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**Case Identifier:** ff15d970-4f57-50c7-8a02-5e665cc74c7d
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-25
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 25.11.2021 SK.2021.37
**Docket/Reference:** SK.2021.37
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2021-37_2021-11-25

## Full Text

Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 Abs. 1 StGB);;Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 Abs. 1 StGB);;Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 Abs. 1 StGB);;Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 Abs. 1 StGB)

Urteil vom 25. November 2021 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Alberto Fabbri, Einzelrichter 

Gerichtsschreiberin Elena Inhelder  

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT,  

vertreten durch Staatsanwalt des Bundes Nils Eckmann 

 

und 

 

als Privatklägerschaft: 

 

1. B.,     

2. C.,  

 

gegen 

  

A., Detailhandelsfachangestellter, amtlich verteidigt durch 

Rechtsanwalt David Ackermann,  

  

Gegenstand 

 

Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbre-

cherischer Absicht 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2021.37 

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SK.2021.37 

 

Der Einzelrichter erkennt: 

I.       

1. A. wird schuldig gesprochen der Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase 

in verbrecherischer Absicht im Sinne von Art. 224 Abs. 1 StGB. 

2. A. wird bestraft mit 14 Monaten Freiheitsstrafe, bedingt vollziehbar bei einer Pro-

bezeit von 2 Jahren. 

3. A. wird zusätzlich mit einer Busse von Fr. 2’000.-- bestraft; bei schuldhafter Nicht-

bezahlung mit einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen. 

4. Der Kanton St. Gallen wird als Vollzugskanton bestimmt. 

5. Die beschlagnahmten Überreste des pyrotechnischen Gegenstandes (Asservat-

Nr. 1) und die drei Packungen Big Flashing Thunder (Asservat-Nr. 2) werden ein-

gezogen und vernichtet. 

6. Allfällige Zivilforderungen werden auf den Zivilweg verwiesen. 

7. Die Verfahrenskosten betragen Fr. 5'000.-- (Gebühr Bundesanwaltschaft 

Fr. 3'500.--, Gerichtsgebühr Fr. 1'500.--) und werden A. auferlegt. 

Wird seitens A. keine schriftliche Urteilsbegründung verlangt, so reduziert sich 

die Gerichtsgebühr um die Hälfte. 

8. Rechtsanwalt David Ackermann wird für die amtliche Verteidigung von A. durch 

die Eidgenossenschaft mit Fr. 10'208.55 (inkl. MWST) entschädigt. 

A. wird verpflichtet, der Eidgenossenschaft die Entschädigung für seinen amtli-

chen Verteidiger zurückzubezahlen. 

  

- 3 - 

SK.2021.37 

II.  

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich 

begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt, den nicht 

anwesenden Privatklägern wird es schriftlich zugestellt. 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter  Die Gerichtsschreiberin 

 
 
 
 
Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

 Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 

 Bundesamt für Polizei (vollständig; gestützt auf Art. 68 StBOG i.V.m. Art. 3 Ziff. 28 der 

Verordnung über die Mitteilung kantonaler Strafentscheide vom 10. November 2014) 

 
Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 

Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-

tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 

von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 

begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 

oder eine Partei ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 

kann innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder 

schriftlich Berufung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 

 

Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten werden. Mit der Berufung können 

gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechts-

verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes so-

wie Unangemessenheit (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). 

 

Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das Urteil der Strafkammer nur so weit überprüft, als 

es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde (Art. 398 Abs. 5 StPO). 

 

Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-

kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 

ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 

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SK.2021.37 

sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 

anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen schriftlich und begrün-

det Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a und 

Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 

 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versand: 25. November 2021