# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0032f87-72a2-5fe6-8b48-2a6ebeac3dc5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-05-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.05.2022 B-5522/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5522-2021_2022-05-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-5522/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  M a i  2 0 2 2  

Besetzung 
 Richter Christian Winiger (Vorsitz), 

Richter Pascal Richard, Richter Martin Kayser,     

Gerichtsschreiber Reto Finger. 
 

 
 

Parteien 
 1. Mastercard Europe, Waterloo (B),  

Zweigniederlassung Zürich, Löwenstrasse 25, 8001 Zürich,   

2. Mastercard Europe SA,  

Chaussée de Trevuren 198A, BE-1410 Waterloo,   

beide vertreten durch die Rechtsanwälte  

Dr. iur. Marcel Meinhardt, MLaw Désirée Stebler und  

Luzius Sidler,  

Lenz & Staehelin,  

Brandschenkestrasse 24, 8027 Zürich,  

Beschwerdeführerinnen,  

 
 

 
gegen 

 
 

UBS Switzerland AG,  

Bahnhofstrasse 45, Postfach, 8001 Zürich,   

Beschwerdegegnerin,  

 

Wettbewerbskommission WEKO,  

Hallwylstrasse 4, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 
 Beteiligung als Dritte gemäss Art. 43 KG. 

 

B-5522/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Am 8. Februar 2021 eröffnete das Sekretariat der Wettbewerbskommission 

im Einvernehmen mit dem Präsidenten eine Untersuchung gemäss Art. 27 

Abs. 1 KG (Untersuchung 32-0269 betreffend "Co-Badging für NCS auf 

Mastercard Debitkarten"), welche am 15. März 2021 im Bundesblatt (BBl 

2021 507) und im Schweizerischen Handelsblatt (SHAB) publiziert wurde. 

Gleichzeitig verfügte die Wettbewerbskommission (nachfolgend: Vor-

instanz) für die Dauer der Untersuchung vorsorgliche Massnahmen. Einer 

allfälligen Beschwerde gegen die vorsorglichen Massnahmen entzog sie 

die aufschiebende Wirkung.  

B.  

Mit Eingabe vom 18. März 2021 erhoben Mastercard Europe, Waterloo (B), 

Zweigniederlassung Zürich und die Mastercard Europe SA Beschwerde 

gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 8. Februar 2021 vor dem Bun-

desverwaltungsgericht. Dieses Beschwerdeverfahren ist derzeit noch hän-

gig (B-1241/2021). 

C.  

Am 28. April 2021 meldete die UBS Switzerland AG (nachfolgend: Be-

schwerdegegnerin) fristgerecht ihre Drittbeteiligung an der Untersuchung 

32-0269 betreffend "Co-Badging für NCS auf Mastercard Debitkarten" ge-

mäss Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG an. Zur Begründung führte sie unter anderem 

aus, sie sei Herausgeberin verschiedener Debitprodukte, namentlich der 

Debit Mastercard, und interessiere sich für die Teilnahme am NCS von SIX. 

D.  

Mit Zwischenverfügung vom 18. November 2021 verfügte die Vorinstanz 

die Beteiligung der Beschwerdegegnerin an der Untersuchung 32-0269 be-

treffend "Co-Badging für NCS auf Mastercard Debitkarten" mit nachfolgen-

dem Dispositiv: 

1. Die UBS Switzerland AG wird als Dritte ohne Parteistellung i.S.v. 

Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG an der Untersuchung 32-0269: CoBadging für 

NCS auf Mastercard Debitkarten beteiligt.  

2. Die Kosten dieser Zwischenverfügung werden mit dem Endentscheid 

in der Hauptsache verlegt.  

3. Einer allfälligen Beschwerde gegen die vorliegende Zwischenverfü-

gung wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 

B-5522/2021 

Seite 3 

4. […] 

Zur Begründung führte die Vorinstanz im Wesentlichen aus, die Vorausset-

zungen für eine Beteiligung der Beschwerdegegnerin gemäss Art. 43 

Abs. 1 Bst. a KG seien erfüllt, insbesondere betreffe die geplante Ge-

schäftstätigkeit der Beschwerdegegnerin den eigentlichen Untersuchungs-

gegenstand. 

E.  

Gegen diese Zwischenverfügung der Vorinstanz vom 18. November 2021 

erhoben Mastercard Europe, Waterloo (B), Zweigniederlassung Zürich und 

Mastercard Europe SA (nachfolgend: Beschwerdeführerinnen) am 20. De-

zember 2021 Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht mit nachfol-

genden Rechtsbegehren: 

1. Es sei die Zwischenverfügung der WEKO vom 18. November 2021 

aufzuheben.  

2. Eventualiter sei die Zwischenverfügung der WEKO vom 18. Novem-

ber 2021 aufzuheben und an die WEKO zur Neubeurteilung zurück-

zuweisen.  

 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Bundes.  

Vorsorgliche Massnahme:  

3. Es sei der von der WEKO in der Verfügung vom 18. November 2021 

angeordnete Entzug der aufschiebenden Wirkung aufzuheben und es 

sei die aufschiebende Wirkung der vorliegenden Verwaltungsgerichts-

beschwerde gegen die Verfügung der WEKO vom 18. November 2021 

wiederherzustellen. 

Zur Begründung wiesen die Beschwerdeführerinnen im Wesentlichen da-

rauf hin, dass die Beschwerdegegnerin nicht unmittelbar von der Untersu-

chung betroffen sei und im Wettbewerb nicht behindert werde, auch weil 

ihr bereits heute das aktive Co-Badging offenstehe. Deshalb erfülle die Be-

schwerdegegnerin die Kriterien für eine Beteiligung nach Art. 43 Abs. 1 

Bst. a KG nicht.  

F.   

Mit Schreiben vom 13. Januar 2022 teilte die Beschwerdegegnerin dem 

Bundesverwaltungsgericht mit, am vorliegenden Verfahren nicht teilneh-

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Seite 4 

men zu wollen. Sie sei aber nach wie vor an der Teilnahme am NCS inte-

ressiert und halte an dem streitgegenständlichen Antrag auf Drittbeteili-

gung gemäss Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG fest.  

G.  

Am 28. Januar 2022 reichte die Vorinstanz ihre Vernehmlassung ein und 

beantragte, auf die Beschwerde vom 20. Dezember 2021 sei nicht einzu-

treten, eventualiter sei sie abzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte 

die Vorinstanz um Abweisung des Antrages auf Wiederherstellung der auf-

schiebenden Wirkung und auf den Verzicht eines weiteren Schriftenwech-

sels. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, ein nicht wieder gut-

zumachender Nachteil sei nicht zu erkennen. Im Übrigen sei die Beschwer-

degegnerin sehr wohl unmittelbar von der Untersuchung betroffen und er-

fülle deshalb die Voraussetzungen einer Drittbeteiligung gemäss Art. 43 

Abs. 1 Bst. a KG. 

H.  

Nach einmaliger Fristerstreckung nahmen die Beschwerdeführerinnen am 

1. April 2022 Stellung zur Vernehmlassung. Dabei hielten sie an ihren An-

trägen fest und verwiesen im Wesentlichen auf ihre bisherigen Schriftsätze. 

Auf die weiteren Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit er-

forderlich, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition, ob die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Be-

schwerde einzutreten ist (Urteile des BVGer B-3797/2015 vom 13. Ap-

ril 2016, auszugsweise publiziert als BVGE 2017/IV/4 E. 1.1; B-6180/2013 

vom 29. April 2014 E. 1; BVGE 2007/6 E. 1; je m.w.H.). 

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 des Verwal-

tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Die angefochtene Zwischenver-

fügung vom 18. November 2021 ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 

Abs. 2 VwVG. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bun-

desverwaltungsgericht ist somit nach Art. 33 Bst. f VGG (i.V.m. Art. 47 

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Seite 5 

Abs. 1 Bst. b VwVG) für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache zu-

ständig. 

1.2 Der Entscheid über die Beteiligung der Beschwerdegegnerin als Dritte 

gemäss Art. 43 Abs. 1 Bst. a des Kartellgesetzes vom 6. Oktober 1995 (KG, 

SR 251) ist eine Zwischenverfügung, welche von der Vorinstanz am 

18. November 2021 selbständig eröffnet wurde. Gegen eine selbständig 

eröffnete Zwischenverfügung im Sinne von Art. 46 Abs. 1 VwVG ist die Be-

schwerde zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil 

bewirken kann (Art. 46 Abs. 1 Bst. a VwVG) oder wenn die Gutheissung 

der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 

bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisver-

fahren ersparen würde (Art. 46 Abs. 1 Bst. b VwVG). 

1.3 Da es vorliegend einzig um die Frage der Beteiligung der Beschwerde-

gegnerin als Dritte im laufenden Hauptverfahren geht, wäre eine Gutheis-

sung der vorliegenden Beschwerde nicht geeignet, sofort einen Endent-

scheid im Untersuchungsverfahren der Vorinstanz bzw. deren Sekretariat 

herbeizuführen (vgl. Art. 46 Abs. 1 Bst. b VwVG). Die zu beurteilende Zwi-

schenverfügung regelt einzig einen prozessualen Aspekt des Verfahrens, 

ohne dieses zum Abschluss zu bringen (Urteil des BVGer B-1635/2014 

vom 2. Oktober 2014 E. 1.3; KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfah-

rensrecht, 3. Aufl. 2021, Rz. 383 f.). 

1.4 Als nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 46 Abs. 1 

Bst. a VwVG gilt ein schutzwürdiges tatsächliches oder rechtliches Inte-

resse an der sofortigen Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Ver-

fügung, sofern ein zumindest potentiell drohender Schaden auch im Falle 

eines günstigen Endentscheids nicht oder nicht vollständig behoben wer-

den kann (Urteile des BVGer B-161/2021 vom 30. September 2021 Rz. 6 f; 

B-1635/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 1.4; B-3985/2013 vom 1. Juli 2014 

E. 1.2.2; je m.w.H.; vgl. zum Ganzen UHLMANN/WÄLLE-BÄR, in: Wald-

mann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, 

Rz. 4 f. zu Art. 46; KAYSER/PAPADOPOULOS/ALTMANN, in: Auer/Mül-

ler/Schindler [Hrsg.], Kommentar VwVG, 2. Aufl. 2019, Rz. 7 f. zu Art. 46; 

MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungs-

gericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.47). Die Beschwerdeführerinnen haben den 

behaupteten Nachteil zu substantiieren, ausser dieser liegt offensichtlich 

und unzweifelhaft vor (Urteil des BVGer B-1635/2014 vom 2. Oktober 2014 

E. 1.4). 

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Seite 6 

1.5 Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob den Beschwerdeführerinnen durch 

die Verfahrensbeteiligung der Beschwerdegegnerin als Dritte gemäss 

Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht. 

Nach der Praxis wird ein solcher Nachteil indes nur ausnahmsweise bejaht 

(vgl. Urteil des BGer 2C_1009/2014 vom 6. Juli 2015 E. 3; Urteil des BVGer 

B-1635/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 1.5). Auch die Lehre geht davon aus, 

dass dieser Nachweis bei einer Beteiligung Dritter an einer Untersuchung 

von Wettbewerbsbeschränkungen in der Regel nicht gelingen dürfte 

(WYSSLING/BICKEL, in: DIKE-Kommentar KG, 2018, Rz. 27 zu Art. 43). 

2.  

2.1 Die Beschwerdeführerinnen rügen einerseits, eine Beteiligung der Be-

schwerdegegnerin als Dritte beeinflusse in unzumutbarer Weise die lau-

fende Untersuchung. 

2.1.1 Die Beschwerdeführerinnen begründen dies im Wesentlichen damit, 

dass die Beschwerdegegnerin bereits im Rahmen der Vorabklärung ihre 

Sicht der Dinge habe darstellen können. Die Anmeldung zur Drittbeteili-

gung gemäss Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG habe nichts mit der Aufklärung des 

Sachverhalts zu tun, stattdessen gehe es der Beschwerdegegnerin darum, 

handfeste geschäftliche Interessen zu verfolgen, verfüge sie doch über 

eine grössere Beteiligung an SIX und sei auch im Verwaltungsrat von SIX 

vertreten. Die Beschwerdegegnerin habe deshalb ein direktes finanzielles 

Interesse an einem indirekten Co-Badging des NCS mit den Beschwerde-

führerinnen und interessiere sich wohl deshalb nicht für das direkte Co-

Badging, obgleich sie über eine Principal Issuer Lizenz verfüge (Be-

schwerde Rz. 36 ff.).  

Werde der Beschwerdegegnerin sodann eine Sonderstellung im Verfahren 

eingeräumt, bestehe auch die Gefahr, dass sie diese zum Nachteil der klei-

neren Geschäftsbanken ausnutzen werde (Beschwerde Rz. 40).  

Eine Sonderstellung könne durch die Beschwerdegegnerin aber auch di-

rekt im Verhältnis zu den Beschwerdeführerinnen und ihren Wettbewerbern 

und damit zum Nachteil der Beschwerdeführerinnen ausgenutzt werden. 

Durch die Beteiligung an der Untersuchung und die damit verbundene Zu-

stellung des Verfügungsantrags könne sich die Beschwerdegegnerin früh-

zeitig für oder gegen das direkte oder indirekte Co-Badging entscheiden 

und entsprechende Verhandlungen mit den Beschwerdeführerinnen auf-

nehmen. Des Weiteren werde sie in die Lage versetzt, die Erkenntnisse 

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aus dem Verfügungsantrag in Gebührenverhandlungen für ATM-Transak-

tionen zu nutzen (Beschwerde Rz. 42). 

Auch wenn die Vorinstanz aufgrund der Untersuchungsmaxime eine Ein-

gabe eines Dritten auch ohne Beteiligung im Sinne von Art. 43 Abs. 1 Bst. a 

KG berücksichtigen müsse, so bestehe zwischen der Beteiligung der Be-

schwerdegegnerin im Sinne von Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG und ihrer Beein-

flussung durch den Erhalt des Verfügungsantrages sehr wohl ein kausaler 

Zusammenhang, was die Vorinstanz gänzlich übersehen habe (Stellung-

nahme vom 1. April 2022 Rz. 13). 

2.1.2 Die Vorinstanz hält dem entgegen, dass der entsprechende Verfü-

gungsantrag des Sekretariats zum Abschluss der Untersuchung derzeit 

noch nicht vorliege. Selbst wenn sich die Befürchtung der Einflussnahme 

durch die Beschwerdegegnerin bewahrheiten sollte, wäre dies in einem all-

fälligen Beschwerdeverfahren gegen den materiellen Endentscheid zu rü-

gen, ansonsten sich die Rechtsmittelinstanz zweimal mit demselben Vor-

bringen auseinandersetzen müsste (Vernehmlassung S. 3).  

Weiter sei zu berücksichtigen, dass im Kartellrecht die Untersuchungsma-

xime gelte und der Sachverhalt von Amtes wegen abgeklärt werden müsse. 

Sachrelevante Eingaben müssten deshalb berücksichtigt werden, auch 

wenn sie nicht von Dritten im Sinne von Art. 43 KG stammten. Es bestehe 

deshalb keine Kausalität zwischen der Beteiligung der UBS Switzerland 

am Verfahren und der von den Beschwerdeführerinnen behaupteten Ein-

flussnahme (Vernehmlassung S. 3).  

Zudem sei darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerinnen mit dem 

Argument, die Beschwerdegegnerin gelange mit der Teilnahme am Verfah-

ren zu Vorteilen gegenüber anderen Banken, keine eigenen Nachteile gel-

tend mache. Das wiege umso schwerer, als auch die anderen Banken die 

Möglichkeit zur Beteiligung nach Art. 43 KG gehabt hätten (Vernehmlas-

sung S. 3). 

Abschliessend sei anzumerken, dass es die Beschwerdeführerinnen selbst 

in der Hand hätten, bei späteren Verhandlungen über das NCS sicherzu-

stellen, dass kleinere Banken nicht schlechter gestellt würden als die Be-

schwerdegegnerin (Vernehmlassung S. 4).  

2.1.3 Die Beschwerdeführerinnen machen im Wesentlichen geltend, der 

Beschwerdegegnerin sei die Beteiligung an der Untersuchung grundsätz-

lich zu verweigern, weil sie – aufgrund eigener finanziellen Interessen – 

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nichts zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen könne. Dieser Ansicht 

kann jedoch nicht gefolgt werden. Die Verfolgung von eigenen finanziellen 

oder wirtschaftlichen Interessen bedeutet kein Hindernis für eine Teilnahme 

an einer Untersuchung gemäss Art. 43 KG und führt für sich allein auch 

nicht zu einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil der Beschwerdefüh-

rerinnen. Die Beteiligung der Beschwerdegegnerin an SIX ist aktenkundig. 

Sie wird denn auch im Rahmen der freien Beweiswürdigung durch die Vor-

instanz mitberücksichtigt werden (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundes-

gesetzes über den Bundeszivilprozess vom 4. Dezember 1947 [BZP, 

SR 273]). Sie schliesst aber nicht aus, dass die Beschwerdegegnerin, 

möglicherweise auch als Inhaberin einer Principal Issuer Lizenz (vgl. Be-

schwerde Rz. 38), trotzdem zur weiteren Aufklärung des Sachverhaltes 

beitragen kann. So sind in der laufenden Untersuchung die genauen Impli-

kationen eines Wechsels von Principal Issuer zu Affiliate Issuer weiterhin 

ungeklärt (vgl. Verfügung der Hauptuntersuchung vom 8. Februar 2021 

Rz. 288, Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts B-1241/2021 

vom 10. November 2021 E. 5.4.1.2). 

Soweit die Beschwerdeführerinnen zusätzlich ausführen, der Beschwerde-

gegnerin werde durch die Teilnahme am Verfahren gemäss Art. 43 KG eine 

Sonderstellung gegenüber kleineren Banken eingeräumt, macht sie damit 

keine eigenen nicht wieder gutzumachenden Nachteile geltend. Ob es sol-

che Nachteile für kleinere Banken gibt, kann offengelassen werden. Im-

merhin ist an dieser Stelle anzumerken, dass sämtliche Banken die Mög-

lichkeit gehabt hätten, einen Antrag auf Beteiligung an der Untersuchung 

als Dritte gemäss Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG zu stellen. 

Der weiteren Befürchtung der Beschwerdeführerinnen, die Beschwerde-

gegnerin nutze ihre Sonderstellung auch gegenüber den Beschwerdefüh-

rerinnen aus, ist sodann entgegen zu halten, dass bereits das von der Vor-

instanz gewählte Vorgehen, die Beschwerdegegnerin erst kurz vor Ab-

schluss der Untersuchung als Dritte im Sinne von Art. 43 Abs. 1 KG zu 

beteiligen, einen allfälligen Vorteil durch die frühzeitige Zustellung des Ver-

fügungsantrages möglichst klein hält. In Übereinstimmung mit der Vor-

instanz steht es den Beschwerdeführerinnen als Verhandlungspartei so-

dann frei, den Zeitpunkt der Aufnahme von Vertragsverhandlungen mit der 

Beschwerdegegnerin so zu gestalten, dass der allfällige Vorteil durch die 

frühzeitige Zustellung des Verfügungsantrages gegenüber anderen poten-

tiellen Vertragspartnern gar nicht erst entstehen kann. 

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Die Beschwerdeführerinnen weisen allerdings zu Recht auf den kausalen 

Zusammenhang zwischen der Beteiligung an der Untersuchung im Sinne 

von Art. 43 Abs. 1 KG und der Möglichkeit, zum Verfügungsantrag Stellung 

nehmen zu können. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil ist aber wei-

terhin nicht zu erkennen. 

Den Beschwerdeführerinnen gelingt es insgesamt nicht, ausreichend dar-

zutun, inwiefern die Beschwerdegegnerin die laufende Untersuchung als 

Dritte im Sinne von Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG mit einer Stellungnahme zum 

Verfügungsentwurf in unzumutbarer Weise beeinflussen soll. 

2.2 Andererseits machen die Beschwerdeführerinnen geltend, eine Betei-

ligung der Beschwerdegegnerin führe zu einer unzumutbaren Verlänge-

rung der Untersuchung und zu unzumutbaren weiteren Kosten. 

2.2.1 Die Beschwerdeführerinnen führen dazu im Wesentlichen aus, der 

Massstab an die Voraussetzungen für eine Beteiligung Dritter an einer Un-

tersuchung im Sinne von Art. 43 KG dürfe nicht herabgesetzt werden. Ge-

stützt auf die von der Vorinstanz angewandten Kriterien hätten rund 200 

Marktteilnehmer die Möglichkeit zur Teilnahme gehabt, was sich in erheb-

licher Weise auf die Verfahrensdauer ausgewirkt hätte (Beschwerde 

Rz. 39).  

Im Übrigen habe sich die Vorinstanz bereits in der angefochtenen Verfü-

gung ohne Not dafür entschieden, die Beschwerdegegnerin nicht nur an-

zuhören, sondern ihr Gelegenheit zur Stellungnahme zum Verfügungsan-

trag zu geben, wodurch das Verfahrensende weiter verzögert werde (Be-

schwerde Rz. 45). 

Komme hinzu, dass vorliegend sowohl die Eröffnung der Untersuchung wie 

auch die Anordnung vorsorglicher Massnahmen mittels Medienmitteilung 

einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden sei, weshalb ein umso 

grösseres Interesse der Beschwerdeführerinnen bestehe, die ihrer Ansicht 

nach haltlosen Vorwürfe möglichst rasch aufzuklären (Beschwerde Rz. 46). 

Die Beschwerdeführerinnen müssten sodann, um keiner Rechte verlustig 

zu gehen, sämtliche Eingaben der Parteien lesen und dazu Stellung neh-

men. Diese zusätzlichen Kosten könnten den Beschwerdeführerinnen 

nicht zugemutet werden (Beschwerde Rz. 46). 

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Seite 10 

Im Übrigen schädige die Verlängerung und die Verteuerung der Untersu-

chung unmittelbar die Reputation der Beschwerdeführerinnen und erhöhe 

gleichzeitig die Kosten (Stellungnahme vom 1. April 2022, Rz. 8). 

2.2.2 Die Vorinstanz hält dem entgegen, gemäss geltender Rechtspre-

chung sei eine allfällige Verlängerung bzw. eine allfällige Verteuerung eines 

Verfahrens für die Frage des Vorliegens eines irreparablen Nachteils un-

beachtlich, so dass sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen würden 

(Vernehmlassung S. 2). 

2.2.3 Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil gemäss 46 Abs. 1 Bst. a 

VwVG kann rechtlicher oder tatsächlicher, namentlich auch wirtschaftlicher 

Natur sein (KAYSER/PAPADOPOULOS/ALTMANN, a.a.O., Rz. 10 zu Art. 46). 

Ein wirtschaftlicher Nachteil allein genügt jedoch nicht, wenn es der be-

schwerdeführenden Partei bei der Anfechtung einer Zwischenverfügung le-

diglich darum geht, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens zu 

verhindern (BVGE 2015/26 E. 3.2; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI in: Verwaltungs-

verfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, 

Rz. 192). 

Weiter ist festzuhalten, dass der Kreis der nach Art. 43 KG in Frage kom-

menden Dritten, in Übereinstimmung mit den Ausführungen der Beschwer-

deführerinnen, einen beachtlichen Umfang annehmen kann. Allerdings ist 

diese Möglichkeit vom Gesetzgeber so vorgesehen (vgl. Botschaft zu ei-

nem Bundesgesetz über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkun-

gen vom 23. November 1994 [BBl 1995 I 468, 616 Ziff. 256.5]) und soll der 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes dienen (MARKUS SCHOTT 

in: Amstutz/Reinert [Hrsg.], Basler Kommentar Kartellgesetz, 2. Aufl. 2021, 

Rz. 10 zu Art. 43). Um in solchen Fällen dennoch ein effizientes Verfahren 

durchführen zu können, sieht der Gesetzgeber in Art. 43 Abs. 2 KG vor, 

dass das Sekretariat von Gruppen mit gleichen Interessen eine gemein-

same Vertretung verlangen kann (vgl. auch WYSSLING/BICKEL, a.a.O., 

Rz. 32 zu Art. 43).  

Im Übrigen scheinen die diesbezüglichen Bedenken der Beschwerdefüh-

rerinnen im vorliegenden Verfahren eher von theoretischer Bedeutung. In 

der vorliegenden Untersuchung, soweit aus den Akten ersichtlich, sind 

keine weiteren Anträge auf Beteiligung als Dritte im Sinne von Art. 43 KG 

gestellt worden. 

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Seite 11 

Sodann ist erneut auf das grosse Ermessen der Vorinstanz betreffend die 

Parteirechte nach Art. 43 KG zu verweisen. Der Gesetzgeber hat den ge-

nauen Zeitpunkt der Beteiligung nicht geregelt. Ein Teil der Lehre fordert, 

dass sie nach Abschluss der Ermittlungen erfolgt, weil erst dann feststeht, 

welcher Sachverhalt dem künftigen Entscheid zugrunde gelegt wird (WYSS-

LING/BICKEL, a.a.O., Rz. 28 zu Art. 43). Auch vor diesem Hintergrund liegt 

die Ankündigung, die Beschwerdegegnerin zum Verfügungsentwurf Stel-

lung nehmen lassen zu wollen, im Ermessen der Vorinstanz. 

Soweit sich die Beschwerdeführerinnen mit der erhobenen Beschwerde 

gegen weitere Publizität wehren, bringt sie das ausschliesslich mit der 

möglichen Verzögerung der Untersuchung in Verbindung (Beschwerde Rz. 

46). Dabei blieb unklar, welche zusätzliche Publizität die Beschwerdefüh-

rerinnen durch eine Stellungnahme zum Verfügungsentwurf konkret be-

fürchten. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil der Beschwerdeführe-

rinnen infolge zusätzlicher Publizität ist nicht ersichtlich (vgl. auch Urteil 

des BVGer B-1635/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 1.5.3). 

2.3 Zusammenfassend gelingt es den Beschwerdeführerinnen nicht, aus-

reichend darzutun, inwiefern die angefochtene Zwischenverfügung durch 

eine unzumutbare Beeinflussung und Verlängerung der Untersuchung so-

wie durch unzumutbare zusätzliche Kosten einen nicht wieder gutzuma-

chenden Nachteil nach sich ziehen könnte. Auf die Beschwerde ist deshalb 

nicht einzutreten. Bei diesem Ergebnis ist sodann das Gesuch der Be-

schwerdeführerinnen um Erteilung der aufschiebenden Wirkung als gegen-

standslos geworden abzuschreiben. 

3.  

Selbst wenn hier auf die Beschwerde eingetreten würde, wäre diese abzu-

weisen. Gemäss Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG können Dritte, die aufgrund der 

Wettbewerbsbeschränkung in der Aufnahme oder Ausübung des Wettbe-

werbs behindert sind, um eine Beteiligung an der Untersuchung ersuchen. 

Berechtigt zu einer Teilnahme im Sinne von Art. 43 Abs. 1 Bst. a KG sind 

nicht nur direkte Konkurrenten, sondern beispielsweise auch Abnehmer 

von entsprechenden Dienstleistungen oder Lieferanten (WYSSLING/BICKEL, 

a.a.O., Rz. 17 zu Art. 43). Dabei geht das Bundesgericht davon aus, dass 

der Kreis der beteiligungsberechtigten Dritten einen beachtlichen Umfang 

annehmen kann. Aus diesem Grund legt es das Rechtsschutzinteresse 

nach Art. 6 und Art. 48 VwVG (mit Parteistellung) restriktiv aus, hingegen 

den Kreis der Beteiligungsberechtigten nach Art. 43 Abs. 1 KG relativ weit 

(BGE 139 II 328 E. 4.4; vgl. auch SCHOTT, a.a.O.; Rz. 21 f. zu Art. 43). 

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Seite 12 

Die Beschwerdegegnerin ist Herausgeberin von verschiedenen Debitpro-

dukten. Sie beansprucht in diesem Zusammenhang Dienstleistungen von 

SIX. SIX wiederum stellte am 9. April 2020 im Rahmen der Anzeigeerstat-

tung gegenüber der Vorinstanz unter anderem den Antrag, das von ihr 

nachgefragte Co-Badging des NCS mit dem Debitprodukt "Debit Master-

card" sei ihr diskriminierungsfrei zu genehmigen. Damit ist die Beschwer-

degegnerin, welche an SIX beteiligt ist und von ihr Dienstleistungen entge-

gennimmt, unmittelbar von der Untersuchung 32-0269 "Co-Badging für 

NCS auf Mastercard Debitkarten" betroffen (vgl. dazu auch SCHOTT, 

a.a.O.; Rz. 13 zu Art. 43) und kann auch zur Sachverhaltsklärung, bei-

spielsweise zu den genauen Implikationen eines allfälligen Wechsels von 

Principal Issuer zu Affiliate Issuer, mutmasslich beitragen (Zwischenent-

scheid des Bundesverwaltungsgerichts B-1241/2021 vom 10. November 

2021 E. 5.4.1.1 und 5.4.1.2).  

4.  

4.1 Die Verfahrenskosten, welche sich aus der Gerichtsgebühr und den 

Auslagen zusammensetzen, werden in der Regel der unterliegenden Par-

tei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 des Reglements über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 

21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]). Die Gerichtsgebühr ist nach Um-

fang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der Prozessführung und finan-

zieller Lage der Parteien festzulegen (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 

VGKE). Unter Berücksichtigung des Aufwands und der Schwierigkeit der 

sich hier stellenden Sach- und Rechtsfragen rechtfertigt es sich, die Ver-

fahrenskosten auf Fr. 4'000.− festzusetzen. 

Da auf die Beschwerde nicht eingetreten wird, gelten die Beschwerdefüh-

rerinnen als unterliegende Partei und es sind ihnen die Verfahrenskosten 

zu gleichen Teilen aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der von ihnen ein-

bezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezahlung der Verfah-

renskosten verwendet. 

4.2 Als unterliegende Partei haben die Beschwerdeführerinnen keinen An-

spruch auf Parteientschädigung für die ihnen erwachsenen Kosten (Art. 64 

Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 und 2 VGKE). Der Vorinstanz ist aufgrund 

von Art. 7 Abs. 3 VGKE ebenfalls keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen. Der Beschwerdegegnerin ist ebenfalls keine Parteientschädigung 

zuzusprechen, da sie weder formelle Rechtsbegehren gestellt hat noch 

vertreten war (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 4 VGKE). 

B-5522/2021 

Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Das Gesuch der Beschwerdeführerinnen um Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

3.  

Die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 4'000.– werden den Beschwerde-

führerinnen zu gleichen Teilen auferlegt; der einbezahlte Kostenvorschuss 

in gleicher Höhe wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

4.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerdegeg-

nerin und die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christian Winiger Reto Finger 

 

 

  

B-5522/2021 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

 

Versand: 10. Mai 2022 

  

B-5522/2021 

Seite 15 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerinnen (Rechtsvertreter; Gerichtsurkunde) 

– die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 32-0269; Gerichtsurkunde)