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**Case Identifier:** ab4c489f-86a2-5cf7-b9a8-e60c6a4795d3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-02-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.02.2018 B-5365/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5365-2017_2018-02-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-5365/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 .  F e b r u a r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), 

Richter Ronald Flury, Richter Stephan Breitenmoser,    

Gerichtsschreiber Pascal Waldvogel. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung,  

Forschung und Innovation SBFI,  

handelnd durch Eidgenössische  

Berufsmaturitätskommission EBMK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufsmaturitätsprüfung, gesundheitliche und soziale  

Richtung. 

 

 

 

B-5365/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Im Sommer 2017 absolvierte die Beschwerdeführerin die eidgenössischen 

Berufsmaturitätsprüfungen der gesundheitlichen und sozialen Richtung. In 

der Folge stellte ihr die Eidgenössische Berufsmaturitätskommission 

(EBMK; nachfolgend: Prüfungskommission) im Namen und Auftrag der  

Vorinstanz das Notenblatt, datiert vom 5. September 2017, der abgelegten 

Berufsmaturitätsprüfung zu. Daraus geht hervor, dass ihre Leistungen in 

den Fächern Mathematik (3.0) und IDPA (Interdisziplinäre Projektarbeit; 

3.0) mit ungenügenden Noten bewertet wurden, weshalb sie die Prüfung 

nicht bestanden habe. 

B.  

Mit Eingabe vom 21. September 2017 erhob die Beschwerdeführerin beim 

Bundesverwaltungsgericht Beschwerde und beantragte sinngemäss, es 

sei die Verfügung aufzuheben, die Note der IDPA als genügend zu bewer-

ten und das Notenblatt mit dieser Note neu zu berechnen und auszustellen. 

Eventualiter sei die Verfügung aufzuheben und festzustellen, dass die Prü-

fung als bestanden gelte. Subeventualiter beantragte sie, es sei die Verfü-

gung aufzuheben, die Note der IDPA zu annullieren und festzustellen, dass 

die Prüfung als teilweise bestanden gelte; die Vorinstanz sei anzuweisen, 

eine zeitnahe Wiederholung durch unbefangene Experten zu veranlassen, 

wobei die schriftliche Arbeit aktenkundig zu beurteilen und die mündliche 

Präsentation zu wiederholen sei. 

Die Beschwerdeführerin führte im Wesentlichen aus, die Eröffnung der 

Note 3 in der IDPA habe dazu geführt, dass sie die Prüfung nicht bestanden 

habe. Das Gesuch um Akteneinsicht habe die Vorinstanz mit dem Hinweis, 

dass es sich um eine mündliche Prüfung handle, abgewiesen. Es würden 

jedoch keine Zweifel bestehen, dass es sich bei der schriftlichen Arbeit um 

eine schriftliche Prüfung handle. Damit habe die Vorinstanz das rechtliche 

Gehör verletzt. Sie verlange eine Neubewertung der schriftlichen Arbeit 

und eine Wiederholung der mündlichen Präsentation, da sich die Exami-

natoren und Experten bei der Präsentation unprofessionell verhalten hät-

ten. Ausserdem widerspreche das Prüfungsreglement der Verordnung. 

C.  

Mit Vernehmlassung vom 26. Oktober 2017 beantragte die Prüfungskom-

mission die Abweisung der Beschwerde und reichte unter anderem die 

Stellungnahme der beiden Prüfungsexperten der IDPA ein. Zur Begrün-

dung führte sie aus, die Anhebung der Note sei gemäss dem Bericht der 

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Seite 3 

Experten weder möglich noch gerechtfertigt. Die IDPA werde im Stoffplan 

als mündliche Prüfung klassiert. Bei mündlichen Prüfungen bestehe nur 

Anspruch auf Akteneinsicht, sofern eine Protokollierung vorgeschrieben 

sei, was vorliegend nicht der Fall sei. Für das Bestehen der Prüfung sei 

das Prüfungsreglement massgebend. 

D.  

Mit den Zwischenverfügungen vom 31. Oktober 2017 und 13. November 

2017 wurden der Beschwerdeführerin die Vernehmlassung der Vorinstanz 

inklusive Beilagenverzeichnis, die Stellungnahme der Prüfungsexperten 

sowie die Bewertung ihres IDPA-Dossiers herausgegeben. Es wurde fest-

gestellt, dass die Vorinstanz durch die Verweigerung der Herausgabe der 

Bewertung der schriftlichen Arbeit das Akteneinsichtsrecht verletzt hat. Der 

Beschwerdeführerin wurde Frist zur Stellungnahme angesetzt.  

E.  

Mit undatierter Stellungnahme (eingegangen am 22. November 2017) 

brachte die Beschwerdeführerin vor, das Reglement über die Berufsmatu-

ritätsprüfungen von 2009 verletze übergeordnetes Bundesrecht, wenn es 

in Art. 20 Bst. d eine genügende IDPA als zusätzliche Bestehenshürde auf-

stelle. Der Artikel dürfe nicht angewendet werden, weshalb sie die Prüfung 

auch ohne die Anpassung von Noten bestanden habe. Weiter verletze die 

Vorinstanz Bundesrecht, indem sie die Ausbildung von August 2016 bis am 

1. Januar 2017 nach altem statt nach neuem Recht durchführe. Schliess-

lich verletze die Verweigerung der Akteneinsicht das rechtliche Gehör.  

F.  

Mit Eingabe vom 22. Dezember 2017 nahm die Vorinstanz Stellung. Sie 

führte aus, sie habe zur Kritik der Beschwerdeführerin bei den zuständigen 

Prüfungsexperten nochmals eine Stellungnahme eingeholt. Darauf sei zu 

verweisen. Das Reglement verletze kein übergeordnetes Bundesrecht und 

gestützt auf die Übergangsbestimmungen sei im Verfahren der Beschwer-

deführerin zu Recht das Reglement vom 22. September 2009 angewendet 

worden. Die vom Bundesverwaltungsgericht festgestellte Verletzung des 

rechtlichen Gehörs könne als geheilt erachtet werden. 

G.  

Mit Zwischenverfügung vom 27. Dezember 2017 stellte der Instruktions-

richter der Beschwerdeführerin die Eingabe der Vorinstanz und die neu 

eingereichten Stellungnahmen der Prüfungsexperten zur Kenntnisnahme 

zu und teilte mit, dass kein weiterer Schriftenwechsel vorgesehen sei. 

B-5365/2017 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (Art. 61 Abs. 2 BBG [SR 412.10] i.V.m. Art. 31 f. sowie 

Art. 33 Bst. d VGG). Die Beschwerde hat einen Prüfungsentscheid, wel-

cher der Beschwerdeführerin mit Notenblatt mitgeteilt wurde, zum Gegen-

stand. Das Notenblatt wurde praxisgemäss durch die Prüfungskommission 

im Namen und Auftrag der Vorinstanz ausgestellt (vgl. BVGE 2010/60 

E. 2.2). Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen Ver-

fügung zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG), hat den einver-

langten Kostenvorschuss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die Be-

schwerde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1 

VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

2.1 Die eidgenössische Berufsmaturität schafft die Voraussetzungen für 

ein Studium an einer Fachhochschule. Die Kantone sorgen für ein bedarfs-

gerechtes Angebot an Berufsmaturitätsunterricht (Art. 25 Abs. 1 und 3 

BBG). Der Bundesrat regelt die Berufsmaturität (Art. 25 Abs. 5 BBG). 

Gestützt darauf hat der Bundesrat die Verordnung vom 24. Juni 2009 über 

die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung, nachfol-

gend: BMV; SR 412.103.1) erlassen, welche am 1. August 2009 in Kraft 

getreten ist. Diese Verordnung regelt für die eidgenössische Berufsmaturi-

tät insbesondere den Aufbau des Unterrichts; die Anforderungen an die Bil-

dungsgänge; die Leistungsbewertung im Laufe der Ausbildung; die Berufs-

maturitätsprüfung sowie die Anerkennung von Bildungsgängen durch den 

Bund (Art. 1 BMV). Die Übergangsbestimmungen sehen vor, dass für Be-

rufsmaturandinnen und Berufsmaturanden, die ihre Berufsmaturitätsaus-

bildung vor dem 1. Januar 2015 begonnen haben, das bisherige Recht gilt. 

Die Wiederholung der Berufsmaturitätsprüfung findet letztmals 2019 nach 

bisherigem Recht statt (Art. 36 Abs. 1 und 2 BMV). Da im vorliegenden Fall 

bisheriges Recht gilt (E. 4.2), ist die Verordnung vom 30. November 1998 

über die Berufsmaturität (nachfolgend: BMV von 1998; AS 1999 1367) an-

wendbar. Diese Verordnung regelt den Erwerb der Berufsmaturität, na-

mentlich die Ausbildungsformen und -institutionen, den Unterrichtsaufbau 

und -verlauf und die Abschlüsse sowie die Fragen des Vollzugs (Art. 1 BMV 

von 1998). 

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Seite 5 

Die Berufsmaturität kann im Rahmen der beruflichen Grundausbildung in 

lehrbegleitenden Berufsmittelschulen (BMS), im Rahmen der beruflichen 

Grundausbildung in Vollzeitschulen und Lehrwerkstätten sowie nach einer 

beruflichen Grundausbildung in Ausbildungslehrgängen an Vollzeit- oder 

Teilzeitschulen erworben werden (Art. 4 Abs. 1 BMV von 1998).  

Wer, wie die Beschwerdeführerin, die für die Berufsmaturität erforderlichen 

Kenntnisse auf andere Weise als durch den Besuch eines anerkannten 

Berufsmaturitätslehrganges nach Art. 4 erworben hat, kann eine eidgenös-

sische Berufsmaturitätsprüfung absolvieren. Das Bundesamt erlässt ein 

Reglement über die Zulassung zur Prüfung und über deren Durchführung 

(Art. 32 BMV von 1998; vgl. MICHAEL BUCHSER, Berufsbildungsabschlüsse 

in der Schweiz, Rechtliche Regelung der Qualifikation der Ausweise und 

der Titel in der Berufsbildung, 2009, S. 69).  

2.2 In Ausführung von Art. 32 der BMV von 1998 hat das Staatssekretariat 

für Bildung, Forschung und Innovation SBFI (vormals Bundesamt für Be-

rufsbildung und Technologie) das Reglement vom 22. September 2009 

über die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen erlassen, welches 

am 1. Oktober 2009 in Kraft getreten ist (nachfolgend: Prüfungsreglement).  

Für Kandidaten, welche die für die Berufsmaturität erforderlichen Kennt-

nisse auf andere Weise als durch den Besuch eines anerkannten Berufs-

maturitätslehrganges nach Art. 4 der Verordnung über die Berufsmaturität 

erlangt haben, führt das Bundesamt externe Prüfungen durch (Art. 1 Prü-

fungsreglement). Diese Prüfungen werden von der Prüfungskommission 

im Auftrag des SBFI durchgeführt (Art. 2 Prüfungsreglement).  

Die Prüfungen werden abgenommen für die Berufsmaturität in technischer, 

kaufmännischer und gesundheitlicher und sozialer Richtung (Art. 10 Abs. 1 

Prüfungsreglement). Für alle Richtungen der Berufsmaturität ist eine inter-

disziplinäre Projektarbeit zu erstellen und zu präsentieren (Art. 10 Abs. 3 

Prüfungsreglement). 

Die Prüfung ist bestanden, wenn: die Gesamtnote mindestens den Wert 

von 4.0 erreicht; höchstens drei Fachnoten ungenügend sind; die Summe 

der Notenabweichungen von 4.0 nach unten nicht mehr als 2.0 Punkte be-

trägt; und die IDPA genügend ist (Art. 20 Prüfungsreglement). 

  

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Seite 6 

3.  

3.1 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verlet-

zung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch 

des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-

erheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit der angefochte-

nen Verfügung gerügt werden (Art. 49 VwVG). 

3.2 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft Entscheide über Ergebnisse 

von Prüfungen grundsätzlich mit uneingeschränkter Kognition (Art. 49 

VwVG; vgl. auch ZIBUNG/HOFSTETTER, in: Waldmann/Weissenberger 

[Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 49 N 43). Indes haben 

Prüfungen oft Spezialgebiete zum Gegenstand. Die Gerichte verfügen in 

der Regel über keine eigenen Fachkenntnisse, kennen nicht alle massge-

benden Faktoren der Bewertung und können sich kein zuverlässiges Bild 

über die Gesamtheit der Leistungen machen. Eine freie und umfassende 

Überprüfung würde die Gefahr von Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten 

gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen. Auch ist es nicht Aufgabe 

der Beschwerdeinstanz, die Bewertung der Prüfungsleistungen gewisser-

massen zu wiederholen (vgl. statt vieler BVGE 2008/14 E. 3.1). In ständi-

ger Rechtsprechung auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht daher 

bei der Bewertung von Prüfungsleistungen eine gewisse Zurückhaltung. 

Ergeben sich eindeutige Anhaltspunkte nicht aus den Akten, so muss der 

Beschwerdeführer selbst substantiierte Anhaltspunkte dafür liefern, dass 

eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt oder die Prüfungsleistungen of-

fensichtlich unterbewertet wurden (vgl. BVGE 2010/21 E. 5.1 m.w.H.; kri-

tisch dazu PATRICIA EGLI, Gerichtlicher Rechtsschutz bei Prüfungsfällen: 

Aktuelle Entwicklungen, ZBl 112/2011, S. 553 ff., insb. S. 555 f. m.w.H.). 

Die Experten, deren Notenbewertung beanstandet wird, nehmen im Rah-

men der Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung. Dabei überprüfen sie in 

der Regel ihre Bewertung nochmals und geben bekannt, ob sie eine Kor-

rektur als gerechtfertigt erachten oder an der ursprünglichen Bewertung 

festhalten (vgl. BVGE 2008/14 E. 3.2). 

Beim Entscheid über die relative Gewichtung der verschiedenen Aufgaben, 

der Überlegungen oder Berechnungen, die zusammen die korrekte und 

vollständige Antwort auf eine bestimmte Prüfungsfrage darstellen, kommt 

den Experten ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu. Dies gilt insbeson-

dere auch bei der Beurteilung der Frage, wie viele Punkte für eine konkrete, 

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abweichende oder nur teilweise richtige Antwort erteilt werden. Das Ermes-

sen der Experten ist nur dann eingeschränkt, wenn die Prüfungsorgane ein 

verbindliches Bewertungsraster vorgeben, in dem die genaue Punktever-

teilung für jede Teilantwort klar definiert ist. Alsdann hat jeder Kandidat ent-

sprechend dem Grundsatz der Gleichbehandlung Anspruch darauf, dass 

er diejenigen Punkte erhält, die ihm gemäss Bewertungsraster für eine rich-

tige Teilleistung zustehen (vgl. BVGE 2008/14 E. 4.3.2 m.w.H.).  

3.3 Zusammenfassend weicht das Bundesverwaltungsgericht nicht ohne 

Not von der Beurteilung der Experten ab. Das setzt voraus, dass die Ex-

perten im Rahmen der Vernehmlassung zu den Beschwerdevorbringen 

Stellung genommen haben und ihre Auffassung nachvollziehbar erscheint 

(vgl. BVGE 2010/11 E. 4.2 und BVGE 2008/14 E. 3.1 f. und 4.3.2, je 

m.w.H.; kritisch PATRICIA EGLI, a.a.O., S. 556 m.w.H.; vgl. auch allgemein 

ZIBUNG/HOFSTETTER, a.a.O., Art. 49 N 45 ff.). Die Zurückhaltung gilt für die 

materielle Bewertung der Prüfungsleistungen. Ist demgegenüber die Aus-

legung oder Anwendung von Rechtsvorschriften streitig oder werden Ver-

fahrensmängel im Prüfungsablauf gerügt, so hat das Bundesverwaltungs-

gericht die erhobenen Einwendungen mit umfassender Kognition zu prüfen 

(vgl. BVGE 2008/14 E. 3.3 m.w.H.). Hierbei nehmen all jene Einwände auf 

Verfahrensfragen Bezug, die den äusseren Ablauf der Prüfung, die Aufga-

benstellung oder das Vorgehen bei der Bewertung betreffen (Urteil des 

BGer 2D_6/2010 vom 24. Juni 2010 E. 5.2; Urteil des BVGer B-6256/2009 

vom 14. Juni 2010 E. 3 m.w.H.). Die Beweislast für allfällige Verfahrensfeh-

ler obliegt der Beschwerdepartei (vgl. Urteil des BVGer B-6256/2009 vom 

14. Juni 2010 E. 5.5). 

4.  

4.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Akteneinsichtsrechts. 

Diesbezüglich kann auf die Ausführungen in der Zwischenverfügung vom 

13. November 2017 verwiesen werden. Darin wird ausgeführt, dass das 

Prüfungsergebnis der Beschwerdeführerin nicht unter Verletzung der Ver-

fahrensgarantien zustande gekommen ist, sondern das Akteneinsichts-

recht im nachgelagerten Verfahren verwehrt wurde. Dies führt nicht zur 

Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Die Verletzung wurde durch die 

Zustellung der Bewertung des IDPA-Dossiers geheilt. 

4.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass ihre Prüfungen in Verlet-

zung von Bundesrecht nach altem Recht durchgeführt worden seien. So 

stelle die BMV, welche seit dem 1. August 2009 in Kraft sei, in Art. 36 fest, 

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Seite 8 

dass nur jene Kandidaten die Prüfungen nach altem Recht absolvieren 

müssten, welche ihre Ausbildung vor dem 1. Januar 2015 begonnen hät-

ten. Sie habe ihre Prüfungen jedoch im Sommer 2017 absolviert. 

Nach Art. 36 Abs. 1 BMV (Übergangsbestimmungen) gilt für Berufsmatu-

randinnen und Berufsmaturanden, die ihre Berufsmaturitätsausbildung vor 

dem 1. Januar 2015 begonnen haben, das bisherige Recht. Die Bestim-

mung spricht explizit von der Berufsmaturitätsausbildung. Eine solche wird 

im Normalfall begleitend zur Berufslehre absolviert oder auch in Vollzeit-

schulen oder Lehrwerkstätten (vgl. Art. 4 BMV von 1998). Die Beschwer-

deführerin absolvierte jedoch keine solche Ausbildung, sondern eignete 

sich ihre Kenntnisse in anderer Weise als durch einen anerkannten Matu-

ritätslehrgang an, bevor sie die Berufsmaturitätsprüfungen absolvierte 

(vgl. Art. 32 BMV von 1998). Dazu äussert sich die erwähnte Übergangs-

bestimmung nicht. Eine übergangsrechtliche Regelung für die Berufsma-

turität ausserhalb eines anerkannten Maturitätslehrganges ging offensicht-

lich vergessen. Die Anwendung des neuen Rechts (BMV) auf den Sach-

verhalt der Beschwerdeführerin macht keinen Sinn. Das neue Recht regelt 

den Fall, dass die Berufsmaturität auf andere Weise als durch den Besuch 

eines anerkannten Berufsmaturitätslehrgangs erworben wird, nicht mehr. 

Dies zeigt sich beispielhaft an Art. 22 BMV, der in Absatz 1 statuiert, dass 

die Abschlussprüfungen am Ende des Bildungsganges stattfinden. Der Ge-

setzgeber ging hier wohl davon aus, dass das Prüfungsreglement von 2009 

weiterhin Geltung hat. Dies ergibt sich auch daraus, dass dieses erst mit 

Art. 27 der Verordnung des SBFI über die eidgenössische Berufsmaturi-

tätsprüfung (VEBMP; SR 412.103.11), welche am 1. Januar 2017 in Kraft 

trat, aufgehoben wurde. In den Übergangsbestimmungen dieser Verord-

nung wird sodann festgelegt, dass das erste Qualifikationsverfahren nach 

den Bestimmungen dieser Verordnung im Jahr 2019 durchgeführt wird 

(Art. 28 Abs. 3 VEBMP). Auch dies weist darauf hin, dass die Berufsmatu-

ritätsprüfungen der Beschwerdeführerin nach wie vor nach dem Prüfungs-

reglement durchgeführt werden sollten. Die von der Vorinstanz auf ihrer 

Homepage publizierte Frist, dass die Prüfung im Sommer 2018 zum letzten 

Mal nach dem Prüfungsreglement durchgeführt wird, ist somit korrekt. Den 

Kandidaten wurde dies im Übrigen auch entsprechend mitgeteilt und die 

einschlägigen Verordnungen und Reglemente wurden ihnen zugeschickt. 

Die Vorinstanz hat somit auf die Berufsmaturitätsprüfungen der Beschwer-

deführerin richtigerweise das Prüfungsreglement angewendet. 

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Seite 9 

4.3 Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, das Prüfungsreglement ver-

letze übergeordnetes Bundesrecht, wenn es in Art. 20 Bst. d die genü-

gende IDPA als zusätzliche Bestehenshürde aufstelle. Art. 28 der BMV von 

1998 regle bereits, wann die Matura bestanden sei und gemäss dieser Be-

stimmung habe sie die Prüfung bestanden. Art. 32 der BMV von 1998 ver-

leihe nicht die Kompetenz, die Bestehensnormen zu verändern. 

Die Beschwerdeführerin übersieht, dass sich Art. 28 der BMV von 1998 le-

diglich auf den Abschluss in lehrbegleitenden Berufsmittelschulen bezieht 

(vgl. Titel des 2. Abschnitts des 5. Kapitels). Dies trifft auf sie jedoch nicht 

zu. Wer die für die Berufsmaturität erforderlichen Kenntnisse auf andere 

Weise als durch den Besuch eines anerkannten Berufsmaturitätslehrgan-

ges nach Art. 4 (der BMV von 1998) erwirbt, kann ebenfalls eine eidgenös-

sische Berufsmaturitätsprüfung absolvieren. Das Bundesamt erlässt dazu 

ein Reglement über die Zulassung zur Prüfung und über deren Durchfüh-

rung (Art. 32 der BMV von 1998). Darauf gestützt erliess das damalige 

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie das Prüfungsreglement. 

Entgegen der Vorbringen der Beschwerdeführerin umfasst die Regelung 

über die Durchführung der Prüfungen auch die Regelung der Vorausset-

zungen, unter denen die Prüfungen als bestanden gelten. Dies ergibt sich 

daraus, dass die BMV von 1998 diese Voraussetzungen nur für den Fall 

regelt, dass die erforderlichen Kenntnisse für die Berufsmaturität durch den 

Besuch eines anerkannten Berufsmaturitätslehrganges erworben werden. 

Art. 20 Bst. d des Prüfungsreglements schreibt als Voraussetzung für das 

Bestehen eine genügende IDPA vor. Eine solche kann die Beschwerdefüh-

rerin nicht vorweisen, weshalb die Vorinstanz zu Recht vom Nichtbestehen 

der Prüfungen ausgegangen ist. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin 

ist unbegründet.  

5.  

5.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet eine unangemessene Beurtei-

lung der IDPA. Die Arbeit sei neu zu beurteilen und die mündliche Präsen-

tation mit unbefangenen Experten zu wiederholen. Die Prüfungsdurchfüh-

rung sei unprofessionell gewesen. Die Examinatoren seien ihr ins Wort ge-

fallen, hätten den Kopf geschüttelt, es habe abschätzigen Augenkontakt 

gegeben und sie habe keine Chance gehabt auszureden. Zudem habe sie 

erfahren, dass von neun ungenügenden Kandidaten sieben von der (Name 

der Schule) bei den gleichen Experten durchgefallen seien. Die ungenü-

gende Bewertung im Fach Mathematik wird von der Beschwerdeführerin 

dagegen nicht beanstandet. 

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Seite 10 

5.2 Die IDPA wurde von den Prüfungsexperten mit der Note 3.0 bewertet. 

Diese Bewertung setzt sich aus der Note 3.0 für die schriftliche Arbeit und 

der Note 3.0 für die mündliche Präsentation zusammen. Die schriftliche 

Arbeit haben die Prüfungsexperten anhand der Kriterien Form, Aufbau und 

Struktur sowie Inhalt bewertet. Diese Kategorien sind wiederum in Unter-

kategorien unterteilt, wobei die Prüfungsexperten auf dem Bewertungsbo-

gen zu fast jeder Unterkategorie (positive und vor allem negative) Anmer-

kungen gemacht haben. Zur mündlichen Prüfung führen die Prüfungsex-

perten einzelne Punkte aus, welche zur ungenügenden Note geführt hät-

ten. So habe die Beschwerdeführerin zu viel Zeit für die persönlichen Er-

fahrungen und den Zusammenhang der Erstellung der Arbeit und der Quel-

lenwahl verwendet. Sie habe ein handschriftliches Handout ohne Beschrif-

tung mit Namen abgegeben, das Plakat sei nicht lesbar gewesen und sie 

sei darauf nicht eingegangen. Auf verschiedene Fragen habe sie keine be-

friedigende Antwort geben können. Zu der von der Beschwerdeführerin 

vorgebrachten unprofessionellen Prüfungsdurchführungen bringen die 

Prüfungsexperten vor, man habe die Beschwerdeführerin bei der Präsen-

tation ihrer Arbeit nicht unterbrochen. Im anschliessenden Gespräch sei sie 

jeweils unterbrochen worden, wenn sie offensichtlich falsche Antworten ge-

geben oder durch substanzlose Reden das Gespräch in die Länge gezo-

gen habe. Diese Verzögerungstaktik habe sich bereits zu Beginn der Prä-

sentation bemerkbar gemacht. Sie hätten versucht, die Beschwerdeführe-

rin durch inhaltliche Fragen in die richtige Richtung zu steuern. Während 

der ganzen Prüfung hätten sie aber eine neutrale Haltung angenommen. 

Der Augenkontakt sei ein Mittel der nonverbalen Kommunikation zwischen 

den Experten, um einander anzuzeigen, wann der Partner mit einer Frage 

übernehmen solle. Dass die Arbeiten von Lernenden der (Name der 

Schule) bewusst schlechter bewertet worden seien, sei eine böswillige und 

ehrenrührige Unterstellung. 

5.3 Die Beschwerdeführerin nimmt in ihrer Stellungnahme zu den Bewer-

tungen der Prüfungsexperten zu den einzelnen Teilbereichen der schriftli-

chen Arbeit jeweils einzeln Stellung und legt dar, warum sie mit den Äusse-

rungen der Experten nicht einverstanden ist. Sie habe viel Zeit in die Re-

cherche und das Schreiben der Arbeit gesteckt. Wie man an den anderen 

Noten sehe, besitze sie das Niveau der Berufsmaturität. Zur mündlichen 

Prüfung bringt sie vor, sie sei in keiner anderen Prüfung so geringschätzig 

und von oben herab behandelt worden. Sie sei besonders nervös gewesen 

und habe sich sehr grosse Mühe bei der Vorbereitung gegeben. Den Vor-

trag habe sie frei gehalten. Bei den Fragen sei sie unterbrochen worden 

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Seite 11 

und ihr seien definitiv abschätzige Blicke zugeworfen worden. Sie habe je-

weils kurz und prägnant geantwortet. Es habe sie verunsichert, dass Fra-

gen gekommen seien, welche nichts mit dem Thema zu tun gehabt hätten. 

Sie frage sich, ob die Experten ihr überhaupt zugehört hätten, da diese 

teilweise lügen und sich in Widersprüche verstricken würden. Die Experten 

seien voreingenommen gewesen und hätten willkürlich bewertet. Durch die 

nicht auf ihr Themengebiet bezogenen Fragen habe sie gar nicht zeigen 

können, was sie gewusst und gekonnt hätte. Insgesamt habe ihre Leistung 

mündlich sowie schriftlich einer genügenden Bewertung entsprochen. 

5.4 Die Prüfungsexperten gehen in einer weiteren Stellungnahme zur 

schriftlichen Arbeit nochmals detailliert auf die Stellungnahme der Be-

schwerdeführerin und die einzelnen Punkte der Bewertung ein. Unter an-

derem führen sie nochmals auf, welche formellen und inhaltlichen Fehler 

der Beschwerdeführerin beim Verfassen der Arbeit unterlaufen seien und 

was sie hätte besser machen können. Sie kommen zum Schluss, dass die 

Arbeit weder formell noch sprachlich oder inhaltlich dem Maturitätsniveau 

entspreche. Zur mündlichen Präsentation führen sie aus, sie hätten die Be-

schwerdeführerin freundlich begrüsst und sich stets neutral und professio-

nell verhalten. Die Unterstellung der Beschwerdeführerin, sie hätten sie ge-

ringschätzig und von oben herab behandelt und seien böswillig gewesen, 

werde entschieden zurückgewiesen. Die Beschwerdeführerin gebe selber 

zu, nervös gewesen zu sein, was sich bei ihrer Präsentation stark in ihren 

Aussagen widergespiegelt habe. Sie hätten die Beschwerdeführerin bei 

klar falschen und nicht weiter ausgeführten Aussagen unterbrochen und ihr 

umformulierte Fragen gestellt, damit sie weiterhin die Chance gehabt hätte, 

eine richtige Antwort zu geben und ihr Wissen darzulegen. Es seien wich-

tige Fragen im Zusammenhang mit ihrem Thema gestellt worden. Die Be-

schwerdeführerin habe dies jedoch nicht verstanden und schätze die Fra-

gen deshalb so ein, dass diese nicht zu ihrem Thema gehört hätten. Sie 

sei nicht in der Lage, inhaltliche Fehler einzusehen. Ihre Leistung habe kein 

Maturitätsniveau. 

6.  

6.1 Die Experten haben ausführlich und Kapitel für Kapitel begründet, wie 

sie zu ihrer Benotung der schriftlichen Arbeit gelangt sind, welche Elemente 

erwartet und welche konkreten Aspekte beanstandet wurden. Ihre Ausfüh-

rungen zur mündlichen Prüfung sind ebenfalls detailliert und substantiiert 

und zeigen auf, weshalb sie die tiefe Note als gerechtfertigt erachten. Die 

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Seite 12 

Vorinstanz hat sich der von den Experten vertretenen Auffassung vollum-

fänglich angeschlossen. Die Beschwerdeführerin äussert sich zwar um-

fangreich zu den Stellungnahmen der Experten, sie bleibt dabei jedoch 

stets oberflächlich. Ihre Vorbringen beschränken sich grösstenteils darauf, 

die Bewertung als falsch und unfair zu bezeichnen, ohne dies zu substan-

tiieren oder entsprechende Beweismittel vorzulegen. Die teilweise harten 

Vorwürfe an die Experten, diese hätten sie schikaniert, demoralisiert und 

abschätzig behandelt, kann sie nicht substantiiert darlegen. Davon ist an-

gesichts der sachlichen Kritik der Experten an der Prüfungsleistung auch 

nicht auszugehen. Die appellatorische Kritik der Beschwerdeführerin, mit 

der sie lediglich ihre eigene Sicht der Dinge darlegt, überzeugt nicht.  

6.2 Die Vorinstanz hat sich mit den Beschwerdevorbringen ausführlich aus-

einandergesetzt. Die Stellungnahme ist einleuchtend begründet. Die Be-

schwerdeführerin liefert keine überzeugenden Anhaltspunkte oder entspre-

chende Beweismittel, die darauf hindeuten würden, dass die Bewertung 

der IDPA offensichtlich unterbewertet wurde. Die Bewertung sowohl der 

schriftlichen Projektarbeit als auch der mündlichen Prüfung im Fach IDPA 

und damit die erteilte Fachnote von 3.0 ist nicht zu beanstanden. 

6.3 Demnach ist im Fach IDPA von der Note 3.0 auszugehen. Die Voraus-

setzung nach Art. 20 Bst. d des Prüfungsreglements, wonach die IDPA ge-

nügend sein muss, ist somit nicht erfüllt. Dies hat zur Folge, dass die Be-

schwerdeführerin die Berufsmaturitätsprüfungen – wie von der Vorinstanz 

zu Recht festgestellt – nicht bestanden hat. 

7.  

Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtenen 

Verfügung kein Bundesrecht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden 

ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist abzuweisen. 

 

Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die 

Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Reg-

lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Spruchge-

bühr richtet sich nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der 

Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien (Art. 63 Abs. 4bis VwVG 

und Art. 2 Abs. 1 VGKE). Sie ist auf Fr. 600.– festzusetzen. Der einbe-

zahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwen-

det.  

B-5365/2017 

Seite 13 

Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädigung zu-

zusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE). 

8.  

Gemäss Art. 83 Bst. t BGG kann dieses Urteil nicht mit Beschwerde in öf-

fentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Schweizerische Bundesge-

richt weitergezogen werden. Der vorliegende Entscheid ist endgültig. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 600.– wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

  

B-5365/2017 

Seite 14 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilagen: 

Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Einschreiben; Beilagen: Vorakten zurück) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Daniel Willisegger Pascal Waldvogel 

 

 

Versand: 5. Februar 2018