# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6c5713c5-b6d5-54cf-b158-d8662e2b5920
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.10.2020 LE200046
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LE200046_2020-10-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LE200046-O/U 

 
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende, Oberrichter  

lic. iur. M. Spahn und Oberrichter lic. iur. A. Huizinga sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Beschluss vom 12. Oktober 2020 

 

in Sachen 

 
A._____,   
Gesuchstellerin und Berufungsklägerin 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____  

 
gegen 

 
B._____,   
Gesuchsgegner und Berufungsbeklagter 

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y._____  

 

betreffend Eheschutz 

Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Einzelgerichts im sum-
marischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 23. Dezember 2019 
(EE180057-G) 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. a) Mit Eingabe vom 1. Oktober 2020, beim Obergericht eingegangen 

am 2. Oktober 2020 (Urk. 109), zog die Gesuchstellerin ihre am 11. September 

2020 eingereichte Berufung (Urk. 103) zurück. Das Berufungsverfahren ist ent-

sprechend abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO). 

b) Der Gesuchsgegner reichte am 17. September 2020 eine eigene Beru-

fung ein. Das entsprechende Berufungsverfahren LE200048-O wird vom vorlie-

genden Rückzug nicht berührt. 

2. a) Die Gesuchstellerin ersucht in ihrer Eingabe vom 1. Oktober 2020 

aufgrund des geringfügigen bisherigen Aufwands um Verzicht auf eine Kostener-

hebung (Urk. 109). Da jedoch bereits vor dem Rückzug eine Verfügung betreffend 

aufschiebende Wirkung zu erlassen war, kann auf die Erhebung von Gerichtskos-

ten nicht gänzlich verzichtet werden, dem geringen Aufwand ist jedoch bei der 

Bemessung Rechnung zu tragen. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist daher 

in Anwendung von § 6 Abs. 2 lit. b, § 10 sowie § 12 der Gerichtsgebührenverord-

nung auf Fr. 1'000.-- festzusetzen. 

b) Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens sind ausgangsgemäss 

der Gesuchstellerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

c) Für das Berufungsverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, der Gesuchstellerin zufolge ihres Unterliegens, dem Gesuchsgegner 

mangels relevanter Umtriebe (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchstellerin 

auferlegt. 

- 3 - 

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage 

der Doppel von Urk. 103, 106, 107/3-11 und 109, sowie an die Vorinstanz, je 

gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG und ein Entscheid über vorsorgli-
che Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. Es handelt sich um eine nicht vermögens-
rechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Be-
gehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim 
Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
Zürich, 12. Oktober 2020 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
rl 
 

	Beschluss vom 12. Oktober 2020
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchstellerin auferlegt.
	4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage der Doppel von Urk. 103, 106, 107/3-11 und 109, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...