# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f598c058-0619-5aef-a1d5-100249d388d8
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-22
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 22.06.2023 V 2022 57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2022-57_2023-06-22.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 22. Juni 2023
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
gesetzlich vertreten durch die Eltern B.________ und C.________, diese ver-
treten durch RA MLaw D.________
Beschwerdeführer

gegen

Direktion für Bildung und Kultur, Baarerstrasse 21, 6300 Zug
Beschwerdegegnerin

betreffend

Schulrecht (Promotion)

V 2022 57

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Urteil V 2022 57

A. A.________, geboren 2008, trat per Schuljahr 2020/2021 in die erste Klasse am 
Gymnasium Unterstufe der Kantonsschule Zug (nachfolgend auch KSZ) ein. Nach dem 
ersten Semester promovierte er (nur) provisorisch. Mit Zeugnis des zweiten Semesters 
vom 1. Juli 2021 wurde ihm von der Promotionskonferenz mangels Erfüllung der Promoti-
onsbedingungen die Remotion beschieden (Einsprache-Beilage 3a). Am 12. Juli 2021 
liessen die gesetzlichen Vertreter von A.________ beim Rektorat der KSZ dagegen Ein-
sprache erheben (VB-Beilage 9). Mit Einspracheentscheid vom 19. Juli 2021 wies der zu-
ständige Rektor die Einsprache ab (VB-Beilage 2). Dagegen liessen die gesetzlichen Ver-
treter von A.________ am 29. Juli 2021 Verwaltungsbeschwerde bei der Direktion für Bil-
dung und Kultur (nachfolgend auch DBK) erheben. Mit Verfügung vom 9. August 2021 
stellte die DBK fest, dass der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukomme (Beilage 
003); der Beschwerdeführer trat per Schuljahr 2021/2022 in die 2. Klasse über (act. 1 S. 5 
Rz. 5). Mit Entscheid vom 27. Juni 2022 wies die DBK die Verwaltungsbeschwerde voll-
umfänglich ab (BF-act. 2).

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 28. Juli 2022 (act. 1) liessen die gesetz-
lichen Vertreter von A.________ folgende Anträge stellen:

"1. Es seien der Beschwerdeentscheid der Direktion für Bildung Kultur vom 
27. Juni 2022, der Einspracheentscheid vom 19. Juli 2021 des Rektors des 
Gymnasiums Unterstufe der Kantonsschule Zug sowie der Promotionsent-
scheid vom 1. Juli 2021 der Promotionskonferenz der Kantonsschule Zug 
aufzuheben.

2. Es sei A.________ die definitive Promotion für das Frühlingssemester des 
Schuljahres 2020/2021 zu gewähren und A.________ zur 2. Klasse am 
Gymnasium Unterstufe respektive zur nunmehr 3. Klasse am Gymnasium 
Mittelstufe an der Kantonsschule Zug zuzulassen.

3. Eventualiter sei die Sache direkt an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei-
sen, verbunden mit der Anweisung, die Promotion nach § 9 Abs. 2 PO LZG 
KSZ zu erteilen.

4. Subeventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidfindung an die Vor-
instanz zurückzuweisen.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der 
Beschwerdegegnerin. Des Weiteren sei die Kostenauflage des angefochte-
nen Entscheides aufzuheben und den Beschwerdeführenden für das vor-

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instanzliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zzgl. MwSt. 
zulasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen."

C. Den mit Verfügung vom 29. Juli 2022 verlangten Kostenvorschuss von Fr. 1'500.– 
beglich der Beschwerdeführer fristgerecht (act. 2 f.).

D. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Vernehmlassung vom 6. Oktober 2022 
die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde (act. 6).

E. Im weiteren Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (act. 12, 
14).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Dem vorliegenden Verfahren liegen einzelne Beurteilungen im Semesterzeugnis 
resp. die daraus folgende Nichtpromotion in eine höhere Klasse zugrunde; derartige Ent-
scheide sind nach § 84 Abs. 1 lit. a Schulgesetz (SchulG; BGS 412.11) mit dem Rechts-
mittel der Einsprache beim Rektor anfechtbar. Gegen entsprechende Einspracheentschei-
de ist bei der Direktion für Bildung und Kultur Verwaltungsbeschwerde zu führen (§ 85 
Abs. 1 lit. a Ziff. 8 SchulG). Beschwerden gegen Entscheide der Direktion für Bildung und 
Kultur sind beim Verwaltungsgericht einzureichen; die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage 
(§ 86 Abs. 1 SchulG). Gemäss § 83 Abs. 1 SchulG richtet sich die Rechtspflege 
grundsätzlich nach den Bestimmungen des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwal-
tungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1). Die vorliegende Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde ist form- und fristgerecht eingereicht worden. Der Beschwerde-
führer ist vom Entscheid der Direktion für Bildung und Kultur vom 27. Juni 2022 besonders 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, wes-
halb er zur Beschwerde legitimiert ist (§ 62 VRG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Hinsichtlich der Kognition des Verwaltungsgerichts ist festzustellen, dass gemäss 
§ 85 Abs. 2 SchulG auf Verwaltungsbeschwerde hin die Schülerbeurteilung nur in Bezug 
auf Verfahrensfehler und Willkür überprüft werden kann, weshalb sich eine entsprechende 

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Einschränkung der Beschwerdegründe auch vor Verwaltungsgericht ergibt. Denn es muss 
als allgemeiner Rechtsgrundsatz gelten, dass wie der Streitgegenstand auch die Kognition 
im Laufe des Rechtsmittelverfahrens nur eingeschränkt (minus), nicht aber ausgeweitet 
(plus) oder geändert (aliud) werden kann. Demzufolge können in diesem Verfahren nur 
Rechtsverletzungen (einschliesslich Missbrauch oder Überschreitung des Ermessens, 
Verletzung von Verfahrensvorschriften und Rechtsverzögerung) und die erhebliche unrich-
tige oder ungenügende Feststellung des Sachverhaltes gerügt werden (§ 63 Abs. 1 und 2 
sowie 3 e contrario VRG). Im Bereich der naturgemäss ermessensgeprägten Bewertung 
von Prüfungsleistungen schreitet also erst recht auch das Gericht nur dann ein, wenn der 
Entscheid der Prüfungsbehörde auf einer unhaltbaren Würdigung der Umstände beruht 
oder wenn diese sich von Erwägungen hat leiten lassen, die offensichtlich keine oder doch 
keine massgebliche Rolle spielen dürfen (BGE 105 Ia 190 E. 2a; vgl. auch Herbert Plotke, 
Schweizerisches Schulrecht, 2. Aufl. 2003, S. 726). 

1.3 Nach dem Rügeprinzip prüft das Gericht nur die vorgebrachten Beanstandungen 
und untersucht nicht, ob sich der angefochtene Entscheid unter schlechthin allen in Frage 
kommenden Aspekten als korrekt erweist. Im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht hat der 
Beschwerdeführer darzutun, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid 
beanstandet wird (BGE 119 V 347 E. 1a). Die Pflicht der Rechtsmittelinstanz, die Einwän-
de des Beschwerdeführers anzuhören, zu prüfen und bei der Entscheidfindung zu berück-
sichtigen, bedeutet nicht, dass sie sich in ihrer schriftlichen Urteilsbegründung mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jede Rüge ausdrücklich widerlegen 
müsste. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschrän-
ken (BGE 134 I 83 E. 4.1). 

2. Laut § 3 Abs. 1 lit. a der Promotionsordnung für das Langzeitgymnasium der Kan-
tonsschule Zug (PO LZG KSZ, Version vom 1. August 2020; BGS 414.131) erfolgt die 
promotionswirksame Beurteilung der Schülerinnen und Schüler in der ersten Klasse mit-
tels Zeugnis am Ende beider Semester (Semesterpromotion); Mitte des Semesters wird 
der Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler in einem (nicht promotionswirksamen) 
Zwischenbericht erhoben (§ 5 f. PO LZG KSZ). Die Promotionskonferenz – bestehend aus 
dem zuständigen Mitglied der Schulleitung, der Klassenlehrperson sowie den Fachlehr-
personen der obligatorischen Fächer – nimmt die summative Beurteilung der Schülerinnen 
und Schüler vor. Sie entscheidet über die Promotion, die Rückversetzung sowie die Weg-
weisung von der Schule (§ 8 PO LZG KSZ). In der ersten Klasse gelten die folgenden 
Fächer als Promotionsfächer: Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Biologie, Ge-

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schichte, Geografie, Bildnerisches Gestalten, Musik, Geometrisches Praktikum oder Latein 
und Religionskunde (§ 10 Abs. 1 lit. a PO LZG KSZ). Die Schülerinnen und Schüler erfül-
len die Promotionsbedingungen, wenn in den Promotionsfächern die doppelte Summe al-
ler Notenabweichungen von 4 nach unten nicht grösser ist als die Summe aller Notenab-
weichungen von 4 nach oben und nicht mehr als drei Noten unter 4 erteilt wurden (§ 11 
PO LZG KSZ). Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse werden zurückversetzt, 
wenn innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Semestern die Promotionsbedingungen 
zwei Mal nicht erfüllt sind. Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse werden von der 
Schule weggewiesen, wenn sie am Ende des 2. Semesters zurückversetzt werden müss-
ten (§ 12 Abs. 1 und 14 Abs. 1 PO LZG KSZ). Die Promotionskonferenz kann in begründe-
ten Fällen von den Bestimmungen der §§ 11 bis 14 abweichen (§ 9 Abs. 2 PO LZG KSZ).

