# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e424f46c-d14f-5c0d-8a82-83721c0f3d08
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.01.2013 UV 2012/47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-47_2013-01-17.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/47

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 06.09.2019

Entscheiddatum: 17.01.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 17.01.2013
Art. 6 Abs. 1 UVG; Art. 11 UVV: Gestützt auf die vorliegenden medizinischen 
Akten ist die unfallfremde Ursächlichkeit einer neu aufgetretenen 
Thrombose nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachgewiesen (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 17. Januar 2013, UV 2012/47).

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), a.o. Versicherungsrichterin 

Gertrud Condamin-Voney, Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin 

Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 17. Januar 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG, Place de Milan, Case postale 

120, 1001 Lausanne,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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Sachverhalt

A.

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit dem 2. April 1990 als Zuchtleiter bei 

B.___, berufstätig und dadurch bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-

Gesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise) versichert, als ihm am 18. März 2000 beim 

Baumschneiden die Bockleiter wegrutschte. Beim Sturz blieb er mit dem linken Fuss 

zwischen den Sprossen hängen und erlitt eine laterale Malleolarluxationsfraktur links 

Weber B, die gleichentags im Spital G.___ mit einer Schrauben- und 

Plattenosteosynthese versorgt wurde (act. G 3.1/1 f.). Aufgrund persistierender lateraler 

Subluxation folgte am 21. März 2000 eine Stellschraubenkorrektur (act. G 3.1/4, G 

3.1/15). Am 25. März 2000 wurde der Versicherte aus dem Spital G.___ entlassen (act. 

G 3.1/8). Am 7. April 2000 trat er wegen starker Schmerzen und Schwellungen im 

Vorfuss- und OSG-Bereich links ins Spital C.___ ein, wo er mit intensiv abschwellenden 

Massnahmen therapiert wurde und bis 12. April 2000 hospitalisiert war. Vom Spital 

C.___ folgte die Zuweisung in die Klinik für Orthopädische Chirurgie des Kantonsspitals 

St. Gallen (KSSG), wo am 13. April 2000 eine Reosteosynthese am linken OSG 

durchgeführt wurde (act. G 3.1/8, G 3.1/15). Am 30. Juni 2000 wurde die 

Syndesmosenschraube entfernt (act. G 3.1/22), worauf es anfangs Juli 2000 zu einer 4-

Etagen-Beinvenenthrombose bzw. zu einer 4-Etagen-Phlebothrombose links kam. Der 

Versicherte wurde zunächst im Departement Innere Medizin, Fachbereich Allgemeine 

Innere Medizin, des KSSG und anschliessend im Spital C.___ im Rahmen stationärer 

Aufenthalte mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten behandelt. Am 20. Juli 2000 

wurde er aus dem Spital C.___ entlassen, wobei eine orale Antikoagulation für weitere 

sechs Monate festgelegt worden war (act. G 3.1/30, G 3.1/34 ff.). Anlässlich einer 

ambulanten Kontrolle in der Klinik für Orthopädische Chirurgie des KSSG vom 

19. Dezember 2000 wurde eine gute Beweglichkeit und Stabilität im OSG links mit 

etwas Druckdolenz über den beiden Platten festgestellt und die gleichentags 

gemachten Röntgenaufnahmen zeigten befriedigende Verhältnisse, eine normale 

Gelenkkonfiguration und ein gut zentriertes Sprunggelenk. Im entsprechenden 

Untersuchungsbericht wurde ausserdem festgehalten, dass die Antikoagulation wegen 

der durchgemachten Thrombose wie geplant bis ca. Mitte Januar 2001 durchgeführt 

werden solle (act. G 3.1/50). Laut dem vom Hausarzt D.___, Arzt für Allgemeine 

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Medizin, ausgestellten Unfallschein war der Versicherte ab 18. März 2000 bis 

17. Dezember 2000 zwischen 100 und 20% arbeitsunfähig. Ab 18. Dezember 2000 

wurde ihm wieder eine 100% Arbeitsfähigkeit attestiert (act. G 3.1/49). Die Vaudoise 

erbrachte bis dahin Taggeldleistungen und kam für die Heilbehandlungskosten auf.

A.b  In einem ärztlichen Zwischenbericht vom 25. Oktober 2004 vermerkte Dr. D.___ als 

Diagnosen einen Status nach Malleolarfraktur links sowie eine posttraumatische 

Thrombose. Derzeit liege ein postthrombotisches Syndrom am linken Unterschenkel 

vor, welches mit einem Kompressionsstrumpf behandelt werde und einen bleibenden 

Nachteil bilde. Im Heilungsverlauf würden keine unfallfremden Faktoren mitspielen (act. 

G 3.1/59). Auf Zuweisung des Hausarztes wurde der Versicherte am 1. Februar 2006 

durch Dr. med. E.___, Facharzt Angiologie, angiologisch abgeklärt, der gleichentags 

über die Ergebnisse informierte (act. G 3.1/60). Am 6. Mai 2009 berichtete die Klinik für 

Orthopädische Chirurgie des KSSG über eine Nachkontrolluntersuchung vom 4. Mai 

2009. Von Seiten des Sprunggelenks sei aktuell keine weitere Behandlung erforderlich 

(act. G 3.1/68).

A.c  Am 20. August 2011 wurde der Versicherte wegen eines geschwollenen, geröteten 

und überwärmten linken Beins bei Dr. D.___ vorstellig, der ihn bei dringendem Verdacht 

auf eine tiefe Venenthrombose gleichentags dem Spital C.___ zuwies. Der Versicherte 

hielt sich bis 23. August 2011 stationär im Spital auf. Die behandelnden Ärzte 

bestätigten im Austrittsbericht eine tiefe 4-Etagenthrombose, welche mit einer oralen 

Antikoagulation therapiert worden sei (act. G 3.1/73). Am 14. Oktober 2011 reichte das 

Spital C.___ der Vaudoise ein Kostengutsprachegesuch für den Aufenthalt des 

Versicherten im Spital C.___ ab 20. August 2011 ein. Als Behandlungsgrund wurde eine 

Venenthrombose (inkl. Varizen) als Folge des Unfalls vom 18. März 2000 vermerkt (act. 

G 3.1/74). Dr. D.___ attestierte dem Versicherten im Arztzeugnis vom 10. November 

2011 ab 20. August 2011 eine voraussichtlich drei Wochen dauernde 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit (act. G 3.1/76).

A.d  Am 17. November 2011 unterbreitete die Vaudoise den Schadenfall ihrem 

beratenden Arzt Dr. med. F.___, FMH für Innere Medizin, zur Beurteilung der Kausalität 

der aktuellen 4-Etagen-Thrombose zum Unfallereignis vom 18. März 2000 (act. G 

3.1/78). Gestützt auf dessen - von der Vaudoise in einer Aktennotiz ("Journal" vom 

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17. November 2011) festgehaltenen - Ausführungen, eröffnete diese dem Versicherten 

mit Verfügung vom 24. November 2011, dass zwischen der neuen Thrombose und dem 

fraglichen Unfall nur ein möglicher Kausalzusammenhang bestehe. Die Vaudoise sei 

demzufolge nicht leistungspflichtig (act. G 3.1/80).

B.  

B.a  Mit Schreiben vom 12. Dezember 2011 (act. G 3.1/87) erklärte sich Hausarzt D.___ 

mit der Ablehnungsverfügung nicht einverstanden und ersuchte die Vaudoise, den 

Schadenfall nochmals zu beurteilen.

B.b  Mit Eingabe vom 15. Dezember 2011 (act. G 3.1/88) erhob der Versicherte gegen 

die Verfügung vom 24. November 2011 (act. G 3.1/80) Einsprache.

B.c  Am 12. April 2012 reichte Dr. F.___ seine Kausalitätsbeurteilung nochmals 

schriftlich und unterzeichnet ein (act. G 3.1/94).

B.d  Mit Einspracheentscheid vom 17. April 2012 (act. G 3.1/95) wies die Vaudoise die 

vom Versicherten erhobene Einsprache (act. G 3.1/88) ab.

C.  

C.a  Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 

14. Mai 2012 (act. G 1) Beschwerde und beantragte sinngemäss, der angefochtene 

Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen für die als 

Rückfall zum Unfall vom 18. März 2000 gemeldete Beinvenenthrombose links 

auszurichten.

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 19. Juni 2012 beantragte die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

C.c  Mit Replik vom 13. August 2012 (act. G 5) beantragte der Beschwerdeführer die 

Einholung eines zusätzlichen Gutachtens hinsichtlich der Frage, ob zwischen dem 

Unfall vom 18. März 2000 und der Thrombose vom August 2011 ein 

Kausalzusammenhang bestehe, sowie die Feststellung der Leistungspflicht der 

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Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Kosten des Eingriffs der irgendwann allenfalls zu 

entfernenden Platten am lateralen Malleolus.

C.d  Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 4. September 2012 (act. G 7) 

unverändert an ihrem Antrag fest.

C.e  Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren 

Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1. 

1.1 Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid die auch bei 

Rückfällen (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]) 

geltende rechtliche Voraussetzung des für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers 

erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und in dessen Folge 

eingetretener Gesundheitsschädigung (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]); BGE 129 V 181 E. 3.1) zutreffend dar. Darauf ist 

zu verweisen. Für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt es, 

wenn der Unfall für eine bestimmte - allenfalls nach einem Rückfall eingetretene - 

gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 377 E. 3a). Der 

kumulativ vorausgesetzte adäquate Kausalzusammenhang (vgl. dazu BGE 129 V 181 

E. 3.2) hat bei physischen Unfallfolgen gegenüber dem natürlichen 

Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 118 V 291 f. 

E. 3a; vgl. BGE 117 V 365 unten E. 5d/bb, mit Hinweisen auf Lehre und 

Rechtsprechung).

1.2 Die Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs erfolgt aufgrund der 

Feststellungen bei den medizinischen Untersuchungen und ist Aufgabe des Arztes oder 

der Ärztin. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

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der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

des Experten oder der Expertin begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 

eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels 

noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 

Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). Den Berichten 

versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kann rechtsprechungsgemäss gleichfalls 

Beweiswert beigemessen werden, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 

begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

Zuverlässigkeit bestehen (BGE 135 V 470 E. 4.4 am Ende mit Hinweisen).

1.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 

Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 183 f. E. 3.2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst 

die Beweislast im Sinn der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Bei der hinsichtlich 

Rückfall zu erfüllenden Anspruchsvoraussetzung eines erneuten natürlichen 

Kausalzusammenhangs handelt es sich um eine anspruchsbegründende Tatsache. Die 

diesbezügliche Beweislast liegt insofern bei der versicherten Person, als im Fall der 

Beweislosigkeit der Entscheid zu ihren Lasten ausfällt. Selbstverständlich greift die 

genannte Beweisregel erst dann Platz, wenn die Verwaltung und - im Beschwerdefall - 

das Gericht dem Untersuchungsgrundsatz rechtsgenüglich nachgekommen sind bzw. 

es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund 

einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die 

Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 222 E. 6, 

117 V 264 E. 3b, je mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b).

2. 

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2.1 Der Beschwerdeführer erlitt am 18. März 2000 eine laterale Malleolarfraktur links 

Weber B, welche gleichentags im Spital G.___ mit einer Schrauben- und 

Plattenosteosynthese operativ behandelt wurde (act. G 3.1/1). In der Folge wurden 

weitere operative Eingriffe im Zusammenhang mit der Malleolarfraktur notwendig. So 

erfolgte am 21. März 2000 eine Korrektur der Stellschraube (act. G 3.1/4), am 13. April 

2000 eine Reosteosynthese am linken OSG (act. G 3.1/8, G 3.1/15) und am 30. Juni 

2000 die Entfernung der Syndesmosenschraube (act. G 3.1/22). Anschliessend an den 

letztgenannten Eingriff bzw. anfangs Juli 2000 trat beim Beschwerdeführer eine 4-

Etagen-Beinvenenthrombose bzw. 4-Etagen-Phlebothrombose links auf, weshalb eine 

Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten eingeleitet wurde. Die orale 

Antikoagulation wurde während sechs Monaten bzw. bis Mitte Januar 2001 

durchgeführt (act. G 3.1/30, G 3.1/34 ff., act. G 3.1/50). Im August 2011 trat erneut eine 

tiefe 4-Etagenthrombose links auf, weswegen beim Beschwerdeführer eine 

Hospitalisation notwendig wurde und er arbeitsunfähig war (act. G 3.1/73, act. G 

3.1/76).

2.2 Das Bestehen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 

18. März 2000 und der im Juli 2000 aufgetretenen Thrombose im Sinne einer indirekten 

Unfallfolge und damit ihre Leistungspflicht wurde von der Beschwerdegegnerin 

anerkannt und ist in den medizinischen Akten belegt. So stellte die Klinik für 

Orthopädische Chirurgie des KSSG in ihrem Bericht vom 6. Mai 2009 (act. G 3.1/68) 

fest, dass die Beinvenenthrombose in direktem Zusammenhang mit der 

posttraumatisch respektive postoperativ erforderlichen Ruhigstellung des Gelenks und 

der damit einhergehenden Teilbelastung stehe. Es sei mit überaus grosser 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne den Unfall 

vom 18. März 2000 mit Verletzung des OSG und die anschliessende Therapie keine 

Thrombose entwickelt hätte. Streitig und zu prüfen ist hingegen, ob zwischen dem 

Unfall vom 18. März 2000 mit Beinvenenthrombose vom Juli 2000 und der 

Beinvenenthrombose vom August 2011 ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, 

so dass ein Rückfall bejaht werden kann. Diese Frage wird von der 

Beschwerdegegnerin hauptsächlich gestützt auf die Beurteilung ihres beratenden 

Arztes Dr. F.___ vom 12. April 2012 (act. G 3.1/94) verneint, welche es nachfolgend mit 

Blick auf die weiteren medizinischen Akten zu würdigen gilt.

3.   

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3.1 Dr. F.___ bezeichnet einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 

18. März 2000 und der 4-Etagenthrombose vom 20. August 2011 lediglich als möglich, 

nicht aber überwiegend wahrscheinlich. Es stimme zwar, dass die im Juli 2000 - im 

Anschluss an die unfallbedingte Ruhigstellung nach Entfernung der Stellschraube am 

distalen linken Unterschenkel vom 30. Juni 2000 - durchgemachte Thrombose einen 

gewissen Risikofaktor darstelle. Allerdings bestünden daneben etliche unfallfremde 

Risikofaktoren, welche die Entstehung einer Thrombose günstig beeinflussen würden. 

Es seien dies: das Alter, der Nikotinabusus, das Übergewicht, der Bluthochdruck, 

Krebs (Prostatektomie 2006 und Tumorrezidiv 2007), die Entwicklung einer Varikosis 

ca. 1986 bei diesbezüglich positiver Familienanamnese seitens der Mutter. Ausserdem 

bestünden ebenfalls multiple krankheitsbedingte Varizen am rechten Bein, obwohl 

dieses ja bekanntlich durch den Unfall vom 18. März 2000 nicht in Mitleidenschaft 

gezogen worden sei. Unter Würdigung aller Faktoren könne nicht gesagt werden, dass 

die aktuelle Thrombose vom 20. August 2011 ohne das Unfallereignis vom 18. März 

2000 mit posttraumatischer Thrombose im Juli 2000 nach dem Eingriff vom 30. Juni 

2000 nicht entstanden wäre. Schliesslich spreche das lange thrombosefreie 

Zeitintervall von 11 Jahren zwischen der Beinvenenthrombose vom Juli 2000 und der 

Thrombose vom August 2011 auch klar gegen eine Unfallkausalität.

