# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** beddc5ec-42e2-546e-acef-bfdc4eb9fc67
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.03.2025 A-5356/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5356-2024_2025-03-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-5356/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Maurizio Greppi (Vorsitz), 

Richter Jürg Marcel Tiefenthal,  

Richter Jérôme Candrian,    

Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman. 
 

 
 

Parteien 
 Kraftwerk Eglisau-Glattfelden AG,  

Rheinfelderstrasse, 8192 Zweidlen,   

vertreten durch  

Dr. iur. Philipp Laube, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Kanton Schaffhausen,  

Baudepartement  

Beckenstube 7,  

8200 Schaffhausen,  

Beschwerdegegner 1 

 

Kanton Zürich,  

Baudirektion,  

Postfach,  

8090 Zürich,   

Beschwerdegegner 2,  

 

 

 

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, 

Energie und Kommunikation UVEK,  

Bundeshaus Nord, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Neuverlegung Verfahrenskosten. 

 

 

 

A-5356/2024 

Seite 3 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Axpo Power AG (vormals Nordostschweizerische Kraftwerke AG 

[NOK], nachfolgend: Axpo) nutzte die Wasserkraft des Rheins bei Eglisau 

gemäss einer im Jahr 1913 für 80 Jahre verliehenen Konzession seit 1920 

zur Erzeugung elektrischer Energie. Die Gewässerstrecke liegt im Gebiet 

der Kantone Zürich und Schaffhausen und berührt die Landesgrenze zu 

Deutschland.  

Ein von der Axpo 1997 eingereichtes neues Konzessionsgesuch sah eine 

umfassende Erneuerung des bestehenden Wasserkraftwerks Eglisau bei 

gleichzeitiger Erhöhung der nutzbaren Wassermenge von 400 m3/s auf 500 

m3/s und eine Steigerung der jährlichen Energieproduktion um rund 22 % 

vor. Am 16. Dezember 1998 erteilte das Eidgenössische Departement für 

Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) der Axpo zuhanden 

einer noch zu gründenden Aktiengesellschaft die nachgesuchte Konzes-

sion. Am 30. September 2002 wurde die Kraftwerk Eglisau-Glattfelden AG 

(nachfolgend: Konzessionärin) als 100 %-ige Tochtergesellschaft der Axpo 

gegründet und es wurden ihr sämtliche Rechte und Pflichten aus der Kon-

zession übertragen. Gemäss der Konzession wird die nutzbare Wasser-

kraft zu 61 % dem Kanton Zürich, zu 31.8 % dem Kanton Schaffhausen 

und zu 7.2 % dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg zugeteilt. 

Vom Oktober 2008 bis Juni 2012 wurde das Wasserkraftwerk Eglisau er-

neuert und ausgebaut. Die Arbeiten betrafen im Wesentlichen den Umbau 

der Maschinengruppen und den Einbau neuer Turbinen, die Sanierung der 

Gebäudehülle sowie verschiedene Massnahmen zu Gunsten von Natur 

und Umwelt. Für die Erneuerung musste jede der insgesamt sieben Ma-

schinengruppen für einen längeren Zeitraum ausser Betrieb genommen 

werden, so dass während dieser Zeit nur eine reduzierte Wasserkraftnut-

zung möglich war.  

A.b Nachdem die Konzessionärin den jeweils per 30. Juni ermittelten Was-

serzins der Jahre 2008 und 2009 vorbehaltlos bezahlt hatte, ersuchte sie 

am 18. Mai 2010 die Kantone Zürich und Schaffhausen darum, den Was-

serzins während der Bauzeit (nachträglich) herabzusetzen, d.h. nur für die 

effektiv nutzbare Bruttoleistung zu erheben bzw. den Wasserzins im Ver-

hältnis der Produktionsverluste während der Erneuerung zum langjährigen 

Produktionsmittel zu reduzieren. 

A-5356/2024 

Seite 4 

Nachdem das Bundesgericht mit Urteil 2C_338/2013 vom 21. August 2013 

erkannt hatte, dass in Fällen der Konzessionserteilung und der Festlegung 

des den Kantonen zustehenden Wasserzinses durch das UVEK dieses 

auch für den Entscheid über eine anbegehrte Herabsetzung des Wass-

erzinses zuständig sei, wies das UVEK am 20. Oktober 2016 das Gesuch 

der Konzessionärin um (nachträgliche) Herabsetzung des Wasserzinses 

während der Bauzeit ab.  

A.c Eine Beschwerde der Konzessionärin gegen diesen Entscheid hiess 

das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil A-7178/2016 vom 13. November 

2017 im Sinne der Erwägungen teilweise gut, hob die angefochtene Verfü-

gung vom 20. Oktober 2016 auf und wies die Angelegenheit zu neuem Ent-

scheid ans UVEK zurück. Seinen Entscheid begründete das Bundesver-

waltungsgericht im Wesentlichen damit, dass die Konzessionärin zwar 

grundsätzlich verlangen könne, dass der Wasserzins während der Bauzeit 

herabgesetzt werde. Der Anspruch auf Herabsetzung des Wasserzinses 

bestehe jedoch nur insoweit, als ein unvorhersehbarer, nicht jedoch, soweit 

ein vorhersehbarer Produktionsausfall vorliege. 

A.d Auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der 

Konzessionärin gegen diesen Entscheid trat das Bundesgericht mit Urteil 

2C_1076/2017 vom 3. Januar 2018 nicht ein, da es sich beim Rückwei-

sungsentscheid um einen Zwischenentscheid handelte und die Vorausset-

zungen für dessen Anfechtbarkeit gemäss Art. 93 Abs. 1 des Bundesge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) nicht erfüllt waren. 

A.e Das Bundesverwaltungsgericht nahm in der Folge die Endabrechnung 

des Verfahrens A-7178/2016 vor.  

B.  

B.a Am 9. Juni 2022 hiess das UVEK das Gesuch der Konzessionärin um 

nachträgliche Wasserzinsreduktion während der Bauzeit teilweise gut, 

setzte den Kantonen Schaffhausen und Zürich für die Jahre 2008 bis 2011 

geschuldeten Wasserzins bezüglich der unvorhersehbaren Bruttoleis-

tungseinbussen bzw. Produktionsausfälle um insgesamt Fr. 554'703.30 

(betreffend den Kanton Schaffhausen) bzw. Fr. 1'064'053.50 (betreffend 

den Kanton Zürich) herab und wies das Gesuch im Übrigen (bezüglich der 

Wasserzinsreduktion wegen vorhersehbarer Produktionsausfälle) ab.  

B.b Eine Beschwerde der Konzessionärin gegen diesen Entscheid, womit 

die Beschwerdeführerin auch eine Wasserzinsreduktion für die 

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Seite 5 

vorhersehbaren Bruttoleistungseinbussen bzw. Produktionsausfälle ver-

langte, wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil A-3037/2022 vom 

25. August 2023 ab.  

B.c Auf Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Konzes-

sionärin hin erkannte das Bundesgericht mit Urteil 2C_539/2023 vom 

5. Juni 2024 Folgendes:  

"1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und das vorinstanzliche Ur-

teil wird mit Bezug auf die Verweigerung einer Wasserzinsreduktion für 

vorhersehbare Bruttoleistungseinbussen der Jahre 2010 und 2011 auf-

gehoben; im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

Mit Bezug auf vorhersehbare Bruttoleistungseinbussen der Jahre 2010 

und 2011 wird der Wasserzins wie folgt herabgesetzt: 

- gegenüber dem Kanton Schaffhausen für das Jahr 2010 um 

Fr. 190'365.95 und für das Jahr 2011 um Fr. 91'132.45; 

- gegenüber dem Kanton Zürich für das Jahr 2010 um Fr. 365'167.35 

und für das Jahr 2011 um Fr. 174'813.80. 

2. Die Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren von 

Fr. 13'500.-- werden zu Fr. 6'000.-- der Beschwerdeführerin sowie zu 

Fr. 2'500.-- dem Kanton Schaffhausen und zu Fr. 5'000.-- dem Kanton 

Zürich auferlegt. 

3.  Der Kanton Schaffhausen hat der Beschwerdeführerin für das bundes-

gerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- und der 

Kanton Zürich eine solche von Fr. 6'000.-- zu bezahlen. 

4. Zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des Rechts-

mittelverfahrens wird die Angelegenheit an das Bundesverwaltungsge-

richt zurückgewiesen." 

C.  

C.a Das Bundesverwaltungsgericht nimmt das Verfahren unter der Ge-

schäftsnummer A-5356/2024 wieder auf. 

C.b Mit Stellungnahme vom 4. November stellt die Konzessionärin (nach-

folgend: Beschwerdeführerin) die folgenden Anträge:  

"1. Die Kosten des Verfahrens A-3037/2022 von insgesamt CHF 7'000.00 

seien den Beschwerdegegnern im Umfang von CHF 3'850.00 und im 

Umfang von CHF 3'150.00 der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der 

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von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 

CHF 25'000.00 sei ihr nach Eintritt der Rechtskraft des Kostenentscheids 

im Umfang von CHF 21'850.00 zurückzuerstatten. 

2. Der Beschwerdeführerin sei im Verfahren A-3037/2022 eine Parteient-

schädigung in der Höhe von CHF 12'342.65 zuzusprechen.  

3. Die Kosten des Verfahrens A-7178/2016 von insgesamt CHF 10'000.00 

seien den Beschwerdegegnern im Umfang von CHF 8'800.00 und im 

Umfang von CHF 1'200.00 der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der 

von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 

CHF 10'000.00 sei ihr nach Eintritt der Rechtskraft des Kostenentscheids 

im Umfang von CHF 8'800.00 zurückzuerstatten. 

4. Der Beschwerdeführerin sei im Verfahren A-7178/2016 eine Parteient-

schädigung in der Höhe von CHF 5'280.00 zuzusprechen. 

5. Die Gebühren des UVEK gemäss Entscheid vom 9. Juni 2022 von ins-

gesamt CHF 6'398.75 seien im Umfang von CHF 5'630.90 den Be-

schwerdegegnern und im Umfang von CHF 767.85 der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen. Die von der Beschwerdeführerin geleisteten Kosten-

vorschüsse in der Höhe von CHF 5'588.75 seien ihr nach Eintritt der 

Rechtskraft des Kostenentscheids im Umfang von CHF 4'820.90 zurück-

zuerstatten.  

6. Die Gebühren des UVEK gemäss Entscheid vom 20. Oktober 2016 von 

insgesamt CHF 3'000.00 seien im Umfang von CHF 2'640.00 den Be-

schwerdegegnern und im Umfang von CHF 360.00 der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen. Die Beschwerdegegner seien zu verpflichten, der Be-

schwerdeführerin innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Kos-

tenentscheides CHF 2'640.00 zu bezahlen. 

7. Für den Kostenentscheid seien keine Gerichtskosten zu erheben. 

8. Es seien die Beschwerdegegner zu verpflichten, der Beschwerdeführe-

rin eine Parteientschädigung in der Höhe von CHF 13'673.94 zu bezah-

len." 

