# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** edd41abf-e671-50ae-bf59-f05a147c5c60
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2022 F-5773/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-5773-2022_2022-12-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-5773/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Richterin Susanne Genner (Vorsitz), 

Richter Gregor Chatton,  

Richter Yannick Antoniazza-Hafner,   

Gerichtsschreiber Rudolf Grun. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch lic. iur. Antigone Schobinger, Rechtsanwältin, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Wiedereinbürgerung (Kosten- und Entschädigungsfolgen). 

 

 

 

F-5773/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das SEM mit Verfügung vom 11. Dezember 2019 das Gesuch der 

Beschwerdeführerin um Wiedereinbürgerung abwies, 

dass die Beschwerdeführerin dagegen mit einer Rechtsmitteleingabe vom 

27. Januar 2020 an das Bundesverwaltungsgericht gelangte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht diese Beschwerde mit Urteil vom 

17. März 2022 abwies und der Beschwerdeführerin Verfahrenskosten von 

Fr. 1'200.- auferlegte (Verfahren F-495/2020), 

dass die Beschwerdeführerin am 8. Mai 2022 Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht einreichte, 

dass das Bundesgericht mit Urteil 1C_261/2022 vom 23. November 2022 

die Beschwerde guthiess, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts 

vom 17. März 2022 aufhob und die Sache zur Neuverlegung der Kosten- 

und Entschädigungsfolgen an das Bundesverwaltungsgericht zurückwies, 

dass aufgrund der Sachlage nach dem Urteil des Bundesgerichts in zweiter 

Instanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 

VwVG) und der Beschwerdeführerin der am 13. Juli 2020 geleistete Kos-

tenvorschuss im Betrage von Fr. 1'200.- zurückzuerstatten ist, 

dass ferner der obsiegenden Beschwerdeführerin zulasten der Vorinstanz 

eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen ist, die in Berück-

sichtigung des Umfangs und der Notwendigkeit der Eingaben, der Schwie-

rigkeit der Streitsache in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht, der akten-

kundigen Bemühungen sowie der Entschädigungen in vergleichbaren Fäl-

len nach Massgabe der einschlägigen Bestimmungen auf Fr. 2'000.- (inkl. 

Auslagen und Zuschlag für die Mehrwertsteuer) festzusetzen ist (Art. 64 

Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

F-5773/2022 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Im Verfahren F-495/2020 werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der ge-

leistete Kostenvorschuss im Betrage von Fr. 1'200.- wird zurückerstattet. 

2.  

Die Vorinstanz wird verpflichtet, die Beschwerdeführerin für das Verfahren 

F-495/2020 mit Fr. 2'000.- zu entschädigen. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Susanne Genner Rudolf Grun 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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