# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8de9a770-cd12-5a75-92c4-00dab50f3e17
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 01.04.2022 PS220059
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS220059_2022-04-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs  
 
 

Geschäfts-Nr.: PS220059-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch  

Beschluss vom 1. April 2022 

in Sachen 

 

A._____ Ltd,  
Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

Schweizerische Eidgenossenschaft,  
Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch Eidgenössische Finanzverwaltung,  

 

betreffend Pfändung / aufschiebende Wirkung usw. 
(Beschwerde über das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon) 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen vom 
22. März 2022 (CB220002) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. 

1.1. In den durch die Schweizerische Eidgenossenschaft (fortan Beschwerde-

gegnerin) angehobenen Betreibungen-Nrn. 1 ff., Pfändung-Nr. 2, gegen B._____ 

(Schuldner) erliess das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon am 

27. Januar 2022 eine Anzeige von der Pfändung einer Forderung gemäss Art. 99 

SchKG an die C._____ AG betreffend das Konto-Nr. 3. Vertragspartnerin sei die 

A._____ Ltd (nachfolgend Beschwerdeführerin), der Schuldner bezeichne sich als 

wirtschaftlich Berechtigter dieses Kontos (act. 6/2/1 = act. 4/2). Gegen die Anzei-

ge der Forderungspfändung reichte die A._____ Ltd mit Eingabe vom 10. Februar 

2022 (Datum Poststempel) beim Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Auf-

sichtsbehörde über Betreibungsämter Beschwerde mit folgenden Anträgen ein 

(act. 6/1 S. 1): 

"1. Unserer Beschwerde ist aufschiebende Wirkung einzuraeumen. 

 2. Der Vollzug der Pfaendung Nr. 2 gemaess beiliegender Anzeige vom 27.1.22 

des Betreibungsamts Kuesnacht an C._____ AG ist zu annullieren.  

 3. Eventualiter ist der Vollzug der Pfaendung aufzuschieben bis C._____ AG 

dem Betreibungsamt Kuesnacht eine Kopie des Formulars A mit dem wirt-

schaftlich Berechtigten «…» einreicht und anschliessend sei der Vollzug der 

Pfaendung Nr. 2 zu annullieren. 

 4. Uns sind als Entschaedigung als Folge der missbraeuchlichen Pfaendungs-

ankuendigung durch das Betreibungsamt Kuesnacht und Einschraenkung un-

serer Eigentumsrechte Fr. 3000 Entschaedigung zulasten des Kantons res-

pektive der Eidgenossenschaft zuzusprechen. 

 5. Saemtliche Kosten gehen zulasten des Kantons Zuerich oder der Eidgenos-

senschaft." 

Mit Schreiben vom 11. Februar 2022 leitete das Bezirksgericht Zürich die Be-

schwerde zuständigkeitshalber an die untere kantonale Aufsichtsbehörde über 

Betreibungsämter am Bezirksgericht Meilen (fortan Vorinstanz) weiter, wo sie am 

15. Februar 2022 einging (act. 6/3). Mit Präsidialverfügung vom 18. Februar 2022 

setzte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Frist an, um 

den Nachweis über die Zeichnungsberechtigung (von B._____ als Direktor der 

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Beschwerdeführerin) zu erbringen bzw. eine Vollmacht einzureichen, unter der 

Androhung, dass im Säumnisfall die Beschwerde als nicht erfolgt gelte. Den An-

trag um aufschiebende Wirkung wies die Vorinstanz einstweilen ab (act. 6/4 S. 3). 

Am 2. März 2022 reichte die Beschwerdeführerin als Beleg der Einzelunter-

schriftsberechtigung von B._____ ein Certificate of Incumbency ein. Hinsichtlich 

der Vertretung der Beschwerdegegnerin verlangte die Beschwerdeführerin die 

Zustellung einer Vollmachtskopie (act. 6/8-9). Die Vorinstanz berichtigte in der 

Folge mit Verfügung vom 2. März 2022 in Bezug auf die Vertretung der Be-

schwerdegegnerin das Rubrum (act. 6/10). Mit Verfügung vom 11. März 2022 

setzte die Vorinstanz dem Betreibungsamt Frist zu Vernehmlassung und Akten-

einsendung und der Beschwerdegegnerin Frist zur Beschwerdeantwort an 

(act. 6/12). Am 16. März 2022 ging bei der Vorinstanz ein Schreiben der Be-

schwerdeführerin ein, in welchem diese verlangte, es sei ihrer Beschwerde unmit-

telbar aufschiebende Wirkung zu gewähren. Zudem sei ihr zulasten der Be-

schwerdegegnerin und des Betreibungsamtes Schadenersatz in der Höhe von 

mindestens Fr. 100'000.00 zuzusprechen (act. 6/14 S. 2). Das Betreibungsamt 

verlangte mit Schreiben vom 18. März 2022, es sei das eingereichte Certificate of 

Incumbency in die Amtssprache Deutsch zu übersetzen und die Frist zur Ver-

nehmlassung zu erstrecken (act. 6/15).  

1.2. Mit Verfügung vom 22. März 2022 wies die Vorinstanz den Antrag der Be-

schwerdeführerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab (Dispositiv-

Ziffer 1). Auf das Schadenersatzbegehren der Beschwerdeführerin trat sie nicht 

ein (Dispositiv-Ziffer 2). Zudem setzte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin eine 

Nachfrist an, um ihre in englischer Sprache eingereichte Zeichnungsberechtigung 

in einer Übersetzung in die deutsche Sprache durch eine Dolmetscherperson ein-

zureichen, unter Androhung, das bei Säumnis "die fremdsprachige Urkunde als 

nicht erfolgt" gelte (Dispositiv-Ziffer 3). Die dem Betreibungsamt Küsnacht-

Zollikon-Zumikon angesetzte Frist zur Vernehmlassung und Akteneinsendung 

wurde diesem abgenommen (Dispositiv-Ziffer 4; act. 6/16 = act. 5 S. 4). 

2. 

2.1. Gegen die vorinstanzliche Verfügung vom 22. März 2022 gelangte die Be-

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schwerdeführerin mit Eingabe vom 24. März 2022 (Datum Poststempel) rechtzei-

tig an das Obergericht des Kantons Zürich als obere kantonale Aufsichtsbehörde 

über Schuldbetreibung und Konkurs. Sie stellt folgende Rechtsmittelanträge 

(act. 2 S. 3 f.): 

"1. Unserer Beschwerde ist aufschiebende Wirkung zu erteilen 

 2. Die Verfuegung der Vorinstanz vom 22.3.22 ist aufzuheben, unserer Be-

schwerde vom 10.2.22 an das Bezirksgericht Meilen ist die aufschiebende 

Wirkung zu erteilen und die uns angesetzte Nachfrist von 7 Tagen zur Einrei-

chung einer deutschen Uebersetzung des CoI unserer Gesellschaft sei uns 

abzunehmen und dem Betreibungsamt Kuesnacht und der Eidgenossen-

schaft sei eine kurz angesetzte Frist zur Vernehmlassung und Einsendung 

der Akten zu setzen. 

 3. Eventualiter sei die Verfuegung der Vorinstanz vom 22.3.22 aufzuheben und 

die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurueckzuweisen. 

 4. Saemtliche Kosten gehen zulasten der Eidgenossenschaft respektive dem 

Kanton Zuerich. 

 5. Eventualiter ist die Glaeubigerin Eidgenossenschaft zu verpflichten, der Be-

schwerdefuehrerin eine angemessen Parteientschaedigung zu bezahlen." 

2.2. Die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens wurden von Amtes wegen beige-

zogen (act. 6/1-17). Zudem wurde das Urteil der unteren kantonalen Aufsichtsbe-

hörde über die Betreibungsämter am Bezirksgericht Meilen vom 21. März 2022 im 

Geschäft-Nr. CB220001 beigezogen, auf welches die Beschwerdeführerin in ihrer 

Beschwerde verwies (act. 7). Von der Einholung einer Beschwerdeantwort und 

einer Vernehmlassung wurde abgesehen (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG 

SchKG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. Art. 322 und 324 ZPO). Das Verfahren erweist 

sich als spruchreif. Auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin ist nachfolgend in-

soweit einzugehen, als dies für die Entscheidfindung und unter Hinweis auf 

Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 und 3 SchKG nötig ist. Der von der Beschwerdeführerin ge-

stellte Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird mit dem vorliegen-

den Entscheid obsolet, er ist abzuschreiben. 

3. 

3.1. Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Beschwerde zusammengefasst vor, 

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die Vorinstanz habe eingeräumt, dass die Gutheissung ihrer Beschwerde zum jet-

zigen Zeitpunkt wahrscheinlicher sei als eine Abweisung. Aus nicht nachvollzieh-

baren Gründen behaupte die Vorinstanz, die aufschiebende Wirkung sei erst auf 

den Zeitpunkt zu gewähren, in dem nicht reversible Vorkehren zu treffen seien, 

wie etwa die Verwertung und Verteilung. Die Vorinstanz verkenne damit die sei-

tens des Gerichts und der Beschwerdegegnerin zu beachtende Schadensminde-

rungsmaxime. Infolge der Blockierung ihres Kontos (und damit der Blockierung ih-

rer Wertpapierhandelsaktivitäten sowie Verlusteingrenzungsoperationen) steige 

ihr Opportunitätsverlust mit jedem Tag. Sie habe klar dargestellt, worin der bishe-

rige Opportunitätsschaden bestehe. Es sei augenscheinlich, inwiefern durch die 

Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung eine nicht ohne Schaden 

rückgängig zu machende Vollstreckungshandlung drohe, d.h. ein Schaden von 

Fr. 100'000.00 bereits eingetreten sei und dieser mit jedem Handelstag grösser 

werde. Nachdem die Vorinstanz bereits am 21. März 2022 die zugrundeliegende 

Pfändung Nr. 2 aufgehoben habe, sei ihrem Antrag auf Gewährung der aufschie-

benden Wirkung zweifelsohne zu entsprechen, um weiteren Schaden abzuwen-

den (act. 2 S. 4 f.). Weiter macht die Beschwerdeführerin Ausführungen zur ver-

langten Übersetzung. Ihrer Ansicht nach könnten von der Vorinstanz Grundkennt-

nisse in Englisch erwartet werden. Es sei zudem lebensfremd, an der Zeich-

nungsberechtigung ihres Direktors zu zweifeln, habe doch die Bank gemäss ein-

gereichtem Schreiben vom 9. Februar 2022 die Pfändungsurkunde (recte: Pfän-

dungsanzeige) des Betreibungsamtes dem zeichnungsberechtigen Direktor 

B._____ zugestellt. Das Verhalten und die vorsätzliche Verzögerung von drei Wo-

chen durch die Vorinstanz in einem dringenden Fall, um dann eine kurze Nachfrist 

anzusetzen, würden einen überspitzten Formalismus, eine besondere Form der 

Rechtsverweigerung sowie eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glau-

ben darstellen. Formvorschriften dürften nicht zum Selbstzweck ausarten und nie 

über die dienende Funktion hinausgehen (act. 2 S. 5 f.). 

  

- 6 - 

3.2. Mit diesen Ausführungen in der Beschwerdebegründung und ihren Anträgen 

richtet sich die Beschwerdeführerin gegen die Dispositiv-Ziffern 1, 3 und 4 der 

vorinstanzlichen Verfügung vom 22. März 2022. Die Vorinstanz belehrte die Be-

schwerde an die obere Aufsichtsbehörde einzig in Bezug auf ihre Dispositiv-

Ziffer 2 (Nichteintreten auf das Schadenersatzbegehren; siehe act. 5 S. 5 Disposi-

tiv-Ziffer 6). Es stellt sich daher die Frage, ob der Beschwerdeführerin ein 

Rechtsmittel zur Verfügung steht. 

3.3.1. Das Verfahren der Beschwerde in Schuldbetreibungs- und Konkurssa-

chen vor den kantonalen Aufsichtsbehörden richtet sich nach den Bestimmungen 

von Art. 20a Abs. 2 SchKG. Soweit das SchKG keine Bestimmungen enthält, re-

geln die Kantone das Verfahren (Art. 20a Abs. 3 SchKG). Für den Kanton Zürich 

verweist § 18 EG SchKG (ZH) auf § 83 f. GOG (ZH) und dort weiter auf die ZPO 

ganz allgemein (§ 83 Abs. 3 GOG) sowie auf die Beschwerde nach Art. 319 ff. 

ZPO (§ 84 GOG). Prozessleitende Entscheide, welche die Vorinstanz in ihrer Ver-

fügung vom 22. März 2022 (Dispositiv-Ziffer 1 und 3-4) getroffen hat, sind – ne-

ben hier nicht einschlägigen, gesetzlich speziell vorgesehenen Fällen (Art. 319 

lit. b Ziff. 1 ZPO) – nach Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO (nur) dann mit Beschwerde an-

fechtbar, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht 

(vgl. auch BSK SchKG I-Nordmann, 3. Aufl. 2021, Art. 36 N 13 m.w.H.). Ein sol-

cher ist in der Beschwerde geltend zu machen, das heisst zu behaupten und 

nachzuweisen, soweit er nicht geradezu offensichtlich ist (vgl. BK ZPO II-Sterchi, 

Bd. I, Bern 2012, Art. 321 N 17 und Art. 319 N 15).  

3.3.2. In Bezug auf die Nachfristansetzung zur Einreichung einer Übersetzung 

und die Fristabnahme gegenüber dem Betreibungsamt ist ein Nachteil im genann-

ten Sinne weder durch die Beschwerdeführerin in der Beschwerde dargetan (vgl. 

oben Erw. 3.1.) noch ist ein solcher ersichtlich. Insbesondere bei (Nach-

)Fristansetzungen und Fristerstreckungen ist ein nicht leicht wiedergutzumachen-

der Nachteil grundsätzlich zu verneinen und es können die entsprechenden pro-

zessleitenden Anordnungen (noch bzw. erst) im Rahmen des Rechtsmittels ge-

gen den Endentscheid beanstandet werden (vgl. BK ZPO II-Sterchi, a.a.O., 

Art. 319 N 14). Hinsichtlich der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde an die 

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Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde 

verschiedentlich darauf verweist, die zugrundeliegende und in der angefochtenen 

Anzeige der Forderungspfändung (Art. 99 SchKG) vom 27. Januar 2022 genannte 

Pfändung-Nr. 2 sei aufgehoben worden. Im von ihr genannten Urteil des Bezirks-

gerichts Meilen vom 21. März 2022 im Geschäft-Nr. CB220001 wurde auf Be-

schwerde des Schuldners B._____ hin festgestellt, dass dieser in den Betreibun-

gen-Nr. 1, Nr. 4 und Nr. 5 des Betreibungsamtes Küsnacht-Zollikon-Zumikon 

rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben und dadurch die Einstellung der Betreibun-

gen bewirkt habe. Die Pfändung-Nr. 2 des Betreibungsamtes Küsnacht-Zollikon-

Zumikon wurde aufgehoben (act. 7 S. 13). Damit ist der Anzeige der Forderungs-

pfändung vom 27. Januar 2022 die Grundlage entzogen, denn die Anzeige entfal-

tet nur solange Wirkung, bis sie ausdrücklich aufgehoben oder bis die Pfändung 

aufgehoben wird (BSK SchKG I-Sievi, a.a.O., Art. 99 N 10). Vor diesem Hinter-

grund ist das Drohen eines nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils (insbe-

sondere bezogen auf das Vollstreckungsverfahren) durch die Abweisung des An-

trags der Beschwerdeführerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung nicht 

erkennbar. Allfällige bereits eingetretene finanzielle Einbussen stellen für sich ge-

sehen ohnehin keinen Nachteil im vollstreckungsrechtlichen Sinne resp. im Sinne 

von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO dar. Solche wären durch die Beschwerdeführerin auf 

anderem, eventuell haftungsrechtlichem Weg geltend zu machen.  

3.3.3. Mangels eines nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils gemäss 

Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO steht der Beschwerdeführerin die Beschwerde nicht zur 

Verfügung. Auf ihre Beschwerde ist nicht einzutreten. 

Nur der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass nach Ergehen des Ur-

teils vom 21. März 2022 im Geschäft-Nr. CB220001 von der Vorinstanz zeitnah zu 

prüfen sein wird, inwiefern der Gegenstand der Beschwerde der Beschwerdefüh-

rerin vom 10. Februar 2022 weggefallen ist. Zu prüfen wäre allenfalls auch die 

Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin (vgl. dazu OGer ZH PS180142 

vom 22. Oktober 2018 E. 2.3.1.). Zuletzt sei noch angefügt, dass die Vorinstanz 

zwar zutreffend darlegte, dass die Amtssprache im Kanton Zürich Deutsch ist. 

Diese wird grundsätzlich in Hauptsätzen gesprochen sowie geschrieben; die 

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mehrseitigen Erwägungen der Vorinstanz in "dass"-Sätzen sind nicht nur für den 

durchschnittlichen Leser, sondern selbst für die Rechtsmittelinstanzen schwer 

verständlich. Erwägungen in ganzen Sätzen sollte daher der Vorzug gegeben 

werden.  

4. 

Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 

Abs. 2 GebV SchKG). Parteientschädigungen dürfen in diesem Verfahren nicht 

zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

Es wird beschlossen: 

1. Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung wird abgeschrieben. 

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

3. Es werden keine Kosten erhoben. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, unter Rücksendung der erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz sowie an das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-

Zumikon, je gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 
  

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Würsch 
 
versandt am: 
4. April 2022 
 
 
 

	Beschluss vom 1. April 2022
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.
	2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	3. Es werden keine Kosten erhoben.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 2, unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz sowie an das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...