3.2  

3.2.1 Als Thrombose bezeichnet man die Bildung eines Blutgerinnsels bzw. 

Blutpfropfens in einem Blutgefäss. Dr. F.___ führt in seiner Beurteilung bezugnehmend 

auf den konkreten Fall verschiedene unfallfremde Faktoren an, welche laut 

medizinischer Literatur Risikofaktoren für die Entstehung einer krankheitsbedingten 

Thrombose darstellen bzw. eine solche günstig beeinflussen können (Alter, 

Nikotinabusus, Bluthochdruck, Krebs, positive Familienanamnese) oder eine 

Thromboseneigung des Beschwerdeführers (multiple krankheitsbedingte Varizen am 

rechten Bein) erkennen lassen (vgl. dazu Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 

262. Aufl. Berlin 2010, S. 2061 f.; Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl. München 2003, 

S. 1822; Rüdiger E. Scharf, Andrea Gerhardt, Volker R. Stoldt, Rainer B. Zotz, Klinische 

und experimentelle Thromboseforschung - Genetische Determinanten, molekulare 

Mechanismen und therapeutische Strategien bei thrombotischen Komplikationen, 

Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2006/2007, S. 105 ff., v.a. S. 109 f. 

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und Tabelle 1 [abrufbar unter <http://www.uni-duesseldorf.de/Jahrbuch/2006/PDF/

Scharf.pdf>]; <http://www.drbresser.de/

hautkrankheiten/krampfadern-varizen/>; <http://flexikon.doccheck.com/de/varikosis>; 

<http://www.venengesundheit.at/page.asp/-/34.htm>; alle abgerufen am 20. Dezember 

2012). Für Dr. F.___ erscheint insbesondere mit dem Vorliegen dieser unfallfremden 

Risiko- bzw. Neigungsfaktoren eine Unfallkausalität der Thrombose vom August 2011 

nur als möglich, nicht jedoch als überwiegend wahrscheinlich.

3.2.2 Laut ärztlichem Zwischenbericht von Dr. D.___ vom 6. September 2004 litt der 

Beschwerdeführer im damaligen Zeitpunkt unter einem postthrombotischen Syndrom 

am linken Unterschenkel. Er verneinte das Mitspielen unfallfremder Faktoren im 

Heilungsverlauf und sagte die Erforderlichkeit einer dauernden Behandlung sowie einen 

bleibenden Nachteil voraus (act. G 3.1/59). Am 1. Februar 2006 folgte eine angio­

logische Untersuchung durch Dr. E.___, der im gleichentags erstellten 

Untersuchungsbericht (act. G 3.1/60) das postthrombotische Syndrom bestätigte. 

Dabei handelt es sich um eine nicht anlagebedingte Venenschwäche bzw. chronisch-

venöse Insuffizienz infolge Veränderung der Gefässwände, welche sich als Folge einer 

oft Jahre zurückliegenden Phlebothrombose bzw. tiefen Beinvenenthrombose 

entwickelt. Demgemäss stellt das postthrombotische Syndrom laut medizinischer 

Literatur einen Risikofaktor für die Entwicklung weiterer Thrombosen dar (vgl. dazu 

Roche Lexikon Medizin, a.a.O., S. 1501, S. 1822; Pschyrembel, a.a.O., S. 2061; Scharf/

Gerhardt/Stoldt/Zotz, a.a.O., S. 109 f.; <http://flexikon.doccheck.com/de/Varikosis>; 

<http://www.uniklinik-herzzentrum.de/

gefaesschirurgie/zuweisende-arzte/medizinische-schwerpunkte-1/chronisch-venoese-

insuffizienz>; <http://www.uniklinik-herzzentrum.de/gefaesschirurgie/zuweisende-

arzte/

medizinische-schwerpunkte-1/chronisch-venoese-insuffizienz>; <http://

www.venengesundheit.at/page.asp/34-htm>, alle abgerufen am 20. Dezember 2012). 

Entsprechend hielt Dr. E.___ im Zusammenhang mit der fraglichen Diagnose fest, dass 

beim Beschwerdeführer farbduplexsonographisch ein Status nach 3-Etagen tiefer 

Beinvenenthrombose mit sehr schlechter Rekanalisation und einem venösen Rückfluss 

vor allem über das Profundastromgebiet respektive die Vena saphena magna bestehe, 

sich als Zeichen der Druckerhöhung im tiefen Venensystem am Unterschenkel multiple 

kleinkalibrige, jedoch insuffiziente Perforantenvenen mit daraus gespeister, derzeit 

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isolierter Seitenastvarikosis der vorderen Bogenvene fänden, und abgesehen von einer 

Hyperpigmentierung im Narbenbereich ausserdem deutliche Pigmentverschiebungen 

im Sinne einer chronisch venösen Insuffizienz Grad II verursacht durch das 

postthrombotische Syndrom feststellbar seien. In Anbetracht des vorstehend Gesagten 

lag damit im konkreten Fall vor der Thrombose vom August 2011 auch ein 

unfallkausaler Risikofaktor vor. Ebensolches wird von Dr. F.___ im Grundsatz 

offensichtlich auch nicht bestritten.

3.2.3 In seiner Kausalitätsbeurteilung reduziert sich Dr. F.___ darauf, dass er die 

angeblich erfüllten unfallfremden Risikofaktoren auflistet und allein mit Blick auf deren 

Bestehen auf eine nur mögliche Unfallkausalität der Thrombose vom August 2011 

schliesst. Eine konkrete medizinische Auseinandersetzung mit der Frage, inwieweit der 

unfallkausale Faktor des postthrombotischen Syndroms allein oder zumindest 

teilkausal zusammen mit den unfallfremden Risikofaktoren eine Thrombose zu 

verursachen vermochte oder eben nicht, ist unterblieben. Allein damit kann jedoch eine 

überwiegend wahrscheinliche unfallfremde Kausalität der Thrombose nicht als belegt 

gelten. Zumindest kann nicht ohne weiteres gesagt werden, der Sachverhalt einer 

(teil-)unfallkausalen Risikoverwirklichung sei gegenüber einer unfallfremden 

Risikoverwirklichung unwahrscheinlicher. Ein erläuterndes gegeneinander Abwägen der 

beiden Sachverhaltsvarianten - unfallfremde und unfallkausale Faktoren - ist für eine 

sorgfältige Kausalitätsbeurteilung unerlässlich, zumal dem Risikofaktor des 

postthrombotischen Syndroms auch im Vergleich zu allenfalls mehreren unfallfremden 

Risikofaktoren eine massgebende Bedeutung zukommen dürfte. In diesem Sinn 

argumentiert auch Dr. D.___ in seinem Bericht vom 12. Dezember 2011 (act. G 3.1/87). 

Der Beschwerdeführer habe wohl eine Adipositas und eine leichte, erst neuerdings 

behandlungsbedürftige Hypertonie. Dies seien Risikofaktoren für eine Thrombose, 

seines Wissens aber gering im Vergleich mit dem postthrombotischen Syndrom.

3.2.4 Die sehr isoliert geführte Kausalitätsbeurteilung von Dr. F.___ erscheint jedoch 

auch für sich betrachtet nicht uneingeschränkt überzeugend. Es erscheint 

insbesondere fraglich, ob ihr der richtige Sachverhalt zu Grunde gelegt wurde. So 

wendet der Beschwerdeführer beschwerdeweise (act. G 1) ein, die Annahme einer 

positiven Familienanamnese beruhe auf einem Missverständnis. Nicht seine Mutter, 

sondern seine - mit ihm nicht blutsverwandte - Tante habe unter Venenproblemen 

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gelitten. In Abrede stellt er sodann, bisher unter Bluthochdruck gelitten zu haben. 

Blutdrucksenkende Medikamente seien ihm erstmals nach dem Spitalaufenthalt am 

23. August 2011 verschrieben worden. Damit übereinstimmend wurde im 

Austrittsbericht des Spitals C.___ vom 23. September 2011 festgehalten, dass bei 

hypertensiven Blutdruckwerten eine medikamentöse Therapie mit Lisinopril begonnen 

worden sei. In den früheren medizinischen Berichten ist nirgends von einem erhöhten 

Blutdruckwert die Rede (vgl. dazu auch act. G 3.1/34: Blutdruck 135/80 mmHg). Auch 

Dr. D.___ schrieb in seinem Bericht vom 12. Dezember 2011, beim Beschwerdeführer 

bestehe eine leichte, erst neuerdings behandlungsbedürftige Hypertonie (act. G 

3.1/87). Andererseits ist zu sagen, dass der letzte, vor den genannten Unterlagen 

verfasste Untersuchungsbericht vom 9. November 2010 datiert (act. G 3.1/72) und 

damit das frühere Bestehen eines hohen Blutdrucks nicht ausgeschlossen werden 

kann. Insgesamt erscheint jedoch nicht genügend abklärt, in welchem Umfang und seit 

wann der Risikofaktor "Bluthochdruck" beim Beschwerdeführer tatsächlich gegeben 

war. Der Beschwerdeführer bestreitet sodann die missbräuchliche Anwendung von 

Nikotin. Er inhaliere nicht und habe nie Zigaretten konsumiert. Laut Akten raucht der 

Beschwerdeführer seit Jahrzehnten täglich vier bis fünf Pfeifen. Inwiefern es dabei - 

gleich wie beim anhaltenden Genuss von Zigaretten - zu einer Erhöhung der 

Gerinnungsbereitschaft des Blutes kommt und damit die Gefahr einer Gerinnselbildung 

im Gefäss besteht, wird von Dr. F.___ nicht näher erläutert. Schliesslich bildet zwar der 

zeitliche Abstand zwischen einem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen 

Probleme durchaus eine massgebende Komponente im Rahmen der Erbringung des 

Wahrscheinlichkeitsbeweises des natürlichen Kausalzusammenhangs (vgl. dazu BGE 

129 V 181 E. 3.1, BGE 119 V 337 E. 1, BGE 118 V 289 E. 1b). Im konkreten Fall stellt 

sich jedoch die Dauer des massgebenden Zeitintervalls anders als von Dr. F.___ 

festgestellt dar. Richtungweisender bzw. massgebender Neigungsfaktor für die 

Thrombose vom August 2011 war grundsätzlich nicht das Unfallereignis vom 18. März 

2000 bzw. die erste Thrombose vom Juli 2000, sondern das erstmals im Oktober 2004 

diagnostizierte und im Februar 2006 angiologisch bestätigte postthrombotische 

Syndrom (vgl. Erwägung 3.2.2). Eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern sich 

eine tiefe Beinvenenthormbose erst einige Jahre später als Folge eines 

postthrombotischen Syndroms entwickeln kann oder bei einer längeren Latenzzeit 

unweigerlich auf andere Ursachen zurückgeführt werden muss, hat in der Beurteilung 

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von Dr. F.___ nicht stattgefunden. Nachdem gewisse unfallfremde Risiko- bzw. 

Neigungsfaktoren (Adipositas und Nikotin [act. G 3.1/30, act. G 3.1/34], multiple 

krankheitsbedingte Varizen am rechten Bein [act. G 3.1/30, act. G 3.1/60], 

Prostatakarzinom [act. G 3.1/72]) bereits vor dem später hinzugetretenen 

unfallkausalen Risikofaktor bestanden haben und die unfallfremden Risiko- bzw. 

Neigungsfaktoren nicht zwingend zu einer Thrombose führen müssen, erscheint eine 

Teilursächlichkeit desselben für die Thrombose vom August 2011 zumindest nicht 

abwegig. Auch das Argument der Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 

17. April 2012 (act. G 1.1), im Jahre 2011 habe keine unfallbedingte Operation und 

keine unfallkausale postoperative Immobilisierung stattgefunden, welche als 

Risikofaktoren für unfallbedingte Beinvenenthrombosen betrachtet werden könnten, 

lässt eine Unfallkausalität ohne weiteres offen. Gleichermassen ist in den Akten - wie 

von Dr. D.___ in seinem Bericht vom 12. Dezember 2011 (act. G 3.1/87) bemerkt - kein 

aktueller unfallfremder Auslöser auszumachen. Seine Diagnose im Arztzeugnis vom 

10. November 2011 (act. G 3.1/76) - Rezidiv einer posttraumatischen Thrombose am 

linken Bein - schliesst eine Unfallkausalität sodann definitionsgemäss mit ein. Die 

Interpretation der Untersuchungsbefunde vom August 2011 durch die Ärzte des Spitals 

C.___ als chronische Thrombose (act. G 3.1/73) kann schliesslich als 

Widersprüchlichkeit zur Kausalitätsbeurteilung von Dr. F.___ gewertet werden. 

Begriffsmässig wird nämlich mit dem Zusatz "chronisch" (= andauernd; der Patient 

genest nicht, sondern leidet fortdauernd an einer Krankheit oder an einem 

wiederkehrenden Vorgang) ein Zusammenhang zur früheren, unfallkausalen Thrombose 

und damit zum unfallkausalen postthrombotischen Syndrom hergestellt.

3.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich anhand der vorliegenden Akten nicht 

abschliessend und umfassend beurteilen lässt, welche Faktoren - die unfallfremden 

oder die unfallkausalen - die Thrombose vom August 2011 überwiegend 

wahrscheinlich verursacht haben. Ein Sachverhalt, von dem mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit anzunehmen wäre, er treffe zu, kann demzufolge vorliegend nicht 

als ausgewiesen gelten. Zur Beurteilung der Unfallkausalität der Thrombose vom 

August 2011 bedarf es weiterer Abklärungen. Die Streitsache ist daher an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie eine neue umfassende medizinische 

Begutachtung - zweckmässigerweise bei einem externen Sachverständigen - veran­

lasse.

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4. 

Hinsichtlich der Kostenübernahme eines Eingriffs betreffend Entfernung der Platten am 

lateralen Malleolus liegt kein Anfechtungsgegenstand vor, über den im vorliegenden 

Beschwerdeverfahren entschieden werden könnte. Dies insbesondere deshalb, weil ein 

solcher Eingriff bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen 

Einspracheentscheids vom 17. April 2012 weder vorgesehen noch durchgeführt 

worden war. Auf den in der Replik vom 13. August 2012 (act. G 5) gestellten Antrag, es 

sei festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin für den Eingriff der irgendwann 

allenfalls zu entfernenden Platten am lateralen Malleolus leistungspflichtig sei, ist daher 

nicht einzutreten.

5. 

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 17. April 2012 (act. G 3.1/95) dahingehend gutzuheissen, 

dass die Streitsache zur Durchführung ergänzender medizinischer Abklärungen über 

die Anspruchsberechtigung im Rückfall an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen 

wird. Betreffend Übernahme allenfalls künftiger Kosten für die Entfernung der Platten 

am lateralen Malleolus ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Gerichtskosten sind 

keine zu erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1.  Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid 

vom 17. April 2012 aufgehoben und die Streitsache zur Durchführung ergänzender 

Abklärungen im Sinn der Erwägungen und anschliessender neuer Entscheidung über 

die Anspruchsberechtigung im Rückfall an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen 

wird.

2.  Betreffend Übernahme allenfalls künftiger Kosten für die Entfernung der Platten am 

lateralen Malleolus ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

3.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 17.01.2013
	Art. 6 Abs. 1 UVG; Art. 11 UVV: Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Akten ist die unfallfremde Ursächlichkeit einer neu aufgetretenen Thrombose nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Januar 2013, UV 2012/47).

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