# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8746c673-627f-5ca3-b927-7be8a1fed2ac
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-02-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 14.02.2013 SB120518
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB120518_2013-02-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB120518-O/U/eh 
 
 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. P. Marti, Präsident, lic. iur. M. Langmeier  

und Ersatzoberrichter lic. iur. E. Leuenberger sowie die Gerichts-

schreiberin lic. iur. N. Burri 

 

Urteil vom 14. Februar 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. H. Bebié,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend 

mehrfache Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung -  
Einzelgericht, vom 9. Oktober 2012 (GG120184) 

 

-   2   - 

Anklage: 
(Urk. 14) 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 24. Juli 2012 ist 

diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 
Urk. 27 S. 28ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig  

- der mehrfachen Widerhandlung (Vergehen) gegen das Betäubungs-

mittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c, lit. d und lit. g BetmG 

- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne 

von Art. 19a Ziff. 1 BetmG. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten. 

Hievon sind 21 Tage durch die vom Beschuldigten erstandene Polizeihaft 

und Untersuchungshaft bereits verbüsst.  

Der Beschuldigte wird ferner mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft. 

3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

4. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 11. Juli 2012 

beschlagnahmte Barschaft in der Höhe von Fr. 7'400.-- wird eingezogen.  

5. Die folgenden von der Staatsanwaltschaft Zürich mit Verfügung vom  

11. Juli 2012 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei unter der Lager-

Nr. … sowie der Lager-Nr. … bzw. bei der … aufbewahrten Gegenstände 

werden eingezogen und nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden 

Urteils durch die Lagerbehörde vernichtet: 

-   3   - 

- 1 Brief mit Elektroofferte und Elektroplan, … AG 

- Betäubungsmittel und Betäubungsmittelutensilien 

- div. Gegenstände zur Betreibung einer Idoorhanfanlage. 

6. Die beiden Mobiltelefone der Marke Nokia und Sharp (Lager-Nr. … und 

Nr. …) werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils dem 

Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben. 

7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:  

Fr. 1'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 595.50   Auslagen Vorverfahren 

Fr. 280.--   Kosten der Kantonspolizei 

Fr. 1'500.--   Gebühr Anklagebehörde 

Fr. 113.40   Diverse Kosten 

Fr.    Amtliche Verteidigung (ausstehend) 

8. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden, mit 

Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung, dem Beschuldigten aufer-

legt.  

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse  

genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt 

vorbehalten. Über die Höhe der Kosten der amtlichen Verteidigung wird mit 

separater Verfügung entschieden. 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 41 S. 2; Prot. II S. 7 und 8) 

1. Es sei der Beschuldigte betreffend der ihm vorgeworfenen Handlungen  

gemäss Sachverhalt A. des Urteils (Urteil S. 5ff.) freizusprechen. 

9. Die Höhe der Gesamtstrafe gemäss Dispositiv Ziffer 2 der Vorinstanz sei auf 

maximal 60 Tagessätze Geldstrafe à maximal Fr. 30.-- festzusetzen. 

-   4   - 

10. Es sei dem Beschuldigten der bedingte Strafvollzug zu gewähren, unter  

Ansetzung einer angemessenen Probezeit. 

11. Die Kosten und Entschädigungsfolgen der Untersuchung und des erstin-

stanzlichen Verfahrens seien ausgangsgemäss festzusetzen. 

12. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens zu Lasten 

des Staates.  

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich, Urk. 33) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

 

Erwägungen: 

1. Prozessverlauf 

Der Verlauf des Verfahrens bis zum vorinstanzlichen Urteil ergibt sich aus dem 

Entscheid vom 9. Oktober 2012 (Urk. 27 S. 3). 

Mit dem vorstehend aufgeführten Urteil sprach die Vorinstanz den Beschuldigten 

am 9. Oktober 2012 der mehrfachen Widerhandlung (Vergehen) gegen das  

Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c, lit. d und lit. g 

BetmG sowie der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im  

Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig und bestrafte ihn mit zehn Monaten 

Freiheitsstrafe (unter Anrechnung von 21 Tagen erstandener Haft) und einer  

Busse von Fr. 500.--. Es wurde der Vollzug der Freiheitsstrafe angeordnet, und 

die Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse wurde auf fünf 

Tage angesetzt. Ferner wurde der Bargeldbetrag von Fr. 7'400.-- eingezogen  

sowie die Vernichtung von Betäubungsmitteln und –utensilien und die Heraus-

gabe von zwei Handys angeordnet. Die Kosten der Untersuchung und des  

gerichtlichen Verfahrens wurden dem Beschuldigten auferlegt, die Kosten der 

-   5   - 

amtlichen Verteidigung jedoch, unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht, auf die 

Gerichtskasse genommen (Urk. 27 S. 28 f.). 

Mit Eingabe vom 12. Oktober 2012 liess der Beschuldigte gegen das mündlich 

eröffnete Urteil (Prot. I S. 10) fristgerecht Berufung anmelden (Urk. 23). Nach  

Zustellung des begründeten Urteils am 29. November 2012 (Urk. 26/2) folgte am 

18. Dezember 2012 die Berufungserklärung des Beschuldigten, mit welcher er die 

Berufung auf einzelne Dispositivpunkte beschränkte (Urk. 29). Auf entsprechende 

Verfügung hin (Urk. 31) teilte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat mit Eingabe 

vom 8. Januar 2013 Verzicht auf Anschlussberufung mit und beantragte Bestäti-

gung des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 33). Unter dem 11. Januar 2013 liess der 

Beschuldigte dem Obergericht das Datenerfassungsblatt und diverse Unterlagen 

über seine finanziellen Verhältnisse zukommen (Urk. 34, 36/1-7). Beweisanträge 

liegen keine vor. 

An der heutigen Berufungsverhandlung, zu welcher der Beschuldigte und seine 

Verteidigerin  erschienen sind, verzichtete die Verteidigerin auf Beweisanträge. 

Vorfragen waren nicht zu entscheiden. Das vorliegende Urteil erging im  

Anschluss an die Berufungsverhandlung (Prot. II S. 5, 7 und 9ff.). 

 

2. Prozessuales 

1.1. Umfang der Berufung 

Der Beschuldigte anerkennt die Verurteilung wegen mehrfacher Widerhandlung 

gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c, lit. d 

und lit. g BetmG bezüglich des zweiten Absatzes der Anklageschrift (Anbau von 

ca. 3 kg Marihuana, Verkauf von ca. 1 ¾ kg Marihuana und Aufbewahrung von 

ca. 1 kg Marihuana) sowie mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgeset-

zes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG (Urk. 29 S. 1). Angefochten ist das Urteil 

des Vorderrichters somit hinsichtlich des ersten Abschnitts der Anklageschrift 

(Weitergabe von ca. 18 kg Marihuana an B._____, Dispositivziffer 1 al. 1), der 

Sanktion (mit Ausnahme der Busse und der Festlegung der Ersatzfreiheitsstrafe, 

-   6   - 

Dispositivziffern 2 und 3) und des Entscheids über die Auferlegung der Untersu-

chungs- und Gerichtskosten (Dispositivziffer 8; vgl. Urk. 29 S. 1 f., Prot. II S. 7). 

Damit sind die restlichen Punkte des vorinstanzlichen Urteils in Rechtskraft  

erwachsen (Art. 399 Abs. 3 StPO in Verbindung mit Art. 402 und 437 StPO), was 

vorab festzustellen ist. 

 

3. Anwendbares Recht 

Der Vorderrichter hat, nachdem der Beschuldigte alle zu beurteilenden Vergehen 

gegen das Betäubungsmittelgesetz nach dem 1. Juli 2011 begangen hat, korrekt 

das an diesem Datum in Kraft getretene Recht angewendet (Urk. 27 S. 4). Weite-

re Bemerkungen dazu erübrigen sich. 

 

4. Sachverhalt 

1.2. Der Einzelrichter hat nach eingehender Würdigung der vorhandenen  
Beweismittel den angefochtenen Sachverhalt als erstellt betrachtet (Urk. 27  

S. 5 – 16). 

1.3. Von der Verteidigerin wird dagegen geltend gemacht, die Würdigung der  
Untersuchungsergebnisse betreffend des bestrittenen Sachverhalts, namentlich 

der Übergabe von insgesamt etwa 18 kg Cannabisprodukten, von welcher ein 

Umsatz von ca. CHF 90'000.-- resultiert haben solle, sei willkürlich erfolgt. Es sei 

zu Unrecht davon ausgegangen worden, dass keine (mehr als theoretischen) 

Zweifel daran bestünden, dass sich der Sachverhalt so verwirklicht habe, wie er 

der Anklageschrift zugrunde liege. Insbesondere seien die Aussagen von 

B._____, auf welche sich die Vorinstanz zur Erstellung des Anklagesachverhaltes 

massgeblich abstütze, keinesfalls derart glaubhaft und in sich stimmig, dass  

gestützt darauf die rechtsgenügende Erstellung des Sachverhaltes erfolgen könn-

te. Zudem würden die Aussagen von B._____ weder durch die weiteren  

Untersuchungsergebnisse, d. h. konkret die Aussagen einer Auskunftsperson so-

-   7   - 

wie des Beschuldigten, noch durch irgendwelche weiteren Beweismittel bestätigt 

(Urk. 29 S. 2).  

Anlässlich der Berufungsverhandlung ergänzte die Verteidigerin zusammen-

gefasst im Wesentlichen, die Aussagen des Beschuldigten betreffend den Sach-

verhalt A. seien vor dem Hintergrund seines vollumfänglichen, von Anfang an ab-

gelegten Geständnisses betreffend die Sachverhalte B. und C. zu würdigen. Die  

Vorinstanz habe die Aussagen des Beschuldigten willkürlich als widersprüchlich 

gewürdigt. Nebst den belastenden Aussagen von B._____ seien keine weiteren 

belastenden Beweismittel vorhanden. Die Vorinstanz habe nicht beantworten und 

rechtsgenügend begründen können, weshalb der Beschuldigte ein "Hauptliefe-

rant" gewesen sein soll, wenn der Beschuldigte, als er am 31. Januar 2012 ca.  

50 g Haschisch von einem Unbekannten erwarb, nicht einmal ein Mobiltelefon auf 

sich getragen habe und wenn er für seinen Eigenkonsum diese 50 g von diesem 

Unbekannten habe erwerben müssen, wenn er doch angeblich selber über grosse 

Mengen verfügt haben soll, welcher er B._____ zum Verkauf übergeben haben 

soll. Dazu komme, dass die Aussagen von B._____ keinesfalls derart stimmig und 

glaubhaft seien, dass darauf eine rechtsgenügende Erstellung des Sachverhalts 

erfolgen könne. Die Vorinstanz habe dessen Aussagen willkürlich als konstant, 

plausibel, detailliert und glaubhaft beurteilt. Es stimme nicht, wenn die Vorinstanz 

behaupte, B._____ habe den Beschuldigten konstant belastet, ihm 18 kg zum 

Verkauf übergeben zu haben. Aus dem Aussageverhalten von B._____ betreffend 

die Menge zeige sich, dass er die Menge relativiert habe, nachdem ihm bewusst 

geworden sei, dass ansonsten Gewerbsmässigkeit erfüllt sei. Weiter würden die 

Aussagen von B._____ über die genaue Abwicklung, Abrechnung etc. der Ge-

schäfte sehr an der Oberfläche und schwammig bleiben. Die Erklärung von 

B._____, dass man beim Beschuldigten keine grössere Menge Haschisch habe 

sicherstellen können, weil dieser diese beiseite geschafft habe, weil er (B._____) 

verhaftet worden sei, sei eine reine Schutzbehauptung. Aufgrund der deliktischen 

Vergangenheit von B._____ sei auch erstellt, dass dieser über Kontakte zu Liefe-

ranten für grössere Betäubungsmittelmengen verfügt habe. Die von B._____ ver-

kauften bzw. bei ihm sichergestellten Betäubungsmittel müssten daher keinesfalls 

vom Beschuldigten stammen. Bezeichnend sei auch, wie B._____ sich zu diver-

-   8   - 

sen Zahlencodes befragt, in unglaubhafte Ausführungen verstrickt habe. Die 

Auswertung des Handys des Beschuldigten habe demgegenüber keine Hinweise 

auf Zahlencodes oder dergleichen ergeben. Weiter sei die von der Vorinstanz 

dargelegte Version nicht stimmig, da B._____ nicht rund 5.5 kg Haschisch zu 

hause gehabt hätte, wenn der Beschuldigte ihm wöchentlich 900 g auf Provisi-

onsbasis gegeben hätte. Denn 900 g hätten ja wöchentlich verkauft werden müs-

sen oder der Beschuldigte wäre in diesem Fall seit Wochen nicht mehr  

bezahlt worden und hätte dennoch geliefert. Beide Szenarien seien undenkbar. 

