# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 709eae4c-abd7-562e-86ea-ec5d2e168352
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-06-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 08.06.2006 B 2006/26
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2006-26_2006-06-08.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2006/26

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 08.06.2006

Entscheiddatum: 08.06.2006

Entscheid Verwaltungsgericht vom 8. Juni 2006
Steuerrecht, Art. 54 StG (sGS 811.1). Wird bei einem selbständig Tätigen in 
den Ausfalljahren 1999/2000 ein Teil der verbuchten angefangenen Arbeiten 
rechtskräftig als ausserordentliches Einkommen qualifiziert und gesondert 
besteuert, so kann in den folgenden Geschäftsjahren der buchhalterische 
Bestand des Aktivums angefangene Arbeiten nicht erfolgsneutral um die 
entsprechende Aufrechnung erhöht werden (Verwaltungsgericht B 2006/26).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

 

P.H.,

Beschwerdeführer,

 

gegen

 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen,

Abteilung I/1, Unterstrasse 28, 9001 St. Gallen,

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Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

vertreten durch den Amtsleiter-Stellvertreter,

lic. iur. Hubert Hofmann,

 

betreffend

 

Einkommens- und Vermögenssteuern 2003

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ a) Der in A. wohnhafte P.H. ist als Inhaber der Einzelfirma H. Treuhand und 

Unternehmensberatung selbständig erwerbstätig. Daneben bezieht er Einkünfte aus 

unselbständiger Nebenerwerbstätigkeit. Er ist ausserdem einzelzeichnungsberechtigter 

Gesellschafter der im November 1998 gegründeten P. Treuhand GmbH.

b) In der Steuererklärung 2001a deklarierte P.H. unter anderem ausserordentliche 

Einkünfte von Fr. 10'000.-- pro Jahr. Das kantonale Steueramt erfasste in der Folge 

zusätzliche ausserordentliche Einkünfte von Fr. 35'000.-- im Jahr 1999 und von Fr. 

100'000.-- im Jahr 2000. P.H. erhob gegen die Veranlagung Rekurs, der mit Entscheid 

vom 9. April 2003 teilweise gutgeheissen wurde. Die Verwaltungsrekurskommission 

erwog, zu den deklarierten Aufwertungsgewinnen von je Fr. 10'000.-- in den Jahren 

1999 und 2000 seien weitere ausserordentliche Einkünfte von Fr. 15'500.-- im Jahr 

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1999 bzw. Fr. 54'100.-- im Jahr 2000 aufzurechnen. P.H. wurde daher mit 

ausserordentlichen Einkünften von Fr. 25'500.-- im Jahr 1999 und Fr. 64'100.-- im Jahr 

2000 veranlagt. Eine von ihm gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde 

wurde vom Verwaltungsgericht mit Urteil vom 2. Dezember 2003 abgewiesen. Das 

Verwaltungsgericht kam zum Schluss, es seien zu Recht ausserordentliche Einkünfte 

von Fr. 15'500.-- bzw. Fr. 54'100.-- einer gesonderten Jahressteuer unterworfen 

worden. Diese Aufrechnungen beträfen angefangene Arbeiten der Einzelfirma für die P. 

Treuhand GmbH. Im Umfang der von der Rekursinstanz getätigten Aufrechnungen 

fehle es am Nachweis eines realen wirtschaftlichen Hintergrundes der angefangenen 

Arbeiten. Mit der Verbuchung bzw. Aktivierung eines erheblichen Anteils an 

angefangenen Arbeiten in den Jahren 1999 und 2000 habe der Beschwerdeführer 

gewichtige Einkommensanteile in denjenigen beiden Jahren anfallen lassen, welche 

aufgrund des Wechsels zur Gegenwartsbemessung eine Bemessungslücke bildeten.

c) In der Steuererklärung für 2003 deklarierte P.H. ein steuerbares Einkommen von Fr. 

51'132.-- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 1'191'936.--. Die Steuerbehörde 

änderte die Selbstdeklaration in verschiedenen Punkten ab. Mit Einspracheentscheid 

vom 18. Mai 2005 wurde der Pflichtige mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 

76'000.-- und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 1'142'000.-- veranlagt. Der Grund 

für die Reduktion des steuerbaren Vermögens lag darin, dass die Steuerbehörde die 

Aktiven der Einzelfirma von insgesamt Fr. 131'113.-- um Fr. 69'600.-- reduzierte. Dieser 

Betrag entsprach den in den Ausfalljahren 1999/2000 zusätzlich aufgerechneten 

ausserordentlichen Einkünften. Der Pflichtige hatte in der Bilanz der Einzelfirma per 

Ende 2003 den Bestand der angefangenen Arbeiten um den besagten Betrag erhöht 

und gleichzeitig das Eigenkapital um denselben Betrag heraufgesetzt, wodurch die 

Erhöhung der angefangenen Arbeiten erfolgsneutral war. Ausserdem wurden die 

Beiträge an die Säule 3a von Fr. 30'000.-- um Fr. 20'419.-- herabgesetzt. Dies ergab 

eine Reduktion des steuerbaren Vermögens von Fr. 1'191'936.-- auf Fr. 1'142'000.--.

B./ Gegen den Einspracheentscheid erhob P.H. mit Eingabe vom 10. Juni 2005 Rekurs 

und beantragte, die angefangenen Arbeiten und somit die Aktiven gemäss 

Schlussbilanz seien wie deklariert zu belassen (Bilanzsumme Fr. 131'113.--), 

eventualiter sei das Einkommen um Fr. 69'600.-- zu reduzieren.

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Die Verwaltungsrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 11. Januar 

2006 ab. Sie erwog, im Jahr 2003 habe der Steuerpflichtige den Bestand der 

angefangenen Arbeiten unter Hinweis auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts 

betreffend die Uebergangsjahre 1999 und 2000 um Fr. 69'900.-- erhöht, indem er 

gleichzeitig das Eigenkapital entsprechend erhöht habe, so dass sich die Erhöhung auf 

die Erfolgsrechnung nicht ausgewirkt habe. Die Qualifikation der Veränderung des 

Bestandes an angefangenen Arbeiten als ausserordentliche Einkünfte entsprechend 

dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 2. Dezember 2003 habe keinen Einfluss auf 

den buchhalterischen Bestand an angefangenen Arbeiten, sondern habe lediglich im 

Sinn einer Beweiswürdigung festgehalten, dass die entsprechenden Erträge nicht als 

ordentlich eingestuft werden könnten. Den zusätzlichen Aufrechnungen bei den 

ausserordentlichen Einkünften von Fr. 15'500.-- für 1999 und von Fr. 54'100.-- für 2000 

sei nicht der Charakter von Einkünften abgesprochen worden. Der Pflichtige habe denn 

auch zu Recht in der Buchhaltung seiner Einzelfirma den Bestand an angefangenen 

Arbeiten gemäss den Abschlüssen per Ende 1999 und per Ende 2000 im Nachgang an 

die gerichtliche Beurteilung der Streitsache nicht verändert. Damit bestehe auch kein 

Anlass, den Bestand an angefangenen Arbeiten im Jahr 2003 um Fr. 69'600.-- ohne 

Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung über das Eigenkapitalkonto zu erhöhen und so 

die Möglichkeit für weitere erfolgswirksam verbuchte Bestandesabnahmen in den 

kommenden Jahren zu schaffen. Die Gerichtsentscheide zu den Jahren 1999 und 2000 

hätten keine erfolgswirksamen Bestandesveränderungen bei den angefangenen 

Arbeiten nach sich gezogen.

C./ Gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission vom 25. Januar 2006 

erhob P.H. mit Eingabe vom 6. Februar 2006 Beschwerde beim Verwaltungsgericht 

und stellte folgenden Antrag:

"Auf meinen bei der Vorinstanz gemachten Rekurs sei im Sinne des Antrages 

einzutreten. Die angefangenen Arbeiten und somit die Aktiven gemäss Schlussbilanz 

seien wie deklariert zu belassen (Bilanzsumme1 Fr. 131'112.--). Eventualiter sei das 

Reinabkommen Pos. 2.2 um den Betrag (Fr. 69'600.--) der Kürzug zu reduzieren.

Sollte dem obenerwähnten Antrag nicht gefolgt werden, so ist die Angelegenheit zur 

Neubeurteilung unter Einbezug der Konsolidierung von H. Treuhand und 

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Unternehmensberatung, A., und der P. Treuhand GmbH, A., mittels Expertise, an die 

Vorinstanz zurückzuweisen.

Unter Kosten zu Lasten der Steuerverwaltung."

Auf die zur Begründung dieses Antrags vorgebrachten Ausführungen wird, soweit 

wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 17. Februar 2006 unter Hinweis 

auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids auf Abweisung der Beschwerde.

Das kantonale Steueramt beantragt in seiner Vernehmlassung vom 1. März 2006, die 

Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden 

könne. Auf ihre Ausführungen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 196 Abs. 1 

des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt StG; Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die Beschwerdeschrift vom 6. 

Februar 2006 enthält einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts und eine 

Begründung. Soweit sind die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt (Art. 196 Abs. 1 und 

Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).

Der Antrag des Beschwerdeführers hätte eine Erhöhung des steuerbaren Vermögens 

und damit auch der Steuerbelastung zur Folge. Es fragt sich daher, ob der 

Beschwerdeführer überhaupt beschwert und zur Ergreifung des Rechtsmittels befugt 

ist. Art. 196 StG nennt zwar die materielle Beschwer nicht als Voraussetzung für die 

Legitimation zur Beschwerde. Aufgrund der nach Art. 161 StG sachgemäss 

anwendbaren Bestimmung von Art. 45 Abs. 1 VRP ist aber auch im 

Rechtsmittelverfahren in Steuersachen nur zur Beschwerde befugt, wer aus der 

Gutheissung des Begehrens einen konkreten Nutzen erlangen kann. Würde das 

steuerbare Vermögen auf der vom Beschwerdeführer verlangten Höhe belassen bzw. 

das steuerbare Vermögen entsprechend heraufgesetzt, so wäre auch das steuerbare 

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Einkommen um denselben Betrag zu erhöhen, da die Erhöhung der angefangenen 

Arbeiten, wie nachfolgend darzulegen ist, nicht erfolgsneutral vorgenommen werden 

kann. Insoweit kann von einer Beschwer des Steuerpflichtigen ausgegangen werden, 

weshalb grundsätzlich auf die Beschwerde einzutreten ist.

2./ Unter dem Titel "Formelles" erhebt der Beschwerdeführer verschiedene Rügen, 

unter anderem die Nichteinhaltung von Verfahrensvorschriften. Diesbezüglich hält er 

fest, die Beziehung zur P. Treuhand GmbH samt Einbezug der Konsolidierung sei 

ausser acht gelassen worden. Inwiefern darin eine Verletzung von 

Verfahrensvorschriften liegen soll, ist nicht ersichtlich. Die Beziehung des 

Beschwerdeführers zur P. Treuhand GmbH ist nach steuerrechtlichen Gesichtspunkten 

zu beurteilen. Der Hinweis auf eine Konsolidierung geht fehl, da es sich beim 

Beschwerdeführer einerseits und der P. Treuhand GmbH andererseits um zwei 

verschiedene Steuersubjekte handelt. Im übrigen wurden die Beziehungen zwischen 

dem Beschwerdeführer bzw. dessen Einzelfirma und der von ihm beherrschten GmbH 

im Verfahren betr. Besteuerung der ausserordentlichen Einkünfte in den Jahren 1999 

und 2000 ausführlich erörtert. Soweit ausserdem der Beschwerdeführer eine unrichtige 

und unvollständige Feststellung des Sachverhalts, eine rechtswidrige 

Doppelbesteuerung sowie einen Rechtsmissbrauch geltend macht, betreffen diese 

Rügen eine behauptete materielle Fehlerhaftigkeit der Veranlagung. Der 

Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern Bestimmungen des Steuergesetzes über 

das Veranlagungs-, Einsprache- oder Rekursverfahren (Art. 161 ff. StG) oder 

Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes verletzt wurden.

3./ Umstritten ist die Veranlagung des steuerbaren Vermögens. Dieses wird nach Art. 

54 StG zum Verkehrswert bewertet. Immaterielle Güter und bewegliches Vermögen 

(ausgenommen Wertschriften), die zum Geschäftsvermögen gehören, werden zum 

Einkommenssteuerwert bewertet. Als solcher gilt der Buchwert unter Berücksichtigung 

allfälliger steuerlicher Korrekturen, die sich etwa aus der Nichtzulassung von 

Abschreibungen oder Wertberichtigungen ergeben können (vgl. Weidmann/

Grossmann/Zigerlig, Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern 

1999, S. 214 f.).

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a) In tatsächlicher Hinsicht steht fest, dass dem Beschwerdeführer in den Jahren 1999 

und 2000 ausserordentliche Einkünfte angerechnet und der gesonderten Jahressteuer 

unterworfen wurden. Der Beschwerdeführer selbst deklarierte ausserordentliche 

Einkünfte von je Fr. 10'000.-- in diesen beiden Bemessungsjahren. Die 

Verwaltungsrekurskommission qualifizierte zusätzliche Einkünfte von Fr. 15'500.-- im 

Jahr 1999 und von Fr. 54'100.-- im Jahr 2000 als ausserordentlich und veranlagte 

dementsprechend den Beschwerdeführer mit ausserordentlichen Einkünften von Fr. 

25'500.-- im Jahr 1999 und von Fr. 64'100.-- im Jahr 2000. Das Verwaltungsgericht hat 

diese Aufrechnung im Urteil vom 2. Dezember 2003 als rechtmässig qualifiziert und die 

Beschwerde des Steuerpflichtigen als unbegründet abgewiesen.

In der Streitsache ist der massgebende Sachverhalt aus den Akten ersichtlich. Somit 

besteht keine Notwendigkeit für die Einholung einer Expertise.

b) Soweit der Beschwerdeführer die Berechnung der in der Veranlagung für die 

ausserordentlichen Einkünfte 1999 und 2000 aufgerechneten Beträge als nicht 

nachvollziehbar qualifiziert und bemängelt, es sei bereits damals auf die Konsolidierung 

nicht eingegangen worden, ist im vorliegenden Verfahren nicht mehr darauf einzutreten. 

Jene Veranlagung bzw. die entsprechenden Gerichtsentscheide sind rechtskräftig. 

Insbesondere ist auch nicht auf den Einwand einzugehen, das Verwaltungsgericht hätte 

im früheren Verfahren dem Antrag des Beschwerdeführers folgen müssen. Das 

kantonale Steueramt und die Verwaltungsrekurskommission haben sich entgegen den 

Ausführungen in der Beschwerde am Entscheid des Verwaltungsgerichts orientiert. 

Dieses hat die Qualifikation als ausserordentliches Einkommen im Ausmass der von 

der Verwaltungsrekurskommission unter diesem Titel getätigten Aufrechnungen 

ausdrücklich bestätigt. Die Ausserordentlichkeit lag darin begründet, dass in den 

Ausfalljahren 1999/2000 vergleichsweise hohe angefangene Arbeiten für die P. 

Treuhand GmbH verbucht wurden, bei denen es an einem realen wirtschaftlichen 

Hintergrund fehlte bzw. ein solcher nicht nachgewiesen war. Soweit das 

Verwaltungsgericht in seinen Erwägungen (S. 13 unten) den Be-griff "Aufwertungen" 

verwendete, kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Mit 

"Aufwertungen" wurde die Tatsache umschrieben, dass der Beschwerdeführer die 

Bilanzpositionen "angefangene Arbeiten" in den Jahren 1999 und 2000 erhöht hatte 

und diese Konti somit höher zu bewerten waren als im Gründungsjahr 1998.

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c) Der Beschwerdeführer hat in der Bilanz seiner Einzelfirma per 31. Dezember 2003 

Aktiven von insgesamt Fr. 131'113.-- ausgewiesen. Davon belief sich ein Anteil von Fr. 

72'600.-- auf angefangene Arbeiten. Passiven wurden keine ausgewiesen. Die 

Veranlagungsbehörde reduzierte die Aktiven um Fr. 69'600.-- auf Fr. 61'513.--. Grund 

für diese Korrektur bildete wie erwähnt der Umstand, dass die angefangenen Arbeiten 

per Ende 2003 um insgesamt Fr. 69'600.-- erfolgsneutral aufgewertet wurden. Die 

Veranlagungsbehörde hielt fest, grundsätzlich würden die angefangenen Arbeiten über 

die Erfolgsrechnung (Umsatz) gebildet. Eine solche Korrektur hätte zur Folge gehabt, 

dass der Reingewinn um Fr. 69'600.-- erhöht worden wäre. Davon sei jedoch 

abgesehen worden. Der Bestand der angefangenen Arbeiten per Ende 2003 betrage 

lediglich Fr. 3'000.-- und müsse entsprechend korrigiert werden. Diesem Umstand sei 

bei der Veranlagung 2003 Rechnung getragen und die Aktiven um Fr. 69'600.-- 

herabgesetzt worden. Im Abschluss 2004 sei der Bestand entsprechend zu korrigieren. 

Dabei sei zu beachten, dass die Korrektur wiederum über das Eigenkapital 

vorgenommen werde. Die Korrektur dürfe keinesfalls über die Erfolgsrechnung 

vorgenommen werden.

Wie das kantonale Steueramt in der Beschwerdevernehmlassung vom 1. März 2006 

zutreffend festhält, hat die Beurteilung der Frage, welche Erträge in den Jahren 1999 

und 2000 ordentlicher und welche ausserordentlicher Natur waren, keinen Einfluss auf 

den buchhalterischen Bestand an angefangenen Arbeiten. Es wurde in den besagten 

Urteilen lediglich festgehalten, dass die entsprechenden Erträge bzw. die 

erfolgswirksam verbuchte Erhöhung der angefangenen Arbeiten nicht als ordentliche 

(und damit in die Bemessungslücke fallende) Einkünfte qualifiziert werden können. An 

der buchhalterischen Behandlung der angefangenen Arbeiten änderte sich aufgrund 

der steuerrechtlichen Qualifikation als ausserordentliche Einkünfte aber nichts. Damit 

bestand kein Anlass, nach der im Jahr 2003 eingetretenen Rechtskraft der gesonderten 

Veranlagung ausserordentlicher Einkünfte diese in der Bilanz per Ende 2003 

erfolgsneutral über das Eigenkapitalkonto zu erhöhen.

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Aufwertungen von Fr. 69'600.-- seien 

noch immer vorhanden. Sie seien nicht im Jahr 2003 erfolgsneutral erhöht worden. Es 

handle sich lediglich um einen Nachvollzug des Entscheids des Verwaltungsgerichts. 

Wenn am Jahresanfang jeweils die angefangenen Arbeiten etc. ausgebucht und für den 

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Jahresabschluss wieder eingebucht würden, so sei dies buchhaltungstechnisch 

bedingt. Per Ende 1999 und Ende 2000 sei in der Steuererklärung gar kein Vermögen 

zu deklarieren gewesen. Unverständlich sei die Aeusserung, dass der Nachweis der 

angefangenen Arbeiten per Ende 1999 und Ende 2000 nicht ausreichend belegt 

erschienen sei. Der Abschluss der P. Treuhand GmbH und die Konsolidierung sei im 

letzten Verfahren wie auch in diesem vorgelegen. Nach wie vor habe es die 

Steuerverwaltung und die Verwaltungsrekurskommission nicht für nötig befunden, 

darauf einzugehen. Nach wie vor werde nicht unterschieden zwischen einem 

allgemeinen ausserordentlichen Ertrag und einem ausserordentlichen Ertrag aus 

Aufwertung.

Auch diese Einwendungen des Beschwerdeführers sind nicht stichhaltig. Wie bereits 

erwähnt, kann der Beschwerdeführer unter Hinweis auf eine Konsolidierung mit der P. 

Treuhand GmbH nichts zu seinen Gunsten ableiten. Diese juristische Person und der 

Beschwerdeführer als Inhaber einer Einzelfirma sind zwei verschiedene Steuersubjekte. 

Im vorliegenden Fall sind die Bilanz und die Erfolgsrechnung der P. Treuhand GmbH 

für die Beurteilung der Streitfrage nicht entscheidend. Die Erhöhung des Eigenkapitals 

von Fr. 69'600.-- kann nicht als Nachvollzug des Urteils des Verwaltungsgerichts 

bezeichnet werden. Der Bestand der angefangenen Arbeiten änderte sich aufgrund des 

Urteils des Verwaltungsgerichts nicht. In den Ausfalljahren war von Bedeutung, welche 

Einkünfte den Charakter von ausserordentlichem Einkommen hatten. Das kantonale 

Steueramt und die Verwaltungsrekurskommission haben den massgebenden 

Sachverhalt nicht fehlerhaft interpretiert. Die Erwägungen, wonach die angefangenen 

Arbeiten per Ende 1999 und Ende 2000 nicht ausreichend belegt erschienen seien, ist 

im übrigen auch nicht unverständlich. Es ist dies die Konsequenz aus den Entscheiden 

des Verwaltungsgerichts und der Verwaltungsrekurskommission. Bei den 

angefangenen Arbeiten im verbuchten Umfang aufgrund von Leistungen zugunsten der 

P. Treuhand GmbH waren keine hinreichenden Gründe nachgewiesen, welche die 

angefangenen Arbeiten im verbuchten Umfang aufgrund der besonderen zeitlichen 

Konstellation als ordentliches Einkommen erschienen liessen. Es ist auch nicht 

zutreffend, dass in den Ausfalljahren nur ausserordentliche Erträge aus Aufwertung 

gesondert steuerbar waren. Der Beschwerdeführer versucht über weite Strecken, die 

im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 2. Dezember 2003 gemachten tatsächlichen 

Feststellungen und die rechtlichen Schlussfolgerungen in Zweifel zu ziehen. Dazu 

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besteht aber kein Anlass; das besagte Urteil ist rechtskräftig. Wie das kantonale 

Steueramt ausserdem zutreffend ausführt, besteht auch keine Doppelbesteuerung, da 

es sich bei der P. Treuhand GmbH und der H. Treuhand und Unternehmensberatung 

bzw. beim Beschwerdeführer um verschiedene Steuersubjekte handelt. Auch von 

einem rechtsmissbräuchlichen Verhalten kann nicht gesprochen werden. Insbesondere 

kann aus dem vom kantonalen Steueramt und dem Beschwerdeführer für die direkte 

Bundessteuer abgeschlossenen Vergleich keine Rechtsmissbräuchlichkeit des 

Standpunktes des Steueramts abgeleitet werden. Die Verwendung des Begriffs 

"Aufwertung" im Vergleich ändert daran nichts. Wie im Urteil vom 2. Dezember 2003 

wurde damit zum Ausdruck gebracht, dass der Bestand der angefangenen Arbeiten in 

den Jahren 1999 und 2000 gegenüber dem Vorjahr erhöht wurde.

d) Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag, 

inwiefern die Veranlagung bzw. der Rekursentscheid auf einem fehlerhaft festgestellten 

Sachverhalt oder einer unrichtigen Rechtsanwendung beruhen. Folglich ist die 

Beschwerde als unbegründet abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

4./ Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens zulasten des Beschwerdeführers (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS 

941.12). Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist zu verrechnen.

Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen; der Beschwerdeführer ist 

unterlegen (Art. 98bis VRP), und der Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf 

Ersatz ausseramtlicher Kosten (R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem 

Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 175 ff.).

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2./Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3'000.-- bezahlt der 

Beschwerdeführer unter Verrechnung mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher 

Höhe.

3./ Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

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V. R. W.

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

 

Zustellung dieses Entscheides an:

 

 

 

am:

 

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann gestützt auf Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (SR 642.12) innert 

dreissig Tagen seit der Eröffnung Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim 

Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, eingereicht werden.

den Beschwerdeführer–

die Vorinstanz–

den Beschwerdegegner–

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