# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f16e9907-ff1f-5ac6-a145-6174c5917a81
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 11.03.2013 PQ130003
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ130003_2013-03-11.pdf

## Full Text

§ 11 Abs. 1 lit. b AnwG, Anwaltsmonopol. Wenn die Bezirksräte als "Gerichte" 
handeln (Art. 450 ZGB, § 63 Abs. 1 EG KESR) gilt das Anwaltsmonopol 

 

Erwägungen: 

 

 Die Beschwerdeschrift  vom 20. Februar 2013 nennt einmal mehr für das "Anheben der 

Beschwerde" den dazu nicht berechtigten B. als Vertreter. In künftigen Fällen muss B. mit einer 

Bestrafung nach Art. 128 ZPO rechnen. Im Übrigen werden die Bezirksräte, die neuestens im Be-

reich des Kindes- und Erwachsenenschutzes als Gerichte handeln, § 11 Abs. 1 lit. b AnwG durch-

zusetzen haben, wonach vor den Gerichten als berufsmässige Vertreter nur Anwältinnen und 

Anwälte im Sinne des BGFA auftreten dürfen. Es sei in diesem Zusammenhang auf § 40 AnwG 

hingewiesen. 

 

Obergericht, II. Zivilkammer 

Verfügung vom 11. März 2013 

Geschäfts-Nr.: PQ130003-O/Z01