# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22af83c2-ff3a-52f8-9f85-09343799647a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.03.2022 RT220022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT220022_2022-03-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT220022-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende,  

Oberrichter lic. iur. A. Huizinga und Ersatzoberrichter  

Dr. M. Nietlispach sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. H. Lampel 

Beschluss vom 30. März 2022 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Gebäudeversicherung Kanton Zürich,  
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Rechtsöffnung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Andelfingen vom 29. Oktober 2021  
(EB210066-B) 
 
  

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Erwägungen: 

1.1. Die Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) 

stellte mit Eingabe vom 9. September 2021 vor Vorinstanz das Begehren, es sei 

ihr definitive Rechtsöffnung zu erteilen in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungs-

amtes Andelfingen (Zahlungsbefehl vom 3. Juni 2021; Urk. 2) für Fr. 810.40 nebst 

Zins zu 5 % seit 2. Juni 2021, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten 

des Gesuchsgegners und Beschwerdeführers (fortan Gesuchsgegner; Urk. 1 S. 2, 

vgl. auch Urk. 16 S. 2). In der Folge wurden die Parteien zur Verhandlung vorge-

laden, worauf der Gesuchsgegner am 20. September 2021 eine schriftliche Stel-

lungnahme einreichte (Urk. 6). Zur Verhandlung vom 29. Oktober 2021 erschien 

lediglich der Gesuchsgegner und erhielt Gelegenheit zur mündlichen Stellung-

nahme zum Rechtsöffnungsbegehren (Vi Prot. S. 2 ff.). Mit zunächst unbegründe-

tem Urteil vom 29. Oktober 2021 (Urk. 8) erteilte die Vorinstanz der Gesuchstelle-

rin in der oben genannten Betreibung definitive Rechtsöffnung für Fr. 810.40 

nebst Zins zu 5 % seit 2. Juni 2021. Die Spruchgebühr von Fr. 80.00 wurde dem 

Gesuchsgegner auferlegt und es wurden keine Parteientschädigungen zugespro-

chen (Urk. 8). Nachdem der Gesuchsgegner eine Urteilsbegründung verlangt hat-

te (Urk. 10), wurde den Parteien am 26. Januar 2022 (Urk. 14) das begründete 

Urteil zugestellt (Urk. 13 = Urk. 16). 

1.2. Dagegen erhob der Gesuchsgegner mit Eingabe vom 2. Februar 2022 

(Datum Poststempel) innert Frist (Art. 321 Abs. 2 ZPO und Urk. 14/2) Beschwerde 

(Urk. 15). 

2. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1 - 14). Da sich 

die Beschwerde – wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird – sogleich als offen-

sichtlich unzulässig bzw. unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshandlun-

gen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 

  

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3.1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Die Beschwerde ist begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 

ZPO). 

3.2. Eine Begründung setzt zunächst die Stellung von konkreten Anträgen 

voraus, worauf schon in der vorinstanzlichen Rechtsmittelbelehrung hingewiesen 

wurde (Urk. 16, S. 6, Dispositiv Ziff. 5). Aus diesen Anträgen muss eindeutig her-

vorgehen, in welchem Umfang der vorinstanzliche Entscheid angefochten wird 

und wie dieser stattdessen zu lauten hätte, wobei auf Geldzahlungen gerichtete 

Anträge beziffert sein müssen. Dabei genügt es, wenn sich aus der Begründung, 

allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, ergibt, welcher Geld-

betrag zuzusprechen ist. Fehlen genügende Anträge, so fehlt es an einer Zuläs-

sigkeitsvoraussetzung zur Beschwerde. Diese ist durch Nichteintreten zu erledi-

gen; eine Nachfrist darf nicht angesetzt werden (BGE 137 III 617 E. 4.2 f., E. 6.2 

und E. 6.4 m.H.; BGer 4D_72/2014 vom 12. März 2015, E. 3 und E. 4). 

3.3. Um den Anforderungen an die Begründung der Beschwerde zu genü-

gen, muss in dieser konkret dargelegt werden, was genau am erstinstanzlichen 

Entscheid unrichtig sein soll. Pauschale Verweisungen auf Vorbringen im vorin-

stanzlichen Verfahren oder eine neuerliche Darstellung der Sach- und Rechtslage 

ohne Bezug zu den vorinstanzlichen Erwägungen genügen nicht, sondern die Be-

schwerde muss sich mit den Entscheidgründen der Vorinstanz konkret und im 

Einzelnen auseinandersetzen (vgl. BGer 5D_146/2017 vom 17. November 2017, 

E. 3.3.2, und BGer 5A_387/2016 vom 7. September 2016, E. 3.1; je mit Hinweis 

auf BGE 138 III 374 = Pra 102 [2013] Nr. 4, E. 4.3.1). Was nicht in einer den ge-

setzlichen Anforderungen genügenden Weise beanstandet wird, braucht – abge-

sehen von offensichtlichen Mängeln – von der Beschwerdeinstanz nicht überprüft 

zu werden (BGE 147 III 176 E. 4.2.1). 

4.1. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Urteil nach Ausführungen zum 

Prozessverlauf sowie zu den Voraussetzungen für eine definitive Rechtsöffnung 

im Sinne von Art. 80 SchKG (Urk. 16 Erw. I. und Erw. II.1b), die vorliegende Be-

treibung basiere auf einer Verfügung der Gesuchstellerin (Urk. 3/1) als einer selb-

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ständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt, bei welcher sämtliche Gebäude im Kan-

ton Zürich obligatorisch versichert sein müssten (§ 1 und § 10 des Gesetzes über 

die Gebäudeversicherung vom 2. März 1975; GebVG). Demzufolge liege eine 

Verfügung einer schweizerischen Verwaltungsbehörde im Sinne von Art. 80 

Abs. 2 Ziff. 2 SchKG vor und es sei ein definitiver Rechtsöffnungstitel gegeben 

(Urk. 16 Erw. II.1b und Erw. II.1c). Nach allgemeinen Ausführungen zu Art. 81 

Abs. 1 SchKG erwog die Vorinstanz weiter, das Gericht dürfe den zu vollstre-

ckenden Entscheid nicht materiell überprüfen, müsse jedoch untersuchen, ob ein 

formell rechtskräftiger, vollstreckbarer und nicht nichtiger Entscheid vorliege (Urk. 

16 Erw. II.2a m.H.). Sodann führte die Vorinstanz die von der Gesuchstellerin zum 

Rechtsöffnungsgesuch eingereichten Unterlagen an (Urk. 16 Erw. II.2b), u.a. die 

Verfügung der Jahresprämienrechnung vom 20. März 2020 (Urk. 3/1) sowie den 

Einspracheentscheid der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich vom 23. Juni 

2020, mit welchem auf die dagegen erhobene Einsprache des Gesuchsgegners 

nicht eingetreten worden war (Urk. 3/2). In ihrem Rechtsöffnungsgesuch mache 

die Gesuchstellerin geltend (Urk. 1 S. 3), dass der Gesuchsgegner gegen den per 

Einschreiben versandten Nichteintretensentscheid vom 23. Juni 2020 kein 

Rechtsmittel ergriffen habe, weshalb dieser unter Berücksichtigung der Zustellfik-

tion am 31. Juli 2020 in Rechtskraft erwachsen sei. Auch auf ihr (recte: sein) er-

neutes Schreiben vom 22. Juli 2020 (Urk. 3/3) sei dem Gesuchsgegner mit 

Schreiben vom 17. August 2020 (Urk. 3/4) nochmalig mitgeteilt worden, dass die 

Prämienrechnung rechtskräftig geworden sei (Urk. 16 Erw. II.2c). Anlässlich der 

Verhandlung vom 29. Oktober 2021 habe der Gesuchsgegner beantragt, es sei 

das Rechtsöffnungsbegehren vollumfänglich abzuweisen, sinngemäss mit der 

Begründung, dass die Jahresprämienrechnung vom 20. März 2020 zufolge eines 

am Baurekursgericht des Kantons Zürich hängigen Verfahrens noch nicht rechts-

kräftig sei (Urk. 16 Erw. II.2d mit Hinweisen auf Vi Prot. S. 2 f. und Urk. 7). Die Vo-

rinstanz hielt sodann fest, dass der Gesuchsgegner von den Einwänden der Til-

gung, Stundung oder Verjährung (Art. 81 Abs. 1 SchKG) keinerlei Gebrauch ge-

macht habe. Auch beziehe sich die von ihm anlässlich der Verhandlung einge-

reichte Präsidialverfügung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 

20. September 2021 (Urk. 7) nicht auf die Prämienrechnung vom 20. März 2020 

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bzw. den Einspracheentscheid vom 23. Juni 2020 und damit nicht auf die hier in 

Frage stehende Forderung (Urk. 16 Erw. II.3a und II.3b). Die Vorinstanz kam zum 

Schluss, dass die Prämienrechnung formell rechtskräftig und vollstreckbar sei und 

keine Indizien für eine mögliche Nichtigkeit der Verfügung bestünden, weshalb 

der Gesuchstellerin definitive Rechtsöffnung über Fr. 810.40 zuzüglich 5 % Zins 

seit dem 2. Juni 2021 zu erteilen sei (Urk. 16 Erw. II.3c). 

4.2. In seiner Beschwerde vom 1. Februar 2022 stellt der Gesuchsgegner 

folgende Anträge: 

 "1. Zufriedenheits-Umfrage für GVZ-Kunden 

  2. Sinnlose Versicherungspflicht für unbenützte Kleingebäude welche im Schaden-
fall nicht erneuer[t] werden möchten und nicht entschädigt werden, sollen wenn 
gewünscht, von der Versicherungspflicht befreit werden dürfen! (ex Hühnerhaus 
u. ex Schweinestall …-str.)" 

