# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76d18163-3f85-545d-9275-7b428fdb1dff
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.09.2010 C-6839/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6839-2008_2010-09-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6839/2008/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Vito Valenti, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
vertreten durch Y._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Verfügung vom 
29. September 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6839/2008

Sachverhalt:

A.
Am 1. September 2005 stellte der am _______1958 geborene und in 
seiner  Heimat  Spanien  wohnhafte  X._______  (im  Folgenden: 
Beschwerdeführer)  bei  der  spanischen  Verbindungsstelle  zuhanden 
der  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland (IVSTA, im Folgenden: Vor-
instanz)  ein  Gesuch um Bezug von Rentenleistungen der  schweize-
rischen Invalidenversicherung (IV). Er machte geltend, infolge Krank-
heit vom 12. Mai 2004 bis am 8. Februar 2005 arbeitsunfähig gewesen 
zu sein (vgl. act. 1 und 9). Dieses Leistungsgesuch wies die Vorinstanz 
mit  der  ihren  Vorbescheid  vom  16.  Oktober  2006  (vgl.  act.  23)  im 
Wesentlichen  bestätigenden  Verfügung  vom  24.  Januar  2007  ab. 
Sinngemäss  führte  sie  aus,  angesichts  des  auf  18.85% zu  bemes-
senden  Invaliditätsgrads  (vgl.  act.  22)  liege  beim  Beschwerdeführer 
keine rentenanspruchsbegründende Invalidität vor (vgl. act. 40).

B.
Am 10. Juni 2008 stellte der Beschwerdeführer erneut ein Leistungs-
gesuch (vgl. act. 41), auf das die Vorinstanz mit der ihren Vorbescheid 
vom 22  Juli  2008  (vgl.  act.  46)  im Wesentlichen  bestätigenden  Ver-
fügung vom 29. September 2008 nicht eintrat. Zur Begründung führte 
sie sinngemäss aus, aufgrund der vom Beschwerdeführer vorgelegten 
Berichte vom 22. August 2002 von Dr. med. A._______ (vgl. act. 27), 
vom 2. Juni 2008 von Dr. med. B._______ (vgl. act. 42) und vom 28. 
August 2008 von Dr. med. C._______ (vgl. act. 50) sei nicht glaubhaft  
gemacht,  dass  sich  sein  Invaliditätsgrad  in  einer  für  den 
Rentenanspruch erheblichen Weise geändert habe, so dass das neue 
Leistungsgesuch nicht geprüft werden könne (vgl. act. 53).

C.
Mit  Beschwerde vom 21. Oktober 2008 beantragte der Beschwerde-
führer sinngemäss, die Verfügung der Vorinstanz vom 29. September 
2008 sei  aufzuheben und die  Vorinstanz anzuweisen,  auf  sein  Leis-
tungsgesuch vom 10. Juni 2008 einzutreten und es materiell zu prüfen. 
Die  Berichte  der  Dres.  med.  B._______  und  C._______  und  die 
nachgereichten  Berichte  von  in  der  Schweiz  auf  den  Gebieten  der 
Radiologie  und  Neurologie  praktizierenden  Fachärzten  aus  der  Zeit 
vom 17. August 1982 bis zum 4. Dezember 1991 belegten, dass sich 
sein  Gesundheitszustand  verschlechtert  und  er  Anspruch  auf  eine 
Rente habe. 

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D.
In ihrer Vernehmlassung vom 17. März 2009 beantragte die Vorinstanz 
sinngemäss die Abweisung der Beschwerde, da die vom Beschwerde-
führer  vorgelegten  medizinischen  Dokumente  keine  von  ihrer  bis-
herigen Einschätzung abweichende Beurteilung rechtfertigen würden. 

E.
Den  mit  Zwischenverfügung  vom 24.  März  2009  einverlangten  Ver-
fahrenskostenvorschuss  von  Fr. 400.-  leistete  der  Beschwerdeführer 
am 20. April  2009 teilweise, indem er einen Betrag von Fr. 399.-  zu 
Gunsten der Gerichtskasse überwies. 

F.
Mit Replik vom 13. April 2009 und Duplik vom 11. Mai 2009 bestätigten 
der  Beschwerdeführer  und die  Vorinstanz sinngemäss die  gestellten 
Anträge sowie deren bisherige Begründung.

G.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen  wird  – soweit  erforderlich  – in  den  nachfolgenden  Er-
wägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Zu  beurteilen  ist  die  Beschwerde  vom  21. Oktober  2008  gegen  die 
Verfügung vom 29. September  2008,  mit  welcher  die  Vorinstanz auf 
das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers vom 10. Juni 2008 nicht 
eingetreten ist (vgl. E. 2.5.3 und E. 2.6 hiernach).

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bun-
desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG,  SR  172.021  [vgl.  auch  Art.  37  VGG])  sowie  des  Bundes-
gesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1  [vgl.  auch  Art.  3  Bst.  dbis 

VwVG]). Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen 
Regeln diejenigen Verfahrensregeln Anwendung, welche im Zeitpunkt 
der Beschwerdebeurteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl.  
auch Art. 53 Abs. 2 VGG).

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1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie 
vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vor-
instanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen 
gehört  auch die IV-Stelle für  Versicherte im Ausland,  die mit  Verfüg-
ungen über Leistungsgesuche befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  [IVG,  SR 831.20]).  Das Bundesverwaltungsge-
richt ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.3 Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundes-
verwaltungsgericht legitimiert,  wer durch die angefochtene Verfügung 
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG).

Der  Beschwerdeführer  hat  am  vorinstanzlichen  Verfahren  als  Partei 
teilgenommen. Als Verfügungsadressat ist er durch die angefochtene 
Verfügung  besonders  berührt  und  hat  er  an  deren  Aufhebung  bzw. 
Änderung  ein  schutzwürdiges  Interesse.  Nachdem  der  Verfahrens-
kostenvorschuss teilweise fristgerecht geleistet und zur Einzahlung der 
Restanz von Fr. 1.- keine Nachfrist angesetzt wurde, ist auf die form-  
und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten  (vgl.  Art.  60 
ATSG, Art. 21 Abs. 3, 52 Abs. 1 und 63 Abs. 4 VwVG).

2.
Im Folgenden werden die für die Beurteilung der Streitsache wesent-
lichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung dazu entwickel -
ten Grundsätze dargestellt. 

2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Spanien und hat 
dort seinen Wohnsitz, so dass vorliegend die Bestimmungen des Ab-
kommens  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  einer-
seits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Frei-
zügigkeit vom 21. Juni 1999 (im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) 
sowie  der  darin  erwähnten  europäischen  Verordnungen  anwendbar 
sind.  Gemäss  Art.  8  Bst. a  FZA  werden  die  Systeme  der  sozialen 
Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller 
Bürger der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Soweit – was vorliegend 
der Fall ist – weder das FZA und die gestützt darauf anwendbaren ge-
meinschaftsrechtlichen  Rechtsakte  abweichende  Bestimmungen  vor-
sehen noch allgemeine Rechtsgrundsätze dagegen sprechen, richtet 

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sich die Ausgestaltung des Verfahrens und die Prüfung des Renten-
anspruchs  alleine  nach  der  schweizerischen  Rechtsordnung.  Insbe-
sondere besteht für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz 
– entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers  – keine Bindung 
an Feststellungen und Entscheide ausländischer Versicherungsträger, 
Krankenkassen, Behörden und Ärzte (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI-
1996, S. 179; ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr unterstehen auch aus 
dem  Ausland  stammende  Beweismittel  der  freien  Beweiswürdigung 
des  Gerichts  (vgl.  Urteil  des  Eidgenössischen Versicherungsgerichts 
[EVG, heute Schweizerisches Bundesgericht] vom 11. Dezember 1981 
i.S. D).

2.2 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen materiell recht-
lichen  Bestimmungen  anzuwenden,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 
329).  Ein  allfälliger  Leistungsanspruch  ist  für  die  Zeit  vor  einem 
Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 
den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445).

Sodann  sind  Rechts-  und  Sachverhaltsänderungen,  die  nach  dem 
massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 
29. September 2008) eintraten, im vorliegenden Verfahren grundsätz-
lich nicht zu berücksichtigen (vgl. BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2,  
je mit  Hinweisen). Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

2.3 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  schweize-
rischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der angefochte-
nen Verfügung vom 29. September 2008 in Kraft standen; weiter aber 
auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft  
getreten  waren,  die  aber  für  die  Beurteilung  der  streitigen  Nichtein-
tretensverfügung von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2004 
in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision] 
und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 
2007 5129; 5. IV-Revision]; die Verordnung vom 17. Januar 1961 über 
die  Invalidenversicherung  [IVV, SR 831.201]  in  den  entsprechenden 
Fassungen der 4. und 5. IV-Revision).

Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 

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830.11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Ar-
beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 
sowie  der  Revision  der  Invalidenrente  und  anderer  Dauerleistungen 
(Art. 17) entsprechen den bisherigen von der Rechtsprechung zur In-
validenversicherung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 
130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Daran hat sich auf nach Inkrafttreten 
der Revision des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der 
IVV und ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision [AS 2007 5129 
bzw. AS  2007  5155],  in  Kraft  seit  1. Januar  2008)  nichts  geändert, 
weshalb im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwie-
sen wird.

2.4 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim 
Eintritt  der Invalidität  während der vom Gesetz vorgesehenen Dauer 
(vgl. Art. 36 Abs. 1 IVG) Beiträge an die AHV/IV geleistet hat. Diese 
Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht 
kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

2.4.1 Der  Beschwerdeführer  hat  laut  Auszug  vom 23. Februar  2009 
aus dem individuellen Konto in den Jahren 1978 bis 1991 während ins-
gesamt  mehr  als  einem Jahrzehnt  Beiträge an die  AHV/IV  geleistet 
(vgl. act. 54), so dass die Voraussetzung der Mindestbeitragsdauer für 
den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist (vgl. Art. 36 
Abs. 1 IVG in der bis Ende 2007 gültig gewesen sowie der ab 1. Janu-
ar 2008 geltenden Fassung).

2.4.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde,  ganze oder  teilweise Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts -
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

2.4.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gül -
tig gewesenen Fassung) bzw. Art. 28 Abs. 2 IVG (in der ab 1. Januar 
2008 geltenden Fassung) besteht bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 70% Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invaliditäts-
grad  von  mindestens  60%  Anspruch  auf  eine  Dreiviertelsrente,  bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch auf eine halbe 
Rente und bei einem solchen von mindestens 40% Anspruch auf eine 

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Viertelsrente. Laut Art. 28 Abs. 1 ter erster Satz IVG (in der von 2003 bis 
Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der 
ab  1.  Januar  2008  geltenden  Fassung)  werden  jedoch  Renten,  die 
einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Ver-
sicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt 
(Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, was laut Rechtsprechung eine 
besondere Anspruchsvoraussetzung darstellt (vgl. BGE 121 V 264 E. 
6c). Eine vorliegend zutreffende Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit 
dem  1.  Juni  2002  für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der 
Europäischen Gemeinschaft (EU), denen bereits ab einem Invaliditäts-
grad von 40% eine Rente ausgerichtet  wird,  wenn sie in  einem Mit-
gliedstaat der EU Wohnsitz haben.

2.5 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades be-
reits  einmal  verweigert,  so  wird  eine  neue  Anmeldung  nur  geprüft,  
wenn der Versicherte  glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invali-
dität ein einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl.  
Art. 87 Abs.4 i.V.m. Art. 87 Abs. 3 IVV). Das Erfordernis des Glaubhaft-
machens bezweckt, dass sich die Verwaltung nach vorausgegangener 
rechtskräftiger Rentenverfügung nicht immer wieder mit  gleichlauten-
den  sowie  nicht  näher  begründeten  Leistungsgesuchen  befassen 
muss.  Insoweit  findet  der  Untersuchungsgrundsatz,  wonach  grund-
sätzlich die rechtsanwendenden Behörden für die richtige und vollstän-
dige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen haben 
(vgl. BGE 125 V 193 E. 2 mit Hinweisen), keine Anwendung (vgl. BGE 
133 V 108 E. 5.3.1 und BGE 130 V 64 E. 5.2.5, je mit Hinweisen).

2.5.1 Die  vom Versicherten  glaubhaft  zu  machende  rentenrelevante 
Änderung des Invaliditätsgrades kann einerseits auf eine wesentliche 
Veränderung  des  Gesundheitszustands  mit  entsprechender  Beein-
flussung der Erwerbsfähigkeit  und andererseits  auf  eine wesentliche 
Veränderung der erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich ge-
bliebenen Gesundheitszustandes zurückzuführen sein (vgl. BGE 130 V 
343 E. 3.5 und BGE 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen); wobei eine an-
spruchsbeeinflussende Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit erst zu 
berücksichtigen ist,  sobald sie  ohne wesentliche Unterbrechung drei 
Monate  angedauert  hat  (vgl.  Art.  88a Abs. 2  IVV).  Dagegen ist  die 
unterschiedliche  Beurteilung  eines  im  Wesentlichen  unverändert  ge-
bliebenen  Sachverhalts  unerheblich;  unterschiedliche  Beurteilungen 
sind neuanmeldungsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck 
von  Änderungen  der  tatsächlichen  Verhältnisse  sind  (vgl.  Urteil  des 

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Bundesgerichts 9C-881/2007 vom 22. Februar 2008 E. 3.3 sowie BGE 
112 V 387 E. 1 b, je mit Hinweisen).

2.5.2 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in dem für den Invali-
ditätsgrad erheblichen Tatsachenspektrum (vgl. BGE 117 V 198 E. 4b) 
glaubhaft dargetan ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, 
wie er im Zeitpunkt der letzten eröffneten und rechtskräftigen Verfüg-
ung,  die  auf  einer  umfassenden  materiellen  Prüfung  des  Rentenan-
spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung 
und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  beruht,  mit  dem-
jenigen zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (vgl. BGE 133 V 108 E. 
4.1  und E. 5.4  und  BGE 130 V 71  E. 3.1  und E. 3.2.3,  je  mit  Hin-
weisen).

2.5.3 Nach  Eingang  eines  neuen  Leistungsgesuchs  ( im  Folgenden: 
Neuanmeldung) ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung der formellen 
Frage verpflichtet, ob es dem Versicherten gelungen ist, die behaup-
tete Änderung des Sachverhaltes glaubhaft  zu machen. Im Rahmen 
des ihr dabei zustehenden Ermessens hat sie unter anderem zu be-
rücksichtigen,  ob  die  frühere,  auf  einer  umfassenden  materiellen 
Anspruchsprüfung beruhende Verfügung nur kurze oder schon längere 
Zeit  zurückliegt,  und  dementsprechend  an  die  Glaubhaftmachung 
höhere oder  weniger  hohe Anforderungen zu stellen  (vgl. Urteil  des 
Bundesgerichts I 489/05 vom 4. April 2007 E. 4.3 mit Hinweis auf BGE 
109 V 262 E. 3). Die Verwaltung bewegt sich insbesondere auch dann 
noch auf der Stufe der Prüfung des Glaubhaftmachens, wenn sie auf 
eine  Neuanmeldung  hin  einfache  Abklärungshandlungen  selbst  vor-
nimmt – etwa bei Ärzten, auf deren Berichte sich eine Neuanmeldung 
stützt,  zusätzlich  einfache  Formularberichte  einholt  oder  die  vorge-
legten  Arztberichte  ihrem  oder  einem  Regionalen  Ärztlichen  Dienst 
(RAD) vor Verfügungserlass  zur  Stellungnahme unterbreitet  (vgl. Ur-
teile des Bundesgerichts I 489/05 vom 4. April 2007 E. 7 und I 781/04 
vom 17. Februar 2005 E. 3).

2.5.4 Als  glaubhaft  dargetan  erweisen  sich  anspruchserhebliche 
Sachumstände  dann,  wenn  für  ihr  Vorhandensein  zumindest  medi-
zinische  oder  andere  objektivierbare  Anhaltspunkte  bestehen; selbst 
wenn  in concreto noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei einge-
hender Abklärung werde sich die behauptete rentenrelevante Verände-
rung  nicht  erstellen  lassen  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts 
9C_286/2009  vom 28. Mai  2009  E. 2.2.2  mit  Hinweisen  sowie  BGE 

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109 V 25 E. 3c). Erweisen sich geltend gemachte anspruchserhebliche 
Sachumstände nicht als glaubhaft, so hat die Verwaltung auf die Neu-
anmeldung  ohne  materielle  Prüfung  nicht  einzutreten.  Andernfalls 
muss sie materiell umfassend abklären und beurteilen, ob der Invalidi-
tätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung – überwie-
gend wahrscheinlich (vgl. BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) – eine 
rentenrelevante Änderung erfahren hat (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b).

2.6 Den  Akten  kann  entnommen  werden,  dass  vor  Erlass  der  an-
gefochtenen  Verfügung  vom  29.  September  2008  eine  umfassende 
materielle  Rentenanspruchsprüfung einzig  im Rahmen jenes  Verfah-
rens statt  fand (vgl. act. 1 ff.), das mit  rechtskräftiger Verfügung vom 
24. Januar 2007 (vgl. act. 40) abgeschlossen worden ist. 

Weiter  ergibt  sich  aus  den  Akten,  dass  die  Vorinstanz  die  vom Be-
schwerdeführer  vorgelegten  medizinischen  Dokumente  ihrem  ärzt-
lichen Dienst  zusammen mit  den Vorakten zur Stellungnahme unter-
breitet,  indes vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 29. Sep-
tember 2008 keine weitergehenderen Sachverhaltsabklärungen vorge-
nommen hat. Dieser Verfügung liegt folglich einzig eine formelle Prü-
fung  der  Eintretensvoraussetzung  des  Glaubhaftmachens  zugrunde, 
so dass sie als Nichteintretensverfügung zu qualifizieren ist.

3.
Im Folgenden  ist  daher  in  Würdigung der  relevanten  Dokumente  zu 
beurteilen,  ob bei Erlass der angefochtenen Verfügung glaubhaft  er-
stellt  war, dass seit dem  24.  Januar 2007 rentenanspruchserhebliche 
Sachumstände eingetreten sind – wie dies der Beschwerdeführer gel-
tend macht.

3.1 Ihre Verfügung vom 24. Januar 2007, mit  der sie das erste Leis-
tungsgesuch des Beschwerdeführers vom 1. September 2005 abwies 
(vgl. 40), erliess die Vorinstanz im Wesentlichen gestützt auf die Stel-
lungnahmen ihres ärztlichen Dienstes (Dr. med. D._______) vom 15. 
September 2006 und 20. Januar 2007 (vgl. act. 21 und 39).

Dr. med. D._______ lagen Berichte von in Spanien auf den Gebieten 
der  Chirurgie,  Orthopädie,  Rheumatologie,  Traumatologie  und 
Radiologie  praktizierenden  Fachärzten  aus  der  Zeit  vom 17.  Januar 
2000 bis 31. Oktober 2006 vor (vgl. act. 13 bis 19, 27, 29 bis 32 und 
35). Hauptsächlich würdigte er die Berichte vom 23. August 2005 und 
31. Oktober 2006 der Dres. med. E._______ und F._______. In diesen 

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wurden als Diagnosen eine gut kontrollierte Epilepise, ein Status nach 
Meniskektomie am linken Knie im Jahre 1999,  eine bilaterale,  links-
betonte  Gonarthrose  mit  Genu  varum,  eine  Zervikal-  und  Lumbal-
arthrose mit  Diskopathie  C5/6,  C6/7  und L4/5,  eine Arthrose beider 
Ellenbogengelenke  mit  wesentlicher  Einschränkung  der  Flexion  und 
Extension, eine Hypercholesterinämie sowie eine Hyperurikämie auf-
geführt (vgl. act. 18 S. 8 und 35). 

Als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte Dr. 
med. D._______  eine  Polyarthrose  der  Kniegelenke  (bestehend  seit 
dem  Jahre  2000),  der  Ellbogengelenke  (bestehend  seit  dem  Jahre 
2002)  sowie  des Achselskeletts,  und  als  solche ohne  Auswirkungen 
auf  die  Arbeitsfähigkeit  eine  gut  kontrollierte  Epilepsie. Sinngemäss 
führte er  aus, für die Arthrose der Ellenbogengelenke sei laut Bericht 
vom 22. August 2002 von Dr. med. A._______ (vgl. act. 27) vorwiegend 
die vom Beschwerdeführer unter Verwendung eines Presslufthammers 
zuletzt ausgeübte Erwerbstätigkeit als Bauarbeiter (vgl. act. 9 S. 3 und 
10) ursächlich. Die bestehende Schmerzproblematik  könne mit  einer 
Kniegelenkprothese  verbessert  werden.  Laut  radiologischem  Bericht 
vom 11. August 2005 von Dr. med. G._______ (vgl. act. 17; vgl. auch 
act. 18 S. 6) seien lumbal minimale degenerative Veränderungen fest-
gestellt  worden,  indessen  keine  Bandscheibenverschmälerung.  Eine 
wesentliche Diskopathie lumbal sei daher unwahrscheinlich. Vornehm-
lich  aufgrund  der  Beeinträchtigungen  durch  die  Ellenbogenarthrose 
gelangte Dr. med. D._______ zum Schluss, in der zuletzt ausgeübten 
Erwerbstätigkeit  als  Bauarbeiter  sei  der  Beschwerdeführer  seit  dem 
30. Mai  2002 zu 70% arbeitsunfähig. Ab diesen Zeitpunkt  seien ihm 
allerdings körperlich leichte Verweisungstätigkeiten ohne übermässige 
Beanspruchung  der  Ellenbogengelenke  vollschichtig  zumutbar  (vgl. 
act. 21 und 39).

3.2 Die angefochtene Nichteintretensverfügung vom 31. Juli 2008 be-
ruht im Wesentlichen auf den Stellungnahmen des ärztlichen Dienstes 
der Vorinstanz (Dr. med. H._______) vom 18. Juli und 24. September 
2008 (vgl. act. 45 und 52). Nebst den medizinischen Vorakten würdigte 
Dr. med. H._______ hauptsächlich den Bericht vom 2. Juni 2008 von 
Dr. med. B._______ (vgl. act. 42)  sowie  denjenigen vom 28. August 
2008 von Dr. med. C._______,  welcher  dem Beschwerdeführer  eine 
vollschichtige Arbeitsunfähigkeit attestierte (vgl. act. 50). 

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Sinngemäss gelangte Dr. med. H._______ zum Schluss, die Berichte 
der Dres. med. B._______ und C._______ beinhalteten einzig von den 
Stellungnahmen von Dr. med. D._______ abweichende Beurteilungen 
eines seit Erlass der Verfügung vom 24. Januar 2007 im Wesentlichen 
unveränderten Gesundheitszustandes (vgl. act. 45 und 52).

3.3 Die Stellungnahmen von Dr. med. H._______ vermögen nicht zu 
überzeugen. 

Dr. med. H._______ ist zwar darin zuzustimmen, dass die von Dr. med. 
D._______ gewürdigten medizinischen Dokumente – so insbesondere 
auch die Berichte der Dres. med. E._______ und F._______ – im We-
sentlichen  die  gleichen  Diagnosen  beinhalten,  wie  die  Berichte  der 
Dres. med. B._______ und C._______ (vgl. insb. act. 18 S. 8, 35, 42 S. 
2 und 50 S. 9 f.). Eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditäts-
grades kann allerdings auch dann glaubhaft erstellt  sein, sofern sich 
ein Leiden – bei gleicher Diagnose – in seiner Intensität und/oder in 
seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 9C_286/2009 vom 28. Mai 2009 E. 3.2.2 mit Hin-
weisen). 

Im Bericht vom 28. August 2008 von Dr. med. C._______ werden eine 
Diskusprotrusion L4/L5 sowie ein positiver Lasègue von 55% der Ex-
tremitäten rechts aufgeführt  (vgl. act. 50 S. 6),  währendem Dr. med. 
D._______  in  seinen  Berichten  vom  15.  September  2006  und  20. 
Januar  2007  noch  von  geringfügigeren  lumbalen  Beschwerden  aus-
ging  bzw. von einer  unwahrscheinlichen  Diskopathie  L4/L5  (vgl. act. 
35;  vgl.  auch  act.  14,  17,  18  S.  6  und  27).  Bereits  angesichts  der 
erstmals  von  Dr.  med.  C._______  diagnostizierten  Diskusprotrusion 
L4/L5  ist  aber  eine  anspruchserhebliche  Verschlechterung  des  Ge-
sundheitszustandes  seit  dem  24.  Januar  2007  glaubhaft.  Es  kann 
daher offen bleiben, ob diese Schlussfolgerung auch aufgrund des  – 
von  Dr.  med.  H._______  ebenfalls  nicht  gewürdigten  – Umstandes 
gerechtfertigt  wäre,  dass  die  Dres. med. B._______  und  C._______ 
zwar  widersprüchliche,  von  den  Feststellungen  der  Dres.  med. 
E._______ und F._______ aber abweichende Befunde zur Ellbogenbe-
weglichkeit erhoben haben (vgl. act. 18 S. 5, 35, 42 und 50 S. 4).

Das  Bundesverwaltungsgericht  erachtet  aufgrund  der  Ausführungen 
von  Dr.  med.  C._______  eine  Verschlechterung  des  Gesundheits-
zustandes, die durchaus rentenrelevante Auswirkungen auf den Invali-

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ditätsgrad  haben  kann,  als  glaubhaft  gemacht.  Unter  diesen  Um-
ständen  rechtfertigt  sich  eine  neue  materielle  Prüfung  des  Renten-
gesuches.

3.4 Angemerkt sei allerdings, dass die beschwerdeweise nachgereich-
ten, dem ärztlichen Dienst der Vorinstanz nicht vorgelegten fachärzt-
lichen Berichte aus der Zeit vom 17. August 1982 bis zum 4. Dezem-
ber  1991  nicht  geeignet  sind,  eine  anspruchserhebliche  Verschlech-
terung des Gesundheitszustandes zu belegen. Zum einen beinhalten 
diese Berichte jeweils Feststellungen zu einem bereits bei Beginn der 
Arbeitsunfähigkeit  des  Beschwerdeführers  im  Mai  2002  nicht  mehr 
aktuellen Gesundheitszustand, weshalb sie bei Erlass der Verfügung 
vom 24. Januar 2007 nicht mehr entscheidrelevant sein konnten. Zum 
anderen kann ihnen kein Leistungskalkül entnommen werden. Daran, 
dass eine seither eingetretene anspruchserhebliche Verschlechterung 
des Gesundheitszustandes glaubhaft dargetan ist, vermögen indessen 
auch diese Umstände nichts zu ändern.

4.
Angesichts der vorstehenden Darlegungen ist zusammenfassend fest-
zustellen, dass die Vorinstanz zu Unrecht nicht auf die Neuanmeldung 
des Beschwerdeführers eingetreten ist. Die Beschwerde vom 21. Ok-
tober 2008 ist folglich gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 
29.  September  2008  aufzuheben  und  die  Sache  an  die  Vorinstanz 
zurückzuweisen,  damit  sie  das  Leistungsgesuch  des  Beschwerde-
führers  vom  10.  Juni  2008  materiell  einlässlich  prüfe  und 
anschliessend neu verfüge.

5.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten sowie eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Angesichts des Obsiegens des Beschwerdeführers sind keine Ver-
fahrenskosten zu erheben (Art. 63 Abs. 1 sowie 2 VwVG; vgl. BGE 132 
V 215 E. 6.1). Der  bereits  geleistete Verfahrenskostenvorschuss von 
Fr. 399.- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des 
vorliegenden Urteils zurückerstattet.

5.2 Dem obsiegenden Beschwerdeführer ist  eine von der Vorinstanz 
zu  entrichtende  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art.  64  Abs.  1 
i.V.m. Art. 7  Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar  2008 über  die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 

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[VGKE, SR 173.320.2]), welche mangels Kostennote aufgrund der Ak-
ten zu bestimmen ist (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Das dem Beschwerdefüh-
rer zu entschädigende Honorar bestimmt sich nach dem notwendigen 
Zeitaufwand seines nichtanwaltlichen Vertreters (Art. 10 Abs. 1 und 2 
VGKE).  Unter  Berücksichtigung  des  gebotenen  und  aktenkundigen 
Aufwands  erachtet  das  Bundesverwaltungsgericht  ein  zu  entschädi-
gendes  Honorar  von  Fr. 750.-  (inklusive  Auslagen,  ohne  Mehrwert-
steuer) für angemessen. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  21.  Oktober  2008  wird  gutgeheissen  und  die  Ver-
fügung vom 29. September 2008 wird aufgehoben.

Die  Sache  wird  zur  materiellen  Prüfung  des  Leistungsgesuchs  vom 
10. Juni 2008 an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  bereits  geleistete 
Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 399.- wird dem Beschwerdeführer 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Dem Beschwerdeführer wird eine Parteienschädigung in der Höhe von 
Fr. 750.- zugesprochen, die von der Vorinstanz zu leisten ist.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Einschreiben  mit  Rückschein;  Beilage: 
Formular "Zahladresse")

- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene 
Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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