# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0bb2ef9c-c454-5de7-92e9-ace0b5dbe813
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.01.2015 UV 2013/71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2013-71_2015-01-21.pdf

## Full Text

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Fall-Nr.: UV 2013/71

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 21.01.2015

Entscheiddatum: 21.01.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 21.01.2015
Art. 16 ATSG, Art. 9 UVG; Art. 28 Abs. 3 UVV: Überprüfung von Validen- und 
Invalideneinkommen sowie des unfallversicherungsrechtlichen 
Invaliditätsgrads bei zum Zeitpunkt des Unfalls vorbestehender 
krankheitsbedingter Invalidität. Massgeblichkeit des langjährigen 
tatsächlichen Einkommens für die Berechnung des Valdeneinkommens. 
Berechnung des Invalideneinkommens aufgrund des Tabellenlohnes für eine 
den Unfallfolgen besser angepasste neue Tätigkeit. Tabellenlohnabzug 
wegen des unfallbedingten Branchenwechsels (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Januar 2015, UV 
2013/71).Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Christiane 
Gallati Schneider,Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin 
Beatrix ZahnerEntscheid vom 21. Januar 2015in 
SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. 
Nadeshna Ley, Blumenbergplatz 1,9000 St. Gallen,gegenSchweizerische 
Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendInvalidenrenteSachverhalt:

A.       

A.a  Bei A.___ wurden am 15. Mai 2009 einerseits leichte kognitive Defizite und 

Funktionsstörungen unklarer Genese (ICD-10: F 06.9) und andererseits ein Verdacht 

auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden und abhängigen Zügen (ICD-10: 

F 60.8) sowie als Differenzialdiagnose eine organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: 

F 07.0) diagnostiziert (Gutachten B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und 

Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH [suva-act. 212]; vgl. auch den 

neuropsychologischen Bericht vom 24. März 2009 von Dipl.-Psych. D.___, 

Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, und Dr. med. E.___, FMH Neurologie 

[suva-act. 214]). Med. prakt. F.___ vom IV-internen Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) 

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folgerte aus der Begutachtung (Stellungnahme vom 15. Juni 2009, suva-act. 160-97 f.), 

in einer angepassten Tätigkeit ohne erhöhte Anforderungen an Konzentration, 

Merkfähigkeit, Eigeninitiative, selbständige Planung, Strukturierung und 

Umstellungsfähigkeit sowie ohne Zeit- und Leistungsdruck könne von einer 50%-igen 

Leistung bei ganztägigem Pensum ausgegangen werden (einfache Tätigkeit des 

allgemeinen Arbeitsmarktes). Sofern die angestammte Tätigkeit als Automonteur diese 

Anforderungen erfülle, bestehe auch in diesem Bereich eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit. 

Eine Tätigkeit in einem geschützten Rahmen sei nicht erforderlich.

A.b  Am 10. August 2009 wurde der dannzumal als Arbeitsloser bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von 

Unfällen Versicherte in einen Autounfall (Frontalkollision) verwickelt. Er erlitt dabei eine 

mehrfragmentäre proximale Radiusfraktur rechts, welche operativ versorgt wurde, 

sowie eine später komplikationslos verheilte Fraktur des Fibulaköpfchens rechts (suva-

act. 2, 3, 8, 12, 15).

A.c  Da die Heilung des Handgelenks nicht ordentlich verlief, wurden weitere 

Behandlungen notwendig, so insbesondere am 24. März 2010 eine Verkürzung der 

Ulna (suva-act. 25, 34, 44, 58, 59, 60, 63, 65, 71, 75, 89, 95). Am 1. April 2011 

berichteten Prof. Dr. med. G.___ und Dr. med. Ph. H.___, Klinik für Hand-, Plastische- 

und Wiederherstellungschirurgie am Kantonsspital St. Gallen, der Versicherte leide 

unter einer ausgeprägten Radiocarpal-Arthrose (suva-act. 107). Am 15. April 2011 

erfolgte an der genannten Klinik in einer weiteren Operation unter anderem eine 

radioscapholunäre Arthrodese (suva-act. 115, 117, 119, 120, 125).

A.d  Bereits am 1. Juli 2010 hatte der Versicherte bei der I.___ AG eine Stelle als 

Hilfsarbeiter mit einem Arbeitspensum von 50 % angetreten (suva-act. 85). In diesem 

Zusammenhang hatte ihm die Invalidenversicherung Beratung und Unterstützung bei 

der Stellensuche (Arbeitsvermittlung) gewährt (suva-act. 160-119 und 213-7).

A.e  Dr. med. K.___, RAD, befand am 14. Juni 2011 (suva-act. 160-192 f.), dass 

bezüglich der Beschwerden an der rechten Hand reine Unfallfolgen vorlägen. Es 

bestehe jedoch wegen eines die Arbeitsfähigkeit limitierenden Leidens eine 

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Arbeitsfähigkeit von 50 % sowohl als Hilfsmechaniker als auch in angepasster 

Tätigkeit.

A.f   Die Invalidenversicherung sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 5. April 

2012 rückwirkend ab 1. Juni 2009 eine halbe Invalidenrente zu (suva-act. 183). Ihre 

Abklärungen hätten ergeben, dass der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit als 

Hilfsmechaniker 100 % arbeitsfähig sei. Allerdings bestehe eine Leistungseinbusse von 

50 %. Dadurch resultiere eine Arbeitsfähigkeit von insgesamt 50 %, welche auch für 

jede adaptierte Tätigkeit gelte. Ausgehend von einem Invalideneinkommen von 

Fr. 53'300.-- und einem Valideneinkommen von Fr. 26'650.-- betrage der 

Invaliditätsgrad 50 %. Die Stellungnahme des Kantonsspitals zur Einschätzung des 

Kreisarztes der Suva sei dem RAD bekannt gewesen; an dessen Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit sei daher festzuhalten. Die Höhe des Invalideneinkommens sei insofern 

ohne Bedeutung, als der Invaliditätsgrad unabhängig davon 50 % betrage (suva-

act. 183-5 f.). Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde an das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen liess der Versicherte am 21. Mai 2012 

zurückziehen, woraufhin das Verfahren abgeschrieben wurde (Verfahren IV 2012/177).

A.g  Der Suva-Kreisarzt Dr. med. K.___, Facharzt Chirurgie FMH, hielt am 23. August 

2012 (suva-act. 193) im Wesentlichen fest, die Situation bezüglich des rechten 

Handgelenks scheine sich konsolidiert zu haben. In adaptierter Tätigkeit sei der 

Versicherte zu 100 % arbeitsfähig. Da es sich in der von ihm ausgeübten Tätigkeit nicht 

vermeiden lasse, dass er auch ab und zu schwere Lasten heben oder tragen müsse, 

dürfte die Teilarbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit gerechtfertigt sein.

A.h  Mit Verfügung vom 13. Dezember 2012 wies die Suva das Rentenbegehren des 

Versicherten ab und sprach ihm eine Integritätsentschädigung von Fr.  18'900.-- - 

entsprechend einer Integritätseinbusse von 15 % - zu (suva-act.  211-2 ff.). Sie erwog 

im Wesentlichen, eine den Unfallfolgen angepasste Tätigkeit (beispielsweise als 

Bediener einer Druckermaschine, Ver- oder Abpacker, Kübelwäscher, Bearbeiter von 

Gummiprofilen) könnte der Versicherte gemäss Bericht von Dr. K.___ zu 100% ausüben 

und damit ein Jahreseinkommen von Fr. 50'886.-- erzielen. Soweit eine solche 

Tätigkeit aus wirtschaftlich-strukturellen oder ähnlichen Gründen nicht in Frage komme, 

handle es sich um unfallfremde Tatsachen, welche bei der Invaliditätseinschätzung 

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nicht zu berücksichtigen seien. Gemäss Art. 28 Abs. 3 der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) stelle das von der Invalidenversicherung 

festgelegte zumutbare Invalideneinkommen von vorliegend Fr. 26'650.-- für die Suva 

das Valideneinkommen dar. Der nach dem Unfall zumutbare Verdienst belaufe sich bei 

50 %-iger Erwerbsfähigkeit auf Fr. 25'443.--, woraus sich eine keinen Rentenanspruch 

begründende Einkommenseinbusse von rund 7 % ergebe.

A.i   Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 25. Januar 2013 Einsprache 

erheben mit dem Begehren, sie sei im Rentenpunkt aufzuheben und dem Versicherten 

sei eine Invalidenrente bei einer unfallbedingten Invalidität von rund 40 %, mindestens 

aber rund 16 % auszurichten (suva-act. 210). Mit Entscheid vom 6. September 2013 

wies die Versicherung die Einsprache ab. Sie erwog, gemäss Lohnstrukturerhebungen 

des Bundesamtes für Statistik (LSE 2010; Tabelle A1, Anforderungsniveau 4, Männer, 

aufgerechnet auf eine Arbeitszeit von 41.6 bzw. 41.7 Stunden und um eine 

Nominallohnerhöhung von 1.0 % im Jahr 2011 und 0.8 % im Jahr 2012), bei einer 

krankheitsbedingten Arbeitsfähigkeit von 50 % und nach einem Tabellenlohnabzug von 

20 % betrage das hypothetische Invalideneinkommen Fr. 24'968.--. Ein höherer 

Tabellenlohnabzug wäre lediglich schwersten Krankheits- und Unfallfolgen vorbehalten. 

Bei einem mutmasslichen Valideneinkommen von Fr. 27'303.40 (Fr. 26'650.-- zuzüglich 

Lohnentwicklung) ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 8.6 % (act.  G 1.2).

B.    

B.a  Gegen den Einspracheentscheid der Suva liess der Versicherte mit Eingabe vom 

9. Oktober 2013 an das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde 

erheben (act. G 1). Der Einspracheentscheid vom 6. September 2013 sowie die 

Verfügung vom 13. Dezember 2012 seien insoweit aufzuheben, als sie einen Anspruch 

auf Ausrichtung einer Invalidenrente der Unfallversicherung verneinten; ihm sei eine 

Invalidenrente gestützt auf einen unfallbedingten Invaliditätsgrad von rund 40 % 

auszurichten; unter Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Er macht 

im Wesentlichen geltend, das Profil seiner aktuellen Arbeitsstelle bei der I.___ AG 

entspreche den Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit sowohl angesichts 

der vorbestehenden als auch der unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen 

bestmöglich. Der ausbezahlte Lohn sei der erbrachten Arbeitsleistung angemessen. Es 

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sei ihm nicht möglich, seine Resterwerbsfähigkeit noch besser beziehungsweise 

einträglicher zu verwerten, vielmehr habe er einen Nischenarbeitsplatz inne. Dem 

Valideneinkommen von Fr. 27'348.89 sei daher das (tatsächlich erzielte) 

Invalideneinkommen von Fr. 16'560.00 gegenüberzustellen, woraus sich ein 

Invaliditätsgrad von rund 40 % ergebe (act. G1 Ziff. 14 ff.).

B.b  In ihrer Beschwerdeantwort beantragt die Beschwerdegegnerin, die Beschwerde 

vom 9. Oktober 2013 sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 6. September 

2013 sei zu bestätigen (act. G 3). Zur Begründung führt sie im Wesentlichen an, die 

Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sei bereits vor seinem Unfall krankheits­

bedingt herabgesetzt gewesen. Somit habe die unfallversicherungsrechtliche 

Invaliditätsbemessung nach Art. 28 Abs. 3 UVV zu erfolgen. Die Berücksichtigung des 

Einkommens, welches der Beschwerdeführer mit seiner Tätigkeit bei der I.___ AG 

erziele, würde insbesondere voraussetzen, dass die verbliebene Arbeitsfähigkeit voll 

ausgeschöpft werde. Gemäss kreisärztlichem und im Übrigen auch nach dem 

psychiatrischen Gutachten seien dem Beschwerdeführer angepasste Tätigkeiten 

grundsätzlich vollzeitlich zumutbar; müssten "hin und wieder" schwere Lasten getragen 

werden, sei die Teilarbeitszeit gerechtfertigt. Mit seiner 50 %-igen Teilzeitarbeit, welche 

auch nicht behindertengerechte, schwere, handgelenksbelastende Tätigkeiten 

beinhalte, schöpfe der Beschwerdeführer die ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit nicht 

voll aus, wozu er aber nach dem Grundsatz der Schadensminderung gehalten wäre. 

