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**Case Identifier:** dc8032ba-49fa-5474-bc2b-70909c187446
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-11
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 11.04.2024 720 23 331 / 82 (720 2023 331 / 82)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-23-331---82_2024-04-11.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 11. April 2024 (720 23 331 / 82) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rente; Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin i.V. Noëmi 
Hässle 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
A.a Der 1966 geborene A.____ reiste im Jahre 1990 in die Schweiz ein und arbeitete in der 
Folge in verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Seit dem Jahre 2003 übte er bei der B.____AG eine 
Tätigkeit als Strassenbauer aus. Vom 18. August 2021 bis zum 25. August 2021, vom 6. Sep-
tember 2021 bis zum 25. September 2021 sowie vom 7. Oktober 2021 bis zum 10. Dezember 
2021 war A.____ zu 100 % arbeitsunfähig. Am 8. Februar 2022 ersuchte er die IV-Stelle Basel-
Landschaft (IV-Stelle) um Kostenübernahme für angepasste Schuhe für die Freizeit und Arbeit. 
Nach durchgeführten Abklärungen erteilte die IV-Stelle am 7. Juli 2022 Kostengutsprache für 
jährlich bis zu zwei orthopädische Serienschuhe einschliesslich deren Fertigstellung nach 

 
 
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ärztlicher Verordnung. Für eine geringere Fussbelastung und im Alltag wurde eine Einlagenver-
sorgung als ausreichend erachtet.  
 
A.b  Nach weiteren Krankschreibungen meldete sich A.____ mit Gesuch vom 22. September 
2022 erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an, wobei er geltend machte, dass er aufgrund 
der Gicht in den Füssen und Knien teilweise an sehr starken Schmerzen leide, im Alltag beein-
trächtigt sei, nicht lange laufen oder stehen könne und aufgrund der Schmerzen schlecht schlafe. 
Nach Abklärung der beruflichen, erwerblichen und gesundheitlichen Verhältnisse verneinte die 
IV-Stelle mit Verfügung vom 20. April 2023 einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen. Zur 
Begründung führte sie an, dass A.____ sich aufgrund seiner aktuellen gesundheitlichen Situation 
derzeit noch nicht in der Lage sehe, eine berufliche Wiedereingliederung vorzunehmen. Zwecks 
Prüfung allfälliger weiterer Ansprüche wurde das Dossier der zuständigen Sachbearbeitung über-
geben. Nach weiteren Abklärungen lehnte die IV-Stelle einen Rentenanspruch nach durchgeführ-
tem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 27. September 2023 gestützt auf einen IV-Grad 
von 33 % ab.  
 
B.  Gegen diese Verfügung erhob A.____ (nachfolgend Beschwerdeführer) mit Eingabe 
vom 18. Oktober 2023 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialver-
sicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er die Zusprache einer ganzen IV-Rente mit 
Wirkung ab dem 1. März 2023 sowie die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Obschon 
die Einschätzung seiner Arbeitsfähigkeit im Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) 
vom 24. Juli 2023 von Dr. med. C.____, Facharzt für Orthopädie sowie für Physikalische und 
Rehabilitative Medizin, nicht bestritten werde, sei seine verbliebene Restarbeitsfähigkeit aufgrund 
seines fortgeschrittenen Alters von 57 Jahren, der fehlenden Berufsausbildung und -erfahrung im 
einschlägigen Bereich sowie seiner groben Hände und fehlenden Feinmotorik nicht mehr ver-
wertbar. 
 
C. Mit prozessleitender Verfügung vom 7. Dezember 2023 bewilligte die instruierende Prä-
sidentin dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung.  
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 8. Dezember 2023 schloss die IV-Stelle auf Abweisung 
der Beschwerde. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass es für die Invaliditäts-
bemessung nicht darauf ankomme, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarkt-
verhältnissen vermittelt werden könne, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch 
wirtschaftlich nutzen könne, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeits-
plätzen bestünde. Dabei seien auch sogenannte Nischenarbeitsplätze miterfasst, bei welchen 
teilinvalide Personen mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers bzw. der 
Arbeitgeberin rechnen können. Weiter führte sie an, dass gemäss der herrschenden Rechtspraxis 
die Verneinung der Verwertbarkeit bei unter 60-Jährigen die absolute Ausnahme bilde und nur 
vorkomme, wenn derart qualifizierende Begleitumstände hinzuträten, die auch für sich alleine 
betrachtet die Verwertbarkeit als höchst zweifelhaft erscheinen liessen. Im Übrigen gälte eine 
verbleibende Aktivitätsdauer von rund fünf Jahren rechtsprechungsgemäss grundsätzlich als aus-
reichend, um eine neue einfache Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sich einzuarbeiten und die 

 
 
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Arbeit auszuüben. Zudem seien keine qualifizierenden Begleitumstände ersichtlich, die einen an-
deren Schluss zuliessen. 
 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungs-
gericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-
rens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Be-
schwerde vom 18. Oktober 2023 ist demnach einzutreten. 
 
1.2 Am 1. Januar 2022 traten die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetztes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, der Verordnung 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) vom 11. September 2002, des 
IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 in Kraft. In 
zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen – grundsätz-
lich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder 
zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1; 144 V 210 E. 
4.3.1, je mit Hinwiesen). Die angefochtene Verfügung erging am 27. September 2023 und ein 
allfälliger Rentenanspruch wäre am 1. März 2023 entstanden. Folglich sind die ab 1. Januar 2022 
gültigen Rechtsvorschriften anwendbar. Sie werden jeweils in dieser Version wiedergegeben, zi-
tiert und angewendet. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Er-
werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 
Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfä-
hig (Art. 6 ATSG) gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 
8 ATSG) sind (lit. c).  
 
2.2 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis-
herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebre-
chen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

 
 
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Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 
zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 
(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach 
Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück-
sichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 
nicht überwindbar ist (Satz 2). 
 
2.3 Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in prozentualen An-
teilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf 
eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad von 50 – 69 % entspricht der prozentuale 
Anteil dem Invaliditätsgrad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % findet eine Abstufung 
statt, wobei die prozentualen Anteile gesetzlich festgelegt sind (Abs. 4). 
 
2.4 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Er-
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut-
bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Be-
ziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor-
den wäre (Valideneinkommen). Dies ist die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs 
(BGE 141 V 15 E. 3.2) mit den Untervarianten des Schätzungs- oder Prozentvergleichs (BGE 
114 V 310 E. 3a) und der ausserordentlichen Methode (BGE 128 V 29). 
 
3.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person stützt sich die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) 
auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung 
zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person ar-
beitsunfähig ist (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Februar 2024, 8C_122/2023, E. 2.3). Im Wei-
teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können  
(BGE 140 V 193 E. 3.2, 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
3.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt  
(BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach 

 
 
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entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin  
oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
3.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fach-
personen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten 
Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. Soll ein Versiche-
rungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis-
würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver-
lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergän-
zende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5 am Ende, mit Hinweis).  
 
4.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen im Wesentlichen folgende medizinische 
Unterlagen vor: 
 
4.2 Dr. med. D.____, FMH Radiologie, Radiologieinstitut E.____, hielt in seiner Beurteilung 
des MRT Vorfuss nativ und KM i.v. links vom 13. September 2021 eine ausgeprägte Manifesta-
tion von bekannten multiplen Tophi (Insertion der Tibialis anterior Sehne, dorsale Kapselanteile 
des Tarsometatarsalgelenkes I, dorsal angrenzend an die Basis Metatarsus III und IV und V [dem 
klinischen Befund entsprechend] sowie an typischer Läsionen medial angrenzend an das 
Grosszehengrundgelenk) fest. Nebenbefundlich wurde vermehrt Flüssigkeit entlang der Flexor 
hallucis longus Sehne, DD: Tendovaginitis, Kommunikation mit OSG und USG mit Verdacht auf 
dortigen Erguss festgestellt. 
 
4.3 Im Röntgenbericht vom 27. Oktober 2021 diagnostizierte Dr. D.____ beim Knie a.p./la-
teral rechts (1.1) eine beginnende Arthrose mit schmalen Randosteophytenbildungen des latera-
len Tibiaplateau interkondylär, (1.2) eine kleine Fabella popliteal, (1.3) eine Weichteilschwellung 
präpatellar ohne Verkalkung DD: Bursitis. Die Füsse würden beidseits (2.1) einen aspektmässi-
gen Status nach Amputation des Digitus IV rechts auf Höhe des MTP-Gelenkes, (2.2) einen hy-
poplastischen 1-gliedriger Digitus V links ohne Erosionen, (2.3) eine Erosion am medialen Aspekt 
des Köpfchen MT I links mit angrenzender Weichteilschwellung bei bekannter Gichtarthropathie, 
unauffälliges Köpfchen MT I rechts, (2.4) eine fibroostotische Ausziehung im Bereiche des Tar-
sometatarsalgelenkes I beidseits, rechts deutlich ausgeprägter als links ohne Erosionen, (2.5) 
übrige Artikulationen ohne wesentliche strukturelle Auffälligkeiten sowie (2.6) ein schmales mehr-
teiliges Os peroneum rechts aufweisen. 
 
4.4  Dr. med. F.____, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie FMH, diagnostizierte 
im Bericht vom 6. Dezember 2021 und in der Stellungnahme vom 16. Februar 2022 eine 

 
 
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chronische Gichtarthropathie mit Tophusbildung an den Füssen, links > als rechts und wieder-
holte die Diagnose aus dem MRI vom September 2021. Aufgrund der vorliegenden Veränderun-
gen sei für die Arbeit im Strassenbau ein angepasstes Schuhwerk angezeigt. Dies, da auch die 
aktuellen Stahlkappenschuhe zu Schmerzexazerbationen führen würden und die Arbeitsunfähig-
keit verlängern könnten.  
 
4.5 Die Versicherung G.____ gab im Rahmen der Abklärungen der weiteren Arbeitsunfähig-
keit/Arbeitsfähigkeit beim Swiss Medical Assessment- and Business-Center (SMAB) Bern ein 
monodisziplinäres Gutachten in Auftrag. Dr. med. H.____, Facharzt für Chirurgie sowie für ortho-
pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,  
diagnostizierte im Gutachten vom 27. April 2022 (1) Schmerzen beider Füsse bei beginnend de-
generativen Veränderungen des Fussskeletts beidseits und nachgewiesener Gichtartropathie 
beidseits, seit vielen Jahren bekannt ohne nachvollziehbare funktionelle Einschränkungen res-
pektive Auswirkungen, (2) persistierende Hyperurikämie, (3) v.a. chronischen Alkoholmissbrauch 
und (4) v.a. Leberparenchymschädigung, alles jedoch ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. 
Der Beschwerdeführer zeige ein völlig normales Gangbild in Strassenkonfektionsschuhen. Ent-
scheidend seien die Funktionsuntersuchungen im Stehen, welche völlig uneingeschränkt und 
schmerzfrei hätten vorgeführt werden können, insbesondere die Sehnenfunktionen beider Füsse 
seien vollständig in Ordnung und ohne Auffälligkeiten. Des Weiteren würden sich Hinweise für 
einen chronischen und fortgesetzten Alkoholüberkonsum bei erhöhten Alkoholmarkern und pa-
thologischen Leberwerten ergeben. Auch diese Befunde könnten eine Arbeitsunfähigkeit in der 
konkreten Tätigkeit nicht begründen. Wohl aber bestehe die Notwendigkeit einer medizinischen 
Therapie. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei durch die festgestellten Gesundheits-
störungen nicht beeinträchtigt und die Wiederaufnahme der gewohnten Tätigkeit sei ab sofort zu 
100 % möglich.  
 
4.6 Am 27. Juni 2022 führte das Radiologieinstitut E.____ ein CT Fuss rechts nativ und ein 
Röntgen BWS und LWS durch. PD Dr. med. I.____, Fachärztin FMH Radiologie mit European 
Diploma in Musculoskeletal Radiology (ESSR), diagnostizierte (1) ausgedehnte Gichttophi, be-
tont in der Tibialis anterior Sehne mit Erosionen des Os cuniforme mediale und der Basis des 
Metatarsus 1, (2) etwas geringere Gichttophi in der Kapsel des dorsalen TMT 2 Gelenkes/inter-
metatarsal 1/2 mit knöchernen Erosionen sowie intertarsal mit Erosionen des Processus anterius 
des Calcaneus und belgeitender Arthrose, (3) einzelne Uratkristallablagerungen im posterioren 
Syndesmosenband sowie im posterioren lateralen oberen Sprunggelenksband, (4) geringe Urat-
kristallablagerungen in der Extensor digitorum Sehne 5 sowie in der Abductor und Flexor hallucis 
Sehne, (5) flache linkskonvexe Thorakalskoliose mit geringer Spondylose sowie (6) Facettenarth-
rosen LWK 4-SWK 1.  
 
