# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6b3d01c2-8702-5b3e-aba4-2efe623d329d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 04.01.2022 LY210026
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LY210026_2022-01-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LY210026-O/U 
damit vereinigt Geschäfts-Nr.: LY200027-O 
 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Ersatzrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic 

Urteil vom 4. Januar 2022 

in Sachen 

A._____,  
Gesuchstellerin und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Gesuchsgegner und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y._____ 

 

betreffend Ehescheidung auf gemeinsames Begehren 
(vorsorgliche Massnahmen) 
 
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes o.V. des 
Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 21. Mai 2021; Proz.Nr. FE180162 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 

der Gesuchstellerin und Berufungsklägerin (act. 5/36 und 5/63) 

 1. […] 
 2. Es sei die Gesuchstellerin zu verpflichten, den Gesuchsteller 

einmal pro Monat per E-Mail über alle wesentlichen Ereignisse im 
Leben der Tochter und deren Entwicklung zu informieren. 

 3. Es sei das Besuchsrecht und der Kontakt des Gesuchstellers mit 
der Tochter wie folgt auszugestalten: 

3.1. Es sei dem Gesuchsteller ein vom Beistand organisiertes, 
individuell begleitetes Besuchsrecht für die Tochter von fünf Mal 
pro Jahr während zwei aufeinanderfolgenden Tagen am Samstag 
und am Sonntag jeweils während vier Stunden – vorzugsweise 
von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr – im Umkreis des Wohnortes der 
Tochter einzuräumen. Eventualiter sei dem Gesuchsteller ein 
Besuchsrecht in einem institutionalisierten Besuchstreff in 
demselben Umfang einzuräumen. 

3.2. Es sei festzuhalten, dass die Entwicklung des Kontaktaufbaus 
zwischen dem Gesuchsteller und der Tochter und der Umgang 
des Gesuchstellers mit der Tochter im Rahmen des begleiteten 
Besuchsrechts von der einzusetzenden Beistandsperson 
auszuwerten sei und diese im Rahmen des vorliegenden 
Verfahrens beim Gericht bei Bedarf Anträge im Hinblick auf eine 
allfällige Ausdehnung/Modifizierung der Besuchskontakte zu 
stellen habe. 

3.3. Es seien die Eltern zu verpflichten, die Kosten der 
Besuchsrechtsbegleitung je hälftig zu tragen. 

3.4. Es sei für C._____ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB 
zu errichten und dem Beistand folgende Aufträge zu erteilen: 

 - das individuell begleitete Besuchsrecht zu installieren und zu 
  überwachen; 
 - die Daten der Besuche mit den Eltern und den 

Besuchsbegleitern zu koordinieren und festzulegen; 
 - für die hälftige Beteiligung der Eltern an der Finanzierung 

der Besuchsbegleitung besorgt zu sein; 
 - bei Gericht einen Bericht mit Auswertung der 

Besuchsrechtsausübung einzureichen und im Rahmen des 
vorliegenden Verfahrens allenfalls Anträge im Hinblick auf 
eine allfällige Aufhebung oder Ausdehnung der 
Besuchskontakte zu stellen. 

- 3 - 

3.5. Es sei der Gesuchsteller für berechtigt zu erklären, ab dem 
Kindergarteneintritt der Tochter, d.h. ab dem 21. August 2021, 
einmal wöchentlich, jeweils am Sonntag um 13.00 Uhr, mit der 
Tochter via Skype, Face Time oder ähnliches zu telefonieren. 

3.6. Sofern der Gesuchsteller mit den oben beantragten Besuchen 
und Kontakten nicht einverstanden ist, sei ein Gutachten 
einzuholen zur Frage, wie ein Kontaktaufbau in der vorliegenden 
Situation kindgerecht erzielt werden kann. 

4. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, an die Kosten des 
Unterhalts und der Erziehung der Tochter folgende monatliche, 
jeweils auf den Ersten eines jeden Monats im Voraus zahlbare 
und ab Verfall zu 5 % verzinsliche Unterhaltsbeiträge zuzüglich 
allfällige gesetzlich und/oder vertraglich geschuldete 
Familienzulagen, zu bezahlen: 

 - ab dem 1. Mai 2020 bis und mit Februar 2021 CHF 3'782.–; 
 - ab März 2021 CHF 4'718.–. 
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, für ausserordentliche 

Kinderkosten (z .B. für schulische Förderungsmassnahmen, 
kieferorthopädische Behandlungen etc.) zu 80 % aufzukommen, 
soweit nicht Dritte, insbesondere Versicherungen, diese Kosten 
übernehmen. 

6. […] 
7. […]. 

des Gesuchsgegners und Berufungsbeklagten (act. 5/31 und 5/39) 

" 1. […] 
 2. […] 

3. Der Gesuchsteller sei zu berechtigen, die Tochter mindestens 
fünf Mal im Jahr während mindestens vier aufeinanderfolgenden 
Tagen während täglich mindestens vier Stunden in der Schweiz 
am Stück zu betreuen, jeweils beginnend um 10.00 Uhr. Die 
konkreten Betreuungstage sind vom Gesuchsteller der 
Gesuchstellerin mindestens ein Monat im Voraus 
bekanntzugeben. Prioritär soll die Betreuung zu folgenden 
Zeitpunkten stattfinden: 

 - in der Woche vor oder nach dem Geburtstag der Tochter 
bzw. Thanksgiving; 

 - in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und 
Neujahr; 

 - in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day; 

- 4 - 

 - in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag; 
 - in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day; 
 wobei aber eine Betreuung ausserhalb dieser Zeiten möglich ist. 
4. Der Gesuchsteller sei zu berechtigten, wöchentlich am Samstag 

oder Sonntag um 14.00 Uhr Schweizer Zeit mit der Tochter via 
Skype, FaceTime o.ä. während 30 Minuten mit Videoübertragung 
zu telefonieren. 

5. Es seien der Gesuchstellerin folgende Weisungen zu erteilen: 
 - den Kontakt der Tochter zum Gesuchsteller aktiv zu fördern; 
 - die Anrufzeiten einzuhalten und für eine gute Qualität in 

ruhiger Umgehung besorgt zu sein ; 
 - die Besuchszeiten einzuhalten; 
 - dem Gesuchsteller für seine Besuche alle notwendigen 

Utensilien zur Betreuung der Tochter wie (Ersatz-)Kleider, 
Nahrung, Kinderwagen, etc. zur Verfügung zu stellen; 

 - den Gesuchsteller über alle wesentlichen Erlebnisse im 
Leben von C._____ und deren Entwicklung unaufgefordert 
zu informieren; 

unter Androhung einer Ordnungsbusse gemäss Art. 343 Abs. 1 
lit. b ZPO von CHF 5'000.00, eventualiter unter Strafandrohung 
nach Art. 292 StGB, für jeden Fall der Nichteinhaltung einer 
Weisung. 

6. […] 
7. […] 
8.1. Der Gesuchsteller sei mit Wirkung ab 1. November 2019 zu 

verpflichten, für die weitere Dauer des Getrenntlebens bzw. des 
Scheidungsverfahrens der Gesuchstellerin an den Barbedarf der 
Tochter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag in der Höhe von 
CHF 500.00 (anstatt USD 1'533.00) zu bezahlen sowie sich an 
den effektiv anfallenden Krippenkosten der Tochter nach Vorlage 
der entsprechenden Rechnungen im Umfang von 32 % (anstatt 
61 %) zu beteiligen. 

8.2. Eventualiter sei für den Fall, dass das Gericht den Unterhalt nicht 
originär festsetzt, die Trennungsvereinbarung der Parteien vom 
19./20. Juli 2017 anzuerkennen und deren Artikel 22 im Sinne von 
Antrag Ziff. 8.1. abzuändern. 

8.3. Subeventualiter sei die Trennungsvereinbarung der Parteien vom 
19./20. Juli 2017 anzuerkennen und Artikel 22 der 
Trennungsvereinbarung ab 20. Juli 2020 im Sinne von Antrag Ziff. 
8.1. abzuändern. 

9. […] 

- 5 - 

10. […] 
11. Alle anderslautenden oder weiteren Anträge der Gesuchstellerin 

seien vollumfänglich abzuweisen. 
[…]." 

Verfügung des Bezirksgerichtes: 
(act. 4) 

" 1. […] 

 2. […] 

3. Die Gesuchstellerin wird für die Dauer des Verfahrens 
verpflichtet, den Gesuchsteller mittels einer E-Mail jeweils auf 
Ende eines jeden Monats per E-Mail über die wesentlichen 
vergangenen und anstehenden Ereignisse im Leben von C._____ 
sowie über deren Entwicklung zu informieren. 

4. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirks 
Dielsdorf wird ersucht, für C._____ eine 
Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB zu 
errichten. Der Beistand / die Beiständin wird beauftragt, die 
Parteien bei der Regelung des persönlichen Verkehrs zu C._____ 
zu unterstützen, indem er / sie: 

− die Eltern bei der Ausübung des Besuchsrechts unterstützt und 
dessen Ausübung begleitet; 

− mindestens während den ersten beiden Besuchsterminen ständig 
anwesend ist, um C._____ und den Gesuchsteller zu begleiten und 
diese behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen; 

− in Absprache mit den Eltern die einzelnen Besuchstermine plant und 
koordiniert, wobei es sich an den vorgeschriebenen Zeitfenstern 
gemäss. Ziff. 4.7. zu orientieren gilt; 

− dem Gericht im Nachgang der ersten beiden Besuchstermine per 
Telefon oder E-Mail einen kurzen Bericht über den Ablauf dieser 
Besuchskontakte erstattet; 

− bei Konflikten vermittelt und die Eltern in der Kommunikation über 
die Besuchsrechtsausgestaltung fördert; 

− nötigenfalls die Modalitäten zur Ausübung des Besuchsrechts in 
Absprache mit den Parteien festzulegt; 

− falls notwendig Antrag auf Anpassung des Besuchsrechts oder 
Erlass von Vollstreckungsmassnahmen stellt. 

- 6 - 

5. Der Gesuchsteller ist berechtigt und wird verpflichtet, C._____ für 
die Dauer des Verfahrens wie folgt auf eigene Kosten zu 
betreuen: 

− in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day (31. Mai 2021):  
Im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei 
aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden; 

− in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag (4. Juli 
2021): 
Im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei 
aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden; 

− in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day (6. September 
2021):  
an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden; 

− in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von C._____ bzw. 
Thanksgiving (25. November 2021):  
an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden; 

− in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und Neujahr:  
an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden. 

6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, an Kosten des Unterhalts und 
der Erziehung von C._____ monatlich im Voraus jeweils auf den 
Ersten eines jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge (zuzüglich 
allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinderzulagen) wie folgt 
zu bezahlen: 

1. Phase: 

Fr. 2'034.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 
1. November 2019 bis zum 28. Februar 2021, 

2. Phase: 

Fr. 2'632.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. März 
2021 bis zum 31. Juli 2021, 

3. Phase: 

Fr. 2'003.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. August 
2021 für die weitere Dauer des Verfahrens, 

zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines 

rechtskräftigen Endentscheides. 

7. [Rückerstattung bereits geleisteter Unterhaltsbeiträge] 
8. [Kosten] 
9. [Schriftliche Mitteilung] 

- 7 - 

10. [Rechtsmittelbelehrung] 
11. [Fristenstillstand]." 

Berufungsanträge: 

der Gesuchstellerin und Berufungsklägerin (act. 2): 
 

"1. Es seien die Ziffern 5 und 6 der Verfügung des Einzelgerichtes 
am Bezirksgericht Dielsdorf vom 21. Mai 2021 (FE180162) 
aufzuheben und durch folgende Fassung zu ersetzen: 

 5. Der Gesuchsteller ist berechtigt und wird verpflichtet,  
C._____ für die Dauer des Verfahrens wie folgt auf eigene 
Kosten ausserhalb der Zeiten, in denen C._____ den 
Kindergarten oder die Schule besucht, zu betreuen, wobei 
mindestens die ersten zwei effektiv zustande kommenden 
Besuche durch den Beistand bzw. die Beiständin gemäss 
dem Auftrag in Dispositiv Ziffer 4 zu begleiten sind: 
- in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day 2021 

(6. September 2021): an zwei aufeinanderfolgenden 
Tagen während vier Stunden; 

-  in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von  
C._____ bzw. Thanksgiving 2021 (25. November 2021): 
an zwei aufeinanderfolgenden Tagen während vier 
Stunden; 

-  in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und 
Silvester 2021: an vier aufeinanderfolgenden Tagen 
während vier Stunden am Nachmittag; 

-  in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day 
2022 (30. Mai 2022): an vier aufeinanderfolgenden 
Tagen während vier Stunden; 

- in den Wochen vor oder nach dem US 
Unabhängigkeitstag 2022 (4. Juli 2022): an vier 
aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden. 

 6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, an die Kosten des 
Unterhalts und der Erziehung von C._____ monatlich im 
Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zahlbare 
Unterhaltsbeiträge (zuzüglich allfälliger gesetzlicher und 
vertraglicher Kinderzulage) wie folgt zu bezahlen: 
- Phase 1: November 2019 bis und mit April 2020: 

CHF 5'362.-; 
-  Phase II: Mai bis und mit Dezember 2020: CHF 4'660.-; 
-  Phase III: Januar bis und mit März 2021: CHF 4'543.- 

- 8 - 

-  Phase IV: April bis und mit Juli 2021: CHF 5'525.-; 
-  Phase V: ab August 2021: CHF 4'442.-, 

 zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines 
Endentscheids." 

 
des Gesuchsgegners und Berufungsbeklagten (act. 2 im mit dem vorliegenden 
Verfahren vereinigten Verfahren LY200027-O [act. 32/2] i.V.m. act. 28): 
 

 1. Es sei Dispositivziffer 3 der angefochtenen Verfügung 
aufzuheben und wie folgt zu erweitern bzw. anzupassen: 

 " Die Berufungsbeklagte wird für die Dauer des Verfahrens 
verpflichtet, den Berufungskläger auf Ende eines jeden Monats 
per E-Mail über die wesentlichen vergangenen und anstehenden 
Ereignisse im Leben der Tochter C._____ sowie über deren 
Entwicklung zu informieren, jeweils unter Beilage aktueller 
Foto- und/oder Videoaufnahmen der Tochter." 

 2. Es sei der zweite Spiegelstrich von Dispositivziffer 4 der 
angefochtenen Verfügung aufzuheben und die Aufgaben der 
Beistandsperson wie folgt zu erweitern bzw. anzupassen: 

 " während den ersten beiden Besuchsterminen ständig anwesend 
zu sein, um C._____ und den Berufungskläger zu begleiten und 
diese behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen bzw. eine 
dafür geeignete Drittperson oder Institution zu bezeichnen." 

 3. Es sei Dispositivziffer 5 der angefochtenen Verfügung 
aufzuheben und der Berufungskläger für berechtigt und 
verpflichtet zu erklären, die Tochter C._____ ab dem Jahr 2022 
wie folgt auf eigene Kosten und unbegleitet zu betreuen: 

 - Ende Februar/Anfang März an mindestens vier (bzw. im Jahr 
2022 noch an zwei) aufeinanderfolgenden Tagen während 
mindestens je vier Stunden. 

 - In den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day an 
mindestens vier aufeinanderfolgenden Tagen während 
mindestens je vier Stunden. 

 - In den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag 
an mindestens vier aufeinanderfolgenden Tagen während 
mindestens je vier Stunden. 

 - In den Wochen vor oder nach dem US Labor Day an 
mindestens vier aufeinanderfolgenden Tagen während 
mindestens je vier Stunden. 

 - In den Wochen vor oder nach dem Geburtstag der Tochter 
C._____ an mindestens vier aufeinanderfolgenden Tagen 
während mindestens je vier Stunden. 

- 9 - 

 - In den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und 
Neujahr an mindestens vier aufeinanderfolgenden Tagen 
während mindestens je vier Stunden. 

 4. Es sei der Berufungskläger zu berechtigen, nach dem zweiten 
physischen Besuchskontakt (d.h. spätestens ab März 2022) 
wöchentlich mit der Tochter C._____ via Skype, FaceTime o.ä. 
mit Videoübertragung zu telefonieren. Sofern sich die Parteien 
nicht anderweitig verständigen können, haben die Anrufe 
sonntags um 14:00 Uhr (Schweizer Zeit) stattzufinden. Die 
weiteren Modalitäten seien der Beistandsperson zu überlassen. 

 5. Es seien der Berufungsbeklagten folgende Weisungen zu 
erteilen: 

 - Den Kontakt der Tochter C._____ zum Berufungskläger aktiv 
zu fördern; 

 - Die Anrufzeiten einzuhalten und für eine gute Qualität in 
ruhiger Umgebung besorgt zu sein; 

 - Die Besuchszeiten einzuhalten; 
 - Dem Berufungskläger für seine Besuche alle notwendigen 

Utensilien zur Betreuung der Tochter wie (Ersatz-)Kleider, 
Nahrung, Kinderwagen, etc. zur Verfügung zu stellen. 

6. Es sei die Berufungsbeklagte zu verpflichten, die Kosten für die 
Besuchsbegleitung zur Hälfte zu übernehmen. 

7. Alle anderslautenden Anträge der Berufungsbeklagten seien 
abzuweisen. 

8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 
Berufungsbeklagten. 

