# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a6cfb0ac-7d22-5b8a-89e0-06e600fa295e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-03
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 03.01.2019 BK 2018 512
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2018-512_2019-01-03.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 18 512

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 3. Januar 2019

Besetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichter Stucki, Oberrich-
terin Hubschmid
Gerichtsschreiberin Beldi

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstras-
se 10, Postfach 6250, 3001 Bern
v.d. Staatsanwalt C.________, Staatsanwaltschaft für Besondere 
Aufgaben, Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern

Gegenstand Haftentlassungsgesuch

Strafverfahren wegen banden- und gewerbsmässigen Diebstahls, 
mehrfacher Sachbeschädigung sowie mehrfachen Hausfriedens-
bruchs

Beschwerde gegen den Entscheid des Regionalgerichts Emmen-
tal-Oberaargau vom 13. Dezember 2018 (PEN 18 16)

2

Erwägungen:

1.

1.1 Am 17. August 2018 wurde A.________ durch das Regionalgericht Emmental-
Oberaargau (nachfolgend: Regionalgericht) wegen banden- und gewerbsmässigen 
Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung sowie mehrfachen Hausfriedensbruchs 
zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten verurteilt. Zur Sicherung des 
Vollzugs wurde er in Sicherheitshaft belassen (unter gleichzeitiger Verlängerung 
der Sicherheitshaft bis 17. Februar 2019). Gegen das Urteil hat A.________ Beru-
fung angemeldet, wobei die Begründung des Urteils noch nicht vorliegt. Seit dem 
17. Oktober 2018 befindet er sich im vorzeitigen Strafvollzug in der Justizvollzugs-
anstalt Thorberg. 

1.2 Mit Entscheid vom 13. Dezember 2018 wies das Regionalgericht das ihm via Kan-
tonalem Zwangsmassnahmengericht zugestellte Haftentlassungsgesuch von 
A.________ vom 29. November 2018 ab. Gegen diesen Entscheid reichte 
A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer), amtlich verteidigt durch Rechtsan-
walt B.________, am 17. Dezember 2018 Beschwerde ein (Eingang bei der Be-
schwerdekammer: 21. November 2018). Sinngemäss beantragte er darin die um-
gehende Haftentlassung. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2018 eröffnete die Ver-
fahrensleitung der Beschwerdekammer den Schriftenwechsel. Der mit der Wahr-
nehmung der staatsanwaltschaftlichen Aufgaben im Beschwerdeverfahren betraute 
Staatsanwalt C.________ und das Regionalgericht verzichteten mit Eingaben vom 
27. bzw. 28. Dezember 2018 auf das Einreichen einer Stellungnahme.

2.

2.1 Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Schweizerischen Strafprozess-
ordnung (StPO; SR 312.0) können Entscheide über die Anordnung, Verlängerung 
und Aufhebung der Untersuchungs- oder Sicherheitshaft durch die verhaftete Per-
son mit Beschwerde angefochten werden.

Der Beschwerdeführer befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Dies hindert ihn 
nicht daran, ein Gesuch um Haftentlassung zu stellen. Auf Gesuch um Entlassung 
aus dem vorzeitigen Strafvollzug hin ist zu prüfen, ob die Haftvoraussetzungen ge-
geben sind (BGE 143 IV 160 E. 2.3, 139 IV 191 E. 4.1 f. und 117 Ia 72 E. 1d f., je 
mit Hinweisen). Zuständig zur Behandlung einer gegen ein abgewiesenes Haftent-
lassungsgesuchs gerichteten Beschwerde ist die Beschwerdekammer in Strafsa-
chen (Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsre-
glements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist 
durch die Abweisung des Haftentlassungsgesuchs unmittelbar in seinen rechtlich 
geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert 
(Art. 222 analog und Art. 382 Abs. 1 StPO). 

2.2 Gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO ist die Beschwerde zu begründen. Sie hat sich ins-
besondere darüber zu äussern, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe le-
gen (Art. 385 Abs. 1 Bst. b StPO). In der Begründung ist schlüssig zu behaupten, 
dass und weshalb ein Beschwerdegrund gegeben ist. 

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Die Anforderungen an die Beschwerdebegründung dürfen nicht überspannt wer-
den, doch hat sich die Begründung zumindest in minimaler Form mit der angefoch-
tenen hoheitlichen Verfahrenshandlung auseinanderzusetzen (GUIDON, Die Be-
schwerde gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, 
Rz. 392 mit Hinweis auf BGE 131 II 449 E. 1.3). Daran mangelt es, wenn die Rich-
tigkeit der tatsächlichen oder rechtlichen Erwägungen der angefochtenen Handlung 
nur pauschal bestritten wird. Die Gründe, welche einen anderen Entscheid nahele-
gen, müssen sich aus der Beschwerdeschrift selbst ergeben. Als ungenügend an-
gesehen werden deshalb allgemeine Verweise auf Ausführungen in Rechtschriften 
anderer Verfahren oder gar auf die Gesamtheit der Akten, da es nicht Aufgabe der 
Beschwerdeinstanz sein kann, in Eingaben an andere Behörden oder anderen Ver-
fahren nach Beschwerdegründen samt der dazugehörigen Anträge zu suchen 
(GUIDON, a.a.O., Rz. 394 mit weiteren Hinweisen; OBERHOLZER, Grundzüge des 
Strafprozessrechts, 3. Aufl. 2012, N. 1570). Nach GUIDON wäre es jedoch zu for-
malistisch, wenn nicht auf Rechtsschriften des vorinstanzlichen Verfahrens verwie-
sen werden dürfte. Wolle der Beschwerdeführer zur Vermeidung von Wiederholun-
gen auf schon bei der vorinstanzlichen Strafbehörde vorgebrachte Argumente ver-
weisen, so sei dies nicht zu beanstanden, sofern er die betreffenden Aktenstücke 
genau bezeichne (GUIDON, a.a.O., Rz. 394; Beschluss des Kantonsgerichts 
Graubünden SK2 17 10 vom 21. Juni 2017 E. 2; Beschluss des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft 470 12 18 vom 10. April 2012 E. 1.4).

Der hier interessierenden Rechtsmitteleingabe vom 17. Dezember 2018 kann Fol-
gendes entnommen werden:

In dem Strafverfahren […] betreffend Haftentlassungsgesuch vom 29.11.2018 […] lege ich gegen den 
Entscheid des Regionalgerichts Emmental-Oberaargau Beschwerde ein und überlasse anliegend eine 
Kopie des angegangenen Entscheides vom 13.12.18 sowie meines Haftentlassungsgesuches vom 
29.11.18. Zur Begründung der Beschwerde verweise ich im Hinblick auf die Eilbedürftigkeit auf den 
Inhalt meines Schriftsatzes vom 29.11.18.

Dies vermag den Begründungsanforderungen in keiner Weise zu genügen. Auch 
wenn ein Verweis auf eine vorinstanzliche Eingabe grundsätzlich zulässig ist, hat 
aus der Rechtsmitteleingabe selbst hervorzugehen, weshalb der angefochtene 
Entscheid unrichtig sein soll. Vorliegend ist aufgrund des Rechtsmittelwillens einzig 
erkennbar, dass der Beschwerdeführer in Freiheit entlassen werden will. Welche 
Überlegungen jedoch einen anderen Schluss als den vorinstanzlichen zulassen 
würden, wird nicht ausgeführt. 

2.3 Gemäss Art. 385 Abs. 2 StPO weist die Rechtsmittelinstanz eine Eingabe zur Ver-
besserung innerhalb einer kurzen Nachfrist an den Einreicher zurück, wenn sie die 
Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO nicht erfüllt. Diese Bestimmung konkreti-
siert das für staatliche Stellen geltende Verbot des überspitzten Formalismus, wo-
nach sich die Behörde nicht auf das strikte Einhalten von Formvorschriften berufen 
darf, wenn dies durch keine schützenswerten Interessen gedeckt ist (Urteil des 
Bundesgerichts 6B_130/2013 vom 3. Juni 2013 E. 3.2). Die Möglichkeit zur Ver-
besserung einer ungenügenden Rechtsmittelschrift gilt allerdings nach bundesge-
richtlicher Rechtsprechung nicht für bewusst mangelhafte Eingaben (Urteil des 
Bundesgerichts 1B_113/2017 vom 19. Juni 2017 E. 2.4.3, mit Hinweisen). Gerade 

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fachkundige Personen, insbesondere Anwälte, können sich somit nicht in jedem 
Fall auf Art. 385 Abs. 2 StPO berufen, sondern nur dann, wenn der Mangel auf ein 
Versehen beruht oder ein unverschuldetes Hindernis vorliegt (SCHMID, Schweizeri-
sche Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 3. Auflage 2017, N. 6 zu Art. 382 
StPO; BGE 142 IV 299 E. 1.3.4), andernfalls es ihnen möglich wäre, die Bestim-
mung von Art. 89 Abs. 1 StPO zu umgehen, wonach gesetzliche Fristen, zu denen 
die Rechtsmittelfristen gehören, nicht erstreckt werden können. 

Bei der vorliegenden Beschwerde handelt es sich nicht um eine Laieneingabe, 
sondern um eine vom amtlichen Verteidiger verfasste Rechtsschrift. Diesem sind 
die Formvorschriften einer Rechtsmitteleingabe bekannt. Abgesehen davon konnte 
auch der Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Entscheid entnommen werden, 
dass die Beschwerde zu begründen ist. Vor diesem Hintergrund ist die Rechtsmit-
teleingabe als bewusst mangelhaft eingereicht zu bezeichnen. Eine Zurückweisung 
zur Verbesserung kommt diesfalls nicht in Betracht (Urteil des Bundesgerichts 
1B_113/2017 vom 19. Juni 2017 E. 2.4; Beschluss des Obergerichts des Kantons 
Bern BK 16 34 vom 5. Februar 2016 E. 2.3).

Auf die Beschwerde ist nach dem Gesagten nicht einzutreten.

3.

3.1 Für den Beschwerdeführer sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Beschwerde im 
Fall des Eintretens abgewiesen worden wäre. Das Regionalgericht hat sich im an-
gefochtenen Entscheid ausführlich mit den Argumenten des Beschwerdeführers 
auseinandergesetzt und rechtlich zutreffend begründet, weshalb die Haft bzw. der 
vorzeitige Strafantritt gerechtfertigt ist. Auf die Ausführungen im angefochtenen 
Entscheid kann daher vollumfänglich verwiesen werden. Hervorzuheben ist, dass 
bereits ein richterlicher Entscheid über das Strafmass vorliegt und dieser ein wich-
tiges Indiz für die mutmassliche Dauer der tatsächlich zu verbüssenden Strafe dar-
stellt (BGE 143 IV 160 E. 4.1, mit weiteren Hinweisen). Dies ist vorliegend sowohl 
für die Beurteilung des Haftgrunds der Fluchtgefahr relevant, als auch bei der Prü-
fung der Verhältnismässigkeit von Bedeutung. 

3.2 Soweit die Fluchtgefahr betreffend hat das Regionalgericht zutreffend geschlossen, 
dass dem Beschwerdeführer mit Blick auf das erstinstanzlich ausgesprochene 
Strafmass von 46 Monaten immer noch eine Freiheitsstrafe von über eineinhalb 
Jahren bevorsteht. Dafür, dass das Berufungsgerichts auf eine Freiheitsstrafe von 
weniger als 36 Monaten schliessen und dem Beschwerdeführer den teilbedingten 
Vollzug gewähren könnte, besteht derzeit wenig – und damit im Rahmen des Haft-
verfahrens nicht weiter relevante – Hoffnung. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit ei-
ner Flucht in der Regel mit zunehmender Haftdauer abnimmt, (BGE 143 IV 160 
E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 1B_281/2015 vom 15. September 2015 E. 2.2 
und E. 4.3 und 1B_73/2015 vom 19. März 2015 E. 4.1), stellt die vorliegend zu ver-
büssende Restfreiheitsstrafe nach wie vor einen Fluchtanreiz dar. Fluchtmindernde 
Gründe liegen nicht vor und werden vom Beschwerdeführer denn darüber hinaus 
auch nicht geltend gemacht. Der Beschwerdeführer stammt aus Frankreich und ist 
dort verwurzelt. Zur Schweiz bestehen keinerlei Bindungen (vgl. Haftanordnungs-
entscheid des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Aargau vom 17. Oktober 

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2016; Akten Nr. PEN 18 16-18, Band 2, pag. 412 f.). Auch aus dem Haftentlas-
sungsgesuch des Beschwerdeführers vom 29. November 2018 geht hervor, dass 
er ein neues Leben in Frankreich begonnen hatte. 

Vor diesem Hintergrund muss im Fall einer Haftentlassung ernsthaft damit gerech-
net werden, dass sich der Beschwerdeführer durch Flucht der drohenden Sanktion 
entziehen könnte. Auf die Frage, ob seine Anwesenheit im weiteren Verfahrenslauf 
noch notwendig ist, er sich durch Flucht somit nicht nur dem Strafvollzug, sondern 
auch dem Strafverfahren entziehen könnte, braucht an dieser Stelle nicht näher 
eingegangen zu werden. Der Haftgrund der Fluchtgefahr ist bereits mit Blick auf 
den Strafvollzug zu bejahen.

3.3 Nicht beanstandet werden kann ferner die vom Regionalgericht vorgenommene 
Verhältnismässigkeitsprüfung. Der Beschwerdeführer hat bisher 26 Monate in Haft 
bzw. im vorzeitigen Strafantritt verbracht. Angesichts der erstinstanzlich ausge-
sprochenen Strafe von 46 Monaten droht somit noch keine Überhaft, selbst wenn 
das Berufungsgericht das Strafmass auf die von der Staatsanwaltschaft beantragte 
Höhe von 42 Monaten reduzieren oder gar – wie vom Beschwerdeführer selbst be-
antragt – auf 36 Monate schliessen sollte. Der Möglichkeit des teilbedingten Straf-
vollzugs oder der bedingten Entlassung aus dem ordentlichen Strafvollzug ist im 
Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung nur in Ausnahmefällen Rechnung zu 
tragen, nämlich dann, wenn aufgrund der konkreten Umstände absehbar ist, dass 
solche mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürften (BGE 143 IV 160 E. 4.2; Ur-
teil des Bundesgerichts 1B_330/2015 vom 15. Oktober 2015 E. 4.1 und 4.3, je mit 
weiteren Hinweisen). Davon kann vorliegend nicht gesprochen werden. 

Der Wunsch des Beschwerdeführers, endlich aus der Haft bzw. dem (vorzeitig an-
getretenen) Strafvollzug entlassen zu werden und die Feiertage mit seiner Mutter  
verbringen zu können, ist nachvollziehbar. Indessen vermag dieser Wunsch eben-
so wenig die Aufrechterhaltung der Haft in Frage zu stellen wie die nicht weiter be-
legten gesundheitlichen Beschwerden und der Hinweis, wonach er im Gegensatz 
zu den Mittätern zeitlich erst spät in den vorzeitigen Strafvollzug versetzt worden 
sei. Ferner kann nicht davon gesprochen werden, dass das Regionalgericht das 
Beschleunigungsgebot in haftrelevanter Weise verletzen würde. Es hat die Zustel-
lung der Urteilsbegründung per Mitte/Ende Januar 2019 in Aussicht gestellt. Selbst 
wenn die Urteilszustellung um die Dauer, welche die Akten infolge des vom Be-
schwerdeführer initiierten Beschwerdeverfahrens bei der Beschwerdekammer wa-
ren, verzögert werden sollte, stellte dies kein Haftentlassungsgrund dar. 

Gestützt auf das Ausgeführte und aufgrund der Tatsache, dass keine Ersatzmass-
nahmen ersichtlich sind, mit welchen der Fluchtgefahr wirksam begegnet werden 
könnte, hat das Regionalgericht das Haftentlassungsgesuch zu Recht abgewiesen. 
Die Beschwerde hätte im Fall des Eintretens somit abgewiesen werden müssen.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). 

Entschädigungen der amtlichen Verteidigungen für ihre Aufwendungen im Be-
schwerdeverfahren werden am Ende des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft 
oder das urteilende Gericht festgesetzt (Art. 135 Abs. 2 StPO). Vorliegend ist noch 

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kein Berufungsverfahren hängig, weshalb die Beschwerdekammer die amtliche 
Entschädigung festsetzt. Rechtsanwalt B.________ hat weder eine Kostennote 
eingereicht noch die Einreichung einer solchen vorbehalten. Die Entschädigung 
wird daher praxisgemäss pauschal festgesetzt. Angesichts des geringen Aufwands 
wird diese auf CHF 400.00 (inkl. Auslagen und MWST) bestimmt. 

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 600.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

3. Das Honorar für den amtlichen Verteidiger des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt 
B.________, wird für das Beschwerdeverfahren bestimmt auf CHF 400.00 (inkl. Aus-
lagen und MWST).

4. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, a.v.d. Rechtsanwalt B.________ (unter Bei-

lage von Kopien der Stellungnahme des Regionalgerichts und der Staatsanwalt-
schaft)

- dem Regionalgericht Emmental-Oberaargau, Gerichtspräsidentin D.________ (un-
ter Beilage der Akten und einer Kopie der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft)

- Staatsanwalt C.________, Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben 
(unter Beilage einer Kopie der Stellungnahme des Regionalgerichts)

Mitzuteilen:
- der Generalstaatsanwaltschaft

Bern, 3. Januar 2019 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Die Präsidentin:

Oberrichterin Schnell

Die Gerichtsschreiberin:

Beldi
i.V. Gerichtsschreiberin Lauber

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 
Es wird um Zustellung eines Einzahlungsscheins ersucht. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung folgt auf der nächsten Seite!

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Be-
schwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen seit Eröffnung des Ur-
teilsdispositivs bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts (Adresse: Pretorio, Viale Stefano Fransci-
ni 3, 6500 Bellinzona) schriftlich und begründet Beschwerde führen (Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO, Art. 396 
Abs. 1 StPO).