Sodann werde für die Berechnung des Invaliditätsgrades anhand des tatsächlichen 

Invalideneinkommens ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis vorausgesetzt, welches 

hier nicht vorliege. Das Invalideneinkommen sei daher aufgrund der 

Lohnstrukturerhebung und unter Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes zu 

ermitteln (act. G 3 Ziff. 5.2 ff.). Das Jahreseinkommen gemäss LSE 2010, TA1, 

Anforderungsniveau 4, Männer, belaufe sich unter Berücksichtigung der 

Nominallohnentwicklung und der betriebsüblichen Arbeitszeit auf Fr. 62'420.--. Bei 

einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit von 50 % und einem Tabellenabzug von 

20 % ergebe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 24'968.--. Der Validenlohn betrage 

unbestrittenermassen Fr. 27'303.40, was zu einem Invaliditätsgrad von 8.6 % führe. 

Gemäss Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) begründe dieser keinen Rentenanspruch (act.  G 3 Ziff. 5.6 f.).

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B.c  Mit Replik vom 28. April 2014 (act. G 11) macht der Beschwerdeführer geltend, die 

Beschwerdegegnerin habe bereits in ihrem Einspracheentscheid vom 6. September 

2013 eingeräumt, das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers sei besonders stabil 

(act. G 11 Ziff. 2). Weiter bringt er im Wesentlichen vor, zwar sei die Einschränkung 

seiner Arbeitsfähigkeit in seiner jetzigen Tätigkeit gerechtfertigt und sei rein von den 

Unfallfolgen her in einer noch besser leidensangepassten Tätigkeit eine volle 

Arbeitsfähigkeit möglich. Indes sei die aktuell ausgeübte Tätigkeit für ihn ideal. Die ihm 

aufgrund seiner Einschränkungen und seines fortgeschrittenen Alters verbleibende 

Arbeitsfähigkeit werde auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht 

mehr nachgefragt. Aufgrund seiner psychischen Beeinträchtigungen und namentlich 

der Notwendigkeit expliziter Anweisungen auch für wiederholte und kleine Arbeiten sei 

es ihm nicht möglich, seine Resterwerbsfähigkeit einträglicher zu verwerten (act.  G 11 

Ziff. 4 ff.). Für die Berechnung des Invaliditätsgrades sei daher auf sein tatsächliches 

Einkommen abzustellen. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von rund 40 % (act. G11 

Ziff. 10). Würde - entgegen der von ihm vertretenen Auffassung - für die Bemessung 

des Invalideneinkommens nicht auf den tatsächlichen Lohn, sondern auf Tabellenlöhne 

abgestellt, wäre nicht der Zentralwert der Tabelle TA1 von Fr. 4'901.--, sondern Pos. 45 

(Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen) massgebend, woraus 

sich ein Einkommen von Fr. 59'032.20 und nach Berücksichtigung der 

krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit sowie eines Tabellenlohnabzuges von 20 % ein 

solches von Fr. 23'612.88 und ein rentenrelevanter Invaliditätsgrad von rund 14 % 

ergäbe (act. G 11 Ziff. 11). In prozessualer Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer die 

Einvernahme seiner Arbeitgeberin als Zeugin sowie die Einholung eines Arbeitsberichts 

zum Beweis der Stabilität des Arbeitsverhältnisses sowie zum Nachweis, dass er bei 

seiner Arbeit intensiver Anleitung bedürfe (act. G 11 Ziff. 2 und 6).

B.d  Mit ihrer Duplik vom 30. Mai 2014 schliesst die Beschwerdegegnerin erneut auf 

Abweisung der Beschwerde (act. G 13). Sie führt im Wesentlichen an, die 

vorbestandenen psychischen Probleme seien unfallfremder Natur und dürften daher für 

die Beurteilung der Frage, ob der Beschwerdeführer seine verbleibende 

Arbeitsfähigkeit voll ausschöpfe, nicht berücksichtigt werden, weil sie hierfür nicht 

leistungspflichtig sei. Das Invalideneinkommen sei daher nach Massgabe des 

durchschnittlichen Lohnes gemäss LSE für Hilfsarbeiten, welche auf dem als 

ausgeglichen zu betrachtenden Arbeitsmarkt stets nachgefragt würden und dem 

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Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht zuzumuten seien, zu ermitteln. Im Übrigen 

könnte der Beschwerdeführer selbst in der Automobilbranche ein 

rentenausschliessendes Einkommen erzielen. Der massgebliche Tabellenlohn (LSE 

2010, Pos. 45-47, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen) - 

bereinigt um Nominallohnentwicklung und Regelarbeitszeit - betrage Fr. 59'776.44. Zu 

berücksichtigen sei sodann die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Ein 

Tabellenlohnabzug sei bei dieser Berechnungsweise (nach Tabellenlöhnen der 

Automobilbranche) höchstens in der Höhe von 15 % gerechtfertigt, da die 

unfallfremden Probleme bereits mit der reduzierten Arbeitsfähigkeit von 50 % 

berücksichtigt seien und dem Beschwerdeführer bei einem Verbleib in der 

Automobilbranche keine Umstellungs-, Einarbeitungs- und Anpassungsprobleme 

entstünden. Sodann rechtfertige das Alter bei Hilfsarbeiten keinen Tabellenlohnabzug. 

Folglich seien das Invalideneinkommen mit Fr. 25'405.-- und der Invaliditätsgrad mit 

7 % zu veranschlagen.

Erwägungen:

1.        

1.1   Gegenstand des Verfahrens bildet die Frage, ob der Beschwerdeführer gegenüber 

der Beschwerdegegnerin Anspruch auf eine Invalidenrente aus Unfallversicherung hat.

1.2   Gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine 

Invalidenrente, wenn sie infolge eines Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid ist. 

Unter Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die voraussichtlich bleibende 

oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit zu verstehen. 

Dabei bedeutet Erwerbsunfähigkeit der durch die Beeinträchtigung der Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 

oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).

1.3   Der Invaliditätsgrad wird gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich 

ermittelt; er bestimmt sich aus dem Verhältnis zwischen dem Einkommen, welches die 

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versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen kann oder könnte (Invalideneinkommen) und dem 

Einkommen, welches die betroffene Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Valideneinkommen).

1.4   Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 

352 E. 3a).

1.5   Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben Gericht und Verwaltung von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Wenn der 

entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt wurde, kann das Gericht die 

Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen (vgl. Ueli Kieser, 

ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, N 62 zu Art. 61).

2.     

2.1  

2.1.1         Nach eigenen Angaben schloss der Beschwerdeführer eine Lehre als 

Automechaniker nicht ab, blieb indes - mit einem verhältnismässig kurzen Unterbruch - 

während insgesamt rund 30 Jahren bei seinem ehemaligen Ausbildner angestellt, bis 

das Arbeitsverhältnis aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt wurde (suva-act. 160-12, 

160-16 f., 160-26). Am 1. Juli 2008 trat er eine neue Arbeitsstelle an. Das Einkommen 

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betrug 13 Monatslöhne zu Fr. 4'100.--, entsprechend Fr. 53'300.-- jährlich, bei einer 

Arbeitszeit von 42 Stunden wöchentlich, wobei die Arbeitslosenversicherung dem 

Arbeitgeber Einarbeitungszuschüsse gewährte. Der Aufgabenkreis des 

Beschwerdeführers umfasste allgemeine einfache Service- und Unterhaltsarbeiten 

beziehungsweise Mithilfe in Werkstatt und Wagenaufbereitung; namentlich und im 

Wesentlichen war er zuständig für den Pneuservice, kleinere Servicearbeiten an 

Fahrzeugen, für den Unterhalt betrieblicher Anlagen und Geräte sowie für die Reinigung 

und Bereitstellung der Autos (suva-act. 160-5 f., 160-7, 160-8, 160-9 ff., 160-38 f., 

160-43). Der damalige Arbeitgeber stellte beim Beschwerdeführer Einschränkungen in 

der Konzentration, Intelligenz, Zuverlässigkeit und Selbständigkeit, häufige 

Geistesabwesenheit, Langsamkeit und Trägheit fest. Der Beschwerdeführer benötige 

im Vergleich zu anderen Mitarbeitern etwa die doppelte Arbeitszeit und könne 

Arbeitsanweisungen nur kurzfristig umsetzen. Ein in diese Richtung weisender Eindruck 

wurde auch anlässlich des Früherfassungsgesprächs der Invalidenversicherung 

vermerkt (suva-act. 160-17). Der Arbeitgeber schätzte am 25. November 2008 den der 

Leistung entsprechenden Lohn auf etwa Fr. 2'000.-- (suva-act. 160-43). Gemäss dem 

Beschwerdeführer kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis; ab März 2009 war 

der Beschwerdeführer arbeitslos gemeldet (suva-act. 160-112 f.).

2.1.2         Ein neuropsychologischer Bericht vom 24. März 2009 (suva-act. 214) kam 

zum Ergebnis, es lägen leichte kognitive Funktionsstörungen vor. Die 

Beeinträchtigungen komplexer Aufmerksamkeitsaufgaben, die zum Teil leicht 

eingeschränkten Gedächtnisleistungen sowie eine leicht beeinträchtigte kognitive 

Flexibilität erklärten die verlangsamte Arbeitsweise. Wegen der mangelhaften Fähigkeit, 

unstrukturierte Planungs- und Handlungsaufgaben zu lösen, sei bei der Arbeitssuche 

von Vorteil darauf zu achten, dass der Versicherte eine strukturierte Tätigkeit in einem 

festen Rahmen ausüben könne. Die psychiatrischen Gutachter stellten gemäss 

Gutachten vom 15. Mai 2009 (suva-act. 212) beim Versicherten einerseits leichte 

kognitive Defizite und Funktionsstörungen unklarer Genese (ICD-10: F 06.9) und 

andererseits einen Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden und 

abhängigen Zügen (ICD-10: F 60.8) sowie als Differenzialdiagnose eine organische 

Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 07.0) fest. Arbeits- und Leistungsfähigkeit seien 

mittelschwer eingeschränkt, bedingt im Wesentlichen durch Beeinträchtigung der 

Konzentration, der Aufmerksamkeitsteilung, der Merkfähigkeit, des Antriebs, der 

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kognitiven Flexibilität, der Eigeninitiative sowie in hohem Masse der Stresstoleranz und 

der emotionalen Kompetenzen, insbesondere der Anpassungs- und 

Umstellungsfähigkeit bei Defiziten hinsichtlich des Urteilsvermögens und der 

Kritikfähigkeit. Sowohl in der angestammten Tätigkeit als angelernter Automonteur als 

auch in angepassten Tätigkeiten sei aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit 

von etwa 50 % gegeben. Sinnvoll erscheine eine Arbeit in einer Autogarage mit einem 

Pensum von 100 % bei einer Leistungsfähigkeit von rund 50 % möglichst in der Nähe 

des Wohnortes. Längeres Autofahren sei nicht zu empfehlen.

2.1.3         Dr. med. L.___, RAD, befand am 27. September 2010 (suva-act. 160-152) im 

Wesentlichen, aufgrund der beim Unfall vom 10. August 2009 erlittenen Verletzungen 

des Handgelenks seien nur leichte mechanische Belastungen und nur leichte 

Kraftanwendungen der rechten Hand zu empfehlen und Bewegungsstereotypen seien 

zu vermeiden. Die angestammte Tätigkeit als Mechaniker sei aus psychiatrischen und 

aus somatischen Gründen weiterhin nicht zu empfehlen. In angepasster Tätigkeit sei 

das psychische Leiden limitierend; aus somatischer Sicht könne von einer 

Arbeitsfähigkeit von 100 % ausgegangen werden. Dr. K.___ bestätigte diese 

Stellungnahme am 14. Juni 2011 (suva-act. 160-192 f.) im Wesentlichen und ergänzte, 

bezüglich der Beschwerden an der rechten Hand lägen reine Unfallfolgen vor. Bei der 

versicherten Person bestehe wegen eines die Arbeitsfähigkeit limitierenden Leidens 

eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sowohl als Hilfsmechaniker als auch in angepasster 

Tätigkeit. Diese Beeinträchtigung lasse sich mit relevanter Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit nicht therapieren. Dr. K.___ bezeichnete am 23. August 2012 (suva-

act. 193) eine körperlich leichte Tätigkeit ohne Belastung des rechten Handgelenks 

beziehungsweise der rechten Hand, welche die rechte obere Extremität keinen 

Vibrationen oder Schlägen aussetze und bei der keine repetitiven 

Umwendebewegungen erforderlich seien, als generell zumutbar und zu 100 % möglich. 

Zu dessen aktueller Arbeit des Beschwerdeführers merkte er an, der Beschwerdeführer 

bezeichne sie als für ihn ideal. Da sich nach seinen Angaben nicht vermeiden lasse, 

dass er ab und zu schwere Lasten heben oder tragen müsse, dürfte die 

Teilarbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit gerechtfertigt sein. Vorab ist zu prüfen, ob die 

medizinischen Akten eine zuverlässige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers zulassen.

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2.2    Die psychischen Beeinträchtigungen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in angepasster Tätigkeit sind im 

Gutachten B.___ vom 15. Mai 2009 (suva-act. 212) nachvollziehbar geschildert 

beziehungsweise begründet. Es besteht kein Anlass zur Annahme und wird auch nicht 

geltend gemacht, dass diesbezüglich seit der Untersuchung des Beschwerdeführers 

eine wesentliche Änderung eingetreten sei. Insbesondere finden sich keine 

Anhaltspunkte und wird nicht vorgebracht, dass sich die psychischen 

Beeinträchtigungen durch den Unfall verschlimmert hätten. In Bezug auf die 

Unfallfolgen erscheint der kreisärztliche Bericht von Dr. K.___ vom 23. August 2012 

(suva-act. 193) vollständig und folgerichtig. Er äussert sich zur Zumutbarkeit der vom 

Beschwerdeführer ausgeübten Tätigkeit und zu den mit den Unfallfolgen vereinbaren 

Anforderungen an angepasste Tätigkeiten. Weiter hält er fest, dass sich die Situation in 

Bezug auf das Handgelenk konsolidiert habe, was aufgrund der über ein Jahr zuvor 

erfolgten Teilversteifung naheliegt. Nachvollziehbar und unbestritten ist sodann die 

Feststellung von Dr. J.___ handle. Es liegen mithin zwei voneinander unabhängige 

Faktoren vor, von denen in den betreffenden Berichten im Einzelnen ausgeführt wird, in 

welcher Art und in welchem Masse sie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 

einschränken. Weitere medizinische Abklärungen sind daher nicht angezeigt.

2.3     

2.3.1         Der Beschwerdeführer beantragt die Einholung eines Berichtes des 

Arbeitgebers beziehungsweise die Einvernahme seiner Arbeitgeberin zum Vorbringen, 

dieser müsse ihn auch für kleine und öfter ausgeführte Arbeiten stets intensiv anleiten.

2.3.2         Auf die Abnahme eines Beweismittels kann verzichtet werden, wenn die zu 

beweisende Tatsache nicht wesentlich ist (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157) oder wenn das 

Gericht aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und 

ohne Willkür annehmen kann, seine Überzeugung werde durch weitere 

Beweiserhebungen nicht geändert (sog. antizipierte Beweiswürdigung, BGE 134 I 140 

E. 5.3 S. 148).

2.3.3         Die Auswirkungen der psychischen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsweise 

des Beschwerdeführers sind durch das Gutachten B.___ und im neuropsychologischen 

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Gutachten ausführlich beschrieben. Von einer diesbezüglichen Befragung des 

Arbeitgebers sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, die für die 

unfallversicherungsrechtliche Beurteilung von Relevanz wären. Auf die Befragung des 

Arbeitgebers zur Arbeitsweise des Beschwerdeführers kann daher verzichtet werden.

2.4   Der Invaliditätsgrad ist somit gestützt auf die bestehende Aktenlage zu 

bestimmen.

3.     

3.1   Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Unfall aus 

krankheitsbedingten Gründen zu 50 % arbeitsfähig war, und zwar in Form einer 50 %-

igen Leistungsfähigkeit (Erw. 2.1.2). Es kommt demnach Art. 28 Abs. 3 der Verordnung 

über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) zur Anwendung, welcher den Fall regelt, 

dass die Leistungsfähigkeit der versicherten Person aufgrund einer nicht versicherten 

Gesundheitsschädigung vor dem Unfall dauernd herabgesetzt war. Er sieht vor, dass 

für die Bestimmung des Invaliditätsgrades der Lohn, den die versicherte Person 

aufgrund der vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit zu erzielen imstande 

wäre, dem Einkommen gegenüber zu stellen ist, das sie trotz der Unfallfolgen und der 

vorbestehenden Beeinträchtigung erzielen könnte.

3.2    

3.2.1         Nach ständiger Rechtsprechung ist für die Festsetzung des trotz 

Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Lohnes 

(Invalideneinkommen) primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in 

welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine 

Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse 

gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die verbleibende Arbeitsfähigkeit in 

zumutbarer Weise voll ausschöpft, gilt grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte 

Verdienst als Invalidenlohn, soweit das Einkommen aus der Arbeitsleistung als 

angemessen und nicht als Soziallohn erscheint. Ist kein solches Erwerbseinkommen 

gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des 

Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue 

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Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können entweder LSE-Tabellenlöhne oder die 

DAP-Zahlen herangezogen werden (Urteile des Bundesgerichts vom 6. Januar 2010, 

8C_579/2009, E. 2.1 und vom 10. Juli 2014, 8C_7/2014, E. 7.1). Es ist im Folgenden 

unter Berücksichtigung dieser Rechtsprechung zu prüfen, auf welcher Grundlage der 

Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers zu berechnen ist.

3.2.2         Der Beschwerdeführer arbeitet seit dem 1. Juli 2010 als Hilfsarbeiter bei der 

I.___ AG (suva-act. 85; act. G 11-7). Anzeichen für eine absehbare Beendigung dieses 

Arbeitsverhältnisses lassen sich den Akten nicht entnehmen, so dass es die für ein 

Abstellen auf das tatsächliche Einkommen erforderliche Stabilität aufweist. Der 

Bruttolohn des Beschwerdeführers beläuft sich seit Anstellungsbeginn bei wöchentlich 

21.3 Arbeitsstunden (Arbeit nachmittags) auf Fr. 1'380.-- (inkl. 13. Monatslohn; suva-

act. 85; vgl. auch act. G 11-7). Zu beachten ist, dass der Beschwerdeführer wegen 

seiner unfallfremden Einschränkungen psychiatrischer / neuropsychologischer Natur 

nur eine 50 %-ige Leistung erbringt. Aus medizinischer Sicht - unter Berücksichtigung 

sowohl der krankheitsbedingten als auch der unfallbedingten Einschränkungen - 

könnte er in einer den Unfallfolgen angepassten Tätigkeit ganztags arbeiten bei einer 

Leistungsfähigkeit von 50 %. Der Beschwerdeführer schöpft daher die ihm 

verbleibende Arbeitsfähigkeit in zeitlicher Hinsicht nicht aus, weshalb sich die Frage 

stellt, ob ihm eine einträglichere Verwertung seiner verbleibenden Arbeitsfähigkeit 

zuzumuten ist.

3.2.3         Das Invalideneinkommen - und damit auch die Zumutbarkeit einer 

zusätzlichen beziehungsweise einträglicheren Ausschöpfung der verbleibenden 

Arbeitsfähigkeit - ist unter Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes zu 

bestimmen. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist ein theoretischer und abstrakter 

Begriff. Er berücksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirtschaftlich 

schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht von 

den fehlenden oder verringerten Chancen Teilinvalider, eine zumutbare und geeignete 

Arbeitsstelle zu finden, ab. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht 

zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er 

einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen 

offenhält (Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juni 2009, 8C_142/2009, E. 3.2). Es trifft 

zu, dass von einer versicherten Person rechtsprechungsgemäss nur Vorkehren verlangt 

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werden können, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven 

Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind; an die Konkretisierung von 

Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind jedoch keine übermässigen 

Anforderungen zu stellen. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgeblich, ob eine 

invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, 

sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen 

könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften 

entsprechen würden. Zu berücksichtigen ist zudem, dass der ausgeglichene 

Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) auch sogenannte Nischenarbeitsplätze umfasst, also 

Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen 

Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können. Von einer 

Arbeitsgelegenheit kann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit 

nurmehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene 

Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem 

Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden 

einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil 

des Bundesgerichts vom 28. April 2010, 8C_1050/2009, E. 3.3, mit weiteren 

Hinweisen).

3.2.4         Zwar ist der Beschwerdeführer auf intensive Anleitung durch seine 

Arbeitgeberin angewiesen und die Tätigkeiten dürfen sein rechtes Handgelenk nicht 

belasten, insbesondere sind das Heben und Verschieben schwerer Lasten und 

repetitive Umwendebewegungen nicht zumutbar. Dass er nunmehr seit über vier 

Jahren eine Halbtagesstelle innehat und vor seinem Unfall trotz seiner psychischen 

Einschränkungen über Jahrzehnte vollzeitlich arbeitete, lässt dennoch den Schluss zu, 

dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt die Möglichkeit einer einträglicheren 

Verwertung seiner Arbeitsfähigkeit besteht. Damit hat die Beschwerdegegnerin zu 

Recht befunden, dass der Beschwerdeführer die ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit 

nicht voll ausschöpfe. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann daher 

sein Invalideneinkommen nicht dem Verdienst gleichgesetzt werden, welchen er alleine 

bei der I.___ AG erzielt.

3.2.5         Hochgerechnet auf eine volle Leistungsfähigkeit und auf eine Arbeitszeit von 

40 Stunden beträgt der aktuelle Monatslohn Fr. 5'183.-- (Fr. 1'380.-- x 2 : 21.3 x 40). Er 

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liegt über dem Tabellenlohn von Fr. 4'635.-- für Hilfsarbeiten im Autogewerbe (LSE 

2010, TA1, Pos. 45, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen, 

Männer, Niveau 4). Da jedoch weder aktenkundig ist noch vorgebracht wird, dass die 

Arbeitgeberin des Beschwerdeführers ohne Weiteres bereit wäre, dessen 

Arbeitspensum zu erhöhen, kann auf das tatsächliche Einkommen von vornherein 

höchstens im Umfang des effektiven Arbeitspensums abgestellt werden; für eine 

zusätzliche oder andere Tätigkeit sind Tabellenlöhne massgeblich.

3.2.6         Fraglich und umstritten ist, ob das Einkommen in Handel, Instandhaltung 

und Reparatur von Motorfahrzeugen (LSE 2010 TA1 Pos. 45, Männer Niveau 4) oder 

aber der Durchschnittslohn für Hilfsarbeiten (TA1 LSE 2010, priv. Sektor Männer 

Niveau 4) massgebend ist. Für die Berücksichtigung des Tabellenlohnes der 

Automobilbranche spricht zwar, dass der Beschwerdeführer über eine langjährige 

Berufserfahrung in diesem Bereich verfügt und ihm gemäss psychiatrischem Gutachten 

berufliche Umstellungen schwerfallen. Dennoch ergibt sich insbesondere aus dem 

Bericht von Dr. K.___, dass der Beschwerdeführer gemäss eigener Angabe hin und 

wieder mit schwereren Lasten arbeiten muss und dies eine reduzierte Arbeitsfähigkeit 

rechtfertigt; auch der RAD bescheinigte vor der Teilversteifung des Handgelenks 

unfallbedingt eine höhere Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Die aktuelle und 

angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers erscheint daher den Unfallfolgen nicht 

bestmöglich angepasst. Weiter geht aus dem psychiatrischen Gutachten und aus der 

Schilderung des vormaligen Arbeitgebers hervor, dass der Beschwerdeführer auch in 

der angestammten Tätigkeit intensive Anleitung benötigt. Es ist daher nicht 

anzunehmen, dass sich in einer den Unfallfolgen besser angepassten Tätigkeit die 

krankheitsbedingten Einschränkungen wesentlich stärker auswirken als in der Arbeit als 

Hilfsmechaniker. Es rechtfertigt sich daher, zur Berechnung des Invalideneinkommens 

ausschliesslich auf den durchschnittlichen Tabellenlohn für allgemeine Hilfsarbeiten 

und nicht auf jenen für Hilfsarbeiten im Automobilgewerbe abzustellen. Den geltend 

gemachten Umstellungsschwierigkeiten und den weiteren Umständen, welche dem 

Beschwerdeführer eine Aufnahme einer anderen oder zusätzlichen Tätigkeit 

erschweren, ist durch einen angemessenen Tabellenlohnabzug Rechnung zu tragen, 

soweit sie nicht bereits in der Verminderung der Leistungsfähigkeit berücksichtigt sind.

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3.2.7         Das durchschnittliche Jahreseinkommen gemäss LSE 2010 (Tabelle TA1, 

gesamter privater Sektor, Männer Niveau 4, betriebsübliche Arbeitszeit 41,6 Std.) 

beträgt Fr. 61'414.--. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung 

(Lohnentwicklung des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T39, Index Männer 2010: 

2151 und 2012: 2188) beläuft es sich auf Fr. 62'470.40. Da der Beschwerdeführer 

krankheitsbedingt während seiner Anwesenheit zu 50 % leistungsfähig ist, reduziert 

sich dieser Betrag auf Fr. 31'235.--.

3.3  

3.3.1         Der Beschwerdeführer hält dafür, sofern ihm eine Hilfsarbeit ausserhalb der 

angestammten Tätigkeit zugemutet werde, sei ihm vom Tabellenlohn ein Abzug von 

25 % zu gewähren. Der Tabellenlohnabzug berücksichtigt, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, 

im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitskräften 

lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen 

rechnen müssen. Sodann wird damit dem Umstand Rechnung getragen, dass weitere 

persönliche und berufliche Merkmale einer Person Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben können (Ph. Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in: U. Kieser, M. Lendfers [Hrsg.], 

Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2012, S. 139 ff., S. 140 f.). Als letztere 

kommen namentlich das Alter sowie eine reduzierte Leistungsfähigkeit in Betracht 

(Geertsen, a.a.O., S. 143 ff. und S. 148 ff.).

3.3.2         In der Rechtsprechung führen Einschränkungen, wie sie beim 

Beschwerdeführer aufgrund des Unfalles vorliegen, zu Tabellenlohnabzügen von 10 % 

bis 15 % (vgl. etwa BGE 129 V 472 E. 4.3.2 S. 484). In Anbetracht des Alters des 

Beschwerdeführers und des Zusammentreffens von einer nicht unfallbedingten 

psychischen und einer somatischen Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit 

rechtfertigt sich ein Tabellenlohnabzug von 20 %, wie er zumindest im Grundsatz auch 

von der Beschwerdegegnerin als angemessen erachtet wurde. Damit wird auch der 

Tatsache Rechnung getragen, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Unfallfolgen 

zur vollen Ausschöpfung der ihm verbleibenden Arbeitsfähigkeit nicht im 

angestammten Sektor (Autogewerbe) tätig bleiben kann, sondern sich die Verrichtung 

allgemeiner Hilfsarbeiten entgegenhalten lassen muss. In diesem Bereich führen in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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Anbetracht des Alters die fehlende Erfahrung und das nicht vorhandene Netzwerk zu 

einem Konkurrenznachteil und somit zur Lohnminderung. Das durchschnittlich für 

ganztägige Hilfsarbeiten zu veranschlagende Invalideneinkommen beträgt somit - unter 

Berücksichtigung der reduzierten Leistungsfähigkeit und eines Tabellenlohnabzuges 

von 20 % - Fr. 24'988.-- (Fr. 31'235.-- abzüglich 20 %).

3.4  

3.4.1         Für das unfallversicherungsrechtliche Valideneinkommen ist in Anwendung 

von Art. 28 Abs. 3 UVV von jenem Verdienst auszugehen, welchen der 

Beschwerdeführer ohne Unfallfolgen, jedoch unter Berücksichtigung seiner 

krankheitsbedingten Einschränkungen erzielen könnte. Die Invalidenversicherung hat - 

bezogen auf das Jahr 2009 - ein Valideneinkommen von Fr. 53'300.-- angenommen 

(suva-act. 183). Dieses basiert auf dem Lohn des Beschwerdeführers im Jahr 2008 an 

seiner zweiten - und vor Erlass ihrer Verfügung bisher letzten vollzeitlichen - 

Arbeitsstelle (13 x Fr. 4'100.--, vgl. Erw. 2.1.1). Dieses Einkommen ist als 

Valideneinkommen jedoch nicht hinreichend verlässlich, stammte es doch aus einem 

mit Einarbeitungszuschüssen unterstützten Arbeitsversuch, der nach einigen Monaten 

scheiterte (suva-act. 160-5, 160-17, 160-112). Vielmehr ist auf das Einkommen 

abzustellen, welches der Beschwerdeführer bei der M.___ AG, wo er Jahrzehnte lang 

arbeitete, erzielte. Sein Bruttolohn stieg über Jahre kontinuierlich an und belief sich im 

Jahr 2007 auf Fr. 52'000.-- (suva-act. 160-50). Es ist nicht anzunehmen, dass dieses 

Einkommen eine Soziallohnkomponente enthielt. Die Kündigung erfolgte offenbar aus 

wirtschaftlichen Gründen. Gemäss Gutachten B.___ deuten anamnetische Aussagen 

zwar darauf hin, dass die psychischen Beeinträchtigungen beim Beschwerdeführer 

bereits im jungen Erwachsenenalter und möglicherweise bereits beim Lehrabschluss 

vorlagen. Indes sei wegen fehlender ärztlicher Vorbefunde unklar, wie lange die 

beschriebenen leichten kognitiven Einschränkungen bestanden (suva-act. 212-11). 

Mangels (weiterer) entsprechender Anhaltspunkte in den Akten ist nicht bewiesen, dass 

sein bei der M.___ AG erhaltener Lohn aus krankheitsbedingten Gründen 

unterdurchschnittlich war.

3.4.2         Der Tabellenlohn im Autogewerbe betrug im Jahr 2008 Fr. 4'329.-- 

monatlich (LSE 2008, TA1, Pos. 50: Handel, Reparatur Automobile, Männer, Niveau 4, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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40 Std./Woche) beziehungsweise Fr. 54'155.79 (hochgerechnet auf die Arbeitszeit von 

41.7 Std./Woche und auf 12 Monate). Demgegenüber beträgt der für das 

Valideneinkommen massgebliche Lohn von Fr. 52'000.-- unter Berücksichtigung der 

Nominallohnerhöhung für das Jahr 2008 Fr. 53'143.14 (Lohnentwicklung des 

Bundesamtes für Statistik, Tabelle T39, Index Männer 2007: 2047; 2008: 2092) und 

erweist sich somit als unterdurchschnittlich. Da er jedoch um weniger als 5 % unter 

dem Tabellenlohn liegt, ist er gemäss der Rechtsprechung nicht zu parallelisieren (vgl. 

BGE 135 V 297 E. 6.1.2; Urteil des Bundesgerichts vom 6. März 2014 8C_749/2013 

E. 3.1). Für die Berechnung des Valideneinkommens bleibt daher das bei der M.___ AG 

im Jahre 2007 erzielte Einkommen von Fr. 52'000.-- massgebend. Dieses beträgt, 

indexiert auf das Jahr 2012, Fr. 55'581.83 (Lohnentwicklung T39 Index Männer 2007: 

2047; 2012: 2188)

3.5   Bei krankheritsbedingt reduzierter Leistungsfähigkeit von 50 % beträgt das 

unfallversicherungsrechtliche Valideneinkommen Fr. 27'790.90. Diesem steht das 

Invalideneinkommen von Fr. 24'988.-- gegenüber (Erw. 3.5.2). Daraus resultiert ein 

unfallbedingter Invaliditätsgrad von 10.09 %, welcher gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG einen 

entsprechenden Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung begründet.

4.       

4.1   Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde vom 9. Oktober 2013, 

unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 6. September 2013, teilweise 

gutzuheissen. Der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers beträgt 10 %. Die 

Angelegenheit ist an die Unfallversicherung zurückzuweisen, damit sie die Rente des 

Beschwerdeführers berechne sowie die entsprechenden Nachzahlungen vornehme.

4.2   Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen hat der 

Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist gemäss Art. 19 und Art. 22 Abs. 1 

lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (HonO; sGS 963.75), 

wie in vergleichbaren Verfahren, auf pauschal Fr. 4'000.-- festzulegen; inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer. Eine Reduktion wegen des bezogen auf das 

Rechtsbegehren nur teilweisen Obsiegens ist nicht angezeigt, war der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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Beschwerdeführer doch in jedem Fall gehalten, gegen den Einspracheentscheid 

Beschwerde zu erheben, um nicht rechtswidrig behandelt zu werden. Ein vermeidbarer 

Mehraufwand ist durch das konkrete Rechtsbegehren zudem weder der 

Rechtsvertreterin noch dem Gericht entstanden.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird dahingehend teilweise gutgeheissen, dass dem 

Beschwerdeführer eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrads von 10 % 

zugesprochen wird.

2.      Die Angelegenheit wird zur Rentenberechnung, zur Festlegung des 

Rentenbeginns und zur entsprechenden Neuverfügung an die Vorinstanz 

zurückgewiesen.

3.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.      Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.01.2015
	Art. 16 ATSG, Art. 9 UVG; Art. 28 Abs. 3 UVV: Überprüfung von Validen- und Invalideneinkommen sowie des unfallversicherungsrechtlichen Invaliditätsgrads bei zum Zeitpunkt des Unfalls vorbestehender krankheitsbedingter Invalidität. Massgeblichkeit des langjährigen tatsächlichen Einkommens für die Berechnung des Valdeneinkommens. Berechnung des Invalideneinkommens aufgrund des Tabellenlohnes für eine den Unfallfolgen besser angepasste neue Tätigkeit. Tabellenlohnabzug wegen des unfallbedingten Branchenwechsels (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Januar 2015, UV 2013/71).Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider,Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Beatrix ZahnerEntscheid vom 21. Januar 2015in SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Nadeshna Ley, Blumenbergplatz 1,9000 St. Gallen,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendInvalidenrenteSachverhalt:

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