# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b4a051a2-163f-551d-b8af-07cca1123038
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.09.2023 II 2023 51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-51_2023-09-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 51

Entscheid vom 13. September 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Schadenersatz nach Art. 
52 AHVG)

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Sachverhalt:

A. Die B.________ AG mit Sitz in C.________, welche bei ihrer Gründung das 
Geschäft der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma D.________ (in 
C.________ in Rigi) übernahm, wurde am 4. Juli 2002 im Handelsregister einge-
tragen. Sie bezweckte die Projektierung, Lieferung, Montage und Unterhalt von 
Sicherheits-, Video- und akustischen Anlagen sowie Reinigungs-, Unterhalts- und 
Imagepflege von Service-Stationen. Ihr Aktienkapital betrug Fr. 100'000.--, einge-
teilt in 100 Namenaktien zu je Fr. 1'000.--. Einziges Mitglied des Verwaltungsra-
tes war A.________; er zeichnete mit Einzelunterschrift. Ab dem 2. Februar 2015 
zeichnete A.________ als Präsident des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift, 
war E.________ Mitglied des Verwaltungsrates (ebenfalls mit Einzelunterschrift) 
und zeichnete F.________ mit Einzelprokura für die Unternehmung. Per 3. April 
2020 wurde die B.________ AG in G.________ AG umfirmiert. 

Mit Verfügung vom 2. April 2020 eröffnete der Einzelrichter des Bezirksgerichts 
C.________ mit Wirkung ab dem gleichen Tag, 09.00 Uhr, den Konkurs über die 
Unternehmung. Mit Verfügung vom 9. April 2020 zuerkannte das Kantonsgericht 
der Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters aufschiebende Wirkung. 
Mit Beschluss vom 22. April 2020 schrieb das Kantonsgericht das Beschwerde-
verfahren gegen die Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts 
C.________ vom 2. April 2020 betreffend Konkurseröffnung infolge Rückzugs ab 
und eröffnete den Konkurs gegen die Unternehmung mit Wirkung ab dem 
22. April 2020, 15.00 Uhr, neu. Das Konkursverfahren wurde mit Verfügung des 
Einzelrichters des Bezirksgerichts C.________ vom 2. September 2022 als ge-
schlossen erklärt. Die Gesellschaft wurde von Amtes wegen gelöscht. 

B. Mit Verfügung vom 20. Oktober 2022 verpflichtete die Ausgleichskasse 
Schwyz A.________, der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz als Schadener-
satz für den erlittenen Verlust des Jahres 2019 Fr. 12'339.40 zu bezahlen (AK-
act. 43). 

C. Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 17. Novem-
ber 2022 Einsprache bei der Ausgleichskasse Schwyz. 

Mit Entscheid Nr. 1271/22 vom 4. Mai 2023 wies die Ausgleichskasse die Ein-
sprache unter gleichzeitiger Bestätigung der Schadenersatzverfügung vom 
20. Oktober 2022 ab und verpflichtete A.________ zur Bezahlung von 
Fr. 12'339.40. 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 4.5.2023) erhebt 
A.________ mit Eingabe vom 2. Juni 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) frist-

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gerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem 
sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids 
und der Verpflichtung zur Zahlung des Schadenersatzes von Fr. 12'339.40. 

E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 20. Juni 2023 unter 
Verweis auf die Darlegungen im angefochtenen Einspracheentscheid die Abwei-
sung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Be-
schwerdeführers. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Fügt ein Arbeitgeber durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung 
von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zu, so hat er diesen zu 
ersetzen (vgl. Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20.12.1946). Der 
Schadenersatzanspruch verjährt nach den Bestimmungen des 
Obligationenrechts über die unerlaubten Handlungen (vgl. Art. 52 Abs. 3 AHVG). 
Die zuständige Ausgleichskasse macht den Schadenersatzanspruch durch 
Verfügung geltend (vgl. Art. 52 Abs. 4 AHVG). Kenntnis des Schadens ist in der 
Regel von dem Zeitpunkt an gegeben, in welchem die Ausgleichskasse unter 
Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die 
tatsächlichen Gegebenheiten nicht mehr erlauben, die Beiträge einzufordern, 
wohl aber eine Schadenersatzpflicht begründen können (vgl. BGE 119 V 92 Erw. 
3).

In Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 des Bundesgesetzes über den allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000, 
wonach zur Beurteilung von Beschwerden das Versicherungsgericht desjenigen 
Kantons zuständig ist, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde 
führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat, ist für die Be-
schwerde nach Art. 52 AHVG das Versicherungsgericht des Kantons zuständig, 
in welchem der Arbeitgeber seinen Wohnsitz hat (vgl. Art. 52 Abs. 5 AHVG).

1.1.2 Im Kanton Schwyz ist das Verwaltungsgericht das kantonale Versiche-
rungsgericht im Sinne der Bundesgesetzgebung (§ 16 Abs. 2 lit. a des Justizge-
setzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009; vgl. § 20 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und 
über die Invalidenversicherung [SRSZ 362.100] vom 24.3.1994; § 24 Abs. 1 des 
Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung 
[EGzKVG; SRSZ 361.100] vom 19.9.2007). 

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1.1.3 Die Zuständigkeit des Kantons Schwyz, wo die Unternehmung bis zu ihrer 
Löschung im Handelsregister per 2. September 2022 ihren Sitz hatte, ist unbe-
stritten. 

1.1.4 Unbestritten ist auch die Rechtzeitigkeit der Geltendmachung des Scha-
dens durch die Vorinstanz mit der Verfügung vom 20. Oktober 2022. 

1.2.1  Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften 
subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder 
Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen 
Schaden verantwortlich, so haften sie für den Schaden solidarisch (vgl. Art. 52 
Abs. 2 AHVG). Mit den für eine juristische Person subsidiär haftenden Mitglie-
dern der Verwaltung und aller mit der Geschäftsführung oder Liquidation befass-
ten Personen sind die Organe angesprochen. 

1.2.2 Die Praxis zum Organbegriff in Art. 52 AHVG verläuft grundsätzlich parallel 
zu jener im Bereich der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit gemäss Art. 754 f. 
OR. Die Schadenersatzpflicht erstreckt sich somit auf alle Personen mit Ent-
scheidungsbefugnissen, welche ihnen von Gesetzes wegen (formelle Organe) 
oder aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse (faktische Organe) zukommen. 
Formelle Organe sind Entscheidungs- und Kontrollorgane, die nach den jeweili-
gen organisationsrechtlichen Vorschriften der einzelnen Rechtsformen vom 
obersten Organ der juristischen Person formell ernannt worden sind und deren 
Kompetenzen sich unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. 

Bei Geschäftsführern einer Aktiengesellschaft wird die formelle Organstellung 
vom Bundesgericht zwar ausdrücklich verneint, jedoch wird auf sie - wie zur Be-
stimmung der faktischen Organe - der materielle Organbegriff angewendet. 
Demgegenüber handelt es sich beim Geschäftsführer einer GmbH um ein formel-
les Organ. Eine Haftung ist ferner auch zu bejahen, wenn der Geschäftsführer 
den ihm (gegebenenfalls) formell übertragenen Rechten und Pflichten im Bei-
tragswesen nicht nachkommt (vgl. Marco Reichmuth, Die Haftung des Arbeitge-
bers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, Zürich 2008, Rz. 205/219; zur for-
mellen Organstellung des Geschäftsführers einer GmbH; BGE 126 V 237 Erw. 4 
und Urteil EVG H 252/01 vom 14.5.2003 Erw. 3b f., bestätigt u.a. mit Urteil BGer 
9C_657/2015 vom 19.1.2016 Erw. 5.3; Urteil BGer 9C_713/2013 vom 30.5.2014 
Erw. 3.1; Urteil BGer 9C_347/2013 vom 3.7.2013 Erw. 3).

1.2.3 Die formellen Organe haften wegen der gesetzlichen Definition ihrer Pflich-
ten unabhängig von der tatsächlichen Funktion und Einflussnahme auf die Wil-
lensbildung der Gesellschaft, unabhängig auch von der Zeichnungsberechtigung 

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und dem Grund der Mandatsübernahme. Wer im Rahmen einer juristischen Per-
son eine formelle Organstellung einnimmt, hat auch die damit verbundenen ge-
setzlichen Pflichten zu erfüllen. Es muss deshalb bei formellen Organen nicht 
geprüft werden, ob sie den materiellen Organbegriff erfüllen (vgl. Reichmuth, 
a.a.O., Rz. 212 f. m.H.).

1.2.4 Die Organhaftung beginnt grundsätzlich mit der effektiven Organstellung, 
spätestens mit der Eintragung im Handelsregister, und hält so lange, als die Per-
son eine formelle, materielle oder faktische Organstellung innehatte (und damit 
über allenfalls vorhandenes Vermögen disponieren und Zahlungen an die Aus-
gleichskasse veranlassen konnte; Reichmuth, a.a.O., Rz. 242/256 m.H.). Sie en-
det mit anderen Worten in jenem Zeitpunkt, in welchem die Person den Ge-
schäftsgang nicht mehr beeinflussen kann, sei es durch Handlungen oder Unter-
lassungen (vgl. BGE 126 V 61 Erw. 4a: Fehlen einer formellen und einer fakti-
schen Organstellung). Zudem ist das Organ auch für die vor der Übernahme der 
Organfunktion unbezahlt gebliebenen Beiträge haftbar, soweit die Kausalität 
nicht durch eine bereits vorbestehende Zahlungsunfähigkeit der juristischen Per-
son unterbrochen wird (vgl. zum Ganzen auch: VGE II 2021 96 vom 17.5.2022 
Erw. 3.3.2; VGE II 2016 27 vom 25.8.2016 Erw. 1.2 m.H.a. VGE II 2009 120 vom 
23.2.2010 Erw. 5.2; Reichmuth, a.a.O., Rz. 275/277).

1.2.5 Der Beschwerdeführer hatte vorliegend kraft seiner Funktion als im Han-
delsregister eingetragener Verwaltungsrat (mit Einzelunterschrift) der Unterneh-
mung zeit deren Bestehens (formelle) Organstellung inne. Es ist der Vorinstanz 
daher beizupflichten, dass eine Haftung des Beschwerdeführers grundsätzlich in 
Frage kommt (angefochtener Einspracheentscheid Erw. 2.6).

1.3 Haftungsvoraussetzung ist, dass die zuständige Ausgleichskasse einen 
Schaden erlitten hat. Ein solcher gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, 
dass die geschuldeten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht 
mehr erhoben werden können. Der Ausgleichskasse kann somit grundsätzlich 
auf zweierlei Arten ein Schaden entstehen: Durch Eintritt der Beitragsverwirkung 
oder durch Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers (vgl. Thomas Nussbaumer, Die 
Haftung des Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG, AJP 9/1996, S. 1076).

Der Schaden setzt sich im Bereich von Art. 52 AHVG zur Hauptsache aus den 
nicht abgelieferten paritätischen Sozialversicherungsbeiträgen (AHV/IV/EO/FAK 
inkl. ALV) zusammen. Dazu können noch die Verwaltungskostenbeiträge, Mahn-
gebühren, Veranlagungs- und Betreibungskosten sowie Verzugszinsen für 
rückständige Beiträge kommen (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 1076, Ziff. 8 lit. a).

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1.4.1 Als Haftungsvoraussetzung für den Schadenersatzanspruch des Versiche-
rers gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG wird weiter verlangt, dass ein Arbeitgeber 
durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften der Ver-
sicherung einen Schaden zufügt. Absichtlich handelt, wer etwas mit Wissen und 
Willen begeht (vgl. ZAK 1987, S. 206). Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn ein 
Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher 
Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen 
(Urteile BGer 9C_117/2011 vom 29.3.2011 Erw. 4 und 9C_330/2010 vom 
18.1.2011 Erw. 3.2). Das Bundesgericht geht in seiner Praxis allerdings davon 
aus, dass bei Verletzung der Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht ein Ver-
schulden des Arbeitgebers grundsätzlich gegeben ist. Lediglich wenn besondere 
Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder 
nicht schuldhaft erscheinen lassen, entfällt eine Haftung (vgl. Nussbaumer, 
a.a.O., S. 1077 f. m.H.a. BGE 108 V 183 Erw. 1b und BGE 121 V 243 Erw. 4b). 
Ist der Arbeitgeber eine Aktiengesellschaft, so sind grundsätzlich strenge Anfor-
derungen an die Sorgfaltspflicht der Organe zu stellen. Dieser Grundsatz gilt 
auch für Aktiengesellschaften mit bescheidener Firmengrösse; ebenso für 
Gesellschaften mit beschränkter Haftung (vgl. Urteil BGer 9C_204/2008 vom 
6.5.2009 Erw. 3.1 m.H.). Das Verschulden ist nach den Verhältnissen im Einzel-
fall zu beurteilen (vgl. VGE 172/94 vom 12.4.1995 Erw. 3c; VGE 254/96 vom 
17.9.1997 Erw. 1c; VGE 327/98 vom 13.5.1998 Erw. 1c; VGE 489/98 vom 
21.4.1999 Erw. 1c). Die Verantwortlichkeit des Geschäftsführers einer GmbH (zu 
dessen Sorgfalts- und Treuepflicht vgl. Art. 812 OR) geht sogar noch weiter als 
diejenige des Geschäftsführers einer AG, der nicht zugleich Verwaltungsrat ist 
(vgl. Urteil BGer H 67/06 vom 11.7.2006 Erw. 5.2 m.H.a. BGE 126 V 239 Erw. 4 
u.w.). 

1.4.2 Mit der "absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften" 
ist in erster Linie die Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ange-
sprochen (vgl. Art. 14 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 34 Abs. 1 der Verordnung über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101] vom 31.10.1947).

Gemäss Art. 14 Abs. 1 AHVG sind Beiträge vom Einkommen aus unselbständi-
ger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeit-
geber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten. Art. 34 
Abs. 1 lit. a AHVV verlangt, dass der Arbeitgeber die Beiträge der Ausgleichs-
kasse monatlich oder, wenn die jährliche Lohnsumme Fr. 200'000.-- nicht über-
steigt, vierteljährlich zu bezahlen hat. Weder die Abrechnungspflicht noch das 
Entstehen der Beitragsschuld sind von der Zustellung einer Rechnung, einer 
Veranlagungsverfügung oder einer Nachzahlungsverfügung seitens der Aus-

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gleichskasse abhängig, vielmehr entsteht die Beitragsschuld im Zeitpunkt der 
Lohnzahlung ex lege; Akontobeiträge sind innert 10 Tagen nach Ablauf der Zah-
lungsperiode zu begleichen (vgl. Art. 34 Abs. 3 AHVV).

Die Nichterfüllung dieser Aufgabe stellt eine Missachtung von Vorschriften im 
Sinne von Art. 52 AHVG dar. Unter dem Begriff der Vorschriften von Art. 52 
AHVG sind indes nicht nur die Vorschriften der AHV-Gesetzgebung zu verste-
hen, sondern auch die nach den objektiven Umständen und den persönlichen 
Verhältnissen gebotene Pflicht, dafür zu sorgen, dass keine Zahlungsunfähigkeit 
eintritt (vgl. ZAK 1985, S. 575 ff.; VGE 254/96 vom 17.9.1997 Erw. 1a; VGE II 
2021 96 vom 17.5.2022 Erw. 5.1.2).

1.4.3 Bei der Verschuldenshaftung nach Art. 52 AHVG handelt es sich um eine 
Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Indessen ist nach ständiger 
Rechtsprechung des Bundesgerichts (bzw. bis 31.12.2006 des Eidg. 
Versicherungsgerichts [EVG]) nicht jede Verletzung der öffentlich-rechtlichen 
Aufgaben des Arbeitgebers als Institution der Versicherungsdurchführung ohne 
weiteres als qualifiziertes Verschulden ihrer Organe im Sinne von Art. 52 AHVG 
zu werten. Das absichtliche oder grobfahrlässige Missachten von Vorschriften 
verlangt vielmehr einen Normverstoss von einer gewissen Schwere (vgl. BGE 
121 V 244 Erw. 4b m.H. u.a. auf ZAK 1985, S. 576 und 619 f.; VGE 489/98 vom 
21.4.1999 Erw. 3). Dagegen kann beispielsweise die relativ kurze Dauer des 
Beitragsausstandes sprechen (vgl. BGE 121 V 244 Erw. 4b m.H.a. nicht 
veröffentlichtes Urteil Q. vom 22.11.1993), wobei aber immer eine Würdigung 
sämtlicher konkreten Umstände des Einzelfalles Platz zu greifen hat. Die Frage 
der Dauer des Normverstosses ist somit ein Beurteilungskriterium, welches im 
Rahmen der Gesamtwürdigung zu berücksichtigen ist und im Sinne der 
Rechtsprechung zu den Entlastungsgründen (vgl. BGE 108 V 183 Erw. 1b; BGE 
108 V 199 Erw. 1) zur Verneinung der Schadenersatzpflicht führen kann.

1.5 Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn 
keine Rechtfertigungs- bzw. Exkulpationsgründe vorliegen, d.h. wenn nicht Um-
stände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeitgebers als ge-
rechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht 
oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass 
ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung von AHV-Vorschriften der 
Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflich-
tig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vor-
schriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (vgl. VGE 137/94 
vom 28.8.1996 Erw. 1d m.H.a. BGE 108 V 183 Erw. 1; VGE II 2021 96 vom 
17.5.2022 Erw. 5.1.5).

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2. Die Vorinstanz führt im angefochtenen Entscheid unter anderem aus, 
gemäss Verlustschein vom 23. August 2022 des Konkursamtes C.________ 
resultiere ein Verlust von CHF 13'862.70. Darin enthalten seien Fr. 1'523.30 
Arbeitgeberbeiträge aus direkten Lohnforderungen von Arbeitnehmenden an das 
Konkursamt (Erw. 3.4). Die geltend gemachte Schadenersatzforderung umfasse 
zum grössten Teil ausstehende Lohnbeiträge (inkl. Verwaltungskosten) und 
setze sich wie folgt zusammen (Erw. 3.5; Beträge in Franken; vgl. auch 
Abschreibungsbescheid der Vorinstanz vom 19.10.2022 [AK-act. 44 = Bf-act. 1 
Beiblatt]):

AHV/IV/EO/ALV/FAK-Beiträge 11'661.20
Verwaltungskosten 318.45
Verzugszinsen 49.75
Mahngebühren     310.00

Total unbezahlte Beiträge 2019 12'339.40

Der Schaden belaufe sich daher auf insgesamt Fr. 12'339.40. 

Die Widerrechtlichkeit sei ohne Weiteres zu bejahen. Die Unternehmung als 
Arbeitgeberin sei den ihr obliegenden Zahlungsverpflichtungen für das Jahr 2019 
nicht nachgekommen, weshalb die Ausgleichskasse Schwyz einen Schaden 
erlitten habe. Indem der Einsprecher als verantwortliches Organ nicht für eine 
ordnungsgemässe Beitragsabrechnung und -zahlung der Gesellschaft gesorgt 
habe, habe er es an den grundlegendsten Aufsichts- und Kontrollaufgaben fehlen 
lassen, dadurch seine Pflichten im Sinn von Art. 52 AHVG verletzt und die 
Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht von Art. 14 Abs. 1 AHVG i.V.m. 
Art. 34 ff. AHVV verletzt (Erw. 4.2).

Der Beschwerdeführer mache weder geltend noch belege er, dass er sich 
persönlich und aktiv darum gekümmert und bemüht habe, dass die 
ausstehenden Beitragsforderungen bezahlt oder sichergestellt würden, was ihm 
als Verschulden anzulasten sei. Auch aus den Akten sei dies nicht ersichtlich. 
Rechtfertigungsgründe für sein Verhalten lägen nicht vor. Es sei davon 
auszugehen, dass der Beschwerdeführer den entstandenen Schaden durch 
mindestens grobfahrlässige Missachtung der Vorschriften verursacht habe. Das 
Verschulden sei zu bejahen (Erw. 5.4).

Gründe, welche den Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrigen 
Verhalten des Beschwerdeführers als Organ der Unternehmung und dem Eintritt 
des Schadens unterbrechen könnten, seien nicht ersichtlich (Erw. 6.3). 

3.1.1 Der Beschwerdeführer macht wie bereits in der Einsprache geltend, er 
könne die Forderung nicht nachvollziehen. Der zugestellte Kontoauszug sei 
unverständlich (Beschwerde S. 2 oben). Anders als in der Einsprache macht er 

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jedoch nicht mehr geltend, gemäss seinen bzw. der Unternehmung Unterlagen 
seien alle Beiträge für das Jahr 2019 bezahlt worden und zu viel gemeldete 
Löhne seien berücksichtigt worden, zu wenige jedoch nicht. Dies wäre auch 
unbehelflich. 

3.1.2 Mit Schreiben vom 28. November 2022 hat die Vorinstanz dem 
Beschwerdeführer auf dessen Verlangen den vom 24. November 2022 
datierenden "Kontoauszug Lohnbeiträge" betreffend die Buchungen vom 
8. Januar 2019 bis 31. August 2022 zugestellt (Bf-act. 3; AK-act. 48 [Schreiben 
der Ausgleichskasse vom 28.11.2022; die als Beilagen genannten "Beilageblatt" 
und "Abrechnung vom 24. November 2022" wurden mit dem elektronischen 
Aktendossier nicht eingereicht und sind auch im Aktenverzeichnis nicht 
ausgewiesen]). 

Der Beschwerdeführer seinerseits hat mit seiner Beschwerde Auszüge aus dem 
Geschäftskonto der Unternehmung bei der H.________ betreffend die 
Einzahlungen zu Gunsten der Ausgleichskasse eingereicht (Bf-act. 3). Diese 
Einzahlungen der Unternehmung sind insgesamt auch im Kontoauszug erfasst 
bzw. ausgewiesen. Inwieweit die Beiträge auf zu hohen Löhnen erhoben wurden, 
ist weder ersichtlich noch reicht der Beschwerdeführer hierzu Belege ein. Der 
Beschwerdeführer bestreitet schliesslich auch nicht, dass der geltend gemachte 
Schaden durch den (ebenfalls von der Vorinstanz nur erwähnten, sich aber nicht 
bei den Akten befindenden) Verlustschein vom 23. August 2022 des 
Konkursamtes C.________ ausgewiesen ist. 

3.1.3 Der von der Vorinstanz erlittene Schaden ist somit rechtsgenüglich erstellt. 

3.2 Die Unternehmung bzw. der Beschwerdeführer als deren Organ ist der zur 
gesetzlichen Pflicht zur Beitragsbegleichung, wie die eingeforderten Beträge 
zeigen, nicht im geforderten Umfang nachgekommen. Die Widerrechtlichkeit 
seines Verhaltens (vgl. vorstehend Erw. 1.4.2) ist somit erstellt. Er wurde auch 
verschiedentlich gemahnt (vgl. Art. 34a AHVV), wie die im Kontoauszug belegten 
Mahngebühren zeigen (jeweils Fr. 40.--; 9.1.2019 für November 2018; 11.3.2019 
für Januar 2019; 10.6.2019 für April 2019; 1.8.2019 für Mai 2019; 12.8.2019 für 
Juni 2019; 10.9.2019 für Juli 2019 [Fr. 110.--]). Hieraus ist gleichzeitig zu 
schliessen, dass die finanziellen Schwierigkeiten der Unternehmung bereits vor 
dem Jahr 2019 ihren Anfang nahmen. 

4.1 Der Beschwerdeführer bestreitet insbesondere auch ein Verschulden bzw. 
die "wiederholte Anschuldigung" der absichtlichen oder grobfahrlässigen 
Missachtung der erwähnten Vorschriften. 

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4.2.1 Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt entscheidend von der 
Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person 
übertragen wurden. Bei nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitgliedern 
von Aktiengesellschaften ist entscheidend, ob sie den ihnen obliegenden 
Kontroll- und Aufsichtspflichten nachgekommen sind. Nach Art. 716a Abs. 1 OR 
obliegt dem Verwaltungsrat unter anderem die Ausgestaltung des 
Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung, sofern diese 
für die Führung der Gesellschaft notwendig ist (Ziff. 3), die Oberaufsicht über die 
mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die 
Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Ziff. 5) und die 
Erstellung des Geschäftsberichtes sowie die Vorbereitung der 
Generalversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse (Ziff. 6). Bei 
einfachen und leicht überschaubaren Verhältnissen muss vom (einzigen) 
Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft, der als solcher die Verwaltung der 
Aktiengesellschaft (als einzige Person) in Organstellung zu besorgen hat, der 
Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma selbst dann verlangt werden, 
wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat 
(BGE 108 V 199 Erw. 3.a; BGE 114 V 219 Erw. 4.a; Urteil BGer 9C_461/2009 
vom 31.12.2010 Erw. 5.3).

4.2.2 Aus dem nur (vgl. vorstehend Erw. 3.1.2) vom Beschwerdeführer 
eingereichten "Lohnbeiträge Kontoauszug" vom 24. November 2022 ergibt sich, 
dass der Unternehmung im Jahr 2019 jeweils anfangs Monat folgende Beiträge 
belastet wurden (Beträge in Franken):

Lohnbeiträge AHV/IV/EO 3'587.50
Beiträge ALV 733.35
Beiträge Familienausgleichskasse 490.00
Verwaltungskostenbeiträge 143.50

Total 4'954.35

Dem stehen folgende Zahlungseingänge (Gutschriften) gegenüber, welche auch 
durch die vom Beschwerdeführer eingereichten Geschäftskontoauszüge belegt 
sind (Beträge in Franken):

Valuta Beitragsperiode Gutschrift
19.3.2019 Januar 4'641.05
5.4.2019 Februar 3'873.65
3.5.2019 März 4'664.35
5.8.2019 April 4'593.60
15.8.2019 Juni 4'624.35
5.9.2019 Mai 4'624.35
11.10.2019 September 4'217.10
15.11.2019 Juli* 11'514.35*
19.11.2019 August 4'954.35

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3.12.2019 Oktober 5'024.35
31.3.2020 Jan.-Dez. 4'819.90
31.3.2020 (März 2020) (2'508.55)
* eingeschlossen Rückforderungen Familienzulagen FAK von Fr. 4'820.-- und Fr. 1'740.-- (Juli 2019), 

total Fr. 6'560.--.

4.2.3 Zwar entsprechen diese Zahlungen - mit Ausnahme derjenigen für die 
Monate Juli und August - nicht den jeweils belasteten Beiträgen von monatlich 
insgesamt Fr. 4'954.35. Die Differenzen lassen sich jedoch - jedenfalls teils - 
durch Umbuchungen, Gutschriften Kinderzulagen u.w. erklären. Die Vorinstanz 
hat sich hierzu weder im Einspracheentscheid noch mit der Vernehmlassung 
geäussert. Dies ist indes unerheblich. Jedenfalls kann nicht in Abrede gestellt 
werden, dass sich die Unternehmung bzw. der Beschwerdeführer offenkundig 
bemüht hat, im vorliegend zur Diskussion stehenden Jahr 2019 seiner Pflicht zur 
Bezahlung der (Akonto)-Beiträge nachzukommen, wenn auch mit Verzögerung 
und teils auf Mahnung hin. Entsprechend sah sich die Vorinstanz auch nicht zu 
Betreibungen veranlasst. Der Verfügung des Einzelrichters des Bezirks 
C.________ (Prozess Nr. ZES 2019 142) vom 23. Dezember 2019 betreffend 
Gewährung des Konkursaufschubs (Bf-act. 5) lässt sich unter anderem denn 
auch entnehmen, dass gegen die Gesuchstellerin bislang keine Betreibungen 
erhoben wurden und dass die Gläubiger in wesentlichem Umfang dem engsten 
Bekannten- und Familienkreis angehörten. Dies steht ebenfalls für das Bemühen 
des Beschwerdeführers als Geschäftsführer seiner Unternehmung, Forderungen 
- so auch diejenige der   Vorinstanz - selbst unter Inanspruchnahme von 
Bekannten und Verwandten zu begleichen. Entsprechend sind auch die 
Zeitdauern der jeweiligen Beitragsausstände insgesamt wie im Fall der Beiträge 
der einzelnen Monate eher als kurz zu erachten. Die Dauern der jeweiligen 
Beitragsausstände, welche sich zudem offensichtlich nur auf die einzelnen 
Monate des Jahres 2019 beziehen, lassen sich entsprechend auch kaum als 
Normverstoss von der gebotenen Schwere qualifizieren. 

4.2.4 Ergänzend darf auch berücksichtigt werden, dass der Einzelrichter des 
Bezirks C.________ die Gewährung des Konkursaufschubs mit der erwähnten 
Verfügung vom 23. Dezember 2019 namentlich mit den Aussichten auf eine 
dauerhafte Sanierung mit einem über 50% liegenden Wahrscheinlichkeitsgrad 
begründete und die Interessen der Gläubiger mit der geplanten Sanierung als 
besser geschützt erachtete als mit einer sofortigen Eröffnung des Konkurses. Es 
spricht nichts dagegen, dass der Einzelrichter die Erfolgsaussichten zu einem 
früheren Zeitpunkt im Jahr 2019 als weniger positiv eingeschätzt hätte. Insofern 
kann eine (teilweise) Nichtbezahlung der Beiträge im Interesse einer möglichen 
Sicherung der Existenz der Unternehmung auch als gerechtfertigt oder als 

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entschuldbar erachtet werden (vgl. BGE 108 V 188 Erw. 2, bestätigt in BGE 121 
V 243; Urteil BGer H 239/03 vom 25.10.2004 Erw. 2.4). 

4.3 In Würdigung der gesamten Umstände darf das Verschulden des 
Beschwerdeführers als zu gering veranschlagt werden, als dass ihn eine 
Schadenersatzpflicht treffen kann. 

4.4 Die Prüfung des erforderlichen Kausalzusammenhanges entfällt folglich. 

5. In Gutheissung der Beschwerde ist der angefochtene Einspracheentscheid 
Nr. 1271/22 vom 4. Mai 2023 aufzuheben. Den Beschwerdeführer trifft keine 
Schadenersatzpflicht. 

6. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 800.-- der Vorinstanz auf-
zuerlegen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene 
Einspracheentscheid Nr. 1271/22 vom 4. Mai 2023 im Sinne der 
Erwägungen aufgehoben. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 800.-- werden der Vorinstanz auferlegt. Sie hat diesen Betrag innert 
30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Postkonto IBAN 
CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

Der Beschwerdeführer hat am 12. Juni 2023 einen Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe geleistet, der ihm aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten 
ist. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an: 
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 13. September 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. September 2023

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II