# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b87b8928-6cee-5a68-bbb6-58b5efc70da8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-05-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.05.2014 200 2014 155
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-155_2014-05-30.pdf

## Full Text

200 14 155 IV und
200 14 263 IV (2)
ACT/REL/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 30. Mai 2014

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Matti
Gerichtsschreiberin Renz

A.________
vertreten durch Advokat B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend zwei Verfügungen vom 13. Januar 2014 und vom 11. Februar 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1961 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich am 7. Februar 1994 unter Hinweis auf die Folgen von im Ja-
nuar 1993 erlittenen Schrotschussverletzungen bei der Eidgenössischen 
Invalidenversicherung (nachfolgend IV) zum Rentenbezug an (Antwortbei-
lage der IV, Vorakten vor 1999 [act. II] 187.1 S. 287 ff.). Ab dem 1. Januar 
1994 wurde bei einem Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 100 % durch die IV-
Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) eine ganze Invalidenrente (IV-
Rente) zugesprochen (act. II 187.1 S. 251 f.). Diese Rente wurde ab dem 
1. März 1999 bei einem IV-Grad von 44 % auf eine Härtefallrente herabge-
setzt (act. II 187.1 S. 23 ff.). Eine hierauf erhobene Beschwerde hiess das 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern teilweise gut (act. II 187.1 S. 28 ff.), 
woraufhin die IVB medizinische Abklärungen vornehmen liess und bei ei-
nem IV-Grad von 44 % mit Verfügung vom 17. Februar 2004 (Antwortbeila-
ge der IV [act. IIA] 219) ab dem 1. März 1999 wiederum eine Härtefallrente 
und mit Verfügung vom 5. Mai 2004 (act. IIA 229) rückwirkend ab dem 
1. Mai 2004 eine Viertelsrente zusprach. Mit Einspracheentscheid vom 
11. Mai 2005 (act. IIA 240) hob die IVB diese beiden Verfügungen auf und 
kündigte weitere medizinische Abklärungen an.

B.

Ein am 25. Juli 2005 gestelltes Gesuch des durch Advokat B.________ 
vertreten Versicherten um unentgeltliche Verbeiständung (act. IIA 247) 
wies die IVB mit Verfügung vom 1. November 2005 ab (act. IIA 253). Die 
dagegen erhobene Beschwerde (act. IIA 255) wurde durch das Verwal-
tungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 29. Januar 2007, IV 66151 
(act. IIA 259), abgewiesen. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde, wel-
che gegen dieses Urteil angehoben worden war (act. IIA 263), gut und be-
jahte mit Urteil vom 19. Juli 2007, 8C_48/2007 (act. IIA 266), die Notwen-
digkeit des Beizugs eines Anwalts. In der Folge setzte die IVB Advokat 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 3

B.________ als unentgeltlichen Rechtsbeistand für das nichtstreitige Ver-
waltungsverfahren ein (act. IIA 278).

C.

Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 6. März 2008 
(act. IIA 287) setzte die IVB am 29. September 2008 (act. IIA 299) die Ren-
te bei einem IV-Grad von 61 % auf den ersten Tag des zweiten Monats 
nach Zustellung der Verfügung auf eine Dreiviertelsrente herab; mit Verfü-
gung vom 4. November 2008 setzte sie zudem die für die Zeit ab 1. März 
1999 (Antwortbeilage der IVB [act. IIB] 308 S. 20 ff.) auszurichtenden gan-
zen IV-Renten fest. Gegen beide Verfügungen liess der Versicherte am 
28. Oktober 2008 (act. IIA 306) bzw. am 5. Dezember 2008 (act. IIB 308 
S. 2 ff.) Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben. Mit Urteil vom 
23. Juni 2009, IV 69947 (act. IIB 312), trat dieses auf die Beschwerde vom 
5. Dezember 2008 nicht ein (E. 1.1.2) und wies die Beschwerde vom 
28. Oktober 2008 ab (E. 5.4). Die hiernach beim Bundesgericht angehobe-
ne Beschwerde (act. IIB 313) hiess dieses mit Urteil vom 19. Januar 2010, 
8C_700/2009 (act. IIB 319), insofern teilweise gut, als das Verwaltungsge-
richt auf das Begehren um berufliche Massnahmen nicht eingetreten war 
und wies die Sache zur Prüfung des Anspruchs auf berufliche Massnah-
men an die IVB zurück. Im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen.

