# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8d44652-76a1-54a9-a149-f5973da2c585
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.03.2025 D-622/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-622-2025_2025-03-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-622/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richterin Giulia Marelli;   

Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Kamerun,  

(…),    

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 3. Januar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-622/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 15. November 2023 um Gewährung von 

Asyl in der Schweiz nachsuchte,  

dass sein Gesuch vom SEM im Bundesasylzentrum (BAZ) B._______ be-

handelt wurde, wo am 5. Dezember 2023 das Dublin-Gespräch stattfand,  

dass er in diesem Rahmen von seinem Reiseweg berichtete, welcher ihn 

ab 2019 und im Verlauf von vier Jahren von Kamerun über Nigeria, Niger, 

Algerien und Tunesien nach Italien geführt habe, wo er am 21. August 2023 

angekommen und registriert worden sei,  

dass das SEM mit Verfügung vom 23. Januar 2024 in Anwendung der Be-

stimmungen zum Dublin-Verfahren und gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG (SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein-

trat und dessen Wegweisung nach Italien anordnete,  

dass dieser Entscheid unangefochten in Rechtskraft erwuchs, innert mass-

geblicher Frist jedoch keine Überstellung nach Italien stattfand,  

dass das SEM im Nachgang dazu das Verfahren des Beschwerdeführers 

auf dessen Ersuchen wieder aufnahm und ihn am 29. August 2024 zu sei-

nen Gesuchsgründen anhörte,  

dass es anschliessend die Behandlung des Gesuches dem erweiterten 

Verfahren zuwies und am 7. November 2024 mit dem Beschwerdeführer 

eine ergänzende Anhörung durchführte,  

dass der Beschwerdeführer im Verlauf der beiden Anhörungen seine An-

gaben zu seinem mehrjährigen Reiseweg bestätigte und gleichzeitig Anga-

ben zu seiner Herkunft aus einer Ortschaft bei der Grossstad C._______ 

in der frankophonen Region D._______ machte,  

dass er zum Grund für sein Asylgesuch vorbrachte, er habe in seiner Hei-

mat um sein Leben zu fürchten, nachdem er sich ab Anfang 2019 während 

einiger Zeit als Mitglied einer Separatistengruppe an gewalttätigen Aktio-

nen gegen Tankstellen, die Lokalbevölkerung und gegen den örtlichen Po-

lizeiposten beteiligt habe,  

dass er sich dieser Gruppe auf Anweisung seines Vaters und des örtlichen 

Dorfchefs angeschlossen habe, nachdem sein Vater in Bali und damit im 

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englischsprachigen Teil von Kamerun ein grosses Stück Land gekauft 

habe, welches er habe bewirtschaften wollen,  

dass er wegen seiner Mitgliedschaft in der Gruppe namens "Ambazonie de 

Bali" respektive "Ambazonia Bali" von der Armee verhaftet und dabei aufs 

Schwerste misshandelt worden sei, ihm aber die Flucht gelungen respek-

tive von einem Dritten die Flucht ermöglicht worden sei, worauf er seine 

Heimat verlassen habe,  

dass für die Angaben und Ausführungen des Beschwerdeführers im Ein-

zelnen – soweit nicht nachfolgend darauf eingegangen wird – auf die Akten 

verwiesen werden kann,  

dass er ausserdem über psychische Beschwerden berichtete und am 

12. November 2024 drei Verlaufsberichte zu einer Behandlung wegen (… 

[einer Hauterkrankung]) einreichte, worauf – soweit wesentlich – nachfol-

gend eingegangen wird,  

dass das SEM mit Verfügung vom 3. Januar 2025 (eröffnet am 6. Januar 

2025) feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft 

nicht, und sein Asylgesuch ablehnte, verbunden mit der Anordnung der 

Wegweisung aus der Schweiz und des Wegweisungsvollzuges,  

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung am 29. Januar 2025 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob,  

dass er in seiner Eingabe die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und 

Gewährung von Asyl beantragte, eventualiter sei die Unzulässigkeit und Un-

zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges festzustellen und ihm die vorläu-

fige Aufnahme zu gewähren, subeventualiter sei die Sache zur Neubeurtei-

lung an die Vorinstanz zurückzuweisen,  

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung, Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 

und Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ersuchte,  

dass mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Feb-

ruar 2025 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh-

rung und amtlichen Verbeiständung wegen mutmasslicher Aussichtslosig-

keit der Beschwerde abgewiesen wurden (vgl. dazu die Akten),  

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dass der Beschwerdeführer gleichzeitig aufgefordert wurde, innert Frist ei-

nen Kostenvorschuss von Fr. 750.– einzuzahlen, unter Androhung des 

Nichteintretens im Unterlassungsfall (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG),  

dass der einverlangte Kostenvorschuss am 18. Februar 2025 eingezahlt 

worden ist, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht unter anderem zuständig für die Be-

handlung von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM ist, wobei das 

Gericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – und so auch vorliegend – 

endgültig entscheidet (vgl. dazu Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG und 

Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG richten,  

dass der Beschwerdeführer legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG) und er 

seine Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht sowie den Kostenvor-

schuss fristgerecht geleistet hat (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 52 Abs. 1 

VwVG), womit auf die Beschwerde einzutreten ist,  

dass die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich un-

begründet zu erkennen ist, weshalb über diese in einzelrichterlicher Zu-

ständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 

Richterin, mit summarischer Begründung und praxisgemäss ohne Durch-

führung eines Schriftenwechsels zu entscheiden ist (vgl. Art. 111 Bst. e so-

wie Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),  

dass vom Beschwerdeführer im Sinne eines Eventualbegehrens die Rück-

weisung der Sache an die Vorinstanz beantragt wird,  

dass jedoch – entgegen den sinngemäss anders lautenden Beschwerde-

vorbringen – der entscheidrelevante Sachverhalt als hinreichend erstellt zu 

erkennen ist, nachdem sich der Beschwerdeführer in den beiden Anhörun-

gen zu allen Aspekten seines Gesuches umfassend äussern konnte und 

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auch hinsichtlich seiner gesundheitlichen Beschwerden kein weiterer Ab-

klärungsbedarf besteht (vgl. dazu nachfolgend),  

dass daher die beantragte Rückweisung ausser Betracht fällt, womit das 

Gericht einen Entscheid in der Sache zu treffen hat (Art. 61 Abs. 1 VwVG), 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimat- oder Her-

kunftsstaat wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu ei-

ner bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauun-

gen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, 

solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss, wobei diese glaubhaft gemacht ist, wenn die Be-

hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gege-

ben hält, und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in 

wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich 

sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte 

oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG),  

dass das Bundesverwaltungsgericht die Anforderungen an das Glaubhaft-

machen von Vorbringen in verschiedenen Entscheiden dargelegt hat und 

dabei ständiger Praxis folgt (vgl. BVGE 2015/3 E. 6.5.1 sowie 2012/5 

E. 2.2), worauf verwiesen werden kann, 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zum Schluss gelangt, das 

Asylgesuch des Beschwerdeführers sei abzuweisen, weil von ihm keine 

rechtserhebliche Gefährdungssituation glaubhaft gemacht (Art. 7 AsylG) 

worden sei,  

dass es dabei in einer detaillierten Auseinandersetzung aufzeigt, dass der 

Sachverhaltsvortrag des Beschwerdeführers mit einer ganzen Reihe von 

schweren Mängeln behaftet sei,  

dass die vorinstanzlichen Feststellungen und Schlüsse zur Mangelhaf-

tigkeit des Sachverhaltsvortrages – auf welche anstelle einer Wiederho-

lung verwiesen werden kann – aufgrund der Aktenlage als durchwegs zu-

treffend erscheinen und vom Gericht zu bestätigen sind, zumal der Be-

schwerdeführer diesen auch nichts von Substanz entgegenzusetzen ver-

mag, 

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dass er zwar seine Gesuchsvorbringen nochmals umfassend bekräftig und 

er sich dabei auch insbesondere darum bemüht, die vorinstanzlichen Er-

wägungen zum Vorliegen deutlicher Widersprüche und Ungereimtheiten in 

seinen Sachverhaltsschilderungen zu entkräften,  

dass aufgrund der Aktenlage jedoch auch für das Gericht kein Anlass zur 

Annahme besteht, der aus dem frankophonen Gebiet stammende Be-

schwerdeführer – der weder Englisch spricht noch die lokale Sprache ver-

standen habe – habe sich aus dem von ihm vorgebrachten Grund im ang-

lophonen Gebiet einer sezessionistischen Gruppierung angeschlossen 

und als deren Mitglied an verschiedensten Gewaltakten mitgewirkt, worauf 

er verhaftet und Opfer von schweren Übergriffen seitens der Armee gewor-

den sei,  

dass seine diesbezüglichen Schilderungen nicht nur mit eklatanten Wider-

sprüchen behaftet, sondern auch ohne Substanz geblieben sind, weshalb 

mit dem SEM von konstruierten Gesuchsgründen auszugehen ist,  

dass insbesondere die Schilderungen zu den ausgeführten Aktionen, der 

an diesen beteiligten Personen sowie der Flucht aus der Polizeihaft derart 

widersprüchlich ausgefallen sind, dass nicht von tatsächlich Erlebtem aus-

gegangen werden kann, 

dass diese Widersprüche sich weder mit Erinnerungslücken noch mit Ner-

vosität oder Missverständnissen anlässlich der Anhörung erklären lassen, 

dass das SEM daher zu Recht die Flüchtlingseigenschaft verneint und das 

Asylgesuch abgelehnt hat,  

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer nach Aktenlage insbesondere auch weder über einen Aufenthalts-

titel für die Schweiz noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung ei-

nes solchen verfügt (Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 

2009/50 E. 9, je m.w.H.),  

dass somit zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Weg-

weisung entgegenstehen, da das SEM eine vorläufige Aufnahme von Aus-

ländern anzuordnen hat, wenn sich der Vollzug der Wegweisung als unzu-

lässig, unzumutbar oder unmöglich erweist (Art. 44 [zweiter Satz] AsylG 

i.V.m. Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]),  

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dass in diesem Zusammenhang festzuhalten bleibt, dass bezüglich der 

Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernissen nach ständiger 

Praxis der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, 

das heisst, allfällige Wegweisungshindernisse sind zu beweisen, wenn der 

strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu ma-

chen (BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar zu erkennen ist 

(Art. 83 Abs. 4 AIG), da weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des 

Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefähr-

dung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,  

dass es sich beim Beschwerdeführer um einen jungen Mann handelt, der 

aus dem frankophonen Gebiet von Kamerun stammt, welches nicht von 

den im anglophonen Landesteil herrschenden Unruhen betroffen ist,  

dass er gleichzeitig nicht nur an seinem Heimatort C._______, sondern 

auch in E._______, F._______ und G._______ – die alle im frankophonen 

Gebiet gelegen sind – über persönliche Anknüpfungspunkte verfügt, womit 

ihm eine Reintegration in der Heimat ohne weiteres möglich sein dürfte,  

dass entgegen den anders lautenden Beschwerdevorbringen auch kein 

rechtserheblicher medizinischer Behandlungsbedarf ersichtlich ist,  

dass der Beschwerdeführer zwar gemäss den vorgelegten Arztberichten 

wegen (… [einer Hauterkrankung]) behandelt worden ist und er sich des-

wegen wohl auch aktuell in Behandlung befindet,  

dass jedoch nichts ersichtlich ist, was für einen zwingenden Bedarf an einer 

weiteren Behandlung der (… [Erkrankung]) in der Schweiz sprechen 

würde, sondern diese auch in der Heimat erfolgen kann, und – über die 

blosse Behauptung hinaus – auch nichts ersichtlich ist, was ernsthaft für 

das Vorliegen einer schweren psychischen Erkrankungslage sprechen 

würde,  

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dass sich ein Vollzugshindernis auch nicht aus dem vom Beschwerdefüh-

rer vorgebrachten Wunsch nach der Heirat seiner in der Schweiz lebenden 

Partnerin ergibt, welche angeblich von ihm schwanger sei,  

dass das Vorbringen zudem als wohl bloss vorgeschoben zu erkennen ist, 

da der Beschwerdeführer keinerlei Angaben zur Person der angeblichen 

Partnerin gemacht hat, womit auch nichts ersichtlich gemacht ist, woraus 

sich allenfalls ein Anwesenheitsrecht ergeben könnte, 

dass schliesslich der Wegweisungsvollzug auch als möglich zu erkennen 

ist (Art. 83 Abs. 2 AIG), da der Beschwerdeführer verpflichtet ist, sich bei 

der dafür zuständigen Vertretung seines Heimatstaates die für seine Rück-

kehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

BVGE 2008/34 E. 12),  

dass nach dem Gesagten das SEM zu Recht den Vollzug der Wegweisung 

angeordnet hat,  

dass diesen Erwägungen gemäss die angefochtene Verfügung zu bestäti-

gen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzu-

weisen ist,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten des Verfahrens, wel-

che praxisgemäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind, dem Beschwerdefüh-

rer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1-3 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass der am 18. Februar 2025 in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss 

zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer 

 

 

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