# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cd5a7c53-0871-53f8-a973-0ec10f2f200b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-31
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 31.10.2025 UE250206
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE250206_2025-10-31.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer 

Geschäfts-Nr.: UE250206-O/U/GRO

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. D. Oehninger, Präsident, Oberrichterin 

lic. iur. C. Gerwig, Oberrichter lic. iur. A. Flury sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. D. Tagmann

Beschluss vom 31. Oktober 2025

in Sachen

1. A._____, 
2. B._____, 
Beschwerdeführer

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG X._____, 

gegen

1. C._____, 
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 
Beschwerdegegnerinnen

1 verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. Y1._____, 

1 verteidigt durch Rechtsanwältin MLaw Y2._____, 

betreffend Nichtanhandnahme

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der 
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 15. Mai 2025

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Erwägungen:

I.

1. Am 29. Oktober 2024 erstatteten A._____ und B._____ (nachfolgend: 

Beschwerdeführer 1 und 2) Strafanzeige gegen C._____ (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) wegen falschen Gutachtens im Sinne von Art. 307 StGB 

(Urk. 22/1). Am 15. Mai 2025 verfügte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

(nachfolgend: Staatsanwaltschaft) die Nichtanhandnahme einer 

Strafuntersuchung (Urk. 6).

2. Mit Eingabe vom 28. Mai 2025 liessen die Beschwerdeführer 1 und 2 

fristgerecht Beschwerde gegen die ihnen am 19. Mai 2025 zugestellte Verfügung 

(Urk. 23) erheben und folgende Anträge stellen (Urk. 2 S. 2 f.):

"1. Die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-
Limmat vom 15. Mai 2025 in der Strafuntersuchung gegen 
C._____ sei vollumfänglich aufzuheben, und die Staatsanwalt-
schaft sei anzuweisen, ein Verfahren gegen C._____ zu eröffnen 
und durchzuführen.

 2. Die Staatsanwaltschaft sei weiter anzuweisen, den Namen des 
Beschwerdeführers 2 als "B._____" im Geschädigten- und Privat-
klägerverzeichnis sowie in sämtlichen anderen Teilen der Verfah-
rensakten zu berichtigen bzw. korrekt zu erfassen.

 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8.1% 
MWST) zu Lasten der Beschuldigten, eventualiter zu Lasten der 
Staatskasse."

3. Die Sicherheitsleistung in Höhe von Fr. 2'000.– ging innert Frist ein (Urk. 7, 

Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin nahm mit Eingabe vom 3. Juli 2025 Stellung 

und beantragte die Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und Entschädi-

gungsfolgen. Überdies ersuchte sie um Akteneinsicht (Urk. 16). Die Staatsanwalt-

schaft beantragte die Abweisung der Beschwerde und verzichtete im Weiteren 

unter Einreichung der Untersuchungsakten (Urk. 22) auf eine Stellungnahme 

(Urk. 19). Nach gewährter Akteneinsicht verzichtete die Beschwerdegegnerin auf 

eine Ergänzung ihrer Stellungnahme (Urk. 24, Urk 26). Mit Eingabe vom 25. Sep-

tember 2025 replizierten die Beschwerdeführer 1 und 2 (Urk. 32).

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II.

1. Gemäss Art. 382 Abs. 1 StPO kann jede Partei, die ein rechtlich geschütztes 

Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, ein Rechtsmit-

tel ergreifen. Als Partei gilt unter anderem die Privatklägerschaft (Art. 104 Abs. 1 

lit. b StPO). Unter den Begriff der Privatklägerschaft fällt die geschädigte Person, 

die ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivilklägerin zu 

beteiligen (Art. 118 Abs. 1 StPO). Geschädigt ist, wer durch die Straftat in seinen 

Rechten unmittelbar verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Unmittelbar 

verletzt und geschädigt im Sinne von Art. 115 StPO ist, wer Träger des durch die 

verletzte Strafnorm geschützten oder zumindest mitgeschützten Rechtsgutes ist 

und somit unter den Schutzbereich der verletzten Strafnorm fällt (BSK StPO-

Mazzucchelli/Postizzi, 3. Aufl. 2023, Art. 115 N 21).

2. Gemäss Art. 307 StGB macht sich strafbar, wer in einem gerichtlichen 

Verfahren als Zeuge, Sachverständiger, Übersetzer oder Dolmetscher zur Sache 

falsch aussagt, einen falschen Befund oder ein falsches Gutachten abgibt oder 

falsch übersetzt. Art. 307 StGB schützt in erster Linie die Korrektheit von 

Beweisverfahren, d.h. die Ermittlung der Wahrheit in einem gerichtlichen 

Verfahren, und sekundär die allfällig davon betroffenen Prozessparteien mit ihren 

immateriellen oder materiellen Interessen. Privatpersonen gelten allerdings nur 

dann als Geschädigte, wenn ihre privaten Interessen als unmittelbare Folge der 

tatbestandsmässigen Handlung effektiv im Sinne eines Schadens verletzt worden 

sind (siehe zum Ganzen: BGE 123 IV 184 E. 1c, 141 IV 144 E. 3.2 [Pra 2016 Nr. 

75]; Urteile des Bundesgerichts 6B_243/2015 vom 12. Juni 2015 E. 2.1, 

6B_87/2018 vom 30. Mai 2018 E. 4 , 6B_1051/2018 vom 19. Dezember 2018 E. 

1.3.1 und 6B_140/2022 vom 9. Mai 2023 E. 3.3.2; Beschluss der 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts BB.2023.10 vom 16. Mai 2023 

E. 2.4).

3. Der vorliegend relevante Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: Die 

Beschwerdeführer 1 und 2 sind Gesamteigentümer eines Einfamilienhauses an 

der D._____ 1 in E._____ (Urk. 22/2/3). Mit Gesuch vom 25. Mai 2022 

beantragten die Beschwerdeführer 1 und 2 beim Zivilkreisgericht Basel-

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Landschaft-West, es sei mittels vorsorglicher Beweisführung die Frage zu klären, 

worin die Ursache für die Hanginstabilität zwischen der Liegenschaft D._____ 1, 

E._____, und der Liegenschaft F._____ 2, E._____, und der damit verbundenen 

Bauschäden auf der Liegenschaft D._____ 1, E._____, liege und es sei ein vom 

Gericht zu bestimmender Sachverständiger als Gerichtsexperte mit der 

Ausfertigung eines entsprechendes Gutachtens zu beauftragen (Urk. 22/2/8). Mit 

Verfügung vom 15. November 2022 wurde die Beschwerdegegnerin mit der 

Erstattung des Gutachtens beauftragt (Urk. 22/2/13), wobei sie auf die Straffolgen 

gemäss Art. 307 StGB hingewiesen worden ist (Urk. 22/2/14). Das Gutachten 

erging am 28. Juli 2023 (Urk. 22/2/4), worauf es mit Verfügung vom 3. August 

2023 den Parteien und Streitberufenen zur Einreichung allfälliger Erläuterungs- 

und Ergänzungsfragen zugestellt wurde (Urk. 22/2/15). Die Beschwerdeführer 1 

und 2 verzichteten am 25. September 2023 auf Erläuterungs- und 

Verständnisfragen und beantragten, das gerichtliche Gutachten aus dem Recht 

zu weisen und unter Einsatz eines neuen Gutachters ein neues Gutachten in 

Auftrag zu geben (Urk. 3/4 S. 3). Am 23. Oktober 2023 machten die 

Beschwerdeführer 1 und 2 einen Interessenskonflikt der eingesetzten Expertin 

geltend und ersuchten eventualiter um Zustellung einer detaillierten Rechnung 

(Urk. 3/4 S. 3). Mit Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts 

Basel-Landschaft West vom 5. Januar 2024 wurde das Verfahren um vorsorgliche 

Beweisführung geschlossen. Die Anträge der Beschwerdeführer 1 und 2 vom 25. 

September 2023 wurden abgewiesen; die Anträge der Beschwerdeführer 1 und 2 

vom 23. Oktober 2023 wurden abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (Urk. 

3/4). 

4. Die Beschwerdeführer 1 und 2 begründen ihre Beschwerdelegitimation 

damit, dass sie durch das mutmassliche Delikt unmittelbar in ihren rechtlich 

geschützten Interessen geschädigt worden seien. Ihnen sei u.a. auch ein 

erheblicher finanzieller Schaden entstanden. Das mutmasslich falsche Gutachten 

sei zu ihren Ungunsten ausgefallen und habe das Verfahren betreffend 

vorsorgliche Beweisführung zu ihren Ungunsten entschieden. Das verlorene 

zivilrechtliche Verfahren habe einerseits eine Beeinträchtigung in ihren Rechten, 

namentlich in der Nutzung ihres Grundeigentums und der Unsicherheiten über 

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den Zustand und den Marktwert ihres Grundeigentums, sowie die 

Verschlechterung ihrer Lage im Zivilprozess zur Folge. Es sei offensichtlich, dass 

sie durch das verlorene Verfahren weiter auch in ihren zivilrechtlichen 

Ansprüchen im Zivilverfahren und deren Durchsetzung beeinträchtigt seien, da sie 

das Verfahren um vorsorgliche Beweisführung verloren hätten. Weiter seien ihnen 

durch das falsche Gutachten erhebliche direkte, genau quantifizierbare Kosten, 

namentlich Verfahrenskosten von Fr. 5'000.–, Gutachtenskosten von Fr. 

42'706.65 und Anwaltskosten (Fr. 75'503.10 als Entschädigung für die 

Gegenpartei; zuzüglich eigener Anwaltskosten von über Fr. 100'000.–) 

entstanden, welche sie tragen müssten (Urk. 2 S. 3 f. N 3).

5.1. Das Gesuch um vorsorgliche Beweisführung im Sinne von Art. 158 ZPO 

wurde unabhängig von einem Hauptverfahren gestellt. Es handelt sich somit um 

ein eigenständiges Verfahren (Urteil des Bundesgerichts 4A_597/2018 vom 

27. Juni 2019 E. 1.2.2). Ein Rechtsverlust droht selbst bei Verweigerung der 

Abnahme des begehrten Beweises nicht (BGE 140 III 12 E. 3.3.3). Gegenstand 

des Verfahrens der vorsorglichen Beweisführung ist nicht die abschliessende 

materiellrechtliche Beurteilung der streitigen Rechte oder Pflichten, sondern 

ausschliesslich eine Beweisabnahme im Hinblick auf die Feststellung eines 

bestimmten Sachverhalts. Die Möglichkeit, Beweise zur Abklärung von 

Prozesschancen zu erheben, soll dazu beitragen, aussichtslose Prozesse zu 

vermeiden (BGE 140 III 12 E. 3.3.3, 142 III 40 E. 3.1.3 [Pra 2018 Nr. 30], 143 III 

113 E. 4.4.1; Urteil des Bundesgerichts 4A_597/2018 vom 27. Juni 2019 E. 1.4.1). 

Eine vorsorgliche Beweisführung ausserhalb des Prozesses schliesst nicht aus, 

dass die Parteien im Hauptprozess die erneute Abnahme des bereits vorsorglich 

abgenommenen Beweises beantragen (BGE 142 III 40 E. 3.1.3 [Pra 2018 Nr. 30], 

143 III 113 E. 4.4.1). 

5.2. Das Verfahren betreffend die vorsorgliche Beweisführung wurde – entgegen 

der Darstellung der Beschwerdeführer 1 und 2 – nicht zu ihren Ungunsten 

entschieden; es wurde schlicht nach Einholung des Gutachtens geschlossen. Es 

gibt im Verfahren betreffend vorsorgliche Beweisführung bzw. in diesem Stadium 

der Auseinandersetzung keine obsiegende oder unterliegende Partei (BGE 140 III 

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30 E. 3.4.1). Im Verfahren betreffend vorsorgliche Beweisführung wurde nicht 

über den materiellen Anspruch entschieden; der Beweisantrag (Einholung eines 

Gutachtens) kann bei Anhängigmachung der Zivilklage erneut gestellt werden. Ob 

und inwieweit das Zivilgericht im Hautprozess das (vorsorglich eingeholte) 

Gutachten berücksichtigen würde, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch 

ungewiss, so dass ein allfällig in diesem Zusammenhang geltend gemachter 

Schaden rein hypothetischer Natur wäre (vgl. Beschluss der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts BB.2023.10 vom 16. Mai 2023 E. 2.5.2). 

5.3. Dass die Anträge der Beschwerdeführer 1 und 2 vom 25. September 2023 

und 23. Oktober 2023 abgewiesen wurden, soweit darauf eingetreten wurde 

(Urk. 3/4 S. 9), ist auch nicht unmittelbar auf das erstattete Gutachten bzw. die 

angeblich falschen Passagen zurückzuführen. So wurde der Antrag, das 

Gutachten aus dem Recht zu weisen bzw. ein neues einzuholen, insbesondere 

abgewiesen, da das Gesetz die Möglichkeit eines zweiten Gutachtens auf Fälle 

beschränke, in denen das Gutachten trotz Verbesserung mangelhaft bleibe und 

die Beschwerdeführer 1 und 2 darauf verzichtet hätten, Ergänzungs- bzw. 

Erläuterungsfragen zum Gutachten zu stellen (Urk. 3/4 S. 4 f.). Auf das 

Ausstandsgesuch wurde infolge Verspätung nicht eingetreten (Urk. 3/4 S. 6). Das 

Begehren um Herausgabe einer detaillierte Rechnung wurde schliesslich 

abgewiesen, da sich die Schlussrechnung im Rahmen der Schätzungen bewege 

(Urk. 3/4 S. 7).

5.4. Auch die angeführte Kostentragung im Prozess ist nicht unmittelbar auf 

angeblich falsche Passagen im Gutachten zurückzuführen (vgl. Urteil des Bun-

desgerichts 6B_1281/2018 vom 4. März 2019 E. 2.2). Das Gericht hat schlicht die 

bundesgerichtliche Rechtsprechung befolgt, wonach bei Schliessung des 

Verfahrens die Kosten grundsätzlich der gesuchstellenden Partei auferlegt 

werden und sie auch Parteientschädigungen an die Gegenseite auszurichten hat, 

wobei im Übrigen die gesuchstellende Partei im allfälligen Hauptsachenprozess 

bei Obsiegen in der Sache auch die Kosten des vorsorglichen Beweisverfahrens 

auf die in der Sache unterliegende Partei abwälzen kann (BGE 140 III 30 E. 3.5 f., 

142 III 40 E. 3.1.3 [Pra 2018 Nr. 30]). 

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5.5. Zusammenfassend ist auf die Beschwerde bezüglich Rechtsbegehren Nr. 1 

mangels Beschwerdelegitimation nicht einzutreten. Anzumerken bleibt, dass die 

Staatsanwaltschaft – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer 1 und 2 (Urk. 2 

S. 7 N 17) – ihre Verfügung fraglos rechtsgenügend begründet hat, ergeben sich 

doch aus ihr ihre wesentlichen Überlegungen und hatte sie hierbei nicht sämtliche 

Vorbringen der Strafanzeige ausdrücklich zu widerlegen (BGE 143 III 65 E. 5.2). 

Lediglich der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft in materieller Hinsicht eine 

andere Auffassung als die Beschwerdeführer 1 und 2 vertritt, verletzt ihr rechtli-

ches Gehör nicht (Urteile des Bundesgerichts 1B_254/2019 vom 21. Juni 2019 

E. 2.1 und 1C_446/2021 vom 24. März 2022 E. 4.2).

6. Die Beschwerdeführer 1 und 2 beantragen nebst der Aufhebung der ange-

fochtenen Nichtanhandnahmeverfügung eine Berichtigung des Namens des Be-

schwerdeführers 2 im Geschädigten- und Privatklägerverzeichnis sowie in sämtli-

chen anderen Teilen der Verfahrensakten (Urk. 2 S. 2 f.). Die Beschwerdeführer 1 

und 2 begründen dieses Begehren einzig damit, dass der Beschwerdeführer 2 

"B._____" und nicht "B'._____" heisse (Urk. 2 S. 7 N 13). Für Berichtigungsbe-

gehren ist grundsätzlich diejenige Behörde zuständig, die die angeblich fehlerhaf-

ten Aktenstücke erlässt (vgl. Art. 83 StPO). Mit dem Berichtigungsbegehren be-

treffend die Verfahrensakten hätten sich die Beschwerdeführer daher zunächst an 

die Staatsanwaltschaft wenden müssen. Im Weiteren handelt es sich bei der Na-

mensbezeichnung in der Begründung der angefochtenen Nichtanhandnahmever-

fügung ("B._____") lediglich um einen Verschreiber, wurde doch schlicht ein "n" 

vergessen (Urk. 6 S. 1). Ein Rechtsschutzinteresse an der Korrektur der Begrün-

dung ist nicht auszumachen. Dass es sich lediglich um einen Verschreiber han-

delt, wäre den Beschwerdeführern 1 und 2 denn auch bekannt, wenn sie vorgän-

gig zum Berichtigungsbegehren für sämtliche Verfahrensakten die Akten gesichtet 

hätten. In den eingereichten Akten der Staatsanwaltschaft ist nämlich der Name 

des Beschwerdeführers 2 korrekt erfasst (Urk. 22/3 [Aktenüberweisung]), 

Urk. 22/6 [Geschädigtenverzeichnis]). Auf die Beschwerde ist somit auch bezüg-

lich Rechtsbegehren Nr. 2 nicht einzutreten.

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III.

1. Angesichts der Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie des Aufwands 

des Gerichts ist die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'200.– 

festzusetzen (§ 17 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 1 lit. b - d GebV OG), ausgangsgemäss 

den Beschwerdeführern 1 und 2 je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuer-

legen (Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 418 Abs. 1 StPO) und aus der Sicherheitsleis-

tung zu beziehen.

2.1. Infolge Unterliegens ist den Beschwerdeführern 1 und 2 keine Entschädi-

gung zuzusprechen. 

2.2. Es mag sich zwar beim beanzeigten Delikt um ein Offizialdelikt handeln, 

doch geht es im Kern um eine zivilrechtliche Angelegenheit und ist auf die Be-

schwerde der Beschwerdeführer 1 und 2 – wie zuvor dargelegt – zur Hauptsache 

mangels Beschwerdelegitimation nicht einzutreten. Die Beschwerdeführer 1 und 2 

sind daher antragsgemäss zu verpflichten, die Beschwerdegegnerin für die Auf-

wendungen ihrer anwaltlichen Vertretung zu entschädigen. Die Beschwerdegeg-

nerin liess eine 8-seitige Stellungnahme (Urk. 16) einreichen; nach gewährter Ak-

teneinsicht verzichtete sie auf eine Ergänzung der Stellungnahme (Urk. 26). Für 

diesen Aufwand ist sie zu entschädigen. In Anwendung von § 19 Abs. 1 Anw-

GebV i.V.m. § 2 Abs. 1 lit. b-d AnwGebV ist die Entschädigung pauschal auf 

Fr. 800.– (inkl. 8.1% MwSt.) festzusetzen, wobei diese der Beschwerdegegnerin 

von der Gerichtskasse aus der Sicherheitsleistung zu überweisen ist.

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Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 1'200.– fest-

gesetzt, den Beschwerdeführern 1 und 2 je zu 1/2 auferlegt, je unter solidari-

scher Haftung, und aus der Sicherheitsleistung bezogen.

3. Den Beschwerdeführern 1 und 2 wird keine Entschädigung für das Be-

schwerdeverfahren zugesprochen.

4. Die Beschwerdeführer 1 und 2 werden unter solidarischer Haftung verpflich-

tet, der Beschwerdegegnerin 1 eine Entschädigung für das Beschwerdever-

fahren von Fr. 800.– zu bezahlen. Die Gerichtskasse wird die Entschädigung 

aus der Sicherheitsleistung überweisen.

5. Schriftliche Mitteilung an:

 Rechtsanwalt lic. iur. HSG X._____, dreifach, für sich sowie die Be-
schwerdeführer 1 und 2 (per Gerichtsurkunde)

 Rechtsanwalt Dr. Y1._____, zweifach für sich sowie die 
Beschwerdegegnerin 1, unter Beilage je eines Doppels von Urk. 32 
und Urk. 33/1 (per Gerichtsurkunde)

 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, unter Beilage je eines Doppels 
von Urk. 32 und Urk. 33/1 (gegen Empfangsbestätigung)

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an:

 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, unter Rücksendung der 
beigezogenen Akten (Urk. 22; gegen Empfangsbestätigung).

6. Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
gemäss Art. 35 und 35a BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichts-

gesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

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Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 
eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 31. Oktober 2025

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Präsident:

lic. iur. D. Oehninger

Gerichtsschreiberin:

lic. iur. D. Tagmann