# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f543555e-6c06-585c-9543-436a67eb6e44
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.08.2025 PS250206
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250206_2025-08-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250206-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 29. August 2025

in Sachen

A._____,
Gesuchsteller und Beschwerdeführer

Sachwalterin: MLaw B._____,

betreffend Nachlassstundung

Beschwerde gegen ein Urteil des Nachlassgerichtes des Bezirksgerichtes 
Dietikon vom 15. Juli 2025 (EC250001)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Am 7. März 2025 reichte A._____ (fortan Beschwerdeführer) beim Nachlass-

gericht des Bezirksgerichts Dietikon (nachfolgend Vorinstanz) ein sinngemässes 

Gesuch um Gewährung einer (provisorischen) Nachlassstundung ein (act. 5/1). 

Mit Verfügung vom 11. März 2025 setzte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 

eine Frist an, um das Gesuch (hinsichtlich der Begründung und den Belegen) zu 

verbessern und sich zur Person des einzusetzenden Sachwalters zu äussern. Die 

Fristansetzung erfolgte unter der Androhung, dass im Säumnisfall aufgrund der 

Akten entschieden und allenfalls auf das Gesuch nicht eingetreten würde. Zudem 

wurde dem Beschwerdeführer eine Frist zur Leistung eines Barvorschusses von 

einstweilen Fr. 500.00 angesetzt (act. 5/2). Innert Frist reichte der Beschwerde-

führer diverse Unterlagen ein (act. 5/4 und act. 5/a-h). Am 19. März 2025 ging der 

verlangte Vorschuss bei der Vorinstanz ein (act. 5/6). Die Vorinstanz tätigte in der 

Folge Erkundigungen in Bezug auf die Person des einzusetzenden Sachwalters 

(act. 5/7-10). 

1.2. Mit Verfügung vom 28. März 2025 gewährte die Vorinstanz dem Beschwer-

deführer die provisorische Nachlassstundung für vier Monate bis zum 28. Juli 

2025. Als provisorische Sachwalterin bestellte die Vorinstanz MLaw B._____. Sie 

setzte dem Beschwerdeführer zudem Frist zur Leistung eines Barvorschusses 

von einstweilen Fr. 500.00 für die Sachwalterkosten an (act. 5/11). Am 

tt.mm.2025 wurde die provisorische Nachlassstundung im Schweizerischen Han-

delsamtsblatt (SHAB) und im Amtsblatt des Kantons Zürich veröffentlicht 

(act. 5/13/4). Der Barvorschuss wurde vom Beschwerdeführer rechtzeitig geleistet 

(act. 5/17). Nachdem der Sachwalterin Akteneinsicht gewährt wurde (act. 5/18), 

erstattete sie am 28. Juni 2025 einen Sachwalterbericht. Sie teilte darin mit, dass 

der Beschwerdeführer nicht mit ihr zusammenarbeiten wolle und aus ihrer heuti-

gen Sicht offensichtlich keine Aussicht auf Sanierung oder Bestätigung eines 

Nachlassvertrages bestehe (act. 5/19). Mit Schreiben vom 30. Juni 2025 hielt der 

Beschwerdeführer fest, dass er Zweifel an der Eignung der Sachwalterin habe, 

diese (da er ein anderes Sanierungsbüro beauftragt habe) nicht mehr tätig wer-

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den solle und er mit dem von ihr in Rechnung gestellten Betrag nicht einverstan-

den sei (act. 5/21). Die Vorinstanz lud daraufhin zur Verhandlung betreffend Wi-

derruf der Nachlassstundung auf den 9. Juli 2025 vor (act. 5/22-23). Das Gesuch 

der Sachwalterin, sie von der Teilnahme an der Verhandlung zu dispensieren, 

wurde von der Vorinstanz abgewiesen (act. 5/24-25). Zur Verhandlung vom 9. Juli 

2025 erschienen die Sachwalterin sowie der Beschwerdeführer persönlich. Letz-

terer ersuchte um Verlängerung der Nachlassstundung. Die Vorinstanz setzte ihm 

eine Frist bis zum 14. Juli 2025, um "alle notwendigen Belege" einzureichen (Prot. 

