# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** abbed564-8037-5e0b-9020-dd37683d03dc
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 20.12.2023 III 2023 103
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-103_2023-12-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 103

Entscheid vom 20. Dezember 2023 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

1. C.________,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

2. E.________ AG,
Beigeladene,
vertreten durch Rechtsanwalt F.________,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Zuschlagsverfügung; Sammel- und 
Transportlogistik, Zwischenlagerung und Verwertung September 
2023 - August 2028, Glas, Alu/Weissblech)

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Sachverhalt:

A. Am 1. Februar 2023 schrieb der C.________ auf der Plattform www.si-
map.ch im offenen Verfahren den Dienstleistungsauftrag "Sammel- und Transport-
logistik, Zwischenlagerung und Verwertung September 2023 – August 2028, Glas, 
Alu/Weissblech" aus. Innert der Eingabefrist bis 15. März 2023 gingen fünf Ange-
bote ein, so unter anderem von der A.________ AG und der E.________ AG (Vi-
act. A-4).

B. Mit Beschluss vom 17. Mai 2023 erteilte C.________ den Zuschlag der 
E.________ AG gemäss Offerte zu netto Fr. 79'234.-- exkl. MwSt (Vi-act. A-7). Mit 
Verfügung vom 31. Mai 2023 informierte C.________ die Anbieter über die Zu-
schlagserteilung. Als Begründung wurde angeführt: "Die Vergabe erfolgte an das 
vorteilhafteste Angebot. Ausschlaggebend für die Vergabe waren vor allem die Be-
wertung der Zuschlagskriterien Ökologie und Preis". Gegenüber der A.________ 
AG wurde diese Begründung wie folgt ergänzt (Vi-act. A-8): 

Für das Kriterium Ökologie (3. Fahrstrecke vom Standort Umschlagplatz Glas, 
Alu/Weissblech des Anbieters bis zum Zentrum Wangen Bahnhof) ist die in der Sub-
mission vorgegebene Art der Zwischenlagerung inkl. Nachweis der Umweltbewilli-
gungen (Submissionsunterlagen Kapitel 5.2 Leistungsvorgaben "Transport der Frak-
tionen zum Zwischenlager") am angegebenen Containerabstellplatz nicht gegeben. 
Für die Bewertung wurde deshalb der Standort G.________ berücksichtigt. 

C. Am 5. Juni 2023 ersuchte die A.________ AG den C.________ den Verga-
beentscheid unter Berücksichtigung ihres Zwischenlagerplatzes in Wangen bis am 
12. Juni 2023 in Wiedererwägung zu ziehen (Vi-act. A-9). C.________ lehnte die-
ses Ansinnen mit Schreiben vom 16. Juni 2023 ab (Vi-act. A-10).

D. Die A.________ AG lässt am 21. Juni 2023 beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz gegen die ihr am 2. Juni 2023 zugestellte Zuschlagsverfügung 
fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Der Vergabeentscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. Mai 2023 sei aufzuhe-
ben und der Beschwerdeführerin sei der Zuschlag für "Sammel- und Transport-
logistik, Zwischenlagerung und Verwertung September 2023 - August 2028, 
Glas, Alu/Weissblech" zu erteilen.

2. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und es sei der Be-
schwerdegegnerin superprovisorisch zu untersagen, mit der Zuschlagsempfän-
gerin E.________ AG oder mit einer dritten Partei einen Vertrag abzuschliessen.

3. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Gericht die vollständigen Akten 
einzureichen und der Beschwerdeführerin vollständige Akteneinsicht zu ge-
währen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

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E. Mit Verfügung vom 22. Juni 2023 erteilt der verfahrensleitende Richter der 
Beschwerde einstweilen bis auf Widerruf aufschiebende Wirkung, setzt der Vor-
instanz Frist bis 12. Juli 2023 zur Vernehmlassung an und lädt die Zuschlagsemp-
fängerin ein, durch innert Frist einzureichender Vernehmlassung dem Verfahren 
als Beigeladene beizutreten.

F. Die Beigeladene lässt mit Vernehmlassung vom 5. Juli 2023 die Abweisung 
der Beschwerde beantragen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Vor-
instanz lässt mit Vernehmlassung vom 12. Juli 2023 beantragen, die Beschwerde 
sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne; unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen.

G. Die Beschwerdeführerin lässt mit Replik vom 28. Juli 2023 an den Anträgen 
der Beschwerde festhalten. Die Beigeladene und die Vorinstanz lassen ihrerseits 
mit Dupliken vom 17. August 2023 resp. vom 2. Oktober 2023 an den in ihren Ver-
nehmlassungen gestellten Anträgen festhalten. Die Beschwerdeführerin bekräftigt 
mit Triplik vom 12. Oktober 2023 an den Anträgen der Beschwerde festzuhalten.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Beschwerdeführerin beantragt in der Hauptsache die Aufhebung der mit 
Verfügung vom 31. Mai 2023 eröffneten Zuschlagsverfügung und die Erteilung des 
Zuschlags an sie.

1.2 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. die 
Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, die 
frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die Rechts-
hängigkeit oder das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen 
Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e, f, g des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, trifft 
das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.3 Gegen Verfügungen der Auftraggeber kann ab dem für das Einladungsver-
fahren massgebenden Auftragswert (Lieferungen, Dienstleistungen und Bauneben-
gewerbe über Fr. 150'000; Bauhauptgewerbe über Fr. 300'000; vgl. Anhang 2 der 
Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen [IVöB; 
SRSZ 430.120.1] vom 15.11.2019) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz erhoben werden (Art. 52 Abs. 1 IVöB i.V.m. § 2 des Kantonsratsbe-
schlusses über den Beitritt zur IVöB [KRB IVöB; SRSZ 430.120] vom 16.2.2022), 

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so insbesondere gegen Zuschlagsverfügungen (Art. 53 Abs. 1 lit. e IVöB). Die Be-
schwerden sind schriftlich und begründet innert zwanzig Tagen seit Eröffnung der 
Verfügung einzureichen (Art. 56 Abs. 1 IVöB). Vorbehältlich abweichender Bestim-
mungen der IVöB richtet sich das Beschwerdeverfahren nach dem VRP 
(Art. 55 IVöB).

1.4 Die Beschwerdeführerin hat im strittigen Submissionsverfahren ein Angebot 
eingereicht (Vi-act. B; Bf-act. 6), das im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-
act. A-5) und im Beschluss der Vorinstanz vom 17. Mai 2023 (Vi-act. A-7) geprüft 
und gewertet wurde. Den Zuschlag hat eine andere Offerentin erhalten. Mithin ist 
die Beschwerdeführerin vom angefochtenen Vergabebeschluss direkt betroffen.

Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts reicht die unmittelbare 
Betroffenheit für die Bejahung der Beschwerdelegitimation indes nicht aus. Diese 
ist im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit bei Beschwerdegut-
heissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei unmittelbar beeinflusst 
wird, wenn der unterlegene Bewerber eine reelle Chance hat, im Falle der Gut-
heissung seines Rechtsmittels den Zuschlag zu erhalten. (vgl. VGE III 2023 71 
vom 15.5.2023 E. 3.5; VGE III 2019 46 vom 24.4.2019 E. 1.3.1 mit weiteren Hin-
weisen; BGE 141 II 14 E. 5). Dies wurde bejaht, wenn der nicht berücksichtigte 
Anbieter als Zweitplatzierter vernünftige Chancen auf einen Zuschlag gehabt hätte, 
ebenso bei jemandem, der nur knapp hinter dem Zweitplatzierten lag, weil nicht 
ohne weiteres klar war, dass bei Gutheissung der Beschwerde diese Rangfolge 
Bestand haben würde.

1.5 Zu beachten ist, dass im Submissionsverfahren in ausgeprägtem Masse das 
Rügeprinzip anwendbar ist. Eine Rechtsanwendung von Amtes wegen drängt sich 
jedoch bei schwerwiegenden Verfahrensmängeln auf, etwa bei der Wahl einer 
nicht den Vorschriften entsprechenden Verfahrensart (EGV-SZ 2006 B 11.1 E. 4.1 
sowie EGV-SZ 2006 B 11.2 E. 3.2).

Zu erwähnen ist sodann, dass die Überprüfungszuständigkeit des Verwaltungsge-
richts im Submissionsverfahren beschränkt ist. Dies geht einmal aus Art. 56 Abs. 4 
IVöB hervor, wonach die Arbeitsvergabe auf die Angemessenheit hin nicht über-
prüft werden kann. Zu prüfen ist die Sachverhaltsfeststellung sowie die Rechtsan-
wendung (Rechtskontrolle; EGV-SZ 2003 B 1.3). Der Vergabebehörde kommt im 
Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens grundsätzlich ein weiter Ermes-
sensspielraum zu, dies insbesondere in der Phase der Würdigung und des Ver-
gleichs der Angebote (BGE 141 II 353 E. 3; BGE 141 II 14 E. 8.3). Vergaberecht-
liche Ermessensentscheide überprüft die Rechtsmittelbehörde grundsätzlich 
zurückhaltend und nicht frei (BGE 141 II 14 E. 2.3; EGV-SZ 2010 B 11.1 E. 1.3; 

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VGE III 2019 72 vom 26.6.2019 E. 3.2). Die verwaltungsunabhängige Beschwer-
deinstanz hat in erster Linie Rechtsfragen zu beantworten, nicht aber Fachfragen 
der Verwaltung zu beurteilen (vgl. Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum Gesetz 
über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, Art. 80 N 1). Das 
Gericht hat sich deshalb bei Submissionsbeschwerden eine gewisse Zurückhal-
tung bei Problemen vorwiegend technischer Natur und bei reinen Ermessensfra-
gen aufzuerlegen. Bei der Frage des wirtschaftlich günstigsten Angebots setzt es 
nicht sein eigenes Ermessen anstelle jenes der Vergabebehörde (vgl. Galli/Mo-
ser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. Aufl. 2013, N 
1385). Das Gericht kann nur im Falle von Missbrauch oder Überschreitung des 
Ermessens seitens der Vergabebehörde einschreiten, was praktisch einer be-
schränkten Willkürprüfung gleichkommt. Hingegen muss es bei der Prüfung der 
Verfahrensregeln auf dem Gebiet des Submissionsrechts nicht die gleiche Zurück-
haltung an den Tag legen (BGE 141 II 353 E. 3 mit weiteren Hinweisen).

1.6 Das Angebot der Beschwerdeführerin belegte im Auswertungsraster der 
Vorinstanz (Vi-act. A-5) bei einem Total von 100 möglichen Punkten mit einer Ge-
samtpunktzahl von 83 Punkten Platz 2 hinter dem erstplatzierten Angebot der Zu-
schlagsempfängerin mit einer Gesamtpunktzahl von 86.8 Punkten.

Die Beschwerdeführerin rügt insbesondere verschiedene falsche Bewertungen bei 
den Zuschlagskriterien. So habe sie beim Zuschlagskriterium Ökologie (Fahrstre-
cke Umschlagplatz zum Zentrum Wanen) 0 von 10 Punkten erhalten, da die Art 
der Zwischenlagerung nicht den ausgeschriebenen Anforderungen entspreche. 
Die Begründung dafür sei nicht haltbar. Werde der Umschlagsplatz berücksichtigt, 
wären ihr 10 Punkte mehr zuzuteilen gewesen. Weiter bestreitet die Beschwerde-
führerin, gestützt auf die Akteneinsicht, dass die Zuschlagsempfängerin beim Zu-
schlagskriterium Referenzen habe 10 Punkte erzielen können und macht auch gel-
tend, bei den Zuschlagskriterien Ökologie (Volumen des Sammelfahrzeugs und 
Antriebsart) sei die Auswertung falsch und zu ihren Ungunsten erfolgt.

1.7 Sollte die Prüfung der Bewertung der Zuschlagskriterien ergeben, dass die 
Beschwerdeführerin mehr Punkte als die Zuschlagsempfängerin erzielte, so ginge 
der Zuschlag an die Beschwerdeführerin. Mithin wird ihre Stellung durch den Ver-
fahrensausgang unmittelbar beeinflusst. Da im Übrigen eine Beschaffung mit 
einem Auftragswert über der Schwelle fürs Einladungsverfahren vorliegt und die 
Beschwerde vom 21. Juni 2023 frist- und formgerecht beim zuständigen Verwal-
tungsgericht eingereicht wurde (vgl. oben E. 1.3), ist auf sie einzutreten.

1.8 Mit Beschwerde anfechtbar ist sodann auch die Ausschreibung des Auftrags 
(Art. 53 Abs. 1 lit. a IVöB). Die Ausschreibung muss fristgerecht (vgl. dazu Art. 56 

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Abs. 1 IVöB sowie die Rechtsmittelbelehrung in der Ausschreibung auf www.si-
map.ch vom 1.2.2023) angefochten werden, ansonsten die darin enthaltenen Fest-
legungen in Rechtskraft erwachsen und bei einer späteren Anfechtung des Zu-
schlags nicht mehr gerügt werden können. Entsprechend sind die Anbieterinnen 
gut beraten, die Ausschreibungen unmittelbar nach Publikation sorgfältig zu prüfen 
und im Zweifelsfall die Vergabestelle (vor Ablauf der Beschwerdefrist) zu kontak-
tieren. Bringt dieser Kontakt keine (rechtzeitige) Klärung, muss eine vorsorgliche 
Beschwerde gegen die Ausschreibung geprüft werden. Dasselbe gilt auch für die 
Ausschreibungsunterlagen; diese können bzw. müssen gemäss Art. 53 Abs. 2 
IVöB zusammen mit der Ausschreibung angefochten werden (vgl. Trüeb, Hand-
kommentar zum Schweizerischen Beschaffungsrecht, 2020, N 7 und N 19 ff. zu 
Art. 53 IVöB; vgl. auch VGE III 2020 155 vom 23.10.2020 E. 1.4.2, mit weiteren 
Hinweisen auf die Rechtsprechung [zu Art. 15 Abs. 1bis lit. a altIVöB] und auf das 
Handbuch öffentliches Beschaffungswesen im Kanton Schwyz, Stand 10.1.2011, 
Ziffer 5.3). Verzichtet eine Anbieterin auf die Anfechtung von Anordnungen in den 
Ausschreibungsunterlagen trotz ihrer Erkennbarkeit, so verwirkt sie ihr diesbezüg-
liches Beschwerderecht; auf in diesem Sinn verwirkte Rügen tritt das Gericht nicht 
ein (vgl. Trüeb, a.a.O., N 21 zu Art. 53 IVöB). 

2.1 In den Submissionsunterlagen (Vi-act. A-3) wurde zu den Leistungsvorga-
ben und Auswertung der Offerten u.a. festgehalten:

5.2 LEISTUNGSVORGABEN
Angebot

o Basisangebot für die Entleerung und den Transport von ca. 828 Tonnen Glas 
und 65 Tonnen Alu/Weissblech (Jahr 2022) in acht ZAM-Gemeinden mit Ab-
fuhren an 13 Sammelstellen.

o Transport und Ablad zu einem Zwischenlagerplatz, Zwischenlagerung und 
Umschlag nach Wahl des Anbieters.

o Die Verwertung ab dem Zwischenlager wird durch den Unternehmer organi-
siert. Die Erlöse pro Fraktion (Glas grün und braun/weiss separat) sind im 
Angebot separat anzugeben.

o Folgende Daten sind zu erfassen und C.________ monatlich in elektronischer 
und zur automatischen Weiterverarbeitung geeigneten Form zur Verfügung 
zu stellen: Datum und Uhrzeit, Standort/Sammelstelle, Abfallfraktion, Gewicht 
pro Fraktion, Behälter und Gemeinde. 

o (…)
Anforderungen an Fahrzeuge, Kran und Aufbau

o Motor: EURO 6
o Kranaufbau (…)
o Transportcontainer mit Kammern zur getrennten Aufnahme und Entleerung 

der Fraktionen.

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o Geeichtes Wägesystem mit einer Genauigkeit von min. 10 kg, zur elektroni-
schen Erfassung der Tonnagen je Fraktion pro Gemeinde, Sammelstelle und 
Container (z.B. Kran-Waage).

(…)
Ersatzfahrzeug

o Der Unternehmer hat ein Ersatzfahrzeug zu stellen bzw. muss sich ein sol-
ches vertraglich gesichert haben. Der Nachweis darüber ist C.________ vor 
Vertragsabschluss beizubringen. Bei einem Ausfall des regulären Sammel-
fahrzeuges oder in besonderen Fällen muss das Ersatzfahrzeug einsatzbereit 
sein.

Entleerungsvorgang
o Der Kran des Fahrzeuges nimmt Sammelbehälter für Sammelbehälter an den 

Gemeinde-Sammelstellen auf, positioniert jeden Behälter über dem jeweiligen 
Transportcontainerabteil, entleert das Sammelgut durch Öffnen des Behälter-
bodens und stellt die leeren Behälter wieder an ihre ursprünglichen Plätze 
zurück. Alle Container müssen mittels einer Kran-Waage verwogen werden.

(…)
Transport der Fraktionen zum Zwischenlager

o Das Sammelfahrzeug fährt zur Entleerung auf den Zwischenlagerplatz. Das 
Gewicht der gesamten Anlieferung wird durch Ein- und Auswägen über die 
Waagen ermittelt und dient der Verifikation der bei den Entleerungen vor Ort 
gewogenen Einzelgewichte. Das Abkippen erfolgt auf dem mit Belag verse-
henen Zwischenlagerplatz, in die separaten Boxen für Weiss-, Braun- und 
Grünglas sowie Alu/Weissblech. Der Zwischenlagerplatz muss die notwendi-
gen Umweltauflagen erfüllen. Dazu sind Nachweise dem Angebot beizulegen 
(Abfallrechtliche und gewässerschutztechnische Bewilligungen).

(…)

7. VOLLSTÄNDIGKEIT UND EIGNUNGSKRITERIEN
Die folgenden, generellen Bedingungen müssen kumulativ erfüllt sein, damit ein An-
gebot berücksichtigt werden kann:
• Inhaltliche und formale Vollständigkeit des eingereichten Angebots, inklusiv aller 

Anhänge
• Erfüllen der Anforderungen des Leistungsverzeichnisses und der Grundvoraus-

setzungen (…)
• Gültige Lizenz (Zulassungsbewilligung) des Bundesamts für Verkehr als Stras-

sentransportunternehmung (…), Chauffeur-Zulassung nach der Chauffeur-Zu-
lassungsverordnung CZV

• Auftragsbezogene wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
• Erfahrungen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen belegt mit Referenzen
• Einsatz von Fahrzeugen mit mindestens Abgasnorm EURO 6.
Fehlen eine oder mehrere Angaben gemäss dieser Auflistung, so ist das Angebot 
ungültig.

8. GRUNDANGEBOT, VARIANTEN, BIETERGEMEINSCHAFTEN, TEILAN-
GEBOTE

Eigene Varianten: zulässig, innerhalb der Rahmenbedingungen der Submission
(…)

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9. ZUSCHLAGSKRITERIEN UND GEWICHTUNG
Den Zuschlag erhält nach den üblichen Vorgaben (Art. 29 Abs. 1 und 2 IVöB) das 
vorteilhafteste Angebot.

Kriterium Gewichtung
Preis (maximal 60 Punkte) 60%
Das günstigste Angebot erhält 60 Punkte. Doppelt so teure Ange-
bote erhalten 0 Punkte. Dazwischen ist die Skala linear. Für die Aus-
wertung gilt das Total Anhang 06: Preis-Kalkulation
Ökologie (maximal 30 Punkte) 30%
1. Volumen des Sammelfahrzeuges unter Einhaltung der maxima-
len Nutzlast in m3: Das Angebot mit dem grössten Volumen erhält 10 
Punkte. Fahrzeuge mit einem halb so grossen Volumen wie das 
grösste angebotene Volumen erhalten 0 Punkte. Dazwischen ist die 
Skala linear.
2. Antriebsart: Angebote mit Fahrzeugen, die mit alternativen An-
trieben (Elektro/H2) und erneuerbaren Energie betrieben werden er-
halten 10 Punkte, Angebote mit EURO 6 Fahrzeugen und 100% 
CO2 Kompensation bei Dieselfahrzeugen (Nachweise beilegen) er-
halten 5 Punkte. Angebote mit EURO 6 Fahrzeugen ohne CO2 Kom-
pensation bei Dieselfahrzeugen erhalten 0 Punkte.
3. Fahrstrecke vom Standort Umschlagplatz Glas, Alu/Weiss-
blech des Anbieters bis zum Zentrum Wangen Bahnhof:
Kürzeste Distanz (in km gemäss Google Maps, kürzeste Route): 10 
Punkte, dreifache Distanz: 0 Punkte. Dazwischen ist die Skala linear.
Referenzen (maximal 10 Punkte) 10%
2 Referenzen (nicht älter als 10 Jahre) bezüglich vergleichbarer Auf-
träge erhalten 10 Punkte. Keine einschlägigen Referenzen 0 Punkte.

2.2 In ihrem Angebot vom 10. März 2023 offerierte die Beschwerdeführerin unter 
der Position '22 Anhang 03: Fahrzeuge' als Fahrzeuge Nr. 1 und Nr. 2, je ein Fahr-
zeug der Emissionskategorie EURO 6 und einem Gesamtgewicht von 40 t, mit 
Kranaufbau (Krantyp 14.5 mt), einer Nutzlast von 16.5 t resp. 16.7 t sowie einem 
Volumen (Transportbehälter) von 45 m3 mit 4 Kammern. Unter Antriebsart gab die 
Beschwerdeführerin '5-A Bio Diesel' an und erklärte zu 100% Bio Diesel zu ver-
wenden. Den Bezug von in der Region hergestelltem Biodiesel belegte sie mittels 
Schreiben des Lieferanten und die Kompensation des gesamten CO2-Fussab-
drucks der Firma mittels Zertifikat. Zudem offerierte sie ein weiteres Ersatzfahrzeug.

Unter der Position '23 Anhang 04: Zwischenlagerplatz' nannte die Beschwerdefüh-
rerin die Adresse: Seestrasse 95, 8855 Wangen, gab eine 'Flächengrösse' von 
200 m3 an und erklärte, die Umweltauflagen einzuhalten.

2.3 Im Anhang ihres Angebotes hielt die Beschwerdeführerin was folgt fest:

Fahrzeuge
Unsere Fahrzeuge sind alle mit dem geeichten Wäge- und Telematiksystem 
KOCO-online und Kingshofer ausgerüstet. Spezialcontainer mit vier Kammern für 
alle Fraktionen.

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Zwischenlagerplatz
Bei I.________ AG, Wangen werden die geschlossenen Spezialcontainer ausge-
tauscht / gewechselt.

Verwerter Glas
J.________

Verwerter Alu/Weissblech 
A.________ AG in G.________
Das Material wird über unsere Alu und Weissblech Recyling Anlage sortiert so wie 
aufbereitet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Transportlogistik
Mit unserer Transportlogistik ohne Zwischenablad - Behältertausch sind wir heute 
schon täglich ökologisch rund um Ihre Region, nachhaltig für die Umwelt unterwegs.

Die Nutzung des Zwischenlagerplatzes für Abrollcontainer mit Altglas-, Alu/Weiss-
blechdosen wurde mittels Bestätigung der I.________ AG belegt.

3.1 Im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-act. A-5) wurde unter dem Zu-
schlagskriterium: Ökologie (Teilkriterium: Fahrstrecke vom Standort Umschlag-
platz Glas, Alu/WB des Anbieters bis zum Zentrum Wangen Bahnhof) maximal 10 
Punkte erteilt (vgl. auch Vi-act. A-3 Ziff. 9; wiedergegeben in E. 2.1 hiervor). Die 
Beschwerdeführerin erhielt bei dieser Position keine Punkte. Im Kommentar wurde 
dazu festgehalten:

Kein Umschlagplatz mit separaten Kompartimenten, Entwässerung und Bewilligung, 
nur Umschlag der Sammelcontainer Unternehmerofferte ohne Eingabe Bauherre-
nofferte. (3.4 km) → keine Punkte Entscheid BK

3.2 Die Beschwerdeführerin macht dazu in ihrer Beschwerde vom 21. Juni 2023 
u.a geltend, sie habe die Eignungskriterien erfüllt und sei bei der Vergabe ohne 
Beanstandung berücksichtigt worden. Wenn sie die Voraussetzungen (z.B. wegen 
fehlendem oder mangelndem Umschlagplatz) nicht erfüllt hätte, wäre das Angebot 
zum vornherein auszuschliessen gewesen. Die Vorinstanz könne nicht im Nach-
hinein unter dem Bewertungskriterium "Ökologie - Distanz zum Zentrum Wangen" 
die Art der Zwischenlagerung bemängeln. Unter diesem Kriterium gehe es aus-
schliesslich um die Fahrdistanz zum Zwischenlager. Sie könne auch nicht eigen-
mächtig von einem anderen Standort als dem offerierten ausgehen, also 
G.________ anstelle von Wangen. 

Es sei auch nicht nachvollziehbar, inwiefern die Art der Zwischenlagerung nicht 
der Ausschreibung entsprechen solle. Die Beschwerdeführerin müsse im Zwi-
schenlager das eingesammelte Gut nicht entleeren und mit einem Bagger wieder 
neu aufladen. Das Leergut werde bereits beim Einsammeln in geschlossene Spe-
zialcontainer auf den Lastwagen sortiert und gewogen, so dass der Schritt des 
Entleerens bei der Zwischenlagerung wegfalle. Die Zwischenlagerung ohne Ent-

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leerung mit geschlossenen Containern sei gegenüber der Entleerung nicht nur 
gleichwertig, sondern ökologisch effizienter. Damit erfülle die Beschwerdeführerin 
die Vorgaben der Ausschreibung in Bezug auf die Zwischenlagerung und sie sei 
damit zu berücksichtigen. Es ergebe keinen Sinn, beim Zwischenlager zwingend 
eine Entleerung zu verlangen, schon gar nicht unter dem Titel der Ökologie. 

3.3 Die Zuschlagsempfängerin hält in ihrer Stellungnahme vom 5. Juli 2023 dem-
gegenüber fest, das Ziel der vorgegebenen Zwischenlagerung sei einerseits die 
Kontrolle der anlässlich der Entleerung vor Ort gewogenen Einzelgewichte durch 
eine Zweitwägung. Anderseits solle sichergestellt werden, dass die mit unter-
schiedlichen Mengen gefüllten Behältnisse der Container zentral geleert und erst 
dann weitertransportiert würden, wenn sich genügend grosse Mengen der einzel-
nen Fraktionen angesammelt hätten. Die Zuschlagsempfängerin verwende (wie 
mutmasslich alle anderen Offerenten) auch Container mit verschiedenen Kompar-
timenten, in welche die verschiedenen Fraktionen (Grün-, Weiss oder Braunglas) 
geleert würden. Wenn eines der Kompartimente voll sei, fahre der Lastwagen zum 
Zwischenlager und entleere dort den Container nach Fraktionen getrennt. Wenn 
genügend Material einer Fraktion vorhanden sei, werde diese in einen grösseren 
Container (ohne Unterteilung) geladen und so mit optimaler Auslastung weiter-
transportiert. Wenn ohne ein solches Zwischenlager gearbeitet werde, werde unter 
Umständen halbleer zum Abnehmer gefahren (weil z.B. das Kompartiment für 
Grünglas voll sei, die Kompartimente mit Braun- und Weissglas hingegen nicht). 

Bei der von der Beschwerdeführerin offerierten Zwischenlagerung würden die, sys-
tembedingt, bloss teilweise gefüllten Container in Nuolen hingestellt und später 
wieder aufgeladen und weitergeführt. Dies sei nicht ökologisch, sondern verlän-
gere lediglich die Strecke, welche mit nicht optimal befüllten Behältern zurückge-
legt werde. Zudem erfolge auch keine Wägung (zur Verifizierung der bei der Ent-
leerung vor Ort ermittelten Gewichte). Damit erfülle die von der Beschwerdeführe-
rin offerierte Lösung für die Zwischenlagerung die Vorgaben der Ausschreibung 
nicht. 

Die Vorinstanz habe diese Art der Zwischenlagerung offenbar als Zuschlagskrite-
rium verstanden und sei - mangels Offerte eines anderen Zwischenlagers im Sinne 
der Ausschreibung - von einer Zwischenlagerung am Sitz der Beschwerdeführerin 
in G.________ ausgegangen. Da die Beschwerdeführerin keine Zwischenlage-
rung habe, wie sie in der Ausschreibung klar umschrieben worden sei, sei dies 
nicht zu beanstanden. Zu Recht seien ihr unter diesem Titel 0 Punkte vergeben 
worden. Ein Abstellen auf den Standort H.________, wo die Beschwerdeführerin 
laut Schreiben vom 5. Juni 2023 ihr Transportfahrzeug stationiere, hätte wegen 
der Distanz von rund 39 km zum Bahnhof Wangen zum selben Ergebnis geführt; 

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wobei die Beschwerdeführerin gar keinen Zwischenlagerstandort in H.________ 
offeriert habe. 

Die Zwischenlagerung mit Wägen und Leeren der Container sei Teil der Ausschrei-
bung gewesen. Wenn die Beschwerdeführerin damit nicht einverstanden gewesen 
wäre, hätte sie gemäss Art. 53 Abs. 1 lit. a IVöB i.V.m. Art. 53 Abs. 2 IVöB die 
Ausschreibung selber anfechten müssen. Die Rüge, die in der Ausschreibung klar 
festgehaltenen Anforderungen (Fahrt auf Zwischenlagerplatz, Wägung, Entlee-
rung) seien unsinnig, sei in diesem Verfahren verspätet.

3.4 Die Vorinstanz führt in ihrer Stellungnahme vom 5. Juli 2023 aus, die Leis-
tungsvorgabe 'Transport der Fraktionen zum Zwischenlager' stelle in doppelter 
Hinsicht konkrete Anforderungen. Einerseits sollten die bei den Entleerungen vor 
Ort bereits gewogenen Einzelgewichte durch Ein- und Auswägen des Gewichts 
der gesamten Anlieferung bei der Entleerung auf den Zwischenlagerplatz verifiziert 
werden. Andererseits solle sichergestellt werden, dass das Abkippen der gesam-
melten Komponenten auf dem Zwischenlagerplatz umweltverträglich sei, weshalb 
ein mit Belag versehener Zwischenlagerplatz gefordert werde, welcher die notwen-
digen Umweltauflagen erfülle, wozu die Leistungsvorgaben Nachweise verlangen. 
Für den Weitertransport ab dem Zwischenlager sei der Anbieter verantwortlich.

Im Angebot der Zuschlagsempfängerin werde bei den Angaben zum Zwischenla-
gerplatz neben der Adresse und der Flächengrösse (650 m2) auch die Frage nach 
der Einhaltung von Umweltauflagen bejaht und die verlangten Nachweise beige-
legt. Demgegenüber werde im Angebot der Beschwerdeführerin die Adresse ge-
nannt und als Flächengrösse 200 m3 (Kubikmeter) angegeben. Die Einhaltung der 
Umweltauflagen werde bestätigt, jedoch ohne den verlangten Nachweis. Gemäss 
den Angaben im eigenen Anhang der Beschwerdeführerin würden die geschlos-
senen Spezialcontainer am Zwischenlagerstandort ausgetauscht/gewechselt. Laut 
dem Schreiben vom 5. Juni 2023 (Bf-act. 3) würden die geschlossenen Container 
am Zwischenlagerplatz abgeladen, bis sie zur Verwertung abgeholt würden. Damit 
würden die Leistungsvorgaben 'Transport der Fraktionen zum Zwischenlager' 
durch die Beschwerdeführerin nicht erfüllt. Weder finde bei der Anlieferung im Zwi-
schenlager das Ein- und Auswägen zur Verifikation der bei den Entleerungen vor 
Ort gewogenen Einzelgewichten statt, noch komme es auf dem angegebenen Zwi-
schenlagerplatz in Nuolen zur Entleerung. 

Somit erfülle der Standort Nuolen die der Zwischenlagerung zugedachten Funkti-
onen nicht. Im Offertvergleich sei dazu vermerkt worden, es handle sich um keine 
eigentliche Zwischenlagerung mit Ab- und Auflad, sondern nur um einen Umschlag 
der Sammelcontainer. Aus diesem Grunde komme die von der Beschwerdeführe-
rin eingesetzte kurze Fahrdistanz zum vermeintlichen Zwischenlager in Nuolen gar 

12

nicht zum Tragen und es habe für die der Zwischenlagerung zugedachten Funkti-
onen der Standort G.________ angenommen werden müssen. Entsprechend 
seien der Beschwerdeführerin beim Zuschlagskriterium der Ökologie zur Fahrstre-
cke "Umschlagplatz - Zentrum Wangen Bahnhofplatz" 0 Punkte eingesetzt wor-
den. An dieser Bewertung würde sich auch nichts ändern, wenn man anstelle des 
Standortes in G.________ denjenigen in H.________ einsetzen wollte, wo das 
Fahrzeug nach den Angaben der Beschwerdeführerin im Schreiben vom 5. Juni 
2023 stationiert sei. Warum die Beschwerdeführerin ganz ohne Zwischenlagerung 
auskommen wolle und wo bzw. wie die Verifikation der Gewichte stattfinden soll, 
sei nicht schlüssig.

Es treffe zu, dass die Vorinstanz die Eignungskriterien bei der Beschwerdeführerin 
als erfüllt betrachtet, und keinen "fehlenden oder mangelnden Umschlagplatz" 
bemängelt habe. Das Angebot habe also berücksichtigt werden können. Beim Zu-
schlagskriterium Ökologie sei u.a. die Fahrstrecke entscheidend; genau dieser 
Punkt werde auch bewertet. Die Beschwerdeführerin vermöge nicht darzulegen, 
dass das von ihr im Beschwerdeverfahren nun beschriebene System in ökologi-
scher Hinsicht die Annahme eines Zwischenlagers in Nuolen rechtfertigen könne. 
Es könne dabei auch nicht von einer offerierten Variante ausgegangen werden. In 
Ziff. 8 der Ausschreibungsunterlagen werde die Möglichkeit von eigenen Varianten 
- innerhalb der Rahmenbedingungen der Submission - als zulässig bezeichnet. Als 
solche gelte ein Angebot, mit dem das Ziel der Beschaffung auf andere Art, als 
von der Auftraggeberin im Amtsvorschlag vorgesehen, erreicht werden könne (Art. 
33 IVöB). Mit einer Variante werde die verlangte Leistung inhaltlich anders ange-
boten, als in der Leistungsbeschreibung vorgesehen, ohne dass es deshalb zu 
einer anderen als der geforderten Leistung komme. Keine Variante liege vor, wenn 
sich das Ergebnis der Ausführung nicht mit dem geforderten Gegenstand decke. 
Die Variante müsse also ausschreibungskonform sein, d.h. namentlich dem aus-
geschriebenen Willen des Auftraggebers entsprechen, die Ziele der Ausschrei-
bung wahren und mit der Amtsvariante vergleichbar sein. Das alles sei nicht der 
Fall, wenn etwa die Leistungsvorgabe der verifizierten Wägung übergangen 
werde. Zudem bedinge die Einreichung einer Variante, dass der Anbieter auch 
eine Offerte für die ausgeschriebene Leistung (sog. Amtsvariante) einreiche. Ins-
gesamt sei es gerechtfertigt, als Ort der Zwischenlagerung nicht Nuolen, sondern 
eben einen anderen Standort der Beschwerdeführerin anzunehmen, der dann rich-
tigerweise mit 0 Punkten einzusetzen sei.  

3.5 Die Beschwerdeführerin hält in ihrer Replik vom 28. Juli 2023 fest, die Dis-
kussion über die Leistungsvorgabe "Transport der Fraktionen zum Zwischenla-
ger" sei gar nicht zu führen. Sie habe als einziges Zwischenlager den Standort 

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Wangen eingegeben. Dies sei von der Vorinstanz so anerkannt worden. Die Be-
schwerdeführerin sei mit ihrer Offerte und diesem Zwischenlager zur Vergabe zu-
gelassen worden. Von der Leistungsvorgabe sei das Zuschlagkriterium zu unter-
scheiden. Das Zuschlagkriterium Ökologie "3. Fahrstrecke von Standort Um-
schlagplatz Glas, Alu/Weissblech des Anbieters bis zum Zentrum Wangen Bahn-
hof" beziehe sich ausschliesslich auf die Distanz, nicht die Qualität des Zwischen-
lagers. Ihre Offerte mit dem Zwischenlager Wangen sei zugelassen worden. 
Werde das offerierte Zwischenlager wie vorliegend berücksichtigt, könne bei der 
Punkteverteilung nur noch die Distanz berücksichtigt werden.

Selbst wenn das Zwischenlager und dessen Zweck noch zu berücksichtigen wäre, 
überzeuge die Argumentation der Vorinstanz nicht. Denn die Beschwerdeführerin 
erfülle bzw. übertreffe die unter der Leistungsvorgabe "Transport der Fraktionen 
zum Zwischenlager" gestellten Anforderungen. Die Umweltverträglichkeit sei un-
problematisch und demnach erfüllt, wenn bei der Zwischenlagerung gar nicht ent-
leert werden müsse. Die möglichen Risiken bei der Entleerung und dem Wieder-
auflad (Verunreinigungen des Bodens und/oder des Grundwassers, Unfallgefahr 
etwa durch Glassplitter) würden so vermieden und es würden auch keine schwe-
ren und emissionslastigen Maschinen, wie Bagger zum Aufladen, benötigt.

Ausschreibungsgemäss habe die Beschwerdeführerin ein geeichtes Wägesystem 
auf ihren Fahrzeugen. Die Waagen würden jedes Jahr von Neuem geeicht. Bei 
jeder Sammelstelle werde jede Fraktion separat gewogen (also Weiss-, Braun- 
und Grünglas sowie Alu/Weissblech). Das Wägen könne von der Vorinstanz in 
Echtzeit online mitverfolgt werden. Da die Container nicht entleert würden und das 
Leergut in den geschlossenen Containern verbleibe, mache es keinen Sinn, dieses 
erneut zu wägen, zumal auch bei der Verwertung die einzelnen Fraktionen wieder 
- von neutralen Drittpersonen - gewogen und verifiziert würden (mit Hinweis auf 
die Waagescheine in Bf-act. 8). Auch diese Daten seien für die Vorinstanz in Echt-
zeit einsehbar. Die Waagescheine würden zudem zeigen, dass die Beschwerde-
führerin mit maximaler Nutzlast und randvollen Sammelfahrzeugen und nicht mit 
halbleeren operiere. Die Kammern ihrer Container seien aufgrund von Erfahrungs-
werten auf die erwartete Menge der entsprechenden Fraktionen angepasst, so 
dass bei jeder Sammeltour mit gefüllten Containern zum Umschlagplatz zurückge-
kehrt werden könne.

Im Zwischenlager würden volle Container geschlossen abgeladen, bis sie zur di-
rekten Verwertung weitertransportiert würden. Das Sammelfahrzeug könne sich 
dort wieder mit leeren Containern, welche von der Verwertung zurückkommen, 
aufrüsten. Insofern diene das Zwischenlager genau gleich wie bei der Entleerung 
als Umschlagplatz. Die Annahme der Vorinstanz, dass auch die Beschwerdefüh-

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rerin den Abkippvorgang (farbgetrennt) vor der eigentlichen Verwertung vorneh-
men müsse ergebe keinen Sinn. Die Fraktionen würden getrennt aufgeladen, ge-
wogen und in den separaten geschlossenen Kammern bis zur Verwertung aufbe-
wahrt. Entleert werde erst bei der Verwertung.

Die Beschwerdeführerin habe keine Offertvariante eingereicht. Vorgeschrieben sei 
ein Zwischenlager und die Gewichtsverifikation. Die Beschwerdeführerin erfülle 
beide Voraussetzungen. Sie müsse bloss die Container nicht ausleeren und wie-
der aufladen.

4.1 In tatsächlicher Hinsicht steht einerseits fest, dass die Vorinstanz in den Aus-
schreibungsunterlagen unter Ziff. 5.2 bei der Leistungsvorgabe 'Transport der 
Fraktionen zum Zwischenlager' unmissverständlich verlangt hat:

- dass das Sammelfahrzeug - zur Entleerung in separaten Boxen für die einzelnen 
Fraktionen - auf den mit Belag versehenen Zwischenlagerplatz fährt, und

- dass dabei durch Ein- und Auswägen des Gewichts der gesamten Anlieferung 
über die Waagen ermittelt wird (zur Verifikation der bei den Entleerungen vor Ort 
gewogenen Einzelgewichte).

Aufgrund der Aktenlage sowie der Parteivorträge steht andererseits fest, dass die 
Beschwerdeführerin in ihrer Offerte vom 10. März 2023 nicht angeboten hat, mit 
dem Sammelfahrzeug auf den von ihr genannten Zwischenlagerplatz in Nuolen zu 
fahren, um dort im Sinne dieser Leistungsvorgabe die eingesammelten Fraktionen 
zu entleeren und dabei Verifikationswägungen durchzuführen. Vielmehr hat die 
Beschwerdeführerin ausdrücklich erklärt, keine Entleerung und Wägung am offe-
rierten Zwischenlagerplatz vorzunehmen, sondern diesen Zwischenlagerplatz als 
Umschlagplatz für die leeren und vollen Container zu benutzen. 

4.2 Ob dieses von der Beschwerdeführerin offerierte System einer Zwischenla-
gerung - bei welchem lediglich die Container abgeladen und später wieder aufge-
laden werden - gegenüber der in den Ausschreibungsunterlagen geforderten Zwi-
schenlagerung - mit Entleerung und Kontrollwägung - in ökologischer Hinsicht Vor-
teile aufweist (= Ansicht der Beschwerdeführerin) oder aber diesbezüglich nach-
teiliger ist (= Ansicht der Zuschlagsempfängerin), kann nicht Gegenstand des vor-
liegenden Beschwerdeverfahrens sein (vgl. E. 1.5 und E. 1.8 hiervor). Indem die 
Beschwerdeführerin die geforderte Entleerung am Zwischenlager als sinnlos be-
streitet, beanstandet sie die entsprechende Leistungsvorgabe in den Ausschrei-
bungsunterlagen. Diese Rüge gegen eine klare Anordnung in den Ausschrei-
bungsunterlagen hätte jedoch mit Beschwerde gegen die Ausschreibung des Auf-
trags vorgebracht werden müssen; im vorliegenden Verfahren ist sie verwirkt (vgl. 
E. 1.8 hiervor). Damit einhergehend kann sich im vorliegenden Verfahren auch die 

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Frage nicht (mehr) stellen, ob einem Ein- und Auswägen - ohne Entleerung auf 
den Zwischenlagerplatz - eine (selbständige) Bedeutung zukommt. 

4.3 Die Vorinstanz hat es zu Recht abgelehnt, das System der Zwischenlage-
rung der Beschwerdeführerin als Variante anzunehmen. Diese Möglichkeit schei-
det bereits deshalb aus, weil die Einreichung eines Variantenangebots - ohne an-
derslautende Anordnung in der Ausschreibung - nur bei gleichzeitiger Einreichung 
eines Grundangebots zulässig ist (VGE III 2022 189 vom 29.3.2023 E. 5.2; vgl. 
Trüeb, a.a.O., N 5 zu Art. 33 IVöB; Handbuch öffentliches Beschaffungswesen im 
Kanton Schwyz, Stand 10.1.2011, Ziff. 8.9.1). Im Übrigen verwehrt sich auch die 
Beschwerdeführerin selber dagegen, eine Offertvariante eingereicht zu haben. Sie 
besteht vielmehr darauf, die Vorgaben der Ausschreibung auch ohne Entleerungs-
vorgang mit Kontrollwägung am Zwischenlagerplatz zu erfüllen.

4.4 Der Bestand eines der Leistungsvorgabe 'Transport der Fraktionen zum Zwi-
schenlager' entsprechenden Zwischenlagerplatzes wird in den Eignungskriterien 
Ziff. 7 (vgl. E. 2.1 hiervor) nicht ausdrücklich erwähnt, und die Vorinstanz hat einen 
solchen offensichtlich auch nicht unter das Eignungskriterium "Erfüllen der Anfor-
derungen des Leistungsverzeichnisses" subsumiert, denn sie hat das Angebot der 
Beschwerdeführerin zugelassen und bewertet, auch wenn an dem von ihr offerier-
ten Zwischenlagerstandort in Nuolen der in den (unangefochten gebliebenen) Aus-
schreibungsunterlagen verlangte Entleerungsvorgang mit Kontrollwägung nicht 
vorgesehen ist. Dies wird im Übrigen auch von der Zuschlagsempfängerin so ak-
zeptiert, jedenfalls aber nicht konkret gerügt (vgl. Stellungnahme vom 5.7.2023 
Rz 12 f.; Rz 21). 

In diesem Sinne herrscht offenbar Einigkeit zwischen der Vorinstanz und der Be-
schwerdeführerin darüber, dass letztere mit dem von ihr offerierten Zwischenla-
gerplatz ohne Entleerungsvorgang mit Kontrollwägung keinen Ausschlussgrund 
erfüllt. 

4.5 Die Zulassung des Angebots der Beschwerdeführerin konnte die Vorinstanz 
aber nicht daran hindern, das Fehlen eines leistungsvorgabekonformen Zwischen-
lagerplatzes bei der Bewertung der Zuschlagskriterien sachgerecht zu berücksich-
tigen. Es lässt sich mit anderen Worten nicht beanstanden, dass die Vorinstanz 
beim Zuschlagskriterium Ökologie, Teilkriterium "3. Fahrstrecke vom Standort Um-
schlagplatz Glas, Alu/Weissblech des Anbieters bis zum Zentrum Wangen Bahn-
hof", nicht auf den von der Beschwerdeführerin angebotenen Containerumschlag-
platz abgestellt hat, an welchem der in den Ausschreibungsunterlagen vorausge-
setzte Entleerungsvorgang mit Kontrollwägung gar nicht erfolgen kann. Dies ent-
spricht auch dem Kommentar im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-act. 

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A-5) zum Entscheid der Vorinstanz, der Beschwerdeführerin bei diesem Teilkrite-
rium keine Punkte zu erteilen (wiedergegeben in E. 3.1 hiervor). Gegenteiliges 
würde zu einer ungerechtfertigten Schlechterstellung der Konkurrenzangebote 
führen, welche einen ausschreibungskonformen Zwischenlagerplatz offeriert ha-
ben, an dem der in den Leistungsvorgaben explizit verlangte Entleerungsvorgang 
mit Kontrollwägung durchgeführt wird.

An diesem Ergebnis vermag auch nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführerin 
beizupflichten ist, dass der Sitz ihres Unternehmens in diesem Zusammenhang 
nicht relevant sein kann. Die Darstellung in der 'Spezialbegründung' zuhanden der 
Beschwerdeführerin in der Verfügung vom 31. Mai 2023, wonach für die Bewer-
tung der Standort G.________ berücksichtigt worden sei (vgl. Ingress lit. B hier-
vor), findet im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-act. A-5) keine Stütze, son-
dern erscheint nachgeschoben; für diesen 'Ersatzstandort' sind denn auch keine 
Nachweise bezüglich Erfüllung der notwendigen Umweltauflagen aktenkundig. 
Dies bleibt aber ohne Einfluss darauf, dass der Entscheid als solcher, der Be-
schwerdeführerin bei diesem Teilkriterium keine Punkte zu erteilen, nicht zu bean-
standen ist. Gemäss Auswertungsraster zum Teilkriterium Fahrstrecke vom Stand-
ort Umschlagplatz Glas, Alu/Weissblech des Anbieters bis zum Zentrum Wangen 
Bahnhof erhält das Angebot mit dem kürzesten Weg 10 Punkte, die dreifache Di-
stanz 0 Punkte, dazwischen ist die Skala linear (vgl. oben E. 2.1 in fine). Da die 
Beschwerdeführerin keinen ausschreibungskonformen Umschlagplatz in der drei-
fachen Distanz der kürzesten Route offeriert hat, erhielt sie zu Recht 0 Punkte. 

Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet. 

5.1 Gestützt auf die ihr am 13. Juli 2023 gewährte Akteneinsicht hat die Be-
schwerdeführerin in ihrer Replik vom 28. Juli 2023 weitere Rügen erhoben und 
vorab bestritten, dass die Zuschlagsempfängerin beim Zuschlagskriterium 'Refe-
renzen' mit 10 Punkten das Punktemaximum und damit gleich viele Punkte wie sie 
selber habe erzielen können. Sie bestreitet, dass die Zuschlagsempfängerin nur 
schon zwei Referenzen mit Oberflursammelstellen habe vorweisen können. Selbst 
wenn sie eine Referenz mit Oberflursammelstellen hätte vorweisen können, hätte 
sie nur 5 Punkte erhalten dürfen.

5.2 In den Ausschreibungsunterlagen wurden bei den Eignungskriterien (Ziff. 7; 
vgl. E. 2.1 hiervor) mit Referenzen belegte Erfahrungen im Bereich der ausge-
schriebenen Leistungen vorausgesetzt. Um beim Zuschlagskriterium Referenzen 
die maximale Anzahl von 10 Punkte zu erzielen, wurden 2 Referenzen (nicht älter 
als 10 Jahre) bezüglich vergleichbarer Aufträge verlangt (vgl. Ausschreibungsun-
terlagen Ziff. 9).

17

5.3 Die Zuschlagsempfängerin hat in ihrem Angebot in Anhang 6 zwei Referen-
zen betreffend "Glas-Sammlung UFC/OFC, letzte Ausschreibung 2020-2024"an-
gegeben. Dafür wurden ihr im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-act. A-5) 
bei diesem Zuschlagskriterium 10 Punkte zuerkannt. Gemäss den Ausführungen 
der Vorinstanz in der Duplik vom 2. Oktober 2023 handelt es sich um zwei Refe-
renzen für die Erbringung der Glas-Logistik mittels Bereitstellung in Unterflurcon-
tainern (UFC) und in Oberflurcontainer (OFC), welche beide vergleichbare Auf-
träge und nicht älter als 10 Jahre seien. Auch die Zuschlagsempfängerin hat in 
ihrer Duplik vom 17. August 2023 ausgeführt, sie habe zwei Referenzen (Gemein-
den K.________ und L.________) genannt, weil zwei Referenzen in der Aus-
schreibung gefordert worden seien; sie hätte aber eine Vielzahl weiterer Referen-
zen nennen können, denn sie entsorge z.B. für alle Gemeinden im Bezirk 
M.________. 

5.4 Nachdem erstellt ist, dass die Zuschlagsempfängerin die zur Erreichung der 
maximalen Anzahl von 10 Punkten verlangten zwei Referenzen angegeben hat, 
und diese Referenzen von der Vorinstanz als vergleichbare Aufträge gewürdigt 
hat, besteht aufgrund der Aktenlage kein Anlass diese Würdigung im Rahmen des 
vorliegenden Verfahrens in Frage zu stellen (vgl. E. 1.5 hiervor). Die Beschwerde 
erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.

6.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet in ihrer Replik vom 28. Juli 2023 im 
Weiteren, dass ihr beim Zuschlagskriterium: Ökologie (Teilkriterium: Antriebsart) 
nur 5 statt 10 Punkte erteilt wurden. 

6.2 In den Ausschreibungsunterlagen wurden bei den Eignungskriterien (Ziff. 7; 
vgl. E. 2.1 hiervor) der Einsatz von Fahrzeugen mit mindestens Abgasnorm EURO 
6 verlangt. Gemäss dem Zuschlagskriterium: Ökologie (Teilkriterium: 2. Antriebs-
art) erhalten Angebote mit Fahrzeugen, die mit alternativen Antrieben (Elektro/H2) 
und erneuerbaren Energie betrieben werden 10 Punkte, Angebote mit EURO 6 
Fahrzeugen und 100% CO2 Kompensation bei Dieselfahrzeugen (Nachweise bei-
legen) erhalten 5 Punkte (vgl. Vi-act. A-3 Ziff. 9; E. 2.1 in fine hiervor).

6.3 Im Angebot vom 10. März 2023 offerierte die Beschwerdeführerin unter der 
Position '22 Anhang 03: Fahrzeuge' als Fahrzeuge Nr. 1 und Nr. 2 je ein Fahrzeug 
der Emissionskategorie EURO 6, gab unter Antriebsart "5-A Bio Diesel' an und 
erklärte auch unter ' CO2 Kompensation bei Dieselfahrzeugen (Zertifikat beilegen)' 
"100% Bio Diesel" zu verwenden. Den Bezug von in der Region hergestelltem Bio-
diesel belegte sie mittels Schreiben des Lieferanten und die Kompensation des 
gesamten CO2- Fussabdrucks der Firma mittels Zertifikat. Zudem offerierte die Be-
schwerdeführerin ein weiteres Ersatzfahrzeug mit im Wesentlichen denselben An-

18

gaben (Verwendung von Bio Diesel) und erklärte überdies, ein Fahrzeug mit der 
Antriebsart Elektro in Planung zu haben (Herkunft Energie: Eigene Solaranlage). 

Im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-act. A-5) erhielt die Beschwerdefüh-
rerin bei diesem Teilkriterium 5 Punkte (Kommentar: "100% Biodiesel wird gleich 
100% CO2 Komp. Gewertet"). 

6.4 Die Beschwerdeführerin macht dazu geltend, sie operiere nur mit Fahrzeu-
gen, welche mit erneuerbaren Energien betrieben würden, nämlich zu 100% mit 
CO2-neutralem Biodiesel (mit Hinweis auf Bf-act. 6; Bestätigung des Lieferanten), 
ohne dass Kompensationen geleistet werden müssten. Damit hätte sie gemäss 
Ausschreibung 10 Punkte anstatt nur 5 erhalten müssen. Neben dieser CO2-Neu-
tralität durch Biodiesel sei das gesamte Unternehmen der Beschwerdeführerin 
CO2-neutral unterwegs (mit Hinweis auf Bf-act. 9; Zertifikat CO2-Kompensation).

6.5 Die Vorinstanz führt in ihrer Duplik vom 2. Oktober 2023 demgegenüber im 
Wesentlichen aus, bei diesem Kriterium werde für Fahrzeuge mit Elektro- oder 
Wasserstoff-Antrieb und Bezug der dafür notwendigen Energie aus erneuerbaren 
Quellen das Maximum von 10 Punkten vergeben. 

Der Antrieb mit Bio-Diesel entspreche nicht einem Elektro- oder Wasserstoffan-
trieb. Es handle sich mithin um keine erneuerbare Energiequelle (trotz der CO2-
Neutralität des gesamten Unternehmens und der Leistung von Ausgleichszahlun-
gen). Es würden Emissionen vergleichbar mit konventionellem Diesel und einer 
100% CO2-Kompensation erzeugt. Die Beschwerdeführerin sei deshalb korrekt mit 
5 Punkten bewertet worden, analog Diesel mit 100% CO2-Kompensation; sie habe 
kein Elektro- oder Wasserfahrzeug angeboten.

6.6 Diese Beurteilung der Vorinstanz, wonach nur jene Fahrzeuge, welche (ku-
mulativ) mit alternativen Antrieben (Elektro/H2) und erneuerbaren Energie betrie-
ben werden ist mit den Anforderungen, wie sie im Zuschlagskriterium Ökologie 
(Teilkriterium: 2. Antriebsart) formuliert wurden, ohne weiteres vereinbar und damit 
im Rahmen des weiten Ermessensspielraums, welcher ihr insbesondere in der 
Phase der Würdigung und des Vergleichs der Angebote zukommt (vgl. E. 1.5 hier-
vor), nicht zu beanstanden. Dies gilt umso mehr, als Dieselfahrzeugen (bei nach-
gewiesener 100%- CO2-Kompensation) explizit nicht mehr als 5 Punkte erzielen 
können. Da die Beschwerdeführerin keine Elektro- oder Wasserstofffahrzeug an-
geboten hat, und damit die primäre Voraussetzung zur Erzielung der maximalen 
Punktezahl bei diesem Teilkriterium nicht erfüllt, bedarf es vorliegend keiner Erör-
terung, ob Biodiesel, welcher aus Nebenprodukten, Reststoffen und Abfällen (insb. 
gebrauchtem Frittenfett) hergestellt wird, eine erneuerbare Energiequelle darstellt.

19

Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.

7.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet in der Replik vom 28. Juli 2023 schliess-
lich, die Auswertung ihrer Offerte sei beim Zuschlagskriterium: Ökologie (Teilkrite-
rium: 1. Volumen des Sammelfahrzeuges) falsch und zu ihren Ungunsten erfolgt.

7.2 In den Ausschreibungsunterlagen wurde in Ziff. 5.2 bei der Leistungsvorgabe 
'Anforderungen an Fahrzeuge, Kran und Aufbau' u.a. Transportcontainer mit Kam-
mern zur getrennten Aufnahme und Entleerung der Fraktionen verlangt. Zudem 
wurde unter der Vorgabe 'Ersatzfahrzeug' vorausgesetzt, dass ein Ersatzfahrzeug 
zu stellen sei, welches bei einem Ausfall des regulären Sammelfahrzeuges oder 
in besonderen Fällen einsatzbereit sein müsse (vgl. E. 2.1 hiervor).

Gemäss dem Zuschlagskriterium: Ökologie (Teilkriterium: 1. Volumen des Sam-
melfahrzeuges unter Einhaltung der maximalen Nutzlast in m3) erhält das Angebot 
mit dem grössten Volumen 10 Punkte. Fahrzeuge mit einem halb so grossen Vo-
lumen wie das grösste angebotene Volumen erhalten 0 Punkte. Dazwischen ist 
die Skala linear (vgl. Vi-act. A-3 Ziff. 9; E. 2.1 in fine hiervor).

7.3.1 Im Angebot vom 10. März 2023 offerierte die Beschwerdeführerin unter der 
Position '22 Anhang 03: Fahrzeuge' als Fahrzeuge Nr. 1 und Nr. 2, je ein Fahrzeug 
mit einem Volumen Transportbehälter von 45 m3 mit jeweils vier Kammern. Zudem 
offerierte sie ein weiteres Ersatzfahrzeug mit denselben Volumenangaben.

Im Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 (Vi-act. A-5) erhielt die Beschwerdefüh-
rerin bei diesem Teilkriterium 8 Punkte. In der Kommentarzeile wurde vermerkt: 

3 Fz mit jeweils 45 m3 in 4 Kammern: 34 m3 für Glas 
(rund 3/4) und 11 m3 für Alu/WB (rund 1/4). 

Zur angewendeten Bewertungsformel wurde festgehalten:

Mengengewichteter Schnitt der beiden Fz (Volumen Fz Glas x 828 t 
+ Volumen Fz Alu/WB x 65 t) geteilt (828 t + 65 t) 

7.4 Die Beschwerdeführerin macht dazu geltend, wie sich aus der Offertauswer-
tung ergebe, habe sie drei Fahrzeuge mit je 45 m3 Volumen; ein weiteres Elektro-
fahrzeug sei bestellt. Sie sammle Dosen und Glas separat. Also würden jeweils 
die 45 m3 voll zur Verfügung stehen, entweder für Glas oder für Alu/WB. Bei den 
Dosen benütze sie einen Spezialcontainer mit Presse, sodass die doppelte Menge 
an Dosen eingesammelt werden könne (über 4 t anstelle von 2 t, mit Hinweis auf 
Bf-act. 8). Gemäss dem Auswertungsraster vom 12. Mai 2023 habe die Zuschlags-
empfängerin ein Fahrzeug für Glas mit einem Volumen von 20 m3 (recte: 29 m3) 
und ein Fahrzeug für Alu/WB von auch 20.5 m3. Nach der Berücksichtigungsformel 
der Volumina der Vorinstanz sei ihr nur ein Volumen von 32.3 m3 angerechnet 

20

worden; der Zuschlagempfängerin dagegen ein Volumen von 28.4 m3. Diese 
Berücksichtigungsformel finde in den Ausschreibungsunterlagen keine Grundlage, 
sondern erfolge entgegen der Vorgabe, dass Fahrzeuge mit einem halb so gros-
sen Volumen wie das grösste 0 Punkte erhielten und die Punktevergabe linear 
erfolge.

7.5 Die Vorinstanz bestätigt in ihrer Duplik vom 2. Oktober 2023, dass die Be-
schwerdeführerin drei Fahrzeuge mit jeweils einem Transportbehälter-Volumen 
von 45 m3 unterteilt in vier Kammern angeboten habe. Ein separates Fahrzeug mit 
einem Spezialcontainer für Dosen sei im Angebot nicht ersichtlich. Es müsse des-
halb davon ausgegangen werden, dass auf der Tour drei Kammern (total rund 
34 m3) für die getrennte Glassammlung und eine Kammer für die Alu-/Dosen-
sammlung (11 m3) eingesetzt würden.

Die Zuschlagsempfängerin habe ein Fahrzeug mit 29 m3 für Glas angeboten. Hier 
könne auf die entsprechenden Offertunterlagen der Zuschlagsempfängerin im 
Dossier C verwiesen werden. Zusätzlich würden verschiedene, mögliche Grund-
fahrzeuge, welche bei einem Ausfall als Ersatz zur Verfügung stehen könnten, an-
geboten. In den Ausschreibungsunterlagen werde in den Leistungsvorgaben 
Ziff. 5.2, unter 'Ersatzfahrzeug' erwähnt, der Unternehmer habe ein Ersatzfahrzeug 
zu stellen bzw. müsse ein solches vertraglich gesichert haben. Der Nachweis darü-
ber sei C.________ vor Vertragsabschluss beizubringen. Der Nachweis, dass das 
Ersatzfahrzeug bei einem Ausfall des regulären Sammelfahrzeuges oder in beson-
deren Fällen einsatzbereit sei, sei deshalb im Angebot nicht gefordert und nicht 
Bestandteil der Auswertung gewesen.

Bei der Bewertung gehe es nicht um das Volumen des gesamten, angebotenen 
Fahrzeugparks, sondern um "Volumen des Sammelfahrzeuges". Die Bewertung 
werde also auf einen Durchschnitt der eingesetzten Flotte reduziert. Für alle An-
bieter sei die gleiche Berechnungsgrundlage (vgl. dazu E. 7.3.1 hiervor) angewen-
det worden. Es seien Angebote mit klaren Zuordnungen der Fahrzeuge zum je-
weiligen Einsatzzweck (also Fahrzeug nur für Glastransport und Fahrzeug nur für 
Alu/Dosen-Transport) und mit unterschiedlichen Volumina eingegangen. Für die 
Vergleichbarkeit der Angebote sei ein Mittel gerechnet worden. Aufgrund der gros-
sen Unterschiede der Jahresmengen zwischen den beiden Fraktionen Glas und 
Alu/Dosen und der daraus resultierenden Transportbewegungen, wäre das arith-
metische Mittel unter dem Aspekt der Ökologie nicht sachgerecht (es gehe hier um 
ein Ökologie-Kriterium). Daher sei zur Berechnung des Volumens das mengenge-
wichtete Mittel verwendet worden. Das bedeute, dass ein Fahrzeug, welches mit 
grossem Volumen für den Glas-Transport verwendet werde, mehr zum Mittelwert 

21

beitrage als ein kleinvolumiges Fahrzeug, welches für die geringere Jahresmenge 
der Dosen eingesetzt werde.

Mit der Berechnung der mengengewichteten Mittel sei der Beschwerdeführerin ein 
Volumen von 32.3 m3 angerechnet worden und der Zuschlagsempfängerin ein sol-
ches von 28.4 m3. Die Vergabe der maximalen Punktzahl von 10 Punkte sei für 
einen anderen, unterliegenden Anbieter mit dem mengengewichteten Volumen 
von 36 m3 erfolgt. Unter Berücksichtigung der Berechnungsformel für die Punkte-
vergabe des Zuschlagskriteriums "Volumen des Sammelfahrzeugs" gemäss Ziff. 9 
der Ausschreibungsunterlagen würden für das grösste angebotene, mengenge-
wichtete Sammelvolumen von 36 m3 10 Punkte vergeben. Durch die lineare Punk-
teverteilung (bis zur Hälfte des grössten Sammelvolumens, d.h. in diesem Fall 
18 m3, gleich 0 Punkte) werde korrekterweise für das angebotene Volumen der 
Beschwerdeführerin von 32.3 m3 die 8 Punkte und für die Zuschlagsempfängerin 
mit 28.4 m3 5.8 Punkte vergeben. Es bedürfe keiner Korrekturen.

7.6 Die Beschwerdeführerin hält diesen Ausführungen mit Triplik vom 12. Okto-
ber 2023 entgegen, die von der Vorinstanz getroffene Annahme, dass die Be-
schwerdeführerin mit ihren Fahrzeugen à 45 m3 Transportvolumen sowohl Glas 
(in 3 Kammern) als auch Alu/Blech (4. Kammer) sammle, sei falsch. Eine solche 
Annahme finde im Angebot der Beschwerdeführerin keine Stütze. Wie sie bereits 
in der Replik ausgeführt habe, sammle sie mit der vollen Volumenkapazität von 
45 m3 entweder Glas oder Alu/Dosen. Bei der Glassammlung seien zwei Kammern 
für das häufigste Grünglas vorgesehen, eine für Weiss- und eine für Braunglas. 
Bei der Sammlung von Alu/Dosen sei sogar von der doppelten Volumenmenge 
auszugehen, da die Beschwerdeführerin eine Presse zur Verfügung habe.

Die Beschwerdeführerin habe für die ihr angerechneten 32.3 m3 8 Punkte erhalten. 
Ihr hätten aber 45 m3 angerechnet werden müssen. Wenn von einer linearen Ver-
teilung ausgegangen werde, wie in der Ausschreibung vorgegeben, hätte die Be-
schwerdeführerin für die 45 m3 das Punktemaximum von 10 Punkten erhalten müs-
sen. Die Hälfte - somit 22.5 m3 - hätte 0 Punkte gegeben, dazwischen wäre wie-
derum linear verteilt worden. Die Zuschlagsempfängerin hätte somit für das Glas-
fahrzeug mit 29 m3 nur rund 2.9 Punkte erhalten dürfen, für das Dosen/Alu Fahr-
zeug mit 20.5 m3 gar keine Punkte. 

7.7.1  Die Volumenberechnung, welche die Vorinstanz im Auswertungsraster vom 
12. Mai 2023 (Vi-act. A-5) beim Teilkriterium 'Volumen des Sammelfahrzeuges' der 
Beschwerdeführerin vorgenommen hat, basiert vorab darauf, dass die Beschwer-
deführerin - offenbar als einzige Anbieterin - im Sinne der Leistungsvorgabe 'An-
forderungen an Fahrzeuge, Kran und Aufbau' in Ziff. 5.2 der Ausschreibungsun-

22

terlagen (vgl. E. 7.2 hiervor) explizit deklariert hat, dass ihre Sammelfahrzeuge 
(resp. Transportbehälter; vgl. dazu das Formular Anhang 03: Fahrzeuge in Vi-act. 
A-3) vier Kammern aufweisen. Die deklarierte Anzahl Kammern hat die Vorinstanz 
zur Annahme verleitet ("es muss deshalb davon ausgegangen werden"), die Be-
schwerdeführerin setze auf der Tour drei dieser Kammern für die getrennte Glas-
sammlung und eine Kammer für die Alu-/Dosensammlung ein. Diese Annahme hat 
schliesslich dazu geführt, dass die Beschwerdeführerin bei der Anwendung der 
vorinstanzlichen Bewertungsformel zur Errechnung des 'mengengewichteten 
Schnitts' angegebenen Sammelvolumen für Glas und Alu/Dosen einer für die Be-
schwerdeführerin äusserst nachteiligen 'Sonderbehandlung' unterzogen worden 
ist (dazu E. 7.7.3 f. hiernach).

7.7.2  Wie die Beschwerdeführerin zu Recht geltend gemacht hat, handelt es sich 
indes bereits bei der vorinstanzlichen Annahme, wie die Beschwerdeführerin die 
Transportbehälter mit vier Kammern einsetzen werde, nicht um eine geradezu 
zwangsläufige Schlussfolgerung, sondern bloss um eine unbegründete Vermu-
tung, welche insbesondere auch keine Stütze im Angebot der Beschwerdeführerin 
findet (die Beschwerdeführerin schreibt im Anhang der Offerte zu den Fahrzeugen: 
"Spezialcontainer mit vier Kammern für alle Fraktionen", d.h. ohne spezifische Zu-
teilung; vgl. oben E. 2.3). 

Demgegenüber erweist sich die Darstellung der Beschwerdeführerin als plausibel, 
dass sie jeweils mit der vollen Volumenkapazität entweder Glas oder Alu/WB 
sammle und bei der Glassammlung zwei Kammern für das häufigste Grünglas vor-
gesehen seien und je eine für Weiss- und eine für Braunglas. Denn diese Auftei-
lung der vier Kammern ihrer Sammelbehälter nach Fraktionen entspricht dem üb-
lichen Verhältnis der Anzahl an Glascontainern pro Sammelstelle; vgl. valenco, 
Studie "Optimierungspotential Altglasrecycling", 2017, Ziff. 6 S. 5.). Soweit die 
Vorinstanz ausgeführt hat, im Angebot der Beschwerdeführerin sei kein separates 
Fahrzeug mit einem Spezialcontainer für Dosen ersichtlich, ist darauf hinzuweisen, 
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Offerte insgesamt drei Fahrzeuge mit jeweils 
45 m3 und vier Kammern aufgeführt hat. Aus welchen Gründen es die Vorinstanz 
zwar für möglich erachtet, dass die Beschwerdeführerin jeweils eine dieser Kam-
mern mit Alu/WB befüllen könne, jedoch nicht alle vier Kammern (auf einer 
Alu/WB-Sammeltour), ist nicht nachvollziehbar. Im Übrigen bleibt unklar, auf wel-
che konkrete Leistungsvorgabe in den Ausschreibungsunterlagen sich die Vorin-
stanz abstützt, wenn sie das Fehlen eines separaten Fahrzeugs "mit einem Spe-
zialcontainer für Dosen" bemängelt, und ob sie analoge Anforderung an die Offer-
ten der anderen Anbieterinnen gestellt hat. 

23

Den Angaben zu den eingesetzten Fahrzeugen (Anhang 03) im Angebot der Zu-
schlagsempfängerin jedenfalls lässt sich - soweit ersichtlich - kein separates Fahr-
zeug "mit einem Spezialcontainer für Dosen" entnehmen. Dagegen hat die Zu-
schlagsempfängerin in ihrer Stellungnahme vom 5. Juli 2023 (Rz 17) klargestellt, 
dass sie (und mutmasslich alle anderen Anbieterinnen) ebenfalls Sammelbehälter 
verwendet, die in verschiedene Kompartimente aufgeteilt sind, in welche die ver-
schiedenen Fraktionen (Grün-, Weiss oder Braunglas) geleert werden. Diese Un-
terteilung entspricht denn auch der Leistungsvorgabe, Transportcontainer mit 
Kammern zur getrennten Aufnahme und Entleerung der Fraktionen zu verwenden 
(vgl. E. 7. 2 hiervor), welche die Beschwerdeführerin mit den von ihr angebotenen 
Fahrzeugen offensichtlich erfüllt.

7.7.3  Betrachtet man die Volumenberechnungen im Auswertungsraster vom 12. 
Mai 2023 insgesamt, so zeigt sich, dass die Vorinstanz für die Berechnung des 
"'mengengewichteten Schnitts der beiden Fz" (Hervorhebung hinzugefügt) bei 
allen Anbieterinnen (ausser der Beschwerdeführerin) das "Volumen Fz Glas" je-
weils dem einen (im Formular Anhang 03) aufgeführten Fahrzeug und das "Volu-
men Fz Alu/WB" jeweils dem andern Fahrzeug zugeordnet hat. 

Einzig bei der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz - gestützt auf ihre (unbegrün-
dete) Annahme, wie deren Transportbehälter-Kammern zu befüllen seien - das 
"Volumen Fz Glas" sowie das "Volumen Fz Alu/WB" den vier Kammern eines ein-
zigen Fahrzeugs zugeordnet, mit dem Ergebnis, dass auch bei der hierauf basie-
renden Berechnung des "'mengengewichteten Schnitts" das Volumen eines einzi-
gen Fahrzeugs für Glas und Alu/WB Eingang gefunden hat. Während die Vorin-
stanz bei den anderen Anbieterinnen, den 'mengengewichteten Schnitt' jeweils aus 
den Volumina von zwei Fahrzeugen (entweder Glas oder Alu/WB) errechnet hat, 
hat sie bei der Beschwerdeführerin den 'mengengewichteten Schnitt' also lediglich 
auf der Basis des - auf Glas und Alu/WB aufgeteilten - Volumens eines einzigen 
Fahrzeuges errechnet. Damit musste dieser 'mengengewichtete Schnitt' bei der 
Beschwerdeführerin zwangsläufig (erheblich) tiefer sein, als wenn er - wie bei den 
anderen Anbieterinnen - aus den Volumina von zwei Fahrzeugen errechnet wor-
den wäre. Dieses Vorgehen erscheint willkürlich und findet in der Offerte der Be-
schwerdeführerin keine Stütze.

7.7.4  Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Beschwerdeführerin bei der 
Berechnung des 'mengengewichteten Schnitts der beiden Fz Volumina' anhand 
von zwei Fahrzeugen von je 45 m3 wohl die maximale Anzahl von 10 Punkten hätte 
erhalten müssen, mit der Auswirkung, dass nach dem einschlägigen Punkteverga-
bemodell zum 'Volumen des Sammelfahrzeug' (vgl. Ausschreibungsunterlagen 
Ziff. 9) zugleich die Zuschlagsempfängerin mit dem 'mengengewichteten Schnitt' 

24

von 28.4 m3 (aus den von ihr angebotenen Fahrzeugen mit Volumina von 29 m3 
und 20.5 m3) deutlich weniger Punkte als die 5.8 Punkte erhalten würde, die sie 
aufgrund der vorinstanzlichen Berechnung erzielt hat, bei welcher der 'mengenge-
wichtete Schnitt' von 36 m3 (aus dem Angebot einer Drittanbieterin mit zwei Fahr-
zeuge von je 36 m3) das Punktemaximum von 10 Punkten erhalten hat. Danach 
hätte die Beschwerdeführerin den Rückstand von 3.8 Punkten auf die Zuschlags-
empfängerin bei diesem Teilkriterium wohl mehr als wettgemacht. 

Damit erweist sich die Beschwerde in diesem Punkt als begründet.

8.1 Auch wenn Art. 58 Abs. 1 IVöB grundsätzlich die Möglichkeit eines reforma-
torischen Entscheides vorsieht, ist davon rechtsprechungsgemäss nur zurückhal-
tend Gebrauch zu machen und im Regelfall der Zuschlag zu kassieren und die 
Sache zur neuen Bewertung an die Vorinstanz zurückzuweisen (BGE 146 II 276 
E. 6.2; Urteil BGer 2C_1060/2022 vom 18.10.2023 E. 1.2.3; vgl. Trüeb, a.a.O., 
N 11 zu Art. 58 IVöB, mit weiteren Hinweisen).

8.2 Nachdem dem Verwaltungsgericht keine Unterlagen zu den Offerten der 
Drittanbieterinnen vorliegen und die (kurzen) Bemerkungen im Bewertungsraster 
zu den von diesen offerierten Fahrzeugen keine abschliessende Beurteilung zur 
Punktevergabe an diese zulassen, erscheint es in casu sachgerecht, die Be-
schwerde insoweit gutzuheissen, als der angefochtene Beschluss aufzuheben und 
die Sache im Sinne der vorstehenden Erwägungen (E. 7.7.1 ff.) an die Vorinstanz 
zurückzuweisen ist, damit sie die Bewertung beim Zuschlagskriterium Ökologie 
Teilkriterium: 'Volumen des Sammelfahrzeugs' unter strikter Gleichbehandlung 
sämtlicher Anbieterinnen neu vornimmt und Punkte gemäss den in Ziff. 9 der Aus-
schreibungsunterlagen hierzu definierten Modalitäten neu vergibt. Der Zuschlag ist 
hernach an jene Anbieterin zu erteilen, welche (im Total) am meisten Punkte er-
zielt. 

9.1 Die Kosten des vorliegenden Verfahrens werden auf Fr. 2'500.-- (Gerichts-
gebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) festgesetzt und sind dem Verfahrensaus-
gang entsprechend zu ¾ (Fr. 1'875.--) der Vorinstanz und zu ¼ der Beigeladenen 
(Fr. 625.--) aufzulegen. 

9.2.1 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend habend die Vorinstanz und 
die Beigeladene der obsiegenden beanwalteten Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung auszurichten (§ 74 Abs. 1 VRP). Die Entschädigung richtet sich 
nach dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA, SRSZ 280.411). § 2 des 
Gebührentarifs sieht als Bemessungskriterien die Wichtigkeit der Streitsache, ihre 
Schwierigkeit, den Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie den notwendigen 

25

Zeitaufwand vor. Das Honorar beträgt für die Vertretung vor Verwaltungsgericht 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRA). Eine allfällige Kostennote ist zu spezifi-
zieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andernfalls wird die Ver-
gütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Gestützt auf die 
obzitierten Normen befolgen die Verwaltungsbehörden und das Verwaltungsge-
richt bei der Entschädigungsbemessung eine zurückhaltende Praxis. Die Bindung 
an den Gebührentarif und damit die notwendige Wahrung der Proportionen zwi-
schen den verschiedensten Aufwandintensitäten bedingt, dass aufwandgeringe 
Verfahren nur so hoch entschädigt werden, dass der Gebührentarif auch für auf-
wandintensivste Fälle noch eine angemessene Entschädigung zulässt 
(VGE 708/97 vom 2.9.1997 E. 1c). Sodann beträgt der aktuell vom Verwaltungs-
gericht akzeptierte maximale Stundenansatz Fr. 220.-- inkl. MwSt (vgl. VGE III 
2022 139 vom 25.11.2022 E. 7).

Mit der Replik vom 28. Juli 2023 hat der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 
den bisherigen Parteiaufwand auf rund Fr. 8'850.-- zzgl.  MwSt und eine Spesen-
pauschale von 3% beziffert, jedoch darauf verzichtet, ohne Aufforderung durch das 
Verwaltungsgericht eine Kostennote einzureichen. Das Verwaltungsgericht ver-
zichtet in konstanter Praxis darauf, Frist für die Einreichung einer Kostennote an-
zusetzen, sondern nimmt bei fehlender Kostennote, was die Regel ist, gestützt auf 
die Bestimmungen im Gebührentarif für Rechtsanwälte eine pflichtgemässe Schät-
zung vor (VGE III 2021 167 vom 21.9.2022 E 8.2.2). Dieses Vorgehen wurde vom 
Bundesgericht geschützt (Urteil BGer 8C_789/2010 vom 22.2.2011). Das Verwal-
tungsgericht ist bei der Bemessung des Honorars auch nicht an die allenfalls gel-
tend gemachten Honoraransprüche gebunden, weshalb Art. 29 Abs. 2 BV nicht 
verletzt wird, wenn vor Erlass des Entscheids nicht explizit die Möglichkeit ein-
geräumt wird, eine Honorarnote einzureichen oder zu spezifizieren (vgl. Urteil 
BGer 9C_787/2014 vom 7.7.2015 E. 7 m.H.).

In Berücksichtigung der eingangs wiedergegebenen Grundlagen (namentlich auch 
des maximalen Honorarrahmens, der auch für komplexe Fälle ausreichen soll), 
dem Fehlen einer detaillierten Leistungserfassung, der Pauschalisierung der Aus-
lagen sowie dem maximal anrechenbaren Stundenansatz rechtfertigt es sich vor-
liegend, der Beschwerdeführerin eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 2'800.-- 
(inkl. Barauslagen und MwSt) zuzusprechen, zu ¾ (Fr. 2'100.--) zu Lasten der 
Vorinstanz und zu ¼ (Fr. 700.--) zu Lasten der Beigeladenen.

26

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Beschluss des C.________ vom 
17. Mai 2023 (Zuschlagserteilung) aufgehoben und die Sache im Sinne der 
vorstehenden Erwägungen (zusammengefasst in E. 8.2) zur neuerlichen 
Prüfung und Bewertung des Zuschlagskriteriums Ökologie Teilkriterium: 'Vo-
lumen des Sammelfahrzeugs' und neuem Entscheid an die Vorinstanz 
zurückgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- werden zu ¾ 
(Fr. 1'875.--) der Vorinstanz und zu ¼ (Fr. 625.--) der Beigeladenen aufer-
legt. Die Beschwerdeführerin hat am 28. Juni 2023 einen Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 2'500.-- bezahlt, welcher ihr aus der Gerichtskasse 
zurückzuerstatten ist.

Die Vorinstanz und die Beigeladenen haben ihre Kostenanteile innert 30 Ta-
gen seit Zustellung des Entscheids auf das Postfinancekonto IBAN CH10 
0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3. Die Vorinstanz hat der beanwalteten Beschwerdeführerin eine Parteien-
tschädigung von Fr. 2'100.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

Die Beigeladene hat der beanwalteten Beschwerdeführerin eine Parteien-
tschädigung von Fr. 700.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu entrichten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Laus-
anne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert über-
schritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung 
stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesgesetzes über 
das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Be-
schwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

27

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R)
- den Rechtsvertreter der Beigeladenen (2/R)
- das Baudepartement des Kantons Schwyz (A)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. Dezember 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. Dezember 2023