# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5796219a-27c4-5229-9ecd-a4c39adb04e1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-04-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.04.2008 C-5921/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5921-2007_2008-04-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5921/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  A p r i l  2 0 0 8

Einzelrichter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiberin Dominique Gross.

I._______, Kroatien,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Erlass der Rückforderung von zu Unrecht bezogenen 
Leistungen.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5921/2007

Sachverhalt:

A.
Mit zwei Verfügungen vom 19. August 2004 gewährte die IV-Stelle für 
Versicherte  im  Ausland  (nachfolgend:  IV-Stelle)  N._______  mit  Wir-
kung ab dem 1. Oktober 1997 eine ganze Invalidenrente.  

B.
Da auf  die Aufforderung der  IV-Stelle  zur  Einsendung der  jährlichen 
Lebens-,  Zivilstands-  und Wohnsitzbescheinigung keine Reaktion  er-
ging,  hat  die  IV-Stelle  die  Auszahlung  der  Invalidenrente  im  Januar 
2006 eingestellt. Mit Schreiben vom 21. Februar 2006 mahnte die IV-
Stelle  die  Einsendung dieser  Bescheinigungen nochmals an. Dieses 
Schreiben  kam  als  unzustellbar  zurück  mit  dem  Vermerk,  dass 
N._______ verstorben sei. 

Der kroatische Versicherungsträger informierte die IV-Stelle am 4. Ok-
tober 2006, dass N._______ am 20. März 2005 verstorben sei.  

C.
Mit  Verfügung  vom  28.  Dezember  2006  verlangte  die  IV-Stelle  von 
I._______, dem Ehegatten der Verstorbenen, die Rückerstattung von 
Fr. 10'260.-  für  die unrechtmässig geleistete Invalidenrente von April 
2005 bis Januar 2006.

D.
Mit undatierter Eingabe (Poststempel vom 25. Januar 2007) ersuchte 
I._______ die  IV-Stelle  um Erlass  dieser  Rückerstattung. Er  brachte 
vor,  dass  die  Invalidität  seiner  verstorbenen  Frau sehr  hohe  Kosten 
verursacht habe, die durch die Rente nur teilweise abgedeckt werden 
konnten.  Mit  den  Rentenzahlungen,  die  nach  dem  Tod  seiner  Frau 
überwiesen worden seien, habe er die dadurch angefallenen Schulden 
bezahlt. In der ersten Hälfte des Monats April 2005 habe er die IV-Stel-
le über ihren Tod benachrichtigt. Ferner machte er geltend, er sei be-
dürftig und könne die Rückerstattung nicht leisten. 

E.
Mit  Verfügung  vom 25.  Juli  2007  hat  die  IV-Stelle  das  Gesuch  von 
I._______  um Erlass  der  Rückerstattung  abgelehnt.  Dieser  habe  es 
unterlassen,  die IV-Stelle  über den Tod seiner Gattin zu informieren, 
und sei damit der ihm obliegenden Meldepflicht nicht nachgekommen. 

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Er sei deshalb nicht gutgläubig gewesen. In Anbetracht seiner finan-
ziellen Lage werde jedoch zunächst auf die Eintreibung der Forderung 
verzichtet. 

F.
Gegen  diese  Verfügung  erhebt  I._______  mit  undatierter  Eingabe 
(Poststempel vom 16. August 2007) Beschwerde beim Bundesverwal-
tungsgericht. Zur Begründung führt  er im Wesentlichen aus, er habe 
die Rente nach dem Tod seiner Frau nicht zu Unrecht bezogen, da er 
das Geld für die Abzahlung der Schulden verwendet habe, die durch 
ihre Invalidität entstanden seien. Über den Tod seiner Ehefrau vom 20. 
März 2005 habe er die IV-Stelle mit einem per normaler Post versand-
ten Brief am 20. April 2005 benachrichtigt. Die Rückerstattung bedeute 
für ihn ausserdem finanziell eine grosse Härte. 

Mit  undatierter Eingabe, Poststempel vom 15. Oktober 2007, wieder-
holt der Beschwerdeführer, dass er die IV-Stelle über den Tod seiner 
Frau  informiert  habe.  Zudem  verweist  er  auf  einen  Entscheid  des 
Kreisgerichts von V._______ (Kroatien) vom 31. Mai 2005, wonach ihm 
die Rente seiner Ehefrau zustehe.  

Mit undatiertem Nachtrag (Poststempel vom 3. Januar 2008) bringt der 
Beschwerdeführer vor, dass seine verstorbene Frau ihn finanziell  un-
terhalten habe, und dass er somit aufgrund der kroatischen Gesetzge-
bung anrecht auf eine Entschädigung in Form der Rente habe. 

G.
Mit Vernehmlassung vom 28. Januar 2008 beantragt die IV-Stelle die 
Abweisung der Beschwerde, da der Beschwerdeführer es unterlassen 
habe, die IV-Stelle rechtzeitig über den Tod seiner Ehegattin zu infor-
mieren. Diese Verletzung der Meldepflicht sowie die Entgegennahme 
der unrechtmässigen Rente sei grobfahrlässig, womit der gute Glaube 
ausgeschlossen sei. Die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach 
er die IV-Stelle über das Ableben seiner Gattin informiert habe, werde 
durch die Akten nicht gestützt.  

H.
Am 26. Februar 2008 bringt der Beschwerdeführer vor, er habe die IV-
Stelle mit Schreiben vom 24. April 2005 über den Tod seiner Ehefrau 
informiert. Er wisse nicht, wo diese Sendung verblieben sei, sei jedoch 
gutgläubig gewesen. Überdies verweist  er  auf  seine schlechte finan-
zielle Lage. 

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Mit  Eingabe vom 4. März  2008 wiederholt  der  Beschwerdeführer  im 
Wesentlichen die bereits vorgebrachten Argumente. 

I.
Mit Zwischenverfügung vom 18. März 2008, die dem Beschwerdefüh-
rer gemäss den Angaben auf dem Rückschein am 31. März 2008 zu-
gestellt wurde, verlangt das Bundesverwaltungsgericht die Leistung ei-
nes Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 400.- innerhalb von 14 Ta-
gen seit Zustellung. 

J.
Am 10. April  2008 reicht  der  Beschwerdeführer sinngemäss ein Ge-
such  um Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  ein,  da  er  in 
schlechten finanziellen Verhältnissen lebe. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit  Art. 33 Bst. d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügun-
gen  der  schweizerischen  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland.  Eine 
Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 

1.2 Gemäss Art. 3  Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das 
VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das 
Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 1 
Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversi-
cherung  (Art.  1a-26bis und  28-70)  anwendbar,  soweit  das  IVG nicht 
ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

1.3 Der Beschwerdeführer ist im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerde-
legitimiert.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht wurde, ist  auf  die Beschwerde 
einzutreten.

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2.
Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 28. Januar 2008 rich-
tig  ausgeführt  hat,  beurteilt  sich  der  Anspruch  auf  eine  Rente  der 
schweizerischen  Invalidenversicherung  aufgrund  des  Territorialitäts-
prinzips ausschliesslich nach der schweizerischen Gesetzgebung (sie-
he nur ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, 5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 355 ff.). Ein allfälliger 
in dieser Sache ergangener Entscheid eines kroatischen Entscheidträ-
gers ist somit für die schweizerischen Behörden nicht von Bedeutung. 

3.
Die Verfügung vom 28. Dezember 2006, mit welcher der Beschwerde-
führer zur Rückerstattung der unrechtmässig bezogenen Invalidenren-
te im Betrag von Fr. 10'260.- verpflichtet wurde, ist unangefochten in 
Rechtskraft erwachsen (hierzu: Urteil des Bundesgerichts vom 6. Juni 
2005, P 62/04, E. 1). Das Gesuch des Beschwerdeführers um Erlass 
der Rückerstattung hat die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Juli  2007 
abgelehnt.  Im  vorliegenden  gegen  diese  Verfügung  gerichteten  Be-
schwerdeverfahren ist somit zu prüfen, ob die Erlassvoraussetzungen 
gegeben sind.

4.
N._______ wurde mit  Verfügungen vom 19. August 2004 eine ganze 
Invalidenrente mit  Wirkung ab dem 1. Oktober 1997 gewährt. Da die 
Berechtigte am 20. März 2005 verstorben ist,  erlosch damit  gemäss 
Art. 30 IVG ihr Rentenanspruch. 

4.1 Nach Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene 
Leistungen grundsätzlich zurückzuerstatten. 

Als lex specialis ist im Bereich der Invalidenversicherung – sofern eine 
Überprüfung  der  invaliditätsmässigen  Anspruchsvoraussetzungen  er-
gibt,  dass  eine  Leistung  aufgehoben  werden  muss  –  die  Änderung 
grundsätzlich nicht rückwirkend, sondern erst von dem der neuen Ver-
fügung folgenden Monat an vorzunehmen (Art. 85 Abs. 2 der Verord-
nung  vom 17. Januar  1961  über  die  Invalidenversicherung  [IVV, SR 
831.201]). Eine rückwirkende Korrektur einer Rentenleistung ist jedoch 
dann  vorzunehmen,  wenn  der  Rentenbezüger  eine  ihm  zumutbare 
Meldepflicht schuldhaft verletzt hat (Art. 88bis Abs. 2 Bst. b IVV). Dieser 
zweite  Fall  präzisiert  somit  hinsichtlich  der  invaliditätsmässigen  An-
spruchsvoraussetzungen Art. 25 Abs. 1 ATSG. 

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4.2 Nach Art. 31 ATSG in Verbindung mit  Art. 77  IVV wäre der  Be-
schwerdeführer, der als Ehegatte mit der Rentenbezügerin N._______ 
im selben Haushalt lebte und faktisch nach ihrem Tod die Rente entge-
gennahm, verpflichtet gewesen, die IV-Stelle über deren Hinschied zu 
informieren (zur Meldepflicht der Angehörigen vgl.  UELI KIESER, ATSG-
Kommentar, Zürich 2003, Art. 31 Rz. 17 f.). 

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe die IV-Stelle in einem 
als gewöhnliche Postsendung aufgegebenen Brief – wobei er sich hin-
sichtlich des Versanddatums mehrfach widersprüchlich äussert – über 
den Tod seiner Ehegattin  informiert,  wird dies durch die  Akten nicht 
gestützt. Diese Frage kann jedoch offen gelassen werden. Auch wenn 
der Beschwerdeführer die IV-Stelle über den Tod seiner Frau zu infor-
mieren versucht hat, hat er seiner Meldepflicht nämlich nicht Genüge 
getan. So hat doch die IV-Stelle in den folgenden Monaten in keiner 
Weise auf ein solches Schreiben reagiert. Der Beschwerdeführer hätte 
sich in dem Fall bewusst sein müssen, dass der Brief nicht angekom-
men ist und er somit seine Meldepflicht noch nicht erfüllt hat. 

Da der Beschwerdeführer wie aufgezeigt  die ihm obliegende Melde-
pflicht verletzt hat, kann offen bleiben, ob die von der IV-Stelle gefor-
derte Rückerstattung aus Art. 25 ATSG fliesst oder – falls Art. 30 IVG 
als  invaliditätsmässige  Anspruchsvoraussetzung  qualifiziert  würde  – 
nach Art. 88bis Abs. 2 Bst. b IVV in Verbindung mit Art. 25 ATSG zu be-
urteilen wäre. 

5.
Unter  der  doppelten  Voraussetzung,  dass  die  Leistungen  in  gutem 
Glauben empfangen wurden und überdies eine grosse Härte vorliegt, 
wird nach Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 4 
der  Verordnung vom 11. September  2002 über  den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) auf schriftliches und 
begründetes Gesuch hin von der Rückerstattung abgesehen. 

5.1

5.1.1 Ein  gutgläubiger  Bezug  der  Leistung  liegt  vor,  wenn  das  Be-
wusstsein über den unrechtmässigen Leistungsbezug fehlt, sofern die-
ses  Fehlen in  einer  objektiven Betrachtungsweise unter  den konkret 
gegebenen Umständen entschuldbar ist. 

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Der gute Glaube entfällt nicht nur bei wissentlichem Bezug zu Unrecht 
ausgerichteter Leistungen. Vielmehr darf sich der Leistungsempfänger 
nicht  nur  keiner  böswilligen  Absicht,  sondern  auch  keiner  groben 
Nachlässigkeit schuldig gemacht haben. Der gute Glaube ist somit von 
vornherein nicht gegeben, wenn die zu Unrecht erfolgte Leistungsaus-
richtung  auf  eine  arglistige  oder  grobfahrlässige  Melde-  oder  Aus-
kunftspflichtverletzung zurückgeht. Demgegenüber kann sich die rück-
erstattungspflichtige Person auf den guten Glauben berufen, wenn ihr 
fehlerhaftes  Verhalten  –  beispielsweise  die  Meldepflichtverletzung  – 
nur eine leichte Fahrlässigkeit darstellt (BGE 112 V 97 E. 2c; AHI 2003 
161 E. 3a, I 553/01). Wie in anderen Bereichen beurteilt sich die gefor-
derte Sorgfalt nach einem objektiven Massstab, wobei jedoch das den 
Betroffenen in  ihrer  Subjektivität  Mögliche und Zumutbare (Urteilsfä-
higkeit,  Gesundheitszustand,  Bildungsgrad  usw.)  nicht  ausgeblendet 
werden darf (SVR 2007 IV Nr. 13 S. 49 E. 4.4, I 622/05; Urteil des Bun-
desgerichts vom 2. Mai 2007, 9C_14/2007, E. 4.1). 

(Zumindest) grob fahrlässig handelt nach der Rechtsprechung und der 
Lehre,  wer  nach  dem  Tod eines  Rentners  dessen  Rente  entgegen-
nimmt (ZAK 1977,  431;  ULRICH MEYER-BLASER,  Die Rückerstattung von 
Sozialversicherungsleistungen,  ZBJV  1995,  473  [484];  Wegleitung 
über  die  Renten [RWL]  in  der  Eidgenössischen Alters-,  Hinterlasse-
nen- und Invalidenversicherung, Rz. 10709). 

5.1.1 Der Beschwerdeführer, welcher es unterlassen hat, die IV-Stelle 
über den Tod seiner Frau zu informieren und deren Invalidenrente in 
der Folge selbst bezogen hat (wobei der Verwendungszweck nicht von 
Bedeutung ist), ist somit dem im Einzelfall gebotenen Mindestmass an 
Sorgfalt nicht nachgekommen. Er hat (zumindest) grobfahrlässig eine 
ihm obliegende Meldepflicht  nicht  befolgt.  Sein  Verhalten  kann nicht 
als leichte Nachlässigkeit eingestuft werden. 

Der  Beschwerdeführer  kann  sich  deshalb  nicht  darauf  berufen,  die 
Rente seiner verstorbenen Ehefrau in gutem Glauben bezogen zu ha-
ben. 

5.2 Da der Beschwerdeführer die erste der beiden kumulativen Bedin-
gungen für  den Erlass der Rückerstattung nicht  erfüllt,  kann auf  die 
Prüfung des weiteren Erfordernisses der grossen Härte verzichtet wer-
den. 

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5.3 Die Beschwerde gegen die  Verfügung der  IV-Stelle  vom 25. Juli 
2007 ist somit im einzelrichterlichen Verfahren nach Art. 23 Abs. 2 VVG 
in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG abzuweisen. 

6.
Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet (Art. 6 Bst. b 
des  Reglements  vom 11. Dezember 2006  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]), so dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewäh-
rung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos wird. Der unter-
liegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Parteientschädi-
gung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Dominique Gross

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Be-
schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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