# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 21663b20-9337-5db1-98bd-3da83078cd6c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 16.02.2024 KSK 2024 10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2024-10_2024-02-16.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 16. Februar 2024

Referenz KSK 24 10

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Pally, Aktuarin ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführerin

Gegenstand Betreibungsabrechnungen

Anfechtungsobj. Betreibungsabrechnungen des Betreibungs- und Konkursamts der 
Region Plessur vom 31.01.2024

Mitteilung 16. Februar 2024

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In Erwägung,

– dass A._____ in den Betreibungen Nr. B._____, Nr. C._____ und Nr. D._____ 
des Betreibungs- und Konkursamts Plessur (nachfolgend Betreibungsamt 
Plessur) mit Schreiben vom 27. Januar 2024 detaillierte Abrechnungen ver-
langte,

– dass das Betreibungsamt Plessur mit Schreiben vom 31. Januar 2024 
A._____ die Betreibungsabrechnungen in allen offenen Betreibungsverfahren 
zustellte,

– dass A._____ (nachfolgend Beschwerdeführerin) mit Schreiben vom 3. Febru-
ar 2024, eingegangen am 5. Februar 2024, an das Kantonsgericht von 
Graubünden gelangte und um Prüfung der entsprechenden Belege ersuchte,

– dass die Beschwerdeführerin das Begehren um Prüfung damit begründete, 
dass sie als Mutter die gesetzliche Pflicht habe, ihr Kind zu beschützen, und 
dass Corona-Massnahmen keine gesetzliche Grundlage hätten, und dass ihr 
vorzulegen sei, dass sie einen Menschen geschädigt habe, 

– dass die Eingabe gegen die Betreibungsabrechnungen als aufsichtsrechtliche 
Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG entgegengenommen wird, da aus ihr zu-
mindest sinngemäss hervorgeht, dass die Beschwerdeführerin deren Überprü-
fung verlangt,

– dass das Betreibungsamt Plessur mit Stellungnahme vom 14. Februar 2024 
die Abweisung der Beschwerde beantragt, soweit darauf einzutreten sei,

– dass gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes in-
nert zehn Tagen ab deren Kenntnisnahme bei der Aufsichtsbehörde wegen 
Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden 
kann (Art. 17 Abs. 1 und 2 SchKG),

– dass Anordnungen indessen nur dann anfechtbar sind, wenn die Gutheissung 
der gegen sie gerichteten Beschwerde zu einer vollstreckungsrechtlich wirk-
samen Berichtigung des gerügten Verfahrensfehlers führt, 

– dass mit der Anordnung das Vollstreckungsverfahren vorangetrieben oder ge-
stoppt werden und die Rechtsstellung der vom Betreibungsverfahren betroffe-
nen Personen beeinträchtigt werden muss,

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– dass Betreibungsabrechnungen grundsätzlich ein taugliches Beschwerdeob-
jekt sein können, 

– dass die Beschwerde schriftlich und begründet eingereicht werden muss und 
die Beschwerdeführerin anzugeben hat, welche Änderung der angefochtenen 
Anordnung sie beantragt, welche Rechtssätze durch den angefochtenen Ent-
scheid verletzt sein sollen und auf welche Gründe sie sich abstützt, 

– dass die Aufsichtsbehörde in einer Beschwerde nach Art. 17 SchKG lediglich 
über Verfahrensfehler, nicht aber über die Begründetheit einer Forderung 
(BGer 5A_626/2016 v. 1.11.2016 E. 2.4) entscheidet, 

– dass das Betreibungsamt weder berechtigt noch verpflichtet ist, die Berechti-
gung des Gläubigers am geltend gemachten Anspruch, dessen Umfang oder 
materielle Begründetheit zu prüfen (vgl. BGer 5A_203/2021 v. 27.4.2022 E. 
2.1; BGE 140 III 481 E. 2.3.1),

– dass aus der Beschwerde, wonach die Prüfung der Betreibungsabrechnungen 
verlangt werde, nicht ersichtlich ist, welche konkreten Rügen die Beschwerde-
führerin vorbringt, 

– dass sinngemäss und unter Bezugnahme auf die Beilagen (insbesondere act. 
B.1) davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin mit den von den 
Gläubigern geltend gemachten Ansprüchen nicht einverstanden ist,

– dass damit aber sinngemäss eine Prüfung der materiellen Begründetheit der 
Forderung verlangt wird, 

– dass dies gerade nicht Gegenstand eines aufsichtsrechtlichen Verfahrens sein 
kann, weshalb auf eine solche Rüge nicht eingetreten werden kann,

– dass die Beschwerdeführerin zudem nicht geltend macht, inwiefern die Betrei-
bungsabrechnungen Verfahrensfehler aufweisen würden und welche 
Rechtssätze diese verletzen würden,

– dass folglich auf die Beschwerde vom 3. Februar 2024 nicht einzutreten ist,

– dass der vorliegende Entscheid in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht, da die 
Beschwerde offensichtlich unbegründet ist (Art. 18 Abs. 3 GOG),

– dass keine Kosten erhoben werden (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG), 

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: