# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d8f6a518-32d4-5685-8c59-d250174b5f19
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 16.08.2011 R 2010 82
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2010-82_2011-08-16.pdf

## Full Text

R 10 82
5. Kammer 

URTEIL
vom 16. August 2011

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Wiederherstellungs- und Bussverfügung

1. a) … ist Eigentümer von Parzelle Nr. 1542 im Gebiet „…“. Die Parzelle Nr. 1542 

liegt in der Landwirtschaftszone, überlagert von einer Landschaftsschutzzone. 

Auf ihr befindet sich das Ferienhaus Assek.-Nr. 234A. … erwarb die 

Liegenschaft am 12. Mai 1987 von ... 

b) Das damals bestehende Stallgebäude wurde 1976 standortbedingt in ein 

Wohngebäude umgebaut. Gemäss den Angaben in den Bauakten war das 

Mauerwerk grau geplant. Mit Verfügung vom 17. März 1976 hielt der Kanton 

fest, dass das Abwasser in einer abflusslosen, wasserdichten Grube zu 

stapeln sei.

c) Am 21. Juni 1982 wurde eine Bewilligung an … erteilt, wonach die 

Wasserleitung zum Brunnen unterirdisch zu führen sei. Die Gemeinde 

untersagte dabei ausdrücklich, das Haus anzuschliessen.

d) Im Jahre 1995 stellte … bei der Gemeinde ein Gesuch, um einen Zaun von 

zirka 92 m Länge und 1 m Höhe um seine Liegenschaft errichten zu dürfen. 

Dieses Zaunerstellungsgesuch wurde am 10./11. Juli 1995 rechtskräftig 

abgelehnt.

e) In den Folgejahren 1997 und 2004 wurden … Fenstereinbauten bewilligt. 

f) Nach Angaben der Gemeinde beobachtete … im Jahre 2007, dass … den 

Forst- und Feldweg zu seiner Liegenschaft verbreitert und mittels 

leitplankenähnlicher Metallteile abgestützt habe. Weiter sei im Jahre 2009 

beobachtet worden, wie … den betreffenden Weg auch noch mit Steinen 

gesichert habe. … erstattete darauf am 23. November 2009 Anzeige, worauf 

die Gemeinde noch im November 2009 einen Augenschein durchführte.

g) Mit Vernehmlassung vom 22. Februar 2010 äusserte sich … zur Streitsache.

h) Mit Entscheid vom 16. April 2010 verweigerte die Gemeinde dem 

Gesuchsteller … die Bewilligung für einen Wegausbau, für die Errichtung 

eines Holzzaunes, für Malereien an der Hausfassade, für die Montage eines 

Plastikwindschutzes und einer Solaranlage auf einem 1 m hohen Metallrohr. 

Für die Installation der Solaranlage wurde eine Baubewilligung in Aussicht 

gestellt, sofern diese aufs Dach verschoben würde. Ferner wurde dem 

Bauherrn mitgeteilt, dass nach Eintritt der Rechtskraft des Baubescheids ein 

Buss- und Wiederherstellungsverfahren durchgeführt werde. Dieser 

Entscheid vom 16. April 2010 erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

i) In der Folge entfernte … die leitplankenähnlichen Stützen und Querabschläge 

aus dem Forst- und Feldweg, ebenso wie die Windschutzscheiben.

j) Mit Buss- und Wiederherstellungsverfügung vom 22. Juni 2010 hielt die 

Gemeinde fest, dass … Bauarbeiten ohne Baubewilligung durchgeführt habe 

(so Erneuerung und Verbreiterung Zufahrtsweg, Holzzaun um Ferienhaus, 

Malereien an Aussenwänden Ferienhaus, Plexiglasplatten vor Balkon als 

Witterungsschutz, Solaranlage auf einem ca. 1 m hohen Metallrohr beim 

Ferienhaus, Zuführung und Anschluss Wasserleitung in Ferienhaus). Für das 

mehrfache und wiederholte Bauen ohne Baubewilligung (so Errichtung 

Holzzaun nach rechtskräftiger Abweisung des Baugesuchs am 10./11. Juli 

1995; Ausbau Feldweg ohne Rücksprache mit Grundeigentümer) erachte die 

Gemeinde eine Busse von Fr. 3'500.-- für angemessen und vertretbar. Es 

lägen Verstösse gegen das formelle und materielle Baurecht vor. Die 

Einkommens- und Vermögensverhältnisse seien durch … nicht bekannt 

gegeben worden. Die Bussenhöhe sei daher aufgrund des Lebensstandards 

festgelegt worden, wobei der Gebüsste Besitzer von Liegenschaften in … und 

in … sei. Die nichtbewilligten Gebäudeteile seien bis zum 31. August 2010 

wieder herzustellen. Die erwähnten baulichen Vorkehrungen stünden im 

Widerspruch zur geltenden Gesetzgebung. Das öffentliche Interesse an der 

Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes überwiege das private 

Interesse von … an der Beibehaltung des gesetzwidrigen Zustandes bei 

weitem. Zudem habe … die Arbeiten trotz ausdrücklichen Verbots bzw. 

Verweigerung der entsprechenden Baubewilligung ausgeführt. Der 

Zufahrtsweg müsse wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt 

werden. Die Verbreiterung und die Abstützung mit leitplankenähnlichen 

Metallkonstruktionen sei ebenso wieder rückgängig zu machen, wobei die 

Metallteile fachgerecht zu entsorgen seien. Auch bezüglich Umgebung sei 

wieder der ursprüngliche Zustand herzustellen. Der Holzzaun sei zu entfernen 

und die Erdlöcher einzudecken und zu begrünen. Die Malereien an den 

Aussenwänden seien zu entfernen und gegebenenfalls in gleichem Ton wie 

die bestehende Hausfassade (grau) zu verputzen. Weiter sei der 

Wetterschutz vor dem Balkon von zirka 6 x 1 m zu demontieren und zu 

entsorgen. Ebenfalls sei die Solaranlage abzubauen. Diesbezüglich könne ein 

positiver Bescheid für die Montage von Sonnenkollektoren auf dem Dach – 

ohne Stange – in Aussicht gestellt werden. Ein entsprechender Plan sei 

vorgängig zur Genehmigung einzureichen. Die Wasserleitung mit Zufuhr ins 

Haus sei vollständig zu demontieren und der Mauerdurchbruch wieder 

zuzumauern. Vor der Zuschüttung des Grabens sei die Bauabnahme durch 

die Gemeinde zu veranlassen. Bei allfälliger Unterlassung der baulichen 

Wiederherstellung werde eine Ersatzvornahme durchgeführt und ein 

gesetzliches Pfandrecht für die Kosten der allfälligen Ersatzvornahme 

beansprucht. 

2. Am 24. August 2010 erhob … – nach anfänglichem Akzept – Beschwerde 

beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit dem Begehren um 

Aufhebung der angefochtenen Buss- und Wiederherstellungsverfügung vom 

22. Juni 2010. Kritisiert wurde insbesondere eine mangelhafte 

Sachverhaltsdarstellung durch die Gemeinde. Es sei vor allem keine Klärung 

erfolgt, wann die Kontraventionen stattgefunden hätten. Im Einzelnen brachte 

er dazu vor: Bei der Zufahrt seien immer nur Steine weggeräumt worden. Die 

Strasse sei abwärts gerutscht. In den 90-iger Jahren sei darum der Einbau 

zweier Querabschläge und leitplankenähnlicher Stützen erfolgt. Die 

Solaranlage sei schon 1977 oder 1978 auf das Dach montiert worden. 1993 

sei bloss das Panel ausgetauscht worden. Für die Montage auf der Dachhaut 

aufliegend sei das Dach zu wenig steil. Zudem sei eine Nutzung im Winter 

wegen des Schnees so nicht möglich. Der Zaun ums Haus sei nicht neu, 

sondern vorbestehend. Schon 1992 sei er ersetzt worden, was den 

Gemeindebehörden bekannt sei. Das Baugesuch von 1995 habe damit nichts 

zu tun. Der 1995 nachgesuchte Zaun hätte zur Abzäunung der ganzen 

Parzelle Nr. 1542 gedient. Die Wandmalereien am Haus seien zum Teil 

bereits 1991, zum Teil erst 2001 angebracht worden. Die Einleitung von 

Wasser ins Haus sei schon beim Bau des Ferienhauses (1976 oder 1977) 

durch … erstellt worden. Er habe an der Wasserleitung nie etwas geändert. 

Der beanstandete Plexiglasschutz sei keine feste Installation. Vielmehr sei er 

frei beweglich und könne je nach Bedarf angebracht oder entfernt werden. 

Der Glasschutz werde mit Haken an der Dachrinne angehängt und unten am 

Balkongeländer festgezurrt. Der Wetterschutz sei während der Abwesenheit 

der Bewohner gedacht und sehr sachdienlich. Die verhängte Baubusse sei 

überdies verjährt. Die 5-jährige Verjährungsfrist habe mit der Beendigung der 

rechtswidrigen Baute begonnen. Die absolute Frist betrage gemäss Art. 95 

Abs. 4 des kantonalen Raumplanungsgesetzes (KRG) 10 Jahre. Die 

Wegzufahrt (Stützen und Querabschläge) seien schon in den 90-iger Jahren 

ausgeführt worden. Die Wegräumung der Steine und das Ersetzen von 

weggespültem Material seien nicht bewilligungspflichtig gewesen. Die 

Solaranlage sei 1993 lediglich ersetzt und nicht neu montiert worden. Die 

Wandmalereien stammten von 1991 und 2001. Das Zuführen von Wasser ins 

Haus sei längst (1977/1978) vor seinem Erwerb im Jahre 1987 geschehen. 

Die eingetretene Verjährung wäre von Amtes wegen zu beachten gewesen. 

Beim Plexiglasschutz handle es sich um keine Festinstallation; vielmehr sei 

sie nur temporär angebracht, nämlich im Winter bei seiner Abwesenheit. 

Diese Schutzvorrichtung sei somit nicht einsehbar, weshalb eben auch kein 

Verstoss gegen die kommunalen Ästhetikvorschriften vorliegen könne. Was 

die Restitution betreffe, so sei die Zufahrt bereits wieder in den vorherigen 

Zustand zurückversetzt worden. Das Problem habe sich damit erledigt. 

Bezüglich der Solaranlage sage die Gemeinde in der Verfügung vom 16. April 

2010 selbst, dass sie früher solche Anlagen bewilligt habe und ihre Praxis erst 

mit dem Inkrafttreten des neuen KRG (1. November 2005) geändert habe. 

Davor seien Solaranlagen gesetzeskonform gewesen. Er berufe sich (als 

Bauherr) deshalb auf die Bestandesgarantie nach Art. 24c des 

eidgenössischen Raumplanungsgesetzes (RPG). Zudem sei der Vorwurf 

einer Baurechtsverletzung aufgrund einer nachträglich geänderten Praxis 

nicht möglich, ohne gegen das Vertrauensprinzip zu verstossen. Der Zaun sei 

letztmals 1992 erneuert worden. Das Haus sei nunmehr über 30 Jahre 

umzäunt. Ein Wiederherstellungsanspruch sei damit verwirkt. Die Behörden 

hätten zudem gewusst, dass das Grundstück so, wie sich der Zaun heute 

präsentiere, seit 18 Jahren eingezäunt sei. Damit komme hier der 

Vertrauensschutz zum Tragen. Gegen die Wandmalereien seien die 

Behörden 9 (seit 2001) bzw. 19 Jahre (seit 1991 existent) nicht eingeschritten. 

Diese Malereien seien für jedermann sichtbar gewesen und auch von den 

Behörden bemerkt worden, womit der Vertrauensschutz auch diesbezüglich 

greife. Die Wasserzufuhrleitungen ins Haus seien seit 1977 bestehend und 

die Bauabnahme durch die Gemeinde habe daher längst schon zu einem 

früheren Zeitpunkt stattgefunden. Die Vorinstanz hätte feststellen müssen, 

dass im Haus längst fliessendes Wasser vorhanden sei. Spätestens jetzt hätte 

dies nachgeholt werden müssen. Er (der Beschwerdeführer) habe das Haus 

erst 1987 gekauft, womit ein Wiederherstellungsanspruch zudem verwirkt 

wäre. Der Plexiglasschutz sei inzwischen bereits wieder entfernt worden. Eine 

gesetzliche Grundlage zur Anordnung der Entsorgung des Glasschutzes 

existiere nicht, weshalb die angefochtene Verfügung auch in diesem Punkt 

aufzuheben und die Beschwerde gutzuheissen sei.

3. In ihrer Vernehmlassung vom 29. September 2010 beantragte das kantonale 

Amt für Raumentwicklung (ARE) die Abweisung der Beschwerde. Die Parzelle 

Nr. 1542 liege im Landschaftsschutzobjekt L-514 „Val … – Piz …“ von 

regionaler Bedeutung. Nur 170 m westlich vom Haus des Beschwerdeführers 

sei die Erhaltungszone „…“ ausgeschieden worden. Aufgrund der Verfügung 

vom 16. April 2010 stehe zudem fest, dass alle betreffenden baulichen 

Massnahmen formell und materiell baurechtswidrig seien. Hier sei noch zu 

prüfen, ob tatsächlich bereits die Verwirkung eingetreten sei. Falls dies nicht 

der Fall sei, müsse noch geprüft werden, ob die Wiederherstellung des 

gesetzmässigen Zustands mit den Grundsätzen im Baurecht vereinbar sei. 

Falls der Beweis für die Rechtmässigkeit nicht erbracht werden könne, müsse 

der Gerichtsentscheid zu Ungunsten jener Partei ausfallen, welche aus dem 

unbewiesen gebliebenen Sachverhalt bestimmte Rechte ableiten wollte. Für 

die Behauptung, dass die Einleitung des Wassers bereits 1977 oder 1978 

erfolgt sei, sei daher der Beschwerdeführer beweispflichtig. Der 

Rechtsvorgänger des Beschwerdeführers habe erst am 29. Juni 1982 die 

unterirdische Verlegung der Wasserleitung bewilligt erhalten, mit der 

ausdrücklichen Auflage, dass diese nicht ans Ferienhaus angeschlossen 

werden dürfe. Damit bestünden hier Anhaltspunkte, wonach die Wasserzufuhr 

noch innert der Verwirkungsfrist erfolgt sei. Der Beschwerdeführer müsse sich 

(als Zustandsstörer) auch die Handlungen des Rechtsvorgängers anrechnen 

lassen. Bezüglich des Zaunes sei eine baubewilligungspflichtige 

Baumassnahme nach 1980 getätigt worden, womit die Wiederherstellung 

nicht verwirkt sei. Für die Solaranlage, die Wandmalereien und die 

Plexiglasscheiben sei die fehlende Verwirkung unbestritten. Zur 

Rechtmässigkeit der angefochtenen Wiederherstellungsverfügung wurde 

geltend gemacht, dass in der Landschaftsschutzzone von 1982-2004 

grundsätzlich ein Hochbauverbot (Art. 25 aBG) bestanden habe. Es seien 

daher nur land- und forstwirtschaftliche Neubauten zulässig. Bei bestehenden 

Bauten sei eine Erneuerung und teilweise Änderung nur möglich, wenn die 

äussere Gestaltung landschaftsverträglich sei. Gemäss Art. 57 des 

kommunalen Baugesetzes (BG) seien diesem Schutzzweck 

entgegenstehende Bauten verboten. Bestehende Bauten dürften indes 

erneuert werden. Das strittige Gebäude liege in der Nähe der Erhaltungszone 

„…“. Was den Zufahrtsweg angehe, so habe der Beschwerdeführer die 

baulichen Massnahmen entfernt. Die Gemeindeverfügung sei nicht zu 

beanstanden. Bezüglich der Ästhetikfragen (Solaranlage) stehe der 

Gemeinde ein weiter Beurteilungs- und Ermessensspielraum zu. Wenn die 

Anlage erst nach dem 1. November 2005 erstellt worden sei, müsste auf Art. 

73 Abs. 1 KRG abgestellt werden. Hier sei nicht ersichtlich, inwiefern die 

Gemeinde ihren Beurteilungsspielraum überschritten habe. Bezüglich des 

Zaunes sei die Bewilligungsverweigerung von 1995 zu berücksichtigen; eine 

solche Baute hätte damals gegen Art. 25 aBG (Hochbauverbot in 

Landschaftsschutzzone) verstossen. Der Zaun sei auf den Fotoaufnahmen 

zum Gesuch für ein Bauen ausserhalb der Bauzone (BAB) vom 7. Juli 2004 

(Fenster auf der Südfassade) nicht erkennbar, womit der Zaun oder Teile 

davon wohl erst nach diesem Datum erstellt worden seien. In diesem Fall 

bestehe ein Widerspruch zu Art. 57 Abs. 2 BG und das öffentliche Interesse 

an der Beseitigung müsse als hoch eingestuft werden. Aus dem Bauentscheid 

vom 16. April 2010 ergebe sich, dass die gegenüber … 1976 verfügte Auflage 

zur Anpassung der Gestaltung des Gebäudes an bestehende Hütten 

(weiterhin) zu beachten sei. Der Beschwerdeführer müsse sich als 

Rechtsnachfolger diese Bauauflage anrechnen lassen. Die Wandmalereien 

seien ortsfremd und mit dem Landschaftsbild nicht in Einklang zu bringen. Die 

Wandmalerei verstosse sowohl gegen alte und neue 

Landschaftsschutzbestimmungen der Gemeinde (BG) als auch gegen Art. 73 

Abs. 1 KRG. Die widerspruchslose Duldung stelle für sich alleine keinen 

schützenswerten Vertrauenstatbestand dar. Die Einleitung (Zufuhr) des 

Wassers ins Haus sei bereits 1982 untersagt worden. Diese Baumassnahme 

übersteige die in der Landschaftsschutzzone zulässige Erneuerung (Art. 57 

Abs. 3 BG) bei weitem. Mit der selbständigen Entfernung der 

Plexiglasscheiben sei die angefochtene Verfügung quasi anerkannt worden. 

Die gesetzliche Grundlage zur Entsorgung von Bauabfällen sei im kantonalen 

Umweltschutzgesetz (KUSG) und in der Technischen Verordnung über 

Abfälle (TVA) enthalten. 

4. In ihrer Vernehmlassung beantragte die Gemeinde (Vorinstanz) die 

kostenfällige Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Zum 

Antrag auf Nichteintreten wurde vorgebracht, dass der Beschwerdeführer den 

ursprünglichen Zustand bezüglich des Zufahrtswegs und der 

Plexiglasscheiben in der Zwischenzeit bereits selbst wiederhergestellt habe 

und über die Rechtmässigkeit des Abbruches der befohlenen Bauteile schon 

am 16. April 2010 rechtskräftig entschieden worden sei. Was die Busse 

betreffe, so seien der Einbau leitplankenähnlicher Metallstützen am Weg und 

damit zusammenhängende Terrainveränderungen im 2007 aktenkundig 

erstellt. Der Nachbar … habe dies mit Schreiben vom 23. November 2009 an 

die Gemeinde noch bestätigt. Die Fotos zeigten, dass die Metallteile relativ 

neu und nicht eingewachsen seien. Vor 2007 habe es auch keine 

Reklamationen der Bewirtschafter gegeben. Die Metalleinbauten wären 

bewilligungspflichtig gewesen, da sie sichtbar und geeignet gewesen seien, 

das intakte Landschaftsbild zu stören. Die Rechtswidrigkeit dieser 

Stützmassnahme sei im Baubescheid vom 16. April 2010 festgehalten 

worden, weshalb eine formelle und materielle Baurechtsverletzung zu ahnden 

gewesen sei. Das Plexiglas sei erst im Herbst 2009 montiert worden, weshalb 

auch diesbezüglich – wie schon im Bauentscheid vom 16. April 2010 

festgehalten - eine formelle und materielle Rechtsverletzung vorliege. Was die 

übrigen ihm zur Last gelegten Tatbestände angehe, möge es zutreffen, dass 

der Beschwerdeführer diese schon vor 2005 begangen habe. Für die 

Einbauten am Wege und die Montage der Plexiglasscheiben sei die 

Auferlegung einer Busse aber zulässig und gerechtfertigt gewesen. Die 

Beschwerdeführer habe sich seines Handelns bewusst sein müssen. Die 

Höhe der Busse von Fr. 3'500.-- sei angemessen, da der Gebüsste sowohl 

Liegenschaften in … als auch in … besitze. Der Beschwerdeführer lebe 

finanziell in guten Verhältnissen. Trotz Aufforderung der Gemeinde habe er 

dennoch keine Angaben zu seinen Einkommens- und 

Vermögensverhältnissen gemacht. Zur Wiederherstellung der (illegal) 

erstellten Wasserleitung wurde angeführt, dass es von Seiten des  

Beschwerdeführers keinen Beweis gebe, wonach sein (Ferien-) Haus bereits 

1978 direkt mit Wasser versorgt worden sei. Das Gesuch und der Entscheid 

von 1982 zeigten, dass damals gerade noch kein Hausanschluss existiert 

habe. Andernfalls wäre die gemeindliche Auflage für das Verbot des 

Hausanschlusses sinnlos gewesen. Früher (1976) sei die zum Bau 

angewiesene Sickergrube offenbar für das ausserhalb des Hauses anfallende 

Schmutzwasser und die Fäkalien notwendig gewesen. Es sei deswegen 

davon auszugehen, dass der Wasseranschluss nach 1982 erfolgt sei. Ob der 

Beschwerdeführer oder sein Rechtsvorgänger die Einleitung des Wassers ins 

Haus gemacht hätten, sei belanglos. Massgebend sei dazu einzig, dass die 

Unrechtmässigkeit am 16. April 2010 baupolizeilich festgestellt worden sei. Es 

sei zudem auch kein Anspruch auf Besitzstandswahrung wegen allfällig über 

30-jähriger Duldung entstanden. Die Gemeinde habe den rechtswidrigen 

Zustand nicht übermässig lange geduldet. Der Wasseranschluss sei von 

Aussen nicht sichtbar, weshalb die Baubehörde keine Kenntnis und keinen 

Grund einzugreifen gehabt habe. Die Entfernung des Wasseranschlusses sei 

die einzig geeignete Massnahme, um den rechtmässigen Zustand wieder 

herbeizuführen. Der Aufwand sei nicht unverhältnismässig. Soweit der 

Beschwerdeführer behauptet habe, es handle sich beim Zaun lediglich um 

einen Ersatz bzw. den Unterhalt eines bestehenden Zaunes, stimme dies 

nicht. Die Fotos von 1993 zeigten, dass damals ein Provisorium bestanden 

habe. Die darauf abgebildeten Pfosten seien nicht tauglich und die 

Abschrankung werde von Schnüren zusammengehalten. Die damals 

existierende Anlage sei nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar. Es seien 

darum auch keine Unterhaltsarbeiten im Hofstattrecht möglich. Der heute 

bestehende Zaun sei mit dem Landschaftsschutz nicht vereinbar. Der 

Abbruch des Zauns sei die einzige Massnahme, um den gesetzmässigen 

Zustand herbeizuführen. Die öffentlichen Interessen an der Beseitigung des 

Zaunes überwögen die privaten Interessen an der Beibehaltung desselben. 

Die Rechtswidrigkeit der Solaranlage sei am 16. April 2010 festgestellt 

worden. Die diesbezüglichen Rügen des Beschwerdeführers seien verspätet. 

Die Gemeinde achte seit Jahren auf den Landschaftsschutz. Bisher seien 

immer dann keine Bewilligungen erteilt worden, wenn die Solaranlage auf 

einer Stange angebracht und vom Dach abgehoben werden sollte. Hier sei 

lediglich zu beurteilen, ob die Entfernung den Verhältnismässigkeitsgrundsatz 

verletze. Die geplante Solaranlage verletze die kommunalen 

Ästhetikbestimmungen, weshalb eine Anpassung an dieselben bereits in der 

Baubewilligung von 1976 verlangt worden sei. Seit geraumer Zeit würden nur 

neue Solaranlagen bewilligt, die auf der Dachhaut auflägen. Aus 

Gleichbehandlungsgründen seien keine Ausnahmen möglich. Der Aufwand 

für die Anpassung sei verhältnismässig. Die Solaranlage müsse im Winter 

nicht funktionstüchtig sein, zumal Temporärbauten ausserhalb der Bauzone 

nicht für Winteraufenthalte vorgesehen seien. Die Wohnnutzung sei im 

fraglichen Teilgebiet nur für Aufenthalte und für die Bewirtschaftung des 

umliegenden Bodens zugelassen und diese finde in der schneefreien Zeit 

statt.  Die Rechtswidrigkeit der Wandmalereien sei ebenfalls schon am 16. 

April 2010 bestätigt worden. Ihre Entfernung sei verhältnismässig und von 

einem überwiegenden öffentlichen Interesse gedeckt. Die getätigten 

Malereien seien artfremd und störend. Die Gemeinde könne ihre Bauten 

ausserhalb der Bauzone (zirka 120 BAB-Gebäude) nicht dauernd 

überwachen. Zudem sei die betreffende Liegenschaft isoliert und abgelegen. 

Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Gemeinde die Wiederherstellung 

bloss wegen Zeitablaufs nicht anordnen könnte. Durch die Wegnahme der 

Plexiglasscheiben sei die Rechtmässigkeit der Entfernungspflicht vom 

Beschwerdeführer selbst anerkannt worden. Er dürfe frei darüber verfügen, 

aber diese nicht wieder am Gebäude montieren oder irgendwo in der 

Landschaft deponieren.     

5. In der Replik vom 8. November 2010 hielt der Beschwerdeführer unverändert 

an seinen früheren Anträgen und Ausführungen fest. Die Planken und 

Querabschläge beim Zufahrtsweg seien bereits in den Neunzigerjahren 

eingebaut worden. Die Planken seien aus rostfreiem Aluminium. Die 

Plexiglasscheiben seien als temporäre Vorrichtung laut Art. 86 Abs. 2 KRG in 

Verbindung mit Art. 40 Abs. 1 Ziff. 6 KRVO nicht bewilligungspflichtig. Die 

Gemeinde kenne dafür keine Meldepflicht. Sie gehe fälschlicherweise von 

einer festen Einbaute anstatt einer Fahrnisbaute aus. Nach dem kantonalen 

Recht seien Fahrnisbauten bewilligungsfrei, wenn sie am selben Ort nicht 

länger als sechs Monate stünden. Diese Regel gelte auch für BAB-Gebäude, 

wobei diese allerdings kein materielles Baurecht verletzen dürften. Im 

kommunalen Baugesetz (BG) gebe es keine Rechtsgrundlage für ein Verbot 

von Plexiglasscheiben. Die Gemeinde könne nicht einfach die kantonale 

Regelung umgehen. Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz sei daher 

nichtig und somit auch keine Baubusse zulässig. Der besagte Entscheid 

verletze auch den Vertrauensgrundsatz. Wenn das kantonale Recht die 

Bewilligungsfreiheit vorsehe, könne die Gemeinde solche Bauten nicht 

verbieten. Der Zweck der kantonalen Regelung sei die Zulassung 

vorübergehender Fahrnisbauten. Die ausgesprochene Baubusse sei aber 

auch unzulässig, weil die Einkommens- und Vermögensverhältnisse nicht 

abgeklärt worden seien. Die massgeblichen Steuerfaktoren hätten bei der 

Gemeinde … erfragt werden können. Die Gemeinde habe ferner zugegeben, 

dass die Verfolgungsverjährung bis auf die Fälle der Zufahrt und 

Plexiglasscheiben eingetreten sei, und trotzdem habe sie an der Bussenhöhe 

festgehalten. Wenn überhaupt berechtigt, müsste die Busse daher noch 

reduziert werden. Die Streitsache sei deshalb allenfalls nochmals an die 

Gemeinde zur Vervollständigung und Neufestsetzung der Busse 

zurückzuweisen. Was die Einleitung (Zufuhr) des Wassers ins Haus angehe, 

so werde ein Zeugenbeweis angeboten, dass die strittige Einleitung bereits 

beim Bau des Ferienhauses (1977/78) erfolgt sei. Die erwähnte Bauauflage 

aus dem Jahre 1982 sei kein zwingender Beweis, dass damals kein 

Hausanschluss gezogen worden sei. Die Abbruchverfügung bezüglich seines 

Zaunes verstosse gegen Treu und Glauben, da die Gemeinde seit Jahren 

keine Einwände gegen verschiedene Zäune erhoben habe. Der 

Beschwerdeführer sei von der Rechtmässigkeit des Zaunes ausgegangen. 

Die Gemeinde könne nicht 30 Jahre und länger einen Zaun tolerieren und 

dann plötzlich dessen Abbruch verfügen. Die von der Gemeinde behauptete 

Praxis betreffend Solaranlagen habe keine Grundlage im kommunalen 

Baugesetz (BG) und widerspreche überdies dem kantonalen Recht. Das 

kantonale Recht habe das Baubewilligungsverfahren vereinfachen wollen und 

damit den Gemeinden absichtlich Kompetenzen entzogen. Das kantonale 

Recht lasse Solaranlagen bis zu einer gewissen Grösse bewilligungsfrei zu, 

die Gemeinde unterlaufe diese Regelung mit ihrer restriktiven Praxis. Wenn 

sich die Gemeinde auf die Rechtskraft der klar rechtswidrigen Verfügung vom 

16. April 2010 berufe, verstosse sie gegen Treu und Glauben. Die 

Wandmalereien stammten von 1991 und 2001. In den Jahren 1997 und 2004 

sei der Einbau von jeweils einem Fenster – bei vorhandenen Malereien - 

bewilligt worden. Die nun bemängelten Malereien hätten somit aber schon 

anlässlich der jeweiligen Bauabnahme bemerkt werden können. Das 

Verhalten der Gemeinde sei deshalb auch in diesem Punkt klar treuwidrig.

6. In ihrer Duplik vom 6. Dezember 2010 hielt die Gemeinde (Vorinstanz) an 

ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde, sofern darauf einzutreten sei, 

unverändert fest. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers sei kein 

Zaun am heutigen Standort vorbestehend gewesen. Nur ein kurzes Teilstück 

talseits gegen den Wald habe bereits früher bestanden; rund um das Haus 

sei aber früher kein Zaun gestanden. Die Stützen für den Zufahrtsweg seien 

nach 2005 angebracht worden. Die eingereichten Fotos seien am 23. 

November 2009 aufgenommen worden. Aus formeller Sicht gelte es die 

Reduktion des Rechtsbegehrens (Zufahrtsweg, Plexiglasscheiben) 

festzuhalten, da diese Anerkennung einem teilweisen Rückzug der 

Beschwerde gleichkomme und daher allenfalls bei der Kostenzuteilung zu 

berücksichtigen sei. Die verhängte Busse sei rechtens, da der 

Beschwerdeführer die unzulässigen Terrainveränderungen beim Zufahrtsweg 

zumindest teilweise nach 2006 angebracht habe. Der Windschutz beim 

Balkon sei erst im Herbst 2009 montiert worden. Die Plexiglasscheiben seien 

nicht als Fahrnisbaute, sondern als Zugehör zu qualifizieren. Fahrnisbauten 

seien auch nicht Teile von Dauerbauten. Der Gemeindevorstand habe den 

Beschwerdeführer vorgängig auch zu den notwendigen Angaben über seine 

aktuellen Einkommens- und Vermögensverhältnisse aufgefordert. Zudem sei 

der Vorstand anhand der Akten betreffend Steuerausscheidung über die 

Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers sehr wohl 

im Bilde gewesen. Die Höhe der Busse sei ebenfalls gerechtfertigt, da sich 

der Beschwerdeführer vorsätzlich über die Bewilligungspflicht hinweggesetzt 

habe. Dies sei mehrfach geschehen. Mit der Erstellung eines – nicht Teil 

dieses Verfahrens bildenden – Schopfes auf demselben Grundstück habe 

sich der Beschwerdeführer sogar über einen rechtskräftigen Entscheid des 

angerufenen Verwaltungsgerichts hinweggesetzt, weshalb ihn ein grobes 

Verschulden treffe. Was die Restitution angehe, so sei die Rechtswidrigkeit 

der wieder herzustellenden Teile am 16. April 2010 bestätigt worden. Die 

Abbruchverfügung sei auch rechtmässig und verstosse nicht gegen Treu und 

Glauben. Eine Belassung der illegalen Bauten würde krass gegen das 

Gleichbehandlungsgebot aller Rechtsunterworfenen verstossen. Die 

Wasserzufuhr ins Haus sei bereits 1982 ausdrücklich verboten worden. Der 

Anspruch auf Wiederherstellung verwirke grundsätzlich erst nach 30 Jahren, 

wobei das Bundesgericht die Verwirkung bei BAB-Verfahren sogar offen 

gelassen habe. Ein besonderes Vertrauensverhältnis habe nicht bestanden. 

Die geahndete Gesetzeswidrigkeit sei der Baubehörde nicht bekannt 

gewesen und sie hätte eine solche auch nicht erkennen müssen. Die 

öffentlichen Interessen an der Gleichbehandlung und an der Einhaltung der 

Ästhetikvorschriften hätten die privaten Interessen des 

Liegenschaftsbesitzers auf (partiellen) Abbruchverzicht bei weitem 

überwogen.

7. Das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) reichte keine Duplik ein.

8. Am 16. Juni 2011 führte eine Delegation des Verwaltungsgerichts (5. 

Kammer) einen Augenschein durch, an welchem der Beschwerdeführer 

persönlich in Begleitung seines Rechtsanwaltes (Dr. iur. …) und seitens der 

Gemeinde deren Präsident und deren Kanzlist sowie deren Rechtsanwalt (lic. 

iur. …) teilnahmen. Weiter waren ein Vertreter des Amtes für 

Raumentwicklung (ARE) und als Beigeladene die beiden Auskunftspersonen 

(… und …; nicht verwandt miteinander) vor Ort zugegen. Allen Anwesenden 

wurde sodann die Möglichkeit geboten, sich an zwei verschiedenen 

Standorten (1. Höhe „…“ [1844 müM] – Besichtigung Wegzufahrt; und 2. Vor 

„Ferienhaus“ des Beschwerdeführers auf Parzelle 1542 bezüglich 

Wasserzufuhr, Zaun, Plexisglasscheiben, Wandmalereien und Solaranlage) 

nochmals im Detail zu äussern, wovon die Parteien als auch die aufgebotenen 

Auskunftspersonen sachdienlich Gebrauch machten (vgl. 

Augenscheinprotokoll).    

9. Am 17. Juni 2011 stellte das Gericht den Parteien/Beteiligten noch das 

Augenscheinprotokoll vom 16. Juni 2011 (inkl. 3 Fotos) sowie das 

Zeugeneinvernahmeprotokoll vom 10. Juni 2011 (…) zur Kenntnis- und 

Stellungnahme zu. Die gegenseitigen Stellungnahmen vom 28. bzw. 29. Juni 

2011 wurden den Parteien vom Gericht am 5. Juli 2011 zugestellt.  

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien anlässlich des Augenscheins 

sowie in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt bildet die Buss- und Wiederherstellungsverfügung vom 22. 

Juni 2010, worin der Beschwerdeführer wegen Verletzung formellen und 

materiellen Baurechtes der Beschwerdegegnerin zu einer Geldbusse von Fr. 

3'500.-- und zur Wiederherstellung der gesetzmässigen Zustände gemäss 

kantonalem Raumplanungsgesetz (KRG 2005) und kantonaler 

Raumplanungsverordnung (KRVO 2005) sowie laut kommunalem Baugesetz 

(BauG 2004) verpflichtet wurde. Nicht mehr Gegenstand dieses Verfahrens 

kann hingegen die bereits rechtskräftige und daher grundsätzlich nicht mehr 

abänderbare Bewilligungsverweigerung vom 16. April 2010 betreffend 

Wegausbau, Errichtung Holzzaun, Malereien an der Hausfassade, Montage 

eines Plastikwindschutzes und Montage einer Solaranlage auf einem 1 Meter 

hohen Metallrohr sein, da sich eine materielle Überprüfung dieser im Frühling 

2010 nicht bewilligten Bauvorkehrungen als klar verspätet erweist. Vorliegend 

können sich deshalb bloss noch Rechtsfragen im Zusammenhang mit der 

verhängten Busse und der verlangten Restitution 

(Wiederherstellung/Rückbau) der illegal erstellten Bauten und Gebäudeteile 

stellen. Diese gilt es nachfolgend zu beantworten. 

2. a) Nach Art. 107 Abs. 2 KRG gehen unmittelbar anwendbaren Bestimmungen 

dieses Gesetzes abweichenden kommunalen Vorschriften vor. Als 

unmittelbar anwendbar gelten u.a. nach Ziff. 6 auch das formelle Baurecht 

(Art. 85-96 KRG). Gemäss Art. 94 Abs. 1 KRG sind materiell vorschriftswidrige 

Zustände auf Anordnung der zuständigen Behörde zu beseitigen, gleichgültig, 

ob für deren Herbeiführung ein Bussverfahren durchgeführt wurde. Damit hat 

der Gesetzgeber die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts zum alten 

KRG, nach welcher lediglich formelle Baurechtsverletzungen keine 

Wiederherstellungsverfügung rechtfertigten, nachvollzogen. Unabdingbare 

Voraussetzung für die Anordnung einer Wiederherstellung ist nach Art. 94 

Abs. 1 KRG also das Vorliegen eines materiell vorschriftswidrigen Zustandes. 

Wenn die materielle Vorschriftswidrigkeit einer oder mehrerer baulicher 

Massnahmen bejaht werden kann, darf die Wiederherstellung grundsätzlich 

angeordnet werden. Dagegen führt eine bloss formelle Baurechtswidrigkeit 

nicht zur Wiederherstellung bzw. Restitution (vgl. VGU R 09 26 E. 2a; PVG 

2007 Nr. 30). Zuständig für den Erlass und die Durchsetzung von 

Wiederherstellungsverfügungen ist die kommunale Baubehörde. Bei 

vorschriftswidrigen Zuständen ausserhalb der Bauzonen (BAB) trifft die BAB-

Behörde die erforderlichen Massnahmen, sofern die kommunale Baubehörde 

trotz Aufforderung durch den Kanton untätig bleibt (Art. 94 Abs. 2 Satz 1 

KRG). Auch bei Vorliegen einer materiellen Baurechtsverletzung sind die 

Voraussetzungen für eine Abbruchverfügung jedoch nicht vollständig erfüllt; 

solche Zwangsmassnahmen rechtfertigen sich vielmehr erst dann, wenn sie 

notwendig sind und verhältnismässig erscheinen (anstelle vieler: VGU R 09 

26 E. 2b, R 99 105 E. 3b). Die Notwendigkeit eines Eingriffes ergibt sich aus 

dem öffentlichen Interesse an der Einhaltung der verletzten 

Baurechtsvorschriften. Von der Anordnung der Beseitigung derartiger Bauten 

kann ausnahmsweise, bei Vorliegen besonderer Umstände, abgesehen 

werden. So kann der Abbruch nach der bundesgerichtlichen Praxis etwa 

unterbleiben, wenn die formell rechtswidrige Baute nachträglich bewilligt 

werden kann oder wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist 

oder kein ausreichendes öffentliches Interesse für die Beseitigung besteht, 

ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, er sei zur 

Bauausführung ermächtigt, und der Beibehaltung des ungesetzlichen 

Zustandes nicht schwerwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen 

(BGE 108 Ia 217 E. 4, 104 Ib 303 E. 5b, 102 Ib 66f. E. 2a). Der Schutz des 

Vertrauens rechtfertigt sich aber nur, wenn der Bauherr die ihm nach den 

Umständen zumutbare Sorgfalt und Aufmerksamkeit hat walten lassen. Wer 

trotz vorhandenen und sich nach objektiven Massstäben aufdrängenden 

Zweifeln über die Tragweite einer Baubewilligung (ohne entsprechende 

Abklärungen bei der verfügenden Behörde) Bauarbeiten vornimmt, kann sich 

gegenüber einem Abbruchbefehl nicht mit Erfolg auf den Schutz seines guten 

Glaubens berufen (BGE vom 14. Februar 1979 in ZBl 80 [1979] 312f. E. 4b). 

Als Grundsatz muss in diesem Zusammenhang gelten, dass sich der 

Bauwillige selber um die Zulässigkeit seines Handelns zu kümmern hat (vgl. 

PVG 1993 Nr. 29). Die Verhältnismässigkeit im Sinne des Übermassverbots 

besagt demgegenüber, dass der Eingriff nicht weiter gehen darf, als es der 

Zweck erheischt. Mit anderen Worten ist das mildeste Mittel zur Erreichung 

des gesetzmässigen Zustandes zu wählen. Dementsprechend ist auf einen 

umfassenden Abbruch zu verzichten, wenn der gesetzmässige Zustand durch 

einen Teilabbruch erreicht werden kann. Werden die Notwendigkeit und die 

Verhältnismässigkeit im so verstandenen Sinne bejaht, erfolgt eine Abwägung 

zwischen den öffentlichen Interessen an der Durchsetzung der 

Zwangsmassnahme und den privaten Interessen am Festhalten am 

gesetzeswidrigen Zustand. Auf diese Interessenabwägung kann verzichtet 

werden, wenn der Abbruchbefehl schon an der Notwendigkeit bzw. der 

Verhältnismässigkeit im oben verstandenen Sinne scheitert. Zur Rüge, dass 

ein Abbruchbefehl nicht notwendig oder unverhältnismässig ist, werden 

sowohl der Gut- als auch der Bösgläubige zugelassen. Bösem Glauben wird 

erst bei der Interessenabwägung Rechnung getragen (BGE 108 Ia 218 E. 4b; 

VGE 264/83). Dies erhellt aus dem Umstand, dass auch der Bösgläubige vor 

nicht notwendigen und unverhältnismässigen Verwaltungshandlungen 

geschützt werden soll. Folglich ist das Verhalten, das zum Abbruchbefehl 

geführt hat, erst bei der Interessenabwägung angemessen zu 

berücksichtigen. Anders zu entscheiden führte dazu, dem Abbruchbefehl 

Strafcharakter zukommen zu lassen (vgl. Art. 95 KRG). Dies ist aber einer 

allfälligen Busse vorbehalten (VGU R 04 8).

b) Da generell ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Einhaltung der 

baurechtlichen Ordnung besteht, sind jedoch kaum Fälle denkbar, in denen 

es trotz grösserer Abweichungen von den Bauvorschriften als durch ein 

schützenswertes Interesse abgedeckt erscheint, eine widerrechtliche Baute 

stehen zu lassen. Es darf deshalb bei materiell rechtswidrigen Bauten 

höchstens dann von einem Abbruchbefehl abgesehen werden, wenn die 

Abweichung sehr geringfügig ist und die berührten allgemeinen Interessen 

den aus dem Abbruch für den Eigentümer erwachsenen Schaden nicht zu 

rechtfertigen vermögen (PVG 1989 Nr. 29; BGE 111 Ib 224 E. 6b; Urs Beeler, 

Die widerrechtliche Baute, Diss. Zürich 1984, S. 79; Haller/ Karlen, 

Raumplanungs- und Baurecht, 2. Auflage, N. 924). Dem Interesse der 

Bauherrschaft am Schutze getätigter Investitionen ist dabei grundsätzlich nur 

geringes Gewicht einzuräumen (vgl. BGE 111 Ib 224f. E. 6b: Verlust von Fr. 

2 Mio., zuzüglich Abbruchs- und Wiederherstellungskosten, bei einer 

gravierenden Baurechtswidrigkeit nicht ausreichend). In der Doktrin gehen 

beachtliche Autoren sogar davon aus, dass rein pekuniäre Interessen in 

diesem Zusammenhang generell keine Berücksichtigung finden dürfen (so 

Beeler a.a.O., S. 78). Weiter wird zudem die Ansicht vertreten, dass es selbst 

bei Geringfügigkeit der Rechtsverletzung nicht angehe, die Einhaltung klarer 

Gesetzesbestimmungen mit Berufung auf den Grundsatz der 

Verhältnismässigkeit aufzugeben. Das Verhältnismässigkeitsprinzip dürfe 

nicht dazu führen, ein zweites Mal materielle Gesichtspunkte anzuwenden; es 

gehe nicht um Kapitulation vor faktischen Zwängen, sondern um ein in 

Extremfällen gebotenes Abweichen vom starren Recht (René A. Rhinow/Beat 

Krähenmann, Schweiz. Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungsband, Basel 

1990, Nr. 56 B VI d, S. 174, mit zahlreichen Hinweisen). Nach bestätigter 

bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann sich selbst ein Bauherr, der sich 

nicht in gutem Glauben befindet, gegenüber dem Abbruchbefehl auf den 

Grundsatz der Verhältnismässigkeit berufen. Er muss aber in Kauf nehmen, 

dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, nämlich zum Schutze 

der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung, dem Interesse an der 

Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes erhöhtes Gewicht 

beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht 

oder nur in verringertem Masse berücksichtigen (BGE 111 Ib 224 E. 6, 108 Ia 

218 E. 4b). Die Befugnis der Behörden, den Abbruch eines baugesetzwidrigen 

Gebäudes oder Gebäudeteils anzuordnen, ist aus Gründen der 

Rechtssicherheit auf 30 Jahre befristet, analog zu Art. 662 des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB); vorbehalten bleibt die 

Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes aus baupolizeilichen 

Gründen im engeren Sinne, zum Beispiel aus Sicherheitsgründen (vgl. dazu 

Hänni, Planungs-, Bau- und besonders Umweltschutzrecht, 5. Aufl., Bern 

2008). Die Frist von 30 Jahren hat den Sinn einer verfassungsrechtlichen 

Maximalfrist, die es den Kantonen nicht verbietet, kürzere Fristen vorzusehen 

(BGU vom 19. September 2001, in: ZBl 2002, S. 188). Auf eine kürzere 

Verwirkungsfrist kann sich nur berufen, wer selbst in gutem Glauben 

gehandelt hat (vgl. BGE 132 II 39). In diesem Entscheid liess es das 

Bundesgericht offen, ob die Verwirkungsfrist bei Bauten ausserhalb der 

Bauzonen überhaupt gelte. Für das angerufene Gericht ist nicht ersichtlich, 

weswegen Bauten ausserhalb der Bauzonen anders als Bauten innerhalb der 

Bauzonen behandelt werden sollten. In beiden Fällen geht es vor allem um 

Rechtssicherheit und die Beurteilung von mehr als 30 Jahre zurückliegenden 

Sachverhalten, was unabhängig von der konkreten Zonenordnung nach so 

langer Zeit schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist.

3. a) Zur Einleitung von Wasser ins Haus auf Parzelle Nr. 1542 gilt es zunächst 

festzuhalten, dass die Rechtsvorgänger (… und Ehefrau) des 

Beschwerdeführers am 26. November 1974, neben dem eigentlichen Gesuch 

um Umbau des Maiensässes, auch ein Gesuch um Erstellung eines „Trocken-

WC’s“ gestellt hatten. Bei der Frage, ob die Gesuchsteller einen 

Wasseranschluss installieren wollten, wurde „Nein“ unterstrichen. Am 4. März 

1976 wurde … die Baubewilligung für den Umbau unter Vorbehalt der 

Zustimmung gemäss Gewässerschutzgesetzgebung erteilt. Am 17. März 

1976 verfügte das Gewässerschutzamt, das Abwasser bzw. die Fäkalien aus 

der Maiensässhütte seien in einer abflusslosen, wasserdichten Grube zu 

stapeln. … wollte also 1974 gar kein Wasser im Haus auf Parzelle Nr. 1542. 

Allerdings macht die Verfügung des Gewässerschutzamtes, „Abwasser und 

Fäkalien aus der Maiensässhütte“ nur Sinn, wenn auch Wasser ins Haus 

fliesst. Fest steht aber, dass in den am 4. März 1976 bewilligten 

Grundrissplänen das Trocken-WC und kein Wasseranschluss eingezeichnet 

ist. [In den späteren Bauplänen von 1997 ist das WC nicht mehr am 

ursprünglichen Ort, sondern im Haus integriert.] Die Verfügung des 

Gewässerschutzamtes vom 17. März 1976 (angesichts des Gesuchs ohne 

Wassereinleitung) genügt als Beweis dafür, dass schon 1976 oder 1977 das 

Wasser ins Haus geleitet wurde, daher hier sicherlich noch nicht. 

Demgegenüber haben sowohl der Zeuge … (vgl. Einvernahme vom 10. Juni 

2011) als auch die Auskunftsperson … (vgl. Augenscheinprotokoll vom 16. 

Juni 2011) klar ausgesagt, die Wasserleitung sei 1977 ins Haus eingeführt 

worden. Entgegen den Ausführungen des Anwalts der Beschwerdegegnerin 

in deren letzter Stellungnahme vom 29. Juni 2011 hatte der Zeuge … aber 

nicht ausgesagt, die Wasserleitung sei vom Brunnen ins Haus geführt worden. 

b) Am 21. Juni 1982 hatte … das Gesuch um unterirdische Verlegung der 

Wasserleitung gestellt. Schon am 29. Juni 1982 verfügte der 

Gemeindevorstand darauf, dass die Wasserleitung nicht an das Haus 

angeschlossen werden dürfe. Dies ist nach Ansicht des Gerichts eigentlich 

ein klares Indiz dafür, dass das Haus damals nicht an das Wasser 

angeschlossen war. Aufgrund der glaubhaften Aussagen des Zeugen … 

sowie der Auskunftsperson … muss vorliegend aber davon ausgegangen 

werden, dass die Wassereinleitung schon 1977 erstellt wurde.

c) Im Baugesuch betreffend Einbau Eckfenster vom 1. Februar 1997 schrieb der 

Beschwerdeführer zur Erschliessung „keine Veränderung“ und kreuzte nicht 

an, ob ein Wasseranschluss im Objekt oder in der Umgebung bestehe. Im 

Baugesuch vom 7. Juli 2004 betreffend Fenstereinbau in Südfassade gab er 

ebenfalls zur Erschliessung „keine Veränderung“ an und kreuzte beim Wasser 

an, dass in der Umgebung ein Brunnen vorhanden sei. Er kreuzte jedoch 

gerade nicht an, dass im Gebäude schon Wasser vorhanden sei. Gemäss 

Eigenangaben hätte der Beschwerdeführer somit im Jahre 2004 tatsächlich 

noch kein Wasser im Hause gehabt, wovon allerdings angesichts der 

Aussagen von … und … nicht ausgegangen werden kann. Daraus muss der 

Schluss gezogen werden, dass der Beschwerdeführer (ebenso wie sein 

Rechtsvorgänger im Jahre 1982) die Baubehörden diesbezüglich mit Erfolg 

getäuscht hat. Dasselbe tat er übrigens in einem am 31. Mai 2007 

eingereichten Gesuch um Erstellung eines Biotops (Fischteich). Hätte er 

damals den in Wirklichkeit bestehenden Zustand deklariert, bedeutete dies, 

dass die Einleitung gar erst im Jahre 2007 oder noch später erstellt worden 

ist.

d) Aufgrund der Aussagen von … und … ist davon auszugehen, dass die 

Wasserleitung schon vom Rechtsvorgänger … im Jahre 1977 erstellt wurde. 

Allerdings kann – wie vom Beschwerdeführer behauptet – nicht davon 

ausgegangen werden, dass diese Wasserleitung (Wasserzufuhr) damals 

auch von der zuständigen Baubehörde abgenommen wurde. Der 

Grundrissplan des Baugesuches von 1974 zeigt vielmehr klar, dass der 

genannte Rechtsvorgänger bloss ein Trocken-WC geplant hatte. Zudem 

wurde in diesem Baugesuch nachweislich nicht um einen Wasseranschluss 

nachgesucht. Im Jahre 1982 wurde ein entsprechendes Gesuch von der 

Gemeinde ausdrücklich abgelehnt. In den späteren Baugesuchen von 1997, 

2004 und 2007 gab der Beschwerdeführer an, sein Haus auf Parzelle Nr. 1542 

verfüge nicht über einen Wasseranschluss. Nach Auffassung des Gerichts 

steht damit fest, dass sowohl der Beschwerdeführer als auch sein 

Rechtsvorgänger spätestens seit der Bewilligungsverweigerung im Jahre 

1982 wussten, dass für dieses Haus kein Wasseranschluss gestattet war (und 

bis heute nicht ist). Zumindest der Beschwerdeführer hat die Tatsache des 

bestehenden Wasseranschlusses gegenüber den Behörden offensichtlich zu 

verschleiern versucht. Damit war er bösgläubig. Gegen den Abbruchbefehl 

kann er sich somit nicht zur Wehr setzen. Die Entfernung der 

Wassereinleitung ist zudem verhältnismässig und notwendig. Auch die 

Grundeigentümer in der benachbarten Erhaltungszone dürfen kein Wasser in 

die Häuser einleiten. Deshalb spricht ein überwiegendes öffentliches 

Interesse (Gleichbehandlungsgebot) für die Entfernung der illegal erstellten 

Wasserzufuhr, ebenso wie die Bösgläubigkeit des Beschwerdeführers 

respektive seines Rechtsvorgängers, die sich der Beschwerdeführer hier 

anrechnen lassen muss. In diesem Beschwerdepunkt ist die Gemeinde 

infolgedessen zu schützen.

4. a) Was den Ausbau des Zufahrtsweges zum Haus ab „…“ [1844 müM] sowie die 

Montage der Plexiglasscheiben beim Balkon auf der Hausseite betrifft, so sind 

diese Beanstandungspunkte seitens der Beschwerdegegnerin 

gegenstandslos geworden, da der Beschwerdeführer diesbezüglich bereits 

selbst die gesetzmässigen Zustände wiederhergestellt hat. 

b) Festzuhalten ist einzig noch, dass es sich bei den Plexiglasscheiben formell 

um eine temporäre Anlage gemäss Art. 40 Abs. 1 Ziff. 6 KRVO handelt, die, 

wenn sie entfernt wird, zu entsorgen oder an zulässiger Stelle zu lagern ist 

(Art. 40 Abs. 4 KRVO). Mit der Lagerung der Scheiben an zulässiger Stelle 

verstösst der Beschwerdeführer somit nicht gegen die einschlägigen 

gesetzlichen Umweltschutzvorschriften. Materiell wären diese 

Plexiglasscheiben wegen der geltenden Landschaftsschutzzone, wie mit 

behördlicher Bewilligungsverweigerung vom 16. April 2010 bereits 

rechtskräftig festgestellt, aber nicht bewilligungsfähig.       

