# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1943733c-6152-5f72-9280-9539dcb7e25b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 01.09.2017 UE170045
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE170045_2017-09-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: UE170045-O/U/BUT 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. F. Schorta, Präsidentin i.V., die Ersatzoberrich-

ter Dr. iur. T. Graf und lic. iur. Th. Vesely und Gerichtsschreiberin  

lic. iur. A. Sterchi 

 

Beschluss vom 1. September 2017 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  

3. D._____ AG,  

4. E._____ AG,  
5. Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,  

Beschwerdegegnerinnen 

 

betreffend Nichtanhandnahme   
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Zürich-Sihl vom 30. Januar 2017, S-4/2016/10029249 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

 Der in Deutschland wohnhafte deutsche Staatsangehörige A._____ (nach-

folgend Beschwerdeführer) liess am 31. August 2016 bei der Oberstaatsanwalt-

schaft des Kantons Zürich Strafanzeige und Strafantrag erheben gegen seine 

ebenfalls in Deutschland wohnhafte Schwester C._____ (nachfolgend Beschwer-

degegnerin 2) sowie gegen die Verantwortlichen der B._____ (nachfolgend Be-

schwerdegegnerin 1), der D._____ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin 3) und 

der E._____ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin 4) wegen Veruntreuung im 

Sinne von Art. 138 StGB und ungetreuer Geschäftsbesorgung im Sinne von 

Art. 158 StGB. Er erhebt zusammengefasst den Vorwurf, die Beschwerdegegne-

rin 2 habe - vor oder nach dem Tod der gemeinsamen Eltern (Vater mm.2012, 

Mutter mm.2012) - unversteuertes Auslandvermögen der Familie in der Schweiz 

im Betrag von ca. 30 Millionen Euro zu seinem Nachteil veruntreut, indem sie die-

se Vermögenswerte bei den Beschwerdegegnerinnen 1, 3 und 4 abgehoben oder 

auf ihren eigenen Namen umgeschrieben habe. Den Beschwerdegegnerinnen 1, 

3 und 4 wirft er vor, der Beschwerdegegnerin 2 beim Vertuschen dieses Ausland-

vermögens behilflich gewesen zu sein und sich damit der ungetreuen Geschäfts-

besorgung strafbar gemacht zu haben (Urk. 12/1). Am 2. September 2016 über-

wies die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich die Akten der Staatsanwalt-

schaft Zürich-Sihl (nachfolgend Staatsanwaltschaft) zur weiteren Veranlassung 

(Urk. 12/9). Am 6. September 2016, 22. November 2016 und 28. November 2016 

wurde die Strafanzeige durch Eingaben ergänzt (Urk. 12/2-5). Mit Verfügung vom 

30. Januar 2017 nahm die Staatsanwaltschaft die Untersuchung nicht an Hand 

(Urk. 3/2). Gegen diesen Entscheid liess der Beschwerdeführer am 23. Februar 

2017 rechtzeitig (vgl. Urk. 12/12) Beschwerde erheben mit dem Antrag, es sei die 

angefochtene Verfügung aufzuheben und die Staatsanwaltschaft anzuweisen, 

gegen die genannten natürlichen und juristischen Personen sowie gegen Unbe-

kannt eine Strafuntersuchung wegen der beanzeigten Delikte und neu auch we-

gen Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB, Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis 

StGB und allfälliger weiterer Delikte zu eröffnen und durchzuführen, unter Kosten- 

- 3 - 

und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staatskasse (Urk. 2). Die Prozesskauti-

on von Fr. 5'000.-- ging innert der mit Verfügung vom 2. März 2017 angesetzten 

Frist (Urk. 5) bei der Kammer ein (Urk. 7). Mit Verfügung vom 16. März 2017 wur-

den die Beschwerdegegnerinnen 1-4 und die Staatsanwaltschaft zur Stellung-

nahme eingeladen (Urk. 8). Die Staatsanwaltschaft und die Beschwerdegegnerin 

4 haben auf Stellungnahme verzichtet (Urk. 11; Urk. 18); die Beschwerdegegnerin 

2 liess sich innert Frist (vgl. Urk. 9) nicht vernehmen. Die Beschwerdegegnerin 1 

beantragte am 30. März 2017, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit auf sie 

einzutreten sei (Urk. 16). Die Beschwerdegegnerin 3 stellte sich mit Eingabe vom 

29. März 2017 auf den Standpunkt, der angefochtene Entscheid sei - soweit er sie 

betreffe - nicht zu beanstanden (Urk. 13). Die Eingaben der Beschwerdegegne-

rinnen 1, 3 und 4 wurden dem Beschwerdeführer am 6. April 2017 zur freigestell-

ten Äusserung zugestellt (Urk. 20). Am 24. April 2017 replizierte der Beschwerde-

führer unter Aufrechterhaltung seiner Anträge (Urk. 23). Mit Verfügung vom 

27. April 2017 wurde die Replik den Beschwerdegegnerinnen 1-4 und der Staats-

anwaltschaft zur freigestellten Äusserung übermittelt (Urk. 26). Die Staatsanwalt-

schaft verzichtete am 8. Mai 2017 auf Stellungnahme (Urk. 28). Die Beschwerde-

gegnerinnen 1, 2 und 4 äusserten sich innert Frist (vgl. Urk. 31) nicht. Die Be-

schwerdegegnerin 3 duplizierte am 10. Mai 2017 (Urk. 29). Mit Schreiben vom 

24. Mai 2017 wurde diese Stellungnahme dem Beschwerdeführer zu allfälligen 

Bemerkungen zugestellt (Urk. 32). Innert Frist (vgl. Urk. 33) ging keine Stellung-

nahme des Beschwerdeführers ein.   

Zufolge Abwesenheiten ergeht dieser Beschluss teilweise nicht in der den Partei-

en angekündigten Besetzung. 

 

II. 

 1. a) Die Staatsanwaltschaft führte zur Begründung ihrer Nichtanhandnahme 

zusammengefasst aus, bezüglich der Beschwerdegegnerin 2 liege kein rechtzeitig 

gestellter und damit kein gültiger Strafantrag vor, habe der Beschwerdeführer 

doch schon im Jahr 2013, als er nach Geldern seiner Eltern in der Schweiz ge-

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forscht, dabei bei der Beschwerdegegnerin 4 einen Vermögenswert seiner Mutter 

von rund Euro 500'000.-- ausfindig gemacht und in Deutschland eine Anzeige ge-

gen die Beschwerdegegnerin 2 eingereicht hatte, Kenntnis von der mutmassli-

chen Tat und den mutmasslichen Tätern. Da das deutsche Steuerfahndungsver-

fahren durchgeführt und abgeschlossen sei, bestehe zudem das Prozesshinder-

nis der doppelten Strafverfolgung. Auch fehle es 'prima vista' an der örtlichen Zu-

ständigkeit, seien die in der Schweiz vermuteten Gelder doch in Deutschland ver-

schwiegen worden. Da sich der in der Strafanzeige geäusserte Verdacht auch 

nach Abschluss der Ermittlungen in Deutschland und den Abklärungen des Be-

schwerdeführers nicht erhärtet habe, liege schliesslich kein hinreichender Tatver-

dacht vor (Urk. 3/2). 

 b) Der Beschwerdeführer lässt in seiner Beschwerdebegründung zusam-

mengefasst vorbringen, die Staatsanwaltschaft gehe nur oberflächlich auf den 

komplexen Sachverhalt ein und würdige diesen einseitig. Sie habe zudem nicht 

beachtet, dass sich die Anzeige auch gegen die Beschwerdegegnerinnen 1, 3 

und 4 richte. Auch berücksichtige sie die Auskünfte seines Vaters und diejenigen 

des ehemaligen Anlageberaters F._____ nicht und lasse ausser Acht, dass 

G._____ und eine weitere Angestellte der Beschwerdegegnerin 3 ihm (d.h. dem 

Beschwerdeführer) und seiner Frau am 10. März 2016 das Bestehen einer Anlage 

zugunsten seines Vaters bestätigt hätten. Die Staatsanwaltschaft habe es unter-

lassen, dem starken Tatverdacht nachzugehen und ihn (d.h. den Beschwerdefüh-

rer), seine Ehefrau sowie G._____ (Vorsorgeberater bei der Beschwerdegegnerin 

3) und F._____ (ehemaliger Anlageberater des Vaters des Beschwerdeführers bei 

der Beschwerdegegnerin 4) zu befragen. Bezüglich der zur Anzeige gebrachten 

Antragsdelikte erachtet der Beschwerdeführer die Strafantragsfrist als gewahrt, 

habe er (d.h. der Beschwerdeführer) doch erst im Juli 2016 festgestellt, dass die 

Behauptung der Beschwerdegegnerin 2, keine Kenntnis vom Auslandvermögen 

der verstorbenen Eltern zu haben, falsch sei. Zudem beziehe sich das Verfahren 

in Deutschland ausschliesslich auf in Deutschland begangene Steuerdelikte. Die 

in Deutschland untersuchten Handlungen seien somit auch nicht identisch mit den 

in der Schweiz angezeigten Vorfällen. Damit sei der Grundsatz 'ne bis in idem' 

- 5 - 

kein Hindernis für die Eröffnung einer Strafuntersuchung. Örtlich zuständig sei der 

Ort der versteckten Vermögenswerte und somit Zürich (Urk. 2). 

 c) Die Beschwerdegegnerin 3 bestreitet in ihrer Stellungnahme, dass zwi-

schen ihr und dem Vater oder der Mutter des Beschwerdeführers eine Geschäfts-

beziehung bestanden habe und schildert das Treffen vom 10. März 2016 aus ihrer 

Sicht (Urk. 13). In ihrer Duplik hält sie an diesen Standpunkten fest (Urk. 29). 

 d) Der Beschwerdeführer bezeichnet in seiner Replik diese Sachdarstellung 

als falsch und macht Ausführungen zu "Wrapper Produkten". Im Verzicht der Be-

schwerdegegnerinnen 1 und 4 auf substantiierte Stellungnahme sieht der Be-

schwerdeführer sodann sinngemäss einen Hinweis darauf, dass die Beschwerde-

gegnerinnen 1 und 4 etwas verbergen (Urk. 23). 

 2. Gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Er-

öffnung einer Untersuchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der 

Polizei, aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinrei-

chender Tatverdacht ergibt. Für die Bejahung eines hinreichenden Tatverdachts 

werden deliktsrelevante Anhaltspunkte vorausgesetzt. Die zur Eröffnung einer 

Strafuntersuchung erforderlichen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Hand-

lung müssen erheblich und konkreter Natur sein. Blosse pauschale Schuldzuwei-

sungen ohne Hinweis auf einen spezifischen Sachverhalt, Gerüchte oder Vermu-

tungen genügen nicht. Der Anfangsverdacht soll eine plausible Tatsachengrund-

lage haben, aus der sich die konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat 

ergibt. Fehlt es daran und gelangt die Staatsanwaltschaft zum Schluss, dass die 

fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht er-

füllt sind, verfügt sie die Nichtanhandnahme (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO). Beim 

Entscheid, ob die Untersuchung zu eröffnen oder nicht an Hand zu nehmen ist, 

steht der Staatsanwaltschaft ein gewisser Ermessensspielraum zu. Dies bedeutet 

unter anderem, dass die Staatsanwaltschaft nicht jeglicher Spur und jedem Hin-

weis nachzugehen hat, auch wenn sich ein Geschädigter - wie auch im vorliegen-

den Fall (vgl. dazu Urk. 2 S. 11) - solches vorstellt. Die Staatsanwaltschaft darf 

die Untersuchung nicht an Hand nehmen, wenn feststeht, dass eine Anzeige von 

vornherein aussichtslos ist. Eine Nichtanhandnahme darf jedoch nur in sachver-

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haltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen (vgl. zum Ganzen BGE 137 IV 

285 E. 2.3; Urteil BG 6B_897/2015 vom 7.3.2016 E. 2.1 mit Hinweisen; Urteil BG 

6B_560/2014 vom 3.11.2014; BSK StPO-Omlin, Basel 2014, Art. 310 N 9).  

 3. a) Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdegegnerin 2 Veruntreuung, 

ungetreue Geschäftsbesorgung und Betrug vor. Werden diese Delikte zum Nach-

teil eines Angehörigen begangen, handelt es sich um Antragsdelikte (Art. 138 

Ziff. 1 Abs. 4 StGB; Art. 158 Ziff. 3 StGB; Art. 146 Abs. 3 StGB; vgl. auch Art. 110 

Abs. 1 StGB), d.h. die Tat wird nur verfolgt, wenn die verletzte Person dies 

wünscht und einen entsprechenden Antrag stellt (Art. 30 StGB). Die Eröffnung ei-

ner Untersuchung wegen der genannten Delikte setzt einen gültigen Strafantrag 

voraus. Fehlt ein solcher, sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, was zu 

einer Nichtanhandnahme führt (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO; BSK StPO-Omlin, 

a.a.O., Art. 310 N 9). Bestehen erhebliche Zweifel an der Gültigkeit des Strafan-

trags, darf keine Verurteilung erfolgen (BSK StGB-Riedo, Basel 2013, Art. 31 

N 42).  

 Das Antragsrecht erlischt nach Ablauf von drei Monaten. Die Frist beginnt 

mit dem Tag, an welchem der antragsberechtigten Person der Täter bekannt wird 

(Art. 31 StGB). Dies setzt eine Kenntnis der Tat voraus (Christof Riedo, Der Straf-

antrag, Basel 2004, S. 444). Zur Auslösung der Frist genügt das Bewusstsein, 

dass ein Delikt begangen worden ist. Detaillierte Kenntnisse des objektiven Tat-

hergangs muss der Antragsberechtigte nicht besitzen (Christof Riedo, a.a.O., S. 

451). Der Antragsberechtigte darf mit seinem Strafantrag nicht zuwarten, bis er 

genügend Beweismittel in Händen hält (BSK StGB-Riedo, a.a.O., Art. 31 N 26 ff.). 

 Aufgrund der Aktivitäten des Beschwerdeführers im Jahr 2013 (Forschung 

nach Geldern in der Schweiz  [vgl. Urk. 12/5/2 sechsletzte Seite und Urk. 12/1 An-

lage 6]; Anzeige in Deutschland gegen die Beschwerdegegnerin 2 [vgl. dazu 

Urk. 12/3; Urk. 12/5/3]) bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Annahme, 

dass dem Beschwerdeführer die von ihm beanzeigte Tat bereits zu diesem Zeit-

punkt hinreichend bekannt war. Was der Beschwerdeführer in seiner Strafanzeige 

zulasten der Beschwerdegegnerin 2 vorbringt, vermutete er weitgehend schon im 

Jahr 2013. Die Staatsanwaltschaft dürfte somit zu Recht davon ausgegangen 

- 7 - 

sein, dass die Strafantragsfrist bereits im Jahr 2013 ausgelöst wurde (Urk. 3/2 

S. 3). Letztlich kann dies aber offen gelassen werden. Denn selbst wenn der Auf-

fassung des Beschwerdeführers zuzustimmen wäre, wonach die Frist erst im 

Zeitpunkt zu laufen begann, als sich die Behauptung der Beschwerdegegnerin 2, 

keine Kenntnis vom Auslandvermögen der verstorbenen Eltern zu haben, als 

mutmasslich falsch erwiesen hat (Urk. 12/1 S. 16; Urk. 2 S. 16 f.), wäre sein 

Strafantrag nicht rechtzeitig gestellt worden. Gemäss der Darstellung des Be-

schwerdeführers ist nämlich davon auszugehen, dass ihm bereits im Juli 2015 

von der Beschwerdegegnerin 4 mündlich bestätigt wurde, die Beschwerdegegne-

rin 2 habe Kenntnis von der Anlage ihrer Mutter (Urk. 12/1 S. 9). Damit hätte der 

Beschwerdeführer - auch wenn die Beschwerdegegnerin 2 diese Kenntnis weiter-

hin bestritten hat (Urk. 2 S. 17) - allerspätestens im Oktober 2015 Strafantrag ge-

gen die Beschwerdegegnerin 2 stellen müssen. Dies tat er indessen nicht. Die 

Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung gegen die Beschwerdegegnerin 2 somit 

mangels gültigen Strafantrags zu Recht nicht an Hand genommen. 

 b) Im Übrigen setzen die gegenüber der Beschwerdegegnerin 2 erhobenen 

Vorwürfe voraus, dass die Eltern des Beschwerdeführers in der Schweiz über 

Vermögenswerte von mehr als den bekannt gewordenen rund Euro 500'000.-- 

verfügten. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen (vgl. unten unter II.4.) lie-

gen aber keine konkreten Hinweise dafür vor, dass von dieser Voraussetzung 

ausgegangen werden kann. Nach dem oben unter II. 2. Gesagten würde sich so-

mit - auch bei Vorliegen eines gültigen Strafantrags - eine Eröffnung der Untersu-

chung gegen die Beschwerdegegnerin 2 mangels hinreichenden Tatverdachts 

nicht rechtfertigen.  

 c) Somit hat die Staatsanwaltschaft zu Recht von der Eröffnung einer Straf-

untersuchung gegen die Beschwerdegegnerin 2 abgesehen. 

 4. Die gegen die Beschwerdegegnerinnen 1, 3 und 4 erhobenen Vorwürfe  

basieren auf der Annahme, dass die Eltern des Beschwerdeführers bei den Be-

schwerdegegnerinnen 1, 3 und 4 Vermögen von mehr als den bekannt geworde-

nen rund Euro 500'000.-- vor ihm (d.h. dem Beschwerdeführer) und den deut-

schen Steuerbehörden versteckt hatten.  

- 8 - 

 a) Fest steht, dass die Mutter des Beschwerdeführers bei der Beschwerde-

gegnerin 4 über eine Anlage im Betrag von Euro 524'602.-- (Stand 7. Mai 2014) 

verfügte (Urk. 12/1 S. 9; Urk. 12/4; Urk. 12/5/2). Dies teilte die Beschwerdegegne-

rin 4 dem Beschwerdeführer am 6. März 2013 mündlich (vgl. Urk. 12/5/2 sechs-

letzte Seite) und am 10. Juli 2015 schriftlich (Urk. 12/1 Anlage 6) mit. In diesem 

Schreiben hielt die Beschwerdegegnerin 4 sodann fest, dass keine weitere Kun-

denbeziehung zu den Eltern des Beschwerdeführers bestanden habe oder weiter 

bestehe (Urk. 12/1 Anlage 6). Konkrete Hinweise, dass diese Auskunft nicht der 

Wahrheit entspricht und die Beschwerdegegnerin 4 Anlagen der Eltern des Be-

schwerdeführers gegenüber dem Beschwerdeführer verschweigt, ergeben sich 

aufgrund der Akten nicht. Der Beschwerdeführer führt zur Begründung seines 

diesbezüglichen Verdachts bloss aus, der bei der Beschwerdegegnerin 4 tätig 

gewesene Anlageberater F._____ habe ihm bestätigt, seinen Eltern zu einer 

Diversifizierung bei zwei Grossbanken und einem weiteren Finanzinstitut geraten 

zu haben (Urk. 12/1 S. 4; Urk. 2 S. 18); ob die Eltern diesem Rat gefolgt sind und 

wo letztlich wieviel Geld angelegt wurde, bleibt dabei völlig offen. Weiter erklärt 

der Beschwerdeführer, sein Vater habe ihm mitgeteilt, er wolle Geld ins Ausland 

transferieren, wobei klar von einem Anlagewunsch in der Schweiz die Rede ge-

wesen sei; der Beschwerdeführer behauptet gar, er wisse von seinem Vater, dass 

ein Grossteil des Vermögens bei der Beschwerdegegnerin 4 angelegt worden sei 

(Urk. 12/1 S. 3). Woher er dieses Wissen hat bzw. in welchem Jahr und bei wel-

cher Gelegenheit ihm sein Vater diese Auskünfte erteilt hat, führt der Beschwer-

deführer nicht aus. Ebensowenig legt er dar, aus welchen Gründen er annimmt, 

dass diese - äusserst rudimentären - Informationen seines Vaters den damaligen 

Tatsachen wirklich entsprachen. Unterlagen oder Angaben zur Herkunft des bei 

der Beschwerdegegnerin 4 mutmasslich angelegten Geldes fehlen. Es wird einzig 

erwähnt, das in der Schweiz angelegte Geld stamme aus dem Firmenverkauf 

(Urk. 12/5/1 S. 1; Urk. 2 S. 6). Gleichzeitig behauptet der Beschwerdeführer aller-

dings, sein Vater habe ihm erklärt, dass die Auslandanlage den Zweck habe, ei-

nem seiner beiden Kinder den Pflichtteil ohne Antasten des Firmenstamms aus-

zahlen zu können. Aus dieser Aussage leitet der Beschwerdeführer im Übrigen 

ab, dass das Auslandvermögen mindestens 30 Millionen Euro beträgt (Urk. 12/1 

- 9 - 

S. 3); anders kann er diesen Betrag nicht begründen. Diese insgesamt dürftigen 

und teilweise widersprüchlichen Vorbringen zeigen, dass der Beschwerdeführer 

über die finanziellen Angelegenheiten seiner Eltern kaum informiert war. Zudem 

kann nicht davon ausgegangen werden, dass die genannten mutmasslichen An-

gaben des Vaters des Beschwerdeführers auch später noch den tatsächlichen 

Verhältnissen entsprochen haben. So wurde beispielsweise - entgegen der mut-

masslichen Ankündigung des Vaters des Beschwerdeführers - keines der beiden 

Nachkommen auf den Pflichtteil gesetzt (vgl. Urk. 12/1 Anlage 1 und 2). Schliess-

lich handelt es sich bei der vom Beschwerdeführer erwähnten Möglichkeit, dass 

das Vermögen der Eltern über eine Stiftung platziert worden sei (vgl. Urk. 12/1 

S. 11 und S. 17; Urk. 12/5/1 S. 2), um eine reine Hypothese. Der Umstand, dass 

F._____ und auch andere Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin 4 den Eltern des 

Beschwerdeführers unter anderem eine Stiftungslösung vorgeschlagen haben 

(vgl. Urk. 12/1 S. 11; Urk. 12/5/2 drittletzte Seite), vermag daran nichts zu ändern. 

Hinweise, dass sich die Eltern des Beschwerdeführers tatsächlich für eine solche 

Lösung entschieden haben, liegen keine vor. 

 Somit ergibt sich, dass es sich bei den Vorbringen des Beschwerdeführers 

zur mutmasslichen weiteren Geldanlage seiner Eltern bei der Beschwerdegegne-

rin 4 und bei den damit verbundenen strafrechtlichen Vorwürfen um reine Mut-

massungen und Hypothesen handelt. Dies genügt nach dem oben unter II. 2. Ge-

sagten nicht, um gegen die Beschwerdegegnerin 4 eine Strafuntersuchung zu er-

öffnen. 

 b) Gleiches gilt bezüglich des Vorwurfs, die Beschwerdegegnerin 1 habe 

sich zum Nachteil des Beschwerdeführers strafbar gemacht. Die Beschwerde-

gegnerin 1 teilte dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 18. November 2015 

mit, dass keine Beziehungen zu seinen Eltern festgestellt worden seien (Urk. 12/1 

Anlage 7). Der Inhalt des Schreibens lässt - entgegen der Darstellung des Be-

schwerdeführers (Urk. 12/1 S. 10) - keinen Raum für Interpretationen oder Speku-

lationen und bestätigt die Auskunft, die bereits in einem Schreiben vom 31. Juli 

2013 erteilt worden ist (Urk. 12/1 Anlage K7). Konkrete Hinweise, dass die Anga-

ben der Beschwerdegegnerin 1 falsch sind, ergeben sich aufgrund der Akten und 

- 10 - 

den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht (vgl. dazu die Ausführungen oben 

unter II. 4. a). Anzufügen bleibt einzig, dass die Beschwerdegegnerin 1 - entge-

gen der sinngemässen Auffassung des Beschwerdeführers (Urk. 12/1 S. 10) - 

Auskünfte über Beziehungen zu weiteren Personen zu Recht verweigerte. 

 c) Auch bezüglich der Beschwerdegegnerin 3 fehlen konkrete Anhaltspunkte 

für strafrechtlich relevantes Verhalten zum Nachteil des Beschwerdeführers. Die 

Beschwerdegegnerin 3 erklärte gegenüber dem Beschwerdeführer und der Be-

schwerdegegnerin 2 sowie auch im Beschwerdeverfahren stets, dass die Eltern 

des Beschwerdeführers bei ihr nicht versichert gewesen seien (Urk. 12/1 Anlage 

5; Urk 14/5; Urk. 14/7; Urk. 13; Urk. 29). Der Beschwerdeführer legt zur Begrün-

dung seines Vorwurfs, wonach diese Auskunft nicht der Wahrheit entspreche und 

die Beschwerdegegnerin 3 beim Verstecken der Gelder seiner Eltern massgeblich 

involviert gewesen sei (Urk. 2 S. 19), keine Unterlagen wie Police, Belege oder 

auch nur Korrespondenz zwischen seinen Eltern und der Beschwerdegegnerin 3 

vor. Er macht einzig geltend, das Bestehen einer Anlage zugunsten seines Vaters 

sei ihm von zwei Angestellten der Beschwerdegegnerin 3 (einer Frau am Emp-

fang sowie dem Vorsorgeberater G._____) bestätigt worden (Urk. 12/1 S. 5 ff.). 

Dies wird von der Beschwerdegegnerin 3 allerdings bestritten (Urk. 13). Fest steht 

diesbezüglich einzig, dass der Beschwerdeführer mit seiner Frau am 10. März 

2016 am Hauptsitz der Beschwerdegegnerin 3 erschienen ist und in der Folge mit 

der Frau am Empfang und später in der Generalagentur Zürich-… mit dem Kun-

denberater G._____ Gespräche führte. Dass dem Beschwerdeführer - wie von 

ihm geschildert (Urk. 12/1 S. 5 f.) - anlässlich dieser unangemeldet erfolgten Vor-

sprache bereits von der Frau am Empfang verbindliche Zusagen über Policen 

seines Vaters gemacht worden sind, erscheint unwahrscheinlich. Die Beschwer-

degegnerin 3 erklärt dazu denn auch, dass das Personal am Empfang keinen di-

rekten Zugriff auf Kundendaten habe und der Beschwerdeführer deshalb an einen 

Vorsorgeberater verwiesen worden sei (Urk. 13 S. 2). Dieser (G._____) soll - ge-

mäss Darstellung des Beschwerdeführers (Urk. 12/1 S. 7 f.) - bereits anlässlich 

des am Empfang des Hauptsitzes geführten Telefonats und gleichentags zu Be-

ginn des Gesprächs im Besprechungszimmer der Generalagentur Zürich-… er-

wähnt haben, dass ihm die Police des Vaters des Beschwerdeführers vorliege. 

- 11 - 

Nach dieser Mitteilung soll er nach den Ausweisen und der Legitimation des Be-

schwerdeführers sowie nach dem Anliegen gefragt und in der Folge den Raum 

mit der Bemerkung, dass die Unterlagen in seinem Büro seien und er sich mit 

seinem Vorgesetzten besprechen müsse, verlassen haben (Urk. 12/1 S. 7 f.). Bei 

dieser Darstellung fällt auf, dass der Beschwerdeführer nicht behauptet, eine Poli-

ce oder auch nur entsprechende Unterlagen gesehen zu haben. Wäre aber tat-

sächlich schon am Hauptsitz festgestellt worden, dass eine Police auf den Namen 

des Vaters des Beschwerdeführers besteht, ist nicht einzusehen, weshalb 

G._____ rund zwei Stunden später ohne Unterlagen und unvorbereitet zur Be-

sprechung erschienen ist. Auch dass G._____ ohne vorgängige Abklärung der 

Identität und Legitimation seiner Gesprächspartner Auskünfte über Geschäftsbe-

ziehungen erteilt hat, erscheint lebensfremd. Diesbezüglich wird in der Replik 

zwar neu geltend gemacht, dass G._____ gleich zu Beginn des Treffens die Iden-

tität und die Legitimation abgeklärt habe (Urk. 23 S. 5); dies widerspricht aber klar 

dem in der Strafanzeige aufgeführten ausführlichen Bericht des Beschwerdefüh-

rers und seiner Ehefrau (Urk. 12/1 S. 7), der im Übrigen auch als eidesstattliche 

Versicherung in den Akten liegt (Urk. 3/3). Wesentlich naheliegender erscheint 

gesamthaft betrachtet die Darstellung der Beschwerdegegnerin 3, wonach am 

Hauptsitz in einer ersten telefonischen Abklärung bloss eine auf einen ähnlichen 

Namen lautende Police gefunden und der Beschwerdeführer auf sein Drängen hin 

in die Generalagentur Zürich-… eingeladen worden ist, wo er gegenüber G._____ 

sein Anliegen vorgebracht hat, worauf G._____ das Sitzungszimmer verlassen 

und nach internen Abklärungen festgestellt hat, dass keine Geschäftsbeziehun-

gen mit den Eltern des Beschwerdeführers bestehen oder bestanden haben (vgl. 

Urk. 13 S. 2 f.).  

 Der Vorwurf des Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin 3 beruht 

somit allein auf der - von der Beschwerdegegnerin 3 substantiiert und nachvoll-

ziehbar bestrittenen - Behauptung des Beschwerdeführers, dass ihm mündlich 

das Bestehen einer Anlage zugunsten seines Vaters bestätigt worden ist. Damit  

lässt sich nach dem oben unter II. 2. Gesagten kein hinreichender Tatverdacht 

gegen die Beschwerdegegnerin 3 begründen. Anzufügen bleibt, dass die Ausfüh-

rungen des Beschwerdeführers zu "Wrapper Produkten" allgemeiner Natur sind 

- 12 - 

und ohne Bezug zu einem konkreten Sachverhalt bleiben (Urk. 23 S. 6 f.), wes-

halb sich Erwägungen dazu erübrigen.   

 d) Zusammenfassend ergibt sich, dass sich mangels hinreichenden Tatver-

dachts die Eröffnung einer Untersuchung gegen die Beschwerdegegnerinnen 1, 3 

und 4 nicht rechtfertigt. Der angefochtene Entscheid ist somit auch in diesen 

Punkten nicht zu beanstanden.  

 5. Da bereits aus diesen Gründen keine Untersuchung zu eröffnen war, 

kann auf Ausführungen zur Frage, ob die Staatsanwaltschaft örtlich zuständig wä-

re bzw. ob der Grundsatz "ne bis in idem" eine Strafuntersuchung in Zürich ver-

unmöglichen würde (vgl. dazu immerhin Urk. 12/3), verzichtet werden.  

 6. Damit ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

III. 

 Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 428 

Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist in Beachtung der Bemessungskriterien von 

§ 2 Abs. 1 lit. b-d GebV OG und gestützt auf § 17 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 2'000.-

- festzusetzen. Die Kosten sind von der geleisteten Kaution zu beziehen. Im 

Restbetrag ist die Kaution - vorbehältlich allfälliger Verrechnungsansprüche des 

Staates - dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten. Die Beschwerdegegnerinnen 

2 und 4 liessen sich nicht vernehmen bzw. verzichteten auf Stellungnahme, wes-

halb ihnen für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist. 

Die Beschwerdegegnerinnen 1 und 3 nahmen am Verfahren teil; ihr Aufwand für 

Stellungnahmen (Urk. 13; Urk. 16) und Duplik (Beschwerdegegnerin 3, Urk. 29) 

ist jedoch noch als gering zu bezeichnen, weshalb mangels wesentlicher Umtrie-

be auch auf die Zusprechung einer Entschädigung an die Beschwerdegegnerin-

nen 1 und 3 zu verzichten ist. 

- 13 - 

 

Es wird beschlossen: 
 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 2'000.-- festgesetzt, dem Beschwerdeführer 

auferlegt und von der geleisteten Kaution bezogen. Im Restbetrag wird die 

Kaution - vorbehältlich allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates - dem 

Beschwerdeführer zurückerstattet. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____, im Doppel für sich und den Beschwer-
deführer, per Gerichtsurkunde 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad 2016/10029249, gegen Emp-
fangsbestätigung 

− die Beschwerdegegnerinnen 1, 3 und 4, per Gerichtsurkunde 
− die Beschwerdegegnerin 2, gegen Rückschein 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, unter Rücksendung der 
beigezogenen Akten [Urk. 12], gegen Empfangsbestätigung 

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte  

 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-

den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 

Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

- 14 - 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 
 
Zürich, 1. September 2017 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsidentin i.V.: 
 
 
 

lic. iur. F. Schorta 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Sterchi 
 
 
 

	Beschluss vom 1. September 2017
	
	Erwägungen:
	I.

	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 2'000.-- festgesetzt, dem Beschwerdeführer auferlegt und von der geleisteten Kaution bezogen. Im Restbetrag wird die Kaution - vorbehältlich allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates - dem Beschwerdeführer zurück...
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____, im Doppel für sich und den Beschwerdeführer, per Gerichtsurkunde
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad 2016/10029249, gegen Empfangsbestätigung
	 die Beschwerdegegnerinnen 1, 3 und 4, per Gerichtsurkunde
	 die Beschwerdegegnerin 2, gegen Rückschein

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, unter Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 12], gegen Empfangsbestätigung
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...