# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d8d8ac3-6b69-548d-a1aa-4092695de7f5
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-05
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 05.05.2020 I 2020 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-15_2020-05-05.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 15

Entscheid vom 5. Mai 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1961) hat von 1977 bis 1981 eine Ausbildung als Radio-
/TV-Techniker absolviert (IV-act. 6-5/8). In der Folge arbeitete er für verschiede-
ne Arbeitgeber und zeitweise war er selbständigerwerbend (IV-act. 10). Von Juni 
2013 bis September 2014 war er im telefonischen Inserateverkauf erwerbstätig 
(IV-act. 1-2/4; 4-2/5). Seit Mai 2016 übte er eine Teilzeitbeschäftigung auf Abruf 
für eine Sicherheitsdienstfirma aus (v.a. im Verkehrsdienst, IV-act. 15). Zeitweise 
wurde er von der kommunalen Fürsorgebehörde unterstützt (IV-act. 31).

B. Am 20. April 2016 war bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung für eine 
Früherfassung eingegangen, welche mit Rückenbeschwerden begründet wurde 
(IV-act. 1). Nach einem Erstgespräch vom 17. Mai 2016 erfolgte am 2. Juni 2016 
die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen (IV-act. 6).

Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 1. März 2018 mit, es 
sei vorgesehen, dass Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 32). Dagegen op-
ponierte A.________ in einer Eingabe vom 10. April 2018 (IV-act. 33). Mit Verfü-
gung vom 19. Juni 2018 hielt die IV-Stelle daran fest, dass das Leistungsbegeh-
ren abgewiesen werde (IV-act. 35).

C. Eine gegen diese Verfügung von A.________ erhobene Beschwerde wurde 
vom Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2018 67 vom 12. Oktober 2018 in-
soweit gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache 
zur Vornahme von weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen an die IV-
Stelle zurückgewiesen wurde (IV-act. 39).

D. Am 22. Januar 2019 erstattete Dr.med. B.________ (Orthopäd. Chirurgie 
FMH) der IV-Stelle einen Verlaufsbericht (IV-act. 43). Am 18. Februar 2019 ging 
bei der IV-Stelle ein Verlaufsbericht des Hausarztes Dr.med. C.________ (FMH 
Allgem. Innere Medizin) ein (IV-act. 44). Der RAD-Arzt Dr.med. D.________ 
(Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie) empfahl am 28. März 
2019 die Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (IV-act. 49). Diese Vor-
gehensweise wurde A.________ mit Schreiben vom 28. März 2019 mitgeteilt (IV-
act. 50). Der Begutachtungsauftrag wurde dem G.________ zugelost (IV-act. 
53). Am 20. September 2019 ging das per 9. September 2019 datierte 
G.________-Gutachten ein (IV-act. 60).

E. Der RAD-Arzt Dr.med. D.________ gelangte in seiner Würdigung des Gut-
achtens am 24. Oktober 2019 zum Ergebnis, dass auf dessen Ergebnisse abge-
stellt werden könne (IV-act. 63). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbe-
scheid vom 28. Oktober 2019 an, dass das Leistungsbegehren abgewiesen wer-

3

de (IV-act. 65). Daraufhin teilte A.________ am 4. November 2019 telefonisch 
mit, dass er noch schriftlich Einwände erheben werde und zudem die im Gutach-
ten erwähnte Operation nicht wie geplant am 7. November 2019, sondern erst im 
Januar 2020 durchgeführt werde (IV-act. 66). In der Folge ersuchte A.________ 
am 6. sowie am 16. Dezember 2019 um Verlängerung der Frist zur Einreichung 
seiner Einwände (IV-act. 69 und 70). Am 10. Januar 2020 gingen die von 
A.________ schriftlich verfassten Einwände bei der IV-Stelle ein (IV-act. 71). Am 
22. Januar 2020 hat die IV-Stelle verfügt, dass das Leistungsbegehren abgewie-
sen werde (IV-act. 73). 

F. Gegen diese Verfügung erhob A.________ rechtzeitig am 21. Februar 
2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit den Rechtsbegehren, dass die 
angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm eine IV-Rente zu gewähren sei.

Am 25. März 2020 reichte der Beschwerdeführer noch einen Kurzbericht seines 
Hausarztes Dr.med. C.________ vom 20. März 2020 ein.

