# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96b1de9b-8da6-5928-bf4d-70de8daebd42
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-28
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 28.01.2021 S 2019 165
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-165_2021-01-28.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 28. Januar 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung
(Rente)

S 2019 165

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Urteil S 2019 165

A. Der 1963 geborene A.________ meldete sich am 28. Dezember 2010 unter 
Hinweis auf ein Rückenleiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (IV-
act. 1). Die IV-Stelle tätigte in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen. Am 
11. Februar 2012 ersuchte A.________ sodann um Kostengutsprache für orthopädische 
Massschuhe (IV-act. 30), welche mit Mitteilung vom 11. Mai 2012 erteilt wurde (IV-act. 37). 
Mit Vorbescheid vom 20. September 2012 stellte die Verwaltung A.________ die 
Zusprache einer ganzen Rente der Invalidenversicherung ab 1. Juli 2011 gestützt auf eine 
seit dem 19. Juli 2011 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit in 
Aussicht (IV-act. 47), welchen sie sodann mit Verfügung vom 14. November 2012 
bestätigte (IV-act. 51).

Im 2013 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (IV-act. 75). Während die 
Verwaltung weitere medizinische Erhebungen veranlasste, wies sie mit Verfügung vom 
20. März 2014 die Kostengutsprache für einen Rollstuhl ab (IV-act. 84), jene für 
kostspielige Änderungen/Schuhzurichtungen an Konfektionsschuhen oder an 
orthopädischen Spezialschuhen hiess sie hingegen unter gleichzeitiger Aufhebung der 
Mitteilung vom 11. Mai 2012 gut (Verfügung vom 3. Juni 2014 [IV-act. 90]). Sodann 
gewährte die IV-Stelle dem Versicherten mit Mitteilung vom 14. Juli 2015 berufliche 
Massnahmen in Form von Arbeitsvermittlung und Hilfe bei der Abklärung der beruflichen 
Eingliederungsmöglichkeiten (IV-act. 107). Am 9. September 2015 sprach die Verwaltung 
orthopädische Massschuhe (IV-act. 119) und am 11. Dezember 2015 ein Aufbautraining 
zu (IV-act. 126). Ebenfalls verpflichtete sie A.________ unter Hinweis auf die 
Schadenminderungspflicht, sich einer monatlichen Abstinenzkontrolle zu unterziehen (IV-
act. 127). Die am 4. Januar 2016 gestartete berufliche Massnahme (IV-act. 134) musste 
zufolge der Schulteroperation am 16. September 2016 sistiert werden (vgl. IV-act. 138). 
Die Eingliederungsmassnahmen wurden im Anschluss an das Triagegespräch am 
31. Oktober 2017 (IV-act. 170) fortgeführt und schliesslich per 14. Dezember 2017 
abgeschlossen (IV-act. 171). In der weiteren Folge gab die IV-Stelle bei der PMEDA 
(Polydisziplinäre medizinische Abklärungen) AG (nachfolgend: PMEDA) ein 
polydisziplinäres Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, 
Psychiatrie) in Auftrag, welches am 24. Juli 2018 erstattet wurde (IV-act. 195). Gestützt 
darauf und auf die Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stellte die 
Verwaltung mit Vorbescheid vom 23. Oktober 2018 die Einstellung der Invalidenrente auf 
Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung in Aussicht (IV-act. 202). 
Dagegen erhob A.________ Einwand (IV-act. 208 und 215). Nach Aktualisierung des 

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Urteil S 2019 165

medizinischen Dossiers verfügte die Verwaltung schliesslich am 7. November 2019 wie 
vorbeschieden (IV-act. 239).

B. Beschwerdeweise liess A.________ in Aufhebung der Verfügung vom 
7. November 2019 beantragen, ihm sei weiterhin eine ganze Rente der 
Invalidenversicherung auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein externes polydisziplinäres Gutachten 
zur Frage der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers veranlasse und 
nach dessen Vorliegen erneut über ihre Leistungspflicht befinde. Gerügt wurde 
insbesondere der Beweiswert der MEDAS-Expertise und des Anforderungsprofils gemäss 
RAD. Ferner wurde eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der 
Begutachtung geltend gemacht (act. 1).

C. Der mit Verfügung vom 10. Dezember 2019 verlangte Kostenvorschuss von 
Fr. 800.– wurde fristgerecht bezahlt (act. 4).

D. Mit Eingabe vom 20. Dezember 2019 (act. 3) liess der Beschwerdeführer den 
Bericht der Klinik C.________ vom 9. Dezember 2019 (Bf-act. 6) ins Recht legen.

