# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2173d13a-7dce-5797-9f1c-2e43385f0bc4
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-12
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 12.11.2025 BK 2025 507
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-507_2025-11-12.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 507

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 12. November 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichter Horisberger
Gerichtsschreiberin Lauber

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

v.d. Staatsanwältin C.________

Gegenstand Haftentlassungsgesuch / Anordnung Sicherheitshaft

Strafverfahren wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das 
Betäubungsmittelgesetz, schwerer Geldwäscherei, Widerhand-
lungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz etc.

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmass-
nahmengerichts vom 21. Oktober 2025 (KZM 25 2169)

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Erwägungen:

1. Die Kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben (nachfolgend: Staats-
anwaltschaft) führt ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten A.________ (nach-
folgend: Beschwerdeführer) wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Bun-
desgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmit-
telgesetz, BetmG; SR 812.121), schwerer Geldwäscherei, Widerhandlungen gegen 
das Strassenverkehrsgesetz (SVG; SR 741.01) sowie Widerhandlungen gegen das 
Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration 
(Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20). Am 19. Dezember 2021 ord-
nete das Kantonale Zwangsmassnahmengericht (nachfolgend: Zwangsmassnah-
mengericht) Untersuchungshaft für eine Dauer von drei Monaten an. Mit Entschei-
den vom 21. März 2022, 20. Juni 2022, 15. September 2022 und 21. Dezember 
2022 verlängerte es die Untersuchungshaft um jeweils drei Monate, zuletzt bis am 
15. März 2023. Am 15. Februar 2023 trat der Beschwerdeführer den vorzeitigen 
Strafvollzug an. Am 5. Mai 2025 erhob die Staatsanwaltschaft beim Regionalgericht 
Bern-Mittelland (nachfolgend: Regionalgericht), Kollegialgericht in Fünferbeset-
zung, Anklage gegen den Beschwerdeführer wegen der oben genannten Delikte. 
Mit Eingabe vom 16. Oktober 2025 stellte der Beschwerdeführer, amtlich verteidigt 
durch Rechtsanwalt B.________, ein Haftentlassungsgesuch. Mit Verfügung vom 
17. Oktober 2025 hielt das Regionalgericht fest, dass es diesem nicht entsprechen 
wolle und leitete es zum Entscheid an das Zwangsmassnahmengericht weiter. Mit 
Entscheid vom 21. Oktober 2025 wies das Zwangsmassnahmengericht das Haft-
entlassungsgesuch ab. Gegenüber dem Beschwerdeführer wurde Sicherheitshaft 
angeordnet und dieser wurde in Sicherheitshaft versetzt. Die Sicherheitshaft wurde 
bis am 20. Januar 2026 befristet. Hiergegen erhob der Beschwerdeführer, amtlich 
verteidigt durch Rechtsanwalt B.________, am 29. Oktober 2025 bei der Be-
schwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern (nachfol-
gend: Beschwerdekammer) Beschwerde. Er beantragte unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen, der Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts sei aufzuhe-
ben und er sei unverzüglich aus der Sicherheitshaft zu entlassen. Das Zwangs-
massnahmengericht verzichtete am 3. November 2025 unter Verweis auf die Aus-
führungen im angefochtenen Entscheid auf eine Stellungnahme. Die Staatsanwalt-
schaft beantragte mit delegierter Stellungnahme vom 4. November 2025, die Be-
schwerde sei unter Kostenauflage an den Beschwerdeführer abzuweisen. Das Re-
gionalgericht liess sich innert Frist nicht vernehmen. Am 6. November 2025 reichte 
das Regionalgericht die von der Verfahrensleitung mit Verfügung vom 5. November 
2025 eingeforderten Unterlagen (Protokoll der Schlusseinvernahme des Be-
schwerdeführers vom 27. März 2023 und Führungsbericht der Justizvollzugsanstalt 
E.________ vom 3. Mai 2024) nach. Die Staatsanwaltschaft erörterte mit Eingabe 
vom 7. November 2025 aufforderungsgemäss (vgl. die verfahrensleitende Verfü-
gung vom 5. November 2025) den Verfahrensablauf zwischen der Schlusseinver-
nahme des Beschwerdeführers vom 27. März 2023 und der Erstellung der Ankla-
geschrift vom 5. Mai 2025. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 10. November 
2025 wurde von den eingelangten Stellungnahmen und Unterlagen Kenntnis ge-
nommen und gegeben. Auf die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels wurde 

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verzichtet. Am 11. November 2025 reichte der Beschwerdeführer abschliessende 
Bemerkungen ein. 

2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c StPO können Entscheide über die 
Anordnung, die Verlängerung und die Aufhebung der Untersuchungs- und Sicher-
heitshaft mit Beschwerde angefochten werden. Zuständig ist die Beschwerdekam-
mer (Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsre-
glements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist 
durch die Abweisung seines Haftentlassungsgesuchs und die Anordnung der Si-
cherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und 
somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 222 und Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf 
die form- und fristgerechte Beschwerde ist einzutreten. 

3.

