# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d6bcf06-b9e9-5d0d-bc2d-ab5fb01b33d3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.06.2020 C-1330/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1330-2020_2020-06-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1330/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  J u n i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tatjana Bont. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

SUVA, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,   

vertreten durch SUVA, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, 

Postfach 4358, 6002 Luzern,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 UV, Arbeitssicherheit;  

Verfügung der SUVA vom 31. Januar 2020. 

 

 

 

C-1330/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva (Vorinstanz) die 

A._______ (Beschwerdeführerin), mit Verfügung vom 31. Januar 2020 auf-

grund eines Berufsunfalles ihres Mitarbeiters B._______ verpflichtete, die 

Arbeiten einzustellen, bis die im Anhang aufgeführten Mängel behoben 

seien,  

dass die Vorinstanz die Beschwerdeführerin ausserdem aufforderte, den 

Vollzug der notwendigen Massnahmen vor der Aufnahme weiterer Arbeiten 

zu bestätigen (vgl. Akten des Beschwerdeverfahrens [B-act.] 1 Beilage 1), 

dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung am 5. März 2020 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben und beantragt hat, es 

sei die Verfügung aufzuheben und zur richtigen Feststellung des Sachver-

haltes an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass sie ausserdem beantragte, das Beschwerdeverfahren sei bis zum 31. 

Mai 2020, ohne vorgängige Inkenntnissetzung der Beschwerdegegnerin 

über die Beschwerde, zu sistieren (vgl. B-act. 1), 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Unfallverhütung vor Bun-

desverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 109 Bst. c des Bundesgeset-

zes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG, SR 832.20]), 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 30. März 2020 das 

Sistierungsgesuch abwies sowie die Beschwerdeführerin aufforderte, ei-

nen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.– bis zum 19. Mai 2020 zu 

leisten und darauf hinwies, dass bei Nichtleistung des Kostenvorschusses 

auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (B-act. 2), 

dass die Verfügung vom 30. März 2020 nachweislich am 31. März 2020 

zugestellt wurde (B-act. 3), 

dass die Beschwerdeführerin den erhobenen Kostenvorschuss innert der 

gesetzten Frist nicht geleistet hat (B-act. 4), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 

C-1330/2020 

Seite 3 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtskurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und  

Forschung (Einschreiben) 

– das SECO, Ressort Produktesicherheit (Einschreiben; Kopie zur 

Kenntnis) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

 

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Seite 4 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tatjana Bont 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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