# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0aa555c8-61cb-56d1-9d0e-4541d72be47b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-03-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.03.2021 A-369/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-369-2020_2021-03-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-369/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  M ä r z  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richter Daniel Riedo, Richter Raphaël Gani,    

Gerichtsschreiber Roger Gisclon. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Zollverwaltung EZV,  

Dienstbereich Grundlagen,  

Sektion Recht, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Zoll, Nachforderung (Ausserkontingentszollansatz). 

 

 

 

A-369/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Zollanmeldung vom 1. November 2019 (14.57 Uhr) meldete die 

A._______ AG (fortan: Zollpflichtige) der Oberzolldirektion (fortan: OZD) 

unter Vorlage der entsprechenden Beweismittel Vorräte an Treibzichorien 

mit einer Rohmasse von 2'593 kg brutto an, wobei sie keine an den Zoll-

kontingentsanteil angerechnete Menge (in kg brutto) geltend machte und 

damit gesamthaft abgabenpflichtige Vorräte nach Art. 55 der Zollverord-

nung vom 1. November 2006 (ZV, SR 631.01) mit einem Gewicht von 2'593 

kg brutto deklarierte. 

Warenbezeich-
nung 

Tarif-Nr./ 
Schlüssel 

Eigen-
masse (kg 
netto) 

Rohmasse 
(kg brutto) 

An Zollkontin-
gentsanteil an-
zurechnende 
Menge  (kg 
brutto) 

Abgabenpflich-
tige Vorräte 
nach Artikel 55 
ZV (kg brutto) 

Treibzichorien 0705.2119 2’248 2’593 0 2’593 

 

B.  

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV, OZD) verfügte sodann am 

12. November 2019, dass die Abgabedifferenz zwischen dem Ausserkon-

tingentszollansatz (CHF 256.- je 100 kg brutto) und dem in der freien 

Phase anwendbaren Kontingentszollansatz (CHF 7.- je 100 kg brutto) für 

die angemeldeten abgabepflichtigen Vorräte im Umfang von 2'593 kg 

brutto Treibzichorien bei der Zollpflichtigen einzufordern seien. Die Forde-

rung der EZV inklusive der anteilsmässigen Mehrwertsteuer berechne sich 

wie folgt:  

Warenbezeichnung Abgabenpflichtige 
Menge  
(kg brutto) 

Ansatz in CHF je 100 
kg 
 
(Differenz) 

Betrag 
 
(CHF) 

Treibzichorien 2’593 249 6'456.55 

Zoll 6'456.55 

Mehrwertsteuer 2.5% 161.40 

Total des nachzufordernden Betrages: 6'617.95 

 

C.  

Mit Eingabe vom 20. Januar 2020 erhebt die Zollpflichtige (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin) gegen den Entscheid der EZV vom 12. November 

2019 Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht und beantragt dem 

Sinne nach, die Verfügung sei aufzuheben.  

A-369/2020 

Seite 3 

Die Beschwerdeführerin führt aus, die Verfügung sei zustande gekommen, 

weil sie am 1. November 2019 die Menge an Treibzichorien (2'593 kg 

brutto) fälschlicherweise in der Spalte «Abgabepflichtige Vorräte» anstatt 

in der Spalte «An Zollkontingentsanteil anzurechnende Menge» deklariert 

habe. Da die Grenze für Treibzichorien am 31. Oktober 2019 geschlossen 

worden sei und sie noch Ware aus der freien Phase an Lager gehabt habe, 

habe sie diese Vorräte angemeldet. Ihr Kontingent für Treibzichorien für 

den Zeitraum 1. bis 5. November 2019 habe total 3'835 kg betragen. Im-

portiert habe sie nichts. Dies sei auch im «AEV14online» ersichtlich. 

Der Mitarbeiter, der die in Frage stehende Zollanmeldung vorgenommen 

habe, habe dies zum ersten Mal gemacht. Er habe am Freitag, 1. Novem-

ber 2019, versucht mit dem Bundesamt für Landwirtschaft Kontakt aufzu-

nehmen, um eine Umbuchung der erhaltenen Kontingente zu beantragen 

und Unterstützung beim Ausfüllen der Anmeldung zu erbitten. Leider habe 

er niemanden erreicht und die Anmeldung nach bestem Wissen auszufül-

len versucht. Man wäre dankbar, wenn dieser erstmalige Fehler verziehen 

würde. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 4. März 2020 beantragt die EZV (fortan auch: 

Vorinstanz), die Beschwerde sei unter Kostenfolge abzuweisen, soweit da-

rauf einzutreten sei. 

E.  

Auf die detaillierten Vorbringen der Parteien wird – soweit sie für den Ent-

scheid wesentlich sind – in den Erwägungen näher eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen Verfü-

gungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das 

Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwal-

tungsgericht (VGG, SR 173.32) gegeben ist (Art. 31 VGG). Eine solche 

Ausnahme liegt nicht vor. Der angefochtene Entscheid ist eine Verfügung 

im Sinne von Art. 5 VwVG. Die EZV ist zudem eine Vorinstanz des Bun-

desverwaltungsgerichts (vgl. Art. 33 VGG). Dieses ist daher für die Beur-

teilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (vgl. auch Art. 116 Abs. 4 

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Seite 4 

des Zollgesetzes vom 18. März 2005 [ZG, SR 631.0]). Das Verfahren rich-

tet sich – soweit das VGG nichts anderes bestimmt – nach den Vorschriften 

des VwVG (Art. 37 VGG). 

1.2 Die Beschwerdeführerin ist Adressatin des angefochtenen Entscheids 

und damit zur Beschwerdeerhebung legitimiert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG). 

Die Beschwerde wurde zudem form- und fristgerecht eingereicht (vgl. 

Art. 50 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG).  

Auf das Rechtsmittel ist somit einzutreten. 

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid in 

vollem Umfang überprüfen. Die Beschwerdeführerin kann neben der Ver-

letzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und der unrichtigen oder 

unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes (Art. 49 

Bst. b VwVG) auch die Rüge der Unangemessenheit erheben (Art. 49 

Bst. c VwVG; Urteil des BVGer A-5216/2014 vom 23. April 2015 E. 1.3). 

1.4 Im Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von 

Amtes wegen. Das Bundesverwaltungsgericht ist verpflichtet, auf den unter 

Mitwirkung der Verfahrensbeteiligen festgestellten Sachverhalt die richti-

gen Rechtsnormen und damit jenen Rechtssatz anzuwenden, den es als 

den zutreffenden erachtet, und ihm jene Auslegung zu geben, von der es 

überzeugt ist (ANDRÉ MOSER et al., Prozessieren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht, 2. Aufl. 2013, N. 1.54 unter Verweis auf BGE 119 V 347 

E. 1a).  

1.5 Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung bildet sich das Bun-

desverwaltungsgericht unvoreingenommen, gewissenhaft und sorgfältig 

seine Meinung darüber, ob der zu erstellende Sachverhalt als wahr zu gel-

ten hat. Es ist dabei nicht an bestimmte förmliche Beweisregeln gebunden, 

die genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und wel-

chen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander ha-

ben (BGE 130 II 482 E. 3.2; ANDRÉ MOSER et al., a.a.O., Rz. 3.140). Das 

Prinzip der freien Beweiswürdigung findet grundsätzlich im gesamten öf-

fentlichen Verfahrensrecht Anwendung, so auch im Zollverfahren (vgl. al-

lerdings den Vorbehalt in Art. 3 Bst. e VwVG betreffend das Verfahren der 

Zollveranlagung; zum Ganzen: Urteile des BVGer A-5136/2018 vom 9. De-

zember 2019 E. 1.5.1, A-1746/2016 vom 17. Januar 2017 E. 1.5.1 m.w.H). 

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Seite 5 

2.  

2.1  

2.1.1 Waren, die ins Zollgebiet oder aus dem Zollgebiet verbracht werden, 

sind grundsätzlich zollpflichtig und müssen nach dem ZG sowie nach dem 

Zolltarifgesetz vom 9. Oktober 1986 (ZTG, SR 632.10) veranlagt werden 

(Art. 7 ZG). 

2.1.2 Der Zollbetrag bemisst sich nach Art, Menge und Beschaffenheit der 

Ware im Zeitpunkt, in dem sie der Zollstelle angemeldet wird (Art. 19 Abs. 1 

Bst. a ZG) und nach den Zollansätzen und Bemessungsgrundlagen, die im 

Zeitpunkt der Entstehung der Zollschuld gelten (Art. 19 Abs. 1 Bst. b ZG; 

vgl. auch Art. 69 Bst. a ZG). Ein- und Ausfuhrzölle werden nach dem Ge-

neraltarif festgesetzt (Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit den Anhängen 1 und 

2 des ZTG). Grundlage für die Bemessung der Zollabgaben ist dabei 

grundsätzlich das Warenbruttogewicht (vgl. Art. 2 Abs. 1 ZTG). 

2.1.3 Unter dem Begriff Generaltarif (vgl. dazu auch Art. 3 ZTG) ist ein un-

ter Beachtung der inländischen Gesetzgebung und unter Berücksichtigung 

der nationalen Bedürfnisse geschaffener Zolltarif zu verstehen. Er enthält 

die Tarifnummern, die Bezeichnungen der Waren, die Einreihungsvor-

schriften, die Zollkontingente sowie die höchstmöglichen Zollansätze, wie 

sie grösstenteils im Abkommen vom 15. April 1994 zur Errichtung der Welt-

handelsorganisation (GATT/WTO-Abkommen, SR 0.632.20, für die 

Schweiz in Kraft getreten am 1. Juli 1995) konsolidiert worden sind. Die 

Struktur des Generaltarifs basiert auf der Nomenklatur des internationalen 

Übereinkommens vom 14. Juni 1983 über das Harmonisierte System (HS) 

zur Bezeichnung und Codierung der Waren (nachfolgend: HS-Überein-

kommen, SR 0.632.11, für die Schweiz in Kraft getreten am 1. Januar 1988; 

vgl. statt vieler: Urteil des BVGer A-6248/2018 vom 8. Januar 2020 E. 3.2). 

Der Gebrauchstarif (vgl. dazu Art. 4 ZTG) entspricht im Aufbau dem Gene-

raltarif und enthält die aufgrund von vertraglichen Abmachungen ermässig-

ten Zollansätze. Er widerspiegelt die in Erlassen festgelegten gültigen Zoll-

ansätze (vgl. zum Ganzen auch Botschaft vom 19. September 1994 zu den 

für die Ratifizierung der GATT/WTO-Übereinkommen [Uruguay-Runde] 

notwendigen Rechtsanpassungen, BBl 1994 IV 950 ff., 1004 f.; siehe auch 

Botschaft vom 22. Oktober 1985 betreffend das HS-Übereinkommen sowie 

über die Anpassung des schweizerischen Zolltarifs, BBl 1985 III 357, 377 

f.; Urteile des BVGer A-3030/2013 vom 8. Mai 2014 E. 2.1.1 und 

A-5558/2013 vom 4. April 2014 E. 2.1.2, mit weiteren Hinweisen). Der Ge-

brauchstarif, der für die Praxis primär relevant ist, umfasst demnach neben 

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den unverändert gebliebenen Ansätzen des Generaltarifs alle zu einem be-

stimmten Zeitpunkt handelsvertraglich vereinbarten Zollansätze und die 

autonom gewährten Zollpräferenzen. Der Gebrauchstarif enthält zudem 

auch die in besonderen Erlassen geregelten, aufgrund autonomer Mass-

nahmen ermässigten Zollansätze (Urteil des BVGer A-3404/2017 vom 

16. März 2018 E. 2.2; COTTIER/HERREN, in: Kocher/Clavadetscher, [Hrsg.], 

Zollgesetz, 2009 [nachfolgend: Zollkommentar], Einleitung Rz. 103). 

2.1.4 Die im Zusammenhang mit dem Beitritt der Schweiz zur Welthandels-

organisation (WTO) per 1. Juli 1995 und der Ratifizierung der entsprechen-

den GATT/WTO-Übereinkommen (Abkommen vom 15. April 1994 zur Er-

richtung der Welthandelsorganisation, SR 0.632.20; Übereinkommen über 

die Landwirtschaft, Anhang 1A.3 zum Abkommen) eingeführte Regelung 

betreffend die Einfuhr von Agrarprodukten erlaubt den Import von Waren 

sowohl inner- als auch ausserhalb eines Zollkontingents. Die Einfuhr inner-

halb eines Kontingents unterliegt gewöhnlich einem geringeren Zollansatz 

(Kontingentszollansatz, KZA) als jene ausserhalb (Ausserkontingentszoll-

ansatz, AKZA). Kommt der AKZA zur Anwendung, wirkt dieser regelmässig 

prohibitiv (vgl. BGE 129 II 160 E. 2.1, 128 II 34 E. 2b; Urteil des BVGer 

A-5936/2016 vom 16. August 2017 E. 2.2.1; zum Ganzen: Urteil des BVGer 

A-983/2018 vom 18. April 2019 E. 2.3.1), denn der Sinn und Zweck der 

Zollkontingente für landwirtschaftliche Erzeugnisse besteht im Schutz der 

einheimischen Produktion. Um dieses Ziel zu erreichen, soll verhindert 

werden, dass mehr der jeweiligen Ware importiert wird, als entsprechende 

Kontingente bestehen. Andernfalls würde das System ausgehebelt (vgl. 

Urteil des BGer 2C_201/2013 vom 24. Januar 2014 E. 5.8.3; vgl. zum Gan-

zen: Urteil des BVGer A-5938/2019 vom 2. September 2020 E. 2.1.4).  

2.1.5  

2.1.5.1 Nach Art. 21 Abs. 2 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 

1998 (LwG, SR 910.1) kann der Bundesrat die Zollkontingente und ihre 

allfällige zeitliche Aufteilung im Rahmen des Generaltarifs ändern (Art. 21 

Abs. 2 LwG). Für die Festlegung und Änderung von Zollkontingenten und 

der allfälligen zeitlichen Aufteilung gilt Art. 17 LwG – wonach bei der Fest-

setzung der Einfuhrzölle die Versorgungslage im Inland und die Absatz-

möglichkeiten für gleichartige inländische Erzeugnisse zu berücksichtigen 

sind – sinngemäss (Art. 21 Abs. 3 LwG). In Art. 22 Abs. 1 LwG wird sodann 

bestimmt, dass der Wettbewerb bei der Verteilung von Zollkontingenten 

gewahrt bleiben soll. Gemäss Art. 22 Abs. 2 LwG werden die Zollkontin-

gente von der zuständigen Behörde namentlich nach folgenden Verfahren 

und Kriterien verteilt: 

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a. durch Versteigerung; 

b. nach Massgabe der Inlandleistung; 

c. aufgrund der beantragten Menge; 

d. entsprechend der Reihenfolge des Einganges der Bewilligungsgesuche; 

e. entsprechend der Reihenfolge der Veranlagung; 

f.  nach Massgabe der bisherigen Einfuhren der Gesuchsteller. 

 

2.1.5.2 Nach Art. 4 Abs. 1 der Verordnung vom 7. Dezember 1998 über die 

Ein- und Ausfuhr von Gemüse, Obst und Gartenbauerzeugnissen (VEA-

GOG, SR 916.121.10) können frisches Gemüse und frisches Obst zum 

KZA eingeführt werden, ohne dass das Bundesamt für Landwirtschaft 

(BLW) Zollkontigentsteilmengen für die Einfuhr freigibt: a) während der Pe-

riode, für die nach Anhang 1 des Zolltarifes kein AKZA festgelegt ist; b) in 

den Perioden, für die nach Anhang 1 des Zolltarifes ein AKZA festgelegt 

wird (Bewirtschaftungsperiode), ab und bis zu den vom BLW bestimmten 

Daten. Diese werden aufgrund des voraussichtlichen Angebots an gleich-

artiger Schweizer Ware handelsüblicher Qualität festgelegt. Als gleichartig 

gelten ungeachtet der Art ihrer Verpackung Waren, die in der gleichen Ta-

rifnummer, innerhalb derselben Gruppe nach Anhang 2 und allenfalls in-

nerhalb der gleichen statistischen Sonderausscheidung aufgeführt sind. 

Nach Art. 4 Abs. 2 VEAGOG können frisches Gemüse und frisches Obst 

ausserhalb der Perioden nach Absatz 1 Buchstaben a und b zum KZA ein-

geführt werden, sofern das BLW Zollkontingentsteilmengen freigibt. 

Nach Art. 5 Abs. 1 Satz 1 VEAGOG gibt das BLW Zollkontingentsteilmen-

gen für die Einfuhr nach Massgabe der Nachfrage frei, wenn das Angebot 

an gleichartiger Schweizer Ware handelsüblicher Qualität den geschätzten 

wöchentlichen Bedarf nicht zu decken vermag. 

2.1.5.3 Gemäss Generaltarif ist für die Einfuhr von Witloof-Zichorien vom 

21. Mai bis 30. September kein AKZA festgelegt. Während dieser Zeit ein-

geführte Witloof-Zichorien sind dementsprechend (unter der Tarifnummer 

0705.2110) zum KZA in Höhe von CHF 7 je 100 kg zu verzollen. Für die 

Zeit vom 1. Oktober bis 20. Mai ist demgegenüber ein AKZA von CHF 256 

je 100 kg (unter der Zolltarifnummer 0705.2119) festgelegt (Bewirtschaf-

tungsperiode). Dieser greift, wenn die Witloof-Zichorien nicht innerhalb des 

Zollkontingents (K-Nr. 15) eingeführt werden (unter der Zolltarifnummer 

0705.2111 zum KZA von CHF 7 je 100 kg). 

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Gemäss Art. 2 der Verordnung des BLW über die Festlegung von Perioden 

und Fristen sowie die Freigabe von Zollkontingentsteilmengen für die Ein-

fuhr von frischem Gemüse und frischem Obst vom 16. September 2016 

(VEAGOG-Freigabeverordnung, SR 916.121.100) sind die Perioden für 

Einfuhren zum KZA ohne Freigabe von Zollkontingentsteilmengen nach 

Art. 4 Abs. 1 Bst. b VEAGOG in Anhang 1 festgelegt. Der besagte Anhang 

1 der VEAGOG-Freigabeverordnung legt für Treibzichorien (mit der Zollta-

rifnummer 0705.2111) fest, dass diese während der Bewirtschaftungsperi-

ode jeweils vom 1. bis 31. Oktober bzw. vom 1. bis 20. Mai zum KZA ohne 

Freigabe von Zollkontingentsteilmengen importiert werden dürfen. Die 

Freigabe Zollkontingentsteilmengen nach Art. 5 Abs. 1 und 3 Bst. b VEA-

GOG ist sodann im Anhang 2 festgelegt (Art. 3 VEAGOG-Freigabeverord-

nung). Der besagte Anhang wird in der AS nicht veröffentlicht. Er kann beim 

Bundesamt für Landwirtschaft, Fachbereich Ein- und Ausfuhr, 3003 Bern 

bezogen oder im Internet unter www.import.blw.admin.ch > Gemüse und 

Obst, frisch abgerufen werden (VEAGOG-Freigabeverordnung Anhang 2).  

Der eben zitierten VEAGOG-Freigabeverordnung folgend, hatte das BWL 

in der Tabelle Importregelung/Info Nr. 65 vom 1. Oktober 2019 im Sinne 

des Art. 4 Abs. 1 Bst. b VEAGOG festgelegt, dass Treibzichorien vom 

1. Oktober 2019 bis 31. Oktober 2019 unbeschränkt zum KZA importiert 

werden dürfen. Aus der Tabelle Importregelung/Info Nr. 73 vom 31. Okto-

ber 2019 geht sodann hervor, dass das BWL für Treibzichorien vom 1. No-

vember 2019 bis 5. November 2019 eine Zollkontingentsteilmenge in Höhe 

von 50 Tonnen brutto freigegeben hatte (abrufbar unter: 

https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/markt/einfuhr-von-agrarproduk-

ten/gemuese-und-obst/archiv-tabelle-importregelung-von-gemuese-und-

obst-frisch.html). 

Die Beschwerdeführerin verfügte – soweit hier interessierend – am 1. No-

vember 2019 – unbestrittenermassen – über einen Anteil am Kontingent 

«Treibzichorien» aus der Kontingentszuteilung für die Laufzeit vom 1. bis 

5. November 2019 von insgesamt 3'835 kg brutto, wovon 1'870 kg brutto 

aus der firmenspezifischen Zuteilung und 1'915 kg brutto bzw. 50 kg brutto 

aus Kontingentsabtretungen stammten. 

2.2  

2.2.1 Gemäss Art. 15 Abs. 1 ZG ist für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die 

in der freien Periode eingeführt worden sind und zu Beginn der Bewirt-

schaftungsperiode auf Handelsstufe noch vorhanden sind, eine neue Zoll-

https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/markt/einfuhr-von-agrarprodukten/gemuese-und-obst/archiv-tabelle-importregelung-von-gemuese-und-obst-frisch.html
https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/markt/einfuhr-von-agrarprodukten/gemuese-und-obst/archiv-tabelle-importregelung-von-gemuese-und-obst-frisch.html
https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/markt/einfuhr-von-agrarprodukten/gemuese-und-obst/archiv-tabelle-importregelung-von-gemuese-und-obst-frisch.html

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anmeldung einzureichen und die Zollabgabendifferenz zu den Ausserkon-

tingentszollansätzen nachzuentrichten. Nach Art. 15 Abs. 2 ZG regelt der 

Bundesrat die Einzelheiten. Er kann vorsehen, dass die Waren freigegebe-

nen Zollkontingentsteilmengen angerechnet werden. 

2.2.1.1 Nach der Botschaft über ein neues Zollgesetz vom 15. Dezember 

2003 werden Agrarprodukte, für die Importregelungen bestehen, in der 

«freien Periode» (dies ist a: die Periode, für die im ZTG kein AKZA festge-

legt ist; b: die Periode, für die das BWL in der Bewirtschaftungsperiode 

noch eine Phase für Einfuhren zum KZA festgelegt hat) oft in zu hohen 

Mengen in die Schweiz eingeführt (mit Verweis auf Art. 4 VEAGOG). Be-

stehen dann nach Ablauf der freien Periode bzw. zu Beginn der Bewirt-

schaftungsperiode auf Handelsstufe noch Warenvorräte, die zum KZA ein-

geführt wurden, ist für diese eine neue Zollanmeldung abzugeben und die 

Zollabgabendifferenz zwischen dem KZA und dem AKZA nachzuentrich-

ten. Damit soll ein Umgehen der Importregelung verhindert werden. Aus-

genommen davon sind Warenvorräte, die nach Ablauf des festgelegten 

Zeitraums auf ein persönliches Zollkontingent angerechnet werden kön-

nen, sofern der Bundesrat dies vorsieht (BBl 2004 567, 599 f.). 

Aufgrund von logistischen Realitäten des Obst- und Gemüsehandels sind 

Warenvorräte zu Beginn einer Bewirtschaftungsperiode kaum zu vermei-

den. Der Bundesrat hat deshalb in Art. 7 Abs. 3 VEAGOG festgelegt, dass 

Warenvorräte, die innerhalb von zwei Tagen nach Ablauf der freien Periode 

aufgebraucht werden, von der Nachbelastung zum AKZA ausgenommen 

sind (ANDREAS MATTI, in: Zollkommentar, Art. 15 Rz. 3).  

2.2.1.2 Art. 15 ZG ist ein Einbruch in die Systematik des Zollveranlagungs-

verfahrens. Gelangt diese Bestimmung zur Anwendung, ist nämlich die Zu-

führungs- als auch die Anmeldepflicht im Sinne von Art. 21 ff. ZG bereits 

erfüllt. Für die betroffene Ware besteht in der Regel eine rechtskräftige Ein-

fuhrveranlagungsverfügung. Schliesslich gelten die Bestimmungen des 

Art. 15 ZG nicht für alle ins Zollgebiet verbrachten Waren, sondern aus-

schliesslich für landwirtschaftliche Erzeugnisse, die entsprechenden Ein-

fuhrregelungen unterstehen. Mit der Überführung dieses Teilbereichs aus 

dem Landwirtschafts- in das Zollrecht ist die Grundlage geschaffen, dass 

jeder Besitzer solcher Warenvorräte die Möglichkeit hat, für diese die Dif-

ferenz zwischen dem KZA und dem AKZA bei der Zollverwaltung selbst 

nachzuentrichten. Dazu muss er eine neue Zollanmeldung einreichen. 

Diese ist allerdings keine Zollanmeldung im Sinne von Art. 25 ZG, da die 

betroffenen Warenvorräte bereits rechtskräftig in den zollrechtlich freien 

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Verkehr übergeführt und handelsstatistisch erfasst worden sind. Es handelt 

sich dabei nicht um eine Nachforderung nach Art. 85 ZG, sondern um eine 

besondere Art der Zollanmeldung (sui generis). Die gestützt darauf erlas-

sene, neue Veranlagungsverfügung unterliegt den Rechtsschutzbestim-

mungen nach Art. 116 ZG. Ursprüngliche Falsch- oder Nichtanmeldungen 

können damit aber nicht nachträglich korrigiert werden. Diese sind unter 

dem Licht von Art. 117 ff. ZG zu prüfen (ANDREAS MATTI, in: Zollkommentar, 

Art. 15 Rz. 1 und 4). 

2.2.2  

2.2.2.1 Als zu Beginn der Bewirtschaftungsperiode vorhanden im Sinne 

von Art. 15 ZG gelten Warenmengen an frischem Obst und frischem Ge-

müse, die vorhanden sind (Art. 7 Abs. 1 VEAGOG): 

a. zu Beginn der Bewirtschaftungsperiode; 

b. am Tag nach dem in Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b festgelegten Da-

tum; oder 

c. am Tag nach Ablauf der zeitlich befristeten Freigabe ohne Zuteilung 

(Anhang 2 der VEAGOG-Freigabeverordnung). 

Von der Menge nach Abs. 1 werden Warenmengen abgezogen, die sich im 

Verkaufsraum für den Endverbrauch von Detailgeschäften befinden (Art. 7 

Abs. 2 VEAGOG). Vorräte auf Handelsstufe, die nicht innerhalb von zwei 

Tagen aufgebraucht werden, sind nach Art. 55 ZV neu anzumelden (Art. 7 

Abs. 3 VEAGOG). 

2.2.2.2 Die anmeldepflichtige Person nach Art. 55 ZV, die Inhaberin oder 

Inhaber von Zollkontingentsanteilen ist, kann in der nicht bewirtschafteten 

Periode eingeführte landwirtschaftliche Erzeugnisse, die zu Beginn der Be-

wirtschaftungsperiode auf Handelsstufe bei ihr noch vorhanden sind, auf 

den Beginn des entsprechenden Zeitpunkts nach Artikel 7 Abs. 1 VEAGOG 

ihrem Zollkontingentsanteil anrechnen lassen (Art. 7a Abs. 1 VEAGOG). 

Die Inhaberin oder der Inhaber von Zollkontingentsanteilen muss die anzu-

rechnende Warenmenge vor dem Einreichen der Zollanmeldung nach 

Art. 59 ZV über die gesicherte Internetanwendung abbuchen (Art. 7a 

Abs. 2 VEAGOG).  

2.2.2.3 Wer nach Art. 7 VEAGOG auf Handelsstufe noch vorhandene land-

wirtschaftliche Erzeugnisse verfügt, muss für diese Erzeugnisse eine neue 

Zollanmeldung einreichen (Art. 55 ZV). 

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Von der Bezahlung der Zollabgabendifferenz nach Art. 15 ZG ist die an-

meldepflichtige Person befreit, soweit ihr die vorhandenen landwirtschaftli-

chen Erzeugnisse nach Art. 7a VEAGOG an die ihr zugeteilten Zollkontin-

gentsanteile angerechnet werden (Art. 56 Abs. 1 ZV). Die anmeldepflich-

tige Person muss eine allfällige Befreiung von der Bezahlung der Zollab-

gabendifferenz in der Zollanmeldung beantragen. Sie muss gleichzeitig mit 

der Zollanmeldung die schriftliche Bestätigung einreichen, dass ihr Zollkon-

tingentsanteil entsprechend reduziert wurde. Diese Bestätigung wird über 

die gesicherte Internetanwendung ausgestellt (Art. 56 Abs. 2 ZV). 

Die anmeldepflichtige Person muss die anzurechnende Menge vor dem 

Einreichen der Zollanmeldung über den gesicherten Internetzugang des 

BWL «AEV14online» auf der eigenen Generaleinfuhrbewilligung (GEB) ab-

buchen. Die durch das System «AEV14online» ausgestellte Bestätigung 

bildet einen integrierenden Bestandteil der neuen Zollanmeldung und ist 

gleichzeitig mit ihr vorzulegen (ANDREAS MATTI, in: Zollkommentar, Art. 15 

Rz. 9). 

Für noch vorhandene landwirtschaftliche Erzeugnisse nach Art. 7 VEA-

GOG muss die Zollanmeldung über den gesicherten Internetzugang bei 

der Oberzolldirektion bis spätestens 24 Uhr am zweiten Tag nach dem ent-

sprechenden Zeitpunkt nach Art. 7 Abs. 1 VEAGOG eingehen. Fällt dieser 

Tag auf einen Sonn- oder einen vom Bundesrecht anerkannten Feiertag, 

muss die Zollanmeldung bis 08 Uhr des folgenden Werktags bei der Ober-

zolldirektion eingehen (Art. 59 ZV). 

Zollanmeldungen, die fristgerecht und vollständig bei der Oberzolldirektion 

eintreffen, gelten als angenommen im Sinne von Art. 33 ZG (Art. 60 ZV). 

2.3  

2.3.1 Grundlage der Zollveranlagung ist die Zollanmeldung. Die Zollanmel-

dung basiert auf dem Selbstdeklarationsprinzip. Demnach trägt die anmel-

depflichtige Person die volle Verantwortung für eine ordnungsgemässe – 

d.h. vollständige und richtige – Zollanmeldung. Das Zollrecht stellt damit 

an die anmeldepflichtige Person hinsichtlich ihrer Sorgfaltspflichten hohe 

Anforderungen (BGE 142 II 433 E. 2.1, 112 IV 53 E. 1a; statt vieler: Urteil 

des BVGer A-5938/2019 vom 2. September 2020 E. 2.2.1; BARBARA 

SCHMID, in: Zollkommentar, Art. 18 Rz. 3 f.; Botschaft ZG, BBl 2004 567, 

601). Die Zollpflichtigen haben sich vorweg über die Zollpflicht sowie die 

jeweiligen Abfertigungsverfahren zu informieren und die Waren entspre-

chend zur Veranlagung anzumelden. Unterlassen sie dies, haben sie dafür 

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prinzipiell selber die Verantwortung zu tragen (Urteil des BVGer 

A-1617/2019 vom 23. Januar 2020 E. 2.5.2).  

2.3.2 Mit der Annahme durch die Zollstelle wird die Zollanmeldung für die 

anmeldepflichtige Person verbindlich (Art. 33 Abs. 1 ZG) und grundsätzlich 

unabänderlich. Sie bildet, vorbehältlich der Beschau, die Grundlage für die 

Festsetzung der Zölle und weiteren Abgaben. Dieser Grundsatz der Unab-

änderlichkeit der angenommenen Zollanmeldung stellt einen Eckpfeiler 

des schweizerischen Zollrechts dar (vgl. Urteil des BVGer A-5938/2019 

vom 2. September 2020 E. 2.2.2; PATRICK RAEDERSDORF, in: Zollkommen-

tar, Art. 33 Rz. 2 und Art. 34 Rz. 1). 

2.3.3 Bei der Revision des Zollgesetzes war sich der Gesetzgeber be-

wusst, dass der Grundsatz der Unabänderlichkeit der Zollanmeldung – 

starr angewendet – in gewissen Fällen zu unerwünschten, ungerechten Er-

gebnissen führen kann. So beispielsweise, wenn eine Ware irrtümlich zum 

Normaltarif deklariert wurde, obwohl die Voraussetzungen für eine Präfe-

renzveranlagung gegeben waren, oder wenn eine Ware zur Überführung 

in den zollrechtlich freien Verkehr anstatt zum Verfahren der vorüberge-

henden Verwendung angemeldet wurde. In solchen Fällen erscheinen die 

Folgen eines kleinen Versehens (auch bei der Verwendung von EDV) oft 

als unverhältnismässig (Botschaft ZG, BBl 2004 567, 617). Daher gilt der 

Grundsatz der Verbindlichkeit der Zollanmeldung auch nach ihrer An-

nahme nicht absolut. Eine Berichtigung der Zollanmeldung ist unter gewis-

sen Voraussetzungen gemäss Art. 34 ZG möglich (Urteile des BVGer 

A-5136/2018 vom 9. Dezember 2019 E. 2.1.2; A-2924/2016 vom 23. März 

2017 E. 2.2.5; A-1746/2016 vom 17. Januar 2017 E. 2.2.5). 

So kann der Bundesrat für Waren, die den Gewahrsam der EZV bereits 

verlassen haben, eine kurze Frist zur Berichtigung der angenommenen 

Zollanmeldung vorsehen (Art. 34 Abs. 2 ZG). Die Zollstelle bewilligt das 

Gesuch, solange sie a) nicht festgestellt hat, dass die Angaben in der Zoll-

anmeldung oder in den Begleitdokumenten unrichtig sind und b) noch 

keine Veranlagungsverfügung ausgestellt hat (Art. 87 Abs. 2 ZV). 

Ist die Veranlagungsverfügung bereits ergangen, kann die anmeldepflich-

tige Person der Zollstelle innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab dem Zeit-

punkt, in dem die Waren den Gewahrsam der Zollverwaltung verlassen ha-

ben, ein Gesuch um Änderung der Veranlagung einreichen, wobei gleich-

zeitig eine berichtigte Zollanmeldung eingereicht werden muss (Art. 34 

Abs. 3 ZG; vgl. BGE 142 II 433 E. 3.2; Urteile des BVGer A-1746/2016 vom 

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17. Januar 2017 E. 2.2.5; A-2177/2016 vom 19. Juli 2016 E. 2.2.1; 

A-5216/2014 vom 13. April 2015 E. 2.5). Gemäss Art. 34 Abs. 4 ZG gibt die 

Zollstelle dem Gesuch statt, wenn die anmeldepflichtige Person entweder 

nachweist, dass die Waren irrtümlich zu dem in der Zollanmeldung genann-

ten Zollverfahren angemeldet worden sind (Bst. a) oder die Voraussetzun-

gen für die beantragte neue Veranlagung schon erfüllt waren, als die Zoll-

anmeldung angenommen wurde, und die Waren seither nicht verändert 

worden sind (Bst. b). Umgekehrt bedeutet dies, dass sie das Gesuch ab-

zulehnen hat, wenn sie die Voraussetzungen als nicht gegeben erachtet 

(vgl. Urteile des BVGer A-1746/2016 vom 17. Januar 2017 E. 2.2.5 und 

A-8199/2015 vom 6. Oktober 2016 E. 3.2.1). 

Gestützt auf Art. 34 Abs. 3 und 4 Bst. b ZG wird betreffend die Änderung 

der Veranlagung in Art. 89 ZV unter anderem festgehalten, dass die 

Voraussetzungen für eine neue Veranlagung namentlich dann als erfüllt 

gelten, wenn zum Zeitpunkt der ursprünglichen Zollanmeldung die 

materiellen und die formellen Voraussetzungen für die Gewährung einer 

Zollermässigung, einer Zollbefreiung oder einer Rückerstattung erfüllt 

waren (Bst. a; vgl. Urteile des BVGer A-1746/2016 vom 17. Januar 2017 

E. 2.2.5; A-8199/2015 vom 6. Oktober 2016 E. 2.4 und A-3935/2014 vom 

27. April 2015 E. 2.5). 

2.3.4 Sodann kann gegen Verfügungen der EZV beim BVGer Beschwerde 

geführt werden (E. 1.1). Die Frist für die erste Beschwerde gegen die Ver-

anlagung beträgt gemäss Art. 116 Abs. 3 ZG 60 Tage ab dem Ausstellen 

der Veranlagungsverfügung. Auf das Beschwerdeverfahren findet im Übri-

gen das VwVG Anwendung (Art. 116 Abs. 4 ZG). In Bezug auf die Be-

schwerdemöglichkeit nach Art. 116 ZG ist allerdings zu beachten, dass ge-

mäss Rechtsprechung – insbesondere nach Ablauf der 30-tägigen Berich-

tigungsfrist (Art. 34 ZG) – nicht (mehr) zum Thema des ordentlichen Be-

schwerdeverfahrens gemacht werden kann, was bereits Gegenstand der 

Berichtigung gemäss Art. 34 ZG hätte bilden können (vgl. BGE 142 II 433 

E. 3.2.9; vgl. Urteile des BVGer A-1746/2016 vom 17. Januar 2017 E. 2.2.6; 

A-8199/2015 vom 6. Oktober 2016 E. 2.5; A-2177/2016 vom 19. Juli 2016 

E. 2.2.1). Wird die 30-tägige Berichtigungsfrist verpasst, wird die Möglich-

keit auf Änderung der Veranlagung im Sinne von Art. 34 ZG verwirkt und 

es kann nicht mehr geltend gemacht werden, es lägen die in Art. 34 Abs. 4 

ZG genannten Voraussetzungen vor (vgl. Urteil des BVGer A-2924/2016 

vom 23. März 2017 E. 2.2.6). Im Beschwerdeverfahren ist es von vornhe-

rein ausgeschlossen, die antragsgemäss vorgenommene Zollanmeldung 

in Frage zu stellen, wenn nicht zuvor der Weg der Berichtigung begangen 

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worden ist. In Berichtigungsfällen ist ein Beschwerdeverfahren ohne abge-

schlossenes Berichtigungsverfahren undenkbar (vgl. BGE 142 II 433 

E. 3.2.9). 

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin der 

OZD mit Zollanmeldung vom 1. November 2019 (14.57 Uhr) Vorräte an 

Treibzichorien mit einer Rohmasse von 2'593 kg brutto anmeldete, wobei 

sie keine an den Zollkontingentsanteil angerechnete Menge (in kg brutto) 

geltend machte und damit gesamthaft abgabenpflichtige Vorräte mit einem 

Gewicht von 2'593 kg brutto deklarierte. Ebenso ist unbestritten, dass die 

Beschwerdeführerin eine allfällige an den Zollkontingentsanteil anzurech-

nende Menge nicht über den gesicherten Internetzugang des BWL 

«AEV14online» auf der eigenen GEB abgebucht hatte und ihrer Zollanmel-

dung demnach auch keine entsprechende Bestätigung beifügen konnte, 

welche für eine allfällige Anrechnung an den Zollkontingentsanteil notwen-

dig gewesen wäre (vgl. dazu vorne: Sachverhalt und E. 2.2.2.3), womit die 

OZD die Zollanmeldung ohne weiteres als vollständig erachten durfte.  

Dementsprechend – i.e. aufgrund der Fristgerechtigkeit der Zollanmeldung 

und mangels Hinweisen auf Unvollständigkeit (z.B. aufgrund innerer Wi-

dersprüche der Deklaration) – galt die in Frage stehende Zollanmeldung 

als im Sinne von Art. 33 ZG angenommen (E. 2.2.2.3). 

3.2 Nach dem Selbstdeklarationsprinzip trägt die anmeldepflichtige Person 

die volle Verantwortung für eine ordnungsgemässe – d.h. vollständige und 

richtige – Zollanmeldung, womit das Zollrecht an die anmeldepflichtige Per-

son hinsichtlich ihrer Sorgfaltspflichten hohe Anforderungen stellt. Die Zoll-

pflichtigen haben sich vorweg über die Zollpflicht sowie die jeweiligen Ab-

fertigungsverfahren zu informieren und die Waren entsprechend zur Ver-

anlagung anzumelden. Unterlassen sie dies, haben sie dafür prinzipiell sel-

ber die Verantwortung zu tragen (E. 2.3.1). Mit der Annahme durch die Zoll-

stelle wird die Zollanmeldung für die anmeldepflichtige Person verbindlich 

und grundsätzlich unabänderlich (E. 2.3.2). 

Die Beschwerdeführerin muss sich somit – unter Vorbehalt der Möglichkei-

ten zur Berichtung oder zum Rückzug der Zollanmeldung (vgl. dazu vorne 

E. 2.3.3 bzw. hinten E. 4) – auf die von ihr eingereichte und seitens der 

OZD angenommene Zollanmeldung behaften lassen. Dies gilt auch im vor-

liegenden Fall, in welchem die Beschwerdeführerin, wie sie selbst ausführt, 

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nach Beendigung der freien Phase – die noch vorrätige Menge an Treibzi-

chorien (2'593 kg brutto) fälschlicherweise in der Spalte «Abgabepflichtige 

Vorräte» anstatt in der Spalte «An Zollkontingentsanteil anzurechnende 

Menge» deklariert habe, zumal ihr Kontingent für Treibzichorien für den 

Zeitraum 1. November 2019 bis 5. November 2019 total 3'835 kg betragen 

habe und entsprechend hätte angerechnet werden können (vgl. Sachver-

halt Bst. C).  

Hieran ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin nach eigener 

Schilderung am Freitag, 1. November 2019, noch versucht habe, mit dem 

BWL Kontakt aufzunehmen, um eine Umbuchung der erhaltenen Kontin-

gente zu beantragen und Unterstützung zum Ausfüllen der Anmeldung zu 

erbitten, jedoch niemanden erreicht und die Anmeldung nach bestem Wis-

sen auszufüllen versucht habe. Denn es wäre an der Beschwerdeführerin 

gewesen, sich frühzeitig mit der Zollanmeldung nach Art. 15 ZG auseinan-

derzusetzen, um diese fristgerecht und vollständig einreichen zu können 

(E. 2.3.1). Gemäss den amtlichen Akten registrierte sich die Beschwerde-

führerin erst am 1. November 2019 um 12:10 Uhr für die zur Zollanmeldung 

nach Art. 15 ZG zu verwendende Applikation VLE (amtliche Akten Nr. 1), 

erhielt die entsprechenden Zugangsdaten am selben Tag um 14:27 Uhr per 

E-Mail durch die OZD mitgeteilt (amtliche Akten Nr. 2), worauf die Zollan-

meldung bereits um 14:57 Uhr bei der OZD eintraf (amtliche Akten Nr. 3). 

Die Beschwerdeführerin kann sich somit – soweit überhaupt beabsichtigt – 

nicht mit Erfolg darauf berufen, eine aus ihrer Sicht korrekte Zollanmeldung 

sei ihr seitens der Behörden verunmöglicht worden. 

Dem Gesagten nach ändern die Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts 

daran, dass ihre Zollanmeldung mit der Annahme seitens der OZD verbind-

lich und grundsätzlich – i.e. unter Vorbehalt der Möglichkeiten zur Berich-

tung oder zum Rückzug (vgl. dazu vorne E. 2.3.3 bzw. hernach E. 4) – un-

abänderlich geworden ist. 

4.  

4.1 Der Grundsatz der Verbindlichkeit der Zollanmeldung gilt auch nach ih-

rer Annahme nicht absolut. Eine Berichtigung der Zollanmeldung ist unter 

gewissen Voraussetzungen gemäss Art. 34 ZG möglich (E. 2.3.3). 

4.2 Die Beschwerdeführerin hat sowohl nach eigenen Angaben als auch 

nach Angaben der EZV nach Erhalt der Veranlagungsverfügung vom 

12. November 2019 mit der EZV Kontakt aufgenommen und den Sachver-

halt telefonisch besprochen. Dementsprechend wandte sich die EZV mit E-

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Mail vom 21. November 2019 an die Beschwerdeführerin, nahm Bezug auf 

das Telefonat und erklärte kurz, wie die Beschwerdeführerin die Zollanmel-

dung im Sinne von Art. 15 ZG hätte vornehmen müssen, um Zollkontin-

gente verrechnen zu können.  

Im Rahmen der Vernehmlassung führt die EZV zum Thema Berichtigung 

aus, aus den Materialien gehe nicht eindeutig hervor, ob auf die Zollanmel-

dung für Warenvorräte nach Art. 15 ZG eine Berichtigung im Sinne von 

Art. 34 ZG anwendbar sei. Sollte Art. 34 ZG Anwendung finden, müsse ein 

Berichtigungsantrag, welcher sich auf Art. 34 Abs. 2 ZG in Verbindung mit 

Art. 87 Abs. 2 ZV stütze, abgelehnt werden, weil vorliegend im Zeitraum 

zwischen der Annahme der Zollanmeldung (i.c.: 01. November 2019 um 

14:57 Uhr) und dem Ausstellen der Verfügung (i.c.: 12. November 2019) 

kein Berichtigungsgesuch eingegangen sei. Das Gesuch um Berichtigung 

der Zollanmeldung sei erst am 21. November 2019 telefonisch bei der OZD 

eingegangen; d.h. nachdem die EZV die Verfügung ausgestellt gehabt 

habe. Weiter könne auch gestützt auf Art. 34 Abs. 3 und 4 Bst. b ZG in 

Verbindung mit Art. 89 Bst. a ZV dem Berichtigungsgesuch vom 21. No-

vember 2019 nicht stattgegeben werden, da die Beschwerdeführerin bis 

und mit dem Zeitpunkt der ursprünglichen Zollanmeldung keine Kontin-

gentsabtretung in der Applikation «AEV14online» vorgenommen habe. 

4.3 Vorliegend fragt sich, ob die EZV aufgrund der Intervention seitens der 

Beschwerdeführerin vom 21. November 2019 ein Berichtigungsverfahren 

zu eröffnen gehabt hätte – wie selbst die EZV im Rahmen der Vernehm-

lassung andeutet – oder ob sie die Beschwerdeführerin zumindest auf die 

Möglichkeit zur Einreichung eines Berichtigungsgesuchs hätte hinweisen 

müssen, anstatt lediglich das bereits erwähnte E-Mail vom 21. November 

2019 zu schreiben. 

Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt, dass es im Beschwerde-

verfahren von vornherein ausgeschlossen ist, die antragsgemäss vorge-

nommene Zollanmeldung in Frage zu stellen, wenn nicht zuvor der Weg 

der Berichtigung begangen worden ist. In Berichtigungsfällen ist ein Be-

schwerdeverfahren ohne abgeschlossenes Berichtigungsverfahren un-

denkbar (E. 2.3.4). Das Bundesverwaltungsgericht kann sich demnach 

grundsätzlich erst dann mit der Frage der Berichtigung befassen, wenn zu-

vor die EZV die Intervention der Beschwerdeführerin vom 21. November 

2019 als Berichtigungsgesuch entgegengenommen und behandelt hat. 

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Dabei wäre es an der EZV gewesen, zu prüfen und mittels Verfügung dar-

über zu entscheiden, ob das Berichtigungsgesuch genehmigt werden kann 

(vgl. Urteil des BVGer A-1746/2016 vom 17. Januar 2017 E. 3.2).  

Im vorliegenden Fall wäre die Sache somit grundsätzlich an die EZV zu-

rückzuweisen, damit diese sich mit dem allfälligen Berichtigungsanspruch 

der Beschwerdeführerin befasst. Von einer Rückweisung an die EZV ist 

indessen abzusehen, zumal im Licht des verfassungsrechtlichen Be-

schleunigungsgebots (Art. 29 Abs. 1 BV) das Interesse der Beschwerde-

führerin an einem sofortigen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in der 

Sache höher zu gewichten ist als ihr Interesse an einer Rückweisung an 

die EZV zur Wahrung von Rechtsschutz- bzw. allgemeinen Verfahrensga-

rantien, zumal Art. 29a BV ohnehin «lediglich» den Zugang zu wenigstens 

einem Gericht gewährleistet, das Rechts- und Sachverhaltsfragen umfas-

send überprüfen kann, hinsichtlich der Anzahl verwaltungsinterner Instan-

zen jedoch keinerlei Vorgaben macht (vgl. BGE 142 II 433 E. 3.4.3). Das 

Gesagte gilt aber vor allem auch vor dem Hintergrund, dass sich die EZV 

im Rahmen der Vernehmlassung dahingehend äussert, dass – auch wenn 

Art. 34 ZG im vorliegenden Falle anwendbar sein sollte – ein Gesuch um 

Berichtigung seitens der EZV nicht genehmigt würde, da die erforderlichen 

Voraussetzungen nicht erfüllt seien. Hinzu kommt, dass einer allfälligen 

Beschwerde gegen den – rückweisungsbedingten Entscheid der EZV – bei 

materieller Beurteilung ohnehin nicht zu entsprechen wäre, wie im Folgen-

den ersichtlich wird (E. 4.4). Eine Rückweisung käme somit einem pro-

zessualen Leerlauf gleich, auf den zu verzichten ist (vgl. zum Ganzen: Ur-

teil des BVGer A-2477/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 3; siehe dazu auch 

BGE 142 II 433 E. 3.4.3, wo es das höchste Gericht als vertretbar erach-

tete, darüber hinwegzusehen, dass die Zollstelle die Angelegenheit zur Er-

öffnung eines Beschwerdeverfahrens an die Zollkreisdirektion überwiesen 

hatte, obschon ein Berichtigungsverfahren hätte durchgeführt werden müs-

sen). 

4.4 Wie die EZV korrekt ausführt, wäre einem Berichtigungsersuchen, wel-

ches sich auf Art. 34 Abs. 2 ZG in Verbindung mit Art. 87 Abs. 2 ZV stützt, 

jedoch nicht zu entsprechen, da das Berichtigungsgesuch erst am 21. No-

vember 2019, also nach Ausstellung der Veranlagungsverfügung vom 

12. November 2019, einging (E. 2.3.3). Weiter könnte auch gestützt auf 

Art. 34 Abs. 3 und 4 Bst. b ZG in Verbindung mit Art. 89 Bst. a ZV dem 

Berichtigungsgesuch vom 21. November 2019 nicht stattgegeben werden, 

da die Beschwerdeführerin bis und mit dem Zeitpunkt der ursprünglichen 

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Zollanmeldung (i.c.: 1. November 2019 um 14:57 Uhr) keine Kontingents-

abtretung in der Applikation «AEV14online» vorgenommen hatte 

(E. 2.2.2.3), womit die Voraussetzung für eine Anrechnung der Vorräte an 

den Zollkontingentsanteil zum Zeitpunkt der ursprünglichen Zollanmeldung 

nicht gegeben war (E. 2.2.2.2 f. und E. 2.3.3). Offen bleiben kann dem-

nach, ob Art. 34 ZG überhaupt auf das vorliegende Verfahren anwendbar 

ist. 

4.5 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. 

5.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin als unter-

liegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). 

Aufgrund der gegebenen Umstände, i.e. der Tatsache, dass die Vorinstanz 

sich nicht mit dem Berichtigungsersuchen befasst hat, können diese ge-

stützt auf Art. 6 Bst. b VGKE teilweise erlassen und die Verfahrenskosten 

auf CHF 700.- festgesetzt werden. Dieser Betrag ist dem geleisteten Kos-

tenvorschuss von CHF 1'400.- zu entnehmen. Der Restbetrag von 

CHF 700.- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses 

Urteils zurückzuerstatten. 

6.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Tarifstreitigkeiten im 

Sinne von Art. 83 Bst. l BGG letztinstanzlich. Weil das vorliegende Urteil 

keine solche Tarifstreitigkeit betrifft, steht gemäss den einschlägigen Best-

immungen die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

(Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG) an das Bundesgericht offen. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von CHF 700.- werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der entsprechende Betrag wird dem Kostenvorschuss von 

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CHF 1'400.- entnommen. Der Restbetrag von CHF 700.- wird der Be-

schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu-

rückerstattet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Roger Gisclon 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: