# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e7e5934a-14d0-508f-bd09-68440c2aa2eb
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 29.01.2013 HE120523
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE120523_2013-01-29.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 

Geschäfts-Nr.: HE120523-O U/dz 

 

 

Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Heinrich Andreas Müller, Vizepräsident, sowie 

die Gerichtsschreiberin Claudia Marti 

 

Urteil vom 29. Januar 2013 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Klägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Beklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht 

 

- 2 - 

Nach Einsicht in das nachfolgende Rechtsbegehren der Klägerin vom 19. De-

zember 2012 (act. 1 S. 2): 

"1. Das Grundbuchamt C._____ sei richterlich anzuweisen, auf dem 
Grundstück der Gesuchsgegnerin, Parzellen Nr. …, Grundbuch 
C._____, …, … [Adresse], ein Bauhandwerkerpfandrecht für eine 
Pfandsumme von CHF 188'324.50 nebst 5 % Zins ab 9. Januar 
2013 zugunsten der Gesuchstellerin vorläufig einzutragen.  

 2. In einer superprovisorischen Verfügung sei das Grundbuchamt 
C._____ anzuweisen, das in Ziffer 1 beantragte Bauhandwerker-
pfandrecht sofort vorläufig im Grundbuch einzutragen. 

 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Ge-
suchsgegnerin." 

 

mit dem Hinweis,  

- dass der Antrag um superprovisorische Eintragung des Bauhandwerker-

pfandrechts mit Verfügung vom 21. Dezember 2012 abgewiesen und der 

Beklagten Frist zur Stellungnahme zum klägerischen Begehren angesetzt 

wurde (act. 4),  

- und dass innert erstreckter Frist (Prot. S. 2) keine Stellungnahme der Be-

klagten eingegangen ist, weshalb aufgrund der Akten zu entscheiden ist 

(act. 4 S. 2),  

da aufgrund der Eingabe der Klägerin und der eingereichten Unterlagen (act. 1 

und 3/2-6) als glaubhaft erscheint,  

- dass sie für die beantragte Pfandsumme auf dem Grundstück der Beklagten 

im Sinne von Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB Material geliefert und Arbeit geleis-

tet hat, deren Zahlung ausstehend ist, und  

- dass die Klägerin die Arbeiten am 15. November 2012 abgeschlossen hat, 

die Viermonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB mit der mit vorliegender 

Verfügung veranlassten Vormerkung somit gewahrt ist,  

da es sich vorliegend um ein Gestaltungsurteil handelt, bei welchem die Be-

schwerde ans Bundesgericht gemäss Art. 103 Abs. 2 lit. c BGG aufschiebende 

- 3 - 

Wirkung hat, weshalb es sich nunmehr rechtfertigt, die vorläufige Eintragung so-

fort (superprovisorisch) anzuordnen;  

erkennt das Einzelgericht: 

1. Das Grundbuchamt C._____ wird im Sinne von Art. 961 ZGB angewiesen, 

zugunsten der Klägerin ein Pfandrecht sofort vorläufig im Grundbuch einzu-

tragen 

auf Liegenschaft Kat. Nr. Nr. …, GBBl. …, 

… [Adresse], 

für eine Pfandsumme von CHF 188'324.50 nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 

2013. 

2. Der Klägerin wird Frist bis 15. April 2013 angesetzt, um eine Klage auf Fest-

stellung der Forderung als Pfandsumme und definitive Eintragung des 

Pfandrechts gegen die Beklagte anzuheben. Bei Säumnis kann die Beklagte 

den vorläufigen Eintrag (Dispositiv-Ziffer 1) löschen lassen. 

3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 4'000.–. 

4. Die Kosten werden von der Klägerin bezogen. Vorbehalten bleibt der end-

gültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass 

die Klägerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig 

macht, wird ihr die Entscheidgebühr definitiv auferlegt. 

5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im ordentlichen 

Verfahren vorbehalten.  

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt C._____, 

an das Grundbuchamt C._____ vorab per E-Mail. 

7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

- 4 - 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 

90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert 

beträgt CHF 188'324.50. 

 

Zürich, 29. Januar 2013 
 

HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 
EINZELGERICHT 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. Claudia Marti 
 

	Urteil vom 29. Januar 2013
	erkennt das Einzelgericht:
	1. Das Grundbuchamt C._____ wird im Sinne von Art. 961 ZGB angewiesen, zugunsten der Klägerin ein Pfandrecht sofort vorläufig im Grundbuch einzutragen auf Liegenschaft Kat. Nr. Nr. …, GBBl. …, … [Adresse], für eine Pfandsumme von CHF 188'324.50 nebst ...
	2. Der Klägerin wird Frist bis 15. April 2013 angesetzt, um eine Klage auf Feststellung der Forderung als Pfandsumme und definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Beklagte anzuheben. Bei Säumnis kann die Beklagte den vorläufigen Eintrag (Disposi...
	3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 4'000.–.
	4. Die Kosten werden von der Klägerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Klägerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig macht, wird ihr die Ent...
	5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorbehalten.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt C._____, an das Grundbuchamt C._____ vorab per E-Mail.
	7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...