# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 02607a35-2612-50eb-9218-37f75aeeab08
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-05-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.05.2016 D-2594/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2594-2016_2016-05-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-2594/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  M a i  2 0 1 6  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Wespi, 

mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas;  

Gerichtsschreiber Daniel Merkli. 

   

Parteien 

 
A._______,  

geboren am (…), 

China (Volksrepublik),  

(…)  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 13. April 2016 / N________ 

 

 

 

D-2594/2016 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Beschwerdeführer am 5. Januar 2016 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass ein Abgleich mit dem zentralen Visa-Informationssystem (CS-Vis) 

ergab, dass dem Beschwerdeführer von Italien ein vom 9. Dezember 2015 

bis am 18. Dezember 2015 gültiges Visum ausgestellt worden war, 

dass das SEM die italienischen Behörden am 9. Februar 2016 um Über-

nahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 12 Abs. 4 der Verordnung 

(EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 

des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehö-

rigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf inter-

nationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO) ersuchte, 

dass die italienischen Behörden das Übernahmeersuchen innert der in 

Art. 22 Abs. 7 Dublin-III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet liessen,  

dass das SEM mit – am 20. April 2016 eröffneter – Verfügung vom 13. April 

2016 in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das 

Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 5. Januar 2016 nicht eintrat und 

ihn in Anwendung der Dublin-III-VO nach Italien wegwies, wobei es fest-

hielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme keine aufschie-

bende Wirkung zu, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. April 2016 beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, die ange-

fochtene Verfügung sei aufzuheben, das SEM sei anzuweisen, gemäss 

Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, 

SR 142.311) das Selbsteintrittsrecht auszuüben, auf sein Asylgesuch sei 

einzutreten und das Asylverfahren sei in der Schweiz durchzuführen, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte, es sei der Beschwer-

de die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die unentgeltliche Rechts-

pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu gewähren,  

dass die vorinstanzlichen Akten am 2. Mai 2016 beim Bundesverwaltungs-

gericht eingingen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-

schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM in der Regel – so 

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auch vorliegend – endgültig entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass im Weiteren gestützt auf Art. 111a Abs. 2 AsylG vorliegend auf einen 

Schriftenwechsel verzichtet wurde, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-

suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-

führung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zu-

ständig ist (Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III als 

zuständiger Staat bestimmt wird, 

dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein-

geleitet wird, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Asylantrag gestellt 

wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig-

keit prüfende Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zu-

ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den 

eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche 

Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-

bedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische 

Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder 

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entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 der Charta der Grund-

rechte der Europäischen Union (ABl. C 364/1 vom 18.12.2000) mit sich 

bringen, und nach den Regeln der Dublin-III-VO kein anderer zuständiger 

Mitgliedstaat bestimmt werden kann, 

dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, 

einen Antragsteller, der in einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag ge-

stellt hat, nach Massgabe der Art. 21, 22 und 29 Dublin-III-VO aufzuneh-

men (Art. 18 Abs. 1 Bst. a Dublin-III-VO),  

dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-

schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder 

Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch 

wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die 

Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbstein-

trittsrecht), 

dass der Beschwerdeführer am 5. Januar 2016 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass ein Abgleich mit dem zentralen Visa-Informationssystem (CS-Vis) 

ergab, dass dem Beschwerdeführer von Italien ein vom 9. Dezember 2015 

bis am 18. Dezember 2015 gültiges Visum ausgestellt worden war, 

dass die italienischen Behörden das Übernahmeersuchen des SEM vom 

9. Februar 2016 innert der in Art. 22 Abs. 7 Dublin-III-VO vorgesehenen 

Frist unbeantwortet liessen, womit sie die Zuständigkeit Italiens implizit an-

erkannten,  

dass das SEM bei dieser Sachlage zu Recht von der Zuständigkeit Italiens 

für die Durchführung des Asylverfahrens ausging, 

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs zur allfäl-

ligen Wegweisung nach Italien lediglich erklärte, “zum ersten Mal hier zu 

sein und nichts darüber zu wissen“ (vgl. SEM-Protokoll A9 S. 7), und damit 

die grundsätzliche Zuständigkeit Italiens zur Behandlung des in der 

Schweiz gestellten Asylgesuches nicht bestritt, 

dass festzuhalten ist, dass Art. 12 Abs. 4 Dublin-III-VO nicht direkt anwend-

bar (self-executing) ist (vgl. BVGE 2015/19 E. 4.5 sowie Urteil des BVGer 

E-6513/2014 vom 3. Dezember 2015 E. 5.1 und 5.2) und der Beschwerde-

führer den zuständigen Mitgliedstaat, in welchem er das Asylverfahren 

durchlaufen möchte, nicht selber wählen kann (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3), 

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weshalb das Beschwerdevorbringen, er habe in Italien keinen Asylantrag 

gestellt, nicht entscheidrelevant ist, 

dass er in der Beschwerde unter Hinweis auf zahlreiche Berichte aus dem 

Internet zur allgemeinen Situation für Asylsuchende in Italien geltend 

machte, Italien sei bei der Unterbringung von Asylsuchenden überlastet 

und könne die medizinische Versorgung nicht gewährleisten, wobei die Zu-

stände in Italien mit denjenigen in Griechenland vergleichbar seien, 

dass er damit die Anwendung der Ermessensklausel von Art. 17 Abs. 1 

Dublin-III-VO respektive der – das Selbsteintrittsrecht im Landesrecht kon-

kretisierenden – Bestimmung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 fordert, gemäss 

welcher das SEM das Asylgesuch "aus humanitären Gründen" auch dann 

behandeln kann, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zu-

ständig wäre, 

dass der Beschwerdeführer nicht behauptet, die italienischen Behörden 

würden sich weigern, ihn wieder aufzunehmen und seinen Antrag auf in-

ternationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln der Verfahrensrichtlinie 

(weiter) zu prüfen, sondern mit seinen Einwänden lediglich die schlechten 

Aufnahmebedingungen und eine mangelnde medizinische Versorgung be-

mängelt,  

dass sich das Bundesverwaltungsgericht der Einschätzung des SEM in der 

angefochtenen Verfügung anschliesst, wonach es keine wesentlichen 

Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die Aufnahmebedin-

gungen für Antragsteller in Italien würden systemische Schwachstellen auf-

weisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Be-

handlung im Sinne des Art. 4 EU–Grundrechtecharta mit sich bringen (vgl. 

BVGE 2015/4 E. 4.1), 

dass die Ausführungen in den in der Beschwerde erwähnten Berichten der 

Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH), von bordermonitoring.eu sowie 

von Bethke/Bender, welche im Übrigen nicht aktuell sind, sondern aus den 

Jahren 2011-2013 stammen, an dieser Einschätzung nichts zu ändern ver-

mögen, 

dass Italien Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens 

vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 

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(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-

tungen nachkommt, 

dass auch davon ausgegangen werden darf, Italien anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-

ternationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, 

die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, 

dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind, 

Italien werde im Falle des Beschwerdeführers den Grundsatz des Non-Re-

foulement missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem 

sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 

Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Aus-

reise in ein solches Land gezwungen zu werden,  

dass der Beschwerdeführer keine konkreten Hinweise für die Annahme 

dargetan hat, Italien würde ihn dauerhaft die ihm gemäss Aufnahmerichtli-

nie zustehenden minimalen Lebensbedingungen vorenthalten, und er sich 

bei einer vorübergehenden Einschränkung im Übrigen nötigenfalls an die 

italienischen Behörden wenden und die ihm zustehenden Aufnahmebedin-

gungen auf dem Rechtsweg einfordern kann (vgl. Art. 26 Aufnahmerichtli-

nie), 

dass der Beschwerdeführer, wie in der angefochtenen Verfügung explizit 

festgehalten, an einer Hepatitis erkrankt ist und weitere medizinische Ab-

klärungen vorgenommen werden, 

dass keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorliegen, die Überstellung nach 

Italien setze den Beschwerdeführer einer Gefahr für seine Gesundheit aus 

und verletze Art. 3 EMRK,  

dass Italien über eine ausreichende medizinische Infrastruktur verfügt und 

die erforderliche Behandlung auch dort sichergestellt werden kann,  

dass die Mitgliedstaaten den Antragstellenden die erforderliche medizini-

sche Versorgung, die zumindest die Notversorgung und die unbedingt er-

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forderliche Behandlung von Krankheiten und schweren psychischen Stö-

rungen umfasst, zugänglich machen müssen (Art. 19 Abs. 1 Aufnahme-

richtlinie), und den Antragstellenden mit besonderen Bedürfnissen die er-

forderliche medizinische oder sonstige Hilfe (einschliesslich erforderlichen-

falls einer geeigneten psychologischen Betreuung) zu gewähren haben 

(Art. 19 Abs. 2 Aufnahmerichtlinie),  

dass den gesundheitlichen Schwierigkeiten Rechnung getragen werden 

kann, indem das SEM, wie von diesem selbst in der angefochtenen Verfü-

gung darauf hingewiesen, die italienischen Behörden vorgängig in geeig-

neter Weise über die spezifischen medizinischen Umstände informiert (vgl. 

Art. 31 f. Dublin-III-VO),  

dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen 

zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine 

gesetzeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG) 

durch die Vorinstanz zu entnehmen sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer 

Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält,  

dass es nach dem Gesagten keinen Grund für eine Anwendung der Ermes-

sensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO gibt und an dieser Stelle festzuhal-

ten bleibt, dass die Dublin-III-VO – wie vom SEM zutreffend erwogen – den 

Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat 

selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3), 

dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

– weil er nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungs-

bewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung nach 

Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),  

dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss 

Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen sind, da das 

Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht-

eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 

2015/18 E. 5.2 m.w.H.),  

dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist und die Verfü-

gung des SEM zu bestätigen ist,  

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dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist, 

weshalb sich der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung als 

gegenstandslos erweist, 

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung abzuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus 

den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen wa-

ren, weshalb die Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt 

sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 

‒ 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-

digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Thomas Wespi Daniel Merkli 

 

 

 

Versand: