# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 682a36d2-6ed5-5aa7-be5c-81cb37c2238f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-03-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.03.2016 A-7604/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-7604-2015_2016-03-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-7604/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  M ä r z  2 0 1 6  

Besetzung 
 Richterin Salome Zimmermann (Vorsitz), 

Richter Daniel Riedo, Richter Michael Beusch,    

Gerichtsschreiberin Susanne Raas. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG, …, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Zollkreisdirektion Schaffhausen,  

Bahnhofstrasse 62, 8201 Schaffhausen,   

handelnd durch die Oberzolldirektion (OZD),  

Hauptabteilung Verfahren und Betrieb,  

Monbijoustrasse 40, 3003 Bern,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 VOC-Abgabe. 

 

 

 

A-7604/2015 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

1.  

dass die X._______AG, [Ort 1], am 5. August 2015 bei der Zollstelle 

Schaanwald eine Sendung Acrylpolymere der Zolltarifnummer 3906.9090 

im EDV-Verfahren anmeldete; dass sie dabei angab, der VOC-Gehalt der 

Acrylpolymere betrage 45 %, 

dass die Zollstelle Schaanwald die Veranlagung antragsgemäss mit dem 

Selektionsergebnis «frei ohne» annahm und die Ware ohne Beschau frei-

gab, 

dass sie mit Veranlagungsverfügung vom 6. August 2015 gestützt auf die 

Angaben in der Einfuhrzollanmeldung eine VOC-Abgabe von Fr. 6'075.-- 

erhob, 

dass die X._______ AG, [Ort 1], bei der Zollstelle Schaanwald am 12. Au-

gust 2015 und 18. August 2015 gegen diese Veranlagung Beschwerde er-

hob, wobei sie geltend machte, sie sei von ihrer Kundin informiert worden, 

dass VOC-Abgaben verrechnet worden seien, obwohl die Produkte VOC-

frei seien, 

dass die Zollkreisdirektion Schaffhausen (nachfolgend: Vorinstanz), wel-

cher das Gesuch zuständigkeitshalber zur Behandlung überwiesen worden 

war, der X._______ AG, [Ort 1], mit Schreiben vom 31. August 2015 eine 

Nachfrist bis zum 21. September 2015 zum Beibringen von geeigneten Be-

weismitteln gewährte, worauf die X._______ AG, [Ort 1], mit E-Mail vom 

17. September 2015 das Datenblatt des Produktes «A***1» einreichte, 

dass die Vorinstanz der X._______ AG, [Ort 1], am 13. Oktober 2015 mit-

teilte, dass mit dem eingereichten Datenblatt die von ihr geltend gemachte 

VOC-abgabebefreite Einfuhr für das eingeführte Produkt «A***1.2» (Mate-

rial-Nr. …) nicht bewiesen werde, und darauf hinwies, dass die Be-

schwerde kostenpflichtig sei, 

dass die X._______ AG, [Ort 1], der Vorinstanz am 30. Oktober 2015 ein 

E-Mail der Lieferantin mit einer Tabelle der stofflichen Zusammensetzung 

des Produktes «A***» weiterleitete, 

dass die Vorinstanz mit Beschwerdeentscheid vom 4. November 2015 die 

Beschwerde der X._______ AG, [Ort 1], abwies, weil sie den (fehlenden) 

VOC-Gehalt nicht als erwiesen ansah, 

A-7604/2015 

Seite 3 

dass die X._______ AG, [Ort 1] (eine Zweigniederlassung der X._______ 

AG, [Ort 2]; letztere wird nachfolgend als Beschwerdeführerin bezeichnet), 

gegen diesen Beschwerdeentscheid der Vorinstanz am 24. November 

2015 Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht erhob, wobei sie noch-

mals erklärte, das Produkt enthalte kein VOC, und insbesondere geltend 

machte, sie sei aufgrund einer telefonischen Auskunft, wonach sie Beweis-

mittel auch per E-Mail einreichen könne, davon ausgegangen, dass die 

Beweise ausreichen würden, 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 8. Februar 2016 einer-

seits darauf hinweist, die Beweismittel hätten nicht deshalb nicht ausge-

reicht, weil sie per E-Mail nachgereicht worden seien, sondern weil nicht 

klar gewesen sei, ob wirklich das eingeführte Produkt beschrieben worden 

sei und wann diese Beweismittel erstellt worden waren; dass sie anderer-

seits erklärt, die mit der Beschwerde eingereichten Beweismittel würden 

nun den Beweis erbringen, dass das eingeführte Produkt einen VOC-Ge-

halt von nicht mehr als 3 % aufweisen würde, weshalb die Beschwerde 

gutzuheissen sei; dass die Kosten des Verfahrens vor Bundesverwaltungs-

gericht und jene vor der Vorinstanz teilweise der Beschwerdeführerin auf-

zuerlegen seien, 

dass sich die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 16. Februar 2016 

grundsätzlich mit der teilweisen Auferlegung der Kosten einverstanden er-

klärt hat, 

2.  

2.1.  

dass Beschwerdeentscheide der Zollkreisdirektionen gemäss Art. 31 in 

Verbindung mit Art. 33 Bst. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über 

das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beim Bundesverwal-

tungsgericht angefochten werden können, 

dass im Verfahren vor dieser Instanz die Zollverwaltung durch die OZD 

vertreten wird (Art. 116 Abs. 2 des Zollgesetzes vom 18. März 2005 [ZG, 

SR 631.0]), 

dass sich das Verfahren – soweit das VGG nichts anderes bestimmt – nach 

den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das 

Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) richtet, 

A-7604/2015 

Seite 4 

dass die Beschwerdeführerin durch den angefochtenen Entscheid berührt 

ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung hat (Art. 48 

VwVG), 

dass auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde 

(Art. 50 und 52 VwVG) deshalb einzutreten ist, 

2.2.  

dass die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt; dass aber 

eine Mitwirkungspflicht der Parteien besteht; dass die Behörde die Be-

troffenen darüber aufzuklären hat, worin die Mitwirkungspflicht besteht und 

welche Beweismittel beizubringen sind (PATRICK KRAUSKOPF/KATRIN 

EMENEGGER/FABIO BABEY, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxis-

kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 

2016 [nachfolgend: Praxiskommentar], Art. 13 N. 51; ULRICH HÄFE-

LIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 

6. Aufl. 2010, Rz. 1625 ff.); dass diese Mitwirkungspflicht im Beschwerde-

verfahren in Art. 52 Abs. 1 VwVG konkretisiert wird, wonach die Be-

schwerde zu begründen und mit den notwendigen Beweismitteln zu verse-

hen ist (CHRISTOPH AUER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2008, Art. 13 Rz. 16), 

3.  

dass die VOC-Abgabe ihre gesetzliche Grundlage in Art. 35a und Art. 35c 

des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Um-

weltschutzgesetz, USG, SR 814.01) hat und in der Verordnung vom 

12. November 1997 über die Lenkungsabgabe auf flüchtigen organischen 

Verbindungen (VOCV, SR 814.018; VOC steht für «Volatile Organic Com-

pounds», zu Deutsch «flüchtige organische Verbindungen») näher ausge-

führt wird; dass auf die Erhebung und Rückerstattung der Abgabe und auf 

das Verfahren die Zollgesetzgebung sinngemäss Anwendung findet, so-

weit die Ein- oder Ausfuhr betroffen ist (Art. 35c Abs. 3 USG, Art. 3 VOCV), 

dass der Abgabe VOC der im Anhang 1 zur VOCV aufgeführten Stoff-Po-

sitivliste (Art. 2 Bst. a VOCV) sowie die dort aufgeführten VOC in einge-

führten Gemischen und Gegenständen der Produkte-Positivliste im An-

hang 2 zur VOCV (Art. 2 Bst. b VOCV) unterliegen; dass allerdings Pro-

dukte, die zwar in der Positivliste aufgeführt sind, jedoch kein oder höchs-

tens 3 % VOC enthalten, nicht der Abgabe unterliegen (Art. 8 Abs. 1 Bst. a 

VOCV); dass Produkte der Zolltarifnummer 3906.9090 auf dieser Liste ent-

halten sind, 

A-7604/2015 

Seite 5 

dass, wer VOC einführt oder wer als Hersteller solche Stoffe in Verkehr 

bringt oder selbst verwendet, dem Bund grundsätzlich eine Lenkungsab-

gabe zu entrichten hat (Art. 35a Abs. 1 USG, Art. 35c Abs. 1 Bst. a USG; 

zum Ganzen: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3410/2012 vom 

21. Januar 2013 E. 2.1.1-2.1.3), 

4.  

dass nunmehr von beiden Parteien die Gutheissung der Beschwerde be-

antragt wird, weil beide davon ausgehen, der VOC-Gehalt der eingeführten 

und im vorliegenden Verfahren streitigen Produkte liege unter 3 %, wes-

halb keine VOC-Abgabe geschuldet sei, 

dass den Akten nichts zu entnehmen ist, was gegen eine Gutheissung der 

Beschwerde sprechen könnte, 

dass demnach die Beschwerde gutzuheissen ist, 

5.  

5.1.  

dass damit über die Kosten- und Entschädigungsfolgen zu befinden ist, 

dass die Vorinstanz beantragt, die Kosten seien teilweise der Beschwerde-

führerin aufzuerlegen; dass die Beschwerdeführerin sich damit grundsätz-

lich einverstanden erklärt hat, 

dass über die Auflage der Kosten von Amtes wegen zu entscheiden ist 

(MARCEL MAILLARD, in: Praxiskommentar, Art. 63 N. 26), zumal der Vo-

rinstanz keine Kosten auferlegt werden können (Art. 63 Abs. 2 VwVG); 

dass dem Wunsch der Beschwerdeführerin, vor definitiver Akzeptanz die-

ser Kosten eine Angabe über deren Höhe zu erhalten, deshalb nicht nach-

zukommen ist, 

5.2.  

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt 

werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass einer obsiegenden Partei dann Kosten auferlegt werden können, 

wenn sie diese durch Verletzung von Verfahrenspflichten verursacht hat 

(Art. 63 Abs. 3 VwVG), 

dass eine solche Verletzung von Verfahrenspflichten insbesondere dann 

vorliegt, wenn Beweismittel, die zur Gutheissung der Beschwerde geführt 

haben, erst spät eingereicht wurden (BVGE 2012/21 E. 8.1; Urteil des 

A-7604/2015 

Seite 6 

BVGer A-2830/2010 vom 20. Mai 2014 E. 12.1; ANDRÉ MOSER/MICHAEL 

BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungs-

gericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 4.52). 

dass auf das streitige Zollverfahren – abgesehen von vorliegend nicht re-

levanten Ausnahmen – gemäss dem Verweis in Art. 116 Abs. 4 ZG die all-

gemeinen Bestimmungen der Bundesrechtspflege anwendbar sind; dass 

damit auch auf das vorinstanzliche Verfahren grundsätzlich die Bestim-

mungen des VwVG anzuwenden sind (Urteil des BVGer A-484/2014 vom 

26. Mai 2014 E. 2.2), 

dass das verwaltungsinterne Beschwerdeverfahren im Sinn von Art. 116 

Abs. 1 ZG nicht als kostenfreies Verfahren ausgestaltet ist (vgl. Art. 63 

Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 116 Abs. 4 ZG), 

dass sich die Erhebung eines Kostenvorschusses sowie die Auflage der 

Verfahrenskosten vor der Zollkreisdirektion als Beschwerdeinstanz dem-

nach nach Art. 63 VwVG richten, 

5.3.  

dass die Beschwerdeführerin mit E-Mail vom 17. September 2015 zu-

nächst ein Datenblatt des Produkts «A***1.2» einreichte, 

dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 13. Oktober 2015 der Beschwerde-

führerin mitteilte, dieses Datenblatt genüge nicht als Beweismittel,  

dass die Beschwerdeführerin mit E-Mail vom 30. Oktober 2015 ein E-Mail 

der Herstellerfirma ebenfalls vom 30. Oktober 2015 an die Vorinstanz wei-

terleitete, in welchem die Herstellerfirma darauf hinwies, der VOC-Gehalt 

des Produkts «A***» betrage unter 1 % und zudem eine Liste mit Kompo-

nenten des Produkts inklusive Angaben in Prozent hinzufügte, 

dass die Vorinstanz im Beschwerdeentscheid vom 4. November 2015 zum 

Schluss kam, auch dieses Beweismittel sei nicht ausreichend, 

5.4.  

dass die Vorinstanz zu Recht zunächst auf die Angaben in der Zollanmel-

dung abstellte, zumal sie aufgrund der Positivliste (E. 3) davon ausgehen 

durfte, das eingeführte Produkt enthalte VOC, 

dass sie im verwaltungsinternen Beschwerdeverfahren unter Mitwirkung 

der Beschwerdeführerin den Sachverhalt von Amtes wegen zu klären hat; 

A-7604/2015 

Seite 7 

dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Mitwirkungspflicht Beweismittel 

beizubringen hat (E. 2.2), 

dass sich im Datenblatt, das die Beschwerdeführerin eingereicht hatte, 

keine Angaben zum VOC-Gehalt oder der Zusammensetzung des Pro-

dukts finden, 

dass bei der Tabelle im E-Mail der Herstellerin, das die Beschwerdeführerin 

der Vorinstanz weitergeleitet hatte, nicht ausgeschlossen werden kann, 

dass dieses Beweismittel nachträglich erstellt worden ist, und auch nicht 

klar ist, aus welchen Originalunterlagen die Angaben stammen, 

dass die Vorinstanz damit zu Recht davon ausgegangen ist, die im vor-

instanzlichen Verfahren eingereichten Beweismittel würden für den Be-

weis, dass die importierten Produkte weniger als 3 % VOC enthalten, nicht 

ausreichen, 

dass es der Vorinstanz jedoch, da sie den Sachverhalt unter Mitwirkung 

der Beschwerdeführerin von Amtes wegen abzuklären hat (E. 2.2), zuzu-

muten gewesen wäre, bei der Beschwerdeführerin Originalunterlagen oder 

Kopien von Originalunterlagen zu verlangen, zumal sie einer Übermittlung 

von Beweismitteln per E-Mail zugestimmt hatte, 

dass es sich daher aufgrund der konkreten Umstände im vorliegenden Ein-

zelfall, insbesondere auch aufgrund der übereinstimmenden Anträge auf 

teilweise Kostenauflage an die Beschwerdeführerin, rechtfertigt, die Kos-

ten letzterer zur Hälfte aufzuerlegen, 

dass damit die auf Fr. 600.-- festzusetzenden Verfahrenskosten (Art. 1 ff. 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) der Be-

schwerdeführerin im Umfang von Fr. 300.-- aufzuerlegen sind, wobei diese 

in diesem Umfang dem einbezahlten Kostenvorschuss von Fr. 1'300.-- zu 

entnehmen sind und der Restbetrag von Fr. 1'000.-- der Beschwerdefüh-

rerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückzuerstatten ist, 

dass ihr somit auch für das vorinstanzliche Verfahren die Kosten nur zur 

Hälfte, also im Umfang von Fr. 500.--, aufzuerlegen sind, 

dass der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin keine Parteient-

schädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 und 4 und 

Art. 8 Abs. 1 i.V.m. Art. 13 VGKE) und eine solche auch nicht verlangt wird. 

A-7604/2015 

Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird in der Sache gutgeheissen. Ziff. 1 des Beschwerde-

entscheids der Vorinstanz vom 4. November 2015 wird aufgehoben. 

Ziff. 2 des Beschwerdeentscheids der Vorinstanz vom 4. November 2015 

wird in dem Sinn revidiert, dass die vorinstanzlichen Verfahrenskosten von 

insgesamt Fr. 1'000.-- der Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 500.-- 

auferlegt werden. 

2.  

Die Kosten des vorliegenden Verfahrens werden der Beschwerdeführerin 

im Umfang von Fr. 300.-- auferlegt. Dieser Betrag wird dem von der Be-

schwerdeführerin einbezahlten Kostenvorschuss von insgesamt 

Fr. 1'300.-- entnommen. Der Restbetrag von Fr. 1'000.-- wird der Be-

schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu-

rückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Salome Zimmermann Susanne Raas 

 

  

A-7604/2015 

Seite 9 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: