# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84af21fd-a503-5a64-a542-7ece82204481
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.10.2018 UV 2017/62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2017-62_2018-10-16.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2017/62

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 16.10.2018

Entscheiddatum: 16.10.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 16.10.2018
Art. 6 UVG: Meniskusriss als degenerativer Vorzustand bzw. Verneinung 
eines unfallbedingten Meniskusrisses (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 16. Oktober 2018, UV 2017/62).

Entscheid vom 16. Oktober 2018

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),

Versicherungsrichter Joachim Huber und Versicherungsrichterin

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile         

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2017/62             

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Fernmeldetechniker bei der B.___ AG 

tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: 

Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 23. Januar 2017 meldete die 

Arbeitgeberin der Suva einen Unfall. Der Versicherte sei am 23. Oktober 2016 in Z.___ 

beim Spazieren ausgerutscht (Suva-act. 1). Am 8. November 2016 hatte der 

Versicherte seinen Hausarzt Dr. med. pract. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin 

und Pneumologie FMH, konsultiert und ihm gegenüber angegeben, er sei am 23. 

Oktober 2016 gestolpert und aufs Knie gestürzt. Dr. C.___ hatte klinisch einen 

Druckschmerz im medialen Gelenkspalt und einen leichten Erguss erhoben und sodann 

die Verdachtsdiagnosen Meniskopathie und Meniskusriss gestellt (Suva-act. 15).

A.b  Wegen anhaltender Knieschmerzen links hatte sich der Versicherte auf Zuweisung 

von Dr. C.___ am 14. November 2016 einer MRI-Untersuchung in der Klinik D.___ 

unterzogen. Bei dieser hatten sich eine ausgeprägte Imbibierung des medialen 

Seitenbandes, vereinbar mit einem Status nach Zerrung, eine Degeneration des 

Innenmeniskushinterhorns, verdachtsweise ein kleines, in den medialen Recessus 

disloziertes Meniskusfragment und ein deutlicher Erguss im Recessus suprapatellaris 

gezeigt (Suva-act. 20).

A.c  Am 1. Dezember 2016 hatte eine Konsultation bei Dr. med. E.___, Facharzt FMH 

für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Orthopädie 

F.___, stattgefunden. Dieser diagnostizierte im Untersuchungsbericht vom 24. Januar 

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2017 eine mediale Meniskopathie Knie links und stellte die Indikation zur 

Kniearthroskopie mit Überprüfung der Meniskusverhältnisse und Meniskussanierung 

evtl. Knorpelglättung (Suva-act. 3). Am selben Tag wurde die Suva um eine 

entsprechende Kostengutsprache ersucht (Suva-act. 4). Der arthroskopische Eingriff 

wurde am 25. Januar 2017 in der Klinik G.___ durchgeführt (Suva-act. 6). Gleichentags 

erteilte die Suva Dr. C.___ Kostengutsprache für die ärztliche Behandlung nach 

aktuellem UVG-Tarif (Suva-act. 5).

A.d  Zur Überprüfung ihrer Leistungspflicht in Bezug auf die Operation vom 25. Januar 

2017 legte die Suva den Schadenfall ihrer Kreisärztin Dr. med. H.___, Fachärztin für 

Allgemeinchirurgie und Traumatologie, vor. Diese erklärte in einer Stellungnahme vom 

9. März 2017, dass die Meniskusläsion des Versicherten degenerativer Genese sei und 

deshalb auch die Operation nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kausal zum 

Unfallereignis vom 23. Oktober 2016 sei. Frisch sei allerdings eine Seitenbandzerrung, 

die aber nach maximal 6 Wochen abgeheilt sei und auch keine Operation brauche 

(Suva-act. 21).

A.e  Gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung verfügte die Suva am 14. März 2017 die 

Einstellung ihrer Versicherungsleistungen per 24. Januar 2017. Der Zustand, wie er sich 

auch ohne Unfall vom 23. Oktober 2016 eingestellt hätte, sei zwar spätestens am 4. 

November 2016 erreicht gewesen. Aufgrund der andauernden Abklärungen und der 

schwierigen Trennung der beiden unterschiedlichen Diagnosen am linken Knie würden 

jedoch bis zum 24. Januar 2017 Versicherungsleistungen erbracht und werde keine 

Trennung vorgenommen (Suva-act. 23).

B.   

B.a  Gegen die Verfügung vom 14. März 2017 erhob der Versicherte am 29. März 2017 

mündlich Einsprache (Suva-act. 28, 30).

B.b  Nach Einholung einer Beurteilung von Dr. H.___ vom 10. April 2017, worin diese 

eine überwiegend wahrscheinliche Kausalität zwischen den arthroskopisch 

behandelten Beschwerden und dem Unfall vom 23. Oktober 2016 erneut verneinte 

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(Suva-act. 34), wies die Suva die Einsprache vom 29. März 2017 mit 

Einspracheentscheid vom 28. Juli 2017 ab (Suva-act. 37).

C.  

C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Juli 2017 erhob der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 24. August 2017 Beschwerde mit 

dem sinngemässen Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und 

es seien ihm die gesetzlichen Leistungen über den 24. Januar 2017 hinaus zu 

gewähren. DerBeschwerdeführer stellte ausserdem ein Gutachten von Dr. med. I.___ in 

Aussicht (act. G 1), reichte dann aber am 31. August 2017 einen Bericht von Dr. E.___ 

vom 4. April 2017 ein (act. G 3.2).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 28. September 2017 beantragte die Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde (act. G 5).

C.c Der Beschwerdeführer verzichtete auf die Einreichung einer Replik (act. G 7).

Erwägungen

1.   

Vorliegend anerkannte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich des 

Unfalls vom 23. Oktober 2016 und erbrachte Heilkostenleistungen für die ärztliche 

Behandlung durch Dr. C.___ (Suva-act. 5). Taggeldleistungen wurden von der 

Beschwerdegegnerin nie erbracht (vgl. Suva-act. 19-1). Am 25. Januar 2017 erfolgte 

eine Kniearthroskopie links mit medialer Teilmeniskektomie (Suva-act. 6). Die 

Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Beurteilungen ihrer Kreisärztin Dr. H.___ 

vom 9. März 2017 (Suva-act. 21) und 10. April 2017 (Suva-act. 34) davon aus, der 

operative Eingriff habe keine unfallkausalen Gesundheitsschäden umfasst. Sie stellte 

die bisherigen Versicherungsleistungen per 24. Januar 2017 ein und verneinte einen 

Anspruch auf weitere Leistungen (Suva-act. 24). Nachfolgend gilt es zu prüfen, ob die 

Leistungseinstellung bzw. Verneinung weiterer Leistungsansprüche des 

Beschwerdeführers per vorgenanntem Datum zu Recht erfolgt ist.

2.   

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Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden 

daher, nachdem der Streitigkeit ein Unfall aus dem Jahr 2016 zu Grunde liegt, die bis 

31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

3.   

3.1  Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz 

nichts anderes bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der 

Unfallversicherung bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des 

Unfallversicherers besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und 

adäquat kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen (ALEXANDRA 

RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/

Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Für die Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf 

Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 

E. 3.1; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 55 ff.). Bei physischen Unfallfolgen hat 

indessen die Adäquanz gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch 

keine selbständige Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 3a, 117 V 365 E. 5d/bb; SVR 2000 

UV Nr. 14 S. 45). Ob ein natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist, beurteilt sich 

nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit; die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die 

Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen; 

RUMO-JUNGO/ HOLZER, a.a.O., S. 4; THOMAS LOCHER/THOMAS GÄCHTER, 

Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern 2014, § 70 N. 58). Ebenso wie 

der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 

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kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es 

sich bei der Einstellung von Versicherungsleistungen um eine anspruchsaufhebende 

Tatfrage handelt, liegt die Beweislast für den Wegfall der vom Unfallversicherer 

zunächst anerkannten natürlichen Kausalität - anders als bei der Frage, ob ein 

leistungsbegründender Kausalzusammenhang überhaupt je gegeben war - nicht bei 

der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (BGE 117 V 263 ff. E. 3b; 

RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 54 f.). Dieser Grundsatz gilt aber nur für 

Verletzungen, welche Gegenstand der Anerkennung bildeten (Urteil des 

Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG] 

vom 20. August 2009, 8C_363/2009, E. 1; Urteil des EVG vom 27. April 2005, U 6/05, 

auszugsweise publiziert in: AJP 2006 S. 1290 ff.). Allerdings tragen die Parteien im 

Sozialversicherungsrecht in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der 

Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem 

unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Beweislosigkeit ist 

anzunehmen, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 

ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (BGE 138 V 222 E. 6 mit Hinweisen; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 4, 

55).

3.2  Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss, zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit 

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Hinweis). Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kann 

rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden, solange nicht konkrete 

Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Auf das Ergebnis 

versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen - zu denen die Beurteilungen der Suva-

Kreisärzte bzw. -ärztinnen gehören - kann nicht abgestellt werden, wenn auch nur 

geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (BGE 139 V 229 E. 

5.2, 135 V 469 f. E. 4.4 und 471 E. 4.7; Urteil des Bundesgerichts vom 16. September 

2014, 8C_385/2014, E. 4.2.2; SVR 2018 IV Nr. 4 S. 12 E. 3.2). Die Rechtsprechung 

erachtet sodann Aktengutachten als zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild 

über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten 

unbestritten sind. Voraussetzung ist ein lückenloser Untersuchungsbefund, damit der 

Experte bzw. die Expertin imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein 

lückenloses Bild zu verschaffen (vgl. PVG 1996 Nr. 89 265 E. 3b; RKUV 1993 Nr. U 167 

S. 95). Angesichts der obigen Darlegungen sprechen keine formellrechtlichen Gründe 

gegen den Einbezug der kreisärztlichen Aktenbeurteilungen von Dr. H.___ vom 9. März 

2017 (Suva-act. 21) und 10. April 2017 (Suva-act. 34). Ob letztlich auf die 

Aktenbeurteilungen abgestellt werden kann, ist im Rahmen der nachfolgenden 

materiellrechtlichen Beurteilung bzw. Beweiswürdigung zu prüfen.

4.   

4.1  Im Zeitpunkt der Einstellung der Heilbehandlungsleistungen (24. Januar 2017) litt 

der Beschwerdeführer unbestrittenermassen unter Kniebeschwerden links. Ein 

natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlichen Beschwerden 

hat in der Regel als gegeben zu gelten, wenn sich mittels apparativer 

Untersuchungsmethoden (wie Röntgen, Computertomogramm, Kernspintomographie, 

Arthroskopie) ein unfallkausaler organischer Befund im Sinn eines strukturellen 

Gesundheitsschadens erheben lässt (vgl. BGE 134 V 121 E. 9, 134 V 232 E. 5.1 mit 

Hinweisen, 117 V 363 E. 5d/aa; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 5.4 mit Hinweisen; Urteil 

des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2 mit zahlreichen 

Hinweisen).

4.2  Dr. C.___ erhob beim Beschwerdeführer anlässlich seiner klinischen Untersuchung 

vom 8. November 2016 Symptome einer Meniskusläsion, worauf er die 

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Verdachtsdiagnosen Meniskopathie und Meniskusriss stellte (Suva-act. 15). Bei 

anhaltenden Knieschmerzen wies er den Beschwerdeführer einer MRI-Untersuchung 

der Klinik D.___ zu. Bei der am 14. November 2016 durchgeführten Untersuchung 

wurden im medialen Kompartiment insbesondere eine ausgeprägte ödematöse 

Imbibierung des medialen Seitenbandes, eine Degeneration des Innenmeniskus mit 

verdachtsweise kleinem, in den medialen Recessus disloziertem Meniskusfragment, 

und ein deutlicher Erguss im Recessus suprapatellaris festgestellt (Suva-act. 20). Bei 

der am 25. Januar 2017 vorgenommenen Kniegelenksarthroskopie links liess sich 

schliesslich im Hinterhorn des medialen Kompartiments ein horizontaler Lappenriss, 

welcher nach unten eingeschlagen war, bestätigen und mühelos luxieren. Der 

Lappenriss wurde arthroskopisch mit einer Teilmeniskektomie behandelt (Suva-act. 6).

4.3  Es ist unbestritten, dass beim Beschwerdeführer angesichts der in Erwägung 4.2 

dargelegten Untersuchungsergebnisse eine Meniskusläsion als strukturelle Läsion 

objektiviert werden konnte, wobei Dr. H.___ in ihren Beurteilungen nicht von einer 

traumatisch verursachten Meniskusläsion, sondern von einem degenerativen 

Vorzustand ausging. Als direkte Folge des Unfalls vom 23. Oktober 2016 beurteilte sie 

hingegen die gestützt auf das MRI-Untersuchungsergebnis vom 14. November 2016 

ebenfalls erhobene Seitenbandzerrung (Suva-act. 21, 34). Mit Schreiben vom 25. 

Januar 2017 anerkannte die Beschwerdegegnerin eine Leistungspflicht für 

Heilbehandlungen offenbar ohne Kenntnis der genauen Gesundheitsschädigungen nur 

gegenüber Dr. C.___ (Suva-act. 5), während sie nach Kenntnisnahme des Vorliegens 

einer Meniskusläsion bzw. deren operativer Behandlung die Durchführung weiterer 

Abklärungen anzeigte (Suva-act. 12 f.). Die Einstellung der Heilbehandlungsleistungen 

der Beschwerdegegnerin per 24. Januar 2017 erfolgte demnach zum einen vor dem 

Hintergrund, dass sie die Seitenbandzerrung als vorübergehende unfallkausale 

Gesundheitsschädigung anerkannte, die Verletzung jedoch per vorgenanntem 

Leistungseinstellungsdatum mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als abgeheilt betrachtete. Zum anderen nahm sie die 

Leistungseinstellung vor, weil sie die Ursache für die Meniskusläsion mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit überhaupt nie im Unfall vom 23. 

Oktober 2016 gegeben sah (Suva-act. 24, act. G 5/II.2.). Bei Beweislosigkeit hätte 

mithin hinsichtlich der Frage, ob eine Unfallkausalität in Bezug auf die 

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Seitendbandzerrung besteht, die Beschwerdegegnerin die Beweislast zu tragen, in 

Bezug auf die Meniskusläsion hingegen der Beschwerdeführer (vgl. Erwägung 3.1).

5.   

5.1  Bei einer Meniskusläsion gilt es zu beachten, dass Kniegelenksmenisken zur 

Degeneration neigen, Meniskusläsionen aber auch als Folge eines Traumas auftreten 

können, indem die Menisken bei akuten schweren Knieverletzungen ein- oder 

abreissen (vgl. ALFRED M. DEBRUNNER, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. 

Aufl. Bern 2005, S. 1056 ff.; ALFRED BÜHLER, die unfallähnliche Körperschädigung, in: 

SZS 1996, S. 85 und 88). Grundsätzlich sind beide Kausalitäten (Krankheits- und 

Unfallkausalität) denkbar. Tritt bereits im Rahmen einer - was hinsichtlich der MRI-

Untersuchung vom 14. November 2016 zutrifft - in zeitlicher Nähe zum Unfall 

durchgeführten radiologischen Untersuchung eine strukturelle Läsion zutage, kann 

diese somit sowohl eine traumatische Läsion als auch einen degenerativen Vorzustand 

darstellen.

5.2  In Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin ist aufgrund einer 

Gesamtbetrachtung der vorliegenden Akten und gestützt auf die Beurteilungen von Dr. 

H.___ vom 9. März 2017 (Suva-act. 21) und 10. April 2017 (Suva-act. 34) mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht von einer traumatisch 

verursachten Meniskusläsion, sondern von einem degenerativen Vorzustand 

auszugehen.

5.3  Eine massgebende Komponente für die Kausalitätsbeurteilung stellt zunächst der 

Unfallmechanismus bzw. die Art und Weise der Einwirkung auf den betroffenen 

Körperteil dar. Aus den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber seinem Hausarzt 

Dr. C.___ - er sei am 23. Oktober 2016 gestolpert und auf das Knie gefallen (vgl. Suva-

act. 15) - wäre an sich, wie von Dr. H.___ angenommen, eine Kontusion zu folgern. 

Laut der Kreisärztin ist eine Kontusion nicht geeignet, einen Meniskusriss zu 

verursachen (vgl. Suva-act. 34), dies in Übereinstimmung mit der medizinischen 

Literatur, wonach insbesondere eine Distorsion bzw. ein Rotationstrauma eine 

Meniskusläsion hervorzurufen vermag (vgl. dazu DEBRUNNER, a.a.O., S. 1057; 

ROCHE LEXIKON, Medizin, 5. Aufl. S. 1204; PSCHYREMBEL, Klinisches Wörterbuch, 

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267. Aufl. Berlin/Boston 2017, S. 1146; LEITLINIE DER ORTHOPÄDIE, Hrsg. von der 

Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und dem 

Berufsverband der Ärzte für Orthopädie, 2. erweiterte Aufl. Köln 2002, S. 141). Der 

Umstand, dass Dr. H.___ gestützt auf das Ergebnis der MRI-Untersuchung vom 14. 

November 2016 (Suva-act. 20) von einer beim Unfall erlittenen Seitenbandzerrung 

ausging (Suva-act. 21, 34), lässt allerdings einen Unfallhergang mit Kontusion 

einschliesslich Distorsion, d.h. ein Unfallmechanismus, der am 23. Oktober 2016 neben 

der Bandverletzung auch zu einem traumatisch bedingten Meniskusriss hätte führen 

können, nicht vollkommen ausschliessen.

5.4  Ein massgebender Ausgangspunkt für die Beurteilung traumatischer Folgeschäden 

bzw. der Ursächlichkeit einer Gesundheitsschädigung bildet jedoch vor allem auch der 

gesundheitliche Zustand einer versicherten Person vor dem Unfall. In diesem Sinne 

weist Dr. H.___ auf die bedeutsame Anamnese in den Berichten von Dr. E.___ vom 24. 

Januar 2017 (Suva-act. 3) und 4. April 2017 (Suva-act. 31) hin, wonach der 

Beschwerdeführer bereits vor dem Unfall seit ca. drei Jahren nach einem 

einschiessenden Schmerzereignis bei der Arbeit in Knieflexion unter wechselhaften 

Kniebeschwerden gelitten habe.

5.5  Ein weiterer wichtiger Hinweis für die Beurteilung, ob der Meniskusriss traumatisch 

oder degenerativ bedingt ist, stellt laut Dr. H.___ die Rissform bzw. Rissmorphologie 

dar. Ein - wie im konkreten Fall arthroskopisch erhobener - horizontaler Meniskusriss 

sei, wie übereinstimmend in der Literatur nachgewiesen, in den überwiegenden Fällen 

degenerativer Genese (Suva-act. 34). Die kreisärztliche Feststellung stimmt mit der 

Beurteilung des MRI des linken Knies vom 14. November 2016 der Radiologin der 

Klinik D.___ überein. Diese hielt ausdrücklich eine Degeneration des 

Innenmeniskushinterhorns fest und erhob in diesem Zusammenhang den Verdacht auf 

ein disloziertes Meniskusfragment, worauf arthroskopisch der fragliche horizontale 

Lappenriss diagnostiziert wurde (vgl. Suva-act. 20). Angesichts des Gesagten 

überzeugt mithin die Schlussfolgerung von Dr. H.___, im konkreten Fall sei von einem 

vorbestehenden degenerativen Meniskusschaden und nicht von einer traumatischen 

Meniskusläsion auszugehen.

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5.6  Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine traumatische Verursachung des 

beim Beschwerdeführer am 25. Januar 2017 operierten medialen Meniskusrisses nicht 

mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegt ist. Gestützt wird 

diese Beurteilung durch die Feststellungen von Dr. E.___ in dessen Bericht vom 4. April 

2017, es könne bei länger dauernder Anamnese nicht definitiv unterschieden werden, 

ob ein Schaden durch einen Unfall oder krankheitsbedingt entstanden sei, und 

Meniskusrisse könnten ebenfalls auf der Basis von Abnutzungserscheinungen 

entstehen (Suva-act. 31). Im vorliegenden Fall ist gerade von einer ca. dreijährigen 

Anamnese auszugehen und Dr. E.___ hält in keiner Weise fest, dass dessen ungeachtet 

von einer traumatischen Genese auszugehen sei. Seine Bemerkung - massgeblich für 

die Beurteilung der Kostenübernahme seitens der Beschwerdegegnerin sei das vom 

Beschwerdeführer geschilderte Unfallereignis respektive, ob dieses Ereignis der 

Definition eines Unfalls entspreche (dieses sei entscheidend für die Beurteilung 

hinsichtlich Kostenübernahme seitens der Suva) - vermag zur Beantwortung der Frage, 

ob der Meniskusriss traumatisch oder degenerativ entstanden ist, nichts beizutragen. 

Die Beschwerdegegnerin hat das Ereignis vom 23. Oktober 2016 als Unfall anerkannt. 

Die Beantwortung der vorgenannten Frage hängt jedoch von zusätzlichen 

Überlegungen ab, welche insgesamt gegen einen überwiegend wahrscheinlich 

traumatisch verursachten Meniskusriss sprechen.

5.7  Auszuschliessen ist sodann mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit auch eine richtungsgebende Verschlimmerung des fraglichen 

Meniskusrisses (siehe dazu RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 54). Genauso wie ein 

unfallbedingter Meniskusriss als objektiviert gilt, wenn er durch einen entsprechenden 

apparativen/bildgebenden Untersuchungsbefund (mittels Röntgen, 

Computertomogramm, Kernspintomographie, Arthroskopie) erhoben wird bzw. 

bestätigt werden kann (vgl. BGE 134 V 121 E. 9, 134 V 232 E. 5.1 mit Hinweisen, 117 V 

363 E. 5d/aa; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 5.4 mit Hinweisen [U 479/05]; Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2 mit zahlreichen Hinweisen), 

trifft dies grundsätzlich auf eine richtungsgebende Verschlimmerung eines 

vorbestehenden Meniskusrisses, beispielsweise in Form der Vergrösserung eines 

ersten Risses zu einem Lappenriss (vgl. dazu DEBRUNNER, a.a.O., S. 1057), zu. Eine 

richtungsgebende Verschlimmerung wird weder von Dr. H.___ noch von Dr. E.___ 

explizit diskutiert. Es erscheint naheliegend, dass sich eine solche wahrnehmbar vom 

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Vorzustand bzw. der altersüblichen Degeneration abheben müsste. Weder der MRI-

Untersuchungsbericht noch der Operationsbericht beinhalten offensichtlich solche von 

den Ärzten in den Zusammenhang mit einer richtungsgebenden Verschlimmerung 

gebrachte Hinweise (vgl. Suva-act. 6, 20). Der Feststellung von Dr. E.___ in seinem 

Bericht vom 4. April 2017 - bei länger andauernder Anamnese könne nicht definitiv 

unterschieden werden, ob ein Schaden durch einen Unfall oder krankheitsbedingt 

entstanden sei (vgl. Suva-act. 31) - kommt auch im Zusammenhang mit der 

Untersuchung einer richtunggebenden Verschlimmerung Bedeutung zu. Angesichts 

des Gesagten ist eine unfallbedingte Genese nicht überwiegend wahrscheinlich 

nachgewiesen.

6.   

6.1  Demnach bleibt die Leistungseinstellung in Bezug auf die unfallbedingte 

Seitenbandzerrung zu prüfen. Beim Nachweis des Zeitpunkts des Dahinfallens von 

Unfallfolgen handelt es sich um einen hypothetischen Zustand, der sich häufig anhand 

der medizinischen Erfahrung bestimmen lässt. Diese bezieht sich auf den Regelfall, d.h. 

auf medizinische Sachverhalte, die sich im konkreten Fall gleich dargestellt haben. Eine 

Ausnahme von der Regel ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, doch muss sie sich 

eben als solche präsentieren. In diesem Sinn ist die Bezugnahme auf medizinische 

Erfahrungssätze dann ungenügend, wenn sie im konkreten Fall keine Grundlage findet. 

Dr. H.___ geht in ihren Beurteilungen von einer Heilung der Seitenbandzerrung nach 

maximal sechs Wochen aus (Suva-act. 21, 34). Die Leistungseinstellung durch die 

Beschwerdegegnerin erfolgte aufgrund der länger dauernden Abklärungen und der 

schwierigen Trennung der unterschiedlichen Diagnosen am linken Knie - Meniskusriss, 

Seitenbandzerrung - erst per 24. Januar 2017, d.h. rund 13 Wochen nach dem Unfall.

6.2  Bei einer Bänderzerrung, die nicht von einer strukturellen Läsion begleitet ist, 

handelt es sich um eine einfache Weichteilverletzung, welche nach der medizinischen 

Erfahrung auch ohne spezifische Behandlung innert kurzer Zeit folgenlos abheilt und 

bei der sich die damit verbundenen Beschwerden demzufolge gänzlich zurückbilden 

(vgl. DEBRUNNER, a.a.O., S. 412, 1096 f.). Im konkreten Fall ist gegen eine 

Leistungseinstellung spätestens per 24. Januar 2017 nichts einzuwenden. So weist in 

den Akten nichts auf einen Ausnahmefall mit einer längeren Heilungsdauer der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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Seitenbandzerrung hin. Als Unfallereignis ist ein Ausrutschen bzw. Stolpern mit Sturz 

auf das linke Knie aktenkundig (Suva-act. 1, 15). Hinweise auf besondere Umstände, 

welche auf einen Sturz von besonderer Schwere hindeuten könnten, sind weder 

aktenkundig noch werden solche vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Die 

Beschwerdegegnerin weist in der Beschwerdeantwort vom 28. September 2017 

einleuchtend darauf hin, dass offenbar von Anfang an kein grosser Leidensdruck 

bestanden habe. Aktenkundig ist echtzeitlich nur die Konsultation bei Dr. C.___ am 8. 

November 2016 (Suva-act. 15). Zudem wurde der Beschwerdegegnerin der Unfall erst 

am 23. Januar 2017 gemeldet (Suva-act. 1). Von Bedeutung ist jedoch insbesondere 

auch, dass Dr. E.___ im Untersuchungsbericht vom 24. Januar 2017 über seine 

Untersuchung vom 1. Dezember 2016 in Kenntnis des MRI-Untersuchungsbefundes 

vom 14. November 2016, und damit auch der Seitenbandzerrung, nichts zu dieser 

notierte, sondern sich einzig zur kernspintomographisch nachgewiesenen 

Meniskopathie mit Zusatzfragment im Korpusbereich und entsprechender 

Beschwerdesymptomatik und zum diesbezüglich geplanten Eingriff äusserte (Suva-act. 

3). Hinsichtlich des Schmerzereignisses vom 23. Oktober 2016 mit anschliessender 

Schwellung des Kniegelenks hielt Dr. E.___ anamnestisch fest, dass sich die - 

möglicherweise für unfallbedingt erachtete - Situation zwischenzeitlich wieder etwas 

beruhigt habe. Unbestritten ist schliesslich, dass die Operation vom 25. Januar 2017 

ausschliesslich den Meniskusschaden und nicht einen Gesundheitsschaden im Bereich 

des Seitenbandes betraf.

7.   

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Schlussfolgerungen von Dr. H.___ in ihren 

Beurteilungen vom 9. März 2017 (Suva-act. 21) und 10. April 2017 (Suva-act. 34) - der 

Beschwerdeführer habe sich beim Unfall vom 23. Oktober 2016 keine Meniskusläsion 

im linken Knie zugezogen, bezüglich der Meniskusläsion sei von einem degenerativen 

Vorzustand auszugehen, der bei der Operation vom 25. Januar 2017 behoben worden 

sei, und die beim Unfall erlittene Seitenbandzerrung im linken Knie sei mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nach maximal 6 Wochen, 

vorliegend jedenfalls aber nach 13 Wochen, ausgeheilt - nachvollziehbar und schlüssig 

begründet sind. Aus rechtlichen Gründen besteht kein Anlass, von ihren 

Einschätzungen abzuweichen. Es liegt insbesondere keine widersprechende ärztliche 

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Beurteilung vor. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 28. Juli 2017 (Suva-act. 

37), mit welchem die Beschwerdegegnerin ihre Heilbehandlungsleistungen per 24. 

Januar 2017 eingestellt und damit sowohl eine weitergehende Leistungspflicht für die 

Seitenbandzerrung verneint als auch ihre Leistungspflicht für die am 25. Januar 2017 

durchgeführte mediale Teilmeniskektomie am linken Knie (Suva-act. 6) abgelehnt hat, 

lässt sich damit nicht beanstanden.

8.   

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

angefochtenen Einspracheentscheids vom 28. Juli 2017 abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 16.10.2018
	Art. 6 UVG: Meniskusriss als degenerativer Vorzustand bzw. Verneinung eines unfallbedingten Meniskusrisses (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Oktober 2018, UV 2017/62).

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