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**Case Identifier:** 192fd9d1-6ad1-58d7-97e0-77a9000ae6a8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 13.11.2025 IV 2024/256
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-256_2025-11-13.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/256

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 15.12.2025

Entscheiddatum: 13.11.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 13.11.2025
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Rentenanspruch. Würdigung der 
medizinischen Berichte durch den RAD. (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, IV 
2024/256).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/6 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung II 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 13. November 2025 

Besetzung  Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus 
und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiber Tobias Bolt  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/256 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Petrik, Oberer Graben 44, 
9000 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/256 
 

 

2/6 

Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ meldete sich im Mai 2022 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (IV-
act. 1). Er gab an, er habe in seinem Herkunftsland die Grundschule absolviert. Über eine berufliche 

Ausbildung verfüge er nicht. Die Klinik für Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des 

Kantonsspitals St. Gallen berichtete am 25. Mai 2022 (IV-act. 18), der Versicherte habe sich im Oktober 

2021 eine Fräsverletzung an der rechten Hand zugezogen. Zwischenzeitlich habe sich am PIP-Gelenk 

im Kleinfinger eine deutliche Kontraktur gebildet. Der Versicherte habe aber angegeben, dass er den 
Kleinfinger vollständig strecken könne, wenn das PIP-Gelenk warm sei. In der Untersuchung habe er 

dies jedoch nicht demonstrieren können. Allenfalls sei eine Theno-/Arthrolyse im Bereich des MCP-

Gelenks indiziert. Am 13. Juni 2022 wurde eine operative Theno-/Arthrolyse am MCP-Gelenk des 

rechten Kleinfingers durchgeführt (IV-act. 36). Der Versicherte konnte am 17. Juni 2022 in einem guten 

Allgemeinzustand entlassen werden (IV-act. 37). Zwei Wochen nach der Operation zeigte sich ein 

moderater Verlauf (IV-act. 52). Am 15. September 2022 wurde die postoperative Behandlung 

abgeschlossen; der Versicherte verspürte kaum noch Schmerzen, aber die Beweglichkeit blieb 

eingeschränkt (IV-act. 61). Mit einer Mitteilung vom 22. Februar 2023 wies die IV-Stelle das Begehren 

um berufliche Eingliederungsmassnahmen mit der Begründung ab, zurzeit stünden medizinische 

Eingliederungsmassnahmen im Vordergrund (IV-act. 70). 

A.b Im März 2023 sandte das Herzzentrum des Kantonsspitals B.___ der IV-Stelle einen Bericht vom 
30. März 2022 zu (IV-act. 71), laut dem der Versicherte an einer coronaren Herzkrankheit bei einem 

Status nach einem anterioren STEMI im Jahr 2020 litt (IV-act. 72). Am 20. Juni 2023 berichtete die 

Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des Kantonsspitals St. Gallen (IV-act. 86), im Verlauf 
habe sich eine zunehmende degenerative Veränderung im MCP V-Gelenk gezeigt. Die Situation könnte 

durch die Implantation einer Swanson-Prothese verbessert werden; die Schmerzen könnten dadurch 

„noch etwas“ reduziert werden. Die bisherige, die Hand schwer belastende Tätigkeit als Schaler auf 

dem Bau sei dem Versicherten aber nicht mehr zumutbar. Daran werde auch die Prothese nichts 

ändern. Organisatorische Aufgaben und das Bedienen von Maschinen sollten möglich sein. Die 

obligatorische Unfallversicherung, die im Zusammenhang mit der Fräsverletzung vom 7. Oktober 2021 

Leistungen erbracht hatte, forderte vom Versicherten mit einer Verfügung vom 12. Juli 2023 die ab März 

2022 ausgerichteten Taggeldleistungen zurück (Fremdakten). Zur Begründung führte sie an, sie sei 

bislang von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen. Im September 2022 habe sie erfahren, 

dass der Versicherte als Geschäftsführer und Inhaber einer Bauunternehmung tätig gewesen sei, ohne 

dass er dies gemeldet hätte. Retrospektiv müsse von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit seit dem 

1. März 2022 ausgegangen werden. Nur für die Zeit nach der Operation am kleinen Finger der rechten 

Hand (am 13. Juni 2022) habe eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit vorgelegen. Gemäss der 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Beurteilung des Kreisarztes sei für zwei Wochen von einer vollständigen und für weitere sechs Wochen 

von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent auszugehen.  

A.c Mit einem Vorbescheid vom 6. September 2023 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass 
sie die Abweisung seines Rentenbegehrens sowie seines Begehrens um berufliche 

Eingliederungsmassnahmen vorsehe (IV-act. 89). Dagegen liess der Versicherte am 15. Oktober 2023 
einwenden (IV-act. 93), er leide nicht nur an unfallbedingten Beschwerden, sondern auch an einer 

coronaren Herzkrankheit. Der medizinische Sachverhalt sei noch nicht vollständig ermittelt worden. Im 

Februar 2024 ging der IV-Stelle ein Bericht des Herzzentrums des Kantonsspitals B.___ vom 1. April 

2022 zu (IV-act. 101). Diesem liess sich entnehmen, dass im März 2022 problemlos ein subkutaner ICD 

implantiert worden war. Der Versicherte habe am 31. März 2022 in einem guten Allgemeinzustand 

entlassen werden können. Im Rahmen einer Kontrolluntersuchung am 15. Januar 2024 hatte sich ein 

stationärer Befund ohne eine Progression der coronaren Herzkrankheit gezeigt (IV-act. 103). Am 25. 

März 2024 notierte Dr. med. C.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD) nach einer 

Würdigung der medizinischen Akten (IV-act. 104), eine wesentliche Einschränkung in einer adaptierten 

Tätigkeit lasse sich mit den in den Akten ausgewiesenen Befunden und Diagnosen nicht begründen. 

Dem Versicherten seien leichte Tätigkeiten ohne eine erhöhte körperliche Belastung der rechten Hand 

uneingeschränkt zumutbar. Bereits am 30. Januar 2024 hatte die Abteilung für Pneumologie des 

Kantonsspitals B.___ berichtet (IV-act. 123), der Versicherte leide an einer obstruktiven 
Ventilationsstörung noch nicht abschliessender Zuordnung bei einem fortgesetzten Tabakkonsum. Die 

Störung sei diskret ausgebildet. Die Kriterien für die Diagnose einer COPD seien nicht erfüllt. Dem 

Versicherten sei eine Sistierung des Tabakkonsums empfohlen worden. Ein Termin für eine 

Verlaufsuntersuchung wurde abgesagt; es wurde kein weiterer Termin geplant (IV-act. 130 f.). Der 

RAD-Arzt Dr. C.___ notierte am 9. Juli 2024, die neu eingeholten Akten änderten nichts an seiner 

Beurteilung (IV-act. 133). Mit einem zweiten Vorbescheid vom 12. Juli 2024 teilte die IV-Stelle dem 

Versicherten mit, dass sie weiterhin die Abweisung seines Rentenbegehrens und seines Begehrens um 

berufliche Eingliederungsmassnahmen vorsehe (IV-act. 135). Dagegen liess der Versicherte am 16. 

September 2024 und am 18. Oktober 2024 einwenden, der Sachverhalt sei ungenügend ermittelt 

worden (IV-act. 140 und 143). Mit einer Verfügung vom 12. November 2024 wies die IV-Stelle das 

Begehren des Versicherten um berufliche Eingliederungsmassnahmen sowie das Rentenbegehren des 

Versicherten ab (IV-act. 149). 

B.  

B.a Am 16. Dezember 2024 liess der Versicherte (nachfolgend: der Beschwerdeführer) eine 
Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. November 2024 erheben (act. G 1). Er liess die Aufhebung 

der angefochtenen Verfügung, die Zusprache einer ganzen Rente sowie eventualiter die Rückweisung 

der Sache an die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) zu weiteren Abklärungen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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beantragen. Zur Begründung liess er ausführen, er leide an einer starken Beeinträchtigung seiner 

rechten Hand sowie an einer schweren coronaren Herzkrankheit, die seine Leistungsfähigkeit stark 

reduziere. Die funktionellen Auswirkungen dieser Gesundheitsbeeinträchtigungen auf die 

Arbeitsfähigkeit seien bislang nicht abgeklärt worden.  

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 19. März 2025 die Abweisung der Beschwerde (act. G 
6). Zur Begründung führte sie an, der medizinische Sachverhalt sei genügend ermittelt worden. Die 

Akten belegten, dass der Beschwerdeführer für leidensadaptierte Tätigkeiten uneingeschränkt 

arbeitsfähig sei. Selbst bei der für ihn günstigsten Variante der Bemessung resultiere kein 

rentenbegründender Invaliditätsgrad.  

B.c Der Beschwerdeführer liess am 4. September 2025 an seinen Anträgen festhalten (act. G 14). 
Die Beschwerdegegnerin hielt am 12. September 2025 ebenfalls an ihrem Antrag fest (act. G 16). 

Erwägungen 
1.  

Die angefochtene Verfügung betrifft zwei Gegenstände, nämlich zum einen einen allfälligen Anspruch 

des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung und zum andern – nicht näher 

spezifizierte – berufliche Eingliederungsmassnahmen. Die Beschwerde richtet sich nur gegen die 

Verweigerung einer Rente. Bezüglich allfälliger beruflicher Eingliederungsmassnahmen hat der 

Beschwerdeführer keinen Antrag gestellt. Auch die Begründung der Beschwerde bezieht sich 

ausschliesslich auf einen etwaigen Rentenanspruch. Zudem hat der Beschwerdeführer die Zusprache 

einer ganzen Rente beantragen lassen, was berufliche Eingliederungsmassnahmen notwendigerweise 

ausschliessen würde. Folglich ist die angefochtene Verfügung, soweit sie berufliche 

Eingliederungsmassnahmen betrifft, unangefochten in formelle Rechtskraft erwachsen. Dieses 
Beschwerdeverfahren betrifft nur einen allfälligen Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 

2.  

2.1 Eine versicherte Person hat gemäss dem Art. 28 Abs. 1 IVG einen Anspruch auf eine Rente der 
Invalidenversicherung, wenn sie ihre Erwerbsmöglichkeiten nicht wieder herstellen, erhalten oder 

verbessern kann, wenn sie während eines Jahres ohne einen wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und wenn sie nach dem Ablauf dieses Jahres zu 

mindestens 40 Prozent invalid ist. Für die Bemessung der Invalidität wird das Erwerbseinkommen, das 

sie nach dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung und nach der Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bei 

einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung zu jenem Erwerbseinkommen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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gesetzt, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund geblieben wäre (Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 

ATSG). 

2.2 Der Beschwerdeführer hat keinen Beruf erlernt. Er hat eine typische Hilfsarbeitertätigkeit 
ausgeübt. Der Umstand, dass er dies zuletzt als Quasi-Selbständiger für seine eigene Unternehmung 

getan hat, ist bezüglich der massgebenden Erwerbsmöglichkeiten auf dem allgemeinen und 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt irrelevant, denn weil der Beschwerdeführer nicht über entsprechende 

Qualifikationen für die Tätigkeit als Geschäftsführer verfügt, könnte er auf dem allgemeinen und 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt trotz seiner bisherigen Erwerbserfahrung nur einen durchschnittlichen 

Hilfsarbeiterlohn erzielen. Umstände, die es ihm verunmöglichen würden, mindestens einen solchen 

durchschnittlichen Hilfsarbeiterlohn zu erzielen, sind nicht ersichtlich. Das Valideneinkommen 

entspricht folglich dem statistischen Zentralwert der Hilfsarbeiterlöhne. 

2.3 Für die Bestimmung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens ist massgebend, 
welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht in welchem Umfang zugemutet 

werden können. Gemäss den Akten leidet der Beschwerdeführer überwiegend wahrscheinlich an zwei 

klar abgrenzbaren Gesundheitsbeeinträchtigungen, nämlich an den Folgen einer Fräsverletzung an der 

rechten Hand und an einer coronaren Herzkrankheit. Den umfangreichen Akten der Unfallversicherung 

und insbesondere den zahlreichen Berichten der behandelnden Klinik des Kantonsspitals St. Gallen 

lässt sich mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entnehmen, dass 
die Beweglichkeit der rechten Hand, insbesondere des Kleinfingers, infolge der Fräsverletzung diskret 

beeinträchtigt ist und dass der Beschwerdeführer an Schmerzen in der rechten Hand leidet, die 

allerdings nicht allzu stark ausgeprägt sind. Die Schlussfolgerung der behandelnden Ärzte, die vom 

RAD-Arzt Dr. C.___ in einer sorgfältigen Aktenwürdigung als überzeugend qualifiziert worden ist, der 

Beschwerdeführer könne zwar die angestammte Tätigkeit nicht mehr, eine die rechte Hand wenig 

belastende Tätigkeit hingegen uneingeschränkt ausüben, überzeugt auch aus der Sicht eines 

medizinischen Laien. In einer bezüglich der Verletzungsfolgen an der rechten Hand ideal 

leidensadaptierten Tätigkeit wirkt sich die Beeinträchtigung an der rechten Hand folglich überwiegend 

wahrscheinlich nicht auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus. Bezüglich der coronaren 

Herzkrankheit ist massgebend, dass die medizinische Behandlung nach dem im März 2020 erlittenen 

STEMI zu einem bleibend guten Ergebnis geführt hat. Am 15. Januar 2024 hat sich ein unverändert 

guter Zustand gezeigt; eine Progression der coronaren Herzkrankheit hat nicht vorgelegen. Auch eine 

ergänzende pneumologische Abklärung hat nur diskrete Auffälligkeiten ergeben, die als am ehesten 

durch den fortgesetzten Nikotinkonsum verursacht qualifiziert worden sind. Der Leidensdruck ist so 
gering gewesen, dass sich der Beschwerdeführer nicht einmal zu einer vorübergehenden 

Nikotinabstinenz mit einer anschliessenden Untersuchung hat durchringen können. In seinen beiden 

überzeugenden Aktenwürdigungen hat der RAD-Arzt Dr. C.___ anschaulich aufgezeigt, dass sich 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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weder aus pneumologischer noch aus kardiologischer Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für 

körperlich nicht schwer belastende Tätigkeiten begründen lasse. Folglich belegen die Akten mit dem 

erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, dass der Beschwerdeführer im hier 

massgebenden Zeitraum für ideal leidensadaptierte Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen 

ist. Weitere medizinische Abklärungen sind bei der eindeutigen Aktenlage betreffend die beiden klar 
abgrenzbaren Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht erforderlich gewesen, weshalb der 

Eventualantrag, es seien weitere Abklärungen durchzuführen, abzuweisen ist. 

2.4 Bei einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für ideal leidensadaptierte Hilfsarbeiten ist der 
Beschwerdeführer ohne Weiteres in der Lage, einen durchschnittlichen Hilfsarbeiterlohn zu erzielen, 

weshalb das zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen dem statistischen Zentralwert der 

Hilfsarbeiterlöhne und damit dem Valideneinkommen entspricht. Das bedeutet, dass der 

Beschwerdeführer nicht invalid ist (Invaliditätsgrad von null Prozent). Die Abweisung seines 

Rentenbegehrens erweist sich damit als rechtmässig, weshalb die Beschwerde gegen die 

angefochtene Verfügung, mit der die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren des 

Beschwerdeführers abgewiesen hat, abzuweisen ist. 

3.  

Der Verfahrensaufwand für die Beurteilung des Rentenanspruchs ist als durchschnittlich zu 

qualifizieren, weshalb die Gerichtskosten praxisgemäss auf 600 Franken festzusetzen sind. Sie sind 
durch den vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. Der unterliegende 

Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  
Der Beschwerdeführer hat die Gerichtskosten von 600 Franken zu bezahlen; diese sind durch den von 

ihm geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 

3.  
Das Begehren um eine Parteientschädigung wird abgewiesen. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 13.11.2025
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Rentenanspruch. Würdigung der medizinischen Berichte durch den RAD. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2025, IV 2024/256).

		2026-01-28T03:59:14+0100
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