# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a2b3f97d-48b7-5d00-a1a2-8a31eee1749e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.10.2025 F-7932/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-7932-2025_2025-10-29.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-7932/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 9 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Basil Cupa, 

mit Zustimmung von Richterin Susanne Genner;   

Gerichtsschreiber Stefan Weber. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, geboren (...), 

Afghanistan, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM, 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 

(Dublin-Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 7. Oktober 2025 / N_______. 

 

 

 

F-7932/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.a Am (...) suchte der Beschwerdeführer in der Schweiz um Asyl nach. 

Gemäss seinen Angaben sei er am X._______ in Afghanistan geboren. Ein 

Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac) ergab, 

dass er am (...) in B._______ illegal in das Hoheitsgebiet der Dublin-Mit-

gliedstaaten eingereist war sowie am (...) in B._______ und am 29. Juli 

2025 in Österreich um Asyl ersucht hatte. 

A.b Am 11. August 2025 stellte das SEM sowohl bei den österreichischen 

als auch den Behörden von B._______ betreffend den Beschwerdeführer 

ein Informationsersuchen gemäss Art. 34 der Verordnung (EU) Nr. 

604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 

zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitglied-

staats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder 

Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen 

Schutz zuständig ist (Dublin-III-VO). 

In ihrer Antwort auf das Informationsersuchen teilten die Behörden von 

B._______ am 12. August 2025 mit, dass der Beschwerdeführer als 

A._______, geboren am Y._______, Afghanistan, registriert worden sei. 

Sein Asylverfahren sei noch offen und er habe keine Identitätsdokumente 

eingereicht. Am 14. August 2025 teilten die österreichischen Behörden in 

ihrem Antwortschreiben mit, der Beschwerdeführer sei in Österreich mit 

dem gleichen Geburtsdatum wie in der Schweiz registriert worden. Das 

Verfahren sei am (...) ohne inhaltliche Entscheidung eingestellt worden. 

Weiter übermittelten die österreichischen Behörden die Antwort auf ein In-

formationsersuchen an B._______ sowie Unterlagen zur Registrierung des 

Beschwerdeführers bei den Behörden von B._______ (vgl. SEM act. 16, 

18 und 19). 

A.c Am 14. August 2025 führte das SEM mit dem Beschwerdeführer eine 

Erstbefragung unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender (EB UMA) 

durch. Dabei wurden ihm diverse Fragen gestellt (hinsichtlich Personalien, 

Herkunft, persönliche Verhältnisse, Identitätsdokumente, Reiseweg, Euro-

dac-Abgleich, Alter, medizinische Fragen zur Altersabklärung). Ferner 

wurde ihm das rechtliche Gehör zur allfälligen Zuständigkeit Österreichs 

für die Durchführung des Asylverfahrens sowie zum medizinischen Sach-

verhalt gewährt. Auch wurde er über den Ablauf einer allfälligen medizini-

schen Altersabklärung informiert; dabei erklärte er, diesbezüglich keine 

Fragen zu haben (vgl. SEM act. 23).  

 

F-7932/2025 

Seite 3 

Bezüglich seines Alters führte er an, am X._______ geboren zu sein und 

nie einen Reisepass besessen zu haben. Er besitze jedoch eine Tazkira, 

deren Original sich bei seinen Eltern in D._______ befinde respektive es 

handle sich um eine elektronische Tazkira. Die eingereichte Kopie habe 

ihm sein Bruder per Handy geschickt. Sein Geburtsdatum stehe auf der 

Tazkira. Abgesehen davon habe seine Mutter die Geburtsdaten der Familie 

aufgeschrieben. Er sei heute 16 Jahre alt. Als sein älterer Bruder 

C._______ in die Schweiz gekommen sei, habe dieser auch das Alter sei-

ner Geschwister erwähnt. Mit zehn oder elf Jahren sei er mit seiner Familie 

nach D._______ ausgereist, wo er sich bis vor zehn Monaten aufgehalten 

habe. Danach sei er nach E._______ gegangen, wo er während zwei Wo-

chen geblieben sei. Anschliessend sei er für einen Monat in B._______ 

gewesen. Danach sei er über (Nennung Transitländer) bis in die Schweiz 

weitergereist. Er habe bis zur 7. oder 8. Klasse die Schule besucht. Als er 

mit Kindern in D._______ einen Streit gehabt habe, in dessen Verlauf er 

mit einem Stein am Kopf verletzt worden sei, habe er die Schule verlassen. 

Er sei damals 14 Jahre alt gewesen und er denke, dies sei vor zwei Jahren 

geschehen. Er sei mit sechs Jahren eingeschult worden. Er erinnere sich 

aber nicht, in welchem Jahr dies gewesen sei. Nach seinem Schulabgang 

habe er als Schneider gearbeitet. Er habe in B._______ und Österreich 

jeweils die gleichen Personalien angegeben wie in der Schweiz. In 

B._______ seien seine Angaben jedoch beliebig registriert worden. Die 

dortigen Grenzbehörden hätten sein Geburtsdatum mit Y._______ regis-

triert, obwohl er auf seine Tazkira hingewiesen habe. Als er sich gegen 

diese Registrierung gewehrt habe, hätten ihm die Behörden gesagt, er 

könne dies bei allfälligem Erhalt einer Aufenthaltsbewilligung korrigieren 

lassen. In der Schweiz lebe (Nennung Verwandte). Er könne deswegen 

nicht nach Österreich zurück. In F._______ lebe sodann ein (Nennung Ver-

wandter). 

A.d Die am (...) vom (Nennung Institut) erstellte 3-Säulen-Modell-Analyse 

(körperliche, radiologische und zahnärztliche Untersuchung/Beurteilung) 

zur Altersbestimmung ergab zum Zeitpunkt der Untersuchung vom 1. Sep-

tember 2025 ein durchschnittliches Lebensalter von 20.5 bis 23.2 Jahren 

und ein Mindestalter von 19 Jahren; die Volljährigkeit sei bestätigt. Das an-

gegebene Alter von 16 Jahren und sechs Monaten sei daher nicht möglich. 

A.e Die Vorinstanz gewährte dem Beschwerdeführer in der Folge am 

10. September 2025 das rechtliche Gehör zum Abklärungsergebnis, zu 

den Zweifeln des SEM an der vorgebrachten Minderjährigkeit und zur be-

absichtigten Anpassung seines Geburtsdatums auf den 1. Januar 2006. 

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Seite 4 

A.f Am 10. September 2025 ersuchte das SEM die österreichischen Be-

hörden um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 

Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO. 

A.g Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 12. September 2025 

Stellung zur beabsichtigten Altersanpassung. 

A.h Die österreichischen Behörden lehnten eine Wiederaufnahme des Be-

schwerdeführers am 22. September 2025 ab. Das SEM gelangte am 6. Ok-

tober 2025 erneut an die österreichischen Behörden und ersuchte gestützt 

auf Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 

2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) 

Nr. 343/2003 des Rates zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-

stimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Dritt-

staatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten 

Asylantrags zuständig ist (DVO), um Wiederaufnahme des Beschwerde-

führers. Am 7. Oktober 2025 wurde dieses Ersuchen gutgeheissen. 

B.  

Mit Verfügung vom 7. Oktober 2025 – eröffnet am 9. Oktober 2025 – trat 

die Vorinstanz auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, ver-

fügte seine Wegweisung aus der Schweiz nach Österreich und beauftragte 

den zuständigen Kanton (Bern) mit dem Vollzug seiner Wegweisung. Sein 

Geburtsdatum laute im ZEMIS auf den 1. Januar 2006 mit Bestreitungsver-

merk. Ferner händigte sie ihm die editionspflichtigen Akten aus und hielt 

fest, einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu. 

C.  

Der Beschwerdeführer focht diese Verfügung mit Beschwerde vom 14. Ok-

tober 2025 beim Bundesverwaltungsgericht an. Er beantragte, es sei der 

Nichteintretensentscheid des SEM aufzuheben und die Vorinstanz anzu-

weisen, auf das Asylgesuch einzutreten. Die Dispositivziffer 6 der Verfü-

gung sei aufzuheben und das SEM sei anzuweisen, sein Geburtsdatum im 

ZEMIS zu ändern und mit dem korrekten Geburtsdatum X._______ zu er-

fassen. 

D.  

Mit superprovisorischer Massnahme vom 16. Oktober 2025 setzte der In-

struktionsrichter den Vollzug der Wegweisung einstweilen aus. 

 

F-7932/2025 

Seite 5 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG). Der Be-

schwerdeführer ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 

VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 108 

Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist einzutreten.  

2.  

Der Beschwerdeführer beantragt explizit die Abänderung des im ZEMIS 

vermerkten Geburtsdatums (1. Januar 2006) auf den X._______ (vgl. zwei-

tes Rechtsbegehren). Die vorliegende Beschwerde richtet sich demnach 

sowohl gegen den Nichteintretensentscheid betreffend das Asylgesuch 

und die Wegweisung als auch gegen die ZEMIS-Eintragung. Über das Be-

gehren auf Änderung des im ZEMIS vermerkten Geburtsdatums ist nicht 

im vorliegenden Dublin-Verfahren zu entscheiden, weshalb ein separates 

Verfahren unter der Geschäfts-Nr. F-7982/2025 bezüglich der beantragten 

Datenänderung im ZEMIS eröffnet wird. 

3.  

3.1 Die vorliegende Beschwerde erweist sich – wie nachfolgend aufge-

zeigt – als offensichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrich-

terlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungs-

weise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG) ohne Durchführung 

eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung zu behandeln 

ist (Art. 111a AsylG). 

3.2 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

4.  

4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG). Diesbezüglich kommt die Dublin-III-VO zur Anwen-

dung. 

F-7932/2025 

Seite 6 

4.2 Im Falle einer unbegleiteten minderjährigen Person ohne familiäre An-

knüpfungspunkte (zu einem anderen Mitgliedstaat) ist gemäss Art. 8 Abs. 4 

Dublin-III-VO der Staat zuständig, in welchem jene einen Antrag auf inter-

nationalen Schutz gestellt hat, sofern es dem Wohl des Minderjährigen 

dient. Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat die Vorgänger-

bestimmung (Art. 6 Abs. 2 der Verordnung EG Nr. 343/2003 des Rates vom 

18. Februar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestim-

mung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaats-

angehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrages zuständig ist 

[Dublin-II-VO]) dahingehend ausgelegt, dass bei unbegleiteten Minderjäh-

rigen ohne familiäre Anknüpfungspunkte, die in mehr als einem Mitglied-

staat einen Asylantrag gestellt haben, derjenige Mitgliedstaat zuständig ist, 

in dem sich der Minderjährige aufhält, nachdem er dort einen Asylantrag 

gestellt hat (Urteil des EuGH vom 6. Juni 2013 in der Rechtssache  

C-648/11, M.A., B.T. und D.A. vs. Vereinigtes Königreich, Rn. 66). Als Min-

derjähriger gilt ein Drittstaatsangehöriger unter achtzehn Jahren (Art. 2 Bst. 

i Dublin-III-VO; Art. 1a Bst. d der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 

[AsylV 1, SR 142.311]). Unbegleitete Minderjährige sind vom Wiederauf-

nahmeverfahren ausgenommen (vgl. FILZWIESER/SPRUNG, Dublin-III-VO, 

2014, Kap. 15 f. zu Art. 8, m.H.). Der Stichtag, an dem Minderjährigkeit 

gegeben sein muss, ist dabei der Zeitpunkt der Einreichung des Asylge-

suchs. Sollte der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Asylantrags in der 

Schweiz minderjährig gewesen sein, wäre die Schweiz zuständig für die 

Behandlung des Asylgesuchs (statt vieler: Urteile des BVGer F-2948/2024 

vom 3. Dezember 2024 E. 4.2). 

