# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc262c78-beae-5848-9e72-49da8a7e7164
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.01.2013 UV 2012/18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-18_2013-01-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/18

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 06.09.2019

Entscheiddatum: 24.01.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 24.01.2013
Art. 6 UVG. Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden nach 
Schädelhirn-Trauma (MTBI). Frage der Leistungseinstellung (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Januar 2013, UV 
2012/18).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 24. Januar 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

Postfach 27, 9004 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Invalidenrente

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Sachverhalt:

A. 

A.a A.___ war an der Schule B.___ mit einem Teilpensum von 65% tätig und dadurch 

bei der Suva versichert, als sie am 7. Juni 2002 als Fahrradfahrerin von hinten von 

einem Personenwagen angefahren wurde und stürzte. Im Kantonsspital Basel wurden 

ein Anprall am Kopf links sowie eine Hemithorax-Kontusion rechts, eine kurze 

Bewusstlosigkeit mit Amnesie für das Ereignis sowie die Diagnose einer Commotio 

cerebri mit Kontusion des Hemithorax rechts bestätigt (UV-act. I/3; vgl. auch 

Polizeirapport, UV-act. I/8 Blatt 7). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht, und es 

wurden ärztliche Behandlungen und Abklärungen vorgenommen. Am 31. Dezember 

2004 erlitt die Versicherte einen Schwindelanfall, stürzte dabei von einem Stuhl und 

schlug mit dem Kopf am Boden auf. Hierdurch ergab sich eine 

Beschwerdeverschlechterung (UV-act. II/1, I/94). Nach Durchführung von weiteren 

medizinischen Abklärungen und Behandlungen eröffnete die Suva dem Rechtsvertreter 

der Versicherten mit Verfügung vom 27. Juni 2006, die aktuell noch geklagten 

Beschwerden seien organisch nicht hinreichend nachweisbar. Da - bei 

schleudertraumaähnlicher Verletzung - auch die Adäquanz zu verneinen sei, würden 

die Versicherungsleistungen per 31. Juli 2006 eingestellt. Die Voraussetzungen für 

weitere Geldleistungen (Invalidenrente, Integritätsentschädigung) seien nicht erfüllt (UV-

act. I/139). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (UV-act. I/143) wies die 

Suva mit Einspracheentscheid vom 19. April 2007 (UV-act. I/157) ab. Die gegen diesen 

Einspracheentscheid erhobene Beschwerde (UV-act. I/159) hiess das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 17. Januar 2008 (UV 

2007/65) teilweise gut, soweit es darauf eintrat, hob den Einspracheentscheid vom 

19. April 2007 auf und wies die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung und zu 

neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurück (UV-act. I/164 Beilage).

A.b Ein danach durch die Swiss Medical Assessment and Business-Center AG (SMAB), 

Bern, erstelltes Gutachten vom 16. März 2009 (UV-act. I/207) liess die Versicherte als 

mangelhaft beanstanden (UV-act. I/214). In der Folge wurde die Academy of Swiss 

Insurance Medicine (Asim), Basel, mit der Begutachtung beauftragt. Zum Asim-

Gutachten vom 24. Dezember 2010 (UV-act. I/254) nahm Rechtsanwalt Dr. E.R. 

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Pedergnana, St. Gallen, für die Versicherte am 9. März 2011 Stellung (UV-act. I/257). 

Mit Verfügung vom 19. August 2011 eröffnete die Suva dem Rechtsvertreter der 

Versicherten mit Hinweis auf das Asim-Gutachten, dass die geklagten Beschwerden 

nach dem 1. August 2006 organisch nicht hinreichend nachweisbar seien. Auch sei die 

adäquate Unfallkausalität zu verneinen, weshalb die Leistungen per 31. Juli 2006 

eingestellt bleiben würden. Die Durchführung einer DTI-MRI-Abklärung werde 

abgelehnt; diese sei zur Zeit kein geeignetes Beweismittel zur Beurteilung der 

Unfallkausalität (UV-act. I/261). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (UV-

act. I/262) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 25. Januar 2012 ab (UV-act. I/

268).

B.   

B.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwalt Dr. Pedergnana für die 

Versicherte mit Eingabe vom 24. Februar 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, 

die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Rente 

zuzusprechen. Es sei die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu bewilligen. Allenfalls 

sei die Beschwerde gemeinsam mit der von der Beschwerdeführerin in ihrer Streitigkeit 

mit der Invalidenversicherung (IV) erhobenen Beschwerde zu behandeln. Zur 

Begründung legte der Rechtsvertreter unter anderem dar, es treffe nicht zu, dass die 

Beschwerdeführerin eine "Kunstkarriere" verfolge. Das Resultat der Asim-

Begutachtung sei der Beschwerdeführerin bekannt gewesen. Mittlerweile habe sie 

auch einsehen müssen, dass ihr Einsatz für die Kunst kaum Früchte trage, weil sie 

aufgrund der Unfallfolgen weniger dauernd und konzentriert daran habe arbeiten 

können. Sie habe seit Oktober 2011 stundenweise in einer Galerie gearbeitet; der 

Arbeitgeberin seien die Beschwerden jedoch nicht verborgen geblieben. Dieses 

Praktikum habe ernüchternde Resultate gebracht, aber auch Hinweise auf eine zeit- 

und belastungsabhängige Ermüdung, die im Rahmen der Asim-Begutachtung gefehlt 

hätten. Die Adäquanzkriterien könnten ohne die Resultate der IV-Akten nicht vernünftig 

beurteilt werden. Die Adäquanzkriterien der langdauernden Arbeitsunfähigkeit trotz 

ausgewiesener Anstrengungen und des Vorliegens von Dauerschmerzen seien erfüllt. 

Die Feststellung der Asim-Gutachter, dass es mukuloskelettal/neurologisch ab 31. Juli 

2006 keine Verbesserungsmöglichkeit mehr gegeben habe, weil die Probleme 

psychisch bedingt seien, sei insofern falsch, als das Vorhandensein von Schmerzen ein 

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neurologischer Vorgang sei. Im Asim-Gutachten sei nicht nachvollziehbar erklärt 

worden, warum die neurobiologischen Schmerzprozesse ab 31. Juli 2006 nicht mehr 

unfallkausal sein sollten.

B.b In der Beschwerdeantwort vom 17. April 2012 beantragte die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen 

Einspracheentscheids. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im 

angefochtenen Entscheid und hielt unter anderem fest, die von der Beschwerdeführerin 

aktuell angegebenen Beschwerden seien nicht auf eine unfallkausale organische 

(neurologische) Schädigung zurückzuführen. Die Beschwerdeführerin sei seit ihrem 

Unfall nur noch in einem bescheidenen Ausmass arbeitsfähig/arbeitswillig. Teilzeitliche 

Arbeitseinsätze seien jeweils nach kurzer Zeit aufgegeben worden. Sie sei auch nicht 

bereit gewesen, eine berufliche Umschulung zu durchlaufen, da sie es bevorzugt habe, 

im (brotlosen) künstlerischen Bereich tätig zu bleiben (vgl. UV-act. I/231, I/269). Weitere 

medizinische Massnahmen könnten keine Verbesserung des Gesundheitszustands 

bewirken. Der Fallabschluss per 31. Juli 2006 sei rechtmässig erfolgt. Ausgehend von 

einem mittelschweren Unfall im eigentlichen Sinn seien auch - neben den vom 

Versicherungsgericht im Entscheid vom 17. Januar 2008 bereits verneinten Kriterien - 

die noch zu prüfenden Adäquanzkriterien der fortgesetzt spezifischen, belastenden 

ärztlichen Behandlung und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 

Anstrengungen zu verneinen.

B.c Am 25. April 2012 bewilligte der zuständige Abteilungspräsident die unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung für die Einreichung der Beschwerdeschrift (act. G 6).

B.d Mit Replik vom 16. August 2012 bestätigte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin seinen Standpunkt, reichte weitere Akten ein und hielt zusätzlich 

fest, dass drei Adäquanzkriterien (Schwere und besondere Art der erlittenen 

Verletzungen, erhebliche Beschwerden und erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz 

ausgewiesener Anstrengungen) erfüllt seien (act. G 14). Die Beschwerdegegnerin 

verzichtete unter Bestätigung ihres Antrags auf eine Duplik (act. G 16).

Erwägungen:

1.

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Streitig ist - wie bereits in dem die Beschwerdeführerin betreffenden UV-Verfahren 

2007/65 -, ob die Einstellung der Leistungen durch die Beschwerdegegnerin per 31. 

Juli 2006 (Taggelder und Heilungskosten) zu Recht erfolgt ist oder ob sie auch nach 

diesem Zeitpunkt Leistungen aufgrund des Unfalls vom 7. Juni 2002 zu erbringen hat. 

Die Beschwerdeführerin lässt die Ausrichtung von Rentenleistungen beantragen. Der 

Rentenanspruch bildete insofern Gegenstand des angefochtenen Entscheids (vgl. Ziff. 

7), als entsprechende Ansprüche dort mit Hinweis auf die fehlende Adäquanz verneint 

wurden. Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Entscheid die rechtlichen 

Voraussetzungen des Vorliegens eines natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen physischen und psychischen 

Gesundheitsschädigungen (einschliesslich Schleudertrauma der Halswirbelsäule und 

diesem äquivalenten Verletzungen) und einem Unfall sowie die Beweisanforderungen 

(Erwägungen 4a, 5a) zutreffend dargelegt; darauf kann verwiesen werden. Im 

Nachgang zum Rückweisungsentscheid des Versicherungsgerichts vom 17. Januar 

2008 (UV 2007/65) erfolgte mit BGE 134 V 109 eine Präzisierung der Rechtsprechung 

betreffend die adäquate Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden nach 

Schleudertrauma und schleudertraumaähnlichen Unfalleinwirkungen. 

Dementsprechend ist vorab - als Voraussetzung für die Prüfung der adäquaten 

Unfallkausalität - die Frage des Fallabschlusses im Sinn von Art. 19 Abs. 1 UVG (dazu 

nachstehende E. 3.5) zu klären und danach die Adäquanz in Anwendung der 

präzisierten Kriterien zu prüfen. - Die von der Beschwerdeführerin angesprochene 

gemeinsame Behandlung der vorliegenden Streitsache mit der ebenfalls anhängigen 

IV-Beschwerde (IV 2012/336; act. G 1 S. 3) drängt sich - soweit damit eine zeitlich 

gemeinsame Erledigung gemeint ist - nicht auf, zumal es vorliegend ausschliesslich um 

Kausalitätsfragen geht, welche sich in der IV nicht stellen. Wenn die 

Beschwerdeführerin festhalten lässt, die Adäquanzkriterien könnten nicht vernünftig 

ohne die Resultate der IV-Akten beurteilt werden, so erscheint dies jedenfalls mit Blick 

auf den nunmehr zu Tage liegenden medizinischen Sachverhalt (Asim-Gutachten) und 

die mit der Replik (act. G 14) nachgereichten IV-Akten nicht nachvollziehbar. Was die 

berufliche Situation betrifft, ist festzuhalten, dass die IV weitere berufliche Massnahmen 

ablehnte mit dem Hinweis, die Beschwerdeführerin fühle sich beschränkt arbeits- und 

ausbildungsfähig (Vorbescheid vom 7. März 2012; UV-act. I/269). In dieser Situation 

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erscheint es sachgerecht, zuerst das Unfallversicherungsverfahren abzuschliessen und 

danach das IV-Verfahren an die Hand zu nehmen.

2.

2.1  Ein bei der Beschwerdeführerin im Nachgang zum Unfall vom 7. Juni 2002 

erstelltes Kernspintomogramm ergab normale cranio-cerebrale Verhältnisse, 

insbesondere ohne Nachweis von Kontusionsherden, sowie eine fragliche, nicht 

dislozierte Fraktur im Bereich der lateralen Wand des Sinus maxillaris links (UV-act. I/2). 

Hausarzt Dr. med. C.___ bestätigte im Bericht vom 16. August 2002 einen zögerlichen 

Heilungsverlauf mit Persistenz von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und 

thorakolumbalen Rückenschmerzen. Die Beschwerdeführerin habe die Arbeit seit 13. 

August 2002 zu 66 2/3 % wieder aufnehmen können (UV-act. I/6, I/13). Am 21. Februar 

2003 berichtete Dr. med. D.___, dipl. Homöopathin und Allgemeine Medizin FMH, über 

persistierenden Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsbeschwerden, 

Atembeschwerden sowie eine wahrscheinlich vorbestehende (unfallfremde) 

Depressionstendenz (UV-act. I/14). Im Bericht vom 25. Februar 2003 ging Dr. med. 

E.___, Neurologie FMH, davon aus, dass die Patientin anlässlich des Unfalls vom 7. 

Juni 2002 ein HWS-Abknicktrauma sowie eine leichte traumatische Hirnverletzung oder 

ein leichtes Schädelhirntrauma erlitten habe. Sie beklage heute noch linksbetonte 

Nackenschmerzen mit schmerzhafter Funktionseinschränkung, Kopfschmerzen von 

teilweise migräniformem Charakter, teilweise mit Gleichgewichtsstörungen verbunden, 

Vigilanzstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisleistungseinschränkungen, 

allgemeine Verlangsamung, leichte räumliche Orientierungsstörungen und verminderten 

Antrieb. Die neurologische Untersuchung habe keine neurologischen Ausfälle, jedoch 

ein mässiges, linksbetontes Cervikalsyndrom mit leichter, schmerzhafter 

Funktionseinschränkung ergeben. Der Arzt reduzierte die Arbeitsfähigkeit mit Wirkung 

ab 7. Januar 2003 auf 60% (UV-act. I/15). In den Berichten vom 13. Juni 2003 (UV-act. 

I/19) und 21. Januar 2004 (UV-act. I/34) bestätigte Dr. E.___ die von ihm gestellten 

Diagnosen. Dr. phil. F.___ hielt am 11. August 2003 als Ergebnis einer 

neuropsychologischen Untersuchung unter anderem fest, insgesamt seien die 

Einbussen in der neuropsychologischen Untersuchung als leicht zu bezeichnen, doch 

sei zu bedenken, dass die Beschwerdeführerin prämorbid eine sehr selbständige 

Lebensführung habe verwirklichen können. Aufgrund der neuropsychologischen 

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Defizite sei dies nicht mehr im gewohnten, prämorbiden Umfang möglich. Unfallfremde 

Faktoren, welche die neuropsychologischen Ergebnisse mit beeinflussen könnten, 

hätten keine gefunden werden können. Insbesondere könnten depressive Tendenzen 

verneint werden. Aufgrund der neuropsychologischen Einschränkungen sei eine 

Steigerung des Arbeitspensums nicht zu empfehlen (UV-act. I/22; vgl. auch UV-act. I/

45). Dr. D.___ bescheinigte in der Folge ab 1. Oktober 2003 eine volle 

Arbeitsunfähigkeit (UV-act. I/23). Am 17. Dezember 2003 und 8. März 2004 berichteten 

die Ärzte des G.___ über einen stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin (UV-act. 

I/41, 43). Die Ärzte der Rehaklinik H.___ hatten im Bericht vom 29. Januar 2004 die 

Diagnosen eines Status nach Unfall vom 7. Juni 2002 mit leichter traumatischer 

Hirnverletzung (Commotio cerebri) und HWS-Distorsion (persistierender 

zervikozephaler Symptomenkomplex, Exazerbation einer vorbestehenden Migräne, 

leichte neuropsychologische Funktionsstörungen, Verdacht auf Anpassungsstörung, 

Angst und depressive Reaktion gemischt, Status nach Leberriss und Jochbeinfraktur 

links) erhoben. Im Neurostatus verneinten sie einen Meningismus. Die 

Laboruntersuchungen ergaben keine pathologischen Befunde. Die Röntgenaufnahmen 

des Schädels und der HWS zeigten keine Schädelfraktur und keinen Hinweis für eine 

traumatische Knochenläsion oder Segmentgefügelockerung der HWS. Zur 

Unfallverarbeitung sei eine Psychotherapie indiziert (UV-act. I/40).

2.2  Am 6. Mai 2004 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Suva-Arzt Dr. 

med. I.___. Dabei zeigte sich eine enggradig eingeschränkte Beweglichkeit der HWS 

mit einer diffusen Druckschmerzsymptomatik und linksbetonten nuchalen 

Verspannungen. Klar im Vordergrund der Problematik stünden die 

neuropsychologischen Einschränkungen und die damit verbundenen Probleme. Aus 

somatischer Sicht sei der Endzustand eingetreten und es könne zu den Restfolgen 

Stellung genommen werden. Der Arzt schätzte in der Folge den Integritätsschaden für 

ein leichtes bis mässiges Zervikalsyndrom bei vorbestehenden degenerativen 

Veränderungen auf 5% (UV-act. I/54f). Eine psychiatrische Untersuchung durch Suva-

Arzt Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ergab gemäss 

Bericht vom 13. Juli 2004 die Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach 

Schädelhirntrauma. Der Arzt bejahte einen natürlichen Kausalzusammenhang zum 

Unfall vom 7. Juni 2002 (UV-act. I/60). Im Nachgang zum Unfall vom 31. Dezember 

2004 (Sturz auf den Kopf) wurden in den Berichten des Kantonsspitals St. Gallen vom 

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3. Januar 2005 die Diagnosen einer Contusio capitis und einer milden HWS-Distorsion 

sowie einer Commotio cerebri bestätigt (UV-act. II/2f). Der Sturz verursachte nur 

vorübergehende Beschwerden und die Behandlung wurde bei komplikationslosem 

Verlauf Mitte 2005 abgeschlossen (UV-act. II/3, 4). Der Neurologe Prof. Dr. med. K.___ 

kam gestützt auf seine Untersuchungen im Bericht vom 28. Januar 2005 zum Schluss, 

dass sich keine objektivierbaren pathologischen Befunde, jedoch Hinweise auf eine 

mangelhafte Kooperation der Beschwerdeführerin finden lassen würden. Im Weiteren 

interpretierte er das Beschwerdebild als seelische Reaktion auf den erlittenen Unfall 

und empfahl eine psychiatrische Behandlung (UV-act. I/99). Dr. med. L.___, Praxis für 

klassische Homöopathie, berichtete am 3. Mai 2005, der Gesamtzustand habe sich 

deutlich gebessert. Der Sturz auf den Kopf (vom 31. Dezember 2004) habe nur 

vorübergehende Beschwerden verursacht (UV-act. I/111). Im Bericht vom 29. August 

2005 bestätigte Dr. J.___, dass die Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach 

Schädelhirntrauma, wie sie bei der Beschwerdeführerin zu stellen sei, gemäss ICD-10 

gleichgesetzt werde mit der Diagnose eines postcommotionellen Syndroms. Die 

Diagnose könne sowohl bei Fehlen von organischen Alterationen als auch bei 

Vorhandensein derselben gestellt werden. Für organische Alterationen bestünden 

konkret neuroradiologisch keine und elektroencephalographisch ungenügende 

Hinweise. Die neuropsychologischen Testbefunde wären zwar mit organischen 

Alterationen vereinbar, könnten aber auch durch eine Reihe von anderen Ursachen 

bedingt sein. Wenngleich eine strukturell-organische Läsion nicht sicher 

ausgeschlossen werden könne, so fehle es doch an genügenden Hinweisen, um eine 

solche mindestens wahrscheinlich zu machen. Die Arbeitsfähigkeit sei sowohl für den 

ursprünglichen Beruf als Sozialpädagogin wie für die Arbeit beim Katalogisieren in einer 

Bibliothek nicht mehr im verwertbaren Bereich (UV-act. I/119). Im Bericht vom 5. 

Januar 2006 führte Dr. I.___ aus, dass sich in Bezug auf die Beweglichkeit der HWS im 

Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersuchung eine Verbesserung ergeben habe. 

Aus klinischer Sicht bestehe nach wie vor ein leichtes bis mässiges Cervikalsyndrom; 

aus somatischer Sicht sei nach wie vor von einem Endzustand auszugehen. Nach 

stattgehabter Commotio cerebri würden sich keine organisch strukturellen Restfolgen 

finden lassen. Gemäss Dr. J.___ werde die Diagnose eines organischen 

Psychosyndroms nach Schädelhirntrauma nach ICD-10 gleichgesetzt mit der Diagnose 

eines postcommotionellen Syndroms. Es könne nicht gefolgert werden, dass bei 

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Fehlen von strukturell objektivierbaren Unfallfolgen auch kein Integritätsschaden 

vorliege, da dieser abstrakt und egalitär zu beurteilen sei. Bezüglich der 

Integritätsschaden-Schätzung verweise er auf die Beurteilung vom 6. Mai 2004. Nach 

wie vor seien der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht alle durchschnittlichen 

Frauenarbeiten ganztags zumutbar. Ausgenommen seien Schwerarbeit sowie Arbeiten, 

welche eine dauernde Inklination sowie Reklination in Bezug auf die Halswirbelsäule 

erforderten (UV-act. I/130).

2.3  Am 19. Februar 2008 bestätigte Dr. F.___ eine volle Arbeitsunfähigkeit der 

Beschwerdeführerin. Sie habe sich mit der Malerei ein Betätigungsfeld (ca. zwei 

Stunden täglich) eröffnet und versuche, ihre Belastbarkeit, ihre kognitiven Funktionen 

und ihre körperliche Konstitution zu optimieren. Eine Arbeitsfähigkeit habe dadurch 

nicht erlangt werden können (UV-act. I/179). Dr. E.___ hielt am 11. April 2008 fest, es 

bestehe weiterhin ein Cervikalsyndrom mit leichter, schmerzhafter 

Funktionseinschränkung. Es bestehe, auch was die kognitiven Defizite betreffe, ein 

klarer kausaler Unfallzusammenhang (UV-act. 220 Beilage). Im interdisziplinären 

(neurologisch-psychiatrischen) SMAB-Gutachten vom 16. März 2009 wurden als 

unfallbedingte Diagnosen (aus der Sicht des Psychiaters) Probleme in Bezug auf die 

Lebensbewältigung und sonstige näher bezeichnete Verletzungen des Kopfes 

angeführt. Mit Hinweis auf das psychiatrische Teilgutachten wurde festgehalten, dass 

diese Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit seien. Im weiteren Verlauf nach 

dem Unfall hätten keine als pathologisch zu wertenden neurologischen Auffälligkeiten 

objektiviert werden können. Die neuropsychologischen Auffälligkeiten, die vielfältigen 

Einflüssen unterliegen würden, seien als leicht zu bewerten. Die geltend gemachten 

Dauerbeschwerden seien fünf Jahre nach dem Unfall somatisch nicht zu erklären. Der 

persistierende Beschwerdekomplex könne auch nicht als organisches Psychosyndrom 

nach Schädelhirntrauma klassifiziert werden. Aus neurologischer und psychiatrischer 

Sicht sei die Beschwerdeführerin 100% arbeitsfähig für Tätigkeiten, die keine 

besonderen Anforderungen an die Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit stellen und 

keine schweren körperlichen Belastungen beinhalten würden. Ende Juli 2006 sei das 

Zustandsbild fixiert und stabil gewesen. Die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit 

habe ab diesem Datum bestanden. Es bestünden diverse Diskrepanzen zwischen den 

aktuellen Angaben der Beschwerdeführerin und den Daten in den Akten (UV-act. I/207). 

Dr. med. M.___, Spezialarzt für Neurologie FMH, äusserte sich am 18. November 2009 

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im Sinn einer unabhängigen Expertenmeinung. Es liege ein Nachweis einer 

Strukturveränderung des linken Lig. alare im Sinn einer Läsion Grad III der linken Hälfte 

des Lig. transversum atlantis vor. Ferner bestehe ein Hinweis auf ein stattgehabtes 

Trauma und auf eine resultierende Narbenbildung des Dens-related-Komplexes links. 

Sodann bestünden Osteochondrosen, Unkarthrosen und Diskusprotrusionen C3 bis C6 

(Upright-MRI-Bericht). Der Unfall vom 7. Juni 2002 sei heute mitwirkende Teilursache 

der geklagten Beschwerden und erhobenen Befunde. Es lägen unfallfremde Faktoren 

vor: als Vorzustand eine Migräne sowie nach dem Unfall eine Exazerbation durch 

iatrogenes sekundäres Versicherungsstresssyndrom. Psychische Vorzustände seien zu 

verneinen. Es liege eine mittelschwere traumatische, in Regression begriffene 

Hirnschädigung vor. In der bis zum Unfall ausgeübten Tätigkeit bestehe keine 

Arbeitsfähigkeit. Im künstlerischen Engagement bestehe seit Oktober 2009 eine 

"Erwerbsfähigkeit" von 60%. Es liege ein Gesamtintegrationsschaden von 75% vor 

(UV-act. I/229 Beilage).

2.4  Die interdisziplinäre (rheumatologisch/neurologisch/neuropsychologisch/psych­

iatrische) Asim-Begutachtung ergab gemäss Bericht vom 24. Dezember 2010 als 

Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einen Verdacht auf Neurasthenie, eine 

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, überwiegend 

nicht authentische, formal mittelschwere bis vereinzelt schwere neuropsychologische 

Funktionsstörungen, möglicherweise auf dem Boden leichter bis maximal 

mittelgradiger echter neuropsychologischer Beeinträchtigungen bei Status nach 

Unfällen vom 7. Juni 2002 und 31. Dezember 2004 und bei chronifizierten Schmerzen 

(UV-act. I/254). Die Gutachter kamen unter anderem zum Schluss, insgesamt erscheine 

aufgrund der Befunde an der HWS die Unfallkausalität für die somatischen 

Beschwerden am Achsenskelett nicht mehr überwiegend wahrscheinlich erstellt. Die 

höchstens leichtgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 20% sei nicht 

unfallkausal. Aus rein neurologischer Sicht sei aufgrund fehlender klinischer harter 

Befunde eine volle Arbeitsfähigkeit und eine stabile Situation seit 31. Juli 2006 

anzunehmen. Die neuropsychologischen Testresultate seien hochgradig nicht valide 

und würden auf eine ausgeprägte Symptomausweitung bzw. (semi)bewusste 

Aggravation (DD) hindeuten. Die Leistungsfähigkeit könne neuropsychologisch nicht 

sicher quantifiziert werden, da keine validen Befunde vorliegen würden. Die 

psychiatrische Diagnose eines Verdachts auf Neurasthenie und einer chronischen 

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Schmerzstörung sei im Sinn einer psychischen Fehlverarbeitung des Unfallgeschehens 

zu interpretieren  (UV-act. I/254 S. 74-78).

3.

3.1. Als Kriterien für das Vorliegen einer leichten traumatischen Hirnverletzung (MTBI) 

werden das Bestehen eines Bewusstseinsverlusts von maximal 30 Minuten Dauer, 

eines Glasgow Coma Score (GCS) von nicht unter 13 bei Einlieferung ins Krankenhaus 

und eines Gedächtnisverlusts von maximal 60 Minuten (sog. posttraumatische 

Amnesie) bzw. einer Gedächtnisstörung von maximal 30 Minuten genannt. Seltene, 

aber typische Komplikationen nach MTBI sind z.B. intrakranielle Blutungen; hierbei 

kann es sich um intrazerebrale Blutungen oder um subdurale oder epidurale Blutungen 

handeln. Die Kombination von Beschwerden, welche nach einer MTBI auftreten können 

(Kopfschmerz, Benommenheit, Schwindel, Erbrechen, Koordinationsstörung der Beine, 

kognitive Beeinträchtigungen, Schlafstörungen), kann als "organisches Psychosyndrom 

nach Schädelhirntrauma" (F07.2) bezeichnet werden. Kopfschmerzen werden dabei als 

posttraumatisch angesehen, wenn sie innerhalb von sieben Tagen nach einer MTBI 

erstmalig aufgetreten sind. Hierbei entwickelten Patienten nicht selten im Rahmen einer 

Analgetikatherapie der ursprünglich posttraumatischen Kopfschmerzen zusätzlich 

einen Kopfschmerz, der auf Analgetika-Übergebrauch zurückzuführen ist. Auch kann 

die Entwicklung einer Depression oder eine schwierige psychosoziale Situation ganz 

wesentlich zum dauerhaften Schmerzerleben beitragen. Die Diagnose "organisches 

Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma" kann für die Beschreibung des akuten 

Beschwerdeverlaufs nach MTBI gebraucht werden, sollte aber nicht für die 

Charakterisierung des Langzeitverlaufs verwendet werden (vgl. S. Johannes/R. 

Schaumann-von Stosch, Grundlegende Aspekte der leichten traumatischen 

Hirnverletzung, Medizinische Mitteilungen der SUVA Nr. 78 [2007], 74-77). Bei der 

Beschwerdeführerin ergab sich als

Folge des Unfalls vom 7. Juni 2002 unbestrittenermassen eine leichte traumatische 

Hirnverletzung (MTBI) bzw. eine Commotio cerebri (vgl. Polizeibericht in UV-act. I/8 

Blatt 7, in welchem eine Gehirnerschütterung erwähnt wird; UV-act. I/254 S. 89). 

Demgegenüber erachteten die Asim-Gutachter die zu Diagnosen mutierten Angaben 

eines Status nach Leberriss und Status nach Jochbeinfraktur links (Austrittsbericht 

Rehaklinik H.___ 2003) als nicht plausibel (UV-act. I/254 S. 69). - Mit der Diagnose einer 

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Kontusion des Kopfes und des Hemithorax rechts mit Commotio cerebri/MTBI (UV-act. 

I/254 S. 69) sind organische Unfallfolgen noch nicht dargetan. Die Diagnose einer 

milden traumatischen Hirnverletzung erfolgt aufgrund bestimmter Symptome nach 

kranialen Traumen und bedeutet nicht schon, dass eine objektiv nachweisbare 

Funktionsstörung im Sinn der Rechtsprechung zum Schleudertrauma der HWS und 

zum Schädel-Hirntrauma vorliegt. Hierzu bedarf es einer feststellbaren intrakraniellen 

Läsion oder eines messbaren Defektzustands in Form neurologischer Ausfälle, wie sie 

nach einer Contusio cerebri auftreten können. Fehlt es hieran, ist die Adäquanz der 

Unfallkausalität nach der für Schleudertraumen der HWS und Schädel-Hirntraumen 

ohne nachweisbare Funktionsausfälle geltenden Rechtsprechung zu beurteilen (Urteil 

des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006: Eidgenössisches Versicherungsgericht, 

EVG] vom 29. März 2006, U 197/04, E. 3.1 mit Hinweisen auf die medizinische 

Literatur). Nach Lage der medizinischen Akten ist als mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erstellt zu erachten, dass sich die von der Beschwerdeführerin 

angegebenen Beschwerden jedenfalls für die Zeit ab August 2006 nicht auf eine 

objektivierbare organische (neurologische) Schädigung bzw. eine strukturelle 

Veränderung an der HWS oder im Hirn zurückführen lassen, die mit dem Unfall vom 7. 

Juni 2002 in Zusammenhang zu bringen wäre. Dies bestätigte sich erneut anlässlich 

der Asim-Begutachtung (vgl. auch UV-act. I/254 S. 70-77). Die Gutachter erachteten 

die Diagnose eines hirnorganischen Psychosyndroms als nicht plausibel. Die Tatsache 

einer sehr verzögert auftretenden gravierenden Störung und der aktuell hochgradig 

nicht validen Testergebnisse in der Neuropsychologie mit teilweisen Hinweisen auf eine 

bewusstseinsnahe Verdeutlichung spreche stark für eine psychoreaktive Störung und 

gegen eine strukturell bedingte Hirnschädigung (UV-act. I/254 S. 71f, 78). Hinsichtlich 

des am 8. Mai 2009 erstellten Upright-MRI hielten die Asim-Gutachter fest, die 

Aussagekraft von MRI-Untersuchungen bezüglich Verletzungen der Ligamenta alaria 

und sonstiger Ligamentsstrukturen der HWS sei nicht genügend gesichert. Hieraus 

könne keine gesicherte Schlussfolgerung bezüglich erlittener Verletzungen oder 

Unfallfolgen und Kausalität gezogen werden (UV-act. I/254 S. 72f). Mit Bezug auf die 

von Dr. M.___ diagnostizierte mittelschwere traumatische Hirnverletzung (UV-act. I/229 

Beilage) vermerkten die Asim-Gutachter, dass hier offenbar eine Begriffsverwirrung 

vorliege, sei die erlittene Verletzung doch ganz klar als MTBI Grad I zu klassifizieren. 

Bei der Feststellung von Dr. M.___, dass durch die HWS-Distorsion eine 

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"Hirnstammerschütterung" stattgefunden habe, handle es sich um ein nicht mit 

genügender Evidenz belegtes neuro-physiologisches Postulat (UV-act. I/254 S. 73). Die 

episodische Migräne ohne Aura, die bereits vorbestehend sei, trete möglicherweise im 

Rahmen des zerviko-zephalen Schmerzsyndroms verstärkt auf, wobei dies nicht mit 

Sicherheit festzustellen sei. Daneben bestünden diffuse Schwindelbeschwerden ohne 

organisches Korrelat. Sowohl in den früheren neurologischen Untersuchungen wie 

auch aktuell würden Hinweise für eine strukturelle neurologische Schädigung fehlen; 

zumindest sei eine solche nicht mit den gängigen Methoden nachweisbar (UV-act. I/

254 S. 75). In diesem Zusammenhang ist im Weiteren festzuhalten, dass nach der 

Rechtsprechung fMRT (functional magnetic resonance imaging, fmri)-Untersuchungen 

nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft keinen gesicherten 

Nachweis von organischen Störungen im Bereich von HWS (bei Unfall mit 

Schleudertrauma resp. äquivalenter Verletzung) oder Schädel-Hirn erbringen. Dies gilt 

in gleicher Weise auch für die aus der Methode DT-MRI ("technique dite de tenseur de 

diffusion 3D") resultierenden Ergebnisse (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juni 

2010, 8C_321/2010, E. 4.1.2 mit Hinweisen). Hieran vermögen auch die Darlegungen 

des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin in der Replik (act. G 14 Ziff. 3.1) nichts zu 

ändern.

3.2  Im Weiteren gibt es zwar Fälle, in denen bei sonst unauffälligen 

Untersuchungsbefunden neuropsychologische Abklärungen Hirnleistungsstörungen 

aufzeigen können und der neuropsychologische Befund der einzig verlässliche 

Parameter ist (BGE 117 V 378 E. 3d). Sodann kann der neuropsychologischen 

Diagnostik bei eindeutigem, nicht diffusem Befund - im Rahmen einer neurologischen 

Gesamtwürdigung - nach der Rechtsprechung auch bei der Kausalitätsbeurteilung ein 

Aussagewert zukommen (BGE 119 V 343 E. 3c). Hingegen vermag es die 

Neuropsychologie nicht, selbständig die Beurteilung der Genese abschliessend 

vorzunehmen (RKUV 2000 S. 316 E. 3). Nach B.P. Radanov (Über den Stellenwert der 

neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten nach HWS-Distorsion, SZS 1996, S. 

471 ff) sind psychologische Probleme (und die eingenommenen Medikamente) 

geeignet, die kognitiven Leistungen negativ zu beeinflussen (S. 477). Psychologische 

Probleme bzw. die Interrelation psychologischer und kognitiver Funktionen könnten die 

reduzierte Leistungsfähigkeit mit erklären (S. 475). Aufgrund der in E. 2 dargelegten 

medizinischen Akten, insbesondere der Ausführungen der Asim-Gutachter (UV-act. I/

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254 S. 80 unten), ist von einer Beeinflussung/Überlagerung der kognitiven Funktionen 

bei der Beschwerdeführerin durch den psychischen Befund auszugehen, womit die 

neuropsychologischen Einschränkungen eine vielschichtige Ursache aufweisen. Damit 

können neuropsychologische Unfall-Restfolgen im Sinn eines selbständigen, klar 

abgrenzbaren Befunds nicht als nachgewiesen gelten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

vom 25. April 2007, U 321/06, E. 4.1). Hingegen stellen sie Teil des typischen 

(organisch-strukturell nicht fassbaren) Beschwerdebildes einer MTBI dar. Es kann 

davon ausgegangen werden, dass im Nachgang zum Unfall vom 7. Juni 2002 Nacken- 

und Kopfschmerzen unmittelbar nach dem Ereignis auftraten (UV-act. I/3, I/14). Im 

Weiteren wurden ein seit dem Unfall bestehender Schwindel, Kopfschmerzen, 

Müdigkeit und Depressionstendenz sowie Konzentrationsbeschwerden festgehalten 

(UV-act. I/14). Ein Beschwerdebild, wie es typischerweise nach 

schleudertraumaähnlicher Verletzung auftreten kann, war somit gegeben. Hiervon ging 

im Resultat auch die Beschwerdegegnerin aus, indem sie ihre Leistungspflicht bis 31. 

Juli 2006 anerkannte.

3.3  Ausgehend davon, dass ein unfallkausales typisches Beschwerdebild für die Zeit 

nach dem streitigen Unfall vom 7. Juni 2002 zu bejahen war, bleibt zu klären, ob die 

von der Beschwerdeführerin angeführten Beschwerden auch für die Zeit nach dem 31. 

Juli 2006 eine natürlich- und adäquat-kausale Folge des Unfalls sind. Dabei ist von 

Bedeutung, dass das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten 

Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein muss. Da es 

sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, trägt - anders als bei der 

Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - 

der Unfallversicherer insofern eine Beweislast, als im Fall der Beweislosigkeit der 

Entscheid zu seinen Ungunsten ausfällt (RKUV 1992 S. 75 E. 4b). Im Rahmen der 

Prüfung des Dahinfallens der Leistungspflicht des Unfallversicherers genügt es mithin 

für die Bejahung des fortbestehenden natürlichen Kausalzusammenhangs, wenn der 

Unfall für die fragliche gesundheitliche Störung immer noch eine Teilursache darstellt. 

Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen 

sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die 

Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalls ist. Diese Bestimmung 

beinhaltet eine Durchbrechung des Kausalitätsprinzips für Fälle, in denen ein 

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Gesundheitsschaden durch das Zusammenwirken konkurrierender, teils 

unfallbedingter, teils unfallfremder Ursachen bewirkt worden ist (Urteil des EVG vom 

18. Februar 2003, U 287/02, E. 4.4). Konkret lag auch im Zeitpunkt der streitigen 

Leistungseinstellung (31. Juli 2006) unbestrittenermassen ein typisches 

Beschwerdebild nach schleudertraumaähnlicher Verletzung teilweise vor, und der 

natürliche (teilweise) Kausalzusammenhang der Beschwerden zum streitigen Unfall 

wurde von der Beschwerdegegnerin (vgl. UV-act. I/157 S. 12) und (in eher geringem 

Ausmass und ausschliesslich bezogen auf die psychische Fehlreaktion) auch von den 

Asim-Gutachtern bejaht (UV-act. I/254 S. 79f).

3.4  Das Vorliegen eines Schädel-Hirntraumas, worunter sämtliche 

Hirnfunktionsstörungen mit oder ohne morphologisch fassbare Schädigung des 

Gehirns subsumiert werden, rechtfertigt die analoge Anwendung der Schleudertrauma-

Praxis, wenn die erlittene Hirnerschütterung mindestens im Grenzbereich zwischen 

Commotio und Contusio cerebri liegt. Leichte Hirnerschütterungen hingegen reichen 

hierfür nicht aus (vgl. Urteile des EVG vom 6. Mai 2003, U 6/03, und vom 13. Juni 2005, 

U 276/04, E. 2.2.1). Vorliegend ist wie erwähnt von einer leichten traumatischen 

Hirnverletzung auszugehen, womit die Schleudertrauma-Praxis zur Anwendung 

gelangt. Die Adäquanz beurteilt sich damit grundsätzlich nach Massgabe der in BGE 

117 V 359 E. 6 entwickelten und in BGE 134 V 109 E. 10 präzisierten Kriterien. Auch bei 

Vorliegen einer schleudertraumaähnlichen Verletzung steht jedoch der Nachweis offen, 

dass es sich bei den nach einem Unfall aufgetretenen psychischen Störungen nicht um 

eine unfallkausale psychische Beeinträchtigung handelt (RKUV 2001, 79) oder dass 

eine ausgeprägte psychische Problematik ganz im Vordergrund steht (RKUV 1999 S. 

407 E. 3b). Sodann ist - wie in den vorerwähnten Fällen - dort, wo keine mit dem Status 

nach leichter traumatischer Hirnverletzung in engem Zusammenhang stehende 

psychische Problematik, sondern eine selbständige sekundäre Gesundheitsschädigung 

vorliegt, die Adäquanzbeurteilung auch dann nach BGE 115 V 133 vorzunehmen, wenn 

das psychische Beschwerdebild die körperlichen Beschwerden nicht eindeutig in den 

Hintergrund gedrängt hat (Urteil des EVG vom 23. Mai 2006, U 5/06, E. 3.2.2 mit 

Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 17. Oktober 2008, 8C_124/2008, 

E. 7.2, mit welchem der st. gallische Entscheid vom 20. Dezember 2007, UV 2007/24, 

bestätigt wurde).

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Die Asim-Gutachter kamen zum Schluss, dass nach den initial allenfalls noch 

anzunehmenden direkten Unfallfolgen einer MTBI zunehmend eine psychische 

Fehlverarbeitung eingesetzt habe, die im Verlauf und teilweise wohl auch bestärkt 

durch das therapeutische Umfeld gegenüber den Unfallfolgen gänzlich 

überhandgenommen und sich zu einer eigenständigen Dynamik entwickelt habe. Es sei 

anzunehmen, dass die initial wohl durch den Unfall ausgelösten kognitiven Probleme 

real gewesen seien, durch den zu frühen 100%igen Einstieg in einen fordernden Beruf 

(Sozialpädagogin mit Schulkindern) zu einer zunehmenden Dekompensation geführt 

hätten, welche dann nach rund einem Jahr einen psychophysischen Zusammenbruch 

mit weitgehendem Rückzug aus dem Berufsleben bewirkt hätten. Damit stehe die 

funktionelle psychische Fehlverarbeitung (des Unfallgeschehens) ganz im Vordergrund 

(UV-act. I/254 S. 78-80). Diese gutachterlichen Ausführungen beziehen sich auf einen 

Zeitraum längere Zeit nach dem Unfall. Nach der Rechtsprechung war es weder nach 

der früheren (in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 477 publiziertes Urteil U 164/01 vom 18. Juni 

2002) noch in Anwendung der in BGE 134 V 109 entwickelten Praxis zulässig, längere 

Zeit nach einem Unfall, wenn die zum typischen Beschwerdebild gehörenden 

physischen Beschwerden weitgehend abgeklungen sind, die psychische Problematik 

aber fortbesteht, diese fortan nach der Rechtsprechung zu den psychischen 

Unfallfolgen zu beurteilen, während sie in einem früheren Stadium, als das typische 

Beschwerdebild noch ausgeprägt war, nach der Schleudertrauma-Praxis beurteilt 

worden wäre (BGE 134 V 109 E. 9.5; Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juni 2008, 

8C_331/2007, E. 3.3). Unter den dargelegten Umständen ist die Beurteilung 

praxisgemäss nach der Schleudertrauma-Rechtsprechung vorzunehmen. Bei der 

Prüfung der adäquaten Kausalität ist dementsprechend zwischen psychisch und 

physisch bedingten Beschwerden nicht zu unterscheiden (RKUV 1999 S. 407 E. 3b).

3.5. Zu klären ist sodann die Frage des Zeitpunkts des Fallabschlusses im Sinn von Art. 

19 Abs. 1 UVG - als Voraussetzung für die Adäquanzprüfung (BGE 134 V 109). - Dr. 

L.___ berichtete am 3. Mai 2005 von einer deutlichen Besserung des Gesamtzustandes 

(UV-act. I/111). Die Beschwerdeführerin gab gemäss Kreisarzt-Bericht vom 5. Januar 

2006 eine leichte Beschwerdebesserung an, wobei jedoch nach wie vor 

dreiwöchentlich bei Dr. F.___ neuropsychologische Behandlungen stattfanden (UV-act. 

I/130 S. 2). In den Schreiben vom 20. und 28. Juli 2006 erwähnte der Rechtsvertreter 

der Beschwerdeführerin die Durchführung von Craniosacral-Therapien und machte 

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entsprechende Kostenerstattung geltend (UV-act. I/144). In der Beschwerde vermerkte 

der Rechtsvertreter eine seit dem Unfall vom 7. Juni 2002 andauernde Behandlung 

(act. G 1 S. 14). Im Bericht vom 21. August 2006 legte Dr. F.___ unter anderem dar, die 

unfallbedingten kognitiven Defizite würden bei geringer Verbesserung persistieren. 

Markant seien die Einbussen in den Aufmerksamkeitsfunktionen. Zudem leide die 

Beschwerdeführerin unter Schmerzen im Schulter-, Nacken- und Kopfbereich und an 

Schwindelbeschwerden. Eine psychische Problematik, welche die Akzentuierung der 

somatischen und kognitiven Beschwerden begünstigen könnte, liege nicht vor. Vier 

Jahre nach dem Unfall seien aus neuropsychologischer Sicht keine wesentlichen 

Verbesserungen in der Leistungsfähigkeit mehr zu erwarten (UV-act. I/159 Beilage). 

Das Versicherungsgericht hielt im Entscheid vom 17. Januar 2008 (UV 2007/65) fest, 

aufgrund der Umstände könne die Notwendigkeit einer Behandlung über den 

Einstellungszeitpunkt (31. Juli 2006) hinaus nicht ohne weiteres verneint werden, wobei 

allerdings unklar bleibe, inwiefern sich durch sie noch eine eigentliche Verbesserung 

des Gesundheitszustandes erreichen lasse. Kreisarzt Dr. I.___ habe im Bericht vom 5. 

Januar 2006 festgehalten, aus klinischer Sicht bestehe nach wie vor ein leichtes bis 

mässiges Cervikalsyndrom und gleichzeitig vermerkt, aus somatischer Sicht sei "nach 

wie vor ein Endzustand eingetreten". Letzteres habe er mit dem Hinweis begründet, 

dass keine organischen strukturellen Restfolgen mehr vorliegen würden (UV-act. I/130 

S. 3). Solche Folgen müssten aber bei einer Verletzung, wie sie hier streitig sei, für die 

Bejahung der Unfallkausalität nicht notwendigerweise bestehen. In der Beurteilung des 

Integritätsschadens sei Dr. I.___ denn auch von unfallbedingten, erheblichen und 

dauernden Beschwerden aufgrund des Cervikalsyndroms ausgegangen (UV-act. I/55). 

Eine Feststellung, wonach die klinischen Befunde nicht auf den streitigen Unfall 

zurückzuführen seien, finde sich im späteren Bericht von Dr. I.___ nicht (vgl. UV-act. I/

130). Wenn somit die Behandlung vier Jahre nach dem Unfall zwar noch angedauert 

habe, jedoch unklar bleibe, ob sie noch eine Verbesserung des Gesundheitszustands 

habe bewirken können, so lasse sich die Dauer der Behandlung nicht abschliessend 

festlegen (Entscheid UV 2007/65, a.a.O, E. 4.2). Die Asim-Gutachter legten dar, aus 

muskuloskelettärer/neurologischer Sicht sei der Gesundheitszustand nach dem 31. Juli 

2006 nicht mehr als überwiegend unfallkausal beeinträchtigt zu sehen. In diesem Sinn 

werde das Erreichen eines Status quo sine angenommen. In psychischer Hinsicht sei 

ab 2006 kein stabiles und dauerhaftes Zustandsbild erreicht gewesen, so dass eine 

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weitere Behandlung nötig gewesen sei. Diese Behandlung sei aufgrund des heute 

anzunehmenden Endzustands nicht mehr indiziert. Die initial durch Unfallfolgen 

getriggerte Symptomatik habe sich im Verlauf zunehmend in einer eigenständigen 

psychischen Symptomatik verselbständigt. Aus neuropsychologischer Sicht sei von 

einem Endzustand auszugehen. Das Leistungsniveau lasse sich durch die 

vorgeschlagenen Massnahmen nicht weiter verbessern. Nach dem 31. Juli 2006 seien 

allfällige weitere somatische Behandlungen (aus muskuloskelettärer Sicht) nicht mehr 

unfallbedingt zuzuordnen. Aus neuropsychologischer Sicht wäre im Sinn der 

Heranführung an eine geregelte Berufstätigkeit und zur Umsetzung der attestierten 

Leistungsfähigkeit ein gezieltes Belastbarkeitstraining empfehlenswert. Daneben sollten 

psychotherapeutische Massnahmen zur Überwindung der habituellen Verlangsamung 

erfolgen. Allerdings sei aufgrund der persönlichen Ausrichtung auf eine eigenständige 

Karriere als Künstlerin nicht zu erwarten, dass die Motivation für die Teilnahme an 

einem Integrationsprozess vorhanden sei. Aus psychiatrischer Sicht habe bis zur 

Beendigung der psychotherapeutischen Massnahmen eine diskrete Besserung 

beschrieben werden können (UV-act. I/254 S. 79-81). - In diesem Zusammenhang ist 

zu beachten, dass die Psychologin Dr. F.___ sowohl am 14. Mai 2007 als auch am 

19. Februar 2008 bestätigt hatte, dass die Beschwerdeführerin 

Wiedereinstiegsversuche in verschiedenen Berufsfeldern ohne Erfolg gemacht habe. 

Eine verwertbare Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe nicht mehr. Sie 

habe sich mit der Malerei ein Betätigungsfeld eröffnet. Die Behandlung bei ihr 

(neuropsychologisch orientierte Psychotherapie) sei unter bestmöglichen Bedingungen 

durchgeführt worden, um die Leistungserbringung nicht durch "Umgebungsfaktoren" 

zu limitieren. Weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der neuropsychologischen wie 

auch der schmerzbedingten Situation und damit der Arbeitsfähigkeit sehe sie (die 

Ärztin) nicht (UV-act. I/161 Beilage und I/179). Der Abschluss des Falls durch den 

Unfallversicherer im Sinn von Art. 19 Abs. 1 UVG bedingt lediglich, dass von weiteren 

medizinischen Massnahmen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands 

mehr erwartet werden kann, nicht aber, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger 

erforderlich ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4. November 2008, 8C_467/2008, 

E. 5.2.2.2.). Es genügt für eine weiterdauernde Übernahme der Behandlungskosten 

nicht, dass eine Therapie lediglich eine unbedeutende Besserung erhoffen lässt oder 

dass für eine namhafte Besserung nur eine weit entfernte Möglichkeit besteht (A. 

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Maurer, Unfallversicherungsrecht, 2. A., Bern 1989, 274). Von einer namhaften 

Besserung des Gesundheitszustands kann auch dann nicht gesprochen werden, wenn 

eine therapeutische Massnahme mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nur die sich 

aus einem stationären Gesundheitsschaden ergebenden Beschwerden für eine 

begrenzte Zeit zu lindern vermag (RKUV 2005, 388). Für die Bejahung eines 

medizinischen Endzustands wird keine vollständige Schmerzfreiheit vorausgesetzt (vgl. 

Rumo-Jungo, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. A., S. 145). - Die 

Behandlung der psychischen Fehlverarbeitung stellt angesichts der geschilderten 

Aktenlage (bei unsicherer Behandlungsprognose mit geringem Verbesserungspotential 

und persönlicher Ausrichtung der Beschwerdeführerin auf ihre Künstlertätigkeit) keinen 

zureichenden Grund dar, den Fallabschluss im Sinn von Art. 19 Abs. 1 UVG zeitlich zu 

verschieben. Die Beschwerdegegnerin nahm somit zu Recht den Fallabschluss auf 

Ende Juli 2006 an. Laufende Eingliederungsmassnahmen der IV (berufliche Abklärung, 

UV-act. I/266; spätere Ablehnung weiterer Leistungen, UV-act. I/269) vermögen den 

Fallabschluss ebenfalls nicht zu hindern (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. Januar 

2010, 8C_895/2009, E. 5, mit welchem der Entscheid des st. gallischen 

Versicherungsgerichts vom 8. September 2009, UV 2008/93 [vgl. dort E. 4.3 zweiter 

Abschnitt] bestätigt wurde).  

4.  

4.1  Beim Ereignis vom 7. Juni 2002, bei welchem ein Personenwagen mit einer 

Geschwindigkeit von ca. 30 km/h seitlich von hinten mit der Fahrrad fahrenden 

Beschwerdeführerin kollidierte und diese als Folge davon auf die Strasse stürzte, 

erscheint es angemessen, von einem mittelschweren Unfall im eigentlichen Sinn 

auszugehen (vgl. dazu auch den Sachverhalt im Urteil des EVG vom 23. Januar 2004, U 

66/03: mittelschwerer Unfall im leichteren Bereich). Bei der Beschwerdeführerin, 

welche eine Commotio cerebri und eine Thoraxkontusion rechts erlitt, lag nach dem 

Unfall eine kurze Bewusstlosigkeit mit Amnesie für das Unfallereignis vor (UV-act. I/3). 

Weitere Anhaltspunkte dafür, dass der mittelschwere Unfall im Grenzbereich zu den 

schweren Ereignissen anzusiedeln wäre (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts vom 

15. März 2005, U 214/04, E. 2.2 mit Hinweisen), sind nicht ersichtlich (vgl. Darlegungen 

zum Unfallgeschehen in UV-act. I/15 und I/40). Die Adäquanz des 

Kausalzusammenhangs wäre somit zu bejahen, wenn ein einzelnes der in die 

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Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise vorliegt oder 

die zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind 

(BGE 117 V 359 E. 6b). Eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls oder dramatische 

Begleitumstände sind nicht belegt, zumal das objektive Unfallgeschehen und nicht das 

subjektive Erleben des Ereignisses massgebend ist. Zu Recht hielt die 

Beschwerdegegnerin diesbezüglich fest, die Amnesie für das Unfallereignis sei kein 

Hinweis für eine besondere Dramatik oder Eindrücklichkeit des Unfalls (vgl. die 

Kasuistik zu diesem Kriterium in Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts 

zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. A., S. 

58-64, sowie Urteile des EVG vom 23. November 2004, U 109/04, E. 2.3, und vom 

2. März 2005, U 309/03, E. 5.1, sowie vom 15. November 2004, U 334/03, E. 3.2). Bei 

der erlittenen Verletzung (MTBI) handelt es sich nicht um eine solche, die durch ihre 

Schwere oder besondere Art charakterisiert wäre (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 

17. August 2007, 8C_101/2007, E. 5.2 und 5.3, und vom 21. Dezember 2007, U 

558/06, E. 4.2.2, sowie Urteil des EVG vom 9. August 2004, U 116/04). Die Asim-

Gutachter erachteten sodann wie erwähnt die zu Diagnosen mutierten Angaben eines 

Status nach Leberriss und Status nach Jochbeinfraktur links (Austrittsbericht 

Rehaklinik H.___ 2003) als nicht plausibel (UV-act. I/254 S. 69). Solche Verletzungen 

können somit als Folge des Unfalls nicht überwiegend wahrscheinlich als belegt gelten.

4.2  Was das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung 

(vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.3) betrifft, ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 

nach dem Unfall vom 7. Juni 2002 mit initialer Behandlung im Universitätsspital Basel 

(UV-act. I/3) und anschliessender neurologischer und psychologischer/neuropsy-

chologischer Therapie (UV-act. I/15, I/22) Rehabilitationsaufenthalte in der Rehaklinik 

H.___ und im G.___ absolvierte (UV-act. I/40, I/41). Neben der hausärztlichen und 

alternativmedizinischen Behandlung wurde die psychologisch-neuropsychologische 

Betreuung bei Dr. F.___ danach fortgesetzt (UV-act. I/112). Reine 

Abklärungsmassnahmen/Begutachtungen fallen bei der Prüfung des erwähnten 

Kriteriums ausser Betracht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 26. August 2008, 

8C_687/2007, E. 5.3). Ende Juli 2006 war von weiteren Behandlungsmassnahmen wie 

dargelegt keine namhafte Besserung mehr zu erwarten (vgl. vorstehende E. 3.5). In 

Anbetracht dieser Aktenlage kann eine fortgesetzt spezifische, die Beschwerdeführerin 

belastende ärztliche Behandlung im Sinn der Rechtsprechung (vgl. Urteile des 

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Bundesgerichts vom 13. Juni 2008, 8C_331/2007, E. 4.2.3, vom 19. November 2010, 

8C_726/2010, E. 4.1.3, vom 15. November 2010, 8C_655/2010, E. 4.2.4, und vom 6. 

Januar 2011, 8C_749/2010, E. 6.3.2) nicht als belegt gelten. Auch ein schwieriger 

Heilverlauf und erhebliche Komplikationen lagen nach Lage der Akten nicht vor. Ein 

schwieriger Heilungsverlauf kann nicht schon dann angenommen werden, wenn eine 

Vielzahl von verschiedenen Therapien zu keinem Heilungserfolg führt. Von einer ärzt­

lichen Fehlbehandlung ist ebenfalls nicht auszugehen.

4.3  Adäquanzrelevant können im Weiteren in der Zeit zwischen dem Unfall und dem 

Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG ohne wesentlichen Unterbruch bestehende 

erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften 

Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die 

Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Das 

Versicherungsgericht verneinte im Entscheid vom 17. Januar 2008 (E. 4.2) gestützt auf 

die Angaben der Beschwerdeführerin in den medizinischen Akten (UV-act. I/54 S. 2, I/

119 S. 3, I/130 S. 2) zwar das Vorliegen von Dauerschmerzen. Gegenüber den Asim-

Gutachtern erklärte die Beschwerdeführerin jedoch unter anderem, die 

Hauptbeschwerden seien einerseits Schmerzen im Nacken und zum anderen 

Kopfschmerzen. Der Schmerz sei dauernd vorhanden und werde durch körperliche 

Belastung verstärkt (UV-act. I/254 S. 48). Damit ist das Kriterium von ohne 

wesentlichen Unterbruch bestehenden erheblichen Beschwerden - wenn auch in nicht 

sehr ausgeprägten Umfang - zu bejahen.

4.4  Was schliesslich das Kriterium der Arbeitsfähigkeit anbelangt, ist gemäss BGE 134 

V 109 E. 10.2.7 dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis 

mittelschweren Schleudertraumen der HWS und leichten Schädelhirntraumen ein 

längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen 

Standpunkt aus eher ungewöhnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist 

daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, die zu 

überwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Konkret 

muss ihr Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder in 

den Arbeitsprozess einzugliedern. Solche Anstrengungen der versicherten Person 

können sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allfälliger persönlicher 

Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können Bemühungen um alternative, der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/24

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gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätigkeiten ins Gewicht 

fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in 

erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, 

kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7). - Nachdem die 

Beschwerdeführerin ab 13. August 2002 wieder in dem Umfang (65%) wie vor dem 

Unfall vom 7. Juni 2002 gearbeitet hatte (UV-act. I/6, I/13), bestätigte Dr. E.___ ab 7. 

Januar 2003 eine von 65% auf 60% reduzierte Arbeitsfähigkeit (UV-act. I/15). In der 

Folge wurde ab 1. Oktober 2003 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (UV-act. I/23). 

Im Jahr 2005 war die Beschwerdeführerin zu 20% in einer Bibliothek tätig (UV-act. I/

111). Dr. I.___ bejahte aus somatischer Sicht bereits am 6. Mai 2004 die Zumutbarkeit 

einer leichten Arbeitstätigkeit (UV-act. I/54). Die von Dr. F.___ bestätigten 

(unfallbedingten) neuropsychologischen Einschränkungen bezog Dr. I.___ - soweit 

ersichtlich - nicht in seine Beurteilung mit ein (UV-act. I/130 S. 4). Zuvor hatte Suva-

Arzt Dr. J.___ im Bericht vom 29. August 2005 die Arbeitsfähigkeit als nicht mehr im 

verwertbaren Bereich liegend erachtet (UV-act. I/119); die Unfallkausalität der 

psychischen Beschwerden hatte er schon vorher bestätigt (UV-act. I/60). Dr. L.___ 

bescheinigte Arztbesuche in den Jahren 2006 und 2007 sowie eine volle 

Arbeitsunfähigkeit. Zur Unfallkausalität der von ihm bestätigten Arbeitsunfähigkeit 

wurde Dr. L.___ nach Lage der Akten nicht befragt. Dr. F.___ attestierte ebenfalls eine 

volle Arbeitsunfähigkeit sowie deren Unfallbedingtheit. Das Versicherungsgericht kam 

im Entscheid vom 17. Januar 2008 zum Schluss, mit Blick auf die Rechtsprechung 

lasse sich bei dieser Aktenlage ein rein durch den streitigen Unfall bedingter, 

erheblicher Anteil einer (lang dauernden) Arbeitsunfähigkeit weder in Abrede stellen 

noch bestätigen. Gegen eine lange Dauer spreche der Umstand, dass die 

Beschwerdeführerin nach dem Unfall über ein Jahr lang praktisch im Vorunfall-Pensum 

(65% ab 13. August 2002, 60% ab 7. Januar 2003) tätig gewesen und die volle 

Arbeitsunfähigkeit erst ab Oktober 2003 bestätigt worden sei. Es ergebe sich nicht klar 

aus den Akten, inwiefern die Beschwerdeführerin - unfallbedingt - in ihrer 

Arbeitsfähigkeit effektiv eingeschränkt sei. Immerhin sei sie in der Lage gewesen, in 

dem hier streitigen Zeitraum ab 31. Juli 2006 eine künstlerische Tätigkeit auszuüben, 

auch wenn sie dadurch (in erwerblicher Hinsicht) nicht als eingegliedert habe gelten 

können. Die Beschwerdegegnerin werde unter diesen Umständen in medizinischer 

(multidisziplinärer) Hinsicht noch abzuklären haben, welche Tätigkeiten die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/24

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Beschwerdeführerin seit der kreisärztlichen Beurteilung vom 6. Mai 2004 in welchem 

Umfang habe ausüben können. Dabei gehe es nicht nur um den bisherigen Beruf, 

sondern um eine zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf und Aufgabenbereich 

(Entscheid UV 2007/65, a.a.O., E. 4.3). Die Asim-Gutachter kamen zum Schluss, 

aufgrund der fehlenden Hinweise auf eine zeit- und belastungsabhängige Ermüdung 

und der hochgradig nicht validen neuropsychologischen Testergebnisse sowie des 

allgemeinen klinischen Eindrucks werde eine gesamtmedizinische Arbeitsfähigkeit von 

80% für postulierbar gehalten, wobei eine grosse Unsicherheit bleibe. Es könne 

plausibel angenommen werden, dass per Ende Juli 2006 die Unfallkausalität nicht mehr 

gegeben gewesen sei und aufgrund sonstiger medizinischer gesundheitlicher 

Entwicklungen seither eine 80%ige Arbeitsfähigkeit, wie heute attestiert, anzunehmen 

sei. Eine nicht mehr unfallkausal bedingte Restarbeitsfähigkeit von 80% sei für 

angepasste Tätigkeiten muskuloskelettär attestierbar. Dies gelte auch aus 

neuropsycholoigscher und psychiatrischer Sicht für jede Verweistätigkeit. Dabei sei zu 

berücksichtigen, dass kognitiv anspruchsvolle Tätigkeiten eher ungeeignet seien, auch 

wenn die gezeigten Einbussen als nicht valide zu taxieren seien (UV-act. I/254 S. 82f, 

85). Die Asim-Gutachter hatten den Eindruck gewonnen, dass die Beschwerdeführerin 

aktuell einzig ihre Tätigkeit als Künstlerin anstrebe und erstrebenswert finde. Es sei 

davon auszugehen, dass keine wie auch immer geartete Berufsmassnahme von ihr 

wirklich gewünscht werde und entsprechend Aussicht auf Erfolg hätte (UV-act. I/254 S. 

86; vgl. auch UV-act. I/231 [Verfügung berufliche Massnahmen]). Bei Zutreffen dieser 

(von der Beschwerdeführerin bestrittenen; act. G 1 S. 4 Ziff.  9) Darlegungen könnte der 

Wille der Beschwerdeführerin, sich wieder in den Erwerbsprozess einzugliedern, nicht 

als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan gelten. Zu beachten ist auch, dass 

die IV im März 2012 weitere berufliche Massnahmen ablehnte mit dem Hinweis, die 

Beschwerdeführerin fühle sich beschränkt arbeits- und ausbildungsfähig (UV-act. I/

269; vgl. auch act. G 14.3). Aber selbst wenn der Eingliederungswille im Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung zu bejahen gewesen wäre, könnte das Kriterium der erheblichen 

(unfallbedingten) Arbeitsunfähigkeit trotz Anstrengungen beim geschilderten 

Sachverhalt mit (nicht unfallbedingter eingeschränkter) 80%iger Arbeitsfähigkeit nicht 

als erfüllt betrachtet werden.

4.5  Bei Erfüllung eines Adäquanz-Kriteriums (in nicht besonders ausgeprägter Weise) 

kommt dem wie erwähnt als mittelschwer im eigentlichen Sinn einzustufenden Unfall 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 24/24

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keine adäquanzrechtlich massgebende Bedeutung für die andauernden gesundheit­

lichen Beschwerden zu. Bei fehlendem bzw. mit Erreichen des medizinischen 

Endzustands weggefallenem adäquatem Unfallkausalzusammenhang ist auch ein 

Anspruch auf Rente und Integritätsentschädigung nicht weiter zu prüfen.

5.  

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 25. Januar 2012 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung (act. G 6), 

welche in Anbetracht der Umstände nachträglich für das ganze Beschwerdeverfahren 

zu bewilligen ist, hat der Staat den Rechtsbeistand der Beschwerdeführerin zu 

entschädigen. Ausgehend von einer Pauschalentschädigung von Fr. 4'000.-- für 

durchschnittlich aufwändige Verfahren erscheint es im vorliegenden Verfahren 

angemessen, den erhöhten Aufwand mit einem Zuschlag von Fr. 1'000.-- zu 

berücksichtigen. Nach Kürzung um einen Fünftel bei unentgeltlicher 

Rechtsverbeiständung (Art. 31 Abs. 3 AnwG; sGS 963.75) ergibt sich eine 

Entschädigung von Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Der Staat entschädigt den Rechtsbeistand der Beschwerdeführerin mit Fr. 4'000.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 24.01.2013
	Art. 6 UVG. Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden nach Schädelhirn-Trauma (MTBI). Frage der Leistungseinstellung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Januar 2013, UV 2012/18).

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