# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 51bb481f-636e-5680-95bc-1a6b3b4ab364
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-04-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.04.2012 C-3015/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3015-2010_2012-04-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-3015/2010 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  A p r i l  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 

Richter Francesco Parrino, Richter Stefan Mesmer,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______, Österreich,   

vertreten durch Rainer Braun, Rechtsanwalt,  

Oberdorfstrasse 6, 8887 Mels, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Rentengesuch. 

 

 

C-3015/2010 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der 1955 geborene, in seiner Heimat Österreich wohnhafte A._______ 

(im Folgenden: Versicherter oder Beschwerdeführer) arbeitete zuletzt als 

selbstständiger Monteur. Er leistete in den Jahren 1981, 1986 bis 1990 

und 2005 Beiträge an die obligatorische Alter-, Hinterlassenen- und Inva-

lidenversicherung (AHV/IV; Akten [im Folgenden: act.] der IV-Stelle für 

Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz] 41). Am 

30. März 2008 erlitt er beim Skifahren einen Nichtbetriebsunfall; der erst-

behandelnde Arzt Dr. med. B._______ diagnostizierte eine Prellung am 

linken Ellenbogen. Am 29. Januar 2010 erliess die Schweizerische Un-

fallversicherungsanstalt [im Folgenden: Suva]) eine Verfügung, mit wel-

cher dem Versicherten mitgeteilt wurde, dass kein sicherer oder wahr-

scheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und der 

festgestellten Aortendissektion bestehe, weshalb die Suva nicht leis-

tungspflichtig sei. Hiergegen liess der Versicherte, vertreten durch 

Rechtsanwalt Rainer Braun, Einsprache erheben (act. der Suva; act. im 

Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1 Beilage 7 und 8). 

B.  

Am 2. Januar 2008 liess sich der Versicherte mit Hilfe von Dr. med. 

B._______, Facharzt für Allgemeinmedizin, bei der IVSTA anmelden; das 

Leistungsgesuch wurde am 26. Januar 2009 zuständigkeitshalber der IV-

Stelle des Kantons St. Gallen (im Folgenden: IV-Stelle SG) übermittelt 

(act. 1 bis 12). Nach Vorliegen eines Teils der für die Beurteilung der Leis-

tungsansprüche massgeblichen Unterlagen (act. 15 und 16, 18 bis 21, 23 

bis 26, 28 bis 31) gab Dr. med. C._______ vom Regionalen Ärztlichen 

Dienst (im Folgenden: RAD) – nach einem Gespräch mit Dr. med. 

B._______ – am 3. März 2009 eine erste Stellungnahme ab (act. 34 und 

35). In Kenntnis weiterer Unterlagen in medizinischer und erwerblicher 

Hinsicht (act. 37, 40 und 42) und des Triage-Protokolls vom 25. März 

2009 (act. 43; vgl. auch 44) wurde dem Versicherten am 26. März 2009 

mitgeteilt, dass Abklärungen bezüglich der Möglichkeiten einer berufli-

chen Eingliederung notwendig seien (act. 45). In der Folge wünschte die-

ser die Rentenprüfung, da er sich subjektiv nicht als arbeitsfähig erachte-

te (act. 47 und 48). Nachdem ihm am 20. Mai 2009 der Abschluss der Ar-

beitsvermittlung mitgeteilt worden war (act. 51) und die IV-Stelle SG 

Kenntnis von weiteren medizinischen Dokumenten erlangt hatte (act. 52 

und 55), nahm Dr. med. C._______ am 1. Oktober 2009 erneut Stellung 

(act. 56). Nach durchgeführtem Einkommensvergleich, welcher einen In-

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validitätsgrad (im Folgenden auch: IV-Grad) von 8.06 % ergeben hatte 

(act. 58), wurde dem Versicherten mit Vorbescheid vom 8. Januar 2010 

die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht gestellt (act. 61). Hier-

gegen liess dieser durch seinen Rechtsanwalt am 5. Februar 2010 seine 

Einwendungen vorbringen (act. 62 bis 65). Nach einer weiteren Bericht-

erstattung durch Dr. med. C._______ am 11. Februar 2010 (act. 66) wur-

de am 5. März 2010 ein neuer Einkommensvergleich (act. 68) und glei-

chentags eine Verfügung erstellt; diese Verfügung, mit welcher das Ren-

tenbegehren bei einem IV-Grad von 23 % abgewiesen wurde, erliess zu-

ständigkeitshalber die IVSTA am 11. März 2010 (act. 69 und 70; vgl. auch 

71).  

C.  

Hiergegen liess der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter beim Bun-

desverwaltungsgericht mit Eingabe vom 28. April 2010 Beschwerde erhe-

ben und beantragen, die Verfügung der IVSTA vom 11. März 2010 sei 

aufzuheben und es sei ihm eine IV-Rente zuzusprechen; eventualiter sei 

der Anspruch auf berufliche Massnahmen zu prüfen – unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen (B-act. 1). 

Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, die Aktenbeurteilung 

durch Dr. med. C._______ sei bei mehreren Diagnosen und einem kom-

plexen Beschwerdebild ungenügend. Die Einschätzung des RAD weiche 

von derjenigen der behandelnden Ärzte ab. So habe Dr. med. D._______ 

vom Landeskrankenhaus E._______ zumindest keine Angaben darüber 

gemacht, in welchem zeitlichen Rahmen und mit welcher Leistungsfähig-

keit dem Beschwerdeführer eine adaptierte Tätigkeit zuzumuten sei. Wei-

ter stehe die RAD-Beurteilung im Widerspruch zur gefässchirurgischen 

Begutachtung an der Universitätsklinik F._______. Dabei sei der Dauerin-

validitätsgrad durch die Aortendissektion auf 50 % festgelegt worden. 

Schliesslich sei die Beurteilung des RAD auch nicht vollständig. So wür-

den lediglich die Auswirkungen der Aortendissektion beurteilt. Daneben 

bestünden aber noch andere Krankheiten. Aus Sicht des behandelnden 

Arztes sei von einer Arbeit dringend abzuraten. Auch eine adaptierte und 

leichte Tätigkeit komme nicht in Frage. Nicht ausser Acht zu lassen sei 

die psychische Komponente der schweren Krankheit, welche durch den 

unglücklichen Skiunfall ausgelöst worden sei. Nur durch äusserstes 

Schonen des Körpers, leichte Bewegungstherapie, Diätkost, regelmässi-

ges Einnehmen von Arzneimitteln und regelmässige Psychotherapie sei 

ein Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Der Beschwerdeführer werde 

von Dr. med. B._______ in regelmässigen Abständen betreut und psy-

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chotherapeutisch begleitet. Entgegen der Annahme des RAD bestehe 

damit in einer adaptierten Tätigkeit keine volle Leistungsfähigkeit. Dies 

ergebe sich auch aus dem Bescheid der Sozialversicherungsanstalt der 

gewerblichen Wirtschaft. Weiter werde beim Invalideneinkommen ein Lei-

densabzug von lediglich 10 % vorgenommen. Dies werde den gesund-

heitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers auf keinen Fall ge-

recht. Auch wenn ein Rentenanspruch verneint werden müsste, wäre der 

Anspruch auf berufliche Massnahmen zu prüfen. 

D.  

In ihrer Vernehmlassung vom 22. Juni 2010 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die von der 

IV-Stelle SG ausgearbeitete Stellungnahme vom 10. Juni 2010 (B-act. 3). 

Darin wurde zusammengefasst ausgeführt, der RAD habe ohne weiteres 

aufgrund der vorhandenen Akten entscheiden dürfen. Der medizinische 

Sachverhalt sei hinlänglich abgeklärt worden. Dr. med. D._______ habe 

den Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit als vollständig ar-

beitsfähig erachtet. Dasselbe gelte auch für Dr. med. G._______. Selbst 

Dr. med. B._______ habe den Beschwerdeführer anlässlich des Ge-

sprächs vom 3. März 2009 in leichten Tätigkeiten für vollständig arbeits-

fähig gehalten. Was seinen diametralen Meinungswechsel ausgelöst ha-

be, sei nicht nachvollziehbar. Auf dessen widersprüchliche Angaben im 

Bericht vom 17. August 2008 könne nicht abgestellt werden. Vorliegend 

sei auf die nachvollziehbaren Einschätzungen der Dres. med. C._______, 

D._______ und G._______ abzustellen. Der Beschwerdeführer sei in ei-

ner adaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig zu betrachten; dieser kön-

ne aus dem gefässchirurgischen Gutachten, welches zur Frage nach der 

angepassten Arbeitsfähigkeit keinen Aufschluss gebe, nichts zu seinen 

Gunsten ableiten. Der Dauerinvaliditätsgrad nach Gliedertaxe sei wohl 

am ehesten mit der Integritätsentschädigung zu vergleichen. Weiter seien 

die arterielle Hypertonie, die Hyperlipidämie, der Nikotinabusus, der Dia-

betes und die Adipositas nicht invalidisierend. Der Hausarzt Dr. med. 

B._______ sei fachlich nicht qualifiziert, psychotherapeutische Behand-

lungen durchzuführen. Gemäss den vorliegenden Unterlagen bestünden 

zudem keine psychischen Beschwerden. Es sei vielmehr so, dass dieser 

Arzt selber festgehalten habe, der Beschwerdeführer fühle sich gut und er 

sei psychisch unauffällig. Auch aus dem Entscheid der Sozialversiche-

rungsanstalt könne der Beschwerdeführer nichts für sich ableiten. Auch 

ein leidensbedingter Abzug von 10 % sei in Anbetracht der Beschwerden 

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als grosszügig zu betrachten. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen 

sei geprüft und abgelehnt worden. 

E.  

Mit Zwischenverfügung vom 30. Juni 2010 wurde der Beschwerdeführer 

unter Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, einen Kostenvor-

schuss von Fr. 400.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu 

leisten (B-act. 4); dieser Aufforderung wurde nachgekommen (B-act. 6). 

F.  

In seiner Replik vom 11. August 2010 liess der Beschwerdeführer weitere 

Ausführungen zu den Äusserungen der IV-Stelle SG in deren Stellung-

nahme vom 10. Juni 2010 machen und an seinen Rechtsbegehren fest-

halten (B-act. 7). 

G.  

In ihrer Duplik vom 13. September 2010 verwies die Vorinstanz auf die 

Stellungnahme der IV-Stelle SG vom 31. August 2010 und beantragte 

weiterhin die Abweisung der Beschwerde (B-act. 9). 

H.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien 

ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-

fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz 

des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 

Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-

validenversicherung [IVG, SR 831.20] und Art. 40 Abs. 2 [3. Satz] sowie 

Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversiche-

rung [IVV, SR 832.201]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist 

in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). 

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1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Gemäss Art. 3 Bst. d
bis

 VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 

Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG, SR 830.1] vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestim-

mungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialver-

sicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversiche-

rungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des 

ATSG auf die IV anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht 

ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach 

den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher 

Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätz-

lich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der Be-

schwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3. Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht 

(vgl. Art. 22a in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

Als Adressat der angefochtenen Verfügung vom 11. März 2010 (act. 69 

bis 71) ist der Beschwerdeführer berührt und hat ein schutzwürdiges Inte-

resse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). Nachdem 

auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden war, ergibt sich 

zusammenfassend, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. 

Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

1.4. Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der Vorinstanz vom 11. März 

2010 (act. 69 bis 71), mit welcher das Rentenbegehren des Beschwerde-

führers bei einem IV-Grad von 23 % abgewiesen wurde. Streitig und zu 

prüfen ist der Rentenanspruch des Versicherten und in diesem Zusam-

menhang insbesondere, ob die Vorinstanz den Sachverhalt rechtsge-

nüglich abgeklärt und gewürdigt hat. 

1.5. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

2.  

Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren weiter anwend-

baren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 

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2.1. Der Beschwerdeführer besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft 

und wohnt in Österreich (vgl. Bst. A. hiervor), so dass vorliegend das am 

1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft ande-

rerseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkom-

men, im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG 

in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 

2001 betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Ab-

kommen zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in 

Kraft seit 1. Juni 2002). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschie-

denen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Eu-

ropäischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt 

wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der so-

zialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller 

Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Nach Art. 3 Abs. 1 der 

Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831. 

109.268.1) haben die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates 

wohnen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten 

aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsan-

gehörigen dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser 

Verordnung nichts anderes vorsehen. Dabei ist im Rahmen des FZA und 

der Verordnung auch die Schweiz als „Mitgliedstaat“ zu betrachten (Art. 1 

Abs. 2 von Anhang II des FZA). Demnach richten sich die Bestimmung 

der Invalidität und die Berechnung der Rentenhöhe auch nach dem In-

krafttreten des FZA nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 

E. 2.4). 

Die neuen, ab dem 1. April 2012 in den Beziehungen zwischen der 

Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten geltenden EU-Verordnungen 

Nr. 883/2004 und 987/2009, welche die Verordnungen Nr. 1408/71 und 

574/72 ersetzen, und der – seit demselben Datum in Kraft stehende – re-

vidierte Anhang II zum FZA sind vorliegend noch nicht anwendbar. 

2.2. Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV-Revision Änderungen 

des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeit-

licher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regel-

ungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, die bei 

der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden 

Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1), 

sind die Leistungsansprüche für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 auf-

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grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen 

zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).  

Die 5. IV-Revision brachte für die Invaliditätsbemessung keine sub-

stanziellen Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 

gewesenen Rechtslage, sodass die zur altrechtlichen Regelung ergange-

ne Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (vgl. Urteil des BGer 

8C_373/2008 vom 28. August 2008 E. 2.1). Neu normiert wurde dagegen 

der Zeitpunkt des Rentenbeginns, der – sofern die entsprechenden An-

spruchsvoraussetzungen gegeben sind – gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in 

der Fassung der 5. IV-Revision) frühestens sechs Monate nach Geltend-

machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. In 

Fällen, in denen der Versicherungsfall vor dem 1. Januar 2008 eintrat 

resp. die einjährige gesetzliche Wartezeit vor diesem Zeitpunkt zu laufen 

begann und im Jahre 2008 erfüllt wurde, gilt unter der Voraussetzung, 

dass die Anmeldung spätestens am 31. Dezember 2008 – eingereicht 

wurde, das alte Recht (vgl. zum Ganzen Rundschreiben Nr. 253 des 

Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 12. Dezember 2007 [5. IV-

Revision und Intertemporalrecht]). 

Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vor-

schriften Anwendung, die bei Eintritt des Versicherungsfalles, spätestens 

jedoch bei Erlass der Verfügung vom 11. März 2010 in Kraft standen; wei-

ter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser 

Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung allenfalls früher entstan-

dener Leistungsansprüche von Belang sind (das IVG ab dem 1. Januar 

2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IV-Revision] 

und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 

2007 5129; 5. IV-Revision]; die IVV in den entsprechenden Fassungen 

der 4. und 5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]).  

Noch keine Anwendung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in Kraft 

getretene erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision (IVG in der Fas-

sung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 

2.3. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 

hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG, vgl. auch E. 2.4 

hiernach) und beim Eintritt der Invalidität während der vom Gesetz vorge-

sehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und In-

validenversicherung (AHV/IV) geleistet hat, d.h. während mindestens ei-

nes vollen Jahres gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 

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2007 geltenden bzw. während mindestens drei Jahren laut Art. 36 Abs. 1 

IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung. Diese Bedingungen 

müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Renten-

anspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 

Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als drei 

Jahren Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invali-

denversicherung geleistet (act. 41), so dass die Voraussetzung der Min-

destbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente 

sowohl gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gelten-

den als auch laut Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden 

Fassung erfüllt ist. 

2.4. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-

ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die 

Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 

Abs.  IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden ver-

ursachte und nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verblei-

bende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Er-

werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-

beitsmarkt resp. der Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu 

betätigen. Der Invaliditätsbegriff enthält damit zwei Elemente: ein medizi-

nisches (Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) 

und ein wirtschaftliches im weiteren Sinn (dauerhafte oder länger dauern-

de Einschränkung der Erwerbsfähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbe-

reich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 

2009, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung 

der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle 

oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu-

mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä-

tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 

(Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kör-

perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 

zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil-

weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 

2.5. Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 

auch psychische Gesundheitsschäden eine Invalidität bewirken (Art. 8 

i.V.m. Art. 7 ATSG [4. IV-Revision]). Nicht als Folgen eines psychischen 

Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als 

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relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versi-

cherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leis-

tungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des 

Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 

1.2 mit Hinweisen, 130 V 352 E. 2.2.1; SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4). 

Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicherten Person trotz ihres 

Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr 

nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu 

verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar ist. Dies ist nach ei-

nem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen (BGE 127 V 294 E. 4c 

in fine, 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b). 

2.6. Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 

gewesenen Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn 

die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertels-

rente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 

von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei ei-

nem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertels-

rente. Hieran hat die 5. IV-Revision nichts geändert (Art. 28 Abs. 2 IVG in 

der ab 2008 geltenden Fassung). Laut Art. 28 Abs. 1
ter

 IVG (in der von 

2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG 

(in der ab 2008 geltenden Fassung) werden Renten, die einem Invalidi-

tätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte 

ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 

ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinba-

rungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme gilt 

– wie vorliegend – seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen eines 

Mitgliedstaates der EU und der Schweiz, sofern sie in einem Mitgliedstaat 

der EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1). Nach der 

Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; seit 

1. Januar 2007: BGer) stellt diese Regelung nicht eine blosse Auszah-

lungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar 

(BGE 121 V 275 E. 6c). 

Nach den Vorschriften der 4. IV-Revision entsteht der Rentenanspruch 

frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person mindestens 

zu 40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist oder wäh-

rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-

destens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 

Bst. a und b IVG in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fas-

sung). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden 

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Fassung haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Er-

werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er-

halten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines 

Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 

arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). 

2.7. Die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) ist auf Unterla-

gen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 

zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, 

den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 

welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Per-

son arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 

wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistun-

gen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 

256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 

der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-

dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex-

perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund-

sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeich-

nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be-

richt oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). 

Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert 

zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie 

in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässig-

keit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstel-

lungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf viel-

mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilich-

keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 

351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 

Auf Stellungnahmen der RAD resp. der medizinischen Dienste kann für 

den Fall, dass ihnen materiell Gutachtensqualität zukommen soll, nur ab-

C-3015/2010 

Seite 12 

gestellt werden, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen An-

forderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil EVG I 694/05 

vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD-Ärzte müssen sodann über die 

im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikationen ver-

fügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Experten für die richterli-

che Würdigung einer Expertise eine erhebliche Rolle. Bezüglich der me-

dizinischen Stichhaltigkeit eines Gutachtens müssen sich Verwaltung und 

Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen können. Des-

halb ist für die Eignung eines Arztes als Gutachter in einer bestimmten 

medizinischen Disziplin ein entsprechender spezialärztlicher Titel des be-

richtenden oder zumindest des den Bericht visierenden Arztes vorausge-

setzt (Urteil des EVG I 178/00 vom 3. August 2000 E. 4a; Urteile des 

BGer 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3, I 142/07 vom 20. No-

vember 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1; vgl. auch 

SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Textpassage der E. 

3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). 

Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte Person untersucht 

wird. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führt der RAD für die Beurteilung der medi-

zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur „bei Bedarf“ sel-

ber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt er seine 

Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen 

von eigenen Untersuchungen an sich ist somit kein Grund, um einen 

RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im 

Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht, und die direkte ärztliche Befassung mit der versicher-

ten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile des BGer 9C_323/2009 

vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. November 2007 

E. 3.1.1, je mit Hinweisen). 

3.  

Die Vorinstanz stützte sich im Rahmen des Erlasses der Verfügung vom 

11. März 2010 in erster Linie auf die Beurteilungen des RAD-Arztes 

Dr. med. C._______, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 1. Ok-

tober 2009 (act. 56), 11. Februar 2010 (act. 66) und 26. Mai 2010 (act. 

74). Die entsprechenden Berichte sind nebst weiteren nachfolgend zu-

sammengefasst wiederzugeben resp. einer Würdigung zu unterziehen 

und es ist zu prüfen, ob sich aufgrund dieser Beweismittel der Sachver-

halt in medizinischer Hinsicht als rechtsgenüglich abgeklärt erweist. In 

diesem Zusammenhang ist im Sinne einer Ergänzung darauf hinzuwei-

sen, dass der letzte Bericht von Dr. med. C._______ – obwohl er nach 

C-3015/2010 

Seite 13 

dem massgeblichen Verfügungszeitpunkt verfasst wurde – vorliegend Be-

rücksichtigung findet (vgl. hierzu BGE 116 V 80 E. 6b; ZAK 1989 S. 111 

E. 3b mit Hinweisen). 

3.1. Am 1. Oktober 2009 berichtete Dr. med. C._______, es liege zurzeit 

ein völlig stabiler Gesundheitszustand vor. Die Arbeitsfähigkeit betrage in 

der angestammten Tätigkeit (Bauarbeiter, Rohrleitungsmonteur) 0 % und 

in einer leidensadaptierten Verweistätigkeit 100 %. Da der Versicherte 

aufgrund der bestehenden Unterlagen weder eine psychische Störung 

noch ein kognitives Defizit aufweise, sei die Arbeitsfähigkeit vollschichtig 

zu verwerten. 

Am 11. Februar 2010 äusserte sich Dr. med. C._______ dahingehend, die 

durch die Aortendissektion bedingte Einschränkung werde auch vom 

RAD bestätigt; dem Versicherten werde in seiner angestammten Tätigkeit 

eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Wie Dr. med. D._______, Ge-

fässchirurgie vom Landeskrankenhaus E._______, attestiere der RAD le-

diglich eine Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. Da der Versi-

cherte weder eine psychische Störung noch kognitive Defizite erkennen 

lasse, könne er in einer adaptierten Tätigkeit eine vollschichtige Leistung 

erbringen. Das gefässchirurgische Gutachten könne als umfassend und 

widerspruchsfrei bezeichnet werden. Mit dem erwähnten Dauerinvalidi-

tätsgrad werde ein Begriff verwendet, der offenbar insbesondere über den 

Funktionsverlust des verletzten Organs etwas aussage. Dieser Begriff 

komme indessen in der versicherungsmedizinischen Terminologie der 

Schweiz in dieser Bedeutung nicht vor und sei mit dem Invaliditätsbegriff 

der IV nicht kompatibel. Es würden im Gutachten keine neuen Beschwer-

den oder Befunde genannt, aufgrund derer man gezwungen wäre, die 

adaptierte Arbeitsfähigkeit anders zu beurteilen. Es gebe aus medizini-

scher Sicht keinen Grund, von der RAD-Stellungnahme vom 1. Oktober 

2010 abzuweichen.  

Am 26. Mai 2010 führte Dr. med. C._______ weiter aus, als einzig wirk-

lich neuer Gesichtspunkt nenne der Rechtsvertreter die Tatsache, dass 

der Versicherte einer regelmässigen psychotherapeutischen Begleitung 

bedürfe. Dies habe Dr. med. B._______ am 17. März 2010 berichtet, der 

diese Psychotherapie, obwohl psychiatrisch nicht ausgebildet, offenbar 

gleich selber durchführe. Derselbe habe den Versicherten im Bericht vom 

17. August 2009 als „psychisch unauffällig“ bezeichnet, wobei er damals 

gleichzeitig mitgeteilt habe, „die körperliche Belastbarkeit nicht genau be-

urteilen zu können“. Da der Versicherte weder fachpsychiatrisch noch 

C-3015/2010 

Seite 14 

psychopharmakologisch behandelt werde, sei davon auszugehen, dass 

seine psychische Störung nicht so stark ausgeprägt sei, dass sie sich auf 

die Arbeitsfähigkeit in wesentlicher Weise auswirken würde. Es sei noch-

mals daran zu erinnern, dass der Hausarzt im Gesprächsprotokoll vom 

3. März 2009, welches er am 6. März 2010 (recte: 2009) gegengezeich-

net habe, die Meinung, wonach der Versicherte in einer körperlich leich-

ten, ideal adaptierten Tätigkeit über eine volle Arbeitsfähigkeit verfüge, 

ebenfalls vertreten habe. Somit könne an der bisherigen Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit festgehalten werden. 

3.2.  

3.2.1. Bei den Stellungnahmen von Dr. med. C._______ handelt es sich 

um Berichte im Sinne von Art. 59 Abs. 2
bis

 IVG. Sinn und Zweck des im 

Rahmen der 5. IV-Revision (Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006; AS 

2007 5129 ff.) neu geschaffenen, seit 1. Januar 2008 in Kraft stehenden 

und vorliegend anwendbaren Art. 59 Abs. 2
bis

 IVG sowie des neu gefass-

ten Art. 49 IVV liegen darin, dass die IV-Stellen zur Beurteilung der medi-

zinischen Anspruchsvoraussetzungen auf eigene Ärzte und Ärztinnen zu-

rückgreifen können. Diese sollen aufgrund ihrer speziellen versiche-

rungsmedizinischen Kenntnisse für die Bestimmung der für die Invaliden-

versicherung massgebenden funktionellen Leistungsfähigkeit der Versi-

cherten verantwortlich sein. Damit soll eine konsequente Trennung der 

Zuständigkeiten zwischen behandelnden Ärzten (Heilbehandlung) und 

Sozialversicherung (Bestimmung der Auswirkungen des Gesundheits-

schadens) geschaffen werden. Die RAD bezeichnen die zumutbaren Tä-

tigkeiten und die unzumutbaren Funktionen unter Angabe einer allfälligen 

medizinisch begründeten zeitlichen Schonung. Damit soll im Hinblick auf 

eine erfolgreiche Eingliederung eine objektivere Festlegung der massge-

benden funktionellen Leistungsfähigkeit der Versicherten ermöglicht wer-

den. Gestützt auf die Angaben des RAD hat die IV-Stelle zu beurteilen, 

was einer versicherten Person aus objektiver Sicht noch zumutbar ist und 

was nicht (vgl. Urteil 9C_323/2009 des BGer vom 14. Juli 2009 E. 4.2 mit 

zahlreichen weiteren Hinweisen). Berichten nach Art. 59 Abs. 2
bis

 IVG 

kann nicht jegliche Aussen- oder Beweiswirkung abgesprochen werden. 

Vielmehr sind sie entscheidrelevante Aktenstücke (Urteil I 143/07 des 

BGer vom 14. September 2007 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil I 

694/05 des EVG vom 15. Dezember 2006 E. 5).  

3.2.2. Wie bereits dargelegt wurde (vgl. E. 2.7 hiervor), kann auf Stel-

lungnahmen des RAD nur unter der Bedingung abgestellt werden, dass 

C-3015/2010 

Seite 15 

sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen 

Bericht genügen und zudem die beigezogenen Ärzte im Prinzip über die 

im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikationen ver-

fügen. 

Obwohl Dr. med. C._______ als Facharzt Allgemeine Innere Medizin 

nicht über einen Facharzttitel insbesondere auf dem Gebiet der Chirurgie 

mit Schwerpunkt Gefässchirurgie verfügt, kommt seinen Stellungnahmen 

aufgrund der beim Beschwerdeführer zwar zahlreich vorhandenen, aber 

nicht überaus schwerwiegenden Gesundheitsbeeinträchtigungen Gewicht 

zu resp. sind dessen Berichte als beweiskräftig zu qualifizieren. Da 

Dr. med. C._______ insbesondere der ausführliche ärztliche Bericht von 

Dr. med. G._______ vom 8. Oktober 2008 (act. 16), der im Zusammen-

hang mit der beruflichen Integration/Rente eingeholte, undatierte Bericht 

des Landeskrankenhauses E._______ (act. 52) resp. weitere Berichte 

dieses Spitals sowie das gefässchirurgische Gutachten vom 9. Juli 2009 

(act. 65) zur Verfügung gestanden hatten, konnte im Rahmen des vorlie-

gend zu beurteilenden Falles auf das Einholen von weiteren Berichten 

entsprechend ausgebildeter Spezialärztinnen und –ärzte verzichtet wer-

den.  

Das gilt auch im Zusammenhang mit der von Dr. med. B._______ in des-

sen Bericht vom 17. März 2010 (act. 73 S. 41) erwähnten psychischen 

Komponente resp. der psychotherapeutischen Begleitung. Dass Dr. med. 

B._______ kein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist bzw. der 

Versicherte weder fachpsychiatrisch noch psychopharmakologisch be-

handelt wird, lässt ohne weiteres den Schluss zu, dass – falls überhaupt 

vorhanden – die psychische Störung nicht dermassen stark ausgeprägt 

ist, dass sie sich wesentlich auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit aus-

wirken könnte. Hinzu kommt, dass Dr. med. B._______ in seinem Bericht 

vom 17. August 2009 selber noch von einem psychisch unauffälligen Ge-

sundheitszustand berichtet hat (act. 55). Schlüssige und überzeugende 

Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh-

rers in psychischer Hinsicht in der Zeit zwischen August 2009 und März 

2010 nennenswert verschlechtert hätte, sind den Akten nicht zu entneh-

men. Vielmehr ist erstellt, dass weder eine schwerwiegende, rentenrele-

vante psychische Erkrankung noch kognitive Störungen auszumachen 

sind. Da sich nach dem Dargelegten in den medizinischen Akten keine 

Anhaltspunkte für ein psychisches Leiden mit Krankheitswert finden, 

konnte auf eine psychiatrische Begutachtung im Rahmen von Abklä-

rungsmassnahmen verzichtet werden (vgl. hierzu Urteil I 316/99 des EVG 

C-3015/2010 

Seite 16 

vom 28. August 2000 mit weiteren Hinweisen). Aus diesen Gründen war 

Dr. med. C._______ als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin durchaus 

in der Lage, die Leiden des Beschwerdeführers resp. deren Auswirkun-

gen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit rechtsgenüglich zu beurteilen. 

3.2.3. Dr. med. C._______ attestierte dem Beschwerdeführer zufolge der 

bei diesem vorliegenden Gesundheitsbeeinträchtigungen keine Arbeitsfä-

higkeit in der angestammten Tätigkeit (Bauarbeiter, Rohrleitungsmonteur) 

und eine 100%ige, vollschichtige Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit in einer 

leidensadaptierten Verweistätigkeit. Diese Beurteilung ist mit Blick auf die 

gesamten gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers 

nachvollziehbar, und es ist – aufgrund der objektiven Festlegung der IV-

rechtlich massgebenden funktionellen Leistungsfähigkeit (vgl. E. 2.7 und 

insb. E. 3.2.1. hiervor; vgl. auch Urteil des BGer 9C_1053/2010 vom 28. 

Januar 2011) – von einem genügend detaillierten und somit rechtsge-

nüglichen Zumutbarkeitsprofil auszugehen. Diese Beurteilung findet ihre 

Stütze auch in weiteren medizinischen Akten. 

Dr. med. G._______ führte in seinem Bericht vom 8. Oktober 2008 aus, 

der Beschwerdeführer könne seine letzte Tätigkeit als Schlosser nicht 

mehr vollschichtig verrichten. Zufolge des aktuellen Gesundheitszustan-

des seien lediglich leichte körperliche Tätigkeiten möglich. Das Heben 

und Tragen von schwereren Lasten verbiete sich wegen der Grunder-

krankung. Einschränkungen bezüglich Gehen, Stehen und Sitzen seien 

nicht gegeben. Arbeiten könnten im Freien und bei geschlossenen Räu-

men durchgeführt werden. Es seien nicht mehr als die üblichen Unterbre-

chungen notwendig. Vermieden werden sollten auch stressbehaftete Ar-

beitssituationen (act. 16). 

Auch war der behandelnde Arzt Dr. med. B._______ am 6. März 2009 mit 

der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. C._______ vom 3. März 2009, 

wonach der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter 

vor allem beim Heben und Tragen schwerer Lasten eingeschränkt sei 

resp. seit dem 29. März 2008 eine Arbeitsunfähigkeit vorliege und leichte 

Tätigkeiten vollschichtig zumutbar seien, anfänglich einverstanden. Der 

diametrale Meinungswechsel von Dr. med. B._______ in seinem späteren 

Bericht vom 17. März 2010 lässt sich – mit Blick auf die gesamten Akten 

und in Übereinstimmung mit der IV-Stelle SG – weder nachvollziehen 

noch ist dieser einleuchtend begründet. Auch nicht widerspruchsfrei 

nachvollziehbar ist, dass Dr. med. B._______ im Bericht vom 17. August 

2009 (act. 55) einerseits ausführte, die körperliche Belastbarkeit sei nicht 

C-3015/2010 

Seite 17 

genau zu beurteilen und es liege eine 70 bis 80%ige Einschränkung der 

Leistungsfähigkeit vor, und er andererseits im Zusammenhang mit dem 

auf dem entsprechenden Formular angebrachten Vermerk "falls nicht 

ganztags zumutbar, Anzahl Stunden pro Tag" keine Angaben machte, 

was zweifelsfrei für die Zumutbarkeit einer leidensadaptierten Verweistä-

tigkeit spräche.  

Dr. med. D._______ vom Landeskrankenhaus E._______ gab in seinem 

undatierten Bericht, welcher am 18. Juni 2009 bei der IV-Stelle SG einge-

gangen war, eine Reihe von möglichen Tätigkeiten an. In der diesbezügli-

chen Tabelle brachte er im Zusammenhang mit dem oben erwähnten 

Vermerk keine Bemerkungen an, weshalb ohne weiteres davon auszuge-

hen ist, dass Dr. med. D._______ den Beschwerdeführer ebenfalls als 

vollständig arbeits- und leistungsfähig in einer den Behinderungen ange-

passten Tätigkeit erachtet hat. 

In Bezug auf das gefässchirurgische Gutachten vom 9. Juli 2009 ist 

schliesslich festzustellen, dass dieses – wie von Dr. med. C._______ 

dargelegt – umfassend und schlüssig ist und der Beschwerdeführer aus 

dem attestierten Dauerinvaliditätsgrad von 50 % nichts zu seinen Guns-

ten ableiten kann. Dies insbesondere deshalb, weil dieser Begriff in der 

versicherungsmedizinischen Terminologie der Schweiz in dieser Bedeu-

tung nicht vorkommt und mit dem IV-Grad nach schweizerischem Recht – 

welcher sich aus der Gegenüberstellung des hypothetischen Validenein-

kommens und des hypothetischen Invalideneinkommens ergibt – keines-

wegs identisch ist (vgl. zur Regelung des Integritätsschadens in der 

Schweiz Art. 24 und 25 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 

über die Unfallversicherung [UVG, SR 832.20] und Art. 36 der Verord-

nung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung [UVV, SR 

832.202] sowie Anhang 3 UVV; vgl. dazu auch BGE 124 V 29 E. 1c; 

RKUV 1989 Nr. U 76 S. 311 E. 4a). 

Abschliessend ist festzustellen, dass die diagnostizierte arterielle Hyper-

tonie, die Hyperlipidämie, der Nikotinabusus, der Diabetes sowie die Adi-

positas (vgl. hierzu Entscheid des BGer 8C_74/2008 vom 22. August 

2008 E. 2.2 mit Hinweisen) keinen relevanten Einfluss auf die Arbeits- 

bzw. Leistungsfähigkeit haben und somit nicht rentenrelevant sind. 

Aufgrund der schlüssigen und voll beweiskräftigen Berichte des Dr. med. 

C._______ ist zusammenfassend festzustellen, dass dem Beschwerde-

führer seine angestammte, zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Schlos-

C-3015/2010 

Seite 18 

ser/Rohrleitungsmonteur seit seinem Unfall vom 30. März 2008 nicht 

mehr zumutbar ist. Nach Ablauf der einjährigen gesetzlichen Wartezeit ist 

gemäss den schlüssigen und überzeugenden Stellungnahmen von Dr. 

med. C._______ jedoch erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer lei-

densadaptierten Verweistätigkeit vollzeitlich arbeits- und leistungsfähig 

ist. Davon ist bei der nachfolgenden Bemessung der Invalidität auszuge-

hen. 

4.  

4.1. Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, 

dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög-

lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich 

aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Inso-

weit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt 

werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten 

Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte mit-

einander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensver-

gleichs; BGE 128 V 29 E. 1, 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 

E. 2; RKUV 1989 U 69 S. 176 E. 1). Für eine korrekte Invaliditätsbemes-

sung nach der Einkommensvergleichsmethode ist unabdingbar, dass die 

dafür notwendigen Einkommens- oder Prozentzahlen konkret und sorgfäl-

tig ermittelt und die massgebenden Zahlen in den Akten festgehalten 

werden, damit die versicherte Person in Erfahrung bringen kann, auf-

grund welcher erwerblicher Annahmen die Verwaltung auf einen bestimm-

ten Invaliditätsgrad erkannt hat (BGE 114 V 310 E. 3a; AHI 1998 S. 253 

E. 3a). Weder die Einführung des ATSG noch die 4. IV-Revision haben 

daran etwas geändert (BGE 130 V 343 E. 3.4.2; RKUV 2004 U 529 

S. 574 E. 1.2; statt vieler: Entscheid I 117/06 des EVG vom 23. Mai 2006, 

E. 2). Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 

des Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und In-

valideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-

ge rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Ver-

fügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222, 128 V 174; SVR 

2003 IV Nr. 11 E. 3.1.1). Bezüglich der Anpassung an die Lohnentwick-

lung ist nach Geschlechtern zu differenzieren, d.h. es ist auf den Lohnin-

dex für Frauen oder Männer abzustellen (BGE 129 V 408). 

 

 

C-3015/2010 

Seite 19 

4.2.  

4.2.1. Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Per-

son ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entschei-

dend, was sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tat-

sächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nöti-

genfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass-

ten Verdienst angeknüpft (BGE 134 V 322 E. 4.1, 129 V 222 E. 4.3.1; 

RKUV 2006 U 568 S. 66 E. 2). Für die Ermittlung des hypothetischen Va-

lideneinkommens ist nicht nur eine teuerungsbedingte Lohnanpassung 

gemäss Landesindex der Konsumentenpreise vorzunehmen. Vielmehr ist 

der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Löhne erfahrungsgemäss in 

den meisten Berufssparten, wenn auch in unterschiedlichem Masse, über 

die allgemeine Teuerung hinaus erhöht werden. Es ist deshalb mit der 

teuerungsbedingten Lohnanpassung auch die Reallohnentwicklung zu 

berücksichtigen (SVR 1999 IV Nr. 24 S. 73 E. 5; ZAK 1991 S. 320 E. 3a). 

4.2.2. Wie vorstehend dargelegt (vgl. E. 4.1), sind für den Einkommens-

vergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt des (mutmasslichen) Beginns des 

Rentenanspruchs massgebend – somit vorliegend mit Blick auf das Un-

falldatum (30. März 2008) das Jahr 2009. Die IV-Stelle SG ging von ei-

nem jährlichen hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 69'913.- aus 

(act. 68), was von den Parteien nicht bestritten wurde und zu keinen Be-

anstandungen Anlass gibt.  

4.3.  

Hinsichtlich des jährlichen hypothetischen Invalideneinkommens ergibt 

sich Folgendes: 

4.3.1. Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung 

zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) 

ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in wel-

cher die versicherte Person konkret steht (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 

75 E. 3b aa). Im Rahmen der Invaliditätsbemessung darf bei der Bestim-

mung des trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise 

erzielbaren Einkommens nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten 

ausgegangen werden. Von der versicherten Person können nur Vorkeh-

ren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven 

und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (BGE 113 

V 22 E. 4a; ZAK 1989 S. 321 E. 4a). 

C-3015/2010 

Seite 20 

Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge-

nommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss 

den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhe-

bungen (LSE) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 

E. 3b bb; RKUV 1999 U 343 S. 412 E. 4b aa). Für die Bestimmung des 

Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen bei Versicherten, die 

nach Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellek-

tuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, ist in der Regel 

vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn für Männer oder Frauen 

bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4 des Ar-

beitsplatzes) auszugehen. Dabei sind in erster Linie die Lohnverhältnisse 

im privaten Sektor massgebend (SVR 2002 UV Nr. 15 E. 3c cc). Da den 

Tabellenlöhnen generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu 

Grunde liegt, ist eine Umrechnung auf eine betriebsübliche durchschnittli-

che Wochenarbeitszeit erforderlich (BGE 126 V 75 E. 3b bb). Es gilt zu 

berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst 

bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leis-

tungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig 

benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen 

Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug 

vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 

2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Fra-

ge, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, 

hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des kon-

kreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, 

Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss 

sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemäs-

sem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt 

höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 

E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 

4.3.2. Mit Blick auf das schlüssige, überzeugende und voll beweiskräftige 

Zumutbarkeitsprofil von Dr. med. C._______ und weiterer Ärzte und des 

Umstands, dass der Versicherte bis zum massgeblichen Verfügungszeit-

punkt vom 11. März 2010 keine leidensadaptierte Verweistätigkeit aufge-

nommen hat, ist das hypothetische Invalideneinkommen unter Beizug der 

Tabellenlöhne gemäss den LSE zu bestimmen. Gemäss LSE 2008, Ta-

belle TA1, belief sich der Totalwert für die mit einfachen und repetitiven 

Tätigkeiten beschäftigen Männer im privaten Sektor (Anforderungsniveau 

4) auf monatlich brutto Fr. 4'806.- bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 

C-3015/2010 

Seite 21 

40 Stunden und inkl. 13. Monatslohn (abrufbar unter www.bfs.admin.ch > 

Themen > Arbeit, Erwerb > Publikationen > die schweizerische Lohn-

strukturerhebung 2008, Tabelle TA1, S. 26; zuletzt besucht am 13. März 

2012). Unter Umrechnung dieses Einkommens auf die betriebsübliche 

wöchentliche Arbeitszeit von 41.6 Stunden im Jahr 2009 (abrufbar unter 

www.bfs.admin.ch > Themen > Arbeit, Erwerb > Erwerbstätigkeit und Ar-

beitszeit > detaillierte Daten > Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit > 

Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, in Stunden pro 

Woche 1990-2008, Total; zuletzt besucht am 13. März 2012) und unter 

Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2008 bis 2009 abruf-

bar unter www.bfs.admin.ch > Themen > Arbeit und Erwerb > Löhne, Er-

werbseinkommen > detaillierte Daten > schweizerischer Lohnindex nach 

Branche, Tabelle T1.93, Total, Wert 2008: 120.9; Wert 2009: 123.4; zu-

letzt besucht am 13. März 2012) resultiert demnach als Zwischenergebnis 

ein hypothetisches Invalideneinkommen von jährlich 61'219.-. Da der Be-

schwerdeführer in einer leidensadaptierten Verweistätigkeit zu 100 % leis-

tungsfähig ist, reduziert sich dieses hypothetische Invalideneinkommen 

nicht weiter. 

4.3.3. Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs ist vorab festzuhalten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen 

Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen darf; jenes muss 

sich auf Gegebenheiten stützen können, welche seine abweichende Er-

messensausübung als naheliegender erscheinen lassen (vgl. hierzu BGE 

126 V 353 E. 5d S. 362, 123 V 150 E. 2 S. 152; Urteil C 43/06 vom 

19. April 2006, E. 1.2). Die Vorinstanz resp. die IV-Stelle SG gingen in der 

angefochtenen Verfügung vom 11. März 2010 von der Auffassung aus, 

dass sich aufgrund der gesamten Umständen ein Abzug vom Tabellen-

lohn in der Höhe von 10 % rechtfertige, was der Rechtsvertreter des Be-

schwerdeführers zu Unrecht monierte. 

4.3.3.1 Der Beschwerdeführer war von 1991 bis 2008 selbstständig er-

werbend und im Anschluss an diese Zeit temporär angestellt (act. 43); der 

letzte Temporäreinsatz dauerte nur elf Tage (act. 42 und 48). Dem Aspekt 

der Dienstjahre kommt unter diesen Umständen keine relevante Bedeu-

tung zu. Weiter ist zu berücksichtigen, dass sich – nach Aufgabe der 

Selbstständigkeit – das Anfangseinkommen in einer neuen Firma in der 

Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch auf-

grund der mitgebrachten Berufserfahrungen bestimmt hätte resp. be-

stimmt. Vor allem aber bleibt zu beachten, dass die Bedeutung der 

Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungs-

C-3015/2010 

Seite 22 

profil ist (vgl. Urteil des BGer 8C_223/2007 vom 2. November 2007 mit 

weiteren Hinweisen). 

4.3.3.2 Da der Beschwerdeführer in einer leidensadaptierten Tätigkeit voll 

arbeits- resp. leistungsfähig ist, ist die statistisch erhärtete Tatsache der 

Lohneinbusse von teilzeitarbeitenden Männern vorliegend nicht zu be-

rücksichtigen (vgl. hierzu Urteil des BGer 9C_617/2010 vom 10. Februar 

2011 E. 4.3). Es steht fest, dass dem Beschwerdeführer bei der Annahme 

eines konjunkturell ausgeglichenen Arbeitsmarktes ein recht weites Betä-

tigungsfeld mit zahlreichen Stellen als Hilfsarbeiter in der Produktion oder 

im Dienstleistungssektor offen gestanden hätte. Der ausgeglichene Ar-

beitsmarkt hätte somit für den Beschwerdeführer trotz seiner Behinde-

rung und den damit verbundenen Einschränkungen noch viele zumutbare 

Beschäftigungsmöglichkeiten etwa im gewerblichen oder industriellen Be-

reich offengehalten. Auch einfache und repetitive Arbeiten hätten leidens-

adaptiert ausgeführt werden können. Bei dieser Sachlage wäre das Fin-

den einer leidensangepassten Anstellung bei dem so verstandenen Ar-

beitsmarkt und bei einer entsprechenden motivierten Arbeitshaltung des 

Beschwerdeführers nicht von vornherein ausgeschlossen gewesen. Allfäl-

lige Einbussen, welche sich infolge der Beeinträchtigungen des Be-

schwerdeführers lohnmässig hätten auswirken können, sind jedoch beim 

leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen zu berücksichtigen. Mit 

Blick auf den Umstand, dass die vom Beschwerdeführer zuletzt ausgeüb-

te Tätigkeit als Schlosser/Rohrleitungsmonteur mittelschwer bis schwer 

zu qualifizieren ist und weil das von Dr. med. C._______ und weiteren 

Fachärzten umschriebene Anforderungsprofil verschiedene Limitierungen 

enthält, rechtfertigt sich auch diesbezüglich ein leidensbedingter Abzug. 

4.3.3.3 Es rechtfertigt sich jedoch nicht, für jedes zur Anwendung gelan-

gende Merkmal separat quantifizierte Abzüge vorzunehmen und diese 

zusammenzuzählen, da damit Wechselwirkungen ausgeblendet werden 

(vgl. BGE 126 V 75 E. 5b/bb mit Hinweisen). Nach dem vorstehend Dar-

gelegten resp. aufgrund der gesamten Umstände ist kein leidensbeding-

ter Abzug von über 10 % gerechtfertigt, weshalb schliesslich von einem 

hypothetischen Invalideneinkommen von jährlich Fr. 55'097.- auszugehen 

ist. 

4.3.4. Der Einkommensvergleich ergibt bei einem hypothetischen 

Valideneinkommen von Fr. 69'913.- pro Jahr und einem massgebenden 

hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 55'097.- pro Jahr bei einer 

Erwerbseinbusse von Fr. 14'816.- einen IV-Grad von 21 % (zur Rundung 

C-3015/2010 

Seite 23 

vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3), was keinen Anspruch auf eine Rente 

der IV ergibt. 

5.  

Hinsichtlich der beantragten Prüfung des Anspruchs auf berufliche Mass-

nahmen ist festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer im Mai 2009 

weder subjektiv in der Lage sah zu arbeiten noch Unterstützung bei der 

Stellensuche wünschte (act. 47 und 48). Da die Eingliederungsfähigkeit  

– die versicherte Person muss objektiv und subjektiv in der Lage sein, be-

rufsbildende Massnahmen zu bestehen – eine Voraussetzung zur Ge-

währung von beruflichen Massnahmen darstellt (vgl. hierzu Kreisschrei-

ben über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art [KSBE], gültig 

ab 1. Januar 2008, Rz. 3010, 4010 und 5009), wurden die entsprechen-

den Bemühungen seitens der IV-Stelle SG unter den gegebenen Um-

ständen zu Recht eingestellt. Eine Rückweisung der Streitsache zur Ab-

klärung von beruflichen Massnahmen ist daher nicht angezeigt Es liegt 

indes am Beschwerdeführer – sollte er in der Zwischenzeit eingliede-

rungsbereit resp. -fähig sein – diesbezüglich ein neues Leistungsgesuch 

einzureichen. 

6.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass sich die angefochtene Verfügung vom 11. März 2010 als rech-

tens erweist, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde vom 28. April 

2010 abzuweisen ist. 

7.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

7.1. Die Verfahrenskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer 

aufzuerlegen (Art. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie werden unter Berück-

sichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache und ins-

besondere der Art der Prozessführung auf Fr. 400.- festgesetzt (vgl. Art. 

63 Abs. 4
bis

 VwVG in Verbindung mit Art. 1, Art. 2 Abs. 1 und 2 sowie 

Art. 4 des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem 

Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem geleiste-

ten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. 

7.2. Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

C-3015/2010 

Seite 24 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundes-

behörde hat die Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädi-

gung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist 

entsprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzu-

sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrech-

net. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Franziska Schneider Roger Stalder 

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Seite 25 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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