# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 50ca64f7-0ed8-5124-9a3d-c1d251f3aecd
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2003-01-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 14.01.2003 1P.2/2003
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1P-2-2003_2003-01-14.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1P.2/2003 /err 

 

Urteil vom 14. Januar 2003 

I. Öffentlichrechtliche Abteilung 

 

Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, 

Bundesgerichtsvizepräsident Nay, Bundesrichter Aeschlimann, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

S.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau. 

 

Strafverfahren, 

 

Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 25. September 2002. 

 

Das Bundesgericht hat in Erwägung, 

dass S.________ mit Eingabe vom 31. Dezember 2002 (Postaufgabe 4. Januar 2003) staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau vom 25. September 2002 eingereicht hat, 

dass eine staatsrechtliche Beschwerde binnen 30 Tagen, von der nach dem kantonalen Recht massgebenden Eröffnung oder Mitteilung der Verfügung an gerechnet, dem Bundesgericht schriftlich einzureichen ist (Art. 89 Abs. 1 OG), 

dass der angefochtene Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen gemäss der Empfangsbestätigung dem Beschwerdeführer am 8. Oktober 2002 zugestellt worden ist, 

dass somit auf die Beschwerde vom 31. Dezember 2002 wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung nicht einzutreten ist, 

dass bei diesem Verfahrensausgang grundsätzlich der Beschwerdeführer die  Kosten zu tragen hätte (Art. 156 Abs. 1 OG), 

dass angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann (Art. 152 OG), 

dass jedoch ausnahmsweise von der Erhebung von Verfahrenskosten abzusehen ist, 

 

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt: 

 

1. 

Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

3. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

4. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 14. Januar 2003 

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: