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**Case Identifier:** aab3be40-0e36-5675-88a2-715279c4a6dc
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-19
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 19.11.2025 200 2025 402
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-402_2025-11-19.pdf

## Full Text

ALV 200 2025 402 
KOJ/FRJ/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 19. November 2025

Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Frésard

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern 
Recht und Dienste, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 30. Mai 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. Nov. 2025, ALV 200 2025 402

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Sachverhalt:

A.

Der 1970 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdefüh-
rer) bezog ab Juli 2023 Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Ak-
ten des Amts für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern [AVA 
bzw. Beschwerdegegner], Dossier Arbeitslosenkasse ... [act. IIA] 
190, 153, 150, 142, 138, 133, 130, 127, 119, 114, 110, 106, 99, 96). 
Per 31. Juli 2024 wurde er vom Regionalen Arbeitsvermittlungszen-
trum (RAV) abgemeldet (act. IIA 95), da er am 1. August 2024 eine 
Stelle als "..." bei der C.________ antrat (act. IIA 82 ff.). Dieses Ar-
beitsverhältnis kündigte der Versicherte mit Kündigungsschreiben 
vom 11. November 2024 auf den 31. Dezember 2024 (act. IIA 88). 
Am 30. Januar 2025 meldete sich der Versicherte erneut beim RAV 
zur Arbeitsvermittlung an und erhob ab diesem Datum Anspruch auf 
Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Akten des AVA, Dossier 
RAV-Region Bern-Mittelland [act. II] 149, 46; Beschwerde S. 2). Mit 
Verfügung vom 31. März 2025 (act. II 76 f.) stellte ihn das RAV wegen 
erstmalig ungenügender Arbeitsbemühungen vor Antragsstellung für 
die Dauer von acht Tagen ab dem 30. Januar 2025 in der 
Anspruchsberechtigung ein. Die hiergegen erhobene Einsprache 
(act. II 66 ff.) wies das AVA mit Einspracheentscheid vom 30. Mai 
2025 ab (act. II 46 ff.).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch die B.________, 
lic. iur. D.________, mit Eingabe vom 25. Juni 2025 Beschwerde und 
stellte folgende Anträge:

1. Es sei der Einspracheentscheid der Arbeitslosenkasse vom 30. Mai 
2025 aufzuheben.

2. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung im Umfang von acht 
Tagen sei aufzuheben, eventualiter sei die Anzahl Einstelltage zu 
reduzieren. 

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Unter Kosten- und Entschädigungsfolge

Der Beschwerdegegner schloss mit Beschwerdeantwort vom 3. Juli 
2025 auf Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialver-
sicherungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abtei-
lung des Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundes-
gesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozi-
alversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a 
des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation 
der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 
161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. Der Beschwerdefüh-
rer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durch-
gedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er zur Be-
schwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent-
schädigung [AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Verordnung 
vom 31. August 1983 über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Da auch 
die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b 
ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 
155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 
30. Mai 2025 (act. II 46 ff.). Streitig und zu prüfen ist, ob der Be-
schwerdeführer zu Recht wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen 

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vor Eintritt der Arbeitslosigkeit für die Dauer von acht Tagen in seiner 
Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.  

1.3 Bei der vorliegenden Einstellung der Anspruchsberechtigung 
im Umfang von acht Tagen liegt der Streitwert unter Fr. 20‘000.--, 
weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zu-
ständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und 
ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d 
ATSG; Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG müssen Versicherte, die Versiche-
rungsleistungen beanspruchen wollen, mit Unterstützung des zustän-
digen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosig-
keit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere sind sie verpflich-
tet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen 
Berufs. Sie müssen ihre Bemühungen nachweisen können. Gemäss 
Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte Person in der Anspruchs-
berechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend 
um zumutbare Arbeit bemüht. Bei der Beurteilung der Frage, ob sich 
eine versicherte Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, 
ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität ihrer Bewerbun-
gen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.1 S. 525 und E. 2.1.4 
S. 528).

2.2 Aus der Pflicht, den Eintritt der Arbeitslosigkeit zu verhindern, 
fliesst die Last für die versicherte Person, sich bereits vom Zeitpunkt 
der Kündigung des früheren Arbeitsverhältnisses an und damit vor 
Eintritt der Arbeitslosigkeit intensiv um eine neue Arbeit zu bemühen. 
Die versicherte Person hat sich dementsprechend während einer all-
fälligen Kündigungsfrist, aber auch generell während der Zeit vor der 
Anmeldung, unaufgefordert um Stellen zu bemühen. Sie kann sich 
insbesondere nicht damit exkulpieren, nicht gewusst zu haben, dass 

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sie schon vor der Anmeldung zum Leistungsbezug zur ernsthaften 
Arbeitssuche verpflichtet war und nicht darauf aufmerksam gemacht 
worden sei. Beim ersten Beratungs- und Kontrollgespräch hat die ver-
sicherte Person die Nachweise der Arbeitsbemühungen einzureichen 
(Art. 20a Abs. 3 AVIV; vgl. BGE 139 V 524 E. 2.1.2 S. 526; SVR 2020 
ALV Nr. 23 S. 71, 8C_744/2019 E. 4.3)

2.3 Nach der Praxis sind als Arbeitsbemühungen im Sinne des 
Gesetzes in erster Linie gezielte Bewerbungen um offene Stellen zu 
verstehen, da einem solchen planmässigen Vorgehen am ehesten 
Erfolg beschieden ist. Blosse Anfragen bei möglichen Arbeitgebern 
sowie die Kontaktnahme mit Stellenvermittlungsbüros mögen als er-
gänzende Anstrengungen zur Beendigung von Arbeitslosigkeit 
durchaus sinnvoll sein. Da ihr Erfolg aber weitgehend vom Zufall ab-
hängt, können sie systematische Bewerbungen um offene Stellen 
nicht ersetzen (ARV 1990 S. 133 E. 2a, 1987 S. 41 E. 2a).

In quantitativer Hinsicht werden in der Praxis durchschnittlich zehn 
bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat in der Regel als genügend 
erachtet (BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369, 139 V 524 E. 2.1.4 S. 528). 
Dabei ist allerdings nicht schematisch auf eine rein quantitative 
Grenze abzustellen. Vielmehr ist die Qualität des Vorgehens der ver-
sicherten Person mit Blick auf die konkreten Umstände zu prüfen, wo-
bei mitunter eine gezielte Arbeitssuche und gut dargestellte Bewer-
bungen besser sind als zahlreiche Arbeitsbemühungen (Urteil des 
BGer 8C_737/2017 vom 8. Januar 2018 E. 2.2). 

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3.

3.1 Vorab ist festzuhalten, dass Arbeitsbemühungen nicht erst ab 
dem Zeitpunkt der tatsächlichen Arbeitslosigkeit, sondern bereits ab 
Kenntnis der (künftigen) Arbeitslosigkeit und damit auch während der 
Kündigungsfrist resp. vor der Anmeldung beim RAV vorzunehmen 
sind (vgl. E. 2.2 hiervor). Vorliegend wusste der Beschwerdeführer 
spätestens mit dem Einreichen seines Kündigungsschreibens am 
11. November 2024 (act. IIA 88) um die drohende Arbeitslosigkeit 
und war somit ab jenem Zeitpunkt gehalten, alles Zumutbare zu un-
ternehmen, um die drohende Arbeitslosigkeit zu vermeiden resp. zu 
verkürzen (vgl. E. 2.1 hiervor). 

3.2 Gestützt auf die Akten erstellt und nicht bestritten ist, dass der 
Beschwerdeführer sich im Zeitraum zwischen seiner Kündigung 
(11. November 2024) und seiner Wiederanmeldung beim RAV 
(30. Januar 2025) auf sieben ausgeschriebene Stellen bewarb (act. II 
101 ff.; Beschwerde S. 3 Ziff. 4, Beschwerdeantwort S. 3 Art. 4). Im 
Weiteren tauschte sich der Beschwerdeführer in diesem Zeitraum mit 
verschiedenen Kontaktpersonen zu seiner Arbeitssituation aus, trat 
einem "..." Netzwerk bei und nahm an einem Netzwerkanlass teil 
(act. II 101 ff., 66 ff., Akten des Beschwerdeführers [act. I] 5 – 12, 
Beschwerde S. 3 f. Ziff. 4). Damit liegen im massgeblichen, rund elf-
wöchigen Zeitraum zwischen der Kündigung und der Anmeldung 
beim RAV einzig sieben resp. – unter Berücksichtigung der vor der 
Kündigung am 3. November 2024 eingereichten Bewerbung (act. II 
101) – acht schriftliche Stellenbewerbungen vor, was mit Blick auf die 
vorerwähnte Praxis (vgl. E. 2.3 vorne) selbst unter Berücksichtigung 
der Bewerbung vom 3. November 2024 als quantitativ ungenügend 
zu qualifizieren ist. Daran ändern auch die vom Beschwerdeführer in 
diesem Zeitraum vorgenommenen "Networking-Aktivitäten" nichts. 
Wie der Beschwerdegegner zu Recht ausführt (vgl. act. II 48), stellen 
solche Anfragen rechtsprechungsgemäss keine qualitativ genügen-
den Arbeitsbemühungen dar, weshalb diese grundsätzlich keine 
schriftlichen Bewerbungen auf offene Stellen zu ersetzen vermögen 
(vgl. auch E. 2.3 hiervor). 

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Entschuldbare Gründe für die ungenügenden Arbeitsbemühungen 
sind denn auch nicht ersichtlich. Aus der Tatsache, dass dem Be-
schwerdeführer im Onlineportal des Beschwerdegegners unter der 
Ansicht "Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen" der Monat 
November 2024 nicht angezeigt worden sein soll, weshalb er davon 
ausgegangen sei, dass er für diesen Monat keine Arbeitsbemühun-
gen vorzunehmen habe (act. II 67), kann der Beschwerdeführer 
nichts zu seinen Gunsten ableiten: Der Beschwerdeführer war bereits 
im Rahmen seiner Erstanmeldung bei der Arbeitslosenkasse im Juni 
2023 u.a. auf die Broschüre "Arbeitslosigkeit. Ein Leitfaden für Versi-
cherte" (abrufbar unter: <www.arbeit.swiss.secoalv/de/home/ser-
vice/publikationen/broschueren>) und damit auf seine Pflicht zur Stel-
lensuche während der Kündigungsfrist und den Konsequenzen bei 
einer Pflichtverletzung hingewiesen worden (act. IIA 181, vgl. S. 12 
und 15 f. der Broschüre). 

3.3 Nach dem Dargelegten hielt der Beschwerdegegner zutref-
fend fest, dass die Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers im 
vorliegend massgebenden Zeitraum ungenügend waren, weshalb die 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu Recht erfolgte.

4. Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der verfügten Sanktion 
von acht Einstelltagen. 

4.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung be-
misst sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 
AVIG) und nicht nach der tatsächlichen Dauer der Arbeitslosigkeit 
(BGE 113 V 154; ARV 2023 S. 279 E. 4.1). Massgebend ist das Ge-
samtverhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung 
aller wesentlichen Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und 
subjektiven Gegebenheiten zu würdigen ist (BGE 141 V 365 E. 4.1 
S. 369). Die Dauer der Einstellung beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 
16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem 
Verschulden (Art. 45 Abs. 3 lit. a - c AVIV).

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Innerhalb dieses Rahmens entscheiden die Organe der Arbeitslosen-
versicherung nach pflichtgemässem Ermessen. Das Sozialversiche-
rungsgericht darf sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund anstelle 
desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegeben-
heiten abstützen können, die seine abweichende Ermessensausü-
bung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 123 V 150 E. 2 
S. 152; SVR 2020 ALV Nr. 11 S. 35, 8C_331/2019 E. 3.3; ARV 2023 
S. 279 E. 4.3, S. 197 E. 5.3, 2022 S. 444 E. 3.3). 

4.2 Vorliegend bewegt sich das verfügte Einstellmass von insge-
samt acht Einstelltagen im mittleren Bereich des leichten Verschul-
dens (vgl. E. 4.1 hiervor). Dieses Einstellmass entspricht dem Ein-
stellraster des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), wonach bei 
ungenügenden Arbeitsbemühungen während einer zweimonatigen 
Kündigungsfrist von einem leichten Verschulden auszugehen und 
eine Einstelldauer von sechs bis acht Tagen zu verfügen ist (vgl. 
Ziff. D79 1.A/2 der Weisung des SECO betreffend Arbeitslosenent-
schädigung [AVIG-Praxis ALE]; zur Bedeutung von Verwaltungswei-
sungen vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 
V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228, 132 V 121 E. 4.4 
S. 125). Der Beschwerdegegner berücksichtigte damit zu Recht nicht 
nur die Dauer der Kündigungsfrist (ein Monat [act. II 131]), sondern 
den gesamten Zeitraum zwischen der Kündigung und der Anmeldung 
beim RAV, war der Beschwerdeführer doch gehalten, im gesamten 
Zeitraum bis zur Anmeldung Arbeitsbemühungen vorzunehmen (vgl. 
E. 2.2 hiervor). Vor dem Hintergrund dieser rund elfwöchigen Zeit-
spanne ist die verfügte Sanktion von acht Einstelltagen nicht zu be-
anstanden und ein triftiger Grund, der ein Eingreifen in das Ermessen 
des Beschwerdegegners rechtfertigen würde (vgl. E. 4.1 hiervor), ist 
nicht ersichtlich. 

5.

Nach dem Dargelegten ist die verfügte Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung nicht nur in grundsätzlicher, sondern auch in masslicher 

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Hinsicht zu bestätigen und die gegen den Einspracheentscheid vom 
30. Mai 2025 (act. II 46 ff.) erhobene Beschwerde abzuweisen.

6.

6.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis 
ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfah-
renskosten zu erheben.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 
Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein An-
spruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Par-
teientschädigung zugesprochen. 

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Recht 

und Dienste 
- Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen 
Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Be-
schwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. 
und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(BGG; SR 173.110) geführt werden.