Dazu komme, dass die Vorinstanz, indem sie ausführe, der Beschuldigte habe 

nicht überzeugend darlegen können, weshalb ihn B._____ zu Unrecht belaste, 

vom Beschuldigten verlange, nachzuweisen, dass die Aussagen von B._____ 

nicht der Wahrheit entsprechen würden. Es sei aber Aufgabe der Strafverfol-

gungsbehörden, die Wahrheit zu erforschen und nicht der Beschuldigte habe sei-

ne Unschuld nachzuweisen. Damit habe die Vorinstanz den Grundsatz in dubio 

pro reo verletzt. Zusammenfassend sei der Beschuldigte, da der Sachverhalt nicht 

rechtsgenügend erstellt werden könne, nach dem Grundsatze in dubio pro reo 

freizusprechen (Urk. 41 S. 4-17). 

1.4. Der Vorderrichter hat zutreffend auf die Grundsätze der Beweiswürdigung 
hingewiesen (Urk. 27 S. 9 f.), es kann darauf verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 

StPO). Zu ergänzen ist einzig, dass der allgemeinen Glaubwürdigkeit eines  

Zeugen (respektive einer einvernommen Person) im Sinne einer dauerhaften  

personalen Eigenschaft indessen kaum mehr relevante Bedeutung zukommt. 

Weitaus bedeutender für die Wahrheitsfindung als die allgemeine Glaubwürdigkeit 

ist die Glaubhaftigkeit der konkreten Aussage (BGE 6B_692/2011 vom 9. Februar 

2012, E. 1.4; BGE 133 I 33 E. 4.3, je mit Hinweisen). Vorliegend geht aus den  

Akten nichts hervor, was die Glaubwürdigkeit einer der einvernommenen  

Personen entscheidend beeinträchtigen würde.  

1.5. Wenn die Verteidigerin ausführt, die Aussagen von B._____ würden weder 
durch die weiteren Untersuchungsergebnisse, d. h. konkret die Aussagen einer 

Auskunftsperson sowie des Beschuldigten, noch durch irgendwelche weiteren 

Beweismittel bestätig (Urk. 29 S. 2), so trifft das nicht ganz zu. Denn bei B._____ 

-   9   - 

wurden 5'684.3 Gramm Haschisch und 449.4 Gramm Marihuana sichergestellt, 

welche Mengen gemäss den Aussagen von B._____ vom Beschuldigten stam-

men (Urk. 5/8 S. 10, Urk. 14 S. 2). Würden die Aussagen von B._____ als glaub-

haft angesehen (dazu nachfolgend Ziff. 4.6), wären durchaus Sachbeweise vor-

handen.  

1.6. Die Aussagen des als Beschuldigter oder als Auskunftspersonen befragten 
Personen wurden vom Vorderrichter korrekt zusammengefasst, es kann zur  

Vermeidung von Wiederholungen darauf verwiesen werden (Urk. 27 S. 6 – 9).  

Es ist dem Vorderrichter zuzustimmen, dass die Aussagen des Beschuldigten  

Widersprüche enthalten und schon aus diesem Grund wenig glaubhaft erscheinen 

(Urk. 27 S. 11 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). Auf sein widersprüchliches Aussagever-

halten wurde der Beschuldigte auch heute hingewiesen und er konnte keine  

plausible Erklärung dazu abgeben. Die pauschale Erklärung, er habe da eventuell 

etwas verwechselt, überzeugt wenig (Urk. 40 S. 7). Wenn allerdings ausgeführt 

wird, der Beschuldigte habe nicht glaubhaft darzulegen vermocht, weshalb 

B._____ ihn zu Unrecht mit der Übergabe von insgesamt ca. 18 kg Cannabis-

produkten belasten sollte, kann dieser Umstand nicht zum Nachweis des Sach-

verhaltes herangezogen werden – nicht einmal als Indiz. Denn es ist wie  

die Verteidigung korrekt ausführte, in der vorliegenden Konstellation nicht Sache 

des Beschuldigten, Entlastungsbeweise zu produzieren, denn angesichts der  

Unschuldsvermutung besteht Beweisbedürftigkeit. Das heisst, der verfolgende 

Staat hat dem Beschuldigten alle objektiven und subjektiven Tatbestands-

elemente nachzuweisen (vgl. dazu Schmid, a.a.O., S. 198, N 599) und nicht der 

Beschuldigte hat seine Unschuld zu beweisen (BGE 127 I 40 und Urteile des 

Bundesgerichtes 1P.587/2003 vom 29. Januar 2004, E. 7.2. und 1P.437/2004 

vom 1. Dezember 2004, E. 4.3.; 6S.154/2004 vom 30. November 2005 E. 4). 

Ferner ist richtig, dass die Aussagen des Beschuldigten weitgehend aus Bestrei-

tungen bestehen (Urk. 27 S. 11), so dass sie für eine genauere Überprüfung der 

Glaubhaftigkeit wenig taugen. Festzuhalten ist, dass die Aussagen des Beschul-

digten die Anklage im bestrittenen Sachverhalt in keiner Weise stützen.  

-   10   - 

1.7. Somit verbleiben einzig die Aussagen von B._____. Diese müssten gegen-
über den Aussagen des Beschuldigten als wesentlich und klar glaubhafter qualifi-

ziert werden können, damit gestützt darauf ein Schuldspruch erfolgen kann.  

