# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 844d7269-d888-5971-9972-9212ae024644
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-07-28
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 28.07.2016 BB.2016.319
**Docket/Reference:** BB.2016.319
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2016-319_2016-07-28

## Full Text

Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO).;;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO).;;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO).;;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO).

Beschluss vom 28. Juli 2016  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud,  

Gerichtsschreiber Yves Clerc  

   
 

Parteien 

  

A.,  

 

Beschwerdeführerin 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. 

Art. 322 Abs. 2 StPO) 

 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2016.319 

 

 

 

- 2 - 
 
 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- am 25. Mai 2016 Rechtsanwalt Florian Wick namens und im Auftrag von A. 

bei der Bundesanwaltschaft (nachfolgend "BA") Strafanzeige gegen Unbe-

kannt insbesondere wegen Nötigung und Körperverletzung einreichte (act. 

2); 

 

- A. den Bundesnachrichtendienst in Deutschland und die Geheimdienste ver-

schiedener Länder beschuldigt, sie – mutmasslich im Jahre 2016 – in ihrer 

Wohnung in Z. mit Mikrowellen oder anderer hochfrequentierter Strahlung 

attackiert zu haben (act. 1 und 2);  

 

- die BA am 19. Juli 2016 mangels hinreichenden Tatverdachts gemäss 

Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO die Nichtanhandnahme der Strafanzeige verfügte 

(act. 2); 

 

- dagegen A. mit Beschwerde vom 13. Juli 2016, eingegangen am 

19. Juli 2016 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangt 

und sinngemäss die Aufhebung der Nichtannahmeverfügung und die Durch-

führung eines Strafverfahrens verlangt (act. 1). 

 

 

 Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:  

 

- die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme gemäss Art. 310 Abs. 1 lit. a 

StPO verfügt, wenn aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports fest-

steht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzun-

gen eindeutig nicht erfüllt sind; 

 

- gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO für die Eröffnung einer Untersuchung ein 

hinreichender Tatverdacht verlangt wird, welcher sich aus den Informationen 

und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus eigenen Feststel-

lungen der Staatsanwaltschaft ergeben kann; 

 

- aus dem von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Sachverhalt offen-

sichtlich kein hinreichender Tatverdacht auf ein strafbares Handeln zu ent-

nehmen ist (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2016.103 vom 

20. Juni 2016, S. 3); 

 

- die Beschwerdegegnerin die Nichtanhandnahmeverfügung somit zu Recht 

erlassen hat; 

 

- 3 - 
 
 

- sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig im Sinne von Art. 390 

Abs. 2 StPO erweist, weswegen die Beschwerdekammer des Bundesstraf-

gerichts auf einen Schriftenwechsel verzichtet; 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichtskos-

ten zu tragen hat, wobei die Gerichtsgebühr auf Fr. 200.-- festzusetzen ist 

(Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements des Bun-

desstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-

schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 4 - 
 
 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

 

Bellinzona, 29. Juli 2016 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A.  

- Bundesanwaltschaft 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.