# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4deeef0b-3770-582d-b79a-b59053f634f8
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-31
**Language:** de
**Title:** Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit von 50 % einer 61 Jahre und 7 Monate alten Beschwerdeführerin verneint. Damit Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und Gutheissung der Beschwerde.
**Docket/Reference:** IV.2021.00033
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2021.00033.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2021.00033
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiberin Schucan
Urteil
vom
3
1.
Mai 2021
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Tobias
Figi
Fankhauser Rechtsanwälte
Rennweg 10, 8022 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
weitere Verfahrensbeteiligte:
Personalfürsorgestiftung der Firma
Y.___
AG
Beigeladene
Sachverhalt:
1.
1.1
Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
4.
August 2018 im Verfahren Nr.
IV.
2017.00771 wurde die von X.___
, geboren 1958, gegen die leistungs
anspruchsverneinende Verfügung der
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, vom
7.
Juni 2017 (
Urk.
8/60) erhobene Beschwerde vom
10. Juli 2017
(
Urk.
8/
66/3-17
)
in dem Sinne
gutgeheissen
, dass die angefochtene Ver
fügung aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle
zurückgewiesen wurde
, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge
(
Urk.
8/
76
Dispositiv
Ziff.
1)
.
1.2
Die IV-Stelle holte in der Folge unter anderem bei
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin,
und bei
Dipl. Arzt
A.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein rheumatologisch-psychiatrisches
Gutachten ein, das am
6.
und am 1
0.
September
201
9
erstattet wurde (Urk.
8/107 und
Urk.
8/109
). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
8
/1
19
,
Urk.
8/121,
Urk.
8/123
)
sprach
die IV-Stelle
der Versicherten mit Verfügung vom 1. Dezember
20
20 ab
1.
August 2016 eine halbe Rente zu
(Urk. 2).
2.
Die Versicherte erhob am 1
8
.
Januar
20
21
Beschwerde gegen die Verfügung vom
1
.
Dezember
20
20
(Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr
spätestens ab dem
1.
August 2016 eine ganze Invalidenrente auszurichten
(Urk. 1 S.
2
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
2
.
Februar
20
21
(Urk.
7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am
1.
März 2021 zur Kenntnis gebracht wurde
(Urk.
9
).
Mit Gerichtsverfügung vom
6
.
April
20
21
wurde die
Personalfü
rsorgestiftung der Firma
Y.___AG
zum Prozess beigeladen (Urk. 1
0
), welche am
1
5.
April
20
21
ihre Stellungnahme einreichte
und beantrag
t
e, die Beschwerde sei abzuweisen
(Urk.
12
S. 2
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete in ihre
r
Verfügung (
Urk.
2) die Zusprache einer halben Rente ab
1.
August 2016 damit, dass gemäss der nach Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 2
4.
August 2018
veranlassten
medizinischen Abklärung sowohl für
die angestammte als
auch für eine optimal angepasste Tätigkeit ab Mitte September 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
bestehe. Der vorgenommene Einkommensvergleich ergebe einen
Invaliditätsgrad von 54
%
. Prüfzeitpunkt, ob die Restarbeitsfähigkeit bei fortgeschrittenem Alter noch verwertbar sei, sei im September 2019 (Eingang des
bidisziplinären
Gutachtens). Zu diesem Zeitpunkt sei die Beschwerdeführer
in
60 Jahre und 7 Monate al
t
gewesen
. Bis zum ordentl
ichen Pensionsalter seien noch
3 Jahre und 5 Monate verblieben. Für angepasste Tätigkeiten liege alleine aus rheumatologischer Sicht eine Einschränkung von 20
%
bis maximal 30
%
vor. Unter Berücksichtigung der psychiatrischen Störungskomponente sei im Gutachten gesamthaft eine Arbeits
fähigkeit von 50
%
beurteilt worden. Die Beschwerdeführer
in
verfüge grun
dsätz
lich über gute Ressourcen. Sie
sei noch aktiv im Alltag und verfüge gesamthaft über genügende berufliche Kenntnisse, um einfache Hilfsarbeiten in der Produktion und Dienstleistung aufzunehmen. Diese Tätigkeiten bedürf
t
en keiner nennenswerten Einarbeitungszeit und würden auf dem hier massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt altersunabhängig nachgefragt. Die verbleibenden 3
Jahre und 5 Monate bis zum Pensionsalter genüg
t
en gemäss Rechtsprechung, um eine solche Tätigkeit aufzunehmen (Begründung der Verfügung S. 1 ff.).
2.2
Dagegen
machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
dass sie fast ihr ganzes Leben in der Wäscherei gearbeitet habe und über keine
Berufsausbildung oder Weiterbildung verfüge. Sie sei weniger flexibel als eine Angestellte, die in dieser Zeit mehrmals die Stelle gewechselt habe (S. 15 f.
Rz
6.1). Trotz Unterstützung des RAV von August 2017 bis Juli 2019 habe für sie keine
behindertengerechte Teilzeitstelle gefunden werden können, was auch beweise, dass aufgrund des weit fortgeschrittenen Alters und des massiven Gesundheitsschadens keine Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit
mehr vorliege (S. 16
Rz
6.2).
Selbst die Gutachter
Dr.
Z.___
und
Dipl. Arzt
A.___
hätten ausgeführt, dass eine Rückkehr in den Arbeitsprozess prognostisch als nicht mehr intakt erachtet werde (S. 17
Rz
6.5). Zum Zeitpunkt des Eingangs des
bidiszipli
nären
Gutachtens sei sie
61 Jahre und 7 Monate
alt gewesen
. Im Urteil BGE 138 V 457 sei das Bundesgericht davon ausgegangen, dass für die 61-jährige Beschwerdeführerin keine Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit mehr bestehe (S. 17 f.
Rz
6.6).
Es sei realitätsfremd, dass die von
ihr
noch ausübbaren Tätigkei
ten keiner nennenswerten Einarbeitungszeit bedürften und auf dem hier massge
blichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt alter
sunabhängig nachgefragt würden
. Sodann habe die Corona-Krise gerade diese Branchen besonders hart getroffen
(S. 18
Rz
6.7). Da ihre verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
aus den erwähnten Gründen
nachweislich nicht mehr verwertbar sei un
d ihr die Beschwerdegegnerin keine Unterstützung in Form von Eingliede
rungsmassnahmen geboten habe, habe sie Anspruch auf eine ganze Invaliden
rente (S. 18 f.
Rz
6.8).
2.3
Die Beigeladene führte in ihrer Stellungnahme (
Urk.
12) unter Verweis auf die Rechtsprechung aus, dass beispielsweise bei einem 60-jährigen Versicherten, welcher mehrheitlich als Wirker in der Textilindustrie tätig gewesen sei, dieser zwar nicht als leicht vermittelbar erachtet worden, jedoch, da Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen, ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunab
hängig nach
gefragt würden, er immer noch im Rahmen eines Vollzeitpensums für arbeitsfähig betrachtet worden sei. Weiter habe das Bundesgericht auch die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eines ebenfalls 60-jährigen Versicherten mit aufgrund verschiedener psychischer und physische
r
Limitierungen um 30
%
eingeschränkte
r
Leistungsfähigkeit
bejaht
(S. 1). Dass zwischenzeitlich aufgrund der Corona-Krise der Arbeitsmarkt für einfache Hilfstätigkeiten zusammenge
brochen sei, habe unberücksichtigt zu bleiben (S. 2).
3.
3.1
Unbestritten geblieben ist der medizinische Sachverhalt.
Sowohl die Beschwerde
gegnerin als auch die Beschwerdeführerin
befanden
das
bidisziplinäre
Gutachten von
Dr.
Z.___
un
d Dipl. Arzt
A.___
vom September 2019
(
Urk.
8/107 und
Urk.
8/109)
als beweiskräftig.
Aus
psychiatrischer Sicht
wurden
darin
als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine
rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige
depressive Episode (ICD-10 F33.1),
eine
erschwerte
Schmerz
beschwerde
verarbei
tung bei einflussnehmenden Konfliktdynamiken (ICD-10
F
54) und
eine
disponierende persönlichkeitsstrukturelle Akzentuierung
mit sehr leistungsorien
tierten und zur Überforderung disponierenden Zügen
genannt
(
Urk.
8/109 S. 25
Ziff.
4.2.1
lit
. A).
Als rheumatologische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde
n
ein
chronic
widespread
pain
(Fibromyalgie) ohne organisches internis
tisches/rheumatologisches Korrelat und ein stark demonstrativ bis aggravierendes Verhalten bei der Untersuchung mit multiplen Diskrepanzen und Inkonsistenzen und allein rheumatologisch-somatisch nicht erklärbaren Befunden
genannt
(
Urk.
8/109 S. 26
lit
. B
)
.
Zur Gesamt-Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit hielten die Gutachter
Dr.
Z.___
und Dipl. Arzt
A.___
zusammenfassend fest,
dass rheumatologisch und integrativ der Beschwerdeführerin
körperlich schwere und
vorwiegend mittelschwere Tätigkei
ten aufgrund der chronischen Schmerzerkrankung nicht mehr zumutbar
seien. In der
angestammten Tätigkeit
als Wäscherei-Angestellte sei sie aufgrund der vorwiegend stehenden Arbeit in häufig auch ungünstiger vorgeneigter Körper
position in ihrer Arbeitsfähigkeit ebenfalls beeinträchtigt, dies auch aufgrund eines deutlich erhöhten Pausenbedarfs. Aufgrund der objektivierbaren Befunde sollte diese Tätigkeit der Beschwerdeführer
in
jedoch weiterhin in einem Pensum von psychiatrisch-rheumatologisch integrativ
beurteilt 50
%
zumutbar sein, dies mit ganztägiger Anwesenheit und Einräumung von häufigen Erholungspausen
(
Urk.
8/109 S. 28
Ziff.
4.7-9)
.
Aus rheumatologischer Sicht sei in einer körperlich leichten oder nur selten mittelschweren Tätigkeit mit regelmässig möglichem Wechsel der Körperposition (sitzend, stehend/gehend), ohne häufige Arbeiten in gebückter oder stehend vorgeneigter Haltung und ohne häufiges Heben oder Tragen von Lasten über 5 kg beziehungsweise Einzellasten über 15 kg aufgrund der rein objektiven Befunde prinzipiell keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben. Angesichts der insgesamt doch glaubhaften chronischen Schmerzerkrankung der Beschwerde
führe
rin sei auch in einer solchen Tätigkeit von einer leicht erhöhten Pausenbedürf
tigkeit auszugehen, so dass bei ganztägiger Anwesenheit eine Einschränkung der allgemeinen Leistungsfähigkeit auch in einer adaptierten Tätigkeit von 20
%
bis maximal 30
%
angenommen werden könne (
Urk.
8/107 S. 27 Mitte).
Unter integ
rativer Berücksichtigung der mit zu gewichtenden
psychischen
Störungskompo
nente werde integrativ auch bezogen auf ein optimal
angepasstes Tätigkeitsprofil
gemäss rheumatologischen Vorgaben eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit
bestätigt.
Retrospektiv sei von dieser Einschätzung der Arbeitsfähigkeit seit Mitte Septem
ber 201
5
bei weitgehend unverändertem Verlauf seit dem Austritt aus der Rehaklinik
B.___
auszugehen (
Urk.
8
/109 S. 28
Ziff.
4.7-9).
Dr.
med. C.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
, vom Regionalen ärztlichen
Dienst der IV-Stelle hielt
am
2
6.
September 2019
(
Urk.
8/116 S. 7) fest, die
von
Dr.
Z.___
als
Aggravation beurteilten Auffälligkeiten müssten im Lichte des psychiatrischen Krankheitsbildes (insbesondere der Persönlichkeits
akzentuierung) einerseits,
und
andererseits im Lichte des Fibromyalgiesyndroms versicherungsmedizin
i
sch betrachtet und gegenüber normalpsychologischer Verdeutlichungstendenz abgegrenzt werden. Die Einschätzung, dass die Versicherte aggraviere, überzeuge dabei nicht. Insgesamt könne – wie dies auch RAD-Arzt
Dr.
med. D.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie, festgehalten habe, auch aus psychiatrischer Sicht auf das Gutachten
abgestellt werden.
3.2
Streitig
und zu prüfen ist
nachfolgend
, wie es sich mit der Verwertbarkeit der im
bidisziplinären
Gutachten festgestellten Restarbeitsfähigkeit von 50
%
verhält und
damit der Anspruch
der Beschwerdeführerin
auf eine ganze Rente
.
4.
4.1
Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, dass aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters keine
v
erwertbare Restarbeitsfähigkeit mehr vorliege, und eine solche selbst von den G
utachtern
Dr.
Z.___
und Dipl. Arzt
A.___
in ihrem Gutachten vom September 2019 (
Urk.
8/107 und
Urk.
8/109)
für unwahrscheinlich erachtet
worden
sei. Zudem
habe
sie
auch über das RAV keine entsprechende Stelle finden können (vorstehend E. 2
.2
). Dagegen machte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen unter Verweis auf die bisherige beruf
liche Tätigkeit und
die
Ressourcen der Beschwerdeführerin geltend, dass sie ihre Restarbeitsfähigkeit von 50
%
sehr wohl noch verwerten könne (vorstehend E. 2.
1
).
Dieser Meinung
schloss sich sodann die Beigela
dene an (vorstehend E. 2.3).
4.2
Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1 mit Hinweis).
Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditäts
fremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungs
pflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab.
Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeits
struktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem ange
stammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen
). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätig
keit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkeit einer
(Teil-)Erwerbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver
lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE 138 V 457 E. 3.4).
4
.
3
Vorliegend ging das
bidisziplinäre
Guta
chten von
Dr.
Z.___
und Dipl. Arzt
A.___
vom
6.
und vom 1
0.
September 2019 (
Urk.
8/107 und
Urk.
8/109) am 1
1.
und am 1
3.
September 2019 bei der Beschwerdegegnerin ein
,
und der medizinische Sachverhalt stand demnach zu diesem Zeitpunkt fest
.
Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vorstehend E. 2.1)
und der Beigeladenen (vorstehend E. 2.3)
, war
die am 2
4.
Februar 1
958 geborene Beschwerdeführerin bei Eingang des Gutachtens
nicht 60 Jahre und 7 Monate
,
sondern
bereits 61 Jahre und 7 Monate alt
,
und es
verblieben ihr lediglich
noch zwei Jahre und fünf Monate
bis z
um Erreichen des Pensionsalters per
1.
März 202
2.
Damit
handelt es sich
um eine
noch
relativ kurze Aktivitätsdauer
, welche auch entscheidend unter den Beispielen liegt,
welche die Beigeladene in ihrer Stellungnahme vom 1
5.
April 2021 aufgeführt hat mit Aktivitätsdauern von
rund fünf Jahren (vgl.
Urk.
12)
.
Die in der Praxis anzutreffenden Konstellationen, in denen auf eine Unverwert
barkeit
der Restarbeitsfähigkeit
geschlossen wurde, zeichnen sich regelmässig dadurch aus, dass die versiche
rte Person
im massgeblichen Zeitpunkt
über 60 Jahr
e
alt
ist
, wobei neben dem Alter auch die
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten
im Einzelfall zu berücksichtigen sind (vgl.
vorstehend E. 4.2).
4.4
Was die von der Beschwerdegegnerin im Sinne einer Ressource vorgebrachte Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin anbelangt
(vorstehend E. 2.1)
,
ist den Akten zu entnehmen, dass
sie
in Serbien acht Schuljahre absolviert und in der Folge keinen Beruf erlernt hat (
Urk.
8/11
Ziff.
5.2-3).
Aus
ihre
m
Lebenslauf (
Urk.
8/39/107
-108
)
sowie
den
weiteren Akten
(IK-Auszug:
Urk.
8/16
,
vgl. auch
Urk.
8/39/109
)
geht hervor
, dass die
Beschwerdeführerin
nach ihrer
Einreise in die Schweiz 1984
(
Urk.
8/11
Ziff.
4.1
)
zunächst als Raumpflegerin bei einem Reinigungsinstitut und im Anschluss
seit Oktober 1986
bei
der E.___
als Spetterin
und
dann
seit April 1987
bis ins Jahr 2005
und damit 18 Jahre
in der Betriebswäscherei
arbeitete
.
Ab
Januar
2006
war sie
als Mitarbei
terin
der
Wäscherei
in einem 100
%-Pensum
in der F.___AG
angestellt gewesen (
Urk.
8/
17
Ziff.
2.1
,
Ziff.
2.7
und
Ziff.
2.9
, vgl. auch
Urk.
8/109 S. 8 Mitte), wobei sie zusätzlich noch bis ins Jahr 2010
in erheblichem Umfang
für ein Reinigungsinstitut tätig war (
Zusatzeinkommen von jährlich bis zu Fr. 37'552.--,
Urk.
8/16).
4.5
E
xplizit zur
angestammten
, langjährig von der Beschwerdeführerin ausgeübten
Tätigkeit in der
Wäscherei, welche vorliegend keiner relevanten Einarbeitungszeit bedürfte
,
und auch eher geringe Anforderungen an
ihre
Flexibilität stellen würde
, wurde im
bidisziplinären
Gut
achten von
Dr.
Z.___
und Dipl. Arzt
A.___
festgehalten, dass diese integrativ beur
teilt zwar zu 50
%
zumutbar sei
,
jedoch unter der Voraussetzung einer
ganztägigen Anwesenheit
(vgl. vorstehend E. 3
.1
)
.
In Anbetracht des von
Dr.
Z.___
formulierten
rheumatologischen
Zumut
barkeitsprofis
,
ist bei der ebenfalls als angestammte Tätigkeit zu wertende
n
Reinigungstätigkeit mit noch weitergehenden Einschränkungen zu rechnen.
Zu erwähnen ist an
dieser Stelle, dass eine ganztäg
ige Anwesenheit der Beschwerdeführerin mit häufigen Pausen, wodurch dann eine Arbeitsleistung von 50
%
resultieren sollte, von einem potentiellen Arbeitgeber ein hohes Entgegen
kommen verlang
en würde
, zumal er eine Ruhemöglichkeit für die
Beschwerde
führerin schaffen
und er auch mit Unruhen unter seinen weiteren Mitarbeitenden und
mit Unverständnis rechnen müsste
, wenn die Beschwerdeführerin r
egel
mässig die Arbeit niederlegen würde,
um eine Pause zu machen. Bereits dieser Umstand schmälert
die Chancen einer möglichen
Anstellung in der angestammten Tätigkeit massgeblich, was umso mehr zu gelten hat, wenn man ihr
fortgeschrittene
s
Alter
und d
ie
damit verbundene lediglich noch relativ kurze Anstellungsdauer sowie
die
Gefahr von krankheitsbedingten Ausfällen
mitbe
rücksichtigt
(vgl.
Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013
E. 3.2.2
).
4.6
Es stellt sich die Frage, wie
es
sich mit einer
aus rheumatologisch-psychiatrischer Sicht
optimal
behinderungsangepassten
Tätigkeit im Rahmen eines 50
% Pensums verhält. Dabei handelt es sich
zwar
um ein durchaus übliches Arbeits
pensum, jedoch würde die Beschwerdeführerin in einer
solchen Tätigkeit keinerlei Berufserfahrung mitbringen und müsste
zumindest
für eine gewisse Zeit eingear
beitet werden.
Für einen Einarbeitungsprozess
respektive für den Beginn einer neuen Stelle
in
einer für die Beschwerdeführerin ungewohnte
n
Tätigkeit
und Arbeitsumgebung
als
nicht unerheblich zu gewichten sind hierbei die im psychiatrischen
Gutachten von D
ipl. Arzt
A.___
genannten Einschränkungen,
insbesondere auch im Zusammenhang mit
ihrer
Persönlichkeitsstruktur.
Zwar konnte Dipl. Arzt
A.___
durchaus gewissen Ressourcen der Beschwerdeführe
rin
nennen, so ihre jahr
elang erbrachte Arbeitsleistung,
ihren positiven Kontakt mit Familienmitgliedern und die erhaltene Fähigkeit, die Arzttermine regelmässig wahrzunehmen und den Haushalt selbständig zu führen. Gleichzeitig wies
Dipl. Arzt
A.___
jedoch auch auf ihre aufgrund des psychischen Leidens
deutlich reduzierte Belastbarkeit, Stressresistenz und situative und interpersonelle Anpassungsfähigkeit und Flexibilität
sowie Durchhaltefähigkeit hin
(
Urk.
8/109 S. 13 oben
, S. 19
Ziff.
7.4
)
.
Nach abschliessender Einschätzung der Gesamtsitua
tion gingen die
Gutachter Dr.
Z.___
und Dipl. Arzt
A.___
dann
davon aus
, dass eine Reintegration in den Arbeitsmarkt kaum mehr gelingen werde (
Urk.
8/109 S. 20
Ziff.
8.2
,
Urk.
8/109 S.
28
).
Auch wenn die Beschwerdeführerin über Jahrzehnte hinweg eine
erhebliche
Arbeitsleistung erbracht hat, kann
in Anbetracht der Ausführungen von Dipl. Arzt
A.___
(
Urk.
8/109 S. 19
Ziff.
7.4),
nicht davon ausgegangen werden, dass die damals in gesundem Zustand zur Verfügung gestanden
en
zum Erbringen der Arbeitsleistung erforderlichen
Kompensationsmechanismen
aufgrund der seit 2015 bestehenden psychischen Erkrankung noch in genügenden Ausmass vorhanden sind
. Sodann sprach Dipl. Arzt
A.___
auch lediglich noch davon, dass realistischer Weise eine Stabilisierung auf dem aktuellen Alltags- und Funk
tionsniveau möglich sei (
Urk.
8/109 S. 20
Ziff.
8.2).
Zusammenfassend kann demnach
bei der vorliegenden Art des Gesundheitsschadens nicht einfach auf die vor der Erkrankung
best
andene
berufliche
Flexibilität
verwiesen
und diese als
wesentliche
Ressource beigezogen werden.
4.
7
Angesichts dieser persönlichen un
d beruflichen Gegebenheiten
bei der Beschwerdeführerin
ist
-
auch in Anbetracht der strengen Vorausset
z
ungen für
die Annahme einer
Unverwertbarkeit
-
demnach
davon auszugehen, dass
s
ie
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keinen Arbeitgeber mehr gefunden hätte, der sie für eine geeignete Verweisungstätigkeit eingestellt hätte. Namentlich die Umstände, dass sie im massgebenden Zeitpunkt nur noch zwei Jahre und fünf Monat
e vor ihrer Pensionierung stand und
die angestammte Tätigkeit für einen potentiellen Arbeitgeber
nur noch
zu
äusserst
ungünstigen Konditionen möglich gewesen und sie auch in einer
angepassten Tätigkeit
lediglich
noch zu 50 % arbeitsfähig gewesen wäre, hätten einen durchschnittlichen Arbeitgeber realistischerweise davon abgehalten, die mit ihrer Beschäftigung verbundenen Risiken wie krankheitsbedingte Ausfälle, berufliche Unerfahrenheit sowie
die krankheits-,
alters- und bildungsbedingt
e
geringe Anpassungsfähigkeit einzu
gehen, zumal behindertengerechte Arbeitsplätze von Behinderten in jungem und mittlerem Alter ebenfalls stark nachgefragt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.2; vgl.
zur Annahme der Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit in vergleichbarer Konstellation
in BGE
138 V 457
E. 2.1).
Die im beweiskräftigen Gutachten von
Dr.
Z.___
und D
ipl. Arzt
A.___
vom September 2019 (
Urk.
8/107 und
Urk.
8/109) festgestellte Restarbeitsfähig
keit
d
er Beschwerdeführerin ist damit nicht mehr verwertbar, weshalb ab
dem
Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns per
1.
August
2016 eine
vollstän
dige Invalidität vorliegt.
5
.
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin
ab 1. August 2016
Anspruch auf eine
ganze Invalidenrente
und
die
Beschwerde ist dementsprechend
gutzuheissen
.
6
.
6.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
8
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6.2
Nach Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial
versicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende
beschwerdeführende
Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten.
Bereits vorinstanzlich angefallen
e Aufwendungen werden nicht ent
schädigt
(vgl. die weitgehend identischen Ausführungen in Einwand und Beschwerde, Urk. 8/123 und
Urk.
1;
Wilhelm
, in: Gesetz über das Sozialversiche
rungsgericht des Kantons Zürich,
2.
Auflage, Zürich 2009, N 12 zu
§
34
GSVGer
).
Unter Berücksichtigung dieser Grun
dsätze ist der Beschwerdeführer
in eine Prozessent
schädigung von
Fr.
1’600
.-- (inklusive Barauslagen un
d Mehrwertsteuer) zuzusprechen.
Das Gericht erkennt:
1.
In
Gutheissung
der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom
1
.
Dezember 2020
dahingehend abgeändert als festgestellt wird
, dass die Beschwerdeführerin ab 1.
August
201
6
Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine Prozessent
schädigung von
Fr.
1’600
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Tobias
Figi
unter Beilage
einer Kopie
von
Urk.
12
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, unter Beilage
einer Kopie
von
Urk.
12
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
-
Personalfürsorgestif
tung der Firma Y.___
AG
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während
folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubSchucan