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**Case Identifier:** 19f882be-cfb3-51d6-9a1a-307bc498bd73
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.11.2014 200 2013 1067
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-1067_2014-11-07.pdf

## Full Text

200 13 1067 IV
FUR/JAP/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. November 2014

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Jakob

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 29. Oktober 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Nov. 2014, IV/13/1067, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1962 geborene A.________ (fortan Versicherter bzw. Beschwerdefüh-
rer) meldete sich am 16. Mai 2011 unter Hinweis auf verschiedene somati-
sche und psychische Beeinträchtigungen bei der IV-Stelle Bern (fortan IVB 
bzw. Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbezug an (Akten der IVB, Ant-
wortbeilage [AB] 5). Diese erteilte Kostengutsprache für ein Belastbarkeits- 
bzw. Arbeitstraining, veranlasste eine Arbeitsmarktliche-Medizinischen Ab-
klärung (AMA) und liess den Versicherten durch den Regionalen Ärztlichen 
Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (vgl. AB 23, 31, 36, 40, 44, 50, 52, 
56). Nach Abschluss der Eingliederungsbemühungen (vgl. AB 57) stellte 
sie ihm mit Vorbescheid vom 7. Dezember 2012 (AB 62) bei einem ermittel-
ten Invaliditätsgrad von 37 % die Abweisung des Leistungsbegehrens hin-
sichtlich der Invalidenrente in Aussicht.

Hiermit zeigte sich der Versicherte mit Zuschrift vom 28. Januar 2013 
(AB 65) nicht einverstanden, worauf die IVB nach Rücksprachen mit dem 
RAD (vgl. AB 67, 79, 81, 86) dem Vorbescheid entsprechend einen Ren-
tenanspruch mit Verfügung vom 29. Oktober 2013 (AB 87) verneinte.

B.

Mit Eingabe vom 27. November 2013 erhob der Versicherte Beschwerde 
und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm sei 
eine Invalidenrente zuzusprechen. Gleichzeitig ersuchte er um Gewährung 
des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege.

Aufforderungsgemäss machte der Beschwerdeführer am 8. Januar 2014 
zusätzliche Angaben zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und 
reichte diesbezügliche Unterlagen nach (Akten des Beschwerdeführer, Be-
schwerdebeilagen [BB] 2-12).

In ihrer Beschwerdeantwort vom 13. Januar 2014 schloss die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde. In Kenntnis der am 30. Juni 2014 

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seitens des Beschwerdeführers zusätzlich eingelangten Unterlagen (BB 13-
23), ergänzte sie ihre Beschwerdeantwort am 5. August 2014 und hielt am 
gestellten Antrag fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Die angefochtene Verfügung ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch die angefochtene Verfügung berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung, weshalb er zur Be-
schwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben 
(Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Inva-
lidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 29. Oktober 2013 
(AB 87). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Die Spruchkör-
per urteilen bei Einstimmigkeit auf dem Zirkulationsweg. In Streitigkeiten, 

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die weder von grundsätzlicher Bedeutung noch von grosser Tragweite sind, 
können sie auf dem Zirkulationsweg auch Mehrheitsbeschlüsse fassen 
(Art. 56 Abs. 5 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-

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lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht lassen sich den Akten im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.1.1 Der Beschwerdeführer wurde ab 22. Februar 2011 in den psychia-
trischen Diensten B.________ in … behandelt (vgl. AB 12). Im undatierten 
(am 27. Dezember 2011 eingelangten) Bericht (AB 25) stellten med. pract. 
C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH und lic. 
phil. D.________, Fachpsychologin FSP, die folgenden Diagnosen:

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis 
schwere Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11) mit/bei:

- Status nach Suizidversuchen (ICD-10: Z91.5), zuletzt 2006 
durch Tablettenintoxikation

- zugrundeliegender abhängigen Persönlichkeitsstörung (ICD-10: 
F60.7) seit jungem Erwachsenenalter

- diversen Problemen durch negative Kindheitserlebnisse durch 
frühen Verlust des Vaters durch Suizid (ICD-10: Z61.0) und kör-
perliche Misshandlung durch Pflegemutter (ICD-10: Z61.6)

- psychosozialer Belastung durch Probleme i.V.m. Berufstätigkeit 
und Arbeitslosigkeit (ICD-10: Z56), unter anderem durch somati-
sche Beschwerden und Mobbingerfahrung, aggraviert seit min-
destens 2008/2009

- Störungen durch Cannabinoide, gegenwärtiger Substanzge-
brauch (ICD-10: F12.24), seit jungem Erwachsenenalter

- diversen somatischen Krankheitsereignissen und Diagnosen seit 
1980 (mehrmalige Thrombosen, Doppelmyokardinfarkt 1985, 
zweimalige Lungenembolie 1998/1999, drei Schulteroperatio-
nen, Meniskus)

Aufgrund des Schweregrades der Erkrankung und der bereits mehrjährigen 
nur knapp kompensierten psychischen Situation wurde von einer stark 
verminderten Leistungsfähigkeit von mindestens 50 % ausgegangen und 
insbesondere aufgrund der Komorbidität der abhängigen Persönlichkeitss-
törung und der schweren rezidivierenden affektiven Störung eine ungünsti-
ge Prognose gestellt. 

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Am 4. Juni 2012 berichteten med. pract. C.________ und lic. phil. 
D.________ über einen stationären Gesundheitszustand, wobei lediglich 
noch eine leicht- bis mittelgradige depressive Symptomatik vorliege (vgl. 
AB 38/1 Ziff. 1 f.). 

3.1.2 Vom 21. Mai bis 17. Juni 2012 wurde der Beschwerdeführer im 
Rahmen der AMA in der Abklärungsstelle E.________ in … abgeklärt (vgl. 
AB 44), wobei der RAD-Arzt Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin FMH, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH sowie 
Tropen- und Reisemedizin FMH, die medizinische Evaluation durchführte. 
In seinem Bericht vom 15. Juni 2012 (AB 41) erklärte er, der Beschwerde-
führer habe während der AMA bei einem vollen Pensum eine Leistung von 
durchschnittlich 65 % gezeigt. Jedoch könne die Arbeitsfähigkeit mit einem 
Cannabisentzug verbessert werden, weshalb er empfehle, die Situation 
durch eine fachärztliche psychiatrische Stellungnahme des RAD zu klären. 
Rein somatisch bestünden bezüglich Arbeitsfähigkeit keine schwerwiegen-
den Einschränkungen. Die rechte Schulter verursache Probleme bei Arbei-
ten über Kopfhöhe und das rechte Knie werde beim Knien schmerzhaft.

Im Abklärungsbericht AMA vom 29. Juni 2012 (AB 44) formulierte Dr. med. 
F.________ ein medizinisches Zumutbarkeitsprofil. Aus somatischer Sicht 
sei bei einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit ein ganztägiges Pensum 
zumutbar. Unzumutbar seien Arbeiten in kniender Stellung sowie Verrich-
tungen über Brusthöhe. Ohne den Einfluss von Cannabis könne sogar mit 
einer Leistungsfähigkeit von 80 bis 100 % gerechnet werden, da bei einer 
gut angepassten Tätigkeit und ohne den Einfluss von Cannabis die in der 
AMA gezeigte Leistung von 65 % bei seriellen einfachen Arbeiten noch 
gesteigert werden könnte.

3.1.3 Am 28. Juni 2012 wurde der Beschwerdeführer durch den RAD-Arzt 
Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 
untersucht. Im Bericht vom 4. Juli 2012 (AB 48) erklärte er, dass dem an-
haltenden gleich bleibenden Cannabiskonsum mit einem Joint pro Tag 
(ICD-10: F12.1) derzeit keine sichere Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
zukomme. Medizinisch-theoretisch bestehe eine höchstens 70%ige Ar-
beitsfähigkeit. Aus rein psychiatrischer Sicht sei eine angepasste Tätigkeit 
(repetitive, wenig komplexe Arbeitsabläufe, klare Aufgaben und Leitungs-

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strukturen, wohlwollende und unterstützende Arbeitsatmosphäre, kleines 
Team oder Aufgaben, die nach guter Anleitung auch allein absolviert wer-
den können, kein grosser Zeit- und Leistungsdruck) empfehlenswert. Dabei 
sollte möglich sein, ein anfängliches Arbeitspensum von 50 % innerhalb 
von sechs Monaten auf bis zu 70 % zu steigern, eine 100%ige Arbeits-
fähigkeit könne aus psychiatrischer Sicht jedoch nicht erwartet werden.

In einem weiteren Bericht vom 18. Juli 2012 (AB 50) über die Untersuchung 
vom 28. Juni 2012 hielt Dr. med. G.________ in diagnostischer Hinsicht 
das Nachstehende fest:

Anamnestisch bekannte rezidivierende depressive Störung, gegen-
wärtig remittiert (ICD-10: F33.4), Differenzialdiagnose: Rezidivierende, 
vorwiegend reaktiv ausgelöste Stimmungsschwankungen im Rahmen 
der Persönlichkeitsstörung mit unter anderem emotional instabilen An-
teilen

Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit vorwiegend selbstunsicheren, 
ängstlich vermeidenden, abhängigen und emotional instabilen Zügen 
(ICD-10: F61.0).

Ohne sichere Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Schädlicher Ge-
brauch von Cannabis (ICD-10: F 12.1).

Der RAD-Arzt bestätigte seine Auffassung, wonach der chronische Canna-
biskonsum im Vergleich mit den Auswirkungen der Persönlichkeitsstörung 
keinen wesentlichen Einfluss auf die Belastbarkeit und Arbeitsfähigkeit ha-
be und in einer leidensadaptierten Tätigkeit eine auf 70 % steigerungsfähi-
ge Arbeitsfähigkeit bestehe.

3.1.4 Im Verlaufsbericht vom 16. Oktober 2012 (AB 60) bezeichneten 
med. pract. C.________ und lic. phil. D.________ den Gesundheitszustand 
als stationär und gaben an, am 14. August 2012 sei die Behandlung abge-
schlossen worden.

3.1.5 Der seit 11. Februar 2009 behandelnde Hausarzt Dr. med. 
H.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, empfahl im 
Bericht vom 24. Oktober 2012 (AB 61) eine stationäre psychiatrische Be-
handlung und attestierte seit 7. Februar 2011 und bis auf weiteres eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Wechselbe-
lastende Tätigkeiten mit einer Trage- bzw. Hebelimite von zehn Kilogramm 
seien halbtags, eventuell ganztags zumutbar, wobei eine Leistungsfähigkeit 
von 10 % bis 20 % bestehe.

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3.1.6 Vom 4. Dezember 2012 bis 30. Januar 2013 war der Beschwerde-
führer in der Klinik I.________ hospitalisiert (vgl. AB 65, 69). Im Austrittsbe-
richt vom 18. Februar 2013 (AB 69) wurde die rezidivierende depressive 
Störung als gegenwärtig mittel- bis schwergradig bzw. bei Austritt als voll 
remittiert qualifiziert. Zudem wurde über eine massive Einschränkung durch 
somatische Komorbiditäten während des gesamten Behandlungsverlaufs 
berichtet. Eine konsiliarische internistische Abklärung habe einen Verdacht 
auf eine Claudicatio intermittens (zeitweiliges Hinken) bei schmerzhaft ver-
kürzter Gehstrecke von zirka 200 bis 300 Meter ergeben. Diesbezüglich 
werde eine Vorstellung im Spital J.________ empfohlen. Der Beschwerde-
führer wurde bei insgesamt deutlich remittierter depressiver Symptomatik 
und Suchtmittelabstinenz psychisch stabilisiert entlassen.

3.1.7 Vom 25. bis 26. Juli 2013 erfolgte die Untersuchung im Spital 
J.________. Dem Bericht vom 26. Juli 2013 (AB 77) sind die folgenden 
Hauptdiagnosen zu entnehmen:

1. Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) Stadium IIb 
links, IIa rechts mit/bei:

- perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) femoropopliteal 
links am 26. Juli 2013

2. Koronare Herzkrankheit mit/bei:
- Status nach anteroseptalem Myokardinfarkt 1986
- klinisch und elektrisch negativen Ergometrien im Dezember 

2009 und November 2011
3. Verdacht auf labormässig nicht erfassbare Thrombophilie 

mit/bei:
- Status nach tiefer Venenthrombose Unterschenkel links 1992
- Status nach tiefer Venenthrombose Unterschenkel rechts
- stark belasteter Familienanamnese 
- oraler Dauerantikoagulation mit Marcoumar seit April 1994

Die Ärzte erklärten, die Angioplastie sei mit zufriedenstellendem Ergebnis 
erfolgt, eine zystische Adventitiadegeneration sowie ein popliteales Aneu-
rysma habe nicht sicher ausgeschlossen werden können, diesbezüglich sei 
in drei Monaten eine Nachkontrolle mittels Duplexsonographie geplant.

3.1.8 Am 23. August 2013 wurden die Akten erneut dem RAD vorgelegt. 
Aus psychiatrischer Sicht hielt Dr. med. G.________ in Kenntnis der neuen 
Berichte an der bisherigen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit fest. Insge-
samt könne weiterhin eine anfangs 50%ige und im erfolgreichen Verlauf bis 
höchstens 70%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werden (vgl. AB 79). Dr. 

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med. F.________ erklärte, aus somatischer Sicht sei es zu einer Ver-
schlechterung des Gesundheitszustandes gekommen. Das medizinisch-
theoretische Zumutbarkeitsprofil müsse jedoch nur leicht angepasst wer-
den, da ohnehin nur leichte Tätigkeiten zumutbar seien. Die angepasste 
Tätigkeit sollte wechselbelastend mit hohem sitzendem Anteil oder rein 
sitzend sein und die zumutbare Gehstrecke an einem Stück 200 Meter 
nicht überschreiten. Wiederholtes Gehen in kurzen Etappen sei therapeu-
tisch willkommen. Nach wie vor sei ein volles Pensum mit 30 % Leistungs-
reduktion zumutbar (vgl. AB 81). Am 2. Oktober 2013 bestätigte Dr. med. 
F.________ diese Auffassung (vgl. AB 86).

3.1.9 Nach einer Duplexsonographie vom 23. Mai 2014 (BB 14, 21) war 
der Beschwerdeführer vom 16. bis 17. Juni 2014 erneut im Spital 
J.________ hospitalisiert, wobei aufgrund einer Rezidiv-Stenose der Arteria 
poplitea links erneut eine Angioplastie durchgeführt wurde (vgl. BB 18).

3.1.10 Am 11. Juni 2014 bestätigte Dr. med. H.________ schriftlich seine 
Auffassung, wonach seinem Patienten «aus hausärztlicher Sicht eine 
100%-ige IV-Rente» zustehe. Der Beschwerdeführer sei aktuell an einer 
arteriellen Verschlusskrankheit erkrankt und stehe im Spital J.________ in 
Behandlung (vgl. BB 17, 23). 

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-

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sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 
in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 
ee S. 354).

Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztliches 
Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich der 
erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren 
Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 
E. 3.3.2). Soll allerdings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Insbesondere sind die von der versicher-
ten Person aufgelegten Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte 
mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versi-
cherungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht 
eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pauschale 
Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc 
S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht 
entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versi-
cherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 
S. 469).

3.3 Die angefochtene Verfügung vom 29. Oktober 2013 (AB 87) basiert 
in medizinischer Hinsicht auf den Einschätzungen der Dres. med. 
F.________ und G.________ (AB 41, 44, 48, 50, 79, 81, 86). Auf deren 
Beurteilung kann beweisrechtlich jedoch nicht abgestellt werden. Zwar wies 
die Beschwerdegegnerin in ihrer Ergänzung vom 5. August 2014 zur Be-
schwerdeantwort (S. 2 Ziff. 1.2) zutreffend darauf hin, dass die erst nach 

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Verfügungserlass verfassten Berichte ausserhalb des gerichtlichen Über-
prüfungshorizonts liegen (vgl. BGE 130 V 138 E. 2.1 S. 140). Indes kam es 
noch vor Oktober 2013 zu einer Verschlechterung des psychischen Ge-
sundheitszustandes sowie zu einem Hinzutreten angiologischer Beschwer-
den, was zu Hospitalisationen in der Klinik I.________ (vgl. AB 65, 69) bzw. 
im Spital J.________ (vgl. AB 77) führte. Die beiden RAD-Ärzte äusserten 
sich in den Stellungnahmen vom 23. August 2013 (AB 79, 81) zu dieser 
Sachverhaltsentwicklung lediglich kursorisch. Dr. med. G.________ ging 
davon aus, dass sich der psychische Zustand nach der stationären Be-
handlung identisch präsentierte wie anlässlich der Untersuchung vom 
28. Juni 2012 (vgl. AB 48) und auch in der Folge unverändert blieb 
(AB 79/2). Allein aus dem Umstand, dass bei Austritt aus der Klinik 
I.________ am 30. Januar 2013 eine deutliche Remission bestanden ha-
ben soll (vgl. AB 69/8), lässt sich aber nicht schliessen, dies gelte für den 
gesamten Verlauf bis zum Verfügungserlass, zumal bei der nachbehan-
delnden Dr. med. K.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe-
rapie FMH (vgl. AB 69/9), offenbar nie ein Bericht eingeholt wurde (vgl. 
Beschwerde S. 2). Dr. med. F.________ anerkannte seinerseits eine Ver-
schlechterung des somatischen Gesundheitszustandes, beschränkte sich 
jedoch darauf, das medizinische Zumutbarkeitsprofil aus allgemeininternis-
tischer Sicht leicht anzupassen. Eine spezifische fachärztliche Würdigung 
der angiologischen Beschwerden hinsichtlich der Auswirkungen auf die 
medizinisch-theoretische Arbeits- und Leistungsfähigkeit liegt nicht vor. Die 
Verwaltung verzichtete darauf, bei den behandelnden Spezialärzten des 
Spitals J.________ einen Formularbericht einzuholen, welcher darüber 
allenfalls hätte Aufschluss geben können. Immerhin bezeichneten die The-
rapeuten der Klinik I.________ die Einschränkungen durch die somati-
schen Komorbiditäten als massiv (vgl. AB 69/8) und blieben nach der ers-
ten Angioplastie im Juli 2013 (vgl. AB 77) Folgebehandlungen notwendig, 
was auf eine fortbestehende somatische Problematik schliessen lässt.

Nicht nur bezogen auf den Verlauf seit der Exazerbation des psychischen 
Gesundheitszustandes bzw. seit dem Auftreten der angiologischen Be-
schwerden, sondern auch für den früheren Zeitraum ist die RAD-
Beurteilung nicht geeignet, Basis einer abschliessenden Beurteilung zu 
bilden. So setzten sich die Dres. med. F.________ und G.________ nicht 

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hinreichend mit den divergierenden Beurteilungen der behandelnden Ärzte 
und Therapeuten auseinander. Zwar kann von vornherein nicht auf den 
Hausarzt Dr. med. H.________ abgestellt werden, äusserte er sich doch 
zur Höhe einer allfälligen Rente (vgl. AB 61 [= AB 84; BB 22], BB 17, 23) 
und verkannte dabei, dass der Invaliditätsbegriff nicht nur durch medizini-
sche, sondern auch durch erwerbliche Faktoren bestimmt wird (vgl. Art. 16 
ATSG). Zudem fusst seine Auffassung auf einer allgemeininternistischen 
Sichtweise, er begründete sie jedoch ohne einlässliche Würdigung der 
diesbezüglichen Aspekte hauptsächlich mit psychiatrischen Einschränkun-
gen. Hingegen wurde seitens der psychiatrischen Dienste B.________ in 
… eine stark verminderte Leistungsfähigkeit von mindestens 50 % postu-
liert (vgl. AB 25) und noch im November 2011 eine mittelgradige bis schwe-
re Episode der depressiven Störung diagnostiziert. Wenngleich med. pract. 
C.________ und lic. phil. D.________ den Grad der depressiven Sympto-
matik im Juni 2012 nur noch als leicht bis mittelgradig eingeschätzten (vgl. 
AB 38/1 Ziff. 2) und die Behandlung im August 2012 abschlossen (AB 60), 
bestätigten sie doch zuletzt die Leistungsverminderung im bisherigen Um-
fang, wobei sie insbesondere auf eine Einschränkung aufgrund der dia-
gnostizierten abhängigen Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.7) hinwiesen 
(vgl. AB 38/3 Ziff. 2). Auch Dr. med. G.________ mass dieser Persönlich-
keitsstörung ein relevantes Gewicht bei (vgl. AB 48/4) und stellte in der 
Folge (vgl. AB 50/6) die (weniger spezifische) Diagnose einer kombinierten 
Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.0; vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT 
[Hrsg.] Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel 
V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 9. Aufl. 2014, S. 282 bzw. 284). In-
wiefern bzw. ab wann der Beschwerdeführer im Stande wäre, die Auswir-
kungen der langjährigen Persönlichkeitsstörung, insbesondere die ihr «im-
manenten Defizite in Bezug auf soziale Kompetenz» (vgl. AB 50/7) bzw. die 
«persönlichkeitsstrukturbedingte emotionale Instabilität» (vgl. AB 79/2, 
80/1, 81/1), in einer leidensadaptierten Tätigkeit innerhalb von sechs Mona-
ten soweit zu überwinden, dass eine Steigerung der Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit auf 70 % zumutbar wird, wurde seitens des RAD-Arztes 
nicht näher erläutert bzw. nicht schlüssig begründet. 

Schliesslich erscheint grundsätzlich nachvollziehbar, dass die der Persön-
lichkeitsstörung inhärente Symptomatik gegenüber jener des Drogenkon-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Nov. 2014, IV/13/1067, Seite 13

sums dominiert (vgl. AB 48/2, 50/8), es wurde hingegen nicht einleuchtend 
dargelegt, weshalb – entgegen den tatsächlichen Beobachtungen anläss-
lich der AMA (vgl. AB 41/3, 44/10) – dem Drogenkonsum keine wesentliche 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. AB 50/7) zukommen soll. Jeden-
falls überzeugt die Argumentation, wonach der Beschwerdeführer seit der 
Adoleszenz Cannabis konsumiert habe und über viele Jahre parallel dazu 
offenbar arbeitsfähig geblieben sei (vgl. AB 50/8), nicht, da der Substanz-
gebrauch allenfalls auch zur Aufrechterhaltung der nunmehr vorliegenden 
psychischen Beeinträchtigungen beitragen könnte (vgl. Eidgenössische 
Kommission für Drogenfragen [EKDF], Cannabis 2008, S. 3 Ziff. 2.3; 
SCHMIDT/GASTPAR/FALKAI/GAEBEL [Hrsg.], Evidenzbasierte Suchtmedizin, 
2006, S. 153 Ziff. 4.3.1). Die Frage, ob der Beschwerdeführer im Rahmen 
der Schadenminderungspflicht (vgl. Art. 7 Abs. 1 IVG) mittels einer zumut-
baren Abstinenz seine Arbeits- und Leistungsfähigkeit positiv zu beeinflus-
sen vermöchte, ist vor diesem Hintergrund offen und betrifft gegebenenfalls 
auch den massiven Nikotinabusus (über 100py [pack years]), der die arte-
rielle Verschlusskrankheit stark fördert (vgl. AB 81). 

3.4 Bei dieser Ausgangslage erweist sich der rechtserhebliche Sach-
verhalt als ungenügend abgeklärt. Die Sache ist somit an die Beschwerde-
gegnerin zurückzuweisen, damit sie in Nachachtung der Untersuchungs-
maxime (Art. 43 Abs. 1 ATSG) das Erforderliche nachholt. Dabei sind vorab 
die medizinischen Akten zu ergänzen. Sodann ist der Gesundheitszustand 
und dessen Verlauf bzw. Auswirkung auf die Arbeits- und Leistungsfähig-
keit – gegebenenfalls nach Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitver-
fahrens zwecks Drogenabstinenz –, vorzugsweise durch eine unabhängige 
(mindestens bidisziplinäre psychiatrische und angiologische) Begutach-
tung, umfassend zu prüfen und danach erneut über den Rentenanspruch 
zu befindet. 

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Nov. 2014, IV/13/1067, Seite 14

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Damit wird das Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 700.-- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Trotz seines Obsiegens hat der nicht vertretene Beschwerdeführer 
nach konstanter Praxis keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, da 
der Aufwand zur Wahrung seiner Interessen den Rahmen dessen nicht 
überschritten hat, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerweise zur Be-
sorgung seiner persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat (vgl. 
BGE 127 V 205 E. 4b S. 207).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 29. Oktober 2013 aufgehoben und die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Vornahme 
der Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kos-
tenvorschuss von Fr. 700.-- wird nach Rechtskraft des Urteils zurück-
erstattet.

3. Das Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
wird als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abge-
schrieben.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Nov. 2014, IV/13/1067, Seite 15

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.