# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 434dfdff-44bd-5205-88ed-b62db79d5a30
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.11.2008 A-7234/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-7234-2008_2008-11-25.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-7234/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 5 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 
Richter Thomas Stadelmann, Richter Lorenz Kneubühler,
Gerichtsschreiberin Iris Widmer.

X._______ Limited, 
vertreten durch_______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung,
Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Kostenentscheid i.S. A-1610/2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-7234/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-1610/2006  vom 
29. April  2008 die Beschwerde der X._______ Limited (Beschwerde-
führerin)  teilweise  guthiess  und  die  Sache  zur  Berechnung  des 
geschuldeten Vergütungszinses an die Vorinstanz zurückwies,

dass  im  genannten  Urteil  die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1'000.--  der 
Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 900.-- auferlegt wurden und ihr 
eine  Parteientschädigung  in  Höhe  von  Fr. 1'300.--  zugesprochen 
wurde,

dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_410/2008 vom 28. Oktober 2008 
die Beschwerde der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) gutge-
heissen hat,

dass es das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. April 2008 
hinsichtlich  des  zugesprochenen  Vergütungszinses  aufgehoben  und 
dieses angewiesen hat, über die Kosten und die Parteientschädigung 
für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu entscheiden,

dass im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils die Beschwerdeführerin 
im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht als vollständig unter-
liegende Partei erscheint,

dass ihr  folglich die Verfahrenskosten,  welche bereits  mit  Urteil  vom 
29. April 2008 auf Fr. 1'000.-- festgesetzt wurden, nach Art. 63 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren  (VwVG,  SR  172.021)  aufzuerlegen,  und  diese  mit  dem 
geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen sind, 

dass  für  den  vorliegenden  Kostenentscheid  keine  Verfahrenskosten 
aufzuerlegen sind (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen vor  dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass  bei  diesem  Verfahrensausgang  weder  für  das  Verfahren 
A-1610/2006 noch für das vorliegende Verfahren eine Parteientschädi-
gung an die Beschwerdeführerin auszurichten ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG 
und Art. 7 VGKE e contrario).

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A-7234/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Kosten  im  Verfahren  A-1610/2006  vor  dem  Bundesver-
waltungsgericht  in  Höhe  von  Fr. 1'000.--  werden  der  Beschwerde-
führerin  auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss 
von Fr. 1'000.-- verrechnet.

2.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten auferlegt.

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Riedo Iris Widmer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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