# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de4f6b25-1d1b-52f3-b1b7-c3f3d3a7f3ee
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-05-08
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 08.05.2015 BV.2015.9
**Docket/Reference:** BV.2015.9
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2015-9_2015-05-08

## Full Text

Hausdurchsuchung (Art. 48 f. VStrR): Rückzug der Beschwerde.;;Hausdurchsuchung (Art. 48 f. VStrR): Rückzug der Beschwerde.;;Hausdurchsuchung (Art. 48 f. VStrR): Rückzug der Beschwerde.;;Hausdurchsuchung (Art. 48 f. VStrR): Rückzug der Beschwerde.

Beschluss vom 8. Mai 2015   
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Tito Ponti,  

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
Parteien  A.,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESAMT FÜR KOMMUNIKATION (BAKOM),  

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Hausdurchsuchung (Art. 48 f. VStrR); Rückzug der 

Beschwerde 

 
 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BV.2015.9 

 

 

 

- 2 - 
 
 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Kantonspolizei Zürich am 20. April 2015 gestützt auf einen Durchsu-

chungsbefehl des Bundesamtes für Kommunikation (nachfolgend "BAKOM") 

vom gleichen Tag am Wohnort von A. wegen Verdachts der Widerhandlung 

gegen das Radio- und Fernsehgesetz eine Hausdurchsuchung vornahm 

(act. 2.11 und 2.12); 

 

- A. mit Schreiben an das BAKOM vom 20. April 2015 die Verhältnismässigkeit 

der Hausdurchsuchung rügte (act. 1); 

 

- das BAKOM dieses Schreiben als Beschwerde entgegennahm und diese 

zusammen mit einer Beschwerdeantwort am 24. April 2015 der Beschwer-

dekammer des Bundesstrafgerichts überwies (act. 2); 

 

- der Beschwerdeführer am 28. April 2015 aufgefordert wurde, einen Kosten-

vorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten (act. 3); 

 

- der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. Mai 2015 die Beschwerde zurück-

zog und erklärte, er habe sein Schreiben vom 20. April 2015 lediglich als 

"Protest gegen das Vorgehen" und nicht als formelle Beschwerde verstan-

den (act. 4); 

 

-  der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren als erledigt abzuschreiben ist (vgl. Beschluss des Bun-

desstrafgerichts BV.2014.40 vom 24. Juli 2014, E. 1.4);  

 

-  die Umstände es rechtfertigen, auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu 

verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25 E. 3).  

 

 

- 3 - 
 
 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben. 

 

2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben.  

 

 

Bellinzona, 8. Mai 2015 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Bundesamt für Kommunikation BAKOM, unter Beilage einer Kopie von act. 4 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 
79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).