# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6f675f2-cf2a-5aae-aa5d-a42547d0bd40
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-22
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 22.08.2019 601 2019 123
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2019-123_2019-08-22.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

601 2019 123

Urteil vom 22. August 2019

I. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Marianne Jungo 
Richter: Christian Pfammatter

Dominique Gross 
Gerichtsschreiberin-Praktikantin: Emilie Dafflon

Parteien A.________, Beschwerdeführerin     

gegen

DIREKTION FÜR ERZIEHUNG, KULTUR UND SPORT, Vorinstanz    

Gegenstand Schule und Bildung

Kostenübernahme für ausserkantonalen Schulbesuch

Beschwerde vom 25. Juni 2019 gegen den Entscheid vom 18. Juni 2019

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt 

A. B.________, geboren im Jahr 2005, ist der Sohn von A.________ und C.________. Als 
talentierter Fussballspieler spielte er letzte Saison in der U14 des Teams Köniz. Er erhielt die 
Chance, ab kommender Saison bei den U15 der BSC Young Boys (nachfolgend: YB) zu spielen. 
Zudem durfte er am 23. Mai 2019 in Magglingen ein Probetraining für die U15 des Schweizeri-
schen Fussballverbandes (SFV) absolvieren. Derzeit ist B.________ im Besitz einer Talent Card 
Regional von Swiss Olympic. Er besuchte im Schuljahr 2018/2019 die Progymnasialklasse der 
OSRM Murten (10. Schuljahr HarmoS bzw. 2. Orientierungsschule). 

Mit Gesuch vom 23. Mai 2019 beantragte er gemeinsam mit seiner Mutter bei der Direktion für 
Erziehung, Kultur und Sport (Vorinstanz) die Kostenübernahme für den ausserkantonalen Schul-
besuch für das Schuljahr 2019/2020, nämlich für den Besuch der Sportklasse am Gymnasium 
Neufeld in Bern (nachfolgend: Sportgymnasium), für das erste Jahr des gymnasialen Bildungs-
gangs (GYM 1; 9. Schuljahr).

B. Am 18. Juni 2019 wies die Vorinstanz das Gesuch ab. Sie begründete dies insbesondere 
damit, dass B.________ nur eine Swiss Olympic Talent Card Regional und keine Talent Card 
National besitze, und dass zudem im Kanton Freiburg mit dem Team AFF eine von der Direktion 
anerkannte Ausbildungsstruktur bestünde. Überdies sei das Gesuch verspätet eingereicht worden. 

C. Dagegen erhob A.________ (Beschwerdeführerin) am 25. Juni 2019 Beschwerde beim 
Kantonsgericht. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Gesuch um 
Übernahme der ausserkantonalen Schulkosten für ihren Sohn sei zu bewilligen. 

D. Die Vorinstanz beantragt am 12. Juli 2019 die Abweisung der Beschwerde. 

E. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Ent-
scheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.  

Erwägungen

1.

Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 114 Abs. 1 lit. a des kanto-
nalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]). Die Be-
schwerdeführerin ist als Mutter von B.________ zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 
76 VRG; siehe u.a. Urteil BGer 2C_433/2011 vom 1. Juni 2012 E. 1.2). Die Beschwerdefrist wurde 
eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG). Auch wurde der Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt (Art. 128 
VRG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

2.

Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliesslich 
Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Fest-
stellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 77 VRG). Die Unangemessenheit 

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kann vor dem Kantonsgericht nur gerügt werden, wenn die Angelegenheit das Gebiet der öffentli-
chen Abgaben oder der Sozialversicherungen betrifft, wenn die Angelegenheit der Beschwerde an 
eine zur Überprüfung dieser Rüge befugte Bundesbehörde unterliegt oder ein Gesetz diesen Be-
schwerdegrund ausdrücklich vorsieht (Art. 78 Abs. 2 VRG). Dies ist vorliegend nicht der Fall; ent-
sprechend ist in casu die Rüge der Unangemessenheit ausgeschlossen. 

3.

3.1. Die Vorinstanz begründete den angefochtenen Entscheid insbesondere damit, dass 
B.________ nur eine Swiss Olympic Talent Card Regional und keine Talent Card National besitze, 
und dass zudem im Kanton Freiburg mit dem Team AFF eine von der Vorinstanz anerkannte 
Ausbildungsstruktur bestünde. Überdies sei das Gesuch verspätet eingereicht worden. 

3.2. Die Beschwerdeführerin trägt in ihrer Beschwerde im Wesentlichen vor, dass ihr Sohn bei 
der U14 des Teams Köniz spielte und – eingeleitet durch ein Gespräch vom 13. Mai 2019 mit dem 
Footeco Leiter der YB – zwischenzeitlich die Möglichkeit erhielt, ab kommender Saison für die U15 
bei den YB zu spielen. Weiter wurde er am 29. Mai zu einem Sichtungstraining des Schweizeri-
schen Fussballverbandes (SFV) in Magglingen eingeladen. Mit dem Team AFF habe er kein ver-
gleichbares Fussballangebot, und im Kanton Freiburg sei kein mit dem Sportgymnasium Neufeld 
vergleichbares Angebot verfügbar, welches die Schule mit dem Sport kombiniere. Ausserdem sei 
der Standort des Sportgymnasiums Neufeld mit Blick auf ihren Wohnort ideal und würde eine Er-
leichterung der Koordination von Schule und Training bedeuten. Ihr Sohn sei momentan im Besitz 
einer Talent Card Regional, aufgrund seines Alters könne er noch gar nicht im Besitz einer Talent 
Card National sein.

3.3. Es ist demnach zu prüfen, ob die Vorinstanz mit ihrem Entscheid vom 18. Juni 2019 das 
Gesuch um Kostenübernahme für den ausserkantonalen Schulbesuch von B.________ zu Recht 
abgelehnt hat.

4.

4.1. Die bundesrechtlichen Mindestanforderungen über das Schulwesen sind insbesondere in 
Art. 19 und 62 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV; SR 101) geregelt. Nach Art. 
62 Abs. 1 BV sind für das Schulwesen die Kantone zuständig. Dabei verfügen sie über einen 
erheblichen Gestaltungsspielraum. Sie sind, unter Vorbehalt verfassungs- und grundrechtlicher 
Schranken, grundsätzlich frei, wie sie die Schule aufbauen, einteilen, organisieren und finanzieren, 
die Lehrziele definieren und die Lehrinhalte bestimmen wollen (EHRENZELLER, in Die schweizeri-
sche Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, Art. 62 N. 9). Art. 18 und 64 der Verfassung des Kantons 
Freiburg vom 16. Mai 2004 (KV; SGF 10.1) regeln die Grundsätze auf Kantonsebene; sie gehen 
indes nicht weiter als die bundesrechtlichen Mindestanforderungen.

4.2. Da das Schulwesen wie aufgezeigt Sache der Kantone ist (Art. 62 BV), sind unterschiedliche 
Regelungen in den Kantonen nicht ausgeschlossen. Müssten die Kantone die gleiche Ausbildung 
anbieten, würde ihre Schulhoheit ausgehöhlt. Nach der ständigen Rechtsprechung kommt der 
Vorinstanz bei der Frage der Übernahme von Schulgeldern bei auswärtigem Schulbesuch ein er-
heblicher Ermessensspielraum zu (vgl. Urteile KG FR 601 2010 104 vom 23. März 2011; 601 2009 
132 vom 9. Oktober 2010; 601 2012 106 vom 19. Juli 2012; 601 2015 76 vom 14. August 2015). 
Wie oben aufgezeigt, kann das Kantonsgericht vorliegend die Rüge der Unangemessenheit nicht 
prüfen, so dass es gegebenenfalls nur einschreiten kann, wenn die Vorinstanz das ihr zustehende 
Ermessen überschritten oder missbraucht hat. 

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4.3. Vorliegend ist insbesondere das Regionale Schulabkommen vom 23. November 2007 über 
die gegenseitige Aufnahme von Auszubildenden und Ausrichtung von Beiträgen (RSA 2009; 
SGF 416.4) zu beachten. Dieses Abkommen, dem unter anderem die Kantone Freiburg und Bern 
beigetreten sind, regelt für die Kindergärten, Volksschulen, allgemein bildenden Schulen auf der 
Sekundarstufe II sowie die vom Bund nicht anerkannten tertiären Bildungsgänge den interkanto-
nalen Zugang, die Stellung der Auszubildenden sowie die Abgeltung, welche die Wohnsitzkantone 
der Auszubildenden leisten (Art. 1 RSA 2009). Die Leistung von Kantonsbeiträgen für den ausser-
kantonalen Schulbesuch setzt die Erteilung einer Bewilligung durch den Wohnsitzkanton voraus 
(Art. 5 Abs. 1 RSA 2009). Die Liste der beitragsberechtigten Schulen und Ausbildungsgänge findet 
sich im Anhang II RSA 2009 (vgl. Art. 6 Abs. 1 RSA 2009). 

4.4. Gemäss der Liste im Anhang II RSA 2009 bedarf es für den Besuch des hier interessieren-
den Sportgymnasiums Bern Neufeld der schriftlichen Bewilligung (Kostengutsprache) des zah-
lungspflichtigen Wohnsitzkantons, d.h. des Kantons Freiburg. 

Die Erteilung dieser Bewilligung richtet sich insbesondere nach dem kantonalen Sportgesetz vom 
16. Juni 2010 (SportG; SGF 460.1) und der entsprechenden Ausführungsgesetzgebung.

4.5. Gemäss Art. 7 SportG unterstützt der Staat den leistungsorientierten Nachwuchssport 
vorrangig mit den in der Schulgesetzgebung vorgesehenen Massnahmen (Abs. 1). Er kann auch, 
wenn die Umstände es rechtfertigen, für junge Nachwuchssportler, die einem regionalen oder 
nationalen Kader oder einer Elitemannschaft in der Schweiz angehören und ihren Wohnsitz seit 
mindestens zwei Jahren im Kanton haben, Beiträge an die Schulgelder für den ausserkantonalen 
Schulbesuch leisten. Der Staatsrat legt die Voraussetzungen für die Gewährung der Beiträge fest 
(Abs. 2). 

Nach Art. 12 Abs. 1 des kantonalen Reglements vom 20. Dezember 2011 über den Sport (SportR; 
SGF 460.11) schafft der Staat ein Förderprogramm "Sport-Kunst-Ausbildung" (SKA), das jungen 
Nachwuchssportlern erlauben soll, ihre schulische Ausbildung mit der Ausübung eines Spitzen-
sports zu verbinden. Hinsichtlich der Übernahme von Schulkosten in einem anderen Kanton präzi-
siert Art. 16 Abs. 1 SportR weiter, dass der Staat Beiträge an die Schulkosten leisten kann, wenn 
sich der Ausübungsort eines Spitzensports in einem anderen Kanton befindet, da im Kanton Frei-
burg keine von der Vorinstanz anerkannte Ausbildungsstrukturen vorhanden sind. Nach Art. 
16 Abs. 2 SportR können einen Beitrag gemäss Abs. 1 junge Nachwuchssportler erhalten, die 
ausserdem folgende Voraussetzungen erfüllen: Sie sind Mitglied in einem freiburgischen Verein 
oder Klub und haben eine Lizenz bei einem nationalen Verband (lit. a); sie gehören einem regio-
nalen oder nationalen Kader und/oder einer Elitemannschaft in der Schweiz an (lit. b); sie errei-
chen das erforderliche sportliche Leistungsniveau nach den vom Amt für Sport festgelegten Krite-
rien (lit. c); sie trainieren während mindestens 10 Stunden pro Woche für ihren Sport (lit. cbis); sie 
weisen genügende Schulresultate auf (lit. d); sie erfüllen die Zulassungsvoraussetzungen des 
Wohnsitzkantons und des Aufnahmekantons für die entsprechende Schulstufe (lit. e); sie haben 
ihren gesetzlichen Wohnsitz seit zwei Jahren im Kanton Freiburg (lit. f); sie werden nachweislich 
medizinisch betreut (lit. fbis); und die finanziellen Möglichkeiten der gesuchstellenden Person, ihrer 
Eltern, ihres Ehegatten oder ihrer Ehegattin, ihres eingetragenen Partners oder ihrer eingetrage-
nen Partnerin oder anderer gesetzlich zu ihrem Unterhalt verpflichteter Personen reichen nach-
weislich nicht aus, um die Schulkosten in einem anderen Kanton zu decken (lit. g).

Das Gesuch um Übernahme von ausserkantonalen Schulkosten ist jeweils bis zum 15. Februar 
vor Beginn des folgenden Schuljahres einzureichen (Art. 17 SportR).

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5.

5.1. Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Beschwerde namentlich vor, dass im Kanton Frei-
burg mit dem Team AFF kein vergleichbares Fussballangebot bestehe. Die U15 des Fussballclubs 
BSC YB spiele in einer nationalen Stärkeklasse. 

5.2. Wie erwähnt, legt Art. 16 Abs. 1 SportR fest, dass der Staat Beiträge an die Schulkosten in 
einem anderen Kanton leisten kann, wenn sich der Ausübungsort eines Spitzensports in einem 
anderen Kanton befindet, da im Kanton Freiburg keine von der Vorinstanz anerkannten Ausbil-
dungsstrukturen vorhanden sind. Es wird daher für die Gewährung von Schulkosten in einem an-
deren Kanton insbesondere vorausgesetzt, dass im Kanton Freiburg keine von der Vorinstanz an-
erkannte Ausbildungsstruktur besteht (siehe hierzu auch Urteil KG FR 601 2019 98 vom 19. Juli 
2019 E. 5.3.1). 

Wie nachfolgend dargelegt wird und wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu Recht 
ausgeführt hat, besteht jedoch hinsichtlich des Fussballsports im Kanton Freiburg eine von der 
Vorinstanz anerkannte Ausbildungsstruktur. 

Praxisgemäss werden die kantonalen anerkannten Ausbildungsstrukturen jeweils mittels Vertrag 
zwischen der Vorinstanz und der Ausbildungsstruktur beschlossen. Die Kriterien, welche für die 
Anerkennung einer kantonalen Ausbildungsstruktur erfüllt werden müssen, sind insbesondere in 
einem Beschluss der SKA-Kommission vom 11. November 2010 festgehalten. In diesen Kriterien 
werden Voraussetzungen betreffend Organisation, Ausbildungsqualität und Zusammenarbeit mit 
den Schulen festgehalten. Beispielsweise wird darin festgehalten, wie viel Trainingszeit mindes-
tens angeboten werden muss, wann diese Trainings stattfinden müssen, wie viele Spieler der 
Ausbildungsstruktur mindestens im Besitz einer Talent Card von Swiss Olympic sein müssen oder 
welche Ausbildung für einen Trainer erforderlich ist, um eine optimale Ausbildung der jungen 
Sportler garantieren zu können. Die erwähnten Verträge zwischen der Vorinstanz und der Ausbil-
dungsstruktur basieren im Wesentlichen auf diesen Kriterien. 

Für den Bereich Fussball wurde am 7. Januar 2019 (auch) für das Jahr 2019/2020 ein entspre-
chender Vertrag zwischen der Vorinstanz und der Ausbildungsstruktur Team AFF sowie dem Prä-
sidenten des Freiburger Fussballverbandes abgeschlossen. Somit bildet das Team AFF im Be-
reich Fussball die Ausbildungsstruktur des Kantons Freiburg, welche von der Vorinstanz sowie 
auch vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) als kantonale Ausbildungsstruktur anerkannt 
wurde (siehe auch online unter https://www.football.ch/SFV/Nachwuchsfoerderung/Talentselek-
tion/Organisation.aspx, zuletzt besucht am 21. August 2019). Die betroffenen Schüler werden 
gleichzeitig durch das SKA- Förderprogramm mit einschlägigen schulischen Massnahmen geför-
dert, womit sie beispielsweise für ihre Morgentrainings vom Unterricht dispensiert werden respek-
tive für ihre Abendtrainings die Schule früher verlassen können (vgl. Art. 12 und 93 Abs. 1 und 2 
des kantonalen Reglements zum Gesetz über die obligatorische Schule vom 19. April 2016 [SchR; 
SGF 411.0.11]) oder von einem Schulkreiswechsel profitieren können (vgl. Art. 14 des kantonalen 
Gesetzes über die obligatorische Schule vom 9. September 2014 [SchG; SGF 411.0.1] sowie 
Art. 5 Abs. 3 SchR).

Damit ist festzuhalten, dass betreffend den Fussballsport im Kanton Freiburg eine von der Vor-
instanz anerkannte Ausbildungsstruktur im Sinne von Art. 16 Abs.1 SportR besteht, und somit eine 
der Voraussetzungen für eine Übernahme ausserkantonaler Schulkosten nicht gegeben ist (Art. 
16 Abs. 1 SportR e contrario).

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5.3. Überdies ist auch zu beachten, dass der Kanton im Rahmen des Grundschulunterrichts nur 
für ein angemessenes, erfahrungsgemäss ausreichendes Bildungsangebot zu sorgen hat (vgl. 
BGE 138 I 162 E. 3.2 mit Hinweisen; Urteil KG FR 601 2015 76 vom 14. August 2015 E. 4 f). Der 
Sohn der Beschwerdeführerin hat folglich keinen rechtlichen Anspruch auf die beste bzw. auf eine 
optimale Ausbildung, sondern auf eine seinen persönlichen Bedürfnissen angepasste Schulung im 
Rahmen der staatlichen Möglichkeiten. Der Staat ist nicht verpflichtet, ihm die bestmöglichen oder 
optimalsten schulischen Rahmenbedingungen anzubieten bzw. dafür die Kosten zu übernehmen. 
Selbst wenn die Ausbildung in der Sportklasse am Gymnasium Neufeld im Kanton Bern seinen 
Bedürfnissen besser entgegenkommt als die Ausbildungsmöglichkeiten in seinem Wohnkanton, 
kann daraus kein Anspruch auf ausserkantonalen Schulbesuch resp. auf Übernahme der entspre-
chenden Kosten durch den Kanton Freiburg abgeleitet werden (vgl. neben vielen Urteil KG FR 601 
2106 119 vom 20. September 2016 E. 7). 

6.

Die Vorinstanz hat daher das Gesuch um Übernahme der Schulkosten für einen ausserkantonalen 
Schulbesuch zu Recht abgewiesen. Der angefochtene Entscheid erweist sich als gerechtfertigt; 
insbesondere hat die Vorinstanz mit ihrem Entscheid das ihr zustehende Ermessen weder miss-
braucht noch überschritten. 

Die Beschwerde ist somit abzuweisen und der Entscheid der Vorinstanz ist zu bestätigen. 

Es muss damit nicht geprüft werden, ob bzw. inwiefern die weiteren Voraussetzungen für eine 
Kostenübernahme des ausserkantonalen Schulbesuchs gemäss Art. 16 Abs. 2 SportR erfüllt wä-
ren. Insbesondere kann offen bleiben, ob im vorliegenden Fall entgegen der Praxis der Vorinstanz 
ausnahmsweise darauf verzichtet werden könnte, eine Swiss Talent Card National zu verlangen, 
weil offenbar solche Karten im Fussball praxisgemäss erst ab 16 Jahren gewährt werden, und es 
kann offen bleiben, ob sich das Gesuch um Übernahme der Schulkosten nicht ohnehin als ver-
spätet erwies (siehe Art. 17 SportR). 

7.

Die Kosten, die auf CHF 800.- festgelegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet 
werden, sind dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen 
(Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 1991 der Verfahrens-
kosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [TarifVJ; SGF 150.12]). Eine Parteientschä-
digung ist nicht geschuldet (Art. 137 Abs. 1 VRG).   

(Dispositiv auf der nächsten Seite)

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Die Gerichtskosten von CHF 800.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die 
Einsprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides 
angefochten wird (Art. 148 VRG).

Freiburg, 22. August 2019/dgr/sco

Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin-Praktikantin: