# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ea6504d0-267f-5530-89f6-8c4115e0b47c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250211-O1
**Docket/Reference:** PS250211-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250211-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250211-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Beschluss vom 5. August 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführerin

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft B._____-strasse 1, 

Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw, LL.M. X._____, 

betreffend Betreibungen Nrn. 2 und 3

(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich 7)

Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 15. Mai 2025 (CB250049)

Erwägungen:

1.1 Mit Stempelverfügung vom 13. Mai 2025 (vgl. act. 4) wies die 1. Abteilung 

des Bezirksgerichtes Zürich (nachfolgend: Vorinstanz) das Fristerstreckungsge-

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such der Beschwerdeführerin vom 12. Mai 2025 mangels zureichender Gründe 

ab.

1.2 Dagegen erhebt die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 17. Juli 2025 

(act. 2) Beschwerde. Sie verlangt zusammengefasst, die "Zustellung" der ange-

fochtenen Verfügung sei nichtig zu erklären, diese sei ihr mit einer Rechtsmittel-

belehrung erneut zuzustellen. Zudem sei ihr eine Notfrist zu gewähren, ferner sei 

das vorinstanzliche Verfahren zu sistieren und der Beschwerde die aufschiebende 

Wirkung zu erteilen (vgl. a.a.O.). 

1.3 Die vorinstanzlichen Akten befinden sich zurzeit am Bundesgericht, weil die 

Beschwerdeführerin den Entscheid der Kammer vom 6. Juni 2025 angefochten 

hat (vgl. Geschäfts-Nr. PS250117 betr. Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksge-

richtes Zürich vom 8. April 2025 [CB250049]). Von der Einholung einer Beschwer-

deantwort und einer Vernehmlassung kann abgesehen werden (vgl. § 18 EG 

SchKG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. Art. 322 und Art. 324 ZPO). Mit dem vorliegenden 

Entscheid ist der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstands-

los und abzuschreiben.

2.1 Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen von 

Art. 319 ff. ZPO anwendbar (vgl. Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG 

i.V.m § 84 GOG).

2.2 Die Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend Erstreckung einer ge-

richtlichen Frist – wie sie die Vorinstanz mit der angefochtenen (Stempel-)Verfü-

gung vorgenommen hat – ist im Gesetz nicht ausdrücklich vorgesehen. Die vorlie-

gende Beschwerde ist daher nur zulässig, wenn der Beschwerdeführerin infolge 

des angefochtenen Entscheides ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil 

droht (vgl. Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Dies ist dann der Fall, wenn die Lage der be-

troffenen Person durch den angefochtenen Entscheid erheblich erschwert wird. 

Die Beschwerde führende Partei hat mit der Beschwerdebegründung substanzi-

iert zu behaupten und zu beweisen, dass ihr ein nicht leicht wiedergutzumachen-

der Nachteil droht, sofern dies nicht offenkundig ist (vgl. ZK ZPO-FREIBURG-

HAUS/AFHELDT, 4. Aufl. 2025, Art. 319 N 14 f.). Fehlt es an einem drohenden nicht 

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leicht wiedergutzumachenden Nachteil, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten 

(vgl. zuletzt OGer ZH PS250117 vom 6. Juni 2025 E II./3.1).

2.3 Die Beschwerdeführerin begründet nicht, inwiefern ihr durch die Abweisung 

ihres Fristerstreckungsgesuchs ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil 

droht. Dies ist auch nicht offenkundig.

2.4 Für die Behandlung des im Beschwerdeverfahren neu gestellten Antrags auf 

Sistierung des vorinstanzlichen Verfahrens ist die Kammer nicht zuständig.

2.5 Auf die Beschwerde ist daher insgesamt nicht einzutreten.

3.

Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- 

und Konkurssachen ist grundsätzlich kostenlos (vgl. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 

SchKG). Parteientschädigungen sind keine auszurichten (Art. 62 Abs. 2 GebV 

SchKG).

1.

2.

3.

4.

5.

Es wird beschlossen:

Der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels der Beschwerdeschrift (act. 2), unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

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Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

versandt am:
6. August 2025