# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 43b99778-bb37-5426-a59d-7885e356171c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-05-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 16.05.2022 S 2020 137
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-137_2022-05-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiberin: MLaw Jeannine Suter

U R T E I L  vom 16. Mai 2022 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA Dr. iur. B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Rente)

S 2020 137

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Urteil S 2020 137

A. Der 1971 geborene A.________ war als Hilfsschlosser erwerbstätig, als er am 
2. Oktober 2014 als Velofahrer von einem Personenwagen angefahren wurde und zu 
Boden stürzte. Dabei erlitt er verschiedene Kontusionen an der rechten Körperseite (vgl. 
Austrittsbericht C.________ vom 6. Oktober 2014, IV-act. 9 S. 75 f.) und wurde 
arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Unfallschein UVG, IV-act. 9 S. 53). Die Schweizerische 
Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche zunächst ihre Leistungen erbracht hatte, stellte 
diese per 31. Oktober 2015 mangels Adäquanz der verbleibenden Einschränkungen ein 
(Verfügung vom 16. Oktober 2015, IV-act. 22 S. 8 f.; Einspracheentscheid vom 
16. Februar 2016, IV-act. 76 S. 277 ff.; bestätigt vom Verwaltungsgericht des Kantons Zug 
mit VGer ZG S 2016 56 vom 13. Oktober 2016). 

Inzwischen hatte sich A.________ am 7. März 2015 unter Hinweis auf Kopf- und 
Rückenschmerzen bei der IV-Stelle des Kantons Zug (nachfolgend: IV-Stelle) zum 
Leistungsbezug angemeldet (IV-act. 1). Daraufhin zog die Verwaltung zunächst Auskünfte 
der behandelnden Ärzte sowie die Unfallakten bei. Sodann beauftragte sie die MEDAS 
D.________ mit einer polydisziplinären Abklärung (Allgemeine Innere Medizin/Neuro-
logie/Neuropsychologie/Psychiatrie und Psychotherapie/Rheumatologie). Am 9. Juni 2017 
erstattete diese ihr Gutachten (IV-act. 82). Auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen 
Dienstes (RAD) gab die IV-Stelle eine rheumatologische Nachbegutachtung in Auftrag (IV-
act. 101). Dagegen wehrte sich der Versicherte, worauf die Verwaltung am 6. März 2018 
eine entsprechende Verfügung erliess (IV-act. 107). Gegen diese Zwischenverfügung 
erhob A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Mit Urteil S 2018 50 vom 23. Mai 
2019 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde mit der Begründung gut, der 
rheumatologische Teil des D.________-Gutachtens vom 9. Juni 2017 präsentiere gewisse 
Unstimmigkeiten, die dessen Beweiswert schmälern würden. Allerdings erscheine das 
polydisziplinäre Gutachten insgesamt nicht als derart mangelhaft, dass es mittels gezielter 
Rückfragen an den mitwirkenden Rheumatologen nicht beweiswertig werden könne. Vor 
einer allfälligen erneuten Anordnung einer Begutachtung habe die IV-Stelle dem 
rheumatologischen Gutachter der D.________ die Möglichkeit zur Stellungnahme bzw. 
Verbesserung des Gutachtens einzuräumen (VGer ZG S 2018 50 vom 23. Mai 2019 E. 5.4 
f.). Am 23. Dezember 2019 beantwortete der rheumatologische Gutachter der D.________ 
die Rückfragen der IV-Stelle und die Ergänzungsfragen des Rechtsvertreters des 
Versicherten (IV-act. 135). Am 15. Juni 2020 nahm der RAD zu den Antworten des 
D.________-Gutachters Stellung (IV-act. 142). 

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Urteil S 2020 137

Mit Vorbescheid vom 1. Juli 2020 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Zusprache 
einer halben Rente ab 1. April 2017 in Aussicht (IV-act. 144). Damit zeigte sich der 
Versicherte nicht einverstanden (IV-act. 146, 149). Am 30. September 2020 verfügte die 
IV-Stelle wie vorbeschieden (IV-act. 151 i.V.m. 153 = BF-act. 1). Begründend führte sie im 
Wesentlichen aus, dass A.________ seit 2. Oktober 2014 (Beginn der einjährigen 
Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Die bisherige Tätigkeit als 
Hilfsschlosser sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Gestützt auf die Beurteilung des 
RAD liege bei Ablauf der einjährigen Wartezeit in einer angepassten Tätigkeit eine 
vollumfängliche Arbeitsfähigkeit vor. Der Einkommensvergleich ergebe einen 
Invaliditätsgrad von 12 % (unter Berücksichtigung eines behinderungsbedingten Abzugs 
von 5 %). Ab April 2017 bestehe gestützt auf die rheumatologische Begutachtung in einer 
angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Aus dem Einkommensvergleich 
resultiere ein Invaliditätsgrad von 58 % (unter Berücksichtigung eines 
behinderungsbedingten Abzugs von 5 %). 

B. Dagegen liess A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 9. Oktober 2020 
Beschwerde erheben und folgende Rechtsbegehren stellen (act. 1):

1. Es sei die Verfügung vom 30. September 2020 aufzuheben.

2. Es sei dem Beschwerdeführer eine ganze Rente vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 

und eine Dreiviertelsrente ab 1. Juli 2016 mit Verzugszinsen zu gewähren. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der IV-Stelle. 

In der Hauptsache liess er geltend machen, die IV-Stelle habe den Invaliditätsgrad 
bundesrechtswidrig festgesetzt, weil sie den Rentenbeginn nicht auf den 1. Oktober 2015, 
sondern auf den 1. April 2017 festgelegt habe. Im Weiteren sei sie von einem zu tiefen 
Valideneinkommen und einem zu hohen Invalideneinkommen ausgegangen. Der 
gewährte sog. Leidensabzug von lediglich 5 % sei zudem viel zu tief.

C. Am 15. Oktober 2020 bezahlte der Beschwerdeführer den von ihm verlangten 
Kostenvorschuss von Fr. 800.– innert Frist (act. 3). 

D. Mit Vernehmlassung vom 17. November 2020 beantragte die IV-Stelle 
(nachfolgend auch: Beschwerdegegnerin) die vollumfängliche Abweisung der 
Beschwerde. Sie führte im Wesentlichen aus, betreffend den Rentenbeginn verkenne der 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, dass der Versicherte bei Ablauf des Wartejahres 

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Urteil S 2020 137

eben (noch) nicht zu mind. 40 % invalid gewesen sei. Eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % für 
eine leidensangepasste Tätigkeit sei erstmals vom Rheumatologen im Teilgutachten vom 
16. Oktober 2017 attestiert worden. Die Begutachtung sei im April 2017 erfolgt, weshalb 
der Rentenbeginn auf den 1. April 2017 festgelegt worden sei. Das Valideneinkommen sei 
gestützt auf die Angaben im Arbeitgeberbericht vom 31. März 2015 korrekt beziffert und im 
Einkommensvergleich aufgenommen worden. Auch das Invalideneinkommen sei 
bundesrechtskonform festgesetzt worden. Es sei fraglich, ob überhaupt ein zusätzlicher 
Leidensabzug vorzunehmen sei. Ein Abzug von mehr als 5 % sei aber keinesfalls 
gerechtfertigt. Gemäss dem RAD seien die Rückfragen vom rheumatologischen Gutachter 
nur sehr rudimentär beantwortet worden und die Einschätzung bezüglich der 
Inkonsistenzen bzw. der Aggravation hätte nicht zu überzeugen vermocht. Der juristische 
Dienst der IV-Stelle habe dies ähnlich gesehen, sich aber zugunsten des Versicherten und 
einer nicht noch weiter verzögerten Entscheidfindung entschlossen, auf das Gutachten 
abzustellen (act. 5).

E. Mit Eingabe vom 22. Juli 2021 reichte der Rechtsvertreter des Versicherten seine 
Honorarnote zu den Akten (act. 7). 

F. In der Folge gingen beim Gericht keine Eingaben mehr ein. Auf die weiteren 
Ausführungen in den Rechtsschriften wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen. 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten, geänderten 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. Am 1. Januar 2022 ist 
weiter das revidierte Bundesgesetz über die Invalidenversicherung in Kraft getreten (IVG; 
SR 831.20; Weiterentwicklung der IV, Änderung vom 19. Juni 2020). Das 
Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis 
zum Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt ab; in 
zeitlicher Hinsicht sind, vorbehältlich abweichender Übergangsbestimmungen, diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

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Tatbestandes Geltung hatten (vgl. etwa BGE 147 V 278 E. 2.1; 144 II 326 E. 2.1.1; 131 V 
9 E. 1; 129 V 354 E. 1, je mit Hinweisen).  

Die hier angefochtene Verfügung erging am 30. September 2020; die zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 9. Oktober 2020 der Post übergeben. Anwendbar sind demnach 
die bis zum 31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG, des IVG sowie der 
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201); diese werden nachfolgend 
denn auch in dieser Fassung zitiert. Etwas anderes ergibt sich hier auch nicht aus Art. 82a 
ATSG (Übergangsbestimmung zur Änderung vom 21. Juni 2019), der vorsieht, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt.

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG i.V.m. § 77 Abs. 1 des Gesetzes über 
den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des 
Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche 
Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 
Abs. 1 lit. a IVG – Ort der verfügenden IV-Stelle – gegeben. 

Die angefochtene Verfügung datiert vom 30. September 2020 und ist dem 
Beschwerdeführer frühestens am 1. Oktober 2020 zugegangen. Mit der am 9. Oktober 
2020 der Schweizerischen Post übergebenen Beschwerdeschrift ist die 30-tägige Frist 
gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat 
direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift genügt den übrigen 
formellen Anforderungen (Art. 61 lit. b ATSG; § 44 VRG), weshalb auf die Beschwerde 
einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

3. Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 

4.
4.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die 
ihre Erwerbstätigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 
können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

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mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Bei einer Invalidität 
von 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, ab 50 % auf eine halbe, ab 60 % auf 
eine Dreiviertels- und ab 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

4.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es 
verlässlicher medizinischer Entscheidgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Es gilt das 
Prinzip der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG; BGer 8C_260/2011 vom 25. Juli 
2011 E. 5.2). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1).

4.3 Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den 
Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte darf 
Beweiswert zuerkannt werden, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4; BGer 9C_18/2019 vom 14. Juni 2019 
E. 2.2 mit Hinweisen). Ein Administrativgutachten ist denn auch nicht stets dann in Frage 
zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn behandelnde Ärzte zu 
einem anderen Ergebnis gelangen; vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine 
abweichende Beurteilung aufdrängt, weil sie wichtige Aspekte benennen, die im Rahmen 
der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (BGer 8C_737/2019 vom 
19. Juli 2020 E. 5.1.4).

4.4 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung liegt regelmässig keine versicherte 
Gesundheitsschädigung vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder 
einer ähnlichen Erscheinung beruht. Besteht im Einzelfall Klarheit darüber, dass solche 
Ausschlussgründe die Annahme einer Gesundheitsbeeinträchtigung verbieten, so besteht 
von vornherein keine Grundlage für eine Invalidenrente (BGE 141 V 281 E. 2.2.1 f. mit 
Hinweis auf Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG; vgl. auch BGer 9C_899/2014 vom 29. Juni 
2015 E. 4.2.4). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn: eine erhebliche 
Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder 
der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung 
jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen 

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wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; 
schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch 
weitgehend intakt ist (EVG I 578/04 vom 28. Dezember 2004 E. 2.1). Nicht per se auf 
Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin. Besteht im Einzelfall Klarheit 
darüber, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte auf eine 
Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden 
Verhaltens klar überschritten sind, ohne dass das aggravatorische Verhalten auf eine 
verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen wäre, fällt eine 
versicherte Gesundheitsschädigung ausser Betracht und ein Rentenanspruch ist 
ausgeschlossen (BGer 8C_438/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 6). Soweit die betreffenden 
Anzeichen neben einer ausgewiesenen verselbstständigten Gesundheitsschädigung 
auftreten, sind deren Auswirkungen derweil im Umfang der Aggravation zu bereinigen 
(BGE 127 V 294 E. 5a; BGer 8C_825/2018 vom 6. März 2019 E. 6.2).

5. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:

5.1 Die Experten der D.________ stellten im Gutachten vom 9. Juni 2017 folgende 
Diagnosen (IV-act. 82 S. 17):

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

1. CRPS I (Complex Regional Pain Syndrome, Typ I) in Teilremission bei

- Status nach Velounfall mit multiplen Kontusionen, 2. Oktober 2014

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

1. Migräne ohne Aura

2. Übergewicht an der Grenze zur Adipositas (BMI 30.0 kg/m2)

3. Hiatushernie mit Refluxbeschwerden

4. Colon irritabile

5. Fasciitis plantaris links bei

- Fehlbelastung

Weiter führten die Gutachter aus, im Anschluss an einen Fahrradunfall habe sich 
anhaltend bis heute eine ausgeprägte, zunehmende schmerzhafte 
Bewegungseinschränkung der rechten Körperseite gezeigt. Der Versicherte berichte 
aktuell, dass auf der gesamten rechten Körperseite eine Gefühlsminderung bestehe und 
die rechte Seite extrem schmerzhaft sei (IV-act. 82 S. 18).

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Anlässlich der rheumatologischen klinischen Untersuchung bei Dr. med. E.________, 
FMH Rheumatologie sowie FMH Allgemeine Innere Medizin, seien eine 
Temperaturdifferenz und eine diskrete Lividität der rechten Hand festgestellt worden. Bei 
der Beobachtung im Untersuchungsrahmen erscheine die Präsentation der Symptomatik 
zwar etwas pathetisch, aber die Behinderung werde beim Sitzen, bei Bewegung sowie 
beim Gehen und Entkleiden konsistent beobachtet. Der Versicherte sei objektiv im 
Gebrauch der rechten dominanten Hand erheblich beeinträchtigt. Der erhebliche 
Schweregrad des Leidens sei durch Befunde belegt, die zwar erst im Verlauf manifest 
geworden, dann aber wiederholt beschrieben und schliesslich selbst erhoben worden 
seien. Die radiologische Abklärung der rechten Schulter sei acht Wochen nach dem Unfall 
erfolgt. Die Symptomatik habe persistiert und sei zunächst diagnostisch offen geblieben. 
Befunde der neurovegetativen Dysregulation rechts seien schliesslich im Bericht der 
psychosomatischen Medizin des Spitals F.________ vor einem Jahr protokolliert worden. 
In diesem ausführlichen Bericht sei insbesondere die Konsistenz der Einschränkungen 
durch die Beobachtung der objektiven Leistungseinschränkung bei den 
Rehabilitationsbemühungen trotz guter Motivation dargestellt worden. 
Differentialdiagnostisch seien im Verlauf eine ossäre oder Weichteilverletzung am 
betroffenen Arm mittels Bildgebung ausgeschlossen worden und es hätten sich nie 
Hinweise auf eine entzündliche oder artifizielle Veränderung ergeben. Die Diagnose des 
CRPS basiere auf der Anamnese und den Befunden. Die Arbeitsfähigkeit als Schlosser 
sei aufgehoben. In einer Verweistätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (IV-
act. 82 S. 18).

Der psychiatrische Konsiliararzt, Dr. med. G.________, Facharzt Psychiatrie und 
Psychotherapie sowie Facharzt Neurologie, berichtete, dass der Versicherte im Jahr 2014 
aus völliger Gesundheit heraus einen Fahrradunfall erlitten habe, den er neurotisch 
fehlverarbeitet habe. Gleiches gelte für die nachfolgende rehabilitative Behandlung. Der 
Versicherte habe ein höchst auffälliges Antwortverhalten gezeigt, das sich auch in einem 
spezifischen Beschwerdevalidierungsverfahren widerspiegelt habe. Eine psychiatrische 
Diagnose, insbesondere eine posttraumatische Belastungsstörung, habe nicht 
diagnostiziert werden können. Das Störungsbild des Versicherten erkläre sich aus 
psychiatrischer Sicht nicht. Es liege keine psychiatrische Erkrankung vor (IV-act. 82 S. 18).

Die Neuropsychologin, Dr. phil. H.________, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, 
kam zum Ergebnis, dass im Vergleich der aktuellen Anamnese zu diversen Akten und 

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innerhalb diverser Akten Diskrepanzen in den subjektiven Angaben des Versicherten zu 
seiner schulischen Laufbahn auffielen. Die Untersuchung habe sich von Beginn an 
schwierig gestaltet, da es aufgrund des allgemeinen Verhaltens des Versicherten nicht 
möglich gewesen sei, ein standardisiertes und neutrales Vorgehen in Anamnese und Test-
untersuchung anzuwenden, wie dies in einer diagnostischen neuropsychologischen 
Untersuchung und insbesondere in einem Gutachten üblich sei. Das Verhalten sei hoch 
diskrepant zur neuropsychologischen Erstuntersuchung. Im Gegensatz zu seinen 
Äusserungen habe der Beschwerdeführer die rechte Hand spontan eingesetzt, im Verlauf 
auch schnell und koordinativ gezielt. Es ergebe sich aus der neuropsychologischen 
Testung die Evidenz einer mindestens wahrscheinlich kognitiven Antwortverzerrung. Im 
kognitiven Bereich könnten keine Auswirkungen auf die bisherige Tätigkeit als 
Hilfsschlosser beschrieben werden. Bezüglich Ressourcen sei der Versicherte in der Lage, 
genügend schnelle Reaktionszeiten in der intrinsischen Alertness, eine inhaltliche korrekte 
visuelle Wahrnehmung und räumlich-konstruktive Leistung sowie auch genügend Sprach-, 
Rechen- und sprachliche Abstraktionsleistungen zu zeigen (IV-act. 82 S. 18 f.).

Aus internistischer Sicht bestünden gemäss Dr. med. I.________, FMH Allgemeine Innere 
Medizin, keine eindeutigen Gründe zur Verminderung der Arbeitsfähigkeit. Die 
Beschwerden seien fast ausschliesslich durch das Schmerzsyndrom ausgelöst und damit 
ausserhalb einer therapeutischen Einwirkung durch den Internisten. Der Versicherte 
betone die Schmerzen der rechten Körperhälfte auffällig beim sich Entkleiden, bei den 
Bewegungen und in der Untersuchung. Die Symptome seien nicht voll nachvollziehbar (IV-
act. 82 S. 19).

Gemäss Dr. med. J.________, Fachärztin Neurologie, bestünden keine objektivierbaren 
neurologischen Ausfälle. Des Weiteren fänden sich in den Akten auch keine 
objektivierbaren Auffälligkeiten bei der neurologischen Diagnostik. Es fänden sich keine 
Hinweise für eine neurologische Erkrankung. Das Verhalten während der 
Untersuchungssituation spreche für Aggravation (IV-act. 82 S. 19).

Laut Gutachten standen im Zentrum der Abklärung die therapieresistenten, ausgeprägten 
Schmerzen der rechten Körperseite. Anhand der Vorbefunde lägen zwei kontroverse 
Einschätzungen vor. Die Einschätzungen seien anfänglich von einer Anpassungsstörung 
mit Somatisierungstendenz als Ursache der Beschwerden ausgegangen. Diese habe 
durch die aktuelle Begutachtung nicht mehr festgestellt werden können. In einem Bericht 
der psychosomatischen Klinik (Austrittsbericht F.________ vom 4. Juli 2016, IV-act. 59 

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S. 4 ff.) sei erstmals die Diagnose eines CRPS gestellt worden. Die Budapest-Kriterien 
seien als erfüllt angesehen worden. Aufgrund der aktuellen Begutachtung werde im 
Konsens das CRPS in der Symptomatik als führend angesehen (siehe rheumatologisches 
Gutachten). Aufgrund der Beobachtung während der internistischen, neurologischen und 
psychiatrischen Begutachtung, insbesondere neuropsychologischen Begutachtung, lägen 
zusätzlich auch Hinweise einer Aggravation vor. Eine angepasste Tätigkeit zu 50 % 
erscheine deshalb, abzüglich der Aggravation, als plausibel. Zum Belastungs- und 
Ressourcenprofil kamen die Gutachter im polydisziplinären Konsens zum Schluss, dass 
dem Versicherten nur eine körperlich leichte Tätigkeit, die vorwiegend mit der linken Hand 
verrichtet werden könne, zumutbar sei. Zur Verhinderung einer Schmerzexazerbation bei 
kumulativer Belastung seien vermehrte Pausen einzuberechnen. Gestützt auf die zur 
Verfügung stehende Dokumentation bestehe die Arbeitsfähigkeit im heutigen Ausmass 
seit dem psychosomatischen Bericht vom Juli 2016 (IV-act. 82 S. 19 f.). 

Weiter gaben die Gutachter an, alle Funktionseinschränkungen seien auf die Gesundheits-
schädigung zurückzuführen. Es liege einerseits ein gesichertes CRPS I zu Grunde. Bei 
der Beobachtung im Untersuchungsrahmen erscheine die Präsentation der Symptomatik 
pathetisch und nicht in vollem Umfang nachvollziehbar. Der Versicherte zeige hier ein 
höchst auffälliges Antwortverhalten, was sich auch im spezifischen 
Beschwerdevalidierungsverfahren widerspiegelt habe. Es ergebe sich aus der 
neuropsychologischen Testung die Evidenz einer mindestens wahrscheinlich kognitiven 
Antwortverzerrung. Zusammenfassend lägen sowohl ein CRPS I, als auch eine 
Aggravation vor. Eine zusätzliche psychiatrische Ursache bestehe nicht. Die autonomen 
Veränderungen im Rahmen einer Dystrophie nähmen nach über einem Jahr dauernder 
Erkrankung tendenziell zu. Obwohl im Vergleich zum Beginn der Erkrankung eine 
Zunahme der dystrophischen Veränderungen eingetreten sei, erscheine, abzüglich der 
Aggravation, eine angepasste Tätigkeit zu 50 % als plausibel. Die prämorbide 
Persönlichkeit des Versicherten scheine unauffällig gewesen zu sein. Hinweise auf eine 
Persönlichkeitsakzentuierung oder gar -störung fänden sich nicht. Der Versicherte habe 
ein hohes Funktionsniveau gehabt und sei über viele Jahre nutzbringend beruflich tätig 
gewesen (IV-act. 82 S. 21 f.). 

Im Rahmen der Beurteilung der Konsistenz stellten die Gutachter fest, dass sich in der 
neuropsychologischen Begutachtung bezüglich des Verhaltens während der Anamnese 
und der Testuntersuchung im Vergleich zum vorbeschriebenen Verhalten während der 
testpsychologischen Untersuchung im April 2015 Diskrepanzen ergeben hätten. Neuro-

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psychologisch könne eine kognitive Antwortverzerrung nicht sicher ausgeschlossen 
werden. Es zeigten sich unauffällige Leistungen in der visuellen und räumlichen 
Wahrnehmung, in den Reaktionszeiten der intrinsischen Alertness, in der Durchführung 
der schriftlichen Subtraktion, im Benennen von Farben und Bildern, im sprachlichen 
Abstraktionsvermögen und im Abzeichnen eines Würfels. Weiter zeigten sich leichte bis 
mittelschwere Leistungseinbussen in der extrinsischen Alertness, im Uhrentest, im 
schriftlichen Rechnen einer Addition, im Nachsprechen von Sätzen, im auditiven 
Sprachverständnis und in der lexikalischen Wortflüssigkeit. Schwere bis schwerste 
Leistungseinbussen zeigten sich in allen Gedächtnisbereichen, in der semantischen 
Wortflüssigkeit und in der visuomotorischen Verarbeitungsgeschwindigkeit. Eine Erklärung 
für diese Diskrepanzen sowohl zwischen den zwei neuropsychologischen Begutachtungen 
als auch innerhalb der gleichen kognitiven Funktionsbereiche sei nach den aktuellen 
Ergebnissen der Begutachtung die Zunahme des CRPS seit 2016 und damit die Zunahme 
der chronischen Schmerzen. Die chronischen Schmerzen erklärten die Schwankungen 
während der Testung. Eine zusätzliche psychiatrische oder neurologische Ursache könne 
mangels psychiatrischer Krankheiten oder fokalneurologischer zentraler Defizite 
ausgeschlossen werden (IV-act. 82 S. 25).

Im TOMM (Test of Memory Malingering) habe der Versicherte bereits im ersten Versuch 
mit 27 Fehlern mehr Fehler gemacht, als bei einem zufälligen Beantworten der Fragen zu 
erwarten gewesen wäre. Somit zeigten sich deutliche Hinweise auf das Vortäuschen einer 
nicht vorhandenen Symptomatik. Auch der Internist habe während seiner Untersuchung 
beobachtet, dass die Schmerzangaben nicht voll nachvollziehbar seien, jedoch habe er 
das Schmerzsyndrom nicht beurteilt. Eine Aggravation habe weiter während der neuro-
logischen Untersuchung beobachtet werden können: bizarres Gangbild sowie ruckartiges 
Nachgeben und Wegziehen der Extremitäten während der Kraftprüfung. Der 
Rheumatologe dagegen sehe keine sicheren Hinweise für eine Aggravation. Die 
Exploration vermittle keinen Eindruck von Symptomausweitung oder bewusstseinsnaher 
Verdeutlichung (IV-act. 82 S. 25 f.).

Die Erklärung für die unterschiedlichen Beobachtungen und auf den ersten Blick als 
widersprüchlich erscheinende Ergebnisse in den Untersuchungssituationen liege im 
Krankheitsbild des CRPS selbst. Beim Versicherten liege ein sicheres CRPS vor, welches 
sich seit 2016 noch verschlechtert habe. Dies sei im rheumatologischen Gutachten 
ausführlich begründet worden. Das Krankheitsbild sei jedoch Schwankungen unterworfen. 
In der Literatur seien Teilremissionen beschrieben, bei denen in der Momentaufnahme der 

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Untersuchungssituation die Budapest-Kriterien inkomplett erfüllt sein könnten, was eine 
Erklärung für die unterschiedlichen Beobachtungen darstelle. Letztendlich müsse 
zusätzlich von Aggravation ausgegangen werden. Eine Somatisierungsstörung liege nicht 
vor. Die geltend gemachten Arbeitsunfähigkeiten wirkten sich in allen vergleichbaren 
Lebensbereichen gleich aus (IV-act. 82 S. 26).

5.2 RAD-Arzt Dr. med. K.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, äusserte in der 
Folge Kritik am Gutachten (IV-act. 83) und schlug eine rheumatologische 
Nachbegutachtung bei Dr. med. L.________, FMH Rheumatologie sowie FMH Allgemeine 
Innere Medizin, vor (IV-act. 100). 

5.3 Der Beschwerdeführer liess daraufhin die zuhanden seines Rechtsvertreters 
erstellte Stellungnahme von PD Dr. med. M.________, FMH Allgemein Innere Medizin 
(Leiter psychosomatische Medizin, Spital F.________), vom 3. November 2017 
einreichen. Doktor M.________ erklärte, das rheumatologische Gutachten von Dr. 
E.________, sei das einzige, welches sich intensiv mit dem invalidisierenden Leitsymptom 
der CRPS-Störung beschäftige. Dieser D.________-externe (das heisse unabhängigere) 
Fachbegutachter trage schliesslich auch dazu bei, dass im Gesamtgutachten zumindest 
von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werde. Irritierend sei tatsächlich die 
Beurteilung des D.________-angestellten Psychiaters, Dr. G.________, welcher zwar in 
der Patientenbeschreibung im Psychostatus den Patienten bezüglich Affektivität "deutlich 
zum depressiven Pol hin verschoben" beschreibe, sich aber wegen des TOMM-Tests 
(Malingering) überhaupt nicht mehr auf eine psychiatrische Diagnose konzentrieren könne 
(die Nachrechnung der Punktzahl im Beck'schen Depressionsinventar [BDI] ergebe einen 
Summenwert von 41 Punkten). Fazit sei, dass die vorliegende depressive Entwicklung, 
welche im Rahmen solcher chronischer Schmerzstörungen fast obligatorisch sei, vom 
Psychiater völlig übergangen werde. Was das neuropsychologische Gutachten anbelange, 
seien analoge Schwierigkeiten feststellbar: Der im Affekt aufgelöste und verunsicherte 
Patient sei zum Untersuchungszeitpunkt kaum neuropsychologisch untersuchbar. Die 
Suche nach einem fokalen neuropsychologischen Defizit sei in solchen Situationen sehr 
erschwert, diese verstörte Motivationslage könne im Testverfahren nicht aufgefangen 
werden. Er (Dr. M.________) meine, die anhaltende versicherungsmedizinische 
Infragestellung, die solche Patienten erlebten, tue oftmals ihr Weiteres, um ungünstiges 
Testverhalten (Resignation, Kränkung, Aggression) zu verstärken. Im Gegensatz zu den 
Gutachern hätten sie den Patienten während einer mehr als dreiwöchigen Periode an 24 
Stunden pro Tag beobachtet. Hinweise auf Simulation oder Aggravation seien nie 

13

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festgestellt worden. Indessen sei eine zunehmende Verzweiflung hinsichtlich seiner 
anhaltenden schmerzassoziierten Leistungsdefizite feststellbar gewesen. Diese 
Verzweiflung habe sich auch eindrücklich in den Paargesprächen gezeigt. Die 
schlussendliche Hauptdiagnose CRPS Typ I mit unilateraler Schmerzausweitung sei und 
bleibe die Zentraldiagnose beim Beschwerdebild des Patienten und sei auch (wie sich 
sonst alle einig seien) der Hauptgrund eines nicht zielführenden 
Wiedereingliederungsprozesses gewesen. Nehme man auch die Langzeitdokumentation 
des Hausarztes hinzu, sehe man, dass der Unfall ein klarer Einschnitt in der 
lebensbiografischen Entwicklung des Patienten gewesen sei. Absolut konträr zur 
Beurteilung des RAD-Arztes komme er daher in der Gesamtschau der Unterlagen dazu, 
das Gutachten des externen Fachspezialisten der Rheumatologie als das 
sachadäquateste Fachdokument einzuschätzen (IV-act. 124). 

5.4 Nachdem das Verwaltungsgericht festgestellt hatte, dass die Einholung eines 
erneuten (monodisziplinären) Gutachtens (zum damaligen Verfahrensstand) unzulässig 
sei und dem rheumatologischen Gutachter die Möglichkeit zur Stellungnahme bzw. 
Verbesserung des Gutachtens einzuräumen sei (VGer ZG S 2018 50 vom 23. Mai 2019), 
stellte die IV-Stelle Gutachter Dr. E.________ Rückfragen (vgl. RAD-Stellungnahme vom 
26. August 2019, IV-act. 121). Der Beschwerdeführer liess seinerseits Erläuterungsfragen 
stellen (IV-act. 123). Dem D.________-Gutachter wurde zudem das 
Verwaltungsgerichtsurteil S 2018 50 vom 23. Mai 2019 sowie die Stellungnahme von 
Dr. M.________ vom 3. November 2017 zugestellt (IV-act. 126).

5.5 Daraufhin erklärte Dr. E.________ am 23. Dezember 2019, die objektiven 
Befunde seien unter Punkt 3 im Gutachten ausführlich beschrieben. Unter 
Berücksichtigung von Defiziten (durch die CRPS bedingte schmerzhafte 
Bewegungsstörung) und Ressourcen (erhaltene Restfunktion der Gliedmasse, wie sie bei 
der Untersuchung beobachtet worden sei) schätze er (Dr. E.________) per Saldo die 
Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf 50 %. Damit werde er der Anforderung 
gerecht, eine differenzierte Beurteilung im Einzelfall vorzunehmen. Als objektiver 
Leistungstest könne eine EFL hinzugezogen werden. Im rheumatologischen Lokalbefund 
sei eine diskrete Schwellung der rechten Hand beschrieben. Zudem sei der Versicherte 
rechtsdominant. Man würde also eine kräftiger ausgebildete Muskulatur rechts als links 
erwarten. Wenn die Umfänge nun gleich seien und zudem eine leichte Schwellung 
bestehe, sei eine diskrete muskuläre Atrophie durchaus möglich. Hinzu komme, dass 
durch die Schmerzerkrankung das Aktivitätsniveau des Versicherten generell reduziert sei, 

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weswegen eine einseitige Muskelatrophie nicht unbedingt zu erwarten sei. Bei der 
Begutachtung handle es sich um eine punktuelle Beobachtung. Eine Aggravation sei ein 
sehr schwerwiegender Vorwurf und bedeute, dass der Versicherte bewusst und 
vorsätzlich ein nicht vorliegendes Leiden vortäusche. Unter Berücksichtigung der auch im 
aktuellen Bericht des Neurozentrums des Spitals F.________ vom 3. November 2017 
beschriebenen Langzeitbeobachtung während des Rehabilitationsaufenthaltes in der Klinik 
ohne Hinweise auf Aggravation oder Simulation erscheine ein solcher Vorwurf aus 
rheumatologischer Sicht nicht vertretbar. Das beobachtete und im rheumatologischen Teil-
gutachten als etwas pathetisch beschriebene Verhalten bei der Untersuchung interpretiere 
er als legitime Verdeutlichung des Ausdrucks eines Mannes, der immer wieder erlebt 
habe, dass man seinen Beschwerden nicht glaube. Die Diagnose des CRPS in 
Teilremission werde im rheumatologischen Gutachten entsprechend Verlauf und Befunden 
begründet. Es gehe um eine primär organisch bedingte Schmerzursache bei einer 
objektivierbaren, wenn auch komplexen und deswegen immer wieder umstrittenen 
somatischen Pathologie. Eine kritische Würdigung der anderen Fachgutachten wäre 
Sache von entsprechend ausgebildeten Fachärzten. Der neue Bericht des Spitals 
F.________ vom 3. November 2017 nehme im Übrigen dazu Stellung. Die Erkrankung sei 
nicht nur anhand von Befunden, sondern auch nach dem Verlauf zu beurteilen. Dazu 
gehöre neben den selbst erhobenen und aufgeführten pathologischen Befunden 
insbesondere die Würdigung der Langzeitbeobachtung während der Rehabilitation. Der 
Schweregrad des Leidens sei unter anderem belegt durch die Inanspruchnahme der 
vielen aufgeführten Therapien sowie die hochdosierte Schmerzmedikation inklusive 
Opiate. Im Gutachten seien die Beobachtungen während der Untersuchung beschrieben 
worden. Da in diesem Fall keine Inkonsistenz habe beobachtet werden können, habe er 
keine Veranlassung gesehen, eine Aggravation zu vermuten. Schliesslich sei die 
Beobachtung auch konsistent mit der Fallentwicklung. Selbstverständlich könne er ein 
dahinterstehendes bewusstes gradliniges aggravatorisches Verhalten, wie es das Gericht 
in Erwägung ziehe, nicht mit letzter Sicherheit ausschliessen. Im Rahmen der 
gutachterlichen Untersuchung habe es keine erhärtenden Hinweise darauf gegeben. Die 
Beschwerden, Befunde und die Diagnosen seien im Gutachten aufgeführt und diskutiert 
worden. Die medizinisch theoretische Einschätzung des Leistungsprofils aus 
rheumatologischer Sicht sei begründet durch die Diagnose CRPS und die daraus 
resultierende funktionelle Einschränkung wegen der im Langzeitverlauf typischen und in 
der Literatur beschriebenen chronischen Schmerzentwicklung. Die Leistungsfähigkeit sei 
zwar nicht aufgehoben, aber aufgrund der chronischen Schmerzentwicklung als Folge der 
Körperschädigung eingeschränkt. Als Ressource zu beurteilen sei die abgesehen von der 

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leichten Schwellung und Lividität intakte Körperstruktur und der im Verlauf der 
Rehabilitation manifestierte Wille des Versicherten, die Leistung zu steigern. Als Defizit sei 
die Einschränkung durch die chronische Schmerzsituation zu werten. Die Beurteilung folge 
damit der Leitlinie, die Leistungsfähigkeit als Saldo aus Defiziten und Ressourcen 
verständlich zu machen (IV-act. 135). 

5.6 RAD-Arzt Dr. K.________, führte am 15. Juni 2020 aus, mit der Stellungnahme 
vom 26. August 2019 würden die formulierten Fragen nur sehr rudimentär unter 
wiederholtem Verweis auf das Gutachten ohne explizite Benennung der Befunde 
beantwortet. Die Argumentation bezüglich der fehlenden Muskelatrophie vermöge aus 
allgemein internistischer Sicht ebenso nicht zu überzeugen; dasselbe gelte auf für die 
Erklärung der unterschiedlichen Einschätzung bezüglich der Inkonsistenzen bzw. einer 
möglichen Aggravation der übrigen Teilgutachter im Vergleich zu jener des 
rheumatologischen Gutachters, welcher sich vordergründig auf die Langzeitbeobachtung 
während des Rehabilitationsaufenthalts stütze. Eine strukturierte Prüfung der 
Standardindikatoren wie sie im Rahmen einer vordergründigen Schmerzproblematik noch 
einmal explizit eingefordert worden sei, lasse sich dem Antwortschreiben nicht entnehmen. 
Aus Sicht des RAD seien die Rückfragen wie so oft wenig zielführend bzw. im Ergebnis 
unzufriedenstellend (IV-act. 142). 

6.
6.1 Sowohl der Beschwerdeführer als auch die Beschwerdegegnerin erachten die 
vorliegende gutachterliche Beurteilung letztlich grundsätzlich als beweistauglich (vgl. act. 1 
Ziff. 17.2; act. 5 ad Ziff. 20). Im Licht der dargelegten Rechtsprechung (vorne E. 4.2 f.) 
sowie in Würdigung der Aktenlage ist dem nichts entgegenzuhalten. Dem D.________-
Gutachten vom 9. Juni 2017 – konkretisiert durch die Stellungnahme des 
rheumatologischen Gutachters Dr. E.________ vom 23. Dezember 2019 – ist voller 
Beweiswert zuzuerkennen. Mit der Stellungnahme vom 23. Dezember 2019 wurden 
insbesondere die Fragen hinsichtlich der im Verwaltungsgerichtsurteil S 2018 50 vom 
23. Mai 2019 festgestellten Unstimmigkeiten (vgl. VGer ZG S 2018 50 vom 23. Mai 2019 
E. 5.4) nachvollziehbar und schlüssig beantwortet. So setzte sich der rheumatologische 
Gutachter mit den erhobenen seitengleichen Umfängen von Ober- und Unterarm 
auseinander und erklärte nachvollziehbar, dass bei Rechtsdominanz und einer leichten 
Schwellung, eine diskrete muskuläre Atrophie auch bei gleichen Umfängen durchaus 
möglich und zudem das Aktivitätsniveau des Versicherten generell reduziert sei. Er stellte 
unmissverständlich klar, dass aus rheumatologischer Sicht nicht von einer Aggravation 

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auszugehen sei. Der Gutachter interpretierte das als etwas pathetisch beschriebene 
Verhalten bei der Untersuchung als (legitime) Verdeutlichung (vorne E. 5.5). Die generelle 
Kritik des RAD vom 15. Juni 2020 (vorne E. 5.6) vermag keine konkreten Zweifel an dieser 
gutachterlichen Einschätzung zu begründen, werden darin doch keine differenzierten 
Einwände vorgebracht, weshalb die Argumentation des Gutachters nicht überzeuge bzw. 
im Ergebnis unzufriedenstellend sein soll. 

Die psychiatrische Beurteilung erfolgte zudem unter Beachtung der massgebenden 
Standardindikatoren in überzeugender Art und Weise (vgl. BGE 141 V 281; zum Verbot 
unzulässiger juristischer Parallelprüfung; BGE 145 V 361 E. 4.3). Die im Rahmen der 
Konsensbeurteilung vorgenommene Konsistenzprüfung überzeugt dabei insbesondere 
hinsichtlich der festgestellten (teilweisen) Aggravation, diese wurde vom 
Beschwerdeführer denn auch nicht infrage gestellt. Vor diesem Hintergrund vermag auch 
die Kritik von Dr. M.________ vom 3. November 2017 am psychiatrischen und 
neuropsychologischen Teilgutachten nicht zu überzeugen (vorne E. 5.3). Führen doch die 
von den Gutachtern einhellig berichtete 
Aggravation und die gezeigten Inkonsistenzen bei den Abklärungen in diesen 
Fachbereichen zum Ergebnis, dass ein erhebliches krankheitsmässiges Geschehen nicht 
mehr mit ausreichender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden konnte. Die daraus 
resultierende Beweislosigkeit geht zulasten des Beschwerdeführers (vgl. BGE 138 V 218 
E. 6; BGer 9C_659/2017 vom 20. September 2018). Die Argumentation von Dr. 
M.________ würde zudem letztlich bedeuten, dass "solche Patienten" im Rahmen einer 
versicherungsmedizinischen Begutachtung – bei welcher es definitionsgemäss darum 
geht, die Beschwerden der versicherten Person versicherungsmedizinisch einzuordnen 
und insofern infrage zu stellen – nie aussagekräftig neuropsychologisch getestet werden 
könnten. Den Gutachtern standen ferner sämtliche früheren Berichte – namentlich auch 
die Berichte des Spitals F.________ – zur Verfügung, diese wurden im Gutachten 
hinreichend berücksichtigt und gewürdigt. Doktor M.________ bringt denn auch keine 
Einwände gegen die vom Rheumatologen festgestellte 50%ige Arbeitsunfähigkeit in einer 
angepassten Tätigkeit (mit definiertem Leistungsprofil) vor. Im Gegenteil, er schliesst sich 
sinngemäss der Einschätzung in der rheumatologischen Expertise an, indem er das 
rheumatologische Teilgutachten als das "sachadäquateste" Gutachten bezeichnet. 
Gutachter Dr. E.________ begründet die Leistungseinschränkung denn auch mit dem 
diagnostizierten CRPS I. Es gehe dabei um eine primär organisch bedingte 
Schmerzursache bei einer objektivierbaren, wenn auch komplexen somatischen 
Pathologie. Damit zielt auch die vom RAD geäusserte Kritik an einer unzureichenden 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&from_year=1954&to_year=2022&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=145+V+361&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=0&highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&number_of_ranks=0&azaclir=clir#page281

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Urteil S 2020 137

Prüfung der Standartindikatoren durch den rheumatologischen Gutachter (vorne E. 5.6) 
letztlich ins Leere. Die Schlussfolgerungen aus dem rheumatologischen Gutachten sind im 
Rahmen der Konsensbeurteilung in die Gesamtwürdigung einbezogen worden. Sämtliche 
Gutachter haben sich mit der rheumatologisch begründeten Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit – trotz Aggravation – ausdrücklich einverstanden erklärt und diese 
insofern als plausibel beurteilt (IV-act. 82 S. 29). 

Nach dem Gesagten ist vorliegend zwar von einer Aggravation auszugehen. Dies 
bedeutet indessen nicht, dass die Leistungseinschränkung des Beschwerdeführers im hier 
zu beurteilenden Fall ausschliesslich auf einer Aggravation beruht. Der rheumatologische 
Gutachter legte überzeugend dar, dass daneben eine verselbständigte 
Gesundheitsschädigung ausgewiesen ist. Dies wurde durch die übrigen Gutachter 
anerkannt. Die im D.________-Gutachten ausgewiesene Leistungseinschränkung wurde 
denn auch ausdrücklich im Umfang der (teilweisen) Aggravation bereinigt, wie dies die 
einschlägige Rechtsprechung verlangt (vgl. E. 4.4). 

6.2 Die Parteien ziehen aus dem beweistauglichen Gutachten allerdings in Bezug auf 
den retrospektiven Verlauf der Arbeitsunfähigkeit und damit einhergehend den möglichen 
Beginn des umstrittenen Rentenanspruchs unterschiedliche Schlüsse. 

6.2.1 Der Beschwerdeführer lässt ausführen, das einjährige Wartejahr beginne 
vorliegend am 2. Oktober 2014 (Fahrradunfall) zu laufen und ende am 2. Oktober 2015, 
somit sei der Rentenanspruch bereits per 1. Oktober 2015 entstanden (act. 1 Ziff. 16.3 ff.). 
Es sei zweifelsfrei und rechtsverbindlich erstellt, dass die D.________-Gutachter die 
Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ab 1. Juli 2016 im Umfang von 
50 % herabgesetzt beurteilten. Hingegen hätten sie zur rechtserheblichen Frage nicht 
Stellung genommen, in welchem Umfang die Leistungsfähigkeit des Exploranden in der 
angestammten und in einer leidensangepassten Tätigkeit ab 1. Oktober 2015 bis Juli 2016 
eingeschränkt gewesen sei. Die retrospektive Beantwortung dieser Frage lasse sich lege 
artis nur auf der Basis der vorhandenen Akten beurteilen. Da die SUVA und die 
zuständige Kollektivkrankentaggeldversicherung das Taggeld stets auf der Basis der 
attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 5. Oktober 2014 bis 30. September 2016 
gewährt hätten, dürfe aufgrund der Beweislage rechtlich nur der Schluss gezogen werden, 
dass keine verwertbare und zumutbare Erwerbsfähigkeit ab dem Unfalltag bis 
30. September 2016 bestanden habe. Der Beschwerdeführer habe daher Anspruch auf 
eine ganze Rente vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juli 2016 (act. 1 Ziff. 17.2 ff.). 

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6.2.2 Die Beschwerdegegnerin macht demgegenüber geltend, der rheumatologische 
D.________-Gutachter datiere die Arbeitsunfähigkeit von 50 % auf Juli 2016 zurück. 
Dieser Zeitpunkt glaube er aus dem psychosomatischen Bericht des Spitals F.________ 
vom Juli 2016 ableiten zu können. Dieser Zeitpunkt erweise sich indes als reine 
Spekulation des Rheumatologen, auf welche aus versicherungsrechtlicher Sicht sicherlich 
nicht abgestellt werden könne. Eine derartige rückwirkende Einschätzung verbiete sich 
auch schon darum, weil der Gutachter ja selbst in seiner Stellungnahme vom 
23. Dezember 2019 die Diagnose als "komplexe und deswegen immer wieder umstrittene 
somatische Pathologie" bezeichne. Eine derart komplexe und schwer einzuordnende 
Pathologie rückwirkend aufgrund bloss eines psychosomatischen Berichts einschätzen zu 
wollen, gehe sicherlich nicht an. Es sei insofern nicht aktenwidrig, wenn die IV-Stelle erst 
ab der Untersuchung durch den rheumatologischen Gutachter von der von ihm attestierten 
Arbeitsunfähigkeit von 50 % für leidensangepasste Tätigkeiten ausgehe. Es fänden sich in 
den Akten keine Hinwiese darauf, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für 
leidensangepasste Tätigkeiten schon vor April 2017 wesentlich und dauerhaft 
eingeschränkt gewesen sei. Es werde bestritten, dass die SUVA dem Beschwerdeführer 
über den 31. Oktober 2015 hinaus noch Leistungen erbracht habe. Die 
Krankentaggeldversicherung habe die Taggelder auf der Basis der Arbeitsunfähigkeit für 
die angestammte Tätigkeit bezahlt, weshalb der Beschwerdeführer daraus bezüglich der 
Arbeitsunfähigkeit für eine leidensangepasste Tätigkeit nichts für seinen Standpunkt 
ableiten könne (act. 5 ad Ziff. 17.2 ff.). 

6.2.3 Entgegen der Ansicht beider Parteien ist vorliegend auch hinsichtlich des Verlaufs 
der Arbeitsunfähigkeit einzig auf die Einschätzung im beweiskräftigen D.________-
Gutachten vom 9. Juni 2017 bzw. auf jene des rheumatologischen Teilgutachters 
abzustellen. Dieser äussert sich nämlich – entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers – abschliessend zum retrospektiven Verlauf der Arbeitsunfähigkeit. 
Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, sind keine konkreten Indizien ersichtlich, die 
an der Zuverlässigkeit dieser gutachterlichen Einschätzung zweifeln liessen. Die 
Beschwerdegegnerin dringt diesbezüglich mit ihrem Einwand, die rückwirkende 
Einschätzung sei reine Spekulation, ihrerseits nicht durch.

So hielt Dr. E.________ im D.________-Gutachten vom 9. Juni 2017 fest, der erhebliche 
Schweregrad des Leidens sei durch Befunde belegt, die zwar erst im Verlauf manifest 
geworden, dann aber wiederholt beschrieben und schliesslich selbst erhoben worden 

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seien (IV-act. 82 S. 18). Die Gutachter gaben im polydisziplinären Konsens an, die 
autonomen Veränderungen im Rahmen einer Dystrophie nähmen nach über einem Jahr 
dauernder Erkrankung tendenziell zu. Obwohl im Vergleich zum Beginn der Erkrankung 
eine Zunahme der dystrophischen Veränderungen eingetreten sei, erscheine, abzüglich 
der Aggravation, eine angepasste Tätigkeit zu 50 % als plausibel (IV-act. 82 S. 21 f.). 
Beim Versicherten liege ein sicheres CRPS vor, welches sich seit 2016 noch 
verschlechtert habe (IV-act. 82 S. 26). Im rheumatologischen Teilgutachten vom 2. Juni 
2017 hielt Dr. E.________ zum retrospektiven Verlauf fest, gestützt auf die zur Verfügung 
stehende Dokumentation werde die Arbeitsfähigkeit im heutigen Ausmass als bestehend 
seit dem psychosomatischen Bericht vom Juli 2016 eingeschätzt. Im Bericht der 
psychosomatischen Medizin des Spitals F.________ vom 25. Oktober 2016 werde nicht 
qualifiziert zur Arbeitsfähigkeit Stellung genommen, sondern ausschliesslich auf die 
objektivierte ausgeprägte Stressmodulierbarkeit des Symptompegels hingewiesen und 
festgestellt, dass Arbeitsversuche stark schmerzbedingt limitiert gewesen seien (IV-act. 82 
S. 62). Am 23. Dezember 2019 präzisierte Dr. E.________, die medizinisch theoretische 
Einschätzung des Leistungsprofils sei aus rheumatologischer Sicht begründet durch die 
Diagnose CRPS und die daraus resultierende funktionelle Einschränkung wegen der im 
Langzeitverlauf typischen und in der Literatur beschriebenen chronischen 
Schmerzentwicklung. Die Leistungsfähigkeit sei zwar nicht aufgehoben, aber aufgrund der 
chronischen Schmerzentwicklung als Folge der Körperschädigung eingeschränkt (IV-
act. 135).

Gutachter Dr. E.________ schloss folglich aufgrund der echtzeitlichen Berichte – wie dies 
im Übrigen auch der Beschwerdeführer verlangt – auf eine sich im Verlauf entwickelnde 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Gestützt auf die Ausführungen des Gutachters ist 
davon auszugehen, dass diese (erst) ab Juli 2016 bestand, sich das diagnostizierte CRPS 
im weiteren Verlauf zwar noch verschlechterte, aufgrund der ebenfalls ausgewiesenen 
Aggravation allerdings nach wie vor von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist. 
Inwieweit es sich bei der gutachterlichen Einschätzung unter Würdigung der vorhandenen 
echtzeitlichen Berichte um "reine Spekulation" handeln sollte, ist nicht ersichtlich. Vor Juli 
2016 konnte der rheumatologische Gutachter die Diagnose eines CRPS gestützt auf die 
Aktenlage nicht bestätigen. Die hier interessierenden funktionellen Einschränkungen 
werden allein mit dieser Diagnose begründet. Es ist folglich nachvollziehbar und steht 
auch mit der medizinischen Aktenlage im Einklang, wenn der rheumatologische Gutachter 
für die Zeit davor (implizit) keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (in einer angepassten 
Tätigkeit) ausweist. Wenn auch vorher schon gesundheitliche Beschwerden bestanden 

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haben (die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ist ferner unbestritten), 
konnte der rheumatologische Gutachter die vorhandene Schwere erst im Verlauf ab Juli 
2016 feststellen. Die dahingehende Beweislosigkeit für die Zeitspanne vom 1. Oktober 
2015 (Ende Wartejahr) bis 30. Juni 2016 geht zulasten des Beschwerdeführers (vgl. BGer 
8C_351/2019 vom 17. September 2019 E. 4.3.1).

Daran vermögen schliesslich auch die durch die Krankentaggeldversicherung bezahlten 
Taggelder nichts zu ändern, wurden diese doch – wie die Beschwerdegegnerin zu Recht 
vorbringt – gestützt auf die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 
gewährt. Ohnehin kann es im Hinblick auf ihre Vertrauensstellung nicht Sache der 
behandelnden Ärzte sein, in umstrittenen Fällen verbindliche Aussagen zur 
Arbeitsfähigkeit zu machen (vgl. BGer 8C_317/2019 vom 30. September 2019 E. 4.2.3). 
Die SUVA stellte ihre Leistungen – damit auch die Taggeldzahlungen – per 31. Oktober 
2015 ein (vgl. vorne Sachverhalt lit. A). Dementsprechend ergeben sich auch aus der 
eingereichten "detaillierten Taggeldübersicht" der SUVA (BF-act. 2) bloss 
Taggeldzahlungen für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Oktober 2015. Damit kann es 
diesbezüglich sein Bewenden haben. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der 
gutachterlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sprechen würden, sind daraus jedenfalls 
nicht ersichtlich. 

6.3 Auf das D.________-Gutachten vom 9. Juni 2017 kann damit vollumfänglich 
abgestellt werden. Ab 1. Juli 2016 ist folglich eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in einer 
adaptierten Tätigkeit ausgewiesen. Für die Zeit davor ist mit dem Beweismass der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer 
Verweistätigkeit auszugehen. 

7. Zu prüfen bleibt, wie sich der festgestellte Gesundheitsschaden in erwerblicher 
Hinsicht auswirkt. 

7.1 Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder länge-
re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Bei erwerbstätigen Versicher-
ten wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 

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sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; sog. Einkommensvergleich; statt 
vieler: BGer 8C_219/2019 vom 30. September 2019 E. 3.2). Dieser Einkommensvergleich 
hat dabei zeitidentisch auf den Zeitpunkt des frühestmöglichen hypothetischen 
Renteneintritts zu erfolgen (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2).

7.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was der Versicherte 
im Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung überwiegend wahrscheinlich als Gesunder 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der 
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da 
es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 134 V 322 E. 4.1; BGer 9C_225/2019 vom 11. 
September 2019 E. 4.2.1). Dem Beschwerdeführer wurde unbestrittenermassen aus 
gesundheitlichen Gründen gekündigt (vgl. die Kündigung vom 27. Oktober 2015; BF-
act. 5); es ist folglich nicht zu beanstanden, wenn die IV-Stelle zur Ermittlung des 
Invalideneinkommens auf die Angaben aus dem Fragebogen für Arbeitgebende vom 
31. März 2015 (IV-act. 7) zurückgreift (vgl. IV-act. 145). Darin ist ab 1. Januar 2015 ein 
Jahreslohn von Fr. 75'790.– ausgewiesen. Darauf ist abzustellen. Ohnehin rügt der 
Beschwerdeführer im Wesentlichen die vorgenommene Indexierung und errechnet 
seinerseits für das Jahr 2016 ein Valideneinkommen von Fr. 76'232.– (ausgehend von 
einem Einkommen gemäss Lohnausweis 2014 von Fr. 75'400.–; act. 1 Ziff. 18.2). 

Für den ersten Einkommensvergleich per 1. Oktober 2015 (Ende des Wartejahres) hat 
keine Indexierung zu erfolgen, stammen die hier zu berücksichtigenden Angaben aus dem 
Fragebogen für Arbeitgebende doch aus demselben Jahr. Für den zweiten 
Einkommensvergleich per 1. Juli 2016 ist das Einkommen auf das Jahr 2016 zu 
indexieren, woraus ein Valideneinkommen von Fr. 76'093.16 resultiert (Nominallohnindex 
[T1.1.15, Männer, 2016–2020], verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren [C 10–
33], 2015: 100,0 [Basis] und 2016: 100,4).

7.3
7.3.1 Hat der Versicherte – wie vorliegend – keine oder jedenfalls keine ihm an sich 
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können zur Ermittlung des 
Invalideneinkommens rechtsprechungsgemäss die vom Bundesamt für Statistik (BFS) 
erhobenen Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) beigezogen 
werden (BGE 126 V 75 E. 3b/bb). Die Rechtsprechung wendet dabei in der Regel die 

https://www.koordination.ch/de/online-handbuch/beweisrecht/beweisgrad/
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Urteil S 2020 137

Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1_tirage_skill_level, Zeile "Total Privater Sektor", an. 
Nur ausnahmsweise hat das Bundesgericht bei Personen, die vor der 
Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei denen 
eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt, auf das statistische 
Durchschnittseinkommen einzelner Branchen abgestellt, wenn dies als sachgerecht 
erschien, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden 
Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen (in BGE 133 V 545 nicht publizierte E. 5.1 des BGer 
9C_237/2007 vom 24. August 2007; BGer 8C_458/2017 vom 6. August 2018 E. 6.2.3). 
Bisweilen wird aber auch auf Löhne einzelner Sektoren ("Sektor 2 Produktion" oder 
"Sektor 3 Dienstleistungen") oder gar einzelner Branchen abgestellt, wenn dies als 
sachgerecht erschien, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der 
verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen. Auch kann es sich nach den 
konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, wenn dies eine genauere Festsetzung 
des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen 
steht und zumutbar ist (BGer 9C_237/2007 vom 24. August 2007 E. 5.1).

Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei beim hypothetischen Invalideneinkommen 2016 
der Tabellenlohn gemäss LSE 2014, "TA1, Sektor 3 Dienstleistungen", Männer, 
Kompetenzniveau 1 von Fr. 4'971.– zu verwenden. Aufgrund des aus polydisziplinärer 
Sicht erheblich eingeschränkten Leistungsfähigkeitsprofils falle der "Sektor 2 Produktion" 
weg. Er könne nur körperlich leichte Tätigkeiten und nur mit der linken Hand verrichten. 
Des Weiteren müsse er bei der Arbeit vermehrt Pausen einlegen können. In Frage komme 
an sich lediglich der "Sektor 3 Dienstleistungen" (act. 1 Ziff. 18.3).

7.3.2 Vorab ist festzuhalten, dass jeweils die im Verfügungszeitpunkt bezogen auf den 
Zeitpunkt des Rentenbeginns aktuellsten veröffentlichen Daten anzuwenden sind (BGer 
8C_202/2021 vom 17. Dezember 2021 E. 6.2.2). Dementsprechend sind für den 
Einkommensvergleich per 1. Oktober 2015 die LSE 2014 und für jenen per 1. Juli 2016 die 
LSE 2016 heranzuziehen. 

7.3.3 Im Licht der dargelegten Rechtsprechung besteht vorliegend kein Anlass vom 
Regelfall der Anwendung des Totals "Privater Sektor" abzuweichen. So war der 
Beschwerdeführer als Hilfsschlosser bisher nicht im Sektor Dienstleistungen tätig. Gemäss 
dem im D.________-Gutachten vom 9. Juni 2017 definierten Leistungsprofil ist dem 
Beschwerdeführer nur eine körperlich leichte Tätigkeit, die vorwiegend mit der linken Hand 
verrichtet werden kann, zumutbar. Zur Verhinderung einer Schmerzexazerbation bei 

23

Urteil S 2020 137

kumulativer Belastung sind vermehrte Pausen einzuberechnen (vgl. vorne E. 5.1). Dieses 
Zumutbarkeitsprofil lässt darauf schliessen, dass der Versicherte seine Leistungsfähigkeit 
nicht nur in den einzelnen Sektoren, sondern in allen Wirtschaftszweigen des privaten 
Sektors verwerten kann (vgl. in diesem Sinne auch BGer 8C_112/2020 vom 13. Mai 2020 
E. 6.3). Beinhaltet der entsprechende Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 doch eine 
Vielzahl von Tätigkeiten, insbesondere auch körperlich leichte (vgl. BGer 8C_82/2019 vom 
19. September 2019 E. 6.3.2; 9C_444/2018 vom 17. Oktober 2018 E. 3.1). Ferner ist 
vorliegend nicht von einer faktischen Einhändigkeit auszugehen, wie dies der 
Beschwerdeführer anzunehmen scheint. Das vorliegende Leistungsprofil schliesst die 
Inanspruchnahme der rechten Hand namentlich nicht gänzlich aus (vgl. hierzu auch die 
Ausführungen in nachfolgender E. 7.4.2). 

7.3.4 Für das Jahr 2015 ergibt sich in Anwendung des massgeblichen Tabellenlohns 
von Fr. 5'312.– (LSE 2014, monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, 
Kompetenzniveau und Geschlecht, TA1_tirage_skill_level, Total Privater Sektor, 
Kompetenzniveau 1, Männer) – aufgerechnet auf ein Jahr, indexiert auf das Jahr 2015 
(Nominallohnindex [T1.1.10, Männer, 2011–2020], Total, 2014: 103,2 und 2015: 103,5) 
sowie unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 
Stunden (Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit des BFS, Total) – bei einer zumutbaren 
Arbeitsfähigkeit von 100 % ein Invalideneinkommen von Fr. 66'646.30 (zum sog. 
Leidensabzug nachfolgende E. 7.4).

7.3.5 Betreffend das Jahr 2016 resultiert in Anwendung des massgeblichen 
Tabellenlohns von Fr. 5'340.– (LSE 2016, monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach 
Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, TA1_tirage_skill_level, Total 
Privater Sektor, Kompetenzniveau 1, Männer) – aufgerechnet auf ein Jahr sowie unter 
Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden 
(Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit des BFS, Total) – bei einer zumutbaren 
Arbeitsfähigkeit von 50 % ein Invalideneinkommen von Fr. 33'401.70 (keine Indexierung 
notwendig; zum sog. Leidensabzug nachfolgende E. 7.4).

7.4
7.4.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen 
Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. 
Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche 
Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität 

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Urteil S 2020 137

oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben 
können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa) und die versicherte Person je nach Ausprägung 
deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 
nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 75 E. 
5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der 
Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 
25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; 126 V 75 E. 5b/bb–cc; 
BGer 8C_115/2021 vom 10. August 2021 E. 4.3; 8C_301/2021 vom 23. Juni 2021 E. 6.2).

Die Beschwerdegegnerin hat in der Verfügung vom 30. September 2020 einen 
behinderungsbedingten Abzug von 5 % berücksichtigt (IV-act. 151 i.V.m. 153). 

Der Beschwerdeführer bringt diesbezüglich vor, es sei zu berücksichtigen, dass er infolge 
seiner Beschwerden auch im Rahmen einer körperlich leichten Tätigkeit, welche er nur mit 
der linken Hand und mit Einlegen von Pausen verrichten könne, lediglich in reduziertem 
Umfang von 50 % leistungsfähig sei. Allein dieser Umstand vermöge einen Abzug von 
20 % zu rechtfertigen. Der Beschwerdeführer verwies dabei auf die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung zur faktischen Einhändigkeit oder Beschränkung der dominanten Hand 
als Zudienhand (etwa BGer 8C_58/2018 E. 5.3). Weiter führte er mit Verweis auf die LSE 
2004 aus, Teilzeitarbeit führe bei Männern mit einem Arbeitspensum von 50 bis 74 % im 
Vergleich zu vollzeitlich tätigen Männern (>= 90 %) zu einem um 10,07 % reduzierten 
Verdienst. Er bringe in der ihm noch zumutbaren Tätigkeit zudem keine lohnwirksame 
Erfahrung mit. Hinzu komme, dass sich im Gegensatz zur angestammten (Validen-
)Tätigkeit als Hilfsschlosser, wo sich der Ausländerstatus mangels Nachfrage bei 
Schweizerinnen und Schweizern nicht lohnsenkend auswirke, sich seine ausländische 
Nationalität im Sektor "Dienstleistungen" negativ auswirke, weil dieser Sektor sehr gefragt 
sei. Ebenso sei das Abzugskriterium der Dienstjahre gegeben (langjähriges 
Arbeitsverhältnis von 2000 bis 2016; act. 1 Ziff. 18.4).

7.4.2 Die vorgebrachten potenziell lohnrelevanten Merkmale sind im Einzelnen konkret 
zu würdigen und danach – gesamthaft – nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen.

Rechtsprechungsgemäss führt der Umstand, dass einer versicherten Person nur noch 
leichte Tätigkeiten zumutbar sind, nicht zu einem leidensbedingten Abzug, zumal der 
Tabellenlohn im hier zugrunde gelegten Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von 
leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (BGer 8C_393/2020 vom 21. September 

25

Urteil S 2020 137

2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Allerdings wird insbesondere dann ein Abzug gewährt, wenn 
eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeiten in 
ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb; BGer 8C_799/2021 
vom 3. März 2022 E. 4.3.2). 

Grundsätzlich unbeachtlich ist der geltend gemachte vermehrte Pausenbedarf (BGer 
8C_558/2013 vom 2. April 2014 E. 4.3), zumal die leidensbedingten Einschränkungen 
bereits bei der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % berücksichtigt wurden. 

Sowohl betreffend das Kriterium der "Dauer der Betriebszugehörigkeit" (damit 
einhergehend die vom Versicherten vorgebrachte "lohnwirksame Erfahrung") als auch 
jenes der "Nationalität/Aufenthaltskategorie" ist bei den infrage stehenden Hilfstätigkeiten 
im Kompetenzniveau 1 des Totals aller Wirtschaftszweige rechtsprechungsgemäss kein 
Abzug vom Tabellenlohn angezeigt (vgl. etwa BGer 8C_805/2016 vom 22. März 2017 
E. 3.3; 9C_874/2014 vom 2. September 2015 E. 3.3.2). Der Beschwerdeführer ging bei 
seiner diesbezüglichen Argumentation ferner davon aus, dass der Tabellenlohn des 
Sektors Dienstleistungen anzuwenden sei. 

Auch wenn dem Beschwerdeführer der Einsatz seiner dominanten rechten Hand aufgrund 
der chronischen Schmerzsituation nur eingeschränkt zumutbar ist, ist die daraus vom 
Beschwerdeführer (implizit) abgeleitete faktische Einhändigkeit nicht erstellt. Das definierte 
Leistungsprofil schliesst den Einsatz der rechten Hand – entgegen der Ansicht des 
Beschwerdeführers – gerade nicht gänzlich aus ("vorwiegend" mit der linken Hand zu 
verrichtende leichte Tätigkeiten). Es ist auch nicht ersichtlich, dass der Versicherte seine 
rechte Hand nur noch als sog. Zudienhand verwenden könnte. Die neurologische 
Gutachterin berichtete etwa, dass der Versicherte die rechte Hand spontan eingesetzt 
habe, im Verlauf auch schnell und koordinativ gezielt (IV-act. 82 S. 18). Der 
rheumatologische Gutachter nennt den auch als Ressource die abgesehen von der 
leichten Schwellung und Lividität intakte Körperstruktur (IV-act. 135). 

