# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c366f529-bff1-571d-8f5d-1cf911b79772
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-01-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.01.2012 UV 2011/42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2011-42_2012-01-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2011/42

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 09.08.2019

Entscheiddatum: 05.01.2012

Entscheid Versicherungsgericht, 05.01.2012
Art. 9 Abs. 1 UVG; Anhang 1 Ziff. 2 zur UVV: Verneinung einer durch 
Berufslärm verursachten Gehörschädigung (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Januar 2012, UV 
2011/42).

Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_166/2012

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider, a.o. 

Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 5. Januar 2012

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin Denise Wüst, MLaw, c/o Schwager Mätzler Schneider 

Rechtsanwälte, Poststrasse 23, 9001 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.

A.___ war seit 1. Februar 2005 als Anlage-/ Maschinenführer bei der B.___ AG tätig und 

dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen 

von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 3. September 2009 liess er der 

Suva melden, dass er seit ca. sechs Monaten unter einem Pfeifen in beiden Ohren leide 

(UV-act. 1). Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, hatte mit 

Bericht vom 17. Juni 2009 einen wahrscheinlich lärmbedingten Tinnitus mit leichter 

Hochtonsenke diagnostiziert (UV-act. 2). Gestützt auf eine technische Beurteilung der 

beruflichen Lärmbelastung des Versicherten im Zeitraum von 1991 bis 2009 durch den 

Bereich Physik der Suva vom 12. Oktober 2009 (UV-act. 6) und eine dazu abgegebene 

ärztliche Beurteilung von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und 

Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin, Abteilung 

Arbeitsmedizin der Suva, vom 14. Dezember 2009 (UV-act. 7) verneinte die Suva mit 

Schreiben vom 7. Januar 2010 das Vorliegen einer berufsbedingten Hörschädigung 

durch Arbeiten im Lärm und lehnte die Erbringung von Versicherungsleistungen ab 

(UV-act. 10). Mit Schreiben vom 24. Januar 2010 nahm der Versicherte dazu Stellung 

(UV-act. 12). Die Suva liess darauf am 12. April 2010 eine weitere technische 

Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung im Zeitraum von 1991 bis 2010 durch ihren 

Bereich Physik durchführen. Diese ergab erneut, dass die Lärmbelastung L  während 

der gesamten Berufstätigkeit des Versicherten von 19 Jahren unter 85 dB(A) gelegen 

habe (UV-act. 19). Entsprechend schloss Dr. D.___ in seiner Beurteilung vom 16. April 

2010 das Vorliegen einer Berufslärmschwerhörigkeit aus (UV-act. 20), worauf die Suva 

mit Verfügung vom 26. April 2010 an der Ablehnung ihrer Leistungspflicht festhielt (UV-

act. 21).

B.  

B.a Am 12. Mai 2010 erhob der Versicherte gegen diese Verfügung vorsorglich 

Einsprache (UV-act. 22). Am 16. Juli 2010 reichte sein damaliger Rechtsvertreter die 

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Einsprachebegründung ein und ersuchte insbesondere um Eröffnung der in der 

technischen Beurteilung vom 12. April 2010 zitierten Schallmessprotokolle vom 26. Mai 

1998, 4. November 2003 und 10. September 2008 sowie des Besprechungsprotokolls 

mit dem Sicherheitsbeauftragten der B.___ AG vom 7. April 2010. Der Rechtsvertreter 

brachte im Wesentlichen vor, dass der Versicherte früher einem durch zusätzliche, 

ungeschützte Düsen verursachten, stärkeren Lärm ausgesetzt gewesen sei. Es sei 

nicht ersichtlich, ob dieser Sachverhalt in die technische Beurteilung vom 12. April 

2010 Eingang gefunden habe. Der Grenzwert der Gehörgefährdung von 85 dB(A) sei 

zwar nicht erreicht worden, es liege jedoch ohne Zweifel eine langjährige, konstante 

Schallbelastung nahe des Grenzwerts vor, welche das Gehör mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit zu schädigen in der Lage sei. Dr. C.___ habe eindeutig eine 

berufsbedingte Hörschädigung festgestellt, während Dr. D.___ sich einzig auf 

technische Lärmangaben abgestützt habe (UV-act. 30). Am 30. Juli 2010 liess die Suva 

dem Rechtsvertreter die Schallmessprotokolle zukommen (UV-act. 31), woraufhin 

dieser am 31. August 2010 hauptsächlich ergänzen liess, dass sich die Abblasdüsen in 

der Startphase als extrem laut erwiesen hätten. Nach einer Intervention von 

Arbeitnehmerseite seien diese durch Montage einer Schalldämmung saniert worden. 

Den Ursprung der Hörbeschwerden lokalisiere der Versicherte in der Zeit, in der die 

Abblasdüsen in unsaniertem Zustand tätig gewesen seien. Eine Messung der 

Spitzenbelastung durch diese Abblasdüsen habe nicht stattgefunden. Ohne eine 

solche Messung müsse davon ausgegangen werden, dass sich die Belastung, welche 

dem lärmgewohnten Versicherten als ausserordentlich aufgefallen sei, über dem 

Grenzwert befunden habe (UV-act. 34).

B.b In der Folge wurde der Schadenfall Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Ohren-, 

Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Abteilung Arbeitsmedizin 

der Suva, zur ärztlichen Beurteilung unterbreitet. Er empfahl am 13. Januar 2011 eine 

Lärmmessung im Bereich der Abblasdüsen (UV-act. 46). Am 22. März 2011 führte der 

Bereich Physik, Team Akustik, der Suva bzw. dessen Arbeitshygieniker F.___ bei der 

B.___ AG eine Messung der Lärmexposition am Extruder KO30 und KO31 im Gebäude 

57 mit offener und gekappselter Abblasdüse sowie mit maximalem Druck durch und 

kam im fachlichen Bericht vom 23. März 2011 zum Schluss, dass der Versicherte im 

schlimmsten Fall während zwei Jahren einer Lärmbelastung von L  85 dB(A) 

ausgesetzt gewesen sei (UV-act. 59). Zu diesem Ergebnis nahm Dr. E.___ am 24. März 

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2011 aus fachärztlicher Sicht Stellung (UV-act. 56). Am 21. April 2011 liess der 

Versicherte eine Stellungnahme zum Ergebnis der Lärmmessung vom 22. März 2011 

und zur ärztlichen Beurteilung von Dr. E.___ vom 24. März 2011 einreichen (UV-act. 

