# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa47d540-39da-5266-a499-cfbf1e862fe3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-10-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.10.2021 C-3079/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3079-2021_2021-10-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3079/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  O k t o b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Yvette Märki. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Portugal), 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Neuanmeldung;  

Verfügung der IVSTA vom 18. Mai 2021. 

 

 

 

C-3079/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 

18. Mai 2021 das Leistungsbegehren von A._______ (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) abgewiesen hat (Beschwerdeakten [B-act.] 1 Beilage 1), 

dass der Beschwerdeführer mit elektronischer Eingabe an die Vorinstanz 

vom 16. Juni 2021 ein Rechtsmittel gegen die Verfügung vom 18. Mai 2021 

ergriffen hat (B-act.] 1), 

dass die Vorinstanz diese Eingabe zuständigkeitshalber an das Bundes-

verwaltungsgericht weitergeleitet hat (B-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-

zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die IVSTA eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist und keine 

Ausnahme im Sinn von Art. 32 VGG vorliegt, weshalb das Bundesverwal-

tungsgericht für die Behandlung der Beschwerde zuständig ist, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder Vertre-

ters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 28. Juli 2021 auf-

gefordert wurde, innert fünf Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung seinen 

Beschwerdewillen zu bekunden, Rechtsbegehren zu stellen, diese zu be-

gründen und die Rechtsschrift zu unterschreiben (Art. 52 Abs. 2 VwVG), 

ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (B-act. 4),  

dass er mit derselben Verfügung aufgefordert wurde, einen Kostenvor-

schuss innert 30 Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung zu leisten, 

C-3079/2021 

Seite 3 

dass die Zwischenverfügung vom 28. Juli 2021 gemäss Rückschein dem 

Beschwerdeführer am 16. August 2021 (Poststempel) zugestellt worden ist 

(B-act. 6 und 8),  

dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht geäussert 

und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat,  

dass innert angesetzter Frist auch der Kostenvorschuss nicht geleistet wor-

den ist (B-act. 4; 6; 8),  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-3079/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)  

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Yvette Märki 

 

  

C-3079/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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