# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 641ca7ba-4675-59dd-a1de-b98b61d559e7
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.10.2014 100 2013 359
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-359_2014-10-14.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 5. Februar 2015 abgewiesen, 
soweit es darauf eingetreten ist (2C_1042/2014).

100.2013.359/360U
HAT/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 13. Oktober 2014

Verwaltungsrichter Häberli
Gerichtsschreiberin Büchi

A.________ und B.________
Beschwerdeführende 

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern und direkte Bundessteuer 2003 sowie 
Steuerbusse (Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 
17. September 2013; 100 10 435, 200 10 344)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2014, Nrn. 100.2013.359/
360U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ und B.________ wurden von der Steuerverwaltung des Kantons Bern 
(Steuerverwaltung) für die Kantons- und Gemeindesteuern 2003 mit einem 
steuerbaren Einkommen von Fr. 81'800.-- und für die direkte Bundessteuer 2003 mit 
einem solchen von Fr. 92'800.-- veranlagt. Gleichzeitig wurde A.________ wegen 
versuchter Steuerhinterziehung eine Busse von Fr. 3'500.-- bei den Kantons- und Ge-
meindesteuern und von Fr. 800.-- bei der direkten Bundessteuer auferlegt 
(Veranlagungsverfügungen vom 10.10.2008). Die hiergegen erhobenen Einsprachen 
wies die Steuerverwaltung mit Entscheiden vom 5. Mai 2010 ab.

B.

Am 3. Juni 2010 gelangten A.________ und B.________ mit Rekurs und Beschwerde 
an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK), welche die angefochtenen 
Entscheide in teilweiser Gutheissung der Rechtsmittel aufhob und die Sache zur 
Neuveranlagung und Bussenfestsetzung im Sinn der Erwägungen an die 
Steuerverwaltung zurückwies. Zum einen anerkannte die StRK mit Fr. 3'386.-- einen 
abzugsberechtigten Betrag für Liegenschaftsunterhalt, der leicht über den bisher 
berücksichtigten Pauschalabzügen von Fr. 2'550.-- bei den Kantons- und 
Gemeindesteuern und Fr. 2'986.-- bei der direkten Bundessteuer lag und zum andern 
reduzierte sie die Steuerbusse auf zwei Drittel des hinterzogenen Steuerbetrags 
(Entscheide vom 17.9.2013).

C.

In einer einzigen Rechtsschrift vom 18. Oktober 2013 erheben A.________ und 
B.________ sowohl bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern als auch der 
direkten Bundessteuer 2003 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Sie beantragen 
sinngemäss die Aufhebung der Entscheide der StRK und die Reduktion ihres 
steuerbaren Einkommens um Fr. 5'400.-- sowie die Auflage von Verfahrenskosten im 
Umfang von maximal Fr. 600.--. A.________ beantragt sodann «das Vergehen sei […] 

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lediglich als versuchte Steuerhinterziehung zu beurteilen und die Busse entsprechend» 
auf die Hälfte, eventuell auf zwei Drittel zu reduzieren. 

Mit Verfügung vom 22. Oktober 2013 hat der Abteilungspräsident die Verfahren 
betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer vereinigt.

Die StRK und die Steuerverwaltung schliessen mit Beschwerdevernehmlassung vom 
2. Dezember 2013 bzw. Beschwerdeantwort vom 3. Januar 2014 je auf Abweisung der 
Beschwerden.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. 
auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und 
Art. 145 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte 
Bundessteuer [DBG; SR 642.11] sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 
2000 über den Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Beim 
angefochtenen Rückweisungsentscheid handelt es sich um einen Endentscheid, 
verbleibt der Steuerverwaltung doch kein Entscheidungsspielraum mehr; die Rück-
weisung dient nur noch der (rechnerischen) Umsetzung des Angeordneten (vgl. statt 
vieler BGE 134 II 124 E. 1.3; für das kantonale Verfahren auch BVR 2012 S. 558, nicht 
publ. E. 1.2 [VGE 2011/324 vom 16.5.2012]). Die zusätzlichen Voraussetzungen von 
Art. 74 Abs. 3 i.V.m. Art. 61 Abs. 3 VRPG für die Anfechtung von Zwischenentscheiden 
müssen daher nicht erfüllt sein.

1.2 Die Beschwerdeführenden haben am vorinstanzlichen Rekurs- und 
Beschwerdeverfahren teilgenommen, sind durch die angefochtenen Entscheide 
besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG sowie Art. 145 Abs. 2 
i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Dabei schadet nicht, dass der Beschwerdeführer einzig in 

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eigenem Namen Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhebt und die Beschwerdeschrift 
allein von ihm unterzeichnet worden ist: Soweit die Veranlagung beider Eheleute zur 
Diskussion steht, kommt unter Ehegatten die gesetzliche Vertretungsvermutung zum 
Tragen (Art. 156 Abs. 3 StG; Art. 113 Abs. 3 DBG; vgl. auch Art. 40 Abs. 3 des 
Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten 
Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]; zuletzt VGE 2013/5/6 vom 
1.9.2014, E. 1.1). Allerdings verlangt der Beschwerdeführer ausdrücklich, seine 
Ehefrau sei «vom vorliegenden Verfahren auszunehmen und rechtlich nicht zu 
belangen» (Beschwerden, Ziff. 5), wobei er sich insoweit offensichtlich auf das Steuer-
hinterziehungsverfahren bezieht. Er übersieht, dass die angefochtenen Entscheide 
allein ihn anbelangen, soweit die Steuerbusse betroffen ist, und er spätestens vor der 
StRK allein Partei des Bussenverfahrens war. Die Vorinstanz hat denn auch 
ausdrücklich auf die vom Beschwerdeführer nunmehr angerufenen Art. 180 DBG und 
Art. 221 StG hingewiesen, gemäss denen die steuerpflichtige Person, die in rechtlich 
und tatsächlich ungetrennter Ehe lebt, nur für die Hinterziehung ihrer eigenen 
Steuerfaktoren gebüsst wird. Gestützt darauf hat sie eine Bestrafung der Beschwer-
deführerin explizit ausgeschlossen (angefochtene Entscheide, E. 8.1). 

1.3 Auf die form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden (vgl. Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 VRPG) ist einzutreten.

1.4 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern als auch 
der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwaltungsgericht zwei Urteile 
fällen, zumal es sich um zwei verschiedene Steuern handelt, die unterschiedlichen 
Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren veranlagt werden. Allerdings 
können die Entscheide in ein und derselben Urteilsschrift getroffen werden (vgl. 
BGE 135 II 260 E. 1.3.1, 130 II 509 E. 8.3). Weil vorliegend die einschlägigen Normen 
des kantonalen und eidgenössischen Rechts weitgehend gleich lauten, rechtfertigt sich 
nicht nur eine Vereinigung der beiden Beschwerdeverfahren (Art. 17 Abs. 1 VRPG; vgl. 
vorne Bst. C), sondern auch die gemeinsame Beurteilung der Streitigkeit hinsichtlich 
kommunaler, kantonaler und eidgenössischer Steuer. 

1.5 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

1.6 Da der Streitwert beider Verfahren unter Fr. 20'000.-- liegt, fällt die Behandlung 
der Beschwerden in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes 

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vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

2.

Die Beschwerdeführenden verlangen zunächst eine Reduktion ihres steuerbaren 
Einkommens. 

2.1 Bund und Kantone erheben von den natürlichen Personen eine 
Einkommenssteuer (Art. 1 Bst. a DBG; Art. 2 Abs. 1 Bst. a StHG; Art. 1 Abs. 1 Bst. a 
StG). Zu diesem Zweck wird das Reineinkommen der Steuerpflichtigen ermittelt, indem 
von deren gesamten steuerbaren Einkünften (Art. 16-24 DBG; Art. 7-8 StHG; Art. 19-
29 StG) die Aufwendungen und allgemeinen Abzüge (Art. 26-33a DBG; Art. 9 f. StHG; 
Art. 31-39 StG) subtrahiert werden (Art. 25 DBG; Art. 9 Abs. 1 StHG; Art. 30 Abs. 1 
StG). Zur Berücksichtigung des sozialen Status der steuerpflichtigen Person und 
dessen Einflusses auf die individuelle wirtschaftliche Leistungsfähigkeit werden vom so 
bestimmten Reineinkommen anschliessend noch weitere persönliche Abzüge gemacht 
(Art. 35 DBG; Art. 40 f. StG); bei diesen sog. Sozialabzügen stehen die familiären 
Verhältnisse des Steuerpflichtigen und die mit diesen verbundenen zivilrechtlichen 
Lasten im Vordergrund (BGE 131 I 377 E. 4.2 mit Hinweisen).

2.2 Die Vorinstanz hat die Veranlagung der Beschwerdeführenden unter 
verschiedenen streitigen Gesichtspunkten geprüft. Während sie den Abzug wegen 
Aufwendungen für den Liegenschaftsunterhalt (vgl. Art. 32 Abs. 2 DBG; Art. 36 Abs. 1 
StG) auf Fr. 3'386.-- erhöhte (angefochtene Entscheide, E. 5; vgl. auch vorne Bst. B), 
bestätigte sie die Einspracheentscheide der Steuerverwaltung hinsichtlich der Abzüge 
für Vergabungen (angefochtene Entscheide, E. 4) und für selbstgetragene 
Krankheitskosten (angefochtene Entscheide, E. 6) sowie bezüglich der Aufrechnung 
für pauschale Spesenzahlungen des Arbeitgebers des Beschwerdeführers (ange-
fochtene Entscheide, E. 7). Ebenfalls bestätigt hat sie die Verweigerung eines Abzugs 
für Auslagen in der Höhe von Fr. 5'400.-- im Zusammenhang mit dem freiwilligen 
Musikunterricht der Kinder der Beschwerdeführenden (angefochtene Entscheide, E. 3). 
– Vor Verwaltungsgericht beanstanden die Beschwerdeführenden einzig noch die 
Nichtberücksichtigung der Auslagen für den Musikunterricht und verlangen, die 
«geltend gemachten Ausbildungskosten der Kinder seien vollumfänglich steuerlich zu 

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berücksichtigen». Die entsprechende Ausbildung sei notwendig und der damit verbun-
dene Abzug dürfe nicht aus «formaljuristischen» Gründen verweigert werden 
(Beschwerden, Ziff. 4).

2.3 In Frage steht mithin die Gewährung eines Sozialabzugs aufgrund von Lasten, 
die sich aus den familiären Verhältnissen der Beschwerdeführenden ergeben (vgl. 
vorne E. 2.1). Anders als die Regelung der Aufwendungen und der allgemeinen 
Abzüge ist jene der Sozialabzüge nicht bundesrechtlich harmonisiert worden, weshalb 
diese von den Kantonen frei bestimmt werden können (vgl. Art. 9 Abs. 4 StHG). Hier 
steht der – zum allgemeinen Kinderabzug (vgl. Art. 40 Abs. 3 Bst. a StG) hinzutretende 
– Abzug «für nachgewiesene zusätzliche Ausbildungskosten» in Frage; im Steuerjahr 
2003 betrug dieser sog. Ausbildungsabzug gemäss Art. 40 Abs. 3 Bst. b StG in seiner 
ursprünglichen Fassung (BAG 00-124) maximal Fr. 4'400.-- pro Kind. Allerdings gelten 
als «nachgewiesene zusätzliche Ausbildungskosten» nach ständiger Rechtsprechung 
nur Mehrkosten, die im Zusammenhang mit der ordentlichen schulischen 
Grundausbildung aufgewendet werden, wie Schulgeld, Kosten für Veranstaltungen, die 
durch den Schulbetrieb verursacht werden (Exkursionen, Schulreisen usw.), Auf-
wendungen für Lehrbücher, Literatur und Nachhilfeunterricht im Bereich dieser 
Grundausbildung sowie Aufwendungen für Musik- und Sportunterricht, sofern sie zu 
entsprechenden Berufen oder Ausbildungen (Turnlehrer, Skilehrer, Matura mit Musik 
statt Zeichnen) führen. Erfasst werden also nur Ausbildungskosten im engeren Sinne. 
Nicht anzuerkennen sind hingegen Kosten für Kindergarten, Kinderkrippen und 
Spielgruppen (ausser sie seien für die Vorbereitung fremdsprachiger Kinder im Hinblick 
auf die Einschulung notwendig) und solche für die freiwillige Sprach-, Sport- und 
Musikausbildung. Diese Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der 
Ausbildungskosten hat den Vorteil, dass sie eine klare Abgrenzung erlaubt und damit 
eine rechtsgleiche Behandlung der steuerpflichtigen Personen erleichtert; bei einem 
weiter gefassten Verständnis wäre keine klare Abgrenzung der Ausbildung zu 
Freizeitaktivitäten bzw. zu Spiel und Sport mehr möglich (BVR 1996 S. 289 E. 2; VGE 
22697/22698 vom 11.7.2007, E. 5.4, vgl. auch Leuch/Kästli/Langenegger, Praxis-
Kommentar zum Berner Steuergesetz, Band 1, 2. Aufl. 2014, Art. 40 N. 33 f.). Mithin 
berechtigen die Auslagen der Beschwerdeführenden für den Klavier- und 
Posaunenunterricht bzw. den Violinenunterricht ihrer Kinder an der Regionalen Musik-
schule ... (vgl. die Rechnungen vom 5.3.2003 und 12.9.3003 [act. 4A pag. 71 und 76]) 
nicht zur Inanspruchnahme des Ausbildungsabzugs, da insoweit freiwilliger 
Musikunterricht und keine Grundausbildung im dargestellten Sinn in Frage steht. Die 

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Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern ist demnach insoweit 
ungegründet.

2.4 Auch die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer vermag nicht 
durchzudringen: Weil das Bundesrecht keinen entsprechenden Abzug kennt (vgl. 
Art. 35 Abs. 1 DBG), besteht bei der direkten Bundessteuer von vornherein kein Raum 
für eine Berücksichtigung der Auslagen im Zusammenhang mit dem freiwilligen 
Musikunterricht der Kinder der Beschwerdeführenden.

3.

Die Beschwerdeführenden beantragen weiter eine Reduktion der ihnen im 
vorinstanzlichen Verfahren auferlegten Kosten auf maximal Fr. 600.--. Sie machen 
geltend, mit Blick auf den Verfahrensausgang nur einen Teil der gesamten 
Verfahrenskosten von Fr. 1'200.-- tragen zu müssen. Der Umstand, dass «der genaue 
Anteil nicht genau berechnet» werden könne, dürfe sich nicht zu ihren Ungunsten 
auswirken (Beschwerden, Ziff. 2). 

3.1 Sie berufen sich mithin auf das Unterliegerprinzip, wie es in Art. 144 Abs. 1 
DBG und Art. 200 Abs. 1 StG zum Ausdruck kommt. Nach diesem wird kostenpflichtig, 
wer mit seinen Anträgen nicht durchdringt oder dafür sorgt, dass das 
Beschwerdeverfahren gegenstandslos wird. Werden die Begehren keiner Partei 
vollumfänglich gutgeheissen, unterliegen alle Parteien teilweise und richtet sich ihre 
Kostenpflicht im Normalfall nach dem Mass des Unterliegens (vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 108 N. 2). 
Allerdings auferlegt sich das Verwaltungsgericht in Bezug auf Bestimmung und 
Verlegung von Verfahrens- und Parteikosten praxisgemäss eine gewisse 
Zurückhaltung und billigt den vorinstanzlichen Behörden in dieser Hinsicht einen 
grossen Beurteilungs- und Ermessensspielraum zu; es greift nur dann ein, wenn die 
Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (vgl. BVR 2004 S. 133 E. 1.3; 
aus jüngerer Zeit etwa VGE 2013/147 vom 6.11.2013, E. 2.2, 2013/28 vom 17.9.2013, 
E. 6.1; Merkli/Aeschlimann/ Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 15, Art. 104 N. 7).

3.2 Die StRK hat nicht verkannt, dass die Verfahrenskosten nach Massgabe des 
Unterliegens zu verteilen sind, ist aber zum Schluss gekommen, dass die 
Gutheissungsquote vorliegend unter zehn Prozent liege und damit derart geringfügig 

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sei, dass auf eine Kostenausscheidung verzichtet werden könne. Die gesamten 
Verfahrenskosten den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sei auch darum 
gerechtfertigt, weil diese das Verfahren mangels Einreichens von aussagekräftigen 
Unterlagen selber verschuldet hätten (angefochtene Entscheide, E. 12). – Die 
Beschwerdeführenden haben im vorinstanzlichen Verfahren gemessen an ihren 
Anträgen tatsächlich nur in sehr geringem Umfang obsiegt. Bei diesen Gegebenheiten 
ist es nicht rechtsfehlerhaft, wenn die StRK ihnen die gesamten Verfahrenskosten 
auferlegt hat. Es liegt im Ermessen der urteilenden Gerichtsbehörde, ob sie ein 
Unterliegen oder Obsiegen von bloss untergeordneter Bedeutung bei der 
Kostenverlegung berücksichtigt oder nicht (vgl. etwa BGer 5A_83/2010 vom 11.3.2010, 
E. 7, 2A.69/2003 vom 31.8.2004, E. 10; VGE 2012/422 vom 10.2.2014, E. 6.1, 2012/72 
vom 9.9.2013, E. 5.1). Es kann mithin offen bleiben, ob die Beschwerdeführenden das 
vorinstanzliche Rechtsmittelverfahren selber verschuldet haben bzw. ob sie bei 
pflichtgemässem Verhalten schon im Veranlagungs- oder Einspracheverfahren zu 
ihrem Recht gekommen wären (vgl. Art. 144 Abs. 2 DBG; Art. 200 Abs. 2 StG). 

4.

Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, sein Verhalten sei als versuchte 
Steuerhinterziehung zu qualifizieren und die Steuerbusse auf die Hälfte, eventuell auf 
zwei Drittel zu reduzieren. – Der Beschwerdeführer räumt ausdrücklich ein, eine 
versuchte Steuerhinterziehung (vgl. Art. 176 Abs. 1 DBG; Art. 218 Abs. 1 StG) 
begangen zu haben; darauf kann abgestellt werden (vgl. auch die angefochtenen 
Entscheide, E. 8.2 ff.). Er übersieht dabei aber, dass – weil seine Falschdeklaration 
von der Steuerverwaltung vor der definitiven Veranlagung entdeckt worden ist – von 
Anfang an nur eine versuchte Steuerhinterziehung in Frage stand. Deshalb ist die 
Steuerbusse bereits von Gesetzes wegen auf zwei Drittel des Bussenbetrags 
bestimmt, der bei vorsätzlicher und vollendeter Steuerhinterziehung festzusetzen wäre 
(Art. 176 Abs. 2 DBG; Art. 218 Abs. 2 StG). Eine weitere Reduktion auf die Hälfte, wie 
sie der Beschwerdeführer unter Hinweis auf ein vermeintlich «geringes Vergehen» 
verlangt (Beschwerden, Ziff. 3), ist nicht vorgesehen. Im Übrigen hat die StRK die 
Busse, die für eine vollendete Steuerhinterziehung geschuldet wäre und von der hier 
zwei Drittel aufzuerlegen sind, bereits zugunsten des Beschwerdeführers auf das 
Regelstrafmass des Einfachen der hinterzogenen Steuer herabgesetzt, weil sie – im 
Unterschied zur Steuerverwaltung – das Fachwissen des Beschwerdeführers als 

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Betriebswirtschafter und Finanzchef einer Kapitalgesellschaft nicht strafschärfend 
gewichtete. Sie hat diesbezüglich erkannt, es lägen weder Strafschärfungs- noch 
Strafmilderungsgründe vor (angefochtene Entscheide, E. 8.5; vgl. zum Regelstrafmass 
auch VGE 2012/17/18 vom 30.5.2013, E. 7.1 [bestätigt durch BGer 2C_629/2013 und 
2C_630/2013 vom 22.2.2014]). Weshalb diese Auffassung der Vorinstanz gegen Recht 
verstossen sollte, ist weder ersichtlich noch geltend gemacht. 

5.

Mithin erweisen sich die Beschwerden als unbegründet und sind abzuweisen. 

Bei diesem Ausgang der Verfahren werden die Beschwerdeführenden kostenpflichtig 
(Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). 
Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 sowie Art. 104 
Abs. 1 und 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; 
SR 172.021]).

6.

Rückweisungsentscheide gelten nach der Regelung des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) in der Regel 
als Zwischenentscheide, die nur unter den (zusätzlichen) Voraussetzungen von Art. 93 
Abs. 1 BGG mit dem in der Hauptsache offenstehenden Rechtsmittel selbständig 
angefochten werden können. Da die Rückweisung an die Steuerverwaltung jedoch nur 
noch der (rechnerischen) Umsetzung der Anordnungen der StRK dient, dürfte es sich 
vorliegend um einen Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG handeln (vgl. BGE 134 II 
124 E. 1.3).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13.10.2014, Nrn. 100.2013.359/
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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2003, 
einschliesslich der Steuerbusse, wird abgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2003, einschliesslich der 
Steuerbusse, wird abgewiesen.

3. Die Kosten der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr.1'500.--, werden den Beschwerdeführenden auferlegt.

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- den Beschwerdeführenden
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.