3. Streitig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit des Remotionsentscheids vom 
1. Juli 2021.

3.1 Es steht fest, dass der Beschwerdeführer nach dem 1. Semester des Schuljahres 
2020/2021 von der Promotionskonferenz nur provisorisch promoviert wurde (DBK-Beilage 
zu 004). Gemäss Semesterzeugnis vom 1. Juli 2021 wurden dem Beschwerdeführer im 
2. Semester des Schuljahres 2020/2021 von der Promotionskonferenz drei ungenügende 
Noten erteilt, wobei die doppelte Summe aller Notenabweichungen von 4 nach unten (drei 
[Deutsch: 3.5; Mathematik: 3.5; Geschichte: 3.5]) grösser war als die Summe aller Noten-
abweichungen von 4 nach oben (zwei [Englisch: 4.5; Biologie: 4.5; Geometrisches Prakti-
kum: 4.5; Musik: 4.5]) (Beilage 5 zur Verwaltungsbeschwerde). Die Remotion erfolgte also 
grundsätzlich zu Recht.

3.2
3.2.1 Der Beschwerdeführer lässt zunächst vorbringen, die Beschwerdegegnerin habe 
das Rechtsverzögerungsverbot missachtet; eine Bearbeitungsdauer von neun Monaten 
(ab Abschluss des Schriftenwechsels) sei klar nicht angemessen. Dies führe auch zu einer 
rechtlich neuen Ausgangslage: Eine Wegweisung nach über einem Jahr, während dem er 
sämtliche Promotionsvoraussetzungen erfüllt und sozial sehr gut Fuss gefasst habe, wür-
de nunmehr das Verhältnismässigkeitsprinzip massiv verletzen. Da die unverhältnismässig 
lange Verfahrensdauer nicht ihm angelastet werden könne, rechtfertige es sich bereits 
aufgrund des Verhältnismässigkeitsprinzips und angesichts der im 2. Schuljahr erfüllten 
Promotionsvoraussetzungen und Leistungsanforderungen, den Entscheid betreffend 
Nichtpromotion aufzuheben und die Promotion zu erteilen. Eventualiter wäre des Verfah-

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ren direkt an die KSZ zurückzuweisen, verbunden mit der Anweisung, gestützt auf diese 
besonderer Situation nach § 9 Abs. 2 PO LZG KSZ die Promotion zu erteilen (act. 1 S. 7 
Rz. 10 ff.).

3.2.2
3.2.2.1 Artikel 29 Abs. 1 BV gewährleistet den Verfahrensbeteiligten in allen Verfahren der 
Rechtsanwendung eine Beurteilung "innert angemessener Frist". Das Verbot schützt die 
Beteiligten vor einer Verschleppung und Verzögerung ihrer Angelegenheit durch die ange-
gangene Behörde und verlangt eine beförderliche Behandlung resp. Entscheidung innert 
begründ- und vertretbarer Frist. Eine chronische Überlastung der Verwaltungsbehörden 
kann eine übermässig lange Verfahrensdauer nicht rechtfertigen; der Staat muss mit der 
gebotenen Eile Abhilfe schaffen. Der Begriff der angemessenen Dauer ist relativer Natur. 
Die Angemessenheit wird von der Rechtsprechung unter Beachtung spezifischer Verhält-
nisse eingegrenzt (Art des Verfahrens, betroffene Rechtsgüter, persönliche Bedeutung, 
Umfang und Komplexität der Sachverhalts- und Rechtsfragen, Verhalten der Parteien und 
Behörden). Wiegt der Ausgang des Verfahrens für den Betroffenen sehr schwer – etwa im 
Strafverfahren –, wird eine beförderliche Erledigung erst recht verlangt. Wenn das Verfah-
ren bereits abgeschlossen ist und die Verfassungsverletzung bejaht worden ist, kann be-
reits eine im Dispositiv aufgenommene Feststellung eine ausreichende Genugtuung dar-
stellen, allenfalls in vermögensrechtlichen Angelegenheiten Schadenersatz des Gemein-
wesens geschuldet sein oder das ältere, günstigere Recht zur Anwendung gelangen. Aus 
der Rechtsverzögerung entsteht in keinem Fall ein Anspruch auf Erteilung einer Bewilli-
gung, deren Voraussetzungen nicht geprüft wurden, oder auf Zusprechung einer staatli-
chen Leistung (BGE 144 II 486 E. 3.2; Rhinow/Koller/Kiss/Thurnherr/Brühl-Moser, Öffentli-
ches Prozessrecht, 4. Aufl. 2021, Rz. 288 ff.). 

Die Beschwerdegegnerin schloss den Schriftenwechsel am 1. Oktober 2021 ab (Beilage 
015). Der Beschwerdeführer liess sodann am 11. November 2021 (Beilage 016), am 
6. Februar 2022 (Beilage 018) sowie am 11. Mai 2022 (Beilage 019) Leistungsausweise 
aus dem Schuljahr 2021/2022 (Orientierungen über den Leistungsstand bzw. ein Semes-
terzeugnis) einreichen. Inwiefern diese Eingaben zu einer nennenswerten Mehrarbeit ge-
führt haben sollen, ist nicht ersichtlich, zumal die Beschwerdegegnerin (zu Recht [vgl. 
E. 3.2.2.2]) davon ausging, dass die Leistungen des Beschwerdeführers nach dem Remo-
tionsentscheid für die Rechtmässigkeit desselben gar nicht von Belang sind (BF-act. 2 S. 9 
E. 3g). Angesichts der erheblichen Interessen des Beschwerdeführers an der Klärung sei-
ner (kurzfristigen) schulischen Zukunft und in Berücksichtigung der besonderen auch auf-

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sichtsrechtlichen Funktion der Beschwerdegegnerin war diese gehalten, über die Be-
schwerde so rasch wie möglich zu befinden, um so – im Fall eines abschlägigen Ent-
scheids – einen allfälligen Übertritt an eine andere Schule vor Beginn des Sommersemes-
ters 2022 zu ermöglichen. Die Beschwerdegegnerin macht im Übrigen auch nicht geltend, 
dass sich vorliegend ausserordentliche Sachverhalts- oder Rechtsfragen gestellt hätten. 
Der Entscheidzeitpunkt Ende Juni 2022 erscheint deshalb zweifellos als eher spät, zumal 
diesbezüglich – jedenfalls bezüglich eines Promotionsentscheids – eine Überlastung "auf-
grund anderer dringlicher Arbeiten" (Mitteilung Anfang Mai 2021, BF-act. 9) kaum ins Ge-
wicht fallen kann. Anderseits steht aber auch fest, dass für den Beschwerdeführer nach 
dem Abschluss des Schriftenwechsels drei weitere, von der Beschwerdeinstanz je neu zu 
prüfende Eingaben in der Sache erfolgt sind, ohne dass aber je eine Rechtsverzögerung 
gerügt worden wäre, auch nicht in der letzten Eingabe mit neuem Beweisantrag vom 
11. Mai 2022. Ohnehin könnte die Feststellung einer überlangen Verfahrensdauer nicht 
zur Gutheissung des materiellen Antrags – Aufhebung der Remotion bzw. Gewährung der 
Promotion – führen und ergäbe sich dadurch auch keine (rechtlich) neue Ausgangslage 
(siehe sogleich; zur Anwendbarkeit von § 9 Abs. 2 PO LZG KSZ vgl. E. 3.5 unten). Weite-
rungen dazu erübrigen sich.

3.2.2.2 Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführen liess, kommt (auch) der Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde aufschiebende Wirkung zu (§ 66 VRG). Das bedeutet, dass der 
angefochtene Remotionsentscheid auch während der Dauer des vorliegenden Beschwer-
deverfahrens noch keine Wirkung entfalten kann; der Beschwerdeführer besucht denn 
auch weiterhin die KSZ. Soweit der Beschwerdeführer indes eine Wegweisung angesichts 
der genügenden Leistungen ab dem Schuljahr 2021/2022 (BF-act. 4 f.) als unverhältnis-
mässig erachtet, ist klarzustellen, dass schon der Rektor, die Beschwerdegegnerin und 
nun auch das Gericht einzig die Rechtmässigkeit des Remotionsentscheids von Ende 
Schuljahr 2020/2021 zu prüfen hatten resp. haben. Den Leistungsentscheiden ist eigen, 
dass sie sich auf einen bestimmten, einmaligen und nicht wiederbringlichen Zeitpunkt be-
ziehen (vgl. Plotke, a.a.O., S. 728). Die aufschiebende Wirkung verschafft dem Beschwer-
deführer also keine zusätzliche (bessere) Rechtsposition betreffend der im Streit liegenden 
Remotion (VGer SG B 2017/220 vom 19. März 2018 E. 2). Unabhängig davon ist gleich-
zeitig festzustellen, dass die Frage eines weiteren Verbleibs des Beschwerdeführers an 
der KSZ – etwa aufgrund seiner seither eingetretenen schulischen Entwicklung – nicht 
Gegenstand dieses Beschwerdeverfahrens ist.

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3.3
3.3.1 Weiter lässt der Beschwerdeführer geltend machen, die KSZ habe in Verletzung 
der (sich nach dem Datenschutzgesetz, dem Archivgesetz, der Verordnung über die Ak-
tenführung sowie dem von der DBK zusammen mit der Datenschutzstelle des Kantons 
Zug herausgegebenen Datenschutzleitfaden für die gemeindlichen Schulen [BF-act. 6] zu 
bemessenden) Aktenführungspflicht die Prüfungen und Leistungsbewertungen des Be-
schwerdeführers nicht aufbewahrt, wodurch ein Beweisnotstand entstehe, der ihm nicht 
zum Nachteil erwachsen dürfe. Das Semesterzeugnis des 2. Semesters des Schuljahres 
2020/2021 und die gefällten Noten und deren Zustandekommen könnten damit rückwir-
kend gar nicht mehr überprüft werden. Da eine Wiederholung des Semesters unverhält-
nismässig wäre, sei angesichts der im Schuljahr 2021/2022 erfüllten Promotionsvoraus-
setzungen und Leistungsanforderungen auf diese abzustellen und deshalb der Entscheid 
betreffend Nichtpromotion aufzuheben und die Promotion zu erteilen. Eventualiter wäre 
das Verfahren direkt an die KSZ zurückzuweisen, verbunden mit der Anweisung, gestützt 
auf diese besondere Situation die Promotion nach § 9 Abs. 2 PO LZG KSZ zu erteilen 
(act. 1 S. 9 Rz. 15 ff.).

3.3.2 Die Beschwerdegegnerin wendet dazu ein, die an der KSZ geltende "Charta zu 
Prüfen und Beurteilen" beinhalte die Regelung, dass die Schülerinnen und Schüler ihre 
Prüfungen nach Hause nehmen dürfen. Dies entspreche sowohl deren Bedürfnis als auch 
jenem der Eltern, welche über die Leistungen ihrer Kinder informiert werden möchten. 
Weder das Datenschutzgesetz noch das Archivgesetz oder die Verordnung über die Ak-
tenführung enthielten Vorgaben zur Aufbewahrungspflicht von Leistungsbewertungen an 
der KSZ; der Datenschutzleitfaden sei nur für die gemeindlichen Schulen verbindlich. Ei-
nem Gymnasiasten sei es auch durchaus zumutbar, die Verantwortung für das Aufbewah-
ren von Leistungsbewertungen zu tragen. Der Prozess mit Noteneinsicht im schulNetz und 
der Mitgabe der Prüfungen nach Hause garantiere den Eltern bei allen Leistungsbewer-
tungen jederzeit das rechtliche Gehör. Die Eltern seien – sofern sie daran interessiert sind 
und sich darum kümmern – immer umfassend über den Leistungsstand ihrer Kinder infor-
miert. Komme hinzu, dass der Beschwerdeführer bis heute nicht behaupte, die Prüfungen 
seien ihm nicht ausgehändigt worden. Er sollte somit über sämtliche Leistungsbewertun-
gen verfügen und diese überprüfen können. Trotz dieser Möglichkeit habe er bisher aus-
schliesslich die mündlichen Leistungsbewertungen beanstandet (act. 6 S. 3 f.).

3.3.3 Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV wird eine allge-
meine Aktenführungspflicht der Behörden abgeleitet, als Gegenstück zum Akteneinsichts- 

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und Beweisführungsrecht der Parteien. Danach hat eine Behörde alles in den Akten fest-
zuhalten, was zur Sache gehört und entscheidwesentlich sein kann (BGE 142 I 86 E. 2.2; 
115 Ia 99 E. 4c). In der Schule bilden die unter dem Semester erzielten Noten Grundlage 
für die Ermittlung der Zeugnisnote und sind mithin entscheidwesentlich für die Promotion. 
Die sich daraus ergebende Aufbewahrungspflicht der benoteten (schriftlichen) Prüfungen 
entfällt indes dann, wenn die Schulbehörde die Prüfungen nach der Benotung dem Schü-
ler (der als Verfasser und Dateninhaber ohnehin als deren Eigentümer zu gelten hat) aus-
händigt (VGer ZH VB.2011.00192 vom 7. September 2011 E. 7.1). Die Aktenführungs-
pflicht der Schulbehörde resp. der Lehrperson erschöpft sich in diesem Fall im Festhalten 
der einzelnen Noten.

Der Beschwerdeführer, dessen Urteils- und Handlungsfähigkeit in dieser Sache ange-
sichts seines Alters zweifellos gegeben ist, hat sich in der Tat nicht dahingehend geäus-
sert, dass ihm die Prüfungen nicht ausgehändigt worden seien. Die Lehrpersonen haben 
die einzelnen Noten unbestrittenermassen korrekt – sonst hätte dies der Beschwerdefüh-
rer rügen können – in der Notendatenbank schulNetz eingetragen und der Zeugnisnote 
zugrunde gelegt. Vor diesem Hintergrund kann von einer Verletzung der Aktenführungs-
pflicht durch die KSZ keine Rede sein. Etwas anderes ergibt sich mit der Beschwerdegeg-
nerin auch nicht aus den genannten Erlassen; da sich die Unanwendbarkeit des Daten-
schutz-Leitfadens für die gemeindlichen Schulen schon aus dessen Namen ergibt, kann 
hier offen bleiben, ob dieser angesichts seiner Natur als Verwaltungsverordnung re-
sp. Dienstanweisung überhaupt geeignet ist, justiziable (datenschutzrechtliche) Pflichten 
zu statuieren. Einen vermeintlichen Beweisnotstand hätte sich der Beschwerdeführer je-
denfalls selber zuzuschreiben (zur Relevanz der Noten nach dem Remotionsentscheid vgl. 
E. 3.2.2.2 oben und zur Anwendbarkeit von § 9 Abs. 2 PO LZG KSZ E. 3.5 unten).

3.4  
3.4.1 Schliesslich lässt der Beschwerdeführer einwenden, die Beschwerdegegnerin ha-
be den Sachverhalt ungenügend abgeklärt. So habe sie bei der Prüfung der Rechtmässig-
keit der mündlichen Leistungen (in den Fächern Deutsch und Geometrisches Praktikum) 
einzig eine Willkürprüfung vorgenommen, und sich nicht mit der Frage befasst, ob Verfah-
rensfehler bei der Schülerbeurteilung vorlägen. Sie sei auch in keiner Weise auf das viel-
fach thematisierte Verhalten der Lehrpersonen im 2. Semester eingegangen und habe 
nicht ermittelt, welcher Sachverhalt in diesem Zusammenhang dem Entscheid zu Grunde 
zu legen sei und inwiefern das gesamte Verfahren der Leistungsbewertung, in Bezug auf 
die Situation des Beschwerdeführers im Allgemeinen und in Bezug auf die Benotung der 

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mündlichen Leistungen im Besonderen, den Anforderungen von Ziffer 1.3.2, Spiegelstrich 
6, Erlasse der Kantonsschule Zug, entspreche. Konkret werde bestritten, dass der Be-
schwerdeführer aufgrund des gesamten Verfahrens der Leistungsbewertung und der 
mangelhaften Informierung der Eltern des Beschwerdeführers durch die Lehrpersonen 
überhaupt reelle Chancen gehabt habe, seine schriftlichen aber insbesondere auch münd-
lichen Noten in der Zeit vom Zwischenbericht bis zum Semesterzeugnis zu verbessern 
(act. 1 S. 12 Rz. 21 ff.). Nach Beginn des 2. Semesters im Februar 2021 habe es mehr als 
zweieinhalb Monate gedauert, bis die Eltern des provisorisch promovierten Beschwerde-
führers darüber informiert worden seien, dass dessen Leistungen nach Ansicht der Klas-
senlehrperson und der weiteren Lehrpersonen nach wie vor nicht genügten. In Verletzung 
ihrer eigenen Vorgaben (Ziffer 1.3.2, Spiegelstrich 6, Erlasse der Kantonsschule Zug) ha-
be die KSZ den Beschwerdeführer fallen gelassen und ihm keinerlei Chancen gegeben, 
seine Noten – gerade auch in mündlicher Hinsicht – zu verbessern. Wären die Eltern des 
Beschwerdeführers und er selbst viel früher im 2. Semester auf die erforderliche Leis-
tungssteigerung aufmerksam gemacht worden, wäre es gar nicht erst zu solch tiefen 
mündlichen Noten gekommen. Ebenso könne keine Rede davon sein, dass einem provi-
sorisch promovierten Schüler reelle Chancen gegeben werden, wenn die mündliche Beur-
teilung in den Fächern Deutsch und Geometrisches Praktikum einen wesentlichen Anteil 
an der Semesternote ausmachen und erst wenige Tage vor der Notenkonferenz bekannt 
gegeben werden; so werde der Schüler bis kurz vor Vergabe des Zeugnisses im Glauben 
gelassen, dass er eine genügende Semesternote erzielen könne (act. 1 S. 13 Rz. 25 f.). 

3.4.2 Die Beschwerdegegnerin führte dazu namentlich aus, als Verfahrensfehler würden 
erhebliche Störungen beim Prüfungsablauf oder Abweichungen von reglementarisch fest-
gelegten Vorschriften gelten. Dies bedeute allerdings nicht, dass jede geringfügige 
Störung als Verfahrensfehler gerügt werden könne. Wesentlich sei zudem, dass der 
gerügte Verfahrensfehler für die Notengebung kausal gewesen sei. Mit Zwischenbericht 
vom 3. Mai 2021 seien der Beschwerdeführer und dessen Eltern über den Leistungsstand 
informiert worden; am 5. Mai 2021 seien die Eltern vom Klassenlehrer zu einem Gespräch 
eingeladen worden. Die Eltern hätten auch über schulNetz permanent Einblick in den ak-
tuellen Notenstand ihres Sohnes gehabt. Es entspreche dem normalen Ablauf (und sei 
praktisch nicht anders möglich), dass die definitiven mündlichen Semesternoten erst am 
Ende des Semesters in schulNetz aufgeschaltet werden. Die Schüler seien berechtigt, 
sich auch unter dem Semester bei den Fachlehrpersonen nach der Beurteilung der Leis-
tung zu erkundigen. Daraus ergebe sich, dass der Beschwerdeführer durchaus reelle 
Chancen gehabt hätte, seine mündlichen Leistungen zu verbessern; diesbezüglich gelte 

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für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium eine gewisse Selbstverantwortung. Zudem 
sei unerfindlich, weshalb der Beschwerdeführer hätte davon ausgehen sollen, dass er 
mündlich eine gute Note erzielen würde (act. 6 S. 5).

3.4.3  Vorab ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer die (materielle) Rechtmässig-
keit der Mündlichnoten [wohl: in den Fächern Deutsch und Geometrisches Praktikum] im 
2. Semester des Schuljahres 2020/2021 vor Verwaltungsgericht zwar weiterhin in Frage 
stellt, jedoch auf weitere Rügen verzichtet (act. 1 S. 14 Rz. 26). Da auch nicht ersichtlich 
ist, inwiefern die Beschwerdegegnerin diesbezüglich Recht verletzt haben soll, erübrigen 
sich Weiterungen hierzu.

Der Zwischenbericht nach § 5 f. PO LZG KSZ soll Auskunft über den Leistungsstand eines 
Schülers in der Mitte des Semesters geben. Für Schüler mit ungenügenden Leistungen 
resp. deren Eltern ist dieser als formelle Warnung bzw. Hinweis auf die Promotionsgefähr-
dung zu verstehen. Ziffer 1.3.2., Spiegelstrich 6, der Erlasse der Kantonsschule Zug, sieht 
einhergehend damit vor, dass die Ermittlung der Semesternote so zu gestalten ist, dass 
gefährdete Schüler noch eine reelle Chance haben, ihre Note in der Zeit vom Zwischenbe-
richt bis zum Semesterzeugnis zu verbessern. Diese (Verfahrens-)Regel soll verhindern, 
dass im Zeitpunkt des Zwischenberichts schon so viele Noten vergeben worden sind, dass 
aufgrund der im Verhältnis gering(er)en Anzahl verbleibender Prüfungen bzw. Benotungen 
allfällige ungenügende Noten im Hinblick auf die Gesamt- resp. Zeugnisnote nur schwer 
kompensiert werden können. 

Zum Zeitpunkt des Zwischenberichts (3. Mai 2021) waren in den Promotionsfächern Bild-
nerisches Gestalten, Biologie, Deutsch, Englisch, Französisch, Geometrisches Praktikum, 
Geschichte, Mathematik, Musik sowie Religionskunde maximal 50 % der Benotungen des 
2. Semesters erfolgt. Im Fach Geografie waren bereits zwei von insgesamt drei Benotun-
gen erfolgt, wobei über das ganze Semester hinweg nur eine schriftliche Prüfung abge-
nommen wurde (5.25 und 2.9; Durchschnitt von 3.68 [in der Mitteilung vom 3. Mai 2021 
wurde anscheinend fälschlicherweise ein Durchschnitt von 2.9 angegeben]). Die Durch-
schnittsnoten waren in folgenden Fächern ungenügend (Rundung auf Dezimalstelle): 
Deutsch, Französisch, Mathematik, Geschichte, Geografie, Musik und Religionskunde. In 
Deutsch erfolgten nach dem Zwischenbericht noch vier Benotungen (einschliesslich Münd-
lichnote; davor zwei), in Französisch ebenfalls noch vier (vs. zwei davor), in Mathematik 
noch drei (vs. zwei davor), in Geschichte noch zwei (vs. eine davor), in Geografie noch ei-
ne (vs. zwei davor) und in Musik und Religionskunde noch je eine (vs. je eine davor). Im 

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Fach Geometrisches Praktikum erfolgten im Juni 2021 noch drei Benotungen (einschliess-
lich Mündlichnote; davor zwei) (VB-Beilage 19 f.). Unbestritten ist ferner, dass der Be-
schwerdeführer bzw. dessen Eltern von den Lehrpersonen (in den Fächern Deutsch und 
Geometrisches Praktikum) anlässlich eines Elterngesprächs am 7. Mai 2021 und eines 
(online abgehaltenen) Elternabends am 18. Mai 2021 über die (ungenügenden) mündli-
chen Leistungen orientiert wurden (vgl. dazu insbesondere auch Beilage 13 zur Vernehm-
lassung der KSZ im Verwaltungsbeschwerdeverfahren).

Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der Tatsache, dass der Beginn des Monats Mai 
2021 unter Berücksichtigung der Sport- und Frühlingsferien ziemlich genau die Mitte des 
Semesters markierte, ist nicht ersichtlich, inwiefern die KSZ gegen die Regel von Ziffer 
1.3.2, Spiegelstrich 6, Erlasse der Kantonsschule Zug, verstossen haben soll. Wenn der 
Beschwerdeführer sodann darin einen Verfahrensfehler sieht, dass die Lehrpersonen die 
Eltern des Beschwerdeführers im Mai 2021 nicht konkret darüber informiert hätten, was es 
noch braucht, damit ihr Sohn insbesondere genügende mündliche Noten erreichen kann 
(act. 12 S. 10 Rz. 22 f.), ist klarzustellen, dass sich eine derartige Pflicht aus Ziffer 1.3.2, 
Spiegelstrich 6, Erlasse der Kantonsschule Zug, nicht ergibt.

Was schliesslich den Zeitpunkt der Bekanntgabe der finalen Mündlichnoten [in den 
Fächern Deutsch und Geometrisches Praktikum] betrifft, ist festzuhalten, dass die Beno-
tung einer über das ganze Semester zu evaluierenden Leistung naturgemäss erst am En-
de des Semesters erfolgen kann. Dass sich dadurch die Gesamt- resp. Semesternote 
noch ändern kann, liegt auf der Hand.

3.5 Die Beschwerdegegnerin geht davon aus, dass die ausnahmsweise Abweichung 
von den Promotionsbedingungen nach § 9 Abs. 2 PO LZG KSZ das Vorliegen eines wich-
tigen Grundes erfordere; ein solcher müsse sodann als Ursache für die ungenügenden 
Leistungen zu sehen sein. Die Kausalität lasse sich daran erkennen, dass als Folge des 
wichtigen Grundes ein markanter Einbruch im Leistungsvermögen erfolge (BF-act. 2 S. 10 
E. 6). Diese (grammatikalische) Auslegung ist nicht zu beanstanden und wird vom Be-
schwerdeführer zu Recht nicht bestritten. Wenn der Beschwerdeführer vorliegend sowohl 
im Zusammenhang mit der Rüge der Rechtsverzögerung als auch der Verletzung der Ak-
tenführungspflicht (eventualiter) beantragen lässt, es sei die KSZ anzuweisen, die Promo-
tion gestützt auf die Ausnahmeregel zu erteilen, verkennt er – ungeachtet der Stichhaltig-
keit dieser Rügen (vgl. E. 3.2 f.) –, dass weder eine Rechtsverzögerung (zeitlogisch) noch 

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eine Verletzung der Aktenführungspflicht (sachlogisch) einen wichtigen Grund im Sinne 
von § 9 Abs. 2 PO LZG KSZ darstellen können.

4. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Remotion zu Recht erfolgt ist. Dies 
führt zur Abweisung der Beschwerde.

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskos-
ten von Fr. 1'500.–, welche mit dem geleisteten Kostenvorschuss im nämlichen Betrag 
verrechnet werden (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG). Der in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsie-
genden Beschwerdegegnerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen (§ 28 Abs. 2a 
VRG).

6. Gemäss Art. 83 lit. t des Bundesgerichtsgesetzes (BGG; SR 173.110) ist die Be-
schwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über das 
Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf dem Gebiet 
der Schule. Ob der Ausschlussgrund zur Anwendung kommt, hängt grundsätzlich vom 
Gegenstand des angefochtenen Entscheids, nicht vom Inhalt der erhobenen Rügen ab 
(BGer 2C_577/2009 vom 6. Januar 2010 E. 1.1). In den Anwendungsbereich von Art. 83 
lit. t BGG fallen insbesondere auch Promotionsentscheide (Thomas Häberli, in: Basler 
Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, Art. 83 N 298 mit Hinweisen). Ist die 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen ein kantonales Urteil gestützt 
auf Art. 83 lit. t BGG unzulässig, so steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach 
Art. 113 BGG zur Verfügung.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Spruchgebühr von Fr. 1'500.– wird dem Beschwerdeführer auferlegt und mit 
dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde erhoben werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die Be-
schwerdegegnerin (im Doppel) sowie zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die 
Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 22. Juni 2023

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

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