5.  

Nachfolgend ist demnach zunächst zu prüfen, ob der Beschwerdeführer 

minderjährig und mithin die Schweiz für die Durchführung des Asyl- und 

Wegweisungsverfahrens zuständig ist. 

5.1 Im Dublin-Verfahren geht es nur um die Frage der Minder- respektive 

Volljährigkeit einer gesuchstellenden Person im Zeitpunkt der Einreichung 

des Asylgesuchs, nicht aber um das genaue Geburtsdatum. Im Asylverfah-

ren ist die Minderjährigkeit – der allgemeinen asylrechtlichen Beweisregel 

folgend – von der beschwerdeführenden Person zumindest glaubhaft zu 

machen (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 3 und 4.2.3). Im Rahmen einer Gesamt-

würdigung ist eine Abwägung sämtlicher Anhaltspunkte, die für oder gegen 

die Richtigkeit der betreffenden Altersangaben sprechen, vorzunehmen. 

Wesentlich sind dabei als für echt befundene Identitätspapiere oder eigene 

Angaben der betroffenen Person (vgl. Urteil des BVGer E-4931/2014 vom 

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Seite 7 

21. Januar 2015 E. 5.1.1, m.w.H.). Dabei kommt es umso weniger auf eine 

Gesamtwürdigung der Beweise an, je stärker die medizinischen Abklärun-

gen ein Indiz für das Vorliegen der Minder- respektive Volljährigkeit einer 

Person darstellen (BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.2). 

5.2 Die Vorinstanz kam in ihrem Entscheid insbesondere gestützt auf un-

substanziierte und tatsachenwidrige Aussagen des Beschwerdeführers in 

der EB UMA, das Fehlen rechtsgenüglicher Dokumente und den Umstand, 

dass das geltend gemachte Alter gemäss den Resultaten der forensischen 

Altersschätzung nicht zutreffen könne, zum Schluss, es sei von der Voll-

jährigkeit des Beschwerdeführers auszugehen. 

5.3 In der Rechtsmitteleingabe hält der Beschwerdeführer an seiner Min-

derjährigkeit und am Geburtsdatum vom X._______ fest. Er habe zwei äl-

tere Brüder und vier jüngere Geschwister. Sein ältester Bruder C._______ 

wohne seit (Nennung Zeitpunkt) in der Schweiz. Gemäss Dublin-III-VO sei 

die Schweiz zuständig für die Prüfung des Asylgesuchs eines unbegleite-

ten Minderjährigen, wenn sich ein Familienangehöriger rechtmässig in der 

Schweiz aufhalte. Er verfüge in Westeuropa über keine nahen Familienan-

gehörigen und möchte daher bei seinem Bruder oder in dessen Nähe le-

ben, was auch für seine Psyche wichtig sei. Das Original seines Passes, 

das er bei seinen Eltern angefordert habe, sei auf dem Postweg in die 

Schweiz. Seine Mutter habe ihm dies am (...) bestätigt. Die Annahme des 

SEM, dass er 19 Jahre alt sei, sei unzutreffend; er sei erst 16 Jahre alt. Der 

in der Schweiz lebende Bruder C._______ sei am (...) geboren, was der 

beigelegte Ausweis belege. Sein zweitältester Bruder G._______ sei ge-

mäss der eingereichten Kopie der Identitätskarte am (...) geboren. Seine 

jüngeren Brüder seien vierzehn respektive elf Jahre alt. Aus den Aussagen 

seines Bruders in dessen Asylverfahren sei ersichtlich, dass er damals im 

Asylgesuch als Altersunterschied zu G._______ ungefähr drei Jahre und 

zu ihm ungefähr fünf bis sechs Jahre angeführt habe. Auch dadurch ergebe 

sich, dass er den Jahrgang (...) habe. Ferner weise das Gutachten zur Al-

terseinschätzung eine sehr grosse Spannweite für sein Alter auf, so beim 

Zahnröntgen zwischen 15.1 Jahren und 26.4 Jahren. Diese Feststellung 

passe zu seinem tatsächlichen Alter von 16.6 Jahren. Das Handröntgen 

spreche zudem von einem Mindestalter von 16.1 Jahren, was sein echtes 

Alter von 16.1 Jahren abdecke. Hingegen widerspreche das Schicht-Rönt-

gen diesen Aussagen und gebe ein Alter zwischen 19 und 30 Jahren an. 

Diese Aussage sei falsch und es sei nicht erklärbar, wie mit dieser Alters-

einschätzung insgesamt sein angegebenes Alter von 16.6 Jahren widerlegt 

werden könne. Ferner sei ihm zu ermöglichen, mit seinem Bruder in der 

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Seite 8 

Schweiz zu leben und hierzulande eine berufliche und finanzielle Selbst-

ständigkeit aufzubauen. 

5.4 Die Vorinstanz hat vorliegend korrekt erwogen, dass der Beschwerde-

führer lediglich vage, oberflächliche und teilweise tatsachenwidrige Anga-

ben zu seiner Biografie und der Registrierung in B._______ vorbrachte. 

Befremdlich erscheint der Umstand, dass er sein Alter im Zeitpunkt seines 

Schulantritts und des Verlassens der Schule jeweils zu benennen ver-

mochte, nicht jedoch das jeweilige Kalenderjahr (vgl. SEM act. 23 Ziff. 

6.01). Wohl erscheint es auf den ersten Blick nachvollziehbar, dass er sich 

nicht mehr an das Jahr seiner Einschulung zu erinnern vermag; dennoch 

hätte von ihm eine Jahresangabe erwartet werden dürfen, zumal er eige-

nen Angaben zufolge während sieben bis acht Jahren die Schule besucht 

hat und sein genaues Geburtsdatum kennen will, weshalb er in der Lage 

sein müsste, das fragliche Jahr auszurechnen. Diese Schlussfolgerung gilt 

sodann auch für das Jahr, in welchem er die Schule verlassen haben will. 

So sei seinem Abgang ein Streit mit anderen Schulkindern vorausgegan-

gen, der zu einer Kopfverletzung geführt habe (vgl. SEM act. 23 Ziff. 6.01). 

Ein solcher Vorfall stellt zweifelsohne ein einschneidendes Ereignis dar, 

welches erfahrungsgemäss besonders gut im Gedächtnis haften bleibt. 

Dennoch bleibt er eine entsprechende Jahresangabe schuldig. Demge-

genüber war er imstande genau anzugeben, in welchem Zeitpunkt er aus 

D._______ ausreiste und wie lange er sich in einzelnen durchquerten Län-

dern, wie beispielsweise E._______ und B._______ aufhielt. Zudem ver-

mochte er auch das Einreisedatum in die Schweiz genau zu benennen (vgl. 

SEM act. 23 Ziff. 5.02 f.).  

 

Weiter vermag der Einwand nicht zu überzeugen, wonach sein in der 

Schweiz lebender Bruder C._______ gemäss beigelegtem Ausweis am (...) 

und sein zweitältester Bruder G._______ gemäss der eingereichten Kopie 

dessen Identitätskarte am (...) geboren sei und C._______ in dessen Asyl-

verfahren den Altersunterschied zu G._______ mit ungefähr drei und zu 

ihm mit ungefähr fünf bis sechs Jahren angeführt habe, weshalb diese Aus-

führungen mit dem von ihm geltend gemachten Geburtsdatum vereinbar 

seien. Zunächst einmal ist festzuhalten, dass C._______ in seinem Asyl-

verfahren – entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht – lediglich 

zu seinem jüngeren Bruder G._______ eine Altersangabe gemacht hat, in-

dem er anführte, er denke, dass G._______ eineinhalb bis zwei Jahre jün-

ger sei als er (vgl. SEM-Akten N 728 176, EB UMA vom 6. Oktober 2020, 

Ziff. 7.01). Gemäss dieser Angabe wäre somit G._______ bereits (Nen-

nung Zeitpunkt) geboren. Zudem nahm C._______ darin – oder auch in 

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der späteren Anhörung zu den Asylgründen zwanzig Tage später – weder 

Bezug auf das Alter des Beschwerdeführers noch führte er einen Altersun-

terschied zwischen ihnen an. Überdies vermag auch die eingereichte Ko-

pie der Identitätskarte des älteren Bruders G._______ nicht aufzuzeigen, 

dass der Altersunterschied zu C._______ in der Tat drei Jahre beträgt res-

pektive dass G._______ tatsächlich am (...) geboren wurde. Zum einen 

handelt es sich dabei lediglich um eine weder fälschungssichere noch 

überprüfbare Kopie einer Identitätskarte, zum anderen trägt G._______ auf 

dem Foto einen Schnauz mit Kinnbart, obwohl er im Ausstellungszeitpunkt 

dieses Ausweises erst 14 Jahre alt gewesen sein will. Der fragliche Aus-

weis ist daher zum Nachweis des Alters von G._______ nicht beweiskräf-

tig. Sodann bestehen zwischen den Aussagen des Beschwerdeführers und 

C._______ zur Anzahl ihrer Geschwister und deren Geschlecht erhebliche 

Ungereimtheiten. Gemäss Beschwerdeführer habe er vier Brüder und zwei 

Schwestern (vgl. SEM act. 23 Ziff. 3.01; Beschwerdeschrift S. 2). Hingegen 

führte C._______ in seiner EB UMA sechs Brüder und eine Schwester als 

Geschwister an (vgl. SEM-Akten N 728 176, EB UMA vom 6. Oktober 

2020, Ziff. 3.01).  

 

Es ist festzuhalten, dass er seine Identität und das von ihm vorgebrachte 

Geburtsdatum nicht durch Vorlage eines rechtsgenüglichen Beweismittels 

belegen kann. Ein solches wäre insbesondere ein gültiges Reise- oder 

Identitätspapier (Pass oder Identitätskarte). Die eingereichten Kopien sei-

ner elektronischen Tazkira und einer Seite des Reisepasses mit seinen 

Personalien wie auch die Kopien der Geburtsurkunden von C._______, 

G._______ und ihm können weder auf ihre Echtheit überprüft werden noch 

sind sie geeignet, den rechtsgenüglichen Nachweis seiner Identität zu er-

bringen. Explizit darauf angesprochen verneinte der Beschwerdeführer in 

der EB UMA zudem, jemals einen Reisepass besessen zu haben (vgl. SEM 

act. 23 Ziff. 4.02). Er zeigt denn auch nicht auf, wie und auf welchem Weg 

er zu einem Reisepass gekommen sein will. Zudem erstaunt, dass dieser 

Ausweis statt einer Unterschrift einen Fingerabdruck des Beschwerdefüh-

rers enthält, obwohl das Dokument am (...) ausgestellt wurde, einem Zeit-

punkt, in dem der Beschwerdeführer bereits sieben bis acht Jahre die 

Schule besucht hatte. Es war ihm im hiesigen Asylverfahren überdies mög-

lich, sowohl das Personalienblatt als auch sämtliche Seiten des Erstbefra-

gungsprotokolls eigenhändig zu unterschreiben, ohne dass aus den Akten 

ersichtlich oder geltend gemacht worden wäre, er hätte erst in den zwei 

Jahren seit der Ausstellung des fraglichen Reisepasses schreiben gelernt 

(vgl. SEM act. 1). Insgesamt kann diesen Beweismitteln daher keine 

rechtserhebliche Beweiskraft zum Nachweis des Alters des Beschwerde-

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Seite 10 

führers zuerkannt werden. Vor diesem Hintergrund braucht der Eingang 

des in Aussicht gestellten Originals des Reisepasses nicht abgewartet zu 

werden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2 S. 357). 

Hinsichtlich des Altersgutachtens hat die Vorinstanz alsdann zu Recht fest-

gehalten, dass der Beschwerdeführer in der Gesamtbeurteilung seine Min-

derjährigkeit nicht im Sinne von Art. 7 AsylG zumindest glaubhaft gemacht 

oder gar belegt hat. Es ist festzustellen, dass das im ZEMIS eingetragene 

Geburtsdatum (1. Januar 2006) mit dem Altersgutachten – angeführtes 

Mindestalter von 19.0 Jahren – vereinbar ist. Seine Angaben zum Alter und 

Geburtsdatum wirken konstruiert und die Vermutung liegt nahe, dass er die 

Vorinstanz über sein wahres Geburtsdatum und Alter zu täuschen ver-

sucht. Es steht unter Berücksichtigung des Ergebnisses des Altersgutach-

tens denn auch fest, dass er ein Geburtsdatum genannt hat, welches im 

Lichte der Untersuchungsergebnisse nicht möglich und demnach unglaub-

haft ist. 

Weiter wurde er in B._______ mit dem Geburtsdatum Y._______ als voll-

jährige Person registriert (vgl. SEM act. 16) und es kann davon ausgegan-

gen werden, dass ihn die dort zuständigen Behörden bei der Einreichung 

des Asylgesuches nicht mit einem beliebigen Geburtsdatum registriert ha-

ben. Zudem haben die österreichischen Behörden der Wiederaufnahme 

des Beschwerdeführers in Kenntnis der von ihm in der Schweiz zu seinem 

Alter gemachten Angaben und des ihnen eröffneten Resultats der Alters-

analyse letztlich zugestimmt (vgl. SEM act. 31, 36, 38 und 40). Dies spricht 

ebenfalls deutlich gegen die Richtigkeit des vom Beschwerdeführer ange-

gebenen Geburtsdatums (X._______) und für dessen Volljährigkeit. Hätten 

nämlich die österreichischen Behörden aufgrund der vom Beschwerdefüh-

rer in der Schweiz gemachten Angaben und den ihnen zugesandten Un-

terlagen zur Altersfeststellung den Eindruck erhalten, dieser sei tatsächlich 

minderjährig, hätten sie der Wiederaufnahme unter Verweis auf seine Min-

derjährigkeit wohl kaum zugestimmt. 

5.5 Die Vorinstanz ging folglich zu Recht von der Volljährigkeit des Be-

schwerdeführers aus. 

6.  

6.1 Nachdem die Minderjährigkeit des Beschwerdeführers als nicht glaub-

haft gemacht zu erachten ist, hat die Vorinstanz zu Recht die österreichi-

schen Behörden um seine Wiederaufnahme ersucht. Die Zuständigkeit 

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Seite 11 

Österreichs für das Asylverfahren ist angesichts des Eurodac-Treffers und 

der Gutheissung des Wiederaufnahmeersuchens grundsätzlich gegeben. 

Weiter sind aus Art. 16 Abs. 1 Dublin-III-VO keine Gründe ersichtlich, die 

eine Pflicht der Schweiz zur Prüfung des Asylgesuchs des Beschwerdefüh-

rers begründen könnten. Seine sich in der Schweiz aufhaltenden Verwand-

ten (…) stellen weder Familienangehörige im Sinne von Art. 2 Bst. g Dub-

lin-III-VO dar noch fällt die Beziehung zu ihnen in den Anwendungsbereich 

von Art. 16 Abs. 1 der Dublin-III-VO. Das Bundesverwaltungsgericht ver-

kennt nicht, dass ihm insbesondere der erwähnte Bruder eine emotionale 

Stütze durch dessen Nähe sein dürfte. Ein besonderes Abhängigkeitsver-

hältnis wegen schwerer Krankheit ist jedoch zu verneinen (vgl. dazu BVGE 

2017 VI/5 E. 8.3.3). Weder ist dargetan noch ersichtlich, dass der Be-

schwerdeführer auf eine ständige Betreuung durch seinen Bruder ange-

wiesen wäre. Das SEM hat zu Recht kein Abhängigkeitsverhältnis im Sinne 

des Art. 16 Dublin-III-VO festgestellt. Die grundsätzliche Zuständigkeit Ös-

terreichs bleibt deshalb bestehen. 

6.2 Österreich ist Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 

10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche 

oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-

kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967  

(SR 0.142.301) und kommt seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Ver-

pflichtungen nach. Es darf davon ausgegangen werden, dieser Staat aner-

kenne und schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richt-

linien des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 

26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aber-

kennung des internationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 

2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-

nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnah-

merichtlinie) ergeben. Unter diesen Umständen ist die Anwendung von 

Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt.  

6.3 Abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO kann jeder Mitgliedstaat 

beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-

tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn 

er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-

fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 erster Satz Dublin-III-VO). Dieses soge-

nannte Selbsteintrittsrecht ist zwingend auszuüben, wenn die Überstellung 

einer Person in den an sich zuständigen Mitgliedstaat zu einer Verletzung 

F-7932/2025 

Seite 12 

völkerrechtlicher Verpflichtungen der Schweiz führen würde (BVGE 2015/9 

E. 8.2.1). Gemäss Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 kann zudem das SEM das Asyl-

gesuch "aus humanitären Gründen" auch dann behandeln, wenn dafür ge-

mäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre. Bei dieser Entschei-

dung darf das Bundesverwaltungsgericht sein eigenes Ermessen nicht an 

Stelle desjenigen des SEM setzen (BVGE 2015/9 E. 7.6 und E. 8.1 in fine). 

6.3.1 Der Beschwerdeführer hat kein konkretes und ernsthaftes Risiko dar-

getan, die österreichischen Behörden würden sich weigern, ihn wieder auf-

zunehmen und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung 

der Regeln der Verfahrensrichtlinie zu prüfen. Den Akten sind denn auch 

keine Gründe für die Annahme zu entnehmen, Österreich werde in seinem 

Fall den Grundsatz des Non-Refoulement missachten und ihn zur Ausreise 

in ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus 

einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem er Gefahr 

laufen würde, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden. 

Ausserdem hat der Beschwerdeführer nicht dargetan, die ihn bei einer 

Rückführung erwartenden dortigen Bedingungen seien derart schlecht, 

dass sie zu einer Verletzung von Art. 4 der EU-Grundrechtecharta, Art. 3 

EMRK oder Art. 3 FoK führen könnten. Der Beschwerdeführer macht in der 

Beschwerde keine gesundheitlichen Probleme geltend und solche sind 

auch in den Akten nicht ersichtlich.  

6.3.2 Die Vorinstanz hat somit das Selbsteintrittsrecht von Art. 17 Dublin-

III-VO sowie Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 zu Recht nicht ausgeübt. Weder ist die 

Schweiz völkerrechtlich verpflichtet, auf das Asylgesuch einzutreten, noch 

sind humanitäre Gründe ersichtlich, welche einen Selbsteintritt nahelegen 

würden. Das ihr zustehende Ermessen hat die Vorinstanz rechtskonform 

ausgeübt (vgl. BVGE 2015/9 E. 8). 

7.  

Die Vorinstanz ist zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 

nicht eingetreten und hat die Wegweisung nach Österreich angeordnet. 

8.  

Die Beschwerde ist abzuweisen. Mit dem vorliegenden Urteil fällt der am 

16. Oktober 2025 angeordnete superprovisorische Vollzugsstopp dahin. 

9.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerdefüh-

rer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

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Seite 13 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren betreffend Datenbereinigung im ZEMIS wird 

vom vorliegenden Dublin-Verfahren getrennt und unter der Verfahrens-

nummer F-7982/2025 geführt. 

2.  

Die Beschwerde betreffend Nichteintreten auf das Asylgesuch und Weg-

weisung wird abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und an die 

kantonale Migrationsbehörde. 

 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Basil Cupa Stefan Weber 

 

 

 

Versand: