# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f683f9e5-1c8c-535c-a8e2-c0fbb7989dde
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 10.06.2020 SB200264
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB200264_2020-06-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB200264-O/U/cwo 
 

Präsidialverfügung vom 10. Juni 2020 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. M. Kehrli,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsbeklagte 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

betreffend Fahren in fahrunfähigem Zustand 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Pfäffikon, Einzelgericht,  
vom 31. Januar 2020 (GG190018) 
 

 

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Erwägungen: 

1. Am 5. Februar 2020 meldete die Staatsanwaltschaft See/Oberland gegen 

das Urteil des Bezirksgerichtes Pfäffikon, Einzelgericht, vom 31. Januar 2020 Be-

rufung an (Urk. 38). Das schriftlich begründete Urteil wurde ihr daraufhin am 

25. Mai 2020 zugestellt (Urk. 43/1). Mit Eingabe vom 8. Juni 2020, eingegangen 

am 10. Juni 2020, hat die Staatsanwaltschaft die Berufung zurückgezogen 

(Urk. 46). Das Verfahren ist demgemäss als durch Rückzug der Berufung erledigt 

abzuschreiben. 

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens sind ausgangsgemäss auf die Ge-

richtskasse zu nehmen. Die Beschuldigte verzichtete auf eine Prozessentschädi-

gung im Berufungsverfahren (Urk. 48). 

Es wird verfügt: 
(Oberrichter lic. iur. R. Naef) 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Pfäffikon, Einzelgericht, vom 

31. Januar 2020 rechtskräftig. 

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genom-

men. 

3. Der Beschuldigten wird keine Prozessentschädigung für das Berufungsver-

fahren zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten  
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland  

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

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5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 10. Juni 2020 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 

	Präsidialverfügung vom 10. Juni 2020
	Es wird verfügt: (Oberrichter lic. iur. R. Naef)
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Der Beschuldigten wird keine Prozessentschädigung für das Berufungsverfahren zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.