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**Case Identifier:** 5a566918-762b-5716-b091-8a5a4066bdde
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.10.2025 200 2025 246
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-246_2025-10-29.pdf

## Full Text

AHV 200 2025 246 
FUE/TOZ/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 29. Oktober 2025

Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Tomic

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Renten und Taggelder, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 4. April 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Oktober 2025, AHV 200 2025 246

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Sachverhalt:

A.

Der 1960 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer), 
schweizerischer Staatsangehöriger, stellte am 1. Juni 2022 bei der SVA 
Basel-Landschaft einen Antrag auf Vorausberechnung der Altersrente der 
Schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV; Akten der 
Ausgleichskasse des Kantons Bern [AKB resp. Beschwerdegegnerin; 
act. II] 1 f.). Mit Schreiben vom 12. September 2022 (act. II 3) teilte ihm die 
AKB die voraussichtliche Höhe seiner Altersrente bei Bezug ab dem or-
dentlichen Rentenalter (1. April 2025) mit. Am 3. September 2024 meldete 
sich der Versicherte zum Bezug einer Altersrente an (act. II 6 - 8). Mit Ver-
fügung vom 7. März 2025 (act. II 12) sprach die AKB dem Versicherten bei 
einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von 
Fr. 46'872.-- und einer Beitragsdauer von 43 Jahren und zehn Monaten 
(anwendbare Rentenskala: 43) ab dem 1. April 2025 eine ordentliche
(Teil-)Altersrente von monatlich Fr. 1'891.-- zu. Eine hiergegen erhobene 
Einsprache des Versicherten (act. II 14), mit der er eine Vollrente beantrag-
te, wies die AKB mit Entscheid vom 4. April 2025 (act. II 15) mit der Be-
gründung ab, der Versicherte habe von 15. Oktober 1983 bis 10. Juli 1988 
Wohnsitz in Deutschland gehabt, womit lediglich die im individuellen Konto 
(IK) aufgezeichneten Beitragszeiten angerechnet würden, was dazu führe, 
dass eine Beitragslücke von zwei Monaten resultiere und lediglich An-
spruch auf eine Teilrente bestehe.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. April 2025 Be-
schwerde. Er beantragt sinngemäss die Ausrichtung einer ordentlichen 
Altersrente basierend auf der Skala 44. 

Mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2025 schliesst die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

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Mit prozessleitender Verfügung vom 2. Juni 2025 gab der Instruktionsrich-
ter dem Beschwerdeführer Gelegenheit zur Einreichung von Schlussbe-
merkungen bzw. Beweismitteln, wovon der Beschwerdeführer mit Eingabe 
vom 19. Juni 2025 Gebrauch machte. 

Am 14. Juli 2025 stellte der Instruktionsrichter fest, der Sachverhalt scheine 
in Bezug auf den vom 15. Oktober 1983 bis 10. Juli 1988 dauernden Studi-
enaufenthalt in Deutschland ergänzungsbedürftig, und forderte den Be-
schwerdeführer auf, diesbezügliche Fragen zu beantworten. Der ausgefüll-
te Fragebogen (im Gerichtsdossier) wurde mit Eingabe vom 17. Juli 2025 
eingereicht. 

Die Eingaben des Beschwerdeführers vom 19. Juni 2025 und 16. Juli 2025 
wurden der Beschwerdegegnerin zur Kenntnisnahme zugestellt. 

Am 22. Juli 2025 liess sich der Beschwerdeführer erneut vernehmen. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Da auch die 

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Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; 
Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, 
ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 4. April 2025 
(act. II 15). Streitig und zu prüfen sind die anrechenbaren Beitragszeiten 
bzw. ob dem Beschwerdeführer eine Vollrente nach Skala 44 oder eine 
Teilrente basierend auf der Skala 43 zusteht. 

1.3 Die Differenz zwischen der zugesprochenen Altersrente nach Ska-
la 43 in der Höhe von Fr. 1'891.-- (vgl. act. II 12 S. 1) und der beantragten 
Vollrente nach Skala 44 in der Höhe von Fr. 1'935.-- (vgl. die vom Bundes-
amt für Sozialversicherungen [BSV] herausgegebene Liste "Monatliche 
Vollrenten, Skala 44" in der ab dem 1. Januar 2025 gültigen Fassung [ab-
rufbar unter <https://www.ahv-iv.ch>], massgebendes durchschnittliches 
Jahreseinkommen: Fr. 46'872.-- [vgl. act. II 12 S. 1]) beläuft sich auf 
Fr. 44.-- pro Monat bzw. Fr. 528.-- pro Jahr. Als Streitwert der im Streit lie-
genden wiederkehrenden Leistungen gilt der Kapitalwert (Art. 57 Abs. 1 
GSOG i.V.m. Art. 92 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 
19. Dezember 2008 [ZPO; SR 272]). Bei ungewisser oder unbeschränkter 
Dauer gilt als Kapitalwert der zwanzigfache Betrag der einjährigen Leistung 
(Art. 57 Abs. 1 GSOG i.V.m. Art. 92 Abs. 2 ZPO). Gestützt darauf ergibt 
sich vorliegend ein Streitwert von Fr. 10'560.-- (Fr. 528.-- x 20). Weil der 
Streitwert unter Fr. 20'000.-- liegt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in 
die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2024 sind die Änderungen vom 17. Dezember 2021 
(AHV 21; AS 2023 92) und vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht 
in der 1. Säule und Optimierung in der 2. Säule der Alters-, Hinterlassenen- 

https://www.ahv-iv.ch

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und Invalidenvorsorge; AS 2023 688) des AHVG in Kraft getreten. In zeitli-
cher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege-
lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der 
Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tat-
bestandes Geltung haben (BGE 150 V 323 E. 4.2 S. 328, 150 V 89 E. 3.2.1 
S. 95, 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Der ange-
fochtene Einspracheentscheid datiert vom 4. April 2025 (act. II 15). Mit die-
sem wurde dem Beschwerdeführer eine Altersrente ab dem 1. April 2025 
zugesprochen (vgl. act. II 12, 15). Damit sind für die Beurteilung des An-
spruchs des Beschwerdeführers auf eine Altersrente die Bestimmungen 
des AHVG und diejenigen der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) in der seit 
dem 1. Januar 2024 gültigen Fassung massgebend. Hinsichtlich der vorlie-
gend streitigen Frage nach Beitragszeiten des Beschwerdeführers im Zeit-
raum von Oktober 1983 bis Juli 1988 (vgl. E. 3.3 hiernach) gilt grundsätz-
lich das in diesem Zeitraum in Kraft gestandene Recht, auf welches in den 
folgenden Erwägungen Bezug genommen wird.

2.2 Nach aArt. 1 Abs. 1 lit. a AHVG in der bis Ende 1996 gültig gewe-
senen und hier anwendbaren Fassung waren die natürlichen Personen, die 
in der Schweiz ihren zivilrechtlichen Wohnsitz hatten, obligatorisch ver-
sichert (seit dem 1. Januar 2003: Art. 1a Abs. 1 lit. a AHVG). 

2.3

2.3.1 Personen, die das 65. Altersjahr vollendet haben (Referenzalter), 
haben Anspruch auf eine Altersrente ohne Abzüge und Zuschläge (Art. 21 
Abs. 1 AHVG). Der Anspruch entsteht am ersten Tag des Monats, welcher 
dem Erreichen des Referenzalters folgt (Art. 21 Abs. 2 Satz 1 AHVG).

2.3.2 Anspruch auf eine ordentliche Alters- oder Hinterlassenenrente ha-
ben die rentenberechtigten Personen, denen für mindestens ein volles Jahr 
Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden 
können, oder ihre Hinterlassenen (Art. 29 Abs. 1 AHVG).

Die ordentlichen Renten der AHV und IV gelangen als Vollrenten oder Teil-
renten zur Ausrichtung, wobei Anspruch auf die volle Rente besteht, wenn 
die Beitragsdauer vollständig ist (Art. 29 Abs. 2 AHVG). Die Beitragsdauer 

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ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr 
Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Als Beitragsjahre gelten gemäss 
Art. 29ter Abs. 2 AHVG Zeiten, in welchen eine Person Beiträge geleistet 
hat (lit. a), in welchen der Ehegatte gemäss Art. 3 Abs. 3 AHVG mindes-
tens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat (lit. b) und für die Erzie-
hungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (lit. c). 
Bei unvollständiger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Teilrente, 
entsprechend dem gerundeten Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjah-
ren der versicherten Person und denjenigen ihres Jahrganges (Art. 38 
Abs. 2 AHVG; BGE 121 V 71 E. 1 S. 74).

2.4 Die Rente wird bei Erreichen des Referenzalters berechnet 
(Art. 29bis Abs. 1 AHVG). Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, 
Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der 
rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 
20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles 
(Referenzalter oder Tod) berücksichtigt (Art. 29bis Abs. 2 AHVG). Innerhalb 
der anwendbaren Rentenskala (Art. 52 AHVV) bestimmt sich der Renten-
betrag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich 
zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungsgutschriften und 
den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). 

Für jeden beitragspflichtigen Versicherten werden individuelle Konten ge-
führt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen Renten erforderli-
chen Angaben eingetragen werden (Art. 30ter Abs. 1 Satz 1 AHVG).

2.5 Ist die Beitragsdauer im Sinne von Art. 29ter oder 40 Abs. 4 AHVG 
nicht vollständig, so werden Beitragszeiten vor dem 1. Januar nach Vollen-
dung des 20. Altersjahres zur Auffüllung späterer Beitragslücken ange-
rechnet (Art. 52b Abs. 1 AHVV).

Beitragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Versiche-
rungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffül-
lung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum 
erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung aber nicht 
berücksichtigt (Art. 52c AHVV).

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Für fehlende Beitragsjahre vor dem 1. Januar 1979 werden einer Person, 
welche nach Art. 1a oder 2 AHVG versichert war oder sich hätte versichern 
können, Beitragsjahre zusätzlich angerechnet (Art. 52d AHVV).

2.6

2.6.1 Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für 
den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Be-
weise und ist in der Beweiswürdigung frei (Art. 61 lit. c ATSG).

Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des 
Sozialversicherungsprozesses. Danach hat das Gericht von Amtes wegen, 
aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisan-
träge der Parteien für die richtige und vollständige Abklärung und Feststel-
lung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt 
indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungs-
pflichten der Parteien (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429, 122 V 157 E. 1a 
S. 158).

2.6.2 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429; SVR 2022 
UV Nr. 41 S. 161, 8C_457/2021 E. 3.3).

3.

3.1 Bei dem 1960 geborenen Beschwerdeführer (act. II 1 S. 1 Ziff. 1.3) 
gilt die Beitragsdauer als vollständig, wenn er in der Zeitspanne vom 1. Ja-
nuar 1981 bis 31. Dezember 2024 (vgl. E. 2.4 hiervor) insgesamt 44 Bei-
tragsjahre aufweist (vgl. Rententabellen 2025 AHV/IV des BSV, S. 9 [ab-

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rufbar unter <https://sozialversicherungen.admin.ch>]). Mit Verfügung vom 
7. März 2025 (act. II 12) – bestätigt durch Einspracheentscheid vom 4. April 
2025 (act. II 15) – sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer 
bei einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 
46'872.-- und einer (unvollständigen) Beitragsdauer von 43 Jahren und 
zehn Monaten (Rentenskala: 43) ab dem 1. April 2025 eine ordentliche 
Teil-Altersrente von monatlich Fr. 1'891.-- zu. 

Streitig ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer im Jahr 1988 eine Bei-
tragslücke aufweist (vgl. Beschwerde, S. 1, und Beschwerdeantwort, S. 3, 
Ziff. 2.2). Die Beitragszeiten der übrigen Jahre – ausmachend 43 volle Bei-
tragsjahre (vgl. ACOR-Berechnungsblatt [act. II 10 S. 7] resp. Rentenbe-
rechnungsblatt [act. II 11 S. 2]) – sind dagegen unbestritten und es beste-
hen aufgrund der Akten keine Hinweise auf eine Fehlerhaftigkeit derselben.

3.2 Ein volles Beitragsjahr liegt nach Art. 50 AHVV vor, wenn eine Per-
son insgesamt länger als elf Monate im Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG 
versichert war und während dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat oder 
Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter Abs. 2 lit. b und c AHVG aufweist 
(vgl. E. 2.3.2 hiervor). 

3.3 Aus den stimmigen und mit den übrigen Akten korrelierenden An-
gaben des Beschwerdeführers im Formular "Anmeldung für eine Altersren-
te" vom 3. September 2024 (act. II 6 S. 6 Ziff. 6.1, 8) und im Fragebogen 
vom 16. Juli 2025 (S. 2 Ziff. 1 [im Gerichtsdossier]) – auf welche abgestellt 
werden kann (vgl. E. 2.6.2 hiervor) –, geht hervor, dass er sich aufgrund 
seines Studiums an den ... Hochschulen in ... sowie in ... vom 15. Oktober 
1983 bis 10. Juli 1988 in Deutschland aufhielt (vgl. auch Beschwerde, S. 1). 
Anschliessend kehrte er in die Schweiz zurück, wo er in der B.________ 
als diplomierter ... zu arbeiten begann (vgl. act. II 14 S. 2, I 3; vgl. auch 
Eingabe des Beschwerdeführers vom 19. Juni 2025). Vor der Ausreise aus 
der Schweiz wohnte er in der C.________ in ... (vgl. Fragebogen vom 
16. Juli 2025, S. 2 Ziff. 2). Die Beschwerdegegnerin ging aufgrund der An-
gaben im Anmeldeformular vom 3. September 2024 (act. II 6 S. 5 Ziff. 6.1), 
in welchem der Beschwerdeführer die Frage, ob er jemals "Wohnsitz" im 
Ausland gehabt habe, bejaht hatte, ohne Weiteres davon aus, dass er in 
der Studienzeit seinen Wohnsitz nicht (mehr) in der Schweiz gehabt habe 

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(act. II 15 S. 2 Ziff. 6). Der Beschwerdeführer stellt den ausländischen 
Wohnsitz in der Studienzeit nicht in Abrede, ist jedoch der Ansicht, dass für 
diese Jahre jeweils Nichterwerbstätigenbeiträge für Studierende im Aus-
land korrekt bezahlt worden seien, womit keine Beitragslücke entstanden 
sei (Beschwerde S. 1 und Eingabe vom 19. Juni 2025). Weil die Beitrags-
dauer von Versicherten mit Wohnsitz in der Schweiz anders berechnet wird 
als jene von Versicherten ohne Wohnsitz in der Schweiz, was für das Jahr 
1988 zu unterschiedlichen Resultaten führt, ist nachfolgend von Amtes we-
gen zu prüfen, wie es sich mit dem Wohnsitz des Beschwerdeführers 
während des genannten Zeitraums verhielt bzw. ob er gemäss AHVG obli-
gatorisch versichert war.

3.4

3.4.1 Obligatorisch versichert waren nach aArt. 1 Abs. 1 lit. a AHVG in der 
bis Ende 1996 gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung "die 
natürlichen Personen, die in der Schweiz ihren zivilrechtlichen Wohnsitz 
haben". Das Vorliegen eines zivilrechtlichen Wohnsitzes beurteilt sich 
mangels gegenteiliger staatsvertraglicher Bestimmungen – das im mass-
gebenden Zeitraum anwendbare Abkommen zwischen der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über Sozia-
le Sicherheit vom 25. Februar 1964 (SR 0.831.109.136.1) enthält diesbe-
züglich keine abweichenden Bestimmungen – nach aArt. 23 ff. des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) in der im streitbetroffe-
nen Zeitraum gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung (vgl. Urteil 
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht 
{BGer}] H 267/03 vom 21. Januar 2004 E. 3; ZAK 1990 S. 247 E. 3a).

Gemäss aArt. 23 Abs. 1 ZGB in der im streitbetroffenen Zeitraum (bis Ende 
2012) gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung befindet sich der 
Wohnsitz einer Person an dem Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden 
Verbleibens aufhält und den sie sich zum Mittelpunkt ihrer Lebensinteres-
sen gemacht hat. Für die Begründung des Wohnsitzes müssen somit zwei 
Merkmale erfüllt sein: ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein 
subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens, wobei es diesbe-
züglich nicht auf den inneren Willen, sondern darauf ankommt, auf welche 
Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen (BGE 127 V 

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237 E. 1 S. 238). Nicht erforderlich ist die Absicht, für immer oder für eine 
unbestimmte Zeitspanne an einem Ort zu bleiben; die Absicht eines 
vorübergehenden Aufenthaltes kann für eine Wohnsitzbegründung genü-
gen, wenn der Aufenthalt auf eine gewisse Dauer angelegt ist und der Le-
bensmittelpunkt an den Aufenthaltsort verlegt wird (RKUV 2000 Nr. KV 101 
S. 15 E. 3a; ASA 64 S. 405 E. 3a). Um den Wohnsitz einer Person festzu-
stellen, ist die Gesamtheit ihrer Lebensumstände in Betracht zu ziehen: Der 
Mittelpunkt der Lebensinteressen befindet sich an demjenigen Ort bzw. in 
demjenigen Staat, wo sich die meisten Aspekte des persönlichen, sozialen 
und beruflichen Lebens der betroffenen Person konzentrieren, so dass de-
ren Beziehungen zu diesem Zentrum enger sind als jene zu einem anderen 
Ort bzw. Staat (BGE 125 III 100 E. 3 S. 102; EVG H 267/03 E. 3.1). 

Nach aArt. 26 ZGB in der im streitbetroffenen Zeitraum (bis Ende 2012) 
gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung begründen der Aufent-
halt an einem Ort zum Zweck des Besuches einer Lehranstalt und die Un-
terbringung einer Person in einer Erziehungs-, Versorgungs-, Heil- oder 
Strafanstalt keinen Wohnsitz. Diese Bestimmung schliesst indessen die 
Wohnsitznahme am Aufenthaltsort nicht aus, sondern begründet lediglich 
die widerlegbare Vermutung, der Lebensmittelpunkt sei nicht an den fragli-
chen Ort verlegt worden (BGE 137 II 122 E. 3.6 S. 126; 108 V 22 E. 2b 
S. 25; ZAK 1984 S. 539 E. 2a; Pra 2001 Nr. 131 S. 787 E. 4a). Rechtspre-
chungsgemäss von grosser Bedeutung für die Frage, ob der Schwerpunkt 
der Lebensverhältnisse und damit der Wohnsitz an den Studienort verlegt 
wurde, ist, ob die studierende Person regelmässig zu ihren Eltern zurück-
kehrt: So bleibt bei Studierenden, die regelmässig an den Wochenenden 
und in den Semesterferien zu ihren Eltern zurückkehren, der Wohnsitz der 
Eltern massgebend (BGE 82 III 12 S. 13; Pra 2003 Nr. 12 S. 56 E. 2.2); 
demgegenüber wird eine Wohnsitzverlegung an den Studienort angenom-
men, wenn zu diesem eine enge Beziehung besteht und die Beziehungen 
zum bisherigen Wohnsitz stark gelockert sind, was sich insbesondere darin 
zeigen kann, dass die studierende Person nur noch selten, insbesondere 
auch nicht mehr in den Semesterferien, zu ihren Eltern, bei denen sie zuvor 
gewohnt hatte, zurückkehrt (EVG H 267/03 E. 3.3; vgl. auch Urteil des EVG 
H 140/02 vom 19. November 2002 E. 3.1).

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3.4.2 Dem Fragebogen vom 16. Juli 2025 (S. 2; im Gerichtsdossier) ist zu 
entnehmen, dass der Beschwerdeführer nach seiner Ausreise aus der 
Schweiz namentlich bei seinen Eltern und den ... in der Schweiz weiterhin 
über eine Übernachtungsmöglichkeit verfügte (Ziff. 3). Während seiner 
Studienzeit besuchte er die in der Schweiz lebenden Eltern und Verwand-
ten. Diese Besuche fanden ausschliesslich in den Semesterferien statt 
(Ziff. 3 und 5). Abgesehen von diesen Besuchen weilte er während der 
Semesterferien zumeist in den verschiedenen ... in der Schweiz (... im Kan-
ton Freiburg, ... im Kanton Aargau; Ziff. 4). Sodann absolvierte er im Fe-
bruar/März 1987 ein Kurzpraktikum in ..., Schweiz (Eingabe des Beschwer-
deführers vom 22. Juli 2025; damit korrelierend act. II 14 S. 2).

3.4.3 Die hiervor wiedergegebenen Umstände sprechen allesamt gegen 
die Annahme, dass der Beschwerdeführer beabsichtigte, seinen Lebens-
mittelpunkt an den Aufenthaltsort bzw. nach Deutschland zu verlegen. Er 
kehrte in den Semesterferien jeweils zu seinen ... in der Schweiz zurück – 
dies entspricht in analogiam der bundesgerichtlichen Praxis zu Studieren-
den, die regelmässig in den Semesterferien zu ihren Eltern zurückkehren 
(E. 3.4.1 letzter Absatz hiervor) –, besuchte seine Eltern und Verwandten in 
der Schweiz, verfügte bei seinen Eltern und den ... weiterhin über eine 
Übernachtungsmöglichkeit und absolvierte zudem in den Semesterferien 
1987 ein Praktikum in der Schweiz (vgl. dazu DANIEL STAEHELIN, in: 
GEISER/FOUNTOULAKIS [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 
7. Aufl. 2022, Art. 23 N. 19f). Aus dem Verhalten des Beschwerdeführers 
liess sich keine Absicht des dauernden Verbleibens in Deutschland able-
sen. Demnach greift die nicht wiederlegte Vermutung von aArt. 26 ZGB, 
wonach der Aufenthalt namentlich am Ort der Lehranstalt keinen (neuen) 
Wohnsitz begründet (vgl. E. 3.4.1 hiervor). Folglich blieb der einmal be-
gründete Wohnsitz bestehen und der Beschwerdeführer hatte trotz seines 
Studiums in Deutschland weiterhin Wohnsitz in der Schweiz. 

3.4.4 Aus dem Dargelegten folgt, dass der Beschwerdeführer – entgegen 
dem angefochtenen Einspracheentscheid (act. II 15 S. 2 Ziff. 6) – vom 
15. Oktober 1983 bis 10. Juli 1988 und damit ununterbrochen gemäss 
AHVG obligatorisch versichert bzw. der AHV unterstellt war.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Oktober 2025, AHV 200 2025 246

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3.5

3.5.1 War eine Person für einen bestimmten Zeitabschnitt versichert und 
der Beitragspflicht unterstellt, so zählt dann das ganze Jahr als Beitrags-
dauer, wenn im IK für dieses Jahr mindestens die im Anhang I der vom 
BSV herausgegebenen Wegleitung über die Renten (RWL) in der Eid-
genössischen Alters-, Hinterlassenen-, und Invalidenversicherung (Stand 
1. Januar 2025) zusammengestellten Einkommen eingetragen sind. In sol-
chen Fällen ist selbst dann das ganze Jahr als Beitragsdauer zu zählen, 
wenn die im IK eingetragene effektive Beitragsdauer weniger als ein volles 
Jahr beträgt (Rz. 5018 RWL; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen: 
vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 
S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228). Erreichen dagegen die im IK für ein Jahr 
eingetragenen Einkommen einer Person die im Anhang I dieser Wegleitung 
zusammengestellten Mindestbeiträge nicht, so wird eine von der Beitrags-
leistung abhängige Anzahl Beitragsmonate angerechnet (Rz. 5019 RWL).

3.5.2 Im IK-Auszug vom 12. März 2025 (act. II 14 S. 2) sind für die Jahre 
1984 und 1985 (jeweils Januar bis Dezember) Einkommen von jeweils 
Fr. 2'500.-- und für die Jahre 1986 und 1987 (jeweils Januar bis Dezember) 
Einkommen von jeweils Fr. 3'000.-- als Nichterwerbstätiger ausgewiesen. 
Nach Anhang I Ziff. 2.2 (Nichterwerbstätige) RWL genügen diese Einkom-
men, um die Beitragspflicht für jeweils zwölf Monate zu erfüllen (1982 - 
1985: ab Fr. 2'289.--; 1986 - 1989: Fr. 2'751.--). Dementsprechend berück-
sichtigte die Beschwerdegegnerin bei der Rentenberechnung im Ergebnis 
zu Recht volle Beitragsjahre für die Jahre 1984 bis 1987 (vgl. act. II 16 
S. 5). An diesem Ergebnis hätte im Übrigen – auch wenn eine Korrektur der 
Beitragsfestsetzung noch möglich wäre (vgl. Beschwerdeantwort S. 3 
Ziff. 2.3) – selbst ein ausländischer Wohnsitz nichts geändert, da nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei fortgesetzter Zahlung vermeintlich 
geschuldeter Beiträge von der Fiktion einer freiwilligen Versicherung aus-
zugehen ist (vgl. Urteil des BGer 9C_370/2021 vom 17. Dezember 2021 
E. 6.1 mit Hinweisen auf die Urteile des EVG  H 12/05 vom 19. Mai 2006 
E. 4.2,  H  148/92  vom 17. Dezember 1992  E. 2cc und  H 294/87 vom 
28. Dezember 1988 E. 3c). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Oktober 2025, AHV 200 2025 246

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3.5.3 Was das umstrittene Jahr 1988 anbelangt, sind im IK-Auszug 
(act. II 14 S. 2) für die Monate Januar bis Dezember ein Einkommen von 
Fr. 133.-- und für die Monate September bis Dezember ein solches von 
Fr. 2'570.-- verzeichnet, mithin von total Fr. 2'703.--; als Arbeitgeberin ist 
jeweils die B.________ angegeben. Das letztgenannte Einkommen von 
Fr. 2'570.--  stimmt im Übrigen mit der vom Beschwerdeführer im Rahmen 
der Schlussbemerkungen vom 19. Juni 2025 ins Recht gelegten Quittung 
der B.________ für das Jahr 1988 überein, aus welcher hervorgeht, dass 
der Beschwerdeführer im Rahmen eines von September 1988 bis Juli 1989 
dauernden Praktikums angestellt gewesen ist (act. I 3). 

Nach Anhang I Ziff. 2.1.1 RWL belief sich das Mindesteinkommen bei Un-
selbständigerwerbenden für eine ganzjährige Beitragsdauer für das Jahr 
1988 auf Fr. 2'751.--. Dieses Mindesteinkommen hat der Beschwerdeführer 
mit dem Einkommen von total Fr. 2'703.-- nicht erreicht, weshalb gemäss 
Rz. 5019 RWL die anrechenbaren Beitragsmonate zu ermitteln sind (vgl. 
E. 3.5.1 hiervor). Das ausgewiesene Einkommen von Fr. 2'703.-- entspricht 
nach Anhang I Ziff. 2.1.1 RWL elf Monaten, für welche die Beitragspflicht 
erfüllt ist (Spalte "bis und mit Fr. 2750"). Damit verbleibt im Jahr 1988 ein 
Monat, der nicht als Beitragsmonat angerechnet wird und somit eine Bei-
tragslücke darstellt.

3.5.4 Ist die Beitragsdauer wie hier nicht vollständig, so ist – was von der 
Beschwerdegegnerin korrekt durchgeführt wurde – zu prüfen, ob ein Auffül-
len von Beitragslücken möglich ist (vgl. E. 2.5 hiervor). Dabei gilt es, die 
Prioritätenordnung der Art. 52b, 52c und 52d AHVV einzuhalten (vgl. UELI 
KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, 
Art. 29ter N. 4). 

Beitragszeiten vor dem 20. Altersjahr gemäss Art. 52b AHVV (vgl. E. 2.5 
hiervor) sind vorliegend nicht ausgewiesen (vgl. act. II 10 S. 1, 14 S. 2) und 
fallen daher für eine Füllung von Lücken in der Beitragsdauer ausser Be-
tracht. Hingegen hat die Beschwerdegegnerin gemäss Art. 52c AHVV (vgl. 
auch Rz. 5025 und 5026 RWL) die Beitragszeiten zwischen dem 31. De-
zember vor dem Eintritt des Versicherungsfalles und der Entstehung des 
Rentenanspruchs zur Auffüllung von Beitragslücken herangezogen, indem 
sie die Beitragsmonate Januar bis März 2025 zur Füllung der – nach ihrer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Oktober 2025, AHV 200 2025 246

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Berechnung (ausgehend vom Wohnsitz des Beschwerdeführers in 
Deutschland) – fehlenden Beitragsmonate (April bis Juni 1988) berücksich-
tigte (act. II 15 S. 1 Ziff. 2; die entsprechenden Monate sind im ACOR-
Berechnungsblatt [act. II 10 S. 5] resp. Rentenberechnungsblatt [act. II 11 
S. 1] mit "d" ["verpflanztes Anspruchsjahr"] gekennzeichnet). Weil nach 
dem in E. 3.5.3 hiervor Ausgeführten indes nur noch ein Monat des Jahres 
1988 verbleibt, der nicht als Beitragsmonat zählt, genügt ein Beitragsmonat 
der Periode von Januar bis März 2025, um die verbleibende Lücke zu fül-
len. Mithin weist der Beschwerdeführer nunmehr eine Beitragsdauer von 
44 Jahren auf und verfügt somit über gleich viele Beitragsjahre wie sein 
Jahrgang. Die Beitragsdauer ist somit vollständig (vgl. E. 3.1 hiervor). Die-
se ist bei der neu durchzuführenden Rentenberechnung zu berücksichti-
gen. 

4.

Nach dem Dargelegten ist in Gutheissung der Beschwerde der Einspra-
cheentscheid vom 4. April 2025 (act. II 15) insoweit abzuändern, als der 
Beschwerdeführer ab dem 1. April 2025 Anspruch auf eine ordentliche Al-
tersrente basierend auf der Rentenskala 44 hat.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

5.2 Trotz seines Obsiegens hat der nicht anwaltlich vertretene Be-
schwerdeführer nach konstanter Praxis keinen Anspruch auf eine Parteien-
tschädigung, da der Aufwand zur Wahrung seiner Interessen den Rahmen 
dessen nicht überschritten hat, was der Einzelne üblicher- und zumutbare-
rweise zur Besorgung seiner persönlichen Angelegenheiten auf sich zu 
nehmen hat (vgl. BGE 127 V 205 E. 4b S. 207; SVR 2019 KV Nr. 7 S. 47, 
9C_714/2018 E. 9.2.1). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Oktober 2025, AHV 200 2025 246

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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1.  In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der 
Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 4. April 2025 insoweit abgeän-
dert, als der Beschwerdeführer ab dem 1. April 2025 Anspruch auf eine 
ordentliche Altersrente basierend auf der Rentenskala 44 hat. 

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen. 

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Renten und Taggelder 

(samt Eingabe des Beschwerdeführers vom 22. Juli 2025)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.