# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 40abe742-d896-5f86-a702-6fad541605e1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.04.2021 I 2020 98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-98_2021-04-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 98

Entscheid vom 12. April 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Tanya Marty, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Taggeldkürzung infolge aussergewöhnlicher 
Gefahr, Art. 49 UVV)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1992), war als Arbeitsloser bei der Schweizerischen Un-
fallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch unfallversichert, als er 
sich anlässlich eines Ereignisses an einem Fasnachtsanlass vom 28. Januar 
2018 verletzte. In der Schadenmeldung UVG vom 14. Februar 2018 wurde der 
Vorfall wie folgt beschrieben: "Polizeigriff von der C.________, unverhältnismäs-
sige Gewalt. 60 m in dieser Haltung vom Areal gedrängt worden." (Vi-act. 1). 
Dr.med. E.________ (Orthopädische Chirurgie FMH, Sportmedizin SGSM) dia-
gnostizierte bei A.________ ein "massives Distorsionstrauma mit LUCL-Ausriss" 
und eine "Lig. collaterale radiale Läsion" des Ellenbogen links (Vi-act. 12). Am 
23. Februar 2018 informierte die Suva, für die Folgen des Nichtberufsunfalls 
A.________ die Versicherungsleistungen auszurichten (Vi-act. 9 und 10). Er war 
vom 1. bis 4. Februar 2018 in Einsiedeln hospitalisiert, wobei Dr. E.________ am 
1. Februar 2018 eine offene Ellenbogenstabilisation mit LUCL sowie eine Rekon-
struktion des radialen Seitenbands vornahm (Vi-act. 14). A.________ wurde vom 
28. Januar 2018 bis 30. Juni 2018 eine 100%ige und ab 1. Juli 2018 eine 20%ige 
Arbeitsunfähigkeit attestiert (Vi-act. 39 und 40). 

B. Mittels Verfügung vom 3. Juli 2018 beschloss die Suva, die Geldleistungen 
gestützt auf Art. 39 UVG und Art. 50 UVV um 50% zu kürzen (Vi-act. 41). Dage-
gen opponierte A.________ mittels Einsprache vom 14. August 2018. Diese Ein-
sprache lehnte die Suva mittels Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2020 ab 
(Vi-act. 101).

C. Gegen den Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2020 erhob A.________ 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz am 12. November 2020 (Postauf-
gabe 13. November) frist- und formgerecht Beschwerde mit den Anträgen (VG-
act. 1 = Vi-act. 105):

1. Der Entscheid vom 10. Oktober 2020 (Ref. 23.66136.18.8) sei vollumfänglich 
aufzuheben.

2. Dem Versicherten sei das ungekürzte Taggeld inkl. Verzugszins von 5% auszu-
richten.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MwSt.) zulasten der 
Vorinstanz.

D. Mit Beschwerdeantwort vom 25. November 2020 beantragt die Suva die 
Abweisung der Beschwerde vom 12. November 2020 (VG-act. 5). Mit Schreiben 
vom 17. Februar 2021 fordert das Gericht den Beschwerdeführer auf, weitere 
Unterlagen aus den Strafverfahren einzureichen. Am 25. Februar 2021 reicht er 

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diese zusammen mit einer Stellungnahme ein. Hierzu äusserte sich die Vor-
instanz nicht.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  Nachdem die Suva (in Anerkennung ihrer Leistungspflicht) zunächst eine 
Kürzung der Geldleistungen um 50% infolge eines Wagnisses (Art. 39 des Bun-
desgesetzes über die Unfallversicherung vom 20.3.1981 [UVG, SR 832.20] so-
wie Art. 50 der Verordnung über die Unfallversicherung vom 20.12.1982 [UVV, 
SR 832.202]) verfügt hatte, bestätigte sie mit dem angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 12. Juli 2016 zwar die 50%ige Kürzung, begründete diese je-
doch mit dem Vorliegen einer aussergewöhnlichen Gefahr gemäss Art. 39 UVG 
i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV (vgl. Vi-act. 41). Der Beschwerdeführer bestreitet, 
dass sein Verhalten eine aussergewöhnliche Gefahr dargestellt habe und ver-
langt die ungekürzten Versicherungsleistungen. 

Das Ereignis vom 28. Januar 2018 ist unstreitig als Nichtberufsunfall zu qualifi-
zieren und begründet als solcher in casu einen Anspruch auf Leistungen der ob-
ligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 UVG in Verbin-
dung mit Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts vom 6.10.2000 [ATSG; SR 830.1]). Strittig und zu prüfen sind die 
Voraussetzungen zur Leistungskürzung infolge einer Gefahr, der sich der Versi-
cherte dadurch aussetzte, dass er andere stark provoziert haben soll (Art. 49 
Abs. 2 lit. b UVV).

2.1 Der Bundesrat kann gemäss Art. 39 UVG aussergewöhnliche Gefahren 
und Wagnisse bezeichnen, die in der Versicherung der Nichtberufsunfälle zur 
Verweigerung sämtlicher Leistungen oder zur Kürzung der Geldleistungen führt. 
Von dieser Kompetenzdelegation hat der Bundesrat betreffend aussergewöhnli-
che Gefahren in Art. 49 UVV Gebrauch gemacht. 

2.2 Gemäss dem hier interessierenden Art. 49 Abs. 2 UVV werden die Geld-
leistungen mindestens um die Hälfte gekürzt für Nichtberufsunfälle, die sich er-
eignen u.a. bei Beteiligung an Raufereien und Schlägereien, es sei denn, der 
Versicherte sei als Unbeteiligter oder bei Hilfeleistung für einen Wehrlosen durch 
die Streitenden verletzt worden (lit. a); Gefahren, denen sich der Versicherte da-
durch aussetzt, dass er andere stark provoziert (lit. b). 

2.3 In Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV geht es darum, dass der Versicherte eine ande-
re Person herausfordert und sich dadurch bestimmten Gefahren aussetzt. Diese 
Gefahren bestehen darin, dass der Provozierte mit Gewalttätigkeiten auf die Pro-

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vokation reagiert oder aber, dass Dritte den Provozierten (mit Tätlichkeiten) 
rächen (Rumo-Jungo, Die Leistungskürzung oder -verweigerung gemäss Art. 37-
39 UVG, Diss. Freiburg 1993, S. 271). Die starke Provokation i.S.v. Art. 49 Abs. 2 
lit. b UVV kann sich aus Worten, Gebärden oder Tätlichkeiten ergeben (Urteil 
BGer 8C_207/2018 vom 18.4.2018 Erw. 3.4 m.w.H.). Die provozierende Person 
setzt sich damit der Gefahr aus, dass die provozierte Person (oder ein Dritter) mit 
Gewalt auf die Provokation reagiert (Brunner/Vollenweider, Basler Kommentar 
zum UVG, Art. 39 N 31). 

Nach der Rechtsprechung kann der Begriff der starken Provokation im Sinne von 
Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV nicht abstrakt definiert werden. Es gilt vielmehr in jedem 
Einzelfall unter Berücksichtigung der konkret gegebenen Verhältnisse zu prüfen, 
ob das beanstandete Verhalten ernsthaft geeignet erscheint, eine gewaltsame 
Reaktion anderer hervorzurufen. Es kommt dabei nicht darauf an, ob die Reakti-
on unverhältnismässig ist (vgl. Urteil BGer 8C_420/2016 vom 27.10.2016 Erw. 
2.3 und 4.2 mit Hinweisen). Die Provokation muss aber natürlich und adäquat 
kausal für diese sein. Die Annahme einer starken Provokation setzt zudem eine 
gewisse Unmittelbarkeit der Reaktion des Provozierten voraus (vgl. RKUV 1996 
Nr. U 255 S. 211, U 121/95 Erw. 1b mit Hinweisen; siehe auch Rumo-
Jungo/Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 219f.; 
Urteil BGer 8C_207/2018 vom 18.4.2018 Erw. 3; 8C_402/2016 vom 26.10.2016 
Erw. 2.1ff.).

Der Schweregrad einer Provokation beurteilt sich nach einem objektiven Mass-
stab und nicht nach dem subjektiven Empfinden der provozierten Person. Wird 
eine schwere Provokation verneint, kann eine (leichte) Provokation gegeben 
sein, welche eine Reaktion und eine sich daraus ergebende Verletzung der ver-
sicherten Person bewirkt; solches Verhalten kann als grobfahrlässig erscheinen 
und zu einer Leistungskürzung nach Art. 37 Abs. 2 UVG führen (Brun-
ner/Vollenweider, a.a.O., Art. 39 N 31).

2.4 Das Bundesgericht hat in seiner Rechtsprechung etwa beim Randalieren in 
der Hotelrezeption die von der Unfallversicherung verfügte Kürzung aller Geld-
leistungen um 50% in Anwendung von Art. 49 Abs. 2 lit. a und lit. b UVV ge-
schützt. In diesem Fall geriet der Versicherte in eine Auseinandersetzung mit 
dem Hotelpersonal, nachdem er vergeblich versucht hatte, für drei Zimmerkarten 
das Depot zurückzufordern. Durch sein sachbeschädigendes und renitentes Ver-
halten musste zunächst der Sicherheitsdienst des Hotels und später noch die Po-
lizei zugezogen werden. Das Bundesgericht erwog, dass das Verhalten des Ver-
sicherten bei objektiver Betrachtung das Risiko eingeschlossen habe, in Tätlich-
keiten überzugehen bzw. habe er sich Hotelangestellen gegenüber stark provo-

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kativ verhalten und es bejahte den natürlichen sowie adäquaten Kausalzusam-
menhang zwischen dem Verhalten des Versicherten und dem Unfall (Urteil BGer 
8C_207/2018 vom 18.4.2018; vgl. auch Vi-act. 101-3f./6). 

Im Urteil 8C_420/2016 vom 27. Oktober 2016 bejahte das Bundesgericht eine 
Kürzung der Geldleistungen gestützt auf Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV, da ein alkoho-
lisierter Versicherter von seinem Rasenplatz aus mit seiner Nachbarin in eine 
verbale Auseinandersetzung geriet. Er betitelte die Nachbarin mehrmals als 
"Schlampe", eventuell beschimpfte er sie mit den Worten "huere verdammti 
Dräck-Schlampe". Der Lebenspartner der Nachbarin ging daraufhin erbost zum 
Versicherten auf den Rasenplatz hinunter und forderte ihn auf, sich zu entschul-
digen, was dieser nicht tat, worauf er ihn mit einem unbekannten Schlaginstru-
ment/Stock schlug. Das Bundesgericht hielt dazu fest, eine solche wiederholte 
Beschimpfung sei als grobe Provokation zu werten, die geeignet sei, eine gewalt-
tätige Reaktion anderer hervorzurufen. Die der groben Herausforderung mittels 
Beschimpfung innewohnende Gefahr sei für den Versicherten erkennbar gewe-
sen oder hätte erkennbar sein müssen. Der Tatbestand der starken Provokation 
sei auch dann erfüllt, wenn sich Dritte direkt für den Provozierten einsetzen oder 
indirekt selber betroffen seien (vgl. auch Rumo-Jungo, a.a.O. S. 263). Unter den 
gegebenen Umständen sei die Reaktion des Lebenspartners zwar unverhältnis-
mässig ausgefallen und verwerflich, jedoch nicht derart aussergewöhnlich oder 
ausserhalb der allgemeinen Lebenserfahrung, dass sie nicht mehr adäquat kau-
sale Folge der Beschimpfung wäre. Weiter sei die erforderliche zeitliche Nähe, 
die gewisse Unmittelbarkeit der Reaktion ohne Weiteres gegeben.

Verneint wurde vom Bundesgericht eine Leistungskürzung bei einem Familien-
streit zwischen dem Vater und der Tochter. Nach einem Wortgefecht zwischen 
den beiden zog sich der Vater in sein Zimmer zurück, wobei die Versicherte ihm 
folgte. Als sie sein Zimmer betrat, schoss der Vater mehrfach auf sie und verfolg-
te sie ins angrenzende Zimmer. Das Bundesgericht verneinte in diesem Fall den 
adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten der Versicherten und 
der Reaktion des Schädigers, da die Versicherte nicht damit habe rechnen kön-
nen, dass der Schädiger sie mit einem Revolver erwarten, verfolgen und auf sie 
schiessen würde (Urteil BGer 8C_363/2010 vom 29.3.2011; zur Kasuistik des 
Bundesgerichts zu Art. 49 Abs. 2 UVV vgl. auch Brunner/Vollenweider, a.a.O., 
Art. 39 N 36ff.; Gehring, Kommentar zum UVG, Bern 2018, Art. 39 N 40 ff.).

2.5 Der Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verpflichtet das Sozial-
versicherungsgericht, von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststel-
lung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfü-
gende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache als 

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bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozial-
versicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht 
etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 
genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als 
die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 Erw. 3.2; Urteil BGer 
9C_611/2020 vom 2.2.2021 Erw. 5.2.1).

3.1 Der Handlungsverlauf, der am 28. Januar 2018 zur Schädigung des Be-
schwerdeführers geführt hat, ist in folgendem Masse unbestritten: Am Bezirks-
umzug Wollerau kam es gemäss Polizeirapport vom 14. März 2018 um ca. 01.30 
Uhr zu einer Intervention durch den Sicherheitsdienst gegen den Beschwerde-
führer. Der Beschwerdeführer wurde aufgefordert, das Festgelände zu verlassen 
(Vi-act. 36-5/50). Gemäss Sicherheitsdienst habe er der Aufforderung keine Fol-
ge geleistet; gemäss Beschwerdeführer habe er sich (erfolglos) nach dem Grund 
der Aufforderung erkundigt. Hierauf ist er an den Armen gefasst und Richtung 
Ausgang begleitet worden. Gemäss Sicherheitsdienst habe er sich dabei massiv 
gewehrt, so dass er in einen Polizeigriff genommen worden sei; er habe sich wei-
terhin massiv gewehrt und sich fallen lassen, was vermutlich die Verletzung ver-
ursacht habe. Gemäss Beschwerdeführer habe er seine Arme aus der Begleitpo-
sition befreien wollen, worauf er in den Polizeigriff genommen worden sei. Dabei 
sei sein linker Arm nach oben gedrückt und sein linker Ellenbogen verletzt wor-
den.

Unbestritten ist ebenso, dass sich der Beschwerdeführer unmittelbar vor der 
Wegweisung mit seiner ehemaligen Schulkollegin D.________ sowie deren Part-
ner unterhielt (VG-act. 1-3ff./7; Vi-act. 101-4/6), er dabei verbal ausfällig wurde, 
worauf die ehemalige Schulkollegin ihre Mutter kontaktierte und diese den Si-
cherheitsdienst herbeirief. Aus den Akten ergibt sich sodann, dass der Vater von 
D.________ als Sicherheitsbeauftragter im OK des Festanlasses und am Fest 
auch als Sanitäter beschäftigt war und er in dieser Funktion den verletzten Be-
schwerdeführer auf dem Platz behandelte (wobei es zu weiteren Ausfälligkeiten 
dem Vater gegenüber kam). 

3.2 Die Suva hielt in ihrem Einspracheentscheid fest, der Beschwerdeführer 
habe sich auf dem Festareal sehr ungebührlich verhalten. Er sei stark alkoholi-
siert (Promillewert: 2.01-2.16) gewesen. Er sei vom Sicherheitsdienst schon um 
00.30 Uhr verwarnt worden. Es sei ihm vom Sicherheitsdienst gesagt worden, 
dass er beim nächsten Vorfall das Areal verlassen müsse. Um ca. 01.30 Uhr sei 
es zum Vorfall mit D.________ und weiteren Personen gekommen, denen ge-

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genüber sich der Beschwerdeführer aggressiv verhalten habe. Nach diesem 
neuerlichen Vorfall sei der Beschwerdeführer vom Sicherheitsdienst aufgefordert 
worden, das Areal zu verlassen, da er erneut negativ aufgefallen sei. Trotz Wie-
derholung der Aufforderung, das Areal zu verlassen, habe er sich geweigert zu 
gehen. Nach ca. 10 Sekunden habe das Sicherheitspersonal ihn an den Armen 
gepackt und ihn Richtung Ausgang bewegt. Nachdem sich der Beschwerdeführer 
während des begleiteten Laufens gegen das Verlassen des Areals körperlich 
gewehrt habe, sei er vom Sicherheitsangestellten auf einer bis zum Ausgang von 
ca. 30 Metern linkerhand in eine "satte" Armwinkelsperre genommen worden, 
wobei es zur bekannten Verletzung gekommen sei (Vi-act. 101-4/6). 

Nach Auffassung der Suva hat der Beschwerdeführer unter Alkoholeinwirkung 
Streit mit anwesenden Gästen stark provoziert, sodass Sicherheitsleute erschei-
nen mussten. Da er sich geweigert habe, das Areal zu verlassen, hätten sie ihn 
nach draussen führen müssen. Der Beschwerdeführer habe eine Auseinander-
setzung mit den Sicherheitsleuten in Kauf genommen und hätte mehrfach die 
Gelegenheit gehabt, diese zu vermeiden. Er habe sich stark provokativ verhalten. 
Der Tatbestand von Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV sei hier offensichtlich erfüllt (Vi-act. 
101-4f./6). 

3.3 Der Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, er habe ein emotional auf-
wühlendes Gespräch mit der Tochter des Sicherheitsverantwortlichen geführt. 
Bei diesem Gespräch sei es um Meinungsverschiedenheiten bezüglich des 
Lehrabschlusses gegangen. Die ehemalige Mitschülerin habe sich beleidigt ge-
fühlt und ihre Mutter diesbezüglich informiert, welche den Sicherheitsdienst her-
beigerufen habe. Er sei aufgefordert worden, das Areal zu verlassen, worauf er 
sich nach dem Grund erkundigt habe. Die Sicherheitsdienstmitarbeiter hätten in 
der Folge kurzen Prozess gemacht und ihn gewaltsam vom Areal weggewiesen. 
Objektiv betrachtet sei das Verhalten des Beschwerdeführers nicht geeignet ge-
wesen, eine solche gewaltsame Reaktion hervorzurufen, indem er nach dem 
Grund der Wegweisung gefragt habe. In vergleichbaren Fällen dürfte wohl vor-
gängig eine Intervention des Sicherheitspersonals im Sinn einer Schlichtung ge-
rechtfertigt sein. Dies sei sodann auch im Vorfeld bei einer anderen Auseinan-
dersetzung passiert. Genau dieses Verhalten wäre seitens Sicherheitsdienst 
auch vorliegend adäquat gewesen. Da es sich bei diesem Gespräch zwischen 
den ehemaligen Schulkameraden lediglich um eine verbal ausgeuferte Unterhal-
tung gehandelt habe, wäre zu erwarten gewesen, dass das Sicherheitspersonal 
schlichtend und nicht wegweisend und mit übermässiger Gewaltanwendung re-
agiere. Die unverhältnismässige Reaktion sei auf die Nähe der Schulkameradin 

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zu den Sicherheitsverantwortlichen zurückzuführen und nicht etwa auf ein stark 
provozierendes Verhalten des Beschwerdeführers.

Des Weiteren hält der Beschwerdeführer der Suva entgegen, ihre Sachverhalts-
feststellung sei falsch. Der Beschwerdeführer sei eben gerade nicht verwarnt 
worden und er sei berechtigt gewesen, eine Begründung für die Wegweisung zu 
erhalten. Sein Verhalten (nach der Begründung der Wegweisung zu fragen) sei 
keinesfalls provokativ, sondern gerechtfertigt gewesen. Somit könne festgehalten 
werden, dass das Verhalten des Beschwerdeführers im Sinne der Rechtspre-
chung nicht ernsthaft geeignet gewesen sei, eine gewaltsame Reaktion des Si-
cherheitspersonals hervorzurufen. Dabei gelte es auch zu beachten, dass vom 
geschulten Sicherheitspersonal erwartet werden könne, nicht gleich gewaltsam 
zu intervenieren. Die Situation sei in keinem Fall vergleichbar mit einem provoka-
tiven Verhalten zweier Kontrahenten.

Überdies weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass die Reaktion des Sicher-
heitsmitarbeiters unverhältnismässig gewesen und nicht auf eine Provokation 
des Beschwerdeführers zurückzuführen sei, sondern auf das falsch verstandene 
Pflichtgefühl gegenüber dem Vorgesetzten F.________. Zu bedenken gelte es 
auch, dass derjenige Sicherheitsbeamte, welcher den Beschwerdeführer verletzt 
habe, keine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer eingereicht habe. Eine 
Strafanzeige sei nur von demjenigen Sicherheitsbeamten erfolgt, welcher nicht 
an der Verletzung des Beschwerdeführers beteiligt gewesen sei (VG-act. 1-5f./7). 

Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, er sei entgegen der Auffas-
sung der Vorinstanz nicht stark alkoholisiert gewesen. Der ausgewiesene Wert 
von 2.01-2.16 Promille habe sich als untauglich erwiesen, was er der Polizei mit-
geteilt habe. Die Polizei habe die Fehlrechnung erkannt und daraufhin den Pro-
millerechner-Ausdruck aus den Akten entfernt. Sie habe es aber unterlassen, ei-
ne entsprechende Aktennotiz über seinen Anruf zu erstellen. Fakt sei, dass der 
Promillerechner-Ausdruck in keinem Aktenstück der Polizei oder der Staatsan-
waltschaft zu finden und damit zu Recht aus den Akten entfernt worden sei. Der 
effektive Blutalkoholspiegel dürfte seines Erachtens sogar noch unter den be-
rechneten 0.78 Promille liegen (VG-act. 1-4f./7 m.w.Verw. auf Bf-act. 4).

3.3 Die Suva verweist in ihrer Beschwerdeantwort auf die Ausführungen im 
Einspracheentscheid und hält ergänzend fest, dass auf die abweichenden späte-
ren Aussagen des Beschwerdeführers nicht abgestellt werden könne, da diese 
bewusst oder unbewusst durch nachträgliche Überlegungen beeinflusst sein 
können. Anlässlich seiner ersten Befragung am 11. März 2018 habe der Be-
schwerdeführer bestätigt, um ca. 01.30 Uhr vom Sicherheitsdienst wiederholt 
zum Verlassen des Areals aufgefordert worden zu sein. Dem habe er nicht un-

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mittelbar Folge geleistet, sondern nach dem Grund gefragt und sich dem Griff der 
Sicherheitsbeamten entzogen. Davon abweichende Aussagen seien erst später 
in Anwesenheit seiner Verteidigerin gemacht worden und seien daher nicht zu 
hören. Ausserdem habe der damalige Sicherheitsangestellte - nachdem ihm die 
Staatsanwältin auf die Strafandrohung von Art. 307 StGB hingewiesen habe - 
bestätigt, dass der Beschwerdeführer vorgängig der Begleitung durch die Sicher-
heitsdienstangestellten zum Ausgang zwei Mal verwarnt worden sei. Hierauf sei 
abzustellen (VG-act. 5 m.w.Verw. auf Bf-act. 3). 

3.4 Mit der Einreichung weiterer Strafakten (Einstellungsverfügungen) betont 
der Beschwerdeführer, vor der relevanten Körperverletzung habe einzig eine 
verbale Auseinandersetzung mit D.________ stattgefunden. Die weiteren ver-
meintlichen Beschimpfungen, die Inhalt der Verfahren bildeten, seien erst nach 
der Körperverletzung und verursacht durch diese erfolgt. Zudem wird festgehal-
ten, zwischenzeitlich seien sämtliche Strafverfahren gegen den Beschwerdefüh-
rer eingestellt worden.

4.1 Für die Prüfung des Vorliegens einer durch starke Provokation verursach-
ten Gefahr im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV ist der Sachverhalt bis zur "sat-
ten" Armwinkelsperre ("Polizeigriff"), welche die Verletzung verursacht hat, rele-
vant. Nicht von Interesse ist daher der weitere Geschehensverlauf, der - eben-
falls - zu Strafverfahren geführt hatte. Denn dieser kann nicht kausal sein für die 
bereits eingetretene Verletzung.

4.2 Es ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer nach dem Ende des 
Bezirksumzuges in Wollerau auf das Festgelände beim Schulhaus begab (Vi-act. 
36 / 11 von 50). 

Gemäss eigenen Angaben konsumierte der Beschwerdeführer ab Eintreffen (ca. 
19.30 Uhr) bis ca. 22 Uhr fünf 3dl-Bier, drei Shots Jägermeister (gemäss Aussa-
ge vom 5.2.2018 drei; gemäss Aussage vom 11.3.2018 nur zwei) und drei 
'Gummibärli' (blauer Wodka mit Citro) (Vi-act. 36/13 von 50 und 36/17von 50). 
Anschliessend, d.h. ab 22.15 Uhr habe er keinen Alkohol mehr, sondern nur 
noch Wasser getrunken. 

Die Polizei errechnete einen Promillewert von 2.01 bis 2.16 Promille, was sich 
der Beschwerdeführer nicht vorstellen konnte (Vi-act. 36/18 von 50). Nachdem er 
(ab 22.15 Uhr) wieder Wasser getrunken habe, sei es ihm wieder besser gegan-
gen. Selber hat er mit einem im Internet publizierten Promillerechner per 1.30 Uhr 
einen Wert von 0.78 Promille ermittelt (Bf-act. 4). 

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Der Beschwerdeführer führte selber aus, einen (kleinen) Rausch verspürt zu ha-
ben, vom blauen Wodka sei ihm schlecht geworden. Mit dem Wasserkonsum sei 
es wieder besser gegangen (Vi-act. 36/17 von 50). Gemäss den Aussagen der 
anderen Beteiligten wurde der Beschwerdeführer als alkoholisiert erlebt (ordent-
lich getrunken, nicht sturzbetrunken, roch nach Alkohol, Körperspra-
che/Verhalten, offensichtlich alkoholisiert, aggressiv, stand unter Alkoholeinfluss; 
Vi-act. 36/30von 50; 37 von 50; 40 von 50; 47 von 50; Vi-act. 98/19 von 20; Vi-
act. 106/15 von 25). Im Strafbefehl gegen den Sicherheitsdienstangestellten wird 
im Sachverhalt festgehalten, es habe der alkoholisierte Beschwerdeführer abge-
führt werden müssen (Vi-act. 70/2 von 5). Gemäss Aussage von D.________ 
sagte ihr ein Kamerad des Beschwerdeführers, sie müsse entschuldigen, er be-
nehme sich immer so, wenn er besoffen sei (Vi-act. 36 und 47 von 50).

Wie stark alkoholisiert der Beschwerdeführer letztlich war, lässt sich nicht mehr 
genau eruieren. Für das Gericht steht indes fest, dass der Beschwerdeführer an 
jenem Abend nicht wenig Alkohol konsumiert hatte, dass es ihm selber unwohl 
wurde, weshalb er auf Wasser umstellte und dass er von sämtlichen weiteren Be-
teiligten als alkoholisiert und aggressiv wahrgenommen wurde, er sich alkoholi-
siert und aggressiv verhielt. Die Alkoholisierung war anderseits nicht dermassen, 
dass dem Beschwerdeführer Unzurechnungsfähigkeit hätte attestiert werden 
müssen.

4.3 Der Beschwerdeführer bestreitet, dass es sich bei der Aufforderung, das 
Areal zu verlassen, um die bereits zweite Begegnung mit dem Sicherheitsdienst 
gehandelt hatte, dass er bereits zuvor verwarnt wurde (Vi-act 36/18 von 50). 
Dem steht entgegen, dass die Sicherheitsdienstangestellten unabhängig vonein-
ander aber übereinstimmend ausführten, bereits ca. um 00.30 Uhr zu einer Aus-
einandersetzung gerufen worden zu sein und dass ihnen der Beschwerdeführer 
bereits da aggressiv aufgefallen sei und dass er verwarnt worden sei (Vi-act. 
36/27 von 50; 33 von 50). Auch wurde der Polizei gemäss Polizeirapport ein Ein-
satzrapport des Sicherheitsdienstes übergeben, worin aufgeführt sei, dass der 
Beschwerdeführer bereits um 00.30 Uhr an einer Auseinandersetzung beteiligt 
gewesen sei und verwarnt wurde (Vi-act. 36/8 von 50). Unabhängig davon gab 
F.________ (Sicherheitsbeauftragter des Festes) der Polizei zu Protokoll, ihm 
persönlich sei der Beschwerdeführer (vor dem Vorfall im Sanitätszelt) nicht auf-
gefallen, er sei aber als Sicherheitsbeauftragter informiert worden, dass er be-
reits im Verlaufe des Abends auffällig geworden sei (Vi-act. 36/41 von 50). 
Schliesslich führt der Beschwerdeführer vor Gericht selber aus, dass bereits zu-
vor ein Kontakt mit dem Sicherheitsdienst bestand und dieser das Gespräch mit 

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ihnen suchte. Einzig die konkrete Verwarnung bestreitet er dabei (Beschwerde S. 
5 Rz. 11; vgl. auch Vi-act. 106/6 von 25). 

Für das Gericht ist es daher erstellt, dass der Beschwerdeführer nicht um 01.30 
Uhr erstmals mit dem Sicherheitsdienst zusammentraf, sondern dass er bereits 
zuvor alkoholisiert und aggressiv auffiel und verwarnt wurde. Dass der Be-
schwerdeführer dieses Gespräch nicht mehr als Verwarnung in Erinnerung hatte, 
ändert hieran nichts. Zum einen stand er zweifellos unter Alkoholeinfluss und 
zum andern wurde er vom Sicherheitsdienst anlässlich jener Intervention als 
kompromisslos, nicht aufnahmebereit beschrieben (Vi-act. 36/33 von 50; 106/15 
von 25). Ohne Belang ist auch, dass sich der Sicherheitsbeauftragte über zwei 
Jahre später nicht mehr genau zu erinnern vermochte, ob dabei eine Verwarnung 
ausgesprochen wurde oder nicht, denn diese wurde ereignisnah von mehreren 
Personen und im Einsatzprotokoll bestätigt. Damit aber steht fest, dass das Be-
nehmen des Beschwerdeführers mehr als einmal zu Beanstandungen Anlass 
gab, dass der Sicherheitsdienst offenkundig aufmerksam auf ihn wurde, dass der 
Beschwerdeführer verwarnt war und dass es im Falle weiterer Beanstandungen 
derart eskalieren würde, dass der Beschwerdeführer das Festareal unfreiwillig 
würde verlassen müssen. Mithin war einerseits der Beschwerdeführer gewarnt 
und anderseits auch der Sicherheitsdienst alert für weiteres Missverhalten sei-
tens des Beschwerdeführers.

4.4 Unbestrittenermassen folgte um ca. 01.30 Uhr ein Zusammentreffen des 
Beschwerdeführers mit seiner ehemaligen Schulkameradin. Nach Darstellung 
des Beschwerdeführers hat er ihr einzig vorgehalten, dass sie seinerzeit die Leh-
re habe aufgeben müssen, worüber er - gemäss seiner Aussage gegenüber der 
Polizei - durch die Lehrerschaft orientiert worden sei. Er habe nicht beschimpft, 
nur Tatsachen geäussert (vgl. Vi-act. 36/21ff. von 50). 

Erstellt ist des Weitern, dass die ehemalige Schulkameradin Anzeige wegen Be-
schimpfung, Ehrverletzung und übler Nachrede erstattete (Vi-act. 36/45 von 50). 
Gemäss ihrer Darstellung äusserte sich der Beschwerdeführer ihr gegenüber vor 
weiteren Personen herablassend (Du hast die Lehre verloren. Du bisch so 
schlecht, blöd und dumm, ein Buurämeitli das nichts kann, so hässlich) und laut-
hals auch direkt an ihren Partner gerichtet (Wie kannst du mit so einer hässlichen 
zusammen sein, sie sei fett und die Kleider und das Äussere seien gruusig). Er 
habe sie verletzt und die nicht den Tatsachen entsprechenden Äusserungen be-
züglich ihrer Lehre habe in ihrem Umfeld Fragen aufgeworfen, so dass sie sich 
habe rechtfertigen müssen. Sie habe die Lehrstelle nie verloren, nur die Berufs-
schule wegen Mobbing gewechselt.

12

Fest steht ebenso, dass das diesbezügliche Strafverfahren gegen den Be-
schwerdeführer eingestellt wurde (Bf-act. 7). Der Einstellungsverfügung vom 9. 
August 2019 ist zu entnehmen, dass die Einstellung nach dem Anzeigerückzug 
durch die ehemalige Schulkameradin erfolgte. Dies nachdem sich der Beschwer-
deführer bei ihr schriftlich entschuldigt hatte. 

Für das Gericht ist damit erstellt, dass sich der Beschwerdeführer gegenüber 
seiner ehemaligen Schulkameradin im Beisein weiterer Personen derart unge-
bührlich benahm, dass sich diese zu einer Strafanzeige veranlasst sah. Es kann 
sich daher nicht um ein blosses Wortgeplänkel anlässlich eines Fasnachtsanlas-
ses gehandelt haben. Die Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer schriftlich 
entschuldigte und erst dies die Schulkameradin zum Anzeigerückzug veranlass-
te, bestätigt dies.

4.5 Den letztlich die Verletzung verursachenden Einsatz des Sicherheitsdiens-
tes veranlasst hatte folgende Begebenheit: Um die Beleidigungen durch den Be-
schwerdeführer zu beenden, rief die ehemalige Schulkameradin ihre Mutter, die 
ebenfalls am Fest arbeitete, um Hilfe an. Diese kam hinzu und wurde durch die 
Tochter informiert, worauf die Mutter das Gespräch mit dem Beschwerdeführer 
suchte (Vi-act. 36/46 von 50). Gemäss Aussage der Mutter verhielt sich der Be-
schwerdeführer ihr gegenüber blöd und aggressiv, worauf sie mittels Handzei-
chen den Sicherheitsdienst heranrief (Vi-act. 98/19 von 20).

Der Sicherheitsdienstangestellte sagte gegenüber der Polizei aus, er sei nahe 
bei diesen Personen postiert gewesen und habe den ganzen Vorgang mitange-
sehen. Der Beschwerdeführer habe dann den umgehängten Rucksack abgezo-
gen und einem Kollegen gegeben sowie angedeutet, dass er nun auf einen an-
deren Gast losgehen wolle. Daraufhin habe ihm die Mutter mittels Handzeichen 
gedeutet, er solle hinzutreten, bevor der Beschwerdeführer auf jemanden losge-
he. Seinerseits habe er dann einem Kollegen gefunkt und um Verstärkung gebe-
ten (Vi-act 36/27 von 50). 

Für das Gericht ist vor diesem Hintergrund und den übereinstimmenden Aussa-
gen erstellt, dass erneut das Verhalten des Beschwerdeführers für das Eingreifen 
des Sicherheitsdienstes ausschlaggebend war. Dieser trat nur auf den Platz, weil 
sich der Beschwerdeführer daneben und aggressiv benahm und sich die Perso-
nen rundum dadurch bedroht fühlten. Offenkundig war die Tochter bemüssigt, ih-
re Mutter herbei zu rufen und diese sah sich, nach gescheitertem Gespräch mit 
dem Beschwerdeführer, veranlasst, den Sicherheitsdienst herbeizurufen. Mithin 
hat diese Situation der Beschwerdeführer provoziert. 

13

4.6 Es trat dann ein Sicherheitsdienstangestellter heran, der bereits beim ers-
ten Vorfall zugegen war und den Beschwerdeführer verwarnte (vgl. oben Erw. 
4.3). Sowohl dieser als auch der Beschwerdeführer geben übereinstimmend an, 
dass er vom Sicherheitsdienstangestellten aufgefordert worden sei, das Areal zu 
verlassen. Gemäss Sicherheitsdienstangestelltem habe er sich aber geweigert, 
worauf er ihn mehrmals aufgefordert habe. Dann habe er begonnen, ihn am Arm 
leicht zu berühren und Richtung Ausgang zu begleiten. Er sei dann ein paar Me-
ter freiwillig gelaufen. Dann sei der zweite Sicherheitsdienstangestellte hinzuge-
treten. Der Beschwerdeführer habe dann geäussert, er könne alleine gehen, 
worauf er ihn losgelassen habe. Nach rund zwei Metern habe er angehalten und 
gesagt, er wolle das Areal nicht verlassen. Dies scheint soweit unbestritten zu 
sein. Unabhängig von dieser Aussage sagte gegenüber der Polizei auch die 
ehemalige Schulkameradin aus, der Sicherheitsdienst habe ihn zum Gehen auf-
gefordert, dann leicht am Arm gehalten und nach einigen Metern habe der Be-
schwerdeführer angefangen sich zu wehren und zu weigern (Vi-act. 36/49 von 
50). Es stimmt dies auch mit der Aussage des Beschwerdeführers überein, wo-
nach er nach ca. 10 Sekunden an den Armen gefasst und Richtung Ausgang 
bewegt worden sei (Vi-act. 36/19 von 50). 

Fest steht auch, dass der Beschwerdeführer das Festareal nicht freiwillig verlas-
sen wollte. Seinerseits bestreitet er wohl körperliche Gegenwehr. Er habe sich 
nur nach dem Grund erkundigen wollen. Zudem gibt er zu, dass er seinen Arm 
weggezogen habe, worauf er in 'Polizeigriff' genommen worden sei. Auch die Si-
cherheitsleute gaben übereinstimmend an, der Beschwerdeführer habe sich zu 
gehen geweigert und er habe sich zu befreien versucht, worauf man ihn in den 
'satten Griff' genommen habe. Auch D.________ sagte aus, nach einigen Metern 
habe sich der Beschwerdeführer zu wehren begonnen. Gemäss Sicherheits-
dienst habe sich der Beschwerdeführer plötzlich fallen lassen, was in Zusam-
menhang mit dem 'satten Griff' wohl die Verletzung verursacht habe. Der Be-
schwerdeführer bestreitet, sich derart gewehrt zu haben. Hingegen habe der Si-
cherheitsdienst den Polizeigriff dermassen weit nach oben gedrückt, dass er ver-
letzt worden sei. 

4.7 Aufgrund der Verletzung stellte die Staatsanwaltschaft gegen den Sicher-
heitsdienstangestellten einen Strafbefehl wegen fahrlässiger einfacher Körper-
verletzung aus (Vi-act. 70/2 von 5). Dies aufgrund folgenden Vorkommnisses:

Am Sonntag, 28 Januar 2018, zwischen ca. 01:30 Uhr und ca. 02:00 Uhr, hatte XY 
in Ausübung seiner damaligen Funktion als Sicherheitsdienstangestellter […], den 
sich ungebührlich verhaltenden A.________ (separates Verfahren) vom Fas-
nachts-Festgelände zu verweisen. Hierfür nahm XY den alkoholisierten 
A.________ auf einer bis zum Ausgang zurückzulegenden Distanz von ca. 30 Me-

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tern linkerhand in eine "satte" Armwinkelsperre ("Polizeigriff"), währenddem […] 
rechterhand dasselbe tat. Dabei drückte XY den linken Arm von A.________ auf 
dessen Rücken so weit nach oben, dass sich dessen Hand ungefähr auf Höhe sei-
nes Schulterblattes bzw. Nackens befand, bzw. lockerte den Griff nicht angemes-
sen, als A.________ ungefähr in der Mitte des Areals versuchte, sich mittels Fal-
lenlassens zu befreien, so dass A.________ am linken Ellenbogengelenk ein mas-
sives Distorsionstrauma […] erlitt […].

XY verursachte die Verletzungen von A.________ ungewollt infolge pflichtwidriger 
Unvorsichtigkeit sowie infolge Nichtanpassens der Armwinkelsperre an das Verhal-
ten von A.________. Aufgrund dessen vorangegangener verbalen Weigerung, das 
Festgelände zu verlassen, musste XY während des Verbringens von A.________ 
zum Ausgang mit einer von diesem ausgehenden verbalen und auch körperlichen 
Gegenwehr rechnen. Der in der Selbstverteidigungstechnik "Krav Maga" geschulte 
XY hätte deshalb ein erhöhtes Mass an Aufmerksamkeit an den Tag legen müs-
sen, um so zu jeder Zeit sowie zweckmässig auf das Verhalten von A.________ 
reagieren zu können. Die körperliche Gegenwehr von A.________ und die daraus 
resultierenden möglichen Verletzungsfolgen waren für XY somit vorhersehbar und 
letztere wären vermeidbar gewesen, wenn XY die von ihm bei A.________ ange-
wandte Armwinkelsperre angemessen gelockert oder nötigenfalls gelöst hätte, was 
ihm möglich gewesen wäre.

Gegen diesen Strafbefehl erhob der Sicherheitsdienstangestellte Einsprache. Im 
März 2020 schlossen er und der Beschwerdeführer eine Vereinbarung, worin der 
Sachverhalt gemäss Strafbefehl, soweit er äussere Abläufe betrifft, anerkannt 
wurde und der Beschwerdeführer seine Anzeige gegen den Sicherheitsdienstan-
gestellten zurückzog (Vi-act. 87/2 von 5). Am 1. Mai 2020 wurde das Strafverfah-
ren infolge Antragsrückzug eingestellt (Vi-act. 93/2 von 5). Die Verfahrenskosten 
wurden dem Sicherheitsdienstangestellten auferlegt. Begründet wurde dies er-
neut damit, dass die Verletzung nicht entschuldbar sei, der Sicherheitsdienstan-
gestellte aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers vorsichtiger hätte wal-
ten müssen.

4.8 Vor diesem Hintergrund steht für das Gericht fest, 
dass der Beschwerdeführer dem Sicherheitsdienst beim Eingreifen um 01.30 Uhr 
aufgrund seines Verhaltens bereits bekannt und er verwarnt war, 
dass sein ungebührliches, aggressives Benehmen ein weiteres Eingreifen not-
wendig machte, 
dass er zum Verlassen des Festareals aufgefordert wurde, 
dass er dies verweigerte, sich nach dem Grund erkundigte und keine Anstalten 
zu gehen zeigte,
dass er Richtung Ausgang geschoben werden musste und er hierbei mitlief,
dass er das Weiterlaufen plötzlich abbrach, sich gemäss eigener Darstellung wei-
ter nach dem Grund erkundigte, dies gemäss Interpretation des Sicherheitsdiens-
tes eine weitere Verweigerungshaltung darstellte,

15

dass er hierauf vom Sicherheitsdienst strenger angepackt wurde und er sich zu-
gegebenermassen davon zu befreien versuchte, sich körperlich wehrte,
dass der Sicherheitsdienst den Griff verstärkte und es schliesslich zur Verletzung 
des Beschwerdeführers kam.

5.1 Die Leistungskürzung der Suva war dann rechtens, wenn die Verletzung 
auf eine Gefahr zurückzuführen ist, der sich der Beschwerdeführer aussetzte, in-
dem er stark provoziert hat (Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV). Es gilt zu wiederholen (vgl. 
oben Erw. 2), dass der Begriff der 'starken Provokation' gemäss Rechtsprechung 
bezogen auf den konkreten Einzelfall zu prüfen ist. Das Verhalten muss ernsthaft 
geeignet erscheinen, eine gewaltsame Reaktion anderer hervorzurufen. Eine 
Unverhältnismässigkeit der Reaktion schliesst die starke Provokation nicht aus, 
soweit sie nicht derart aussergewöhnlich oder ausserhalb der allgemeinen Le-
benserfahrung ist, dass sie nicht mehr adäquat kausale Folge der Provokation 
wäre. 

5.2 Vorliegend hat zweifelsohne das ungebührliche und aggressive Verhalten 
des Beschwerdeführers das Einschreiten des Sicherheitsdienstes provoziert. 
Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer bereits zuvor aufgefallen war und der 
Sicherheitsdienst bereits eine Verwarnung ausgesprochen hatte. Das neuerliche 
Erscheinen des Sicherheitsdienstes war damit weder überraschend noch unan-
gemessen. Auch die Tatsache, dass der Sicherheitsdienst einen Besucher des 
Areals verweist, ist objektiv betrachtet keine Überraschung. Dies gilt erst recht 
dann, wenn sich ein Besucher wie der Beschwerdeführer ungebührlich und ag-
gressiv verhält. Wenn der Besucher sich bei solchem Verhalten dann noch wei-
gert, der Aufforderung Folge zu leisten, dann provoziert dies unweigerlich, so 
dass der Sicherheitsdienst seiner Aufforderung durch Körperkontakt Nachach-
tung zu verschaffen versuchen muss. Es ist daher allein dem Verhalten des Be-
schwerdeführers anzulasten, dass der Sicherheitsdienst einschreiten musste, 
dass der Beschwerdeführer des Areals verwiesen wurde und dass er in den sat-
ten Griff, der letztlich die Verletzung verursachte, genommen wurde. Dass der 
Sicherheitsangestellte letztlich (gemäss Strafbefehl) die Körperschädigung ver-
schuldet hat, ändert nichts daran, dass die Gefahr hierzu durch den Beschwerde-
führer gesetzt wurde. Die Suva hält diesbezüglich zu Recht fest, dem Beschwer-
deführer hätten viele Möglichkeiten offen gestanden, die Gefahr zu beseitigen, 
anstelle habe er jedoch eine Auseinandersetzung mit den Sicherheitsleuten in 
Kauf genommen. 

Ohne Belang ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, er sei berechtigt gewe-
sen, eine Begründung für die Wegweisung zu erhalten und das Sicherheitsper-
sonal müsse in erster Linie schlichtend und nicht gleich gewaltsam intervenieren. 

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Zum einen hat er das Eingreifen der Sicherheitsleute provoziert und zum andern 
hätte er sich auch beim freiwilligen Verlassen des Areals nach dem Grund er-
kundigen können. Die Sache hätte sich gefahrlos klären lassen. Demgegenüber 
war sein renitentes Verhalten provokant und letztlich Ursache für den Einsatz der 
Sicherheitsleute. 

Auch der Argumentation des Beschwerdeführers, der Sicherheitsdienst hätte in 
erster Linie schlichtend vorgehen sollen, ist entgegenzuhalten, dass der Sicher-
heitsdienst gemäss den üblichen Vorgaben gehandelt hat. Erst nach der Auffor-
derung zum freiwilligen Verlassen, wogegen sich der Beschwerdeführer wehrte, 
folgte die unterstützte Begleitung (Vi-act. 3-6/9; vgl. auch Vi-act. 36-5/50). 

5.3.1 Schliesslich stellt sich die Frage, ob im vorliegenden Fall ein natürlicher 
und adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem gewalttätigen Verhalten 
des Sicherheitsdienstmitarbeiters und dem stark provozierenden Verhalten, wel-
ches durch den Beschwerdeführer verursacht wurde, vorliegt.

Zwischen den in Art. 49 UVV umschriebenen Tatbeständen aussergewöhnlicher 
Gefahren und dem Unfall muss ein natürlicher und adäquater Kausalzusammen-
hang bestehen, damit ein Leistungsausschluss oder eine Leistungskürzung er-
folgt (Urteil BGer 8C_702/2017 vom 17.9.2018 Erw. 3.2). Bei der Beurteilung der 
Adäquanz ist aus retrospektiver Sicht zu fragen, ob und inwiefern die objektiv un-
ter eine der Tatbestände des Art. 49 UVV fallende Handlung als eine wesentliche 
Ursache des Unfalls erscheint. Dies ist dann zu bejahen, wenn sich die spezifi-
schen Gefahren des allenfalls zu sanktionierenden Verhaltens des Versicherten 
beim Unfallereignis konkret ausgewirkt haben und nach der allgemeinen Le-
benserfahrung und dem gewöhnlichen Lauf der Dinge geeignet sind, einen Unfall 
von der Art des eingetretenen herbeizuführen (Brunner/Vollenweider, a.a.O., Art. 
39 N 33 m.w.Verw. auf Urteil BGer 8C_932/2012 vom 22.3.2013 Erw. 2.2). 

5.3.2 Im vorliegenden Fall ist die erforderliche zeitliche Nähe, die gewisse Unmit-
telbarkeit der Reaktion ohne Weiteres gegeben. Der Sicherheitsdienst verwies 
den Beschwerdeführer nach mehrfach auffälligem Verhalten vom Areal, und der 
Beschwerdeführer musste aufgrund seines renitenten Benehmens gewaltsam 
wegbegleitet werden. 

Ausserdem ist das Handeln des Sicherheitsdienstmitarbeiters unter den gegebe-
nen Umständen nicht derart aussergewöhnlich oder ausserhalb der allgemeinen 
Lebenserfahrung, dass sie nicht mehr adäquat kausale Folge des Fehlverhaltens 
des Beschwerdeführers wäre und mit dieser objektiv nicht zu rechnen war (vgl. 
auch Urteil BGer 8C_932/2012 vom 22.3.2013 Erw. 4). Aus diesem Grund hat 
eine massive Krafteinwirkung auf dem Arm stattgefunden, welche zur Schädi-

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gung des Beschwerdeführers geführt hat. Dass der Sicherheitsdienstangestellte 
gegebenenfalls über- oder falsch reagierte, vermag die Kausalität nicht zu zer-
stören. Gerade das Verhalten des Beschwerdeführers hat diese (Über-)Reaktion 
ausgelöst.

5.4 Stellt sich noch die Frage, ob allenfalls der Alkoholkonsum, die Alkoholisie-
rung die starke Provokation ausschliesst. Rechtsprechungsgemäss ist eine alko-
holbedingt verminderte Zurechnungsfähigkeit oder sogar Zurechnungsunfähigkeit 
nur ganz ausnahmsweise anzunehmen. Eine wegen Alkoholkonsums verminder-
te Zurechnungsfähigkeit schliesst sodann die Anwendung des grundsätzlich ver-
schuldensunabhängig konzipierten Tatbestandes der Beteiligung an Raufereien 
oder Schlägereien im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV nicht aus. Eine vermin-
derte Zurechnungsfähigkeit kann nur, aber immerhin, bei der Bemessung der 
Kürzung, welche mindestens 50% beträgt, berücksichtigt werden (Urteil U 325/05 
vom 5.1.2006 Erw. 1.2 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 132 V 27, aber in: SVR 
2006 UV Nr. 13 S. 45; vgl. sodann, zu der mutatis mutandis vergleichbaren Re-
gelung bei Wagnissen: in Plädoyer 2008/1 S. 69 zusammengefasstes Urteil des 
EVG U 612/06 vom 5.10.2007 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Nichts anderes gilt 
beim Kürzungstatbestand der starken Provokation gemäss Art. 49 Abs. 2 lit. b 
UVV (Urteil des BGer 8C_579/2010 vom 10.3.2011 Erw. 4). Vorliegend bestreitet 
jedoch der Beschwerdeführer selber, stark alkoholisiert gewesen zu sein (vgl. 
oben Erw. 4.2).

6. Zusammengefasst erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist. Die Beurteilung der Suva, wonach sich der Beschwerdeführer 
am Festanlass vom 27./28. Januar 2018 mit seinem ungebührlichen und aggres-
siven Benehmen stark provokativ verhalten und sich dadurch einer Gefahr aus-
gesetzt hat, die sich letztlich mit dem Eingreifen des Sicherheitsdienstes und der 
dabei verursachten Verletzung verwirklicht hat, ist nicht zu beanstanden. Zu 
Recht erfolgte gestützt auf Art. 49 Abs. 2 lit. b UVV eine Leistungskürzung von 
50%.

7. Verfahrenskosten werden keine erhoben; dem Ausgang des Verfahrens 
entsprechend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. a 
[i.V.m. Art. 83] und lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern (A).

Schwyz, 12. April 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 20. April 2021