# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db5f2c42-7f90-52c5-a246-843ff444fb49
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 21.12.2022 ZK1 2021 51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2021-51_2022-12-21.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

\n       	1

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\n   Urteil vom 21. Dezember 2022
\n   ZK1 2021 51
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber, LL.M.,
Kantonsrichter Pius Schuler, Jörg Meister,
Josef Reichlin und lic. iur. Jeannette Soro,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann, LL.M.

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\n      	In Sachen

\n      	1. A.________,
2. B.________,
Kläger(in) und Berufungsführer(in),
vertreten durch Rechtsanwalt C.________,
 
gegen
 
D.________,
Beklagter und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt E.________,
 
 

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\n      	betreffend

\n      	Immissionen

\n     \n    \n   \n   (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 4. Mai 2021, ZGO 2020 8);-
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\n   hat die 1. Zivilkammer,
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\n    nachdem sich ergeben:
\n   A. A.________ und B.________, Miteigentümer der Stockwerkeigentumseinheit S-Nr. zz in der Liegenschaft KTN yy, GB Freienbach, erhoben am 25. Februar 2020 wie folgt Klage gegen D.________, Eigentümer der Stockwerkeigentumseinheit S-Nr. xx in derselben Liegenschaft (Vi-act. I):
\n   1. Der Beklagte sei zu verpflichten, die übermässigen Immissionen auf die Dachterrasse im Eigentum der Klägerin, Grundstück Nr. yy, Grundbuch Freienbach, S-Nr. zz, durch Stechmücken zu beseitigen bzw. künftig zu unterlassen und er sei zu diesem Zweck zu verpflichten, den auf der Dachterrasse seiner Wohnung (Grundstück yy, Grundbuch Freienbach, S-Nr. xx) errichteten Weiher mit Biotop innert 30 Tagen seit Rechtskraft des Urteils zu entfernen;
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\n   2. Eventualiter sei der Beklagte zu verpflichten, den Klägern einen Betrag von CHF 92’000.00 zuzügl. Zins von 5 % seit dem 3. November 2017 für die dauerhafte Verminderung des Verkehrswerts zu bezahlen.
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\n   3. Der Beklagte sei zu verpflichten, den Klägern einen Betrag von CHF 37’375.00 zuzügl. Zins zu 5 % seit 26. August 2019 als Entschädigung für die faktisch entgangene Nutzungsmöglichkeit deren Dachterrasse zu bezahlen;
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\n   4. Der Beklagte sei zu verpflichten, den Klägern einen Betrag von jährlich CHF 12’300.00 ab dem 26. August 2019 bis zum Zeitpunkt des rechtskräftigen Urteils (anteilsmässig je nach Dauer des Verfahrens) als Entschädigung für die faktisch entgangene Nutzungsmöglichkeit deren Dachterrasse zu bezahlen;
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\n   5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zulasten des Beklagten.
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\n   Mit Klageantwort vom 14. Mai 2020 beantragte der Beklagte, die Klage sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Kläger, zuzüglich 7.7 % MWST und unter solidarischer Haftbarkeit (Vi-act. II). Mit Replik vom 8. Juli 2020 und Duplik vom 30. Oktober 2020 hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Vi-act. III und IV). Anlässlich der Hauptverhandlung vom 4. Mai 2021 fand ein gerichtlicher Augenschein statt (Vi-act. D2). Mit Urteil vom 4. Mai 2021 wies das Bezirksgericht die Klage ab (Dispositiv-Ziff. 1), auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 7’000.00 den Klägern und verpflichtete diese, dem Beklagten eine Entschädigung von Fr. 9’000.00 zu bezahlen, dies unter solidarischer Haftbarkeit (Dispositiv-Ziff. 2.1 und 2.2). 
\n   B. Dagegen erhoben die Kläger am 19. Oktober 2021 Berufung beim Kantonsgericht mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):
\n   1. Es sei Disp.-Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Höfe vom 4. Mai 2021 vollumfänglich aufzuheben und die Angelegenheit zur Ergänzung des Sachverhalts und zur Neubeurteilung an die Vor­instanz zurückzuweisen;
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\n   2. Eventualiter sei Disp.-Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichts Höfe vom 4. Mai 2021 vollumfänglich aufzuheben und die Klage gutzuheissen;
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\n   3. Es sei Disp.-Ziff. 2 des Urteils des Bezirksgerichts Höfe vom 4. Mai 2021 vollumfänglich aufzuheben;
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\n   4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge in beiden Instanzen zuzüglich MWST zulasten des Berufungsbeklagten. 
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\n   Mit Berufungsantwort vom 18. November 2021 beantragte der Beklagte, die Berufung sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Kläger, dies zuzüglich 7.7 % MWST und unter solidarischer Haftbarkeit (KG-act. 7). Die Parteien reichten im Rahmen des Replikrechts am 10. Januar 2022 bzw. 18. Januar 2022 je eine Stellungnahme ein (KG-act. 11 und 13). Es gingen keine weiteren Eingaben ein.
\n   Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen eingangen;-
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\n   in Erwägung:
\n   1. a) Gemäss