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**Case Identifier:** 72391a22-7b33-54d2-97af-8c61946a5a9f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-07
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 07.03.2013 UV 2012/57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-57_2013-03-07.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/57

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.09.2019

Entscheiddatum: 07.03.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 07.03.2013
Art. 6, Art. 15 und Art. 24 UVG. Rentenanspruch und 
Integritätsentschädigung. Bestimmung der Vergleichseinkommen. Höhe 
Tabellenlohnabzug. Die medizinische Beurteilung der 
Integritätsentschädigung ist beweiskräftig (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 7. März 2013, UV 
2012/57). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_291/2013.

Präsident Martin Rutishauser, a.o. Versicherungsrichterin Gertrud Condamin-Voney, 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 7. März 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Hans Rüdlinger pat. Rechtsagent, Churfirstenstrasse 14, Postfach 60, 

9642 Ebnat-Kappel,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A. 

A.a A.___ war als Verkäuferin bei der B.___ angestellt und dadurch bei der Suva 

obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie von 

Berufskrankheiten versichert. Beim Auffüllen eines Gestells fiel der Versicherten am 

2. Februar 2008 ein Konfitürenglas herunter. Die Versicherte habe es aufzufangen 

versucht und dabei einen Schmerz in der Schulter verspürt (Schadenmeldung vom 

9. April 2008, act. G 5.1). Sie zog sich dabei eine Rotatorenmanschettenruptur links zu 

(Bericht des Spitals Wil vom 1. April 2008, act. G 5.4). Am 3. April 2008 unterzog sich 

die Versicherte einer arthroskopischen Acromioplastik, AC-Gelenkresektion, 

Bizepstenotomie- und Tenodese offene RM-Naht links (act. G 5.6). Ein Arthro-MRI der 

linken Schulter vom 13. November 2008 zeigte eine durchgehende Rissbildung der 

Infraspinatussehne bei Zustand nach Rotatorenmanschettennaht (act. G 5.15).

A.b Am 11. Dezember 2008 unterzog sich die Versicherte wegen Insuffizienz der 

Infraspinatussehne bei partiellem Abriss und ausgeprägten Vernarbungen einer 

diagnostischen Schulterarthroskopie, Revision, Débridement, degenerierten 

Sehnenanteile, Adhäsiolyse und Reinsertion der Infraspinatussehne unter 

Cranialisierung (act. G 5.21). Anlässlich der Verlaufsbeurteilung im Spital Wil vom 

6. Mai 2009 wurde von der dort behandelnden Ärztin bezogen auf die linke Schulter ein 

hochgradiger Verdacht auf erneute Insuffizienz der Supraspinatussehne links bei Status 

nach offener Revision geäussert. An der rechten Schulter bestehe ein Verdacht auf eine 

Rotatorenmanschettenläsion, eine symptomatische Bursitis subacromialis und eine 

AC-Gelenkdegeneration bei chronischem Impingement (Bericht vom 7. Mai 2009, act. 

G 5.31). Eine MR-Arthrographie der linken Schulter vom 22. Mai 2009 ergab einen 

dringenden Verdacht auf eine Re-Komplettruptur des M. infraspinatus mit beginnender 

Atrophie des Muskelbauchs sowie eine Teilruptur der Sehne des M. supraspinatus, 

wobei die ventralen Anteile der Sehne noch durchzogen seien (act. G 5.42). Das Arthro-

MRI der rechten Schulter vom 2. Juni 2009 zeigte eine durchgehende Rissbildung der 

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Supraspinatussehne und eine Partialruptur der Subscapularissehne sowie eine 

deutliche AC-Gelenkarthrose (act. G 5.41).

A.c Dr. med. C.___, Oberarzt in der Abteilung Schulter/Ellbogen der Uniklinik Balgrist, 

diagnostizierte im Bericht vom 28. Oktober 2009 eine irreparable posterosuperiore 

Rotatorenmanschettenruptur links mit Pseudoparalyse in Aussenrotation und eine 

Partialläsion Supraspinatus-Vorderrand sowie Oberrand Subscapularis mit geringer 

Biceps-Tendinopathie sowie AC-Gelenks-Arthropathie Schulter rechts (act. G 5.50). 

Am 4. Dezember 2009 wurden in der Uniklinik Balgrist an der Schulter der Versicherten 

ein Latissimus dorsi-Transfer links und eine Glenohumeral- und AC-Infiltration mit 

Kenakort rechts durchgeführt (act. G 5.58).

A.d Kreisarzt-Stellvertreter Prof. Dr. med. D.___ schätzte den Integritätsschaden 

aufgrund der schmerzhaften Funktionseinschränkung der linken Schulter mit global 

leichter bis mässiger Ausprägung und eines Status nach dreimaliger Schulteroperation 

auf 10% (Beurteilung vom 21. Februar 2011, act. G 5.90). Im 

Abschlussuntersuchungsbericht vom 22. Februar 2011 führte er aus, die unfallbedingte 

Schulterproblematik links führe zu einer um 25% verminderten Leistungsfähigkeit (act. 

G 5.91). Am 17. Oktober 2011 nahm Kreisarzt Dr. med. E.___ eine Reevaluation der 

Beurteilung des Integritätsschadens vor. Er kam darin zum Schluss, die Versicherte 

weise einen Vorzustand an der linken Schulter auf. So sei am 28. November 2007 eine 

Infiltration beider Acromioclaviculargelenke vorgenommen worden. Die Impingement-

Tests seien beidseits positiv gewesen. Es gehe lediglich die reine ereignisbedingte, 

wahrscheinlich teilkausale Rotatorenmanschettenpathologie zu Lasten der Suva. Die 

Überlegungen betreffend Brutto-/Nettoschätzung seien in der 

Integritätsschadensberechnung nicht berücksichtigt worden. Der Kreisarzt empfahl 

deshalb, von den 5% Integritätsschaden den halben Wert, das heisse 2.5%, dem 

Vorzustand anzulasten. Aufgrund der Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten 

und der leichten bis mässigen Form der Periarthrosis humeroscapularis sei zusätzlich 

ein Integritätsschaden von 5% anzuerkennen. Insgesamt betrage der 

Integritätsschaden 7.5% (act. G 5.107).

A.e Mit Verfügung vom 11. November 2011 sprach die Suva der Versicherten mit 

Wirkung ab 1. Mai 2011 eine 20%ige Invalidenrente und entsprechend einer 7.5%igen 

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Integritätseinbusse eine Integritätsentschädigung von Fr. 9'450.-- zu. Sie 

berücksichtigte bei der Bestimmung des Invalideneinkommens die statistischen 

Durchschnittslöhne, ging von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten aus und gewährte einen Tabellenlohnabzug von 20% (act. G 5.123).

A.f  Dagegen erhob die Versicherte am 9. Dezember 2011 Einsprache (act. G 5.124). In 

der ergänzenden Eingabe vom 27. April 2012 beantragte die Versicherte mit Wirkung 

ab 1. Mai 2011 die Zusprache einer mindestens 35%igen Invalidenrente und einer 

mindestens 12.5%igen Integritätsentschädigung. Sie rügte, dass die 

Vergleichseinkommen nicht korrekt ermittelt worden seien. Insbesondere sei bei der 

Bestimmung des Invalideneinkommens eine Restarbeitsfähigkeit von lediglich 75% zu 

berücksichtigen (act. G 5.133).

A.g In teilweiser Gutheissung der Einsprache sprach die Suva der Versicherten eine 

Invalidenrente von 29% zu. Im Übrigen wies sie die Einsprache ab. Bei der neuen 

Berechnung des Invalideneinkommens berücksichtigte sie eine 25%ige 

Leistungsverminderung und einen 5%igen Leidensabzug (Einspracheentscheid vom 

16. Mai 2012, act. G 5.135).

B. 

B.a Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Mai 2012 richtet sich die vorliegende 

"vorsorgliche Beschwerde" vom "27. April 2012" (Datum Postaufgabe 14. Juni 2012; 

nachfolgend Beschwerde vom 14. Juni 2012). Die Beschwerdeführerin beantragte 

darin, es sei ihr eine Frist bis Ende August 2012 einzuräumen, um die Beschwerde mit 

korrekten Anträgen und entsprechenden Begründungen zu vervollständigen (act. G 1). 

Die Verfahrensleitung wies die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 15. Juni 2012 

darauf hin, dass ihre Beschwerde die Minimalanforderungen nicht erfülle, und setzte ihr 

zur Verbesserung eine nicht erstreckbare Nachfrist bis 25. Juni 2012 (act. G 2). Innert 

dieser Nachfrist reichte die Beschwerdeführerin eine begründete Beschwerde vom 

23. Juni 2012 ein. Sie beantragte die Zusprache einer mindestens 35%igen 

Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Mai 2011 sowie die Zusprache einer 12.5%igen 

Integritätsentschädigung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Zur Begründung 

brachte sie vor, dass das von der Beschwerdegegnerin berücksichtigte 

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Valideneinkommen zu tief sei. Bezüglich der Bestimmung des Invalideneinkommens sei 

ein Leidensabzug von 25% gerechtfertigt. Die medizinische Einschätzung des 

Integritätsschadens sei nicht nachvollziehbar (act. G 3).

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 17. August 

2012, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Eventuell sei sie abzuweisen. Bei der 

"vorsorglichen" Beschwerdeerhebung habe der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin bewusst eine unvollständige Eingabe gemacht, um in den Genuss 

einer Nachfrist gelangen zu können. Dies sei rechtsmissbräuchlich, weshalb auf die 

Beschwerde nicht einzutreten sei. Die Ermittlung des Invaliditätsgrads und des 

Integritätsschadens sei richtig vorgenommen worden (act. G 5).

B.c In der Replik vom 10. September 2012 hielt die Beschwerdeführerin unverändert an 

ihren Anträgen fest (act. G 7).

B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 9).

Erwägungen:

1.

Vorab ist die Frage zu beantworten, ob auf die Beschwerde einzutreten ist. Die 

Beschwerdegegnerin verneint diese Frage mit der Begründung, die vorsorglich 

erhobene Beschwerde vom 14. Juni 2012 stelle lediglich ein Begehren um eine 

Nachfristansetzung dar. Dieses Vorgehen sei rechtsmissbräuchlich (act. G 5).

1.1  Nach Art. 61 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver­

sicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) muss die Beschwerde eine gedrängte Darstellung 

des Sachverhalts, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt 

sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde 

führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die 

Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird. Nach dem Wortlaut 

von Art. 61 lit. b ATSG und der Rechtsprechung ist grundsätzlich in jedem Fall einer 

ungenügenden Begründung eine Nachfrist anzusetzen, sofern der Beschwerdewille 

rechtzeitig und in prozessual gehöriger Form klar bekundet worden ist. Die Einräumung 

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einer solchen Frist steht nicht im Belieben des Versicherungsgerichts. Vorbehalten ist 

der Fall eines offenbaren Rechtsmissbrauchs (BGE 134 V 164 E. 2 mit Hinweisen).

1.2  Ein die Anwendung von Art. 61 lit. b Satz 2 ATSG ausschliessender offenbarer 

Missbrauch ist zu bejahen, wenn ein Anwalt oder eine andere rechtskundige Person 

eine bewusst mangelhafte Rechtsschrift einreicht, um damit eine Nachfrist zur 

Begründung zu erwirken. Das formelle Erfordernis der Begründung des 

Rechtsbegehrens gemäss Satz 1 von Art. 61 lit. b ATSG würde sonst seines Sinns 

entleert, wenn jede Beschwerde führende Person dadurch, dass sie die Anträge nicht 

oder nicht rechtsgenüglich begründet, über die Nachfrist von Satz 2 zusätzlich Zeit für 

die Begründung erwirken könnte. Rechtskundigkeit für sich allein genommen lässt 

indessen nicht den Schluss auf Rechtsmissbrauch zu. Selbst bei Fehlen einer 

Begründung ist die Ansetzung einer Nachfrist nach Art. 61 lit. b Satz 2 ATSG nicht 

ausgeschlossen. Massgebend sind die jeweiligen konkreten Umstände (BGE 134 V 

164 f. E. 4.1 f. mit Hinweisen).

1.3  Die vorliegend zu beurteilende "vorsorgliche Beschwerde" stellt in der Tat einen 

Grenzfall dar. Zwar war die Beschwerdeführerin bereits im Einspracheverfahren von 

derselben rechtskundigen Person vertreten. Des Weiteren enthält die Eingabe vom 

14. Juni 2012 keine ausdrücklichen materiellen Anträge. Eine eigentliche 

Sachverhaltsdarstellung oder eine Begründung fehlen. Allerdings geht der 

Beschwerdewille klar hervor ("erhebe ich gegen den oben aufgeführten und 

beigelegten Einsprache-Entscheid fristgerecht Beschwerde", act. G 1). Ins Gewicht fällt 

weiter, dass die Beschwerdeführerin den Einspracheentscheid vom 16. Mai 2012 

frühestens am 17. Mai 2012 erhalten haben dürfte. Die 30-tägige Beschwerdefrist hätte 

daher frühestens am 18. Mai 2012 zu laufen begonnen und wäre - unter 

Berücksichtigung des Wochenendes vom 16./17. Juni 2012 - am 18. Juni 2012 

abgelaufen. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat deshalb mit seiner 

Eingabe vom 14. Juni 2012 die Beschwerdefrist nicht ausgereizt. Vielmehr hätte er 

nach dem Erhalt des verfahrensleitenden Schreibens vom 15. Juni 2012 am 18. Juni 

2012 noch die Möglichkeit gehabt, die mangelhafte Beschwerde innert laufender 

Rechtsmittelfrist zu verbessern. Schliesslich wurde der Rechtsvertreter - was von der 

Beschwerdegegnerin unbestritten blieb - erst kurzfristig mit der Beschwerdeerhebung 

beauftragt (act. G 1). Mit dem Sinn von Art. 61 lit. b ATSG verträgt es sich nicht, 

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diejenige Partei - im Vergleich zu einer nicht rechtskundig vertretenen Partei - 

schlechter zu stellen, die kurz vor Ablauf der Anfechtungsfrist einen Rechtsvertreter 

mandatiert, weil sie sich erst dann zu einer Beschwerde entschliessen konnte. Im 

Übrigen kann allfälligen Missbräuchen auch dadurch vorgebeugt werden, wenn die 

Nachfrist zur Verbesserung - wie vorliegend - entsprechend knapp bemessen wird 

(BGE 134 V 167 f. E. 5.1 mit Hinweisen). Ein offenbarer Missbrauch ist daher zu 

verneinen und die gewährte kurze Nachfrist bis 25. Juni 2012 nicht zu beanstanden.

1.4  Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.

In materieller Hinsicht ist die Höhe der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung 

umstritten.

3.

Zunächst ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu überprüfen.

3.1  Ist die versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10% invalid (Art. 8 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Die Invalidenrente 

beträgt bei Vollinvalidität 80% des versicherten Verdienstes; bei Teilinvalidität wird sie 

entsprechend gekürzt (Art. 20 Abs. 1 UVG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads 

wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 

und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 

sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

3.2  Aus der kreisärztlichen Einschätzung vom 22. Februar 2011 (act. G 5.91, S. 4) 

ergibt sich und es ist im Übrigen zwischen den Parteien unbestritten, dass die 

Beschwerdeführerin für leidensangepasste Tätigkeiten über eine 75%ige 

Arbeitsfähigkeit verfügt. Deshalb sind, ausgehend von einer 75%igen 

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Restarbeitsfähigkeit, die erwerblichen Auswirkungen der unfallbedingten 

Einschränkungen im Rahmen eines Einkommensvergleichs zu prüfen. Dabei sind im 

Beschwerdeverfahren sowohl die Höhe des Validen- wie auch des 

Invalideneinkommens umstritten.

3.3  Für das Valideneinkommen ist massgebend, was die versicherte Person aufgrund 

ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen 

Rentenbeginns (vorliegend 1. Mai 2011, act. G 5.137) verdient hätte, wenn sie nicht 

invalid geworden wäre. Dabei ist in der Regel vom zuletzt - d.h. grundsätzlich vor dem 

Beginn der unfallbedingten ganzen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit - erzielten 

Verdienst auszugehen (BGE 130 V 349 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

3.3.1 Die ehemalige Arbeitgeberin meldete für 2011 einen hypothetischen Jahreslohn 

von Fr. 53'175.-- für ein vollzeitliches Arbeitspensum (act. G 5.87 und G 5.120). 

Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, dieser Jahreslohn sei aufgrund der lokalen 

Verhältnisse unterdurchschnittlich, weshalb nicht darauf abgestellt werden dürfe (act. 

G 3).

3.3.2 Stellt sich die Frage nach einer Parallelisierung der Vergleichseinkommen infolge 

Minderverdienstes, so ist der von der versicherten Person vor Eintritt des Ver­

sicherungsfalls erzielte, auf das Jahr des frühestmöglichen Rentenbeginns bezogene - 

nötigenfalls hochgerechnete - Verdienst mit den branchenüblichen Löhnen zu 

vergleichen, bevor zur genauen Bestimmung des Invaliditätsgrads der 

Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG durchgeführt werden kann. Dabei ist - 

entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (act. G 3) - nicht auf das Lohnniveau 

in der jeweils in Betracht fallenden Grossregion, sondern auf gesamtschweizerische 

Verhältnisse abzustellen, weil - solange kein repräsentatives tatsächlich 

erwirtschaftetes Einkommen vorhanden ist - der Invalidenlohn im nachfolgenden 

Einkommensvergleich ebenfalls auf Grund gesamtschweizerischer Tabellenlöhne zu 

bestimmen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Februar 2010, 8C_683/2009, E. 4.1 

mit Hinweisen; bestätigt im Urteil des Bundesgerichts vom 25. April 2012, 

8C_744/2011, E. 5.2 mit Hinweisen). Der in der LSE-Tabelle TA1 ausgewiesene, auf 

einer 40-Stundenwoche beruhende Monatslohn, Anforderungsniveau 3, Detailhandel, 

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Frauen betrug für das Jahr 2010 Fr. 4'360.--. Aufgerechnet auf einen Jahreslohn und 

angepasst auf eine branchenübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. die Tabelle des 

Bundesamts für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, 

Detailhandel) resultiert ein Jahreseinkommen von Fr. 54'544.-- ([Fr. 4'360.-- / 40] x 41.7 

x 12). Angepasst an die bis 2011 eingetretene Nominallohnentwicklung von + 1% (vgl. 

Tabelle des Bundesamts für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, der 

Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2011, 2011, Frauen) ergibt sich ein 

Einkommen von Fr. 55'089.--, womit angesichts des Valideneinkommens von 

Fr. 53'175.-- ein Minderverdienst von 3.5% ([Fr. 55'089.-- - Fr. 53'175] / 55'089.-- 

x 100) besteht. Der von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für eine 

Parallelisierung der Vergleichseinkommen geforderte 5%ige Minderverdienst (BGE 135 

V 303 E. 6.1.3) wird nicht erreicht. Eine Parallelisierung ist damit in Nachachtung der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung vorliegend nicht zulässig. Die 

Beschwerdegegnerin hat deshalb dem Valideneinkommen zu Recht den Betrag von 

Fr. 53'175.-- zugrunde gelegt.

3.4  Zu ermitteln bleibt damit noch die Höhe des Invalideneinkommens.

3.4.1 Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. Ist kein 

tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte 

Person - wie vorliegend die Beschwerdeführerin - keine oder jedenfalls keine an sich 

zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist auf Erwerbstätigkeiten 

abzustellen, die der versicherten Person (nach zumutbarer Behandlung und allfälliger 

Eingliederung) angesichts ihrer Ausbildung und ihrer physischen sowie intellektuellen 

Eignung zugänglich wären. Rechtsprechungsgemäss werden hierzu die Tabellenlöhne 

gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 

Lohnstrukturerhebungen herangezogen (BGE 129 V 475 f. E. 4.2.1 mit Hinweisen).

3.4.2 Der Monatslohn "TOTAL" der LSE Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, Frauen, 

betrug im Jahr 2010 Fr. 4'225.--. Angepasst an eine im Jahr 2011 betriebsübliche 

wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden und aufgerechnet auf ein Jahr resultiert ein 

Einkommen von Fr. 52'855.-- ([Fr. 4'225.-- / 40] x 41,7 x 12). Angepasst an die 

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Nominallohnentwicklung von + 1% ergibt sich für das Jahr 2011 ein statistisches 

Einkommen von Fr. 53'384.--.

3.4.3 Es stellt sich die Frage, ob von diesem statistischen Wert noch ein 

Tabellenlohnabzug vorzunehmen ist. Nach der Rechtsprechung können die 

statistischen Löhne um bis zu 25% gekürzt werden, um dem Umstand Rechnung zu 

tragen, dass versicherte Personen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in der 

Regel das durchschnittliche Lohnniveau nicht erreichen bzw. ihre Restarbeitsfähigkeit 

auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg 

zu verwerten in der Lage sind. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen 

behinderungsbedingten Abzug (BGE 126 V 78 E. 5a/bb). Nach der Rechtsprechung 

hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von 

sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen – auch von invaliditätsfremden 

Faktoren – des konkreten Einzelfalls ab (namentlich leidensbedingte Einschränkung, 

Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), die nach 

pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige 

Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine schematische Vornahme des 

Tabellenlohnabzuges ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b).

3.4.4 Die Beschwerdegegnerin gewährte der Beschwerdeführerin im angefochtenen 

Einspracheentscheid einen Abzug von 5% (act. G 5.135). Der Beschwerdeführerin steht 

für die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit lediglich noch ein äusserst 

eingeschränktes Tätigkeitsspektrum offen (Arbeiten nur auf Tischhöhe, keine 

stossenden bzw. ziehenden Bewegungen an Material von über 2 kg Gewicht; Arbeiten 

mit Anheben von Gegenständen vom Boden bis Tischhöhe sind nur in geringem 

Umfang möglich; Arbeiten mit Anheben von Gegenständen ab Tischhöhe sind nur 

möglich, sofern ein maximales Gewicht von 1 kg nicht überschritten wird, wobei diese 

Tätigkeiten auch nur wenige Male am Tag möglich sind; ärztlicher 

Abschlussuntersuchungsbericht vom 22. Februar 2011, act. G 5.91). Damit geht einher, 

dass die Beschwerdegegnerin offenbar nicht in der Lage war, dem 

Invalideneinkommen einen repräsentativen DAP-Lohn zugrunde zu legen. Allein schon 

deshalb erscheint ein lediglich 5%iger Abzug den Verhältnissen der 

Beschwerdeführerin nicht angemessen. Im Zeitpunkt des angefochtenen 

Einspracheentscheids war die Beschwerdeführerin X.___ Jahre alt. Dieses 

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fortgeschrittene Alter wirkt sich - entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin 

(act. G 5) - ebenfalls abzugserhöhend aus (BGE 126 V 75 sowie etwa Urteile des 

Bundesgerichts vom 17. Februar 2012 8C_257/2012, E. 6, und vom 29. November 

2012, 9C_655/2012 E. 3). Allerdings verblieb der Beschwerdeführerin noch eine rund 8-

jährige Aktivitätszeit, weshalb sich das Alter lediglich in geringem Umfang lohnsenkend 

auswirken dürfte. Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin ihre reduzierte 

Leistungsfähigkeit nur im Rahmen eines vollzeitlichen Pensums zu verwerten (act. 

G 5.92). Gemäss der vom Bundesgericht für relevant erklärten Statistik (Bundesamt für 

Statistik, Tabelle Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, 

Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht, Privater Sektor und 

öffentlicher Sektor [Bund] zusammen; vgl. Urteil des Bundesgericht vom 

18. September 2012, 9C_315/2012, E. 3.2.3) erleiden Frauen im Rahmen eines 

Ganztagespensums (90 bis 100%) gegenüber dem Totalwert sämtlicher 

Beschäftigungsverhältnisse einen Lohnnachteil. Da die Beschwerdeführerin aufgrund 

verlangsamter Arbeitsleistung wohl nicht mehr im Rahmen einer oder mehrerer 

teilzeitlichen Beschäftigungen tätig werden kann, ist dies bei der Bemessung des 

Tabellenlohnabzugs zu berücksichtigen, allerdings lediglich geringfügig, da die 

Differenz im Anforderungsniveau 4 lediglich aufgerundet 2% beträgt. Insgesamt 

erscheint deshalb ein Abzug von 10% gerechtfertigt. Weitere abzugsrelevante Gründe 

sind nicht dargetan.

3.4.5 Ausgehend von einem statistischen Einkommen von Fr. 53'384.--, einer 75%igen 

Restarbeitsfähigkeit sowie einem Tabellenlohnabzug von 10% resultiert ein 

Invalideneinkommen von Fr. 36'034.-- (Fr. 53'384.-- x 0.75 x 0.9).

3.5  Bei einem Valideneinkommen von Fr. 53'175.-- und einem Invalideneinkommen 

von Fr. 36'034.-- betragen die Erwerbseinbusse Fr. 17'141.-- (Fr. 53'175.-- -

 Fr. 36'034.--) und der Invaliditätsgrad 32% ([Fr. 17'141.-- / Fr. 53'175.--] x 100). Die 

Beschwerdeführerin hat damit ab Mai 2011 ausgehend vom unbestritten gebliebenen 

versicherten Jahresverdienst von Fr. 32'908.-- (act. G 4.137) einen Anspruch auf eine 

32%ige Invalidenrente von monatlich Fr. 702.05 ([Fr. 32'908.-- x 0.8 x 0.32] / 12).

4. Zu prüfen bleibt noch die Höhe der Integritätsentschädigung.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

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4.1  Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine 

angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde 

erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. 

Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach 

der Schwere des Integritätsschadens. Art. 36 Abs. 1 der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) bestimmt, dass ein Integritätsschaden als 

dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in 

gleichem Umfang besteht; er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder 

psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark 

beeinträchtigt wird (vgl. auch BGE 124 V 209).

4.2  Kreisarzt Dr. E.___ begründete in der Beurteilung vom 17. Oktober 2011 (act. 

G 5.107) ausführlich und plausibel unter Ausblendung krankheitsbedingter Einbussen, 

weshalb er den Integritätsschaden - in Reevaluation der Einschätzung von Prof. D.___, 

der den Integritätsschaden unter Bezugnahme auf die mit Anhang 3 zur UVV 

vereinbaren Tabellen 1, 5 und 6 der Suva (BGE 113 V 219 E. 2.6) auf 10% schätzte 

(Beurteilung vom 21. Februar 2011, act. G 5.90) - auf 7.5% festsetzte. Zunächst ist zu 

bemerken, dass gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts nur verschiedene, klar 

unterscheidbare und sich gegenseitig nicht beeinflussende Integritätsschäden 

grundsätzlich zu addieren sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 9. Dezember 2010, 

8C_794/2010, E. 3.2 und 3.3 mit Hinweisen, sowie Urteil des Versicherungsgerichts 

vom 11. Juli 2011, UV 2010/80, E. 4.3). Zur Schätzung der im Bereich der linken 

Schulter bestehenden Integritätseinbusse hat Dr. E.___ das subacromiale Impingement 

und die eingeschränkte Schulterbeweglichkeit mit je 5% gewichtet und diese beiden 

Teilaspekte des Schadens addiert, dabei aber die dem Impingement zugerechnete 

Integritätseinbusse entsprechend Art. 36 Abs. 2 UVG um die Hälfte gekürzt. Was die 

Kritik der Beschwerdeführerin anbelangt, Dr. E.___ habe zusätzlich die Tabelle 1 bei 

seiner Beurteilung herangezogen (act. G 3, S. 5), so zielt diese ins Leere. Denn die 

Tabelle 1 scheint ihm lediglich als Quervergleich gedient zu haben. Die entsprechend 

einer Integritätseinbusse von 7.5% von der Beschwerdegegnerin zugesprochene 

Integritätsentschädigung ist daher nicht zu beanstanden.

5.

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5.1  Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid insoweit 

aufzuheben, als der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Mai 2011 eine 32%ige 

Invalidenrente von monatlich Fr. 702.05 zuzusprechen ist. Im Übrigen ist die 

Beschwerde abzuweisen.

5.2  Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

5.3  Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung für die Kosten der Vertretung und Prozessführung (Art. 61 lit. g 

ATSG). Die Parteientschädigung ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist. In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach 

Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (HonO; 

sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Die Beschwerdeführerin obsiegt in 

etwa zu zwei Dritteln. Dem Ausmass des Obsiegens entsprechend erscheint eine 

Parteientschädigung von Fr. 2'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) 

als angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 

16. Mai 2012 dahingehend aufgehoben, als der Beschwerdeführerin eine 32%ige 

Invalidenrente von monatlich Fr. 702.05 zugesprochen wird. Im Übrigen wird die 

Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 

Fr. 2'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen

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	Entscheid Versicherungsgericht, 07.03.2013
	Art. 6, Art. 15 und Art. 24 UVG. Rentenanspruch und Integritätsentschädigung. Bestimmung der Vergleichseinkommen. Höhe Tabellenlohnabzug. Die medizinische Beurteilung der Integritätsentschädigung ist beweiskräftig (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 7. März 2013, UV 2012/57). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_291/2013.

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