# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 36476724-4783-5ce9-bf67-ea5c5a055b0e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Baurekursgericht 13.07.2018 BRGE I Nr. 0097/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Baurekurs/ZH_BRK_001_BRGE-I-Nr--0097-2018_2018-07-13.pdf

## Full Text

BRGE I Nr. 0097/2018 vom 13. Juli 2018 in BEZ 2018 Nr. 39 

Die Rekurrentin plante auf einem gemäss geltender Bau- und 
Zonenordnung der Stadt Zürich der Zentrumszone Z5 mit einem Wohnanteil 
von mindestens 40 Prozent zugeschieden Grundstück einen Ersatzneubau. Die 
bestehenden Gebäulichkeiten sollten abgebrochen und an ihrer statt ein 
Ersatzneubau (in den Varianten Hochhaus oder Regelbauweise) errichtet 
werden. Im Hinblick auf dieses Bauvorhaben hatte die Rekurrentin der 
Vorinstanz Vorfragen unterbreitet, welche die Vorinstanz im Rahmen eines 
drittverbindlichen Vorentscheids beantwortete. Der Rekurs richtete sich gegen 
einzelne Antworten. 

Aus den Erwägungen: 

1.1 Die Vorfrage c lautet wie folgt: 

«c) Hat ein Hochhaus wie es die Machbarkeitsstudie anstrebt, einen 
kantonalen Mehrhöhenzuschlag nach § 270 Abs. 2 PBG einzuhalten?» 

Die Vorinstanz bejahte diese Vorfrage mit der Begründung, dass 
Hochhäuser die gleichen Grenzabstände einzuhalten hätten wie 25 m hohe 
Gebäude. (…) 

4.2 Die Rekurrentin vertritt demgegenüber den Standpunkt, Hochhäuser 
hätten keinen kantonalen Mehrhöhenzuschlag einzuhalten, da § 270 Abs. 2 
PBG die Bestimmungen für Hochhäuser generell vorbehalte. Ersetzt werde der 
Mehrhöhenzuschlag bei Hochhäusern durch § 284 Abs. 4 PBG, wonach die 
Nachbarschaft durch Hochhäuser nicht wesentlich beeinträchtigt werden dürfe, 
insbesondere nicht durch Schattenwurf in Wohnzonen oder gegenüber 
bewohnten Gebäuden. Die Schattenwurfregelung übernehme im Hochhausbau 
dieselbe (begrenzende) Funktion wie die Abstandsbestimmung (inkl. 
Mehrhöhenzuschlag) bei der Regelüberbauung. Gegenüber den nordöstlich 
gelegenen Parzellen Kat.-Nrn. 1 und 2 habe ein allfälliges Hochhaus 
demgemäss nur den Grundabstand einzuhalten. 

4.3 Der Rekurrentin kann nicht gefolgt werden. Gemäss § 270 Abs. 2 PBG 
gilt der Abstand von 3,5 m ohne Rücksicht auf Lage und Tiefe der beteiligten 
Grundstücke seitlich innerhalb von 20 m ab der Verkehrsbaulinie oder der sie 
ersetzenden Baubegrenzungslinie; ab 12 m über dem gewachsenen Boden 
vergrössert er sich weiter hinten und rückwärtig um das Mass der Mehrhöhe, 
unter Vorbehalt der Bestimmungen für Hochhäuser, jedoch höchstens auf 
16,5 m. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, bezieht sich der Passus «unter 
Vorbehalt der Bestimmungen für Hochhäuser» in § 270 Abs. 2 PBG 
ausschliesslich auf den Maximalwert von 16,5 m und nicht generell auf einen 
Mehrhöhenzuschlag für Hochhäuser. Die Beschränkung des seitlichen 
Grenzabstandes auf maximal 16,5 m wird ja gerade erst bei Gebäuden 
relevant, die eine Höhe von mehr als 25 m aufweisen, d.h. bei Hochhäusern 
gemäss § 282 PBG (3,5 m Grundabstand + 13 m Mehrhöhenzuschlag [25 m – 
12 m] = 16,5 m Grenzabstand). Würde der kantonale Mehrhöhenzuschlag – wie 
die Rekurrentin behauptet – nur für Gebäude zwischen 12 m – 25 m, nicht aber 

