# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6c43e69e-d676-53e0-bc79-f2461756f206
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.11.2018 RC180004
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RC180004_2018-11-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RC180004-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller, Vorsitzender, Oberrichterin  

Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. M. Hochuli 

Urteil vom 6. November 2018 

 

in Sachen 

 

A._____, lic. iur.,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Kanton Zürich,  
Beschwerdegegner 

 

vertreten durch Bezirksgericht Bülach 

 

betreffend Unterhalt (Honorar unentgeltlicher Rechtsvertreter)   
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen  
Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 18. September 2018 (CG160019-C) 
 

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Erwägungen: 

I. 

1. Mit Eingabe vom 29. September 2016 machte B._____ (fortan: Kläger) vor 

Vorinstanz eine Klage auf Volljährigenunterhalt gegen seinen Vater, C._____ 

(fortan: Beklagter) anhängig (Urk. 5/2). Der Beklagte erstattete die Klageantwort 

am 3. Januar 2017 (Urk. 5/9). Mit Verfügung vom 15. Februar 2017 wies die Vor-

instanz den klägerischen Antrag um Verpflichtung des Beklagten zur Leistung ei-

nes Prozesskostenvorschusses ab. Weiter gewährte sie dem Kläger die unent-

geltliche Rechtspflege und bestellte ihm in der Person des Beschwerdeführers ei-

nen unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 5/17). Anlässlich der Hauptverhandlung 

vom 5. Mai 2017 schlossen der Kläger und der Beklagte nach Erstattung der Par-

teivorträge einen Teilvergleich über den vom Beklagten für die Zeit bis Ende Ja-

nuar 2017 zu leistenden Unterhalt (Urk. 5/25). Mit Verfügung vom 18. Mai 2017 

wurde das Verfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des zwischen dem Be-

klagten und der Mutter des Klägers geführten Abänderungsprozesses sistiert 

(Urk. 5/26). Mit Eingabe vom 12. Januar 2018 beantragte der Kläger die Wieder-

aufnahme des Verfahrens (Urk. 5/30). Daraufhin zog die Vorinstanz ihren Sistie-

rungsentscheid mit Verfügung vom 7. Februar 2018 in Wiedererwägung und sis-

tierte das Verfahren bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist des erstinstanzlichen Er-

ledigungsentscheids des Abänderungsverfahrens (Urk. 5/32). Mit Schreiben vom 

9. Mai 2018 teilte die Vorinstanz den Parteien mit, das Verfahren werde wieder 

aufgenommen (Urk. 5/34). Anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 22. August 

2018 (Prot. I S. 22 f.) schlossen der Kläger und der Beklagte einen weiteren Ver-

gleich (Urk. 5/41), worauf die Vorinstanz das Verfahren mit Verfügung vom 

23. August 2018 als durch Vergleich erledigt abschrieb (Urk. 5/42). 

2. Mit Eingabe vom 31. August 2018 beantragte der Beschwerdeführer eine 

Entschädigung in der Höhe von Fr. 14'393.85 aus der Gerichtskasse, basierend 

auf einem Aufwand von 59.4 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 142.– (Urk. 4/4). 

Mit Verfügung vom 18. September 2018 entschädigte die Vorinstanz den Be-

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schwerdeführer für seine Bemühungen und Barauslagen mit Fr. 11'331.35 (ein-

schliesslich Mehrwertsteuer; Urk. 5/45 S. 3 Dispositiv-Ziff. 1). 

3. Dagegen erhob der Beschwerdeführer rechtzeitig (vgl. Urk. 5/46) Beschwer-

de mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2): 

" Es sei Dispositivziffer 1 der Verfügung des Beschwerdegegners vom 18. September 2018 aufzuheben 
und der Beschwerdeführer sei für seine Aufwände als unentgeltlicher Rechtsvertreter im Verfahren 
CG160019-C mit CHF 14'393.85 zu entschädigen. 

 Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 7.7% MWST) zulasten der Staatskasse." 

4. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Auf die Einholung einer 

Stellungnahme der Vorinstanz kann verzichtet werden (Art. 324 ZPO). 

5. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich 

unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Be-

schwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

II. 

1. Die Vorinstanz erwog, der Streitwert habe Fr. 118'800.– betragen und es 

handle sich um eine Klage auf Volljährigenunterhalt mit wiederkehrenden Leis-

tungen nach Art. 92 ZPO. Es rechtfertige sich daher eine Kürzung der Grundge-

bühr von Fr. 12'000.– um einen Viertel auf Fr. 9'000.–. Es hätten weder eine be-

sonders hohe Verantwortung noch ein besonders grosser Zeitaufwand vorgele-

gen. Für die kurze Instruktionsverhandlung vom 26. Juli 2018 (recte: 22. August 

2018) sei ein Zuschlag in der Höhe von 15% der Grundgebühr geschuldet, mithin 

Fr. 1'350.–. Hinzuzurechnen seien Spesen von Fr. 142.– sowie die Mehrwert-

steuer. Da die Leistungen ganz überwiegend vor dem 1. Januar 2018 erbracht 

worden seien, sei die Mehrwertsteuer mit 8% zu berechnen und betrage 

Fr. 839.35. Dies ergebe ein Honorar von Fr. 11'331.35 inkl. Mehrwertsteuer 

(Urk. 5/45 S. 2). 

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2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe in ihrer Verfügung ausge-

führt, vorliegend rechtfertige sich eine Kürzung der Grundgebühr um einen Viertel, 

da weder eine besonders hohe Verantwortung noch ein besonders grosser Zeit-

aufwand vorgelegen habe. Eine Begründung dieser Annahme erfolge jedoch nicht 

und erscheine schon aus diesem Grund als willkürlich. Der Rechtsstreit habe Voll-

jährigenunterhalt für mehrere Jahre betroffen und einen Streitwert von 

Fr. 118'800.– erreicht. Dieser sei vom Beschwerdegegner in dieser Höhe ohne 

Weiteres akzeptiert worden. Allein die Höhe des Streitwerts sowie der Umstand, 

dass der Prozess zumindest einen Teil der Lebensgrundlage einer Person betrof-

fen habe, spreche offenkundig gegen die nicht weiter begründete Annahme, es 

habe "keine hohe Verantwortung" seitens des Beschwerdeführers vorgelegen. 

Der Zeitaufwand sei zudem in der Honorarnote vom 3. August 2018 (recte: 

31. August 2018) klar ausgewiesen und erscheine in Anbetracht der komplexen 

Umstände als durchaus angemessen. Die Vorinstanz habe sich damit allerdings 

in keiner Art und Weise auseinandergesetzt. Namentlich fehle es an konkreten 

Angaben, welche der in Rechnung gestellten Bemühungen um wieviel zu kürzen 

seien. Es werde gar nicht erst aufgezeigt, inwiefern seine Bemühungen den 

Rahmen des Üblichen sprengten. Auch ein Vergleich mit anderen, ähnlich gela-

gerten Verfahren sei unterblieben. Sodann werde im Ergebnis offensichtlich, dass 

die Bemessungskriterien "Zeitaufwand" und "Verantwortung Anwalt" im konkreten 

Fall in willkürlicher Weise beurteilt worden seien, da eine Begründung gänzlich 

unterblieben sei. Damit habe die Vorinstanz ihren Ermessensspielraum klarer-

weise überschritten. Weiter habe das Verfahren rund zwei Jahre gedauert, was 

erfahrungsgemäss mit Mehraufwand verbunden sei, da laufend Anfragen des Kli-

enten betreffend den Stand der Dinge zu beantworten gewesen seien. Es sei 

nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz diesen Umständen in ihrem Entscheid an-

gemessen Rechnung getragen und in die Berechnung einfliessen lassen habe. 

Der in Rechnung gestellte Aufwand sei gross und den konkreten Umständen an-

gemessen gewesen. Die von der Vorinstanz vorgenommene Kürzung sei daher 

unverhältnismässig gewesen, weshalb der angefochtene Entscheid aufzuheben 

und ihm die beantragte Entschädigung zuzusprechen sei (Urk. 1 S. 4 ff.). 

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3.1. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes in Zivilsachen 

bemisst sich nach der Anwaltsgebührenverordnung des Obergerichts vom 

8. September 2010 (AnwGebV, LS 215.3). Sie wird festgesetzt, nachdem der An-

walt dem Gericht eine Aufstellung über den Zeitaufwand und die Auslagen vorge-

legt hat, wobei damit ein Antrag zur Höhe der beanspruchten Vergütung verbun-

den werden kann (§ 23 Abs. 1 und 2 AnwGebV). Die Entschädigung berechnet 

sich – vorbehältlich der bundesgerichtlichen Einschränkung, dass jedenfalls not-

wendiger Aufwand angemessen zu entschädigen ist (BGer 5A_157/2015 vom 

12. November 2015, E. 3.3.1 f.) – nach dem vom kantonalen Recht vorgegebenen 

pauschalen Rahmen (§ 23 Abs. 1 AnwGebV). Bei der Klage auf Volljährigenun-

terhalt handelt es sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit. Die Gebühr be-

misst sich somit grundsätzlich nach der Höhe des Streitwertes (§ 4 Abs. 1 Anw-

GebV). Ist die Verantwortung oder der Zeitaufwand der Vertretung oder die 

Schwierigkeit des Falls besonders hoch oder tief, kann die Gebühr bis zu einem 

Drittel erhöht oder ermässigt werden (§ 4 Abs. 2 AnwGebV). Bei Streitigkeiten 

über wiederkehrende Leistungen gemäss Art. 92 ZPO kann die Gebühr bis auf 

die Hälfte reduziert werden (§ 4 Abs. 3 AnwGebV). Die Gebühr deckt den Auf-

wand für die Begründung der Klage sowie für die Teilnahme an der Hauptver-

handlung ab (§ 11 Abs. 1 AnwGebV). Für die Teilnahme an zusätzlichen Ver-

handlungen und für weitere notwendige Rechtsschriften wird ein Einzelzuschlag 

von je höchstens der Hälfte der konkreten Grundgebühr oder ein Pauschalzu-

schlag berechnet (§ 11 Abs. 2 AnwGebV). Die notwendigen Auslagen und die 

Mehrwertsteuer sind zusätzlich zu entschädigen (§ 1 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 Anw-

GebV). Mithin greift ein System der Pauschalentschädigung, wonach der tatsäch-

lich geleistete Zeitaufwand nur eines von mehreren massgebenden Bemessungs-

kriterien darstellt und der unentgeltliche Rechtsbeistand nicht nach der Rechnung 

"Stunden mal Stundenansatz" honoriert wird. Der Bundesgesetzgeber hat für den 

Anwendungsbereich der ZPO bewusst darauf verzichtet, eine volle Entschädi-

gung vorzuschreiben (BGE 137 III 185 E. 5.2 mit Hinweis auf die Materialien). 

Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO verpflichtet nur zu einer "angemessenen" Entschädi-

gung des unentgeltlichen Rechtsvertreters durch die Kantone (BGer 5A_157/2015 

vom 12. November 2015, E. 3.1). 

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3.2. Ausgehend von einem Streitwert von Fr. 118'800.– berechnete die Vorin-

stanz die Grundgebühr gemäss § 4 Abs. 1 AnwGebV (geringfügig abgerundet) 

auf Fr. 12'000.–, was zu Recht unangefochten blieb. Entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4 Rz. 8) erfolgte die Kürzung um einen Viertel auf 

Fr. 9'000.– nicht gestützt auf § 4 Abs. 2 AnwGebV, sondern auf der Grundlage 

von § 4 Abs. 3 AnwGebV, gemäss welcher Bestimmung die Gebühr bei Streitig-

keiten über wiederkehrende Leistungen gemäss Art. 92 ZPO (um solche handelt 

es sich bei den eingeklagten Unterhaltsbeiträgen) bis auf die Hälfte ermässigt 

werden kann. Die Vorinstanz hat die vorgenommene Kürzung klar und nachvoll-

ziehbar begründet (vgl. Urk. 5/45 S. 2 Ziff. 3 Satz 1 und 2), und diese war vor dem 

Hintergrund, dass bei den strittigen Unterhaltsbeiträgen allein aufgrund von deren 

Periodizität ein hoher Streitwert resultierte, auch angezeigt. Insofern erweist sich 

die Beschwerde als unbegründet. 

3.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz sei zu Unrecht 

davon ausgegangen, er habe trotz des hohen Streitwerts "keine hohe Verantwor-

tung" getragen (Urk. 1 S. 4 Rz. 8) kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Die 

Vorinstanz hatte lediglich im Hinblick auf § 4 Abs. 2 AnwGebV festgehalten, es 

habe "weder eine besonders hohe Verantwortung noch ein besonders grosser 

Zeitaufwand" vorgelegen, und daher von einer Erhöhung der Grundgebühr ge-

stützt auf § 4 Abs. 2 AnwGebV abgesehen (Urk. 5/45 S. 2 Ziff. 3). Der Beschwer-

deführer geht allerdings selbst nur von einem grossen, nicht aber einem beson-

ders grossen Zeitaufwand aus (vgl. Urk. 1 S. 6 Rz. 14), wie dies gemäss § 4 

Abs. 2 AnwGebV für eine Erhöhung der Grundgebühr erforderlich wäre. Weiter 

führt er zwar komplexe Umstände an (Urk. 1 S. 5 Rz. 8), begründet diese jedoch 

mit keinem Wort und genügt damit seiner Begründungspflicht nicht. Sofern er da-

für die zweijährige Verfahrensdauer anführen wollte (vgl. Urk. 1 S. 6 Rz. 15), ist 

festzuhalten, dass das Verfahren während rund eines Jahres sistiert war (vgl. 

Urk. 5/26, 5/32 und 5/34), so dass sich dieses Argument bereits deswegen als 

unbehelflich erwiese. Abgesehen davon ist auch nicht ersichtlich, weshalb der Fall 

in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht besonders schwierig gewesen sein soll, 

zumal im Wesentlichen die Leistungsfähigkeit des Beklagten zu ermitteln war. 

Dies dürfte kaum Schwierigkeiten bereitet haben, da der Beklagte nach dem Ver-

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kauf seines Unternehmens nicht mehr als Selbständigerwerbender tätig war, son-

dern eine Anstellung beim Kanton Zürich gefunden hatte (vgl. Prot. I S. 13), so 

dass sein Einkommen ohne Weiteres anhand seiner Anstellungsverfügung ermit-

telt werden konnte. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorin-

stanz von einer Erhöhung der Grundgebühr gestützt auf § 4 Abs. 2 AnwGebV ab-

sah. 

3.4. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe sich nicht mit 

der eingereichten, detaillierten Kostennote auseinandergesetzt. Wie oben unter 

Ziff. 3.1 dargelegt, richtet sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsver-

treters im vorliegenden Fall nicht nach dem tatsächlichen Zeitaufwand, sondern 

gemäss der Anwaltsgebührenverordnung primär nach der Höhe des Streitwerts. 

Die Vorinstanz durfte daher von einer Beurteilung der einzelnen Positionen in der 

eingereichten Honorarrechnung absehen (BGE 143 IV 453 E. 2.5.1; BGE 141 I 

124 E. 4.5). Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang vorbringt, 

der geltend gemachte Aufwand habe in jedem Punkt in direktem Zusammenhang 

mit dem Verfahren gestanden und sei den konkreten Umständen angemessen 

gewesen (Urk. 1 S. 6), vermag er mit dem blossen Verweis auf seine Honorarnote 

weder aufzuzeigen, dass der geltend gemachte Aufwand zur gehörigen Erledi-

gung seines Mandats erforderlich war, noch dass die von der Vorinstanz festge-

legte Pauschalentschädigung zu einem Ergebnis führte, das ausserhalb jedes 

vernünftigen Verhältnisses zu seinen geleisteten Diensten stand. Daher erweist 

sich der Vorwurf, die Vorinstanz habe ihren Ermessensspielraum überschritten, 

als unbegründet. 

3.5. Nach dem Ausgeführten erweist sich die Beschwerde in allen Punkten als 

unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 

III. 

 Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren richtet sich nach der 

Gebührenverordnung des Obergerichts vom 8. September 2010 (GebV OG). Der 

Streitwert beträgt Fr. 2'718.– (Differenz zwischen beschwerdeweise verlangter 

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und vorinstanzlich zugesprochener Entschädigung, jeweils ohne Mehrwertsteuer-

zuschlag). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist daher in Anwendung von § 4 

Abs. 1 und Abs. 2, § 8 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG auf Fr. 200.– fest-

zusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 

Abs. 1 ZPO). Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen 

zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3 und Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beschwerdefüh-

rer auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer im Doppel 

für sich und den Kläger, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 2'718.–. Die Beschwerde an 
das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs 
gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 

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Zürich, 6. November 2018 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

lic. iur. M. Hochuli 
 
 
versandt am: 
mc 

	Urteil vom 6. November 2018
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer im Doppel für sich und den Kläger, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...