# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76af2798-f011-5af7-919b-0fb3f99d27a2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.09.2009 D-5067/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5067-2009_2009-09-14.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5067/2009
law/rep/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Walter Lang (Vorsitz), 
Richterin Nina Spälti Giannakitsas, 
Richter Gérald Bovier;
Gerichtsschreiber Philipp Reimann.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
c/o schweizerische Vertretung in Colombo, 
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 19. Juni 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5067/2009

Sachverhalt:

A.
Der  Beschwerdeführer  -  ein  srilankischer  Staatsangehöriger  tamili-
scher  Ethnie  aus  B._______,  C._______,  D._______  -  stellte  am 
20. Oktober 2008 bei der schweizerischen Vertretung in Colombo ein 
schriftliches Asylgesuch, das er - auf entsprechende Zusatzfragen der 
Schweizer Botschaft  in  Colombo vom 28. Oktober 2008 beziehungs-
weise vom 17. November 2008 hin - mit  Eingaben vom 5. November 
und vom 24. November 2008 ergänzte. Am 5. März 2009 befragte ihn 
eine Mitarbeiterin der Botschaft zu seinen Asylgründen.

Der Beschwerdeführer machte in seinen schriftlichen Eingaben sowie 
anlässlich  seiner  Botschaftsanhörung  im  Wesentlichen  geltend,  als 
Präsident des Sportklubs seines Dorfes habe er die LTTE (Liberation 
Tigers of  Tamil  Eelam) insofern  unterstützen müssen,  als  er  zusam-
men mit  den Klubmitgliedern an ihren Meetings teilgenommen habe. 
Am 2. Januar 2007 seien nachts etwa 15 bewaffnete unbekannte Per-
sonen zu seinem Haus gestürmt und hätten dabei seinen Namen ge-
rufen. Sein Vater sei beim Versuch, dem Treiben Einhalt zu gebieten, 
von  den  Angreifern  ins  Bein  geschossen  und  dabei  schwer  verletzt 
worden.  Er  selber  sei  unbehelligt  geblieben,  weil  er  sich  habe  ver-
stecken können. Sein Bruder E._______, welcher Fahrer bei der LTTE 
gewesen sei und den Unbekannten gegenüber versichert habe, er (der 
Beschwerdeführer) sei nicht zu Hause, sei demgegenüber von diesen 
Leuten mitgenommen worden. Sämtliche von seinen Eltern unternom-
menen  Versuche,  E._______  wiederzufinden,  seien  erfolglos  geblie-
ben. Am 5. Januar 2007 habe er sich bei der Human Rights Commis-
sion (HCR) gemeldet. Diese Organisation habe ihn der Polizei  über-
geben, welche ihn einen Tag später einem Richter zugeführt habe, der 
seine  Schutzhaft  angeordnet  habe.  Er  sei  bis  am 27. April  2007  in 
Schutzhaft  geblieben. Da indessen zwischenzeitlich niemand für  den 
Unterhalt  seiner  Familie  gesorgt  habe,  habe er  gegen den anfängli-
chen  Widerstand  des  HCR seine  Freilassung  erzwungen,  um seine 
Familie ernähren zu können. Seine Eltern hätten wenig später einen 
Priester getroffen und mit dessen Hilfe die „Non Violent Peace Force” 
kontaktiert,  welche  seine  Reise  nach  F._______  in  der  Nähe  von 
G._______  organisiert  habe,  wo  er  im  Hause  seines  Onkels 
Unterschlupf  gefunden  habe.  Im  November  2007  sei  er  nach 
H._______ geflogen,  um dort  zu arbeiten. Neun Monate später  -  im 
September  2008  -  sei  er  jedoch  nach  Sri  Lanka  zurückgekehrt.  Er 

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habe sich in H._______ verletzt  und überdies zu wenig verdient,  um 
ein anständiges Auskommen zu finden. In  der Folge habe er  wieder 
bei  seinem  in  F._______  wohnhaften  Onkel  gelebt,  wo  er  auch 
polizeilich  registriert  sei.  Jener  Onkel  sei  mit  einer  Singhalesin 
verheiratet und lebe bereits über 20 Jahre in F._______.

Im Februar 2009 habe er bemerkt, dass ihm beim Einkaufen eine ver-
dächtige Person gefolgt sei. Seither getraue er sich nicht mehr ausser 
Haus, da er befürchte, jemand könnte nach ihm suchen beziehungs-
weise ihn verhaften.

B.
Mit via Schweizer Botschaft am 2. Juli 2009 an den Beschwerdeführer 
versandter  Verfügung vom 19. Juni  2009 verweigerte  das  BFM dem 
Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz und lehnte dessen Asyl-
gesuch ab. 

