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**Case Identifier:** 1725fe4d-d7c6-5708-a23d-d1736d5b6846
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-01-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.01.2023 C-5072/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5072-2021_2023-01-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5072/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  9 .  J a n u a r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Türkei), 

vertreten durch lic. iur. Jürg Tschopp, Advokat, Simonius 

& Partner,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch 

(Verfügung vom 19. Oktober 2021). 

 

 

 

C-5072/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: 

Vorinstanz) A._______ (im Folgenden: Versicherter, Beschwerdeführer 

oder Gesuchsteller) mit Verfügung vom 19. Oktober 2021 ab dem 1. März 

2020 eine ordentliche halbe Invalidenrente von monatlich Fr. 925.- bzw. ab 

1. Januar 2021 von monatlich Fr. 933.- zugesprochen hat (BVGer-act. 1, 

Beilage 1),  

dass der Versicherte, vertreten durch Advokat Jürg Tschopp, mit Eingabe 

vom 22. November 2021 (BVGer-act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht 

Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. Oktober 2021 erheben und in 

der Sache beantragen liess, die angefochtene vorinstanzliche Verfügung 

sei teilweise aufzuheben (Rechtsbegehren Ziff. 1), und es sei ihm ab 

1. März 2021 (Rechtsbegehren Ziff. 2) resp. 1. März 2020 (vgl. S. 7 Ziff. 

17) eine Dreiviertelsrente zuzusprechen,  

dass mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2022 das Gesuch um Gewäh-

rung der unentgeltlichen Rechtspflege mangels prozessualer Bedürftigkeit 

abgewiesen und der Beschwerdeführer unter Androhung der Säumnisfol-

gen (Nichteintreten) aufgefordert wurde, innert 30 Tagen einen Kostenvor-

schuss von Fr. 800.- zu leisten (vgl. BVGer-act. 13), 

dass der Kostenvorschuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen 

Verfahrenskosten fristgerecht geleistet wurde (vgl. BVGer-act.16), 

dass, nachdem ein erster Schriftenwechsel durchgeführt worden war, der 

Beschwerdeführer sich innert der für eine Replik angesetzten Frist nicht 

mehr hat vernehmen lassen, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. Januar 2023 mitteilen 

lässt, er habe sich entschlossen, das hängige IV-Verfahren nicht mehr wei-

terzuführen, und er ziehe die Beschwerde vom 22. November 2021 vorbe-

haltlos zurück (vgl. BVGer-act. 25),  

dass er im Weiteren beantragen lässt, es sei ihm nur ein geringer Kosten-

beitrag anzulasten oder gänzlich auf diesen zu verzichten (vgl. BVGer-

act. 25).  

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

C-5072/2021 

Seite 3 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsver-

fahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern 

– wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung 

mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-

rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind, 

dass auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf 

die Beschwerde vom 22. November 2021 einzutreten ist, 

dass festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer diese Beschwerde mit 

schriftlicher Erklärung vom 8. Januar 2023 vorbehaltlos zurückgezogen 

hat, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass eine Kopie der Eingabe des Beschwerdeführers vom 8. Januar 2023 

der Vorinstanz zur Kenntnisnahme zuzustellen ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE, vgl. auch Art. 63 Abs. 1 Satz 3 

VwVG), 

dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens zwar durch 

den Beschwerderückzug des Beschwerdeführers bewirkt worden ist, der 

Aufwand für das Gericht es vorliegend jedoch rechtfertigt, auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten, 

C-5072/2021 

Seite 4 

dass dem Beschwerdeführer der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsentscheides 

zurückzuerstatten ist, 

dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 

Abs. 3 VGKE), was aufgrund des Beschwerderückzugs vorliegend auch für 

den Beschwerdeführer zutrifft (vgl. Art. 15 i.V.m. Art. 5 VGKE; vgl. auch Art. 

7 Abs. 1 e contrario VGKE), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird. 

  

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Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als 

gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 800.- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Abschreibungsentscheids zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das 

BSV. 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Christoph Rohrer Nadja Francke 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG).  

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