# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5fb996b1-4d5b-539f-b7f4-b2efc4511101
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 10.01.2019 720 18 281/05
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-281-05_2019-01-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 10. Januar 2019 (720 18 281 / 05) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit infolge fortgeschrittenen Alters verneint.  

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Markus Schmid, 
Rechtsanwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 
A. Die 1955 geborene A.____ war als Behindertenbetreuerin beim B.____ angestellt und in 
dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Fol-
gen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen obligatorisch versichert, als sie am 25. Juni 2008 
auf der Autobahn unverschuldet in einen Auffahrunfall verwickelt wurde und dabei eine Distor-
sion der Halswirbelsäule (HWS) erlitt. Bereits vor ihrem Unfall hatte sich die Versicherte an-
fangs Februar 2008 aufgrund einer Diskushernie einem operativen Eingriff unterziehen müssen, 
in dessen Verlauf sie allerdings ab April 2008 wieder eine volle Beschwerdefreiheit erreicht hat-

 

 
 
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te. Trotz kontinuierlicher Physiotherapie und medikamentöser Behandlung berichtete die Versi-
cherte nach ihrem Unfall über einen fluktuierenden Verlauf. Am 24. August 2008 meldete sie 
sich unter Hinweis auf die im Februar 2008 durchgeführte Diskushernien-Operation und den im 
Juni 2008 erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. In der 
Zeit vom 17. November 2008 bis 16. Januar 2009 absolvierte sie im Auftrag der IV ein Arbeits-
training, dessen Pensum jedoch nicht gesteigert werden konnte. Nach weiteren Abklärungen 
der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse lehnte die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-
Stelle) in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode den Rentenanspruch der Versi-
cherten mit Verfügung vom 12. Oktober 2010 gestützt auf einen IV-Grad von 35% ab. Bei die-
ser Verfügung, welche in der Folge in Rechtskraft erwuchs, stützte sie sich im Wesentlichen auf 
ein von der Suva eingeholtes, neurologisches Gutachten vom 13. Mai 2009, welches zwecks 
Abklärung der gesundheitlichen Verhältnisse im UV-Verfahren von der Suva in Auftrag gegeben 
worden war. 
 
B. Die Suva ihrerseits stellte im Wesentlichen ebenfalls gestützt auf das von ihr eingeholte 
neurologische Gutachten vom 13. Mai 2009 mit Verfügung vom 17. Juli 2009 die Ausrichtung 
weiterer Versicherungsleistungen mangels adäquaten Kausalzusammenhangs ein. Nachdem 
sie eine dagegen erhobene Einsprache mit Einspracheentscheid vom 12. September 2011 ab-
gewiesen hatte, erhob die Versicherte am 14. Oktober 2011 hiergegen Beschwerde beim Kan-
tonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsge-
richt). Mit Urteil vom 26. Juli 2015 hiess das Kantonsgericht die Beschwerde der Versicherten 
gestützt auf ein gerichtliches Gutachten der Academy of Swiss Insurance (asim) vom 22. Juli 
2013 gut. Das Gericht stellte fest, dass die Suva die gesetzlichen Leistungen über den 31. Juli 
2009 hinaus bis am 10. März 2013 zu erbringen habe, und wies die Angelegenheit an die Suva 
zur Festlegung und Spezifizierung der gesetzlichen Leistungen zurück.  
 
C. Bereits am 7. Oktober 2013 hatte die Versicherte gegenüber der IV-Stelle beantragt, die 
IV-Verfügung vom 12. Oktober 2010 sei in Revision zu ziehen, da mit dem vom Kantonsgericht 
im Beschwerdeverfahren gegen die Suva in Auftrag gegebenen Gerichtsgutachten der asim 
vom 22. Juli 2013 neue medizinische Erkenntnisse vorlägen, welche bei Erlass der IV-
Verfügung vom 12. Oktober 2010 noch nicht berücksichtigt worden seien. Die Versicherte er-
klärte sich in der Folge damit einverstanden, zunächst das kantonsgerichtliche Urteil im UV-
Verfahren abzuwarten. Nach Erlass des kantonsgerichtlichen Urteils gegen die Suva vom 
26. Juli 2015 sowie nach ergänzenden eigenen Abklärungen der gesundheitlichen und erwerb-
lichen Verhältnisse, namentlich nach Einholung eines weiteren, polydisziplinären Gutachtens 
bei der Swiss Medical Assessment- and Business-Center AG (SMAB) vom 30. September 2016 
sowie eines aktuellen Abklärungsberichts Haushalt vom 9. Februar 2017 lehnte die IV-Stelle 
schliesslich mit Verfügung vom 2. Juli 2018 das Leistungsbegehren der Versicherten wiederum 
in Anwendung der gemischten Methode gestützt auf eine ermittelten IV-Grad von 39% erneut 
ab.  
 
D. Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Schmid, am 
3. September 2018 beim Kantonsgericht Beschwerde. Sie beantragte, es sei ihr in Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung ab April 2014 bis Juni 2016 mindestens eine halbe IV-Rente, 

 

 
 
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eventualiter eine Viertelrente der IV, und ab Juli 2016 eine ganze IV-Rente auszurichten. Zur 
Begründung liess sie im Wesentlichen vorbringen, dass die IV-Stelle zu Unrecht auf die psychi-
atrische Fachbeurteilung der SMAB abgestellt habe. Der psychiatrische Fachgutachter der 
SMAB verfüge nicht über die nötige Qualifikation, so dass das Gutachten der SMAB per se un-
beachtlich sei. Der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gestützt auf die psychiatrische Fachbeurteilung 
der SMAB eine rückwirkende Geltung zukommen zu lassen, sei sowohl gemäss Konsensbeur-
teilung als auch zufolge der rheumatologischen Fachbeurteilung der SMAB unstatthaft. Die 
rückwirkend im psychiatrischen Fachgutachten der SMAB vorgenommene Arbeitsfähigkeitsein-
schätzung beruhe auf keinerlei Befunden und sei damit aus der Luft gegriffen. Es sei vielmehr 
auf die gutachterlichen Einschätzungen der asim in deren Gutachten vom Juli 2013 abzustellen. 
In einer Verweistätigkeit sei ab 13. März 2013 demnach von einer Arbeitsfähigkeit von 40-50% 
auszugehen. Unabhängig davon bestehe ab Untersuchungszeitpunkt durch die SMAB im Juli 
2016 keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit mehr. Ausserdem sei bei der Bemessung des im 
erwerblichen Bereich massgebenden Invalideneinkommens bisher zu Unrecht keine Prüfung 
eines leidensbedingten Abzugs erfolgt. Dieser sei auf 15% festzusetzen. Trotz einer im Jahre 
2017 erneut durchgeführten Abklärung der haushalterischen Verhältnisse sei schliesslich nicht 
nachvollziehbar, weshalb im Vergleich zu den Verhältnissen, wie sie noch im Jahre 2009 fest-
gestellt worden seien, nunmehr von einer lediglich noch 11%-igen Einschränkung im Haushalt 
auszugehen sei. Die in diesem Zusammenhang vorgebrachten Argumente betreffend eine neu-
erdings angeblich geringere Einschränkung seien haltlos. Es sei weiterhin von einer Einschrän-
kung im Haushalt von 19,85% auszugehen.  
 
