# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3abbb813-f8d8-5273-9427-b09ea6e5bd3b
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-15
**Language:** de
**Title:** Rente, Würdigung eines Gutachtens. Invaliditätsbemessung. Rentenausschliessender Invaliditätsgrad.
**Docket/Reference:** IV.2013.00237
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00237.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00237
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin Muraro
Urteil
vom
15. Oktober 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1977 geborene
X.___
(Urk. 7/
2)
reiste am
3
. Oktober 2001
in
die
Schweiz
ein
(Urk. 7/8/2)
und war
ab
2002 b
ei verschiedenen Arbeitgebern in der
Gastronomie tätig (Urk. 7/5/2, 7/11
und
Urk.
7/25
).
Am
19. Oktober 2011 meldete
er
sich
wegen eines Bandscheibe
nvorfalls
bei der
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
zum
B
ezug
von Leistungen der Invaliden
versicherung
an
(Urk.
7/
7).
D
ie
IV-Stelle
klärte die erwerblichen und mediz
ini
schen Verhältnisse ab und veranlasste
unter anderem ein polydisziplinäres Gut
achten der
Y.___
AG
in Bern
, welches am 6. November 2012 erstattet wurde
(Urk. 7/44/1-37).
Gestützt darauf verneinte sie nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(Urk. 7/48-49)
m
it Verfügung vom 8. März 2013
(Urk. 7/58 = Urk.
2
)
einen Anspruch auf eine Invalidenrente
bei einem Invaliditätsgrad von 15 %
.
2.
Dagegen erhob
der
Versicherte
mit Eingabe vom 1
5.
März 2013
Beschwerde
beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
und beantragte sinnge
mäss, die angefochtene
Verfügung
sei
aufzuheben
und
es sei
ihm
eine ganze
Rente der Invalidenversicherung
zuzusprechen
(Urk. 1)
.
Mit
Beschwerde
antwort
vom 29. April 2013
(Urk. 6) schloss
die
IV-Stelle auf Abweisung
der Beschwerde.
Am 30. April 2013 wurde dem Beschwerdeführer das Doppel dieser Eingabe zugestellt (Urk. 8).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen
kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die IV-Stelle
hielt im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen fest,
der
Beschwerdeführer sei aufgrund der Aktenlage in seiner angestammten Tätigkeit
, der Gastronomie
, in welcher er bei voller Arbeitsfähigkeit ein Jahreseinkommen von Fr. 48‘504.55 erzielen könnte, seit dem 28. Juni 2011 zu 100
% arbeitsun
fähig.
In einer seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung
angepassten
Tätigkeit sei er seit dem 17. Januar 2012 zu 100 % arbeitsfähig.
Auszugehen sei vom Lohn für Hilfsarbeiten gemäss
der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (
LSE
)
.
Unter
Berücksichtigung eines unterdurchschnittlichen
Valideneinkommens
und eines einge
schränkten Tätigkeitsspektrums -
leichte wechselbelastende Tätig
keiten bis 10
kg Lastenheben
-
resultiere ein
Invalideneinkommen
von
Fr. 41‘279.80
und damit
eine
Erwerbseinbusse
von
Fr. 7‘224.7
5.
Der
Invalidi
tätsgrad
betrage 15 %, womit kein
Rentenanspruch
bestehe
(Urk. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein,
er könne nicht arbeiten. Sein Gesund
heitszustand verschlechtere sich von Tag zu Tag und die Schmerzen würden immer schlimmer. Selbst eine leichte Tätigkeit sei ihm im Moment nicht zumutbar. Der Beschwerdeführer
verweist dabei
auf
die Einschätzung der
Ver
trauensärztin
seines Krankentaggeldversicherers. Dieser hatte bei Dr. med.
Z.___
, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, besonders Rheumatolo
gie, ein Gutachten
in Auftrag gegeben, welches am 31. August 2012 erstattet wurde
(Urk.
1 und 3/
2
[
=
7/
59
/2-8
]
).
3.
3.1
Das von der IV-Stelle eingeholte pol
ydisziplinäre Gutachten der
Y.___
AG
vom 6. November 2012
beruht auf Untersuchungen in den
Fachgebieten Orthopä
die/Traumatologie, Psychiatrie und Neurologie (Urk. 7/44/1).
Das Gutachten
nannte
folgende Diagnose
mit Einfluss auf
die Arbeitsfähigkeit:
-
Seit Sommer 2011 chronisch anhaltend
es
lumbovertebrales
und
lumbos
p
o
n
dylogenes
Schmerzsyndrom
-
bei
MRI-gesicherte
r
grossvolumige
r
link
sseitige
r
Diskushernie
(Band
scheibenvorfall) L5/S1
und
einer,
in einem Verlaufs-MRI
vom 6. März 2012 beschriebener
,
linksseitiger S1- und
geringgradiger
L5-Wur
zelirritation
-
ohne neuro-orthopädische Klinik, welche mit dem aktuellen
MRI-Befund korrelieren würde.
Sodann
führte
n die
Gutachte
r
folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf:
-
Bewusstseinsnahes Fehlverhalten bei der Untersuchung
-
Chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren
(F45.41)
-
Leichte depressive Episode
(F32.0)
-
Dekompensierte
Platt-Knick-Spreizfüsse – ohne subjektive Beschwerden
-
Anamne
s
tisch Status nach dreimaliger Hämorrhoidaloperation
-
Status nach operativer Entfernung eines kleinen Weichteiltumors
lumbosa
cral
Der orthopädische Gutachter kam zusammenfassend zum Ergebnis, die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden seien mit den
MRI-Abklärungsergeb
nissen
zwar
kompatibel. Aus orthopädisch-
somatischer Sicht falle jedoch eine Widersprüchlichkeit im Befund insofern auf, als dass am linken Bein mit der inzwischen immerhin mehr als einem Jahr anhaltenden Schmerzsymptomatik keinerlei trophische Störungen auszumachen seien.
Ferner sei
die subjektive Mitteilung einer massiven
Ischiasschmerzauslösung
links bei orthopädischen Rotationsprüfungen des linken Hüftgelenkes deutlich kontrovers. Zwischen dem orthopädischen Funktionstest für die linke Hüfte und subjektiv mitgeteilten
Ischiasbeschwerden
am linken Bein könne kein
pathomorphologisches
Korrelat erkannt werden. Aus rein orthopädisch-somatischer Sicht seien
lumboischial
gieforme
Schmerzsyndrome nachvollziehbar, jedoch nicht in der Intensität, wie dies über einen langen Zeitrahmen von ca. 1,5 Jahren vom Beschwerdeführer mitgeteilt werde
(Urk. 7/44/12 ff.)
.
Im Gutachten wurde
sodann
darauf hingewiesen, dass sich die klinisch funktio
nelle Abklärung sowohl orthopädisch als auch neurologisch somatisch ausge
wiesen schwierig gestaltet habe. Aufgrund der massiven Schmerzausweitung und den nicht organischen Pathologien und den Widersprüchen bei den Unter
suchungen sei das wahre Ausmass einer lumbalen
Radikulopathie
nicht zu erfassen
. Die Diagnose der lumbalen
Radi
kulopathie
beruhe eigentlich nur auf den MRI-Abklärungsbefunden. Da eine objektivierbare und korrelierende Klinik für diese MRI-Befunde nicht habe festgestellt werden können, seien die Emp
fehlungen zur körperlichen Belastbarkeit und Arbeitsfähigkeit überwiegend als
präventive Aspekte zu verstehen. Insbesondere sei schlecht nachvollziehbar, dass ein
e
in der Anamnese dokumentierte CT-gesteuerte Nervenwurzelblockade wirkungslos geblieben sei, ein solcher Test gelte schulmedizinisch als sehr aus
sagekräftig. Weder das demonstrative Gangverhalten des Beschwerdeführers noch dessen lautstarke Schmerzbekundung bei der Bewegungsprüfung des lin
ken Hüftgelenkes mit gleichzeitig angewinkeltem Kniegelenk seien
aus orthopä
discher oder neurologischer Sicht nachvollziehbar gewesen
. Die psychiatrische gutachterliche Abklärung habe keine Pathologie von Krankheitswert ergeben
(Urk. 7/44/14 f., vgl. auch Urk. 7/44/23 ff. und 7/44/32 ff.
).
Die Gutacht
er aus allen Fachgebieten hielten
eine leichte und rückenadaptierte Tätigkeit für
den Beschwerdeführer als
zumutbar. Zu meiden seien rein präven
tiv schwere und statisch die Lendenwirbelsäule und die distalen lumbalen Bewegungssegmente bel
astende Tätigkeiten
, wie Arbeiten in Zwangshaltungen (längerfristig vornübergebeugt stehend, kniend, hockend, kauernd), repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf oder das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten über 10 kg
.
Vom 28. Juni 2011 bis zum 16. Januar 2012 sei dem Beschwerdeführer von
Dr.
A.___
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attes
tiert worden. Im orthopädischen Bericht
der Universitätsklinik
B.___
vom 3. Februar 2012 seien gleichlautend mit den aktuellen gutachterlichen
Abklä
rungsbefunden
keinerlei neuromuskuläre Defizite festgestellt worden, weshalb also eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit seit dem 17. Januar 2012 bestehe (Urk. 7/44/15
, 7/44/17 und 7/44/19
).
In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit dem 28. Juni 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/44/16 und 7/44/18).
3.2
Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung vermag das
polydiszipli
näre
Gutachten vom 6. November 2012 zu überzeugen. Es beruht auf so
r
gfältigen und allseitigen Untersuchungen
(Urk. 7/44/9 ff., 7/44/27 f. und 7/44/33 ff.)
, berücksichtigt die geklagten Beschwerde
n
(Urk. 7/44/7
f., 7/44/24 ff. und 7/44/33)
und ist in Kenntnis der relevanten
Vorakten
(Urk. 7/44/4 ff.)
abgegeben worden.
Die Beurteilung ist schlüssig und nach
voll
ziehbar (Urk. 7/44/14 ff.).
Daran ändert auch die Einschätzung von Dr.
Z.___
nichts, welche dem Beschwerdeführer sowohl in seiner bisherigen Tätigkeit als Serviceangestellter als auch in einer anderen leichten Arbeitstätigkeit eine 100%-
ige
Arbeitsunfähigkeit attestiert
e
(Urk. 3/2).
Das Vorliegen einer Diskushernie
(Bandscheibenvorfall) ist
unbestritten und
durch
die am 15. Juli 2011
im
C.___
(Urk. 7/18/11) sowie am 6. März 2012
an der
Uni
versitäts
klinik
B.___
(Urk. 7/44/38) durchgeführten MRI
-Untersuchung
en
der Lendenwirbelsäule
belegt
.
D
ie
Y.___
AG
regte
abweichend vom ursprünglichen Auftrag zur Begutachtung in den Fachbereichen Orthopädie/Traumatologie und Psychiatrie (Urk. 7/39 f.)
zusätzlich eine
neurologische Begutachtung
an
.
Der
damit betraute
Facharzt für Neurologie kam
zum Schluss,
es bestehe keine neurologische Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit. Die
rein sensiblen Veränderungen an der Hinterseite des linken Beines
entsprächen zwar
den Angaben
des Besc
hwerde
führers,
die nicht
dermatombezogene
Verteilung
(z.B. Aussparung des Fusses) beruhe aber
auf keiner organischen Basis
. Die Diagnose beruhe eigentlich nur auf dem MRI-Befund, die CT-gesteuerte Nervenwurzelblockade sei wirkungslos geblieben, und dieser Test sei sehr aussagekräftig. Klinisch seien keine motori
schen Ausfälle nachweisbar, das demonstrative Gangverhalten sei ebenfalls nicht nachvollziehbar. Die sensorischen Veränderungen beruhten einzig auf den Angaben des Beschwerdeführers und liessen sich nicht objektivieren (Urk. 7/44/34 f.).
Diese Einschätzung
steht im Einklang mit jener
des
begutach
tenden
Facharztes für Orthopädie und Traumatologie, welcher eine Wider
sprüchlichkeit im Befund feststellte. Am linken Bein seien trotz der inzwischen mehr als einem Jahr anhaltenden Schmerzsymptomatik keinerlei trophische Störungen auszumachen. Ferner stehe die subjektive Mitteilung einer massiven
Ischiasschmerzauslösung
links bei orthopädischen Rotationsprüfungen des lin
ken Hüftgelenkes deutlich kontrovers. Zwischen dem orthopädischen
Funkti
onstest
für die linke Hüfte und subjektiv mitgeteilten
Ischiasbeschwerden
am linken Bein könne kein
pathomorphologisches
Korrelat erkannt werden (Urk. 7/44/12).
Im Gegensatz zu den vorstehend genannten Fachärzten
erhob
Dr.
Z.___
bloss einen kursorischen neurologischen Befund und stellte
im Wesentlichen auf die Schilderungen des Beschwerdeführers ab, welcher
sich zu diesem Zeitpunkt
bereits
seit mehr als einem halben Jahr
trotz
beklagten
starke
n
Schmerzen
nicht mehr in spezialärztliche Behandlung begeben hatte (
Urk. 3/2 S. 6
und Urk. 7/44/152
).
Weiter
setzte sich
Dr.
Z.___
nicht
mit
einer möglichen
soma
toformen
Schmerzstörung
und dem demonstrativen Schmerzverhalten
des Beschwerdeführers auseinander. Eine solche Auseinandersetzung drängte sich
aber
auf,
nicht zuletzt
n
achdem der Hausarzt des Beschwerdeführers,
Dr.
med.
D.___
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin (Hausarzt, Urk. 7/21
und 7/44/152),
in seine
m Arztbericht vom 2. April 2012
nebst einer Diskushernie L4/S1 mit
Lumboischialgie
(Verlauf
exazerbier
t
)
auch
eine
somatoforme
Schmerzstörung und eine generalisierte
Fibromy
a
lgie
symptomatik
sowie einen Status nach Folter in
G.___
diagnostiziert hatte
(Urk. 7/33/1 ff.)
. Der
begut
achtende
Facharzt für Psychiatrie
ging
im polydisziplinären Gutachten
auf
die
sen
Themenkomplex
ein
und
k
am
nach eingehender Anamnese zum Schluss, eine
Traumafolgestörung
aufgrund der früheren Foltererfahrung in
G.___
lasse sich auf psychiatrischem Fachgebiet nicht ausweisen. Im Zuge der vor
herrschenden, in den Vordergrund gerückten Schmerzsymptomatik sei aus psy
chiatrischer Sicht jedoch unverkennbar, dass psychologische Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Schmerzsymptomatik sowie der Schmerzverarbeitung eine nicht unerhebliche Rolle spielten. Psychosoziale Belastungen und Konflikte seien unverkennbar. Es bestehe eine vermehrt nach innen gerichtete Selbstwahrnehmung mit daraus resultierend verstärkter Schmerz- und Beschwerdeempfindung sowie einer Neigung zur
Selbstlimitie
rung
. Eine Relevanz für die Arbeitsfähigkeit resultiere aus der Symptomatik aus psychiatrischer Optik jedoch nicht (Urk. 7/44/26 ff.).
Das psychiatrische
Teilgut
achten
fügt sich somit stimmig in das polydisziplinäre Gesamtgutachten ein
. Die Erkenntnisse hinsichtlich des Vorliegens einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren passen ausserdem zur Einschätzung des Hausarztes des Beschwerdeführers,
Dr.
D.___
. Dieser behandelt den Beschwerdeführer
, welcher nebenbei bemerkt gut Deutsch spricht und sich bei den Untersuchungen ausreichend verständigen konnte (Urk. 7/44/3 und 7/44/27),
bereits seit 2002 (
Urk. 7/21)
.
3.3
Gestützt auf das beweiskräftige polydi
sziplinäre Gutachten steht
daher
mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass dem
Beschwerdeführer
seit dem 17. Januar 2012
eine der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepasste Tätigkeit
mit einem Pensum von 100 %
zumutbar ist
.
4.
4.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
4.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validenein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkom
mensentwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah
rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge
setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse, beschränkte
Anstel
lungsmöglichkeiten
wegen
Saisonnierstatus
) ein deutlich unterdurchschnittli
ches Einkommen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbemessung nach
Art.
16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommensniveau begnügen wollte (BGE 125 V 146 E. 5c/
bb
mit Hinweisen). Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzu
führenden Lohneinbussen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden
Ver
gleichseinkommen
gleichmässig zu berück
sichtigen sind (BGE 129 V 222
E.
4.4). Diese Parallelisierung der Einkommen kann praxisgemäss entweder auf Seiten des
Valideneinkommens
durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens oder durch Abstellen auf die statistischen Werte (vgl. SVR 2008 IV Nr. 2 S. 3, I 697/05 und Urteil des Bundesgerichts I 750/04 vom
5.
April 2006 E. 5.5) oder aber auf Seiten des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wertes (vgl. Urteil des Bun
desgerichts U 454/05 vom
6.
September 2006 E. 6.3.3 mit Hinweisen) erfolgen (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
Fehlen aussagekräftige konkrete Anhaltspunkte im Hinblick auf den letzten vor Eintritt der
Gesundheitsschädi
gung
erzielten Lohn, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte zurückzugrei
fen. In den
Tabellen
werten der LSE schlägt sich nieder, was eine Person mit gleichen beruflichen Voraussetzungen wie der Ver
sicherte verdienen könnte. Auf sie darf jedoch im Rahmen der
Invaliditätsbe
messung
nur unter Mitberücksichtigung der für die
Entlöhnung
im Einzelfall relevanten persönli
chen und beruflichen Faktoren abgestellt werden (zum Gan
zen Urteil des Bun
desgerichts 9C_266/2008 vom 28. August 2008 E. 3.1 und 3.2 mit diversen Hinweisen).
4.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt,
dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha
t die Beschwerdeinstanz
den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (
vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E
.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
5.
5.1
Der Beschwerdeführer
, welcher nach eigenen
Angaben in der Schweiz stets in der Gastronomie
tätig (Urk. 7/44/8) war,
war ab dem 12. Mai 2011
bis zum Bandscheibenvorfall
in einem Teilzeitarbeitsverhältnis (0-17 Stunden pro Woche) bei
E.___
tätig
(Urk. 7/25/2) und erzielte einen
Stunden
lohn von Fr. 18.68 (exkl
. Ferien- und Feiertagsentschädigung). Ausserdem
war
er
teilweise gleichzeitig, das heisst
von Juni bis Juli 2011
,
als Servicemitarbeiter mit einem Arbeitspensum von 70-80 % und einem Stundenlohn von etwa Fr. 24
.–
im Restaurant
F.___,
tätig
. Diese Stelle kündigte er
aber
nach eigenen
Angaben
(Urk.
7/5/2, 7/7/
5,
7/44/8
).
Aus dem IK
-Auszug
des
Beschwerdeführers (Urk. 7/11
)
geht hervor, dass er bereits in früheren Jahren
meist gleichzeitig bei verschiedenen Arbeitgebern tätig war und sehr unter
schiedliche Einkommen erzielte
(2010 Fr. 47‘000.--, 2009 Fr. 21‘770.--, 2008 Fr. 28‘708.--
,
2007 Fr. 32‘101.--, 2006 Fr. 43‘197.--, 2005 Fr. 22‘339.--, 2004 Fr. 39‘137.--, 2003 Fr. 25‘569.--),
was
auch
mit wechselnden
Pensen
ei
nherge
hen musste
. Es ist deshalb nicht zu beanstanden,
dass die Beschwerdeg
egnerin das
Valideneinkommen
des Beschwerdeführers
gestützt
auf die
Tabellenlöhne
der Schweizerische
n
Lohnstrukturerhebung (LSE)
ermittelt
e.
G
emäss LSE
2010
ist
von einem mon
atlichen E
inkommen
von männlichen Hilfs
kräften
in der Gastronomie
von Fr.
3‘895
.-- auszugehen (LSE 2010, S.
2
7
, Tabelle TA1
,
Wirtschaftsabteilung
56
,
Anforderungsn
iveau 4
).
Unter
Berück
sichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit
in der Gastronomie
branche
von 42,4
Stunden pro Woche
im Jahr 2012
(Die Volkswirtschaft, 4-2014, Tabelle B
9.2
, I
) ergibt sich ein Jahreseinkommen von
Fr.
49‘544.--
(Fr. 3‘
895
.–
: 40 x
42,4
x
1
2), welches an die
Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012
an
zu
passen ist
(Indexstand 2150 [2010] auf 2188 [2012], vgl. die Volkswirtschaft
4-2014 S. 91, Tabelle B 10.3)
.
Es resultiert
somit
ein
Valideneinkommen
von
Fr
.
50‘420.--
, welches sich
neben
bei bemerkt
in der Grössenordnung des vom Beschwerdeführer
im Jahr 2010
tatsächlich
erzielten Einkommens bewegt
.
5.2
Der Beschwerdeführer ist
gemäss polydisziplinärem Gutachten
seit dem 17. Januar 2012 wieder zu 100 % arbeitsfähig, jedoch
lediglich
in einer seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung
angepassten
Tätigk
eit (vgl. die vorstehende Ziff.
3.1)
.
Der Beschwerdeführer verfügt nach eigenen Angaben über keine Aus
bildung. Er besuchte in
G.___
nach der obligatorischen Primar- und Sekun
darschule zwei Jahre das College und verliess dieses ohne Abschluss (Urk. 7/44/26).
Zur Bemessung des Invalideneinkommens
ist
mit der
IV-Stelle auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert)
,
Anforderungsniveau 4,
abzustellen und somit
von einem mona
tlichen Einkommen von Fr. 4‘901.--
auszugehen
(LSE 2010, S. 26
, Tabelle TA1
, TOTAL, Niveau 4
)
, welches unter Berücksichti
gung der
durchschnittlichen Arbeitszeit
im Jahr 2012 von 41,7 Stunden pro Woche
(Die Volkswirtschaft, 4-2014, Tabelle B 9.2
, A-S
)
sowie der
Nominal
lohnentwicklung
bis ins Jahr 2012 auf
ein Jah
reseinkommen hochzurechnen ist.
Es
resultiert ein
Jahres
einkommen von Fr.
62‘395.--
(Fr. 4‘901.
-- :
40 x 41,7 x 12
: 2150 x
2188). Der von der IV-Stelle vorgenommene leidensbedingte Abzug von 20 % ist wohlwollend, aber
im Rahmen der Ermessensausübung
der
IV-Stelle
nicht zu beanstanden
, da
d
er Beschwerdeführer
aufgrund eines einge
schränkten Tätigkeitsspektrums
auf dem Arbeitsmarkt gegenüber einem gesun
den Arbeitnehmer lohnmässig benachteiligt
ist
.
Allerdings ist ein Abzug wegen unterdurchschnittlichen
Valideneinkommens
,  wie ihn die IV-Stelle vornahm, im vorliegenden Fall unzulässig.
Bei versicher
ten Personen, die nach Eintritt eines Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, ist
praxis
gemäss
vom Totalwert im niedrigsten (und am schlechtesten bezahlten)
Anfor
derungsniveau
4 auszugehen. Davon abzuweichen besteht beispielweise Anlass, wenn - was hier nicht zutrifft - der Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfä
higkeit enge Grenzen gesetzt sind, etwa wenn alle produktionsnahen Tätigkei
ten
ausser
Betracht fallen (RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347, Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 240/99 vom
7.
August 2001 E. 3c/cc). Auch in solchen Fällen kann die versicherte Person aber nicht auf der Anwen
dung von Lohnansätzen aus einem bestimmten Niedriglohnsektor (z.B.
Gastge
werbe
) bestehen, wenn ihr weiterhin normal
entlöhnte
Hilfsarbeiten zumutbar sind. Die Schadenminderungspflicht wirkt sich auch in diesem Punkt aus (vgl. zum Ganzen: Meyer, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 2010, S. 313 f.). Die gesundheitlichen Einschränkungen und die fehlende Ausbildung sind kein Grund, von der Regel abzuweichen, zumal für Tätigkeiten im
Anfor
derungsniveau
4
definitionsgemäss
eine besondere Bildung
nicht
vorausgesetzt wird (vgl. Urteil des Bun
desgerichts 9C_633/2013 vom 23.
Oktober 2013 E. 4.2 sowie E. 4.2.4 nachfolgend).
Das Invalideneinko
mmen beträgt somit Fr. 49‘916.-- (Fr. 62‘395.--
x 80 %).
5.3
Bei einem
V
ergleich des
Valideneinkommens
von
Fr. 50‘420.--
mit dem
Inva
liden
einkommen
von Fr. 49‘916.-- ist eine
Erwerbseinbusse
von lediglich Fr. 504
.–
auszumachen
, was einem Invaliditätsgrad von 1 % entspricht
. Damit ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.
--
festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstMuraro