# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d2de212a-9747-5f81-8f8c-5ac415668ee5
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-11-30
**Language:** de
**Title:** Einschätzung 2005 und Direkte Bundessteuer 2005
**Docket/Reference:** ST.2010.293
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_ST_2010_293_yn.pdf

## Full Text

STEUERREKURSKOMMISSION I 
DES KANTONS ZÜRICH 

1 ST.2010.293 
1 DB.2010.211 

Entscheid 

30. November 2010 

Mitwirkend: 

Präsident Anton Tobler, Mitglied Michael Ochsner, Ersatzmitglied Walter Balsiger und 
Sekretärin Barbara Müller 

In Sachen 

A,    

vertreten durch Ernst & Young AG,  
Bleicherweg 21, Postfach, 8022 Zürich,  

gegen 

Rekurrent/ 
Beschwerdeführer,  

1.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

2.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

Rekursgegner,  

Beschwerdegegnerin,  

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Stadt Zürich,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

betreffend 

Einschätzung 2005 und Direkte Bundessteuer 2005 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A. 1. A (nachfolgend der Pflichtige) war vom 13. Juli 2001 bis 1. April 2007 als 

Marketingdirektor  bei  der  B  in  C  angestellt.  Zuvor  war  er  in  verschiedenen  ausländi-

schen  Märkten für  den B-Konzern  tätig,  zuletzt  in  verschiedenen  asiatischen  Ländern 

und in Grossbritannien. 

In der Steuererklärung 2005 für die nachträgliche Veranlagung deklarierte der 

Pflichtige  auf  das  Ausland  entfallende  steuerbare  Einkünfte  von  netto  Fr. 404'022.-. 

Dabei handelte es sich um Einnahmen aus der 2005 erfolgten Ausübung von Mitarbei-

teroptionen des B-Konzerns, welche Titel ihm 1998 während seiner ausländischen Er-

werbstätigkeit  zugeteilt  worden  waren.  Zusammen  mit  dem  ordentlichen  Salär  samt 

Zusätzen und Abzügen resultierten Erwerbseinkünfte von Fr. 1'505'213.-. Darin enthal-

ten waren einkommensmindernd "Housing"-Kosten von Fr. 60'000.-.  

2. Im Einschätzungsverfahren für die Steuerperiode 2005 verlangte der Steu-

erkommissär mit Auflage und Mahnung vom 25. März bzw. 7. Juli 2009 den Nachweis 

der  Erwerbstätigkeit  in  Asien  und  Grossbritannien,  sowie  den  Nachweis,  dass  diese 

Staaten  die  Einkünfte  aus  den  Mitarbeiteroptionen  nicht  freistellen.  Am  24. Juli  2009 

liess  der  Pflichtige  diesbezügliche  Dokumente – jedoch  ohne  die  verlangten  Freistel-

lungsnachweise – einreichen und Ausführungen dazu machen. 

Mit Entscheid bzw. Hinweis vom 2. November 2009 schätzte der Steuerkom-

missär den Pflichtigen wie folgt ein: 

Steuerperiode 2005                  Staats-/Gemeindesteuer   Direkte Bundessteuer 

steuerbares Einkommen  
statt deklariert  
satzbestimmendes Einkommen 
statt deklariert 
steuerbares Vermögen  
satzbestimmendes Vermögen 

  Fr. 
1'510'000.-  
1'100'500.- 
1'514'000.- 
1'504'000.- 
2'058'000.- 
2'167'000.-. 

 Fr. 
1'511'100.- 
1'101'300.- 
1'515'100.- 
1'505'100.- 

Dabei schlug er die Einkünfte aus der Ausübung von Mitarbeiteroptionen von 

Fr. 404'022.- dem hier zu besteuernden Einkommen hinzu und nahm beim Wertschrif-

tenertrag eine – im vorliegenden Verfahren nicht mehr streitige – Korrektur vor.  

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Die  Veranlagung  der  direkten  Bundessteuer  wurde  mit  Steuerrechnung  vom 

27. Mai 2010 formell eröffnet. 

B. Gegen die Einschätzung der Staats- und Gemeindesteuern liess der Pflich-

tige  am  2. Dezember  2009  Einsprache  erheben  und  beantragen,  das  Arbeitseinkom-

men aus der Ausübung der Mitarbeiteroptionen dem Ausland zuzuteilen. Das steuerba-

re  Vermögen  blieb  unbestritten.  Zur  Begründung  liess  er  vorbringen,  der  Nachweis 

einer  ausländischen  Freistellung  von  Einkünften  aus  Mitarbeiteroptionen  sei  nicht  er-

forderlich, da die massgeblichen Doppelbesteuerungsabkommen einen solchen Nach-

weis nicht verlangten. Im Übrigen habe der Pflichtige zwar für  B in einem asiatischen 

Land  gearbeitet,  dort  aber  nie  gewohnt,  sondern  die  Arbeit  von  Grossbritannien  aus 

verrichtet.  

Am  19.  Februar  2010  zeigte  das  kantonale  Steueramt  dem  Pflichtigen  eine 

Höhereinschätzung  beim  Einkommen  an,  indem  es  neu  die  Fr.  60'000.-    "Housing"-

Kosten zur Aufrechnung vorsah und gleichzeitig an der hiesigen Besteuerung der Ein-

künfte aus Mitarbeiteroptionen festhielt. Der Pflichtige lehnte diesen Einschätzungsvor-

schlag ab. Am 29. April 2010 fand eine Besprechung statt. 

Mit Eingabe vom 17. Juni 2010 liess der Pflichtige auch noch gegen die Ver-

anlagung der direkten Bundessteuer Einsprache erheben. Am 30. Juni 2010 zeigte das 

kantonale Steueramt sodann für diese Steuer die nämliche Höhereinschätzung wie bei 

den Staats- und Gemeindesteuern an. 

Das  kantonale  Steueramt  wies  die  Einsprachen  am  26. August  2010  ab,  in-

dem  es  das  steuerbare  Einkommen  gemäss  Höhereinschätzungsanzeige  auf 

Fr. 1'602'600.-  (Staats-  und  Gemeindesteuern)  bzw.  Fr.  1'603'700.-  (direkte  Bundes-

steuer) festsetzte. Es erwog u.a., die unstreitig erst im Zeitpunkt der Ausübung in der 

Steuerperiode  2005  zugeflossenen  Mitarbeiteroptionen  seien  vollumfänglich  hier  zu 

besteuern, weil der Pflichtige den verlangten Nachweis der Freistellung durch die  be-

troffenen Staaten nicht erbracht habe. 

C.  Mit  Rekurs  und  Beschwerde  vom  23. September  2010  liess  der  Pflichtige 

beantragen, den auf die Arbeitstätigkeit in Grossbritannien entfallenden Anteil des Ein-

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kommens  aus  Mitarbeiteroptionen  von  Fr.  194'269.-  von  der  hiesigen  Besteuerung 

auszunehmen. Die Besteuerung des andern Teils dieses Einkommens (von insgesamt 

Fr. 404'022.-), dessen steuerliche Realisation im Zeitpunkt der Ausübung der Optionen 

im Jahr 2005 sowie die übrigen streitigen Punkte der Einschätzungsentscheide würden 

nicht mehr angefochten. 

Das  kantonale  Steueramt  schloss  am  20. Oktober  2010  auf  Abweisung  der 

Rechtsmittel.  Die  Eidgenössische  Steuerverwaltung  (ESTV)  liess  sich  nicht  verneh-

men. 

Die Rekurskommission zieht in Erwägung: 

1.  a)  Unter  Einkommen  aus  unselbstständiger  Erwerbstätigkeit  im  Sinn  von 

Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 

1990  (DBG)  bzw.  § 17 Abs. 1  des  Steuergesetzes  vom  8. Juni  1997  (StG)  fällt  u.a. 

auch die Zuteilung von Beteiligungsrechten an Mitarbeiter, sofern und soweit die Betei-

ligungsrechte unentgeltlich oder  zu einem  Vorzugspreis  überlassen  werden (RB 1995 

Nr. 34;  BGr,  21. Mai  2003  =  ASA  73,  545,  beide  auch  zum  Folgenden).  Erfasst  wird 

diesfalls beim Mitarbeiter die Differenz zwischen dem Verkehrswert und einem allfälli-

gen (günstigeren) Bezugspreis. 

Dem Pflichtigen sind im Jahr 1998 vom B-Konzern aus dem Employee Share 

Option Plan (ESOS) in zwei Tranchen 6'188 bzw. 16'093 Mitarbeiteroptionen zugeteilt 

worden (Beilage zum Lohnausweis 2005). Diesen Titeln kommt Einkommensqualität im 

vorstehenden Sinn zu. Dies ist unbestritten.  

b) aa) Einkünfte fliessen dem Steuerpflichtigen grundsätzlich im Zeitpunkt zu, 

in  welchem  der  Rechtserwerb  vollendet  ist;  erst  dann  wird ein fester  Rechtsanspruch 

auf  das  Vermögensrecht  erworben  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Handkommentar 

zum  DBG,  2.  A.,  2009,  Art. 210  N 22  und  Kommentar  zum  harmonisierten  Zürcher 

Steuergesetz, 2. A., 2006, § 50 N 23, je mit Verweisungen, auch zum Folgenden). 

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Bei Mitarbeiteroptionen gelten für den Zufluss gemäss inzwischen gefestigter 

Praxis  und  Rechtsprechung  folgende  Grundsätze  (Merkblatt  des  kantonalen  Steuer-

amts  über  die  Besteuerung  von  Mitarbeiteroptionen  zum  Zweck  der  Staats-  und  Ge-

meindesteuern  und  der  direkten  Bundessteuer  vom  21. Oktober  2009,  ZStB I 

Nr. 13/301):  Im  Zeitpunkt  der  Zuteilung  werden  Mitarbeiteroptionen  besteuert,  welche 

mit  der  Zuteilung  unwiderruflich  erworben  werden  und  in  diesem  Zeitpunkt  objektiv 

bewertet  werden  können  (freie  Mitarbeiteroptionen).  Blosse  Ausübungssperrfristen, 

während  denen  die  Optionen  weder  übertragbar  noch  ausübbar  sind,  stehen  dabei 

weder  einem  unwiderruflichen Rechtserwerb  noch einer  objektiven  Bewertbarkeit  ent-

gegen  (gesperrte  Mitarbeiteroptionen).  Mitarbeiteroptionen  mit  Vesting-Klauseln  sind 

während  einer  bestimmten  Frist  (Vestingperiode)  mit  einer  oder  mehreren  aufschie-

benden Bedingungen behaftet. Solche Titel gelten erst im Zeitpunkt des Vestings, d.h. 

wenn die Bedingungen erfüllt  sind,  als  unwiderruflich erworben,  da  sie erst  in diesem 

Zeitpunkt  objektiv  bewertet  werden  können.  Entsprechend  sind  sie  erst  im  Zeitpunkt 

des  Vestings  zu  besteuern.  Mitarbeiteroptionen  mit  Vesting-  und  Truncation-Klauseln 

sind  in  der  Regel  während  der  gesamten  Laufzeit  bzw.  auch  noch  nach  Ablauf  der 

Vestingperiode dem Risiko ausgesetzt, dass die ursprüngliche Ausübungsfrist der Op-

tion  abgekürzt  wird,  falls  eine  oder  mehrere  Bedingungen  während  dieser  Frist  nicht 

erfüllt sind. So wird z.B. die Ausübungsfrist regelmässig abgekürzt, wenn das Arbeits-

verhältnis  nach  Ablauf  der  Vestingperiode  beendet  wird.  Mitarbeiteroptionen  mit 

Vesting-  und  Truncationklauseln  werden  ebenfalls  im  Vestingzeitpunkt  besteuert.  Bei 

Ausübung  bzw.  beim  Verkauf  werden  schliesslich  alle  Mitarbeiteroptionen  besteuert, 

welche nicht bei Zuteilung oder Vesting zu besteuern sind. 

bb)  Bei  den  vorliegend  streitbetroffenen Mitarbeiteroptionen  des  B-Konzerns, 

welche  dem  Pflichtigen  im  Jahr  1998  zugeteilt  und  von  ihm  im  Jahr  2005  ausgeübt 

worden  sind,  handelt  es  sich  um  solche  mit  einer  dreijährigen  Vestingperiode.  Diese 

Periode dauerte vom 4.6.1998 - 4.6.2001 bzw. 21.9.1998 - 21.9.2001 (Angaben in der 

Beilage zum Lohnausweis 2005). Weil die Ausübung zudem nach Ablauf der Vesting-

periode  erst  mit  Erfüllung  der  "performance  conditions"  (Beilage  3  zur  Beilage  zum 

Lohnausweis  2005)  möglich  war  und  sich  die  Ausübungsfristen  bei  Beendigung  des 

Arbeitsverhältnisses bzw.  bei  Tod  oder  Invalidität  noch änderten, gelten die Optionen 

erst  bei  Ausübung  als  bewertbar  und  damit  beim  Pflichtigen  als  zugeflossen.  In  der 

Folge können sie erst in diesem Zeitpunkt, d.h. in der Steuerperiode 2005, bei Letzte-

rem mit der Einkommenssteuer erfasst werden. Dies ist ebenfalls unbestritten.  

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Der vorliegende Streit dreht sich allein  noch um die Frage, welchem Staat in 

der Folge die Besteuerungskompetenz zusteht. 

2.  a)  Der  Pflichtige  ist  gemäss  Bestätigung  der  Arbeitgeberin  B  im  Zeitpunkt 

der Zuteilung der Optionen im Jahr 1998 in  Pakistan und danach ab 1. Februar 2000 

bis zu seinem Zuzug in die Schweiz per 13. Juli 2001 in Grossbritannien erwerbstätig 

gewesen.  Der  Arbeitsort  im  zweiten  asiatischen  Land  hat  sich  unstreitig  zerschlagen, 

weil  der  Pflichtige für  diesen  Staat  stets  von  Grossbritannien  aus  tätig war.  Demnach 

kommen als anwendbares internationales Recht die von der Schweiz mit Pakistan und 

Grossbritannien abgeschlossenen Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung 

auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Vermögen (DBA) in Betracht.  

b) Das DBA mit Grossbritannien vom 8. Dezember 1977 (ZStB III B Nr. 93/14) 

statuiert in Art. 15 Ziff. 1, dass Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, die eine in 

einem Vertragsstaat ansässige Person aus unselbstständiger Arbeit bezieht – von Auf-

sichtsrats-  und  Verwaltungsratsvergütungen,  Ruhegehältern  sowie  Vergütungen  des 

öffentlichen Dienstes abgesehen –, nur  in diesem  Staat  besteuert  werden können,  es 

sei  denn,  die Arbeit  wird im  andern Vertragsstaat  ausgeübt. Wird  die Arbeit  dort  aus-

geübt,  so  können  die  dafür  bezogenen  Vergütungen  im  andern  Staat  besteuert  wer-

den. Das ältere DBA mit Pakistan vom 30. Dezember 1959 (ZStB III C Nr. 98/62) be-

stimmt in ähnlicher Weise in Art. IX Abs. 1, dass Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit 

(einschliesslich  Tätigkeit  als  Verwaltungsratsmitglied)  oder  aus  unselbstständiger  Ar-

beit, die eine im einen Gebiet ansässige Person natürliche Person bezieht, der Steuer 

im andern Staat unterliegen, wenn die Tätigkeit dort ausgeübt wird. 

aa) Diese Bestimmungen entsprechen der Regel des  Musterabkommens der 

OECD  (OECD-MA)  und  schreiben  das  so  genannte  Arbeitsortsprinzip  vor.  Nach  die-

sem  Prinzip  ist  derjenige  Vertragsstaat  zur  Besteuerung  des  Einkommens  aus  un-

selbstständiger  Erwerbstätigkeit  berechtigt,  in  dem  die  entsprechende  Arbeitsleistung 

auch tatsächlich erbracht worden ist. 

bb)  Einkünfte  aus  Mitarbeiteroptionen  stellen  doppelbesteuerungsrechtlich 

ebenfalls  Einkommen  aus  unselbstständiger  Erwerbstätigkeit  dar  (Peter  Locher,  Ein-

führung  in  das  internationale  Steuerrecht  der  Schweiz,  3. A.,  2005,  S. 418).  Auch  für 

sie  gilt  daher  das  Arbeitsortsprinzip,  d.h.  sie  können  von  demjenigen  Vertragsstaat 

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besteuert  werden,  in  dem  der  Steuerpflichtige  seine  diesbezügliche  Arbeitsleistung 

erbringt.  

Dabei ergeben sich insbesondere bei der Besteuerung so genannt "importier-

ter"  Mitarbeiteroptionen,  d.h.  bei  solchen,  die  der  erwerbstätige  Steuerpflichtige  in  ei-

nem  Vertragsstaat  zugeteilt  erhält  und  bei  denen  das  Vesting  in  einem  andern  Ver-

tragsstaat  eintritt  oder  er  sie  dort  ausübt,  Probleme.  Solche  Titel  hat  der  Steuer-

pflichtige  gemäss  der  hier  vertretenen  Auffassung  zwar  erst  im  andern  Vertragsstaat 

definitiv  erworben  bzw.  "verdient",  weil  sie  zufolge  des  Vestings  bzw.  der  Ausübung 

erst dann als zugeflossen gelten, jedoch entfällt ein Teil der Zeit, in der er die Optionen 

mit seiner Erwerbstätigkeit "verdient" hat, auf den oder die Vertragsstaaten, in denen er 

schon vorher – z.B. bei der Zuteilung – erwerbstätig gewesen ist bzw. seine diesbezüg-

liche Arbeitsleistung erbracht hat. Aber auch bei "exportierten" Mitarbeiteroptionen stel-

len  sich die nämlichen Probleme:  Der  Steuerpflichtige  arbeitet  in einem Vertragsstaat 

und erhält dort Mitarbeiteroptionen zugeteilt, die er bis zum Ablauf der Vestingperiode 

oder darüber hinaus noch "verdienen" muss, zieht aber schon vorher in einen andern 

