# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4040a693-7baa-52e7-8872-20e37255cd8f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.09.2010 C-5855/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5855-2008_2010-09-06.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5855/2008/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, 
Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
vertreten durch Y._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Nichteintretensverfügung vom 
31. Juli 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5855/2008

Sachverhalt:

A.
Mit  Verfügung vom 6. Juni  2001 sprach die IV-Stelle  Zürich ( im Fol-
genden: IV-Stelle) dem damals noch in der Schweiz wohnhaften, 1946 
geborenen italienischen Staatsangehörigen X._______ (im Folgenden: 
Beschwerdeführer) rückwirkend ab dem 1. April 2000 eine halbe Rente 
der  schweizerischen  Invalidenversicherung  (IV)  zu,  zuzüglich  einer 
entsprechenden  Zusatzrente  für  seine  Ehefrau  (vgl.  act.  29).  Diese 
Renten setzte die  IV-Stelle  am 10. September  2001 mit  Wirkung ab 
dem 1. Juli 2001 revisionsweise auf ganze Invalidenrenten herauf (vgl. 
act. 35). Da der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz nach Italien ver-
legte,  überwies die  IV-Stelle  die  Akten am 18. Juni  2004 zuständig-
keitshalber der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA, im Folgen-
den: Vorinstanz; vgl. act. 38),  welche  nach Durchführung eines Revi-
sionsverfahrens  (vgl.  act.  52  ff.)  am  9.  November  2006  die  ganzen 
Renten mit Wirkung ab dem 1. Januar 2007 auf halbe Invalidenrenten 
herabsetzte (vgl. act. 100; vgl. auch act. 74, 97 und 98). 

B.
Auf eine die Revisionsverfügung vom 9. November 2006 betreffende 
Eingabe des Beschwerdeführers vom 5. Dezember 2006 (act. 103) trat 
die  Vorinstanz mit  Verfügung  vom 30. April  2007  nicht  ein  (vgl.  act. 
114).  Am  5.  Juni  2007  reichte  der  Beschwerdeführer  gegen  diese 
Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht  eine Beschwerde ein,  auf 
welche es mit Urteil vom 26. Oktober 2007 nicht eintrat (Verfahren X-
________; vgl.  act.  125). Eine  dagegen  am 20. November  2007  er-
hobene Beschwerde (vgl. act. 126) wies das schweizerische Bundes-
gericht am 16. Januar 2008 ab (vgl. act. 129).

C.
Am 3. März  2008 stellte  der  Beschwerdeführer  ein  Revisionsgesuch 
(act. 130), auf das die Vorinstanz mit der ihren Vorbescheid vom 9. Mai 
2008 (act. 133) im Wesentlichen bestätigenden Verfügung vom 31. Juli 
2008 nicht eintrat. Sinngemäss führte sie aus, aufgrund der vom Be-
schwerdeführer vorgelegten Berichte vom 20. Februar und 8. Juli 2008 
der Dres. med. A._______ und B._______ (vgl. act. 130 S. 2, 134 und 
139) sein nicht  glaubhaft  gemacht,  dass sich sein Invaliditätsgrad in 
einer  für  den Rentenanspruch erheblichen Weise geändert  habe, so 
dass das Revisionsgesuch nicht geprüft werden könne (vgl. act. 142).

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D.
Mit Beschwerde vom 11. September 2008 beantragte der Beschwerde-
führer, in Aufhebung der Verfügung vom 31. Juli  2008 seien ihm mit 
Wirkung ab dem 1. April  2008 ganze Invalidenrenten zuzusprechen. 
Zudem stellte er den Antrag, es sei eine spezialärztliche Untersuchung 
anzuordnen. Zur Begründung verwies er erneut auf die Berichte vom 
20.  Februar  und  8.  Juli  2008  der  Dres.  med.  A._______  und 
B._______,  welche  belegen  sollten,  dass  er  vollschichtig  arbeits-
unfähig sei. 

E.
Den  mit  Zwischenverfügung  vom 17. September  2008  einverlangten 
Verfahrenskostenvorschuss  von  Fr. 400.-  leistete  der  Beschwerde-
führer am 30. September 2008. 

F.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom  9.  Dezember  2008  beantragte  die 
Vorinstanz  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Sinngemäss  führte  sie 
aus,  die  vom  Beschwerdeführer  vorgelegten  medizinischen  Doku-
mente  rechtfertigten  keine  von  ihrer  bisherigen  Einschätzung  ab-
weichende Beurteilung.

G.
Innert  der  mit  Verfügung  vom  15.  Dezember  2008  gesetzten  Frist 
reichte der Beschwerdeführer keine Replik ein. Der Schriftenwechsel 
wurde am 11. Februar 2009 geschlossen. Mit Eingaben vom 16. und 
18. Februar 2009 führten die Parteien sinngemäss übereinstimmend 
aus, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Erlasses der ange-
fochtenen Verfügung vom 31. Juli 2008 in Italien gewohnt habe.

H.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen wird  – soweit  erforderlich  – in  den nachfolgenden Erwä-
gungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Zu beurteilen ist die Beschwerde vom 11. September 2008 gegen die 
Verfügung  vom  31.  Juli  2008,  mit  welcher  die  Vorinstanz  auf  das 

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Revisionsgesuch  des  Beschwerdeführers  vom  3.  März  2008  nicht 
eingetreten ist.

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bun-
desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021 [vgl. auch Art.  37  VGG])  sowie  des Bundesge-
setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1 [vgl. auch Art. 3 Bst. dbis VwVG]). 
Dabei  finden  nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln 
diejenigen  Verfahrensregeln  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der 
Beschwerdebeurteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch 
Art. 53 Abs. 2 VGG).

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie 
vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vor-
instanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen 
gehört  auch  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland,  die  mit  Verfü-
gungen über Leistungen der IV befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG,  SR 831.20]). Das Bundesverwaltungsge-
richt ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.3 Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundes-
verwaltungsgericht legitimiert,  wer durch die angefochtene Verfügung 
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer 
hat  am vorinstanzlichen Verfahren als  Partei  teilgenommen. Als  Ver-
fügungsadressat  ist  er  durch die angefochtene Verfügung besonders 
berührt  und  hat  er  an  deren  Aufhebung  bzw. Änderung  ein  schutz-
würdiges Interesse.

1.4 Der mit der angefochtenen Verfügung umschriebene Anfechtungs-
gegenstand  bildet  nicht  nur  den  Ausgangspunkt,  sondern  auch  den 
Rahmen und die Begrenzung des Streitgegenstandes im vorliegenden 
Verfahren.  Über  diejenigen  Punkte  welche  von  der  Vorinstanz  nicht 
verfügungsweise entschieden wurden,  kann das Bundesverwaltungs-
gericht daher grundsätzlich nicht urteilen (vgl.  BGE 131 V 164 E. 2.1 
mit Hinweisen).

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Im  Streit  liegt  eine  Verfügung,  mit  welcher  die  Vorinstanz  mangels 
rechtsgenüglicher  Glaubhaftmachung  einer  für  den  Rentenanspruch 
erheblichen Änderung des Invaliditätsgrades – und somit aus rein for-
mellen bzw. verfahrensrechtlichen Gründen – auf ein Revisionsgesuch 
nicht eingetreten ist (vgl. E. 2.4.4 und E. 2.5 hiernach). Der angefoch-
tenen  Verfügung  liegt  somit  keine  materielle  Beurteilung  der  vom 
Beschwerdeführer  revisionsweise  geltend  gemachten  Verschlechte-
rung des Gesundheitszustandes zugrunde. Daher ist vom Bundesver-
waltungsgericht einzig zu prüfen, ob die Vorinstanz die Voraussetzun-
gen für ein Eintreten auf das Revisionsgesuch vom 3. März 2008 zu 
Recht verneint hat. Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es seien 
ihm ab dem 1. April 2008 ganze Invalidenrenten zuzusprechen und es 
sei eine spezialärztliche Untersuchung anzuordnen, kann auf die Be-
schwerde  nicht  eingetreten  werden  (vgl.  BGE  132  V  74  E.  1.1  mit 
Hinweis). 

1.5 Im  Übrigen  ist  aber  – nachdem  der  Verfahrenskostenvorschuss 
innert  Frist  geleistet  worden ist  –  auf  die form- und fristgerecht  ein-
gereichte Beschwerde einzutreten (Art. 60 ATSG und Art. 22a Abs. 1 
Bst. b, Art. 52 Abs. 1 und Art. 63 Abs. 4 VwVG).

2.
Im Folgenden werden die für die Beurteilung der Streitsache wesent-
lichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung dazu entwickel-
ten Grundsätze dargestellt.

2.1 Der  Beschwerdeführer  ist  Staatsangehöriger  von Italien  und hat 
dort seinen Wohnsitz, so dass vorliegend die Bestimmungen des Ab-
kommens  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  einer-
seits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Frei-
zügigkeit vom 21. Juni 1999 (im Folgenden:  FZA, SR 0.142.112.681) 
sowie  der  darin  erwähnten  europäischen  Verordnungen  anwendbar 
sind.  Gemäss  Art.  8  Bst. a  FZA  werden  die  Systeme  der  sozialen 
Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller 
Bürger der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Soweit – was vorliegend 
der  Fall  ist  – weder  das FZA und die  gestützt  darauf  anwendbaren 
gemeinschaftsrechtlichen  Rechtsakte  abweichende  Bestimmungen 
vorsehen  noch  allgemeine  Rechtsgrundsätze  dagegen  sprechen, 
richtet  sich  die  Ausgestaltung  des  Verfahrens  und  die  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  alleine  nach  der  schweizerischen  Rechtsordnung. 
Insbesondere  besteht  für  die  rechtsanwendenden  Behörden  in  der 

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Schweiz  keine  Bindung  an  Feststellungen  und  Entscheide  auslän-
discher Versicherungsträger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte (vgl. 
BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI-Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 
S. 320 E.2). Vielmehr unterstehen auch aus dem Ausland stammende 
Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. Urteil des 
Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  (heute: Bundesgericht)  vom 
11. Dezember  1981  i.S. D sowie  zum Grundsatz  der  freien Beweis-
würdigung BGE 125 V 351 E. 3a).

2.2 In zeitlicher Hinsicht  sind grundsätzlich diejenigen materiellrecht-
lichen  Bestimmungen  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 
329).  Ein  allfälliger  Leistungsanspruch  ist  für  die  Zeit  vor  einem 
Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 
den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445).

Sodann  sind  Rechts-  und  Sachverhaltsänderungen,  die  nach  dem 
massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 
31. Juli 2008) eintraten, im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht 
zu berücksichtigen (vgl. BGE 130 V 329, BGE 129 V 1 E. 1.2, je mit 
Hinweisen). Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither 
verändert  haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen Verwal-
tungsverfügung sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

2.3 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  demnach  grundsätzlich  jene 
schweizerischen  Rechtsvorschriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  der 
angefochtenen Verfügung vom 31. Juli  2008 in  Kraft  standen; weiter 
aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser 
Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung der streitigen Nicht -
eintretensverfügung  im  vorliegend  massgeblichen  Zeitraum  von  Be-
lang sind (für  das IVG: ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 
21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision] und ab dem 1. Januar 
2008  in  der  Fassung  vom  6. Oktober  2006  [AS  2007  5129;  5.  IV-
Revision];  die  Verordnung  vom  17. Januar  1961  über  die  Invaliden-
versicherung [IVV, SR 831.201] in den entsprechenden Fassungen der 
4. und 5. IV-Revision). 

Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 
über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 
830.11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Ar-
beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 

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sowie  der  Revision  der  Invalidenrente  und  anderer  Dauerleistungen 
(Art. 17) entsprechen den bisherigen von der Rechtsprechung zur In-
validenversicherung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 
130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten 
der Revision des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der 
IVV und ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision [AS 2007 5129 
bzw. AS  2007  5155],  in  Kraft  seit  1. Januar  2008)  nichts  geändert, 
weshalb im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwie-
sen wird.

2.4 Ändert  sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, 
so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zu-
kunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Rentenre-
vision; Art. 17 Abs. 1 ATSG).

2.4.1 Wird  ein  Gesuch  um  Rentenrevision  eingereicht,  so  ist  darin 
glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität des Versicher-
ten in einer für für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. 
Art. 87 Abs. 3 IVV). Das Erfordernis des Glaubhaftmachens bezweckt, 
dass sich die Verwaltung nach vorausgegangener rechtskräftiger Ren-
tenverfügung nicht immer wieder mit gleichlautenden sowie nicht nä-
her  begründeten  Gesuchen  befassen  muss.  Insoweit  ist  der  Unter-
suchungsgrundsatz,  wonach  grundsätzlich  die  rechtsanwendenden 
Behörden  für  die  richtige  und  vollständige  Abklärung  des  rechtser-
heblichen Sachverhalts zu sorgen haben (vgl. BGE 125 V 193 E. 2 mit 
Hinweisen), eingeschränkt (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.3.1 und BGE 130 
V 64 E. 5.2.5, je mit Hinweisen).

2.4.2 Zu einer  – vom Versicherten glaubhaft  zu machenden  – Ände-
rung  des  Invaliditätsgrades  und  somit  des  Rentenanspruchs  Anlass 
geben  kann  einerseits  eine  wesentliche  Veränderung  des  Gesund-
heitszustands mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbsfähigkeit 
und andererseits eine wesentliche Veränderung der erwerblichen Aus-
wirkungen  eines  an  sich  gleich  gebliebenen  Gesundheitszustandes 
(vgl.  BGE 130  V 343 E. 3.5  mit  Hinweisen),  wobei  eine anspruchs-
beeinflussende Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit erst zu berück-
sichtigen ist, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate 
angedauert hat (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV). Dagegen ist die unterschied-
liche  Beurteilung  eines  im  Wesentlichen  unverändert  gebliebenen 
Sachverhalts kein Revisionsgrund; unterschiedliche Beurteilungen sind 
revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Ände-

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rungen  der  tatsächlichen  Verhältnisse  sind  (vgl.  Urteil  des  Bundes-
gerichts 9C-881/2007 vom 22. Februar 2008 E. 3.3 sowie BGE 112 V 
387 E. 1b, je mit Hinweisen).

2.4.3 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in dem für den Invali-
ditätsgrad erheblichen Tatsachenspektrum (vgl. BGE 117 V 198 E. 4b) 
glaubhaft dargetan ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, 
wie er im Zeitpunkt der letzten eröffneten und rechtskräftigen Verfüg-
ung,  die  auf  einer  umfassenden  materiellen  Prüfung  des  Rentenan-
spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung 
und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  beruht,  mit  dem-
jenigen  zur  Zeit  der  streitigen  neuen  Verfügung.  Einem  Leistungs-
gesuch  vorangehende Nichteintretensverfügungen  sind  indes  für  die 
Bestimmung der zeitlichen Vergleichsbasis unbeachtlich (vgl. BGE 133 
V 108 E. 4.1 und E. 5.4 sowie BGE 130 V 71 E. 3.1 und E. 3.2.3, je mit  
Hinweisen).

2.4.4 Nach  Eingang  eines  Revisionsgesuchs  ist  die  Verwaltung  zu-
nächst  zur Prüfung der formellen Frage verpflichtet,  ob es dem Ver-
sicherten gelungen ist,  die  behauptete  Änderung des Sachverhaltes 
glaubhaft zu machen. Im Rahmen des ihr dabei zustehenden Ermes-
sens  hat  sie  unter  anderem zu  berücksichtigen,  ob  die  frühere,  auf 
einer  umfassenden  materiellen  Anspruchsprüfung  beruhende  Ver-
fügung  nur  kurze  oder  schon  längere  Zeit  zurückliegt,  und  dem-
entsprechend  an  die  Glaubhaftmachung  höhere  oder  weniger  hohe 
Anforderungen zu stellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 489/05 vom 
4.  April  2007  E.  4.3  mit  Hinweis  auf  BGE  109  V  262  E.  3).  Die 
Verwaltung bewegt sich insbesondere auch dann noch auf der Stufe 
der Prüfung des Glaubhaftmachens, wenn sie auf ein Revisionsgesuch 
hin  einfache  Abklärungshandlungen  selbst  vornimmt  –  etwa  bei 
Ärzten, auf deren Berichte sich ein Revisionsgesuch stützt, zusätzlich 
einfache  Formularberichte  einholt  oder  die  vorgelegten  Arztberichte 
ihrem oder einem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vor Verfügungs-
erlass zur Stellungnahme unterbreitet (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
I 489/05 vom 4. April  2007 E. 7 und I 781/04 vom 17. Februar 2005 
E. 3).

2.4.5 Als  glaubhaft  dargetan  erweisen  sich  anspruchserhebliche 
Sachumstände  dann,  wenn  für  ihr  Vorhandensein  zumindest  medi-
zinische oder  andere objektivierbare  Anhaltspunkte  bestehen,  selbst 
wenn  in  concreto noch  mit  der  Möglichkeit  zu  rechnen  ist,  bei  ein-

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gehender  Abklärung  werde  sich  die  behauptete  rentenrelevante 
Veränderung  nicht  erstellen  lassen  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts 
9C_286/2009  vom 28. Mai  2009  E. 2.2.2  mit  Hinweisen  sowie  BGE 
109 V 25 E. 3c). Erweisen sich geltend gemachte anspruchserhebliche 
Sachumstände  nicht  als  glaubhaft,  so  hat  die  Verwaltung  auf  das 
Revisionsgesuch  ohne  materielle  Prüfung  nicht  einzutreten. Andern-
falls  muss  sie  materiell  umfassend  abklären  und  beurteilen,  ob  der 
Invaliditätsgrad  seit  Erlass  der  früheren  rechtskräftigen  Verfügung 
– überwiegend wahrscheinlich – eine rentenrelevante Änderung erfah-
ren hat (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG sowie auch BGE 109 V 108 E. 2b).

2.5 Den Akten kann entnommen werden, dass vor Erlass der ange-
fochtenen  Verfügung  vom 31.  Juli  2008  eine  umfassende  materielle 
Rentenanspruchsprüfung  letztmals  im  Rahmen  des  Revisionsverfah-
rens (vgl. act. 52 ff.) stattfand, das mit rechtskräftiger Verfügung vom 
9. November 2006 abgeschlossen wurde (vgl. act. 100). 

Weiter  ergibt  sich  aus  den  Akten,  dass  die  Vorinstanz  die  vom Be-
schwerdeführer  revisionsweise  eingereichten  medizinischen  Doku-
mente  dem RAD  Rhone  zusammen  mit  den  Vorakten  zur  Stellung-
nahme unterbreitet hat (vgl. act. 132 und 141). Dass sie vor Erlass der 
angefochtenen Verfügung vom 31. Juli 2008 von sich aus weitergehen-
dere  Sachverhaltsabklärungen  vorgenommen  hätte,  ist  jedoch  nicht 
aktenkundig. Dieser Verfügung liegt  folglich einzig eine formelle Prü-
fung  der  Eintretensvoraussetzung  des  Glaubhaftmachens  zugrunde, 
so dass sie als Nichteintretensverfügung zu qualifizieren ist. 

3.
Im Folgenden  ist  daher  in  Würdigung  der  relevanten Dokumente  zu 
beurteilen,  ob  bei  Erlass  der  angefochtenen  Verfügung  glaubhaft 
erstellt  war, dass seit dem 9. November 2006 rentenanspruchserheb-
liche Sachumstände eingetreten sind – wie dies der Beschwerdeführer 
geltend macht.

3.1 Ihre Revisionsverfügung vom 9. November 2006, mit welcher sie 
die ganzen Renten des Beschwerdeführers mit Wirkung ab dem 1. Ja-
nuar 2007 auf halbe Invalidenrenten herabsetzte (vgl. act. 74, 97 und 
100), erliess die Vorinstanz im Wesentlichen gestützt auf die Stellung-
nahmen  ihres  ärztlichen  Dienstes  (Dr.  med.  C._______  )  vom  7. 
Oktober 2005, 3. Februar 2006, 25. Februar 2006 und 15. September 
2006 (vgl. act. 73, 79, 83 und 96). 

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Nebst den der vorangehenden Revisionsverfügung der IV-Stelle vom 
10. September 2001 (vgl. act. 35) zugrunde liegenden medizinischen 
Dokumenten vom 28. April 1999 bis 22. Juni 2001 (vgl. act. 17, 27, 30, 
54, 55, 58 bis 62 sowie 64 bis 68) lagen Dr. med. C._______  Berichte 
von in Italien auf den Gebieten der Psychiatrie, Neurologie, Orthopä-
die, Traumatologie und Radiologie praktizierenden Fachärzten aus der 
Zeit vom 14. Juni 2005 bis 27. Juni 2006 vor (vgl. act. 70, 71, 80, 81, 
87  und  88).  Seine  Beurteilung  stützte  er  im  Wesentlichen  auf  die 
Berichte  vom  21.  Juni  2005  und  27.  Juni  2006  der  Dres.  med. 
D._______ und E. _______ (act. 71 und 87). Als Diagnose mit  Aus-
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte Dr. med. C._______  eine 
Diskopathie  L3-L4  und  L5-S1  ohne  erhebliche  funktionelle  Aus-
wirkungen. Sinngemäss  führte  er  aus,  der  neurologische  Status  sei 
annähernd  normal,  der  Beschwerdeführer  könne  beschwerdefrei 
gehen. Seit der letzten Rentenrevision am 10. September 2001 hätten 
sein  schmerzhaftes  Lumbalsyndrom  und  seine  Mobilität  eine 
wesentliche  Verbesserung  erfahren.  In  körperlich  schweren 
Erwerbstätigkeiten – wie der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Fabrikar-
beiter (vgl. act. 5 S. 4, 6, 14, 17 und 72)  – sei der Beschwerdeführer 
zwar  nach wie  vor  vollschichtig  arbeitsunfähig,  indessen in  leichten, 
wechselbelastenden Verweisungstätigkeiten zu 80% arbeitsfähig (vgl. 
act. 73 und 96). 

3.2 Die  angefochtene  Nichteintretensverfügung  vom  31.  Juli  2008 
beruht  im  Wesentlichen  auf  den  Stellungnahmen  vom 28.  April  und 
24. Juli 2008 von Dr. med. F._______ , RAD Rhone (vgl. act. 132 und 
141).  Diesem  Arzt  lagen  –  nebst  den  vorerwähnten  medizinischen 
Dokumenten – Stellungnahmen des ärztlichen Dienstes der Vorinstanz 
(Dr. med. C._______ ) vom 25. Februar und 25. April  2007 (act. 106 
und  113)  sowie  die  Berichte  vom  24.  März  2007  von  Dr.  med. 
G._______  (act. 110), vom 20. Februar 2008 von Dr. med. A._______ 
(act. 130 S. 2) und vom 8. Juli 2008 von Dr. med. B._______  (act. 134 
und 139) vor. 

Hauptsächlich  würdigte  Dr. med. F._______   die  Berichte  der  Dres. 
med.  A._______  und  B._______,  welche  dem  Beschwerdeführer  je 
eine  vollschichtige  Erwerbsunfähigkeit  attestierten.  Als  Diagnose  mit 
Auswirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  führte  Dr.  med.  F._______ 
degenerative Beschwerden im Lumbalbereich (Diskopathie L3-L4 und 
L5-S1)  ohne  neurologisch  nachweisbare  Defizite  (ICD-Code10 

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M47.86)  an. Er  gelangte  sinngemäss zum Schluss,  die  Berichte  der 
Dres.  med.  A._______  und  B._______  beinhalteten  einzig  von  den 
Stellungnahmen von Dr. med. C._______  (act. 73, 79, 83, 96, 106 und 
113)  abweichende Beurteilungen  eines  seit  Erlass  der  Revisions-
verfügung  vom  9.  November  2006  im  Wesentlichen  unveränderten 
Gesundheitszustandes (vgl. act. 132 und 141).

3.3 Die Stellungnahmen von Dr. med. F._______  sind nachvollziehbar 
und  überzeugend.  Es  trifft  zu,  dass  die  Berichte  der  Dres.  med. 
A._______ und B._______  – wie übrigens auch der Bericht  vom 24. 
März 2007 von Dr. med. G._______  (act. 110) – im Wesentlichen die 
gleichen  Diagnosen  und  Befunde  aufführen,  wie  die  von  Dr.  med. 
C._______  vor Erlass der Revisionsverfügung vom 9. November 2006 
beurteilten Berichte  der  Dres. med. D._______  und  E. _______. So 
konnten bereits die Dres. med. D._______ und E. _______ beim Be-
schwerdeführer degenerative lumbale Beschwerden und multiple Dis-
kushernien ohne Hinweise auf eine Verengung des Spinalkanals oder 
radikuläre Konflikte bzw. andere neurologische, die Leistungsfähigkeit 
erheblich  einschränkende  Defizite  – wie  etwa  Paresen  – feststellen 
(vgl. act. 71, 87, 110, 130 S. 2, 134 und 139). 

Mangels  anamnestischer  Angaben  in  den  Berichten  der  Dres.  med. 
A._______  und  B._______  kann  zudem  nicht  davon  ausgegangen 
werden, dass diesen Ärzten sämtliche relevanten medizinischen Vor-
akten vorlagen. Dies zeigt sich auch darin, dass Dr. med. B._______ 
in  aktenwidriger  Weise  festhält,  der  Gesundheitszustand  des  Be-
schwerdeführers  sei mittels  radiologischer  Bildgebung  letztmals  im 
Jahre 2001 abgeklärt worden, obwohl – laut Bericht vom 27. Juni 2006 
der Dres. med. D._______ und E. _______  – die letzte radiologische 
Abklärung  vom 3.  Februar  2006  stammt.  Seine  Aussage,  es  sei 
aufgrund einer Magnetresonanzuntersuchung vom 19. Juni 2007 eine 
Zunahme  der  Degenration  auf  Höhe  L2/3  seit  dem  Jahre  2001 
festzustellen, ist somit im vorliegenden Verfahren bedeutungslos. Eine 
laterale Fusion von L5/S1 hält  Dr. med. B._______  bloss als  wahr-
scheinlich, ohne hiezu weitere Angaben zu machen. Es ist keineswegs 
glaubwürdig dargetan, dass sich dadurch der Gesundheitszustand des 
Beschwerdeführers  seit  dem  9.  November  2006  rentenanspruchs-
erheblich verschlechtert hat (vgl. act. 87 S. 2, 134 und 139). 

Ferner  beinhaltet  der  Bericht  von Dr. med. A._______   keine  medi-
zinisch  objektivierbaren  Hinweise  darauf,  dass  das  von ihm –  ohne 

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nähere  Angaben  –  diagnostizierte  Schwindelsyndrom  wesentliche 
funktionelle  Auswirkungen  hätte.  Hinzu  kommt,  dass  die  beiden 
Kurzberichte  der  Dres.  med.  A._______  und  B._______  insofern 
erheblich  voneinander  abweichen,  als  Dr.  med.  A._______   von 
Bewegungs- und Haltungsproblemen des Beschwerdeführers berichtet 
(vgl. act. 130 S. 2), währenddem Dr. med. B._______  – im Einklang 
mit den Dres. med.  D._______ und E. _______  – ein völlig normales 
Gangbild  sowie  einen  weiterhin  guten  Allgemeinzustand  des  Be-
schwerdeführers feststellen konnte (vgl. act. 134, 87 und 71). 

Dass  sich  sein  Gesundheitszustand  im  vorliegend  massgebenden 
Beurteilungszeitraum anspruchserheblich verschlechtert hat, ist ange-
sichts dieser Umstände keineswegs medizinisch objektivierbar und da-
mit auch nicht glaubhaft dargetan. Vielmehr erweist sich die Schluss-
folgerung  von  Dr.  med.  F._______,  die  Berichte  der  Dres.  med. 
A._______  und  B._______  würden  einzig  von  den  Stellungnahmen 
von Dr. med. C._______  abweichende Beurteilungen eines seit dem 9. 
November  2006  im  Wesentlichen  unveränderten  Gesundheitszu-
standes  beinhalten,  als  einleuchtend.  Anzumerken  bleibt,  dass  den 
Akten  auch  keine  Anhaltspunkte  dafür  entnommen  werden  können, 
dass seither eine Veränderung der erwerblichen Auswirkungen des im 
Wesentlichen  gleich  gebliebenen  Gesundheitszustandes  eingetreten 
wäre.

4.
Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  die  Vorinstanz  mangels 
Glaubhaftmachung  einer  anspruchserheblichen  Änderung  des  Inva-
liditätsgrads  zu  Recht  nicht  auf  das  Revisionsgesuch  vom  3.  März 
2008 eingetreten ist.  Die angefochtene Verfügung vom 31. Juli  2008 
erweist  sich folglich als  rechtens und die Beschwerde vom 11. Sep-
tember 2008 ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 

5.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten sowie eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die Verfahrens-
kosten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG), die sich aus der Gerichts -
gebühr und den Auslagen zusammensetzen. Sie werden unter Berück-
sichtigung  des  Umfanges  und  der  Schwierigkeit  der  Streitsache  im 
vorliegenden Verfahren auf Fr. 400.- festgesetzt (vgl. Art. 63 Abs. 4 bis 

VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 

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über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem bereits geleisteten Kosten-
vorschuss in gleicher Höhe verrechnet.

5.2 Weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die obsiegende 
Vorinstanz haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 
Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteienschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

   Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 

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öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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