# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ef4fb484-3440-5661-a06d-933ed2f2226a
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-01
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 01.12.2014 BV.2014.63
**Docket/Reference:** BV.2014.63
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2014-63_2014-12-01

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).;;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).;;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).;;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).

Beschluss vom 1. Dezember 2014  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Andreas J. Keller,  

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Serif Altunakar,  

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BV.2014.63 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) die 

Strafuntersuchung N455-0027 wegen des Verdachts der Widerhandlungen 

gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und 

Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) führt (act. 2);  

 

- im Rahmen dieses Verfahrens die ESBK am 19. Juni 2014 im Restaurant 

B. in Z. (Schweiz) eine Hausdurchsuchung vollzog und dabei u.a. 

Fr. 3920.--, welche A. auf sich trug, sicherstellte (act. 2.3); 

 

- die ESBK mit Verfügung vom 17. Oktober 2014 das obgenannte Bargeld 

mit Beschlag belegte (act. 2.1);  

 

- A., vertreten durch Serif Altunakar, dagegen am 5. November 2014 Be-

schwerde bei diesem Gericht erhebt und die Rückgabe des beschlagnahm-

ten Geldes beantragt (act. 1);  

 

- die Beschwerdeschrift gemäss Art. 26 Abs. 2 lit. b VStrR beim Direktor der 

ESBK eingereicht wurde (act. 1); die ESBK die Beschwerde am 

11. November 2014 an dieses Gericht weiterleitete und zugleich eine Be-

schwerdeantwort einreichte (act. 2);  

 

- mit Eingabe vom 27. November 2014 der Beschwerdeführer sodann den 

Rückzug der Beschwerde erklärte, was der ESBK am 28. November 2014 

zur Kenntnis gebracht wurde (act. 5 und 6).  

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:  

 

- bei der Verfolgung von Widerhandlungen gegen das SBG das Bundesge-

setz vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0) 

zur Anwendung gelangt (Art. 57 Abs. 1 SBG);  

 

- gegen Zwangsmassnahmen im Sinne der Art. 45 ff. VStrR und damit zu-

sammenhängende Amtshandlungen bei der Beschwerdekammer des Bun-

desstrafgerichts Beschwerde geführt werden kann (Art. 26 Abs. 1 VStrR); 

die Beschwerde innert drei Tagen, nachdem der Beschwerdeführer von der 

Amtshandlung Kenntnis erhalten hat, bei der zuständigen Behörde schrift-

lich mit Antrag und kurzer Begründung einzureichen ist 

(Art. 28 Abs. 3 VStrR);  

- 3 - 

 

 

 

- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abzuschreiben 

ist (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BV.2014.40 vom 24. Juli 2014, 

E. 1.4);  

 

- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25 

E. 3); die Gerichtsgebühr dabei auf die minimalen Fr. 200.-- festzusetzen 

ist (Art. 73 StBOG und Art. 5 und° 8 Abs. 1 des Reglements des Bundes-

strafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-

schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).  

 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.  

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 

 

Bellinzona, 2. Dezember 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Serif Altunakar 

- Eidgenössische Spielbankenkommission 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 
79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).