5. a) Was die Zulässigkeit der erstellten Zaunvorrichtung angeht, ist den 

eingereichten Fotos der Beschwerdegegnerin und der Zeugenaussage … zu 

entnehmen, dass schon seit dem Jahre 1977 ein Zaun vor Ort existierte, der 

wenigstens teilweise noch bestimmungsgemäss nutzbar war. Der neu 

erstellte Zaun befinde sich aber klar weiter unten als heute, was der Zeuge … 

bestätigte. Das im Zuge des gerichtlichen Augenscheins von der 

Beschwerdegegnerin zu den Akten gegebene Schwarz-Weissfoto mit dem 

Vermerk „März 1980“ wurde in einiger Entfernung vom Haus (unterhalb der 

Hauptfassade) aufgenommen und lässt ein zaunähnliches Gebilde erahnen. 

Gegen Osten sowie hinter dem Haus bestand im Jahre 1980 jedoch kein 

Zaun. Diese Feststellungen decken sich auch mit den Aussagen von … und 

... Die von der Beschwerdegegnerin eingelegten Fotos von 1993 und früher 

zeigen klar, dass ehemals am heutigen Standort unter dem Haus und im 

Osten des Hauses kein Zaun respektive ein höchstens provisorischer und 

somit nicht bestimmungsgemäss nutzbarer Zaun vor dem Haus bestand. 

Sogar später im Jahre 1998 ist nur (von unter dem Haus aus betrachtet) ein 

behelfsmässiger Zaun zu sehen. Gegen den Wald bestand nach diesen 

Bildern überhaupt kein Zaun. Der jetzt bestehende Zaun wurde folglich nach 

1998 errichtet.

b) Der Beschwerdeführer behauptet, der heute bestehende Zaun sei schon vor 

der Baueingabe für den „grossen“ Zaun im Jahre 1995 vorhanden gewesen. 

Aufgrund der Fotodokumentation kann dies nicht stimmen. Für seine 

Behauptung offerierte der Beschwerdeführer die Aussage von Hans Peter 

Tulli als Zeuge. Angesichts der klaren Beweislage kann das Gericht auf die 

Einvernahme dieses offerierten Zeugen jedoch verzichten. Aus dessen 

Aussage ergäbe sich voraussichtlich nichts Neues. Der Zaunabbruch erweist 

sich somit in einer Gesamtwürdigung der bekannten Fakten als 

verhältnismässig und notwendig. Das Grundstück liegt in der 

Landschaftsschutzzone, weshalb das öffentliche Interesse am Abbruch des 

Zaunes – aus den gleichen Gründen wie bei der Entfernung der illegal 

erstellten Wasserzufuhr ins Haus – gegenüber dem privaten Interesse des 

Bauherrn an der Beibehaltung seiner baulichen Massnahmen rund um sein 

Haus - als auch ins Haus hinein – eindeutig überwiegt.

6. Was die umstrittenen Wandmalereien betrifft, so sind diese gemäss den 

Eigenangaben des Beschwerdeführers in den Jahren 1991 und 2001 

angebracht worden. Diese Sachverhaltsdarstellung haben … und … bestätigt. 

Aufgrund der früheren Bauauflage - zur möglichst guten Anpassung an die 

Umgebung und die bestehende Landschaft im Gebirge – in der ursprünglich 

am 4. März 1976 dem Rechtsvorgänger … erteilten Baubewilligung kann aber 

nicht von einem guten Glauben des Beschwerdeführers ausgegangen 

werden, da in der genannten Baubewilligung – auf Ersuchen des 

Rechtsvorgängers – ausdrücklich von einem „Mauerwerk grau“ die Rede war. 

Bei dieser Sachlage besteht nun jedoch kein Anlass, die gesetzliche 

Verwirkungsfrist von 30 Jahren zu kürzen. Die Entfernung der (auch noch 

ästhetisch) bemängelten Fassadenmalereien erweist sich daher als 

verhältnismässig und notwendig, zumal die vor Ort geltende 

Landschaftsschutzzone besonders hohe Anforderungen an die künstlerische 

Gestaltung von Gebäudeteilen stellt, um tatsächlich von einem öffentlichen 

Interesse gedeckt zu sein. In Anbetracht der erwähnten Vorgeschichte 

(Bauauflage 1976) ist dies hier nicht der Fall, weshalb eine Entfernung der 

nachträglich erstellten Wandmalereien ebenfalls als rechtens und vertretbar 

eingestuft werden kann.

7. a) Laut grundsätzlich unbestrittenen Angaben des Beschwerdeführers wurde die 

jetzt bestehende Solaranlage im Jahre 1993 – also bereits vor rund 18 Jahren 

– montiert und betrieben. Diese Solaranlage wurde ihrerseits zudem lediglich 

als Ersatzanlage für die schon 1977/1978 erstellte, ähnliche, etwas kleinere 

Solaranlage installiert. Die Beschwerdegegnerin gibt in der Verfügung vom 

16. April 2010 überdies noch selbst an, dass die vom Beschwerdeführer 

gewählte Montageart auf einem Metallrohr früher in der Gemeinde praktiziert 

und somit üblich gewesen sei. Sie habe aber nach dem Inkrafttreten des 

revidierten Raumplanungsgesetzes für den Kanton Graubünden (KRG) per 1. 

November 2005 ausserhalb der Bauzonen sowie in den Erhaltungszonen 

diese Art der Sonnenkollektoren nicht mehr bewilligt (Nichtwiederholung „alter 

Bausünden“). Demzufolge ist hier davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer die Solaranlage im Jahre 1993 gestützt auf die damals von 

der Beschwerdegegnerin noch generell angewandte Bewilligungspraxis 

gutgläubig erstellt hat. Die zur Diskussion stehende Ersatzlage wurde 

anlässlich der Bewilligungsverfahren im Jahre 1997 und 2004 offensichtlich 

nicht beanstandet, obwohl sie ja bereits damals bestens von aussen sichtbar 

war. Daraus ergibt sich, dass der Abbruch der Ersatzanlage zwar an sich als 

verhältnismässig und notwendig eingestuft werden könnte, zumal 

insbesondere angesichts der in Aussicht gestellten Bewilligung für eine ins 

Dach eingelassene – respektive nach den Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin am Augenschein vom 16. Juni 2011 sogar eine 

abgewinkelte, auf der Dachhaut stehende - Solaranlage eine sowohl 

energetisch als auch landschaftlich noch bewilligungsfähige Alternative 

möglich wäre und gestattet würde.  Die bereits seit 1993 existierende 

Solarersatzanlage genügte zudem bisher offenkundig für die bestehende 

Temporärbaute, welche im Jahre 1976 ursprünglich allein für die 

Bewirtschaftung des Umlandes in der schneelosen Zeit bewilligt wurde. Diese 

in Aussicht gestellte Montagebewilligung der Solaranlage entspräche 

überdies dem eidgenössischen Raumplanungsgesetz (vgl. Art. 18a RPG). Ein 

überwiegendes öffentliches Interesse am Nichtbau der Solaranlage auf einem 

ein Meter Metallrohr liesse sich deshalb aus Landschaftsschutzgründen als 

auch aus Gründen der Gleichbehandlung mit anderen Grundeigentümern 

durchaus rechtfertigen.

b) Nach Auffassung des Gerichts muss dem Beschwerdeführer – angesichts der 

geschilderten Vorgeschichte – aber eine Verkürzung der Verwirkungsfrist 

zugestanden werden. Nach einer Duldungsdauer von rund 18 Jahren kann 

der Abbruch der zuvor bereits mehrfach ohne Zweifel gutgläubig erstellten 

Solaranlage - nämlich 1976/1977 [Originalanlage] und 1993 [Ersatzanlage] – 

nicht mehr gefordert werden. Jede gegenteilige Auffassung würde auch 

klarerweise dem Grundsatz von Treu und Glauben in behördliches Handeln 

und frühere Baubewilligungen krass zuwiderlaufen. In Bezug auf die Montage 

der Solaranlage (Panel) ist die Beschwerde deshalb gutzuheissen und der 

angefochtene Entscheid aufzuheben.  

8. a) Zu klären bleiben damit noch die Fragen nach der Rechtmässigkeit der 

verhängten Busse (Fr. 3'500.--) und deren allfälliger Verjährung. Gemäss 

ständiger Praxis des angerufenen Verwaltungsgerichts beginnt die fünfjährige 

relative Verjährungsfrist stets mit dem Abschluss der jeweils illegalen 

Bauarbeiten zu laufen. Art. 59 Abs. 4 des alten KRG (bis 31. Oktober 2005 

gültig) hatte diesbezüglich seit mindestens dem 1. Januar 1988 bereits den 

gleichen Wortlaut wie heute der Art. 95 Abs. 4 KRG (ab 1. November 2005 in 

Kraft) und wurde in PVG 1989 Nr. 33 gemäss konstanter Praxis des 

Verwaltungsgerichts ausgelegt. In der Botschaft der Regierung zur KRG-

Revision aus dem Jahre 2004 wurde - nebst der Erhöhung des 

Bussenrahmens von Fr. 30'000.-- auf Fr. 40'000.--, der klaren Abgrenzung der 

Zuständigkeiten zwischen den Gemeinden (innerhalb der Bauzonen) und 

dem Kanton (ausserhalb der Bauzonen) sowie der Verschiebung in das 

Kapitel formelles Baurecht – keine Änderung bezüglich der relativen 

Verjährung vorgenommen. Weder vom Gesetzestext noch von den 

Gesetzesmaterialien noch vom eigentlichen Bestimmungszweck, welcher 

ebenfalls gleich geblieben ist, her drängt sich demnach eine Änderung der 

Praxis des Verwaltungsgerichts, welche früher auch schon vom 

Bundesgericht bestätigt worden ist, auf. Dabei geht es nicht um das aktive 

illegale Bewohnen. Nicht dieses bildet Gegenstand der Baubusse, sondern 

die Vornahme der Bauarbeiten zu diesem allfälligen Zweck. Auch die 

Tatsache der Nichtbeseitigung der illegalen Baumassnahmen an sich ist nicht 

Gegenstand der Baubusse, sondern eben alleine die Vornahme der 

baurechtswidrigen Massnahmen und Vorkehrungen. Ein Dauerdelikt kann 

diesbezüglich aber nur vorliegen, falls die Baumassnahmen immer wieder 

ergänzt werden. In diesem Lichte ist die ausgefällte Baubusse zu prüfen.

b) Nach Auffassung des Gerichts hat die Beschwerdegegnerin die formellen 

Voraussetzungen für die Aussprechung einer Busse erfüllt. Sie hat dem 

Beschwerdeführer die von ihm verletzten Gesetzesvorschriften im Vorhalt 

vom 2. Februar 2010 einwandfrei zur Kenntnis gebracht, ihm die Ausfällung 

einer Busse sowie die Wiederherstellung der rechtskonformer Zustände 

angedroht und ihm auch die Gelegenheit gegeben, sich dazu noch zu 

äussern. Jedenfalls hat sie den Beschwerdeführer aktenkundig aufgefordert, 

ihr seine aktuellen Vermögens- und Einkommensverhältnisse bekannt zu 

geben. Für die Höhe der Busse stellte sie dabei auf die finanzielle 

Lebenssituation des Beschwerdeführers laut Steuerausscheidung bzw. 

Steuerveranlagung für 2008 vom 8. Januar 2010 ab.

c) In ihrer Vernehmlassung vom 5. Oktober 2010 gestand die 

Beschwerdegegnerin (S. 8) selbst ein, dass – abgesehen von den 

Veränderungen am Zufahrtsweg und der Anbringung der Plexiglasscheiben – 

die Verjährung hier eingetreten sei. Hinsichtlich der Einleitung von Wasser ins 

Haus, des Zaunes, der Solaranlage und der Wandmalereien konnte sie daher 

keine Busse mehr ausfällen. Trotzdem hielt sie an der ausgefällten 

Bussenhöhe von Fr. 3'500.-- fest und begründete dies damit, dass der 

Beschwerdeführer sich seines (illegalen) Handelns bewusst gewesen sein 

müsse und er in guten finanziellen Verhältnissen lebe. In ihrer Duplik vom 6. 

Dezember 2010 (S. 6) bekräftige die Beschwerdegegnerin dazu nochmals, 

dass sich der Beschwerdeführer vorsätzlich über die gesetzliche 

Bewilligungspflicht seiner Bauprojekte hinweggesetzt habe. Dies sei sodann 

sogar mehrfach geschehen. Im Weiteren habe der Beschwerdeführer mit der 

Erstellung des unweit entfernt gelegenen Schopfes (in diesem Verfahren ohne 

Relevanz) auch schon gegen einen früheren, längst rechtskräftigen Entscheid 

des Verwaltungsgerichts verstossen (vgl. dazu VGE 287/90). Deswegen 

müsse von einem groben Verschulden ausgegangen werden. Der 

Beschwerdeführer habe um seine baupolizeiliche Bewilligungspflicht bereits 

aus mehreren anderen Verfahren gewusst. Anstatt sich an diese klaren 

Vorgaben zu halten, habe er gezielt die Tatsache ausgenützt, dass seine 

Liegenschaft auf Parzelle Nr. 1542 im Gebiet „…“ weitab liege.

d) Der Beschwerdeführer offerierte für seine Behauptung, er habe die 

beanstandeten Arbeiten an der Wegzufahrt bereits in den 90-ziger Jahren 

vorgenommen, … als Zeugen/Auskunftsperson. Umgekehrt offerierte die 

Beschwerdegegnerin für ihre Sachverhaltsversion, dass die beanstandeten 

Wegarbeiten erst viel später (zuletzt 2006/2007) ausgeführt worden seien, … 

als Zeugen/Auskunftsperson. … bestätigte dabei im Zuge des gerichtlichen 

Augenscheins vom 16. Juni 2011 zwar noch explizit, dass er dem 

Beschwerdeführer in den 90-ziger Jahren geholfen habe, die Wegzufahrt 

befahrbar zu machen. Von den heute ins Feld geführten Planken 

(Metallstützen und Querabschläge) wisse er aber nichts. Aufgrund der 

anlässlich des Augenscheins vor Ort abgegebenen Fotodokumentation (zwei 

Farbfotos: Aufnahme 1 vom August 2006 und Aufnahme 2 vom Frühling 2007) 

durch die Beschwerdegegnerin ist daher nach Meinung des Gerichts von 

letzterer, mit aufschlussreichen Bildern sachdienlich untermauerten 

Darstellung auszugehen, wonach die betreffenden Wegplanken erst im Jahre 

2006 oder sogar noch später angebracht wurden. Die massgebliche 

Verjährungsfrist von 5 Jahren ist demzufolge noch nicht eingetreten, weshalb 

diese illegalen Wegstützmassnahmen auch Gegenstand der verhängten 

Busse sein konnten. Der Einwand der Verjährung ist daher unbegründet.

e) Zusammengefasst ergibt sich, dass Bussgegenstand hier einzig noch die – 

nicht bewilligten und auch nicht bewilligungsfähigen – Arbeiten am Weg und 

die Anbringung der Plexiglasscheiben sein konnten. Soweit der 

Beschwerdeführer die zeitlich speziell auf die (unbewohnten) Wintermonate 

beschränkte Montage der Plexiglasscheiben beim Hausbalkon erneut zur 

Diskussion stellen wollte, kommt jener Einwand zu spät, da deren fehlende 

Bewilligungsfähigkeit schon mit Verfügung vom 16. April 2010 rechtskräftig 

festgestellt wurde. Von einer Reduktion der Bussenhöhe kann aber dennoch 

abgesehen werden, da der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 

zumindest bei den Baubewilligungen von 2004 und 2007 arglistig täuschte 

(vgl. z.B. Selbstangabe: „kein Wasser im Haus“). Die Beschwerdegegnerin 

hat ihr grundsätzlich weites Ermessen in derartigen Fragen nicht überschritten 

oder gar missbraucht, zumal es der Beschwerdeführer – trotz behördlicher 

Aufforderung dazu – aktenkundig nicht für nötig erachtete, seine aktuellen 

Vermögens- und Einkommensverhältnisse im Hinblick auf eine allfällige 

Baubusse preiszugeben. Das Gericht ist daher zur Überzeugung gelangt, 

dass es sowohl am Bestand als auch an der Höhe der ausgesprochenen 

Busse nichts auszusetzen gibt. Vielmehr entspricht diese dem in Art. 47 Abs. 

2 StGB stipulierten Verschulden des Beschwerdeführers. Die Beschwerde ist 

somit diesbezüglich abzuweisen.

9. a) Die strittige Buss- und Wiederherstellungsverfügung vom 22. Juni 2010 

erweist sich infolgedessen nur bezüglich des Abbruchsbefehls betreffend 

Solaranlage als nicht rechtmässig, was zur Gutheissung der Beschwerde in 

diesem Rügepunkt führt. Im Übrigen ist die Beschwerde aber in jeder 

Beziehung unbegründet, weshalb sie diesbezüglich abzuweisen ist.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf Art. 

73 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG) zu 1/6 der 

Beschwerdegegnerin sowie zu 5/6 dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

Dem anwaltlich vertretenen, nur teilweise obsiegenden Beschwerdeführer 

steht laut Art. 78 Abs. 1 VRG eine aussergerichtliche (entsprechend 

reduzierte) Entschädigung zu. Das Gericht setzt diese Parteientschädigung 

ermessensweise auf Fr. 500.-- (inkl. Mehrwertsteuer) fest. Der 

Beschwerdegegnerin steht hingegen gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG keine 

Parteientschädigung zu, da sie lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis 

(überwiegend) obsiegte.  

Demnach erkennt das Gericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Abbruchbefehl für die 

Solaranlage aufgehoben. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 3'000.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 675.--

zusammen Fr. 3'675.--

gehen zu 5/6 zulasten von … und zu 1/6 zulasten der Gemeinde … sind innert 

30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des 

Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. Die Gemeinde … entschädigt … aussergerichtlich reduziert mit Fr. 500.-- (inkl. 

MWST).

Die dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Bundesgericht am 9. Februar 2012 

teilweise gutgeheissen (1C_478/2011).