D.

Im Rahmen der im Sommer 2012 (act. IIB 332) eingeleiteten Rentenrevisi-
on von Amtes wegen verfügte die IVB nach Abklärungen in medizinischer 
und erwerblicher Hinsicht am 12. Juli 2013 die Abweisung des Rentener-
höhungsgesuches und die Weiterausrichtung der Dreiviertelsrente bei ei-
nem IV-Grad von 68 % (act. IIA 352). Die gegen diese Verfügung erhobene 
Beschwerde vom 13. September 2013 (act. IIB 364) wurde vom Verwal-
tungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 12. März 2014, IV/2013/618 
(Antwortbeilage der IVB [act. IIC 384]), abgewiesen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 4

E.

Bereits mit Mitteilung vom 26. August 2013 (act. IIB 358) bzw. vom 
6. Dezember 2013 (act. IIC 374) hatte die IVB ein Belastbarkeitstraining bei 
der Abklärungsstelle C.________ vom 22. Oktober 2013 bis zum 12. Janu-
ar 2014 verfügt. Gestützt auf den definitiven Schlussbericht der Ab-
klärungsstelle C.________ vom 6. Dezember 2013 (act. IIC 375) stellte die 
IVB mit Vorbescheid vom 10. Dezember 2013 (act. IIC 376) den Abbruch 
bzw. Abschluss der beruflichen Eingliederung infolge mangelnder subjekti-
ver Eingliederungsfähigkeit in Aussicht. Nach dem Einwand des Versicher-
ten (act. IIC 379 und act. IIC 380) verfügte die IVB am 11. Februar 2014 
(act. IIC 382) entsprechend dem Vorbescheid den Abbruch bzw. den Ab-
schluss der beruflichen Eingliederung.

F.

Am 17. März 2014 erhob der Beschwerdeführer – vertreten durch Advokat 
B.________ – Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. Februar 2014 
(act. IIC 382) und beantragte deren Aufhebung und die Fortsetzung der 
beruflichen Massnahmen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin aufzufor-
dern, das Bedenkzeitverfahren durchzuführen und subeventuell sei die 
Angelegenheit zur weiteren Prüfung und zum Erlass einer neuen Verfü-
gung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Schliesslich beantragte er die Be-
willigung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Advokat B.________ als 
Vertreter für das vorliegende Beschwerdeverfahren.

In der Beschwerdeantwort vom 17. April 2014 beantragte die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

Mit Eingabe vom 2. Mai 2014 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerde-
führers weitere Ausführungen zu den Akten. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 5

G.

Im Anschluss an den Vorbescheid vom 10. Dezember 2013 (act. IIC 276) 
hatte der Versicherte am 13. Dezember 2013 (act. II 195) ein Gesuch um 
unentgeltliche Verbeiständung in diesem Vorbescheidverfahren stellen las-
sen. Dieses Gesuch wurde von der IVB mit Verfügung vom 13. Januar 
2014 (act. II 197) abgewiesen mit der Begründung, dass die Erforderlichkeit 
der Verbeiständung nicht gegeben sei.

Dagegen erhob der Versicherte – ebenfalls vertreten durch Advokat 
B.________ – am 13. Februar 2014 Beschwerde und beantragte deren 
Aufhebung und die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung für das 
verwaltungsinterne Vorbescheidverfahren im Anschluss an den Erhalt des 
Vorbescheides vom 10. Dezember 2013 (act. IIC 376). Zudem sei ihm für 
das vorliegende Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege mit 
Advokat B.________ als Vertreter zu bewilligen.

In der Beschwerdeantwort vom 19. März 2014 beantragte die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

Mit Eingabe vom 2. April 2014 liess der Beschwerdeführer weitere Aus-
führungen zu den Akten reichen.

Erwägungen:

1.

1.1 Aus prozessökonomischen Gründen ist eine Vereinigung der Ver-
fahren IV/2014/155 und IV/2014/263, welche beide den selben Beschwer-
deführer betreffen und zueinander in einem sachlichen Zusammenhang 
stehen, vorzunehmen.

1.2 Die angefochtenen Entscheide sind in Anwendung von Sozialversi-
cherungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 

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den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch die angefochtenen Entscheide berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung, weshalb er zur 
Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gege-
ben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerden einzutreten.

1.3 Anfechtungsobjekte bilden die Verfügungen vom 13. Januar 2014 
(act. II 197) und 11. Februar 2014 (act. IIC 382). Streitig und zu prüfen ist 
sowohl der Anspruch auf berufliche Massnahmen wie auch der Anspruch 
auf unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren.

1.4 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.5 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

Streitig ist zunächst der Anspruch auf berufliche Massnahmen (Beschwer-
de vom 17. März 2014, Verfahren IV/2014/263).

2.1

2.1.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität 
(Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmass-
nahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 7

oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustel-
len, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den 
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). 

2.1.2 Die versicherte Person muss alles ihr Zumutbare unternehmen, um 
die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) zu ver-
ringern und den Eintritt der Invalidität (Art. 8 ATSG) zu verhindern. Sodann 
muss sie an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des beste-
henden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in 
einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich dienen, aktiv 
teilnehmen, insbesondere an Massnahmen der Frühintervention, Integrati-
onsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung, Mass-
nahmen beruflicher Art, medizinischen Behandlungen nach Art. 25 KVG 
und Massnahmen zur Wiedereingliederung von Rentenbezügerinnen und 
Rentenbezügern (Art. 7 Abs. 1 und 2 IVG). Als zumutbar gilt jede  Mass-
nahme, die der Eingliederung der versicherten Person dient; ausgenom-
men sind Massnahmen, die ihrem Gesundheitszustand nicht angemessen 
sind (Art. 7a IVG).

2.1.3 Kommt die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 IVG oder 
Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nach, können ihr die Leistungen vorübergehend 
oder dauernd gekürzt oder verweigert werden. Sie muss vorher schriftlich 
gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine ange-
messene Bedenkzeit einzuräumen (Art. 7b Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 21 Abs. 4 
ATSG). 

In Abweichung von Art. 21 Abs. 4 ATSG können die Leistungen auch ohne 
Mahn- und Bedenkzeitverfahren gekürzt oder verweigert werden, wenn die 
versicherte Person trotz Aufforderung der IV-Stelle nach Art. 3c Abs. 6 IVG 
nicht unverzüglich eine Anmeldung vorgenommen hat und sich dies nach-
teilig auf die Dauer oder das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit oder der Inva-
lidität auswirkt, wenn sie der Meldepflicht nach Art. 31 Abs. 1 ATSG nicht 
nachgekommen ist, wenn sie Leistungen der Invalidenversicherung zu Un-
recht erwirkt oder zu erwirken versucht hat oder wenn sie der IV-Stelle die 
Auskünfte nicht erteilt, welche diese zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufga-
be benötigt (Art. 7b Abs. 2 lit. a bis d IVG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 8

2.2 Mit der Mitteilung vom 26. August 2013 (act. IIB 358) resp. vom 
6. Dezember 2013 (act. IIC 374) hat die Beschwerdegegnerin den An-
spruch auf Integrationsmassnahmen geprüft und aufgrund der erfüllten 
Voraussetzungen ein Belastbarkeitstraining bei der Abklärungsstelle 
C.________ zugesprochen. Dabei handelt es sich um eine Eingliede-
rungsmassnahme und nicht um eine Abklärungsmassnahme, wie dies der 
Beschwerdeführer annimmt (vgl. Beschwerde vom 17. März 2014 S. 10 
Ziff. 16), da das Belastbarkeitstraining offensichtlich eine Integrationsmass-
nahme im Sinne von Art. 14a IVG darstellt (vgl. auch die Zielvereinbarung 
vom 24. Oktober 2013, wo auf der ersten Seite die Rubrik „IM Belastbar-
keitstraining“ angekreuzt ist [act. IIC 371 S. 5]). Dies ergibt sich im Übrigen 
schon daraus, dass ein Training vorgesehen ist, was einen abgeklärten 
Sachverhalt voraussetzt. Daran ändert entgegen den Ausführungen des 
Beschwerdeführers (Eingabe vom 2. Mai 2014 S. 1 f.) nichts, dass sich das 
Zumutbarkeitsprofil während des Trainings verändern kann, ist es doch 
gerade Ziel der Massnahme respektive des Trainings, dieses Zumutbar-
keitsprofil im Arbeitsalltag zu verbessern. Insoweit unterscheidet sich denn 
ein solches Training auch vom Arbeitsversuch, welchen der Beschwerde-
führer in der Eingabe vom 2. Mai 2014 erwähnt.

2.3 Das Mahn- und Bedenkzeitverfahren gemäss Art. 21 Abs. 4 ATSG 
(vgl. E. 2.1.3 vorstehend) findet (unter anderem) auch Anwendung bei Inte-
grationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung 
nach Art. 14a IVG. Die Beschwerdegegnerin hat es jedoch vorliegend un-
terlassen, ein solches durchzuführen, und nach durchgeführtem Vorbe-
scheidverfahren (act. IIC 376) den Abbruch der beruflichen Massnahmen 
am 11. Februar 2014 verfügt (act. IIC 382). Ein Mahn- und Bedenkzeitver-
fahren wurde damit vor dem Abbruch bzw. der Aufhebung der beruflichen 
Eingliederung nicht durchgeführt und es liegt auch keine Ausnahmesituati-
on vor, in welcher gemäss Art. 7b Abs. 2 IVG auf die Durchführung des 
Mahn- und Bedenkzeitverfahrens verzichtet werden könnte (vgl. E. 2.1.3 
hiervor). Damit fehlt es an einer formellen Voraussetzung für die Einstel-
lung der beruflichen Massnahmen. 

2.4 Die Beschwerde vom 17. März 2014 ist deshalb gutzuheissen. Die 
angefochtene Verfügung vom 11. Februar 2014 (act. IIC 382) ist aufzuhe-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 9

ben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit 
sie ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchführe und anschliessend über 
den Anspruch auf berufliche Massnahmen neu verfüge.

2.5 Bei diesem Ausgang des Verfahrens braucht der Frage, ob wirklich 
eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegt, wie dies der Beschwerde-
führer vorbringt (Beschwerde vom 17. März 2014 S. 5 Ziff. 7), nicht weiter 
nachgegangen zu werden.

3.

Zu prüfen ist weiter der Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung im 
Verwaltungsverfahren (Beschwerde vom 13. Februar 2014, Verfahren 
IV/2014/155).

3.1 Im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren wird der 
gesuchstellenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo 
die Verhältnisse es erfordern (Art. 37 Abs. 4 ATSG). Es besteht ein An-
spruch auf unentgeltliche Vertretung, wenn die entsprechenden, für das 
gerichtliche Verfahren massgebenden Voraussetzungen (finanzielle Be-
dürftigkeit, fehlende Aussichtslosigkeit, Notwendigkeit der Vertretung; BGE 
125 V 32 E. 2 S. 34; AHI 2000 S. 164 E. 2b) kumulativ erfüllt sind. Das Kri-
terium der Notwendigkeit der Vertretung ist dabei strenger und eingehender 
zu prüfen als im Gerichtsverfahren. Während im gerichtlichen Verfahren die 
unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren ist, wo die Verhältnisse es 
"rechtfertigen" (Art. 61 lit. f ATSG), wird in Art. 37 Abs. 4 ATSG der Begriff 
des "Erforderns" verwendet. Demzufolge wird hier eine strengere Prüfung 
verlangt (BGE 132 V 200 E. 5.1.3. S. 204; SVR 2009 IV Nr. 48 S. 147 
E. 4.2 und 4.4.1); dies auch mit Blick auf die Offizialmaxime oder den Un-
tersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde gehalten ist, an der Ermittlung 
des rechtserheblichen Sachverhalts mitzuwirken. Die sachliche Notwendig-
keit der Verbeiständung wird aber nicht allein dadurch ausgeschlossen, 
dass das in Frage stehende Verfahren vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht wird (BGE 132 V 200 E. 5.1.3 S. 204; Entscheid des EVG vom 
29. November 2004, I 557/04, E. 2.2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 10

Hinsichtlich der sachlichen Gebotenheit der unentgeltlichen anwaltlichen 
Verbeiständung im Einspracheverfahren sind die Umstände des Einzelfalls, 
die Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschriften sowie die Beson-
derheiten des jeweiligen Verfahrens zu berücksichtigen. Dabei fallen neben 
der Komplexität der Rechtsfragen und der Unübersichtlichkeit des Sach-
verhalts auch in der Person des Betroffenen liegende Gründe in Betracht, 
wie etwa seine Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden. Falls ein be-
sonders starker Eingriff in die Rechtsstellung der betroffenen Person droht, 
ist die Verbeiständung grundsätzlich geboten, andernfalls bloss, wenn zur 
relativen Schwere des Falls besondere tatsächliche oder rechtliche Schwie-
rigkeiten hinzukommen, denen die betroffene Person auf sich alleine ge-
stellt nicht gewachsen ist, und wenn auch eine Verbeiständung durch Ver-
bandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer 
Institutionen nicht in Betracht fällt (Entscheid des EVG vom 7. September 
2004, I 75/04, E. 2.2; SVR 2009 IV Nr. 5 S. 9 E. 1).

3.2 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung 
(act. II 195) im Verwaltungsverfahren wurde durch die Beschwerdegegnerin 
mit der Begründung abgewiesen, es fehle an der Erforderlichkeit einer Ver-
beiständung (act. IIC 197). 

3.3 Vorliegend handelt es sich allein um ein Verfahren bezüglich beruf-
licher Massnahmen, welche infolge mangelnder subjektiver Eingliederungs-
fähigkeit abgebrochen werden sollten. Dem Beschwerdeführer wird fehlen-
de Motivation vorgeworfen, da dessen Selbsteinschätzung dem objektiven, 
medizinisch-theoretischen Zumutbarkeitsprofil widerspreche, gemäss wel-
chem eine körperlich leichte, eher sitzend auszuübende Tätigkeit zu 40 % 
zumutbar sei (act. IIC 376). Anders als der Beschwerdeführer es in seiner 
Beschwerde ausführt (Beschwerde vom 13. Februar 2014 S. 6 Ziff. 3), un-
terscheidet sich damit der Sachverhalt vorliegend grundlegend von demje-
nigen, der im Urteil des Bundesgerichts vom 19. Juli 2007, 8C_48/2007 
(act. IIA 267), zu beurteilen war: Dort handelte es sich um ein sich über 
mehrere Jahre hinziehendes Abklärungsverfahren, bei welchem insbeson-
dere der Gesundheitszustand mittels einer polydisziplinären Begutachtung 
abzuklären war (vgl. dazu insbesondere act. IIA 266 E. 2.2), während vor-
liegend der – insbesondere auch medizinische – Sachverhalt feststeht und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 11

es keiner medizinischen Abklärungen mehr bedarf. Inwiefern hier im Rah-
men des Vorbescheidverfahrens bzw. in der angefochtenen Verfügung vom 
13. Januar 2014 (act. II 197) eine Falschauskunft der Verwaltung im Sinne 
von Art. 27 ATSG vorliegen sollte, wie dies der Beschwerdeführer in seiner 
Stellungnahme vom 2. April 2014 (S. 1 f. [bei den Gerichtsakten]) geltend 
macht, ist nicht ersichtlich. Wenn der Beschwerdeführer weiter ausführt, 
dass er aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen auf eine Vertre-
tung angewiesen sei (Beschwerde vom 13. Februar 2014 S. 7 Ziff. 5 und 
Stellungnahme vom 2. April 2014 S. 3), ist dies in keiner Art und Weise 
erstellt. Offensichtlich sind insbesondere von der zuständigen Erwachse-
nenschutzbehörde keine entsprechenden Massnahmen ergriffen worden, 
was jedoch notwendig wäre, wenn der Beschwerdeführer tatsächlich so 
stark eingeschränkt wäre, wie er es zu sein behauptet, denn derartige Ein-
schränkungen würden sich auch auf das Alltagsleben auswirken. Schlies-
sich handelt es sich vorliegend um ein komplett neues Verfahren, weshalb 
es – entgegen den Ausführungen in der Beschwerde vom 13. Februar 2014 
(S. 6 Ziff. 4) – nicht notwendig ist, dass der Beschwerdeführer zwingend 
durch seinen bisherigen Anwalt vertreten wird. Hier ist eine anderweitige 
Vertretung durch eine Institution (vgl. E. 3.1 vorstehend) ohne weiteres 
möglich und es ist zudem zu beachten, dass die unentgeltliche Verbeistän-
dung nicht bereits deshalb zu bejahen wäre, weil eine entsprechende Insti-
tution den Beschwerdeführer allenfalls zu einem Anwalt schicken würde. 
Die Frage der Erforderlichkeit der Verbeiständung würde dadurch allein 
durch diese Institution abschliessend beurteilt, was jedoch Sache der Ver-
waltung bzw. der allfälligen Rechtsmittelinstanz ist (vgl. THOMAS ACKER-
MANN, Aktuelle Fragen zur unentgeltlichen Prozessführung im Sozialversi-
cherungsrecht, in RENÉ SCHAFFHAUSER/UELI KIESER [Hrsg.], Sozialversi-
cherungsrechtstagung 2010, St. Gallen 2011, S. 161).

Damit fehlt es bereits an der Erforderlichkeit der unentgeltlichen Vertretung 
und es erübrigt sich die Prüfung der weiteren Anspruchsvoraussetzungen 
(vgl. E. 3.1 vorstehend).

3.4 Nach dem hiervor Ausgeführten hat die Beschwerdegegnerin die 
Erforderlichkeit einer Verbeiständung für das Vorbescheidverfahren zu 
Recht verneint und damit das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 12

Verwaltungsverfahren zu Recht abgewiesen. Die Beschwerde vom 13. Fe-
bruar 2014 erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 

4.

Nach den vorstehenden Ausführungen ist die angefochtene Verfügung vom 
11. Februar 2014 (act. IIC 382, Verfahren IV/2014/263) in Gutheissung der 
Beschwerde aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen, damit diese im Rahmen des Mahn- und Bedenkzeitverfah-
rens (Art. 21 Abs. 4 ATSG) den Beschwerdeführer auf seine Mitwirkungs-
pflichten hinweise und hierauf allenfalls neu verfüge. Hingegen erweist sich 
die angefochtene Verfügung vom 13. Januar 2013 (act. II 197, Verfahren 
IV/2014/155) bezüglich der Verneinung des Anspruchs auf unentgeltliche 
Verbeiständung im Verwaltungsverfahren als rechtens. Die dagegen erho-
bene Beschwerde ist unbegründet und deshalb abzuweisen. 

5.

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kanto-
nalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder Ver-
weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.– bis Fr. 1’000.– festzulegen.

5.1

5.1.1 Das Beschwerdeverfahren IV/2014/263 hatte den Anspruch des 
Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen und damit eine IV-Leistung 
zum Gegenstand. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1bis IVG ist dieses Be-
schwerdeverfahren vor dem Versicherungsgericht kostenpflichtig und die 
Verfahrenskosten werden auf Fr. 700.– festgesetzt und bei diesem Aus-
gang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegegnerin auferlegt 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2014, IV/14/155, Seite 13

5.1.2 Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer im Verfahren 
IV/2014/263 die Parteikosten zu ersetzen. Diese werden vom Versiche-
rungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses be-
messen (Art. 61 lit. g ATSG).

Die von Advokat B.________ eingereichte Kostennote vom 2. Mai 2014 
gibt zu keinen Beanstandungen Anlass. Der gesamte Parteikostenersatz 
wird somit auf Fr. 1'783.30 (Honorar: Fr. 1‘600.–, Auslagen: Fr. 51.20, 
Mehrwertsteuer: Fr. 132.10) festgesetzt. Diesen Betrag hat die Beschwer-
degegnerin dem Beschwerdeführer zu ersetzen.

5.1.3 Als Folge des Obsiegens ist das Rechtsschutzinteresse des Be-
schwerdeführers an der Beurteilung seines Gesuchs um unentgeltliche 
Rechtspflege im Verfahren IV/2014/263 dahingefallen. Entsprechend ist 
das Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos gewor-
den vom Protokoll abzuschreiben (MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG, Kom-
mentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 39 N. 1).

5.2

5.2.1 Bei der vorliegend zu beurteilenden Frage der unentgeltlichen Ver-
beiständung im Verwaltungsverfahren (Verfahren IV/2014/155) handelt es 
sich nicht um eine Leistungsstreitigkeit im Sinne von Art. 69 Abs. 1bis IVG 
(vgl. E. 5 hiervor [Umkehrschluss]), weshalb keine Verfahrenskosten zu 
erheben sind.

5.2.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer im 
Beschwerdeverfahren IV/2014/155 keinen Anspruch auf Parteientschädi-
gung (Umkehrschluss aus Art. 61 lit. g ATSG). 

5.2.3 Zu prüfen bleibt das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im 
Beschwerdeverfahren IV/2014/155.

Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von den 
Kosten- und allfälligen Vorschuss- sowie Sicherstellungspflichten, wenn die 
Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren 
nicht aussichtslos erscheint. Unter den gleichen Voraussetzungen kann 

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überdies einer Partei eine Anwältin oder ein Anwalt beigeordnet werden, 
wenn die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse es rechtfertigen 
(Art. 61 lit. f ATSG sowie Art. 111 Abs. 1 und Abs. 2 VRPG; SVR 2011 IV 
Nr. 22 S. 61 E. 2, 2011 UV Nr. 6 S. 22 E. 6.1). Als aussichtslos sind nach 
der bundesgerichtlichen Praxis Prozessbegehren anzusehen, bei denen 
die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren 
und deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen hat 
ein Begehren nicht als aussichtslos zu gelten, wenn Gewinnaussichten und 
Verlustgefahren sich ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig ge-
ringer sind als diese. Massgebend ist dabei, ob eine Partei, die über die 
nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess 
entschliessen oder aber davon absehen würde (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 
S. 135; SVR 2011 UV Nr. 6 S. 23 E. 6.1).

Gegenstand des Vorbescheidverfahrens war einzig die Frage bezüglich 
des Abschlusses bzw. Abbruchs der beruflichen Massnahmen aufgrund der 
fehlenden subjektiven Eingliederungsfähigkeit. Weder war der (medizini-
sche) Sachverhalt zu klären, noch waren schwierige rechtliche oder 
tatsächliche Fragen zu beantworten. Zudem war der Beschwerdeführer 
auch in der Lage, das Verwaltungsverfahren aufgrund eigener Ressourcen 
mitzuverfolgen und mitzubeeinflussen, weshalb eine anwaltliche Verbei-
ständung nicht erforderlich war (vgl. E. 3 vorstehend). Im Lichte des ge-
setzlich und rechtsprechungsgemäss geforderten strengen Beurteilungs-
massstabes (E. 3.1 hiervor) musste sich damit die Beschwerdeführung von 
vornherein als aussichtslos erweisen, weshalb das im vorliegenden Verfah-
ren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist. Eine 
Prüfung der weiteren Anspruchsvoraussetzungen (finanzielle Bedürftig-
keit/Notwendigkeit der Vertretung) erübrigt sich damit an dieser Stelle.

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Verfahren IV/2014/155 und IV/2014/263 werden vereinigt.

2. Die Beschwerde vom 13. Februar 2014 im Verfahren IV/2014/155 be-
treffend unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren wird 
abgewiesen. 

3. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 11. Februar 2014 im Verfahren IV/2014/263 aufge-
hoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, 
damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und neu verfüge.

4. Im Verfahren IV/2014/263 werden die Verfahrenskosten von Fr. 700.– 
der Beschwerdegegnerin auferlegt.

5. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1'783.30 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

6. Das Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
und Beiordnung von Advokat B.________  als amtlicher Anwalt im Ver-
fahren IV/2014/263 wird als gegenstandslos geworden vom Ge-
schäftsverzeichnis abgeschrieben 

7. Für das Verfahren IV/2014/155 werden keine Verfahrenskosten erho-
ben und keine Parteientschädigung zugesprochen.

8. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung von Ad-
vokat B.________ als amtlicher Anwalt im Beschwerdeverfahren 
IV/2014/155 wird abgewiesen.

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9. Zu eröffnen (R):
- Advokat B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern (samt Kopien der Eingaben des Beschwerdeführers 

vom 2. April und vom 2. Mai 2014)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.