# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8863146-26cb-5506-ad1c-5c2690831830
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-12-04
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2016 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2016
**Docket/Reference:** DB.2019.60
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/2-db.2019.60--2-st.2019.80-1588771942.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2019.60 
2 ST.2019.80 

Entscheid 

4. Dezember 2019 

Mitwirkend: 

Einzelrichterin Micheline Roth und Gerichtsschreiber Marius Obertüfer 

A ,    

vertreten durch B GmbH,  

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrent,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Dienstleistungen,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2016 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2016 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  A  (nachfolgend der  Pflichtige)  ist seit  Frühjahr  2011  von  C geschieden. In 

der  Steuererklärung 2016 deklarierte  der  Pflichtige  Unterhaltsbeiträge  an  C,  wohnhaft 

in Deutschland, in der Höhe von Fr. 24'650.-. Für seine beiden volljährigen, in Deutsch-

land studierenden  Kinder  D, geb. ...  1995,  und E, geb. ... 1997,  machte  er  einen Kin-

derabzug  von  gesamthaft  Fr. 18'000.-  bei  den  Staats-  und Gemeindesteuern  bzw.  ei-

nen  solchen  von  Fr. 13'000.-  bei  der  direkten  Bundessteuer  geltend.  Der  Steuerkom-

missär  akzeptierte  mit  Veranlagungsverfügung  direkte  Bundessteuer  2016  sowie  Ein-

schätzungsentscheid Staats- und Gemeindesteuern 2016 je vom 4. Oktober 2018 die 

genannten Abzüge nicht. Dementsprechend setzte er das steuerbare Einkommen des 

Pflichtigen auf Fr. 103'600.- (Staats- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 104'700.- (direkte 

Bundessteuer) fest; das steuerbare Vermögen belief sich auf Fr. 218'000.-. 

B.  Hiergegen  liess  der  Pflichtige  am  16. Oktober  2018  Einsprache  erheben, 

worin er auf dem Abzug der Unterhaltsbeiträge im Umfang von Fr. 10'000.- sowie auf 

den Kinderabzügen über Fr. 18'000.- bzw. 13'000.- beharrte.  

Mit gleichlautenden Auflagen vom 31. Oktober 2018 und 13. Dezember 2018 

ersuchte  der  Steuerkommissär  den  Pflichtigen  um  den  belegmässigen  Nachweis  der 

geltend gemachten Unterhaltszahlungen sowie um den Nachweis, dass es sich dabei 

um Leistungen handelt, die der Deckung des laufenden Lebensbedarfs der Empfänge-

rin dienen. Mit Bezug auf den vom Pflichtigen geltend gemachten Kinderabzug ersuch-

te  der  Steuerkommissär  um  den  belegmässigen  Nachweis,  dass  der  Pflichtige  in  der 

Steuerperiode 2016 zur Hauptsache für den Unterhalt der Kinder aufgekommen ist an-

hand von Bank- und Postbelegen mit genauer Empfängeradresse. Im Weiteren ersuch-

te er um Einreichung eines Immatrikulationsausweises oder Ähnlichem. 

Mit separaten Entscheiden vom 27. März 2019 wies das kantonale Steueramt 

die Einsprache ab.  

C.  Mit  Beschwerde  und  Rekurs  vom  6.  Mai  2019  liess  der  Pflichtige  seinen 

Einspracheantrag wiederholen.  

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Das  kantonale  Steueramt  schloss  mit  Beschwerde-  und  Rekursantwort  vom 

24. Mai  2019  auf  Abweisung  der  Rechtsmittel.  Die  Eidgenössische  Steuerverwaltung 

liess sich nicht vernehmen.  

Auf  die  Vorbringen  des  Pflichtigen  wird  –  soweit  rechtserheblich  –  in  den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 

1.  a)  Sinngemäss  lässt  der  Pflichtige  zunächst  bemängeln,  das  kantonale 

Steueramt habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es die von ihm 

offerierten und per E-Mail am 12. Februar 2019 eingereichten Belege im Rahmen der 

Entscheidfindung im Einspracheverfahren nicht berücksichtigt habe. Entgegen der Auf-

fassung des kantonalen Steueramts bzw. dessen Begründung habe er vielmehr sämtli-

chen  angeforderten  Dokumente  gemäss  Auflage  vom  31.  Oktober  bzw.  13.  Dezem-

ber 2018 eingereicht und die verlangten Nachweise erbracht.  

b) Das kantonale Steueramt stellt in der Beschwerde- und Rekursantwort nicht 

in  Abrede,  die  vom  Pflichtigen  angeblich  via  E-Mail  eingereichten  Unterlagen  wie  Im-

matrikulationsbestätigungen,  Zahlungsbelege  etc.  nicht  berücksichtigt  zu  haben.  Es 

begründet dies damit, dass die besagte E-Mail samt Beilagen beim Adressaten, Steu-

erkommissär F, nicht eingegangen sei. 

c)  Letztendlich  kann  die  Frage  offengelassen  werden,  ob  dem  kantonalen 

Steueramt die E-Mail des Pflichtigen zuging oder nicht. Dies, weil der Pflichtige im vor-

liegenden Beschwerde- und Rekursverfahren die Gelegenheit hatte, die fraglichen Do-

kumente einzureichen, wovon er auch Gebrauch machte. Da dem Steuerrekursgericht 

die  gleiche  umfassende  Prüfungsbefugnis  zukommt  wie  dem  kantonalen  Steueramt 

(VGr,  22. Juni  2016,  SB.2016.0030),  unterliegt  er  keinem  Rechtsnachteil.  Selbst  das 

Vorliegen einer durch die Vorinstanz begangene Gehörsverweigerung würde damit ei-

ne Rückweisung nicht rechtfertigen, da dieser Mangel ebenso gut von der Beschwer-

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de-  und  Rekursinstanz  wie  von  der  Vorinstanz  behoben  werden  kann  (RB  1983 

Nr. 56). Die vom Pflichtigen erhobenen Rechtmittel sind deshalb, ohne nähere Prüfung 

einer allfälligen Verletzung des rechtlichen Gehörs, materiell zu behandeln.  

2. a) Nach Art. 33 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die direkte Bundes-

steuer vom 14. Dezember 1990 (DBG) bzw. § 31 Abs. 1 lit. c des Steuergesetzes vom 

8. Juni  1997  (StG)  werden  von  den steuerbaren  Einkünften  die  Unterhaltsbeiträge  an 

den geschiedenen, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebenden Ehegatten sowie Un-

terhaltsbeiträge  an  einen  Elternteil  für  die  unter  dessen  elterlicher  Sorge  oder  Obhut 

stehenden Kinder abgezogen, während Leistungen in Erfüllung anderer familienrechtli-

cher Unterhalts- oder Unterstützungspflichten nicht abgezogen werden können. Kinder 

stehen dabei laut Art. 296 ZGB unter elterlicher Sorge, solange sie minderjährig sind, 

d. h.  bis  zur  Vollendung  des  18.  Lebensjahrs.  Abzugsfähige  Unterhaltsbeiträge  sind 

regelmässig  oder  unregelmässig  wiederkehrende  Leistungen,  die  der  Deckung  des 

laufenden Lebensbedarfs des Empfängers dienen, ohne diesem einen Vermögenszu-

wachs  zu  verschaffen.  Nicht  vorausgesetzt  wird  das  Bestehen  einer  richterlichen  An-

ordnung oder eines entsprechenden Vertrags zwischen den Ehegatten, hingegen müs-

sen die Leistungen unmittelbar familienrechtlich geschuldet sein, d.h. in Erfüllung einer 

Rechtspflicht erbracht werden, wohingegen freiwillig geleistete Beiträge nicht zum Ab-

zug  berechtigen  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Handkommentar  zum  DBG,  3.  A., 

2016,  Art.  33  N  48  ff.  DBG  und  Kommentar  zum  Zürcher  Steuergesetz,  3.  A.,  2013, 

§ 31  N  48  ff.  StG  § 151  N 32 ff.  StG).  Unterhaltszahlungen  in  Kapitalform  sind  beim 

Leistenden nicht abzugsfähig und beim Empfänger nicht als Einkommen zu versteuern 

(BGE  125  II  183  =  StE  1999  B 27.2  Nr. 22).  Werden  aber  mehrere  Unterhaltsrenten 

infolge Zahlungsverzugs gleichzeitig (und somit in Kapitalform) ausgerichtet, handelt es 

sich trotzdem um (steuerbare) Unterhaltsleistungen in Rentenform.  

Keine  Unterhaltsbeiträge  sind  Leistungen  des  Ehegatten  in  Erfüllung  güter-

rechtlicher  Forderungen.  Tilgt  der  leistende  Ehegatte  daher  durch  wiederkehrende 

Zahlungen ratenweise eine güterrechtliche Forderung, sind diese Zahlungen trotz ihrer 

Periodizität  nicht  Unterhaltsbeiträge  im  Sinn  von  Art.  33  Abs.  1  lit.  c  DBG  bzw.  § 31 

Abs. 1  lit.  c  StG  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art.  33  N  60  DBG  und  § 31  N 57 

StG).  

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b) Nach Art. 123 Abs. 2 DBG bzw. § 132 Abs. 1 StG stellen die Steuerbehör-

den zusammen mit dem Steuerpflichtigen die für eine vollständige und richtige Besteu-

erung  massgebenden  tatsächlichen  und  rechtlichen  Verhältnisse  fest.  Die  Einschät-

zungsbehörde hat im Einschätzungsverfahren gestützt auf den gesetzlich verankerten 

Untersuchungsgrundsatz von sich aus den materiell wahren Sachverhalt zu erforschen 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art.  123  N  7  und  §  132  N  8  StG,  auch  zum  Folgen-

den).  Die  Untersuchungspflicht  besteht  dabei  nicht  nur  hinsichtlich  steuerbegründen-

der/-erhöhender  Tatsachen,  sondern  auch  bezüglich  steueraufhebender/-mindernder 

Tatsachen.  Das  Verfahren  vor  Steuerrekursgericht  zeichnet  sich  durch  eine  Erweite-

rung der Mitwirkung in dem Sinn aus, dass der Steuerpflichtige den Nachweis für das 

Bestehen von steuermindernden oder steueraufhebenden Tatsachen, für welche er die 

Beweislast trägt, in der Beschwerde- und Rekursschrift mit einer substanziierten Sach-

darstellung  und  durch  Beschaffung  oder  Bezeichnung  von  Beweismitteln  anzutreten 

hat.  Substanziiert  ist  die  Sachdarstellung  dann,  wenn  aus  ihr  Art,  Motiv  und  Rechts-

grund der geltend gemachten  Aufwendungen  in der Weise hervorgehen,  dass  bereits 

gestützt  darauf,  aber  unter  Vorbehalt  der  Beweiserhebung,  die  rechtliche  Beurteilung 

möglich ist. Fehlt es daran, trifft das Steuerrekursgericht keine weitere Untersuchungs-

pflicht. Alsdann wird zu Ungunsten des Steuerpflichtigen angenommen, der betreffen-

de  Sachverhalt  habe  sich  nicht  verwirklicht 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

Art. 140 N 55 DBG und § 147 N 53 StG).  

c) Strittig ist im vorliegenden Verfahren, ob die aktenkundige und unbestrittene 

Überweisung  des  Pflichtigen  an  seine  Ex-Ehefrau  von  Fr. 10'000.-  als  abzugsfähige 

Unterhaltszahlung i.S.v. Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG bzw. § 31 Abs. 1 lit. c StG zu betrach-

ten ist.  

d)  Den  Unterlagen  kann  entnommen  werden,  dass  der  Pflichtige  mit  Valuta 

vom  ... April  2016  der  "G",  das  Einzelunternehmen  seiner  Ex-Ehefrau,  mit  dem  Ver-

merk  "10000.00  SVA  KINDERGELD  VON  TOTAL  FR.  15322.15"  den  Betrag  von 

Fr. 10'000.-  überwies.  Die  Ex-Ehefrau  hat  zudem  den  Erhalt  der  Zahlung  mit  Bestäti-

gung  vom  27. März  2018  schriftlich  bestätigt.  Im  Wortlaut  hält  die  Bestätigung  fest: 

"Hiermit  bestätige  ich,  C,  Im  Jahr  2016  rückwirkende  SVA-Familienzulagen  2013  – 

2016 in der Höhe von Sfr. 10'000.00 direkt bekommen zu haben". Der Pflichtige lässt 

zur streitgegenständlichen Frage in Beschwerde und Rekurs vorbringen, dass, zusätz-

lich zum Zahlungsbeleg, der Erhalt der Familienzulagen für den laufenden Lebensbe-

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darf explizit noch einmal durch die geschiedene Ehegattin mit handschriftlicher Unter-

schrift  bestätigt  worden  sei.  Sämtliche  verlangten  Nachweise  seien  erbracht  worden 

und deshalb sei der Abzug im Umfang von Fr. 10'000.- zuzulassen.  

e) Das kantonale Steueramt bringt der Auffassung des Pflichtigen widerspre-

chend  in  der  Beschwerde-  und  Rekursantwort  vor,  dass  die  Auflage  vom  Pflichtigen 

nicht erfüllt worden sei. Der Nachweis, dass es sich beim überwiesenen Betrag um ei-

ne regelmässig oder unregelmässig wiederkehrende Leistung handle, die der Deckung 

des  laufenden  Lebensbedarfs  der  Empfängerin  diene,  sei  vom  Pflichtigen  nicht  er-

bracht  worden.  Es  sei  damit  nicht  nachgewiesen  worden,  dass  die  Leistungen  unmit-

telbar aufgrund einer familienrechtlichen Rechtspflicht geschuldet seien.  

f) aa) Der Pflichtige hat zwar durch den Zahlungsbeleg unbestrittenermassen 

den Zahlungsnachweis für die Fr. 10'000.- an seine Ex-Ehefrau erbracht. Alleine damit 

hat  er  indessen  entgegen  seiner  Auffassung  weder  automatisch  nachgewiesen,  dass 

die  geleistete  Zahlung  zur  Deckung  des  laufenden  Lebensbedarfs  seiner  Ex-Ehefrau 

diente noch, dass die Leistung unmittelbar familienrechtlich geschuldet war, bzw. nicht 

freiwillig  oder  aus  sachfremden  Motiven  (z.B.  zur  Abgeltung  güterrechtlicher  Ansprü-

che) erfolgt ist. Diesen Nachweis hat er zusätzlich zu erbringen (E. 2b).  

bb) Zur Frage, gestützt auf welcher vertraglichen Grundlage, Anordnung, Ab-

machung usw. die Überweisung erfolgte, äusserte sich der Pflichtige bis anhin jedoch 

nicht spezifisch und reichte auch keine entsprechenden Dokumente ein. Es wurde na-

mentlich keine Vereinbarung des Pflichtigen mit seiner Ex-Ehefrau eingereicht, die den 

unterhaltsrechtlichen Charakter der Zahlung nahelegen würde. Sodann kann auch dem 

Scheidungsbeschluss des Amtsgerichts H vom ... 2011 nicht entnommen werden, dass 

der  Pflichtige  zur  Zahlung  regelmässiger  Unterhaltsbeiträge  an  seine  Ex-Ehefrau  ver-

pflichtet  worden  wäre.  Vielmehr  wird  darin  einzig  Vermerk  genommen,  dass  der 

"schuldrechtliche  Versorgungsausgleich"  nach  dem  deutschen  Versorgungsaus-

gleichsgesetz  vom  3. April  2009  (nach  schweizerischer  Terminologie:  Vorsorgeaus-

gleich oder "PK-Splitting") vorbehalten bleibt, was für das vorliegende Verfahren nicht 

von  Bedeutung  ist.  Selbst  die  Bestätigung  der  Ex-Ehefrau  des  Pflichtigen  enthält  kei-

nen Hinweis, dass die Zahlung zur Deckung ihres laufenden Lebensbedarfs erfolgt ist. 

Die Ex-Ehefrau des Pflichtigen bestätigt gemäss Wortlaut lediglich den Erhalt der Zah-

lung, ohne sich zum mutmasslichen Verwendungszweck der Mittel zu äussern (E. 2d).  

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cc) In vermeintlichem Widerspruch zur Sachverhaltsdarstellung des Pflichtigen 

stehen sodann der Zahlungsbeleg und die Bestätigung selbst, die von Familienzulagen 

sprechen.  Diese  Bezeichnung  ist  Indiz  dafür,  dass  die  Zahlung,  soweit  ihr  überhaupt 

unterhaltsähnlicher  Charakter  zukommt,  für  den  Unterhalt  der  beiden  gemeinsamen 

(mittlerweile volljährigen) Kinder und nicht für denjenigen der (nominalen) Empfängerin 

bestimmt war, denn Familienzulagen sind qua Gesetz darauf ausgerichtet, die finanzi-

elle Belastung durch ein oder mehrere Kinder teilweise auszugleichen (vgl. Art. 2 des 

Bundesgesetzes über die Familienzulagen vom 24. März 2006 [FamZG] und seit 2017 

auch  Art. 285a  des  Schweizerischen  Zivilgesetzbuchs  vom  10. Dezember  1907  der 

sich unter dem Randtitel "Andere für den Unterhalt des Kindes bestimmte Leistungen" 

mit  der  Frage  der  ultimativ  Begünstigten  von  Familienzulagen  befasst).  Beachtlich  ist 

dies  vorliegend  aus  steuerlicher  Sicht  insofern,  weil  Unterhaltsbeiträge  an  mündige 

Kinder gemäss explizitem Gesetzeswortlaut in Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG nicht steuerlich 

abzugsfähig sind (BGr, 21. Februar 2018, 2C_429/2017, E. 3.3.2; BGr, 12. September 

2007, 2C_439/2007, E. 2.1).  

g) Insgesamt vermögen die vom Pflichtigen dargebotenen Substanziierungen 

und  eingereichten  Belege  nicht  überzeugend  nachzuweisen,  dass  die  streitgegen-

ständliche  Zahlung  über  Fr. 10'000.-  von  ihm  an  seine  Ex-Ehefrau  in  Erfüllung  einer 

unterhaltsrechtlichen  Rechtspflicht  zur  Deckung  ihres  laufenden  Lebensbedarfs  er-

bracht worden ist (E. 2a). Es hätte an dem beweispflichtigen Pflichtigen gelegen, seine 

Vorbringen spätestens in der Beschwerde bzw. im Rekurs mittels weiterer schriftlicher 

Unterlagen  substanziiert  nachzuweisen  und  gegebenenfalls  Beweismittel  anzubieten. 

Es besteht somit kein Grund dafür, einkommensseitig den Abzug der Unterhaltsbeiträ-

ge im Umfang von Fr. 10'000.- zuzulassen.  

3. a) Gemäss Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG kann vom Einkommen ein Abzug von 

Fr. 6'500.- gemacht werden für jedes minderjährige oder in der beruflichen oder schuli-

schen Ausbildung stehende Kind, für dessen Unterhalt der Steuerpflichtige sorgt. Laut 

Art. 35 Abs. 2 DBG wird dieser Abzug nach den Verhältnissen am Ende der Steuerpe-

riode festgesetzt. Dem Steuerpflichtigen, der einen Kinderabzug geltend machen kann, 

steht zusätzlich ein Versicherungsprämienabzug bzw. Abzug für Zinsen von Sparkapi-

talien nach Art. 33 Abs. 1bis lit. b DBG von maximal Fr. 700.- zu.  

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b) Gemäss Kreisschreiben Nr. 30 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 

21. Dezember 2010 (Ehepaar- und Familienbesteuerung nach dem Bundesgesetz über 

die direkte Bundessteuer, nachfolgend KS Nr. 30) ist das Erfordernis, dass der Steuer-

pflichtige für den Unterhalt des mündigen Kindes sorgt, dann erfüllt, wenn er Beiträge 

mindestens  im  Umfang  des  Abzugs  leistet  (BGr,  29. Mai  2002,  2A.536/2001,  E.3). 

Ebenfalls  wird  vorausgesetzt,  dass  das  Kind  im  massgebenden  Zeitpunkt  tatsächlich 

auf  den  Unterhaltsbeitrag  angewiesen  war  (Bosshard/Bosshard/Lüdin,  Sozialabzüge 

und Steuertarife im schweizerischen Steuerrecht, 2000, S. 157 f.; Peter Locher, Kom-

mentar  zum  DBG,  I.  Teil,  2.  Aufl.,  2019,  Art.  35  N  29  DBG;  BGr,  29.  Mai  2002  =  

StR  2002,  632).  Erzielt  das  volljährige,  sich  in  Ausbildung  befindliche  Kind  ein  Ein-

kommen, das ihm den selbstständigen Unterhalt ermöglicht, so kann der Kinderabzug 

wegen  des  Ausnahmecharakters  von  Art.  276  ZGB  nicht  mehr  beansprucht  werden. 

Das  Kreisschreiben  sieht  sodann  vor,  dass,  wenn  beide  Elternteile  Unterhaltszahlun-

gen leisten und das volljährige Kind bereits einen eigenen Wohnsitz hat, der Elternteil 

mit dem höheren Einkommen den Kinderabzug geltend machen kann. Der andere El-

ternteil kann den Unterstützungsabzug (Art. 35 Abs. 1 lit. b DBG; ebenfalls Fr. 6'500.-) 

geltend machen, sofern seine Leistungen mindestens in der Höhe des Abzugs erfolgen 

(KS Nr. 30, Beilage 2; Familienkonstellation 14.12).  

c) Betreffend Staats- und Gemeindesteuern sieht § 34 Abs. 1 lit. a StG einen 

entsprechenden  Kinderabzug  in  der  Höhe  von  Fr. 9'000.-  vor.  Nach  § 34  Abs. 2  StG 

sind ebenfalls die Verhältnisse am Ende der Steuerperiode massgebend und ist analog 

dem  Recht  der  direkten  Bundessteuer  mit  dem  Kinderabzug  ein  zusätzlicher  Abzug 

von  Fr.  1'300.-  für  Versicherungsprämien  verbunden  (§  31  Abs.  1  lit.  g  StG;  Richner/ 

Frei/Kaufmann/Meuter, § 31 N 130 StG). 

Gemäss  Weisung  der  Finanzdirektion  über  Sozialabzüge  und  Steuertarife 

vom 7. April 2015 (ZStB Nr. 34.1, nachfolgend Weisung) gilt als Ausbildung jeder Aus-

bildungsgang,  welcher  mittelbar  (Mittelschule  usw.)  oder  unmittelbar  (Berufsschule, 

Berufslehre, [Fach-]Hochschule, usw.) dazu dient, die Erstausbildung abzuschliessen. 

Die Erstausbildung ist dann als abgeschlossen zu betrachten, wenn ein Abschluss er-

langt  wird,  der  für  die  Ausübung  eines  bestimmten  Berufes  erforderlich  ist  und  somit 

die  Aufnahme  einer  angemessenen  beruflichen  Tätigkeit  erlaubt  (z.B.  Lehrabschluss, 

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eidg.  Fachausweis,  eidg.  Diplom,  Hochschulabschluss;  Weisung  Rz.  8).  Die  Voraus-

setzung der Unterstützungsbedürftigkeit des Kindes wird in der Weisung nicht genannt. 

d) Das erwähnte KS Nr. 30 und die Weisung richten sich in erster Linie an das 

(kantonale) Steueramt und stellen für die Steuerjustizbehörden eine nicht verbindliche 

Anweisung  zur  Auslegung  der  Steuergesetze  dar.  Sie  werden  vom  Richter  aber  im-

merhin  bei  seiner  Entscheidung  mitberücksichtigt,  sofern  sie  im  konkreten  Einzelfall 

eine  sachgerechte  Auslegung  der  anwendbaren  gesetzlichen  Bestimmung  erlauben 

(BGE 121 II 473 = StE 1996 B 93.1 Nr. 2 = ASA 65, 477 = StR 1996, 542).  

e)  Der  Kinderabzug  nach  Bundesrecht  ist  nicht  bereits  deswegen  ausge-

schlossen,  weil  ein  mündiges  Kind  in  Ausbildung  ein  eigenes  Einkommen  erzielt  und 

die Eltern für weniger als 50% der Kosten des Unterhalts und der Ausbildung des Kin-

des  aufkommen.  Hingegen  ist  vorausgesetzt,  dass  die  Eltern  mindestens  Beiträge  in 

der Höhe des Sozialabzuges (aktuell Fr. 6'500.-) erbringen und das mündige Kind auf 

den Unterhaltsbeitrag angewiesen ist. Letzteres ist nicht der Fall, wenn das volljährige 

Kind  trotz  seiner  Ausbildung  in  der  Lage  ist,  seinen  Unterhalt  aus  seinem  Arbeitser-

werb  oder  anderen  Mitteln  selber  zu  bestreiten.  Dabei  sind  auch  die  Vermögensver-

hältnisse  des  Kindes  zu  berücksichtigen,  soweit  die  Verwertung  des  Vermögens  zur 

Finanzierung des Lebensunterhalts zumutbar erscheint. Verfügen die Eltern aber über 

ein überdurchschnittliches  Einkommen,  ist  das  volljährige  Kind  nicht gehalten,  auf die 

Substanz seines Vermögens zu greifen, und stehen den Eltern daher der Kinder- und 

der  zusätzliche  Versicherungsabzug  zu  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 34  N 31b 

StG;  Baumgartner/Eichenberger,  in:  Kommentar  zum  Schweizerischen  Steuerrecht, 

3. A.,  2017,  Art. 35  DBG  N 13  ff.;  VGr,  2. Oktober  2013,  SB.2013.00030,  E. 2;  BGr, 

4. Februar  2014,  2C_516/2013  bzw.  2C_517/2013,  E.  2.1;  BGr,  14. Juni  2011, 

2C_357/2010, E. 2.1; BGE 94 I 231 E. 1).  

f)  Der  Kinderabzug  (und  der  daran  anknüpfende  zusätzliche  Versicherungs-

prämienabzug)  nach  Staats-  und  Gemeindesteuer  setzt  bei  volljährigen  Kindern  vo-

raus, dass das mündige Kind auf die Unterstützungsleistungen der Eltern angewiesen 

ist.  Dies ist  nicht  der  Fall,  wenn das  volljährige Kind  in der  Lage  ist,  seinen Unterhalt 

aus seinem Arbeitserwerb oder anderen Mitteln selber zu bestreiten. Dabei sind auch 

die Vermögensverhältnisse des Kindes zu berücksichtigen, soweit die Verwertung des 

Vermögens  zur  Finanzierung  des  Lebensunterhalts  zumutbar  erscheint.  Weiter  wird 

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vorausgesetzt,  dass  diese  volljährigen  Kinder  in  Ausbildung  stehen  und  ihr  Unterhalt 

zur Hauptsache durch den Steuerpflichtigen bestritten wird. Ein solcher Unterhalt "zur 

Hauptsache"  liegt  dann vor,  wenn dieser mehr  als  50  %  der  Unterhaltskosten für  das 

Kind  ausmacht,  wobei  dies  zwecks  Vereinfachung  des  Einschätzungsverfahrens  und 

im  Sinn  einer  widerlegbaren  Vermutung  dann  als  erfüllt  gelten  kann,  wenn  Unterstüt-

zungsleistungen zumindest in der Höhe des Kinderabzugs (aktuell Fr. 9'000.-) erbracht 

worden sind (VGr, 2. Oktober 2013, SB.2013.00030, E. 2.1.3.).  

g) Kommt ein Kinderabzug nicht in Betracht, kann allenfalls subsidiär ein Un-

terstützungsabzug  beansprucht  werden.  Ein  Unterstützungsabzug  kommt  namentlich 

infrage, falls der Steuerpflichtige zum Unterhalt eines volljährigen Kinds, das erwerbs-

unfähig  oder  beschränkt  erwerbsfähig  ist,  mindestens  im  Umfang  des  Abzugs  von 

Fr. 2'700.-  bei  den  Staats-  und  Gemeindesteuern  (§ 34  Abs. 1  lit. b  StG)  und  von 

Fr. 6'500.-  bei  der  direkten  Bundessteuer  (Art. 35  Abs.1  lit.  b  DBG)  beiträgt  (Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 35  N 47  ff.  DBG  und  § 34  N 37  ff.  StG,  je  auch  zum 

Folgenden).  Der  Unterstützungsabzug  wird  pro  unterstützte  Person,  welcher  die  

Voraussetzungen erfüllt, gewährt. Während die beiden Abzüge (Kinder- und Unterstüt-

zungsabzug) bei der Bundessteuer mithin nicht differieren, unterscheiden sie sich nach 

kantonalem Recht quantitativ erheblich. Als erwerbsunfähig bzw. beschränkt erwerbs-

unfähig  gilt  namentlich  eine  junge  Erwachsene  (bzw.  ein  junger  Erwachsener),  wel-

che(r)  sich  in der  Erstausbildung  befindet  und  daher  auf  die Unterstützung Dritter  an-

gewiesen  ist  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 35  N 73  DBG  und  § 34  N 63  StG). 

Schliesslich  kann  der  Steuerpflichtige  für  jede  Person,  für  welche  ihm  ein  Unterstüt-

zungsabzug  zusteht,  als  Abzug  zusätzlich  maximal  Fr. 1'300.-  (§ 31  Abs. 1  lit. g  StG) 

bzw. Fr. 700.- (Art. 33 Abs. 1bis lit. b DBG) für Versicherungsprämien und Sparkapital-

zinsen beanspruchen. 

h)  Die  Voraussetzungen  des  Kinder-  und  Unterstützungsabzugs  sind  steuer-

mindernder Natur und daher vom Steuerpflichtigen durch eine substanziierte Sachdar-

stellung in der Rekursschrift darzutun und nachzuweisen (RB 1987 Nr. 35). Wird eine 

Unterstützungsleistung in minimaler Höhe nicht hinreichend nachgewiesen, so wird der 

Abzug  verweigert.  Die  steuerpflichtige  Person  hat  eine  Bestätigung  der  unterstützten 

Person über Art, Zeitpunkt und Höhe der erfolgten Unterstützungen sowie auf Verlan-

gen  Zahlungsbelege  vorzulegen  (Art.  127  1  lit.  e  DBG  bzw.  §  136  Abs.  1  lit.  h  StG), 

wobei  an  den  Nachweis,  sofern  die  unterstützte  Person  nicht  im  Ausland  lebt,  keine 

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übermässig  hohen  Anforderungen  gestellt  werden  dürfen.  Bezüglich  des  Beweismas-

ses  im  internationalen  Verhältnis  ist  sodann  beachtlich,  dass  an  den  Nachweis  von 

Zahlungen  irgendwelcher  Art,  besonders  strenge  Anforderungen  zu  stellen  sind,  da 

diese  nicht  einfach  nachzuprüfen  sind  (VGr  SG,  11.  Mai  2010  =  StE  2011  B  93.3 

Nr. 11,  bestätigt  mit  BGr,  16.  Dezember  2010,  2C_524/2010).  Bei  Geldzahlungen  an 

Empfängern  mit  steuerrechtlichem  Wohnsitz  im  Ausland  werden  grundsätzlich  die 

Post- oder Bankbelege verlangt. Aus den Post- oder Bankbelegen müssen sowohl der 

Leistende als auch der Empfänger klar ersichtlich sein. Quittungen über Barzahlungen 

an  Empfänger mit  steuerrechtlichem Wohnsitz  im  Ausland  werden grundsätzlich nicht 

als  Beweismittel  für  Unterstützungsleistungen  angenommen  (Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter, Art. 35 N 59 ff. DBG und § 34 N 49 ff. StG). Diese Praxis für den Nachweis von 

Unterstützungsleistungen  ins  Ausland  wurde  vom  Bundesgericht  als  verfassungskon-

form  gewürdigt  (StE  1997  B  92.51  Nr. 4).  Allerdings  soll  hinsichtlich  des  Nachweises 

der  Zahlungen  auch  besonderen  Umständen  Rechnung  getragen  werden.  Wie  die 

Steuerrekurskommission  II  und  jüngst  auch  das  Bundesgericht  festgehalten  haben, 

kann es sich angesichts der konkreten Situation des Steuerpflichtigen aufdrängen, den 

Nachweis  von  ins  Ausland  geleisteten  Unterstützungszahlungen  nicht  auf  Post-  und 

Bankbelege  zu  beschränken.  Kann  kein  Bank-  oder  Postnachweis  vorgelegt  werden, 

ist  es  Sache  des  Steuerpflichtigen,  zumindest  eine  schriftliche  Bestätigung  des  Emp-

fängers  vorzulegen  und in geeigneter  Form,  z.B.  durch eine  Bescheinigung  einer  Be-

hörde, nachzuweisen, dass der Begünstigte den Förderbetrag von der Schweiz erhal-

ten  hat  (BGr,  4. Dezember  2018,  2C_974/2018,  E.5.1;  StRK  II,  22. Dezember  2000, 

2 ST.2000.195 [nicht publiziert]).  

i)  Für  seine  beiden  volljährigen  Kinder  D  und  E  ist  somit  für  die  Gewährung 

des Kinderabzugs und subsidiär den Unterstützungsabzug nach dem Gesagten erfor-

derlich, dass sie am genannten Stichtag noch in Ausbildung standen, der Pflichtige für 

sie  zumindest  im  Umfang  des  Abzugs  Unterhaltsleistungen  erbracht  hat  bzw.  diesen 

"zur Hauptsache" bestreitet und sie unterstützungsbedürftig waren. 

4.  a)  Für  die  1995  geborene  D 

liegt  eine  Studien-/Immatrikulations-

bescheinigung der I-Universität J vom 29. September 2016 vor, die bestätigt, dass sie 

dort im Wintersemester 2016/2017 (01.10.  – 31.03.) in den Studiengängen Kommuni-

kationswissenschaften,  General  Studies  und  Wirtschaft  eingeschrieben  war  (5.  Fach-

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semester).  Dies  steht 

in  einem  gewissen  Widerspruch  zur  Bestätigung  vom 

19. Februar  2018,  in  welcher  sie  ausführt,  einen  "Bachelor  of  Science"-Abschluss  in 

Mathematik/Informatik  anzustreben.  Trotz  widersprüchlicher  Angaben,  die  auf  einen 

Wechsel des Studiengangs, jedoch nicht auf einen Studienabbruch hindeuten, kann es 

als erstellt betrachtet werden, dass D Ende 2016 einer universitären Ausbildung nach-

gegangen ist, die ihr dazu gedient hat, ihre Erstausbildung abzuschliessen.  

b) Im Weiteren ist nicht strittig, dass D unterstützungsbedürftig war, was nach 

dem Gesagten dann nicht zuträfe, wenn sie imstande gewesen wäre, ihren Lebensun-

terhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten (E. 3a). Anhaltspunkte für das Vorliegen ent-

sprechender finanzieller Mittel sind nicht vorhanden. Zudem spricht der Umstand, dass 

der Pflichtige für D Familien- bzw. Ausbildungszulagen erhielt, dafür, dass sie über kein 

hinreichendes  eigenes  Erwerbseinkommen  verfügt.  Der  Anspruch  auf  eine  solche 

Ausbildungszulage besteht nur, wenn das Kind ein Erwerbseinkommen erzielt, das die 

maximale volle Altersrente der AHV (Fr. 2'350.- pro Monat bzw. Fr. 28'200.- pro Jahr) 

nicht übersteigt (Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über die 

Familienzulagen vom 31. Oktober 2007, Art. 25 Abs. 5 des Bundesgesetztes über die 

Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 20. Dezember 1946 und Art. 49bis Abs. 1 

der  Verordnung  über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  vom  31. Oktober 

1947). D hat zudem schriftlich bestätigt, dass es ihr ohne die Unterstützung des Pflich-

tigen nicht möglich wäre, ihr Studium zu absolvieren. 

c) aa) Strittig ist demgegenüber, ob der Pflichtige überhaupt und zumindest im 

Umfang  des  Kinderabzugs  von  Fr.  9'000.-  pro  2016  entsprechende  Leistungen  nach-

gewiesen hat. Er reichte dazu zunächst einen Auszug aus der Buchhaltung der "G" ein. 

Diesem kann entnommen werden, dass er für den Unterhalt von D im Jahr 2016 den 

Betrag von Total Fr. 7'998.34 ausgewiesen hat. Diese Zahlungen hat der Pflichtige be-

treffend  das  Einschätzungs-  und  Veranlagungsverfahren  der  Steuerperiode  2014  im 

vollen  Umfang mit  entsprechenden Zahlungsbelegen  (monatliche  Überweisungen  von 

EUR  600.-;  jeweils  zum  Tageskurs)  belegt.  Der  Beizug  dieser  Unterlagen  von  Amtes 

wegen  wäre  auch  schon  dem  kantonalen  Steueramt  im  Rahmen  der  Sachverhaltser-

mittlung  offen  gestanden 

(allgemein 

zur  Untersuchungspflicht 

vgl.  Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 138 N 21 ff. DBG und § 138 N 13 ff. StG).  

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bb) Der Pflichtige hat somit gemäss den strengen Voraussetzungen bei Geld-

zahlungen an Empfänger mit steuerrechtlichem Wohnsitz im Ausland (E. 3h, auch zum 

Folgenden) Unterstützungsbeiträge in der Höhe von ca. Fr. 8'000.- nachgewiesen. Die 

unterschriftliche Bestätigung von D, jährlich mindestens Fr. 9'600.- erhalten zu haben, 

erbringt den geforderten Nachweis im geltend gemachten Umfang für sich alleine hin-

gegen nicht hinreichend. Für die Differenz von ca. Fr. 1'600.- fehlt ein entsprechender 

Nachweis  mittels  Bank-  und  Postbelege  bzw.  eine  schlüssige  Erklärung  dafür,  wieso 

diese Belege im konkreten Fall nicht erhältlich gemacht werden können. Auch die Zah-

lung des Pflichtigen an seine Ex-Ehefrau über Fr. 10'000.- kann diesbezüglich den er-

forderlichen Beweis nicht erbringen, da der Beleg nicht namentlich D als Empfängerin 

erwähnt und der genaue Zweck der Zahlung unklar ist (E. 2f).  

cc) Im Ergebnis kann somit nicht davon gesprochen werden, dass der Pflichti-

ge mit seiner Leistung betreffend die Staats- und Gemeindesteuern den Unterhalt sei-

ner Tochter "zur Hauptsache" gemäss eingangs erwähnter Definition bestreitet, da der 

vorgesehene  Schwellenbetrag  von  Fr. 9'000.-  nicht  erreicht  wird  (E.  3f).  Der  Auffas-

sung  des  kantonalen  Steueramts,  dass  die  Auflage  vom  13. Dezember  2018  vom 

Pflichtigen  nach  wie  vor  nicht  vollends  erfüllt  worden  sei,  ist  demnach  insoweit  zuzu-

stimmen.  Die  Akten  sowie  die  Ausführungen  des  Pflichtigen  bieten  vorliegend  auch 

kein  Anlass,  von  Amtes  wegen  weitere  Untersuchungen  zum  Vergleich  der  Kaufkraft 

zwischen der Schweiz und Deutschland vorzunehmen und gegebenenfalls den mass-

gebenden  Schwellenwert  kaufkraftbereinigt  herabzusetzen,  weil  D  nicht  in  der 

Schweiz,  sondern  in  Deutschland  wohnt.  Es  wäre  diesbezüglich  am  Pflichtigen  gele-

gen,  substanziiert  darzulegen,  welche  Lebenshaltungskosten  (Kosten  für  Miete,  Nah-

rungsmittel,  Schulbildung,  Gesundheit  etc.)  bei  D  in  Deutschland  tatsächlich  anfallen 

und  welchen  Teil  davon  er,  seine  Ex-Ehefrau  und  D  jeweils  übernehmen.  Da  es  an 

dieser  Substanziierung  fehlt,  trifft  das  Steuerrekursgericht  keine  weitere  Untersu-

chungspflicht (E. 2b). Alsdann wird zu Ungunsten des Steuerpflichtigen angenommen, 

der betreffende Sachverhalt habe sich nicht verwirklicht und es ist ihm für D kein Kin-

derabzug in der Höhe von Fr. 9'000.- betreffend die Staats- und Gemeindesteuern zu-

zugestehen.  

d) Bei solcher Lage der Dinge bleibt subsidiär zu prüfen, ob der Pflichtige für 

D immerhin einen Anspruch auf einen Unterstützungsabzug gemäss § 34 Abs. 1 Ziff. b 

StG besitzt (BGr, 23. Januar 2002 = ASA, 72 468 = StE 20002 B. 29.3 Nr. 18 = ZStP 

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2002, 147; E. 3g). Dies ist bei ihm betreffend die Staats- und Gemeindesteuern zu be-

jahen. Denn D ist unter den geschilderten Umständen (E. 4a ff.) unbestrittenermassen 

unterstützungsbedürftig  und  erwerbsunfähig,  da  Erwerbsunfähigkeit  auch  vorliegt, 

wenn  sich  die  unterstützungsbedürftige  volljährige  Person  in  der  Ausbildung  befindet 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 34  N 63  StG).  Mit  ausgewiesenen  Zahlungen  über 

ca. Fr. 8'000.- erreicht der Pflichtige zudem die vorgesehene Schwelle von Fr. 2'700.-, 

was ihn folglich zum Abzug des letztgenannten Betrags berechtigt. 

e) Die gesetzliche Regelung bei der direkten Bundessteuer kennt die Voraus-

setzung  der  Bestreitung  des  Unterhalts  "zur  Hauptsache"  im  Unterschied  zu  den 

Staats-  und  Gemeindesteuern  nicht  (E.  4f).  Indes  kann  der  Steuerpflichtige  hier  den 

Abzug nur dann beanspruchen, wenn er Leistungen erbringt, welche mindestens dem 

Umfang  des  Kinderabzugs  entsprechen  (BGr,  29. Mai  2002,  2A.536/2001  E. 3; 

StE 2003 B 29.3 Nr. 20; vorne E. 3a f.). Wie bereits mit Bezug auf die Staats- und Ge-

meindesteuern  ausgeführt,  erreicht  der  Pflichtige  mit  den  erbrachten  und  nachgewie-

senen Leistungen von ca. Fr. 8'000.- den massgeblichen Schwellenwert von Fr. 6'500.- 

(E.  4c).  Mit  Bezug  auf  den  Zweck der  Ausbildung  von  D  sowie deren  effektive Unter-

haltsbedürftigkeit  kann  sodann  auf  die  vorstehenden  Erwägungen  verwiesen  werden 

(E. 4a f.). Da der Pflichtige subsidiär den bei der direkten Bundessteuer betragsmässig 

identischen Unterstützungsabzug geltend machen könnte, bedürfen die Fragen, ob die 

Ex-Ehefrau  ebenfalls  Unterhaltszahlungen  entrichtet  und  gegebenenfalls  über  ein  hö-

heres Einkommen als der Pflichtige verfügt, keiner näheren Abklärung (vgl. KS 30, Bei-

lage 2, Konstellation 14.12; vorne 3b). Damit sind betreffend die direkte Bundessteuer 

sämtliche  Voraussetzungen  für  die  Geltendmachung  des  Kinderabzugs  erfüllt  und  es 

ist dem Pflichtigen ein Abzug von Fr. 6'500.- zu gewähren. 

f) Ist dem Pflichtigen ein Kinder- oder Unterstützungsabzug zuzugestehen, so 

kann  er  betreffend  die  Staats-  und Gemeindesteuern  sowie  die  direkte  Bundessteuer 

jeweils  einen  höheren  Versicherungsprämienabzug  (zusätzlich  maximal  Fr.  1'300.- 

bzw.  Fr.  700.-  pro  unterstützte  Person)  beanspruchen  (E.  3a  f.).  Beachtlich  ist  aller-

dings  auch,  dass  der  Pflichtige  im  Jahr  2016  lediglich  Fr. 3'553.-  an  Versicherungs-

prämien und Zinsen von Sparkapitalien deklarierte. Mit Bezug auf die Staats- und Ge-

meindesteuern  hat  er  damit  den  ihm  persönlich  zustehenden  Maximalabzug  von 

Fr. 3'900.- gemäss § 31 Abs. 1 lit. g StG nicht ausgeschöpft. Da es sich beim Versiche-

rungsprämienabzug  nicht  um  einen  Pauschalabzug  handelt,  ist  folglich  die  Erhöhung 

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des Schwellenwerts ohne konkrete Bedeutung und es bleibt beim Abzug gemäss Ein-

schätzung bzw. Veranlagung von Fr. 3'553.-. Bei der direkten Bundessteuer ist hinge-

gen  der  Versicherungsprämienabzug  beim  Pflichtigen  auf  Fr. 2'550.-  beschränkt 

(Art. 33 Abs. 1 lit. g i.V.m. Art. 33 Abs. 1bis lit. a DBG). Diese Schwelle erhöht sich nun-

mehr um Fr. 700.- auf Fr. 3'250.-. Zwar hat der Pflichtige diese Erhöhung nicht geltend 

gemacht. Doch kann mit dem Steueramt ohne Weiteres davon ausgegangen werden, 

dass beim Pflichtigen im genannten Umfang entsprechender Mehraufwand angefallen 

ist. Insofern drängt sich eine Korrektur zugunsten des Pflichtigen auf.  

5.  a)  Mit  Bezug  auf die 1997 geborene Tochter E  macht  der  Pflichtige eben-

falls  den  Kinderabzug  betreffend  die  Staats-  und  Gemeindesteuern  sowie  die  direkte 

Bundessteuer geltend. Er führt dazu in der Steuererklärung sowie in seinen Eingaben 

aus,  dass  E  an  der  Universität  K  in  Deutschland studiere,  wo sie  ihr  Studium  voraus-

sichtlich im  Jahr  2022  abschliessen  werde.  Eine Studienbescheinigung, Immatrikulati-

onsbestätigung  o.Ä.  liegt  jedoch  für  E  nicht  vor.  Der  Pflichtige  bzw.  dessen  Vertreter 

hat  zwar  in  der  (angeblich  am  12. Februar  2019  versandten)  E-Mail  an  den  Steuer-

kommissär  in  Aussicht  gestellt,  dass  die  Bestätigung  nachgereicht  werde.  Dies  ist  je-

doch bis heute nicht geschehen.  

b)  Somit  ist  vom  Pflichtigen  mit  Bezug  auf  die  Kinderabzüge  von  E 

direkt nur deren Bestätigung vorhanden. Darin bestätigt sie, an der L-Universität-K ihr 

Studium  im  Bereich  Chemie  zu  absolvieren.  Aufgrund  der  familiären  Verbindung  zwi-

schen E und dem Pflichtigen kommt der Bestätigung jedoch lediglich beschränkte Be-

weiskraft  zu.  Im  Unterschied  zu  einer  offiziellen  Studienbescheinigung  vermag  sie für 

sich alleine den Nachweis nicht zu erbringen, dass E sich in K zu Ausbildungszwecken 

aufhält. Es bestehen konkret allerdings auch indirekte Hinweise von Dritten, die nahe-

legen,  dass  sie  sich  per  Ende  2016  tatsächlich  schwerpunktmässig  der  universitären 

Erstausbildung widmete. Ein entsprechender Hinweis liefert zunächst, die Sozialversi-

cherungsanstalt  des  Kantons  Zürich,  die  dem  Pflichtigen  bestätigt,  ihm  im  Jahr  2016 

Fr. 4'750.-  an  Ausbildungszulagen  ausgerichtet  zu  haben.  Dieser  Betrag  ist  höher  als 

die  maximal  pro  Kind  ausbezahlte  Summe  (Fr. 3'000.-).  Somit  ist  belegt,  dass  der 

Pflichtige  für  D  und  E  Ausbildungszulagen  erhalten  hat.  Auf  dem  Zahlungsbeleg  mit 

Valuta ... Oktober 2016 wurde betreffend das Steuerverfahren 2014 sodann der hand-

schriftliche  Vermerk  "Start  Studium  in  K"  angebracht.  Somit  kann  es  ebenfalls  als  er-

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stellt betrachtet werden, dass E Ende 2016 einer universitären Ausbildung nachgegan-

gen ist, die ihr dazu gedient hat, ihre Erstausbildung abzuschliessen. 

c)  Im  Weiteren  ist  nicht  strittig,  dass  E  unterstützungsbedürftig  war.  Hierzu 

kann vollständig auf die vorstehenden Ausführungen zu D unter Erwägung 4b verwie-

sen werden, die auch für E Gültigkeit haben.  

d) Strittig ist somit wiederum einzig, ob und in welchem Umfang der Pflichtige 

Unterstützungszahlungen  für  E  nachgewiesen  hat.  Diesbezüglich  kann  dem  einge-

reichten Auszug aus der Buchhaltung des Pflichtigen entnommen werden, dass er im 

Jahr 2016 E insgesamt Fr. 5'850.- Alimente bezahlt hat (d.h. monatlich Fr. 450.-). Die-

se  Zahlungen  hat  er  wiederum  durch  entsprechende  Belege  im  Einschätzungs-  und 

Veranlagungsverfahren der Steuerperiode 2014 im vollen Umfang nachgewiesen. Zwar 

sind die Zahlungen nicht auf ein eigenes Konto von E geflossen, sondern auf jenes der 

Ex-Ehefrau des Pflichtigen. Dies war wohl darauf zurückzuführen, dass E bis zum Stu-

dienbeginn im Herbst 2016 noch bei ihrer Mutter gewohnt hat. Ab November 2016 er-

folgte dann stimmig die Überweisung auf ein auf E persönlich lautendes Konto. Für E 

sind  somit  Zahlungen  im  Umfang  von  Fr. 5'850.- nachgewiesen. Wiederum  nicht  aus-

reichend  ist  jedoch  die  Bestätigung  von  E,  im  Jahr  2016  mindestens  den  Betrag  von 

Fr. 9'600.- erhalten zu haben. Wie bereits mit Bezug auf die identische Bestätigung von 

D festgehalten, genügt diese Bestätigung den Beweisanforderungen nicht (E. 4c/bb).  

e) Mit den nachgewiesenen Unterstützungszahlungen über Fr. 5'850.- erreicht 

der Pflichtige für E somit weder für die Staats- und Gemeindesteuern noch für die di-

rekte  Bundessteuer  die  minimal  zu  erreichenden  Schwellenwerte  (Fr. 9'000.-  bzw. 

Fr. 6'500.-). Ihm ist für E deshalb kein Kinderabzug zuzugestehen (E. 3a f.).  

f)  Der  subsidiär  zu  prüfende  Unterstützungsabzug  ist  dem  Pflichtigen  hinge-

gen mit Bezug auf die Staats- und Gemeindesteuern zu gewähren, da die nachgewie-

senen Leistungen an E die Schwelle von Fr. 2'700.- überschreiten. Hingegen wird mit 

den geleisteten Zahlungen die massgebende Schwelle von Fr. 6'500.- bei der direkten 

Bundessteuer nicht überschritten, mithin diesbezüglich ein Abzug ausser Betracht fällt. 

Im Übrigen kann auf die entsprechenden Ausführungen zum Unterstützungsabzug bei 

D verwiesen werden (E. 4d).  

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g) Das Gesagte zu E führt sodann auch wiederum zu einer Erhöhung der ma-

ximal  zulässigen  Versicherungsabzüge  betreffend  die  Staats-  und  Gemeindesteuern 

sowie  die  direkte  Bundessteuer  (E.  3a  f.).  Mit  Bezug  auf  die  Staats-  und  Gemeinde-

steuern  bleibt  indessen  die  Erhöhung  wie  bei  D  wiederum  ohne  Wirkung.  Betreffend 

die direkte Bundessteuer hingegen führt die erneute Erhöhung des maximal zulässigen 

Versicherungsprämienabzugs dazu, dass der Pflichtige zusätzliche Fr. 303.- und somit 

die deklarierten Fr. 3'553.- zum Abzug bringen kann (E. 4f). 

6. All  das  führt  dazu,  dass  die  Rechtsmittel  teilweise  gutzuheissen  sind.  Für 

die Steuerperiode 2016 ist der Pflichtige wie folgt einzuschätzen bzw. zu veranlagen: 

Staats- und Gemeindesteuern: 

Steuerbares Einkommen laut Einspracheentscheid 

./. Unterstützungsabzug für D 

./. Unterstützungsabzug für E 

Steuerbares Einkommen 

Steuerbares Vermögen (unverändert) 

Direkte Bundessteuer:  

Steuerbares Einkommen laut Einspracheentscheid 

./. Kinderabzug für D 

./. zusätzliche Versicherungsprämien D 

./. zusätzliche Versicherungsprämien E 

Steuerbares Einkommen 

Fr. 103'600.- 

Fr. 2'700.- 

Fr. 2'700.- 

Fr. 98'200.- 

Fr. 218'000.- 

Fr. 104'700.- 

Fr. 6'500.- 

Fr. 700.- 

Fr. 303.- 

Fr. 97'197.- 

7.  Ausgangsgemäss  sind  die  Kosten  des  Verfahrens  dem  Pflichtigen  anteilig 

aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG; § 151 Abs. 1 StG). Sodann steht ihm auch keine 

Parteientschädigung  zu,  zumal  eine  solche  ohnehin  nicht  beantragt  wurde  (Art.  144 

Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren 

vom 20. Dezember 1967; § 152 StG i.V.m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflege-

gesetzes vom 24. Mai 1959). 

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Demgemäss erkennt die Einzelrichterin: 

1. Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen.  Der  Beschwerdeführer  wird  für  die

Steuerperiode 2016 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 97'197.- veranlagt

(Tarif gemäss Art. 36 Abs. 1 DBG; Grundtarif)

2. Der  Rekurs  wird  teilweise  gutgeheissen.  Der  Rekurrent  wird  für  die  Steuerperio-

de 2016 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 98'200.- und einem steuerba-

ren Vermögen von Fr. 218'000.- eingeschätzt (Tarif gemäss § 35 Abs. 1 bzw. § 47

Abs. 1 StG; Grundtarif)

[…] 

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2 ST.2019.80