# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ac42c0a3-9c9c-572c-bbf5-8d3cd35b35ec
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250197-O2
**Docket/Reference:** PS250197-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250197-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250197-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur, Vorsitzender, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel

Urteil vom 12. August 2025

in Sachen

A._____, 

Schuldner und Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch B._____ AG, 

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Hinwil vom 7. Juli 2025 (EK250196)

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Erwägungen:

1.1. Mit Eingabe vom 11. Juli 2025 erhob der Schuldner und Beschwerdeführer 

(fortan Schuldner) Beschwerde gegen das Urteil des Konkursgerichtes des Be-

zirksgerichtes Hinwil vom 7. Juli 2025, mit welchem über ihn der Konkurs für eine 

Forderung der Gläubigerin von Fr. 1'663.65 nebst 5% Zins seit 25. November 

2024, Fr. 355.40 Nebenforderungen und Fr. 173.20 Betreibungskosten eröffnet 

wurde. Er beantragte die Aufhebung des Konkurses und ersuchte um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung (act. 2).

1.2. Mit Verfügung vom 11. Juli 2025 wurde der Beschwerde die aufschiebende 

Wirkung einstweilen verweigert, der Schuldner unter Hinweis auf die erforderli-

chen Unterlagen darauf aufmerksam gemacht, dass er seine Beschwerdeschrift 

innert der Beschwerdefrist ergänzen könne, und ihm Frist zur Leistung eines Kos-

tenvorschusses angesetzt (act. 6). Am 30. Juli 2025 leistete der Schuldner den 

Kostenvorschuss (act. 9). Eine Beschwerdeergänzung reichte er nicht ein.

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 8/1–

12). Das Verfahren ist spruchreif.

2.

Die Konkurseröffnung kann im Beschwerdeverfahren aufgehoben werden, 

wenn der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft macht und einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungs-

gründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) urkundlich nachweist 

(Art. 174 Abs. 2 SchKG). Diese Aufzählung ist abschliessend. Neue Behauptun-

gen und Urkundenbeweise sind unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem 

erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind, zulässig, müssen indes vor Ablauf der 

Beschwerdefrist beigebracht werden (BGE 136 III 294 und BGE 139 III 491). Da 

es sich bei der Beschwerdefrist um eine gesetzliche Frist handelt, ist die Gewäh-

rung einer Fristerstreckung bzw. einer Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 

ZPO).

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3.1.

Der Schuldner weist nach, beim Betreibungsamt am 9. Juli 2025 – und 

damit nach der Konkurseröffnung – die Konkursforderung vollständig bezahlt zu 

haben (act. 4). Damit der Konkurs aufgehoben werden kann, hätte der Schuldne-

rin ferner urkundlich nachweisen müssen, dass er auch die Kosten des Konkur-

samtes und des erstinstanzlichen Konkursgerichts beim zuständigen Konkursamt 

sichergestellt hat. Dies tat er nicht. Ausserdem hätte der Schuldner innert der Be-

schwerdefrist seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen gehabt. Der Schuld-

ner reichte indes keinerlei Belege ein, welche Aufschluss über seine finanzielle Si-

tuation respektive seine Zahlungsfähigkeit geben würden. Die Voraussetzungen 

zur Aufhebung des Konkurses, auf welche der Beschwerdeführer mit Verfügung 

vom 11. Juli 2025 hingewiesen wurde (act. 6 S. 2 f. E. 2.2 und 3.1), sind daher 

aus mehreren Gründen nicht erfüllt. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

3.

Der Vollständigkeit halber ist der Schuldner auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Kon-

kursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurden) beglichen sind 

oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner 

Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

4.

Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten dem Schuldner aufzuerlegen 

(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung 

von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf CHF 750.– festzusetzen. 

Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen; dem Schuldner nicht, weil er un-

terliegt, der Gläubigerin nicht, weil ihr in diesem Verfahren keine entschädigungs-

pflichtigen Umtriebe entstanden sind.

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Es wird erkannt:

1.

2.

3.

4.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Wetzikon, ferner im Urteils-Disposi-

tiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungs-

amt Wetzikon, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
12. August 2025