# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6c17d0b-5f4b-5cad-ae3a-a9371031e70e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-07-02
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 02.07.2014 200 2014 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-18_2014-07-02.pdf

## Full Text

200 14 18 IV
SCI/SCC/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 2. Juli 2014

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Loosli, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch B.________, Fürsprecher C.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 19. November 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juli 2014, IV/14/18, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1959 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) hat 
nach der obligatorischen Schulzeit keine Ausbildung abgeschlossen, son-
dern arbeitete auf dem elterlichen Bauernhof und zeitweise als …. Seit 
1982 arbeitet sie als … in einem … (Dossier der Invalidenversicherung, 
Antwortbeilage [AB] 3, 21 S. 2, 22). 

Die Versicherte meldete sich im September 2012 bei der IV-Stelle Bern 
(IVB bzw. Beschwerdegegnerin) an (AB 3). Die IVB holte einen IK-Auszug 
(AB 8), einen Bericht des Hausarztes Dr. med. D.________, Allgemeine 
Medizin FMH, vom 19. September 2012 zusammen mit weiteren Arztbe-
richten (AB 9), die Akten der Taggeldversicherung (AB 10.1-10.7), den Be-
richt von Dr. med. E.________, Innere Medizin FMH, Spez. Rheumaer-
krankungen, vom 22. Oktober 2012 zusammen mit weiteren Arztberichten 
(AB 13), einen Fragebogen für Arbeitgebende (AB 22) und die Verlaufsbe-
richte des Hausarztes Dr. med. D.________ vom 11. März 2013 (AB 16) 
sowie des Rheumatologen Dr. med. E.________ vom 12. Juli 2013 (AB 23) 
ein. Nach einer Stellungnahme von Dr. med. F.________, Facharzt Innere 
Medizin FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 23. Juli 2013 (AB 
24) und nach Erstellung des Abklärungsberichts Haushalt vom 4. Oktober 
2013 durch den Abklärungsdienst (AB 26) stellte die IVB mit Vorbescheid 
vom 9. Oktober 2013 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht 
(AB 28).

Mit Verfügung vom 19. November 2013 wies die IVB das Leistungsbegeh-
ren ab mit der Begründung, es liege kein Invaliditätsgrad von 40 % vor. Die 
IVB ging von einem Status von 70 % Erwerbstätigkeit und 30 % Tätigkeit 
im Haushalt aus. Der Beschwerdeführerin sei nach Ablauf des Wartejahres 
die bisherige Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Es resultiere im Bereich 
Erwerb ein Invaliditätsgrad von 50 %, bzw. gewichtet von 35 %. Im Haus-
halt ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 0 %. Insgesamt habe der Invali-
ditätsgrad 35 % betragen. Ab dem 1. März 2013 sei die Erwerbstätigkeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juli 2014, IV/14/18, Seite 3

wieder in vollem Umfang zumutbar, weshalb es nunmehr an einer Invali-
dität fehle (AB 29). 

B.

Am 6. Januar 2014 erhob die Versicherte, vertreten durch Fürsprecher 
C.________, B.________, beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Be-
schwerde. Sie beantragt, die Verfügung vom 19. November 2013 sei auf-
zuheben, die Sache sei zur medizinischen Abklärung an die Beschwerde-
gegnerin zurückzuweisen, eventualiter sei eine IV-Rente zuzusprechen.

Am 27. Januar 2014 reichte die Beschwerdeführerin Berichte des Hausarz-
tes und des behandelnden Rheumatologen ein (Beschwerdebeilage [BB] 3, 
4).

Mit Beschwerdeantwort vom 6. Februar 2014 beantragte die IVB die Ab-
weisung der Beschwerde.

Auf Anordnung des Instruktionsrichters reichte der Hausarzt am 27. Febru-
ar 2014 sämtliche ärztlichen und fachärztlichen Berichte der letzten zehn 
Jahre (act. III) und der Arbeitgeber am 28. März 2014 die Personalunterla-
gen (act. IIIA) ein.

Am 16. April 2014 verzichtete die IVB auf Schlussbemerkungen und hielt 
an ihrem Antrag auf Abweisung fest.

In den Schlussbemerkungen vom 30. April 2014 äusserte sich die Be-
schwerdeführerin zur vom Hausarzt attestierten Arbeitsunfähigkeit und zum 
Status.