3.1 Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht vorab, die Auffassung des 
Zwangsmassnahmengerichts, wonach das Regionalgericht nicht gehalten gewesen 
sei, seinen ablehnenden Entscheid zu begründen, überzeuge nicht. Art. 230 Abs. 5 
StPO weise explizit darauf hin, dass die Bestimmungen von Art. 228 StPO sinn-
gemäss gelten würden. Es mache keinen Sinn, wenn die Staatsanwaltschaft ge-
stützt auf Art. 228 Abs. 2 StPO gehalten sei, ihren ablehnenden Entscheid betref-
fend ein Haftentlassungsgesuch zu begründen, das Regionalgericht indes nicht. 
Durch die geforderte Begründung liege keine offengelegte, übermässige Vorbefas-
sung des Regionalgerichts vor. Indem die Verfahrensleitung des Regionalgerichts 
ihren ablehnenden Entscheid nicht begründet und dem Zwangsmassnahmenge-
richt keine Unterlagen vorgelegt habe, sei sein rechtliches Gehör verletzt worden. 
Das Zwangsmassnahmengericht habe sich über Gebühr in das Verfahren einge-
mischt. Es habe von sich aus Beweismassnahmen ergriffen (Edition Vorakten) und 
erstmals eine Begründung geliefert, weshalb das Haftentlassungsgesuch abgewie-
sen werden solle. Dies entspreche nicht den Vorgaben der StPO und verletzte den 
Grundsatz der Gewaltentrennung und Ausbalancierung zu Gunsten der betroffenen 
Person. Die einzig richtige Konsequenz sei seine sofortige Freilassung aus der Si-
cherheitshaft. 

3.2 Es trifft zu, dass das Regionalgericht das Haftentlassungsgesuch des Beschwerde-
führers vom 16. Oktober 2025 lediglich mit einer Verfügung, datierend vom 17. Ok-
tober 2025, an das zuständige Zwangsmassnahmengericht zum Entscheid weiter-
geleitet hat, wobei es sich inhaltlich nicht zum Gesuch geäussert, sondern lediglich 
festgehalten hat, dass diesem nicht entsprochen werde. Darin liegt entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers indes keine Verletzung der Begründungspflicht 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_652/2021 vom 22. Dezember 2021 E. 3.2). Es 
ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan, welchen 
Rechtsnachteil ihm aus der fehlenden schriftlichen Begründung des Regionalge-
richts bei der Weiterleitung seines Haftentlassungsgesuchs erwachsen sein soll. 
Der Beschwerdeführer verkennt, dass ihm gemäss dem verfassungsmässigen An-
spruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] und Art. 107 StPO) zwar die Möglichkeit 

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zusteht, sich vorgängig des Entscheids des Zwangsmassnahmengerichts zu äus-
sern und Stellung zur Eingabe des Regionalgerichts zu nehmen (vgl. auch Art. 109 
Abs. 2 StPO). Das Äusserungs- resp. Replikrecht beinhaltet indes keinen automati-
schen Anspruch auf einen begründeten Antrag des Regionalgerichts, zumal das 
Zwangsmassnahmengericht frei über das Haftentlassungsgesuch zu entscheiden 
hat und nicht an den Antrag des Regionalgerichts gebunden ist. Art. 230 Abs. 3 
StPO normiert anders als Art. 228 Abs. 2 StPO gerade keine (explizite) gesetzliche 
Verpflichtung des Regionalgerichts, mit der Weiterleitung des Haftentlassungsge-
suchs eine begründete Stellungnahme einzureichen. Wie weit der Verweis in 
Art. 230 Abs. 5 StPO reicht, wenn dort bestimmt wird, dass «im Übrigen» die Be-
stimmungen von Art. 228 StPO sinngemäss gelten, ist nicht klar (insbesondere 
auch die Botschaft zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts vom 21. Dezem-
ber 2005 äussert sich dazu nicht [vgl. BBl 2006 1085, 1234]). Immerhin scheint 
auch denkbar, dass Art. 230 Abs. 3 StPO die Pflichten der Verfahrensleitung ab-
schliessend regeln will, wenn diese einem Gesuch nicht entsprechen will, andern-
falls erwartet werden dürfte, dass weitergehende Pflichten gleichermassen wie in 
Art. 228 Abs. 2 StPO bereits in Art. 230 Abs. 3 StPO normiert worden wären, und 
die Umschreibung «im Übrigen» bloss weitergehend gilt. 

Das aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör abgeleitete Begründungserfordernis 
betrifft den angefochtenen Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts. Diesen 
muss der Beschwerdeführer in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz 
weiterziehen können. Das Zwangsmassnahmengericht hat sich im vorliegend an-
gefochtenen Entscheid mit dem Haftentlassungsgesuch des Beschwerdeführers 
eingehend befasst und seinen Entscheid ausführlich begründet, was der Be-
schwerdeführer im Übrigen auch nicht bestreitet. Zudem ist es ihm offen gestan-
den, vorgängig des Entscheids des Zwangsmassnahmengerichts eine Stellung-
nahme einzureichen, was er mit Eingabe vom 20. Oktober 2025 unter inhaltlichem 
Verweis auf das Haftentlassungsgesuch vom 16. Oktober 2025 getan hat. Entge-
gen der Auffassung des Beschwerdeführers kann auch nicht gesagt werden, der 
Weiterleitungsentscheid sei ohne Begründung nicht nachvollziehbar. Mit der Wei-
terleitung hat das Regionalgericht angezeigt, dass es dem Haftentlassungsgesuch 
nicht entsprechen will (vgl. Art. 230 Abs. 3 StPO). Inwiefern es einer weitergehen-
den Begründung bedurft hätte, um den Entscheid nachvollziehen zu können, ist 
nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer erlitt durch dieses Vorgehen keinen 
Rechtsnachteil. 

Selbst wenn eine begründete Stellungnahme vorausgesetzt würde (vgl. FORSTER, 
in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 4 zu 
Art. 230 StPO; vgl. demgegenüber die gegenteilige Meinung: MOREILLON/PAREIN-
REYMOND, in: Petit commentaire Code de procédure pénale, 3. Aufl. 2025, N. 10 zu 
Art. 230 StPO; LOGOS, in: Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 10 
zu Art. 230 StPO mit Hinweis auf ESPOSITO, Détention «préventive» selon le CPP 
suisse, ZStrR 2007 S. 393) und vorliegend eine Verletzung der Begründungspflicht 
angenommen werden müsste, wäre sie als nicht besonders schwerwiegend zu be-
trachten. Sie gälte mithin als geheilt (vgl. zur Heilung: BGE 142 II 218 E. 2.8.1 mit 
Hinweisen; vgl. insoweit auch Urteil des Bundesgerichts 1B_652/2021 vom 22. De-
zember 2021 E. 3.2). Die Ausführungen des Zwangsmassnahmengerichts erlaub-

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ten es dem Beschwerdeführer ohne Weiteres, sich über die Tragweite des ange-
fochtenen Entscheids Rechenschaft zu geben und ihn in voller Kenntnis der Sache 
vor der Beschwerdekammer anzufechten. 

Was die Haftakten anbelangt, geht aus den vorliegenden Unterlagen hervor, dass 
das Regionalgericht mit Schreiben vom 17. Oktober 2025 dem Zwangsmassnah-
mengericht den Ordner 18 inkl. USB-Stick (PEN 25 401) als haftrelevante Akten 
hat zukommen lassen. Es trifft somit nicht zu, dass das Zwangsmassnahmenge-
richt von sich aus tätig geworden ist. Einzig die Anklageschrift hat das Zwangs-
massnahmengericht zusätzlich eingeholt, was – gleichermassen wie der Beizug 
der sich beim Zwangsmassnahmengericht befindlichen Haftvorakten (vgl. Verfü-
gung vom 17. Oktober 2025) – rechtens ist und – soweit die Haftvorakten betref-
fend – der gängigen Usanz der Zwangsmassnahmengerichte entspricht. Auch in-
soweit kann keine Verletzung des rechtlichen Gehörs oder anderweitiger Rechte 
des Beschwerdeführers erkannt werden. Eine «Einmischung» des Zwangsmass-
nahmengerichts «über Gebühr in das Verfahren» liegt klarerweise nicht vor. 

4.

4.1 Eine beschuldigte Person kann auch nach dem vorzeitigen Strafantritt jederzeit ihre 
Freilassung verlangen (BGE 139 IV 191 E. 4.1). Da der vorzeitige Vollzug seine 
Grundlage nicht in einem rechtskräftigen gerichtlichen Urteil hat, kann er gegen 
den Willen der betroffenen Person nur so lange gerechtfertigt sein, als die Haftvor-
aussetzungen gegeben sind. Die Behörde hat somit auf ein Gesuch um Entlassung 
aus dem vorzeitigen Vollzug hin zu prüfen, ob die Haftvoraussetzungen vorliegen 
und ob die Dauer der Haft bzw. des vorzeitigen Strafvollzugs nicht in grosse Nähe 
der konkret zu erwartenden Strafe gerückt ist (vgl. BERLINGER, in: Basler Kommen-
tar Schweizerische Strafprozessordnung, a.a.O., N. 20 zu Art. 236 StPO; BGE 117 
la 72 E. 1d). Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die mit der Be-
handlung des Haftentlassungsgesuchs befasste Behörde bei Bejahung der Haft-
voraussetzungen formell die Untersuchungs- oder Sicherheitshaft anzuordnen, da 
nur so die zur Begründung eines rechtmässigen Freiheitsentzugs bestehenden Ga-
rantien eingehalten werden können (Urteil des Bundesgerichts 6B_73/2017 vom 
16. Februar 2017 E. 2.3; vgl. zum Ganzen: BGE 143 IV 160 E. 2.3).

4.2 Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Ankla-
geschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt 
einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der 
Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO 
zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens drin-
gend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund), ein besonderer Haftgrund besteht 
und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 
Abs. 1 Bst. c und d StPO).

5.

5.1 Die Sicherheitshaft setzt gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO somit zunächst voraus, 
dass im Sinne eines allgemeinen Haftgrundes ein dringender Tatverdacht der Be-
gehung eines Verbrechens oder Vergehens besteht.

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5.2 Zur Begründung des dringenden Tatverdachts genügt im Haftprüfungsverfahren 
der Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das inkriminierte Ver-
halten mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbestandsmerkmale er-
füllen könnte. Eine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlasten-
der Beweisergebnisse ist nicht erforderlich. Zur Frage des dringenden Tatverdachts 
hat das Haftgericht weder ein eigentliches Beweisverfahren durchzuführen noch 
dem erkennenden Strafgericht vorzugreifen. Es reicht aus, wenn die Strafverfol-
gungsbehörden mit vertretbaren Gründen dessen Bestehen bejahen durften 
(BGE 143 IV 330 E. 2.1, 137 IV 122 E. 3.2; je mit Hinweisen). Ist gegen eine be-
schuldigte Person Anklage erhoben worden, so kann das Haftgericht in der Regel 
davon ausgehen, dass der dringende Tatverdacht gegeben ist. Eine Ausnahme lä-
ge dann vor, wenn die beschuldigte Person im Haftprüfungs- oder Haftbeschwer-
deverfahren darzutun vermöchte, dass die Annahme eines dringenden Tatver-
dachts unhaltbar ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1B_458/2022 vom 23. Sep-
tember 2022 E. 4.2, 1B_262/2021 vom 11. Juni 2021 E. 3.2).

5.3 Dem Beschwerdeführer wird in der Hauptsache vorgeworfen, im Zeitraum vom 
5. November 2021 (Ankunft Beschwerdeführer am Domizil von D.________) bis 
am 16. Dezember 2021 (Verhaftung) am Handel mit mindestens 11.516 kg brutto 
Kokain (9.364 kg reines Kokain) sowie mindestens rund 3.480 kg brutto Heroin 
(1.635 kg reines Heroin) beteiligt gewesen zu sein, wobei diese Drogen anlässlich 
von 114 Treffen übergeben und dabei ca. rund CHF 780'000.00 als Entgelt entge-
gengenommen worden sein sollen. Weiter wird dem Beschwerdeführer Anstalten 
Treffen zum Veräussern bzw. auf andere Weise einem andern Verschaffen einer 
Menge von insgesamt ca. 2.303 kg brutto Kokain (1.701 kg reines Kokain) und ins-
gesamt ca. 725 g brutto Heroin (372 g reines Heroin) vorgeworfen. Bezüglich des 
eingenommenen Drogengeldes von mindestens rund CHF 780'000.00 werden dem 
Beschwerdeführer diverse Geldwäschereihandlungen vorgeworfen (u.a. Umtausch 
in Geldwechselstube, Aus-der-Schweiz-Bringen etc.). Schliesslich soll der Be-
schwerdeführer rechtswidrig in die Schweiz eingereist und sich hier rechtswidrig 
aufgehalten haben sowie ohne Führerausweis einen Personenwagen gefahren 
sein. 

Die Staatsanwaltschaft hat am 5. Mai 2025 gegen den Beschwerdeführer beim Re-
gionalgericht, Kollegialgericht in Fünferbesetzung, wegen qualifizierter Widerhand-
lungen gegen das BetmG, schwerer Geldwäscherei, Widerhandlungen gegen das 
AIG sowie Widerhandlungen gegen das SVG Anklage erhoben. Damit ist nach der 
vorstehend zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts der dringende Tatver-
dacht zu bejahen, es sei denn, der Beschwerdeführer vermöchte darzutun, dass 
die Annahme eines derartigen Verdachts unhaltbar ist. Entsprechendes wird vom 
Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Auch für die Beschwerdekammer sind 
diesbezüglich keine Gründe ersichtlich, welche die Bejahung des dringenden Tat-
verdachts unhaltbar erscheinen liessen. Mithin hat das Zwangsmassnahmengericht 
den dringenden Tatverdacht wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das 
BetmG, schwerer Geldwäscherei, Widerhandlungen gegen das AIG sowie Wider-
handlungen gegen das SVG zu Recht bejaht. 

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6.

6.1 Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Sicherheitshaft einen besonderen 
Haftgrund im Sinne von Art. 221 Abs. 1 Bst. a-c oder Abs. 1bis StPO voraus. Das 
Zwangsmassnahmengericht stützt sich auf den besonderen Haftgrund der Flucht-
gefahr. Fluchtgefahr liegt gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO vor, wenn ernsthaft 
zu befürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfol-
gung oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine 
mögliche Flucht ins Ausland, denkbar ist aber auch ein Untertauchen im Inland 
(BGE 143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 7B_365/2024 vom 16. April 
2024 E. 3.2, 7B_200/2024 vom 8. März 2024 E. 3.2.1, 7B_1001/2023 vom 8. Janu-
ar 2024 E. 3.2, auch zum Folgenden). Nach der Rechtsprechung des Bundesge-
richts darf die Schwere der drohenden Sanktion als ein Indiz für Fluchtgefahr ge-
wertet werden. Sie genügt jedoch für sich allein nicht, um einen Haftgrund zu beja-
hen. Vielmehr müssen die konkreten Umstände des betreffenden Falls, insbeson-
dere die gesamten Lebensverhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht ge-
zogen werden (BGE 145 IV 503 E. 2.2, 143 IV 160 E. 4.3; je mit Hinweisen). So ist 
es zulässig, ihre familiären und sozialen Bindungen, ihre berufliche Situation und 
Schulden sowie Kontakte ins Ausland und Ähnliches mitzuberücksichtigen, ebenso 
besondere persönliche Merkmale (wie z.B. eine Tendenz zu überstürzten Aktionen, 
ausgeprägte kriminelle Energie usw.), die auf eine Fluchtneigung schliessen lassen 
können (FORSTER, a.a.O., N. 5 zu Art. 221 StPO; BGE 145 IV 503 E. 2.2, 143 IV 
160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 7B_577/2024 vom 6. Juni 2024 E. 3.1, 
1B_5/2023 vom 23. März 2023 E. 2.4; je mit Hinweisen). Bei einer Person auslän-
discher Nationalität sind ferner der Aufenthaltsstatus, die Anwesenheitsdauer in der 
Schweiz und die familiären Beziehungen von Bedeutung. Wer im Fall einer Haftent-
lassung von den Migrationsbehörden ausgewiesen wird, dürfte kaum mehr einen 
Anlass sehen, sich weiterhin dem Verfahren zu stellen, selbst wenn er eigentlich 
die Schweiz gar nicht verlassen will. Ein gewichtiges Indiz für Fluchtgefahr stellen 
auch unklare Wohn- und Arbeitsverhältnisse dar. Ist noch irgendwo Deliktsgut oder 
Schwarzgeld in grösserem Ausmass vorhanden, spricht auch dies für Fluchtgefahr 
(FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung, 3. Aufl. 2020, N. 17 f. zu Art. 221 StPO).

6.2 Mit dem Zwangsmassnahmengericht (vgl. E. C/16 des angefochtenen Entscheids) 
ist eine Fluchtgefahr zu bejahen. Der Beschwerdeführer ist 27-jährig, H.________ 
(Land) Staatsangehöriger, ohne Lebenspartner/in sowie kinderlos. Er befand sich 
zum Zeitpunkt seiner Verhaftung gemäss eigenen Angaben erst seit ca. 40 Tagen 
in der Schweiz, wobei er mit einem Geldbetrag von lediglich EUR 100.00 allein in 
die Schweiz einreiste (vgl. Z. 331 f. des Protokolls der Schlusseinvernahme des 
Beschwerdeführers vom 27. März 2023). Gemäss Anklageschrift vom 5. Mai 2025 
soll der Beschwerdeführer bereits kurz nach seiner Einreise in erheblichem Umfang 
deliktisch tätig geworden sein. Die unmittelbare deliktische Tätigkeit deutet darauf 
hin, dass der Beschwerdeführer mit der Absicht in die Schweiz eingereist ist, hier 
im Betäubungsmittelhandel tätig zu sein. Diese Vermutung wird dadurch bekräftigt, 
dass der Beschwerdeführer anlässlich der delegierten Einvernahme vom 9. Mai 
2022 auf den Vorhalt der Polizei, wonach davon ausgegangen werde, dass er be-
reits vor seiner Einreise gewusst habe, dass er hier mit Betäubungsmitteln arbeiten 

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und somit etwas Illegales tun werde, lediglich antwortete: «Dazu habe ich nichts zu sa-
gen» (vgl. Z. 1544 f. des Protokolls; vgl. gleichermassen Z. 1535 ff. des Protokolls, 
wonach der Beschwerdeführer auf die Frage, was der Grund für seine Einreise in 
die Schweiz gewesen sei, nichts sagen wollte; vgl. ebenso Z. 363 ff. des Protokolls 
der Schlusseinvernahme des Beschwerdeführers vom 27. März 2023). In der 
Schweiz hat der Beschwerdeführer keinen festen Wohnsitz – er hat teilweise auf 
der Strasse übernachtet – (vgl. Z. 133 des Protokolls der delegierten Einvernahme 
des Beschwerdeführers vom 16. Dezember 2021), keine legale Erwerbstätigkeit 
und keine Freunde oder Verwandte. Er konnte oder wollte nicht erklären, wie er 
seinen Lebensunterhalt in der Schweiz bestritt (vgl. Z. 334 ff. des Protokolls der 
Schlusseinvernahme des Beschwerdeführers vom 27. März 2023). Demgegenüber 
befindet sich der Grossteil seiner Familie in H.________ (Land), wo der Beschwer-
deführer vor seiner Einreise in die Schweiz noch bei seinen Eltern gewohnt hat. 
Der Beschwerdeführer hat ferner an der Schlusseinvernahme vom 27. März 2023 
angegeben, dass er vor seiner Einreise in die Schweiz noch bei Familienangehöri-
gen in I.________ (Land) zu Besuch gewesen sei (vgl. Z. 50 ff. des Protokolls [Zur 
Person]), womit er manifestierte, dass er offenbar auch noch Bezugspunkte in 
I.________ (Land) hat. Die kurze Aufenthaltsdauer in der Schweiz und die gänzlich 
fehlende hiesige persönliche, soziale und wirtschaftliche Verwurzelung des Be-
schwerdeführers mit gleichzeitigen massgeblichen familiären Bezugspunkten im 
Ausland stellen gewichtige und konkrete Indizien für eine Fluchtgefahr dar. Ange-
sichts der vorliegenden persönlichen Situation des Beschwerdeführers ist augen-
scheinlich, dass der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers nicht in der 
Schweiz, sondern in H.________ (Land) liegt. 

Für eine konkrete Fluchtgefahr spricht weiter auch die im Falle einer Verurteilung 
drohende, erhebliche freiheitsentziehende Strafe (vgl. zum Strafrahmen im Allge-
meinen: E. 7.2 hiernach). Es trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführer angesichts 
der bisherigen Haftdauer von derzeit 47 Monaten bereits einen Teil der zu erwar-
tenden Freiheitsstrafe ausgestanden hat, wodurch sich die Fluchtgefahr relativiert. 
Allerdings ist diese dadurch nicht weggefallen, zumal – ohne dem Entscheid des 
Sachgerichts vorgreifen zu wollen – dem Beschwerdeführer in der vorliegenden 
Ausgangslage eine deutlich über 47 Monaten liegende Freiheitsstrafe droht. Es 
kann insoweit auf die überzeugenden Ausführungen der Staatsanwaltschaft auf 
S. 2 ff. der oberinstanzlichen Stellungnahme vom 4. November 2025 verwiesen 
werden. Die Staatsanwaltschaft hat bei einer summarischen Prüfung in nachvoll-
ziehbarer Weise begründet, dass bereits die Einsatzstrafe bezüglich der veräusser-
ten Drogen ausgehend von einem Heroin-Äquivalenz von netto rund 7.878 kg ge-
stützt auf die als Orientierungshilfe dienende «Tabelle Hansjakob» (vgl. HANSJA-
KOB, Strafzumessung in Betäubungsmittelfällen – eine Umfrage der KSBS, in: 
ZStrR 1997, S. 233 ff. N. 42; vgl. auch FINGERHUT/TSCHURR, in: BetmG Kommen-
tar, 2. Aufl. 2007, N. 30 zu Art. 47 StGB) in etwa bei 8 Jahren und 8 Monaten liegt. 
Zusätzlich zu berücksichtigen ist weiter das Anstalten Treffen betreffend eine Men-
ge von insgesamt ca. rund 2.3 kg brutto Kokain (1.7 kg reines Kokain) und insge-
samt ca. rund 725 g brutto Heroin (372 g netto Heroin). Ferner hat die Staatsan-
waltschaft gegen den Beschwerdeführer Anklage wegen schwerer Geldwäscherei 
im Umfang von rund mindestens CHF 780'000.00 erhoben, was die im Falle einer 

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Verurteilung drohende Freiheitsstrafe weiter massgeblich erhöhen würde. Es er-
scheint angesichts dessen alles andere als abwegig, dass der Beschwerdeführer, 
welcher entgegen dessen Ansicht in den abschliessenden Bemerkungen (S. 1) ei-
ne zentrale Rolle im Drogenhandel gespielt und als Dreh- und Angelpunkt der Dro-
gen und des Geldes fungiert haben soll (vgl. dazu die bei einer summarischen Prü-
fung als überzeugend erscheinenden Ausführungen der Staatsanwaltschaft auf 
S. 5 der oberinstanzlichen Stellungnahme vom 4. November 2025), im Falle einer 
Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe von über zehn Jahren zu rechnen hat. Allein 
der Umstand, dass der Beschwerdeführer offenbar ohne grosse finanzielle Mittel 
angehalten worden ist, spricht entgegen der Meinung des Beschwerdeführers auf 
S. 1 der abschliessenden Bemerkungen jedenfalls nicht ohne Weiteres gegen des-
sen mutmasslich massgebliche Rolle im Drogenhandel. Soweit der Beschwerde-
führer hinsichtlich der drohenden Strafe auf seine Geständigkeit hinweist, hat die 
Staatsanwaltschaft einlässlich geschildert, dass die Eingeständnisse des Be-
schwerdeführers nicht stets von diesem aus kamen (vgl. S. 3 f. der oberinstanzli-
chen Stellungnahme vom 4. November 2025; vgl. hinsichtlich des teilweise wider-
sprüchlichen resp. zurückhaltenden Aussageverhaltens des Beschwerdeführers 
auch E. 3.2.1 des Entscheids des Zwangsmassnahmengerichts vom 21. Dezember 
2022; vgl. zudem beispielhaft Z. 376 ff. des Protokolls der delegierten Einvernahme 
des Beschwerdeführers vom 16. Dezember 2021; Z. 141 ff., 305 ff., 672 ff. des Pro-
tokolls der delegierten Einvernahme des Beschwerdeführers vom 25. Januar 2022; 
Z. 101 ff., 148 ff., 233 ff., 375 ff. der delegierten Einvernahme des Beschwerdefüh-
rers vom 3. März 2022; Z. 425 ff., 498 ff., 593 ff., 836 ff., 1121 ff., 1451 ff., 1539 ff. 
der delegierten Einvernahme des Beschwerdeführers vom 9. Mai 2022). Hieraus 
vermag der Beschwerdeführer folglich nichts Massgebliches zu seinen Gunsten 
abzuleiten. Zudem kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er auf 
S. 2 der abschliessenden Bemerkungen ausführt, dass auch die Staatsanwalt-
schaft gemäss deren oberinstanzlichen Stellungnahme vom 4. November 2025 
nach Berücksichtigung eines ausserordentlichen Abzugs für die lange Verfahrens-
dauer eine Freiheitsstrafe von unter fünf Jahren in Betracht zieht (vgl. dazu S. 2 der 
abschliessenden Bemerkungen). Dies lässt sich so nicht aus der Stellungnahme 
schliessen. Die Möglichkeit einer bedingten Entlassung nach Verbüssung von zwei 
Dritteln der Strafdauer ist anders als im Rahmen der Beurteilung der Verhältnis-
mässigkeit (vgl. dazu E. 7.2 hiernach) bei der Beurteilung des Haftgrundes zwar 
grundsätzlich zu berücksichtigen, sofern eine solche konkret in Betracht kommt 
(FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, a.a.O., N. 15 zu Art. 221 mit Hinweis auf das Urteil 
des Bundesgerichts 1B_679/2012 vom 4. Dezember 2012 E. 3.4.2). Ob dies vorlie-
gend der Fall ist – es ist nicht klar, für welchen Beurteilungszeitraum der Führungs-
bericht der Justizvollzugsanstalt E.________ vom 3. Mai 2024 erstellt worden ist –, 
braucht indes nicht weiter geprüft zu werden, zumal vorliegend selbst unter allfälli-
ger Berücksichtigung eines ausserordentlichen Abzugs für die lange Verfahrens-
dauer und einer bei einer summarischen Prüfung eher grosszügig angenommenen 
zu erwartenden Strafe von rund neun Jahren bei weitem noch keine Verfahrens-
dauer vorläge, welche in die Nähe von zwei Dritteln der auszusprechenden Strafe 
käme (6 Jahre). Dass sich der Beschwerdeführer im Strafvollzug vorbildlich verhält, 
ist im Übrigen erfreulich. Dies vermag indes die vorliegenden konkreten Fluchtindi-

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zien nicht zu entkräften, da ein solches Verhalten zu erwarten ist und das Verhalten 
eines Inhaftierten im Vollzug vor dem Urteil naheliegenderweise von demjenigen 
nach Kenntnisnahme der Strafe abweichen kann. 

Ferner kommt hinzu, dass dem Beschwerdeführer nicht nur eine erhebliche Frei-
heitsstrafe droht, sondern er im Falle einer Verurteilung mit einer obligatorischen 
Landesverweisung rechnen muss (Art. 66a Abs. 1 Bst. o des Schweizerischen 
Strafgesetzbuches [StGB; SR 311.0]; vgl. für die Praxis des Bundesgerichts hin-
sichtlich der obligatorischen Landesverweisung bei Straftaten gegen das BetmG 
statt vieler Urteil des Bundesgerichts 6B_1245/2020 vom 1. April 2021 E. 2.1.1 ff.). 
Es gilt als gerichtsnotorisch, dass, wer mit der Wegweisung aus der Schweiz zu 
rechnen hat, regelmässig kaum mehr einen Anlass sieht, sich weiterhin dem Ver-
fahren sowie einer zu befürchtenden Sanktion zu stellen, selbst wenn die beschul-
digte Person eigentlich die Schweiz gar nicht verlassen will (vgl. E. 6.1 hiervor). 
Auch dies stellt ein weiteres, gewichtiges Fluchtindiz dar. 

Schliesslich hat der Beschwerdeführer bereits zu Beginn des Verfahrens geäus-
sert, dass er nicht lange in der Schweiz bleiben wollte resp. die Schweiz zum Zeit-
punkt seiner Verhaftung bald wieder hätte verlassen und nach H.________ (Land) 
zurückgehen wollen (vgl. Z. 153 f., 162 f. des Protokolls der delegierten Einver-
nahme des Beschwerdeführers vom 16. Dezember 2021; Z. 100 des Protokolls der 
Hafteröffnung vom 17. Dezember 2021). An der Hafteröffnung vom 17. Dezember 
2021 beantwortete er die Frage, ob er wieder zu seiner Familie nach H.________ 
(Land) gehen würde, wenn er aus der Haft entlassen würde, mit «ja» (vgl. Z. 82 ff. 
des Protokolls). Soweit er alsdann, als er mit der konkreten Fluchtgefahr konfron-
tiert wurde, relativierte, dass er erst gehen würde, wenn er die Strafe abgesessen 
habe (vgl. Z. 260 ff. des Protokolls der Hafteröffnung), erscheinen dieses Aus-
führungen wenig überzeugend. Der Beschwerdeführer hat nichts, was ihn in der 
Schweiz hält. Angesichts dessen erscheint es viel wahrscheinlicher, dass er bei ei-
ner allfälligen Haftentlassung die Schweiz umgehend verlässt oder untertaucht, oh-
ne das Urteil mit möglicher Ausfällung einer langjährigen Freiheitsstrafe und Lan-
desverweisung abzuwarten. 

6.3 Bei einer Gesamtbetrachtung liegen damit zahlreiche für eine Fluchtgefahr spre-
chende Gesichtspunkte vor (gänzlich fehlende Bezugspunkte zur Schweiz; kurze 
Aufenthaltsdauer; drohende erhebliche Freiheitsstrafe und Landesverweisung; Ab-
sicht, in das Heimatland zurückzukehren). Es ist mit grosser Wahrscheinlichkeit 
davon auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer im Falle einer Haftentlassung 
dem Strafverfahren resp. der bevorstehenden Hauptverhandlung und der zu erwar-
tenden Strafe durch Flucht ins Ausland oder Untertauchen im Inland entziehen 
würde, wobei in Würdigung der vorliegenden Umstände nach wie vor von einer 
ausgeprägten Fluchtgefahr auszugehen ist. Dass das Zwangsmassnahmengericht 
die Fluchtgefahr bejaht hat, ist demnach nicht zu beanstanden. Entgegen der Auf-
fassung des Beschwerdeführers auf S. 3 der abschliessenden Bemerkungen macht 
es denn auch durchaus Sinn, dass der Beschwerdeführer an der Hauptverhand-
lung anwesend ist und sich das urteilende Sachgericht einen persönlichen Eindruck 
von ihm verschaffen kann. Gleichermassen ist es nicht gänzlich abwegig, dass 
«grössere Drogenbosse» in Belgien eine Flucht des Beschwerdeführers bezahlen 

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könnten, zumal es in deren Sinne ist, dass der Beschwerdeführer keine weiteren – 
sie belastenden – Aussagen macht. 

7.

7.1 Die Haft muss verhältnismässig sein. Freiheitsentziehende Zwangsmassnahmen 
sind aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen zum gleichen Ziel führen (Art. 212 
Abs. 2 Bst. c StPO). Gemäss Art. 31 Abs. 3 BV und Art. 5 Ziff. 3 der Konvention 
zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) hat eine 
in strafprozessualer Haft gehaltene Person überdies Anspruch darauf, innerhalb ei-
ner angemessenen Frist richterlich abgeurteilt oder während des Strafverfahrens 
aus der Haft entlassen zu werden. Eine übermässige Haftdauer stellt eine unver-
hältnismässige Beschränkung dieses Grundrechts dar. Sie liegt dann vor, wenn die 
Haft die mutmassliche Dauer der zu erwartenden freiheitsentziehenden Sanktion 
übersteigt (vgl. auch Art. 212 Abs. 3 StPO). Bei der Prüfung der Verhältnismässig-
keit der Haftdauer ist namentlich der Schwere der untersuchten Straftaten Rech-
nung zu tragen. Der Richter darf die Haft nur so lange erstrecken, als sie nicht in 
grosse zeitliche Nähe der (im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung) konkret zu er-
wartenden Dauer der freiheitsentziehenden Sanktion rückt (BGE 145 IV 179 E. 3.1, 
143 IV 168 E. 5.1, 139 IV 270 E. 3.1; je mit Hinweisen).

7.2 Der Beschwerdeführer wurde am 16. Dezember 2021 festgenommen und in Unter-
suchungshaft versetzt, wobei er sich seit dem 15. Februar 2023 im vorzeitigen 
Strafvollzug befand. Die vorinstanzlich bis am 20. Januar 2026 angeordnete Si-
cherheitshaft führt zu einer Haftdauer von rund 49 Monaten. Mit Blick auf die dem 
Beschwerdeführer gegenüber erhobenen Vorwürfe der qualifizierten Widerhand-
lungen gegen das BetmG (Art. 19 Abs. 2 Bst. a, b und c BetmG; Freiheitsstrafen 
nicht unter einem Jahr; Beteiligung am Handel [inkl. Anstalten Treffen zum Veräus-
sern bzw. auf andere Weise einem andern Verschaffen] mit über 11 kg reinem Ko-
kain und rund 2 kg reinem Heroin), schwerer Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 2 
Bst. b StGB; Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren; Deliktsbetrag: rund CHF 
780’000.00), Widerhandlungen gegen das SVG (Art. 95 Abs. 1 Bst. a SVG; Frei-
heitsstrafe bis zu drei Jahren) und Widerhandlungen gegen das AIG (Art. 115 
Abs. 2 Bst. a und b AIG; Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr), den Umstand, dass die 
Staatsanwaltschaft beim Regionalgericht in Fünferbesetzung Anklage erhoben hat 
(vgl. S. 3 der Anklageschrift vom 5. Mai 2025; Strafkompetenz von mehr als fünf 
Jahren Freiheitsstrafe [Art. 56 Abs. 2 Bst. b des Einführungsgesetzes zur Zivilpro-
zessordnung, zur Strafprozessordnung und zur Jugendstrafprozessordnung {EG 
ZSJ; BSG 271.1}]) sowie die vorstehenden Ausführungen hinsichtlich der bei einer 
summarischen Prüfung drohenden erheblichen Freiheitsstrafe (vgl. E. 6.2 hiervor) 
droht noch keine Überhaft. Bei der Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Haft ist 
grundsätzlich die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug 
nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4, 143 IV 168 E. 5.1; je mit Hinwei-
sen; Urteil des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 und 
7B_1001/2023 vom 8. Januar 2024 E. 3.4). Vom Grundsatz der Nichtberücksichti-
gung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung nur dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Um-
stände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine be-

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dingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 
E. 4.2 mit Hinweisen). Hiervon kann vorliegend nicht die Rede sein, zumal nicht 
klar ist, welchen Beurteilungszeitraum der Führungsbericht der Justizvollzugsan-
stalt E.________ vom 3. Mai 2024 effektiv betrifft und im Übrigen neben dem Ver-
halten des Beschwerdeführers im vorzeitigen Strafvollzug auch auf die Dauer der 
zu erwartenden Freiheitsstrafe (vgl. dazu E. 6.2 hiervor) abzustellen ist. Insoweit 
wurde bereits vorstehend festgehalten, dass derzeit bei einer summarischen Prü-
fung davon auszugehen ist, dass selbst unter Berücksichtigung eines ausseror-
dentlichen Abzugs für die lange Verfahrensdauer nicht davon ausgegangen werden 
kann, dass der Beschwerdeführer bis am 20. Januar 2026 mehr als zwei Drittel der 
zu erwartenden Freiheitsstrafe ausgestanden hat. Was die doch als lang zu be-
zeichnende Verfahrensdauer zwischen der Schlusseinvernahme des Beschwerde-
führers vom 27. März 2023 und der Anklageerhebung vom 5. Mai 2025 anbelangt, 
hat die Staatsanwaltschaft in ihrer Erläuterung vom 7. November 2025 aufgezeigt, 
dass das Verfahren in diesem Zeitraum nicht gänzlich stillstand, sondern mindes-
tens teilweise zusätzliche Beweismassnahmen und Verfahrensschritte erfolgten. 
Hierbei wurden – entgegen der Meinung in den abschliessenden Bemerkungen 
(S. 3) – auch für ihn wesentliche Verfahrenshandlungen vorgenommen, so etwa die 
Verfahrensvereinigung, die Gewährung der Frist nach Art. 318 StPO inkl. Behand-
lung von Beweisanträgen der Parteien und weiterer Beweismassnahmen, die Ein-
holung eines Führungsberichts, die Erstellung der sich als sehr aufwändig erwei-
senden Anklageschrift sowie die Einstellungsverfügungen. Davon, dass ein Gross-
teil der Sachverhaltselemente ohne weiteres eingestanden waren, kann hier gera-
de nicht die Rede sein (vgl. hierzu E. 6.2 hiervor). Es wird letztlich am urteilenden 
Sachgericht sein, bei der Strafzumessung für die lange Verfahrensdauer gegebe-
nenfalls einen ausserordentlichen Abzug zu berücksichtigen. 

7.3 Weiter sind keine milderen Ersatzmassnahmen gemäss Art. 237 StPO einzeln oder 
in Kombination zu erkennen, welche die bestehende erhebliche Fluchtgefahr hin-
reichend zu bannen vermögen. Solche wurden zu Recht auch vom Beschwerde-
führe nicht geltend gemacht. 

7.4 Die Abweisung des Haftentlassungsgesuchs und die Anordnung der Sicherheits-
haft erweist sich somit auch aus Verhältnismässigkeitsaspekten als rechtens. 

7.5 Gestützt auf das Ausgeführte ergibt sich, dass sämtliche Haftvoraussetzungen er-
füllt sind. Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass das Zwangsmassnahmenge-
richt das Haftentlassungsgesuch abgewiesen und Sicherheitshaft bis am 20. Janu-
ar 2026 angeordnet hat. Die hiergegen erhobene Beschwerde ist unbegründet und 
daher abzuweisen. 

8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, 
bestimmt auf CHF 1'500.00, dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers für seine 
Aufwendungen im Beschwerdeverfahren ist durch das urteilende Gericht im En-
dentscheid festzusetzen (Art. 135 Abs. 2 StPO). 

13

Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Von den abschliessenden Bemerkungen des Beschuldigten/Beschwerdeführers vom 
11. November 2025 wird Kenntnis genommen und gegeben.

2. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'500.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

4. Die amtliche Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird am Ende des Verfah-
rens durch das urteilende Gericht festgesetzt. 

5. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, a.v.d. Rechtsanwalt B.________ 

(per Einschreiben)
- Staatsanwältin C.________, Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufga-

ben 
(per Einschreiben)

- dem Regionalgericht Bern-Mittelland, Gerichtspräsidentin F.________
(PEN 25 401 – per Einschreiben)

Mitzuteilen:
- dem Kantonalen Zwangsmassnahmengerichts, Gerichtspräsident G.________ 

(mit den Akten – per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Bern, 12. November 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber
i.V. Gerichtsschreiber Pittet

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.