Nun fehlen in den Akten allerdings die erste polizeiliche Einvernahme und die 

staatsanwaltschaftliche Hafteinvernahme (je unbekannten Datums) mit B._____ 

(vgl. Urk. 5/1 S. 2). Diese wären für die Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aus-

sagen nicht unwesentlich, nachdem die Belastungen offenbar zu Beginn der Un-

tersuchung gegen B._____ anders lauteten: Zunächst hatte B._____ eine Menge 

von 4 kg errechnet, diese dann aber auf 3 kg pro Monat korrigiert. Ferner hatte er 

zu Beginn einen Grammpreis von Fr. 7.- genannt, diesen dann aber auf Fr. 5.- 

geändert (a.a.O. S. 2). Dem einvernehmenden Polizeibeamten war aufgefallen, 

dass durch diese Reduktion des Grammpreises die kritische Grenze zum schwe-

ren Fall nach Art. 19 Abs. 2 lit. c BetmG (vgl. BGE 129 IV 188 E.3) unterschritten 

wurde, was B._____ zur Bemerkung veranlasste, dies sei nicht der Grund für die 

Reduktion gewesen, die Anpassung habe er auf Grund der Wahrheit gemacht – 

was nichts anderes bedeutet, dass die ersten Angaben eben nicht der Wahrheit 

entsprachen. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass B._____ denn auch von 

sich aus auf die Bundesgerichtspraxis betreffend der gesundheitsgefährdenden 

Wirkung von Hanf hinweist (a.a.O., S. 2). An der polizeilichen Einvernahme fällt 

zudem auf, dass B._____ zwar erwähnte, dass er sich bezüglich der Menge sehr 

genaue Gedanken gemacht habe und dies nachgerechnet habe (a.a.O.). Aller-

dings fehlen dann in der Einvernahme genauere Angaben darüber, wie denn nun 

B._____ auf den „Schätzwert“ von 18 kg kam, es wird nur hinsichtlich der Zeit-

spanne rudimentär darauf eingegangen (a.a.O. S. 3). Der Verteidigung ist daher 

beizupflichten, dass B._____ zur näheren Ausgestaltung des angeblichen Dro-

gengeschäfts zwischen ihm und dem Beschuldigten nur schwammig und ober-

flächlich aussagte.  

In der zweiten bei den Akten liegenden polizeilichen Einvernahme mit B._____ 

vom 23. März 2012 (Urk. 5/6 - wiederum ohne Teilnahme des Beschuldigten) be-

jahte dieser zunächst die Frage, ob er seine früheren Aussagen (Lieferung des 

Beschuldigten von 18 kg Haschisch) korrigieren wolle (Urk. 5/6 S. 2). Allerdings 

-   11   - 

wird dann im weiteren Verlauf der Einvernahme nicht klar, worin die Korrektur be-

stehen soll. Konkrete Belastungen zu Ungunsten des Beschuldigten finden sich 

keine nennenswerten. Allerdings fällt auf, dass der einvernehmende Polizeibeam-

te den Aussagen von B._____ keinen Glauben schenkt, vielmehr vermutet er, 

B._____ habe den Beschuldigten als Lieferanten des Haschisch bezichtigt, um 

einen anderen Lieferanten (C._____) zu decken (a.a.O. S. 4 ff.).  

In der Konfrontationseinvernahme vom 27. März 2012 bestätigte B._____ zu-

nächst den pauschalen Vorhalt, dem Beschuldigten in der Zeit von September 

2011 bis am 24. Januar 2012 ca. 18 kg Cannabisprodukte verkauft zu haben, ein 

kleiner Teil Marihuana und zu 90 bis 95 % Haschisch (Urk. 5/8 S. 2 f.). Anders als 

in der polizeilichen Einvernahme vom 24. Februar 2012, wo er als jeweiligen 

Treffpunkt mit dem Beschuldigten ausschliesslich die Wohnung von D._____ ge-

nannt hatte (Urk. 5/1 S. 3 f.), sagte B._____ nun aus, er habe sich mit dem Be-

schuldigten nicht nur bei D._____ getroffen, sie hätten sich auch sonst getroffen 

(a.a.O. S. 5 f.). Ferner kann die Angabe, vom Beschuldigten ca. 18 kg Cannabis-

produkte übernommen und diese weiterverkauft zu haben, nicht stimmen, wurden 

doch bei ihm (B._____) rund 6 kg Cannabisprodukte aufgefunden, die angeblich 

vom Beschuldigten stammen und die offenkundig in der Menge von 18 kg inbe-

griffen sind.  

Die Frage, ob es etwa hinkomme, dass der Beschuldigte ca. Fr. 90'000.-- Umsatz 

gemacht habe, bejahte B._____ (a.a.O. S. 10, ebenso pauschal bestätigt in Urk. 

5/1 S. 5). Dies widerspricht allerdings der Tatsache, dass bei ihm ca. 6 kg dieser 

Produkte aufgefunden wurden, er folglich lediglich ca. 12 kg weiterverkauft haben 

kann (so bestätigt in der polizeilichen Einvernahme vom 24. Februar 2012, Urk. 

5/1 S. 2) und sich der Umsatz daher lediglich auf rund Fr. 60'000.-- belaufen 

kann, denn es ist angesichts der Aussagen von B._____ nicht davon auszugehen, 

dass er dem Beschuldigten den Preis bei Übernahme der Cannabisprodukte be-

zahlte. So sagte er dazu aus, er habe die Ware in Kommission erhalten und dann 

jeweils am Freitag, beim nächsten Treffen, abgerechnet (Urk. 5/8 S. 5 f.). Auch 

die Verteidigerin führte dazu überzeugend aus, es sei weder glaubhaft, dass der 

Beschuldigte - wenn die Angaben von B._____ stimmen würden - seit Wochen 

-   12   - 

nicht bezahlt worden wäre, noch, dass der Beschuldigte B._____ weiter beliefert 

hätte, obwohl dieser ihn nicht wie abgemacht bezahlte (Urk. 41 S. 13). 

Sodann sagte er gegen Ende der Konfrontationseinvernahme aus, er habe vom 

Beschuldigten zum Teil auch schlechte Ware erhalten, die er habe aussortieren 

und dem Beschuldigten habe zurückgeben müssen (Urk. 5/8 S. 11). Allerdings 

hatte er nur kurze Zeit vorher ausgesagt, er habe festgestellt, dass der Beschul-

digte wirklich gute Ware gehabt habe (a.a.O. S. 5). Von einem Zurückgeben der 

Ware hatte B._____ in den früheren Einvernahmen nie gesprochen.  

Entgegen dem Schluss des Vorderrichters können die Aussagen von B._____ 

nicht als stimmig, plausibel und widerspruchsfrei bezeichnet werden. Dazu ist 

auch auf die überzeugenden Ausführungen der Verteidigerin hinzuweisen  

(Urk. 41 S. 44ff.). Die Aussagen enthalten im Gegenteil in den Kernpunkten nicht 

zu erklärende Widersprüche und Unstimmigkeiten. Damit können die Aussagen 

von B._____ nicht als glaubhafter als jene des Beschuldigten qualifiziert werden.  

1.8. Ein Nachweis, dass der Beschuldigte B._____ ca. 18 kg Cannabisprodukte 
verkauft hat, lässt sich mithin mit den vorhandenen Beweismitteln nicht erbringen. 

In Anwendung des Grundsatzes in dubio pro reo (im Zweifel zu Gunsten des Be-

schuldigten, Art. 10 Abs. 3 StPO) ist der Beschuldigte daher der mehrfachen Wi-

derhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, 

c und d BetmG (Übergabe von ca. 18 kg Cannabisprodukte an B._____) freizu-

sprechen.  

Bei diesem Ergebnis braucht nicht weiter auf die Frage nach der Verwertbarkeit 

der polizeilichen Einvernahmen mit B._____ vom 24. Februar 2012 (Urk. 5/1) und 

23. März 2012 (Urk. 5/6), bei denen der Beschuldigte nicht anwesend war, einge-

gangen zu werden (vgl. Entscheid des Bundesgerichts 1B_264/2012 vom 10. Ok-

tober 2012, E. 4). 

 

5. Sanktion 

1.9. Strafrahmen 

-   13   - 

Der Vorderrichter hat den zur Anwendung gelangenden Strafrahmen korrekt  

ermittelt (Urk. 27 S. 19, Art. 82 Abs. 4 StPO).  

1.10. Die Tatschwere für den noch verbleibenden Teil der Anklageschrift  
(2. Abschnitt) hat der Vorderrichter zutreffend als noch eher leicht gewertet  

(Urk. 27 S. 22) und dafür eine Sanktion von 90 Tagen resp. Tagessätzen als an-

gemessen erachtet. In Würdigung der objektiven (Menge, Art und Weise der  

Produktion, Art des Betäubungsmittels, Zeitdauer, Erlös, gewisse Organisations-

struktur und nicht ganz unerhebliche kriminelle Energie) und subjektiven Faktoren 

(Motivation zum Anbau und Verkauf von Marihuana) ist das Tatverschulden ins-

gesamt nicht am untersten Rand festzusetzen und es erscheint eine Einsatzstrafe 

von 100 Tagen bzw. Tagessätzen als angemessen Damit ist auch der Umstand, 

dass mehrfache Tatbegehung vorliegt, abgegolten. 

1.11. Die Täterkomponenten wurden im Entscheid des Vorderrichters richtig dar-
gestellt (Urk. 27 S. 19 f., S. 22). Es kann vorab darauf verwiesen werden (Art. 82 

Abs. 4 StPO). Anlässlich der Berufungsverhandlung ergänzte der Beschuldigte zu 

seinen persönlichen und finanziellen Verhältnissen, dass die Arbeiten am Haus 

seines Vaters fast fertig seien und er nun eine Festanstellung als Schreiner  

suche. Er habe sich auch schon bei Firmen vorstellen können. Er würde etwa  

Fr. 35.-- pro Stunde oder zirka Fr. 5'000.-- netto monatlich verdienen. Sein Vater 

habe ihm seine Auslagen und die Alimente für seinen Sohn im Betrag von monat-

lich ca. Fr. 2'500.-- bis 3'000.-- bezahlt. Weiter habe er von ihm Fr. 100.-- bis 200.-

- pro Woche für Zugfahrten und ähnliches erhalten. Der Unterhaltsbeitrag für  

seinen Sohn betrage Fr. 650.-- monatlich. Seine Steuerschulden würden sich auf 

etwa Fr. 6'000.-- belaufen. Zu seiner Drogensucht führte er aus, dass er durch die 

ambulante Therapie von den harten Drogen weggekommen sei. Er habe dann 

aber wieder einen Rückfall gehabt. Seit der Untersuchungshaft wegen der heute 

zu beurteilenden Sache habe er aber keine Drogen mehr konsumiert (Urk. 40  

S. 1-5). 

Zu Recht hat der Vorderrichter festgehalten, dass sich die Verhältnisse des  

Beschuldigten weder straferhöhend noch –reduzierend auswirken (Urk. 27 S. 22). 

-   14   - 

Die beiden Vorstrafen (vgl. Urk. 28) führen, insbesondere wegen der einschlägi-

gen Strafe aus dem Jahre 2006, zu einer erheblichen Straferhöhung. Dies vor  

allem deshalb, weil sich der Beschuldigte auch unter dem Eindruck der ambulan-

ten Massnahme nach aArt. 44 Abs. 1 StGB nicht vor gleichgearteter Delinquenz 

abhalten liess. Die Erhöhung um die Hälfte der Strafe um 50 %, wie sie im vor-

instanzlichen Entscheid vorgenommen wurde (Urk. 27 S. 22 f.), erscheint daher 

durchaus angemessen.  

Das Geständnis des Beschuldigten erfolgte bereits in der ersten polizeilichen Ein-

vernahme. Dabei gab er zum Teil Sachverhalte zu, die ihm ansonsten nicht nach-

zuweisen gewesen wären (Urk. 5/2). Auf der anderen Seite blieb für einen Teil der 

Sachverhalte auf Grund der vorgefundenen Situation kein Raum mehr für ein  

Geständnis, welches die Untersuchung massgeblich erleichtert hätte. Es rechtfer-

tigt sich jedoch eine etwas stärkere Gewichtung des Geständnisses, als es der 

Vorderrichter sah (vgl. Urk. 27 S. 23). Angemessen erscheint eine Reduktion auf 

120 Tage resp. Tagessätze.   

In Würdigung sämtlicher massgebender Faktoren ist eine Strafe von 120 Tagen 

resp. Tagessätzen angemessen.   

1.12. Aufgrund der Höhe der heute auszufällenden Strafe kommt eine Sanktion in 
der Form einer Freiheitsstrafe nur ausnahmsweise in Betracht, die Regelsanktion 

in diesem Bereich ist die Geldstrafe ( Art. 40 und Art. 41 Abs. 1 StGB, BGE 134 IV 

97). Gründe dafür, ausnahmsweise auf eine Freiheitsstrafe zu erkennen,  

bestehen nicht.  

Damit ist der Beschuldigte (neben der rechtskräftigen Busse) mit einer Geldstrafe 

von 120 Tagessätzen zu bestrafen. Davon gelten 21 Tagessätze als durch Haft 

geleistet (Art. 51 StGB).  

1.13. Unter Berücksichtigung, dass der Beschuldigte eine Anstellung mit einem 
Stundenlohn von Fr. 35.-- in Aussicht hat und er weiterhin von seinem Vater  

finanziell unterstützt wird, erscheint ein Tagessatz von Fr. 30.-- den persönlichen 

-   15   - 

und wirtschaftlichen Verhältnissen des Beschuldigten angemessen. Auch die  

Verteidigung veranschlagt die Höhe des Tagessatz in dieser Höhe.  

1.14. Betreffend die Regelung des Strafvollzuges kann vollumfänglich auf die 
Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 27 S. 25-27; Art. 82 Abs. 4 

StPO). Der Vorderrichter hat zutreffend ausgeführt, dass keine besonders günsti-

gen Umstände im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB vorliegen, welche den Aufschub 

der Strafe rechtfertigen würden. Die Geldstrafe ist daher zu vollziehen, unter  

Anrechnung von 21 Tagen erstandener Haft. 

 

6. Kostenfolgen 

1.15.  Untersuchung und erstinstanzliches Verfahren 

Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, die Kosten der Untersuchung und des erst-

instanzlichen Verfahrens, exklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, dem 

Beschuldigten zu zwei Fünfteln aufzuerlegen und zu drei Fünfteln auf die  

Gerichtskasse zu nehmen (Art. 426 StPO). Die Kosten der amtlichen Verteidigung 

sind im Umfang von zwei Fünfteln einstweilen und im Umfang von drei Fünfteln 

definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht für zwei Fünf-

tel bleibt vorbehalten (Art. 135 Abs. 4 StPO).  

1.16. Berufungsinstanz: 

Der Beschuldigte obsiegt vollumfängich, weshalb die Kosten des Berufungs-

verfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, auf die Gerichts-

kasse zu nehmen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abtei-

lung, Einzelgericht, vom 9. Oktober 2012 wie folgt in Rechtskraft erwachsen 

ist: 

-   16   - 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig  

− der mehrfachen Widerhandlung (Vergehen) gegen das Betäubungsmittel-

gesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c, lit. d und lit. g BetmG [bezüglich 

Anbau von ca. 3 kg Marihuana, Verkauf von ca. 1 ¾ kg Marihuana und Auf-

bewahrung von ca. 1 kg Marihuana gemäss Anklage S. 2, 2. Absatz] 

− der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von 

Art. 19a Ziff. 1 BetmG. 

13. (...)  

Der Beschuldigte wird ferner mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft. 

14. (...) 

Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

15. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 11. Juli 2012 

beschlagnahmte Barschaft in der Höhe von Fr. 7'400.-- wird eingezogen.  

16. Die folgenden von der Staatsanwaltschaft Zürich mit Verfügung vom  

11. Juli 2012 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei unter der Lager-

Nr. … sowie der Lager-Nr. … bzw. bei der … aufbewahrten Gegenstände 

werden eingezogen und nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

durch die Lagerbehörde vernichtet: 

- 1 Brief mit Elektroofferte und Elektroplan, … AG 

- Betäubungsmittel und Betäubungsmittelutensilien 

- div. Gegenstände zur Betreibung einer Idoorhanfanlage. 

17. Die beiden Mobiltelefone der Marke Nokia und Sharp (Lager-Nr. … und 

Nr. …) werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils dem Be-

schuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben. 

-   17   - 

18. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:  

Fr. 1'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 595.50   Auslagen Vorverfahren 

Fr. 280.--   Kosten der Kantonspolizei 

Fr. 1'500.--   Gebühr Anklagebehörde 

Fr. 113.40   Diverse Kosten 

Fr.    Amtliche Verteidigung (ausstehend) 

19. (...)." 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist des mehrfachen Vergehen gegen das Betäubungs-

mittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c und lit. d BetmG [bezüg-

lich Abgabe von ca. 18 kg Cannabisprodukten gemäss Anklage S. 2., 1.  

Absatz] nicht schuldig und wird freigesprochen. 

2. Der Beschuldigte wird zudem bestraft mit einer Geldstrafe von 120 Tages-

sätzen zu Fr. 30.00, wovon 21 Tagessätze als durch Untersuchungshaft 

geleistet gelten. 

20. Die Geldstrafe ist im Umfang von 99 Tagessätzen innert der von der Inkass-

obehörde anzusetzenden Frist zu bezahlen. 

21. Die Kosten der Untersuchung und des erstinstanzlichen Verfahrens, exklusiv 

derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu zwei 

Fünfteln auferlegt und zu drei Fünfteln auf die Gerichtskasse genommen. 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von zwei Fünfteln 

einstweilen und im Umfang von drei Fünfteln definitiv auf die Gerichtskasse 

genommen. Die Rückzahlungspflicht für zwei Fünftel bleibt vorbehalten. 

22. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen 

Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.  

-   18   - 

6. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (versandt) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  
− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Obergericht des Kantons  

Zürich, mittels Formular „Löschung des DNA-Profils und Vernichtung 
des ED-Materials“ zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und  
Löschungsdaten 

7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

-   19   - 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 14. Februar 2013 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. P. Marti 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. N. Burri 
 

 
 
 

	Urteil vom 14. Februar 2013
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	- der mehrfachen Widerhandlung (Vergehen) gegen das Betäubungs-mittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c, lit. d und lit. g BetmG
	- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten. Hievon sind 21 Tage durch die vom Beschuldigten erstandene Polizeihaft und Untersuchungshaft bereits verbüsst.
	Der Beschuldigte wird ferner mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft.
	3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
	4. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 11. Juli 2012 beschlagnahmte Barschaft in der Höhe von Fr. 7'400.-- wird eingezogen.
	5. Die folgenden von der Staatsanwaltschaft Zürich mit Verfügung vom  11. Juli 2012 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei unter der Lager-Nr. … sowie der Lager-Nr. … bzw. bei der … aufbewahrten Gegenstände werden eingezogen und nach Eintritt der Re...
	- 1 Brief mit Elektroofferte und Elektroplan, … AG
	- Betäubungsmittel und Betäubungsmittelutensilien
	- div. Gegenstände zur Betreibung einer Idoorhanfanlage.
	6. Die beiden Mobiltelefone der Marke Nokia und Sharp (Lager-Nr. … und Nr. …) werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben.
	7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	8. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung, dem Beschuldigten auferlegt.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse  genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten.
	Über die Höhe der Kosten der amtlichen Verteidigung wird mit separater Verfügung entschieden.
	Berufungsanträge:
	1. Es sei der Beschuldigte betreffend der ihm vorgeworfenen Handlungen  gemäss Sachverhalt A. des Urteils (Urteil S. 5ff.) freizusprechen.
	9. Die Höhe der Gesamtstrafe gemäss Dispositiv Ziffer 2 der Vorinstanz sei auf maximal 60 Tagessätze Geldstrafe à maximal Fr. 30.-- festzusetzen.
	10. Es sei dem Beschuldigten der bedingte Strafvollzug zu gewähren, unter  Ansetzung einer angemessenen Probezeit.
	11. Die Kosten und Entschädigungsfolgen der Untersuchung und des erstinstanzlichen Verfahrens seien ausgangsgemäss festzusetzen.
	12. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens zu Lasten des Staates.
	Erwägungen:
	1. Prozessverlauf
	An der heutigen Berufungsverhandlung, zu welcher der Beschuldigte und seine Verteidigerin  erschienen sind, verzichtete die Verteidigerin auf Beweisanträge. Vorfragen waren nicht zu entscheiden. Das vorliegende Urteil erging im  Anschluss an die Beruf...
	2. Prozessuales
	1.1. Umfang der Berufung
	3. Anwendbares Recht
	Der Vorderrichter hat, nachdem der Beschuldigte alle zu beurteilenden Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz nach dem 1. Juli 2011 begangen hat, korrekt das an diesem Datum in Kraft getretene Recht angewendet (Urk. 27 S. 4). Weitere Bemerkungen daz...
	4. Sachverhalt
	1.2. Der Einzelrichter hat nach eingehender Würdigung der vorhandenen  Beweismittel den angefochtenen Sachverhalt als erstellt betrachtet (Urk. 27  S. 5 – 16).
	1.3. Von der Verteidigerin wird dagegen geltend gemacht, die Würdigung der  Untersuchungsergebnisse betreffend des bestrittenen Sachverhalts, namentlich der Übergabe von insgesamt etwa 18 kg Cannabisprodukten, von welcher ein Umsatz von ca. CHF 90'000...
	Anlässlich der Berufungsverhandlung ergänzte die Verteidigerin zusammengefasst im Wesentlichen, die Aussagen des Beschuldigten betreffend den Sachverhalt A. seien vor dem Hintergrund seines vollumfänglichen, von Anfang an abgelegten Geständnisses bet...
	1.4. Der Vorderrichter hat zutreffend auf die Grundsätze der Beweiswürdigung hingewiesen (Urk. 27 S. 9 f.), es kann darauf verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO). Zu ergänzen ist einzig, dass der allgemeinen Glaubwürdigkeit eines  Zeugen (respektive e...
	1.5. Wenn die Verteidigerin ausführt, die Aussagen von B._____ würden weder durch die weiteren Untersuchungsergebnisse, d. h. konkret die Aussagen einer Auskunftsperson sowie des Beschuldigten, noch durch irgendwelche weiteren Beweismittel bestätig (U...
	1.6. Die Aussagen des als Beschuldigter oder als Auskunftspersonen befragten Personen wurden vom Vorderrichter korrekt zusammengefasst, es kann zur  Vermeidung von Wiederholungen darauf verwiesen werden (Urk. 27 S. 6 – 9).
	Es ist dem Vorderrichter zuzustimmen, dass die Aussagen des Beschuldigten  Widersprüche enthalten und schon aus diesem Grund wenig glaubhaft erscheinen (Urk. 27 S. 11 f., Art. 82 Abs. 4 StPO). Auf sein widersprüchliches Aussageverhalten wurde der Bes...
	Ferner ist richtig, dass die Aussagen des Beschuldigten weitgehend aus Bestreitungen bestehen (Urk. 27 S. 11), so dass sie für eine genauere Überprüfung der Glaubhaftigkeit wenig taugen. Festzuhalten ist, dass die Aussagen des Beschuldigten die Anklag...
	1.7. Somit verbleiben einzig die Aussagen von B._____. Diese müssten gegenüber den Aussagen des Beschuldigten als wesentlich und klar glaubhafter qualifiziert werden können, damit gestützt darauf ein Schuldspruch erfolgen kann.
	Nun fehlen in den Akten allerdings die erste polizeiliche Einvernahme und die staatsanwaltschaftliche Hafteinvernahme (je unbekannten Datums) mit B._____ (vgl. Urk. 5/1 S. 2). Diese wären für die Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Aussagen nicht unwe...
	In der zweiten bei den Akten liegenden polizeilichen Einvernahme mit B._____ vom 23. März 2012 (Urk. 5/6 - wiederum ohne Teilnahme des Beschuldigten) bejahte dieser zunächst die Frage, ob er seine früheren Aussagen (Lieferung des Beschuldigten von 18 ...
	In der Konfrontationseinvernahme vom 27. März 2012 bestätigte B._____ zunächst den pauschalen Vorhalt, dem Beschuldigten in der Zeit von September 2011 bis am 24. Januar 2012 ca. 18 kg Cannabisprodukte verkauft zu haben, ein kleiner Teil Marihuana und...
	Die Frage, ob es etwa hinkomme, dass der Beschuldigte ca. Fr. 90'000.-- Umsatz gemacht habe, bejahte B._____ (a.a.O. S. 10, ebenso pauschal bestätigt in Urk. 5/1 S. 5). Dies widerspricht allerdings der Tatsache, dass bei ihm ca. 6 kg dieser Produkte a...
	Sodann sagte er gegen Ende der Konfrontationseinvernahme aus, er habe vom Beschuldigten zum Teil auch schlechte Ware erhalten, die er habe aussortieren und dem Beschuldigten habe zurückgeben müssen (Urk. 5/8 S. 11). Allerdings hatte er nur kurze Zeit ...
	1.8. Ein Nachweis, dass der Beschuldigte B._____ ca. 18 kg Cannabisprodukte verkauft hat, lässt sich mithin mit den vorhandenen Beweismitteln nicht erbringen. In Anwendung des Grundsatzes in dubio pro reo (im Zweifel zu Gunsten des Beschuldigten, Art...
	5. Sanktion
	1.9. Strafrahmen
	Der Vorderrichter hat den zur Anwendung gelangenden Strafrahmen korrekt  ermittelt (Urk. 27 S. 19, Art. 82 Abs. 4 StPO).
	1.10. Die Tatschwere für den noch verbleibenden Teil der Anklageschrift  (2. Abschnitt) hat der Vorderrichter zutreffend als noch eher leicht gewertet  (Urk. 27 S. 22) und dafür eine Sanktion von 90 Tagen resp. Tagessätzen als angemessen erachtet. In ...
	1.11. Die Täterkomponenten wurden im Entscheid des Vorderrichters richtig dargestellt (Urk. 27 S. 19 f., S. 22). Es kann vorab darauf verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO). Anlässlich der Berufungsverhandlung ergänzte der Beschuldigte zu seinen persö...
	Zu Recht hat der Vorderrichter festgehalten, dass sich die Verhältnisse des  Beschuldigten weder straferhöhend noch –reduzierend auswirken (Urk. 27 S. 22).
	Die beiden Vorstrafen (vgl. Urk. 28) führen, insbesondere wegen der einschlägigen Strafe aus dem Jahre 2006, zu einer erheblichen Straferhöhung. Dies vor  allem deshalb, weil sich der Beschuldigte auch unter dem Eindruck der ambulanten Massnahme nach ...
	Das Geständnis des Beschuldigten erfolgte bereits in der ersten polizeilichen Einvernahme. Dabei gab er zum Teil Sachverhalte zu, die ihm ansonsten nicht nachzuweisen gewesen wären (Urk. 5/2). Auf der anderen Seite blieb für einen Teil der Sachverhalt...
	1.12. Aufgrund der Höhe der heute auszufällenden Strafe kommt eine Sanktion in der Form einer Freiheitsstrafe nur ausnahmsweise in Betracht, die Regelsanktion in diesem Bereich ist die Geldstrafe ( Art. 40 und Art. 41 Abs. 1 StGB, BGE 134 IV 97). Grün...
	Damit ist der Beschuldigte (neben der rechtskräftigen Busse) mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu bestrafen. Davon gelten 21 Tagessätze als durch Haft geleistet (Art. 51 StGB).
	1.13. Unter Berücksichtigung, dass der Beschuldigte eine Anstellung mit einem Stundenlohn von Fr. 35.-- in Aussicht hat und er weiterhin von seinem Vater  finanziell unterstützt wird, erscheint ein Tagessatz von Fr. 30.-- den persönlichen und wirtscha...
	1.14. Betreffend die Regelung des Strafvollzuges kann vollumfänglich auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 27 S. 25-27; Art. 82 Abs. 4 StPO). Der Vorderrichter hat zutreffend ausgeführt, dass keine besonders günstigen Umstände im ...
	6. Kostenfolgen
	1.15.  Untersuchung und erstinstanzliches Verfahren
	Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, die Kosten der Untersuchung und des erstinstanzlichen Verfahrens, exklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, dem Beschuldigten zu zwei Fünfteln aufzuerlegen und zu drei Fünfteln auf die  Gerichtskasse zu nehm...
	1.16. Berufungsinstanz:
	Der Beschuldigte obsiegt vollumfängich, weshalb die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, auf die Gerichtskasse zu nehmen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO).

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, Einzelgericht, vom 9. Oktober 2012 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 der mehrfachen Widerhandlung (Vergehen) gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c, lit. d und lit. g BetmG [bezüglich Anbau von ca. 3 kg Marihuana, Verkauf von ca. 1 ¾ kg Marihuana und Aufbewahrung von ca. 1 kg Mar...
	 der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.

	13. (...)
	Der Beschuldigte wird ferner mit einer Busse von Fr. 500.-- bestraft.
	14. (...)
	Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
	15. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 11. Juli 2012 beschlagnahmte Barschaft in der Höhe von Fr. 7'400.-- wird eingezogen.
	16. Die folgenden von der Staatsanwaltschaft Zürich mit Verfügung vom  11. Juli 2012 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei unter der Lager-Nr. … sowie der Lager-Nr. … bzw. bei der … aufbewahrten Gegenstände werden eingezogen und nach Eintritt der R...
	- 1 Brief mit Elektroofferte und Elektroplan, … AG
	- Betäubungsmittel und Betäubungsmittelutensilien
	- div. Gegenstände zur Betreibung einer Idoorhanfanlage.
	17. Die beiden Mobiltelefone der Marke Nokia und Sharp (Lager-Nr. … und Nr. …) werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben.
	18. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	19. (...)."
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist des mehrfachen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. a, lit. c und lit. d BetmG [bezüglich Abgabe von ca. 18 kg Cannabisprodukten gemäss Anklage S. 2., 1.  Absatz] nicht schuldig und wird f...
	2. Der Beschuldigte wird zudem bestraft mit einer Geldstrafe von 120 Tages-sätzen zu Fr. 30.00, wovon 21 Tagessätze als durch Untersuchungshaft geleistet gelten.
	20. Die Geldstrafe ist im Umfang von 99 Tagessätzen innert der von der Inkassobehörde anzusetzenden Frist zu bezahlen.
	21. Die Kosten der Untersuchung und des erstinstanzlichen Verfahrens, exklusiv derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu zwei Fünfteln auferlegt und zu drei Fünfteln auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Ver...
	22. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	6. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (versandt)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Obergericht des Kantons  Zürich, mittels Formular „Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials“ zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und  Löschungsdaten

	7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.