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**Case Identifier:** a0573260-303a-5cb7-befa-8758f4201676
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.11.2022 100 2021 323
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2021-323_2022-11-30.pdf

## Full Text

100.2021.323U
STE/GEU/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 30. November 2022

Verwaltungsrichterin Steinmann
Gerichtsschreiberin Geiser Keller

A.________ AG
Beschwerdeführerin

gegen

Einwohnergemeinde Neuenegg
handelnd durch den Gemeinderat, Dorfstrasse 16, 3176 Neuenegg
Beschwerdegegnerin

und

Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland
Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen

betreffend Wasser- und Abwassergebühren 2019/2020 (Entscheid des 
Regierungsstatthalters des Verwaltungskreises Bern-Mittelland vom 
7. Oktober 2021; vbv 32/2021)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.11.2022, Nr. 100.2021.323U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Die A.________ AG ist Eigentümerin der Parzelle Neuenegg Gbbl. 
Nr. 1________ an der …strasse in B.________. Auf der Parzelle befindet 
sich ein Gewerbegebäude mit einer Wohnung. Am 14. August 2020 stellte 
die Einwohnergemeinde (EG) Neuenegg der A.________ AG für den 
Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 Wasser- und 
Abwassergebühren von insgesamt Fr. 9'398.20 (inkl. MWSt) in Rechnung. 
Die A.________ AG bestritt diesen Betrag. Mit Verfügung vom 19. Februar 
2021 bestätigte die EG Neuenegg die Wasser- und Abwassergebühren und 
auferlegte der A.________ AG zusätzlich die Kosten von Fr. 243.40 für die 
Prüfung des Wasserzählers. 

B.

Dagegen erhob die A.________ AG am 3. März 2021 Beschwerde beim 
Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland. Mit Entscheid vom 7. Oktober 
2021 hiess der Regierungsstatthalter Bern-Mittelland die Beschwerde 
betreffend die Kosten für die Prüfung des Wasserzählers gut und hob die 
Verfügung der EG Neuenegg insoweit auf (Dispositiv Ziff. 2). Im Übrigen 
wies er die Beschwerde ab, soweit er das Verfahren nicht als durch Rückzug 
erledigt abschrieb (Dispositiv Ziff. 1 und 3).  

C.

Gegen diesen Entscheid hat die A.________ AG am 2. November 2021 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit dem Antrag, der Entscheid 
vom 7. Oktober 2021 des Regierungsstatthalters Bern-Mittelland sei 
aufzuheben und die Kosten seien der EG Neuenegg aufzuerlegen.

Mit Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2021 beantragt die EG Neu-
enegg, die Beschwerde sei abzuweisen. Das Regierungsstatthalteramt 

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Bern-Mittelland verzichtet mit Eingabe vom 6. Dezember 2021 auf eine Be-
schwerdevernehmlassung und hält unter Hinweis auf die Erwägungen am 
Entscheid fest.  

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teil-
genommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind einge-
halten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist mit fol-
gendem Vorbehalt einzutreten: Soweit sich die Beschwerdeführerin mit 
ihrem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids (vgl. Be-
schwerde S. 1) auch auf die teilweise Gutheissung der Beschwerde und die 
Abschreibung des Verfahrens beziehen sollte (vorne Bst. C und B) wäre auf 
die Beschwerde mangels Beschwer bzw. Begründung nicht einzutreten. 
Streitgegenstand des Verfahrens bildet demnach nur die Frage, ob der Re-
gierungsstatthalter Bern-Mittelland es zu Recht abgelehnt hat, die Rechnung 
für die Wasser- und Abwassergebühren vom 14. August 2020 (in act. 4A1) 
um Fr. 5'000.-- zu reduzieren (vgl. Beschwerde vom 3.3.2021, act. 4A 
pag. 1 ff.; Replik vom 10.4.2021, act. 4A pag. 21 ff.). 

1.2 Da der Streitwert Fr. 20'000.-- nicht erreicht, fällt der Entscheid in die 
einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 
2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwalt-
schaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

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2.

2.1 Gemäss Art. 36 des Wasserversorgungsreglements der EG Neu-
enegg vom 24. November 2010 (nachfolgend: WVR) haben die Wasserbe-
zügerinnen und -bezüger eine jährliche Grundgebühr nach installierten Be-
lastungswerten (BW) und umbautem Raum (Abs. 1), eine Verbrauchsgebühr 
je bezogenen m³ Wasser (Abs. 2) sowie eine Löschgebühr nach umbautem 
Raum (Abs. 3) zu bezahlen. Weiter erhebt die Gemeinde gestützt auf Art. 31 
ihres Abwasserreglements vom 29. Mai 2002 eine Grundgebühr pro Woh-
nung oder Anschluss (Abs. 3), eine Verbrauchsgebühr aufgrund des Abwas-
seranfalls, der dem Wasserverbrauch gleichgesetzt wird (Abs. 4) sowie eine 
Regenabwassergebühr pro m2 entwässerte Fläche (Abs. 6). Die Beschwer-
deführerin macht geltend, der im Vergleich zu den Vorjahren unerklärlich 
hohe Wasserverbrauch sei auf einen defekten Wasserzähler zurückzufüh-
ren. Sie bestreitet damit ausschliesslich die Verbrauchsgebühren. 

2.2 Die Zählerablesung und die darauf basierende Rechnungstellung er-
folgen in regelmässigen, von der Wasserversorgung zu bestimmenden Zeit-
abständen (Art. 37 Abs. 1 WVR). Aus dieser Bestimmung folgt, dass für die 
Bemessung der Verbrauchsgebühren und die entsprechende Rechnungstel-
lung auf den Zählerstand des Wasserzählers abgestellt wird (vgl. auch 
Art. 23 WVR). Die Wasserbezügerinnen und -bezüger können jederzeit eine 
Prüfung ihres Wasserzählers verlangen. Bei Mängeln übernimmt die Was-
serversorgung die Kosten (Art. 25 Abs. 2 WVR). Bei fehlerhafter Zähleran-
gabe (mehr als ± 5% bei 10 % Nennbelastung des Wasserzählers) wird für 
die Festsetzung des Verbrauchs auf das Ergebnis des Vorjahres abgestellt 
(Art. 25 Abs. 3 WVR). 

2.3 Die Gemeinde ist beweisbelastet für die Sachumstände, die zum Er-
lass der Kostenverfügung führen (vgl. Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], 
Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 18 N. 11 mit Hinweis 
auf BVR 2004 S. 446 E. 4.3.2). Sie hat den sogenannten Hauptbeweis zu 
erbringen. Der Beweis gilt als erbracht, wenn die Behörde nach objektiven 
Gesichtspunkten von der Richtigkeit einer behaupteten oder angenomme-
nen Tatsache überzeugt ist. Absolute Gewissheit ist nicht erforderlich. Es 
genügt, wenn am Vorliegen der Tatsachen keine ernsthaften Zweifel mehr 
bestehen oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht erscheinen (sog. Re-

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gelbeweismass; Michel Daum, a.a.O., Art. 19 N. 8 und 19). Reglementarisch 
ist vorgesehen, dass für die Bemessung der Verbrauchsgebühren auf den 
Wasserzähler abzustellen ist, soweit eine allfällige Prüfung keine fehlerhafte 
Zählerangabe aufzeigt (vgl. E. 2.2 hiervor). Die Gemeinde hat demnach die 
korrekte Zählerangabe zu beweisen. Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Vor-
bringen der Beschwerdeführerin begründete Zweifel an der Funktionsfähig-
keit des Wasserzählers zu erwecken vermögen, so dass für die Bemessung 
der Wasser- und Abwassergebühren nicht darauf abzustellen wäre (sog. Ge-
genbeweis, vgl. Michel Daum, a.a.O., Art. 19 N. 8). 

3.

3.1 Die Gemeinde stellte der Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 
1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 Wasser- und Abwassergebühren von ins-
gesamt Fr. 9'398.20 in Rechnung; Fr. 2'231.55 betrafen die Verbrauchsge-
bühren Wasser und Fr. 4'819.75 die Verbrauchsgebühren Abwasser (je inkl. 
MWSt). Sie ging aufgrund der Zählerablesung von einem Verbrauch von 
2'419 m3 Wasser bzw. der Einleitung von 2'419 m3 Abwasser in die Kanali-
sation aus (Rechnung vom 14.8.2020, in act. 4A1). Weil die Beschwerdefüh-
rerin diese Rechnung unter Hinweis auf die tieferen Wasser- und Abwasser-
gebühren der Vorjahre bestritt, liess die Gemeinde den Wasserzähler aus-
bauen und überprüfen. Diese (erste) Prüfung wurde nicht, wie in Art. 25 
Abs. 3 WVR vorgesehen, bei 10 % Nennbelastung des Wasserzählers 
durchgeführt, sondern nach den unbestrittenen Angaben der Gemeinde un-
ter der technisch möglichen Volllast von nahezu 10 m3/h bzw. der geringen 
Last von 0,27 und 0,07 m3/h, was dem Standard-Prüfprogramm des Herstel-
lers entsprach (vgl. Beschwerdeantwort im vorinstanzlichen Verfahren vom 
26.3.2021, act. 4A pag. 15 f. [nachfolgend: BA Vorinstanz], S. 2; Kalibrier-
zertifikat [Prüfbericht] vom 5.1.2021 S. 3, in act. 4A1 [nachfolgend: 1. Prüf-
bericht]). Der Wasserzähler zeigte jeweils einen zu geringen Durchfluss an 
und hielt «die zum Zeitpunkt der Produktion festgelegten Fehlergrenzen, ge-
mäss der in der Baumusterprüfbescheinigung aufgeführten Norm oder nach 
Kundenvorgaben» nicht ein, da bei einem Durchfluss von 0,27 und 0,07 m3/h 
die Messtoleranz nicht eingehalten war (1. Prüfbericht S. 3). Die Gemeinde 
räumte ein, dass der Zähler zwar nicht mehr den für dieses Modell definierten 

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technischen Ansprüchen genüge; er habe aber keinen zu hohen Verbrauch 
ausgewiesen. Aufgrund des Beschwerdeverfahrens vor dem Regierungs-
statthalteramt Bern-Mittelland liess die Gemeinde den Wasserzähler ein 
zweites Mal überprüfen, diesmal unter den von Art. 25 Abs. 3 WVR vorgese-
henen Bedingungen. Der Wasserzähler wies einen gegenüber dem Durch-
fluss von 10 % der Nennbelastung (0,62 m3/h) bzw. von 10 % der Volllast 
(1,03 m3/h) leicht höheren Verbrauch aus. Die Abweichung lag jedoch inner-
halb der Toleranz von ± 5 % (Kalibrierzertifikat [Prüfbericht] vom 22.3.2021, 
S. 3 [nachfolgend: 2. Prüfbericht]; vgl. BA Vorinstanz S. 2; angefochtener 
Entscheid E. 3.6.1 f.). 

3.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Wasserverbrauch für das 
gesamte Gebäude sei im Jahr 2020 schlagartig um fast 2'000 m3 angestie-
gen. Weder bei der Mieterschaft noch im Betrieb habe es Veränderungen 
gegeben und eine «Leckage» könne ausgeschlossen werden. Bei jedem Ab-
lesen des Wasserzählers sei kontrolliert worden, dass das sichtbare An-
triebsrädchen zum Stillstand komme. Nach der Beschwerdeführerin zeigte 
die erste Prüfung des Wasserzählers, dass dieser defekt sei. Die Abwei-
chung sei gross, was auf einen defekten Wasserzähler hinweise, auch wenn 
er einen zu geringen Wasserverbrauch angezeigt habe und die Messung 
nicht nach Reglement erfolgt sei. Es treffe sodann zwar zu, dass bei der 
zweiten Prüfung die Toleranzwerte gemäss Reglement eingehalten seien. 
Es sei aber ein zu hoher Wasserverbrauch festgestellt worden, während der 
Zähler bei der ersten Prüfung einen zu geringen Wasserverbrauch angezeigt 
habe. Dieser Vergleich zeige, dass der Zähler defekt sei. Ausserdem hätte 
auch das Zählwerk überprüft werden müssen, obwohl das Reglement dies 
nicht vorsehe. Sinngemäss verlangt die Beschwerdeführerin schliesslich, es 
sei die gesamte Wassermenge, die aus der Wasserversorgung der Ge-
meinde zum Gebäude geflossen sei, mit dem verrechneten Wasserver-
brauch zu vergleichen, was eine Differenz von ca. 2'000 m3 ergeben und die 
fehlerhafte Zähleranzeige beweisen würde. 

3.3 Nach dem Gesagten ist für die Bemessung der Wasser- und Abwas-
sergebühren grundsätzlich auf den Zählerstand des Wasserzählers im 
massgebenden Zeitpunkt abzustellen (vorne E. 2.1). Eine vom Zählerstand 
unabhängige Verrechnung der Verbrauchsgebühren kommt gemäss Art. 25 

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Abs. 3 WVR nur zum Zug, wenn eine Abweichung von ± 5 % bei 10 % Nenn-
belastung des Wasserzählers auftritt, was hier nach dem Kalibrierungszerti-
fikat vom 22. März 2021 gerade nicht der Fall war (vorne E. 3.1; vgl. auch 
angefochtener Entscheid E. 3.6.2 und 3.7). Es ist bereits deshalb unerheb-
lich, dass der Wasserzähler beim ersten Test und anderer Nennbelastung 
Werte ausserhalb des Toleranzbereichs anzeigte. Diese Abweichungen las-
sen zudem nicht auf einen Defekt des Wasserzählers schliessen: Zunächst 
wurde dieser von einer akkreditierten Kalibrierungsstelle geprüft, womit die 
Ergebnisse der hier massgebenden zweiten Prüfung als zuverlässig gelten 
können. Es trifft sodann zwar zu, dass der Wasserzähler unter den Testbe-
dingungen der ersten Prüfung den Anforderungen des Herstellers nicht ent-
sprach (vorne E. 3.1). Diese Ergebnisse zeigen aber nur, dass die Zähleran-
gabe des Wasserzählers unter den damaligen Testbedingungen – bei einem 
deutlich geringeren Durchfluss als bei der zweiten Prüfung – die Toleranz-
werte nicht einhielt. Insgesamt vermag die Beschwerdeführerin mit ihrem 
pauschalen Hinweis auf die Differenzen der Ergebnisse der ersten und der 
zweiten Prüfung keine Zweifel daran zu erwecken, dass die Zählerangabe 
bei der Ablesung korrekt war bzw. der Wasserzähler korrekt funktionierte, 
wie es sich aus der zweiten Prüfung ergeben hatte. 

3.4 Zwar ist theoretisch denkbar, dass das Zählwerk zu einem bestimm-
ten Zeitpunkt nicht richtig funktionierte und eine Zahl übersprungen hat, wie 
die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf Beobachtungen bei ihrem Auto 
und eine Auskunft der … AG geltend macht (vgl. auch Beschwerde vom 
3.3.2021, act. 4A pag. 1; Replik vom 21.4.2021, act. 4A pag. 21). Die 
Vorinstanz hat indes in nachvollziehbarer Weise dargelegt, dass keine 
konkreten Hinweise für einen Defekt des Zählwerks des Wasserzählers 
vorlägen (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.8.4 f.). Mit diesen Ausführungen 
setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander; namentlich bestreitet 
sie nicht, dass das Zählwerk im Zeitraum von der Ablesung am 19. Juni 2020 
bis zur Auswechslung am 21. Dezember 2020 korrekt funktionierte (vgl. 
angefochtener Entscheid E. 3.9). Unter diesen Umständen durften die 
Gemeinde und die Vorinstanz auf weitergehende Untersuchungen 
verzichten, zumal die Prüfungen des Wasserzählers keinen Verdacht für ein 
fehlerhaftes Zählwerk ergaben und es als unwahrscheinlich erscheint, dass 

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mit einer zusätzlichen Prüfung des Zählwerks ein einmaliger Sprung der 
Messwertanzeige hätte nachgewiesen werden können. 

3.5 Zusammenfassend ergibt sich, dass keine fehlerhafte Zählerangabe 
im Sinn von Art. 25 Abs. 3 WVR vorliegt. Bei diesem Ergebnis erübrigt es 
sich, weitere Beweismassnahmen zu treffen. Namentlich ist kein Vergleich 
zwischen der Wassermenge, die aus der Wasserversorgung der Gemeinde 
zum Gebäude geflossen ist, mit dem verrechneten Wasserverbrauch anzu-
stellen. Soweit die Beschwerdeführerin insoweit einen Beweisantrag stellen 
wollte, wird dieser abgewiesen. Weiter kann dahingestellt bleiben, wie es zu 
dem im Vergleich zu den Vorjahren deutlich höheren Wasserverbrauch ge-
kommen ist. 

4.

Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die 
Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 
VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
VRPG). 

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 1'000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin
- Beschwerdegegnerin
- Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.