C.
Mit am 31. Juli  2009 bei der Schweizer Botschaft  in Colombo einge-
gangener  und von dieser  am 3. August  2009 an das Bundesverwal-
tungsgericht  weiter  geleiteter  Eingabe  vom 30. Juli  2009  beantragte 
der  Beschwerdeführer  sinngemäss,  die  angefochtene  Verfügung  sei 
aufzuheben, sein Asylgesuch gutzuheissen und ihm die Einreise in die 
Schweiz zu bewilligen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als 
Vorinstanzen  gelten  die  in  Art.  33  VGG genannten  Behörden. Dazu 
gehören  Verfügungen  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des  Asyls;  das 
Bundesverwaltungsgericht  entscheidet  in  diesem  Bereich  endgültig 
(Art.  105  AsylG;  Art.  83  Bst.  c  Ziff.  1  und  Bst.  d  Ziff.  1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 

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1.2 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrich-
tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
halts  und die Unangemessenheit  gerügt  werden (Art.  49  VwVG und 
Art. 106 Abs. 1 AsylG).

1.3 Der Beschwerdeführer hat vor der Vorinstanz am Verfahren teilge-
nommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und 
hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise  Änderung.  Er ist  daher  zur  Einreichung der  Beschwerde legi-
timiert (Art. 37 VGG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG). 
Auf die die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzu-
treten (Art. 37 VGG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 
Abs. 1 VwVG).

2.
2.1
Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-
sätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person anerkannt, 
wenn  sie  in  ihrem  Heimatstaat  oder  im  Land,  in  dem  sie  zuletzt 
wohnte,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu 
einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen ihrer  politischen An-
schauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete 
Furcht hat,  solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte 
Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Frei-
heit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck 
bewirken (Art. 3 AsylG).

2.2 Wer um  Asyl  nachsucht,  muss  die  Flüchtlingseigenschaft  nach-
weisen  oder  zumindest  glaubhaft  machen.  Diese  ist  glaubhaft  ge-
macht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit  für  gegeben  hält.  Unglaubhaft  sind  insbesondere  Vor-
bringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich 
widersprüchlich  sind,  den  Tatsachen  nicht  entsprechen  oder  mass-
geblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden 
(Art. 7 AsylG).

3.  
3.1 Das BFM kann  ein  im Ausland gestelltes  Asylgesuch  ablehnen, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG). Gemäss Art. 20 
Abs. 2 AsylG bewilligt das Bundesamt Asylsuchenden die Einreise zur 

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Abklärung  des  Sachverhaltes,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet  werden 
kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein ande-
res  Land  auszureisen. Gestützt  auf  Art.  20  Abs. 3  AsylG  kann  das 
Eidgenössische  Justiz-  und  Polizeidepartement  (EJPD)  schweize-
rische Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu be-
willigen, die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib 
und Leben oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 
AsylG bestehe.

3.2 Bei  diesem Entscheid  gelten  restriktive  Voraussetzungen  für  die 
Erteilung einer Einreisebewilligung, wobei den Behörden ein weiter Er-
messensspielraum  zukommt  (Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK]  2004  Nr. 21  E. 2b 
S. 137).  Neben  der  erforderlichen  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3 
AsylG sind namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die Möglich-
keit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Beziehungs-
nähe zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive Zu-
mutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen 
Eingliederungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen 
(EMARK 2004 Nr. 21 E. 2b S. 137, EMARK 2004 Nr. 20 E. 3b S. 130 f., 
EMARK 1997 Nr. 15 E. 2f S. 131 f.).

4.  
4.1 Der Beschwerdeführer begründete sein Asylgesuch zunächst da-
mit, er befürchte, im Falle eines Verbleibs in Sri Lanka abermals Über-
griffe  seitens  Unbekannter  zu  erleiden. So  sei  er  bereits  im  Januar 
2007  von  ihm  nicht  näher  bekannten  Personen  gesucht  worden. 
Ausserdem  sei  er  noch  im  Februar  2009  von  einer  ihm  verdächtig 
scheinenden Person beobachtet worden.

4.1.1 Wie das BFM in diesem Zusammenhang indessen zutreffend er-
wogen  hat,  wären  die  vom Beschwerdeführer  erfolgten  beziehungs-
weise künftig befürchteten Übergriffe Dritter nur dann relevant,  wenn 
der heimatliche Staat dafür entweder die Verantwortung trüge, indem 
er  solche  Handlungen  anregen  oder  unterstützen  würde  oder  nicht 
willens und in der Lage wäre, seinen Bürgern den notwendigen Schutz 
zu  gewähren. Im  vorliegenden  Fall  weist  die  Tatsache  der  dem Be-
schwerdeführer  gewährten  Schutzhaft  durch  die  heimatlichen  Be-
hörden indessen klarerweise darauf  hin,  dass der  srilankische Staat 
die  persönlichen  Sicherheitsbedenken  des  Beschwerdeführers  ernst 
nahm und alle Vorkehrungen traf, um ihn auf absehbare Zukunft  hin 

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vor  weiteren  Übergriffen  Dritter  zu  schützen. Überdies  kann  seinem 
Heimatstaat  auch  nicht  der  Vorwurf  gemacht  werden,  den 
Beschwerdeführer gegen dessen Willen aus der Schutzhaft entlassen 
zu haben. Dessen Entlassung erfolgte vielmehr auf eigenen Wunsch 
hin. So besehen ist der Heimatstaat seinen Schutzpflichten gegenüber 
dem Beschwerdeführer  nach Massgabe der  für  die  Bestimmung der 
Flüchtlingseigenschaft  geltenden  Schutztheorie  (vgl.  EMARK  2006 
Nr. 18 S. 180 ff.) nachgekommen. 

4.1.2 Soweit der Beschwerdeführer auf sein unbestimmtes Gefühl ver-
weist,  im Februar 2009 beim Einkaufen von einer ihm verdächtig er-
scheinenden Person beobachtet worden zu sein, vermag dieser Um-
stand auch im Verbund mit  den Geschehnissen vom 2. Januar  2007 
noch keinen Hinweis auf eine ihm real drohende Gefahr zu bilden, zu-
mal  sich  diese  Empfindung  beim  Beschwerdeführer  nicht  etwa  in 
C._______,  sondern  in  F._______  eingestellt  hat.  In  diesem  Zu-
sammenhang  ist  erwähnenswert,  dass  der  Beschwerdeführer  seit 
seinem Wegzug in den Süden des Landes in den Monaten April/Mai 
2007  keinerlei  Behelligungen  erfuhr,  was  im  Ergebnis  gegen  eine 
individuelle  aktuelle  Gefährdung  seiner  Person  ausserhalb  seiner 
engeren Heimat spricht. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch der 
vom Beschwerdeführer sinngemäss erhobene Einwand, er könne für 
sich  letztlich  eine  persönliche  Sicherheit  innerhalb  Sri  Lankas  nur 
durch Schutzhaft auf unbestimmte Zeit erwirken, als übertrieben.

4.2 Soweit  der  Beschwerdeführer  sinngemäss  die  Befürchtung  äus-
sert,  in  F._______  (oder  sonstwo  im  Süden  seines  Heimatlandes) 
Schwierigkeiten  mit  den  srilankischen  Sicherheitskräften  bekommen 
zu  können,  hat  die  Vorinstanz  ebenso  zutreffend  festgehalten,  es 
könne nicht in Abrede gestellt werden, dass aufgrund der angespann-
ten Lage in Sri Lanka gerade junge Männer wie der Beschwerdeführer 
Gefahr liefen, überall  und jederzeit von srilankischem Sicherheitsper-
sonal einer minuziösen Personenkontrolle unterzogen und öfters auch 
für eingehendere Abklärungen auf den Posten mitgenommen oder in 
ein Armeecamp beordert zu werden. Derartigen Massnahmen kommt 
indessen bereits aufgrund ihrer Eingriffsdauer und Intensität kein Ver-
folgungscharakter  zu.  Darüber  hinaus  zielen  die  Personenkontrollen 
einzig darauf ab, die Infiltrierung von LTTE-Kämpfern in die Zivilgesell-
schaft  zu  unterbinden  und  damit  längerfristig  eine  Beendigung  des 
Bürgerkriegs zu erwirken, womit es ihnen auch an einer in asylrecht-
licher Hinsicht  relevanten Verfolgungssituation mangelt. In  Bezug auf 

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den  Beschwerdeführer  ist  ferner  festzuhalten,  dass  er  eigenen  An-
gaben zufolge seit seinem im April/Mai 2007 erfolgten Wegzug in den 
Süden Sri Lankas keinen polizeilichen Kontrollen ausgesetzt war, was 
im Ergebnis eher dafür spricht, dass die heimatlichen Behörden keine 
spezifischen Verdachtsmomente gegen ihn hegen.

4.3 Zusammenfassend  ist  festzustellen,  dass  es  dem  Beschwerde-
führer nicht gelungen ist,  eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG 
glaubhaft  zu  machen.  Es  erübrigt  sich  daher,  auf  die  Beschwerde 
weiter einzugehen, da diese keine neuen Begründungselemente ent-
hält, sondern sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits 
im  erstinstanzlichen  Verfahren  erhobenen  Fakten  erschöpft,  welche 
vom BFM indes als solche grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden. 
Das BFM hat demnach dem Beschwerdeführer zu Recht die Einreise 
in die Schweiz verweigert beziehungsweise dessen Asylgesuch abge-
lehnt.

4.4 Aus diesen Erwägungen ergibt  sich,  dass die angefochtene Ver-
fügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 
richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 49 VwVG und 
Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist  nach dem Gesagten ab-
zuweisen.

5.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  wären  dessen  Kosten  grund-
sätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 
Aus  verwaltungsökonomischen  Gründen  und  in  Anwendung  von 
Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 3 Bst. a  des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ist allerdings auf die 
Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer,  durch  Vermittlung  der  schweizerischen 
Vertretung in Colombo

- die schweizerische Vertretung in Colombo, mit  der Bitte um Eröff-
nung des Urteils an den Beschwerdeführer sowie um Zustellung der 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht (per EDA-
Kurier; in Kopie)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt,  mit  den  Akten  Ref.-Nr.  N  (...)  (in 
Kopie)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Philipp Reimann

Versand: 

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