# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2a0d6bb8-b783-58bc-804c-dbfa05347e3f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 15.10.2025 PS250311
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250311_2025-10-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250311-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Urteil vom 15. Oktober 2025

in Sachen

A._____ AG,
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwältin MLE X._____, 

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 
Verfahren (Konkurssachen) des Bezirksgerichtes Meilen vom 24. September 
2025 (EK250291)

Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) ist 

seit dem tt.mm.2021als Aktiengesellschaft im Handelsregister des Kantons Zürich 

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eingetragen. Sie bezweckt die Erbringung von Dienstleistungen im Maler- und 

Gipsgewerbe (act. 7). 

1.2. Das Einzelgericht im summarischen Verfahren (Konkurssachen) des Be-

zirksgerichts Meilen (nachfolgend: Vorinstanz) eröffnete mit Urteil vom 24. Sep-

tember 2025 den Konkurs über die Schuldnerin für die Forderung der Gläubigerin 

und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) in der Betreibung Nr. 1 von 

Fr. 16'511.90.– zzgl. Zins zu 5% seit dem 23. Januar 2025, abzüglich der Teilzah-

lungen von Fr. 3'919.55, geleistet am 5. Juni 2025, für Verzugszins von 

Fr. 2'527.25 und für Betreibungskosten von Fr. 208.– (act. 3 = act. 12 [Aktenex-

emplar] = act. 13/11). 

1.3. Gegen das Urteil vom 24. September 2025 erhob die Schuldnerin mit Ein-

gabe vom 29. September 2025 (gleichentags elektronisch eingereicht, act. 6/2) 

Beschwerde bei der hiesigen Kammer. Sie beantragt die Aufhebung des Konkur-

ses sowie in prozessualer Hinsicht die Gewährung der aufschiebenden Wirkung 

(act. 2 S. 3). Mit Eingaben vom 30. September 2025 sowie 7. und 8. Oktober 

2025 ergänzte die Schuldnerin ihre Beschwerdeschrift fristgerecht (act. 9 f., 

act. 18, act. 21 f.). 

1.4. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 13/1–15). Der Kostenvorschuss von Fr. 750.– wurde geleistet (act. 16). Auf 

die Einholung einer Beschwerdeantwort ist aufgrund vollständiger Befriedigung 

der Gläubigerin (vgl. E. 3.2. unten) praxisgemäss zu verzichten. Das Verfahren ist 

spruchreif. Der Gläubigerin ist mit dem vorliegenden Entscheid ein Doppel der Be-

schwerdeschrift und deren Ergänzungen (act. 2, act. 9, act. 18) zuzustellen. 

2. Die Schuldnerin reichte die Beschwerdeergänzung vom 7. Oktober 2025 am 

Folgetag erneut ein mit der Begründung, bei Swisscom Sign seien Probleme auf-

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getreten (act. 21). Weil die Eingabe vom 7. Oktober 2025 korrekt signiert ist, bleibt 

deren erneute Einreichung unberücksichtigt. 

3.

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurs-

eröffnung aufheben, wenn die Schuldnerin dargetan hat, (1.) dass sie die Schuld, 

einschliesslich der Zinsen und Kosten, getilgt hat, (2.) dass sie den geschuldeten 

Betrag beim oberen Gericht zuhanden des Gläubigers hinterlegt hat oder (3.) 

dass der Gläubiger auf die Durchführung des Konkurses verzichtet. Zudem hat 

die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. 

Was die Zulässigkeit neuer Tatsachenbehauptungen und Beweismittel be-

trifft, weicht das SchKG für dieses Beschwerdeverfahren von den allgemeinen zi-

vilprozessualen Regeln ab (vgl. Art. 326 ZPO). Neue Tatsachen, die vor dem erst-

instanzlichen Entscheid eingetreten sind, können mit der Beschwerdeschrift ohne 

Einschränkung geltend gemacht werden. Zudem können mit der Beschwerde-

schrift auch bestimmte im Gesetz vorgesehene Konkurshinderungsgründe, die 

sich nach dem erstinstanzlichen Entscheid ereignet haben (Tilgung, Hinterlegung, 

Gläubigerverzicht), geltend gemacht werden, wenn die Schuldnerin gleichzeitig 

ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht (Art. 174 Abs. 1 und 2 SchKG).

3.2. Die Schuldnerin bringt vor, sie habe die Konkursforderung noch vor Kon-

kurseröffnung beim Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon (nachfolgend: 

Betreibungsamt) bezahlt, weshalb die Gläubigerin die Betreibung zurückgezogen 

habe und die Betreibung Nr. 1 gelöscht worden sei (act. 2 Rz. 9, 14). Mit Abrech-

nungen des Betreibungsamts belegt die Schuldnerin, dass sie die Konkursforde-

rung einschliesslich Zins und Betreibungskosten mit Zahlungen vom 4. August 

2025 und 16. September 2025 tilgte (act. 5/3 f.). In Übereinstimmung mit diesen 

Vorbringen wird die Betreibung Nr. 1 auf den eingereichten Betreibungsregister-

auszügen nicht aufgeführt (act. 5/7, act. 19/19). 

Am 26. September 2025 leistete die Schuldnerin beim Konkursamt Ries-

bach-Zürich bzw. bei der Mobilen Equipe Konkurs sodann einen Kostenvorschuss 

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von Fr. 1'600.–. Die Mobile Equipe Konkurs bestätigte, dass dieser Kostenvor-

schuss ausreicht, um die Kosten des Konkursverfahrens inklusive der Kosten der 

Vorinstanz zu decken (act. 5/5). Zudem überwies die Schuldnerin der Vorinstanz 

am 29. September 2025 zur Tilgung der erstinstanzlichen Gerichtskosten einen 

Betrag von Fr. 250.– (act. 5/6). Folglich sind die Kosten des erstinstanzlichen 

Konkursgerichts und des Konkursamts sichergestellt. 

3.3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Schuldnerin die Konkursfor-

derung samt Zinsen und einem Teil der Kosten vor der Konkurseröffnung tilgte. 

Innert der Beschwerdefrist stellte sie sodann auch die erstinstanzlichen Gerichts-

kosten sowie die Kosten des Konkursamts sicher. Der von der Schuldnerin im Be-

schwerdeverfahren neu geltend gemachte Konkurshinderungsgrund der Schuldtil-

gung hat sich somit zum Teil erst nach der Konkurseröffnung verwirklicht.

3.4.  Nach der bisherigen Praxis der Kammer ist unter diesen Umständen auf 

die Prüfung der Zahlungsfähigkeit zu verzichten (ZR 110/2011 Nr. 79; statt Vieler: 

OGer ZH PS250037 vom 7. Februar 2025 E. 3.3). Es ist allerdings darauf hinzu-

weisen, dass sich das Bundesgericht im zur Publikation vorgesehenen Entscheid 

5A_375/2025 vom 11. August 2025 (E. 3.4) der Auffassung angeschlossen hat, 

es müssten namentlich auch die Kosten des Konkursgerichts bereits vor der Kon-

kurseröffnung getilgt bzw. sichergestellt sein, damit von der Prüfung der Zah-

lungsfähigkeit abgesehen werden könne. Die bisherige Praxis der Kammer wird 

entsprechend anzupassen sein. Der Vertrauensschutz in die langjährige Praxis 

der Kammer kann längstens bis zur amtlichen Publikation des erwähnten Bundes-

gerichtsentscheids zum Tragen kommen. Ab der amtlichen Publikation wird von 

allen Parteien vorausgesetzt, dass sie die höchstrichterliche Rechtsprechung ken-

nen (OGer ZH PS250324 vom 9. Oktober 2025 E. 2.5.). Weitere Ausführungen 

erübrigen sich, da – wie nachfolgend erläutert – vorliegend auch die Zahlungsfä-

higkeit der Schuldnerin gegeben ist.

4.

4.1. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

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können. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen eine Schuldnerin 

noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn 

keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen 

sind und die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid er-

scheint. Nach der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähig-

keit, wenn eine Schuldnerin in der Lage ist, in näherer Zukunft ihre laufenden Ver-

bindlichkeiten nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die bestehenden 

Schulden abzutragen (vgl. OGer PS240008 vom 13. Februar 2024 E. 3.4.1; 

PS230169 vom 22. September 2023 E. 4.1; PS230093 vom 17. Juli 2023 E. 2.1; 

PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2). 

4.2. An die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen 

Anforderungen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahr-

scheinlicher erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt vieler BGer 5A_353/2022 

vom 31. August 2022 E. 2.3). Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzule-

gen, die geeignet sind, die Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. 

Behauptungen allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 

E. 4.1). Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem aus den Unterlagen 

gewonnenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten der Schuldnerin 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Wichtigstes bzw. un-

erlässliches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus dem Betrei-

bungsregister. Im Rahmen der Gesamtbetrachtung sind grundsätzlich auch Be-

treibungen zu berücksichtigen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde (zu 

den länger zurückliegenden vgl. OGer PS200011 vom 19. März 2020 E. 5.3.3). 

Eine Schuldnerin ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsre-

gister nicht als erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3). 

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4.3. In der Praxis haben sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit gewisse 

Grundsätze und Leitlinien herausgebildet: So gilt eine Schuldnerin prinzipiell als 

zahlungsunfähig, wenn sie beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, 

systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Allgemein sind er-

höhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stellen, 

wenn (weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung vorhanden sind 

(BGer 5A_615/2020 vom 30. September 2020 E. 3.1; 5A_251/2018 vom 31. Mai 

2018 E. 3.1; je m.w.H.). Hingegen ist der Massstab bei einem ersten Konkurs in 

der Regel ein milderer, als wenn ein Schuldner innert vergleichsweise kurzer Zeit 

ein zweites Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. Septem-

ber 2018 E. 2.3).

5.

5.1.1. Mit ihrer Ergänzungseingabe vom 7. Oktober 2025 reichte die Schuldnerin 

einen (aktualisierten) Betreibungsregisterauszug ein (act. 19/19). Gemäss diesem 

wurde sie seit Juni 2024 sechs Mal betrieben, wovon vier Betreibungen bezahlt 

wurden. Damit stehen noch zwei Betreibungen über total Fr. 43'753.35 zur De-

batte, die sich beide im Stadium der Konkursandrohung befinden. An die Glaub-

haftmachung ihrer Zahlungsfähigkeit sind daher grundsätzlich höhere Anforderun-

gen gestellt (vgl. E. 4.3. oben). 

5.1.2. Zur Betreibung Nr. 2 bringt die Schuldnerin vor, eine Zahlungsvereinbarung 

sei abgeschlossen worden (act. 9 Rz. 5 m.V.a. act. 10/10), und reicht einen von 

der Gläubigerin unterschriebenen Zahlungsplan zu den Akten (act. 10/10). In den 

eingereichten E-Mails bestätigt die Gläubigerin, dass die Ratenzahlungsvereinba-

rung bestehe und der noch offene Betrag sich auf Fr. 30'275.80 belaufe (vgl. 

act. 19/23 f.). 

5.1.3. Die Betreibung Nr. 3 betreffend macht die Schuldnerin geltend, diese zu-

züglich der Kosten für den Rückzug durch Zahlung an die Gläubigerin getilgt zu 

haben (act. 18 Rz. 3 m.V.a. act. 19/18, 19/20 f.). Sie reicht die Belastungsanzei-

gen der entsprechenden Zahlungen (act. 19/18, 19/20) sowie eine E-Mail des Be-

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treibungsamts ein, in welcher dieses die Löschung der Betreibung Nr. 3 bestätigt 

(act. 19/21). Damit hat die Schuldnerin glaubhaft gemacht, dass sie die Forderung 

der Betreibung Nr. 3 tilgte, weshalb die Betreibung Nr. 3 nicht als offene Betrei-

bung zu berücksichtigen ist. 

5.1.4. Die Schuldnerin hat somit eine offene Betreibungsforderung im Umfang von 

Fr. 30'327.80. 

5.2.1. Die Schuldnerin reicht einen Auszug ihres Bankkontos per 7. Oktober 2025 

ein (act. 19/25). Gemäss diesem betrug das Schlusssaldo an diesem Stichtag 

Fr. 24'539.31. Weiter legt sie einen Auszug mit den eingegangenen Zahlungen 

der letzten drei Monate ins Recht (act. 10/12). Daraus ist ersichtlich, dass sich 

diese auf total Fr. 139'726.23 beliefen, was einen durchschnittlichen Monatsum-

satz von gerundet Fr. 46'600.– ergibt. 

5.2.2. Die Schuldnerin bringt vor, sie habe offene Debitoren in der Höhe von 

Fr. 79'627.30 (act. 9 Rz. 12 m.V.a. act. 10/15) und offene Aufträge von insgesamt 

Fr. 251'697.50 (act. 2 Rz. 18 m.V.a. act. 5/8). Zur Untermauerung ihrer Behaup-

tungen reicht sie Offerten sowie Rechnungen ein (act. 10/15, act. 5/8). In Bezug 

auf die eingereichten Unterlagen ist festzuhalten, dass drei der Offerten aus dem 

Jahr 2023 datieren (Nrn. 2023/1164, 2023/1262, 2023/1315) und für die Arbeit 

"Innere Oberflächenbehandlung, Innere Gipser - Malerarbeiten am Mehrfamilien-

haus an der B._____-strasse in C._____" sowohl eine Offerte (Nr. 2025/1611) als 

auch eine Rechnung (Nr. 2025/1622) eingereicht wurde. Darüber hinaus verstrich 

die dreissigtägige Zahlungsfrist der Rechnungen Nrn. 2025/1581 und 2025/1614 

vor dem 7. Oktober 2025. Da keine Mahnung eingereicht wurde, ist von einer frist-

gerechten Zahlung auszugehen, womit die in Rechnung gestellten Beträge bereits 

im Schlusssaldo vom 7. Oktober 2025 berücksichtigt werden. Aus diesen Grün-

den bleiben die Offerten Nrn. 2023/1164, 2023/1262, 2023/1315 und 2025/1611 

sowie die Rechnungen Nrn. 2025/1581 und 2025/1614 unberücksichtigt. Es ver-

bleiben Aufträge im Wert von Fr. 62'395.80 und Debitoren in der Höhe von 

Fr. 75'269.05. Vor diesem Hintergrund kann davon ausgegangen werden, dass 

die Schuldnerin auch in Zukunft einen monatlichen Umsatz von rund Fr. 46'600.– 

erwirtschaften wird. 

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5.2.3. In Bezug auf ihre laufenden Verbindlichkeiten führt die Schuldnerin aus, es 

würden monatliche Fixkosten von Fr. 15'048.50 anfallen, die sich aus dem Mate-

rial, den Treibstoffkosten, der Büromiete und den Löhnen zusammensetzen 

(act. 10/14). Sie reicht ferner eine Kreditorenliste ein (act. 10/16). Unter Berück-

sichtigung, dass die Schuldnerin die Betreibung Nr. 3 getilgt hat (vgl. E. 5.1.2. 

oben), verbleiben offene Kreditoren von Fr. 195.– sowie die bis Ende Juni 2025 

monatlich geschuldeten Ratenzahlungen von Fr. 3'784.45 betreffend die Betrei-

bung Nr. 2 (vgl. E. 5.1.3. oben [act. 10/16]). 

5.2.4. Es erscheint glaubhaft, dass die Schuldnerin mit einem monatlichen Um-

satz von rund Fr. 46'600.– und liquiden Mitteln von Fr. 24'539.31 ihren Fixkosten 

nachkommen kann und die offene Schuld von Fr. 195.– sowie die Forderung der 

Betreibung Nr. 2 gemäss dem Zahlungsplan vom 28. August 2025 abtragen kann. 

Die Schuldnerin hat ihre Zahlungsfähigkeit folglich glaubhaft gemacht. 

6. Die Beschwerde ist gutzuheissen und der am 24. September 2025 über die 

Schuldnerin eröffnete Konkurs ist aufzuheben. 

7.

7.1. Festzuhalten ist, dass es grundsätzlich in der Verantwortung der Schuldne-

rin liegt, das Konkursgericht über Umstände, welche gegen eine Konkurseröff-

nung sprechen, zu informieren (OGer ZH PS110095 vom 6. Juli 2011 E. 2.2.). Die 

Schuldnerin hat es vorliegend versäumt, die erfolgte Tilgung der Konkursforde-

rung rechtzeitig vor dem Erlass des angefochtenen Urteils dem Konkursgericht 

mitzuteilen. Dieses Versäumnis muss sie sich entgegenhalten lassen. Sie hat so-

wohl die erstinstanzliche Konkurseröffnung als auch das Beschwerdeverfahren 

verursacht. Entsprechend hat sie die Kosten des Beschwerdeverfahrens, die Kos-

ten des erstinstanzlichen Konkursgerichts und die Kosten des Konkursamts zu 

tragen. 

7.2. Die Vorinstanz erhob eine Entscheidgebühr von Fr. 500.–. Es besteht kein 

Anlass, hiervon abzuweichen, weshalb sie zu bestätigen ist. Die Gerichtsgebühr 

des Beschwerdeverfahrens ist auf Fr. 750.– festzulegen.

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7.3. Das Konkursamt Riesbach-Zürich bzw. die Mobile Equipe Konkurs ist an-

zuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'900.– (Fr. 1'600.– 

Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'300.– Rest des von der Gläubigerin der Vor-

instanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin 

einen nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

7.4. Weil die erstinstanzlichen Gerichtskosten bereits aus dem Kostenvor-

schuss der Gläubigerin bezogen wurden (act. 12 Dispositiv-Ziff. 3) und die Gläubi-

gerin ihren Kostenvorschuss mit der Überweisung des Konkursamts vollständig 

zurückerhält (vgl. E. 7.3. oben), ist die Vorinstanz anzuweisen, der Schuldnerin 

den von ihr am 29. September 2025 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 250.– 

zurückzuerstatten.

7.5. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht, 

weil sie das Verfahren veranlasst hat und dadurch kostenpflichtig wird und der 

Gläubigerin nicht, weil ihr in diesem Verfahren kein entschädigungspflichtiger Auf-

wand entstanden ist.

Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht im summarischen 

Verfahren (Konkurssachen), vom 24. September 2025 aufgehoben. 

2. Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 500.– wird bestätigt und der 

Schuldnerin auferlegt.

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3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

4. Das Konkursamt Riesbach-Zürich bzw. die Mobile Equipe Konkurs wird an-

gewiesen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'900.– 

(Fr. 1'600.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'300.– Rest des von der 

Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach Abzug seiner Kosten allfällig ver-

bleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5. Das Konkursgericht des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht im summari-

schen Verfahren (Konkurssachen), wird angewiesen, der Schuldnerin den 

Kostenvorschuss von Fr. 250.– zurückzuerstatten.

6. Schriftliche Mitteilung an:

 die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage einer Kopie von act. 2, 
act. 9, act. 18,

 das Konkursamt Riesbach-Zürich,
 die Mobile Equipe Konkurs,
 das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon (im Dispositiv),
 das Handelsregisteramt des Kantons Zürich (im Dispositiv),
 die Vorinstanz, 

je gegen Empfangsschein,

 an die Obergerichtskasse.

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am:
16. Oktober 2025