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**Case Identifier:** 975b07d2-eec8-5fa2-ac02-9239b6501532
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.11.2017 UV 2015/56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2015-56_2017-11-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2015/56

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 20.08.2019

Entscheiddatum: 09.11.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 09.11.2017
Art. 18 ff. UVG. Art. 24 UVG. Zum Zeitpunkt des Fallabschlusses bestanden 
noch gewisse unfallkausale Restfolgen, die Beschwerdeführerin war jedoch 
in ihrer angestammten Tätigkeit an einem adaptierten Arbeitsplatz voll 
arbeitsfähig, weshalb sie keinen Rentenanspruch hat. Eine höhere 
Integritätsentschädigung als bereits zugesprochen, ist nicht ausgewiesen. 
Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 9. November 2017, UV 2015/56).

Entscheid vom 9. November 2017

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),

Versicherungsrichter Joachim Huber und a.o. Versicherungsrichterin

Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Katja Meili             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2015/56            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Fäh, Oberer Graben 26, 9000 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

(Invalidenrente/Taggelder/Integritätsentschädigung)

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ war bei der B.___ AG als kaufmännische Mitarbeiterin tätig und dadurch bei 

der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen 

versichert, als sie am 8. März 2011 von einem Treppengeländer stürzte (Suva-act. 1). 

Die Erstbehandlung erfolgte im Kantonsspital St. Gallen (nachfolgend: KSSG), wo das 

am 9. März 2011 durchgeführte CT des Beckens/ISG eine nicht dislozierte 

Schrägfraktur des Os ilium links ergab (Suva-act. 76). Darauf befand sich die 

Versicherte vom 9. bis 21. März 2011 stationär im Spital C.___ (Bericht vom 29. März 

2011; Suva-act. 4). Dr. med. D.___, FMH Allgemeine Medizin, attestierte ihr eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-act. 1-3, 3, 7, 11, 18). Die Suva übernahm die 

Kosten für die Heilbehandlung und entrichtete Taggelder (Suva-act. 44 f.).

A.b  Die Versicherte teilte der Suva am 4. August 2011 mit, das Becken bereite ihr noch 

immer massive Probleme. Sie erkläre sich bereit, ab August 2011 einen Arbeitsversuch 

zu machen (Suva-act. 27 f.).

A.c  Am 20. September 2011 hielt Dr. med. E.___, Orthopädie F.___, mit Verweis auf 

das am 12. September 2011 erstellte MRI der Hüfte fest, im Vergleich zur 

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Voruntersuchung vom 26. Mai 2011 (vgl. Suva-act. 11, 15) bestehe noch eine 

Reizreaktion im Frakturspalt mit leichter Dehiszenz insbesondere cranial ohne 

sekundäre Dislokation. Der Frakturspalt sei noch gut erkennbar, allenfalls beginne die 

Konsolidierung ventral in den unteren Abschnitten (Suva-act. 37). Am 26. September 

2011 berichtete er sodann, ein beginnender Durchbau der Alafraktur sei eindeutig 

auszumachen. Die Versicherte sei seit 9. März 2011 zu 100% arbeitsunfähig, der 

Arbeitsversuch sei wegen der Schmerzen nicht geglückt (Suva-act. 41). Angesichts des 

schleppenden Heilungsverlaufs führte Dr. med. G.___, Facharzt medizinische 

Radiologie FMH, Radiologie H.___, am 24. November 2011 eine CT-Untersuchung 

durch (Suva-act. 92, vgl. Suva-act. 74, 82, 91). Er hielt fest, vergleichend zur letzten 

Untersuchung vom 13. September 2011 sei im Acetabulumbereich und auch 

supraacetabulär der Frakturdurchbau auf einer Länge von ca. 3cm fortgeschritten. 

Weiter nach proximal sei die Fraktur aber auf einer Länge von 6cm noch nicht 

durchgebaut (Suva-act. 92).

A.d  Kreisarzt Dr. med. I.___, Facharzt für Chirurgie, untersuchte die Versicherte am 28. 

November 2011 und berichtete gleichentags, bildgebend finde sich eine nur partiell 

verheilte Alafraktur mit deutlicher Dehiszenz cranial und es bestehe ein 

Kompressionsschmerz im Beckenbereich linksseitig (Suva-act. 90). Die Suva wies die 

Versicherte für eine Zweitmeinung PD Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Universitätsklinik Balgrist, zu 

(Schreiben vom 28. November 2011; Suva-act. 89, vgl. Suva-act. 90). Dieser 

diagnostizierte mit Bericht vom 22. Dezember 2011 eine inkomplette Pseudarthrose 

des Os ilium links. Er schlage vor, mit einem operativen Eingriff bezüglich der Fraktur 

noch zwei bis drei Monate zuzuwarten und in dieser Zeit ein aktives 

Physiotherapieprogramm durchzuführen (Suva-act. 97).

A.e  Da sich die Alafraktur weiterhin nicht komplett durchbaute (Suva-act. 110, 113, 

121, 132), führte Dr. J.___ am 18. April 2012 Knochenentnahmen am Beckenkamm, ein 

Anfrischen der Pseudarthrose sowie eine Spongiosa-Plastik und eine Osteosynthese 

durch. Postoperativ kam es zu einer Blutungsanämie und einer Fussheberschwäche. 

Dr. J.___ erachtete die Versicherte vom 17. April bis 11. Juni 2012 als zu 100% 

arbeitsunfähig (Bericht vom 30. April 2012; Suva-act. 130, 132). Er berichtete am 20. 

