# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 17bbee50-c5dd-5d5b-967e-7fbd2b43d74f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-08
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 08.07.2021 715 20 55/187
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_715-20-55-187_2021-07-08.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 8. Juli 2021 (715 20 55 / 187) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Arbeitslosenversicherung 
 
 
Erzielt die versicherte Person in einer Kontrollperiode einen Zwischenverdienst, der we-
niger als eine berufs- und ortsübliche Entlöhnung beträgt, wird der von der versicherten 
Person erzielte effektive Lohn betragsmässig bis zu dem als berufs- und ortsüblich zu 
qualifizierenden Ansatz angehoben. Es besteht kein entschädigungsberechtigter Ver-
dienstausfall, wenn der Zwischenverdienst die der versicherten Person zustehende Ar-
beitslosenentschädigung übersteigt. 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin Gisela 
Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland, Bahnhofstrasse 32, 
Postfach, 4133 Pratteln, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Ablehnung der Anspruchsberechtigung  

 
 
 

 
 
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A. Der 1957 geborene A.____ arbeitet seit 6. September 2002 bei der B.____ GmbH in 
X.____. Gemäss aktuellem Handelsregisterauszug ist er einziger Gesellschafter und Geschäfts-
führer dieser Firma. Am 1. September 2016 nahm er zusätzlich eine Teilzeitbeschäftigung als 
Sigrist und Friedhofaufseher bei der C.____ auf. Zudem stand er ab dem 1. August 2018 in  
einem Arbeitsverhältnis auf Abruf mit der Firma D.____ AG in Y.____. Dieses Arbeitsverhältnis 
wurde wegen interner Umstrukturierung per 31. August 2019 aufgelöst. Infolge des Stellenver-
lusts bei der D.____ AG ersuchte A.____ die Öffentliche Arbeitslosenkasse Basel-Landschaft 
(Arbeitslosenkasse) am 14. August 2019 um Ausrichtung von Taggeldern im Rahmen eines 60%-
Teilzeitpensums ab 2. September 2019. Die Anmeldung beim Regionalen Arbeitsvermittlungs-
zentrum (RAV) Z.____ erfolgte am 15. August 2019. Mit Verfügung vom 29. August 2019 aner-
kannte die Kantonale Amtsstelle die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten im Hinblick auf einen 
anrechenbaren Arbeitsausfall von 60 %. Ausserdem stellte sie fest, dass der Versicherte bezüg-
lich seiner Tätigkeit bei der Firma B.____ GmbH eine arbeitgeberähnliche Stellung innehabe. 
Nachdem die Arbeitslosenkasse vom Versicherten weitere Unterlagen einverlangt hatte, um die 
übrigen Anspruchsvoraussetzungen abzuklären, verneinte sie mit Verfügung vom 5. November 
2019 seine Anspruchsberechtigung mangels anrechenbaren Verdienstausfalls ab dem 2. Sep-
tember 2019. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Einspracheinstanz der Arbeitslosen-
kasse am 16. Dezember 2019 ab. 

B. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 5. Januar 2020 Beschwerde bei der 
Arbeitslosenkasse. Er beantragte sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 
16. Dezember 2019 und eine Neuberechnung des versicherten Verdienstes. Zur Begründung 
machte er im Wesentlichen geltend, es gehe aus den von ihm bei der Arbeitslosenkasse einge-
reichten Unterlagen hervor, dass er bei der Firma B.____ GmbH ein effektives Einkommen von 
monatlich Fr. 500.-- verdiene. Dabei legte er seiner Beschwerde nochmals die entsprechenden 
Dokumente bei. In der Folge überprüfte die Arbeitslosenkasse den Anspruch auf Arbeitslosenent-
schädigung anhand der eingereichten Unterlagen und teilte dem Versicherten am 22. Januar 
2020 mit, dass sie an ihrem Entscheid vom 16. Dezember 2019 festhalte. Am 31. Januar 2020 
überwies sie die Angelegenheit zuständigkeitshalber dem Kantonsgericht, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). 

C. Mit Vernehmlassung vom 15. Juli 2020 schloss die Arbeitslosenkasse unter Verweis auf 
die Ausführungen im angefochtenen Einspracheentscheid auf Abweisung der Beschwerde.  

D. Das instruierende Präsidium holte am 23. Juli 2020 bei der Ausgleichskasse Basel-Land-
schaft einen aktuellen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug) des Versicherten ein. 
Dieser wurde dem Gericht am 28. Juli 2020 zugestellt.  
 
E. Am 30. Juli 2020 wurde E.___, F.____ GmbH, aufgefordert, Auskunft über den bei der 
Firma B.____ GmbH bezogenen Lohn des Versicherten zu geben. Das Antwortschreiben ging 
am 9. Oktober 2020 beim Gericht ein.  
 
F.  In ihrer Stellungnahme vom 10. November 2020 hielt die Arbeitslosenkasse an ihrem An-
trag auf Abweisung der Beschwerde fest.  
 

 
 
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G. Der Versicherte stellte sich in seiner Eingabe vom 10. Dezember 2020 weiterhin auf den 
Standpunkt, dass aufgrund der von ihm eingereichten Unterlagen nachgewiesen sei, dass er bei 
der B.____ GmbH einen Lohn von monatlich Fr. 500.-- beziehe.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversi-
cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 in Verbindung mit. den 
Art. 56 und 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheentscheide aus dem Bereich der Arbeitslo-
senversicherung Beschwerde beim kantonalen Versicherungsgericht erhoben werden. Örtlich zu-
ständig ist nach Art. 100 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit. Art. 128 Abs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. 
a und Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolven-
zentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in 
dem die versicherte Person zur Zeit des Verfügungserlasses die Kontrollpflicht erfüllt. Vorliegend 
kommt der in X.____ wohnhafte Versicherte im Kanton Basel-Landschaft seinen Kontrollpflichten 
nach, weshalb die örtliche Zuständigkeit zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über 
die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG, weshalb auch 
die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen form- und frist-
gerecht eingereichte Beschwerde ist daher einzutreten. 

2.1 Vorliegend ist zu prüfen, ob der Versicherte einen anrechenbaren Verdienstausfall erlit-
ten hat. Dabei sind der von der Arbeitslosenkasse berechnete versicherte Verdienst von 
Fr. 2'221.-- und der von ihr ermittelte Zwischenverdienst von Fr. 1'975.-- strittig.  

2.2 Die Höhe der Arbeitslosenentschädigung richtet sich grundsätzlich nach dem versicher-
ten Verdienst. Nach Art. 23 Abs. 1 AVIG gilt als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-
Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraums aus einem oder 
mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde. Der Verdienst gilt nicht als versi-
chert, wenn er eine Mindestgrenze von monatlich Fr. 500.-- nicht erreicht (Art. 23 Abs. 1 Satz 3 
AVIG in Verbindung mit. Art. 40 AVIV). Praxisgemäss ist bei der Ermittlung des versicherten Ver-
dienstes der im Bemessungszeitraum tatsächlich erzielte Lohn massgebend; eine davon abwei-
chende Lohnabrede zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat grundsätzlich unbeachtlich zu 
bleiben (BGE 131 V 444 E. 3.2.1, 128 V 189 E. 3a/aa, je mit Hinweisen). Der versicherte Ver-
dienst nach Art. 23 AVIG bildet damit ein Korrektiv bei allfälligen missbräuchlichen Lohnverein-
barungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber (BGE 131 V 444 E. 3.2.3). Von dieser Rege-
lung im Einzelfall abzuweichen, rechtfertigt sich nur dort, wo ein Missbrauch im Sinne der Verein-
barung fiktiver Löhne, welche in Wirklichkeit nicht zur Auszahlung gelangt sind, praktisch ausge-
schlossen werden kann (BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteile des Bundesgerichts vom 8. April 2020, 
8C_150/2020, E. 2 und vom 28. Februar 2019, 8C_749/2018, E. 3.2 mit Hinweisen).  

 
 
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2.3 Nach Art. 24 AVIG gilt als Zwischenverdienst jedes Einkommen aus unselbstständiger 
oder selbstständiger Erwerbstätigkeit, das die arbeitslose Person innerhalb einer Kontrollperiode 
erzielt. Die versicherte Person hat Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls (Abs. 1). Als Ver-
dienstausfall gilt die Differenz zwischen dem in der Kontrollperiode erzielten Zwischenverdienst, 
mindestens aber dem berufs- und ortsüblichen Ansatz für die betreffende Arbeit, und dem versi-
cherten Verdienst; ein Nebenverdienst (Art. 23 Abs. 3 AVIG) bleibt unberücksichtigt (Abs. 3). Ein 
entschädigungsberechtigter Verdienstausfall ist gegeben, wenn der erzielte Zwischenverdienst 
geringer ist, als die der versicherten Person zustehende Arbeitslosenentschädigung (BGE 127 V 
479 E. 4b). Der Verdienstausfall wird nach Art. 24 Abs. 1 AVIG zum nach Art. 22 AVIG massge-
benden Entschädigungssatz von 70 % oder 80 % ausgeglichen.  

3.1 Als Erstes wird der von der Arbeitslosenkasse ermittelte Zwischenverdienst in Höhe von 
insgesamt Fr. 1'975.-- geprüft. Dabei ist unbestritten, dass die verbleibenden Teilzeitbeschäfti-
gungen bei der C.____ und der B.____ GmbH als Zwischenverdiensttätigkeiten gemäss Art. 24 
AVIG in die Berechnung der Arbeitslosenentschädigung einzubeziehen sind (vgl. dazu auch Urteil 
des Bundesgerichts vom 20. Februar 2014, 8C_610/2013, E. 3.4). Ebenso wenig steht der bei 
der C.____ erzielte Monatslohn von Fr. 1'000.-- im Streit. Strittig ist dagegen der von der Arbeits-
losenkasse berechnete Verdienst bei der B.____ GmbH in Höhe von Fr. 975.--. Die Arbeitslosen-
kasse geht davon aus, dass der Versicherte bei dieser Firma mit einem Arbeitspensum von 20 % 
beschäftigt sei. Bezüglich der Lohnhöhe hat sie sich auf die Angaben im Lohnbuch Zürich ge-
stützt, wonach ein Printmedien-Verarbeiter und Buchbinder mit einem 100%-Pensum einen Mo-
natslohn von Fr. 4'500.-- verdient. Unter Berücksichtigung eines 20%-Teilzeitpensums hat sie 
einen Lohn in Höhe von Fr. 975.-- als massgebend erachtet (Fr. 4'500.-- x 13 :12 : 100 x 20 %; 
E-Mail vom 24. Oktober 2019, Dok.-Nr. 210). Daraus resultiert ein Zwischenverdienst von insge-
samt Fr. 1'975.-- (Fr. 1'000.-- + Fr. 975.--). Der Versicherte ist der Ansicht, dass er bei der B.____ 
GmbH einen Lohn von lediglich Fr. 500.-- monatlich beziehe, weshalb der von ihm erzielte Zwi-
schenverdienst richtigerweise auf Fr. 1'500.--(Fr. 1'000.-- + Fr. 500.--) festzusetzen sei.  

3.2 Der Auffassung des Versicherten kann nicht gefolgt werden. Art. 24 Abs. 3 AVIG be-
stimmt, dass bei Tätigkeiten im Zwischenverdienst das Einkommen mindestens den berufs- und 
ortsüblichen Ansätzen zu entsprechen hat. Erzielt die versicherte Person in einer Kontrollperiode 
einen Zwischenverdienst, der weniger als eine berufs- und ortsübliche Entlöhnung beträgt, wird 
der von der versicherten Person erzielte effektive Lohn betragsmässig bis zu dem als berufs- und 
ortsüblich zu qualifizierenden Ansatz angehoben (BGE 120 V 233 E. 5e, 502 E. 8e; SVR 1994 
ALV Nr. 22 S. 51). Mit dem Korrektiv der Berufs- und Ortsüblichkeit der Entlöhnung soll verhindert 
werden, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Sinne eines Lohndumpings  
einen zu niedrigen Verdienst vereinbaren, um die Differenz zu Lasten der Arbeitslosenversiche-
rung entschädigen zu lassen (vgl. THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schwei-
zerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Schindler/Tanquerel/Tschannen/Uhlmann [Hrsg.], 
Basel 2016, S. 2390 Rz. 423; Urteil des Bundesgerichts vom 13. Oktober 2006, C 139/06, E. 2.1 
mit Hinweisen). Der vom Versicherten geltend gemachte effektiv erzielte Monatslohn von Fr. 
500.-- netto bzw. Fr. 579.30 brutto für ein 20%-Pensum erscheint mit Blick auf die Ausbildung 
des Versicherten als Printmedien-Verarbeiter EFZ und als gelernter Buchbinder im Vergleich zum 
nach berufs- und ortsüblichen Ansätzen ermittelten Einkommen von Fr. 975.-- als zu niedrig zu 
sein. Eine Lohnberechnung mit dem vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnrechner 

 
 
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"Salarium" zeigt, dass der Versicherte in seinem Beruf als Printmedienverarbeiter EFZ und Buch-
binder im Jahr 2018 mindestens Fr. 4'946.-- mit einem 100%-Pensum bzw. Fr. 989.20 (Fr. 4'946.-
- x 20 %) verdienen würde (Ausgangswerte: Nordwestschweiz, Branche 58, Berufsgruppe 73, 
ohne Kaderfunktion, 42 Wochenstunden, abgeschlossene Berufsbildung, Alter 62 Jahre, weniger 
als 20 beschäftigte Personen). Der von der Arbeitslosenkasse ermittelte orts- und branchenübli-
che Monatslohn von Fr. 975.-- für ein 20%-Pensum erweist sich damit nicht als überhöht. Es ist 
deshalb nicht zu beanstanden, dass die Arbeitslosenkasse von einem Zwischenverdienst von 
insgesamt Fr. 1'975.-- ausgegangen ist.  

4.1 Weiter ist die Höhe des versicherten Verdienstes zu prüfen. Die Arbeitslosenkasse hat 
den versicherten Verdienst gestützt auf Art. 37 Abs. 2 AVIV nach dem Durchschnittslohn der 
letzten zwölf Beitragsmonate, mithin von September 2018 bis August 2018, berechnet. Dabei hat 
sie einen versicherten Verdienst von insgesamt Fr. 2'221.-- (Fr. 1'028.60 [C.____] und 
Fr. 1'192.55 [D.____ AG]) ermittelt und gestützt darauf die Arbeitslosenentschädigung auf 
Fr. 1'776.-- (80 % von Fr. 2'221.--) festgesetzt. Der Versicherte beanstandet zu Recht nicht, dass 
die Arbeitslosenkasse für die Bemessung des versicherten Verdienstes auf die letzten zwölf Bei-
tragsmonate abgestellt hat, ist der Durchschnittslohn der letzten 12 Monate von insgesamt ge-
rundet Fr. 2'221.-- doch höher als derjenige der letzten sechs Monate von Fr. 2'192.55 (vgl. Über-
sicht Berechnung versicherter Verdienst, Dok.-Nr. 404; Art. 37 Abs. 2 AVIV). Der für die Ermittlung 
der Arbeitslosenentschädigung verwendete Entschädigungssatz der Arbeitslosenentschädigung 
von 80 % gemäss Art. 22 Abs. 1 AVIG ist ebenso wenig zu bemängeln. Gemäss den Berechnun-
gen der Arbeitslosenkasse übersteigt der anrechenbare Zwischenverdienst von Fr. 1'975.-- den 
Höchstanspruch auf Arbeitslosenentschädigung von Fr. 1'776.--, weshalb die Arbeitslosenkasse 
einen Taggeldanspruch mangels eines Verdienstausfalls verneint hat. Der Versicherte bestreitet 
die von der Arbeitslosenkasse ermittelten Einkommen bei der C.____ und bei der D.____ AG 
nicht. Er ist jedoch der Auffassung, dass der bei der B.____ GmbH seit Jahren erzielte monatliche 
Verdienst in Höhe von Fr. 500.-- netto bzw. Fr. 579.30 brutto bei der Berechnung des versicherten 
Verdienstes zusätzlich zu berücksichtigen sei. Sollte der Auffassung des Versicherten gefolgt 
werden, so würde die maximale Arbeitslosenentschädigung Fr. 2'240.-- (80 % von Fr. 2'800.-- 
[Fr. 1'028.60 + Fr. 1'192.55 + Fr. 579.30]) betragen. Bei einem daraus resultierenden Verdienst-
ausfall von Fr. 265.-- (Fr. 2'240.-- - Fr. 1'975.--) hätte der Versicherte Anspruch auf Arbeitslo-
senentschädigung. Die Arbeitslosenkasse ist der Berechnungsweise des Versicherten nicht ge-
folgt, weil er den Lohnfluss des bei der B.____ GmbH geltend gemachten Lohns nicht rechts-
genüglich habe nachweisen können.  

4.2 Der versicherte Verdienst ist grundsätzlich aufgrund der tatsächlichen Lohnbezüge wäh-
rend des massgebenden Bemessungszeitraums zu ermitteln (vgl. Erwägung 2.2). Kann der ef-
fektiv ausbezahlte Lohn nicht exakt bestimmt werden, so bleibt das Bestehen eines beitrags-
pflichtigen Lohns lediglich eine Behauptung. Die fehlenden notwendigen Belege können nicht 
durch den Beizug von hypothetischen oder fiktiven Löhnen unter Berücksichtigung von branchen-
üblichen Löhnen oder statistischen Werten wettgemacht werden (vgl. BARBARA KUPFER BUCHER, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, Zürich/Basel/Genf 2019, zu Art. 23 S. 164).  

4.3 Im vorliegenden Fall ist zu beachten, dass der Versicherte bei der B.____ GmbH eine 
arbeitgeberähnliche Stellung innehat, ist er doch als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer 

 
 
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mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen (vgl. Online-Auszug aus dem Handelsre-
gister vom 8. Juli 2021). Bei einer versicherten Person, die vor der Anmeldung zum Bezug von 
Arbeitslosenentschädigung eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, muss die Arbeitslosen-
kasse hinsichtlich des Lohnflusses weitergehende Abklärungen treffen (AVIG-Praxis ALE, Rz. 
B146). Die Rechtsprechung zur arbeitgeberähnlichen Stellung will nicht nur dem ausgewiesenen 
Missbrauch an sich begegnen, sondern bereits dem Risiko eines solchen, das der Ausrichtung 
von Arbeitslosenentschädigung an arbeitgeberähnliche Personen inhärent ist (AVIG-Praxis ALE, 
Rz. B14 mit Hinweis auf BGE 123 V 234). Es muss kein Rechtsmissbrauch bzw. keine absichtli-
che Rechtsumgehung nachgewiesen werden (AVIG-Praxis ALE, Rz. B15). Gemäss bundesge-
richtlicher Rechtsprechung sind bei einer Einmann-GmbH besonders hohe Anforderungen an den 
Beweis des tatsächlich ausbezahlten Lohns zu stellen. Insbesondere ist hier zu verlangen, dass 
die Geschäfte (einschliesslich der Lohnzahlungen) zwischen der Gesellschaft und dem Gesell-
schafter klar dokumentiert sind und buchungsmässig eindeutig behandelt werden (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts vom 20. November 2019, 8C_472/2019, E. 4 mit weiteren Hinweisen). Die feh-
lende Bestimmbarkeit der Lohnhöhe und damit des versicherten Verdienstes wirkt sich zum 
Nachteil der versicherten Person aus und kann die Verneinung eines Anspruchs auf Arbeitslo-
senentschädigung zur Folge haben (vgl. KUPFER BUCHER, a.a.O., zu Art. 23 S. 156 mit Hinweis 
auf das Urteil des Bundesgerichts vom 26. Januar 2018, 8C_627/2017, E. 5.2). 

4.4 Gemäss IK-Auszug vom 28. Juli 2020 verdiente der Versicherte bei der B.____ GmbH 
in den hier massgebenden Jahren 2018 und 2019 ein Bruttojahreseinkommen von Fr. 6'502.-- 
(2018) und von Fr. 6'000.-- (2019). In der Arbeitgeberbescheinigung vom 13. September 2019 
gab der Versicherte an, vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 einen AHV-pflichtigen Jah-
reslohn in Höhe von Fr. 6'954.-- bzw. monatlich Fr. 579.50 und vom 1. Januar 2019 bis 31. August 
2019 einen AHV-pflichtigen Lohn von insgesamt Fr. 579.-- erzielt zu haben (Dok.-Nr. 139). Weiter 
existieren für das Jahr 2018 zwei Lohnausweise, einer datiert vom 26. Juli 2019 (vgl. Beilage 2 
des Antwortschreibens der Treuhandfirma vom 9. Oktober 2020), der andere vom 5. Januar 2020 
(Dok.-Nr. 327). Im Lohnausweis vom 26. Juli 2019 wurde ein Bruttolohn von Fr. 6'954.-- bzw. ein 
Nettolohn von Fr. 6'021.-- und in demjenigen vom 5. Januar 2020 ein Bruttolohn von Fr. 6'502.-- 
bzw. ein Nettolohn von Fr. 6'000.-- deklariert. Für das Jahr 2019 liegt einzig der Lohnausweis 
vom 2. September 2020 vor, in welchem ein Bruttolohn von Fr. 6'788.-- bzw. ein Nettolohn von 
Fr. 6'041.-- ausgewiesen wurde (vgl. Beilage 1 des Antwortschreibens der Treuhandfirma vom 9. 
Oktober 2020). Zudem befinden sich in den Akten einzelne Kontenblätter aus den Jahresrech-
nungen 2018 und 2019. Dem Kontoblatt Nr. 4001 "Lohn A.____" (Dok.-Nrn. 366 – 368) von Ja-
nuar 2018 bis Januar 2019 ist zu entnehmen, dass ein Monatslohn von jeweils Fr. 579.50 brutto 
bzw. Fr. 500.-- netto zu Gunsten des Versicherten verbucht wurde (Dok.-Nrn. 366 – 369). Ab 
Februar 2019 wurde alle zwei Monate ein Betrag von je Fr. 1'117.70 brutto bzw. Fr. 1'000.-- netto, 
d.h. zwei Monatslöhne zusammen, verbucht (Dok.-Nr. 366). Die in der Buchhaltung ausgewiese-
nen Löhne stimmen mit den undatierten Lohnabrechnungen von September 2018 bis August 
2019 überein (vgl. Dok.-Nrn. 340 – 348). In der Steuererklärung 2018 gab der Versicherte ein bei 
der B.____ GmbH erzieltes Nettoeinkommen von Fr. 6'000.-- an (Dok.-Nr. 192). Auch wenn die 
Angaben auf diesen Dokumenten nicht in allen Punkten betragsmässig genau übereinstimmen, 
scheinen sie zu bestätigen, dass der Versicherte bei dieser Firma im Monat mindestens Fr. 500.-
- netto verdient hat. Allerdings vermögen diese Dokumente für sich alleine noch keinen aus dem 

 
 
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Arbeitsverhältnis resultierenden Lohnfluss zu belegen. Gemäss Rechtsprechung bilden Arbeitge-
berbescheinigungen, Lohnausweise, Lohnabrechnungen, IK-Auszüge und Steuererklärungen 
höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlungen (BGE 131 V 444 E. 1.2 mit Hinweisen; 
BARBARA KUPFER BUCHER, Der Nachweis des Lohnflusses als Voraussetzung für den Anspruch 
auf Arbeitslosenentschädigung, in: SZS 2005, S. 138 f.). Gerade bei einer Einmann-GmbH stellen 
solche Dokumente lediglich Parteibehauptungen dar. Denn über den Wahrheitsgehalt kann nie-
mand ausser der versicherten Person selbst Angaben machen. Nichts Anderes gilt für die auf 
dem Konto "Lohn A.____" erfassten Lohnsummen. Aus den verbuchten monatlichen Lohnzah-
lungen lässt sich nämlich noch nicht ableiten, dass es zu einer effektiven Lohnauszahlung ge-
kommen ist.  

4.5.1 Ein Hinweis auf tatsächlich erfolgte Lohnauszahlungen geben die in den Akten liegenden 
(unvollständigen) Auszüge aus dem Postkonto (IBAN CH…). Darauf ist ersichtlich, dass in den 
Monaten September 2018 bis Januar 2019 Auszahlungen auf das Postkonto des Versicherten 
und seiner Ehefrau (IBAN CH…) in Höhe von je Fr. 3'000.-- (Dok.-Nr. 168 – 171 und 359 - 363) 
und in den Monaten Februar 2019, März 2019, Mai 2019 und Juli 2019 von je Fr. 1'000.-- (Dok.-
Nr. 353, 355 - 357) erfolgten. Auf den Auszügen des Geschäftskontos wurde sodann handschrift-
lich vermerkt, dass die Überweisungen von jeweils Fr. 3'000.-- Lohnzahlungen von Fr. 500.-- und 
Darlehensrückzahlungen von Fr. 2'500.-- beinhalten würden. Bei den Überweisungen in Höhe 
von Fr. 1'000.-- wurde dazu geschrieben, dass es sich um zwei Monatslöhne handle. Diese Über-
weisungen und die handschriftlichen Vermerke sind für sich allein plausibel. Die Lohnzahlungen 
von jeweils Fr. 500.-- entsprechen auch den monatlichen Verbuchungen auf dem Konto Nr. 4001 
"Lohn A.____".  

4.5.2 Werden die im Auszug des Geschäftskontos dokumentierten Transaktionen jedoch wei-
terverfolgt, kommen Zweifel auf, dass der Versicherte seinen Lohn für seinen privaten Lebens-
unterhalt verwendete. Vielmehr bestehen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass er seinen Lohn 
wieder als Darlehen bei seiner Arbeitgeberin einbrachte. So fällt auf, dass es im hier  
massgebenden Zeitraum von September 2018 bis August 2019 auch zu Überweisungen vom 
Postkonto des Versicherten und seiner Ehefrau (IBAN CH…) auf das Geschäftskonto (IBAN 
CH…) kam. Bis auf die Überweisung im November 2018 tragen alle den Vermerk "Darlehen". In 
diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die in den Akten liegenden Kontoauszüge 
des Geschäftskontos unvollständig sind. Die über das Geschäftskonto getätigten Darlehensein-
zahlungen und –rückzahlungen lassen sich jedoch mit dem Kontoblatt Nr. 2055 "Darlehen 
A.____" im Grossen und Ganzen vervollständigen (vgl. Beilagen 4 und 5 der von der Treuhand-
firma am 9. Oktober 2020 eingereichten Unterlagen). So flossen am 23. November 2018 
Fr. 2'000.-- (Dok.-Nr. 361), am 20. Dezember 2018 Fr. 2'000.-- (Konto Nr. 2055), am 24. Dezem-
ber 2018 Fr. 1'500.-- (Dok.-Nr. 360), am 10. Januar 2019 Fr. 1'000.-- (Konto Nr. 2055), am 23. 
Januar 2019 Fr. 2'000.-- (Dok.-Nr. 359), am 19. Februar 2019 Fr. 3'000.-- (Dok.-Nr. 182 und 357), 
am 24. Februar 2019 Fr. 1'000.-- (Dok.-Nr. 357), am 14. Mai 2019 Fr. 300.-- (Konto Nr. 2055), 
am 28. Mai 2019 Fr. 1'500.-- (Dok.-Nr. 355), am 18. Juni 2019 Fr. 400.-- (Konto Nr. 2055), am 
19. Juni 2019 Fr. 200.-- (Konto Nr. 2055), am 21. Juni 2019 Fr. 3'000.-- (Konto Nr. 2055), am 13. 
August 2019 Fr. 1'000.-- (Konto Nr. 2055) und am 20. August 2019 Fr. 800.-- (Konto Nr. 2055) 
auf das Geschäftskonto der B.____ GmbH. Gleichzeitig erfolgten in dieser Zeit die bereits er-
wähnten handschriftlich vermerkten Darlehensrückzahlungen und zwar am 24. September 2018, 

 
 
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am 24. Oktober 2018, am 23. November 2018 und am 24. Januar 2019 von je Fr. 2'500.-- (Dok.-
Nr. 359 - 363) und weitere am 25. April 2019 von Fr. 1'000.-- (Konto Nr. 2055), am 15. Juni 2019 
von Fr. 2'000.-- (Dok.-Nr. 354), am 18. Juni 2019 von Fr. 200.-- (Konto Nr. 2055) und am 24. Au-
gust 2019 von Fr. 1'000.-- (Konto Nr. 2055). Gemäss den Transaktionen auf dem Geschäftskonto 
und den Verbuchungen auf dem Konto Nr. 2055 gewährte der Versicherte also von September 
2018 bis August 2019 der B.____ GmbH Darlehen in Höhe von insgesamt Fr. 19'700.--. Zu be-
merken ist, dass eine Differenz in Höhe von Fr. 1'000.-- zwischen den auf dem Geschäftskonto 
und auf dem Darlehenskonto Nr. 2055 verbuchten Einzahlungen des Versicherten besteht. Die 
Differenz ist wohl darauf zurückzuführen, dass die am 25. Februar 2019 vorgenommene Einzah-
lung nicht auf dem Darlehenskonto verbucht wurde (Dok.-Nr. 357 und Konto Nr. 2055).  

4.5.3 In der gleichen Zeitperiode erfolgten auch Darlehensrückzahlungen auf das Postkonto 
des Ehepaars A.____ in Höhe von Fr. 16'700.--. Wird der Zeitpunkt dieser Transaktionen mit den 
Lohnzahlungen verglichen, ist festzustellen, dass die durch den Versicherten vorgenommenen 
Einzahlungen zu Gunsten des Darlehenskontos Nr. 2055 häufig am Tag der Lohnzahlung oder 
wenige Tage davor oder danach stattfanden (Dok.-Nrn. 355, 359 – 361). Aufgrund der Transak-
tionen auf dem Geschäftskonto und der Kontenauszüge aus der Buchhaltung ist zu schliessen, 
dass zwar ein Lohn in Höhe von Fr. 500.-- monatlich bzw. ein Lohn in Höhe von Fr. 1'000.-- alle 
zwei Monate auf das Privatkonto des Ehepaars A.____ floss, der Versicherte zugleich seinen 
Lohn (teilweise) wieder auf das Geschäftskonto der Firma als Darlehen einzahlte. Die Gesamtheit 
all dieser Transaktionen kann nur damit erklärt werden, dass der Versicherte den Lohn und die 
Darlehensrückzahlungen zu Liquiditätszwecken wieder als langfristiges Fremdkapital in Form von 
Darlehen in die GmbH investiert hat. Mit der Entscheidung, einen beträchtlichen Teil des Lohns 
wieder als Darlehen zu gewähren, hat der Versicherte als Gesellschafter im Ergebnis das wirt-
schaftliche bzw. unternehmerische Risiko der B.____ GmbH mitgetragen. Denn die Firma wäre 
ohne die Einzahlungen des Versicherten im gesamten Zeitraum finanziell in der Lage gewesen, 
ihm einen Lohn zu zahlen. Die Gutschriften auf dem Geschäftskonto der B.____ GmbH betreffen 
überwiegend Einzahlungen des Versicherten, die als Darlehen bezeichnet wurden sowie Zahlun-
gen mit dem Vermerk "Buchhaltung" und Lohnüberweisungen aus dem ehemaligen Anstellungs-
verhältnis bei der D.____ AG. Gutschriften von Kunden, mit welchen der Lohn des Versicherten 
hätte finanziert werden können, belaufen sich gemäss dem Auszug aus dem Geschäftskonto für 
die Zeit von September 2018 bis August 2018 auf höchstens Fr. 4'979.70 (Dok.-Nr. 352 – 359). 
Hinweise, dass Zahlungen von Kunden auf ein anderes Konto erfolgten, ergeben sich keine aus 
den Akten. Die Gutschriften auf dem Geschäftskonto reichen jedoch nicht aus, nebst den Last-
schriften auf dem Geschäftskonto für Materialeinkäufe, AHV-Beiträge, Versicherungen, 
Swisscom, Steuern, Postgebühren etc. dem Versicherten einen Lohn in der Höhe von insgesamt 
Fr. 5'500.-- (11 x  
Fr. 500.--) auszuzahlen. Dass hier nur 11 Monatslöhne berücksichtigt wurden, ist darauf zurück-
zuführen, dass der Lohn für den August 2019 erst im Oktober 2019 und somit ausserhalb des 
hier massgebenden Bemessungszeitraums bezahlt wurde (Dok.-Nr. 351). Mit der Rücküberwei-
sung des Lohns auf das Geschäftskonto hat der Versicherte im Interesse der B.____ GmbH, aber 
nicht im denjenigen eines Arbeitnehmers gehandelt. Indem er aber einen Monatslohn von Fr. 
500.-- an den versicherten Verdienst angerechnet haben möchte, wälzt er aus arbeitslosenversi-
cherungsrechtlicher Sicht das unternehmerische Risiko auf die Arbeitslosenversicherung ab, was 

 
 
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aber Sinn und Zweck der Arbeitslosenentschädigung widerspricht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
vom 8. April 2020, 8C_150/2020, E. 4). Wenn die Arbeitslosenkasse bei dieser Sachlage keinen 
Lohn für die Tätigkeit des Versicherten bei der B.____ GmbH an den versicherten Verdienst an-
gerechnet hat, ist dies nicht zu beanstanden. 

4.6 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Arbeitslosenkasse zu Recht den bei der 
B.____ GmbH erzielte Zwischenverdienst nach orts- und branchenüblichen Ansätzen ermittelt 
und diesen auf Fr. 975.-- festgesetzt hat. Weiter ist nicht zu bemängeln, dass sie den vom Versi-
cherten behaupteten Lohn von monatlich Fr. 500.-- bei der Berechnung des versicherten Ver-
diensts nicht angerechnet hat. Da der hier massgebende Zwischenverdienst von Fr. 2'221.-- die 
dem Versicherten zustehende Arbeitslosenentschädigung von Fr. 1'776.-- übersteigt, liegt kein 
entschädigungsberechtigter Verdienstausfall vor. Dies führt zur Verneinung eines Anspruchs auf 
Arbeitslosenentschädigung. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2019 ist 
somit nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 
 
5. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG in der bis Ende 2020 gültig gewesenen, hier anwendbaren 
Fassung (vgl. Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Januar 2021) sind keine Verfah-
renskosten zu erheben. Dem Prozessausgang entsprechend hat jede Partei ihre Parteikosten 
selbst zu tragen. 

 
 
  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.