Vertragsstaat  weg,  wo  dann  der  Erwerb  zufolge  Vestings  oder  Ausübung  eintritt.  Je 

nachdem,  wie  die  jeweiligen  Tätigkeitsstaaten  solche  Mitarbeiteroptionen  besteuern –

 der  eine  z.B.  schon bei  Zuteilung,  der  Nächste beim  Vesting  und der  Dritte bei  Aus-

übung –, läuft der Steuerpflichtige Gefahr, dass er die Titel mehrfach versteuern muss. 

Eine  solche  Mehrfachbesteuerung  soll  Art. 15  Ziff. 1  OECD-MA  aber  gerade  verhin-

dern. 

cc) Die OECD hat sich dieses Problems der Mehrfachbesteuerung von Mitar-

beiteroptionen  der  fraglichen  Art  angenommen  und  im  Juni  2004  einen  diesbezügli-

chen Bericht erstattet. Sie schlägt vor, die Besteuerung der geldwerten Leistung, wel-

che  mit  der  Zuteilung  von  solchen  Mitarbeiteroptionen  verbunden  ist,  zwar  in 

demjenigen Vertragsstaat vorzunehmen, in dem sie "verdient" werden, d.h. bei dem die 

Vestingperiode abläuft oder der spätere definitive Erwerb bei der Ausübung eintritt (Zu-

fluss), jedoch die Leistung zwischen den konkurrierenden Staaten aufzuteilen. Die Auf-

teilung soll dabei entsprechend der Dauer der Tätigkeit (Anzahl Arbeitstage) im jeweili-

gen  Vertragsstaat  während  der  Periode  (Vestingperiode  bzw.  Periode  von  der 

Zuteilung bis zur Ausübung) geschehen, während welcher die Optionen verdient wird. 

Die Befreiung erfolgt mit  Progressionsvorbehalt bezüglich des  dem  Ausland  zugewie-

senen Einkommens. 

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Dieser Vorschlag überzeugt, weil er einerseits die internationale Doppelbesteu-

erung  verhindert  und  andrerseits  dem  Arbeitsortsprinzip  Nachachtung  verschafft 

(StRK I,  7.  November  2007,  1  ST.2007.219  +  1  DB.2007.134,  auch  zum  Folgenden). 

Denn dem Vertragsstaat, in dem der Steuerpflichtige unselbstständig erwerbstätig ist, 

wird  mit  dem  Abstellen  auf  die  Arbeitsdauer  genau  das  mit  der  Erwerbstätigkeit  ver-

bundene Einkommen an den Mitarbeiteroptionen zugeordnet (Arbeitsortsprinzip), nicht 

mehr, aber auch nicht weniger. Diese Lösung entspricht zudem dem Entwurf bzw. der 

Botschaft des Bundesrats zu einem Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbei-

terbeteiligungen vom 17. November 2004, womit eine einheitliche Besteuerung der mit 

der  Abgabe  von  Mitarbeiteroptionen  verbundenen  geldwerten  Vorteile  in  der  ganzen 

Schweiz  und  in  Übereinstimmung  mit  dem  internationalen  Recht  bezweckt  wird  (Er-

gänzung  des  DBG  und  des  Bundesgesetzes  über  die  Harmonisierung  der  direkten 

Steuern  der  Kantone  und  Gemeinden  vom  14. Dezember  1990  [StHG]).  Vorgesehen 

ist  eine  Quellenbesteuerung  beim  schweizerischen  Unternehmen  auf  dem  Anteil  des 

geldwerten  Vorteils,  welcher  der  Dauer  der  in  der  Schweiz  ausgeübten  Tätigkeit  des 

Mitarbeitenden entspricht, gemessen  an  der gesamten  Zeitspanne  zwischen Options-

zuteilung und Entstehen des Ausübungsrechts. 

Die nämliche Lösung findet sodann auch unter Geltung des DBA mit den USA 

Anwendung, bei welchem Abkommen die Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstä-

tigkeit,  insbesondere  solche  aus  Mitarbeiteroptionen,  ebenfalls  nach  dem  Arbeitsorts-

prinzip  auf  die  Vertragsstaaten  verlegt  werden  (Entscheid  Steuergericht  Basel-Land 

vom  10. Oktober  2003  =  StE 2004  A  31.4  Nr. 8  =  BStPra  2004,  131).  Analoge  Ent-

scheide  wurden  zudem  auch  schon  hinsichtlich  des  beim  Arbeitsortsprinzips  gleich 

ausgestalteten DBA mit Deutschland gefällt (Aufteilung der fraglichen geldwerten Vor-

teile aus Mitarbeiteroptionen unabhängig von ihrem Zuflusszeitpunkt auf die Tätigkeits-

staaten  entsprechend  der  Arbeitsdauer  des  Steuerpflichtigen;  Locher/Meier/von  Sie-

benthal/Kolb,  Doppelbesteuerungsabkommen  Schweiz-Deutschland,  Band  6,  B 15.1 

Nr. 42 und 43).  

Sodann  hat  die  Steuerrekurskommission  I  diese  Praxis  mit  Entscheid  vom 

7. November  2007  (1  ST.2007.219  +  1  DB.2007.134)  übernommen  und  hat  sich  ihr 

nun  auch  noch  das  kantonale  Steueramt  im  diesbezüglich  überarbeiteten  Merkblatt 

vom 21. Oktober 2009 (ZStB I Nr. 13/301) angeschlossen: Gemäss Ziff.  B. I. 6.1 des 

Merkblatts  wird  die  Besteuerung  von  importierten  Mitarbeiteroptionen  derart  geregelt, 

dass ein Teil des mit solchen Optionen erzielten steuerbaren Einkommens freizustellen 

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ist, wenn der Mitarbeiter nachweist, dass er während der Vestingperiode in einem Ver-

tragsstaat ansässig gewesen ist und dieser Staat mit der Schweiz ein DBA unterzeich-

net hat. 

Diese  Methode  der  Besteuerung  von  importierten  Mitarbeiteroptionen  ist  da-

her auch im vorliegenden Fall anzuwenden. 

c) Der Pflichtige hat die streitbetroffenen Mitarbeiteroptionen der B am 4. Juni 

bzw. 21. September 1998 zugeteilt erhalten, als er im Ausland (Pakistan) erwerbstätig 

war.  Definitiv  erworben  bzw.  "verdient"  hat  er  sie  nach  dem  Gesagten  jedoch  erst  im 

Zeitpunkt  der  Ausübung  am  1. Juni  bzw.  22.  Dezember  2005,  als  er  bereits  hier  er-

werbstätig war. Mithin steht der Schweiz abkommensrechtlich zwar das Besteuerungs-

recht für den aus seinen Mitarbeiteroptionen fliessenden geldwerten Vorteil zu, jedoch 

nur für den auf die Dauer seiner hiesigen Erwerbstätigkeit ab 13. Juli 2001 bis zur Aus-

übung am 1. Juni bzw. 22. Dezember 2005 entfallenden Anteil, gemessen an der Zeit 

von der Zuteilung bis zur Ausübung der Optionen. 

d) Ob Pakistan und Grossbritannien, in denen der Pflichtige erwerbstätig war 

und  denen  daher  abkommensrechtlich  die  Besteuerungskompetenz  für  die  übrigen 

Anteile  am  geldwerten  Vorteil  zusteht,  von  dieser  Kompetenz  bereits  Gebrauch  ge-

macht haben oder noch Gebrauch machen werden, ist nicht bekannt. Indessen spielt 

dies für die Freistellung dieser Anteile durch die Schweiz keine Rolle. Denn in der Re-

gel  hat  die  Schweiz  die  Steuerbefreiung  ohne  Rücksicht  darauf  zu  gewähren,  ob  der 

Partnerstaat  tatsächlich  eine  Steuer  erhebt  oder  (nach  dem  eigenen  Recht)  erheben 

kann. Sie ist damit zur unbedingten Befreiung verpflichtet, indem sie nicht nur die effek-

tive, sondern auch die virtuelle Doppelbesteuerung zu vermeiden hat (Locher, S. 486). 

Dementsprechend  sehen  denn  auch  die  DBA  mit  den  zwei  betroffenen  Staaten  vor, 

dass  die  Schweiz  bei  einer  hier  ansässigen  Person  Einkünfte und Vermögen,  welche 

gemäss  dem  DBA  im  Partnerstaat  besteuert  werden,  von  der  hiesigen  Besteuerung 

auszunehmen  hat (Art. XIII  Abs.  2  DBA-Pakistan und  Art.  22  Ziff.  2  DBA-GB).  Davon 

ausgenommen  sind  lediglich  Dividenden  und  Zinsen,  welche  jedoch  vorliegend  nicht 

Streitgegenstand bilden. 

e)  aa)  Der  Steuerkommissär  verficht  die  Auffassung,  diese  unbedingte  Frei-

stellung von Einkünften und Vermögenswerten sei dann nicht zu gewähren, wenn der 

Partnerstaat  das  DBA  so  anwende,  dass  er  die  Einkünfte  oder  Vermögenswerte  sei-

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nerseits freistelle.  Dementsprechend hat  er  den  Pflichtigen  mit  Auflage und  Mahnung 

vom  25.  März  bzw.  7.  Juli  2009  angehalten,  den  Nachweis  dafür  zu  erbringen,  dass 

Pakistan, Grossbritannien und dem zweiten asiatischen Staat den auf sie entfallenden 

Anteil der Einkünfte aus den Mitarbeiteroptionen nicht freistellen. Der Pflichtige erach-

tete die Leistung dieses Nachweises nicht als erforderlich, weil die Freistellung von der 

Schweiz unbedingt auszusprechen sei. 

bb)  Der  Steuerkommissär  bezieht  sich  bei  seiner  Auffassung  auf  die  im 

OECD-MA  mit  der  Revision  2000  aufgenommene  neue  Bestimmung  von  Art.  23  A 

Abs. 4. Gemäss dieser Regel gilt die Freistellung für Einkünfte oder Vermögen einer in 

einem Vertragsstaat ansässigen Person nicht, wenn der andere Vertragsstaat das Ab-

kommen so anwendet, dass er diese Einkünfte oder dieses Vermögen von der Besteu-

erung  ausnimmt.  Damit  soll  –  wie  vom  Steuerkommissär  angestrebt  –  eine  doppelte 

Nichtbesteuerung  aufgrund  von  Qualifikationskonflikten  vermieden  werden  (Locher, 

S. 486 f., auch zum Folgenden).  

Der Schweiz geht diese Lösung jedoch zu weit. Sie hat daher einen entspre-

chenden  Vorbehalt  zu  Art.  23  A  Abs.  4  OECD-MA  angebracht  (vgl.  hierzu  Andreas 

Kolb, Überblick über die Teilrevision 2000 des OECD Musterabkommens, in: ASA 69, 

860  ff.,  insb.  868  f.).  Abgesehen  davon  bildet  diese  neue  Bestimmung  lediglich  Be-

standteil  des  OECD-Musterabkommens  und  hat  jedenfalls  in  den  vorliegend  betroffe-

nen  DBA  der  Schweiz  mit  Pakistan  und  Grossbritannien  (noch)  keinen  Niederschlag 

gefunden. Übereinstimmend damit schränkt denn auch das genannte neuere Merkblatt 

des  kantonalen  Steueramts  über  die  Besteuerung  von  Mitarbeiterbeteiligungen  vom 

21.  Oktober  2009  die  Freistellung  von  Einkünften  aus  Mitarbeiteroptionen  nicht  ent-

sprechend  ein,  sondern  gewährt  diese  vielmehr  stets  unbedingt,  und  zwar  immer 

schon dann, wenn der Mitarbeiter den Nachweis einer Ansässigkeit in einem Vertrags-

staat erbringt, mit dem die Schweiz ein DBA unterzeichnet hat. Mithin ist also die Frei-

stellung  von  der  Schweiz  unbedingt  zu  gewähren  und  darf  von  ihr  nicht  verweigert 

werden,  wenn  der  andere  Staat  die  betroffenen Einkünfte  ebenfalls freistellt.  Bei  alle-

dem  ist  zu  beachten,  dass  eine  Freistellung  nicht  das  Gleiche  wie  eine  tatsächliche 

Nichtbesteuerung  ist. Während bei  Letzterer  der  Vertragsstaat  das  Steuerobjekt  nicht 

freistellt, von der Besteuerungsbefugnis aber einfach nicht Gebrauch macht, sieht der 

Vertragsstaat  bei  der  Freistellung  für  sich  schon  keine  Besteuerungsbefugnis,  weil  er 

die Auffassung vertritt, er habe das Steuerobjekt aufgrund des DBA freizustellen. 

1 ST.2010.293 
1 DB.2010.211 

 
 
 
 
 
 
 
 
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Mithin ist ohne Belang, dass der Pflichtige den vom Steuerkommissär verlang-

ten Nachweis der Nichtfreistellung trotz Auflage und Mahnung im Einschätzungsverfah-

ren nicht erbracht hat. Die streitigen Einkünfte des Pflichtigen aus der Ausübung der B-

Mitarbeiteroptionen  sind  vielmehr  unabhängig  von  einer  allfälligen  Freistellung  durch 

Pakistan und Grossbritannien hier insofern von der Besteuerung auszunehmen, als sie 

auf die Tätigkeit des Pflichtigen im Ausland (Pakistan und Grossbritannien) entfallen. 

3. a) Der – rechtskundig vertretene – Pflichtige hat im Rekurs bzw. in der Be-

schwerde auf die Freistellung des auf Pakistan aufgrund der dortigen Tätigkeit  entfal-

lenden  Anteils  der  fraglichen  Einkünfte  in  Kenntnis  der  vorliegend  anzuwendenden 

Ausscheidungspraxis  verzichtet,  indem  er  ausdrücklich  nur  die  Freistellung  des  auf 

Grossbritannien entfallenden Anteils beantragte. Demnach ist der an sich auf Pakistan 

entfallende Anteil antragsgemäss nicht auszuscheiden, sondern hier zu besteuern. 

b) Der Pflichtige hat für die pro-rata Berechnung des auf Grossbritannien ent-

fallenden  Anteils  auf  die  Zeitspanne  von  der  Zuteilung  der  Optionen  bis  zu  deren 

Vesting, d.h. auf die Vestingperiode, abgestellt (letzte Aufstellung). Indessen gelten die 

B-Optionen  nach  dem  Gesagten  nicht  schon  mit  dem  Vesting,  sondern  erst  mit  der 

Ausübung  im  Jahr  2005  als  "verdient"  bzw.  als  zugeflossen  und  werden  sie  dement-

sprechend erst in der Steuerperiode 2005 als Einkommen besteuert. Damit ist aber für 

die  pro-rata  Berechnung  ebenfalls  auf  die  längere  Periode  von  der  Zuteilung  bis  zur 

Ausübung  der  Optionen  und  nicht  auf  die  Vestingperiode  abzustellen.  Es  ergibt  sich 

folgende Berechnung: 

Optionen  Zuteilung 

Ausübung 

Total 
Tage * 

  6'188 

04.06.1998  01.06.2005  2'517 

Pro rata 
CH-Tage * 
2'109 ** 

Total 
Einkünfte 
  95'939.- 

Pro rata  
CH 
  80'388.- 

16'093 

21.09.1998  22.12.2005  2'611 

2'203 *** 

308'083.-  259'941.- 

Total 

404'022.-  340'329.- 

* 

1 Jahr = 360 Tage, 1 Monat = 30 Tage 

**  2'517 Tage ./. 408 Tage in Grossbritannien (1.2.00 - 18.3.01) 

***  2'611 Tage ./. 408 Tage in Grossbritannien (1.2.00 - 18.3.01) 

1 ST.2010.293 
1 DB.2010.211 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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c)  Nach  Abänderung  der  internationalen  Steuerausscheidung  ergibt  sich  das 

steuerbare  Einkommen  neu  mit  Fr.  1'539'300.-  (Staats-und  Gemeindesteuern)  bzw. 

Fr. 1'540'400.- (direkte Bundessteuer). 

4.  Diese  Erwägungen  führen  zur  teilweisen  Gutheissung  der  Rechtsmittel. 

Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens den Parteien anteilsmässig aufzuer-

legen (Art. 144 Abs. 1 DBG, § 151 Abs. 1 StG). Weil der Pflichtige nur zum geringeren 

Teil obsiegt, entfällt die Zusprechung einer Parteientschädigung (Art. 144 Abs. 4 DBG 

i.V.m.  Art.  64  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom 

20. Dezember 1968). 

Demgemäss erkennt die Rekurskommission: 

1.  Der  Rekurs  wird  teilweise  gutgeheissen.  Der  Rekurrent  wird  für  die  Staats-  und 

Gemeindesteuern  wie  folgt  eingeschätzt  (Tarif  gemäss  § 35  Abs. 1  bzw.  § 47 

Abs. 1 StG; Grundtarif): 

Steuerperiode 

Einkommen 

Vermögen 

2005 

steuerbar 

1'539'300.- 

satzbestimmend 

1'606'600.- 

Fr. 

Fr. 

2'058'000.- 

2'167'000.-. 

2.  Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen.  Der  Beschwerdeführer  wird  für  die 

direkte Bundessteuer wie folgt veranlagt (Tarif gemäss Art. 214 Abs. 1 DBG; Allein-

stehendentarif):  

Steuerperiode 

2005 

steuerbar 

satzbestimmend 

[…] 

Einkommen 

Fr. 

1'540'400.- 

1'607'700.-. 

1 ST.2010.293 
1 DB.2010.211