# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9ef9ee62-1814-58d0-93c3-9d42eee635c8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.12.2008 D-7847/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7847-2008_2008-12-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7847/2008
sch/bah
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Hans Schürch, 
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;
Gerichtsschreiber Christoph Basler.

A._______, geboren (...),
Eritrea,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 1. Dezember 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7847/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  Eritrea  eigenen  Angaben  zufolge  am 
17. Januar 2007 verliess und am 3. November 2008 in der Schweiz um 
Asyl nachsuchte,

dass er bei der Erstbefragung und der direkten Bundesbefragung die 
am 13. November 2008 und 28. November 2008 im Empfangszentrum 
A._______ durchgeführt wurden, im Wesentlichen aussagte, er sei am 
5. Juli  2004 in seiner Heimat zwangsweise in die Armee eingezogen 
worden,

dass  man  ihm  mitgeteilt  habe,  er  werde  am  1.  Juni  2006  von 
B._______ nach C._______ versetzt,

dass er sich geweigert  habe, nach C._______ zu gehen, weshalb er 
am 2. Juni 2006 verhaftet worden sei,

dass er am 13. Januar 2007 aus der Haft geflohen sei,

dass er über den Sudan, Libyen und Italien in die Schweiz gereist sei,

dass er in Italien nicht betreut worden sei und keine Unterkunft gehabt 
habe, weshalb er nicht dorthin zurückkehren möchte,

dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Akten zu verweisen 
ist,

dass die italienischen Behörden am 26. November 2008 einem Rück-
übernahmegesuch der Schweizer Behörden vom 17. November 2008 
zustimmten,

dass das  BFM mit  Verfügung vom 1. Dezember  2008 – eröffnet  am 
2. Dezember 2008 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf  das Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien sowie 
den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Bundes-
rat habe Italien als verfolgungssicheren Staat bezeichet,

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dass der Beschwerdeführer sich eigenen Angaben gemäss vor seiner 
Einreise in die Schweiz in Italien aufgehalten habe,

dass  Italien  sich  zur  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  bereit 
erklärt habe, 

dass sich aus den Akten keine Hinweise ergäben, wonach nahe Ange-
hörige des Beschwerdeführers oder Personen, zu denen er eine enge 
Beziehung habe, in der Schweiz lebten,

dass seine Flüchtlingseigenschaft nicht offensichtlich zu Tage trete, da 
seine Identität nicht feststehe,

dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt seiner Ausreise aus Eritrea 
über  eine  Identitätskarte  verfügt  habe,  weshalb  seine  "militärischen 
Vorbringen" nicht zutreffen könnten, 

dass gemäss den Erkenntnissen des BFM in Eritrea die zivilen Doku-
mente beim Eintritt in den Militärdienst abgenommen würden,

dass demnach sein Vorbringen, er sei aus dem Militärdienst geflohen, 
nicht zutreffen könne, was auch durch die unrealistischen Angaben zu 
seiner Flucht bestätigt werde,

dass keine Hinweise darauf bestünden, dass in Italien kein effektiver 
Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG bestehe,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. Dezember 2008 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und dabei  beantragte,  die Verfügung des BFM sei  aufzuheben,  sein 
Asylgesuch sei zur materiellen Prüfung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen, eventualiter sei  die Flüchtlingseigenschaft  festzustellen und ihm 
Asyl zu gewähren, subeventualiter sei die Unzulässigkeit des Vollzugs 
der Wegweisung festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuord-
nen, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und von 
der Erhebung eines Kostenvorschusses sei abzusehen,

dass  für  den  Inhalt  der  Beschwerde  auf  die  Akten  zu verweisen  ist 
und, soweit  entscheidrelevant,  nachfolgend darauf Bezug genommen 
wird,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 9. Dezember 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

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dass aufgrund der  vorstehenden Erwägungen auf  das  Begehren,  es 
sei dem Beschwerdeführer Asyl zu gewähren, nicht einzutreten ist,

dass im Übrigen auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwer-
de einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in  einen sicheren Drittstaat  nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b  zu-
rückkehren  können,  in  welchem  sie  sich  vorher  aufgehalten  haben 
(Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG), 

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor 
Rückschiebung  nach  Art. 5  Abs. 1  AsylG  besteht  (Art. 34  Abs. 3 
Bst. a-c AsylG),

dass diese Voraussetzungen im vorliegenden Fall erfüllt sind, da Italien 
am 14. Dezember 2007 (zusammen mit allen anderen EU- und EFTA-
Staaten)  vom Bundesrat  als  sicherer  Drittstaat  im Sinne von Art. 6a 
Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet wurde,

dass sich der Beschwerdeführer den Akten zufolge vor seiner Einreise 
in die Schweiz nachweislich in Italien aufgehalten hat, 

dass Italien einer Rückübernahme am 26. November 2008 zugestimmt 
hat,

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dass keine Ausschlussgründe im Sinne von Art. 34 Abs. 3 AsylG vorlie-
gen,

dass aufgrund der  Aktenlage nicht  davon auszugehen ist,  es  lebten 
nahe Angehörige oder (andere) enge Bezugspersonen des Beschwer-
deführers in der Schweiz (vgl. Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG),

dass  die  vom Beschwerdeführer  geltend gemachte  Flüchtlingseigen-
schaft entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht of-
fensichtlich zutage tritt (vgl. Art. 34 Abs. 3 Bst. b AsylG),

dass einerseits die Identität des Beschwerdeführers nicht feststeht, an-
dererseits Zweifel an der von ihm geltend gemachten Desertion beste-
hen, und auch nicht feststeht, wann und auf welchem Weg er Eritrea 
verlassen hat,

dass  im  Weiteren  mangels  entsprechender  gegenteiliger,  konkreter 
Hinweise  davon  auszugehen  ist,  in  Italien  bestehe  effektiver  Schutz 
vor  Rückschiebung  im  Sinne  von  Art.  5  Abs.  1  AsylG  (vgl.  Art.  34 
Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass Italien Signatarstaat der Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
sowie des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der 
Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) ist  und sich aus den Akten keine Hin-
weise dafür ergeben, die italienischen Behörden würden sich nicht an 
ihre daraus resultierenden Verpflichtungen halten,

dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift an dieser Eintschätzung 
nichts zu ändern vermögen,

dass das BFM demnach in Anwendung von  Art. 34 Abs. 2 AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers gemäss Art. 
34 Abs. 2 Bst. a AsylG im vorliegenden Verfahren nur im Hinblick auf 
Italien zu prüfen ist, weshalb die Ausführungen in der Beschwerde zu 
einem allfälligen Wegweisungsvollzug nach Eritrea nicht geprüft  wer-
den müssen, da sie nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bil-
den,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen Bestimmungen vorliegend zulässig  ist, 
da  der  Beschwerdeführer  in  einen Drittstaat  ausreisen kann,  in  wel-
chem er Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG 
findet (vgl. die vorstehenden Erwägungen),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die in Italien herrschende allgemeine Lage noch individu-
elle Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in die-
ses Land sprechen, da nichts auf eine konkrete Gefährdung des Be-
schwerdeführers im Falle ihrer Rückkehr nach Italien hinweist,

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dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Italien 
schliesslich möglich ist, da keine praktischen Vollzugshindernisse be-
stehen  und  die  italienischen  Behörden  einer  Rückübernahme  zuge-
stimmt haben,

dass der vom BFM verfügte Wegweisungsvollzug nach Italien daher zu 
bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass der Antrag um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses durch den direkten Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos 
geworden ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da sich die Beschwerde als 
aussichtslos darstellte,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 
1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung des Empfangs- und Ver-
fahrenszentrums  A._______  (Einschreiben; Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  A._______  (per 
Telefax  zu  den  Akten  Ref.-Nr.  N  _______,  mit  der  Bitte  um 
Eröffnung des Urteils an den Beschwerdeführer und um Zustellung 
der  beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das  Bundesver-
waltungsgericht)

- kantonale Behörde

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Hans Schürch Christoph Basler

Versand: 

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