# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b827837-0f06-5dc4-8eee-9c56a3c21cd5
**Source:** Glarus (GL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-20
**Language:** de
**Title:** Glarus Obergericht 20.10.2020 OG.2020.00064 (OGS.2020.93)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GL_Omni/GL_OG_001_OG-2020-00064_2020-10-20.html

## Full Text

Kanton Glarus

  
	
   

  
	
  Obergericht

  
	
   

  
	
   

  
	
  Die
  Präsidentin

  
	
   

  
	
   

  
	
  Verfügung
  vom 20. Oktober 2020

  
	
   

  
	
   

  
	
  Verfahren
  OG.2020.00064

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  Staats- und Jugendanwaltschaft des
  Kantons Glarus

  
	
   

  
	
  Anklägerin
  und

  
	
  Berufungsklägerin

  
	
   

  
	
  vertreten
  durch die Staatsanwältin

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  gegen

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  C.______

  
	
   

  
	
  Beschuldigter
  und

  
	
  Berufungsbeklagter

  
	
   

  
	
  verteidigt
  durch D.______

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  betreffend

  
	
   

  
	
  Verletzung
  der Verkehrsregeln

  
	
   

  
	
  Die Präsidentin zieht in Betracht:

  
	
   

  
	
   

  
	
  1. Die Staatsanwaltschaft
  des Kantons Glarus erhob am 7. Oktober 2020 fristge­recht Berufung
  (act. 23) gegen den freisprechenden Entscheid des Präsidenten des
  Kantonsgerichts Glarus vom 5. Mai 2020 im Verfahren SG.2020.00021 (act.
  20) und erneuerte dabei ihre im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Anträge
  auf Verurtei­lung und Bestrafung des Beschuldigten. In der Folge aber zog die
  Staatsanwalt­schaft mit Schreiben vom 20. Oktober 2020 die Berufung wieder
  zurück (act. 24).

  
	
   

  
	
  2. Eine Berufung kann bis
  zum Abschluss des Schriftenwechsels zurückgezogen werden (Art. 386 Abs.
  2 lit. b StPO i.V.m. Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO). Dementspre­chend
  ist die Berufung der Staatsanwaltschaft mit Präsidialverfügung (Art. 31
  Abs. 2 GOG/GL [GS III A/2]) als erledigt abzuschreiben.

  
	
   

  
	
  3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des vorliegenden Berufungsverfahrens
  auf die Gerichtskasse zu nehmen. Dem Beschuldigten ist im Berufungsverfahren
  kein Auf­wand erwachsen, sodass ihm keine Entschädigung zuzusprechen ist.

  
	
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  Die
  Präsidentin verfügt:

  
	
   

  
	
  	
    1.

    	
    Das vorliegende Berufungsverfahren
    wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.

    
	
     

    	
     

    
	
    2.

    	
    Die Kosten des
    Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.

    
	
     

    	
     

    
	
    3.

    	
    Es werden keine Entschädigungen
    zugesprochen.

    
	
     

    	
     

    
	
    4.

    	
    Schriftliche Mitteilung an:

    
	
     

    	
    [...]