# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b031c9e2-dcef-57c3-b8b2-116e2acf6ac9
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2002-09-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 05.09.2002 1P.331/2002
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1P-331-2002_2002-09-05.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1P.331/2002 /sta 

 

Urteil vom 5. September 2002 

I. Öffentlichrechtliche Abteilung 

 

Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident, 

Bundesrichter Nay, Aeschlimann, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

X.________, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Untersuchungsrichteramt des Kantons Solothurn, Prisongasse 1, 4502 Solothurn, 

Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, Amthaus 1, 4502 Solothurn. 

 

Art. 9 BV (Abschreibungsbeschluss; Entschädigungsfolgen), 

 

Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 10. Juni 2002. 

 

Das Bundesgericht zieht in Erwägung: 

1. 

X.________ erhob am 18. Juni 2002 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss der Strafkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 10. Juni 2002. Das Bundesgericht forderte ihn mit Schreiben vom 25. Juni 2002 auf, bis zum 16. August 2002 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, ansonsten gemäss Art. 150 OG auf seine Beschwerde nicht eingetreten werde. 

2. 

Innert Frist ist der Kostenvorschuss weder einbezahlt noch ist ein Gesuch um Fristerstreckung oder um Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten gemäss Art. 152 OG eingereicht worden. Unter diesen Umständen ist gestützt auf Art. 150 Abs. 4 OG auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

3. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). 

 

Demnach erkennt das Bundesgericht 

im Verfahren nach Art. 36a OG: 

 

1. 

Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. 

Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

3. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Untersuchungsrichteramt und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 5. September 2002 

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: