# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d13c173f-aee5-593b-b892-0dc38b1c192c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-01
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 01.04.2022 UV 2021/26
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_UV-2021-26_2022-04-01.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2021/26

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 21.07.2022

Entscheiddatum: 01.04.2022

Entscheid Versicherungsgericht, 01.04.2022
Art. 6 UVG. Der Zeitpunkt des Erreichens des Status quo sine/ante ist durch 
die kreisärztliche Beurteilung hinlänglich belegt. Abweisung der 
Beschwerde. Bei begründetem Anlass zur Beschwerdeerhebung trotz 
Beschwerdeabweisung Zusprache einer (reduzierten) Parteientschädigung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. April 
2022, UV 2021/26).

Entscheid vom 1. April 2022

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber und Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Markus 

Lorenzi

Geschäftsnr.

UV 2021/26

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

Postfach 27, 9004 St. Gallen,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit 1. Januar 2015 als Junior 

Gebäudemanager bei der B.___ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und 

Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 23. und 24. Januar 2020 

meldete die Arbeitgeberin zwei Vorfälle. Am 10. Januar 2020 sei der Versicherte beim 

Herunterlaufen einer Treppe ausgerutscht (Suva-act. II-1) und am 15. Januar 2020 

habe er beim Aufsteigen auf das Fahrrad das Gleichgewicht verloren und sei gestürzt 

(Suva-act. I-1). Bei diesen Ereignissen habe er das rechte Hüftgelenk und den rechten 

Oberschenkel geprellt. Mit Schreiben vom 27. und 30. Januar 2020 teilte die Suva mit, 

dass sie für die Folgen dieser Berufsunfälle die Versicherungsleistungen übernehmen 

werde (Suva-act. I-3, II-3).

A.a. 

Am 13. Januar 2020 hatte sich der Versicherte zur Erstbehandlung zu Dr. med. 

C.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

begeben. Dieser hatte eine Kontusion der rechten Körperseite bei Status nach 

Treppensturz diagnostiziert (Suva-act. I-14-1). Am 24. Januar 2020, nach dem 

Fahrradsturz, hatte der Versicherte bei Dr. C.___ zusätzlich über Schmerzen an der 

rechten Schulter geklagt (Suva-act. I-10-1, 14-1), woraufhin am 28. Januar 2020 ein 

MRI durchgeführt wurde (Suva-act. I-18). Basierend auf dem MRI-Befund hatte Dr. 

med. E.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, eine traumatisierte Cuff-Arthropathie diagnostiziert (Suva-act. 

I-10-1). Anlässlich der Verlaufsuntersuchung vom 11. März 2020 klagte der Versicherte 

A.b. 

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über Beschwerden im Bereich der rechten Hüfte und des rechten Kniegelenks (Suva-

act. I-14-2), weshalb am 13. März 2020 eine Sonographie veranlasst wurde. Diese 

ergab lediglich eine Kontusion des rechten Hüft- und Kniebereichs (Suva-act. I-14-2, 

15).

Nach Vorlage der medizinischen Akten bei Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für 

Allgemeinmedizin (Suva-act. I-17, 19), teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben 

vom 5. Mai 2020 mit, dass die anhaltenden Beschwerden an der rechten Hüfte und an 

der rechten Schulter nicht mehr unfallbedingt seien und der Fall per 20. Mai 2020 mit 

Einstellung der Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilbehandlung) abgeschlossen 

werde (Suva-act. I-21).

A.c. 

Am 19. Juni 2020 teilte Dr. C.___ der Suva mit, dass er den Versicherten 

gleichentags aufgrund – seit 15. Januar 2020 – persistierender Beschwerden am 

rechten Kniegelenk in seiner Sprechstunde gesehen habe. Im klinischen Untersuch 

falle erstmals der typische Befund einer femorotibialen Instabilität bei Status nach 

Implantation einer Knie-Totalprothese auf, ein Befund, der unter Belastung immer zu 

Verspannungszuständen und zu Schmerzen führe. Diese Instabilität sei vor dem 

Unfallereignis nicht vorhanden, die Belastbarkeit des rechten Kniegelenks zu 100 % 

gegeben gewesen. Dem Versicherten müsse zu einem Inlay-Wechsel zur 

Wiederherstellung der Stabilität des Kniegelenks geraten werden. Zu einer 

femorotibialen Instabilität werde es nie aufgrund einer degenerativen Auslockerung von 

Bändern kommen. Die Ursache sei posttraumatischer Natur (Suva-act. I-28).

A.d. 

Mit Beurteilung vom 20. Juli 2020 verneinte Dr. G.___ einen Kausalzusammenhang 

zwischen den Unfallereignissen vom 10. und 15. Januar 2020 und den Beschwerden 

am rechten Kniegelenk (Suva-act. I-35-2). Am 28. Juli 2020 wurde der Versicherte von 

Dr. C.___ operiert (Inlay-Wechsel Kniegelenk rechts, peripatelläre Synovektomie mit 

Patella-Plastik; Diagnose: posttraumatische Auslockerung Kniegelenk rechts bei Status 

nach Implantation einer Knie-TP; Suva-act. I-37). Mit Beurteilung vom 9. September 

2020 hielt Dr. G.___ an seiner Beurteilung fest, dass die chronisch geltend gemachten 

Kniegelenksbeschwerden rechts sowie der elektiv-operative Behandlungseingriff vom 

28. Juli 2020 nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf die 

Ereignisse von Januar 2020 zurückzuführen seien (Suva-act I-43).

A.e. 

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B.

Am 9. Oktober 2020 erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. 

Ronald Pedergnana, St. Gallen, gegen die Verfügung vom 24. September 2020 

Einsprache (Suva-act. I-52). Mit Eingabe vom 15. Dezember 2020 beantragte Dr. 

Pedergnana, es sei die Suva zu verpflichten, für alle Leistungen betreffend das rechte 

Knie weiterhin aufzukommen. Allenfalls sei die Einsprache als Rückfallmeldung zum 

Unfall 1987 entgegen zu nehmen (Suva-act. I-62). Mit Eingabe vom 24. Februar 2021 

beantragte Dr. Pedergnana die weitere Leistungsausrichtung bezüglich der rechten 

Schulter (Suva-act. I-70). Mit Entscheid vom 5. März 2021 wies die Suva die 

Einsprache gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen ab und bestätigte die 

Richtigkeit der Einstellung der Versicherungsleistungen betreffend die Unfälle vom 10. 

und 15. Januar 2020. Auf Ansprüche aus früheren versicherten Unfällen werde mangels 

Verfügungsgegenstands nicht eingegangen (Suva-act. I-72).

C.  

Mit Verfügung vom 24. September 2020 schloss die Suva den Fall per 20. Mai 

2020 mit Einstellung der temporären Versicherungsleistungen (Taggeld und 

Heilbehandlung) ab und verneinte einen Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen. 

Die aktuell geltend gemachten Beschwerden würden auch nicht überwiegend 

wahrscheinlich im Zusammenhang mit einem früheren Suva-versicherten Schadenfall 

stehen (Suva-act. I-48).

A.f. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 5. März 2021 erhob der weiterhin durch 

Rechtsanwalt Pedergnana vertretene Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 

22. April 2021 Beschwerde (act. G 1). Der Rechtsvertreter beantragte, der 

Einspracheentscheid sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer seien weiterhin volle 

Taggelder zu erbringen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin).

C.a. 

In ihrer Beschwerdeantwort vom 27. Mai 2021 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 5. März 2021 (act. G 3).

C.b. 

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Erwägungen

1.

Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der Einspracheentscheid 

vom 5. März 2021 (Suva-act. I-72). In diesem hat die Beschwerdegegnerin einzig 

darüber befunden, dass die geltend gemachten Beschwerden per 

Leistungseinstellungsdatum (20. Mai 2020) nicht (mehr) in einem Kausalzusammenhang 

mit den Unfallereignissen vom 10. (Treppensturz) und 15. Januar 2020 (Fahrradsturz) 

stehen würden, womit ab diesem Zeitpunkt keine Leistungspflicht mehr bestehe. 

Allfällige Ansprüche aus früheren versicherten Unfällen bzw. Rückfälle/Spätfolgen hat 

die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid explizit nicht behandelt (vgl. Suva-

In der Replik vom 15. September 2021 hielt der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers an den in der Beschwerde gestellten Anträgen vollumfänglich fest 

und beantragte zusätzlich eventualiter die Berentung (act. G 12).

C.c. 

Mit Schreiben vom 12. Oktober 2021 äusserte sich die Beschwerdegegnerin zu 

einigen Punkten der Replik und verzichtete auf die Einreichung einer umfassenden 

Duplik (act. G 16).

C.d. 

Am 15. Dezember 2021 reichte Rechtsanwalt Pedergnana eine Bestätigung der 

Beschwerdegegnerin vom 8. Dezember 2021 ein, wonach die Versicherungsleistungen 

(Heilbehandlung und Taggeld) bezüglich der Problematik am rechten Knie 

übernommen würden, nachdem diese auf das versicherte Unfallereignis von November 

1986 zurückzuführen sei (act. G 18.3; vgl. auch act. G 20.1). Dr. Pedergnana vertrat die 

Meinung, dass – weil die Ausrichtung der Versicherungsleistungen (Taggeld und 

Heilungskosten, evtl. Rente) gefordert worden seien – das Beschwerdeverfahren somit 

abgeschlossen werden könne (act. G 18). Mit seiner Eingabe legte er eine Honorarnote 

über Fr. 6'052.20 ins Recht (act. G 18.2)

C.e. 

Der in der Folge vom Versicherungsgericht mit den Parteien geführte 

Schriftenwechsel führte nicht zur Streiterledigung (act. G 19 ff.).

C.f. 

Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

C.g. 

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act. I-72-4 Ziff. 1. b. und c.). Damit bildet allein die Klärung der Frage, ob die 

Unfallereignisse von Januar 2020 für die über den Leistungseinstellungszeitpunkt 

geklagten Beschwerden (an der Schulter rechts, am Knie rechts und gegebenenfalls an 

der Hüfte rechts) ursächlich sind, Gegenstand der vorliegenden Beschwerde. 

Grundsätzlich steht es dem Unfallversicherer frei, nur in Bezug auf einzelne Ereignisse 

einen Entscheid zu erlassen und frühere versicherte Unfälle, welche als (Teil-)Ursache 

für eine Beschwerdeproblematik zur Diskussion stehen, (vorerst) ausser Acht zu lassen. 

Ob dies auch vorliegend zu gelten hat, obwohl die Beschwerdegegnerin in der 

Verfügung vom 24. September 2020 ausdrücklich ausführte, dass "die heute geltend 

gemachten Beschwerden auch nicht überwiegend wahrscheinlich im Zusammenhang 

mit einem früheren Suva-versicherten Schadenfall stehen" (Suva-act. I-48-2), kann 

offenbleiben. Denn die Beschwerdegegnerin hat unterdessen zu Recht anerkannt, dass 

sie wider den Wortlaut in der Verfügung Rückfall- und Spätfolgen aus früheren 

versicherten Unfällen noch zu prüfen hat. Entsprechend sprach sie dem 

Beschwerdeführer Versicherungsleitungen für die Knieproblematik rechts, herrührend 

aus dem versicherten Ereignis aus dem Jahr 1986 zu (vgl. Schreiben vom 15. 

Dezember 2021 in act. G 20.1). Bezüglich der Schulterproblematik wird sie ebenfalls 

noch zu befinden haben. Ob dieser durch die Beschwerdegegnerin verursachte 

Widerspruch (Verneinung von Ansprüchen auch aus früheren versicherten Unfällen in 

der Verfügung; Verneinung eines Verfügungsgegenstands und damit keine materielle 

Beurteilung von allfälligen Ansprüchen aus früheren versicherten Unfällen im 

Einspracheentscheid) zu einer Entschädigungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin 

führt, wird im Rahmen der Prozesskostenverlegung thematisiert (vgl. E. 4).

2.  

Materiell zu prüfen ist gestützt auf das Gesagte damit ausschliesslich, ob die 

Beschwerdegegnerin bezüglich der Unfälle vom 10. und 15. Januar 2020 und deren 

Folgen zu Recht die Versicherungsleistungen per 20. Mai 2020 eingestellt hat.

2.1. 

Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung 

bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht 

demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem 

versicherten Unfallereignis zusammenhängen (André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc 

Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Kommentar 

zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018; Irene Hofer, N 63 ff. zu Art. 6, in: 

2.2. 

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Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli [Hrsg.], 

Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019; Alexandra Rumo-Jungo/André 

Pierre Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich 

Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. 

Aufl. 2012, S. 53 ff.). Wenn die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, entfällt die Leistungspflicht des 

Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate 

Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, Letzterer also nur noch und 

ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder 

der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat 

(Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher 

oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (vgl. Rumo-Jungo/Holzer, 

a.a.O., S. 54). Der Unfallversicherer muss nicht den Nachweis unfallfremder Ursachen 

erbringen. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des 

Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind 

(Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juni 2012, 8C_160/2012, E. 2 mit Hinweisen). 

Dabei können medizinische Erfahrungssätze berücksichtigt werden (Urteil des 

Bundesgerichts vom 11. November 2008, 8C_346/2008, E. 3.2.1).

Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung 

des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz 

und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 

annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht 

hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 

Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht 

(BGE 138 V 221 f. E. 6 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 

lit. c des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne 

Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 

und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Bezüglich Beweiswert eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

2.3. 

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3.  

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in 

der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen 

Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). 

Berichte und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen Ärzten und Ärztinnen einholen, können 

beweistauglich sein. An deren Beweiswürdigung sind indes strenge Anforderungen zu 

stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 470 f. E. 4.4 mit Hinweis; bestätigt in Urteil des 

Bundesgerichts vom 23. November 2012, 8C_592/2012, E. 5.3). Auch ärztliche 

Beurteilungen aufgrund der Akten sind nicht an sich unzuverlässig, sofern ein 

lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung 

eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des 

Bundesgerichts vom 8. Februar 2007, U 223/06, E. 5.1.2). Erachtet das 

Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen Entscheidgrundlagen 

bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne 

Weiterungen abschliessen (vgl. BGE 135 V 469 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Diesfalls 

besteht kein Anspruch auf Beizug versicherungsexterner medizinischer Gutachten 

(BGE 122 V 157).

Der Beschwerdeführer klagt über den Leistungseinstellungszeitpunkt (20. Mai 

2020) hinaus über Beschwerden an der rechten Schulter und am rechten Knie. Auch 

Schmerzen an der rechten Hüfte wurden beklagt. Zu prüfen ist die – für eine 

Leistungspflicht vorausgesetzte – Unfallkausalität dieser Beschwerden (in Bezug auf 

die Ereignisse im Januar 2020; vgl. dazu vorstehende E. 1). Die Beschwerdegegnerin 

verneint eine über den Leistungseinstellungszeitpunkt hinaus bestehende Kausalität mit 

Verweis auf die Beurteilungen von Dr. G.___.

3.1. 

In Bezug auf die rechte Hüfte führte Dr. G.___ mit Beurteilung vom 28. April 2020 

aus, dass die Sonographie (vgl. Suva-act. I-15) keinen Nachweis einer traumatischen 

strukturellen Schädigung ergeben habe. Auch habe ein Untersuch bei Dr. C.___ am 11. 

März 2020 ein fast frei bewegliches rechtes Hüftgelenk gezeigt (Suva-act. I-17-3). Mit 

Aktenbeurteilung vom 29. April 2020 erklärte Dr. G.___, dass die Unfälle von Januar 

2020 auch an der rechten Schulter überwiegend wahrscheinlich zu keinen zusätzlichen 

strukturellen Läsionen geführt hätten. Der MR-Befund vom 28. Januar 2020 entspreche 

einer bereits älteren komplexen degenerativen Defektarthropathie mit einer fettigen 

3.2. 

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Atrophie der Muskulatur, einer ausgeprägten Sehnenretraktion und Tendinopathien der 

Rotatorenmanschette, welche nicht kurzfristig nach einem Trauma erklärt werden 

könne. Auch würden keine traumatypischen Begleitverletzungen des Knochens 

vorliegen. Nach vier bis sechs Wochen würden die Unfallfolgen mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit keine Rolle mehr spielen (Suva-act. I-19-3). Bezüglich der 

Knieproblematik rechts (Instabilität), welche einen operativen Eingriff notwendig 

machte, führte Dr. G.___ mit Beurteilungen vom 20. Juli und 9. September 2020 aus, 

dass die beiden Ereignisse im Januar 2020 gemäss der vorliegenden 

Befunddokumentation überwiegend wahrscheinlich lediglich zu einer einfachen 

Kontusion ohne Anhalt für eine richtungsgebende strukturelle Schädigung geführt 

hätten. Dafür würde auch sprechen, dass weder äussere Verletzungszeichen 

dokumentiert seien noch zeitnah Bedarf nach einer ärztlichen Behandlung bestanden 

habe. Die erstmalig nach über fünf Monaten klinisch neu festgestellte femorotibiale 

Instabilität des Gelenks stehe in keinem erkennbaren zeitlichen und kausalen 

Zusammenhang mit den blanden Unfallereignissen von Januar 2020. Die sekundär 

festgestellte ligamentäre Auflockerung des rechten Kniegelenks bei vorbestehendem 

Status nach einer Knie-TEP-Implantation sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als 

Folgezustand des vorgeschädigten und operativ-prothetisch vorbehandelten, 

fehlstatischen Kniegelenks zu bewerten (Suva-act. I-43; vgl. auch Suva-act. I-35-2).

Dr. G.___ begründet gestützt auf den dokumentierten Beschwerdeverlauf sowie 

die klinischen und bildgebenden Befunde nachvollziehbar und schlüssig, dass es 

anlässlich der Ereignisse von Januar 2020 seiner Einschätzung nach überwiegend 

wahrscheinlich lediglich zu einer Kontusion ohne strukturelle Schädigung bzw. lediglich 

zu einer vorübergehenden Verschlimmerung vorbestehender Pathologien gekommen 

sei, wobei der Status quo sine/ante nach wenigen Wochen erreicht gewesen sei. Für 

diese Einschätzung spricht insbesondere, wie Dr. G.___ ausführt, dass sich in der 

rechten Hüfte zeitnah zu den Ereignissen keine relevante Pathologie gezeigt hat (wobei 

die Hüftbeschwerden bis Mitte April 2020 fast vollständig verschwunden waren [vgl. 

dazu den Eintrag in der Krankengeschichte in Suva-act. I-70-25]), dass die Befunde in 

der rechten Schulter medizinisch einleuchtend einem längeren Prozess zuzuordnen 

sind und dass sich eine relevante Knieproblematik rechts unmittelbarer nach den 

Unfällen im Januar 2020 gezeigt bzw. zu Behandlungen geführt hätte, was aber nicht 

der Fall war. Die Beurteilungen von Dr. G.___ erfüllen die Anforderungen an 

beweiskräftige Arztberichte vollumfänglich und es kann darauf abgestellt werden, 

zumal auch keine gegenteiligen Einschätzungen bezüglich Folgen aus den Unfällen von 

Januar 2020 im Recht liegen, welche geeignet wären, geringe Zweifel an der 

Einschätzung von Dr. G.___ zu wecken. Zwar führt Dr. C.___ in einem Schreiben vom 

3.3. 

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4.

Zu verlegen bleiben die Prozesskosten.

19. Juni 2020 an die Beschwerdegegnerin aus, dass die vorliegende Instabilität im 

rechten Knie, welche einen (erneuten) Eingriff notwendig mache, traumatischer Genese 

sein müsse (Suva-act. I-28). Er ordnet die Problematik aber nicht ausdrücklich den 

Ereignissen von Januar 2020 zu, sondern spricht pauschal von einer traumatischen 

Ursache, was letztlich auch von der Beschwerdegegnerin, wenn auch aus einem 

früheren versicherten Ereignis aus dem Jahr 1986, anerkannt wurde (act. G 20.1).

Gestützt auf das Gesagte bzw. die beweiswerten Beurteilungen von Dr. G.___ 

resultierten aus den Unfällen vom 10. und 15. Januar 2020 überwiegend wahrscheinlich 

keine zusätzlichen strukturellen Läsionen, welche für die über den 

Leistungseinstellungszeitpunkt hinausgehende Beschwerdeproblematik (Schulter 

rechts, Knie rechts, gegebenenfalls Hüfte rechts) ursächlich waren. Damit ist, nachdem 

eine richtungsgebende Verschlimmerung anlässlich der Ereignisse von Januar 2020 

nicht zur Diskussion steht (vgl. zu den Voraussetzungen für eine richtungsgebende 

Verschlimmerung das Urteil des Bundesgerichts vom 25. Oktober 2007, 8C_467/2007, 

E. 3.1; vgl. ferner den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 

vom 14. November 2019, UV 2018/23, E. 3.7), lediglich von einer Kontusion mit 

allenfalls vorübergehender Verschlimmerung von Vorzuständen nach erlittenen 

Anpralltraumatas auszugehen. Dafür hat die Beschwerdegegnerin den durch das 

Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub zu übernehmen, d.h. sie hat bis zum 

Erreichen des Status quo sine/ante Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang 

mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach einer gewissen Zeit 

werden die aufgetretenen bzw. ausgelösten Beeinträchtigungen, auch wenn sie 

weiterbestehen, aber nicht mehr dem Unfall angelastet (vgl. Rumo-Jungo/Holzer, 

a.a.O., S. 55 ff.). Die Folgen der erlittenen Prellungen auf der rechten Körperseite waren 

ohne weiteres per Leistungseinstellungszeitpunkt (20. Mai 2020, rund 16 Wochen nach 

den Unfällen) abgeheilt bzw. der Status quo sine/ante spätestens in diesem Zeitpunkt 

erreicht. Dabei ist auch der medizinischen Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, 

dass eine Kontusion/Prellung grundsätzlich innert kurzer Zeit folgenlos ausheilt und 

sich die damit verbundenen Beschwerden gänzlich zurückbilden (Alfred M. Debrunner, 

Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl., Bern 2005, S. 412, 1096 f.). Die 

Beschwerde ist damit abzuweisen.

3.4. 

Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben 

(vgl. dazu Art. 61 lit. f  ATSG).

4.1. 
bis

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Dem Beschwerdeführer steht als im kantonalen Verfahren unterliegende Partei rein 

aufgrund des Prozessausgangs nach dem Wortlaut von Art. 61 lit. g ATSG keine 

Entschädigung zulasten der Beschwerdegegnerin zu. Trotz Unterliegens kann eine 

solche aber zugesprochen werden, wenn begründeter Anlass für die Einreichung einer 

Beschwerde bestand. Dies entspricht dem von der Rechtsprechung anerkannten 

Grundsatz, dass unnötige Kosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht (BGE 125 V 375 

E. 2b).

4.2. 

Wie bereits in E. 1 angetönt, hat sich die Beschwerdegegnerin im 

Verwaltungsverfahren widersprüchlich, zumindest missverständlich verhalten. Während 

sie in der Verfügung vom 24. September 2020 auch allfällige Rückfall- bzw. Spätfolgen 

materiell abhandelte, indem sie pauschal ausführte, dass die aktuell geltend 

gemachten Beschwerden auch nicht überwiegend wahrscheinlich im Zusammenhang 

mit einem früheren Suva-versicherten Schadenfall stehen würden (Suva-act. I-48-2), 

trat sie im Einspracheentscheid vom 5. März 2021 auf den Antrag um Leistungen aus 

früheren versicherten Unfällen (vgl. die Einsprachebegründung vom 15. Dezember 

2020, Suva-act. I-62-2) nicht ein (Suva-act. I-72 S. 4 Ziff. 1. b. und c.). Aufgrund dieser 

Konstellation bestand für den Beschwerdeführer die Gefahr, Ansprüchen aus früheren 

versicherten Unfällen verlustig zu gehen, denn keine 

(Rechtsverweigerungs-)Beschwerde innert 30 Tagen nach Erlass des 

Einspracheentscheids hätte in Anwendung von Art. 90 Abs. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege (VRP; sGS 951.1) sowie in Beachtung des Urteils des 

Bundesgerichts vom 16. September 2020, 9C_71/2020, womöglich dazu geführt, dass 

die Verfügung in diesem Punkt ("Die heute geltend gemachten Beschwerden stehen 

auch nicht überwiegend wahrscheinlich im Zusammenhang mit einem früheren Suva-

versicherten Schadenfall.") rechtskräftig geworden wäre (vgl. zu den Rechtsfolgen bei 

einem formellen Einspracheentscheid Ueli Kieser, ATSG Kommentar, 4. Aufl. 2020, N 

73 zu Art. 52). Dass die Beschwerdegegnerin entgegen dem Wortlaut in der Verfügung 

trotzdem gewillt ist, in Bezug auf die damals vorliegende Beschwerdeproblematik 

Ansprüche aus früheren versicherten Unfällen zu prüfen (was sich im laufenden 

Verfahren in Bezug auf die Knieproblematik rechts gezeigt hat; vgl. act. G 12.3 f., G 

20.1), war dem Beschwerdeführer bei Beschwerdeerhebung am 22. April 2021 gemäss 

Aktenlage nicht bekannt. Auch im Einspracheentscheid findet sich diesbezüglich kein 

Hinweis. Gestützt auf diese Ausführungen bestand für den Beschwerdeführer, 

entgegen den Ausführungen im gerichtlichen Schriftenwechsel (act. G 18 ff.), 

begründeter Anlass zur Beschwerdeerhebung, womit er gestützt auf das 

Verursacherprinzip Anspruch auf eine Parteientschädigung hat bzw. die 

Beschwerdegegnerin ihm die unnötigen Parteikosten zu ersetzen hat.

4.3. 

https://www.swisslex.ch/doc/unknown/b196cd16-7cc8-4fde-b6c0-ce80a5800b95/citeddoc/458be2f2-2205-491f-afb0-f238e5cd83c8/source/document-link
https://www.swisslex.ch/doc/unknown/b196cd16-7cc8-4fde-b6c0-ce80a5800b95/citeddoc/458be2f2-2205-491f-afb0-f238e5cd83c8/source/document-link

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/12

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 2'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der 

Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). Am 16. Dezember 2021 

reichte Dr. Pedergnana eine Kostennote für das Beschwerdeverfahren ein (act. G 18.1). 

Darin macht er einen Aufwand von 25.85 Stunden und ein Honorar von Fr. 6'052.20 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) unter Auflistung der erbrachten 

Leistungen geltend. Ein Honorar nach Zeitaufwand sieht die Honorarordnung (HonO; 

sGS 963.75) im Verfahren vor dem Versicherungsgericht indes nicht vor. Es kommt 

hinzu, dass Rechtsanwalt Pedergnana auch vorprozessualen Aufwand entschädigt 

wissen will. Auf die Kostennote kann demnach nicht abgestellt werden. Das Honorar 

vor Versicherungsgericht beträgt nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO pauschal Fr. 1'500.-- 

bis Fr. 15'000.--. Praxisgemäss wird bei einem durchschnittlichen Verfahren eine 

Entschädigung von Fr. 4'000.-- zugesprochen. Zu entschädigen ist aber nur der mit der 

widersprüchlichen Fallführung unnötig angefallene Aufwand zur Verhinderung des 

Rechtskraft-Risikos. Im weiteren Umfang besteht kein Anspruch auf Ersatz der 

Parteikosten. Vor diesem Hintergrund erscheint es in Beachtung des gerechtfertigten 

Aufwands angemessen, eine (reduzierte) Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.

4.4. 

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	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 01.04.2022
	Art. 6 UVG. Der Zeitpunkt des Erreichens des Status quo sine/ante ist durch die kreisärztliche Beurteilung hinlänglich belegt. Abweisung der Beschwerde. Bei begründetem Anlass zur Beschwerdeerhebung trotz Beschwerdeabweisung Zusprache einer (reduzierten) Parteientschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. April 2022, UV 2021/26).

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