# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 53f9241c-a46b-581d-bb6c-7f76f409dccd
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-02
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 02.08.2023 SBE.2023.21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBE-2023-21_2023-08-02.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

 

SBE.2023.21  
(ST.2023.30; STA.2022.7790)  

Art. 233 

 

 

Entscheid vom 2. August 2023 
 

 

Besetzung  Oberrichter Egloff, Vizepräsident  

Gerichtsschreiber Huber 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____,  

[…] 

 

  
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau,  

Seetalplatz, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg  

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichts Lenzburg vom 

6. April 2023 betreffend Rechtskraft des Strafbefehls ST.2022.7790  

der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 23. November 2022 

 

im Strafverfahren gegen A._____ betreffend SVG-Widerhandlung 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Der Vizepräsident entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau verurteilte A. mit Strafbefehl 

ST.2022.7790 vom 23. November 2022 wegen einfacher Verletzung der 

Verkehrsregeln i.S.v. Art. 30 Abs. 1 VRV und Art. 41 Abs. 1 SVG i.V.m. 

Art. 90 Abs. 1 SVG (Fahren mit Fahrrad ohne Licht nachts auf unbeleuch-

teter Strasse), begangen am 24. Juli 2022, 22.25 Uhr, auf der Aarau-

erstrasse in Möriken-Wildegg, zu einer Busse von Fr. 60.00.  

 

1.2. 

Gegen diesen ihm am 9. Januar 2023 polizeilich zugestellten Strafbefehl 

erhob A. mit (nicht unterzeichneter) Eingabe am 19. Januar 2023 (Eingang) 

bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau Einsprache.  

 

Mit Schreiben vom 20. Januar 2023 setzte die Staatsanwaltschaft Lenz-

burg-Aarau A. eine Frist von fünf Tagen an zur Einreichung einer mit Origi-

nalunterschrift versehenen Einsprache. Die eingeschriebene Postsendung 

mit diesem Schreiben wurde A. am 1. Februar 2023 zustellt. 

 

Am 7. Februar 2023 (Postaufgabe) reichte A. eine mit seiner Unterschrift 

versehene Einsprache ein. 

 

1.3. 

Mit Überweisungsverfügung vom 15. Februar 2023 leitete die Staatsan-

waltschaft Lenzburg-Aarau die Einsprache an das Bezirksgericht Lenzburg 

weiter, mit dem Hinweis, dass die nicht formgerecht erhobene Einsprache 

nicht fristgerecht verbessert worden sei und im Übrigen der Strafbefehl als 

Anklageschrift gelte. 

 

2. 

Mit Verfügung vom 6. April 2023 trat der Präsident des Bezirksgerichts 

Lenzburg auf die Einsprache nicht ein und stellte fest, dass der Strafbefehl 

ST.2022.7790 der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 23. November 

2022 in Rechtskraft erwachsen sei.  

 

3. 

3.1. 

Gegen diese ihm am 9. Mai 2023 zugestellte Verfügung erhob A. mit Ein-

gabe vom 17. Mai 2023 (Postaufgabe am 19. Mai 2023) bei der Beschwer-

dekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau Be-

schwerde mit dem sinngemässen Begehren, auf die Einsprache sei einzu-

treten und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen. Mit Schreiben vom 

20. Juni 2023 (Postaufgabe am 22. Juni 2023) reichte er die angefochtene 

Verfügung nach. 

 - 3 - 

 

 

 

3.2. 

Der Präsident des Bezirksgerichts Lenzburg erklärte mit Schreiben vom 

3. Juli 2023, er verzichte auf eine Vernehmlassung. 

 

3.3. 

Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juli 2023 ersuchte die Staatsanwaltschaft 

Lenzburg-Aarau um Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen.  

 

 
   

Der Vizepräsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Die Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der 

erstinstanzlichen Gerichte sind mit Beschwerde anfechtbar; ausgenommen 

sind verfahrensleitende Entscheide (Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO). Die vorlie-

gende Beschwerde richtet sich gegen eine Verfügung des Präsidenten des 

Bezirksgerichts Lenzburg vom 6. April 2023, mit welcher dieser die Gültig-

keit der Einsprache gegen einen Strafbefehl verneinte, mithin gegen einen 

Endentscheid. Beschwerdeausschlussgründe gemäss Art. 394 StPO lie-

gen nicht vor. Damit ist die Beschwerde zulässig. 

 

1.2. 

Ist die Beschwerdeinstanz ein Kollegialgericht, was im Kanton Aargau ge-

mäss § 65 Abs. 2 GOG i.V.m. § 9 f. und Anhang 1 Ziff. 2 Abs. 5 der Ge-

schäftsordnung des Obergerichts vom 21. November 2012 der Fall ist, so 

beurteilt der Verfahrensleiter die Beschwerde allein, wenn diese – wie im 

vorliegenden Fall – ausschliesslich Übertretungen zum Gegenstand hat 

(Art. 395 lit. a StPO).  

 

1.3. 

Der Streitgegenstand des Beschwerdeverfahrens kann vom Beschwerde-

führer nicht frei bestimmt werden, sondern wird durch die angefochtene 

Verfahrenshandlung verbindlich festgelegt. Gegenstände, über welche die 

vorinstanzliche Strafbehörde nicht entschieden hat, soll die Beschwer-

deinstanz nicht beurteilen, da sonst in die funktionelle Zuständigkeit der 

Vorinstanz eingegriffen würde. Dementsprechend sind neue Anträge bzw. 

eine Erweiterung der bisherigen Anträge und damit des Streitgegenstands 

im Beschwerdeverfahren grundsätzlich nicht zulässig (PATRICK GUIDON, 

Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, 2011, 

Rz. 390, 543).  

 

Gegenstand der Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichts Lenzburg 

vom 6. April 2023 bildete einzig die Gültigkeit der Einsprache des Be-

schwerdeführers gegen den Strafbefehl ST.2022.7790 der Staatsanwalt-

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schaft Lenzburg-Aarau vom 23. November 2022. Folglich ist im vorliegen-

den Beschwerdeverfahren lediglich zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht 

auf die Einsprache mangels Gültigkeit nicht eingetreten ist. Soweit der Be-

schwerdeführer vorbringt, er sei zu Unrecht wegen einfacher Verletzung 

der Verkehrsregeln i.S.v. Art. 30 Abs. 1 VRV und Art. 41 Abs. 1 SVG i.V.m. 

Art. 90 Abs. 1 SVG (Fahren mit Fahrrad ohne Licht nachts auf unbeleuch-

teter Strasse) bestraft worden, ist auf die Beschwerde hingegen nicht ein-

zutreten, da darüber in der angefochtenen Verfügung nicht entschieden 

wurde.  

 

1.4. 

Die eingeschriebene Postsendung mit der angefochtenen Verfügung 

wurde dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung der Schweize-

rischen Post am 13. April 2023 mittels Abholungseinladung zur Abholung 

bis am 20. April 2023 gemeldet und am 21. April 2023 mit dem Vermerk 

"nicht abgeholt" an die Vorinstanz zurückgesandt (vorinstanzliche Akten 

[VA] act. 23). Gemäss handschriftlichem Vermerk auf dem Couvert 

(VA act. 23) wurde die angefochtene Verfügung aufgrund eines Telefonats 

des Beschwerdeführers, dessen Inhalt nicht aktenkundig ist, dem Be-

schwerdeführer am 1. Mai 2023 erneut zugesandt und am 9. Mai 2023 zu-

gestellt (VA act. 24).  

 

Aufgrund der Überweisungsverfügung vom 15. Februar 2023 (VA act. 14 

f.) musste der Beschwerdeführer mit Zustellungen von der Vorinstanz rech-

nen. Ob die angefochtene Verfügung deshalb bereits als am 20. April 2023 

(dem siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch) dem Be-

schwerdeführer zugestellt zu gelten hat (vgl. Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO), wo-

mit die Beschwerdefrist am 2. Mai 2023 abgelaufen und die am 19. Mai 

2023 der Schweizerischen Post übergebene Beschwerde folglich verspätet 

erhoben worden wäre (vgl. Art. 90 i.V.m. Art. 91 Abs. 1 und 2 StPO sowie 

§ 26 EG StPO), kann jedoch offenbleiben, da die Beschwerde gemäss E. 3 

hienach ohnehin abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.  

 

2. 

2.1. 

Die Vorinstanz führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung im 

Wesentlichen aus, gemäss Art. 354 Abs. 1 StPO habe der Beschuldigte die 

Einsprache gegen den Strafbefehl innert zehn Tagen bei der Staatsanwalt-

schaft schriftlich zu erheben. Diese Frist habe der Beschwerdeführer mit 

der am 7. Februar 2023 der Post übergebenen, undatierten Einsprache 

nicht eingehalten, da die Frist am 6. Februar 2023 abgelaufen sei. Die Ein-

sprache sei somit unbeachtlich, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Der 

Strafbefehl ST.2022.7790 sei daher in Rechtskraft erwachsen. 

 - 5 - 

 

 

 

2.2. 

Der Beschwerdeführer brachte dazu in seiner Beschwerde vor, er habe 

zweimal Einsprache erhoben. Das erste Mal habe offenbar die nötige Un-

terschrift gefehlt; das zweite Einreichen derselben Stellungnahme mit Un-

terschrift sei nicht zur Kenntnis genommen worden mit der Begründung, die 

Frist sei nicht eingehalten worden. Bei offenkundig fehlerhaftem und unge-

rechtem Verhalten seitens der Behörden – wie in seinem Fall der Polizei-

beamten – habe der Bürger die Pflicht, dagegen vorzugehen, was er mit 

seiner Einsprache getan habe. Das Gericht sollte im Interesse aller darauf 

eingehen. 

 

3. 

3.1. 

Gegen den Strafbefehl kann insbesondere die beschuldigte Person bei der 

Staatsanwaltschaft innert zehn Tagen Einsprache erheben (Art. 354 Abs. 1 

lit. a StPO). Über die Gültigkeit des Strafbefehls und der Einsprache ent-

scheidet nach Art. 356 Abs. 2 StPO das erstinstanzliche Gericht. Ist die 

Einsprache ungültig, tritt das erstinstanzliche Gericht auf sie nicht ein und 

es bleibt beim Strafbefehl, d.h. dieser wird gemäss Art. 354 Abs. 3 StPO 

zum rechtskräftigen Urteil (CHRISTIAN SCHWARZENEGGER, in: Kommentar 

zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 2 zu Art. 356 

StPO). 

 

Gemäss Art. 354 Abs. 1 StPO ist die Einsprache schriftlich zu erheben. Wo 

das Gesetz ausdrücklich Schriftlichkeit verlangt, ist die Eingabe zu unter-

zeichnen und zu datieren (Art. 110 Abs. 1 2. Satz StPO). Mit "unterzeich-

nen" ist die eigenhändige Unterschrift i.S.v. Art. 14 Abs. 1 OR gemeint 

(BGE 142 IV 299 E. 1.1; PETER HAFNER/ELIANE FISCHER, in: Basler Kom-

mentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 7 und N. 9 

zu Art. 110 StPO).  

 

Die zehntägige Frist nach Art. 354 Abs. 1 StPO ist eine gesetzliche Frist, 

die nicht erstreckt werden kann (Art. 89 Abs. 1 StPO). Ihre Einhaltung stellt 

ein absolutes Gültigkeitserfordernis für die Einsprache dar. Bei fehlender 

Unterschrift ist jedoch eine kurze Nachfrist zur Verbesserung anzusetzen, 

es sei denn, die Einsprache sei in offensichtlich rechtsmissbräuchlicher 

Weise (d.h. absichtlich zwecks Erlangung einer Fristverlängerung) zu-

nächst ohne Originalunterschrift eingereicht worden (BGE 142 I 10 E. 2.4.7; 

SCHWARZENEGGER, a.a.O., N. 2 zu Art. 354 StPO).  

 

3.2. 

Der Strafbefehl ST.2022.7790 der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau 

vom 23. November 2022 wurde dem Beschwerdeführer am 9. Januar 2023 

polizeilich zugestellt (VA act. 6). Die zehntägige Einsprachefrist (Art. 354 

Abs. 1 StPO) begann demnach am 10. Januar 2023 zu laufen und endete 

am 19. Januar 2023 (vgl. Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 91 Abs. 1 und 2 StPO). 

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Seine dagegen am 19. Januar 2023 bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg-

Aarau eingereichte Einsprache war von ihm nicht unterzeichnet (VA act. 8). 

Sie erfüllte deshalb das gesetzliche Erfordernis der Schriftlichkeit (Art. 354 

Abs. 1 i.V.m. Art. 110 Abs. 1 2. Satz StPO) nicht und war somit formungül-

tig. Infolgedessen setzte die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau dem Be-

schwerdeführer mit Schreiben vom 20. Januar 2023 eine Frist von fünf Ta-

gen an zur Verbesserung, d.h. zur Einreichung einer mit seiner eigenhän-

digen Unterschrift (Originalunterschrift) versehenen Einsprache (VA 

act. 10). Die eingeschriebene Postsendung mit diesem Schreiben wurde 

dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung der Schweizerischen 

Post am 1. Februar 2023 zugestellt (VA act. 11). Nach Massgabe von 

Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 91 Abs. 1 und 2 StPO begann die Nachfrist zur 

Verbesserung der Einsprache somit am 2. Februar 2023 zu laufen und en-

dete am 6. Februar 2023. Der Beschwerdeführer hat die verbesserte, d.h. 

von ihm eigenhändig unterzeichnete Einsprache (VA act. 12) erst am 

7. Februar 2023 der Schweizerischen Post übergeben (VA act. 13) und da-

her verspätet eingereicht. Wiederherstellungsgründe i.S.v. Art. 94 Abs. 1 

StPO (vgl. dazu CHRISTOF RIEDO, in: Basler Kommentar, Schweizerische 

Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 37 zu Art. 94 StPO) hat er nicht gel-

tend gemacht.  

 

3.3. 

Gemäss den obigen Ausführungen hat der Beschwerdeführer weder innert 

der gesetzlichen Frist von Art. 354 Abs. 1 StPO noch innert der von der 

Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau angesetzten Nachfrist eine formgültige 

Einsprache eingereicht. Die Vorinstanz ist daher zu Recht auf seine Ein-

sprache gegen den Strafbefehl ST.2022.7790 der Staatsanwaltschaft 

Lenzburg-Aarau vom 23. November 2022 nicht eingetreten und hat ge-

stützt auf Art. 354 Abs. 3 StPO folgerichtig festgestellt, dass der Strafbefehl 

in Rechtskraft erwachsen ist. Die vorliegende Beschwerde ist deshalb ab-

zuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. 

 

4. 

Bei diesem Ausgang hat der Beschwerdeführer die Kosten des Beschwer-

deverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO) und es ist ihm keine Ent-

schädigung auszurichten. 

 

 
   

Der Vizepräsident entscheidet: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

 

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2. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus einer Gerichts- 

gebühr von Fr. 800.00 und den Auslagen von Fr. 70.00, zusammen 

Fr. 870.00, werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 

 
   

Aarau, 2. August 2023 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Vizepräsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Egloff Huber