# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7c911c8c-b2a9-5654-a0da-e1f821f4dbf2
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-26
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 26.01.2023 725 22 150 / 19 (725 2022 150 / 19)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-22-150---19_2023-01-26.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 26. Januar 2023 (725 22 150 / 19)  

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung  

 

 

Medizinischer Endzustand, Würdigung des medizinischen Sachverhalts, Bemessung der 

Invalidität 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichterin Ana Dettwiler, Kan-

tonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin Katja Wag-
ner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Bruno Muggli, Advokat, 
MUGGLI ERHART Rechtsanwälte AG, Hauptstrasse 53, Postfach 
564, 4127 Birsfelden 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A.a Der 1964 geborene A.____ erlitt am 12. November 2015 einen Unfall, als er beim Bas-
ketballspielen auf die rechte Schulter fiel. Nachdem die Schweizerische Unfallversicherungsan-
stalt (Suva) mit Schreiben vom 27. November 2015 ihre Leistungspflicht zunächst anerkannt 
hatte, widerrief sie nach Durchführung weiterer Abklärungen mit Verfügung vom 11. Januar 2016 
ihre Leistungszusage und verneinte ihre Leistungspflicht für den Unfall vom 12. November 2015. 

 

 
 
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Gleichzeitig forderte sie bereits ausgerichtete Leistungen im Umfang von Fr. 1‘356.40 zurück. Zur 
Begründung führte sie im Wesentlichen an, aufgrund der vorliegenden Akten sei nicht erstellt, 
dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls bei der von ihm genannten Arbeitgeberin, 
der B.____ GmbH, zu den auf der Schadenmeldung angegebenen Konditionen tätig gewesen 
sei. Die für die gesetzlichen Leistungen erforderlichen Anspruchsvoraussetzungen seien somit 
bereits aus diesem Grund nicht erfüllt.  
 
A.b Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch die Fortuna Rechtsschutz-Versi-
cherungs-Gesellschaft AG (Fortuna), am 4. Februar 2016 formell Einsprache, wobei er weitere 
Unterlagen betreffend die B.____ GmbH ins Recht legte. Die Suva liess diese Unterlagen durch 
eine externe Buchprüfungsstelle beurteilen und gab der Fortuna die Möglichkeit, zu den Ergeb-
nissen der Buchprüfung Stellung zu nehmen. Ferner gewährte sie ihr eine Frist bis 10. Oktober 
2016 zur Ergänzung der Einsprache vom 4. Februar 2016. In der Folge legte die Fortuna das 
Mandat nieder, worauf die Suva mangels innert der gewährten Frist eingegangener Begründung 
am 17. Oktober 2016 einen Nichteintretensentscheid erliess. Die gegen diesen Entscheid ge-
führte Beschwerde hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungs-
recht (Kantonsgericht), mit Urteil vom 18. November 2016 in dem Sinne gut, als es die Angele-
genheit zur materiellen Beurteilung der Einsprache an die Suva zurückwies. Nach fristgemässem 
Eingang einer Einsprachebegründung wies die Suva die Einsprache mit Entscheid vom 14. März 
2018 ab. Die Abweisung begründete sie im Wesentlichen damit, dass ein Arbeitsverhältnis zwi-
schen der B.____ GmbH und A.____ nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen 
sei.  
 
A.c Gegen diesen Entscheid erhob A. ____ Beschwerde beim Kantonsgericht, welches die 
Beschwerde mit Urteil vom 27. September 2018 (Verfahren-Nr. 725 18 135 /266) insoweit gut-
hiess, als es die Angelegenheit in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids zur Prü-
fung der weiteren Leistungsvoraussetzungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Suva 
zurückwies. Es erachtete es in Würdigung der massgebenden Unterlagen als erstellt, dass der 
Beschwerdeführer nach dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, 
ab Mai 2015 bis zum Unfallzeitpunkt in einem unselbstständigen Arbeitsverhältnis zur B.____ 
GmbH gestanden hatte. Das Kantonsgericht gelangte daher zum Schluss, dass der Beschwer-
deführer somit im Zeitpunkt des Unfalls vom 12. November 2015 bei der Beschwerdegegnerin 
unfallversichert gewesen war, womit Letztere die Versicherteneigenschaft zu Unrecht verneint 
habe. Ferner seien keine Hinweise ersichtlich, wonach der Beschwerdeführer unabhängig davon, 
bereits ausgerichtete Leistungen zurückzuerstatten hätte. 
 
A.d In Nachachtung des Kantonsgerichtsurteils nahm die Suva weitere Abklärungen vor, 
setzte den Taggeldanspruch rückwirkend ab 23. November 2015 fest und kam für die Heilungs-
kosten auf. Mit Schreiben vom 11. November 2021 teilte sie dem Versicherten mit, dass der Fall 
grundsätzlich abgeschlossen und die vorübergehenden Versicherungsleistungen per 31. Dezem-
ber 2021 eingestellt würden. Gleichzeitig wies sie ihn darauf hin, dass man zur Prüfung der Frage 
übergehe, ob weitere Versicherungsleistungen (Invalidenrente, Integritätsentschädigung) auszu-
richten seien. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2021 verneinte die Suva einen Anspruch auf eine 
UVG-Invalidenrente unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 8%. Hingegen sprach sie dem 

 

 
 
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Versicherten eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 15% zu. 
Daran hielt sie auch auf Einsprache des Versicherten hin mit Einspracheentscheid vom 26. April 
2022 fest.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte, vertreten durch Bruno 
Muggli, Advokat, mit Eingabe vom 24. Mai 2022 Beschwerde beim Kantonsgericht. Darin bean-
tragte er, der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin sei aufzuheben und die Heilungs-
kosten und Taggeldleistungen (in der Höhe von Fr. 169.55 pro Tag) seien ab 1. Januar 2022 
wieder aufzunehmen. Eventualiter sei ihm ein Rentenanspruch anhand eines Invalideneinkom-
mens von Fr. 79'775.-- und einer Erwerbsunfähigkeit von 65% zuzuerkennen; unter o/e-Kosten-
folge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, es sei der Beschwerde die aufschiebende 
Wirkung zuzuerkennen. Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, dass die Leistungsein-
stellung zu früh erfolgt und der medizinisch Endzustand noch nicht erreicht sei. Ferner seien die 
medizinischen Schlussfolgerungen, wonach bei ihm in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine 
volle Arbeitsfähigkeit bestehen soll, nicht nachvollziehbar. Vielmehr sei von einer Arbeitsfähigkeit 
von 50% auszugehen. In erwerblicher Hinsicht wird bemängelt, dass das Valideneinkommen 
nicht korrekt festgesetzt worden sei. Schliesslich sei ihm ein leidensbedingter Abzug in der Höhe 
von 15% zu gewähren.  
 
C. Mit prozessleitender Verfügung vom 28. Juni 2022 wurde der Verfahrensantrag, wonach 
der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei, abgewiesen. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 7. Juli 2022 schloss die Suva auf Abweisung der Be-
schwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristge-
recht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 
20. März 1981 hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das 
Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun-
fällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person 
Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Ist die versi-
cherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 
Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähigkeit 80 Prozent 
des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt 
(Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach 
dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn 
einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versi-
cherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 

 

 
 
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10 Prozent invalid ist, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet 
hat.  
3. Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt – unter anderem – vo-
raus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Ar-
beitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und adäquater Kausalzusam-
menhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen-
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetre-
ten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammen-
hangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen 
die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis 
mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesund-
heitliche Störung entfiele (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schä-
digenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Tatfrage, zu deren Beantwortung die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung 
oder im Streitfall das Gericht – auf ärztliche Erkenntnisse angewiesen ist. Für den Nachweis des 
natürlichen Kausalzusammenhangs genügt der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 
für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, 
wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an 
sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses 
Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 mit 
Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion 
einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 456 E. 5c, 123 V 98 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vor-
liegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der 
eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebli-
che Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis 
entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b). 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das 
Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand 
zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wich-
tige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen).  
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) − wie alle ande-
ren Beweismittel − frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

 

 
 
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pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des 
Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für 
den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeich-
nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 
(BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der Be-
richte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach ein An-
stellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde 
Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Diesen Berichten 
kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG einge-
holten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie sind aber 
soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolge-
rungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7). 
 
5.1 Zur Beurteilung des medizinischen Sachverhalts sind im Wesentlichen die folgenden 
Unterlagen von Relevanz: 
 
5.2 Die erstbehandelnden Ärzte diagnostizierten beim Versicherten eine Teilruptur der an-
satznahen Supraspinatussehne (vgl. Bericht des Spitals C.____ vom 7. Dezember 2015, Suva-
act. 18). Als Behandlungsmassnahme wurde zunächst insbesondere Physiotherapie empfohlen 
(vgl. Bericht von Dr. med. D.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 16. Dezember 2015, 
Suva-act. 14). In der Folge wurden bei grundsätzlich guter Beweglichkeit der rechten Schulter 
wiederholt Restschmerzen festgestellt. Entsprechende Infiltrationen brachten diesbezüglich 
keine Besserung (vgl. Berichte der Klinik E.____ vom 15. Juni 2016 und 2. August 2016, Suva-
act. 55).  
 
5.3 Im Bericht der Klinik E.____ vom 17. August 2016 wurde neu eine hochgradige Läsion 
der Bizepssehne mit einem SLAP-Anteil diagnostiziert. Hierzu wurde bekräftigt, dass es sich nach 
wie vor um ein Unfallereignis handle und sich nun die strukturelle Läsion mit einer SLAP-Läsion 

 

 
 
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mit Einriss der Bizepssehne bestätige. Diese sei im ersten MRI in dieser Art nicht sichtbar gewe-
sen.  
5.4 Am 14. Oktober 2019 wurde ein weiteres MRI veranlasst. Im hierzu ergangenen Bericht 
vom 29. Oktober 2019 diagnostizierte Dr. med. F.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Trau-
matologie des Bewegungsapparates (Klinik G.____), eine persistierende SLAP-Läsion mit einer 
grossen paralabralen Ganglionzyste, einen signalalterierten Bizepsanker, eine Bursitis subacro-
mialis, eine aktivierte hypertrophe ACG-Arthrose sowie eine Supraspinatustendinose. Eine wei-
tere konservative Therapie nach nunmehr vier Jahren sei wenig sinnvoll, weshalb eine subpec-
torale Bizepstenodese zu empfehlen sei. Davon sei zwar keine vollständige Wiederherstellung, 
jedoch eine deutliche Besserung zu erwarten.  
 
5.5 Nachdem daraufhin am 4. Februar 2020 eine Schulterarthroskopie (vgl. Operationsbe-
richt der Klinik G.____ vom 5. Februar 2020, Suva-act. 211) erfolgt war, erhob Dr. F.____ mit 
Sprechstundenbericht vom 11. Mai 2020 eine postoperative Frozen Shoulder. Eine empfohlene 
glenohumerale Cortison-Infiltration sei vom Versicherten abgelehnt worden. Es sei demnach das 
Weiterführen der Physiotherapie zu empfehlen. Ferner wurde eine vollschichtige Arbeitsunfähig-
keit in Bezug auf die angestammte Tätigkeit bis zum 14. Juni 2020 diagnostiziert.  
 
5.6 In der Zeit vom 5. bis 26. Juni 2020 erfolgte eine stationäre Rehabilitation in der Rehakli-
nik H.____. Im hierzu ergangenen Austrittsbericht vom 30. Juni 2020 wurde festgehalten, dass 
im Rahmen der ambulanten Rehabilitation eine leichte Verbesserung der Schmerzproblematik 
habe erreicht werden können. Es sei weiter ambulante Physiotherapie inklusive Medizinische 
Trainingstherapie (MTT) sowie die Fortsetzung des instruierten Heimprogramms zu empfehlen. 
Durch die Fortsetzung der ambulanten Therapien sei noch von einer deutlichen Verbesserung 
der Schulterfunktion auszugehen. Ob zukünftig die Ausübung sehr schwerer Tätigkeiten, wie die 
zuletzt durchgeführte Tätigkeit als Hilfsmonteur, wieder möglich sein werde, müsse der Verlauf 
zeigen. Dies müsse aber zumindest in Frage gestellt werden. 
 
5.7 Mit Sprechstundenbericht vom 27. August 2020 stellte Dr. F.____ einen erfreulichen 
Verlauf fest. Eine komplette Wiederherstellung sei kaum zu erwarten. Es sei wohl im Einklang mit 
dem Bericht der Rehaklinik H.____ von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit im ursprünglichen 
Beruf als Hilfsmonteur auszugehen. 
 
5.8 Am 2. November 2020 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung. Dr. med. I.____, Fach-
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (D), hielt hierzu 
fest, dass sich insgesamt eine postoperative Schultersteife entwickelt habe. Der Versicherte 
zeige zum heutigen Untersuchungszeitpunkt eine deutliche Einschränkung der aktiven und pas-
siven Beweglichkeit. Es sei eine Narkose-Mobilisation der rechten Schulter und eine arthroskopi-
sche Arthrolyse in Erwägung zu ziehen. Er werde sich mit Dr. F.____ in Verbindung setzen.  
 
5.9 In einer E-Mail vom 17. Dezember 2020 zuhanden der Beschwerdegegnerin führte Dr. 
I.____ aus, Dr. F.____ habe den Versicherten in seiner Sprechstunde gesehen und berichtet, 
dass sich die Beweglichkeit der Schulter verbessert habe. Er habe sich mit Dr. F.____ geeinigt, 

 

 
 
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dass im Februar 2021 die nächste Kontrolle erfolge. Wenn die Beweglichkeit sich weiter verbes-
sere, könne von der Arthrolyse Abstand genommen werden, andernfalls sei diese in Erwägung 
zu ziehen.  
 
5.10 Mit Sprechstundenbericht vom 3. März 2021 führte Dr. F.____ aus, dass er keine Indi-
kation für eine erneute Operation sehe. Für ihn liege weiterhin nur eine inferiore Kapselenge im 
Sinne einer Frozen Shoulder vor. Er begrüsse diesbezüglich aber eine Zweitmeinung von 
Dr. med. J.____, FMH Chirurgie, orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap-
parates, betreffend die Frage, ob dieser eine Verbesserung durch eine operative Intervention 
sehe.  
 
5.11 Mit Stellungnahme vom 9. August 2021 zuhanden von Dr. F.____ diagnostizierte 
Dr. J.____ eine regrediente postoperative Kapsulitis an der rechten Schulter. Die klinische Unter-
suchung habe leichte Restbeschwerden im Sinne einer abklingenden, regredienten postoperati-
ven Kapsulitis gezeigt. Die Beweglichkeit sei mittlerweile fast vollständig vorhanden. Der Patient 
könne den Arm gut in seinen Alltag integrieren. Die Belastungsfähigkeit sei aber nicht vollständig 
gegeben. Bis zur Normalisierung einer postoperativen Kapsulitis könne es 1-2 Jahre dauern, 
weshalb der weitere Spontanverlauf abgewartet werden soll. Eine Arthrolyse oder Mobilisation 
der Schulter würden zum jetzigen Zeitpunkt keine Verbesserung bringen, sondern könnten die 
Kapsulitis reaktivieren.  
 
5.12 Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 27. September 2021 stellte Dr. I.____ 
fest, dass klinisch keine veränderten Befunde im Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersu-
chung im Bereich des rechten Schultergelenks auszumachen seien. Die Beweglichkeit habe sich 
weder aktiv noch passiv wesentlich verändert. In seinem Bericht vom 9. August 2021 empfehle 
Dr. J.____ keine weitere Operation, sondern einen abwartenden Verlauf und konservative Mas-
snahmen. Er rate von der ursprünglich angedachten operativen Arthrolyse ab. Unter Berücksich-
tigung der vorliegenden medizinischen Dokumentation sei der medizinische Endzustand nun er-
reicht. Eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit als Monteur bzw. Fliesenleger sei nicht mehr 
zumutbar. Das Belastbarkeitsprofil für das rechte Schultergelenk sehe eine leichte bis mittel-
schwere vollschichtige Tätigkeit vor. Mit dem rechten Arm seien nur noch Tätigkeiten bis zur Ho-
rizontalen zumutbar. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten oberhalb der Horizontalen oder Überkopf-
tätigkeiten, das Besteigen von Leitern und Gerüsten, absturzgefährdete Positionen, Vibrations-
belastungen für die rechte obere Extremität sowie körperferne Tätigkeiten mit dem rechten Arm.  
 
6. Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob die Suva die vorübergehenden Leistungen (Tag-
geld und Heilungskosten) zu Recht per Ende Dezember 2021 eingestellt hat. Der Beschwerde-
führer bringt vor, dass der Fallabschluss zu früh erfolgt sei. 
 
6.1.1 Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung 
der ärztlichen Behandlung keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands der versi-
cherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invali-
denversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und 
die Taggeldleistungen dahin. Die verunfallte Person hat solange Anspruch auf Heilbehandlung, 

 

 
 
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als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Verbesserung des Ge-
sundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung 
der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden-
rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 137 V 199 E. 2.1; 134 V 109 E. 4.1; 
Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2014, 8C_888/2013, E. 4.1). Ob eine namhafte Besserung 
des Gesundheitszustands im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG noch möglich ist, bestimmt sich ins-
besondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits-
fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" 
in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehand-
lung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss (BGE 134 V 
109 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2014, 8C_888/2013, E. 4.1). Weder eine weit 
entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch 
ein von weiteren Massnahmen zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen 
Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der 
versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt wer-
den (Urteile des Bundesgerichts vom 14. April 2021, 8C_64/2021, E. 3.2, vom 7. September 
2017, 8C_142/2017, E. 4, und vom 2. Mai 2014 8C_888/2013, E. 4.1 mit Hinweisen). 
 
6.1.2 Für die Beurteilung der Frage, ob von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch 
eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands zu erwarten war, stützte sich die Be-
schwerdegegnerin in erster Linie auf die Ergebnisse, zu denen der Kreisarzt Dr. I.____ in seiner 
Beurteilung vom 27. September 2021 gelangt war. Darin ging Dr. I.____ zwar im Vergleich zur 
letzten Untersuchung vom 2. November 2020 von unveränderten Befunden aus und hielt fest, 
dass sich die Beweglichkeit des rechten Schultergelenks weder aktiv noch passiv wesentlich ver-
ändert habe (vgl. E. 5.12 hiervor). Gleichwohl kam er unter Bezugnahme auf die Ausführungen 
der Dres. F.____ und J.____ zum Schluss, dass der Endzustand nun eingetreten sei. Auf den 
ersten Blick mag diese Schlussfolgerung zwar nicht ganz nachvollziehbar erscheinen, zumal die 
unveränderte Befundlage im November 2020 noch zur Feststellung des Nichterreichens des me-
dizinischen Endzustands führte und Anlass für weitere Abklärungen gab. Bei genauerer Betrach-
tung lässt sie sich aber den zwischenzeitlich ergangenen Feststellungen der Behandler zuschrei-
ben. Die Auffassung von Dr. I.____ steht letztlich im Einklang mit der medizinischen Aktenlage, 
aus der keine Hinweise ersichtlich sind, die einen anderen Schluss zu begründen vermöchten. 
So rieten die Dres. F.____ und J.____ übereinstimmend von weiteren operativen Massnahmen 
ab und empfahlen, den weiteren Spontanverlauf abzuwarten, nachdem es bis zur Normalisierung 
einer postoperativen Kapsulitis 1-2 Jahre dauern könne. Weder den Ausführungen der beiden 
Behandler noch der übrigen Aktenlage lassen sich Hinweise für weitere Therapiemöglichkeiten 
entnehmen, die sich nicht ausschliesslich auf konservative Massnahmen beschränken würden. 
Nach einem letzten operativen Eingriff (Schulterarthroskopie vom 4. Februar 2020) kam es zur 
Entwicklung der postoperativen Frozen Shoulder, und es wurde (erneut) die Verfolgung konser-
vativer Massnahmen in den Vordergrund gestellt. Die letzte Physiotherapieserie wurde alsdann 
am 19. April 2021 verordnet. Ins Gewicht fällt vorliegend insbesondere, dass sich das seitens der 
Behandler vorgeschlagene Abwarten, ohne weitere ärztliche Massnahmen zu ergreifen, allein in 
einer Verbesserung des Leidens an sich niederschlagen kann. Kommt es im weiteren Verlauf zu 
einer (vollständigen) Normalisierung der postoperativen Kapsulitis, so verschwinden auch die 

 

 
 
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durch Dr. J.____ bzw. Dr. I.____ erhobenen Restbeschwerden und die Beweglichkeit ist wieder-
hergestellt. Normalisiert sich die Kapsulitis nicht, bleibt es bei den von Dr. I.____ erhobenen und 
im Leistungsprofil einer angepassten Tätigkeit vollständig berücksichtigten Einschränkungen. 
Eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit wird sodann auch von Dr. I.____ klar ausgeschlos-
sen. Vor diesem Hintergrund ist gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung vom 27. September 
2021 davon auszugehen, dass bezüglich der (organischen) Unfallfolgen keine Verbesserung 
mehr mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu erwarten war, die ins Gewicht fallen würde. Al-
lenfalls auch nur geringe Zweifel, wie sie rechtsprechungsgemäss genügen würden, um die ver-
sicherungsinterne Beurteilung des Kreisarztes in Zweifel zu ziehen (vgl. E. 4.3 hiervor), liegen 
keine vor. Damit ist der medizinische Endzustand aber überwiegend wahrscheinlich eingetreten. 
Bei dieser Aktenlage zielt zugleich der wiederholte Hinweis des Beschwerdeführers ins Leere, 
wonach die Behandler hinsichtlich der postoperativen Kapsulitis einen abwartenden Verlauf so-
wie konservative Massnahmen empfohlen hätten. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerde-
führers bedingt der Fallabschluss sodann nicht, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger er-
forderlich ist; vorausgesetzt wird – wie dargelegt (vgl. E. 6.1.1 hiervor) – lediglich, dass von wei-
teren medizinischen Massnahmen keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands 
mehr erwartet werden kann. 
 
6.2 Als Zwischenergebnis ist demnach festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die vo-
rübergehenden Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld zu Recht per Ende Dezem-
ber 2021 eingestellt hat. Damit war sie auch berechtigt, die Rentenfrage zu prüfen.  
 
7.1 Bei der für den Rentenanspruch erforderlichen Bemessung der dem Beschwerdeführer 
noch verbleibenden Restarbeitsfähigkeit ist die Suva gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung 
vom 27. September 2021 (vgl. E. 5.12 hiervor) von einer zumutbaren vollzeitlichen Beschäftigung 
in einer angepassten Verweistätigkeit ausgegangen. Der Beschwerdeführer macht demgegen-
über geltend, dass er nur zu 50% arbeitsfähig sei. 
 
7.2 In pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Aktenlage fällt zunächst auf, dass hin-
sichtlich der unfallbedingten Restbeschwerden, die sich den massgebenden Berichten zufolge 
namentlich in einer Bewegungseinschränkung des rechten Schultergelenks und einer (belas-
tungsabhängigen) Schmerzsymptomatik äussern, keine wesentlich divergierenden Einschätzun-
gen durch die involvierten Fachpersonen auszumachen sind. Wie dargelegt (vgl. E. 5.11 hiervor), 
hielt Dr. J.____ zuletzt in seinem Bericht vom 9. August 2021 fest, dass leichte Restbeschwerden 
im Sinne einer abklingenden Kapsulitis bestünden. Wenngleich Dr. I.____ im Vergleich zur Vor-
untersuchung im November 2020 eine unveränderte Befundlage erhob, so trug er aber den fest-
gestellten Einschränkungen durch das formulierte Zumutbarkeitsprofil vollumfänglich Rechnung. 
Darüber hinaus äusserte sich ausschliesslich der Kreisarzt Dr. I.____ zu einer leidensadaptierten 
Tätigkeit. Die in den Akten ausgewiesene volle Arbeitsunfähigkeit bezog sich stets auf die ange-
stammte Tätigkeit als Handwerker, die Dr. I.____ als dem Versicherten in Übereinstimmung mit 
den behandelnden Ärzten nicht mehr zumutbar beurteilte. Den massgebenden medizinischen 
Unterlagen sind keine Hinweise zu entnehmen, denen zufolge dem Versicherten eine leichte bis 
mittelschwere Tätigkeit, welche die Einschränkungen vonseiten der rechten Schulter berücksich-
tigt, nicht vollschichtig zumutbar sein soll. Dies umso weniger, als der Beschwerdeführer denn 

 

 
 
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auch weder solche Aspekte benennt noch sein Vorbringen mit divergierenden ärztlichen Berich-
ten untermauert. Zumal die Beschwerdegegnerin das Vorhandensein unfallbedingter Restbe-
schwerden nicht bestreitet, wurden diese fortbestehenden funktionellen Einbussen mit Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit in der kreisärztlichen Beurteilung durch ein entsprechend einge-
schränktes Zumutbarkeitsprofil vollumfänglich berücksichtigt. 
 
7.3 Als weiteres Zwischenergebnis ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegeg-
nerin das von Dr. I.____ attestierte Zumutbarkeitsprofil der Prüfung des Anspruchs auf eine UVG-
Invalidenrente zugrunde gelegt hat. 
 
8.1 Zu prüfen bleiben damit die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beein-
trächtigungen. Gemäss Art. 16 ATSG hat die Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Versi-
cherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu erfolgen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Vali-
deneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander 
gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim-
men lässt (BGE 128 V 30 E. 1). Dabei ist in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auf die Gegebenhei-
ten im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222, 128 V 174). 
 
8.2 Die Suva hat im angefochtenen Einspracheentscheid vom 26. April 2022 den erforderli-
chen Einkommensvergleich vorgenommen. Dabei ermittelte sie sowohl das massgebende Vali-
den- wie auch das zumutbare Invalideneinkommen in Anwendung der Tabellenlöhne der Schwei-
zerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Grundlage hierfür bildete jeweils die Tabelle TA1 der 
LSE 2018. Anhand des Sektors 41-43 Baugewerbe, Kompetenzniveau 1, Spalte Männer, und 
damit eines monatlichen Einkommens von Fr. 5’622.-- errechnete sie unter Berücksichtigung der 
betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,3 Stunden sowie der Nominallohnentwicklung ein Validenein-
kommen in der Höhe von Fr. 70’987.--. Das entsprechende Invalideneinkommen bestimmte sie 
gestützt auf den Totalwert, Männer, Kompetenzniveau 1. Unter Berücksichtigung der betriebsüb-
lichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden sowie der Nominallohnentwicklung resultierte 
ein Invalideneinkommen von Fr. 68'993.--. Hierbei berücksichtigte sie zusätzlich einen leidensbe-
dingten Abzug in der Höhe von 5%. Anhand der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen 
resultierte ein Invaliditätsgrad von gerundet 8%. 
 
8.3.1 Der Beschwerdeführer beanstandet die Ermittlung des Valideneinkommens anhand der 
LSE. Er macht geltend, dass vielmehr der vor dem Unfall erzielte Verdienst in der Höhe von 
Fr. 77'348.-- zuzüglich Teuerung zu veranschlagen sei.  
 
8.3.2 Der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht beigepflichtet werden. Es trifft zwar 
zu, dass für das Valideneinkommen in der Regel auf das zuletzt erzielte Einkommen abgestellt 
wird (vgl. BGE 144 I 103 E. 5.3, 134 V 322 E. 4.1). Dies gilt allerdings nur für Fälle, bei welchen 

 

 
 
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angenommen werden kann, die versicherte Person wäre ohne Gesundheitsschaden nach wie 
vor an der zuletzt innegehabten Stelle tätig. Von dieser Sachlage kann vorliegend jedoch nicht 
ausgegangen werden. Wie sich dem Kündigungsschreiben vom 29. Juli 2016 entnehmen lässt, 
hatte die Arbeitgeberin dem Versicherten wegen Mangels an Arbeit per Ende August 2016 ge-
kündigt, mithin aus invaliditätsfremden Gründen, und nicht etwa nach Ablauf der Sperrfrist auf-
grund der nach dem Unfall eingetretenen Arbeitsunfähigkeit. Somit wäre er im Zeitpunkt der In-
validitätsbemessung auch ohne die gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr bei dieser an-
gestellt (vgl. zum Ganzen etwa Urteile des Bundesgerichts vom 25. August 2017, 8C_382/2017, 
E. 2.3.1, vom 9. Mai 2016, 8C_934/2015, E. 2.2, vom 24. April 2015, 8C_41/2015, E. 2.3 sowie 
vom 18. November 2014, 8C_462/2014, E. 4.2). Es kommt hinzu, dass am 19. September 2017 
der Konkurs über die B.____ GmbH eröffnet wurde (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts vom 
18. November 2014, 8C_462/2014, E. 4.2 mit Hinweis). Es kann demnach nicht nur mit dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass der Versicherte im Zeit-
punkt der Invaliditätsbemessung im Jahr 2022 nicht mehr an seiner bisherigen Stelle tätig wäre, 
sondern dies ist erstellt. Nachdem auch der Versicherte davon ausgeht, dass er ohne den Unfall 
nach wie vor in der Baubranche tätig wäre, ist für die Ermittlung des Valideneinkommens eben-
falls auf statistische Werte, konkret auf die Angaben im angefochtenen Einspracheentscheid (vgl. 
E. 8.2 hiervor) und damit auf ein Valideneinkommen von Fr. 70’987.-- abzustellen.  
 
8.4.1 Die Bemessungsgrundlagen des Invalideneinkommens werden vom Beschwerdeführer 
– zu Recht – nicht beanstandet. Er stellt sich hingegen auf den Standpunkt, es sei ihm ein lei-
densbedingter Abzug von 15% zu gewähren. Angesichts seines Alters, seines Status als Auslän-
der sowie seiner mangelnden Vorbildung sei der gewährte Abzug von 5% zu gering. 
 
8.4.2 Diesbezüglich gilt es zunächst anzumerken, dass die fehlende Berufsausbildung sowie 
der geltend gemachte ausländerrechtliche Status keinen Abzug vom Tabellenlohn zu rechtferti-
gen vermögen, da sich diese Elemente im vorliegend berücksichtigten Kompetenzniveau 1 nicht 
zusätzlich lohnmindernd auswirken (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 3. März 2022, 
8C_799/2021, E. 4.3.3 und vom 10. September 2019, 8C_314/2019, E. 6.2). Ebenso wenig ver-
mag das Alter des Beschwerdeführers einen leidensbedingten Abzug zu rechtfertigen, zumal ge-
rade Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nach-
gefragt werden (vgl. BGE 146 V 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen). Ferner wurde den gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers durch das formulierte Zumutbarkeitsprofil vollum-
fänglich Rechnung getragen. Zu beachten ist, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medi-
zinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Be-
messung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung des-
selben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis). Weiter ist auf die rest-
riktive Rechtsprechung des Bundesgerichts zu verweisen, wonach unter dem Titel leidensbeding-
ter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeichnen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 15. Juli 
2020, 8C_151/2020, E. 6.2 mit Hinweis). Solche (zusätzlichen) Einschränkungen können perso-
nen- oder arbeitsplatzbezogen sein. Mit einem zusätzlichen Abzug von 5% hat die Beschwerde-

 

 
 
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gegnerin den massgebenden Umständen hinreichend Rechnung getragen. Gründe die einen wei-
tergehenden Abzug zu rechtfertigen vermöchten, können vorliegend nicht ausgemacht werden 
und lassen sich den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entnehmen. 
 
8.5 Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 70’987.-- und des Invali-
deneinkommens von 68'993.-- resultiert der im Einspracheentscheid errechnete Invaliditätsgrad 
von gerundet 8% (vgl. zur Rundungspraxis BGE 130 V 121 ff.). Damit besteht kein Anspruch auf 
eine UVG-Invalidenrente.  
 
9. Anzumerken bleibt, dass sich die Bezifferung des Integritätsschadens mit 15% unter Be-
rücksichtigung der medizinischen Aktenlage als sachgerecht erweist. Sie wird denn auch seitens 
des Beschwerdeführers zu Recht nicht (mehr) beanstandet. Dr. I.____ führte hierzu am 27. Sep-
tember 2021 aus, dass beim Versicherten ein Status nach SLAP-Läsion mit Beteiligung des Bi-
zepsankers am rechten Schultergelenk vorliege. Es resultiere nun eine Einschränkung der Be-
weglichkeit der rechten Schulter aktiv und passiv. Gemäss Suva-Tabelle 1.2 gelte für eine bis zur 
Horizontalen bewegliche Schulter ein Wert von 15%, weshalb der Integritätsschaden mit 15% zu 
beziffern sei. Darauf ist abzustellen.  
 
10. Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid der Suva vom 26. April 
2022 nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist daher abzuweisen.  
 
11. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. Eine Parteientschädigung wird dem Ausgang des Verfahrens entspre-
chend nicht ausgerichtet. 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet.  
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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