# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da056c74-1e46-58e1-bd61-3f3f7772b3ca
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 21.07.2020 III 2020 81
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-81_2020-07-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 81

Entscheid vom 21. Juli 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________,
Vorinstanz,

Gegenstand ZGB (Begehren um Aufhebung einer Massnahme)

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Sachverhalt:

A. Am 21. Oktober 2011 wurde A.________ (geb. ________1978) im Rahmen 
einer Auseinandersetzung schwer verletzt (schweres Schädel-Hirn-Trauma) und 
es folgten längere Spital- und Reha-Aufenthalte. Am 10. November 2011 (noch 
während des Aufenthalts in der chirurgischen Intensivstation des C.________ 
(Spital)) errichtete die damalige Vormundschaftsbehörde D.________ (heute 
KESB B.________) für ihn eine Beistandschaft (nach Art. 392 Ziff. 1 ZGB und 
Art. 393 Ziff. 2 aZGB; vgl. Vi-act. 2.3). Im Februar 2013 wurde gegen ihn eine 
Strafanzeige wegen Drohungen im Zusammenhang mit einer persönlichen Be-
ziehung zu einer Frau eingereicht (vgl. Vi-act. 2.3, S. 3, i.V.m. Vi-act. 1.2). 

Mit Beschluss vom 14. Mai 2014 genehmigte die KESB B.________ den Bericht 
des damaligen Beistands für die Periode vom 10. November 2011 bis zum 9. 
November 2013. Zudem hob sie die altrechtliche Beistandschaft auf und errichte-
te eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB mit Vermö-
gens- und Einkommensverwaltung (ohne Einschränkung der Handlungsfähig-
keit). Der bisherige Beistand wurde im Amt bestätigt (mit einem detaillierten Auf-
gabenkatalog, vgl. Vi-act. 2.6).

B. Mit Schreiben vom 16. Juni 2014 an die KESB B.________ ersuchte 
A.________ um Aufhebung der Massnahme. Er begründete dieses Begehren 
u.a. damit, dass er nach E.________ umziehen und dort neu anfangen möchte 
(in einer Wohnung mit Abwartsaufgaben; vgl. Vi-act. 3.2). Nach einer Anhörung 
hat die KESB B.________ mit Beschluss vom 3. September 2014 die bestehen-
de Vertretungsbeistandschaft bestätigt und einen Mandatsträgerwechsel vorge-
nommen; als Beiständin wurde neu F.________ eingesetzt (Vi-act. 3.8).

C. Am 16. November 2015 ging bei der KESB B.________ der Bericht der 
Beiständin für die Periode vom 10. November 2013 bis zum 31. Oktober 2015 
ein. Hinsichtlich der Wohnsituation wurde ausgeführt, dass A.________ innerhalb 
von D.________ mehrfach umgezogen sei und zwischenzeitlich eine grössere 
Wohnung in G.________ bezogen habe. Ein Arbeitsversuch bei einer Gerüstfir-
ma sei nach einem Tag wieder abgebrochen worden. Aktuell sei eine Beschäfti-
gungsmassnahme bei der H.________ in I.________ organisiert worden, wobei 
diese Massnahme von der IV-Stelle Schwyz unterstützt werde. Die grösseren 
Abweichungen beim Budget seien auf der Einnahmenseite auf eine Integritäts-
entschädigung der J.________ (Unfallversicherung) und auf der Ausgabenseite 
auf höhere Wohnkosten (Wohnungswechsel/ grössere Wohnung) sowie einer 
Schlusszahlung hinsichtlich der Busse aus dem Ereignis von 2013 zurückzu-
führen (Vi-act. 4.2).

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Mit Beschluss vom 24. Februar 2016 genehmigte die KESB B.________ den Be-
richt und die Rechnung für die Periode vom 10. November 2013 bis 31. Oktober 
2015 und bestätigte die bisherige Beiständin in ihrem Amt (Vi-act. 4.5).

D. Am 14. Juli 2016 ging bei der KESB B.________ ein neues Begehren von 
A.________ ein, wonach die bestehende Massnahme ersatzlos aufzuheben sei 
(Vi-act. 5.1). In einem Bericht vom 25. August 2016 nahm der Abteilungsleiter der 
Amtsbeistandschaft K.________ u.a. dahingehend Stellung, dass sinngemäss 
Ansprüche des Verbeiständeten gegenüber der J.________(Unfallversicherung) 
und der IV bestünden, dass der Verbeiständete mit diesen laufenden Sozialver-
sicherungsverfahren alleine überfordert sei, dass er Mühe habe, seine verfügba-
ren finanziellen Mittel einzuteilen, sowie dass er zudem die Arbeitsstelle bei der 
H.________ auf Ende Juli aufgegeben habe, womit die Tagesstruktur einmal 
mehr wegfalle (Vi-act. 5.3). 

Nach einer Besprechung vom 22. September 2016 (Vi-act. 5.7) wurden medizini-
sche Berichte aus dem IV-Verfahren beigezogen. Zudem wurde eine Stellung-
nahme der L.________ eingeholt (Vi-act. 5.10), welche am 18. November 2016 
einging (IV-act. 5.11). Am 16. Dezember 2016 folgte eine weitere Besprechung 
mit A.________ hinsichtlich der Weiterführung der Massnahme (Vi-act. 5.14). 

Mit Beschluss vom 11. Januar 2017 lehnte es die KESB B.________ ab, dem 
Begehren um Aufhebung der Beistandschaft stattzugeben (Vi-act. 5.15).

Nachdem die bisherige Beiständin nicht mehr länger für die Amtsbeistandschaft 
K.________ tätig war, setzte die KESB B.________ mit Beschluss vom 26. April 
2017 M.________ als neuen Beistand für A.________ ein (Vi-act. 6.2).

Seine Beschwerde gegen den KESB-Beschluss vom 11. Januar 2017 hat 
A.________ wieder zurückgezogen, worauf das Verwaltungsgericht das Verfah-
ren mit Entscheid III 2017 104 vom 21. Juni 2017 als gegenstandslos geworden 
am Protokoll abschreiben konnte (Vi-act. 7.6).

E. Am 29. Januar 2018 gingen bei der KESB B.________ der Rechenschafts-
bericht des Beistands und die Rechnung für die Periode vom 1. November 2015 
bis 31. Oktober 2017 ein (Vi-act. 8.2). Darin wurde u.a. ausgeführt, dass die 
J.________(Unfallversicherung) am 9. Juni 2017 eine UVG-Invalidenrente auf 
der Basis einer unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 40% zugesprochen habe, 
derweil die IV-Stelle gemäss Verfügung vom 24. Oktober 2017 eine IV-
Viertelsrente gewähre. Im Bericht wurde die Weiterführung der Massnahme be-
antragt (Vi-act. 8.2). 

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Mit Beschluss vom 16. Mai 2018 genehmigte die KESB B.________ den Bericht 
und die Rechnung für die Periode vom 1. November 2015 bis zum 31. Oktober 
2017; zudem wurde M.________ im Amt als Beistand bestätigt (Vi-act. 8.5).

F. Am 7. Januar 2020 ging bei der KESB B.________ ein neues Begehren um 
Aufhebung der Beistandschaft ein (Vi-act. 9.1). Dazu äusserte sich der Beistand 
in einer Stellungnahme vom 5. Februar 2020 (Vi-act. 9.5). Zudem wurde der Ab-
teilungsleiter der H.________ befragt zur Fragestellung, weshalb A.________ 
seine Beschäftigung bei H.________ gekündigt habe (Vi-act. 9.12).

Am 17. März 2020 fand die Anhörung von A.________ statt (welche aufgrund der 
Covid-19-Situation telefonisch erfolgen musste, Vi-act. 9.13). 

Mit Beschluss vom 8. April 2020 wies die KESB B.________ das Begehren von 
A.________ um Aufhebung der Beistandschaft ab (Vi-act. 9.14).

G. Gegen diesen am 9. April 2020 versandten Beschluss reichte A.________ 
rechtzeitig am 7. Mai 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein; sinn-
gemäss beantragt er die Aufhebung der Beistandschaft.

Mit Beschluss vom 6. Mai 2020 hatte die KESB B.________ den Bericht und die 
Rechnung des Beistands für die Periode vom 1. November 2017 bis 31. Oktober 
2019 genehmigt und den bisherigen Beistand im Amt bestätigt (Vi-act. 10.6).

H. Mit Vernehmlassung vom 22. Mai 2020 beantragte die KESB B.________, 
die Beschwerde sei abzuweisen. Innert der angesetzten Frist verzichtete der Be-
schwerdeführer - nachdem er telefonisch eine Kopie des Berichts des 
N.________ vom 17. November 2016 angefordert hatte - konkludent auf die Er-
stattung einer Stellungnahme zur Vernehmlassung der Vorinstanz.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 388 Abs. 1 ZGB stellen die behördlichen Massnahmen des Er-
wachsenenschutzes das Wohl und den Schutz hilfsbedürftiger Personen sicher. 
Sie sollen die Selbstbestimmung der betroffenen Person so weit wie möglich 
erhalten und fördern (Art. 388 Abs. 2 ZGB). Gemäss Art. 389 ZGB ordnet die 
Erwachsenenschutzbehörde eine Massnahme u.a. an, wenn die Unterstützung 
der hilfsbedürftigen Person durch die Familie, andere nahestehende Personen 
oder private oder öffentliche Dienste nicht ausreicht oder von vornherein als 
ungenügend erscheint (Ziffer 1). Jede behördliche Massnahme muss erforderlich 
und geeignet sein (Art. 389 Abs. 2 ZGB).

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1.2 Nach Art. 390 Abs. 1 ZGB errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine 
Beistandschaft, wenn eine volljährige Person:

1. wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähn-
lichen in der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teil-
weise oder gar nicht besorgen kann;

2. wegen vorübergehender Urteilsunfähigkeit oder Abwesenheit in Angelegen-
heiten, die erledigt werden müssen, weder selber handeln kann noch eine zur 
Stellvertretung berechtigte Person bezeichnet hat.

Die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichti-
gen (Art. 390 Abs. 2 ZGB). Die Beistandschaft wird auf Antrag der betroffenen 
Person oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen errichtet 
(Art. 390 Abs. 3 ZGB).

1.3 Eine Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbedürftige 
Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten 
werden muss (Art. 394 Abs. 1 ZGB). Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde 
eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie 
die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet 
werden sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesamte Einkommen, 
Teile des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Einkom-
men und Vermögen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 Abs. 1 ZGB).

1.4 Damit eine Beistandschaft errichtet werden kann, muss ein Schwäche-
zustand vorliegen, der diese Massnahme für die Interessenwahrung und den 
Schutz der hilfsbedürftigen Person als angezeigt erscheinen lässt. Ein solcher, in 
der Person liegender Schwächezustand allein genügt für die Anordnung einer 
Beistandschaft noch nicht. Vielmehr braucht es als soziale Voraussetzung zu-
sätzlich stets ein daraus resultierendes teilweises oder gänzliches Unvermögen, 
die eigenen Angelegenheiten hinreichend zu besorgen bzw. entsprechende Voll-
machten zu erteilen (vgl. Helmut Henkel, in Basler Kommentar zum ZGB, N 2 zu 
Art. 390 ZGB). Als Voraussetzung für die Anordnung behördlicher Massnahmen 
müssen Schwächezustand und Unvermögen (als soziale Voraussetzung) zu-
sammen eine relevante Gefährdung des Wohls der betroffenen Person bewirken, 
zu deren Behebung ein Eingreifen der Erwachsenenschutzbehörde auch unter 
den Aspekten Selbstbestimmung (Art. 388 Abs. 2 ZGB), Subsidiarität und Ver-
hältnismässigkeit (Art. 389 ZGB) unumgänglich erscheint. Schwächezustand und 
Unvermögen können auch lediglich punktueller Natur sein (vgl. Henkel, a.a.O., 
N 4 zu Art. 390 ZGB).

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1.5 Nach Art. 399 Abs. 2 ZGB hebt die Erwachsenenschutzbehörde eine Bei-
standschaft auf Antrag der betroffenen oder einer nahestehenden Person oder 
von Amtes wegen auf, sobald für die Fortdauer kein Grund mehr besteht.

2. Der Beschwerdeführer begründet sein Begehren um Aufhebung der Bei-
standschaft sinngemäss damit, dass er dies bereits früher beantragt habe, da-
mals aber sei das Begehren abgewiesen worden mit der Begründung, dass das 
IV-Verfahren noch nicht beendet sei. Zwischenzeitlich sei das IV-Verfahren ab-
geschlossen, weshalb (nach seiner Auffassung) keine Beistandschaft mehr nötig 
sei.

3.1 In der Tat trifft es zu, dass die Weiterführung der Beistandschaft unter 
anderem mit den pendenten sozialversicherungsrechtlichen Verfahren begründet 
wurde (vgl. Vi-act. 4.2, S. 3, Abschnitt Mandatsführung; siehe auch Vi-act. 5.15 
S. 4 oben). Diese sozialversicherungsrechtlichen Verfahren sind weitgehend ab-
geschlossen, nachdem der Beistand mit Unterstützung der behandelnden Ärzte 
bei der IV-Stelle ein Rentenerhöhungsgesuch gestellt hatte, welches offenbar 
gemäss den Ausführungen im aktuellsten Rechenschaftsbericht des Beistands 
dahingehend gutgeheissen wurde, dass dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 
dem 1. Juli 2019 eine ganze IV-Rente zugesprochen worden ist (vgl. Vi-act. 10.3 
S. 3 lit. e in fine). Allerdings ist an dieser Stelle festzuhalten, dass einmal zu-
gesprochene Invalidenrenten als Dauerleistungen regelmässig von der IV-Stelle 
von Amtes wegen überprüft werden, mithin auch künftig IV-Verfahren (Revi-
sionsverfahren) anfallen. Ob und inwieweit der Beschwerdeführer in der Lage 
wäre, bei solchen Revisionsverfahren seine Interessen ohne Unterstützung hin-
reichend zu wahren bzw. im Bedarfsfall rechtzeitig eine solche Unterstützung zu 
suchen und in Anspruch zu nehmen, ist nach der Aktenlage zumindest fraglich.

3.2.1  Aus den vorliegenden Akten ist zum einen zu entnehmen, dass gemäss 
dem interdisziplinären MEDAS-Gutachten vom 10. August 2016, welches im IV-
Verfahren eingeholt wurde, beim Beschwerdeführer kognitive Defizite im Vorder-
grund stehen, welche ursächlich im Zusammenhang mit dem Unfallereignis 2011 
sowie einem langjährigen Alkohol- und Cannabiskonsum gesehen werden. Dazu 
führten die Gutachter aus, dass der Beschwerdeführer seine Alkoholabhängigkeit 
glaubhaft sistiert habe, zudem auch der Cannabiskonsum beendet werden sollte, 
was aktuell nicht der Fall sei. Die psychologische Betreuung solle weitergeführt 
werden (vgl. Vi-act. 5.10/ Anhang, IV-act. 52-31/84).

3.2.2  Zum andern beantwortete N.________ wo sich der Beschwerdeführer seit 
2000 unregelmässig behandeln liess (letztmals am 30.05.2016), die Fragestel-

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lung, ob eine Aufhebung der Beistandschaft befürwortet werde, u.a. wie folgt (vgl. 
Vi-act. 5.11):

Eine Aufhebung der Beistandschaft könnte gemäss unserer Ansicht nur befürwor-
tet werden, wenn der Patient in der Lage wäre, Hilfeleistungen und Unterstützung 
von professionellen Hilfspersonen bei Erfordernis aktiv aufzusuchen und im er-
forderlichen Mass zu beanspruchen. Sehr oft berichtete er, dass er sich im Stich 
gelassen fühlte. Wir erlebten ihn in Folge oftmals kindlich, trotzig, er reagierte mit 
sozialem Rückzug in seinem Verhalten. Falls er dieses Verhalten auch in Zusam-
menhang mit z.B. Leistungsklärung der Sozialversicherungen an den Tag legen 
würde, bestünde die Gefahr, dass er die Mitwirkungspflicht nicht wahrzunehmen 
imstande wäre (…).

3.2.3  Im Rechenschaftsbericht vom 22. Januar 2018, welcher vom Beschwerde-
führer am 25. Januar 2018 eingesehen wurde, hielt der Beistand u.a. fest, dass 
der Beschwerdeführer seit dem 1. Juni 2017 im H.________ in I.________ be-
schäftigt werde. Dort wurde ihm im Januar 2019 aufgrund unzähliger Absenzen 
gekündigt (Vi-act. 10.3, S. 3 unten). Ab 18. März 2019 konnte der Beschwerde-
führer im H.________ in D.________ arbeiten. Diese Anstellung kündigte der 
Beschwerdeführer von sich aus. 

Die Umstände dieser Kündigung wurden vom zuständigen H.________-
Abteilungsleiter am 12. März 2020 wie folgt umschrieben (vgl. Vi-act. 9.12):

Er sei sehr auf Arbeitssicherheit fixiert gewesen und habe die Leute dann ange-
prangert. Für ihn selber habe es aber nicht gestimmt. Er sei selber blockiert gewe-
sen. Er sei oft nicht erschienen, insbesondere nachdem er mittwochs jeweils beim 
"Tischlein deckt sich" gewesen sei. Er sei daraufhin dann am Donnerstag und Frei-
tag jeweils nicht mehr zur Arbeit erschienen. Er sei lieber zu Hause gewesen. Sie 
hätten ihm ein Handy installiert, dass er zumindest eine SMS schreiben könne, da 
er auf Anrufe nicht reagiert habe.
Er habe oft Drohungen ausgesprochen, dass er seine Waffen aus dem Rucksack 
nehme. Sie [H.________-Mitarbeiter] wissen, wie sie damit umgehen müssen. Bis 
jetzt sei es auch nie zu einem Vorfall gekommen. Wenn man ihn kenne, wisse man 
wie es einzuordnen sei. Er habe dies auch schon beim Beistand gemacht.
A.________ habe gut gearbeitet, wenn er gekommen sei. Sie haben ihm gesagt, 
dass er sich jederzeit wieder melden dürfe. Eine Tagesstruktur sei für ihn eigentlich 
zwingend und gut. (…) Alkohol sei nie ein Thema bzw. Problem gewesen.

Nachdem der Beschwerdeführer weder geltend macht, eine (andere) Beschäfti-
gung aufgenommen zu haben, noch eine solche neue Beschäftigung akten-
kundig ist, spricht die vorliegende Beendigung der Beschäftigung durch den 
Beschwerdeführer grundsätzlich für die Annahme, wonach der Beschwerdeführer 
für die Fortsetzung einer zumutbaren Beschäftigung auf eine ihn begleitende 
Person angewiesen ist, welche ihn zur Wiederaufnahme einer Beschäftigung 
bzw. einer Tagesstruktur motiviert. 

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3.2.4  Auffallend ist sodann, dass der Beschwerdeführer die psychologische Be-
treuung durch Dr. O.________ von sich aus beendet hat. Auf die Frage dieses 
Arztes, weshalb der Beschwerdeführer keine psychologische Betreuung mehr in 
Anspruch nehmen wolle, konnte der Beschwerdeführer dieser Fachperson kei-
nen Grund nennen (Vi-act. 9.8). Dass eine Fortsetzung einer solchen psycholo-
gischen Betreuung geboten wäre, um mit anfallenden Vorkommnissen (welche 
nicht den Erwartungen des Beschwerdeführers entsprechen) adäquat umzuge-
hen, dokumentiert folgender Vorfall: Am 3. Januar 2020 erschien der Beschwer-
deführer bei der Amtsbeistandschaft K.________ mit dem Anliegen, die Bei-
standschaft aufzuheben. Indes war es dem Beschwerdeführer nicht möglich, sich 
auf das anschliessende Gespräch angemessen einzulassen (vgl. Vi-act. 9.5, S. 1 
unten). Vielmehr drohte er "mit Waffen und Munition", wenn sein Anliegen nicht 
berücksichtigt werde (Vi-act. 9.5, S. 2 oben). Zusätzlich forderte er Fr. 3'000.-- 
vom Beistand, ohne wichtige Gründe für eine solche Summe vorzubringen (auch 
nicht nach entsprechendem Hinweis, vgl. Vi-act. 9.5, S. 2 oben).

3.3.1  Im Lichte all dieser konkreten Umstände ist der aktenkundigen Einschät-
zung des (im Umgang mit dem Beschwerdeführer erfahrenen) Beistandes, wo-
nach die Situation des Beschwerdeführers noch zu unstabil sei, um die beste-
hende Massnahme derzeit zu beenden (vgl. Vi-act. 9.8, S. 2 oben), uneinge-
schränkt beizupflichten. Damit liegt weiterhin ein Schwächezustand im Sinne des 
Gesetzes vor und die vorinstanzliche Fortführung der bisherigen Massnahme gibt 
entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keinen Anlass zur Beanstan-
dung.

3.3.2  Im Übrigen ist aktenkundig, dass die Vorinstanz in ihrem Beschluss vom 
11. Januar 2017 was folgt anregte (vgl. Vi-act. 5.15, S. 4 oben):

A.________ hat sicherlich Potenzial, um gewisse Angelegenheiten auch im admi-
nistrativen und finanziellen Bereich wieder zu erlernen und mehr Verantwortung zu 
tragen. Die Beistandsperson sollte, im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihres Auf-
trages A.________ versuchsweise mehr Verantwortung übertragen und zum Bei-
spiel gewisse Rechnungen zahlen lassen. Somit soll A.________ die Möglichkeit 
erhalten, seine möglichen Ressourcen einzusetzen und zu nutzen. Anhand dieser 
Versuche kann im weiteren Verlauf der Beistandschaft überprüft werden, ob eine 
Aufhebung der Beistandschaft zu einem späteren Zeitpunkt vertretbar wäre.

Damals war eine Berufsbeiständin Mandatsträgerin. Rund 3 ½ Monate später 
erfolgte ein Wechsel des Mandatsträgers (Vi-act. 6.2). Dass der neu eingesetzte 
Berufsbeistand versuchsweise dem Beschwerdeführer im Sinne der vorstehen-
den Ausführungen mehr Verantwortung übertrug, ist nicht ersichtlich. Dieser 
Umstand erstaunt aber auch nicht, da der neue Mandatsträger zunächst den 

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Beschwerdeführer näher kennenlernen musste sowie sich nach der Aktenlage 
darauf konzentrierte, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm aufzubauen.

Indes wird der aktuelle Beistand eingeladen, versuchsweise den dem Beschwer-
deführer regelmässig zur Verfügung gestellten Betrag etwas aufzustocken (unter 
gleichzeitiger Verpflichtung, mit diesem aufgestockten Geldbetrag gewisse zu-
sätzliche Ausgaben zu decken). Auf diesem Wege würde dem Beschwerdeführer 
ermöglicht, den Tatbeweis zu erbringen, dass er mit dem erhöhten Betrag haus-
hälterisch und zweckmässig umgehen kann. Dabei versteht sich von selbst, dass 
der Beschwerdeführer mit dem Beistand uneingeschränkt kooperieren und ihm 
(mit entsprechenden Belegen) nachweisen müsste, dass er die betreffenden 
Ausgaben/ Rechnungen bezahlen konnte und effektiv auch bezahlt hat. Sollte ein 
solcher Tatbeweis (über eine angemessene Zeitdauer) misslingen, müsste der 
Beschwerdeführer grundsätzlich weiterhin mit der Fortführung der bestehenden 
Beistandschaft rechnen.

4. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abgewiesen wird. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird umstände-
halber verzichtet.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Der Beistand des Beschwerdeführers wird eingeladen zu prüfen, ob im 
Sinne der Erwägungen versuchsweise dem Beschwerdeführer zu ermög-
lichen ist, mehr Verantwortung selber zu übernehmen und mit einem (vor-
läufig) aufgestockten Geldbetrag gewisse Rechnungen/ Ausgaben selber 
zu bezahlen.

3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben 
werden (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht 
[BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).
Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- den Berufsbeistand M.________, Amtsbeistandschaft K.________ (R, 

mit Verweis auf Dispositivziffer 2 und Erw. 3.3.2 in fine)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 21. Juli 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 22. Juli 2020