# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fffd82ff-1127-5051-8615-2b00284c3a2d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.09.2017 III 2017 68
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-68_2017-09-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 68
III 2017 70

Entscheid vom 27. September 2017 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien 1. A.________,
2. B.________,
3. Ba, _______,
4. F.________,
5. G.________
6. H.________,
7. I.________,
8. J.________,
9. K.________,
10. L.________, ,
11. M.________,
12. H.________, 
13. O.________,

Beschwerdeführer (Verfahren III 2017 68) und Beigeladene 
(Verfahren III 2017 70),
alle vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Franz Schuler,
Gutenbergweg 5, Postfach 32, 6410 Goldau,

14. Pro Natura Schweiz,
15. Pro Natura Schwyz,
16. Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz,

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Beschwerdeführer (Verfahren III 2017 70),
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. et dipl.chem. Hans
Maurer, Fraumünsterstrasse 17, Postfach 2018, 8022 Zürich,

gegen

1. Gemeinderat Steinen, Postplatz 8, 6422 Steinen,
2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 

Postfach 1186, 6431 Schwyz,
3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen (Verfahren III 2017 68 + 70),

4. Q-Arena GmbH, Rossbergstrasse 33, 6422 Steinen,
Beschwerdegegnerin (Verfahren III 2017 68 + 70),
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Felix Barmettler,
Bahnhofstrasse 8, 6403 Küssnacht,

5. AD.________,
6. AE.________, ,
7. P.________,
8. Q.________,

Beigeladene (Verfahren III 2017 68 + 70)
9. Pro Natura Schwyz, 

Beigeladene (Verfahren III 2017 68),

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung Hundeausbildungszentrum)

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Sachverhalt:

A. Die Q-Arena GmbH mit Sitz in Steinen bezweckt Dienstleistungen im Be-
reich des Hundesports und der Gastronomie, namentlich den Betrieb von Hun-
desporthallen samt Gastronomiebetrieb, die Durchführung von Wettkämpfen und 
Anlässen samt Gastronomiebetrieb auch ausserhalb des Hundesports sowie den 
Handel mit Waren aller Art, insbesondere im Bereich des Hundesports. Die Q-
Arena GmbH ist Eigentümerin der in der Gewerbezone 3 (G3) und gleichzeitig 
innerhalb des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von natio-
naler Bedeutung (BLN-Gebiet Nr. 1604 "Lauerzersee") sowie im Gewässer-
schutzbereich "Au" gelegenen Grundstücke KTN 1128 und KTN 1364 (im Halte 
von 1'859 m2 bzw. 1'378 m2) am Gotthardweg 12 in Steinen. In der Nähe der bei-
den Liegenschaften befinden sich zudem die KIGBO-Objekte Nr. 05.038 (Kapelle 
in der Au) und Nr. 05.043 (Altbau Alters- und Pflegezentrum Au). Rund 250 m 
westlich liegt das Objekt Nr. 235 (Moorlandschaft Sägel/Lauerzersee) gemäss 
dem Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von 
nationaler Bedeutung, und rund 520 m entfernt befindet sich das kantonale Na-
turschutzgebiet Lauerzersee-Sägel-Schutt. Des Weiteren befinden sich in einer 
Distanz von rund 400 m bis 500 m die Flachmoore Nrn. 3021 (Auw) und 3023 
(Widen) des Bundesinventars der Flachmoore von nationaler Bedeutung und das 
Amphibienlaichgebiet Nr. 138 (Aazopf) des Bundesinventars der Amphibien-
laichgebiete von nationaler Bedeutung. 

Am 15. Oktober 2015 ersuchte die Q-Arena GmbH den Gemeinderat Steinen um 
eine Baubewilligung für die Errichtung und den Betrieb eines Hundeausbildungs-
zentrums auf diesen beiden Grundstücken. Nachdem gegen das im Amtsblatt 
Nr. 43 vom 23. Oktober 2015 (S. 2375) publizierte und öffentlich aufgelegte Bau-
vorhaben mehrere Einsprachen eingingen, zog die Q-Arena GmbH das Bauge-
such am 27. Januar 2016 wieder zurück. 

B. Am 22. Februar 2016 reichte die Q-Arena GmbH beim Gemeinderat Stei-
nen ein neues Gesuch für den Bau und Betrieb eines Hundeausbildungszen-
trums auf den beiden Grundstücken KTN 1128 und KTN 1364 ein, welches im 
Amtsblatt Nr. 8 vom 26. Februar 2016 publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. 
Hiergegen wurden insgesamt über 300 Einsprachen erhoben, darunter auch die-
jenigen der vorstehend im Rubrum genannten Beschwerdeführer. 

C.1 Mit Beschluss (GRB) Nr. 257 vom 22. August 2016 erteilte der Gemeinde-
rat Steinen die Baubewilligung wie folgt:

1. Gestützt auf Art. 22 RPG, §§ 75 ff. PBG und Art. 47 BauR wird die 
Baubewilligung für einen Neubau Hundeausbildungszentrum am 

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Gotthardweg 12 in Steinen unter den nachfolgenden Auflagen erteilt. Die 
Auflagen bilden einen integrierenden Bestandteil dieser Baubewilligung und 
sind zwingend zu beachten.

1.1 Die nachfolgenden Einsprachen werden im Sinne der Erwägungen 
abgewiesen, soweit überhaupt auf die Rechtsbehelfe eingetreten wird:
(…)

1.2 Die Baufreigabe erfolgt erst, wenn der Dienstbarkeitsvertrag (Ziffer. 3.1 der 
Auflagen), die Grundbuchanmerkung (Ziffer 3.4 der Auflagen), die 
Gastgewerbebewilligung (Ziffer 3.8 der Auflagen), die Strassenbenützung 
(Ziffer 3.9 der Auflagen [recte: Ziffer 3.10]), die Brandschutzvorschriften 
(Ziffer 3.16 der Auflagen [recte Ziff. 3.17]), das Zufahrtsverbot (Ziffer 3.20 
der Auflagen [recte Ziff. 3.21]), der energetische Wärmenachweis und die 
Heizungsunterlagen (Ziffer 3.26 der Auflagen [recte: Ziffer 3.27]) vorliegen 
und genehmigt sind. 

(2. Zusatzblatt Bestimmungen)

2.1 Kantonale Bewilligung

Folgende kantonale Bewilligungen werden mit dieser Baubewilligung 
zugestellt, wobei die Beschwerdefrist gegen die enthaltenen Auflagen mit 
Zustellung dieser Baubewilligung zu laufen beginnt:
Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 31. August 2016, 
Nr. B2016-0266 mit Auflagen (…). 

3. Allgemeine Auflagen

3.1 Es ist eine Dienstbarkeit zu errichten zu Lasten des Grundstücks Nr.1175 
Grundbuch Steinen und zu Gunsten der Grundstücke Nr. 1128 und 1364 
Grundbuch Steinen oder (falls eine Grunddienstbarkeit aus 
sachenrechtlichen Gründen nicht begründet werden kann) zu Gunsten der 
Baugesuchstellerin (Benützung von 60 PP auf Grundstück Nr. 1175. Die 
Turniertage sind auf 30 Wochenend- und Feiertage begrenzt. Es sind keine 
Übernachtungen auf dem Areal gestattet). Die Parkplätze müssen auf dem 
Areal der Firma Schmidlin sichtbar gekennzeichnet sein. Die Dienstbarkeit 
darf nur mit Zustimmung der Bewilligungsbehörde gelöscht werden.

(3.2 …).

3.4 Ebenfalls hat die Gesuchstellerin dafür besorgt zu sein, dass die Besucher 
des Hundeausbildungszentrums sich an die vorgeschriebenen Zufahrten 
und Parkplatzanlagen halten. Die Zufahrt zur Liegenschaft GB 1128 und 
1364 via Räbengasse - Austrasse - Gotthardweg ist nicht gestattet. Diese  
öffentlichrechtliche Auflage ist im Grundbuch anzumerken.

3.5 Für die Turnieranlasse sind vorgängig (mindestens 6 Monate vorher) die 
nötigen Bewilligungen mit allen Auflagen bei der Gemeinde Steinen 
einzuholen. Pro Jahr max. an 10 Sonn- und Feiertagen und an 20 
Samstagen. In den Sommermonaten Juli und August sind keine 
Hundeturniere gestattet.

3.6 Trainingslektionen, Seminare sowie Wettkämpfe dürfen nur in der Indoor-
Anlage stattfinden. Ausserhalb des Gebäudes ist es dem Veranstalter 
verboten mit den Hunden zu arbeiten. Die Nutzung des 
Hundeausbildungszentrums beschränkt sich auf das eingereichte Konzept 

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bzw. auf eine Hundeschule. Es ist verboten, eine Hundetierzucht, ein 
Hundehotel oder ein Hundetierheim auf dem Areal zu betreiben.

(3.7 …).

3.8 Die Baugesuchstellerin wird darauf hingewiesen, dass vor Inbetriebnahme 
eines Gastgewerbes um Erteilung einer Gastgewerbebewilligung 
nachgesucht werden muss. Die Öffnungszeiten eines solchen 
Gastgewerbebetriebes werden bereits im Rahmen der vorliegenden 
Baubewilligung wie folgt verfügt: Montag bis Freitag von 08.00 bis max. 
22.00 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage von 7.30 bis 20.00 Uhr.

3.9 Das Überlassen von Räumlichkeiten und Plätzen des 
Hundeausbildungszentrums an Dritte für den Genuss mitgebrachter oder 
angelieferter Speisen und Getränke bedarf separater Anlassbewilligungen. 
Die Öffnungszeiten gemäss Ziff. 3.8 vorstehend gelten sinngemäss auch für 
allfällige Anlassbewilligungen an Dritte. 

3.10 Die Baugesuchstellerin ist Mitglied der Flurgenossenschaft AF.________-
R.________. Das schriftliche Einverständnis für die Strassenbenützung 
Gotthardweg (Eigentümerin: T.________, AF.________, Steinen) muss vor 
Baubeginn eingeholt werden und ist zwingend zu beachten.

3.11 Es sind auf dem Areal auf Kosten der Gesuchstellerin genügend Robidog-
Behälter aufzustellen und zu unterhalten. Ebenfalls sind zusätzlich an 
Turnieranlässen Robidog-Behälter zu stellen und zu unterhalten. Es wird 
darauf hingewiesen, dass ein Verstoss gegen Entfernungs- und 
Beseitigungspflicht für Hundekot (§ 2 Abs. 2 HuG i.V.m. § 12 Abs. 1 HuG) 
gebüsst werden kann.

3.12 Im Kanton Schwyz besteht Leinenpflicht. Die Gesuchstellerin hat 
diesbezüglich alles Nötige zu unternehmen, z.B. mit Infotafeln. Es wird 
darauf hingewiesen, dass ein Verstoss gegen die Hundeleinenpflicht (§ 2 
Abs. 1 des Gesetzes über das Halten von Hunden vom 23. Juni 1983, HuG, 
i.V.m. § 12 Abs. 1 HuG) Sanktionen nach sich zieht.

3.13 Das Areal liegt innerhalb des Bundesinventars der Landschaften und 
Denkmäler von nationaler Bedeutung (BLN-Gebiet Nr. 1604 "Lauerzersee"). 
Die Gesuchstellerin hat diesbezüglich alles zu unternehmen, um dieses 
Gebiet zu schützen, z.B. mit Infotafeln. Es wird darauf hingewiesen, dass 
das Wegwerfen von Kleinabfällen gebüsst werden kann (§ 20 StrG). 

3.21 Das einwandfreie Befahren und Begehen des Gotthardwegs muss für alle 
Verkehrsteilnehmer jederzeit gewährleistet sein. Hierzu ist auch das 
Zusatzblatt zur Baubewilligung zu beachten. Das Parkieren auf dem 
Gotthardweg ist untersagt. Speziell wird darauf hingewiesen, dass 
sämtlicher Verkehr ab Baubeginn über die Zufahrt Goldauerstrasse - 
Frauholzstrasse und umgekehrt zu erfolgen hat. Die Zufahrt via Räbengasse 
- Austrasse darf nicht benützt werden. Diese Anordnungen sind auch nach 
der lnbetriebnahme der Gewerbebaute zu beachten. Diese 
öffentlichrechtliche Auflage ist im Grundbuch anzumerken. Die 
Gesuchstellerin ist verpflichtet, alles Erforderliche zu unternehmen, damit 
dieser Weisung nachgekommen wird.

Die Gesuchstellerin ist unter anderem verpflichtet, die Unternehmen darüber 
zu informieren (in Werkverträge integrieren). 

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(3.22 - 3.32 …).

(4.-5. Gebühren/Rechtsmittel/Zufertigung). 

C.2 Mit Gesamtentscheid vom 31. August 2016 erteilte das kantonale Amt für 
Raumentwicklung (ARE) die Baubewilligung "unter den Auflagen und Nebenbe-
stimmungen der zuständigen Stellen gemäss Kap. II, Ziffern 1 ff." (Disp.-Ziff. 1). 
Die Einsprachen wurden abgewiesen, soweit von ihnen kantonale Belange be-
troffen waren (Disp.-Ziff. 2). Vorbehalten blieben die Einspracheentscheide und 
die Baubewilligung der Gemeinde; diese wurde eingeladen, die Empfehlungen 
der kantonalen Stellen (namentlich Kap. II, Ziffer 2b [betr. Umweltschutz: Licht-
immissionen]) zu prüfen und allenfalls als Auflagen in die kommunale Baubewilli-
gung aufzunehmen (Disp.-Ziff. 4). 

D.1 Gegen den GRB Nr. 257 vom 22. August 2016 (Versand am 1.9.2016) lies-
sen A.________ und Mitbeteiligte (vorstehende Beschwerdeführer Ziff. 2 bis 13) 
mit Eingabe vom 22. September 2016 Verwaltungsbeschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen (Verwal-
tungsbeschwerdeverfahren VB 218/2016 [Verfahren I]):

1. Die Bewilligung Nr. 257 des Gemeinderates Steinen vom 22. August 2016 
und der Gesamtentscheid des ARE vom 31. August 2016 für den Neubau 
eines Hundeausbildungszentrums, Gotthardweg 12, 6422 Steinen, seien als 
nichtig zu erklären bzw. aufzuheben.

(2./3 zweiter Schriftenwechsel; Kostenfolgen). 

D.2 Mit Eingabe vom 28. September 2016 erhoben auch die Pro Natura 
Schweiz, die Pro Natura Schwyz, der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife 
Schweiz sowie BirdLife Schwyz Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat mit 
den folgenden Anträgen (Verfahren VB 223/2016 [Verfahren III]):

1. Der kommunale Einspracheentscheid vom 22. August 2016 und der 
Gesamtentscheid des ARE vom 31. August 2016 seien aufzuheben und die 
Baubewilligung zu verweigern;

2. Es sei eventualiter sicherzustellen, dass ein umsetzungsfähiges Konzept zur 
Vermeidung jeglicher zusätzlicher Störungen durch vermehrten 
Hundeauslauf im Umfeld des Flachmoors von nationaler Bedeutung am 
Lauerzersee durch die Beschwerdegegnerin ausgearbeitet werde, dass die 
zu treffenden Massnahmen rechtlich und finanziell gesichert seien, sodass 
neue Störungen absolut ausgeschlossen werden können;

3. Alles unter Kostenfolgen für die Beschwerdegegnerin. 

D.3 Am 22. September 2016 hatte auch die Q-Arena GmbH Verwaltungsbe-
schwerde beim Regierungsrat erhoben mit den folgenden Anträgen (Verfahren 
VB 219/2016 [Verfahren II]):

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1. Dispositiv-Ziff. 3.6 erster und zweiter Satz und Dispositiv-Ziff. 3.10 des 
Beschlusses des Gemeinderates Steinen vom 22. August 2016 seien 
ersatzlos aufzuheben.

2. Dispositiv-Ziff. 3.5 des Beschlusses des Gemeinderates Steinen vom 
22. August 2016 sei insoweit aufzuheben, als zur Auflage gemacht wird, 
dass jeder Turnieranlass einer vorgängigen Bewilligung bedarf.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

E. Ebenfalls am 22. September 2016 hatten verschiedene Stimmberechtigte 
beim Gemeinderat Steinen ein Initiativbegehren eingereicht mit dem Antrag auf 
Ergänzung von Art. 33 Abs. 1 des Baureglements wonach in den Gewerbezonen 
insbesondere Bauten und Anlagen für den Betrieb von Hundesport, Hundeaus-
bildungen, Hundezucht und gewerbsmässige Hundehaltung unzulässig sein soll-
ten. Mit GRB Nr. 350 vom 28. November 2016 trat der Gemeinderat Steinen auf 
dieses Initiativbegehren nicht ein. Die hiergegen erhobene Beschwerde wurde 
vom Verwaltungsgericht mit VGE III 2016 219 vom 31. Januar 2017 abgewiesen. 
Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

F. Mit Beschluss (RRB) Nr. 215/2017 vom 21. März 2017 entschied der Re-
gierungsrat in den Verfahren VB 218/2016 (Verfahren I), 219/2016 (Verfahren II) 
und 223/2016 (Verfahren III) wie folgt:

1. Die Beschwerden I und III werden abgewiesen. Die Beschwerde II wird 
insoweit gutgeheissen, als Dispositivziffer 3.10 des Beschlusses der Vor-
instanz 1 vom 22. August 2016 aufgehoben wird. Im Übrigen wird die 
Beschwerde II ebenfalls abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 3000.-- 
werden zu je einem Drittel (je Fr. 1000.--) den Beschwerdeführern I und den 
Beschwerdeführern III auferlegt. Je ein Sechstel (je Fr. 500.--) werden der 
Beschwerdeführerin II und der Gemeinde Steinen auferlegt. (…).

3. Der Beschwerdeführerin II resp. Beschwerdegegnerin I/III wird eine leicht 
reduzierte Parteientschädigung von insgesamt Fr. 2100.-- zugesprochen. Je 
Fr. 900.-- sind von den Beschwerdeführern I und III zu tragen. Fr. 300.-- 
gehen zulasten der Gemeinde Steinen. 

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung/Zustellung).  

G.1 Gegen diesen RRB Nr. 215/2017 (Versand am 28.3.2017) lassen 
A.________ und weitere zwölf Mitbeteiligte (vgl. vorstehendes Rubrum Ziff. 1 bis 
13) mit Eingabe vom 18. April 2017 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den fol-
genden Anträgen:

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1. Der angefochtene Beschwerdeentscheid Nr. 215/2017 des Regierungsrates 
des Kts. Schwyz vom 21.3.2017 sei aufzuheben.

Die Baubewilligung des Gemeinderates Steinen vom 22.8.2016 und der 
Gesamtentscheid des ARE vom 31.8.2016 seien als nichtig zu erklären, 
eventuell aufzuheben.

2. Das beschwerdegegnerische Baugesuch sei abzuweisen. Eventuell sei die 
Sache zur Durchführung eines korrekten Verfahrens, zu ergänzenden 
Sachverhaltsabklärungen und zur Neubeurteilung an den Gemeinderat (oder 
an den Regierungsrat) zurückzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für alle Instanzen. 

G.2 Mit Eingabe vom 21. April 2017 (Postaufgabe am gleichen Tag) lassen 
auch die Pro Natura Schweiz, die Pro Natura Schwyz und der Schweizer Vogel-
schutz SVS/BirdLife Schweiz gegen den am 5. April 2017 zugestellten RRB 
Nr. 215/2017 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben mit den folgenden Anträ-
gen:

1. Der angefochtene Beschluss des Regierungsrates (Nr. 215/2017) und die 
darin bestätigte Baubewilligung seien aufzuheben. Der Fall sei zur 
Fortsetzung des Verfahrens (Ausarbeitung und Anordnung eines 
Schutzkonzepts zur Vermeidung zusätzlicher Störungen durch Hunde auf 
die Schutzgebiete von nationaler Bedeutung am Lauerzersee) an die 
Vorinstanz zurückzuweisen.

2. Eventualiter sei das vorgenannte Konzept durch das Verwaltungsgericht zu 
erstellen bzw. von der Beschwerdegegnerin erstellen zu lassen und 
gegenüber ihr verbindlich anzuordnen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin. 

H. Mit Schreiben vom 28. April 2017 verzichten die Beschwerdeführer Ziff. 1 
bis 13 unter Verweis auf ihre Beschwerde auf eine Vernehmlassung im Verfah-
ren III 2017 70. Das ARE äussert sich mit einer Vernehmlassung vom 2. Mai 
2017 zu den beiden Beschwerden und beantragt neben der Verfahrensvereini-
gung sinngemäss die Abweisung der Beschwerden. Das Sicherheitsdepartement 
verweist mit Schreiben vom 9. Mai 2017 auf die Ausführungen im angefochtenen 
Beschluss; nachdem die Beschwerdeführer nichts vorbrächten, wozu sich der 
Regierungsrat nicht bereits geäussert habe, werde auf eine Vernehmlassung 
verzichtet. Mit je separaten Beschwerdeantworten vom 26. Mai 2017 beantragt 
die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 im Verfahren III 2017 68 die vollumfängliche Ab-
weisung der Beschwerde vom 18. April 2017 unter Kosten- und Entschädigungs-
folge für alle Instanzen, und im Verfahren III 2017 70, auf die Beschwerde vom 
21. April 2017 sei nicht einzutreten, eventuell sei die Beschwerde abzuweisen, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Der Gemeinderat beantragt mit separa-

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ten Vernehmlassungen vom 31. Mai 2017 für die beiden Verfahren, die Be-
schwerde sei abzuweisen, soweit auf das Rechtsmittel überhaupt eingetreten 
werde, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Beigeladenen Ziff. 5 bis 8 
haben sich nicht vernehmen lassen. 

I. Mit Eingabe vom 8. Juni 2017 halten die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 an 
ihren Anträgen vom 18. April 2017 fest. 

Die Beschwerdeführer Ziff. 14 bis 16 replizieren am 16. Juni 2017 und halten 
ebenfalls an ihren mit der Beschwerde gestellten Anträgen fest. 

J. Die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 äussert sich mit Eingabe vom 5. Juli 2017 
zur Replik der Beschwerdeführer Ziff. 14 bis 16. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die geplante zweigeschossige Baute hat im Wesentlichen einen rechtecki-
gen Grundriss mit einer Länge von rund 55 m und einer Breite von rund 21 m. Im 
Untergeschoss befinden sich die Trainingshalle (mit einer Bruttofläche von 
898.17 m2), ein Warteraum, Technik, sanitarische Einrichtungen sowie das Trep-
penhaus; im Erdgeschoss befinden sich neben dem Luftraum (Bruttofläche von 
897.21 m2) das Betriebsleiterbüro, Theorie- und Aufenthaltsraum, (Bistro-)Küche 
und Terrasse (47.24 m2, im Nordostbereich) sowie Treppenhaus. Auf dem Nord-
westteil des Grundstückes KTN 1128 sind insgesamt 46 Parkplätze, auf dem 
Nordostteil des Grundstückes KTN 1364 sechzehn Parkplätze, total also 62 
Parkplätze, vorgesehen (vgl. Allgemeiner Projektbeschrieb, Grundrissplan vom 
22.2.2016 im Massstab 1:100). Gemäss Dienstbarkeitsvertrag vom 19. Oktober 
2015 mit der Schmidlin Holzbau AG hat die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 das 
Recht, ausserhalb der Arbeitszeit, an bestimmten Durchführungsdaten von Agili-
tyturnieren, die auf 30 Wochenend- und Feiertage begrenzt sind, 64 Fahrzeu-
gabstellplätze auf dem Grundstück KTN 1175 zu benützen, womit an den betref-
fenden Daten insgesamt 126 Parkplätze zur Verfügung stehen. 

Die Erschliessung ist über den bestehenden Gotthardweg vorgesehen. Gegenü-
ber dem Grundstück KTN 1048 (Landwirtschaftszone) wird das Terrain mit einer 
maximal 1.2 m hohen Grenzmauer abgegrenzt und seitens der Ausbildungshalle 
mit Aushubmaterial aufgefüllt. 

Laut dem Konzeptbeschrieb ist die Zufahrt nur über die offizielle Frauholzstrasse 
zugelassen. An Turniertagen werde der Verkehr mit Beschilderungen und Ver-
kehrsdienst auf die Parkplätze geleitet. Fehlbare Autofahrer und Falschparker 

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würden kontrolliert und umgehend umparkiert. Bei 50 Teams jeweils am Vor- und 
Nachmittag sei mit je 42 Parkplätzen zu rechnen. Hinzu kämen zwölf Helfer-
Parkplätze, womit bei 120 Parkplätzen eine Reserve von 24 Parkplätzen über die 
Mittagspause bestehe. Für die Vorbereitung der Sporthunde habe es auf dem 
Areal genügend Platz. Auf dem Areal habe es auch ein Hunde-WC. Diejenigen 
Hundehalter, welche an den Turnieren einen kleinen Spaziergang machen wür-
den, würden an die Steineraa gelenkt, wo mehrere Robidog aufgestellt würden. 
Der Weg zum See, zum Altersheim und zur Familie K. werde als Hundespazier-
gang-Verbot deklariert und beschildert. Als Öffnungszeiten werden werktags 
07.00 Uhr bis 22.00 Uhr und an den Wochenenden bei Turnierbetrieb 07.00 Uhr 
bis 19.00 Uhr deklariert. Turniere finden von September bis Juni, nicht aber im 
Juli und August statt. Während der Betriebsferien (letzte Juli-Woche und bis Mitte 
August) soll die Arena für alle Aktivitäten geschlossen bleiben. Übernachtungen 
auf dem Areal und auf den umliegenden öffentlichen Parkplätzen würden nicht 
geduldet. 

Dem Konzeptbeschrieb sind die Pläne "Spaziergangkonzept: Turnierbetrieb" so-
wie "Verkehrskonzept" und ein Beispiel für den Zeitplan eines Turniertages bei-
gelegt. 

2.1 Im Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom 
6. Juni 1974 wird die Verfahrensvereinigung nicht ausdrücklich erwähnt. Nach 
konstanter Rechtsprechung können Beschwerden vereinigt werden, wenn das 
Gericht für zwei oder mehrere Verfahren in der gleichen Verfahrensart zuständig 
ist und sich die verschiedenen Beschwerden im Wesentlichen auf die gleichen 
Tatsachen (Sachverhalt) und die gleichen Rechtsgründe (Rechtsfragen) stützen 
(vgl. statt vieler VGE III 2011 151 + 155 vom 18. Januar 2012 Erw. 1). 

Der Regierungsrat hat drei Beschwerden vereinigt (vgl. vorstehend Ingress lit. D 
und F), weil die drei Beschwerdeverfahren einen engen sachlichen Zusammen-
hang aufweisen und das gleiche Bauvorhaben betreffen. Was den Sachverhalt 
und die Parteien anbelangt, hat er eingeräumt, dass es sich (nur) "zumindest 
teilweise" um dieselben handelt. Er hat auch festgehalten, dass "weitestgehend" 
die gleichen Rechtsfragen betroffen sind. Diesbezüglich ist festzuhalten bzw. zu 
präzisieren, dass die drei Beschwerden einen unterschiedlichen Fokus aufwei-
sen. Dies gilt namentlich (und offensichtlich) für die Verwaltungsbeschwerde der 
Beschwerdegegnerin Ziff. 4 (Bauherrschaft), welche im Unterschied zu den bei-
den anderen Beschwerden (dreizehn Privatpersonen; Umweltschutzverbände) 
nicht auf die Aufhebung der Baubewilligung abzielte, sondern vielmehr auf die 
Streichung von Auflagen. Die unterschiedliche Stossrichtung der drei Beschwer-
den findet ihren Niederschlag spätestens bei der Regelung der Kostenverlegung 

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und Parteientschädigung (hierzu vgl. nachstehend Erw. 7). Bei einer Konstella-
tion wie der vorliegenden kann sich eine Verfahrensvereinigung, auch wenn sie 
noch vertretbar ist, − gerade auch mit Blick auf einen allfälligen Weiterzug − als 
unzweckmässig erweisen. Nachdem der Regierungsrat die Verfahren vereinigt 
hat und nur die beiden im regierungsrätlichen Verfahren (gänzlich) unterliegen-
den Beschwerde führenden Parteien den Regierungsratsbeschluss angefochten 
haben, ist die Verfahrensvereinigung dennoch auch im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren beizubehalten.  

2.2.1  Der Regierungsrat hat die Beschwerdebefugnis der Beschwerdeführer 
Ziff. 1 bis 13 im angefochtenen Entscheid nicht im Einzelnen geprüft. Da insbe-
sondere der Beschwerdeführer Ziff. 1 lediglich rund 150 m vom Bauvorhaben 
entfernt wohne und sehr wahrscheinlich von den Lärm- und Verkehrsimmissio-
nen des Hundeausbildungszentrums betroffen sein dürfte, sei auf die Beschwer-
de (im Verfahren I) auf jeden Fall einzutreten (Erw. 3.5). 

Zur Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer Ziff. 14 bis 17 führte der Re-
gierungsrat aus, diese machten geltend, das Bauvorhaben könne in einem BLN-
Gebiet insbesondere wegen der negativen Auswirkungen auf die umliegenden 
Naturschutzgebiete nicht bewilligt werden; sie rügten mithin die Verletzung von 
Bestimmungen, die der Erfüllung der Bundesaufgaben im Bereich des Natur- und 
Heimatschutzes dienten, und seien zur Anfechtung der Baubewilligung legitimiert 
(Erw. 4.3). 

2.2.2  Gegen die kommunale und kantonale Baubewilligung sowie den Einspra-
cheentscheid kann gemäss § 82 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; 
SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 nach den Vorschriften des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes Beschwerde an den Regierungsrat erhoben werden. Zur 
Einreichung eines Rechtsmittels ist berechtigt (§ 37 Abs. 1 PBG), wer vor der 
Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnah-
me erhalten hat (lit. a); durch den angefochtenen Entscheid oder die angefochte-
ne Verfügung besonders berührt ist (lit. b); und wer ein schutzwürdiges Interesse 
an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung hat (lit c). 
Zur Einreichung eines Rechtsmittels sind ferner Personen, Organisationen und 
Behörden ermächtigt, wenn sie dazu durch einen Rechtssatz ermächtigt sind 
(§ 37 Abs. 2 PBG). 

2.2.3 Was die rechtlichen Voraussetzungen der Beschwerdelegitimation Privater 
anbelangt, kann vorab auf die Ausführungen des Regierungsrates verwiesen 
werden (angefochtener Entscheid Erw. 3.1 f. mit Hinweis auf EGV-SZ 2009 B 1.1 
Erw. 2.3; vgl. auch VGE III 2016 28 vom 21.12.2016 Erw. 1.5.1). 

12

Als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Betroffenheit dient in der Praxis die 
räumliche Distanz zum umstrittenen Bauvorhaben. Sie wird bei Nachbarn, die in 
einer Distanz bis zu 100 Metern von einem Bauprojekt wohnen, regelmässig be-
jaht. Es handelt sich bei dieser Entfernung allerdings nicht um einen verbindli-
chen Wert; vielmehr ist die Beschwerdelegitimation auch für weiter entfernt le-
bende Personen zu bejahen, sofern sie mit Sicherheit oder grosser Wahrschein-
lichkeit von Immissionen der projektierten Anlage betroffen sein werden (BGE 
136 II 281 Erw. 2.3; Bundesgerichtsurteile 1C_346/2011 vom 1.2.2012 Erw. 2.3 
und 2.4, in: URP 2012 692; 1C_198/2012 vom 26.11.2012; z.B. Lärm, Staub, 
Gerüche, Erschütterungs-, Licht- oder andere Einwirkungen, vgl. Aemiseg-
ger/Haag, Kommentar RPG, Art. 33 Rz. 39; R. Wiederkehr, Die materielle Be-
schwer von Nachbarinnen und Nachbarn sowie von Immissionsbetroffenen, in: 
ZBl 2015 S. 347 ff.). Sind solche Beeinträchtigungen zu erwarten, ändert der 
Umstand, dass eine grosse Zahl von Personen betroffen ist, nichts an der Be-
schwerdebefugnis. Unter Umständen kann ein grosser Kreis von Personen zur 
Beschwerdeführung legitimiert sein, etwa beim Betrieb eines Flughafens oder ei-
ner Schiessanlage (BGE 136 II 281 Erw. 2.3.1; Bundesgerichtsurteil 
1C_204/2012 vom 25.4.2013 Erw. 4, in: URP 2013 S. 749 und ZBl 2014 S. 391). 
Erst in diesen Fällen, d.h. bei einer grösseren Entfernung als der "Daumenregel" 
eines Abstandes von 100 m, bedarf die besondere Betroffenheit einer näheren 
Erörterung (Wiederkehr, a.a.O., S. 352 mit FN 29 [Hinweise auf die Rechtspre-
chung]). 

Die Betroffenheit von Anwohnern kann nach der Rechtsprechung auch aus Im-
missionen herrühren, die vom Zubringerverkehr eines Bauvorhabens ausgehen, 
wenn diese Immissionen für den Nachbarn deutlich wahrnehmbar sind. Bei der 
Lärmbelastung von Zubringerverkehr wird von der Erfahrungsregel 
ausgegangen, dass eine Erhöhung des Beurteilungspegels von 1 dB(A) gerade 
noch wahrnehmbar ist. In der Praxis wird davon ausgegangen, dass eine 
Zunahme um 1 dB(A) einer Steigerung des durchschnittlichen täglichen 
Verkehrsaufkommens (DTV) um rund 25% entspricht, bei geringen 
Verkehrsmengen bereits einer etwas kleineren Zunahme. Die besondere 
Betroffenheit kann allerdings auch gegeben sein, wenn die Lärmzunahme rein 
rechnerisch unter 1 dB(A) liegt, sich aber wegen des fraglichen Bauvorhabens 
die Verkehrszusammensetzung − etwa aufgrund der Erhöhung des Lastwagen-
Anteils − erheblich verändert (Bundesgerichtsurteil 1C_204/2012 vom 25.4.2013 
Erw. 4 mit Hinweisen). 

Unter den dargelegten Voraussetzungen wird auch die Beschwerdelegitimation 
eines Mieters oder Pächters bejaht (Bundesgerichtsurteile 1P.22/2005 vom 

13

1.3.2005 Erw. 2.2; 1A.78/2003 vom 20.6.2003 Erw. 2.2; 1P.746/2000 vom 
11.5.2001 i.Sa. B. u. B. u. B. vs. Gemeinderat Wollerau, Erw. 1a). 

2.2.4  Gemäss den unbestrittenen Angaben der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 
ist der Beschwerdeführer Ziff. 1 Pächter des östlich, südlich und westlich an die 
Bauliegenschaften angrenzenden Grundstückes KTN 1048 und Eigentümer der 
Baurechtsparzellen KTN AS.________ und KTN AT.________. Der Abstand der 
(Baurechts-)Liegenschaften KTN AS.________ und KTN AT.________ von der 
Bauliegenschaft beträgt ebenfalls klarerweise weniger als X m. Die 
Beschwerdeführerin Ziff. 5 ist Eigentümerin des Grundstückes 
KTN AU.________, welches nur durch die Autobahn und den Gotthardweg von 
der Bauliegenschaft KTN 1364 getrennt ist; die Beschwerdeführerin Ziff. 6 ist 
Eigentümerin des Grundstückes KTN AV.________ westlich der Steineraa in 
einer Distanz ebenfalls von weniger als X m zur Bauliegenschaft; mithin ist auch 
die Beschwerdelegitimation dieser beiden Beschwerdeführerinnen gegeben. 
Demgegenüber befindet sich das Grundstück KTN AW.________ des 
Beschwerdeführers Ziff. 2 in einer Distanz von rund Y m von der Bauliegenschaft 
KTN 1128 entfernt. Seine Beschwerdelegitimation kann mithin nicht (mehr) ohne 
weiteres bejaht werden. Das gleiche gilt für den Beschwerdeführer Ziff. 11 als 
Eigentümer einer Stockwerkeinheit auf dem Grundstück KTN AX.________, das 
sich über Z m von den Bauliegenschaften entfernt befindet, wie auch für den 
Beschwerdeführer Ziff. 7, der über Z m vom Baugrundstück entfernt wohnt. 
Ebenso befinden sich die Liegenschaften der übrigen Beschwerdeführer (Ziff. 3, 
4, 8-10, 12-13) bzw. wohnen diese in einer Distanz von über rund X m 
Entfernung. Unter diesen Beschwerdeführern befindet sich die Liegenschaft der 
Beschwerdeführerin Ziff. 4, soweit ersichtlich, am Nächsten zur Bauliegenschaft, 
jedoch in einer Distanz von knapp 200 m. 

2.2.5  Aufgrund der "Verkehrsprognose und Lärmgutachten" der bpp Ingenieure 
AG vom 24. Juni 2016 ist auf der Frauholzstrasse (Messquerschnitt bei Nr. 29) 
mit einem durchschnittlichen Tagesverkehr (DTV) von rund 1'675 zu rechnen. 
Der Zusatzverkehr von rund 224 Fahrzeugen (an Turniertagen), was einer 
Verkehrszunahme von rund 13.5 % oder einer Lärmzunahme von nur rund 
0.2 dB(A) entspricht, ist nicht wahrnehmbar. Mithin können sich die 
Beschwerdeführer, deren Beschwerdelegitimation sich nicht bereits aus der 
geographischen Nähe zu den Bauliegenschaften ergibt, nicht auf die durch das 
Bauvorhaben verursachten Lärmimmissionen berufen. Solche ergeben sich auch 
nicht aus dem allfälligen Hundegebell, da einerseits ausserhalb des Gebäudes 
mit den Hunden nicht gearbeitet werden darf und anderseits ohne weiteres 
davon ausgegangen werden kann, dass ein Hundegebell in einer Distanz von 

14

über 100 m − zumal wenn weitere Gebäude und/oder (Auto-)Strassen 
dazwischen liegen − nicht mehr als 
Lärmimmission wahrgenommen wird (vgl. nachstehend Erw. 4.9.5). Aus dem 
gleichen Grund (Indoor-Veranstaltungen) können auch anderweitige, an und für 
sich und möglicherweise grossflächig wirkende Immissionen wie 
Lautsprecherdurchsagen, Besucher- und Wirtschaftslärm − wobei keine 
Anhaltspunkte dafür bestehen, dass solche Immissionen im Zusammenhang mit 
dem Bauvorhaben überhaupt generiert werden − verneint werden, und lässt sich 
aus deren Geltendmachung nichts für die Beschwerdelegitimation der 
Beschwerdeführer ableiten. Organisierte Hundespaziergänge sind entgegen der 
Darstellung der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 (Beschwerde S. 5 oben) nicht 
vorgesehen. Wenig greifbare (und belegte) Mutmassungen über 
Verunreinigungen von Strassen, Wegen und Wiesen, Bissverletzungen etc. wie 
auch betreffend Zufahrtswege zur Bauliegenschaft für eigene (sportliche) 
Aktivitäten begründen ebenfalls keine Beschwerdelegitimation. 

2.3.1  Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz sowie Pro Natura 
Schweiz sind als gesamtschweizerisch tätige Organisation im Bereich des 
Umwelt- und Naturschutzes grundsätzlich zur Beschwerde gemäss Art. 12 des 
Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) vom 1. Juli 
1966 und Art. 55 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz 
(Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) vom 7. Oktober 1983 gegen 
Verfügungen der kantonalen Behörden oder der Bundesbehörden (Art. 12 Abs. 1 
NHG) befugt (vgl. Anhang zur Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich 
des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes 
beschwerdeberechtigten Organisationen [VBO; SR 814.076] vom 27.6.1990 
Ziff. 4 und 6). Die Organisationen können ihre rechtlich selbständigen kantonalen 
und überkantonalen Unterorganisationen für deren örtliches Tätigkeitsgebiet 
generell zur Erhebung von Einsprachen und im Einzelfall zur Erhebung von 
Beschwerden ermächtigen (Art. 12 Abs. 5 NHG). 

Die Verbandsbeschwerde steht offen gegen Verfügungen der kantonalen 
Behörden oder der Bundesbehörden, die − als ungeschriebenes Erfordernis (vgl. 
Jäger/Bühler, Schweizerisches Umweltrecht, Rz. 172) − in Erfüllung einer 
Bundesaufgabe i.S.v. Art. 2 NHG ergehen (Art. 12 NHG), bzw. gegen 
Verfügungen über die Planung, Errichtung oder Änderung von Anlagen, für die 
eine UVP erforderlich ist (Art. 55 Abs. 1 USG). 

Voraussetzung für das Vorliegen einer "Bundesaufgabe" ist gemäss BGE 139 II 
271 (Erw. 9.3, mit Hinweisen, u.a. auf BGE 118 Ib 11 Erw. 2e; BGE 117 Ib 92 
Erw. 3a) in erster Linie, dass die angefochtene Verfügung eine Rechtsmaterie 

15

betrifft, die in die Zuständigkeit des Bundes fällt und bundesrechtlich geregelt ist. 
In seinem Zuständigkeitsbereich ist der Bund gemäss Art. 78 Abs. 2 der 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 
18. April 1999 verpflichtet, auf die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes 
Rücksicht zu nehmen. In diesem Zusammenhang räumt Art. 12 NHG den 
gesamtschweizerischen Natur- und Heimatschutzverbänden ein 
Beschwerderecht ein, damit sie den Anliegen des Natur- und Heimatschutzes bei 
der Erfüllung von Bundesaufgaben notfalls gerichtlich Geltung verschaffen 
können. Das Recht zur Beschwerdeführung setzt nicht voraus, dass ein vom 
Bund nach Art. 5 NHG inventarisiertes Schutzobjekt betroffen wird; es genügt 
vielmehr, dass die Verletzung von Bestimmungen gerügt wird, die der Erfüllung 
der Bundesaufgaben im Bereich des Natur- und Heimatschutzes dienen. Solche 
Bestimmungen sind insbesondere im NHG enthalten; sie können sich aber auch 
aus der jeweiligen Spezialgesetzgebung ergeben (z.B. Erfordernis der 
Standortgebundenheit und der Interessenabwägung gemäss Art. 24 des 
Bundesgesetzes über die Raumplanung [RPG; SR 700] vom 22.6.1979; 
Rodungsvoraussetzungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über den Wald 
[WaG; SR 921.0] vom 4.10.1991; Voraussetzungen für technische Eingriffe in 
Gewässer gemäss Art. 8-10 des Bundesgesetzes über die Fischerei [BGF; 
SR 923.0] vom 21.9.1991). Natur- und Heimatschutzverbände sind zur 
Beschwerde gegen ordentliche Baubewilligungen und Nutzungspläne befugt, die 
schutzwürdige Biotope berühren (BGE 139 II 271 Erw. 10.2 mit Hinweisen). 

2.3.2  Im Gesamtentscheid vom 31. August 2016 (S. 6 f. Ziff. 3) hat das ARE 
auch den Fachbericht des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei (Natur- und 
Landschaftsschutz) wiedergegeben. Es hat auf die Situierung der 
Bauliegenschaften in einem BLN-Gebiet und die in der Nähe gelegene(n) 
Moorlandschaft, Flachmoorgebiete und Amphibienlaichgebiete von nationaler 
Bedeutung hingewiesen (vgl. vorstehend Ingress lit. A) und den in Art. 6 Abs. 1 
NHG postulierten ungeschmälerten Erhalt respektive die grösstmögliche 
Schonung der Objekte von nationaler Bedeutung angeführt. Hieraus hat das ARE 
einerseits erhöhte Anforderungen an die landschaftliche Einpassung abgeleitet 
und auch verlangt. Anderseits hat es die Befürchtungen der Einsprecher 
betreffend die Störung dieser Schutzobjekte durch vermehrte Spaziergänger mit 
Hunden als nicht unbegründet bezeichnet. 

In der Verwaltungsbeschwerde vom 28. September 2016 haben sich die 
Beschwerde führenden Umweltschutzvereinigungen einlässlich zur 
Störungsproblematik in den Biotopen von nationaler Bedeutung, innerhalb des 
BLN-Objektes und der Moorlandschaft geäussert und in diesem Lichte die 

16

Baubewilligung gerügt. Es ist dem Regierungsrat mithin beizupflichten 
(angefochtener Entscheid Erw. 4.3), dass die Beschwerdelegitimation auch der 
Beschwerdeführer Ziff. 14 bis 16 gegeben ist. Da es keiner Legitimation zum 
Argument bedarf (vgl. VGE III 2015 61 vom 26.8.2015 Erw. 1.2.3; VGE III 2014 
55 vom 29.10.2014 Erw. 2.2; VGE III 2012 104 vom 18.10.2012 Erw. 5.1; VGE 
539/96 vom 29.8.1996 Erw. 4a), sind die beschwerdebefugten 
Umweltschutzverbände entsprechend grundsätzlich auch mit allen Rügen zu 
hören. 

2.3.3  Die Beschwerdeführerin Ziff. 15 wurde von der Beschwerdeführerin Ziff. 14 
am 17. Oktober 2016 auch ordnungsgemäss bevollmächtigt (vgl. Art. 12 Abs. 5 
NHG; Beilagen 2 und 3 zur Replik der Beschwerdeführer im Verfahren III 2017 
70). Ebenso hat der Rechtsvertreter mit Vollmacht vom 13. April 2017 seine 
Vertretungsbefugnis für die Beschwerdeführerin Ziff. 16 nachgewiesen. Die 
Beschwerdeführerin Ziff. 4 des regierungsrätlichen Verfahrens VB 223/2016 tritt 
im vorliegenden Verfahren nicht mehr als Beschwerdeführerin in Erscheinung. 

2.3.4  Soweit auf die Verwaltungsbeschwerde ohne Nachweis der 
Vertretungsbefugnis eingetreten worden sein sollte (Beschwerdeantwort 
Beschwerdegegnerin Ziff. 4 S. 4 ff. Ziff. 4-6), ist an § 16 VRP zu erinnern. Liegt 
keine schriftliche Vollmacht des Auftraggebers vor, kann die Behörde zur 
Einreichung der Vollmacht eine Frist ansetzen mit der Androhung, dass bei 
Nichtbeachtung der Aufforderung auf das Verfahren nicht eingetreten werde 
(Abs. 2). Es ist ohne weiteres davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer 
Ziff. 14 bis 16 bzw. deren (Rechts-)Vertreter auf erstes Verlangen der 
Vorinstanzen ihre Vertretungsbefugnis nachgewiesen hätten. 

2.4 Der Eventualantrag der Beschwerdeführer Ziff. 14 bis 16 wurde in ähnlicher 
Form bereits im regierungsrätlichen Verfahren gestellt. Mit der Einsprache vom 
17. März 2016 machten sie bereits die Nichtvereinbarkeit mit den Schutzzielen 
der umliegenden Biotope geltend. Dem Schutz dieser Biotope vor allfälligen 
negativen Auswirkungen des Bauvorhabens dienen verschiedene Auflagen der 
Baubewilligung (vgl. vorstehend Ingress lit. C.1). Entgegen der Auffassung der 
Beschwerdegegnerin Ziff. 4 (Beschwerdeantwort vom 15.5.2017 im Verfahren III 
2017 70, S. 10 ff. Ziff. 7.2) wird der Verfahrensgegenstand nicht ausgeweitet.  

3.1 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 rügen verschiedene Verfahrensmängel. 
Die Einspracheantwort sei nicht zugestellt worden; es seien ihnen Entscheid-
grundlagen (Lärmschutznachweis der bpp AG vom 24.6.2016) vorenthalten wor-
den. Eine vorzeitige Erteilung der Baubewilligung vor dem Gesamtentscheid des 
ARE sei unzulässig. Unzulässigerweise sei auch bereits die Baufreigabe erteilt 

17

worden. Eine derart gehäufte und krasse Verletzung von grundlegenden Verfah-
rensrechten müsse zur Nichtigerklärung des Verfahrens bzw. der angefochtenen 
Bauentscheide führen. Allein schon die Verletzung der Koordinationsgebotes 
würde ein solches Vorgehen rechtfertigen (Beschwerde S. 6 ff. Ziff. 1). 

3.2 Eine rechtswidrige Verfügung ist im Allgemeinen anfechtbar. Eine Baube-
willigung, die geltendem Recht widerspricht, wird somit auf Rekurs oder Be-
schwerde von der zuständigen Rechtsmittelbehörde aufgehoben. Wird sie nicht 
angefochten, so wird sie rechtskräftig. Von der Anfechtbarkeit zu unterscheiden 
ist die Nichtigkeit einer Verfügung. Nichtigen Verfügungen geht jede Verbindlich-
keit und Rechtswirksamkeit ab. Die Nichtigkeit ist jederzeit und von sämtlichen 
staatlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten. Nach der Rechtsprechung 
ist eine Verfügung nach der sogenannten Evidenztheorie nur ausnahmsweise 
nichtig, wenn (kumulativ) der ihr anhaftende Mangel besonders schwer (i) und of-
fensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist (ii) und die Rechtssicherheit 
durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird (iii). Als Nichtig-
keitsgrund fallen hauptsächlich funktionelle und sachliche Unzuständigkeit einer 
Behörde sowie schwerwiegende Verfahrensfehler in Betracht (BGE 139 II 243 
Erw. 11.2 mit Hinweisen; Bundesgerichtsurteil 1C_64/2011 vom 9.6.2011 
Erw. 3.3). Inhaltliche Mängel einer Entscheidung führen nur ausnahmsweise zur 
Nichtigkeit (BGE 133 II 366 Erw. 3.2). Beispielsweise kann die Verletzung von 
Ausstandsregeln und somit der Garantie des unabhängigen Richters ausnahms-
weise, in besonders schwer wiegenden Fällen, die Nichtigkeit des Entscheids zur 
Folge haben (Bundesgerichtsurteil 1C_198/2010 vom 11.11.2010 Erw. 2.2). Im 
gleichen Entscheid wurden die Rügen, das Baugesuch halte in drei Punkten die 
gesetzlichen Vorgaben nicht ein und die Baubewilligung sei den Anstössern nicht 
zugestellt worden, zwar als erhebliche Mängel anerkannt, ohne dass sie indes-
sen zur Nichtigkeit führten, wobei betreffend die Zustellung die Gründe, welche 
zum Verzicht auf die Zustellung führten, für unmassgeblich erklärt wurden 
(Erw. 2.3). 

3.3.1 Die Kantone ordnen Zuständigkeiten und Verfahren (zur Errichtung, Ände-
rung oder Zweckänderung von Bauten und Anlagen; Art. 25 Abs. 1 und 1bis 
RPG). Erfordert die Errichtung oder die Änderung einer Baute oder Anlage Ver-
fügungen mehrerer Behörden, so ist eine Behörde zu bezeichnen, die für ausrei-
chende Koordination sorgt (Art. 25a Abs. 1 RPG). Die für die Koordination 
verantwortliche Behörde kann (gemäss Art. 25a Abs. 2 RPG) die erforderlichen 
verfahrensleitenden Anordnungen treffen (lit. a); sie sorgt für eine gemeinsame 
öffentliche Auflage aller Gesuchsunterlagen (lit. b); holt von allen beteiligten 
kantonalen und eidgenössischen Behörden umfassende Stellungnahmen zum 

18

Vorhaben ein (lit. c) und sorgt für eine inhaltliche Abstimmung sowie möglichst für 
eine gemeinsame oder gleichzeitige Eröffnung der Verfügungen (lit. d). Die 
Verfügungen dürfen keine Widersprüche enthalten (Art. 25a Abs. 3 RPG). 

Die Zustimmung der kantonalen Behörde nach Art. 25 Abs. 2 RPG ist ein 
unentbehrliches, konstitutiv wirkendes Element der kommunalen Bewilligung. 
Ohne Zustimmung der zuständigen kantonalen Bewilligungsbehörde sind 
gewährte Baubewilligungen grundsätzlich als nichtig zu qualifizieren (BGE 111 Ib 
213 
Erw. 6 S. 221 ff.; Urteil 1C_404/2009 vom 12.5.2010 Erw. 2.2, publ. in Pra 2011 
Nr. 16 S. 114). Dies gilt jedenfalls, wenn die kantonale Behörde keine Kenntnis 
vom Baugesuch hatte und deshalb auch nicht stillschweigend zugestimmt hat 
(Bundesgerichtsurteil 1C_500/2016 vom 30.5.2017 Erw. 3.1 mit Hinweisen, u.a. 
auf BGE 111 Ib 213 Erw. 6 und BGE 132 II 21 Erw. 3.2.2). 

3.3.2  Bewilligungsbehörde im Kanton Schwyz ist grundsätzlich der Gemeinderat 
(§ 76 Abs. 1 Satz 1 PBG). Bedarf das Bauvorhaben auch der Bewilligung oder 
Zustimmung weiterer Instanzen des Bundes, Kantons oder Bezirks, leitet die 
Gemeinde das vollständige Baugesuch nach einer ersten Prüfung mit ihrem 
Bericht an die vom Regierungsrat bezeichnete kantonale Amtsstelle weiter. 
Diese sorgt für die beförderliche und koordinierte Zustellung und Behandlung des 
Baugesuches durch alle zuständigen Instanzen des Bundes, des Kantons sowie 
des Bezirks und stellt die kantonale Baubewilligung zusammen mit den weiteren 
Bewilligungen der Gemeinde zur Eröffnung an die Parteien zu (§ 77 Abs. 3 PBG; 
vgl. § 81 Abs. 1 PBG). Über Baugesuch und allfällige öffentlich-rechtliche 
Einsprachen ist gleichzeitig Beschluss zu fassen. Die kommunale Baubewilligung 
und der Einspracheentscheid sind zusammen mit der kantonalen Baubewilligung 
allen Parteien gleichzeitig zuzustellen (§ 81 Abs. 2 PBG). 

Mit der kantonalen Baubewilligung wird festgestellt, ob ein Bauvorhaben allen 
anwendbaren öffentlich-rechtlichen Vorschriften entspricht (§ 83 Abs. 2 PBG). 
Der Regierungsrat regelt die Zuständigkeiten und das Verfahren (§ 83 Abs. 3 
PBG). Das ARE ist die kantonale Fachstelle für Raumplanung. Für die 
Abwicklung der Planungs- und Baubewilligungsverfahren ist die ihm unterstellte 
Baugesuchszentrale zuständig (§ 3 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum 
Planungs- und Baugesetz [PBV; SRSZ 400.111] vom 2.12.1997). Die kantonalen 
Fachstellen beurteilen ein Bauvorhaben auf die Vereinbarkeit mit jenen öffentlich-
rechtlichen Vorschriften, für die sie zuständig sind (§ 40 Abs. 1 PBV). Für 
Bereiche, die in die Zuständigkeit der Gemeinde fallen, kann eine kantonale 
Fachstelle die Aufnahme einer Bestimmung in die kommunale Baubewilligung 
beantragen (§ 40 Abs. 3 PBV). Das ARE verfasst gestützt auf die 

19

Stellungnahmen der kantonalen Fach-instanzen die kantonale Baubewilligung 
(§ 43 Abs. 1 PBV). 

Die Bestimmungen des kantonalen Rechts gehen nicht, jedenfalls nicht 
entscheidend, über die bundesrechtlichen Minimalanforderungen an die 
Koordinationspflicht hinaus. 

3.3.3  Vorliegend ist der Gemeinderat − soweit es in seine 
Beurteilungszuständigkeit fiel − "unabhängig" vom Gesamtentscheid des ARE 
auf die Einsprachen eingegangen (Baubewilligung S. 2 ff. lit. A). In Ziff. 2.1 des 
Beschlusses vom 22. August 2016 (vgl. vorstehend Ingress lit. C.1) hat er auf die 
im Gesamtentscheid des ARE vom 31. August 2016, der der Baubewilligung 
beigelegt wurde, formulierten Auflagen der verschiedenen kantonalen Ämter 
verwiesen. Der Versand der Baubewilligung erfolgte entsprechend erst am 
1. September 2016. Auch wenn über die kommunale Baubewilligung 
sinnvollerweise erst nach Eingang des kantonalen Gesamtentscheides 
Beschluss gefasst wird (zumal angesichts des Antragsrechts der kantonalen 
Fachstellen betreffend die Aufnahme einer Bestimmung für Bereiche in der 
kommunalen Zuständigkeit in die Baubewilligung), kann im Vorgehen des 
Gemeinderates keine Verletzung des Koordinationsgebotes gesehen werden. 
Ein Antrag einer kantonalen Fachstelle für einen Bereich kommunaler 
Zuständigkeit wurde nicht gestellt. Für eine allfällige anderweitige (materielle) 
Koordination zwischen dem kantonalen Gesamtentscheid des ARE und der 
kommunalen Baubewilligung bestand ebenfalls kein Anlass. Andernfalls hätte der 
Gemeinderat noch auf seine noch nicht eröffnete Baubewilligung zurückkommen 
und die entsprechenden Anpassungen vornehmen können/müssen, was indes, 
wie gesagt, nicht erforderlich war. Der Regierungsrat hat mithin zu Recht, da 
keine Rechtsverletzung vorliegt, auch keine Nichtigkeit der Baubewilligung 
erkennen können. Hieran ändert die Tatsache, dass die Baubewilligung nicht 
erkennen lässt, ob der Gemeinderat die Frage der Lichtimmissionen geprüft hat, 
nichts; hierbei handelte es sich nur um die (unverbindliche) Empfehlung einer 
kantonalen Stelle (vgl. vorstehend Ingress lit. C.2; vgl. nachstehend Erw. 4.10). 

Selbst wenn auf eine Verletzung des Koordinationsgebotes erkannt werden 
müsste, könnte hierin im Sinne der vorstehend zitierten Rechtsprechung, welche 
zwar zu Art. 25 Abs. 2 RPG (betreffend Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen) 
ergangen ist, welche aber zweifelsohne auch auf die vorliegende Konstellation 
Geltung haben muss, keine Nichtigkeit erkannt werden. Das ARE als zuständige 
kantonale Behörde hatte vollumfängliche Kenntnis vom Baugesuch und seine 
Zustimmung − unter Auflagen − auch explizit erteilt. 

20

3.4.1  Die Nichtzustellung einer Einspracheantwort und die Vorenthaltung von 
Entscheidgrundlagen ist zweifelsohne als eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs zu qualifizieren. Ein vorzeitiger Baubeginn bzw. eine vorzeitige Baufrei-
gabe stellt hingegen eine Baurechtsverletzung (§ 85 PBG) dar. 

3.4.2  Nach der Rechtsprechung kann die Verletzung des Anspruchs auf rechtli-
ches Gehör − trotz dessen formellen Charakters − geheilt werden, wenn die be-
troffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äus-
sern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann 
(Bundesgerichtsurteil 1C_457/2011 vom 4.4.2012 Erw. 4.1). Selbst bei einer 
schwerwiegenden Verletzung kann von einer Rückweisung der Sache an die 
Verwaltung (im Sinne einer "Heilung" des Mangels) abgesehen werden, wenn 
und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu un-
nötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestell-
ten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der 
Sache nicht zu vereinbaren wären (Bundesgerichtsurteil 1C_457/2011 vom 
4.4.2012 Erw. 4.1; 8C_84/2009 vom 25.1.2010 Erw. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 
Erw. 2.2; 132 V 387 Erw. 5.1).

3.4.3  Wie bereits der Regierungsrat festgestellt hat (angefochtener Entscheid 
Erw. 6.2) lässt sich den Akten (unter Einschluss der Baubewilligung sowie dem 
Gesamtentscheid des ARE) nicht entnehmen, ob die Einspracheantwort der Be-
schwerdegegnerin Ziff. 4 (Bauherrin) vom 19. April 2016 den Beschwerdeführern 
zur Kenntnisnahme unterbreitet wurde. Der Gemeinderat äussert sich hierzu mit 
seiner Vernehmlassung vom 31. Mai 2017 nicht. Indessen kann hierin mit dem 
Regierungsrat keine einer Heilung im anschliessenden Verwaltungsbeschwerde-
verfahren nicht zugängliche schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs 
erkannt werden. 

3.4.4  Die "Verkehrsprognose und Lärmschutznachweis" der bpp Ingenieure AG 
vom 24. Juni 2016 wurde im Auftrag, den die Gemeinde in Befolgung des Unter-
suchungsgrundsatzes am 17. Juni 2016 erteilte, erstellt, um den Nachweis zu er-
bringen, "dass die Bestimmungen für Neubauten gemäss der Lärmschutzverord-
nung (LSV) eingehalten sind" (S. 2 Ziff. 2). Im mitangefochtenen GRB wird auf 
diesen Lärmschutznachweis Bezug genommen (S. 4 f. Ziff. 5). Dieser Lärm-
schutznachweis wurde vor der Beschlussfassung des Gemeinderates auch der 
Beschwerdegegnerin Ziff. 4 nicht zugestellt (vgl. Verfahren III 2017 68 Bg-act. 2; 
RR-act. IV/03). Dies ändert zwar nichts an der Verletzung des rechtlichen 
Gehörs; indessen wurden Beschwerdeführer und Beschwerdegegnerin immerhin 
gleich behandelt, womit der Grundsatz der "gleich langen Spiesse" gewahrt blieb. 

21

Wesentlich ist die Tatsache, dass im regierungsrätlichen Verfahren die Existenz 
des Lärmschutznachweises bekannt und insbesondere auch aktenkundig war. 
Soweit ersichtlich haben sich die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 im Verwal-
tungsbeschwerdeverfahren nicht darauf bezogen und die Lärmproblematik auch 
nicht ins Zentrum ihrer Argumentation gestellt (vgl. Beschwerde vom 22.9.2016 
S. 4 Ziff. 10; Replik vom 12.12.2016 S. 4 f. Ziff. 11). Auch diesbezüglich ist die 
allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht als erheblich zu qualifizieren. 
Sie war im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren heilbar und wurde auch 
geheilt.

Soweit die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 die Rüge der vorenthaltenen Entscheid-
grundlagen unter Verweis auf § 57 Abs. 1 VRP als nicht zu hörend erachtet (Ver-
nehmlassung im Verfahren III 2017 68 S. 7; vgl. ebenso betreffend weitere Rü-
gen S. 9 ff., S. 14, S. 17 ff.; Vernehmlassung im Verfahren III 2017 70 S. 10 
Ziff. 7.1, S. 12 Ziff. 7.3, S. 13 Ziff. 8.2), ist daran zu erinnern, dass das Verwal-
tungsgericht in seiner Rechtsprechung in letzter Zeit immer wieder betont hat, 
dass sich im Lichte von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.010) vom 4. November 1950 ein 
zurückhaltender Ausschluss von Noven aufdrängt (vgl. statt vieler VGE III 2014 
44 vom 28.1.2015 Erw. 1.5.2; vgl. Donatsch, in: Kommentar VRG, § 52 N 16 ff. 
und 26 ff.). Mithin hat der von der Beschwerdegegnerin angerufene § 57 Abs. 1 
VRP im vorliegenden Verfahren unbeachtlich zu bleiben. Im Rahmen der laufen-
den Teilrevision der Justizgesetzgebung ist denn auch eine Änderung von § 57 
VRP vorgesehen ("Im Verwaltungsgerichtsverfahren können die Parteien neue 
Tatsachen und Beweismittel geltend machen" bei gleichzeitiger Aufhebung von 
Absatz 2; vgl. RRB Nr. 473/2017 vom 20.6.2017 betr. Teilrevisionen der Justiz-
gesetzgebung, Bericht und Vorlage an den Kantonsrat zu einem ersten Paket, 
S. 32 sowie S. 18 des Erlassentwurfs). Entgegen der Auffassung der Beschwer-
degegnerin Ziff. 4 kann auch nicht gesagt werden, Dispositiv-Ziff. 1 des Baube-
willigungsbeschlusses vom 22. August 2016 sei unangefochten geblieben und 
somit in Rechtskraft erwachsen (Beschwerde S. 15 f. Ziff. 6.1), nachdem die Be-
schwerdeführer Ziff. 1 bis 13 mit der Verwaltungsbeschwerde vom 22. Septem-
ber 2016 (wie auch mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 18.4.2017) in-
tegral die Nichtigerklärung bzw. Aufhebung des GRB Nr. 257 vom 22. August 
2016 wie auch des Gesamtentscheides des ARE vom 31. August 2016 beantrag-
ten.

3.4.5  Bei der gerügten "unzulässigen Baufreigabe" handelt es sich um eine von 
der Baukommission Steinen am 7. Juni 2016 im vereinfachten Verfahren (unter 
Verzicht auf eine Ausschreibung) erteilte Bewilligung, die Parzelle KTN 1128 mit 

22

40 cm Kies einzudecken und auf der Parzelle KTN 1364 ein Humusdepot zu er-
richten (Verfahren III 2017 68 Bg-act. 4). Die Zuständigkeit der Baukommission 
Steinen ergibt sich aus Art. 47 Abs. 1 des kommunalen Baureglements (BauR) 
vom 20.4.1990. Sie ist Bewilligungsbehörde, wenn nicht Bewilligungen für Bau-
ten und Anlagen innerhalb der Bauzone betroffen sind und gleichzeitig kommu-
nale oder kantonale Ausnahmebewilligungen erforderlich sind oder ein Einspra-
che- oder Beschwerdeverfahren anhängig ist (in diesen Fällen ist der Gemeinde-
rat Bewilligungsbehörde). Ergänzend weist die Gemeinde vernehmlassend dar-
auf hin (S. 2 Ziff. 4), dass die Situation mit den Beschwerdeführern Ziff. 1 und 2 
besprochen worden und keine Einwände vorgebracht worden seien, was von 
diesen jedoch bestritten wird (Stellungnahme der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 
vom 8.6.2017 S. 1 Ziff. 2). Es ist jedoch erstellt, dass die Beschwerdeführer 
Ziff. 1 bis 13 durch ihren vormaligen Rechtsvertreter beim Gemeinderat Steinen 
mit Schreiben vom 15. März 2017 in dieser Sache interveniert haben und sich mit 
der erhaltenen Auskunft offensichtlich zufrieden gaben (vgl. Vernehmlassung der 
Beschwerdegegnerin Ziff. 4 mit Hinweis auf Beilage 3), d.h. die baulichen Mass-
nahmen als rechtmässig anerkannten. Entgegen der Auffassung der Beschwer-
deführer Ziff. 1 bis 13 (Beschwerde S. 8 f.) bestehen keine Anhaltspunkte dafür 
und lassen sich solche auch nicht den Planunterlagen sowie dem Baubeschrieb 
entnehmen, dass es sich bei der Eindeckung mit Kies und der Errichtung eines 
Humusdepots um die erste Etappe bzw. eine Teil-Ausführung des geplanten 
Bauvorhabens handelt. 

3.5.1  Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 rügen weiter eine unvollständige Bau-
ausschreibung und unvollständige sowie ungenügende Baugesuchsunterlagen. 

Von Anlagen und/oder Nutzungen auf andern Grundstücken bzw. ausserhalb der 
Baugrundstücke sei nirgends die Rede gewesen; dies hätte auch nicht ange-
nommen werden müssen. Konkret sprechen die Beschwerdeführer die "Hunde-
Spaziergänge", die Parkplätze auf dem Grundstück KTN 1175, und die Innen- 
und Aussenwirtschaft an. Die Nutzungen ausserhalb des Areals seien nicht ein-
mal bewilligt worden. Für die Nutzungen ausserhalb der Bauzonen fehle die bun-
desrechtlich zwingend verlangte kantonale Zustimmung (Beschwerde S. 9 ff. 
Ziff. 2).

Bei den Baugesuchsunterlagen würden fehlen z.B. ein Betriebskonzept, ein aus-
sagekräftiges Farb- und Materialkonzept, eine klare Darstellung des gestalteten 
Terrains, Höhenkoten-Angaben, Grundriss des bis zu 2.60 m hohen Dachge-
schosses, Schnitte betreffend Neigung der Strasseneinfahrt und UG-Erschlies-
sung, grundbuchliches Näherbaurecht der Eigentümerin von KTN 1048 für ge-
plante Terrainaufschüttung bzw. Grenzmauer mit aufgesetztem Metallhag, Anga-

23

ben zur Parkplatz- und Erschliessungssituation auf KTN 1175, zur Parkierung der 
zu erwartenden Wohnwagen und -mobile sowie zur erforderlichen Infrastruktur, 
Angaben betr. Überprüfung der Einhaltung der einschlägigen Hygiene-, Feuerpo-
lizei- und Lebensmittelvorschriften gemäss dem Gastgewerbegesetz, Angaben 
und Darstellungen betreffend Arbeitnehmerschutz (konkret: geschlechtergetrenn-
te Personaltoiletten, -garderoben etc.), detaillierte Darstellung der geplanten Be-
schilderungen und der projektierten Hundekot-Entsorgungsstellen sowie Nach-
weis der Bau- bzw. Installationsberechtigung, eine den gesetzlichen Anforderun-
gen entsprechende Lärmprognose, Angaben zur Lärmbelastung durch die nahe 
Nationalstrasse. Die Darstellung der Beschwerdeführerin sei "teilweise sogar di-
rekt auf Verschleierung und Irreführung ausgelegt". Ein solches Baugesuch sei 
nicht bewilligungsfähig (Beschwerde S. 11 f. Ziff. 3). 

3.5.2  Das Bewilligungsgesuch muss eine Beschreibung des Vorhabens, Situati-
ons- und Baupläne, einen Katasterplan, Angaben über die Grundeigentumsver-
hältnisse und den Zweck der Baute sowie die Unterschrift des Bauherrn enthal-
ten (§ 77 Abs. 1 PBG). Sofern erforderlich, kann die Bewilligungsbehörde weitere 
Unterlagen verlangen (§ 77 Abs. 2 PBG, vgl. Art. 45 Abs. 1 BauR). Gemäss § 78 
Abs. 1 PBG legt die Gemeinde das Baugesuch während 20 Tagen öffentlich auf. 
Sie gibt die Auflage im Amtsblatt und in ortsüblicher Weise bekannt. Die Publika-
tion erfolgt (erst) nach der Prüfung der Gesuchsunterlagen auf ihre Vollständig-
keit durch die Gemeinde (vgl. § 38 Abs. 2 und 3 PBV).

Die Bekanntmachung (Publikation) muss die wesentlichen Elemente des geplan-
ten Bauvorhabens umfassen. Naturgemäss kann dies nur in groben Kategorien 
geschehen. Es hat die nötigen Angaben über Ort und Art des Vorhabens sowie 
über den Gesuchsteller zu umfassen. Der Ausschreibungstext braucht keine De-
tails des Baugesuchs zu enthalten. Er muss jedoch (zusammen mit der Ausste-
ckung) in der Weise aussagekräftig sein, dass sich der betroffene Dritte ein 
grundsätzliches Bild über mögliche Auswirkungen machen kann. Potentiell vom 
Gesuch Betroffene sollen sich anhand dieser Publikation entscheiden können, ob 
sie die Gesuchsunterlagen einsehen wollen (Fritzsche/Bösch/Wipf, Zürcher Pla-
nungs- und Baurecht, 5. Aufl., Zürich 2011, S. 311 Ziff. 6.7.5.1; Dussy, in: FHB 
Öffentliches Baurecht, Rz. 7.117). Die Bekanntmachung eines Vorhabens bildet 
mithin die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass ein Betroffener sich wehren 
kann (Baumann, in: Baumann et al., Kommentar zum Baugesetz des Kantons 
Aargau, Bern 2013, § 60 Rz. 32). Eine Publikation ist nicht rechtsgenüglich, wenn 
sie eine wesentliche Beeinträchtigung der nachbarlichen Interessenwahrung zur 
Folge hat. Eine solche ist dann anzunehmen, wenn ein qualifiziert fehlerhafter 
Mangel vorliegt, welchen ein Dritter auch bei Anwendung durchschnittlicher Auf-

24

merksamkeit und trotz angemessener Sorgfalt nicht erkennen kann, und er da-
durch abgehalten wird, rechtzeitig Einsprache zu erheben (vgl. Fritzsche/ 
Bösch/Wipf, a.a.O., S. 312 Ziff. 6.7.5.2). 

3.5.3  Sowohl in der ersten wie in der zweiten Ausschreibung im Amtsblatt wurde 
als Bauobjekt "Hundeausbildungszentrum" genannt. Weitere Angaben wurden 
nicht publiziert (vgl. vorstehend Ingress lit. A). Die öffentlich aufgelegten Bauge-
suchsunterlagen umfassten indes neben den gesetzlich vorgesehenen Planun-
terlagen des Bauvorhabens unter anderem insbesondere auch den Parkplatzplan 
der Parzelle KTN 1175 vom 22. Oktober 2015 (im Massstab 1:500) sowie den 
Dienstbarkeitsvertrag vom 19. Oktober 2015, den allgemeinen Objektbeschrieb 
und das "Konzept". Diesen Unterlagen waren die im Wesentlichen relevanten 
Grundlagen zur Beurteilung des Bauvorhabens zu entnehmen (vgl. vorstehend 
Erw. 1; indes nachstehend Erw. 4.7.3). 

Vorliegend hätte allenfalls die (ergänzende) Parkplatznutzung der Parzelle 
KTN 1175 in der Ausschreibung eigens angeführt werden müssen. Diese Park-
plätze sind auf dem Areal von KTN 1175 bis anhin noch nicht markiert, wie die 
Auflage, sie müssten "sichtbar gekennzeichnet sein" (vgl. vorstehend Ingress 
lit. C.1), nahelegt. Indes hat die Ausschreibung ihren Zweck dennoch vollauf er-
füllt, wie die Zahl der Einsprecher belegt (vgl. EGV-SZ 2010 C 2.2 Erw. 4.1 ff.). 
Es besteht entsprechend kein Grund zur Annahme, dass ein möglicher Einspre-
cher infolge der Ausschreibung von einer Einsprache abgehalten wurde. Dass 
das Hundeausbildungszentrumprojekt offensichtlich ein Politikum und somit gut 
bekannt war, zeigt im Übrigen das Initiativbegehren vom 22. September 2016 
(vgl. vorstehend Ingress lit. E). 

Abgesehen davon wurde die angesprochene Parkplatzfrage in den Baugesuchs-
unterlagen umfassend dargelegt (mit dem erwähnten Parkplatzplan, im Konzept-
beschrieb, im allgemeinen Projektbeschrieb, im Dienstbarkeitsvertrag). Dies gilt 
trotz der (geringfügigen) Divergenz bei den Parkplatzzahlen betreffend die Lie-
genschaft KTN 1175 (64 gemäss Dienstbarkeitsvertrag samt Parkplatzplan; 60 
gemäss Konzeptbeschrieb). Im Übrigen ist es leicht einsichtig, dass Publikatio-
nen von Bauvorhaben im Umfang der von den Beschwerdeführern Ziff. 1 bis 13 
gerügten Mängel (vorstehend Erw. 3.5.1) nicht nur die Publikationen unübersicht-
lich machten, sondern insbesondere auch den Rahmen (des Amtsblattes) 
sprengten. 

Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 gehören die "Hun-
de-Spaziergänge" nicht zum Betriebskonzept. Vielmehr trägt die Beschwerde-
gegnerin Ziff. 4 damit einer Tatsache Rechnung (auch wenn gemäss ihrem 
Dafürhalten ihr Betriebsareal genügend Platz für die Vorbereitung der Sporthun-

25

de aufweist) und trifft Massnahmen, allfällige Immissionen, welche generell ein 
jeder ausgeführte Hund mit sich bringt, vermeiden zu helfen. 

Die Führung eines (kleinen) Bistros o.ä. liegt bei Sportstätten und ähnlichen Ein-
richtungen nahe. In den Baugesuchsunterlagen wurde es erwähnt. Die Planun-
terlagen weisen auch eine Küche aus. Mit dem Gesamtentscheid des ARE wurde 
bezüglich des Bistros die Auflage angeordnet, dass genügend Lagerraum auszu-
scheiden sei (S. 9 Ziff. 5 [Auflage des Labors der Urkantone]). 

Indessen setzt ein entsprechender Betrieb eine Gastgewerbebewilligung voraus 
(vgl. Gesetz über das Gastgewerbe und den Handel mit alkoholischen Getränken 
[Gastgewerbegesetz; SRSZ 333.100] vom 10.9.1997, besonders §§ 5-7), worauf 
in der Baubewilligung auch explizit (und als Auflage) hingewiesen wird (Be-
schluss-Ziff. 1.2 und 3.8); in der Baubewilligung wurden vorab bereits die Öff-
nungszeiten definiert (Beschluss-Ziff. 3.8).  

4.1.1  Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 bestreiten, dass das geplante Hun-
deausbildungszentrum der Zonenordnung entspreche. Steinen kenne gemäss 
Art. 33 BauR drei Gewerbezonen. Gemäss dessen fünftem Absatz seien in der 
Gewerbezone 3 "sowohl bodenabhängige als auch bodenunabhängige Produkti-
onsstätten zulässig". Dies zeige, dass man vor allem landwirtschaftliche oder 
landwirtschaftsnahe Produktionsstätten vor Augen gehabt habe. Ausgeschlossen 
seien daher alle Betriebe, die nicht als Produktionsstätten betrachtet werden 
könnten (wie Büros, Praxen, Fitnesscenter, Sportarenen, Kinos, Handelsbetriebe 
etc.). Dies werde durch die Materialien bestätigt. Ein Hundeausbildungszentrum 
bzw. eine Hundearena sei offensichtlich keine Produktionsstätte. Dasselbe gelte 
für Festhütten, Ausstellungshallen und Rummelplätze. Für Anlässe dieser Art sol-
le die geplante Baute und deren Umgelände ebenfalls vermietet werden. Der 
Auffassung des VGE III 2016 219 vom 31. Januar 2017 (vgl. vorstehend Ingress 
lit. E) könne nicht gefolgt werden. Eine Gemeinde sei nicht gehalten, alle Nut-
zungsansprüche zu befriedigen bzw. für jedwelche mögliche Nutzung oder Lieb-
haberei eine entsprechende Zone zur Verfügung zu stellen (Beschwerde S. 17 ff. 
Ziff. 7). 

4.1.2  Art. 29 Abs. 1 BauR teilt die Bauzone neben Kernzone (K), Wohnzone (W2 
und W3), Wohn- und Gewerbezone (WG2 und WG3), Intensiverholungszone 
(C, BO, S) und Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (öBA) auch in eine Ge-
werbezone (G1, G2 und G3) ein. Die Gewerbezonen sind für Gewerbebetriebe 
und kleinere Industriebetriebe bestimmt (Art. 33 Abs. 1 BauR). Eine eigene In-
dustriezone kennt das BauR hingegen nicht. 

26

In der Gewerbezone 3 ist − im Gegensatz zu den Gewerbezonen 1 und 2 (vgl. 
Art. 33 Abs. 2 BauR [eine betriebsbedingte Wohnung pro Gewerbebau]) − keine 
Wohnnutzung gestattet (Art. 33 Abs. 3 BauR). In der Gewerbezone G1 sind Be-
triebe mit mässig störenden (Empfindlichkeitsstufe [ES] gemäss der Lärmschutz-
Verordnung [LSV] vom 15.12.1986: III, vgl. Art. 29 Abs. 3 BauR), in der Gewer-
bezone G2 und G3 mit stark störenden Immissionen (ES IV) zulässig (Art. 33 
Abs. 4 BauR). In der Gewerbezone G3 sind sowohl bodenabhängige als auch 
bodenunabhängige Produktionsstätten zulässig, sofern dadurch keine zusätzli-
chen Erschliessungen notwendig sind (Art. 35 Abs. 5 BauR). Das Baureglement 
macht keine Vorgaben zur Art der Gewerbe und Industriebetriebe abgesehen 
von der (quantitativen) Einschränkung auf "kleinere" Industriebetriebe. Der Um-
stand, dass in der Gewerbezone G3 die ES IV zugelassen ist, und diese ES 
gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. d LSV "namentlich in Industriezonen" gilt, spricht dafür, 
dass die G3 die Funktion einer Industriezone übernimmt. Für die Unterscheidung 
zwischen Industriezonen und Gewerbezonen fehlen jedoch eindeutige Kriterien. 
Häufig ist die Wahl dieser Begriffe eine rein zufällige (Zaugg/Ludwig, Baugesetz 
des Kantons Bern, 3. Aufl., Band II, Bern 2010, Art. 72-74 Rz. 14). Der Begriff der 
industriellen und gewerblichen Betriebe ist weit zu fassen (Fritzsche/Bösch/Wipf, 
a.a.O., S. 131 Ziff. 2.3). Zonenkonform in einer Industriezone sind nicht nur ei-
gentliche Produktionsstätten, sondern auch gewerbliche Bauten (Waldmann/ 
Hänni, Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 22 Rz. 40; zur Zulässigkeit bspw. 
einer Tennishalle in der Industriezone vgl. Häuptli, in: Baumann et al., Kommen-
tar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, § 15 Rz. 89). Bereits mit 
VGE III 2016 219 vom 31. Januar 2017 (vgl. vorstehend Ingress lit. E) hat das 
Verwaltungsgericht festgehalten, dass auch ein privat geführtes Hundeausbil-
dungszentrum einen Gewerbebetrieb darstellt und der Bau und der Betrieb einer 
solchen Anlage regelmässig nur in einer Gewerbe- oder Industriezone in Frage 
kommen. Der Umstand, dass die Nutzer der Anlage einer Freizeitaktivität nach-
gehen, ändert daran grundsätzlich nichts (Erw. 6.3.2). 

4.1.3  Unklar und grundsätzlich interpretationsbedürftig ist die in Art. 33 Abs. 5 
BauR für die Gewerbezone G3 normierte Zulässigkeit bodenabhängiger wie auch 
bodenunabhängiger Produktionsstätten (unter dem Vorbehalt fehlender Notwen-
digkeit zusätzlicher Erschliessungen). Weder der Gemeinderat noch der Regie-
rungsrat machen hierzu in der (mit-)angefochtenen Baubewilligung wie auch in 
den Vernehmlassungen Angaben. Eine bodenabhängige Produktion ist typisch 
für die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen (in 
der Landwirtschaftszone), die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für 
den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 erster Satz RPG; vgl. 
Art. 34 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung [RPV; SR 700.1] vom 28.6.2000; 

27

vgl. BGE 133 II 370 Erw. 4.2). Demgegenüber gehört die bodenunabhängige 
Produktion grundsätzlich in die Bauzonen (vgl. Bundesgerichtsurteile 
1C_561/2012 vom 4.10.2013; 1C_193/2013 vom 4.12.2014 Erw. 2.5 [wonach es 
sich bei den Intensivlandwirtschaftszonen gemäss Art. 16a Abs. 3 RPG "faktisch" 
um "landwirtschaftliche Bauzonen" handle]). 

Es ist dem Regierungsrat beizupflichten (angefochtener Entscheid Erw. 7.5), 
dass sich aus Art. 33 Ziff. 5 BauR nicht schliessen lässt, dass in der Gewerbezo-
ne G3 nur landwirtschaftliche Betriebe zulässig sind. Nichts anderes ergibt sich 
aus dem Hinweis der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 auf die Historie von Art. 33 
Ziff. 5 BauR. Die ursprüngliche Einschränkung auf "Betriebe für die Schweinehal-
tung" wurde vom Gesetzgeber mittlerweile gerade aufgehoben. Im Gesamtkon-
text von Art. 33 BauR lässt sich Absatz 5 entsprechend nur noch dahingehend 
verstehen, dass neben anderen gewerblichen und/oder industriellen Betrieben 
auch bodenunabhängige wie auch bodenabhängige Produktionsstätten zulässig 
sind. Ebenso lässt sich nichts anderes aus der Baureglementsrevision von 1999 
ableiten (Beschwerde S. 19 f. mit Beilage B II/8). Unbehelflich ist auch der unter 
"Zonenordnung" vorgebrachte Hinweis der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 auf 
das Hundeausbildungszentrum in Fräschels (Beschwerde S. 20). Gemäss den 
Angaben der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 (Vernehmlassung S. 14 Ziff. 5.3), an 
denen nicht zu zweifeln ist, verfügt das fragliche Areal über eine Campingbewilli-
gung. Hierauf lässt sich auch aufgrund der von den Beschwerdeführern Ziff. 1 bis 
13 eingereichten Beilage (B II/5) schliessen. 

4.1.4  Soweit das Bundesgericht in früheren Entscheiden die (negative) Stand-
ortgebundenheit von Tierheimen (für Hunde und Katzen bzw. Huskies) im Nicht-
siedlungsgebiet bejaht hat, weil das unvermeidliche dauernde Gebell der sich in 
den Gehegen und Ausläufen befindenden Hunde und allenfalls auch die mit die-
ser Art der Tierhaltung verbundene Geruchsbelästigung in einer Wohn-, Gewer-
be- und Industriezone für die Nachbarn in der Regel unzumutbar seien (ZBl 1995 
S. 166 f. [Bundesgerichtsurteil 1A.263/1992 vom 5.4.1994 mit Hinweis auf ZBl 
1990 S. 187 Erw. 5.b]), lässt sich diese Rechtsprechung nicht auf den vorliegen-
den Sachverhalt übertragen. Im Unterschied zu jenen Fällen ist vorliegend ein 
Hundeausbildungszentrum betroffen, welches feste Betriebszeiten kennt und 
dessen Aktivitäten sich grundsätzlich nicht im Freien abspielen. Im Übrigen hat 
das Bundesgericht in einem neueren Entscheid festgehalten, es müssten beson-
ders wichtige und objektive Gründe vorliegen, die einen vorgesehenen Standort 
(für eine Ferienpension für Hunde, Katzen und Kleintiere) ausserhalb der Bauzo-
ne gegenüber anderen Standorten innerhalb der Bauzone als viel vorteilhafter 
erscheinen lassen (Bundesgerichtsurteil 1C_312/2012 vom 17.4.2013 Erw. 2.3). 

28

Als ein solcher Standort drängen sich die Gewerbe- und/oder Industriezone auf. 
Es ist nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 hierfür 
ernsthaft einen Standort in der Dorfkernzone oder Intensiverholungszone (vgl. 
Beschwerde S. 20 f.) als geeignet(er) erachten.  

4.2.1  Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 rügen auch eine ungenügende Er-
schliessung (Beschwerde S. 13 ff. Ziff. 4). 

4.2.2  Voraussetzung einer (Bau-)Bewilligung ist, dass die Bauten und Anlagen 
dem Zweck der Nutzungszone entsprechen und das Land erschlossen ist 
(Art. 22 Abs. 2 lit. a und b RPG; vgl. § 53 PBG). Land ist erschlossen, wenn unter 
anderem die für die betreffende Nutzung hinreichende Zufahrt besteht (Art. 19 
Abs. 1 RPG; vgl. § 37 Abs. 1 PBG). Der Begriff der Erschliessung ist 
grundsätzlich ein Begriff des Bundesrechts; die rechtlichen Anforderungen an die 
Erschliessung ergeben sich im Einzelnen indes aus dem kantonalen Recht (BGE 
123 II 337 Erw. 5.b). Genügende Zugänglichkeit setzt eine rechtlich gesicherte 
und technisch hinreichende Zufahrt, ausnahmsweise einen blossen Zugang 
voraus. Technisch hinreichend ist eine Zufahrt, wenn sie verkehrssicher und so 
beschaffen ist, dass sie der zu erwartenden Beanspruchung durch Benützer und 
öffentliche Dienste gewachsen ist (§ 37 Abs. 3 PBG). Art. 6a BauR verweist für 
die Erschliessung auf die Bestimmungen des PBG.

Die "hinreichende Zufahrt" ist ein unbestimmter Gesetzesbegriff, dessen Inhalt 
auf dem Auslegungsweg zu bestimmen ist. Es handelt sich dabei um eine 
Rechtsfrage, die praxisgemäss der rechtsanwendenden Verwaltungsbehörde 
einen gewissen Beurteilungsspielraum einräumt. Die angerufenen Rechtsmittel-
instanzen legen sich deshalb eine gewisse Zurückhaltung auf, wenn es um die 
Beurteilung von örtlichen Verhältnissen und Gegebenheiten geht, die die lokalen 
Behörden besser kennen. Nach Lehre und Rechtsprechung vermag eine Zufahrt 
verkehrstechnisch zu genügen, wenn sie übersichtlich ist und eine genügende 
Breite aufweist. Zwei Fahrzeuge müssen gefahrlos kreuzen können, daneben hat 
genügend Raum für Fussgänger und Radfahrer vorhanden zu sein mit den den 
Verhältnissen entsprechenden Schutzmassnahmen. Das Erfordernis der 
"hinreichenden Zufahrt" basiert namentlich auf verkehrs-, gesundheits- und 
feuerpolizeilichen Gründen. Welche Anforderungen an die Erschliessung im 
konkreten Einzelfall zu verlangen sind, beurteilt sich insbesondere auch nach 
dem Verhältnismässigkeitsprinzip (VGE III 2009 105 vom 27.10.2009 Erw. 4.1.1 
mit Hinweisen). 

4.2.3  Der Gemeinderat hat mit der Baubewilligung das Bauvorhaben als rechts-
genüglich erschlossen beurteilt (S. 4 Ziff. 4). Er hat dargelegt, dass die Frauholz-

29

strasse Bestandteil der ordentlichen Erschliessungsplanung der Gemeinde sei 
und der Ausbau den massgebenden Normalien des Strassenbaus entspreche. 
Das Bauvorhaben löse keinen ungewöhnlich starken Verkehr aus. Gemäss der 
Verkehrsprognose der bpp Ingenieure AG löse es während des Turnierbetriebs 
einen Zusatzverkehr von rund 224 Fahrzeugen aus bei einem durchschnittlichen 
täglichen Verkehr (DTV) von rund 1'675 Fahrzeugen. Die Frauholzstrasse ver-
möge diesen (Mehr-)Verkehr aufzunehmen. Mit der Verwaltungsbeschwerde vom 
22. September 2016 wurde diese Erschliessung nicht als ungenügend gerügt, 
sondern nur eine untragbare Verschlechterung der Wohnqualität geltend ge-
macht (S. 4 Ziff. 10). 

Angesichts der Tatsachen, dass mit der Frauholzstrasse überwiegend Wohn- 
und Gewerbezonen sowie Gewerbezonen erschlossen werden und der DTV über 
1'600 Fahrzeuge beträgt, ist die Beurteilung des Gemeinderates rechtmässig. 
Insbesondere können daher auch die Vorbringen der Beschwerdeführer Ziff. 1 
bis 13 zur Strassenbreite (Begegnungsfall Lastwagen, Personenwagen; Be-
schwerde S. 14 lit. d) nicht verfangen. Aus dem von den Beschwerdeführern ein-
gereichten "Begegnungsfall PW-LKW" (Bf-act. B II/9) lässt sich nichts anderes 
ableiten, zumal das erwähnte Dokument den Vorbehalt anbringt, dass die Fahr-
bahnbreite in jedem Fall projektbezogen zu definieren ist. Diese Feststellung 
steht im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach es sich 
bei den Schweizer Normen (SN) der Vereinigung Schweizerischer Strassenfach-
leute (VSS) nicht um Rechtsnormen, sondern lediglich um Richtlinien handelt, 
deren Anwendung im Einzelfall vor den allgemeinen Rechtsgrundsätzen, insbe-
sondere vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit, standhalten müssen. Sie 
dürfen daher einer Entscheidung nicht unbesehen der konkreten Verhältnisse 
zugrunde gelegt werden (Bundesgerichtsurteil 1C_178/2014 vom 2.5.2016 
Erw. 3.4 [i.Sa. A. vs. Gemeinderat Schwyz]). Zu beachten ist dabei insbesondere 
auch, dass sich der Zusatzverkehr von rund 224 Fahrzeugen auf dreissig Tage 
(Turniertage an maximal 20 Samstagen und maximal 10 Sonn- und Feiertagen) 
beschränkt, an denen das übrige Verkehrsaufkommen im Gewerbegebiet (Werk-
verkehr) generell (erheblich) geringer sein dürfte. Entsprechend sind auch nur an 
diesen Tagen Zusatzparkplätze auf der Parzelle KTN 1175 erforderlich, während 
bei Normalbetrieb (d.h. an den Werktagen) die 60 betriebszugehörigen Parkplät-
ze genügen. Im Endeffekt ist im Regelfall mit einer entsprechend (erheblich) ge-
ringeren Zahl (< 224) von Fahrten zu rechnen. 

Im erwähnten Bundesgerichtsurteil (1C_178/2014) war eine (Basiserschlies-
sungs-)Strasse betroffen, die teils Strassenbreiten von nur 4.2 m, 4.7 m und 
5.2 m (diese Breite zudem an einer unübersichtlichen Kurve) aufwies, welche in 
Spitzenzeiten von rund 500 Fahrzeugen pro Stunde passiert wurde. Auch der 

30

Umstand, dass ein Bauvorhaben einen zusätzlichen Mehrverkehr während der 
Abendspitzenstunde von 95 Fz./h auslöste, hatte nicht zur Folge, dass das Bun-
desgericht die hinreichende Erschliessung in Frage stellte (Erw. 3.5). Im Lichte 
dieser Rechtsprechung sind Strassenbreiten von 6.4 m (Frauholzstrasse) und 
5.3 m (Gotthardweg) als ausreichend zu erachten, zumal das Verkehrsaufkom-
men auf diesen beiden Strassen trotz des Bauvorhabens der Beschwerdegegne-
rin Ziff. 4 dasjenige der erwähnten (Basiserschliessungs-)Strasse nicht 
annähernd erreicht und trotz der parallelen verschiedenartigen Nutzung des 
Gotthardweges (vgl. Entwicklungskonzept Lauerzersee [EKL], Kurzbericht, Stand 
20.8.2009, S. 12; abrufbar unter https://www.sz.ch/behoerden/vernehmlassun-
gen/entwicklungskonzept-lauerzersee.html/72-416-376-1444). 

Von der Frage der rechtsgenüglichen Erschliessung zu trennen ist das "Hunde-
spaziergangkonzept". Hierbei handelt es sich entgegen der Auffassung der Be-
schwerdeführer Ziff. 1 bis 13 weder um eine "faktische Betriebsausweitung" noch 
um einen gesteigerten Gemeingebrauch der für die "Hundespaziergänge" bean-
spruchten Wege (Beschwerde S. 14). Vielmehr wird damit dem Interesse an ei-
ner Vermeidung von (zusätzlichen) Beeinträchtigungen der umliegenden Schutz-
gebiete sowie der Kollision mit anderen Nutzergruppen von Wegen und Strassen 
im fraglichen Gebiet Rechnung getragen.  

4.2.4  Auflageweise hat der Gemeinderat die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 ver-
pflichtet, für die Sicherstellung zu sorgen, dass die Anfahrt der Besucher des 
Hundeausbildungszentrums nicht via die Räbengasse - Austrasse - Gotthardweg 
erfolgt, wobei diese öffentlich-rechtliche Auflage im Grundbuch anzumerken ist. 
Unter Bezugnahme auf das Verkehrskonzept der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 
(mit vier fixen und zwei temporären Wegweisschildern) wurde diese vom Ge-
meinderat überdies verpflichtet, neben verschiedenen Wegweisern an den Wett-
kampftagen Parkdienste und Verkehrslotsen zu stellen (Baubewilligung S. 7 
Ziff. 3.1 und 3.4; vgl. vorstehend Ingress lit. C.1). Der Regierungsrat hat diese 
Vorkehren zu Recht als geeignete und zumutbare vorsorgliche Massnahme zur 
Verminderung der zu erwartenden Verkehrsimmissionen bezeichnet, die zudem 
durchsetzbar und kontrollierbar ist und deren Kosten zu Lasten der Bauherr-
schaft gehen (angefochtener Entscheid Erw. 9.3). Es kann auch nicht bezweifelt 
werden, dass der Gemeinderat auf eine gesetzeskonforme Ausgestaltung der 
Beschilderung bedacht sein und dies auch kontrollieren wird (vgl. Baubewilligung 
Ziff. 3.24). 

4.2.5  Was diese wie die weiteren vom Gemeinderat angeordneten Auflagen 
gemäss Ziff. 1.2 der Baubewilligung anbelangt, ist an dieser Stelle festzuhalten, 
dass es sich hierbei genau genommen grundsätzlich um Suspensivbedingungen 

https://www.sz.ch/behoerden/vernehmlassun-gen/entwicklungskonzept-lauerzersee.html/72-416-376-1444
https://www.sz.ch/behoerden/vernehmlassun-gen/entwicklungskonzept-lauerzersee.html/72-416-376-1444

31

handelt (zur Differenzierung von Suspensiv- und Resolutivbedingungen sowie 
Auflagen vgl. EGV-SZ 2008 B 8.2 Erw. 3.3; VGE III 2016 143+148 vom 
24.2.2017 Erw. 4.2.3; VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 2.4.1; VGE III 2009 
89 vom 27.10.2009 Erw. 4.1, je mit Hinweisen). Von der Bedingung unterschei-
det sich die Auflage einerseits dadurch, dass die Rechtswirksamkeit der Verfü-
gung nicht davon abhängt, ob die Auflage erfüllt wird oder nicht. Anderseits ist 
eine Auflage im Gegensatz zur Bedingung selbständig erzwingbar. Nach der 
Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts wird die Baubewilligung zwar erst mit 
der Erfüllung der Suspensivwirkung rechtswirksam, die Gültigkeitsdauer der 
Baubewilligung richtet sich jedoch nach dem Eintritt der formellen Rechtskraft der 
Baubewilligung, welcher seinerseits nicht vom Eintritt einer Supensivbedingung 
abhängt. Eine Baubewilligung erlischt deshalb, sofern innert der Bewilligungs-
dauer eine Suspensivbedingung nicht eintritt und deshalb die Baubewilligung 
nicht rechtswirksam, d.h. nicht vollstreckbar wird (EGV-SZ 2008 B 8.2 Erw. 3.3; 
vgl. VVGE 1976 und 1977 Nr. 54). 

4.3.1  Die Beschwerdeführer sind weiter auch der Auffassung, der Bedarf an 126 
Parkplätzen werde nicht erfüllt. Die Parkplatznutzung auf KTN 1175 sei nicht be-
willigt; zudem befänden sich diese Parkplätze nicht in angemessener Nähe, da 
sie teils über 450 m entfernt seien. Auch Einfahrtsbewilligungen seien nicht vor-
handen. Für behinderte Besucher sei kein einziger normenkonformer Parkplatz 
vorhanden. Die auf KTN BA.________ vorgesehenen Abstellflächen seien alle-
samt nicht normenkonform, sondern zu schmal. Es fehlten Parkplätze für Gross-
fahrzeuge, da ein Grossteil der Besucher mit liefer- oder lastwagengrossen 
Wohnwagen bzw. Wohnmobilen anreisen würden. Die dienstbarkeitsvertragliche 
Sicherung (der Parkplätze auf KTN 1175) fehle; es könne nicht angehen, die Prü-
fung einer Baubewilligungsvoraussetzung, wie die rechtliche Sicherung von Ab-
stellflächen für Motorfahrzeuge, in ein nachlaufendes Geheimverfahren ohne Be-
teiligung und Einwendungsmöglichkeit der Einsprecher zu verweisen (Beschwer-
de S. 15 ff. Ziff. 5 f.; S. 23 f. Ziff. 11). 

4.3.2  Bei neuen Bauten und Anlagen sind in angemessener Nähe genügend 
Abstellflächen für Motorfahrzeuge auf privatem Grund zu schaffen und dauernd 
zu diesem Zweck zu erhalten (§ 58 Abs. 1 Satz 1 PBG; vgl. Art. 17 Abs. 1 Satz 1 
BauR). Die Bewilligungsbehörde setzt gemäss Art. 17 Abs. 1 Satz 2 BauR die 
Zahl der Ein- und Abstellplätze unter Berücksichtigung der Richtlinien gemäss 
Art. 17 Abs. 1 lit. a bis e BauR (lit. a: Wohnbauten; lit. b: Geschäfts- und Verwal-
tungsbauten; lit. c: Hotels; lit. d: Restaurationsbetriebe, Versammlungslokale und 
dergleichen; lit. e: Gewerbe- und Industriebetriebe) und des voraussichtlichen 
Bedarfs fest. 

32

Der Gemeinderat hat 60 Parkplätze beim Hundeausbildungszentrum für den 
Normalbetrieb und die − unter Einschluss von weiteren 64 Parkplätzen auf 
KTN 1175 − insgesamt 124 Parkplätze bei im Turnierfall (an 30 Wochenend- und 
Feiertagen) zu parkierenden 112 Fahrzeugen als genügenden Parkraum erachtet 
(Baubewilligung S. 5 Ziff. 6). 

Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid erwogen (Erw. 9.2), aus der 
Baubewilligung gehe nicht hervor, wie der Gemeinderat den Bedarf berechnet 
habe. Er hat indes gleichzeitig zu Recht festgehalten, dass sich das Hundeaus-
bildungszentrum nicht eindeutig einer der in Art. 17 Abs. 1 BauR enthaltenen  
Kategorien zurechnen lässt. Nach Massgabe der Kategorien von Art. 17 Abs. 1 
lit. b, lit. d oder lit. e BauR − die Kategorien Wohnbaute und Hotel kommen offen-
kundig nicht in Frage − läge der Bedarf wesentlich unter 60 Parkplätzen bzw. 124 
Parkplätzen. Der Regierungsrat hat entsprechend auf die Angaben der Bauherr-
schaft bzw. die gestützt darauf von den bpp Ingenieure AG vorgenommene Beur-
teilung abgestellt und diese als plausibel erachtet. Gemäss den Angaben der 
Bauherrschaft starten an den Turniertagen vormittags und nachmittags je 
50 Teams. Da gegen ein Fünftel der Teams mehrere Hunde haben kann ent-
sprechend mit weniger Fahrzeugen gerechnet werden. Die Bauherrschaft geht 
daher in ihrem Konzept von einem Bedarf von je 42 Parkplätzen zuzüglich 12 
(ganztägige) Helferparkplätze, entsprechend total 96 Parkplätzen, aus. Selbst 
wenn mit einem Fahrzeug pro Team gerechnet werden müsste, beläuft sich der 
Bedarf auf (maximal) 112 Parkplätze, womit eine Reserve von 8 Parkplätzen 
bzw. 12 Parkplätzen besteht (zur − für die vorliegende Beurteilung irrelevanten − 
geringfügigen Zahlendiskrepanz vgl. vorstehend Erw. 3.5.3). Ist davon auszuge-
hen, dass einzelne Turnierteilnehmer nach ihren Einsätzen unverzüglich wieder 
abfahren, kann effektiv von einer noch grösseren Parkplatzreserve ausgegangen 
werden.  

4.3.3  Angesichts der Suspensivbedingung (vgl. vorstehend Erw. 4.2.5) der Er-
richtung einer grundbuchlich gesicherten Dienstbarkeit ist die von den Be-
schwerdeführern aufgeworfene Frage der Rechtsgültigkeit des entsprechenden 
aktenkundigen Dienstbarkeitsvertrages unbegründet. Von einem Geheimverfah-
ren kann diesbezüglich keine Rede sein, nachdem jede Person vom 
Grundbuchamt, ohne ein Interesse glaubhaft zu machen, unter anderem auch 
Auskunft oder einen Auszug über Dienstbarkeiten und Grundlasten wie auch 
grundsätzlich über die Anmerkungen verlangen kann (Art. 26 Abs. 1 lit. b und c 
der Grundbuchverordnung [GBV; SR 211.432.1] vom 23.9.2011). 

Im konkreten Fall ist vor allem auch zu beachten, dass vom Dienstbarkeitsvertrag 
Parkplätze betroffen sind, welche nur temporär (an maximal 30 Tagen) benutzt 

33

werden dürfen. Da Richtlinien einer Entscheidung nicht unbesehen der konkreten 
Verhältnisse zugrunde gelegt werden dürfen (vgl. vorstehend Erw. 4.2.3), ist es 
auch mit Blick auf die Bewilligungsfähigkeit des Bauvorhabens von untergeord-
neter (bzw. nicht entscheidender) Bedeutung, falls sich die Parkplätze auf 
KTN 1175 nicht innerhalb einer Distanz von 300 m befinden sollten (Beschwerde 
der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 S. 15 Ziff. 5.a). Abgesehen davon beträgt die 
Distanz (gemäss Messung im webGIS) vom westlichen Teil der Frauholzstrasse 
über den Gotthardweg bis zum Baugrundstück nur knapp 300 m; wird der östlich 
von KTN 1175 entlang dem Aabach und unter der N4 verlaufende Wanderweg 
und anschliessend der Gotthardweg benutzt, beträgt die Distanz durchwegs we-
niger als 300 m. 

4.4.1  Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder 
geändert werden (§ 75 Abs. 1 Satz 1 PBG; vgl. Art. 22 Abs. 1 RPG). Als Anlagen 
gelten namentlich Verkehrseinrichtungen wie Strassen und Plätze, soweit diese 
nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 75 Abs. 2 Satz 1 PBG). Gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Bauten und Anlagen gemäss Art. 22 
Abs. 1 RPG jene künstlich geschaffenen und auf Dauer angelegten 
Einrichtungen, die in fester Beziehung zum Erdboden stehen und geeignet sind, 
die Vorstellung über die Nutzungsordnung zu beeinflussen, sei es, dass sie den 
Raum äusserlich erheblich verändern, die Erschliessung belasten oder die 
Umwelt beeinträchtigen. Massstab dafür, ob eine bauliche Massnahme erheblich 
genug ist, um sie dem Baubewilligungsverfahren zu unterwerfen, ist die Frage, 
ob mit der Realisierung der Baute oder Anlage im Allgemeinen, nach dem 
gewöhnlichen Lauf der Dinge, so wichtige räumliche Folgen verbunden sind, 
dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn an einer vorgängigen 
Kontrolle besteht (BGE 139 II 134 Erw. 5.2). 

Es kann nicht bestritten werden, dass die Parkplätze, insbesondere auch 
diejenigen auf KTN 1175, der Baubewilligungspflicht unterstehen (vgl. 
Bundesgerichtsurteil 1C_784/2013 vom 23.6.2014 Erw. 2.1 ff.; Zaugg/Ludwig, 
Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 1a Rz. 18 lit. b; 
Fritzsche/Bösch/ Wipf, a.a.O., S. 263 Ziff. 6.4.3.2; vgl. vorstehend Erw. 4.3.2). 

4.4.2  Aufgrund des aktenkundigen Dienstbarkeitsvertrages samt Situationsplan 
vom 22. Oktober 2015 im Massstab 1:500 mit blau eingezeichneter Anordnung 
der Parkplätze ist davon auszugehen, dass auf dem Grundstück KTN 1175 bis 
anhin noch keine Parkplätze bestehen. Die kommunale Baubewilligung (S. 5 
Ziff. 6) wie der angefochtene Regierungsratsbeschluss (Erw. 9.2) schweigen sich 
hierzu aus. Trotz der entsprechenden Rüge der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 
äussern sich die Vorinstanzen auch in ihren Vernehmlassungen vor dem 

34

Verwaltungsgericht hierzu nicht. Die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 macht nur − zu 
Unrecht (vgl. vorstehend Erw. 3.4.4) − geltend, dieses (neue) Vorbringen sei 
nicht zu hören; weder behauptet sie (substantiiert) noch weist sie indes nach, 
dass eine Parkplatznutzung auf KTN 1175 bewilligt wurde. Bei dieser Sachlage 
drängt sich der berechtigte Schluss auf, dass für die auf KTN 1175 
vorgesehenen Parkplätze (noch) keine Baubewilligung besteht. Es bestehen 
auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die baurechtliche Bewilligungsfähigkeit der 
auf KTN 1175 vorgesehenen Parkplätze einer Prüfung unterzogen wurde. Der 
von einer Baubewilligungsbehörde (allenfalls) als rechtsgenüglich taxierte 
Dienstbarkeitsvertrag kann kein Ersatz für eine Baubewilligung sein. Zu beachten 
ist auch, dass die baurechtliche Bewilligung der dienstbarkeitsvertraglich 
vereinbarten Nutzung als Parkplätze nicht unter die allgemeine Prüfungspflicht 
des Grundbuchamtes gemäss Art. 83 GBV fällt bzw. ein Eintrag unbesehen des 
Vorliegens einer Baubewilligung erfolgen könnte. 

Insoweit erweist sich die Beschwerde der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 folglich 
als begründet. 

4.5.1  Bei Parkierungsanlagen für Personenwagen und Lieferwagen mit einem 
Gewicht bis 3.5 Tonnen ist die VSS-Norm 640 291a (Parkieren, Anordnung und 
Geometrie der Parkierungsanlagen) zu berücksichtigen. Sie gilt für öffentlich und 
nicht öffentlich zugängliche Parkierungsanlagen sowohl auf öffentlichem als auch 
auf privatem Grund. Die Norm unterscheidet zwei Komfortstufen für nicht öffent-
lich zugängliche und für öffentlich zugängliche Parkierungsanlagen für Perso-
nenwagen sowie eine für Lieferwagen (lit. B 5). Die Komfortstufe A gilt für Perso-
nenwagen auf nicht öffentlich zugänglichen Parkplätzen, die Komfortstufe B für 
Personenwagen auf öffentlich zugänglichen Parkplätzen (Tabelle 1). Die Kom-
fortstufe A stellt geringere Anforderungen an die Dimensionierung der Parkfelder. 

Auf der Bauliegenschaft ist für insgesamt 56 Parkfelder (38 und 16 und 2) eine 
Senkrechtparkierung, für 6 Parkfelder (Einzelfeld, Doppelfeld und Dreifachfeld) 
eine Längsparkierung vorgesehen. Für die Längsparkfelder sieht die Komfortstu-
fe A bei einer Mindestbreite von 2.2 m (1.9 m sowie 0.3 m Breite des Überhang-
streifens) eine Länge von 5.7 m, bei Randparkfeldern eine solche von 5.0 m vor. 
Die Längsparkfelder erfüllen die Vorgaben der Norm (Tabelle 2) mit Ausnahme 
des Mittelfeldes der Dreiergruppe, welches ebenfalls nur 5 m lang ist, was im 
Lichte der zu berücksichtigenden konkreten Umstände bei der Anwendung der 
VSS-Norm noch toleriert werden kann.

Indes weisen die Senkrechtparkfelder bei einer Länge von 5.0 m, wie sie den 
Mindestanforderungen der Norm (Tabelle 3) gerade noch entspricht, durchwegs 
nur eine Breite von 2.30 m, welche unter der Minimalanforderung der Norm von 

35

2.35 m liegt. Damit genügt die Dimensionierung dieser Parkplätze nicht (analog 
EGV-SZ 2015 C 2.3 Erw. 5.2). Wenn vorliegend eine regelkonforme Parkplatz-
dimensionierung (im Rahmen der Mindestmasse) verlangt wird, kann dies in Be-
achtung der Erfahrungstatsache, dass Kynologen nicht selten über grosse und 
(über)breite Fahrzeuge verfügen, nicht als überspitzt formalistisch qualifiziert 
werden. Für die angesprochene Erfahrungstatsache spricht vorliegend die Kon-
zeptskizze der Beschwerdegegnerin Ziff. 4: demgemäss sollen rund 15 % - 20 % 
der Teams mehrere Hunde haben, weshalb sie bei der Ermittlung der notwendi-
gen Parkplätze einen entsprechenden Prozentsatz zum Abzug bringt. Dies be-
deutet, dass mit einzelnen Fahrzeugen teils mehrere Hunde transportiert werden, 
was zwangsläufig grössere (und breite[re]) Fahrzeuge bedingt. Einer konkreten 
Grundlage entbehrt hingegen die sinngemässe Rüge der Beschwerdeführer 
Ziff. 1 bis 13, die Besucher würden mit Grossfahrzeugen (Wohnmobile u.ä.) an-
reisen; hierfür fehle es an Parkplätzen. Beim in der Beschwerde der Beschwer-
deführer Ziff. 1 bis 13 abgebildeten Wohnwagen (Beschwerde S. 16 unten) han-
delt es sich gemäss glaubhafter Darstellung der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 um 
den legal abgestellten Wohnwagen des Geschäftsführers der Beschwerdegegne-
rin Ziff. 4 (Vernehmlassung S. 14 Ziff. 5.3).  

Begründet erweist sich die Beschwerde somit auch hinsichtlich der gerügten un-
genügenden Dimensionierung der Parkplätze. Entsprechend wird auch im Rah-
men des für die Parkplätze auf KTN 1175 vorzunehmenden Baubewilligungsver-
fahrens der Dimensionierung der Parkplätze Beachtung zu schenken sein. 

4.5.2  Bauten und Anlagen haben für Menschen mit Behinderungen die Anforde-
rungen des Bundesrechts zu erfüllen (§ 57 Abs. 1 PBG). Bei der Errichtung und 
bei wesentlichen Erweiterungen von öffentlich zugänglichen Bauten sind die dem 
Publikum zugänglichen Bereiche so zu gestalten, dass sie für Menschen mit Be-
hinderungen zugänglich und benutzbar sind (§ 57 Abs. 2 PBG). Bei den öffentlich 
zugänglichen Bauten (und Anlagen) im Sinne von Art. 2 lit. c der Verordnung 
über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen 
(Behindertengleichstellungsverordnung, BehiV; SR 151.31) vom 19. November 
2003 handelt es sich um Bauten, die von einem unbestimmten Personenkreis 
aufgesucht und genutzt werden können. Es sind dies nicht nur öffentliche Ge-
bäude wie Restaurants, Einkaufsgeschäfte, Banken, Schulen, Spitäler etc., son-
dern auch Hotels, Kinos, Sport- und Wellnessanlagen, Arztpraxen, Architektur-
büros und analoge Dienstleistungsbetriebe sowie Anlagen (Verkehrsanlagen, 
Parkplätze, Fusswege) (vgl. Fritzsche/Bösch/Wipf, a.a.O., S. 990 Ziff. 17.5.2.2; 
Sommerhalder Forestier, in: Baumann et al., Kommentar zum Baugesetz des 

36

Kantons Aargau, Bern 2013, § 53 Rz. 21; EGV-SZ 2015 C 2.3 Erw. 6.1, EGV-SZ 
2010 C 2.2 Erw. 13.3).

Das Hundeausbildungszentrum steht einem unbestimmten Personenkreis offen 
und ist für jedermann zugänglich, auch wenn es sich vorab an Hundehalter rich-
tet. Laut der Konzeptskizze der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 wird die Zahl der Be-
sucher an den Turnieren zwar sehr gering sein; indessen schliesst sie die Anwe-
senheit von Begleitpersonen der Teams als Besucher/Zuschauer, d.h. von Per-
sonen ohne Hunde, nicht aus. Das Betriebskonzept sieht auch keinen Aus-
schluss von behinderten Hundehaltern aus − unbesehen der Frage, ob diesfalls 
eine unzulässige Diskriminierung vorläge. Eine wie auch immer geartete Mit-
gliedschaft, womit das Hundeausbildungszentrum nur einem definierten Perso-
nenkreis offenstünde und womit die öffentliche Zugänglichkeit in Frage gestellt 
werden könnte, ist nicht Zutrittsvoraussetzung. 

Bei dieser Sachlage ist auch die Rüge des Fehlens behindertengerechter Park-
plätze begründet. Bei insgesamt über 100 erforderlichen Parkplätzen sind ent-
sprechend (mindestens) drei Parkplätze für Behinderte auf dem Baugrundstück 
einzuplanen. Einen behindertengerecht ausgestalteten Nassraum hat die Be-
schwerdegegnerin Ziff. 4 im Untergeschoss bereits vorgesehen. 

4.5.3  Im Rahmen der erforderlichen Überarbeitung des Bauvorhabens bzw. bei 
der Prüfung der Bewilligungsfähigkeit des überarbeiteten Bauprojektes ist auch 
den weiteren Rügen der Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 betreffend die behinder-
tengerechte Konzeption der Baute (Beschwerde S. 23 Ziff. 11) Rechnung zu tra-
gen. 

4.6.1  Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis 13 machen auch geltend, es fehle eine 
Strasseneinfahrtsbewilligung (Beschwerde S. 17 Ziff. 6). 

4.6.2  Das Erstellen neuer und der Aus- und Umbau bestehender Zufahrten und 
privater Zugänge zu Strassen bedürfen einer Bewilligung des Strassenträgers 
(§ 47 Abs. 1 des Strassengesetzes [StraG; SRSZ 442.110] vom 15.9.1999). Eine 
Bewilligung ist auch erforderlich, wenn über eine bestehende Zufahrt ein 
wesentlich grösserer oder andersartiger Verkehr in eine Strasse geleitet werden 
soll (§ 47 Abs. 2 StraG). Zufahrten nach § 47 StraG sind bewilligungspflichtig, 
wenn sie (a) neu erstellt werden oder (b) Planungsmassnahmen oder 
Bauprojekte für bestehende Einfahrten und Zugänge eine zusätzliche oder 
andersartige Belastung erwarten lassen (§ 25 Abs. 1 der Strassenverordnung 
[StraV; SRSZ 442.111] vom 18.1.2000). Rechtsprechungsgemäss gilt ein Mehr-
verkehr von rund 25% (und mehr) als erheblich (VGE III 2010 179 vom 
21.12.2010 Erw. 2.2; EGV-SZ 2012 C 2.5 Erw. 6.5; vgl. Erw. 5 [21.3 %] und 

37

Erw. 6.5 [22 %]). Die Bewilligung wird verweigert, wenn der Gemeingebrauch 
erheblich behindert, die Umweltvorschriften nicht eingehalten oder die 
Verkehrssicherheit gefährdet würden (§ 48 Abs. 1 StraG). 

§ 4 ff. StraG unterscheidet National-, Haupt-, Verbindungs- und Nebenstrassen. 
Nebenstrassen sind alle übrigen öffentlichen Strassen, d.h. Strassen, welche 
unter keine der anderen drei Kategorien fallen (vgl. § 7 Abs. 1 StraG). Bei der 
Frauholzstrasse und beim Gotthardweg handelt es sich um Nebenstrassen. 
Träger der Nebenstrassen sind in der Regel Gemeinden, Genossenschaften des 
öffentlichen Rechts und Private (§ 7 Abs. 2 StraG). Der Gotthardweg ist zudem 
im Wegrodel, Verzeichnis der öffentlichen Wege mit privater Unterhaltspflicht in 
der  Gemeinde Steinen (kommunales Reglement Nr. 4.41) vom 28. Februar 1983 
eingetragen (Ziff. 15). 

4.6.3  Die Erteilung von Einfahrtsbewilligungen (Polizeierlaubnis) in Strassen 
dient in erster Linie dem öffentlichen Interesse an der Verkehrssicherheit. Es soll 
im Rahmen des Bewilligungsverfahrens geprüft werden, ob Einfahrten in 
Strassen den heutigen Anforderungen (Übersichtlichkeit, Einfahrtsradien usw.) 
genügen und entsprechend verkehrssicher sind (EGV-SZ 1999 Nr. 43 
Erw. 4.4.1). 

4.6.4  Für die Parkplätze auf KTN 1175 liegt noch keine Bewilligung vor 
(vorstehend Erw. 4.4.1 ff.). Die (temporäre) Nutzung dieser Parzelle als Parkplatz 
ist neu. Ebenso ist nicht davon auszugehen, und bestehen hierfür auch keine 
Anhaltspunkte, dass bis anhin von dieser Parzelle (selbst temporär) ein auch nur 
annähernd gleich grosser Verkehr in die Frauholzstrasse einmündete. Mit der 
Frage der Bewilligungsfähigkeit der (temporären) Parkplatznutzung wird mithin 
auch die Frage der Einfahrtsbewilligung zu prüfen sein. 

4.6.5  Für die Einfahrt ab den Bauparzellen KTN 1364 (und KTN 1128) in den 
Gotthardweg gilt das Gleiche. Es handelt sich um eine neue Einfahrt, die zudem 
bei 60 Parkplätzen ein relativ erhebliches Verkehrsmehr bedeutet, was auch die 
Sicherheit der übrigen Verkehrsteilnehmer (vgl. vorstehend Erw. 4.2.3) tangiert. 

4.6.6  Es stellt sich die Frage der Zuständigkeit für die Prüfung und Erteilung der 
Einfahrtsbewilligung. Der Gotthardweg (im fraglichen Bereich KTN BC.________) 
als öffentlicher Weg mit privater Unterhaltspflicht ist im Eigentum der 
Flurgenossenschaft AF.________-R.________ (vgl. webGIS). Die 
Beschwerdegegnerin Ziff. 4 ist Mitglied der Flurgenossenschaft (vgl. GR-act. A11 
S. 3 [= Verfahren III 2017 68 RR-act. II/01/A11]). 

38

Mit VGE III 2015 5 vom 24. Juni 2015 folgte das Verwaltungsgericht der 
Auffassung einer privaten Strasseneigentümerin, sie könne (als Strassenträgerin) 
für eine Baute eine Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des 
Strassenabstandes erteilen, nicht. Das Verwaltungsgericht führte aus (Erw. 5.3), 
die Ausnahme zur Unterschreitung des Strassenabstandes sei Teil der 
Baubewilligung (§ 42 Abs. 2 StraG). Bei der Baubewilligung, welche die 
Ausnahmebewilligung beinhaltet, handle es sich um eine Verfügung, welche 
hoheitlich (einseitig durch eine Behörde) erlassen werde (vgl. § 6 Abs. 1 VRP). 
Private seien nur zum Erlass von Verwaltungsverfügungen ermächtigt, soweit sie 
in Erfüllung von ihnen übertragenen öffentlichen Aufgaben handeln. Davon 
könne im vorliegenden Fall, in welchem die Beschwerdeführerin zu privaten 
Zwecken um eine Baubewilligung ersuche, nicht ausgegangen werden. 
Bewilligungsbehörde im Baubewilligungsverfahren sei gemäss § 76 Abs. 1 Satz 
1 PBG unbestrittenermassen der Gemeinderat. Sodann werde die 
Strassenhoheit gemäss § 10 StraG (Abs. 1: Zuständigkeit für die Projektierung, 
den Bau, den Unterhalt und die Verwaltung der Strassen) durch die Exekutive 
des Strassenträgers ausgeübt (Abs. 2 Satz 1); für Strassen von 
Genossenschaften des öffentlichen Rechts und Privaten sei der Gemeinderat 
Aufsichts- und Bewilligungsbehörde (Abs. 3). Folglich sei die Zuständigkeit des 
Gemeinderats für die Erteilung der Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung 
des Strassenabstands zu bejahen. Nichts anderes gilt v