# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8bdc50eb-08ac-58b6-b487-12170e067481
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.12.2021 PS210211
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS210211_2021-12-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs  
 
 

Geschäfts-Nr.: PS210211-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Ersatzrichter Dr. E. Pahud sowie Gerichts-

schreiberin MLaw M. Schnarwiler 

Beschluss und Urteil vom 6. Dezember 2021 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

betreffend Steigerungszuschlag vom 7. Oktober 2021 
(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich ...) 

 
Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich 

vom 16. November 2021 (CB210116) 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. 

1.1 Wie der Kammer bereits aus früheren Verfahren bekannt ist, waren A._____ 

(fortan Beschwerdeführer) und seine Ehefrau, B._____, hälftige Miteigentümer ei-

ner 5.5-Zimmer-Attikawohnung mit zusätzlichen Kellerräumen und drei Parkplät-

zen im Haus an der C._____-strasse ... in Zürich (Grundbuchblätter 1, 2, 3 und 4). 

Am 7. Oktober 2021 wurden die Grundstücke durch das Betreibungsamt Zürich ... 

(fortan Betreibungsamt) zwangsversteigert. Der Zuschlag erfolgte an die Meistbie-

tenden bei einem Kaufpreis von Fr. 2'920'000.–. Mit Schreiben vom 8. Oktober 

2021 teilte das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer den Steigerungszuschlag 

mit (act. 9/1, act. 9/3 = act. 13).  

1.2 Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. Oktober 2021 

Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde 

über Betreibungsämter (fortan Vorinstanz). Er beantragte die Aufhebung des 

Steigerungszuschlages und dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu 

erteilen sei (act. 1). 

 Nach durchgeführtem Verfahren, in dessen Rahmen u.a. der Beschwerde 

mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 die aufschiebende Wirkung zuerkannt (vgl. 

act. 3) sowie vom Einholen einer Vernehmlassung des Betreibungsamtes sowie 

einer allfälligen Beschwerdeantwort abgesehen worden war (vgl. zur vorinstanzli-

chen Prozessgeschichte act. 18 E. 2), wies die Vorinstanz die Beschwerde mit 

Zirkulationsbeschluss vom 16. November 2021 ab, soweit sie darauf eintrat 

(act. 15 = act 18; hiervor bzw. hiernach zitiert als act. 18). Der Entscheid wurde 

dem Beschwerdeführer am 18. November 2021 zugestellt (act. 16/1).  

1.3 Mit Eingabe vom 23. November 2021 (Datum Poststempel: 28. November 

2021) erhob der Beschwerdeführer rechtzeitig Beschwerde beim Obergericht als 

obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs und stellt 

die folgenden Anträge (act. 19, sowie Beilagen act. 20/0–7): 

- 3 - 

" 1. Der Zirkulationsbeschluss des Bezirksgerichts Zürich vom 
16. November sei aufzuheben 

 2. Der Steigerungszuschlag betreffend der Attika-Wohnung an der 
C._____-strasse ... in ... Zürich vom 7. Oktober 2021 durch das 
Betreibungsamt Zürich ... sei aufzuheben 

 3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren 
 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons 

Zürich" 

 Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1–16). Vom Einholen  

einer Beschwerdeantwort bzw. einer Vernehmlassung kann abgesehen werden 

(Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. Art. 322 Abs. 1 sowie Art. 324 ZPO bzw. § 83 

Abs. 2 GOG/ZH). Das Verfahren ist spruchreif. 

 Da die Beschwerde in der Sache sogleich abzuweisen ist, wird das vom Be-

schwerdeführer gestellte Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung von 

vornherein gegenstandslos und ist abzuschreiben. 

2.  

 Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen von 

Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. 

§ 84 GOG). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die 

offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz innert der 

Rechtsmittelfrist schriftlich, mit Anträgen versehen und begründet einzureichen 

(Art. 321 Abs. 1 ZPO), wobei in der Begründung zum Ausdruck kommen soll, an 

welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet resp. weshalb der angefoch-

tene Entscheid nach Auffassung der Beschwerde führenden Partei unrichtig sein 

soll. Bei Rechtsmitteleingaben von Laien genügt als Antrag eine Formulierung, 

aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie das Obergericht entscheiden 

soll. Zur Begründung reicht aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum Ausdruck 

kommt, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet resp. weshalb der 

angefochtene Entscheid nach Auffassung der Beschwerde führenden Partei un-

richtig sein soll. Die blosse Verweisung auf die Ausführungen vor Vorinstanz oder 

deren blosse Wiederholung genügen nicht (vgl. statt vieler: BGer 5D_146/2017 

- 4 - 

vom 17. November 2017, E. 3.3.2 m.H.a. BGE 138 III 374, E. 4.3.1; vgl. auch  

OGer ZH PS2100071 vom 10. Juli 2021, E. II./1.2). Sind diese Voraussetzungen 

nicht gegeben, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.  

 Neue Tatsachen und Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausge-

schlossen (Art. 326 ZPO). 

3. 

3.1 Vor Vorinstanz brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, das Be-

treibungsamt habe seinen Gesuchen um Aufschub der Zwangsverwertung und 

Gewährung der Ratenzahlung nicht stattgegeben, obwohl dies möglich gewesen 

wäre. Die Ausschreibung der Versteigerung während der Ferienzeit und der tiefe 

Mindestzuschlagspreis von Fr. 1.4 Mio. hätten zudem dazu geführt, dass am Tag 

der Steigerung nur wenige Kaufinteressenten vor Ort gewesen seien und ein ge-

ringer Zuschlagspreis nur knapp über der Verkehrswertschätzung von Fr. 2.9 Mio. 

[recte: Fr. 2.8 Mio.] habe erzielt werden können. Dies, obwohl bei einem marktge-

rechten Verkauf ein Preis von Fr. 3.5–3.8 Mio. möglich gewesen wäre. An der 

Versteigerung sei sodann die möglicherweise erforderliche Totalsanierung der 

Terrasse für Fr. 0.3–0.5 Mio. thematisiert worden, obwohl eine solche allenfalls 

gar nicht erforderlich sei; dies habe den Kaufpreis um mindestens Fr. 0.5 Mio. re-

duziert. Sodann – so der Beschwerdeführer weiter – hätte gestützt auf Art. 95 

Abs. 1 SchKG sein Wohneigentum nicht vor anderen entbehrlichen Vermögens-

stücken, wie der Ferienwohnung in D._____, gepfändet bzw. allenfalls versteigert 

werden dürfen (act. 1). 

3.2.1 Die Vorinstanz erwog, die Einwände des Beschwerdeführers hinsichtlich 

des als zu tief erachteten Zuschlagpreises seien unbehelflich. So sei in tatsächli-

cher Hinsicht infolge rechtskräftig erledigter Beschwerdeverfahren gerichtsnoto-

risch, dass der Verkehrswert auf Fr. 2.8 Mio. festgelegt worden sei. Ebenso sei 

aufgrund der rechtskräftig korrigierten Steigerungsbedingungen des Betreibungs-

amtes vom 7. September 2021 gestützt auf das Deckungsprinzip ein Mindestzu-

schlagspreis von Fr. 1'471'679.99 festgesetzt worden. Der Zuschlag für Fr. 2.92 

Mio. übertreffe sowohl die Verkehrswertschätzung als auch den Mindestzu-

schlagspreis. Daran ändere nichts, dass der Beschwerdeführer den marktüblichen 

- 5 - 

Verkaufspreis auf Fr. 3.5–3.8 Mio. schätze, sei dies doch rechtlich nicht relevant 

und zudem auch nicht durch entsprechende Kaufangebote belegt. Vielmehr habe 

die Zwangsversteigerung nun gezeigt, was die Grundstücke tatsächlich wert sei-

en. Ohne Belang seien die anlässlich der Versteigerung thematisierten Sanie-

rungskosten, seien sie doch bei der Verkehrswertschätzung von 8. Dezember 

2020 unbestritten nicht berücksichtigt worden, da der Wasserschaden erst nach-

träglich bekannt geworden sei (act.18 E. 3.1.). 

 Weiter – so die Vorinstanz – sei der Zeitpunkt der Ausschreibung der 

Grundstückversteigerung während der Sommerferien nicht zu beanstanden. Die 

Ausschreibung vom 6. August 2021 im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im 

Amtsblatt des Kantons Zürich sei gesetzeskonform ausserhalb der Betreibungsfe-

rien erfolgt. Dies in Überschreitung der gesetzlichen Mindestfrist von einem Monat 

sogar zwei Monate vor der Zwangsversteigerung am 7. Oktober 2021, so dass ei-

ne möglichst grosse Zahl an potentiellen Kaufinteressenten angesprochen wer-

den konnte (act. 18 E. 3.2.). 

 Soweit der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen (erneut) eine neue 

Verkehrswertschätzung der Grundstücke, die Festlegung von korrigierten Steige-

rungsbedingungen hinsichtlich des Mindestzuschlagspreises und gestützt darauf 

eine neue Ausschreibung der betreibungsamtlichen Grundstückversteigerung be-

antrage, sei darauf wegen abgeurteilter Sache nicht mehr einzutreten (act. 18 

E. 3.3.). 

3.2.2 Der Beschwerdeführer macht im Rahmen seiner Beschwerde an die Kam-

mer erneut einen Marktwert der Liegenschaft von Fr. 3.5–3.8 Mio. sowie eine an-

gebliche Verminderung des Kaufpreises aufgrund der "unklare[n] zukünftige[n]" 

Sanierung der Terrasse geltend, und er kritisiert den Zeitpunkt der Ausschreibung 

der Grundstückversteigerung. Mit diesen Ausführungen wiederholt er letztlich le-

diglich seinen bereits vor Vorinstanz geltend gemachten Standpunkt (vgl. act. 1 

S. Rz. 8–12 ≈ act. 19 Rz. 3.1.–3.2.). Eine derartige Wiederholung genügt den An-

forderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung nicht, setzt sich der 

Beschwerdeführer damit doch nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen ausei-

nander und legt er insbesondere nicht dar, inwiefern der Vorinstanz eine falsche 

- 6 - 

Rechtsanwendung oder eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachver-

haltes vorzuwerfen wäre (vgl. hiervor E. 2.2).  

3.2.3 Bereits deshalb ist auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten.  

3.2.4 Im Übrigen wies die Vorinstanz zu Recht darauf hin, der Verkehrswert sei 

auf Fr. 2.8 Mio. geschätzt worden und den gegen diese Schätzung erhobenen 

Beschwerden (vgl. OGer ZH PS210064 vom 10. Mai 2021) sei kein Erfolg be-

schieden gewesen. Wenn der Beschwerdeführer die vorliegende bzw. die vor Vo-

rinstanz eingereichte Beschwerde dazu benutzt, die damals erfolgte Schätzung 

erneut in Frage zu stellen, so ist er damit nicht mehr zu hören. Entsprechende 

Vorbringen bildeten Gegenstand der damaligen Beschwerdeverfahren, bzw. wä-

ren damals vorzubringen gewesen. Auf den damaligen Entscheid bezüglich dem 

Schätzwert ist hier nicht mehr zurückzukommen.  

 Sodann handelt es sich bei den Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach 

der Wasserschaden und die dadurch allfällig notwendig werdenden, aber in ihrer 

Höhe nicht bekannten Sanierungskosten den Kaufpreis um mindestens 

Fr. 0.5 Mio. reduziert hätten, ohnehin um eine blosse Mutmassung. Alleine die 

hypothetische Möglichkeit, dass möglicherweise nach einer (wohl zeit- und kos-

tenintensiven) Abklärung ein höherer Erlös hätte erzielt werden können, lässt die 

nun erfolgte Steigerung und den erfolgten Zuschlag nicht als falsch erscheinen. 

Zudem schliesst auch der Beschwerdeführer selbst nicht aus, dass die Sanie-

rungskosten sich tatsächlich auf bis zu Fr. 0.5 Mio. belaufen könnten (vgl. act. 19 

E. 3.1. S. 3 oberste Zeile), womit der nun angeblich ergangene Gewinn wieder 

wettgemacht wäre. 

3.3.1 Die Vorinstanz erwog sodann zum vom Beschwerdeführer beantragten und 

vom Betreibungsamt abgelehnten Aufschub der Zwangsverwertung, dem Be-

schwerdeführer seien die Voraussetzungen für einen derartigen Aufschub i.S.v. 

Art. 143a i.V.m. Art. 123 Abs. 1 und 3 SchKG sowie Art. 32 Abs. 1 VZG bekannt: 

Der Schuldner habe gemäss den genannten Bestimmungen glaubhaft zu ma-

chen, dass er die Schuld ratenweise tilgen könne, habe sich zu regelmässigen 

angemessenen Abschlagszahlungen zu verpflichten und er habe die erste vom 

Bestreibungsamt festzusetzende Rate sowie die Kosten der Anordnung und des 

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Widerrufs der Verwertung sofort zu bezahlen. 

 Wie bereits in früheren Beschwerdeverfahren mache der Beschwerdeführer 

u.a. geltend, er könne die Ausstände mittels zugesprochener Härtefallgelder be-

zahlen. Diese behauptete Liquidität sei jedoch nicht belegt. Vielmehr sei aus dem 

bereits erledigten Beschwerdeverfahren des Beschwerdeführers gegen die be-

treibungsamtliche Grundstückversteigerung bekannt, dass seinen (Wiedererwä-

gungs-)Gesuchen betreffend Härtefallgelder offenbar wegen Nichterfüllung der 

Kriterien nicht entsprochen worden sei (u.H.a. BezGer Zürich CB210098 vom 

20. August 2021, E. 9). Darüber hinaus sei die vom Beschwerdeführer im erwähn-

ten Beschwerdeverfahren offerierte Bezahlung der Ausstände zwecks Verhinde-

rung der Versteigerung offenbar bis zu deren Durchführung am 7. Oktober 2021 

nicht erfolgt, obwohl dies gemäss Darstellung des Beschwerdeführers bereits im 

August 2021 möglich gewesen wäre. Damit gelinge es dem Beschwerdeführer 

nicht, glaubhaft zu machen, dass ihm die ratenweise Tilgung der Schuld mit mo-

natlich Fr. 10'000.– möglich sei, womit es bereits an der ersten der genannten Vo-

raussetzungen fehle. Dass die Versteigerung nicht verschoben worden sei, sei 

aufsichtsrechtlich damit nicht zu beanstanden (act. 18 E. 4). 

3.3.2 Diesbezüglich bringt der Beschwerdeführer vor der Kammer in Ergänzung 

des vor Vorinstanz Vorgetragenen vor, regelmässig Abschlagszahlungen geleistet 

zu haben. Trotzdem seien die Betreibungen auf Pfändung "ohne Voranmeldung 

auf Konkurs" umgewandelt worden (act. 19 S. 3 Ziff. 4). Neben dem, dass nicht 

klar ist, was der Beschwerdeführer aus diesen Ausführungen vorliegend zu sei-

nen Gunsten ableiten will und es zudem an einer Bezugnahme zu den vorinstanz-

lichen Erwägungen fehlt, handelt es sich um vor der Vorinstanz noch nicht geltend 

gemachte tatsächliche Umstände, weshalb sie auch in Nachachtung von Art. 326 

ZPO hier nicht beachtlich sind.  

 Mit dem Argument der Vorinstanz, wonach nicht glaubhaft sei, dass der Be-

schwerdeführer in der Lage wäre, die von ihm in ihrer Höhe als angemessen be-

zeichneten (vgl. act. 1 Rz. 4) Fr. 10'000.– monatlich an Abschlagszahlungen zu 

leisten, setzt sich der Beschwerdeführer ebenfalls nicht auseinander, und er be-

zeichnet diese insbesondere nicht als falsch. Vielmehr wiederholt er lediglich sei-

nen vorinstanzlichen Standpunkt, wonach die vom Betreibungsamt geforderte ers-

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te Rate geschwankt habe, er aber Geldgeber gefunden hätte, hätte er den ge-

nauen Betrag gewusst und mehr Zeit gehabt (act. 1 Rz. 5 f. ≈ act. 19 S. 3 unten). 

Wieder – wie bereits vor Vorinstanz – unterlässt es der Beschwerdeführer aber, 

diese Behauptung betreffend seine Liquidität auch nur ansatzweise zu belegen. 

Auf diese Vorbringen ist hier nicht mehr einzugehen.  

 Der Beschwerdeführer macht sodann vor der Kammer geltend, hinsichtlich 

der Härtefallgelder nun an das Verwaltungsgericht gelangt zu sein, womit 

Fr. 140'000.– bis Fr. 150'000.– nun "endlich bewilligt werden" sollten. Neben dem, 

dass der Beschwerdeführer einzig seine Eingabe an das Verwaltungsgericht bei-

legt (act. 20/5) ohne eine Eingangsbestätigung oder sonst ein Dokument welches 

belegte, dass ein entsprechendes Verfahren tatsächlich anhängig ist, handelt es 

sich dabei auch um eine neue und damit nicht beachtliche Tatsachenbehauptung 

(Art. 326 ZPO). Darüber hinaus wäre – ginge man davon aus, der Beschwerde-

führer habe seine Eingabe tatsächlich eingereicht und ein betreffendes Verfahren 

wäre hängig – zur Zeit noch völlig offen, ob und wann der Beschwerdeführer vor 

dem Verwaltungsgericht durchdringen wird und falls ja, in welchem Umfang. Sei-

ne Liquidität ist damit jedenfalls nicht glaubhaft gemacht. 

3.3.3 Auf die Beschwerde ist auch in diesen Punkten nicht einzutreten. 

3.4.1 Zu den Einwendungen des Beschwerdeführers bezüglich der als ungültig 

erachteten Pfändungsreihenfolge i.S.v. Art. 95 SchKG – namentlich, dass die Fe-

rienwohnung in D._____ vor der Wohnung in Zürich zu verwerten gewesen wäre 

– erwog die Vorinstanz sodann, diese seien offensichtlich verspätet und darauf 

sei nicht einzutreten. Solche Einwände hätten bereits mit Beschwerde gegen die 

Pfändungsurkunde geltend gemacht werden müssen (act. 18 E. 5). 

3.4.2 Der Beschwerdeführer macht vor der Kammer erneut geltend, es sei ihm 

unverständlich, weshalb nicht zuerst die Ferienwohnung in D._____, die einen 

genügenden Ertrag "zur Deckung der Pfandgläubiger gebracht hätte", verwertet 

worden sei, sondern stattdessen die Familienwohnung in Zürich. Zwar erwäge die 

Vorinstanz, die Einwendungen zur Reihenfolge der Pfändung hätten bereits mit 

Beschwerde gegen die Pfändungsurkunde geltend gemacht werden müssen. 

Damals sei der Gesundheitszustand seiner Frau aber noch nicht derart schlecht 

- 9 - 

gewesen wie heute. Gemäss BGE 133 III 580 komme der materiellen Rechtskraft 

zudem nur beschränkte Bedeutung zu – sie gelte nur für das betreffende Verfah-

ren und bei gleichbleibenden Verhältnissen. Da seine Frau auf eine rollstuhlgän-

gige Wohnung angewiesen sei, komme der Gebrauch der Ferienwohnung nicht 

mehr in Frage. Diese veränderten Verhältnisse müssten nun berücksichtigt wer-

den (act. 19 S. 1 f.). 

3.4.3 Zwar ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass gemäss dem von ihm 

genannten Entscheid des Bundesgerichtes im Schuldbetreibungs- und Konkurs-

recht der materiellen Rechtskraft nur beschränkte Bedeutung zukommt, sie mithin 

nur für das betreffende Verfahren und bei gleichbleibenden tatsächlichen Verhält-

nissen gilt. Der damalige Entscheid bezog sich auf die Frage, ob bei der Berech-

nung des Existenzminimums des Schuldners in einem neuen Vollstreckungsver-

fahren gewisse Bedarfspositionen zu berücksichtigen sind, obwohl dies in einem 

früheren, gegen denselben Schuldner gerichteten Vollstreckungsverfahren ver-

neint worden war. Das Bundesgericht erwog in diesem Zusammenhang, die 

Rechtskraft habe im Schuldbetreibungs- und Konkursrecht nur beschränkte 

Reichweite; sie gelte nur für das betreffende Vollstreckungsverfahren und sofern 

der Sachverhalt derselbe bleibe (BGE 133 III 250 E. 2). Aus diesem Entscheid 

kann der Beschwerdeführer aber nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Frage, 

inwieweit sich eine erneute Prüfung der Pfändungsreihenfolge rechtfertigt, braucht 

schon deshalb nicht beantwortet zu werden, da es an der Voraussetzung der Än-

derung der tatsächlichen Verhältnisse seit dem Zeitpunkt der Pfändungsurkunde 

mangelt: Zwar behauptet der Beschwerdeführer, seiner Frau gehe es gesundheit-

lich immer schlechter und sie sei auf eine rollstuhlgängige Wohnung mehr denn je 

angewiesen. Es finden sich aber keinerlei Belege zum Gesundheitszustand seiner 

Frau. Somit kann nicht beurteilt werden, ob sich der Gesundheitszustand tatsäch-

lich derart verschlechtert hat bzw. wie er sich tatsächlich zur Zeit darstellt. Damit 

handelt es sich bei dieser angeblich veränderten Sachlage letztlich um eine unbe-

legte Behauptung des Beschwerdeführers, und darauf ist nicht weiter einzugehen.  

 

3.4.4 Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.  

- 10 - 

3.5 Insgesamt ist die Beschwerde damit abzuweisen, soweit überhaupt auf sie 

einzutreten ist. 

4.  

 Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-

bungs- und Konkurssachen ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Eine 

Parteientschädigung ist nicht auszurichten (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung wird abgeschrieben. 

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.  

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an das Betreibungsamt Zü-

rich ... sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an die Vor-

instanz, je gegen Empfangsschein. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 
  

- 11 - 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw M. Schnarwiler 
 
versandt am: 
7. Dezember 2021 
 
 
 

	Beschluss und Urteil vom 6. Dezember 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.
	2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an das Betreibungsamt Zürich ... sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...