# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d02a31ce-ce95-5ddd-a3af-6efc60d20005
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 18.01.2022 RU210096
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU210096_2022-01-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RU210096-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch 

Urteil vom 18. Januar 2022 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Stadtpolizei Zürich, 
Klägerin und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Forderung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich,  

Kreise 3 + 9, vom 15. September 2021 (GV.2021.00271 / SB.2021.00322) 

 
  

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Erwägungen: 

1. 

1.1. Am 6. Juli 2018 hatte sich B._____ wegen A._____ (Beklagter und Be-

schwerdeführer, fortan Beklagter), dessen Freundin sie war und mit dem sie da-

mals zusammenwohnte, an die Stadtpolizei Zürich (Klägerin und Beschwerde-

gegnerin) gewandt. Sie hatte sich Sorgen gemacht, der Beklagte könnte sich et-

was antun. Daraufhin rückte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei aus und es 

wurde ein SOS-Arzt für die Überprüfung betreffend eine allfällige fürsorgerische 

Unterbringung beigezogen. Nach einem Gespräch mit dem Beklagten entschied 

der beigezogene Arzt, eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik sei nicht not-

wendig. Bei der streitgegenständlichen Forderung handelt es sich um die Kosten 

der ärztlichen Konsultation resp. Abklärung vom 6. Juli 2018. Die Klägerin hatte 

die Arztrechnung über Fr. 436.20 in der Folge beglichen und die Forderung der 

Ärztekasse an sich abtreten lassen (act. 1 S. 2 f.; act. 2/2-4; act. 2/5). Nachdem 

der Beklagte die gestellte Rechnung nicht bezahlt hatte, stellte die Klägerin am 

28. September 2020 ein Betreibungsbegehren für eine Forderung von Fr. 361.20 

nebst Zins zu 5% seit 1. August 2020 sowie Mahnkosten von Fr. 20.00 (act. 6-10). 

Der Zahlungsbefehl in der Betreibung-Nr. ... vom 29. September 2020 wurde dem 

Beklagten am 5. Oktober 2020 zugestellt (act. 11).  

1.2. Mit Eingabe vom 15. Juli 2021 stellte die Klägerin ein Schlichtungsgesuch 

beim Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise 3+9, wonach der Beklagte zu 

verpflichten sei, ihr Fr. 361.20 nebst 5% Zins seit dem 1. August 2020 zu bezah-

len. Zudem verlangte sie die Beseitigung des Rechtsvorschlags in der Betreibung-

Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 3 (Zahlungsbefehl vom 29. September 2020), 

alles unter Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beklag-

ten (act. 1 S. 2). Am 26. Juli 2021 wurden die Parteien zur Schlichtungsverhand-

lung auf den 15. September 2021, 11.30 Uhr, vorgeladen (act. 3). Zur Schlich-

tungsverhandlung erschienen zwei bevollmächtigte Vertreter der Klägerin, welche 

das gestellte Rechtsbegehren dahingehend ergänzten, dass der Beklagte zu ver-

pflichten sei, der Klägerin auch die Betreibungskosten von Fr. 33.30 zu bezahlen 

(act. 6). Der Beklagte erschien zur Verhandlung unentschuldigt nicht (act. 7 S. 1). 

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Mit unbegründetem Urteil vom 15. September 2021 entschied das Friedensrich-

teramt der Stadt Zürich, Kreise 3+9 (fortan Friedensrichteramt), wie folgt (act. 8 

S. 2): 

"1. Die beklagte Partei wird verpflichtet der klagenden Partei CHF 361.20 nebst 

5% Zins seit 01.08.2020 und CHF 33.30 Betreibungskosten innert 10 Tagen 

nach Zustellung des Entscheides zu bezahlen. 

  In der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 3 (Zahlungsbe-

fehl vom 29.09.2020) wird der Rechtsvorschlag aufgehoben. 

 2. Die Gerichtsgebühr wird auf CHF 125.00 festgesetzt. 

 3. Die Kosten werden der beklagten Partei auferlegt. 

 4. [Schriftliche Mitteilung]. 

 5. [Hinweis Begründung / Rechtsmittelbelehrung]." 

1.3. Innert laufender Frist, um eine Begründung des Urteils vom 15. September 

2021 zu verlangen, gelangte der Beklagte mit als "Beschwerde" betiteltem 

Schreiben vom 25. September 2021 an das Friedensrichteramt (act. 9 und 

act. 11-12). Daraufhin begründete das Friedensrichteramt den Entscheid (act. 13 

= act. 17). Der Beklagte nahm den begründeten Entscheid am 29. September 

2021 entgegen (act. 14).  

2. 

2.1. Mit Eingabe vom 12. Oktober 2021 (Datum Poststempel) erhob der Beklagte 

gegen das friedensrichterliche Urteil vom 15. September 2021 rechtzeitig Be-

schwerde beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 18; act. 14). 

2.2. Die Akten des Friedensrichteramtes wurden beigezogen (act. 1-15). Da der 

Beklagte seine Beschwerde nicht handschriftlich unterzeichnet hatte, wurde ihm 

mit Präsidialverfügung vom 18. Oktober 2021 die Eingabe zurückgesandt und ei-

ne Nachfrist von 10 Tagen angesetzt, um diese mit Originalunterschrift versehen 

einzureichen. Es wurde angedroht, dass bei Säumnis die Eingabe vom 

12. Oktober 2021 als nicht erfolgt gelten werde. Des Weiteren wurde dem Beklag-

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ten Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 150.00 für das Beschwer-

deverfahren angesetzt und es wurde die Prozessleitung delegiert (act. 21). Der 

Beklagte reichte seine Beschwerde vom 12. Oktober 2021 mit Unterschrift verse-

hen innert Frist ein und er leistete auch den erhobenen Kostenvorschuss fristge-

recht (act. 22-25). Von der Einholung einer Beschwerdeantwort kann abgesehen 

werden (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Das Verfahren erweist sich als spruchreif.  

3. 

Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich un-

richtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Die Beschwerde ist innerhalb der 30-tägigen Rechtsmittelfrist schriftlich, begrün-

det und mit Rechtsmittelanträgen versehen einzureichen. Bei Rechtsmitteleinga-

ben von Laien genügt als Antrag eine Formulierung, aus der sich mit gutem Willen 

herauslesen lässt, wie das Obergericht entscheiden soll. Zur Begründung reicht 

aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum Ausdruck kommt, an welchen Mängeln 

der angefochtene Entscheid leidet resp. weshalb der angefochtene Entscheid 

nach Auffassung der Beschwerde führenden Partei unrichtig sein soll. Sind auch 

diese Voraussetzungen nicht gegeben, wird auf eine Beschwerde nicht eingetre-

ten (Art. 321 Abs. 1 und 2 ZPO; vgl. OGer ZH PF130050 vom 25. Oktober 2013, 

E. II./2.1; vgl. BK ZPO-Sterchi, Bd. II, Bern 2012, Art. 321 N 18 und 22). Neue An-

träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwer-

deverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

4. 

4.1. Der Beklagte macht in seiner Beschwerde im Wesentlichen geltend, er wer-

de den geforderten Betrag bezahlen, was aber ausdrücklich keine Anerkennung 

der Schuld darstelle. Mit seiner Beschwerde bezwecke er, den Kostenverursacher 

korrekt zu identifizieren. Er wünsche eine präzise Identifikation desselben auf-

grund des relevanten Polizeirapports vom 12. Dezember 2018. Ihm sei in erster 

Linie aufgefallen, dass nicht sämtliche Personen, welche an besagtem Abend 

präsent gewesen seien, aufgeführt seien. Er bezweifle, dass B._____ für die ent-

standenen Kosten "zu verantworten sei". In seiner Beschwerde beanstandet der 

Beklagte im Weiteren, dass die Klägerin den Polizeirapport vom 12. Dezember 

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2018 über den Vorfall vom 6. Juli 2018 zur "Entscheidungs-Grundlage" einge-

reicht habe. Ihm sei der Rapport trotz Anfrage zur Akteneinsicht nie vorgelegt 

worden. Im Übrigen weist der Beklagte darauf hin, dass sich die ursprüngliche 

Forderung auf Fr. 461.20 belaufen habe, anscheinend durch eine der "anwesen-

den Parteien" eine Teilzahlung von Fr. 100.00 geleistet worden sei, woraufhin die 

Klägerin "die ungerechtfertigte sowie ordentliche Betreibung" in der Höhe von 

Fr. 361.20 eingeleitet habe. Sodann macht der Beklagte Ausführungen zum pro-

visorischen Rechtsöffnungstitel (act. 23 S. 2 f.).  

4.2.1. Eine Streitsache wird mit Einreichen des Schlichtungsgesuches rechts-

hängig gemacht (Art. 62 Abs. 1 ZPO). Im daraufhin durchgeführten Schlichtungs-

verfahren besteht eine Pflicht zum persönlichen Erscheinen (Art. 204 Abs. 1 

ZPO). Erscheint eine Partei unentschuldigt nicht an der Schlichtungsverhandlung, 

so ist sie säumig. Fernbleiben darf der Schlichtungsverhandlung nur, wer sich auf 

einen Dispensationsgrund nach Art. 204 Abs. 3 ZPO (zum Beispiel ausserkanto-

naler/ausländischer Wohnsitz, Krankheit, Alter) berufen kann und sich gleichzeitig 

an der Verhandlung vertreten lässt. Der Beklagte erschien zur Schlichtungsver-

handlung vom 15. September 2021 nicht (act. 7 S. 1). Er berief sich weder ge-

genüber dem Friedensrichteramt auf einen Dispensationsgrund noch macht er in 

seiner Beschwerde einen solchen geltend. Es ist damit von der (unentschuldigten) 

Säumnis des Beklagten anlässlich der friedensrichterlichen Verhandlung vom 

15. September 2021 auszugehen.  

4.2.2. Art. 206 Abs. 2 ZPO regelt die Folgen bei Säumnis der beklagten Partei: 

Die Schlichtungsbehörde verfährt so, wie wenn keine Einigung zustande gekom-

men wäre, d.h. Art. 209 bis Art. 212 ZPO kommen zur Anwendung. Vorausgesetzt 

ist, dass in der Vorladung die entsprechenden Säumnisfolgen angedroht wurden 

(ZK ZPO-HONEGGER, 3. Aufl. 2016, Art. 206 N 6). Dies ist vorliegend erfüllt; der 

Beklagte wurde in der Vorladung zur Schlichtungsverhandlung explizit darauf hin-

gewiesen, dass – sollte er der Verhandlung unentschuldigt fernbleiben – entweder 

die Klagebewilligung erteilt, ein Urteilsvorschlag unterbreitet oder auf Antrag der 

klagenden Partei ein Entscheid gefällt würde (act. 3). Die Vorladung ging dem 

Beklagten zu (act. 5).  

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Bei einem Streitwert von bis zu Fr. 2'000.00 kann das Friedensrichteramt in ver-

mögensrechtlichen Angelegenheiten einen Entscheid fällen, sofern die klagende 

Partei einen entsprechenden Antrag stellt (Art. 212 Abs. 1 ZPO). Die Klägerin 

stellte anlässlich der Verhandlung vom 15. September 2021 einen Antrag auf Ent-

scheid (act. 7 S. 2). Es sind sämtliche Voraussetzungen für das Entscheidverfah-

ren der Schlichtungsbehörde erfüllt. Als Rechtsmittel gegen einen Entscheid des 

Friedensrichteramtes steht aufgrund der Streitwertgrenze lediglich die Beschwer-

de zur Verfügung (vgl. Art. 308 Abs. 2 i.V.m. Art. 319 lit. a ZPO), in welcher neue 

Anträge und Tatsachenbehauptungen – wie bereits ausgeführt (vgl. oben Erw. 3.) 

