# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f44a636-d78a-5c9c-b1d8-c0966789caed
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 28.11.2016 KSK 2016 71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2016-71_2016-11-28.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 28. November 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 16 71 29. November 2016

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Präsident Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des X._____, Beschwerdeführer und der Y._____, Beschwerdeführerin, 

gegen

die Arresturkunde des Betreibungs- und Konkursamtes Maloja vom 25. Oktober 
2016, in Sachen der P o l i t i s c h e n  G e m e i n d e  A . _ _ _ _ _ , Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Andrea-Franco Stöhr, Crappun 8, 
7503 Samedan, gegen die Beschwerdeführer,

betreffend Arrestvollzug,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 02. November 2016 samt mitge-
reichten Akten sowie nach Feststellung und in Erwägung, 

– dass der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja am 10. Oktober 2016 auf Ge-
such der Politischen Gemeinde A._____ gegen X._____ und Y._____ einen 
Arrestbefehl gemäss Art. 271 Abs. 1 Ziff. 6 SchKG für eine Forderung von Fr. 
4'000.-- zuzüglich Zins gegenüber X._____ und ebenfalls Fr. 4'000.-- zuzüg-
lich Zins gegenüber Y._____ sowie Fr. 1'751.-- zuzüglich Zins gegenüber bei-
den Schuldner erliess und als Arrestgegenstände je das hälftige Miteigentum 
der Schuldner an der Liegenschaft Nr. _____ des Grundbuches A._____ be-
zeichnete,

– dass das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja mit dem Vollzug 
des Arrestbefehls betraut wurde, 

– dass das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja am 25. Oktober 
2016 die beiden Miteigentumsanteile an der Liegenschaft-Nr. _____ des 
Grundbuches A._____ verarrestierte und die entsprechende Arresturkunde 
ausstellte, 

– dass X._____ und Y._____ am 02. November 2016 dagegen Beschwerde 
beim Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbe-
treibung und Konkurs einreichten, die Aufhebung des Arrestes beantragten 
und begehrten, dass die Politische Gemeinde A._____ die Kosten des Arrests 
und jeglicher sonstiger Vollstreckungsmassnahmen zu tragen habe, 

– dass zur Begründung vorgebracht wurde, die Beschwerdeführer hätten mehr-
mals versucht, die im Arrestbefehl genannten Beträge von Fr. 4'000.-- gegen 
Y._____ und Fr. 4'000.-- gegen X._____ zu überweisen, was bis zum heutigen 
Tag nicht möglich gewesen sei; dass die weitere Forderung von Fr. 1'751.-- 
dem Urteil R_____ (des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden) nicht 
zu entnehmen sei,

– dass gemäss Art. 17 SchKG mit Ausnahme der Fälle in denen dieses Gesetz 
den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Be-
treibungs- oder eines Konkursamtes bei der Aufsichtsbehörde innert 10 Tagen 
wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt 
werden kann, 

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– dass gegen den Arrestbefehl selbst die Einsprache gemäss Art. 278 SchKG 
vorgesehen ist, 

– dass mit Aufsichtsbeschwerde gemäss Art. 17 SchKG nur Rügen gegen den 
Vollzug des Arrestbefehls vorgebracht werden können, 

– dass sich die Beschwerdegründe der Beschwerdeführer sich auf die im Ar-
restbefehl aufgeführten Forderungen beziehen und das Vorgehen des Betrei-
bungsamtes beim Vollzug des Arrestbefehls mit keinem Wort beanstandet 
wird, 

– dass somit keine Rügen vorgebracht werden, die im Beschwerdeverfahren 
beurteilt werden könnten, 

– dass auf die Beschwerde somit nicht eingetreten werden kann, 

– dass bei dieser Ausgangslage auf die Einholung von Stellungnahmen der Be-
schwerdegegnerin und des Betreibungsamtes verzichtet wurde,

– dass das Beschwerdeverfahren unentgeltlich ist (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 
SchKG), so dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton 
Graubünden verbleiben, 

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichter-
licher Kompetenz ergeht, 

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entschieden:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 600.-- verbleiben beim Kan-
ton Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: