# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1798711e-be25-545a-823a-80686fc5c120
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-05-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 27.05.2019 LC190005
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC190005_2019-05-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LC190005-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Präsidentin, die Oberrichter 

lic. iur. M. Spahn und lic. iur. A. Huizinga sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. R. Blesi Keller 

Beschluss vom 27. Mai 2019 

 

in Sachen 
 

A._____,  
Klägerin und Berufungsklägerin 
 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____,  
 

gegen 
 

B._____,  
Beklagter und Berufungsbeklagter 
 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y._____,  
 

betreffend Ehescheidung  
 

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am 
Bezirksgericht Hinwil vom 18. Oktober 2018 (FE090156-E) 

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Erwägungen: 

Mit Schreiben vom 15. Mai 2019, beim Obergericht eingegangen am 16. Mai 

2019, zog die Klägerin und Berufungsklägerin ihre Berufung zurück. Das Verfah-

ren ist entsprechend abzuschreiben. 

Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und 

Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des 

Rechtsmittelverfahrens der Klägerin und Berufungsklägerin aufzuerlegen. Man-

gels erheblicher Umtriebe ist dem Beklagten und Berufungsbeklagten für das 

Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Urk. 512). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 800.–. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Klägerin und Be-

rufungsklägerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 

verrechnet.  

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien unter Beilage einer Kopie von 

Urk. 512, an den Beklagten und Berufungsbeklagten zudem unter Beilage 

des Doppels von Urk. 511, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs-

schein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

Die Vorinstanz wird darauf hingewiesen, dass ihr die Mitteilungen an das Zi-

vilstandsamt C._____, und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 

Bezirk Hinwil, der Einwohnerkontrolle D._____, die Stiftung Auffangeinrich-

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tung BVG gemäss Disp. Ziff. 1, 11 und 16 des erstinstanzlichen Urteils so-

wie an das Grundbuchamt C._____ gemäss Dispositiv Ziffer 14, 16 und 17 

des Scheidungsurteils obliegen. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
weniger als Fr. 30'000.--. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 27. Mai 2019 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. R. Blesi Keller 
 
 
versandt am: 
mc 

	Beschluss vom 27. Mai 2019
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 800.–.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Klägerin und Berufungsklägerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien unter Beilage einer Kopie von Urk. 512, an den Beklagten und Berufungsbeklagten zudem unter Beilage des Doppels von Urk. 511, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...