Was den Faktor "Teilzeit" betrifft ist bezüglich der LSE 2016 festzuhalten, dass gemäss 
der Tabelle T18 (monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, 
beruflicher Stellung und Geschlecht) bei Männern ohne Kaderfunktion mit einem 
Beschäftigungsgrad von 50 bis 74 % ein Tabellenlohn von Fr. 5'875.– ausgewiesen ist. 
Dieser unterscheidet sich im Vergleich zum Lohn für ein Vollzeitpensum (90 % oder mehr) 
von Fr. 6'130.– lediglich um 4 %. Dementsprechend kann das Kriterium "Teilzeit" bei 

26

Urteil S 2020 137

einem Invalidenlohn, der gestützt die LSE 2016 ermittelt wurde, vernachlässigt werden. 
Wie sich dies bezüglich der LSE 2014 verhält, kann hier offen bleiben, da in jenem Fall bei 
einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 100 % selbst bei einem maximal möglichen 
Leidensabzug von 25 % ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von (gerundet) 34 % 
resultieren würde (Valideneinkommen: Fr. 75'790.–; Invalideneinkommen: Fr. 49'984.72).

Im Rahmen der Gesamtwürdigung ist folglich zu berücksichtigen, dass der 
Beschwerdeführer – welcher früher als Hilfsschlosser körperlich mittelschwere Arbeit 
verrichtet hatte (vgl. IV-act. 7 S. 6) – nun selbst bei körperlich leichten Hilfstätigkeiten nur 
eingeschränkt arbeitsfähig ist, was von der IV-Stelle bisher unbeachtet blieb. Dem 
Versicherten sind nur noch leichte Arbeiten zu 50 % zumutbar und dies auch bloss, wenn 
diese vorwiegend mit der linken (nicht dominanten) Hand ausgeführt werden. Zwar 
entspricht dies im vorliegenden Ausmass nicht der implizit geltend gemachten faktischen 
Einhändigkeit (was rechtsprechungsgemäss einen Abzug von 20 bis 25 % rechtfertigen 
würde; vgl. etwa BGer 8C_744/2017 vom 14. Mai 2018 E. 5.2 mit Hinweisen), 
nichtsdestotrotz ist dieser gesundheitlichen Einschränkung (sogar bei bloss leichten 
Arbeiten) angemessen Rechnung zu tragen. Auch wenn die daneben vorgebrachten 
lohnmindernden Umstände für sich allein keinen Abzug zu rechtfertigen vermögen (so 
etwa auch der bloss geringfügige Unterschied von 4 % für Teilzeitarbeit bezogen auf die 
LSE 2016), ist immerhin festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer mehrere potentiell 
lohnmindernde Faktoren zusammentreffen. In einer Gesamtschau aller Umstände ist 
deshalb vorliegend ein leidensbedingter Abzug von 10 % angezeigt. Der von der IV-Stelle 
verfügte Abzug von 5 % erweist sich folglich als zu tief. 

Ein Abzug von mehr als 10 % – wie dies der Beschwerdeführer namentlich aufgrund der 
von ihm geltend gemachten faktischen Einhändigkeit fordert – ist demgegenüber nicht 
gerechtfertigt. Die Beeinträchtigung der rechten Hand ist bei einem Abzug von 10 % 
aufgrund der bloss noch eingeschränkt zumutbaren körperlich leichten 
Hilfsarbeitertätigkeit hinreichend berücksichtigt. Darüber hinaus dürfen die 
leidensbedingten Einschränkungen, welche sich allein aus der chronischen 
Schmerzsituation ergeben und insofern bereits in der Beurteilung der medizinischen 
Arbeitsfähigkeit enthalten sind, nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten 
Abzugs einfliessen. Dies würde sonst zu einer doppelten Anrechnung desselben 
Gesichtspunkts führen (BGE 146 V 16 E. 4.1 f. mit Hinweisen; vgl. auch den zur 
Publikation vorgesehenen BGer 8C_256/2021 vom 9. März 2022 E. 6.3). 

27

Urteil S 2020 137

7.5 Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % und der 
100%igen Arbeitsfähigkeit ergibt sich beim Einkommensvergleich per 2015 aus der 
Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 75'790.– und des 
Invalideneinkommens von Fr. 59'981.67 ein Minderverdienst von Fr. 15'808.33 und damit 
ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von (gerundet) 21 % (zum Runden: BGE 130 
V 121 E. 3.2). 

Ab 1. Juli 2016 ist in Anwendung der LSE 2016, unter Berücksichtigung der 50%igen 
Arbeitsfähigkeit sowie eines Leidensabzugs von 10 % bei einem Valideneinkommen von 
Fr. 76'093.16 und einem Invalideneinkommen von Fr. 30'061.53 ein Minderverdienst von 
Fr. 46'031.63 gegeben, was bei einem Invaliditätsgrad von (gerundet) 60 % zum Anspruch 
auf eine Dreiviertelsrente führt. 

Den ebenfalls beantragten Verzugszins wird die Arbeitslosenkasse bei der nachfolgenden 
Berechnungsverfügung von Amtes wegen zu beachten haben (Art. 26 ATSG, Art. 7 
ATSV), wie sie dies im Übrigen auch schon in der Verfügung vom 30. September 2020 
betreffend die nachträgliche Leistungszusprache ab 1. April 2017 getan hatte (IV-act. 153). 
Damit kann es diesbezüglich sein Bewenden haben.

8. Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2016 Anspruch auf eine 
Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung. Die Beschwerde erweist sich dahingehend als 
begründet und ist in diesem Sinne teilweise gutzuheissen. Hinsichtlich des Antrags auf 
eine ganze Rente vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 ist die Beschwerde abzuweisen. 

9.
9.1 Abweichend von Art. 61 lit. a ATSG ist das Beschwerdeverfahren um die 
Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem 
kantonalen Gericht kostenpflichtig. Die Gerichtskosten werden nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.– bis 
Fr. 1'000.– festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Die Kosten des Verfahrens sind vorliegend 
auf Fr. 800.– anzusetzen.

Betreffend die Kostenauflage gilt grundsätzlich das Erfolgsprinzip, wobei von den 
Anträgen auszugehen ist (vgl. BGE 137 V 57 E. 2.2; BGer 9C_94/2010 vom 26. Mai 2010 
E. 4.3; § 23 Abs. 3 VRG). Der Beschwerdeführer unterliegt insoweit er für den Zeitraum 
vom 1. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 eine ganze Rente gefordert hatte. Allerdings 

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Urteil S 2020 137

unterliegt dahingehend auch die Beschwerdegegnerin hinsichtlich des von ihr (erst) ab 
1. April 2017 verfügten Rentenbeginns. Das Gericht hatte sich folglich ohnehin mit der 
Frage des Zeitpunkts des Rentenbeginns auseinanderzusetzten, sodass das 
diesbezügliche Unterliegen des Beschwerdeführers den Prozessaufwand nicht 
massgeblich beeinflusste (vgl. BGE 117 V 401 E. 2c; BGer 9C_995/2012 vom 17. Januar 
2013 E. 3). Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, der IV-Stelle die Verfahrenskosten 
von Fr. 800.– vollumfänglich aufzuerlegen. 

9.2 In Anwendung derselben Grundsätze rechtfertigt es sich mit Blick auf den 
Ausgang des Verfahrens, dem Beschwerdeführer zulasten der IV-Stelle eine (volle) 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG zuzusprechen. Diese wird vom 
Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 
Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Zu 
entschädigen ist rechtsprechungsgemäss nicht der geltend gemachte, sondern nur der 
notwendige Aufwand (BGer 8C_723/2009 vom 14. Januar 2010 E. 4.3; 8C_140/2008 vom 
25. Februar 2009 E. 11.4 mit Hinweisen). 

Am 22. Juli 2021 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine Kostennote in 
der Höhe von Fr. 4'488.30 ein (act. 7). Dabei machte er einen Zeitaufwand von 14,45 
Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 280.– (Honorar von Fr. 4'046.–) zuzüglich 
Auslagen (Fr. 121.40) und Mehrwertsteuer von 7,7 % (Fr. 320.90) geltend. Im Rahmen 
des vorliegenden Gerichtsverfahrens kam es zu einem einfachen Schriftenwechsel ohne 
weitere Beweisabnahmen oder sonstige Vorkehren. Besonders schwierige rechtliche 
Fragen haben sich nicht gestellt, allerdings waren die für den vorliegenden Fall relevanten 
Akten relativ umfangreich. Für das Verfassen der 14-seitigen Beschwerdeschrift 
rechtfertigt sich praxisgemäss ein Aufwand von vier Stunden, für Aktenstudium und 
Instruktion sind weitere fünf Stunden hinzuzurechnen. In Berücksichtigung von 
Barauslagen und Mehrwertsteuer von 7,7 % erweist sich bei einem praxisgemässen 
Stundenansatz von Fr. 250.– bei einem Fall mit mittlerem Schwierigkeitsgrad eine 
pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'100.– für die notwendigen Aufwendungen als 
angemessen. 

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29

Urteil S 2020 137

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen und die 
Verfügung vom 30. September 2020 aufgehoben. Der Beschwerdeführer hat ab 
1. Juli 2016 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung. Im 
Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2. Der Beschwerdegegnerin wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt. Dem 
Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– 
zurückerstattet. 

3. Dem Beschwerdeführer wird zulasten der Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung von Fr. 3'100.– (inkl. Auslagen und MWST) zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle des Kantons Zug (Rechnung folgt nach Rechtskraft des Urteils), an das 
Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug von Ziffer 2 im 
Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 16. Mai 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am