# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 10d72b07-5ece-502f-9dea-bfe903b20091
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-10
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 10.02.2025 BK 2025 50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-50_2025-02-10.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 50

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 10. Februar 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichter Horisberger
Gerichtsschreiber Pittet

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigte

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

B.________

Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer

Gegenstand Nichtanhandnahme

Strafverfahren wegen Rassismus und Nötigung

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Emmental-Oberaargau vom 29. Januar 2025
(EO 24 14540)

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Erwägungen:

1.

1.1 Mit Verfügung vom 29. Januar 2025 nahm die Regionale Staatsanwaltschaft Em-
mental-Oberaargau (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) das Verfahren gegen 
A.________ (nachfolgend: Beschuldigte) wegen Rassismus und Nötigung nicht an 
die Hand. Dagegen reichte B.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 1. 
Februar 2025 Beschwerde ein und beantragte sinngemäss, die Verfügung sei auf-
zuheben und ein Strafverfahren zu eröffnen.

1.2 Mit Blick auf das Nachfolgende wurde auf die Durchführung eines Schriftenwech-
sels verzichtet (Art. 390 Abs. 2 der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; 
SR 312.0]). Es ergeht ein direkter Beschluss.

2. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei 
der Beschwerdekammer in Strafsachen innert zehn Tagen schriftlich und begrün-
det Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der 
StPO; Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsre-
glements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Die Beschwerde erfolgte frist- 
und – als Laienbeschwerde – formgerecht.

3. Zum Sachverhalt kann der angefochtenen Verfügung Folgendes entnommen wer-
den:
In seiner Eingabe führt der Anzeigeerstatter aus, dass er seit dem 01.02.2014 Mieter im Wohnblock 
C.________(Adresse), sei. Er habe wiederholt festgestellt, dass ausländische Mitbewohner im Wohn-
block Lärm verursachen dürften, hingegen werde er bei geringsten Verstössen sofort ermahnt oder 
mit Konsequenzen bedroht. Im Juli/August 2023 sei ihm mit Kündigung gedroht worden. Gegenüber 
den Mitbewohnern werde er ungleich behandelt, was eine Form der rassistischen Diskriminierung 
darstelle, da er aufgrund seiner Nationalität benachteiligt werde. Er fühle sich zudem durch das Ver-
halten der Verwaltung genötigt, da ihm das Gefühl vermittelt werde, dass er weniger Rechte habe als 
andere Bewohner des Wohnblocks. 

4. Gemäss Art. 310 Abs. 1 Bst. a StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtan-
handnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, 
dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig 
nicht erfüllt sind. Eine Nichtanhandnahme darf nur in sachverhaltsmässig und 
rechtlich klaren Fällen ergehen (Urteile des Bundesgerichts 7B_833/2023 vom 22. 
April 2024 E. 3.1; 7B_513/2023 vom 4. Dezember 2023 E. 3). Demgegenüber 
eröffnet sie eine Untersuchung, wenn sich ein hinreichender Tatverdacht ergibt 
(Art. 309 Abs. 1 Bst. a StPO). Gemeint ist ein «mittlerer Verdacht», d.h. erhebliche 
Gründe, die für das Vorliegen eines Tatverdachts sprechen (Urteile des Bundesge-
richts 6B_706/2022 vom 30. November 2022 E. 2.1.2; 6B_726/2021 vom 25. Mai 
2022 E. 2.1; je mit Hinweis auf 6B_335/2020 vom 7. September 2020 E. 3.3.4). Die 
zur Eröffnung einer Strafuntersuchung erforderlichen tatsächlichen Hinweise auf 
eine strafbare Handlung müssen erheblich und konkreter Natur sein. Blosse 
Gerüchte oder Vermutungen genügen nicht. Der Anfangsverdacht soll eine plausi-

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ble Tatsachengrundlage haben, aus der sich die konkrete Möglichkeit ergibt, dass 
eine Straftat begangen worden ist (Urteile des Bundesgerichts 6B_654/2022 vom 
22. Februar 2023 E. 2.1; 6B_67/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 2.3.1; je mit Ver-
weis auf BGE 141 IV 87 E. 1.3.1).

5. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde dahingehend, dass er sich 
aufgrund seines Autismus diskriminiert sowie nicht ernst genommen und vernach-
lässigt fühle. Dies beeinträchtige ihn persönlich und sein Umfeld. Dieses sei im Üb-
rigen der Meinung, dass nicht das grosse Ganze angeschaut worden sei. Die Un-
tersuchung sei lediglich oberflächlich erfolgt, ohne Rücksicht auf seinen Autismus. 
Weiter sei die Rechtsgleichheit in seinem Fall verletzt worden. Statt eines persönli-
chen Gesprächs sei direkt eine Anzeige gegen ihn erstattet worden. Die Ablehnung 
seiner Gegenanzeige gebe ihm das Gefühl, dass er sich aufgrund seines Autismus 
alles gefallen lassen müsse. Er werde nur aufgrund seines Autismus bestraft, 
während andere ungeschoren davonkämen. Daher erscheine ihm die Nichtan-
handnahme seines Falles gesetzeswidrig.

6.

6.1 Gemäss Art. 261bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) 
macht sich wegen Diskriminierung und Aufruf zu Hass strafbar, wer öffentlich ge-
gen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie, Reli-
gion oder sexuellen Orientierung zu Hass oder zu Diskriminierung aufruft, wer öf-
fentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Ver-
leumdung dieser Personen oder Personengruppen gerichtet sind, wer mit dem 
gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt, wer öf-
fentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise ei-
ne Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie, Religion 
oder sexuellen Orientierung in einer gegen die Menschenwürde verstossenden 
Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord 
oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost 
oder zu rechtfertigen sucht oder wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die 
Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen 
ihrer Rasse, Ethnie, Religion oder sexuelle Orientierung verweigert.

6.2 Die Staatsanwaltschaft begründet die Nichtanhandnahme in Bezug auf Art. 261bis 
StGB damit, dass nicht ersichtlich sei, inwiefern der Beschwerdeführer durch eine 
empfundene Ungleichbehandlung oder durch eine Kündigungsandrohung in seiner 
Menschenwürde verletzt worden sei. Seine Menschqualität oder Existenzberechti-
gung werde ihm dadurch nicht abgesprochen. 

6.3 Die Nichtanhandnahme des Verfahrens bezüglich Art. 261bis StGB ist rechtens. Die 
Staatsanwaltschaft begründet anhand eines fehlenden Tatbestandsmerkmals, wie-
so der Tatbestand nicht erfüllt sein kann. Da sich der hinreichende Tatverdacht je-
weils auf eine Straftat im materiellrechtlichen Sinne zu beziehen hat (statt vieler: 
ACKERMANN, Tatverdacht und Cicero – in dubio contra suspicionem maleficii, in: 
Festschrift für Franz Riklin, 2007, S. 328), reicht bereits ein fehlendes Tatbe-
standsmerkmal, um den Tatverdacht zu zerstreuen. Es ist mit der Staatsanwalt-
schaft festzuhalten, dass der Beschwerdeführer in der Strafanzeige nicht darzutun 

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vermochte, inwiefern seine Menschenwürde verletzt worden ist. Nicht jede Un-
gleichbehandlung verletzt direkt die Menschenwürde; eine Verletzung der Men-
schenwürde muss separat begründet werden. Ebenfalls kann nicht aus einer Un-
gleichbehandlung einer Person mit einem verpönten Merkmal geschlossen werden, 
dass sie aufgrund dieses verpönten Merkmals ungleich behandelt worden wäre. 
Nur Letzteres stellt eine Diskriminierung im grundrechtlichen Sinne dar. Im Gegen-
satz zu Art. 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; 
SR 101) statuiert Art. 261bis StGB kein allgemeines Diskriminierungsverbot. Straf-
bewehrt sind gemäss dem klaren Wortlaut nur Diskriminierungen aufgrund der 
Rasse, Ethnie, Religion oder sexuellen Orientierung. Wenn der Beschwerdeführer 
eine Diskriminierung aufgrund seines Autismus geltend macht, so vermag dies kei-
ne strafrechtlichen Konsequenzen zu zeitigen.

7.

7.1 Gemäss Art. 181 StGB wird wegen Nötigung bestraft, wer jemanden durch Gewalt 
oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner 
Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden. Strafrecht-
lich relevant im Sinne der Nötigung kann ein ernstlicher Nachteil nur dann sein, 
wenn er beim Drohungsadressaten zu einer unzulässigen Freiheitsbeschränkung 
führen kann (DELNON/RÜDY, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 32 
zu Art. 181 StGB). Die Androhung von ernstlichen Nachteilen kann ihren Anlass in 
gesetzlich vorgesehenen oder (vertraglich) vereinbarten Ereignissen haben. Droht 
einer dem anderen zulässige, nachteilige Handlungen an, so liegt darin keine un-
zulässige Freiheitsbeschränkung des anderen, weil jener sich die Verwirklichung 
dieser für ihn «ernstlichen Nachteile» gefallen lassen muss (DELNON/RÜDY, a.a.O., 
N. 38 zu Art. 181 StGB). Rechtswidrig ist eine Nötigung, wenn das Mittel oder der 
Zweck unerlaubt ist oder wenn das Mittel zum erstrebten Zweck nicht im richtigen 
Verhältnis steht oder wenn die Verknüpfung zwischen einem an sich zulässigen 
Mittel und einem erlaubten Zweck rechtsmissbräuchlich oder sittenwidrig ist (BGE 
141 IV 437 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Letzterer Fall ist v.a. dann gegeben, wenn zwi-
schen dem Gegenstand der Drohung und der beabsichtigten Forderung keinerlei 
Zusammenhang existiert (DELNON/RÜDY, a.a.O., N. 57 zu Art. 181 StGB).

7.2 Bezüglich Nötigung führt die Staatsanwaltschaft in der angefochtenen Verfügung 
aus, dass in einer Drohung mit einer zulässigen nachteiligen Handlung keine un-
zulässige Freiheitsbeschränkung zu erblicken sei, weil sich die andere Person die 
Verwirklichung dieser für sie ernstlichen Nachteile gefallen lassen müsse. Als Bei-
spiele führt die Staatsanwaltschaft die Drohung mit einer vertragskonformen, aber 
existenziell vernichtenden Kündigung, mit einer psychisch schwer verkraftbaren 
Scheidung oder mit begründeter Strafanzeige an. Der Betroffene könne grundsätz-
lich keinen strafrechtlichen Schutz für eine Willensfreiheit bzw. Willensbetätigungs-
freiheit in Anspruch nehmen, die ihm von Rechts wegen nicht bzw. nicht mehr zu-
stehe.

7.3 In der Strafanzeige macht der Beschwerdeführer geltend, ihm sei mit der Kündi-
gung gedroht worden, da er sich angeblich nicht an Hausordnung und Nachtruhe 
gehalten habe, was jedoch nicht stimme. Umgekehrt dürften Mitbewohner in sei-

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nem Wohnblock Lärm machen. Ähnliche Aktivitäten auszuführen sei ihm jedoch 
untersagt. Er werde bei geringsten Verstössen sofort ermahnt oder mit Konse-
quenzen bedroht.

7.4 Die Nichtanhandnahme erweist sich auch in diesem Punkt als rechtens. Die 
Staatsanwaltschaft hält zurecht fest, dass die Androhung ernstlicher Nachteile 
grundsätzlich nicht strafbar ist, wenn die betroffene Person sich diese aufgrund von 
Vertrag oder Gesetz gefallen lassen muss. Der Beschwerdeführer macht nicht gel-
tend, keinen Anlass für die Androhung der Kündigung geboten zu haben, im Ge-
genteil. Er bringt weiter sinngemäss vor, dass die Beschuldigte die Regeln ihm ge-
genüber strenger auslege als gegenüber anderen. Das ändert jedoch nichts daran, 
dass die Beschuldigte eine zulässige Handlung angedroht und diese insbesondere 
nicht mit einer zusammenhangslosen Forderung verbunden hat.

8. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.

9. Der Beschwerdeführer verbindet die Beschwerde mit einem Gesuch um Befreiung 
von den Verfahrenskosten.

9.1 Gemäss Art. 136 Abs. 1 StPO gewährt die Verfahrensleitung der Privatklägerschaft 
auf Gesuch ganz oder teilweise die unentgeltliche Rechtspflege für die Durchset-
zung ihrer Zivilansprüche bzw. Strafklage, wenn sie nicht über die erforderlichen 
Mittel verfügt und die Zivil- bzw. Strafklage nicht aussichtslos erscheint.

9.2 Der Beschwerdeführer reichte keine Unterlagen ein, die eine allfällige Mittellosigkeit 
belegen. Auf die Aufforderung, diese nachzureichen, konnte jedoch verzichtet wer-
den. Mit Blick auf die obigen Ausführungen sind Straf- und Zivilklage offensichtlich 
aussichtslos. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist da-
her abzuweisen. 

9.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, 
bestimmt auf CHF 600.00, dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO).

10. Der Beschwerdeführer hat zufolge seines Unterliegens von vornherein keinen An-
spruch auf eine Entschädigung. Der anwaltlich nicht vertretenen Beschuldigten sind 
mangels Durchführung eines Schriftenwechsels keine entschädigungswürdigen 
Nachteile entstanden.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahren, bestimmt auf CHF 600.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

4. Es werden keine Entschädigungen gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- dem Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer (per Einschreiben)
- der Beschuldigten (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, Staatsanwalt 

D.________
(mit den Akten – per Einschreiben)

Bern, 10. Februar 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Der Gerichtsschreiber:

Pittet

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden gilt bei eingeschriebenen Sendungen, die 
nicht abgeholt werden, am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern die Person 
mit einer Zustellung rechnen musste (Art. 85 Abs. 4 Bst. a StPO). Daran ändern besondere Abmachungen mit 
der Schweizerischen Post – wie etwa Postrückbehalteaufträge oder Abholfristverlängerungen – nichts. Auch in 
diesen Fällen gilt die Sendung am siebten Tag nach Eingang der Sendung bei der Poststelle am Ort des Emp-
fängers als zugestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.