Juni 2012 über eine postoperativ aufgetretene L5-betonte Plexusläsion in Erholung. 

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Der Verlauf sei trotz schwerer Komplikation erfreulich. Die Motorik des Fusshebers 

habe sich deutlich gebessert, aber neu habe die Versicherte in den Zehen 

neuropathische Schmerzen (Suva-act. 152). Nach einer Untersuchung vom 22. August 

2012 hielt PD Dr. med. K.___, Facharzt für Neurologie, Universitätsklinik Balgrist, eine 

gering verbesserte Situation bezüglich der Fussdorsalflexion links, jedoch eine 

weiterhin erhebliche Einschränkung der Hüftstabilisation fest und erachtete die 

Versicherte als zu 100% arbeitsunfähig als Sekretärin. Wahrscheinlich werde sie in 

absehbarer Zeit wieder arbeitsfähig für eine vorwiegend sitzende Tätigkeit (Berichte 

vom 30. Dezember 2012; Suva-act. 201 f.). Ab Oktober 2012 arbeitete die Versicherte 

mit Unterbrüchen bzw. teilweise unregelmässig täglich rund zwei Stunden bei der 

B.___ AG (Suva-act. 194, vgl. Suva-act. 187 f., 191, 197, 217 f., 224).

A.f  Aufgrund der Progredienz der Beschwerdesymptomatik untersuchte PD Dr. med. 

L.___, Chefarzt Orthopädie, Schulthess Klinik, die Versicherte im Auftrag der Suva 

(Suva-act. 198, 206). Er hielt am 25. Februar 2013 fest, die Fussheberschwäche habe 

sich erholt. Es liege höchstwahrscheinlich eine Reizung des Neuroforamen durch die 

Schraubenspitze der dorsalen Schraube vor. Des Weiteren sei durch diese Schraube 

das Iliosacralgelenk blockiert. Er teile die Meinung von Dr. J.___ (vgl. Suva-act. 206), 

wonach eine partielle Osteosynthesematerialentfernung (OSME) zu empfehlen sei 

(Suva-act. 214). Nach weiteren Untersuchen bei Dr. K.___ (Suva-act. 228) und Dr. J.___ 

(Suva-act. 227), führte letzterer am 6. Juni 2013 eine partielle OSME am Beckenkamm 

links durch (Suva-act. 232). Dr. med. M.___, Universitätsklinik Balgrist, erachtete die 

Versicherte mit Bericht vom 25. Juli 2013 bis zum 4. August 2013 als zu 100% 

arbeitsunfähig in ihrem Beruf. Ab dem 5. bis 31. August 2013 solle ein Arbeitsversuch 

zu 50% durchgeführt werden. In einer abwechslungsweise sitzenden, stehenden und 

gehenden Tätigkeit und bei leichter körperlicher Belastung wäre die Arbeitsfähigkeit 

bereits derzeit zu 50% möglich und wahrscheinlich steigerbar auf 100%. Der 

Arbeitsversuch werde zeigen, ob die alleinige achtstündige sitzende Belastung möglich 

sei oder ob zukünftig eine wechselbelastende Arbeitsstelle angestrebt werden müsse. 

Aufgrund des muskulären Rehabilitationsdefizits sollten sportliche Aktivitäten wieder 

aufgenommen werden (Suva-act. 237).

A.g  Nach einem Gespräch mit der Versicherten und deren Vorgesetzten (vgl. Suva-act. 

238) legte die Suva am 24. August 2013 die Nettoarbeitsfähigkeit auf 33 1/3% fest und 

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richtete auf dieser Basis das Taggeld aus (Suva-act. 239). Ab Oktober 2013 besuchte 

die Versicherte zur Vorbereitung auf den späteren Besuch der pädagogischen 

Hochschule die Maturitätsschule für Erwachsene und arbeitete daneben mit einem 

Pensum von knapp 50% bei der B.___ AG weiter (Suva-act. 244, 249, 253 f.).

A.h  RAD-Ärztin Dr. med. N.___ befand am 15. Oktober 2013, der Gesundheitszustand 

sei noch besserungsfähig, es sei ein Zeitraum von ca. einem halben Jahr abzuwarten. 

Weiter sei davon auszugehen, dass zumindest in einer adaptierten Tätigkeit 

(überwiegend körperlich leichte Tätigkeiten in Wechselbelastung) eine volle 

Arbeitsfähigkeit wiedererlangt werde. Ob die volle Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit (überwiegend/ausschliesslich sitzende Tätigkeit) wieder 

erreicht werden könne, sei noch offen (Suva-act. 251). Am 11. November 2013 

erachtete Dr. K.___ die Versicherte aufgrund der Hüftproblematik und des 

neuropathischen Schmerzes bis April 2014 als zu 50% arbeitsfähig in ihrer Tätigkeit als 

Bürokraft (Suva-act. 250).

A.i   Am 4. Februar 2014 wurde die Versicherte durch med. pract. O.___ kreisärztlich 

untersucht. Diese hielt fest, aktuell bestünden noch neuropathische Schmerzen im 

Bereich der linken unteren Extremität, eine Hypästhesie und Hypalgesie der Zehen II/III 

links und eine Belastungsintoleranz. Die Fusshebung/Grosszehenhebung sei normal 

bei Kraftgrad M 5. Subjektiv stehe für die Versicherte die Belastungstoleranz mit 

Unmöglichkeit eines längerdauernden Sitzens, Stehens oder Gehens im Vordergrund. 

