# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a7a02ab2-eec3-5014-ad3d-dc9de797d727
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.06.2020 LB200013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LB200013_2020-06-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LB200013-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler 

sowie Gerichtsschreiber Dr. M. Nietlispach 

Beschluss vom 2. Juni 2020 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagte 1 und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. X._____,  

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  

 

Kläger und Berufungsbeklagte 1 und 2 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,  

 

sowie 

 

D._____,  
Beklagte 2 und Berufungsbeklagte 3 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Z._____,  

 

- 2 - 

 

betreffend Erbteilung 
 
Berufung gegen eine Verfügung des  Bezirksgerichts Zürich, 3. Abteilung, 
im ordentlichen Verfahren vom 24. Januar 2020 (CP190008-L) 
 

- 3 - 

Erwägungen: 

I.  

 1. Mit Klageschrift vom 17. September 2019 und Einreichung der Klagebe-

willigung vom 21. Mai 2019 klagten die Kläger 1 und 2 gegen die Beklagten 1 und 

2 auf Feststellung und Teilung des Nachlasses des am tt. mm. 2004 verstorbenen 

E._____ (Urk. 5/1, Urk. 5/2). Gemäss Verfügung des Bezirksgerichts Zürich (Ein-

zelrichteramt in Erbschaftssachen) vom 9. Juli 2004 handelt es sich bei den Klä-

gern um eingesetzte Erben, bei der Beklagten 1 um die Ehefrau und bei der Be-

klagten 2 um die Tochter des Erblassers; zudem setzte der Erblasser eine Wil-

lensvollstreckerin ein (Urk. 5/4/2).  

 2. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2019 setzte die Vorinstanz den Beklag-

ten Frist an, um die schriftliche Klageantwort einzureichen (Urk. 5/13). Die Beklag-

te 1 liess sich mit undatierter Eingabe, zur Post gegeben am 21. Januar 2020, 

vernehmen und stellte folgende Anträge (Urk. 5/17):  

"1. Es sei auf die Klage der Kläger vom 20. September 2019 nicht einzutre-
ten.  

2. Der Beklagten zu 1. sei unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung 
des Unterzeichners zu bewilligen. 

3. Es sei die Frist zur Klageerwiderung um weitere 6 Wochen zu verlän-
gern 

4. Alles zu Lasten der Kläger." 

 3. Mit Verfügung vom 24. Januar 2020 wies die Vorinstanz den Antrag der 

Beklagten 1, es sei auf die Klage nicht einzutreten, ab. Sie gewährte zudem der 

Beklagten 1 unter Vorbehalt der Abtretung eines etwaigen Prozessgewinns innert 

30 Tagen die unentgeltliche Rechtspflege und erstreckte die mit Verfügung vom 

6. Dezember 2019 angesetzte Frist zur Klageantwort letztmals bis 24. März 2020 

(Urk. 5/19 = Urk. 2). Mit Eingabe vom 18. Februar 2020 reichte die Beklagte 1 die 

Abtretungserklärung ein (Urk. 5/24).  

 4. Gegen die Verfügung vom 24. Januar 2020 erhob die Beklagte 1 mit Ein-

gabe vom 24. Februar 2020 "Beschwerde" mit folgenden Anträgen (Urk. 1):  

- 4 - 

"1. Es sei die Ziffer 1 der Verfügung des Bezirksgerichtes Zürich vom 24. 
Januar 2020 aufzuheben und es sei festzustellen, dass auf die Klage 
vom 17. September 2019 nicht einzutreten sei. 

2. Alles zu Lasten der Kläger" 

 Mit Verfügung vom 19. März 2020 wurde der Beklagten 1 Frist zur Leistung 

eines Kostenvorschusses von Fr. 6'000.– angesetzt (Urk. 8). Nachdem das Bun-

desgericht auf eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde mit Urteil vom 

5. Mai 2020 nicht eingetreten war (Urk. 9), leistete die Beklagte 1 innert der ihr mit 

Verfügung vom 14. Mai 2020 angesetzten Nachfrist den Vorschuss (Urk. 11, 

Urk. 12).  

 5. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da die angefochtene Dis-

positiv Ziffer 1 der vorinstanzlichen Verfügung einen Zwischenentscheid im Sinne 

von Art. 237 ZPO darstellt, ist das Rechtsmittel der Beklagten 1 als Berufung ent-

gegenzunehmen und zu behandeln (Art. 308 Abs. 1 ZPO; vgl. auch Urk. 8 S. 3). 

Von der Einholung einer Berufungsantwort kann abgesehen werden, da sich die 

Berufung als offensichtlich unzulässig erweist (Art. 312 Abs. 1 ZPO).  

II.  

 1. Die Berufung wurde form- und fristgerecht erhoben. Zwar findet sich in 

den vorinstanzlichen Akten kein die Beklagte 1 betreffender Empfangsschein und 

auch keine Empfangsbestätigung (vgl. Urk. 5/20/1+2). Wie aus den Sendungsin-

formationen (Urk. 5/20/2) hervorgeht, wurde die Verfügung vom 24. Januar 2020 

am 27. Januar 2020 der Post übergeben; damit ist mit der am 24. Februar 2020 

zur Post gegebenen Eingabe (Urk. 1) die Rechtsmittelfrist auf jeden Fall gewahrt 

worden. Angefochten ist ein erstinstanzlicher Zwischenentscheid. Der Feststel-

lungsantrag ist als Antrag, es sei auf die Klage nicht einzutreten, entgegenzu-

nehmen (vgl. auch Urk. 1 S. 7). Da auch die Streitwertgrenze erreicht wird, ist auf 

die Berufung – unter dem Vorbehalt rechtsgenügender Begründung – einzutreten 

(Art. 308 und 311 ZPO).  

 2.1 Das Berufungsverfahren stellt keine Fortsetzung des erstinstanzlichen 

Verfahrens dar, sondern ist nach der gesetzlichen Konzeption als eigenständiges 

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Verfahren ausgestaltet (BGE 142 III 413 E. 2.2.1 S. 414). Mit der Berufung kann 

eine unrichtige Rechtsanwendung und eine unrichtige Feststellung des Sachver-

halts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Die Berufung ist zu begründen (Art. 

311 Abs. 1 ZPO). Es ist hinreichend genau aufzuzeigen, inwiefern der erstinstanz-

liche Entscheid in den angefochtenen Punkten als fehlerhaft zu betrachten ist 

(BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375). Auf Rügen, die eine sachbezogene Auseinan-

dersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Urteils vermissen lassen, ist 

nicht einzutreten. Soweit in der Berufungsbegründung Tatsachen vorgebracht 

oder Sachverhaltsrügen erhoben werden, ist mittels klarer und sauberer Verwei-

sungen auf die Ausführungen vor Vorinstanz zu zeigen, wo die entsprechenden 

Behauptungen oder Bestreitungen vorgetragen wurden (ZPO-Rechtsmittel-Kunz, 

Art. 311 N 95 und N 97; Hungerbühler/Bucher, in: Brunner/Gasser/Schwander 

[Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2016, Art. 313 N 37). 

 2.2 Neue Tatsachen und Beweismittel (Noven) können im Berufungsverfah-

ren nur unter den Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 ZPO berücksichtigt wer-

den, d.h. wenn sie – kumulativ – ohne Verzug vorgebracht wurden (lit. a) und trotz 

zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden konnten 

(lit. b). Wer sich auf (unechte) Noven beruft, hat deren Zulässigkeit darzutun und 

ihre Voraussetzungen notwendigenfalls zu beweisen (BGE 143 III 42 E. 4.1 S. 43; 

BGer 5A_86/2016 vom 5. September 2016, E. 2.1, je m.w.Hinw.). Neue rechtliche 

Argumente (Vorbringen zum Recht) stellen keine Noven im Sinne von Art. 317 

Abs. 1 ZPO dar und können in der Berufung uneingeschränkt vorgetragen werden 

(BGer 4A_519/2011 vom 28. November 2011, E. 2.1; 5A_351/2015 vom 1. De-

zember 2015, E. 4.3). Sie dürfen sich allerdings nicht auf unzulässige neue Tat-

sachen stützen. 

 3. Die Vorinstanz erwog, gemäss Art. 86 Abs. 1 IPRG seien für das Nach-

lassverfahren und die erbrechtlichen Streitigkeiten die schweizerischen Gerichte 

oder Behörden am letzten Wohnsitz des Erblassers zuständig. Eine ausschliessli-

che Zuständigkeit im Sinne von Art. 86 Abs. 2 IPRG für die in Spanien befindli-

chen Liegenschaften sehe das spanische IPRG nicht vor. Somit seien sämtliche 

Vermögenswerte des Erblassers – auch solche im Ausland – in die Erbteilung 

- 6 - 

einzubeziehen. Der Nachlass einer Person mit letztem Wohnsitz in der Schweiz 

unterstehe gemäss Art. 90 Ziff. 1 Abs. 1 IPRG schweizerischem Recht. Das auf 

den Nachlass anwendbare Recht bestimme, was zum Nachlass gehöre, wer in 

welchem Umfang daran berechtigt sei und wer die Schulden des Nachlasses tra-

ge (Art. 92 Abs. 1 IPRG). Entgegen den Ausführungen der Beklagten 1 sei das 

hiesige Gericht somit örtlich und sachlich zuständig. Der Antrag, es sei auf die 

Erbteilungsklage nicht einzutreten, sei abzuweisen. Dass eine Erbteilung in Spa-

nien bereits rechtskräftig vorgenommen worden sei, sei weder behauptet noch 

belegt worden. Allfällige obligationen- oder sachenrechtliche Verfahren in Spanien 

berührten die vorliegende Erbteilungsklage nicht (Urk. 2 S. 2 f. E. 2).  

 4. Die Beklagte 1 trägt einerseits vor, dass der Erblasser, E._____, bei der 

Errichtung des öffentlichen Testamentes wahrheitswidrig angegeben habe, er 

wohne in Zürich und sei von der Beklagten 1 geschieden, während er in Wirklich-

keit bis zu seinem Tode in Spanien in der "streitbefangenen Immobilie" gewohnt 

habe und auch in Spanien gestorben sei (Urk. 1 S. 2). Andererseits macht sie un-

ter Berufung auf "mehrere amtliche Schriftstücke der spanischen Gerichte" (Urk. 

4/1-5) geltend, die Willensvollstreckerin habe in den Jahren 2007 bis 2010 na-

mens des Nachlasses mehrere Zivilprozesse in Spanien gegen die Beklagte 1 ge-

führt, in denen sie (die Willensvollstreckerin) jedoch rechtskräftig unterlegen sei. 

Dabei sei die Beklagte 1 jedes Mal wegen Erbteilung, Feststellung des Erbrechts 

der Kläger und Räumung bzw. Herausgabe der Liegenschaft in Spanien (… [Ort]) 

verklagt worden. Da die Liegenschaft ab einem bestimmten Zeitpunkt den einzi-

gen nennenswerten Vermögenswert des Nachlasses gebildet habe, wäre eine auf 

Herausgabe dieser einzigen Vermögensposition gerichtete Klage de facto als 

Klage auf Teilung des Nachlasses zu qualifizieren. Mit anderen Worten habe die 

spanische Justiz mit ihrer Anspruchsabweisung über die Erbansprüche der Kläger 

(Recht der Kläger, die Liegenschaft in Spanien aufgrund eines Testamentes in 

Besitz zu nehmen und das Eigentum daran zu erwerben) rechtskräftig entschie-

den. Die materielle Rechtskraft dieser rechtskräftigen Entscheide stehe gemäss 

Art. 59 ZPO einer erneuten Beurteilung vor einem Gericht entgegen (res iudicata), 

mit der Folge, dass auf die vor Vorinstanz erhobene Klage nicht einzutreten sei 

(Urk. 1 S. 3 ff.).  

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 5. Die Berufung der Beklagten 1 vermag weder den vorstehend dargelegten 

Begründungsanforderungen (E. II/2.1) zu genügen noch die erwähnten Voraus-

setzungen für die Beibringung von Noven (E. II/2.2) zu erfüllen:  

 5.1 Die Beklagte 1 weist zunächst darauf hin, dass sich ihr Rechtsmittel ge-

gen Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung vom 24. Januar 2020 richte, der wiederum 

die Klageschrift der Kläger vom 17. September 2019 betreffend Erbteilung zu-

grunde liege (Urk. 1 S. 2). Es folgen Ausführungen in tatsächlicher Hinsicht, ohne 

dass auf erstinstanzliche Parteivorbringen Bezug genommen wird. Auch lässt die 

Beklagte 1 eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Entscheidgründen 

vermissen. Die Beklagte 1 geht weder auf Erwägungen der Vorinstanz ein, noch 

zeigt sie auf, dass sie das von ihr mit der Berufung Vorgetragene bereits vor Vor-

instanz in den Prozess einführte. Vielmehr präsentiert die Beklagte 1 der Beru-

fungsinstanz einen Sachverhalt, als würde es um die erstmalige Beurteilung von 

Prozessvoraussetzungen gehen. Mit keinem Wort legt die Beklagte 1 dar, dass ih-

re tatsächlichen Vorbringen die Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 ZPO erfül-

len und nicht vor erster Instanz vorgebracht werden konnten.  

 5.2 Aus der in der Berufung aufgestellten Behauptung, der Kläger habe in 

Spanien gewohnt und sei dort verstorben, leitet die Beklagte 1 nicht ab, die Vor-

instanz habe Art. 86 IPRG verletzt bzw. die internationale, örtliche oder sachliche 

Zuständigkeit zu Unrecht bejaht (Urk. 1 S. 2). Vielmehr ist sie der Auffassung, auf 

die Klage sei deshalb nicht einzutreten, weil die Sache (Erbteilung) in Spanien be-

reits rechtskräftig beurteilt worden sei (Urk. 1 S. 6 f.). Für einen (letzten) Wohnsitz 

des Erblassers in Spanien hat die Beklagte 1 denn auch keinerlei Beweismittel 

bezeichnet. Weiter stellt die Beklagte 1 auch die vorinstanzliche Erwägung, wo-

nach sie weder behauptet noch belegt habe, dass eine Erbteilung in Spanien be-

reits rechtskräftig vorgenommen worden sei, nicht in Frage. Soweit die Beklagte 1 

in ihrer Berufung die Einrede der abgeurteilten Sache erhebt und in tatsächlicher 

Hinsicht begründet, fehlt es – wie bereits ausgeführt – an einer Bezugnahme auf 

den erstinstanzlichen Prozessstoff und an der Darlegung der Zulässigkeit von No-

ven.  

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 5.3 Prozessuale Mängel macht die Beklagte 1 nicht geltend. Zusammenfas-

send vermag die Beklagte 1 keine falsche Sachverhaltsfeststellung oder Rechts-

anwendung der Vorinstanz aufzuzeigen. Die Berufung erweist sich als offensicht-

lich unzulässig, weshalb ein Nichteintretensentscheid zu ergehen hat. Damit kann 

davon abgesehen werden, die in spanischer Sprache eingereichten Urkunden in 

die deutsche Sprache zu übersetzen. Die Beklagte 1 hat die Übersetzung der in 

spanischer Sprache eingereichten Urkunden "angeregt und beantragt" mit der 

Begründung, ihr Rechtsvertreter könne mangels (ausreichender) Kenntnisse der 

spanischen und katalanischen Sprache die behaupteten Vorkommnisse in Spani-

en nicht mit Gewissheit bestätigen (Urk. 1 S. 5).  

III.  

 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beklagte 1 kostenpflichtig 

(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert wurde seitens der Kläger unwidersprochen 

auf Fr. 178'515.– veranschlagt (Urk. 5/2 S. 5: 6/16 des Nachlasses von 

Fr. 476'040.–). Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 12 

Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 9 Abs. 2 GebV OG auf 

Fr. 3'000.– festzusetzen, der Beklagten 1 aufzuerlegen und mit ihrem Kostenvor-

schuss zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind nicht 

zuzusprechen, der Beklagten 1 zufolge ihres Unterliegens, den Klägern und der 

Beklagten 2 mangels Aufwendungen.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 3'000.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten 1 aufer-

legt und mit ihrem Kostenvorschuss verrechnet.  

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

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5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger und die Beklagte 2 un-

ter Beilage von Urk. 1, Urk. 3 und Urk. 4/1-5 sowie an die Vorinstanz, je ge-

gen Empfangsschein. 

Die erst- und zweitinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG resp. ein Zwischenentscheid 
im Sinne von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr.  178'515.–.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG 
 
Zürich, 2. Juni 2020 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. M. Nietlispach 
 
 
versandt am: 
sn 

	Beschluss vom 2. Juni 2020
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 3'000.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten 1 auferlegt und mit ihrem Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger und die Beklagte 2 unter Beilage von Urk. 1, Urk. 3 und Urk. 4/1-5 sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...