt der Beschwerde-
führer vor, dass die IV-Stelle ihn einer multidisziplinären Begutachtung 
hätte unterziehen sollen, da die eingeholten Arztberichte für eine Be-
urteilung  ungenügend seien. Frühere Beschwerden, etwa am Rücken 
(Diskushernie  L4/5)  und  die  Folgen der  Bauchschussverletzung  aus 
dem Jahre  1995  und  von  Operationen  am Handgelenk  seien  kaum 
oder  unzureichend  dargestellt  worden. Die  Diagnosen  ohne  Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit könnten sehr wohl zusammen genommen 
die Arbeitsfähigkeit einschränken. Dazu sei auch eine umfassende Be-
urteilung bezüglich des Bewegungsapparates und der Lungen (wegen 
des  hohen  Tabakkonsums)  vorzunehmen.  Des  Weiteren  sei  die  Er-
werbssituation des Beschwerdeführers ungenügend abgeklärt worden. 
Auch habe die Beschäftigung bei der letzten Arbeitgeberin nicht drei 
Monate  gedauert,  so  dass  einerseits  die  Aufhebung  der  Rente  auf 

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Ende Juli 2006 unzulässig sei und andererseits daraus keine Schlüsse 
gezogen werden könnten. Der Verlaufsbericht des Psychiatriezentrums 
vom 24. April 2007 sei nur aufgrund einer einmaligen Konsultation zu-
stande gekommen und nicht über eine längere Beobachtungsperiode, 
so dass er nicht geeignet sei, die erste Beurteilung vom 11. April 2006 
zu widerlegen (act. 1).

E.
Mit Vernehmlassung vom 12. März 2009 beantragte die Vorinstanz die 
Abweisung der  Beschwerde. Sie stützte sich dabei  auf  die Stellung-
nahme der IV-Stelle Luzern vom 10. März 2009. Diese führte im We-
sentlichen aus, dass sie nach wie vor auf die medizinischen Berichte 
des Hausarztes Dr. med. M._______ sowie  der  Ambulanten Dienste 
des Psychiatriezentrums Luzerner Landschaft respektive der Luzerner 
Psychiatrie  abstelle,  welche  Berichte  dem  Regionalen  Ärztlichen 
Dienst  (RAD) unterbreitet  worden seien. So sei  Dr. med. M._______ 
zum Schluss  gekommen,  dass  die  Arbeitsunfähigkeit  von  100% bis 
zum 30. September 2005  sich auf die bisherige schwere Tätigkeit als 
Bauarbeiter  bezogen  habe. Ab  Februar  2005  könne  hinsichtlich  der 
Operation  des  CTS  im  Dezember  2004  und  des  lumbovertebralen 
Syndroms  von  einer  vollen  Arbeitsfähigkeit  in  einer  angepassten 
Tätigkeit ausgegangen werden. Die übrigen Leiden, insbesondere die 
durch  die  Schussverletzung  bedingten,  würden  keine 
Leistungseinschränkung hervorrufen. Dagegen bestehe gemäss dem 
Psychiatriezentrum  Luzerner  Landschaft  im  Psychostatus  deutliche 
depressive  Symptome,  welche   ab  Februar  2005  zu  einer 
Leistungseinschränkung  von  50%  geführt  hätten.  Bei  einer 
Nachfolgeuntersuchung  und  nach  einem  Arbeitseinsatz  des 
Beschwerdeführers,  anlässlich  dessen  dieser  zwar  den  ganzen  Tag 
arbeiten, aber nicht die volle Leistung erbringen konnte, sei Dr. med. 
N._______,  Chefarzt  der  Ambulanten  Dienste  Luzern  von  einer 
Leistungseinschränkung von 25% ausgegangen. Damit bestehe vom 1. 
August  2005  bis  am  31.  Juli  2006,  also  drei  Monate  nach  der 
eingetretenen Verbesserung, Anspruch auf eine befristete halbe Rente 
(act. 5).

F.
Mit Replik vom 27. März 2009 liess der Beschwerdeführer an seinen 
Anträgen  und  an  der  Beschwerdebegründung  festhalten.  Zudem 
machte er im Wesentlichen geltend, dass die Vorinstanz den Fall nicht 
sorgfältig beurteilt  habe, wie diese in ihrer Vernehmlassung angege-

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ben habe. Entweder müsse der Beschwerdeführer in der Schweiz un-
tersucht werden oder sein Fall sei von einer internen ärztlichen Fach-
gruppe zu beurteilen; denn erstens sei  die geschilderte  Entwicklung 
der Arbeitsunfähigkeit widersprüchlich, indem die langsame Rehabili -
tation nach einer Behandlung wegen eines Carpaltunnelsyndroms und 
die Entwicklung des psychischen Leidens nicht berücksichtigt worden 
seien, zweitens stünden nicht die Gründe für die Depression im Vor-
dergrund,  sondern  das  Vorliegen  dieses  psychischen  Gesundheits-
schadens  mit  Krankheitswert,  drittens  sei  die  Einschätzung  von  Dr. 
med. Kraan nicht nachvollziehbar und viertens seien sowohl medizini -
sche Abklärungen im Zusammenhang mit  der Schussverletzung und 
deren Spätfolgen für die Niere wie auch Abklärungen in erwerblicher 
Hinsicht zur Dokumentation einer lückenlosen Erwerbsbiographie not-
wendig (act. 7).

G.
Mit Duplik vom 21. April 2009 hielt auch die Vorinstanz an ihren Anträ-
gen fest und verwies dabei auf die Stellungnahme der IV-Stelle Luzern 
vom 20. April  2009. Diese führte im Wesentlichen aus, dass gemäss 
der Rechtsprechung psychische Störungen, welche durch soziale Um-
stände verursacht werden und bei Wegfall der Belastungsfaktoren wie-
der  verschwinden,  aus  versicherungsrechtlicher  Sicht  nicht  berück-
sichtigt werden könnten. Dies sei vorliegend dahingehend der Fall, als 
gemäss fachärztlicher Aussage die Arbeitslosigkeit  der hauptsächlich 
auslösende und aufrechterhaltende Faktor für die depressive Episode 
beim Beschwerdeführer  sei. Würde er  eine  ihm angepasste  Arbeits-
stelle erhalten, hätte er selbstwerterhöhende Erfahrungen, was zu ei -
ner  starken  Verbesserung  seiner  psychischen  Beschwerden  führen 
würde. Deshalb sei Dr. med. N._______ sowie der RAD zum Schluss 
gekommen, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht lediglich eine 
Leistungseinschränkung  von  25%  bestehe.  Infolge  der  somatischen 
Beschwerden seien dem Beschwerdeführer nur noch leichte Arbeiten 
möglich. Hinsichtlich der  Schlussverletzung von 1995 gäbe es keine 
Spätfolgen.  Der  medizinische  Sachverhalt  sei  genügend  abgeklärt.  
Auch  erwerbliche  Abklärungen  seien  nicht  notwendig,  da  der  Be-
schwerdeführer  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  ohne  gesund-
heitlichen  Probleme  weiterhin  bei  derselben  Firma  F._______AG 
gearbeitet hätte (act. 9).  

H.
Auf entsprechende Aufforderung des Instruktionsrichters hin liess der 

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Beschwerdeführer am 6. Mai 2009 ein ausgefülltes Gesuchsformular 
betreffend  unentgeltliche  Rechtspflege  einreichen.  Dazu  wies  sein 
Rechtsvertreter darauf hin, dass er vor seiner Rückkehr nach Serbien 
von der Sozialfürsorge der Wohnsitzgemeinde unterstützt worden sei 
(act. 10 und 11).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesver-
waltungsgerichts gehört (Art. 33 lit. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. 
b  des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom 19. Juni 
1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, 
ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.2 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, 
soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG, SR 830.1)  anwendbar  ist 
(Art. 3 Bst. dbis VwVG).

1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verfü-
gung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 5. November 2008. 
Der Beschwerdeführer hat frist-  und formgerecht (Art. 60 ATSG) Be-
schwerde erhoben. Durch die Verfügung ist er besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung 
(Art. 59  ATSG),  weshalb  auf  das  ergriffene  Rechtsmittel  einzutreten 
ist.

2.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine kan-
tonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).

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3.
Nach dem Zerfall  der  Föderativen Volksrepublik  Jugoslawien blieben 
zunächst  die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwi-
schen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Föderativen 
Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung  (SR  0.831. 
109.818.1; im Folgenden: Abkommen) für alle Staatsangehörigen des 
ehemaligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 
V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit gewis-
sen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowe-
nien, Mazedonien), nicht aber mit Serbien, neue Abkommen über So-
ziale  Sicherheit  abgeschlossen. Für  den Antragsteller  als  serbischer 
Staatsangehöriger findet demnach weiterhin das schweizerisch-jugos-
lawische Abkommen Anwendung. Nach Art. 2 des im Zeitpunkt des Er-
lasses  des  streitigen  Einspracheentscheids  vom 21.  März  2007  an-
wendbaren Abkommens stehen die  Staatsangehörigen  der  Vertrags-
staaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 des Abkom-
mens  genannten  Rechtsvorschriften,  zu  welchen  die  schweizerische 
Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander 
gleich,  soweit  nichts  anderes  bestimmt  ist.  Bestimmungen,  die  hin-
sichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische 
Invalidenrente sowie der anwendbaren Verfahrensvorschriften von dem 
in Art. 2 des Abkommens aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung 
abweichen, finden sich weder im Abkommen selbst noch in anderen, 
auf Serbien anwendbaren völkerrechtlichen Vereinbarungen.

Nach dem Gesagten bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Be-
schwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem 
schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG, der Verordnung über 
die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201), des 
ATSG sowie der entsprechenden Verordnung vom 11. September 2002 
(ATSV, SR 830.11).

4.

4.1 Zu prüfen ist  vorliegend, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf 
eine  schweizerische  Invalidenrente  hat.  Weil  in  zeitlicher  Hinsicht 
grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend  sind,  die  bei  der 
Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, 
und  weil  nach  ständiger  Praxis  der  Sozialversicherungsgerichte  bei 
der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt 
des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 5. November 

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2008) eingetretenen Sachverhalt  abgestellt  wird (BGE 132 V 2 E. 1, 
129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), sind die auf den 1. Januar 2004 in Kraft 
getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision in der Fassung vom 21. 
März 2003 (AS 2003 3837) sowie, für die Zeit ab dem 1. Januar 2008, 
diejenigen der 5. IV-Revision in der Fassung vom 6. Oktober 2006 (AS 
2007 5129) anwendbar.

4.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art.  1  Abs. 1  IVG zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Ar-
beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 
und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) hat das Schweize-
rische Bundesgericht (vormals Eidgenössisches Versicherungsgericht 
[EVG]) erkannt,  dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Be-
griffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit 
keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung 
übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 
3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu 
einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung 
bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemei-
nen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 
Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft  gestandenen 
Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

5.

5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Nach  Art.  4  IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie 
die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erfor-
derliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

5.2 Anspruch auf  eine ganze Invalidenrente  besteht  gemäss Art. 28 
Abs. 1 IVG (in der Fassung ab dem 1. Januar 2004) bei einem Invalidi-
tätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente bei 
einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf eine halbe Rente 
ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertels-
rente ab einem solchen von 40%. Für den Zeitraum bis zum 31. De-
zember 2003 ist ergänzend festzuhalten, dass die unmittelbar vorher-
gehende Fassung von Art. 28 Abs. 1 IVG ein Anspruch auf eine ganze 

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Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 66 2/3% an-
nahm  und  keine  Dreiviertelsrente  vorsah.  Gemäss  Abs.  1 ter dieser 
Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% 
entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohn-
sitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. 
Nach der  Rechtsprechung des EVG stellt  Art. 28 Abs. 1 ter IVG nicht 
eine  blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  An-
spruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c).

5.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise 
zu erfolgen,  dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif -
fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt 
werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad 
bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen nicht ge-
nau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall 
bekannten Umstände zu schätzen und die  so  gewonnenen Annähe-
rungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 
1990 S. 518 E. 2). Erwerbsunfähigkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die 
durch einen Gesundheitsschaden verursachte Unfähigkeit,  durch zu-
mutbare Arbeit Geld zu verdienen (ALFRED MAURER, Bundessozialversi-
cherungsrecht, Basel 1993, S. 140).

5.4 Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach dem Ausmass 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der dar-
aus folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 
V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu 
betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur 
im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn 
erforderlich –  auch  in  zumutbaren  anderen  beruflichen  Tätigkeiten 
(Verweistätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätz-
lich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen 
zu ermitteln. Das heisst,  dass  es  bei  der  Bemessung  der  Invalidität 
einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktio-

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nellen  Behinderung  ankommt,  welche  nicht  unbedingt  mit  dem vom 
Arzt  festgelegten Grad  der  funktionellen  Einschränkung übereinstim-
men müssen (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Ver-
waltung und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen ange-
wiesen,  die der  Arzt  und gegebenenfalls  auch andere Fachleute zur 
Verfügung gestellt haben.

Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet 
werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; 
ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Dabei obliegt die Beurteilung der sich aus ei -
nem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Leistungsfähigkeit 
(z.B. nur sitzende oder  stehende Arbeiten,  nur beschränktes Heben/ 
Tragen von Lasten, Arbeit  im Freien oder in geheizten Räumen u.a.) 
den  Ärzten,  wogegen  die  von  der  IV-Stelle  gegebenenfalls  heran-
zuziehenden  Fachleute  der  Berufsberatung  bestimmen können,  wel-
che ganz konkreten beruflichen Tätigkeiten auf  Grund der  ärztlichen 
Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der ver-
sicherten Person in Frage kommen (Urteil des Bundesgerichts vom 4. 
Juli 2008, 9C_833/2007 E. 3.3.2 mit Hinweisen, SVR 2001 IV Nr. 10, 
E. 1). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, insbe-
sondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, 
obliegt dagegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.

5.5 Hinsichtlich der Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente 
schreibt Art. 29 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung) vor, dass der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG 
frühestens in dem Zeitpunkt  entsteht,  in dem die versicherte Person 
mindestens zu 40% (bei einer im Ausland wohnenden Person wie vor-
liegend  50%)  bleibend  erwerbsunfähig  bzw.  bleibend  invalid  (vgl. 
THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts,  Bern 2003, 
§52 N13) geworden ist  (Bst. a: Dauerinvalidität)  oder während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40% (im Ausland 
50%) arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b: langdauernde Krankheit).

Für  die  Annahme bleibender  Invalidität  im  Sinne  von  Art. 29  Abs. 1 
Bst. a  IVG und  Art. 29  IVV  ist  nach  ständiger  Rechtsprechung  des 
EVG die überwiegende Wahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein weit-

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gehend stabilisierter,  im Wesentlichen irreversibler  Gesundheitsscha-
den vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person vor-
aussichtlich  dauernd  in  rentenbegründendem  Ausmass  beeinträchti -
gen wird. Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil gewese-
nes  Leiden  nur  dann  betrachtet  werden,  wenn  sich  sein  Charakter 
deutlich in der Weise geändert hat, dass vorausgesehen werden kann, 
in  absehbarer Zeit  werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr 
erfolgen (BGE 119 V 102 E. 4a mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung 
führt  dazu, dass die Annahme bleibender Invalidität  im Rahmen von 
Art.  29  IVG  Seltenheitswert  hat;  in  Betracht  fällt  sie  etwa  bei 
Amputationen  (ULRICH MEYER-BLASER,  Rechtsprechung  des  Bundesge-
richts zum IVG, Zürich 1997, S. 232 f., mit weiteren Hinweisen). Fehlen 
die genannten restriktiven Kriterien, so ist die Frage, wann ein allfälli -
ger Rentenanspruch entsteht und mithin der Versicherungsfall eintritt, 
stets nach Massgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. Mit der 
in  dieser  Bestimmung vorgesehenen Wartezeit  von einem Jahr  wird 
eine  Abgrenzung  zwischen  den  Aufgaben  der  Invalidenversicherung 
und  denjenigen  der  sozialen  Kranken-  und  Unfallversicherung  be-
zweckt; letztere haben während der Wartezeit  in  erster  Linie für den 
Erwerbsausfall bei Krankheit oder Unfall aufzukommen (BGE 111 V 23 
E. 3a). Nach Art. 29 ter IVV liegt  ein wesentlicher  Unterbruch der  Ar-
beitsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG vor, wenn die 
versicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll 
arbeitsfähig war.

5.6 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi -
cherungsrecht  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein invalider Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit im 
angestammten oder einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu su-
chen  und  anzunehmen,  soweit  sie  möglich  und  zumutbar  erscheint 
(BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandeln-
den  Arzt  bzw.  am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  aus  medizinischer 
Sicht zu bestimmen, in welchem Ausmass ein Versicherter seine ver-
bliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und  zumutbarem 
Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese 
Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen.

5.7 Wurde ein Gesuch wegen fehlender Invalidität abgewiesen, so ist  
ein neues Gesuch analog der Revision zu behandeln; so ist zu prüfen, 
ob  sich  der  Gesundheitszustand  seit  dem  Erlass  der  abweisenden 
Verfügung  derart  verschlechtert  hat,  dass  ein  Anspruch  auf  eine 

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Invalidenrente entstanden ist. Dabei  ist  gemäss Art. 48 Abs. IVG (in 
der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) insbesondere zu 
prüfen, ob ein solcher Anspruch ein Jahr vor Antragstellung, also am 
21. November 2004, oder danach bis am 5. November 2008 (Datum 
der  angefochtenen  Verfügung)  entstanden  ist,  und  wenn  ja,  in  wel -
chem Ausmass.

6.
Hinsichtlich  der  diagnostizierten  Leiden  mit  Auswirkung  auf  die  Ar-
beitsfähigkeit kann festgestellt werden, dass die Diagnosen des Lum-
bovertebralsyndroms (und der Status nach der Schussverletzung) be-
reits im Rahmen des ersten Verfahrens, welches zur abweisenden Ver-
fügung vom 24. September 2001 geführt  hat,  bestanden hatten. Neu 
dazugekommen ist im Wesentlichen der chronisch depressive Zustand. 
Zu  prüfen  ist  somit,  ob  bereits  bestehende  Leiden  sich  derart  ver-
schlimmert haben, dass sie eine rentenbegründende Invalidität verur-
sacht haben, oder ob eine solche mit dem Hinzukommen der neuen 
Leiden entstanden ist.

6.1 Sowohl  dem Rentengesuch des Beschwerdeführers  (vgl. act. 28 
IV-LU) als auch auch dem am 25. Oktober 2006 ergänzten Fragebo-
gen des Arbeitgebers (vgl. act. 50 IV-LU) ist zu entnehmen, dass der 
Beschwerdeführer  als  Bauarbeiter  bei  der  Firma  F._______AG  in 
Z._______ (LU) ohne Unterbrüche bis August 2004 einen vollen Lohn 
bezogen  hatte,  dies  bei  normaler  Arbeitszeit  und  ohne  Unterbrüche 
aus gesundheitlichen Gründen. Damit  kann bis  zu  diesem Zeitpunkt 
keine rentenrelevante Verschlimmerung seines Gesundheitszustandes 
eingetreten sein, die eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit verursacht hat.

6.2 Ab dem 26. August 2004 ist der Beschwerdeführer krankgeschrie-
ben worden. Aktenkundige Leiden mit  Einfluss auf dessen Arbeitsfä-
higkeit sind einerseits, wie bereits erwähnt, ein chronischer, mittelgra-
diger, therapieresistenter depressiver Zustand mit  somatischem Syn-
drom  und  andererseits  ein  chronisches  Lumbovertebralsyndrom  bei 
degenerativen Veränderungen der LWS (vgl. act. 39 IV-LU). Dabei han-
delt es sich um labile pathologische Geschehen, so dass ein allfälliger 
Rentenanspruch erst nach der gesetzlichen Wartezeit von einem Jahr 
entstehen  kann,  während  welchem der  Beschwerdeführer  ohne  we-
sentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 50% (vgl. E. 5.5) 
arbeitsunfähig war (Art. 29 Abs. 1 Bst. b in der bis zum 31. Dezember 

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2007 gültig gewesenen Fassung). Damit kann vorliegend frühestens im 
August 2005 ein Versicherungsfall eingetreten sein.

6.3

6.3.1 Hinsichtlich  des  Einflusses  der  erwähnten  Leiden  auf  die  Ar-
beitsfähigkeit  des Beschwerdeführers hat  sich der ihn seit  Ende Au-
gust 2004 behandelnde Allgemeinmediziner FMH Dr. med. M._______ 
– sich auch auf einen Therapieverlaufsbericht der ambulanten psychia-
trischen  Dienste  des  Psychiatriezentrums  Luzerner  Landschaft  vom 
29. November 2005 stützend - dahingehend geäussert, dass der Be-
schwerdeführer  in  seiner  angestammten Tätigkeit  ab  Ende  August 
2004 bis Ende September 2005 zu 100% und ab dem 1. Oktober 2005 
zu  50%  arbeitsunfähig  gewesen  sei,  und  dass  er  aus  somatischer 
Sicht zwar eine körperlich leichtere Verweisungstätigkeit zu 100% aus-
üben könne, die Leistungsfähigkeit  jedoch aus psychischer Sicht auf 
50% reduziert sei (act. 38 und 39 LU-IV).

Die damals zuständige IV-Stelle Luzern holte einen weiteren Arztbe-
richt des Psychiatriezentrums Luzerner Landschaft ein, dessen Ambu-
lante Dienste mit Bericht vom 11. April 2006 ihren vormaligen Befund 
bestätigten,  wonach  der  Beschwerdeführer  in  einem  angepassten 
Rahmen bei körperlich leichter Arbeit zu 100% (8,4 Std. am Tag) arbei-
ten könne, dessen Leistungsfähigkeit wegen dem psychischen Leiden  
auf 50% beschränkt sei (act. 46 IV-LU).

6.3.1 Für die Beurteilung, ob in casu beim Beschwerdeführer eine Ar-
beitsunfähigkeit vorliegt, welche zu einem rentenberechtigenden Inva-
liditätsgrad führt, ist der Richter, wie bereits ausgeführt wurde, auf die  
ärztlichen Gutachten und Berichte angewiesen. Bezüglich des Beweis-
wertes  eines  Arztberichtes  ist  entscheidend,  ob  der  Bericht  für  die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen be-
ruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der  Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtet, und ob die Schlussfolgerungen der Exper-
ten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Beweiswert  ist  somit 
grundsätzlich weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeich-
nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 
Bericht oder als Gutachten. Bei einander widersprechenden medizini-
schen Berichten darf  das Gericht den Prozess nicht  erledigen, ohne 
das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 

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warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt  (vgl. dazu Urteil  des EVG I 268/2005 E. 1.2 vom 26. Januar 
2006, BGE 125 V 352 E. 3a). Die Rechtsprechung erachtet es mit dem 
Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung  als  vereinbar,  Richtlinien  für 
die Beweiswürdigung in Bezug auf  bestimmte Formen medizinischer 
Berichte und Gutachten aufzustellen (BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 
S. 114 E. 3b). Berichte der behandelnden Ärzte etwa sind aufgrund de-
ren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt 
zu  würdigen (BGE 125  V 353 E. 3b/cc). Dies  gilt  für  den  allgemein 
praktizierenden Hausarzt wie auch den behandelnden Spezialarzt (Ur-
teil des EVG I 655/05 E. 5.4 vom 20. März 2006).

6.3.2 Die erwähnten ärztlichen Berichte widersprechen sich nicht und 
sind  in  sich  schlüssig,  umfassend  und  einleichtend.  Deren  Befunde 
und Ergebnisse kann ohne Weiteres gefolgt werden.

6.4 Der gestützt auf die Angaben der erwähnten Arztberichte durchge-
führte Einkommensvergleich ergab einen Invaliditätsgrad von 56%, der 
nicht beanstandet werden kann, zumal zur Gegenüberstellung des Va-
lideneinkommens  (Fr.  59'345.--)  und  des  Invalideneinkommens  (Fr. 
26'014.61)  dieselben  Tabellen  des  Bundesamtes  für  Statistik  betref-
fend das Baugewerbe,  Kat. 4  herangezogen wurden,  dies  unter  Be-
rücksichtigung eines angemessenen leidensbezogenen Abzuges von 
10%.

6.5 Insgesamt ergibt sich für das Gericht als Zwischenergebnis, dass 
die  Vorinstanz  dem  Beschwerdeführer  ab  dem  1.  August  2005  zu 
Recht eine halbe (und nicht eine ganze) Invalidenrente zugesprochen 
hat.  Zu prüfen bleibt  somit,  ob  diese  Rente  mit  Wirkung  ab dem 1. 
August 2006 zu Recht aufgehoben wurde.

7.

7.1 Die  Verfügung  über  eine befristete  Rente  umfasst  einerseits  die 
Zusprechung der Leistung und anderseits deren Aufhebung, was das 
Vorliegen  von  Revisionsgründen  voraussetzt  (Art.  17  Abs.  1  ATSG; 
BGE 133 V 545). Dabei ist der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massga-
be des analog anwendbaren Art. 88a IVV festzusetzen. Nach dieser 
Norm kann eine Rente aufgehoben werden,  nachdem die Verbesse-
rung  der  Erwerbsfähigkeit  drei  Monate  ohne  wesentliche  Unterbre-
chung  angedauert  hat  (BGE 121  V  264  E. 6b/dd). Ob  eine  für  den 
Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetre-

Seite 16

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ten und damit der für die Befristung erforderliche Revisionsgrund ge-
geben  ist,  beurteilt  sich  in  dieser  Konstellation  durch  Vergleich  des 
Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Renten-
beginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung der Rente (Urteil des 
BGer 8C_53/2010 vom 26. Mai 2010 E. 2.2; BGE 125 V 413 E. 2d, 368 
E. 2 mit Hinweisen).

7.2 Im  vorliegenden  Fall  hat  die  Vorinstanz  die  zusprochene  halbe 
Rente deshalb per 31. Juli 2006 aufgehoben, weil der Beschwerdefüh-
rer am 15. April 2006 eine ganztägige, befristete Tätigkeit beim bishe-
rigen Arbeitgeber aufgenommen und dort bis am 6. Juli 2006 bei vol -
lem  Lohn  gearbeitet  hat  (act.  50  IV-LU).  In  medizinischer  Hinsicht 
stützt sich die Vorinstanz einzig auf einen Verlaufsbericht der Ambu-
lanten Dienste des Psychiatriezentrums Luzerner-Landschaft vom 24. 
April 2007, aus welchem hervorgeht, dass ein erneutes Gespräch mit 
dem Beschwerdeführer vom 21. März 2007 und eine Nachfrage beim 
ehemaligen Arbeitgeber vom 19. April  2007 ergeben habe, dass der 
Beschwerdeführer  während jenes knapp dreimonatigen Einsatzes im 
Frühsommer 2006 in der Lage gewesen sei, leichtere körperliche Ar-
beiten  ganztags  auszuführen. Allerdings  sei  er  in  eine  grössere  Ar -
beitsgruppe eingeteilt worden, wo vom Leistungsdruck her ein gewis-
ser Spielraum vorhanden gewesen sei. Der berichtende Psychiater er-
hielt  den Eindruck, dass für leichte körperliche Tätigkeiten eine volle 
Leistung ganztags nicht erbracht werden konnte und schätzte die Leis-
tung bei ca. 75% ein.

Andere  ärztliche  Untersuchungsberichte  für  den  Zeitraum  ab  Mitte 
April  2006 bis November 2008 (Zeitpunkt der Verfügung) sind in den 
Akten nicht vorhanden, weder in somatischer noch in psychischer Hin-
sicht. Der sehr allgemeine „Eindruck“ eines Arztes während einer ein-
zigen Vorsprache kann jedoch nicht genügen, um dem Gericht zu er-
lauben,  die  vorinstanzlich  behauptete,  anhaltende Verbesserung des 
Gesundheitszustandes  verbindlich  und  abschliessend  beurteilen  zu 
können.

7.3 Unter  diesen  Umständen  und  insbesondere  angesichts  der 
lückenhaften medizinischen Dokumentation muss das Bundesverwal-
tungsgericht feststellen, dass der rechtserhebliche Sachverhalt vorlie-
gend hinsichtlich der Situation ab dem 1. August 2006 nur ungenügend 
abgeklärt  worden  ist.  Damit  ist  der  Beschwerdegrund  von  49  lit.  b 

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VwVG  gegeben,  was  zur  teilweisen  Aufhebung  des  angefochtenen 
Einspracheentscheides führt.

8.

8.1 Nach  Art.  61  Abs.  1  VwVG  kann  die  Beschwerdeinstanz  aus-
nahmsweise die  zu beurteilende Sache, statt  selbst  zu entscheiden, 
mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zurückweisen. Ein sol-
cher Ausnahmefall ist hier wegen der in entscheidenden Punkten un-
vollständigen Akten gegeben, weshalb die Sache an die Vorinstanz zu-
rückgewiesen wird.

8.2 Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer in seiner Heimat oder in 
der Schweiz polydisziplinär, insbesondere in psychischer Hinsicht (De-
pression) und in  somatischer  Hinsicht  (Lumbovertebralsyndrom),  be-
gutachten zu lassen. Die begutachtenden Ärzte müssen sich über die 
Diagnose, über die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf und in an-
deren zumutbaren  Tätigkeiten  sowie  über  deren  Entwicklung,  insbe-
sondere für die Zeitspanne zwischen April 2006 und dem 5. November 
2008  (Erlass der angefochtenen Verfügung), bzw. dem Datum der Un-
tersuchung äussern. Danach hat die Vorinstanz einen Einkommensver-
gleich durchzuführen,  dem Beschwerdeführer durch Zustellung eines 
Vorbescheids  das rechtliche  Gehör  zu  gewähren  und  anschliessend 
eine neue, wiederum anfechtbare Verfügung zu erlassen.

9.

9.1 Es werden keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 63 VwVG).

9.2 Dem Beschwerdeführer, der sich anwaltlich vertreten liess, ist ge-
mäss Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 
173.320.2)  eine  Parteientschädigung  zuzusprechen.  Diese  wird  ge-
stützt auf Art. 14 Abs. 2 VGKE auf Fr. 1'500.-- festgelegt. Das Gesuch 
um unentgeltliche Rechtspflege wird demnach gegenstandslos.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Ver-

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fügung hinsichtlich der Befristung der Invalidenrente aufgehoben und 
die  Sache  an  die  Vorinstanz  zurückgewiesen,  damit  sie  gemäss 
Erwägung  8.2  verfahre  und  anschliessend  eine  neue  anfechtbare 
Verfügung erlasse.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Entsprechend  dem  Ausgang  des  Verfahrens  wird  das  Gesuch  um 
unentgeltlichen  Rechtspflege  gegenstandslos  und  dem 
Beschwerdeführer  wird  zulasten  der  Vorinstanz  eine  Parteient-
schädigung von Fr. 1'500.-- zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Alberto Meuli Jean-Marc Wichser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern, Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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