Mit Vernehmlassung vom 14. April 2020 beantragte die IV-Stelle, die Beschwer-
de sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Welche Bestimmungen und Regelungen für einen IV-Rentenanspruch von 
Bedeutung sind, hat das Gericht dem Beschwerdeführer bereits im früheren Ge-
richtsentscheid I 2018 67 vom 12. Oktober 2018 dargelegt. Es kann darauf ver-
wiesen werden (siehe IV-act. 39). 

1.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Wie die einzelnen 
Beweismittel zu würdigen sind, hat das Bundesgericht im Präjudiz BGE 125 V 
351 (Erw. 3 S. 352ff.) umschrieben. Hinsichtlich des Beweiswertes eines 
Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben 
worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (siehe zit. BGE 125 V 351 Erw. 
3a S. 352 mit Hinweis). 

1.3 Zu ergänzen ist, dass externen Beurteilungen, die nach Art. 44 ATSG im 
Verwaltungsverfahren eingeholt wurden, bei überzeugendem Beweisergebnis 
volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

4

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 137 V 210 Erw. 1.3.4 S. 227; 
125 V 351 Erw. 3b/bb S. 353). Insbesondere lässt es die unterschiedliche Natur 
von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-) Person einerseits und 
Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten 
anderseits (BGE 124 I 170 Erw. 4 S. 175) nicht zu, ein Administrativ- oder 
Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer 
Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen 
beziehungsweise Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. 
Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung 
aufdrängt, weil diese wichtige - und nicht rein subjektiver Interpretation 
entspringende - Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder 
ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_379/2019 vom 
21.8.2019 Erw. 2.2 mit Verweis auf das Urteil 8C_835/2018 vom 23.4.2019 Erw. 
3 mit Hinweis).

2. Im Nachgang zum ersten Gerichtsentscheid vom 12. Oktober 2018 holte 
die IV-Stelle zunächst einen Verlaufsbericht von Dr.med. B.________ (Orthop. 
Chirurgie FMH) ein, welcher am 22. Januar 2019 von einem verschlechterten 
Gesundheitszustand hinsichtlich des Kniegelenks rechts und einer schlechten 
Prognose berichtete, ohne sich zum Arbeitsfähigkeitsgrad zu äussern (vgl. IV-
act. 43: Diagnosen hinsichtlich des Knies: mediale Schlittenprothese nach Mass 
Knie re 10.1.2018/ muskuläre Insuffizienz Oberschenkel rechts/ Zerrung MCL 
Knie rechts, vgl. IV-act. 43-2/7 oben). 

In einem weiteren Verlaufsbericht vom 13. Februar 2019 veranschlagte der 
Hausarzt Dr.med. C.________ den Arbeitsfähigkeitsgrad auf 50% (IV-act. 44). 

2.1 In der Folge veranlasste die IV-Stelle die Einholung eines interdisziplinären 
Gutachtens. Die ausgeloste Gutachterstelle (G.________) setzte folgende 
Gutachter ein (vgl. IV-act. 60-12/63):

- Dr.med. E.________ (FMH Allgem. Innere Medizin/ Fallführung)
- Dr.med. F.________ (FMH Orthop. Chirurgie)
- Dr.med. H.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie)
- Dr.med. I.________ (FMH Pneumologie)

2.2 Diese Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit (vgl. IV-act. 60-8/63):

1. Chronische bewegungs- und belastungsassoziierte medial betonte 
Knieschmerzen rechts (ICD-10 M25.56).
- mediale Schlittenprothese seit 10.1.2018 (Z96.6), Lockerung zumindest 

der tibialen Komponente
- Status nach progredienter medialer sowie persistierender femoropatellarer 

Gonarthrose (M17.3)

5

- anamnestisch Status nach arthroskopischen Interventionen ohne 
detaillierte Angaben (Z98.8)

2. Medial betonte Gonarthrose links (ICD-10 M17.3)
- anamnestisch Status nach mehreren Arthroskopien, zuletzt am 21.8.2012 

mit partieller medialer Meniskektomie (Z98.8)

3. Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symptomatik 
(ICD-10 M54.5)
- aktenanamnestisch leichte degenerative Veränderungen der unteren 

Lendenwirbelsäule (M47.86/ M51.2)

4. COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) (ICD-10 J44)
- Plethysmographie 2/2013: kombinierte Ventilationsstörung, FEV1 bei 2.01 l 

(57% Soll)
- Plethymographie 5/2017: FEV 1 1.77 l (62%), TLC von 5.28L I (77%), 

Diffusionskapazität mittelschwer eingeschränkt (59%), ABGA: leichte 
respiratorische Partialinsuffizienz bei pH 7.41, pCO2 5.30 kPa, p02 8.43 
kPa, CO-Hb 5.3%

- Plethymographie 8/2019: kombinierte Ventilationsstörung mit leichter Re-
striktion und Obstruktion

- Nikotinabusus ca. 40 py (ICD-10 F17.1)

5. Schweres obstruktives Schlaf Apnoe Syndrom (ICD-10 G47.31)
- Polygraphie 2/2013: AHI 61/h, ODI 60/h, Nadir 75%, durchschnittliche sp02 

93%
- CPAP Maskenintoleranz
- BMI 43 kg/m2  8/2019

6. Metabolisches Syndrom (ICD-10 E88.9)
- Diabetes mellitus Typ II mit HbA1c-Wert von aktuell 9.7% (Norm<6.3%) 

ICD-10 E11.9)
- Adipositas mit BMI von 43 kg/m2 (ICD-10 E66.02)

- Leberwerterhöhung wahrscheinlich im Rahmen einer Steatosis hepatis
- Dyslipidämie (ICD-10 E78.2)
- Arterielle Hypertonie (ICD-10 I10)

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erwähnten die Gutachter 
eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren 
(ICD-10 F45.41) sowie einen Verdacht auf venöse Insuffizienz der Beinvenen 
(ICD-10 I87.2).

2.3 Die funktionellen Auswirkungen der Befunde/ Diagnose wurden von den 
Sachverständigen aus interdisziplinärer medizinischer Sicht wie folgt beurteilt 
(vgl. IV-act. 60-9/63 Ziff. 4.3):

Bei der orthopädischen Untersuchung ergab die Detailuntersuchung des Rumpfes 
eine gute Beweglichkeit in allen Ebenen. Im Bereich der Beine fiel am rechten Knie 
eine massive Abwehrspannung auf, sodass viele Untersuchungsschritte nicht ganz 
zuverlässig auszuwerten waren. Es fand sich kein Hinweis auf ein akutes entzünd-
liches Geschehen im Bereich des rechten Kniegelenkes. Auch die übrigen Gelenke 
der unteren Extremitäten waren bei unvollständiger muskulärer Entspannung er-
schwert untersuchbar und es konnte klinisch lediglich erahnt werden, dass links 
auch eine symptomatische mediane Gonarthrose vorliegt. An den Armen zeigte 

6

sich eine freie Beweglichkeit aller Gelenke bei guter Kraftentfaltung. Eine kursori-
sche neurologische Untersuchung ergab keinen Hinweis für eine spinale Kompres-
sionsproblematik oder Läsion eines grösseren peripheren Nervs. Aus orthopädi-
scher Sicht besteht für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Schausteller und im Si-
cherheitsdienst unter der Annahme, dass es sich vornehmlich um stehende und 
gehende Arbeiten handelt, eine volle Arbeitsunfähigkeit. Für angepasste, körper-
lich leichte Tätigkeiten in wechselnder Position, die mehrheitlich im Sitzen und mit 
nur kurzen Abschnitten im Gehen und Stehen durchgeführt werden können, be-
steht aus orthopädischer Sicht eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit.

Bei der pneumologischen Untersuchung wurde festgestellt, dass gemäss Kriterien 
der American Medical Association eine medizinisch-theoretische Ateminvalidität 
der Klasse II beziehungsweise Impairment von 20% vorliegt. Es besteht auch eine 
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit aufgrund eines nicht behandelbaren schweren 
Schlafapnoe-Syndroms. Aus pneumologischer Sicht besteht sowohl für die ange-
stammte Tätigkeit wie auch für angepasste, körperlich leichte Tätigkeiten ohne 
Selbst- und Fremdgefährdung eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80%.

Bei der psychiatrischen Untersuchung fiel auf, dass die Überzeugung des Explo-
randen kaum mehr arbeiten zu können durch die somatischen Befunde nicht hin-
reichend begründet werden kann. Es muss eine psychische Überlagerung ange-
nommen werden. Dabei handelt es sich um eine chronische Schmerzstörung mit 
somatischen und psychischen Faktoren. Diese hat keinen Einfluss auf die Arbeits-
fähigkeit und aus psychiatrischer Sicht besteht eine volle Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit.

Bei der allgemeininternistischen Untersuchung wurde festgestellt, dass aufgrund 
eines insulinpflichtigen Diabetes mellitus keine zumutbare Arbeitsfähigkeit für kör-
perlich andauernd mittelschwere bis schwer belastende berufliche Tätigkeiten be-
steht. Weitere Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit konnten nicht gestellt 
werden und für eine entsprechend angepasste leichte bis intermittierend mittel-
schwere Tätigkeit mit regelmässigen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, jederzeit 
den Blutzucker messen zu können sowie gegebenenfalls Insulin zu spritzen, be-
steht aus allgemeininternistischer Sicht eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit. 
Aufgrund der Hyperpigmentierung der Beine und den leichten Unterschenkelöde-
men beidseits besteht auch Verdacht auf eine venöse Insuffizienz der Beine. Diese 
hat jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. 

2.4 Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (als Schausteller/im Sicherheitsdienst) be-
urteilten die Gutachter als nicht mehr zumutbar (Arbeitsfähigkeit von 0%). Dem-
gegenüber veranschlagten die Gutachter die Arbeitsfähigkeit in einer leidensan-
gepassten Tätigkeit auf 80%, und zwar mit den folgenden Ausführungen (IV-act. 
60-10/63, Ziff. 4.7):

4.7.1 Welche Merkmale müsste eine der Behinderung optimal angepasste Tätig-
keit aufweisen?
Es sollte sich um eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit handeln, die 
mehrheitlich im Sitzen und mit nur kurzen Abschnitten im Stehen und Gehen 
durchgeführt werden kann. Es sollten regelmässige Arbeitszeiten und keine Nacht-
schichten bestehen. Der Explorand sollte jederzeit die Möglichkeit haben, seinen 
Blutzucker messen zu können und gegebenenfalls Insulin zu spritzen beziehungs-

7

weise etwas essen können. Tätigkeiten mit Selbst- und Fremdgefährdung sind 
nicht geeignet.

4.7.2 Welche maximale Präsenz wäre in einer solchen Tätigkeit möglich (in Stun-
den pro Tag)?
7-8 Stunden pro Tag.

4.7.3 Besteht während dieser Anwesenheitszeit auch eine Einschränkung der Leis-
tung in einer solchen Tätigkeit? Wenn ja, in welchem Umfang und warum?
Es besteht eine leichte Leistungseinschränkung bei etwas erhöhtem Pausenbedarf 
und reduziertem Rendement.

4.7.4 Wie gross schätzen Sie insgesamt die Arbeitsfähigkeit in einer solchen Tätig-
keit im freien Arbeitsmarkt, bezogen auf ein 100%-Pensum?
80% Arbeits- und Leistungsfähigkeit.

4.7.5 Wie ist der zeitliche Verlauf der Entwicklung dieser Arbeitsfähigkeit?
Die aktuelle Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann über die Zeit gemittelt seit der 
IV-Anmeldung im Mai 2015 angenommen werden.

2.5 Hinsichtlich medizinischer Massnahmen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig-
keit wies der orthopädische Gutachter darauf hin, dass im Hinblick auf die ur-
sprünglich ausgeübte Tätigkeit, die eine gute Geh- und Stehfähigkeit voraussetz-
te, eine bereits geplante Reoperation am rechten Kniegelenk, später allenfalls 
noch ergänzt durch eine Behandlung der Gegenseite, zu einer deutlichen Ver-
besserung führen würde mit Steigerung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen 
Tätigkeit. Ausserdem werde eine massive Gewichtsreduktion [aktuell 131 kg bei 
einer Körpergrösse von 175 cm siehe IV-act. 60-21/63 unten] angeraten (auch 
aus allgemeininternistischer Sicht, gegebenenfalls mittels bariatrischer Chirurgie). 
Sodann sollte der Diabetes mellitus durch Intensivierung der Therapie verbessert 
eingestellt werden (IV-act. 60-11/63, Ziff. 4.9). 

2.6 Der RAD-Arzt Dr.med. D.________ (Facharzt für orthopäd. Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates) beurteilte das MEDAS-Gutachten als 
einleuchtend und schlüssig, weshalb darauf abgestellt werden könne (IV-act. 63). 

2.7 Nach dem Vorbescheid vom 28. Oktober 2019 teilte der Versicherte telefo-
nisch am 4. November 2019 der IV-Stelle mit, dass die für den 7. November 
2019 geplante Knieoperation auf Januar 2020 verschoben worden sei (IV-act. 
66). Dabei handelt es sich gemäss den Ausführungen des Versicherten in einer 
Eingabe vom 6. Januar 2020 um den Ersatz der Teilprothese am rechten Kniege-
lenk durch eine Vollprothese (IV-act. 71). 

2.8 In einem Kurzbericht vom 20. März 2020 führte der Hausarzt Dr.med. 
C.________ was folgt aus (vgl. VG-act. 07):

Laut orthopädischem Bericht könnte Herr … 100% vollzeitig arbeiten (in der sit-
zenden Position). Jedoch muss er sich nach ca. 2 Stunden Sitzen hinlegen wegen 

8

seinen starken Rückenschmerzen. Er klagt auch über starke Müdigkeit am Tag 
wegen seinem obstruktiven Schlafapnoesyndrom. Die Müdigkeit verschlechtert ein 
Medikament (Tramadol) zusätzlich, was er wegen den starken lumbovertebralen 
Schmerzen auch am Tag nehmen muss.
Leider kann er nur mit den anderen, nicht betäubenden Schmerzmedikamenten (er 
nimmt noch Dafalgan 1g max. 4x tgl., Irfen 800 mg max. 2x tgl., und Novalgin 
500mg max. 4x2 Tbl. tgl.) keine ausreichende Schmerzlinderung erreichen.

3.1 In der vorliegenden Beschwerde bringt der Versicherte was folgt vor:

Aufgrund meiner grossen gesundheitlichen Probleme (Diabetes, COPD Stufe 3, 
Schlaf-Apnoe, Rückenbeschwerden, Kniebeschwerden) kann ich kein Erwerbsein-
kommen erzielen. Ich würde sehr gerne etwas arbeiten, aber das ist leider wegen 
meiner Gesundheit nicht möglich. Es stimmt nicht, dass ich in einer angepassten 
Tätigkeit eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80% habe. Für mich ist nur noch 
ein kleines Pensum möglich.
Die entsprechenden Arzt-Berichte werde ich Ihnen nachreichen. Ich konnte die Un-
terlagen noch nicht organisieren, da ich wegen einer Knie-Operation im Spital war.

3.2 Abgesehen vom Kurzbericht vom 20. März 2020 des Hausarztes (vgl. vor-
stehend, Erwägung 2.8) hat der Beschwerdeführer keine weiteren medizinischen 
Berichte eingereicht, auch nicht nach Zustellung der vorinstanzlichen Vernehm-
lassung vom 14. April 2020.

4. Eine gerichtliche Würdigung der vorliegenden medizinischen Unterlagen 
zeitigt die nachfolgend dargelegten Ergebnisse. 

4.1 Das interdisziplinäre Gutachten vom 9. September 2019 erfüllt grundsätz-
lich die von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen, indem es auf eigenen 
Untersuchungen beruht, eine eingehende Anamneseerhebung enthält und sich 
insbesondere auch mit den anderen medizinischen Berichten auseinandersetzt 
(vgl. dazu IV-act. 60-6f. Ziff. 3.2; IV-act. 60-1463 bis 60-17/63; IV-act. 60-34/63 
Ziff. 7.3.3; IV-act. 60-50f./63 Ziff. 7.1). Sodann befassten sich die Gutachter auch 
mit den geklagten Beschwerden (vgl. IV-act. 60-19f./63, Ziff. 3.2.1; IV-act. 60-
26f./63, Ziff. 3.1; IV-act. 60-38f./63, Ziff. 3.2; IV-act. 60-48f./63, Ziff. 3.2.1). Die 
Schlussfolgerungen wurden in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. 
Aber auch die gutachtliche Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge so-
wie der medizinischen Situation leuchtet ein, wie noch nachfolgend darauf 
zurückzukommen ist.

4.2.1  Was die Frage von psychischen Beeinträchtigungen anbelangt, machte 
der Versicherte expressis verbis geltend, dass er nie in psychiatrischer Behand-
lung gewesen sei und auch keinen Psychiater brauche (IV-act. 60-39/63 Mitte). 
Die psychiatrischen Befunde ergaben unter anderem, dass der affektive Kontakt 
gut herstellbar war, die Stimmungslage sich ausgeglichen präsentierte. Zwar be-

9

richtete der begutachtende Psychiater, dass der Explorand viel sprach, indes mit 
fester Stimme, wobei seine Mimik und Gestik normal ausgeprägt war sowie die 
affektive Moderation nicht eingeschränkt war. Er wirkte allerdings belastet und 
besorgt wegen seiner schwierigen psychosozialen Situation bei anhaltender ge-
sundheitsbedingter Erwerbslosigkeit. Als Hauptbeschwerden habe der Versicher-
te ausgeweitete Schmerzen im Bewegungsapparat angegeben, zudem 
Schlafstörungen in der Nacht und erhöhte Ermüdbarkeit am Tag. Der Appetit sei 
normal, sein Selbstwert erhalten, er könne sich gut verbalisieren und seinen Wil-
len gut kundtun. Schuldgedanken bestünden keine. Hinweise auf manifeste 
Ängste mit vegetativen Symptomen als Ausdruck der Angst und Zwänge bestün-
den nicht. Der Explorand sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert, einzig 
leichte Konzentrationsstörungen seien festgestellt worden. Aufmerksamkeit, die 
Auffassung und das Gedächtnis seien (bis auf den Umstand, wonach der Explo-
rand am Schluss der Untersuchung den Namen des Begutachters nicht mehr 
wusste) intakt gewesen. Das Denken präsentierte sich formal geordnet und in-
haltlich ohne Wahnideen, ohne Sinnestäuschungen, ohne Halluzinationen und 
ohne Ich-Störungen (IV-act. 60-43/63). 

4.2.2  Dass bei dieser Sachlage im vorliegenden MEDAS-Gutachten keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischen Gründen postuliert wurde, 
gibt keinen Anlass zur Beanstandung, zumal der Beschwerdeführer wie erwähnt 
ebenfalls davon ausgeht, dass er keinen Psychiater benötige.

4.3.1  Was die somatischen Einschränkungen anbelangt, handelt es sich insbe-
sondere um Beschwerden am Bewegungsapparat, namentlich Schmerzen am 
rechten Knie (IV-act. 60-26/63 unten). Diesbezüglich wurde bereits anlässlich der 
MEDAS-Begutachtung eine Reoperation des rechten Knies mit Implantation ei-
ner Totalprothese bzw. ein Prothesenwechsel expressis verbis thematisiert (vgl. 
IV-act. 60-26/63 unten, Ziff. 3.1; IV-act. 60-34/63 unten, Ziff. 7.3.3; IV-act. 60-
36/63 Mitte, Ziff. 8.3.1). Die Auswirkungen dieser Kniebeschwerden wurden da-
hingehend berücksichtigt, dass nur noch körperlich leichte, wechselbelastende 
Tätigkeit als zumutbar beurteilt wurden, welche "mehrheitlich im Sitzen und mit 
nur kurzen Abschnitten im Stehen und Gehen" anfallen (siehe IV-act. 60-10/63 
Ziff. 4.7.1). Aber auch der Umstand, wonach mit dem im Zeitpunkt der Begutach-
tung bereits geplanten operativen Eingriff eine vollständige Arbeitsunfähigkeit re-
sultiert, wurde nicht übersehen, indes wurde dazu überzeugend ergänzt, dass 
dies "naturgemäss vorübergehend" der Fall ist (IV-act. 60-36/63, Ziff. 8.4), mithin 
nach der operativen Implantation einer solchen Totalprothese und der entspre-
chenden Rehabilitationsphase mit einer erneuten (anhaltenden) Arbeitsfähigkeit 
für mehrheitlich sitzend auszuübende, wechselbelastende leichte Tätigkeiten zu 

10

rechnen ist. Im Einklang damit steht im Übrigen auch, dass der Hausarzt in sei-
nem Kurzbericht vom 20. März 2020 (und damit rund 2 Monate nach der Opera-
tion vom 22. Januar 2020, vgl. IV-act. 71) lediglich Rücken-, nicht aber Knie-
schmerzen thematisiert hat (vgl. VG-act. 07). 

4.3.2  Hinsichtlich der vorgebrachten Rückenschmerzen verhält es sich so, dass 
bei der orthopädischen Abklärung die Detailuntersuchung des Rumpfes eine gute 
Beweglichkeit in allen Ebenen ergab. Auch bei einer kursorischen neurologi-
schen Untersuchung resultierten keine Hinweise für eine spinale Kompressions-
problematik oder Läsion eines grösseren peripheren Nervs (vgl. IV-act. 60-9/63). 
Gegenüber dem Psychiater machte der Versicherte ausserdem geltend, dass die 
Rückenschmerzen "wetter- und belastungsabhängig" seien (IV-act. 60-39/63 
oben), was gegen konstante Rückenbeschwerden spricht (siehe auch nachfol-
gend).

4.3.3  Der Versicherte erläuterte im Rahmen der interdisziplinären Begutachtung, 
dass er in einer Partnerschaft mit einer aus Thailand stammenden Frau lebe, zu-
sammen mit deren Tochter sowie deren Enkelin (nun 15-jährig). Die Partnerin ar-
beite zu 100%. Er selber erledige weitgehend den Haushalt (ausser Bügeln und 
die Wäsche der Stieftocher sowie der Enkelin, IV-act. 60-20/63 unten, 60-21/63 
Mitte; IV-act. 60-28/63, Ziff. 3.2.4, wonach er durch intermittierende Rücken-
schmerzen manchmal in der Haushaltarbeit gebremst werde; das Haus habe vie-
le Treppen, wobei der Versicherte etwa 40x täglich Treppen auf- und runterstei-
ge; IV-act. 60-34/63 Ziff. 7.3.2; IV-act. 60-41/63 unten und 42/63 oben; IV-act. 
60-49/63 Ziff. 3.2.4 "selber Staubsaugen und Fenster putzen"). Aus all diesen 
Angaben ist abzuleiten, dass der Gesundheitszustand dem Versicherten erlaubt, 
unter Einhaltung gewisser Pausen einen Mehrpersonen-Haushalt zu führen, wel-
cher auf drei Etagen verteilt und durch die Benützung vieler Treppenstufen ge-
prägt ist (vgl. IV-act. 60-28/63 Ziff. 3.2.4). Derartige weiterhin vorhandene Res-
sourcen sprechen grundsätzlich für das gutachtlich veranschlagte Leistungsver-
mögen für leidensangepasste Tätigkeiten (mehrheitlich sitzende, wechselbelas-
tende leichte Arbeiten). 

4.3.4  Sodann fiel im Rahmen der Begutachtung auf, dass die Aussage des Ver-
sicherten, wonach er nicht lange sitzen könne, nicht mit der beobachteten Sitz-
dauer übereinstimmt (vgl. IV-act. 60-40/63 unterhalb Mitte; IV-act. 60-42/63 un-
terhalb Mitte: "blieb aber während des ganzen Untersuchungsgesprächs sitzen 
… und zeigte keine Ermüdungserscheinungen"; siehe auch IV-act. 60-42/63 Ziff. 
4.1, 2. Satz). 

11

Für die Annahme, wonach dem Versicherten relevante sitzende Phasen 
grundsätzlich möglich und zumutbar sind, sprechen sodann die Ausführungen 
des Versicherten, dass er sich in der Freizeit gerne mit seinem Motorrad beschäf-
tige (er habe noch im letzten Jahr ein zweites Motorrad gekauft) und er fahre 
damit selber aus "auch über Pässe" (siehe IV-act. 60-42/63, oberhalb der Mitte). 
Wer aber ein zweites Motorrad kauft und damit in der Lage ist, Pässe zu befah-
ren, hat offenkundig auch Ressourcen für leichte, mehrheitlich sitzend auszuü-
bende Tätigkeiten. 

4.3.5  Schliesslich leuchtet ein, dass der übergewichtige Versicherte mit einer 
massgeblichen (grundsätzlich zumutbaren) Gewichtsreduktion eine relevante 
Verminderung der Rücken- und Kniebelastung erzielen könnte, was letztlich zu 
einer Verbesserung der Funktionalität des Bewegungsapparates beitragen könn-
te (vgl. IV-act. 60-36/63 Ziff. 8.3.1). 

4.4 Im Lichte all dieser dargelegten Aspekte ist mit der Vorinstanz festzuhalten, 
dass der Beweiswert des vorliegenden interdisziplinären Gutachtens zu bejahen 
ist. An diesem Ergebnis vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts 
zu ändern. Unbehelflich ist namentlich auch sein Verweis auf die Einschätzung 
seines Hausarztes oder des behandelnden Orthopäden Dr.med. B.________. 
Einmal abgesehen davon, dass die Berichte der behandelnden Ärzte im Gutach-
ten mitberücksichtigt wurden (IV-act. 60-14/63ff.; IV-act. 60-23/63 Ziff. 7.3.3), hat 
die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (S. 3) überzeugend dargelegt, dass im 
Rahmen der Beweiswürdigung der Verschiedenheit von Behandlungsauftrag ei-
nerseits und Begutachtungsauftrag andererseits Rechnung zu tragen ist. Den 
dort angeführten Ausführungen ist uneingeschränkt beizupflichten. Was schliess-
lich den nachgereichten Bericht des Hausarztes vom 20. März 2020 anbelangt, 
basiert die dort enthaltene Argumentation, wonach der Versicherte "sich nach ca. 
2 Stunden Sitzen hinlegen" müsse, grundsätzlich nicht auf eigenen Beobachtun-
gen des Hausarztes, sondern letztlich auf den subjektiven Angaben des Patien-
ten. Abgesehen davon beruht die gutachtliche Einschätzung der zumutbaren Ar-
beitsfähigkeit nicht auf ausschliesslich sitzende Tätigkeiten, sondern auf "mehr-
heitlich im Sitzen und mit nur kurzen Abschnitten im Stehen und Gehen" durch-
zuführende wechselbelastende Tätigkeiten (IV-act. 60-10/63 Ziff. 4.7.1), womit 
der Rücken weniger stark belastet wird, wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlas-
sung (S. 4 in fine) zutreffend darauf hingewiesen hat.

5. In der angefochtenen Verfügung hat die Vorinstanz einen Einkommensver-
gleich durchgeführt. Zur Ermittlung des Valideneinkommens stellte sie auf die 
Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE 2016, Kompetenzniveau 1) ab und 

12

berücksichtigte die Index-Entwicklung auf das Jahr 2017 sowie die Umrechnung 
auf eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 h/Woche, was ein Vali-
deneinkommen von Fr. 67'102.-- ergab. Anhaltspunkte dafür, welche gegen ein 
solches Valideneinkommen sprechen würden, sind weder ersichtlich, noch wer-
den sie geltend gemacht. Bei der Festlegung des Invalideneinkommens orientier-
te sich die Vorinstanz am gleichen Tabellenlohn, wovon sie bei einer massge-
benden Arbeitsfähigkeit von 80% einen Ausgangswert von Fr. 53'681.60 berück-
sichtigte (67'102 x 0.80). Davon nahm sie einen leidensbedingten Abzug von 
10% vor, wodurch sie das Invalideneinkommen auf Fr. 48'313.45 reduzierte 
(53'681.60 x 0.90). Diese Herleitung des Invalideneinkommens gibt keinen An-
lass zur Beanstandung, womit ein nicht rentenbegründender IV-Grad von 28% 
resultiert (67'102 minus 48'313.45 = 18'788.55; 18'788.55 : 67'102 x 100 = 27.9). 
An diesem Ergebnis, wonach kein Rentenanspruch besteht, würde sich selbst 
dann nichts ändern, wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen, an welchen 
weiterhin festzuhalten ist, bei der Festlegung des Invalideneinkommens ein 
höherer leidensbedingter Abzug von 20% zu gewähren wäre, denn diesfalls wür-
de das Invalideneinkommen Fr. 42'945.30 (53'681.60 x 0.80) ausmachen, was 
verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 67'102.-- einen IV-Grad von auf-
gerundet 36% ergäbe (67'102 minus 42'945.30 = 24'156.70; 24'156.70 : 67'102 x 
100 = 35.99).

6. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfah-
renskosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer auferlegt. Nachdem aufgrund 
der Angaben des Beschwerdeführers die Voraussetzungen zur Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt sind, wird derzeit auf das Inkasso verzichtet.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwer-
deführer auferlegt. Auf das Inkasso dieser Verfahrenskosten wird derzeit 
unter Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege verzichtet. Der Be-
schwerdeführer hat diese Verfahrenskosten dem Gericht zurückzuzahlen, 
falls er dazu innert 10 Jahren seit Zustellung dieses Entscheids in der Lage 
ist (§ 75 Abs. 3 VRP i.V.m. Art. 61 ATSG).

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 5. Mai 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. Mai 2020

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I