60).

B.c Mit Einspracheentscheid vom 3. Mai 2011 wies die Suva die Einsprache des 

Versicherten ab (UV-act. 62).

C.  

C.a Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von Rechtsanwältin MLaw 

D. Wüst, St. Gallen, für den Versicherten erhobene Beschwerde vom 3. Juni 2011. Die 

Rechtvertreterin beantragt, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben. Die 

Sache sei zur formgerechten Durchführung des Beweisverfahrens, namentlich zur 

Gewährung des rechtlichen Gehörs, und zur anschliessenden Neuentscheidung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter seien dem Beschwerdeführer mit 

Wirkung ab wann rechtens die ihm zustehenden gesetzlichen Leistungen der 

Unfallversicherung zuzusprechen, insbesondere Beratung des Betriebs im Sinn des 

betrieblichen Gesundheitsmanagements, Heilungskosten und 

Integritätsentschädigung; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der 

Beschwerdegegnerin (act. G 1).

C.b Nach Einholung einer Stellungnahme bei Arbeitshygieniker F.___ zu den 

beschwerdeweise vorgebrachten Einwänden (UV-act. 65), beantragt die 

Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 12. August 2011 Abweisung der 

Beschwerde (act. G 5).

C.c Mit Replik vom 5. September 2011 hält die Rechtsvertreterin des Versicherten an 

ihren Anträgen gemäss Beschwerdeschrift vom 3. Juni 2011 fest (act. G 8) und legt 

zusätzlich eine Tabelle betreffend Arbeitszeitregelung bei Schichtarbeit ins Recht (act. 

G 8.1). Mit Duplik vom 22.September 2011 hält die Beschwerdegegnerin ihrerseits am 

Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (act. G 10).

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C.d Auf die weiteren Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt 

der übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen:

1. 

1.1 Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers macht in formeller Hinsicht in Bezug 

auf verschiedene Punkte eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend. Diese Rüge 

ist vorab zu beurteilen. Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) 

haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 42 Satz 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 

830.1]). Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es 

ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, der 

in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, 

sich vor Erlass des Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, 

Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden 

und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest 

zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu 

beeinflussen (BGE 132 V 370 f. E. 3.1, mit Hinweisen). Eine - nicht besonders 

schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs kann dann als geheilt gelten, 

wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu 

äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann.

1.2 Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers macht zunächst geltend, die 

Beschwerdegegnerin habe sich im angefochtenen Einspracheentscheid mit den 

Einwänden des Beschwerdeführers in der Stellungnahme vom 21. April 2011 kaum 

auseinandergesetzt bzw. dessen Vorbringen mit pauschalen Hinweisen abgelehnt. Mit 

augenfälligen Widersprüchlichkeiten habe sie sich nicht auseinandergesetzt. - 

Verfügungen sind zu begründen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll 

entsprechen (Art. 49 Abs. 3 ATSG). Dies gilt auch für Einspracheentscheide (Art. 52 

Abs. 2 ATSG). Die grundsätzliche Pflicht einer Behörde, ihren Entscheid zu begründen, 

folgt aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör. Dabei sind die Anforderungen an die 

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Begründungsdichte unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls sowie der 

Interessen der Betroffenen festzulegen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass 

der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. In diesem 

Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die 

Behörde leiten liess und auf die sich der Entscheid stützt. Je grösser der Spielraum der 

Behörde (unter anderem infolge Ermessen) und je stärker ein Entscheid in die 

individuellen Rechte eingreift, desto höhere Anforderungen sind an dessen Begründung 

zu stellen (BGE 112 Ia 107 E. 2b mit Hinweisen; BGE 118 V 58). Die Verwaltung darf 

sich nicht damit begnügen, die von der betroffenen Person vorgebrachten 

Einwendungen zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen; sie hat ihre Überlegungen der 

betroffenen Person gegenüber auch namhaft zu machen und sich dabei ausdrücklich 

mit den Einwendungen auseinanderzusetzen oder zumindest die Gründe anzugeben, 

weshalb sie gewisse Gesichtspunkte nicht berücksichtigen kann (BGE 124 V 180 E. 

2b). Ein Mangel in der Verfügungsbegründung kann unter bestimmten 

Voraussetzungen im Beschwerdeverfahren geheilt werden (LVGE 1994, 219 E. 2b; ZAK 

1990, 396 E. 2).

1.2.1 Die Festlegung des bei der Berechnung des Lärmexpositionspegels L

massgebenden Faktors der Expositionszeit, und damit auch die Tatsache, dass die 

Beschwerdegegnerin gegenüber der im Einspracheentscheid angenommenen 

Expositionszeit von 20% anfänglich von einer solchen von 100% ausging, ist 

materiellrechtlicher Natur. Ein Zusammenhang mit dem Anspruch auf rechtliches Gehör 

besteht nur insofern, als der Lärmexpositionspegel bzw. der Faktor der Expositionszeit 

bei der Überprüfung der beruflichen Lärmbelastung eine wesentliche Tatsache bzw. 

Grundlage darstellt und demzufolge als bedeutsames Element der Entscheidfindung im 

Einspracheentscheid offen gelegt werden muss. Die Beschwerdegegnerin hat das 

Messergebnis des Arbeitshygienikers F.___ vom 22. März 2011 (UV-act. 59) in allen 

Einzelheiten, inklusive Faktor der Expositionszeit, in den angefochtenen 

Einspracheentscheid aufgenommen. Laut technischer Beurteilung vom 23. März 2011 

stützt sich dieses auf Angaben des Sicherheitsbeauftragten, des Produktionsleiters und 

des Teamleiters der B.___ AG sowie des Beschwerdeführers selber. Ein 

Gesprächsprotokoll mit den einzelnen Personenaussagen, die letztlich zur Annahme 

einer Exposition direkt vor der Abblasdüse von 20% der Gesamtarbeitszeit führte, liegt 

tatsächlich nicht bei den Akten. Die Überlegungen, von denen sich Arbeitshygieniker 

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F.___ bei der Festlegung der Expositionszeit leiten liess, wurden jedoch in der 

technischen Beurteilung bzw. im Einspracheentscheid festgehalten (Das Abblasen sei 

nur bei der Produktion der Ader MA14 erforderlich gewesen. Es könne keine Aussage 

gemacht werden, wie gross der Produktionsanteil der Ader MA14 an der 

Gesamtproduktion gewesen sei. Bei der Abblasdüse beim Abwickler handle es sich 

nicht um einen Arbeitsplatz. Der Beschwerdeführer habe als Maschinenführer die 

ganze Extruderlinie betreut). Es darf davon ausgegangen werden, dass diese 

Überlegungen auch auf den Aussagen der obgenannten Personen basieren bzw. von 

F.___ im Gespräch mit den Personen entwickelt wurden. Aus den Darlegungen im 

fachlichen Bericht wird transparent, wie die Annahme der Expositionszeit getroffen 

wurde, womit sich die materielle Rechtslage diesbezüglich beurteilen lässt. Angesichts 

der dargelegten Umstände ist mithin eine Verletzung der Begründungspflicht zu 

verneinen. Das alleinige Bestreiten von Personenaussagen bzw. 

Bemessunggrundlagen stellt keine Gehörsverletzung dar. Die Festlegung der 

Expositionszeit ist, wie bereits erwähnt, eine materiellrechtliche Frage.

1.2.2 Die Verfahrensparteien sind sich darin einig, dass die in der technischen 

Beurteilung vom 23. März 2011 angeführten Zeiträume (1998-2000; 2000-2002), für 

welche die Messwerte über die Lärmbelastung bei der B.___ AG Auskunft erteilen, 

falsch sind. Der Beschwerdeführer trat nämlich seine dortige Stelle als Maschinenführer 

erst im Jahr 2005 an. Die Beschwerdegegnerin hat diesen Widerspruch bzw. 

entsprechenden Einwand der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers beachtet, am 

2. Mai 2011 telefonisch bei ihrem Bereich Physik Rückfrage genommen und dessen 

Antwort in einer Telefonnotiz festgehalten (UV-act. 61). Deren Inhalt wird von der 

Rechtsvertreterin materiellrechtlich nicht angezweifelt und im angefochtenen 

Einspracheentscheid wurden die neuen, korrekten Zeiträume (2008 bis 2009 bzw. 

spätestens ab 2010) aufgeführt, womit die Beschwerdegegnerin auch in diesem Punkt 

ihrer Begründungspflicht nachgekommen ist. Inwiefern dazu weitere Erklärungen nötig 

gewesen wären, ist nicht ersichtlich. Aus dem Umstand, dass dem Beschwerdeführer 

die Telefonnotiz vom 2. Mai 2011 vor Erlass des Einspracheentscheids nicht zur 

Kenntnis gebracht wurde, kann keine Gehörsverletzung abgeleitet werden. Die 

Beschwerdegegnerin stützte sich gerade hier im Rahmen ihrer Abklärungen und ihres 

Entscheids auf die Aussagen des Beschwerdeführers, dass die Abblasdüsen erst nach 

seiner Anstellung (1. Februar 2005) installiert und später mit einem Lärmschutz 

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versehen worden seien. Seinen Aussagen ist sodann zu entnehmen, dass die 

Abblasdüsen spätestens ab Anfang des Jahres 2010 mit einer Lärmschutzhaube 

ausgerüstet waren (vgl. dazu UV-act. 12, 34, 35; act. G 1 Ziff. 2). Gegenüber Dr. C.___ 

hatte der Beschwerdeführer sodann am 15. Juni 2009 angegeben, seit einem halben 

Jahr an einem Arbeitsplatz mit lautem, eindringlichen Lärm zu arbeiten (UV-act. 2). 

Indem ihm somit die tatsächlichen Zeiträume ungefähr bekannt waren, waren für ihn 

die Zeiträume in der technischen Beurteilung vom 23. März 2011 erkennbar 

unzutreffend. Die Einwände der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers in der 

Beschwerdeeingabe sowie in der Stellungnahme vom 21. April 2011 beziehen sich 

denn auch vorderhand nicht auf die Zeiträume, sondern auf die Expositionszeit von 

20%. Die Frage, inwiefern die technische Beurteilung mit ihren Messresultaten als 

Entscheidgrundlage beweiskräftig ist, ist erst im Rahmen der nachfolgenden 

materiellrechtlichen Erwägungen zu prüfen. Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, 

dass auch in Bezug auf die falsche Angabe der Zeiträume in der technischen 

Beurteilung vom 23. März 2011 keine Verletzung der Begründungspflicht vorliegt.

1.3  

1.3.1 Laut fachlichem Bericht von Arbeitshygieniker F.___ vom 23. März 2011 stützt 

sich die technische Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung auf eine Messung vom 

22. März 2011 im Betrieb mit dem Sicherheitsbeauftragten, dem Produktionsleiter 

sowie dem Teamleiter der B.___ AG und dem Beschwerdeführer. Entsprechend geht 

die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid von der Anwesenheit 

des Beschwerdeführers aus. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hält 

dagegen, dieser sei erst nach den Messungen für eine kurze Zeit in die Besprechung 

involviert gewesen. Die Umstände anlässlich der Durchführung der Messungen 

könnten von ihm daher nicht überprüft werden. Das rechtliche Gehör sei ihm anlässlich 

der Messungen somit nicht gewährt worden. Die Beschwerdegegnerin wendet hierzu in 

der Beschwerdeantwort ein, dass kein Anspruch als Partei oder Rechtsvertreter 

derselben bestehe, bei gutachterlichen Lärmmessungen eines Sachverständigen 

anwesend zu sein. Bereits deshalb könne in Bezug auf die Lärmmessung vom 22. März 

2011 keine Gehörsverletzung reklamiert werden.

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1.3.2 Wie bereits erwähnt, gehört zum Anspruch auf rechtliches Gehör auch das Recht, 

an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumindest nachträglich 

zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu 

beeinflussen. Im Verwaltungsverfahren gilt dieses Mitwirkungs- oder Äusserungsrecht 

des Betroffenen namentlich im Zusammenhang mit der Durchführung eines 

Augenscheins, der Befragung von Zeugen sowie bezüglich eines Expertengutachtens. 