Ein Endzustand sei mit grosser Wahrscheinlichkeit erreicht. Eine diskrete Besserung, 

vor allem der Schmerzsituation, sei jedoch noch zu erhoffen. Es sei davon auszugehen, 

dass in einer adaptierten, körperlich überwiegend leichten Tätigkeit mit 

Wechselbelastung eine volle Arbeitsfähigkeit vorliege. In der angestammten Tätigkeit 

sollte eine volle Leistung während der halbtägigen Präsenz im Büro zumutbar sein. Es 

bestünden aus medizinischer Sicht durchaus Zweifel, ob in der angestammten 

Tätigkeit, welche ja eigentlich überwiegend sitzend zu erledigen wäre, eine volle 

Arbeitsfähigkeit erreicht werde. Somit sei im Grunde genommen der von der 

Versicherten eingeschlagene Weg mit der Weiterbildung im pädagogischen Bereich nur 

zu begrüssen (Bericht vom 5./6. Februar 2014; Suva-act. 260). Dr. N.___ erachtete die 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von med. pract. O.___ am 26. März 2014 als 

nachvollziehbar und schloss sich dieser im Wesentlichen an (Suva-act. 326). Gestützt 

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auf die kreisärztliche Einschätzung hatte die Suva die Arbeitsfähigkeit ab 1. März 2014 

auf 50% bzw. ab 1. Mai 2014 auf 75% festgelegt und auf dieser Basis Taggelder 

ausgerichtet (Suva-act. 263, 267).

A.j   Dr. K.___ befand am 12. Mai 2014, es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in 

einer wechselbelastenden Tätigkeit im Sitzen für maximal 4 Stunden, die übrige Zeit im 

Gehen oder Stehen. Dies sei im aktuell kaufmännischen Beruf mit vorwiegend sitzender 

Tätigkeit nicht möglich. Hier würde die Versicherte allenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 

50% erreichen. Als Primarlehrerin würde die Versicherte sicherlich ein höheres Pensum 

schaffen (Suva-act. 273). Dr. J.___ erachtete am 16. Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit in 

rein sitzender Tätigkeit lediglich zu 50% als realistisch. Optimal wäre eine Tätigkeit in 

wechselnd sitzender, stehender und gehender Position, je nach Auftreten der 

Schmerzen. Entsprechend unterstütze er eine Umschulung in eine pädagogische 

Fachrichtung, da hier eine Arbeit in selbstbestimmten Positionen zu 100% möglich 

wäre (Suva-act. 272).

A.k  Am 25. Juli 2014 teilte die Suva der Versicherten mit, grundsätzlich wäre ihr eine 

adaptierte Tätigkeit voll zumutbar. Sie sei dennoch bereit, ihr bis 31. Dezember 2014 

ein Taggeld aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 25% auszurichten, um den 

Übergang in die Ausbildung zu erleichtern (Suva-act. 280). Im September 2014 begann 

die Versicherte mit dem Studium an der Pädagogischen Hochschule und gab ihre 

Tätigkeit als Büroangestellte auf (Suva-act. 277, 290, vgl. Suva-act. 285).

A.l   Nach einer Abschlussuntersuchung berichtete med. pract. O.___ am 6. Oktober 

2014, die Versicherte halte im Wesentlichen im Vergleich zur letzten Untersuchung 

unveränderte Beschwerden fest. Auch med. pract. O.___ führte dieselben 

Restbeschwerden wie am 5./6. Februar 2014 auf. Therapien mache die Versicherte 

keine mehr, die Behandlung in der Klinik Balgrist sei abgeschlossen und beim Hausarzt 

sei sie nur noch sporadisch zur Analgesie-Verordnung. Betreffend der Zumutbarkeit 

hätten sich keine Veränderungen zur Voruntersuchung vom Februar 2014 ergeben. Der 

Versicherten seien leichte bis selten mittelschwere Tätigkeiten in Wechselposition mit 

Sitzen, Stehen und Gehen vollschichtig zumutbar. Es sollte kein dauerhaftes Gehen auf 

unebenem Gelände, kein repetitives Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie kein 

Arbeiten an vibrierenden Maschinen gefordert werden (Suva-act. 288). Den 

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Integritätsschaden schätze sie auf 12.5% (Suva-act. 289). Am 5. November 2014 

präzisierte med. pract. O.___ ihre Zumutbarkeitsbeurteilung (Suva-act. 293).

A.m Am 11. November 2014 verfügte die IV-Stelle die Abweisung des 

Leistungsbegehrens auf berufliche Massnahmen. Sollte die Versicherte für die ihr voll 

zumutbare leichte Bürotätigkeit mit Wechselbelastung auf ergonomische Hilfsmittel 

angewiesen sein, biete die IV-Stelle ihre Unterstützung an (Suva-act. 296; bestätigt 

durch Entscheid des Versicherungsgerichts St. Gallen vom 9. Juni 2015, IV 2014/571). 

Die Suva teilte der Versicherten am 8. Januar 2015 die Einstellung der Heilkosten- und 

Taggeldleistungen per 31. Dezember 2014 mit. Für die Kosten der weiterhin 

notwendigen ärztlichen Kontrollen werde sie jedoch noch aufkommen (Suva-act. 302). 

Mit Verfügung vom 2. Februar 2015 verneinte die Suva einen Rentenanspruch und 

sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung basierend auf einer 

Integritätseinbusse von 12.5% zu (IV-act. 307).

B.   

B.a  In Vertretung der Versicherten erhob Rechtsanwalt lic. iur. A. Fäh, St. Gallen, am 2. 

März 2015 Einsprache gegen die Verfügung vom 2. Februar 2015 und beantragte deren 

Aufhebung (Suva-act. 308). Ergänzend beantragte er am 15. Juli 2015 die Ausrichtung 

einer halben Invalidenrente oder Taggelder bis zur Beendigung der Ausbildung der 

Versicherten sowie eine Integritätsentschädigung von 20% (Suva-act. 322).

B.b  Mit Einspracheentscheid vom 14. August 2015 wies die Suva die Einsprache ab 

(Suva-act. 331).

C.  

C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 14. August 2015 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 17. September 2015. Die Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwalt Fäh, beantragt darin dessen 

Aufhebung und die Ausrichtung einer halben Invalidenrente oder Taggelder bis zur 

Beendigung ihrer Ausbildung sowie die Zusprache einer Integritätsentschädigung von 

20%. Eventualiter sei ein ärztliches Gutachten zur Klärung der Frage betreffend der 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einzuholen. Weiter sei ihr die unentgeltliche 

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Rechtspflege und -verbeiständung zu gewähren; unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge. Die Arbeitsunfähigkeit von 50% in der angestammten Tätigkeit 

sei unbestritten. Die von der Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) in Betracht 

gezogenen adaptierten Tätigkeiten könnten von ihr im Gegensatz zum 

Primarlehrerberuf nicht ausgeübt werden. Das festgelegte Invalideneinkommen sei 

deshalb willkürlich. Sie sei bis zum Abschluss der Lehrerausbildung zu 50% 

arbeitsunfähig und habe bis dahin einen Anspruch auf eine halbe Rente bzw. 

Taggelder. Alleine für die grosse Narbe, welche ihre geistige und körperliche Integrität 

erheblich beeinträchtige, rechtfertige sich eine Integritätsentschädigung von 5% statt 

der zugestandenen 2.5%. Aufgrund der zusätzlichen Umstände, dass sie keinen Sport 

mehr betreiben könne und offen sei, ob aufgrund der Instabilität des Beckens eine 

Schwangerschaft möglich sei, sei ein Zuschlag von 5% angezeigt. Daraus ergebe sich 

eine Integritätsentschädigung von insgesamt 20% (act. G1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 2. November 2015 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 14. August 2015. Sie bringt vor, in Bezug auf die 

gesundheitlichen Unfallfolgen sei bei Einstellung der Heilkosten und der 

Taggeldleistungen am 31. Dezember 2014 der medizinische Endzustand erreicht 

gewesen. Die angestammte Bürotätigkeit könne durch geeignete Hilfsmittel 

(Arthrosestuhl, Stehpult, höhenverstellbarer Arbeitsplatz) leidensadaptiert gestaltet 

werden. Mit entsprechenden Massnahmen sei ein wechselbelastendes Arbeiten im 

Büro mit einem Vollpensum möglich und zumutbar. Da der Beschwerdeführerin die 

Ausübung der angestammten Bürotätigkeit in einem Vollpensum mit uneingeschränkter 

Leistung zumutbar sei, entfalle ein Rentenanspruch zum Vornherein. Sollte diese 

Zumutbarkeit verneint werden, so wäre eventualiter abweichend vom 

Einspracheentscheid der Invalidenlohn basierend auf dem Totalwert der LSE 2010, 

TA1, Anforderungsniveau 3, Frauen, zu bestimmen, womit sich angepasst an den 

Nominallohn für das Jahr 2014 ein Wert von Fr. 67‘518.25 ergebe. Ein 

Tabellenlohnabzug rechtfertige sich nicht. Es resultiere damit ein IV-Grad von 0%. Der 

Umstand, dass die Beschwerdeführerin die pädagogische Hochschule besuche, 

vermöge keinen Rentenanspruch zu begründen. Die Einwände der Beschwerdeführerin 

bezüglich Integritätsentschädigung seien bereits deshalb unbeachtlich, weil ihnen keine 

fachmedizinische Beurteilung zugrunde liege. Die angesprochene Narbe sei von der 

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Kreisärztin bereits berücksichtigt worden. Eine entschädigungspflichtige geistige oder 

psychische Unfallfolge mit Krankheitswert liege nicht vor (act. G8).

C.c Am 25. November 2015 entsprach die Verfahrensleitung dem Gesuch um 

Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (act. G15).

C.d Mit Schreiben vom 30. März 2016 liess die Beschwerdeführerin mitteilen, sie habe 

bereits im September 2015 bei diversen Ärzten umfassende Berichte eingefordert, aber 

erst einen erhalten. Sie verzichte auf eine eigentliche Replik. Allenfalls werde sie die 

entsprechenden Arztberichte nach Eingang zusammen mit einer Stellungnahme 

einreichen. Sollte die Verfahrensleitung mit einer nachträglichen Eingabe nicht 

einverstanden sein, ersuche sie um Sistierung des Verfahrens, damit sie die 

Arztberichte im Sinne einer Replik einreichen könne (act. G22).

C.e Die Verfahrensleitung teilte Rechtsanwalt Fäh am 1. April 2016 mit, sie schliesse 

den Schriftenwechsel einstweilen und warte den Eingang der angekündigten 

Arztberichte ab (act. G23).

C.f  Mit Eingabe vom 6. April 2016 reichte die Beschwerdegegnerin das 

bundesgerichtliche Urteil 9C_511/2015 vom 15. Oktober 2015 betreffend 

invalidenversicherungsrechtlicher beruflicher Massnahmen und die Verfügung der IV-

Stelle vom 15. März 2016 betreffend Rente der Beschwerdeführerin ein. Sie hielt fest, 

die Ausführungen in den eingereichten Belegen unterstützten den Standpunkt, wonach 

die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine unfallversicherungsrechtliche Rente 

habe (act. G24).

C.g Am 6. September 2017 eröffnete die Verfahrensleitung Rechtsanwalt Fäh eine Frist 

zur Einreichung der angekündigten Arztberichte und/oder einer Stellungnahme zur 

Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 6. April 2016. Bei unbenütztem Fristablauf 

werde das Versicherungsgericht aufgrund der vorliegenden Akten entscheiden (act. 

G27). Rechtsanwalt Fäh liess sich darauf nicht mehr vernehmen.

Erwägungen

1.   

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Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher 

grundsätzlich die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

2.   

2.1  Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 

6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat 

zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist 

die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie 

Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person 

durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen 

Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 

Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 

Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten 

Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der 

Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die 

Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Eine 

Integritätsentschädigung wird gemäss Art. 24 Abs. 2 UVG mit der Invalidenrente 

festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen 

Behandlung gewährt.

2.2  Der Unfallversicherer ist nur für Gesundheitsschäden leistungspflichtig, die 

natürlich und adäquat-kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen 

(vgl. dazu BGE 129 V 181 f. E. 3.1 f.; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE 

HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). 

Der Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs ist in erster Linie mit den Angaben 

medizinischer Fachpersonen zu führen (Urteil des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 

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2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG] vom 21. August 2015, 

8C_331/2015, E. 2.2.3.1). Die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang ist 

demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht nach den von Doktrin und Praxis 

entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 E. 3.1, 123 III 110, 112 V 30). Bei 

physischen Unfallfolgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des 

Unfallversicherers praktisch keine Rolle (BGE 117 V 365 mit Hinweisen; SVR 2000 Nr. 

14 Nr. 45).

2.3  Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2015, N 52 

ff. zu Art. 43). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind. 

Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich 

weder dessen Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Nach der 

Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im 

Wesentlichen gestützt auf die versicherungsinterne ärztliche Beurteilung zu 

entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge 

Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 465).

3.   

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Die Prüfung des Rentenanspruchs bei Einstellung der Taggeldzahlungen per 31. 

Dezember 2014 (vgl. Suva-act. 302) bzw. spätestens im Zeitpunkt des 

Verfügungserlasses vom 2. Februar 2015 (vgl. Suva-act. 307), hat die 

Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (vgl. Suva-act. 260, 275, 288). Damals 

waren auch die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen 

(vgl. Suva-act. 296). Mit dem Fallabschluss und der Prüfung des Rentenanspruchs 

fallen die Taggeldleistungen, wie gesagt, dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Für die beantragte 

Weiterausrichtung von Taggeldern während der Ausbildung (vgl. act. G1) besteht keine 

Rechtsgrundlage.

4.   

Weiter zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Die 

Beschwerdegegnerin verneint einen solchen (Suva-act. 331, act. G8), während die 

Beschwerdeführerin eine halbe Invalidenrente bis zur Beendigung ihrer Ausbildung 

beantragt (act. G1).

4.1  Unter Invalidität wird laut Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 

längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden. 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 

dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der 

Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG 

durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die 

versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage 

der Bemessung des Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung 

und die Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

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ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben 

(BGE 125 V 261 E. 4).

4.2  Med. pract. O.___ hielt in ihren Beurteilungen vom 5. Februar 2014 (Suva-act. 260) 

und 6. Oktober 2014 (Suva-act. 288) als unfallkausale Restbeschwerden 

neuropathische Schmerzen, eine Hypästhesie und Hypalgesie der Zehen II/III links 

sowie eine subjektiv wahrgenommene Belastungsintoleranz mit Unmöglichkeit eines 

längerdauernden Sitzens, Stehens und Gehens fest. Diese Beurteilung wurde von der 

Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt und sie brachte keine zusätzlich 

vorhandenen Beschwerden vor. Die Einschätzung stimmt auch mit den Beurteilungen 

von Dr.  K.___ und Dr. J.___ vom 12. bzw. 16. Mai 2014 überein, wonach die 

Fussheber- und Grosszehenheberparese links sich im Verlauf gut erholt hat, aber noch 

ein neuropathisches Schmerzsyndrom sowie eine Hypästhesie und Hypalgesie der 

Zehen Dig. II-III persistieren (Suva-act. 272 f., vgl. auch Beurteilung von Dr. med. P.___, 

Uniklinik Balgrist, vom 29. August 2014; Suva-act. 282).

4.3  Bereits am 5. Februar 2014 war med. pract. O.___  davon ausgegangen, dass bei 

der Beschwerdeführerin in einer adaptierten Tätigkeit, sprich körperlich überwiegend 

leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung mit Sitzen, Stehen und Gehen, eine volle 

Arbeitsfähigkeit vorliege. Dies “beweise“ die Beschwerdeführerin ja bereits mit der 

aktuellen “Doppelbelastung“ durch Arbeit im Büro und in der Schule. In der 

angestammten Tätigkeit sollte ihres Erachtens eine volle Leistung während der 

halbtägigen Präsenz im Büro zumutbar sein. Es bestünden aus medizinischer Sicht 

durchaus Zweifel, ob in der angestammten Tätigkeit, welche ja eigentlich überwiegend 

sitzend zu erledigen wäre, eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werde. Somit sei der von 

der Beschwerdeführerin eingeschlagene Weg mit der Weiterbildung im pädagogischen 

Bereich nur zu begrüssen (Suva-act. 260). Am 6. Oktober 2014 befand med. pract. 

O.___, betreffend Zumutbarkeit hätten sich im Vergleich zur Voruntersuchung keine 

Veränderungen ergeben (Suva-act. 288). Am 5. November 2014 präzisierte sie, der 

Beschwerdeführerin sei eine ganztägige leichte bis selten mittelschwere Tätigkeit 

zuzumuten. Das repetitive Tragen von Gewichten sollte auf 10kg begrenzt sein, im 

Einzelfall und eher selten könne das Gewichtslimit auch darüber liegen. Nicht zumutbar 

sei dauerhaftes Treppensteigen, dauerhaftes Bergab- oder Bergaufgehen sowie 

dauerhaftes Gehen in unebenem Gelände. Das Besteigen von Leitern und Gerüsten sei 

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nur gelegentlich zumutbar. Das Bedienen von Pedalen sei nicht dauerhaft zuzumuten, 

das Einnehmen von Zwangshaltungen wie Knien, Kauern und Hocken nur selten 

zumutbar. Sie sollte nicht an vibrierenden Maschinen arbeiten. Gesamthaft sei eine 

wechselbelastend, überwiegend sitzend ausgeübte Tätigkeit, jedoch mit der 

Möglichkeit, die Position zu wechseln, am besten (Suva-act. 293). Dr. J.___ befand am 

16. Mai 2014, eine Arbeitsfähigkeit in rein sitzender Tätigkeit sei lediglich zu 50% 

realistisch. Optimal wäre eine Tätigkeit in wechselnder sitzender, stehender und 

gehender Position, je nach Auftreten der Schmerzen. Entsprechend unterstütze er eine 

Umschulung in eine pädagogische Fachrichtung, da hier eine Arbeit in 

selbstbestimmter Position zu 100% möglich wäre (Suva-act. 272). Dr. K.___ erachtete 

eine wechselbelastende Tätigkeit (davon maximal 4 Stunden täglich sitzend) ebenfalls 

als zu 100% zumutbar. Im aktuell ausgeübten kaufmännischen Beruf könnte die 

Beschwerdeführerin allenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50% erreichen, da sie die 

Tätigkeit vorwiegend sitzend ausübe (Suva-act. 273). Auch Dr. N.___ ging davon aus, 

dass eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit wieder 

erreichbar sei (Suva-act. 251). Die Zumutbarkeitsbeurteilung von med. pract. O.___, 

welche bezüglich der Hauptkriterien (Wechselbelastung, leichte Tätigkeit) mit 

sämtlichen aktenkundigen Einschätzungen (vgl. auch Suva-act. 237) übereinstimmt, ist 

damit nicht zu beanstanden.

4.4  Zwar wurde wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht, die Tätigkeit als 

Primarlehrerin von Dr. J.___ und med. pract. O.___ als voll zumutbar und geeignet 

erachtet (Suva-act. 260, 272), es sind jedoch entgegen ihrer Annahme auch andere 

Tätigkeiten als adaptiert zu betrachten. Med. pract. O.___ führte ergänzend zur in E. 4.3 

genannten Zumutbarkeitsbeurteilung aus, ein Sitzen am Stück für drei bis vier Stunden 

dürfe wahrscheinlich schon zugemutet werden, dazwischen gegebenenfalls eine kurze 

Pause (15 Min., nicht zusätzlich). Somit seien sicherlich zwei “grosse Sitzblöcke“ pro 

Tag zuzumuten, je à drei bis vier Stunden. Im Grunde schienen vermehrte Pausen bei 

Möglichkeit des Positionswechsels nicht erforderlich zu sein, die üblichen Pausen am 

Morgen und Nachmittag mit einer 30- bis 60-minütigen Mittagspause sollten genügen. 

Damit die Beschwerdeführerin diese “Sitzblöcke“ bewältigen könne, könnte eine 

Hilfsmittelabgabe Sinn machen, zum Beispiel ein Arthrosestuhl. Unabhängig davon sei 

ein Stehpult bzw. ein höhenverstellbarer Arbeitsplatz sicherlich sinnvoll (Suva-act. 293). 

Wie das Versicherungsgericht St. Gallen bereits mit Entscheid vom 9. Juni 2015 

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betreffend berufliche Massnahmen der IV-Stelle ausführte (IV 2014/571, E. 2, bestätigt 

durch Urteil des Bundesgerichts vom 15. Oktober 2015, 9C_511/2015; act G24.1), 

stehen im Bürobereich in vielen Betrieben Hilfsmittel wie etwa ein höhenverstellbarer 

Schreibtisch zur Verfügung. Ausserdem hat die IV-Stelle ihre Unterstützung angeboten, 

falls solche Hilfsmittel, beispielsweise ein Arthrosestuhl, benötigt würden (Suva-act. 

296). Der Arbeitsmarkt kennt zudem durchaus Arbeitsplätze für Kaufleute, an denen 

nicht ununterbrochen am Schreibtisch gearbeitet werden muss, so dass die 

abwechselnd sitzend und stehend ausgeübte Tätigkeit bei einem entsprechend 

geplanten Arbeitsablauf rechtzeitig durch Gehen unterbrochen werden kann. Die 

Aussagen von Dr. K.___ (Suva-act. 273), wonach die kaufmännische Tätigkeit 

vorwiegend sitzend ausgeübt werde und daher nur zu 50% zumutbar sei, beziehen 

sich offensichtlich auf die zuletzt konkret ausgeübte Tätigkeit bei der B.___ AG und 

nicht auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt für Kaufleute unter Berücksichtigung 

ergonomischer Arbeitsplätze. Die Arbeit einer Kauffrau ist heute erfahrungsgemäss 

durchgehend leicht, die Digitalisierung macht das Heben von Gewichten (Akten etc.) 

weitgehend unnötig. Die Beschwerdeführerin wäre damit an einem geeigneten 

Arbeitsplatz in ihrer angestammten Tätigkeit als Kauffrau überwiegend wahrscheinlich 

zu 100% arbeitsfähig. Darauf deutet auch der Umstand hin, dass es der 

Beschwerdeführerin möglich war, in einem 50% Pensum im Büro zu arbeiten und 

daneben die Maturitätsschule für Erwachsene zu besuchen.

4.5

4.5.1      Die Beschwerdeführerin generierte bei der B.___ AG ein für die kaufmännische 

Branche unterdurchschnittliches Einkommen von rund Fr. 56‘000.-- im Jahr 2010 

(Suva-act. 297, vgl. Suva-act. 292, 141, 145). Im Gegensatz dazu verdienten Frauen 

gemäss LSE-Tabelle 2010 TA1 im Sektor Dienstleistungen, Anforderungsniveau 1+2 

durchschnittlich Fr. 6‘659.-- monatlich bzw. Fr. 79‘908.-- jährlich (vgl. auch Hinweise 

auf unterdurchschnittliches Einkommen in Suva-act. 278, 292). Es ist nicht davon 

auszugehen, dass die Beschwerdeführerin freiwillig längerfristig ein 

unterdurchschnittliches Einkommen generieren wollte, zumal sie bereits vor dem Unfall 

Weiterbildungspläne hatte (vgl. Suva-act. 278) und gemäss eigenen Angaben ohnehin 

einen Jobwechsel beabsichtigte (Suva-act. 217, 224). Die im Schreiben vom 21. Juli 

2014 von Rechtsanwalt Fäh vorgebrachte, angeblich vor dem Unfall bestehende 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/20

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Absicht eines Studiums der Betriebsökonomie (Suva-act. 278), ist jedoch nicht 

nachgewiesen und wird auch in der Beschwerde nicht mehr vorgebracht. Es besteht 

jedenfalls kein Grund, beim Valideneinkommen auf den Verdienst einer 

Betriebsökonomin abzustellen. Vor der Tätigkeit bei der B.___ AG absolvierte die 

Beschwerdeführerin ihre Erstausbildung und erzielte entsprechend ein geringes 

Einkommen. Es fehlt damit an einer repräsentativen Grundlage für die Bestimmung des 

Valideneinkommens und es rechtfertigt sich die abstrakte Festlegung anhand der LSE-

Tabellen, wobei angesichts der nachfolgenden Ausführungen offen bleiben kann, 

welcher Wert ausschlaggebend ist.

4.5.2      Zum Zeitpunkt des Fallabschlusses war die Beschwerdeführerin nicht 

arbeitstätig, sondern vollzeitig in Ausbildung zur Primarlehrerin. Betreffend die 

Bestimmung des Invalideneinkommens, mithin des durchschnittlichen Einkommens für 

eine Frau mit der Ausbildung der Beschwerdeführerin auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt für Kaufleute, sind mit der Beschwerdegegnerin (Suva-act. 331, act. G8) 

die LSE-Tabellenlöhne heranzuziehen. Da das Valideneinkommen somit auf derselben 

Grundlage wie das Invalideneinkommen zu berechnen ist, kann ein Prozentvergleich 

vorgenommen werden. Zu klären ist damit lediglich noch die Frage der Höhe des 

Tabellenlohnabzugs bei der Bestimmung des Invalideneinkommens.

4.6  Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Tätigkeiten behindert sind, im 

Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden 

Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen 

Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand Rechnung getragen, dass 

weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, 

Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie 

Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 129 V 481 

E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2). Die Beschwerdeführerin ist zwar 

unfallbedingt selbst bei körperlich leichten Tätigkeiten eingeschränkt und es sind dabei 

weitere qualitative Anforderungen zu beachten (wechselbelastende Tätigkeiten, kein 

Tragen von Gewichten über 10kg, nur gelegentliches Besteigen von Leitern und 

Gerüsten, nur selten Zwangshaltungen etc.). Wie in E. 4.4 ausgeführt, besteht jedoch 

ein genügend breites Spektrum an Arbeitsplätzen auf dem ausgeglichenen 

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Arbeitsmarkt, welche dem beruflichen und medizinischen Anforderungs- und 

Belastungsprofil der Beschwerdeführerin entsprechen. Wenn sich überhaupt die 

Festsetzung eines Tabellenlohnabzugs rechtfertigt, so jedenfalls nicht mehr als 5%.

4.7  Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

und unter Berücksichtigung eines 5%igen Tabellenlohnabzugs resultiert damit im 

Rahmen eines Prozentvergleichs ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 5% 

(0% + [100% x 5%]). Wie die Beschwerdegegnerin richtig ausführt (act. G8), berechtigt 

die Ausbildung zur Primarlehrerin, während der die Beschwerdeführerin keinen 

Verdienst erzielt, nicht per se zum Rentenbezug. Entscheidend ist nicht, ob die 

Beschwerdeführerin tatsächlich eine adaptierte Tätigkeit ausübt, sondern dass sie mit 

einer solchen ein rentenausschliessendes Einkommen generieren könnte.

5.   

Weiter beantragt die Beschwerdeführerin eine Integritätsentschädigung basierend auf 

einem Integritätsschaden von 20% statt den zugesprochenen 12.5% (act. G1).

5.1  Die Integritätsentschädigung wird gemäss Art. 25 Abs. 1 UVG entsprechend der 

Schwere des Integritätsschadens abgestuft. Bei gleichem medizinischem Befund ist 

der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär 

bemessen. Spezielle Behinderungen der betroffenen Person bleiben dabei 

unberücksichtigt (BGE 124 V 35 E. 3c, 113 V 221 E: 4b). Die Bemessung des 

Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalls 

ab; es geht vielmehr um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung 

der körperlichen und/oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht 

zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1). Nach Art. 36 Abs. 2 UVV wird die 

Integritätsentschädigung gemäss den Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV bemessen. 

Dieser Anhang enthält eine als gesetzmässig und nicht abschliessend anerkannte 

Skala. Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der 

bundesrätlichen Skala zusätzliche Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form 

(sogenannte Feinraster) erarbeitet. Diese Tabellen enthalten Richtwerte, mit denen die 

Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll; sie sind mit dem 

Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c mit Hinweis).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

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5.2  Wie med. pract. O.___ richtig ausführte (Suva-act. 289), liegt für die Situation der 

Beschwerdeführerin kein eigentlicher Tabellenwert vor, weshalb Vergleichswerte 

heranzuziehen sind. Gemäss Tabelle 7 (Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen) 

der Suva begründet ein ISG-Syndrom bei geringen Dauerschmerzen, welche bei 

Belastung erhöht sind und auch in Ruhe auftreten, einen Integritätsschaden von 

5-10%. Ein Mittelwert von 7.5% erscheint damit vorliegend als angemessen. Für 

bleibende neurologische Ausfälle bei Status nach Laminektomie und Spondylodese, 

welche bei der Beschwerdeführerin nicht vorliegen, sieht die genannte Tabelle einen 

Zuschlag von 5 bis 15% vor. Der von med. pract. O.___ im Quervergleich 

zugestandene Zuschlag von 2.5% für die neuropathischen Schmerzen und die diskrete 

Hypästhesie/Hypalgesie der beiden Zehen links ist damit nicht zu beanstanden. Dem 

Vorbringen der Beschwerdeführerin, für die Narbe sei nicht nur ein Zuschlag von 2.5% 

sondern von 5% zu gewähren (act. G1), ist mangels medizinischer Grundlage nicht zu 

folgen. Die Bemessung hängt zudem nicht von den persönlichen Umständen des 

Einzelfalles ab, weshalb die von der Beschwerdeführerin durch die Narbe bedingten 

ästhetischen Folgen und damit verbundenen allfälligen Einschränkungen in der 

Lebensqualität (act. G1) nicht ausschlaggebend sind.

5.3  Ob und unter welchem Titel eine Integritätsentschädigung für sportliche 

Einschränkungen, sowie die infolge der geltend gemachten Instabilität des Beckens 

allenfalls bestehende Unmöglichkeit einer Schwangerschaft, geschuldet wäre (act. G1), 

ist nicht weiter zu prüfen, zumal die entsprechenden Unfallrestfolgen ohnehin nicht von 

einer medizinischen Fachperson bestätigt wurden. Im Gegenteil empfahl Dr. M.___ der 

Beschwerdeführerin am 25. Juli 2013 aufgrund des muskulären Rehabilitationsdefizits 

gar, wieder sportliche Aktivitäten aufzunehmen. Dies dürfte sicherlich eine 

Verbesserung der allgemeinen Belastungstoleranz mit sich bringen und sich allenfalls 

indirekt auch günstig auf die Belastbarkeit im Alltag und Beruf auswirken (Suva-act. 

237). Bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 4. Februar 2014 berichtete die 

Beschwerdeführerin zudem selbst, sie fahre regelmässig Velo auf ihrem Hometrainer 

und gehe gerne schwimmen (Suva-act. 260, vgl. auch Angaben in Suva-act. 238).

5.4  Die Zusprache einer Integritätsentschädigung basierend auf einem 

Integritätsschaden von 12.5% ist damit nicht zu beanstanden.

6.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

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6.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen.

6.2  Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

6.3  Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 

61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte 

und Rechtsagenten (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.- bis Fr. 12'000.-. 

Vorliegend erscheint eine pauschale Entschädigung von Fr. 4'000.- (einschliesslich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. Diese ist um einen Fünftel zu 

kürzen (Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Somit hat der Staat den 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin pauschal mit Fr. 3'200.- (inkl. Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

6.4  Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Fr. 3'200.- (inkl. 

Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.11.2017
	Art. 18 ff. UVG. Art. 24 UVG. Zum Zeitpunkt des Fallabschlusses bestanden noch gewisse unfallkausale Restfolgen, die Beschwerdeführerin war jedoch in ihrer angestammten Tätigkeit an einem adaptierten Arbeitsplatz voll arbeitsfähig, weshalb sie keinen Rentenanspruch hat. Eine höhere Integritätsentschädigung als bereits zugesprochen, ist nicht ausgewiesen. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. November 2017, UV 2015/56).

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