# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1de67fbb-985b-5a32-9b88-c932a3016d1a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-10-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.10.2016 B-4999/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-4999-2016_2016-10-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-4998/2016, B-4999/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  O k t o b e r  2 0 1 6  

Besetzung 
 Richter Hans Urech (Vorsitz), 

Richterin Maria Amgwerd, Richter Pietro Angeli-Busi,  

Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. 
 

 
 

Parteien 
 X._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI,  

Regionalzentrum (…),  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Aufgebot von Amtes wegen zum Zivildiensteinsatz /  

Aufgebot zum Vorstellungsgespräch;  

Verfügungen vom 11. August 2016. 

 

 

 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass X._______ am 7. März 2016 um Verschiebung des zweiten Teils des 

langen Zivildiensteinsatzes ersuchte, den er im Jahre 2016 zu leisten hätte 

und mindestens 124 Tage dauern würde, 

dass die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Regionalzentrum (…), 

(nachfolgend: Vorinstanz) dieses Gesuch am 13. April 2016 verfügungs-

weise abwies und X._______ verpflichtete, im Jahre 2016 einen zweiten 

Teil des langen Einsatzes im Schwerpunktprogramm "Umwelt- und Natur-

schutz" von mindestens 121 Tagen zu leisten, 

dass X._______ von der Vorinstanz gleichzeitig aufgefordert wurde, eine 

entsprechende Einsatzvereinbarung mit einem Einsatzbetrieb seiner Wahl 

bis spätestens 6. Mai 2016 einzureichen, er andernfalls von Amtes wegen 

zu einem Zivildiensteinsatz aufgeboten werde, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil B-2632/2016 vom 4. Juli 

2016 entschied, in teilweiser Gutheissung der Beschwerde werde 

X._______ verpflichtet, bis Ende Januar 2017 den zweiten Teil des langen 

Einsatzes von mindestens 124 Diensttagen zu leisten, im Übrigen werde 

die Beschwerde abgewiesen, 

dass die Vorinstanz hierauf X._______ mit Schreiben vom 13. Juli 2016 bis 

am 27. Juli 2016 Gelegenheit einräumte, selbst eine Einsatzvereinbarung 

einzureichen, und ihn darauf hinwies, dass ein gebührenpflichtiges Aufge-

bot von Amtes wegen, bei welchem er weder Zeitpunkt noch Einsatzort 

selber bestimmen könnte, erstellt würde, falls er innert Frist keine Einsatz-

vereinbarung einreichen sollte, 

dass X._______ mit E-Mail vom 29. Juli 2016 der Vorinstanz erklärte, we-

der eine solche Vereinbarung einzureichen noch einem Aufgebot von Am-

tes wegen zu folgen, 

dass das Regionalzentrum (…) mit E-Mail vom 2. August 2016 X._______ 

darüber informierte, nun ein Aufgebot von Amtes wegen zu erstellen und 

mitteilte, fehlende Folgeleistung werde disziplinarische oder strafrechtliche 

Konsequenzen nach sich ziehen, 

dass die Vorinstanz X._______ mit Verfügung vom 11. August 2016 von 

Amtes wegen aufbot, vom 5. Dezember 2016 bis zum 7. April 2017 beim 

Einsatzbetrieb «A._______» einen Zivildiensteinsatz von voraussichtlich 

124 Diensttagen zu leisten, 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 3 

dass die Vorinstanz mit Verfügung ebenfalls vom 11. August 2016 

X._______ zu einem Vorstellungsgespräch am 13. September 2016 beim 

Einsatzbetrieb «A._______» aufbot,  

dass X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen diese beiden 

Verfügungen am 17. August 2016 mit zwei Schreiben vor dem Bundesver-

waltungsgericht Beschwerde erhoben hat, 

dass der Beschwerdeführer in seiner ersten Beschwerde sinngemäss da-

rum ersucht, der verfügte lange Einsatz sei auf die Jahre 2018/19 zu ver-

schieben,  

dass er zur Begründung im Wesentlichen vorbringt, der Einsatz liege ge-

nau zwischen dem ersten und zweiten Semester seines Architekturstudi-

ums an der ETH Zürich, wobei im Dezember 2016 die Prüfungen für das 

erste Semester abgelegt würden und der Beginn des zweiten Semesters 

in den Zivildiensteinsatz falle, und das Studium ein 100%iges Engagement 

fordere, 

dass der Beschwerdeführer weiter geltend macht, sein Vater könnte ihn 

während des Bachelorstudiums noch minimal finanziell unterstützen, was 

nach dessen Pensionierung im Jahre 2019 nicht mehr gewährleistet sei, 

dass eine Verschiebung des Studiums um ein ganzes Jahr für einen vier-

monatigen Zivildienst unverhältnismässig sei, 

dass ihm unvorhersehbare Nachteile für seine Lebensplanung und zukünf-

tige Laufbahn entstehen könnten, 

dass sein Alter und Engagement für den Zivildienst es problemlos erlaub-

ten, diesen fristgerecht zu leisten, so könnte er in den Jahren 2018/19 den 

124tägigen Zivildienst absolvieren, ohne dass dieser seinem Studium im 

Weg stehen würde, 

dass der Beschwerdeführer in seiner zweiten Beschwerde sinngemäss be-

antragt, das Aufgebot zum Vorstellungsgespräch sei als gegenstandslos 

zu erklären und zu widerrufen bzw. auf einen Termin nach Ausfällung des 

vorliegenden Urteils zu verschieben,  

dass er dieses Begehren damit begründet, er sehe aufgrund seiner Be-

schwerde gegen das Aufgebot von Amtes wegen keine Notwendigkeit, am 

Vorstellungsgespräch für diesen Einsatz teilzunehmen, 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 4 

dass die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Zentralstelle, (nachfolgend: 

Zentralstelle) in ihrer Vernehmlassung vom 26. August 2016 die Abweisung 

der beiden Beschwerden und die Prüfung der Kostenpflicht beantragt, 

dass die Zentralstelle gegen die beiden Beschwerden einwendet, der Be-

schwerdeführer führe nicht aus, inwiefern die angefochtenen Verfügungen 

zu Unrecht ergangen sein sollten, die Vorinstanz habe sie sowohl in formel-

ler als auch materieller Hinsicht zu Recht erlassen, 

dass die Zentralstelle zudem darlegt, das Bundesverwaltungsgericht habe 

sich im Beschwerdeverfahren B-2632/2016 bereits mit gleichen Vorbringen 

des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, insoweit sei auf diese nicht 

einzutreten (res iudicata), 

dass er keine andere Wahl habe, als das Studium erst ein Jahr später zu 

beginnen, um seiner Dienstpflicht pflichtgemäss nachzukommen, 

dass das Vorliegen eines Dienstverschiebungsgrundes gemäss Art. 46 

Abs. 3 Bst. a und e ZDV zu verneinen sei, 

dass die Prozessführung möglicherweise mutwillig sei, 

 
und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung der beiden Be-

schwerden zuständig ist (Art. 63 Abs. 1 des Zivildienstgesetzes vom  

6. Oktober 1995 [ZDG; SR 824.0] in Verbindung mit Art. 31 und Art. 33  

Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 

173.32]), 

dass sich die eine Beschwerde gegen ein Aufgebot zu einem langen Zivil-

diensteinsatz und die andere Beschwerde gegen ein Aufgebot zum ent-

sprechenden Vorstellungsgespräch im Einsatzbetrieb richtet und beide Be-

schwerden den gleichen Sachverhalt betreffen, 

dass es daher aus Gründen der Prozessökonomie gerechtfertigt ist, die 

beiden Beschwerden gemeinsam zu beurteilen und in einem Entscheid zu 

erledigen,  

dass den Parteien aus diesem Vorgehen keine Nachteile erwachsen, 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 5 

dass der Beschwerdeführer als Adressat der angefochtenen Verfügungen 

zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrens-

gesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG; SR 172.021]), die Eingabefrist 

sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift ge-

wahrt sind (Art. 66 Bst. b ZDG, Art. 52 Abs. 1 VwVG) und die übrigen  

Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen (Art. 44 ff. VwVG), weshalb auf die 

beiden Beschwerden grundsätzlich einzutreten ist, 

dass sich vorliegend allerdings die Frage stellt, ob es sich beim Inhalt der 

beiden Beschwerden mit Blick auf das vorstehend im Sachverhalt er-

wähnte bundesverwaltungsgerichtliche Urteil B-2632/2016 vom 4. Juli 

2016 nicht um eine bereits beurteilte Sache handelt, 

dass die gleiche Sache gemäss dem Grundsatz der materiellen Rechts-

kraft, welcher auch mit der res iudicata-Wirkung ausgedrückt wird, nicht 

zweimal beurteilt werden darf, 

dass eine Verwaltungsbehörde nach diesem Grundsatz bei einer bereits 

endgültig beurteilten Sache grundsätzlich nicht auf ein Gesuch um Neube-

urteilung eintreten darf, 

dass es sich nur anders verhält, wenn eine Ausnahme vom Grundsatz der 

res iudicata-Wirkung vorliegt (gesetzliche oder durch die Praxis herausge-

bildete Wiedererwägungs- oder Revisionsgründe), die Formel ne bis in 

idem aufgrund nachfolgender Veränderung der Tatsachen- oder Rechts-

lage oder aufgrund eines inhaltlich neuen Antrages nicht mehr gilt oder 

wenn die frühere Verfügung als nichtig erscheint (Urteil des BVGer  

B-563/2013 vom 20. Mai 2015 E. 9.1.3.1 mit Hinweisen), 

dass grundsätzlich nur das Dispositiv eines Entscheides in Rechtskraft er-

wächst, sich dessen Tragweite jedoch häufig erst aus den Erwägungen 

ergibt, 

dass eine abgeurteilte Sache (res iudicata) zudem einzig dann gegeben 

ist, wenn der streitige Anspruch mit einem schon rechtskräftig beurteilten 

Anspruch identisch ist, 

dass eine solche Anspruchsidentität vorliegt, wenn der im Streit liegende 

Anspruch der Verwaltungsbehörde oder dem Gericht aus dem gleichen 

Rechtsgrund und gestützt auf den nämlichen Sachverhalt erneut zur Beur-

teilung vorgelegt wird, 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 6 

dass ein Sachurteil, das in diesem Sinne in anspruchsbezogene materielle 

Rechtskraft erwächst, gegeben ist, wenn und soweit die Behörde die Sach-

verhaltsvorbringen der Parteien materiellrechtlich würdigt bzw. den geltend 

gemachten Anspruch inhaltlich beurteilt, 

dass die Rechtskraftwirkung soweit geht, als über den geltend gemachten 

Anspruch entschieden worden ist, 

dass die Rechtskraft der Entscheidung durch den Streitgegenstand objek-

tiv begrenzt wird, 

dass der Begriff der Anspruchsidentität inhaltlich zu verstehen ist, 

dass ein neuer Anspruch trotz abweichender Umschreibung mit dem beur-

teilten identisch ist, wenn er in diesem bereits enthalten gewesen ist oder 

wenn die im ersten Prozess beurteilte Hauptfrage für Vorfragen des zwei-

ten Verfahrens von präjudizieller Bedeutung ist, 

dass hingegen Rechtsbehauptungen trotz gleichen Wortlauts dann als ver-

schieden zu betrachten sind, wenn sie nicht auf dem gleichen Entstehungs-

grund – bzw. auf denselben Tatsachen und rechtlichen Umständen – beru-

hen (Urteil B-563/2013 E. 9.1.3.3 mit Hinweisen), 

dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil B-2632/2016 vom 

4. Juli 2016 über das Begehren des Beschwerdeführers um beschwerde-

weise Gutheissung seines Gesuchs vom 7. März 2016 um Verschiebung 

des zweiten Teils des langen Einsatzes, den er im Jahre 2016 zu leisten 

hätte, zu urteilen hatte, 

dass der Beschwerdeführer die damals zu beurteilende Beschwerde im 

Wesentlichen damit begründete, dass der zugesicherte Studienplatz für 

das Herbstsemester 2016 eine grosse Chance für ihn sei und das Studium 

ein 100%iges Engagement fordere,  

dass sein Vater ihn während des Bachelorstudiums noch minimal finanziell 

unterstützen könne, was nach seiner Pensionierung im Jahre 2019 nicht 

mehr gewährleistet sein werde,  

dass er auch bei einer dreijährigen studienbedingten Unterbrechung genü-

gend Zeit für die Leistung des Zivildienstes habe,  

dass die Forderung der Vorinstanz bedeute, dass er das Studium für vier 

Monate Zivildienst um ein ganzes Jahr verschieben und für die restlichen 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 7 

achte Monate eine temporäre Arbeitsstelle würde finden müssen, was un-

ter den gegebenen Umständen unverhältnismässig sei,  

dass unvorhersehbare Nachteile für seine Lebensplanung und zukünftige 

Laufbahn entstehen könnten, 

dass der Beschwerdeführer ebendiese Vorbringen in seinen Beschwerden 

vom 17. August 2016 dem Inhalt nach und teils mit denselben Worten er-

neut vorbringt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht über diese Vorbringen in seinem Urteil 

B-2632/2016 entschieden hat und dieses Urteil in Rechtskraft erwachsen 

ist, 

dass es sich demnach insofern um eine res iudicata handelt, über welche 

nicht mehr zu entscheiden ist, 

dass der Beschwerdeführer darüber hinaus neu nur geltend macht, der in 

der angefochtenen Verfügung von Amtes wegen angeordnete Zivildienst-

einsatz liege genau zwischen dem ersten und zweiten Semester seines 

Architekturstudiums an der ETH Zürich, wobei im Dezember 2016 die Prü-

fungen für das erste Semester abgelegt würden und der Beginn des zwei-

ten Semesters in den Zivildiensteinsatz falle, 

dass der Beschwerdeführer damit sinngemäss Dienstverschiebungsgrün-

de gemäss Art. 46 Abs. 3 Bst. a und e der Zivildienstverordnung vom 

11. September 1996 (ZDV; SR 824.01) geltend macht, 

dass Art. 46 Abs. 3 ZDV vorsieht, dass die Vollzugsstelle das Gesuch einer 

zivildienstpflichtigen Person um Dienstverschiebung dann gutheissen 

kann, wenn die zivildienstpflichtige Person während des Einsatzes oder 

der diesem folgenden drei Monate eine wichtige Prüfung ablegen muss 

(Bst. a) oder glaubwürdig darlegt, dass die Ablehnung des Gesuchs für sie, 

ihre engsten Angehörigen oder ihren Arbeitgeber eine ausserordentliche 

Härte bedeuten würde (Bst. e), 

dass die Vollzugsstelle ein Gesuch einer zivildienstpflichtigen Person um 

Dienstverschiebung demgegenüber unter anderem dann abzulehnen hat, 

wenn keine Gründe im Sinne von Art. 46 Abs. 3 ZDV vorliegen (vgl. Art. 46 

Abs. 4 Bst. a ZDV), 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer im Dispositiv 

des Urteils B-2632/2016 rechtskräftig verpflichtete, bis Ende Januar 2017 

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 8 

den zweiten Teil des langen Einsatzes von mindestens 124 Diensttagen zu 

leisten, 

dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer gestützt auf dieses Urteil von 

Amtes wegen mit Verfügung vom 11. August 2016 zu einem langen Einsatz 

ab dem 5. Dezember 2016 bis zum 7. April 2017 aufbot, 

dass der zu leistende Zivildiensteinsatz so oder so in die Semesterzeit des 

im Herbst 2016 beginnenden Architekturstudiums an der ETH Zürich fällt, 

dass es nunmehr keine zeitlichen Möglichkeiten mehr gibt, den am  

11. August 2016 verfügten Zivildiensteinsatz so zu verschieben, dass er 

nicht in die Semesterzeit der ETH Zürich zu liegen kommt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil B-2632/2016 ent-

schied (E. 3.10), dass die Verschiebung des Studienbeginns auf Herbst 

2017 für den Beschwerdeführer keine ausserordentliche Härte darstellt,  

dass er diesfalls in den nächsten drei Monaten auch keine wichtige Prüfung 

abzulegen hat, 

dass damit in casu keine Dienstverschiebungsgründe gemäss Art. 46 

Abs. 3 Bst. a und e ZDV zu bejahen sind, 

dass die Beschwerde gegen das verfügte Aufgebot von Amtes wegen, vom 

5. Dezember 2016 bis zum 7. April 2017 beim Einsatzbetrieb «A._______» 

einen Zivildiensteinsatz von voraussichtlich 124 Diensttagen zu leisten, 

folglich unbegründet und abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist, 

dass die Beschwerde vom 17. August 2016 betreffend das verfügte Aufge-

bot zum Vorstellungsgespräch beim Einsatzbetrieb «A._______» wegen 

nachträglichen Wegfalls des schutzwürdigen Interesses abzuschreiben ist, 

dass ein neuer Termin für das Vorstellungsgespräch anzusetzen ist, 

dass Verfahren im Bereich des Zivildienstes vor dem Bundesverwaltungs-

gericht kostenlos sind, sofern es sich nicht um mutwillige Beschwerdefüh-

rung handelt, und dass keine Parteientschädigungen ausgerichtet werden 

(Art. 65 Abs. 1 ZDG), 

dass vorliegend Mutwilligkeit in der Prozessführung zu bejahen ist, weil der 

Beschwerdeführer rund einen Monat nach Erhalt des bundesverwaltungs-

B-4998/2016, B-4999/2016 

Seite 9 

gerichtlichen Urteils B-2632/2016 mit weitestgehend denselben Argumen-

ten abermals vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die von 

der Vorinstanz gestützt auf dieses – in Rechtskraft erwachsene – Urteil er-

lassenen Verfügungen erhoben hat, was als querulatorisch zu werten ist,  

dass daher dem Beschwerdeführer als unterlegener Partei Verfahrenskos-

ten aufzuerlegen sind (Art. 65 Abs. 1 ZDG e contrario i.V.m. Art. 63 Abs. 1 

VwVG sowie Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 

173.320.2]), welche auf Fr. 500.– festzulegen und von ihm nach Erhalt die-

ses Urteils innert 30 Tagen an die Gerichtskasse zu leisten sind, 

dass die obsiegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE und Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario), 

dass die Beschwerde an das Bundesgericht gegen diesen Entscheid nicht 

offensteht, weshalb er endgültig ist (Art. 83 Bst. i des Bundesgerichtsge-

setzes vom 17. Juni 2005, BGG; SR 173.110). 

 
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde vom 17. August 2016 betreffend das am 11. August 2016 

verfügte Aufgebot von Amtes wegen zum Zivildiensteinsatz wird abgewie-

sen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Beschwerde vom 17. August 2016 betreffend das am 11. August 2016 

verfügte Aufgebot zum Vorstellungsgespräch wird abgeschrieben. 

3.  

Dem Beschwerdeführer werden Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 500.– 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Erhalt dieses Urteils an 

die Gerichtskasse zu bezahlen. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

  

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Seite 10 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Einzahlungsschein und Be-

schwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben) 

– die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Zentralstelle, Thun (Ein-

schreiben; Beilagen zurück) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Hans Urech Andrea Giorgia Röllin 

 

 

Versand: 1. November 2016