# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 665bfd7f-1c34-5315-9c22-fc1fb0c4097e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.08.2009 A-6547/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6547-2007_2009-08-19.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-6547/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  A u g u s t  2 0 0 9

Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 
Richterin Salome Zimmermann, 
Richter Thomas Stadelmann, 
Gerichtsschreiberin Iris Widmer.

X._______, 
vertreten durch _______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Oberzolldirektion (OZD),
Sektion Rechtsdienst, Monbijoustrasse 40, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nachleistungspflicht.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-6547/2007

Sachverhalt:

A.
Frau X._______ ist Pferdehändlerin. Im Jahr 2001 war sie auf dem Gut 
„Y._______“  in  Z._______  (Frankreich)  ansässig.  In  einer  einschlä-
gigen  Zeitschrift  sowie  im Internet  wurden  Pferde aus  Spanien zum 
Verkauf angeboten, die auf dem Gut in Z._______ besichtigt werden 
konnten.

Am 27. Juni, 17. September und 31. Oktober 2001 wurden insgesamt 
vier Pferde („A._______“, „B._______“, „C._______“ und „E._______“) 
aus  Frankreich  in  die  Schweiz  eingeführt.  Als  Empfänger  und 
Kontingentsinhaber  (Importeur)  war  Herr  X._______,  der  Vater  von 
Frau _______, deklariert. Für die Einfuhr eines der beiden Pferde vom 
31. Oktober  2001  hatte  Herr  X._______  mit  einem  anderen  Kon-
tingentsinhaber  eine  Ausnützungsvereinbarung  getroffen.  Die 
Zollformalitäten wurden jeweils von einer Speditionsfirma erledigt.

B.
Hinsichtlich  dieser  Einfuhren  führte  die  Zollkreisdirektion  Basel  eine 
Untersuchung  durch.  Sie  kam  im  Schlussprotokoll  vom 12.  Februar 
2007 zum Ergebnis,  Frau X._______ sei  eine  Widerhandlung gegen 
das  Zollgesetz  vorzuwerfen.  Sie  erklärte  diese  mit  Verfügung  vom 
12. Februar  2007  für  die  Einfuhrabgaben  von  Fr. 14'856.--  (Zoll; 
Differenz zwischen dem Ausserkontingentszollansatz [AKZA] und dem 
Kontingentszollansatz [KZA]) und Fr. 356.55 (Mehrwertsteuer) für leis-
tungspflichtig.

Die Zollkreisdirektion stützte sich dabei in sachverhaltsmässiger Hin-
sicht auf das Schlussprotokoll. Demnach seien die Kaufinteressenten 
(aus der Schweiz) mit Frau X._______ via Mobiltelefon in Kontakt ge-
treten. Sie hätten sich sodann nach Z._______ begeben, um die Tiere 
zu besichtigen. Die Kaufabschlüsse seien jeweils in Frankreich erfolgt. 
Unmittelbar darauf sei entweder eine Anzahlung geleistet oder der ge-
samte  Kaufpreis  bar  bezahlt  worden.  Den  Käufern  sei  mitgeteilt 
worden, sie bräuchten sich nicht um die Verzollung (Generaleinfuhrbe-
willigung  [GEB-Nummer]  und  Kontingent)  zu  kümmern.  Frau 
X._______  habe  sodann  der  Speditionsfirma  die  Ver-
zollungsinstruktionen  erteilt  und  die  Pferde  mit  den  Kontingents-
anteilen ihres Vaters sowie lautend auf dessen Schweizer Adresse zur 
Einfuhr verzollen lassen, obwohl die Tiere bereits an andere Kunden in 

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der  Schweiz  verkauft  gewesen  seien.  Herr  X._______  habe  seiner 
Tochter die auf seinen Namen lautenden Zollkontingentsanteile für die 
Einfuhr zur Verfügung gestellt, ohne  aber selber Importeur der Pferde 
gewesen zu sein. Im Übrigen sei die Ausnützungsvereinbarung für den 
Import eines der Pferde vom 31. Oktober 2001 zum Zeitpunkt der Ein-
fuhr  beim  zuständigen  Bundesamt  für  Landwirtschaft  (BLW)  nicht 
gemeldet gewesen.

C.
C.a In ihrer Stellungnahme vom 23. Februar 2007 zum Schlussproto-
koll  stellte  Frau X._______ das Begehren,  das  Verfahren gegen  sie 
(sowie  gegen  ihren  Vater)  sei  einzustellen.  Eventualiter  sei  ein  an-
fechtbarer Strafbescheid zu erlassen. Sie brachte im Wesentlichen vor, 
der Vorwurf,  Herr  X._______ habe ihr  das Kontingent  und die GEB-
Nummer „zur Verfügung gestellt“, sei eine „haltlose Unterstellung“. Sie 
sei  nach  der  ehelichen  Trennung  finanziell  gar  nicht  in  der  Lage 
gewesen, Pferde einzukaufen, weshalb dies ihr Vater gemacht habe. 
Er  sei  der  Eigentümer  der  Pferde  gewesen.  Es  sei  nicht  nachvoll-
ziehbar,  welche  gesetzliche  Grundlage  es  einem  Eigentümer  einer 
Ware  verbiete,  für  Verkaufsverhandlungen  eine  Drittperson,  nämlich 
sie selber, beizuziehen. Die Verzollungsinstruktionen seien denn auch 
im Namen und  im Auftrag  von Herrn  X._______ erteilt  worden. Die 
Ausführungen der  Untersuchungsbehörden  würden  zudem  gerade 
beweisen, dass jeweils „Lieferung Domizil inklusive“ vereinbart worden 
sei. Somit gehe das Eigentum erst bei der Erfüllung des Vertrages auf 
den Käufer über. Herr X._______ sei im Zeitpunkt der Verzollung der 
rechtmässige Eigentümer gewesen. Im Übrigen habe die Bestätigung 
betreffend  Kontingentsabtretung  im  Zeitpunkt  der  Verzollung  am 31. 
Oktober 2001 dem Zoll vorgelegen, sei das entsprechende Schreiben 
diesem doch per Fax übermittelt worden.

Mit Beschwerde vom 6. März 2007 beantragte Frau X._______ bei der 
Oberzolldirektion (OZD, Vorinstanz) die Aufhebung der Verfügung über 
die Leistungspflicht  vom 12. Februar 2007. Sie brachte vor,  die Ver-
fügung  stütze  sich  auf  das  mangelhafte  Schlussprotokoll,  weshalb 
diese aufzuheben oder allenfalls solange „aufzuschieben“ sei, bis sich 
die Zollkreisdirektion zu ihrer Stellungnahme zum Schlussprotokoll ge-
äussert habe.

C.b Mit  Verfügung  der  OZD  vom  29.  August  2007  wurde  die  Be-
schwerde abgewiesen. In der Begründung wurde hauptsächlich ausge-

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führt,  es  sei  erstellt,  dass  die  Pferde  nicht  an  Herrn  X._______, 
sondern  an Käufer  bzw. Importeure  in  der  Schweiz  geliefert  worden 
seien,  denen kein  Zollkontingent  zur  Verfügung gestanden  habe. Es 
sei  deshalb  nicht  ersichtlich,  inwiefern  der  entscheidrelevante  Sach-
verhalt  im Schlussprotokoll  falsch dargestellt  worden sein soll. Somit 
erübrige sich eine Sistierung des Verfahrens. Da Herr X._______ nicht 
Importeur  gewesen  sei,  bleibe  unerheblich,  dass  im  Fall  des  abge-
tretenen Kontingents die rechtlichen Voraussetzungen hierfür nicht er-
füllt gewesen seien. Wann das Eigentum an die jeweiligen Empfänger 
übergegangen sei, könne dahingestellt bleiben, da die Verkäuferin der 
Pferde – die von Herrn X._______ zum Zwecke des Pferdeimports ge-
gründete französische Firma U._______ SARL – ebenfalls nicht über 
ein  Zollkontingent  verfügt  habe.  Die  Leistungspflicht  von  Frau 
X._______ ergebe sich aus ihrer Eigenschaft als Warenführerin.

D.
Dagegen  erhob  Frau  X._______  (Beschwerdeführerin)  mit  Eingabe 
vom  28. September  2007  Beschwerde  beim 
Bundesverwaltungsgericht.  Sie  beantragte  –  unter  Kosten-  und 
Entschädigungsfolge  –  die  Aufhebung  des  vorinstanzlichen 
Entscheides  sowie  der  Verfügung  über  die  Leistungspflicht  vom 12. 
Februar  2007.  Sie  machte  insbesondere  geltend,  sie  sei  nicht 
Warenführerin. Überdies sei der objektive Tatbestand einer Zollhinter-
ziehung gar nicht erfüllt,  weshalb sie schon aus diesem Grund nicht 
leistungspflichtig sein könne.

In ihrer Vernehmlassung vom 14. Januar 2008 schloss die Vorinstanz 
auf Abweisung der Beschwerde.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Entscheide  der  OZD können  gemäss  Art.  31  in  Verbindung  mit 
Art. 33  Bst. d  des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das 
Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG,  SR 
173.32)  beim  Bundesverwaltungsgericht  angefochten  werden.  Das 
Verfahren richtet  sich  –  soweit  das  VGG nichts  anderes  bestimmt – 
nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Die  Beschwer-
deführerin ist durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung (Art. 48 VwVG). Auf 

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die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist deshalb grund-
sätzlich einzutreten (siehe aber E. 1.4).

1.2 Am 1. Mai 2007 sind das Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG, SR 
631.0)  sowie  die  dazugehörige  Verordnung  vom  1. November  2006 
(ZV, SR 631.01)  in  Kraft  getreten. Zollveranlagungsverfahren,  die  zu 
diesem Zeitpunkt  hängig waren,  werden gemäss Art. 132 Abs. 1 ZG 
nach dem bisherigen Recht und innerhalb der nach diesem gewährten 
Frist abgeschlossen. Das vorliegende Verfahren untersteht deshalb der 
(alten) Zollrechtsordnung (vgl. Zollgesetz vom 1. Oktober 1925 [aZG, 
AS 42  287  und BS 6  465]  sowie  der  Verordnung  vom 10. Juli  1926 
zum Zollgesetz [aZV, AS 42 339 und BS 6 514]).

1.3 Mit der Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht kann die 
Verletzung  von  Bundesrecht  einschliesslich  Überschreitung  oder 
Missbrauch des Ermessens,  die unrichtige oder unvollständige Fest-
stellung  des  rechtserheblichen  Sachverhaltes  sowie  die  Unange-
messenheit gerügt werden (Art. 49 Bst. a-c VwVG).

1.4 Anfechtungsobjekt  im  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsge-
richt  bildet  einzig  der  vorinstanzliche  Entscheid,  nicht  aber  allfällige 
Entscheide  unterer  Instanzen  (ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ 
KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Basel 
2008,  RZ. 2.7).  Nicht  eingetreten  werden  kann  folglich  auf  die  Be-
schwerde  insoweit,  als  auch  die  Aufhebung  der  Leistungsverfügung 
der Zollkreisdirektion Basel vom 12. Februar 2007 verlangt wird. 

1.5 Im vorliegenden Fall erklärt die Vorinstanz die Beschwerdeführerin 
aufgrund ihrer Eigenschaft als  Warenführerin der in Rede stehenden 
Pferde für abgabepflichtig. Dabei wird neben der Mehrwertsteuer die 
Differenz zwischen dem KZA und dem AKZA nachgefordert, da – ent-
gegen der Deklarationen – jeweils nicht der Vater der Beschwerdefüh-
rerin der Importeur der Pferde gewesen sei, sondern Dritte, die ihrer-
seits nicht über eine GEB verfügt hätten, die es ihnen erlaubt hätte, 
die  Pferde zum KZA einzuführen. Die  Beschwerdeführerin  bestreitet 
ihre Leistungspflicht: Weder sei sie Warenführerin noch sei der Tatbe-
stand der Zollhinterziehung erfüllt. Nicht bestritten ist die rechnerische 
Ermittlung der allenfalls zu leistenden Abgaben.

2.
2.1.1 Jede Wareneinfuhr über die schweizerische Zollgrenze unterliegt 
der Zollpflicht (vgl. Art. 1 Abs. 1 aZG). Gemäss Art. 1 Abs. 2 aZG um-

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fasst die Zollpflicht die Befolgung der Vorschriften für den Verkehr über 
die Grenze (Zollmeldepflicht) und die Entrichtung der gesetzlichen Ab-
gaben  (Zollzahlungspflicht).  Der  Zollmeldepflicht  unterliegt,  wer  eine 
Ware über  die Grenze bringt,  sowie der  Auftraggeber  (Art. 9  Abs. 1 
aZG). Die Zollzahlungspflicht  umfasst die Verbindlichkeit  zur Entrich-
tung oder  Sicherstellung der  Abgaben und Kosten aus  dem Zollver-
fahren und aus anderen als zollrechtlichen Erlassen, welche – wie die 
Mehrwertsteuergesetzgebung – durch die Zollverwaltung zu vollziehen 
sind  (Art.  10  aZG).  Sie  entsteht  mit  Bestätigung  der  Annahme  der 
Zolldeklaration (Art. 11 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 35 aZG) und liegt 
dem  Zollmeldepflichtigen,  den  übrigen  in  Art.  9  aZG  genannten 
Personen, sowie demjenigen ob, für dessen Rechnung die Ware ein-
geführt  worden  ist.  Sie  haften  solidarisch  für  die  geschuldeten  Ab-
gaben. Der Rückgriff unter ihnen richtet sich nach den Bestimmungen 
des Zivilrechts (Art. 13 Abs. 1 aZG).

2.1.2 Im Bestreben,  die  Einbringlichkeit  der  Zollabgabe zu garantie-
ren,  hat  der  Gesetzgeber den Kreis  der  Zollschuldnerinnen weit  ge-
zogen. So gelten  als  Zollschuldnerinnen vorab diejenigen Personen, 
welche die  Waren über  die Zollgrenze bringen oder  bringen lassen, 
also die eigentlichen Warenführenden,  aber auch diejenigen,  welche 
rechtlich oder tatsächlich den Warentransport veranlassen, somit auch 
die Auftraggeber (vgl. etwa BGE 107 Ib 205 E. 2a; vgl. auch Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichts  A-1756/2006  vom 9. Juli  2009  E. 2.1  mit 
weiteren Hinweisen).

2.2 Die Ein- und Ausfuhrzölle werden durch den Zolltarif (Anhang zum 
Zolltarifgesetz  vom  9.  Oktober  1986  [ZTG,  SR 632.10])  festgesetzt 
(Art. 21 aZG); auch wenn dieser Tarif  in der Systematischen Samm-
lung des Bundesrechts nicht mehr publiziert wird (ZTG Anhänge 1 und 
2, Fn. 29), stellt er weiterhin anwendbares Bundesrecht dar und behält 
Gesetzesrang. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach an diesen 
Tarif gebunden (Art. 190 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999  [BV, SR 101];  vgl. hierzu auch 
Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-2206/2007  vom  24. No-
vember 2008 E. 2.2, A-1678/2006 vom 5. März 2007 E. 2.2).

2.3
2.3.1 Die im Zusammenhang mit  dem Beitritt  der Schweiz zur Welt-
handelsorganisation (WTO) per 1. Juli 1995 und der Ratifizierung der 
entsprechenden GATT/WTO-Übereinkommen (Abkommen vom 15. Ap-

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ril  1994  zur  Errichtung  der  Welthandelsorganisation,  SR  0.632.20; 
Übereinkommen  über  die  Landwirtschaft,  Anhang  1A.3  zum  Ab-
kommen) eingeführte  Regelung betreffend die Einfuhr von Agrarpro-
dukten  erlaubt  den  Import  sowohl  inner-  als  auch  ausserhalb  eines 
Zollkontingents. Die Einfuhr innerhalb eines Kontingents unterliegt ge-
wöhnlich  einem  geringeren  Zollansatz  (Kontingentszollansatz,  KZA) 
als jene ausserhalb (Ausserkontingentszollansatz, AKZA). Kommt der 
AKZA zur  Anwendung,  wirkt  dieser  regelmässig  prohibitiv  (vgl.  BGE 
129  II  160  E. 2.1,  128  II  34  E. 2b,  Urteile  des  Bundesgerichts 
2C_82/2007  vom  3. Juli  2007  E. 2.1  und  E. 2.2,  2A.1/2004  vom 
31. März 2004 E. 2.1;  REMO ARPAGAUS,  Zollrecht,  2. Aufl.,  Basel  2007, 
S. 352 ff.). 

2.3.2 Das Bundesgesetz vom 29. April  1998 über die Landwirtschaft 
(Landwirtschaftsgesetz, LwG, SR 910.10) legt innerhalb der welthan-
delsrechtlichen Verpflichtungen die Rahmenbedingungen für  die Pro-
duktion  und  den  Absatz  der  landwirtschaftlichen  Erzeugnisse  fest 
(Art. 7 ff.  LwG,  vgl.  insbes.  Art. 21 LwG  betreffend  Zollkontingente). 
Die  Allgemeine Verordnung vom 7. Dezember 1998 über  die Einfuhr 
von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (Agrareinfuhrverordnung, AEV, 
SR 916.01) sowie die im Zeitpunkt der Einfuhren der vorliegend in Dis-
kussion stehenden Pferde geltende Verordnung über die Einfuhr von 
Tieren  der  Pferdegattung  (Pferdeeinfuhrverordnung,  PfEV,  AS  1999 
107)  konkretisieren diesbezüglich  die  Landwirtschaftsgesetzgebung. 
Für die Zuständigkeit und das Verfahren zur Festsetzung der Zollan-
sätze verweist  Art. 19 LwG, soweit  dieses selbst  nichts  anderes be-
stimmt, auf die Zollgesetzgebung (vgl. hinsichtlich der Zolltarife insbes. 
Anhänge des ZTG und Anhang 1 AEV). 

2.3.3 Die Einfuhr bestimmter – durch den Bundesrat durch Verordnung 
festzulegender  –  landwirtschaftlicher  Erzeugnisse  bedarf  zur  statis-
tischen Überwachung grundsätzlich einer  Bewilligung (Art. 24 Abs. 1 
LwG). Neben der statistischen Erfassung dient die Bewilligungspflicht 
der Kontrolle der Verteilung und Ausnützung von Zollkontingenten (BBl 
1996  IV  122;  vgl.  auch  Urteil  des  Bundesgerichts  2A.53/2004  vom 
2. August 2004 E. 2.3). Auf dieser gesetzlichen Grundlage verlangt die 
Agrareinfuhrverordnung,  dass  diese  Bewilligung  in  der  Form  einer 
Generaleinfuhrbewilligung (GEB) erteilt  wird (Art. 1 Abs. 1 AEV). Die 
GEB ist  unbefristet  gültig  und nicht  übertragbar (Art. 1 Abs. 3 AEV). 
Die zollmeldepflichtige Person muss in der Zolldeklaration die Nummer 
der GEB des Importeurs (GEB-Inhaber)  angeben (Art. 1 Abs. 4 AEV 

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gemäss der im Jahr 2001 geltenden Fassung [AS 1998 3125]). 

Wer über eine GEB verfügt, kann für die Importe der von der AEV er-
fassten landwirtschaftlichen Erzeugnisse Zollkontingentsanteile erwer-
ben (Art. 12, Art. 13 Abs. 2, Art. 16 ff. AEV). Einfuhren innerhalb des 
Kontingents werden zum privilegierten Satz (KZA) verzollt; ausserhalb 
der  Kontingentsmenge  ist  der  reguläre  (höhere)  Zollansatz  des 
General-  bzw. Gebrauchstarifs  anwendbar  (AKZA;  Art. 1  ff.  und  An-
hänge des ZTG; vgl. hierzu auch vorne E. 2.2, 2.3.1).

2.3.4 Pferde  sind  Regelungsgegenstand  der  Agrareinfuhrverordnung 
(vgl. Anhang 4 [Marktordnung Tiere der Pferdegattung] AEV in der im 
Jahr 2001 geltenden Fassung [AS 1998 3173]). Wer in der vorliegend 
massgebenden  Periode  Pferde  in  die  Schweiz  einführen  wollte, 
bedurfte einer GEB und musste – wollte er sie zum KZA einführen – 
über einen entsprechenden Zollkontingentsanteil (vgl. Art. 4 PfEV) ver-
fügen (aktuell  ist  für  die Einfuhr von Tieren der Pferdegattung keine 
GEB des BLW mehr  nötig,  vgl. Anhang 11 zum Merkblatt  des  BLW 
vom 11. März 2009 für den Import von landwirtschaftlichen Produkten 
„Spezielle Einfuhrbestimmungen für Tiere der Pferdegattung“).

2.4 Eine Inhaberin von Kontingentsanteilen kann mit anderen Zollkon-
tingentsanteilsberechtigten vereinbaren, dass die Einfuhren von land-
wirtschaftlichen  Erzeugnissen  des  Zollkontingentsanteilsberechtigten 
dem  Zollkontingentsanteil  der  Anteilsinhaberin  angerechnet  werden. 
Die Vereinbarung der Ausnützung hat vor der Annahme der Zolldekla-
ration zu erfolgen und ist dem BLW vor der Einfuhrabfertigung schrift-
lich zu melden (Art. 14 Abs. 1 und 2 AEV gemäss der im Jahr 2001 
geltenden  Fassung  [AS  1998  3125];  vgl.  Urteil  des  Bundesverwal-
tungsgerichts A-2206/2007 vom 24. November 2008 E. 2.4.1).

2.5  
2.5.1 Die  Zollmeldepflichtigen  unterliegen  im  Zollverfahren  beson-
deren gesetzlichen Mitwirkungspflichten (Art. 29 ff. aZG). Hinsichtlich 
der Sorgfaltspflichten werden hohe Anforderungen an sie gestellt. Sie 
müssen die Zolldeklaration abgeben und haben für deren Richtigkeit 
einzustehen (Art. 31 aZG in Verbindung mit  Art. 47 Abs. 2 aZV; zum 
Selbstdeklarationsprinzip  vgl. Urteil  des  Bundesgerichts  vom 7. Feb-
ruar  2001,  veröffentlicht  in  Archiv  für  Schweizerisches  Abgaberecht 
[ASA]  70  S. 334  E. 2c,  Urteil  des  Bundesgerichts  2A.1/2004  vom 

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31. März  2004  E. 2.1;  statt  vieler:  Urteil  des  Bundesverwaltungsge-
richts A-1692/2006 vom 7. Februar 2007 E. 2.4). 

Bei  Einfuhren innerhalb bzw. ausserhalb der  zugeteilten Kontingente 
gilt  ausnahmslos  das  Prinzip  der  Eigenverantwortung.  Sind  im  Zeit-
punkt der Einfuhr nicht sämtliche Voraussetzungen für eine Verzollung 
nach dem KZA erfüllt, gelangt zwingend der AKZA zur Anwendung, es 
sei denn, ein allgemeiner Zollbefreiungs- oder ein Zollbegünstigungs-
tatbestand  (beispielsweise  Art. 14 f.  bzw.  Art. 16 ff.  aZG)  liege  vor 
(Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-2206/2007 vom 24. Novem-
ber 2008 E. 2.5.1, A-1730/2006 vom 4. Februar 2008 E. 2.2).

2.5.2 Zur Erfüllung der Zollmeldepflicht gehört auch die Befolgung der 
bundesrechtlichen Vorschriften über die Handelsstatistik, die Monopole 
und die  Regale,  sowie  der  weiteren Erlasse des  Bundes,  bei  deren 
Durchführung die Organe der Zollverwaltung mitzuwirken haben (Art. 7 
Abs. 1 aZG). Die ausführende Verordnung vom 5. Dezember 1998 über 
die Statistik des Aussenhandels (SR 632.14 gemäss der im Jahr 2001 
geltenden  Fassung  [AS  1998  2047])  bestimmt,  dass  die  Einfuhr-
deklaration den Namen des Empfängers,  und wenn dieser nicht  der 
Importeur ist, den Namen und die Adresse des Importeurs enthalten 
muss. Empfängerin ist diejenige Person im Zollinland, der die Ware zu-
geführt wird. Importeurin ist, wer die Ware ins Zollinland einführt oder 
auf ihre Rechnung einführen lässt  (Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über 
die Statistik des Aussenhandels; vgl. hierzu auch Urteile des Bundes-
verwaltungsgerichts A-1696/2006,  A-1702/2006,  A-1697/2006, 
A-1711/2006, alle vom 23. Januar 2009 je E. 3.2.1, A-2206/2007 vom 
24. November 2008 E. 2.5.2, A-1757/2006 vom 21. Juni 2007 E. 2.4).

2.6 Werden  Waren  zum  KZA  deklariert,  obwohl  kein  (genügender) 
Kontingentsanteil (mehr) zur Verfügung steht, so wird objektiv der Tat-
bestand der  Zollübertretung (Art. 74 Ziff. 9  aZG) erfüllt  (vgl. Art. 118 
ZG  [Zollhinterziehung]).  Gemäss  Art.  12  des  Bundesgesetzes  vom 
22. März  1974 über  das Verwaltungsstrafrecht  (VStrR,  SR 313.0)  ist 
die  infolge  einer  Widerhandlung  zu  Unrecht  nicht  erhobene  Abgabe 
ohne  Rücksicht  auf  die  Strafbarkeit  einer  Person  nachzuentrichten 
(Abs.  1).  Art 12  Abs.  2  VStrR  ergänzt,  dass  zur  Nachleistung  ver-
pflichtet ist, wer in den Genuss des unrechtmässigen Vorteils gelangt 
ist,  insbesondere der zur Zahlung der Abgabe Verpflichtete oder der 
Empfänger  der  Vergütung  oder  des  Beitrages.  Zu  den  gestützt  auf 
Art. 12  Abs. 2  VStrR Nachleistungspflichtigen gehören  insbesondere 

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jene Personen,  welche dem weit  gezogenen Kreis  der  Zollzahlungs-
pflichtigen nach Art. 13 und 9 aZG zugehören,  denn sie gelten ipso 
facto  als  durch  die  Nichtbezahlung  der  Abgabe  bevorteilt  (vgl.  BGE 
129  II  160  E. 3.1,  Urteil  des  Bundesgerichts  2A.82/2005  vom  23. 
August  2005 E. 2.1; [anstelle  vieler]  Urteile  des Bundesverwaltungs-
gerichts A-3585/2008 vom 4. Juni 2009 E. 3, A-1726/2006 vom 28. Ja-
nuar 2008 E. 3.1). Sie sind direkt unrechtmässig bevorteilt, weil sie die 
geschuldeten  Abgaben  infolge  der  Widerhandlung  nicht  entrichten 
mussten. Der Genuss dieses Vorteils soll den Leistungspflichtigen mit 
dem  Institut  der  Nachleistungspflicht  entzogen  werden.  Diese  Per-
sonen – für welche die gesetzliche Vermutung eines unrechtmässigen 
Vermögensvorteils gilt – haften solidarisch für den gesamten nicht er-
hobenen  Abgabebetrag.  Sie  bleiben  deshalb  selbst  dann  leistungs-
pflichtig, wenn sie nichts von der falschen Deklaration wussten (BGE 
106 Ib 198 E. 6c/d) und selber aus der Widerhandlung keinen persön-
lichen Nutzen gezogen haben (Urteil des Bundesgerichts 2A.242/2006 
vom  2. Februar  2007  E. 2.1;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts 
A-3585/2008  vom 4. Juni  2009  E. 3;  vgl.  zum Ganzen  auch  MICHAEL 
BEUSCH, in Martin Kocher/Diego Clavadetscher [Hrsg.], Zollgesetz, Bern 
2009 Rz. 12 zu Art. 70).

2.7
2.7.1 Die  Beweiswürdigung  endet  mit  dem  richterlichen  Entscheid 
darüber, ob eine rechtserhebliche Tatsache als erwiesen zu gelten hat 
oder  nicht.  Der  Beweis  ist  geleistet,  wenn  der  Richter  bzw.  die 
Richterin gestützt auf die freie Beweiswürdigung zur Überzeugung ge-
langt ist, dass sich der rechtserhebliche Sachumstand verwirklicht hat. 
Gelangt der Richter bzw. die Richterin aufgrund der Beweiswürdigung 
nicht zur Überzeugung, die feststellungsbedürftige Tatsache habe sich 
verwirklicht, so fragt es sich, ob zum Nachteil der Abgabebehörde oder 
des Abgabepflichtigen zu entscheiden ist, wer also die Folgen der Be-
weislosigkeit zu tragen hat. Nach der objektiven Beweislastregel ist bei 
Beweislosigkeit zu Ungunsten desjenigen zu urteilen, der die Beweis-
last  trägt  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  Bern  1983, 
S. 279 f.;  MARTIN ZWEIFEL,  Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveran-
lagungsverfahren, Zürich 1989, S. 109 f.). Die Abgabebehörde trägt die 
Beweislast  für  Tatsachen,  welche  die  Abgabepflicht  als  solche  be-
gründen  oder  die  Abgabeforderung  erhöhen,  das  heisst  für  die  ab-
gabebegründenden und -mehrenden Tatsachen. Demgegenüber ist der 
Abgabepflichtige  für  die  abgabeaufhebenden  und  -mindernden  Tat-
sachen beweisbelastet,  das heisst  für  solche Tatsachen,  welche Ab-

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gabebefreiung  oder  Abgabebegünstigung  bewirken  (Urteil  des  Bun-
desgerichts vom 14. Juli 2005, veröffentlicht in ASA 75 S. 495 ff. E. 5.4; 
Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-680/2007 vom 8. Juni 2009 
E. 5,  A-1410/2006  vom  17. März  2008  E. 2.2,  A-1373/2006  vom 
16. November 2007 E. 2.1).

2.7.2 Aus dem Gebot der Gewährung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 
Abs. 2 BV) folgt der Anspruch auf Abnahme der von einer Partei ange-
botenen  Beweise,  soweit  diese  erhebliche  Tatsachen  betreffen  und 
nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hin-
weisen; vgl. auch Art. 33 Abs. 1 VwVG). Keine Verletzung des recht-
lichen Gehörs liegt  vor,  wenn eine Behörde auf  die Abnahme bean-
tragter  Beweismittel  verzichtet,  weil  sie  auf  Grund der  bereits  abge-
nommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet  hat,  wenn die Tatsa-
chen bereits aus den Akten genügend ersichtlich sind und in vorweg-
genommener,  antizipierter  Beweiswürdigung  angenommen  werden 
kann, dass die Durchführung des Beweises im Ergebnis nichts ändern 
wird (BGE 131 I 153 E. 3, 124 I 208 E. 4a, 122 II 464 E. 4a je mit Hin-
weisen, betreffend Antrag auf Zeugeneinvernahme: Urteil des Bundes-
gerichts  2C_115/2007  vom  11.  Februar  2008  E.  2.2;  Urteile  des 
Bundesverwaltungsgerichts A-1696/2006, A-1702/2006, A-1697/2006, 
1711/2006 alle vom 23. Januar 2009 je E. 2.8 bzw. 2.9; MOSER/BEUSCH/ 
KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.124 ff.). 

3.  
3.1 In einem ersten Schritt  ist  zu klären, ob die Beschwerdeführerin 
Warenführerin im Sinne des aZG ist. Sie bringt vor, Warenführerin sei 
jeweils die Speditionsfirma gewesen. Sie habe sich lediglich um den 
Transport der Tiere gekümmert, da ihr Vater nicht über einen Pferde-
anhänger verfügt habe.

3.2 Die Beschwerdeführerin hat nach ihren eignen Angaben die Firma 
U._______ SARL an der Grenze vertreten und der Speditionsfirma die 
für die Verzollung notwendigen Dokumente, wie die Rechnungen und 
den Cogginstest, vorgelegt sowie die GEB-Nummer mitgeteilt. Sie hat 
sodann die Pferde über die Grenze in die Schweiz gefahren und an die 
jeweiligen Käufer ausgeliefert (vgl. Beilage 3/27, Einvernahmeprotokoll 
Beschwerdeführerin vom 24. Oktober 2006, S. 2-4). Als Transporteurin 
der  Pferde  ist  sie  zweifellos  Warenführerin.  Als  solche  ist  sie  zoll-
melde-  und  zollzahlungspflichtig  bzw.  für  die  geschuldete  Abgabe 
solidarisch haftbar (vgl. E. 2.1.1 und 2.1.2).

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4.
Als Nächstes ist zu prüfen, ob die Zollverwaltung die Beschwerdefüh-
rerin zu Recht für die Mehrwertsteuer sowie für die Differenz zwischen 
KZA und AKZA leistungspflichtig erklärt. Dies hängt davon ab, ob die 
Zollverwaltung,  indem  sie  davon  ausgeht,  Herr  X._______  sei  – 
entgegen den Deklarationen in den Zollpapieren – nicht Importeur der 
fraglichen Pferde gewesen, den Sachverhalt richtig darstellt. 

Die Beschwerdeführerin wendet ein, Herr X._______ sei sehr wohl der 
Importeur der Tiere gewesen. Da er nur als Schweizer Privatperson – 
nicht  aber  als  Inhaber  der  französischen  Firma  U._______  SARL – 
Kontingente  habe  beantragen  können,  habe  dieser  die  Pferde  von 
seiner eigenen Firma abgekauft. Demzufolge habe Herr X._______ die 
Pferde als Privatperson und Eigentümer mit den durch ihn ersteigerten 
Kontingenten importiert und diese seien zu Recht zum KZA deklariert 
und abgefertigt worden. 

4.1
4.1.1 Den  Akten  lässt  sich  hinsichtlich  des  Verkaufes  des  Pferdes 
„A._______“ Folgendes entnehmen: 

Gemäss den – entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin – bei 
den Akten liegenden Auszügen der Buchhaltung der Firma U._______ 
SARL (Beilage 3/14) ist das Pferd „A._______“  am 15. Juli 2001 von 
der Firma  an Frau Q._______ verkauft worden. Vom selben Tag liegt 
allerdings  auch  eine  handschriftliche  Rechnung  (Beilage  3/6,  Be-
schlagnahmeverfügung  vom  23. Oktober  2003),  ausgestellt  von  der 
Beschwerdeführerin  (vgl.  Beilage  3/27,  a.a.O.,  S.  3),  vor,  wonach 
dieses  Pferd  von  der  Firma  U._______  SARL  auch  an  Herrn 
X._______  veräussert  worden  ist.  Es  liegen  zudem  zwei  weitere 
Rechnungen  der  Firma  U._______  SARL  adressiert  an  Frau 
Q._______ vor: Demnach hat Frau Q._______ für „A._______“ einen 
Kaufpreis von Fr. 5'000.-- (Rechnung vom 23. August 2001) sowie für 
Kontingent,  Verzollung,  Tierarzt und  die  Pension  für  drei  Wochen 
insgesamt  Fr. 900.--  (Rechnung  ohne  Datum)  bezahlt  (vgl.  Beilage 
3/25). Frau Q._______ hat gegenüber der Zollbehörde am 16. Oktober 
2006 ausdrücklich  bestätigt,  dass  sie  den Kaufpreis  auf  dem Gut  in 
Z._______  der  Beschwerdeführerin  in  bar  übergeben  habe  (Beilage 
3/24,  Aktennotiz  betreff  „Telefonischer  Kontaktaufnahme“).  In  einem 
Laborbefund  der  Universität  Bern  vom  9. September  2001  (Beilage 
3/10, Verzollungsdossier der Speditionsfirma) wird Frau Q._______ als 

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Besitzerin des Tieres bezeichnet. In die Schweiz eingeführt wurde das 
Pferd am 17. September 2001.

4.1.2 Hinsichtlich der übrigen drei Pferde lässt sich den Akten Folgen-
des entnehmen: 

Für  den Verkauf  des Pferdes „E._______“ von der  Firma U._______ 
SARL an Herrn  X._______ hat  die Beschwerdeführerin  am 25. April 
2001  ebenfalls  eine  handschriftliche  Rechnung  ausgestellt  (vgl. 
Beilagen  3/6,  a.a.O.,  und  3/27,  a.a.O.,  S.  3).  Der  Verkauf  dieses 
Pferdes ist in der Buchhaltung unter diesem Datum verbucht, es wird 
jedoch kein Käufer genannt. Für die Verkäufe der Pferde „C._______“ 
und  „B._______“  von  der  Firma  an  Herrn  X._______  liegen  auch 
solche  handschriftliche  Rechnungen  der  Beschwerdeführerin,  datie-
rend  vom  20. Oktober  2001,  vor  (Beilagen  3/6,  a.a.O.,  und  3/27, 
a.a.O., S. 3). In der Buchhaltung (Beilage 3/14) der Firma erscheinen 
die Verkäufe dieser Pferde am 20. November 2001, wobei als Käufer 
ein Herr R._______ bzw. eine Frau S._______ genannt werden.

4.2 Anlässlich  der  Einvernahme  vom  12.  April  2006  gab  Herr 
X._______ bezüglich der genannten Pferdeimporte das Folgende zu 
Protokoll (Beilage 3/5):

Er habe zum Zwecke der Pferdeeinfuhr in Frankreich eine Gesellschaft 
mit  dem  Namen  U._______  SARL  gegründet.  Der  „Gedanke“  der 
Firma  sei  gewesen,  dass  diese  die  Pferde  an  ihn  als  Schweizer 
veräussere,  er  diese  dann  importieren  und  anschliessend  weiter-
verkaufen  würde.  Dies,  weil  weder  die  genannte  Gesellschaft  noch 
seine  Tochter  eine  GEB-Nummer  hätten  beantragen  können. Es  sei 
geplant  gewesen,  dass  er  das  Geld  für  den  Kauf  dieser  Pferde  in 
Spanien zur Verfügung stelle und beim Verkauf an den Besitzer in der 
Schweiz  wieder  einkassiere.  Er  sei  also  Zwischenhändler  gewesen. 
Selber habe er keine guten Kenntnisse von Pferden.

Weiter gab er zu Protokoll, seine Tochter habe die Inserate formuliert 
und er  diese anschliessend bezahlt. Kontaktadresse für  Kaufinteres-
senten  sei  die  Natelnummer  der  Tochter  gewesen.  Die  potentiellen 
Käufer  hätten  die  Tiere  in  Z._______  besichtigt.  Im  Falle  eines 
Vertragsschlusses hätten die Käufer vor Ort in Frankreich bezahlt oder 
wenigstens  eine  Anzahlung  geleistet.  Die  Zahlungen  seien  an  die 
Firma erfolgt. Die neuen Besitzer hätten mit  grosser Wahrscheinlich-

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keit  eine Quittung erhalten. Wer die jeweiligen Käufer waren, wusste 
Herr  X._______  nicht.  Die  Lieferung  sei  im  Namen  der  Firma 
U._______ SARL erfolgt. Man habe den Kunden gesagt, sie bräuchten 
sich  nicht  um die  Verzollung  zu  kümmern.  Herr  X._______  betonte, 
seine  Tochter  sei  die  Pferde-Fachfrau,  und  sie  habe  die  Verkäufe 
durchgeführt.  Hierfür  habe er  ihr  seine GEB-Nummer zur  Verfügung 
gestellt. Er habe einzig „das Administrative“ zu erledigen versucht. Er 
sei  der  Meinung  gewesen,  dies  sei  so  korrekt.  Er  wiederholte,  der 
Verkauf  habe  auf  französischem  Territorium  zwischen  der  Firma 
U._______ SARL, vertreten durch die Beschwerdeführerin,  und dem 
schweizerischen Empfänger stattgefunden. Auf spezifische Befragung 
zu den Umständen des Verkaufs des Pferdes „A._______“ gab er die 
Auskunft, er wisse nicht, wann das Kaufgeschäft stattgefunden habe, 
sei  aber  sicher,  dass er  bei  diesem Geschäft  nicht  „die Finger  drin“ 
gehabt habe. Der Verkauf sei bei der Firma U._______ SARL verbucht, 
die Zahlung sei aber nicht über ihn erfolgt.

4.3 Hinsichtlich des Verkaufes des Pferdes „A._______“ kann gestützt 
auf  die Akten (vgl. E. 4.1.1)  und der zu Protokoll  gegebenen in sich 
stimmigen  Aussagen  von  Herrn  X._______  (vgl.  E.  4.2)  als  erstellt 
gelten, dass der Vertragsschluss zwischen der Firma U._______ SARL 
und der Käuferin aus der Schweiz, Frau Q._______, in Frankreich statt 
gefunden  hat,  wo  auch  der  Kaufpreis  geleistet  worden  ist.  Herr 
X._______ hat glaubhaft dargelegt, dass er in Unkenntnis der Materie 
des Pferdehandels in keiner Weise in das Verkaufsgeschäft involviert 
war. Er hat weder das Pferd vermittelt noch verkauft; auch kannte er 
die  Käuferin  nicht.  Er  wollte  lediglich  seine  GEB-Nummer  und  sein 
Kontingent  für  die Einfuhr zur Verfügung stellen. An der Grenze war 
Herr X._______ denn auch nie anwesend (vgl. Beilage 3/27, a.a.O., S. 
4).

Somit ist dieses Pferd nicht – wie ursprünglich geplant war (vgl. oben 
E. 4.2) und wie dies von der Beschwerdeführerin behauptet wird (vgl. 
auch  E. 4)  –  zunächst  von  der  Firma  U._______  SARL  an  Herrn 
X._______ veräussert und nach dem erfolgten Import in die Schweiz 
von  diesem  wiederum  an  den  inländischen  Käufer  weiterverkauft 
worden. Vielmehr wurde das Pferd von der Beschwerdeführerin ab Hof 
in Z._______ direkt an Frau Q._______ geliefert, die im Übrigen auch 
am Zoll  anwesend war (vgl. Beilage 3/24, Aktennotiz). Dass sich die 
Verkäufe  der  anderen  drei  Pferde  ebenfalls  auf  diese  Weise  zuge-
tragen haben –  nämlich  Vertragsschluss  in  Frankreich  zwischen der 

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Firma  U._______  SARL  und  den  aus  der  Schweiz  stammenden 
Käufern  sowie direkte  Lieferung an diese durch die Beschwerdefüh-
rerin  im Namen der Firma – hält  das Bundesverwaltungsgericht auf-
grund  der  Akten  (vgl.  E.  4.1.2)  und  den  glaubhaften  Aussagen  von 
Herrn X._______ (vgl. E. 4.2) als erstellt (vgl. E. 2.7.1). Gestützt wird 
diese  Sachverhaltsfeststellung  zusätzlich  dadurch,  dass  auch  die 
Speditionsfirma  stets  davon  ausging,  Zollanmelder  sei  die  Firma 
U._______ SARL (vgl. Beilag 3/10, Verzollungsdossier der Speditions-
firma,  Rechnungen  für  die  Verzollungen).  Sodann  will  auch  die 
Beschwerdeführerin  nach  ihren  eigenen  Angaben  den  Kaufpreis 
jeweils  für  die  Firma  U._______  SARL  entgegengenommen  haben 
(vgl. Beilage 3/27, a.a.O., S. 6). 

4.4
4.4.1 Die  Beschwerdeführerin  bringt  gegen  diese  Feststellung  des 
Sachverhaltes vor, Herr X._______ sei der Eigentümer der Pferde ge-
wesen. Das Eigentum an den Tieren sei erst in der Schweiz, nämlich 
nach  deren  Auslieferung  an  die  jeweiligen  Endempfänger,  überge-
gangen, denn es sei „Lieferung Domizil inkl. Verzollung“ vereinbart ge-
wesen. Zum Beweis des Eigentums von Herrn  X._______ beruft  sie 
sich auf an ihn adressierte Rechnungen, die „am gleichen Tag, doch 
nach der Verzollung, also bei der Ablieferung am Domizil“ ausgefertigt 
worden sein sollen. Sie behauptet, ihr Vater habe diese Rechnungen 
anlässlich  seiner  Befragung  vorgelegt,  der  Untersuchungsbeamte 
habe sie  aber  nicht  in  die  Akten aufnehmen wollen. Sie  hat  sie  vor 
Bundesverwaltungsgericht  in  Kopien  nachgereicht  (Beschwerdebei-
lage 5, Rechnungen der Firma U._______ SARL an Herrn X._______ 
vom 25. April, 15. Juli, 20. Oktober 2001).

4.4.2 Entgegen dem Vorwurf der Beschwerdeführerin sind diese Rech-
nungen  in  die  Akten  aufgenommen  worden  (vgl.  Beilage  3/6,  Be-
schlagnahmeverfügung vom 23. Oktober 2003). Wie sich anhand der 
Rechnungsdaten zeigt, kann die Behauptung der Beschwerdeführerin, 
wonach diese „am gleichen Tag, doch nach der  Verzollung,  also bei 
der Ablieferung am Domizil“ ausgestellt worden sein sollen, offensicht-
lich nicht zutreffen, sind diese Rechnungen doch jeweils  vor der Ein-
fuhr  des  entsprechenden  Pferdes ausgestellt  worden.  Diese  Rech-
nungen sollten wohl tatsächlich dazu dienen,  den Verkauf der Firma 
U._______  SARL  an  Herrn  X._______  zu  dokumentieren,  wie  dies 
dem ursprünglichen Konzept, nämlich Herrn X._______ als Zwischen-
händler  auszuweisen,  entsprach  (vgl.  E. 4.2).  Allerdings  sind  –  wie 

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bereits  dargelegt  –  in  den  Auszügen  der  Buchhaltung  der  Firma 
U._______  SARL  überhaupt  keine  Verkäufe  an  Herrn  X._______ 
erfasst.  Vielmehr  ergibt  sich  daraus  in  drei  Fällen,  dass  die  Firma 
direkt  an  andere  Käufer,  nämlich  Frau  Q._______,  Frau  S._______ 
und Herrn R._______, verkauft hat (vgl. E. 4.1). Aufgrund dieser Un-
stimmigkeiten und in Anbetracht der von dieser Behauptung abweich-
enden  Unterlagen  und  Aussagen,  sowohl  von  Herrn  X._______  wie 
auch von der Beschwerdeführerin selber, sind diese Rechnungen nicht 
geeignet, den von der Beschwerdeführerin behaupteten Sachverhalt – 
nämlich  das  Eigentum  von  Herrn  X._______  im  Zeitpunkt  der  Ver-
zollungen – nachzuweisen. Da Herr X._______ nicht Eigentümer der 
fraglichen Pferde war, erübrigt es sich zu klären, wann das Eigentum 
an die Empfänger in der Schweiz übergegangen ist.

4.4.3 Die Beschwerdeführerin verlangt in diesem Zusammenhang, ihr 
Vater sei als Zeuge bzw. Auskunftsperson einzuvernehmen. Nach Auf-
fassung  des  Bundesverwaltungsgerichts  lässt  sich  der  Sachverhalt 
bereits aus den Akten genügend ermitteln und es ist nicht erkennbar, 
inwiefern  eine  mündliche  Befragung des  Vaters  der  Beschwerdefüh-
rerin als Zeuge oder Auskunftsperson eine von den Akten abweichen-
de Entscheidungsgrundlage ergeben würde. Es ist nicht davon auszu-
gehen, dieser würde  andere, als bereits in den Protokollen festgehal-
tenen Aussagen  glaubhaft  vortragen können nach der  verstrichenen 
Zeit, so dass in antizipierter Beweiswürdigung (E. 2.7.2) von einer Be-
fragung abgesehen werden kann.

4.4.4 Damit ergeben sich aus den Vorbringen und Behauptungen der 
Beschwerdeführerin  keine Anhaltspunkte, die Zweifel  an der von der 
Vorinstanz wiedergegebenen  Sachverhaltsfeststellung im Schlusspro-
tokoll  (vgl.  dazu  E. B)  hervorrufen  könnten.  Dem  beschwerdefüh-
rerischen Vorwurf, die Vorinstanz habe den Sachverhalt falsch darge-
stellt, kann deshalb nicht gefolgt werden.

4.5 Aufgrund dieses Vorgehens (vgl. E. 4.3, Vertragsschluss in Frank-
reich zwischen der Firma U._______ SARL und den aus der Schweiz 
stammenden Käufern sowie direkte Lieferung an diese durch die Be-
schwerdeführerin im Namen der Firma) war – entgegen der Deklarati-
on  –  Herr  X._______  offensichtlich  nicht  Importeur  der  fraglichen 
Pferde. Er war rechtswesentlich weder in die Verkäufe noch den Import 
der  Pferde  der  Beschwerdeführerin  involviert;  ihm  wurden  die  Tiere 
weder  zugeführt  noch  wurden  diese  auf  seine  Rechnung  eingeführt 

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(vgl. E. 2.5.2, 4.3). Nach eigenen Angaben von Herrn X._______ hat 
er  seine  GEB und sein  Kontingent  der  Beschwerdeführerin  lediglich 
zur Verfügung gestellt. Solches ist  aber unzulässig, da die GEB per-
sönlich  und nicht  übertragbar  ist  und  folglich  selber  genutzt  werden 
muss  (vgl.  E. 2.3.3).  Auch  eine  „Übertragung“  des  Kontingents  von 
Herrn X._______ auf die Beschwerdeführerin ist nicht möglich, da eine 
Vereinbarung  über  die  Ausnützung  von  Kontingentsanteilen  nur 
zwischen Kontingentsanteilsinhabern zulässig ist (vgl. E. 2.4). Mangels 
gültiger  GEB  und  Kontingente  für  den  Import  der  fraglichen  Pferde 
sind die umstrittenen Einfuhrabgaben nachzuentrichten (vgl. E. 2.5.1). 
Die Beschwerdeführerin haftet – unabhängig von einer Prüfung ihres 
Verschuldens  –  in  ihrer  Eigenschaft  als  Warenführerin  für  diese 
Abgaben (E. 2.1.2, 2.6, 3.2).

Weil  die  behauptete  Kontingentsberechtigung  von  Herrn  X._______ 
nicht mit Erfolg ins Recht gelegt werden kann, braucht nicht geklärt zu 
werden, wie es sich mit  der Ausnützungsvereinbarung zwischen ihm 
und dem Kontingentsabtretenden für die Einfuhr vom 31. Oktober 2001 
in  sachverhaltsmässiger  und  rechtlicher  Hinsicht  verhalten  hat  (vgl. 
E. B, 2.4).

5.
Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutre-
ten ist.  Die Verfahrenskosten im Betrage von Fr. 3'000.-- sind der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen und mit  dem von ihr geleisteten Kos-
tenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 
Eine  Parteientschädigung  an  die  Beschwerdeführerin  ist  nicht  zuzu-
sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 3'000.-- werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 3'000.-- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Riedo Iris Widmer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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