# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1282342e-2440-5c2f-8c70-a8a9a3da29a0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.09.2010 E-6477/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6477-2010_2010-09-22.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6477/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; 
Gerichtsschreiber Jonas Tschan.

A._____, geboren (...),
Sri Lanka,
p. A. Schweizerische Botschaft in Colomobo,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 22. Juli 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6477/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführerin mit  Eingabe vom 8. Februar 2008 (Ein-
gangsstempel:  19.  Februar  2008)  -  unter  Beilage  zahlreicher,  aus-
schliesslich in Kopie beigelegter Beweismittel - an die Botschaft in Co-
lombo gelangte und um Asyl in der Schweiz nachsuchte,

dass  sie  zur  Begründung  des  Gesuches  ausführte,  ihre  Mutter  und 
mehrere Verwandte seien im Jahre 1987, ihr Vater im Jahre 1990 von 
der Armee getötet worden,

dass sie ihre Studien im Jahre 2000 abgeschlossen habe und später 
ins Visier der Armee geraten sei,

dass sie durch den Tsunami im Jahre 2004 den ganzen Hausrat ver-
loren habe, nach Singapur gegangen und im Jahre 2007 nach Sri Lan-
ka zurückgekehrt sei,

dass Sicherheitskräfte und Unbekannte ihr Probleme gemacht hätten, 
worauf sie bei der Polizei Anzeige erstattet habe, 

dass  sie  im  (...)  geheiratet  habe  und  auch  ihr  Mann  Probleme  mit 
Unbekannten bekommen habe, weshalb er ausser Landes gegangen 
sei,

dass die  Schweiz  zahlreichen Tamilen aus Sri  Lanka geholfen habe 
und diese nunmehr als Flüchtlinge hier lebten,

dass  die  Botschaft  die  Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom 
20. Februar 2008 aufforderte, für den Fall, dass sie an ihrem Gesuch 
festhalte, eine Reihe von Fragen zu beantworten und allfällige Beweis-
mittel einzureichen beziehungsweise zu bezeichnen,

dass sich die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 25. Februar 2008 
(Eingangsstempel: 4. März 2008), welcher erneut zahlreiche, zum Teil 
bereits  früher  eingereichte  Beweismittel  ausschliesslich  in  Kopie 
beilagen, im Wesentlichen auf die Wiedergabe bereits gemachter Aus-
führungen  beschränkte,  ergänzt  um den  Hinweis  auf  die  schwierige 
Lage  im  Lande  und  die  Erwartung,  in  der  Schweiz  ein  glückliches 
Leben führen zu können,

Seite 2

E-6477/2010

dass sie nach weiteren Eingaben vom 2. Juni 2009, 14. Juli 2009 und 
4.  November  2009  schliesslich  mit  Schreiben  vom 2.  Februar  2010 
(Eingangsstempel: 6. Februar  2010)  angab, seit  Dezember  2009 sei 
sie und seien Familienmitglieder wiederholt  bedroht  und misshandelt 
worden,

dass  das  Bundesamt  der  Beschwerdeführerin  durch  Vermittlung  der 
Botschaft  mit  Schreiben  vom 15. April  2010 mitteilte,  ihre  Eingaben 
seien dem Bundesamt zugestellt worden,

dass das BFM aufgrund der gesamten Akten den Sachverhalt als er-
stellt erachte und deshalb eine Befragung durch die Botschaft für nicht  
erforderlich halte, 

dass beabsichtigt sei, das Asylgesuch abzuweisen und die Einreise in 
die  Schweiz  nicht  zu  bewilligen,  wozu  die  Beschwerdeführerin  sich 
innert Frist äussern könne,

dass die Beschwerdeführerin innert der gesetzten Frist mit Schreiben 
vom 30. April  2010 antwortete, wobei sie erneut betonte, die Familie 
sei bedroht und die Situation sei unerträglich,

dass das Bundesamt nach weiteren Schreiben ähnlichen Inhalts  der 
Beschwerdeführerin  mit  Verfügung vom 22. Juli  2010 die Einreise in 
die Schweiz verweigerte und ihr Asylgesuch abwies, wobei der genaue 
Zeitpunkt  der  Eröffnung des Entscheides durch die Botschaft  in  Co-
lombo aufgrund der Akten nicht feststeht,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  1.  September  2010 
(Eingang: 14. September 2010) direkt  an das Bundesverwaltungsge-
richt gelangte und um Überprüfung des vorinstanzlichen Entscheides 
sowie eine Befragung ersucht, 

 

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  beur-
teilt,  das BFM zu den Behörden nach  Art. 33 VGG gehört und daher 

Seite 3

E-6477/2010

eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist, eine das Sachge-
biet  betreffende Ausnahme im Sinne von Art.  32  VGG nicht  vorliegt 
und das  Bundesverwaltungsgericht daher für die Beurteilung der vor-
liegenden  Beschwerde  zuständig  ist  und  auf  dem Gebiet  des  Asyls 
endgültig  entscheidet  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-
nommen hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt, 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist,

dass auf die fristgerecht – wie vorstehend erwähnt, besteht hinsichtlich 
des genauen Zeitpunktes der Eröffnung des vorinstanzlichen Entschei-
des Unsicherheit, doch liegt in einem solchen Fall die Beweislast bei 
den  Behörden  (vgl.  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, 
Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Handbücher für die 
Anwaltspraxis, Band X, Basel 2008, Rz. 3.150, S. 166 f.) und es wird 
demnach von der Rechtzeitigkeit  der Beschwerdeeinreichung ausge-
gangen – und formgerecht eingereichte Beschwerde  somit einzutreten 
ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und  Art. 48 
Abs. 1 und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt,  um eine solche handelt,  weshalb  der  Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  auf  die  Durchführung  des 
Schriftenwechsels verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  gemäss  Art. 2  Abs. 1  AsylG  Flüchtlingen  grund-
sätzlich Asyl gewährt und als Flüchtling eine ausländische Person an-
erkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie  

Seite 4

E-6477/2010

zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden,  wobei  als 
ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder 
Freiheit  sowie  Massnahmen gelten,  die  einen unerträglichen psychi-
schen Druck bewirken,

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann, wobei Vorbringen glaubhaft gemacht sind, wenn die Behör-
de ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gege-
ben hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in  we-
sentlichen Punkten zu wenig  begründet  oder in  sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 
und  Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesamt gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG Asylsuchenden die 
Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht 
zugemutet  werden kann, im Wohnsitz-  oder Aufenthaltsstaat  zu blei-
ben oder in ein anderes Land auszureisen,  und gestützt  auf  Art. 20 
Abs.  3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz-  und  Polizeidepartement 
(EJPD) schweizerische Vertretungen ermächtigen kann,  Asylsuchen-
den, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und 
Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 
besteht, die Einreise zu bewilligen,

dass bei diesem Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung 
restriktive Voraussetzungen gelten, wobei den Behörden ein weiter Er-
messensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  namentlich  die  Beziehungsnähe  zur 
Schweiz, die Möglichkeit  der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Mög-
lichkeit und objektive Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche so-
wie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs-  und  Assimilationsmöglich-
keiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 
E. 2.e.- g. S. 131 ff.; die dort beschriebene Praxis hat nach bloss re-

Seite 5

E-6477/2010

daktionellen Änderungen bei  der letzten Totalrevision des Asylgeset-
zes nach wie vor Gültigkeit),

dass das Bundesamt in seinem Entscheid, darauf hinweist, dass einer 
Person nur  dann die Einreise in  die Schweiz zwecks Abklärung des 
Sachverhalts gestützt auf Art. 20 Abs. 2 bewilligt werden könne, wenn 
dieser nicht zuzumuten sei, im Wohnsitz- oder im Aufenthaltsstaat zu 
bleiben oder in ein anderes Land auszureisen,

dass die von der Bechwerdeführerin geltend gemachten Benachteili-
gungen nicht  vom Staat,  sondern  von Dritten  ausgingen,  und daran 
auch nichts ändere, dass sie zwar um Schutz ersucht, die Behörden 
aber die Fehlbaren nicht hätten zur Rechenschaft ziehen können, da 
es  immer  wieder  vorkommen  könne,  dass  diesbezügliche  staatliche 
Bemühungen  nicht  zum  Erfolg  führten,  und  die  geltend  gemachten 
Vorkommnisse jedenfalls keine Entscheidrelevanz entfalten würden,

dass an dieser Beurteilung auch die eingereichten Dokumente nichts 
ändern könnten, da sie lediglich die Vorbringen der Beschwerdeführe-
rin stützten, deren Glaubhaftigkeit indessen nicht in Frage gestellt wer-
de,

dass die Beschwerdeführerin deshalb nicht  schutzbedürftig  im Sinne 
des Asylgesetzes (Art. 3 AsylG), das Asylgesuch abzulehnen und die 
Einreise nicht zu bewilligen sei,

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsmitteleingabe nichts vor-
bringt, was sie nicht bereits in früheren Eingaben geltend gemacht hat,  
mit Ausnahme des Ersuchens um eine Befragung, 

dass diesbezüglich  festzuhalten ist, dass das Bundesamt sich an den 
Vorgaben, wie sie in BVGE 2007/30 festgehalten sind, orientiert  hat, 
die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz korrekt sind und der 
Entscheid  nicht  zu  rügen  ist,  zumal  die  Beschwerdeführerin  in  der 
Rechtsmitteleingabe keine Verletzung ihrer prozessualen Rechte gel-
tend macht,

dass weiter auch das Bundesverwaltungsgericht nicht verkennt, dass 
die Situation in Sri Lanka nach Beendigung des langjährigen Krieges 
nicht  schlagartig  besser geworden ist  und es nach wie vor zu Über-
griffen kommt, indessen gestützt auf breit  abgesicherte Erkenntnisse 

Seite 6

E-6477/2010

feststellt, dass sich die allgemeine Sicherheitslage und die Lebensum-
stände zwischenzeitlich schrittweise verbessert haben,

dass  aber  den  vorliegend  geltend  gemachten  Vorkommnissen  kein 
Verfolgungscharakter zukommt und die schweizerische Gesetzgebung 
nicht vorsieht, Asylsuchenden, welche im Ausland ein Asylgesuch stel-
len, die Einreise unabhängig von einer Gefährdung im Sinne von Art.  3 
AsylG – und damit der Aussicht auf Asylgewährung in der Schweiz – 
schon deshalb zu bewilligen, weil sie sich in einer schwierigen Situa-
tion befinden, wie das von der Beschwerdeführerin angeführt wird, 

dass zudem auffällt, dass die von der Beschwerdeführerin geschilder-
ten Vorkommnisse mit zunehmender Dauer des Verfahrens und entge-
gen  der  allgemeinen  Entwicklung  in  Sri  Lanka  eskalierten,  was  zur 
Vermutung  führt,  die  Beschwerdeführerin  bausche  das  Geschehen 
auf, um Druck auf die Behörden auszuüben, 

dass insgesamt der Schluss zu ziehen ist, die Beschwerdeführerin ha-
be in ihrem Heimatland keine asylrelevanten Verfolgungsmassnahmen 
zu befürchten, 

das sie mit ihren Ausführungen in der Beschwerde, die sich – wie vor-
stehend bereits erwähnt - in Wiederholungen bereits gemachter Aus-
sagen erschöpft,  nicht  überzeugend darzutun vermag,  inwiefern  das 
BFM zu Unrecht  geschlossen habe,  sie  sei  nicht  schutzbedürftig  im 
Sinne  des  Asylgesetzes,  und  es  sei  deshalb  die  Einreise  nicht  zu 
bewilligen, 

dass es der Beschwerdeführerin somit nicht gelungen ist, eine aktuelle 
und unmittelbare Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG beziehungs-
weise  konkrete  Hinweise  auf  eine  künftige,  asylrelevante  Verfolgung 
und eine damit einhergehende, begründete Verfolgungsfurcht darzutun 
und ihr ein weiterer Verbleib im Heimatland zuzumuten ist,

dass das Bundesamt demnach die Einreise in die Schweiz zu Recht 
nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt,  dass die angefochtene Ver-
fügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 
richtig und vollständig feststellt, angemessen ist (Art. 106 AsylG) und 
die Beschwerde daher abzuweisen ist,

Seite 7

E-6477/2010

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich der 
Beschwerdeführerin aufzuerlegen wären, (Art. 63 Abs. 1 VwVG), aus 
verwaltungsökonomischen Gründen sowie in  Anwendung von Art.  63 
Abs. 1  in  fine  VwVG und  Art.  2  und  6  Bst. b  des  Reglements  vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  vorliegend  jedoch  auf 
die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

E-6477/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführerin,  das  BFM  und  die 
Schweizerische Botschaft in Colombo.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Jonas Tschan

Versand: 

Seite 9