Erwägungen: 

1. Die Parteien sind verheiratet und Eltern der gemeinsamen Tochter  

C._____, geboren am tt.mm.2016. Mit Eingabe 15. Oktober 2018 liess die 

Berufungsklägerin durch ihren damaligen Rechtsvertreter bei der Vorinstanz eine 

Scheidungsklage einreichen (act. 5/1). Das bereits zuvor eingeleitete 

Eheschutzverfahren wurde mit Verfügung der Vorinstanz vom 14. Dezember 2018 

als durch Rückzug erledigt abgeschrieben und die entsprechenden Anträge 

betreffend Erlass von vorsorglichen Massnahmen ins Scheidungsverfahren 

überführt (act. 5/3). Nachdem superprovisorische Massnahmen betreffend 

Obhutszuteilung und Auslandsreise erlassen wurden, schrieb die Vorinstanz das 

Verfahren betreffend diese vorsorglichen Massnahmen mit Verfügung vom 25. 

- 10 - 

April 2019 als gegenstandlos geworden ab (act. 5/7 und 5/18). Daraufhin fand am 

15. Oktober 2019 die Anhörung sowie die Verhandlung betreffend vorsorgliche 

Massnahmen statt, die am 5. Mai 2020 fortgesetzt wurde (act. 5/23 und 5/30). In 

der Zwischenzeit liess der Berufungsbeklagte mit Eingabe vom 6. November 2019 

ein Gesuch um Erlass von vorsorglichen Massnahmen stellen (act. 5/31). 

Nachdem die Parteien den gerichtlich vorbereiteten Vergleichsvorschlag 

zurückwiesen, reichten beide Parteien jeweils mehrere Stellungnahmen mit 

Beilagen ein (act. 5/50-53; act. 5/56-57, 5/59, 5/63-65, 5/67-69, 5/72-75, 5/77-79, 

5/81, 5/84-86, 5/88-91, 5/93-95 und 5/98-99). Am 21. Mai 2021 erging schliesslich 

die angefochtene vorinstanzliche Verfügung (act. 5/108 = act. 3/1 = act. 4, fortan 

act. 4). 

 Für die ausführliche Darstellung der vorinstanzlichen Prozessgeschichte 

ist im Übrigen auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen 

(act. 4 S. 5 ff.).  

2. Mit Eingabe vom 18. Juni 2021 erhob die Berufungsklägerin Berufung mit 

den oben wiedergegebenen Anträgen. Mit gleichdatierter Eingabe erhob auch der 

Berufungsbeklagte rechtzeitig (act. 5/109/2 i.V.m. act. 32/2) Berufung, wofür das 

Verfahren mit der Geschäftsnummer LY210027 angelegt wurde (vgl. act. 32; 

dieses Verfahren wurde mit dem vorliegenden Verfahren vereinigt). Nachdem in 

beiden Verfahren je eine Berufungsantwort eingeholt wurde, wurden die Parteien 

auf den 14. Dezember 2021 zur mündlichen Verhandlung mit 

Vergleichsgesprächen vorgeladen (act. 14 und act. 32/12; act. 21/1-2). Anlässlich 

dieser Verhandlung schlossen die Parteien unter Mitwirkung der 

Gerichtsdelegation den folgenden Vergleich (Prot. S. 11; act. 30): 

" 1. Die Parteien vereinbaren hinsichtlich der Dispositivziffern 3 – 6 der Verfügung des 
Bezirksgerichts Dielsdorf (FE180162-D) vom 21. Mai 2021 und ihrer je dagegen 
erhobenen Berufungen was folgt, und ersuchen das Gericht um entsprechende 
Abänderung dieser Verfügung:  

" 3. Die Gesuchstellerin wird für die Dauer des Verfahrens verpflichtet, den 
Gesuchsteller jeweils auf Ende eines jeden Monats per E-Mail über die 
wesentlichen vergangenen und anstehenden Ereignisse im Leben von 
C._____ sowie über deren Entwicklung zu informieren, jeweils unter Beilage 
aktueller Foto- und/oder Videoaufnahmen der Tochter. 

- 11 - 

 4. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirks Zürich wird ersucht, 
für C._____ eine Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB zu 
errichten. Der Beistand / die Beiständin wird beauftragt, die Parteien bei der 
Regelung des persönlichen Verkehrs zu C._____ zu unterstützen, indem er / 
sie: 

− […]; 

− mindestens während den nächsten beiden Besuchsterminen ständig 
anwesend ist, um C._____ und den Gesuchsteller zu begleiten und die-
se behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen bzw. eine dafür 
geeignete Drittperson oder Institution zu bezeichnen; 

− zu entscheiden, wie lange die begleiteten Besuchskontakte stattfinden 
sollten und ab wann ein unbegleiteter Besuch möglich ist;  

− […]; 

− […]; 

− […]; 

− […]; 

− […]. 

 5. Der Gesuchsteller ist berechtigt und wird verpflichtet, C._____ für die Dauer 
des Verfahrens wie folgt auf eigene Kosten zu betreuen: 

− in der ersten Märzhälfte: 2022 im Rahmen eines begleiteten 
Besuchskontaktes an zwei, in den Folgejahren wenn möglich 
unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden. 

− in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day (31. Mai):  
Im Jahr 2022 im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei, 
in den Folgejahren wenn möglich unbegleitet an vier 
aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden. 

− in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag (4. Juli): 
Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen 
während vier Stunden; 

− in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day (6. September):  
Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen 
während vier Stunden; 

− in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von C._____ bzw. 
Thanksgiving (25. November):  
Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen 
während vier Stunden; 

− in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und Neujahr:  
ab dem Jahr 2023 und dann in den ungeraden Kalenderjahren an vier 
aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden, wenn möglich 
unbegleitet; 

Die Kosten des begleiteten Besuchsrechts übernimmt bis und mit dem 
zweiten Besuch der Gesuchsteller, danach tragen die Parteien die Kosten je 
zur Hälfte. 

- 12 - 

Ferner ist der Gesuchsteller berechtigt und wird verpflichtet, nach dem ersten 
physischen Besuchskontakt (d.h. spätestens ab dem Besuch im März) einmal 
wöchentlich mit der Tochter C._____ via Videotelefonie (Skype, FaceTime 
o.ä.) während ca. 15 Minuten zu telefonieren. Sofern sich die Parteien nicht 
anderweitig verständigen können, haben die Anrufe donnerstagabends um 
19:00 Uhr (Schweizer Zeit) stattzufinden. 

6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, an die Kosten des Unterhalts und der 
Erziehung von C._____ monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines 
jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge (zuzüglich allfälliger gesetzlicher 
und vertraglicher Kinderzulagen) wie folgt zu bezahlen: 

1. Phase: 
Fr. 3'035.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 

1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020, 

2. Phase: 
Fr. 3'890.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2021 bis 

zum 28. Februar 2021, 

3. Phase: 
Fr. 4'040.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2021 bis 

zum 31. Juli 2021, 

4. Phase: 
Fr. 3'680.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2021 bis 

zum 30. September 2021, 

5. Phase: 
Fr. 3'965.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Oktober 2021 für 

die weitere Dauer des Verfahrens, 
zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen 
Endentscheides." 

 2. Dieser Vereinbarung liegen die folgenden finanziellen Verhältnisse der Parteien 
und der gemeinsamen Tochter C._____ zugrunde: 

 Gesuchsteller: 

− Monatliches Nettoeinkommen (inkl. Bonus, ohne Kinderzulagen, inkl. 
Anteil 13. Monatslohn):  
Phase 1: Fr. 7'675.– 
Phase 2-4: Fr. 8'430.– 
Phase 5: Fr. 10'300.– 

− monatlicher Bedarf: Fr. 3'640.– 

 Gesuchstellerin: 

- 13 - 

− Monatliches Nettoeinkommen (ohne Kinderzulagen, inkl. Anteil 
13. Monatslohn): 
Phase 1: Fr. 7'410.–  
Phase 2: Fr. 4'600.– 
Ab Phase 3: Fr. 7'850.– 
 

− Monatlicher Bedarf: 
Phase 1-2: Fr. 3'014.– 
Ab Phase 3: Fr. 4'688.– 

 C._____: 

− Monatliches Nettoeinkommen (Familienzulagen): 
1. Phase: Fr. 330.– 
Ab 2. Phase: Fr. 200.– 

− Monatlicher Bedarf: 
Phase 1-2: Fr. 3'647.– 
Phase 3: Fr. 4'382.– 
Ab Phase 4: Fr. 3'132.– 

 3. Die bis und mit Dezember 2021 geschuldeten Unterhaltsbeiträge sind in 
monatlichen Raten à Fr. 1'000.– zu bezahlen, zahlbar erstmals ab 1. März 2022.  

 4. Im Übrigen ziehen beide Parteien ihre Berufung zurück. 

 5. Die Parteien übernehmen die Kosten der Berufungsinstanz je zur Hälfte und 
verzichten gegenseitig auf eine Parteientschädigung. 

 6. Die Parteien beantragen dem Gericht die Genehmigung der vorliegenden 
Vereinbarung und die Abschreibung der Berufungsverfahren LY210026-O sowie 
LY210027-O. 

 7. [Widerrufsvorbehalt]" 

3.1. Soweit – wie hier – in familienrechtlichen Angelegenheiten Kinderbelange 

zu regeln sind, gilt die Untersuchungs- und Offizialmaxime; das Gericht erforscht 

den Sachverhalt von Amtes wegen und ist an die Parteianträge nicht gebunden 

(Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO). Eine von den Parteien getroffene Vereinbarung 

betreffend Kinderbelange wird vom Gericht dementsprechend als 

übereinstimmenden Parteiantrag entgegengenommen und geprüft (OGer ZH 

LC120045 vom 20. Dezember 2012 E. 4.2.).  

- 14 - 

3.2. Durch die Erweiterung des Informationsrechts durch Fotos und/oder 

Videos wird es dem Berufungsbeklagten ermöglicht, an der Entwicklung von  

C._____ auch durch audio-visuelle Medien teilzunehmen, ohne die physischen 

Kontakte abzuwarten. Dasselbe gilt für den Kontakt durch Videotelefonie. Dies ist 

im Kindswohl, da so auch zwischen den einzelnen Besuchen ein Kontakt 

aufgebaut werden kann. Der Aufgabenkatalog der Beiständin ist antragsgemäss 

um zwei Punkte abzuändern resp. zu ergänzen, nachdem sich insbesondere ihre 

Anwesenheit bei den begleiteten Besuchen als nicht umsetzbar erwies 

(vgl. Schreiben der Beiständin vom 10. September 2021, act. 17). In Bezug auf 

die Ausgestaltung des physischen Kontaktrechts zwischen dem 

Berufungsbeklagten und C._____ erweist sich die Anpassung resp. Präzisierung 

als kindsgerecht, insbesondere weil das vorinstanzliche Dispositiv aufgrund der 

Angabe von Jahreszahlen unklar war (vgl. auch act. 32/3/2). Die von den Parteien 

gemeinsam beantragte neue Unterhaltsregelung erscheint in Anbetracht der 

(aktuellen) Einkommens- und Bedarfsverhältnisse der Parteien sowie von 

C._____ als angemessen. 

3.3. Nachdem die Vereinbarung nicht widerrufen wurde, ist diese zu 

genehmigen, sind die entsprechenden Dispositiv-Ziffern der vorinstanzlichen 

Verfügung abzuändern und durch die unter Mitwirkung des Gerichts vereinbarten 

Fassungen zu ersetzen und ist das Berufungsverfahren im Übrigen infolge 

Rückzugs der weiteren Anträge abzuschreiben. 

Es wird erkannt: 

1. Die Dispositiv-Ziffern 3 bis 6 der Verfügung des Bezirksgerichts Dielsdorf 

vom 21. Mai 2021 werden aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt: 

" 3. Die Gesuchstellerin wird für die Dauer des Verfahrens verpflichtet, den 

Gesuchsteller jeweils auf Ende eines jeden Monats per E-Mail über die 

wesentlichen vergangenen und anstehenden Ereignisse im Leben von 

C._____ sowie über deren Entwicklung zu informieren, jeweils unter 

Beilage aktueller Foto- und/oder Videoaufnahmen der Tochter. 

- 15 - 

 4. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirks Zürich wird 

ersucht, für C._____ eine Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 

Abs. 2 ZGB zu errichten. Der Beistand / die Beiständin wird beauftragt, 

die Parteien bei der Regelung des persönlichen Verkehrs zu C._____ 

zu unterstützen, indem er / sie: 

− die Eltern bei der Ausübung des Besuchsrechts unterstützt und 

dessen Ausübung begleitet; 

− [neu] mindestens während den nächsten beiden Besuchsterminen 

ständig anwesend ist, um C._____ und den Gesuchsteller zu 

begleiten und diese behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen 

bzw. eine dafür geeignete Drittperson oder Institution zu 

bezeichnen; 

− [neu] zu entscheiden, wie lange die begleiteten Besuchskontakte 

stattfinden sollten und ab wann ein unbegleiteter Besuch möglich 

ist;  

− in Absprache mit den Eltern die einzelnen Besuchstermine plant 

und koordiniert, wobei es sich an den vorgeschriebenen 

Zeitfenstern gemäss Dispositiv-Ziffer 5 zu orientieren gilt; 

− dem Gericht im Nachgang der ersten beiden Besuchstermine per 

Telefon oder E-Mail einen kurzen Bericht über den Ablauf dieser 

Besuchskontakte erstattet; 

− bei Konflikten vermittelt und die Eltern in der Kommunikation über 

die Besuchsrechtsausgestaltung fördert; 

− nötigenfalls die Modalitäten zur Ausübung des Besuchsrechts in 

Absprache mit den Parteien festzulegt; 

− falls notwendig Antrag auf Anpassung des Besuchsrechts oder 

Erlass von Vollstreckungsmassnahmen stellt. 

 5. Der Gesuchsteller ist berechtigt und wird verpflichtet, C._____ für die 

Dauer des Verfahrens wie folgt auf eigene Kosten zu betreuen: 

- 16 - 

− in der ersten Märzhälfte: 2022 im Rahmen eines begleiteten 

Besuchskontaktes an zwei, in den Folgejahren wenn möglich 

unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier 

Stunden. 

− in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day (31. Mai):  

Im Jahr 2022 im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an 

zwei, in den Folgejahren wenn möglich unbegleitet an vier 

aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden. 

− in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag 

(4. Juli):  

Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen 

während vier Stunden; 

− in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day (6. September):  

Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen 

während vier Stunden; 

− in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von C._____ bzw. 

Thanksgiving (25. November):  

Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen 

während vier Stunden; 

− in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und Neujahr:  

ab dem Jahr 2023 und dann in den ungeraden Kalenderjahren an 

vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden, wenn 

möglich unbegleitet; 

Die Kosten des begleiteten Besuchsrechts übernimmt bis und mit dem 

zweiten Besuch der Gesuchsteller, danach tragen die Parteien die 

Kosten je zur Hälfte. 

Ferner ist der Gesuchsteller berechtigt und wird verpflichtet, nach dem 

ersten physischen Besuchskontakt (d.h. spätestens ab dem Besuch im 

März) einmal wöchentlich mit der Tochter C._____ via Videotelefonie 

(Skype, FaceTime o.ä.) während ca. 15 Minuten zu telefonieren. 

- 17 - 

Sofern sich die Parteien nicht anderweitig verständigen können, haben 

die Anrufe donnerstagabends um 19:00 Uhr (Schweizer Zeit) 

stattzufinden. 

 6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, an die Kosten des Unterhalts und 

der Erziehung von C._____ monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten 

eines jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge (zuzüglich allfälliger 

gesetzlicher und vertraglicher Kinderzulagen) wie folgt zu bezahlen: 

1. Phase: 
Fr. 3'035.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 

1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020, 

2. Phase: 
Fr. 3'890.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2021 

bis zum 28. Februar 2021, 

3. Phase: 
Fr. 4'040.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2021 

bis zum 31. Juli 2021, 

4. Phase: 
Fr. 3'680.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. August 

2021 bis zum 30. September 2021, 

5. Phase: 
Fr. 3'965.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Oktober 

2021 für die weitere Dauer des Verfahrens, 
zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines 
rechtskräftigen Endentscheides." 

2. Die Vereinbarung vom 14. Dezember 2021 wird betreffend die weiteren 

Kinderbelange genehmigt. 

3. Im Übrigen wird das Berufungsverfahren abgeschrieben. 

4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'500.– ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 1'830.–  Dolmetscherkosten 

 CHF 4'330.– Total 

- 18 - 

5. Die Gerichtskosten (bestehend aus der Entscheidgebühr in Höhe von 

Fr. 2'500.– und den Dolmetscherkosten in Höhe von CHF 1'830.–) werden 

den Parteien je zur Hälfte auferlegt. 

Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden mit dem von der 

Berufungsklägerin geleisteten Vorschuss von Fr. 2'000.– und mit dem vom 

Berufungsbeklagten im Verfahren LY210027 geleisteten Vorschuss von 

Fr. 1'400.– verrechnet. Für die fehlenden Fr. 930.– stellt die Kasse der 

Berufungsklägerin Fr. 165.– und dem Berufungsbeklagten Fr. 765.– in 

Rechnung. 

6. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Bezirksgericht Dielsdorf, die 

KESB der Stadt Zürich und an die Beiständin, je gegen Empfangsschein, 

sowie an die Obergerichtskasse. 

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form 

einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in 

Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in 

Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

- 19 - 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

MLaw B. Lakic 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 4. Januar 2022
	Rechtsbegehren:
	der Gesuchstellerin und Berufungsklägerin (act. 5/36 und 5/63)
	des Gesuchsgegners und Berufungsbeklagten (act. 5/31 und 5/39)
	Verfügung des Bezirksgerichtes: (act. 4)
	 die Eltern bei der Ausübung des Besuchsrechts unterstützt und dessen Ausübung begleitet;
	 mindestens während den ersten beiden Besuchsterminen ständig anwesend ist, um C._____ und den Gesuchsteller zu begleiten und diese behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen;
	 in Absprache mit den Eltern die einzelnen Besuchstermine plant und koordiniert, wobei es sich an den vorgeschriebenen Zeitfenstern gemäss. Ziff. 4.7. zu orientieren gilt;
	 dem Gericht im Nachgang der ersten beiden Besuchstermine per Telefon oder E-Mail einen kurzen Bericht über den Ablauf dieser Besuchskontakte erstattet;
	 bei Konflikten vermittelt und die Eltern in der Kommunikation über die Besuchsrechtsausgestaltung fördert;
	 nötigenfalls die Modalitäten zur Ausübung des Besuchsrechts in Absprache mit den Parteien festzulegt;
	 falls notwendig Antrag auf Anpassung des Besuchsrechts oder Erlass von Vollstreckungsmassnahmen stellt.
	 in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day (31. Mai 2021):  Im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag (4. Juli 2021): Im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day (6. September 2021):  an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von C._____ bzw. Thanksgiving (25. November 2021):  an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und Neujahr:  an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden.

	1. Phase:
	Fr. 2'034.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 1. November 2019 bis zum 28. Februar 2021,
	2. Phase:
	Fr. 2'632.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2021 bis zum 31. Juli 2021,
	3. Phase:
	Fr. 2'003.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2021 für die weitere Dauer des Verfahrens,
	zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Endentscheides.
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	" 1. Die Parteien vereinbaren hinsichtlich der Dispositivziffern 3 – 6 der Verfügung des Bezirksgerichts Dielsdorf (FE180162-D) vom 21. Mai 2021 und ihrer je dagegen erhobenen Berufungen was folgt, und ersuchen das Gericht um entsprechende Abänderung ...
	" 3. Die Gesuchstellerin wird für die Dauer des Verfahrens verpflichtet, den Gesuchsteller jeweils auf Ende eines jeden Monats per E-Mail über die wesentlichen vergangenen und anstehenden Ereignisse im Leben von C._____ sowie über deren Entwicklung zu...
	4. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirks Zürich wird ersucht, für C._____ eine Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB zu errichten. Der Beistand / die Beiständin wird beauftragt, die Parteien bei der Regelung des persönli...
	 […];
	 mindestens während den nächsten beiden Besuchsterminen ständig anwesend ist, um C._____ und den Gesuchsteller zu begleiten und diese behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen bzw. eine dafür geeignete Drittperson oder Institution zu bezeichnen;
	 zu entscheiden, wie lange die begleiteten Besuchskontakte stattfinden sollten und ab wann ein unbegleiteter Besuch möglich ist;
	 […];
	 […];
	 […];
	 […];
	 […].

	5. Der Gesuchsteller ist berechtigt und wird verpflichtet, C._____ für die Dauer des Verfahrens wie folgt auf eigene Kosten zu betreuen:
	 in der ersten Märzhälfte: 2022 im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei, in den Folgejahren wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden.
	 in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day (31. Mai):  Im Jahr 2022 im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei, in den Folgejahren wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden.
	 in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag (4. Juli): Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day (6. September):  Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von C._____ bzw. Thanksgiving (25. November):  Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und Neujahr:  ab dem Jahr 2023 und dann in den ungeraden Kalenderjahren an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden, wenn möglich unbegleitet;
	Die Kosten des begleiteten Besuchsrechts übernimmt bis und mit dem zweiten Besuch der Gesuchsteller, danach tragen die Parteien die Kosten je zur Hälfte.
	Ferner ist der Gesuchsteller berechtigt und wird verpflichtet, nach dem ersten physischen Besuchskontakt (d.h. spätestens ab dem Besuch im März) einmal wöchentlich mit der Tochter C._____ via Videotelefonie (Skype, FaceTime o.ä.) während ca. 15 Minute...

	6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung von C._____ monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge (zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinderzu...
	1. Phase:
	Fr. 3'035.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020,
	2. Phase:
	Fr. 3'890.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2021 bis zum 28. Februar 2021,
	3. Phase:
	Fr. 4'040.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2021 bis zum 31. Juli 2021,
	4. Phase:
	Fr. 3'680.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2021 bis zum 30. September 2021,
	5. Phase:
	Fr. 3'965.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Oktober 2021 für die weitere Dauer des Verfahrens,
	zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Endentscheides."
	2. Dieser Vereinbarung liegen die folgenden finanziellen Verhältnisse der Parteien und der gemeinsamen Tochter C._____ zugrunde:
	 Monatliches Nettoeinkommen (inkl. Bonus, ohne Kinderzulagen, inkl. Anteil 13. Monatslohn):
	 monatlicher Bedarf: Fr. 3'640.–
	 Monatliches Nettoeinkommen (ohne Kinderzulagen, inkl. Anteil 13. Monatslohn):
	 Monatlicher Bedarf:
	Phase 1-2: Fr. 3'014.–
	Ab Phase 3: Fr. 4'688.–
	 Monatliches Nettoeinkommen (Familienzulagen):
	 Monatlicher Bedarf:
	Phase 1-2: Fr. 3'647.–
	Phase 3: Fr. 4'382.–
	Ab Phase 4: Fr. 3'132.–

	3. Die bis und mit Dezember 2021 geschuldeten Unterhaltsbeiträge sind in monatlichen Raten à Fr. 1'000.– zu bezahlen, zahlbar erstmals ab 1. März 2022.
	4. Im Übrigen ziehen beide Parteien ihre Berufung zurück.
	5. Die Parteien übernehmen die Kosten der Berufungsinstanz je zur Hälfte und verzichten gegenseitig auf eine Parteientschädigung.
	6. Die Parteien beantragen dem Gericht die Genehmigung der vorliegenden Vereinbarung und die Abschreibung der Berufungsverfahren LY210026-O sowie LY210027-O.
	7. [Widerrufsvorbehalt]"
	3.1. Soweit – wie hier – in familienrechtlichen Angelegenheiten Kinderbelange zu regeln sind, gilt die Untersuchungs- und Offizialmaxime; das Gericht erforscht den Sachverhalt von Amtes wegen und ist an die Parteianträge nicht gebunden (Art. 296 Abs. ...
	3.2. Durch die Erweiterung des Informationsrechts durch Fotos und/oder Videos wird es dem Berufungsbeklagten ermöglicht, an der Entwicklung von  C._____ auch durch audio-visuelle Medien teilzunehmen, ohne die physischen Kontakte abzuwarten. Dasselbe g...
	3.3. Nachdem die Vereinbarung nicht widerrufen wurde, ist diese zu genehmigen, sind die entsprechenden Dispositiv-Ziffern der vorinstanzlichen Verfügung abzuändern und durch die unter Mitwirkung des Gerichts vereinbarten Fassungen zu ersetzen und ist ...

	Es wird erkannt:
	1. Die Dispositiv-Ziffern 3 bis 6 der Verfügung des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 21. Mai 2021 werden aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:
	 die Eltern bei der Ausübung des Besuchsrechts unterstützt und dessen Ausübung begleitet;
	 [neu] mindestens während den nächsten beiden Besuchsterminen ständig anwesend ist, um C._____ und den Gesuchsteller zu begleiten und diese behutsam im Kontaktaufbau zu unterstützen bzw. eine dafür geeignete Drittperson oder Institution zu bezeichnen;
	 [neu] zu entscheiden, wie lange die begleiteten Besuchskontakte stattfinden sollten und ab wann ein unbegleiteter Besuch möglich ist;
	 in Absprache mit den Eltern die einzelnen Besuchstermine plant und koordiniert, wobei es sich an den vorgeschriebenen Zeitfenstern gemäss Dispositiv-Ziffer 5 zu orientieren gilt;
	 dem Gericht im Nachgang der ersten beiden Besuchstermine per Telefon oder E-Mail einen kurzen Bericht über den Ablauf dieser Besuchskontakte erstattet;
	 bei Konflikten vermittelt und die Eltern in der Kommunikation über die Besuchsrechtsausgestaltung fördert;
	 nötigenfalls die Modalitäten zur Ausübung des Besuchsrechts in Absprache mit den Parteien festzulegt;
	 falls notwendig Antrag auf Anpassung des Besuchsrechts oder Erlass von Vollstreckungsmassnahmen stellt.
	 in der ersten Märzhälfte: 2022 im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei, in den Folgejahren wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden.
	 in den Wochen vor oder nach dem US Memorial Day (31. Mai):  Im Jahr 2022 im Rahmen eines begleiteten Besuchskontaktes an zwei, in den Folgejahren wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden.
	 in den Wochen vor oder nach dem US Unabhängigkeitstag (4. Juli):  Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen vor oder nach dem US Labor Day (6. September):  Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in der Woche vor oder nach dem Geburtstag von C._____ bzw. Thanksgiving (25. November):  Wenn möglich unbegleitet an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden;
	 in den Wochen rund um die Feiertage Weihnachten und Neujahr:  ab dem Jahr 2023 und dann in den ungeraden Kalenderjahren an vier aufeinanderfolgenden Tagen während vier Stunden, wenn möglich unbegleitet;
	Die Kosten des begleiteten Besuchsrechts übernimmt bis und mit dem zweiten Besuch der Gesuchsteller, danach tragen die Parteien die Kosten je zur Hälfte.
	Ferner ist der Gesuchsteller berechtigt und wird verpflichtet, nach dem ersten physischen Besuchskontakt (d.h. spätestens ab dem Besuch im März) einmal wöchentlich mit der Tochter C._____ via Videotelefonie (Skype, FaceTime o.ä.) während ca. 15 Minute...

	1. Phase:
	Fr. 3'035.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020,
	2. Phase:
	Fr. 3'890.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2021 bis zum 28. Februar 2021,
	3. Phase:
	Fr. 4'040.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2021 bis zum 31. Juli 2021,
	4. Phase:
	Fr. 3'680.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2021 bis zum 30. September 2021,
	5. Phase:
	Fr. 3'965.–  (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt) ab 1. Oktober 2021 für die weitere Dauer des Verfahrens,
	zahlbar jeweils an die Gesuchstellerin bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Endentscheides."
	2. Die Vereinbarung vom 14. Dezember 2021 wird betreffend die weiteren Kinderbelange genehmigt.
	3. Im Übrigen wird das Berufungsverfahren abgeschrieben.
	4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	Fr. 2'500.– ; die weiteren Auslagen betragen: Fr. 1'830.–  Dolmetscherkosten
	CHF 4'330.– Total
	5. Die Gerichtskosten (bestehend aus der Entscheidgebühr in Höhe von Fr. 2'500.– und den Dolmetscherkosten in Höhe von CHF 1'830.–) werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
	6. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an das Bezirksgericht Dielsdorf, die KESB der Stadt Zürich und an die Beiständin, je gegen Empfangsschein, sowie an die Obergerichtskasse.
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...