# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b365102f-2ea7-5987-822b-f0c683954b4a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 04.06.2018 PS180063
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS180063_2018-06-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PS180063-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. P. Higi sowie Gerichts-

schreiberin MLaw C. Funck 

Urteil vom 4. Juni 2018 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

 

gegen 

 

B._____, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Hinwil 
vom 23. April 2018 (EK180094) 
 

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Erwägungen: 
 

1.1. Mit Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Hinwil (nachfolgend: 

Vorinstanz) vom 23. April 2018 wurde über die Schuldnerin und Beschwerdefüh-

rerin (nachfolgend: Schuldnerin) für eine Forderung der Gläubigerin und Be-

schwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) von Fr. 1'187.50 zuzüglich 5 % Zins 

seit dem 1. Juli 2017, Fr. 50.– Nebenforderungen und Fr. 146.60 Betreibungskos-

ten der Konkurs eröffnet (act. 3 = act. 7 = act. 8/8; nachfolgend zitiert als act. 7). 

Dagegen erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 4. Mai 2018 (Datum Poststem-

pel) fristgerecht (vgl. act. 8/9) Beschwerde, wobei sie die Aufhebung der Kon-

kurseröffnung und die Erteilung der aufschiebenden Wirkung beantragte (act. 2). 

1.2. Mit Verfügung vom 8. Mai 2018 wurde der Beschwerde einstweilen die auf-

schiebende Wirkung zuerkannt (act. 9). Beim Betreibungsamt Hinwil wurde so-

dann ein Betreibungsregisterauszug angefordert, in welchem die noch offenen 

Betreibungen mit ihrer ursprünglichen Bezeichnung zum Verfahrensstand und 

nicht bereits alle mit "K" (für Konkurs) versehen sind (vgl. act. 11-13). Der Schuld-

nerin wurde mit Verfügung vom 23. Mai 2018 eine Frist zur Stellungnahme dazu 

angesetzt (act. 14); sie nahm diese Gelegenheit mit Eingabe vom 29. Mai 2018 

wahr (act. 16). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 8/1-10). Die 

Sache erweist sich als spruchreif. 

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerde-

verfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Die Beschwerde ist innert einer Frist von 

zehn Tagen einzureichen (vgl. Art. 174 Abs. 1 SchKG) und abschliessend zu be-

gründen. Das bedeutet, dass der Schuldner die im Gesetz aufgezählten konkurs-

hindernden Tatsachen innert der Rechtsmittelfrist nachweisen bzw. glaubhaft ma-

chen muss, wobei er auch neue Behauptungen und Beweismittel vorbringen 

kann, selbst wenn diese erst nach dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten 

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sind. Nachfristen können hingegen nicht gewährt werden (vgl. BGE 136 III 294 

E. 3).  

 In ihrer Stellungnahme vom 29. Mai 2018 (act. 16), welche die Schuldnerin 

zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs nach Ablauf der Beschwerdefrist einrei-

chen konnte, brachte sie einige Noven vor. Da die Beschwerde, wie nachfolgend 

zu zeigen sein wird, selbst dann abzuweisen ist, wenn diese neuen Tatsachen be-

rücksichtigt werden, kann die Frage offen gelassen werden, ob es sich um zuläs-

sige oder unzulässige Noven handelt. Letzteres dürfte allerdings wohl der Fall 

sein, weil der Schuldnerin der Stand der gegen sie gerichteten Betreibungen 

schon im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung bekannt sein musste. 

3. Die Schuldnerin hinterlegte am 4. Mai 2018 bei der Obergerichtskasse einen 

Betrag von Fr. 2'184.25 (act. 5/3). Dieser reicht aus, um einerseits die Konkurs-

forderung inklusive Zinsen bis zum Datum der Konkurseröffnung, die Nebenforde-

rung und die Betreibungskosten im Umfang von total Fr. 1'432.25 sicherzustellen; 

anderseits ist damit auch der Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren von 

Fr. 750.– abgegolten. Ausserdem reichte die Schuldnerin eine Bestätigung des 

Konkursamts Wetzikon ZH ins Recht, wonach das Konkursamt am 30. April 2018 

Fr. 20'000.– zugunsten der Schuldnerin erhalten habe, womit die Kosten des 

Konkursamts und des Konkursgerichts gedeckt seien. Der Restbetrag werde ge-

mäss den Weisungen der Schuldnerin ausbezahlt (act. 5/4). Damit weist die 

Schuldnerin den Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung im Sinne von 

Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG durch Urkunden nach.  

4.1. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 

sind, um die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen zu befriedigen. Der 

Schuldner hat also aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, seinen laufenden Ver-

bindlichkeiten nachzukommen sowie die bestehenden Schulden abzutragen. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner noch nicht 

als zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine wesentlichen Anhaltspunkte 

für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind und er auf 

unabsehbare Zeit als illiquid erscheint. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist 

sich aber ein Schuldner, der beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, 

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systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt. 

Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zahlungs-

gewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck (BGer 

5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 

E. 3). 

 Für die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit reicht es aus, wenn das 

Gericht zum Schluss kommt, dass die Zahlungsfähigkeit des Konkursiten wahr-

scheinlicher ist als die Zahlungsunfähigkeit. Dabei dürfen keine zu strengen An-

forderungen gestellt werden, insbesondere wenn die wirtschaftliche Lebensfähig-

keit des schuldnerischen Unternehmens nicht von vornherein ausgeschlossen 

werden kann. Es liegt am Schuldner, Beweismittel vorzulegen, die geeignet sind, 

seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen (BGer 5A_297/2012 

vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3). 

4.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners gibt insbesondere der Betreibungsregisterauszug über die 

letzten fünf Jahre. Die Schuldnerin reichte einen Betreibungsregisterauszug vom 

27. April 2018 ein, in welchem die noch offenen Betreibungen bereits allesamt auf 

"K Konkurseröffnung" gesetzt sind (vgl. act. 5/11). Da dies nicht aussagekräftig 

ist, ist auf den vom Betreibungsamt Hinwil für die Kammer erstellten Betreibungs-

registerauszug vom 18. Mai 2018, in welchem die noch offenen Betreibungen mit 

ihrer ursprünglichen Bezeichnung zum Verfahrensstand versehen sind (act. 13), 

abzustellen. Aus diesem Auszug ergibt sich, dass offene Betreibungen mit einem 

Totalbetrag von Fr. 144'213.25 (ohne die Konkursforderung) bestehen. Bei sechs 

Betreibungen im Umfang von Fr. 24'437.35 erfolgten bereits Konkursandrohun-

gen, gegen zwei Betreibung über Fr. 22'009.– wurde Rechtsvorschlag erhoben, 

sieben Betreibungen über gesamthaft Fr. 47'326.85 befinden sich im Stadium der 

Pfändung und die restlichen zehn Betreibungen über insgesamt Fr. 50'440.05 

wurden erst eingeleitet. Weitere Betreibungen mit einem Gesamtbetrag von 

Fr. 145'560.– sind aufgrund von Zahlungen an das Betreibungsamt oder an die 

Gläubiger erloschen. Verlustscheine und frühere Konkurseröffnungen sind so-

dann keine registriert (act. 13).  

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 Die Schuldnerin führt dazu aus, bei gewissen Betreibungen seien teilweise 

direkt an die Gläubiger Zahlungen erfolgt (act. 2 Rz 7). Da sie dies weder näher 

spezifiziert noch durch Belege untermauert, kann diese Behauptung nicht weiter 

berücksichtigt werden. Weiter bringt die Schuldnerin vor, die Betreibung Nr. 1 

über Fr. 21'265.90 sei unberechtigt (act. 2 Rz 7), ohne nähere Erklärungen dafür 

abzugeben. Es handelt sich dabei um eine der beiden Betreibungen, gegen wel-

che die Schuldnerin Rechtsvorschlag erhob. Auch wenn sie dies nicht systema-

tisch zu tun scheint, ist dieser Umstand alleine nicht geeignet, um die Nichtbe-

rechtigung der entsprechenden Forderung glaubhaft zu machen, kann doch ohne 

Begründung Rechtsvorschlag erhoben werden; immerhin muss sie mit Rechts-

vorschlag gehemmte Betreibungen nicht sofort bedienen. Hinsichtlich zwei sich im 

Stadium der Konkursandrohung befindlichen Betreibungen der Stiftung C._____ 

(C._____) über gesamthaft Fr. 19'350.– sowie eine weitere Betreibung dieser 

Gläubigerin über Fr. 8'800.–, bei der am 15. März 2018 der Zahlungsbefehl aus-

gestellt wurde, macht die Schuldnerin sodann glaubhaft, dass aktuell bei dieser 

Gläubigerin noch Fr. 18'726.70 ausstehend sind. Dieser Betrag beinhaltet auch 

(noch) nicht betriebene Forderungen und es ist nicht klar, in welchem Umfang die 

in Betreibung gesetzten Forderungen getilgt sind (vgl. act. 16 S. 1 und act. 17/20). 

Insgesamt ist entsprechend von Schulden von Fr. 18'726.70 anstatt von 

Fr. 28'150.– (Fr. 19'350.– + Fr. 8'800.–) auszugehen, wobei einstweilen anzu-

nehmen ist, Fr. 9'926.70 davon beträfen im Stadium der Konkursandrohung sich 

befindende Betreibungen (Fr. 18'726.70 - Fr. 8'800.–). Die Schuldnerin bringt vor, 

sie werde die Zahlung dieser Restforderung umgehend in die Wege leiten. Weiter 

macht sie geltend, sie werde auch die übrigen sich im Stadium der Konkursan-

drohung befindlichen Betreibungen umgehend begleichen. Sie macht zudem da-

rauf aufmerksam, einige Konkursandrohungen seien schon rund ein Jahr alt und 

einige könnten bereits abgelaufen sein (act. 16 S. 1). Über Letzteres kann ledig-

lich spekuliert werden, da nur die Daten der Ausstellung der Zahlungsbefehle be-

kannt sind, wobei der älteste der fraglichen Zahlungsbefehle am 20. März 2017 

ausgestellt wurde. Wann diese Betreibungen fortgesetzt wurden, ist nicht be-

kannt, weshalb nach wie vor davon auszugehen ist, dass sie auch weiter verfolgt 

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werden (können). Darauf deutet im Übrigen auch der Umstand hin, dass die 

Schuldnerin sie alle sofort begleichen will. 

 Zusammenfassend kann der Schuldnerin nicht gefolgt werden, dass nur 

noch Forderungen von maximal Fr. 100'000.– offen sind (vgl. act. 2 Rz 7), viel-

mehr ist von den aus dem Betreibungsregisterauszug hervorgehenden Zahlen 

auszugehen, welche hinsichtlich der Betreibungen der Stiftung C._____ 

(C._____) zu korrigieren sind. Insgesamt sind folglich noch Betreibungen über 

Fr. 134'789.95 offen (Fr. 144'213.25 - Fr. 28'150.– + Fr. 18'726.70). Nachfolgend 

ist zu prüfen, ob die Schuldnerin diese Forderungen in absehbarer Zeit zu tilgen 

vermag und daneben auch ihren laufenden Verbindlichkeiten nachkommen kann. 

4.3. Per 2. Mai 2018 verfügte die Schuldnerin auf ihrem Kontokorrentkonto bei 

der D._____ AG über Fr. 88'242.43 (act. 2 Rz 8 und act. 5/14), per 28. Mai 2018 

waren es Fr. 89'694.04 (act. 16 S. 1 und act. 17/19). Weiter verfügt sie beim Kon-

kursamt Hinwil über ein Guthaben von Fr. 20'000.–, wobei davon allerdings die 

Gebühren der Vorinstanz und gegebenenfalls die Kosten des Konkursamtes Hin-

will abzuziehen sind (vgl. E. 3 sowie act. 2 Rz 9 und act. 16 S. 1; vgl. auch 

act. 5/17). Entsprechend ist mit rund Fr. 18'000.– zu rechnen. Es ist der Schuld-

nerin zuzustimmen, dass sie damit die dringendsten, sich im Stadium der Konkur-

sandrohung und der Pfändung befindlichen Forderungen von maximal 

Fr. 71'764.20 (Fr. 24'437.35 + Fr. 47'326.85, vgl. aber E. 4.2 2. Absatz) beglei-

chen kann (vgl. act. 16 S. 1 f.). Würde die Schuldnerin sämtliche aktuell verwend-

baren flüssigen Mittel verwenden, um die bestehenden, in Betreibung gesetzten 

Schulden zu tilgen, bliebe noch ein Betrag von rund Fr. 27'100.– offen 

(Fr. 134'789.95 - Fr. 89'694.04 - Fr. 18'000.–). 

4.4. Um die Frage beantworten zu können, ob die Schuldnerin diese noch ver-

bleibenden Schulden innert absehbarer Zeit wird tilgen können, ist zu prüfen, wie 

es um den Geschäftsgang des schuldnerischen Unternehmens bestellt ist. Die 

Schuldnerin ist als GmbH im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen und 

bezweckt die Organisation und Durchführung von …. Gesellschafter und Ge-

schäftsführer mit Einzelunterschrift ist E._____ (act. 6). Über die Gründe für die 

Liquiditätsprobleme der Schuldnerin ist nichts bekannt. Es liegen die Jahresrech-

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nung 2017 (act. 5/12) und eine Zwischenbilanz per 31. März 2018 vor sowie eine 

Erfolgsrechnung des ersten Quartals 2018 (act. 5/13). Die Schuldnerin macht zu-

dem Ausführungen und reichte Belege ein zu den Debitoren und der Auftragslage 

(act. 2 Rz 8 und act. 5/15-16). Darauf ist sogleich im Einzelnen einzugehen.  

4.5. Zu den die Bilanzen und Erfolgsrechnungen ist zunächst festzuhalten, dass 

keine davon unterzeichnet ist (vgl. act. 5/12-13), was ihre Überzeugungskraft 

schmälert. Die Jahresrechnung 2017 weist einen Jahresverlust von Fr. 32'782.76 

aus und einen Verlustvortrag von Fr. 7'165.84 (act. 5/12). Aus der provisorischen 

Bilanz und Erfolgsrechnung 2018 geht ein Gewinn von Fr. 206'515.72 hervor. Es 

fällt jedoch auf, dass keine Lohnzahlungen verbucht sind bzw. in der Bilanz bei 

der unter den Passiven aufgelisteten Position "Lohndurchlaufskonto"  

Fr. -79'764.65 aufgeführt sind (act. 5/13). Die Schuldnerin erklärt diesen Umstand 

nicht, sie legt zu den Löhnen der Mitarbeiter für den Monat April 2018 lediglich 

dar, ihr Geschäftsführer habe diese Löhne im Umfang von rund Fr. 29'000.– von 

seinem privaten Konto bezahlt, was auch belegt ist (vgl. act. 2 Rz 10 und 

act. 5/18). Weiter erscheint der in der Erfolgsrechnung 2018 verbuchte Material-

aufwand im Vergleich zur Jahresrechnung 2017 unterdurchschnittlich gering (rund 

30'000.– für drei Monate im Vergleich zu rund 277'000.– für 12 Monate). Beim 

Personalaufwand sind lediglich rund Fr. 10'000.– für "Berufliche Vorsorge" und 

"Unfallversicherung" aufgeführt, während in der Erfolgsrechnung 2017 diverse 

weitere Positionen über insgesamt rund Fr. 580'000.– aufgelistet sind. Auch der 

übrige Betriebsaufwand des ersten Quartals 2018 von rund Fr. 21'000.– ist im 

Verhältnis zu den Fr. 140'000.– im Jahr 2017 sehr tief und es wurden überdies im 

Gegensatz zur Erfolgsrechnung 2017 auch keine Abschreibungen vorgenommen 

(vgl. act. 5/12-13). Der für die ersten drei Monate des Jahres 2018 ausgewiesene 

Gewinn wird dadurch stark in Frage gestellt bzw. die Zahlen des Jahres 2018 er-

scheinen nicht als zuverlässig und aussagekräftig. Deshalb ist nicht darauf abzu-

stellen. 

4.6. Die Schuldnerin macht geltend, es seien noch Rechnungen von mehr als 

Fr. 115'000.– ausstehend für Leistungen, welche sie bereits erbracht habe (act. 2 

Rz 8). Im Recht liegen Rechnungen, die zwischen dem 6. April 2018 und dem 

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1. Mai 2018 datiert sind und auf insgesamt Fr. 117'964.95 lauten (act. 5/16). Es ist 

ungewiss, ob diese Rechnungen tatsächlich versandt wurden sowie, ob die ent-

sprechenden Zahlungen wirklich eingehen werden und falls ja, wann. Sollte dies 

der Fall sein, könnte die Schuldnerin zwar angesichts des Totalbetrages die ver-

bleibenden in Betreibung gesetzten Forderungen decken. Fraglich ist jedoch, ob 

diese Einnahmen auch ausreichen würden, um die die laufenden Kosten sowie 

die bereits bestehenden, (noch) nicht in Betreibung gesetzten Forderungen zu 

decken. Deren Höhe ist nicht bekannt, zumal die Schuldnerin keine Ausführungen 

dazu macht und die dazu bestehenden Anhaltspunkte aus der Bilanz und Erfolgs-

rechnung 2018 wie dargelegt unzuverlässigen sind. Aus der Bilanz per 

31. Dezember 2017 geht ein (kurzfristiges) Fremdkapital von total Fr. 231'000.– 

hervor und aus der Erfolgsrechnung 2017 ein durchschnittlicher monatlicher Ge-

samtaufwand von rund Fr. 85'000.– (Fr. 1'027'000.– / 12; act. 5/12). Angesichts 

dieser Beträge erscheint es als unwahrscheinlich, dass die Schuldnerin mit den 

erwähnten mutmasslichen Zahlungseingängen, welche ohnehin nur eine Mo-

mentaufnahme darstellen, ihre Schulden wird abtragen können.  

4.7. Gemäss der Schuldnerin sind sodann Aufträge für das Jahr 2018 im Umfang 

von knapp Fr. 1'000'000.– vorhanden, nämlich 3'300 Tonnen à Fr. 300.–/t (act. 2 

Rz 8). Zum Nachweis reicht sie eine nicht unterzeichnete Aufstellung über die Or-

te der fraglichen Baustellen und die dort zu verarbeitenden Tonnen sowie einen 

unterschriebenen Subunternehmervertrag vom 10. Januar 2018 betreffend eines 

dieser Projekte ein, aus welchem zwar der Preis von Fr. 300.– pro Tonne hervor-

geht, nicht jedoch, wie viele Tonnen verbaut werden sollen (act. 5/15). Dies reicht 

zum Glaubhaftmachen der entsprechenden Behauptung der Schuldnerin nicht 

aus. Es ist folglich ungewiss, mit welchen Einnahmen sie in Zukunft wird rechnen 

können. 

4.8. Insgesamt entsteht das Bild einer Schuldnerin, welche in den beiden letzten 

Jahren jeweils Verluste erlitt und über deren aktuelle finanzielle Situation keine 

Klarheit besteht. Insbesondere ist über die aktuell anfallenden Verbindlichkeiten 

zu wenig bekannt, und es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass die Löhne der Mit-

arbeiter nicht regelmässig bezahlt wurden. Es ist daher ungewiss, ob die Schuld-

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nerin ihren laufenden Verbindlichkeiten nachkommen kann, geschweige denn, ob 

sie die bestehenden Schulden wird abtragen können. Die Schuldnerin hat auch 

nicht erst seit kurzem Liquiditätsschwierigkeiten, weist der Betreibungsregister-

auszug doch seit dem Jahr 2013 Betreibungen aus und beläuft sich der Gesamt-

betrag der in den letzten fünf Jahren in Betreibung gesetzten Forderungen auf ei-

ne erhebliche Summe. Zwar scheint die Schuldnerin nicht systematisch Rechts-

vorschlag zu erheben, doch befinden sich viele der Betreibungen bereits im Sta-

dium der Konkursandrohung und es fällt auf, dass auch kleinere Beträge betrie-

ben werden mussten. Ausserdem betrifft und betraf die Mehrzahl der Betreibun-

gen Forderungen sozialversicherungsrechtlicher Art bzw. Steuern. Das systemati-

sche Aufschieben von Zahlungen in diesem Bereich deutet auf Zahlungsschwie-

rigkeiten tiefgehender Art hin. Die Schuldnerin erklärt auch nicht, was der Grund 

für ihre Zahlungsschwierigkeiten war bzw. ist und weshalb sich dies in Zukunft 

ändern sollte. Insgesamt bestehen somit keine wesentlichen Anhaltspunkte für ei-

ne Verbesserung der Situation, die Schuldnerin erscheint auf unabsehbare Zeit 

als illiquide. Entgegen der Ansicht der Schuldnerin (vgl. act. 2 Rz 9 und 11) ist sie 

damit nicht als zahlungsfähig zu erachten bzw. ihre Zahlungsunfähigkeit erscheint 

als wahrscheinlicher. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. 

5. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– 

der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund 

ihres Unterliegens, der Gläubigerin nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit Wir-

kung ab 4. Juni 2018, 15.00 Uhr, der Konkurs eröffnet. 

2. Das Konkursamt Wetzikon ZH wird mit der Durchführung des Konkurses 

beauftragt. 

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3. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.  

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr für die Forderung hin-

terlegten Betrag von Fr. 1'434.25 (Fr. 2'184.25 - Fr. 750.–) dem Konkursamt 

Wetzikon ZH zuhanden der Konkursmasse der Schuldnerin zu überweisen. 

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der 

Doppel von act. 2 und act. 16, sowie an das Konkursgericht des Bezirksge-

richtes Hinwil (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das 

Konkursamt Wetzikon ZH, ferner mit besonderer Anzeige an das Handels-

registeramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Hinwil ZH, je 

gegen Empfangsschein. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 

MLaw C. Funck 
versandt am: 
5. Juni 2018 

	Urteil vom 4. Juni 2018
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit Wirkung ab 4. Juni 2018, 15.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.
	2. Das Konkursamt Wetzikon ZH wird mit der Durchführung des Konkurses beauftragt.
	3. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr für die Forderung hinterlegten Betrag von Fr. 1'434.25 (Fr. 2'184.25 - Fr. 750.–) dem Konkursamt Wetzikon ZH zuhanden der Konkursmasse der Schuldnerin zu überweisen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der Doppel von act. 2 und act. 16, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Hinwil (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Wetzikon ZH, fer...
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...