4.7 Im Verlaufsbericht von Dr. F.____ vom 5. Juli 2022 hielt diese an ihren Diagnosen vom 
6. Dezember 2021 resp. 16. Februar 2022 fest. Zudem stimmte sie dem Befund des CT Fuss 
rechts Röntgen BWS und LWS von PD Dr. I.____ vom 27. Juni 2022 zu und wiederholte die 
bereits am 16. Februar 2022 gestellte Diagnose zum MRI Vorfuss links 9/2021. Des Weiteren 
diagnostizierte sie (1) eine Hyperurikämie, pos. FA (Mutter), NW unter Allopurtherapie, neu A-
denuric 7/2022, (2.1) ein Thorakolumbovertebralsyndrom, (2.2) radiologisch 5/2022 flache 

 
 
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linkskonvexe Thorakalskoliose mit geringer Spondylose, (2.3) Facettenarthrosen LWK 4-SWK 1, 
(3.1) v.a. alkoholische Steatophepatitis, ED 03/22, (3.2) v.a. alkoholinduzierte Gastritis, ED 03/22, 
(3.3) Gamma-GT Erhöhung, makrozytäre Anämie, (4) eine arterielle Hypertonie, (5.1) eine peri-
phere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), (5.2) St. n. Amputation Dig IV Fuss rechts, Dig V 
Endglied Dig V Hand rechts, (5.3) anamnestisch St. n. Stent sowie (6) eine beginnende Gonarth-
rose rechts, Fingerpolyarthrosen. Der Beschwerdeführer berichte über Schmerzen in den Füssen 
beidseitig, rechts mehr als links, verbunden mit Schwellungen und Überwärmungen. Trotz spezi-
eller Arbeitsschuhen habe er maximal 3-4 Stunden pro Tag arbeiten können. Er habe fast jeden 
Tag Schmerzen und Schwellungen und könne maximal 500 Meter oder 10 Minuten gehen.  
 
4.8  Der RAD-Arzt Dr. C.____ setzte sich in der Stellungnahme vom 6. Juli 2022 mit den 
obigen Berichten auseinander. Aufgrund der aufgeführten verschiedenen Auffälligkeiten im Be-
reich beider Füsse sei die Belastbarkeit für eine einseitige ausschliesslich stehende und gehende 
Belastung über den gesamten Arbeitsalltag eingeschränkt und vermehrte Probleme seitens der 
Füsse bei der Berufsausübung seien nachvollziehbar. Die Indikation für orthopädische Serien-
schuhe im Sinne eines Arbeitsschuhs sei für überwiegend stehende und gehende Belastung 
nachvollziehbar und diene der beruflichen Integration auf Dauer.  
 
4.9 Im Sprechstundenbericht von Dr. med. J.____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, des Spitals K.____ vom 22. Juli 2022 wurde 
eine chronische Gichtartropathie mit Hohlfussbildung Fuss links > rechts, Punctum maximum In-
termetatarsale IV/V Basis links und MTP I-Gelenk links diagnostiziert. Weiter stimmte Dr. J.____ 
dem Befund von Dr. D.____ im Rahmen des MRI vom 13. September 2023 zu. Als Nebendiag-
nosen befand er (1) eine arterielle Hypertonie, (2) eine y-GT Erhöhung sowie (3.1) eine PAVK, 
(3.2) St. n. Amputation Dig. IV Fuss rechts, (3.3) Teilamputation Dig. V Fuss links, (3.4) Dig. V 
Amputation Endglied Hand rechts. 
 
4.10 Im Verlaufsbericht vom 19. September 2022 bestätigte Dr. F.____ die am 5. Juli 2022 
gestellten Diagnosen. Seit dem 17. Juni 2022 habe sie dem Beschwerdeführer eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Arbeit auf der Baustelle aber auch für eine angepasste Tätig-
keit ausgestellt. Auch bei einer weiteren Stabilisierung bleibe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für 
die bisherige Arbeit bestehen. Zudem werde es auch bei angepasster Tätigkeit aufgrund der ent-
zündlichen Erkrankung und den vorliegenden ausgeprägten Fussveränderungen immer wieder 
Pausen zur Erholung/Entlastung der Füsse brauchen, weshalb auch dann keine 100%ige Ar-
beitsfähigkeit vorliegen würde.  
 
4.11 Im Verlaufsbericht vom 20. Januar 2023 bestätigte Dr. F.____ die gestellten Diagnosen. 
Der Harnsäurespiegel sei unter Adenuric gut eingestellt. Trotzdem komme es phasenweise zu 
Rötungen und Schmerzen im Bereich der Tophi und bei kurzstreckigen Belastungen vermehrt zu 
Schmerzen. Es bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Arbeit auf 
der Baustelle. Vorerst sei auch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit 
attestiert worden. Bei weiterer Stabilisierung werde ein Arbeitsversuch mit 20 % mit einer leichten, 
wechselbelastenden Arbeit mit der Möglichkeit von Pausen angestrebt. Weiterhin sei festzuhal-
ten, dass es auch dann bei der Steigerung der angepassten Tätigkeit aufgrund der entzündlichen 

 
 
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Erkrankung und den vorliegenden ausgeprägten bildgebend bestätigten Fussveränderungen wie-
der Pausen zur Erholung/Entlastung der Füsse brauche und keine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor-
liege. 
 
4.12 Am 4. Mai 2023 erfolgte eine Ultraschalluntersuchung im Spital K.____. 
Dr. med. L.____, Fachärztin für Gastroenterologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, diagnos-
tizierte dabei (1) eine aethyltoxische Hepatophatie DD NAFLD, ED 03/2022, (2) ein Long-Barrett-
Ösophagus, ED 04/2022, (3) eine Gichtarthropathie Fuss links, (4) Status nach Harnwegsinfekt 
28.3.2022, (5) eine Lumbalgie, (6) eine arterielle Hypertonie, (7) eine PAVK sowie (8) eine Poly-
arthrose. In der Laborkontrolle hätten sich leicht erhöhte Transaminasen sowie eine erhöhte 
Gamma-GT gefunden. Im Blutbild finde sich neu, im Vergleich zur Voruntersuchung vom 22. April 
2022, eine Thrombopenie.  
 
4.13 In ihrer Stellungnahme vom 29. Mai 2023 bestätigte Dr. F.____ die gestellten Diagnosen. 
Es bestünden weiterhin rezidivierende Schmerzen und Schwellungen an den Füssen beidseitig, 
zum Teil auch am rechten Knie sowie Rückenschmerzen. Es liege weiterhin eine 100%ige Ar-
beitsunfähigkeit vor, welche auch durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden 
könne. Berufliche Massnahmen/Eingliederungsmassnahmen zur Herstellung oder Verbesserung 
der Erwerbsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seien nicht angezeigt. Auf Hilfsmittel bei den 
täglichen Lebensverrichtungen sei der Beschwerdeführer nicht angewiesen. 
 

4.14  Der RAD-Arzt Dr. C.____ nahm mit Schreiben vom 24. Juli 2023 Stellung zum medizini-
schen Sachverhalt. Beim Beschwerdeführer bestehe insgesamt eine langjährige Krankheitsvor-
geschichte mit langjährig internistisch-rheumatologischer Betreuung. Unter Berücksichtigung der 
klinischen und vor allem auch der radiologischen Befunde sei die überwiegend mittelschwere bis 
schwere Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar. Für eine leidensangepasste Tätigkeit er-
scheine jedoch unter Berücksichtigung der klinischen Befunde eine Anwesenheit am Arbeitsplatz 
ganztags zumutbar mit einer leichten Einschränkung der Leistungsperformance, sodass letztlich 
eine Arbeitsfähigkeit von 80 % resultiere. Die von Dr. F.____ im Bericht vom 19. September 2022 
attestierte Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Arbeit auf der Baustelle sei entsprechend nachvoll-
ziehbar. Auch die Einschätzung, dass in einer leidensangepassten Tätigkeit keine 100%ige Ar-
beitsfähigkeit vorliege, sei nachvollziehbar und spiegle sich in der 80%igen Arbeitsfähigkeit wie-
der. Aus dem Bericht von Dr. F.____ vom 12. Februar 2023 ergebe sich jedoch, dass es klinisch 
zu einer Verbesserung und Stabilisation des Gesundheitszustandes und der Belastbarkeit ge-
kommen sei. Mit diesem Hintergrund sei die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von Dr. F.____ nicht 
nachvollziehbar. Sie setze einerseits die Belastungen in der angestammten Tätigkeit den Belas-
tungen in einer leidensangepassten Tätigkeit gleich, was nicht korrekt sei, und beziehe in ihre 
Leistungsbeurteilung IV-fremde Faktoren wie die Ausbildung, das Alter, die Sprache und den all-
gemeinen Arbeitsmarkt mit ein. Zusammenfassend wurde festgehalten, dass auf die vorliegen-
den medizinischen Unterlagen abschliessend abgestützt werden könne und eine weitere Abklä-
rung nicht angezeigt sei. Unter Berücksichtigung der vorliegenden Befunde sei ab dem 6. Sep-
tember 2021 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bauarbei-
ter auszugehen. In einer leidensangepassten ausschliesslich leichten Tätigkeit könne der Be-
schwerdeführer unter Berücksichtigung seiner gesamten Diagnosen ganztags anwesend sein. 

 
 
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Es sei bei den chronischen Schmerzen und dem leicht erhöhten Pausenbedarf von einer einge-
schränkten Leistungsperformance auszugehen, so dass letztlich eine Arbeitsfähigkeit von 80 % 
resultiere.  
 
Die leidensangepasste Verweistätigkeit beschrieb Dr. C.____ wie folgt: Ausschliesslich leichte 
körperliche Tätigkeiten mit überwiegend sitzendem Anteil in Normalschicht und in temperierten 
Innenräumen. Keine überwiegend stehenden oder gehenden Tätigkeiten, keine Arbeiten in knien-
der oder hockender Position, keine Arbeiten auf Gerüsten oder Leitern, keine Sprung-  
oder Stauchbelastungen. Einhalten einer guten Arbeitsergonomie, Vermeiden von längeren 
Zwangshaltungen der Wirbelsäule. Heben und Tragen von Lasten körpernah mit kurzem Hebel-
arm. In einer leidensangepassten ausschliesslich leichten Tätigkeit könne der Beschwerdeführer 
unter Berücksichtigung seiner gesamten Diagnosen ganztags anwesend sein. Es sei bei den 
chronischen Schmerzen und dem leicht erhöhten Pausenbedarf von einer eingeschränkten Leis-
tungsperformance auszugehen, sodass letztlich eine 80%ige Arbeitsfähigkeit resultiere. 
 
5.1 Soweit es um die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der 100%igen Arbeitsun-
fähigkeit im angestammten Beruf des Beschwerdeführers geht, stimmen die Standpunkte der 
Parteien weitgehend überein. Uneinigkeit besteht hingegen in Bezug auf die Frage, wie sich die 
geschilderten gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des 
Beschwerdeführers in einer angepassten Verweistätigkeit auswirken. Die IV-Stelle vertritt den 
Standpunkt, dass beim Beschwerdeführer ab dem 6. September 2021 eine 80%ige Arbeitsfähig-
keit in einer angepassten Verweistätigkeit vorliege. Der Beschwerdeführer hingegen geht davon 
aus, dass eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch für eine angepasste Verweistätigkeit bestehe.   
 
5.2 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 27. September 2023 bei 
der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf den erwähnten Bericht von 
Dr. C.____ vom 24. Juli 2023. Dabei gelangte sie zur Auffassung, dass beim Beschwerdeführer 
ab März 2023 (frühestmöglicher Anspruchsbeginn) aus medizinischer Sicht die Ausübung einer 
leidensangepassten Tätigkeit im Umfang von 80 % zumutbar sei. Zumutbar sei eine ausschliess-
lich leichte körperliche Tätigkeit mit überwiegend sitzendem Anteil in Normalschicht und in tem-
perierten Innenräumen, keine überwiegend stehenden oder gehenden Tätigkeiten, keine Arbei-
ten in kniender oder hockender Position, keine Arbeiten auf Gerüsten oder Leitern, keine Sprung- 
oder Stauchungsbelastungen, Einhalten einer guten Arbeitsergonomie, Vermeiden von längeren 
Zwangshaltungen der Wirbelsäule, Heben und Tragen von Lasten körpernah mit kurzem Hebel-
arm. 
 
5.3 Entgegen der Auffassung der IV-Stelle kann den genannten Beurteilungen des RAD-
Arztes Dr. C.____ im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine ausschlaggebende Beweiskraft 
beigemessen werden. Bei der beweisrechtlichen Würdigung seiner Einschätzung ist vorab daran 
zu erinnern, dass Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen – wie bereits 
weiter oben festgehalten (vgl. E. 3.3) – nicht derselbe Beweiswert zukommt wie einem im Ver-
fahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem 
Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, 
wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. 

 
 
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Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs-
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 
97 E. 8.5 am Ende, mit Hinweisen). Solche Zweifel liegen hier vor. Vorweg ist festzuhalten, dass 
Dr. C.____ der Bericht von Dr. F.____ vom 20. Januar 2023, der Bericht von Dr. L.____ vom 4. 
Mai 2023 sowie die Stellungnahme von Dr. F.____ vom 29. Mai 2023 nicht vorlagen. Unklar bleibt 
insbesondere, ob es dem Beschwerdeführer tatsächlich zumutbar ist, ab dem 6. September 2021 
wieder eine angepasste Verweistätigkeit im Umfang von 80 % aufzunehmen. Während die be-
handelnde Fachärztin Dr. F.____ diese Frage verneint, wird sie von Dr. C.____ ohne Weiteres 
bejaht. Die Begründung seiner Einschätzung mag inhaltlich jedoch nicht zu überzeugen. So feh-
len in seiner Beurteilung jegliche Erwägungen, weshalb bereits ab dem 6. September 2021 eine 
80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Verweistätigkeit bestehen soll. Auch fehlt eine Be-
gründung für das Ausmass der Einschränkungen. Im Bericht vom 20. Januar 2023 hält Dr. F.____ 
fest, dass bei weiterer Stabilisierung ein Arbeitsversuch mit einem Pensum von 20 % mit einer 
leichten, wechselbelastenden Arbeit mit der Möglichkeit, Pausen einzulegen, angestrebt werde. 
Weiterhin sei festzuhalten, dass es auch dann bei der Steigerung der angepassten Tätigkeit auf-
grund der entzündlichen Erkrankung und den vorliegenden ausgeprägten bildgebend bestätigten 
Fussveränderungen Pausen zur Erholung/Entlastung der Füsse brauche und keine 100%ige Ar-
beitsfähigkeit vorliege. Ein solcher Arbeitsversuch hat jedoch nie stattgefunden. Während 
Dr. F.____ noch bis im Februar 2023 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auch in einer ange-
passten Verweistätigkeit ausgeht, deklariert Dr. C.____ diese Beurteilung als für nicht nachvoll-
ziehbar. Er begründet dies damit, dass Dr. F.____ die Belastungen in der angestammten Tätigkeit 
den Belastungen in einer leidensangepassten Tätigkeit gleichsetze und zudem IV-fremde Fakto-
ren wie das Alter, die Ausbildung und die Sprache in ihre Erwägungen miteinbeziehe. Inhaltlich 
setzt er sich jedoch kaum mit den Befunden auseinander und schliesst – vermutungsweise – aus 
der Verbesserung und Stabilisation des Gesundheitszustandes auf eine Arbeitsfähigkeit in einer 
angepassten Tätigkeit. Damit bleibt letztlich unklar, ab wann es dem Beschwerdeführer zumutbar 
ist, eine angepasste Verweistätigkeit aufzunehmen und ob eine höhere Arbeitsunfähigkeit als 20 
% besteht. Die Berechnung des IV-Grads zeigt zudem, dass der Beschwerdeführer bei der An-
nahme einer leicht höheren Einschränkung gegebenenfalls bereits einen Anspruch auf eine Teil-
rente hätte. Bei dieser Ausgangslage bestehen zumindest leichte Zweifel an der Einschätzung 
von Dr. C.____, sodass ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind. Nach dem Gesagten lässt 
die vorhandene medizinische Aktenlage keine abschliessende Beurteilung des Rentenanspruchs 
des Beschwerdeführers zu. Der relevante medizinische Sachverhalt bedarf vielmehr weiterer Ab-
klärung und die IV-Stelle hat ein externes medizinisches Gutachten zu veranlassen. 
 
6. Der Beschwerdeführer hat in seiner Beschwerde die Nichtgewährung eines leidensbe-
dingten Abzuges nicht gerügt. Wenn auch im vorliegenden Verfahrensstadium auf diese Thema-
tik nicht einzugehen ist, wird die IV-Stelle einen allfälligen Abzug in Erwägung zu ziehen und 
einen entsprechenden Anspruch zu prüfen haben. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass mit In-
krafttreten des neuen Art. 26bis Abs. 3 IVV per 1. Januar 2024 ein pauschalisierter leidensbeding-
ter Abzug vorzunehmen ist.  
 
7.1 Nach Art. 16 ATSG ist der Invaliditätsgrad beim erwerbstätigen Beschwerdeführer wie 
oben bereits erläutert (vgl. E. 2.4) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. 

 
 
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Grundsätzlich wurde die konkrete Berechnung des Invaliden- und Valideneinkommens nicht ge-
rügt. Eine Prüfung des Kantonsgerichts ergibt aber das Folgende: Als Valideneinkommen wurde 
der im Jahre 2022 erzielte Verdienst zur Berechnung herangezogen. Der allfällige Leistungsan-
spruch des Beschwerdeführers entstand jedoch erst im März 2023. Die IV-Stelle hat im Rahmen 
ihrer Abklärungen darauf verzichtet, eine allfällige Lohnentwicklung zu berücksichtigen, sodass 
das Valideneinkommen mangels Nachfrage bei der Arbeitgeberin nicht genügend abgeklärt 
wurde. Selbst bei Annahme einer genügenden Abklärung des Valideneinkommens und bei Ab-
stellen auf den im Jahre 2022 erzielten Verdienst wäre dieser auf ein Jahr hochzurechnen und 
an die Nominallohnentwicklung anzupassen. 
 
7.2 Zur Berechnung des Invalideneinkommen hat die IV-Stelle zurecht den Wert der Schwei-
zerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 2020, Tabelle 
TA1_triage_skill_level, Privater Sektor Total, Kompetenzniveau der Tätigkeit 1, Spalte Männer, 
Fr. 5'261.-- monatlich, basierend auf 40 Wochenstunden, herangezogen und auf die betriebsüb-
liche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Quelle: Bundesamt für Statistik [www.bfs.ad-
min.ch] Dokument je-d-03.02.03.02.04.01) x 12 Monate umgerechnet. Doch auch im Rahmen 
dieser Berechnung fehlt es an einer Anpassung an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 
2023.  
 
8. Als Ergebnis ist somit festzuhalten, dass die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen ist, 
als die angefochtene Verfügung vom 27. September 2023 aufzuheben und die Angelegenheit zur 
weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-
Stelle zurückzuweisen ist. 
 
9.1 Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden.  
 
9.2 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grundsätz-
lich auf den Prozessausgang abzustellen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung 
der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und Entscheidung (mit noch offenem Aus-
gang) für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als 
vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei, unabhängig davon, ob sie diese bean-
tragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird  
(BGE 137 V 210 E. 7.1 mit Hinweisen). Dieser Grundsatz gilt ausdrücklich auch für das kantonale 
Beschwerdeverfahren (Urteil des Bundesgerichts vom 23. August 2023, 9C_379/2022 E. 4.2; 
BGE 137 V 57 E. 2.1 und 2.2 mit Hinweisen). 
 
9.3 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-
Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-
- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand 
entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des bundesrechtli-
chen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfah-
renskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. 

 
 
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Vorliegend ist die IV-Stelle unterliegende Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihr zu auferlegen 
sind. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen (vgl. Art. 61 lit. g ATSG) 
 
10.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
- mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2).  
 
10.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.  
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der IV-Stelle Basel-
Landschaft vom 27. September 2023 aufgehoben und die Angelegen-
heit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass 
einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der IV-Stelle 
Basel-Landschaft auferlegt. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.