Am 21. Mai 2014 reichte die Beschwerdeführerin einen weiteren Bericht 
des behandelnden Rheumatologen (BB 5) ein.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 
19. November 2013. Streitig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-

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werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird bei einer erwerbs-
tätigen versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt 
der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Art. 16 ATSG).

Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbs-
tätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegat-
tin mitarbeiten, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. 

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Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität 
für diese Tätigkeit gestützt auf einen Betätigungsvergleich ermittelt (Art. 
28a Abs. 2 IVG). In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit bezie-
hungsweise der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder 
der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen 
und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (sog. gemischte 
Methode; BGE 125 V 146 E. 2a S. 150). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

3.

3.1 Umstritten ist zunächst die Arbeits- und Leistungsfähigkeit; diesbe-
züglich ist den Akten im Wesentlichen das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Im Bericht vom 4. Oktober 2010 diagnostizierte der Rheumatologe 
Dr. med. E.________ Polyarthralgien (Rheumafaktor positiv, CCP-IgG-Ak 
hoch-positiv, HLA-B27-positiv), dd: beginnende/palindromisch verlaufende 
rheumatoide Arthritis möglich und ein rezidivierendes Zerviko-
Lumbovertebralsyndrom mit/bei degenerativen Veränderungen, muskulärer 
Dysbalance sowie myofaszialer Komponente, dd: keine Hinweise für  
Spondarthritis (AB 9 S. 19). Im Bericht vom 28. März 2011 diagnostizierte 
der Rheumatologe eine rheumatoide Arthritis. Es sei eine Zunahme der 
Beschwerden seit Januar 2011 festgestellt und die Behandlung mit einer 
Basistherapie aufgenommen worden (AB 9 S. 15 f.). Am 7. Dezember 2011 
hielt er fest, es sei eine interstitielle Pneumopathie aufgetreten. Die pneu-
mologischen Symptome hätten sich nach dem Methotrexat-Stopp deutlich 
gebessert. Von Seiten der Gelenke sei die Beschwerdeführerin beschwer-

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defrei (AB 9 S. 13). Im Bericht vom 19. Januar 2012 führte er aus, die Si-
tuation seitens der rheumatoiden Arthritis habe sich nun wiederum deutlich 
verschlechtert; es sei nun die Indikation für ein Biologikum gegeben (AB 9 
S. 10). Am 26. Juni 2012 hielt er fest, mit Actemra gehe es deutlich besser. 
Im Mai 2012 sei es zu einer Synovitis der Fingergelenke gekommen, auf 
die medikamentöse Behandlung habe die Beschwerdeführerin gut ange-
sprochen. Neu bestehe ein Springfinger I links (AB 9 S. 7).

3.1.2 Im Bericht vom 19. September 2012 attestierte der Hausarzt Dr. 
med. D.________ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 26. Juni bis 31. 
Dezember 2011, von 75 % vom 1. Januar bis 31. März 2012 und von 50 % 
vom 1. April 2012 bis auf weiteres (AB 9 S. 3). 

3.1.3 Am 22. Oktober 2012 ging der Rheumatologe Dr. med. E.________ 
von einer möglichen Steigerung des Pensums auf 70 % aus (AB 13 S. 4).

3.1.4 Im Verlaufsbericht vom 11. März 2013 hielt der Hausarzt fest, die 
Aktivität der rheumatoiden Arthritis sei unter Actemra zurückgegangen. 
Vom 4. Februar bis 28. März 2013 attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 
100 % und per 1. März 2013 ging er davon aus, dass ein Arbeitsversuch 
mit 70 % durchgeführt werden könne. Ob die Beschwerdeführerin dazu 
psychisch belastbar sei, müsse sich erst noch weisen (AB 16 S. 1). Am 6. 
Mai 2013 führte er aus, die Steigerung des Pensums auf 70 % sei mit ver-
mehrten Schmerzen und einer vermehrten Morgensteifigkeit verbunden 
gewesen. Die Steigerung sei fraglich, wobei wahrscheinlich schwierig sei 
zu beurteilen, ob nun die rheumatologischen oder allenfalls psychischen 
Gründe mehr zur eingeschränkten Arbeitsfähigkeit beitragen würden (AB 
27).

3.1.5 Im Bericht vom 14. Juni 2013 diagnostizierte der Rheumatologe Dr. 
med. E.________ eine rheumatoide Arthritis, eine Impingementsymptoma-
tik beider Schultern rechtsbetont und ein rezidivierendes Zerviko-Lumbo-
Vertebralsyndrom. Seit Ende 2013 bestehe wiederum eine starke Schubsi-
tuation mit Schmerzen und Schwellungen im Bereich der MCP, rechts mehr 
als links. Jetzt bestehe immer noch eine Schwellung MCP II und III beid-
seits und eine Morgensteifigkeit bis zu einer Stunde. Es lägen Schmerzen 
auch in Schultern und Oberarmen, rechts mehr als links, vor. Die übrigen 

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Gelenke seien unauffällig (AB 23 S. 4). Im Verlaufsbericht vom 12. Juli 
2013 ging er von einem stationären Verlauf aus (AB 23 S. 1).

3.1.6 Der RAD-Arzt Dr. med. F.________ erachtete in der Stellungnahme 
vom 23. Juli 2013 die Tätigkeit als … weiterhin im gewohnten Pensum für 
zumutbar. Er hielt fest, ob die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit mittel- 
und langfristig ausüben könne, hänge von der guten Kontrolle der Arthritis 
ab. Falls häufig weitere Schübe trotz adäquater Therapie auftreten sollten, 
mit Schwellungen und Schmerzen an den Gelenken, sei eine zeitweise 
schwere Tätigkeit wie diejenige einer … nicht mehr vollzeitig zumutbar. 
Eine leichte höchstens mittelschwere Arbeit, mit Gewichten bis 15 kg und 
ohne spezielle Kraftbelastung der Hände, sollte langfristig womöglich bes-
ser zumutbar sein (AB 24 S. 1).

3.1.7 In dem im vorliegenden Verfahren aufgelegten Bericht vom 13. Ja-
nuar 2014 hielt Dr. med. D.________ fest, die Beschwerdeführerin sei trotz 
aller Massnahmen nie frei von leichteren Entzündungsschüben. Im Rah-
men einer aktiven Arthritis sei sie vom 24. bis 30. September 2013 und 
vom 18. bis 20. November 2013 100 % arbeitsunfähig gewesen. Aktuell 
bestehe eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit (BB 3). Am 18. Januar 2014 ergänz-
te er, die aktuelle Arbeitsfähigkeit betrage 50 % von 70 %, d.h. 35 % einer 
vollen Arbeitsfähigkeit (BB 4).

3.1.8 In dem ebenfalls im vorliegenden Verfahren aufgelegten Bericht 
vom 20. Mai 2014 führte der behandelnde Rheumatologe aus, es komme 
trotz Behandlung immer wieder zu Schmerzschüben mit Schwellungen vor 
allem im MCP-Bereich beider Hände (BB 5).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

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Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Im Herbst 2010 wurden erste Abklärungen hinsichtlich einer Arthritis 
getätigt. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde damals nicht attestiert (AB 9 S. 19 
ff.). Im März 2011 wurde dann die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis 
gestellt. Auch zu diesem Zeitpunkt wurde noch keine Arbeitsunfähigkeit 
attestiert (AB 9 S. 15). Im Bericht vom 7. Dezember 2011 wurde seitens 
des behandelnden Facharztes festgehalten, die Problematik habe medika-
mentös gut kontrolliert werden können, wobei es jedoch zu einer gewissen 
Medikamentenunverträglichkeit gekommen sei. Von Seiten der Gelenke sei 
die Beschwerdeführerin beschwerdefrei (AB 9 S. 13). Im Januar 2012 kam 
es zu einer Verschlechterung (AB 9 S. 10). Eine 100 %ige Arbeitsunfähig-
keit wurde durch den Hausarzt ab dem 26. Juni 2011 attestiert (Bericht vom 
19. September 2012 [AB 9 S. 3]); demgegenüber wurde im Arbeitgeberbe-
richt festgehalten, die Beschwerdeführerin sei erst ab dem 5. November 
2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (AB 22 S. 3). Vom 1. Januar bis 
Ende März 2012 wurde die Beschwerdeführerin vom Hausarzt zu 75 % 
krank geschrieben und ab dem 1. April 2012 attestierte dieser bis auf weite-
res eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %, was auch mit dem Arbeitgeberbericht 
übereinstimmt (AB 22 S. 3). Der Rheumatologe bestätigte im Bericht vom 
22. Oktober 2012 die Atteste des Hausarztes explizit (AB 13 S. 4). Gleich-
zeitig hielt er aber auch fest, dass eine Steigerung des Pensums auf die 
früheren 70 % wieder möglich sein sollte (AB 13 S. 4; vgl. auch AB 13 S. 
8). Dies bestätigte der Hausarzt im Verlaufsbericht vom 11. März 2013. Er 
führte aus, dass aus rein somatischer Sicht das frühere Pensum wieder 
geleistet werden könne und dass ab März 2013 ein Arbeitsversuch zu 70 % 

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durchgeführt werde. Ob die Beschwerdeführerin zur Arbeitsleistung psy-
chisch in der Lage sei, müsse sich noch zeigen (AB 16 S. 1 ff.). 

Im Bericht vom 6. Mai 2013 an den Rheumatologen ging der Hausarzt von 
einem gemischten psychisch-somatischen Beschwerdebild aus, ohne je-
doch klare Angaben zu einer psychischen Störung zu machen noch die 
Beschwerdeführerin an einen entsprechenden Facharzt zu überweisen. 
Insoweit kann auf seine diesbezügliche Beurteilung nicht abgestellt werden, 
zumal er ebenfalls ausgeführt hat, es sei für alle und für die Allgemeinheit 
besser, wenn die Beschwerdeführerin eine Teilrente erhalte (AB 27). Eine 
solche versicherungsrechtlich unzulässige Einschätzung muss unberück-
sichtigt bleiben. Auch wenn die Beschwerdeführerin diese Position durch 
ihren Vertreter in den Schlussbemerkungen nochmals bekräftigen liess, so 
ergeben sich aus den Akten keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass hier 
tatsächlich eine echte und invalidenversicherungsrechtlich zu berücksichti-
gende psychische Störung vorliegen würde. Die Beschwerdeführerin wurde 
denn auch bis anhin nicht fachärztlich psychiatrisch behandelt. 

Auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte bezüglich der Arbeitsfähig-
keit aus somatischer Sicht kann für die Zeit der Abklärungen und Installati-
on der Therapie, d.h. bis März 2013 abgestellt werden. Es ist deshalb mit 
den Parteien davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin von No-
vember 2011 bis Ende Dezember 2011 zu 100 %, vom 1. Januar bis Ende 
März 2012 zu 75 % und vom 1. April 2012 bis März 2013 zu 50 % arbeits-
unfähig war. Die Beschwerdegegnerin ging für die Zeit vom November 
2012 (Ende der einjährigen Wartezeit) bis Februar 2013 zu Recht von einer 
Arbeitsfähigkeit von 50 % aus (AB 26 S. 4), was mit dem Attest des Haus-
arztes (AB 9 S. 3) und dem Arbeitgeberbericht übereinstimmt (AB 22 S. 3). 

Nachdem der behandelnde Rheumatologe eine Arbeitsaufnahme zu 70 % 
für möglich und zumutbar erklärt hatte und ein Arbeitsversuch im bisheri-
gen Pensum zu 70 % erfolgt war, ging die Beschwerdegegnerin in der Fol-
ge für die Zeit ab März 2013 von einer fehlenden Arbeitsunfähigkeit aus 
(AB 26 S. 5). 

Am 14. Juni 2013 berichtete der behandelnde Rheumatologe von einer 
Verschlechterung der Situation durch einen weiteren Schub und attestierte 

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im Verlaufsbericht vom 12. Juli 2013 einen stationären Gesundheitszu-
stand, wobei er sich jedoch zur Arbeitsfähigkeit nicht äusserte, vielmehr 
eine Begutachtung empfahl (AB 23 S. 1). Der RAD-Arzt Dr. med. 
F.________ ging demgegenüber davon aus, dass die Tätigkeit als … wei-
terhin im gewohnten Pensum zumutbar sei; eine leichte, höchstens mittel-
schwere Arbeit mit Tragen von Gewichten bis 15 kg und ohne spezielle 
Kraftbelastung der Hände, wäre gemäss seiner Einschätzung langfristig 
womöglich jedoch besser zumutbar (AB 24 S. 2). Es bestehen somit ver-
schiedene Einschätzungen, ob der Beschwerdeführerin die Tätigkeit als … 
ab März 2013 wie auch langfristig im gewohnten Pensum zu 70 % zumut-
bar ist – wie dies der RAD-Arzt attestiert (vgl. AB 24 S. 2) – oder – wovon 
der Hausarzt ausgeht (BB 4) – die Arbeitsfähigkeit 50 % von 70 %, d.h. 35 
%, beträgt. Letztlich kann diese Frage offen bleiben, denn selbst wenn zu-
gunsten der Beschwerdeführerin auf das höhere Attest des Hausarztes 
abgestellt wird, ändert dies am Ergebnis nichts (vgl. Einkommensvergleich 
vom November 2012 bis Februar 2013 [AB 26 S. 4 Ziff. 3.9]). Es ist dem-
nach nicht zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin auch im Verfügungszeit-
punkt wie bereits im März 2013 zu 70 % hätte arbeiten können. Eine weite-
re medizinische Prüfung, wie sie von der Beschwerdeführerin beantragt 
wird, kann unterbleiben. Wie es sich damit im Falle einer zukünftigen weite-
ren Verschlechterung verhält, braucht hier nicht geprüft zu werden.

Ungeprüft bleiben kann unter diesen Umständen auch die Frage, ob die 
Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht allenfalls in einer ande-
ren Anstellung besser, d.h. mit einer geringeren Erwerbseinbusse verwer-
ten könnte. Dies wäre allenfalls, sollte eine Verschlechterung eintreten, zu 
jenem Zeitpunkt zu prüfen.

4. Zu prüfen ist in der Folge der Status.

4.1 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenan-
spruchs als auch anlässlich einer Rentenrevision stellt sich unter dem Ge-
sichtspunkt von Art. 8 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditäts-
bemessungsmethode (Art. 16 ATSG sowie Art. 28a Abs. 2 und 3 IVG).

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Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbstätige 
oder als Nichterwerbstätige einzustufen ist – was je zur Anwendung einer 
anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, 
Betätigungsvergleich, gemischte Methode) führt –, ergibt sich aus der Prü-
fung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde (BGE 125 V 146 E. 2c S. 150). 
Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versi-
cherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in 
welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre (BGE 133 V 504 
E. 3.3 S. 508).

4.2 Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie wäre als Gesunde zu einem 
höheren Anteil erwerbstätig (Beschwerde S. 5). Sie habe eine Reduktion 
des Pensums auf 80 % (ab 1. Juni 1990 [act. IIIA 1]) bzw. 70 % (ab 1. Ja-
nuar 2008 [act. IIIA 1]) aus gesundheitlichen Gründen vorgenommen (Be-
schwerde S. 3). Diese Ausführungen sind nicht belegt: Der Hausarzt hat – 
wie sich aus den gerichtlich edierten Akten ergibt – erst ab September 
2010 massgebliche Beschwerden erhoben (vgl. Bericht vom 23. September 
2010 [act. III]). Dass die Beschwerdeführerin früher über HWS- und LWS-
Beschwerden geklagt hatte (vgl. Röntgenbefund des Regionalspitals Em-
mental vom 13. November 2002 [act. III]), ändert daran nichts, denn diese 
waren einerseits klarerweise nicht von der gleichen Art, wie die im Jahr 
2010 akut gewordenen und nun zur Einschränkung führenden Beschwer-
den (vgl. auch Bericht des Rheumatologen vom 4. Oktober 2010 [act. III]). 
Andererseits erfolgte die Reduktion von 100 % auf 80 % bereits im Jahr 
1990, ohne dass für diesen Zeitpunkt auch nur annähernd nachvollziehbar 
gesundheitliche Probleme ausgewiesen wären. Gleiches gilt letztlich auch 
für die Reduktion von 80 % auf 70 % im Jahr 2008. Es erfolgten zwar im 
2001/2002 verschiedene Abklärungen im Zusammenhang mit Rückenbe-
schwerden, die jedoch danach zu keinen weiteren Massnahmen bzw. Be-
handlungen führten (vgl. eingeholte Unterlagen des Hausarztes [act. III]). 
Die Pensumsreduktion im Jahr 2008 muss deshalb ausserhalb der ab 2010 
als leistungseinschränkend attestierten Beschwerden im Zusammenhang 
mit der rheumatoiden Arthritis betrachtet werden. Daran ändert auch nichts, 
dass der Arbeitgeber am 21. März 2014 nunmehr erwähnt, die Reduktionen 
seien jeweils erfolgt, weil die Beschwerdeführerin körperlich an ihre Gren-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juli 2014, IV/14/18, Seite 13

zen gestossen sei (act. IIIA 1). Diese Begründung erfolgte im Rahmen des 
vorliegenden Verfahrens in Kenntnis der versicherungsrechtlichen Rele-
vanz. Es finden sich für den angeblichen Umstand, dass die Pensumsre-
duktionen auf gesundheitliche Gründe zurückzuführen gewesen wären, 
hingegen weder in den gerichtlich edierten echtzeitlichen Personalakten 
Belege (act. IIIA 4, 5), noch liesse sich dies – wie dargelegt – mit den me-
dizinischen Akten in Übereinstimmung bringen. Vielmehr erfolgten die Re-
duktionen offenbar aus persönlichen Gründen, gab die Beschwerdeführerin 
doch an, sie habe auf dem elterlichen Bauernhof mitgearbeitet und ihre 
betagten – in der Zwischenzeit verstorbenen – Eltern betreut (vgl. Be-
schwerde S. 3, Protokoll per 6. Februar 2014, S. 1, EM-Assessment, Ar-
beitssituation). Gleichermassen ist nicht erstellt, dass die Beschwerdefüh-
rerin das seit Jahrzehnten teilzeitig ausgeübte Pensum je wieder hätte er-
höhen wollen, dies jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mög-
lich wurde. Vielmehr erwähnte die Beschwerdeführerin noch gegenüber der 
Abklärungsperson, sie habe geplant, bis zur Pensionierung in einem Pen-
sum von 70 % zu arbeiten (AB 26 S. 3 Ziff. 3.5). Die Statusfestlegung – 
70 % Erwerbs- und 30 % Haushaltstätigkeit durch die Beschwerdegegnerin 
– ist nicht zu beanstanden.

5.

Zu prüfen bleibt der sich aus dem vorstehend Dargelegten ergebende Inva-
liditätsgrad.

5.1 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). 

Die Anmeldung erfolgte im September 2012, das Wartejahr lief im Novem-
ber 2012 ab (AB 22 S. 3 Ziff. 2.14; vgl. auch AB 10.7 S. 5). Der frühestmög-
liche Rentenbeginn liegt somit im März 2013 (Art. 29 Abs. 1 IVG).

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5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person kon-
kret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 110 E. 
4.1). Übt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs-
tätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse 
gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeits-
fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das 
Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozial-
lohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn 
(BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 110 E. 4.1).

5.3 Beim Valideneinkommen ging die Beschwerdegegnerin vom Ein-
kommen aus, das die Beschwerdeführerin als Gesunde im Jahr 2010 er-
zielte und indexierte auf das Jahr 2012, was Fr. 43‘887.05 ergab und nicht 
zu beanstanden ist (Fr. 43‘036.-- [AB 8 S. 2] ./. 2579 x 2630 [Tabelle T39, 
Entwicklung der Nominallöhne, Konsumentenpreise und der Reallöhne, 
1976-2013]). Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist vom gleichen 
Einkommen auszugehen, da die Beschwerdeführerin die bisherige zumut-
bare Tätigkeit weiterhin ausübt. Sind Validen- und Invalideneinkommen 
ausgehend vom selben Lohn zu berechnen, entspricht der Invaliditätsgrad 
dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, hier von (maximal) 50 % (vgl. E. 3.3). 
Gewichtet resultiert bei einem Status von 70 % Erwerbstätigkeit somit ein 
Invaliditätsgrad von 35 % (70 x 0,5; vgl. auch AB 26 S. 8 Ziff. 7). 

5.4 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 
qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumli-
chen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge-
benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga-

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ben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Mei-
nungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 130 V 61 E. 6.2 S. 63; 
SVR 2012 IV Nr. 54 S. 196 E. 3.2).

Im Abklärungsbericht Haushalt vom 4. Oktober 2013 ging die Abklärungs-
person für den Bereich Haushalt von keiner Einschränkung aus (AB 26 
S. 8). Dieses Ergebnis ist nachvollziehbar dargelegt. Es liegt kein Grund 
vor, in das Ermessen der Verwaltung einzugreifen. Die Beschwerdeführerin 
bringt auch keine Rügen vor, die eine Fehleinschätzung darlegten. Es ist 
somit im Haushalt von einer fehlenden Invalidität auszugehen (vgl. auch AB 
26 S. 8 Ziff. 8).

5.5 Bei einem Invaliditätsgrad von 35 % im besten Fall (vgl. E. 3.3 und 
5.3 hiervor) in der Erwerbstätigkeit und einer fehlenden Invalidität im Be-
reich Haushalt beträgt der Gesamtinvaliditätsgrad deshalb maximal 35 %, 
womit kein Anspruch auf eine Rente besteht. 

Damit erweist sich die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Bern vom 
19. November 2013 als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

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Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.