# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0170a581-4192-59a7-877e-6b72ec934cb3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-07-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.07.2019 C-6114/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6114-2018_2019-07-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6114/2018 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 5 .  J u l i  2 0 1 9    

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss,  

Gerichtsschreiber Roland Hochreutener. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Stefanie Maag, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Nichteintretensverfügung der IVSTA 

vom 25. September 2018. 

 

 

 

C-6114/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-

instanz) A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Verfügung vom 

27. Oktober 2017 eine vom 1. März 2015 bis 30. September 2016 befristete 

ganze Invalidenrente zugesprochen hat (Akten der Vorinstanz [act.] 104) 

sowie mit Verfügung vom 25. September 2018 (act. 115) auf das Leistungs-

begehren der Beschwerdeführerin nicht eingetreten ist,  

dass die Beschwerdeführerin die Verfügung vom 25. September 2018 mit 

Beschwerde vom 26. Oktober 2018 (Datum Posteingang) beim Bundes-

verwaltungsgericht angefochten hat und sinngemäss die Aufhebung der 

Verfügung sowie die materielle Prüfung durch die Vorinstanz beantragt hat 

(Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer act] 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie vorliegend – 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die Beschwerdeführerin den geforderten Kostenvorschuss von 

Fr. 800.- am 7. November 2018 zugunsten der Gerichtskasse überwiesen 

hat (BVGer act. 5 und 6), 

dass Rechtsanwältin Stefanie Maag dem Bundesverwaltungsgericht mit 

Eingabe vom 20. November 2018 die Interessenvertretung angezeigt hat 

mit den Anträgen, es sei der Beschwerdeführerin eine angemessene Frist 

zur Stellung von weiteren Rechtsbegehren und zur Ergänzung der Be-

schwerdebegründung anzusetzen; eventualiter sei ein zweiter Schriften-

wechsel anzuordnen; überdies seien ihr die Gerichtsakten zur Einsicht-

nahme zuzustellen (BVGer act. 9), 

dass der Instruktionsrichter den Hauptantrag der Beschwerdeführerin gut-

geheissen und die Vorinstanz um Einreichung der gesamten Akten bis zum 

12. Dezember 2018 ersucht hat (BVGer act. 10),  

dass der Instruktionsrichter der Beschwerdeführerin die gesamten Vorak-

ten übermittelt und ihr Gelegenheit gegeben hat, bis zum 29. Januar 2019 

eine Ergänzung der Beschwerde einzureichen (Verfügung vom 14. De-

zember 2018; BVGer act. 12),  

dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit Eingabe ihrer Rechts-

vertreterin vom 29. Januar 2019 vorbehaltlos zurückgezogen und darin die 

C-6114/2018 

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Überbindung der Verfahrens- und Parteikosten an die Vorinstanz sowie die 

Einräumung einer ergänzenden Frist zur Einreichung einer Kostennote be-

antragt hat (Beilage zu BVGer act. 13),   

dass der Instruktionsrichter dem Verfahrensantrag auf Einräumung einer 

Nachfrist zur Einreichung einer Kostennote entsprochen und der Vor-

instanz überdies Gelegenheit gegeben hat, bis zum 4. März 2019 eine ab-

schliessende Stellungnahme zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen 

einzureichen (Verfügung vom 1. Februar 2019; BVGer act. 14), 

dass die Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 26. Februar 2019 eine Hono-

rarnote eingereicht hat (BVGer act. 15 samt Beilage),  

dass die Vorinstanz – unter Verweis auf eine Stellungnahme der IV-Stelle 

des Kantons Thurgau (nachfolgend: IV-Stelle) vom 27. Februar 2019 – mit 

Eingabe vom 4. März 2019 die Überbindung der Kosten- und Entschädi-

gungsfolgen an die Beschwerdeführerin beantragt hat (BVGer act. 16 samt 

Beilage),  

dass die Beschwerdeführerin mit Replik ihrer Rechtsvertreterin vom 

25. März 2019 erneut Stellung bezogen und ergänzend ausgeführt hat, die 

IV-Stelle habe zu Unrecht die von ihr beantragte Wiedererwägung der Ver-

fügung vom 27. Oktober 2017 abgelehnt, weshalb auch die Einleitung des 

Beschwerdeverfahrens C-537/2019 notwendig gewesen sei; im Hinblick 

auf den Nachweis der geltend gemachten falschen Auskunft seien sie als 

Partei und die zuständige Sachbearbeiterin der IV-Stelle als Zeugin zu be-

fragen; die IV-Stelle habe zudem mit der unterlassenen Protokollierung des 

Telefongesprächs ihre Aktenführungspflicht verletzt, weshalb eine Beweis-

lastumkehr erfolgen müsse (BVGer act. 18 samt Beilage), 

dass die IVSTA – unter Verweis auf eine Stellungnahme der IV-Stelle vom 

8. April 2019 – mit Eingabe vom 11. April 2019 auf eine Duplik verzichtet 

hat (BVGer act. 20 samt Beilage), 

dass der Instruktionsrichter den Schriftenwechsel – vorbehältlich weiterer 

Instruktionsmassnahmen – mit Verfügung vom 17. April 2019 abgeschlos-

sen hat (BVGer act. 21),  

dass das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als durch 

Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 

Bst. a VGG), 

C-6114/2018 

Seite 4 

dass die Beschwerdeführerin ihren Antrag auf Überbindung der Kosten- 

und Entschädigungsfolgen an die Vorinstanz damit begründet, dass sie 

von der fallführenden Sachbearbeiterin – auf ihre noch während der lau-

fenden Rechtsmittelfrist erfolgte telefonische Anfrage hin – dahingehend 

falsch informiert worden sei, dass unter den gegebenen Umständen nicht 

eine Anfechtung der Verfügung vom 27. Oktober 2017, sondern eine Neu-

anmeldung der korrekte Weg sei,  

dass die Beschwerdeführerin diese Behauptung weder durch Angabe des 

massgeblichen Wortlauts der geltenden gemachten Falschauskunft noch 

durch Bezeichnung des Zeitpunkts des Telefonats näher substanziiert und 

auch keine entsprechenden Beweismittel ins Recht gelegt hat,  

dass sich auch in den Vorakten keine Aktennotiz über eine während der 

laufenden Rechtsmittelfrist erteilte telefonische Auskunft durch die IV-Stelle 

oder die Vorinstanz findet,  

dass von weiteren Beweiserhebungen keine wesentlichen neuen Erkennt-

nisse zu erwarten sind, so dass in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. dazu 

BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148) davon abgesehen 

werden kann,  

dass es somit am Nachweis der vertrauensbildenden Grundlage fehlt (vgl. 

dazu z.B. Urteil des BVGer C-4560/2016 vom 31. Oktober 2017 E. 3.7 

m.w.H.) und die Beschwerdeführerin demnach aus ihrer Behauptung für 

das vorliegende Verfahren nichts zu ihren Gunsten ableiten kann (vgl. dazu 

im Einzelnen Urteil des BVGer C-537/2019 vom 25. Juli 2019 E. 2.5.1 - 

2.5.6 betreffend das Gesuch der Beschwerdeführerin um Wiederherstel-

lung der Frist zur Erhebung einer Beschwerde gegen die Verfügung vom 

27. Oktober 2017),  

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 

deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei 

es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerle-

gen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

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Seite 5 

dass der bereits geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 800.- der 

Beschwerdeführerin daher nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids 

zurückzuerstatten ist, 

dass bei einer Gegenstandslosigkeit des Verfahrens infolge Rückzugs der 

Beschwerde grundsätzlich keine Parteientschädigungen zugesprochen 

werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario; Art. 15 i.V.m. Art. 5 VGKE) und 

vorliegend keine Gründe für eine Ausnahme von diesem Prinzip ersichtlich 

respektive nachgewiesen sind,  

dass demnach weder die Beschwerdeführerin noch die Vorinstanz An-

spruch auf eine Parteientschädigung haben. 

 
 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss in der Höhe von Fr. 800.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl-

adresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

C-6114/2018 

Seite 6 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Roland Hochreutener 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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