# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48ca3448-ab60-544a-a522-a51e3ff84bfa
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LZ240038-O5
**Docket/Reference:** LZ240038-O5
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LZ240038-O5.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LZ240038-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter 

lic. iur. K. Vogel und Ersatzoberrichter lic. iur. T. Engler 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. N. Wolf-Gerber

Beschluss und Urteil vom 15. September 2025

in Sachen

A._____, 

Beklagter und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____

gegen

B._____, 

Kläger und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

sowie

C._____, 

Verfahrensbeteiligte

betreffend Unterhalt

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am 

Bezirksgericht Hinwil vom 16. September 2024 (FK220038-E)

- 2 -

- 3 -

Rechtsbegehren:

des Klägers und Berufungsbeklagten (Urk. 1; Urk. 23; Urk. 54):

1.

2.

[…]

Der Beklagte sei zu verpflichten,

-

-

für den Kläger angemessene monatliche an den Index ge-
bundene Unterhaltsbeiträge zu bezahlen, ab Geburt bis zum 
ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung, 
mindestens aber bis zur Volljährigkeit des Klägers;

soweit sie ihm zustehen, die gesetzlichen und vertraglichen 
Kinder- und Ausbildungszulagen geltend zu machen und zu-
sätzlich zu den Unterhaltsbeiträgen zu bezahlen.

Eine allfällige Unterdeckung sei im Dispositiv festzuhalten.

Die Unterhaltsbeiträge und Kinder- und Ausbildungszulagen seien 
monatlich im Voraus, je auf den Ersten eines jeden Monats, an 
die gesetzliche Vertreterin des Klägers und nach Erreichen der 
Volljährigkeit an den Kläger oder an eine von diesem ermächtigte 
Person zu bezahlen.

Die beantragten Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesin-
dex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik (BfS) 
vom Oktober 2022 von 104.6 Punkten (Basis Dezember 2020 = 
100). Sie seien jährlich auf den 1. Januar an den Indexstand per 
Ende November des Vorjahres anzupassen, erstmals per Januar 
2024.

Unterhaltsbeitrag x neuer Indexstand 

–––––––––––––––––––––––––––––––––

Indexstand Ende Oktober 2022 (104.6 Punkte)

3.

Dem Kläger seien keine Kosten aufzuerlegen.

Eventualiter sei dem Kläger die unentgeltliche Prozessführung zu 
gewähren.

4.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Be-
klagten.

- 4 -

Der Verfahrensbeteiligten (Prot. I S. 15 f.; 49 ff.):

1.

2.

3.

Es sei der Kindsmutter und dem Beklagten die gemeinsame
elterliche Sorge über den Kläger zuzuteilen.

Der Kläger sei unter der alleinigen Obhut der Kindsmutter zu
belassen. 

Es sei dem Beklagten ein angemessenes Besuchsrecht einzu-
räumen.

4.

Es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

Des Beklagten und Berufungsklägers (Prot. I S. 50 ff.):

1.

2.

3.

4.

Es sei der Kindsmutter und dem Beklagten die gemeinsame
elterliche Sorge über den Kläger zuzuteilen.

Der Kläger sei unter die alleinige Obhut des Beklagten zu stellen.

Es sei der Kindsmutter ein gerichtsübliches Besuchsrecht einzu-
räumen. 

Die Kindsmutter sei zu verpflichten, angemessene Unterhaltsbei-
träge für den Kläger zu leisten. 

Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Hin-
wil vom 16. September 2024:
(Urk. 78 = Urk. 86)

1.

B._____, geboren am tt.mm.2021, wird unter die gemeinsame elterliche 

Sorge des Kindsvaters und der Kindsmutter gestellt.

2.

B._____, geboren am tt.mm.2021, wird unter der alleinigen Obhut der Kinds-

mutter belassen. 

3.

Es wird von der Festsetzung einer Reglung des Kontaktrechtes zwischen 

B._____ und dem Kindsvater abgesehen.

4.

Für B._____, geboren tt.mm.2021, wird eine Beistandschaft im Sinne von 

Art. 308 Abs. 1 und Abs. 2 ZGB errichtet. Die KESB Bezirk Hinwil wird er-

sucht, für B._____ umgehend eine geeignete Beistandsperson zu bestellen. 

- 5 -

Die Beistandsperson wird damit beauftragt, zwischen B._____ und seinem 

Vater, A._____, geboren tt. März 1984, einen regelmässigen Kontakt aufzu-

bauen, sodass mittel- bis langfristig ein angemessenes Besuchsrecht festge-

setzt werden kann. Im Rahmen des Beziehungsaufbaus zwischen B._____ 

und seinem Vater ist die Beistandsperson zu beauftragen, bei allfälligen 

Konflikten zwischen den Eltern zu vermitteln und die Eltern bei Kinderbelan-

gen mit Rat und Tat zu unterstützen.

5.

Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung künftiger AHV/IV-Renten 

sind vollumfänglich der Kindsmutter anzurechnen. 

6.

Der Beklagte wird verpflichtet, zur Deckung des Barbedarfs des Klägers mo-

natliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher 

Kinder- und Ausbildungszulagen) wie folgt zu bezahlen:

tt.mm.21 bis 31.03.22

Fr. 2'270.– (Fr. 1'557.– Betreuungsunterhalt /

Fr. 48.– Überschussanteil)

01.04.22 bis 31.08.22

Fr. 2'045.– (Fr. 128.– Überschussanteil)

01.09.22 bis 30.11.22

Fr. 1'670.– (reiner Barunterhalt)

01.12.22 bis 31.01.23

Fr. 1'655.– (Fr. 154.– Betreuungsunterhalt)

01.02.23 bis 30.04.23

Fr. 0.– 

01.05.23 bis 31.10.24

Fr. 1'130.– (davon Fr. 412.– Betreuungsunterhalt

vom 01.05.23 bis 31.07.2023) 

01.11.24 bis 31.07.26

Fr. 2'000.– (Fr. 66.– Betreuungsunterhalt /

Fr. 119.– Überschussanteil)

01.08.26 bis 31.12.31

Fr. 1'855.– (Fr. 66.– Betreuungsunterhalt /

Fr. 218.– Überschussanteil)

01.01.32 bis 31.07.34

Fr. 2'065.– (Fr. 66.– Betreuungsunterhalt /

Fr. 228.– Überschussanteil)

- 6 -

01.08.34 bis 31.12.37

Fr. 1'775.– (Fr. 596.– Überschussanteil)

01.01.38 bis 31.12.39

Fr. 1'520.– (Fr. 586.– Überschussanteil)

Ab 01.01.40

Fr. 990.–   (reiner Barunterhalt)

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Kinder- und Ausbildungszulagen sind an 

die Kindsmutter zahlbar, und zwar jeweils im Voraus auf den Ersten eines 

jeden Monats. 

Die Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Ab-

schluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, 

solange der Sohn bei der Kindsmutter lebt und keine eigenen Ansprüche ge-

genüber dem Kindsvater stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger be-

zeichnet.

7. Mit den festgelegten Unterhaltsbeiträgen ist der gebührende Unterhalt des 

Sohnes in einzelnen Phasen nicht gedeckt. Zur Deckung des gebührenden 

Unterhalts fehlen monatlich die folgenden Beträge: 

01.02.23 bis 30.04.23

Fr. 2'397.– (davon Fr. 1'379.– 

Betreuungsunterhalt)

01.05.23 bis 31.07.23

Fr. 967.– (Betreuungsunterhalt)

01.08.23 bis 30.09.23

Fr. 767.– (reiner Barunterhalt)

01.10.23 bis 31.12.23

Fr. 237.– (reiner Barunterhalt)

01.01.24 bis 31.10.24

Fr. 524.– (reiner Barunterhalt)

8.

Diesem Urteil liegen die folgenden finanziellen Verhältnisse der Parteien zu-

grunde:

Einkommen (netto pro Monat, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Familienzulagen):

Kindsmutter

Fr. 1'315.– (tt.mm.21 bis 31.03.22, aus Selbstän-

digkeit (Durchschnittswert))

Fr. 3'750.– (01.04.22 bis 30.11.22, davon 

Fr. 1'315.– aus Selbständigkeit (Durchschnitts-

wert); zzgl. 60% Pensum unselbständig)

- 7 -

Fr. 2'843.– (01.12.22 bis 31.01.23, davon 

Fr. 1'315.– aus Selbständigkeit (Durchschnitts-

wert); zzgl. 40% Pensum unselbständig)

Fr. 1'315.– (01.02.23 bis 31.07.23, aus Selbstän-

digkeit (Durchschnittswert))

Fr. 3'425.– (01.08.23 bis 30.09.23, davon 

Fr. 1'315.– aus Selbständigkeit (Durchschnitts-

wert); zzgl. 40% Pensum unselbständig)

Fr. 4'000.– (01.10.23 bis 31.12.23, davon 

Fr. 1'315.– aus Selbständigkeit (Durchschnitts-

wert); zzgl. 60% Pensum unselbständig)

Fr. 3'185.– (01.01.24 bis 31.07.34, davon 

Fr. 500.– aus Selbständigkeit (Durchschnittswert); 

zzgl. 60% Pensum unselbständig)

Fr. 3'580.– (01.08.34 bis 31.12.37, 80% Pensum)

Fr. 4'480.– (ab 01.01.38, 100% Pensum)

Kindsvater

Fr. 6'085.– (tt.mm.21 bis 31.08.22, Durchschnitt 

Arbeitslosentaggelder)

Fr. 5'160.– (01.09.22 bis 31.01.23, 100% Pen-

sum)

Fr. 0.– (01.02.23 bis 30.04.23, arbeitslos)

Fr. 4'575.– (01.05.23 bis 31.10.24, 100% Pen-

sum, Durchschnittswert, ab 01.05.23 hypothe-

tisch)

Fr. 6'600.– (ab 01.11.24, 100% Pensum, hypothe-

tisch)

Sohn

Fr. 300.– (tt.mm.21 bis 31.01.23, Familienzulage)

Fr. 0.– (01.02.23 bis 30.04.23)

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Fr. 300.– (01.05.23 bis 31.12.37, Familienzulage)

Fr. 400.– (ab 01.01.2038, Ausbildungszulage)

Vermögen:

Es sind keine für die Unterhaltsberechnung 

massgebenden Vermögenswerte vorhanden.

9.

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 6 vorstehend basieren auf dem Lan-

desindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand 

Ende August 2024 von 107.5 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 

Punkte). 

Sie sind jeweils auf den 1. Januar jedes Jahres, erstmals auf den 1. Januar 

2026, dem Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres anzupas-

sen. Die Anpassung erfolgt nach folgender Formel:

Neuer Unterhaltsbeitrag  =

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index

alter Index

Fällt der Index unter den Stand von Ende August 2024, berechtigt dies nicht 

zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

10. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

6'000.– ; die weiteren Gerichtskosten betragen: 

750.– Dolmetscherkosten

1'297.– DNA-Gutachten

8'047.– Total

11. Die Kosten werden der Kindsmutter in Höhe von Fr. 2'011.75 und dem Kinds-

vater in Höhe von Fr. 6'035.25 auferlegt, jedoch zufolge Gewährung der un-

entgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. 

Eine Rückforderung gemäss Art. 123 ZPO bleibt vorbehalten.

12. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

- 9 -

13.

(Mitteilungssatz)

14.

(Rechtsmittelbelehrung: Berufung, 30 Tage)

Berufungsanträge:

des Beklagten und Berufungsklägers (Urk. 85 S. 2 ff.):

"1. Es sei das Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren 

am Bezirksgericht Hinwil vom 16. September 2024 betreffend Va-
terschaft und Unterhalt etc. (Geschäfts-Nr. FK220038-E/U02) be-
züglich Dispositivziffern 6, 7, 8 und 11 aufzuheben und wie folgt 
neu zu entscheiden:

1.1. Dispositivziffer 6

Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger bis zum Ab-
schluss einer angemessenen Erstausbildung folgende mo-
natliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger gesetzlicher oder 
vertraglicher Kinder- und Ausbildungszulagen) wie folgt zu 
bezahlen:

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

mm.2021 bis März 2022

April 2022 bis November 2022

Dezember 2022 bis Januar 2023

Februar 2023 bis April 2023

Mai 2023 bis September 2023

Oktober 2023 bis Januar 2024

Februar 2024 bis Juli 2026

August 2026 bis Juni 2032

Juli 2032 bis Dezember 2037

Januar 2038 bis Juni 2039

Juli 2039 bis Dezember 2039

ab Januar 2040

Fr. 738.00

Fr. 1'714.00

Fr. 1'035.00

Fr. 0.00

Fr. 523.00

Fr. 1'083.00

Fr. 1'469.00

Fr. 938.00

Fr. 1'080.00

Fr. 828.00

Fr. 907.00

Fr. 967.00

1.2. Dispositivziffer 7

Mit den festgelegten Unterhaltsbeiträgen ist der gebührende Un-
terhalt des Sohnes in einzelnen Phasen nicht gedeckt. Zur De-
ckung des gebührenden Unterhalts fehlen monatlich die folgen-
den Beträge:

-

-

April 2022 bis November 2022

Dezember 2022 bis Januar 2023

Fr. 152.00

Fr. 455.00

- 10 -

-

-

-

-

-

Februar 2023 bis April 2023

Mai 2023 bis September 2023

Oktober 2023 bis Januar 2024

Februar 2024 bis Juli 2026

August 2026 bis Juni 2032

Fr. 728.00

Fr. 413.00

Fr. 693.00

Fr. 307.00

Fr. 142.00

1.3. Dispositivziffer 8

Diesem Urteil liegen die folgenden finanziellen Verhältnisse der 
Parteien zugrunde: 

Einkommen (netto pro Monat, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Famili-
enzulagen): 

Kindsmutter:

Fr. 5'707.00 (tt.mm.2021 bis 31.03.2022)

30.11.2022)

31.03.2023)

31.07.2023)

30.09.2023)

31.07.2034)

31.12.2037)

Fr. 8'757.50 (01.04.2022 bis 

Fr. 7'740.60 (ab 01.12.2022 bis 

Fr. 5'707.00 (ab 01.02.2023 bis 

Fr. 7'817.00 (01.08.2023 bis 

Fr. 9'392.00 (01.10.2023 bis 

Fr. 10'287.00 (01.08.2034 bis 

Fr. 11'187.00 (ab 01.01.2038)

Kindsvater:

Fr. 6'085.00 (tt.mm.2021 bis 31.08.2022)

Fr. 5'160.00 (01.09.2022 bis 

31.01.2023)

30.04.2023)

Sohn:

Fr. 0.00 (01.02.2023 bis 30.04.2023)

Fr. 4'575.00 (01.02.2023 bis 

Fr. 300.00 (tt.mm.2021 bis 31.01.2023, 

Familienzulage)

Fr. 0.00 (01.02.2023 bis 30.04.2023)

Fr. 300.00 (01.05.2023 bis 31.12.2037, 

Familienzulage)

Fr. 400.00 (ab 01.01.2038, 
Ausbildungszulage)

- 11 -

Vermögen:

Kindsmutter:

ca. Fr. 150'300.00

(zwei Grundstücke in Kamerun)

Kindsvater:
Sohn:

Fr. 0.00

Fr. 0.00

2.

3.

Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zu-
rückzuweisen. 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. gesetzlicher MWST) zu 
Lasten des Klägers und Berufungsbeklagten."

des Klägers und Berufungsbeklagten (Urk. 98 S. 1 f.):

"1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichts Hinwil vom 16. September 

2024 betreffend Vaterschaft und Unterhalt etc. (Geschäfts-Nr. 
FK220038-E) aufzuheben und wie folgt neu zu entscheiden: 

1.1. Dispositivziffer 6:

Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger monatliche Unterhalts-
beiträge (zzgl. allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinder- 
und Ausbildungszulagen), wie folgt zu bezahlen: 

Ab tt.mm.2021 bis 31. März 2022:

Ab 1. April 2022 bis 31. August 2022:

Fr. 2'409.00

Fr. 2'083.00

Ab 1. September 2022 bis 31. Januar 2023:

Fr. 1'791.00

Ab 1. Februar 2023 bis 30. April 2023:

Fr. 0.00

Ab 1. Mai 2023 bis 31. Januar 2024:

Ab 1. Februar 2024 bis 31. Juli 2024:

Ab 1. August 2024 bis 31. August 2026:

Fr. 1'131.00

Fr. 1'749.00

Fr. 2'137.00

Ab 1. September 2026 bis 31. Dezember 2031: Fr. 1'997.00

Ab 1. Januar 2032 bis 31. Juli 2034:

Fr. 2'222.00

Ab 1. August 2034 bis 31. Dezember 2037:

Fr. 1'810.00

Ab 1. Januar 2038 bis 31. Dezember 2039:

Fr. 1'652.00

Ab. 1. Januar 2040:

Fr. 1'058.00

Der Unterhalt ist bis zum Erreichen der Volljährigkeit des Klägers 
geschuldet. Befindet sich der Kläger bei Erreichen der Volljährig-
keit noch in Ausbildung, verlängert sich die Unterhaltspflicht bis 
zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung des Klägers. 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Kinder- und Ausbildungszula-
gen sind an die Kindsmutter zahlbar, und zwar jeweils im Voraus 
auf den Ersten eines jeden Monats. 

1.2. Dispositivziffer 7:

- 12 -

Mit den festgelegten Unterhaltsbeiträgen ist der gebührende Un-
terhalt des Klägers in einzelnen Phasen nicht gedeckt. Zur De-
ckung des gebührenden Unterhalts fehlen monatlich die folgen-
den Beträge:

Ab 1. September 2022 bis 31. Januar 2023:

Fr. 77.00

Ab 1. Februar 2023 bis 30. April 2023:

Ab 1. Mai 2023 bis 31. Januar 2024:

Fr. 2'357.00

Fr. 1'039.00

1.3. Dispositivziffer 8:

Diesem Urteil liegen die folgenden finanziellen Verhältnisse der 
Parteien zugrunde:

Einkommen (netto pro Monat, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Famili-
enzulagen):

Kindsmutter:

Fr. 1'315.00 (tt.mm.2021 bis 31.03.2022)

Fr. 3'750.00 (01.04.2022 bis 30.11.2022)

Fr. 2'843.00 (01.12.2022 bis 31.01.2023)

Fr. 1'315.00 (01.02.2023 bis 31.07.2023)

Fr. 3'425.00 (01.08.2023 bis 30.09.2023)

Fr. 4'000.00 (01.10.2023 bis 31.07.2024)

Fr. 3'165.00 (01.08.2024 bis 31.07.2034)

Fr. 3'584.00 (01.08.2034 bis 31.12.2037, 
hypothetisch 80%)

Fr. 4'480.00 (ab 01.08.2038, hypothetisch 
100%-Pensum)

Kindsvater:

Fr. 6'270.00 (tt.mm.2021 bis 31.08.2022)

Fr. 5'280.00 (01.09.2022 bis 31.01.2023)

Fr. 0.00 (01.02.2023 bis 30.04.2023)

Fr. 4'575.00 (01.05.2023 bis 31.01.2024)

Fr. 6'759.00 (ab 01.02.2024)

Sohn:

Fr. 300.00 (tt.mm.2021 bis 31.01.2023)

Fr. 0.00 (01.02.2023 bis 30.04.2023)

Fr. 300.00 (01.05.2023 bis 31.12.2037)

Fr. 400.00 (ab 01.01.2038)

Vermögen:

Es sind keine für die Unterhaltsberechnung rele-
vanten Vermögenswerte vorhanden.

2.

Im Übrigen sei die Berufung abzuweisen.

- 13 -

3.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Be-
klagten.

Eventualiter sei dem Kläger die unentgeltliche Rechtspflege für 
das Berufungsverfahren zu gewähren."

Es wird beschlossen:

1.

Es wird vorgemerkt, dass das Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Ver-

fahren am Bezirksgericht Hinwil vom 16. September 2024 (FK220038-E) be-

treffend die Dispositiv-Ziffern 1-5 in Rechtskraft erwachsen ist. 

2.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil. 

Es wird erkannt: 

1.

In Genehmigung der Vereinbarung der Parteien vom 13. August 2025 wer-

den die Dispositiv-Ziffern 6 bis 9 des Urteils des Einzelgerichts im verein-

fachten Verfahren am Bezirksgericht Hinwil vom 16. September 2024 

(FK220038-E) aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:

6.

Der  Beklagte  wird  verpflichtet,  zur  Deckung  des  Barbedarfs  des 

Klägers monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger gesetzlicher 

oder vertraglicher Kinder- und Ausbildungszulagen) wie folgt zu be-

zahlen:

01.07.25 bis 31.07.26

Fr. 1'910.– (Fr. 1'895.– Barunter-

halt und Fr. 15.– Überschussan-

teil)

teil)

teil)

01.08.26 bis 31.12.27

Fr. 1'681.– (Fr. 1'651.– Barunter-

halt und Fr. 30.– Überschussan-

01.01.28 bis 31.07.34

Fr. 1'789.– (Fr. 1'729.– Barunter-

halt und Fr. 60.– Überschussan-

- 14 -

01.08.34 bis 31.12.37

Fr. 1'507.– (Fr. 1'257.– Barunter-

halt und Fr. 250.– Überschussan-

01.01.38 bis 31.12.39

Fr. 1'262.– (Fr. 1'012.– Barunter-

halt und Fr. 250.– Überschussan-

teil)

teil)

Ab 01.01.40

Fr. 808.– (Barunterhalt)

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Kinder- und Ausbildungszula-

gen sind an die Kindsmutter zahlbar, und zwar jeweils im Voraus 

auf den Ersten eines jeden Monats. 

Die Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum 

Abschluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Volljäh-

rigkeit hinaus, solange der Sohn bei der Kindsmutter lebt und keine 

eigenen Ansprüche gegenüber dem Kindsvater stellt bzw. keinen 

anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.

7.

Die rückwirkenden Unterhaltsbeiträge von tt.mm.2021 bis 30. Juni 

2025 betragen insgesamt Fr. 30'000.–. Der Beklagte bezahlt erst-

mals  per  1.  August  2034  bis  zur  Volljährigkeit  des  Klägers  im 

mm.2039  zusätzlich  zu  den  Unterhaltsbeiträge  gemäss  Ziffer  6 

monatlich Fr. 462.–. Damit sind bis zur Volljährigkeit des Klägers 

Fr. 30'000.– zurückbezahlt.

8.

Diesem  Urteil  liegen  die  folgenden  finanziellen  Verhältnisse  der 

Parteien zugrunde:

Einkommen (netto pro Monat, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Familien-

zulagen):

Kindsmutter

Fr. 3'372.– (01.07.25 bis 31.07.26, 70% 

Pensum)

Fr. 3'372.– (01.08.26 bis 31.12.27, 70% Pensum)

Fr. 3'372.– (01.01.28 bis 31.07.34, 70% Pensum)

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Fr. 3'584.– (01.08.34 bis 31.12.37, 80% Pensum)

Fr. 4'480.– (ab 01.01.38, 100% Pensum)

Kindsvater

Fr. 6'759.– (100%)

Sohn

Fr. 300.– (01.07.25 bis 31.12.37, Familienzu-

lage)

Fr. 400.– (ab 01.01.2038, Ausbildungszulage)

Vermögen:

Es  sind  keine  für  die  Unterhaltsberechnung 

massgebenden Vermögenswerte vorhanden.

9.

Die  Unterhaltsbeiträge  gemäss  Ziffer  6  vorstehend  basieren  auf 

dem  Landesindex  der  Konsumentenpreise  des  Bundesamtes  für 

Statistik, Stand Ende Juli 2025 von 107.8 Punkten (Basis Dezem-

ber 2020 = 100 Punkte). 

Sie sind jeweils auf den 1. Januar jedes Jahres, erstmals auf den 

1. Januar 2026, dem Stand des Indexes per Ende November des 

Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt nach folgender For-

mel:

Neuer Unterhaltsbeitrag  =

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index

alter Index

Fällt der Index unter den Stand von Ende Juli 2025, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

2.

Die Entscheidgebühr für das erstinstanzliche Verfahren wird auf Fr. 6'000.– 

festgesetzt. Die Kosten für die Übersetzung betragen Fr. 750.– und die Kos-

ten für das DNA-Gutachten Fr. 1'297.–. Die erstinstanzlichen Gerichtskosten 

werden damit auf insgesamt Fr. 8'047.– festgesetzt. 

3.

Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren werden der Verfah-

rensbeteiligten in Höhe von Fr. 2'011.75 und dem Beklagten in Höhe von 

Fr. 6'035.25 auferlegt, wobei der Anteil der Verfahrensbeteiligten zufolge der 

ihr gewährten unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichts-

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kasse genommen wird. Die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 Abs. 1 

ZPO bleibt vorbehalten. 

4.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 4'500.– festgesetzt. Die 

Kosten für die Übersetzung betragen Fr. 795.–. Die Gerichtskosten werden 

damit auf insgesamt Fr. 5'295.– festgesetzt.

Verlangen die Parteien keine schriftliche Begründung des Entscheids, er-

mässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 

5.

Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beklag-

ten auferlegt. 

6.

Es wird vorgemerkt, dass die Parteien sowohl für das erstinstanzliche Verfah-

ren als auch für das Berufungsverfahren gegenseitig auf eine Parteientschädi-

gung verzichtet haben. 

7.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, an letztere 

mit dem Hinweis, dass die Mitteilungen gemäss Dispositiv-Ziffer 13 Abs. 2 

des Urteils vom 16. September 2024 vorzunehmen sind, je gegen Emp-

fangsschein.

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

7.

Die Parteien können innert 10 Tagen von der schriftlichen Zustellung an 

schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 

8021 Zürich, eine Begründung dieses Entscheides verlangen (Art. 318 

Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft 

den Parteien die Frist zur Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustellung des 

begründeten Entscheides.

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

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Zürich, 15. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Vorsitzende:

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Huizinga

lic. iur. N. Wolf-Gerber

versandt am:
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