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**Case Identifier:** 7317c346-c1bb-5e46-9b0d-49a14bd04ae1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.05.2016 200 2015 946
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-946_2016-05-18.pdf

## Full Text

200 15 946 IV
MAW/PES/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 18. Mai 2016

Verwaltungsrichter Matti, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Grütter, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 8. September 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Mai 2016, IV/15/946, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Im Juni 2002 meldete sich die 1976 geborene A.________ (nachfolgend 
Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) zum Bezug von IV-Leistungen für 
Erwachsene an und beantragte Berufsberatung sowie eine Rente. Bezüg-
lich Art der Behinderung gab sie „Nervenstörung“ an (Antwortbeilage 
[AB] 1).

Nach Vornahme erster Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hin-
sicht (AB 6, 10, 12 f.) beauftragte die IV-Stelle Bern (nachfolgend IV-Stelle 
bzw. Beschwerdegegnerin) Dr. med. C.________, Fachärztin für Psychia-
trie und Psychotherapie FMH, mit einer psychiatrischen Begutachtung der 
Versicherten. Das entsprechende Gutachten datiert vom 22. Mai 2003 
(AB 15). Nach Erhebung vom 11. November 2003 erstellte der Abklärungs-
dienst der IV-Stelle am 17. November 2003 einen Abklärungsbericht Haus-
halt. Ausgehend von einem Status von 50% Erwerbstätigkeit und 50% 
Haushalt ermittelte dieser einen Invaliditätsgrad von 61% (AB 21). Mit Ver-
fügung vom 24. Juni 2004 sprach die IV-Stelle der Versicherten in der Fol-
ge ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 61% für die Zeit vom 1. Sep-
tember 2002 bis 31. Dezember 2003 eine halbe Invalidenrente und für die 
Zeit ab dem 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zu (AB 24). Diese Verfü-
gung ist unangefochten geblieben.

Im Rahmen von zwei Revisionsverfahren von Amtes wegen wurde dieser 
Rentenanspruch mit Verfügungen vom 15. Februar 2005 (AB 29) und 
13. August 2009 (AB 37) mangels Feststellung einer relevanten Änderung 
bestätigt.

B.

Im April 2014 hob die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren von Amtes 
wegen an (AB 41). Im entsprechenden Fragebogen führte die Versicherte 
aus, ihr Gesundheitszustand sei „unter Therapie gleich geblieben“, aber sie 

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sei (mittlerweile) auf lebenspraktische Begleitung angewiesen (Hilfe beim 
Einkauf und bei der Betreuung der Kinder). 

Die behandelnden Ärzte attestierten einen unveränderten Gesundheitszu-
stand (AB 43 S. 3, 47 S. 1), wobei der behandelnde Psychiater in seinem 
Verlaufsbericht vom 31. Juli 2014 ohne entsprechende Diagnosestellung 
eine nicht näher beschriebene Persönlichkeitsstörung als für die Heilung 
erschwerend erwähnte (AB 47 S. 1). 

Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst RAD (AB 51 – 
53) beauftragte die IV-Stelle in der Folge die Dres. med. D.________, 
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Rheumatologie FMH, und 
E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit einer 
interdisziplinären Begutachtung der Versicherten. Die entsprechenden 
Gutachten datieren vom 7. (Dr. E.________; AB 59.1) bzw. 9. März 2015 
(Dr. D.________; AB 58.1), die gemeinsame interdisziplinäre Beurteilung 
vom 9. März 2015 (AB 58.2, 59.2).

Mit Vorbescheid vom 2. April 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten 
insbesondere gestützt auf diese Gutachten und die darin festgestellte Ver-
besserung des Gesundheitszustands die Aufhebung der bisherigen Invali-
denrente in Aussicht (AB 60). 

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 11. Mai 2015 Einwand (AB 65). Am 11. Juni 2015 und 
29. Juni 2015 liess sie ergänzend aktuelle Berichte der behandelnden Ärzte 
nachreichen (AB 67, 69).

Mit Verfügung vom 8. September 2015 hob die IV-Stelle die bisherige Inva-
lidenrente ihrem Vorbescheid vom 2. April 2015 entsprechend per 31. Ok-
tober 2015 auf (AB 71), wobei diese Verfügung erst am 28. September 
2015 (mit Eingang am 29. September 2015) dem Anwalt eröffnet worden ist 
(vgl. Beschwerdebeilage [BB] 2).

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C.

Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte, wiederum vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, am 29. Oktober 2015 Beschwerde mit den 
Rechtsbegehren, die Verfügung vom 28. September 2015 [richtig: 8. Sep-
tember 2015] sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflich-
ten, ihr weiterhin mindestens eine Dreiviertelsrente auszurichten. Eventuali-
ter sei die Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegne-
rin zurückzuweisen mit der Anweisung, eine neue Verfügung im Sinne der 
Beschwerde zu erlassen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.

Mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2015 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
Anträgen fest. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 

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über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 8. Septem-
ber 2015 (AB 71). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch und dabei 
insbesondere, ob die bisherige Dreiviertelsrente zu Recht auf das Ende des 
der Zustellung der Verfügung folgenden Monats revisionsweise aufgeho-
ben worden ist.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 
Art. 7 ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens 
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein-

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schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 
Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-
werten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitge-
hend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 
S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1).

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

2.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli-
che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In-
validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invali-
denrente ist deshalb nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Ge-
sundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb-
lichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen auf die Betätigung im übli-
chen Aufgabenbereich) des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszu-
standes erheblich verändert haben. Dazu gehört die Verbesserung der Ar-
beitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behin-
derung. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gege-
ben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung 
gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 
141 V 9 E. 2.3 S. 10, 130 V 343 E. 3.5 S. 349).

Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Rentenan-
spruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter Berück-
sichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlaggeben-
den Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invaliditäts-
schätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b S. 200; 
SVR 2011 IV Nr. 37 S. 109 E. 1.1).

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Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeitpunkt der 
ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur Zeit der 
streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 E. 3.5.2 
S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1). Wurde 
die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche Ver-
gleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern eine 
materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattgefunden 
hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsabklärung, eine 
Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für eine Änderung 
in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands bestanden – 
ein Einkommensvergleich durchgeführt worden sind (BGE 133 V 108 E. 5.4 
S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.6 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

In Bezug auf Atteste von Hausärzten darf und soll das Gericht jedoch der 
Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick 

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auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu-
gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; SVR 
2015 IV Nr. 26 S. 80 E. 5.3.3.3). Dies gilt nicht nur für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt, sondern ebenso für den behandelnden Spezialarzt 
und erst recht für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem be-
sonderen Vertrauensverhältnis und dem Erfordernis, den geklagten 
Schmerz zunächst bedingungslos zu akzeptieren (Entscheid des EVG vom 
20. März 2006, I 655/05, E. 5.4). 

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist demgegenüber 
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 
125 V 351 E. 3b bb S. 353; SVR 2009 IV Nr. 50 S. 154 E. 4.3). 

Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch täti-
gen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestell-
ten fachmedizinischen Experten anderseits lässt es nicht zu, ein medizini-
sches Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und 
zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden 
Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben 
Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die be-
handelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpreta-
tion entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung 
unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (SVR 2008 IV Nr. 15 S. 44 
E. 2.2.1).

2.7 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Vermutung, wonach 
eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung oder ein vergleichbarer 
ätiologisch unklarer syndromaler Zustand mit zumutbarer Willensanstren-
gung überwindbar ist, aufgegeben (E. 3.5). Unverändert ist jedoch auch in 
Zukunft dem klaren Willen des Gesetzgebers gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG 
Rechnung zu tragen, wonach im Zuge einer objektivierten Betrachtungs-
weise von der grundsätzlichen „Validität" der versicherten Person auszuge-
hen ist (E. 3.7.2). Das bisherige Regel/Ausnahme-Modell wird – gemäss 

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erwähntem Entscheid – durch einen strukturierten, normativen Prüfungs-
raster ersetzt. Anhand eines Kataloges von Indikatoren erfolgt eine ergeb-
nisoffene symmetrische Beurteilung des – unter Berücksichtigung leis-
tungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensati-
onspotentialen (Ressourcen) anderseits – tatsächlich erreichbaren Leis-
tungsvermögens (E. 3.6). Es gilt neu im Regelfall nach gemeinsamen Ei-
genschaften systematisierte Standardindikatoren zu beachten (E. 4.1.3), 
welche sich in die Kategorien „funktioneller Schweregrad“ (E. 4.3) und 
„Konsistenz“ einteilen lassen (E. 4.4). Der Prüfungsraster ist rechtlicher 
Natur (E. 5). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgra-
des ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch 
festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand 
der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) 
überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat 
die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete 
versicherte Person zu tragen (E. 6). 

2.8 Die sachverständige Person schätzt das Leistungsvermögen an-
hand der einschlägigen Indikatoren ein. Die Rechtsanwender überprüfen 
die betreffenden Angaben frei, insbesondere dahin, ob die Ärzte sich an die 
massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben, das 
heisst, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, 
welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 
erster Satz ATSG), sowie, ob die versicherungsmedizinische Zumutbar-
keitsbeurteilung auf objektivierter Grundlage erfolgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter 
Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 S. 307). 

2.9 Nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren 
nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften 
Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den 
erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die 
vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemäs-
ser Anwendung dieser in BGE 137 V 210 E. 6 S. 266 entwickelten Grund-
sätze auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen 
ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen 
und/oder gerichtlichen Sachverständigengutachten – gegebenenfalls im 

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Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung 
im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Ab-
klärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle 
Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309).

3.

3.1 Zeitlicher Referenzpunkt für die Beurteilung, ob eine wesentliche 
Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen vorliegt, die geeignet ist, den 
Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen, bildet vor-
liegend der der ursprünglichen Rentenverfügung vom 24. Juni 2004 
(AB 24) zu Grunde liegende Sachverhalt. Die in der Zwischenzeit erfolgten 
Revisionsverfügungen vom 15. Februar 2005 (AB 29) und 13. August 2009 
(AB 37) sind in dieser Hinsicht unbeachtlich, da jeweils keine umfassende 
materielle Überprüfung des Leistungsanspruchs erfolgt ist (vgl. E. 2.4 hier-
vor).

Bei der ursprünglichen Rentenzusprechung stützte sich die Beschwerde-
gegnerin im Wesentlichen auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. 
C.________ vom 22. Mai 2003 (AB 15), welches der Beschwerdeführerin 
eine schwere depressive Episode (ICD-10: F32.2) sowie eine anhaltende 
somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) attestierte (AB 15 S. 5 f.). In 
somatischer Hinsicht wurden ein Status nach tiefer Beinvenenthrombose 
rechts bzw. ein postthrombotisches Syndrom rechts sowie chronische Rü-
ckenbeschwerden festgehalten (AB 15 S. 3; siehe auch AB 10, 12 und 13). 
Die Beschwerdeführerin wurde infolge der schweren depressiven Episode 
und der generalisierten Schmerzen als in ihrem Willen, ihrem Antrieb und 
damit in ihrer Handlungs- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt erachtet. 
Aufgrund der ausgeprägten Depression und der damit einhergehenden 
kognitiven Störungen betrug die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin 
im angestammten Beruf als Fabrikarbeiterin gemäss Gutachten mehr als 
70% (AB 15 S. 5 f.).

3.2 Die im Rahmen des vorliegenden Revisionsverfahrens durchge-
führte interdisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin durch die 
Dres. med. D.________ und E.________ vom Februar/März 2015 (AB 58, 

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59) ergab als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unverän-
dert eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung sowie eine rezidivie-
rende depressive Störung (AB 59.1 S. 7), wobei gemäss psychiatrischem 
Teilgutachten anlässlich der Begutachtung bezüglich der rezidivierenden 
depressiven Störung höchstens noch die Symptomatik einer leichtgradigen 
Depressivität nachweisbar war. Die Beschwerdeführerin sei anlässlich der 
Begutachtung ordentlich konzentriert gewesen, habe keine gedrückte 
Stimmungslage aufgewiesen (sie sei lebhaft gewesen, habe oft gelacht und 
mit der Übersetzerin Spässe austauschen können [AB 59.1 S. 6]) und sei 
eher etwas nervös und angetrieben als depressiv erschienen. Es hätten 
auch keine Ängste vorgelegen. Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin 
sei der Appetit nicht vermindert; der Schlaf sei wegen der Schmerzen ge-
stört (AB 59.1 S. 9). Hinweise für eine Persönlichkeitsstörung fanden sich 
nicht. Die Beschwerdeführerin sei weder emotional instabil noch dissozial 
(AB 59.1 S. 7). Sie habe eine gepflegte äussere Erscheinung. Es lägen 
allerdings Selbstwertprobleme vor, welche sich durch die missliche Ehesi-
tuation erklären liessen. Die Geburt des dritten Kindes habe dazu geführt, 
dass sich die Beschwerdeführerin depressionsmässig aufgefangen habe. 
Sie habe wieder eine Lebensaufgabe. Es könne auf die regelmässige Ta-
gesstruktur hingewiesen werden. Die Beschwerdeführerin unterhalte rege 
soziale Kontakte mit Freundinnen und Kolleginnen. Sie gehe regelmässig 
in ein Kaffee, unternehme Ferienreisen ins Heimatland. Etwa einmal pro 
Monat gehe sie zu ihrem behandelnden Psychiater, was angesichts der 
Besserung der Depressivität nachvollziehbar sei. Die ihr abgegebenen 
Psychopharmaka nehme sie gemäss Untersuchung vom 13. Februar 2015 
nur partiell genügend ein (AB 59.1 S. 9). Gemäss Akten habe in Bezug auf 
die früher ausgeübte Tätigkeit bis vor zwei Jahren eine bedeutende Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Seither liege die Arbeitsfähig-
keit aus psychiatrischer Sicht bei ca. 85%. Im Haushalt sei die Beschwer-
deführerin aus psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt (AB 59.2 S. 1).

Gemäss Beurteilung des somatisch orientierten Gutachters Dr. med. 
D.________ war die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus rein so-
matisch-rheumatologischer Sicht beurteilt zu keinem Zeitpunkt anhaltend 
eingeschränkt gewesen. Auch für Haushaltsarbeiten mit einem leicht bis 
mittelgradig körperlich belastenden Arbeitsprofil könne aus somatisch-

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rheumatologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit formu-
liert werden (AB 58.1 S. 14). Interdisziplinär könne vollumfänglich auf den 
psychiatrisch-psychosomatischen Gesichtspunkt abgestellt werden. Die 
Arbeitsfähigkeit liege für die früher in der Schweiz ausgeübte berufliche 
Tätigkeit bei 85% (AB 58.2 S. 2).

3.3 Im Vergleich zum Sachverhalt, wie er der ursprünglichen Renten-
verfügung vom 24. Juni 2004 (AB 24) zu Grunde lag, hat Dr. med. 
E.________ nach dem Dargelegten einen erheblich verbesserten psychi-
schen Gesundheitszustand festgehalten und nachvollziehbar dargelegt, 
inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustands im Sinne 
einer Verbesserung der depressiven Symptomatik stattgefunden hat. Sein 
Gutachten erfüllt sämtliche der unter Erwägung 2.6 hiervor genannten, von 
der Rechtsprechung an medizinische Expertisen gestellten Anforderungen. 
Es ist in psychiatrischer Hinsicht im Hinblick auf die streitigen Belange um-
fassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklag-
ten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden und ist 
in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtend und die getätigten Schluss-
folgerungen sind begründet. Es erbringt damit grundsätzlich vollen Beweis 
(vgl. BGE 125 V 351 E. 3b bb S. 353). Konkrete Indizien, die gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprächen, sind keine ersichtlich. Dass der 
behandelnde Psychiater davon abweichend die depressive Symptomatik 
nach wie vor als mittelgradig klassifiziert, vermag die Zuverlässigkeit der 
gutachterlichen Beurteilung durch Dr. med. E.________ nicht in Zweifel zu 
ziehen, zumal der behandelnde Psychiater keine objektiven Aspekte zu 
benennen vermag, die von Dr. med. E.________ unerkannt oder ungewür-
digt geblieben wären. Vielmehr bestätigt der behandelnde Psychiater den 
positiven Einfluss der Geburt des dritten Kindes auf die Stimmungs- und 
Interessenslage der Beschwerdeführerin, sowie dass es gelungen sei, die-
se psychisch zu stabilisieren (vgl. AB 69 S. 3). Dass er eine Remission der 
rezidivierenden depressiven Störung verneint, stimmt insofern mit der Beur-
teilung durch den Gutachter überein, als auch dieser eine rezidivierende 
depressive Störung als nach wie vor gegeben erachtet. Diese ist jedoch 
aufgrund der schlüssigen Feststellungen im Gutachten nur noch leichtgra-
dig ausgeprägt. Diese gutachterliche Beurteilung deckt sich denn auch mit 

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der von der Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung geschilderten 
Tagesgestaltung sowie der Häufigkeit der Therapiesitzungen beim behan-
delnden Psychiater von (nur) noch einmal pro Monat. Beides spricht gegen 
eine höhergradige Depression, insbesondere gegen ein Fortbestehen der 
ursprünglich diagnostizierten schweren depressiven Episode (vgl. AB 15 
S. 6). Ein Revisionsgrund ist damit ausgewiesen. Die Beschwerdegegnerin 
hat den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin im vorliegenden Revisi-
onsverfahren somit zu Recht frei geprüft (vgl. E. 2.4 hiervor).

4.

4.1 Die Beschwerdegegnerin hat sich in ihrem Revisionsentscheid im 
Wesentlichen auf die interdisziplinäre medizinische Beurteilung durch die 
Dres. med. D.________ und E.________ gestützt. Diese kamen zum 
Schluss, dass vollumfänglich auf den psychiatrisch-psychosomatischen 
Gesichtspunkt und damit auf die Beurteilung von Dr. med. E.________ 
abgestellt werden könne. Von somatischer Seite her sei die Beschwerde-
führerin für körperlich leicht- bis mittelgradig belastende Arbeiten zu keinem 
Zeitpunkt anhaltend eingeschränkt gewesen. Diese Beurteilung deckt sich 
mit den übrigen medizinischen Akten. So hält die behandelnde Rheumato-
login Dr. med. F.________ in ihrem Bericht vom 3. Juni 2015 (AB 67 
S. 3 f.) in Übereinstimmung mit der Beurteilung durch Dr. med. D.________ 
explizit fest, aus rein rheumatologischer Sicht seien der Beschwerdeführe-
rin die üblichen Haushaltsarbeiten – sofern in eigenem Tempo und ohne 
Druck ausgeübt – wie auch eine leichte körperliche (Erwerbs-)Tätigkeit mit 
Wechselbelastung zumutbar (AB 67 S. 4). Dies lässt auf eine aus rheuma-
tologischer Sicht vollständige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig-
keit schliessen, wie sie der Gutachter Dr. med. D.________ attestiert hat. 
Dass die behandelnde Rheumatologin der Beschwerdeführerin trotz ihrer 
eigenen Feststellung einer aus rheumatologischer Sicht uneingeschränkten 
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 
insgesamt 50% bescheinigt (AB 64 S. 4), ist mangels näherer Begründung 
nicht nachvollziehbar und – da fachspezifische Gründe hierfür nach dem 
Dargelegten ausser Betracht fallen – auch nicht geeignet, die Zuverlässig-
keit der gutachterlichen Beurteilung durch die Dres. med. D.________ und 

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E.________ in Zweifel zu ziehen. Gleiches gilt bezüglich der Berichte von 
Dr. med. G.________, Facharzt für Chirurgie FMH, bei dem die Beschwer-
deführerin wegen ihrer Venenerkrankung in Behandlung steht. Dass die 
Beschwerdeführerin wegen ihrer Venenerkrankung in der Arbeitsfähigkeit 
stärker eingeschränkt wäre, als von den Gutachtern attestiert, wird von 
Dr. med. G.________ in keinem seiner Berichte (siehe AB 43 S. 2 ff sowie 
AB 67 S. 5 ff.) geltend gemacht, so dass diesbezüglich von weiteren Ab-
klärungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten wären (antizipierte Be-
weiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). Vielmehr führt er in advoka-
torischer Art und Weise ausschliesslich fachfremde, teilweise auch nicht-
medizinische Argumente als Rechtfertigung dafür an, dass er der Be-
schwerdeführerin in seinem Bericht vom 9. Juni 2015 (AB 67 S. 5 ff.) eine 
Arbeitsunfähigkeit von mindestens 80% attestiert, obwohl sich eine solche 
mit den von ihm erhobenen fachspezifischen Befunden nicht begründen 
lässt. 

Die Berichte der behandelnden Ärzte sind nach dem Dargelegten (siehe 
auch E. 3.3 hiervor) mangels fachmedizinisch begründeter Einwendungen 
allesamt nicht geeignet, die Gutachten der Dres. med. D.________ und 
E.________ in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu 
nehmen (vgl. E. 2.6 hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht 
auf die Ergebnisse der interdisziplinären Begutachtung durch die Dres. 
med. D.________ und E.________ abgestellt. 

4.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die interdisziplinäre Beur-
teilung durch die Dres. med. D.________ und E.________ sei für die Beur-
teilung ihrer Arbeitsfähigkeit nicht verwertbar, da die Gutachter ihr Leis-
tungsvermögen nicht anhand der einschlägigen Indikatoren gemäss neuer 
Rechtspraxis eingeschätzt hätten. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt 
werden. Es trifft zwar zu, dass im Gutachten von Dr. med. E.________ der 
Einfluss der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auf die Arbeits-
fähigkeit offensichtlich anhand der Foerster-Kriterien beurteilt worden ist. 
Eine gesamthafte Prüfung ergibt jedoch, dass die gutachterlichen Feststel-
lungen eine schlüssige Beurteilung auch im Lichte der massgeblichen Indi-
katoren gemäss neuer Rechtspraxis erlauben.

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Zunächst ist festzuhalten, dass vorliegend die klassifikatorischen Merkmale 
einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gestützt auf das schlüs-
sige Gutachten von Dr. med. E.________ unstrittig gegeben sind (vgl. 
AB 59.1 S. 8). Die Diagnose hält auch unter dem Gesichtspunkt der Aus-
schlussgründe nach BGE 131 V 49 stand. Zwar finden sich im Gutachten 
von Dr. med. D.________ starke Hinweise auf eine Aggravation mit De-
monstration von 4 der 5 Waddell-Zeichen (vgl. AB 58.1 S. 4 und 8). Ge-
stützt auf die Feststellungen im psychiatrischen Gutachten ist eine rechts-
erhebliche Gesundheitsschädigung jedoch auch unter Berücksichtigung der 
festgestellten aggravatorischen Tendenzen ausgewiesen, wenn auch mit 
geringeren funktionellen Einschränkungen als demonstriert. Die objektiv 
mässig ausgeprägten diagnoserelevanten Befunde und Symptome, die 
sich gemäss psychiatrischem Gutachten bei Lebensproblemen der Be-
schwerdeführerin verstärken und oft den Hauptfokus ihres Interesses bil-
den (vgl. AB 59.1 S. 8), sind unstrittig chronifiziert (AB 59.1 S. 10). Erhebli-
che Komorbiditäten liegen jedoch keine mehr vor (die depressive Sympto-
matik ist nur noch leichtgradig ausgeprägt und körperliche Begleiterkran-
kungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bezüglich einer ange-
passten Tätigkeit bestehen nach wie vor nicht). Auch der Komplex der Per-
sönlichkeit spricht vorliegend nicht für eine erhebliche Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit durch die anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Bei 
der Beschwerdeführerin liegen weder Ich-Störungen vor, noch fanden sich 
anlässlich der Begutachtung Hinweise für eine anderweitige Persönlich-
keitsstörung (siehe „Objektive Befunde“ gemäss AMDP-System; AB 59.1 
S. 6 f.). Auch der geschilderte Tagesablauf (siehe AB 59. 1 S. 5), der sozia-
le Kontext mit mehreren guten Kolleginnen sowie die Ferienreisen in die … 
für jeweils vier Wochen in den letzten Jahren lassen nicht auf eine erhebli-
che funktionelle Einschränkung der Beschwerdeführerin durch die anhal-
tende somatoforme Schmerzstörung schliessen. Soweit beschwerdeweise 
vorgebracht wird, sie fahre nicht regelmässig in die Ferien in die …, ist 
festzuhalten, dass auch der langjährig behandelnde Arzt Dr. med. 
G.________ in seinem Bericht vom 9. Juni 2015 (AB 67 S. 5) mehrere Rei-
sen der Beschwerdeführerin in die … erwähnt. Nicht bestritten wird, dass 
die Beschwerdeführerin auch in der Schweiz soziale Kontakte zu Personen 
ausserhalb der Familie hat; dass dies vorwiegend mit Landsleuten der Fall 
ist, ändert nichts daran, dass diese Kontakte bestehen und die anhaltende 

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somatoforme Schmerzstörung nicht zu einer sozialen Isolation geführt hat. 
Hinsichtlich Konsistenz ist neben dem Umstand, dass ihr Ferienreisen in 
die … offenbar trotz anhaltender somatoformer Schmerzstörung möglich 
sind, festzuhalten, dass bei der Beschwerdeführerin mit 4 von 5 Waddell-
Zeichen aggravatorische Tendenzen vorliegen und sie die ihr abgegebenen 
Psychopharmaka nur partiell genügend einnimmt (AB 51.1 S. 9). Dies 
spricht gegen einen massiven Leidensdruck und für eine weitgehend erhal-
tende Arbeitsfähigkeit trotz leichter depressiver Symptomatik und anhalten-
der somatoformer Schmerzstörung. 

4.3 Die versicherungsmedizinische Beurteilung der Dres. med. 
D.________ und E.________, dass die Beschwerdeführerin in einer ange-
passten Tätigkeit lediglich noch zu 15% und im Haushalt mit einem leicht 
bis mittelgradig körperlich belastenden Arbeitsprofil nicht (mehr) einge-
schränkt sei, ist nach dem Dargelegten auch im Lichte der massgeblichen 
Indikatoren gemäss neuer Rechtspraxis schlüssig. Die gutachterliche Beur-
teilung ist auf objektivierter Grundlage erfolgt und die Gutachter haben kei-
ne funktionellen Ausfälle berücksichtigt, die nicht Folgen der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung wären. Auf die gutachterliche Beurteilung ist somit 
abzustellen. 

5.

5.1 Die Beschwerdeführerin war von September 1999 bis Februar 2002 
bei der Firma H.________ als … angestellt (AB 6). Sie verfügt über keine 
Berufsausbildung und hat seit Verlust dieser Arbeitsstelle keine Erwerbs-
tätigkeit mehr aufgenommen. Die tatsächlichen Verhältnisse erlauben es 
damit nicht, das Einkommen, das die Beschwerdeführerin ohne Gesund-
heitsschaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erzielen würde, hinrei-
chend genau zu beziffern. Entsprechend ist auf die Erfahrungs- und Durch-
schnittswerte gemäss Tabellenlohn abzustellen. Dabei ist vom durch-
schnittlichen monatlichen Bruttolohn für Frauen bei einfachen Tätigkeiten 
im privaten Sektor auszugehen. Gleiches gilt für die Bestimmung des Inva-
lideneinkommens. Sind – wie vorliegend – beide Vergleichseinkommen auf 
der gleichen Basis zu berechnen, erübrigt sich ein zahlenmässiger Ein-

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kommensvergleich. Der Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich entspricht 
diesfalls grundsätzlich der medizinisch-theoretischen Einschränkung der 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin, welche gemäss 
der schlüssigen Beurteilung durch die Dres. med. D.________ und 
E.________ vom 9. März 2015 (AB 58.2, 59.2) 15% beträgt. Allfällige inva-
liditätsfremde Gründe, die auf ein unterdurchschnittliches Einkommen der 
Beschwerdeführerin schliessen liessen (Alter, Dienstjahre, Nationa-
lität/Aufenthaltskategorie), wären vorliegend bei beiden statistischen Ver-
gleichseinkommen zu berücksichtigen, weshalb diese Faktoren vorliegend 
unbeachtlich sind (Entscheid des BGer vom 19. Januar 2009, 8C_42/2008, 
E. 5). Der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin im erwerblichen Bereich 
beträgt somit 15%. 

5.2 Bei einem Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 15% und 
einem solchen von 0% im Bereich Haushalt (AB 58.2, 59.2) resultiert unab-
hängig vom Status ein Gesamtinvaliditätsgrad von maximal noch 15%. Die 
Beschwerdegegnerin hat die bisherige Rente der Beschwerdeführerin so-
mit zu Recht revisionsweise aufgehoben. Der Zeitpunkt der Rentenaufhe-
bung entspricht Art. 88bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenver-
sicherung vom 17. Januar 1961 (IVV; SR 831.201) und ist ebenfalls nicht 
zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich somit im Ergebnis als unbe-
gründet und ist abzuweisen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

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6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g 
ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.