# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f286052a-1710-5e1c-9614-3d5878810fe9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2010 B-277/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-277-2010_2010-11-18.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-277/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), 
Richter Jean-Luc Baechler, Richter Ronald Flury, 
Gerichtsschreiber Michael Barnikol.

F._______ AG, 
vertreten durch Rechtsanwälte Dr. Michael Winkler 
und Dr. Dimitri Santoro, Rüd Winkler Partner AG, 
Gartenstrasse 11, 8002 Zürich,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA,
Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Entgegennahme von Publikumseinlagen, Liquidation.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-277/2010

Sachverhalt:

A.

A.a Mit  superprovisorischer  Verfügung  vom 14. Juli 2009  untersagte 
die eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA (Vorinstanz) der Infina 
GmbH, der Infina Vermögensverwaltungs AG, der Fina Freizügigkeits-
stiftung, der F._______ AG (Beschwerdeführerin), der Fina Vorsorge-
stiftung,  der  Kacycrown  GmbH  und  A._______  als  Inhaberin  des 
Einzelunternehmens  Kacycrown  Inh.  A._______,  jegliche  Entgegen-
nahme von Publikumseinlagen sowie jegliche Werbung für deren Ent-
gegennahme  und  setzte  zwei  Untersuchungsbeauftragte  bei  diesen 
Unternehmen ein. 

A.b Die  Untersuchungsbeauftragten  lieferten  der  Vorinstanz  am 
23. September 2009  einen  Untersuchungsbericht  ab,  in  welchem sie 
den Verdacht auf unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen 
bestätigten.  Demnach  habe  die  Infina  GmbH  rund  900  Vermögens-
anlageverträge  mit  rund  600  Anlegern  abgeschlossen. Gemäss  den 
Angaben  der  einzelzeichnungsberechtigten  Verwaltungsräte  (recte: 
Gesellschafter  und  Vorsitzender  der  Geschäftsführung  bzw.  Ge-
schäftsführer) der Infina GmbH, B._______ und C._______, seien von 
Anlegern Einlagen in der  Höhe von mindestens 30 Mio. Franken ge-
tätigt worden.

Im Untersuchungsbericht wurden ferner Geschäftstätigkeiten und Ge-
schäftsbeziehungen  der  bereits  erwähnten  (nachfolgend:  Infina-
Gesellschaften) sowie weiterer, von der Untersuchung nicht direkt be-
troffener  Unternehmen  dargestellt.  Zu  diesen  Unternehmen  zählen 
insbesondere  die  X._______  AG  (...),  der  Verband  für  Einzelunter-
nehmer  &  KMU  (nachfolgend:  EK-V),  die  Pensionskasse  des 
Interessenverbands  KMU  (nachfolgend:  PK-FIV),  die  ISTOQ Capital 
Management Ltd., die ISTOQ Opportunities Fund Ltd., die Y._______ 
Ltd.  (...)  und  die  Stevens  &  Rosenberg  economic  research  and 
consulting limited (nachfolgend Stevens & Rosenberg). 

In  Bezug  auf  die  Fina  Freizügigkeitsstiftung  führten  die  Unter-
suchungsbeauftragten  aus,  deren  Dienstleistungen  hätten  ins-
besondere  in  der  Entgegennahme und  Verwaltung  von  anvertrauten 
Freizügigkeitsgeldern  bestanden.  Die  Infina  Vermögensverwaltungs 
AG  habe  sich  gegenüber  der  Fina  Freizügigkeitsstiftung  und  der 

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PK-FIV vertraglich verpflichtet, für diese beiden Stiftungen bestimmte 
Vermögenswerte zu verwalten. Von der Fina Freizügigkeitsstiftung und 
offenbar auch von der PK-FIV seien in der Folge Gelder an die Infina 
Vermögensverwaltungs AG überwiesen worden. Tatsächlich habe aber 
keine  Vermögensverwaltung  durch  die  Infina  Vermögensverwaltungs 
AG stattgefunden,  vielmehr  habe  diese  die  Gelder  umgehend  nach 
Erhalt  in  Verletzung des Vermögensverwaltungsvertrages auf  Konten 
der  Infina  GmbH weitergeleitet.  Zwischen  der  Infina  GmbH und  der 
Infina  Vermögensverwaltungs  AG  habe  es  keine  Vertragsbeziehung 
gegeben,  die  als  Rechtsgrund  für  diese  Überweisungen  in  Betracht 
gekommen  wären.  Geldsummen  in  der  Höhe  von  mehr  als  5 Mio. 
Franken  seien  auf  ein  Konto  der  Infina  Vermögensverwaltungs  AG 
überwiesen worden. Darüber hinaus seien Direktüberweisungen an die 
Infina GmbH in Höhe von mindestens Fr. 558'677.07 erfolgt.

A.c Der  Bericht  wurde  mit  Schreiben  vom 5.  und  16. Oktober 2009 
den  Beteiligten  zugestellt,  welche  daraufhin  zu  den  vorsorglichen 
Massnahmen  und  zum  Untersuchungsbericht  Stellung  nahmen. 
Insbesondere  machte  die  Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom 
16. Oktober und 9. November 2009 geltend, ihre Tätigkeiten hätten nie 
auf die Entgegennahme von Publikumseinlagen abgezielt. Auch hätte 
sie  diesbezüglich  nicht  koordiniert  mit  der  Infina  GmbH zusammen-
gearbeitet,  sondern sei  von dieser  unabhängig. Die  Entgegennahme 
von  Publikumseinlagen  sei  vielmehr  allein  durch  die  Infina  GmbH 
erfolgt.

B.
Mit Verfügung vom 3. Dezember 2009 stellte die Vorinstanz fest, dass 
die Infina GmbH, die Infina Vermögensverwaltungs AG, die Fina Frei -
zügigkeitsstiftung, die Beschwerdeführerin, die Kacycrown GmbH und 
A._______ gewerbsmässig Publikumseinnahmen entgegengenommen 
und  damit  gegen  das  Bankengesetz  verstossen  hätten 
(Dispositiv-Ziff. 1). Die Beschwerdeführerin werde aufgelöst und trete 
in  Liquidation  (Dispositiv-Ziff. 10).  Als  Liquidatoren  wurden  die  bis-
herigen  Untersuchungsbeauftragten  eingesetzt  (Dispositiv-Ziff. 11). 
Sämtliche  Kontoverbindungen  und  Depots,  welche  auf  die  Be-
schwerdeführerin  lauteten,  wurden  gesperrt  und  die  Liquidatoren 
wurden ermächtigt, über Vermögenswerte auf den gesperrten Konten 
und Depots zu verfügen (Dispositiv-Ziff. 12). Den bisherigen Organen 
der  Beschwerdeführerin  wurde  unter  Androhung  einer  Busse  die 
Pflicht auferlegt, den Liquidatoren sämtliche Informationen und Unter-

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lagen  zugänglich  zu  machen  und  ihnen  sämtliche  Auskünfte  zu  er-
teilen,  die  sie  für  die  Erfüllung  ihrer  Aufgaben  benötigten 
(Dispositiv-Ziff. 14).  Die  Kosten  für  die  Liquidation  wurden  der  Be-
schwerdeführerin  auferlegt,  ausserdem  wurden  die  Untersuchungs-
beauftragten ermächtigt, einen Kostenvorschuss von ihr einzufordern. 
B._______  und  C._______  wurde  ein  Werbeverbot  auferlegt 
(Dispositiv-Ziff.19 ff.). Die Untersuchungskosten sowie die Verfahrens-
kosten  der  Vorinstanz wurden den  Verfügungsadressaten solidarisch 
auferlegt (Dispositiv-Ziff. 23 f.).

Zur  Begründung  führte  die  Vorinstanz  an,  die  Infina-Gesellschaften 
seien  aufsichtsrechtlich  als  Einheit  und  damit  als  Gruppe  zu  be-
trachten,  weil  sie  organisatorisch,  personell  und  wirtschaftlich  eng 
miteinander  verflochten  gewesen  seien.  Die  Gesellschaften  hätten 
weitgehend  ähnliche  Namen  ("Fina"  bzw.  "Infina")  und  seien  über-
wiegend von denselben Personen geführt worden. Sie hätten teilweise 
denselben Sitz oder zumindest denselben faktischen Sitz (...) und be-
nützten überwiegend und zum Teil unentgeltlich dieselben Büroräum-
lichkeiten.  Zwischen  den  Gesellschaften,  die  als  "Infina  Financial 
Services" bzw. "führendes Unternehmen in der Finanz-, Info- und Ver-
sicherungsbranche" aufgetreten seien und sich selbst als Gruppe be-
zeichnet  hätten,  seien  verschiedene  Zahlungen  (insbesondere  hohe 
Darlehen) und eine Vermischung von Anlegergeldern mit Geldern der 
jeweiligen  Gesellschaften  erfolgt.  Die  "Infina-Gruppe"  habe  aufgrund 
von  Kapitalanlageverträgen,  teilweise  direkt  über  die  Infina  GmbH, 
teilweise aber auch über die Fina Freizügigkeitsstiftung oder die Infina 
Vermögensverwaltungs AG, Geldbeträge in der Höhe von mindestens 
30 Mio. Franken  entgegengenommen. Bei  den  einbezahlten  Geldern 
habe  es  sich  um  Fremdkapital  und  damit  um  Einlagen  aus  dem 
Publikum gehandelt. Da die  Infina  GmbH von weit  mehr  als  20 An-
legern  Gelder  entgegengenommen  und  dementsprechend  Werbung 
gemacht  habe,  habe  sie  gewerbsmässig  im  Sinne  des  Banken-
gesetzes  gehandelt.  Folglich  habe  die  Infina  GmbH  gewerbsmässig 
Publikumseinlagen  entgegengenommen,  ohne  über  die  dafür  not-
wendige Bankbewilligung zu verfügen. Weil  die  Infina-Gesellschaften 
als  Gruppe  und damit  aufsichtsrechtlich  einheitlich  beurteilt  würden, 
seien die Aktivitäten der Infina GmbH den übrigen Gesellschaften der 
Gruppe und damit auch der Beschwerdeführerin zuzurechnen.

Die  Liquidation  der  Beschwerdeführerin  sei  unumgänglich,  weil  sie 
stark in die "Infina-Gruppe" und in  deren unerlaubte Tätigkeiten ein-

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gebunden sei. Ihr  Weiterbestand würde die Gefahr  mit  sich bringen, 
dass die Aktivitäten, die insbesondere von der Infina GmbH oder der  
Fina  Freizügigkeitsstiftung  ausgeübt  worden  seien,  von  ihr  über-
nommen und weitergeführt würden. Dies gelte es aus aufsichtsrecht-
licher Sicht zu vermeiden. 

C.
Gegen die  Verfügung  der  Vorinstanz  vom 3. Dezember 2009  reichte 
die  Beschwerdeführerin  am  15. Januar 2010  beim  Bundesver-
waltungsgericht Beschwerde ein. Sie beantragt, die angefochtene Ver-
fügung sei aufzuheben, soweit sie die Beschwerdeführerin betreffe. 

Zur Begründung führt  sie an, sie sei nicht mit anderen Infina-Gesell-
schaften  koordiniert,  zielgerichtet  und  arbeitsteilig  vorgegangen,  um 
gewerbsmässig  Publikumseinlagen  entgegenzunehmen  oder  ander-
weitig in Umgehung finanzmarktrechtlicher Bestimmungen zu handeln. 
Allein die Tatsache, dass gewisse Verflechtungen mit der Infina GmbH 
und zu weiteren Betroffenen bestanden hätten,  reiche nicht  aus, um 
festzustellen, dass die Beschwerdeführerin gegen das Bankengesetz 
verstossen  habe. Enge  wirtschaftliche  Verflechtungen  mit  der  Infina 
GmbH oder anderen betroffenen Gesellschaften bzw. Personen hätten 
nicht  existiert.  Unter  der  Beschwerdeführerin  und  anderen  Gesell-
schaften seien keine Zahlungen, geschweige denn eine Vermischung 
von  Anlagegeldern  erfolgt.  Es  sei  nicht  erwiesen,  dass  die  Be-
schwerdeführerin  und  andere  Gesellschaften  erheblich  voneinander 
profitiert  hätten. Die  Feststellung der  Vorinstanz,  die  Fina  Freizügig-
keitsstiftung habe selbst oder als Teil der "Infina-Gruppe" im Rahmen 
von  Kapitalanlageverträgen  bzw.  unter  dem  Deckmantel  "Freizügig-
keitsgelder" Publikumseinlagen entgegengenommen, sei ebensowenig 
belegt. Die  Beschwerdeführerin  habe sich zudem weder  als  Teil  der 
Gruppe  um  die  Infina  GmbH  bezeichnet,  noch  sei  sie  selbst  von 
Dritten als zu einer solchen Gruppe zugehörig bezeichnet worden. Die 
einzigen  Organe  der  Beschwerdeführerin,  die  Verwaltungsräte 
D._______ und E._______, hätten als rechtlich und wirtschaftlich Be-
rechtigte seit  jeher alle  Aktien der Beschwerdeführerin gehalten. Sie 
seien lediglich Angestellte,  keineswegs aber Organe oder wirtschaft-
lich  Berechtigte  der  Infina  GmbH  oder  der  Infina 
Vermögensverwaltungs AG gewesen. Organstellung hätten sie bei der 
Fina Freizügigkeitsstiftung und der PK-FIV gehabt, nachdem sie diese 
Stiftungen  auf  eigene  Initiative  hin  und  unabhängig  von  der  Infina 
GmbH auf- und ausgebaut hätten. Im Übrigen seien weder die Infina 

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GmbH noch andere Personen je an der Beschwerdeführerin beteiligt 
gewesen oder hätten auf deren Geschäftsführung Einfluss genommen. 
Richtig  sei  zwar,  dass  die  Beschwerdeführerin  ihr  Rechtsdomizil  an 
der (...) habe und dort über einen "Briefkasten" verfüge. Doch sei sie 
zu Beginn der Untersuchungen noch im Aufbau begriffen gewesen und 
habe daher von der Infina GmbH weder Räumlichkeiten,  noch Infra-
struktur  beansprucht.  Selbst  wenn  der  Beschwerdeführerin  die  un-
erlaubte  Entgegennahme  von  Publikumseinlagen  nachgewiesen 
werden  könne,  sei  ihre  aufsichtsrechtliche  Liquidation  jedenfalls  un-
verhältnismässig. Zudem seien  ihr  zu  Unrecht  Verfahrenskosten und 
die Kosten der Untersuchungsbeauftragten auferlegt worden.

D.
Mit  Vernehmlassung  vom 8. März 2010  beantragt  die  Vorinstanz  die 
Abweisung der Beschwerde.

Sie verweist auf die Ausführungen der angefochtenen Verfügung und 
macht  geltend,  die  Annahme,  die  Beschwerdeführerin  habe  als  Teil 
einer Gruppe gehandelt, werde insbesondere durch die Aussagen von 
D._______ und E._______ gestützt. Diese hätten als  Mitarbeiter  der 
Infina GmbH und als Organe weiterer involvierter Gesellschaften eine 
massgebliche Rolle innerhalb des Infina-Konglomerats eingenommen. 
Die (...) sei der eigentliche "Hauptsitz" der "Infina-Gruppe"; die Büro-
räumlichkeiten  würden  vom  überwiegenden  Teil  der  Infina-
Gesellschaften  benutzt.  Laut  Auskunft  von  D._______  habe  die  Be-
schwerdeführerin  hierfür  auch  keine  Mietzinsen  zahlen  müssen. 
E._______ habe hierzu gegenüber den Untersuchungsbeauftragten zu 
Protokoll  gegeben:  "Mietvertrag  und  das  Personal  läuft  für  alle  Ge-
sellschaften  über  die  Infina  GmbH. Die  Kosten  und  der  Mietvertrag 
betreffend Briefkasten der F._______ AG läuft über die Infina GmbH". 
Sofern die Beschwerdeführerin sich darauf berufe, sie sei bisher kaum 
aktiv gewesen und schon aus diesem Grund nicht zur "Infina-Gruppe" 
zu zählen, könne dem ferner entgegengehalten werden, dass sie ge-
mäss Aussagen von D._______ und E._______ im Frühling 2009 in 
Liechtenstein die IFOS Internationale Fonds Service AG in Vaduz mit 
der Gründung eines Fonds beauftragt habe, der zur Genehmigung der 
Liechtensteinischen  Finanzmarktaufsicht  beantragt  worden  und  ge-
mäss Auskunft von E._______ auch freigegeben worden sei. Die Auf-
tragsbestätigung an die IFOS vom 12. März 2009 sei namens der Be-
schwerdeführerin  von  D._______  und  E._______  unterschrieben 
worden.  In  den  Basisdaten  für  den  Aufbau  des  Fonds  sei  die  Be-

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schwerdeführerin als "Initiator" aufgeführt. Auf die Frage, aus welchen 
Mitteln man Gelder in diesen Fonds einbringen wolle, habe E._______ 
den  Untersuchungsbeauftragten  zu  Protokoll  gegeben:  "Fina  Frei-
zügigkeitsstiftung,  Pensionskasse  PK-FIV,  Fina  Interessenverband 
(externe Investoren und auch Banken selber)". Gemäss Angaben von 
E._______  habe  die  Beschwerdeführerin  zudem geplant,  im  Herbst 
2009 einen weiteren Fonds zu lancieren. Diese Aussage weise darauf 
hin,  dass  die  Beschwerdeführerin  sich  offensichtlich  nicht  wie  ur-
sprünglich  vorgesehen  auf  administrative  Tätigkeiten  für  die  PK-FIV 
und  Fina  Freizügigkeitsstiftung  zu  beschränken  beabsichtigt  habe, 
sondern  vielmehr  daran  gewesen  sei,  eine  weitergehende  Rolle  im 
Infina-Konglomerat zu übernehmen. Insbesondere der Umstand, dass 
Gelder  der  Fina Freizügigkeitsstiftung und der  PK-FIV in den Fonds 
eingebracht  werden  sollten,  lasse  in  Anbetracht  der  weiteren  Ab-
klärungen durch die Untersuchungsbeauftragten bezüglich X._______ 
AG und Y._______ Ltd. den Schluss zu, dass die Beschwerdeführerin 
als  Vehikel  verwendet  werden  sollte,  um  Mittel  der  Fina  Freizügig-
keitsstiftung und der PK-FIV der Infina GmbH und deren Verantwort -
lichen  zuzuführen.  Es  bestehe  ferner  kein  Grund,  die  Beschwerde-
führerin losgelöst von den anderen involvierten Gesellschaften zu be-
trachten, nur weil sie von den Untersuchungen der Vorinstanz im Auf-
bau unterbrochen worden sei und daher ihre Aktivität nicht voll  habe 
entfalten  können.  Es  stehe  fest,  dass  die  Beschwerdeführerin  ins-
besondere  gegründet  worden  sei,  um  für  die  Fina  Freizügigkeits-
stiftung  und  die  PK-FIV  tätig  zu  werden  bzw. deren  Verwaltung  zu 
übernehmen.  Nichts  anderes  lege  der  im  Handelsregister  ein-
getragene  Gesellschaftszweck  nahe. Die  Beschwerdeführerin  sei  im 
Begriff  gewesen,  im  ganzen  System  mitzuwirken.  Nicht  zuletzt  auf -
grund  der  Organfunktion  von  D._______  und  E._______,  die  eine 
massgebliche  Rolle  innerhalb  der  "Infina-Gruppe"  eingenommen 
hätten,  würde der Weiterbestand der Beschwerdeführerin die Gefahr 
mit  sich  bringen,  dass  sie  die  Aktivitäten  der  übrigen  Infina-
Gesellschaften  übernehme  und  weiterführe.  Dies  gelte  es  aus 
Gründen des Gläubiger- und Anlegerschutzes zu vermeiden.

E.
Die  Beschwerdeführerin  hält  in  ihrer  Replik  vom  22. März 2010  an 
ihrem Rechtsbegehren fest.

Sie bringt vor, dass sie keine eigenen Büroräume oder Personal be-
nötige und daher auch niemandem eine Vergütung geschuldet habe, 

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weil sie zu Beginn der Untersuchungen erst im Aufbau und kaum aktiv 
gewesen sei. Die Anmietung von Räumlichkeiten und die Einstellung 
von Personal sei zum damaligen Zeitpunkt lediglich geplant gewesen. 
Die Aussage von E._______, wonach Mietvertrag und Personal für alle 
Gesellschaften über die Infina GmbH gelaufen sei, habe sich nicht auf 
die  Beschwerdeführerin  bezogen.  Ferner  unterschieden  sich  die 
Firmen  "F._______  AG"  und  "Infina  GmbH"  deutlich.  Eine  objektive 
Betrachtung lasse nicht darauf schliessen, dass diese Gesellschaften 
miteinander verbunden sein müssten. Nichts anderes ergebe ein Ver-
gleich der  Firma "Infina GmbH" mit  Firmen anderer  Dienstleistungs-
erbringer,  die  von der  Infina  GmbH unabhängig  im  Vorsorgebereich 
tätig gewesen seien,  namentlich der Firmen "PK-FIV, Pensionskasse 
Fina Interessenverband KMU", "X._______ AG" und "Fina Freizügig-
keitsstiftung".  Dass  die  Beschwerdeführerin  in  Liechtenstein  unter 
Beizug von Beratern einen Fonds initiiert habe, bedeute des Weiteren 
keineswegs, dass sie bereits aktiv am Marktgeschehen teilgenommen 
habe. Sie habe nie in Abrede gestellt, dass im Zuge der Beendigung 
der  Vermögensverwaltungsmandate  zwischen  der  Fina  Freizügig-
keitsstiftung  sowie  der  PK-FIV  einerseits  und  der  Infina  GmbH 
andererseits geplant gewesen sei, Mittel von der Fina Freizügigkeits-
stiftung  in  den  von  der  Beschwerdeführerin  aufgesetzten  Liechten-
steiner  Fonds zu überführen. Die  Gründung  der  Beschwerdeführerin 
sei gerade vor diesem Hintergrund zu sehen. Die Fina Freizügigkeits -
stiftung  habe  per  31. März 2009  den  mit  der  Infina 
Vermögensverwaltungs  AG  abgeschlossenen  Vermögensver-
waltungsvertrag  gekündigt,  insbesondere  weil  die  Gebrüder 
B._______ und C._______ bzw. die Infina GmbH der Fina Freizügig-
keitsstiftung  keine  Einsicht  in  deren  Anlagetätigkeit  gewährt  hätten. 
Entsprechendes  gelte  bezüglich  der  PK-FIV. Sowohl  die  Fina  Frei-
zügigkeitsstiftung als auch die PK-FIV hätten auf der Rückführung der 
von  der  Infina  Vermögensverwaltungs  AG  verwalteten  Mittel  be-
standen.  Die  Feststellung,  sowohl  die  X._______  AG  als  auch  die 
Y._______ Ltd. seien Vehikel gewesen, um Mittel der Fina Freizügig-
keitsstiftung und der PK-FIV der Infina GmbH und deren Verantwort -
lichen zukommen zu lassen,  sei  unzutreffend. Weder die X._______ 
AG noch  die  Y._______  Ltd. hätten sich  im Einflussbereich  der  Ge-
brüder  B._______  und  C._______  befunden.  Die  Behauptung  der 
Untersuchungsbeauftragten,  faktisches Organ bzw. faktischer  Fonds-
manager  sei  B._______  gewesen,  könne  nicht  belegt  werden. 
Tatsächlich sei  B._______ weder an der Y._______ Ltd. beteiligt  ge-

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wesen, noch habe er in irgendeiner Weise auf deren Investitionsent -
scheide oder Geschäftsführung Einfluss genommen.

F.
In  ihrer  Duplik  vom  7. Mai 2010  hält  die  Vorinstanz  an  ihrem  Vor-
bringen vollumfänglich fest. Ergänzend weist sie darauf hin, dass sie 
mit Verfügung vom 3. Mai 2010 festgestellt habe, dass auch der EK-V, 
die  X._______  AG,  die  Y._______  Ltd.,  Stevens  &  Rosenberg,  die 
ISTOQ Capital Manangement Ltd. und die ISTOQ Opportunities Fund 
Ltd.  zur  "Infina-Gruppe"  gehörten  und  dementsprechend  gegen  das 
Bankengesetz  verstossen  hätten.  Die  Gesellschaften  seien  in 
Liquidation gesetzt und es seien Werbeverbote verfügt worden.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1  Der Entscheid der Vorinstanz vom 3. Dezember 2009 stellt  eine 
Verfügung  im  Sinne  von  Art. 5 des  Bundesgesetzes  über  das  Ver-
waltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) dar. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  Art.  31  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerde-
instanz  gegen  Verfügungen  gemäss  Art.  5  VwVG,  die  u.a.  von  den 
Anstalten  und  Betrieben  des  Bundes  erlassen  werden  (vgl.  Art. 33 
Bst. e VGG). Darunter fällt die vorliegende, von der FINMA erlassene 
Verfügung  (Art.  54  Abs.  1  des  Finanzmarktaufsichtsgesetzes  vom 
22. Juni 2007 [FINMAG; SR 956.1]). Das Bundesverwaltungsgericht ist 
damit zur Behandlung der Beschwerde gegen die vorinstanzliche Ver-
fügung zuständig.

1.2 Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen Ver-
fügung  durch  die  sie  selbst  betreffenden  Feststellungen  und  An-
ordnungen im Dispositiv der angefochtenen Verfügung besonders be-
rührt. Sie hat insofern ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung 
oder Änderung dieser Verfügung und ist daher zur Beschwerdeführung 
legitimiert (Art. 48  Abs. 1 VwVG). 

1.3 Wird eine juristische Person im Kontext  eines Unterstellungsver-
fahrens in Liquidation versetzt, so fehlt ihren eigentlichen Organen im 
Zeitpunkt  der  Beschwerdeerhebung  regelmässig  die  Zeichnungs-
berechtigung,  da  die  Vorinstanz  ihnen  bereits  vorher  mittels  super-

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provisorischer Verfügung die Vertretungsbefugnis entzogen und diese 
einem Untersuchungsbeauftragten übertragen hat. Gemäss ständiger 
Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  und  des  Bundesverwaltungs-
gerichts gelten daher die nach den gesellschaftsinternen Regeln ein-
gesetzten  Organe,  welche  bis  zum  Erlass  der  superprovisorischen 
Verfügung zeichnungsberechtigt waren, als befugt, die Verfügung der 
Vorinstanz,  durch  welche  die  juristische  Person  in  Liquidation  oder 
Konkurs  versetzt  wurde,  im  Namen  der  juristischen  Person  anzu-
fechten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.332/2006 vom 6. März 2007 
E. 2.3.1, mit Hinweis auf BGE 131 II 306 E. 1.2.1). 

D._______  und  E._______  waren bis  zu  der  Einsetzung  des Unter-
suchungsbeauftragten  einzelzeichnungsberechtigter  Verwaltungsrats-
präsident  und  Geschäftsführer  bzw.  kollektivzeichnungsberechtigtes 
Verwaltungsratsmitglied der Beschwerdeführerin. Sie waren demnach 
zur Beschwerdeerhebung im Namen der Beschwerdeführerin befugt.

1.4 Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG), 
der Kostenvorschuss wurde fristgemäss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) 
und es liegt eine rechtsgültige Vollmacht der Rechtsvertreter vor. Auch 
die  übrigen  Sachurteilsvoraussetzungen  sind  erfüllt  (Vgl.  Art.  47  ff. 
VwVG). 

1.5 Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2.
Am  1. Januar 2009  trat  das  Finanzmarktaufsichtsgesetz  in  Kraft, 
welches  Änderungen  des  Bankengesetzes  vom  8. November 1934 
(BankG,  SR  952.0)  und  weiterer  finanzmarktrechtlicher  Erlasse  be-
wirkte. Der angefochtene Entscheid wurde am 3. Dezember 2009 er-
lassen, die der Beschwerdeführerin bzw. weiteren Gesellschaften der 
"Infina-Gruppe"  vorgeworfenen  Tätigkeiten  sollen  sich  indessen  teil -
weise auch in der Zeit vor dem 1. Januar 2009 ereignet haben. Sofern 
–  wie  hier  – keine Übergangsbestimmungen vorhanden sind,  richtet 
sich die Frage, welches Recht bei einer derartigen Gesetzesänderung 
Anwendung findet, nach dem Grundsatz, dass diejenigen materiellen 
Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu 
ordnenden  oder  zu  Rechtsfolgen  führenden  Tatbestandes  Geltung 
haben,  wogegen  neue  verfahrensrechtliche  Regeln  sofort  zur  An-
wendung gelangen. Da die erfolgten Gesetzesänderungen, soweit den 
vorliegenden  Fall  betreffend,  ohnehin  lediglich  formaler  Natur  sind, 

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werden daher in der Folge lediglich die neuen bzw. geänderten Vor-
schriften zitiert.

3.
Die  Vorinstanz  als  Aufsichtsbehörde  über  den  Finanzmarkt  trifft  die 
zum Vollzug des Bankengesetzes und dessen Ausführungsvorschriften 
notwendigen Verfügungen und überwacht die Einhaltung der gesetz-
lichen und reglementarischen Vorschriften (vgl. Art. 3 und Art. 6 Abs. 1 
FINMAG). Erhält  sie von Verstössen gegen die Gesetze des Finanz-
marktrechts  oder  von sonstigen  Missständen  Kenntnis,  sorgt  sie  für 
deren Beseitigung und die Wiederherstellung des ordnungsgemässen 
Zustands (Art. 31 FINMAG). Da die Aufsichtsbehörde allgemein über 
die Einhaltung der "gesetzlichen Vorschriften" zu wachen hat, ist ihre 
Aufsicht nicht auf die ihr bereits unterstellten Betriebe (insbesondere 
Banken  und  diesen  gleichgestellte  Unternehmen)  beschränkt.  Zu 
ihrem  Aufgabenbereich  gehört  ebenso  die  Abklärung  der  in  Frage 
stehenden  finanzmarktrechtlichen  Bewilligungspflicht  einer  Gesell-
schaft  oder  Person  (vgl.  Art.  3  Bst.  a  FINMAG und  Art. 1  und  3  ff. 
BankG).  Praxisgemäss  kann  sie  daher  die  in  den  Finanzmarkt-
gesetzen  vorgesehenen  Mittel  auch  gegenüber  Instituten  bzw. 
Personen  einsetzen,  deren  Unterstellungs-  oder  Bewilligungspflicht 
umstritten ist (vgl. BGE 132 II 382 E. 4.1). Liegen hinreichend konkrete 
Anhaltspunkte  dafür  vor,  dass  eine  bewilligungspflichtige  Geschäfts-
tätigkeit  ausgeübt  werden  könnte,  ist  die  Vorinstanz  von  Gesetzes 
wegen  befugt  und  verpflichtet,  die  zur  Abklärung  erforderlichen 
Informationen  einzuholen  und  die  nötigen  Anordnungen  zu  treffen. 
Erweist  sich,  dass  die  in  Frage stehende  natürliche  oder  juristische 
Person  unbewilligt  unterstellungspflichtige  Aktivitäten  ausgeübt  hat 
und  ihre  Tätigkeit  nicht  bewilligungsfähig  ist,  so  können  diese  An-
ordnungen  bis  zum  Verbot  der  betreffenden  Tätigkeit  bzw.  zur 
Liquidation und -  bei  Überschuldung -  zur Konkurseröffnung reichen 
(vgl. BGE 132 II 382 E. 4.2). Bei der Wahl des geeigneten Mittels hat 
die  Vorinstanz  im  Rahmen  der  allgemeinen  Verfassungs-  und  Ver-
waltungsgrundsätze  (insbesondere  Willkürverbot,  Rechtsgleichheits- 
und  Verhältnismässigkeitsgebot  sowie  Treu  und  Glauben)  in  erster 
Linie  den  Hauptzwecken  der  finanzmarktrechtlichen  Gesetzgebung, 
dem Schutz der Gläubiger bzw. Anleger einerseits und der Lauterkeit 
und  Stabilität  des  Finanzsystems andererseits,  Rechnung  zu  tragen 
(Anleger- und Funktionsschutz; BGE 130 II 351 E. 2.2; BGE 126 II 111 
E. 3b; BGE 121 II 147 E. 3a). Die Frage, wie sie ihre Aufsichtsfunktion 
im  Einzelnen  wahrnimmt,  ist  weitgehend  ihrem  "technischen  Er-

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messen" anheim gestellt (vgl. BGE 131 II 306 E. 3.1.2, BGE 126 II 111 
E. 3b).

4.
Die  Vorinstanz  wirft  der  Beschwerdeführerin  vor,  gewerbsmässig 
Publikumseinlagen  entgegengenommen  zu  haben,  ohne  die  hierfür 
erforderliche Bewilligung zu besitzen. Die unerlaubte Entgegennahme 
der  Publikumseinlagen  sei  zwar  nicht  durch  die  Beschwerdeführerin 
selbst erfolgt. Da sie aber als Teil einer Gruppe agiert habe, sei ihr das 
Verhalten der anderen Gruppenmitglieder zuzurechnen. 

4.1 Natürlichen  und  juristischen  Personen,  die  nicht  dem  Banken-
gesetz  unterstehen,  ist  es  untersagt,  gewerbsmässig  Publikumsein-
lagen  entgegenzunehmen (Art. 1  Abs. 2  BankG)  oder  sich  öffentlich 
dazu zu empfehlen. Die Entgegennahme von Publikumseinlagen be-
steht  darin,  dass  ein  Unternehmen  gewerbsmässig  für  eigene 
Rechnung  Verpflichtungen  gegenüber  Dritten  eingeht,  wobei  grund-
sätzlich alle Verbindlichkeiten als Einlagen gelten. Es muss ein Vertrag 
vorliegen,  in  dem  sich  der  Zahlungsempfänger  zur  späteren  Rück-
zahlung  der  betreffenden  Summe  verpflichtet  (vgl.  BGE  132  II  382 
E. 6.3.1). Massgeblich hierfür ist nicht die Bezeichnung der Einlagen, 
sondern der gewollte Vertragszweck. 

Nicht  als Einlagen gelten Gelder, die eine Gegenleistung aus einem 
Vertrag  auf  Übertragung  des  Eigentums  oder  aus  einem  Dienst-
leistungsvertrag  darstellen  oder  als  Sicherheitsleistung  übertragen 
werden,  Anleihensobligationen  und  andere  vereinheitlichte  und 
massenweise ausgegebene Schuldverschreibungen oder  nicht  verur-
kundete  Rechte  mit  gleicher  Funktion  (Wertrechte),  wenn  die 
Gläubiger  in  einem  dem  Art.  1156  des  Obligationenrechts  vom 
30. März  1911  (OR,  SR  220)  entsprechenden  Umfang  informiert 
werden,  Habensaldi  auf  Kundenkonti  von  Effekten-  oder  Edelmetall -
händlern, Vermögensverwaltern oder ähnlichen Unternehmen, welche 
einzig der Abwicklung von Kundengeschäften dienen, wenn dafür kein 
Zins  bezahlt  wird,  oder  Gelder,  deren Entgegennahme in einem un-
trennbaren  Zusammenhang  mit  einem  Lebensversicherungsvertrag, 
der  beruflichen  Vorsorge oder  anderen anerkannten  Vorsorgeformen 
nach Art. 82 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 19824 über die beruf-
liche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) 
stehen (vgl. Art. 3a Abs. 3 der Verordnung über die Banken und Spar-
kassen vom 17. Mai  1972 [BankV, SR 952.02]). Nur  diese in  Art. 3a 

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Abs. 3 Bst. a-d BankV abschliessend – als Ausnahmen – aufgezählten 
Verbindlichkeiten gelten nicht als Einlagen (vgl. ALOIS RIMLE, Recht des 
schweizerischen Finanzmarktes,  Zürich/Basel/Genf  2004,  S. 13). Die 
Umschreibung des Begriffs Einlagen erfolgt damit negativ (vgl.  DANIEL 
ZUBERBÜHLER,  Revision  des  Bankengesetzes  vom 18. März  1994  und 
der Bankenverordnung, in: Aktuelle Rechtsprobleme des Finanz- und 
Börsenplatzes  Schweiz,  Bd. 3/1994,  S. 18 f.).  Ferner  sind  bestimmte 
Einlagen kraft  Gesetzes nicht  als  Publikumseinlagen zu qualifizieren 
(Art. 3a Abs. 4 BankV). Hierzu zählen insbesondere Einlagen von in- 
und  ausländischen  Banken  oder  anderen  staatlich  beaufsichtigten 
Unternehmen  und  institutionellen  Anlegern  mit  professioneller 
Tresorerie. 

Gewerbsmässig handelt, wer dauernd mehr als 20 Publikumseinlagen 
entgegennimmt (Art. 3a Abs. 2 BankV).

4.2 Dass  die  Beschwerdeführerin  selbst  –  isoliert  betrachtet  – 
Publikumseinlagen entgegen genommen hätte, hat ihr die Vorinstanz 
nicht vorgeworfen und ist aufgrund der Akten auch nicht ersichtlich.

Die  Vorinstanz  wirft  ihr  lediglich  –  aber  immerhin  –  vor,  Teil  der 
"Infina-Gruppe" zu sein. 

5.
Dass  die  "Infina-Gruppe"  (im  engeren  Sinn)  bzw. insbesondere  die 
Infina GmbH  gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen 
hat, wird von der Beschwerdeführerin nicht bestritten.

Die  Infina  GmbH  hat  mit  etwa  600  Personen  insgesamt  rund  900 
Vermögensanlageverträge abgeschlossen und in diesem Zusammen-
hang  Geldbeträge  von  insgesamt  mindestens  30 Mio.  Franken  ent-
gegengenommen (vgl.  Untersuchungsbericht,  pag. 1466  f. sowie  die 
Listen der Anleger, pag. 1324 ff. und 1286 ff.). In den Geschäftsakten 
der  Infina  GmbH  wurden  entsprechende  Vertragsdokumente  auf-
gefunden. Ein  in  den Vorakten (pag. 1320)  enthaltenes Exemplar  ist 
mit  "Kapitalanlagevertrag"  überschrieben  und  enthält  insbesondere 
folgende Passagen:

"Der Unterzeichnende (Kunde) erbittet hiermit die Führung eines Kontos zur 
Durchführung  von  Devisen-,  Aktien-,  Options-  und  ähnlichen  Geschäften 
und/oder Termingeschäften an den entsprechenden Börsen und Märkten. Die 
Infina GmbH soll das jeweilige Guthaben zu Transaktionen (Käufe und/oder 
Verkäufe)  an  den  entsprechenden  Börsen  oder  Märkten  verwenden.  Die 

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Infina  GmbH  nimmt  diese  Transaktionen  für  den  Kunden  nach  eigenem 
pflichtgemässen Ermessen vor und garantiert eine Rendite [...] für die Dauer 
des Vertrages bis zum Vertragsende [...] und zahlt diese Rendite dann, samt 
Kapitalsumme,  zum  vereinbarten  Auszahlungstermin  an  den  Unter-
zeichnenden (Kunden) auf ein von ihm benanntes Konto aus. [...] Der Unter-
zeichnende  (Kunde)  stellt  der  Infina  GmbH  zum  Zwecke  der  Transaktion 
nachstehende Kapitalsumme zur Verfügung: [...]."

Im Text der Vertragsurkunde wird ausdrücklich festgehalten, dass sich 
die  Infina  GmbH zur  Rückzahlung  der  von  den  Anlegern  gezahlten 
Beträge  verpflichtet.  Die  eingezahlten  Gelder  erfüllen  daher  die 
Voraussetzungen des eingangs beschriebenen Einlagenbegriffes. Da 
auch  keine  Anhaltspunkte  für  das  Eingreifen  einer  Ausnahme  nach 
Art. 3a Abs. 3 und 4 BankV vorliegen, sind sie als Publikumseinlagen 
im Sinne der BankV anzusehen. Die Infina GmbH nahm mehr als 20 
Publikumseinlagen entgegen und handelte folglich gewerbsmässig.

Die Vorinstanz ist somit zu Recht davon ausgegangen, dass die Infina 
GmbH  unerlaubt  gewerbsmässig  Publikumseinlagen  entgegen-
genommen hat. 

6.
Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass sie selbst zur "Infina-Gruppe" 
zu  rechnen  sei.  Sie  räumt  zwar  gewisse  Verflechtungen  in 
organisatorischer  und  personeller  Hinsicht  zur  Infina  GmbH  und 
weiteren  Infina-Gesellschaften  ein,  ist  aber  gleichwohl  der  Ansicht, 
dass der Vorwurf, sie habe gemeinsam mit den übrigen Infina-Gesell-
schaften zu einer  Gruppe  im aufsichtsrechtlichen Sinn gehört,  nicht 
berechtigt  sei.  Allein  die  Tatsache,  dass  solche  Verbindungen  zur 
Infina  GmbH und  zu  weiteren  Betroffenen  bestanden  hätten,  reiche 
nicht  aus,  um  festzustellen,  dass  die  Beschwerdeführerin  gegen 
finanzmarktrechtliche Bestimmungen verstossen bzw. diese umgangen 
habe.  Sie  rügt,  die  Annahme  einer  Gruppe  im  aufsichtsrechtlichen 
Sinn setze ein koordiniertes Zusammenwirken der Beteiligten im Hin -
blick  auf  eine  konkrete  aufsichtsrechtlich  relevante  Tätigkeit  voraus. 
Sie  habe  aber  zu  keinem  Zeitpunkt  mit  anderen  Personen  oder 
Rechtseinheiten arbeitsteilig und koordiniert zusammengearbeitet, um 
gezielt  finanzmarktrechtliche  Bestimmungen  zu  umgehen.  Die  Vor-
instanz habe denn auch nicht substanziiert darlegen können, inwiefern 
die  Beschwerdeführerin  an  der  Entgegennahme  von  Publikumsein-
lagen beteiligt gewesen sei. Es habe eine klare geschäftliche Trennung 
der  Fina  Freizügigkeitsstiftung  und  der  PK-FIV  von  der  Infina 
Vermögensverwaltungs  AG  bestanden  oder  zumindest  unmittelbar 

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bevorgestanden.  Die  Fina  Freizügigkeitsstiftung  habe  den  mit  der 
Infina  Vermögensverwaltungs  AG  geschlossenen  Vermögensver-
waltungsvertrag per 31. März 2009 gekündigt und keine Einsicht in die 
Anlagetätigkeit der Infina GmbH gehabt. Auch die X._______ AG habe 
sich nicht im Einflussbereich der Gebrüder B._______ und C._______ 
befunden. Die  Fina  Freizügigkeitsstiftung,  die  PK-FIV  und  der  EK-V 
hätten  eine  im  Verhältnis  zur  Infina  GmbH  bzw.  der  Infina 
Vermögensverwaltungs AG eigenständige Geschäftstätigkeit ausgeübt. 
D._______  habe  Ende  2005  begonnen,  den  Bereich  Sozialver-
sicherung  als  selbständigen,  von  der  Infina  GmbH  unabhängigen 
Dienstleistungserbringer  auf-  und  auszubauen.  E._______  und 
D._______ hätten von den illegalen Machenschaften der Infina GmbH 
bzw.  der  Gebrüder  B._______  und  C._______  nichts  gewusst.  Die 
Infina  GmbH  sei  nicht  auf  einen  Beitrag  zur  Akquisition  von 
Publikumseinlagen angewiesen gewesen.

6.1 Nach  der  Praxis  des  Bundesgerichts,  des  Bundesverwaltungs-
gerichts  und  der  Vorinstanz  sind  verschiedene  natürliche  und 
juristische  Personen  in  Bezug  auf  die  Ausübung  einer  bewilligungs-
pflichtigen  Tätigkeit  dann  aufsichtsrechtlich  als  Gesamtheit  zu  be-
trachten, wenn eine derart  enge wirtschaftliche Verflechtung besteht, 
dass  nur  eine  gesamthafte  Betrachtungsweise  den  faktischen  Ge-
gebenheiten gerecht wird und Gesetzesumgehungen verhindern kann 
(vgl.  etwa  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  B-2474/2007  vom 
4. Dezember  2007  E. 3.2).  Die  Bewilligungspflicht  und  die  finanz-
marktrechtliche  Aufsicht  sollen  nicht  dadurch  umgangen  werden 
können,  dass  jedes  einzelne  Unternehmen  bzw.  die  dahinter 
stehenden Personen für sich allein nicht alle Voraussetzungen für die 
Bewilligungspflicht  erfüllen,  im  Ergebnis  aber  gemeinsam  dennoch 
eine  bewilligungspflichtige  Tätigkeit  ausgeübt  wird  (BGE  135  II  356 
E. 3.2).  Der  Schutz  des  Marktes  und  der  Anleger  rechtfertigt  trotz 
formaljuristischer  Trennung  der  Strukturen  finanzmarktrechtlich  eine 
einheitliche  wirtschaftliche  Betrachtungsweise,  falls  zwischen  den 
einzelnen  Personen  und/oder  Gesellschaften  enge  wirtschaftliche 
(finanzielle/geschäftliche),  organisatorische  oder  personelle  Ver-
flechtungen  bestehen  und  vernünftigerweise  einzig  eine  Gesamt-
betrachtung  den  faktischen  Gegebenheiten  und  der  Zielsetzung  der 
Finanzmarktaufsicht  gerecht  wird.  Ein  gruppenweises  Handeln  kann 
insbesondere  dann  vorliegen,  wenn  die  Beteiligten  nach  aussen als 
Einheit auftreten bzw. aufgrund der Umstände (Verwischen der recht-
lichen  und  buchhalterischen  Grenzen  zwischen  den  Beteiligten; 

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faktisch  gleicher  Geschäftssitz;  wirtschaftlich  unbegründete,  ver-
schachtelte  Beteiligungsverhältnisse;  zwischengeschaltete  Treuhand-
strukturen) davon auszugehen ist, dass koordiniert – ausdrücklich oder 
stillschweigend  arbeitsteilig  und  zielgerichtet  –  eine  gemeinsame 
Aktivität im aufsichtsrechtlichen Sinn ausgeübt wird (vgl. BGE 136 II 
43 E. 4.3.1 mit Hinweisen).

Ein  typischer  Anhaltspunkt  für  das  Vorliegen  einer  Gruppe  kann  es 
daher  sein,  wenn  die  gleichen  natürlichen  Personen  als  Organe 
handeln  und  dabei  die  rechtlichen  und  buchhalterischen  Grenzen 
zwischen den verschiedenen Gesellschaften wiederholt  überschritten 
werden,  etwa  indem sie  ohne  erkennbaren  Rechtsgrund  Geschäfts-
aktivitäten der einen Gesellschaft  durch Mitarbeiter der anderen Ge-
sellschaft  besorgen  lassen,  Schulden  der  einen  Gesellschaft  von 
Konten und damit zu Lasten der anderen Gesellschaft bezahlen oder 
Zahlungen  für  die  eine  Gesellschaft  durch  die  andere  Gesellschaft 
entgegennehmen  (vgl.  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts 
B-8227/2007,  B-8244/2007  und  B-8245/2007  vom  20. März 2009 
E. 8.2,  B-1645/2007 vom 17. Januar 2008 E. 5.4 sowie  B-2474/2007 
vom 4. Dezember 2007 E. 3.2). 

Die  Annahme  einer  Gruppe  hat  zur  Folge,  dass  die  aufsichtsrecht-
lichen Konsequenzen alle Mitglieder treffen, selbst wenn in Bezug auf 
einzelne davon – isoliert  betrachtet – nicht alle Tatbestandselemente 
erfüllt  sind  oder  sie  selbst  keine  nach  aussen  erkennbaren  finanz-
marktrechtlich relevanten Tätigkeiten ausgeübt haben (vgl. Urteile des 
Bundesverwaltungsgerichts  B-8227/2007,  B-8244/2007  und 
B-8245/2007  vom  20. März  2009  E. 8.2,  B-6715/2007  vom 
3. September 2008  E. 6.3.3  sowie  B-2474/2007  vom 
4. Dezember 2007 E. 3.2).

6.2 In  der  Bundesverwaltungsrechtspflege  gilt  der  Grundsatz  der 
freien  Beweiswürdigung  (Art. 19  VwVG  i.V.m.  Art. 40  des  Bundes-
gesetzes über  den  Bundeszivilprozess vom 4. Dezember 1947  [BZP, 
SR 273]). Frei ist die Beweiswürdigung vor allem darin, dass sie nicht  
an  bestimmte  starre  Beweisregeln  gebunden  ist,  die  dem  Richter 
genau  vorschreiben,  wie  ein  gültiger  Beweis  zustande  kommt  und 
welchen  Beweiswert  die  einzelnen  Beweismittel  im  Verhältnis  zu-
einander  haben (vgl. BGE 130 II  482 E. 3.2;  FRITZ GYGI,  Bundesver-
waltungsrechtspflege,  2. Aufl.,  Bern  1983,  S. 278 f.).  Der  Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung verlangt, dass sich die urteilende Instanz 

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sorgfältig, gewissenhaft und unvoreingenommen ihre Meinung darüber 
bildet,  ob  der  zu  beweisende  Sachumstand  als  wahr  zu  gelten  hat. 
Veranschlagt wird dabei sowohl das beigebrachte Beweismaterial als 
auch das Beweisverhalten der Parteien. Beweis ist geleistet, wenn der 
Richter  gestützt  auf  die  Beweiswürdigung  zur  Überzeugung gelangt, 
dass  sich  der  rechtserhebliche  Sachumstand  verwirklicht  hat.  Eine 
überwiegende Wahrscheinlichkeit wird als ausreichend betrachtet, wo 
ein strikter Beweis nicht nur im Einzelfall, sondern der Natur der Sache 
nach nicht möglich oder nicht zumutbar ist und insofern eine Beweis-
not besteht (vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2). Dann gilt der Beweis als er-
bracht,  wenn  für  die  Richtigkeit  einer  Sachbehauptung  derart  ge-
wichtige Gründe sprechen, dass andere denkbare Möglichkeiten ver-
nünftigerweise nicht in Betracht kommen (vgl. BGE 132 II 715 E. 3.1).

6.3 Unbestritten  ist,  dass  die  Beschwerdeführerin  selbst  noch kaum 
nennenswerte eigentliche geschäftliche Aktivitäten entfaltet hatte, als 
das  Untersuchungsverfahren  eingeleitet  wurde.  Sie  wurde  am 
19. März 2009  und  damit  erst  einige  Monate  vor  Beginn  der  Unter-
suchungen  gegründet. Ihre  bisher  einzige  geschäftliche Aktivität  be-
stand darin,  in  Liechtenstein einen Anlagefonds zu gründen,  der ur-
sprünglich unter  dem Namen "Fina Vorsorgefonds"  und später  unter 
dem  Namen  "E&K  Strategiefonds"  auf  der  Webseite  der  EK-V  an-
gekündigt wurde (Untersuchungsbericht, pag. 1423 f.). Die Frage stellt 
sich  daher,  ob  der  Umstand,  dass  die  Beschwerdeführerin  ihre  ge-
planten Aktivitäten noch kaum begonnen hat, der Annahme, sie habe 
sich als Teil einer Gruppe an der Entgegennahme von Publikumsein-
lagen beteiligt, grundsätzlich entgegensteht oder nicht. 

Aufgabe  der  Vorinstanz  ist  es,  die  Einhaltung  der  gesetzlichen  Vor-
schriften zu überwachen und bei Verstössen gegen das Bankengesetz 
oder  bei  sonstigen  Missständen  den  ordnungsgemässen  Zustand 
(wieder)herzustellen  und  die  Missstände  beseitigen  zu  lassen.  Aus 
dieser  aufsichtsrechtlichen  Perspektive  geht  es  weniger  darum,  ver-
bindlich festzustellen, ob bereits gegen das Bankengesetz verstossen 
wurde, als vielmehr darum, die Fortführung oder sogar erst  die Auf-
nahme  einer  verbotenen  Tätigkeit  für  die  Zukunft  zum  Schutz  der 
Publikumsgläubiger zu verhindern. Die Vorinstanz hat mit ihren Mass-
nahmen nicht zu warten, bis ein Schaden tatsächlich eingetreten ist, 
sondern sie soll vielmehr möglichst frühzeitig eingreifen, damit bereits 
die  Entstehung  eines  Schadens  verhindert  werden  kann  (Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  B-2474/2007  vom  4.  Dezember  2007 

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E. 3.1;  vgl.  TOMAS POLEDNA/LORENZO MARAZZOTTA in:  Rolf  Watter/Nedim 
Peter Vogt/Thomas Bauer/Christoph Winzeler, Basler Kommentar zum 
Bankengesetz, Basel 2005, N. 31 zu Art. 23bis). 

Ob  die  Beschwerdeführerin  selbst  bereits  einen  konkreten  aktiven 
Beitrag zur aufsichtsrechtlich relevanten Tätigkeit der "Infina-Gruppe" 
geleistet hat oder nicht, steht daher der Zurechnung zu dieser Gruppe 
nicht zwingend entgegen.

6.4 Unbestritten ist die enge Verbindung der Beschwerdeführerin zur 
Fina  Freizügigkeitsstiftung  und  der  PK-FIV. Diese  ergibt  sich  bereits 
aus dem Gesellschaftszweck der Beschwerdeführerin. Dieser bestand 
gemäss ihren eigenen Angaben nicht nur in der administrativen Ver-
waltung  von  Vorsorgeeinrichtungen,  dem  Erbringen  von  Dienst-
leistungen für die Initiierung von Anlagefonds, sondern insbesondere 
auch in der Übernahme der administrativen Verwaltung der Fina Frei-
zügigkeitsstiftung und der PK-FIV (Beschwerdeschrift, Rz. 24). 

Unbestritten  und  aktenkundig  ist  ferner,  dass  D._______  sowohl 
Hauptaktionär, Präsident des Verwaltungsrats und Geschäftsführer der 
Beschwerdeführerin als auch Vizepräsident des Stiftungsrats der Fina 
Freizügigkeitsstiftung  und  Präsident  des  Stiftungsrats  der  PK-FIV 
sowie Angestellter der Infina GmbH war (vgl. Handelsregisterauszüge 
pag.  6-8,  pag. 2227 sowie  Rz.  32  ff.  der  Beschwerdeschrift). 
E._______  war  Minderheitsaktionär  und  Verwaltungsratsmitglied  der 
Beschwerdeführerin  sowie  Stiftungsrat  der  PK-FIV  (vgl.  Handels-
registerauszüge, pag. 6 und 2227).

Die  Beschwerdeführerin  wurde  somit  durch  Organe  der  Fina  Frei-
zügigkeitsstiftung und der PK-FIV beherrscht und ist von ihrer Zweck-
bestimmung  her  darauf  ausgerichtet,  diese  bei  ihrer  Tätigkeit  zu 
unterstützen.  Unter  diesen  Umständen  ist  davon  auszugehen,  dass 
diese drei juristischen Personen zu einer "Fina-Gruppe" im aufsichts-
rechtlichen Sinn gehörten (vgl. Stellungnahme der Beschwerdeführerin 
zum Untersuchungsbericht vom 16. Oktober 2009). 

Zu prüfen ist  in der Folge, ob diese "Fina-Gruppe" eine Untergruppe 
der weit grösseren, im Wesentlichen von den Brüdern B._______ und 
C._______ beherrschten "Infina-Gruppe" darstellte. 

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6.5 Die  Vorinstanz  wirft  mehreren  Gesellschaften  dieser 
"Fina-Gruppe", darunter insbesondere der Fina Freizügigkeitsstiftung, 
vor, dass sie gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegen genommen 
und  damit  gegen  das  Bankengesetz  verstossen  hätten 
(Dispositiv-Ziff.1). In diesem Punkt ist  die angefochtene Verfügung in 
Rechtskraft  erwachsen. Die  PK-FIV  war  zwar  ebenfalls  Gegenstand 
einer  aufsichtsrechtlichen  Untersuchung  der  Vorinstanz,  doch  wurde 
diese Untersuchung in Bezug auf die PK-FIV offenbar nicht zu Ende 
geführt  bzw.  die  Vorinstanz  hat  sich  bisher  nicht  verfügungsweise 
darüber geäussert, ob die PK-FIV Teil der "Infina-Gruppe" sei.

Die  Bindung  an  eine  rechtskräftige  Entscheidung  erstreckt  sich 
grundsätzlich  nur  auf  die  Parteien des betreffenden Verfahrens (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 1P.706/2003 vom 23. Februar 2004 E. 2.6; 
ISABELLE HÄNER,  Die  Beteiligten  im  Verwaltungsverfahren  und  Ver-
waltungsprozess,  Zürich  2000,  Rz. 661;  FRITZ GYGI,  Bundesver-
waltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 323, jeweils mit weiteren 
Hinweisen),  also  diejenigen Adressaten der  Verfügung,  welche auch 
legitimiert  gewesen  wären,  die  entsprechende  Dispositivziffer  anzu-
fechten.  Da  die  Beschwerdeführerin  nicht  befugt  gewesen  wäre,  im 
Namen der Fina Freizügigkeitsstiftung Beschwerde zu erheben, kann 
ihr  eine  allfällige  materielle  Rechtskraftwirkung  der  gegenüber  der 
Fina  Freizügigkeitsstiftung  getroffenen  Feststellung  nicht  entgegen 
gehalten  werden  (vgl.  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts 
B-4171/2008 vom 31. Juli 2009 E. 5, B-8227/2007, B-8244/2007 und 
B-8245/2007  vom 20.  März  2009  E.  8.3;  Urteil  des  Bundesgerichts 
2A.712/2006 vom 29. Juni 2007 E. 2.1.2. [Frage offen gelassen]). 

Genauso wenig relevant ist andererseits, dass die Vorinstanz aus nicht 
dargelegten Gründen das Verfahren gegen die PK-FIV nicht zu Ende 
geführt  und  sich  daher  bisher  nicht  verfügungsweise  darüber  ge-
äussert hat, ob diese ebenfalls zur "Infina-Gruppe" gehörte und damit 
an der Entgegennahme von Publikumseinlagen beteiligt war.

6.6 Aus  den  Akten  ergeben  sich  zahlreiche  Anhaltspunkte  für 
organisatorische  und  personelle  Verflechtungen  zwischen  der 
"Fina-Gruppe" und der "Infina-Gruppe". 

So  war  B._______  gleichzeitig  Gesellschafter  und  Vorsitzender  der 
Geschäftsführung der Infina GmbH, Präsident des Verwaltungsrats der 
Infina Vermögensverwaltungs AG und Mitglied des Stiftungsrates der 

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Fina  Freizügigkeitsstiftung  sowie  der  Fina  Vorsorgestiftung  (vgl. 
Handelsregisterauszüge, pag. 6-14).  

Aktenkundig  und  unbestritten  ist  des  Weiteren,  dass  die  Geschäfts-
tätigkeit der "Fina-Gruppe" an der (...) sowie am Sitz der Infina GmbH 
in Wettingen stattfand. An der (...)  waren auch die Infina GmbH, die 
Infina Vermögensverwaltungs AG und die Kacycrown GmbH domiziliert 
(vgl. Handelsregisterauszüge, pag. 6-14). Unbestritten blieb ebenfalls 
die  Feststellung  der  Untersuchungsbeauftragten,  dass  diese  Tätig-
keiten – insbesondere jene der Fina Freizügigkeitsstiftung – an der (...) 
und durch die Mitarbeiter  der Infina GmbH erfolgte, welche teilweise 
auch Organe der Fina Freizügigkeitsstiftung waren (pag. 1435). Ob die 
Gesellschaften  der  "Fina-Gruppe"  die  Infina  GmbH  dafür  ent-
schädigten oder nicht, ist umstritten, aber letztlich nicht entscheidend. 

Zu berücksichtigen ist schliesslich auch, dass die Geschäftsakten der 
Fina Freizügigkeitsstiftung, der PK-FIV und der EK-V von den Unter-
suchungsbeauftragten an der (...)  in gemeinsamen Ordnern abgelegt 
vorgefunden wurden. 

Dass  die  Beschwerdeführerin  selbst  von  der  Infina  GmbH  weder 
Räumlichkeiten noch Infrastruktur beansprucht haben soll, sondern an 
der  (...)  lediglich  ein  "Briefkasten"  für  sie  eingerichtet  gewesen  sei, 
mag zutreffen, da die Beschwerdeführerin bis zum Eingreifen der Vor-
instanz noch kaum eigene Aktivitäten entfaltet hatte. Die übrigen Ge-
sellschaften der "Fina-Gruppe" hatten dagegen sehr wohl bereits Ge-
schäftsaktivitäten entfaltet.

6.7 Die  Vorinstanz  führt  weiter  aus,  die  verschiedenen  "Infina"-Ge-
sellschaften seien nach aussen gemeinsam aufgetreten. Die Ähnlich-
keit der Firmennamen könne kaum ein Zufall sein. Der überwiegende 
Teil der involvierten Gesellschaften weise entweder "Infina" oder "Fina" 
im  Firmennamen  auf.  Im  Entwurf  eines  Firmenprospekts  vom 
25. März 2009  (pag.  1043-1053),  der  in  den  Geschäftsräumen  der 
Infina GmbH aufgefunden worden sei und in dem Werbung für die Be-
reiche  "Investment  -  Vorsorge  -  Lifestyle"  gemacht  werde,  seien  die 
involvierten Gesellschaften als Gruppe aufgetreten. 

Die Beschwerdeführerin macht dagegen geltend, die Firmen der von 
der Vorinstanz angeführten Gesellschaften, beispielsweise "F._______ 
AG"  und  "Infina  GmbH",  unterschieden  sich  deutlich.  Im  Fall  eines 

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gemeinsamen  Auftritts  hätten  die  Beschwerdeführerin  und  weitere 
Gesellschaften naheliegenderweise die Bezeichnung "Infina" gewählt. 
Bei  dem Firmenprospekt  handle  es  sich  um einen  blossen  Entwurf 
bzw.  ein  internes  Dokument,  weshalb  insofern  kein  Auftritt  nach 
Aussen erfolgt  sei. Es sei  davon auszugehen, dass er  eigenmächtig 
von den Gebrüdern B._______ und C._______ erstellt worden sei.

6.7.1 Die  in  den  Firmennamen  enthaltenen  Bestandteile  "Fina"  und 
"Infina" sind ähnlich, aber nicht identisch. Aus kennzeichenrechtlicher 
Perspektive würden sie wohl nur bedingt als verwechselbar angesehen 
werden, da die Vorsilbe "In-",  je  nach massgeblichem Verkehrskreis, 
auf  einen  gegensätzlichen  Sinngehalt  hindeuten  kann.  Im  Kontext 
eines  gemeinsamen  Auftritts  ist  die  Ähnlichkeit  aber  geeignet  und 
ausreichend, um den Eindruck einer gruppenartigen Verbundenheit zu 
erzeugen. 

6.7.2 Ein derartiger gemeinsamer Auftritt ergibt sich sowohl aus dem 
gemeinsamen Geschäftsdomizil wie auch aus der Website der "Infina", 
den  von  den  Untersuchungsbeauftragten  vorgefundenen  Prospekt-
entwürfen,  Organigrammen und Präsentationen. Zwar macht  die Be-
schwerdeführerin  geltend,  sowohl  diese  Website  als  auch  die  frag-
lichen  Prospekte  seien  ohne  Kenntnis  oder  Einverständnis  der 
"Fina-Gruppe" so gestaltet worden, und die fraglichen Prospekte seien 
reine  Entwürfe,  die  nie  verwendet  worden  seien.  Angesichts  dieses 
gemeinsamen Domizils  mit  gemeinsamen Mitarbeitern  und  teilweise 
gemeinsamen Organen erscheint es indessen als wenig glaubwürdig, 
dass die Präsentation der "Fina-Gruppe" als Teil der "Infina-Gruppe" 
ohne Wissen oder  zumindest  Duldung der  Organe der  "Fina-Gesell-
schaften",  welche ihrerseits  ja ebenfalls  Organe oder Mitarbeiter  der 
Infina-GmbH waren, erfolgt sei. 

6.8 Die  Mitglieder  der  "Fina-Gruppe",  insbesondere  die  Fina  Frei-
zügigkeitsstiftung  und  die  PK-FIV,  sind  privatrechtliche  Vorsorgeein-
richtungen, die der Aufsicht des Bundesamts für Sozialversicherungen 
unterstehen. Gemäss ihrer eigenen Werbung bestand die Tätigkeit der 
Fina  Freizügigkeitsstiftung  in  der  Hauptsache  in  der  Unterstützung 
ihrer  Kunden bei  der Suche nach Freizügigkeitsguthaben und in der 
Entgegennahme und Verwaltung der anvertrauten Freizügigkeitsgelder. 
Die PK-FIV ihrerseits ist eine Stiftung, welche die berufliche Vorsorge 
für die Arbeitnehmer ihrer Mitgliedsfirmen und deren Angehörige und 
Hinterlassenen bezweckt.  

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In Bezug auf die Frage einer allfälligen Zusammenarbeit zwischen der 
"Fina-Gruppe" und den Hauptakteuren der "Infina-Gruppe" im engeren 
Sinn ergibt  sich  aus den Akten,  dass  die  Fina  Freizügigkeitsstiftung 
der  Infina  Vermögensverwaltungs  AG  Geldbeträge  von  rund  5 Mio. 
Franken  gestützt  auf  den  mit  ihr  abgeschlossenen  Vermögensver-
waltungsvertrag  überwies  (pag.  1483,  1126).  Die  Infina 
Vermögensverwaltungs  AG ihrerseits  überwies  diese  Gelder  an  die 
Infina GmbH, ohne dass hierfür  ein rechtlicher Grund ersichtlich ge-
wesen wäre (Untersuchungsbericht  Rz. 36; Kontoauszüge der  Infina 
GmbH  pag.  122-318).  Ferner  nahm  die  Fina  Freizügigkeitsstiftung 
Direktüberweisungen  an  die  Infina  GmbH  in  der  Höhe  von 
Fr. 558'677.07 vor (pag. 1437; Kontoauszüge der  Infina  GmbH, pag. 
123, 163, 206 und 383). Nach der Darstellung der Beschwerdeführerin 
handelte es  sich  hierbei  einerseits  um eine Fehlüberweisung an die 
Infina GmbH anstelle der Infina Vermögensverwaltungs AG, da auch 
diese  Überweisung  gestützt  auf  den  Vermögensverwaltungsvertrag 
erfolgt sei. Die übrigen drei Überweisungen dagegen seien im Auftrag 
von  Stiftungsdestinatären  erfolgt,  welche  ihre  Austrittsleistungen  bei 
der Infina GmbH hätten anlegen wollen. 

Richtig ist,  wie die Beschwerdeführerin geltend macht,  dass die Ent -
gegennahme von derartigen Geldern, welche der beruflichen Vorsorge 
dienen sollten, keine Publikumseinlagen darstellten (vgl. Art.  3a Abs. 3 
Bst. d BankV). Zumindest  die drei  weiteren Überweisungen dagegen 
sind  eindeutig  als  Publikumseinlagen  zu  qualifizieren,  und  der  Um-
stand,  dass  drei  Destinatäre  der  Fina  Freizügigkeitsstiftung  sich  zu 
einer  derartigen Anlage ihrer  Austrittsleistungen entschlossen,  muss 
als  klares  Indiz  gewertet  werden,  dass  der  Kontakt  zu  ihren 
Destinatären durch die Fina Freizügigkeitsstiftung benutzt wurde, um 
den Entscheid zu derartigen Anlagen zu fördern. Dass die Organe und 
Mitarbeiter der Fina Freizügigkeitsstiftung, welche ausnahmslos auch 
Mitarbeiter  der  Infina  GmbH waren,  wussten,  dass  die  Infina  GmbH 
gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegennahm, ist angesichts der 
Umstände  offensichtlich  und  wird  von  der  Beschwerdeführerin  auch 
gar  nicht  bestritten. In  diesen drei  Fällen  ist  daher  ein  kooperatives 
Zusammenwirken  zwischen  der  Fina  Freizügigkeitsstiftung  und  der 
Infina-Gruppe im Hinblick auf die Entgegennahme von Publikumsein-
lagen durch die Infina GmbH als erstellt anzusehen.   

Weiter  gründeten  die  Fina  Freizügigkeitsstiftung und die  PK-FIV  die 

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X._______ AG, wobei  die  Fina  Freizügigkeitsstiftung  von Anfang an 
die Mehrheitsaktionärin war. Die X._______ AG bezweckt offiziell  die 
kollektive Kapitalanlage für  qualifizierte  Anleger  wie Pensionskassen 
und  Freizügigkeitsstiftungen  sowie  die  Vergabe  von  Krediten  im 
Rahmen  der  Bundesgesetzgebung  über  den  Konsumkredit  (pag. 
2094). Faktisch investierte die X._______ AG ihre Mittel in der Folge 
zu  94 %  in  verschiedene  Darlehen,  teilweise  an  B._______, 
D._______  und  andere  der  Infina  GmbH  nahestehende  Personen, 
teilweise an Dritte. 61 % der Darlehen erfolgten völlig ungesichert, die 
übrigen  waren  durch  zweitrangige  Hypotheken  besichert  (pag. 
3474 ff.).  Mitte  bzw.  Ende  Juni  2009  gewährte  die  X._______  AG 
B._______ aufgrund mündlicher Darlehensverträge zwei ungesicherte 
Darlehen über Fr. 721'645.– bzw. Fr.  483'856.15 (pag. 3236 f.). In zwei 
Fällen liegen Aussagen oder Belege vor, dass die Darlehensschuldner 
das geborgte Kapital  aufnahmen,  um es bei  der Infina GmbH anzu-
legen. In  einem Fall  soll  die  Empfehlung zu dieser  Investition  durch 
D._______ in seiner Eigenschaft als Organ der X._______ AG erfolgt 
sein, im andern Fall wurde der Betrag direkt von der X._______ AG an 
die Infina GmbH überwiesen (pag. 3472, 3244, 3238). Auch in diesen 
letzten  beiden  Fällen  ist  daher  von einem kooperativen Zusammen-
wirken zwischen der X._______ AG und der Infina GmbH im Hinblick 
auf die Entgegennahme von Publikumseinlagen durch die Infina GmbH 
auszugehen.   

Auch  wenn  es  sich  bei  diesen  dokumentierten  Fällen  von  ko-
operativem Zusammenwirken im Hinblick auf die Entgegennahme von 
Publikumseinlagen zahlenmässig nur um sehr wenige konkrete Fälle 
handelt,  stellen  sie  doch  klare  Indizien dafür  dar,  dass  das von der 
Vorinstanz behauptete  "Cross-Selling",  d.h. eine gegenseitige  Unter-
stützung in Bezug auf die jeweilige Geschäftstätigkeit, nicht nur – wie  
durch die Website und die Präsentationen der Infina GmbH belegt – 
durch  die  Infina  GmbH zugunsten der  "Fina-Gruppe",  sondern  auch 
durch die "Fina-Gruppe" zugunsten der Infina GmbH stattfand.  

6.9 Die dargelegten Überweisungen der Fina Freizügigkeitsstiftung an 
die Infina Vermögensverwaltungs AG und die Infina GmbH sowie die 
Darlehen der X._______ AG an die Brüder B._______ und C._______ 
sind zwar, wie dargelegt,   nicht  als  Entgegennahme von Publikums-
einlagen zu qualifizieren. Ob es sich dabei, wenn nicht um einen Ver-
stoss gegen das Bankengesetz, so doch um eine gesetzwidrige Ver-
wendung von Vorsorgeeinlagen und damit  um einen Verstoss gegen 

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das BVG handelte, kann in diesem Verfahren offen gelassen werden. 
Bei  einer  gesamthaften,  wirtschaftlichen  Betrachtungsweise  fällt 
jedenfalls  auf,  dass  die  Geschäftsmodelle  der  "Infina-Gruppe"  (im 
engeren Sinn) einerseits und der "Fina-Gruppe" andererseits augen-
fällige  Gemeinsamkeiten  aufweisen:  Sowohl  die  Mitglieder  der 
"Fina-Gruppe" wie auch die Infina GmbH täuschten ihren Kunden eine 
seriöse,  legale  Geschäftstätigkeit  vor,  um  von  ihnen  Gelder  zu  er -
halten,  welche  in  der  Folge  in  erheblichem Umfang  und  ohne  jede 
Sicherung  den  Brüdern  B._______  und  C._______  überantwortet 
wurden. Diese  wiederum benützten  diese  Gelder,  um damit  Zinsen, 
vermeintliche Renditen und Kapitalrückzahlungen an frühere Anleger 
zu  finanzieren,  um  das  von  ihnen  betriebene  Schneeballsystem 
weiterzuführen  und  weitere  Anleger  anzulocken.  Angesichts  dieser 
Gemeinsamkeiten  kommt  dem  Umstand,  dass  die  Mittel  der 
"Fina-Gruppe"  nicht  als  Publikumseinlagen  beschafft  wurden,  keine 
entscheidende Bedeutung zu. Bei einer gesamthaften, wirtschaftlichen 
Betrachtung erscheint die Art der Geldbeschaffung der "Fina-Gruppe" 
vielmehr  lediglich  als  eine  von  mehreren  Varianten  der  Geld-
beschaffung  innerhalb  der  koordinierten  Geschäftstätigkeit  der 
"Infina-Gruppe" im weiteren Sinn. 

Ob die  übrigen  Organe  der  "Fina-Gruppe"  dabei  wussten,  dass  die 
Brüder  B._______  und  C._______  ein  derartiges  Schneeballsystem 
betrieben, oder ob sie sich von ihnen ebenfalls täuschen liessen und 
lediglich  die  Absicht  hatten,  die  ihnen  anvertrauten  Gelder  in 
spekulative  Anlagen  zu  investieren,  kann  in  diesem Verfahren  offen 
gelassen  werden,  da  ein  allfälliges  Verschulden  der  Organe  der 
"Fina-Gruppe"  für  die  Frage  einer  allfälligen  Unterstellung  der 
"Fina-Gruppe" unter das Bankengesetz nicht  relevant  ist. Wesentlich 
ist  lediglich,  dass  die  dargestellten  Abläufe  aufzeigen,  dass  die 
übrigen Organe der "Fina-Gesellschaften" sich offensichtlich durch die 
Brüder  B._______  und  C._______  dergestalt  instrumentalisieren 
liessen, dass auch die "Fina-Gruppe" letztlich nach dem Willen und im 
Interesse der Brüder B._______ und C._______ gesteuert wurde und 
im Ergebnis der "Infina-Gruppe" (im engeren Sinn) zudiente. 

6.10 Insgesamt ergibt sich somit, dass die Vorinstanz zu Recht davon 
ausgegangen ist, dass die "Fina-Gruppe" Teil der "Infina-Gruppe" war 
und  damit  auch  die  Beschwerdeführerin  in  aufsichtsrechtlicher  Hin-
sicht zur "Infina-Gruppe" zu zählen ist. 

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7.
Die  Beschwerdeführerin  rügt  des  Weiteren,  die  aufsichtsrechtliche 
Liquidation  der  Beschwerdeführerin  sei  unverhältnismässig.  Eine 
Liquidation sei nur bei Gesellschaften vertretbar, die vorwiegend von 
finanzmarktrechtlich  illegalen  Tätigkeiten  lebten.  Die  Beschwerde-
führerin  habe  allenfalls  in  punktueller  Verkennung  finanzmarktrecht-
licher Pflichten eine legale Tätigkeit ausgeübt. Der Weiterbestand der 
Beschwerdeführerin  würde  keineswegs  die  Gefahr  mit  sich  bringen, 
dass  die  Aktivitäten  der  bereits  in  Konkursliquidation  gesetzten  Ge-
sellschaften von der Beschwerdeführerin übernommen oder sonst die 
Interessen von Anlegern und Gläubigern gefährdet würden. 

7.1 Geht eine Gesellschaft unbewilligt einer Bankentätigkeit nach und 
ist  eine nachträgliche Erteilung der hierfür  erforderlichen Bewilligung 
ausgeschlossen,  kann  sie  in  analoger  Anwendung von Art.  23quinquies 

BankG aufsichtsrechtlich liquidiert werden (BGE 131 II 306  E.  3.1.2). 
Das  Vorgehen  der  Vorinstanz  soll  dabei  den  Hauptzwecken  der 
finanzmarktrechtlichen Gesetzgebung, dem Schutz der Gläubiger bzw. 
Anleger einerseits und der Lauterkeit des Kapitalmarkts andererseits, 
Rechnung tragen (BGE 136 II  43 E. 3.2). Die finanzmarktrechtlichen 
Massnahmen müssen indessen – wie jedes staatliche Handeln – ver-
hältnismässig sein (vgl. zur Einsetzung eines Beobachters: BGE 126 II 
111 E. 5b/bb). Sie sollen mit  anderen Worten nicht über das hinaus-
gehen, was zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands er-
forderlich  ist:  Geht  die  Gesellschaft  sowohl  einer  bewilligungs-
pflichtigen als auch einer finanzmarktrechtlich unbedenklichen Aktivität 
nach,  ist  nur  der  bewilligungspflichtige  Teil  zu  liquidieren,  falls  dies 
technisch  möglich  und  die  erlaubte  Geschäftstätigkeit  von  eigen-
ständiger  Bedeutung  ist.  Es  dürfen  keine  buchhalterisch  nicht  ab-
grenzbaren finanziellen Mittel, die in Verletzung finanzmarktrechtlicher 
Bestimmungen  generiert  wurden,  in  die  nicht  bewilligungspflichtige 
Tätigkeit geflossen sein; zudem muss – etwa aufgrund eines Wechsels 
in  der  Geschäftsleitung  oder  dem  Verwaltungsrat  –  davon  aus-
gegangen werden können,  dass  künftig  kein relevantes  Risiko mehr 
besteht,  dass  wiederum  gesetzeswidrig  bewilligungspflichtige  Aktivi-
täten entfaltet  werden könnten (vgl. BGE 136 II  43  E. 7; 131 II  306 
E. 3.3;  Urteil  des  Bundesgerichts  2C_74/2009  vom  22. Juni 2009 
E. 3.2.3 ff.).

7.2 Im  vorliegenden  Fall  verfügt  die  Beschwerdeführerin  über  keine 
derartige legale, klar abgrenzbare Geschäftstätigkeit. Die von ihr ge-

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plante Tätigkeit der administrativen Verwaltung von Vorsorgestiftungen 
und  die  Verwaltung  des  von  ihr  gegründeten  Anlagefonds  hat  noch 
nicht konkret begonnen. Angesichts der dargelegten Abläufe innerhalb 
der  "Fina-Gruppe"  dürfte  auch  offensichtlich  sein,  dass  die  beiden 
einzigen  Organe  und  Aktionäre  der  Beschwerdeführerin,  D._______ 
und E._______, keine hinreichende Gewähr für die rechtlich einwand-
freie Ausübung auch nur einer dieser beiden Tätigkeiten bieten. Eine 
separate,  von  den  übrigen  Infina-Gesellschaften  unabhängige  und 
legale  Geschäftstätigkeit  der  Beschwerdeführerin  ist  damit  nicht  er-
stellt. Deshalb kam vorliegend keine andere Massnahme als die auf-
sichtsrechtliche Liquidation der Beschwerdeführerin in Betracht. 

8.
Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich, es seien ihr zu Unrecht die 
Verfahrenskosten  und  die  Kosten  der  Untersuchungsbeauftragten 
auferlegt  worden.  Die  Einsetzung  eines  Untersuchungsbeauftragten 
sei in ihrem Fall unverhältnismässig gewesen, denn es hätten keinerlei 
Anhaltspunkte  dafür  vorgelegen,  dass  sie  an  einem Verstoss  gegen 
finanzmarktrechtliche  Bestimmungen  beteiligt  gewesen  sein  könne, 
und  ihre  Organe  hätten  stets  vorbehaltlos  mit  der  Vorinstanz  ko-
operiert,  so  dass  ein  Auskunftsgesuch  genügt  hätte.  Zudem müsse 
vom Prinzip der Solidarhaftung zu ihren Gunsten abgewichen werden, 
weil der von ihr verursachte Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis 
zu demjenigen stehe,  welchen die übrigen Beteiligten (insbesondere 
die Infina GmbH) verursacht hätten.

8.1 Die  Vorinstanz  kann  eine  unabhängige  und  fachkundige  Person 
damit  beauftragen,  einen  aufsichtsrechtlich  relevanten  Sachverhalt 
abzuklären oder von ihr angeordnete aufsichtsrechtliche Massnahmen 
umzusetzen.  Diese  Befugnis  steht  ihr  auch  gegenüber  juristischen 
Personen  zu,  die  eine  Tätigkeit  ausüben,  für  die  nach  den  Finanz-
marktgesetzen  eine  Bewilligung  erforderlich  ist  (vgl.  Art.  36  Abs. 1 
i.V.m. Art. 3 Bst. a FINMAG). Die Kosten für die Dienstleistungen des 
Untersuchungsbeauftragten  gehen  zu  Lasten  des  betroffenen 
Institutes  resp.  der  betroffenen  Gesellschaft  oder  Person 
(TOMAS POLEDNA/LORENZO MARAZZOTTA,  in:  Watter/Vogt/Bauer/Winzeler, 
Basler  Kommentar  zum  Bankengesetz,  Basel/Genf/München  2005, 
N. 14  ff.  zu  Art. 23quater;  DIETER ZOBL,  in:  Bodmer/Kleiner/Lutz, 
Kommentar zum schweizerischen Bankengesetz, Zürich 2005, N. 35 ff. 
zu Art. 23quater; Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die 
Banken und Sparkassen vom 20. November 2002, BBl 2002 8074 f.). 

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Für  die  Einsetzung  eines  Untersuchungsbeauftragten  ist  nicht  er-
forderlich, dass eine bestimmte Gesetzesverletzung bereits feststünde; 
es  genügt,  dass  aufgrund der  konkreten  Umstände  hierfür  objektive 
Anhaltspunkte  bestehen,  wobei  sich  der  Sachverhalt  nur  durch eine 
Kontrolle  vor  Ort  abschliessend  klären  lässt.  Der  zu  beseitigende 
Missstand liegt in diesem Fall in der unklaren Ausgangslage, die es zu 
bereinigen gilt (BGE 130 II 351 E. 2.2, BGE 126 II 111 E. 4c).

Ob im Vorfeld des Untersuchungsverfahrens genügend Anhaltspunkte 
für den Verdacht bestanden, die Beschwerdeführerin sei als Teil einer 
Gruppe  tätig,  die  ohne  Bewilligung  Publikumseinlagen  entgegen-
genommen hätten, ist ein müssige Frage, da sich dieser Verdacht be-
stätigt hat, wie vorstehend aufgezeigt wurde. 

Die Behauptung der Beschwerdeführerin, dass ihre Organe stets vor-
behaltlos mit der Vorinstanz kooperiert hätten, wird zwar von der Vor-
instanz nicht konkret bestritten. Ob sie dies auch getan hätten, wenn 
die  Vorinstanz  ihre  Untersuchung  durch  ein  schriftliches  Auskunfts-
begehren vorangekündigt hätte, ist indessen eine andere Frage. Ganz 
grundsätzlich  geht  es  nämlich  nicht  an,  von  der  Vorinstanz  zu  ver -
langen,  von  vornherein,  bevor  die  Kooperationsbereitschaft  der 
Organe  der  zu  untersuchenden  Gesellschaften  abgeschätzt  werden 
kann,  auf  eine  superprovisorische Beschlagnahmung der  Akten  und 
Computer  zu  verzichten.  Bestehen  konkrete  Anhaltspunkte  für  eine 
unbewilligte  Tätigkeit,  kann  der  Einsatz  eines  Untersuchungsbeauf-
tragten daher  kaum je  als  unverhältnismässig  eingestuft  werden. Im 
Übrigen wirkt sich die Kooperationsbereitschaft der Organe der unter-
suchten  Gesellschaft  auf  die  Höhe  der  auferlegten  Kosten  insofern 
aus, als der Aufwand des Untersuchungsbeauftragten dadurch erheb-
lich vermindert wird.

Die Einsetzung der Untersuchungsbeauftragten auch im Hinblick auf 
die Beschwerdeführerin war somit nicht unverhältnismässig. 

8.2 Rechtfertigt sich finanzmarktrechtlich, eine Aktivität gruppenweise 
zu  erfassen,  ist  es  konsequent,  den  einzelnen  Mitgliedern  auch  die 
entstandenen  Kosten  solidarisch  aufzuerlegen. Andernfalls  käme  es 
zu  einem  ungerechtfertigten  Wertungswiderspruch  zwischen  dem 
Sach-  und  Kostenentscheid.  Die  interne  Aufteilung  ist  in  der  Folge 
allenfalls eine Frage des Regresses (vgl. BGE 135 II 356 E.  6.2.1). Die 
solidarische  Auferlegung  der  Kosten  der  Untersuchungsbeauftragten 

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sowie  der  Verfahrenskosten  an  alle  juristischen  Personen,  welche 
gemäss  der  angefochtenen  Verfügung  eine  Gruppe  darstellen,  ent-
spricht insofern der ständigen Praxis sowohl des Bundesgerichts als 
auch  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  ist  daher  nicht  zu  be-
anstanden. 

9.
Die Beschwerde erweist sich somit insgesamt als unbegründet und ist 
abzuweisen. 

10.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  der  unterliegenden  Be-
schwerdeführerin  die  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1 
VwVG). Diese sind  mit  dem von ihr  geleisteten Kostenvorschuss zu 
verrechnen. 

Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen  (Art. 64  Abs. 1  VwVG,  Art. 7  Abs. 1  des  Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht,  VGKE [SR 173.320.2])  und ebenso wenig 
der Vorinstanz (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 3'000.– werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt. Sie  werden nach Eintritt  der  Rechtskraft  des vorliegenden 
Urteils  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von  Fr. 3'000.– ver-
rechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde);

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- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde).

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Eva Schneeberger Michael Barnikol

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 
Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 23. November 2010

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