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**Case Identifier:** 589c2e8a-3009-5ad0-855b-13f5e178ce04
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2025 C-6048/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6048-2022_2025-11-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6048/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richterin Caroline Gehring, 

Richter Philipp Egli,    

Gerichtsschreiber Fabian Zumbühl. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Kosten Zwangsanschluss und 

Wiedererwägung,  

Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom  

5. Dezember 2022. 

 

 

 

C-6048/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Mit Schreiben vom 24. März 2022 meldete die Ausgleichskasse des 

Kantons B._______ (nachfolgend: Ausgleichskasse) der Stiftung 

Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz), dass die A._______ 

GmbH mit Sitz in C._______ eine Anfrage betreffend den Anschluss an 

eine Vorsorgeeinrichtung nicht korrekt beantwortet habe und im 

Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis von D._______ eine BVG-

Pflicht ab dem 1. Januar 2021 zu prüfen sei (Akten des 

Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 7 Beilage 1 S. 1). 

A.b Nachdem der A._______ GmbH im weiteren Verfahren das rechtliche 

Gehör von der Vorinstanz gewährt worden war (BVGer-act. 7 Beilage 4), 

erfolgte mit Verfügung vom 23. Juni 2022 rückwirkend per 1. Januar 2021 

der Zwangsanschluss an die Vorinstanz. Die Kosten für die Verfügung 

sowie für die Durchführung des Zwangsanschlussverfahrens legte die 

Vorinstanz auf gesamthaft Fr. 1'025.– fest (BVGer-act. 7 Beilage 7). 

A.c Mit Schreiben vom 19. Oktober 2022 wurde der Vorinstanz durch die 

Ausgleichskasse mitgeteilt, dass der Lohn von D._______ aufgrund einer 

Anpassung der Beschäftigungsdauer auf den Zeitraum vom 1. Januar 

2021 bis 31. Dezember 2021 nicht beitragspflichtig im Sinne des BVG sei 

(BVGer-act. 7 Beilage 8). 

A.d Mit Wiedererwägungsverfügung vom 5. Dezember 2022 hob die 

Vorinstanz den am 23. Juni 2022 verfügten Zwangsanschluss auf. Zugleich 

auferlegte sie der A._______ GmbH Kosten von Fr. 450.– für die 

Wiedererwägungsverfügung sowie von Fr. 1'025.– für den 

Zwangsanschluss gemäss Verfügung vom 23. Juni 2022 (BVGer-act. 7 

Beilage 10). 

B.  

B.a Gegen die Verfügung vom 5. Dezember 2022 erhob die A._______ 

GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 26. Dezember 2022 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte sinngemäss 

die Aufhebung des Kostenentscheides (BVGer-act. 1). 

B.b Die Beschwerdeführerin wurde mit Zwischenverfügung vom 

11. Januar 2023 aufgefordert, einen Kostenvorschuss in der Höhe von 

C-6048/2022 

Seite 3 

Fr. 800.– bis zum 10. Februar 2023 zugunsten der Gerichtskasse zu 

überweisen (BVGer-act. 3). Der einverlangte Kostenvorschuss ging am 

7. Februar 2023 in der Gerichtskasse ein (BVGer-act. 5). 

B.c Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 3. März 2023 die 

Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der 

Beschwerdeführerin (BVGer-act. 7). 

B.d Die Beschwerdeführerin replizierte mit Eingabe vom 24. April 2023. Sie 

hielt sinngemäss an ihren Anträgen fest (BVGer-act. 9). 

B.e Die Vorinstanz duplizierte mit Eingabe vom 11. Mai 2023. Sie hielt an 

ihren Anträgen fest (BVGer-act. 11). 

B.f Mit Instruktionsverfügung vom 12. Mai 2023 wurde zur Kenntnis 

gegeben, dass der Schriftenwechsel unter Vorbehalt weiterer 

Instruktionsmassnahmen am 22. Mai 2023 abgeschlossen werde (BVGer-

act. 12). 

B.g Mit unaufgeforderter Eingabe vom 24. Mai 2025 reichte die 

Beschwerdeführerin zusätzliche Unterlagen ein (BVGer-act. 13). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 VGG 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Die Vorinstanz 

erlässt in Erfüllung ihr übertragener öffentlich-rechtlicher Aufgaben des 

Bundes Verfügungen und ist damit eine Behörde nach Art. 33 VGG (Art. 33 

Bst. h VGG i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis BVG [SR 831.40]). Da keine das 

Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, ist 

das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung der angefochtenen 

Verfügung zuständig. 

1.2 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung berührt 

und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, 

sodass sie beschwerdelegitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Da die 

Beschwerde im Übrigen form- und fristgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 

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Seite 4 

und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und der Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt 

wurde (Art. 63 Abs. 4 VwVG), ist darauf einzutreten. 

2.  

Anfechtungsobjekt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet die 

Verfügung vom 5. Dezember 2022, mit welcher die Vorinstanz den am 

23. Juni 2022 verfügten Zwangsanschluss der Beschwerdeführerin 

wiedererwägungsweise und unter Kostenfolgen aufhob. Strittig und zu 

prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht die daraus entstandenen Kosten von 

gesamthaft Fr. 1'475.– (Fr. 1'025.– für den Zwangsanschluss und Fr. 450.–

für die Wiedererwägungsverfügung [Dispositiv Ziffer II]) der 

Beschwerdeführerin auferlegt hat. 

3.  

3.1 Arbeitnehmer, die bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn von mehr 

als Fr. 21'510.– Franken beziehen, unterstehen der obligatorischen 

Versicherung (Art. 2 Abs. 1 und 7 Abs. 1 BVG [in der ab dem 1. Januar 

2022 geltenden Fassung]). Ist der Arbeitnehmer weniger als ein Jahr lang 

bei einem Arbeitgeber beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der Lohn, den er 

bei ganzjähriger Beschäftigung erzielen würde (Art. 2 Abs. 2 BVG). 

Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu 

versichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge 

eingetragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen 

anschliessen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils 

rückwirkend auf das Datum des Stellenantrittes der zu versichernden 

Person (Art. 11 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 10 Abs. 1 BVG). 

3.2 Gemäss Art. 11 Abs. 4 BVG überprüft die AHV-Ausgleichskasse, ob die 

von ihr erfassten Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung 

angeschlossen sind. Der Arbeitgeber muss seiner AHV-Ausgleichskasse 

alle für die Überprüfung seines Anschlusses notwendigen Auskünfte 

erteilen (Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 18. April 1984 über die 

berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2, 

SR 831.441.1]) und ihr eine Bescheinigung seiner Vorsorgeeinrichtung 

zustellen, aus der hervorgeht, dass der Anschluss nach den Vorschriften 

des BVG erfolgt ist (Art. 9 Abs. 2 erster Satz BVV 2). 

3.3 Die AHV-Ausgleichskasse fordert Arbeitgeber, die ihrer 

Anschlusspflicht nicht nachkommen, auf, sich innerhalb von zwei Monaten 

einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 5 

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Seite 5 

BVG). Kommt der Arbeitgeber der Aufforderung der Ausgleichskasse nicht 

fristgemäss nach, so meldet ihn diese der Vorinstanz rückwirkend zum 

Anschluss (Art. 11 Abs. 6 BVG, vgl. auch Art. 9 Abs. 3 BVV 2). Die 

Vorinstanz ist verpflichtet, Arbeitgeber, die ihrer Anschlusspflicht nicht 

nachkommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG).  

3.4 Eröffnet die Auffangeinrichtung als Vorsorgeeinrichtung gemäss Art. 60 

Abs. 1 BVG ein Zwangsanschlussverfahren, so ist der Arbeitgeber auch ihr 

gegenüber verpflichtet, alle sachdienlichen Angaben zur Durchführung des 

Zwangsanschlusses – welcher zu den gesetzlichen Aufgaben der 

Vorinstanz gehört – zu erteilen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 11 Abs. 6 

BVG und Art. 10 BVV 2; Urteil des BVGer C-3601/2022 vom 10. Februar 

2023 E. 6.3). Es besteht demnach eine grundsätzliche Pflicht des 

Arbeitgebers, an der Feststellung des Sachverhalts betreffend 

Durchführung der beruflichen Vorsorge mitzuwirken (Urteil C-3601/2022 

E. 6.3 mit Hinweisen).  

3.5 Die Auffangeinrichtung und die Ausgleichskasse der AHV stellen dem 

säumigen Arbeitgeber den von ihm verursachten Verwaltungsaufwand in 

Rechnung (Art. 11 Abs. 7 BVG; vgl. auch Art. 3 Abs. 4 der Verordnung vom 

28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der beruflichen 

Vorsorge [SR 831.434]). Detailliert geregelt sind die entsprechenden 

Kosten im Kostenreglement der Auffangeinrichtung (vorliegend in der seit 

1. Januar 2022 geltenden Fassung). 

4.  

4.1 Eine Auferlegung der Kosten für das Zwangsanschlussverfahren 

inklusive einer allfälligen Wiedererwägung ist dann gerechtfertigt, wenn der 

Arbeitgeber erst verspätet mitwirkt und der Zwangsanschluss im Zeitpunkt 

des Erlasses der Verfügung der Vorinstanz (hier: 23. Juni 2022) nach der 

damaligen Sach- und Rechtslage zu Recht angeordnet wurde (vgl. Urteile 

des BVGer C-3613/2023 vom 3. September 2024 E. 3.6; C-3316/2021 vom 

23. Februar 2023 E. 3.1; C-5526/2020 vom 5. Oktober 2021 E. 3.2, je mit 

Hinweisen). Dabei liegt es weder an der Ausgleichskasse noch an der 

Vorinstanz, Nachforschungen zu veranlassen, ob und gegebenenfalls mit 

welcher Vorsorgeeinrichtung bereits ein Anschlussvertrag bestehen könnte 

(Urteil C-3601/2022 E. 5.3).   

 

 

C-6048/2022 

Seite 6 

4.2  

4.2.1  

4.2.1.1 Die Beschwerdeführerin beantragt sinngemäss die Aufhebung der 

Kostenauferlegung. Sie führt mit Beschwerde vom 26. Dezember 2022 

aus, dass die Angaben für die Erhebung einer BVG-Pflicht durch die 

Ausgleichskasse und die Vorinstanz erfolgt seien. Die Beschwerdeführerin 

habe die erste Mitteilung der Vorinstanz vom 7. April 2022 mit 

eingeschriebenem Brief bestritten. Die Ausgleichskasse sowie die 

Vorinstanz hätten fälschlicherweise angenommen, dass die Löhne für 11 

Monate anstatt richtigerweise in 12 Monaten ausbezahlt worden seien. 

Durch die Intervention der Beschwerdeführerin seien die Angaben 

schliesslich korrigiert worden. Die Beschwerdeführerin sehe nicht ein, 

jegliche Kosten zu übernehmen (BVGer-act. 1). 

4.2.1.2 Mit Eingabe vom 24. April 2023 hält die Beschwerdeführerin 

überdies fest, es sei von Beginn an klar gewesen, dass der ausbezahlte 

Lohn den Koordinationsabzug nicht übersteigen solle. Die zunächst 

falschen Angaben habe man im Austausch mit der Ausgleichskasse geklärt 

und sofort korrigiert. Richtigerweise habe man den Lohn der Monate 

November und Dezember 2021 bereits im November 2021 ausbezahlt. 

Nachdem eine Intervention bei der Ausgleichskasse erfolgt sei, habe diese 

die entsprechende Meldung an die Vorinstanz weitergeleitet. Es habe zu 

keinem Zeitpunkt die Gelegenheit bestanden, direkt bei der Vorinstanz eine 

Korrektur vorzunehmen (BVGer-act. 9). 

4.2.1.3 In ihrer unaufgefordert eingereichten Stellungnahme vom 24. Mai 

2025 verweist die Beschwerdeführerin zudem auf ein Schreiben der 

Ausgleichskasse vom 31. August 2023. In diesem wird festgehalten, dass 

die bei der Beschwerdeführerin durchgeführte gesetzliche Kontrolle der 

AHV-Abrechnung keine Differenzen zu Tage gefördert habe (BVGer-act. 

13 Beilage). 

4.2.2 Die Vorinstanz schliesst mit Vernehmlassung vom 3. März 2023 auf 

Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin habe die Pflicht, an 

der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken, insbesondere wenn es sich 

um Umstände handle, welche sie als Partei besser als die Behörde kenne. 

Erst nach der Verfügung vom 23. Juni 2022, mit welcher die Vorinstanz den 

Zwangsanschluss der Beschwerdeführerin verfügt habe, sei durch die 

zuständige Ausgleichskasse mitgeteilt worden, dass für das Jahr 2021 

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Seite 7 

keine Anschlusspflicht der Beschwerdeführerin bestehe. Die 

Zwangsanschlussverfügung vom 23. Juni 2022 sei aufgrund der damaligen 

Sach- und Rechtslage zu Recht erfolgt. Die Beschwerdeführerin sei darauf 

hingewiesen worden, dass sie sich, sollten die der Ausgleichskasse 

deklarierten Löhne nicht korrekt sein, bei dieser melden und der Vorinstanz 

ein Rektifikat einreichen solle. Es sei darauf hingewiesen worden, dass die 

Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit weiterhin von einer BVG-Pflicht 

auszugehen habe. Eine Stellungnahme sowie der Hinweis auf ein 

pendentes Rektifikationsverfahren sei dennoch ausgeblieben. Weder die 

zuständige Ausgleichskasse noch die Vorinstanz müssten diesbezüglich 

Nachforschungen anstellen. Im Übrigen sei der ursprüngliche Fehler 

ohnehin der Beschwerdeführerin anzulasten. Damit habe die 

Beschwerdeführerin den Zwangsanschluss durch vorwerfbares Verhalten 

verursacht, weshalb sie die entsprechenden Kosten zu tragen habe 

(BVGer-act. 7 S. 5 ff.). Soweit die Beschwerdeführerin zudem geltend 

mache, sie habe von Anfang an einen Lohn unterhalb des 

Koordinationsabzugs beabsichtigt und ihr sei keine Gelegenheit 

eingeräumt worden, bei der Vorinstanz direkt eine Korrektur vorzunehmen, 

könne sie nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dies, da vorliegend einzig 

entscheidend sei, dass die Beschwerdeführerin ihre Mitwirkungspflicht 

verletzt habe (BVGer-act. 11 S. 2). 

4.3  

4.3.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Ausgleichskasse die 

Beschwerdeführerin am 11. Januar 2022 darüber informierte, dass der 

Lohn von D._______ die BVG-relevante Eintrittsschwelle übersteige und 

dass entweder eine Kopie eines allfälligen bereits bestehenden BVG-

Anschlussvertrages zu übermitteln sei oder ein Anschluss an eine 

registrierte Vorsorgeeinrichtung zu erfolgen habe (BVGer-act. 7 Beilage 1 

S. 9). Die Beschwerdeführerin deklarierte im Fragebogen zur BVG-

Anschlusskontrolle, dass die einzelnen Löhne nicht über der 

massgeblichen Eintrittsschwelle lägen. Sie ergänzte das Formular des 

Weiteren mit dem Kommentar «PS: Eingaben fälschlicherweise zuerst 

falsch (Alle Löhne zusammen siehe Buha-Auszug)». Aus dem 

entsprechenden Buchhaltungsauszug ist der ausbezahlte Lohn für den 

Monat Dezember 2021 nicht ersichtlich. Die Lohnmeldung (Rekapitulation) 

an die Ausgleichskasse hält für den Zeitraum von Januar 2021 bis 

Dezember 2021 für D._______ einen Lohn von Fr. 21'770.– fest, während 

die Lohnbescheinigung diesbezüglich einen Betrag von Fr. 21'213.80 für 

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Seite 8 

die Monate Januar bis November 2021 festhält (BVGer-act. 7 Beilage 1 

S. 2, 4, 7 und 8).  

4.3.2 Aufgrund dieser Sachlage wurde die Vorinstanz von der 

Ausgleichskasse darüber orientiert, dass die Beschwerdeführerin die 

Anfrage betreffend Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht korrekt 

beantwortet habe und ein BVG-Anschluss zu prüfen sei (BVGer-act. 7 

Beilage 1 S. 1). In der Folge gewährte die Vorinstanz mit Schreiben vom 

7. April 2022 das rechtliche Gehör und forderte die Beschwerdeführerin 

dazu auf, sich einer Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen und eine 

rechtsgültig unterzeichnete, per 1. Januar 2021 gültige 

Anschlussvereinbarung zukommen zu lassen oder eine Bestätigung einer 

allfälligen fehlenden Anschlusspflicht zu übermitteln. Zudem drohte die 

Vorinstanz den Zwangsanschluss mit Kostenfolgen an, falls sie die 

erforderlichen Unterlagen nicht bis zum 16. Juni 2022 erhalte (BVGer-act. 

7 Beilage 4). Mit Schreiben vom 17. April 2022 teilte die 

Beschwerdeführerin mit, dass keine BVG-Pflicht bestehe, weil die 

einzelnen Löhne nicht über der Eintrittsschwelle liegen würden. Dies sei 

am 15. Januar 2022 der Ausgleichskasse gemeldet worden. Des Weiteren 

hielt die Beschwerdeführerin fest, dass sie ohne weitere Intervention die 

Angelegenheit als erledigt betrachte. Ein sinngemässes Schreiben ging 

auch an die Ausgleichskasse (BVGer-act. 7 Beilage 5).  

4.3.3 Mit Schreiben vom 21. April 2022 wurde die Beschwerdeführerin von 

der Vorinstanz darauf aufmerksam gemacht, dass der Lohn von 

D._______ vom 1. Januar 2021 bis zum 30. November 2021 Fr. 21'213.80 

und damit hochgerechnet auf das ganze Jahr 2021 Fr. 23'142.– betrage. 

Der Lohn sei deshalb BVG-pflichtig. Sollte dieser Lohn nicht korrekt sein, 

sei bei der zuständigen Stelle ein entsprechendes Rektifikat einzureichen. 

Am rechtlichen Gehör sowie an der entsprechend gesetzten Frist werde 

festgehalten und es sei weiterhin von einer BVG-Pflicht auszugehen 

(BVGer-act. 7 Beilage 6). In der Folge blieb eine weitere Stellungnahme 

der Beschwerdeführerin oder ein entsprechendes Rektifikatsverfahren 

aus. Die Vorinstanz nahm am 23. Juni 2022 den Zwangsanschluss der 

Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. Januar 2021 vor (BVGer-act. 7 

Beilage 7). 

4.3.4 Mit Schreiben vom 6. Oktober 2022 stellte die Beschwerdeführerin 

der Ausgleichskasse die korrigierte Lohnzusammenstellung für den 

Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 zu. Dieser ist zu 

entnehmen, dass der Lohn von D._______ für das Jahr 2021 Fr. 21'213.75 

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Seite 9 

beträgt (BVGer-act. 7 Beilage 8). Die Vorinstanz stellte in der Folge mit 

Schreiben vom 1. November 2022 eine Wiedererwägung der 

Zwangsanschlussverfügung in Aussicht (BVGer-act. 7 Beilage 9). 

Nachdem in der Folge eine Stellungnahme der Beschwerdeführerin 

ausblieb, erliess die Vorinstanz am 5. Dezember 2022 die 

Wiedererwägungsverfügung (BVGer-act. 7 Beilage 10).  

4.4  

4.4.1 Obwohl die Beschwerdeführerin selbst in ihrem Schreiben vom 

17. April 2022 ausführte, dass sie die Angelegenheit ohne eine Intervention 

der Vorinstanz als erledigt betrachte, unterliess sie trotz des 

anschliessenden Schreibens der Vorinstanz vom 21. April 2022, welche die 

Notwendigkeit eines weiterhin bestehenden Handlungsbedarfes gerade 

explizit vermittelte, weitere Schritte. Insbesondere wurde kein 

entsprechendes Rektifikat fristgemäss eingereicht. Erst am 6. Oktober 

2022 und somit über drei Monate nach Erlass der 

Zwangsanschlussverfügung übermittelte die Beschwerdeführerin der 

Ausgleichskasse die korrigierte Lohnzusammenstellung, woraufhin die 

Unterlagen an die Vorinstanz weitergeleitet und der Zwangsanschluss 

wiedererwägungsweise aufgehoben wurde. Damit hatte die Vorinstanz im 

Zeitpunkt der Zwangsanschlussverfügung vom 23. Juni 2022 aufgrund der 

Aktenlage keinerlei Anlass, an der Richtigkeit der Aufrechnung des Lohnes 

und der Notwendigkeit eines Zwangsanschlusses der Beschwerdeführerin 

zu zweifeln (vgl. Art. 2 und Art. 7 Abs. 1 BVG; E. 3.1 vorstehend). Die 

entsprechende Mitwirkung der Beschwerdeführerin hätte demnach ohne 

nennenswerte Umstände fristgemäss erfolgen und ein Zwangsanschluss 

vermieden werden können. Die Vorinstanz war zwar gehalten, den 

Sachverhalt abzuklären (Art. 12 VwVG), durfte aber die Mitwirkung der 

Beschwerdeführerin in Anspruch nehmen und voraussetzen (Art. 13 

VwVG; vgl. E. 3.4 und 4.1 vorstehend). 

4.4.2 Die Beschwerdeführerin hat ihre Mitwirkungspflicht verletzt, indem 

sie es unterlassen hat, bereits vor Erlass der Zwangsanschlussverfügung 

eine korrigierte Lohnzusammenstellung einzureichen. Vor diesem 

Hintergrund erweist es sich als gerechtfertigt, dass die Vorinstanz der 

Beschwerdeführerin die Kosten für das Zwangsanschluss- und 

Widererwägungsverfahren auferlegt hat. Der angefallene Aufwand wird 

durch die Vorinstanz ausnahmslos in Rechnung gestellt (vgl. E. 3.5 

vorstehend). Bei der Grösse des Unternehmens handelt es sich um keinen 

relevanten Anknüpfungspunkt für die Bemessung der Kosten. Soweit die 

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Seite 10 

Beschwerdeführerin diesbezüglich ausführt, dass sie ein Mikro-

unternehmen darstelle und der Beschwerde deshalb unkonventionell und 

ohne Verlegung von Kosten stattzugeben sei (vgl. BVGer-act. 1), dringt sie 

damit entsprechend nicht durch.  

4.4.3 Das Kostenreglement der Vorinstanz (gültig ab 1. Januar 2022) 

(BVGer-act. 7 Beilage 7 S. 13 f.) sieht gemäss Art. 2 Abs. 2 Bst. a und b 

betreffend Verfügung und Durchführung des Zwangsanschlusses Kosten 

von Fr. 1'025.- (Fr. 450.– plus Fr. 575.–) vor. Weiter werden die Kosten für 

eine Wiedererwägungsverfügung auf Fr. 450.– festgesetzt (Art. 2 Abs. 2 

Bst. c des Reglements). Die von der Vorinstanz verfügten Kosten in der 

Höhe von insgesamt Fr. 1'475.– erweisen sich demnach als 

reglementskonform.  

4.5 Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. 

5.  

5.1 Für das vorliegende Verfahren werden die Kosten unter 

Berücksichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache auf 

Fr. 400.– festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 1, 2 und 4 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind der 

unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– ist zur 

Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. Die Gerichtskasse ist 

anzuweisen, den Differenzbetrag von Fr. 400.– der Beschwerdeführerin 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 

5.2 Weder der unterliegenden (nicht anwaltlich) vertretenen 

Beschwerdeführerin noch der Vorinstanz ist eine Parteientschädigung 

zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). 

 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.  

C-6048/2022 

Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen. Der 

Restbetrag von Fr. 400.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der 

Rechtskraft des Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das BSV und 

die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Fabian Zumbühl 

  

C-6048/2022 

Seite 12 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in 

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 

100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am 

letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen 

Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist 

(Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 

Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 

Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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