# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 316f1aff-f8dd-5f97-a621-71dbdd4dfbd6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.09.2008 C-2726/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2726-2006_2008-09-15.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2726/2006/kui
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richter Alberto Meuli,
Gerichtsschreiberin Ingrid Künzli.

B._______,
vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Sergio Biondo,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 
16. März 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2726/2006

Sachverhalt:

A.
Der  am  _______  1951  geborene  italienische  Staatsangehörige 
B._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) arbeitete von 1970 bis 
2000  (mit  Unterbrüchen)  jeweils  saisonal  im  Grenzgängerstatus  als 
Maurer  in  der  Schweiz  und  leistete  in  dieser  Zeit  Beiträge  an  die 
Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; act. 9). 

Am 19. Juni 2000 zog er sich bei einem Sturz einen mehrfragmentären 
Fersenbeinbruch  (Calcaneusfraktur)  zu. Zur  Rekonstruktion  des  Ge-
lenkes wurde eine Osteosynthese (Verschraubung) vorgenommen. Ein 
Teil des Ostesynthesematerials wurde am 12. Juni 2001 entfernt. Mitte 
2002 wurde im unteren Sprunggelenk eine Subtalar-Arthrodese (Ver-
steifung)  durchgeführt  (SUVA-Akten  act.  9-31).  Auf  Wunsch  des 
Beschwerdeführers  wurden  zudem  am  12.  August  2005  auch  die 
Schrauben operativ entfernt (SUVA-Akten act. 9-11).

B.
Am 26. September 2001 stellte der Beschwerdeführer bei der IV-Stelle 
des  Kantons  Wallis  (im  Folgenden: IV-Stelle  Wallis)  ein  Gesuch  um 
Gewährung  von  Leistungen  der  Invalidenversicherung  (IV,  act.  4). 
Diese leitete das Gesuch zuständigkeitshalber an die IV Stelle für Ver-
sicherte  im  Ausland,  Genf  (im  Folgenden:  IVSTA oder  Vorinstanz), 
weiter. Er machte im Wesentlichen geltend, seit dem Unfall leide er an 
Schmerzen  im  rechten  Fuss  und  Bein  und  sei  dadurch  nahezu 
gehunfähig.

C.
Mit Verfügung vom 2. April 2003 sprach die IVSTA dem Beschwerde-
führer  gestützt  auf  die  Beurteilung  der  Schweizerische  Unfallver-
sicherunganstalt  (SUVA) ab dem 1. Juni  2001  eine ganze Invaliden-
rente zu (act. 21).

D.
Mitte  2003  leitete  die  IVSTA  das  bereits  von  der  IV-Stelle  Wallis 
vorgesehene Rentenrevisionsverfahren ein (act. 20 und 23). Die SUVA 
legte mit Verfügung vom 17. November 2003 den (unfallversicherungs-
rechtlichen) Invaliditätgrad des Beschwerdeführers ab dem 1. Juli 2003 
auf 15% fest (SUVA-Akten act. 9-41), worauf die IVSTA mit Verfügung 
vom 15. März 2004 (act. 39) den Anspruch auf eine ganze Invaliden-

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rente ab dem 1. Mai 2004 aufhob. Sie ging dabei von einer Erwerbs-
einbusse  beziehungsweise  einem  Invaliditätsgrad  von  lediglich  15% 
aus.  Mit  Verfügung  vom  gleichen  Tag  wurde  das  Gesuch  des 
Beschwerdeführers  um  Gewährung  beruflicher  Massnahmen  abge-
wiesen (act. 38).

E.
Auf die Einsprache des Beschwerdeführers vom 30. März 2004 (act. 
40) trat die IVSTA mit Verfügung vom 28. Juni 2004 (act. 42) mangels 
einer  Einsprachebegründung,  deren  Nachreichung  ausdrücklich  ver-
langt worden war, nicht ein.

F.
Am 13. September 2005 (Eingangsstempel vom 16. September 2005) 
reichte der Beschwerdeführer ein neues Gesuch um Gewährung von 
Leistungen der Invalidenversicherung ein (act. 58). Er machte erneut 
geltend, er könne kaum gehen und leide an starken Schmerzen.

G.
Mit zwei Verfügungen vom 25. Januar 2006 (act. 65 und 66) wies die 
IVSTA das Gesuch um Gewährung beruflicher Massnahmen und um 
Zusprechung einer Invalidenrente ab. Zur Begründung führte sie aus, 
mit  Verfügung  vom  15. März  2004  habe  sie  gestützt  auf  die  Be-
urteilung  der  SUVA  vom  17. November  2003  das  Bestehen  eines 
Rentenanspruchs verneint. Die SUVA komme in ihrer neuen Verfügung 
vom 29. September  2005  (SUVA-Akten  act. 9-3)  zum Schluss,  dass 
keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Auswirkungen 
auf  die  Arbeitsfähigkeit  bestehe  und  halte  an  der  bisherigen 
Unfallrente fest. Die Abklärungen der Invalidenversicherung habe er-
geben,  dass  keine  unfallfremden  Krankheiten  vorlägen,  welche  die 
Arbeitsfähigkeit  beeinflussten,  weshalb  die  Zumutbarkeitsbeurteilung 
der SUVA ihre Gültigkeit  behalte. Die IVSTA habe sich  unter  diesen 
Umständen  an  die  Feststellungen  der  SUVA und  den  daraus  ermit-
telten Grad der Erwerbsunfähigkeit zu halten.

Betreffend  der  Nichtgewährung  beruflicher  Massnahmen  hielt  die 
IVSTA  fest,  dass  der  Beschwerdeführer  in  einer  angepassten  und 
leichten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei und der Invaliditätsgrad lediglich 
15% betrage. Es  sei  keine gesundheitlich  bedingte,  spezifische Ein-
schränkung bei der Stellensuche ersichtlich. 

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H.
Mit  Eingabe vom 27. Februar 2006 (act. 67) erhob der Beschwerde-
führer,  vertreten  durch Rechtsanwältin  Marie-Luise  Williner,  Einspra-
che  gegen  die  Verfügung  betreffend  Verweigerung  einer  Rente  und 
beantragte die Gewährung einer ganzen Invalidenrente. Er rügte, der 
Sachverhalt  sei  willkürlich  und  falsch  festgelegt  worden.  Die  IVSTA 
habe  keine  Abklärungen  betreffend  unfallfremden  gesundheitlichen 
Beinträchtigungen gemacht  und stütze  ihre Verfügung einzig  auf  die 
Beurteilung  der  SUVA. Der  behandelnde  Arzt,  Dr.  med. U._______, 
bestätige  demgegenüber  die  ununterbrochene,  100%-ige  Arbeitsun-
fähigkeit.

I.
Mit Einspracheentscheid vom 16. März 2006 (act. 70) wies die IVSTA 
die Einsprache des Beschwerdeführers ab. Sie führte im Wesentlichen 
aus,  sie  dürfe  grundsätzlich  bezüglich  des  massgeblichen  Gesund-
heitsschadens  infolge  Unfall  und  des  gestützt  darauf  festgelegten 
Invaliditätsgrades  nicht  von  der  Beurteilung  durch  die  SUVA  ab-
weichen.  Nach  Eingang  des  Leistungsgesuches  des  Beschwerde-
führers vom 13. September 2005 habe die IVSTA die Akten der SUVA 
eingeholt  und  diese dem regionalen  ärztlichen  Dienst  der  Invaliden-
versicherung  Rhone  (im  Folgenden:  RAD  Rhone)  zur  Beurteilung 
vorgelegt. Im Schlussbericht vom 5. Januar 2006 (act. 63) habe dieser 
festgehalten, es liege keine relevante Verschlechterung des Gesund-
heitszustandes  vor.  Der  Versicherte  sei  zwar  weiterhin  in  seiner 
bisherigen Tätigkeit  als Bauarbeiter zu 100% arbeitsunfähig, in einer 
angepassten Verweistätigkeit unter gewissen Einschränkungen jedoch 
nach wie vor vollzeitig arbeitsfähig. Der Invaliditätsgrad betrage 15%, 
was keinen Anspruch auf eine Rente zu begründen vermöge.

J.
Gegen  diesen  Entscheid  erhob  der  Beschwerdeführer  am  18.  April 
2006 bei der Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinter-
lassenen-  und  Invalidenversicherung  für  die  im  Ausland  wohnenden 
Personen  (im  Folgenden: Rekurskommission)  Beschwerde  und  be-
antragte die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 16. März 2006 
und  der  Verfügung  vom  25.  Januar  2006.  Er  beantragte,  dass  die 
IVSTA die  notwendigen  medizinischen  Abklärungen  zur  Feststellung 
des  krankheitsbedingten  Gesundheitsschadens  durchführen  lassen 
müsse. In  der Folge seien Eingliederungsmassnahmen zu gewähren 
und  es  sei  sofort  über  den  Rentenanspruch  zu  befinden,  da  eine 

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längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes vor-
liege, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Zur Begründung 
machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, der Gesund-
heitsschaden  und  die  daraus  resultierenden  Schmerzen  seien  nicht 
einzig auf den Unfall vom 19. Juni 2000 zurückzuführen, sondern auch 
krankheitsbedingt. Wie den Schreiben von Dr. U._______ vom 20. und 
27.  März  2006  und  insbesondere  der  fachärztlichen  Stellungnahme 
von Dr. med. O._______ und Dr. med. L._______ vom 22. März 2006 
zu  entnehmen  sei,  leide  er  unter  degenerativen  Veränderungen  im 
Lendenbereich. Die IVSTA habe es bisher unterlassen,  medizinische 
Abklärungen  bezüglich  allfälliger  unfallfremder  Gesundheitsschäden 
vorzunehmen.

K.
Die IVSTA beantragte in  ihrer  Vernehmlassung vom 6. Juli  2006 die 
Abweisung  der  Beschwerde.  Zur  Begründung  verwies  sie  auf  eine 
undatierte Stellungnahme der IV-Stelle Wallis (act. 75).

Diese führte im Wesentlichen aus, bis zum Erlass des Einspracheent-
scheides vom 16. März 2006 hätten keine Hinweise auf unfallfremde 
Leiden des Beschwerdeführers vorgelegen. Die Schmerzsymptomatik 
sei  immer  und  ausschliesslich  als  Folge  des  Unfalls  dargestellt 
worden.  Weitere  Abklärungen  seien  daher  zu  diesem Zeitpunkt  aus 
medizinischer  Sicht  nicht  angezeigt  gewesen.  Gemäss  den  im  Be-
schwerdeverfahren  eingereichten  Unterlagen  habe  der  Beschwerde-
führer  am 20.  März  2006  wegen  anhaltender  Rückenschmerzen  Dr. 
U._______  aufgesucht,  welcher  die  Durchführung  eines  MRI  der 
Lendenwirbelsäule  angeordnet  habe.  Die  Ergebnisse  der  Unter-
suchung seien dem RAD Rhone vorgelegt worden. In seinem Schluss-
bericht vom 16. Mai 2006 habe dieser festgehalten, die nachträglichen 
Untersuchungen  ergäben  keine  neuen  Erkenntnisse. Eine  radikuläre 
Kompression  als  Ursache  der  subjektiven  Beschwerden  im  rechten 
Fussbereich könne ausgeschlossen werden, da diese nicht dem ana-
tomischen Niveau des radiologisch erhobenen Befundes auf Höhe der 
LWK 3/4 entsprächen. Die diagnostizierte Diskopathie LWK 3/4 habe 
zu  keinem  objektivierten  neurologischen  Defizit  geführt,  habe  keine 
therapeutischen  Konsequenzen  und  keinen  Einfluss  auf  die  Rest-
arbeitsfähigkeit.  Auf  eine  zusätzliche  Einschränkung  der  Arbeits-
fähigkeit  könne  aus  den  neuen  medizinischen  Unterlagen  nicht  ge-
schlossen werden, weshalb an der bisherigen Beurteilung festzuhalten 
sei.

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L.
In seiner Replik vom 13. Juli 2006 führte der Beschwerdeführer aus, 
dass  am  16.  Juni  2006  eine  neue  Begutachtung  durch  Dr.  med. 
R._______, Facharzt für orthopädische Chirurgie, stattgefunden habe. 
Dieser  habe  eine  Therapie  vorgeschlagen,  was  die  Richtigkeit  des 
Schlussberichtes der RAD Rhone in  Frage stelle. Da Dr. R._______ 
aber  während  eines  Monates  abwesend  sei,  werde  die 
Rekurskommission ersucht,  den  entsprechenden  Bericht  direkt  beim 
Arzt einzuverlangen. 

M.
Mit  Duplik vom 2. August  2006 beantragte die IVSTA erneut die Ab-
weisung der  Beschwerde und verwies  auf  die  Ausführungen der  IV-
Stelle  Wallis.  Diese  führte  aus,  auch  nach  Kenntnisnahme  von  der 
Replik vom 13. Juli  2006 sei an der Begründung des Einspracheent-
scheids festzuhalten.

N.
Nach Abschluss des Schriftenwechsels reichte der Beschwerdeführer 
am 25. August 2006 ein Schreiben von Dr. U._______ vom 18. August 
2006 ein,  wonach sich der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh-
rers sehr verschlechtert habe, weshalb er ihm empfehle ein neues Ge-
such  bei  der  Invalidenversicherung  einzureichen.  Er  werde  in  der 
Folge eine neue Beurteilung abgegeben.

O.
Am 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht das vor-
liegende Beschwerdeverfahren.

Mit  Verfügung vom 30. April  2007 gab der Instruktionsrichter die Zu-
sammensetzung  des  Spruchkörpers  bekannt.  Es  gingen  keine  Ab-
lehnungsbegehren ein.

P.
Der Beschwerdeführer gab am 18. Juni  2007 zwei  weitere medizini-
sche  Berichte  vom  12.  April  2007  von  Dr.  O._______  und  Dr. 
L._______  und  vom 30.  Mai  2007  von  Dr. med.  U._______  zu  den 
Akten.

Q.
Am 8. August 2008 liess der Beschwerdeführer bekannt geben, dass 
nicht mehr Rechtsanwältin Marie-Luise Williner sondern Rechtsanwalt 

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Sergio  Biondo  mit  seiner  Vertretung  beauftragt  sei.  Am  28.  August 
2008 reichte er aufforderungsgemäss eine schriftliche Vollmacht nach.

R.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter-
lagen wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung erforderlich,  im Rahmen 
der nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder  Schiedskommissionen  oder  bei  den  Beschwerdediensten  der 
Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Das  neue  Verfahrensrecht  ist 
anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vor-
instanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Die 
IVSTA ist  als  Bundesbehörde  eine  Vorinstanz  im  Sinne  von  Art. 33 
Bst. d VGG. Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Be-
urteilung von Beschwerden gegen Verfügungen dieser IV-Stelle ist zu-
dem in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 
über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorge-
sehen.

Im Streit liegt der Einspracheentscheid der IVSTA vom 16. April 2006. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  somit  zur  Beurteilung  der  Be-
schwerde zuständig.

1.2 Der Beschwerdeführer ist als Adressat durch den angefochtenen 
Einspracheentscheides  besonders  berührt  und  hat  an  dessen 
Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse (Art. 59 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts [ATSG], SR 830.1; vgl. auch Art. 48 Abs. 1 
VwVG).  Auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 

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(Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG) ist  daher grundsätzlich 
einzutreten (vgl. allerdings E. 1.3 hiernach).

1.3 Anfechtungsgegenstand im verwaltungsgerichtlichen Beschwerde-
verfahren  bilden  Verfügungen  im  Sinne  von  Art. 5  VwVG.  Die 
Beschwerdeinstanz  hat  daher  grundsätzlich  nur  über  Anspruchs-
berechtigungen zu entscheiden, hinsichtlich derer die Verwaltung eine 
Verfügung  bzw.  einen  Einspracheentscheid  erlassen  hat  oder  hätte 
erlassen müssen (BGE 125 V 413 E. 1a, BGE 116 V 23 E. 3c und d; 
Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] I 66/03 vom 
27. Mai  2003 E. 4.1,  Urteil  des Bundesgerichts  [BGer]  9C_766/2007 
vom  3. Januar  2008,  E. 4).  Streitgegenstand  im  System  der  nach-
träglichen Verwaltungsrechtspflege bildet dagegen das auf Grund der 
Beschwerdebegehren (siehe Art. 52  Abs. 1  VwVG) tatsächlich  ange-
fochtene, somit als Prozessthema vor das Gericht gezogene Rechts-
verhältnis,  über  welches verfügt  worden ist. Nicht  zum Anfechtungs-
gegenstand  und  damit  auch  nicht  zum  zu  beurteilenden  Streit-
gegenstand gehören dagegen Rechtsverhältnisse, über welche in der 
angefochtenen Verfügung nicht entschieden worden ist – sei es, dass 
die erstinstanzliche Behörde hierüber noch nicht oder bereits rechts-
kräftig verfügt hätte. Nur ausnahmsweise kann die Beschwerdeinstanz 
ihre Überprüfung auf weitere, den Streitgegenstand bestimmende, in 
engem  Sachzusammenhang  stehende  Elemente  ausdehnen,  wenn 
hiezu auf  Grund der  Vorbringen der  Parteien  oder  anderer  sich  aus 
den  Akten  ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass  besteht 
(Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  C-3008/2006  vom  8. März 
2008, E. 2.3, mit Hinweisen).

Im vorliegenden Verfahren hat die Vorinstanz am 25. Januar 2006 in 
zwei Verfügungen zum einen die Gewährung beruflicher Massnahmen, 
zum  andern  die  Zusprechung  einer  Invalidenrente  verweigert.  Der 
anwaltlich  vertretene  Beschwerdeführer  hat  ausdrücklich  nur  gegen 
diejenige Verfügung Einsprache erhoben,  mit  welcher sein Begehren 
um Ausrichtung einer  Invalidenrente  abgewiesen worden  ist.  Der  im 
vorliegenden  Verfahren  angefochtene  Einspracheentscheid  vom 
16. März 2006 betrifft  ebenfalls nur die Rentenverfügung vom 25. Ja-
nuar  2006.  Es  wurde  einzig  der  Anspruch  auf  eine  Invalidenrente 
geprüft und verworfen. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens 
bildet  damit  einzig  die Verweigerung einer  Invalidenrente,  nicht  aber 
die  Abweisung  des  Gesuches  um  Gewährung  beruflicher  Mass-
nahmen,  über  welches  die  Vorinstanz  mit  separater  Verfügung  vom 

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25. Januar  2006  entschieden  hat.  Diese  Verfügung  blieb  unange-
fochten und ist in Rechtskraft erwachsen. 

Das in  der  Beschwerde  vom 18. April  2006  gestellte  Begehren,  die 
Vorinstanz  habe  nach  Vorliegen  neuer  ärztlicher  Berichte  Einglie-
derungsmassnahmen zu gewähren, liegt damit ausserhalb des Streit-
gegenstandes,  so  dass  hierauf  nicht  eingetreten  werden  kann.  Es 
liegen keine besondere Umstände vor,  die eine Ausdehnung des zu 
beurteilenden  Streitgegenstandes  auf  eine  bereits  rechtskräftig  ent-
schiedene Rechtsfrage erlauben würden.

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem  Verwaltungsverfahrensgesetz,  soweit  das  Verwaltungsgerichts-
gesetz  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG).  Vorbehalten  bleiben 
gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG die besonderen Bestimmungen ATSG.

2.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des  Sachverhalts  sowie die  Unangemes-
senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheis-
sen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begrün-
dung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212). 

2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben vielmehr  jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-

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schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 
E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER,  Das  Verwal-
tungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich  1999,  S.  212,  Rz. 
450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 
E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).

Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die vorgelegten und erhobe-
nen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und 
Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. 
Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte 
die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend 
und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeu-
tet  dies, dass das Gericht  alle  Beweismittel,  unabhängig davon,  von 
wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei-
tigen Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter Beweiswert kann aller-
dings ärztlichen Gutachten zukommen, welche für die streitigen Belan-
ge umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (An-
amnese) abgegeben worden und in der Darlegung der Zusammenhän-
ge  sowie  der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtend 
sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Experten begründet 
werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; 
AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und 
RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a). Der erhöhte Beweiswert umfasst 
nach  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  allerdings  nur  medizini-
sche Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte im Sozialversicherungsver-
fahren beigezogen werden – nicht aber weitere Fragen, zu deren Be-
antwortung sie als Laien nicht berufen sind (insb. wirtschaftliche Be-
urteilungen).

2.3.2 Der  Sozialversicherungsprozess  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die rich-

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tige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 
125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen 
umfasst  die  behördliche  und  richterliche  Abklärungspflicht  nicht  un-
besehen  alles,  was  von  einer  Partei  behauptet  oder  verlangt  wird. 
Vielmehr  bezieht  sie  sich  nur  auf  den  im  Rahmen  des  streitigen 
Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden ist 
(GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungs-
behörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätzliche  Abklärungen 
stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Par-
teivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhalts-
punkten hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hin-
weis; Urteil des EVG I 520/99 vom 20. Juli 2000).

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat-
bestandes  Geltung  haben  (vgl.  BGE  130  V  329).  Ein  allfälliger 
Anspruch  des  Beschwerdeführers  ist  für  die  Zeit  vor  einem 
Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 
den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der Europäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in 
Kraft  getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom  21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
[im Folgenden: FZA], SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a des 
Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19.  Juni  1959 
[IVG, SR 831.20] in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes 
vom 14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über die Per-
sonenfreizügigkeit im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens 
zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Das FZA setzt die 
verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen  zwischen 
der Schweizerischen Eidgenossenschaft  und den einzelnen Mitglied-
staaten  der  Europäischen  Union  insoweit  aus,  als  darin  derselbe 
Sachbereich  geregelt  wird  (Art. 20  FZA).  Gemäss Art. 8  Bst. a  FZA 
werden  die  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  koordiniert,  um 

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insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller  Mitglieder  der  Vertrags-
staaten zu gewährleisten. Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben 
Personen,  die  im Gebiet  eines Mitgliedstaates wohnen,  die gleichen 
Rechte  und  Pflichten  aufgrund  der  Rechtsvorschriften  eines  Mit-
gliedstaates wie die Staatsangehörigen dieses Staates selbst, soweit 
besondere Bestimmungen dieser Verordnung nichts anderes vorsehen. 
Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  Leistungen  der  Invalidenversicherung  alleine  nach  dem  schwei-
zerischen Recht (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4).

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  Rechtsvor-
schriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  des  Einspracheentscheids  vom 
16. März 2006 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, 
die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber 
für  die  Beurteilung  eines  allenfalls  früher  entstandenen  Rentenan-
spruchs von Belang sind (vorliegend für  das IVG ab dem 1. Januar 
2004  in  der  Fassung  vom  21. März  2003  [AS  2003  3837;  4.  IVG-
Revision]). 

Für  die Prüfung von Rentenansprüchen ab 2003 ist  sodann das am 
1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Da die darin ent-
haltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit,  der Erwerbsunfähig-
keit, der Invalidität und der Einkommensvergleichsmethode den bishe-
rigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Inva-
lidenversicherung entsprechen, und die von der Rechtsprechung dazu 
herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin 
Geltung haben (BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.), wird im Folgenden auf die 
dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen. Das EVG hat ferner festge-
stellt,  dass der Gesetzgeber das Institut  der Revision von Invaliden-
renten  gemäss  Art.  41  IVG (in  der  bis  31. Dezember  2002  in  Kraft 
gestandenen  Fassung)  mit  Art.  17  Abs.  1  ATSG in  Fortführung  der 
entsprechenden bisherigen Gerichtspraxis (BGE 130 V 343 E. 3.5, 125 
V 369 E. 2, 117 V 198 E. 3a, je mit Hinweisen) beibehalten hat.

Die Änderungen vom 6. Oktober 2006 des IVG und des ATSG sowie 
die Änderungen vom 28. September 2007 der IVV und der Verordnung 
über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  vom 
11. September 2002 ([ATSV, SR 830.11]; 5. IV-Revision, AS 2007 5129 
bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind im vorliegenden 
Verfahren indessen nicht anwendbar, da der Einspracheentscheid am 

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16. März  2006,  und  somit  vor  Inkrafttreten  der  entsprechenden  Be-
stimmungen  ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar, 
Zürich, Basel, Genf 2003, Art. 82 Rz. 4).

3.3 Nach der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozivalversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
16. März  2006)  eingetretenen  Sachverhalt  ab  (vgl.  BGE  132  V  368 
E. 6.1, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Sachverhaltsänderungen, 
die  nach  dem massgebenden  Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen 
Entscheides eingetreten sind,  sind im vorliegenden Verfahren grund-
sätzlich  nicht  zu  berücksichtigen.  Allerdings  können  Tatsachen,  die 
den  Sachverhalt  seither  verändert  haben,  unter  Umständen  Gegen-
stand  einer  neuen  Verwaltungsverfügung  sein  (vgl.  BGE 121  V  362 
E. 1b mit Hinweisen).

4.
Dem  Beschwerdeführer  war  infolge  eines  Unfalls,  bei  dem  er  eine 
Calcaneusfraktur erlitt, zunächst mit Verfügung vom 2. April 2003 eine 
ganze Invalidenrente ab dem 1. Juni 2001 zugesprochen worden. Mitte 
2003 leitete die IVSTA ein Rentenrevisionsverfahren ein und hob mit 
Verfügung vom 15. März 2004 die Rente des Beschwerdeführers auf. 
Mit Verfügung gleichen Datums verneinte sie auch das Vorliegen eines 
Anspruchs auf berufliche Massnahmen. Gegen die dagegen erhobene 
Einsprache vom 30. März 2004 trat die IVSTA mangels einer Begrün-
dung nicht  ein. Dieser  Entscheid  erwuchs unangefochten in  Rechts-
kraft.  Am  13.  September  2005  meldete  sich  der  Beschwerdeführer 
erneut bei der IVSTA für den Bezug von Leistungen der Invalidenver-
sicherung an. Mit Einspracheentscheid vom 16. März 2006 wurde die 
Einsprache vom 27. Februar 2006 abgewiesen und die Verfügung vom 
25. Januar 2006 bestätigt, mit welcher eine Invalidenrente verweigert 
worden war.

4.1 Ob eine anspruchsbegründende Änderung der für den Invaliditäts-
grad erheblichen Tatsachen  eingetreten  ist,  beurteilt  sich  im Neuan-
meldungsverfahren analog zur Rentenrevision gemäss Art. 17 Abs. 1 
ATSG (vgl. Art. 87 Abs. 4 IVV). Der Sachverhalt, wie er sich im Zeit-
punkt des letzten eröffneten und rechtskräftigen Entscheides, der auf 
einer  materiellen  Prüfung des Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer 
Sachverhaltsabklärung,  Beweiswürdigung  und  Durchführung  eines 
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den 

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erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht, ist mit 
demjenigen  zur  Zeit  des  streitigen  neuen  Einspracheentscheides  zu 
vergleichen  (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4,  mit  Hinweisen). Anlass  zur 
Neufestsetzung  der  Rente  gibt  jede  wesentliche  Änderung  in  den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist,  den Invaliditätsgrad und 
damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Eine Anpassung ist dem-
gemäss  nicht  nur  bei  einer  wesentlichen  Veränderung  des  Gesund-
heitszustandes, sondern auch dann erforderlich, wenn sich die erwerb-
lichen  Auswirkungen  des  an  sich  gleich  gebliebenen  Gesundheits-
zustandes erheblich verändert haben (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5, BGE 
117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). Dagegen ist die unterschiedliche Be-
urteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts 
kein  Revisionsgrund;  unterschiedliche  Beurteilungen  sind  revisions-
rechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der 
tatsächlichen Verhältnisse sind (vgl. BGE 117 V 199 E. 3b, 112 V 390 
E. 1b, 372 E. 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.). 

4.2 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühes-
tens in dem Zeitpunkt,  in dem die versicherte Person mindestens zu 
40 Prozent  bleibend erwerbsunfähig  geworden  ist  (Bst. a)  oder  wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b). 

Meldet sich eine versicherte Person allerdings mehr als zwölf Monate 
nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich 
für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet (Art. 
48 Abs. 2 IVG [in Kraft bis zum 31. Dezember 2007, AS 2007 5141]).

4.3 Vorliegend hat das Bundesverwaltungsgericht somit zu prüfen, ob 
und gegebenenfalls ab wann sich der gesundheitliche Zustand des Be-
schwerdeführers  bzw.  dessen  Auswirkungen  auf  seine  Leistungs-
fähigkeit seit der letzten einlässlichen materiellen Prüfung des Renten-
anspruchs,  welche  im  Zusammenhang  mit  der  Verfügung  vom 
15. März 2004 erfolgte, bis zum Erlass des im vorliegenden Verfahren 
angefochtenen  Einspracheentscheids  vom  16.  März  2006  in  einer 
Weise  verändert  hat,  dass  der  Anspruch  auf  eine  Rente  der  In-
validenversicherung entstanden ist.

5. Anspruch  auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversiche-
rung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim 
Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträ-
ge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) 

Seite 14

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geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese Bedingungen müssen kumu-
lativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst 
wenn die andere erfüllt ist.

5.1 Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr 
als einem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invaliden-
rente zweifellos erfüllt ist.

5.2 Laut Art. 8 Abs. 1 ATSG ist unter dem Begriff der Invalidität die vo-
raussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilwei-
se Erwerbsunfähigkeit zu verstehen. Die Invalidität kann Folge von Ge-
burtsgebrechen,  Krankheit  oder  Unfall  sein  (Art. 4  Abs. 1  IVG).  Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geis-
tigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver-
lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge-
glichenen Arbeitsmarkt  (Art. 7  ATSG, in  der  bis  Ende 2007 gültigen 
Fassung). Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der 
körperlichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle 
oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

5.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2004 gültigen 
Fassung  besteht  der  Anspruch  auf  eine  ganze  Invalidenrente  bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine Drei-
Viertels-Rente bei einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf 
eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige 
auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%. Gemäss Art. 28 Abs. 
1ter IVG werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von  weniger  als 
50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz 
und gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG) in  der  Schweiz  haben. 
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt  Art. 28 Abs. 1ter 

IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere 
Anspruchsvoraussetzung dar  (vgl. BGE 121 V 275 E. 6c). Eine Aus-
nahme von diesem Prinzip  gilt  seit  dem 1. Juni  2002 für  Schweizer 
Bürger und Staatsangehörige der Europäischen Gemeinschaft, denen 
bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn 

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sie  in  einem Mitgliedstaat  der  Europäischen Gemeinschaft  Wohnsitz 
haben.

5.4 Die  Invalidenversicherung  hat  als  finale  Versicherung  im  Unter-
schied zur Unfallversicherung sämtliche Leiden unabhängig von ihrer 
Ursache zu berücksichtigen (BGE 124 V 178 E. 3b; Urteile des EVG 
U 491/05 vom 3. April 2006, E. 3.2 und I 295/03 vom 13. Mai 2004, E. 
4.2). Grundsätzlich  hat  sich  die  Invalidenversicherung jedoch betref-
fend  dem  gleichen  Gesundheitsschaden  an  die  Beurteilung  des 
anderen  Versicherungsträgers  zu  halten  (vgl.  BGE  126  V  288  mit 
Hinweisen).  Gemäss neuester  Rechtssprechung besteht  aber für  die 
Invalidenversicherung keine absolute Bindungswirkung der Invaliditäts-
berechnung  durch  die  Unfallversicherung.  Vielmehr  müssen  die  IV-
Stellen die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig 
vornehmen und dürfen sich nicht ohne weitere eigene Prüfung mit der 
blossen  Übernahme  des  Invaliditätsgrades  des  Unfallversicherers 
begnügen (vgl. BGE 133 V 549 E. 6, BGE 134 V 153 E. 5.1; Urteil des 
BVGer C-2559/2006 vom 28. April  2008,  E. 6; vgl. auch BGE 131 V 
362  E.  2.2).  Damit  ist  indessen  nicht  gesagt,  dass  es  in  einem  in-
validenversicherungsrechtlichen Verfahren grundsätzlich ausgeschlos-
sen wäre, sich auf einen (rechtskräftigen) Entscheid über den unfall-
versicherungsrechtlichen Leistungsanspruch zu berufen. Insbesondere 
dann, wenn sich die Beurteilung auf unfallbedingte Leiden beschränkt 
und  weder  krankhafte  Vorzustände  noch  unfallfremde  psychische 
Fehlentwicklungen  zu  prüfen  sind,  können  unfallversicherungsrecht-
lichen  Abklärungen  und  Erkenntnisse  (im  Sinne  von  Beweismitteln) 
beachtet werden (vgl. Urteile des BGer 9C_214/2007 vom 29. Januar 
2008, E. 3.2, und 8C_206/2007 vom 27. März 2008, 3.3.1).

5.5 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise 
zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-
stellt  werden,  worauf  sich  aus  der  Einkommensdifferenz  der  Invali-
ditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen 

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ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die 
so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allge-
meine Methode des Einkommensvergleichs; vgl. BGE 128 V 29 E. 1, 
BGE 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und 
im Beschwerdeverfahren das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 
der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitsschaden zu 
beurteilen  und  dazu  Stellung  zu  nehmen,  in  welchem  Umfang  und 
bezüglich  welcher  Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im 
Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten 
noch zugemutet werden können (vgl. BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 
314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Es sind demnach 
nicht nur die Erwerbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern 
auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemes-
sung der  Invalidität  ist  auf  die objektiven wirtschaftlichen Folgen der 
funktionellen Behinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem 
vom  Arzt  festgelegten  Grad  der  funktionellen  Einschränkung  über-
einstimmen müssen (vgl. BGE 110 V 273 E. 4a [= ZAK 1985 S. 462 
E. 4A]).

5.6 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi-
cherungsrecht  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich  dauernd  arbeitsunfähiger 
Versicherter  gehalten  ist,  innert  nützlicher  Frist  Arbeit  in  einem  an-
deren Berufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit 
sie möglich und zumutbar erscheint (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 
111 V 235 E. 2a). Der Versicherte, der von seiner (Rest-) Arbeitsfähig-
keit  keinen Gebrauch  macht,  obwohl  er  hierzu  nach seinen persön-
lichen  Verhältnissen  und  gegebenenfalls  nach  einer  gewissen  An-
passungszeit in der Lage wäre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die 
er  bei  gutem  Willen  ausüben  könnte  (vgl.  auch  ZAK  1989  S.  220 
E. 5b). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
einer  IV-Stelle  zu  beurteilen,  in  welchem  Ausmass  ein  Versicherter 
seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und  zu-
mutbarem  Einsatz  auf  dem  ausgeglichenen  Arbeitsmarkt  verwerten 
kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte 
anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungstätigkeit;  vgl. 

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ZAK 1986 S. 204), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeits-
fähigkeit verwertet oder nicht.

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist dabei ein theoreti-
scher und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich 
der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung ab-
zugrenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen, 
andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur 
her  einen Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält. Nach diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht  (vgl.  BGE  110  V  276  E.  4b,  ZAK  1991  S. 320  E.  3b,  THOMAS 
LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 2003, 
S. 124). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf 
abzustellen ist,  ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeits-
marktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob 
sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, 
wenn  die  verfügbaren  Arbeitsplätze  dem  Angebot  an  Arbeitskräften 
entsprechen würden (vgl. AHI-Praxis 1998 S. 291 E. 3b). 

6.
Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  sein  Gesundheitszustand  sei 
seit  dem Unfall  am 19. Juni 2000,  bei  dem er im rechten Fuss eine 
mehrfragmentäre Calcaneusfraktur erlitt, sehr schlecht. Er leide unter 
starken Schmerzen im Fuss, welche bis ins Bein hinaufziehen würden 
und er  könne kaum gehen. Er  sei  völlig  arbeitsunfähig  und  ihm sei 
auch  keine  Verweisungstätigkeit  zuzumuten.  In  seiner  Beschwerde-
schrift  macht er erstmals auch geltend, das am 22. März 2006 unter 
Leitung der Ärzte Dr. O._______ und Dr. L._______ durchgeführte MRI 
der  Lendenwirbelsäule  habe  gezeigt,  dass  er  an  degenerativen 
Veränderungen im Lendenbereich  leide,  worin  auch die  Ursache für 
seine Schmerzen zu sehen seien. 

6.1 Unbestritten ist im vorliegenden Verfahren, dass der Beschwerde-
führer in seine angestammten Tätigkeit als Maurer zu 100% arbeitsun-
fähig ist. Jedoch wurde die volle Arbeitsfähigkeit  in einer vorwiegend 
sitzenden, leichten Tätigkeit attestiert.

Im Folgenden ist  daher zu prüfen, ob sich die allfällige Veränderung 
des  Gesundheitszustandes  des  Beschwerdeführers  im  zu  beachten-

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den  Zeitfenster,  also  ab  dem  15. März  2004 bis  zum  Erlass  des 
angefochtenen  Einspracheentscheides  am  16.  April  2006,  in  einem 
relevanten Masse auf  die Arbeitsfähigkeit  in  der genannten Verweis-
tätigkeit ausgewirkt hat.

6.1.1 Festzuhalten ist vorab, dass die SUVA am 29. September 2005 
ein Verfügung (SUVA-Akte act. 9-3) erliess, worin sie feststellte, dass 
sich nach dem medizinischen Befund weder die Unfallfolgen seit der 
Rentenfestsetzung  verschlimmert  hätten  noch  die  Fortsetzung  einer 
ärztlichen Behandlung angezeigt seien. Unter diesen Voraussetzungen 
trage die SUVA-Rente von 15% den Unfallfolgen weiterhin vollumfäng-
lich  Rechnung.  Diese  Verfügung  erwuchs  unangefochten  in  Rechts-
kraft.

Die  IVSTA hat  sich  in  der  Verfügung  vom 25.  Januar  2006  und  im 
angefochtenen Einspracheentscheid auf  den Standpunkt  gestellt,  sie 
könne  von  dieser  unfallversicherungsrechtlichen  Festsetzung  des 
Invaliditätsgrades  nicht  abweichen,  da  sämtliche  Leiden  des  Be-
schwerdeführers  auf  den  Unfall  vom  19.  Juni  2000  zurückzuführen 
seien. Wie bereits festgehalten wurde, kann nach neuester Praxis nicht 
mehr von einer  absoluten Bindung der IV-Stellen an die Befunde der 
SUVA  ausgegangen  werden (vgl.  E.  5.4  hiervor).  Vielmehr  ist  zu 
fordern,  dass  im  invalidenversicherungsrechtlichen  Verfahren  eine 
eigenständige Bemessung des Invaliditätsgrades erfolgt. Dabei ist es 
der IVSTA aber nicht verwehrt, sich bei der Invaliditätsbemessung auf 
edierte medizinische Unterlagen der SUVA abzustützen und diese in 
ihre Beurteilung mit einzubeziehen (vgl. Urteil des BGer 8C_206/2007 
vom 27. März 2008, 3.3.1). Tatsächlich hat die Vorinstanz denn auch 
nicht  unbesehen  die  unfallversicherungsrechtliche  Beurteilung  über-
nommen,  sondern  ist  aufgrund  einer  eigenen  medizinischen  Über-
prüfung  der  von  den  SUVA-Ärzten  erstellten  Berichte  zum  gleichen 
Schluss gekommen wie die SUVA. Insbesondere hat sie sich auf Ab-
klärungen der IV-Stelle Wallis gestützt, die ihrerseits die SUVA-Akten 
durch  das  RAD  Rhone  beurteilen  liess  (act.  63).  Auch  die  im  Be-
schwerdeverfahren vorgelegten weiteren Unterlagen wurden vom RAD 
Rhone geprüft  (act. 75). Das Vorgehen der IVSTA ist  auch im Lichte 
der neuesten Rechtsprechung nicht zu beanstanden. 

6.1.2 Auch der  Verfügung der IVSTA vom 15. März 2004 lag im We-
sentlichen ein Entscheid der SUVA vom 17. November 2003 und deren 
Akten  zugrunde.  Die  IVSTA  hatte  den  Fall  Dr.  med.  M._______, 

Seite 19

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ärztlicher  Dienst,  zur  Begutachtung  übergeben.  Dieser  führte  in 
seinem Bericht vom 1. November 2003 (act. 29) im Wesentlichen aus, 
der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei durch die SUVA-
Akten  medizinisch  genügend  dokumentiert.  Die  Situation  sei  indes 
stabil und eine weitere Behandlung könne keine relevante Besserung 
bringen. Eine Tätigkeit  im angestammten Beruf  als  Maurer  sei  nicht 
mehr  zumutbar;  dagegen könnten dem Beschwerdeführer  körperlich 
leichte  Arbeit  (mit  Heben  und  Tragen  von  Lasten  bis  zu  15  kg,  mit 
wechselnder  Arbeitsposition,  vor  allem sitzend)  ganztags  zugemutet 
werden.  Neben  den  Unfallfolgen  bestünden  keine  invalidisierenden 
Leiden. Dr. M._______ stützte  sich  bei  seiner  Beurteilung insbeson-
dere auf das Schreiben von Dr. med. E._______, Leiter Fusschirurgie, 
Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie, T._______ (act. 28). 
Dieser  hatte  als  Beilage  seinen  Bericht  vom 7. April  2003  (act.  27) 
eingereicht,  welcher  die  Diagnose  der  Schmerzpersistenz  neun 
Monate  nach  Subaltar-Arthrodese  rechts  nach  Calcaneusfraktur 
stellte. Im Arztbericht wurde weiter ausgeführt, der Beschwerdeführer 
brauche  weiterhin  einen  Stock  zum  Gehen.  Er  trage  konstant  den 
Stabilschuh, ohne den er schlecht gehen könne. Die Schmerzsituation 
sei  postoperativ  unverändert.  Er  habe  konstante  Schmerzen,  auch 
ohne  Belastung,  regelmässig  gestörte  Nachtruhe,  Anlaufschmerzen 
und  Wetterfühligkeit.  Keine  Schwellungstendenz.  Im  Verlaufe  des 
Tages  nähmen  die  Schmerzen  zu,  Analgetika  würden  helfen.  Der 
Beschwerdeführer habe das Gefühl, dass die inplantierten Schrauben 
ihn stächen. Die Narbe und der laterale Rückfuss schmerzten. Er leide 
auch  an  Schmerzen  im  dorsalen  distalen  Unterschenkel  und  im 
ganzen Bein. Als Befunde führte der Arzt auf:

"Reizlose  Narbe.  Keine  Schwellung.  Gute  OSG-Beweglichkeit  (20-0-20°), 

Gegenseite (30-0-40°). USG stabil, Chopart stark eingeschränkt. Ausgeprägte 

Abwehrspannung,  welche  auch  am  linken  normalen  Fuss  vorhanden  sei. 

Erhaltene Pulse und Reflexe. Wadenumfangsdifferenz 4 cm. Diskreter Seiten-

unterschied  der  Sohlenbeschwielung,  indem  rechts  etwas  geringere  Horn-

hautdicke festzustellen [sei], jedoch vorhandene Hyperkeratose an der Ferse. 

Leichter  physiologischer  Valgus,  symmetrisch.  Keine  Zehendeformierung, 

weicher flexibler Vorfuss. Keine Schraubenköpfe palpabel." 

Weiter hielt Dr. E._______ fest, der Röntgenbefund zeige eine unver-
änderte  Stellung,  intaktes  Metall  und  eine  stabile  Konsolidation.  Er 
beurteilte diese Befund in dem Sinne, dass objektiv eine zeitgerechte 
Konsolidation  mit  fehlenden  Zeichen  einer  persistierenden  me-

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chanischen Problematik vorliege. Die Schonung des linken Fusses sei 
an  der  grossen  Wadenumfangsdifferenz  ersichtlich,  jedoch  bestehe 
nur  eine  geringe Differenz  der  Sohlenbeschwielung. Die  Wadenatro-
phie habe bereits präoperativ 3 cm betragen. Es sei somit leider zur 
befürchteten  Situation  gekommen,  dass  mechanisch  keine  weiteren 
Probleme vorlägen und der  Eingriff  problemlos abgeheilt  sei,  jedoch 
die Belastungsunfähigkeit und die Schmerzen unverändert seien. Die 
Schrauben  störten  nicht,  so  dass  eine  Schraubenentfernung  wohl 
kaum eine Verbesserung bringen dürften. Es  sei  nicht  anzunehmen, 
dass innert nützlicher Frist eine derartige Besserung eintrete, dass der 
Beschwerdeführer  wieder  in  seinem  angestammten  Beruf  arbeiten 
könnte.  Eine  Metallentfernung  könne  noch  diskutiert  werden,  damit 
alle möglichen operativen Behandlungen ausgeschöpft seien.

6.1.3 Nach  Erlass  der  abweisenden  Verfügung  vom  15.  März  2004 
wurde  der  Beschwerdeführer  wegen  persistierender  Schmerzen  am 
30. Juli  2004 erneut  in der Poliklinik  der Universitätsklinik  für Ortho-
pädische  Chirurgie,  T._______  vorstellig.  Dr.  E._______  führt  in 
seinem Bericht vom 3. August 2004 (SUVA-Akten act. 9-34) aus, das 
Beschwerdebild  sei  weitgehend  unverändert.  Der  Beschwerdeführer 
leide  weiterhin  an  belastungsabhängig  verstärkten  Schmerzen  im 
Operationsgebiet, welche durch Analgetika gelindert werden könnten. 
Zudem träten brennende Schmerzen in der Nacht auf. Es handle sich 
um  ein  chronifiziertes  Schmerzsyndrom  nach  Calcaneusfraktur  trotz 
ausgeheilter  subtalarer  Arthrodese  vor.  Die  Schmerzqualität  sei 
gemischt,  nebst  einer  neuropathischen  Komponente  (Schmerz-
charakter,  Nachtschmerzen)  bestehe  auch  eine  mechanische 
Komponente  (Belastungsabhänigkeit,  Besserung  durch  Tragen  eines 
Stützschuhs).  Das  auslösende  Moment  sei  aber  ein  durch 
Chronifizierung  ausgebildetes  Schmerzgedächtnis.  Entsprechend 
fänden sich zum Beschwerdebild kein klinisch-radiologisches Korrelat. 
Ebensowenig  stünden  weitere  chirurgische  Therapieansätze  zur 
Verfügung  (keine  Korrekturosteotomie,  keine  Metallentfernung).  Die 
geschilderten  Beschwerden  seien  glaubhaft,  dafür  würde  auch  die 
Entlastungsosteopenie,  Unterschenkelatrophie  rechts  sowie  die 
Differenz der Sohlenbeschwielung sprechen. Dr. E._______ empfiehlt 
die Behandlung durch einen auf Schmerzproblematiken spezialisierten 
Arzt.  Eine  Wiederaufnahme  der  Arbeitstätigkeit  als  Maurer  sei  nicht 
möglich.

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6.1.4 Der behandelnde Arzt,  Dr. U._______,  Facharzt  für  Allgemein-
chirurgie  und  Unfallchirurgie,  führte  in  seinen  Berichten  im Wesent-
lichen aus,  der Beschwerdeführer klage über Schmerzen,  die Unter-
suchungen zeigten aber keinen objektivierbaren Befund (Berichte und 
Schreiben  vom  29.  September  2003  [SUVA-Akten  act.  9-40],  vom 
18. März  2004  [SUVA-Akten  act.  9-39],  vom  13.  Dezember  2004 
[SUVA-Akten  act.  9-36],  vom 23.  Mai  2005  [SUVA-Akten  act.  9-25], 
vom 9.  August  2005  [SUVA-Akten  act.  9-12],  vom 12.  August  2005 
[SUVA-Akten act. 9-11], und vom 5. September 2005 [SUVA-Akten act. 
9-10]). Einzig im Kurzbericht  vom 13. Dezember  2004 bezeichnet  er 
den  Beschwerdeführer  –  unter  Verweis  auf  den  Bericht  von  Dr. 
E._______  vom  3.  August  2004  –  als  nicht  arbeitsfähig;  daneben 
vertritt er die Meinung, es liege eine "Rentenneurose" vor (Schreiben 
vom 9. August 2005).

6.1.5 Der  stellvertretende Kreisarzt  der  SUVA,  Dr. med. N._______, 
Facharzt für Chirurgie, fasste im Bericht vom 6. Januar 2005 (SUVA-
Akten act. 9-31) seine Untersuchungsergebnisse zusammen: 

"Operationsnarbe reizlos. Keine Störung der Hauttrophik, keine Überwärmung, 

keine Hyperhydrose, keine Hypertrichose. Subtalare  Arthrodese klinisch gut 

durchgebaut. Keine Schmerzangabe bzw. keine Kontraktur  im Chopart-  und 

Lisfrancgelenk. OSG ergussfrei, Bänder stabil. OSG Beweglichkeit dorsal Ex-

tention, plantar Flektion rechts 10-0-20°, links 20-0-40°. Deutliche Athrophie 

der  Unterschenkelmuskulatur,  Sohlenbeschwielung  vermindert  gegenüber 

links  bei  leichter  Hyperkeratase  unter  dem  fünften  Metatarsalköpfchen 

rechts." 

Subjektiv bestünden weiterhin starke Schmerzen im rechten Fuss mit 
Schonungszeichen  ohne  entsprechendes,  objektivierbares  schmerz-
auslösendes Korrelat. Klinisch und radiologisch zeigten sich durchge-
baute  untere  Sprunggelenke  ohne  lokale  Reizungszeichen  sowie 
passiv  schmerzfreie  und  nicht-kontrakte  obere  Sprunggelenke, 
Chopart-  sowie Lisfrangelenke. Es bestehe weiterhin Bedarf an einer 
symptomatische Behandlung, beispielsweise durch eine spezialisierte 
Schmerzeinheit wie von Dr. E._______ vorgeschlagen. Eine erhebliche 
Verschlimmerung der Unfallfolgen seit  der letzten Untersuchung vom 
12.  Mai  2003  könne  damit  nicht  festgestellt  werden:  In  vorwiegend 
sitzenden, leichten Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer nach wie vor 
voll arbeitsfähig.

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6.1.6 Nach  Untersuchung  des  Beschwerdeführers  hielt  Dr.  med. 
P._______ Oberarzt, Bereich für Schmerztherapie, T._______, (SUVA-
Akte, act. 9-28) in seinem Bericht vom 18. April 2005 im Wesentlichen 
fest, es liege eine gemischte Schmerzursache vor, welche einerseits 
muskuloskelettal  vermittelt  werde  und  andererseits  einen  neuro-
pathischen Charakter habe. Hiermit sei von einer zentralen Sensibili-
sierung auszugehen. Aufgrund der Temperaturdifferenz sei eine sym-
pathisch  vermittelte  Schmerzkomponente  nicht  auszuschliessen.  Er 
äusserte  sich  eingehend  zur  empfohlenen  Schmerztherapie,  welche 
aber aufgrund der räumlichen Entfernung nicht ambulant im T._______ 
durchgeführt  werden könne. Betreffend der Arbeitsfähigkeit  führte  er 
aus,  aufgrund  der  Vorbefunde und  des therapierefraktären Verlaufes 
habe sich  der  Gesundheitszustand des Beschwerdeführers  nicht  er-
heblich  verschlimmert.  Es  sei  jedoch  nicht  abzuschätzen,  inwieweit 
sich  die  Arbeitsfähigkeit  mittels  einer  ausgebauten  medikamentösen 
Therapie beeinflussen lasse. 

6.1.7 Vom 8. Juni bis 6. Juli 2005 wurde eine stationäre Untersuchung 
in der Rehaklinik F._______ durchgeführt.

Das  psychosomatische  Konsilium  (Bericht  von  Dr. med. G._______, 
Facharzt  für  Psychiatrie  und  Psychotherapie,  psychosomatische 
Abteilung [SUVA-Akte, act. 9-14]) stellte fest, es liege keine Indikation 
für  weitere  psychiatrisch-psychotherapeutische  Massnahmen  vor.  In 
der  Exploration  seien  keine  unmittelbar  psychopathologischen  Be-
funde  fassbar,  die  eine  psychische  Störung  mit  Krankheitswert  be-
gründen liessen.

Im zusammenfassenden Austrittbericht der Rehaklinik F._______ vom 
29. Juli 2005  (SUVA-Akten  act.  9-17)  führte  Dr.  med.  S._______, 
Facharzt für orthopädische Chirurgie, aus, die angestrebte Verbesse-
rung der Schmerzsituation müsse als gescheitert angesehen werden. 
Weder  die  physiotherapeutische  Einzeltherapie  noch  passive  Thera-
pien hätten etwas bewirkt. Der Verdacht eines Complex Regional Pain 
Syndrome (CRPS)  habe nicht  bestätigt  werden  können. Es  sei  kein 
physisches  Korrelat  für  die  geäusserten  Beschwerden  gefunden 
worden.  Das  Osteosynthesematerial  liege  ungelockert  in  situ.  Der 
Beschwerdeführer sei aber der festen Überzeugung, die Schrauben im 
Knochen seien für  seine Schmerzen verantwortlich. Im Rahmen der 
Behandlung sei der Beschwerdeführer auch erneut auf der Schmerz-
abteilung  vorstellig  geworden.  Man  spreche  bezüglich  der  geltend 

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gemacht Problematik von einem nozizeptiv-neuropathisch gemischtem 
Schmerzsyndrom. In  Anbetracht  der  sehr  auf  den  Schmerz  fixierten 
Haltung  des  Beschwerdeführers  kämen  nur  wenige  Behandlungs-
optionen  in  Frage.  Es  sei  jedoch  fraglich  ob  mittelfristig  eine 
genügende  Compliance  bestehe.  Die  psychosomatische  Beurteilung 
habe  keine  psychiatrische  Diagnose  von  Krankheitswert  ergeben. 
Insgesamt sei  aber eine äusserst  starke Fixierung auf  die Schmerz-
problematik  gegeben. Der  Beschwerdeführer  verbände  eine  Rehabi-
litation ausschliesslich mit  dem Ziel  einer völligen Heilung,  resp. der 
Schmerzfreiheit. Da der Beschwerdeführer trotz der medizinischen Be-
funde  überzeugt  sei,  das  Osteosynthesematerial  verursache  seine 
Beschwerden, müsse als ultima ratio die Entfernung der Schrauben in 
Betracht gezogen werden.

6.1.8 Nachdem am  12. August  2005 die  Schrauben entfernt  worden 
waren,  klagte  der  Beschwerdeführer  über  verstärkte  Schmerzen 
(SUVA-Akten act. 9-11 und 9-10). Der Kreisarzt  der SUVA, Dr. med. 
K._______,  Facharzt  für  Chirurgie  bot  daher  den  Beschwerdeführer 
am 21. September 2005 zu einer Begutachtung auf. In seinem Bericht 
vom  27.  September  2005  (SUVA-Akten  act.  9-5)  hielt  er  fest,  der 
Zustand  sei  subjektiv  unverändert.  Die  Schraubenentfernung  habe 
keine  Verbesserung  des  Schmerzzustandes  gebracht.  Bei  der 
klinischen Untersuchung fände sich die bereits bekannte Amyotrophie 
der ganzen rechten unteren Extremität. Es fänden sich nach wie vor 
keine dystrophischen Zeichen am Fuss. Die subtalare Arthrodese sei 
klinisch stabil. Im Vergleich zur kreisärztlichen Untersuchung vom 12. 
Mai 2003 könne keine richtungsgebende Verschlimmerung festgestellt 
werden. Die Untersuchungsbefunde deckten sich auch mit denen der 
letzten  Abklärungen im T._______  und in  der  Rehaklinik  F._______. 
Der  Gesundheitszustand  sei  stabilisiert.  Aufgrund  der  identischen 
Untersuchungsergebnisse könne an der Zumutbarkeitsbeurteilung der 
kreisärztlichen Abschlussuntersuchung festgehalten werden

6.1.9 Die IV-Stelle Wallis beauftragte am 14. November 2005 das RAD 
Rhone  die  vorliegenden  medizinischen  Unterlagen  zu  begutachten 
und abzuklären, ob allenfalls unfallfremde Leiden bestünden,  welche 
die von der SUVA festgestellte Arbeitsfähigkeit  beeinflussen könnten 
(act. 63-1).

Das RAD Rhone führte in seinem Schlussbericht vom 5. Januar 2006 
(act.  63-2)  aus,  der  Fall  sei  hinreichend  dokumentiert.  Die  beiden 

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Experten,  Dr. K._______ (Bericht  vom 27. September 2005) und Dr. 
N._______ (Bericht vom 6. Januar 2005), seien nach sorgfältiger klini-
scher Untersuchung und in Kenntnis der gesamten Akten zum Schluss 
gekommen,  dass  keine erhebliche Verschlimmerung der  Unfallfolgen 
am rechten Fuss gegenüber der Abschlussuntersuchung vom 12. Mai 
2003 bestünde. Die damalige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit behalte 
demnach ihr volle Gültigkeit. Bereits im Juli 2004 habe Dr. E._______ 
auf  eine  mögliche  Chronifizierung  hingewiesen.  Dementsprechend 
fände  sich  kein  klinisch-radiologisches  Korrelat  zum subjektiven Be-
schwerdebild. Im Bericht der Rehaklinik F._______ vom 29. Juli 2005 
sei  man  von  einem  nozizeptiv-neuropatisch  gemischten 
Schmerzsyndrom  bei  einer  äusserst  starken  Fixierung  auf  die 
Schmerzproblematik ausgegangen. Die psychosomatische Beurteilung 
habe aber  keine psychiatrische Diagnose (mit  Krankheitswert)  erge-
ben. Im Übrigen seien keine unfallfremden Krankheiten bekannt, wel-
che  die  Arbeitsfähigkeit  zusätzlich  beeinflussen  könnten.  Der 
Beschwerdeführer sei weiterhin in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100% 
arbeitsunfähig, in einer angepassten Tätigkeit dagegen ab dem 1. Juli 
2003 zu 100% arbeitsfähig.

6.2 Aufgrund  der  oben  detailliert  dargestellten  medizinischen  Abklä-
rungen und ärztlichen Beurteilungen kommt das Bundesverwaltungs-
gericht in Übereinstimmung mit der Vorinstanz zum Schluss, dass seit 
der  letzten  umfassenden  medizinischen  Beurteilung  bzw.  der  Ver-
fügung vom 15. März 2004 keine massgebliche Verschlechterung des 
Gesundheitszustandes  eingetreten  ist,  welche  geeignet  wäre  die 
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leichten Verweistätig-
keit  zu  beeinflussen.  Die  oben  dargelegten  Gutachten  sind  (insbe-
sondere  auch  in  ihrer  Gesamtheit)  für  die  streitigen  Belange  um-
fassend,  beruhen  auf  allseitigen  Untersuchungen,  die  geklagten 
Beschwerden  werden  berücksichtigt,  sind  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  und  sind  in  der  Darlegung  der  Zu-
sammenhänge sowie der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtend.  Die  Schlussfolgerungen  der  Experten  werden  einlässlich 
begründet.  Die  Ärzte  gehen  denn  auch  in  ihren  Beurteilungen  weit-
gehend einig. Sie sind der Meinung, dass der Gesundheitszustand des 
Beschwerdeführers  unverändert  ist  und  sich  keine  objektiv  feststell-
baren Befunde erheben lassen, welche die geklagten Schmerzen er-
klärten.  Sie  schliessen  übereinstimmend weiterhin  auf  volle  Arbeits-
fähigkeit in einer leichten wechselbelastenden Verweistätigkeit.

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Das  von  der  Rehaklinik  F._______  festgestellte  nozizeptiv-
neuropatisch  gemischte  Schmerzsyndrom,  welches  das  subjektive 
Schmerzempfinden  des  Beschwerdeführers  erklären  kann,  hat  nach 
überzeugender ärztlicher Beurteilung keinen Krankheitswert und lässt 
keine  nach  den  Vorgaben  eines  anerkannten  Klassifikationssystems 
abgestützte  psychiatrische  Diagnose  zu.  Es  kann  daher  nicht  als 
invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 4 
Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG gelten – und ist allein 
schon aus diesem Grund im vorliegenden Verfahren unbeachtlich (vgl. 
BGE 132 V 65 E. 3.4; Urteil  der  BGer  9C_286/2007 vom 7. Januar 
2008, E. 2.2). 

Ergänzend  ist  festzuhalten,  dass  selbst  psychiatrisch  diagnostizierte 
Schmerzerkrankungen  ohne  physisches  Korrelat  (insb.  somatoforme 
Schmerzstörungen im Sinne von ICD-10 F45.4) nur in Ausnahmefällen 
eine  Arbeitsunfähigkeit  bzw. Invalidität  zu  begründen  vermögen. Sie 
fallen nur dann in Betracht,  wenn sie nach Einschätzung des Arztes 
eine derartige Schwere aufweisen, dass der versicherten Person die 
Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt bei 
objektiver Betrachtung – und unter Ausschluss von Einschränkungen 
der  Leistungsfähigkeit,  die  auf  aggravatorisches  Verhalten  zurückzu-
führen sind (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.3 und 2.2.4; BGE 127 V 294 E. 
4b/cc,  in fine) – mit eigener Willensanstrengung nicht mehr zumutbar 
bzw. möglich ist (vgl. BGE 131 V 49; BGE 130 V 352; BGE 127 V 298 
E.  4c  in  fine).  Im  Vordergrund  steht  dabei  die  Feststellung  einer 
psychiatrischen  Komorbidität  von  erheblicher  Schwere,  Ausprägung 
und Dauer, aber auch weitere Faktoren können massgebend sein (vgl. 
BGE 131 V 49). Vorliegend ist  keine psychische Komorbidität  in der 
geforderten  Ausprägung  und  Stärke  ausgewiesen.  Zudem  liegen 
keinerlei  Hinweise darauf vor, dass der Beschwerdeführer – bei Auf-
bietung  allen  guten  Willens  –  nicht  in  der  Lage  wäre,  seine  ver-
bleibenden  Arbeitskraft  auf  dem  Arbeitsmarkt  zu  verwerten.  Selbst 
wenn  das  festgestellte  nozizeptiv-neuropatisch  gemischte  Schmerz-
syndrom  als  psychischer  Gesundheitsschaden  im  Sinne  von  Art.  4 
Abs. 1  IVG sowie  Art.  3  Abs. 1  und  Art.  6  ATSG anerkannt  würde, 
bliebe  es  daher  für  die  Beurteilung  der  Arbeitsunfähigkeit  bzw.  In-
validität unbeachtlich.

6.3 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens hat der Beschwerdeführer 
erstmals auf  ein Rückenleiden hingewiesen,  das unfallfremd und bei 
der Beurteilung der Invalidität zu berücksichtigen sei. Zum Beleg gab 

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er Schreiben seines behandelnden Arztes, Dr. U._______, und einen 
Bericht  von Dr. O._______  und  Dr. L._______  zu  den  Akten. Diese 
nachträglich erstellten Dokumente sind im vorliegenden Verfahren nur 
insoweit  zu  berücksichtigen,  als  sie  Rückschlüsse  auf  den  Gesund-
heitszustand des Beschwerdeführers bis zum Erlass des Einsprache-
entscheides vom 16. März 2006 erlauben (vgl. E. 4.2 hiervor).

6.3.1 In  seinem Schreiben  vom 20.  März  2006  (act.  71-1)  hielt  der 
behandelnde Arzt, Dr. U._______, fest, die Physiotherapie habe eher 
zu einer Verschlechterung des Gesundheistzustandes geführt. Der Be-
schwerdeführer  klage nun über  anhaltende  Schmerzen vom Rücken 
über das Gesäss in das ganze Bein. Er habe daher eine Untersuchung 
der Lendenwirbelsäule veranlasst.

6.3.2 Der Beschwerdeführer wurde am 22. März 2006 im medizinisch 
radiologischen  Institut,  Brig,  untersucht,  wobei  ein  MRI  der  Lenden-
wirbelsäule  erstellt  wurde.  Dr.  O._______  und  Dr. L._______  gaben 
folgende  medizinische  Beurteilung  (act.  71-4)  ab,  ohne  sich  zu  den 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu äussern:

"Diskophathie  im  Segment  LWK 3/4  mit  discoligamentärer  relativer  Spinal-

kanaleinengung.  Leichtgradige  foraminale  Einengung  beidseits.  Kontakt  zur 

Nervenwurzel  von  caudal  zu  L3  links  mehr  als  rechts.  Teilweise  extrafora-

minale Verlagerung der Nervenwurzel  L3 linksseitig. Hypertrophe Spondylo-

phytenbildung im ventralen Wirbelkörperanteil.

Minimale Diskusprotrusion im Segment LWK 4/5 ohne Nervenwurzelaffektion, 

leichtgradige Spondylarthrose.

Im Segment  LWK 5/SWK 1 bilaterale  mässiggradige  Spondylarthrose ohne 

höhergradige Diskusprotrusion ohne Nervenwurzelaffektion."

6.3.3 In  seinem  Schreiben  vom 27.  März  2006  (act.  71-2)  hielt  Dr. 
U._______ fest, der Neurostatus sei äusserst schwierig abzuklären, da 
es kaum eine Stelle gebe, die dem Beschwerdeführer nicht weh tue. 
Im MRI zeige sich aber eine ganze Reihe von Befunden, vorallem eine 
breitbasige  zirkuläre  Diskusprotrusion,  Segment  LWK  3/4  mit  be-
trächtlicher  Eindellung  des  Duraschlauchs  und  relativer  Spinalkanal-
einengung.

6.3.4 Die  nachgereichten  medizinischen  Berichte  wurden  kurze  Zeit 
nach Erlass des Einspracheentscheides erstellt. Bei den dargestellten 

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Befunden im Lendenwirbelsäulenbereich handelt es sich ohne Zweifel 
um  Veränderungen  degenerativer  Art,  welche  sich  im  Laufe  eines 
längeren Zeitraumes entwickelt haben müssen. Damit ermöglichen die 
Berichte  auch  Rückschlüsse  auf  den  Gesundheitszustand  des  Be-
schwerdeführers bis zum Erlass des Einspracheentscheides, so dass 
sie vorliegend zu berücksichtigen sind.

6.3.5 Die  IV-Stelle  Wallis  beauftragte  im  Rahmen  des  Beschwerde-
verfahrens das RAD Rhone mit der Beurteilung des MRI-Befundes und 
dessen Auswirkungen auf die Restarbeitsfähigkeit.

Für  das  RAD  Rhone  stellte  Dr. med  G._______  die  Hauptdiagnose 
„Status  nach  subtalarer  Arthrodese  rechts“  und  die  Nebendiagnose 
„Diskopathie LWK 3/4“ (act. 75). Dazu führte er aus, die im März 2006 
durchgeführten Untersuchungen ergäben keine neuen, relevanten Er-
kenntnisse. Allerdings könne eine radikuläre Kompression als Ursache 
der  subjektiven  Beschwerden  im  rechten  Fussbereich  aus  anatomi-
schen Gründen (Höhe der Diskopathie) ausgeschlossen werden. Der 
radiologische  Befund einer  Diskopathie  LWK 3/4  weise  kein  objekti-
viertes neurologisches Defizit nach. Er habe weder unmittelbar thera-
peutische Konsequenzen noch führe er zu nachweisbaren Auswirkun-
gen auf die restliche Arbeitsfähigkeit. Auf eine zusätzliche Einschrän-
kung der Arbeitsfähigkeit könne aus den neu vorliegenden Berichten 
jedenfalls nicht geschlossen werden. Die Einschränkungen im Rahmen 
der früher definierten Zumutbarkeit behielten daher ihre Gültigkeit.

6.4 Die Beurteilung des RAD Rhone erscheint unter Würdigung aller 
bekannter  Umstände  als  nachvollziehbar  und  einleuchtend.  Der  Be-
schwerdeführer hatte im bisherigen Verfahren bis zum massgeblichen 
Zeitpunkt  am  16.  März  2006  nicht  geltend  gemacht,  er  leide  unter 
starken Rückenschmerzen. Eine Auslösung der geklagten Schmerzen 
im  Fuss  durch  die  diagnostizierte  Diskopathie  ist  aus  anatomischer 
Sicht  ausgeschlossen;  der  Beschwerdeführer  hat  denn  auch  immer 
von  Schmerzen  berichtet,  die  vom  Fuss  ausstrahlten.  Mit  überwie-
gender  Wahrscheinlichkeit  haben  die  festgestellten  degenerativen 
Veränderungen  im  Lendenwirbelbereich  bisher  den  Gesundheits-
zustand des Beschwerdeführers nicht  massgeblich beeinträchtigt,  so 
dass der Einschätzung des RAD Rhone zu folgen ist, wonach sich die 
Arbeitsfähigkeit  in einer Verweistätigkeit  aufgrund des Rückenleidens 
nicht  verändert  hat. Weiter  ist  aber  auch festzuhalten,  dass sich  die 
Ärzte während der Dauer der bisherigen Verfahren, trotz ausgedehnter 

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Untersuchungen  und  Behandlungen,  nie  veranlasst  sahen,  den  Be-
schwerdeführer  in  diesem  Bereich  weiter  abzuklären.  Es  ist  daher 
davon  auszugehen,  dass  die  festgestellten  degenerativen  Verände-
rungen, wie sie mit fortschreitendem Alter bei den meisten Personen 
auftreten, sich bis zum hier massgebenden Zeitpunkt nicht massgeb-
lich  auf  den  Gesundheitszustand  und  die  Arbeitsfähigkeit  des  Be-
schwerdeführers ausgewirkt haben.

6.5 In seiner Replik vom 13. Juli 2006 hielt der Beschwerdeführer fest, 
dass er am 16. Juni 2006 von Dr. R._______ untersucht worden sei. Er 
beantragte,  der  Arztbericht  sei  durch  die  Rekurskommission  ein-
zuholen. 

In  Anbetracht  dessen,  dass  der  Beschwerdeführer  nicht  geltend 
machte, der Arztbericht enthalte neue medizinische Befunde, welche 
Rückschlüsse auf seinen Gesundheitszustand vor dem 16. März 2006 
erlauben würden, und da der Status der Lendenwirbelsäule durch die 
MRI-Untersuchung  bereits  genügend  abgeklärt  war,  konnte  im 
vorliegenden  Verfahren  auf  die  Einholung  des  Berichtes  verzichtet 
werden. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Mitwirkungspflicht 
des  Beschwerdeführers  hinzuweisen  (vgl.  E. 2.2.2  hiervor).  Es  wäre 
seine Sache gewesen,  jene ausschlaggebenden Beweismittel  einzu-
reichen,  zu denen er  Zugang hat  –  was selbst  nach Abschluss  des 
Schriftenwechsels noch möglich gewesen wäre (Art. 32 Abs. 2 VwVG).

6.6 Die vom Beschwerdeführer nach Abschluss des Schriftenwechsels 
eingereichten  Arztberichte  von Dr. U._______  vom 18. August  2006 
(eingereicht  am  25.  August  2006),  von  Dr.  O._______  und  Dr. 
L._______  vom 12. April  2007 und  von Dr. U._______  vom 30. Mai 
2007 (beide eingereicht mit Schreiben vom 18. Juni 2007) sind im vor-
liegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen, da sie nicht den vorlie-
gend  relevanten  Zeitrahmen  betreffen  und  nichts  enthalten,  was  zu 
einer abweichenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer Verweis-
tätigkeit bis zum Stichtag vom 16. März 2006 führen könnte.

7.
Da  aufgrund  der  medizinischen  Abklärungen  und  Beurteilungen 
weiterhin  von  einer  vollzeitigen  Arbeitsfähigkeit  in  einer  geeigneten 
Verweistätigkeit auszugehen ist, hat die Vorinstanz auf die Erstellung 
eines  aktualisierten  Einkommensvergleichs  verzichtet  und  auf  jenen 
verwiesen,  welcher  der  Verfügung vom 15. März  2004 zugrunde lag 
(vgl.  auch  die  Verfügung  der  SUVA vom  17.  November  2003).  An-

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gesichts des im Jahre 2004 ermittelten Invaliditätsgrads von 15% und 
der  weitgehend  parallelen  Lohnentwicklung  im  Baugewerbe  und  in 
leichten Verweistätigkeiten ist dieses Vorgehen nicht zu beanstanden, 
kann  doch  ausgeschlossen  werden,  dass  eine  Neuberechnung  zu 
einem rentenanspruchsbegründenden Invaliditätsgrad von mindestens 
40%  führen  würde.  Das  Bundesverwaltungsgericht  kann  sich  daher 
der Ermittlung des Invaliditätsgrads durch die Vorinstanz anschliessen. 
Da  dieser  etwa  15%  beträgt,  hat  der  Beschwerdeführer  keinen 
Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung.

8.
Der  angefochtene  Einspracheentscheid  vom  16.  März  2006  erweist 
sich  somit  als  rechtmässig,  weshalb  die  Beschwerde  vom 18.  April 
2006 abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann.

9.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

9.1 Verfahrenskosten  werden  nicht  erhoben,  da  nach  Praxis  des 
Bundesverwaltungsgerichts  in  Beschwerdeverfahren  gegen  IV-Ein-
spracheentscheide  die  bis  zum 30.  Juni  2006  in  Kraft  gestandenen 
Bestimmungen  über  die  Kostenfreiheit  weiterhin  anzuwenden  sind 
(Art. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung mit  Art. 85bis Abs. 2 des Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1946  über  die  Alters-  und  Hinter-
lassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]).

9.2 Entsprechend  dem Ausgang  des  Verfahrens  ist  keine  Parteient-
schädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Seite 30

C-2726/2006

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Ingrid Künzli

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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