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**Case Identifier:** 3771404a-3b76-56ab-b4f1-d319f6fe6fdc
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.07.2023 100 2021 247
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2021-247_2023-07-14.pdf

## Full Text

100.2021.247U
DAM/MAL/SPR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. Juli 2023

Verwaltungsrichter Häberli, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Daum
Gerichtsschreiberin Marti

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Bildungs- und Kulturdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 
3005 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Anrechnung von Gehaltsstufen (Entscheid der Bildungs- und 
Kulturdirektion des Kantons Bern vom 8. Juli 2021; 2020.BKD.1381)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.07.2023, Nr. 100.2021.247U, 
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Prozessgeschichte:

A.

A.________ ist als Lehrkraft an der B.________ (nachfolgend: B.________) 
tätig. Er unterrichtet «Gesellschaft» im Rahmen des allgemeinbildenden 
Unterrichts (ABU) in der Grundausbildung Drogist/in EFZ sowie «Wirtschaft 
und Gesellschaft» in der betrieblich organisierten Grundbildung 
Kauffrau/Kaufmann EFZ. Zudem lehrt er das Schwerpunktfach «Finanz- und 
Rechnungswesen» im Bildungsgang der Berufsmaturität Wirtschaft und 
Dienstleistung.

Am 23. August 2019 reichte A.________ bei der B.________ ein Gesuch um 
Anrechnung von Gehaltsstufen ein mit der Begründung, er habe während 
seines Wirtschaftsstudiums an der Universität Bern zusätzlich ein Fachpro-
gramm in Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht absolviert und damit eine qualifi-
zierte Zusatzausbildung abgeschlossen. Mit Verfügung vom 13. Januar 2020 
lehnte die B.________ das Gesuch ab.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 17. Februar 2020 Be-
schwerde bei der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD). Mit 
Entscheid vom 8. Juli 2021 wies die BKD die Beschwerde ab.

C.

Hiergegen hat A.________ am 9. August 2021 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er beantragt, die Verfügung der B.________ bzw. der 
Entscheid der BKD sei aufzuheben und ihm seien sechs, eventuell 
mindestens zwei Gehaltsstufen anzurechnen; subeventuell sei die Sache zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Mit Eingabe vom 
22. September 2021 hat A.________ weitere Unterlagen eingereicht.

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Der Kanton Bern, handelnd durch die BKD, beantragt mit Beschwerdeant-
wort vom 29. September 2021 die Abweisung der Beschwerde, soweit da-
rauf einzutreten sei.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt 
von E. 1.2 hiernach einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht bildet 
der Entscheid der BKD vom 8. Juli 2021; dieser ist an die Stelle der Verfü-
gung der B.________ vom 13. Januar 2020 getreten (sog. Devolutiveffekt 
der Beschwerde; statt vieler BVR 2018 S. 528 E. 3.3). Soweit der 
Beschwerdeführer auch die Aufhebung der Verfügung der B.________ 
beantragt, ist wie vom Kanton beantragt auf die Beschwerde nicht 
einzutreten (vgl. BVR 2022 S. 515 E. 1.7, 2010 S. 411 E. 1.4; Ruth Herzog, 
in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 74 N. 26, Art. 84 N. 19).

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. auch hinten E. 3.4).

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2.

2.1 Der Beschwerdeführer studierte Volkwirtschafts- und Betriebswirt-
schaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der 
Universität Bern und schloss sein Studium im November 2011 mit dem Titel 
«Master of Science in Economics» ab. Während seines Masterstudiums ab-
solvierte er ergänzend ein mit 24 ECTS-Punkten dotiertes Fachprogramm in 
Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, 
welches als zusätzliche Leistung nicht für den Abschluss des Wirtschaftsstu-
diums berücksichtigt wurde (vgl. Akten BKD, Beilagen 7 und 8 zur Vernehm-
lassung der B.________). Am 31. Januar 2012 verlieh ihm die Pädagogische 
Hochschule des Kantons Bern (PHBern) das Lehrdiplom für 
Maturitätsschulen im Fach «Wirtschaft und Recht» sowie den Titel «mag. rer. 
pol.» (Akten BKD, Beilage 5 zur Vernehmlassung der B.________). Der 
Beschwerdeführer unterrichtet an der B.________ verschiedene Fächer 
(vorne Bst. A).

2.2 Streitig ist, ob dem Beschwerdeführer aufgrund des absolvierten 
Fachprogramms in Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht zusätzliche Gehaltsstu-
fen anzurechnen sind. Seiner Auffassung nach ist das Fachprogramm eine 
Zusatzausbildung, die in seinem Unterricht «in erheblicher Weise dauernd 
zur Anwendung» gelange, was zur Anrechnung von sechs, eventuell min-
destens zwei Gehaltsstufen führe (vgl. Beschwerde S. 9 f.). Der Kanton ist 
demgegenüber der Auffassung, die Voraussetzungen für die Anrechnung 
zusätzlicher Gehaltsstufen seien nicht erfüllt. Anders als der Beschwerde-
führer geltend macht (Beschwerde S. 5 und 13), hat die Vorinstanz ihren 
Standpunkt im angefochtenen Entscheid ausreichend erläutert und damit 
dem Anspruch auf rechtliches Gehör Genüge getan (Begründungspflicht; 
Art. 21 ff. VRPG, Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101] und 
Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]). Nament-
lich ist nicht erforderlich, dass sich die Behörde in ihrer Begründung mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbrin-
gen ausdrücklich widerlegt. Dem Beschwerdeführer war es insgesamt mög-
lich, den Entscheid sachgerecht anzufechten (vgl. statt vieler BGE 146 II 335 
E. 5.1; BVR 2022 S. 51 E. 2.3). Ob die Begründung der BKD inhaltlich zu-
treffend ist, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern der materiellen 

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Beurteilung (vgl. etwa BVR 2018 S. 310 E. 3.5; zum Ganzen Michel Daum, 
in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 21 N. 28).

3.

3.1 Das Gehalt einer Lehrkraft setzt sich aus dem Grundgehalt und ei-
nem individuell festgelegten Gehaltsbestandteil zusammen (Art. 12 Abs. 1 
des Gesetzes vom 20. Januar 1993 über die Anstellung der Lehrkräfte [LAG; 
BSG 430.250]). Das Grundgehalt bemisst sich nach der für die Funktion 
massgebenden Gehaltsklasse (Art. 12 Abs. 2 LAG). Der individuelle Ge-
haltsaufstieg wird in Art. 14 LAG geregelt: Nach Abs. 2 dieser Bestimmung 
kann eine für die Ausübung der Funktion dienliche Weiterbildung durch die 
Anrechnung von zusätzlichen Gehaltsstufen berücksichtigt werden. Gemäss 
Art. 31 Abs. 1 der Verordnung vom 28. März 2007 über die Anstellung der 
Lehrkräfte (LAV; BSG 430.251.0) kann eine abgeschlossene qualifizierte Zu-
satzausbildung durch die Anrechnung von Gehaltsstufen berücksichtigt wer-
den, sofern sie für die Ausübung der Funktion direkt umgesetzt werden kann; 
in diesem Fall reicht die Lehrkraft ein begründetes Gesuch ein. Für die Lehr-
kräfte der Sekundarstufe II und der höheren Fachschulen entscheidet die 
gesamtverantwortliche Schulleitung über die Anrechnung zusätzlicher Ge-
haltstufen mit Zustimmung der Abteilung Personaldienstleistungen (APD) 
des Amtes für zentrale Dienste (AZD) der BKD (Art. 31 Abs. 3 Bst. a i.V.m. 
Art. 28 Abs. 2 LAV).

3.2 Die B.________ verneinte die direkte Anwendbarkeit des 
absolvierten Fachprogramms in Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht und stellte 
zudem in Frage, ob es sich dabei um eine qualifizierte Zusatzausbildung 
handle (Verfügung vom 13.1.2020 S. 3 f., Akten BKD, Beilagen 2 und 4 zur 
Beschwerde). Die Vorinstanz hat zwar anerkannt, dass das Fachprogramm 
als qualifizierte Zusatzausbildung im Sinn von Art. 31 LAV gilt 
(angefochtener Entscheid E. 2.4.2), ist aber wie die B.________ zum 
Schluss gekommen, dass sie aufgrund ihres Inhalts und ihrer Ausrichtung 
nicht unmittelbar im Unterricht des Beschwerdeführers eingesetzt werden 
könne (angefochtener Entscheid E. 2.4.3). Der Beschwerdeführer kritisiert 

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die Anrechnungspraxis des Kantons grundsätzlich und macht geltend, sie 
verstosse gegen die Rechtsgleichheit und das Willkürverbot, zumal sie sich 
nicht auf eine hinreichende gesetzliche Grundlage stützen könne (vgl. 
Beschwerde S. 5 ff., 9 f., 10 f.). Selbst wenn sich die Praxis als korrekt 
erweisen sollte, sei sie im vorliegenden Fall offensichtlich falsch angewendet 
worden (Beschwerde S. 11 f.).

3.3 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers besteht mit 
Art. 31 LAV eine hinreichend bestimmte gesetzliche Grundlage für die Beur-
teilung der Frage, inwiefern qualifizierte Zusatzausbildungen mit der Anrech-
nung von Gehaltsstufen berücksichtigt werden können. Wohl handelt es sich 
beim Begriff der «direkten Umsetzbarkeit» um einen unbestimmten Geset-
zesbegriff (vgl. VGE 2018/410 vom 3.10.2019 E. 3.3). Darin liegt indes kein 
Verstoss gegen das Legalitätsprinzip (Art. 5 Abs. 1 BV): Das Gebot der Be-
stimmtheit rechtlicher Normen darf nicht absolut verstanden werden. Der Ge-
setzgeber kann nicht darauf verzichten, allgemeine und mehr oder minder 
vage Begriffe zu verwenden, deren Auslegung und Anwendung der Praxis 
überlassen wird (statt vieler BGE 147 I 450 E. 3.2.1; BVR 2012 S. 334 
E. 7.3). Weshalb es sich hier anders verhalten soll, legt der Beschwerdefüh-
rer nicht substanziiert dar und ist nicht ersichtlich.

3.4 Die Auslegung unbestimmter Gesetzesbegriffe bildet Teil der Rechts-
anwendung, welche vom Verwaltungsgericht grundsätzlich frei überprüft 
wird. Wollte der Gesetzgeber mit der offenen Normierung der Verwaltung 
jedoch einen eigenen Beurteilungsspielraum einräumen, ist dem bei der ge-
richtlichen Rechtskontrolle Rechnung zu tragen: Das Gericht beschränkt sich 
in solchen Fällen auf die Prüfung, ob die Behörde bei der Auslegung das 
massgebende Verfassungs- und Gesetzesrecht beachtet hat und sich von 
sachlichen Überlegungen hat leiten lassen (vgl. BVR 2016 S. 318 E. 4.1; 
Ruth Herzog, a.a.O., Art. 66 N. 44 f., Art. 80 N. 37 f.). In Organisations- und 
Besoldungsfragen ist der Beurteilungsspielraum der Behörden besonders 
gross (vgl. BVR 2010 S. 495 E. 4.3, 2006 S. 58 E. 5.1). Nichts anderes gilt 
für die hier zu beurteilende Frage, in welchem Umfang eine abgeschlossene 
qualifizierte Zusatzausbildung im Einzelfall anzurechnen ist. – Verdeutlicht 
wird dies im Übrigen durch die gesetzlichen Grundlagen, die in den genann-
ten Bereichen häufig als Ermessensbestimmungen ausgestaltet sind 

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(«Kann-Bestimmungen»; so auch der hier einschlägige Art. 31 Abs. 1 LAV). 
Den Behörden kommt damit regelmässig auch bei der Anordnung der 
Rechtsfolgen ein eigener, pflichtgemäss auszufüllender Spielraum zu (vgl. 
zum Ganzen VGE 2018/410 vom 3.10.2019 E. 3.3).

3.5 Die BKD argumentiert hinsichtlich der direkten Umsetzbarkeit der hier 
interessierenden Zusatzausbildung im Unterricht mit einer neuen Rechtspre-
chung (angefochtener Entscheid E. 2.3 S. 5 f.). Sie verweist dabei auf ihren 
eigenen Grundsatzentscheid 500.31/17 vom 6. Februar 2019, mit welchem 
sie die bisherige Praxis der APD überprüft und in verschiedenen Punkten 
korrigiert hat (Entscheid einsehbar unter: <www.bkd.be.ch>, Rubriken «Über 
uns/Die Organisation/Generalsekretariat (GS)/Rechtsdienst BKD/Ausge-
wählte Beschwerdeentscheide»; vgl. auch Rechtsprechungsberichte der Di-
rektionen und der Staatskanzlei im Jahresrückblick, in BVR 2020 S. 128 ff., 
131 f.). Die Vorinstanz kam damals zum Schluss, das Bemessungssystem 
sei nicht nachvollziehbar und biete keine Gewähr für eine rechtmässige Be-
urteilung. Sie wies die APD an, ein neues Bemessungssystem zu entwickeln, 
welches auf maximal acht (bisher sechs) zusätzlichen Gehaltsstufen basiert 
und folgenden Kriterien Rechnung trägt (Grundsatzentscheid E. 2.3.2.4.2 
S. 17 f., Hervorhebungen durch das Gericht):

«Bei der Bemessung wird als gewichtigster Umstand zu berücksichtigen 
sein, in welchem Umfang und Ausmass die betreffende Zusatzausbil-
dung in der konkreten Funktion als Lehrkraft direkt umsetzbar ist (quali-
tatives Element); dazu sind insbesondere die gesetzlichen Bestimmun-
gen zum Berufsauftrag von Lehrkräften zu beachten [Hinweis auf eigene 
Rechtsprechung]. Umsetzbar ist gleichbedeutend mit anwendbar […]. 
Umfang und Ausmass der Anwendbarkeit einer Zusatzausbildung wer-
den einerseits durch den Anteil des Anwendungsbereichs an der Ge-
samtfunktion und andererseits durch die Häufigkeit dieser Anwendung 
bestimmt. Es ist deshalb erst zu prüfen, in welchem Teilgebiet der Funk-
tion die Zusatzausbildung tatsächlich angewendet wird und welchem 
Anteil an der Gesamtfunktion dieses Teilgebiet entspricht. Bei der Un-
terrichtsfunktion ist darauf abzustellen, dass im Rahmen des Berufsauf-
trages auf die Teilgebiete ‹Unterrichten, Erziehen, Beraten, Begleiten› 
total 85 Prozent der Jahresarbeitszeit (JAZ), auf ‹Mitarbeit› und ‹Zusam-
menarbeit› zusammen 12 Prozent der JAZ und auf ‹Weiterbildung› drei 
Prozent der JAZ entfallen (Art. 60 Abs. 1 und 2 LAV). Der Anteil an der 
Gesamtfunktion lässt sich auf unterschiedliche Weisen darstellen, denk-
bar ist eine Bemessung in Prozenten oder – analog des Bemessungs-
systems der APD – eine Bewertung mit Stufen wie ‹unerheblich› (ent-
spräche 0 %), ‹gering› (25 %), ‹mittel› (50 %), ‹erheblich› (75 %) oder 
‹sehr erheblich› (100 %). Anschliessend ist zu prüfen, wie oft die Zu-
satzausbildung im definierten Bereich tatsächlich zur Anwendung ge-
langt. Möglich ist auch hier eine Bewertung in Prozenten oder eine Be-
wertung mit Stufen wie ‹dauernd› (entspräche 100 %), ‹häufig› (75 %), 
‹regelmässig› (50 %), ‹gelegentlich› (25 %) und ‹selten bzw. nie› (0 %). 

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Aus dem Anteil des Anwendungsbereichs an der Gesamtfunktion und 
der Häufigkeit der Anwendung muss sich die Anzahl der anrechenbaren 
Gehaltsstufen ergeben. Dafür müssen die beiden Faktoren in sachge-
rechter Weise verknüpft werden.»

Anhand eines Beispiels skizzierte die Vorinstanz sodann ein mögliches Be-
messungssystem, welches die erwähnten Kriterien berücksichtigt: Eine qua-
lifizierte Zusatzausbildung wäre mit zwei Gehaltsstufen zu honorieren, wenn 
der Anteil des Anwendungsbereichs der Zusatzausbildung an der Gesamt-
funktion 50 Prozent (Bewertungsstufe «mittel») beträgt und dort «regelmäs-
sig» (50 %) angewendet werden kann. Damit wäre die direkte Umsetzbarkeit 
zu einem Viertel (50 % von 50 %) gegeben, bei maximal acht Gehaltsstufen 
ausmachend deren zwei. Werde ein bestimmtes Mindestmass unterschritten 
(gemäss Beispiel 12,5 %), wäre keine Gehaltsstufe anzurechnen. Eine zu-
sätzliche Gehaltsstufe könnte in Betracht fallen, wenn der Zeitaufwand für 
die Zusatzausbildung hoch gewesen sei, beispielsweise mehr als 30 ECTS-
Punkte umfasse (vgl. Grundsatzentscheid E. 2.3.2.4.2 S. 18).

3.6 Die APD hat in der Folge ihre Praxis korrigiert und ein neues Bemes-
sungssystem entwickelt, um bei Weiterbildungen die Anzahl der anrechen-
baren Gehaltsstufen festzulegen (vgl. Wissensplattform Personal- und 
Gehaltswesen Lehrpersonen, aufrufbar unter: <https://wpgl.apps.be.ch/> 
Rubriken «Während der Anstellung/Gehaltsauszahlung/Anrechnung von 
Gehaltsstufen für qualifizierte Zusatzausbildungen»). Das neue System 
übernimmt die im Grundsatzentscheid formulierten Kriterien vollumfänglich. 
Beibehalten wurden die bisherigen Grundanforderungen, welche erfüllt sein 
müssen, damit die direkte Umsetzbarkeit überhaupt geprüft wird: Die Zusatz-
ausbildung ist abgeschlossen und für die Erfüllung des Berufsauftrags nicht 
zwingend. Weiter muss sie einen Mindestumfang von 300 Stunden oder 
10 ECTS-Punkte umfassen. Sofern sie vor dem 1. August 2007 abgeschlos-
sen wurde, muss die Zusatzausbildung zudem kantonal oder eidgenössisch 
zertifiziert bzw. anerkannt sein. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, 
wird auf eine inhaltliche Prüfung verzichtet.

3.7 Zur Beurteilung der direkten Umsetzbarkeit hat die APD ein neues 
Prüfformular ausgearbeitet, ausgehend von den beiden Hauptkriterien «Um-
fang» und «Ausmass» gemäss dem Grundsatzentscheid der BKD (vgl. For-
mular «Prüfung Anrechenbarkeit einer qualifizierten Zusatzausbildung i.S. 

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Art. 31 LAV – Schulen der Sekundarstufe II mit eigener Gehaltsverarbei-
tung», Akten BKD, Beschwerdebeilage [BB] 4; nachfolgend: Prüfformular). 
Diese Kriterien orientieren sich am Berufsauftrag der Lehrerinnen und Leh-
rer, der folgende Aufgaben (auch: Funktionen oder Teilbereiche) umfasst 
(vgl. Art. 52 ff. und Art. 60 Abs. 1 und 2 LAV): «Unterrichten, Erziehen, Be-
raten, Begleiten» (ausmachend rund 85 % der JAZ), «Mitarbeit und Zusam-
menarbeit» (rund 12 % der JAZ) sowie «Weiterbildung» (rund 3 % der JAZ). 
In einem ersten Schritt ist das Kriterium «Umfang» (Variable A) zu bestim-
men, welches aus zwei Unterfragen bzw. Unterkriterien besteht: Einerseits 
ist entscheidend, in welchem Teilbereich des Berufsauftrags die Zusatzaus-
bildung angewendet werden kann. Zur Wahl stehen hier sämtliche Teilberei-
che mit Ausnahme des Bereichs «Weiterbildung». Andererseits ist zu be-
stimmen, wie hoch der Anteil des Teilbereichs an der Gesamtfunktion 
(gemessen am Berufsauftrag) ist. Es bestehen Antwortmöglichkeiten mit fünf 
Stufen von «sehr erheblich (≤100 %)» bis «unerheblich (0 %)»:

Das zweite Kriterium «Ausmass» (Variable B) knüpft einzig daran an, wie 
häufig die Zusatzausbildung im definierten Bereich des Berufsauftrags zur 
Anwendung gelangt. Zur Auswahl stehen wiederum Antwortmöglichkeiten in 
fünf Stufen von «dauernd (100 %)» bis «selten/nie (≥ 0 %)»:

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Die Anzahl der zu gewährenden Gehaltsstufen (GS) berechnet sich schliess-
lich nach folgender Formel: A

100
x B

100
x 8:

3.8 Wie sich aus dem Prüfformular ergibt, sind den fünf möglichen Be-
wertungsstufen jeweils Prozentzahlen in 25er-Schritten mit Vergleichszei-
chen zugeordnet. Beim Kriterium «Umfang» (A) erfolgt die Zuordnung über 
«Kleiner-als-oder-gleich-Zeichen». Die zweittiefste Stufe «gering» wird dort 
bereits erreicht, wenn ein rechnerisches Ergebnis höher als Null ausfällt. Das 
Kriterium «Ausmass» (B) sieht demgegenüber «Grösser-als-oder-gleich-Zei-
chen» vor. Für die zweittiefste Stufe «gelegentlich» sind folglich mehr oder 
gleich 25 Prozent erforderlich. Wird die Schwelle von 25 Prozent beim Krite-
rium «Ausmass» nicht erreicht, so besteht gemäss der Berechnungsformel 
kein Anspruch auf zusätzliche Gehaltsstufen.

4.

4.1 Die B.________ stützte sich in ihrer ablehnenden Verfügung vom 
13. Januar 2020 auf das erwähnte Prüfformular der APD (vorne E. 3.7). Sie 
ging beim ersten Hauptkriterium «Umfang» davon aus, dass die 

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Zusatzausbildung in Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht nur im fachlichen 
Bereich «Unterrichten» angewendet werden könne. Dieser Anteil sei 
gemessen am gesamten Berufsauftrag als «erheblich (≤ 75 %)» zu 
bewerten. Zum zweiten Hauptkriterium «Ausmass» führte die B.________ 
aus, die Anwendbarkeit der Zusatzausbildung sei gemessen am gesamten 
Berufsauftrag nur «selten bis nie (≥ 0 %)» gegeben. Bei diesem Ergebnis 
können keine Gehaltsstufen gewährt werden (vgl. Prüfformular und 
Verfügung vom 13.1.2020 S. 3 f., Akten BKD, BB 2 und 4).

4.2 Die BKD ist ebenfalls zum Ergebnis gelangt, dass die Zusatzausbil-
dung in Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht im Unterricht des Beschwerdefüh-
rers nicht direkt umsetzbar ist. Unter dem ersten Hauptkriterium «Umfang» 
geht sie wie die B.________ davon aus, dass die Zusatzausbildung nur in 
der Unterrichtsfunktion eingesetzt werden kann, nicht hingegen im Bereich 
«Mitarbeit und Zusammenarbeit» (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.4.3.2). 
Anders als die B.________ hat die BKD den massgebenden Anteil 
rechnerisch bestimmt. Dafür ermittelte sie anhand der erforderlichen ECTS-
Punkte Prozentwerte über den fachwissenschaftlichen sowie den 
pädagogisch-didaktischen Anteil der Gesamtausbildung einer Lehrkraft für 
das Fach «Wirtschaft und Recht» an Maturitätsschulen. Sie ist zum Schluss 
gekommen, dass die fachwissenschaftliche Ausbildung rund drei Viertel 
(75 %) ausmacht (mindestens 210 ETCS-Punkte für das Studium in den 
Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und 
Rechtswissenschaft), die pädagogisch-didaktische Ausbildung knapp einen 
Viertel (25 %; 60 ETCS-Punkte für das Lehrdiplom). Daraus folgert die BKD, 
dass die Funktion «Unterrichten, Erziehen, Beraten, Begleiten» (85 %) zu 
rund drei Vierteln, ausmachend 65 Prozent des gesamten Berufsauftrags, 
dem fachlichen Aufgabenbereich zuzurechnen ist und zu rund einem Viertel, 
ausmachend ca. 20 Prozent des Berufsauftrags, dem pädagogisch-
didaktischen Aufgabenbereich (angefochtener Entscheid E. 2.4.3.1 S. 10). 
Nach Auffassung der BKD kann die Zusatzausbildung des 
Beschwerdeführers einzig den fachlichen Aufgabenbereich des 
Teilberufsauftrags betreffen, der nach dem Gesagten rund 65 Prozent des 
Berufsauftrags ausmacht.

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4.3 Im angefochtenen Entscheid hat die BKD sodann eine weitere Diffe-
renzierung vorgenommen, da der Beschwerdeführer drei Fächer unterrichtet 
(vorne Bst. A). Sie prüfte unter dem ersten Hauptkriterium «Umfang» zusätz-
lich, ob die Zusatzausbildung in den jeweiligen Unterrichtsfunktionen dieser 
Fächer vom Lehrplan erfasst wird. Sie liess sich dabei von der Frage leiten, 
inwiefern eine Weitergabe von Kompetenzen aus der Zusatzausbildung in 
welchen Unterrichtsfunktionen zu welchem Anteil des Unterrichtspensums 
erfolgen kann. Im Fall des Beschwerdeführers ist die BKD zu folgendem 
Ergebnis gekommen: Im allgemeinbildenden Unterricht der Abteilung 
Drogist/in EFZ sei eine Umsetzbarkeit der Zusatzausbildung im fachlichen 
Aufgabenbereich ausgeschlossen; im Fach «Gesellschaft» seien weder 
Finanz- und Rechnungswesen bzw. Bilanzrecht noch Mehrwertsteuerrecht 
Lehrplaninhalte (angefochtener Entscheid E. 2.4.3.2 S. 11). In den Fächern 
«Wirtschaft und Gesellschaft» der kaufmännischen Grundbildung sowie 
«Finanz- und Rechnungswesen» der Berufsmaturität sei die Zusatzausbil-
dung für eine unmittelbare Anwendung ebenfalls nicht geeignet. In diesen 
Fächern seien den Lernenden überwiegend Grundlagen und entsprechende 
Grundkenntnisse zu vermitteln, nicht hingegen spezifische rechtliche Kennt-
nisse weiterzugeben. Im Ergebnis sei das zweite Unterkriterium «Anteil» 
beim ersten Hauptkriterium «Umfang» mit «unerheblich» zu bewerten und 
die Prüfung des zweiten Hauptkriteriums «Ausmass» damit hinfällig (ange-
fochtener Entscheid E. 2.4.3.2 S. 11 f. und E. 2.4.3.3 S. 12).

4.4 Sowohl die BKD als auch die B.________ verneinen somit zwar im 
Ergebnis die direkte Anwendbarkeit der Zusatzausbildung, wenden das 
zweite Unterkriterium des ersten Hauptkriteriums «Umfang» gemäss dem 
Prüfformular aber anders an. Während die B.________ den Anteil am 
Berufsauftrag als «erheblich» bewertet (zweithöchsten Stufe), ist der Anteil 
nach Ansicht der BKD «unerheblich» (tiefste Stufe). Diese Differenz ist nicht 
unbedeutend, da zwischen «erheblich» und «unerheblich» zwei weitere 
Stufen liegen (vorne E. 3.7). Die BKD thematisiert die abweichende 
Anwendung des Unterkriteriums im angefochtenen Entscheid nicht, äussert 
sich in der Vernehmlassung vor Verwaltungsgericht aber dahingehend, dass 
die Beurteilung der B.________ nicht bindend sei und der Grundsatz der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen gelte. Im Grundsatz habe die 
B.________ jedoch «dieselben Prüfungen unter der Rubrik ‹Ausmass der 

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direkten Umsetzbarkeit› [d.h. nach dem zweiten Hauptkriterium] 
vorgenommen» und sei im Ergebnis zum gleichen Resultat gelangt, habe die 
direkte Umsetzbarkeit also ebenfalls verneint (act. 8 S. 3 f.).

5.

Näher einzugehen ist somit auf die beiden (Haupt-)Kriterien «Umfang» und 
«Ausmass» zur Prüfung der direkten Anwendbarkeit.

5.1 Beim ersten Hauptkriterium «Umfang» ist zunächst zu prüfen, in wel-
chem Teilbereich der Funktion bzw. des Berufsauftrags die Zusatzausbil-
dung angewendet wird. Anschliessend ist die Höhe des Anteils dieses Teil-
bereichs einer der fünf Stufen zuzuweisen. Sowohl die BKD als auch die 
APD (bzw. B.________) gehen diesbezüglich vom Berufsauftrag nach 
Art. 17 LAG aus, welchen die Lehrkräfte im Rahmen ihrer JAZ erfüllen (vorne 
E. 3.7). Eine Zusatzausbildung kann entweder in den Funktionen 
«Unterrichten, Erziehen, Beraten, Begleiten (85 %)» oder «Mitarbeit und 
Zusammenarbeit (12 %)» zum Tragen kommen. Die Anwendbarkeit im 
Teilbereich «Weiterbildung (3 %)» ist richtigerweise nicht vorgesehen. Sie 
stellt einen permanenten Teilauftrag dar, der ungeachtet von einer 
absolvierten qualifizierten Zusatzausbildung im Umfang von drei Prozent der 
Jahresarbeitszeit zu betreiben ist (vgl. Art. 59 und Art. 60 Abs. 2 LAV; 
Grundsatzentscheid E. 2.3.2.2.1 S. 13 und act. 8). Weiter leuchtet ein, dass 
eine rein fachlich orientierte Zusatzausbildung nicht in der gesamten 
Unterrichtsfunktion von 85 Prozent des Berufsauftrags angewendet werden 
kann. Die B.________ (bzw. APD) und die BKD haben daher zu Recht 
geprüft, ob die absolvierte Zusatzausbildung dem fachwissenschaftlichen 
oder dem pädagogisch-didaktischen Aufgabenbereich zuzurechnen ist und 
wie sich die jeweiligen Ausbildungsanteile (fachlich bzw. pädagogisch-
didaktisch) zueinander verhalten (vorne E. 4.2; vgl. auch VGE 2018/410 vom 
3.10.2019 E. 5.1 betreffend das Anfangsgehalt). Ob die jeweiligen 
fachwissenschaftlichen und pädagogisch-didaktischen Ausbildungsanteile 
auch auf anderen Schulstufen sinnvoll unterschieden und qualifiziert werden 
können, ist damit noch nicht gesagt. Die Frage braucht hier jedoch nicht 
vertieft zu werden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.07.2023, Nr. 100.2021.247U, 
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5.2 Die B.________ wies dem ersten Hauptkriterium «Umfang» die Stufe 
«erheblich» zu und stellte nur auf den fachlichen Anteil des Teilbereichs ge-
messen am Berufsauftrag ab, ohne das Unterrichtspensum und den Lehr-
planinhalt zu berücksichtigen. Da der Anteil des Teilbereichs 65 % des 
Berufsauftrags ausmacht, wird nach der Leseart der B.________ im ersten 
Hauptkriterium die zweithöchste Stufe «erheblich (≤ 75 %)» erreicht. Die 
BKD berücksichtigt dagegen bereits im ersten Hauptkriterium, welche 
Fächer der Beschwerdeführer zu welchem Pensum unterrichtet und 
inwiefern Kompetenzen aus der Zusatzausbildung in diesen Fächern 
weitergegeben werden können. Die BKD hat diese Prüfung somit bereits 
unter dem Kriterium «Umfang» vorgenommen, während die B.________ die 
Frage der Anwendbarkeit im Unterricht unter dem Kriterium «Ausmass» 
beantwortete (vorne E. 4.4). Welche Vorgehensweise für die Beurteilung der 
direkten Umsetzbarkeit von Zusatzausbildungen sachgerecht ist, ist nicht 
ohne weiteres klar. Das gilt auch mit Blick auf den Grundsatzentscheid der 
BKD aus dem Jahr 2019, anhand dessen die neue Praxis des Kantons 
entwickelt wurde. Dort betrug der Anteil der Zusatzausbildung an der 
Unterrichtsfunktion «weniger als zehn Prozent», konnte in diesem 
Anwendungsbereich aber dauernd eingesetzt werden. Das Ausmass der 
Umsetzbarkeit wurde dennoch als derart gering beurteilt, dass kein 
Anspruch auf zusätzliche Gehaltsstufen bestand (E. 2.3.2.4.3). Nach dem 
aktuellen System wären der Lehrkraft gestützt auf diese Begründung aber 
wohl mindestens zwei zusätzliche Gehaltsstufen zu gewähren (Anteil des 
Teilbereichs zwar «gering», Ausmass jedoch «dauernd»; vorne E. 3.7). Klar 
ist jedenfalls, dass Pensum und Inhalt der Zusatzausbildung in die Be-
urteilung einfliessen müssen, da allfällige zusätzliche Gehaltsstufen für die 
gesamte Unterrichtsfunktion und nicht bloss für ein einzelnes Fach gewährt 
werden. Selbst wenn mit der B.________ davon ausgegangen wird, das 
Pensum des betroffenen Fachs sei im ersten Hauptkriterium noch nicht zu 
beachten und der Beschwerdeführer erreiche dort die zweithöchste Stufe 
«erheblich (≤ 75 %)», müsste dieser beim zweiten Hauptkriterium 
mindestens die zweittiefste Stufe «gelegentlich (≥ 25 %)» erreichen um 
zusätzliche Gehaltsstufen beanspruchen zu können (vorne E. 3.8).

5.3 Der Beschwerdeführer unterrichtet «Gesellschaft» im Rahmen des 
allgemeinbildenden Unterrichts (Grundausbildung Drogist/in EFZ), «Wirt-

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schaft und Gesellschaft» in der kaufmännischen Grundbildung sowie «Fi-
nanz- und Rechnungswesen» als Schwerpunktfach im Bildungsgang der Be-
rufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistung (vorne Bst. A). Gestützt auf sein 
Wirtschaftsstudium und das Lehrdiplom erfüllt er die Voraussetzungen zur 
Unterrichtserteilung und verfügt über das nötige Fachwissen in diesen Fä-
chern. Zu Recht bestreitet er die fehlende Umsetzbarkeit seiner Zusatzaus-
bildung im Fach «Gesellschaft» nicht mehr: Im schulinternen Lehrplan sind 
Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht nicht Bestandteil des allgemeinbildenden 
Unterrichts (vgl. Lehrplan ABU, einsehbar auf <www….). Die Zusatzausbil-
dung ist demnach bereits bei zehn von 27 Wochenlektionen, ausmachend 
37 Prozent des Unterrichtspensums (vgl. angefochtener Entscheid 
E. 2.4.3.1 S. 11), nicht direkt umsetzbar. Sowohl im Fach «Wirtschaft und 
Gesellschaft» (kaufmännische Berufsbildung) als auch im «Finanz- und 
Rechnungswesen» (Berufsmaturität) werden die Bilanz und Erfolgsrechnung 
behandelt, jedoch nicht «Bilanzrecht» als solches. Rechtliche Grundzüge der 
Mehrwertsteuer, deren Berechnung und das Verbuchen der Umsatzsteuer 
sind in beiden Fächern Bestandteil des Lehrplans. Es geht jedoch vorab um 
die Vermittlung von Grundlagen und Grundkenntnissen (vgl. Bildungsplan, 
Kauffrau/Kaufmann EFZ, Leistungszielkatalog Wirtschaft und Gesellschaft, 
einsehbar unter: <www.sbfi.admin.ch>, Rubriken «Bildung/Berufliche 
Grundbildung/ Berufsverzeichnis», Berufsnummer 68400, Bildungsplan, 
Unterordner «LZ-Kataloge Schulen», Dateiname «WuG_B-Profil […]» bzw. 
«WuG_E-Profil», beide Stand 1.1.2017, sowie Lehrpläne Berufsmaturität, 
Wirtschaft und Dienstleistungen Typ Wirtschaft und Typ Dienstleistungen, 
beide gültig ab 1.1.2018, einsehbar unter: <www.bkd.be.ch> Rubriken «Bil-
dung/ Berufsbildung/Berufsmaturität/Rund um die Berufsmaturität/Kantonale 
Lehrpläne für die Berufsmaturität»). Das spezifische rechtliche Fachwissen 
kann im Unterricht dieser Fächer somit nur sehr begrenzt eingesetzt werden. 
Wohl mag die Zusatzausbildung dem Beschwerdeführer ermöglichen, den 
Unterricht zu bereichern (vgl. Beschwerde S. 8 f.). Massgebend sind aber 
letztlich die Ziele gemäss den Lehrplänen. Mit seinem Wirtschaftsstudium 
verfügt der Beschwerdeführer über vertiefte Buchhaltungskenntnisse, die 
insbesondere im Fach «Finanz- und Rechnungswesen» einen Schwerpunkt 
bilden. Hingegen ist nicht erstellt und leuchtet auch nicht ein, weshalb die 
spezifischen rechtlichen Zusatzkenntnisse für das Erreichen der Lern- bzw. 
Leistungsziele wesentlich sein sollen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.07.2023, Nr. 100.2021.247U, 
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5.4 Im Ergebnis wirft die Praxis des Kantons zur Anrechnung von zusätz-
lichen Gehaltsstufen wegen qualifizierter Zusatzausbildungen zwar einige 
methodische Fragen auf (vgl. auch Beschwerde S. 12). Im vorliegenden Fall 
ist indes entscheidend, dass die Zusatzausbildung des Beschwerdeführers 
im Unterricht gemessen an den Zielen der Lehrpläne kaum von Nutzen ist. 
Ob Personen mit universitären Zusatzausbildungen aufgrund der erwähnten 
Praxis «praktisch von der Möglichkeit einer Gehaltserhöhung» ausgeschlos-
sen (Beschwerde S. 7) oder Personen mit fachlich qualifizierten Zusatzaus-
bildungen gegenüber solchen mit pädagogisch-didaktisch qualifizierten Zu-
satzausbildungen beim Gehaltsaufstieg benachteiligt werden (Beschwerde 
S. 9 f.), muss hier nicht allgemein untersucht werden. Ausschlaggebend ist, 
dass das Fachprogramm in Bilanz- und Mehrwertsteuerrecht im Unterricht 
des Beschwerdeführers nur sehr beschränkt einsetzbar ist. Unabhängig von 
der Frage, bei welchem Prüfschritt dieser Aspekt, differenziert nach ver-
schiedenen Fächern bzw. Pensen, zu berücksichtigen ist, ist es nach dem 
Gesagten jedenfalls sachlich vertretbar und nicht rechtsfehlerhaft (vorne 
E. 3.4), die direkte Umsetzbarkeit der Zusatzausbildung für die in Frage ste-
hende Funktion (Art. 31 Abs. 1 LAV) zu verneinen. Folglich sind keine zu-
sätzlichen Gehaltsstufen anzurechnen. Die Beschwerde erweist sich als un-
begründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vorne E. 1.2).

6.

Der Beschwerdeführer wird bei diesem Ausgang des Verfahrens kosten-
pflichtig und hat keinen Anspruch auf Parteikostenersatz (Art. 108 Abs. 1 
und 3 i.V.m. Art. 104 VRPG). Der sehr beschränkte Nutzen der hier interes-
sierenden Zusatzausbildung wurde in den vorinstanzlichen Verfahren als 
massgebliches Kriterium für den Verzicht auf die Anrechnung zusätzlicher 
Gehaltsstufen angeführt. Es besteht daher trotz der aufgezeigten Unklarhei-
ten im Zusammenhang mit der kantonalen Praxis kein Grund, die Kosten 
aufgrund besonderer Umstände abweichend vom Unterliegerprinzip zu ver-
legen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

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1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Beschwerdegegner

und mitzuteilen:
- B.________

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. 
i.V.m. Art. 85 Abs. 1 Bst. b BGG übersteigt Fr. 15'000.--.