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**Case Identifier:** c5f67a61-7ce5-501b-8ae0-ebdb11a6ef06
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-26
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 26.06.2024 100 2022 323
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2022-323_2024-06-26.pdf

## Full Text

100.2022.323U
BUC/AEN/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 26. Juni 2024

Verwaltungsrichter Häberli, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Bürki
Gerichtsschreiberin Aellen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Bildungs- und Kulturdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 
3005 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Ausfallentschädigung im Kulturbereich im Zusammenhang mit 
der Covid-19-Epidemie (Verfügung der Bildungs- und Kulturdirektion des 
Kantons Bern vom 22. September 2022 [2022-14047] und Schreiben der 
BKD vom 25. Mai 2021 [2021-8360])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26.06.2024, Nr. 100.2022.323U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Mit seinem Einzelunternehmen B.________ bezweckt A.________ die 
Ausführung und den Verlag von touristischen Führern, Stadtbüchern und 
Büchern aller Art sowie Kunst & Design. Am 27. Februar 2021 ersuchte 
A.________ das Amt für Kultur (AK) der Bildungs- und Kulturdirektion des 
Kantons Bern (BKD), Abteilung Kulturförderung, um Ausrichtung eines Bei-
trags (Ausfallentschädigung) gemäss den Bestimmungen der Covid-19-
Gesetzgebung über Massnahmen im Kulturbereich (Entschädigungsverfah-
ren 2021-8360). Die Abteilung für Kulturförderung des AK teilte A.________ 
am 25. Mai 2021 mit, dem Gesuch nicht entsprechen zu können. Von der 
Möglichkeit, den «Entscheid» auf entsprechendes Ersuchen in Form einer 
anfechtbaren Verfügung eröffnet zu erhalten, machte A.________ keinen 
Gebrauch. 

B.

Am 31. Mai 2022 ersuchte A.________ die Abteilung Kulturförderung des AK 
erneut um Ausrichtung einer Ausfallentschädigung (Entschädigungsver-
fahren 2022-14047). Die Abteilung für Kulturförderung teilte A.________ am 
4. August 2022 mit, dem Gesuch nicht entsprechen zu können. Auf Ersuchen 
von A.________ bestätigte die BKD am 22. September 2022 die 
«Ablehnung» des Gesuchs in Form einer anfechtbaren Verfügung.

C.

Am 20. Oktober 2022 hat A.________ gegen die Verfügung der BKD vom 
22. September 2022 sowie gegen eine «Verfügung vom 25. Mai 2021» Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Darin beantragt er sinngemäss, die 
Verfügungen seien aufzuheben und der nachgesuchte Beitrag zuzuspre-
chen. Weiter sei «anzuerkennen, dass die Buchprojekte von Bucks Edition 

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ein Kulturgut» seien, «wie es auch die Schweizerische Nationalbibliothek» 
mache.

Der Abteilungspräsident hat A.________ am 25. Oktober 2022 eingeladen, 
sich u.a. zur Frage zu äussern, ob in Bezug auf die «Verfügung vom 25. Mai 
2021» ein anfechtbarer Akt vorliege. Insoweit hat A.________ die Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde am 8. November 2022 zurückgezogen. Zugleich 
hat er seine Anträge betreffend die Verfügung der BKD vom 22. September 
2022 bestätigt und weitere Unterlagen ein- bzw. nachgereicht. In der Folge 
hat der Abteilungspräsident das verwaltungsgerichtliche Verfahren betref-
fend das Schreiben der BKD vom 25. Mai 2021 als durch Rückzug erledigt 
vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben (Verfügung vom 9.11.2022).

Der Kanton Bern beantragt mit Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2022 
Abweisung der Beschwerde. Am 12. Januar 2023 hat der Beschwerdeführer 
hierzu Stellung genommen und weitere Unterlagen eingereicht. Der Kanton 
Bern hat sich am 10. Februar 2023 vernehmen lassen. Zu weiteren Einga-
ben des Beschwerdeführers vom 13. März und 8. Mai hat der Kanton Bern 
am 24. März bzw. 17. Mai 2023 Stellung genommen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 20 Bst. b i.V.m. Art. 3 Abs. 1 Bst. a [Änderung vom 
18.12.2020; AS 2020 S. 5799] der Verordnung vom 14. Oktober 2020 über 
die Massnahmen im Kulturbereich gemäss Covid-19-Gesetz [Covid-19-Kul-
turverordnung; AS 2020 S. 4147; in Kraft bis 31.12.2022; wo im Folgenden 
nicht anders angegeben, ist jeweils diese Fassung der Verordnung gemeint]; 
Art. 6 Abs. 1 des Kantonalen Gesetzes vom 8. März 2022 über die Mass-
nahmen im Kulturbereich im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie 

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[KMKG Covid-19; BAG 22-071; in Kraft bis 31.3.2023] i.V.m. Art. 39 Abs. 1 
des Kantonalen Kulturförderungsgesetzes vom 12. Juni 2012 [KKFG; 
BSG 423.11]). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teil-
genommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwer-
de ist – unter Vorbehalt von E. 1.2 hiernach – einzutreten.

1.2 Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei «anzuerkennen, dass 
die Buchprojekte von Bucks Edition ein Kulturgut» seien, «wie es auch die 
Nationalbibliothek» mache (vorne Bst. C), ist auf die Beschwerde nicht ein-
zutreten: Dieses sinngemässe Feststellungsbegehren ist im Verhältnis zu 
Leistungs- oder Gestaltungsbegehren subsidiär und deshalb nur zulässig, 
wenn das schutzwürdige Interesse der das Feststellungsbegehren stellen-
den Partei mit einem Leistungs- oder Gestaltungsbegehren nicht gewahrt 
werden kann (BGE 141 II 113 E. 1.7 [Pra 105/2016 Nr. 36]; BVR 2018 
S. 310 E. 7.3). Hier kommt dem mit dem Antrag auf «Anerkennung als Kul-
turgut» letztlich verfolgten Ziel, eine Ausfallentschädigung gemäss der 
Covid-19-Gesetzgebung zu erhalten, im Vergleich zum Hauptantrag keine 
eigenständige Bedeutung zu. Ein darüberhinausgehendes Interesse an der 
(formellen) Feststellung als «Kulturgut» ist damit nicht erkennbar und im Üb-
rigen auch nicht rechtsgenüglich dargetan. 

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet das Gesuch des Beschwer-
deführers um Ausrichtung von Beiträgen gemäss den Bestimmungen der 
Covid-19-Gesetzgebung über Massnahmen im Kulturbereich.

2.1 Nach aArt. 11 des Bundesgesetzes vom 25. September 2020 über 
die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewälti-
gung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102) konnte der 
Bund Kulturunternehmen, Kulturschaffende sowie Kulturvereine im Laienbe-

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reich mit Finanzhilfen unterstützen (Abs. 1; AS 2020 S. 3835; in Kraft bis 
31.12.2022). Hierzu konnte das Bundesamt für Kultur (BAK) mit einem oder 
mehreren Kantonen Leistungsvereinbarungen abschliessen (Abs. 2 Satz 1; 
Änderung vom 19.3.2021; AS 2021 153; in Kraft bis 31.12.2022; wo im Fol-
genden nicht anders angegeben, ist jeweils diese Fassung gemeint). Die 
Beiträge waren den Kulturunternehmen und Kulturschaffenden auf Gesuch 
hin als Ausfallentschädigungen und den Kulturunternehmen für Transforma-
tionsprojekte auszurichten (Abs. 2 Satz 2; Änderung vom 18.12.2020; 
AS 2020 S. 5821; in Kraft bis 31.12.2022; wo im Folgenden nicht anders an-
gegeben, ist jeweils diese Fassung gemeint). Mit aArt. 11 Abs. 11 Covid-19-
Gesetz (AS 2020 S. 3835; in Kraft bis 31.12.2022) ermächtigte der Bundes-
gesetzgeber den Bundesrat, auf Verordnungsebene die unterstützungswür-
digen Kulturbereiche zu bestimmen, die Anspruchsvoraussetzungen im Ein-
zelnen zu regeln und die Beitragskriterien sowie die Bemessungsgrundlagen 
festzulegen. Die Covid-19-Kulturverordnung enthielt darüber hinaus Bestim-
mungen über die Gesuchs- und Rechtsmittelverfahren (vgl. Art. 6, 10, 14, 
17, 18, 20) und über den Vollzug (Art. 19 Abs. 1). 

2.2 Der Bund beteiligte sich im Rahmen der bewilligten Kredite zur Hälfte 
an der Finanzierung von Ausfallentschädigungen und Transformationspro-
jekten, welche die Kantone gestützt auf die Leistungsvereinbarungen um-
setzten (aArt. 11 Abs. 3 Covid-19-Gesetz; AS 2020 S. 3835; in Kraft bis 
31.12.2022; wo im Folgenden nicht anders angegeben, ist jeweils diese Fas-
sung gemeint). Die Kantone waren frei, Leistungsvereinbarungen mit dem 
Bund abzuschliessen. Sie waren mithin nicht verpflichtet, sich an den bun-
desrechtlichen Massnahmen im Kulturbereich zu beteiligen, womit die Kul-
turhoheit der Kantone gewahrt blieb. Wollten die Kantone jedoch Bundesmit-
tel in Anspruch nehmen, mussten sie – wie zuvor schon unter der Verord-
nung vom 20. März 2020 über die Abfederung der wirtschaftlichen Auswir-
kungen des Corona-Virus (Covid-19) im Kultursektor (COVID-Verordnung 
Kultur; AS 2020 S. 855; in Kraft bis 21.9.2020) – die zugesprochenen Bun-
desmittel durch eigene Mittel in gleicher Höhe ergänzen. Bei der Berechnung 
der Beteiligung des Bundes an der Finanzierung von Ausfallentschädigun-
gen und Transformationsprojekten waren Beiträge der Kantone nur so weit 
zu berücksichtigen, als sie die bisherigen Kulturausgaben (massgebend wa-
ren die Rechnungen 2019) überstiegen. Allfällige Beiträge der Städte und 

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Gemeinden sowie der Lotterien wurden dem hälftigen Anteil der Kantone an-
gerechnet (Art. 21 Abs. 1 Covid-19-Kulturverordnung i.V.m. aArt. 11 Abs. 3 
Covid-19-Gesetz; vgl. Botschaft des Bundesrats zum Covid-19-Gesetz, in 
BBl 2020 S. 6563 ff. [nachfolgend: Botschaft Covid-19-Gesetz], 6608 [Erläu-
terungen zu Abs. 3]; Erläuterungen des BAK zur Covid-19-Kulturverordnung 
vom 18.12.2020, S. 7 f. [Erläuterungen zu Art. 21], einsehbar unter: 
<www.bak.admin.ch>, Rubriken: «Aktuelles/Medienmitteilungen/18.12.2020 
– Coronavirus: Verstärkte Unterstützung des Kultursektors» [nachfolgend: 
Erläuterungen BAK Covid-19-Kulturverordnung]; die jüngeren Erläuterungen 
des BAK vom 31.3. sowie 17.12.2021 und 13.4.2022 zu Änderungen der 
Covid-19-Kulturverordnung sind nicht mehr abrufbar, stimmen soweit hier 
interessierend jedoch mit der ersten Fassung überein). Mit dem Instrument 
der Leistungsvereinbarung wurde den Kantonen insoweit ein Handlungs-
spielraum eingeräumt, als ihnen gewisse Gestaltungsfreiheiten und Mitwir-
kungsmöglichkeiten verblieben (vgl. Botschaft Covid-19-Gesetz, S. 6608 
[Erläuterungen zu Abs. 2]; ferner Art. 3 Abs. 2 Satz 2 Covid-19-Kulturverord-
nung sowie Erläuterungen BAK Covid-19-Kulturverordnung, S. 1 [Erläute-
rungen zu Art. 2 Bst. a], 3 [Erläuterungen zu Art. 3]). Für den Kanton Bern 
schloss der Regierungsrat bzw. die BKD mit der schweizerischen Eidgenos-
senschaft, vertreten durch das BAK, im Verlauf der Covid-19-Epidemie meh-
rere Leistungsvereinbarungen ab. Den jüngsten Leistungsvereinbarungen 
im Sinn von aArt. 11 Abs. 2 Satz 1 Covid-19-Gesetz zufolge hatte der Kanton 
Bern die Aufgabe, die Ausfallentschädigungen und Beiträge an Transforma-
tionsprojekte nach Art. 11 Abs. 2 Covid-19-Gesetz und dem 2.  bzw. 
3. Abschnitt der Covid-19-Kulturverordnung in eigenem Namen auszurichten 
und die Beiträge des Bundes mit Finanzhilfen in derselben Höhe zu ergän-
zen (vgl. RRB 342/2022 vom 6.4.2022 sowie die darin genehmigte und bei-
gelegte Leistungsvereinbarung, beides einsehbar unter: <www.rr.be.ch>, 
Rubriken «Beschlüsse/Sitzungen/2022/Regierungssitzung vom 6. April 
2022/Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) - Einzelgeschäfte/
2022.BKD.147»).

2.3 Die bundesrechtlichen Vorgaben setzte der Kanton Bern zunächst 
gestützt auf Art. 88 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Bern (KV; 
BSG 101.1) im Rahmen einer Dringlichkeitsverordnung um und erliess am 
25. November 2020 die Einführungsverordnung zur eidgenössischen Covid-

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19-Gesetzgebung im Kulturbereich (EV Covid-19 Kultur [BAG 20-124; wo im 
Folgenden nicht anders angegeben, ist jeweils diese Fassung gemeint]; zum 
sachlichen Geltungsbereich vgl. Art. 1 EV Covid-19 Kultur [Änderungen vom 
3.2.2021; BAG 21-009]). Sie trat am 1. Dezember 2020 in Kraft und war ge-
mäss Art. 9 Abs. 1 befristet bis zum 28. Februar 2022. Nachdem die Gültig-
keitsdauer von aArt. 11 Covid-19-Gesetz und der Covid-19-Kulturverord-
nung je um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2022 verlängert wurde, musste 
der Kanton Bern die (teilweise gesetzesvertretenden) Bestimmungen der EV 
Covid-19 Kultur in ordentliches Recht überführen. Dies erfolgte mittels dem 
KMKG Covid-19 und der Kantonalen Verordnung vom 6. April 2022 über die 
Massnahmen im Kulturbereich im Zusammenhang mit der Covid-19-Epide-
mie (KMKV Covid-19 [BAG 22-034; in Kraft vom 1.3.2022 bis 31.3.2023]; 
zum Ganzen: Vortrag der BKD vom 25.11.2020 zur EV Covid-19 Kultur, 
S. 2 f., einsehbar unter: <www.rr.be.ch>, Rubriken «Beschlüsse/Beschlüsse 
suchen», Suchbegriff: 1299/2020 [nachfolgend: Vortrag BKD EV Covid-19 
Kultur]; Vortrag der BKD vom 22.12.2021 zum KMKG Covid-19, S. 2-5, 8 
[Erläuterungen zu Art. 11 und 12], einsehbar unter: <www.rr.be.ch>, Rubri-
ken «Beschlüsse/Sitzungen/2021/Regierungssitzung vom 22. Dezember 
2021/Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) - Einzelgeschäfte/
2021.BKD.20622» [nachfolgend: Vortrag BKD KMKG Covid-19]; Vortrag der 
BKD vom 6.4.2022 zur KMKV Covid-19, S. 1-3, 5 [Erläuterungen zu Art. 11], 
einsehbar unter: <www.rr.be.ch>, Rubriken «Beschlüsse/Sitzungen/2022/
Regierungssitzung vom 6. April 2022/Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) - 
Einzelgeschäfte/2021.BKD.22269» [nachfolgend: Vortrag BKD KMKV 
Covid-19]). Kantonalrechtlich war vorgesehen, dass Ausfallentschädigungen 
eine Art Versicherungsleistung darstellen und Gesuche um Ausfallentschä-
digung nicht nach kulturpolitischen Aspekten (im Sinn einer Prioritätenord-
nung) beurteilt werden sollten. Angestrebt wurde vielmehr eine breite und 
schnelle Verteilung der Mittel. Bei der Vergabe bestand deshalb ein wesent-
lich kleinerer Ermessensspielraum. Im Vergleich dazu waren Gesuche um 
Beiträge an Transformationsprojekte auch mit einem gewissen, kulturpoliti-
schen Blick zu beurteilen, was einen entsprechend weiteren Ermessens-
spielraum mit sich brachte (zum Ganzen: Vortrag BKD EV Covid-19 Kultur, 
S. 4 [Erläuterungen zu Art. 4 a.E.], 5 [Erläuterungen zu Art. 7]; Vortrag BKD 
KMKG Covid-19, S. 7 [Erläuterungen zu Art. 7]; Vortrag BKD KMKV Covid-
19, S. 5 [Erläuterungen zu Art. 9 und 10]; ferner Erläuterungen BAK Covid-

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19-Kulturverordnung, S. 3 [Erläuterungen zu Art. 2 Bst. h], 5 [Erläuterungen 
zu Art. 7-9]).

2.4 Die Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich hatten gemäss 
Art. 1 Covid-19-Kulturverordnung folgende Ziele: Sie sollten die wirtschaftli-
chen Auswirkungen der Covid-19-Epidemie für Kulturunternehmen, Kultur-
schaffende und Kulturvereine im Laienbereich abmildern (Bst. a), Kultur-
unternehmen bei der Anpassung an die durch die Covid-19-Epidemie verän-
derten Verhältnisse unterstützen (Bst. b) und eine nachhaltige Schädigung 
der Schweizer Kulturlandschaft verhindern sowie zum Erhalt der kulturellen 
Vielfalt beitragen (Bst. c). Das Bundesrecht räumte den Kulturunternehmen 
und Kulturschaffenden keinen Anspruch auf Finanzhilfen ein (Art. 3 Abs. 2 
Satz 1 Covid-19-Kulturverordnung; Erläuterungen BAK Covid-19-Kulturver-
ordnung, S. 3 [Erläuterungen zu Art. 3]; BGer 2C_455/2023 vom 22.3.2024 
E. 1.3.1 [betreffend Massnahmen im Medienbereich gemäss aArt. 14 Covid-
19-Gesetz; AS 2020 S. 3835, 2021 153; in Kraft bis 31.12.2021]). Auch nach 
kantonalem Recht bestand kein Rechtsanspruch auf Unterstützung (Vortrag 
BKD EV Covid-19 Kultur, S. 5 [Erläuterungen zu Art. 5]; Vortrag BKD KMKV 
Covid-19, S. 5 [Erläuterungen zu Art. 8], je auch zum Folgenden). So wurden 
die Beiträge lediglich im Rahmen der verfügbaren Mittel gewährt (Art. 5 EV 
Covid-19 Kultur; Art. 8 KMKV Covid-19) und sah Art. 2 Abs. 1 KMKG Covid-
19 vor, dass der Kanton Kulturunternehmen und Kulturschaffende mit Beiträ-
gen unterstützen konnte, was der zuständigen Behörde einen Ermessens-
spielraum einräumte (sog. Ermessenssubvention; vgl. etwa auch Art. 8 
Abs. 1 KKFG; Lienhard/Engel/Schmutz, Finanzrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], 
Bernisches Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2021, S. 953 ff., 987 N. 106). Waren 
die Voraussetzungen bzw. Bedingungen für Beiträge im Einzelfall erfüllt, hat-
te die zuständige Behörde mithin nach pflichtgemässem Ermessen zu ent-
scheiden, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Mittel ausgerichtet wer-
den. Die massgebenden Rechtsnormen legten demnach lediglich bestimm-
te, für die Gesuchsbeurteilung bedeutsame Kriterien und Gesichtspunkte 
fest, ohne die zuständige kantonale Behörde zu verpflichten, dem Gesuch 
bei erfüllten Anforderungen zu entsprechen (vgl. auch BVR 2024 S. 7 und 
30 jeweilige E. 2.3.3, mit Hinweisen). 

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2.5 Seit der Beschwerdeführer das Gesuch am 31. Mai 2022 eingereicht 
hat, sind die hier anwendbaren Bestimmungen des Bundes- sowie des kan-
tonalen Rechts zufolge Ablaufs der jeweiligen Geltungsdauer bereits wieder 
ausser Kraft getreten (vgl. AS 2021 878 Ziff. II Abs. 2; Art. 23. Abs. 3 Covid-
19-Kulturverordnung [AS 2021 905; in Kraft vom 1.1. bis 31.12.2022]; Art. 11 
Abs. 1 KMKG Covid-19; RRB 181/2023 vom 22.2.2023; Art. 11 KMKV 
Covid-19). Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem zeitlich 
anwendbaren Recht. – Vorbehältlich einer anderslautenden übergangsrecht-
lichen Regelung ist die Rechtmässigkeit einer Verfügung bzw. – sofern diese 
angefochten wird – eines Einspracheentscheids nach der Rechtslage im 
Zeitpunkt des Ergehens zu beurteilen. Später eingetretene Rechtsänderun-
gen sind nur ausnahmsweise zu berücksichtigen, wenn zwingende Gründe 
für die sofortige Anwendung des neuen Rechts sprechen (BGE 144 II 326 
E. 2.1.1, 139 II 243 E. 11.1, je mit Hinweisen; Michel Daum, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 25 N. 8; vgl. 
auch BGE 148 V 162 E. 3.2.1 a.A. [betreffend Corona-Erwerbsersatz]; 
BVR 2024 S. 30 E. 2.4 [betreffend Sofortunterstützung]). Hier ist demnach 
auf beiden föderalen Stufen das im Zeitpunkt der Verfügung vom 22. Sep-
tember 2022 geltende (materielle) Recht massgebend. 

3.

Die vorliegende Streitigkeit dreht sich um die Auslegung und Anwendung 
von Art. 2 Bst. a Covid-19-Kulturverordnung bzw. Art. 2 KMKV Covid-19. 

3.1 Gemäss Art. 2 Bst. a erster Teilsatz Covid-19-Kulturverordnung um-
fasste der bundesrechtliche Begriff «Kulturbereich» die Bereiche darstellen-
de Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen. Aus 
dem Wortlaut dieser Bestimmung und den dazugehörigen Materialien folgt, 
dass die Aufzählung in Bezug auf die abgedeckten Kulturbereiche abschlies-
send war. Art. 2 Bst. a zweiter Teilsatz Covid-19-Kulturverordnung sah je-
doch vor, dass die Kantone den Begriff des Kulturbereichs enger definieren 
oder ausweiten konnten. So durften sie etwa Ausfallentschädigungen an 
Verlage ausrichten (zum Ganzen: Erläuterungen BAK Covid-19-Kulturver-
ordnung, S. 1 [Erläuterungen zu Art. 2 Bst. a], auch zum Folgenden). Der 

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Kanton Bern machte vom entsprechenden Gestaltungsspielraum Gebrauch 
und erweiterte in Art. 2 KMKV Covid-19 die Bereiche der darstellenden Küns-
te und der Musik (Bst. a), der visuellen Kunst (Bst. b) und der Literatur, wel-
cher abweichend von den bundesrechtlichen Vorgaben ausdrücklich auch 
Buchprojekte von Verlagen erfasste, wenn sie den Kulturbereich betrafen 
(Bst. c; vgl. auch Vortrag BKD KMKV Covid-19, S. 3 f. [Erläuterungen zu 
Art. 2]).

3.2 Es ist unbestritten, dass die nach Auffassung des Beschwerdeführers 
ausfallentschädigungsfähigen Buchprojekte (nachfolgend: Stadtbücher) als 
«Buchprojekte von Verlagen» im Sinn von Art. 2 Bst. c KMKV Covid-19 (ers-
ter Satzteil) anzusehen sind (sog. Self-publishing, dazu insb. Beschwerde 
S. 2; ferner angefochtene Verfügung S. 1 sowie Beschwerdeantwort 
Ziff. 2.3, wo die Vorinstanz implizit davon ausgegangen ist, dass die Stadt-
bücher als Buchprojekte eines Verlags im Sinn von Art. 2 Bst. c KMKV 
Covid-19 gelten). Strittig ist indes, ob sie im Sinn von Art. 2 Bst. c KMKV 
Covid-19 den «Kulturbereich betreffen» (mittlerer Satzteil). Massgebend ist 
insoweit der bundesrechtliche Begriff des Kulturbereichs, denn Art. 2 KMKV 
Covid-19 verweist einleitend auf Art. 2 Bst. a Covid-19-Kulturverordnung. 
Art. 2 Bst. c KMKV Covid-19 ist demnach so zu verstehen, dass Buchprojek-
te von Verlagen den Kulturbereich betreffen mussten, wie er im Bundesrecht 
definiert war, mithin die abschliessend aufgezählten (Teil-)Bereiche darstel-
lende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, Literatur, Musik und Museen (vgl. 
E. 3.1 hiervor; ferner angefochtene Verfügung S. 1; Beschwerdeantwort 
Ziff. 2.3, 2.5). 

3.3 Die in Art. 2 Bst. a Covid-19-Kulturverordnung «abschliessend» auf-
gezählten (Teil-)Bereiche darstellende Künste, Design, Film, visuelle Kunst, 
Literatur, Musik und Museen sind im Rahmen der Materialien wie folgt präzi-
siert worden (Erläuterungen BAK Covid-19-Kulturverordnung, S. 1 f. [Erläu-
terungen zu Art. 2 Bst. a]):

«▪ Darstellende Künste und Musik: Erfasst sind darstellende Künste im 
engeren Sinne und deren Vermittlung (Theater, Oper, Ballett, zirzen-
sische Künste, klassische und zeitgenössische Konzerthäuser und -
lokale, Orchester, Musiker, DJs, Sänger, Chöre, Tänzer, Schauspie-
ler, Strassenkünstler, Theaterensembles und Tanzcompagnies), die 
Erbringung von Dienstleistungen für darstellende Künste und Musik 
(inkl. Musikagenten, Tourmanager, etc.) sowie der Betrieb von Kul-
tureinrichtungen im Bereich der darstellenden Künste und der Musik 

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(inkl. Clubs für aktuelle Musik, sofern sie über eine künstlerische Pro-
grammgestaltung verfügen) sowie Tonstudios; nicht erfasst sind das 
Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien, die Herstellung 
von Musikinstrumenten, der Handel mit Musikinstrumenten, Musik-
labels, kommerzielle Anbieter von Kulturagenden, Ticket-Services, 
Seminarräumen etc. sowie Discotheken, Dancings, Night Clubs. 

▪ Design: Erfasst sind Ateliers und Studios für unter anderem Textil-, 
Objekt-, Schmuck- und Grafikdesign; nicht erfasst sind Architektur-
büros und Restauratoren. 

▪ Film: Erfasst sind die Herstellung von Filmen und deren Vermittlung 
(inkl. Filmfestivals), Filmtechnik, Filmverleih und -vertrieb sowie der 
Betrieb von Kinos; nicht erfasst sind der Handel mit bespielten Ton- 
und Bildträgern oder Videotheken. 

▪ Visuelle Kunst: Erfasst sind Tätigkeiten im Bereich der bildenden 
Kunst (inklusive interaktive Medienkunst und Fotographie) und deren 
Vermittlung (inkl. subventionierte Kunsträume); nicht erfasst sind der 
Betrieb von Fotolabors sowie der Kunsthandel (inkl. Galerien) und 
der Handel mit Antiquitäten. 

▪ Literatur: Erfasst sind literarisches Schaffen (inklusive literarisches 
Übersetzen) und dessen Vermittlung (inkl. Literaturfestivals); nicht er-
fasst sind das Drucken und das Verlegen von Büchern, der Handel 
mit Büchern sowie Bibliotheken und Archive. 

▪ Museen: Erfasst sind öffentlich zugängliche Museen, Ausstellungs-
orte und Sammlungen und die Vermittlung von kulturellem Erbe; nicht 
erfasst sind Zoos und botanische Gärten sowie der Betrieb von his-
torischen Stätten und Gebäuden.

Insgesamt ausgeschlossen vom Anwendungsbereich der Verordnung 
ist der Bildungsbereich in allen Disziplinen (Musik-, Tanz-, Theater-, 
Kunst-, Film(hoch)schulen etc.)».

Gestützt auf diese Auflistung ist in grammatikalisch-systematischer Hinsicht 
davon auszugehen, dass der Begriff des Kulturbereichs bundesrechtlich ver-
gleichsweise eng gefasst war (vgl. etwa die deutlich weiter gefasste Um-
schreibung durch die United Nations Educational, Scientific and Cultural 
Organization [UNESCO], wonach Kultur in ihrem weitesten Sinn als die Ge-
samtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotio-
nalen Aspekte angesehen werden könne, die eine Gesellschaft oder eine 
soziale Gruppe kennzeichneten, so neben Kunst und Literatur auch Lebens-
formen, die Grundrechte des Menschen, Wertsysteme, Traditionen und 
Glaubensrichtungen; <www.bak.admin.ch>, Rubriken «Themen/Kulturdefi-
nition UNESCO»). Zugleich ist aber nicht näher vorgegeben, welche Krite-
rien beispielsweise Fotografien erfüllen müssen, um als bildende Kunst an-
erkannt werden zu können, oder wann ein Text als Produkt literarischen 
Schaffens gilt. Insgesamt bleiben die in Art. 2 Bst. c KMKV Covid-19 enthal-
tenen unbestimmten Rechtsbegriffe auch im Licht der bundesrechtlichen Re-

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gelung und im Verbund mit den voranstehenden diesbezüglichen Erläute-
rungen grundsätzlich vage. Das Verwaltungsgericht hat die Anwendung die-
ser Bestimmung einer einzelfallbezogenen Rechtskontrolle zu unterziehen 
(vgl. vorne E. 1.3; BGer 2C_976/2022 und 2C_977/2022 vom 22.3.2024 
E. 3.5 mit weiteren Hinweisen; BVR 2014 S. 197 E. 3.3; VGE 2020/314 so-
wie 2020/320 jeweils vom 3.3.2023 jeweilige E. 5.1), aber die offene Nor-
mierung vermittelt der BKD bzw. dem AK als erstinstanzlich zuständige Be-
hörden (vgl. Art. 6 Abs. 3 KMKV Covid-19 und vorne Bst. A f.) innerhalb der 
einzelnen Teilbereiche einen Beurteilungsspielraum, den das Gericht zu res-
pektieren hat. Dies umso mehr, als eine umfassende verwaltungsgerichtliche 
Rechtskontrolle vorab am fehlenden Überblick über die gesamte Beitrags-
praxis scheiterte, unter Umständen aber auch an fachtechnischem Wissen 
in Einzelfragen (wie sie voranstehend skizziert und hier auch umstritten 
sind). Entsprechend hat das Verwaltungsgericht seine diesbezügliche Prü-
fungsdichte einzuschränken. Im Licht der Kompetenzabgrenzung zwischen 
Verwaltung und Gericht ist lediglich zu prüfen, ob sich die BKD bei der Aus-
legung von sachlichen Überlegungen hat leiten lassen und ob der auf ihrer 
wertenden Teilkonkretisierung beruhende Entscheid namentlich unter dem 
Gesichtswinkel des Rechtsgleichheitsgebots als vertretbar erscheint (vgl. 
etwa BVR 2020 S. 519 E. 5.1 [betreffend wiederkehrende Beiträge aus dem 
Lotteriefonds an den Unterhalt des Albert Anker-Hauses], 2012 S. 121 
E. 4.1.1 [betreffend Beiträge aus dem Sportfonds an Pfadikurse]). 

3.4 Die verwaltungsgerichtliche Zurückhaltung rechtfertigt sich auch des-
halb, weil (Einzel-)Unternehmen, die aufgrund von Massnahmen des Bun-
des oder des Kantons Bern zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie finan-
zielle Einbussen erlitten hatten, aufgrund bestehender Beurteilungs- oder Er-
messensspielräume (hierzu vorne E. 2.4) aber von den Kulturbeiträgen aus-
geschlossen zu werden drohten, grundsätzlich um Ausrichtung von Härte-
fallhilfen bzw. Sofortunterstützung ersuchen konnten und die zuständige Be-
hörde auch insoweit über Anwendungsspielräume verfügte (vgl. zur Abgren-
zung zwischen Kulturbeiträgen und Härtefallhilfen BVR 2024 S. 7 E. 4.4). 
Damit legen Sinn und Zweck der Unterstützungsmassnahmen im Kultur-
bereich (dazu wiederum vorne E. 2.4) nahe, dass der BKD bei der Konkreti-
sierung von Art. 2 Bst. c KMKV Covid-19 ein Beurteilungsspielraum zu be-
lassen ist.

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3.5 Die Vorinstanz ist zum Schluss gelangt, die Stadtbücher beträfen den 
Kulturbereich gemäss Covid-19-Kulturverordnung nicht (angefochtene Ver-
fügung S. 1). Gemäss den Ausführungen in ihrer Beschwerdeantwort hat sie 
unter Würdigung der Unterlagen aus den früheren Gesuchseingaben des 
Beschwerdeführers (insb. Vorakten Ziff. 3.1-3.3) sowie der Präsentation der 
Stadtbücher auf dessen Website (vgl. <www.bucks-edition.ch>, Rubrik 
«einfach serie») erwogen, die Buchprojekte des Beschwerdeführers setzten 
sich aus einzelnen Beiträgen zu Gastronomieunternehmen, Geschäften aller 
Branchen (Kleider, Bücher, Blumen, Konsumgüter usw.) und Kulturinstitutio-
nen zusammen. Wolle sich eine Unternehmung oder eine Institution porträ-
tieren lassen, schliesse sie dafür einen Vertrag mit dem Verlag ab und be-
zahle für die Publikation. In einem Stadt-Buch seien rund 120 bis maximal 
150 Geschäfte porträtiert. Ergänzend kämen Porträts von Kulturinstitutionen 
und sogenannte «little stories» dazu. Dabei handle es sich um kurze Ge-
schichten zur jeweiligen Stadt. Enthalten sei auch ein Stadtplan, auf dem die 
porträtierten Geschäfte und Institutionen eingetragen seien. Damit liege der 
Hauptfokus der Publikationen auf den Geschäftsportraits, was den Buchpro-
jekten den Charakter von Stadtführern verleihe. Die Texte für die Porträts 
würden vom Verlag selber redigiert und verfügten über eine redaktionelle 
Einheitlichkeit, hätten aber keinen künstlerisch-literarischen Charakter. In-
haltlich vermittelten sie faktische Informationen zu den porträtierten Unter-
nehmen. Literarische Texte im engeren Sinn dagegen seien regelmässig fik-
tional und müssten nur einen bedingten Wirklichkeitsanteil haben. Aus die-
sen Gründen fielen die Buchprojekte des Verlags nicht in den Kulturbereich 
Literatur und damit auch nicht in den Geltungsbereich der Ausfallentschädi-
gung (Beschwerdeantwort Ziff. 2.4.2, mit Hinweisen auf die Vorakten). Wei-
ter hat die Vorinstanz ausgeführt, die Buchprojekte des Beschwerdeführers 
bzw. die darin enthaltenen Fotografien könnten (auch) nicht dem Kulturbe-
reich visuelle Kunst zugeordnet werden, da die Fotografien die einzelnen 
Porträts der Unternehmen illustrierten und keinen künstlerischen Charakter 
hätten (Beschwerdeantwort Ziff. 2.4.3).

3.6 Der Beschwerdeführer bringt vor, sein Verlag habe sich erfolgreich 
und mit Herzblut ausschliesslich der Kultur verschrieben – der Kultur einer 
Stadt mit ihrer (ausschliesslich) «regionalen Szene aller Art». Hiervon zeuge 
auch der Firmen- sowie Buch-Untertitel «Kultur . Stadt . Bücher». Kultur sei 

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Tausch/Austausch und jedes Buch sei ein Kulturgut, unabhängig davon, wie 
es kategorisiert werde (Literatur im engeren Sinn, Mainstream o.a.). Er pro-
duziere einmal jährlich ein Buch über eine Stadt (die Stadtkultur) bzw. über 
die Menschen, die regionale Unternehmen gründeten und führten. Dement-
sprechend würden Shops (auch Kunst- und Kunsthandwerkateliers) und ver-
schiedenartige Gastronomiebetriebe porträtiert. Sodann würden Kulturloka-
le, Clubs, diverse kulturelle Veranstaltungen (Musik, Lesungen, Gaukler, 
Film, Theater), ausgewählte kulturelle Institutionen (Theater, Museen, Kunst-
galerien und Konzertlokalitäten, inkl. historische Plätze, Bauten und Ge-
schichten) und (kleine) Tierparks vorgestellt. Geplant sei eine schweizweite 
Serie solcher Stadtbücher über verschiedene (auch kleinere) Schweizer 
Städte. Bisher seien die Bücher Bern 01 und Bern 02, Thun, Basel, Solo-
thurn, Luzern, Aarau sowie Winterthur erschienen. Die Projekte dürften auch 
als Förderung der lokalen Szene einer Stadt angesehen werden, denn was 
sein Verlag mache, sei sensibilisieren, also aufzeigen, was an regionaler 
Kraft, der eigentlichen Kultur, vorhanden sei. Dies erfolge in wertiger Buch-
form, was nicht vergleichbar sei mit einer «Stadtführer-Broschüre» (zum 
Ganzen Beschwerde S. 2 f.; Stellungnahme vom 12.1.2022 Ziff. 3; vgl. auch 
Stellungnahme vom 8.5.2023 Ziff. 5). 

3.7 Der Beschwerdeführer hat den von der Vorinstanz festgestellten 
Sachverhalt zu Recht nicht bestritten (vgl. Beschwerdebeilagen [act. 1C, 
4A]; Beschwerdeantwort Ziff. 2.4.1 f., insb. mit Hinweis auf Vorakten 
Ziff. 3.1-3.3 [in act. 7A] sowie die Website des Beschwerdeführers; s. auch 
vorne E. 3.5). Im vorliegenden Verfahren hat er jedoch zusätzlich zwei Stadt-
bücher eingereicht (… und …), um seinen Standpunkt zu untermauern. 
Deren Cover sind betitelt mit «…» und geben mit den Begriffen «shops – 
gastro – kunst & kultur – little stories» einen groben Hinweis auf den Inhalt. 
In den eingereichten Exemplaren «C.________» und «D.________» 
porträtierte der Beschwerdeführer kleine oder mittelgrosse, lokale Betriebe 
der jeweiligen Stadt (Gastronomiebetriebe, Galerien, Ateliers und Läden). 
Die Porträts nehmen den grössten Teil eines Stadtbuchs ein (in 
«C.________» rund 220 von 328 Seiten [vgl. act. 1D]; zum Ganzen auch 
vorne E. 3.5). Weiter enthalten die Stadtbücher «little stories» zu einzelnen 
Aspekten der Stadtgeschichte, Kulturinstitutionen sowie ausgewählten 
Sehenswürdigkeiten und (Gross-)Anlässen, die im Vergleich zu den Porträts 

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jedoch eine untergeordnete Rolle spielen (in «C.________» 21 «little 
stories» auf insgesamt 30 Seiten). In der vorderen und hinteren Buchklappe 
sind Pläne der Quartiere enthalten, auf welchen die porträtierten Betriebe 
und die mit den «little stories» aufgegriffenen Stätten markiert sind (mittels 
farbig hinterlegter Ziffer und entsprechender Legende). Dabei fällt auf, dass 
auf den Stadtplänen nur jene Strassennahmen abgedruckt wurden, an 
welchen sich die Betriebe und Stätten befinden. Mit Blick darauf und auf die 
übrigen Akten ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach der Hauptfokus 
der Publikationen auf den Geschäftsporträts liege und den Buchprojekten 
den Charakter von Stadtführern verleihe, nicht zu beanstanden. Aufgrund 
des ihr zustehenden Beurteilungsspielraums (vorne E. 3.3) durfte die 
Vorinstanz die grundsätzliche Beitragsberechtigung des Beschwerdeführers 
sodann davon abhängig machen, ob die in den Stadtbüchern enthaltenen 
Texte als literarische Texte im engeren Sinn (fiktionale Texte mit nur 
bedingtem Wirklichkeitsanteil) und die abgedruckten Fotografien als virtuelle 
Kunst (mit künstlerischem Charakter) angesehen werden können (vgl. vorne 
E. 3.5). Die vorinstanzliche Würdigung, wonach die Stadtbücher nicht im 
Sinn von Art. 2 Bst. c KMKV Covid-19 den Kulturbereich betreffen, weil die 
Texte inhaltlich faktische Informationen zu den porträtierten Unternehmen 
enthielten, illustriert durch Fotografien ohne künstlerischen Charakter, 
erscheint nach dem Gesagten ohne Weiteres vertretbar. Dem hält der 
Beschwerdeführer nichts Stichhaltiges entgegen. 

3.8 Die auf der wertenden Konkretisierung der Vorinstanz beruhende, 
hier angefochtene Verfügung ist entgegen dem Beschwerdeführer (vgl. Be-
schwerde sowie Stellungnahmen Beschwerdeführer vom 12.1., 13.3. und 
8.5.2023 jeweilige Ziff. 2) auch unter dem Gesichtswinkel des Rechtsgleich-
heitsgebots (Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Art. 10 
Abs. 1 KV) nicht zu beanstanden: Dieses verlangt, dass Gleiches nach 
Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner 
Ungleichheit ungleich behandelt wird (statt vieler BGE 145 II 206 E. 2.4.1; 
BVR 2018 S. 358 E. 3.2.4). Der aus der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 Abs. 1 
BV; Art. 23 Abs. 1 KV) abgeleitete Grundsatz der Gleichbehandlung der Ge-
werbegenossen schützt seinerseits nur vor Eingriffen des Staates, begrün-
det aber keinen Anspruch auf staatliche Unterstützungsleistungen. Selbst 
wenn nicht alle Konkurrentinnen und Konkurrenten staatliche Beiträge erhal-

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ten, bedeutet dies für sich allein keine Art. 27 Abs. 1 BV bzw. Art. 23 Abs. 1 
KV verletzende Wettbewerbsverfälschung (statt vieler BGE 149 I 146 
[BGer 2D_53/2020 und 2D_25/2021 vom 31.3.2023] nicht publ. E. 4.4; 
VGE 2012/221 vom 21.11.2013 E. 4.1, je mit Hinweisen). Hier kann der Be-
schwerdeführer aus den genannten Bestimmungen schon mangels gleicher 
Produkte bzw. direkter Konkurrenz (vgl. insb. den Handelsregisterauszug 
der E.________ GmbH sowie Beschwerdebeilagen [act. 9A]) nichts zu 
seinen Gunsten ableiten, wie die BKD zutreffend geltend macht (Beschwer-
deantwort Ziff. 2.5; Stellungnahmen BKD vom 10.2. und 24.3.2023 Ziff. 2.1 
bzw. 2.1 und 2.3). Nicht dargetan ist insbesondere, worin die von ihm 
behauptete Vermittlungstätigkeit (vgl. insb. Stellungnahme vom 13.3.2023 
Ziff. 4) bestanden haben könnte. Umgekehrt ist es plausibel und vermag zu 
überzeugen, wenn die BKD ausführt, in der vom Beschwerdeführer zum 
Vergleich herangezogenen Publikation «…» nehme die Vermittlungstätigkeit 
einen «zentralen Stellenwert» ein, werde doch damit (im Gegensatz zu den 
hier interessierenden Publikationen des Beschwerdeführers) «in der Kombi-
nation von Veranstaltungsagenda, umfangreicher redaktioneller Berichter-
stattung (Vorschauen, Hintergrundberichte) sowie als Inserateplattform für 
Kulturschaffende und -veranstaltende eine wichtige Infrastruktur für die Kul-
turbranche» gebildet und «eine kontinuierliche Vermittlungstätigkeit für das 
kulturelle Schaffen» ausgeübt (Stellungnahme vom 10.2.2023 Ziff. 2.1). Ab-
gesehen davon werden nach den überzeugenden und differenzierten Aus-
führungen der BKD (vgl. Stellungnahme vom 24.3.2023 Ziff. 2.1 mit Verwei-
sen) gewisse Produkte des Verlags F.________ AG vom Kulturbereich Li-
teratur erfasst. 

3.9 Zusammengefasst erweist sich der Schluss der Vorinstanz, wonach 
die Stadtbücher nicht im Sinn von Art. 2 Bst. c KMKV Covid-19 den Kultur-
bereich betreffen und damit auch nicht in den Geltungsbereich der Ausfall-
entschädigung fielen, nicht als rechtsfehlerhaft. Damit kann die Frage offen-
bleiben, ob der Beschwerdeführer allenfalls stärker von den Covid-19-
Massnahmen betroffen war als andere Verlage (vgl. Stellungnahme Be-
schwerdeführer vom 13.3.2023 Ziff. 5; Stellungnahme BKD vom 24.3.2023 
Ziff. 2.2). Am vorliegenden Ergebnis vermöchte auch ein persönliches Ge-
spräch nichts zu ändern (vgl. zum entsprechenden Wunsch des Beschwer-
deführers Beschwerde S. 2). Soweit der Beschwerdeführer damit ein «Par-

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teiverhör» oder die Durchführung einer Instruktionsverhandlung zu Ver-
gleichszwecken beantragt, wird der entsprechende Antrag abgewiesen (zur 
antizipierten Beweiswürdigung statt vieler: BGE 147 IV 534 E. 2.5.1, 
144 II 427 E. 3.1.3; BVR 2021 S. 239 E. 5.6, 2015 S. 557 E. 3.8). Die ange-
fochtene Verfügung hält der Rechtskontrolle stand.

4.

4.1 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich 
unbegründet; sie ist abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Das Verwal-
tungsgericht beurteilt solche Rechtsmittel in Zweierbesetzung (Art. 56 Abs. 3 
des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehör-
den und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

4.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat der unterliegende Beschwerde-
führer die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Ersatzfähige Parteikosten sind keine angefallen 
(Art. 108 Abs. 3, Art. 104 Abs. 3 und Art. 2 Abs. 1 Bst. a VRPG).

5.

Nach Art. 83 Bst. k des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde 
an das Bundesgericht unzulässig gegen Entscheide betreffend Subventio-
nen, auf die kein Anspruch besteht. Der strittige Beitrag stellt wohl keine An-
spruchssubvention dar (vorne E. 2.4; ferner BGer 2C_455/2023 vom 
22.3.2024 E. 1.3.1 mit Hinweisen [betreffend Massnahmen im Medienbe-
reich gemäss aArt. 14 Covid-19-Gesetz; AS 2020 S. 3835, 2021 153; in Kraft 
bis 31.12.2021]). Gegen den vorliegenden Entscheid dürfte somit lediglich 
die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offenstehen, weshalb in der Rechts-
mittelbelehrung auf diese verwiesen wird.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26.06.2024, Nr. 100.2022.323U, 
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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf ei-
ne Pauschalgebühr von Fr. 2'000.--, werden dem Beschwerdeführer auf-
erlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'500.-- entnommen. 
Der Restbetrag von Fr. 1'500.-- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt 
der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Beschwerdegegner

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. BGG geführt werden.