Infolgedessen darf auf diese Beweismittel bei der Entscheidung ohne Einräumung des 

Mitwirkungs- und Äusserungsrechts nicht abgestellt werden (BGE 121 V 152 E. 4a). 

Hingegen haben die Parteien nach der Rechtsprechung keinen Anspruch darauf, an 

einer durch einen Sachverständigen durchgeführten Begutachtung teilzunehmen (Urteil 

des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006: Eidgenössisches Versicherungsgericht, 

EVG] vom 14. August 2006, I 650/05, E. 3.3 f.; BGE 119 Ia 262). Augenschein ist 

Beweiserhebung durch eigene Sinneswahrnehmung. Beweismittel ist das Objekt dieser 

Wahrnehmung. Ein Augenschein kann grundsätzlich alle äusseren Gegebenheiten 

(Sachen, Personen, Verhältnisse) betreffen, die durch den Seh-, Gehörs-, Geruchs- 

Geschmacks- oder den Tastsinn wahrgenommen werden können. Dabei ist allenfalls 

zusätzlich der Einsatz technischer Messgeräte erforderlich (Basler Kommentar, 

Spühler/Tenchio/Infanger (Hrsg.), Schweizerische Zivilprozessordnung, Basel 2010, 

181 N 1 ff.; Vogel/Spühler, Grundriss des Zivilprozessrechts und des internationalen 

Zivilprozessrechts der Schweiz, 7. Aufl. Bern 2001, 10 N 145; Leuenberger/Uffer-

Tobler, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, Bern 1999, N 1a 

ff. zu Art. 106).

1.3.3 Die Messung der beruflichen Lärmbelastung am Arbeitsplatz des 

Beschwerdeführers diente unbestrittenermassen der Abklärung eines für die 

Beurteilung seines Leistungsbegehrens wesentlichen Sachverhalts, namentlich der 

Frage, ob er ausschliesslich oder vorwiegend durch Arbeiten im Lärm eine erhebliche 

Schädigung des Gehörs erlitten hat (vgl. Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Sie umfasst zwar Komponenten des 

Augenscheins, wurde jedoch durch einen Sachverständigen, d.h. einen 

Arbeitshygieniker, durchgeführt, was einem Anspruch auf Teilnahme entgegensteht. 

Dem Anspruch auf rechtliches Gehör ist insofern genügend Rechnung getragen, als 

dem Beschwerdeführer zumindest die Gelegenheit eingeräumt wurde, sich zum 

Beweisergebnis zu äussern (BGE 121 V 152 E. 4a; vgl. UV-act. 57, 60). 

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Arbeitshygieniker F.___ hält im Übrigen in seiner Stellungnahme vom 6. Juli 2011 fest, 

er habe dem Beschwerdeführer die Messung mit und ohne Schallschutzhaube 

vorgeführt, dieser habe genügend Zeit gehabt, sich zu seinem Schadenfall zu äussern 

und es sei ihm ausführlich erklärt worden, wie die Lärmbeurteilung vorgenommen 

werde (UV-act. 65 Ziff. 6). Der Beschwerdeführer bestätigt ein Gespräch mit dem 

Arbeitshygieniker, bezeichnet dieses jedoch als kurz und damit sinngemäss als 

ungenügend. Die Ergiebigkeit eines Gesprächs wird nun aber subjektiv eingestuft und 

es bestehen keine Anhaltspunkte für Zweifel am grundsätzlichen Gesprächsinhalt, wie 

er von F.___ wiedergegeben wurde. Zumindest wird vom Beschwerdeführer nicht 

geltend gemacht, es habe ihm nur ungenügend Zeit zur Verfügung gestanden, sich zu 

den Bedingungen der Messung zu äussern. Der Einwand der Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers, dieser habe sich in Gegenwart seiner Vorgesetzten nicht frei 

äussern können und habe sich insbesondere gehemmt gefühlt, unkorrekte und 

ungenaue Aussagen seitens der Betriebsverantwortlichen richtig zu stellen, kann nicht 

gehört werden, zumal der Einwand von der Rechtsvertreterin in keiner Weise 

konkretisiert wird. Ein Anspruch auf eine Beweiserhebung ohne Anwesenheit von 

Vorgesetzten besteht nicht. Im Übrigen hätte sich der Beschwerdeführer wohl auch 

gehemmt gefühlt, wenn er bei der Messung selber dabei gewesen wäre. Die 

Vorbringen der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hinsichtlich Festsetzung der 

Lärmbelastung - die alleinige Einschaltung der Extruderlinien K030 und K031 zum 

Zeitpunkt der Messungen und damit die Nichtberücksichtigung der erheblichen 

Mitbeeinflussung der Lärmsituation durch weitere, während der Arbeit aktive 

Maschinen, was auch von F.___ bestätigt wird (UV-act. 65 ziff. 4) sowie die 

Expositionszeit von 20% anstatt 100% - stellen im Übrigen materiell-rechtliche 

Standpunkte dar, welche sich auf die Frage beziehen, ob die Bedingungen der 

Messung für die Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung beweisrechtlich genügen. 

Diese gilt es im Rahmen der nachfolgenden materiellrechtlichen Erwägungen zu prüfen. 

Angesichts der obigen Darlegungen kann damit zusammenfassend festgehalten 

werden, dass auch in Bezug auf die Durchführung der Lärmmessung eine Verletzung 

des rechtlichen Gehörs zu verneinen ist.

2. 

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Gemäss Art. 9 Abs.1 UVG gelten Krankheiten, die bei der beruflichen Tätigkeit 

ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten 

verursacht worden sind, als Berufskrankheiten. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser 

Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen. Gestützt auf diese 

Delegationsnorm und Art. 14 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 

832.202) hat er in Anhang 1 zur UVV eine Liste der schädigenden Stoffe und der 

arbeitsbedingten Erkrankungen erstellt. Ziff. 2 dieses Anhangs enthält einerseits eine 

abschliessende (Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 213) Aufzählung 

von Krankheiten (Listenkrankheiten) und andererseits der Arbeiten, die als Ursache für 

die jeweils aufgeführten Krankheiten in Frage kommen. Das Verzeichnis der 

Listenkrankheiten stellt eine Doppelliste dar. Dies bedeutet, dass eine Berufskrankheit 

der arbeitsbedingten Erkrankungen nur gegeben ist, wenn eine bestimmte 

Listenkrankheit ausschliesslich oder vorwiegend durch die entsprechende, in der 

Doppelliste von Ziff. 2 des Anhangs zur UVV erwähnte Arbeit verursacht ist (Maurer, 

a.a.O., S. 210). Erhebliche Schädigungen des Gehörs gehören grundsätzlich zu den in 

Ziff. 2 des Anhangs 1 zur UVV aufgeführten Listenkrankheiten (lit. a). Diese begründen 

indessen nur dann eine Leistungspflicht des Unfallversicherers, wenn sie auf Arbeiten 

im Lärm zurückgeführt werden können. Eine vorwiegende Verursachung durch 

schädigende Arbeiten kann nur gegeben sein, wenn diese mehr wiegen als alle andern 

beteiligten Ursachen, mithin im gesamten Ursachenspektrum mehr als 50% 

ausmachen. Ausschliessliche Verursachung hingegen meint eine solche von praktisch 

100% (BGE 114 V 111). Zwischen der beruflichen Tätigkeit (im Lärm) und der 

Berufskrankheit ist somit ein qualifizierter Kausalzusammenhang gefordert (vgl. dazu 

RKUV 1988 Nr. U 61 S. 450 f.).

3.   

3.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten und geht aus den Akten hervor, dass der 

Beschwerdeführer unter einem beidseitigen Tinnitus mit leichter Hochtonsenke leidet 

(UV-act. 2, 3). Der Beschwerdeführer war seit 1. Februar 2005 bei der B.___ AG als 

Anlage-/Maschinenführer tätig und gab anlässlich der Konsultation von Dr. C.___ vom 

15. Juni 2009 an, seit einem halben Jahr an einem Arbeitsplatz mit lautem 

eindringlichem Lärm zu arbeiten. Seither (seit Ende 2008 [vgl. UV-act. 4]) bestehe die 

vorgenannte Gehörsstörung (UV-act. 2). Laut Schilderung der Rechtsvertreterin des 

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Beschwerdeführers in ihrer Stellungnahme vom 31. August 2010 arbeitete der 

Beschwerdeführer damals in der Draht-Extrusion. Der Draht-Extruder sei bei der Arbeit 

zwischenzeitlich durch eine erhebliche Staubentwicklung aufgefallen. Man sei diesem 

Phänomen durch die Montage von Luftdüsen begegnet, welche beim Austritt des 

Drahtes aus dem Extruder den sich entwickelnden Staub abgeblasen hätten. Diese 

Abblasdüsen hätten sich in der Startphase als extrem laut erwiesen. Auf Intervention 

der Arbeitnehmerseite seien sie durch die Montage einer Schalldämmung saniert 

worden. Der Beschwerdeführer lokalisiere den Ursprung seiner Hörbeschwerden in der 

Zeit, als die Abblasdüsen in unsaniertem Zustand tätig gewesen seien (UV-act. 34; vgl. 

auch UV-act. 12).

3.2 Streitig und zu prüfen ist, ob die vom Beschwerdeführer bei der B.___ AG in der 

Draht-Extrusion ausgeübte Tätigkeit vor den Extrudern mit anfänglich nicht 

lärmgedämmten Abblasdüsen als sogenannte "Arbeit im Lärm" zu qualifizieren ist bzw. 

ausschliessliche oder vorwiegende (zu mehr als 50%) Ursache des Tinnitus mit leichter 

Hochtonsenke bildet (vgl. Art. 9 Abs. 1 UVG). Die Beschwerdegegnerin verneint dies 

und damit den Kausalzusammenhang zwischen beruflicher Tätigkeit und 

Gehörproblematik. Sie stützt sich dabei auf die Lärmmessung von F.___ vom 22. März 

2011 bzw. dessen Fachbericht vom 23. März 2011 (UV-act. 59), seine Stellungnahme 

vom 6. Juli 2011 (UV-act. 65) sowie auf die ärztliche Beurteilung von Dr. E.___ vom 24. 

März 2011 (UV-act. 56). F.___ stellte im Fachbericht fest, der Beschwerdeführer sei im 

schlimmsten Fall während zwei Jahren (2008 bis 2009) einer Lärmbelastung von L  85 

dB(A) ausgesetzt gewesen. Bei der Berechnung dieses Lärmpegels ging der 

Arbeitshygieniker von einem Mittelungspegel (äquivalenter Dauerschalldruckpegel in 

dB (A); über die Messdauer gemittelt, ohne Berücksichtigung der Expositionszeit) von 

L  92 dB(A) und einer Expositionszeit von 20% aus (UV-act. 59). Die Rechtsvertreterin 

des Beschwerdeführers erhebt in der Beschwerdeeingabe vom 3. Juni 2011 (act. G 1) 

und

ihrer Stellungnahme vom 21. April 2011 (UV-act. 60) gegen die vorgenommene 

Lärmmessung verschiedene Einwendungen, die es nachfolgend zu prüfen gilt.

4.   

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4.1 Vor der Lärmmessung vom 22. März 2011 haben bereits andere Lärmmessungen 

stattgefunden, insbesondere diejenige vom 12. April 2010 (UV-act. 19). Dem vom 

damaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers erhobenen Einwand, diese umfasse 

keine Messung der Spitzenbelastung, d.h. der Lärmbelastung bei offener - noch nicht 

abgekapselter bzw. sanierter - Abblasdüse (UV-act. 34), wurde auf Empfehlung von 

Dr. E.___ vom 13. Januar 2011 (UV-act. 46) bei der Messung vom 22. März 2011 

Rechnung getragen. Diese umfasst nun sowohl eine Messung an den Extrudern KO30 

und KO32 mit offener als auch mit gekapselter Abblasdüse mit maximalem Druck.