Zur Begründung macht der Gesuchsgegner sinngemäss im Wesentlichen 

geltend, die Gebäudewertschätzungen seien massiv überhöht. Zudem äussert er 

seinen Unmut über das Versicherungsobligatorium im Allgemeinen und die Vor-

gehensweise der Gesuchstellerin in Bezug auf die von ihm zu versichernden Ge-

bäude. Schliesslich erhebt er sinngemäss die Einrede der Verjährung (Urk. 15). 

5.1. Die vom Gesuchsgegner gestellten Anträge beziehen sich nicht auf ein 

im vorinstanzlichen Urteil vom 29. Oktober 2021 abgehandeltes Thema, sondern 

zielen sinngemäss auf eine zumindest teilweise Abschaffung des Versicherungs-

obligatoriums in Bezug auf die Gebäudeversicherung im Kanton Zürich ab, was 

eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen bedingen würde. Dafür ist die 

Rechtsmittelinstanz nicht zuständig. Da die Anträge keinen Zusammenhang mit 

dem angefochtenen Urteil als Anfechtungsobjekt aufweisen, können diese nicht 

zum Gegenstand des Beschwerdeverfahrens gemacht werden. 

5.2. Zu prüfen ist weiter, ob sich aus der Begründung der Beschwerde An-

träge mit einem Bezug zum angefochtenen Urteil ableiten lassen. Der Gesuchs-

gegner erachtet die Gebäudewertschätzungen sinngemäss als überhöht, was da-

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rauf schliessen lässt, dass er sich auf den Standpunkt stellt, die basierend darauf 

für das Jahr 2020 erhobene Gebäudeversicherungsprämie für die Grundstücke 1 

und 2 (Urk. 3/1) müsste betragsmässig tiefer sein. In welcher Höhe die Versiche-

rungsprämie für die Gebäudeversicherung nach Ansicht des Gesuchsgegners 

festzusetzen wäre, kann seinen Vorbringen hingegen nicht entnommen werden. 

Damit bleibt offen, wie das angefochtene Urteil gemäss dem Standpunkt des Ge-

suchsgegners geändert werden und stattdessen lauten sollte. Auf die Beschwer-

de ist daher schon deshalb nicht einzutreten, weil es an konkreten Beschwerde-

anträgen mit einem Bezug zum angefochtenen Urteil fehlt. 

5.3. Hinzu kommt, dass die Beschwerde den formellen Anforderungen an 

die Begründung nicht genügt, zumal sich der Gesuchsgegner darin nicht einmal 

ansatzweise mit den Erwägungen der Vorinstanz im angefochtenen Urteil ausei-

nandersetzt, sondern sich damit begnügt, das Versicherungsobligatorium und die 

Vorgehensweise der Gesuchstellerin zu kritisieren (Urk. 15). Insbesondere zeigt 

der Gesuchsgegner nicht auf, weshalb die Vorinstanz zu Unrecht zum Schluss 

gekommen sein sollte, dass die Prämienrechnung der Gesuchstellerin vom 

20. März 2020 (Urk. 3/1) eine formell rechtskräftige und vollstreckbare, nicht nich-

tige Verfügung sei, und der Gesuchstellerin gestützt darauf definitive Rechtsöff-

nung erteilte (Urk. 16 Erw. II.3c; vgl. auch Urk. 3/2, Urk. 3/4 und § 46 Abs. 2 

GebVG). Damit genügt der Gesuchsgegner seiner Begründungsobliegenheit 

nicht, weshalb auf die Beschwerde auch aus diesem Grund nicht einzutreten ist. 

5.4. Die erstmals im Rechtsmittelverfahren (vgl. Urk. 16 Erw. II.3a) sinnge-

mäss erhobenen Verjährungseinrede (Urk. 15 S. 2 Ziff. 4) wird nur in Form einer 

Hypothese formuliert; demzufolge ist darauf nicht einzugehen. 

5.5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde des Gesuchsgegners 

als offensichtlich unzulässig bzw. unbegründet, weshalb darauf nicht einzutreten 

ist. 

6.1. Für das Beschwerdeverfahren beträgt der Streitwert Fr. 810.40. Die 

zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 in Verbindung mit 

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Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 150.00 festzusetzen und ausgangsgemäss 

dem Gesuchsgegner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

6.2. Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, dem Gesuchsgegner zufolge seines Unterliegens (Art. 106 Abs. 1 

ZPO), der Gesuchstellerin mangels relevanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.00 festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Gesuchsgegner 

auferlegt. 

4. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, an die Ge-

suchstellerin unter Beilage einer Kopie von Urk. 15, je gegen Empfangs-

schein. 

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 810.40. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

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Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Zürich, 30. März 2022 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic.iur. H. Lampel 
 
 
 
versandt am: 
st 

	Beschluss vom 30. März 2022
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.00 festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Gesuchsgegner auferlegt.
	4. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, an die Gesuchstellerin unter Beilage einer Kopie von Urk. 15, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...