# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec17c09d-7a9b-516a-a829-e57f8dc4aa09
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.10.2025 PQ250059
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ250059_2025-10-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PQ250059-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. E. Pahud und Ersatzoberrichterin Dr. M. Isler 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Beschluss vom 20. Oktober 2025

in Sachen

1. A._____, 
2. B._____, 
Beschwerdeführer

betreffend Anordnung einer Beistandschaft für A._____, geb. tt. März 1963

Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer II des Bezirksrates Zürich vom 21. 
August 2025; VO.2025.45 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der 
Stadt Zürich)

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Erwägungen:

1.

1.1 Mit Beschluss vom 11. März 2025 ordnete die Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde der Stadt Zürich (KESB) für A._____ (fortan: Beschwerdeführerin) 

eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung an (act. 8/5). B._____ 

(fortan: Beschwerdeführer) ist der Ehemann der Beschwerdeführerin. 

1.2 Mit zwei vom 20. April 2025 datierenden Eingaben (act. 8/1 und act. 8/3) er-

hoben die Beschwerdeführer Beschwerde beim Bezirksrat Zürich (Vorinstanz). 

Nach Durchführung des Verfahrens (dazu act. 7 S. 2 f.) wies die Vorinstanz mit 

Urteil vom 21. August 2025 (act. 8/22 = act. 7 [Aktenexemplar]) die Beschwerde 

ab und bestätigte den Beschluss der KESB vom 11. März 2025 (Dispositiv-Zif-

fer I). Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– auferlegte sie den Beschwerdeführern 

(Dispositiv-Ziffer II). 

1.3 Mit Eingabe vom 1. Oktober 2025 (act. 2) erhoben die Beschwerdeführer 

hiergegen Beschwerde bei der Kammer. Die Akten der Vorinstanz (act. 8/1-23) 

und der KESB (act. 9/1-28) wurden von Amtes wegen beigezogen. Weiterungen 

sind nicht erforderlich.

2.

2.1 Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet 

sich nach den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) und 

des Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR, 

LS 232.3). Enthalten diese Gesetze keine Regelung, gelten für die Verfahren vor 

den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Bestimmungen des Gerichtsorganisa-

tionsgesetzes (GOG, LS 211.1) sowie subsidiär und sinngemäss die Bestimmun-

gen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; Art. 450f ZGB und § 40 EG 

KESR). Beschwerden gegen Entscheide der KESB werden in erster Instanz vom 

Bezirksrat und in zweiter Instanz vom Obergericht beurteilt (Art. 450f ZGB i.V.m. 

§§ 40 und 63 f. EG KESR und § 50 GOG). 

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2.2 Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist von dreissig Tagen zu erhe-

ben (Art. 450b Abs. 1 ZGB). Soweit die Beschwerdeführer im Rahmen ihrer am 

letzten Tag der Beschwerdefrist eingereichten Beschwerde (vgl. act. 8/23) ein 

"Gesuch um Fristerstreckung" stellen, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei der 

Beschwerdefrist nach Art. 450b ZGB um eine gesetzliche Frist handelt, die nicht 

erstreckt werden kann (Art. 144 Abs. 1 ZPO; BSK ZGB-Reusser, Art. 450b N 20).

2.3

2.3.1 Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 450 Abs. 3 ZGB). Geltend gemacht 

werden kann eine unrichtige Rechtsanwendung, eine unrichtige oder unvollständi-

ge Feststellung des Sachverhalts oder Unangemessenheit (Art. 450a Abs. 1 

ZGB). Die Beschwerde führende Partei hat darzulegen und aufzuzeigen, inwie-

fern sie den Entscheid der Vorinstanz als fehlerhaft erachtet. Sie muss sich hierfür 

sachbezogen mit den Entscheidgründen auseinandersetzen. Bei juristischen 

Laien werden nur minimale Anforderungen gestellt. Als Antrag genügt eine For-

mulierung, aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie entschieden wer-

den soll. Als Begründung reicht aus, wenn zum Ausdruck kommt, an welchen 

Mängeln der angefochtene Entscheid leidet bzw. weshalb der vorinstanzliche Ent-

scheid in den angefochtenen Punkten unrichtig sein soll. Sind allerdings auch die-

se Anforderungen nicht erfüllt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

2.3.2 Die Vorinstanz gab die Ausführungen der Beschwerdeführer in der bei ihr 

erhobenen Beschwerde wieder (act. 7 S. 3 ff.) und legte die rechtlichen Voraus-

setzungen für die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensver-

waltung dar (act. 7 S. 5 ff.). Zur Beschwerdeführerin führte sie aus, sie sei seit 

2004 an Multiple Sklerose erkrankt und im Mai 2024 in das Gesundheitszentrum 

C._____ eingetreten. Aus der durch die KESB durchgeführten Anhörung und dar-

gestellten gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin (dazu act. 9/19) er-

gebe sich, dass die Beschwerdeführerin an einem Schwächezustand nach Art. 

390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB leide, der es ihr verunmögliche, die geschäftlichen Angele-

genheiten selbstständig zu besorgen. Der Beschwerdeführer habe (bisher) die Fi-

nanzen erledigt, leide aber ebenfalls an einem Schwächezustand nach Art. 390 

Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, der die Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermö-

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gensverwaltung notwendig gemacht habe (s. dazu Geschäft Nr. PQ250058-O). 

Erschwerend komme hinzu, dass die Leitung des C._____ dem Beschwerdefüh-

rer wegen seines aggressiven Verhaltens gegenüber den Bewohnerinnen und Be-

wohnern sowie dem Personal ein ab dem 26. Juli 2026 geltendes Hausverbot er-

teilt habe. Auf Grund dieses Hausverbots habe der Beschwerdeführer die Be-

schwerdeführerin in der Klinik Hirslanden hospitalisieren lassen. Dieser Umzug 

sei mit dem Wohl und den lnteressen der umfassend hilfsbedürftigen Beschwer-

deführerin nicht zu vereinbaren, da sich diese im C._____ gut betreut und aufge-

hoben fühle. Letztlich habe der Beschwerdeführer per 25. Juli 2025 in die Psych-

iatrische Universitätsklinik Zürich eingewiesen werden müssen. Die Beschwerde-

führerin sei mittels fürsorgerischer Unterbringung zurückverlegt worden. Da nach 

dem Ausgeführten die Beschwerdeführerin vollumfänglich hilfsbedürftig und der 

Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage sei, ihre geschäftlichen Angelegenhei-

ten ordentlich zu besorgen, sei die Beschwerdeführerin auf die Unterstützung 

durch einen professionellen Beistand angewiesen. Der angefochtene Beschluss 

der KESB vom 11. März 2025 sei nicht zu beanstanden und die Beschwerde sei 

abzuweisen (act. 7 S. 7 ff.).

2.3.3 Die Beschwerde an die Kammer wurde vom Beschwerdeführer verfasst und 

– soweit ersichtlich – von beiden Beschwerdeführern unterzeichnet, durch die Be-

schwerdeführerin mittels dreier Kreuzchen ("XXX"). Der Beschwerdeführer be-

nutzt die Ich-Form und macht Ausführungen zu der seiner Ansicht nach schlech-

ten Pflege und Betreuung der Beschwerdeführerin im Gesundheitszentrum 

C._____, in welcher "[d]ie ganze Geschichte der KESB Verordnungen" ihren Ur-

sprung habe (act. 2 S. 1 ff.). Er kritisiert im Weiteren Ärzte und Klinikmitarbeiterin-

nen im Zusammenhang mit der Fürsorgerischen Unterbringung (act. 2 S. 2 f.) so-

wie eine als mangelhaft empfundene medizinische Behandlung im Notfall des Spi-

tals Hirslanden (act. 2 S. 3). Auf die Erwägungen im Urteil der Vorinstanz vom 21. 

August 2025 wird in der Beschwerde mit keinem Wort eingegangen. Entspre-

chend wird auch nicht aufgezeigt, dass und weshalb die Ausführungen im vorin-

stanzlichen Entscheid zur Begründetheit der durch die KESB für die Beschwerde-

führerin angeordneten Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung un-

richtig sein sollen. Damit kommen die Beschwerdeführer den auch für Laien gel-

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tenden Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde nicht nach. Auf die 

Beschwerde ist nicht einzutreten.

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer kosten- 

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Angemessen erscheint eine Entscheidgebühr von 

Fr. 400.– (§ 12 Abs. 1 i.V.m. § 5 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG). 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Entscheidgebühr für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren wird 

auf Fr. 400.– festgesetzt und den Beschwerdeführern auferlegt.

3. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführer, die Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde der Stadt Zürich sowie an den Bezirksrat Zürich, je gegen 

Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die beigezogenen Ak-

ten an den Bezirksrat zurück.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

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