# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 369d1d44-1443-5804-9b14-dbb352f78fe5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 16.01.2023 SB220411
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB220411_2023-01-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB220411-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz, Präsident, lic. iur. S. Volken und 

der Ersatzoberrichter lic. iur. R. Amsler sowie die Gerichtsschreibe-

rin MLaw N. Hunziker 

Urteil vom 16. Januar 2023 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X1._____,  

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Staatsanwältin MLaw C. Weisser, 

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. und Widerruf  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich,  
10. Abteilung - Einzelgericht, vom 10. Mai 2022 (GG220070) 
 
 
  

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Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 

(Urk. 18) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 37 S. 30 ff.) 

"Es wird erkannt: 

1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d 

BetmG 

− der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a 

Ziff. 1 BetmG. 

2. Vom Vorwurf des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von 

Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG wird die Beschuldigte freigesprochen. 

3. Die mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2021 ausgefällte 

bedingte Strafe von 45 Tagen Freiheitsstrafe wird widerrufen. 

4. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Eidgenössischen Spielbankenkommission vom 

19. Juni 2019 ausgefällten Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je Fr. 30.00 wird nicht wider-

rufen. Die Probezeit von 4 Jahren wird um 2 Jahre verlängert. 

5. Die Beschuldigte wird unter Einbezug der widerrufenen Strafe mit einer Gesamtstrafe von 

5 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 80 Tage durch Haft erstanden sind, so-

wie mit einer Busse von Fr. 600.00 bestraft. 

6. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen. 

7. Bezahlt die Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfrei-

heitsstrafe von 6 Tagen. 

8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahm-

te Barschaft von Fr. 1'330.40 (A015'288'296, A015'288'309, A015'288'310 und 

A015'288'343) wird zur Deckung der Busse und der Verfahrenskosten verwendet. 

9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahm-

te Mobiltelefon (A015'287'942) wird der Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses 

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Urteils innert 30 Tagen auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten es der Lager-

behörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen wird. 

10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 

beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung 

überlassen: 

− Feinwaage (A015'288'194) 

− Betäubungsmittel (A015'288'218) 

− Betäubungsmittel (A015'288'229) 

− Leere Minigrips (A015'288'230) 

− Betäubungsmittel (A015'288'252) 

− Betäubungsmittel (A015'288'263) 

− Betäubungsmittel (A015'287'953) 

− Papierware (A015'288'434) 

− Betäubungsmittel (A015'288'161) 

11. Die folgenden von der Stadtpolizei Zürich sichergestellten und beim Forensischen Institut 

Zürich lagernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung 

überlassen: 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'289'073) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'353) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'364) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'375) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'386) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'535) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'546) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'557) 

12. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr.  3'000.00;  die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 1'600.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr.  450.00   Gutachten FOR 

Fr. 1'500.00   Auslagen Untersuchung (Durchsuchung Mobiltelefon) 

Fr. 4'296.55   Entschädigung amtliche Verteidigung 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

13. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen 

der amtlichen Verteidigung, werden der Beschuldigten zur Hälfte auferlegt. 

-   4   - 

14. Es wird festgehalten, dass Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ für seine Aufwendungen als amt-

licher Verteidiger bereits mit Fr. 4'296.55 aus der Staatskasse entschädigt worden ist. Vor-

behalten bleibt eine Nachforderung bei der Beschuldigten über die Hälfte dieser Aufwen-

dungen. 

15. Der Beschuldigten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 3'400.00 (pauschal, 

inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) für anwaltliche Verteidigung aus der Gerichts-

kasse zugesprochen. 

Das Verrechnungsrecht des Staates bleibt ausdrücklich vorbehalten. 

16. [Mitteilung] 

17. [Rechtsmittel]" 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 3 f.) 

a) Der Verteidigung der Beschuldigten: 

 (Urk. 49 S. 1) 

"1. Die Ziffern 1, 1. Spiegelstrich, 3 bis 8 sowie 13 und 15 des angefochtenen 

Urteils seien aufzuheben. 

2. Die Beschuldigte sei vom Vorwurf des Vergehens gegen das Betäubungs-

mittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG freizusprechen. 

3. Der Beschuldigten sei für die zu Unrecht erstandene Haft eine Genugtuung 

in Höhe von Fr. 16'000.– aus der Staatskasse auszurichten. 

4. Der Beschuldigten sei eine volle Prozessentschädigung in Höhe von 

Fr. 4'557.75 für das vorinstanzliche Verfahren, sowie eine Prozessentschä-

digung gemäss heute zu den Akten gereichter Honorarnote für das Beru-

fungsverfahren auszurichten. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 

beschlagnahmte Barschaft von Fr. 1'330.40 sei dem Berechtigten herauszu-

geben. 

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6. Eventualiter sei der Vollzug der auszufällenden Strafe unter Ansetzung einer 

Probezeit aufzuschieben. 

7. Die Kosten der Untersuchung sowie des vorinstanzlichen Gerichtsverfahrens 

seien und des Berufungsverfahrens seien vollumfänglich auf die Staatskas-

se zu nehmen." 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(Urk. 43, schriftlich) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

Erwägungen: 

I. Verfahrensgang, Umfang der Berufung und Prozessuales 

1. Verfahrensgang 

1.1. Die Beschuldigte wurde mit Urteil der Vorinstanz vom 10. Mai 2022 ge-

mäss dem eingangs wiederholten Urteilsdispositiv schuldig gesprochen und be-

straft. Dagegen meldete sie Berufung an (Urk. 32) und erklärte nach Zustellung 

des begründeten Urteils Berufung (Urk. 39). 

1.2. Mit Verfügung vom 1. September 2022 wurde der Staatsanwaltschaft Frist 

angesetzt, um zu erklären, ob Anschlussberufung erhoben wird oder um ein 

Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 41). Mit Eingabe vom 

8. September 2022 verzichtete die Staatsanwaltschaft auf Anschlussberufung und 

beantragte die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 43).  

1.3. Am 16. Januar 2023 fand die Berufungsverhandlung statt. Erschienen sind 

die Beschuldigte und ihr erbetener Verteidiger (Prot. II S. 3). 

2. Umfang der Berufung 

Unangefochten und damit in Rechtskraft erwachsen ist das vorinstanzliche Urteil 

hinsichtlich Dispositiv-Ziffer 1, Spiegelstrich 2, Dispositiv-Ziffer 2, 9-12 und 14 des 

vorinstanzlichen Entscheids (Prot. II S. 5, Urk. 49 S. 1). Dies ist vorab mittels 

-   6   - 

Beschluss festzuhalten. Es gilt das Verschlechterungsverbot im Sinne von 

Art. 391 Abs. 2 StPO zu berücksichtigen. 

3. Prozessuales 

Soweit für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des eingeklagten Sachver-

haltes auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird, so erfolgt dies in An-

wendung von Art. 82 Abs. 4 StPO, auch ohne dass dies jeweils explizit Erwäh-

nung findet. Im Übrigen ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass sich die ur-

teilende Instanz nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen 

und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Das Berufungsge-

richt kann sich auf die für seinen Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte be-

schränken (BGE 146 IV 297 E. 2.2.7; 143 III 65 E. 5.2; 141 IV 249 E. 1.3.1; Urteil 

des Bundesgerichts 6B_1403/2019 vom 10. Juni 2020 E. 2.5 mit Hinweisen). 

II. Schuldpunkt 

1. Anklagevorwurf 

Der eingeklagte Sachverhalt ergibt sich aus der beigehefteten Anklageschrift 

(Urk. 18 S. 2 f.), darauf kann verwiesen werden. 

2. Ausgangslage / Standpunkt der Beschuldigten 

Im Berufungsverfahren steht nur noch zur Diskussion, ob die Beschuldigte die 

Hälfte bzw. ca. 4.69 Gramm netto Methamphetamin des am 10. August 2021 an 

ihrem Wohnort anlässlich einer Hausdurchsuchung sichergestellten Metamphe-

tamins zum Weiterverkauf besass. 

Unstrittig ist bzw. aufgrund der Akten erstellt ist, dass anlässlich der obgenannten 

Hausdurchsuchung insgesamt ca. 13.2 Gramm Methamphetamin (Reinmenge: 

9.39 Gramm) und Betäubungsmittelutensilien – u.a. eine Feinwaage sowie diver-

se Minigrips – sichergestellt werden konnten, die der Beschuldigten gehörten. Die 

Vorinstanz rechnete der Staatsanwaltschaft folgend der Beschuldigten die Hälfte 

des bei ihr zuhause aufgefundenen Metamphetamins (wie auch dasjenige, das 

sie auf sich getragen hatte) als für den Eigenkonsum gedacht an (Urk. 37 S. 17 

-   7   - 

E. [III.]7.). Der entsprechende Schuldspruch wegen mehrfacher Übertretung des 

Betäubungsmittelgesetzes ist rechtskräftig (E. I.2.). 

Die Beschuldigte macht im Berufungsverfahren wie schon vor Vorinstanz und im 

Untersuchungsverfahren geltend, sie habe das gesamte an ihrem Wohnort si-

chergestellte Methamphetamin bzw. auch die zweite Hälfte zum eigenen Konsum 

besessen (vgl. in diesem Sinne letztmals Prot. I S. 9 ff. und Urk. 48 S. 6 ff.). 

3. Beweismittel, Verwertbarkeit und Grundsätze der Beweiswürdigung 

Die Vorinstanz hat die massgebenden Grundsätze der Beweiswürdigung zutref-

fend dargestellt (Urk. 37 S. 9-11 E. [III.] 3.3. ff.), darauf kann verwiesen werden. 

Zudem hat die Vorinstanz die vorliegend relevanten Beweismittel zutreffend auf-

gelistet und korrekte Ausführungen zu deren Verwertbarkeit gemacht (a.a.O. S. 8 

f. E. [III.] 3.1. f.), worauf vorab ebenfalls zu verweisen ist. Ergänzend ist festzuhal-

ten, dass auch die Durchsuchungsprotokolle, Sicherstellungsverzeichnisse und -

listen sowie Fotografien der durchgeführten Hausdurchsuchung (Urk. 10/4-11) ak-

tenkundig sind, die ebenfalls vollständig verwertbar sind. 

4. Würdigung 

4.1. Die Vorinstanz erwog, das in der Wohnung der Beschuldigten sicherge-

stellte Methamphetamin entspreche zwischen 50 und 100 Portionen und habe ei-

nem Verkaufswert zwischen Fr. 1'000.– bis Fr. 2'000.–. Dass dieser Vorrat ledig-

lich dem Eigenkonsum gedient haben soll, sei eine reine Schutzbehauptung, da 

die Beschuldigte gemäss eigenen Aussagen in knappen finanziellen Verhältnis-

sen lebe. Darüber hinaus ergäben auch die weiteren Sachbeweise ein eindeuti-

ges Bild: Bei der Beschuldigten seien eine Feinwaage und diverse leere Minigrips 

gefunden worden, welche Gegenstände bekanntermassen für den Drogenverkauf 

verwendet würden. An der Hauptverhandlung darauf angesprochen, habe die Be-

schuldigte erklärt, die Feinwaage habe sie nur zur Kontrolle ihrer Einkäufe und ih-

res eigenen Konsums verwendet. Sie habe jeweils zwei bis drei Säckchen zu je 

einem halben bis einem ganzen Gramm abgefüllt und diese dann zur Arbeit mit-

genommen, damit sie nicht mit einem grossen Sack unterwegs sein müsse. Diese 

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Erklärungen seien – auch angesichts der einschlägigen kriminellen Vorgeschichte 

der Beschuldigen – unglaubhaft und als Ausflüchte zu werten, zumal die von ihr 

abgepackten Drogenmengen – auch gemäss ihren eigenen Angaben – keine 

Konsumportionen darstellten. Es sei auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Be-

schuldigte Minigrips in grosser Menge zum Eigenkonsum bräuchte. Sie habe sich 

insofern im Übrigen auch widersprüchlich geäussert, da sie sich einerseits als 

nicht drogensüchtig bezeichnet habe, gleichzeitig aber Drogen als behauptete 

Tagesration mit sich herumtrage, die in diesem Umfang höchstens von Schwer-

stabhängigen konsumiert würden. Nicht ausgeschlossen werden könne aller-

dings, dass die Beschuldigte auch selbst Methamphetamin konsumiert habe. 

Nachdem die Staatsanwaltschaft der Beschuldigten die Hälfte des bei ihr zuhause 

aufgefunden Methamphetamins (wie auch dasjenige, das sie auf sich getragen 

habe) als für den Eigenkonsum anrechne, sei das Gericht in Nachachtung des 

Anklageprinzips daran gebunden. Zu ihren Gunsten sei somit davon auszugehen, 

dass nur die Hälfte, d.h. 4.69 Gramm des Methamphetamins, das bei ihr zuhause 

sichergestellt worden sei, zum Weiterverkauf gedacht gewesen sei. Nach dem 

Gesagten sei dieser Teil des Anklagesachverhalts erstellt (Urk. 37 S. 16 f. E. [III.] 

6.3. f. und 7., unter Hinweis auf die Akten). Entsprechend erwog die Vorinstanz in 

rechtlicher Hinsicht zusammengefasst, in Bezug auf die zum Weiterverkauf be-

stimmte Menge von 4.69 Gramm habe sich die Beschuldigte im Sinne von Art. 19 

lit. d BetmG schuldig gemacht (a.a.O., S. 18 f. E. IV.).  

4.2. Mit dem Umstand, dass die Beschuldigte bereits mehrfach einschlägig vor-

bestraft ist (Urk. 38), lässt sich im konkreten Fall kein Tatbeweis erbringen. Die 

weiteren dargelegten Erwägungen der Vorinstanz sind indessen zutreffend und zu 

übernehmen (E. II.4.1.). Mit der Vorinstanz zeigt sich, dass die Angaben der 

Beschuldigten teils widersprüchlich und insgesamt alles andere als überzeugend 

sind. Zudem gibt es neben den vorliegenden Sachbeweisen, namentlich der si-

chergestellten Feinwaage und den sichergestellten Minigrips die Aussagen der 

Auskunftspersonen B._____ und C._____ (Urk. 4/2 und Urk. 7/1), die ebenfalls 

auf eine Beteiligung der Beschuldigten am Drogenhandel hindeuten. Zuzu-

stimmen ist der Beschuldigten lediglich darin, dass man schon für wenige Fran-

ken automatisch eine sehr grosse Menge Minigrips erhält (vgl. dazu Prot. I S. 15), 

-   9   - 

woraus sie jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten kann. Die Beschuldigte gab 

nach ihrer Verhaftung an, ihre monatlichen Nettoeinkünfte beliefen sich auf ca. 

Fr. 600.– bis Fr. 900.– (Urk. 3/1 F/A 24 und Urk. 3/2 S. 4). Dass die in derart 

knappen finanziellen Verhältnissen lebende Beschuldigte sich einen für den Ei-

genkonsum bestimmten Methamphetaminvorrat von 50 bis 100 Portionen im Wert 

von zwischen Fr. 1'000.– und Fr. 2'000.– anzulegen vermag, ist abwegig. Auch 

aufgrund der angetroffenen Portionierung sowie der von der Beschuldigten dazu 

gemachten Aussagen erscheint ein Eigenkonsum nicht plausibel. Bei ihrer Ver-

haftung trug die Beschuldigte 1.2 Gramm brutto Methamphetamin auf sich. Diese 

angetroffene Portionierung korrespondiert weder mit ihrem angeblichen Konsum-

verhalten von zwischen 0.3 und 0.7 Gramm am Tag (Urk. 48 S. 5 und 7) noch mit 

ihren Aussagen zur Portionierung, wonach sie das Methamphetamin für ihren täg-

lichen Konsum portioniert habe (a.a.O. S. 7 und Prot. I S. 15 f.). Auf diese Unver-

einbarkeiten angesprochen, änderte die Beschuldigte ihr Aussageverhalten im 

Berufungsverfahren und erklärte, die angetroffene Portionierung hätte ihren Kon-

sum für zwei bis drei Tage gedeckt (Urk. 48 S. 8), was als nachgeschobene Aus-

flucht zu werten ist. Die Beschuldigte trägt gemäss ihren Angaben Methamphe-

tamin als behauptete Tagesration mit sich herum, welche Menge höchstens von 

Schwerstabhängigen konsumiert wird, bezeichnet sich aber gleichzeitig als nicht 

drogensüchtig (Prot. I S. 14 und 16). Gemäss ihren Angaben hat sie zudem wäh-

rend gerade einmal 80 Tagen in Haft den Drogen den Rücken zugekehrt (Urk. 48 

S. 4 f.), was bei einer schweren Drogenabhängigkeit kaum ohne weiteres gelingt. 

Sie legte bereits früher ein- bis zweiwöchige Pausen vom Methamphetaminkon-

sum ein (Urk. 3/3 /F/A 39) oder reduzierte nach Bedarf ihren Konsum (Urk. 3/4 

F/A 18). Die im Berufungsverfahren nachgeschobenen Äusserungen der Be-

schuldigten bezüglich einer schweren Drogensüchtigkeit (Urk. 48 S. 4) sind daher 

unglaubhaft. Es ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb anlässlich der Haus-

durchsuchung am Wohnort der Beschuldigten die obgenannten Betäubungsmit-

telutensilien und diverse weitere Gegenstände aber kein einziges Konsumwerk-

zeug (gemäss den Angaben der Beschuldigten Pfeifen; Urk. 48 S. 5) sicherge-

stellt wurde (vgl. Urk. 10/4 und Urk. 10/7-10). Schliesslich vermag die sicherge-

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stellte, für die finanziellen Verhältnisse der Beschuldigten grosse Bargeldmenge 

in handelsüblicher Stückelung (a.a.O.) die Beschuldigte nicht zu entlasten. 

4.3. Die von der Staatsanwaltschaft der Beschuldigten als für den Eigenkonsum 

angerechnete Menge (vgl. E. II.4.1.) ist im Lichte der vorstehenden Ausführungen 

als durchaus grosszügig zu werten. Die Anrechnung ist klarerweise zu Gunsten 

der Beschuldigten ausgefallen. 

4.4. Im Ergebnis ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass der im Berufungsver-

fahren noch zur Diskussion stehende Teil des Anklagesachverhalts erstellt ist. Es 

ist erstellt, dass die Beschuldigten 4.69 Gramm netto Methamphetamin zum 

Weiterverkauf besass. 

4.5. Die von der Vorinstanz vorgenommene rechtliche Würdigung (Urk. 37 

S. 18 E. IV.1.) ist zutreffend und kann ergänzungslos übernommen werden. Sie 

wird von der Beschuldigten denn auch nicht in Abrede gestellt. 

5. Fazit 

Die Beschuldigte ist zudem des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im 

Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG schuldig zu sprechen. 

III. Sanktion 

1. Strafrahmen und allgemeine Strafzumessungskriterien 

Die Vorinstanz hat die allgemeinen Strafzumessungskriterien, den Strafrahmen, 

die angezeigte Strafart zutreffend dargelegt (Urk. 37 S. 19-21 E. V.1.-3.), auf die 

entsprechenden Ausführungen kann verwiesen werden. Zur Strafart hat sie ins-

besondere richtig festgehalten, dass die Beschuldigte vier Vorstrafen im Bereich 

von Betäubungsmitteldelikten aufweist, wobei der letzte diesbezügliche Strafbe-

fehl erst am 28. Juni 2021 erging (vgl. Urk. 38) und Geldstrafen die Beschuldigte 

offenbar nicht von weiterer Delinquenz abhalten, weshalb sie für das Vergehen 

gegen das Betäubungsmittelgesetz mit einer Freiheitsstrafe sanktioniert werden 

muss (a.a.O., S. 20 E. 2.3.). 

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2. Konkrete Strafzumessung, Widerruf und Gesamtstrafe 

Die Vorinstanz hat zunächst die objektive und die subjektive Tatschwere des Ver-

gehens gegen das Betäubungsmittelgesetz abgehandelt und dazu zutreffende 

Ausführungen gemacht (Urk. 37 S. 22 E. V.64.), auf die verwiesen werden kann. 

Auch auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen zur Täterkomponente 

kann verwiesen werden (a.a.O., 23 E. V.5.). Ergänzend ist in diesem Zusammen-

hang hinsichtlich Täterkomponente zu den aktuellen persönlichen Verhältnissen 

festzuhalten, dass die Beschuldigte ein monatliches Einkommen von Fr. 3'400.– 

erzielt, wobei ihr Lohn gepfändet wird, ihr monatlich Fr. 1'200.– verbleiben und sie 

aktuell Schulden in Höhe von Fr. 13'000.– bis Fr. 14'000.– hat (Urk. 48 S. 1 ff.). 

Dass die Beschuldigte aufgrund einer schweren Drogenabhängigkeit delinquiert 

hätte, ist nicht erstellt (vgl. E.II.4.2.). Der vorinstanzliche Entscheid äussert sich 

sodann zutreffend zu den Voraussetzungen des Widerrufs (Urk. 37 S. 24 f. 

E. VI.1.1.f.), auch darauf kann verwiesen werden. Ebenso kann auf die zutreffen-

de Würdigung der Vorinstanz verwiesen werden (a.a.O. S. 25 E. VI.1.3.f.). Was 

die (rechtskräftig abgeurteilte) mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelge-

setzes anbelangt, kann schliesslich ebenfalls vollumfänglich auf die Ausführungen 

der Vorinstanz verwiesen werden (a.a.O. S. 24 E.V.6. und 8.). 

3. Ergebnis 

Die mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2021 

ausgefällte bedingte Strafe von 45 Tagen Freiheitsstrafe ist zu widerrufen. Vom 

Widerruf des bedingten Vollzugs der mit Strafbefehl der Eidgenössischen Spiel-

bankenkommission vom 19. Juni 2019 ausgefällten Geldstrafe von 70 Tagessät-

zen zu je Fr. 30.– ist dagegen abzusehen und die Probezeit um zwei Jahre zu 

verlängern. 

Unter Berücksichtigung aller Faktoren erscheint (unter Einbezug der widerrufenen 

Strafe) eine Bestrafung der Beschuldigten mit einer Gesamtstrafe von 5 Monaten 

Freiheitsstrafe sowie mit einer Busse von Fr. 600.– angemessen. Einer höheren 

Strafe stünde zudem das Verschlechterungsverbot entgegen. Der Anrechnung 

der erstandenen Haft von 80 Tagen an die Freiheitsstrafe steht nichts entgegen. 

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IV. Vollzug 

Was den Vollzug anbelangt, kann ebenfalls auf die zutreffenden Erwägungen im 

angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 37 S. 26 f. VIII.). Ergänzend ist 

– entgegen den Behauptungen der Verteidigung – festzuhalten, dass die Be-

schuldigte für ein Betäubungsmitteldelikt auch schon mit einer bedingen Frei-

heitsstrafe bestraft worden war und dies gerade einmal rund eineinhalb Monate 

bevor sie die vorliegende gleichartige Tat verübte (Urk. 38). Die Beschuldigte de-

linquiert seit mehreren Jahren in regelmässigen Abständen und scheint unbelehr-

bar zu sein. Die bedingte Freiheitsstrafe beeindruckte sie offenkundig nicht. Der 

Vollzug der Freiheitsstrafe ist somit mangels günstiger Prognose nicht aufzu-

schieben. Die Busse ist von Gesetzes wegen zu vollziehen. Bezahlt die Beschul-

digte die Busse nicht, so tritt anderen Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von sechs 

Tagen (vgl. zum letzten Satz E.III.2.). 

V. Beschlagnahmung 

Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen für Beschlagnahmungen und Ein-

ziehungen dargelegt (Urk. 37 S. 27 E. IX.1. f.), darauf kann verwiesen werden. 

Entgegen der Vorinstanz (a.a.O. S. 27 f. E. IX.3.) lässt sich nicht erstellen, dass 

die sichergestellte Barschaft mit dem An- und Verkauf von Betäubungsmitteln in 

Zusammenhang steht. Es ist jedoch auch nicht belegt, dass die sichergestellte 

Barschaft – wie von der Verteidigung vor Vorinstanz behauptet (Urk. 29 S. 8 und 

Urk. 49 S. 7) – dem Partner der Beschuldigten, D._____, gehört. Die mit Verfü-

gung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmte 

Barschaft von Fr. 1'330.40 (A015'288'296, A015'288'309, A015'288'310 und 

A015'288'343) ist deshalb in Anwendung von Art. 268 Abs. 1 i.V.m. Art. 267 Abs. 

3 StPO einzuziehen und zur Deckung der Busse und der Verfahrenskosten zu 

verwenden. 

 

-   13   - 

VI. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Vorinstanzliches Verfahren 

Die im angefochtenen Entscheid getroffene Kosten- und Entschädigungsregelung 

(Urk. 37 S. 29 f. E. X.) erweist sich ausgangsgemäss als angemessen und ist zu 

bestätigen. 

2. Berufungsverfahren 

Die Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 3'000.– festzusetzen. Die Kosten des 

Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens und 

Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Beschuldigte unterliegt mit ihren Anträ-

gen vollumfänglich. Demzufolge sind ihr die Kosten des Berufungsverfahrens 

aufzuerlegen. Der Teilrückzug der Berufung anlässlich der Berufungsverhandlung 

rechtfertigt keine andere Verteilung. Entsprechend ist ihr auch keine Prozessent-

schädigung für ihre anwaltliche Vertretung aus der Gerichtskasse zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 10. Mai 

2022 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: 

"Es wird erkannt: 

1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig 

- […] 

- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von 

Art. 19a Ziff. 1 BetmG. 

2. Vom Vorwurf des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sin-

ne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG wird die Beschuldigte freigesprochen. 

3.-8. […] 

9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 be-

schlagnahmte Mobiltelefon (A015'287'942) wird der Beschuldigten nach Eintritt der 

-   14   - 

Rechtskraft dieses Urteils innert 30 Tagen auf erstes Verlangen hin herausgegeben, 

ansonsten es der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen wird. 

10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 

2022 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur 

Vernichtung überlassen: 

− Feinwaage (A015'288'194) 

− Betäubungsmittel (A015'288'218) 

− Betäubungsmittel (A015'288'229) 

− Leere Minigrips (A015'288'230) 

− Betäubungsmittel (A015'288'252) 

− Betäubungsmittel (A015'288'263) 

− Betäubungsmittel (A015'287'953) 

− Papierware (A015'288'434) 

− Betäubungsmittel (A015'288'161) 

11. Die folgenden von der Stadtpolizei Zürich sichergestellten und beim Forensischen 

Institut Zürich lagernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur 

Vernichtung überlassen: 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'289'073) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'353) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'364) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'375) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'386) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'535) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'546) 

− DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'557) 

12. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr.  3'000.00;  die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 1'600.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr.  450.00   Gutachten FOR 

Fr. 1'500.00   Auslagen Untersuchung (Durchsuchung Mobiltelefon) 

Fr. 4'296.55   Entschädigung amtliche Verteidigung 
 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

13. […] 

-   15   - 

14. Es wird festgehalten, dass Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ für seine Aufwendungen 

als amtlicher Verteidiger bereits mit Fr. 4'296.55 aus der Staatskasse entschädigt 

worden ist. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung bei der Beschuldigten über die 

Hälfte dieser Aufwendungen. 

15. […] 

16. [Mitteilung] 

17. [Rechtsmittel]" 

2. Schriftliche Eröffnung und Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschuldigte A._____ ist zudem schuldig des Vergehens gegen das Be-

täubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG. 

2. Die mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2021 

ausgefällte bedingte Strafe von 45 Tagen Freiheitsstrafe wird widerrufen. 

3. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Eidgenössischen Spielbanken-

kommission vom 19. Juni 2019 ausgefällten Geldstrafe von 70 Tagessätzen 

zu je Fr. 30.00 wird nicht widerrufen. Die Probezeit von 4 Jahren wird um 

2 Jahre verlängert. 

4. Die Beschuldigte wird unter Einbezug der widerrufenen Strafe mit einer 

Gesamtstrafe von 5 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 

80 Tage durch Haft erstanden sind, sowie mit einer Busse von Fr. 600.00 

bestraft. 

5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu 

bezahlen. 

6. Bezahlt die Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle 

eine Ersatzfreiheitsstrafe von 6 Tagen. 

-   16   - 

7. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 

beschlagnahmte Barschaft von Fr. 1'330.40 (A015'288'296, A015'288'309, 

A015'288'310 und A015'288'343) wird eingezogen und zur Deckung der 

Busse und der Verfahrenskosten verwendet. 

8. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Ziff. 13 und 15) 

wird bestätigt. 

9. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 3'000.00. 

10. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt. 

11. Schriftliche Eröffnung und Mitteilung im Dispositiv an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
(per E-Mail) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (per E-Mail) 
sowie in vollständiger Ausfertigung an 
− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-

ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A und Formular B 
− die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung 

des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks 
Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten 

− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− in die Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 

Nr. A-3/2021/9885 
− die Eidgenössische Spielbankenkommission (Akten Nr. 62-2015-067). 

12. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

-   17   - 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 16. Januar 2023 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Prinz 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw N. Hunziker 
 

 

	Urteil vom 16. Januar 2023
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 37 S. 30 ff.)
	"Es wird erkannt:
	1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG
	 der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.

	2. Vom Vorwurf des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG wird die Beschuldigte freigesprochen.
	3. Die mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2021 ausgefällte bedingte Strafe von 45 Tagen Freiheitsstrafe wird widerrufen.
	4. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Eidgenössischen Spielbankenkommission vom 19. Juni 2019 ausgefällten Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je Fr. 30.00 wird nicht widerrufen. Die Probezeit von 4 Jahren wird um 2 Jahre verlängert.
	5. Die Beschuldigte wird unter Einbezug der widerrufenen Strafe mit einer Gesamtstrafe von 5 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 80 Tage durch Haft erstanden sind, sowie mit einer Busse von Fr. 600.00 bestraft.
	6. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen.
	7. Bezahlt die Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 6 Tagen.
	8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmte Barschaft von Fr. 1'330.40 (A015'288'296, A015'288'309, A015'288'310 und A015'288'343) wird zur Deckung der Busse und der Verfahrenskosten verwendet.
	9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmte Mobiltelefon (A015'287'942) wird der Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils innert 30 Tagen auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten...
	10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen:
	 Feinwaage (A015'288'194)
	 Betäubungsmittel (A015'288'218)
	 Betäubungsmittel (A015'288'229)
	 Leere Minigrips (A015'288'230)
	 Betäubungsmittel (A015'288'252)
	 Betäubungsmittel (A015'288'263)
	 Betäubungsmittel (A015'287'953)
	 Papierware (A015'288'434)
	 Betäubungsmittel (A015'288'161)

	11. Die folgenden von der Stadtpolizei Zürich sichergestellten und beim Forensischen Institut Zürich lagernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen:
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'289'073)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'353)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'364)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'375)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'386)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'535)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'546)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'557)

	12. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	13. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden der Beschuldigten zur Hälfte auferlegt.
	14. Es wird festgehalten, dass Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger bereits mit Fr. 4'296.55 aus der Staatskasse entschädigt worden ist. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung bei der Beschuldigten über die H...
	15. Der Beschuldigten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 3'400.00 (pauschal, inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) für anwaltliche Verteidigung aus der Gerichtskasse zugesprochen.
	Das Verrechnungsrecht des Staates bleibt ausdrücklich vorbehalten.
	16. [Mitteilung]
	17. [Rechtsmittel]"
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 3 f.)
	Erwägungen:
	I. Verfahrensgang, Umfang der Berufung und Prozessuales
	1. Verfahrensgang
	1.1. Die Beschuldigte wurde mit Urteil der Vorinstanz vom 10. Mai 2022 gemäss dem eingangs wiederholten Urteilsdispositiv schuldig gesprochen und bestraft. Dagegen meldete sie Berufung an (Urk. 32) und erklärte nach Zustellung des begründeten Urteils ...
	1.2. Mit Verfügung vom 1. September 2022 wurde der Staatsanwaltschaft Frist angesetzt, um zu erklären, ob Anschlussberufung erhoben wird oder um ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 41). Mit Eingabe vom 8. September 2022 verzichtete...
	1.3. Am 16. Januar 2023 fand die Berufungsverhandlung statt. Erschienen sind die Beschuldigte und ihr erbetener Verteidiger (Prot. II S. 3).

	2. Umfang der Berufung
	Unangefochten und damit in Rechtskraft erwachsen ist das vorinstanzliche Urteil hinsichtlich Dispositiv-Ziffer 1, Spiegelstrich 2, Dispositiv-Ziffer 2, 9-12 und 14 des vorinstanzlichen Entscheids (Prot. II S. 5, Urk. 49 S. 1). Dies ist vorab mittels B...

	3. Prozessuales
	Soweit für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des eingeklagten Sachverhaltes auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird, so erfolgt dies in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO, auch ohne dass dies jeweils explizit Erwähnung findet. Im Übri...

	II. Schuldpunkt
	1. Anklagevorwurf
	Der eingeklagte Sachverhalt ergibt sich aus der beigehefteten Anklageschrift (Urk. 18 S. 2 f.), darauf kann verwiesen werden.

	2. Ausgangslage / Standpunkt der Beschuldigten
	Im Berufungsverfahren steht nur noch zur Diskussion, ob die Beschuldigte die Hälfte bzw. ca. 4.69 Gramm netto Methamphetamin des am 10. August 2021 an ihrem Wohnort anlässlich einer Hausdurchsuchung sichergestellten Metamphetamins zum Weiterverkauf be...
	Unstrittig ist bzw. aufgrund der Akten erstellt ist, dass anlässlich der obgenannten Hausdurchsuchung insgesamt ca. 13.2 Gramm Methamphetamin (Reinmenge: 9.39 Gramm) und Betäubungsmittelutensilien – u.a. eine Feinwaage sowie diverse Minigrips – sicher...
	Die Beschuldigte macht im Berufungsverfahren wie schon vor Vorinstanz und im Untersuchungsverfahren geltend, sie habe das gesamte an ihrem Wohnort sichergestellte Methamphetamin bzw. auch die zweite Hälfte zum eigenen Konsum besessen (vgl. in diesem S...

	3. Beweismittel, Verwertbarkeit und Grundsätze der Beweiswürdigung
	Die Vorinstanz hat die massgebenden Grundsätze der Beweiswürdigung zutreffend dargestellt (Urk. 37 S. 9-11 E. [III.] 3.3. ff.), darauf kann verwiesen werden. Zudem hat die Vorinstanz die vorliegend relevanten Beweismittel zutreffend aufgelistet und ko...

	4. Würdigung
	4.1. Die Vorinstanz erwog, das in der Wohnung der Beschuldigten sichergestellte Methamphetamin entspreche zwischen 50 und 100 Portionen und habe einem Verkaufswert zwischen Fr. 1'000.– bis Fr. 2'000.–. Dass dieser Vorrat lediglich dem Eigenkonsum gedi...
	4.2. Mit dem Umstand, dass die Beschuldigte bereits mehrfach einschlägig vorbestraft ist (Urk. 38), lässt sich im konkreten Fall kein Tatbeweis erbringen. Die weiteren dargelegten Erwägungen der Vorinstanz sind indessen zutreffend und zu übernehmen (E...
	4.3. Die von der Staatsanwaltschaft der Beschuldigten als für den Eigenkonsum angerechnete Menge (vgl. E. II.4.1.) ist im Lichte der vorstehenden Ausführungen als durchaus grosszügig zu werten. Die Anrechnung ist klarerweise zu Gunsten der Beschuldigt...
	4.4. Im Ergebnis ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass der im Berufungsverfahren noch zur Diskussion stehende Teil des Anklagesachverhalts erstellt ist. Es ist erstellt, dass die Beschuldigten 4.69 Gramm netto Methamphetamin zum Weiterverkauf besass.
	4.5. Die von der Vorinstanz vorgenommene rechtliche Würdigung (Urk. 37 S. 18 E. IV.1.) ist zutreffend und kann ergänzungslos übernommen werden. Sie wird von der Beschuldigten denn auch nicht in Abrede gestellt.

	5. Fazit
	Die Beschuldigte ist zudem des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG schuldig zu sprechen.

	III. Sanktion
	1. Strafrahmen und allgemeine Strafzumessungskriterien
	Die Vorinstanz hat die allgemeinen Strafzumessungskriterien, den Strafrahmen, die angezeigte Strafart zutreffend dargelegt (Urk. 37 S. 19-21 E. V.1.-3.), auf die entsprechenden Ausführungen kann verwiesen werden. Zur Strafart hat sie insbesondere rich...
	2. Konkrete Strafzumessung, Widerruf und Gesamtstrafe
	3. Ergebnis

	IV. Vollzug
	Was den Vollzug anbelangt, kann ebenfalls auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 37 S. 26 f. VIII.). Ergänzend ist – entgegen den Behauptungen der Verteidigung – festzuhalten, dass die Beschuldigte für ein Be...

	V. Beschlagnahmung
	Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen für Beschlagnahmungen und Einziehungen dargelegt (Urk. 37 S. 27 E. IX.1. f.), darauf kann verwiesen werden. Entgegen der Vorinstanz (a.a.O. S. 27 f. E. IX.3.) lässt sich nicht erstellen, dass die sicherge...

	VI. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	1. Vorinstanzliches Verfahren
	Die im angefochtenen Entscheid getroffene Kosten- und Entschädigungsregelung (Urk. 37 S. 29 f. E. X.) erweist sich ausgangsgemäss als angemessen und ist zu bestätigen.
	2. Berufungsverfahren
	Die Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 3'000.– festzusetzen. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Beschuldigte unterliegt mit ihren Anträgen vollumfän...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 10. Mai 2022 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig
	- […]
	- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.

	2. Vom Vorwurf des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. c BetmG wird die Beschuldigte freigesprochen.
	3.-8. […]
	9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmte Mobiltelefon (A015'287'942) wird der Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils innert 30 Tagen auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten...
	10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen:
	 Feinwaage (A015'288'194)
	 Betäubungsmittel (A015'288'218)
	 Betäubungsmittel (A015'288'229)
	 Leere Minigrips (A015'288'230)
	 Betäubungsmittel (A015'288'252)
	 Betäubungsmittel (A015'288'263)
	 Betäubungsmittel (A015'287'953)
	 Papierware (A015'288'434)
	 Betäubungsmittel (A015'288'161)

	11. Die folgenden von der Stadtpolizei Zürich sichergestellten und beim Forensischen Institut Zürich lagernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen:
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'289'073)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'353)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'364)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'375)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'386)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'535)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'546)
	 DNA-Spur-Wattetupfer (A015'293'557)

	12. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	13. […]
	14. Es wird festgehalten, dass Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger bereits mit Fr. 4'296.55 aus der Staatskasse entschädigt worden ist. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung bei der Beschuldigten über die H...
	15. […]
	16. [Mitteilung]
	17. [Rechtsmittel]"
	2. Schriftliche Eröffnung und Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschuldigte A._____ ist zudem schuldig des Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG.
	2. Die mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2021 ausgefällte bedingte Strafe von 45 Tagen Freiheitsstrafe wird widerrufen.
	3. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Eidgenössischen Spielbankenkommission vom 19. Juni 2019 ausgefällten Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je Fr. 30.00 wird nicht widerrufen. Die Probezeit von 4 Jahren wird um 2 Jahre verlängert.
	4. Die Beschuldigte wird unter Einbezug der widerrufenen Strafe mit einer Gesamtstrafe von 5 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 80 Tage durch Haft erstanden sind, sowie mit einer Busse von Fr. 600.00 bestraft.
	5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen.
	6. Bezahlt die Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 6 Tagen.
	7. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 7. März 2022 beschlagnahmte Barschaft von Fr. 1'330.40 (A015'288'296, A015'288'309, A015'288'310 und A015'288'343) wird eingezogen und zur Deckung der Busse und der Verfahrenskosten verwendet.
	8. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Ziff. 13 und 15) wird bestätigt.
	9. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 3'000.00.
	10. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
	11. Schriftliche Eröffnung und Mitteilung im Dispositiv an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten (per E-Mail)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (per E-Mail)
	sowie in vollständiger Ausfertigung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A und Formular B
	 die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 in die Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Nr. A-3/2021/9885
	 die Eidgenössische Spielbankenkommission (Akten Nr. 62-2015-067).

	12. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.