# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f1f9008e-0de8-56a4-8dd6-e4ea22a8d602
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.05.2024 C-688/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-688-2022_2024-05-23.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

Entscheid bestätigt durch BGer mit  

Urteil vom 23.09.2025 (9C_517/2025) 

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-688/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 3 .  M a i  2 0 2 4  

Besetzung 
 Richterin Viktoria Helfenstein (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richter Vito Valenti,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV),  

Rentenberechnung, Einspracheentscheid der SAK  

vom 25. Januar 2022. 

 

 

 

C-688/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der am (…) 1956 geborene, von Oktober 1987 bis Juli 2000 mit einer 

Schweizerin verheiratet gewesene deutsche Staatsbürger A._______ (im 

Folgenden: Versicherter oder Beschwerdeführer) war laut Formular E 205 

CH von 1987 bis 1991 und von 1999 bis 2018 in der Schweiz erwerbstätig 

(Akten [im Folgenden: act.] der Schweizerischen Ausgleichskasse [im Fol-

genden: SAK oder Vorinstanz] 1 bis 5). Mit Datum vom 21. September 

2020 liess er mittels Formular E 202 eine Schweizer Altersrente beantra-

gen (SAK-act. 6 S. 7). Nach Vorliegen des Auszugs aus dem individuellen 

Konto (im Folgenden: IK) vom 9. November 2020 (SAK-act. 9) sowie wei-

terer Abklärungsergebnisse (SAK-act. 10 und 11) erliess die SAK am 

4. Februar 2021 eine Verfügung, mit welcher sie dem Versicherten mit Wir-

kung ab 1. März 2021 eine ordentliche Altersrente in der Höhe von monat-

lich Fr. 1'249.- zusprach. Im Rahmen der Berechnungsgrundlagen ging sie 

von 44 Versicherungsjahren des Jahrgangs, 23 vollen Versicherungsjah-

ren, einer gesamten Versicherungszeit vom 23 Jahren und 9 Monaten, 1.5 

Erziehungsgutschriften, der Rentenskala 23 sowie von einem massgeben-

den durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 104'682.- aus (SAK-

act. 12; vgl. auch SAK-act. 13 bis 17). 

A.b Hiergegen erhob der Versicherte am 8. bzw. 26. Februar 2021 (Post-

eingang: 16. Februar und 2. März 2021) Einsprache und ersuchte um eine 

Klärung, weshalb im Zusammenhang mit den für die Rentenberechnung 

berücksichtigten Versicherungszeiten die Einkommensanteile von seiner 

früheren Ehegattin für die Zeit von 1992 bis 1998 fehlten (SAK-act. 18 und 

20). Nach Durchführung weiterer Abklärungen (SAK-act. 19, 21 bis 39, 43 

bis 45) erliess die SAK am 25. Januar 2022 einen Entscheid, mit welchem 

die Einsprache des Versicherten abgewiesen wurde (SAK-act. 46). Zur Be-

gründung führte sie insbesondere zusammengefasst aus, von 1992 bis 

1998 sei der Versicherte nicht obligatorisch AHV-versichert gewesen, denn 

er habe weder in diesem Zeitraum Wohnsitz in der Schweiz gehabt noch 

sei er in diesem Land erwerbstätig gewesen. Seine damalige Ehefrau, eine 

Schweizer Staatsbürgerin, sei zwar über denselben Zeitraum in der freiwil-

ligen AHV-Versicherung versichert gewesen, jedoch sei er nicht automa-

tisch über sie mitversichert gewesen. Die automatische Mitversicherung 

bei der freiwilligen AHV/IV-Versicherung sei nach alter, damals gültig ge-

wesener Rechtslage nur Ehefrauen eines freiwillig Versicherten, nicht aber 

Ehemännern offen gestanden. Der Versicherte sei zu keinem Zeitpunkt 

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Seite 3 

freiwillig AHV-versichert gewesen. Nachdem er zwischen 1992 und Sep-

tember 1999 weder obligatorisch noch freiwillig AHV-versichert und bei-

tragspflichtig gewesen sei, habe er auch keine anrechenbaren Beitragszei-

ten zurücklegen können. 

B.  

B.a Nach weiterer Korrespondenz zwischen der SAK und dem Versicher-

ten (SAK-act. 47 bis 50, 52 bis 54) erhob dieser beim Bundesverwaltungs-

gericht mit Eingabe vom 9. Februar 2022 (Posteingang: 14. Februar 2022) 

Beschwerde und beantragte (sinngemäss) die Aufhebung des Einsprache-

entscheids vom 25. Januar 2022 (act. im Beschwerdeverfahren [im Fol-

genden: BVGer-act.] 1). 

B.b In ihrer Vernehmlassung vom 21. März 2022 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde (BVGer-act. 3). 

B.c In seiner Replik vom 16. April 2022 hielt der Beschwerdeführer an sei-

nem beschwerdeweise gestellten Antrag fest (BVGer-act. 5). 

B.d Nachdem der Beschwerdeführer im Rahmen des Schreibens vom 

23. April 2022 die Berechnungsvorschriften der AHV/IV-Renten nachge-

reicht hatte (BVGer-act. 7), beantragte die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 

11. Mai 2022 weiterhin die Abweisung der Beschwerde (BVGer-act. 9). 

B.e Mit prozessleitender Verfügung vom 16. Mai 2022 wurde der Schriften-

wechsel unter dem Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen abge-

schlossen. 

B.f Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften und Be-

weismittel der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Er-

wägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Be-

schwerde einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 

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20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]; 

BVGE 2016/15 E. 1; 2014/4 E. 1.2). 

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern kein Ausnah-

metatbestand erfüllt ist (Art. 31 und 32 des Bundesgesetzes über das Bun-

desverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 172.32]). Zulässig 

sind Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 

VGG. Die SAK ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch 

Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen-

versicherung vom 20. Dezember 1946 [AHVG; SR 831.10]). Eine Aus-

nahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist 

zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-

waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-

stimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch keine 

Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 2 ATSG sind die Bestimmun-

gen des ATSG anwendbar, soweit die einzelnen Sozialversicherungsge-

setze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Nor-

men des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenen-

versicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abwei-

chung vom ATSG vorsieht. 

1.3 Als direkter Adressat ist der Beschwerdeführer vom angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 25. Januar 2022 (SAK-act. 46) besonders be-

rührt und er kann sich auf ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-

bung oder Änderung berufen (Art. 59 ATSG; Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist 

zur Beschwerde legitimiert. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht ein-

gereichte Beschwerde (Art. 60 ATSG; Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 

VwVG) ist deshalb einzutreten. 

1.4 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

1.5 Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren ist vom Untersuchungs-

grundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwaltung und im 

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Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser 

Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein 

Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 ff. ATSG; BGE 

125 V 195 E. 2 und 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Die Verwaltung als 

verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tat-

sache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen 

überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent-

scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 

Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt den Beweisanforde-

rungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachver-

haltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläu-

fen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 218 E. 6; 126 V 353 

E. 5b). 

1.6  

1.6.1 Anfechtungsgegenstand im verwaltungsgerichtlichen Beschwerde-

verfahren bilden, formell betrachtet, Verfügungen und – materiell – die in 

den Verfügungen geregelten Rechtsverhältnisse (BGE 125 V 413 E. 2a). 

Der Begriff der Verfügung bestimmt sich dabei nach Massgabe von Art. 5 

VwVG (BGE 130 V 388 E. 2.3). Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerde-

verfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und zu 

beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig ver-

bindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit be-

stimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungs-

gegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und so-

mit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung 

ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 2.1). 

1.6.2 Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechts-

pflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Ver-

fügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Be-

schwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegenstand bildet. 

Anfechtungs- und Streitgegenstand sind danach identisch, wenn die Ver-

waltungsverfügung insgesamt angefochten wird (BGE 131 V 164 E. 2.1; 

SVR 2010 BVG Nr. 14 S. 56 E. 4.1). Streitgegenstand bildet das auf Grund 

der Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtene Rechtsverhältnis. An-

fechtungs- und Streitgegenstand beziehen sich auf ein (materielles) 

Rechtsverhältnis. Bezieht sich also die Beschwerde nur auf einzelne der 

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Seite 6 

durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisse, gehören die nicht be-

anstandeten – verfügungsweise festgelegten – Rechtsverhältnisse zwar 

wohl zum Anfechtungs-, aber nicht zum Streitgegenstand (BGE 125 V 413 

E. 2a). Den Parteianträgen kommt entsprechend dem Verfügungsgrund-

satz für die Festlegung des Streitgegenstandes vorrangige Bedeutung zu. 

So wie die versicherte Person sich mit einer Verfügung durch Nichtanfech-

tung abfinden kann, so steht ihr auch die Befugnis zu, nur einzelne der 

verfügungsweise geregelten Rechtsverhältnisse durch Beschwerde rich-

terlich überprüfen zu lassen (BGE 118 V 311 E. 3b). Den Streitgegenstand 

bestimmende, aber aufgrund der Beschwerdebegehren nicht beanstan-

dete Elemente prüft das Gericht nur, wenn hierzu aufgrund der Parteivor-

bringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinrei-

chender Anlass vorhanden ist (BGE 125 V 413 E. 2c). 

1.6.3 Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes 

des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bil-

det der angefochtene Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 25. Januar 

2022 (SAK-act. 46). Nachfolgend ist der Streitgegenstand resp. das auf 

Grund der Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtene Rechtsverhält-

nis zu bestimmen. 

1.6.3.1 Der Beschwerdeführer liess beschwerde- resp. replikweise ausfüh-

ren, er sei er automatisch in die freiwillige Versicherung seiner Ehefrau mit-

einbezogen worden, weshalb deren Beiträge für die Jahre 1992 bis 1998 

mitzuberücksichtigen seien. Weiter machte er – zumindest sinngemäss – 

geltend, die Eintragungen im IK hätten nicht zu seinen Ungunsten verän-

dert werden dürfen, da insoweit die Verjährung eingetreten sei, und – ex-

plizit – es sei die Rentenskala 24 heranzuziehen. Zudem warf er der Vor-

instanz zumindest sinngemäss eine Rechtsverzögerung vor. 

1.6.3.2 Aufgrund der beschwerde- und replikweise gemachten Vorbringen 

des Beschwerdeführers und in Ermangelung weitergehender, entspre-

chend klarer und unmissverständlicher Ausführungen und Beanstandun-

gen im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist mit Blick auf die in vorste-

hender Erwägung 1.6.1 und 1.6.2 zusammengefasst wiedergegebene bun-

desgerichtliche Rechtsprechung festzuhalten, dass – ausser den von der 

Vorinstanz nicht berücksichtigten Beitragszeiten für die Zeit von 1992 bis 

1998 sowie der herangezogenen Rentenskala 23 – die weiteren Renten-

berechnungselemente (44 Versicherungsjahre des Jahrgangs, 1.5 Erzie-

hungsgutschriften, massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen 

von Fr. 100'346.-) vom Beschwerdeführer insofern nicht beanstandet 

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wurden, als die Nichtberücksichtigung der Beitragszeiten von 1992 bis 

1998 bzw. die Versicherungsjahre keine Auswirkungen auf die Rentenhöhe 

hat. Diese Elemente gehören gemäss der in vorstehender Erwägung 1.6.1 

und 1.6.2 zusammengefasst wiedergegebenen bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung somit zwar wohl zum Anfechtungs-, jedoch nicht primär 

zum Streitgegenstand, weshalb sich diesbezüglich im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren eine weitergehende Prüfung an sich erübrigen würde, 

sollte sich die Nichtberücksichtigung der Beitragsjahre 1992 bis 1998 resp. 

die Rentenskala 23 aufgrund der nachfolgenden Erwägungen als rechtens 

erweisen. Des Verständnisses wegen ist nachfolgend dennoch kurz auf die 

weiteren Berechnungselemente einzugehen (vgl. E. 5 ff.). 

1.6.3.3 Aufgrund der in vorstehender Erwägung 1.6.3.1 zusammengefasst 

wiedergegebenen Ausführungen des Beschwerdeführers sowie das in vor-

stehender Erwägung 1.6.3.2 Dargelegte ist demnach primär zu prüfen, ob 

die Vorinstanz zu Recht die Beitragszeiten von 1992 bis 1998 nicht berück-

sichtigt und die Rentenskala 23 herangezogen hat. Weiter ist streitig und 

zu prüfen, ob der Vorinstanz eine Rechtsverzögerung zur Last zu legen ist 

und ob ein nachträgliches Splitting resp. Eintragungen im IK zu Ungunsten 

des Versicherten nachträglich korrigierbar sind. 

2.  

Nachfolgend ist in einem ersten Schritt zu klären, ob das Handeln der Vor-

instanz im vorinstanzlichen Verwaltungsverfahren als rechtsverzögernd zu 

qualifizieren ist. 

2.1 Der Beschwerdeführer machte diesbezüglich insbesondere geltend, 

am 22. Oktober 2020 sei sein "Rentenfeststellungsverfahren" durch die 

deutsche Rentenbehörde eingeleitet worden. Nachdem er mit Schreiben 

vom 2. Februar 2021 an die SAK gelangt sei, sei am 4. Februar 2021 die 

Verfügung betreffend die AHV-Rente erlassen worden. Nach seiner Ein-

sprache vom 8. Februar 2021 und seiner Eingabe vom 26. Februar 2021 

sei ihm am 1. März 2021 der Erhalt seiner Einsprache bestätigt worden. 

Daraufhin habe die SAK eine ungebührend lange Zeit in Anspruch genom-

men, um den Einspracheentscheid zu erlassen. Aufgrund der nicht nach-

vollziehbaren Begründung für den ablehnenden Bescheid und der laufen-

den "Einsprachefrist" habe er der SAK eine E-Mail gesandt und um Über-

mittlung näherer Erläuterungen zur alten Gesetzeslage gebeten. Zu seiner 

Überraschung sei dieser Sachverhalt am selben Tag bestätigt und ihm bin-

nen Wochenfrist diese Erläuterungen zugesagt worden. Die in der Ver-

nehmlassung gemachten Andeutungen, "ausführliche Gesetzesauszügen 

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Seite 8 

der alten Gesetztes Lage vor der 10. AHV-Revision dargelegt zu haben", 

sei insofern richtig, als ihm diese verspätet (nach 14 Tagen und nicht wie 

zugesagt binnen Wochenfrist) und auch nur auf seine Anfrage hin zuge-

sandt worden seien. 

2.2 Betreffend die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verzögerun-

gen in der Fallbearbeitung führte die Vorinstanz mit Verweis auf den Ent-

scheid des Bundesverwaltungsgerichts C-3671/2021 vom 10. Februar 

2022 (E. 3.2.3) zusammengefasst aus, vorliegend sei mitunter im Ein-

spracheverfahren eine unrichtige Einkommensteilung zu korrigieren gewe-

sen, wobei unbesehen davon die richtige Rentenberechnung einlässlich zu 

prüfen gewesen sei. Die seitens des Beschwerdeführers sinngemäss vor-

gebrachte Rüge der Rechtsverzögerung führe daher ins Leere. 

2.3  

2.3.1 Gemäss Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101) hat jede Person in 

Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche 

und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener 

Frist.  

2.3.2 Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV liegt nach der Rechtsprechung 

unter anderem dann vor, wenn eine Gerichts- oder Verwaltungsbehörde 

ein Gesuch, dessen Erledigung in ihre Kompetenz fällt, nicht an die Hand 

nimmt und behandelt. Ein solches Verhalten einer Behörde wird in der 

Rechtsprechung als formelle Rechtsverweigerung bezeichnet (BGE 117 Ia 

116 E. 3a; RKUV 2004 U 506 S. 255 E. 3).  

2.3.3 Art. 29 Abs. 1 BV ist aber auch verletzt, wenn die zuständige Behörde 

sich zwar bereit zeigt, einen Entscheid zu treffen, diesen aber nicht binnen 

der Frist erlässt, welche nach der Natur der Sache und nach der Gesamt-

heit der übrigen Umstände als angemessen erscheint (Rechtsverzöge-

rung; BGE 131 V 407 E. 1.1; RKUV 2004 U 506 S. 255 E. 3; SVR 2013 UV 

Nr. 31 S. 109 E. 4). Die Frage, was als vernünftige, vertretbare Behand-

lungs- und Entscheidungsfrist anzusehen ist, und aus welchen objektiven 

Gründen allenfalls eine Verzögerung gerechtfertigt werden kann, beurteilt 

sich nach den objektiven Umständen des konkreten Falles (BGE 107 Ib 

160 E. 3c). Massgeblich ist namentlich die Art des Verfahrens, die Komple-

xität der Materie und das Verhalten der Beteiligten (BGE 119 Ib 311 E. 5b). 

Dagegen ist es für die Rechtsuchenden unerheblich, auf welche Gründe – 

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bspw. auf ein Fehlverhalten der Behörden oder auf andere Umstände – die 

Rechtsverzögerung zurückzuführen ist; entscheidend ist für sie aus-

schliesslich, dass die Behörde nicht oder nicht fristgerecht handelt (BGE 

108 V 13 E. 4c; RKUV 2004 U 506 S. 255 E. 3; SVR 2019 IV Nr. 76 S. 245 

E. 3.2.1). Beträgt die Verfahrensdauer 33 Monate seit Anhängigmachung 

und 27 Monate seit Eintritt der Behandlungsreife, liegt eine Rechtsverzö-

gerung vor (BGE 125 V 373 E. 2a). 

2.4  

2.4.1 Aufgrund der vorliegenden Akten erhielt die SAK am 30. Oktober 

2020 Kenntnis vom – von der deutschen Rentenversicherung übermittelten 

– Rentenantrag des Versicherten (SAK-act. 6). Nachdem kurze Zeit später 

am 9. November 2020 ein IK-Auszug erstellt (SAK-act. 9), am 2. Februar 

2021 weitere Auskünfte eingeholt worden waren (SAK-act. 10 und 11) und 

sich der Versicherte gleichentags an die SAK gewandt hatte (SAK-act. 16; 

vgl. auch SAK-act. 17), erliess diese am 4. Februar 2021 die Rentenverfü-

gung (SAK-act. 12).  

2.4.2 Nachdem der Versicherte hiergegen am 8. Februar 2021 Einsprache 

erhoben hatte (SAK-act. 18), sah sich die Vorinstanz zu einer Nachprüfung 

gezwungen und holte am 1. März 2021 – einen Tag vor Eingang der Ein-

gabe des Beschwerdeführers vom 26. Februar 2021 (SAK-act. 20) – bei 

diesem weitere Auskünfte ein (SAK-act. 19). Nach Erhalt dieser am 9. März 

2021 (SAK-act. 21 und 22) erkundigte sich der Versicherte am 1. Juni 2021 

nach dem Verfahrensstand (SAK-act. 23). Daraufhin teilte die SAK dem 

Beschwerdeführer mit Datum vom 4. Juni 2021 mit, es sei eine Überprü-

fung der einst vorgenommenen Einkommensteilung veranlasst worden; 

diese sei noch im Gange (SAK-act. 24; vgl. auch act. 25). Nachdem sich 

der Beschwerdeführer am 26. September 2021 nach dem Stand dieser 

Überprüfung erkundigt (SAK-act. 26) und die SAK intern weitere Abklärun-

gen getätigt hatte (SAK-act. 27 und 28), wurde dem Beschwerdeführer am 

29. September 2021 mitgeteilt, die Angelegenheit dauere noch etwas an, 

nachdem die Beitragszeiten weit zurücklägen und zu korrigieren seien 

(SAK-act. 29). Daraufhin wurde die interne Juristin am 4. Oktober 2021 

gefragt, ob sie bestätigen könne, dass die Löschung von 12 Jahren Split-

ting gewünscht werde (SAK-act. 31), und der Beschwerdeführer am 7. Ok-

tober 2021 dahingehend orientiert, dass die Korrektur noch andauere 

(SAK-act. 32). Nach weiteren, am 8. Oktober 2021 eingeleiteten Abklärun-

gen hinsichtlich des Zeitraums, welcher der Einkommensteilung unterliegt 

(SAK-act. 33 bis 36), wurde in einer internen E-Mail vom 14. Oktober 2021 

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unter anderem darauf hingewiesen, dass korrekterweise der Zeitraum von 

1992 bis 1998 nicht vom Splitting hätte erfasst werden dürfen (SAK-

act. 37). Nach Erstellung eines weiteren IK-Auszugs am 27. Oktober 2021 

(SAK-act. 39) und am 10. Dezember 2021 erfolgter Nachfrage zum Verfah-

rensstand (SAK-act. 43) wurde dem Beschwerdeführer nach Vorliegen des 

IK-Auszuges vom 22. Dezember 2021 (SAK-act. 8) am 20. Januar 2022 

mitgeteilt, er werde von der SAK im Laufe der nächsten Woche hören 

(SAK-act. 44). Nachdem der Beschwerdeführer am 20. Januar 2022 erneut 

insistiert hatte (SAK-act. 45), erliess die SAK am 25. Januar 2022 den vor-

liegend angefochtenen Einspracheentscheid (SAK-act. 46). 

2.5  

2.5.1 In dem von der Vorinstanz zitierten Entscheid des Bundesverwal-

tungsgerichts C-3671/2021 vom 10. Februar 2022 wurde unter anderem 

erwogen, dass im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren der Raschheit 

der Entscheidung hohe Bedeutung zukomme (vgl. Art. 52 Abs. 2 und 

Art. 61 Bst. a ATSG). Dabei stehe im sozialversicherungsrechtlichen Ab-

klärungsverfahren die Untersuchungspflicht der Verwaltung (Art. 43 ATSG) 

in einem gewissen Spannungsverhältnis zum Anspruch auf ein zügiges Vo-

rantreiben des Verfahrens. Das Gebot des raschen Verfahrens habe dabei 

grundsätzlich keinen Vorrang vor dem Untersuchungsgrundsatz. Dieses 

dürfe insbesondere nicht zur Folge haben, dass deswegen der medizini-

sche Sachverhalt nicht mit der erforderlichen Sorgfalt untersucht und beur-

teilt werde. Aus diesem Grund stelle die durch die Einholung eines medizi-

nischen Gutachtens verursachte Verzögerung des Abklärungsverfahrens 

grundsätzlich keine unzulässige Rechtsverzögerung dar (E. 3.2.3 mit Hin-

weis). 

2.5.2 Die Vorinstanz nahm sowohl den Altersrentenantrag (vgl. E. 2.4.1 

hiervor) als auch die Einsprache des Beschwerdeführers (vgl. E. 2.4.2) an 

die Hand resp. behandelte diese, weshalb eine formelle Rechtsverweige-

rung zum Vornherein auszuschliessen ist (vgl. E. 2.3.1 hiervor). 

2.5.3 Zwar ist vorliegend eine gewisse Verzögerung des vorinstanzlichen 

Verfahrens nicht auf die Einholung einer medizinischen Expertise zurück-

zuführen(vgl. E. 2.5.1 hiervor). Diese Situation ist jedoch insofern mit der 

vorliegenden zu vergleichen, als im Einspracheverfahren eine unrichtige 

Einkommensteilung zu korrigieren gewesen und in diesem Zusammen-

hang die Rentenberechnung auf ihre Richtigkeit hin einlässlich neu zu prü-

fen war, was ohne Zweifel – analog der Einholung eines medizinischen 

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Seite 11 

Gutachtens – eine gewisse Zeit in Anspruch nahm. Mit Blick auf die objek-

tiven Umstände im vorliegenden Fall in Form der Komplexität einer Alters-

rentenberechnung sowie der notwendigen internen und externen Abklärun-

gen seitens der Vorinstanz resp. des benötigten Aufwands für eine nach-

trägliche Korrektur des IK erscheint der Erlass des Einspracheentscheids 

am 25. Januar 2022 nach vorheriger, am 8. Februar 2021 erfolgter Einspra-

che unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kei-

neswegs unangemessen. Unter diesen Umständen kann der  

Vorinstanz weder bezüglich des Erlasses der Rentenverfügung vom 

4. Februar 2021 (SAK-act. 12) noch hinsichtlich des Einspracheentschei-

des vom 25. Januar 2022 ein nicht fristgerechtes Handeln vorgeworfen 

werden. Die Vorwürfe des Beschwerdeführers lassen sich demnach nicht 

erhärten und führen daher ins Leere. 

2.5.4 Aufgrund des vorstehend Dargelegten ergibt sich als Zwischenergeb-

nis, dass der Vorinstanz weder eine Rechtsverweigerung noch eine 

Rechtsverzögerung vorgeworfen werden kann. 

3.  

Nachfolgend ist in einem weiteren Schritt zu prüfen, ob die Veränderung 

der Eintragungen im IK zu Ungunsten des Beschwerdeführers rechtmässig 

gewesen ist oder nicht. 

3.1 Der Beschwerdeführer warf die Frage nach der Verjährung/Unantast-

barkeit von gutgeschriebenen Beiträgen auf. Er stellte sich auf den Stand-

punkt, dass mit Blick auf den im Schreiben der Ausgleichskasse B._______ 

vom 19. März 2015 enthaltenen Passus "Falls Sie Eintragungen in Ihrem 

IK für unrichtig halten, können Sie innert 30 Tagen nach Zustellung eine 

entsprechende Berichtigung verlangen" wohl davon auszugehen sei, dass 

Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt auch von Seiten der ZAS zumin-

dest in Frage zu stellen seien. 

3.2 Die Vorinstanz führte diesbezüglich aus, gegen die Auffassung des Be-

schwerdeführers spreche, dass gemäss Art. 141 Abs. 3 der Verordnung 

über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 

(AHVV; SR 831.101) bei Eintritt des Versicherungsfalles eine Kontoberich-

tigung veranlasst und verlangt werden könne. Das müsse auch für die Ein-

tragungen im Falle eines Splittings gelten, denn was dem einen Ex-Ehe-

partner zum Nachteil gereiche, stelle zwangsläufig einen Vorteil für den an-

deren dar. Weiter könne ein Verfahren auf Einkommensteilung auch von 

Amtes wegen von der Ausgleichskasse bei Rentenberechtigung eines Ex-

C-688/2022 

Seite 12 

Ehepartners eingeleitet werden (Art. 50g AHVV), soweit vorher kein Antrag 

auf Durchführung der Einkommensteilung gestellt worden sei. Schliesslich 

könne ein Splittingauftrag auch rückgängig gemacht werden (Rn. 2608 der 

Wegleitung über Versicherungsausweis und individuelles Konto [WL 

VA/IK]. Das alles spreche dafür, dass ein fehlerhaftes Splitting auch nach-

träglich korrigierbar bleiben müsse. 

3.3  

3.3.1 Eine versicherte Person hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, 

die für ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin ge-

machten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen 

(Art. 141 Abs. 1 AHVV). Versicherte können innert 30 Tagen seit Zustellung 

des Kontenauszuges bei der Ausgleichskasse eine Berichtigung verlangen 

(Art. 141 Abs. 2 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung 

verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Ein-

tritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im indivi-

duellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig 

ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das 

gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige bzw. fehlende 

Eintragungen im individuellen Konto. Art. 141 Abs. 3 AHVV führt eine Be-

weisverschärfung gegenüber dem im Sozialversicherungsrecht üblichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ein, indem der volle 

Beweis verlangt wird. Allerdings soll dies nicht heissen, dass die Untersu-

chungsmaxime nicht gilt und der Versicherte selbst diesen Beweis zu er-

bringen hat. Vielmehr bedeutet dies, dass der Versicherte insofern erhöhte 

Mitwirkungspflichten hat, als dass er alles ihm Zumutbare unternehmen 

muss, um die Verwaltung oder den Richter bei der Beschaffung des Be-

weismaterials zu unterstützten Der geforderte volle Beweis schliesst den 

Untersuchungsgrundsatz nicht aus. Der Mitwirkungspflicht des Betroffenen 

kommt jedoch ein erhöhtes Gewicht zu. Im Fall der Beweislosigkeit fällt der 

Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die daraus Rechte ableiten will 

(BGE 117 V 261 E. 3a bis 3d mit Hinweisen; vgl. auch Urteile des EVG H 

41/04 vom 19. Oktober 2004 E. 4 sowie H 141/03 vom 8. Oktober 2003 

E. 3.1). Gemäss Definition gilt eine Tatsache als bewiesen und der volle 

Beweis als erbracht, wenn die Behörde von deren Vorhandensein derart 

überzeugt ist, dass das Gegenteil als unwahrscheinlich erscheint (vgl. ALF-

RED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und 

Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf, 2013, 

Rz. 482 [S. 169 f.]). Wie dieser Beweis erbracht werden muss, ist jedoch 

nicht vorgeschrieben. Die Beweiskraft der IK-Eintragungen, welche vor 

C-688/2022 

Seite 13 

Eintritt des Versicherungsfalles unangefochten waren, entspricht derjeni-

gen eines öffentlichen Registers (vgl. Art. 9 ZGB; UELI KIESER, Rechtspre-

chung zur Alter- und Hinterlassenenversicherung, 4. Aufl., Zürich/Ba-

sel/Genf, 2020, Art. 30ter Rz. 1 mit Hinweis auf ZAK 1969 72 f. E. 2; AHI-

Praxis 2002 S. 240). Beim Auszug aus dem individuellen Konto handelt es 

sich um eine (öffentliche) Urkunde (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zü-

rich/St. Gallen, 4. Aufl. 2020, Art. 43 Rz. 37). Daraus folgt, dass die unan-

gefochten gebliebenen IK-Auszüge und die darin enthaltenen IK-Eintra-

gungen für die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis erbringen, 

solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhaltes nachgewiesen ist (vgl. Art. 9 

Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210]). 

3.3.2 Mit Blick auf den in vorstehender Erwägung 3.3.1 wiedergegebenen 

Inhalt der Verordnungsbestimmung von Art. 141 AHVV und die damit im 

Zusammenhang stehende bundesgerichtliche Rechtsprechung und Lehre 

dient diese Gesetzesbestimmung in erster Linie der Erhältlichmachung ei-

nes IK-Auszuges bzw. einer damit verbundenen Berichtigung durch versi-

cherte Personen. Die Ausführungen der Vorinstanz, wonach bei Eintritt des 

Versicherungsfalles eine Kontoberichtigung veranlasst und verlangt wer-

den könne, was auch für die Eintragungen im Falle eines Splittings gelten 

müsse, treffen zwar insofern zu, als ein Ex-Ehepartner eine entsprechende 

Berichtigung verlangen könnte. Da sich Art. 141 AHVV jedoch einzig an 

versicherte Personen und nicht an die Vorinstanz richtet, kann diese aus 

dieser Gesetzesbestimmung primär nichts zu ihren Gunsten ableiten. Viel-

mehr ist die amtliche Berichtigung von Eintragungen im IK nach Eintritt des 

Versicherungsfalles im Gesetz nicht explizit geregelt (vgl. Urteil des BVGer 

C-2054/2012 vom 9. Oktober 2014 E. 4.3.4.4 mit Hinweisen). 

3.4  

3.4.1 Insofern sich die Vorinstanz auf Art. 50g AHVV stützt, ist diesbezüg-

lich festzuhalten, dass die Ehegatten gemeinsam oder jeder für sich die 

Vornahme der Einkommensteilung verlangen können, wenn eine Ehe 

durch Scheidung oder Ungültigerklärung aufgelöst wurde. Vorbehalten 

bleibt Art. 50g AHVV (Art. 50c Abs. 1 AHVV). Wird das Gesuch um Vor-

nahme der Einkommensteilung nur durch einen Ehegatten eingereicht, so 

stellt die auftraggebende Ausgleichskasse dem andern Ehegatten eine Mit-

teilung über das Gesuch zu und fordert diesen auf, am Verfahren teilzu-

nehmen. Bei Verzicht auf Teilnahme oder Unzustellbarkeit der Mitteilung 

erhält nur der Antrag stellende Ehegatte die Übersicht über die individuel-

len Konten (Art. 50f AHVV). Bezieht ein Ehegatte bereits eine Rente, so ist 

C-688/2022 

Seite 14 

das Verfahren auf Einkommensteilung von Amtes wegen von der Aus-

gleichskasse durchzuführen, welche die Rente ausrichtet (Art. 50g AHVV). 

3.4.2 Im vorliegenden verhält es sich so, dass die Ex-Ehefrau des Be-

schwerdeführers im Zeitpunkt der Rentenberechtigung des Beschwerde-

führers (1. März 2021) noch nicht rentenberechtigt gewesen war (SAK-

act. 37). Unter diesen Umständen war die Vorinstanz in Anwendung von 

Art. 50g AHVV noch nicht verpflichtet, eine Einkommensteilung von Amtes 

wegen durchzuführen (vgl. hierzu auch Urteil des BGer 9C_518/2008 vom 

29. August 2008 E. 2.2). Insofern bildet auch Art. 50g AHVV keine gesetz-

liche Grundlage für die im vorliegenden Fall durch die Vorinstanz vorge-

nommenen Korrekturen. 

3.5  

3.5.1 Allerdings findet sich in der seit 1. Januar 2010 (Stand: 1. Januar 

2021 [Version 13]) gültigen Wegleitung über Versicherungsausweis und in-

dividuelles Konto (im Folgenden: WL VA/IK; abrufbar unter https://sozial-

versicherungen.admin.ch/de/d/6938/download?version=13; zuletzt be-

sucht am 22. April 2024) eine rechtsgenügliche Grundlage dafür, dass Kor-

rekturen von IK-Eintragungen von Amtes wegen vorgenommen werden 

können (Rz. 2401 ff.), und zwar auch nach dem Zusammenruf der IK (ZIK, 

Rz. 2409), welcher bei der Festsetzung einer Rente durch die zuständige 

Ausgleichskasse zu erfolgen hat (Rz. 2701, 2715 ff). Gemäss Rz. 2404 ist 

für den Fall, dass im IK nicht nur ein zu hohes Einkommen, sondern auch 

eine falsche Beitragsdauer eingetragen wurde, nach den Rz. 2405 und 

2406 vorzugehen. Rz. 2405 besagt unter anderem, dass übrige Korrektu-

ren vorgenommen werden, indem die falsche Eintragung durch einen Mi-

nuseintrag vollumfänglich storniert und anschliessend die richtige Eintra-

gung gemacht wird. Im Zusammenhang mit dem Splitting besagt Rz. 2608 

explizit, dass der Auftrag vorerst rückgängig zu machen ist, wenn ein Split-

ting-Auftrag unter anderem – wie im vorliegenden Fall – falsche zu split-

tende Jahre enthielt. Die richtigen Angaben sind daraufhin mit einem neuen 

Splitting-Auftrag zu melden, wobei Rz. 3103 zu beachten ist; gemäss die-

ser erfolgt die Meldung an das zentrale Register der ZAS (MZR) gemäss 

den technischen Weisungen für den Datenaustausch in XML mit der ZAS 

(TW XML). 

3.5.2 Zwar sind die vorstehend teils zusammengefasst wiedergegebenen, 

sich an die Durchführungsstellen richtenden Randziffern der WL VA/IK für 

das Bundesverwaltungsgericht nicht verbindlich. Vorliegend spricht jedoch 

C-688/2022 

Seite 15 

nichts gegen eine Berücksichtigung dieser, da diese eine überzeugende 

Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben (vgl. E. 4. ff. hiernach) darstellen 

und dadurch dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen 

eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung ge-

tragen wird. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass mit diesen Bestim-

mungen keine über Gesetz und Verordnung hinausgehenden Einschrän-

kungen eines materiellen Rechtsanspruchs eingeführt wurden (vgl. hierzu 

BGE 147 V 79 E. 7.3.2 und 146 V 224 E. 4.4.2) und sich die Zulässigkeit 

der amtlichen Berichtigung von IK-Eintragungen auch aus dem im Sozial-

versicherungsrecht geltenden Untersuchungsprinzip ergibt (vgl. E. 1.5 hier-

vor). Die im Zeitpunkt des Versicherungsfalles bestehenden IK-Eintragun-

gen dürfen aber auch von Amtes wegen nur dann berichtigt werden, wenn 

deren Unrichtigkeit nachgewiesen ist (vgl. Art. 9 Abs. 1 ZGB sowie Art. 141 

Abs. 3 AHVV). 

3.6 Nach dem vorstehend Dargelegten ergibt sich im Rahmen eines wei-

teren Zwischenergebnisses, dass die seitens der Vorinstanz vorgenom-

mene Veränderung der Eintragungen im IK zu Ungunsten des Beschwer-

deführers rechtmässig gewesen war und demnach nicht zu beanstanden 

ist. 

4.  

Im Folgenden sind die weiteren, im vorliegenden Verfahren im Wesentli-

chen anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen und zu 

prüfen, ob der Beschwerdeführer über seine Ex-Ehefrau in den Jahren 

1992 bis 1998 mitversichert gewesen war oder nicht. Da diese Prüfung im 

Rahmen des vorliegenden Bundesverwaltungsgerichtsverfahren und somit 

erst nach Abschluss des vorinstanzlichen Verwaltungsverfahrens vorzu-

nehmen ist (vgl. E. 1.6.3.3 hievor), erübrigen sich Weiterungen zu den Aus-

führungen des Beschwerdeführers, wonach die gemäss Einspracheent-

scheid bereits vorweggenommenen Anpassungen der Einkommensteilung 

der AHV-Konten aus 2003, ohne den Ausgang des laufenden "Einsprache-

verfahrens" abzuwarten, nicht tolerierbar seien und dies einem bereits vor-

weggenommenen Gerichtsbeschluss in dieser Angelegenheit gleich-

komme. 

4.1  

4.1.1 Der Beschwerdeführer machte zusammengefasst geltend, begründet 

werde die Nichtanerkennung der gutgeschriebenen Beiträge der Jahre 

1992 bis 1998 mit dem Verweis auf eine alte, damals gültig gewesene 

C-688/2022 

Seite 16 

Rechtslage. Die automatische Mitversicherung bei der freiwilligen AHV/IV-

Versicherung sei nur Ehefrauen eines freiwillig Versicherten offen gestan-

den, nicht jedoch Ehemännern. Diese Begründung könne nicht aufrecht-

erhalten werden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die alte Version von 

Art. 2 Abs. 4 AHVG noch Gültigkeit besitze. BGE 117 V 97 kläre die Mitver-

sicherung in der strittigen Zeit und definiere das "Synonym" der SAK "nach 

alter Gesetzeslage". Er sei gemäss Art. 2 AHVG versicherungsfähig, und 

nach E. 3a des erwähnten BGE sei er automatisch in die freiwillige Versi-

cherung seiner Ehefrau miteinbezogen worden. Das im Jahr 2003 erfolgte 

Splitting der beiden AHV-Konten sei korrekt. Die strittigen Jahre 1992 bis 

1998 seien in die AHV-Rentenberechnung miteinzubeziehen. Vor der Än-

derung des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 über Erwerb und 

Verlust des Schweizer Bürgerrechts (BüG; SR 141; aufgehoben per 

31. Dezember 2017 [AS 1952 1087]) hätten ausschliesslich Frauen das 

Schweizer Bürgerrecht durch Heirat erworben. Dies habe eine klare Be-

nachteiligung der Männer dargestellt, die als stossend empfunden worden 

sei. Mit der Revision des BüG 1990 sei dieses Privileg für Frauen aufgeho-

ben worden. Die Schweiz habe den Internationalen Pakt der UNO über 

wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte am 18. September 1992 (SR 

0.103.1; AS 1993 725; BBl 1991 I 189; im Folgenden: UNO-Sozialpakt) 

ratifiziert. Dieser Pakt untersage die Ungleichbehandlung von In- und Aus-

ländern ohne angemessene Rechtfertigung. Das aufgrund der Einkom-

mensteilung im IK eingetragene Erwerbseinkommen gelte bei der Berech-

nung von später entstehenden Renten als eigenes Einkommen.  

4.1.2 Die Vorinstanz brachte zur Begründung zusammengefasst vor, der 

Beschwerdeführer habe von 1992 bis 1998 in Deutschland gewohnt und 

während dieser Zeit dort gearbeitet. Nachdem er keinen Wohnsitz in der 

Schweiz gehabt habe und auch dort nicht erwerbstätig gewesen sei, sei er 

nicht obligatorisch AHV-versichert gewesen. Seine Schweizer Ehefrau sei 

während dieser Zeit freiwillig AHV-versichert gewesen. Man habe dem Be-

schwerdeführer unter Beilage von Gesetzesauszügen ausführlich die alte 

Gesetzeslage vor der 10. AHV-Revision dargelegt, welche zum einen dem 

Wortlaut nach nur Schweizern das Recht gegeben habe, sich freiwillig bei 

der AHV zu versichern, und zum anderen implizit Schweizer Ehefrauen ein 

eigenes Beitrittsrecht verweigert habe, wenn diese mit Schweizern verhei-

ratet gewesen seien, welchen dieses Beitrittsrecht zugestanden habe. Man 

habe dem Beschwerdeführer dargelegt, dass Schweizer Ehefrauen mit 

dem Beitritt des Ehemannes zur freiwilligen AHV/IV-Versicherung als auto-

matisch mitversichert gegolten hätten, aber eben nicht Schweizer Ehemän-

ner. Diese Frauen diskriminierende Gesetzeslage sei erst mit der 10. AHV-

C-688/2022 

Seite 17 

Revision abgeändert worden. Der Beitritt zur freiwilligen Versicherung sei 

nunmehr individuell vorzunehmen gewesen, habe aber nach wie vor nur 

Schweizer und Schweizerinnen offen gestanden. Erst mit der Gesetzes-

lage nach dem 1. April 2001 sei ein Beitritt zur freiwilligen Versicherung für 

EU-Bürger überhaupt erst möglich geworden; er sei zugleich aber einge-

schränkt worden auf die Wohnsitznahme ausserhalb der EU, der EU und 

der EFTA-Staaten. Der Beschwerdeführer als deutscher Staatsbürger, wel-

cher damals in Deutschland wohnhaft gewesen sei, hätte also zu keinem 

Zeitpunkt der freiwilligen Versicherung beitreten können. BGE 117 V 97 

liege ein ganz anderer Sachverhalt zu Grunde. Es sei in diesem Entscheid 

um die automatische Mitversicherung der eingebürgerten Ehefrau gemäss 

Art. 2 Abs. 4 AHVG in der alten Fassung gegangen, wenn der Ehemann 

und Schweizer bereits vorher der freiwilligen Versicherung beigetreten sei, 

bzw. darum, ob die schweizerische Ehefrau in einem solchen Fall nicht 

doch ein eigenständiges Beitrittsrecht ausüben dürfe. Im vorliegenden Fall 

gehe es jedoch um die Frage, ob ein nicht schweizerischer Ehemann au-

tomatisch bei der Schweizer Ehefrau mitversichert gewesen sei, und dies 

gegen den ausdrücklichen Wortlaut des damalig anwendbar gewesenen 

AHVG, welches nur eine automatische Mitversicherung der schweizeri-

schen Ehefrau, nicht aber des Ehemannes vorgesehen habe. Insofern 

könne aus dem zitierten Urteil keine Rechtsanwendung entgegen des 

Wortlauts des damals gültig gewesenen AHVG hergeleitet werden. Das 

Bundesverwaltungsgericht sei gemäss Art. 190 BV an den gültigen Geset-

zesrahmen gebunden. Um zu einer anderen Rechtsanwendung im Sinne 

des Beschwerdeführers zu kommen, hätte das AHVG seinerzeit entspre-

chend im Sinne einer automatischen Mitversicherung nichtschweizerischer 

Ehemänner geändert werden müssen, was aber nicht der Fall gewesen 

sei. Stattdessen sei das Konzept der Einheit des Ehepaares komplett auf-

gegeben worden. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Änderung 

des BüG gehe insoweit fehl, als die vor 1997 geltende Version des AHVG 

für alle Schweizer in gleicher Weise gegolten habe. Aus der Ratifizierung 

des UNO-Paktes könne auch keine andere Rechtsanwendung hergeleitet 

werden, denn die Bestimmungen dieses Paktes hätten programmatischen 

Charakter, beinhalteten also einen Normgebungsauftrag und seien somit 

nicht unmittelbar im innerstaatlichen Recht anwend- oder einklagbar. 

4.2  

4.2.1 In zeitlicher Hinsicht sind nachfolgend grundsätzlich diejenigen 

Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen füh-

renden Tatbestandes Geltung haben (BGE 143 V 446 E. 3.3; 139 V 335 

C-688/2022 

Seite 18 

E. 6.2; 138 V 475 E. 3.1; BGE 134 V 315 E. 1.2; BGE 130 V 329 E. 2.3). 

Deshalb finden die Vorschriften Anwendung, die spätestens beim Erlass 

des Einspracheentscheids vom 25. Januar 2022 in Kraft standen; weiter 

aber auch solche, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten wa-

ren, die aber für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungs-

ansprüche von Belang sind. Die Frage, ob die SAK die Berechnung der 

Altersrente des Beschwerdeführers korrekt durchgeführt hat, beurteilt sich 

grundsätzlich nach den im März 2021 (Monat, welcher der Vollendung des 

gemäss Art. 21 Abs. 1 Bst. a AHVG massgebenden Altersjahres [65] folgt 

[Art. 21 Abs. 2 AHVG]) gültigen Bestimmungen des AHVG und der Verord-

nung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversiche-

rung (AHVV, SR 831.101) laut den Bestimmungen gemäss der 10. AHV-

Revision (Übergangsbestimmungen der 10. AHV-Revision). Mit Blick auf 

den Zeitpunkt März 2021 ist gegebenenfalls auch die Wegleitung des BSV 

über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Inva-

lidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2003, Stand 1. Januar 2021 (im Fol-

genden: RWL; abrufbar unter www.bsv.admin.ch > Sozialversicherungen > 

AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > weitere Infor-

mationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen Renten > 

RWL > alle Versionen > Version 15; zuletzt besucht am 22. April 2024), 

anwendbar. Mit Blick auf die strittigen Beitragszeiten (1992 bis 1998; vgl. 

E. 1.6.3.3 hiervor) sind auch die damals in Kraft gewesenen Bestimmungen 

massgeblich. 

4.2.2 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger und wohnt in 

Deutschland. Damit gelangen das Freizügigkeitsabkommen vom 21. Juni 

1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Gemeinschaft zur 

Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II des 

FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen 

Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 

(SR 0.831.109.268.11), zur Anwendung. Seit dem 1. Januar 2015 sind 

auch die durch die Verordnungen (EU) Nr. 1244/2010, Nr. 465/2012 und 

Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in den Beziehungen zwischen der 

Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten anwendbar. 

4.2.3 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie 

das 65. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr 

Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer-

den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. a in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 AHVG). 

Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach  

Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- 

C-688/2022 

Seite 19 

oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie 

werden als Vollrenten (für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer) oder 

als Teilrenten (für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer) ausge-

richtet (Art. 29 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn 

die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollen-

dung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Renten-

alters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 

AHVG in Verbindung mit Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Nach Art. 38 AHVG ent-

spricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 bis Art. 37 AHVG 

zu ermittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhält-

niszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollstän-

digen Beitragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, 

Art. 52 AHVV; vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungs-

rechts, 3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversiche-

rungen stellt verbindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung 

der Monatsrenten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 

2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 

4.2.4 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re-

gel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (Art. 30ter AHVG). Bei-

tragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Versiche-

rungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffül-

lung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum 

erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung jedoch 

nicht berücksichtigt (Art. 52c AHVV). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss 

Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im 

Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den 

Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter 

Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. 

4.2.5 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Renten-

betrag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich 

grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs-

gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29bis Abs. 1 AHVG [vgl. 

E. 2.3 hiervor] in Verbindung mit Art. 29quater AHVG). Zur Ermittlung des 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird die Summe 

der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33ter 

AHVG aufgewertet. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) legt 

die Aufwertungsfaktoren jährlich fest. Die Summe der aufgewerteten Er-

werbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften wer-

den durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 1 Satz 1 und 

C-688/2022 

Seite 20 

Abs. 2 AHVG, Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Gemäss Art. 51bis Abs. 2 AHVV wer-

den die Aufwertungsfaktoren ermittelt, indem der Rentenindex nach 

Art. 33ter Absatz 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durchschnitt der 

Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in das individu-

elle Konto des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts des Versiche-

rungsfalles geteilt wird. Bei unvollständiger Beitragsdauer ist das Kalender-

jahr für den Aufwertungsfaktor massgebend, in welchem erstmals ein IK-

Eintrag vorgenommen wurde, wobei dieses Jahr zwischen dem der Zu-

rücklegung des 20. Altersjahres folgenden Jahr und dem Eintritt des Versi-

cherungsfalles liegen muss (vgl. dazu Art. 29bis Abs. 2 AHVG in Verbindung 

mit Art. 51bis Abs. 2 AHVV; Urteil des EVG H 49/05 vom 1. Dezember 2005 

E. 2.4). 

4.2.6 Versicherten wird für die Jahre, in welchen sie die elterliche Gewalt 

über eines oder mehrere Kinder ausüben, die das 16. Altersjahr noch nicht 

erreicht haben, eine Erziehungsgutschrift angerechnet, wobei Ehepaaren 

nicht zwei Gutschriften kumulativ gewährt werden (Art. 29sexies Abs. 1 

AHVG). Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der 

gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den bei-

den Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenommen, 

wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine verwitwete Person 

Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösung der Ehe durch Schei-

dung (Art. 29quinquies Abs. 3 lit. a bis c AHVG). Der Teilung und gegenseiti-

gen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der Zeit zwischen 

dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezem-

ber vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst 

rentenberechtigt wird und aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in der 

schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4 

AHVG). Nach Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in 

jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, 

hälftig geteilt (Abs. 1). Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Kalen-

derjahr nicht während der gleichen Monate versichert sind, werden die Ein-

kommen während des ganzen Kalenderjahres aufgeteilt. Die Beitragszei-

ten werden jedoch nicht übertragen (Abs. 2). Die Einkommen im Jahr der 

Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht geteilt 

(Abs. 3). Art. 29quinquies AHVG ist seit dem 1. Januar 1997 in Kraft. Gemäss 

lit. c der Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994 

(10. AHV-Revision) gelten die neuen Bestimmungen für alle Renten, auf 

die der Anspruch nach dem 31. Dezember 1996 entsteht (Abs. 1). Bei der 

Berechnung der Altersrente von geschiedenen Personen wird Art. 29quinquies 

C-688/2022 

Seite 21 

Abs. 3 AHVG auch angewendet, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1997 

geschieden wurde (Abs. 4). 

4.3  

4.3.1 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 10. Okto-

ber 1987 geheiratet hatte und am 24. Juli 2000 die Scheidung erfolgt war 

resp. die Einkommen im Jahr der Eheschliessung (1987) und im Jahr der 

Auflösung der Ehe (2000) nicht geteilt werden (Art. Art. 29quinquies Abs. 3 bis 

5 AHVG in Verbindung mit Art. 50b AHVV Abs. 3; vgl. auch E. 4.2.6 hier-

vor). Weiter ist nicht strittig, dass er in der Zeit von 1991 bis Ende Septem-

ber 1999 zusammen mit seiner Schweizer Ex-Ehefrau in seiner Heimat 

Deutschland gewohnt und in der Zeit vom 1. Oktober 1999 bis 30. Juni 

2018 seinen (alleinigen) zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz gehabt 

hatte (SAK-act. 11, 21, 34, 36 und 37). Ebenfalls ist nicht bestritten, dass 

er von Januar 1987 bis Dezember 1991 und ab 1. Oktober 1999 wieder in 

der Schweiz gearbeitet hatte und von 1992 bis Ende September 1999 in 

Deutschland erwerbstätig gewesen war (SAK-act. 3, 8, 9, 14, 18, 21 und 

37). Schliesslich ist unbestritten, dass die Ex-Ehefrau vom 1. Dezember 

1988 bis 31. Dezember 2000 freiwillig in der Schweiz versichert gewesen 

war (SAK-act. 25, 27, 28 und 37). Strittig und zu prüfen ist hingegen, ob 

die Einkommen des Beschwerdeführers und seiner Ex-Ehefrau im Zeit-

raum von 1992 bis 1998 hälftig zu teilen sind bzw. ob beide Ehegatten in 

dieser Zeit in der AHV versichert waren (Art. 29quinquies Abs. 4 Bst. b AHVG 

in Verbindung mit Art. 50b Abs.1 AHVV). 

4.3.2 Mit Blick auf das in vorstehender Erwägung 4.3.1 Dargelegte ergibt 

sich, dass der Beschwerdeführer im Jahre 1991 zufolge seiner Erwerbstä-

tigkeit in der Schweiz obligatorisch versichert war (Art. 1a Abs. 1 Bst. b 

AHVG). Ab 1. Oktober 1999 bis 30. Juni 2018 ergab sich die obligatorische 

Versicherung bereits aufgrund des Schweizer Wohnsitzes (Art. 1a Abs. 1 

Bst. a AHVG). Da er von 1992 bis 1998 weder über einen zivilrechtlichen 

Wohnsitz in der Schweiz verfügt hatte noch in diesem Land erwerbstätig 

gewesen war, war er in dieser Zeit nicht obligatorisch versichert (Art. 1a 

Abs. 1 Bst. a und b AHVG e contrario). Wie nachfolgend aufzuzeigen ist, 

konnte der Beschwerdeführer weder der freiwilligen Versicherung beitreten 

noch konnte er entgegen seiner Auffassung über seine Schweizer Ex-Ehe-

frau, welche vom 1. Dezember 1988 bis 31. Dezember 2000 der freiwilligen 

Versicherung zugehörig war, mitversichert gewesen sein. 

 

C-688/2022 

Seite 22 

4.4  

4.4.1  

4.4.1.1 Gemäss aArt. 2 Abs. 1 AHVG in der vom 1. Januar 1973 bis 31. De-

zember 1996 gültig gewesenen Fassung (vor Inkrafttreten der 10. AHV-

Revision am 1. Januar 1997 [vgl. AS 1996 2466 2488; BBl 1990 II 1]) kön-

nen sich im Ausland niedergelassene Schweizer Bürger, die nicht gemäss 

Art. 1 AHVG versichert sind, nach Massgabe dieses Gesetzes versichern, 

sofern sie das 50. Altersjahr noch nicht zurückgelegt haben. Schweizer 

Bürger, die aus der obligatorischen Versicherung ausscheiden, können die 

Versicherung ohne Rücksicht auf ihr Alter freiwillig weiterführen (aArt. 2 

Abs. 2 AHVG). Gemäss Art. 2 Abs. 1 AHVG in der vom 1. Januar 1997 bis 

31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung können sich Schweizer 

Bürger im Ausland, die nicht gemäss Art. 1 AHVG versichert sind, versi-

chern, sofern sie das 50. Altersjahr noch nicht vollendet haben. Schweizer 

Bürger, die aus der obligatorischen Versicherung ausscheiden, können die 

Versicherung ohne Rücksicht auf ihr Alter freiwillig weiterführen (aArt. 2 

Abs. 2 AHVG in der vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2000 gültig 

gewesenen Fassung). 

4.4.1.2 Gemäss Art. 2 Abs 4 AHVG in der vom 1. Januar 1990 bis 31. De-

zember 1996 gültig gewesenen Fassung (aufgehoben durch das Bundes-

gesetz vom 7. Oktober 1994, in Kraft seit 1. Januar 1997 [10. AHV-Revi-

sion]) können sich Ehefrauen nicht freiwillig versicherter Auslandschweizer 

nur dann freiwillig versichern, wenn der Ehemann nach diesem Gesetz 

keine Möglichkeit des Beitritts hat oder gehabt hat oder wenn sie seit min-

destens einem Jahr vom Ehemann getrennt leben; sie können jedoch in 

jedem Fall die Versicherung freiwillig fortführen, wenn sie unmittelbar vor 

der Eheschliessung freiwillig oder obligatorisch versichert waren. 

4.4.1.3 Als im Ausland niedergelassene Schweizer Bürger (im folgenden 

Auslandschweizer genannt) im Sinne von Art. 2 AHVG gelten die nicht ge-

mäss Art. 1 dieses Gesetzes versicherten Personen, die das Schweizer 

Bürgerrecht besitzen und ihren Wohnsitz im Ausland haben (aArt. 1 der 

Verordnung über die freiwillige Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi-

cherung vom 26. Mai 1961 in der vom 1. Januar 1986 bis 31. Dezember 

1996 gültig gewesenen Fassung [VFV; SR 831.111]). Gemäss aArt. 1 VFV 

in der vom 1. Januar 1997 bis 31. März 2001 gültig gewesenen Fassung 

sind Auslandschweizer Frauen und Männer mit Schweizer Bürgerrecht, 

welche nicht nach Art. 1 AHVG versichert sind. 

C-688/2022 

Seite 23 

4.4.1.4 Gemäss aArt. 7 Abs. 1 VFV in der vom 1. Januar 1973 bis 31. März 

2001 gültig gewesenen Fassung können Auslandschweizer den Beitritt zur 

freiwilligen Versicherung bis spätestens ein Jahr nach vollendetem 50. Al-

tersjahr erklären. Ehefrauen nicht freiwillig versicherter Auslandschweizer, 

die seit mindestens einem Jahr ohne Unterbruch vom Ehegatten getrennt 

leben, können, sofern die Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft 

aller Voraussicht nach nicht zu erwarten ist, ohne Rücksicht auf ihr Alter 

der freiwilligen Versicherung beitreten (aArt. 8bis Abs. 1 VFV in der vom 

1. Januar 1969 bis 31. Dezember 1996 in Kraft gewesenen Fassung; auf-

gehoben per 1. Januar 1997). Im Ausland niedergelassene Schweizer Bür-

gerinnen, die verwitwen oder geschieden werden, können der freiwilligen 

Versicherung auch nach vollendetem 50. Altersjahr beitreten (aArt. 9 in der 

vom 1. Januar 1973 bis 31. Dezember 1996 in Kraft gewesenen Fassung; 

aufgehoben durch Ziff. I der V vom 29. Nov. 1995, mit Wirkung seit 1. Jan. 

1997 [AS 1996 686]). Gemäss aArt. 10 Abs. 1 VFV in der bis zum 31. März 

2001 gültig gewesenen Fassung (aufgehoben durch Ziff. I der V vom 

18. Okt. 2000, mit Wirkung seit 1. April 2001 [AS 2000 2828]) können Aus-

landschweizer ohne Rücksicht auf ihr Alter innert Jahresfrist seit Wegfall 

der Voraussetzungen für die obligatorische Versicherung den Beitritt zur 

freiwilligen Versicherung erklären. Im Ausland niedergelassene Schweizer 

Bürgerinnen, die unmittelbar vor der Eheschliessung freiwillig oder obliga-

torisch versichert waren, können die Versicherung ohne Rücksicht auf ihr 

Alter freiwillig fortführen, sofern sie innert Jahresfrist seit ihrer Heirat den 

Beitritt erklären (aArt. 10 Abs. 2 VFV in der bis zum 31. Dezember 1996 

gültig gewesenen Fassung; aufgehoben per 1. Januar 1997 [AS 1996 

686]). Im Ausland niedergelassene Ehefrauen von Schweizer Bürgern kön-

nen auch nach der Vollendung ihres 50. Altersjahres der freiwilligen Versi-

cherung beitreten, wenn ihr Ehemann nicht freiwillig versichert ist und von 

einem bestimmten Zeitpunkt an von der obligatorischen Versicherung er-

fasst wird (aArt. 10bis Abs. 1 VFV in der vom 1. Januar 1984 bis 31. Dezem-

ber 1996 gültig gewesenen Fassung; aufgehoben per 1. Januar 1997). 

4.4.2 Die Regeln von aArt. 2 Abs. 1 und 2 AHVG (vgl. E. 4.4.1.1 hiervor) 

sind grundsätzlich gleichermassen auf Männer wie auf Frauen anwendbar. 

In diesem Sinne stand das Beitrittsrecht ungeachtet des Zivilstandes allen 

männlichen Auslandschweizern zu, ferner allen nichtverheirateten Aus-

landschweizerinnen sowie den mit einem Ausländer oder Staatenlosen 

verheirateten Auslandschweizerinnen (vgl. hierzu auch BGE 117 V 97 

E. 3a). Daraus resp. aus dem klaren und unmissverständlichen Wortlaut 

dieser Normen folgt, dass der Beschwerdeführer in seiner Eigenschaft als 

Staatsangehöriger von Deutschland von der freiwilligen Versicherung 

https://www.fedlex.admin.ch/eli/oc/1996/686_686_686/de
https://www.fedlex.admin.ch/eli/oc/2000/479/de

C-688/2022 

Seite 24 

ausgeschlossen war. Aus dem Umstand, dass seine Ex-Ehefrau ab dem 

1. Dezember 1988 freiwillig versichert gewesen war, kann er nichts zu sei-

nen Gunsten ableiten, wie nachfolgend aufzuzeigen ist. 

4.4.3  

4.4.3.1 Gemäss aArt. 2 Abs. 4 AHVG (vgl. E. 4.4.1.2) konnten sich schwei-

zerische Ehefrauen nicht freiwillig versicherter Auslandschweizer unter ge-

wissen Voraussetzungen freiwillig versichern resp. schränkte diese gesetz-

liche Bestimmung bei schweizerischen Ehepaaren das Beitrittsrecht der 

Frau ein, indem "Ehefrauen nicht freiwillig versicherter Auslandschweizer 

... sich nur dann freiwillig versichern (können), wenn der Ehemann nach 

diesem Gesetz keine Möglichkeit des Beitritts hat oder gehabt hat oder 

wenn sie seit mindestens einem Jahr vom Ehemann getrennt leben; sie 

können jedoch in jedem Fall die Versicherung freiwillig fortführen, wenn sie 

unmittelbar vor der Eheschliessung freiwillig oder obligatorisch versichert 

waren". Daraus folgt dreierlei. Erstens besitzt eine Auslandschweizerin, de-

ren Ehemann an sich die Voraussetzungen der freiwilligen Versicherung 

erfüllt oder erfüllte (Bürgerrecht, nicht obligatorisch versichert, Altersgrenze 

nicht überschritten), dieser Versicherung aber nicht beitreten will oder 

wollte, keine Möglichkeit, gegen den Willen ihres Ehemannes selber der 

freiwilligen Versicherung beizutreten (vgl. BBl 1953 II 112). Zweitens sieht 

das Gesetz hievon einige Ausnahmen im Sinne eines selbständigen Bei-

tritts der Ehefrau vor, nämlich für den Fall der Fortführung der Versicherung 

(aArt. 2 Abs. 4 2. Halbsatz AHVG; vgl. BGE 109 V 65) sowie nach mindes-

tens einjähriger Trennung der Ehe (aArt. 2 Abs. 4 1. Halbsatz in fine 

AHVG), ferner wenn der Ehemann von Gesetzes wegen der freiwilligen 

Versicherung gar nicht beitreten kann bzw. konnte (aArt. 2 Abs. 4 1. Halb-

satz AHVG). Und drittens entfällt ein eigenes Beitrittsrecht der Ehefrau ei-

nes Auslandschweizers, wenn ihr Ehemann die Beitrittsvoraussetzungen 

nicht nur selber erfüllt, sondern der freiwilligen Versicherung auch tatsäch-

lich beitritt. Denn wenn den Ehefrauen von Auslandschweizern ein selb-

ständiges Beitrittsrecht nur unter den besonderen Voraussetzungen des 

Art. 2 Abs. 4 AHVG eingeräumt wurde, so folgt zumindest indirekt (BGE 

104 V 125 E. 3a; BBl 1983 II 159f.) daraus, dass nach dem Grundsatz der 

Einheit des Ehepaares die Versicherteneigenschaft des freiwillig versicher-

ten Auslandschweizers sich automatisch auch auf seine Ehefrau erstreckt. 

Diese Grundsätze hat denn auch das Eidg. Versicherungsgericht in seiner 

Rechtsprechung immer wieder bestätigt (BGE 117 V 97 E. 3a mit Hinwei-

sen).  

C-688/2022 

Seite 25 

4.4.3.2 Eine Konkretisierung von aArt. 2 Abs. 3 AHVG in den vom 1. Januar 

1979 bis 31. Dezember 1996 resp. vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 

2000 gültig gewesenen Fassungen findet sich in der VFV. So konnten seit 

mindestens einem Jahr ohne Unterbruch vom Ehegatten getrenntlebende 

Ehefrauen nicht freiwillig versicherter Auslandschweizer ohne Rücksicht 

auf ihr Alter der freiwilligen Versicherung beitreten, sofern die Wiederauf-

nahme der ehelichen Gemeinschaft aller Voraussicht nach nicht zu erwar-

ten ist (aArt. 8bis Abs. 1 VFV; vgl. E. 4.4.1.4 hiervor). Weiter konnten Im 

Ausland niedergelassene Schweizer Bürgerinnen, die verwitweten oder 

geschieden wurden und die unmittelbar vor der Eheschliessung freiwillig 

oder obligatorisch versichert waren, der freiwilligen Versicherung auch 

nach vollendetem 50. Altersjahr beitreten resp. die Versicherung ohne 

Rücksicht auf ihr Alter freiwillig fortführen, sofern sie innert Jahresfrist seit 

ihrer Heirat den Beitritt erklärten (aArt. 9 und aArt. 20 Abs. 2 VFV; 

vgl. E. 4.4.1.4 hiervor). Schliesslich konnten im Ausland niedergelassene 

Ehefrauen von Schweizer Bürgern auch nach der Vollendung ihres 50. Al-

tersjahres der freiwilligen Versicherung beitreten, wenn ihr Ehemann nicht 

freiwillig versichert war und von einem bestimmten Zeitpunkt an von der 

obligatorischen Versicherung erfasst wurde (aArt. 10bis Abs. 1 VFV; 

vgl. E. 4.4.1.4). 

4.4.3.3 Die Einheit des Ehepaares und die Ausdehnung der Versichertenei-

genschaft bedeuten nicht, dass ein in ungetrennter Ehe lebendes Ausland-

schweizerehepaar nur gemeinsam, d.h. aufgrund ausdrücklicher und über-

einstimmender Willenserklärungen beider Ehegatten der freiwilligen Versi-

cherung beitreten kann. Vielmehr bedarf es allein und ausschliesslich des 

Beitritts des Ehemannes mit der Folge, dass die Ehefrau automatisch mit-

versichert ist (BGE 117 V 97 E. 3a mit Hinweisen). Aufgrund dieses klaren 

und unmissverständlichen Wortlauts führte der damalige Beitritt der Ex-

Ehefrau zur freiwilligen AHV/IV-Versicherung entgegen der Auffassung des 

Beschwerdeführers, welcher fälschlicherweise aufgrund von BGE 117 V 97 

E. 3a seine Mitversicherung als gegeben erachtet hatte, nicht automatisch 

zur Mitversicherung des Beschwerdeführers; eine solche war damals nach 

dem Dargelegten für Ehemänner nicht vorgesehen. Insofern und weil ein 

genereller Beitritt zur freiwilligen AHV/IV-Versicherung für Ehefrauen in de-

ren Eigenschaft als Einzelpersonen implizit nicht möglich war resp. ein sol-

cher nur unter gewissen Voraussetzungen überhaupt erst in Frage kam 

und für Schweizer Ehemänner analog zu den Ehefrauen keine Beschrän-

kungen zum Beitritt normiert wurden, lässt sich die diesbezügliche  

vorinstanzliche Auffassung nicht beanstanden. Es bestehen keinerlei trif-

tige Gründe, dass die grammatikalische Auslegung von aArt. 2 Abs. 4 

C-688/2022 

Seite 26 

AHVG nicht den wahren Sinngehalt dieser Vorschrift wiedergibt, was ein 

Abweichen vom Normtext rechtfertigen könnte (vgl. hierzu BGE 139 V 82 

E. 3.2.2; BGE 136 V 84 E. 4.3.2.1; BGE 134 V 208 E. 2.2 und BGE 133 II 

263 E. 7.2, je mit Hinweisen).  

4.4.3.4 Ergänzend ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass selbst eine 

verfassungskonforme Auslegung ihre Grenzen im klaren Wortlaut und Sinn 

einer Gesetzesbestimmung finden würde (vgl. hierzu BGE 141 V 221 

E. 5.2.1; BGE 140 V 449 E. 4.2; je mit Hinweisen) und aArt. 2 Abs. 4 AHVG 

und somit auch die Mitversicherung der Ehefrau durch ihren Schweizer 

Ehemann erst im Rahmen der 10. AHV-Revision aufgehoben wurde. Der 

Beitritt zur freiwilligen AHV/IV-Versicherung war nunmehr individuell vorzu-

nehmen, stand aber nach wie vor nur Schweizerinnen und Schweizern of-

fen. Erst mit der Gesetzeslage nach dem 1. April 2001 war ein Beitritt zur 

freiwilligen AHV/IV-Versicherung überhaupt erst möglich. Dieser wurde je-

doch eingeschränkt auf Schweizer Bürger, Staatsangehörige der Mitglied-

staaten der Europäischen Gemeinschaft (EG) oder (später) der Europäi-

schen Freihandelsassoziation (EFTA), die ausserhalb der EG, der Schweiz 

und (später) der EFTA lebten (vgl. aArt. 2 Abs. 1 in der vom 1. Januar 2001 

bis 31. Mai 2002 gültig gewesenen Fassung resp. Art. 2 Abs. 1 in der seit 

1. Juni 2002 geltenden Fassung [AS 2002 685; BBl 2001 4963]). 

4.4.3.5 Im Umstand, dass Schweizer Ehefrauen mit dem Beitritt des Ehe-

mannes zur freiwilligen AHV/IV-Versicherung als automatisch mitversichert 

galten, aber eben nicht Ehemänner, ist auch keine Gesetzeslücke zu erbli-

cken. Eine echte Gesetzeslücke liegt nach der Rechtsprechung des Bun-

desgerichts vor, wenn der Gesetzgeber etwas zu regeln unterlassen hat, 

was er hätte regeln sollen, und dem Gesetz diesbezüglich weder nach sei-

nem Wortlaut noch nach dem durch Auslegung zu ermittelnden Inhalt eine 

Vorschrift entnommen werden kann. Von einer unechten oder rechtspoliti-

schen Lücke ist demgegenüber die Rede, wenn dem Gesetz zwar eine 

Antwort, aber keine befriedigende zu entnehmen ist. Echte Lücken zu fül-

len, ist dem Richter aufgegeben, unechte zu korrigieren, ist ihm nach tra-

ditioneller Auffassung grundsätzlich verwehrt, es sei denn, die Berufung 

auf den als massgeblich erachteten Wortsinn der Norm stelle einen 

Rechtsmissbrauch dar (BGE 141 V 481 E. 3.1 mit Hinweisen). Das aAHVG 

regelte in aArt. 2 AHVG klar und eindeutig die freiwillige Versicherung (vgl. 

E. 4.4.3.3 hiervor), weshalb keine echte Gesetzeslücke angenommen wer-

den kann, die zwangsläufig gerichtlich zu schliessen wäre. Der Gesetzge-

ber hat sich nicht vorwerfen zu lassen, eine Frage nicht geregelt zu haben, 

die hätte geregelt werden müssen. Wenn singuläre Fragen in Gesetz und 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&from_year=1954&to_year=2022&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=0&highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-221%3Ade&number_of_ranks=0&azaclir=clir#page221
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&from_year=1954&to_year=2022&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=0&highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-449%3Ade&number_of_ranks=0&azaclir=clir#page449
https://www.fedlex.admin.ch/eli/oc/2002/139/de
https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2001/845/de

C-688/2022 

Seite 27 

Verordnung nicht ausdrücklich normiert sind, kann daraus nicht ohne wei-

teres auf eine Gesetzeslücke geschlossen werden, solange jedenfalls die 

sich stellende Frage zumindest dem Grundsatz nach beantwortet ist, wie 

dies im vorliegenden Fall zutrifft (vgl. hierzu auch BGE 141 V 481 E. 3.3 

mit Hinweisen). Ob es sich bei dem vom Beschwerdeführer thematisierten 

Sachverhalt – seiner Mitversicherung über seine Ex-Ehefrau – um einen 

rechtspolitischen Mangel handelt, kann offenbleiben, da eine derartige un-

echte Gesetzeslücke – wie oben erwähnt – vom Bundesverwaltungsgericht 

hingenommen werden müsste.  

4.4.3.5.1 An der Tatsache, dass dem Beschwerdeführer zufolge seiner 

ausländischen Staatsangehörigkeit die freiwillige AHV/IV-Versicherung 

nicht offenstand und er nicht über seine Ex-Ehefrau mitversichert gewesen 

war, vermag auch der vom Beschwerdeführer ins Feld geführte UNO-So-

zialpakt nichts zu ändern. Wie das Bundesgericht in BGE 120 Ia 1 erwogen 

hat, haben die von der Schweiz mit diesem Pakt eingegangenen völker-

rechtlichen Verpflichtungen insofern bloss programmatischen Charakter, 

als sich die Vorschriften des Paktes nicht an den Einzelnen richten, son-

dern an die Gesetzgeber der Vertragsstaaten, welche die Vertragsbestim-

mungen als Richtlinien für ihre Tätigkeit zu beachten haben (vgl. hierzu 

E. 5c mit Hinweisen). 

4.4.3.6 Selbst wenn mit Blick auf aArt. 2 Abs. 4 AHVG von einer normierten 

Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts auszugehen ist, kann der 

Versicherte für die betreffenden Jahre 1992 bis 1998 daraus nicht zu sei-

nen Gunsten ableiten, da für das Bundesverwaltungsgericht aufgrund von 

Art. 190 BV Bundesgesetze und Völkerrecht massgebend sind. Damit kann 

Bundesgesetzen weder im Rahmen der abstrakten noch der konkreten 

Normenkontrolle die Anwendung versagt werden. Zwar handelt es sich da-

bei um ein Anwendungsgebot und kein Prüfungsverbot, und es kann sich 

rechtfertigen, vorfrageweise die Verfassungswidrigkeit eines Bundesgeset-

zes zu prüfen; wird eine solche festgestellt, muss das Gesetz aber ange-

wandt werden, und das Bundesgericht kann lediglich gegebenenfalls den 

Gesetzgeber einladen, die fragliche Bestimmung zu ändern. Freilich be-

steht nicht in jedem Fall die Veranlassung, die bundesgesetzliche Rege-

lung auf ihre Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht hin zu prüfen. Viel-

mehr hängt es von den Umständen des Einzelfalles ab, ob sich dies recht-

fertigt (BGE 136 I 65 E. 3.2 mit zahlreichen Hinweisen). Selbst wenn die 

damals gültig gewesenen aArt. 2 Abs. 4 AHVG verfassungswidrig gewesen 

sein sollten, sind sie nach dem Dargelegten im vorliegenden Fall 

C-688/2022 

Seite 28 

anzuwenden. Daran ändert schliesslich und bereits mit Blick auf den Re-

gelungsinhalt auch das BüG nichts. 

4.5 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass sich der Be-

schwerdeführer in seiner Eigenschaft als Staatsbürger von Deutschland 

gemäss der damals gültig gewesenen Rechtslage weder selber freiwillig 

versichern konnte noch in den fraglichen Jahren 1992 bis 1998 über seine 

Ex-Ehefrau automatisch mitversichert gewesen war; auf eine solche auto-

matische Mitversicherung hatten nur Schweizer Ehefrauen Zugriff. Daraus 

folgt, dass die Vorinstanz bei der Altersrentenberechnung zu Recht von ei-

ner gesamten Versicherungszeit von 23 Jahren und 9 Monaten ausgegan-

gen ist. In diesem Zusammenhang ist ergänzend darauf hinzuweisen, dass 

für die Zusprache einer Altersrente der Eintritt des Versicherungsfalles, 

also das Erreichen des Rentenalters (Geburtstag), massgebend ist. Dies 

gilt für das Erreichen des ordentlichen Rentenalters genauso wie für das 

Erreichen des Rentenalters bei ein- oder zweijährigem Rentenvorbezug 

(vgl. hierzu Urteil des BGer 9C_768/2012 vom 11. Oktober 2013 E. 5.2 mit 

Hinweis auf Urteil des BGer 9C_53/2013 vom 6. August 2013 E. 3.3). Der 

Versicherungsfall des am 22. Februar 1956 geborenen Beschwerdefüh-

rers, welcher auf einen ein- oder zweijährigen Rentenvorbezug verzichtet 

hatte, trat somit am 22. Februar 2021 ein. Davon ist im Zusammenhang mit 

der Bestimmung der Beitragsjahre auszugehen. 

5.  

Da der Versicherungsfall beim Beschwerdeführer am 22. Februar 2021 ein-

getreten war und die ordentlichen Renten gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG 

nach Massgabe unter anderem der Beitragsjahre zwischen dem 1. Januar 

nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt 

des Versicherungsfalles – somit vorliegend bis zum 31. Dezember 2020 

(SAK-act. 46 S. 3) – zu berechnen sind (vgl. E. 4.2.3 und E. 4.2.5 hiervor), 

weist der Beschwerdeführer ab dem Jahre 1987 bis Ende Dezember 2018 

eine Versicherungszeit von insgesamt 23 (vollen) Jahren und 9 Monaten 

auf (SAK-act. 46 S. 3). Insofern sind die diesbezüglichen Ausführungen der 

Vorinstanz zutreffend und nicht zu beanstanden. 

6.  

Aufgrund einer Versicherungszeit von insgesamt 23 Jahren und 9 Monaten 

ergibt sich bezüglich der anwendbaren Rentenskala weiter was folgt: 

6.1 Der Beschwerdeführer machte in diesem Zusammenhang insbeson-

dere geltend, in der aktuellen Berechnung, welche ohne Einbezug der 

C-688/2022 

Seite 29 

strittigen Zeiten durchgeführt worden sei, seien 23 Beitragsjahre und 9 Mo-

nate ermittelt worden. Bei der weiterführenden Rechnung seien diese zu-

sätzlichen 9 Monate komplett gestrichen und mit der falschen Rentenskala 

23 weitergerechnet worden. Richtigerweise sei die Rentenskala 24 heran-

zuziehen.  

6.2 Die Vorinstanz vertrat die Auffassung, die Rentenskala werde unter Be-

rücksichtigung der vollen Versicherungsjahre ermittelt (Art. 38 Abs. 2 

AHVG). Es werde das Verhältnis der vollen Beitragsjahre des Versicherten 

zu denjenigen seines Jahrgangs berücksichtigt, wobei Art. 52 AHVV die 

Abstufung dieser Teilrenten nach deren prozentualem Anteil an einer Voll-

rente wiedergebe. Der Beschwerdeführer habe 23, aber nicht 24 volle Ver-

sicherungsjahre vorzuweisen. Ferner habe die Jahrgangsklasse des Be-

schwerdeführers eine Vollrente mit 44 Beitragsjahren aufzuweisen. 23 Bei-

tragsjahre im Verhältnis zu 44 Beitragsjahren entsprächen 52.27 Prozent. 

Gemäss Art. 52 AHVV entspreche dies der Rentenskala 23. Erst ab einem 

Prozentanteil von 52.28 Prozent werde die nächsthöhere Rentenskala, das 

heisse die Skala 24, erreicht. Es sei somit zu Recht die Rentenskala 23 

zugrunde gelegt worden. Die weiteren 9 Monate seien nicht "gestrichen", 

sondern lediglich im Rahmen der Berechnung des massgebenden durch-

schnittlichen Jahreseinkommens herangezogen worden. 

6.3 Die Abstufung der Teilrenten wird in Art. 52 AHVV näher geregelt. 

Art. 52 Abs. 1 AHVV enthält eine Tabelle der 44 Rentenskalen und der nach 

dem Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren des Versicherten und 

denen seines Jahrganges abgestuften Teilrenten in Prozenten der Voll-

rente. Beträgt das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren des Ver-

sicherten und denen seines Jahrganges mindestens 97.73 %, so wird die 

Vollrente gewährt (Art. 52 Abs. 2 AHVV).  

6.4 Bei der Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente ab dem 1. März 

2021 betrug die Beitragsdauer des Jahrgangs des Beschwerdeführers 

(1956) 44 Jahre (vgl. www.bsv.admin.ch > Sozialversicherungen > AHV > 

Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > weitere Informationen 

> Weisungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen Renten > Rententa-

bellen 2023 > Download > Jahrgangstabellen [S. 8]; zuletzt besucht am 

22. April 2024). Die anwendbare Rentenskala bemisst sich gemäss Art. 38 

Abs. 2 AHVG nur nach den vollen Beitragsjahren. Das Verhältnis zwischen 

den vollen Beitragsjahren des Beschwerdeführers (23) und denjenigen sei-

nes Jahrgangs (1956) beträgt 52.27 %, was gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVV 

– aufgrund eines Verhältnisses zwischen den vollen Beitragsjahren des 

C-688/2022 

Seite 30 

Versicherten und denen seines Jahrgangs in Prozenten von mindestens 

50.01 aber weniger als 52.28 – einer Teilrente in der Höhe von 52.27 % der 

Vollrente sowie der Rentenskala 23 entspricht. Es ist somit nicht zu bean-

standen, dass die Vorinstanz bei der Rentenberechnung die Rentenskala 

23 als die massgebliche qualifiziert hatte (vgl. hierzu auch www.bsv.ad-

min.ch > Sozialversicherungen > AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze 

& Verordnungen > weitere Informationen > Weisungen AHV > Grundlagen 

AHV > Weisungen Renten > Rententabellen > Rententabellen 2023 > 

Download; Skalenwähler, S. 12 [44 Beitragsjahre des Jahrgangs 1956 bei 

23 vollen Beitragsjahren]; zuletzt besucht am 22. April 2024). 

7.  

Mit Blick auf das massgebliche durchschnittliche Jahreseinkommen ergibt 

sich weiter was folgt: 

7.1 Vorab ist darauf hinzuweisen, dass für die Berechnung der Altersrente 

die Erwerbseinkommen – analog den Beitragsjahren – in Anwendung von 

Art. 29bis Abs. 1 AHVG ebenfalls bis zum 31. Dezember 2020 zu berück-

sichtigen sind (vgl. E. 5 hiervor). Gemäss den IK-Auszügen vom 9. Novem-

ber 2020 bezog der Beschwerdeführer in der Zeitspanne von 1987 bis 

2018 (gesplittet; ohne Einkommensteil der früheren Ehegattin für die Jahre 

1992 bis 1998) ein Einkommen in der Höhe von total Fr. 2'383'222.- 

(Fr. 1'297'040.- [SAK-act. 9 S. 2] + Fr. 18'700.- [SAK-act. 9 S. 5] + 

Fr. 974'949.- [SAK-act. 9 S. 6] + Fr. 90'602.- [SAK-act. 9 S. 7] + Fr. 1'931.- 

[SAK-act. 8 S. 3]). Davon ging auch die Vorinstanz in ihrem Einspracheent-

scheid vom 25. Januar 2022 aus (SAK-act. 46 S. 5). Da der Beschwerde-

führer – soweit aus den Akten ersichtlich – weder einen Kontoauszug noch 

eine entsprechende Berichtigung verlangt hat und die Eintragungen im IK 

auch nach der Korrektur vom 4./27. Oktober 2021 (SAK-act. 31 S. 2 und 

SAK-act. 39 S. 4 und 6) nicht offensichtlich falsch sind, ist einzig auf die 

Angaben in den IK-Auszügen abzustellen, zumal auch der Beschwerde-

führer selber für deren Unrichtigkeit keinerlei Beweise erbracht hat (vgl. 

E. 3.3.1 hiervor). Da weitere Beweismassnahmen an diesem Ergebnis 

nichts mehr zu ändern vermögen, ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 

verzichten (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 122 V 157 E. 1d). 

7.2 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfas-

send, dass der Beschwerdeführer gemäss den IK-Auszügen ein massge-

bliches Erwerbseinkommen in der Schweiz in der Höhe von insgesamt 

Fr. 2'383'222.- generiert hat. Nachfolgend ist weiter zu prüfen, ob die 

C-688/2022 

Seite 31 

Vorinstanz – daraus resultierend – das massgebende durchschnittliche 

Jahreseinkommen zu Recht auf Fr. 100'346.- festgelegt hat. 

8.  

8.1 Das nicht zu beanstandende, in der Schweiz erzielte Einkommen in der 

Höhe von total Fr. 2'383'222.- ist nicht zwecks der Ausgleichung der Infla-

tion entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33ter AHVG aufzuwerten, 

da der Aufwertungsfaktor vorliegend 1.000 beträgt (vgl. www.bsv.admin.ch 

> Sozialversicherungen > AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Ver-

ordnungen > weitere Informationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV 

> Weisungen Renten > Rententabellen > Rententabellen 2021 > Down-

load; eintrittsabhängiger pauschaler Aufwertungsfaktor 2021 [Jahr des Be-

ginns der Altersrente], S. 17; erster massgeblicher IK-Eintrag im Jahr 1987 

[SAK-act. 8 S. 11 und SAK-act. 9 S. 7]; zuletzt besucht am 22. April 2024). 

Geteilt durch die Anzahl der festgestellten und massgeblichen Beitragszeit 

von 23 Jahren und 9 Monaten resp. 285 Monaten ergibt dies somit als Zwi-

schenergebnis ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 100'346.-, 

was die Vorinstanz korrekt festgestellt hat (SAK-act. 46 S. 5). 

8.2 Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen und in Anwendung 

von Art. 29sexies Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 52f Abs. 1 und 5 AHVV 

Anspruch auf Erziehungsgutschriften (vgl. E. 2.6 hiervor) für 1.5 Jahre. In 

Anwendung von Art. 34 AHVG in Verbindung mit Art. 29sexies Abs. 2 AHVG 

belief sich die Höhe einer Erziehungsgutschrift im Zeitpunkt der Entstehung 

der Altersrente des Beschwerdeführers (1. März 2021) auf Fr. 64'530.- 

(Fr. 1'195.- x 12 x 3 x 1.5 (vgl. www.bsv.admin.ch > Sozialversicherungen 

> AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > weitere In-

formationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen Renten > 

Rententabellen 2021 [Version 15] > Download > monatliche Vollrenten 

[S. 20]; zuletzt besucht am 22. April 2024). Unter Berücksichtigung von ins-

gesamt (massgeblichen) 23 Jahren und 9 Monaten resultiert demnach eine 

durchschnittliche Erziehungsgutschrift in der Höhe von Fr. 2'717.- 

(Fr. 64'530.- : 285 [Monate] x 12), wie dies die Vorinstanz ebenfalls korrekt 

ermittelt hat (SAK-act. 15 S. 7). 

8.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen resultiert bei einem massge-

benden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr.100'346.- und Erzie-

hungsgutschriften von insgesamt Fr. 2'717.-  ein durchschnittliches Jahres-

einkommen in der Höhe von insgesamt Fr. 103'063.-, wie dies von der  

Vorinstanz ebenfalls korrekt festgestellt worden ist (SAK-act. 46 S. 5). 

C-688/2022 

Seite 32 

8.4 Gemäss Art. 53 Abs. 1 AHVV stellt der Bundesrat verbindliche Renten-

tabellen auf, nach denen die errechneten Monatsrenten abgestuft werden. 

Mit Blick auf den Anspruchsbeginn im März 2021 kommt vorab das Ren-

tensystem 2021 zur Anwendung. Gemäss diesem wird die volle Monats-

rente basierend auf einem auf die nächsten Fr. 1'434.- gerundeten RAM 

(Revenu annuel moyen déterminant) berechnet (vgl. zu den Rententabel-

len 2015 [Fr. 1'410.-] https://soziale-sicherheit-chss.ch/wp-content/uplo-

ads/2016/06/59_CHSS_02-16_de_Schnegg.pdf; zuletzt besucht am 

22. April 2024). In den entsprechenden Rententabellen 2021 (a.a.O., 

S. 62) wurde jedoch darauf verzichtet, ab Fr. 86'040.- die nächsten, jeweils 

um Fr. 1'434.- erhöhten Schritte anzugeben. Mit Blick auf die entsprechen-

den Erhöhungsschritte (von Fr. 86'040.- auf Fr. 87'474.-, Fr. 88'908.-, 

Fr. 90'342.-, Fr. 91'776.-, Fr. 93'210.-, Fr. 94'644.-, Fr. 96'078.-, Fr. 97'512.-

, Fr. 98'946.-, Fr. 100'380.-, Fr. 101'814.-, Fr. 103'248.-) lässt sich nicht be-

anstanden, dass die Vorinstanz bei einem massgebenden durchschnittli-

chen Jahreseinkommen in der Höhe von insgesamt Fr. 103'063.- (vgl. 

E. 8.3 hiervor), welches zwischen den beiden Werten von Fr. 101'814.- und 

Fr. 103'248.- liegt, nach 12 Erhöhungsschritten von jeweils Fr. 1'434.- ein 

RAM in der Höhe von Fr. 103'248.- in ihrer Berechnung aufgeführt hat 

(SAK-act. 46 S. 5), nachdem die ursprüngliche Berechnung des massge-

benden durchschnittlichen Jahreseinkommens (SAK-act. 15 S. 7) zufolge 

der Nichtberücksichtigung der Jahre 1992 bis 1998 etwas nach unten hatte 

korrigiert werden müssen. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass dieses 

Einkommen gemäss den Rententabellen 2021 zwar deutlich über der Be-

stimmungsgrösse des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkom-

mens in der Höhe von Fr. 86'040.- (und mehr) liegt, jedoch nicht gleichzeitig 

zu einem höheren Rentenbetrag führt (Rententabellen 2021, a.a.O., S. 62). 

8.5 Einkommen in der Höhe von Fr. 86'040.- und mehr entsprachen ge-

mäss den anwendbaren Rententabellen 2021 im Jahr 2021 bei der vorlie-

gend zur Anwendung gelangenden Rentenskala 23 (vgl. E. 6. hiervor) ei-

nem monatlichen AHV-Rentenbetrag von Fr. 1'249.- (vgl. Rententabellen 

2021, a.a.O., S. 62). Der von der Vorinstanz am 4. Februar 2021 verfügte 

(SAK-act. 12) und mit vorliegend angefochtenem Einspracheentscheid 

vom 25. Januar 2022 (SAK-act. 46) bestätigte monatliche Rentenbetrag in 

dieser Höhe lässt sich somit nicht beanstanden. 

9.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass die Vorinstanz die Altersrente des Beschwerdeführers korrekt be-

rechnet hat. Demnach erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid 

C-688/2022 

Seite 33 

der Vorinstanz vom 25. Januar 2022 als rechtens, weshalb die dagegen 

vom Versicherten am 9. Februar 2022 (Posteingang: 14. Februar 2022) 

erhobene Beschwerde als unbegründet abzuweisen ist. 

10.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

10.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

10.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Als 

Bundesbehörde hat die obsiegende Vorinstanz ebenfalls keinen Anspruch 

auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG [e contrario] und Art. 7 

Abs. 1 [e contrario] und Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 73.320.2]). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

 

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Seite 34 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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