# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 63f6c744-cb4b-5230-a1c1-566d44cbae60
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 26.08.2019 IV 2017/173
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_IV-2017-173_2019-08-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2017/173

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 16.10.2019

Entscheiddatum: 26.08.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2019
Art. 28 IVG. Würdigung eines interdisziplinären medizinischen Gutachtens. 
Einkommensvergleich. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2019, IV 
2017/173).

Entscheid vom 26. August 2019

Besetzung

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin Huber-

Studerus; Gerichtsschreiberin Viviane Kull

Geschäftsnr.

IV 2017/173

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Christa Rempfler, Falkensteinstrasse 1, 

Postfach 152, 9016 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich im Januar 2011 wegen eines Knieleidens zum Bezug von 

Leistungen der Invalidenversicherung (IV) an. Sie gab an, keine Schule besucht zu 

haben und zuletzt als Putzfrau tätig gewesen zu sein (IV-act. 1). Am 1. Februar 2011 

berichtete der Arzt der Chirurgie des Spitals B.___, dass der Versicherten am 

19. November 2010 eine Knietotalarthroplastik links wegen einer medial betonten 

Gonarthrose implantiert worden sei (IV-act. 12).

A.b Die Arbeitgeberin der Versicherten, die C.___ AG, gab am 23. Februar 2011 im 

Fragebogen für Arbeitgebende an, die Versicherte sei seit dem 1. Juni 2004 bei ihr 

angestellt. Der Beschäftigungsgrad betrage ca. 13 Stunden pro Woche bei einer 

Wochenarbeitszeit im Betrieb von 42.5 Stunden. Am 18. August 2010 habe die 

Versicherte letztmals gearbeitet. Das aktuelle Jahreseinkommen (ab 1. Januar 2011) 

betrage Fr. 11'774.90 (IV-act. 8).

A.c  Am 31. März 2011 berichtete Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, die Versicherte habe über 

andauernde Schmerzen am Knie links berichtet. Es sei eine Szintigrammuntersuchung 

durchzuführen (IV-act. 14-24 f.). Am 7. April 2011 gab er an, die inzwischen erstellte 

Skelettszintigraphie habe eine anhaltende ossäre Umbauzone um die 

Prothesenkomponenten und an der Patella gezeigt. Es könne sich um eine 

Retropatellararthrose handeln. Eine Arbeitsaufnahme sei noch zu früh (IV-act. 14-23). 

Am 14. April 2011 berichtete der Hausarzt der Versicherten, Dr. med. E.___, Facharzt 

FMH für Allgemeine Innere Medizin, zum jetzigen Zeitpunkt sei die Versicherte zu 100% 

arbeitsunfähig (IV-act. 14-2 f.). Am 5. Juli 2011 teilte Dr. D.___ mit, bei der Kontrolle am 

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15. Juni 2011 habe sich eine deutliche Besserung gezeigt. Bis zur Kontrolle am 

24. August 2011 könne die Versicherte jedoch sicher noch nicht arbeiten (IV-act. 16).

A.d Am 18. Juli 2011 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass zurzeit keine 

beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (IV-act. 23-1 f.).

A.e  Am 9. August 2011 wurde die Versicherte auf Veranlassung der 

Taggeldversicherung der Visana Services AG orthopädisch untersucht. Dr. med. F.___, 

Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparats, hielt gleichentags fest, es bestehe eine verminderte Belastbarkeit 

der unteren Extremitäten. Die Ausübung der Reinigungstätigkeit bei einem Pensum von 

20% bzw. einem täglichem Einsatz von 1,5 bis 2 Stunden sei ab sofort möglich, wobei 

die Versicherte sich nicht bücken und keine Treppen steigen dürfe. In 4-6 Wochen 

sollte die Tätigkeit mit einem Pensum von 20% ohne Probleme möglich sein. Bezogen 

auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verfüge die Versicherte über ein Arbeitsvermögen für 

überwiegend sitzende Tätigkeiten, z.B. in der Montage (Fremdakten-act. 3-12 f.).

A.f Am 16. September 2011 berichtete Dr. D.___, die Versicherte habe nach anfänglich 

guten Fortschritten in der Physiotherapie wieder über eine Verschlechterung der 

Situation berichtet. Sie gebe glaubhaft Schmerzen an und es lägen objektive Befunde 

vor. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei noch nicht möglich (IV-act. 24). Am 

15. Februar 2012 gab er an, der Gesundheitszustand sei stationär. Eine erneute 

Skelettszintigraphie habe immer noch geringe Umbauzonen an der Prothese und 

retropatellär gezeigt. Zwischenzeitlich habe die Versicherte auch mehr Schmerzen 

rechts im Sinne einer aktivierten Gonarthrose (IV-act. 25-3). Am 31. März 2012 

berichtete Dr. E.___, die Versicherte leide an rasch progredienten Schmerzen im 

Bereich des rechten Knies bei der bekannten Gonarthrose und sie habe weiterhin 

persistierende Schmerzen im Bereich des operierten linken Knies. Aktuell sei sie als 

Reinigungsfrau zu 100% arbeitsunfähig. Auch im Haushalt sei sie vermehrt auf Hilfe 

angewiesen. In einer leichten, adaptierten, nicht belastenden Tätigkeit wäre allenfalls 

eine Teilzeitbeschäftigung (sitzend) möglich (IV-act. 29).

A.g Am 7. Mai 2012 wurde die Versicherte durch Dr. med. G.___, Facharzt FMH für 

Innere Medizin und Rheumatologie, untersucht. In seinem Bericht vom 14. Mai 2012 

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hielt Dr. G.___ fest, die Versicherte habe neben den Schmerzen in den Knien auch 

Schmerzen im Nacken- und Schultergürtel. Bei der Untersuchung habe er ein 

Panvertebralsyndrom bei einem leichten Hohl-Rundrücken, segmentalen Dysfunktionen 

und muskulären Verspannungen mit spondylogenen Ausstrahlungen in alle vier 

Extremitäten gefunden. Als Reinigungsfrau sei die Versicherte weiterhin zu 100% 

arbeitsunfähig. Eine sitzende Tätigkeit sei ihr zu ca. 40% zumutbar (IV-act. 55-8 ff.).

A.h Am 5. Juli 2012 berichtete PD Dr. med. H.___, Arzt Orthopädie an der Klinik I.___, 

die Versicherte zeige eher diffuse Restbeschwerden mit einer Belastungsintoleranz. 

Skelettszintigraphisch bzw. gemäss einer SPECT-CT bestünden keine Anhaltspunkte 

für eine relevante Retropatellararthrose oder für periprothetische Auffälligkeiten (IV-

act. 45-3). Am 23. August 2012 berichtete er, nach einer Kniepunktion hätten sich die 

Beschwerden bedeutsam vermindert. Er empfehle einen konservativen Therapieansatz 

(IV-act.45-1). Die Versicherte sei seit 29. Mai 2012 bis auf weiteres als Reinigungsfrau 

zu 100% arbeitsunfähig (IV-act. 45-7).

A.i Im Fragebogen zur Abklärung Erwerbstätigkeit/Haushalt gab die Versicherte am 

25. September 2012 an, sie würde ohne Behinderung einer Tätigkeit als Putzfrau 

nachgehen (20% bei der C.___ AG, ca. 70% privat). Im Haushalt benötige sie die Hilfe 

durch ihre Tochter und ihren Ehemann (IV-act. 31). Am 29. Oktober 2012 erfolgte eine 

Haushaltsabklärung vor Ort. Die Abklärungsperson notierte, die Versicherte würde, 

wenn sie gesund wäre, wie früher mit einem 50-60%-Pensum arbeiten (IV-act. 40).

A.j Am 25. Mai 2013 berichtete Dr. D.___, am 30. Januar 2013 sei eine 

Knietotalprothesenrevision durchgeführt worden. Die Beweglichkeit sei besser und die 

Schmerzen seien nur noch gering vorhanden. Aktuell sei die Versicherte noch zu 100% 

arbeitsunfähig, wobei im Spätsommer mit einer Besserung gerechnet werden könne. 

Langfristig sei nicht davon auszugehen, dass sie für einen schweren Beruf wie 

Reinigung zu 100% arbeitsfähig sein werde. Ihr seien lediglich noch leichtere Arbeiten 

möglich, je nach Arbeitsplatz zu 50-100%. Dabei sei darauf zu achten, dass sie 

wechselnd sitzend tätig sein und immer wieder Pausen einlegen könne (IV-act. 52-3). 

Am 13./19. August 2013 berichtete Dr. E.___, auch bei weniger Schmerzen im linken 

Knie sei die Versicherte bei der bestehenden Gonarthrose rechts nicht in der Lage, 

kniende Tätigkeiten auszuführen oder längere Zeit gebückt zu arbeiten. Zudem 

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diagnostizierte er eine leichte Periarthropathia humeroscapularis (PHS) beider 

Schultern. Er führte aus, als Reinigungsfrau sei die Versicherte zu 100% arbeitsunfähig. 

Tätigkeiten, die nicht kniend oder gebückt ausgeführt werden müssten, seien ihr aktuell 

zu 50% zumutbar, also ca. 4 Stunden pro Tag. Parallel zur Besserung der 

Beschwerden in den Knien zeige sich eine massive psychische Dekompensation im 

Sinne einer reaktiven Depression bei privaten Problemen (IV-act. 55-5, 56).

A.k  Am 9. Dezember 2013 berichtete Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und 

Psychotherapie, die Versicherte sei seit dem 20. August 2013 bei ihm in Behandlung. 

Diese leide seit ca. 3 Jahren unter massiven familiären Belastungen. Er diagnostizierte 

eine mittelgradige depressive Episode mit einem somatischen Syndrom (ICD-10 

F32.11), eine Angst und eine depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), eine 

mittelschwere gemischte Zwangsstörung (ICD-10 F42.2) und einen Verdacht auf eine 

posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Als Befunde hielt er eine 

depressive Stimmung, Ängste, Zwänge, eine allgemeine Verlangsamung, eine 

reduzierte Belastbarkeit und eine Stressintoleranz fest (IV-act. 62-5 f.). Aktuell sei der 

Versicherten aufgrund der verminderten Belastbarkeit und Leistung keine Tätigkeit 

zumutbar (IV-act. 62-3, 62-8).

A.l Am 18. Dezember 2013 notierte der Regionale Ärztliche Dienst (RAD), aufgrund der 

psychiatrischen Diagnosen sei eine volle Arbeitsunfähigkeit medizinisch nicht 

nachvollziehbar. Es sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Raumpflegerin 

auszugehen. In einer adaptierten Tätigkeit (einfache, körperlich leichte Tätigkeit, 

wechselbelastend, Möglichkeit zum Sitzen, kein Heben und Tragen über 10 kg, kein 

häufiges Treppensteigen, keine Arbeiten im Knien, Hocken oder Kauern) sei die 

Versicherte zu mindestens 50% arbeitsfähig. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei 

der Gesundheitszustand stabil. Der Beginn der langandauernden Krankheit sei auf den 

10. August 2010 festzulegen (IV-act. 63).

A.m  Mit einem Vorbescheid vom 22. Januar 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten 

bei einem Invaliditätsgrad von 17.07% die Abweisung des Leistungsbegehrens in 

Aussicht (IV-act. 65). Am 24. Februar 2014 erhob die Versicherte dagegen einen 

Einwand (IV-act. 67).

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A.n Am 12. März 2014 berichtete Dr. D.___ über einen erfreulichen Verlauf am linken 

Knie. Längeres Stehen mache die Versicherte noch müde und verursache Schmerzen 

und zum Teil leichte Schwellungen. Das rechte Knie sei vor allem unter grösserer 

Belastung schmerzhaft. Der Beschwerdedruck sei aber noch zu gering, als dass eine 

Operation veranlasst werden sollte (IV-act. 70). Am 2. Mai 2014 berichtete Dr. E.___ 

nach Rücksprache mit Dr. D.___, die Versicherte sei zu 50% arbeitsunfähig. Ihr seien 

nur Tätigkeiten zumutbar, welche die Knie nicht allzu stark belasteten. Arbeiten als 

Reinigungsfrau oder mit Heben von Lasten seien nicht zu empfehlen (IV-act. 69).

A.o Mit einer Verfügung vom 3. Juli 2014 wies die IV-Stelle, entsprechend dem 

Vorbescheid, das Leistungsbegehren ab (IV-act. 77).

A.p Dagegen erhob die Versicherte am 3. September 2014 eine Beschwerde (IV-

act. 79). Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die Beschwerde mit 

einem Entscheid vom 3. Juli 2015 teilweise gut. Es hob die Verfügung vom 3. Juli 2014 

auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurück (IV-act. 95). Es 

hielt im Wesentlichen fest, die IV-Stelle habe es unterlassen, sowohl in psychiatrischer 

Hinsicht als auch betreffend die Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich weitere 

Abklärungen vorzunehmen. Die IV-Stelle hätte zur Erfüllung ihrer Abklärungspflicht eine 

umfassende Begutachtung der Versicherten anordnen müssen. Des Weiteren habe die 

IV-Stelle es unterlassen, die Akten der Generali anzufordern, obwohl sie davon habe 

ausgehen können, dass die Generali ebenfalls Abklärungen durchführte (IV 2014/383 

E. 2). Die Versicherte und ihr Ehegatte hätten sodann Schulden in der Höhe von 

Fr. 7'000.-- bis Fr. 8'000.-- sowie einen Privatkredit in der Höhe von Fr. 28'000.--. Der 

Ehemann beziehe eine IV-Rente und eine BVG-Rente in der Höhe von Fr. 1'473.--. Die 

drei noch im Haushalt wohnenden Kinder müssten einen Betrag für Kost und Logis 

abgeben. Ohne die finanzielle Unterstützung der Kinder würden die Versicherte und ihr 

Ehemann wohl sozialhilfebedürftig werden. Betreffend die Erwerbstätigkeit im fiktiven 

Gesundheitsfall erscheine es daher am plausibelsten, dass die Versicherte zu 100% 

erwerbstätig wäre, wobei insbesondere die finanzielle Situation der Versicherten ins 

Gewicht falle und auch der Tatsache Bedeutung zukomme, dass sie angegeben habe, 

stets gerne gearbeitet zu haben (IV 2014/383 E. 3). Der Entscheid erwuchs 

unangefochten in Rechtskraft.

B.   

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B.a  In Umsetzung des Entscheids des Versicherungsgerichts vom 3. Juli 2015 holte 

die IV-Stelle weitere Arztberichte ein. Dr. G.___ hatte am 14. Februar 2014 berichtet, 

die Versicherte leide an multiplen Beschwerden des Bewegungsapparates. Bei der 

Untersuchung habe er ein Panvertebralsyndrom bei segmentalen Dysfunktionen, 

muskulären Verspannungen und einem leichten Hohl-Rundrücken mit spondylogenen 

Ausstrahlungen in die Arme und Beine gefunden. Auch die Gelenke der Hände und 

Füsse seien teilweise druckdolent gewesen. Als Ursache für die Parästhesien der Arme 

und Beine habe er ein muskulär bedingtes Thoracic outlet-Syndrom beidseits 

gefunden. Hinweise auf eine Polyneuropathie habe er nicht feststellen können. 

Anamnestisch, klinisch und labormässig habe er keine Hinweise für eine entzündlich-

rheumatische Erkrankung feststellen können. Das rechte Kniegelenk weise klinisch eine 

beginnende Varusgonarthrose auf. Im linken Kniegelenk bestehe immer noch ein 

kleiner Erguss (IV-act. 164-12 ff.). Dr. med. K.___, Facharzt FMH Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, hatte am 11. September 2014 

über die Untersuchung der Schulter vom 10. September 2014 berichtet. Er hatte eine 

symptomatische Tendinosis calcarea im Supraspinatusbereich rechts diagnostiziert. Er 

hatte dazu festgehalten, das Schulterrelief sei ohne nennenswerte einseitige 

Hypotrophie gewesen und es habe eine volle Beweglichkeit rechts und links 

bestanden. Ein leichter Supraspinatusanspannungsschmerz sei vorhanden und die 

Infraspinatusfunktionen seien gut gewesen (IV-act. 111). Am 14. November 2014 hatte 

Dr. D.___ angegeben, die Versicherte leide an einer muskulären Dysbalance im linken 

Knie und an einer Gonarthrose rechts (IV-act. 110). Am 16. Januar 2015 hatte Dr. K.___ 

berichtet, die Symptomatik im rechten Schulterbereich sei stärker als links gewesen. 

Die Infiltration habe für knapp einen Monat eine deutliche Verbesserung gebracht. Jetzt 

habe die Versicherte wieder Schmerzen, die bis in die beiden Hände ausstrahlten. Als 

Befunde hätten sich eine relativ freie Beweglichkeit, mässig positive Impingement-

Tests beidseits, rechts stärker als links, und eine Hypästhesie diffus im Hand-/

Fingerbereich beidseits gezeigt. Für eine Rotatorenmanschettenpathologie hätten keine 

Anhaltspunkte bestanden (IV-act. 109). Am 20. Januar 2015 hatte Dr. D.___ die 

Diagnose einer muskulären Dysbalance im linken Knie wiederholt. Er hatte berichtet, 

das Gangbild sei aktuell hinkfrei gewesen. Das linke Knie sei unauffällig und auch das 

rechte Knie sei bland gewesen. Die Situation habe sich beruhigt. Im Alltag komme die 

Versicherte gut zurecht. An eine Arbeit in ihrem angestammten Beruf sei aber nicht zu 

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denken (IV-act. 108). Am 23. Januar 2015 hatte er zuhanden der Rechtsvertreterin der 

Versicherten berichtet, die Versicherte sei ab 15. August 2014 zu 50% und ab 

11. September 2014 bis auf Weiteres zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Die Versicherte 

leide an chronischen Knieschmerzen beidseits und seit September 2014 an einer 

hartnäckigen Schulterentzündung rechts. Ein grosser Teil der eingeschränkten 

Arbeitsfähigkeit rühre von der zunehmenden depressiven Verstimmung der Patientin 

her. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht müsste jedoch 

zusätzlich durch die behandelnden Ärzte beurteilt werden (IV-act. 164).

B.b Am 17. April 2015 war am Kantonsspital St. Gallen eine MR-Arthrographie des 

rechten Schultergelenks durchgeführt worden. Dr. med. L.___, Arzt Radiologie und 

Nuklearmedizin, hatte am gleichen Tag berichtet, es bestehe eine osteoligamentäre 

Einengung des Subakromialraumes bei einer fortgeschrittenen AC-Arthrose und einem 

diskret nach lateral abfallenden Akromion (Typ II), eine fortgeschrittene Tendinose der 

Supra- und Infraspinatussehne mit einer transmuralen Ruptur der Supraspinatussehne 

sowie mit weiteren gelenkseitigen und interstitiellen Partialrupturen der Supra- und 

Infraspinatussehne, eine komplette Ruptur der langen Bizepssehne sowie eine initiale 

streifige lipomatöse Degeneration der Rotatorenmanschettenmuskulatur (IV-act. 129).

B.c  Am 20. April 2015 hatte der orthopädische Gutachter des Medizinischen 

Gutachtenzentrums Region St. Gallen über das orthopädische Assessement vom 

19. März 2015 berichtet, welches im Auftrag der Generali Personenversicherungen AG 

durchgeführt worden war. Er hatte die folgenden Diagnosen angegeben: Eine 

Acromioclaviculargelenksarthrose mit einem Impingement der rechten Schulter, eine 

Ruptur der Supraspinatussehne und eine Partialruptur der Infraspinatussehne, eine 

komplette Ruptur der langen Bizepssehne, eine Verkalkung der Rotorenmanschette 

links, eine medial akzentuierte trikompartimentale Gonarthrose mit einer Läsion des 

medialen Meniskus rechts bei 0-Achse sowie eine Schmerzpersistenz nach einer 

Knietotalprothese links 11/2010 mit Inlay-Wechsel, Patellaersatz und 

Tuberositasproximalisierung 1/2013 bei 0-Achse. Er hatte ausgeführt, dass trotz dieser 

Diagnosen von einer Restarbeitsfähigkeit bei voller Stundenpräsenz von 30% in der 

bisherigen Tätigkeit ausgegangen werden könne. Körperlich leichte Tätigkeiten in 

temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden 

könnten, ohne dass häufig gelaufen werden müsse, insbesondere auf Treppen und 

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Leitern, und die nicht mit häufigen Arbeiten über der Horizontalen sowie knienden 

Positionen verbunden seien, könnten seit jeher bei voller Stundenpräsenz zu 90% 

zugemutet werden (Fremdakten-act. 4-17 ff.).

B.d Am 12. Juni 2015 hatte Dr. K.___ berichtet, er habe eine unveränderte 

Impingement-Symptomatik beidseits, eine Verspannung paravertebral zervikal und eine 

Einschränkung der HWS-Beweglichkeit bezüglich Rotation und Inklination/Reklination 

diagnostiziert. Das MRI der linken Schulter vom 17. April 2015 habe eine 

osteoligamentäre Einengung des Subacromialraumes, eine AC-Arthrose, eine 

intrinsische Veränderung des Supra- und Infraspinatus mit Ruptur im Supraspinatus, 

eine Partialruptur Infraspinatus und eine rupturierte lange Bizepssehne gezeigt. 

Momentan sei die Versicherte als Reinigungsfrau zu 100% arbeitsunfähig (IV-act. 107).

B.e  Am 28. September 2015 berichtete Dr. med. M.___, FMH Orthopädische Chirurgie 

und Traumatologie des Bewegungsapparates, über eine am 22. September 2015 

durchgeführte manuelle Mobilisation und arthroskopische Adhäsiolyse des linken 

Kniegelenks, nachdem eine partielle Kniegelenkssteife diagnostiziert worden war (IV-

act. 157). Im Verlaufsbericht vom 9. November 2015 hielt Dr. E.___ zuhanden der IV-

Stelle fest, der Gesundheitszustand der Versicherten habe sich seit August 2013 leicht 

verschlechtert. Neu bestehe ein PHS der rechten Schulter und wegen der 

persistierenden Knieschmerzen sei am 22. September 2015 eine Mobilisation und 

arthroskopische Adhäsiolyse des Kniegelenks links durchgeführt worden. Zudem 

bestehe weiterhin eine deutliche depressive Verstimmung. Die Versicherte sei als 

Reinigungsfrau zu 100% arbeitsunfähig. Rein somatisch gesehen sei sie in einer 

Tätigkeit, welche das linke Knie nicht zu stark belaste und die Arme, vor allem links 

über Brusthöhe, nicht beträfen, zu ca. 50% arbeitsfähig (ca. 3-4 Stunden pro Tag und 

je nach Anforderungsprofil mit eingeschränkter Leistung; IV-act. 164-6 f.). Am 

18. November 2015 berichtete Dr. K.___, dass sich bei der Untersuchung am 

12. November 2015 eine mässige Impingementsymptomatik gezeigt habe. Die 

Bewegungen der Schultern seien in alle Richtungen auch gegen Widerstand 

schmerzhaft gewesen. Der Versicherten sei eine Cortisonspritze in die linke Schulter 

verabreicht worden (IV-act. 184, 169).

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B.f Am 4. Januar 2016 unterzog sich die Versicherte einer Operation in der Klinik Z.___ 

des Kantonsspitals St. Gallen (IV-act. 172). Diese hatte keine anhaltende 

Arbeitsunfähigkeit zur Folge (IV-act. 196-6).

B.g Im Verlaufsbericht vom 15. Februar 2016 hielt Dr. M.___ fest, die Versicherte habe 

am 18. November 2015 berichtet, dass sie bereits über eine Stunde ohne relevante 

Beschwerden habe spazieren können (IV-act. 188). Am 3. März 2016 gab Dr. K.___ an, 

der Versicherten sei gleichentags eine Cortisonspritze in die linke Schulter verabreicht 

worden (IV-act. 200).

B.h Am 27. April 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie eine 

bidisziplinäre Begutachtung in Auftrag gegeben habe (IV-act. 208). Auf einen Einwand 

der Versicherten hin teilte die IV-Stelle am 8. Juni 2016 mit, sie sehe neu eine 

polydisziplinäre Begutachtung vor (IV-act. 213, 221).

B.i Am 17. und 18. Oktober 2016 wurde die Versicherte durch das Ärztliche 

Begutachtungsinstitut GmbH in Basel (ABI) polydisziplinär (internistisch, psychiatrisch, 

orthopädisch und rheumatologisch) abgeklärt. Im Gutachten vom 22. November 2016 

nannten die Gutachter im Wesentlichen folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit (vollständige Liste siehe IV-act. 231-27 f.):

· Chronische belastungsverstärkte Knieschmerzen links (ICD-10 M25.56)

· Medial betonte Gonarthrose rechts (ICD-10 M17.0)

· Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1)

· Chronisches thorakolumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5)

· Belastungsdefizit beider Schultergelenke (ICD-10 M75.8)

Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gaben die 

Gutachter an:

· Adipositas mit BMI 35

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· Verdacht auf Medikamentenmalcompliance

· Status nach Psychosozialen Belastungsfaktoren 2013

Die Gutachter hielten fest (IV-act. 231-29), aus internistischer Sicht bestünden keine 

Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Auch aus psychiatrischer Sicht könne 

kein Störungsbild beschrieben werden. Die Versicherte habe sich ohne 

psychopathologische Befunde präsentiert. In der Anamnese sei lediglich ein 

Ehekonflikt vor ca. 2 Jahren zu verzeichnen, der zu einer kurzen 

psychotherapeutischen Behandlung geführt habe. In ihrer Selbsteinschätzung fühle 

sich die Versicherte zu keiner Tätigkeit mehr in der Lage und begründe dies mit ihren 

Knieproblemen (IV-act. 231-14). Aus orthopädischer Sicht beeinflussten die 

Kniebeschwerden beidseits bei einem Zustand nach mehreren Operationen links und 

bei einer Gonarthrose rechts die Arbeitsfähigkeit. In der angestammten Tätigkeit als 

Reinigungsfrau könne eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Aktivitäten ohne 

wesentliche Belastung der Kniegelenke, namentlich solche im Sitzen oder mit kürzeren 

Anteilen im Stehen oder Gehen, seien hingegen fast uneingeschränkt möglich. 

Allenfalls sei ein etwas erhöhter Pausenbedarf notwendig, um die erlernten 

Bewegungs- und Kräftigungsübungen durchzuführen. Eine entsprechend adaptierte 

Tätigkeit könne vollzeitlich mit einer Leistungseinbusse von höchstens 10% 

durchgeführt werden, was zu einer theoretisch verwertbaren Arbeitsleistung von 

mindestens 90% führe. Aus rheumatologischer Sicht beeinflussten das chronische 

zervikospondylogene und das chronische thorakolumbospondylogene 

Schmerzsyndrom sowie das Belastungsdefizit beider Schultern die Arbeitsfähigkeit der 

Versicherten. Körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten seien ihr deshalb nicht 

mehr zumutbar. Für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne Einnahme von 

wirbelsäulenbelastenden Zwangshaltungen und ohne Tätigkeiten über Kopf bestehe 

aus rheumatologischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne somit eine 

Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau und in sämtlichen 

anderen körperlich mittelschwer oder schwer belastenden sowie mehrheitlich im 

Stehen und Gehen zu verrichtenden Tätigkeiten festgestellt werden. Für körperlich 

leichte, adaptierte Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 90%, 

vollschichtig umsetzbar mit einem etwas erhöhten Pausenbedarf. In Bezug auf den 

Beginn und den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit hielten die Gutachter fest (IV-

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act. 231-29 f.), dass mit der Operation vom 2. Februar 2010 (arthroskopische Operation 

am Meniskus Knie links, IV-act. 231-19) initial eine volle Arbeitsunfähigkeit eingetreten 

sei, woraufhin die Versicherte vorübergehend in den Erwerbsprozess zurückgekehrt 

sei. Infolge zunehmender Knieschmerzen sei es im Sommer 2010 zu einer vollen 

Arbeitsunfähigkeit gekommen, welche für die angestammte Tätigkeit im 

Reinigungsdienst pauschal wahrscheinlich bis heute attestiert werden könne. 

Körperlich adaptierte Tätigkeiten wären im Grundsatz jedoch auch in der 

Vergangenheit möglich gewesen, jeweils unterbrochen durch die operativen 

Behandlungen (namentlich Prothesenimplantation im November 2010, partieller 

Prothesenwechsel und Tuberositas-Proximalisierung im Januar 2013 sowie 

Arthroskopie im September 2015). Beim vorliegend beschriebenen, objektiv 

unauffälligen Verlauf lasse sich für körperlich adaptierte Tätigkeiten eine 

Arbeitsunfähigkeit allerdings nur jeweils während höchstens vier Monaten begründen, 

bevor wieder eine Arbeitsfähigkeit im oben erwähnten Ausmass bestanden habe. Aus 

rheumatologischer, psychiatrischer und internistischer Sicht ergäben sich keine 

Hinweise für eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit seit 

2010. In Bezug auf die Selbsteinschätzung der Versicherten bestehe eine deutliche 

Diskrepanz zur gutachterlichen Beurteilung. Die Versicherte halte sich für gar nicht 

mehr arbeitsfähig.

B.j Der RAD notierte am 15. Dezember 2016, auf das polydisziplinäre Gutachten könne 

abgestellt werden. Es sei ausführlich, schlüssig und nachvollziehbar. Aus 

versicherungsmedizinischer Sicht sei der Gesundheitszustand der Versicherten stabil 

(IV-act. 232).

B.k  Mit einem Vorbescheid vom 3. Januar 2017 stellte die IV-Stelle der Versicherten 

bei einem IV-Grad von 10% die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-

act. 235). Zur Begründung hielt sie fest, dass die Versicherte gemäss dem Urteil des 

Versicherungsgerichts vom 3. Juli 2015 im Gesundheitsfall als Vollerwerbstätige 

einzustufen sei. In der angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau bestehe seit der 

Operation vom Februar 2010 keine relevante Arbeitsfähigkeit mehr. Bei einer langen 

Dauer der Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Bereich sei die zumutbare Arbeitsfähigkeit 

in einem anderen Beruf zu berücksichtigen. Gemäss dem polydisziplinären Gutachten 

bestehe für Tätigkeiten ohne wesentliche Belastung der Kniegelenke eine fast 

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uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Durch Pausen rechtfertige sich ein 

"Leistungsabzug" von höchstens 10%. Die Arbeitsunfähigkeiten wegen den 

Operationen seien nur vorübergehend gewesen. Mehr als eine viermonatige 

Arbeitsunfähigkeit habe sich nicht ergeben. Aus dem Einkommensvergleich 

(Valideneinkommen Fr. 53'793.--, Invalideneinkommen Fr. 48'414.--) resultiere ein IV-

Grad von maximal 10%.

B.l Am 27. Januar 2017 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, dass sie sich seit 

geraumer Zeit stationär in der Psychiatrischen Klinik N.___ befinde. Die medizinischen 

Akten würden zusammen mit den Einwendungen zum Vorbescheid zugestellt (IV-

act. 239). Am 22. März 2017 erhob sie einen Einwand (IV-act. 243) und beantragte, der 

Vorbescheid vom 3. Januar 2017 sei aufzuheben und ihr seien die gesetzlichen 

Leistungen zuzusprechen. Eventualiter sei eine BEFAS-Abklärung bzw. eine Evaluation 

der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchzuführen. Subeventualiter sei ein neues 

Gutachten anzuordnen. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die IV-Stelle 

verletze den Untersuchungsgrundsatz, indem sie auf eine völlig abstrakt-theoretische 

Arbeitsfähigkeitsschätzung abstellen wolle, die mit ihrer individuell-konkreten 

Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nichts gemein habe. Sie sei bald 

__ Jahre alt, habe nie eine Schule besucht, sei Analphabetin und spreche die deutsche 

Sprache nur schlecht. Erst eine BEFAS-Abklärung bzw. eine EFL könne konkret 

aufzeigen, zu welcher Leistung sie effektiv noch fähig sei. Auf das Gutachten könne 

nicht abgestellt werden, weil sie nicht umfassend untersucht worden sei. Der 

Orthopäde habe lediglich die untere Körperhälfte und die Rheumatologin nur den 

Rumpf und die oberen Extremitäten untersucht. Diese Art der Begutachtung sei 

unüblich und zurückzuweisen. Des Weiteren sei das psychiatrische Teilgutachten als 

falsch zurückzuweisen. Sie habe sich vom 6. Januar 2017 bis 23. Februar 2017 

stationär in der Psychiatrischen Klinik N.___ befunden. Aus dem Austrittsbericht vom 

6. März 2017 sei unter anderem ersichtlich, dass sie – gemäss diametral anderer 

Auffassung im Gutachten nur rund drei Monate zuvor – an einer rezidivierenden 

depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, mit einem somatischen 

Syndrom (ICD-10 F33.11), und an einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen 

und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41) leide. Gemäss der Bestätigung der 

Psychiatrischen Klinik N.___ sei sie vom 6. Januar 2017 bis und mit 10. März 2017 

vollständig arbeitsunfähig gewesen. Schliesslich werde die RAD-Beurteilung vom 

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15. Dezember 2016, wonach der Gesundheitszustand aus versicherungsmedizinischer 

Sicht stabil sei, bestritten; diese sei durch den Austrittsbericht der Psychiatrischen 

Klinik N.___ vom 6. März 2017 widerlegt. Mit dem Einwand reichte sie den erwähnten 

Austrittsbericht ein (IV-act. 243-8 ff.). Die von der Versicherten genannten Diagnosen 

und die Arbeitsunfähigkeitsbestätigung wurden durch den Bericht belegt. Die 

behandelnden Ärzte führten zudem aus, dass ein chronisches Schmerzsyndrom 

bezüglich der Knieoperation im Vordergrund stehe. Die anderen körperlichen 

Beschwerden wie das Gefühl, das rechte Ohr sei verstopft, das Druckgefühl auf der 

Brust und in der Magengegend, der Schwindel und die Kopfschmerzen seien 

Beschwerden, die im Rahmen der depressiven Entwicklung aufgetreten seien. Mit 

zunehmender Behandlung der Depression dürften sich diese körperlichen 

Beschwerden weiter zurückbilden. Eine leichte Verbesserung sei schon festzustellen. 

Der Status beim Eintritt sei wach und zu allen Qualitäten ausreichend orientiert 

gewesen. Die Aufmerksamkeit, die Konzentration und das Gedächtnis seien unauffällig 

gewesen. Der formale Gedankengang sei mittelgradig umständlich, leicht vorbeiredend 

und perseverierend gewesen. Im Affekt habe die Versicherte mittelgradig eine 

Hoffnungslosigkeit gezeigt. Sie sei mittelgradig niedergeschlagen, leicht ratlos, 

schwergradig klagsam und leicht affektarm gewesen. Sie habe ein schwergradig 

gestörtes Vitalgefühl gehabt und die Schwingungs- und Modulationsfähigkeit sei leicht 

reduziert gewesen. Die Versicherte sei psychomotorisch verlangsamt und innerlich 

leicht unruhig gewesen und sie habe Ein- und Durchschlafstörungen gehabt. Hinweise 

auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung hätten nicht bestanden. Der Status beim 

Austritt sei wach und allseits orientiert gewesen. Es habe keine Gedächtnis- oder 

Aufmerksamkeitsstörung bestanden. Die Versicherte sei im formalen Denken leicht 

eingeengt auf den Konflikt mit dem Ehemann gewesen. Sie habe Befürchtungen 

geäussert, dass sie alleine nicht zurechtkommen und wieder in eine Negativspirale 

fallen werde. Ich-Störungen oder Sinnestäuschungen seien verneint worden. Wahn 

oder Zwang hätten nicht bestanden. Im Affekt sei die Versicherte leicht ängstlich und 

klagsam gewesen. Es lasse sich ein mehrheitlich somatisches Krankheitsverständnis 

feststellen.

B.m  Mit einer Verfügung vom 25. März 2017 wies die IV-Stelle, entsprechend dem 

Vorbescheid, das Leistungsbegehren ab (IV-act. 244). Zu den Einwänden führte sie an, 

das Alter, die tiefe Schulbildung und die mangelnden Sprachkenntnisse bestünden 

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unabhängig von der gesundheitlichen Beeinträchtigung und könnten nicht als IV-

relevant betrachtet werden. Im Gutachten werde klar festgehalten, dass eine deutliche 

Diskrepanz zwischen der gutachterlichen und der subjektiven Einschätzung bestehe. 

Eine BEFAS-Abklärung würde deshalb nicht zum Ziel führen. Der Umstand, dass sich 

die Versicherte am 6. Januar 2017 – just nach dem Eintreffen des abweisenden 

Vorbescheids vom 3. Januar 2017 – in eine stationäre psychiatrische Behandlung 

begeben habe, begründe noch keine relevante Verschlechterung des 

Gesundheitszustands. Zudem werde im Austrittsbericht mehrfach erwähnt, dass die 

somatischen Beschwerden im Vordergrund gestanden hätten. Die im Austrittsbericht 

gestellte Diagnose der chronischen Schmerzstörung sei im Gutachten umfassend 

thematisiert worden. Bei der mittelgradigen depressiven Episode falle gemäss der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Arbeitsunfähigkeit nur in Betracht, wenn es 

sich um ein schweres und therapieresistentes Leiden handle, wobei es einer 

mittelgradigen depressiven Episode an der vorausgesetzten Schwere und damit an der 

invalidisierenden Wirkung grundsätzlich fehle. Dass die Psychiatrische Klinik N.___ 

über den Zeitraum der stationären Behandlung eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiere, 

sei nachvollziehbar und begründe keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit.

C.   

C.a  Am 10. Mai 2017 erhob die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) eine 

Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. März 2017 (act. G 1). Sie beantragte die 

Aufhebung der Verfügung und die Zusprache der gesetzlichen Leistungen. Eventualiter 

sei eine BEFAS-Abklärung bzw. eine EFL durchzuführen. Subeventualiter sei ein neues 

polydisziplinäres Gutachten anzuordnen. Zudem beantragte sie den Beizug der Akten 

des Verfahrens IV 2014/383 und die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung 

und Rechtsverbeiständung (vgl. auch act. G 2). Ergänzend zu den Einwänden im 

Vorbescheidverfahren machte die Beschwerdeführerin geltend, es sei nicht 

nachvollziehbar, dass gemäss dem Gutachten keine psychiatrische Diagnose mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe gestellt werden können. Die von der 

Psychiatrischen Klinik N.___ nur gerade 10 Wochen nach dem strittigen Gutachten des 

ABI Basel vom 18. Oktober 2016 gestellten Diagnosen könnten nicht von heute auf 

morgen auftreten. Die IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) habe zudem den 

Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie es versäumt habe, nach Erhalt des 

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Chargé-Schreibens vom 27. Januar 2017 weitere Berichte betreffend den stationären 

Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik N.___ einzuholen. Schliesslich sei falsch, dass 

sie sich "just nach dem Eintreffen des abweisenden Entscheides vom 3. Januar 2017" 

in die stationäre psychiatrische Behandlung begeben habe. Sie sei von Dr. E.___ am 

5. Januar 2017 und ohne Kenntnis des negativen Vorbescheids in die Psychiatrische 

Klinik N.___ überwiesen worden. Ebenso sei falsch, dass der stationäre Aufenthalt 

"keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands" begründen könne. 

Entweder habe sich ihr Gesundheitszustand vor dem Erlass der angefochtenen 

Verfügung vom 25. März 2017 massgebend verschlechtert und/oder das 

psychiatrische Gutachten des ABI im praktisch gleichen Zeitraum sei nachweislich 

falsch. Des Weiteren habe die Beschwerdegegnerin es unterlassen abzuklären, ob sie 

auch nach dem Austritt aus der Klinik aus psychiatrischer Sicht voll, teilweise oder gar 

nicht mehr arbeitsunfähig gewesen sei. Ihr Gesundheitszustand sei komplex und sie sei 

nicht nur betreffend die beiden Kniegelenke, sondern auch im Schulter- und 

Nackenbereich eingeschränkt. Ihr könne nur noch eine leichte, wechselbelastende 

Tätigkeit ohne Einnahme von wirbelsäulenbelastenden Zwangshaltungen und ohne 

Tätigkeiten über Kopf zugemutet werden. Die verbleibende adaptierte 

Restarbeitsfähigkeit sei aufgrund des Alters, des Analphabetismus und der seit bald 

sieben Jahren dauernden Nichterwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

nicht verwertbar. Eine BEFAS- bzw. eine EFL-Abklärung zur Verifizierung der rein 

medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit würde zeigen, dass sie nicht mehr fähig sei, 

ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 48'414.-- zu erzielen. Die Aussage, dass 

gemäss dem Gutachten eine deutliche Diskrepanz zwischen der gutachterlichen und 

der subjektiven Einschätzung bestehe und deshalb eine BEFAS-Abklärung nicht zum 

gewünschten Ziel führen würde, sei zudem falsch. Der RAD habe am 15. Dezember 

2016 zu Recht notiert, dass keine Hinweise für eine Aggravation und Inkonsistenzen 

bestünden. Schliesslich begründe die Verfügung nicht, weshalb kein "Leidensabzug" 

zugestanden worden sei. Vorliegend sei ein "Leidensabzug" von 20% bzw. maximal 

25% ausgewiesen.

C.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 12. Juni 2017 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 4). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass der 

Einschätzung des ABI als einer für die IV geschaffenen spezialisierten Gutachterstelle 

grosses Gewicht zukomme. Im Gegensatz zu den behandelnden Ärzten folge das ABI 

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strikt versicherungsmedizinischen Prämissen. Das ABI-Gutachten sei ausführlich 

abgefasst und die darin enthaltenen Schlussfolgerungen seien nachvollziehbar. Die 

Beschwerdeführerin übersehe, dass ihre muskuloskelettalen Leiden sowohl von einem 

Orthopäden als auch von einer Rheumatologin beurteilt werden könnten. Weil 

Orthopäden im Gegensatz zu Rheumatologen auch operative Eingriffe vornähmen, sei 

es sachgerecht gewesen, dass der orthopädische Gutachter aufgrund der 

vorgenommenen Knieoperationen den Fokus auf die untere Körperhälfte der 

Beschwerdeführerin gelegt, während die rheumatologische Gutachterin vor allem den 

Rumpf und die oberen Extremitäten untersucht habe. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern 

die genannten Ärzte die Beschwerdeführerin nicht ausführlich und kompetent 

untersucht hätten. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass der psychiatrische 

Gutachter die Beschwerdeführerin nicht gründlich und kompetent untersucht hätte. 

Aufgrund des unproblematischen Befunds habe er zu Recht keine Diagnose mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Die Beschwerdeführerin habe sich zum 

Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung nicht in psychiatrischer Behandlung 

befunden und habe keine Psychopharmaka eingenommen. Der RAD habe am 29. Mai 

2017 zum Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik N.___ notiert (IV-act. 251), dass 

aufgrund der stationären Therapie von einer deutlichen Verbesserung des 

psychiatrischen Gesundheitszustands auszugehen sei. Beim Austritt hätten nur noch 

leichte psychiatrische Beschwerden bestanden, welche keine anhaltende und IV-

relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründeten. Auf diese Ausführungen des 

RAD könne abgestellt werden. In Bezug auf das Valideneinkommen sei auf die 

schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik (nachfolgend: 

Tabellenlöhne) abzustellen. Frauen im Kompetenzniveau 1 hätten im Jahr 2013 ein 

durchschnittliches Einkommen von Fr. 51'793.-- erzielt. Weil die Beschwerdeführerin 

an ihrer letzten Arbeitsstelle ein unterdurchschnittliches Einkommen erzielt habe, sei 

eine Kürzung des Tabellenlohns um 5% gerechtfertigt, da mit der vorgenommenen 

Parallelisierung von Validen- und Invalideneinkommen nur der Ausgleich einer 

deutlichen Abweichung der beiden Einkommensarten bezweckt werde. Das 

Valideneinkommen betrage somit Fr. 49'203.--. Das Invalideneinkommen sei ebenfalls 

gestützt auf die Tabellenlöhne zu berechnen. Für die Beschwerdeführerin geeignete 

Tätigkeiten seien etwa leichtere Maschinenbedienungs-, Kontroll-, Sortier-, Prüf- sowie 

Verpackungsarbeiten, leichtere Arbeiten bei der Lager- und Ersatzteilbewirtschaftung 

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oder eine Beschäftigung an einem Empfang oder als Telefonistin. Auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt gebe es somit Arbeitsstellen. Berufliche Abklärungen 

seien nicht notwendig, da die Angaben im ABI-Gutachten zu einer ihr adaptierten 

Tätigkeit aussagekräftig genug seien. Da die Beschwerdeführerin nur noch leichte 

Hilfstätigkeiten ausführen könne, sei ein "Leidensabzug" von 10% vorzunehmen. Ein 

Teilzeitabzug sei dagegen nicht geschuldet, da Hilfsarbeiterinnen im Verhältnis zu einer 

Vollzeitbeschäftigung proportional mehr verdienten. Das Invalideneinkommen betrage 

somit Fr. 41'952.--, woraus ein IV-Grad von 15% resultiere.

C.c  Das Versicherungsgericht bewilligte am 14. Juni 2017 das Gesuch um die 

unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten und Bewilligung der 

unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) für das Beschwerdeverfahren (act. G 5).

C.d Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Replik vom 8. September 2017 ergänzend 

geltend (act. G 9), dass es von Seiten des ABI zu einer falschen Terminplanung 

gekommen sei. Sie sei für den zweiten Abklärungstag vom ABI am 19. Oktober 2016 

und nicht am 18. Oktober 2016 erwartet worden. Dies müsse der Grund dafür sein, 

dass es zu einer "abgekürzten" Begutachtung durch den orthopädischen Gutachter 

und die rheumatologische Gutachterin gekommen sei. Des Weiteren seien die 

Gutachter am 18. Oktober 2016 in Zeitnot gewesen und hätten die zwei Gutachten 

(rheumatologisch und psychiatrisch) vor dem Mittag "reinwürgen" müssen. Sie habe 

damit nicht hinreichend vollständig untersucht werden können. Das Gutachten sei 

daher nicht verwertbar. Des Weiteren sei – entgegen ihrem Wunsch – ein Dolmetscher 

in O.___-er statt in P.___-er Sprache vor Ort gewesen. Sie sei zwar in der O.___ 

aufgewachsen, ihre Muttersprache sei aber P.___. Auf das Gutachten könne daher 

nicht abgestellt werden. In Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand habe die 

Beschwerdegegnerin es unterlassen abzuklären, ob bei ihr von einer Therapieresistenz 

auszugehen sei. Des Weiteren könne nicht behauptet werden, dass es sich bei der 

Einschätzung der Psychiatrischen Klinik N.___ um eine Einschätzung "eines 

behandelnden Arztes" handle. Die vorgenommene Parallelisierung der 

Vergleichseinkommen von 5% sei falsch und berücksichtige ihre effektiv erzielten 

Einkommen nicht gebührend.

C.e  Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 11).

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Erwägungen

1.  

Die Beschwerdegegnerin hat mit der angefochtenen Verfügung vom 25. März 2017 

einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin bei einem IV-Grad von 10% verneint. 

Strittig ist somit, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

2.  

2.1 Einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben Versicherte, die 

ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder 

verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40% invalid sind (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung, IVG, SR 831.20). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende 

oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, 

SR 830.1). Erwerbsunfähigkeit ist der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG ist die Invalidität grundsätzlich 

durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das Erwerbseinkommen, 

das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares 

Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen könnte, 

wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

2.3 Das Versicherungsgericht hat im Entscheid vom 3. Juli 2015 festgehalten, es 

erscheine am plausibelsten, dass die Beschwerdeführerin im fiktiven Gesundheitsfall zu 

100% erwerbstätig wäre. Die Beschwerdegegnerin hat dies zu Recht als verbindliche 

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Vorgabe im Sinne von Art. 56 Abs. 2 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 

(VRP, sGS 951.1) interpretiert. Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin zu Recht einen 

reinen Einkommensvergleich gemäss Art. 16 ATSG vorgenommen. Dieser 

Einkommensvergleich ist nachfolgend auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

3.  

3.1 Um das zumutbare Invalideneinkommen ermitteln zu können, muss der verbliebene 

Arbeitsfähigkeitsgrad der Beschwerdeführerin mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit feststehen. Die Beschwerdegegnerin hat zur Beantwortung dieser 

Frage das ABI mit der Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens beauftragt. Im 

Gutachten des ABI vom 22. November 2016 wurde dazu angegeben, die 

Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als Reinigungsfrau und in 

sämtlichen anderen körperlich mittelschwer oder schwer belastenden sowie 

mehrheitlich im Stehen und Gehen zu verrichtenden Tätigkeiten arbeitsunfähig. Für 

körperlich leichte, adaptierte Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit 

von 90%, vollschichtig umsetzbar mit einem etwas erhöhten Pausenbedarf (IV-

act. 231-29). Strittig und im Folgenden zu prüfen ist, ob dem Gutachten voller 

Beweiswert zukommt, das heisst, ob es die Arbeitsfähigkeit mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegt.

3.2 Ein Gutachten hat vollen Beweiswert, wenn es für die streitigen Belange umfassend 

ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation 

einleuchtet und die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 125 V 352 

E. 3a). Vorliegend haben die Sachverständigen des ABI die Beschwerdeführerin 

persönlich untersucht und ihre subjektiven Klagen aufgenommen (Gutachten Ziff. 3.1., 

4.1.1, 4.2.1, 4.3.1). Sie haben die objektiven klinischen Befunde wiedergegeben 

(Gutachten Ziff. 3.2, 4.1.2, 4.2.2, 4.3.2), umfassende Kenntnis von den Vorakten gehabt 

(Gutachten Ziff. 2) und diese gewürdigt (Gutachten Ziff. 3.6, 4.1.7, 4.2.7, 4.3.7). 

Gestützt auf ihre Befunde haben sie die Diagnosen gestellt (Gutachten Ziff. 3.3, 4.1.4, 

4.2.3, 4.3.3) und ihre Beurteilung zur Arbeits(un)fähigkeit, inklusive eine 

Konsensbeurteilung, abgegeben (Gutachten Ziff. 3.5, 4.1.5, 4.2.5 f., 4.3.5 f., 6). Die 

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Ausführungen der Gutachter sind schlüssig und nachvollziehbar. Die von den 

behandelnden Fachärzten abweichenden Beurteilungen sind begründet, Widersprüche 

bestehen im Gutachten nicht. Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Einwände der 

Beschwerdeführerin Zweifel am Gutachten zu wecken vermögen.

3.3 Die Beschwerdeführerin hat geltend gemacht, das Gutachten sei nicht verwertbar, 

da es nicht umfassend bzw. unvollständig sei. Aus dem Gutachten sei ersichtlich, dass 

der Orthopäde sie in Bezug auf ihre "untere" Körperhälfte und die Rheumatologin den 

Rumpf und die "oberen" Extremitäten untersucht und begutachtet habe. Diese Art und 

Weise der Begutachtung sei unsinnig. Vielmehr sei wichtig, dass sie ganzheitlich 

rheumatologisch-orthopädisch untersucht und begutachtet werde, so wie es das 

Versicherungsgericht im Entscheid vom 3. Juli 2015, E. 4.1, festgehalten habe. Das 

Versicherungsgericht hat im genannten Entscheid tatsächlich eine Abklärung der 

Beschwerden der Beschwerdeführerin aus ganzheitlich rheumatologisch-

orthopädischer Sicht gefordert, das heisst nicht nur betreffend die Kniebeschwerden, 

sondern des gesamten Bewegungsapparates. Daraus ist jedoch nicht zu schliessen, 

dass die Beschwerdeführerin in den beiden Fachdisziplinen Rheumatologie und 

Orthopädie in Bezug auf den gesamten Bewegungsapparat hätte untersucht werden 

müssen. Sowohl Rheumatologen als auch Orthopäden befassen sich mit Schmerzen 

des Bewegungsapparates (vgl. etwa das Urteil des Bundesgerichts vom 23. Mai 2012, 

9C_270/2012, E. 4.2). Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausgeführt hat, nehmen 

Orthopäden im Unterschied zu Rheumatologen auch operative Eingriffe vor. Es ist 

daher kein Grund ersichtlich, weshalb die Begutachtung nicht so hätte stattfinden 

dürfen, wie sie durchgeführt worden ist, insbesondere da die beiden Gutachter ihre 

Resultate in der Konsensbeurteilung zusammengeführt und konsolidiert haben. Der 

Einwand der Beschwerdeführerin ist damit nicht stichhaltig.

3.4 Die Beschwerdeführerin hat sodann geltend gemacht, das psychiatrische 

Teilgutachten sei falsch. Es sei nicht nachvollziehbar, dass der psychiatrische 

Teilgutachter keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe stellen 

können. Sie habe sich nämlich vom 6. Januar 2017 bis 23. Februar 2017, also nur rund 

10 Wochen nach der psychiatrischen Begutachtung, stationär in der Psychiatrischen 

Klinik N.___ befunden. Die gemäss dem Austrittsbericht vom 6. März 2017 gestellten 

Diagnosen (rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, mit 

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einem somatischen Syndrom [ICD-10 F33.11]; chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Anteilen [ICD-10 F45.41]) könnten nicht von heute auf 

morgen auftreten. Des Weiteren sei falsch, dass sie sich "just nach dem Eintreffen des 

abweisenden Entscheides vom 3. Januar 2017" in die stationäre psychiatrische 

Behandlung begeben habe. Durch den Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik N.___ 

sei zudem belegt, dass der Gesundheitszustand nicht stabil sei. Ebenso könne nicht 

behauptet werden, dass es sich bei der Einschätzung der Psychiatrischen Klinik N.___ 

um eine Einschätzung eines "behandelnden Arztes" handle. Behandelnde Therapeuten 

in einer Klinik haben gleich wie andere therapeutisch tätige Ärzte die sorgfältige 

Erfüllung des Behandlungsauftrags und damit das Wohl der Patientinnen und Patienten 

zum Ziel. Ihre Tätigkeit basiert auf dem Vertrauensverhältnis zur Patientin oder zum 

Patienten. Sie sind damit ebenso zu den behandelnden Ärzten zu zählen wie die 

behandelnden Fachärzte oder die Hausärzte. Die Kritik der Beschwerdeführerin 

überzeugt deshalb nicht. Ein Eintritt in eine psychiatrische Klinik mit einem 

anschliessenden stationären Aufenthalt ist eine gelegentlich beobachtete Reaktion auf 

einen negativen Vorbescheid. Meist verbessert sich der Gesundheitszustand im Verlauf 

des Klinikaufenthalts rasch. Dabei ist regelmässig zu beobachten, dass sich die 

Versicherten in einer solchen Situation bewusst oder unbewusst psychisch stärker 

eingeschränkt wähnen, als es objektiv der Fall ist. Dies trifft vorliegend ebenfalls zu. Die 

Befunde beim Austritt aus der Psychiatrischen Klinik N.___ zeigen, dass die 

Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt nahezu gesund gewesen ist. Im 

Austrittsbericht vom 6. März 2017 ist nämlich festgehalten worden, dass die 

Beschwerdeführerin beim Austritt im formalen Denken auf den Konflikt mit dem 

Ehemann leicht eingeengt gewesen sei und Befürchtungen geäussert habe, dass sie 

alleine nicht zurechtkommen werde. Es habe kein Wahn oder Zwang bestanden, Ich-

Störungen oder Sinnestäuschungen seien von der Beschwerdeführerin verneint 

worden. Es habe sich ein mehrheitlich somatisches Krankheitsbild feststellen lassen. 

Auch ist festgehalten worden, dass die Behandlung aufgrund einer Ambivalenz der 

Beschwerdeführerin pausiert worden sei (IV-act. 253). Der Leidensdruck ist somit so 

gering gewesen, dass sich die Beschwerdeführerin nicht weiter behandeln lassen 

wollte. Der relativ kurze Klinikaufenthalt von rund 7 Wochen zeigt auch, dass die 

psychischen Beschwerden nicht allzu gravierend gewesen sein können. In diesem 

Zusammenhang ist zudem der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass die 

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behandelnden Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifel 

eher zugunsten ihrer Patienten auszusagen pflegen und dazu neigen, die 

pessimistischen Beschwerdeschilderungen ihrer Patienten als objektiv ausgewiesen zu 

qualifizieren (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b.cc; Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 5. April 2004, I 814/03 E. 2.4.2). Ob die Beschwerdeführerin 

als Reaktion auf den negativen Vorbescheid in die Psychiatrische Klinik N.___ 

eingetreten ist oder ob sich ihr psychischer Gesundheitszustand unabhängig davon 

verschlechtert hat, ist letztlich unbeachtlich, denn massgebend ist, dass beim 

Klinikaustritt nur noch leichte psychische Beschwerden und damit keine anhaltende 

Arbeitsunfähigkeit mehr bestanden haben. Die Ausführungen des psychiatrischen 

Gutachters, Dr. med. Q.___, sind überzeugend. Dr. Q.___ hat nachvollziehbar 

dargelegt, dass kein Störungsbild habe beschrieben werden können. Er hat 

festgehalten, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Begutachtung nicht in 

psychiatrischer Behandlung gestanden habe. In der Anamnese sei lediglich ein 

Ehekonflikt vor ca. 2 Jahren zu verzeichnen gewesen, der zu einer kurzen 

psychotherapeutischen Behandlung geführt habe. Die von Dr. J.___ im Bericht vom 

9. Dezember 2013 gestellten Diagnosen könnten nicht bestätigt werden (IV-

act. 231-12 ff.). Der RAD hat zum Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik N.___ 

notiert, dass es nach der psychiatrischen Begutachtung vom 18. Oktober 2016 zu einer 

vorübergehenden Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands mit einer 

Arbeitsunfähigkeit während des stationären Aufenthalts gekommen sei. Nach dem 

Klinikaustritt könne wieder auf die Beurteilung im Gutachten des ABI abgestellt werden 

(IV-act. 251). Dieser Einschätzung ist zuzustimmen. Selbst wenn es vor dem 

stationären Klinikaufenthalt zu einer Verschlimmerung der psychischen Beschwerden 

gekommen sein sollte, sind diese – wie dargelegt – nur kurzzeitig aufgetreten und 

haben keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Die Beschwerdegegnerin ist damit 

auch zu Recht von einem stabilen psychischen Gesundheitszustand ausgegangen.

3.5 Die Beschwerdeführerin hat weiter eingewendet, das Gutachten sei auch deshalb 

nicht verwertbar, weil das ABI die Termine falsch geplant und die Abklärungen dadurch 

unter Zeitnot hätten durchgeführt werden müssen. Die Beschwerdeführerin sei vom 

ABI für den zweiten Abklärungstag am 19. Oktober 2016 und nicht am 18. Oktober 

2016 erwartet worden. In der Folge hätten die rheumatologische Gutachterin und der 

psychiatrische Gutachter ihre Abklärungen vor dem Mittag "reinwürgen" müssen. Dies 

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müsse auch der Grund für die "abgekürzte" Begutachtung durch den orthopädischen 

Gutachter und die rheumatologische Gutachterin sein. Ob es tatsächlich zu einer 

falschen Terminplanung gekommen ist, kann offengelassen werden. Es gibt nämlich 

kein Indiz dafür, dass die Begutachtungen unter Zeitdruck erfolgt wären. Selbst wenn 

ein Zeitdruck bestanden haben sollte, sind keine Indizien dafür vorhanden, dass die 

Abklärungen nicht lege artis erfolgt wären. In Bezug auf die orthopädisch-

rheumatologische Begutachtung kann auf die Ausführungen in E. 3.3 und hinsichtlich 

des Beweiswerts eines Gutachtens auf die Ausführungen in E. 3.2 verwiesen werden. 

Vorliegend bestehen keine Anhaltspunkte und ist auch nicht substantiiert geltend 

gemacht worden, inwiefern das Gutachten diesen Anforderungen nicht genügen 

würde. Der Einwand der Beschwerdeführerin vermag den Beweiswert des Gutachtens 

nicht zu schmälern.

3.6 Im Weiteren hat die Beschwerdeführerin eingewendet, bei der Begutachtung sei ein 

Dolmetscher für die O.___sche statt für die P.___sche Sprache dabei gewesen. Auf das 

Gutachten könne daher nicht abgestellt werden. Es ist aktenkundig, dass sich die 

Beschwerdeführerin gut auf Deutsch hat äussern können und dass sie nur selten auf 

die O.___sche Sprache angewiesen gewesen sei. Dies haben nicht nur die Gutachter 

des ABI (IV-act. 231-9, 231-12, 231-16), sondern früher auch Dr. G.___ (IV-act. 55-9, 

164-13) notiert. Im Übrigen hat sie auch angegeben, sie verstehe gut O.___ (IV-

act. 231-16). Hinweise darauf, dass die Beschwerdeführerin die Fragen der Gutachter 

nicht verstanden hätte, bestehen nicht. Auch dieser Einwand der Beschwerdeführerin 

ist damit nicht stichhaltig.

3.7 Die Beschwerdeführerin hat sodann eine Verletzung des 

Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG moniert, weil die 

Beschwerdegegnerin es unterlassen habe, trotz Kenntnis über den Aufenthalt der 

Beschwerdeführerin in der Psychiatrischen Klinik N.___ weitere Unterlagen einzuholen, 

beispielsweise das Überweisungsschreiben von Dr. E.___ oder den Bericht des R.___, 

welches sie am 5. Januar 2017 in die Klinik überwiesen habe. Die Beschwerdegegnerin 

habe es auch unterlassen abzuklären, ob sie nach dem Austritt aus der Klinik aus 

psychiatrischer Sicht weiterhin voll, teilweise oder gar nicht mehr arbeitsunfähig 

geschrieben worden sei. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Einholen dieser 

zusätzlichen Berichte einen Beweisfortschritt hätte bewirken können. Der psychische 

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Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ist durch den Austrittsbericht der 

Psychiatrischen Klinik N.___ ausreichend belegt gewesen. Da der Eintritt in die 

Psychiatrische Klinik N.___ einen Tag nach der Überweisung von Dr. E.___ bzw. des 

R.___ erfolgt ist, ist davon auszugehen, dass der Gesundheitszustand bei Klinikeintritt 

demjenigen am Überweisungstag entsprochen hat. Die Beschwerdegegnerin hat den 

Austrittsbericht in der Begründung der Verfügung vom 25. März 2017 zudem gewürdigt 

(vgl. IV-act. 244-2). Betreffend die Arbeitsfähigkeit nach dem Klinikaustritt hat für die 

Beschwerdegegnerin kein Anlass bestanden, diese abzuklären. Wie in E. 3.4 dargelegt, 

hatten die psychischen Beschwerden nämlich keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit 

bewirkt. Die Diagnose im Austrittsbericht bezogen auf den Austrittstag ist zudem nicht 

geeignet, eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit auszulösen. Eine Verletzung des 

Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor.

3.8 Die Beschwerdeführerin hat zudem geltend gemacht, die Beschwerdegegnerin 

habe in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG nicht 

abgeklärt, ob bei ihr von einer Therapieresistenz auszugehen sei. Das 

Versicherungsgericht hat nie darauf abgestellt, ob bei leichten bis mittelschweren 

psychischen Störungen depressiver Natur eine Therapieresistenz vorliegt (vgl. IV 

2014/565, E. 3.3; IV 2016/351, E. 3.1). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung ist im 

Übrigen heute überholt (vgl. BGE 143 V 409).

3.9 Die Beschwerdeführerin hat schliesslich eine Verletzung des 

Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG und des Anspruchs auf ein faires 

Verfahren gemäss Art. 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, 

SR 0.101) geltend gemacht, weil sich die Beschwerdegegnerin auf eine medizinisch-

theoretische Arbeitsfähigkeitsschätzung abgestützt habe. Zwecks Bestimmung, zu 

welcher Leistung sie effektiv noch fähig sei, sei eine BEFAS-Abklärung bzw. eine EFL 

durchzuführen. Eine BEFAS-Abklärung wird im Rahmen der Prüfung beruflicher 

Eingliederungsmassnahmen durchgeführt. Sie dient der Bestimmung, ob und falls ja 

welche beruflichen Massnahmen anzuordnen sind. Im Rahmen eines Verfahrens um 

Zusprechung einer Rente und damit zur Vornahme einer Arbeitsfähigkeitsschätzung ist 

eine BEFAS-Abklärung nicht geeignet. In Bezug auf den Antrag, es sei eine EFL 

durchzuführen, ist festzuhalten, dass in Fällen wie dem vorliegenden, in denen die 

Selbsteinschätzung einer versicherten Person von den objektivierbaren medizinischen 

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Befunden abweicht, eine EFL kaum je objektive Erkenntnisse bezüglich der 

Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person liefert. Die Beschwerdegegnerin hat daher zu 

Recht keine Durchführung einer EFL angeordnet. Die klinischen Untersuchungen durch 

den orthopädischen Gutachter und die rheumatologische Gutachterin sind ausreichend 

gewesen.

3.10  Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Einwände der Beschwerdeführerin 

gegen die Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter des ABI (90% in körperlich 

leichten, adaptierten Tätigkeiten, vollschichtig umsetzbar mit einem etwas erhöhten 

Pausenbedarf) keine Zweifel zu wecken vermögen. In Übereinstimmung mit dem RAD 

kann auf das Gutachten des ABI abgestellt werden. Auch die Einwände der 

Beschwerdeführerin, wonach der Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 43 ATSG und 

des Rechts auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 EMRK verletzt seien, erweisen sich 

als nicht stichhaltig. Damit ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin in einer adaptierten Tätigkeit 

ganztags bei einer verminderten Leistungsfähigkeit zu 90% arbeitsfähig ist.

4.  

4.1 Nachdem der Arbeitsfähigkeitsgrad der Beschwerdeführerin mit dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststeht, ist der von der Beschwerdegegnerin 

vorgenommene Einkommensvergleich zu überprüfen. Zunächst ist massgebend, auf 

welcher Basis der Einkommensvergleich durchzuführen ist. Der Rentenanspruch 

entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltendmachung des 

Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG). Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, 

die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b 

IVG). Die Beschwerdeführerin hat sich im Januar 2011 zum Leistungsbezug 

angemeldet. Der letzte Arbeitstag ist im August 2010 gewesen. Die Gutachter des ABI 

haben festgehalten, dass für die angestammte Tätigkeit als Reinigungsfrau 

wahrscheinlich pauschal eine Arbeitsunfähigkeit seit dem Sommer 2010 attestiert 

werden könne. Unter der Berücksichtigung der sechsmonatigen Frist und des 

Wartejahrs ist der potentielle Rentenbeginn auf den 1. August 2011 festzusetzen. Basis 

für den Einkommensvergleich bilden somit die Verhältnisse im Jahr 2011.

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4.2 Die Beschwerdeführerin hat keine Schulbildung absolviert und zuletzt als 

Reinigungsfrau bei der C.___ AG gearbeitet. Das Pensum hat ca. 13 Stunden pro 

Woche bei einer Wochenarbeitszeit im Betrieb von 42.5 Stunden, also rund 30%, 

betragen. Das Jahreseinkommen ab 1. Januar 2011 hat Fr. 11'774.90 betragen. 

Daneben hat die Beschwerdeführerin bei weiteren Arbeitgebern gearbeitet (vgl. IK-

Auszug, IV-act. 9). Die Akten enthalten keine Angaben darüber, in welchen Pensen sie 

für diese Arbeitgebenden gearbeitet hatte. Die Beschwerdeführerin gab zwar an, dass 

sie – wenn sie gesund wäre – zu 20% bei der C.___ AG und zu ca. 70% privat arbeiten 

würde. Daraus kann jedoch nicht geschlossen werden, dass sie vor Eintritt der 

Arbeitsunfähigkeit zu 70% "privat" gearbeitet hätte. Auf die Angaben im IK-Auszug 

kann somit nicht abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin hat daher richtigerweise 

festgehalten, dass in Bezug auf das Valideneinkommen keine repräsentative 

Einkommensbasis zur Verfügung stehe, so dass dieses gestützt auf die schweizerische 

Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik zu berechnen sei. Massgebend 

ist der statistische Zentralwert für Hilfsarbeiterinnen, welcher im Jahr 2011 Fr. 53'367.-- 

betragen hat (vgl. Anhang 2 der IV-Ausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 

2019). In Anbetracht des letzten Jahreslohns bei der C.___ AG (Fr. 11'774.90 bei einem 

Pensum von rund 30%) ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ein 

unterdurchschnittliches Einkommen erzielt hatte. In den Akten finden sich jedoch keine 

Anhaltspunkte dafür, dass sie vor dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung nur 

unterdurchschnittlich leistungsfähig gewesen wäre. Der Umstand, dass sie einen 

unterdurchschnittlichen Hilfsarbeiterinnenlohn erzielt hat, muss folglich auf Zwänge des 

invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebenden tatsächlichen Arbeitsmarktes 

zurückzuführen gewesen sein. Hätte sich der Beschwerdeführerin eine entsprechende 

Gelegenheit geboten, hätte sie eine besser entlöhnte Arbeitsstelle angenommen und 

einen durchschnittlichen Hilfsarbeiterinnenlohn erzielt. Die Validenkarriere besteht 

deshalb in der Ausübung einer durchschnittlich entlöhnten Hilfsarbeit. Das 

Valideneinkommen entspricht somit dem statistischen Zentralwert der 

Hilfsarbeiterlöhne, vorliegend Fr. 53'367.--.

4.3 In Bezug auf die Bemessung des Invalideneinkommens ist massgebend, dass der 

Beschwerdeführerin aufgrund der fehlenden Ausbildung einzig eine Invalidenkarriere 

als Hilfsarbeiterin offensteht. Praxisgemäss ist ebenfalls auf die Lohnstrukturerhebung 

des Bundesamtes für Statistik abzustellen, also auf das durchschnittliche Einkommen 

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für eine Hilfsarbeiterin im Jahr 2011 in der Höhe von Fr. 53'367.--. Der 

Arbeitsfähigkeitsgrad beträgt mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit 90%. Dieser ist dem Beschäftigungsgrad gleichzusetzen, weshalb 

das durchschnittliche Einkommen um 10% reduziert werden muss. Das entspricht 

einem Jahreslohn von Fr. 48'030.--. Die Beschwerdeführerin kann nur noch körperlich 

leichte, adaptierte Hilfsarbeiten ausüben. Aufgrund ihrer verminderten 

Leistungsfähigkeit kann sie ihr zumutbares Pensum von 90% nicht in derselben Weise 

verrichten wie eine gesunde Arbeitnehmerin, die sich in einem Pensum von 90% 

anstellen lässt. Der betriebswirtschaftlich-ökonomische Wert ihrer Arbeitsleistung ist 

deshalb vermindert. Bei der Ermittlung des Ausgangswerts des zumutbarerweise 

erzielbaren Invalideneinkommens ist daher eine Korrektur vom Zentralwert 

vorzunehmen. Dieser sogenannte Tabellenlohnabzug beläuft sich praxisgemäss auf 

10%. Die Beschwerdegegnerin hat also zu Recht einen Tabellenlohnabzug von 10% 

gewährt. Damit beläuft sich das zumutbare Invalideneinkommen auf Fr. 43'227.--.

4.4 Die Beschwerdeführerin hat geltend gemacht, die verbleibende Restarbeitsfähigkeit 

sei aufgrund des Alters, des Analphabetismus und der seit bald sieben Jahre 

dauernden Nichterwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht 

verwertbar. Ob eine versicherte Person die verbliebene Restarbeitsfähigkeit noch 

verwerten kann, hängt davon ab, ob auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt Tätigkeiten 

existieren, die den von den Ärzten aufgestellten Adaptionskriterien entsprechen. Auch 

wenn eine solche Tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt existiert, muss die 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit verneint werden, wenn die versicherte Person 

einem Arbeitgeber aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht mehr 

zumutbar ist. Die Gutachter des ABI haben folgende Adaptionskriterien aufgestellt: 

Körperlich leichte Tätigkeit ohne wesentliche Belastung der Kniegelenke, namentlich 

solche im Sitzen oder mit kürzeren Anteilen im Stehen und Gehen, sowie 

wechselbelastend und ohne Einnahme von wirbelsäulenbelastenden Zwangshaltungen 

und ohne Tätigkeiten über Kopf. Eine solche Tätigkeit besteht beispielsweise, wie die 

Beschwerdegegnerin zu Recht ausgeführt hat, etwa in leichteren 

Maschinenbedienungs-, Kontroll-, Sortier-, Prüf- sowie Verpackungsarbeiten. 

Hinweise, wonach die Beschwerdeführerin einem Arbeitgeber aufgrund ihrer 

gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr zumutbar wäre, bestehen nicht. Das 

Alter, der Analphabetismus und die mehrjährige Nichterwerbstätigkeit der 

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Beschwerdeführerin sind Faktoren, die zwar auf dem tatsächlichen Arbeitsmarkt 

Hinderungsgründe sein können, um eine Arbeitsstelle zu finden. Auf dem allgemeinen 

und ausgeglichenen Arbeitsmarkt gibt es jedoch für Personen in jedem Alter einen 

Arbeitsplatz. Angepasste Hilfsarbeiten können bei einer ausreichenden Instruktion 

durch den Vorgesetzten zudem ohne weiteres von Analphabeten ausgeführt werden. 

Invalidenversicherungsrechtlich sind diese Faktoren – zur Vermeidung einer 

Vermengung von Invalidität und Arbeitslosigkeit – daher nicht massgebend. 

Zusammenfassend ist die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit somit zu bejahen.

4.5 Die Gutachter des ABI haben der Beschwerdeführerin seit dem Sommer 2010 in 

einer körperlich leichten, adaptierten Tätigkeit eine 90%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. 

Sie haben festgehalten, dass diese durch die operativen Behandlungen, namentlich die 

Prothesenimplantation im November 2010, den partiellen Prothesenwechsel und die 

Tuberositas-Proximalisierung im Januar 2013 und die Arthroskopie mit Arthrolyse und 

Mobilisation im September 2015, jeweils unterbrochen worden sei. Aufgrund des 

beschriebenen objektiv unauffälligen Verlaufs liesse sich eine Arbeitsunfähigkeit 

allerdings nur jeweils während maximal 4 Monaten begründen. Selbst wenn mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit noch erstellt werden könnte, dass 

die Beschwerdeführerin nach den erwähnten Operationen für jeweils 4 Monate zu 

100% arbeitsunfähig gewesen wäre (die Prothesenimplantation im November 2010 fällt 

im Übrigen in das Wartejahr und somit in die Zeit vor dem Beginn eines allfälligen 

Rentenanspruchs), ist die Arbeitsunfähigkeit nicht langandauernd i.S.v. Art. 28 Abs. 1 

lit. c IVG i.V.m. Art. 8 Abs. 1 ATSG. Deshalb bestehen keine befristeten 

Rentenansprüche.

4.6 Bei einem Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 53'367.-- und einem zumutbaren 

Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 43'227.-- resultiert ein IV-Grad von 19%. Die 

Beschwerdegegnerin hat einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine IV-Rente 

somit im Ergebnis zu Recht verneint. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.

5.  

5.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

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Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem 

Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich der Beschwerdeführerin 

aufzuerlegen. Zufolge unentgeltlicher Rechtspflege ist sie von der Bezahlung zu 

befreien.

5.2 Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

(Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (sGS 963.75) 

pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin 

hat keine Honorarnote eingereicht. In einem durchschnittlich aufwändigen IV-Rentenfall 

wie dem vorliegenden spricht das Versicherungsgericht praxisgemäss eine pauschale 

Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- zu. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die 

Rechtsvertreterin die Beschwerdeführerin bereits im Beschwerdeverfahren IV 2014/383 

vertreten hat (Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz) und 

für ihren Vertretungsaufwand entschädigt worden ist. Würde nun bei der Festlegung 

der Parteientschädigung für das vorliegende Verfahren erneut der gesamte Aufwand für 

das Aktenstudium berücksichtigt, würde die Rechtsvertreterin teilweise doppelt 

entschädigt werden. Vor diesem Hintergrund erscheint eine pauschale 

Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- als angemessen. Diese ist um einen Fünftel zu 

kürzen (Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Somit entschädigt der Staat 

die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin mit Fr. 2'400.-- (einschliesslich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer).

5.3 Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung der Gerichtskosten und zur Rückerstattung der Parteientschädigung 

verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO, SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP, sGS 951.1]).

Entscheid

bis

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  

Die Beschwerdeführerin wird von der Bezahlung der Gerichtskosten zufolge 

unentgeltlicher Rechtspflege befreit.

3.  

Der Staat entschädigt die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 2'400.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2019
	Art. 28 IVG. Würdigung eines interdisziplinären medizinischen Gutachtens. Einkommensvergleich. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2019, IV 2017/173).

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