# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48fc47d5-a0ba-53b6-a6e9-d02dec8de6ce
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.08.2017 IV 2014/569
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2014-569_2017-08-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2014/569

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 09.08.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 09.08.2017
Art. 28 IVG. Das im Recht liegende polydisziplinäre Gutachten erlaubt eine 
schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Lichte der neuen 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu den anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden. Da aus 
somatischer Sicht in einer adaptierten Hilfsarbeit lediglich eine höchstens 20 
%ige Arbeitsunfähigkeit besteht, ist es der Beschwerdeführerin zumutbar, 
ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Abweisung der 
Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 9. August 2017, IV 2014/569).

Entscheid Versicherungsgericht, 09.08.2017

Entscheid vom 9. August 2017

Besetzung                                                                      

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin Huber-

Studerus; Gerichtsschreiberin Lea Hilzinger            

Geschäftsnr.                                                                                                                  

IV 2014/569            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Ehrenzeller,

Engelgasse 214, 9053 Teufen, 

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Rente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich im Februar 2013 bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum 

Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). Sie gab an, in B.___ die Primarschule und die 

Oberstufe besucht zu haben. Einen Beruf habe sie nicht erlernt. Aktuell sei sie nicht 

erwerbstätig; sie sei Hausfrau. Als gesundheitliche Beeinträchtigungen nannte sie eine 

Knieverletzung, Rheuma und einen Ischias. Gemäss dem IK-Auszug war die 

Versicherte in den Jahren 1997 bis 2001 und 2004 bis 2008 unregelmässig und in 

Teilzeitpensen erwerbstätig gewesen (IV-act. 3).

A.b  Der Hausarzt der Versicherten, Dr. med. C.___, berichtete der IV-Stelle am 15. 

März 2013, dass die Versicherte seit 2004 an einer Gonarthrose rechts und an einem 

wechselnd lokalisierten Schmerzsyndrom leide (IV-act. 13). Sie beklage eine Druck- 

und Bewegungsdolenz im Knie rechts, in den Schultern beidseits, im LWS-Bereich und 

in der Hüfte rechts. Im Juni 2010 sei ihr eine Knieprothese eingesetzt worden (vgl. IV-

act. 13-7: unikondyläre mediale Knieprothese rechts). Die Arbeitsfähigkeit müsste in 

einer Berufserprobung getestet werden. Im Fragebogen zur Rentenabklärung 

betreffend Erwerbstätigkeit/Haushalt vom 17. März 2013 gab die Versicherte an, dass 

sie heute ohne Behinderung in Teilzeit erwerbstätig wäre (IV-act. 14). Bei der 

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Erledigung des Haushalts werde sie teilweise durch die Schwiegertochter, den Sohn 

und den Ehemann unterstützt. Am 29. April 2013 reichte Dr. C.___ weitere medizinische 

Berichte ein und merkte unter anderem an, dass die Versicherte an Rheuma leide (IV-

act. 18). RAD-Arzt Dr. med. D.___ notierte am 7. Mai 2013, dass der Informationsgehalt 

des Berichts von Dr. C.___ vom 29. April 2013 gegen Null tendiere (IV-act. 19). Nach 

heutiger Aktenlage sei kein invalidisierender Gesundheitsschaden von Dauer und 

Relevanz mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen.

A.c  Mit Vorbescheid vom 8. Mai 2013 kündigte die IV-Stelle der Versicherten die 

Abweisung des Rentengesuchs an (IV-act. 22). Obwohl die Versicherte gegen diesen 

Vorbescheid Einwände erheben liess (IV-act. 27), verfügte die IV-Stelle am 31. Juli 2013 

die Abweisung des Rentengesuchs (IV-act. 30). Die dagegen erhobene Beschwerde 

hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen am 6. März 2014 teilweise gut 

(IV-act. 43; IV 2013/449); es hob die Verfügung auf und wies die Sache zu ergänzenden 

medizinischen Abklärungen an die IV-Stelle zurück.

B.   

B.a  Dr. C.___ informierte die IV-Stelle am 11. April 2014 darüber, dass ihn die 

Versicherte letztmals am 27. September 2013 konsultiert habe (IV-act. 45). Die 

Knieschmerzen verunmöglichten es der Versicherten, gehende und stehende Arbeiten 

auszuüben. Dr. C.___ erklärte wiederum, dass zur Ermittlung der Arbeitsfähigkeit eine 

Berufserprobung nötig sei. Die E.___ AG (Personalvermittlung) berichtete der IV-Stelle 

am 11. April 2014, dass sie die Versicherte vom 8. Februar 2006 bis 9. Mai 2008 als 

Produktionsmitarbeiterin in einem Vollpensum beschäftigt habe (IV-act. 46). Als 

Kündigungsgrund gab sie "Auftragsende" an. Ohne Gesundheitsschaden würde die 

Versicherte heute Fr. 22.50 pro Stunde verdienen. Ein IV-Sachbearbeiter notierte am 

17. Mai 2014, dass die Argumentation des Rechtsvertreters im Einwandschreiben vom 

1. Juli 2013 (IV-act. 31-6) und in der Beschwerdeschrift vom 18. September 2013 (IV-

act. 33-6), wonach die Versicherte im Gesundheitsfall zu mindestens 80 % 

erwerbstätig wäre, nachvollziehbar sei (IV-act. 51).

 

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B.b  Im August und September 2014 wurde die Versicherte durch die SMAB AG 

polydisziplinär (internistisch, orthopädisch/traumatologisch, rheumatologisch, 

neurologisch und psychiatrisch) begutachtet (Gutachten vom 29. September 2014, IV-

act. 63). Die Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lauteten:

•      Generalisiertes Weichteilschmerzsyndrom (DD myofasziales Schmerzsyndrom 

infolge einer muskulären Dysbalance des Schulter- und Beckengürtels)

•      spondylogene Schmerzsyndrome an der Hals- und an der Lendenwirbelsäule mit 

pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung in den linken Schultergürtel bzw. in die rechte 

untere Extremität bei Retroglissment von C3 gegenüber C4, im Sinne einer vermuteten 

segmentalen Instabilität, Osteochondrose C3/4; generalisierte Spondylarthrosen der 

HWS und Osteochondrose L4/5, Spondylarthrosen L3 bis S1 bilateral.

•      panvertebrales Schmerzsyndrom mit/bei

-      rumpfmuskulärem Globaldefizit und Langzeitdekonditionierung

-      röntgenologisch generalisierten Spondylarthrosen der HWS, lumbale 

Spondylarthrosen L3-S1 und Osteochondrose L4/5.

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gaben die Gutachter an:

•      Arthralgie der linken Schulter ohne korrelierendes pathomorphologisches Substrat

•      mit Hemischlitten versorgte mediale Gonarthrose rechtes Knie (OP 2010), 

komplikationsloser postoperativer Verlauf und freie Kniegelenkfunktion

•      Adipositas, BMI 35 kg/m2

•      beginnende Insulinresistenz

•      anamnestisch, retrospektiv nicht mehr sicher klassifizierbare Kopfschmerzen, am 

ehesten primär vom Spannungstyp

•      Drehschwindelattacken seit vielen Jahren, peripher vestibuläre Ursache möglich

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•      chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 

F45.41)

•      Dysthymia (F34.1).

Die Gutachter erklärten, dass die Versicherte vielfältige Beschwerden im Bereich des 

Bewegungsapparates, insbesondere Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in das 

rechte Bein, rechtsseitige Kniebeschwerden, proximalwärts über die Hüfte bis in den 

Rücken ausstrahlend, sowie Beschwerden in der linken Schulter beklagt habe. Die 

Versicherte selber sehe sich als absolut nicht mehr arbeitsfähig. Im Rahmen der 

orthopädisch-funktionellen Abklärung seien − weitestgehend gleichlautend mit der 

rheumatologischen Abklärung − Weichteilschmerzsyndrome/myofasziale 

Schmerzsyndrome festgestellt worden. Im Rahmen der rheumatologischen Abklärung 

habe die Versicherte − abweichend vom Untersuchungsgang im Fachgebiet 

Orthopädie − teils ausgedehnte und bereits durch Berührung auslösbare 

Weichteildruckschmerzen mit polytoper Lokalisation im Bereich der HWS, des 

Nackens, lumbal, über der rechten Schulter, in beiden Ellenbogen und über den beiden 

Beckenkämmen geltend gemacht. Für diese palpatorisch ausgelösten 

Schmerzbekundungen hätten keine korrelierenden somatischen Befunde ausfindig 

gemacht werden können. Die röntgenologisch beschriebenen Aufbrauchbefunde der 

HWS und der LWS befänden sich weitestgehend im Rahmen einer altersüblichen Norm 

resp. überschritten diese, wenn überhaupt, nur minim. Die linke Schulter sei weder 

klinisch-funktionell noch röntgenologisch auffällig gewesen. Der postoperative Befund 

des rechten Kniegelenks sei einwandfrei gewesen. Weder die internistischen noch die 

neurologischen Befunde und Diagnosen beeinträchtigten die Arbeitsfähigkeit der 

Versicherten. Aus rheumatologischer Sicht bestehe eine leichte Einschränkung der 

zumutbaren Belastbarkeit des Achsenskeletts und des rechten Kniegelenks. 

Wahrscheinlich bestehe auch eine schmerzverursachte Reduktion der körperlichen 

Aktivität und damit verbunden eine leichte allgemeine Dekonditionierung. In einer 

rückenschonenden, wechselbelastenden Tätigkeit ohne wiederholte Treppengänge, 

ohne Arbeiten auf Leitern und unter Vermeidung kniender und kauernder Positionen sei 

die Versicherte 8.5 Stunden pro Tag arbeitsfähig; wegen der Dekonditionierung 

bestehe jedoch eine Leistungseinbusse von 20 %. Diese sei medizinisch-theoretisch 

innert sechs bis neun Monaten durch ein entsprechendes Training korrigierbar. Ob die 

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Versicherte über genügend Ressourcen verfüge, um dieses Training zu absolvieren, 

müsse psychiatrischerseits bestimmt werden. Der psychiatrische Gutachter wies 

darauf hin, dass die Versicherte hauptsächlich über Schmerzen, Insuffizienzgefühle, 

depressive Symptome und über eine Antriebslosigkeit geklagt habe; sie leide seit zehn 

Jahren an einer zunehmenden psychophysischen Erschöpfung, Heimweh und 

Traurigkeit. Die psychiatrische Exploration habe das Bild einer lang hingezogenen, aber 

insgesamt leicht ausgeprägten depressiven Herabgestimmtheit, die vor dem 

Hintergrund der Biographie als dysthyme Störung zu klassifizieren sei, gezeigt. Im Zuge 

von psychosozialen Belastungsfaktoren habe die Versicherte offenbar bereits vor etwa 

zehn Jahren zunehmend ein chronisches Schmerzsyndrom entwickelt, wobei neben 

somatischen Faktoren vor allem auch psychische Faktoren an der Aufrechterhaltung 

der chronischen Schmerzstörung beteiligt seien. Einerseits reagiere die Versicherte auf 

die Wahrnehmung von Schmerzen mit der Entwicklung einer dysthymen Symptomatik; 

andererseits führe die dysthym-depressive Stimmungslage zu einer vermehrt nach 

innen gerichteten Selbstwahrnehmung, einer verstärkten Empfindung körperlicher 

Beschwerden und Schmerzen sowie zu einer dysfunktionalen Schmerzverarbeitung mit 

Selbstlimitierung bei einer sekundären Symptomausweitung und einem subjektiven 

Gefühl der Invalidisierung. Allerdings beeinträchtige weder die Dysthymia noch die 

chronische Schmerzstörung die Arbeitsfähigkeit der Versicherten. Die sog. Foerster-

Kriterien seien nicht hinlänglich erfüllt. Es mangle an einer gravierenden Komorbidität. 

Ein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Lebensbereichen liege nicht vor. Durch die 

Entpflichtung und die Entlastung erlebe die Versicherte einen sekundären 

Krankheitsgewinn. Eine Therapieresistenz oder suffiziente psychiatrische 

Behandlungsansätze lägen nicht vor. Bislang sei keine psychiatrisch-

psychotherapeutische Fachbehandlung erfolgt. In polydisziplinärer Hinsicht schätzten 

die Gutachter die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit 

sowie in anderen körperlich angepassten Tätigkeiten auf 80 %. Zu vermeiden seien 

Arbeiten in längerfristigen Zwangshaltungen wie vornüber gebeugt stehend, kniend, 

hockend und kauernd, repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf und das 

Heben, Tragen und Bewegen von Lasten über 15 kg. Als Hausfrau sei die Versicherte 

uneingeschränkt arbeitsfähig. Dr. D.___ vom RAD bezeichnete das Gutachten am 2. 

Oktober 2014 als umfassend, in sich schlüssig und widerspruchsfrei; auf das 

Gutachten könne vollumfänglich abgestellt werden (IV-act. 64).

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B.c  Mit Vorbescheid vom 6. Oktober 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten bei 

einem IV-Grad von 0 % die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht (IV-act. 67). Zur 

Begründung führte sie an, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden weiterhin 

ihrer Tätigkeit als Raumpflegerin in einem Pensum von 80 % nachgehen würde. Die 

restlichen 20 % entfielen in den Aufgabenbereich Haushalt. Da der Versicherten die 

Ausübung der angestammten wie auch einer adaptierten Tätigkeit weiterhin zu 80 % 

zumutbar sei, betrage der IV-Grad im Erwerbsbereich 0 %. Im Haushalt sei die 

Versicherte nicht IV-relevant eingeschränkt, weshalb für den Aufgabenbereich ebenfalls 

ein IV-Grad von 0 % resultiere. Dagegen liess die Versicherte am 11. November 2014 

einwenden (IV-act. 71), die Gutachter hätten übersehen, dass gerade die von ihnen 

vorgeschlagenen Tätigkeiten (Pack-, Sortier-, Montier- und Ettiketierarbeiten) einen 

repetitiven Bewegungsablauf des Rumpfes erforderten und der Versicherten deshalb 

nicht zumutbar seien. Das Gutachten sei diesbezüglich innerlich widersprüchlich. 

Obwohl die Versicherte bereits seit dem Jahr 2008 mit gesundheitlichen Problemen 

gekämpft habe, habe sie sich erst anfangs Februar 2013 bei der IV angemeldet; der 

Versicherten sei es also nicht um jeden Preis um eine Rente gegangen. Aufgrund der 

mannigfaltigen Einschränkungen könne aus objektiver Sicht höchstens von einer 50 

%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Da die Versicherte seit vielen Jahren 

nicht mehr erwerbstätig sei, bestehe keine Grundlage dafür, wie sich die körperlichen 

Probleme auf ihre Erwerbsfähigkeit auswirkten. Deshalb seien zunächst berufliche 

Abklärungen inkl. eines Arbeitsversuchs durchzuführen. Bezüglich des Status machte 

der Rechtsvertreter geltend, dass von einer Vollerwerbstätigkeit auszugehen sei, da die 

Versicherte in den Jahren 2006 bis 2008 zu 100 % erwerbstätig gewesen sei. Sollte 

trotzdem eine 80 %igen Erwerbstätigkeit unterstellt werden, müsste aber jedenfalls 

auch eine 20 %ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden.

B.d  Mit Verfügung vom 13. November 2014 wies die IV-Stelle das Rentengesuch bei 

einem IV-Grad von 0 % wie angekündigt ab (IV-act. 72). Zum Einwand erwiderte sie, 

dass am Ergebnis der umfassenden Begutachtung wie auch an der Einstufung (80 % 

Erwerb und 20 % Haushalt) festgehalten werde. Das Gesuch um berufliche 

Massnahmen sei bereits am 25. Februar 2013 rechtskräftig abgewiesen worden. Sollte 

sich die Versicherte zu 80 % arbeitsfähig fühlen, könne sie nach Eintritt der Rechtskraft 

der Rentenverfügung ein separates Gesuch um berufliche Eingliederungsmassnahmen 

stellen.

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C.  

C.a Gegen diese Verfügung liess die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 

12. Dezember 2014 Beschwerde erheben (act. G 1). Ihr Rechtsvertreter beantragte die 

Aufhebung der Verfügung und die Zusprache mindestens einer Viertelsrente ab August 

2013; eventualiter sei eine weitere polydisziplinäre Begutachtung vorzunehmen. Der 

Rechtsvertreter stellte ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung. Ausserdem beantragte er die Sistierung der Beschwerde, bis 

über die Durchführung beruflicher Massnahmen entschieden sei respektive bis diese 

durchgeführt worden seien. Zur materiellen Begründung der Beschwerde machte der 

Rechtsvertreter ergänzend zu den Einwänden im Vorbescheidverfahren geltend, dass 

der konkrete Einfluss des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit zu wenig 

abgeklärt worden sei. Obwohl es angebracht gewesen wäre, hätten die Gutachter 

keine MRI-Untersuchungen des rechten Knies und der LWS durchgeführt.

C.b Gleichentags stellte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin bei der IV-Stelle 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) ein Gesuch um Durchführung beruflicher 

Eingliederungsmassnahmen (IV-act. 75). Das Gericht kam dem Sistierungsgesuch der 

Beschwerdeführerin am 18. Dezember 2014 nach und sistierte das 

Beschwerdeverfahren (act. G 2). Die IV-Stelle erteilte am 19. Februar 2015 

Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung im Zeitraum 9. Februar 2015 bis 1. Mai 

2015 im F.___ (IV-act. 84). Nachdem die Beschwerdeführerin etliche unentschuldigte 

Absenzen aufgewiesen und eine Entzündung des (nicht operierten) linken Knies geltend 

gemacht hatte, brach die Eingliederungsverantwortliche der IV-Stelle den 

Arbeitsversuch am 24. März 2015 ab (IV-act. 95, 97). Das Gericht hob die Sistierung 

des Beschwerdeverfahrens am 8. April 2015 auf (act. G 5). Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin verzichtete auf eine Beschwerdeergänzung (act. G 7).

C.c Die Beschwerdegegnerin beantragte am 8. Juni 2015 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 12). Zur Begründung führte sie aus, dass die Abklärungen der 

SMAB AG als umfassend bezeichnet werden könnten. Es seien 

Röntgenuntersuchungen durchgeführt worden. Die verlangten MRI-Untersuchungen 

würden mit hoher Wahrscheinlichkeit keine neuen Erkenntnisse bringen. Für die 

Beurteilung der funktionellen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf die 

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Arbeitsfähigkeit sei der klinische Befund wesentlich und massgebend. Die 

Beschwerdegegnerin wies ausserdem darauf hin, dass es das Ziel der beruflichen 

Eingliederungsmassnahmen gewesen wäre, abzuklären, in welchen Bereichen der 

Produktion die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsfähigkeit verwerten könne. Mit dem 

Scheitern des Arbeitstrainings habe sich der Hinweis der Gutachter, dass die 

Beschwerdeführerin innerlich mit dem Arbeitsleben abgeschlossen habe und keine 

Möglichkeit für eine Rückkehr in eine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt sehe, bestätigt. Es 

könne weiterhin auf die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit, welche durch die 

SMAB-Gutachter festgelegt worden sei, abgestellt werden.

C.d Am 1. Juli 2015 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von 

den Gerichtskosten und Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) für das 

Beschwerdeverfahren bewilligt (act. G 16).

C.e Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin machte in seiner Replik vom 21. 

September 2015 ergänzend geltend, dass sich die Beschwerdeführerin ohne 

gesundheitliche Probleme um eine Vollzeitstelle gekümmert hätte, als die Kinder 

volljährig und selbständig geworden seien, zumal der Ehemann auch den ganzen Tag 

erwerbstätig und ausser Haus sei (act. G 20). Die Beschwerdeführerin sei daher als voll 

erwerbstätig zu qualifizieren. Das Arbeitstraining habe abgebrochen werden müssen, 

da sich die Beschwerdeführerin ausserstande gesehen habe, täglich mit den Krücken 

und den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Arbeitsort zu reisen. Ausserdem hätten die 

wenigen Tage, an denen sie im Arbeitstraining anwesend gewesen sei, gezeigt, dass 

die versuchsweise angeordnete hälftige Präsenz die nur schon theoretisch denkbare 

oberste Grenze bilde. Gemäss dem RAD stimme die aktuelle klinische Untersuchung 

der LWS mit dem über zehn Jahre alten MRI-Befund nicht überein. Gerade wenn die 

geschilderten Schmerzen und die funktionellen Einschränkungen nicht mit dem 

angeblich vorhandenen somatischen Befund übereinstimmten, wäre es umso 

notwendiger, eine aktuelle MRI-Untersuchung durchzuführen. Wegen der 

Kniebeschwerden könne die Beschwerdeführerin keine stehenden und gehenden 

Tätigkeiten mehr ausüben. Das Sitzvermögen sei wegen der LWS-Probleme 

eingeschränkt. Daher sei es offensichtlich, dass es für die Beschwerdeführerin keinerlei 

Verweistätigkeiten mehr gebe. Die Beschwerdeführerin sei im Erwerb und im Haushalt 

also weitestgehend arbeitsunfähig. Im Zusammenhang mit der neuen 

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bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu den anhaltenden somatoformen 

Schmerzstörungen stelle sich die Frage, wie weit bei der Beschwerdeführerin 

überhaupt noch Ressourcen vorhanden seien, um das chronische Schmerzsyndrom zu 

überwinden.

C.f  Die Beschwerdegegnerin erklärte in ihrer Duplik vom 25. September 2015, dass 

selbst bei der Annahme einer 100 %igen Erwerbstätigkeit kein Anspruch auf eine IV-

Rente bestünde (act. G 22). Auch unter der neuen bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung zu den syndromalen Leiden vermöchten die diagnostizierten 

Beeinträchtigungen lediglich eine minime Minderung der Arbeitsfähigkeit zu begründen. 

Die Beschwerdegegnerin wies abschliessend darauf hin, dass die Gutachter bereits 

diverse bildgebende Untersuchungen durchgeführt hätten.

Erwägungen

1.   

1.1  Die Beschwerdegegnerin hat mit der angefochtenen Verfügung vom 13. November 

2014 einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin bei einem IV-Grad von 0 % 

verneint. Strittig ist somit, ob die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine 

Invalidenrente hat.

1.2  Einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben Versicherte, die 

ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder 

verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung, IVG, SR 831.20). Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 

830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch eine Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

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Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG).

1.3  Gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG ist der Invaliditätsgrad 

grundsätzlich durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen). Bei nichterwerbstätigen Versicherten im Sinne von Art. 5 Abs. 1 

IVG – namentlich bei im Haushalt tätigen Personen – wird für die Bemessung der 

Invalidität darauf abgestellt, in welchem Mass eine Behinderung besteht, sich im 

bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (spezifische Methode des 

Betätigungsvergleichs; Art. 28a Abs. 2 IVG). Als Aufgabenbereich der im Haushalt 

tätigen versicherten Personen gilt unter anderem die übliche Tätigkeit im Haushalt 

sowie die Erziehung der Kinder (Art. 27 der Verordnung über die Invalidenversicherung, 

IVV, SR 831.201). Bei versicherten Personen, die teilweise erwerbstätig sind, erfolgt die 

Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode. Dabei werden die Anteile der 

Erwerbstätigkeit und der Tätigkeit im Aufgabenbereich festgestellt und der 

Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen bemessen (Art. 28a 

Abs. 3 IVG).

1.4  Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin als zu 80 % erwerbstätig und 

als zu 20 % im Haushalt tätig eingestuft. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

hat hingegen geltend gemacht, dass die Beschwerdeführerin ohne Behinderung voll 

erwerbstätig wäre. Ob die Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige oder als 

Teilerwerbstätige zu qualifizieren ist, hat, wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird, 

keinen Einfluss auf den Rentenentscheid. Die Statusfrage kann daher offen gelassen 

werden. Nachfolgend ist − zugunsten der Beschwerdeführerin − davon auszugehen, 

dass sie im Gesundheitsfall voll erwerbstätig wäre.

2.   

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2.1  Um das Invalideneinkommen ermitteln zu können, muss die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin im Verfügungszeitpunkt mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit feststehen.

2.2  In somatischer Hinsicht hat die Beschwerdeführerin insbesondere über 

Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins rechte Bein, über Knieschmerzen rechts und 

über Schulterbeschwerden links geklagt. Im Rahmen der im Februar/März 2015 

durchgeführten beruflichen Eingliederungsmassnahmen hat sie zudem 

Kniebeschwerden links angegeben. Die somatischen Gutachter haben weder klinisch-

funktionelle noch röntgenologische Befunde erheben können, die das Ausmass der 

geltend gemachten Beschwerden erklären könnten. Sie haben die Beschwerden 

überzeugend als Weichteilschmerzsyndrome/ myofasziale Schmerzsyndrome 

qualifiziert. Angesichts der − allerdings weitestgehend altersüblichen − 

Aufbrauchbefunde der HWS und der LWS und der Teilprothese im rechten Knie 

leuchtet die Schlussfolgerung des rheumatologischen Gutachters, dass die 

Belastbarkeit des Achsenskeletts und des rechten Kniegelenks leicht eingeschränkt ist, 

ein. Demzufolge ist es gut nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin gewisse 

Arbeiten (z.B. Arbeiten in kniender Position) vermeiden sollte und somit in qualitativer 

Hinsicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Neben den qualitativen 

Einschränkungen hat der rheumatologische Gutachter die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin auch in quantitativer Hinsicht als leicht eingeschränkt betrachtet; 

er hat ihr eine 20 %ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Begründet hat er die 

Einschränkung in zeitlicher Hinsicht mit einer Dekonditionierung resp. einem daraus 

resultierenden verminderten Arbeitstempo (vgl. IV-act. 63-31). Der rheumatologische 

Gutachter ist davon ausgegangen, dass die Dekonditionierung innert sechs bis neun 

Monaten durch ein entsprechendes Training korrigierbar wäre. Er hat selber allerdings 

nicht festlegen wollen, ob der Beschwerdeführerin ein solches Training zumutbar ist; 

diesbezüglich hat er auf das psychiatrische Teilgutachten verwiesen. Der 

psychiatrische Gutachter hat diese Frage nicht explizit beantwortet. Allerdings muss 

daraus, dass er der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht eine volle 

Arbeitsfähigkeit bescheinigt hat, geschlossen werden, dass ihr ein Training zur 

Behebung der Dekonditionierung zumutbar ist. Da die Dekonditionierung mittels 

adäquater medizinischer Massnahmen innert absehbarer Zeit behoben werden kann, 

ist fraglich, ob es sich bei ihr überhaupt um einen invalidisierenden 

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Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG handelt. Diese Frage kann 

jedoch offen gelassen werden, da es keinen Einfluss auf den Rentenentscheid hat, ob 

die Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 oder zu 100 % 

arbeitsfähig ist.

2.2.1      Die somatischen Gutachter haben die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als 

Produktionsmitarbeiterin in einer G.___ weiterhin als zumutbar erachtet. Die Akten 

enthalten keinen Tätigkeitsbeschrieb. Ohne Kenntnis der einzelnen Arbeitsschritte ist 

nicht beurteilbar, ob es sich bei der zuletzt ausgeübten Tätigkeit um eine 

leidensadaptierte Tätigkeit gehandelt hat. Wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird, ist 

allerdings auch diese Frage für den Verfahrensausgang nicht relevant, weshalb sie 

nicht beantwortet werden muss.

2.2.2      Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat geltend gemacht, dass das 

Gutachten der SMAB AG widersprüchlich sei: Die Gutachter hätten als adaptierte 

Tätigkeiten Pack-, Sortier-, Montier- und Etikettierarbeiten empfohlen. Diese Arbeiten 

erforderten einen repetitiven Bewegungsablauf des Rumpfes, was der 

Beschwerdeführerin nicht zumutbar sei. Inwieweit die von den Gutachtern aufgezählten 

Tätigkeiten einen repetitiven Bewegungsablauf des Rumpfes erfordern, hat der 

Rechtsvertreter nicht dargelegt. Das genaue Anforderungsprofil der von den 

Gutachtern aufgezählten Tätigkeiten ist dem Gericht nicht bekannt. Allerdings ist 

aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen, dass diese Arbeiten 

insbesondere repetitive Bewegungen der Hände und der Arme und nicht zwingend des 

Rumpfes erfordern. Hinzu kommt, dass an die Konkretisierung von 

Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten praxisgemäss keine übermässigen 

Anforderungen gestellt werden (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Da die 

Belastbarkeit des Achsenskeletts und des rechten Kniegelenks lediglich leicht 

eingeschränkt ist, ist davon auszugehen, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

Hilfsarbeiten existieren, die die von den Gutachtern der SMAB AG aufgezählten 

Adaptionskriterien erfüllen.

2.2.3      Der Rechtsvertreter hat weiter argumentiert, dass der somatische 

Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht genügend abgeklärt worden sei. 

Insbesondere hat er kritisiert, dass die Gutachter keine MRI-Untersuchungen der LWS, 

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der HWS und des rechten Knies veranlasst haben. Die Wahl der geeigneten 

Untersuchungsmethode ist grundsätzlich Sache des mit der Begutachtung 

beauftragten medizinischen Sachverständigen, da dieser über das erforderliche 

medizinische Fachwissen verfügt. Die Gutachter der SMAB AG haben aktuelle 

Röntgenbilder der HWS, der LWS, der linken Schulter und des rechten Kniegelenks 

anfertigen lassen (IV-act. 63-16 f.). Auf MRI-Untersuchungen haben sie indessen 

verzichtet. Es ist davon auszugehen, dass die Gutachter zusätzliche MRI-

Untersuchungen hätten durchführen lassen, wenn sie aufgrund der Röntgenbefunde 

und der klinischen Untersuchungen eine Notwendigkeit dafür gesehen hätten. RAD-

Arzt Dr. D.___, der die Qualität des Gutachtens der SMAB AG aus medizinischer Sicht 

beurteilt hat, hat das Gutachten als umfassend bezeichnet und somit zusätzliche MRI-

Untersuchungen ebenfalls nicht als erforderlich erachtet. Mit der Beschwerdegegnerin 

ist daher davon auszugehen, dass aktuelle MRI-Untersuchungen keine neuen 

Erkenntnisse hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit bringen würden. Demzufolge 

sind keine Hinweise dafür ersichtlich, dass die gutachterliche Untersuchung 

unvollständig wäre und nicht den aktuellen Qualitätsleitlinien entsprechen würde.

2.2.4      Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat ausserdem geltend gemacht, 

dass die wenigen Tage, an denen die Beschwerdeführerin im Arbeitstraining anwesend 

gewesen sei, gezeigt hätten, dass höchstens eine Präsenz von 50 % möglich sei. Bei 

der Arbeitsfähigkeitsschätzung geht es darum, festzustellen, welche Arbeitsleistung 

einer versicherten Person aus objektiver Sicht noch zumutbar ist. Welche Leistung eine 

versicherte Person anlässlich eines Arbeitsversuchs erbringt, wird wesentlich durch 

subjektive Faktoren wie die von der versicherten Person empfundenen Schmerzen, ihre 

Motivation und ihre Willenskraft mitbestimmt. Im vorliegenden Fall kommt hinzu, dass 

der psychiatrische Gutachter bei der Beschwerdeführerin eine dysfunktionale 

Schmerzverarbeitung mit Selbstlimitierung bei einer sekundären Symptomausweitung 

und einem subjektiven Gefühl der Invalidisierung festgestellt hat. Die 

Beschwerdeführerin habe innerlich mit dem Arbeitsleben abgeschlossen und sehe 

keine Möglichkeit für eine Rückkehr in eine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Eine 

Veränderungsmotivation liege nicht ausreichend vor (IV-act. 63-22). Die Angaben des 

psychiatrischen Gutachters bringen deutlich zum Ausdruck, weshalb die von der 

Beschwerdeführerin im Arbeitstraining gezeigte Leistung nichts darüber auszusagen 

vermag, welche Arbeitsleistung ihr aus objektiver Sicht noch zumutbar ist.

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2.2.5      Die Beschwerdeführerin hat erstmals im Februar/März 2015 über Schmerzen 

im linken Knie geklagt. Die gutachterliche Untersuchung des linken Kniegelenks ist aus 

orthopädischer wie auch aus rheumatologischer Sicht unauffällig ausgefallen (IV-act. 

63-29/37). Die rheumatologische und die orthopädische Untersuchung sind am 21. 

resp. 28. August 2014 erfolgt (IV-act. 63-1). Die angefochtene Verfügung ist der 

Beschwerdeführerin am 13. November 2014, also weniger als drei Monate später, 

eröffnet worden. Für das vorliegende Verfahren ist lediglich der Gesundheitszustand 

resp. die Arbeitsfähigkeit bis und mit Verfügungserlass relevant. Da sich das linke Knie 

bei der Begutachtung im August 2014 unauffällig präsentiert hat und da die 

Beschwerdeführerin erstmals mehrere Wochen nach Verfügungserlass über Schmerzen 

im linken Knie geklagt hat, muss mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Kniebeschwerden links im 

November 2014 noch nicht bestanden haben und für das vorliegende Verfahren daher 

irrelevant sind. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin aus 

somatischer Sicht in einer leidensangepassten Tätigkeit im Verfügungszeitpunkt mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit zu mindestens 80 % arbeitsfähig gewesen ist.

2.3  Der psychiatrische Gutachter hat der Beschwerdeführerin eine Dysthymia und eine 

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren diagnostiziert. 

Er hat jedoch beiden Diagnosen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen.

2.3.1      Bei einer Dysthymia handelt es sich um eine leichte depressive Symptomatik. 

Deshalb überzeugt es, dass der psychiatrische Gutachter diese für sich allein 

betrachtet nicht als arbeitsfähigkeitsrelevant beurteilt hat. Bei der chronischen 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren handelt es sich um ein 

sog. syndromales Leiden. Mit BGE 141 V 281 vom 3. Juni 2015 hat das Bundesgericht 

seine Praxis zur Beurteilung des Anspruchs auf eine Invalidenrente wegen 

somatoformer Schmerzstörungen und vergleichbarer psychosomatischer Leiden 

geändert (vgl. z.B. IV-Rundschreiben Nr. 334). Nach dem alten Verfahrensstandard 

eingeholte Gutachten haben durch die Praxisänderung nicht per se ihren Beweiswert 

verloren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen 

spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein 

abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht 

standhält. In jedem einzelnen Fall ist zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen 

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und/oder gerichtlichen Sachverständigengutachten ‒ gegebenenfalls im Kontext mit 

weiteren fachärztlichen Berichten ‒ eine schlüssige Beurteilung im Lichte der 

massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8). Der 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat mit Blick auf die 

Rechtsprechungsänderung darauf hingewiesen, dass sich die Frage stelle, inwieweit 

bei der Beschwerdeführerin überhaupt noch Ressourcen vorhanden seien, um das 

chronische Schmerzsyndrom zu überwinden. Die Beschwerdegegnerin ist 

demgegenüber der Ansicht gewesen, dass auch unter der neuen bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung die diagnostizierten Beeinträchtigungen lediglich eine minime 

Minderung der Arbeitsfähigkeit zu begründen vermöchten. Nachfolgend ist somit zu 

prüfen, ob das Gutachten der SMAB AG mit Bezug auf die Diagnose einer chronischen 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine schlüssige 

Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit im Lichte der neuen Rechtsprechung 

erlaubt.

2.3.2      Das Bundesgericht hat mit BGE 141 V 281 die bisherige Vermutung, dass der 

versicherten Person eine Willensanstrengung zuzumuten sei, mit welcher die Folgen 

einer somatoformen Schmerzstörung oder eines vergleichbaren psychosomatischen 

Leidens überwunden werden könnten, aufgegeben. Neu muss eine ergebnisoffene 

symmetrische Beurteilung anhand eines Kataloges von Indikatoren des tatsächlich 

erreichbaren Leistungsvermögens erfolgen. Die Handhabung des Katalogs muss stets 

den Umständen des Einzelfalls gerecht werden; es handelt sich nicht um eine 

"abhakbare Checkliste". Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren sind:

1.    Funktioneller Schweregrad:

-      Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome;

-      Behandlungserfolg oder -resistenz;

-      Komorbiditäten;

-      "Persönlichkeit" (Persönlichkeitsentwicklung und -struktur, grundlegende 

psychische Funktionen);

-      sozialer Kontext.

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2.    Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens):

-      Gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren 

Lebensbereichen (sozialer Rückzug, Ressourcen);

-      Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen;

-      Verhalten im Rahmen der beruflichen (Selbst-)Eingliederung.

Die Beschwerdeführerin hat anlässlich der Begutachtung über vielfältige Beschwerden 

im Bereich des Bewegungsapparates geklagt (Rücken, Hände, Knie, Hüftgelenke, 

Nacken). Die Schmerzintensität sei wechselnd ausgeprägt, aktuell erlebe sie sie 

mittelstark (VAS 6/10). Am Morgen seien die Schmerzen so stark, dass Bewegungen 

kaum möglich seien. Im Tagesverlauf nähmen sie eher ab. Die Geh- und Stehfähigkeit 

sei auf zehn Minuten beschränkt. Das rechte Knie fühle sich instabil an. Allgemein fühle 

sie sich kraftlos (IV-act. 63-43). Sie fühle sich absolut nicht mehr arbeitsfähig. Die 

Erledigung des Haushalts obliege überwiegend der in der gleichen Wohnung lebenden 

Schwiegertochter. Sie selber könne nur leichte Haushaltsarbeiten verrichten (IV-act. 

63-26). Bezüglich dieser Selbsteinschätzung fällt insoweit eine Diskrepanz auf, als sich 

die Beschwerdeführerin in der Lage fühlt, leichte Haushaltsarbeiten zu erledigen, sich 

aber für körperlich (sehr) leichte Erwerbstätigkeiten als vollständig arbeitsunfähig 

betrachtet. Der Tagesablauf der Beschwerdeführerin ist strukturiert: Sie steht 

zusammen mit ihrem Ehemann auf, macht kleine Spaziergänge, erledigt leichte 

Hausarbeiten, bereitet mit der Hilfe der Schwiegertochter das Mittagessen zu, erledigt 

kleine Einkäufe und Besorgungen und verbringt den Abend im Familienkreis (IV-act. 

63-43/58 f.). Die Beschwerdeführerin pflegt zudem einen guten Kontakt zu den beiden 

Söhnen und deren Familien, die nicht im selben Haushalt leben. Wie die 

Beschwerdegegnerin dargelegt hat, ist demnach ein Aktivitätsniveau im privaten 

Bereich auszumachen. Eine psychotherapeutisch-psychiatrische Fachbehandlung ist 

bisher nicht erfolgt, was gegen einen erheblichen Leidensdruck spricht. Eine 

gravierende Komorbidität liegt nicht vor (IV-act. 63-64). Die Beschwerdeführerin verfügt 

durchaus über Interaktionskompetenzen und Ressourcen in den komplexen Ich-

Funktionen (IV-act. 63-63). Ein sekundärer Krankheitsgewinn besteht insofern, als die 

Beschwerdeführerin durch ihre Erkrankung entpflichtet und entlastet wird. Eine 

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Therapieresistenz oder suffiziente psychiatrische Behandlungsansätze sind nicht 

vorhanden. Bei der Begutachtung sind gewisse Inkonsistenzen aufgefallen: Im 

Gegensatz zur orthopädischen Untersuchung hat die Beschwerdeführerin in der 

rheumatologischen Abklärung teils ausgedehnte und bereits durch Berührung 

auslösbare Weichteildruckschmerzen in verschiedenen Körperregionen angegeben. 

Unter Berücksichtigung aller Umstände ist mit dem psychiatrischen Gutachter der 

SMAB AG davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin über ausreichende 

Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen verfügt und in der Lage ist, diese 

willentlich zu überwinden und aus psychiatrischer Sicht einer vollen Erwerbstätigkeit 

nachzugehen.

2.4  Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin im 

Verfügungszeitpunkt in einer körperlich angepassten Hilfsarbeit mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit höchstens zu 20 % arbeitsunfähig gewesen ist.

3.   

3.1  Somit bleibt noch die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene 

Invaliditätsbemessung zu überprüfen. Wie in Erwägung 1.4 dargelegt, wird die 

Statusfrage offen gelassen und der Invaliditätsgrad zugunsten der Beschwerdeführerin 

anhand eines reinen Einkommensvergleichs berechnet. Aus dem IK-Auszug ist 

ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin in der Schweiz lediglich in kleinen 

Teilzeitpensen gearbeitet hat. Hinzu kommt, dass sie zuletzt im Jahr 2008 erwerbstätig 

gewesen ist. Das zuletzt erzielte Erwerbseinkommen als Produktionsmitarbeiterin sagt 

somit nichts darüber aus, welchen Lohn die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des 

allfälligen Rentenbeginns (2013) ohne Gesundheitsschaden in einem vollen 

Arbeitspensum (oder auch in einem 80 %-Pensum) hätte verdienen können. Da das 

Valideneinkommen nicht anhand des zuletzt erzielten Erwerbseinkommens ermittelt 

werden kann, ist auf Tabellenlöhne, namentlich auf das durchschnittliche Einkommen 

einer Hilfsarbeiterin gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 

(LSE), abzustellen. Da auch die Invalidenkarriere einer Hilfsarbeit entspricht, kann ein 

sog. Prozentvergleich vorgenommen werden (vgl. BGE 114 V 310 E. 3a mit Hinweisen). 

Angesichts der hohen Restarbeitsfähigkeit von mindestens 80 % wäre aufgrund der 

indirekt durch die Gesundheitsbeeinträchtigung bedingten ökonomisch-

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betriebswirtschaftlichen Nachteile nur ein geringer Tabellenlohnabzug von maximal 5 

% gerechtfertigt. Würde die Beschwerdeführerin als zu 100 % erwerbstätig eingestuft 

und von einer 80 %igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen, würde unter Berücksichtigung 

eines Tabellenlohnabzugs von 5 % ein IV-Grad von lediglich 24 % resultieren (20 % + 

[80 % x 0.05]). Unabhängig vom Status und unabhängig davon, ob die 

Beschwerdeführerin in einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 80 % oder zu 100 % 

arbeitsfähig ist, hat sie somit keinen Anspruch auf eine IV-Rente.

3.2  Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.

4.   

4.1  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Die Gerichtsgebühr 

in der Höhe von Fr. 600.-- ist der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 

Zufolge unentgeltlicher Rechtspflege ist die Beschwerdeführerin von der Bezahlung der 

Gerichtsgebühr zu befreien.

4.2  Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 

61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 

12'000.--. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat keine Honorarnote 

eingereicht. Da es sich vorliegend um einen durchschnittlich aufwändigen Rentenfall 

gehandelt hat, erscheint eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- als 

angemessen. Diese ist um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 AnwG). Somit 

entschädigt der Staat den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Fr. 2'800.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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4.3  Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung der Gerichtskosten und zur Rückerstattung der Parteientschädigung 

verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Die Beschwerdeführerin wird von der Bezahlung der Gerichtskosten von Fr. 600.-- 

zufolge unentgeltlicher Rechtspflege befreit.

3.   

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 2'800.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.08.2017
	Art. 28 IVG. Das im Recht liegende polydisziplinäre Gutachten erlaubt eine schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Lichte der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu den anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden. Da aus somatischer Sicht in einer adaptierten Hilfsarbeit lediglich eine höchstens 20 %ige Arbeitsunfähigkeit besteht, ist es der Beschwerdeführerin zumutbar, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. August 2017, IV 2014/569).

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