# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** abbd68a5-f8d5-5599-b620-30ccbff95ae8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-05-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.05.2021 C-1628/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1628-2021_2021-05-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
  
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1628/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M a i  2 0 2 1   

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richter Michael Peterli,  

Richterin Caroline Bissegger,  

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 Erben des A._______ sel.,  

verstorben am (…) 2021, bestehend aus:  

1. B._______,  

2. C.______,  

Beschwerdeführende,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Anspruch auf eine Altersrente;  

Revision des Urteils C-5478/2019 des Bundes- 

verwaltungsgerichts vom 29. März 2021. 

 

 

C-1628/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ sel. (nachfolgend: Versicherter), geboren am (…) 1954, ver-

storben am (…) 2021, hatte von März 1990 bis April 2016 Wohnsitz in der 

Schweiz. Als ursprünglich serbischer Staatsangehöriger wurde ihm im No-

vember 2001 das Schweizer Bürgerrecht verliehen (SAK-act. 232 S. 4; vgl. 

SAK-act. 39 S. 1). In den Jahren 1996 bis 2002 arbeitete er in der Schweiz 

und leistete die entsprechenden Beiträge an die obligatorische Alters-, Hin-

terlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. Auszug aus dem in-

dividuellen Konto [IK] in SAK-act. 110). Seit dem 1. Februar 2003 bezog er 

eine ganze Invalidenrente (SAK-act. 38 S. 1-3) und leistete in der Folge 

AHV/IV-Beiträge als Nichterwerbstätiger. Nach seiner Ausreise aus der 

Schweiz meldete er sich am 30. April 2016 bei der freiwilligen AHV/IV-Ver-

sicherung an (SAK act. 9 S. 1 f.), in die er mit Wirkung ab dem 1. Mai 2016 

aufgenommen wurde (SAK-act. 14). Die entsprechenden Beiträge als 

Nichterwerbstätiger an die freiwillige AHV/IV-Versicherung leistete er bis 

zur Erreichung seines ordentlichen Rentenalters.  

B.  

Am 5. September 2018 (Eingang: 7. September 2018) meldete sich der 

Versicherte zum Bezug einer Altersrente bei der Schweizerischen Aus-

gleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vorinstanz) an (SAK-act. 32). Mit 

Verfügung vom 5. Februar 2019 sprach diese dem Versicherten eine Al-

tersrente im Betrag von Fr. 1'288.– mit Wirkung ab dem 1. März 2019 zu 

(SAK-act. 139). Die vom Versicherten hiergegen erhobene Einsprache 

vom 27. August 2019 (SAK-act. 175) wies die Vorinstanz mit Einsprache-

entscheid vom 7. Februar 2018 ab. Zur Begründung führte sie als Berech-

nungsgrundlagen für die Altersrente ein Gesamteinkommen von 

Fr. 954'200.–, Erziehungsgutschriften im Betrag von Fr. 9'769.–, eine Bei-

tragszeit von insgesamt 32 Jahren und 9 Monaten (1986 bis 2018) sowie 

die anwendbare Rentenskala 32 auf. Aufgrund der im Jahr 2019 geltenden 

Rententabellen bezifferte sie die Altersrente auf Fr. 1'265.–. Da dieser Be-

trag unter der bei Erreichen des Rentenalters bezogenen Invalidenrente 

von Fr. 1'288.– liege, erwiesen sich die Berechnungsgrundlagen der Inva-

lidenrente (Versicherungsjahre des Jahrgangs: 28 Jahre, volle Versiche-

rungsjahre: 16 Jahre, gesamte Versicherungszeit: 16 Jahre und 9 Monate, 

Rentenskala: 26, massgebliches durchschnittliches Jahreseinkommen: 

Fr. 71'100.–) als für den Versicherten vorteilhafter. Diese seien deshalb für 

die Berechnung der Altersrente herbeigezogen worden (SAK-act. 177). 

C-1628/2021 

Seite 3 

B.a Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 18. Oktober 2019 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit dem sinngemässen An-

trag, seine Altersrente sei neu zu berechnen. Der Versicherte machte im 

Wesentlichen geltend, er habe seit 2003 regelmässig seine persönlichen 

AHV/IV-Beiträge bezahlt. Im Jahr 2016 habe er sich aus der Schweiz ab-

gemeldet, um in seinem Heimatland seine betagte Mutter zu pflegen. In 

der Rentenverfügung vom 5. Februar 2019 seien nun lediglich 26 Renten-

jahre berücksichtigt worden, obschon er in den Jahren 1986 bis 2019 ins-

gesamt während 33 Jahren AHV/IV-Beiträge bezahlt habe. Die der Verfü-

gung beigelegte Aufstellung berücksichtige sodann lediglich die Versiche-

rungszeiten und Erwerbseinkommen der Jahre 1986 bis 2017. Damit seien 

die im Jahr 2018 bezahlten AHV/IV-Beiträge zu Unrecht nicht in die Be-

rechnung eingeflossen (Beschwerdedossier C-5478/2019, act. 1). 

B.b Mit Verfügung vom 23. Oktober 2019 bestätigte das Bundesverwal-

tungsgericht den Eingang der Beschwerde vom 18. Oktober 2019 und er-

suchte die Vorinstanz um Einreichung einer Vernehmlassung (Beschwer-

dedossier C-5478/2019, act. 2).  

B.c Mit Eingabe vom 15. Januar 2020 wies die Vorinstanz darauf hin, dass 

die mit dem angefochtenen Einspracheentscheid vorgenommene Ver-

gleichsrechnung zwischen den Grundlagen für die Alters- und Invaliden-

rente wegen fehlerhaften doppelten Einträgen höchstwahrscheinlich nicht 

korrekt sei. Die Sozialversicherungsanstalt St. Gallen werde diesbezüglich 

eine Korrektur vornehmen. Die Vorinstanz beantrage daher, das Be-

schwerdeverfahren sei solange zu sistieren (Beschwerdedossier  

C-5478/2019, act. 6).  

B.d Mit Zwischenverfügung vom 13. Februar 2020 hiess das Bundesver-

waltungsgericht das Sistierungsgesuch der Vorinstanz gut und sistierte das 

Beschwerdeverfahren, wobei es die Parteien anhielt, zu gegebener Zeit die 

Wiederaufnahme des Verfahrens zu verlangen (Beschwerdedossier  

C-5478/2019, act. 9). Auf die hiergegen vom Versicherten am 12. März 

2020 erhobene Beschwerde (Beschwerdedossier C-5478/2019, act. 11) 

trat das Bundesgericht mit Urteil vom 6. April 2020 nicht ein (Beschwerde-

dossier C-5478/2019, act. 13). 

B.e Mit Zwischenverfügung vom 26. November 2020 nahm die Vorinstanz 

das Verfahren nach telefonischer Rücksprache mit der Vorinstanz wieder 

auf und setzte der Vorinstanz eine neue Frist zur Einreichung einer Ver-

nehmlassung an (Beschwerdedossier C-5478/2019, act. 16). 

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Seite 4 

B.f In ihrer Vernehmlassung vom 1. Dezember 2020 beantragte die  

Vorinstanz, die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfü-

gung sei zu bestätigen. Sie erklärte, den im Dossier des Versicherten be-

findlichen IK-Auszügen sei zu entnehmen, dass nach dem Splittingantrag 

der Ex-Ehefrau doppelte Einträge von der Ex-Ehefrau an den Versicherten 

im IK eingetragen worden seien. Nach der Scheidung im Jahr 2007 sei 

entdeckt worden, dass beim IV-Versicherungsfall des Versicherten (zweiter 

Versicherungsfall) das Einkommen der Ehefrau nicht berücksichtigt wor-

den sei. Aus diesem Grunde habe die Sozialversicherungsanstalt St. Gal-

len im Jahr 2007 eine Neuberechnung der Invalidenrente vorgenommen. 

Ausserdem gab die Vorinstanz die Berechnungsgrundlagen für die Alters-

rente an und errechnete einen Anspruch auf eine Altersrente von 

Fr. 1'265.–. Da dieser Rentenbetrag tiefer sei als jener, der sich auf die 

Berechnungsgrundlagen der Invalidenrente des Jahres 2007 stütze, sei die 

Altersrente auf den Grundlagen der Invalidenrente zu berechnen. Dieser 

Anspruch belaufe sich im Jahr 2019 auf Fr. 1'288.– (Beschwerdedossier 

C-5478/2019, act. 18). 

B.g Am 22. Dezember 2020 replizierte der Versicherte, seine Ex-Ehefrau 

habe während ihrer Berufstätigkeit regelmässig sämtliche AHV/IV-Beiträge 

bezahlt. Nach ihrer vorzeitigen Pensionierung habe sie weiterhin Beiträge 

als Nichterwerbstätige geleistet. Die eigenen Beiträge als Nichterwerbstä-

tiger habe er selbst jeweils auf sein AHV-Konto einbezahlt. Während der 

Ehezeit sei er allen Verpflichtungen für seine Ex-Ehefrau und ihn nachge-

kommen. Er wolle die SAK nicht zu Unrecht beschuldigen, dass sie ihn als 

Schweizer Bürger mit fremden Vor-und Familiennamen, der im Ausland 

lebe, anders behandle. Dennoch weise er darauf hin, dass die Berechnung 

der Beitragsjahre nicht selektiv vorgenommen werden dürfe, sondern auf 

den effektiv in der Schweiz verbrachten Jahren begründen müsse (Be-

schwerdedossier C-5478/2019, act. 20).  

B.h Mit Duplik vom 29. Januar 2021 hielt die Vorinstanz an ihrem Antrag 

auf Abweisung der Beschwerde fest und führte ergänzend – in Bezug auf 

die Erwiderungen des Versicherten zu den von der Vorinstanz vorgetrage-

nen doppelten IK-Einträgen – aus, dass sie keinesfalls bezweifelt habe, 

dass der Versicherte und seine Ex-Ehefrau sämtliche AHV/IV-Beiträge be-

zahlt hätten (Beschwerdedossier C-5478/2019, act. 22). 

C-1628/2021 

Seite 5 

B.i Mit Urteil C-5478/2019 vom 29. März 2021 wies das Bundesverwal-

tungsgericht die vom Versicherten erhobene Beschwerde ab und bestä-

tigte den angefochtenen Einspracheentscheid vom 19. September 2019 

(Beschwerdedossier C-5478/2019, act. 25). 

C.  

C.a Mit Schreiben vom 6. April 2021 teilte die Vorinstanz dem Bundesver-

waltungsgericht mit, dass A._______ sel. am (…) 2021 verstorben sei 

(BVGer-act. 1).   

C.b Mit Eingabe vom 11. April 2021 (Datum Postaufgabe) liess B.______ 

(Sohn des Versicherten; nachfolgend: Beschwerdeführer 1) dem Bundes-

verwaltungsgericht die Sterbeurkunde seines verstorbenen Vaters zukom-

men (BVGer-act. 3). 

C.c Mit Verfügung vom 16. April 2021 ersuchte das Bundesverwaltungsge-

richt den Beschwerdeführer 1 um Bekanntgabe der Namen und Adressen 

der weiteren Erben (BVGer-act. 4). 

C.d Mit Eingabe vom 19. April 2021 teilte der Beschwerdeführer 1 dem 

Bundesverwaltungsgericht mit, dass neben ihm lediglich noch seine 

Schwester C._______ (Beschwerdeführerin 2), welche an derselben Ad-

resse wie er wohne, erbberechtigt sei. Als Nachweis reichte er eine Kopie 

des Familienbüchleins ein (BVGer-act. 5).  

D.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen 

wird – soweit erforderlich und rechtserheblich – in den nachfolgenden Er-

wägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 

(VwVG, SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz vom 17. Juni 

2005 (VGG, SR 173.32) nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).  

1.1 Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5478/2019 vom 29. März 

2021 ist vorliegend von Amtes wegen in Revision zu ziehen aufgrund des 

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Seite 6 

Umstands, dass A._______ sel., Beschwerdeführer jenes Beschwerdever-

fahrens, noch vor der Urteilseröffnung verstorben ist, das Bundesverwal-

tungsgericht von dieser neuen Tatsache indessen erst nach der Urteilser-

öffnung Kenntnis erlangt hat (vgl. Art. 45 VGG i.V.m. Art. 121 bis 128 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]; Art. 66 

Abs. 2 Bst. b VwVG [SR 172.021]).  

1.2 Es ist implizit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführenden das 

vorliegende Verfahren an der Stelle des Versicherten übernehmen, nach-

dem den Eingaben des Beschwerdeführers 1 vom 11. April 2021 und 

19. April 2021 keine entgegenstehenden Hinweise zu entnehmen sind und 

den Beschwerdeführenden aus dieser Verfahrensübernahme – insbeson-

dere aufgrund der Kostenlosigkeit des vorliegenden Verfahrens – keine 

Nachteile erwachsen.  

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der im Beschwer-

deverfahren C-5478/2019 eingereichten Beschwerde vom 18. Oktober 

2019 zuständig (Art. 85bis Abs. 1 AHVG sowie Art. 31, 32 und 33 Bst. d 

VGG [SR 173.32). Der Versicherte war als Adressat des angefochtenen 

Einspracheentscheids durch diesen besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung, weshalb er 

zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG; siehe 

auch Art. 59 ATSG [SR 830.1]). Die Beschwerdeführenden 1 und 2 sind im 

Rahmen der Prozessnachfolge legitimiert, das vorliegende Verfahren an 

der Stelle des Versicherten fortzusetzen. Auf die frist- und formgerecht ein-

gereichte Beschwerde vom 18. Oktober 2019 ist daher einzutreten (Art. 50 

Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG; siehe auch Art. 60 ATSG). 

2.  

Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstands des vor-

liegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet der im 

Beschwerdeverfahren C-5478/2019 angefochtene Einspracheentscheid 

vom 19. September 2019, mit dem die Vorinstanz ihre Verfügung vom 

5. Februar 2019 respektive die darin mit Wirkung ab dem 1. März 2019 

festgesetzte Altersrente des Versicherten bestätigt hat. Streitig und vorlie-

gend zu prüfen ist somit, ob die Vorinstanz die Altersrente des Versicherten 

ab dem 1. März 2019 korrekt festgesetzt hat.  

3.  

Die auf den vorliegenden Sachverhalt anwendbaren rechtlichen Grundla-

gen sind im Nachfolgenden wiederzugeben. 

C-1628/2021 

Seite 7 

3.1 Der Versicherte war Schweizer und wohnte in Serbien. Somit ist vorlie-

gend das am 11. Oktober 2010 abgeschlossene und am 1. Januar 2019 in 

Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft und der Republik Serbien über soziale Sicherheit  

(SR 0.831.109.682.1; nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen) an-

wendbar. Nach Art. 4 Abs. 1 des Sozialversicherungsabkommens sind die 

Staatsangehörigen des einen Vertragsstaates in ihren Rechten und Pflich-

ten aus den Rechtsvorschriften des anderen Vertragsstaates den Staats-

angehörigen dieses Vertragsstaates gleichgestellt, soweit dieses Abkom-

men nicht anderes bestimmt. Mangels abweichender Bestimmungen rich-

tet sich die Beurteilung des Anspruchs des Versicherten auf eine AHV-

Rente demnach grundsätzlich nach Schweizer Recht, namentlich nach 

dem AHVG und dem AHVV (SR 831.101).  

3.2 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-

fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs 

oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän-

dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemes-

senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 

3.3 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verwaltungsverfügung (hier: 19. September 2019) eingetretenen Sachver-

halt ab (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither 

verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwal-

tungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Diese sind indessen soweit 

zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzu-

sammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des 

Erlasses der Verfügung zu beeinflussen (vgl. Urteil des BGer 9C_24/2008 

vom 27. Mai 2008 E. 2.3.1).  

3.4 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Tatbestands Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Vorliegend ist der 

Versicherungsfall Alter bei dem Versicherten am 1. März 2019 eingetreten 

(vgl. anschliessende E. 3.5). Die Frage, ob die Vorinstanz die Altersrente 

des Versicherten richtig berechnet hat, beurteilt sich somit grundsätzlich 

nach den am 1. März 2019 gültigen Bestimmungen des AHVG und der 

AHVV.  

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Seite 8 

3.5 Anspruch auf eine Altersrente haben Männer, die das 65. Altersjahr und 

Frauen, die das 64. Altersjahr vollendet haben (Art. 21 Abs. 1 AHVG). Der 

Anspruch entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des 

gemäss Abs. 1 massgebenden Altersjahres folgt. Er erlischt mit dem Tod 

(Art. 21 Abs. 2 AHVG). Gemäss Art. 40 Abs. 1 AHVG kann eine Altersrente 

um ein oder zwei Jahre vorbezogen werden, was jedoch eine entspre-

chende Kürzung der Rente mit sich zieht (vgl. Art. 40 Abs. 2 AHVG).  

3.6 Renten der AHV werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Mass-

gabe der Beitragsjahre, der Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs-  

oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie 

gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte 

mit vollständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte 

mit unvollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Die Teilrente entspricht 

dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AHVG), für dessen Be-

rechnung das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der Versicher-

ten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die eingetretenen Veränderungen 

der Beitragsansätze berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als voll-

ständig gilt die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwi-

schen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 

31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre auf-

weist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 29ter Abs. 1 

AHVG). Als Beitragsjahre gelten gemäss Art. 29ter Abs. 2 AHVG Zeiten, in 

welchen eine Person Beiträge geleistet hat (Bst. a), in welchen der Ehe-

gatte gemäss Artikel 3 Abs. 3 AHVG mindestens den doppelten Mindest-

beitrag entrichtet hat (Bst. b) und für die Erziehungs- oder Betreuungsgut-

schriften angerechnet werden können (Bst. c). 

3.7 Für die zu berücksichtigenden Jahreseinkommen sowie die Dauer und 

Höhe der Beiträge wird grundsätzlich auf das individuelle Konto (IK) abge-

stellt, welches für jeden beitragspflichtigen Versicherten geführt und in wel-

ches die entsprechenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; 

Art. 137 ff. AHVV). Die ermittelte Einkommenssumme wird mit einem Auf-

wertungsfaktor multipliziert (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die Aufwertungsfakto-

ren werden ermittelt, indem der Rentenindex für die Anpassung der Renten 

an die Lohn- und Preisentwicklung durch den mit 1,1 gewichteten Durch-

schnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in 

das individuelle Konto des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts des 

Versicherungsfalles geteilt wird (Art. 51bis Abs. 2 AHVV). 

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Seite 9 

3.8 Versicherten wird für diejenigen Jahre eine Erziehungsgutschrift ange-

rechnet, in welchen ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kin-

der zusteht, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Dabei werden 

Eltern, die gemeinsam Inhaber der elterlichen Sorge sind, jedoch nicht zwei 

Gutschriften kumulativ gewährt (Art. 29sexies Abs. 1 AHVG). Die Erziehungs-

gutschrift entspricht dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Al-

tersrente gemäss Art. 34 AHVG im Zeitpunkt der Entstehung des Renten-

anspruchs (Art. 29sexies Abs. 2 AHVG). Bei verheirateten Personen wird die 

Erziehungsgutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig aufgeteilt. 

Der Teilung unterliegen aber nur die Gutschriften für die Zeit zwischen dem 

1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor 

Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenbe-

rechtigt wird (Art. 29sexies Abs. 3 AHVG). Erziehungsgutschriften werden im-

mer für ganze Kalenderjahre angerechnet. Keine Anrechnung einer Gut-

schrift erfolgt in dem Jahr, in welchem der Anspruch auf Erziehungsgut-

schriften entsteht. Dafür ist eine Gutschrift anzurechnen im Jahr, in dem 

der Anspruch erlischt (Art. 52f Abs. 1 AHVV). 

3.9 Für die Berechnung von Alters- oder Hinterlassenenrenten, die an die 

Stelle einer Rente gemäss dem IVG treten, ist auf die für die Berechnung 

der Invalidenrente massgebende Grundlage abzustellen, falls dies für den 

Berechtigten vorteilhafter ist (Art. 33bis Abs. 1 AHVG).  

4.  

Der Versicherte hatte seit dem 1. März 2019 Anspruch auf eine ordentliche 

Altersrente. Diesen Anspruch hat die Vorinstanz mit Verfügung vom 5. Feb-

ruar 2019 auf Fr. 1'288.– festgelegt. Vorliegend ist die Höhe der Altersrente 

streitig.  

4.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung vom 1. Dezember 2020 

(Dossier C-5478/2019) eine neue Berechnung der Altersrente des Versi-

cherten vorgenommen, nachdem sich eine Überprüfung und Korrektur der 

IK-Einträge des Versicherten infolge von Doppelbuchungen als erforderlich 

herausgestellt hatte. Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung in diesem 

Zusammenhang ausgeführt, dass der Versicherte gemäss den korrigierten 

Einträgen in seinem IK eine Beitragszeit (während der Jahre 1986 bis 

2018, sowie in den Monaten Januar und Februar 2019) von insgesamt 32 

Jahre und einem Monat aufweise; die zwei Monate im Rentenjahr 2019 

seien für die Bestimmung der Rentenskala nicht entscheidend. Nachdem 

der Versicherte damit 32 volle Versicherungsjahre aufzuweisen habe, er-

C-1628/2021 

Seite 10 

halte er eine Altersrente der Rentenskala 32. Insgesamt habe der Versi-

cherte ein Einkommen von Fr. 923'115.– erzielt. Dieses werde durch die 

Betragszeit von 387 Monaten geteilt und mit 12 multipliziert, womit das 

durchschnittliche Jahreseinkommen Fr. 28'772.– betrage. Hinzu kämen 

vier ganze und acht halbe die Erziehungsgutschriften für das im Jahr 1982 

geborene Kind in der Höhe von Fr. 10'637.–, womit sich das durchschnitt-

liche Jahreseinkommen auf Fr. 39'409.– erhöhe. Dieses so errechnete 

durchschnittliche Jahreseinkommen sei gemäss den geltenden Rententa-

bellen im Jahr 2019 auf ein massgebendes durchschnittliches Jahresein-

kommen von Fr. 39'816.– aufzurunden. Auf der Grundlage dieses sowie 

der Rentenskala 32 sei gemäss den geltenden Rententabellen im Jahr 

2019 eine Altersrente von Fr. 1'265.– vorgesehen.  

4.2 Die Vorinstanz hat zur Ermittlung des Anspruchs des Versicherten auf 

eine Altersrente zu Recht die Rentenskala 32 angewandt. So ist dem (kor-

rigierten) IK-Auszug des Versicherten vom 14. Januar 2020 (SAK-act. 195) 

zu entnehmen, dass der Versicherte in den Jahren 1986 bis 2018 während 

insgesamt 385 Monaten Beiträge an die schweizerische AHV/IV geleistet 

hatte. Damit wies der Versicherte 32 volle Beitragsjahre sowie einen ein-

zelnen zusätzlichen Beitragsmonat auf. Die im Jahr 2019 geleisteten Bei-

träge für die Monate Januar und Februar 2019 werden gemäss Art. 29bis 

Abs. 2 AHVG i.V.m. Art. 52c AHVV zwar bei der Rentenberechnung nicht 

berücksichtigt, können jedoch zur Auffüllung von Beitragslücken herange-

zogen werden. Da für die Festlegung der Rentenskala nur die vollen Bei-

tragsjahre zu berücksichtigen sind (Art. 38 Abs. 2 AHVG), führen die ins-

gesamt drei zusätzlichen Beitragsmonate (zwei Monate des Jahres 2019 

sowie der zusätzliche Monat aufgrund der in den Jahren 1986 bis 2018 

bezahlten Beiträgen) vorliegend indessen nicht zur Anwendung einer hö-

heren Rentenskala. Der Versicherte rügte daher in seiner im Beschwerde-

verfahren C-5478/2019 eingereichten Beschwerde vom 18. Oktober 2019 

zu Unrecht, die Vorinstanz habe seine im Jahr 2019 bezahlten Beiträge bei 

der Festsetzung der Altersrente nicht berücksichtigt.  

4.3 Den in den Vorakten liegenden Berechnungsblättern vom 20. Novem-

ber 2020 (SAK-act. 232) ist zu entnehmen, dass der Versicherte in den 

Jahren 1986 bis 2018 AHV/IV-Beiträge auf ein Gesamteinkommen von 

Fr. 923'115.– (unter Berücksichtigung des nach der Ehescheidung vorge-

nommenen Splittings [SAK-act. 232 S. 3] sowie des anwendbaren Aufwer-

tungsfaktors 1 [SAK-act. 232 S. 6; vgl. E. 3.7 hiervor]) bezahlt hatte. Die 

Vorinstanz hat dieses Gesamteinkommen in ihrer Vernehmlassung im Be-

schwerdeverfahren C-5478/2019 eingereichten Vernehmlassung vom 

C-1628/2021 

Seite 11 

1. Dezember 2020 korrekt wiedergegeben. Beim Total der Beitragsmonate 

hat sie jedoch fälschlicherweise 387 anstatt 385 ([32 x 12] + 1; die beiden 

für das Gesamteinkommen nicht massgebenden Beitragsmonate Januar 

und Februar 2019 sind hierbei nicht zu berücksichtigten [vgl. Art. 29bis Abs. 

1 AHVG]) angegeben. Entgegen dieser Angabe hat sie das erwähnte Ge-

samteinkommen in der Folge offenbar dennoch korrekt durch 385 Monate 

dividiert und so das durchschnittliche Jahreseinkommen des Versicherten 

mit Fr. 28'772.– (Fr. 923'115.– / 385 x 12) richtig beziffert. 

4.4 Den Akten ist sodann zu entnehmen, dass der Ehe des Versicherten 

und seiner Ex-Ehefrau eine am (…) 1982 geborene Tochter entsprungen 

ist (vgl. SAK-act. 116 S. 2; vgl. SAK-act. 39 S. 2). Damit standen dem Ver-

sicherten für die Jahre 1987 (Jahr nach Beginn seiner Versicherungsunter-

stellung; vgl. Art. 52f Abs. 1 AHVV) bis 1998 (vollendetes 16. Altersjahr der 

Tochter) Erziehungsgutschriften zu, wobei er diese während der Ehejahre 

mit seiner Ex-Ehefrau hälftig zu teilen hatte (vgl. E. 3.8 hiervor). Den vor-

liegenden Akten ist zu entnehmen, dass der Versicherte in den Jahren 

1976 bis 2007 (vgl. 140 S. 7 ff.) – und damit insbesondere während der 

vorliegend massgebenden Zeitspanne von 1987 bis 1998 – mit seiner Ex-

Ehefrau verheiratet war. Gemäss den vorliegenden Akten lebte die Ex-Ehe-

frau des Versicherten indessen erst seit August 1990 in der Schweiz (SAK-

act. 232 S. 5) und war damit erst seit diesem Zeitpunkt bei der obligatori-

schen AHV/IV versichert (vgl. Art. 1a Abs. 1 Bst. a AHVG), zumal eine 

frühere Erwerbstätigkeit der Ex-Ehefrau des Versicherten in der Schweiz 

im Sinne von Art. 1a Abs. 1 Bst. b AHVG in den vorliegenden Akten nicht 

verzeichnet ist (vgl. SAK-act. 180). Der Anspruch auf (aufgeteilte) Erzie-

hungsgutschriften der Ex-Ehefrau des Versicherten begann damit im Jahr 

1991 (Jahr nach Beginn ihrer Versicherungsunterstellung; vgl. Art. 52f Abs. 

1 AHVV) zu laufen. Der Teilung unterliegen aber nur die Gutschriften für 

die Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und 

dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, 

welcher zuerst rentenberechtigt wird (Art. 29sexies Abs. 3 AHVG). Nachdem 

aufgrund der vorliegenden Akten davon auszugehen ist, dass der Versi-

cherungsfall bei der Ex-Ehefrau des Versicherten im Dezember 2001 (vgl. 

SAK-act. 88 S. 1) eingetreten ist, sind damit die Erziehungsgutschriften der 

Jahre 1991 bis 1998 unter den Ex-Ehegatten hälftig zu teilen. Damit hatte 

der Versicherte für die Jahre 1987 bis 1990 einen Anspruch auf vier ganze 

Erziehungsgutschriften sowie für die Jahre 1991 bis 1998 einen Anspruch 

auf acht halbe Erziehungsgutschriften. Die Vorinstanz ging daher in ihrer 

Vernehmlassung zu Recht von vier ganzen sowie acht halben Erziehungs-

gutschriften aus (anders als in der Begründung des Einspracheentscheids 

 

C-1628/2021 

Seite 12 

vom 19. September 2019, in welcher sie noch drei ganze und neun halbe 

Erziehungsgutschriften angegeben hatte). 

4.4.1 Gemäss Art. 34 Abs. 5 AHVG beläuft sich eine Erziehungsgutschrift 

auf den Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Altersrente, welche per 

Januar 2019 Fr. 1'185.– betrug (vgl. Art. 29sexies Abs. 2 AHVG und Art. 3 der 

Verordnung 19 vom 21. September 2018 über Anpassungen an die Lohn- 

und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO [SR 831.108]), entsprechend vor-

liegend Fr. 3'555.–. Damit sind dem Versicherten Erziehungsgutschriften 

im Betrag von Fr. 28'440.– (8 x Fr. 3'555.–) anzurechnen. Der Durchschnitt 

der Erziehungsgutschriften ergibt sich aus der Division der anrechenbaren 

Erziehungsgutschriften durch die für die Ermittlung des Durchschnittes aus 

Erwerbseinkommen massgebende Beitragsdauer (Wegleitung über die 

Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver-

sicherung des Bundesamts für Sozialversicherungen vom 1. Januar 2003 

(Stand 1. Januar 2019) Ziff. 5486 f.). Vorliegend ist somit der Durchschnitt 

der Erziehungsgutschriften im Betrag von Fr. 886.– (Fr. 28'440.– / 385 x 

12) zum durchschnittlichen Jahreseinkommen des Versicherten hinzuzu-

rechnen, womit sich dieses auf Fr. 29'658.–, respektive aufgerundet (auf 

den nächst höheren Tabellenwert von) Fr. 29'862.– erhöht. Die Altersrente 

des Versicherten beträgt demnach Fr. 1'108.– (vgl. Rententabellen 2019 

des Bundesamts für Sozialversicherungen, gültig ab dem 1. Januar 2019, 

Skala 32). 

4.4.2 Hiervon abweichend hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung Er-

ziehungsgutschriften im Betrag von Fr. 10'637.– zum durchschnittlichen 

Jahreseinkommen des Versicherten addiert, womit ein (geringfügig höhe-

res) durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 39'409.–, respektive auf-

gerundet (auf den nächst höheren Tabellenwert von) Fr. 39'816.–, resul-

tierte. Folgerichtig bezifferte die Vorinstanz den Anspruch des Versicherten 

auf eine Altersrente mit Fr. 1'265.–. Mangels einer entsprechenden Begrün-

dung kann indessen der von der Vorinstanz angegebene Betrag der dem 

Versicherten angerechneten Erziehungsgutschriften vom Bundesverwal-

tungsgericht aufgrund der Akten nicht nachvollzogen werden. Wie in der 

nachfolgenden Erwägung 4.5 zu sehen sein wird, erübrigen sich diesbe-

züglich indessen mangels Entscheidrelevanz weitere Abklärungen. 

4.5 Nachdem der monatliche Anspruch des Versicherten auf eine schwei-

zerische Altersrente ab dem 1. März 2019 im Betrag von Fr. 1'108.– (res-

pektive von Fr. 1'265.– gemäss der Berechnung der Vorinstanz; vgl. 

E. 4.4.2 hiervor) unter seinem bisherigen Invalidenrentenanspruch in der 

C-1628/2021 

Seite 13 

Höhe von zuletzt Fr. 1'278.– pro Monat (vgl. die mit Mitteilung vom 24. Sep-

tember 2018 bestätigte ganze Invalidenrente ab dem 1. Oktober 2018 

[SAK-act. 130]) liegt, hat die Vorinstanz dem Versicherten mit Verfügung 

vom 5. Februar 2019 zu Recht eine Altersrente gestützt auf die für ihn 

günstigere Berechnung nach IVG zugesprochen (vgl. Art. 33bis Abs. 1 

AHVG; vgl. E. 3.9 hiervor). Nach Anpassung dieser an die Lohn- und Preis-

entwicklung bis 2019 (gemäss Art. 33ter AHVG i.V.m. Art. 51ter AHVV; vgl. 

Rententabellen des Jahres 2019) resultiert ein Altersrentenanspruch im 

Betrag von Fr. 1'288.–. Dieses Vorgehen der Vorinstanz ist nicht zu bean-

standen.  

4.6 Der Versicherte machte in der im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 

eingereichten Beschwerde vom 18. Oktober 2019 geltend, in der Renten-

verfügung vom 5. Februar 2019 seien lediglich 26 Rentenjahre berücksich-

tigt worden, obschon er in den Jahren 1986 bis 2019 insgesamt während 

33 Jahren AHV/IV-Beiträge bezahlt habe.  

Der Versicherte wies in der im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 einge-

reichten Beschwerde vom 18. Oktober 2019 zwar zu Recht darauf hin, 

dass die in der Rentenverfügung vom 5. Februar 2019 angegebenen Be-

rechnungsgrundlagen nicht die gesamten Versicherungsjahre bis zum Ein-

tritt seines ordentlichen Pensionsalters wiedergeben. Aus der Begründung 

des von ihm vorliegend angefochtenen Einspracheentscheids vom 

19. September 2019 geht indessen deutlich hervor, dass die Vorinstanz ei-

nen Vergleich der Berechnung der Altersrente des Versicherten auf der 

Grundlage der Berechnungsgrundlagen nach dem AHVG sowie nach dem 

IVG vorgenommen und sich dabei die Berechnung nach dem IVG als für 

den Versicherten günstiger herausgestellt hat. Die bereits in der Renten-

verfügung vom 5. Februar 2019 abgebildeten Berechnungsgrundlagen hat 

sie hierbei unter dem Titel "Berechnungsgrundlagen der Invalidenrente" 

wiedergegeben. Damit hat die Vorinstanz im Einspracheentscheid hinrei-

chend begründet, weshalb sie in der Rentenverfügung vom 5. Februar 

2019 als Berechnungsgrundlage lediglich die Versicherungsjahre des Ver-

sicherten gemäss der letzten Invalidenrentenverfügung vom 26. Juli 2007 

(vgl. SAK-act. 87) aufgelistet hat. Die dahingehende Rüge des Versicher-

ten erweist sich damit als unbehelflich. 

4.7 Der Versicherte rügte in seiner im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 

eingereichten Beschwerde vom 18. Oktober 2019 darüber hinaus, die  

Vorinstanz habe die AHV/IV-Beiträge der Jahre 2018 und 2019 in ihrer 

C-1628/2021 

Seite 14 

Rentenberechnung zu Unrecht nicht berücksichtigt. Die der Verfügung bei-

gelegte Aufstellung gebe lediglich die Versicherungszeiten und Erwerbs-

einkommen der Jahre 1986 bis 2017 wieder. 

Tatsächlich bildet die der Rentenverfügung vom 5. Februar 2019 beige-

legte Aufstellung lediglich die Jahre 1986 bis 2017 der für die Rentenbe-

rechnung berücksichtigten Versicherungszeiten und Einkommen ab. In der 

Vernehmlassung vom 1. Dezember 2020 erklärte die Vorinstanz, die Bei-

tragszahlungen des Jahres 2018 hätten bei der Liste der Beiträge auf der 

Seite 5 der Altersrentenverfügung vom 5. Februar 2019 noch nicht aufge-

führt werden können, da der entsprechende IK-Eintrag erst im Juni 2019 

erfolgt sei. Der Beitrag 2018 sei darüber hinaus erst am 31. Mai 2019 be-

zahlt worden. Es ist unter diesen Umständen nachvollziehbar, weshalb die 

der Rentenverfügung beigelegte Aufstellung den (zu jenem Zeitpunkt noch 

nicht bezahlten) Beitrag an die freiwillige AHV/IV-Versicherung des Jahres 

2018 nicht aufführte. Im Einspracheentscheid vom 19. September 2019 hat 

die Vorinstanz hingegen ausdrücklich sämtliche Beiträge der Jahre 1986 

bis 2018 berücksichtigt und gestützt darauf die Rentenskala 32 angewandt. 

Dass die in den Monaten Januar und Februar 2019 vom Versicherten be-

zahlten Beiträge vorliegend zu keiner höheren Rentenskala führen, hat das 

Bundesverwaltungsgericht bereits in der vorangehenden Erwägung 4.2 

dargelegt. Damit ändert auch die erwähnte Rüge des Versicherten nichts 

an den vorangehenden Schlussfolgerungen des Bundesverwaltungsge-

richts.  

4.8 In der im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 eingereichten Replik vom 

22. Dezember 2020 brachte der Versicherte sodann vor, die Berechnung 

der Beitragsjahre dürfe nicht selektiv vorgenommen werden, sondern 

müsse auf den effektiv in der Schweiz verbrachten Jahren begründen. 

Gleichzeitig enthielt die Replik eine Andeutung, dass der Versicherte der 

Auffassung sei, die Vorinstanz habe ihn infolge seines "fremden" Vor- und 

Familiennamens sowie seines Wohnsitzes im Ausland in ungerechtfertigter 

Weise ungleich behandelt respektive diskriminiert (vgl. Sachverhalt Bst. I). 

Der Versicherte verkannte mit seiner Argumentation, dass nicht die effektiv 

in der Schweiz verbrachten Jahre für die Bemessung der Altersrente mas-

sgebend sind, sondern die an die obligatorische respektive freiwillige 

AHV/IV geleisteten Beiträge. Wie vorangehend dargelegt, hat die  

Vorinstanz die Altersrente des Versicherten gestützt auf diese von ihm be-

zahlten Beiträge ermittelt (vgl. E. 4.2 f. hiervor). Dass sie die Berechnung 

der Altersrente in der Folge effektiv auf die Berechnungsgrundlagen der 

C-1628/2021 

Seite 15 

Invalidenrente abstützte, liegt darin begründet, dass diese Berechnung 

sich als für den Versicherten günstiger herausstellte (vgl. E. 4.5 hiervor). 

Unter diesen Umständen ist auch keine (direkte oder indirekte) Diskrimi-

nierung des Versicherten auszumachen.  

5.  

Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesverwaltungsge-

richt primär die vorgetragenen Rügen prüft und nicht gehalten ist, die an-

gefochtene Verfügung auf alle erdenklichen Rechtsfehler hin zu untersu-

chen (vgl. Urteile des BVGer C-2656/2015 vom 24. Februar 2016 E. 2.2 

und C-5053/2013 vom 17. August 2015 E. 4.2 je m.H.). Sämtliche vom Ver-

sicherten im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 vorgetragenen Rügen er-

weisen sich nach dem Gesagten (E. 4.6 ff. hiervor) als unbehelflich. Die in 

der im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 eingereichten Vernehmlassung 

vom 1. Dezember 2020 ausführlich begründete Rentenberechnung der Vo-

rinstanz ist im Übrigen – abgesehen vom erwähnten Vorbehalt bezüglich 

der nicht begründeten Bezifferung der Erziehungsgutschriften (vgl. E. 4.4.2 

hiervor) – mit Blick in die Akten nicht zu beanstanden. Damit erweist sich 

die im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 eingereichten Beschwerde vom 

18. Oktober 2019 als unbegründet, weshalb sie abzuweisen und der ange-

fochtene Einspracheentscheid vom 19. September 2019 zu bestätigen ist.  

6.  

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), weshalb keine Ver-

fahrenskosten zu erheben sind. Die obsiegende Vorinstanz hat als Bun-

desbehörde keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 73.320.2]). Den unterlie-

genden Beschwerdeführenden ist entsprechend dem Verfahrensausgang 

ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG 

e contrario). 

 

 

 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.) 

 

C-1628/2021 

Seite 16 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5478/2019 vom 29. März 

2021 wird revisionsweise aufgehoben. 

2.  

Die im Beschwerdeverfahren C-5478/2019 erhobene Beschwerde vom 

18. Oktober 2019 wird abgewiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Marion Sutter 

 

 

 

C-1628/2021 

Seite 17 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge-

richt, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtli-

chen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die 

Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist 

beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizeri-

schen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsulari-

schen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechts-

schrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 

und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-

weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 

beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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