# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1f346574-ae82-5766-b95f-6ffdd28ca77f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 13.08.2020 B 2019/146
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2019-146_2020-08-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2019/146

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 25.08.2020

Entscheiddatum: 13.08.2020

Entscheid Verwaltungsgericht, 13.08.2020
Bauen ausserhalb der Bauzonen, Verfahren, Art. 24 RPG, Art. 5 Abs. 2 ff., 
Art. 16 Abs. 2 WaG, Art. 4 lit. a WaV. Durch die im Streit liegende Erneuerung 
bestehender Quellfassungsanlagen wird der Waldboden nur punktuell 
beansprucht, weshalb dafür keine Rodungsbewilligung erforderlich war 
(Verwaltungsgericht, B 2019/146). Die gegen dieses Urteil erhobene 
Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 23. September 2021 
gutgeheissen (Verfahren 1C_502/2020).

Entscheid vom 13. August 2020

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterinnen Zindel, Reiter; Gerichtsschreiber 

Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

K.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Pfister, Advokaturbüro Pfister, 

Museumstrasse 35, 9000 St. Gallen,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

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Vorinstanz,

und

Stadt A.__, Technische Gemeindebetriebe A.__,

Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Ursula Schmid, Steiner Rechtsanwälte, 

Sonnenstrasse 5, Postfach 536, 9004 St. Gallen,

sowie

Politische Gemeinde B.__, Gemeinderat,

Beschwerdebeteiligte

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christoph Spahr, Advokatur im Lindenhof, 

Hauptstrasse 31, Postfach 41, 9320 Arbon,

Gegenstand

Baubewilligung

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

R.__ ist Eigentümer des Grundstücks Nr. 0000__, Grundbuch B.__, und K.__ 

Eigentümer der Parzelle Nr. 0001__ im Weiler X.__. Nach dem Zonenplan der 

Politischen Gemeinde B.__ liegt das Grundstück Nr. 0000__ in der 

Landwirtschaftszone, teils im Wald, und die Parzelle Nr. 0001__ im überbauten Bereich 

in der Weilerzone, ansonsten in der Landwirtschaftszone, teils im Wald. Nach der 

Gewässerschutzkarte, der Grundwasserkarte, dem Inventar über die 

Wasserversorgungsanlagen und Grundwasservorkommen sowie dem Wasserrechts- 

und Grundwasserverzeichnis des Kantons St. Gallen entspringen der Parzelle 

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Nr. 0000__ unter anderem die öffentlichen Quellen Nrn. 0002__, 0003__, 

0004__-0006__ und 0007__. Das Wasser dieser Quellen wird auf dem Grundstück 

Nr. 0000__ über die Quellschächte Nrn. 0010 f.__ sowie 0012__-0015__ gefasst und 

(via den Sammelschacht Nr. 0011__) zum Sammelschacht Nr. 0009__ geleitet. Von dort 

wird es via die Sammelbrunnenstube Nr. 0008__ (Assek.-Nr. 0016__) auf Parzelle 

Nr. 0001__ zum Stufenpumpwerk mit Reservoir Y.__ (Parzelle Nr. 0017__, Grundbuch 

A.__) in die öffentliche Wasserversorgung der Stadt A.__ abgeleitet (act. 9/17/23 f., 

27 f., act. 9/37/2-5, www.geoportal.ch, www.map.geo.tg.ch).

B.

Am 27. Juni 2016 reichte die Stadt A.__ ein Baugesuch für die Sanierung der 

Quellanlagen X.__ auf den Grundstücken Nrn. 0000__ und 0001__ ein. Während der 

öffentlichen Auflage vom 19. Juli 2016 bis 2. August 2016 erhob K.__ durch seinen 

Rechtsvertreter am 29. Juli 2016 Einsprache. Mit Entscheid vom 1./5. Dezember 2016 

wies der Gemeinderat B.__ die Einsprache in öffentlich-rechtlicher Hinsicht ab und 

bewilligte das Bauvorhaben unter Nebenbestimmungen. Dagegen rekurrierte K.__ am 

21. Dezember 2016 an das Baudepartement (Verfahren Nr. 00-0018__). Am 

26. Januar 2017 widerrief der Gemeinderat B.__ den Entscheid vom 

1./5. Dezember 2016. Gleichzeitig wies er die Einsprache von K.__ vom 29. Juli 2016 in 

öffentlich-rechtlicher Hinsicht sowie neu auch in privatrechtlicher Hinsicht gemäss 

Art. 684 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (SR 210, ZGB) ab und bewilligte das 

Bauvorhaben unter gleichzeitiger Eröffnung aller kantonalen Teilverfügungen als 

Gesamtentscheid. Für das Einspracheverfahren auferlegte er dem Einsprecher amtliche 

Kosten in der Höhe von CHF 500 (act. 9/17/1, 13 f., 17, 20, 26-29, 32-35).

C.

Dagegen rekurrierte K.__ durch seinen Rechtsvertreter am 15. Februar 2017 an das 

Baudepartement (act. 9/1). Dieses führte am 10. Januar 2018 eine 

Einigungsverhandlung durch, welche erfolglos verlief (act. 9/22). Mit 

Zwischenverfügung vom 12. Januar 2018 wies das Baudepartement den 

Rechtsvertreter von K.__ auf die Praxisänderung betreffend Immissionseinsprache 

gemäss Art. 685 Abs. 1 ZGB hin, welche durch den Entscheid VerwGE B 2015/279 

vom 28. März 2017 eingetreten sei (act. 9/21). Am 25. April 2018 verzichtete das Amt 

für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) auf eine Stellungnahme (act. 9/39). 

Mit Entscheid vom 24. Juni 2019 (act. 2) wies das Baudepartement den Rekurs ab, 

auferlegte K.__ amtliche Kosten von CHF 3'000, wies dessen Begehren um Ersatz der 

ausseramtlichen Kosten ab und sprach der Stadt A.__ zu Lasten von K.__ eine 

ausseramtliche Entschädigung im Betrag von CHF 2'750 zu.

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D.

Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 24. Juni 2019 erhob K.__ 

(Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter am 7. Juli 2019 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht (act. 1). Am 12. September 2019 (act. 5) ergänzte er seine 

Beschwerde mit einer Begründung und den Rechtsbegehren, es seien der 

angefochtene Entscheid und der Entscheid des Rates der Politischen Gemeinde B.__ 

(Beschwerdebeteiligte) vom 26. Januar 2017 unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

sowohl in öffentlich-rechtlicher Hinsicht als auch wegen Verletzung von Art. 684 ZGB 

aufzuheben, das Baugesuch der Stadt A.__ (Beschwerdegegnerin) abzuweisen und 

seine Einsprache gutzuheissen (Ziff. I/1 f. je Abs. 1 Ingress und lit. a bis c und I/4). 

Eventualiter sei der angefochtene Entscheid wegen Verletzung öffentlich-rechtlicher 

Vorschriften aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung 

zurückzuweisen (Ziff. I/1 f. je Abs. 2). Unabhängig vom Ausgang des 

Beschwerdeverfahrens seien die Auferlegung der amtlichen Kosten von CHF 3'000 für 

das Rekursverfahren, die Einsprachegebühr des Rates der Beschwerdebeteiligten vom 

26. Januar 2017 von CHF 500 sowie die Zusprache einer ausseramtlichen 

Entschädigung von CHF 2'750 an die Beschwerdegegnerin für das Rekursverfahren 

aufzuheben (Ziff. I/3). Mit Vernehmlassung vom 24. September 2019 schloss die 

Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde (act. 8). Mit Stellungnahme vom 

31. Oktober 2019 (act. 18) bzw. vom 13. November 2019 (act. 19) beantragte die 

Beschwerdebeteiligte durch ihren Rechtsvertreter resp. die Beschwerdegegnerin durch 

ihre Rechtsvertreterin, es sei die Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. In der Folge liessen sich der 

Beschwerdeführer am 17. Dezember 2019, 5. Februar 2020 und 15. Juni 2020 (act. 24, 

31 und 38) und die Beschwerdegegnerin am 15. Januar 2020 (act. 27) abschliessend 

vernehmen.

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge sowie die Akten wird, soweit 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Der Beschwerdeführer 

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ist zur Erhebung des Rechtsmittels befugt (vgl. Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 

Abs. 1 VRP). Die Beschwerde vom 7. Juli 2019 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt 

zusammen mit der Ergänzung vom 12. September 2019 (act. 5) die formellen und 

inhaltlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 sowie Art. 48 

Abs. 1 und 2 VRP). Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (act. 19, S. 4, 12 

Ziff. III/A/1, E/1) kann nicht gesagt werden, der Beschwerdeführer sei teilweise seiner 

Substantiierungspflicht nicht nachgekommen (vgl. dazu BGer 2C_534/2016 vom 

21. März 2017 E. 4.3 mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich 

einzutreten. Nicht einzutreten ist hingegen insoweit auf die Beschwerde, als damit 

(Antrag Ziff. I/1 f. je Abs. 1 lit. a, und I/3) die Aufhebung des Entscheides des Rates der 

Beschwerdebeteiligten vom 26. Januar 2017 (act. 9/17/33-35), insbesondere auch 

deren Kostenspruch, beantragt wird. Dieser Entscheid wurde durch den vorliegend 

angefochtenen Entscheid ersetzt und gilt inhaltlich als mitangefochten (Devolutiveffekt, 

vgl. dazu BGer 1C_560/2017 vom 17. Dezember 2018 E. 1.2 mit Hinweis auf 

BGE 134 II 142 E. 1.4).

2.

Die Beschwerdebeteiligte kam im vorinstanzlichen Verfahren zwar ihrer Pflicht nach, 

die Akten zum erstinstanzlichen Bauverfahren einzureichen (vgl. dazu Art. 52 VRP und 

act. 9/17). Die von ihr eingereichten Akten enthalten indessen kein Aktenverzeichnis, 

was vom Beschwerdeführer allerdings nicht beanstandet wurde. Es kann daher hier mit 

dem Hinweis sein Bewenden haben, dass die Beschwerdebeteiligte in künftigen 

Verfahren die Akten jeweils nummeriert mit einem entsprechenden Verzeichnis 

einzureichen hat (VerwGE B 2014/80 vom 27. November 2015 E. 3.1.3 mit Hinweisen, 

in: GVP 2015 Nr. 2).

3.

Der Beschwerdeführer stellt die Beweisanträge (act. 5, S. 5 f., 14-19 Ziff. II/4 f., III/D/1a, 

1c-1e, 2, III/E/1 f., 5, III/F/1b, act. 6 lit. B-D, act. 24 Ziff. II, act. 31, S. 3), es seien eine 

mündliche öffentliche Verhandlung und ein Augenschein durchzuführen; er sei 

persönlich anzuhören; es seien Akten zum Wasserversorgungsnetz der 

Beschwerdegegnerin (Quellwasserfassung X.__ bis Anlage Y.__), die Baugesuchsakten 

zum Bau/Umbau der Anlage Y.__ sowie die Vereinbarung der Beschwerdebeteiligten 

mit der Beschwerdegegnerin über die Entschädigung für die Nutzung der öffentlichen 

Quellen im Gebiet X.__ zu edieren und es sei eine Amtsauskunft der Vorinstanz 

einzuholen. Im Übrigen habe das Verwaltungsgericht eine Beweisverfügung über das 

Ergebnis des Beweisverfahrens zu erlassen und ihm dazu Gelegenheit zur 

Stellungnahme zu gewähren.

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3.1.

Gestützt auf Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft (SR 101, BV) und Art. 64 in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 VRP 

ordnet das Verwaltungsgericht eine mündliche Verhandlung an, wenn sie zur Wahrung 

der Parteirechte notwendig ist oder zweckmässig erscheint. Nach Art. 6 Ziff. 1 der 

Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (SR 

0.101, EMRK) besteht ein Anspruch des Einzelnen, seine Argumente dem Gericht 

mündlich in einer öffentlichen Sitzung vorzutragen, insbesondere in Streitigkeiten in 

Bezug auf zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen (vgl. dazu BGer 1C_581/2018 

vom 23. Juli 2019 E. 2, BGer 2C_608/2017 vom 24. August 2018 E. 4.2, VerwGE 

B 2019/41 vom 16. Dezember 2019 E. 3.1, VerwGE B 2019/6 vom 1. Juli 2019 E. 2.1, 

VerwGE B 2014/182 vom 27. April 2016/25. Mai 2016 E. 3.1 je mit Hinweisen), soweit 

der Verwaltungsakt der hoheitlich handelnden Behörde massgeblich in Rechte und 

Pflichten privatrechtlicher Natur eingreift (vgl. VerwGE B 2018/73 vom 26. Februar 2019 

E. 2.4, VerwGE B 2018/99 vom 13. Januar 2019 E. 2 und VerwGE B 2012/91; 

B 2013/132 vom 8. November 2013 E. 3.2 je mit Hinweisen). Insoweit die EMRK zur 

Anwendung gelangt, gilt die Verpflichtung zur Durchführung einer öffentlichen und 

mündlichen Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht absolut. Die Rechtsprechung 

des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesgerichts lässt ein 

Absehen von einer öffentlichen und mündlichen Verhandlung zu, wenn die Beurteilung 

eines umstrittenen Sachverhalts nicht vom persönlichen Eindruck der Partei, sondern in 

erster Linie von den Akten abhängt. Auf die Durchführung einer öffentlichen und 

mündlichen Verhandlung kann unter Umständen verzichtet werden, wenn eine 

Verhandlung nichts zur Klärung der Angelegenheit beiträgt – namentlich wenn keine 

Tatfragen, sondern reine Rechts- oder Zulässigkeitsfragen umstritten sind – und die 

Angelegenheit adäquat aufgrund der Akten sowie der schriftlichen Parteivorbringen 

gelöst werden kann (vgl. BGer 2C_89/2019 und 2C_90/2019 je vom 22. August 2019 je 

E. 4.2 mit Hinweisen).

Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht weiter dargetan, inwiefern 

die Beantwortung der hier zu beurteilenden Rechtsfragen eines persönlichen Eindrucks 

des Beschwerdeführers bedarf. Vielmehr ist der Sachverhalt umfassend der 

schriftlichen Darstellung zugänglich. Ebenso wenig ist mit Blick auf die nachstehend zu 

schildernden Gegebenheiten erkennbar und wird vom Beschwerdeführer auch nicht 

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weiter substantiiert, welche neuen entscheidrelevanten Erkenntnisse, die sich nicht 

bereits aus den Akten und dem Geoportal (www.geoportal.ch) ergeben, durch die 

beantragte mündliche Parteibefragung und durch Beweisaussagen des 

Beschwerdeführers gewonnen werden könnten. Die Durchführung einer öffentlichen, 

mündlichen Verhandlung ist deshalb weder notwendig noch erscheint sie als 

zweckmässig. Der entsprechende Antrag des Beschwerdeführers ist demzufolge 

ebenso abzuweisen wie sein Begehren um persönliche Anhörung. Überdies kann auf 

die weiteren beantragten prozessualen Vorkehren, insbesondere auf die Durchführung 

eines Augenscheins im Sinne von Art. 12 Abs. 1 VRP, verzichtet werden, da daraus 

ebenfalls keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. dazu 

BGer 1C_13/2018 vom 13. März 2019 E. 3 mit Hinweisen). Im Übrigen kann der 

Vorinstanz im Beschwerdeverfahren trotz den anderslautenden Vorhalten des 

Beschwerdeführers (act. 24 Ziff. III/A/5) keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches 

Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vorgeworfen werden, soweit sie auf die Einreichung der vom 

Beschwerdeführer beantragten zusätzlichen Akten verzichtete, welche vom 

Verwaltungsgericht wie gesagt in antizipierter Beweiswürdigung gar nicht einverlangt 

worden sind.

3.2.

Im Weiteren konnte sich der Beschwerdeführer direkt in seinen Eingaben, in welchen er 

die angeführten Beweisofferten vorgebracht hat (vgl. act. 5, S. 5 f., 14-19 Ziff. II/4 f., III/

D/1a, 1c-1e, 2, III/E/1, 5, III/F/1b, act. 24 Ziff. II, act. 31, S. 3), zur Relevanz dieser 

Beweismittel äussern. Bereits aus diesem Grund drängte sich der Erlass einer 

Beweisverfügung (Art. 154 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, 

Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO, analog), für welchen das VRP keine Regeln 

bereithält, vorgängig zur antizipierten Beweiswürdigung in diesem Endentscheid nicht 

auf (vgl. dazu P. Sutter, in: Auer/Müller/Schindler [Hsrg.], Bundesgesetz über das 

Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, N 3 zu Art. 33, Kiener/Rütsche/Kuhn, öffentliches 

Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015, N 689, und BGer 2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 

E. 3.2.3 mit Hinweisen). Darüber hinaus ist das Verwaltungsgericht befugt, den 

Entscheid über die gestellten Beweisanträge mit dem Endentscheid zu eröffnen (vgl. 

Waldmann/Bickel, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar 

Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, N 38 zu Art. 33), da Anordnungen 

betreffend die Beweisführung in aller Regel keinen nicht wiedergutzumachenden 

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Nachteil bewirken und mit Beschwerde gegen den Endentscheid für gewöhnlich 

erreicht werden kann, dass ein zu Unrecht verweigerter Beweis abgenommen oder ein 

zu Unrecht erhobener Beweis aus den Akten gewiesen wird (vgl. BGer 4A_697/2016 

vom 14. März 2017 E. 1.4 mit Hinweisen sowie B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/

Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/

St. Gallen 2020, N 25 zu Art. 12-13).

4.

Der Beschwerdeführer hält weiter dafür (act. 5, S. 4, 7 f. Ziff. II/3, III/A, act. 24 Ziff. III/B/

3, C/4a), die Weigerung der Vorinstanz, im vorinstanzlichen Rekursverfahren einen 

Augenschein durchzuführen sowie Stellungnahmen des AREG und des 

Kantonsforstamtes (KFA) einzuholen, stelle eine Verletzung seines Anspruchs auf 

rechtliches Gehör dar.

Wie bereits in Bezug auf das Beschwerdeverfahren ausgeführt (vgl. E. 3.1 hiervor), ist 

auch hinsichtlich des vorinstanzlichen Rekursverfahrens nicht ersichtlich, was ein 

Augenschein an zusätzlichem Erkenntnisgewinn gebracht hätte. Die tatsächlichen 

Umstände wurden ausreichend erhoben. Die Vorinstanz hat das ihr diesbezüglich 

zustehende Ermessen nicht verletzt, indem sie in antizipierter Beweiswürdigung auf 

den vom Beschwerdeführer beantragten Augenschein verzichtet hat (vgl. dazu 

BGer 1C_435/2018 vom 15. Mai 2019 in BGE 145 I 250 nicht publizierte E. 4.4 mit 

Hinweisen, den von der Beschwerdegegnerin [act. 19, S. 4 f. Ziff. III/A/1] angerufenen 

Entscheid VerwGE B 2019/35; B 2019/36 vom 29. August 2019 E. 3.5.1 mit Hinweis 

und B. Märkli, a.a.O., N 50 ff. zu Art. 12-13). Aus demselben Grund kann der Vorinstanz 

auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vorgeworfen werden, 

soweit sie im Rekursverfahren davon absah, die vom Beschwerdeführer als eigentliche 

Beweismittel beantragten "Stellungnahmen" des AREG und des KFA (act. 9/44, S. 6) 

nachzufordern (vgl. dazu act. 9/39) bzw. einzuholen (vgl. dazu BGer 1C_582/2018 vom 

23. Dezember 2019 E. 2.2 mit Hinweisen).

5.

Der erstinstanzliche Entscheid der Beschwerdebeteiligten erging am 26. Januar 2017 

(act. 9/17/33-35) und damit vor Inkrafttreten des Planungs- und Baugesetzes 

(sGS 731.1, PBG) am 1. Oktober 2017 (nGS 2017-049). Auf das strittige Bauvorhaben 

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bleibt somit das bis 30. September 2017 gültige Gesetz über die Raumplanung und 

das öffentliche Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, in der Fassung vom 

1. Januar 2015) anwendbar, soweit das PBG für die Baugesuchstellerin nicht günstiger 

ist (Art. 173 PBG).

6.

Der Beschwerdeführer bringt im Beschwerdeverfahren neu vor (act. 5, S. 4, 7-11 Ziff. II/

3, III/A/2b, III/B, III/C/2a, act. 24, S. 2-5 Ziff. III/A/2-4, III/C/3, act. 31 Ziff. 2), die 

Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt. Gemäss dem Situationsplan 

vom 23. Juni 2016 (act. 9/17/27, nachfolgend: Situationsplan) solle zusätzlich zur 

Sammelbrunnenstube auf Parzelle Nr. 0001__ in einem Abstand von nur ungefähr 15 m 

eine zusätzliche Sammelbrunnenstube auf der Parzelle Nr. 0000__ erstellt werden. 

Zudem sei eine zusätzliche Wasserleitung zur bestehende Sammelbrunnenstube auf 

der Parzelle Nr. 0001__ geplant.

6.1.

Die Rekursinstanz ermittelt den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes wegen, 

wobei vorbehältlich der Wahrung des öffentlichen Interesses nur die von den 

Beteiligten angebotenen und die leicht zugänglichen Beweise über erhebliche 

Tatsachen aufzunehmen sind (Art. 58 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 12 VRP). 

Unrichtig ist ein Sachverhalt festgestellt, wenn aus den vorhandenen Beweismaterialien 

unrichtige Schlüsse gezogen werden, insbesondere indem der Sachverhalt falsch oder 

aktenwidrig festgestellt wird oder indem Beweise unrichtig gewürdigt werden (vgl. 

VerwGE B 2018/248 vom 14. März 2019 E. 3.1 mit Hinweisen). Laut Art. 80 

Abs. 2 BauG muss das Baugesuch die für die baupolizeiliche Beurteilung notwendigen 

Unterlagen, wie Situationsplan, Grundriss, Ansichten, Schnitte und Kanalisationspläne 

enthalten. Diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Wenn für die Beurteilung des 

Baugesuchs in besonderen Fällen weitere Unterlagen erforderlich sind, ist der 

Gemeinderat berechtigt, diese zu verlangen (vgl. Art. 80 Abs. 3 BauG). Die 

Baureglemente enthalten nähere Vorschriften über die Unterlagen (vgl. VerwGE 

B 2015/14 vom 20. Januar 2017 E. 12.1 mit Hinweisen). Gemäss Art. 41 Abs. 2 des 

Baureglements der Politischen Gemeinde B.__ (vom Baudepartement genehmigt am 

22. Dezember 2006/20. Oktober 2009, BauR) sind bestehende, abzubrechende und 

beabsichtigte Bauten und Bauteile bei baulichen Veränderungen zu kennzeichnen. Für 

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bestehende Bauteile gilt die schwarze, für abzubrechende die gelbe und für neue die 

rote Farbe. Der Sinn dieser Regelung besteht darin, dass die Baubehörde bei An- und 

Umbauten sowie im Fall von Projektänderungen ohne weiteres erkennt, was 

Gegenstand eines Bau- bzw. eines Projektänderungsgesuchs ist. Der klaren und 

präzisen farblichen Darstellung kommt grösste Bedeutung zu. Unklarheiten wirken sich 

gewöhnlich zum Nachteil des Gesuchstellers aus, weil er diese zu vertreten hat (vgl. 

Fritzsche/Bösch/Wipf/Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, Band 1, 6. Aufl. 2019, 

S. 378, und C. Mäder, Das Baubewilligungsverfahren, Zürich 1991, N 259).

6.2.

Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausgeführt und die Beschwerdegegnerin selbst 

eingeräumt hat (act. 19, S. 6 Ziff. III/B/2), entspricht der Situationsplan nicht den 

Anforderungen von Art. 41 Abs. 2 BauR. Weder sind darin die zum Abbruch 

vorgesehenen Quellwasserleitungen (Quellableitungen) sowie die abzubrechenden 

Anlagen (Brunnenstuben Nrn. 0010 f.__ und 0013__-0015__ sowie Sammelschächte 

Nrn. 0009__ und 0011__) gelb noch die bestehenden Brunnenstube Nr. 0012__ und 

Quellwassersickerleitungen (Fassungsleitungen), welche erneuert resp. teilweise ersetzt 

werden sollen, schwarz gekennzeichnet. Sämtliche bestehenden Quellwasserleitungen 

sind dunkelblau und die neuen Entleerungsleitungen hellblau verzeichnet. Inwiefern 

sich diese Abweichungen von den Vorgaben von Art. 41 Abs. 2 BauR im konkreten Fall 

nachteilig auf die Rechts- und Interessenwahrung des Beschwerdeführers ausgewirkt 

haben sollten, ist indessen nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht 

weiter dargetan. Dem Situationsplan lässt sich zusammen mit dem Baubeschrieb vom 

27. Juni 2016/27. Juli 2016 (act. 9/17/17, 21, 25 je Ziff. 2, nachfolgend: Baubeschrieb) 

ohne weiteres entnehmen, welche Anlagen gemäss dem Kurzbeschrieb im 

Baugesuchsformular vom 27. Juni 2016 (act. 9/17/20, 26) saniert, abgebrochen oder 

neu erstellt werden sollen. Insbesondere ist vorgesehen, auf Parzelle Nr. 0000__ 

anstelle des abzubrechenden Sammelschachts Nr. 0009__ eine neue 

Sammelbrunnenstube mit Wasseraufbereitung zu bauen, welche die bisherige 

Sammelbrunnenstube Nr. 0008__ im Gebäude Assek.-Nr. 0016__ auf Parzelle 

Nr. 0001__ ersetzen soll. Darüber hinaus soll die bestehende, im Situationsplan 

dunkelblau eingefärbte Quellwasserleitung ("STM DN 200") vom alten Sammelschacht 

Nr. 0009__ auf Parzelle Nr. 0000__ zum Gebäude Assek.-Nr. 0016__ 

(Sammelbrunnenstube Nr. 0008__) auf Parzelle Nr. 0001__ abgebrochen und durch 

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eine neue Leitung von der neuen Sammelbrunnenstube auf Parzelle Nr. 0000__ aus 

ersetzt werden, welche neu einen Durchmesser von 280 mm ("PE 208/246.8 mit 

Schutzrohr PE 132/120") aufweisen soll. Diese soll auf Parzelle Nr. 0001__ auf einer 

Länge von ca. 6 m zum Gebäude Assek.-Nr. 0016__ verlaufen. Der Abbruch des 

Gebäudes Assek.-Nr. 0016__ ist nicht vorgesehen. Aufgrund dieser Aktenlage hat die 

Vorinstanz unter Sachverhalt lit. B/a sowie in Erwägung 6.5, 8.3 und 10.2 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 2 f., 12 f., 15) hinreichend korrekt festgestellt, 

dass die bestehende Sammelbrunnenstube Assek.-Nr. 0016__ auf Grundstück 

Nr. 0001__ aufgehoben und durch ein Kunststoff-Fertigbauwerk mit einer UV-Anlage 

auf Grundstück Nr. 0000__ ersetzt werden soll, wobei der Abbruch des Gebäudes 

Assek.-Nr. 0016__ nicht Bestandteil des Baugesuchs sei. Auch würden die 

bestehenden Brunnenstuben durch neue Stuben mit Front- und Obereinstieg und alte 

Leitungen durch neue Stränge ersetzt. Auf Grundstück Nr. 0001__ betreffe das 

Baugesuch lediglich den Ersatz einer bestehenden rund 6 m langen Leitung. Die 

eingehende Beweiswürdigung der Vorinstanz ist nicht zu berichtigen. Der Vorinstanz 

kann keine unzureichende Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden.

7.

Der Beschwerdeführer moniert des Weiteren (act. 5, S. 11 f. Ziff. III/C/1 f.), seine 

Zustimmung zum Baugesuch fehle, weshalb koordiniert mit dem 

Baubewilligungsverfahren ein Enteignungsverfahren hätte durchgeführt werden 

müssen.

Nach Art. 41 Abs. 3 Satz 2 BauR müssen die Unterlagen des Baugesuchs vom 

Bauherrn, Projektverfasser und, sofern mit dem Bauherrn nicht identisch, vom 

Grundeigentümer unterzeichnet sein. Bei dieser Bestimmung handelt es sich lediglich 

um eine Ordnungsvorschrift. Entscheidet sich die Baubehörde nach einer 

vorfrageweisen Würdigung (vgl. hierzu BGer 1C_246/2015 vom 4. März 2016 E. 2.4, 

VerwGE B 2014/27 vom 30. Juni 2015 E. 3.4.3 sowie VerwGE B 2012/184 vom 

4. April 2013 E. 4.3 mit Hinweis[en]) dazu, auch ohne Vorliegen einer unterschriftlichen 

Zustimmung der Grundeigentümerin eine Beurteilung des Bauprojekts vorzunehmen, 

muss sie die Baubewilligung erteilen, sofern dieses dem Zweck der Nutzungszone 

entspricht und ihm aus den öffentlich-rechtlichen Vorschriften keine Hindernisse 

entgegenstehen (Art. 87 Abs. 1 BauG). Für die Berücksichtigung privatrechtlicher 

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Verhältnisse besteht insoweit kein Raum. Diesfalls verbleibt der 

Verfügungsberechtigten einzig die zivilrechtliche Auseinandersetzung (vgl. 

BGer 1C_510/2015 vom 13. Juni 2016 E. 2.2 mit Hinweis auf BGer 1C_172/2007 vom 

17. März 2008 E. 4.3, in Bezug auf Art. 10 Abs. 2 des Dekrets über das 

Baubewilligungsverfahrens des Kantons Bern, BSG 725.1, BGer 1C_633/2015 vom 

5. April 2016 E. 3.6 mit Hinweisen, in Bezug auf Art. 27 der Verordnung zum Baugesetz 

des Kantons Obwalden, GDB 710.11, BGer 1C_116/2013 vom 11. Oktober 2013 E. 5.2 

mit Hinweisen, sowie VerwGE B 2001/165; 2001/166 vom 20. August 2002 E. 5, 

auszugsweise in: Juristische Mitteilungen des Baudepartements 2002/III/24).

Wie die Vorinstanz in Erwägung 6.3 bis 6.5 des angefochtenen Entscheids (act. 2, 

S. 11 f.) vorfrageweise überzeugend dargelegt hat, geht aus den 

Dienstbarkeitsverträgen vom 23. Mai 1997 (act. 9/17/22) klar hervor, dass die 

Beschwerdegegnerin berechtigt ist, an der Sammelbrunnenstube Nr. 0008__ (Gebäude 

Assek.-Nr. 0016__) auf Parzelle Nr. 0001__ inklusive an notwendigen Zu- und 

Ableitungen Unterhalts-, Reparatur- und Erneuerungsarbeiten auszuführen. Entgegen 

anderslautender Darstellung des Beschwerdeführers ist überdies auf Parzelle 

Nr. 0001__ keine zusätzliche Wasserleitung, sondern nur ein Ersatz der bestehenden 

Leitung – allerdings mit grösserem Durchmesser – geplant (vgl. E. 6.2 hiervor). Die 

Beschwerdebeteiligte war daher befugt, das strittige Baugesuch auch ohne Vorliegen 

einer unterschriftlichen Zustimmung des Beschwerdeführers als Grundeigentümer der 

Parzelle Nr. 0001__ zu beurteilen. Damit erübrigte sich auch die Einleitung eines 

Enteignungsverfahrens (vgl. dazu zutreffende E. 7 des angefochtenen Entscheids, 

act. 2, S. 12).

8.

Der Beschwerdeführer bemängelt ferner (act. 5, S. 12 f. Ziff. III/C/3, act. 24, Ziff. III/C/

4), das Bauvorhaben sei nicht visiert worden.

Selbst wenn es zutreffen sollte, dass Stellung und Ausmass der geplanten Bauten nicht 

gemäss Art. 81 Abs. 1 BauG visiert worden sind (vgl. dazu VerwGE B 2016/188 vom 

30. Januar 2018 E. 5.1 mit Hinweisen), ist nicht erkennbar und wird vom 

Beschwerdeführer auch nicht dargetan, inwiefern er das Rechtsbegehren, die 

Begründung oder die Darstellung des Sachverhalts in seiner Einsprache vom 

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29. Juli 2016/16. August 2016 (act. 9/17/10 und 13) deswegen nur unzureichend hätte 

abfassen können. Ein allfällig vorhandener Mangel bei der Visierung wurde auf jeden 

Fall dadurch geheilt, dass die Beschwerdebeteiligte auf die Einsprache eintrat (vgl. 

BGer 1C_495/2015 vom 1. Februar 2016 E. 4.1 mit Hinweisen) und sie materiell 

behandelte. Sollten Dritte aufgrund der fehlenden Visierung von der Einsprache 

abgehalten worden sein, bedeutet dies keinen Rechtsnachteil für den 

Beschwerdeführer, der im vorliegenden Verfahren von Belang wäre (vgl. hierzu 

BGer 1C_103/2016 vom 22. Juni 2017 E. 9 mit Hinweis). Bei diesem Ergebnis kann 

dahingestellt bleiben, ob auf diese rechtliche Begründung – wie es die 

Beschwerdegegnerin meint (act. 19, S. 3, 9 Ziff. II/3, III/C/2.1) – nicht hätte eingetreten 

werden dürfen, weil sie erstmals im Beschwerdeverfahren erhoben wurde (vgl. dazu 

VerwGE B 2015/20 vom 23. August 2016 E. 1.2 mit Hinweisen).

9.

Der Beschwerdeführer rügt darüber hinaus (act. 5, S. 13 Ziff. III/C/4), die 

Baugesuchsunterlagen seien unvollständig, insbesondere hinsichtlich der Leitung zur 

Liegenschaft R.__. Im Situationsplan ist in diesem Zusammenhang eine rot 

gekennzeichnete Leitung mit "Hausanschluss R.__" ersichtlich, welche allerdings nicht 

bis zu den Gebäuden Assek.-Nrn. 0019 f.__ und 0021__ auf Parzelle Nr. 0000__ reicht. 

Aus dem Textfeld "Spätere Erneuerung" ergibt sich indes ohne weiteres, dass diese 

Leitung im Rahmen des vorliegend strittigen Projekts vorerst nur auf einer Länge von 

ca. 23.50 m ab der neuen Sammelstube auf Parzelle Nr. 0000__ (und damit erst zu 

einem späteren Zeitpunkt bis zum Haus R.__) erstellt werden soll. Folglich erweist sich 

der Plan in dieser Hinsicht entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht als 

unvollständig, weil vorerst nur eine erste Etappe des "Hausanschlusses R.__" gebaut 

werden soll.

10.

Der Beschwerdeführer stellt sich zudem auf den Standpunkt (act. 5, S. 13 Ziff. III/D/1, 

act. 24 Ziff. III/A/2, C/3), sowohl die Ausführung der geplanten Bauarbeiten als auch der 

spätere Betrieb und Unterhalt der Anlagen hätten eine Rodungsbewilligung 

vorausgesetzt. Im Übrigen sei die neue Sammelbrunnenstube auf Parzelle Nr. 0000__ 

innerhalb des Waldareals weder zonenkonform noch standortgebunden. Diesbezüglich 

sei die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen. Die heutige 

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Sammelbrunnenstube auf Parzelle Nr. 0001__ (Gebäude Assek.-Nr. 0016__) in der 

Landwirtschaftszone bleibe in einem Abstand von ca. 15 m bestehen. Die in der neuen 

Sammelbrunnenstube geplante UV-Anlage könne im Werk Y.__ erstellt werden, wohin 

das Wasser vom Gebäude Assek.-Nr. 0016__ auf Parzelle Nr. 0001__ über eine alte, 

möglicherweise das Wasser verunreinigende 2'300 m lange "Betonleitung" geführt 

werde.

10.1.

Wie sich dem Situationsplan und dem Geoportal (www.geoportal.ch) entnehmen lässt, 

befindet sich das vorliegend strittige Bauvorhaben mit Ausnahme der Brunnenstube 

Nr. 0012__ auf Parzelle Nr. 0000__ und der neuen Leitung zum Gebäude Assek.-

Nr. 0016__ auf Parzelle Nr. 0001__ in der Tat im Wald (vgl. zum Begriff Art. 2 des 

Bundesgesetzes über den Wald, Waldgesetz; SR 921.0, WaG, in Verbindung mit Art. 1 

ff. der Verordnung über den Wald, Waldverordnung; SR 921.01, WaV, und Art. 1 des 

Einführungsgesetzes zur eidgenössischen Waldgesetzgebung; sGS 651.1, EG-WaG, 

sowie Art. 3 f. der Verordnung zum Einführungsgesetz zur eidgenössischen 

Waldgesetzgebung; sGS 651.11, VEG-WaG, siehe dazu auch Art. 18 Abs. 3 des 

Bundesgesetzes über die Raumplanung, Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG). Nicht 

umstritten ist, dass die geplante Erneuerung der Quellfassungsanlagen X.__ keinem 

forstwirtschaftlichen Zweck dient (vgl. dazu BGE 123 II 499 E. 2 f., Jäger/Bühler, 

Schweizerisches Umweltrecht, Bern 2016, N 906, und S. Jaissle, Der dynamische 

Waldbegriff und die Raumplanung, Zürich 1994, S. 117). Im Rahmen der vom 

Beschwerdeführer vorgebrachten Kritik zu untersuchen ist, ob es sich dabei um eine 

für den Wald nachteilige Nutzung handelt, die eine Rodung im Sinne von Art. 4 WaG 

darstellt und einer Rodungsbewilligung (Art. 5 Abs. 2 ff. WaG) bedarf. Keiner solchen 

Bewilligung bedürfen nach Art. 4 lit. a WaV punktuelle oder unbedeutende 

Beanspruchungen von Waldboden für nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen, wie 

bescheidene Rastplätze, Feuerstellen, Sport- und Lehrpfade, erdverlegte Leitungen 

und Kleinantennenanlagen, die das Bestandesgefüge des Waldes nicht beeinträchtigen 

(vgl. dazu BGE 139 II 134 E. 6.2 und BGer 1C_551/2010 vom 7. Dezember 2011 E. 4.2, 

in: BR 2012, S. 180, je mit Hinweisen).

