# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 505b1e31-a00f-5a94-a812-42b1cb93e19c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 09.06.2020 S 2020 29
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2020-29_2020-06-09.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 20 29

3. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Pedretti
RichterIn von Salis, Audétat 
Aktuar Gross

URTEIL

vom 9. Juni 2020 

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Thomas Wehrlin,

Beschwerdeführer

gegen 

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden,

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach IVG

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1. A._____, damals wohnhaft in O.1._____, erlitt während seines 

Maschinenbauingenieur-Studiums an der Zürcher Hochschule für 

Angewandte Wissenschaften (ZHAW) bei einem schweren Badeunfall am 

D.1._____ eine komplette Tetraplegie (AIS A sub C3). Seither ist er auf 

einen Elektrorollstuhl angewiesen und in seinen Arm-, Hand- und 

Fingerfunktionen eingeschränkt. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden 

(nachfolgend IV-Stelle) kam in der Folge für verschiedene Leistungen auf: 

So leistete sie u.a. Kostengutsprachen für ein Umweltkontrollgerät, ein 

Greifsystem und bauliche Anpassungen der Wohnung, übernahm die 

Mehrkosten für die Weiterführung des Studiums sowie jene für ein 

Praktikum und richtete eine ganze Invalidenrente aus. Nach dem Austritt 

aus dem Zentrum für Paraplegie der Universitätsklinik X._____ zog 

A._____ nach O.2._____, wo auch seine Eltern und sein Bruder lebten, und 

nahm das Studium an der Fachhochschule in O.3._____ in reduziertem 

Pensum und mit Assistenz wieder auf (vgl. Berufsfindungsbericht vom 20. 

Mai 2015). Den Weg legte er dabei mit dem Zug zurück (vgl. Case Report 

Thurgau vom 25. November 2015 sowie Verlaufsprotokolle vom 9. 

November und 21. Dezember 2015). Im Sommer 2017 schloss A._____ 

das Bachelorstudium in Maschinentechnik mit Vertiefung in Material- und 

Verfahrenstechnik erfolgreich ab. Anfang 2019 trat er ein sechsmonatiges 

Praktikum bei der Maschinenfabrik B._____ AG in O.3._____ an.

2. Mit Schreiben vom 28. Mai 2019 stellte A._____ einen Antrag auf 

Übernahme der Kosten für einen Fahrzeugumbau gemäss der Offerte der 

Y.____ AG, welche sich auf insgesamt Fr. 154'901.65 belief und u.a. eine 

Center Van-Umrüstung des VW Bus T6 TDi Automatik, eine Joysteer-

Lenkung, einen Kassettenlifter mit seitlicher Auffahrmöglichkeit, eine 

Funkfernbedienung, eine Rollstuhlarretierung sowie eine 

Oberkörperstabilisation umfasste. Daraufhin holte die IV-Stelle eine 

fachtechnische Beurteilung bei der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft 

Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB) ein. In ihrem Bericht 

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vom 10. Oktober 2019 empfahl die SAHB eine Kostengutsprache in der 

Höhe von total Fr. 153'770.80 (basierend auf der Offerte der Y.____ AG 

abzüglich der Kosten für eine Standheizung im Betrag von Fr. 1'050.--), 

sofern die IV-Stelle zum Schluss gelange, dass der geplante 

Fahrzeugumbau unter Berücksichtigung der konkreten Umstände noch als 

einfach und zweckmässig bezeichnet werden könne. Für den Fall, dass 

A._____ ein neues Fahrzeug anschaffen sollte, empfahl die SAHB, 

zusätzlich einen Kostenbeitrag in der Höhe von Fr. 1'300.-- für ein 

Automatikgetriebe zu leisten.

3. Des Weiteren holte die IV-Stelle eine Stellungnahme beim Bundesamt für 

Sozialversicherungen (BSV) ein, die am 7. November 2019 erfolgte. Darin 

verneinte das BSV die Verhältnismässigkeit einer Kostenübernahme von 

mehr als Fr. 150'000.-- für den vorgesehenen Fahrzeugumbau, zumal der 

Versicherte nicht erwerbstätig sei und auch nicht klar sei, ob und in 

welchem Ausmass er jemals erwerbstätig sein werde. Es sei deshalb auch 

nicht möglich, eine Kostengegenüberstellung (Taxikosten zum Arbeitsplatz 

versus Umbaukosten unter Berücksichtigung der noch verbleibenden 

Resterwerbsdauer) vorzunehmen. Eine Fahrzeugbenutzung für 

Arztbesuche und private Fahrten (Handball, Einkaufen etc.) rechtfertige 

eine in diesem Masse erhöhte finanzielle Inanspruchnahme der 

Versicherung nicht.

4. Mit Vorbescheid vom 12. November 2019 stellte die IV-Stelle A._____ 

mangels Verhältnismässigkeit die Abweisung des 

Kostengutsprachegesuchs für einen Fahrzeugumbau in Aussicht und 

stützte sich dabei auf die Begründung des BSV ab. Dagegen liess A._____ 

am 12. Dezember 2019 Einwand erheben und die Übernahme der Kosten 

von insgesamt Fr. 154'901.65 für den Fahrzeugumbau beantragen. Am 31. 

Januar 2020 verfügte die IV-Stelle wie vorbeschieden. Zur Begründung 

führte sie zusammenfassend aus, bei der gebotenen gesamtheitlichen 

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Betrachtung der Angemessenheit der Vorkehr, in deren Rahmen 

insbesondere den sachlichen, wirtschaftlich-finanziellen und persönlichen 

Teilaspekten Rechnung zu tragen sei, bestehe kein Anspruch auf 

Übernahme der Kosten von Fr. 154'901.65 für invaliditätsbedingte 

Abänderungen am Motorfahrzeug.

5. In der dagegen am 6. März 2020 erhobenen Beschwerde an das 

Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden beantragte A._____ 

(nachfolgend Beschwerdeführer) neben der Aufhebung der Verfügung vom 

31. Januar 2020, die IV-Stelle sei zu verpflichten, die Kosten von 

gesamthaft Fr. 153'770.80 für invaliditätsbedingte Abänderungen am 

Motorfahrzeug zu übernehmen und einen Kostenbeitrag in der Höhe von 

Fr. 1'300.-für die Anschaffung eines Automatikgetriebes auszurichten. Zur 

Begründung führte er im Wesentlichen aus, der fachtechnischen 

Beurteilung der SAHB sei zu entnehmen, dass der offerierte 

Fahrzeugumbau invaliditätsbedingt notwendig sei und es keine einfachere 

oder günstigere Alternative gebe. Der Umbau hätte für den 

Beschwerdeführer einen besonders hohen Nutzen, da es ihm dadurch 

ermöglicht würde, das Auto vollkommen selbstständig zu benutzen sowie 

externe Termine, wie Arztbesuche, Therapien, Einkäufe usw. künftig 

selbstständig wahrzunehmen. Der Beschwerdeführer gewönne ein grosses 

Stück an Autonomie zurück, was eine erhebliche Steigerung seiner 

Lebensqualität bedeutete und den Eingliederungszielen entspräche. Hinzu 

komme, dass er mit einem umgebauten Fahrzeug auch den Arbeitsweg 

selbstständig zurücklegen könnte. Denn seit dem 1. März 2020 sei er als 

Ingenieur bei der C._____ GmbH fest angestellt und erziele dabei ein für 

einen Tetraplegiker ausserordentlich hohes Einkommen. Die IV-Stelle täte 

gut daran, diese beispielhafte Reintegration ins Berufsleben durch die 

Finanzierung des Autoumbaus zu unterstützen. Der Umbau sei für die 

Ausübung einer Erwerbstätigkeit notwendig, denn der Arbeitsort befinde 

sich an der D._____-strasse in O.4._____. Müsse der Beschwerdeführer 

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seinen Arbeitsweg mit dem öffentlichen Verkehr zurücklegen, dauere dies 

über eine Stunde und er müsse zwei Mal umsteigen. Zudem sei er am 

Bahnhof auf Hilfeleistung angewiesen. Regne es, müsse er sich von 

Zuhause zum Bahnhof von O.2._____ fahren lassen, da er sich auf dem 

Rollstuhl nur ungenügend vor Regen schützen könne und bei Nässe die 

Gefahr von Hautläsionen bestünde, die nur schlecht verheilten. Bisher 

würden die Eltern den Beschwerdeführer bei Regen von zu Hause zum 

Bahnhof von O.2._____ fahren. Dabei handle es sich aber nur um eine 

Übergangslösung; mittelfristig müsste er einen Behindertentransport 

organisieren, dessen Kosten von der IV-Stelle zu tragen wären. 

