# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c44e190-4889-5040-bcac-737377c3210f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-20
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 20.01.2011 6B 1042/2010 (6B_1042/2010)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1042-2010_2011-01-20.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_1042/2010 

 

Urteil vom 20. Januar 2011 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Favre, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland, Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Nichteintreten auf Strafanzeigen, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Untersuchungsrichteramts III Bern-Mittelland 

vom 19./25. November 2010. 

 

Der Präsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

Die Beschwerdeführer reichten am 4. November 2010 gegen Mitarbeitende eines Betreibungsamtes eine Strafanzeige ein wegen Verweigerung des rechtlichen Gehörs, Erpressung/Nötigung, persönlicher Bedrohung, Hausfriedensbruchs, groben Amtsmissbrauchs, vorsätzlicher Schädigung von Personen, Rechtsverweigerung sowie behördlicher Willkür. Darauf wurde mit der Begründung nicht eingetreten, die ganze Prozessgeschichte, die Anzahl der verschiedenen unhaltbaren bereits eingereichten Anzeigen und die damit verbundenen abstrusen Anschuldigungen deuteten auf falsche Tatsachenvorstellungen und Rechtskenntnisse seitens der Beschwerdeführer hin und seien absolut nicht nachvollziehbar. Es kann offen bleiben, ob die Beschwerdeführer überhaupt zur vorliegenden Beschwerde ans Bundesgericht legitimiert sind. Denn sowohl der Beschwerde ans Bundesgericht wie auch der beigelegten Strafanzeige vom 4. November 2010 ist nicht zu entnehmen, dass und inwieweit sich jemand strafbar gemacht haben könnte. Die Beschwerde genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Das Bundesgericht ist im Übrigen für die Entgegennahme von Strafanzeigen nicht zuständig. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

Demnach erkennt der Präsident: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 800..- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 20. Januar 2011 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: 

 

Favre   C. Monn