Im konkreten Fall sollen gemäss dem Situationsplan und dem Baubeschrieb sämtliche 

neuen (Entleerungsleitungen) bzw. erneuerten Leitungen (Quellwasserleitungen resp. 

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Quellableitungen, Quellwassersickerleitungen bzw. Fassungsleitungen) erdverlegt 

werden. Überdies ist geplant, die im Wald bestehenden Brunnenstuben durch je zwei 

erdüberdeckte Brunnenstuben mit Obeneinstieg (0013__ f. [bzw. 5 f.], Brunnendeckel 

mindestens 0.50 m über Terrain) bzw. je zwei solche mit Fronteinstieg (Nrn. 0010 f.__ 

[resp. 2 und 4]) zu ersetzen. Anstelle des Sammelschachts Nr. 0009__ soll sodann eine 

neue, erdverlegte Sammelbrunnenstube mit Wasseraufbereitung und Fronteinstieg 

(Nr. 1) gebaut werden, welche die bestehende Sammelbrunnenstube im Gebäude 

Assek.-Nr. 0016__ auf Parzelle Nr. 0001__ ersetzen soll. Neben den drei geplanten 

Fronteinstiegen sind sechs, maximal rund 4 m lange Stützmauern (Steinmauern [bis 

vier Steinsätze hoch, vgl. Foto auf Situationsplan und Baubeschrieb] mit Hinterfüllung) 

projektiert. Da sämtliche Leitungen erdverlegt werden und die Oben- und 

Fronteinstiege je für sich betrachtet lediglich wenige Quadratmeter Waldbodenfläche 

beanspruchen sollen, ist nicht mit einer intensiveren Nutzung als bei anderen 

üblicherweise bewilligten Nutzungen (bescheidene Rastplätze, Feuerstellen, Sport- und 

Lehrpfade, erdverlegte Leitungen und Kleinantennenanlagen) zu rechnen. Nach 

Einschätzung des KFA, der zuständigen kantonalen Forstbehörde, wird das 

Bestandesgefüge des Waldes davon nicht tangiert (vgl. Verfügung vom 

30. September 2016, act. 9/17/6, S. 2 E. 4). Folglich ist bei den geplanten erneuerten 

Quellfassungsanlagen noch von einer punktuellen Beanspruchung des Waldbodens 

bzw. -weges auszugehen, welche keiner Rodungsbewilligung nach Art. 5 Abs. 2 WaG 

bedarf.

10.2.

Obgleich die projektierten nichtforstlichen Kleinbauten und -anlagen nach dem 

Gesagten keine Rodungsbewilligung benötigen, weil sie den Wald nicht geradezu 

zweckentfremden, sind sie für diesen nachteilig. Deshalb bedürfen sie einer 

forstrechtlichen Ausnahmebewilligung des KFA (Art. 16 Abs. 2 WaG und Art. 13 

Abs. 1 EG-WaG in Verbindung mit Art. 2 VEG-WaG) und, weil sie als nachteilige 

Nutzungen dem Zweck des Waldes jedenfalls nicht ganz entsprechen, einer 

Ausnahmebewilligung des AREG nach Art. 24 in Verbindung mit Art. 25 Abs. 2 RPG 

und Art. 87  Abs. 2 BauG (vgl. BGE 139 II 134 E. 6.3 mit Hinweisen, siehe dazu auch 

Art. 11 WaG und Art. 14 Abs. 2 WaV). Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG 

setzt voraus, dass der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der 

Bauzonen erfordert (lit. a) und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b). 

bis

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Die Standortgebundenheit ist nicht nur bei der erstmaligen Bewilligung einer 

zonenfremden Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzone zu prüfen, sondern auch bei 

jeder späteren Änderung oder Erweiterung (vgl. BGer 1C_496/2011 vom 

20. September 2012 E. 2.2 mit Hinweisen, in: BR 2013, S. 75). Sie ist zu bejahen, wenn 

eine Anlage aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen oder wegen der 

Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist oder 

wenn ein Werk aus bestimmten Gründen in einer Bauzone ausgeschlossen ist (vgl. 

BGE 141 II 245 E. 7.6.1 und BGE 136 II 214 E. 2.1 je mit Hinweisen). Der Schutz des 

Waldes ist grundsätzlich im Rahmen der in Art. 24 lit. b RPG vorgesehenen 

Interessenabwägung (Art. 3 der Raumplanungsverordnung; SR 700.1, RPV) zu 

berücksichtigen. Ob Alternativmöglichkeiten zur geplanten Baute bestehen, ist nach 

der Vorschrift von Art. 24 lit. a RPG zu prüfen (vgl. BGE 129 II 63 E. 3.2, in: Pra 2003 

Nr. 83).

Wie die Vorinstanz in Erwägung 9.2 und 9.5 des angefochtenen Entscheids (act. 2, 

S. 14) nachvollziehbar ausgeführt hat, muss das Quellwasser dort gefasst werden, wo 

es zutage tritt. Deswegen bleiben die Quellfassungsanlagen X.__ im Rahmen der 

vorliegend strittigen Erneuerung technisch bzw. funktional standortgebunden, zumal 

auch die notwendigen weiterführenden Ableitungen Richtung Stufenpumpwerk mit 

Reservoir Y.__ zur Trinkwasserversorgung der Beschwerdegegnerin vorbestehen. 

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist keine zusätzliche 

Sammelbrunnenstube auf Parzelle Nr. 0000__ geplant. Vielmehr soll die neue 

Sammelbrunnenstube, welche anstelle des Sammelschachts Nr. 0009__ auf Parzelle 

Nr. 0000__ erstellt werden soll, in ihrer Funktion die alte Sammelbrunnenstube im 

Gebäude Assek.-Nr. 0016__ auf Parzelle Nr. 0001__ ersetzen (vgl. Baubeschrieb 

Ziff. 2). Daran ändert nichts, dass das Gebäude Assek.-Nr. 0016__ noch nicht 

abgebrochen werden soll, da es gemäss der Beschwerdegegnerin (act. 19, S. 11 

Ziff. III/D/1) vorderhand noch dem Leitungszusammenschluss – insbesondere auch für 

den Hausanschluss des Beschwerdeführers – dient. Dessen ungeachtet bestreitet der 

Beschwerdeführer nicht, dass die neue Sammelbrunnenstube mit UV-Anlage gemäss 

der Darstellung der Beschwerdegegnerin (act. 9/48, S. 3 f.) nicht im bestehenden 

Gebäude Assek.-Nr. 0016__ eingebaut werden könnte. Soweit der Beschwerdeführer 

die Standortgebundenheit der projektierten UV-Anlage zur Entkeimung des Wassers in 

Zweifel zieht, ist ihm entgegenzuhalten, dass aus dem Situationsplan und dem 

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Grundbuchbeleg Nr. … vom 23. Mai 1997 (act. 9/17/22 f.) hervorgeht, dass die 

Beschwerdegegnerin seinem Rechtsvorgänger zugunsten seines Grundstücks 

Nr. 0001__ ein Quellwasserbezugsrecht eingeräumt hat und er somit Anspruch auf 

einwandfreies, den Anforderungen des Lebensmittelrechts genügendes Trinkwasser 

hat (vgl. dazu Art. 3 Abs. 1 f. in Verbindung mit Anhängen 1 bis 3 der Verordnung des 

EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und 

Duschanlagen; SR 817.022.11, tbdv). Es macht deshalb Sinn, dass das Wasser vor der 

Abgabe an ihn mittels UV-Strahlung in der Sammelbrunnenstube aufbereitet werden 

wird. Demzufolge erscheint auch diese Anlage standortgebunden. Welche 

überwiegenden öffentlichen Interessen dem Vorhaben entgegenstehen sollten, ist 

darüber hinaus weder ersichtlich noch wird dies vom Beschwerdeführer weiter 

dargetan. Namentlich hat das KFA in seiner Verfügung vom 30. September 2016 

(act. 9/17/6, S. 2 E. 4) festgehalten, dass das Bauvorhaben den Waldbestand und die 

Waldfunktionen nicht gefährdet (vgl. dazu auch Jaissle, a.a.O., S. 137 f., wonach ein 

wichtiger Grund im Sinne von Art. 16 Abs. 2 WaG, welcher das Interesse an der 

Walderhaltung überwiegt, unter anderem die Erhaltung der Trinkwasserversorgung sein 

kann). Sodann war die Begründung des angefochtenen Entscheids in diesem 

Zusammenhang (act. 2, S. 13 f. E. 9), zumindest implizit, so abgefasst, dass der 

Beschwerdeführer sich über die Tragweite des Entscheids hinreichend Rechenschaft 

geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an das Verwaltungsgericht weiterziehen 

und dort eine detailliert begründete Eingabe einreichen konnte (vgl. dazu Art. 29 

Abs. 2 BV, Art. 4 lit. c der Verfassung des Kantons St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, 

KV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 58 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 1 lit. a VRP, BGer 1C_219/2018 

vom 9. November 2018 E. 3.2 mit Hinweis). Dem Beschwerdeführer kann somit auch 

nicht gefolgt werden, soweit er eine Verletzung der vorinstanzlichen 

Begründungspflicht rügt.

11.

Überdies bringt der Beschwerdeführer neu im Beschwerdeverfahren vor (act. 5, S. 16 

Ziff. III/D/2, act. 24 Ziff. III/C/5, act. 31 Ziff. 2), das Bauvorhaben sei nicht hinreichend 

erschlossen. Es gebe keine Strasse, die zum Bauvorhaben, namentlich zum Gebäude 

Assek.-Nr. 0016__ auf Parzelle Nr. 0001__, führe.

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11.1. 

Das Erschliessungserfordernis nach Art. 19 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 2 

Ingress und lit. b RPG sowie Art. 49 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a BauG gilt für alle Bauten 

und Anlagen und deren Änderungen, unabhängig davon, ob sie inner- oder ausserhalb 

der Bauzone liegen bzw. einer ordentlichen Baubewilligung oder einer 

Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG bedürfen (vgl. VerwGE B 2011/141 vom 

20. März 2012 E. 3.1.1 mit Hinweisen, in: GVP 2012 Nr. 20). Was als hinreichende 

Zufahrt gilt, hängt von der beanspruchten Nutzung des Grundstücks sowie von den 

massgeblichen (namentlich örtlichen) Umständen des Einzelfalls ab (vgl. 

BGer 1C_30/2010 vom 2. November 2010 E. 3.1, in: SJZ 107/2011, S. 468, sowie 

VerwGE B 2019/244 vom 3. Mai 2020 E. 4 je mit Hinweisen). Art. 19 Abs. 1 RPG und 

Art. 49 Abs. 2 lit. a BauG verlangen nicht, dass eine befahrbare Strasse bis zum 

Baugrundstück oder gar zu jedem einzelnen Gebäude reicht. Vielmehr genügt es, wenn 

Benützer und Besucher mit dem Motorfahrzeug in hinreichende Nähe gelangen und 

von dort über einen Weg zum Gebäude oder zur Anlage gehen können (vgl. 

BGer 1C_248/2019 vom 3. Februar 2020 E. 5.3, BGer 1C_387/2014 vom 20. Juni 2016 

E. 7.2 und BGer 1C_271/2011 vom 27. September 2011 E. 3.2.2 je mit Hinweisen). Bei 

der strassenmässigen Erschliessung ausserhalb der Bauzone ist ein Ausbau der 

Zufahrten und erst recht eine Asphaltierung von bestehenden Wegen insbesondere 

dann zu vermeiden, wenn diese vorwiegend nichtlandwirtschaftlichen Bauten dienen 

und diese zu Fuss hinreichend erschlossen sind (vgl. E. Jeannerat, in: Aemisegger/

Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, Zürich 2016, 

N 25 zu Art. 19).

11.2.

Wie sich dem Situationsplan und dem Geoportal entnehmen lässt, erfolgt die Zufahrt 

zum vorliegend strittigen Bauvorhaben über die Gemeindestrasse dritter Klasse S.__ 

(Parzelle Nr. 0022__) sowie auf der Parzelle Nr. 0000__ über den Gemeindeweg erster 

Klasse F.__-G.__ und ab dem Gebäude Assek.-Nr. 0023__ über den Gemeindeweg 

dritter Klasse X.__-S.__ (vgl. dazu auch act. 19, S. 12 Ziff. III/D/2). Es ist nicht 

ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht weiter substantiiert, dass die 

fragliche Zufahrt weiteren Zwecken als der Baustellenerschliessung – gemäss der 

Beschwerdegegnerin (vgl. Baubeschrieb Ziff. 4) sollen neben dem Materialtransport zur 

Baustelle im Rahmen der Bauausführung insgesamt ca. 100 m  Aushubmaterial 3

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entfernt werden – und der Zugänglichkeit für allfällige (nicht forstlichen Zwecken 

dienenden, vgl. E. 10.2 hiervor) Unterhaltsarbeiten an den Quellfassungsanlagen dienen 

soll. Für diese Zwecke erscheint die bestehende Zufahrt zu den Quellfassungsanlagen 

auch in tatsächlicher Hinsicht (vgl. zur rechtlichen Sicherstellung der Erschliessung E. 8 

des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 12 f.) noch als hinreichend. Die 

Beschwerdegegnerin hat zwar selbst eingestanden (vgl. Baubeschrieb, Ziff. 4), dass die 

Bauarbeiten "im schlecht zugänglichen Waldgebiet entlang des S.__baches" erfolgen 

sollen. Vom Beschwerdeführer wird jedoch nicht behauptet, dass der Gemeindeweg 

X.__-S.__ bis zum Sammelschacht Nr. 0011__ mit Stufen durchsetzt und mit 

(geländegängigen) Fahrzeugen nicht befahrbar wäre. Daran ändert nichts, dass das 

Gebäude Assek.-Nr. 0016__ auf Parzelle Nr. 0001__ rund 8 m vom Gemeindeweg 

entfernt und um etwa 3 m über dem Niveau dieses öffentlichen Weges liegt, muss 

doch die Strasse nicht bis zu jedem einzelnen Gebäude bzw. jeder einzelnen Anlage 

führen.

12.

Soweit der Beschwerdeführer sodann noch die Auffassung vertritt (act. 5, S. 16-18 

Ziff. III/E), das Bauvorhaben verstosse gegen Art. 684 ZGB, ist nicht erkennbar und 

wird von ihm auch nicht weiter dargetan, inwiefern die Ausführung und der spätere 

Betrieb und Unterhalt der erneuerten Quellfassungsanlagen, namentlich der Ersatz der 

bestehenden Quellwasserleitung zum Gebäude Assek.-Nr. 0016__, übermässige 

Immissionen im Sinne von Art. 684 ZGB auf seinem Grundstück Nr. 0001__ 

verursachen sollten (vgl. dazu BGer 5A_774/2017 vom 12. Februar 2018 E. 2, in: 

BR 2018, S. 395, BGer 5A_47/2016 vom 26. September 2016 E. 2 mit Hinweisen, in: 

BR 2017, S. 181, BGE 138 III 49 E. 4.4.2 mit Hinweisen, in: Pra 2012 Nr. 75, und 

T. Göksu, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 

3. Aufl. 2016, N 14 zu Art. 684 ZGB, siehe auch E. 10.2 des angefochtenen Entscheids, 

act. 2, S. 15). Aus den erforderlichen wald- und raumplanungsrechtlichen 

Ausnahmebewilligungen (vgl. E. 10.2 hiervor) ergibt sich jedenfalls nichts Gegenteiliges.

13.

Schliesslich bemängelt der Beschwerdeführer den vor- und erstinstanzlichen 

Kostenspruch (act. 5, S. 3, 18 Ziff. I/3, III/F).

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13.1.

Das Verwaltungsgericht hat mit Entscheid VerwGE B 2018/219 vom 28. Februar 2019 

seine Praxis zur Auferlegung der amtlichen Kosten im erstinstanzlichen 

Baubewilligungsverfahren insoweit abgeändert, als die Kosten der zum Hauptgesuch 

akzessorischen Einsprache nicht gestützt auf Art. 95 Abs. 1 VRP von den 

Einsprechenden zu übernehmen sind, sofern die Einspracheerhebung nicht 

offensichtlich missbräuchlich erfolgt (vgl. E. 3 mit Hinweisen). Demnach lässt sich die 

Auferlegung von amtlichen Kosten für den erstinstanzlichen Einspracheentscheid der 

Beschwerdebeteiligten vom 26. Januar 2017 (act. 9/17/33 f.) nicht halten. Die 

Beschwerde ist daher in dieser Hinsicht (Kostenauferlegung im Einspracheverfahren) 

teilweise gutzuheissen und Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids 

entsprechend anzupassen.

13.2.

Die Kostenverlegung im Rekursverfahren richtet sich bei Streitigkeiten in erster Linie 

nach dem Erfolgsprinzip (Art. 95 Abs. 1 VRP). Der Beschwerdeführer ist vor der 

Vorinstanz mit seinen Anträgen vollumfänglich unterlegen. Dass die Vorinstanz unter 

diesen Umständen die Kosten nach dem Erfolgsprinzip verlegte, lässt sich deshalb 

nicht beanstanden. Auf die Erhebung amtlicher Kosten wird indessen in Anwendung 

von Art. 97 VRP grundsätzlich verzichtet, wenn eine Rechtsfrage in einem Verfahren 

erstmals entschieden oder eine feste Praxis ohne vorherige Ankündigung geändert 

wird. Wesentlich ist, dass das Verfahren in guten Treuen geführt werden konnte, wie 

dies bei Grenzfällen, bei widersprüchlicher oder bei fehlender Praxis der Behörden und 

Gerichte der Fall sein kann (vgl. R. von Rappard-Hirt, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], 

a.a.O., N 7 zu Art. 97).

Das Verwaltungsgericht hat mit Entscheid VerwGE B 2015/279 vom 28. März 2017, 

bestätigt mit BGer 5C_1/2017 und 5A_434/2017 je vom 10. August 2017, klargestellt, 

dass seit Inkrafttreten des Baugesetzes vom 6. Juni 1972 am 1. August 1972 Art. 685 

Abs. 1 ZGB nie Gegenstand eines Verfahrens vor den Behörden der 

Verwaltungsrechtspflege war (vgl. E. 6 mit Hinweisen). Demgegenüber vertrat die 

Vorinstanz offenbar seit dem Bundesgerichtsentscheid BGer 5A_814/2014 vom 

12. Dezember 2014 eine gegenteilige Meinung (vgl. E. 3.3 des angefochtenen 

Entscheids und Juristische Mitteilungen des Baudepartements 2015/IV/6). Dem 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/22

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Rechtsvertreter des Beschwerdeführers konnte der zitierte 

Verwaltungsgerichtsentscheid im Zeitpunkt der Rekurserhebung am 15. Februar 2017 

(act. 9/1) noch nicht bekannt gewesen sein. Allerdings kündigte die Vorinstanz dem 

Beschwerdeführer die Änderung ihrer seit dem 12. Dezember 2014 ausgeübten festen 

Praxis mit Zwischenverfügung vom 12. Januar 2018 an (act. 21). Da der 

Beschwerdeführer daraufhin an seinem Rekurs festhielt (vgl. Rekursergänzung vom 

29. Januar 2018, act. 9/27), rechtfertigte es sich nicht, auf die Erhebung von amtlichen 

Kosten zu verzichten. Nachdem die konkrete Bemessung der amtlichen Kosten im 

Rekursverfahren vom Beschwerdeführer im Übrigen nicht beanstandet worden ist und 

nichts ersichtlich ist, was eine Abänderung des Kostenspruchs von Amtes wegen 

rechtfertigen würde, erweist sich der Einwand des Beschwerdeführers als unbehelflich.

13.3.

Entsprechend der Verlegung der amtlichen Kosten (vgl. E. 13.2 hiervor) hätte der 

Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin für das Rekursverfahren ausseramtlich zu 

entschädigen (vgl. Art. 98 Abs. 2 VRP in Verbindung mit Art. 98  VRP und VerwGE 

B 2018/75 vom 21. März 2019 E. 4.2 f. mit Hinweisen). Nach der 

verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung kommt Politischen Gemeinden indessen 

grundsätzlich kein Anspruch auf Entschädigung ausseramtlicher Kosten zu (vgl. 

VerwGE 2014/203 vom 25. Mai 2016 E. 5.2 mit Hinweisen). Von diesem Grundsatz wird 

nur abgewichen, wenn das Gemeinwesen wie eine Privatperson betroffen ist, so als 

Grundeigentümer oder als Bauherr (vgl. VerwGE B 2015/279 vom 28. März 2017 E. 8 

mit Hinweisen). Dies trifft vorliegend nicht zu. Die Beschwerdegegnerin ist zwar 

Bauherrin, nimmt aber mit der geplanten Erneuerung der Quellfassungsanlagen und -

leitungen für ihre Trinkwasserversorgung öffentliche Interessen wahr, weshalb ihr im 

Rekursverfahren keine Entschädigung für ausseramtliche Kosten zusteht. Die 

Beschwerde ist daher auch diesbezüglich teilweise gutzuheissen und Dispositiv-

Ziffer 3b des angefochtenen Entscheids entsprechend anzupassen.

14.

Bei diesem Verfahrensausgang gehen die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens 

zulasten des mehrheitlich unterliegenden Beschwerdeführers (vgl. Art. 95 Abs. 1 VRP 

und VerwGE B 2016/237 vom 25. Oktober 2018 E. 7 mit Hinweis). Eine 

Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren von CHF 4'000 ist angemessen (Art. 7 

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Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV). Diese ist mit dem 

geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.

Weil der Beschwerdeführer mit seinen Anträgen mehrheitlich unterlegen ist, hat er auch 

keinen Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung für das Beschwerdeverfahren 

(Art. 98 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 98  VRP). Ebenso steht sowohl der 

Beschwerdegegnerin als auch der Beschwerdebeteiligten kein Kostenersatz zu (vgl. 

E. 13.3 hiervor).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffer 1 und 3b des 

angefochtenen Rekursentscheids lauten neu wie folgt:

"1.  Der Rekurs von K.__, B.__, wird teilweise gutgeheissen und Dispositiv-Ziffer 5 des 

Einspracheentscheids der Politischen Gemeinde B.__ vom 26. Januar 2017 

aufgehoben."

"3. […]

b)   Das Begehren der Stadt A.__ um Ersatz der ausseramtlichen Kosten wird 

abgewiesen. […]"

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.

Der Beschwerdeführer bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 4'000 unter Verrechnung mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe.

3.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 13.08.2020
	Bauen ausserhalb der Bauzonen, Verfahren, Art. 24 RPG, Art. 5 Abs. 2 ff., Art. 16 Abs. 2 WaG, Art. 4 lit. a WaV. Durch die im Streit liegende Erneuerung bestehender Quellfassungsanlagen wird der Waldboden nur punktuell beansprucht, weshalb dafür keine Rodungsbewilligung erforderlich war (Verwaltungsgericht, B 2019/146). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 23. September 2021 gutgeheissen (Verfahren 1C_502/2020).

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