# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1c2cbb1d-82a3-5b56-a6e5-d3b2ffb9be64
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-04-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.04.2014 B-1595/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1595-2014_2014-04-23.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-1595/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 3 .  A p r i l  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Hans Urech (Vorsitz), 

Richter Francesco Brentani, 

Richter Pietro Angeli-Busi, 

Gerichtsschreiber Thomas Reidy. 
 

 
 

Parteien 

 
Die Schweizerische Post AG,  

Rechts- und Stabsdienst,  

Viktoriastrasse 21, 3030 Bern,   

vertreten durch Beutler Künzi Stutz AG,  

Thunstrasse 63, 3000 Bern 6, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 

 
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE, 

Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern,    

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen nach 

Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts im Dossier 

B-6474/2012. 

 

 

B-1595/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 29. August 2013 

(B-6474/2012) die Beschwerde der Schweizerischen Post AG 

(Beschwerdeführerin) im Sinne des Eventualantrages gutgeheissen und 

die Vorinstanz angewiesen hat, der Marke Nr. 51077/2012 ePostSelect 

(fig.) mit dem Farbanspruch "schwarz, gelb (RAL 1004, Pantone C 

116/109U)" Schutz für die beantragten Waren und Dienstleistungen in 

den Klassen 9, 38 und 42 zu gewähren; 

dass der Beschwerdeführerin im genannten Urteil keine Verfahrenskosten 

auferlegt worden sind, hingegen eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.- 

zulasten der Vorinstanz zugesprochen worden ist; 

dass das Bundesgericht mit Urteil 4A_528/2013 vom 21. März 2014 

(Eingang beim Bundesverwaltungsgericht: 4. April 2014) die von der 

Vorinstanz eingereichte Beschwerde in Zivilsachen gutgeheissen, das 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. August 2013 aufgehoben 

und das Markeneintragungsgesuch Nr. 51077/2012 ePostSelect (fig.) für 

sämtliche beanspruchten Waren und Dienstleistungen zurückgewiesen 

hat; 

dass das Bundesgericht zudem die Sache zur Neuregelung der Kosten- 

und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens an das 

Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat; 

dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren B-6474/2012 

neu zu befinden ist; 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei 

aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes 

vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]); 

dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils die Beschwerdeführerin 

als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat und ihr in Anwendung 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 

173.320.2) die auf Fr. 2'500.- festzulegenden Verfahrenskosten 

aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in gleicher 

Höhe zu verrechnen sind; 

B-1595/2014 

Seite 3 

dass eine Parteientschädigung weder der unterliegenden 

Beschwerdeführerin noch der Vorinstanz zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 

VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE); 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen 

sind (Art. 6 Bst. b VGKE) und von einer Parteientschädigung abzusehen 

ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 7 Abs. 4 VGKE).  

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Der Schweizerischen Post AG werden für das Verfahren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht B-6474/2012 Verfahrenskosten von Fr. 2'500.- 

auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- wird zur 

Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

2.  

Im Verfahren B-6474/2012 werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen. 

3.  

Für das vorliegende Verfahren B-1595/2014 werden keine Kosten 

auferlegt und keine Parteientschädigungen ausgerichtet.  

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. BGer 4A_528/2013; Gerichtsurkunde) 

– dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement EJPD 

(Gerichtsurkunde)  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.  

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Hans Urech Thomas Reidy 

 

B-1595/2014 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt 

werden (Art. 72 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit 

Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 

angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die 

beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 30. April 2014