E. Die IV-Stelle schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde (act. 6).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu: 
7. November 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 
E. 1.2.1).

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 83 ATSG vor, dass für im 

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Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 9. Dezember 2019 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden.

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des 
Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [EG AHVIVG; BGS 841.1]). Die 
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf 
Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) 
– Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige 
Verfügung am 7. November 2019. Diese ging am Folgetag beim Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers ein. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt 
Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift 
wurde am 9. Dezember 2019 der Post übergeben und ging am darauf folgenden Tag beim 
Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige 
Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
sodann Antrag und Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem 
Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; 
BGS 162.11).

3.
3.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für 
die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). 
Anlass zur Rentenrevision gibt jede (wesentliche) Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist nicht nur bei einer 
wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn 
sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen 

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Gesundheitszustandes erheblich verändert haben oder eine andere Art der Bemessung 
der Invalidität zur Anwendung gelangt (BGE 130 V 343 E. 3.5; BGer 9C_358/2017 vom 2. 
Mai 2018 E. 2.1).

3.2 Bei den Erwerbstätigen, deren Invaliditätsgrad nach der 
Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) festzusetzen ist, genügt für die 
Rentenrevision, dass seitens eines der beiden Vergleichseinkommen (Validen- oder 
Invalideneinkommen) eine Änderung eintritt, die nunmehr den für den Umfang des 
Rentenanspruchs nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgeblichen Invaliditätsgrad verändert 
(Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 2014, Art. 
31 N 24). Im Rahmen von Art. 17 Abs. 1 ATSG gilt für die auf Schwellenwerten 
beruhenden Renten der Invalidenversicherung, dass auch eine geringfügige Änderung des 
Sachverhalts Anlass zu einer Revision geben kann, sofern sie zu einer Überschreitung 
des Schwellenwerts führt (zum Ganzen BGE 133 V 545). Sofern die rentenberechtigte 
Person neu ein Erwerbseinkommen erzielen oder ein bestehendes Erwerbseinkommen 
erhöhen kann, wird die Rente gemäss Art. 31 IVG nur dann im Sinn von Art. 17 Abs. 1 
ATSG revidiert, wenn die Einkommensverbesserung jährlich Fr. 1'500.-- übersteigt. Bei 
einer Revision ist nur diejenige Einkommensverbesserung zu berücksichtigen, die nicht 
teuerungsbedingt ist (Art. 86ter der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 
831.201]).

3.3 Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des 
aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des 
Invaliditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf 
einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer 
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs 
(bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des 
Gesundheitszustands) beruht. Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung 
(Art. 49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nämlich nach durchgeführter Rentenrevision als 
Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle 
deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74ter lit. f IVV auf dem Weg der blossen 
Mitteilung (Art. 51 Abs. 1 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu 
vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (BGer 
8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).

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Die Heranziehung eines Verwaltungsaktes als Vergleichsbasis setzt voraus, dass er auf 
denjenigen Abklärungen beruht, welche mit Blick auf die möglicherweise veränderten 
Tatsachen notwendig erscheinen. Unter einer Sachverhaltsabklärung im Sinne von BGE 
133 V 108 muss eine Abklärung verstanden werden, die – wenn sie inhaltlich zu einem 
anderen Ergebnis führt – geeignet ist, eine Rentenerhöhung, -herabsetzung oder -
aufhebung zu begründen (BGer 8C_185/2017 vom 6. Juli 2017 E. 5.2). Vorbehalten bleibt 
die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 
E. 5.4 mit Hinweis).

3.4 Liegt ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und 
tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere 
Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3).

3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 
ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 
Person noch zugemutet werden können (BGE 115 V 133 E. 2 mit Hinweisen).

3.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es 
für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen 
allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit 
diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinandersetzt – was vor allem 
bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in 
Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der 
medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der 
medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende 
Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht 
auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen 
erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 
125 V 351 E. 3a).

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Praxisgemäss kann das Gericht den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten 
externer Spezialärzte vollen Beweiswert zuerkennen, solange nicht konkrete Indizien 
gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4; BGer 
8C_741/2018 vom 22. Mai 2019 E. 6.2 mit Hinweisen). 

4. Vorliegend streitig und zu prüfen ist, ob seit der letztmaligen rechtskräftigen, 
rentenbestätigenden Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des 
Rentenanspruchs beruhte, sich der Gesundheitszustand in einer rentenrelevanten Weise 
verändert hat, mithin ob seither eine Verbesserung eingetreten ist (vgl. E. 3.3 hiervor).

Als massgebender Vergleichszeitpunkt dient vorliegend die Verfügung vom 14. November 
2012, mit welcher dem Beschwerdeführer ab 1. Juli 2011 zufolge einer vollständigen 
Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit eine ganze Rente zugesprochen wurde (IV-
act. 51). Der RAD-Arzt Dr. med. D.________, FMH Innere Medizin, erklärte am 23. August 
2012, aufgrund des bisherigen Krankheitsverlaufs, der Komplexität des Krankheitsbildes 
und nicht zuletzt auch wegen des noch offenen Operationstermins, sei wohl nicht mit einer 
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vor einem Jahr zu rechnen. An der 
Schadenminderungspflicht betreffend Alkoholabstinenz sei grundsätzlich insbesondere 
wegen der bekannten Hyperurikämie/Gichtarthropathie festzuhalten (IV-act. 45). In seiner 
Stellungnahme vom 14. August 2012 hielt der RAD-Arzt fest, nicht zuletzt aufgrund der im 
Verlauf exazerbierten rheumatologischen Problematik sei ab dem 19. Juli 2011 
(Hospitalisation wegen reversiblem komatösem Zustandsbild bei Verdacht auf Isoniazid-
Enzephalopathie) die attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit plausibel (IV-act. 43). 
Rentenbegründend waren offenbar die Diagnosen Status nach Spondylodese L4/5 und 
Psoriasis-Spondylarthritis (vgl. IV-act. 106). 

5. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst das Gutachten der PMEDA. Er 
kritisiert, das Zumutbarkeitsprofil sei nicht begründet. Es werde lediglich lapidar 
festgehalten, dass der Versicherte auf dem ersten Arbeitsmarkt in einer angepassten 
Tätigkeit ein volles Pensum bei einer vollen Leistungsfähigkeit leisten könne. Auf die 
Schmerzen, Beschwerden und Einschränkungen des Beschwerdeführers seien die 
Experten mit keinem Wort eingegangen. Es bestünden permanent Schmerzen, 
Beschwerden und funktionelle Einschränkungen im unteren Rücken, der rechten und 
linken Schulter, welche mittlerweile beide mit Prothesen versorgt seien, sowie dem 
rechten, versteiften Fuss und dem linken, schwer arthrotischen Fuss/Sprunggelenk, 

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welcher dringend operiert werden müsse. Die Belastungsfähigkeit sei durch die vielen 
verschiedenen Gesundheitsschädigungen relevant eingeschränkt. Er ermüde schneller 
und bedürfe vermehrter Pausen, um sich zu erholen. Habe er keine ausreichenden Ruhe- 
und Erholungsphasen, dann büsse er dies die folgenden Tage mit 
Schmerzexazerbationen, was wiederum die Ausübung einer Arbeitstätigkeit einschränke 
resp. verunmögliche. Die Sachverständigen hätten gänzlich ausser Acht gelassen, dass 
es dem Beschwerdeführer an der jetzigen "geschützten" Arbeitsstelle möglich sei, Pausen 
einzulegen, wann immer nötig. Nur so sei gewährleistet, dass er, zumindest zeitlich, ein 
50 %-Pensum bewältigen könne. Das Rendement in der Präsenzzeit von 50 % sei jedoch 
wesentlich geringer. Ohne Pausen würde die Leistungsfähigkeit innert Kürze wesentlich 
einbrechen (act. 1 Ziff. 23 und 24).

5.1 Die Sachverständigen der PMEDA diagnostizierten eine Spondylodese 
Lendenwirbelkörper (LWK) 4/5, eine Schulter-Endoprothese rechts, eine 
Schultereckgelenksarthrose und Schultergelenksinstabilität links, eine 
Sprunggelenksarthrodese rechts, provozierte epileptische Anfälle (am ehesten 
alkoholischer Genese), anamnestisch anfallsfrei seit 2015, eine Spondylodese LWK 4/5, 
2010 mit sensiblem L5-Syndrom links, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. 
Ohne Einfluss auf die Leistungsfähigkeit konstatierten sie eine mögliche 
Alkoholabhängigkeit, Laborhinweis auf anhaltenden Alkoholkonsum, ein degeneratives 
Zervikovertebralsyndrom, eine Teilamputation des Daumenendgliedes rechts, eine Prä-
Adipositas, ein Carpaltunnel-Syndrom links, eine Hypertonie und eine Anämie unklarer 
Genese. Sie führten aus, die orthopädischen Gesundheitsstörungen, vor allem die 
Spondylodese, würden eine reduzierte Belastbarkeit bedingen. Insbesondere schieden 
körperlich schwere Arbeiten auf Dauer aus. Die stattgehabten zerebralen Krampfanfälle 
machten Tätigkeiten in gefährdenden Höhen und mit gefährdenden Maschinen 
ungeeignet. Die ICD-10-Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung seien nicht erfüllt. 
Belastungsfaktoren mit funktioneller Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen nicht vor. 
Erhebliche Inkonsistenzen hätten sich nicht ergeben. Gestützt darauf attestierten die 
Experten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. In einer 
leidensangepassten Tätigkeit bescheinigten sie demgegenüber eine volle 
Leistungsfähigkeit (IV-act. 195 S. 9–11).

5.2 Da vorliegend die Begründung der Arbeitsfähigkeit gerügt wird und die Gutachter 
die qualitative Einschränkung der Leistungsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit 
ausschliesslich aus orthopädischer Sicht herleiten (vgl. IV-act. 195 S. 10), ist es angezeigt, 

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zunächst das orthopädische Teilgutachten (IV-act. 195 S. 114–163) zu prüfen. Der 
Sachverständige Dr. med. E.________, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, verfügte über sämtliche relevanten Vorakten. Nach einer 
eingehenden Untersuchung des Versicherten inkl. Anamnese stellte er die Diagnosen 
Spondylodese LWK 4/5, degeneratives Zervikovertebralsyndrom, Schulter-Endoprothese 
rechts, Schultergelenksarthrose und Schultergelenksinstabilität links, 
Sprunggelenksarthrodese rechts, Teilamputation Daumenendglied rechts und Prä-
Adipositas. Er erklärte, bei der hiesigen klinischen Untersuchung zeige sich das 
Achsenskelett betreffend ein im Wesentlichen freier Funktions- und Untersuchungsbefund 
der Halswirbelsäule (HWS). Klinische Korrelate für die beschriebenen degenerativen 
Alterationen im aktuellen MRI (Magnetic Resonance Imaging) seien nicht evident, auch 
nicht hinsichtlich einer zervikobrachialen Radikulopathie. Im Bereich des lumbalen 
Wirbelsäulenabschnittes liege eine akzeptable Funktionalität vor, mit reklamierten lokalen 
muskulären und Facettenschmerzen aber keiner höhergradigen Bewegungsrestriktion und 
keiner objektivierbaren neurologischen Störung die Beine betreffend. Am rechten 
Schultergelenk finde sich eine endgradige funktionelle Beeinträchtigung bei reizloser 
Narbe nach Endoprothesenoperation, keine namhafte muskuläre Verschmächtigung mit 
Seitendifferenz, in der Spontanmotorik ausreichende dargebotene Beweglichkeit. Am 
linken Schultergelenk bestehe ein Reizzustand des Schultereckgelenkes sowie eine 
mögliche ventrale Instabilität ohne namhafte Beeinträchtigungen der Spontanmotorik oder 
in den Funktionsproben. Am rechten Daumen liege eine reizlose Teilamputation des 
Endgliedes vor ohne funktionelle Beeinträchtigung. Zusammengefasst seien beim 
Versicherten in Folge der degenerativen und postoperativen Veränderungen des 
Bewegungsapparates Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zu formulieren. 
Nach Spondylodese der Lendenwirbelsäule (LWS) seien erfahrungsgemäss nur noch 
überwiegend körperlich leichte Tätigkeiten mit maximaler Hebe- und Tragebelastung von 
10 kg als geeignet zu sehen. Ebenso würden von Seiten der Schultergelenke Tätigkeiten 
mit repetitiven Hebe- und Tragebelastungen oder im überwiegenden/dauerhaften 
Armvorhalt oder über Kopf ausscheiden. Hier seien nur noch leichte Hebe- und 
Tragebewegungen bis in Beckenhöhe als geeignet zu erachten. Im Bereich des rechten 
Fusses liege eine Störung der Rückfussfunktionalität vor, somit seien Tätigkeiten in 
überwiegend stehender oder gehender Position als ungünstig und nicht mehr geeignet zu 
sehen; ebenso Tätigkeiten mit Tritt- und Standsicherheit auf Treppen, Leitern oder 
Gerüsten. Keine namhafte Limitation ergebe sich hinsichtlich der Grob- und Feinmotorik 
nach Endgliedteilamputation des rechten Daumens. Im erlernten Beruf als Facharbeiter 
Maurer und Zimmermann sei auf Dauer die Arbeitsfähigkeit erloschen, die angestammte 

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Arbeitsfähigkeit betrage somit 0 %. Für die aktuell ausgeübte angepasste leichte 
körperliche Tätigkeit in der Montage, wechselbelastend, in stehender oder sitzender 
Position mit Möglichkeiten zum frei gewählten Haltungswechsel, ohne Zwangshaltungen 
des Achsenskeletts und ohne Überkopfbelastung sei eine Arbeitsfähigkeit von 100 % 
vorliegend, das Pensum und Rendement sei bei 100 %. Es erfolge bereits eine 
entsprechende Tätigkeit, derzeit im geschützten Rahmen. Die aktuelle Tätigkeit (leichte 
Montagearbeiten 50 % im geschützten Rahmen) sei bei entsprechender 
Arbeitsplatzgestaltung mit einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auch auf dem 
allgemeinen/freien Arbeitsmarkt als möglich zu erachten. Störungen von Konsistenz 
und/oder Plausibilität seien aufgrund der erhobenen Diagnosen mit objektiven 
funktionellen Restriktionen nicht zu erkennen. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit in der 
angestammten Tätigkeit bestehe seit Oktober 2010 (Spondylodese L4/5). Die 
rückblickende Bemessung der Arbeitsunfähigkeit (recte: Arbeitsfähigkeit) für eine 
leidensangepasste Tätigkeit erfolge medizinisch theoretisch aufgrund der Erfahrungswerte 
nach den genannten operativen Eingriffen: 50 % ab Februar 2011 (nach Spondylodese 
L4/5 im Oktober 2010), 100 % ab Mai 2011; 50 % ab Oktober 2013 (nach 
Rückfussarthrodese im März 2013), 100 % ab April 2014; 50 % ab Januar 2017 (nach 
Schulter-TP im September 2016), 100 % ab April 2017. Eine namhafte Steigerung der 
Arbeitsfähigkeit in der erlernten Tätigkeit sei als unwahrscheinlich anzusehen. Die 
Veränderungen des Gesundheitszustandes seien durch die genannten operativen 
Eingriffe und die jeweiligen postoperativen Rehabilitations- und Rekonvaleszenzphasen 
begründet (IV-act. 195 S. 157–162). 

5.3 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind begründet. Der orthopädische 
Sachverständige führte zwar sämtliche Vorakten auf und untersuchte den Versicherten. 
Wie er im Anschluss aber auf eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer den Leiden 
angepassten Tätigkeit kommt, begründet er in keiner Weise. Insbesondere nimmt er 
keinerlei Bezug zu den Vorakten und allfällig darin bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten. 
Berücksichtigt man den Umstand, dass im Verlauf des eingeleiteten Revisionsverfahrens 
weitere Operationen, insbesondere am Fuss (vgl. IV-act. 105 S. 11 f.) und an der Schulter 
(vgl. IV-act. 137), notwendig wurden, mithin dass weitere Gesundheitsschäden aufgetreten 
sind, und der Beschwerdeführer zuvor als vollständig arbeitsunfähig galt, wäre eine 
eingehendere Diskussion der Leistungsfähigkeit angezeigt gewesen. Es ist somit nicht 
nachvollziehbar und auch nicht schlüssig dargelegt, dass der Beschwerdeführer trotz 
zahlreichen (hinzugetretenen) Beschwerden und funktionellen Einschränkungen 
leidensadaptiert voll einsatzfähig sein soll. Die mangelhafte Begründung zeigt sich im 

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Urteil S 2019 165

Gutachten auch darin, dass die von der Verwaltung gestellten Fragen teilweise überhaupt 
nicht beantwortet wurden. Unter Ziff. 7.2 des orthopädischen Gutachtens wäre der 
bisherige Verlauf von Behandlungen, Rehabilitationen, Eingliederungsmassnahmen etc. 
zu beurteilen gewesen. Dazu kopierte er jedoch den weiter oben stehenden Text 
bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (IV-act. 195 S. 158). Eine 
Diskussion über die Ergebnisse und den Abbruch der Eingliederungsmassnahmen (vgl. 
IV-act. 171), welche stattgefunden haben, lässt er vollständig vermissen. Lediglich das 
Aufführen im Aktenverzeichnis reicht jedenfalls nicht aus. Denselben Abschnitt bezüglich 
Arbeitsfähigkeit fügte er sodann auch bei Ziff. 7.4 ein, wo er die Fähigkeiten, Ressourcen 
und Belastungen hätte würdigen sollen (IV-act. 195 S. 159). Trotz einer hohen Anzahl an 
Seiten des Teilgutachtens finden sich hauptsächlich die Wiedergabe der Vorakten und 
sehr viele Wiederholungen, welche am Thema vorbeigehen. Von einer sorgfältig 
begründeten und nachvollziehbaren Expertise kann keine Rede sein. 

5.4 Die MEDAS-Expertise vom 24. Juli 2018 leidet ferner an einem weiteren 
erheblichen Mangel. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens 
hängt wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema – erhebliche 
Änderung(en) des Sachverhalts – bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, 
nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine 
erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre, mangelt es daher in der 
Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren 
abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine 
effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben 
Sachlagen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert 
haben (BGer 8C_300/2020 vom 2. Dezember 2020 E. 2.6.2). Das Gutachten spricht sich 
zu dieser Frage nicht aus. Insbesondere der orthopädische Sachverständige scheint 
lediglich die aktuelle Situation zu beurteilen. Inwiefern sich der Gesundheitszustand seit 
der erstmaligen Rentenzusprache in einer rechtserheblichen Weise geändert hätte, mithin 
inwiefern er sich verbessert hat – denn dies ist die hier entscheidende Frage –, lässt sich 
nicht entnehmen. Seine retrospektive Einschätzung des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit, 
welche er ausschliesslich auf Erfahrungswerte, nicht aber auf die echtzeitlichen Berichte 
stützt, ist für die vorliegenden Belange unbrauchbar und mangelhaft. Entgegen der 
Auffassung der IV-Stelle muss dem MEDAS-Gutachten für die hier zu beurteilende Frage 
einer rentenrelevanten Gesundheitsverbesserung jeglicher Beweiswert abgesprochen 
werden.

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Urteil S 2019 165

5.5 Ein Revisionsgrund kann trotz dem Hinzutreten weiterer Gesundheitsschäden 
(Fuss und Schulter) seit der erstmaligen Rentenzusprache nicht leichtfertig angenommen 
werden. Denn letztlich müssen diese auch in einer für die Rente erheblichen Weise sein. 
Da aber der Beschwerdeführer als vollständig arbeitsunfähig galt, können die neuen 
Leiden nicht als solch erheblichen Revisionsgrund für eine Verbesserung hinhalten. 
Vielmehr müsste das Gutachten darlegen, inwiefern sich der Gesundheitszustand derart 
verbessert hat, dass in leidensangepasster Tätigkeit nun eine verwertbare (Rest-)Arbeits-
fähigkeit vorliegt.

6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das MEDAS-Gutachten vom 24. Juli 
2018 für die vorliegenden Belange nicht beweiswertig ist. Die Sache ist daher an die IV-
Stelle zurückzuweisen, damit sie eine Expertise über die streitige Frage – 
rentenerhebliche gesundheitliche Verbesserung seit der letztmaligen Rentenzusprache – 
einholt und hernach neu darüber verfügt. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich 
demnach teilweise als begründet.

7. Das Verfahren ist gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG kostenpflichtig. Es ist demnach 
eine Spruchgebühr zu erheben, welche auf Fr. 800.– festgesetzt wird und entsprechend 
dem Ausgang des Verfahrens von der Beschwerdegegnerin zu tragen ist. Der vom 
Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– ist ihm zurückzuerstatten.

Praxisgemäss wird die Rückweisung einem Obsiegen gleichgestellt, womit dem anwaltlich 
vertretenen Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zusteht. Dem Beschwerdeführer 
ist zulasten der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG 
auszurichten, welche ermessensweise auf Fr. 2'600.– (inkl. Auslagen und MWST) 
festgesetzt wird.

13

Urteil S 2019 165

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung 
vom 7. November 2019 aufgehoben und die Sache zur ergänzenden 
Sachverhaltsabklärung im Sinne der Erwägungen und zum anschliessenden 
Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird. 

2. Es wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– erhoben, welche der 
Beschwerdegegnerin auferlegt wird. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.– zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in 
der Höhe von Fr. 2'600.– (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle des Kantons Zug (Rechnung folgt nach Rechtskraft des Urteils), an das 
Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug von Ziffer 2 im 
Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 28. Januar 2021
Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

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