# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 54b43c18-d78b-57fe-8ca1-93827b134697
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 09.05.2025 VR3 2024 14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2024-14_2025-05-09.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 9. Mai 2025

Referenz VR3 24 14

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
Brun und Audétat
Ott, Aktuar

Parteien A._____

Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Risch

gegen

Gemeinde Falera
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Gian Luca Peng

Gegenstand Landumlegung "B._____" (Einleitung)

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Sachverhalt

A. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Falera schufen anlässlich der 
Gemeindeversammlungen vom 3. Juni 2011, 25. Juni 2015 und 26. März 2021 die 
nutzungsplanerischen Grundlagen für die Realisierung des Resorts "B._____". 
Dazu gehörte namentlich die Ausscheidung der Touristikzone "B._____" mit den 
zugehörigen gesetzlichen Bestimmungen und einer Arealplan- und 
Landumlegungspflicht. Diese planerischen Grundlagen wurden von der Bündner 
Regierung zuletzt am 10. August 2021 genehmigt und sind unangefochten in 
Rechtskraft erwachsen.

B. Aufgrund der vorangeschrittenen Projektierung des Resorts "B._____" 
beabsichtigte der Gemeindevorstand der Gemeinde Falera, das Verfahren für die 
Landumlegung und Grenzbereinigungen einzuleiten. Nachdem die betroffenen 
Grundeigentümer mit Schreiben vom 10. Oktober 2023 über das geplante 
Vorhaben informiert worden waren, wurde die beabsichtigte Einleitung des 
Landumlegungs- und Grenzbereinigungsverfahrens am 13. Oktober 2023 im 
kommunalen und kantonalen Publikationsorgan publiziert sowie öffentlich 
aufgelegt.

C. Dagegen erhob A._____ am 8. November 2023 als Eigentümerin der im 
Gebiet "B._____" liegenden Parzelle Z.1._____ (Grundbuch der Gemeinde Falera), 
welche vormals als D._____-Platz genutzt wurde, Einsprache.

D. Mit Beschluss vom 8. Januar 2024 leitete der Gemeindevorstand der 
Gemeinde Falera das Verfahren für Landumlegungen und Grenzbereinigungen im 
Gebiet "B._____" ein und legte das Beizugsgebiet fest, welches die im Zonenplan 
mit einer Arealplan- und Landumlegungspflicht belegten Grundstücke – mitunter die 
Parzelle Z.1._____ – des Grundbuches Falera umfasst. Im Weiteren beschied der 
Gemeindevorstand, das Verfahren für Landumlegungen und Grenzbereinigungen 
erfolge in Verbindung mit dem Arealplanverfahren für das Gebiet "B._____". Der 
Zweck davon sei die planerische Umsetzung der in der Grundordnung rechtskräftig 
festgesetzten Landumlegungs- und Arealplanpflicht für die miteinbezogenen 
Parzellen in der "Touristikzone Hotel B._____" und "Zone für öffentliche Anlagen", 
die Regelung der Erschliessung des Arealplangebiets und die bestmögliche 
Anordnung, Situierung und Gestaltung der Bauten und Anlagen und deren 
Aussenräume unter grösster Rücksichtnahme auf das Orts- und Landschaftsbild 
sowie die Landumlegungen und Grenzbereinigungen zur Schaffung haushälterisch 
und optimal nutzbarer Parzellen zugunsten einer qualitätsvollen Entwicklung.

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E. Ebenfalls am 8. Januar 2024 wies der Gemeindevorstand die von A._____ 
erhobene Einsprache ab. Begründend führte er insbesondere aus, mit der 
Einleitung eines Landumlegungs- und Grenzbereinigungsverfahrens komme die 
Gemeinde Falera ihrer gesetzlichen Aufgabe nach, welche ihr durch die kommunale 
Grundordnung auferlegt worden sei. Die Parzelle Z.1._____ der Einsprecherin, 
welche sich unbestrittenermassen in der Touristikzone "B._____" befinde und 
bereits über die Grundordnung von der Arealplan- und Landumlegungspflicht 
erfasst sei, könne nicht aus dem Beizugsgebiet der Landumlegung entlassen 
werden.

F. Dagegen liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 6. Februar 
2024 Beschwerde beim Verwaltungsgericht (heute: Obergericht) des Kantons 
Graubünden erheben und in Aufhebung des Einleitungsbeschlusses sowie des 
Einspracheentscheids vom 8. Januar 2024 beantragen, ihre Parzelle Z.1._____ des 
Grundbuchs Falera sei aus dem Planungsgebiet zu entlassen. Eventuell sei dieses 
so auszuweiten, dass ihr in Realersatz ein gleichwertiger D._____-Platz 
zugewiesen werden könne. Subeventuell sei die Gemeinde Falera anzuweisen, das 
Projekt so anzupassen, dass ihr in Realersatz ein gleichwertiger D._____-Platz 
zugewiesen werden könne. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, die 
Gemeinde Falera habe das Gleichbehandlungsgebot verletzt, indem sie allen 
Grundeigentümern dieselbe Entschädigung angeboten habe, ohne zwischen 
Landwirtschafts- und Bauland zu unterscheiden. Ausserdem fehle es an einer 
gesetzlichen Grundlage für die Umlegung und den Abbruch des D._____-Platzes 
im Arealplan. Hierfür bestehe auch keine Notwendigkeit, da der D._____-Platz 
vorwiegend der touristischen Nutzung diene. Ferner fehle es an einem öffentlichen 
Interesse. Die Gemeinde sei ursprünglich von der irrigen Annahme ausgegangen, 
dass der D._____-Platz zum Hotel C._____ gehöre, das zur Abtretung des Landes 
bereit gewesen wäre. Daher dürfte es bei der Bestimmung des Perimeters 
offensichtlich kaum ein Thema mehr gewesen sein, eine gleichwertige Landfläche 
als Realersatz für den D._____-Platz vorzusehen. Schliesslich scheine die 
Gemeinde nicht anerkennen zu wollen, dass sie primär Anspruch auf Realersatz 
habe. Nur wenn dieser nicht möglich sei, sei sie in Geld zu entschädigen.

G. Die Gemeinde Falera (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer 
Vernehmlassung vom 26. März 2024 auf Abweisung der Beschwerde und nahm in 
ablehnender Weise zu den Vorbringen der Beschwerdeführerin Stellung.

H. Die weiteren am 16. Februar 2024 zur Vernehmlassung aufgeforderten und 
beigeladenen Grundstückseigentümer im Arealplan- bzw. Beizugsgebiet liessen 
sich nicht vernehmen.

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I. Die Beschwerdeführerin replizierte am 26. April 2024 bei unveränderten 
Rechtsbegehren und vertiefte ihren Standpunkt punktuell. Die Beschwerdegegnerin 
reichte am 10. Juni 2024 eine Duplik ein.

J. Am 28. April 2025 wurden die Beschwerdeführerin und die 
Beschwerdegegnerin insbesondere darüber in Kenntnis gesetzt, dass fortan das 
vorliegende Verfahren unter dem Vorsitz von Oberrichterin Pedretti geführt werde.

Auf die weiteren Ausführungen in den angefochtenen Entscheiden, den 
Rechtsschriften und den Akten, wird, sofern erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG (BR 370.100) beurteilt das Obergericht des 
Kantons Graubünden, auf das die bei Inkrafttreten des neuen GOG (BR 173.000) 
am 1. Januar 2025 hängigen Verfahren des ehemaligen Verwaltungsgerichts des 
Kantons Graubünden übertragen worden sind (vgl. Art. 122 Abs. 5 GOG), 
Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer 
anderen Instanz angefochten werden können oder nach kantonalem oder 
eidgenössischem Recht endgültig sind. Der angefochtene Einleitungsbeschluss 
bzw. Einspracheentscheid vom 8. Januar 2024 stellen kommunale Entscheide im 
Sinne von Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG dar. Dagegen steht kein anderes Rechtsmittel 
als die verwaltungsgerichtliche Beschwerde zur Verfügung; zudem sind diese auch 
nicht endgültig (vgl. Art. 66 KRG [BR 801.100] und Art. 29 f. KRVO [BR 801.110]). 
Angesichts von Art. 30 Abs. 3 Satz 2 KRVO, wonach Einwendungen gegen das 
Verfahren an sich und das Beizugsgebiet im weiteren Verfahren nicht mehr erhoben 
werden können, ist auch nicht von Zwischenentscheiden im Sinne von Art. 49 
Abs. 4 VRG auszugehen, welche nur unter spezifischen Voraussetzungen 
anfechtbar sind (vgl. BGE 140 II 25 E. 1.1 und Urteil des Bundesgerichts 
1C_544/2022 vom 3. Januar 2024 E. 3.4 betreffend das Quartierplanverfahren nach 
Art. 16 ff. KRVO i.V.m. Art. 53 Abs. 4 KRG mit einer vergleichbaren, mehrstufigen 
Konzeption). Damit ist die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Obergerichts 
des Kantons Graubünden zu bejahen. Die Beschwerdeführerin ist als formelle und 
materielle Adressatin vom Einleitungsbeschluss bzw. Einspracheentscheid 
betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Überprüfung, weshalb sie 
zur Beschwerdeerhebung legitimiert ist (Art. 50 VRG). Auf die überdies frist- und 
formgerecht eingereichte Beschwerde ist demnach – unter Vorbehalt der 
nachstehenden Erwägungen – einzutreten.

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2.1. Der Streitgegenstand erschöpft sich vorliegend in der Frage, ob die 
Beschwerdegegnerin das Landumlegungs- und Grenzbereinigungsverfahren im 
Gebiet "B._____" zu Recht eingeleitet hat. Entsprechend sind einzig Einwendungen 
gegen die Einleitung des Verfahrens an sich und die Abgrenzung des 
Beizugsgebiets zulässig (vgl. Art. 30 Abs. 3 KRVO). Auf daran vorbeizielende 
Anträge – namentlich betreffend Realersatz für einen gleichwertigen D._____-Platz 
– kann aufgrund des verfahrensrechtlichen Stufenbaus von Vornherein nicht 
eingetreten werden; ebenso wenig sind Vorbringen ausserhalb des 
Streitgegenstands zu hören (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_362/2021 vom 
23. Februar 2023 E. 4.3 betreffend das Quartierplanverfahren nach Art. 16 ff. KRVO 
i.V.m. Art. 53 Abs. 4 KRG mit einer vergleichbaren, mehrstufigen Konzeption). 
Gegenstände, über welche die erstinstanzlich verfügende Behörde nicht 
entschieden hat, kann die zweite Instanz nicht beurteilen (vgl. BGE 142 I 155 
E. 4.4.2 und 125 V 413 E. 1b). Dies trifft insbesondere neben der dem 
Einleitungsbeschluss nachgelagerten Frage des Realersatzes auf ebensolche 
betreffend eine allfällige Enteignung und Entschädigung sowie hinsichtlich des noch 
zu erlassenden Arealplans mit allfälliger Abbruchverpflichtung zu. Dies räumt denn 
auch die Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 26. April 2024 ein (vgl. act. A.3 
S. 3 f.). In den (möglichen) nachgelagerten Verfahren stehen den Betroffenen 
wiederum entsprechende Mitwirkungs-, Einsprache- und Rechtsmittelmöglichkeiten 
offen.

2.2. In beweisrechtlicher Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass auf die 
Durchführung des beantragten Augenscheins im vorliegenden Beschwerde-
verfahren verzichtet werden kann. Einerseits ergibt sich der Sachverhalt 
hinreichend aus den Akten und anderseits gilt es vorliegend ausschliesslich Fragen 
zu beantworten, welche sich anhand der Akten beurteilen lassen. Vor diesem 
Hintergrund erweist sich die Durchführung eines Augenscheins als nicht notwendig, 
weshalb das Gericht in antizipierter Beweiswürdigung auf dessen Durchführung 
verzichtet (vgl. BGE 145 I 167 E. 4.1, 144 II 427 E. 3.1.3, 141 I 60 E. 3.3, 136 I 229 
E. 5.3 und 134 I 140 E. 5.3; Urteile des Bundesgerichts 1C_631/2023 vom 
18. Februar 2025 E. 4.1 und 1C_522/2022 vom 25. März 2024 E. 1.2 und 2.3).

2.3. In Bezug auf die Kognition des Obergerichts in der vorliegenden Sache ist 
zunächst auf Art. 51 Abs. 1 VRG hinzuweisen, wonach mit verwaltungsgerichtlicher 
Beschwerde Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch 
des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhaltes gerügt werden können. In bau- und 
planungsrechtlichen Angelegenheiten ist zusätzlich auch noch Art. 33 Abs. 2 und 

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Abs. 3 lit. b RPG (SR 700) zu berücksichtigen. Demnach muss das kantonale Recht 
wenigstens ein Rechtsmittel gegen Verfügungen und Nutzungspläne vorsehen, die 
sich auf das RPG und seine kantonalen und eidgenössischen Ausführungs-
bestimmungen stützen. Zudem ist die volle Überprüfung durch wenigstens eine 
Beschwerdebehörde zu gewährleisten. Damit steht zwar dem Obergericht, als erste 
und einzige kantonale Beschwerdeinstanz, grundsätzlich eine volle Überprüfungs-
befugnis zu, doch heisst dies nicht, dass es sein eigenes Ermessen ohne Weiteres 
an dasjenige der Planungsbehörde setzen darf. Denn es ist Rechtsmittelinstanz und 
nicht Planungsbehörde, womit es sich regelmässig rechtfertigt, eine gewisse 
Zurückhaltung bei der Überprüfung von (planerischen) Ermessensentscheiden bzw. 
lokalen Angelegenheiten zu üben (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_173/2022 
vom 23. Januar 2024 E. 6.1, 1C_483/2021 vom 10. März 2022 E. 4.3.2 und 
1C_420/2015 vom 22. April 2016 E. 3.4, je m.H.a. BGE 127 II 238 E. 3b/aa; Urteile 
des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 19 92 vom 10. November 
2021 E. 2.2, R 20 5 vom 16. März 2021 E. 3 und R 18 6 vom 2. Oktober 2018 E. 2.1; 
vgl. dazu auch Art. 2 Abs. 3 RPG). 

3.1. Nach Art. 7 des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetzes (WEG; 
SR 843) ist durch Umgestaltung von Grundstücken nach Form, Grösse und 
Gruppierung oder durch Grenzregulierung eine rationelle Überbauung zu 
ermöglichen, wenn die Erschliessung und die Überbauung eines Gebiets für den 
Wohnungsbau oder die Erneuerung von Wohnquartieren wegen ungünstiger 
Grundstücksgrössen und -grenzen erschwert ist. Der räumliche Anwendungs-
bereich der Landumlegung nach WEG umfasst für den Wohnungsbau geeignete 
Gebiete und damit solche, in denen systematischer Wohnungsbau möglich ist (vgl. 
Botschaft zum Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz vom 17. September 
1973, BBl 1973 II 697 Ziff. 426; VOGT, Die Baulandumlegung als Instrument der 
Förderung der Innenentwicklung, 2022, Rz. 355). Die Umlegung von überbauten 
und nicht überbauten Grundstücken wird namentlich eingeleitet auf Beschluss der 
zuständigen kantonalen Behörde (Art. 8 Abs. 1 WEG). Die Kantone können die 
Befugnis zur behördlichen Anordnung der Landumlegung den Gemeinden erteilen 
(Art. 8 Abs. 2 Satz 1 WEG). Das kantonale Recht ordnet Zuständigkeit und 
Verfahren sowie im Rahmen des Bundesrechts die materiellen Grundsätze für die 
Umlegung von Bauland und die Grenzregulierung (Art. 11 Abs. 1 Satz 1 WEG). 

3.2. Art. 20 RPG sieht vor, dass die Landumlegung von Amtes wegen angeordnet 
und auch durchgeführt werden kann, wenn Nutzungspläne dies erfordern. Diese 
Bestimmung verpflichtet die Kantone zum Erlass von Zuständigkeits- und 
Verfahrensvorschriften über die Landumlegung (vgl. JEANNERAT, in: 

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Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: 
Nutzungsplanung, 2016, Art. 20 Rz. 2 f. und 50 f.).

3.3.1. Gemäss Art. 65 Abs. 1 KRG werden Landumlegungen oder 
Grenzbereinigungen durchgeführt, wenn der Erlass von Nutzungsplänen oder die 
Verwirklichung einer festgelegten Nutzungsplanung die Umlegung von 
Grundstücken oder die Änderung von Parzellengrenzen dies erfordern. 
Landumlegungen und Grenzbereinigungen können als selbständige Verfahren oder 
in Verbindung mit einem Nutzungsplanverfahren durchgeführt werden (Art. 65 
Abs. 2 KRG). Zuständig für die Einleitung und Durchführung von Landumlegungen 
und Grenzbereinigungen sowie für Entscheide über die Neuzuteilung und den 
Kostenverteiler ist – abgesehen von einem hier nicht näher interessierenden 
Vorbehalt – der Gemeindevorstand (Art. 66 Abs. 1 1. Halbsatz KRG). Die Einleitung 
von Landumlegungen und Grenzbereinigungen erfolgt von Amtes wegen oder auf 
Antrag Privater; lehnt die für die Einleitung zuständige Behörde private Anträge ab, 
teilt sie dies den Antragstellenden in einer anfechtbaren Verfügung mit (Art. 66 
Abs. 3 KRG). Die Regierung regelt durch Verordnung das Verfahren für 
Landumlegungen und Grenzbereinigungen nach diesem Gesetz (Art. 66 Abs. 4 
KRG). 

3.3.2. Gemäss Art. 28 Abs. 1 KRVO gelten die nachfolgenden 
Verfahrensvorschriften für Landumlegungen und Grenzbereinigungen, die als 
selbständige Verfahren oder in Verbindung mit einem Nutzungsplanverfahren 
gemäss Raumplanungsgesetzgebung durchgeführt werden. Laut Art. 29 Abs. 1 
KRVO gibt die zuständige Behörde die Absicht zur Einleitung einer Landumlegung 
oder Grenzbereinigung unter Hinweis auf den Zweck der Massnahme, die 
Abgrenzung des Beizugsgebiets sowie die Art und Weise der Durchführung im 
amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde bekannt; gleichzeitig legt sie den Plan 
mit der vorgesehenen Abgrenzung des Beizugsgebiets während 30 Tage in der 
Gemeinde öffentlich auf. Betroffene sind vor der Auflage schriftlich zu 
benachrichtigen (Art. 29 Abs. 2 KRVO). Während der öffentlichen Auflage kann bei 
der zuständigen Behörde gegen die beabsichtigte Einleitung des Verfahrens und 
das vorgesehene Beizugsgebiet Einsprache erhoben werden (Art. 30 Abs. 1 
KRVO). Nach Abschluss des Auflageverfahrens erlässt die zuständige Behörde den 
Einleitungsbeschluss und eröffnet diesen den Beteiligten und allfälligen 
Einsprechenden; Einwendungen gegen das Verfahren an sich und das 
Beizugsgebiet können im weiteren Verfahren nicht mehr erhoben werden (Art. 30 
Abs. 3 KRVO und bereits die vorstehenden Erwägungen 1 und 2.1).

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3.3.3. Die Landumlegung gemäss Art. 65 ff. KRG und Art. 28 ff. KRVO, welche auch 
mit Nutzungsplanungsverfahren verbunden werden kann, ist darauf ausgerichtet, 
dem Zweck der Nutzungsplanung zum Durchbruch zu verhelfen. Das öffentliche 
Interesse am "Erlass von Nutzungsplänen" bzw. an der "Verwirklichung einer 
festgelegten Nutzungsordnung" bedingt dann eine Landumlegung resp. 
Grenzbereinigung, wenn die Überbauung und Erschliessung eines Gebietes oder 
die Siedlungserneuerung wegen ungünstiger Grundstücksgrössen und/oder 
-formen verunmöglicht oder (zumindest) erschwert ist. Im Rahmen einer 
Landumlegung können somit neben Neuzuteilungen von Grundstücken auch deren 
Grenzverläufe geändert werden, um eine sachgerechte Überbauung und 
Erschliessung eines Gebietes zu ermöglichen (siehe Botschaft der Regierung an 
den Grossen Rat zur Revision des Raumplanungsgesetzes für den Kanton 
Graubünden [KRG-Revision] vom 11. Mai 2004, Heft 3/2004-2005, S. 339 ff.). Das 
heisst somit, dass im Rahmen einer Landumlegung zum Erlass von 
Nutzungsplänen bzw. zur Verwirklichung der festgelegten Nutzungsordnung 
Neuzuteilungen und Grenzbereinigungen möglich sind, um die im öffentlichen 
Interesse liegende Überbauung und Erschliessung eines Gebietes oder eine 
Siedlungserneuerung trotz ungünstiger Grundstücksgrössen und/oder -formen zu 
ermöglichen (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 18 4 
vom 12. Februar 2019 E. 10; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 1C_289/2019, 
1C_293/2019 vom 16. Januar 2020 E. 3.1).

3.3.4. Nach Art. 22 Abs. 1 KRG erlassen die Gemeinden die Grundordnung; sie 
bestimmen die Nutzung sowie die Grundzüge der Gestaltung und Erschliessung 
des Gemeindegebietes, die für jedermann verbindlich sind. Die Grundordnung 
besteht aus dem Baugesetz, dem Zonenplan (ZP), dem Generellen 
Gestaltungsplan (GGP) und dem Generellen Erschliessungsplan (GEP); für 
Teilgebiete kann ein Arealplan erlassen werden (Art. 22 Abs. 2 KRG). Gemäss 
Art. 46 Abs. 1 KRG legt der Arealplan die Entwicklung, Gestaltung und Erneuerung 
von Siedlungen sowie von Projekten in der Landschaft fest; er kann Elemente des 
ZP, des GGP und des GEP enthalten und mit Vorschriften ergänzt werden; in 
Arealplänen zur Siedlungserneuerung können Nutzungs- und 
Abbruchverpflichtungen festgelegt werden. Abweichungen vom Zonenplan und von 
der Regelbauweise sind zulässig, wenn keine überwiegenden nachbarlichen 
Interessen entgegenstehen (Art. 46 Abs. 2 Satz 1 KRG) und der Arealplan darf in 
jedem Fall nicht derart von der Grundordnung abweicht, dass diese ihres 
Sinngehaltes entleert würde (vgl. zu Letzterem: BGE 149 II 79 E. 3.3 ff.). Der 
Arealplan wird erlassen für Gebiete, für die eine Folgeplanung festgelegt ist (Art. 46 
Abs. 3 KRG). Wird im Zonenplan eine Arealplanung vorgesehen, legen die 

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Gemeinden zusammen mit der Abgrenzung des Gebiets die Rahmenbedingungen 
für die Folgeplanung fest (Art. 46 Abs. 4 KRG). 

4.1. Im hier zu beurteilenden Fall sieht Art. 22 Abs. 1 des Baugesetzes der 
Gemeinde Falera (fortan: BauG) in der mit Beschluss der Gemeindeversammlung 
vom 26. März 2021 zuletzt geänderten und von der Regierung mit 
Regierungsbeschluss vom 10. August 2021 (Protokoll-Nr. 718/2021) genehmigten 
Fassung vor (vgl. act. C.1), dass in der Touristikzone "B._____" Hotels und 
touristisch bewirtschaftete Wohnungen im Rahmen eines strukturierten 
Beherbergungsbetriebs im Sinne von Art. 7 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes über 
Zweitwohnungen (ZWG; SR 702) sowie die dazugehörigen Bauten und Anlagen 
zulässig sind (Satz 1). Verkaufslokale, öffentliche Gaststätten, Personalwohnungen 
sowie Einrichtungen für Wellness, Gewerbe und Kultur sind zulässig, soweit sie in 
einem direkten Zusammenhang mit dem Hotelangebot stehen und untergeordneter 
Natur sind (Satz 2). Die Bau- und Gestaltungsvorschriften sind in einem Arealplan 
unter Einhaltung verschiedener, unter lit. a bis d aufgeführter Rahmenbedingungen 
festzulegen (Art. 22 Abs. 2 BauG). Der Arealplan regelt im Weiteren die interne 
Erschliessung der Bauzonen und die Anschlüsse für die angrenzenden 
Landwirtschaftsgebiete (Art. 22 Abs. 3 Satz 1 BauG). Die vom Arealplan erfassten 
Grundstücke sind im Hinblick auf die Realisierung der in der Touristikzone Hotel 
"B._____" vorgesehenen Bauten und Anlagen so umzulegen, dass die Bereiche für 
den strukturierten Beherbergungsbetrieb mit touristisch bewirtschafteten 
Wohnungen auf jeweils zusammenhängenden Grundstücken realisiert werden 
können (Landumlegungspflicht; Art. 22 Abs. 3 Satz 2 BauG). Allfällige 
umlegungsbedingte Mehr- oder Minderwerte sind in Geld auszugleichen (Art. 22 
Abs. 3 letzter Satz BauG). Ausweislich der Daten des Katasters der öffentlich-
rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB) besteht für die fragliche 
Parzelle Z.1._____ auch gemäss dem rechtskräftigen GGP – seit dessen 
Genehmigung am 12. April 2016 – für einen kartografisch konkret festgelegten 
Perimeter eine Arealplan- und Landumlegungspflicht im Sinne von Art. 41 BauG 
(https://oereb.geo.gr.ch/… und https://map.geo.gr.ch/…, jeweils besucht am: 7. Mai 
2025).

4.2. Daraus erhellt, dass bereits in der Grundordnung der Gemeinde Falera eine 
Landumlegungspflicht für das Gebiet "B._____" statuiert ist. Gemäss dem 
Zonenplan und GGP besteht also insbesondere für die Touristikzone Hotel 
"B._____", in welcher die Parzelle Z.1._____ der Beschwerdeführerin liegt, neben 
Teilen der angrenzenden Zone für öffentliche Anlagen eine Arealplan- und 
Landumlegungspflicht gemäss Art. 41 BauG. Nach dessen Abs. 1 werden 

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Bauvorhaben in den im Zonenplan unter Hinweis auf Ziel und Zweck bezeichneten 
Gebieten mit Folgeplanung (Arealplanung, Quartierplanung, Landumlegung) nur 
bewilligt, wenn sie den Erlass der Folgeplanung nicht beeinträchtigen und wenn sie 
den rechtskräftigen und vorgesehenen neuen Vorschriften und Vorhaben nicht 
entgegenstehen. Mithin hat die Festlegung einer solchen Folgeplanung für das 
betroffene Gebiet die Wirkung einer Planungszone (vgl. Art. 26 Abs. 4 KRG). 
Gemäss Art. 41 Abs. 2 BauG ist die im Zonenplan festgelegte Abgrenzung des 
Planungsgebietes für alle verbindlich; die Baubehörde kann jedoch zu Beginn oder 
im Verlauf der Planung das Verfahren auf weitere Grundstücke ausdehnen, sofern 
sich dies als notwendig oder zweckmässig erweist. Wesentlich ist dabei, dass die 
Arealplan- und Landumlegungspflicht für das die beschwerdeführerische Parzelle 
umfassende Gebiet somit bereits in der Grundordnung festgelegt worden ist (vgl. 
PVG 1986 Nr. 45 E. 2a). Demnach ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, 
dass sie mit der Einleitung des streitgegenständlichen Landumlegungs- und 
Grenzbereinigungsverfahrens ihrer gesetzlichen Pflicht nachgekommen ist (vgl. 
Einspracheentscheid vom 8. Januar 2024 E. 8 [act. B.3 und C.4] und 
Vernehmlassung vom 26. März 2024 [act. A.2 S. 4]; siehe ferner Art. 20 RPG). Die 
Einleitung des Landumlegungs- und Grenzbereinigungsverfahrens ist daher 
genauso wenig zu beanstanden wie die Abgrenzung des Beizugsperimeters 
gemäss Einleitungsbeschluss vom 8. Januar 2024, welcher mit dem im Zonenplan 
ausgewiesenen Gebiet übereinstimmt (vgl. act. B.2; siehe ferner JEANNERAT, a.a.O., 
Art. 20 Rz. 51). Eine Aushebelung bzw. Übersteuerung des kantonalen Rechts ist 
entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht auszumachen. Vielmehr 
hätten rechtsprechungsgemäss die Vorbringen gegen die beschlossene 
Landumlegungspflicht und das Planungsgebiet bereits im Verfahren zur Teilrevision 
der Ortsplanung nach Art. 47 ff. KRG erhoben werden müssen (vgl. BGE 116 Ia 181 
E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 1P.495/2000 vom 22. Dezember 2000 E. 1b 
m.H.a. BGE 116 Ia 207 E. 3b und 106 Ia 383 E. 3b f.; PVG 1989 Nr. 52 und Urteile 
des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 17 9, R 17 10, R 17 11 und 
R 17 12 vom 14. November 2017 E. 5b und R 12 61 und R 12 65 vom 9. April 2013 
E. 3b). Denn Nutzungspläne sind prinzipiell bei deren Erlass anzufechten und eine 
vorfrageweise (akzessorische) Überprüfung von Plänen im Anwendungsfall ist 
grundsätzlich ausgeschlossen (vgl. TANQUEREL, in: 
Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: 
Nutzungsplanung, Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 21 Rz. 29; Urteil des 
Bundesgerichts 1C_51/2023 vom 29. April 2024 E. 3.1 m.H.a. BGE 135 II 209 
E. 5.1; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 24 52 vom 
26. November 2024 E. 5.2.2). Dass vorliegend die Voraussetzungen für die 
ausnahmsweise zulässige akzessorische Überprüfung von Plänen erfüllt sein 

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sollen, wird weder geltend gemacht noch ist dies ersichtlich. So konnte sich die 
Beschwerdeführerin, welche bereits seit Jahrzehnten Eigentümerin der 
Parzelle Z.1._____ ist (vgl. act. B.1 und Eigentümerabfrage auf GeoGR), bei der 
Planrevision über die ihr mit der Arealplanungs- und Landumlegungspflicht 
auferlegten Beschränkungen Rechenschaft geben und ihre Interessen verteidigen 
(vgl. BGE 123 II 337 E. 3a). Ebenso hat sich seit der Teilrevision der Ortsplanung 
im Jahr 2021 die Sach- und Rechtslage im hier massgeblichen Gebiet "B._____" 
nicht derart verändert, dass sie einer Anpassung bedürfte (vgl. BGE 148 II 
Z.1._____ E. 3.3, 145 II 83 E. 5.1 und 144 II 41 E. 5.1). Die Beschwerdeführerin hat 
denn auch keinen Antrag auf Einleitung eines Verfahrens zur Änderung der 
Grundordnung gestellt (vgl. Art. 47 Abs. 2 KRG und Art. 21 Abs. 2 RPG). Insofern 
erweist sich die Beschwerde bereits aus diesem Grund als unbegründet und ist 
abzuweisen.

4.3. Im Übrigen sind den Vorbringen der Beschwerdeführerin auch kein Erfolg 
beschieden. Soweit sie eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots und des 
Rechts auf gerechte Behandlung darin erblickt, dass die Beschwerdegegnerin allen 
von der Landumlegung betroffenen Grundeigentümern dieselbe Entschädigung 
angeboten haben soll, ohne zwischen Landwirtschafts- und Bauland zu 
unterscheiden, zielt ihr Einwand – wie hiervor dargelegt – an der vorliegenden 
Streitsache vorbei. Denn etwaige Kaufangebote der Beschwerdegegnerin, welche 
mit Blick auf eine einvernehmliche Lösung gemacht worden sind (vgl. 
Einspracheentscheid vom 8. Januar 2024 E. 9 [act. B.3]; Schreiben der 
Beschwerdegegnerin vom 2. Februar 2022 [act. B.11]), bilden nicht Gegenstand 
des vorliegenden Verfahrens. Dasselbe gilt für den von der Beschwerdeführerin 
gemachten Vergleich mit anderen Hotelbauprojekten. Es ist im Weiteren auch keine 
verfassungswidrige Ungleichbehandlung betreffend die Beizugsgebietsabgrenzung 
auszumachen, wurden doch alle in der Touristikzone Hotel "B._____" und gewisse 
der in der angrenzenden Zone für öffentliche Anlagen liegende Grundstücke in das 
Beizugsgebiet der Landumlegung und Grenzbereinigung einbezogen (vgl. act. B.2). 
Damit wird in Nachachtung von Art. 22 Abs. 3 BauG gewährleistet, dass die 
Bereiche für den strukturierten Beherbergungsbetrieb mit touristisch 
bewirtschafteten Wohnungen auf jeweils zusammenhängenden Grundstücken 
realisiert werden können. Mit anderen Worten wurde das Beizugsgebiet so 
begrenzt, dass es ein zusammenhängendes Gebiet umfasst, womit es 
zweckmässig festgelegt worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_362/2021 
vom 23. Februar 2023 E. 4.5.2 und 1C_494/2018 vom 13. Juni 2019 E. 3.3). Dass 
es – wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht – nicht nach Westen 
ausgeweitet worden ist, lässt nicht auf eine unsachliche Festlegung des 

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Beizugsgebiet schliessen. Denn wenn die Landumlegung – wie hier – im 
Zusammenhang mit einem Arealplan für das Gebiet "B._____" erfolgt, ist es 
vielmehr naheliegend, dass das Landumlegungsgebiet mit dem im Zonenplan 
ausgewiesenen Arealplangebiet übereinstimmt, was hier der Fall ist (vgl. act. B.2). 
Das Beizugsgebiet findet im Westen denn auch seinen Abschluss mit den 
bestehenden Parkierungs- und Verkehrsanlagen auf den Parzellen Z.2._____, 
Z.3._____ und Z.4._____, bevor westlich davon teilweise die Dorfzone und eine 
Zone für Kleinbauten und Anbauten anschliessen. Insofern ist die Abgrenzung des 
Landumlegungsperimeters nicht zu beanstanden.

4.4. Nicht weiterzuhelfen vermag ferner, wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, 
die Beschwerdegegnerin sei bei der Planung von der irrigen Annahme 
ausgegangen, dass der D._____-Platz zum Hotel C._____ gehöre, welches das 
Land abtreten wolle. Soweit sie damit eine Entlassung ihres Grundstücks aus dem 
Beizugsgebiet zu erreichen versuchen sollte, kann ihr nicht gefolgt werden. Denn 
ihre Parzelle Z.1._____ liegt relativ zentral im südlichen Bereich der von der 
Arealplanpflicht erfassten Touristikzone Hotel "B._____" (vgl. act. B.2). 
Insbesondere bei einer Weiterentwicklung der Projektstudie des Architekten 
F._____ (vgl. dazu Planungs- und Mitwirkungsbericht vom 19. Januar 2021, S. 9 
[act. B.6]; Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 2. Februar 2022 [act. B.11]) 
käme ein Teil des Baukörpers auf der beschwerdeführerischen Parzelle zu liegen. 
Mithin rechtfertigt sich eine Entlassung aus dem Beizugsgebiet der Landumlegung 
nicht, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Parzelle Z.1._____ auf 
keinen Fall für die künftige planmässige Nutzung des Gebiets "B._____" nicht 
benötigt wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_494/2018 vom 13. Juni 2019 
E. 3.3; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubündens R 20 5 vom 
16. März 2021 E. 5.2 m.H.a. PVG 1993 Nr. 44,1982 Nr. 54 und 1976 Nr. 56). 
Vielmehr ist die beschwerdeführerische Parzelle aus einer technischen und 
planerischen Notwendigkeit heraus in das Landumlegungsverfahren einzu-
beziehen, damit eine zweckmässige Zielerreichung im Sinne der angestrebten 
Entwicklung des Gebiets "B._____" erfolgen kann. Soweit die Beschwerdeführerin 
mit dem der Beschwerdegegnerin vorgeworfenen Planungsfehler eine Ausweitung 
des Beizugsgebiets anzustreben gedenken sollte, um einen Realersatz für ihren 
D._____-Platz gewährleisten zu können, vermag sie ebenfalls nicht 
durchzudringen. Denn wie noch aufzuzeigen sein wird (vgl. Erwägungen 5.1 ff. 
hernach), erscheint auch bei einer Weiterentwicklung der Projektstudie des 
Architekten F._____ ein Realersatz im Beizugsgebiet beispielsweise im flacheren 
Gelände nördlich des Baukörpers – wo im Übrigen auch der von der 
Beschwerdeführerin angeführte Ersatz-D._____-Platz gemäss ursprünglichem 

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Projekt zu liegen gekommen wäre (vgl. Plan des Planungsbüros G._____ vom 
5. Januar 2012 [act. B.8]) – nicht von vornherein ausgeschlossen und lehnt auch 
die Beschwerdegegner einen Realersatz nicht per se ab (vgl. act. A.2 S. 5). Wenn 
die Beschwerdeführerin somit aufgrund der bemängelten Fehlplanung befürchtet, 
es laufe einzig auf eine Enteignung hinaus, mutet dies jedenfalls im hier zu 
beurteilenden Verfahrensstadium der Einleitung einer Landumlegung und 
Grenzbereinigung spekulativ an, weshalb darauf nicht näher einzugehen ist.

5.1. Mit einer Landumlegung wird in die Eigentumsfreiheit nach Art. 26 BV 
eingegriffen. Einschränkungen der Eigentumsgarantie müssen die Voraus-
setzungen von Art. 36 BV erfüllen, d.h. insbesondere auf einer gesetzlichen 
Grundlage beruhen, im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (vgl. 
Urteile des Bundesgerichts 1C_521/2023 vom 11. März 2025 E. 6.1, 1C_472/2023 
vom 3. September 2024 E. 4 und 1C_315/2023 vom 25. Januar 2024 E. 3.2). Die 
hiervor zitierten Bestimmungen (vgl. Erwägungen 3.1 ff. oben) stellen zweifellos 
eine hinreichende gesetzliche Grundlage für die Einleitung und Durchführung eines 
Landumlegungsverfahrens dar (vgl. BGE 116 Ia 41 E. 4; Urteile des Bundesgerichts 
1C_499/2011 vom 19. Juni 2012 E. 5.2 und 1C_360/2011 vom 17. Januar 2012 
E. 2.3.2; siehe ferner Wegleitung Landumlegung des Amts für Raumentwicklung 
des Kantons Graubünden vom Januar 2024, S. 6 [fortan: Wegleitung 
Landumlegung], abrufbar unter 
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/are/dienstleistungen/nutzungspl
anung/Seiten/wegleitungen.aspx, besucht am: 7. Mai 2025). Dass – wie die 
Beschwerdeführerin zu vertreten scheint – die gesetzlichen Grundlagen eine 
Umlegung von Grundstücken mit bestehenden Anlagen ausschliessen würden, wird 
weder ausdrücklich vorgesehen noch geht dies aus dem Wortlaut der 
Bestimmungen hervor. Vielmehr können aufgrund der offen gehaltenen 
Formulierung sowohl unüberbaute wie auch überbaute Grundstücke oder 
Grundstückteile in das Beizugsgebiet einbezogen werden, so dass die 
Landumlegung zweckmässig durchgeführt und eine optimale Zielerreichung erzielt 
werden kann (vgl. auch Art. 8 Abs. 1 WEG; siehe ferner Urteil des Bundesgerichts 
1C_499/2011 vom 19. Juni 2012 E. 4.2; vgl. auch VOGT, a.a.O., Rz. 271 und 
HÜBNER, Die Parzellarordnung nach baselstädtischem Recht, 1991, S. 92). Gemäss 
Botschaft zur KRG-Revision wurde denn auch der neutralere und umfassendere 
Begriff der Landumlegung im Gesetz verankert, da die Grundsätze bei einer 
Neugestaltung der Parzellarordnung dieselben sind, unabhängig davon, ob es sich 
um eine Umlegung innerhalb oder ausserhalb der Bauzone handelt (vgl. Botschaft 
der Regierung an den Grossen Rat zur Revision des Raumplanungsgesetzes für 
den Kanton Graubünden [KRG-Revision] vom 11. Mai 2004, Heft 3/2004-2005, 

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S. 339). Durch die Erfassung von Bauzonen liegt nahe, dass auch mit Bauten und 
Anlagen überbaute Grundstücke in die Landumlegung einbezogen werden können 
(vgl. dazu auch Praxisbeispiele mit Erkenntnissen im Anhang 1 der Wegleitung 
Landumlegung des ARE). Ferner erweist sich der von der Beschwerdeführerin 
angeführte BGE 100 Ib 79 nicht als einschlägig. Denn dieser Grundsatzentscheid 
beschlägt die Frage der Erledigung eines Enteignungsfalls im Rahmen der 
Landumlegung oder in einem separaten Enteignungsverfahren. Das Bundesgericht 
befand, dass ein Grundeigentümer gestützt auf das Nationalstrassenrecht die 
Einleitung eines Enteignungsverfahrens verlangen kann, wenn seine 
Entschädigungsansprüche aus den infolge Neuzuteilung verlustig gegangenen 
Gebäuden und einer Quelle gegenüber dem Kanton nicht im Rahmen einer 
Landumlegung geltend gemacht werden können oder wenn das kantonale Recht 
keine den enteignungsrechtlichen Grundsätzen entsprechende Bestimmungen 
enthält (vgl. dortige E. 2 f.). Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass gemäss Art. 46 
Abs. 1 Satz 3 KRG in Arealplänen zur Siedlungserneuerung sowohl Nutzungs- als 
auch Abbruchverpflichtungen festgelegt werden können (vgl. bereits die 
vorstehende Erwägung 3.3.4). Die der vorliegend vorgesehenen Landumlegung 
zugrundeliegende Nutzungsplanung, insbesondere die Touristikzone Hotel 
"B._____" gemäss Art. 22 BauG, ist denn auch in einem noch auszuarbeitenden 
Arealplan nach Art. 46 KRG – insbesondere nach Massgabe von Art. 22 Abs. 2 und 
3 BauG – zu konkretisieren.

5.2. Gemäss Einleitungsbeschluss vom 8. Januar 2024 verfolgt die vorliegende 
Landumlegung und Grenzbereinigung folgende Zwecke: die planerische 
Umsetzung der in der Grundordnung rechtskräftig festgesetzten Landumlegungs- 
und Arealplanpflicht für die miteinbezogenen Parzellen in der "Touristikzone Hotel 
B._____" und "Zone für öffentliche Anlagen", die Regelung der Erschliessung des 
Arealplangebiets und die bestmögliche Anordnung, Situierung und Gestaltung der 
Bauten und Anlagen und deren Aussenräume unter grösster Rücksichtnahme auf 
das Orts- und Landschaftsbild sowie die Landumlegungen und Grenzbereinigungen 
zur Schaffung haushälterisch und optimal nutzbarer Parzellen zugunsten einer 
qualitätsvollen Entwicklung (vgl. act. B.2; siehe auch Schreiben der 
Beschwerdegegnerin an die Beschwerdeführerin vom 10. Oktober 2023 [act. C.2], 
Publikation im Kantonsamtsblatt [act. B.15] und Planungs- und Mitwirkungsbericht 
vom 19. Januar 2021 [act. B.6 S. 8 f.]). Dass – wie die Beschwerdeführerin vorbringt 
– die Landumlegung und Grenzbereinigung durch ein finanzielles Eigeninteresse 
der öffentlichen Hand motiviert wäre, greift somit zu kurz. Vielmehr wird damit eine 
verbesserte planmässige Nutzung des Gebiets "B._____" im Sinne der 
gewünschten Entwicklung und eine geordnete Besiedlung bezweckt. Die 

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Landumlegung und Grenzbereinigung erweist sich daher sowohl als geeignet und 
erforderlich, da ohne sie die Nutzungsplanung nicht umgesetzt bzw. die 
tatsächlichen Verhältnisse eine zonengerechte Nutzung verhinderten. Wenn die 
Beschwerdeführerin vorbringt, es bestehe rund um ihre Parzelle reichlich Platz für 
die Realisierung des angedachten Hotelbauprojekts, weshalb es nicht notwendig 
sei, den D._____-Platz abzubrechen, ist ihr entgegenzuhalten, dass zur Zeit noch 
offen ist, wie sich – abgesehen von gewissen Rahmenbedingungen (vgl. Art. 22 
Abs. 2 BauG) – die inhaltliche Ausgestaltung des Arealplans präsentieren bzw. wie 
die effektive Bebauung und Gestaltung des Gebiets "B._____" erfolgen wird, wobei 
es – wie dargelegt – nicht ausgeschlossen erscheint, dass das 
beschwerdeführerische Grundstück dafür mitbeansprucht wird, weshalb es nicht 
aus dem Beizugsgebiet entlassen werden kann.

5.3. An der Landumlegung im Gebiet "B._____" besteht somit – wie hiervor 
dargelegt – ein gewichtiges öffentliches Interesse. Dieses vermag im Rahmen des 
hier zu beurteilenden Einleitungsverfahrens aktuell gegenüber dem Interesse der 
Beschwerdeführerin an der unangetasteten Erhaltung des seit Ende 2022 mangels 
Mietvertrags nicht mehr bestimmungsgemäss genutzten D._____-Platzes zu 
überwiegen (vgl. act. A.1 S. 11, A.3 S. 4 und B.17). Jedenfalls vermag das Interesse 
der Beschwerdeführerin im jetzigen Verfahrensstadium keine Entlassung ihrer 
Parzelle aus dem Beizugsgebiet zu rechtfertigen. Denn abgesehen davon, dass der 
D._____-Platz aktuell keinen im öffentlichen Interesse liegenden, touristischen 
(Mehr-)Wert bietet, stellt ein Abbruch (bzw. dessen Duldung) einer solchen nicht 
mehr ordnungsgemäss genutzten Anlage entgegen der Auffassung der 
Beschwerdeführerin keinen schwerwiegenden Eingriff in die Eigentumsgarantie dar 
(vgl. VOGT, a.a.O., Rz. 637). Relativierend kommt hinzu, dass gemäss 
Beschwerdegegnerin der Arealplan noch nicht ausgearbeitet worden ist, noch 
diverse Projektvarianten zur Diskussion stehen und auch die Bereitstellung eines 
Realersatzes denkbar ist (vgl. act. A.2 S. 5). Dies erscheint auch bei einer 
Weiterentwicklung der Projektstudie des Architekten F._____ (vgl. dazu Planungs- 
und Mitwirkungsbericht vom 19. Januar 2021, S. 9 [act. B.6]; Schreiben der 
Beschwerdegegnerin vom 2. Februar 2022 [act. B.11]) namentlich aufgrund der im 
flacheren Gelände nördlich des Baukörpers vorhandenen Flächen – wo im Übrigen 
auch der von der Beschwerdeführerin angeführte Ersatz-D._____-Platz gemäss 
ursprünglichem Projekt zu liegen gekommen wäre (vgl. Plan des Planungsbüros 
G._____ vom 5. Januar 2012 [act. B.8]) – nicht als geradezu abwegig (vgl. auch 
Art. 22 Abs. 2 lit. d BauG; siehe ferner Duplik vom 10. Juni 2024 [act. A.4 S. 4]). 
Wird das Realersatzprinzip gegenüber der Beschwerdeführerin gewahrt, was auch 
bei einer den Verlust einer Anlage kompensierenden Mehrzuteilung im Rahmen der 

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Neuzuteilung der Fall sein kann (vgl. VOGT, a.a.O., Rz. 272 ff.), stellte die 
Landumlegung als eine auf die Erhaltung des Eigentums gerichtete Massnahme 
eher einen leichten Eingriff dar (vgl. BGE 96 I 130 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 
1C_499/2011 vom 19. Juni 2012 E. 5.1). Erst wenn eine das Realersatzprinzip 
wahrende Neuzuteilung aus besonderen, insbesondere technischen, Gründen nicht 
möglich ist und es sich auch nicht bloss um eine sich in engen Grenzen haltende, 
in Geld auszugleichende (Minder-)Zuteilungsdifferenz handelte (vgl. BGE 100 Ia 
223 E. 3a und 3c sowie 96 I 130 E. 3 m.H.a. 95 I 366 E. 4; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_360/2011 vom 17. Januar 2011 E. 2.3.1 und 1P.62/2007 vom 
17. August 2007 E. 5 m.H.a. BGE 122 I 120, Urteile des Bundesgerichts vom 
13. März 1974, in: ZBl 75 [1974] S. 410 ff. und vom 20. Oktober 1982, in ZBl 84 
[1983] S. 185 ff.; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 10 115 
vom 22. Februar 2011 E. 4c), läge eine entschädigungspflichtige Enteignung vor, 
deren Voraussetzungen gesondert zu prüfen wären (vgl. Art. 69 Abs. 1 Satz 2 
KRG), was sich im vorliegenden Verfahren jedoch als verfrüht erweist. Ein 
unverhältnismässiger Eingriff in die Eigentumsgarantie liegt entgegen der 
Auffassung der Beschwerdeführerin somit nicht vor.

6. Insgesamt erweist sich demnach der in Abweisung der Einsprache der 
Beschwerdeführerin ergangene Einleitungsbeschluss der Beschwerdegegnerin als 
rechtmässig. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf eingetreten 
werden kann. Vor diesem Hintergrund kann auf weitere Beweisvorkehren verzichtet 
werden, zumal das streitberufene Gericht aufgrund der bereits abgenommenen 
Beweise seine Überzeugung gebildet hat und annehmen darf, dass diese 
Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. 
BGE 145 I 167 E. 4.1, 144 II 427 E. 3.1.3, 141 I 60 E. 3.3, 136 I 229 E. 5.3 und 134 
I 140 E. 5.3; Urteile des Bundesgerichts 1C_631/2023 vom 18. Februar 2025 E. 4.1 
und 1C_522/2022 vom 25. März 2024 E. 1.2 und 2.3).

7.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf 
Art. 73 Abs. 1 VRG von der unterliegenden Partei zu tragen. Die Staatsgebühr wird 
vorliegend auf CHF 3'000.00 festgesetzt (vgl. Art. 75 Abs. 2 VRG). Diese ist 
zusammen mit den Kanzleiauslagen (vgl. Art. 75 Abs. 1 lit. b VRG) der 
Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

7.2. Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben 
betrauten Organisationen wird in der Regel keine Parteientschädigung 
zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen (Art. 78 Abs. 2 
VRG). Davon abzuweichen besteht vorliegend kein Anlass.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 3'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 396.00

Total CHF 3'396.00

gehen zulasten von A._____.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]