E. Die IV-Stelle schloss mit Vernehmlassung vom 4. Oktober 2018 auf Abweisung der Be-
schwerde. Der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach der psychiatrische Fachgutachter der 
SMAB nicht über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfüge, sei unbegründet. Die IV-
Stelle sei nicht an die Ergebnisse des asim-Gutachtens vom Juli 2013 gebunden. Gestützt auf 
die gutachterlichen Ergebnisse der SMAB sei entgegen der Schlussfolgerungen der asim ab 
13. März 2013 von einer Verbesserung der gesundheitlichen Verhältnisse und damit von einer 
Arbeitsfähigkeit von 80% in der letzten Tätigkeit bzw. von 100% in einer Verweistätigkeit auszu-
gehen. Weil sich die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht graduell verrin-
gert habe, sei die anlässlich der erneuten Haushaltsabklärung erhobene Einschränkung im 
Haushalt von lediglich noch 11% nachvollziehbar. Im Lichte der relativ hohen Hürden, welche 
das Bundesgericht für eine Unverwertbarkeit der verbleibenden Arbeitsfähigkeit bei älteren 
Menschen entwickelt habe, sei ausserdem nicht zu beanstanden, dass im vorliegenden Fall der 
im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchungen durch die SMAB knapp 61-jährigen Versicher-
ten ein fehlender Zugang zum Arbeitsmarkt verneint worden sei. Deren Restarbeitsfähigkeit sei 
daher zu Recht bejaht worden. Es bestehe kein Anlass, von der von der IV-Stelle vorgenom-
menen Berechnung des IV-Grads abzuweichen.  
 
Auf die übrigen Vorbringen der Parteien ist – soweit notwendig – in den nachfolgenden Erwä-
gungen einzugehen.  
 
 
 

 

 
 
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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene Beschwerde ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder länge-
re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist 
der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach-
te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver-
lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu 
verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 
Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichti-
gen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 
überwindbar ist (Satz 2).  
 
2.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (BGE 128 V 30 E. 1). 
 

 

 
 
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2.4 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, welche in einem Aufgabenbereich (z.B. Haus-
halt) tätig sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, 
wird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in 
welchem Masse sie behindert sind, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Betäti-
gungsvergleich; Art. 28a Abs. 2 IVG). 
 
2.5 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb 
des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 
ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für 
diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbs-
tätigkeit bzw. der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der 
Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der IV-Grad entsprechend der Behin-
derung in beiden Bereichen zu bemessen (gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Ist 
bei diesen Versicherten anzunehmen, dass sie im Zeitpunkt der Prüfung des Rentenanspruchs 
ohne Gesundheitsschaden ganztägig erwerbstätig wären, so ist die Invaliditätsbemessung aus-
schliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbstätige zu bemessen (Art. 27bis der Verordnung 
über die Invalidenversicherung [IVV] vom 17. Januar 1961 in der bis Ende 2017 geltende Fas-
sung).  
 
2.6 Mit der am 1. Dezember 2017 beschlossenen Änderung der IVV und der dazu ergan-
genen Übergangsbestimmung, in Kraft ab 1. Januar 2018 (vgl. AS 2017 7581 f.), wird für Teil-
erwerbstätige, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich Haushalt betätigen, ein neues Berech-
nungsmodell statuiert (Art. 27 bis Abs. 2-4 IVV). Dieses sieht neuerdings vor, dass für die Ermitt-
lung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbsfähigkeit für das Valideneinkommen nicht 
mehr auf das Einkommen aus einem Teilzeitpensum abgestellt, sondern das entsprechende 
Einkommen auf eine hypothetische Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27bis Abs. 3 lit. 
a IVV). Die so berechnete prozentuale Erwerbseinbusse wird sodann weiterhin anhand des 
Beschäftigungsgrads, den die Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet 
(lit. b). Nach der dazu ergangenen Übergangsbestimmung Ziff. II Abs. 1 ist für die im Zeitpunkt 
des Inkrafttretens der Änderung vom 1. Dezember 2017 laufenden Dreiviertelsrenten, halben 
Renten und Viertelsrenten, die in Anwendung der gemischten Methode zugesprochen wurden, 
innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieser Änderung eine Revision einzuleiten. Eine allfäl-
lige Erhöhung der Rente kann demnach erst auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Ände-
rung erfolgen. Art. 27bis Abs. 2-4 IVV hingegen bereits auf zuvor zuzusprechende Renten anzu-
wenden, liefe im Ergebnis auf eine Anwendung noch nicht in Kraft stehenden Rechts hinaus, 
was einer unzulässigen positiven Vorwirkung gleichkäme (vgl. dazu BGE 129 V 455 E. 3 mit 
Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_553/2017 vom 18. Dezember 2017, E. 6.2). 
 
2.7 Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht 
erwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was sie bei im Übrigen unveränderten 
Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist so-
mit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall 
zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre 
(BGE 133 V 507 E. 3.3 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 17. Juli 2012, 

 

 
 
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9C_335/2012, E. 3.1). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönli-
chen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und 
Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbil-
dung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage 
beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verfügung 
(hier: 2. Juli 2018) entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesund-
heitsfall ausgeübten (Teil-) Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 137 V 338 E. 3.2, 125 V 150 
E. 2c, je mit Hinweisen). 
 
2.8 Vorliegend hat die IV-Stelle den Invaliditätsgrad der Versicherten nach der gemischten 
Methode bemessen. Dabei stellte sie bei der Festlegung der Anteile der Erwerbstätigkeit und 
der Haushaltstätigkeit auf die im Fragebogen zur Ermittlung der Erwerbstätigkeit vom 27. No-
vember 2009 wiedergegebenen Angaben der Versicherten ab (IV-Dok 70, S. 8 f.), wonach die-
se ohne gesundheitliche Beeinträchtigung in einem Pensum von 80% eines Vollpensums ihrer 
bisher ausgeübten ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit als Betreuerin nachgegangen wäre. Ge-
stützt auf diese Aussage der Versicherten setzte die IV-Stelle den Anteil der Erwerbstätigkeit 
auf 80% und jenen der Haushaltstätigkeit entsprechend auf 20% fest, was von der Versicherten 
denn auch zu Recht nicht in Frage gestellt wird. 
 
2.9 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität abgestuft. Die 
versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 
50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
3.   Zu prüfen ist, ob und allenfalls in welchem Umfang die Beschwerdeführerin Anspruch 
auf eine IV-Rente besitzt. Strittig ist insbesondere, in welchem Ausmass sie aufgrund ihrer ge-
sundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig ist. 
 
3.1 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2). Diese Legaldefinition stimmt im Wesentlichen mit dem Begriff der Arbeitsunfähigkeit 
überein, wie ihn die Rechtspraxis vor dem Inkrafttreten des ATSG entwickelt hatte (vgl. etwa 
BGE 129 V 53 E. 1.1 in fine mit Hinweisen). Die bis zum 31. Dezember 2002 ergangene dies-
bezügliche Rechtsprechung des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heu-
te: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] bleibt folglich weitestgehend anwendbar 
(BGE 130 V 345 E. 3.1.1). 
 
3.2 Die Annahme insbesondere einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesund-
heitsbeeinträchtigung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wis-
senschaftlich anerkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. 
E. 5.3 und E. 6). Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen 

 

 
 
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Leiden belastenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen allerdings kein 
Krankheitswert zukommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG 
in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG setzt deshalb in jedem Fall ein medizinisches Substrat vo-
raus, das die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Stö-
rung von Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, 
ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten 
Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb 
nachzugehen (BGE 127 V 294 E. 5a mit Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische 
Gesundheitsbeeinträchtigung verursachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die 
versicherte Person nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzuneh-
men ist, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder – 
als alternative Voraussetzung – sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 127 V 294 E. 4c in 
fine). Zu den psychischen Gesundheitsschäden gehören neben den eigentlichen Geisteskrank-
heiten auch seelische Abwegigkeiten mit Krankheitswert. Nicht als Auswirkungen einer krank-
haften seelischen Verfassung und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gel-
ten indessen jene Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 
Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, zu vermeiden 
vermöchte, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt werden muss 
(BGE 131 V 50 f. E. 1.2, 130 V 353 E. 2.2.1; je mit Hinweisen). 
 
4.1 Zur Feststellung der medizinischen Verhältnisse ist die rechtsanwendende Behörde auf 
Unterlagen angewiesen, die ihr von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind 
(BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen Hinweisen). Das Gericht hat diese Unterlagen nach 
dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozial-
versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berich-
tes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund-
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten 
oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 232 E. 5.1; 
125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). Rechtsprechungsgemäss ist es dem Sozialversicherungs-
gericht demnach nicht verwehrt, gestützt allenfalls ausschliesslich auf versicherungsinterne 
medizinische Unterlagen zu entscheiden. Wie das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung 
präzisiert hat, sind in solchen Fällen jedoch strenge Anforderungen an die Beweiswürdigung in 
dem Sinne zu stellen, dass bereits bei geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-

 

 
 
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keit jener ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des 
Bundesgerichts 8C_113/2009 vom 27. Juli 2009, E. 3.2; BGE 139 V 225, E. 5.2). 
 
4.2 Laut Art. 43 Abs. 1 Satz 1 ATSG hat der Versicherungsträger im Hinblick auf die Er-
mittlung des Rentenanspruchs die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vorzunehmen 
und die erforderlichen Auskünfte einzuholen. Die medizinische Abklärung der objektiven Ge-
sundheitsschäden bildet dabei eine unabdingbare gesetzlich verankerte Voraussetzung für die 
Zusprache einer Leistung der Invalidenversicherung (Art. 7 Abs. 2, Art. 16, Art. 43 Abs. 1 
ATSG). Der Versicherer befindet darüber, mit welchen Mitteln er den rechtserheblichen Sach-
verhalt abklärt. Im Rahmen der Verfahrensleitung hat er einen grossen Ermessensspielraum 
hinsichtlich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen. Was 
zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungs-
grundsatz hat der Versicherer den Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass er über den Leistungs-
anspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu 
BGE 126 V 360 E. 5b) entscheiden kann. Dabei kommt Sachverständigengutachten eine mass-
gebende Rolle zu (Urteil des Bundesgerichts 9C_28/2010 vom 12. März 2010, E. 4.1 mit Hin-
weisen).  
 
4.3  Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX 
KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Auflage, Bern 1984, S. 134 f.). Im Sozialversiche-
rungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit 
eines bestimmten Sachverhaltes genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat viel-
mehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 121 V 47 E. 2a; ZAK 1986 S. 189 f. E. 2c). Ein An-
spruch auf Leistungen besteht nur, wenn die Voraussetzungen dafür mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit erfüllt sind (ZAK 1983 S. 259). 
 
4.4 Nach ständiger Rechtsprechung hat das Sozialversicherungsgericht die Gesetz-
mässigkeit angefochtener Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt zu be-
urteilen, wie er im Zeitpunkt des Verfügungserlasses vorgelegen hat (BGE 130 V 140 E. 2.1, 
121 V 366 E. 1b mit Hinweisen). Daraus folgt, dass für die Beurteilung der künftig massgeben-
den Verhältnisse grundsätzlich jener medizinische Sachverhalt massgebend ist, wie er im Zeit-
punkt des Erlasses der vorliegend angefochtenen Verfügung der IV-Stelle vom 2. Juli 2018 vor-
gelegen hat. 
 

5. Im Zentrum der medizinischen Aktenlage steht zum einen das ursprünglich im Be-
schwerdeverfahren gegen die Suva durch das Kantonsgericht eingeholte Gerichtsgutachten der 
asim vom 22. Juli 2013 und andererseits das von der IV-Stelle nachträglich eingeholte verwal-
tungsexterne Gutachten der SMAB vom 30. September 2016.  
 
5.1 Dem psychiatrischen Fachgutachten der asim vom 17. Juni 2013 zufolge sei mit Einfluss 
auf die Arbeitsfähigkeit nebst psychosozialen Belastungsfaktoren ein hochgradiger Verdacht auf 

 

 
 
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eine chronifizierte Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren zu diagnostizie-
ren. In der angestammten Tätigkeit als Behindertenpflegerin sei die Versicherte aufgrund ihrer 
nicht überwindbaren Schmerzen nicht mehr arbeitsfähig. In einer leidensangepassten, leichten, 
wechselbelastenden Tätigkeit ohne Zwangshaltungen sei eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 
40 bis 50% bei freier Pauseneinteilung zu attestieren. Die über die somatische Begründung 
hinausgehende psychiatrisch bedingte Einschränkung resultiere aus der Schmerzstörung mit 
somatischen und psychischen Faktoren. Gemäss dem neurologischen Fachgutachten vom 
29. April 2013 hätten sich im Gegensatz zum Vorgutachten vom 13. Mai 2009 klinisch-
neurologische Zeichen eines sensiblen Hemisyndroms der linken Körperhälfte finden lassen. 
Für die Interpretation der entsprechenden Befunde sei auf das psychiatrische Fachgutachten zu 
verweisen. Die vorliegenden Verletzungen des passiven Bewegungsapparats seien primär Do-
mänen des Orthopäden und Unfallchirurgen. Entsprechend sei bezüglich der Ätiologie der 
chronischen Nacken- und Kopfschmerzen auf das orthopädische Fachgutachten zu verweisen. 
Aus neurologischer Sicht sei die Explorandin zu 100% arbeitsfähig. Gemäss dem orthopädi-
schen Fachgutachten der asim habe der erlittene Auffahrunfall mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes an der 
HWS geführt. Der Wegfall der Mitwirkung von Unfallfolgen an den Beschwerden (Status quo 
sine) sei erst im Zeitpunkt der aktuellen asim-Untersuchung vom 11. März 2013 objektivierbar. 
Für einen früheren Zeitpunkt lägen keine objektivierbaren Daten vor. Auf allgemeine theoreti-
sche Angaben könne in casu nicht abgestellt werden. Seit spätestens dem 11. März 2013 be-
stehe in Bezug auf den Bewegungsapparat keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr. Das 
degenerative HWS- und LWS-Leiden schränke die Arbeitsfähigkeit jedoch weiterhin wegen un-
fallfremder Gründe ein. Aufgrund der aktuellen klinischen Untersuchung, der multisegmentalen 
Ausdehnung des radiologischen Befunds und der zu erwartenden langsamen Progression sei 
eine Arbeit als Pflegekraft in der Behindertenpflege nicht mehr zumutbar. In der Zeit zwischen 
dem Unfall und dem jetzigen Gutachten sei die unfallfremde Einschränkung die gleiche gewe-
sen, zu der sich, mit einem graduellen Rückgang über die Zeit, die unfallkausale vorübergehen-
de Verschlimmerung addiert habe. 
 
Der Gesamtbeurteilung der asim zufolge bestehe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Betreu-
erin in einem Behindertenwohnheim keine Arbeitsfähigkeit mehr. Diese Einschränkung sei un-
fallfremd. Für eine Verweistätigkeit mit muskuloskelettal nicht belastendem Profil ohne konstan-
te Dauerhaltungen, ohne Überkopfarbeit, ohne Heben, Tragen und Bewegen von Lasten über 
acht Kilogramm, mit der Möglichkeit zu vermehrten und verlängerten Pausen sowie mit aus-
schliesslich leichtem körperlichem Anforderungsprofil bestehe eine Arbeitsfähigkeit von zwei 
Mal zwei Stunden pro Tag im Sinne eines Arbeitspensums im Umfang von 40 bis 50%. Die Re-
duktion gegenüber einem Vollzeitpensum begründe sich durch eine bedingt durch die psychiat-
rische Diagnose einer wahrscheinlich chronifizierten Schmerzstörung eingeschränkte emotiona-
le Belastbarkeit. Die Explorandin habe dadurch einen erhöhten Pausenbedarf. Es bestehe eine 
erhöhte Ermüdbarkeit. Die derart festgelegte Arbeitsfähigkeit könne mit Sicherheit erst ab dem 
11. März 2013 angegeben werden. Aufgrund der fehlenden Dokumentation einer psychiatri-
schen Vorbehandlung könne aus psychiatrischer Sicht die aktuell festgestellte Einschätzung der 
Arbeitsfähigkeit erst ab Gutachtenszeitpunkt angegeben werden.  
 

 

 
 
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5.2 Dem Gutachten der SMAB vom 30. September 2016 liegen Untersuchungen in den 
Bereichen Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie und Psychiatrie zu Grunde. Die Ärzte-
schaft der SMAB diagnostiziert in diesem Gutachten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
eine Oligo-/Polyarthritis mit negativem Rheumafaktor, ein residuelles zervikospondylogenes 
Schmerzsyndrom, eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig remittiert sowie eine 
somatoforme Schmerzstörung. Dem rheumatologischen Fachgutachten der SMAB zufolge er-
gebe sich eine leichte Reduktion der Belastbarkeit einzelner peripherer Gelenke und der Funk-
tionseinheit an der HWS und am Schultergürtel. Diese Einschränkungen würden vor allem ma-
nuell belastende Tätigkeiten betreffen, welche eine intakte Feinmotorik der Finger sowie Tätig-
keiten erfordern würden, welche zu einer Belastung der HWS führen würden. In der früher prak-
tizierten Tätigkeit als Behindertenbetreuerin sei die Versicherte seit ihrem Unfall im Juni 2008 
vollständig arbeitsunfähig. Retrospektiv seien leidensadaptierte Tätigkeiten seit dem gerichtli-
chen Gutachten der asim im Umfang eines Pensums von 40 bis 50% zumutbar. Seit der Begut-
achtung durch die SMAB könne der Versicherten infolge des therapieresistenten chronischen 
Schmerzsyndroms eine ihrem Leiden bestens angepasste Verweistätigkeit im Umfang von acht 
Stunden täglich mit einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20% zugemutet werden.  
 
In neurologischer Hinsicht attestiert das entsprechende Fachgutachten der SMAB wie bereits 
zuvor das Gerichtsgutachten der asim keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig-
keit der Versicherten. Gemäss dem psychiatrischen Fachgutachten der SMAB gehe man mit 
dem psychiatrischen Vorgutachten der asim insofern einig, als dass bei der Versicherten defini-
tiv eine somatoforme Schmerzstörung vorliege. Psychosoziale Belastungsfaktoren und vor al-
lem die schwierige biographische Prägung würden eine massgebende Rolle spielen. Die Fest-
stellung der asim aber, dass die psychosomatische Störung Ausdruck einer schweren Trauma-
tisierung sowie einer lebenslangen psychischen Abwehrleistung darstelle und daher nicht über-
windbar sei, erscheine angesichts der vorhandenen Ressourcen als nicht nachvollziehbar. Inso-
fern komme man zu einer abweichenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. In der Quintessenz 
komme man in interdisziplinärer Hinsicht zum Schluss, dass aus rein psychiatrischer Sicht eine 
Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit in der Grössenordnung von 80% sowie in einer Ver-
weistätigkeit unter Berücksichtigung des Belastungsprofils in der Grössenordnung von 100% 
bestehe. Die retrospektive Bewertung der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit gestalte sich sehr 
schwierig, da seit mehreren Jahren keine validen Befunde vorliegen würden. Die verbleibende 
Arbeitsfähigkeit könne retrospektiv deshalb nur grob geschätzt werden. Spätestens mit der Be-
gutachtung durch die asim im März 2013 sei eine Anhebung der Arbeitsfähigkeit in der Grös-
senordnung von 80% in der letzten Tätigkeit bzw. von 100% in einer Verweistätigkeit anzuneh-
men.  
 
In polydisziplinärer Hinsicht kommen die Gutachter der SMAB zum Schluss, dass in einer Ver-
weistätigkeit ein täglicher Einsatz von acht Stunden mit einer Einschränkung der Leistungsfä-
higkeit von 20% zumutbar sei. Letztere sei durch das therapieresistente chronische 
Schmerzsyndrom und die herabgesetzte emotionale Belastbarkeit bedingt. Eine Verweistätig-
keit sollte körperlich leichte Arbeiten umfassen und mit Wechselpositionen einhergehen. Ar-
beitstätigkeiten auf oder über Schulterhöhe, monotone Arbeitshaltungen des Nackens in der 
Vorneigeposition mit und ohne HWS-Rotation sowie Tätigkeiten, welche rein manuell gewichtet 

 

 
 
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seien und vor allem eine intakte Feinmotorik der Finger voraussetzen würden, sollten ebenso 
ausgeschlossen werden wie Arbeiten, die einen aussergewöhnlichen Zeitdruck, beispielsweise 
Akkordbedingungen oder Wechsel- bzw. Nachtschichtbedingungen beinhalten würden. In einer 
derart optimal leidensadaptierten Tätigkeit bestehe eine 80%-ige Arbeitsfähigkeit. Als Behinder-
tenbetreuerin sei die Arbeitsfähigkeit seit dem 25. Juni 2008 dauerhaft aufgehoben. Seit dem 
gerichtlichen Gutachten der asim seien leidensadaptierte Tätigkeiten im Umfang von zwei mal 
zwei Stunden täglich, entsprechend einem 40-50%-Pensum zumutbar. Ab Begutachtung der 
SMAB könne der Versicherten eine dem Leiden angepasste Verweistätigkeit in einem Umfang 
von acht Stunden täglich mit einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20% zugemutet 
werden. Es dürfte schwierig sein, die Versicherte nach achtjährigem Unterbruch wieder in den 
Arbeitsprozess einzugliedern. Auf psychiatrischem Fachgebiet sehe der Fachgutachter eine 
signifikant geringere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Vergleich zur letzten psychiatri-
schen Vorbegutachtung im März 2013. So sei die damalige Einschätzung, die Versicherte sei 
nicht in der Lage, die Entwicklung einer psychosomatischen Störung als Ausdruck einer unbe-
wältigten, schweren Traumatisierung im Sinne einer lebenslangen, psychischen Abwehrleistung 
zu überwinden, nicht nachvollziehbar. Diese damalige Interpretation erscheine in der Krank-
heitsdynamik deutlich überbewertet und werde vor dem Hintergrund der persönlichkeitsgebun-
denen Ressourcen und der beschriebenen Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit der tatsächlichen 
Leistungsfähigkeit der Versicherten nicht gerecht. Insofern komme der psychiatrische Gutachter 
nunmehr zu einer abweichenden Bewertung der Arbeitsfähigkeit.  
 

6.1 Die IV-Stelle hat bei der Beurteilung der gesundheitlichen Verhältnisse auf das Gutach-
ten der SMAB abgestellt und ist in ihrer vorliegend angefochtenen Verfügung vom 2. Juli 2018 
davon ausgegangen, dass der Versicherten seit dem Ablauf des Wartejahres am 14. März 2014 
eine ausschliesslich noch leichte Verweistätigkeit im Umfang von 100% zumutbar sei. Die Be-
schwerdeführerin lässt dagegen vorbringen, das Gutachten der SMAB sei nicht valide.  
 
Der Beschwerdeführerin ist insofern zuzustimmen, als dass im Beschwerdeverfahren gegen die 
Suva – was den medizinischen Sachverhalt und dabei insbesondere die dazumal strittige Kau-
salitätsbeurteilung betraf – dem gerichtlichen Gutachten der asim und den in diesem Zusam-
menhang vorliegenden Erläuterungen des orthopädischen Fachgutachters massgebende Be-
deutung zugekommen war. Das asim-Gutachten erfüllte bereits dazumal die rechtsprechungs-
gemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Stellungnahme (BGE 134 V 232 
E. 5.1, 125 V 352 E. 3a). Daran ist festzuhalten, und es ist ihm auch heute noch voller Beweis-
wert zuzuerkennen. Es kann an dieser Stelle auf die Erwägungen im kantonsgerichtlichen Urteil 
vom 26. Juli 2015 verwiesen werden. Es bestehen weiterhin keine Gründe, von der dazumal 
überaus detaillierten und nachvollziehbar begründeten Beurteilung der asim-Gerichtsgutachter 
abzuweichen. Dies gilt auch für die damalige Einschätzung der der Versicherten verbliebenen 
Restarbeitsfähigkeit, der zufolge ihr ab März 2013 nur noch eine ausschliesslich leichte Ver-
weistätigkeit während zwei Mal zwei Stunden pro Tag im Sinne eines Arbeitspensums von 40 
bis 50% zumutbar gewesen war. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung steht im Einklang mit den da-
zumal erhobenen Befunden insbesondere rheumatologischer und psychiatrischer Natur und ist 
nachvollziehbar begründet worden. Darauf ist auch heute noch abzustellen.  
 

 

 
 
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6.2 Wie zuvor bereits das Gutachten der asim ist auch das SMAB-Gutachten lege artis er-
stellt worden. Dieses erfüllt grundsätzlich ebenfalls alle Voraussetzungen an ein beweiskräfti-
ges, verwaltungsexternes Gutachten. Der Beschwerdeführerin ist zwar zuzustimmen, dass das 
nach alter Rechtsprechung in Auftrag gegebene Gutachten bei der asim nicht per se seinen 
Beweiswert verliert (Beschwerdebegründung, Ziffer 34). Dies alleine schliesst jedoch nicht aus, 
dass auf das SMAB-Gutachten abgestellt werden kann. Das Einholen eines erneuten Verwal-
tungsgutachtens bei der SMAB erfolgte im Zusammenhang mit der zwischenzeitlich ergange-
nen Änderung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach das tatsächliche Leistungs-
vermögen der versicherten Person neuerdings in einem strukturierten Beweisverfahren ergeb-
nisoffen und einzelfallgerecht zu bewerten war (BGE 141 V 281). Nachdem das Gerichtsgut-
achten der asim diese Anforderungen noch nicht erfüllt hatte, kann deshalb nicht gesagt wer-
den, die Einholung eines erneuten Verwaltungsgutachtens sei unangemessen oder gar rechts-
fehlerhaft gewesen. Dies gilt umso mehr, weil seit dem Gerichtsgutachten der asim mehr als 
drei Jahre verstrichen sind. Ob die IV-Stelle nicht bereits dazumal ohne ein ergänzendes Gut-
achten über den Leistungsanspruch der Versicherten hätte entscheiden müssen, braucht im 
vorliegenden Verfahren jedenfalls nicht mehr geprüft zu werden.  
 
6.3 Soweit die Beschwerdeführerin vorbringen lässt, der Widerspruch betreffend die Ein-
schätzung der Restarbeitsfähigkeit durch die Gerichtsgutachter der asim und dem Verwal-
tungsgutachten der SMAB sei nicht nachvollziehbar, ist ihr zu entgegnen, dass es in der Natur 
eines Begutachtungsauftrags liegt, die medizinischen Verhältnisse nicht nur zu erheben, son-
dern in ihrer Gesamtheit erneut und damit im Vergleich zu den übrigen medizinischen Unterla-
gen allenfalls auch abweichend zu bewerten. Der Umstand, dass die SMAB-Gutachter im Ver-
gleich zur vorangehenden – noch nach alter Überwindbarkeitspraxis ergangenen – Vorbegut-
achtung durch die asim zu einer Verbesserung der der Versicherten verbleibenden Restarbeits-
fähigkeit gelangen, ist einer umfassenden polydisziplinären Begutachtung mit anderen Worten 
geradezu inhärent. Dieser Umstand stellt für sich alleine daher keinen Grund für die Nichtver-
wertbarkeit des SMAB-Gutachtens dar. Massgebend ist vielmehr, ob das fragliche Gutachten 
den rechtsprechungsgemässen Kriterien zufolge (oben, Erwägung 4.1) überzeugend ausgefal-
len ist. Dies ist hier der Fall. Wie bereits zuvor die asim haben auch die Gutachter der SMAB 
die Versicherte umfassend untersucht und gelangen zum nachvollziehbaren Ergebnis, dass in 
einer Verweistätigkeit ein täglicher Einsatz von acht Stunden mit einer Einschränkung der Leis-
tungsfähigkeit von 20% zumutbar sei. Sie begründen die zum Gerichtsgutachten der asim hö-
here Restarbeitsfähigkeit damit, dass im Vergleich zur Vorbegutachtung im März 2013 eine sig-
nifikant geringere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in psychiatrischer Hinsicht vorliege, weil 
die damalige Interpretation vor dem Hintergrund der persönlichkeitsgebundenen Ressourcen 
und der beschriebenen Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit der tatsächlichen Leistungsfähigkeit 
der Versicherten nicht gerecht werde. Daran ist festzuhalten.  
 
6.4 Der Beschwerdeführerin ist allerdings zuzustimmen, dass die SMAB-Gutachter in ihrer 
Gesamtbeurteilung retrospektiv davon ausgehen, dass leidensadaptierte Tätigkeiten im Zeit-
punkt der Begutachtung durch die asim lediglich im Umfang von 40-50% zumutbar waren. Die-
se Aussage widerspricht zwar der Einschätzung im psychiatrischen Fachgutachten der SMAB. 
Dies ändert jedoch nichts daran, dass der Versicherten eine leidensangepasste Verweistätigkeit 

 

 
 
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im Umfang von 80% erst ab Begutachtung der SMAG zumutbar war. Einerseits wird auch in der  
rheumatologischen Fachbeurteilung der SMAB keine rückwirkende Arbeitsfähigkeitsbeurteilung 
im Umfang von 80% zugestanden. Andererseits ist kein Widerspruch darin zu erkennen, dass 
die Gutachter der SMAB in retrospektiver Hinsicht die Vorbeurteilung der asim übernommen 
haben. Die retrospektive Annahme einer lediglich 40 bis 50%-igen Arbeitsfähigkeit in einer Ver-
weistätigkeit ist vielmehr Ausdruck der eigenen Einschätzung der SMAB, dass sich eine rück-
wirkende Einschätzung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit als schwierig erweist. Soweit sich die 
SMAB-Gutachter in ihrer interdisziplinären Gesamtbeurteilung für die Zeit zwischen März 2013 
und Ende September 2016 an die dazumal zeitnahen Explorationsergebnisse im gerichtlichen 
Gutachten der asim gehalten haben, ist ihre Schlussfolgerung im Gegenteil nachvollziehbar und 
schlüssig. Die von der IV-Stelle in deren Verfügung vom 2. Juli 2018 anderweitig vertretene 
Auffassung findet in den medizinischen Akten keine Stütze.  
 
6.5 Als Zwischenergebnis ist somit davon auszugehen, dass die Versicherte in einer lei-
densangepassten Verweistätigkeit ab März 2013 durchschnittlich zu 45% sowie mit Wirkung ab 
Begutachtung durch die SMAB per Ende September 2016 im Umfang von 80% arbeitsfähig 
war. 
 
7. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen dieser gesundheitlichen Beeinträchti-
gung. Die Beschwerdeführerin stellt sich in diesem Zusammenhang mit Blick auf ihr mittlerweile 
fortgeschrittenes Alter auf den Standpunkt, dass ihre Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar 
sei.  
 
7.1 Hinsichtlich der attestierten Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ist die 
Unterscheidung massgebend zwischen der medizinisch attestierten Arbeitsfähigkeit und der 
Frage, ob und inwieweit eine bestimmte Restarbeitsfähigkeit mit dem gegebenen Leistungspro-
fil auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch verwertbar ist (Art 7 Abs. 1 IVG in Verbindung mit 
Art. 16 ATSG). Dabei wird auch das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfrem-
der Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren 
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten 
Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realisti-
scherweise nicht mehr nachgefragt wird, sowie dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die 
Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Mög-
lichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwer-
ten, lässt sich indessen nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den 
Umständen ab, die insbesondere mit Blick auf die Anforderungen der konkreten Verweisungstä-
tigkeiten massgebend sind. Zu beachten sind dabei beispielsweise die Art und Beschaffenheit 
des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungs-
aufwand und in diesem Zusammenhang auch die Persönlichkeitsstruktur, die vorhandenen Be-
gabungen und Fertigkeiten, die Ausbildung, der berufliche Werdegang oder die Anwendbarkeit 
von Berufserfahrungen aus dem angestammten Berufsbereich (Urteil des Bundesgerichts 
9C_124/2010 vom 21. September 2010, E. 5.1). Was sodann den Zeitpunkt betrifft, in dem zu 
beantworten ist, ob eine versicherte Person noch vermittelbar ist, hat das Bundesgericht in sei-
nem Leitentscheid BGE 138 V 457 ff. entschieden, dass auf das Feststehen der medizinischen 

 

 
 
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Zumutbarkeit einer Erwerbstätigkeit abzustellen ist. Als ausgewiesen gilt die medizinische Zu-
mutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich 
eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 138 V 462 E. 3.4), unabhängig da-
von, ob die Grundlage hierfür ein Verwaltungsgutachten oder ein Gerichtsgutachten darstellt 
(Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013, E. 3.1). Ausnahme bilden einzig 
die Konstellationen einer Meldepflichtverletzung, in welchen die Verwertbarkeit der Restarbeits-
fähigkeit bereits zu jenem Zeitpunkt zu beurteilen ist, in dem nach Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV die 
Herabsetzung respektive Aufhebung der Rente in Betracht fällt (BGE 143 V 431, E. 4.5.1).  
 
7.2  Im vorliegenden Fall stand erst mit dem von der IV-Stelle ergänzend eingeholten Ver-
waltungsgutachten der SMAB vom 30. September 2016 verbindlich fest, dass die Arbeitsfähig-
keit der Versicherten in einer angepassten Verweistätigkeit seit März 2013 im Umfang von 55% 
und anschliessend ab Oktober 2016 im Umfang von 20% eingeschränkt war (oben, E. 6.4). Hin-
tergrund bildet unter anderem der Umstand, dass der regional-ärztliche Dienst der Beschwer-
degegnerin (RAD) am 22. April 2016 empfohlen hatte, infolge der neuen bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung bezüglich der Standardindikatoren und wegen neu vorliegender rheumatischer 
Krankheitsbilder eine weitere polydisziplinäre Abklärung in die Wege zu leiten (IV-Dok 139 und 
143). Wie bereits aufgezeigt worden ist (oben, E. 6.3), spricht ausserdem die zwischen der psy-
chiatrischen Fachbeurteilung und interdisziplinären Gesamtbeurteilung differierende Auffassung 
betreffend die der Versicherten retrospektiv zumutbare Verweistätigkeit klarerweise dafür, dass 
vor Erlass des SMAB-Gutachtens noch keine verlässliche medizinische Grundlage vorgelegen 
hat, wie sie der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zufolge aber Voraussetzung dafür ist, um 
vom Feststehen des medizinischen Sachverhalts auszugehen. Wenn die IV-Stelle gestützt auf 
die Empfehlungen ihres RAD die ergänzende Begutachtung durch die SMAB erst am 23. Mai 
2016 in die Wege geleitet hat (IV-Dok 143), kann dieser Umstand im Zusammenhang mit der 
Frage, ob die Versicherte noch vermittelbar ist, hinsichtlich des massgebenden Zeitpunkts mit 
anderen Worten nicht zu Lasten der Beschwerdeführerin gehen. Dies gilt umso mehr, weil in 
casu kein Ausnahmetatbestand einer Meldepflichtverletzung gegeben ist, welche es der zitier-
ten Rechtsprechung zufolge ausnahmsweise erlauben würde, auf einen für diese Beurteilung 
abweichenden, früheren Zeitpunkt abzustellen. Erst das in Nachachtung des erneuten Begut-
achtungsauftrags bei der IV-Stelle am 3. Oktober 2016 eingegangene Verwaltungsgutachten 
der SMAB vom 30. September 2016 (IV-Dok 154, S. 1) verschaffte letztlich Klarheit über die 
Frage, ab wann und in welchem Umfang der Versicherten noch eine Restarbeitsfähigkeit attes-
tiert werden kann. Für die Rentenberechtigung der Versicherten ist in zeitlicher Hinsicht dem-
nach die Verwertbarkeit ihrer Restarbeitsfähigkeit am 3. Oktober 2016 entscheidend (Urteil des 
Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013, E. 3.1.2).  
 

7.3  Die am 1. Oktober 1955 geborene Beschwerdeführerin war in diesem Zeitpunkt 61 
Jahre alt. Dieses Alter schliesst eine Verwertbarkeit ihrer Restarbeitsfähigkeit angesichts ihrer 
anstehenden Pensionierung drei Jahre später zwar nicht per se aus, stellt sie indessen mit Blick 
auf die nur noch kurze Aktivitätsdauer deutlich in Frage. Es kann in dieser Hinsicht auf das in 
der Beschwerdebegründung zitierte Urteil des Bundesgerichts (recte) 9C_954/2012 vom 
10. Mai 2013 verwiesen werden, wo das Bundesgericht in Erwägung 3.2.2 die Verwertbarkeit 
der Restarbeitsfähigkeit einer versicherten Person namentlich deshalb verneint hat, weil sie 

 

 
 
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noch rund fünf Jahre vor ihrer Pensionierung gestanden war (a.a.O., zweiter Satz). Unbesehen 
der übrigen persönlichen und beruflichen Gegebenheiten geht aus der entsprechenden Erwä-
gung des höchsten Gerichts hervor, dass eine verbleibende Aktivitätsdauer von lediglich noch 
fünf Jahren einen durchschnittlichen Arbeitgeber davon abhalten würde, die mit einer Beschäf-
tigung verbundenen Risiken wie krankheitsbedingte Ausfälle, berufliche Unerfahrenheit und 
eine altersbedingt reduzierte Anpassungsfähigkeit einer versicherten Person einzugehen. Glei-
ches muss im vorliegenden Fall umso mehr gelten, in welchem der Versicherten bis zu ihrer 
ordentlichen Pensionierung noch eine Aktivitätsdauer von knapp drei Jahren verblieben wäre. 
Es tritt hinzu, dass ihr gestützt auf die Beurteilungen der asim und der SMAB seit anfangs März 
2013 eine leichte Verweistätigkeit im Umfang von lediglich noch 45% bzw. ab 1. Oktober 2016 
im Umfang von 80% zumutbar war. Ausserdem war mit Blick auf eine künftige Verweistätigkeit 
gemäss den in dieser Hinsicht überzeugend ausgefallenen Einschätzungen der Gutachter eine 
Vielzahl zusätzlicher Einschränkungen zu berücksichtigen. In Frage gekommen sind einzig 
noch Tätigkeiten ohne Dauerhaltungen, ohne Heben und ohne Tragen sowie ohne das Bewe-
gen von Lasten über acht Kilogramm (oben, E. 5.1). Allfällige Verweistätigkeiten mussten dar-
über hinaus die Möglichkeit zu vermehrten und verlängerten Pausen beinhalten und waren in 
der Zeit zwischen März 2013 und September 2016 gemäss der Einschätzung der asim auf zwei 
Blöcke à je zwei Stunden pro Tag beschränkt. Ein wesentlicher Teil der der Versicherten zu-
mutbaren, leichten Verweisungstätigkeiten in dieser Zeitperiode war somit bereits gestützt auf 
das Gerichtsgutachten der asim nicht mehr realisierbar. Nichts anders gilt im Hinblick auf das 
anschliessend durch die SMAB formulierte Belastungsprofil, wonach eine Verweistätigkeit mit 
Wechselpositionen einhergehen musste und nur noch Tätigkeiten umfasst hat, welche unter 
Schulterhöhe stattgefunden hätten. Ebenso mussten monotone Arbeitshaltungen mit vornüber 
geneigtem Nacken vermieden werden. Ausgeschlossen waren schliesslich auch rein manuell 
gewichtete Tätigkeiten sowie Arbeiten, die – bedingt durch das rheumatische Krankheitsbild – 
eine intakte Feinmotorik vorausgesetzt haben. Selbst bei leichten Montage-, industriellen Ferti-
gungs- oder Abpackarbeiten war somit zweifelsohne – wenn überhaupt – mit einem nur unter-
durchschnittlichen Arbeitstempo bzw. einem weiterhin vermehrten Pausenbedarf zu rechnen 
gewesen. Angesichts der Einschränkungen im feinmotorischen Bereich haben sich ausserdem 
allfällige Verpackungsarbeiten als unrealistisch erwiesen. Dies gilt generell umso mehr, weil 
sich diese Arbeiten, welche notorisch mit einem vorgegebenen Tempo einhergehen (wie bei-
spielsweise auch anderweitige Montage- und Fliessbandarbeiten) angesichts des Verbots von 
einem aussergewöhnlichen Zeitdruck bereits per se als unzulässig erwiesen haben. Realisti-
scherweise hätte die Beschwerdeführerin am ehesten noch für Kontroll- oder Überwachungsar-
beiten eingesetzt werden können. Wenn überhaupt wären aber selbst diese Tätigkeiten nur 
unter deutlich eingeschränkten Umständen realisierbar gewesen: Einer entsprechenden Ver-
weistätigkeit hat nämlich auch entgegen gestanden, dass die Versicherte keine Arbeiten mehr 
tätigen konnte, welche Wechsel- oder Nachtschichtbedingungen mit sich gebracht haben (oben, 
E. 5.2). Dass unter diesen Umständen auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realisti-
scherweise keine Aussicht auf eine Anstellung mehr bestanden hat, ist offensichtlich (Urteil des 
Bundesgerichts vom 14. Oktober 2016, 9C_416/2016, E. 5.). 
 
7.4  Zumal die Gutachter der SMAB explizit darauf hinweisen, dass die von ihnen attestierte 
Restarbeitsfähigkeit nur bei einer „derart optimal“ leidensadaptierten Tätigkeit bejaht werden 

 

 
 
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könne, hätte die – im Übrigen mittlerweile ohnehin kurz vor ihrer Pensionierung stehende – Be-
schwerdeführerin keinen Arbeitgeber mehr gefunden, der sie für eine derart optimal geeignete, 
leichte Verweistätigkeit eingestellt hätte. Erschwerend ist in diesem Zusammenhang zu berück-
sichtigen, dass die Beschwerdeführerin über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt 
(IV-Dok 9, S. 2). Mit Blick auf den hier massgebenden Zeitpunkt per Ende September bzw. an-
fangs Oktober 2016 (oben, E. 7.2) hätte sie kurz vor ihrer Pensionierung schliesslich ein hohes 
Mass an Anpassungsfähigkeit aufbringen müssen, was angesichts ihrer beruflichen Biographie 
nach einer bisher rund 14jährigen Tätigkeit als Behindertenbetreuerin wenig wahrscheinlich 
erscheint. Diese Einschätzung bestätigen denn auch geradezu die prognostischen Einschät-
zungen im Gutachten der SMAB, wonach es schwierig sei, die Explorandin wieder in den Ar-
beitsprozess einzugliedern. Die von der IV-Stelle vertretene Auffassung, dass die der Versicher-
ten verbliebene Restarbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sowohl ihres Alters als auch ihres 
Tätigkeitsprofils auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch nachgefragt worden wäre, ist 
unter den gegebenen Umständen deshalb nicht realistisch. Aus der Gesamtwürdigung der für 
die Zumutbarkeitsfrage vorliegend massgebenden objektiven und subjektiven Umstände resul-
tiert vielmehr, dass die der Beschwerdeführerin verbliebene Einsatzfähigkeit mit einer Vielzahl 
von Einschränkungen selbst bei leichten Tätigkeiten auf dem ausgeglichen Arbeitsmarkt mit 
Blick auf ihr fortgeschrittenes Alter per Anfang Oktober 2016 nicht mehr nachgefragt worden 
wäre. Deren Verwertung war ihr somit auch gestützt auf ihre Selbsteingliederungspflicht nicht 
mehr zuzumuten.   
 

7.5  War die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin dem Gesagten zufolge wirtschaft-
lich nicht mehr verwertbar, liegt im erwerblichen Anteil der im Gesundheitsfall zu 80% erwerb-
stätigen Versicherten (oben, E. 2.8) eine vollständige Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 
ATSG vor. Dies führt unbesehen der Einschränkung im haushalterischen Bereich zu einem IV-
Grad von mindestens 80% und damit zu einem Anspruch auf eine ganze IV-Rente.  
 
8.  Zu prüfen bleibt der Beginn des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin. Nach 
Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG haben Versicherte, die während eines Jahres ohne wesentlichen 
Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40% invalid sind, Anspruch auf eine Rente, sofern ihre Erwerbsfähigkeit 
nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder hergestellt, erhalten oder verbessert 
werden kann (oben, E. 2.1). Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs 
Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG). Nachdem sich 
die Versicherte bereits im September 2008 zum Leistungsbezug angemeldet hatte, wahrte sie 
für die nachfolgende Zeit alle nach dem eintretenden Versicherungsverlauf in Betracht fallenden 
Rentenansprüche (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013, E. 4.2). Gestützt 
auf das gerichtliche Gutachten der asim vom 22. Juli 2013 ist davon auszugehen, dass die Ver-
sicherte in einer Verweistätigkeit seit 11. März 2013 im Umfang von durchschnittlich 55% und 
ab Oktober 2016 im Umfang von 20% arbeitsunfähig war (oben, E. 5.1). Die einjährige Warte-
zeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG endete somit am 11. März 2014. Dass es zuvor zu einer 
Unterbrechung des Wartejahres gekommen wäre (vgl. Art. 29ter IVV), oder dass die Versicherte 
seither infolge Wiedererlangung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit zeitweise gar von einem 
Rentenanspruch ausgeschlossen gewesen wäre, ist der medizinischen Aktenlage nicht zu ent-

 

 
 
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nehmen. Weil die der Versicherten ab März 2013 verbleibende Restarbeitsfähigkeit gemäss 
dem anfangs Oktober 2016 ergangenen Gutachten der SMAB, welches die Frage der Arbeits-
fähigkeit erst definitiv geklärt hat, aus altersbedingten Gründen erwerblich indes nicht mehr 
verwertbar war (oben, E. 7.4 f.), ist für die rückwirkende Rentenberechtigung ab 1. März 2014 
(Art. 29 Abs. 3 IVG) vielmehr die fehlende Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit am 3. Okto-
ber 2016 massgebend (oben, E. 7.2; ebenso BGE 138 V 457). Dies führt ab 1. März 2014 zum 
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Die Beschwerde ist bei diesem Ergebnis gutzuheis-
sen.  
 
9.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.— bis Fr. 1'000.— festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf 
Fr. 800.— fest. In der ab 1. Januar 2019 neu in Kraft getretenen Bestimmung gemäss § 20 
Abs. 3 VPO sind die ordentlichen Kosten neuerdings auch den unterliegenden Vorinstanzen zu 
auferlegen. Vorliegend ist die IV-Stelle unterliegende Partei. Die ordentlichen Kosten von 
Fr. 800.— werden somit ihr auferlegt, und der geleistete Kostenvorschuss ist der Beschwerde-
führerin zurückzuerstatten.  
 
9.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist der Be-
schwerdeführerin deshalb eine Parteientschädigung zuzusprechen. Diese ist der IV-Stelle auf-
zuerlegen, welche die materiell unterlegene Gegenpartei ist (BGE 127 V 107 E. 6b und Urteil 
des Bundesgerichts vom 20. Oktober 2008, 9C_806/2007, E. 5). Der Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin hat in seiner Honorarnote vom 30. Oktober 2018 für das vorliegende Be-
schwerdeverfahren einen angesichts der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht 
zu beanstandenden Zeitaufwand von insgesamt 17,6 Stunden praxisgemäss à Fr. 250.— gel-
tend gemacht. Die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen im Umfang von Fr. 203.30 sind 
ebenfalls angemessen. Damit ist der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung für das vor-
liegende Beschwerdeverfahren in der Höhe von insgesamt Fr. 4‘957.75 (inkl. Auslagen und 
7,7 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen.  
  

 

 
 
Seite 18   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Beschwerdeführerin mit Wir-
kung ab März 2014 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuge-
sprochen.  

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.– werden der IV-Stelle 
Basel-Landschaft auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss von 
Fr. 800.— ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten.   

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung in der Höhe von Fr. 4‘957.75 (inkl. 7,7% Mehrwert-
steuer) zu bezahlen.  

 
 

Vermerk eines allfälligen Weiterzugs 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht