# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 661e73c5-42e9-5e2c-a218-a051c4f32d0c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-04
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 04.11.2025 BA 2025 76
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BA-2025-76_2025-11-04.pdf

## Full Text

20251022_123531_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

BA 2025 76

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Beschluss vom 4. November 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Betreibungsamt Baar, Rigistrasse 5, Postfach 1254, 6341 Baar,

betreffend

Konkursandrohung

Seite 2/3

Sachverhalt und Erwägungen

1. Am 12. September 2025 stellte das Betreibungsamt Baar in der von der B.________ AG 
(nachfolgend: Gläubigerin) gegen die A.________ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) 
angehobenen Betreibung Nr. C.________ die Konkursandrohung für CHF 1'276.95 nebst 
Zins und weiteren Kosten aus. Die Zustellung erfolgte am 22. September 2025 (act. 1/1). 

2. Mit Entscheid des Einzelrichters am Kantonsgericht Zug vom 23. September 2025 wurde 
über die Beschwerdeführerin in einer anderen Betreibung der Konkurs eröffnet (Verfahren 
EK 2025 671). Dieser Entscheid wurde beim Obergericht Zug nicht angefochten. 

3. Mit Eingabe ebenfalls vom 23. September 2025 (Datum Postaufgabe) reichte die Beschwer-
deführerin bei der II. Beschwerdeabteilung des Obergerichts Zug als Aufsichtsbehörde über 
Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde gegen die Konkursandrohung ein und beantrag-
te deren Aufhebung (act. 1). 

4. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. 

5. Zur Beschwerdeführung gemäss Art. 17 SchKG ist legitimiert, wer durch die angefochtene 
Verfügung eines Vollstreckungsorgans in seinen rechtlich geschützten oder zumindest 
tatsächlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdi-
ges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung der Verfügung hat (BGE 129 III 595 E. 3; 
Cometta/Möckli, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 17 SchKG N 40). Ein schutzwürdiges 
Interesse ist zu bejahen, wenn die rechtliche oder tatsächliche Stellung des Beschwerdefüh-
rers durch den Ausgang des Beschwerdeverfahrens unmittelbar beeinflusst werden kann. 
Die Beschwerde muss mithin einem praktischen Zweck der Vollstreckung dienen; andernfalls 
ist sie unzulässig (Wohl, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 3. A. 2025, Art. 17 
SchKG N 9 f.). Die Korrektur im Sinne eines Zurückkommens auf die angefochtene Handlung 
muss noch möglich sein. Dies setzt in der Regel voraus, dass das Zwangsvollstreckungsver-
fahren noch im Gang und die Belastung gegenwärtig bzw. die Unterlassung nachholbar ist 
(Cometta/Möckli, a.a.O., Art. 17 SchKG N 7 m.H.). Fehlt es bereits bei ihrer Erhebung an 
einem solchen Rechtsschutzinteresse (Beschwer), ist auf die Beschwerde mangels einer 
Prozessvoraussetzung nicht einzutreten (Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- 
und Konkursrechts, 9. A. 2013, § 6 Rz 24). 

6. Vorliegend hat die Beschwerdeführerin kein aktuelles Rechtsschutzinteresse (im Sinne der 
zitierten Lehre und Rechtsprechung) an der obergerichtlichen Überprüfung der Konkursan-
drohung, nachdem über sie, wie erwähnt, am 23. September 2025 mit Wirkung ab Urteils-
datum (09.15 Uhr) der Konkurs eröffnet wurde und sie dagegen kein Rechtsmittel ergriff. Auf 
die vorliegende, mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses unzulässige Beschwerde 
ist daher nicht einzutreten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_650/2012 vom 12. September 
2012). 

7. Das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ist 
kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Parteientschädigungen sind nicht auszurichten 
(Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

Seite 3/3

Beschluss

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen. 

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Beschwerdeführerin 
- Betreibungsamt Baar 
- Konkursamt Zug
- Gläubigerin 

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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