# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72dbc350-2ae1-5542-bd09-a9137cdef92f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.12.2021 200 2020 660
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2020-660_2021-12-27.pdf

## Full Text

200 20 660 BV
WIS/COC/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. Dezember 2021

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Loosli, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
vertreten durch B.________, Rechtsdienst, Rechtsanwalt C.________
Klägerin

gegen

Pensionskasse des Bundes PUBLICA
Eigerstrasse 57, 3007 Bern
Beklagte

betreffend Klage vom 7. September 2020

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1962 geborene A.________ (Versicherte bzw. Klägerin) war ab dem 
1. November 2006 als … beim D.________ (Arbeitgeber) tätig und dadurch 
bei der Pensionskasse des Bundes PUBLICA (PUBLICA bzw. Beklagte) 
berufsvorsorgeversichert. Per 31. August 2011 wurde das Arbeitsverhältnis 
aus gesundheitlichen Gründen aufgelöst. Dementsprechend trat die Versi-
cherte aus der PUBLICA aus, woraufhin eine Austrittsleistung in der Höhe 
von Fr. 208'181.10 per 13. September 2011 an die Freizügigkeitsstiftung 
der Bank E.________ ausgerichtet wurde (Akten der PUBLICA [act. II] 
27 f., 126 f.).

Bereits im Januar 2010 hatte sich die Versicherte bei der Eidgenössischen 
Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug angemeldet. Nach durch-
geführten Eingliederungsmassnahmen (vgl. u.a. act. II 6, 15, 23, 34) sprach 
die IV-Stelle Bern (IVB) der Versicherten mit Verfügungen vom 20. Februar 
2019 (act. II 158) und vom 22. März 2019 (act. II 195 und 199) ab 1. August 
2010 bei einem Invaliditätsgrad von 80% eine ganze Invalidenrente zu, 
wobei die Invalidenrente während der Zeit vom 1. August 2011 bis 30. Juni 
2018 und vom 1. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019 aufgrund der in die-
ser Zeit ausgerichteten Taggeldleistungen im Zusammenhang mit den 
durchgeführten Eingliederungsmassnahmen sistiert wurde. 

Im weiteren Verlauf forderte die PUBLICA die Versicherte am 21. Februar 
2019 (act. II 160) auf, die Austrittsleistung von Fr. 208'181.10 zuzüglich 
Zins zurückzuzahlen, da ihre Abklärungen ergeben hätten, dass die Versi-
cherte rückwirkend ab 1. August 2010 Anspruch auf Invalidenleistungen 
der PUBLICA habe. In der Folge wurde eine Rückzahlung in der Höhe von 
Fr. 217'588.16 (act. II 187, 196, 197; vgl. auch act. II 214, 285) getätigt. Mit 
Schreiben vom 30. April 2019 (act. II 261) bejahte die PUBLICA einen An-
spruch der Versicherten auf eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge 
und legte die monatliche Invalidenrente auf Fr. 3'937.70 und die zu erfol-
gende (Invalidenrenten-)Nachzahlung auf Fr. 26'365.60 fest; Letztere unter 
Berücksichtigung der ausgerichteten IV-Taggelder resp. der IV-Rente und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 3

des erzielten Erwerbseinkommens im Rahmen der Überentschädigung 
(act. II 271 - 276). In der Zeit vom 1. August 2010 bis 31. Juli 2011 vernein-
te sie einen Rentenanspruch aufgrund der Lohnfortzahlung des Arbeitge-
bers und in der Zeit vom 1. August 2011 bis 30. Juni 2018 sowie vom 
1. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019 sistierte sie die Rentenzahlung ana-
log dem Vorgehen der IV (act. II 277). Im weiteren Verlauf fanden diverse 
Schriftenwechsel zwischen der Versicherten und der PUBLICA statt, an-
lässlich welchen insbesondere die Fragen der Rentenhöhe und der Sistie-
rung der Invalidenrente aufgrund der während den Eingliederungsmass-
nahmen der IV ausbezahlten Taggeldern thematisiert wurden (act. II 148, 
193, 204 f., 283, 286, 293, 329, 339, 352, 356, 359).

B.

Am 7. September 2020 erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsan-
walt C.________ von B.________, beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern Klage mit folgenden Rechtsbegehren: 

1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin aus dem Vorsorge-
verhältnis auch für die Zeit vom 1. August 2011 bis 30. Juni 2018 
und vom 1. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019 eine Invaliden-
rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 80% gemäss den ge-
setzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten.

2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin auf den ausstehen-
den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5% spätestens ab 
dem Zeitpunkt der Klageeinreichung zu bezahlen.

3. Die Beklagte sei zur Neuberechnung und hernach entsprechender 
Ausrichtung der gesamten, seit 1. August 2010 auszurichtenden 
bzw. teilweise bereits ausgerichteten bisherigen sowie künftigen 
Invalidenrente nach Massgabe der nachfolgenden Ausführungen 
zu verpflichten.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zulasten 
der Beklagten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 4

Mit Klageantwort vom 8. Oktober 2020 schloss die Beklagte auf Abweisung 
der Klage. 

Erwägungen:

1.

1.1 Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Verwaltungsge-
richts des Kantons Bern ist als einzige kantonale Instanz sachlich und funk-
tionell zuständig zur Beurteilung der mit Klage vom 7. September 2020 
geltend gemachten Ansprüche (Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-
sorge [BVG; SR 831.40] i.V.m. Art. 87 lit. c des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21] und 
Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]). Gerichtsstand ist nach Art. 73 Abs. 3 BVG der schweizerische 
Sitz oder Wohnsitz des Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem die 
versicherte Person angestellt wurde (vgl. auch Art. 101 Abs. 2 des Vorsor-
gereglements vom 15. Juni 2007 für die Angestellten und die Rentenbezie-
henden des Vorsorgewerks Bund [VRAB; SR 172.220.141.1]). Dabei 
kommt es für den Wahlgerichtsstand nicht darauf an, ob die Vorsorgeein-
richtung, der Arbeitgeber oder die versicherte Person klagende Partei ist 
(SVR 2006 BVG Nr. 17 S. 62 E. 2.3). Die Beklagte hat Sitz in … (Art. 2 
Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 2006 über die Pensions-
kasse des Bundes [PUBLICA-Gesetz; SR 172.222.1]; vgl. auch 
www.zefix.ch), womit das angerufene Gericht zur Behandlung der Klage 
örtlich zuständig ist. Auch die übrigen Prozessvoraussetzungen sind erfüllt, 
insbesondere ist die Klage formgerecht eingelangt (Art. 32 VRPG) und ist 
der Rechtsvertreter der Klägerin gehörig bevollmächtigt (Art. 15 Abs. 1 
VPRG; Klagebeilage [act. I] 1). Auf die Klage ist somit einzutreten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 5

1.2 Streitig und zu prüfen ist der berufsvorsorgerechtliche Anspruch der 
Versicherten auf eine Invalidenrente samt Verzugszins und dabei insbe-
sondere, ob während der Dauer der taggeldberechtigten Eingliederungs-
massnahmen der IV vom 1. August 2011 bis 30. Juni 2018 und vom 1. De-
zember 2018 bis 31. Januar 2019 ein Anspruch auf Rentenleistungen der 
beruflichen Vorsorge besteht. Ferner ist die betragsmässige Höhe der Inva-
lidenrente aus beruflicher Vorsorge und dabei namentlich das anzurech-
nende Altersguthaben streitig und zu prüfen.

1.3 Aufgrund des im Recht der beruflichen Vorsorge auf kantonaler 
Ebene vorgeschriebenen Klageverfahrens ergibt sich der Streitgegenstand 
einzig aus den Rechtsbegehren der Klage, und allenfalls, soweit zulässig, 
der Widerklage. Innerhalb des Streitgegenstandes ist das Berufsvorsorge-
gericht in Durchbrechung der Dispositionsmaxime an die Begehren der 
Parteien nicht gebunden (Art. 92 Abs. 3 VRPG; vgl. auch BGE 135 V 23 
E. 3.1 S. 26).

1.4 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

2.

2.1 Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in 
zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die 
bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben (vgl. BGE 119 Ib 110 E. 5, 132 V 215 
E. 3.1.1 S. 220). Dieses Prinzip gilt sinngemäss auch im Fall einer Ände-
rung von Reglementen oder Statuten einer Vorsorgeeinrichtung (BGE 126 
V 163 E. 4b S. 165; SVR 2007 BVG Nr. 23 S. 79 E. 4.1). 

Mit Blick auf den per 1. August 2010 entstandenen Rentenanspruch sind 
die damals in Kraft gewesenen Bestimmungen heranzuziehen bzw. soweit 
für den Zeitraum von 2010 bis 2019 die Rentenhöhe und die Überentschä-
digung zu prüfen sind (vgl. E. 1.2 hiervor), sind die jeweils in Kraft gestan-
denen Bestimmungen anwendbar (vgl. BGE 134 V 64 E. 2.3.1 S. 67; MARC 
HÜRZELER, in: SCHNEIDER/GEISER/GÄCHTER [Hrsg.], BVG und FZG, Kom-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 6

mentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht [KoSS], 2. Aufl. 
2019, Art. 34a BVG N. 80 f.).

2.2 Anspruch auf Invalidenleistungen haben nach Art. 23 lit. a BVG 
Personen, die im Sinne der IV zu mindestens 40% invalid sind und bei Ein-
tritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versi-
chert waren. Gemäss Art. 24 Abs. 1 BVG besteht Anspruch auf eine volle 
Invalidenrente, wenn die versicherte Person im Sinne der IV zu mindestens 
70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine 
halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und auf eine Viertelsrente, 
wenn sie mindestens zu 40% invalid ist (vgl. auch Art. 56 VRAB; in der ab 
1. Januar 2010 gültig gewesenen Fassung). 

2.3 Nach der Rechtsprechung sind Vorsorgeeinrichtungen, die aus-
drücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invaliditätsbe-
griff wie die Invalidenversicherung ausgehen, an die Invaliditätsbemessung 
der IV-Stelle oder – im Beschwerdefall – des kantonalen Sozialversiche-
rungsgerichts resp. des Bundesgerichts gebunden, sofern sie in das invali-
denversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen wurden, die konkrete 
Fragestellung für die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der In-
validenversicherung entscheidend war und die invalidenversicherungs-
rechtliche Betrachtungsweise aufgrund einer gesamthaften Prüfung der 
Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Diese Bindungswirkung 
findet ihre positivrechtliche Grundlage in den Art. 23, 24 Abs. 1 und 26 
Abs. 1 BVG, welche an die Regelung des Bundesgesetzes vom 19. Juni 
1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) anknüpfen oder 
diese übernehmen (BGE 143 V 434 E. 2.2 S. 437).

2.4 Nach Art. 26 Abs. 1 BVG beginnt der Anspruch auf Invalidenleistun-
gen der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge seit Inkrafttreten der 5. IV-
Revision (1. Januar 2008) mit der Entstehung des Anspruchs auf eine Ren-
te der Invalidenversicherung nach Art. 29 Abs. 1 IVG, d.h. frühestens sechs 
Monate nach der Anmeldung bei der Invalidenversicherung, und nicht mit 
Ablauf der Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (BGE 142 V 419 E. 4.3.2 
S. 422).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 7

Gemäss Art. 51 Abs. 1 VRAB (in der ab 1. Januar 2010 gültig gewesenen 
Fassung) besteht ein Anspruch auf Invalidenleistungen erst, wenn ein 
rechtskräftiger Entscheid der IV vorliegt. Der Anspruch auf Invalidenleis-
tungen der PUBLICA entsteht frühestens nach Ablauf des Anspruchs der 
versicherten Person auf die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber (Art. 52 
Abs. 1 VRAB; in der ab 1. Januar 2010 gültig gewesenen Fassung).

2.5 Die Invalidenrente wird nach dem gleichen Umwandlungssatz 
berechnet wie die Altersrente im 65. Altersjahr (Art. 24 Abs. 2 Satz 1 
BVG). Das der Berechnung zu Grunde liegende Altersguthaben besteht 
gemäss Art. 24 Abs. 3 BVG aus dem Altersguthaben, das der Versi-
cherte bis zum Beginn des Anspruches auf die Invalidenrente erworben 
hat (lit. a); der Summe der Altersgutschriften für die bis zum ordentli-
chen Rentenalter fehlenden Jahre, ohne Zinsen (lit. b).

Gemäss Art. 57 Abs. 1 VRAB (in der ab 1. Januar 2010 gültig gewesenen 
Fassung) werden die Invalidenleistungen nach dem für das ordentliche 
AHV-Alter geltenden Umwandlungssatz berechnet. Als Altersguthaben 
werden dabei angerechnet das Altersguthaben nach Art. 36 VRAB, das 
die versicherte Person bis zum Beginn des Anspruchs auf die Invaliden-
leistung erworben hat (lit. a) und die Summe der Altersgutschriften nach 
Art. 24 VRAB ab Beginn des Anspruchs auf die Invalidenleistung bis zur 
Vollendung des 65. Altersjahres. Massgebend für die Höhe der Alters-
gutschriften ist der versicherte Verdienst bei Eintritt der Arbeitsunfähig-
keit, die zur Invalidität geführt hat. Allfällige Teuerungsausgleiche bis 
zum Beginn des Anspruchs auf eine Invalidenrente werden berücksich-
tigt (lit. b).

2.6 Nach Art. 34a Abs. 1 BVG kann die Vorsorgeeinrichtung die Hinter-
lassenen- und Invalidenleistungen kürzen, soweit diese zusammen mit an-
deren Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung sowie weiteren anre-
chenbaren Einkünften 90% des mutmasslich entgangenen Verdienstes 
übersteigen. Beim Zusammentreffen mit gleichartigen Leistungen anderer 
Sozialversicherungen gehen die Leistungen der Alters- und Hinterlasse-
nenversicherung (AHV), der IV, der Militärversicherung (MV) sowie der Un-
fallversicherung (UV) den Leistungen nach BVG vor (Art. 34a Abs. 2 BVG 
i.V.m. Art. 66 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 8

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Bei 
der Kürzung von Invalidenleistungen kann die Vorsorgeeinrichtung (vor 
Erreichen des ordentlichen Rentenalters) insbesondere Leistungen der IV 
und das weiterhin erzielte oder zumutbarerweise noch erzielbare Erwerbs- 
oder Ersatzeinkommen anrechnen (Art. 34a Abs. 5 lit. a BVG i.V.m. Art. 24 
Abs. 1 lit. a und d der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]). 

Eine inhaltlich ähnlich lautende Bestimmung findet sich auch in Art. 77 
Abs. 1 VRAB (in der ab 1. Januar 2010 gültig gewesenen Fassung). Da-
nach werden die Leistungen von PUBLICA gekürzt, wenn die Leistungen 
von PUBLICA bei Tod oder Invalidität zusammen mit anderen anrechenba-
ren Einkünften gleicher Art und Zweckbestimmung für die versicherte Per-
son oder ihre Hinterlassenen 100% des mutmasslich entgangenen Ver-
dienstes übersteigen. Als anrechenbare Einkünfte gelten gemäss Art. 77 
Abs. 3 lit. a Leistungen der AHV und IV.

3.

3.1 Aufgrund der Akten ist erstellt und auch unbestritten, dass die Klä-
gerin vom 1. November 2006 bis am 31. August 2011 bei der Beklagten 
berufsvorsorgeversichert war (vgl. act. II 126 f., 156). Weiter ist unbestrit-
ten, dass der Klägerin mit Verfügungen vom 20. Februar 2019 und vom 
22. März 2019 ab 1. August 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 80% eine 
ganze Rente der IV zugesprochen wurde und diese der Beklagten eröffne-
ten Verfügungen mangels Anfechtung in Rechtskraft erwuchsen (act. II 
141 f. 158, 199). Da das Vorsorgereglement der Beklagten den Invaliditäts-
begriff nicht eigenständig definiert (vgl. Art. 51 Abs. 2 VRAB; in der ab 
1. Januar 2010 gültig gewesenen Fassung), ist eine entsprechende Bin-
dungswirkung gegeben (vgl. E. 2.3 hiervor), womit grundsätzlich ab 1. Au-
gust 2010 ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente gegenüber der Be-
klagten besteht, was denn ebenfalls nicht bestritten wird (vgl. hierzu insbe-
sondere Klageantwort S. 3 Ziff. 4; vgl. E. 2.2 und 2.4 hiervor). 

3.2 Streitig ist, ob die Beklagte befugt war, ihre Leistungen nach dem 
Rentenbeginn für die Zeit vom 1. August 2011 bis 30. Juni 2018 und vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 9

1. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019, während derer die Klägerin auf-
grund der durchgeführten IV-Eingliederungsmassnahmen IV-Taggelder 
erhalten hat, entsprechend dem Vorgehen der IV zu sistieren. 

Das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute: Bundesgericht) hat in 
BGE 123 V 269 entschieden, dass im Sinne der Koordination zwischen 
erster und zweiter Säule sowie in Nachachtung des Grundsatzes "Einglie-
derung vor Rente" der Invalidenrentenanspruch nach BVG so lange nicht 
entsteht, als seitens der IV noch Eingliederungsmassnahmen durchgeführt 
werden und die versicherte Person deshalb Taggelder der IV bezieht (vgl. 
auch HÜRZELER, KoSS, Art. 26 BVG N. 1). Damit wurde jedoch nur zum 
Rentenbeginn Stellung genommen. Zur Frage, ob dies auch gilt, wenn bei 
nachträglichen Eingliederungsmassnahmen resp. bei nach dem ermittelten 
Rentenbeginn durchgeführten Eingliederungsmassnahmen eine IV-Rente 
zu Gunsten eines IV-Taggeldes temporär ausgesetzt wird, hat sich das 
Eidgenössische Versicherungsgericht im besagten Entscheid – entgegen 
der Auffassung der Beklagten (act. II 193, 359) – nicht geäussert. Im Ent-
scheid vom 11. Mai 2007, B 114/06, E. 5, wurde diese Frage vielmehr ex-
plizit offen gelassen (vgl. ISABELLE VETTER-SCHREIBER, BVG/FZG Kom-
mentar, 4. Aufl. 2021, Art. 23 BVG N. 40). Der von der Beklagten erwähnte 
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 31. August 
2006, B 63/05 (Klageantwort S. 6 Ziff. 3), ist hier im Übrigen nicht einschlä-
gig, da es im besagten Entscheid um die Zulässigkeit der Sistierung einer 
bereits bestehenden Invalidenrente der beruflichen Vorsorge bei einem 
Straf- und Massnahmenvollzug des Rentenbezügers und nicht bei Einglie-
derungsmassnahmen ging. 

Die Doktrin geht davon aus, dass die Invalidenrente der beruflichen Vor-
sorge durch die Vorsorgeeinrichtung so lange weiterzugewähren ist, wie 
die festgestellte Invalidität dauert, auch wenn der bereits begründete invali-
denversicherungsrechtliche Rentenanspruch durch IV-Taggelder abgelöst 
wird (vgl. HÜRZELER, KoSS, Art. 34a BVG N. 46; MARKUS MOSER, in: 
HÜRZELER/STAUFFER [Hrsg.], Basler Kommentar [BSK], berufliche Vorsor-
ge, 2021, Art. 26 BVG N. 44 und Art. 34a BVG N. 29). Dabei vertritt MARC 
HÜRZELER (Invaliditätsproblematiken in der beruflichen Vorsorge, 2006, 
N. 332) – unter Verweis auf MARKUS MOSER (Die Zweite Säule und ihre 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 10

Tragfähigkeit, Diss. Basel 1993, S. 204) – die Auffassung, dass ein nach 
Art. 26 Abs. 1 BVG bereits verwirklichter Rentenanspruch von einer inter-
mittierenden Sistierung der Invalidenrente der ersten Säule nicht tangiert 
werde. Da Art. 26 Abs. 1 BVG allein für den Beginn der Leistungspflicht der 
Vorsorgeeinrichtung auf das IVG verweise, bleibe für eine analoge Anwen-
dung IVG-spezifischer Koordinationstatbestände, d.h. eine analoge Sistie-
rung auch der Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge, kein Platz. Vielmehr 
sei die Invalidenrente durch die Vorsorgeeinrichtung solange weiterzuge-
währen, wie die festgestellte Erwerbsunfähigkeit andaure, mithin bis zum 
Erlass einer entsprechenden Revisionsverfügung seitens der IV. Erst dann 
gelte die Invalidität auch für die Vorsorgeeinrichtung als "weggefallen" im 
Sinne von Art. 26 Abs. 3 BVG. Auch HANS-ULRICH STAUFFER (Berufliche 
Vorsorge, 3. Aufl. 2019, N. 1077) spricht sich für die Weiterausrichtung der 
berufsvorsorgerechtlichen Rentenleistungen während der Zeit aus, in wel-
cher der invalidenversicherungsrechtliche Rentenanspruch temporär zu-
gunsten von IV-Taggeldern abgelöst wird. 

Die Auffassung der Lehre, die analoge Anwendung von IVG-Bestimmun-
gen auf den Beginn des Leistungsanspruchs gegenüber der Vorsorgeein-
richtung zu beschränken, erscheint sachgerecht und drängt sich schon 
aufgrund des Wortlautes von Art. 26 Abs. 1 BVG auf. Indem Letzterer auf 
Art. 29 IVG verweist, wird lediglich vorausgesetzt, dass die versicherte Per-
son während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen und nach Ablauf dieses Jahres 
weiterhin mindestens 40% invalid ist (HÜRZELER, KoSS, Art. 26 BVG N. 1). 
Es besteht kein Anlass, die Anwendung von Bestimmungen des IVG ent-
gegen des Wortlautes von Art. 26 Abs. 1 BVG auf nachträgliche Rentensis-
tierungen aufgrund eines (erneuten) Taggeldbezugs (Art. 43 Abs. 2 IVG) 
auszudehnen. Entgegen der Auffassung der Beklagten (act. II 193, 352; 
Klageantwort S. 6 Ziff. 4) rechtfertigt es allein die enge Verbindung der ers-
ten und zweiten Säule nicht, den Anspruch auf die Ausrichtung der Renten-
leistungen aus beruflicher Vorsorge während der Rentensistierung der IV 
ruhen zu lassen. Die Bindung der Vorsorgeeinrichtung an die Invalidenver-
sicherung bezieht sich rechtsprechungsgemäss nur auf die Invaliditätsbe-
messung (vgl. 2.3 hiervor), nicht aber auf Aspekte der Leistungsausrich-
tung.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 11

3.3 Weiter kann auch der gesetzgeberische Wille im Zusammenhang 
mit dem in der 6. IV-Revision neu eingeführten Arbeitsversuch gemäss 
Art. 18a IVG als Auslegungshilfe für die vorliegend zu beurteilende Frage 
dienen. Mit diesem Institut soll die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer 
versicherten Person getestet werden. Da beim Arbeitsversuch kein obliga-
tionenrechtliches Arbeitsverhältnis zwischen dem Versicherten und dem 
Einsatzbetrieb entsteht, hat die versicherte Person keinen Anspruch auf 
Lohn, sondern wird nach wie vor von der Invalidenversicherung unterstützt. 
Dabei hat sie wie bei der Durchführung anderer Eingliederungsmassnah-
men während der Durchführung des Arbeitsversuchs einen Anspruch auf 
ein Taggeld und im Falle einer Wiedereingliederung auf die Weiterausrich-
tung der Rente (vgl. Botschaft des Bundesrates vom 24. Februar 2010 zur 
Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [BBl 2010 
S. 1817 ff.], S. 1890). Was die diesbezüglichen Auswirkungen auf die be-
rufliche Vorsorge anbelangt, wird in der Botschaft explizit festgehalten, 
dass eine vorbestehende Rente der zweiten Säule während des Arbeits-
versuchs weiter läuft (BBl 2010 S. 1891). Diese im Zusammenhang mit der 
Wiedereingliederung von Rentenbezügern getätigten Überlegungen spre-
chen ebenfalls dafür, dass die Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge nicht 
sistiert werden darf, wenn nach dem ermittelten Rentenbeginn Eingliede-
rungsmassnahmen der IV durchgeführt und entsprechende Taggelder aus-
gerichtet werden. Daran ändert nichts, wenn vorliegend der Rentenbeginn 
erst nach durchgeführter beruflicher Eingliederung verfügt wurde. 

3.4 Ferner ist der Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vor-
sorge während den durchgeführten Eingliederungsmassnahmen auch nicht 
erloschen. Dies ist gemäss Art. 26 Abs. 3 BVG einzig mit dem Wegfall der 
Invalidität oder dem Tod gegeben. Art. 52 Abs. 2 lit. b VRAB (in der ab 
1. Januar 2010 gültig gewesenen Fassung) bestimmt, dass der Anspruch in 
dem Umfang erlischt, in dem die Erwerbsfähigkeit wieder erlangt wird. 
Durch eine nach dem Rentenbeginn angeordnete Eingliederungsmass-
nahme fällt eine festgestellte Invalidität jedoch nicht dahin resp. wird keine 
Erwerbsfähigkeit wiedererlangt. Analog zum IV-Recht (vgl. BGE 133 V 67) 
ist eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit revi-
sionsrechtlich von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenom-
men werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird bzw. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 12

wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und 
voraussichtlich andauern wird (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung vom 17. Ja-
nuar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Eine solche 
Verbesserung ist hier nicht ausgewiesen. Im Gegenteil kam die IVB in den 
Verfügungen vom 20. Februar 2019 (act. II 158) und vom 22. März 2019 
(act. II 199) zum Schluss, dass seit August 2009 in einer angepassten 
Tätigkeit unverändert von einer 50%-igen Arbeitsunfähigkeit mit einer zu-
sätzlichen Leistungsminderung von 20% resp. von einem Invaliditätsgrad 
von 80% auszugehen ist. Damit haben die durchgeführten Eingliederungs-
massnahmen die Invalidität nicht aufgehoben (Klage S. 5 Ziff. 5). Allein im 
Umstand, dass sich ein Rentenbezüger Eingliederungsmassnahmen unter-
zieht, ist kein Revisionsgrund zu erblicken, liegt doch der Zweck einer be-
ruflichen Abklärung gerade in der Prüfung einer allfälligen Leistungsfähig-
keit. Im Falle einer Revision wird der Rentenanspruch an einen geänderten 
Invaliditätsgrad angepasst; dies ist hier aber nicht der Fall. 

3.5 Nach dem Ausgeführten hat die Klägerin ab 1. August 2010 – und 
damit auch während den Eingliederungsmassnahmen der IV – grundsätz-
lich einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente der beruflichen Vorsor-
ge. Aufgrund der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers bis am 31. August 
2011 (act. II 266) sind die BVG-Invalidenrentenleistungen in Anwendung 
von Art. 26 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VRAB (in der ab 1. Januar 
2010 gültig gewesenen Fassung) jedoch aufzuschieben (vgl. 2.4 hiervor; 
vgl. Klageantwort S. 3 Ziff. 4; vgl. auch BGE 129 V 15 E. 5b S. 25 f.). Dem-
entsprechend hat die Beklagte unter Berücksichtigung des erwähnten Leis-
tungsaufschubes ab 1. September 2011 eine ganze Invalidenrente der be-
ruflichen Vorsorge auszurichten, wobei die ausgerichteten IV-Taggelder 
resp. die IV-Rente und das zumutbarerweise noch erzielbare Erwerbsein-
kommen unbestrittenermassen im Rahmen der Überentschädigung zu 
berücksichtigen sind (HÜRZELER, KoSS, Art. 34a BVG N. 46, STAUFFER, 
a.a.O., N. 1077; MOSER, BSK, Art. 34a BVG N. 29; vgl. E. 4.4 hiernach). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 13

4.

Weiter ist die Höhe der auszurichtenden Invalidenrente aus beruflicher 
Vorsorge und dabei namentlich die Höhe des zu berücksichtigenden Alters-
guthabens strittig. 

4.1 Bei der Rentenberechnung berücksichtigte die Beklagte die an sie 
zurücküberwiesene Austrittsleistung von Fr. 217'588.16 (act. II 187, 196, 
197; vgl. auch act. II 214, 285), zinste diese auf den Beginn des Anspruchs 
auf Invalidenleistungen per 1. August 2010 mit 2% ab und brachte in der 
Zeit vom 1. August 2010 bis 31. August 2011 zu viel geleistete Beiträge 
von Fr. 23'356.50 in Abzug (act. II 351 f., 359). Gestützt darauf legte sie die 
jährliche Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge auf Fr. 47'252.40 
(Fr. 3'937.70 x 12) fest (act. II 235). Die Klägerin bringt dagegen vor, die 
Beklagte habe in ihrer Berechnung allein berücksichtigt, was durch die 
Rückzahlung der Freizügigkeitsleistungen zusammen gekommen sei, und 
nicht, was bei Invaliditätseintritt vorhanden gewesen sei. Dies führe auf-
grund der tieferen Verzinsung der Freizügigkeitseinrichtungen zu einem 
tieferen Altersguthaben, als bei Invaliditätseintritt vorhanden gewesen sei 
(Klage S. 9 f. Ziff. 13), und damit zu einer Ungleichbehandlung mit Invali-
ditätsfällen, bei welchen noch keine Freizügigkeitsleistungen ausgerichtet 
und zurückgefordert worden seien (Klage S. 10 Ziff. 14). Richtig wäre viel-
mehr gewesen, wenn die Beklagte exakt von derjenigen Situation ausge-
gangen wäre, wie sie sich zum Zeitpunkt des Invaliditätseintritts präsentiert 
habe (Klage S. 10 Ziff. 15).

4.2 Diesbezüglich ist vorab festzuhalten, dass die Beklagte am 13. Sep-
tember 2011 eine Austrittsleistung in der Höhe von Fr. 208'181.10 an die 
Freizügigkeitsstiftung der Bank E.________ ausbezahlt hat (act. II 27 f.). 
Retrospektiv betrachtet hätte diese Austrittsleistung nicht ausbezahlt wer-
den sollen, da der Vorsorgefall Invalidität, welcher mit der Entstehung des 
Anspruchs auf Invalidenleistungen übereinstimmt (BGE 140 V 419 E. 4.3.1 
S. 422; 134 V 28 E. 3.4.2 S. 32), am 1. August 2010 eingetreten ist, mithin 
vor dem Austritt der Klägerin aus der Vorsorgeeinrichtung (vgl. Art. 2 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1993 über die Freizügigkeit in der 
beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [Freizügigkeits-
gesetz, FZG; SR 831.42] und Art. 81 Abs. 1 VRAB; vgl. auch KASPAR 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 14

SANER/NATHALIE TUOR, BSK, Art. 2 FZG N. 38; HERMANN WALSER, KoSS, 
Art. 2 FZG N. 5). Trotzdem kann der Beschwerdegegnerin nicht vorgewor-
fen werden, sie habe die Austrittsleistung zu Unrecht erbracht. Die Aus-
trittsleistung wird mit dem Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung fällig; von 
diesem Zeitpunkt an ist ein Verzugszins geschuldet (Art. 2 Abs. 3 FZG). 
Das Gesetz geht somit davon aus, dass die Vorsorgeeinrichtung die Frei-
zügigkeitsleistung nach dem Austritt rasch überweisen muss. Die Beklagte 
hat sich an diese gesetzliche Verpflichtung gehalten und demnach nicht 
rechtswidrig gehandelt, hat sich doch erst im Nachhinein herausgestellt, 
dass der Vorsorgefall bereits früher eingetreten ist. Die Absätze 2 und 3 
von Art. 3 FZG enthalten für derartige Fälle eine sachgerechte Lösung. Die 
Austrittsleistung ist grundsätzlich an die frühere Vorsorgeeinrichtung 
zurückzuerstatten (Abs. 2). Diese wie auch die versicherte Person werden 
damit so gestellt, wie wenn der Eintritt des Vorsorgefalls von Anfang an 
bekannt gewesen wäre: Die versicherte Person erhält die Rente in der ihr 
zustehenden Höhe, die Vorsorgeeinrichtung verfügt über das dazu not-
wendige Deckungskapital (vgl. BGE 135 V 13 E. 3.4 S. 20; vgl. auch 
SANER/TUOR, BSK, Art. 3 FZG N. 16 - 18). Zwar erfasst Art. 3 FZG seinem 
Wortlaut nach nur den Fall des Übertritts in eine neue Vorsorgeeinrichtung. 
Er muss aber angesichts der funktionellen Gleichgerichtetheit von Vorsor-
ge- und Freizügigkeitseinrichtung gleichermassen gelten, wenn die Aus-
trittsleistung nicht an eine neue Vorsorge-, sondern – wie hier – an eine 
Freizügigkeitseinrichtung übertragen wurde (BGE 135 V 13 E. 3.4 S. 20).

4.3 Vorliegend fällt das auf der Basis der zurückerstatteten Austrittsleis-
tung ermittelte Altersguthaben geringer aus als dasjenige, welches bei In-
validitätsbeginn festgelegt worden ist (vgl. act. II 143 und 235). Diese Diffe-
renz ist auf die unterschiedliche Verzinsung des Altersguthaben bei der 
Beklagten (2%) und bei der Freizügigkeitsstiftung der Bank E.________ 
sowie auf dem Freizügigkeitskonto bei der Bank F.________ zurückzu-
führen (act. II 187, 196 ff., 329). Ausserdem erfolgte ein Vorbezug für 
Wohneigentumsförderung [WEF] in der Höhe von Fr. 100'000.--, welcher 
gar nicht verzinst worden ist (act. II 196, 329). Damit kann die Klägerin mit 
dem zurücküberwiesenen Betrag nicht so gestellt werden, wie wenn der 
Eintritt des Vorsorgefalls von Anfang an bekannt gewesen wäre. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 15

Gemäss Art. 3 Abs. 2 FGZ (vgl. auch Art. 90 Abs. 1 VRAB) muss die Aus-
trittsleistung soweit zurückerstattet werden, als dies zur Auszahlung der 
Hinterlassenen- oder Invalidenleistungen notwendig ist. Daraus ist – ent-
sprechend der Auffassung der Beklagten (Klageantwort S. 7 Ziff. 6) – zu 
schliessen, dass bei einer ausgetretenen versicherten Person die Höhe der 
Invalidenleistungen auf der Basis der zurückerstatteten Austrittsleistung zu 
erfolgen hat. Denn die Vorsorgeeinrichtung kann ihre Leistungen entspre-
chend kürzen, soweit eine Rückerstattung aus irgendeinem Grund unter-
bleibt (Art. 3 Abs. 3 FZG; vgl. BGE 135 V 13 E. 3.4 S. 20). Damit hat die 
Beklagte die Invalidenrente zu Recht auf der Basis der von der Klägerin 
real zurücküberwiesenen Austrittsleistung sowie der von ihr überwiesenen 
Zinsen berechnet. Der Umstand, dass das Altersguthaben bei den Freizü-
gigkeitseinrichtungen teilweise zu einem tieferen Zinssatz verzinst wurde 
und dass ausserdem die Rückerstattung des WEF-Vorbezugs in der Höhe 
von Fr. 100'000.-- zinslos erfolgt ist (act. II 196, 329), wirkt sich zu Lasten 
der Klägerin aus. Eine Ungleichbehandlung mit anderen Invaliditätsfällen ist 
– entgegen der Auffassung der Klägerin (Klage S. 10 Ziff. 14) – nicht gege-
ben. Andernfalls müsste die Beklagte für einen Zeitraum von ca. siebe-
neinhalb Jahren (September 2011 bis März/April 2019; act. II 26, 187, 196 
f., 285) Gelder verzinsen, welche ihr echtzeitlich nicht zur Verfügung ge-
standen haben. Zudem konnte die Klägerin mit Hilfe des Vorbezugs für 
WEF Zinsen sparen, weil sie ohne diesen Vorbezug das erforderliche Kapi-
tal anderweitig hätte beschaffen und Zinsen bezahlen müssen (vgl. BGE 
135 V 13 E. 2.7 S. 18). Auch nicht massgeblich ist, dass die Invalidenrente 
im persönlichen Ausweis per 1. Januar 2009 (Akten der Klägerin [act. I] 6) 
auf Fr. 49'128.-- und damit um Fr. 1'875.60 höher berechnet worden ist, als 
die von der Beklagten zugesprochenen Rente von Fr. 47'252.40 
(Fr. 3'937.70 x 12; act. II 235; Klage S. 10 Ziff. 14). Denn diesbezüglich 
liegt keine qualifizierte Zusicherung vonseiten der Beklagten vor. Entspre-
chend besteht kein wohlerworbenes Recht, das einer nachträglichen An-
passung des Altersguthaben aufgrund der effektiv erfolgten Rückzahlung 
entgegenstehen würde. 

Weiter ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beklagte von der Rücker-
stattung die in der Zeit vom 1. August 2010 bis 31. August 2011 geleisteten 
Beiträge von insgesamt Fr. 23'356.50 in Abzug brachte und an die Klägerin 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 16

und den Arbeitgeber zurückzahlte (act. II 351 f., 358 f.; vgl. auch act. II 265, 
314 f., 318). Diese Beiträge wurden nach dem Beginn des Rentenan-
spruchs am 1. August 2010 geleistet und sind damit bei dem der Rentenbe-
rechnung zu Grunde liegenden Altersguthaben nicht zu berücksichtigen 
(Art. 24 Abs. 3 lit. a BVG und Art. 57 Abs. 1 lit. a VRAB; vgl. E. 2.5 hiervor). 
Zudem waren die Klägerin und der Arbeitgeber ab Beginn des Rentenan-
spruchs am 1. August 2010 von der Bezahlung der Spar- und Risikobeiträ-
ge befreit (Art. 53 Abs. 1 VRAB). 

4.4 Damit sind das von der Beklagten der Rentenberechnung zu Grun-
de gelegte Altersguthaben wie im Übrigen auch die weitere Rentenberech-
nung mit einer monatlichen Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge in der 
Höhe von Fr. 3'937.70 (act. II 261) nicht zu beanstanden. Dabei hat die 
Beklagte namentlich die von der IV ausgerichteten Taggelder und das von 
der Klägerin erzielte (Invaliden-)Einkommen von jährlich Fr. 31'500.-- (ab 
Februar 2019) zu Recht im Rahmen der Überentschädigungsberechnung 
berücksichtigt (act. II 266 - 277; vgl. diesbezüglich bereits E. 3.5 hiervor). 
Für die Zeit vom 1. Juli bis 30. November 2018 und vom 1. Februar bis 
31. März 2019 hat die Beklagte die Überentschädigungsberechnungen 
bereits vorgenommen (act. II 266 - 277). Diese sind nicht zu beanstanden 
und werden von der Klägerin – abgesehen von der Höhe der Rente aus 
beruflicher Vorsorge – denn auch nicht bestritten (vgl. Klage S. 9 Ziff. 12). 
Für die übrige Zeit wurde bislang keine Überentschädigungsberechnung 
vorgenommen. Diese wird die Beklagte nach entsprechenden Abklärungen 
nachholen müssen. 

4.5 Wie unter E. 4.3 hiervor dargelegt, unterlag die Austrittsleistung, 
welche die Beklagte seinerzeit auf ein Freizügigkeitskonto der Klägerin 
überwies, einer anderen Zinsentwicklung (insbesondere auch wegen dem 
WEF-Vorbezug), als wenn das Vorsorgekapital bei der Beklagten verblie-
ben wäre, woraus sich zulasten der Klägerin ein Differenzbetrag ergibt. Die 
Ausrichtung einer höheren Rente wäre denkbar, wenn die Klägerin diesen 
Differenzbetrag gemäss Art. 3 Abs. 2 FZG an die Beklagte überweisen 
würde.

Art. 3 Abs. 2 FZG bezweckt, die finanzielle Situation so wieder herzustel-
len, wie wenn die Austrittsleistung von der leistungspflichtigen Vorsorgeein-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 17

richtung nicht ausgerichtet worden wäre. Deshalb erweist es sich als uner-
heblich, aus welcher Quelle die Begleichung des fehlenden Differenzbetra-
ges erfolgt, womit die Rückerstattung durch die versicherte Person nicht 
ausgeschlossen ist (BGE 135 V 13 E. 3.6.3 S. 22; vgl. auch SANER/TUOR, 
BSK, Art. 3 FZG N. 23). Relevant ist einzig, dass die Vorsorgeeinrichtung 
das Deckungskapital erhält, das notwendig ist, um die reglementarischen 
Leistungen zu erbringen (BGE 135 V 13 E. 3.6.4 S. 22). Damit steht es der 
Klägerin weiterhin offen, den fehlenden Differenzbetrag an die Beklagte zu 
überweisen, was zu einer entsprechend höheren Rente führen würde 
(VETTER-SCHREIBER, a.a.O., Art. 3 FZG N. 7). Ein Angebot der Begleichung 
einer Restforderung von Fr. 11'258.60 wurde seitens der Klägerin bereits 
unterbreitet (act. II 146 Ziff. 4, 201 Ziff. 2; Klage S. 12 Ziff. 19), wobei ge-
stützt auf die vorliegenden Akten nicht ersichtlich ist, ob dieser Betrag aus-
reicht, um das Altersguthaben auszugleichen. Auf jeden Fall scheint sei-
tens der Klägerin eine Bereitschaft dafür zu bestehen, eine entsprechende 
Differenzzahlung zu leisten (Klage S. 13 Ziff. 22). Die Beklagte hätte der 
Klägerin die Möglichkeit, den ausstehenden Betrag aus eigenen Mitteln zu 
begleichen, einräumen müssen. Dies hat sie jedoch nicht getan. Sie wird 
dies vor der betragsmässigen Festlegung der Invalidenrente nachzuholen 
haben.

Diesbezüglich bleibt jedoch darauf hinzuweisen, dass eine entsprechende 
Forderung nicht mittels Verrechnung der der Klägerin zukommenden Leis-
tungsansprüche (teilweise) getilgt werden kann (anders die Auffassung in 
der Klage S. 12 Ziff. 19 und S. 13 f. Ziff. 23; vgl. auch act. II 200). Da vor 
der Rückerstattung der von der Vorsorgeeinrichtung benötigten Austritts-
leistung gerade kein Anspruch auf volle Leistungen besteht, ist eine Ver-
rechnung im Rahmen von Art. 3 Abs. 2 FZG nicht möglich (SANER/TUOR, 
BSK, Art. 3 FZG N. 24 unter Hinweis auf Art. 120 des Schweizerischen 
Obligationenrechts [OR; SR 220]).

4.6 Gemäss Art. 71 Abs. 2 VRAB (in der ab 1. Januar 2010 gültig ge-
wesenen Fassung) erfolgt die infolge Berichtigung von zu tiefen Rentenleis-
tungen zu leistende Nachzahlung ab Anspruchsbeginn samt Zinsen. Die 
Zinsen bei Nachzahlungen von Leistungen wurden auf 2% festgelegt (vgl. 
Ziffer 3 des Anhangs 1 VRAB). Dies hat auch zu gelten, wenn – wie hier –

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 18

(noch) keine Rentenleistungen erbracht worden sind. Entsprechend hat die 
Beklagte der Klägerin ab 1. September 2011 (bis zur Klageeinreichung; vgl. 
E. 5.2 hiernach) Zinsen von 2% auszurichten.

5.

5.1 Gemäss der im Recht der beruflichen Vorsorge anwendbaren Rege-
lung von Art. 105 Abs. 1 OR haben Vorsorgeeinrichtungen auf fälligen Inva-
lidenrenten erst ab dem Zeitpunkt Verzugszins zu leisten, in dem die versi-
cherte Person die Betreibung angehoben oder gerichtliche Klage einge-
reicht hat; dabei beträgt der Verzugszins 5% (Art. 104 Abs. 1 OR), sofern 
das Reglement der Vorsorgeeinrichtung nicht eine andere Regelung kennt 
(BGE 119 V 131 E. 4 S. 133). Für zwischen der Klageeinreichung und dem 
Zeitpunkt der Eröffnung des Urteils fällig gewordene Rentenbetreffnisse 
läuft der Verzugszins ab dem Fälligkeitsdatum. Bei verspäteter Auszahlung 
künftiger Renten ist für die Inverzugsetzung wieder gemäss Art. 105 Abs. 1 
OR vorzugehen (zum Ganzen: SVR 2010 BVG Nr. 1 S. 3 E. 3.3). 

5.2 Vorliegend ist Art. 71 Abs. 2 VRAB i.V.m. Ziffer 3 des Anhangs 1 
VRAB (in der ab 1. Januar 2010 gültig gewesenen Fassung; vgl. E. 4.6 
hiervor) auch für die Verzugszinsen einschlägig. Dabei wurden die Ver-
zugszinsen bei Nachzahlungen von Leistungen auf 3% festgelegt. Dement-
sprechend ist die Beklagte zu verpflichten, ab dem Zeitpunkt der Klageein-
reichung am 7. September 2020 (Postaufgabe) einen Verzugszins von 3% 
zu bezahlen, wobei auf den seither fällig gewordenen Betreffnissen der 
Verzugszins ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum zu bezahlen ist (vgl. E. 5.1 
hiervor).

6.

Nach dem Dargelegten ist die Klage insoweit gutzuheissen, als die Beklag-
te verurteilt wird, der Klägerin ab dem 1. September 2011 eine ganze Inva-
lidenrente gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen 
– basierend auf einem Invaliditätsgrad von 80% – zuzüglich Zins von 2% 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 19

resp. ab Klageeinreichung Verzugszins von 3% (vgl. E. 4.6 und 5.2 hiervor) 
auszurichten. 

Die frankenmässige Bezifferung des Anspruchs bildet nicht Streitgegen-
stand (vgl. Rechtsschriften) und ist folglich nicht vom Gericht vorzunehmen 
(vgl. BGE 129 V 450 E. 3.4 und 4 S. 453 ff.). Dies entspricht denn auch 
dem Antrag in der Klage (S. 2 Ziff. 3). Die Sache ist zur betraglichen Fest-
setzung der Rente – nach Einräumung der Möglichkeit, den ausstehenden 
Differenzbetrag aus eigenen Mitteln zu begleichen, und unter Koordination 
der Taggeldleistungen resp. Rentenleistungen der IV und des effektiv er-
zielten (Invaliden-)Einkommens im Rahmen der Überentschädigungsbe-
rechnung – sowie der Zinsen und der Verzugszinsen an die Beklagte zu 
überweisen.

7.

7.1 In Anwendung von Art. 73 Abs. 2 BVG sind keine Verfahrenskosten 
zu erheben.

7.2 Nach der Rechtsprechung hat die beschwerde- bzw. klageführende 
Partei bei teilweisem Obsiegen mindestens Anspruch auf eine reduzierte 
Parteientschädigung (vgl. BGE 110 V 54 E. 3a S. 57; SVR 2003 EL Nr. 5 
S. 14 E. 4.1). Die Klägerin unterliegt lediglich in einem kleinen Umfang, 
weshalb es sich rechtfertigt, eine ungekürzte Parteientschädigung zuzu-
sprechen.

Die Klägerin wird durch Rechtsanwalt C.________ von B.________ vertre-
ten. Dessen Kostennote vom 30. Oktober 2020 mit geltend gemachtem 
Honorar von Fr. 1'924.-- (14.8 Stunden à Fr. 130.--), Auslagen von 
Fr. 96.20 sowie Fr. 155.55 Mehrwertsteuer (7.7% von Fr. 2'020.20) ist nicht 
zu beanstanden. Dementsprechend hat die Beklagte der Klägerin eine Par-
teientschädigung in der Höhe von Fr. 2'175.75 (inkl. Auslagen und MWST) 
zu bezahlen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 20

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Klage wird insoweit gutgeheissen, als die Beklagte verurteilt wird, 
der Klägerin ab 1. September 2011 eine ganze Invalidenrente aus be-
ruflicher Vorsorge gemäss den gesetzlichen und reglementarischen 
Bestimmungen – basierend auf einem Invaliditätsgrad von 80% – im 
Sinne von Ziffer 2 hiernach auszurichten; zuzüglich Zins von 2% für die 
ab 1. September 2011 bis zur Klageeinreichung am 7. September 
2020 nachzuzahlenden Rentenbetreffnisse; zuzüglich Verzugszinsen 
von 3% für die ab Klageeinreichung am 7. September 2020 fällig ge-
wordenen Rentenbetreffnisse resp. auf den seither fällig gewordenen 
Rentenbetreffnissen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum. Soweit wei-
tergehend wird die Klage abgewiesen. 

2. Die Sache wird an die Beklagte überwiesen, damit sie – im Sinne der 
Erwägungen – der Klägerin Frist setze, um den ausstehenden Diffe-
renzbetrag zu leisten und hiernach die Rentenleistungen samt Zinsen 
und Verzugszinsen festsetze und auszahle.

3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4. Die Beklagte hat der Klägerin die Parteikosten, gerichtlich bestimmt auf 
Fr. 2'175.75 (inkl. Auslagen und MWST), zu ersetzen.

5. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. der Klägerin
- Pensionskasse des Bundes PUBLICA  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, Post-

fach, 3000 Bern 14

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2021, BV/20/660, Seite 21

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.