Ihre Anträge begründet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen damit, 

dass sie im zweiten Rechtsgang vor Bundesverwaltungsgericht im Umfang 

von 55 % und im ersten Rechtsgang im Umfang von 88 % obsiegt habe. 

Im Übrigen leitet sie die Beträge im Einzelnen her, wobei sie hinsichtlich 

der geltend gemachten Parteientschädigungen auf die eingereichten Kos-

tennoten vom 8. Juli 2022 und 4. November 2024 verweist.  

  

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C.c Mit Eingaben vom 6. resp. 9. Dezember 2024 beantragen der Kanton 

Zürich (nachfolgend: Beschwerdegegner 2) und der Kanton Schaffhausen 

(nachfolgend: Beschwerdegegner 1) übereinstimmend Folgendes:  

"1. Der Beschwerdeführerin seien die Verfahrenskosten in folgender Höhe 

zu ersetzen: 

- Im Verfahren A-3037/2022: Fr. 3'850.00 

- Im Verfahren A-7178/2016: Fr. 8'800.00 

- Im Verfahren UVEK (2022): Fr. 5'630.90 

- Im Verfahren UVEK (2016): Fr. 2'640.00 

2. Der Beschwerdeführerin seien die Parteikosten – vorbehältlich der ge-

richtlichen Genehmigung – in folgender Höhe zu ersetzen: 

- Im Verfahren A-3037/2022: Fr. 12'342.65 

- Im Verfahren A-7178/2016: Fr. 5'280.00 

3. Der Beschwerdeführerin sei für das vorliegende Verfahren eine ange-

messene Entschädigung für die ihr entstandenen notwendigen Kosten 

zuzusprechen. 

4. Die gerichtlich festgesetzten Verfahrens- und Parteikosten seien anteils-

mässig auf die Beschwerdegegner aufzuteilen. 

5. Für den Kostenentscheid seien keine Gerichtskosten zu erheben." 

In der Begründung schliessen sich die Beschwerdegegner im Wesentli-

chen den Ausführungen der Beschwerdeführerin an. Allein die geltend ge-

machten Parteientschädigungen stufen sie teils als hoch ein, wobei sie 

diese Beurteilung in das richterliche Ermessen stellen.  

C.d Das UVEK (nachfolgend: Vorinstanz) lässt sich im vorliegenden Ver-

fahren nicht vernehmen.  

C.e In den Schlussbemerkungen vom 29. Januar 2025 hält die Beschwer-

deführerin an ihren Anträgen fest. Ergänzend weist sie darauf hin, dass 

dank ihrer Abklärungen das seit über zehn Jahre laufende, komplexe Ver-

fahren nun effizient und im Konsens abgeschlossen werden könne. Die 

beantragte Parteientschädigung erweise sich daher als angemessen.  

  

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Seite 8 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts im vorliegenden 

Verfahren ist aufgrund der Rückweisung durch das Bundesgericht ohne 

Weiteres gegeben. 

1.2 In diesem Kostenentscheid ist zunächst auf die Neuverlegung der Kos-

ten- und Entschädigungsfolgen des zweiten Beschwerdeverfahrens 

A-3037/2022 einzugehen (nachstehend E. 2 f.). Anschliessend ist die Neu-

verlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des ersten Beschwerde-

verfahrens A-7178/2016 zu behandeln (nachstehend E. 4 f.). Das Bundes-

gericht äusserte sich im Urteil 2C_539/2023 vom 5. Juni 2024 nicht explizit 

zur Neuregelung der vorinstanzlichen Kosten. Angesichts der äusserst lan-

gen Verfahrensdauer ist es indes vor allem aus prozessökonomischen 

Gründen geboten, den übereinstimmenden Anträgen der Parteien zu fol-

gen und auch darüber neu zu befinden (nachstehend E. 6).  

Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des zweiten 

Beschwerdeverfahrens A-3037/2022  

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten in der 

Regel der unterliegenden Partei. Unterliegt eine Partei nur teilweise, so 

werden die Verfahrenskosten ermässigt (Art. 63 Abs. 1 des Verwaltungs-

verfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]). Das 

für die Kostenverlegung massgebende Ausmass von Obsiegen und Unter-

liegen hängt von den gestellten Rechtsbegehren ab, gemessen am Aus-

gang des Verfahrens. Abzustellen ist auf das materiell wirklich Gewollte 

(vgl. MOSER et al., Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 

3. Aufl. 2022, Rz. 4.43).  

2.2 Das Bundesgericht erkannte im Urteil 2C_539/2023 vom 5. Juni 2024, 

dass die Beschwerdeführerin, die eine Reduktion des Wasserzinses um 

insgesamt Fr. 1'482'164.50 verlangt habe, im Betrag von Fr. 821'479.55 

bzw. zu rund 55 % obsiege und damit im Umfang von rund 45 % unterliege. 

Die Beschwerdegegner 1 und 2, die in ihren Vermögensinteressen betrof-

fen seien, unterlägen entsprechend im Umfang von rund 55 %. Unter den 

Beschwerdegegnern, so das Bundesgericht, seien die Gerichtskosten 

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Seite 9 

entsprechend deren Anteil an der nutzbaren Wasserkraft zu verteilen, d.h. 

der Einfachheit halber 1/3 zu Lasten des Beschwerdegegners 1, 2/3 zu 

Lasten des Beschwerdegegners 2, ohne Berücksichtigung des Anteils von 

Baden-Württemberg (E. 6.1).  

2.3 Das Bundesverwaltungsgericht setzte im Urteil A-3037/2022 vom 

25. August 2023 die Verfahrenskosten auf Fr. 7'000.-- fest (Art. 63 Abs. 4bis 

Bst. b VwVG i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Von diesem im bundesgerichtlichen Verfahren unbestritten 

gebliebenen Betrag ist auch bei der Neuverlegung der Verfahrenskosten 

auszugehen. Zudem besteht kein Anlass, eine andere Kostenverlegung 

vorzunehmen als das Bundesgericht. Der Streitgegenstand war in dem 

Verfahren vor beiden Gerichten identisch und hinsichtlich der Kostentra-

gung gelangt derselbe Grundsatz – die Kostenverteilung gemäss dem Un-

terliegerprinzip – zur Anwendung.  

2.4 Für das zweite Beschwerdeverfahren A-3037/2022 sind der Beschwer-

deführerin somit Verfahrenskosten von Fr. 3'150.-- (45 % von Fr. 7'000.--) 

aufzuerlegen. Dieser Betrag ist dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 25'000.-- zu entnehmen. Der Restbetrag von Fr. 21'850.-- ist ihr nach 

Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten.  

Die Beschwerdegegner haben sich mit eigenen Anträgen am Verfahren be-

teiligt und sind in ihren Vermögensinteressen betroffen. Sie haben daher 

die übrigen Verfahrenskosten von Fr. 3'850.-- zu tragen, d.h. der Be-

schwerdegegner 1 im Umfang von Fr. 1'283.-- (1/3 von Fr. 3'850.--) und der 

Beschwerdegegner 2 im Umfang von Fr. 2'567.-- (2/3 von Fr. 3'850.--).  

3.  

3.1 Ganz oder teilweise obsiegenden Parteien ist von Amtes wegen oder 

auf Begehren eine Entschädigung für ihnen erwachsene notwendige und 

verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 7 ff. VGKE). Die Entschädigung umfasst die Kosten der Vertretung so-

wie allfällige weitere Auslagen der Partei (Art. 8 Abs. 1 VGKE). Nach Art. 10 

Abs. 2 VGKE beträgt der Stundenansatz für Anwälte und Anwältinnen min-

destens Fr. 200.-- und höchstens Fr. 400.--. Das Gericht setzt die Partei-

entschädigung aufgrund der eingereichten Kostennote oder, mangels Ein-

reichung einer solchen, aufgrund der Akten fest (Art. 14 Abs. 2 VGKE). 

Parteikosten gelten als notwendig, wenn sie zur sachgerechten und 

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Seite 10 

wirksamen Rechtsverfolgung oder -verteidigung unerlässlich erscheinen 

(vgl. BGE 131 II 200 E. 7.2). Bei der Beurteilung, ob die geltend gemachten 

Kosten notwendig sind, steht dem Bundesverwaltungsgericht ein erhebli-

cher Ermessensspielraum zu. Neben der Komplexität der Streitsache ist 

etwa in Betracht zu ziehen, ob der Rechtsvertretung die Sach- und Rechts-

lage bereits bekannt war. Gelangt das Bundesverwaltungsgericht zum Er-

gebnis, dass die Kostennote zu reduzieren ist, kürzt es sie in pauschaler 

Weise ohne einlässliche Berechnung (vgl. statt vieler Urteil des BVGer 

A-644/2020 vom 24. Juni 2020 E. 3.2.5 mit Hinweisen). Keinen Anspruch 

auf eine Parteientschädigung haben Bundesbehörden und, in der Regel, 

andere Behörden, die als Partei auftreten (Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

3.2 Die Beschwerdeführerin legte für das Verfahren A-3037/2022 eine Kos-

tennote über Fr. 22'441.15 ins Recht, die sich aus einem Honorar von 

Fr. 20'674.20 (57.2 Stunden bei einem Stundenansatz zwischen Fr. 95.-- 

und Fr. 450.--), Auslagen von Fr. 162.50 und der Mehrwertsteuer von 

Fr. 1'604.45 zusammensetzt. 

Der Kostennote kann indes in mehreren Punkten nicht gefolgt werden. Ei-

nerseits wird darin ein Stundenansatz von teils Fr. 450.-- veranschlagt, der 

den Höchstsatz von Fr. 400.-- gemäss Art. 10 Abs. 2 VGKE übersteigt. 

Auch ist nicht ersichtlich, dass vorliegend ein solch höherer Ansatz im 

Sinne von Art. 10 Abs. 3 VGKE gerechtfertigt sein könnte. Andererseits ist 

hinsichtlich des ausgewiesenen zeitlichen Aufwands von 57.2 Stunden zu 

berücksichtigen, dass der Rechtsvertretung die Sach- und Rechtslage 

schon vom vorinstanzlichen Verfahren und auch vom ersten Rechtsmittel-

verfahren her bereits bekannt war. Ergänzend ist anzumerken, dass in der 

Kostennote teils wohl auch Sekretariatsarbeiten aufgeführt sind, welche im 

Stundenansatz als inbegriffen gelten (vgl. Urteil des BVGer C-817/2021 

vom 4. November 2021 E. 6.5.2 mit Hinweisen; z.B. die Positionen "Ein-

gang Entscheid", "Mail an K", "Beilagen zusammenstellen, Versand, Mail 

an K", je zum Stundenansatz von Fr. 95.--). Zudem ist die Notwendigkeit 

der Position "Falldiskussion" (0.5 Stunden à Fr. 350.--) nicht ersichtlich, da 

Rechtsanwalt (…)  ansonsten mit dem Verfahren gar nicht befasst war. Der 

Aufwand gemäss Kostennote erscheint daher insgesamt zu hoch. Da die 

Beschwerdeführerin vorsteuerabzugsberechtigt ist, kommt schliesslich 

kein Mehrwertsteuerzuschlag im Sinne von Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE hinzu 

(vgl. Urteil des BVGer A-1725/2021 vom 4. August 2021 E. 3.2 mit Hinwei-

sen). Die Parteienschädigung ist deshalb ermessensweise aufgrund der 

Akten festzusetzen. In Anbetracht des mutmasslich notwendigen 

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Seite 11 

Aufwands erachtet das Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädi-

gung von gesamthaft Fr. 12'000.-- als angemessen.  

3.3 Für das zweite Beschwerdeverfahren A-3037/2022 ist der Beschwer-

deführerin somit eine Parteientschädigung von Fr. 6'600.-- (55 % von 

Fr. 12'000.--) zuzusprechen, welche vom Beschwerdegegner 1 im Umfang 

von Fr. 2'200.-- (1/3 von Fr. 6'600.--) und vom Beschwerdegegner 2 und im 

Umfang von Fr. 4'400.-- (2/3 von Fr. 6'600.--) zu bezahlen ist. Keinen An-

spruch auf eine Parteientschädigung haben die Vorinstanz und die nicht 

anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner. 

Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des ersten 

Beschwerdeverfahrens A-7178/2016 

4.  

4.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten in der 

Regel der unterliegenden Partei (vgl. vorstehend E. 2.1). 

4.2 Für das erste Beschwerdeverfahren A-7178/2016 ist zunächst zu klä-

ren, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin obsiegt. Denn der vorge-

nannte Wert des Bundesgerichts von 55 % (vgl. E. 2.2) kann für sich alleine 

nicht übernommen werden, da im ersten Rechtsgang zusätzlich noch die 

Wasserzinsreduktion für die unvorhersehbaren Bruttoleistungseinbussen 

bzw. Produktionsausfälle strittig war.  

Wie die Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme im Wesentlichen zu-

treffend aufzeigt, hat sie seinerzeit vor Bundesverwaltungsgericht eine 

Wasserzinsreduktion von gesamthaft rund Fr. 2'774'134.40 beantragt (vgl. 

Urteil des BVGer A-7178/2016 vom 13. November 2017 Sachverhalt 

Bst. E). Der damalige Rückweisungsentscheid des Bundesverwaltungsge-

richts führte dazu, dass das UVEK mit Verfügung vom 9. Juni 2022 der 

Beschwerdeführerin eine Wasserzinsreduktion bezüglich der unvorherseh-

baren Bruttoleistungseinbussen bzw. Produktionsausfälle von 

Fr. 1'618'756.80 zuerkannte (vgl. Urteil des BGer 2C_539/2023 vom 5. Juni 

2024 Sachverhalt Bst. A.e). Jene Reduktion ist im weiteren Rechtsmittel-

verfahren unbestritten geblieben. Hinzu kommt sodann die Wasserzinsre-

duktion für die vorhersehbaren Bruttoleistungseinbussen der Jahre 2010 

und 2011 von Fr. 821'479.55, die das Bundesgericht mit Urteil 

2C_539/2023 vom 5. Juni 2024 schliesslich zusprach. Die Beschwerdefüh-

rerin erstritt sich somit im Ergebnis eine Wasserzinsreduktion von 

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Seite 12 

gesamthaft Fr. 2'440'236.35 (Fr. 1'618'756.80 + Fr. 821'479.55), was rund 

88 % der ursprünglichen Forderung von Fr. 2'774'134.40 entsprach. Im 

ersten Beschwerdeverfahren ist die Beschwerdeführerin somit zu 88 % als 

obsiegend und zu 12 % als unterliegend zu betrachten. Was die Beschwer-

degegner betrifft, so ist der in E. 2.2 genannte Verteilschlüssel auch hier 

zur Anwendung zu bringen. 

4.3 Das Bundesverwaltungsgericht setzte im Urteil A-7178/2016 vom 

13. November 2017 die Verfahrenskosten auf Fr. 10'000.-- fest (Art. 63 

Abs. 4bis Bst. b VwVG i.V.m. Art. 4 VGKE). Von diesem im bundesgerichtli-

chen Verfahren unbestritten gebliebenen Betrag ist auch bei der Neuverle-

gung der Verfahrenskosten auszugehen.  

Zusätzlich gilt es jedoch zu beachten, dass das Bundesverwaltungsgericht 

– nach der Eröffnung des Nichteintretensentscheids des Bundesgerichts 

2C_1076/2017 vom 3. Januar 2018 – die Endabrechnung des Verfahrens 

A-7178/2016 entsprechend dem Dispositiv vornahm, bei der die Beschwer-

deführerin als zu 3/4 unterliegend angesehen wurde. So wurden die der 

Beschwerdeführerin auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 7'500.-- dem 

geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 10'000.-- entnommen und ihr der 

Restbetrag von Fr. 2'500.-- zurückerstattet. Die Beschwerdegegner ihrer-

seits überwiesen dem Bundesverwaltungsgericht die ihnen auferlegten 

Verfahrenskosten von Fr. 800.-- resp. Fr. 1'700.--. 

4.4 Für das Verfahren A-7178/2016 ergibt sich demnach, dass der Be-

schwerdeführerin Verfahrenskosten von Fr. 1'200.-- (12 % von 

Fr. 10'000.--) aufzuerlegen sind. Dieser Betrag ist den aus dem Verfahren 

A-7178/2016 vereinnahmten Verfahrenskosten von Fr. 7'500.-- (Kostenvor-

schuss von Fr. 10'000.-- abzüglich der damaligen Rückerstattung von 

Fr. 2'500.--) zu entnehmen. Der Betrag von Fr. 6'300.-- wird ihr nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. Soweit die Be-

schwerdeführerin eine höhere Rückzahlung fordert, wird ihr Antrag abge-

wiesen.  

Die Beschwerdegegner haben sich mit eigenen Anträgen am Verfahren be-

teiligt und sind in ihren Vermögensinteressen betroffen. Sie haben daher 

die übrigen Verfahrenskosten von Fr. 8'800.-- zu tragen, d.h. der Beschwer-

degegner 1 im Umfang von Fr. 2'933.-- (1/3 von Fr. 8'800.--) und der Be-

schwerdegegner 2 im Umfang von Fr. 5'867.-- (2/3 von Fr. 8'800.--). Die 

von ihnen bereits geleisteten Verfahrenskosten von Fr. 800.-- resp. 

Fr. 1'700.-- sind als Teilzahlungen anzurechnen. Die Restbeträge von 

A-5356/2024 

Seite 13 

Fr. 2'133.-- (Verfahrenskosten von Fr. 2'933.-- abzüglich Teilzahlung von 

Fr. 800.--) resp. Fr. 4'167.-- (Verfahrenskosten von Fr. 5'867.-- abzüglich 

Teilzahlung von Fr. 1'700.--) sind nach Eintritt der Rechtskraft des vorlie-

genden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.  

5.  

5.1 Ganz oder teilweise obsiegenden Parteien ist von Amtes wegen oder 

auf Begehren eine Entschädigung für ihnen erwachsene notwendige und 

verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (vgl. vorstehend E. 3.1).  

5.2 Im Verfahren A-7178/2016 hatte die Beschwerdeführerin keine Kosten-

note eingereicht, weshalb das Bundesverwaltungsgericht ihr im Umfange 

des teilweisen Obsiegens eine von Amtes wegen festgesetzte Parteient-

schädigung von Fr. 1'500.-- (1/4 von Fr. 6'000.--) zusprach, die ihr im Um-

fang von Fr. 500.-- vom Beschwerdegegner 1 und im Umfang von 

Fr. 1‘000.-- vom Beschwerdegegner 2 nach Eintritt der Rechtskraft zu ent-

richten war. Die Höhe der Parteientschädigung von insgesamt Fr. 6'000.-- 

blieb vor Bundesgericht unbestritten, weshalb weiterhin auf den damals 

festgelegten Betrag abgestellt werden kann.  

5.3 Für das Verfahren A-7178/2016 ist der Beschwerdeführerin somit eine 

Parteientschädigung von Fr. 5'280.--(88 % von Fr. 6'000.--) zuzusprechen, 

welche vom Beschwerdegegner 1 im Umfang von Fr. 1'760.-- (1/3 von 

Fr. 5'280.--) und vom Beschwerdegegner 2 im Umfang von Fr. 3'520.-- (2/3 

von Fr. 5'280.--) zu bezahlen ist. Sollten in Umsetzung des Urteils des Bun-

desverwaltungsgerichts A-7178/2016 vom 13. November 2017 die Be-

schwerdegegner bereits eine Parteientschädigung von Fr. 500.-- resp. 

Fr. 1'000.-- der Beschwerdeführerin entrichtet haben, wären diese Beträge 

jeweils als Teilzahlungen anzurechnen. Keinen Anspruch auf eine Partei-

entschädigung haben die Vorinstanz und die nicht anwaltlich vertretenen 

Beschwerdegegner. 

Neuverlegung der Kosten vor der Vorinstanz  

6.  

6.1 Wie eingangs aufgezeigt, ist vorliegend zusätzlich über die Neuverle-

gung der Kosten der beiden vorinstanzlichen Verfahren zu befinden (vgl. 

vorstehend E. 1.2). 

A-5356/2024 

Seite 14 

6.2  

6.2.1 In der zweiten Verfügung vom 9. Juni 2022 führte die Vorinstanz im 

Kostenpunkt aus, dass das Bundesamt für Energie (BFE) als verfahrens-

leitende Behörde die Gebühren nach Zeitaufwand festlege (Art. 1 Bst. a 

Ziff. 1 i.V.m. Art. 3 Abs. 2 und Art. 9 Abs. 1 Bst. c der Verordnung über Ge-

bühren und Aufsichtsagaben im Energiebereich vom 22. November 2006 

[GebV-En, SR 730.05]). Angefallen seien Aufwände von 9 Arbeitsstunden 

zu je Fr. 135.-- und 35.75 Arbeitsstunden zu je Fr. 145.--, woraus sich eine 

Gesamtsumme von Fr. 6'398.75 ergebe. Gestützt auf Art. 4 Abs. 2 

GebV-En erscheine es angemessen, die Gebührenerhebung auf das Aus-

mass des Unterliegens herabzusetzen. Die Beschwerdeführerin unterliege 

zu rund 60 %, womit ihr eine Gebühr von Fr. 3'839.25 aufzuerlegen sei. 

Gestützt auf Art. 5a GebV-En seien mit den Jahresrechnungen 2020 und 

2021 bereits Akontozahlungen für das Verfahren von der Beschwerdefüh-

rerin erhoben worden (2020: Fr. 4'247.50 [3h x Fr. 135.-- + 26.5h x 

Fr. 145.--]; 2021: Fr. 1'341.25 [9.25h x Fr. 145.--]). Das BFE werde der Be-

schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft hinsichtlich bereits bezahlter 

Akontozahlungen jenen Betrag zurückerstatten, welcher Fr. 3'839.25 über-

steige. 

6.2.2 Die Gebührenhöhe von Fr. 6'398.75 ist im Rechtsmittelverfahren un-

bestritten geblieben und von diesem Betrag ist im Folgenden auszugehen. 

Auch besteht kein Anlass davon abzuweichen, dass die Vorinstanz die Ge-

bührenerhebung gestützt Art. 4 Abs. 2 GebV-En auf das Ausmass des Un-

terliegens der Beschwerdeführerin herabsetzen sowie den Beschwerde-

gegnern keine Gebühren auferlegen wollte. Vorliegend ist die Beschwer-

deführerin sodann als zu 88 % obsiegend und als zu 12 % unterliegend 

anzusehen, da sich der Streitgegenstand erst im anschliessenden Rechts-

mittelverfahren verengt hat (vgl. vorstehend E. 4.2).  

6.2.3 Für die zweite Verfügung der Vorinstanz vom 9. Juni 2022 ist der Be-

schwerdeführerin somit eine Gebühr von Fr. 767.85 (12 % von 

Fr. 6'398.75) aufzuerlegen. Die übrigen Kosten sind auf die Staatskasse zu 

nehmen. Das BFE hat das Verfahren entsprechend abzurechnen, dies un-

ter Einbezug der in jener Verfügung erwähnten Akontozahlungen der Be-

schwerdeführerin.  

  

A-5356/2024 

Seite 15 

6.3  

6.3.1 In der ersten Verfügung vom 20. Oktober 2016 setzte die Vorinstanz 

die Gebühr des BFE, welches die verfahrensleitende Behörde war, auf 

pauschal Fr. 3'000.-- fest und legte diese Gebühr gesamthaft der Be-

schwerdeführerin auf.  

6.3.2 Die Gebührenhöhe von Fr. 3'000.-- ist im Rechtsmittelverfahren un-

bestritten geblieben und von diesem Betrag ist im Folgenden ebenfalls aus-

zugehen. Es erscheint auch hier angezeigt, die Gebührerhebung auf das 

Ausmass des Unterliegens der Beschwerdeführerin herabzusetzen sowie 

den Beschwerdegegnern keine Gebühren aufzuerlegen. Die Beschwerde-

führerin ist wiederum als zu 88 % obsiegend und als zu 12 % unterliegend 

anzusehen, da sich der Streitgegenstand erst zu einem späteren Zeitpunkt 

verengt hat (vgl. vorstehend E. 4.2).  

6.3.3 Für die erste Verfügung der Vorinstanz vom 20. Oktober 2016 ist der 

Beschwerdeführerin somit eine Gebühr von Fr. 360.-- (12 % von 

Fr. 3'000.--) aufzuerlegen. Die übrigen Kosten sind auf die Staatskasse zu 

nehmen. Das BFE hat das Verfahren in diesem Sinne abzurechnen. Sollte 

die Beschwerdeführerin bereits die ursprünglich festgelegte Gebühr von 

Fr. 3'000.-- entrichtet haben, wäre dies bei der Endabrechnung zu berück-

sichtigen. Der Antrag der Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegner hät-

ten ihr die Differenz von Fr. 2'640.-- zu bezahlen, ist damit entsprechend 

abzuweisen.  

Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorliegenden Verfahrens 

7.  

Für den vorliegenden Kostenentscheid sind praxisgemäss keine Verfah-

renskosten zu erheben (Art. 6 Bst. b VGKE).  

8.  

8.1 Ganz oder teilwiese obsiegenden Parteien ist von Amtes wegen oder 

auf Begehren eine Entschädigung für ihnen erwachsene notwendige und 

verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (vgl. vorstehend E. 3.1).  

8.2 Beim vorliegenden Kostenentscheid besteht die Besonderheit, dass 

die Kosten- und Entschädigungsfolgen von zwei Rechtsgängen neu zu ver-

legen waren, wobei insbesondere der Umfang des Obsiegens im ersten 

A-5356/2024 

Seite 16 

Rechtsgang erst herzuleiten war. Der Beschwerdeführerin ist daher ein er-

heblicher Aufwand für dieses Verfahren entstanden. Angesichts dessen, 

dass ihren Anträgen grossmehrheitlich entsprochen wurde, steht ihr grund-

sätzlich eine volle Parteienschädigung zu, die von den Beschwerdegeg-

nern gemäss dem in E. 2.2 genannten Verteilschlüssel zu tragen ist.  

8.3 Für das vorliegende Verfahren legte die Beschwerdeführerin eine Kos-

tennote über Fr. 13'673.94 ins Recht, die sich aus einem Honorar von 

Fr. 12'643.55 (50.55 Stunden bei einem Stundenansatz zwischen Fr. 95.-- 

und Fr. 450.--), Auslagen von Fr. 5.80 und der Mehrwertsteuer von 

Fr. 1'024.59 zusammensetzt. 

Der Kostennote kann aber erneut nicht vollständig gefolgt werden, wobei 

im Wesentlichen die gleichen Kritikpunkte wie oben greifen (vgl. vorste-

hend E. 3.2). Dies betrifft den teils geltend gemachten Stundenansatz von 

Fr. 450.--, den mutmasslichen Einbezug von Sekretariatskosten (z.B. die 

Positionen "Bearbeitung Posteingang" und "E-Mail an Klientschaft" zum 

Stundenansatz von Fr. 95.--) sowie den Mehrwertsteuerzuschlag. Auch 

vorliegend gilt es zu berücksichtigen, dass der Rechtsvertretung die Sach- 

und Rechtslage aufgrund der vorangegangenen Rechtsmittelverfahren be-

reits bekannt war, was ihr bei der Aufarbeitung der Prozessgeschichte zu-

gute kam. Der ausgewiesene Aufwand von 50.55 Stunden erscheint daher 

als deutlich zu hoch. Die Parteienschädigung ist deshalb ermessensweise 

aufgrund der Akten festzusetzen. In Anbetracht des mutmasslich notwen-

digen Aufwands erachtet das Bundesverwaltungsgericht eine Parteient-

schädigung von Fr. 5'100.-- als angemessen.  

8.4  Für das vorliegende Verfahren ist der Beschwerdeführerin somit eine 

Parteientschädigung von Fr. 5'100.-- zuzusprechen, welche vom Be-

schwerdegegner 1 im Umfang von Fr. 1'700.-- (1/3 von Fr. 5'100.--) und 

vom Beschwerdegegner 2 im Umfang von im Umfang von Fr. 3'400.-- (2/3 

von Fr. 5'100.--) zu bezahlen ist. Keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung haben die Vorinstanz und die nicht anwaltlich vertretenen Be-

schwerdegegner. 

  

A-5356/2024 

Seite 17 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

1.1 Für das Verfahren A-3037/2022 werden der Beschwerdeführerin Ver-

fahrenskosten von Fr. 3'150.-- auferlegt. Dieser Betrag wird dem im Ver-

fahren A-3037/2022 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 25'000.-- ent-

nommen. Der Restbetrag von Fr. 21'850.-- wird ihr nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

1.2 Für das Verfahren A-3037/2022 werden dem Beschwerdegegner 1 Ver-

fahrenskosten von Fr. 1'283.-- und dem Beschwerdegegner 2 Verfahrens-

kosten von Fr. 2'567.-- auferlegt. Diese Beträge sind nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu 

überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage ab Rechnungsdatum. Die 

Zustellung der Rechnung erfolgt mit separater Post. 

1.3 Für das Verfahren A-3037/2022 wird der Beschwerdeführerin eine Par-

teientschädigung von Fr. 6'600.-- zugesprochen. Diese ist ihr vom Be-

schwerdegegner 1 im Umfang von Fr. 2'200.-- und vom Beschwerdegeg-

ner 2 im Umfang von Fr. 4'400.-- nach Eintritt der Rechtskraft des vorlie-

genden Urteils zu entrichten.  

2.  

2.1 Für das Verfahren A-7178/2016 werden der Beschwerdeführerin Ver-

fahrenskosten von Fr. 1'200.-- auferlegt. Dieser Betrag wird den im Verfah-

ren A-7178/2016 vereinnahmten Verfahrenskosten von Fr. 7'500.-- ent-

nommen. Der Betrag von Fr.  6'300.-- wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils zurückerstattet.  

2.2 Für das Verfahren A-7178/2016 werden dem Beschwerdegegner 1 Ver-

fahrenskosten von Fr. 2'933.-- und dem Beschwerdegegner 2 Verfahrens-

kosten von Fr. 5'867.-- auferlegt. Die im Verfahren A-7178/2016 bereits ge-

leisteten Verfahrenskosten von Fr. 800.-- resp. Fr. 1'700.-- werden als Teil-

zahlungen angerechnet. Der Beschwerdegegner 1 hat den Restbetrag von 

Fr. 2'133.-- und der Beschwerdegegner 2 hat den Restbetrag von 

Fr. 4'167.-- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Guns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage ab 

Rechnungsdatum. Die Zustellung der Rechnung erfolgt mit separater Post. 

A-5356/2024 

Seite 18 

2.3 Für das Verfahren A-7178/2016 wird der Beschwerdeführerin eine Par-

teientschädigung von Fr. 5'280.-- zugesprochen. Diese ist ihr im Sinne der 

Erwägungen vom Beschwerdegegner 1 im Umfang von Fr. 1'760.-- und 

vom Beschwerdegegner 2 im Umfang von Fr. 3'520.-- nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu entrichten.  

3.  

3.1 Für die Verfügung der Vorinstanz vom 9. Juni 2022 wird der Beschwer-

deführerin eine Gebühr von Fr. 767.85 auferlegt. Die übrigen Kosten wer-

den auf die Staatskasse genommen. Das BFE hat die Endabrechnung des 

Verfahrens im Sinne der Erwägungen vorzunehmen. 

3.2 Für die Verfügung der Vorinstanz vom 20. Oktober 2016 wird der Be-

schwerdeführerin eine Gebühr von Fr. 360.-- auferlegt. Die übrigen Kosten 

werden auf die Staatskasse genommen. Das BFE hat die Endabrechnung 

des Verfahrens im Sinne der Erwägungen vorzunehmen. 

4.  

4.1 Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erho-

ben.  

4.2 Für das vorliegende Verfahren wird der Beschwerdeführerin eine Par-

teientschädigung von Fr. 5'100.-- zugesprochen. Diese ist ihr vom Be-

schwerdegegner 1 im Umfang von Fr. 1'700.-- und vom Beschwerdegeg-

ner 2 im Umfang von Fr. 3'400.-- nach Eintritt der Rechtskraft des vorlie-

genden Urteils zu entrichten.  

5.  

Im Übrigen werden die Anträge der Beschwerdeführerin abgewiesen. 

  

A-5356/2024 

Seite 19 

6.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, den Beschwerdegegner 1, 

den Beschwerdegegner 2 und die Vorinstanz. 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Maurizio Greppi Flurina Peerdeman 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 

  

A-5356/2024 

Seite 20 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– den Beschwerdegegner 1 (Gerichtsurkunde) 

– den Beschwerdegegner 2 (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)