Vi S. 7 ff, S. 11, 21 und 23). Am 14. Juli 2025 reichte der Beschwerdeführer der 

Vorinstanz "die fehlenden und aktualisierten Belege" ein (act. 5/27). Die Sachwal-

terin reichte am 14. Juli 2025 eine schriftliche Stellungnahme ein, in welcher sie 

auf die fehlende konstruktive Kommunikation zwischen dem Beschwerdeführer 

und ihr sowie ihre erheblichen Zweifeln an den Erfolgsaussichten des Nachlass-

stundungsverfahrens hinwies und um Entbindung aus ihrer Funktion als Sachwal-

terin bat (act. 5/28 S. 2 f.). Mit Urteil vom 15. Juli 2025, 14.30 Uhr, eröffnete die 

Vorinstanz den Konkurs über den Beschwerdeführer. Mit dem Vollzug beauftragte 

sie das Konkursamt Höngg-Zürich. Das Honorar der Sachwalterin wurde auf 

Fr. 1'612.50 festgesetzt, dem Beschwerdeführer auferlegt und mit der hinterlegten 

Sicherheit teilweise verrechnet. Die auf Fr. 500.00 festgelegte Spruchgebühr auf-

erlegte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer, unter Bezug derselben aus dem 

geleisteten Vorschuss (act. 5/29 = act. 4 S. 8).

2.

2.1. Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 18. Juli 2025 (Datum Post-

stempel) rechtzeitig (act. 5/30/1) Beschwerde gegen das Urteil vom 15. Juli 2025 

mit den folgenden Anträgen (act. 2 S. 2): 

"1. Das Urteil des Bezirksgerichtes sei aufzuheben und der Konkurs nicht 
durchzuführen.

 2. Dem Schuldner sei zu erlauben, seine Schulden in einem ausserge-
richtlichen Schuldenbereinigungsverfahren an die Hand zu nehmen.

 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Be-
schwerdegegners."

2.2. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 5/1-30). Mit Verfügung 

vom 24. Juli 2025 wurde davon Vormerk genommen, dass der Beschwerde von 

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Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt. Zudem wurde dem Be-

schwerdeführer Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt und es 

wurde die weitere Prozessleitung delegiert (act. 6 S. 4). Der Beschwerdeführer 

leistete den Vorschuss fristgerecht (act. 7/1/2 und act. 9). Mit Eingabe vom 6. Au-

gust 2025 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der aufschiebenden 

Wirkung und um Erlass einer gerichtlichen Anordnung, mit welcher das Konkurs-

verfahren unterbrochen bzw. aufgehoben werde (act. 8). 

Es ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Verfas-

sens resp. des Versands des Schreibens vom 6. August 2025 noch keine Kennt-

nis von der Verfügung der Kammer vom 24. Juli 2025 hatte, da ihm diese erst in 

einem zweiten Zustellversuch am 7. August 2025 zugestellt werden konnte 

(act. 7/1/2). Gemäss Auskunft des Konkursamts Höngg-Zürich stellte dieses nach 

Kenntnisnahme von der obergerichtlichen Verfügung vom 24. Juli 2025 dem Be-

schwerdeführer das Erscheinen zur bereits auf den 8. August 2025 angesetzten 

Einvernahme frei. Der Beschwerdeführer sei in der Folge nicht zu dieser erschie-

nen. Das Konkursamt Höngg-Zürich bestätigte, dass das Konkursverfahren auf-

grund der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht weiterlaufe (act. 10). 

Weiterungen zur Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. August 2025 erübrigen 

sich damit. Am 26. August 2025 reichte der Beschwerdeführer eine weitere Ein-

gabe mit Unterlagen ein (act. 11 und 12/1-2). Das Verfahren erweist sich sogleich 

als spruchreif. 

3.

3.1. Gegen den Entscheid des Nachlassgerichts betreffend die definitive Stun-

dung resp. den Widerruf der provisorischen Stundung steht die Beschwerde nach 

der ZPO offen (Art. 295c Abs. 1 SchKG; Art. 319 lit. a i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 7 

ZPO). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die of-

fensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Beschwerdeanträge zu stellen und zu be-

gründen. Das Beschwerdeverfahren stellt keine Fortsetzung des erstinstanzlichen 

Verfahrens dar, sondern sein Zweck beschränkt sich darauf, den erstinstanzlichen 

Entscheid auf bestimmte, in der Beschwerde zu beanstandende Mängel hin zu 

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überprüfen. Die Beschwerdebegründung hat sich deshalb sachbezogen mit der 

Begründung des angefochtenen Entscheides auseinanderzusetzen. Die Anforde-

rungen an die Beschwerdebegründung sind gegenüber Laien nicht zu überspan-

nen, jedoch muss sich auch ein Laie mit den Erwägungen des angefochtenen 

Entscheides (zumindest minimal) auseinandersetzen (vgl. OGer ZH PS160190 

vom 31. Oktober 2016 E. 2.2, OGer ZH PS250001 vom 10. April 2025 E. 2.3. und 

OGer ZH PP240035 vom 22. Oktober 2024 E. 3.). Soweit eine genügende Bean-

standung vorgebracht wird, wendet die Beschwerdeinstanz das Recht von Amtes 

wegen an (Art. 57 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue 

Beweismittel (sog. Noven) sind im Beschwerdeverfahren (ausser in gesetzlich 

vorgesehenen, vorliegend nicht gegebenen Ausnahmefällen) ausgeschlossen 

(Art. 326 ZPO; vgl. OGer ZH PS240220 vom 26. November 2024 E. 2.2. sowie

OGer ZH PS180131 vom 3. September 2018 E. IV/2. f.). 

3.2. Das gerichtliche Nachlassverfahren unterliegt weitgehend dem Offizialgrund-

satz. Insbesondere sieht das Gesetz in Art. 293a Abs. 3, Art. 294 Abs. 3 sowie 

Art. 296b SchKG vor, dass das Nachlassgericht von Amtes wegen den Konkurs 

über den Schuldner eröffnen kann. Das Nachlassgericht entscheidet im summari-

schen Verfahren (Art. 251 lit. a ZPO); es stellt den Sachverhalt von Amtes wegen 

fest (Art. 55 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 255 lit. a ZPO). Es gilt die eingeschränkte Un-

tersuchungsmaxime. In deren Anwendungsbereich wirkt das Gericht bei der Fest-

stellung des Sachverhalts mit, doch es ist in erster Linie Sache der Parteien, das 

Tatsächliche vorzutragen und die Beweismittel zu nennen; sie tragen die Verant-

wortung für die Sachverhaltsermittlung (vgl. BGer 5A_172/ 2023 vom 12. Januar 

2024 E. 3.7.1-2; zum Untersuchungsgrundsatz vgl. auch BSK ZPO-MAZAN, 4. 

Aufl. 2024, Art. 255 N 6, sowie ZK ZPO-SENN, 4. Aufl. 2025, Art. 255 N 1). 

4.

4.1.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe neue 

Schulden anhäufen wollen, um seine bereits bestehenden Schulden teilweise be-

gleichen zu können. Gemäss den Beilagen zum Gesuch vom 7. März 2025 habe 

der Gesuchsteller im März 2025 ein Darlehen über Fr. 30'000.00 aufnehmen und 

damit den Gläubigern direkt einen Nachlassvertrag unterbreiten wollen. Der Be-

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trag für die Rückzahlung des Darlehens habe bis Ende 2026 angespart werden 

sollen. Das mit Eingabe vom 14. Juli 2025 eingereichte, aktualisierte Budget habe 

aufgezeigt, dass das Darlehen neu erst im August 2025 hätte aufgenommen wer-

den sollen. Zum eingereichten Sanierungsbudget in Widerspruch stünden die 

Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich der mündlichen Verhandlung. 

Dort habe er ausgeführt, er wolle seine Gläubiger mit dem aktuell auf seinem 

Konto befindlichen Guthaben von Fr. 34'000.00 befriedigen. Er habe von seinen 

beiden Schwestern bereits ein Darlehen über Fr. 15'000.00 erhalten. Über ein 

weiteres Darlehen von Fr. 15'000.00 habe der Beschwerdeführer nichts ausführen 

können, auch nicht zu den Plänen, wie er das erhaltene Darlehen wieder zurück-

zuzahlen gedenke. Die Vorinstanz folgerte, dem Beschwerdeführer fehle es an ei-

nem Überblick zur genauen Höhe der Darlehen resp. seiner effektiven Schulden. 

Er gehe von Schulden über rund Fr. 107'000.00 aus, während die Sachwalterin 

(nur auf den Betreibungsregisterauszug gestützt und ohne die Darlehensschulden 

der Schwestern) von Schulden über Fr. 120'000.00 ausgehe. Nach der Vorinstanz 

könne auf das vom Beschwerdeführer eingereichte Sanierungsbudget und seine 

Schuldnerliste nicht abgestellt werden. Die Aufstellung und Berechnungen der 

Sachwalterin würden aussagekräftiger, nachvollziehbarer und konziser erschei-

nen (act. 4 S. 3 f.). Nach der Vorinstanz weise der Kontoauszug des Beschwerde-

führers wohl ein aktuelles Vermögen von knapp Fr. 32'700.00 aus. Es sei jedoch 

unklar, welchen Anteil daran das Darlehen der Schwestern ausmache und wie die 

diesbezüglichen Rückzahlungskonditionen seien. Der Kontoauszug zeige, dass 

aktuell keine monatliche Sparquote bestehe. Es sei von knapp Fr. 21'000.00 zwin-

gend (vollumfänglich) zu tilgenden Zweitklasseforderungen auszugehen. Dane-

ben seien mit weiteren, im Nachlassverfahren anfallenden rund Fr. 5'000.00 für 

die Sachwalterkosten zu rechnen. Bei aktuell bekannten Drittklassforderungen 

von rund Fr. 100'000.00 ergäbe sich damit eine Nachlassdividende von deutlich 

unter 10 Prozent bei fortbestehenden "neuen" Darlehensschulden von mindes-

tens Fr. 15'000.00 (act. 4 S. 5 f.). 

4.1.2. Überdies verwies die Vorinstanz darauf, dass der Beschwerdeführer 

seine Mitwirkungspflicht gegenüber der Sachwalterin in grober Art und Weise ver-

letzt, deren Bemühungen zuwider gehandelt resp. sich nicht an ihre Vorgaben ge-

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halten habe. Der Beschwerdeführer habe weder ein Sanierungskonto eröffnet 

noch monatlich die von der Sachwalterin errechnete Sparquote auf ein separates 

Konto geleistet. Der Kontoauszug des Beschwerdeführers für Juni 2025 weise 

auch keine solche aus, sondern zeige mehr Ausgaben als Einnahmen auf. Wäh-

rend laufendem Nachlassverfahren sei der Beschwerdeführer zudem in eine teu-

rere Wohnung gezogen und er habe sich einen Roller angeschafft. Er habe durch 

einen persönlichen Treuhänder Abklärungen treffen lassen, wobei dieser nicht 

über die notwendigen Voraussetzungen und Qualifikationen zu verfügen scheine 

(act. 4 S. 5). 

4.1.3. Zusammengefasst kam die Vorinstanz zum Schluss, es könne weder von 

genügend eigenem Substrat noch einer anfallenden monatlichen Sparquote des 

Beschwerdeführers ausgegangen werden. Kurz vor Ablauf der provisorisch ge-

währten Stundung bestehe daher keine seriöse und effektive Aussicht auf Sanie-

rung oder Bestätigung eines Nachlassvertrages, weshalb (nach Art. 294 Abs. 3 

und Art. 296b lit. b SchKG) der Konkurs über den Beschwerdeführer zu eröffnen 

sei (act. 4 S. 3 Erw. 2. und S. 6 f. Erw. 4.).

4.2.1. Der Beschwerdeführer spricht in seiner Beschwerde an die Kammer da-

von, dass im schweizerischen Parlament ein vereinfachtes Verfahren zur Ent-

schuldung von Privatpersonen diskutiert werde: Das bestehende Recht solle den 

europäischen Nachbarländern angepasst werden, was zur Folge hätte, dass sich 

auch Privatpersonen (in der Schweiz) innert einer Frist von drei Jahren entschul-

den und so einen Neustart (aus der Verschuldungssituation heraus) an die Hand 

nehmen könnten (act. 2 S. 1 f.). Nach Ansicht des Beschwerdeführers sei eine 
Konkurseröffnung (wie sie die Vorinstanz angeordnet habe) schlicht nicht nach-

vollziehbar. Die eingereichten Unterlagen würden unmissverständlich aufzeigen, 

dass auch mit einem aussergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahren eine 

Sanierung möglich sei. Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Treuhänder 

habe diesbezüglich bereits Verhandlungen aufgenommen (act. 2 S. 2).

4.2.2. Diese Ausführungen des Beschwerdeführers zu einem vereinfachten Ver-

fahren der Entschuldung von Privatpersonen resp. einem aussergerichtlichen 

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Schuldenbereinigungsverfahren sind unbehelflich: Zum einen trifft es zwar zu, 

dass der Bundesrat eine Revision des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung 

und Konkurs vorschlägt, mit welcher zwei neue Sanierungsverfahren für natürli-

che Personen eingeführt würden (vgl. BBl 2025 356, Botschaft zur Änderung des 

Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [Sanierungsverfahren für 

natürliche Personen]). Die Botschaft resp. der Bericht des Bundesrates befindet 

sich jedoch erst in Beratung bei der Kommission für Rechtsfragen des Nationalra-

tes (vgl. <https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?Af-

fairId=20250019>, zuletzt besucht am 25. August 2025). Der Beschwerdeführer 

erkennt in zutreffender Weise selber, dass ein von ihm gewünschtes vereinfach-

tes resp. ein aussergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren in einer Frist von 

drei Jahren im geltenden Recht (noch) nicht vorgesehen ist. Zum anderen beruft 

sich der Beschwerdeführer erstmals vor der Kammer auf ein aussergerichtliches 

Schuldenbereinigungsverfahren. Vor Vorinstanz beantragte er eine Sanierung 

"mit einem gerichtlichen Nachlass" gemäss Art. 293 ff. SchKG (act. 5/1; act. 5/5/a; 

act. 27; vgl. auch Prot. Vi S. 15). Er verlangte insbesondere auch keine einver-

nehmliche private Schuldenbereinigung nach Art. 333 ff. SchKG. Der Beschwer-

deantrag-Ziffer 2 und die Ausführungen dazu stellen im Beschwerdeverfahren un-

zulässige Noven dar (vgl. oben Erw. 3.1.). Auf die Beschwerde ist in diesem 

Punkt deshalb nicht einzutreten. 

4.3.1. Der Beschwerdeführer hält im Weiteren die Ansicht der Vorinstanz, dass 

die definitive Nachlassstundung aufgrund der eingereichten Unterlagen nicht be-

willigt werden könne, für nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz gehe offensichtlich 

von einer falschen Annahme aus. Zwar sei richtig, dass eine weitere Verschul-

dung stattfinde und demzufolge die Schulden im Moment ansteigen würden. Aus 

dem Liquidationsplan sei aber klar ersichtlich, dass die Rückzahlung des aufge-

nommenen Darlehens von Fr. 30'000.00 (aus Erspartem) innerhalb von etwas 

mehr als einem Jahr bewerkstelligt werden könne. Die "beigelegte Einverständ-

niserklärung" des Treuhänders zeige überdies klar auf, dass einzelne Gläubiger 

mit einem Teilverzicht einverstanden und durch die vereinbarten Vergleichszah-

lungen eine einvernehmliche Schuldensanierung möglich resp. wahrscheinlich sei 

(act. 2 S. 1). 

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4.3.2. Die Vorinstanz entschied am 15. Juli 2025 und damit vor Ablauf der ge-

währten provisorischen Stundung von vier Monaten. Vor Ablauf der provisori-

schen Stundung muss ein Entscheid über die definitive Stundung bzw. die Kon-

kurseröffnung gefällt sein. Das Nachlassgericht hat deshalb die vorbereitenden 

Handlungen zur Entscheidfällung rechtzeitig anzusetzen. Es lädt den Schuldner 

(und gegebenenfalls den antragstellenden Gläubiger) zu einer Verhandlung ein; 

der provisorische Sachverwalter erstattet Bericht (Art. 294 Abs. 1 und 2 SchKG). 

Besteht keine Aussicht auf Sanierung oder Bestätigung eines Nachlassvertrags, 

so eröffnet das Nachlassgericht von Amtes wegen den Konkurs (Art. 294 Abs. 3 

SchKG). In diesem Sinne impliziert die Konkurseröffnung den Widerruf der provi-

sorischen Nachlasstundung (vgl. BGer 4A_495/2016 vom 11. November 2016 

E. 3.1. m.w.H.). Während an die Bewilligung der provisorischen Stundung keine 

hohen Anforderungen zu stellen sind – nur wenn offensichtlich keine Aussicht auf 

Sanierung oder Bestätigung eines Nachlassvertrages besteht, eröffnet das Nach-

lassgericht den Konkurs –, so sind die Anforderungen an die Bewilligung der defi-

nitiven Nachlassstundung deutlich höher. Aus den Vorgängen und Abklärungen 

während der provisorischen Nachlassstundung muss sich die Aussicht auf Sanie-

rung ergeben. Zur Bewilligung der definitiven Nachlassstundung müssen vom 

Schuldner letztlich realistische Chancen auf eine Sanierung dargelegt werden: Er 

muss die Ergebnisse seiner Vorabklärungen, die in Aussicht genommenen Sanie-

rungsmassnahmen, deren Wirkungsweise und Zeitdauer sowie deren Erfolgs-

wahrscheinlichkeit beschreiben. Die Darlegungen müssen dem Nachlassgericht 

eine positive Prognose ermöglichen (vgl. den Wortlaut von Art. 293a Abs. 3 und 

Art. 294 Abs. 1 SchKG; BBl 2010 S. 6455, 6480; BGE 147 III 226 E. 3.1.3; vgl. 

ausführlich auch BSK SchKG II-BAUER/LUGINBÜHL, 3. Aufl. 2021, Art. 293a N 3 

und 5a sowie Art. 294 N 5 und 8). 

Die Vorinstanz legte dar, dass und weshalb nicht auf den vom Beschwerdeführer 

eingereichten Liquidationsplan resp. das Sanierungsbudget abgestellt werden 

könne und vielmehr die Angaben der Sachwalterin massgebend seien. Der Be-

schwerdeführer setzt sich mit dieser Begründung der Vorinstanz nicht auseinan-

der. Er erklärt sich auch nicht zum Widerspruch zwischen seinem Sanierungsbud-

get und den von ihm anlässlich der mündlichen Verhandlung vor Vorinstanz ge-

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machten Angaben. Ebenfalls äussert er sich nicht zu den Erwägungen zur Spar-

quote, deren Anfall die Vorinstanz für nicht gegeben erachtete. Anhand der vom 

Beschwerdeführer eingereichten Kontobelege erscheint der (aktuelle) Anfall einer 

monatlichen Sparquote (in relevanter Höhe) tatsächlich als unwahrscheinlich. 

Nicht nur überstiegen die Ausgaben im Zeitraum vom 31. Mai 2025 bis 30. Juni 

2025 die Einnahmen. Auch betrug der Kontostand des Beschwerdeführers per 

30. Juni 2025 noch Fr. 35'191.32, während dieser sich per 13. Juli 2025 auf 

Fr. 32'695.41 reduzierte (act. 5/27/2a-b). Schon von daher erscheint die Möglich-

keit des Beschwerdeführers, ein Darlehen (sei es über Fr. 15'000.00 oder auch 

Fr. 30'000.00) zurückzahlen resp. bei einer Verschuldung von über rund 

Fr. 120'428.00 (act. 5/19, ohne Einberechnung eines Darlehens) eine Sanierung 

herbeizuführen oder einen Nachlassvertrag abschliessen zu können, als nicht ge-

geben. Im Übrigen ist anzufügen, dass sich der Liquidationsplan des Beschwer-

deführers, welcher einen monatlichen Geldüberschuss für die Tilgung der Schul-

den ausweist, als wenig realistisch resp. akkurat erweist, sind doch insbesondere 

unter den Ausgabepositionen keine solchen für monatliche Kommunikations- so-

wie Arbeitsweg-/Fahrkosten aufgeführt, obwohl aus den Kontobelegen ersichtlich 

ist, dass diese dem Beschwerdeführer anfallen. Es kann nicht angenommen wer-

den, dass diese Ausgabenpositionen unter "allgemeine Büro- und Verwaltungs-

ausgaben" berücksichtigt worden wären (act. 5/27/5 und act. 5/27/2b). Insgesamt 

ist daher der Ansicht der Vorinstanz zu folgen, dass nicht auf die Angaben des 

Beschwerdeführers, sondern auf die Aufstellung sowie Berechnungen und letzt-

lich die Einschätzung der Sachwalterin abzustellen ist. Es erschliesst sich 

schliesslich nicht, von welcher "beigelegten Einverständniserklärung" des Treu-

händers mit Teilverzichten der Gläubiger der Beschwerdeführer spricht. Ein sol-

ches Dokument befindet sich nicht in den Akten. Der Beschwerdeführer äusserte 

sich auch weder vor Vorinstanz noch bei der Kammer dazu, welche Ergebnisse 

die Vorabklärungen des Treuhänders konkret ergeben hätten bzw. in welcher 

Höhe Verzichtserklärungen von Gläubigern erfolgt wären. Belege dazu reichte er 

nicht ein.

Gegen das Ende der viermonatigen provisorischen Nachlassstundung erscheinen 

die vom Beschwerdeführer in Aussicht genommenen Sanierungsmassnahmen 

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sowie deren Erfolgswahrscheinlichkeit somit als nicht verlässlich resp. nicht realis-

tisch. Hieran änderten auch die neu eingereichten Unterlagen (act. 12/1-2) nichts, 

welche indes ohnehin nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereicht wurden und 

deshalb nicht berücksichtigt werden können. In Übereinstimmung mit den Ausfüh-

rungen der Sachwalterin ist der getroffenen Einschätzung der Vorinstanz zu fol-

gen, dass keine genügenden Aussichten auf eine Sanierung oder Bestätigung ei-

nes Nachlassvertrages bestehen. Die Vorinstanz ordnete zu Recht in Anwendung 

von Art. 294 Abs. 3 SchKG die Konkurseröffnung über den Beschwerdeführer an. 

4.4. Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerde des Beschwerdeführers ab-

zuweisen ist, soweit auf sie einzutreten ist. Da der Beschwerde von Gesetzes we-

gen die aufschiebende Wirkung zukam, ist der Konkurs über den Beschwerdefüh-

rer neu zu eröffnen. Das Konkursamt Höngg-Zürich ist mit der Durchführung des 

Konkurses zu beauftragen.

5.

Die Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens sind dem unterliegenden Be-

schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist auf 

Fr. 750.00 festzusetzen (Art. 54 und Art. 61 GebV SchKG) und mit dem Kosten-

vorschuss des Beschwerdeführers zu verrechnen. Eine Parteientschädigung ist 

nicht zuzusprechen, dem Beschwerdeführer infolge seines Unterliegens und der 

Sachwalterin mangels zu entschädigender Aufwendungen im vorliegenden Ver-

fahren.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird, und 

über den Beschwerdeführer wird mit Wirkung ab Freitag, 29. August 2025, 

08.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2. Das Konkursamt Höngg-Zürich wird mit der Durchführung des Konkurses 

beauftragt.

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt.

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4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

6. Schriftliche Mitteilung an 

– den Beschwerdeführer,

– die Sachwalterin MLaw B._____,

– die Vorinstanz,

– das Konkursamt Höngg-Zürich, sowie

im Dispositiv an

– das Betreibungsamt Engstringen und

– das Handelsregisteramt des Kantons Zürich,

je gegen Empfangsschein, sowie

– im Dispositiv an die Gläubiger des Beschwerdeführers durch Publika-

tion im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im Amtsblatt des Kan-

tons Zürich.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechts-

mittelfrist an die Vorinstanz zurück.

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassgerichts im Sinne von 
Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
29. August 2025