# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da0bb945-8da4-589d-ad7a-05e193278d3e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-02
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 02.04.2014 200 2013 1147
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-1147_2014-04-02.pdf

## Full Text

200 13 1147 ALV publiziert in BVR 2014 S. 481
SCJ/PRN/BRL/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 2. April 2014

Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
Beschwerdeführer

gegen

beco Berner Wirtschaft 
Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. April 2014, ALV/13/1147, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1979 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
arbeitete seit dem 26. Juni 2000 als … für die B.________ (Akten des beco 
Berner Wirtschaft [beco bzw. Beschwerdegegner], Dossier der Arbeitslo-
senkasse Bern [act. IIB] 15 f., 28 - 32). Am 22. März 2013 kündigte die Ar-
beitgeberin die Arbeitsstelle per 18. Juli 2013 (act. IIB 17). In der Folge 
meldete sich der Versicherte am 12. Juli 2013 bei der Regionalen Arbeits-
vermittlung (RAV) an (act. IIB 22 f.) und stellte am 30. August 2013 Antrag 
auf Arbeitslosentschädigung ab 1. August 2013 (act. IIB 24 - 27).

Am 21. August 2013 forderte die RAV Bern West den Versicherten auf, bis 
zum 4. September 2013 seine Arbeitsbemühungen für die Zeit vor Beginn 
des Leistungsbezugs nachzureichen oder den Grund des Fehlens anzuge-
ben, und setzte ihn über eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung im 
Unterlassungsfall in Kenntnis (Akten des beco, Dossier der RAV-Region 
Bern-Mittelland [act. IIA] 3.1).

Mit Verfügung vom 27. September 2013 (act. IIA 4 f.) stellte die RAV den 
Versicherten wegen erstmalig fehlenden Arbeitsbemühungen vor Antrags-
tellung im Umfang von 15 Tagen mit Beginn ab dem 1. August 2013 in sei-
ner Anspruchsberechtigung ein. Er habe weder Arbeitsbemühungen einge-
reicht noch den Grund des Fehlens mitgeteilt.

Die hiergegen erhobene Einsprache (act. IIA 9) wies der Rechtsdienst des 
beco mit Entscheid vom 3. Dezember 2013 (act. IIA 24 - 27) ab.

B.

Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Dezember 2013 Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern und beantragte sinn-
gemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides. Zur Begründung 
brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, er habe das Schreiben 
vom 21. August 2013 nicht richtig verstanden und nicht gewusst, dass er 

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bereits in den drei Monaten vor der Anmeldung bei der Arbeitslosenversi-
cherung Nachweise seiner Arbeitsbemühungen hätte einsenden müssen. 
Weiter reichte er im Rahmen der Beschwerdeerhebung Arbeitsbemühun-
gen für die Zeit vor Eintritt der Arbeitslosigkeit (Mai - Juli 2013) ein (Be-
schwerdebeilage [act. I]). 

Mit Beschwerdeantwort vom 17. Februar 2014 beantragte der Beschwer-
degegner die Abweisung der Beschwerde. 

Mit prozessleitender Verfügung vom 18. Februar 2014 gab der zuständige 
Instruktionsrichter dem Beschwerdeführer die Möglichkeit, sich bis am 
4. März 2014 zur Beschwerdeantwort zu äussern. Dieser liess sich innert 
der angesetzten Frist nicht vernehmen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die obligatorische Ar-
beitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 25. Juni 1982 
[AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Verordnung über die obligatori-
sche Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 

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31. August 1983 [AVIV; SR 837.02]). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 
1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzu-
treten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2013 
(act. IIA 24 - 27), mit welchem die Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung von 15 Tagen wegen erstmalig fehlenden Arbeitsbemühungen im 
Hinblick auf die drohende Arbeitslosigkeit bestätigt worden ist. Streitig und 
zu prüfen ist, ob diese Einstellung zu Recht erfolgt ist.

1.3 Bei streitigen 15 Einstelltagen liegt der Streitwert unter Fr. 20‘000.--, 
weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zustän-
digkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Nach Art. 17 AVIG müssen Versicherte, die Versicherungsleistun-
gen beanspruchen wollen, mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes 
alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu 
verkürzen. Insbesondere sind sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls 
auch ausserhalb ihres bisherigen Berufs. Sie müssen ihre Bemühungen 
nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist die versicherte 
Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persön-
lich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht. Bei der Beurteilung der 
Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zumutbare Arbeit 
bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität ihrer Be-
werbungen von Bedeutung (BGE 124 V 225 E. 4a S. 231).

2.2 Die versicherte Person muss sich gezielt um Arbeit bemühen, in der 
Regel in Form einer ordentlichen Bewerbung (Art. 26 Abs. 1 AVIV). Sie 

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muss den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode 
spätestens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf die-
sen Tag folgenden Werktag einreichen. Die Arbeitsbemühungen werden 
nicht mehr berücksichtigt, wenn sie die Frist verstreichen lässt und keinen 
entschuldbaren Grund geltend macht (Art. 26 Abs. 2 AVIV).

2.3 Der im Sozialversicherungsrecht allgemein geltende Grundsatz der 
Schadenminderungspflicht verlangt, dass die versicherte Person nicht erst 
nach eingetretener Arbeitslosigkeit, sondern auch schon im Wissen um die 
bevorstehende Arbeitslosigkeit eine neue Stelle suchen muss und entspre-
chende Stellenbewerbungen vorzunehmen hat. Sie ist daher in der An-
spruchsberechtigung einzustellen, wenn sie während der Kündigungsfrist 
nur ungenügende Arbeitsbemühungen vorweisen kann (BGE 139 V 524 
E. 4.2 S. 530; ARV 2006 S. 297 E. 2.1, 1993/1994 S. 87 E. 5b und S. 184 
E. 2b).

Mit der Verknüpfung von Schadenminderungspflicht und Sanktion will das 
AVIG Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuchliche 
Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die Einstellung 
in der Anspruchsberechtigung bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung 
der versicherten Person an jenem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidri-
ges Verhalten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal 
verursacht hat (BGE 133 V 89 E. 6.1.1 S. 91). Die Einstellung in der An-
spruchsberechtigung unterliegt ausschliesslich den spezifischen Bestim-
mungen der Arbeitslosenversicherung (nicht Art. 43 Abs. 3 ATSG; BGE 
139 V 164 E. 3.2 S. 166). 

Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. e AVIV muss die versicherte Person bei der Gel-
tendmachung ihres Anspruchs sämtliche Unterlagen einreichen, welche die 
Arbeitslosenkasse zur Beurteilung des Anspruchs verlangt. Nötigenfalls 
setzt die Kasse dem Versicherten eine angemessene Frist für die Ver-
vollständigung der Unterlagen und macht ihn auf die Folgen der Unterlas-
sung aufmerksam (Art. 29 Abs. 3 AVIV).

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3.

3.1 Mit Schreiben vom 21. August 2013 (act. IIA 3.1) wurde der Be-
schwerdeführer von der RAV aufgefordert, bis zum 4. September 2013 
Nachweise für seine Arbeitsbemühungen während der Zeit vor Eintritt der 
Arbeitslosigkeit einzureichen. Andernfalls würde er in seiner Anspruchsbe-
rechtigung eingestellt. Aufgrund der Akten ist erstellt und nicht bestritten, 
dass der Beschwerdeführer den Nachweis für Arbeitsbemühungen 
während der Kündigungsfrist trotz der schriftlichen Mahnung und dem Hin-
weis auf die drohende Einstellung erst am 27. Dezember 2013 und damit 
nicht innerhalb der angesetzten Frist bis zum 4. September 2013 erbracht 
bzw. verspätet eingereicht hat.

Die Androhung einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei fehlen-
dem Nachweis von Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist ist 
angesichts der gesetzlichen Bestimmungen (Art. 17 Abs. 1 sowie Art. 30 
Abs. 1 lit  c AVIG; Art. 20 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 29 Abs. 1 und 3 AVIV) 
nicht zu beanstanden. In Entsprechung zu Art. 26 Abs. 2 AVIV, wonach zu 
spät eingereichte Arbeitsbemühungen einer Kontrollperiode nicht mehr 
berücksichtigt werden können, ist überdies nicht zu bemängeln, dass der 
Beschwerdegegner nur dann von einer Einstellung absehen bzw. die ver-
spätete Einreichung nicht mit fehlenden Arbeitsbemühungen gleichsetzen 
würde, wenn für die Nichteinreichung der Arbeitsbemühungen vor Eintritt 
der Arbeitslosigkeit innert der angesetzten Frist ein entschuldbarer Grund 
vorläge. Die Pflicht zur persönlichen Arbeitssuche während der Kündi-
gungsfrist ergibt sich nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung zwar nicht 
aus Art. 26 Abs. 2 AVIV, sondern direkt aus der in Art. 17 Abs. 1 AVIG ver-
ankerten allgemeinen Schadenminderungspflicht (BGE 139 V 524 E. 4.2 
S. 530). Eine sinngemässe Anwendung auf die während der Kündigungs-
frist vorzunehmenden Arbeitsbemühungen erscheint aber durchaus als 
gerechtfertigt, gibt es doch keinen Grund, wieso verspätet eingereichte 
Arbeitsbemühungen für die Zeit vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht gleich 
sanktioniert werden sollten wie jene für die Kontrollperioden während des 
Taggeldbezugs, zumal der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer in 
Anwendung von Art. 29 Abs. 3 AVIV eine Frist zur Nachreichung ein-
geräumt hat. Dies entspricht im Übrigen auch der ständigen kantonalen 

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Rechtsprechung (vgl. etwa Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Bern vom 8. November 2013, ALV/2013/717, E. 3.2).

3.2 Streitig ist hingegen, ob ein entschuldbarer Grund vorliegt. 

Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er sei zum ersten 
Mal bei der RAV und habe nicht gewusst, dass er Arbeitsbemühungen für 
die drei Monate vor Versicherungsbeginn nachweisen müsse. Das Mahn-
schreiben vom 21. August 2013 habe er wegen sprachlichen Schwierigkei-
ten nicht richtig verstanden. 

Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen keinen entschuldbaren 
Grund zu belegen. Wie der Beschwerdegegner in seiner Beschwerdeant-
wort vom 17. Februar 2014 zu Recht darlegte, liegt es in der Verantwortung 
des Beschwerdeführers, bei Verständnisproblemen gegebenenfalls Hilfe zu 
organisieren oder mit der RAV Rücksprache zu nehmen. Eine rechtzeitige 
Klärung des Inhalts wäre dem Beschwerdeführer ohne weiteres zumutbar 
und möglich gewesen.

Da die vor der Anmeldung getätigten Arbeitsbemühungen aufgrund der 
verspäteten Abgabe nicht berücksichtigt werden können und kein ent-
schuldbarer Grund vorliegt, erweist sich die Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung aufgrund fehlender Arbeitsbemühungen während der Kündi-
gungsfrist im Grundsatz als rechtens. Ob die Bewerbungen vor der An-
tragstellung (quantitativ sowie qualitativ) hinreichend gewesen wären (vgl. 
BGE 124 V 225 E. 4a S. 231), kann unter diesen Umständen offen gelas-
sen werden.

3.3 Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der verfügten Sanktion in 
Form einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 15 Tagen.

Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens 
(Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 
30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschul-
den (Art. 45 Abs. 3 lit. a - c AVIV). Die Einstellung gilt nur für Tage, für die 
die arbeitslose Person die Voraussetzungen der Anspruchsberechtigung 
erfüllt (Art. 30 Abs. 3 Satz 1 AVIG). Innerhalb dieses Rahmens entscheidet 
die Kasse nach pflichtgemässem Ermessen. Das Sozialversicherungsge-

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richt darf sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der 
Verwaltung setzen; die Rekursbehörde muss sich somit auf Gegebenheiten 
abstützen können, welche ihre abweichende Ermessensausübung als na-
heliegender erscheinen lassen (BGE 123 V 150 E. 2 S. 152; ARV 2006 
S. 230 E. 2.1).

Die verfügte Einstelldauer von 15 Tagen liegt im Bereich des leichten Ver-
schuldens an der Grenze zum mittelschweren Verschulden (Art. 45 Abs. 3 
AVIV) und entspricht dem vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) her-
ausgegebenen „Einstellraster“ (AVIG-Praxis ALE, Ziff. D72), wonach bei 
fehlenden Arbeitsbemühungen während einer über dreimonatigen Kündi-
gungsfrist 12 - 18 Einstelltage vorgesehen sind. Es besteht vorliegend kei-
ne Veranlassung, in das Ermessen der Verwaltung einzugreifen.

3.4 Nach dem Dargelegten lässt sich die Einstellung von 15 Tagen in 
der Anspruchsberechtigung weder vom Grundsatz noch von der Höhe her 
beanstanden. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 3. Dezember 
2013 (act. IIA 24 - 27) erweist sich damit als rechtens, weshalb die dage-
gen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG in 
Verbindung mit Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.

4.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- beco Berner Wirtschaft, Arbeitsvermittlung 
- Staatssekretariat für Wirtschaft - seco

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.