4.2 Die Lärmmessung vom 22. März 2011 wurde durch einen Arbeitshygieniker des 

Bereichs Physik, Team Akustik, der Beschwerdegegnerin vorgenommen, der über eine 

qualifizierte Sachkunde im Bereich Akustik verfügt. Beim entsprechenden fachlichen 

Bericht handelt es sich um ein anstaltsinternes, während des Administrativverfahrens 

eingeholtes Gutachten, welches es dann anzuzweifeln gilt, wenn die Richtigkeit 

desselben durch konkrete Indizien erschüttert wird (vgl. dazu Alexandra Rumo-Jungo, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. 

Aufl. Zürich 2003, S. 253). Der Umstand, dass anlässlich der Messung vom 22. März 

2011 der Sicherheitsbeauftragte, der Produktionsleiter sowie der Teamleiter der 

Arbeitgeberin zugegen waren, spricht grundsätzlich für eine regelrechte Durchführung 

der Lärmmessungen; die fehlende Anwesenheit des Beschwerdeführers vermag die 

Korrektheit der Lärmmessung nicht von vornherein in Frage zu stellen.

4.3  

4.3.1 Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers weist sodann darauf hin, dass im 

Zeitpunkt der Messung nur die Extruderlinien KO30 und KO31 in Betrieb gewesen 

seien. Dies obwohl während der Arbeit fast ausnahmslos sämtliche vier Maschinen 

bzw. Kabellinien gleichzeitig aktiv gewesen seien und die tatsächliche Lärmbelastung 

beeinflusst hätten. Der Abstand zwischen den Maschinen KO30 und KO31, für deren 

Betreuung der Beschwerdeführer zuständig gewesen sei, betrage nur 0.5 Meter und 

sein Arbeitsbereich sei nur ungefähr 1.0 bis 1.5 Meter von den Extruderlinien KO32 und 

KO33 entfernt gewesen, welche zwar von einem Arbeitskollegen des Beschwerde­

führers betrieben worden seien, den Lärmpegel aber erheblich mit beeinflusst hätten. 

Die tatsächliche Lärmbelastung werde nur unvollständig wiedergegeben, wenn 

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einzelne Lärmkomponenten getrennt voneinander und ohne Berücksichtigung ihrer 

Wechselwirkung betrachtet würden. Der Beschwerdeführer habe als Maschinenführer 

die Maschinen ständig direkt neben den Düsen einrichten, beobachten und steuern 

müssen. Die Distanz zur Abblasdüse habe praktisch immer weniger als einen Meter 

betragen. Die Anzahl der bei der Lärmmessung gelaufenen Maschinen wird von F.___ 

in der Stellungnahme vom 6. Juli 2011 nicht in Abrede gestellt, wobei die Messung an 

der Extruderlinie KO32 durchgeführt worden sei. Die Extruderlinie KO30 sei identisch 

mit der anderen Linie. Die beiden Kabellinien KO31 und KO33 seien hingegen nicht mit 

einer Abblasvorrichtung vor dem Extruder - also mit der laut Aussage des 

Beschwerdeführers extrem Lärm verursachenden Vorrichtung - ausgerüstet. Diese 

hätte lediglich beim Aufwickler (am Ende der Kabellinie) Blasdüsen zum Trocknen (UV-

act. 59). Der Lärm ändere nicht, wenn die zwei äusseren Linien KO31 und KO33 auch 

in Betrieb seien, da die Distanzen zu gross seien und der Schallpegel im Raum mit 

jeder Distanzverdoppelung (von 0.5 auf 1 m, von 1 auf 2 m, von 2 auf 4 m usw.) um je 3 

dB reduziert werde. Die Lärmbelastung am Arbeitsplatz des Beschwerdeführers werde 

primär durch den Direktschall der Linie KO30 oder KO32 verursacht (UV-act. 65).

4.3.2 Die Feststellung des Experten F.___, dass der Betrieb der zwei Kabellinien KO30 

und KO32 mit Abblasvorrichtung die tatsächliche Lärmbelastung des 

Beschwerdeführers korrekt wiedergebe, erscheint plausibel und nachvollziehbar. Die 

Entgegnungen der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers vermögen diesbezüglich 

keine Zweifel zu wecken bzw. ihre These, die beiden weiteren Maschinen hätten die 

Lärmbelastung erhöht, überzeugt nicht. F.___ hat - davon ausgehend, dass der 

Beschwerdeführer vor zwei Extrudern mit Abgasvorrichtung gearbeitet hat - den von 

ihm als Direktschall bezeichneten primären Lärm der Linien KO30 und KO32 

gemessen, womit die Lärmmessung unbestrittenermassen vor den Maschinen mit dem 

höchsten Lärmpegel erfolgt ist. Aus seiner Stellungnahme ergibt sich, dass der 

konkrete Arbeitsplatz-Direktschall durch die beiden weiteren weg stehenden, leiseren 

Maschinen nicht multipliziert, sondern das Gesamtgeräusch nur sekundär erhöht wird, 

was schlüssig erscheint. Es kann davon ausgegangen werden, dass die vier Maschinen 

- auch wenn sie hinsichtlich Lautstärke voneinander abweichen - vergleichbare 

Geräusche von sich geben. Ist man direkt einer starken Lärmquelle ausgesetzt, wird 

eine weiter weg stehende gleiche, aber niedrigere Lärmquelle erfahrungsgemäss 

ausgeblendet bzw. nicht wahrgenommen und wirkt offensichtlich nicht in gleichem 

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Masse gehörgefährdend. Dem Lärm der beiden weiteren Maschinen trägt F.___ im 

Übrigen durchaus Rechnung, weist diesbezüglich jedoch auf die Reduktion des 

Schallpegels im Raum mit jeder Distanzverdoppelung hin. Im Weiteren gilt es 

anzufügen, dass die Messung an zwei Kabellinien mit Abblasvorrichtung vorgenommen 

wurde, obwohl der Beschwerdeführer angeblich für die Betreuung der Maschinen 

KO30 und KO31 zuständig und damit lediglich an einem Extruder mit 

Abblasvorrichtung gearbeitet hat. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass 

die Direktschall-Lärmbelastung nochmals eine Reduktion erfährt. Von der Frage des 

Gesamtgeräuschs zu unterscheiden ist die Tatsache, dass der Beschwerdeführer bei 

Betrieb aller vier nebeneinander stehenden Maschinen wegen der grösseren 

Lärmfläche selbstverständlich mehr Abstand benötigt, um dem Gesamtgeräusch 

auszuweichen. Dem Gesamtgeräusch ist jedoch ein anderer Lärmpegel zuzuordnen als 

dem Direktschall. Mit dieser Gegebenheit korreliert die Aussage von F.___ in der 

Stellungnahme vom 6. Juli 2011, wonach der Beschwerdeführer ausserhalb des 

Nahbereichs der Abblasdüsen dem Grundpegel im Raum ausgesetzt gewesen sei, 

welcher nicht gehörgefährdend gewesen sei (deutlich unter 85 dB[A]).

4.4  

4.4.1 Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers beanstandet sodann die von F.___ 

angenommene Expositionsdauer von 20% der gesamten Arbeitszeit. Im Umstand, 

dass der Experte in der technischen Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung vom 

12. April 2010 von einer Expositionsdauer von 100% ausgegangen ist (UV-act. 19), ist 

kein Widerspruch zu sehen. Letztere basierte in verschiedener Hinsicht auf anderen 

Vorgaben als die Lärmbeurteilung vom 23. März 2011. Am 12. April 2010 beurteilte 

F.___ die Lärmbelastung während der gesamten Berufstätigkeit von 19 Jahren und ging 

offensichtlich von einer einheitlichen und regelmässigen Lärmquelle während der 

ganzen Arbeitszeit aus. Insofern konnte er die Expositionsdauer auf 100% festlegen. 

Wie die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers damals zu Recht geltend machte, 

konnte der technischen Beurteilung nicht entnommen werden, ob sich die Messung 

auch auf Maschinen mit nicht sanierter Abblasdüse bezog (UV-act. 30), worauf die 

technische Beurteilung der beruflichen Lärmbelastung vom 22. März nun explizit vor 

Maschinen mit Abblasdüse, vor und nach deren Sanierung erfolgte. F.___ führt dazu in 

der Stellungnahme vom 6. Juli 2011 entsprechend aus, dass bei der Beurteilung vom 

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12. April 2010 der mittlere Schallpegel von der ganzen Extrusion während 100% der 

Arbeitszeit als Belastung angenommen worden sei. In der Beurteilung vom 23. März 

2011 habe hingegen der mittlere Schallpegel beim Abblasen als Grundlage gedient, 

jedoch mit einer eingeschränkten Expositionsdauer von 20% der gesamten Arbeitszeit 

von 100%. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers weist nun aber auch hier auf 

die Wechselwirkung der nebeneinander stehenden Maschinen hin. Der 

Beschwerdeführer sei stets mit einem Arbeitspensum von 100% tätig gewesen, 

weshalb es keinen Grund gebe, entgegen der früheren technischen Beurteilung die 

Exposition unter 100% festzusetzen.

4.4.2 Laut F.___ war das Abblasen nur bei der Produktion der Ader MA14 erforderlich. 

Auf der Extruderlinie KO32 würden jedoch auch andere Kabel hergestellt. Wie gross 

der Produktionsanteil der Ader MA14 an der Gesamtproduktion gewesen sei, könne 

nicht mehr ausgesagt werden. F.___ führt damit einen Grund an, der eine Reduktion 

der Expositionszeit von 100% auf einen tieferen Wert rechtfertigt und von 

beschwerdeführender Seite grundsätzlich unbestritten geblieben ist. Im Weiteren legt 

er dar, dass es sich bei der Abblasdüse beim Abwickler nicht um einen Arbeitsplatz 

handle. Der Beschwerdeführer habe als Maschinenführer eine ganze Extruderlinie 

betreut. F.___ zeigt damit auf, dass der Beschwerdeführer nicht immer direkt vor der 

Abblasdüse positioniert war. Seine Darstellung betreffend Arbeits- bzw. 

Produktionsvorgänge im Zusammenhang mit einer Extruderlinie basiert gemäss 

Stellungnahme vom 6. Juli 2011 auf den Aussagen der am Augenschein anwesenden, 

dafür zuständigen Personen der B.___ AG. Wenn die Rechtsvertreterin des 

Beschwerdefühers diesbezüglich in der Replik vom 5. September 2011 entgegnet, es 

sei nicht korrekt, dass der Beschwerdeführer die ganze Linie betreut habe, er habe 

grösstenteils zwei, teilweise aber auch drei Maschinen zu betreuen gehabt, wobei der 

Abstand zu den Abblasdüsen ungefähr 0.75 Meter betragen habe, missversteht sie die 

Aussage von F.___. Diese bezieht sich vielmehr auf die verschiedenen 

Arbeitsvorgänge, welche auf einer einzigen, ganzen Extruderlinie in deren 

verschiedenen Zonen anfallen. Bei Betrachtung der den Akten beiliegenden Fotos (UV-

act. 35, 60) erscheint die Darstellung des Experten denn auch ohne weiteres 

einleuchtend. Es überzeugt nicht, wenn die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers 

geltend macht, dieser habe während der ganzen Arbeitszeit vor der Abblasdüse 

gestanden. Dagegen führt F.___ schlüssig aus, dass es nicht nachvollziehbar sei, wie 

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der Beschwerdeführer die ganze Anlage hätte betreuen können, wenn er sich den 

ganzen Tag an einer bestimmten Stelle aufgehalten hätte. Zusammenfassend ist mithin 

festzuhalten, dass aufgrund der obgenannten Einschränkungen in Bezug auf die 

Abblasdüse nicht von einer Exposition von 100% ausgegangen werden kann.

4.4.3 Zu prüfen ist im Folgenden, ob eine Reduktion auf 20% bzw. die Annahme einer 

Exposition im Nahbereich der Abblasdüsen in diesem Umfang den tatsächlichen 

Gegebenheiten angemessen ist. Laut F.___ wurde die effektive Lärmexposition in einer 

Distanz von ca. 1 m der Abblasdüse als 20% (Worst Case) anlässlich der Besprechung 

vom 22. März 2011 mit dem Beschwerdeführer angenommen. Der Beschwerdeführer 

sei mit dieser Annahme einverstanden gewesen. Wenn nun seine Rechtsvertreterin in 

der Replik vom 5. September 2011 geltend macht, der Beschwerdeführer habe diesen 

Wert zu keinem Zeitpunkt akzeptiert, überzeugt dies wenig, zumal die Annahme 

angesichts der beiden einschränkenden Faktoren - das Abblasen kommt nur bei der 

Produktion der Ader MA14 und der Ort vor der Abblasdüse stellt keinen ständigen 

Arbeitsplatz dar - nicht als augenscheinlich falsch betrachtet werden kann. Die von der 

Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers vertretene Exposition von 100% vor den 

Abblasdüsen wurde mit obigen Ausführungen widerlegt. Konkrete Überlegungen, 

weshalb angesichts der fraglichen Einschränkungen einer Exposition von 20% nicht 

gefolgt werden könnte, werden von ihr nicht angeführt.

4.5 Ausgehend von einem unbestrittenen Mittelungspegel von L  92 dB(A) und einer 

Expositionszeit von 20% ergibt sich im Bereich der Extruderlinien KO30 und KO32 mit 

offener Abblasdüse und maximalem Druck von 6 bar eine Lärmbelastung von L 85 

dB(A), was der Extremsituation entspricht. Laut technischer Beurteilung von F.___ war 

der Luftdruck meistens tiefer eingestellt. Er bzw. die Beschwerdegegnerin halten 

zutreffend fest, dass der Beschwerdeführer dieser Lärmbelastung im schlimmsten Fall 

während zwei Jahren ausgesetzt war (vgl. dazu Erwägung 1.2.2 und 3: Der 

Beschwerdeführer arbeitete seit Ende 2008 am Arbeitsplatz mit Abblasdüse, die 

spätestens ab August 2010 mit einer Lärmschutzhaube ausgerüstet war.). Auf die von 

der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers in der Replik vom 5. September 2011 

bestrittene Äusserung von F.___, es könne leider nicht mehr festgestellt werden, wie 

lange effektiv die Abblasdüsen offen betrieben und ab wann diese mit einer 

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Lärmschutzhaube ausgerüstet worden seien, muss demzufolge nicht eingegangen 

werden.

4.6 Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass die von F.___ vorgenommene 

Lärmmessung und seine in der Stellungnahme vom 6. Juli 2011 dazu abgegebenen 

Erklärungen begründet und nachvollziehbar erscheinen, so dass darauf abzustellen ist. 

Was die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers dagegen vorbringt, vermag daran 

nichts zu ändern. Da von weiteren Abklärungen keine wesentlich andere Beurteilung 

erwartet werden kann, besteht für zusätzliche akustische Erhebungen kein Anlass. 

Damit ist von einer Lärmbelastung von 85 dB(A) bei der Arbeit vor den Extruderlinien 

KO30 und KO32 mit offener Abblasdüse und maximalem Druck auszugehen. Bei 

diesem Wert kann nicht von einer Arbeit im Lärm im Sinn von Ziff. 2 lit. a von Anhang 1 

zur UVV gesprochen werden. Eine Beurteilung der Gehörgefährdung ist vorzunehmen 

und die notwendigen Massnahmen sind zu treffen, wenn der auf einen Arbeitstag von 8 

Stunden berechnete Lärmexpositionspegel L  85 dB(A) erreicht oder überschreitet 

(vgl. Akustische Grenz- und Richtwerte der Abteilung Arbeitssicherheit der Suva, Stand 

Juli 2010). Aufgrund der vorhandenen Expertenunterlagen kann mithin die 

Gehörschädigung des Beschwerdeführers mangels entsprechender Lärmeinwirkung 

nicht mindestens vorwiegend beim Arbeiten im Lärm entstanden sein. Damit 

übereinstimmend hält Dr. E.___ in seiner ärztlichen Beurteilung vom 24. März 2011 fest, 

es sei äusserst unwahrscheinlich, dass eine derartige Berufslärmexposition die 

ausschliessliche oder vorwiegende Ursache der Hörstörung darstelle, die beim 

Beschwerdeführer diagnostiziert worden sei. In diesem Sinn liege keine Berufskrankheit 

gemäss Art. 9 Abs. 1 UVG bzw. keine Berufslärmschwerhörigkeit vor. Aus seiner Sicht 

könne der Fall damit abgeschlossen werden. Weitere Massnahmen seien aus 

versicherungsmedizinischer Sicht nicht notwendig. Bei den Abblasdüsen sei eine 

Lärmschutzhaube installiert worden (UV-act. 56). Selbst wenn die Gehörschädigung 

des Beschwerdeführers im Zeitraum seiner Arbeit mit den nicht sanierten Abblasdüsen 

aufgetreten ist, heisst dies nicht ohne weiteres, dass das Leiden im Sinn von Art. 9 

Abs. 1 UVG ausschliesslich oder vorwiegend dadurch verursacht wurde. Insofern kann 

auch von der Aussage von Dr. C.___ vom 22. September 2010, seit seiner Arbeit mit 

lärmigen Maschinen leide der Patient trotz adäquatem Hörschutz unter einem Tinnitus 

sowie unter einer Hörstörung im Hochtonbereich kein qualifizierter (Anteil von mehr als 

50 %) Kausalzusammenhang abgeleitet werden. Dies zumal er ausserdem festhält, 

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dass er über das Ausmass des Lärms keine Aussagen machen könne und lediglich 

einen möglicherweise, d.h. nicht überwiegend wahrscheinlich, lärmindizierten Tinnitus 

diagnostizierte (UV-act. 37). Durch das Tragen eines adäquaten Hörschutzes (vgl. dazu 

auch UV-act. 4 Ziff. 13) erfährt die Lärmbelastung im Übrigen nochmals eine 

Reduktion. Seitens der Beschwerdegegnerin besteht daher keine Leistungspflicht.

5. 

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

angefochtenen Einspracheentscheids vom 3. Mai 2011 abzuweisen. Gerichtskosten 

sind gemäss Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.01.2012
	Art. 9 Abs. 1 UVG; Anhang 1 Ziff. 2 zur UVV: Verneinung einer durch Berufslärm verursachten Gehörschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Januar 2012, UV 2011/42).

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