# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 189e24e9-f912-5165-a2b3-43d225aa3de6
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-01-20
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht III. Öffentlich-rechtliche Abteilung 20.01.2012 8C 958/2011 (8C_958/2011)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_008_8C-958-2011_2012-01-20.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

8C_958/2011 

 

Verfügung vom 20. Januar 2012 

I. sozialrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Ursprung, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Fleischanderl. 

 

Verfahrensbeteiligte 

M.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler, 

Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Invalidenversicherung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 9. November 2011. 

 

Nach Einsicht 

in die gegen den Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 9. November 2011 (betreffend Ablehnung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege) gerichtete Beschwerde der M.________ vom 27. Dezember 2011, 

in die Eingabe des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 10. Januar 2012 und dessen Wiedererwägungsentscheid vom 6. Januar 2012, wonach dem Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung stattgegeben wird, 

 

in Erwägung, 

dass die Beschwerde gemäss Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 73 Abs. 1 BZP im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben ist, 

dass auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird (Art. 66 Abs. 2 BGG), 

dass der Kanton Thurgau nach Art. 68 Abs. 2 BGG indes entschädigungspflichtig wird, 

verfügt der Präsident: 

 

1. 

Das Verfahren wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 

 

2. 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

3. 

Der Kanton Thurgau hat die Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.- zu entschädigen. 

 

4. 

Diese Verfügung wird den Parteien, der IV-Stelle des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. 

 

Luzern, 20. Januar 2012 

 

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Ursprung 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Fleischanderl