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**Case Identifier:** 542b5e74-e82a-5f57-8d82-ad22b10d9ab2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 25.08.2015 B 2014/122
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2014-122_2015-08-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2014/122

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 25.08.2015

Entscheiddatum: 25.08.2015

Entscheid Verwaltungsgericht, 25.08.2015
Ausländerrecht, Widerruf der Niederlassungsbewilligung, Art. 63 Abs. 2 in 
Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG. Rechtmässigkeit des Widerrufs der 
Niederlassungsbewilligung eines sich seit 1992 in der Schweiz aufhaltenden 
serbischen Staatsbürgers. Der Beschwerdeführer wurde unter anderem 
wegen bandenmässigen Diebstahls, Sachbeschädigung, 
Hausfriedensbruchs und gewerbsmässigen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe 
von zwei Jahren verurteilt, was ihn nicht davon abhielt, erneut strafrechtlich 
in Erscheinung zu treten. Angesichts der weder wirtschaftlich noch sozial 
gelungenen Integration des Beschwerdeführers und der erheblich belasteten 
Beziehung zu seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau und zu seinen 
Kindern steht die lange Aufenthaltsdauer einem Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung nicht entgegen (Verwaltungsgericht, B 
2014/122). Entscheid vom 25. August 2015

Besetzung

 

Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Heer, Rufener, Bietenharder; 

Gerichtsschreiber Scherrer

 

Verfahrensbeteiligte

X.Y.,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239, 

9443 Widnau,

gegen

Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

Gegenstand

Widerruf der Niederlassungsbewilligung

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.           X.Y., geb. 1979, Staatsangehöriger von Serbien, reiste im Juni 1992 mit seiner 

Mutter und seinen Geschwistern im Rahmen des Familiennachzugs zum Vater aus 

Serbien in die Schweiz ein. Er verfügt über eine Niederlassungsbewilligung, deren 

Kontrollfrist letztmals bis 15. Oktober 2019 verlängert wurde (act. 16.2). Am 26. 

Dezember 1997 heiratete X.Y. in seinem Heimatland K.Y., geb. 1980, Staatsangehörige 

von Serbien (act. 10/19/Doss. X.Y., S. 362-363). Diese reiste am 7. August 1998 im 

Rahmen des Familiennachzugs zu ihrem Ehemann in die Schweiz ein. Seitdem verfügt 

K.Y. über eine Aufenthaltsbewilligung, die regelmässig verlängert wurde (act. 10/19a, 

10/19/Dossier K.Y. S. 5, 9, 77). Die gemeinsamen in der Schweiz geborenen Kinder 

A.Y., geb. 1999, B.Y., geb. 2001, und C.Y., geb. 2004, sind wie ihr Vater im Besitz einer 

Niederlassungsbewilligung (act. 10/Akten des Migrationsamts Dossier A.Y. S. 3, 

Dossier B.Y. S. 3, Dossier C.Y. S. 3). Gestützt auf eine Vereinbarung (act. 2/4) leben die 

Ehegatten seit dem 17. September 2013 getrennt, wobei die Kinder unter der Obhut 

der Mutter stehen.

Weil X.Y. seinen finanziellen Verpflichtungen nicht ordnungsgemäss nachgekommen ist 

und sich als Arbeitskraft nicht bewährt hat, wurde er mit Schreiben vom 18. August 

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2003 (act. 10/19/Doss. X.Y., S. 276) durch das Ausländeramt (heute Migrationsamt) 

verwarnt. Er wurde dazu angehalten, sich künftig in jeder Beziehung klaglos zu 

verhalten, sich um eine Arbeitsstelle zu bemühen und die Schulden zu tilgen, 

ansonsten er damit rechnen müsse, dass weitergehende ausländerrechtliche 

Massnahmen wie die Androhung der Ausweisung oder die Ausweisung selbst geprüft 

und gegebenenfalls verfügt würden.

 

Während seines bisherigen Aufenthalts in der Schweiz gab der Beschwerdeführer in 

verschiedener Hinsicht zu Klagen Anlass. Strafrechtlich verurteilt wurde er namentlich 

wie folgt:

·           diverse Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht (Bussenverfügung 

vom 26. Juni 2003 [Busse], act. 10/19/Doss. X.Y., S. 272; Strafbefehl vom 5. April 2006 

[Busse], act. 10/Doss. X.Y. S. 266; Strafverfügung vom 21. Januar 2008 [Busse], 

act. 10/19/Doss. X.Y., S. 261; Strafbefehl vom 20. April 2011 [Busse], act. 10/19/Doss. 

X.Y., S. 204; Strafbefehl vom 19. Oktober 2012 [Busse], act. 10/19/Doss. X.Y., S. 139)

·         versuchte Förderung der rechtswidrigen Einreise (Bussenverfügung vom 

1. September 2008 [Geldstrafe, Busse], act. 10/19/Doss. X.Y., S. 233)

·         bandenmässiger Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und 

gewerbsmässiger Betrug (Entscheid des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 

18./19./20./23./24. Januar 2012 [Freiheitsstrafe von 2 Jahren], act. 10/19/Doss. X.Y., 

S. 161)

·         mehrfache Tätlichkeiten zum Nachteil seiner Ehegattin und einfache 

Körperverletzung zum Nachteil seines Sohnes (Strafbefehl vom 15. Oktober 2013 

[Geldstrafe, Busse], act. 10/17a)

 

Im Oktober 2012 lagen gegenüber dem Beschwerdeführer 8 Verlustscheine im 

Gesamtbetrag von CHF 40'992 beim Betreibungsamt N., 13 Verlustscheine im 

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Gesamtbetrag von CHF 19'189 beim Betreibungsamt M. sowie ein Verlustschein im 

Betrag von CHF 2'595 und offene Betreibungen in der Höhe von CHF 2'293 beim 

Betreibungsamt O. vor (act. 10/19/Doss. X.Y., S. 147 f., 151). Der Beschwerdeführer 

und seine Familie wurden zwischen März und November 2003, in den Jahren 2008 und 

2009 sowie zwischen Dezember 2009 und Dezember 2011 durch die Sozialämter der 

Gemeinden N., M. und O. im Gesamtbetrag von rund CHF 36'000 finanziell unterstützt 

(act. 10/19/Doss. X.Y., S. 142, 144, 150).

B.           Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs, welches X.Y., vertreten durch 

Rechtsanwalt Adrian Fiechter, mit mehreren Stellungnahmen (act. 10/Doss. X.Y., 

S. 50-59, 90-92, 94-118) wahrnahm, widerrief das Migrationsamt mit Verfügung vom 

3. April 2013 (act. 10/1a/1) seine Niederlassungsbewilligung und setzte ihm eine 

Ausreisefrist bis am 12. Juni 2013 an.

Gegen diese Verfügung legte X.Y. mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 18. April 

2014 (act. 10/1) Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement ein. Er beantragte, 

die angefochtene Verfügung sei vollumfänglich aufzuheben und die 

Niederlassungsbewilligung sei zu verlängern, eventualiter eine Aufenthaltsbewilligung 

zu erteilen.

Mit Entscheid vom 3. Juni 2014 (act. 2/2) lehnte das Sicherheits- und 

Justizdepartement den Rekurs ab und lud das Migrationsamt ein, X.Y. eine neue Frist 

zur Ausreise anzusetzen. Zur Begründung hielt das Sicherheits- und Justizdepartement 

im Wesentlichen fest, angesichts der Verurteilung X.Y.s zu einer Gefängnisstrafe von 

zwei Jahren und weiterer strafrechtlicher Verfehlungen sowie im Licht der Tatsache, 

dass ihn Vorstrafen und eine frühere fremdenpolizeiliche Verwarnung unbeeindruckt 

gelassen hätten, sei zu befürchten, dass er auch in Zukunft die öffentliche Sicherheit 

und Ordnung verletzen oder gefährden werde. Es bestehe daher ein erhebliches 

öffentliches Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung, welches das private 

Interesse, namentlich das Recht auf Familienleben überwiege. Im Übrigen sei es nach 

bundesgerichtlicher Rechtsprechung ausgeschlossen, anstelle einer widerrufenen 

Niederlassungsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.

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C.           Gegen den Entscheid vom 3. Juni 2014 liess X.Y. (Beschwerdeführer) durch 

seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 18. Juni 2014 (act. 1) – ergänzt mit Eingabe 

vom 9. Juli 2014 (act. 6, 7) – Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben. Er 

beantragte, der Entscheid des Sicherheits- und Justizdepartements (Vorinstanz) sei 

vollumfänglich aufzuheben (act. 1 Rechtsbegehren Ziff. 1), dem Beschwerdeführer sei 

die Niederlassungsbewilligung zu verlängern (Ziff. 2), eventualiter sei eine ordentliche 

Jahresaufenthaltsbewilligung zu erteilen (Ziff. 3), dies alles unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge (Ziff. 4).

Mit Stellungnahme vom 15. Juli 2014 (act. 9) schloss die Vorinstanz auf Abweisung der 

Beschwerde und verwies unter Verzicht auf ergänzende Bemerkungen auf die 

Erwägungen im angefochtenen Entscheid.

Mit Schreiben vom 18. September 2014 (act. 12) teilte das Migrationsamt mit, der 

Beschwerdeführer sei zwei Tage zuvor vorläufig festgenommen worden und das 

Untersuchungsamt Altstätten werde mit grösster Wahrscheinlichkeit beim Kreisgericht 

Rheintal einen Haftantrag wegen dringenden Verdachts auf Diebstahl, 

Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs sowie eventuell Betrugs und Nötigung 

einreichen. Gemäss Schreiben der Gemeindeverwaltung O. (act. 14.2) befand sich der 

Beschwerdeführer am 8. Juni 2015 in Untersuchungshaft im Regionalgefängnis 

Altstätten.

Auf weitere Darlegungen in den Eingaben der Beteiligten wird, soweit für den Entscheid 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.            (…).

2.            Zum Vornherein abzuweisen ist die Beschwerde, soweit verlangt wird, dem 

Beschwerdeführer sei eventuell eine ordentliche Jahresaufenthaltsbewilligung zu 

erteilen (act. 1 Rechtsbegehren Ziff. 3). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

ist es ausgeschlossen, anstelle der widerrufenen Niederlassungsbewilligung eine 

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Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (BGer 2C_634/2011 vom 27. Juni 2012 E. 4.3 mit 

Hinweisen).

3.            Streitig ist, ob die Vorinstanz den vom Migrationsamt verfügten Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers im angefochtenen Entscheid zu 

Recht bestätigt hat. Die Niederlassungsbewilligung von Ausländern, die sich seit mehr 

als fünfzehn Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss in der Schweiz aufhalten, 

kann nur aus Gründen von Art. 63 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die 

Ausländerinnen und Ausländer (SR 142.20; AuG; schwerwiegender Verstoss gegen die 

öffentliche Sicherheit und Ordnung oder Gefährdung der inneren oder äusseren 

Sicherheit) oder Art. 62 lit. b AuG (Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe 

oder Anordnung einer strafrechtlichen Massnahme) widerrufen werden (Art. 63 Abs. 2 

AuG).

Als längerfristig gilt eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (BGE 135 II 377 

E. 4.2). Dabei spielt es keine Rolle, ob die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt 

ausgesprochen worden ist (BGer 2C_389/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.1, BGer 

2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1). Die ein Jahr überschreitende Dauer einer 

"längerfristigen" Freiheitsstrafe muss sich aber auf ein einziges Strafurteil stützen. Eine 

Zusammenrechnung von mehreren kürzeren Strafen, die in ihrer Gesamtheit mehr als 

ein Jahr ausmachen, ist grundsätzlich nicht zulässig (BGE 137 II 297 E. 2). Nach der 

Rechtsprechung des st. gallischen Verwaltungsgerichts kann allerdings im Fall einer 

Zusatzstrafe im Sinn von Art. 49 Abs. 2 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (SR 

311.0; StGB) zur Beurteilung, ob der Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe 

erfüllt ist, auf die Gesamtstrafe abgestellt werden (VerwGE B 2013/17 vom 8. 

November 2013 E. 2.1.1, www.gerichte.sg.ch).

Der Beschwerdeführer wurde vom Kreisgericht Sarganserland-Werdenberg mit 

Entscheid vom 18.-24. Januar 2012 wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, 

Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und gewerbsmässigen Betrugs zu einer 

bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt (act. 10/Akten des Migrationsamts 

X.Y. S. 200). Es steht damit fest, dass der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund nach 

Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG (Verurteilung zu einer 

längerfristigen Freiheitsstrafe) gesetzt hat. Ob damit gleichzeitig auch der 

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Widerrufsgrund des schwerwiegenden Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und 

Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG gegeben ist, kann offen bleiben, weil die 

beiden Gründe als alternative Voraussetzungen für den Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung zu verstehen sind (BGer 2C_481/2012 vom 1. März 2013 E. 

2.2).

4.            Liegt ein Widerrufsgrund vor, so "kann" nach Art. 63 AuG die 

Niederlassungsbewilligung widerrufen werden. Art. 63 AuG gewährt der zuständigen 

Behörde einen gewissen Ermessensspielraum. Zu prüfen ist allerdings, ob der Widerruf 

der Bewilligung als verhältnismässig erscheint (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV, und Art. 96 Abs. 1 AuG; BGE 139 I 

147 E. 2.2 mit Hinweisen). Zur Beurteilung der Frage, ob dies der Fall ist, sind das 

öffentliche Interesse an der Fernhaltung der ausländischen Person und deren Interesse 

sowie das ihrer Familie am Verbleib in der Schweiz gegeneinander abzuwägen. 

Namentlich zu berücksichtigen sind dabei die Schwere des Delikts und des 

Verschuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten 

des Ausländers während diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der 

bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile (BGE 

139 I 31 E. 2.3.1). Ausschlaggebend ist die Verhältnismässigkeit der Massnahme im 

Einzelfall, die praxisgemäss gestützt auf die gesamten wesentlichen Umstände geprüft 

werden muss (BGer 2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 

135 II 112 E. 2.1, 2C_160/2009 vom 1. Juli 2009 E. 3.1, 2A.71/2007 vom 7. Mai 2007 E. 

3.2).

Ausgangspunkt und Massstab für die vorzunehmende Interessenabwägung ist das 

Verschulden des Ausländers. Dieses findet vorab im vom Strafrichter verhängten 

Strafmass seinen Ausdruck. Die Behörde hat sich mit den Erwägungen des 

Strafrichters auseinanderzusetzen, um zu einer eigenen Gefahrenprognose zu kommen 

(VerwGE B 2012/76 vom 11. Dezember 2012 E. 4.1 mit Hinweis auf Nägeli/Schoch, in: 

Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Aufl. 2009, Rz. 22.188, 

www.gerichte.sg.ch). Zu beachten ist dabei, dass das strafrechtliche und das 

ausländerrechtliche Verschulden nicht deckungsgleich sind (BGer 2C_1148/2013 vom 

8. Juli 2014 E. 4.1.1). Im Unterschied zum strafrechtlichen Verschulden, welches sich 

hauptsächlich auf den jeweils verwirklichten Straftatbestand bezieht, beurteilt sich das 

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ausländerrechtliche Verschulden anhand der gesamten (strafrechtlich relevanten) 

Verfehlungen der betroffenen Person. Das ausländerrechtliche Verschulden ist somit 

das Ergebnis einer Gesamtbetrachtung des deliktischen Verhaltens, wobei das Alter 

der betroffenen Person bei der (jeweiligen) Tatbegehung ebenso eine Rolle spielt wie 

die Art, Anzahl und Frequenz der Delikte (BGer 2C_1076/2013 vom 2. Juni 2014 E. 4.1).

4.1.        Die Vorinstanz ist im Rahmen einer Gesamtbetrachtung des deliktischen 

Verhaltens des Beschwerdeführers zum Schluss gelangt, es liege ein schweres 

ausländerrechtliches Verschulden vor. Diese Beurteilung wird vom Beschwerdeführer 

in verschiedener Hinsicht bestritten.

4.1.1.    Der Beschwerdeführer lässt zunächst einwenden, bei der Mehrzahl der von ihm 

begangenen Strassenverkehrsdelikte handle es sich um vergleichsweise geringfügige 

Verfehlungen. Auch wenn dies in tatsächlicher Hinsicht im Wesentlichen zutreffen mag, 

kann der Beschwerdeführer daraus vorliegend nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil 

die genannten Strassenverkehrsdelikte beim Entscheid über den Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung eine nur untergeordnete Rolle gespielt haben. Wesentlich 

war vielmehr, dass sich der Beschwerdeführer neben den von ihm als geringfügig 

bezeichneten Strassenverkehrsdelikten weitere nicht mehr als leicht zu qualifizierende 

Rechtsvorstösse hat zu Schulden kommen lassen. Namentlich der Strafbefehl vom 1. 

September 2008 wegen versuchter Förderung der rechtswidrigen Einreise [Geldstrafe 

von 10 Tagessätzen zu je CHF 40.-, Busse von CHF 100.-], das Strafurteil vom 

18.-24. Januar 2012 wegen Einbruchdiebstählen (gewerbs- und bandenmässiger 

Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch) und gewerbsmässigen Betrugs 

[Freiheitsstrafe von zwei Jahren] sowie der Strafbefehl vom 15. Oktober 2013 wegen 

mehrfacher Tätlichkeiten gegenüber seiner Ehefrau und wegen einfacher 

Körperverletzung zum Nachteil seines Sohnes [Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 

CHF 80.-, Busse von CHF 600.-] können in ihrer Gesamtheit als Ausdruck eines 

schweren Verschuldens angesehen werden. Nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung spricht bereits die zweijährige Freiheitsstrafe alleine für ein 

gravierendes Verschulden und eine erhebliche Geringschätzung der schweizerischen 

Rechtsordnung (BGE 139 I 145 E. 3.4). Zu bedenken ist schliesslich, dass die dem 

Beschwerdeführer zur Last gelegten Einbruchsdelikte zu den Anlasstaten gehören, die 

gemäss Art. 121 Abs. 3 lit. a der Bundesverfassung der Schweizerischen 

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Eidgenossenschaft (SR 101; BV) zum Verlust aller Rechtsansprüche auf Aufenthalt in 

der Schweiz führen. Diese Bestimmung ist zwar gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung nicht unmittelbar anwendbar (BGE 139 I 16 E. 4.3), doch ist den darin 

enthaltenen verfassungsrechtlichen Wertungen bei der Auslegung des Gesetzes 

insoweit Rechnung zu tragen, als dies zu keinem Widerspruch zu übergeordnetem 

Recht führt (zur "praktischen Konkordanz" bei der Anwendung dieser Norm: BGE 139 I 

31 E. 2.3.2).

4.1.2.    Der Beschwerdeführer lässt im Weiteren vortragen, die Vorinstanz habe zu 

wenig berücksichtigt, dass er die im Strafurteil vom 18.-24. Januar 2012 beurteilten 

Delikte gemäss den Feststellungen des Kreisgerichts allein wegen seiner Spielsucht 

und nicht etwa aus Habgier oder vorwiegend krimineller Energie begangen habe. 

Darüber hinaus habe die Vorinstanz auch der Tatsache, dass der Beschwerdeführer bei 

den Diebstählen keine allzu tragende Rolle eingenommen habe, zu wenig Bedeutung 

beigemessen. Zudem habe das Kreisgericht im Strafurteil auch die bereits früher gegen 

ihn ausgesprochenen mehrfachen Strafen im Strassenverkehrs- und Ausländerrecht 

berücksichtigt. Es sei zur Auffassung gelangt, das Verschulden des Beschwerdeführers 

sei als maximal mittelschwer zu qualifizieren. Angesichts dieser Erwägungen des 

Kreisgerichts sei die Vorinstanz zu Unrecht von einem schweren Verschulden 

ausgegangen.

Mit diesen Vorbringen lässt der Beschwerdeführer unbeachtet, dass das 

ausländerrechtliche Verschulden im Rahmen der gebotenen Gesamtbetrachtung in 

erster Linie anhand des Strafmasses und nicht primär aufgrund des strafrechtlichen 

Verschuldens bzw. strafmildernder Umstände zu beurteilen ist. Bei der Festsetzung des 

Strafmasses durch das Strafgericht werden sämtliche mildernden Umstände bereits 

mitberücksichtigt, womit im ausländerrechtlichen Verfahren in der Regel kein Raum 

bleibt, die Beurteilung des Strafrichters in Bezug auf das Verschulden zu relativieren 

(BGer 2C_836/2013 vom 10. Februar 2014 E. 3.2, 2C_819/2013 vom 24. Januar 2014 

E. 3.2, 2C_542/2014 vom 22. Januar 2015 E. 3.2). Wie bereits in E. 4.1.1 dargelegt 

wurde, durfte sich die Vorinstanz vorliegend ohne Weiteres auf den Standpunkt stellen, 

das ausländerrechtliche Verschulden des Beschwerdeführers wiege schwer, nachdem 

dieser zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde. In diesem 

Zusammenhang hat die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, dass die 

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strafmildernden Umstände bereits im ausgefällten Strafmass berücksichtigt wurden. 

Mit Blick auf die früheren strassenverkehrsrechtlichen und ausländerrechtlichen 

Verfehlungen des Beschwerdeführers hat das Kreisgericht im Strafurteil vom 

18.-24. Januar 2012 festgestellt, dass diese für die Festlegung des mit dem Strafurteil 

auszufällenden Strafmasses nicht einschlägig seien (act. 10/19/Doss. X.Y., S. 194 f.). 

Es ist daher nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer zu seinen Gunsten aus seiner 

Behauptung ableiten könnte, dass das Kreisgericht im Strafurteil seine früheren 

Verfehlungen berücksichtigt habe.

4.2.        Der Vorwurf eines schwerwiegenden ausländerrechtlichen Verschuldens 

erscheint schliesslich auch vor dem Hintergrund zutreffend, dass der 

Beschwerdeführer zum Tatzeitpunkt der vorliegend relevanten Delikte (vgl. oben 

Erwägung 3.1) älter als 25 Jahre war. Er kann sich daher nicht darauf berufen, sein 

Verschulden sei aufgrund seines noch jungen Erwachsenenalters milder zu beurteilen. 

Hinzu kommt, dass sich der Beschwerdeführer weder durch seine Vorstrafen und die 

frühere ausländerrechtliche Verwarnung noch durch seine Ehe und Vaterschaft von der 

Delinquenz abhalten liess. Auch nach dem erstinstanzlichen Widerruf seiner 

Niederlassungsbewilligung verhielt sich der Beschwerdeführer in strafrechtlicher 

Hinsicht keineswegs tadellos. So wurde er am 15. Oktober 2013 (während des 

laufenden Verfahrens vor der Vorinstanz) wegen häuslicher Gewalt gegenüber seiner 

Ehefrau und seinem Sohn durch Strafbefehl (act. 10/17a) zu einer Geldstrafe von 40 

Tagessätzen und zu einer Busse von CHF 600.- verurteilt. Zudem wurde mit Schreiben 

des Migrationsamtes vom 18. September 2014 (act. 12) mitgeteilt, der 

Beschwerdeführer sei zwei Tage zuvor wegen dringenden Verdachts auf Diebstahl, 

Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch sowie eventuell Betrug und Nötigung vorläufig 

festgenommen worden. Gemäss Schreiben der Gemeindeverwaltung O. (act. 14.2) 

befand er sich am 8. Juni 2015 noch in Untersuchungshaft, was darauf schliessen 

lässt, dass sich der Anfangsverdacht weiteren deliktischen Verhaltens erhärtet hat.

4.3.        Zusammenfassend ist mit der Vorinstanz dafür zu halten, dass dem 

Beschwerdeführer in ausländerrechtlicher Hinsicht ein schwerwiegendes Verschulden 

vorzuwerfen ist. Im Übrigen hat sich die Vorinstanz sowohl mit den strafrichterlichen 

Erwägungen im Strafurteil vom 18.-24. Januar 2012 angemessen auseinandergesetzt 

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(angefochtener Entscheid E. 2a/aa) als auch eine eigenständige Würdigung der für sie 

entscheidwesentlichen Elemente vorgenommen (angefochtener Entscheid E. 2a/bb).

Am Widerruf der Niederlassungsbewilligung besteht damit ein erhebliches öffentliches 

Interesse, welches nur durch entsprechend gewichtige private Interessen aufgewogen 

werden kann. Zu berücksichtigen ist, dass bei Personen, die sich wie der 

Beschwerdeführer nicht auf Freizügigkeitsrecht berufen können, im Rahmen der 

Interessenabwägung neben der aktuellen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und 

Ordnung, die vom fehlbaren Ausländer ausgeht, auch generalpräventiven 

Gesichtspunkten Rechnung getragen werden darf. Es kommt somit nicht in 

entscheidender Weise darauf an, dass vermutungsweise keine Rückfallgefahr besteht 

bzw. ob sich der Ausländer in Zukunft wohlverhalten werde (VerwGE B 2012/141 vom 

24. Januar 2013 E. 4.4, www.gerichte.sg.ch, mit Hinweis auf VerwGE B 75/2012 vom 

15. Oktober 2012 E. 3.1 mit Hinweis auf BGer 2C_954/2011 vom 11. Juni 2012 E. 3.3.1 

und BGer 2C_282/2012 vom 31. Juli 2012 E. 2.5). Die Vorinstanz hat sich damit zu 

Recht darauf berufen, dass bezüglich Rückfallrisiko ein im Vergleich mit den Straf- und 

Strafvollzugsbehörden strengerer Beurteilungsmassstab anzulegen sei. Zudem kann ihr 

nicht entgegengehalten werden, sie habe dem Einwand des Beschwerdeführers, 

wonach dieser sich wegen seiner Spielsucht seit dem Jahr 2011 in psychiatrischer 

Behandlung befinde und seither nicht mehr spiele, eine zu geringe Bedeutung 

beigemessen. Dies gilt umso mehr, als die Ehefrau des Beschwerdeführers anlässlich 

ihrer polizeilichen Einvernahme vom 28. Januar 2013 zu Protokoll gab, ihr Ehemann 

gehe seit der Untersuchungshaft im Jahre 2010 nach wie vor regelmässig "privat 

zocken" (act. 10/19/Doss. X.Y., S. 79). Somit bestehen schon an der Darstellung des 

Beschwerdeführers hinsichtlich seiner Spielabstinenz erhebliche Zweifel. Hinzu kommt, 

dass die Vorinstanz mit Blick auf das Risiko weiterer strafrechtlicher Verfehlungen 

angesichts der Ausführungen in der vorangehenden E. 4.2. zu Recht darauf verwiesen 

hat, es spreche nicht für die Einsicht des Beschwerdeführers, dass er noch an der 

Gerichtsverhandlung seine Teilnahme an den Einbrüchen und die Betrüge bestritt und 

nur durch die Aussagen seiner Mittäter überführt werden konnte.

5.            An die Schwere des Verschuldens sind umso strengere Anforderungen zu 

stellen, je länger der ausländische Staatsangehörige in der Schweiz gelebt hat. Auch 

wenn der Weiterbestand einer einmal erteilten Niederlassungsbewilligung nicht allein 

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vom Kriterium der Integration abhängen kann (BGE 134 II 1 E. 4.2), ist der Grad der 

Integration der Ausländerinnen und Ausländer im Rahmen der Beurteilung der 

Verhältnismässigkeit des Bewilligungswiderrufs zu berücksichtigen (Art. 96 Abs. 1 

AuG). Zu berücksichtigen ist auch, in welchem Alter der Ausländer in die Schweiz 

eingereist ist. Die Niederlassungsbewilligung eines Ausländers, der sich schon seit 

langer Zeit hier aufhält, soll nur mit Zurückhaltung widerrufen werden. Bei wiederholter 

bzw. schwerer Straffälligkeit ist dies jedoch selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn er 

hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (vgl. BGer 

2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.3).

5.1.        Der Beschwerdeführer reiste im Jahr 1992, d.h. im Alter von 12½ Jahren in die 

Schweiz ein. Er lebt nunmehr seit rund 23 Jahren in der Schweiz und hat damit mehr 

als die Hälfte seines Lebens hier verbracht. Er ist aber nicht in der Schweiz geboren 

und hat den überwiegenden Teil seiner Kindheit in seinem Heimatland verbracht. Damit 

gilt er nicht als sogenannter "Ausländer der zweiten Generation" (BGer 2C_1076/2013 

vom 2. Juni 2014 E. 4.1.4.). Der Beschwerdeführer besuchte nach seiner Einreise 

während rund dreier Jahre die Realschule. Eine Berufsausbildung hat er soweit 

ersichtlich nicht absolviert. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz war der 

Beschwerdeführer während seines Aufenthalts in der Schweiz – abgesehen von 

sporadischen Anstellungen im Rahmen der temporären Arbeitsvermittlung – 

mehrheitlich arbeitslos. Aus den Akten ergibt sich das Bild, dass sich der 

Beschwerdeführer insgesamt kaum oder nur in geringem Masse ernsthaft um eine 

längerfristige Eingliederung in den Arbeitsmarkt bzw. um die Sicherstellung der 

finanziellen Existenz seiner Familie bemühte. Vielmehr lebte die Familie des 

Beschwerdeführers in den vergangenen Jahren mehrheitlich vom Einkommen der 

Ehefrau. Zudem war der Beschwerdeführer während mehrerer Jahre abhängig von der 

Sozialhilfe und betrieb eine nicht unerhebliche Schuldenwirtschaft. Zugunsten des 

Beschwerdeführers fällt ins Gewicht, dass er nach dem erstinstanzlichen Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung die bezogenen Sozialhilfeleistungen an die Gemeinden M. 

und O. teilweise zurückerstattet hat und sich um einen Abbau der Schulden bemühte. 

Allerdings bestehen nach wie vor Verlustscheine im Gesamtbetrag von rund CHF 

60'000 (act. 10/19/Doss. X.Y., S. 147 f.). Am Gesamtbild einer nur minimalen 

wirtschaftlichen Integration vermag schliesslich auch das Vorbringen nichts zu ändern, 

wonach der Beschwerdeführer seit Ende April 2014 bei einem Temporärbüro angestellt 

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sei und im Juni 2014 eine Bewerbung um eine Festanstellung bei der Firma Q. 

eingereicht habe.

5.2.        Weder aus den Akten noch aus seinen Darlegungen ist ersichtlich, dass der 

Beschwerdeführer zu Personen, die nicht aus seinem eigenen Kulturkreis stammen, 

enge Kontakte geknüpft hätte bzw. am sozialen oder kulturellen Leben in der Schweiz 

über diesen Personenkreis hinaus teilgenommen hätte. Vor diesem Hintergrund kann 

trotz der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz weder in sozialer noch in 

wirtschaftlicher Hinsicht von einer gelungenen Integration gesprochen werden. Nach 

diesem Befund steht die lange Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers in der 

Schweiz einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht entgegen.

6.            Hat ein Ausländer nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht 

in der Schweiz und wird die intakte familiäre Beziehung tatsächlich gelebt, kann das in 

Art. 8 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 

(SR 0.101, EMRK) bzw. in Art. 13 Abs. 1 BV garantierte Recht auf Achtung des 

Familienlebens verletzt werden, wenn ihm die Anwesenheit in der Schweiz untersagt 

und damit sein Familienleben vereitelt wird. Im Zusammenhang mit der Bewilligung des 

Aufenthalts schützt Art. 8 Ziff. 1 EMRK nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts 

vor allem die Kernfamilie, d.h. die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren minderjährigen 

Kindern (BGer 2C_197/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 4.3), wobei nicht in erster Linie 

rechtlich begründetes, sondern tatsächlich gelebtes Familienleben geschützt wird. 

Neben der eigentlichen Kernfamilie werden auch weitere familiäre Verhältnisse erfasst, 

sofern eine genügend nahe, echte und tatsächlich gelebte Beziehung besteht. Bei 

hinreichender Intensität sind daher z.B. auch Beziehungen zwischen nahen Verwandten 

wie Geschwistern oder Tanten und Nichten wesentlich (BGE 135 I 143 E. 3.1). Da bei 

der gestützt auf Art. 96 Abs. 1 AuG vorzunehmenden Interessenabwägung die 

persönlichen und familiären Verhältnisse zu berücksichtigen sind, hält ein 

verhältnismässiger Bewilligungswiderruf grundsätzlich auch vor Art. 8 Ziff. 2 EMRK 

stand (vgl. BGer 2C_620/2008 vom 16. September 2008 E. 2.2). Der Europäische 

Gerichtshof für Menschenrechte verlangt dabei eine Gesamtbetrachtung, wobei der 

Grad der konkreten Beeinträchtigung des Familienlebens, der Umstand, ob und 

wieweit dieses in zumutbarer Weise im Heimatstaat oder allenfalls in einem Drittstaat 

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gelebt werden kann, sowie die Natur der Bindungen zum und im Aufenthaltsstaat ins 

Gewicht fallen (BGE 139 I 330 E. 2.3 mit Hinweisen).

6.1.        Der Beschwerdeführer trägt vor, sowohl seine Ehefrau und seine drei Kinder 

als auch sein Vater und seine fünf Brüder lebten in der Schweiz. Sollte er wider 

Erwarten die Schweiz verlassen müssen, hätten sowohl er als auch seine in der 

Schweiz lebende Familie mit erheblichen Nachteilen zu rechnen. Sein Interesse an 

einem Verbleib in der Schweiz überwiege angesichts seines Anspruchs auf 

Familienleben gemäss Art. 8 EMRK das öffentliche Interesse am Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung.

Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit September 2013 gestützt 

auf eine Vereinbarung (act. 4/2) getrennt von seiner Ehefrau lebt. Seitdem wohnen die 

Kinder unter der Obhut der Mutter (Ziff. 3 der Trennungsvereinbarung). Dem 

Beschwerdeführer steht ein Besuchsrecht in üblichem Umfang (jedes zweite 

Wochenende und während zwei Ferienwochen jährlich) zu. Er hat sich verpflichtet, an 

den Unterhalt der Kinder monatlich CHF 1'620 zu bezahlen. Auf die Leistung von 

gegenseitigen Unterhaltszahlungen haben die Ehegatten verzichtet. Gemäss den 

Darlegungen des Beschwerdeführers (act. 1, S. 4) wohnt dieser seit der Trennung von 

seiner Ehefrau bei seinem Vater, der wie die Ehefrau und die Kinder des 

Beschwerdeführers in der Gemeinde O. lebt. Seine Brüder leben in der näheren 

Umgebung; zwei Brüder sind ebenfalls in O. wohnhaft, zwei weitere leben in R. und 

einer in S.

6.1.1.    Nachdem der Beschwerdeführer schon längst volljährig ist und eine eigene 

Familie gegründet hat, bildet seine Beziehung zu seinem Vater und zu seinen Brüdern 

keinen Bestandteil der Kernfamilie mehr. Auch wenn er zu ihnen nach wie vor enge 

Beziehungen pflegen mag, sind diese im Lichte von Art. 8 EMRK nicht mehr relevant. 

Vielmehr wäre dafür ein besonders intensives, über die übliche familiäre 

Beziehungspflege hinausreichendes Verhältnis – wie z.B. ein besonderes 

Abhängigkeitsverhältnis wegen Betreuungs- oder Pflegebedürfnissen bei körperlichen 

oder geistigen Behinderungen und schwerwiegenden Krankheiten – erforderlich (vgl. 

BGer 2C_197/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 4.3). Ein solches ist hier aber weder 

dargetan noch sonstwie erkennbar. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer 

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derzeit bei seinem Vater wohnt (act. 2/5) und dass ihn eine Wegweisung aus der 

Schweiz und die damit verbundene Erschwerung der Kontaktpflege zu seinem Vater 

und seinen Brüdern wohl nachhaltig treffen würde. Unter diesen Umständen kann auf 

die angebotene Befragung des Vaters und der Brüder des Beschwerdeführers als 

Zeugen verzichtet werden.

6.1.2.    Der Beschwerdeführer bringt vor, das Wohl seiner Kinder liege ihm sehr am 

Herzen und er nehme seine Vaterrolle ernst. Namentlich wende er fast täglich seine 

Freizeit für die Kinder auf, sei bei Schulbesuchen anwesend, gehe zum Elternabend 

und begleite den Sohn ins Fussballtraining. Ein weiterer Hinweis auf das enge 

Verhältnis zu seinen Kindern liege darin, dass er nur rund einen Kilometer von ihnen 

entfernt wohne und ihnen Übernachtungsmöglichkeiten anbieten könne. Für die 

Entwicklung der Kinder sei er als Vater sehr wichtig und stelle eine wichtige 

Bezugsperson dar, weshalb die Kinder unter seiner Wegweisung sehr leiden würden. 

Mit seiner Ehefrau herrsche trotz Trennung eine gute Kommunikation und es liege ein 

gutes Verhältnis vor.

Diese Darstellung des Beschwerdeführers seiner selbst als fürsorglicher und 

verantwortungsvoller Familienvater widerspiegelt sich in den Akten nur sehr bedingt. 

Vielmehr entsteht aufgrund der Aktenlage der Eindruck, dass der Beschwerdeführer – 

wie bereits dargelegt – über Jahre keine wesentlichen Anstrengungen zur Sicherung 

der finanziellen Existenz seiner Familie unternommen hat. Im Weiteren werfen auch die 

beiden polizeilichen Interventionen im häuslichen Bereich vom 28. Januar 2013 und 

vom 3. Juni 2013 (act. 10/9a, act. 10/19/Doss. X.Y., S. 72) ein schlechtes Licht auf sein 

Verhältnis zu seiner Familie und zeigen auf, dass der Beschwerdeführer seine 

Fürsorgepflicht gegenüber seiner Familie wiederholt und grob verletzt hat. Beide Male 

wurde der Beschwerdeführer aus der Familienwohnung weggewiesen und mit einem 

10-tägigen Rückkehrverbot belegt. Nach beiden Vorfällen stellte die Ehefrau zunächst 

einen Strafantrag, den sie jedoch beide Male wieder zurückzog. Trotzdem wurde der 

Beschwerdeführer im Rahmen der Strafverfolgung vom Amtes wegen nach dem 

zweiten häuslichen Vorfall wegen mehrfacher Tätlichkeiten gegenüber seiner Frau und 

wegen einfacher Körperverletzung zum Nachteil seines Sohnes mit Strafbefehl vom 15. 

Oktober 2013 (act. 10/17a) verurteilt. Anlässlich der polizeilichen Einvernahme der 

Ehefrau vom 6. Juni 2013 (act. 10/9a/2) hat diese den Wunsch geäussert, sich vom 

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Beschwerdeführer scheiden und mit den Kindern alleine leben zu wollen. Als Grund 

dafür gab sie an, ihr Ehemann sei nachts immer weg und schlafe tagsüber, er 

unternehme nie etwas mit den Kindern und er sei gegenüber ihr und den Kindern 

wiederholt gewalttätig geworden. Der Beschwerdeführer selbst hat die Gewaltdelikte 

gegenüber seiner Frau und seinen Kindern stets abgestritten. Er hat aber anlässlich 

seiner Einvernahme vom 6. Juni 2013 (act. 10/9a/3) bestätigt, dass seit längerem 

Eheprobleme bestünden, dass er eine Beziehung zu einer anderen Frau pflege und 

dass er sich von seiner Ehefrau scheiden lassen möchte. Auch wenn nicht geklärt ist, 

wie weit die teils gegenseitigen Anschuldigungen der Ehepartner im Einzelnen 

zutreffen, fügen sie sich in das Bild eines in erheblichem Masse belasteten Ehe- und 

Familienlebens, welches nur bedingt schutzwürdig erscheint.

Angesichts der dargestellten familiären Verhältnisse und aufgrund der Tatsache, dass 

der Beschwerdeführer seine Beziehung zu den Kindern nach vereinbarter Trennung 

ohnehin nur in beschränktem Ausmass – durch Ausübung des ihm zustehenden 

Besuchsrechts – zu pflegen berechtigt ist, stehen einer Wegweisung des 

Beschwerdeführers keine überwiegenden Interessen am Familienleben entgegen. Um 

das Besuchsrecht wahrnehmen zu können, ist in aller Regel nicht erforderlich, dass der 

ausländische Elternteil dauerhaft im selben Land wie die Kinder lebt und dort über ein 

Anwesenheitsrecht verfügt. Unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Familienleben 

gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV ist es vielmehr grundsätzlich 

ausreichend, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland 

her oder umgekehrt von der Schweiz aus ins Ausland ausgeübt werden kann, wobei 

allenfalls die Modalitäten des Besuchsrechts entsprechend auszugestalten sind (BGer 

2C_912/2014 vom 22. Juni 2015, E. 2.3).

7.            Schliesslich bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür, dass es dem 

Beschwerdeführer nicht zumutbar wäre, nach Serbien zurückzukehren. Der 

Beschwerdeführer verfügt nach eigenen Angaben sowohl über serbische wie auch 

albanische Sprachkenntnisse (act. 8/2). Er lebte bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr 

in Südserbien, wo er die Grundschule besuchte. Somit verbrachte er die prägenden 

Kinderjahre in seinem Heimatland. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer gemäss 

den Feststellungen der Vorinstanz während seines Aufenthalts in der Schweiz sein 

Heimatland regelmässig ferienhalber besucht hat und in der Schweiz zu Personen aus 

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dem eigenen Kulturkreis innerhalb und ausserhalb der Familie Kontakt gepflegt hat. Es 

ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit den sozio-kulturellen 

Gegebenheiten in Südserbien nach wie vor vertraut ist. Die Vorinstanz hat den Einwand 

des Beschwerdeführers, wonach er in Südserbien niemanden kenne, zu Recht in Frage 

gestellt. Nachdem der Beschwerdeführer und seine Ehefrau in ihrem Heimatland 

Serbien und nicht in der Schweiz heirateten, die Verwandten der Ehefrau in Serbien 

wohnhaft sind und die Familie regelmässige Ferienaufenthalte in Serbien verbrachte, 

erscheint dies wenig glaubwürdig. Obschon eine Rückkehr in die Heimat nach einer 

langen Abwesenheit zweifelsohne mit einer gewissen Härte verbunden ist, erscheint 

eine soziale und berufliche (Wieder-)Eingliederung in Serbien unter den dargelegten 

Umständen als durchaus möglich und zumutbar. Dass die Familie des 

Beschwerdeführers nach dessen Darstellung dort keinerlei private Infrastrukturen habe 

und die beruflichen und schulischen Möglichkeiten in Serbien amtsnotorisch 

beschränkt seien, ändert daran nichts (BGer 2C_764/2013 vom 15. April 2014 E. 3.5.).

8.            Die Ehefrau des Beschwerdeführers hat bis zu ihrer Heirat im Alter von 18 

Jahren in Südserbien gelebt, sodass auch für sie eine Rückkehr dorthin zumutbar 

erscheint. Indessen wäre für die gemeinsamen Kinder (heute 11, 14 und 16 Jahre alt) 

eine Ausreise aus der Schweiz nicht ohne Weiteres zumutbar, nachdem diese hier 

geboren und insbesondere über den Schulunterricht in den hiesigen Verhältnissen 

sozialisiert worden sind. Es ist daher davon auszugehen, dass die Ehefrau und die 

Kinder des Beschwerdeführers ein Interesse daran haben, in der Schweiz bleiben zu 

können. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen verfügen sowohl die Ehefrau 

(Aufenthaltsbewilligung) als auch die Kinder (Niederlassungsbewilligung) über ein 

gefestigtes Anwesenheitsrecht (angefochtene Entscheidung E. 3c). Der Ehefrau und 

den Kindern steht es damit frei, in der Schweiz zu verbleiben. In diesem Fall wäre die 

Betreuung durch einen Elternteil gewährleistet, wobei der Kontakt zum Vater durch 

gegenseitige Besuche oder mittels Briefverkehr, Telefonaten und anderer Formen 

heutiger Kommunikationsmöglichkeiten aufrecht erhalten und gepflegt werden könnte. 

Weil das Kindesinteresse, mit beiden Elternteilen Kontakte pflegen zu können, im 

Rahmen der Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK nur einer von mehreren zu 

berücksichtigenden Faktoren (Schutz vor Straftätern, Einwanderungskontrolle usw.), 

jedoch nicht der allein ausschlaggebende ist (BGer 2C_298/2012 vom 5. April 2012 E. 

2.2.3), und angesichts des vorliegend ohnehin nur bedingt intakten Familienlebens, 

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bliebe der rechtlich gebotene Schutz des Familienlebens nach dem Gesagten auch bei 

einem Verbleib der Ehefrau und der Kinder in der Schweiz gewahrt.

Im Übrigen wäre eine freiwillige Ausreise von Frau und Kindern zusammen mit dem 

Beschwerdeführer möglich und steht in ihrem Ermessen. Die drei Kinder des 

Beschwerdeführers haben zwar nie in Serbien gelebt, stehen aber im Falle einer 

freiwilligen Ausreise in einer vergleichbaren Situation wie andere Kinder, die zusammen 

mit ihren Eltern in ein fremdes Land auswandern (BGer 2C_272/2014 vom 6. Februar 

2015 E. 3.3).

9.            Unter den dargelegten Umständen entsteht vom Beschwerdeführer das Bild 

eines wirtschaftlich und sozial schlecht integrierten, rückfälligen Straftäters, dessen 

Verbleiben in der Schweiz aufgrund seiner wiederholten Delinquenz mit den 

Sicherheitsinteressen der hiesigen Wohnbevölkerung nicht vereinbar ist. Sein Verhalten 

zeigt eindeutige Züge von Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit. Zu Ungunsten des 

Beschwerdeführers fällt besonders ins Gewicht, dass ihn auch die Heirat mit seiner 

Ehefrau und die Geburten seiner Kinder nicht von der Delinquenz abhalten konnten. 

Indem er trotz migrationsrechtlicher Verwarnung und strafrechtlicher Verurteilung weiter 

delinquierte, nahm der Beschwerdeführer in Kauf, sein Anwesenheitsrecht in der 

Schweiz und damit die regelmässigen Kontakte zu seiner Ehefrau und seinen Kindern 

zu verlieren. Es kann somit nicht davon ausgegangen werden, dass ihn seine hier 

lebende Familie inskünftig von der Begehung weiterer Straftaten abhalten wird. Selbst 

wenn der Ehefrau und den drei Kindern nicht zugemutet werden könnte, ihr 

Familienleben in Serbien zu führen, ist das öffentliche Interesse am Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers unter diesen Umständen höher zu 

gewichten als sein privates Interesse, bei der Familie bleiben zu können. Dies gilt 

insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer in den letzten Jahren 

nur geringfügig für das wirtschaftliche Wohlergehen der Familie gesorgt hat, das 

Verhältnis zu seiner Frau und seinen Kindern nach den Vorfällen im häuslichen Bereich 

und aufgrund seiner ausserehelichen Beziehung als erheblich belastet erscheint und er 

dieses nach der Trennung von seiner Ehefrau ohnehin nur in beschränktem Umfang zu 

pflegen berechtigt ist.

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Nichts zu ändern an dieser Gesamtbeurteilung vermag auch der Hinweis des 

Beschwerdeführers auf zwei angeblich vergleichbare Fälle (BGer 2A.422/2005 vom 9. 

November 2005, BGE 139 I 16), in denen das Bundesgericht den Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung als unverhältnismässig erachtete. Denn der 

Beschwerdeführer übersieht, dass sich die von ihm herangezogenen Vergleichsfälle 

vom vorliegenden Sachverhalt in wesentlichen Punkten unterscheiden. In beiden 

erwähnten Fällen haben sich die Beschwerdeführer – im Gegensatz zum 

gegenständlichen Fall – lediglich eine einmalige Straffälligkeit zu Schulden kommen 

lassen, wobei sie beide geständig waren und zu einer kürzeren Freiheitsstrafe (18 

Monate) verurteilt wurden. Hinzu kommt, dass die straffälligen Ausländer in den 

erwähnten Fällen im Vergleich zum Beschwerdeführer beruflich wie sozial gut integriert 

waren, in stabilen wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen lebten und seit ihrer 

einmaligen Delinquenz nachweislich einen Gesinnungswandel durchliefen. Unter diesen 

Umständen ist nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer aus den Vergleichsfällen zu 

seinen Gunsten herzuleiten vermöchte, nachdem er mehrfach straffällig wurde, 

schlecht integriert ist und sich nicht auf ein intaktes Familienleben berufen kann.

10.         Zusammenfassend ergibt sich, dass der Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers aufgrund der erwähnten Umstände 

im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist. Insbesondere bedeutet er für 

ihn keine unzumutbare Härte, weshalb ihn die Vorinstanz zu Recht bestätigt hat. Ihr 

kann keine mangelhafte Sachverhaltsfeststellung oder Ermessensüberschreitung 

vorgeworfen werden. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des 

Beschwerdeführers ist bundesrechts- und konventionskonform. Die Beschwerde ist 

daher abzuweisen.

11.         (…).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.            Die Beschwerde wird abgewiesen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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2.            Die amtlichen Kosten von CHF 2'000 bezahlt der Beschwerdeführer unter 

Verrechnung mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe.

3.            Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

Der Präsident                        Der Gerichtsschreiber

Eugster                                  Scherrer

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 25.08.2015
	Ausländerrecht, Widerruf der Niederlassungsbewilligung, Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG. Rechtmässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung eines sich seit 1992 in der Schweiz aufhaltenden serbischen Staatsbürgers. Der Beschwerdeführer wurde unter anderem wegen bandenmässigen Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und gewerbsmässigen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, was ihn nicht davon abhielt, erneut strafrechtlich in Erscheinung zu treten. Angesichts der weder wirtschaftlich noch sozial gelungenen Integration des Beschwerdeführers und der erheblich belasteten Beziehung zu seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau und zu seinen Kindern steht die lange Aufenthaltsdauer einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht entgegen (Verwaltungsgericht, B 2014/122). Entscheid vom 25. August 2015

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