– ausgeschlossen sind (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Damit kommt der Beklagte mit sei-

nen Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe, die er ohne Weiteres dem Frie-

densrichteramt hätte vortragen können, zu spät. Insbesondere können sein Ver-

langen um Identifikation des Kostenverursachers und seine Beanstandung zu von 

der Klägerin eingereichten Belegen (Polizeirapport) im Beschwerdeverfahren 

nicht mehr berücksichtigt werden. Im Übrigen ist unklar, was er mit Bezug auf das 

Ergebnis daraus ableiten will. Soweit sich die Beschwerde nur gegen die vo-

rinstanzliche Begründung richtet, fehlt es an einem Rechtsschutzinteresse. Hin-

sichtlich der vom Beklagten angesprochenen Akteneinsicht ist festzuhalten, dass 

aus seinen Ausführungen nicht klar wird, wann und von wem er die Vorlage des 

Polizeirapportes vom 12. Dezember 2018 (ohne Erfolg) verlangt hat. Der Beklagte 

konnte seiner Eingabe vom 25. September 2021 die Dokumente (inklusive Poli-

zeirapport) jedoch anfügen (act. 12). Von einer Verweigerung der Akteneinsicht 

im friedensrichterlichen Verfahren ist demzufolge nicht auszugehen. Auch zielen 

die Ausführungen des Beklagten zu den Anforderungen an einen provisorischen 

Rechtsöffnungstitel ins Leere, wurde der in der Betreibung-Nr. ... erhobene 

Rechtsvorschlag vom Friedensrichteramt doch nicht gestützt auf das Vorliegen 

eines solchen beseitigt, sondern musste die Klägerin zunächst ihren Anspruch in 

Anwendung von Art. 79 SchKG im ordentlichen Zivilprozess geltend machen, um 

einen (definitiven) Rechtsöffnungstitel zu erhalten und den Rechtsvorschlag be-

seitigen lassen zu können (vgl. Art. 337 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 236 Abs. 3 ZPO). 

Soweit der Beklagte schliesslich darauf hinweist, die Klägerin mache eine um 

Fr. 100.00 geringere als die "ursprüngliche" Forderung geltend, ist auf seine Aus-

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führungen nicht einzugehen, weil nur die Forderung über Fr. 361.20 Gegenstand 

des Schlichtungs- und Beschwerdefahrens bildet. 

4.3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerde nach dem Gesag-

ten abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.  

5. 

Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beklagte für das Beschwerdeverfahren 

kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfah-

rens sind in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 sowie § 4 Abs. 1 und 2 GebV OG 

auf Fr. 150.00 festzulegen und mit dem Kostenvorschuss des Beklagten in der-

selben Höhe zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind 

keine zuzusprechen: Dem Beklagten nicht, weil er unterliegt, der Klägerin nicht, 

weil ihr im Beschwerdeverfahren keine entschädigungspflichtigen Aufwendungen 

entstanden sind. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.00 festgesetzt, dem 

Beklagten und Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten 

Kostenvorschuss verrechnet. 

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin und Beschwerdegeg-

nerin unter Beilage einer Kopie von act. 23, sowie an das Friedensrichteramt 

der Stadt Zürich, Kreise 3+9, und an die Obergerichtskasse, je gegen Emp-

fangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

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richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 361.20. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Würsch 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 18. Januar 2022
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.00 festgesetzt, dem Beklagten und Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin und Beschwerdegegnerin unter Beilage einer Kopie von act. 23, sowie an das Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise 3+9, und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...