Demgegenüber würde der Arbeitsweg mit dem Auto lediglich knapp 40 

Minuten dauern und er könnte ihn – unabhängig vom Wetter – völlig 

autonom und ohne Hilfe Dritter bzw. ohne Kosten für einen 

Behindertentransport zurücklegen. Der Zeitgewinn von ca. einer Stunde 

pro Tag fiele für ihn besonders ins Gewicht, weil er für die alltäglichen 

Lebensverrichtungen, die Pflege und die Erholung ausreichend Zeit 

benötige und so auch einer Dekompensation vorbeugen könnte. Da der 

beantragte Fahrzeugumbau in gesteigertem Masse, d.h. sowohl in sozialer 

als auch in beruflicher Hinsicht, seine Eingliederung fördern würde, 

rechtfertige sich ein Abweichen von der Preislimite von Fr. 25'000.-- 

gemäss Rz. 2098 KHMI. Denn durch ein Festhalten daran würde ihm ein 

Hilfsmittel vorenthalten, dass sich aufgrund seiner besonderen 

Eingliederungsbedürfnisse als notwendig erwiese. Würde ihm ausserdem 

lediglich ein Betrag von Fr. 25'000.-- an den Autoumbau zugesprochen, 

beschränkte dies seinen sozialversicherungsrechtlichen 

Leistungsanspruch, denn er müsste damit rund Fr. 125'000.-- selber 

tragen, was für ihn nicht finanzierbar sei. Da er zudem als 33-Jähriger noch 

eine lange Aktivitätsdauer vor sich habe, es sich um eine einmalige 

Investition handle und dadurch andere Kosten (namentlich für den 

Behindertentransport) eingespart werden könnten, erwiesen sich die 

Kosten für den Autoumbau als verhältnismässig.

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6. Die IV-Stelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) schloss in der 

Vernehmlassung auf Abweisung der Beschwerde.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und 

auf die angefochtene Verfügung vom 31. Januar 2020 wird, soweit erfor-

derlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. 1. Nach Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-

rung (IVG; SR 831.20) sind Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt 

vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar. Die Verfü-

gung der Beschwerdegegnerin vom 31. Januar 2020 stellt somit ein taugli-

ches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden dar. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsge-

richts ergibt sich aus Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 49 Abs. 2 

lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100). 

Als Adressat und Direktbetroffener der angefochtenen Verfügung ist der 

Beschwerdeführer berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an de-

ren Aufhebung oder Änderung auf (Art. 59 ATSG). Auf die zudem frist- und 

formgerecht eingereichte Beschwerde ist damit einzutreten.   

1.2. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Übernahme der 

Kosten für invaliditätsbedingte Abänderungen am Motorfahrzeug in der 

Höhe von über Fr. 150'000.-- zu Recht verneint hat.

2.1. Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG haben invalide (oder von einer Invalidität 

bedrohte) Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit 

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diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit 

sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder 

zu verbessern. Zu den Eingliederungsmassnahmen zählt dabei u.a. auch 

die Abgabe von Hilfsmitteln zu Eigentum oder leihweise in einfacher und 

zweckmässiger Ausführung (vgl. dazu Art. 8 Abs. 3 lit. d, Art. 8a Abs. 2 lit. 

c sowie Art. 21 Abs. 3 IVG). Nach Art. 21 Abs. 1 IVG haben Versicherte im 

Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste namentlich Anspruch 

auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit, zur 

Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder zum Zwecke der 

funktionellen Angewöhnung bedürfen. Nach Abs. 2 derselben Bestimmung 

haben Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die 

Herstellung des Kontakts mit der Umwelt oder für die Selbstvorsorge 

kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat 

aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch 

auf Hilfsmittel. Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum 

Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der 

Bundesrat in Art. 14 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung 

(IVV; SR 831.201) an das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) 

übertragen. Die betreffende Liste befindet sich im Anhang der Verordnung 

über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI; SR 

831.232.51). Laut Art. 2 Abs. 1 HVI besteht ein Anspruch auf die 

notwendigen Hilfsmittel zur Fortbewegung, soziale Kontaktaufnahme und 

Selbstbetreuung. Dieser erstreckt sich u.a. auch auf die 

invaliditätsbedingten Anpassungen (Art. 2 Abs. 3 HVI). Es besteht 

allerdings einzig Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher, zweckmässiger und 

wirtschaftlicher Ausführung (Art. 2 Abs. 4 HVI).

2.2. Auch im Bereich der Hilfsmittel ist die Invalidenversicherung somit keine 

umfassende Versicherung, welche sämtliche durch die Invalidität 

verursachten Kosten abdeckt. Das Gesetz will die Eingliederung lediglich 

soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend 

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ist und zudem der voraussichtliche Erfolg der Eingliederungsmassnahme 

in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten steht, wobei die gesamten 

tatsächlichen und rechtlichen Umstände des konkreten Einzelfalls zu 

berücksichtigen sind (Art. 8 Abs. 1 und Art. 21 Abs. 3 IVG; BGE 141 V 30 

E. 3.2.1; 135 I 161 E. 5.1; 134 I 105 E. 3). Dieses Erfordernis der Einfachheit 

und Zweckmässigkeit des Hilfsmittels ist auch für den Umfang des 

Anspruchs auf Abänderungen an Motorfahrzeugen massgebend (BGE 131 

V 167 E. 3; Urteile des Bundesgerichts 9C_308/2014 vom 19. Mai 2015 

E.4.3; 9C_314/2014 vom 7. November 2014 E.3.2 mit Hinweisen). Für den 

Umfang des Anspruchs auf Abänderungen an Motorfahrzeugen ist 

entscheidend, ob die behinderungsbedingt notwendige Anpassung im 

Vordergrund steht, ob die Vorkehr zur Erreichung eines in Art. 21 Abs. 1 

oder 2 IVG umschriebenen Zwecks während längerer Zeit notwendig ist 

und ob die Erfordernisse der Einfachheit und Zweckmässigkeit des 

Hilfsmittels gegeben sind. Nach Ziffer 10 HVI-Anhang haben Versicherte, 

die voraussichtlich dauernd eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit 

ausüben und zur Überwindung des Arbeitsweges auf ein persönliches 

Motorfahrzeug angewiesen sind, Anspruch auf Motor- und 

Invalidenfahrzeuge. Ziffer 10.05 HVI-Anhang, der invaliditätsbedingte 

Abänderungen von Motorfahrzeugen erwähnt, enthält keinen Stern (*). Wie 

die Beschwerdegegnerin somit in der angefochtenen Verfügung zu Recht 

ausführt, was der Beschwerdeführer zu übersehen scheint, ist eine 

erwerbliche Ausrichtung daher für einen diesbezüglichen Anspruch nicht 

vorausgesetzt, sondern es genügt, dass eine Abänderung für die 

Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder die 

Selbstsorge (sog. Sozialrehabilitation) notwendig ist (Art. 21 Abs. 2 IVG, 

Art. 2 Abs. 1 und 2 HVI; SVR 2017 IV Nr. 15 S. 36, 8C_256/2016 E. 2.2.2; 

Urteile des Bundesgerichts 9C_220/2018 vom 18. April 2019 E.2.2; 

9C_308/2014 vom 19. Mai 2015 E.4.2 und 9C_314/2014 vom 7. November 

2014 E.3.2).

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2.3. Im Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die 

Invalidenversicherung (KHMI; gültig ab 1. Januar 2013; Stand: 1. Januar 

2020) ist vorgesehen, dass bei Abänderungskosten an Motorfahrzeugen 

von mehr als Fr. 25'000.-- in der Regel nicht mehr von einer einfachen und 

zweckmässigen Versorgung ausgegangen werden kann (Rz. 2098). Indes 

kann die Invalidenversicherung einen Kostenbeitrag für ein 

Automatikgetriebe bei Neuwagen von max. Fr. 1'300.-- leisten, wenn dies 

vom zuständigen Strassenverkehrsamt vorgeschrieben ist (Rz. 2099). 

2.4. Zwar bringt der Beschwerdeführer zu Recht vor, dass sich das 

Kreisschreiben als Verwaltungsweisung an die Vollzugsorgane richtet und 

für die Gerichte nicht verbindlich ist. Rechtsprechungsgemäss 

berücksichtigen diese es aber bei ihrer Entscheidung, sofern es eine dem 

Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 

gesetzlichen Bestimmungen zulässt. Das Gericht weicht also nicht ohne 

triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine 

überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. 

Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen 

eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung 

getragen (BGE 144 V 195 E.4.2; 141 V 365 E.2.4; 138 V 50 E. 4.1; 133 V 

346 E. 5.4.2 mit Hinweisen). Dabei ist hier zu beachten, dass das 

ehemalige Eidgenössische Versicherungsgericht die Gesetz- und 

Verfassungsmässigkeit des in Rz. 10.05.4 KHMI festgelegten Betrags 

explizit bejaht hat (BGE 131 V 167 E.4.4; Urteil des Bundesgerichts 

9C_308/2014 vom 19. Mai 2015 E.4.4). 

2.5. Die konkrete Anwendung des Gesetzes setzt somit voraus, dass man sich 

– zumindest dem Grundsatz nach – an die in der Wegleitung festgelegten 

Kostenlimiten hält. Dennoch kann es (ausnahmsweise) vorkommen, dass 

der Preis für ein Hilfsmittel zwar die gesetzte Limite übersteigt, die 

Voraussetzungen der Einfachheit und Zweckmässigkeit der Massnahme 

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aber trotzdem erfüllt sind, etwa dort, wo das Hilfsmittel für eine spezielle 

Behinderung entwickelt worden ist (BGE 131 V 167 E.3). Dies war im BGE 

123 V 18 zugrundeliegenden Sachverhalt der Fall, wo ein an einer 

erheblichen und langsam progredienten Muskelschwäche leidender 

Versicherter einen Rollstuhl mit einem besonderen Aufhängesystem (Fr. 

16'835.- bei einer Kostenlimite von Fr. 13'000.-) benötigte, um die 

Auswirkung von Schlägen und Stössen zu mildern, die sich wegen des 

steifen Rumpfs des Versicherten direkt auf seinen Nacken übertragen 

hätten. Auch das Verwaltungsgericht erachtete eine geringfügige, die 

Preislimite von Fr. 25'000.-- nur um Fr. 4'376.55 überschreitende 

Kostenübernahme durch die Invalidenversicherung für Anpassungen und 

Abänderungen an einem Neuwagen eines Versicherten mit einer 

inkompletten Tetraplegie noch als einfach und zweckmässig, zumal 

dadurch eine optimale Hilfsmittelversorgung gewährleistet und den 

konkreten Umständen (Wohnort in einem auf rund 1'200 m ü.M. gelegenen 

Dorf, schwere Behinderung, nicht einfache Lebensumstände) Rechnung 

getragen werden konnte (siehe Urteile des Verwaltungsgericht S 17 45 vom 

31. Januar 2018 E.2d und S 19 49 vom 20. August 2019 E.2.2). 

2.6. Diese Rechtsprechung fusst auf dem Grundgedanken, dass die 

Festsetzung eines fixen Preises als Höchstgrenze für ein Hilfsmittel im 

Ergebnis nicht dazu führen darf, dass einem Versicherten ein 

kostspieligeres Hilfsmittel vorenthalten wird, wenn dessen Ausführung der 

individuellen Behinderung angepasst wäre (BGE 123 V 18 E.4). Darauf 

beruft sich denn auch der Beschwerdeführer im vorliegenden Fall.

2.7. Gemäss der Praxis des Bundesgerichts gilt aber auch in solchen 

Ausnahmefällen, die einer besonderen Begründung bedürfen (vgl. BGE 

131 V 167 E. 2.1 in fine; Urteil des Bundesgerichts 9C_220/2018 vom 18. 

April 2019 E.2.2), dass bei einem offensichtlichen Missverhältnis zwischen 

den Kosten und dem Nutzen eines Hilfsmittels die Invalidenversicherung 

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nicht verpflichtet ist, die Kosten zu übernehmen (BGE 131 V 167 E.3 in fine; 

107 V 87 E.2). In diesem Sinne hat das Eidgenössische 

Versicherungsgericht in BGE 131 V 167 den Anspruch eines an einer 

kompletten Tetraplegie leidenden Versicherten auf Übernahme eines 

Fahrzeugumbaus verneint, der sich auf mehr als das Vierfache der Limite 

von Fr. 25'000.-- belief. Zum genau gleichen Ergebnis gelangte das 

Bundesgericht im Urteil 9C_308/2014 vom 19. Mai 2014, welchem 

Abänderungskosten für ein Fahrzeug einer an fortgeschrittener multipler 

Sklerose erkrankten Versicherten in der Höhe von fast dem Doppelten der 

Preislimite zugrunde lag, wofür indes keine spezielle Begründung 

angeführt worden war.

3.1. Im vorliegenden Fall belaufen sich die Kosten für die Abänderungen des 

Motorfahrzeugs der Marke VW, Modell T6 TDi, auf über das Sechsfache 

der Kostenlimite. Zwar ist zugunsten des Beschwerdeführers zu würdigen, 

dass die SAHB in ihrer fachtechnischen Beurteilung vom 10. Oktober 2019 

anführte, der von der Firma Y._____ offerierte Fahrzeugumbau sei 

erforderlich, um dem Beschwerdeführer ein eigenständiges Führen eines 

Fahrzeugs zu erlauben, und die vorgesehenen Anpassungen (bis auf die 

Standheizung) seien auch krankheitsbedingt ausgewiesen. Indes überliess 

die SAHB die Beurteilung, ob der geplante Fahrzeugumbau unter den im 

Einzelfall gegebenen Umständen noch als einfach und zweckmässig 

bezeichnet werden könne, ausdrücklich der Beschwerdegegnerin und 

empfahl die Kostengutsprache für die Fahrzeuganpassung in der Höhe von 

Fr. 153'770.80 nur für den Fall, dass die Beschwerdegegnerin diese 

Kriterien als erfüllt erachten würde. Die SAHB wies zwar des Weiteren 

darauf hin, dass die Firma Y._____ der einzige Anbieter in der Schweiz sei, 

der eine Anpassung der Lenkung auf Joysteersteuerung durchführen 

könne und es sich beim geplanten Fahrzeugumbau teilweise um sehr 

spezielle und komplexe Anpassungen handle, zu denen in ihrer 

Gesamtheit keine Vergleichswerte vorlägen. Abgesehen davon, dass 

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angesichts der vorgesehenen fundamentalen Modifizierungen des VW-

Busses in struktureller, technischer und mechanischer Hinsicht (vgl. dazu 

die Angaben in der Offerte der Y._____ AG vom 4. Juni 2019; Akten der 

IV-Stelle [IV-act.] 226/1-5 [z.B. Anbringen Fz-Rampe für Nutzlast > 200 kg; 

Tiefersetzung des Fz zur Erhaltung des Gesichtsfelds; spezielle 

Fahrerkonsole; Verarrestierung Fahrer- und Beifahrersitz wegen 

Zentrifugalkräfte beim Fahren) sich ohnehin die Frage stellte, ob diese noch 

von dem in der HVI genannten Begriff der Abänderung von 

Motorfahrzeugen erfasst würde (vgl. BGE 131 V 167 E.4.1.3), müsste 

immer noch ein vernünftiges Kosten-Nutzen-Verhältnis ausgewiesen sein, 

selbst wenn hier von einem für eine spezielle Behinderung entwickelten 

Modell ausgegangen würde. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass auch 

wenn der Wunsch des Beschwerdeführers nach maximaler 

Unabhängigkeit verständlich ist, die Invalidenversicherung nicht für die 

bestmögliche Lösung aufzukommen hat, sondern nur für die Kosten von 

Hilfsmitteln in einfacher und zweckmässiger Ausführung (Urteil des 

Bundesgerichts 9C_314/2014 vom 7. November 2014 E.6.2.2 mit 

Hinweisen). Zwar ist nicht von der Hand zu weisen, dass der stark 

eingeschränkte Beschwerdeführer durch den Fahrzeugumbau an 

Autonomie gewönne und Termine, wie Arztbesuche oder Therapien, sowie 

seine ehrenamtliche Tätigkeit als Handballtrainer genauso selbstständig 

wahrnehmen könnte wie der Arbeitsweg zwischen O.2._____ und 

O.4._____, ohne dabei der Witterung ausgesetzt zu sein oder sich Fahren 

lassen bzw. umsteigen zu müssen. Angesichts der damit einhergehenden, 

auch vor dem Hintergrund der vorerwähnten Rechtsprechung, 

ausserordentlich hohen Abänderungskosten ist der Beschwerdegegnerin 

indes darin beizupflichten, dass Alternativen der Fortbewegung zu 

bedenken sind. So ist mit ihr davon auszugehen, dass es dem in der Stadt 

O.2._____ mit einer gut ausgebauten Infrastruktur wohnhaften 

Beschwerdeführer grundsätzlich möglich und zumutbar ist, den Arbeitsweg 

mit dem öffentlichen Verkehr zurückzulegen. Denn abgesehen davon, dass 

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er seinen Angaben in der Beschwerde zufolge auch aktuell zu diesem 

Zweck den Zug benutzt, geht aus den Akten hervor, dass er bereits 

während des Studiums – und danach wohl auch während des Praktikums 

– zwischen O.2._____ und O.3._____ hin und her pendelte (vgl. dazu IV-

act. 65/2, 68/3, 89/3, 89/5, 91/5 und 91/7). Ebenso wenig ist den 

entsprechenden Unterlagen zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer 

die Benützung des öffentlichen Verkehrs insbesondere aus medizinischen 

Gründen unzumutbar gewesen wäre (vgl. hierzu speziell 

Berufsfindungsbericht vom 20. Mai 2015 [IV-act. 68/1-3], welcher auch vom 

Leitenden Arzt für Paraplegie der Universitätsklinik X._____ 

mitunterzeichnet wurde und in welchem ausgeführt wird, dass der 

Versicherte geplant habe, den Weg zur Fachhochschule mit dem Zug 

zurückzulegen). Ferner lässt auch die vom Beschwerdeführer geltend 

gemachte Zeitersparnis das Benützen des öffentlichen Verkehrs nicht als 

unangemessen erscheinen, wobei sich eine solche – wie die 

Beschwerdegegnerin zu Recht vorbringt – angesichts des grossen 

Verkehrsaufkommens rund um O.4._____ zumindest zum Teil relativieren 

lassen dürfte. Überdies erscheint es auch nicht als unverhältnismässig, bei 

Niederschlag als Alternative für den Weg von zu Hause bis zum Bahnhof 

auf die Möglichkeit zu verweisen, einen Behindertentransport zu 

organisieren, den Stadtbus zu benutzen (vgl. hierzu nachfolgende E.3.2) 

und – soweit vorhanden – auf die Hilfe Dritter, insbesondere der Eltern, 

zurückzugreifen bzw. sich mittels geeignetem Regenschutz gegen die 

Nässe zu schützen, wodurch der Gefahr von Hautläsionen vorgebeugt 

werden kann. Auch vermöchten die bei der Invalidenversicherung 

anfallenden Kosten für den Fahrdienst bei Weitem nicht gegen die Kosten 

für den anbegehrten Umbau des Motorfahrzeugs aufzukommen, 

insbesondere wenn man bedenkt, dass dessen Lebensdauer ebenfalls 

beschränkt ist.

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3.2. In diesem Zusammenhang ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass am 

Wohnort des Beschwerdeführers ein gutes Infrastrukturnetz bezüglich ÖV 

besteht und alle Busse der Stadt O.2._____ vollständig rollstuhlgängig – 

mit Rampe ausgerüstet – sind. Von Zuhause bis zur nächsten 

Bushaltestelle ist eine Distanz von 60 m zurückzulegen, von wo aus die 

Buslinie 1 direkt an den Bahnhof O.2._____ führt. Anschliessend müsste 

sich der Beschwerdeführer zum Zug begeben, welcher regelmässig auf 

Gleis 1 namentlich in Richtung O.4._____ Hauptbahnhof abfährt und somit 

ebenerdig und ohne Unterführung erreicht werden könnte. Am 

Hauptbahnhof O.4._____ angelangt, müsste der Beschwerdeführer zu den 

Tramhaltestellen am Bahnhofquai fahren, wo er mit den Niederflurtrams 

der O.4._____er Verkehrsbetriebe zu der Haltestelle D._____ gelangte. 

Von dort aus müsste er rund 140 m bis zum Arbeitsort zurücklegen. Die 

gesamte Reisezeit ab Wohnort beträgt rund 1 Stunde und 15 Minuten (vgl. 

Akten des Beschwerdeführers [Bf-act. 5]; sowie Online-Fahrplan der SBB, 

abrufbar unter www.sbb.ch, zuletzt besucht am 9. Juni 2020). Diese 

Distanzverhältnisse sind dem Beschwerdeführer genauso zumutbar wie 

der damit verbundene Zeitaufwand. Im Übrigen würde hinsichtlich der 

Kosten ein Behindertentransport durch den Verein für Behinderten-Busse 

O.2._____ Fr. 7.-- pro Fahrt kosten (vgl. Homepage des Vereins, abrufbar 

unter www.behindertenbusse.ch/einsatzzentrale/ fahrpreise, zuletzt 

besucht am 9. Juni 2020). Auch ein Generalabonnement der SBB für 

Erwachsene wäre kostenmässig (aktuell 1. Klasse Fr. 6'300.-- und 2. 

Klasse Fr. 3'860.--) deutlich günstiger als der veranschlagte 

Fahrzeugumbau.

3.3. Wenngleich die genannten Möglichkeiten einem Fahrzeugumbau 

hinsichtlich Mobilität und Unabhängigkeit nicht vollends gleichwertig sind, 

verleiht der Grundsatz der Verhältnismässigkeit – wie bereits erwähnt – nur 

einen Anspruch auf die unter den konkreten Gegebenheiten 

angemessenen Massnahmen (BGE 135 I 161 E.5.1; 134 I 105 E.3). 

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Obschon der Beschwerdeführer an einer schweren Behinderung leidet und 

seinen sozialen wie beruflichen Eingliederungsbemühungen Achtung 

gebietet, vermag bei der gebotenen Gesamtwürdigung der Umstände des 

vorliegenden Einzelfalls der Nutzen eines umgebauten Autos eine die 

behördliche Preislimite von Fr. 25'000.-- um mehr als das Sechsfache 

übersteigende Abgeltung nicht zu rechtfertigen. Eine abweichende 

Auffassung könnte angesichts der vorerwähnten Kasuistik auch unter dem 

Blickwinkel der Gleichbehandlung der Versicherten nicht geschützt werden 

(vgl. BGE 131 V 167 E.4.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_314/2014 vom 

7. November 2014 E. 6.2.2). Bei einem solchen Missverhältnis hat die 

Beschwerdegegnerin somit die Kosten für die Abänderung des 

Motorfahrzeugs in der Höhe von über Fr. 150'000.-- zu Recht verneint. Da 

der fachtechnische Bericht der SAHB zudem nahelegt, dass die 

Fahrzeuganpassungen nur in ihrer Gesamtheit dem Beschwerdeführer 

ermöglichten, eigenständig ein Fahrzeug zu führen, könnten auch im Sinne 

von Erforderlichkeitsüberlegungen nicht nur einzelne davon gewährt 

werden. Immerhin ist die Beschwerdegegnerin aber darauf zu behaften, 

dass sie dem Beschwerdeführer Fr. 25'000.-- im Rahmen der 

Austauschbefugnis zusprechen würde, sofern er die geplanten 

Abänderungen tatsächlich vornehmen liesse. Zu prüfen wären dabei 

gleichermassen, ob – wie im SAHB-Bericht empfohlen – bei einer 

Anschaffung eines Neuwagens durch den Beschwerdeführer zusätzlich die 

Kosten von Fr. 1'300.-- für das Automatikgetriebe von der 

Beschwerdegegnerin gewährt werden könnten.

3.4. Die angefochtene Verfügung vom 31. Januar 2020 ist demnach rechtens, 

was zur Abweisung der Beschwerde vom 6. März 2020 führt. 

4.1. Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren – in Abweichung 

von Art. 61 lit. a ATSG – bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verwei-

gerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Ver-

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sicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfah-

rensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt. Aufgrund des Ausgangs des vorliegenden Verfah-

rens werden die auf Fr. 700.-- festgesetzten Gerichtskosten dem unterlie-

genden Beschwerdeführer auferlegt (vgl. Art. 73 Abs. 1 VRG).

4.2. Der Beschwerdegegnerin steht keine Parteientschädigung zu (Art. 61 lit. g 

ATSG e contrario). 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten von Fr. 700.-- gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 

Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des Kan-

tons Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]

[Mit Urteil 8C_479/2020 vom 22. Februar 2021 hat das Bundesgericht die gegen 

diesen Entscheid erhobene Beschwerde abgewiesen.]