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**Case Identifier:** f3161bce-301b-5739-b365-0ac375633a16
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.11.2017 200 2016 715
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-715_2017-11-15.pdf

## Full Text

200 16 715 IV
FUR/SCC/JOK/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 15. November 2017

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Matti, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 15. Juni 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Nov. 2017, IV/16/715, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1963 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich im April 2009 unter Hinweis auf einen am 11. Mai 2007 erlitte-
nen Unfall und daraus folgenden Schmerzen im Bein und geringeren Be-
lastungsmöglichkeiten zum Bezug von Leistungen der Invalidenversiche-
rung (IV) an (Akten der IV [act. II] 2, 7 S. 51). Im März 2010 (act. II 28) zog 
er seine Anmeldung zurück.

B.

Im Zusammenhang mit dem Unfall vom 11. Mai 2007 sprach die 
C.________ dem Versicherten mit Verfügung vom 12. Mai 2010 (act. II 32) 
ab dem 1. Juni 2010 eine monatliche Rente bei einer Erwerbsunfähigkeit 
von 25 % zu. Am 19. August 2010 (act. II 38.1 S. 103) erlitt der Versicherte 
erneut einen Unfall. Mit Verfügung vom 16. Juli 2014 (act. II 112) sprach 
die C.________ dem Versicherten für den Unfall vom 19. August 2010 ab 
dem 1. Juni 2010 bis zum 31. Dezember 2013 eine Rente bei einer Er-
werbsunfähigkeit von 25 % (unterbrochen von der IV-Umschulung vom 
20. August bis zum 11. November 2012) und ab dem 1. Januar 2014 eine 
Rente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 32 % sowie eine Integritätsent-
schädigung für den Unfall vom 11. Mai 2007 von Fr. 10'680.-- zu. Die da-
gegen erhobene Einsprache (act. II 136.2 S. 66 ff.) wies die C.________ 
mit Entscheid vom 27. März 2015 (act. II 122) ab. Am 8. Mai 2015 
(act. II 136.2 S. 46 ff.) erhob der Versicherte hiergegen Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, welches die Beschwerde mit Urteil 
vom 30. Juli 2015 (act. II 136.2 S. 1 ff. [UV/2015/403]) abwies. Dieser Ent-
scheid blieb unangefochten.

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C.

Im Januar 2012 (act. II 35) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-
Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) an, da sein Arbeitsverhältnis 
per 29. Februar 2012 durch die Arbeitgeberin aufgelöst wurde (act. II 36). 
Die IVB veranlasste in der Folge berufliche Massnahmen im Sinne einer 
Grundabklärung in der Abklärungsstelle D.________ vom 20. August bis 
zum 11. November 2012 (act. II 63, 69, 72, 73). Am 7. Januar 2013 
(act. II 71, 74) gewährte die IVB dem Versicherten Beratung und Unterstüt-
zung bei der Stellensuche. Vom 15. Oktober 2013 bis am 15. Januar 2014 
erfolgte ein Arbeitsversuch (act. II 84, 88). Mit Verfügung vom 10. März 
2014 (act. II 101) wurde die Arbeitsvermittlung abgeschlossen. Vom 
28. September bis zum 31. Dezember 2015 absolvierte der Versicherte 
einen Arbeitsversuch mit Coaching (act. II 148): Er wurde per 1. Januar 
2016 (act. II 146) von der E.________ als Mitarbeiter … angestellt. 

Mit Vorbescheid vom 10. März 2016 (act. II 149) stellte die IVB die Ableh-
nung seines Rentengesuchs in Aussicht. Nach dagegen erhobenem Ein-
wand vom 22. April 2016 (act. II 152) und Durchführung einer medizini-
schen Untersuchung am 7. Juni 2016 durch Dr. med. F.________, 
Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; act. II 158), verfügte 
die IVB am 15. Juni 2016 (act. II 161) wie im Vorbescheid angekündigt. 

D.

Am 11. August 2016 erhob der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechts-
anwalt B.________, beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Be-
schwerde. Er beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, die 
Akten seien an die Beschwerdegegnerin zur Neubeurteilung zurückzuwei-
sen verbunden mit der Aufforderung, dass bezüglich der Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit des Beschwerdeführers vorgängig zum Rentenentscheid 
eine Begutachtung anzuordnen sei. Eventualiter sei der Invaliditätsgrad des 
Beschwerdeführers auf mindestens 40 % festzusetzen. Subeventualiter 
seien dem Beschwerdeführer Massnahmen beruflicher Art zu gewähren. 

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Mit Beschwerdeantwort vom 12. September 2016 schliesst die Beschwer-
degegnerin auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 
15. Juni 2016 (act. II 161), mit welcher ein Rentenanspruch bei einem Inva-
liditätsgrad von 31 % abgelehnt wurde. Streitig und zu prüfen ist der An-
spruch auf eine IV-Rente.

Auf den Antrag, subeventualiter seien dem Beschwerdeführer Massnah-
men beruflicher Art zu gewähren, ist nicht einzutreten, da die Beschwerde-
gegnerin zur Frage nach (weiteren) beruflichen Massnahmen in der ange-
fochtenen Verfügung vom 15. Juni 2016 (act. II 161) nicht Stellung ge-

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nommen hat (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 
2.1). 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.1.1 Der Invaliditätsbegriff in der Invalidenversicherung stimmt mit 
demjenigen in der obligatorischen Unfallversicherung und in der Militärver-
sicherung grundsätzlich überein, weshalb die Schätzung der Invalidität, 
auch wenn sie für jeden Versicherungszweig grundsätzlich selbstständig 
vorzunehmen ist, mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden im Re-
gelfall zum selben Ergebnis führen muss (BGE 129 V 222 E. 4.2 S. 223, 
127 V 129 E. 4d S. 135). Die Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs entbin-
det die verschiedenen Sozialversicherungsträger nicht davon, die Invali-
ditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbstständig vorzunehmen. Kei-
nesfalls dürfen sie sich ohne weitere eigene Prüfung mit der blossen Über-

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nahme des von einem anderen Versicherer festgelegten Invaliditätsgrades 
begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1 S. 553).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.4

2.4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Nov. 2017, IV/16/715, Seite 7

2.4.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1). 

2.4.3 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.4.4 Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärzt-
liches Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich 
der erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichba-
ren Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 
E. 3.3.2). Soll allerdings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Insbesondere sind die von der versicher-
ten Person aufgelegten Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte 
mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versi-
cherungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht 
eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pauschale 
Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc 
S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht 
entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versi-

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cherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 
135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten im Wesentlichen das 
Folgende entnehmen:

3.1.1 Der Arzt der C.________ Dr. med. G.________, Facharzt für Allge-
meine Innere Medizin, führte im Bericht vom 25. Juni 2009 (act. II 15 
S. 4 ff.) aus, nach Sturz vom 11. Mai 2007 habe ein Bone Bruise ventraler 
zentraler Tibiakopfbereich, Sequesterbildung mediales Meniskushinterhorn, 
vorderes Kreuzband rupturiert vorgelegen. Es sei eine arthroskopische 
VKB-Plastik und eine Teilmeniskektomie am 16. Januar 2008 durchgeführt 
worden; es lägen persistierende Schmerzen und eine Schwellungsneigung 
vor, es sei eine Kreuzband-Re-Plastik am 19. Februar 2009 erfolgt. Der 
Beschwerdeführer befinde sich am Ende der Heilphase. Laut Beurteilung 
des Orthopäden sei eine 50 %-ige Arbeitsfähigkeit ab Juni gegeben. Prak-
tisch sei die Umsetzung noch nicht erfolgt, da die Zumutbarkeitsbeurteilung 
durch den Arzt habe abgestützt werden sollen. Aus ärztlicher Sicht sei eine 
ganztägige Arbeitsplatzpräsenz möglich, dabei seien kauernde, kniende 
Tätigkeiten ungünstig; diese seien höchstens vereinzelt ganz kurzfristig 
(max. ¼ Stunde) zumutbar. Lasten über 25 kg sollten noch nicht getragen 
und balanciert werden. Das Besteigen von Leitern, Gehen auf unebenem 
Grund, insbesondere mit Lasten, sei noch ungünstig. Bei Beachten der 
Zumutbarkeitsgrenzen sei eine ganztägige Präsenz möglich ab dem 1. Juli 
2009.

3.1.2 Im Bericht vom 18. November 2011 (act. II 38.1 S. 52 ff.) hielt der 
Arzt der C.________ Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin und Chirurgie, fest, der Beschwerdeführer sei beim Besteigen ei-
ner Elementschalung abgerutscht und zu Boden gestürzt. Dabei habe er 
sich eine Kniedistorsion links mit medialer Meniskusläsion zugezogen. Er 
beziehe bereits nach einer Knieverletzung rechts eine 25 %ige UV-Rente 
wegen Leistungseinbusse als … bei ganztägiger Arbeitsplatzpräsenz. Auf-

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grund der objektiven Befunde könne an dem bereits formulierten Zumut-
barkeitsprofil festgehalten werden. Die nicht ganz konsistenten Untersu-
chungsbefunde und die Diskrepanz zwischen den klinischen Befunden und 
der geschilderten Beschwerden liessen eine gewisse Aggravation vermu-
ten.

3.1.3 Im Bericht vom 30. Januar 2012 (act. II 40) diagnostizierte Dr. med. 
I.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates FMH, einen Status nach zweimaliger VKB-Operation 
rechts, beginnende posttraumatische Gonarthrose, Status nach Meniskek-
tomie Knie links. Körperlich könne der Beschwerdeführer keine Lasten 
mehr als 5 bis 10 kg repetitiv heben, das Gehen auf unebenem Terrain und 
das Besteigen von Leitern sei nicht mehr zumutbar. 

3.1.4 Der Arzt der C.________ Dr. med. H.________ diagnostizierte im 
Bericht vom 2. Dezember 2013 (act. II 92) eine mediale Meniskusläsion 
links (Arthroskopie, arthroskopische Teilmeniskektomie Knie links medial 
am 20. August 2011 bei Dr. med. I.________; Schmerzsyndrom Knie links), 
eine kleine Meniskushinterhornläsion bei Kniedistorsion rechts nach Schlä-
gerei vom 9. Mai 2003 (Arthroskopie, Meniskussanierung am 24. Juni 2003 
im Spital J.________), eine vordere Kreuzbandruptur und mediale Menis-
kushinterhornläsion nach Sturz aufs rechte Knie am 11. Mai 2007 (Arthro-
skopische VKB-Plastik, Teilmeniskektomie am 16. Januar 2008, Spital 
J.________; Arthroskopie, Metallentfernung, vordere Kreuzband-Re-Plastik 
rechts am 19. Februar 2009 bei Dr. med. I.________; Schmerzsyndrom 
Knie rechts) sowie eine beginnende Gonarthrose rechts (S. 8). Zumutbar 
seien leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Tragen von Gewichten bis 
15 kg. Kurzfristig könnten auch Gewichte bis 25 kg gehoben werden. Nicht 
zumutbar seien andauerndes oder häufiges Besteigen von Leitern oder 
Treppen, vereinzelt sei dies zumutbar. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten in 
Zwangshaltungen, für die Kniegelenke in kauernder oder kniender Position 
und das länger andauernde Gehen oder Stehen in unebenem Gelände. 
Unter Beachtung dieser Zumutbarkeitskriterien sei eine ganztägige Ar-
beitsplatzpräsenz zumutbar (S. 9 f.).

3.1.5 Zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit sowie zum Zumutbarkeitsprofil 
führte der behandelnde Orthopäde Dr. med. I.________ im Bericht vom 

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5. Februar 2014 (act. II 117 S. 6) aus, 15 bis 25 kg schwere Gegenstände 
könnten durchaus angehoben werden, allerdings nicht repetitiv. Gehen auf 
flachem Boden sei ohne Einschränkung zumutbar, langes Betreten von 
Leitern resp. auch langes Gehen auf unebenem Terrain solle aber gemie-
den werden. Eine zeitlich ganztägige Arbeit sei zumutbar. 

3.1.6 Im Bericht vom 31. Mai 2016 (act. II 156) diagnostizierte der behan-
delnde Orthopäde Dr. med. I.________ posttraumatische Gonarthrosen 
beidseits, einen Diabetes Mellitus sowie einen Status nach massivem Niko-
tin-Abusus. Beim Beschwerdeführer sei von früher mittels MRI bekannt, 
dass es zu Knorpelschäden gekommen sei, an beiden Knien. Wahrschein-
lich seien sie rechts schwerwiegender als links. Die Tatsache aber, dass 
das Röntgenbild in den letzten Jahren keine schwerwiegende Veränderung 
gezeigt habe, deute darauf hin, dass das Fortschreiten der Gonarthrosen 
äusserst langsam erfolgt sei. Aktuell sei sicherlich kein orthopädisch-
chirurgischer Handlungsbedarf gegeben, höchstens könnten bei sehr star-
ken Schmerzen kurzfristig Physiotherapien erfolgen. 

3.1.7 RAD-Ärztin Dr. med. F.________ diagnostizierte im Untersu-
chungsbericht vom 7. Juni 2016 (act. II 158) in orthopädisch-
rheumatologischer Hinsicht mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine 
posttraumatische Gonarthrose beidseits mit Status nach VKB-Plastik rechts 
nach Sturz vom 11. Mai 2007, OP am 16. Januar 2008, Status nach VKB-
Re-Plastik rechts am 19. Februar 2009 und Status nach Teilmeniskektomie 
links am 22. August 2011 (S. 5). Sie führte aus, dass in einer körperlich 
anspruchsvollen Tätigkeit wie der bis 2011 ausgeübten Funktion als … auf 
Dauer keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben sei. In einer wechselbelasten-
den, vorwiegend sitzenden Tätigkeit ohne Zwangshaltungen wie Knien  
oder Kauern, ohne dauerhaftes schweres Heben und Tragen von Lasten, 
ohne widrige Witterungsverhältnisse wie Kälte oder Nässe, ohne Ersteigen 
von Leitern oder Gerüsten, ohne Gehen in unebenem Gelände und ohne 
dauerhaftes Treppensteigen bestehe auf Dauer eine 100 %ige Arbeits-
fähigkeit. Weitere medizinische Abklärungen seien nicht erforderlich. An 
der Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils für angepasste Tätigkeiten könne 
festgehalten werden (S. 5). 

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3.2 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in medizinischer Hinsicht auf 
die gesamten medizinischen Akten und insbesondere auf die Einschätzun-
gen der RAD-Ärztin Dr. med. F.________ vom 7. Juni 2016 (act. II 158), 
welche auf der gleichentags durchgeführten Untersuchung basieren. Der 
Bericht erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Be-
weiswert eines derartigen Berichts gestellten Anforderungen (E. 2.4.3 hier-
vor). Er ist für die streitigen Belange umfassend, berücksichtigt die geklag-
ten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben. Er ist in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein-
leuchtend und die Schlussfolgerungen sind begründet. Weil den Anforde-
rungen an ein ärztliches Gutachten damit Genüge getan wird, ist dem Un-
tersuchungsbericht ein vergleichbarer Beweiswert wie einem anderen Gut-
achten zuzuerkennen (E. 2.4.4 hiervor). Die Einschätzung der Arbeitsfähig-
keit von 100 % auf Dauer in einer angepassten Tätigkeit ist schlüssig und 
nachvollziehbar begründet. Der Beschwerdeführer vermag mit seiner Kritik 
die Beurteilung durch den RAD nicht in Zweifel zu ziehen. Denn wenn er 
vorbringt, die angefochtene Verfügung basiere auf medizinischen Erkennt-
nissen, die vor mehr als zwei Jahren gewonnen worden seien (Beschwerde 
Art. 3 S. 3 f.), verkennt er, dass die Untersuchung durch den RAD und der 
auf diesen Erkenntnissen basierende Bericht vom 7. Juni 2016 datieren. 
Die angefochtene Verfügung vom 15. Juni 2016 (act. II 161) erging nur acht 
Tage nach der Untersuchung und stützte sich  wie oben dargelegt  auf 
ebendiese. Der medizinische Sachverhalt wurde demzufolge per Verfü-
gungszeitpunkt in fachmedizinischer Hinsicht aktualisiert. Der Beschwerde-
führer bringt zudem keine medizinischen Belege bei, welche seine Kritik 
stützten. 

In der Folge ist erstellt, dass dem Beschwerdeführer nunmehr die ange-
stammte Arbeitstätigkeit als … im … nicht mehr zumutbar ist, jedoch be-
steht in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % 
(act. II 92 S. 9 und 158 S. 5). 

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4. Nachfolgend ist ein Einkommensvergleich durchzuführen. 

4.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

Beim Valideneinkommen stellte die Beschwerdegegnerin auf das Urteil des 
Verwaltungsgerichts vom 27. März 2015 (richtig: 30. Juli 2015; act. II 136.2 
[UV/2015/403]) ab, worin von einem Einkommen für das Jahr 2013 von 
Fr. 97'082.-- (richtig: Fr. 97'081.--) ausgegangen wurde, was vom Be-
schwerdeführer nicht beanstandet wird. Indexiert auf das Jahr 2016 resul-
tiert ein Valideneinkommen von Fr. 97‘659.90 (Indexe: Tabelle T1.1.10 
Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Bst. F Baugewerbe, 2013 [102.3], 
2015 [102.5]; Tabelle T1.1.15 Nominallohnindex, Männer, Bst. F, Bauge-
werbe, 2016, 2015 [100], 2016 [100.4]; Fr. 97'081.-- / 102.3 x 102.5 = 
Fr. 97‘270.80 / 100 x 100.4 = Fr. 97‘659.90).

4.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt des Gesundheitsschadens eine 
Erwerbstätigkeit aus, bei der  kumulativ  besonders stabile Arbeitsver-
hältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die verbleibende 
Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkom-
men aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn er-
scheint, gilt der tatsächlich erzielte Lohn als Invalideneinkommen 
(BGE 126 V 75 E 3b/aa und bb S. 79 f.). Hat die versicherte Person nach 
Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich 
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können nach der 
Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik 
herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden 
(BGE 142 V 178 E. 2.5.7 S. 188, 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV 
Nr. 13 S. 40 E. 2.2). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Nov. 2017, IV/16/715, Seite 13

4.3 Nachdem der Beschwerdeführer vom 28. September bis 31. De-
zember 2015 einen Arbeitsversuch mit Coaching absolviert hatte (act. II 
139), ist er seit dem 1. Januar 2016 für die K.________ AG mit einem Pen-
sum von 100 % tätig und erzielt dabei ein Einkommen von monatlich 
Fr. 3‘350.-- (Fr. 3‘350.-- x 13 = Fr. 43‘550.--; act. II 146 S. 2).

Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers ist vorliegend für die Fest-
setzung des Invalideneinkommens nicht auf den tatsächlich erzielten Lohn 
abzustellen. Auf das effektive Erwerbseinkommen kann nur abgestellt wer-
den, wenn die versicherte Person bestmöglich eingegliedert ist und zu er-
warten ist, dass ein solches Erwerbseinkommen auch anderweitig auf dem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt dauernd auf zumutbare Weise erzielt werden 
könnte. Zunächst kann bei einer Arbeitsdauer von weniger als sechs Mona-
ten (Arbeitsbeginn 1. Januar 2016 bis zum Zeitpunkt der angefochtenen 
Verfügung im Juni 2016 [act. II 161]) nicht von einem besonders stabilen 
Arbeitsverhältnis gesprochen werden. Zudem ist der Lohn beim jetzigen 
Arbeitgeber K.________ bedeutend tiefer, als in der entsprechenden Bran-
che üblich. Dabei spielen auch invalidenversicherungsrechtlich nicht rele-
vante Faktoren wie insbesondere die momentane Wirtschaftslage eine Rol-
le. 

Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens stellte die Beschwerdegegne-
rin in der angefochtenen Verfügung vom 15. Juni 2016 (act. II 161) auf das 
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2015 (rich-
tig: 30. Juli 2015; act. II 136.2 [UV/2015/403]) ab, wonach der Beschwerde-
führer ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 66'787.-- erzielen 
könnte. Zur Berechnung des hypothetischen Invalideneinkommens wurden 
aus 98 mit Blick auf das Zumutbarkeitsprofil des Beschwerdeführers in 
Frage kommenden DAP-Profilen fünf ausgewählt, dies verbunden mit An-
gaben über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnitts-
lohn (vgl. act. II 136.2 S. 8 E. 4.2). Es steht fest, dass die Auswahl der 
DAP-Profile den Kriterien entsprochen hat (vgl. act. II 136.2 S. 11 E. 4.5). 
Zudem liegen hier keine unfallfremden Gesundheitsschäden vor. Das Vor-
gehen der Beschwerdegegnerin ist deshalb nicht zu beanstanden, denn es 
gilt der Grundsatz der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (E. 2.1.1 hier-
vor), wonach die Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Nov. 2017, IV/16/715, Seite 14

der Unfallversicherung, auch wenn sie für jeden Versicherungszweig 
grundsätzlich selbstständig vorzunehmen ist, mit Bezug auf den gleichen 
Gesundheitsschaden im Regelfall zum selben Ergebnis führen soll (vgl. 
BGE 126 V 288 E. 2a S. 291). Unterschiedliche Festlegungen des Invali-
ditätsgrades durch verschiedene Sozialversicherungsträger sind zu ver-
meiden, was der Rechtssicherheit dient und damit sowohl im Interesse der 
Versicherer als auch der betroffenen Bürger liegt. Um dies zu erreichen, 
muss das Abweichen von bereits rechtskräftigen Invaliditätsbemessungen 
anderer Versicherer die Ausnahme bleiben (vgl. BGE 131 V 120 E. 3.3.3 
S. 123). 

Bei einer Indexierung des hypothetischen Invalideneinkommens von 
Fr. 66'787.-- auf das Jahr 2016 resultiert ein Einkommen von Fr. 67‘843.20 
(Indexe: Tabelle T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, 
2013 [102.5], 2015 [103.5]; Tabelle T1.1.15 Nominallohnindex, Männer, 
2016, Total, 2015 [100], 2016 [100.6]; Fr. 66‘787.-- / 102.5 x 103.5 = 
Fr. 67‘438.60 / 100 x 100.6 = Fr. 67‘843.20).

4.4 Die Gegenüberstellung des Validen- (Fr. 97‘659.90) und des Invali-
deneinkommens (Fr. 67‘843.20) ergibt eine Einbusse von Fr. 29‘816.70.-- 
und damit einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 31 % 
(Fr. 29‘816.70.-- / Fr. 97‘659.90 x 100 = 30,5 %).

Damit erweist sich die angefochtene Verfügung vom 15. Juni 2016 
(act. II 161) als rechtens und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzu-
weisen. 

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Nov. 2017, IV/16/715, Seite 15

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Nov. 2017, IV/16/715, Seite 16

desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.