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für Hochhäuser gelten, hätte der Gesetzgeber keinerlei Grund gehabt, den 
Grenzabstand auf maximal 16,5 m zu beschränken. Der Maximalwert wäre 
diesfalls ohne jegliche Wirkung. Der kantonale Mehrhöhenzuschlag nach § 270 
Abs. 2 PBG gilt somit selbstverständlich auch für Hochhäuser (vgl. VGr, 23. Mai 
2007, VB.2007.00049, E. 4, worin das Verwaltungsgericht die Bestimmung von 
§ 270 Abs.2 PBG auf Hochhäuser angewandt, den Mehrhöhenzuschlag aber im 
konkreten Fall verneint hat). Allerdings können es die besonderen 
Anforderungen an Hochhäuser (§ 284 PBG, § 30 der Allgemeinen Bauver-
ordnung [ABV]) unter Umständen – insbesondere zum Schutz nachbarlicher 
Interessen bei einer wesentlichen Beeinträchtigung durch Schattenwurf – 
erfordern, dass ein Hochhaus dergestalt angepasst oder verschoben werden 
muss, dass ein Grenzabstand von mehr als 16,5 m resultiert. Auf diese 
Fallkonstellationen zielt der Vorbehalt in § 270 Abs. 2 PBG ab. Entgegen dem 
Dafürhalten der Rekurrentin ersetzt die Schattenwurfregelung von § 284 Abs. 4 
PBG also nicht den kantonalen Mehrhöhenzuschlag bei Hochhäusern, sondern 
ergänzt diese Bestimmung vielmehr.  

Vorliegend hätte ein Hochhaus auf dem Baugrundstück einzig gegenüber 
den nordöstlich gelegenen Parzellen 1 und 2 einen kantonalen Mehrhöhen-
zuschlag einzuhalten. Gegenüber dem südlichen S.-Areal (Kat.-Nr. 3) kommt 
ein Grenzbaurecht zum Zuge, weshalb der Mehrhöhenzuschlag entfällt (vgl. 
§ 270 Abs. 3 PBG). Gegenüber den südwestlich gelegenen Nachbargrund-
stücken Kat.-Nrn. 4 sowie 5 ist schliesslich ebenfalls kein Mehrhöhenzuschlag 
in Rechnung zu stellen, weil der gegenüber dem Zufahrtsweg bzw. der Zu-
fahrtsstrasse einzuhaltende Weg- bzw. Strassenabstand eine die Verkehrs-
baulinie «ersetzende Baubegrenzungslinie» im Sinn von § 270 Abs. 2 PBG 
darstellt und nicht als «seitlich», sondern als «vorne» zu betrachten ist. Zu 
diesem Schluss ist auch die Vorinstanz gekommen. Die Beantwortung von 
Vorfrage c ist somit nicht zu beanstanden. 

2.1 Die Vorfrage d lautet wie folgt:  

«d) Hat ein Hochhaus wie es die Machbarkeitsstudie anstrebt, einen 
kommunalen Mehrhöhenzuschlag nach § 260 Abs. 2 PBG einzuhalten?» 

Auch diese Vorfrage wurde von der Vorinstanz bejaht. In der Zentrums-
zone Z5 seien eine Gebäudehöhe von maximal 19 m und ein minimaler 
Grundgrenzabstand von 3,5 m einzuhalten (Art. 18 Abs. 1 BZO). Der 
Grenzabstand setze sich aus dem Grundgrenzabstand und dem Mehrhöhen-
zuschlag nach § 260 Abs. 2 PBG zusammen. Hochhäuser müssten wie 
erwähnt die Grenzabstände eines 25,0 m hohen Gebäudes einhalten. Der 
Mehrhöhenzuschlag belaufe sich auf 6 m (25 m - 19 m = 6 m); zusammen mit 

dem Grundgrenzabstand von 3,5 m resultiere somit ein Grenzabstand von 
9,5 m. Dieser Abstand sei gegenüber den Parzellen Kat.-Nrn. 4, 5, 3, 1 und 2 
einzuhalten. Im südwestlichen Bereich des Baugrundstücks sei zudem der 
Weg- bzw. Strassenabstand zu berücksichtigen.  

5.2 Die Rekurrentin hält diese Auffassung für nicht nachvollziehbar. 
Hochhäuser seien Elemente der Regelüberbauung und hätten die nach Art. 9 
Abs. 2 BZO zulässige Gesamthöhe einzuhalten. Dies werde von der Vorinstanz 

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zu Unrecht verkannt. Ein kommunaler Mehrhöhenzuschlag im Sinne von § 260 
Abs. 2 BZO komme daher nicht zur Anwendung.  

5.3 Die Abstände der Bau- und Zonenordnung sind bei seitlich 
gegliederten Gebäuden für jeden Teil getrennt zu messen. Für Gebäudeteile, 
welche die für die Regelüberbauung zulässige Gebäudehöhe überschreiten, 
sind sie um das Mass der Mehrhöhe zu vergrössern (§ 260 Abs. 2 PBG). Dieser 
kommunale Mehrhöhenzuschlag ist nicht mit jenem nach § 270 Abs. 2 PBG zu 
verwechseln, der sich auf den kantonalen Mindestgrenzabstand von 3,5 m 
bezieht. Der kommunale Mehrhöhenzuschlag findet Anwendung, wenn die für 
Regelüberbauungen im betreffenden Gebiet geltenden Gebäudehöhen 
vergrössert werden, etwa bei Arealüberbauungen oder im Rahmen von Sonder-
bauvorschriften (vgl. Christoph Fritzsche/Peter Bösch/ Thomas Wipf, Zürcher 
Planungs- und Baurecht, Bd. 2, 5. A., 2011, S. 849). Auch bei Hochhäusern 
handelt es sich offensichtlich um Gebäude, bei denen in Abweichung von der 

Regelbauweise höhere Gebäudehöhen realisiert werden dürfen. Die Stadt 
Zürich hat hierfür spezifische Hochhausgebiete ausgeschieden (Art. 9 BZO). 

Das Baugrundstück liegt in der Zentrumszone Z5, wo die für die 
Regelüberbauung zulässige maximale Gebäudehöhe 19 m beträgt (Art. 19 
Abs. 1 BZO). Gleichzeitig befindet es sich jedoch auch im Hochhausgebiet III, 
wo Hochhäuser die zulässige Gesamthöhe von 40 m nicht überschreiten 
dürfen. Da Hochhäuser definitionsgemäss Gebäude mit einer Höhe von mehr 
als 25 m sind, wird die in der Zentrumszone zulässige Gesamthöhe von 19 m 
zwangsläufig überschritten. Nach dem klaren Wortlaut von § 260 Abs. 2 PBG ist 
für ein allfälliges Hochhaus auf dem Baugrundstück daher ein Mehrhöhen-
zuschlag in Anschlag zu bringen. Anders als § 270 Abs. 2 PBG statuiert § 260 
Abs. 2 PBG für den Mehrhöhenzuschlag jedoch keinen Maximalwert, was wohl 
auf ein Versehen des Gesetzgebers zurückzuführen ist. Wie die Vorinstanz 
überzeugend ausführt, würden ohne Maximalwert derart grosse Grenzabstände 
resultieren, dass sich sehr hohe Hochhäuser in der kleinräumig parzellierten 
Stadt Zürich kaum mehr realisieren liessen. Die Vorinstanz wendet daher seit 
rund 20 Jahren bezüglich des kommunalen Mehrhöhenzuschlags – 
sinnvollerweise bzw. einzig vernünftig – eine Praxis analog § 270 Abs. 2 PBG 
an und orientiert sich bei der Berechnung des Mehrhöhenzuschlags beim 
Hochhausgrenzwert von 25 m: 25 m abzüglich die in der jeweiligen Zone für die 
Regelüberbauung maximal zulässige Gebäudehöhe ergibt den Mehrhöhen-
zuschlag. Demgegenüber löst der über 25 m liegende Gebäudeteil keinen 
Mehrhöhenzuschlag aus. Die besonderen Anforderungen an Hochhäuser 
(§ 284 Abs. 4 i.V.m. § 30 ABV) können aber unter Umständen zu einer 
zusätzlichen Vergrösserung des Grenzabstandes führen, sofern eine 
wesentliche Beeinträchtigung der Nachbarschaft stattfindet. Auch hier stellt die 

Schattenwurfregelung also wieder eine Ergänzung zu den kommunalen 
Grenzabstandsvorschriften und nicht ein Ersatz dar. Vorliegend würde der 
Mehrhöhenzuschlag für ein allfälliges Hochhaus auf dem Baugrundstück 6 m 
betragen (25 m - 19 m = 6 m); zuzüglich den für die Zentrumszone Z5 
statuierten Grundgrenzabstand von 3,5 m ergäbe sich – vorbehältlich der 
Schattenwurfregelung – ein minimaler Grenzabstand von 9,5 m. Dieser Abstand 
wäre gegenüber den Parzellen Kat.-Nrn. 1, 2, 4 sowie 5 einzuhalten, wobei im 
Bereich der beiden letztgenannten Parzellen zusätzlich der Weg- bzw. 

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Strassenabstand zu berücksichtigen ist. Gegenüber der Parzelle Kat.-Nr. 3 
entfällt der kommunale Mehrhöhenzuschlag dagegen aufgrund des Grenz- und 
Näherbaurechts gleich wie der kantonale Mehrhöhenzuschlag. (…) 

7.1 Die Vorfrage g lautet wie folgt:  

«g) Welchen Einfluss hat die Baulinie entlang der U.-Strasse auf die 
Höhenbeschränkung?» 

Die Vorinstanz gab zur Antwort, dass da, wo die gegenüberliegende 
Baulinie näher als 22,5 m liege, die Gebäudehöhe nach § 279 Abs. 2 PBG 
eingeschränkt sei. Zudem begründe die Baulinie ein «vorne» für die 
Betrachtungsweise, was «seitlich» und «weiter hinten» im Sinne von § 270 
Abs. 2 PBG sei. Wie bereits erläutert, müsse ein Hochhaus sämtliche Abstände 
wie ein 25 m hohes Gebäude einhalten. Nach § 279 Abs. 2 PBG sei die Ge-
bäudehöhe auf 10/9 des Baulinienabstandes beschränkt, was vis-à-vis der 
Liegenschaft U.-Strasse 80 ca. 21 m entspreche. Hier müsste ein Hochhaus 
also um die Mehrhöhe (25 m - 21 m = 4 m) zurückweichen oder abgestuft sein. 
Zum Platz B. hin befinde sich die gegenüberliegende Baulinie viel weiter 
entfernt; hier sei die Gebäudehöhe von 25 m auf der Baulinie zulässig. 
Vorbehalten bleibe selbstverständlich der Zweistundenschatten. 

7.2 Die Rekurrentin ist anderer Meinung und hält dafür, dass Hochhäuser 
nicht den kantonalen und kommunalen Vorschriften über die Gebäudehöhe 
unterstünden, da Hochhäuser definitionsgemäss Gebäude mit einer Höhe von 
mehr als 25 m seien (§ 282 PBG) und die Bestimmungen über Hochhäuser in 
§ 278 Abs. 3 PBG explizit vorbehalten würden. Vielmehr ergebe sich die 
zulässige Gebäudehöhe für Hochhäuser (innerhalb der höchsten Höhe von 
40 m) abschliessend aus dem Schattendiagramm nach § 284 Abs. 4 PBG und 
§ 30 ABV. Ein Hochhaus dürfe daher (vorbehältlich der Bestimmungen über 
den Schattenwurf) direkt auf die Baulinie gestellt werden und müsse nicht um 
4,0 m zurückweichen. 

7.3 Gemäss § 278 Abs. 1 PBG wird die zulässige Gebäudehöhe durch die 
erlaubte Vollgeschosszahl und, sofern die Bau- und Zonenordnung es nicht 
ausschliesst, durch die Verkehrsbaulinien bestimmt; entscheidend ist das 
geringere Mass. Die Gebäudehöhe aufgrund der Baulinien gilt bis auf eine Tiefe 
von 15 m (Abs. 2). Die höchstzulässige Gebäudehöhe beträgt unter Vorbehalt 
der Bestimmungen über die Hochhäuser 25 m (Abs. 3). Die Bau- und 
Zonenordnung der Stadt Zürich schliesst die Bestimmung der Gebäudehöhe 
anhand der Verkehrsbaulinien nicht aus. Die dergestalt bestimmte 
Gebäudehöhe entspricht dem um einen Neuntel vergrösserten Baulinien-

abstand, wobei sie um das Mass einer allfälligen Gebäuderückversetzung 
erhöht werden kann (§ 279 Abs. 2 PBG). Sinn und Zweck dieser Gebäude-
höhenvorschriften ist es, in Zonen mit hoher Geschosszahl – wie sie gerade in 
städtischen Gebieten bestehen – allzu hohe Gebäude entlang schmaler Wege 
und Strassen zu verhindern; dies namentlich aus wohnhygienischen sowie 
ortsbaulichen Gründen (VGr, 20. August 2008, VB.2008.00210, E. 5.2; 
www.vgrzh.ch).  

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Wie bereits dargelegt, hat ein Hochhaus grundsätzlich – vorbehältlich der 
besonderen Bestimmungen über die Hochhäuser (§ 284 PBG, § 30 ABV) – 
sämtliche Abstände wie ein 25 m hohes Gebäude einzuhalten. Ab einer 
Gebäudehöhe von 25 m wird hingegen kein Mehrhöhenzuschlag mehr 
veranschlagt, andernfalls sich Hochhäuser aufgrund riesiger Grenzabstände 
nicht mehr sinnvoll realisieren liessen. Gleiches gilt mit Blick auf die 
Gebäudehöhenbeschränkung aufgrund von Verkehrsbaulinien. Auch hier muss 
– wie die Vorinstanz nachvollziehbar erläutert– auf den Hochhausgrenzwert von 
25 m abgestellt werden. Die anhand von Verkehrsbaulinien bestimmte 
Gebäudehöhe kann wie erwähnt um das Mass einer allfälligen Gebäude-
rückversetzung erhöht werden (§ 279 Abs. 2 PBG zweiter Teilsatz). Dies 
bedeutet umgekehrt, dass überhohe Gebäude nur realisiert werden dürfen, 
wenn sie gegenüber Verkehrsbaulinien um das Mass der Mehrhöhe 
zurückweichen oder abgestuft sind. In Bezug auf Hochhäuser würde die 
unbegrenzte Berücksichtigung der Mehrhöhe wiederum dazu führen, dass sehr 
hohe Hochhäuser aufgrund des einzuhaltenden Abstandes von der Verkehrs-
baulinie nicht erstellt werden könnten. Die von Vorinstanz angewandte Praxis – 
vergleichbar mit derjenigen zum kommunalen Mehrhöhenzuschlag gemäss 
§ 260 Abs. 2 PBG – lässt sich daher ohne Weiteres vertreten. Ein Hochhaus 
darf das auf die Verkehrsbaulinie angesetzte Profil, welches in der Höhe von 
10/9 des Baulinienabstandes beginnt und in einem 45° Winkel rückwärtig bis zu 
einer Gebäudehöhe von 25 m verläuft, nicht durchstossen. Ab einer 
Gebäudehöhe von 25 m endet das einzuhaltende Profil. Ein allfälliges 
Hochhaus auf dem Baugrundstück dürfte also nicht direkt auf die 
Verkehrsbaulinie entlang der U.Strasse gestellt werden, sondern müsste 
entweder um die Mehrhöhe zurückweichen oder derart abgestuft sein, dass es 
das 45°-Profil einhält. Ergänzend dazu gilt es selbstverständlich auch hier die 
Schattenwurfregelung gemäss § 284 PBG und § 30 ABV zu berücksichtigen. 
Die Beantwortung von Vorfrage g ist damit nicht zu beanstanden.