# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3a80f5ac-3e8c-53c5-bd29-aafd1e52826c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 04.05.2021 ZK1 2021 52
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2021-52_2021-05-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 04. Mai 2021

Referenz ZK1 21 52

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Cavegn, Vorsitzender

Parteien A._____
Beschwerdeführer

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. ärztliche Einweisung vom 26. April 2021

Mitteilung 05. Mai 2021

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In Erwägung,

– dass A._____ am _____ 2021 von Dr. med. C._____, Leitender Arzt Chirurgie, 
Spital D._____, fürsorgerisch in der Klinik E._____ untergebracht wurde,

– dass A._____ dagegen mit Eingabe vom 28. April 2021 (Poststempel) beim 
Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhob,

– dass die Klinik am 29. April 2021 aufgefordert wurde, sich zur Notwendigkeit 
der fürsorgerischen Unterbringung schriftlich zu äussern,

– dass die Klinik E._____ in ihrem Bericht vom 30. April 2021 ausführt, weniger 
einschneidende Massnahmen als die Unterbringung in der Akutpsychiatrie 
seien im Moment nicht indiziert,

– dass gestützt auf den Bericht der Klinik E._____ vom Kantonsgericht von 
Graubünden gleichentags ein Kurzgutachten bei Frau Dr. med. B._____ in 
Auftrag gegeben wurde,

– dass gemäss Kurzgutachten von Frau Dr. med. B._____ vom 03. Mai 2021 
A._____ ein Gespräch verweigert hat und die Fragen nicht beantwortet wer-
den konnten,

– dass die Klinik am 04. Mai 2021 dem Kantonsgericht von Graubünden mitteil-
te, der Beschwerdeführer sei am 03. Mai 2021 aus der fürsorgerischen Unter-
bringung entlassen worden und er sei auf freiwilliger Basis bereit, in der Klinik 
zu bleiben,

– dass die Beschwerde damit gegenstandslos geworden ist und am Geschäfts-
verzeichnis abgeschrieben werden kann,

– dass unter diesen Umständen die Verfahrenskosten von CHF 400.00 und die 
Aufwendungen der Gutachterin in Höhe von CHF 250.00, total somit CHF 
650.00, beim Kanton Graubünden verbleiben und aus der Gerichtskasse be-
zahlt werden,

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wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeich-
nis abgeschrieben.

2. Die Verfahrenskosten von CHF 400.00 und die Aufwendungen der Gutach-
terin in Höhe von CHF 250.00, total somit CHF 650.00, verbleiben beim 
Kanton Graubünden und werden aus der Gerichtskasse bezahlt.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil-
sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt 
werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen 
seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

4. Mitteilung an: