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**Case Identifier:** ee873b14-11bb-5e66-a005-e5712148dbeb
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-07-07
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 07.07.2017 IV 2015/234
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-234_2017-07-07.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/234

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 07.07.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 07.07.2017
Art. 7 ATSG; Art. 28 IVG; Art. 16 ATSG: Abstellen auf ein MEDAS-Gutachten, 
das aufgrund einer Anpassungsstörung eine Arbeitsfähigkeit von 80 % 
attestiert, wobei sich eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung bzw. 
ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom nicht auf die Arbeitsfähigkeit 
auswirke. Wegen der geänderten Rechtsprechung zu unklaren 
somatoformen Beschwerdebildern ist keine neue Begutachtung erforderlich, 
da die massgeblichen Indikatoren im Gutachten genügend berücksichtigt 
wurden. Die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der 
Anpassungsstörung kann offen gelassen werden, da jedenfalls kein 
rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Juli 2017, IV 2015/234).

Entscheid Versicherungsgericht, 07.07.2017

Entscheid vom 7. Juli 2017

Besetzung                                                                      

Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Miriam Lendfers und Michaela 

Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

IV 2015/234            

Parteien

A.___,

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Beschwerdeführer,

vertreten durch Fürsprecher Marco Büchel, LL.M., K & B Rechtsanwälte, 

Freudenbergstrasse 24, Postfach 213, 9240 Uzwil,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Rente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich bei der Invalidenversicherung (IV) am 7. Mai 2013 zur 

Früherfassung (IV-act. 1) und am 2. Juni 2013 zum Leistungsbezug an (IV-act. 9).

A.b  Der Versicherte war vom 1. bis 28. Mai 2013 stationär in der Klinik B.___ therapiert 

worden. Als Diagnosen wurden eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1), 

ein Verdacht auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4), eine 

akute Lumbago am 28. April 2013, ein Zustand nach dreimaliger Unterschenkelfraktur 

(1984, 1986, 2002) mit deutlicher Kraftminderung, Bewegungseinschränkungen und 

chronischen Schmerzen nach wiederholten postoperativen Eingriffen und 

rezidivierenden Infekten im Frakturbereich sowie ein Zustand nach Oberschenkelfraktur 

rechts 1984 mit mehreren Revisionseingriffen wegen Wundinfektionen festgehalten. 

Funktional bestünden Einschränkungen bei der Planung und Strukturierung von 

Aufgaben, Entscheidungsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit, 

der Initiierung von Spontanaktivitäten sowie der Kontaktfähigkeit zu Dritten 

(Austrittsbericht vom 11. Juni 2013, IV-act. 30-7 ff.). Im Überweisungsschreiben vom 1. 

März 2013 an die Klinik B.___ hatte Dr.med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, 

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ausgeführt, der Versicherte arbeite seit 25 Jahren beim gleichen Arbeitgeber. Nach 

seinen Angaben sei in den letzten Monaten aus wirtschaftlichen Gründen der Druck auf 

die Arbeitnehmer erheblich verstärkt worden, so dass er diesen nicht mehr aushalte. Es 

sei offenbar am 15. Februar 2013 zu einer sehr emotionalen Reaktion am Arbeitsplatz 

gekommen; der Versicherte sage, er sei völlig ausgerastet. Seither arbeite er nicht mehr 

(100 %-ige Arbeitsunfähigkeit; Fremdakten act. G 4.2).

A.c  Dr.med. D.___, Oberarzt, und lic.phil. E.___, Psychologin am Psychiatrischen 

Zentrum F.___, diagnostizierten eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10:F 32.1), 

bestehend seit ca. 2012, und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren (ICD-10: F45.51), bestehend mindestens seit 2010, vermutlich 

seit 2002. Der Versicherte sei durch ausgeprägte Konzentrationsstörungen, geringe 

Belastbarkeit, verminderten Antrieb, starke innere Unruhe, erhöhte Reizempfindlichkeit 

und Schmerzen in seiner Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt und leide unter 

einem Gefühl der Überbelastung. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar 

(Arztbericht vom 4. September 2013, IV-act. 29).

A.d  In der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) wurden gemäss 

Arztbericht vom 1. Oktober 2013 folgende Diagnosen gestellt: (1.) ein chronisches 

Schmerzsyndrom im Bereich der linken unteren Extremität, (2.) eine chronische 

Lumboischialgie bei Diskushernie L4/5 mit fraglicher Nervenwurzelkompression L5 

links recessal (ED 08/13) sowie (3.) eine psychogene Überlastungssituation mit 

mittelgradiger depressiver Episode sowie Burnout Symptomatik. Die Ärzte führten aus, 

insgesamt bestehe eine sehr komplexe, multifaktorielle Beschwerdesymptomatik. Zum 

Teil seien die chronischen Beinschmerzen links auf die Unfallfolgen sowie die 

posttraumatische Deformität zurückzuführen, es bestehe jedoch auch der hochgradige 

Verdacht auf eine Somatisierung der psychosozialen Belastungssituation (IV-act. 30-18 

ff.).

A.e  Dr. C.___ vermerkte im Arztbericht vom 23. November 2013, 

Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und 

Belastbarkeit seien eingeschränkt durch psychische Probleme. Der Versicherte sei seit 

dem 18. Februar 2013 nicht mehr arbeitsfähig. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei 

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nicht möglich, da der Versicherte sich infolge psychischer Dekompensation 

ausserstande sehe, eine Arbeit auszuüben (IV-act. 30-1 ff.).

A.f  Dr. D.___ und lic.phil. E.___ notierten im Verlaufsbericht vom 14. Februar 2014, 

aufgrund der Komplexität der Situation mit diversen einflussreichen Faktoren sowohl 

aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht sei die Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit extrem schwierig. Aktuell werde sie auf 0 % eingeschätzt. Einen 

Arbeitsversuch mit max. 50 % hielten sie für hilfreich (IV-akt. 31).

A.g  Dr.med. G.___, Oberärztin Schmerzzentrum KSSG, berichtete am 27. Mai 2014, 

als Diagnose bestehe ein chronifiziertes Schmerzsyndrom nach Gebershagen Stadium 

II, gemischt nozizeptiv und neuropathisch, Unterschenkel und Fuss links, lateraler 

Oberschenkel links, laterale Hüfte bds., lumbovertebral und Nacken. Als Komorbidität 

erwähnte sie eine einmalige depressive Episode Juni 2013, als yellow flags eine 

Schwächung im Selbstwert wegen Arbeitslosigkeit und als Ressourcen Arbeitswille und 

Familie. Zur Arbeitsfähigkeit nehme das Schmerzzentrum des KSSG nicht Stellung (IV-

act. 46).

A.h  Dr. D.___ und lic.phil. E.___ schätzten gemäss Verlaufsbericht vom 6. Juni 2014 

die Arbeitsfähigkeit auf maximal 30 % (maximal 2 Std. tägl.), wobei sie eine 

Arbeitsabklärung der IV als dringend erachteten (IV-act. 45).

A.i   Vom 18. August bis 5. September 2014 wurde der Versicherte in der Klinik H.___ 

behandelt. Die Diagnosen lauteten auf Anpassungsstörung mit Sorgen, Anspannungen, 

Ängsten und Stimmungseinbrüchen (ICD-10: F43.23) und mittelschwere 

psychophysische Erschöpfung im Rahmen der schmerzbedingten Schon- und 

Vermeidungshaltung (ICD-10: Z73.00) sowie aktenmässig ein chronifiziertes 

Schmerzsyndrom nach Gebershagen Stadium II. Auf dem freien Wirtschaftsmarkt 

bestehe aus psychosomatischer Sicht weiterhin keine Arbeitsfähigkeit (Bericht an das 

Schmerzzentrum KSSG vom 3. Oktober 2014, IV-act. 70-92 f.).

A.j   Der Versicherte wurde im Auftrag der IV-Stelle durch das Begutachtungszentrum 

BL (BEGAZ) polydisziplinär begutachtet (Allgemeine Innere Medizin, Neuropsychologie, 

orthopädische Chirurgie, Psychiatrie/Psychotherapie; Gutachten vom 9. Januar 2015, 

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Untersuchungen 4., 10., 15. und 18. Dezember 2014; IV-act. 70). Die Gutachter 

diagnostizierten (1.) ein chronisches Schmerzsyndrom Rückfuss links bei Status nach 

Verkehrsunfall mit Polytrauma mit Oberschenkelfraktur bds. und Unterschenkelfraktur 

links 1984, Status nach Verkehrsunfall mit Polytrauma, Ellbogenfraktur rechts, 

Oberschenkelfraktur bds. und Malleolarfraktur 1986, Status nach offener 

Unterschenkelfraktur links mit Osteosynthese primär mittels Fixateur externe, Infekt, 

Pseudoarthroseausräumung, Spongiosaplastik und Plattenosteosynthese 2002 mit 

persistierendem Rückfussvalgus und posttraumatisch/postoperativ bedingter 

Beinlängendifferenz von 15mm zugunsten links, (2.) ein chronisches lumbo-

spondylogenes Syndrom bei Diskushernie L4/5 links (MRI 13. August 2013; vgl. auch 

IV-act. 70-67), (3.) eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4), (4.) 

eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: 

F43.22), sowie (5.) eine leichte kognitive Funktionsstörung (IV-act. 70-52). 

Gesamtmedizinisch ergebe sich, dass dem Versicherten schwere, nicht adaptierte 

Tätigkeiten nicht möglich seien. Solche habe er auch nicht ausführen müssen. Seit 

August 2014 bestehe in einer leichten bis intermittierend mittelschweren adaptierten 

Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % bezogen auf ein 

vollschichtiges Arbeitsvolumen (IV-act. 70-55).

A.k  Nach Einholung einer RAD-Stellungnahme (vom 19. Januar 2015, IV-act. 71) 

kündigte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 12. Februar 2015 an, das 

Rentengesuch abzuweisen (IV-act. 75). Dagegen liess der Versicherte am 5. März 2015 

bzw. 26. Mai 2015 Einwand erheben (IV-act. 76; IV-act. 86-1 ff.). Er reichte Arztberichte 

von Dr.med. I.___, Spezialarzt FMH für ORL, vom 7. April 2015 (IV 86-12 f.), von 

Dr.med. J.___, Facharzt für Rheumatologie FMH, vom 6. Mai 2015 (IV 86-9 ff.), von 

Dr.med. K.___, Pneumologie, Schlafmedizin, vom 15. Mai 2015 (IV 86-15 f.), sowie von 

Dr.med. L.___, praktischer Arzt, (Atteste vom 19. Mai 2015, IV-act. 86-18 f., und vom 7. 

Mai 2015, IV-act. 86-20 f.) ein und machte im Wesentlichen geltend, die fachärztlichen 

Abklärungen im Rahmen der polydisziplinären Begutachtung seien unvollständig.

A.l   Die IV-Stelle unterbreitete die Angelegenheit nochmals dem RAD und verfügte 

unter Verweis auf dessen Stellungnahme vom 11. Juni 2015 (IV-act. 88) am 12. Juni 

2015 die Abweisung des Leistungsbegehrens um Rente. Aus 

versicherungsmedizinischer Sicht hätten die neu vorgebrachten Diagnosen keine 

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Auswirkung auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Es könne weiterhin von einer 

Arbeitsfähigkeit von 80 % ausgegangen werden (IV-act. 89).

B.   

B.a  Gegen die Verfügung vom 12. Juni 2015 erhebt A.___, vertreten durch Fürsprecher 

M. Büchel, am 10. August 2015 Beschwerde. Die angefochtene Verfügung sei unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Es seien ihm die gesetzlich 

zustehenden Leistungen, insbesondere eine IV-Rente, zuzusprechen. Eventualiter sei 

ein gerichtliches multidisziplinäres Gutachten erstellen zu lassen und alsdann neu zu 

entscheiden. Die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsschätzung sei nicht nachvollziehbar. 

Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes gegenüber den Vorberichten werde 

nicht erklärt. Die Diagnose der mittelgradig depressiven Episode werde zu Unrecht 

nicht mehr gestellt und derjenigen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung 

ohne Begründung keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zuerkannt. Dem 

Beschwerdeführer sei laut Beurteilung von Dr. J.___ vom 6. Mai 2015 aufgrund der 

Gesamtsituation aus rein rheumatologischer Sicht eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit in 

einer leidensadaptierten Tätigkeit zumutbar. Sodann habe Dr. L.___ die Diagnosen 

eines hochgradigen Schlafapnoesyndroms und eines Fibromyalgiesyndroms 

ausführlich und nachvollziehbar begründet. Es hätte zwingend eine rheumatologische 

und eine pneumologische Begutachtung stattfinden müssen. Das BEGAZ-Gutachten 

vermöge nicht zu überzeugen. Die Zusatzfrage betreffend syndromaler Leiden sei nicht 

beantwortet worden; dies wäre umso wichtiger, als mittlerweile auch ein 

Fibromyalgiesyndrom diagnostiziert worden sei (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 28. September 2015 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Das BEGAZ-Gutachten beruhe 

auf umfassenden Untersuchungen. Es habe der Gutachterstelle oblegen, aufgrund der 

konkreten Fragestellung und der erforderlichen Untersuchungen Art und Umfang der 

Fachdisziplinen festzulegen. Zudem habe der RAD in seiner ausführlichen 

Stellungnahme vom 11. Juni 2015 darauf hingewiesen, dass sich aus dem Bericht von 

Dr. J.___ keinerlei Hinweis auf eine rheumatologische Grunderkrankung als Ursache 

der Beschwerden ergebe. In diesem Bericht seien keine bei der Begutachtung 

unerkannte und ungewürdigte Aspekte aufgeführt worden. Der Pneumologe Dr. K.___ 

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habe geäussert, dass die Auswirkungen des Schlafapnoesyndroms behoben werden 

könnten und im Übrigen das Gutachten als "treffend" bezeichnet. Auch der Bericht von 

Dr. I.___ sei nicht geeignet, Zweifel am Gutachten zu erwecken, denn er biete keinen 

Grund zur Annahme, dass die aus ORL-Sicht diagnostizierten Leiden (Tinnitus, 

chronische Tonsillitis und Tonsillienhyperplasie) sich einschränkend auf die 

Arbeitsfähigkeit auswirken könnten. Unter den gegebenen Umständen und aufgrund 

der unausweichlichen Ermessenszüge und der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung 

der behandelnden Ärzte begründeten die vom BEGAZ-Gutachten abweichenden 

Einschätzungen des Hausarztes Dr. L.___ und des Rheumatologen Dr. J.___ keine 

Zweifel an der Beweiskraft des BEGAZ-Gutachtens. Nach Auffassung des 

psychiatrischen BEGAZ-Gutachters bestünden beim Beschwerdeführer immer noch 

Therapieoptionen. Für adaptierte Tätigkeiten bestehe aus somatischer Sicht keine 

quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Beurteilung anhand der 

Standardindikatoren führe insbesondere aufgrund der vorhandenen guten Ressourcen 

bei nicht erheblichen Komorbiditäten und fehlendem ausgeprägtem Leidensdruck zum 

Schluss, dass funktionelle Auswirkungen der somatoformen Schmerzstörung nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen seien. Dadurch müsse von der im 

BEGAZ-Gutachten festgehaltenen, mit den Symptomen der (nicht invalidisierenden) 

Anpassungsstörung begründeten 20 %igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in 

angepassten Tätigkeiten abgewichen werden, ohne dass die Expertise ihren 

Beweiswert verliere. Mithin sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer 

adaptierten Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig sei. Aus der Gegenüberstellung des 

Invalideneinkommens von Fr. 66'613.-- mit dem Valideneinkommen von Fr. 76'239.-- 

resultiere ein Invaliditätsgrad von 13 %. Im Ergebnis sei die angefochtene Verfügung 

rechtmässig (act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 30. Oktober 2015 trägt der Beschwerdeführer vor, das Gutachten 

beruhe nicht auf umfassenden Untersuchungen. Die neuropsychologische 

Untersuchung habe eine leichte kognitive Funktionsschwäche ergeben; gemäss 

Gutachten hätten die körperlichen und psychischen Befunde Auswirkung auf die 

kognitive Leistungsfähigkeit. Der Leidendruck sei erheblich. Die Familie lebe an der 

Armutsgrenze. Aus dem vorliegenden polydisziplinären Gutachten sowie den IV-

ärztlichen Berichten liessen sich mittels relevanter Indikatoren die funktionellen 

Auswirkungen der massgeblichen Befunde nicht abschliessend beurteilen. Der 

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angefochtene Entscheid sei somit ohnehin aufzuheben und die Sache mit Blick auf die 

Praxisänderung des Bundesgerichts vom 3. Juni 2015 an die Vorinstanz 

zurückzuweisen. Selbst wenn dennoch auf das Gutachten abgestellt würde, wäre 

aufgrund der psychiatrischen Diagnosen von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % 

auszugehen. Zudem wäre aufgrund der Teilzeittätigkeit, des Alters, der langjährigen 

Tätigkeit am bisherigen Arbeitsplatz, des reduzierten Arbeitstempos und der 

reduzierten Konzentrationsbelastbarkeit mit Bedarf vermehrter kurzer Pausen ein 

Tabellenlohnabzug von insgesamt 20 % zu gewähren. Somit resultiere ein 

Invaliditätsgrad von 44 %. Damit habe er Anspruch auf eine Viertelsrente (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 8).

B.e  Mit nachträglicher Eingabe vom 26. Januar 2016 reicht der Beschwerdeführer ein 

Schreiben und ein ärztliches Attest von Dr. L.___, beide datieren vom 18. Januar 2016 

(act. G 10.1 und 10.2), ein. Für Dr. L.___ zeige sich, dass die tatsächlichen 

Gegebenheiten und Umstände stark von der theoretischen Einschätzung des 

Gutachtens differierten und zu einer Fehleinschätzung der Erwerbsfähigkeit führten. 

Auch aus Sicht von Dr. L.___ sollte eine Neubegutachtung angeordnet werden (act. G 

10).

Erwägungen

1.   

Zu beurteilen ist ein allfälliger Rentenanspruch des Beschwerdeführers.

1.1  Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) umschreibt Invalidität als voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch die gesundheitliche Beeinträchtigung verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

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Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar 

ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2  Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person 

mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60 %, auf eine 

halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, und auf eine Viertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 40 % invalid ist. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).

1.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; BGE 141 V 14 E. 6.3.1). Im Sinne einer Richtlinie 

ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen 

Spezialärzten und -ärztinnen, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 

Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft 

zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/bb).

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1.4  Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a).

2.   

2.1  Medizinische Grundlage der angefochtenen Verfügung bildet das BEGAZ-

Gutachten vom 9. Januar 2015 (IV-act. 70). Umstritten ist, ob darauf abgestellt werden 

kann.

 

2.2  Der Beschwerdeführer erklärte anlässlich der Untersuchungen, er könne sich nicht 

bewegen, er habe überall Schmerzen, am Fussgelenk links, ausstrahlend eigentlich in 

den ganzen Körper (IV-act. 70-17). Tägliche Hausarbeiten seien unmöglich. Er sei 

unkonzentriert und vergesslich, auch verliere er rasch die Geduld (IV-act. 70-21). 

Ursprünglich habe er sehr gerne Sachbücher gelesen, momentan könne er aufgrund 

der Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörung lediglich noch Zeitung lesen (IV-act. 

70-45). Weiter beklagte sich der Beschwerdeführer anlässlich der orthopädischen 

Anamneseerhebung über linksseitige Hüftschmerzen beim Sitzen, Stehen und Gehen. 

Er stolpere immer wieder, weil er nicht richtig abrollen könne mit dem linken Fuss. 

Nachtschmerzen insbesondere im Bereich des linken Fussgelenks, ja der ganzen linken 

Seite bis in den Rücken würden ihn am Schlafen hindern. Morgens und nach längerem 

Sitzen müsse er "wie kriechen". Nach einer Gehstrecke von knapp 20 Minuten komme 

es zu stechenden Schmerzen im Bereich des linken Fussgelenks. Sitzen sei maximal 

während 15 Minuten möglich, dann komme es zu Rückenschmerzen (IV-act. 70-34 f.). 

Bis zum Unfall im Jahre 2002 sei er sehr aktiv gewesen. Seither verspüre er beständig 

Schmerzen im linken Bein und Rücken und eine Instabilität im linken Fussgelenk und 

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habe zunehmend Mühe mit laufen, joggen und Velo fahren. Generell sei die 

Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt. Trotz dieser Einschränkungen habe er seit 

diesem Unfall wieder zu 100 % gearbeitet und sich "durchgebissen". Dies auch, da im 

Jahre 2002 sein zweites Kind geboren worden sei und er und seine Frau ein eigenes 

Haus hätten bauen lassen. Seit 2009 habe er dann sowohl vermehrt unter Schmerzen 

als auch unter psychischen Problemen zu leiden begonnen. So habe er Ängste vor der 

beruflichen und gesundheitlichen Zukunft entwickelt, sei wegen der Schmerzen und 

der körperlichen Einschränkungen zunehmend selbstunsicherer und gereizter 

geworden und habe begonnen, unter Schlafstörungen zu leiden (IV-act. 70-43, 45). Die 

zunehmenden Beschwerden im Bereich des linken Unterschenkels und der Wirbelsäule 

hätten mehr und mehr auf die Psyche übergegriffen (IV-act. 70-34). Die kognitiven 

Schwierigkeiten hätten seit dem Unfall im Jahr 2002 parallel zu seinem immer mehr 

beeinträchtigten allgemeinen körperlichen Befinden und einem generell ansteigenden 

psychischen Druck schleichend zugenommen (IV-act. 70-21). Die vermehrten 

Rückenbeschwerden seien seit ca. 2011 vorhanden (IV-act. 70-34). Zur Aufgabe der 

Arbeit habe geführt, dass er nach drei Operationen im Jahre 2002 am Fuss überall 

Schmerzen gehabt und einfach "ausgesaugt" gewesen sei (IV-act. 70-18).

 

2.3  Der orthopädische Gutachter hielt fest, die aktuell erhobenen klinischen Befunde 

entsprächen weitgehend den bereits früher erhobenen. Muskulär bestehe eine 

Asymmetrie der Ober- und Unterschenkelmuskulatur zuungunsten rechts bei hiesiger 

Verkürzung und Status nach mehreren Unterschenkeleingriffen linksseitig mit 

residueller Valgusfehlstellung des linken Rückfusses, welche klinisch-bildgebend 

bestätigt werden könne, ohne Hinweis für eine relevante Progredienz seit den 

Voruntersuchungen (IV-act. 70-41 f.). Aufgrund der linksseitigen Rückfussbeschwerden 

und der angegebenen Rückenbeschwerden seien chronisch schwere, das 

Achsenskelett belastende Tätigkeiten, Arbeiten auf rutschigem Gelände sowie 

Tätigkeiten in absturzgefährdeter Position (Gerüste, Leitern etc.) nicht zumutbar. 

Leichte und intermittierend mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten und die 

zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sachbearbeiter in einem Werkstatt/Produktionsbetrieb 

seien dem Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht medizinisch-theoretisch jedoch 

weiterhin vollumfänglich zumutbar (IV-act. 70-42). Der Gutachter berücksichtigt damit 

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die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden, soweit sie durch klinische und 

radiologische Befunde zu objektivieren sind, und geht davon aus, dass diese die 

Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten nicht einschränken. Dies erscheint anhand 

der Aktenlage plausibel: Dr. M.___, Rheumatologe FMH, hatte keine adäquaten 

klinischen Korrelate für die vom Beschwerdeführer geschilderten chronischen, 

politopen musculo-skelettalen Beschwerden gefunden und festgehalten, eine 

wesentliche Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit bestehe nicht. Eine 

funktionale Überlagerung könne nicht ausgeschlossen werden (Bericht vom 23. 

Dezember 2011, Fremdakten, act. G 4.2). Im Bericht der orthopädischen Klinik des 

KSSG vom 1. Oktober 2013 (Fremdakten, act. G 4.2; unvollständig in IV-act. 30-18 f.) 

war ausgeführt worden, es bestehe eine sehr komplexe, multifaktorielle 

Beschwerdesymptomatik. Die chronischen Beinschmerzen links seien auf die 

Unfallfolgen sowie auf die posttraumatische Deformität zurückzuführen. Trotz 

erheblicher Fehlstellung im Bereich des linken Unterschenkels zeigten sich bisher nur 

beginnende degenerative Veränderungen im Bereich des linken OSG. Auch die im 

August 2013 nachgewiesene Diskushernie L4/L5 scheine nicht ursächlich für die 

aktuelle Schmerzsymptomatik zu sein. Es bestehe der hochgradige Verdacht auf eine 

Somatisierung der psychosozialen Belastungsreaktion. Der SUVA-Kreisarzt war am 15. 

Juli 2013 zum Schluss gekommen, insgesamt zeige sich für die vom Versicherten 

beklagten allgemeinen Probleme keine Progredienz in der klinischen Untersuchung. Im 

Vordergrund stehe die nicht-organische Komponente (Fremdakten, act. G 4.2). 

Schliesslich führte der Rheumatologe Dr. J.___ in seinem Bericht vom 6. Mai 2015 aus, 

es ergäben sich keinerlei Hinweise auf ein entzündliches Geschehen oder eine sonstige 

rheumatologische Grunderkrankung als Ursache der Beschwerden. Er sehe die 

multilokulären Beschwerden am ehesten im Rahmen einer Schmerzausweitung mit 

möglicherweise somatoformer Komponente (IV-act. 86-11). Insgesamt erscheint 

nachvollziehbar, dass die beklagten Schmerzen, soweit sie somatisch erklärbar sind, 

die Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten nicht massgeblich einzuschränken 

vermögen. Dies vermag insbesondere der Bericht von Dr. J.___ nicht in Frage zu 

stellen, vielmehr bestätigt er die Beurteilung des orthopädischen Gutachters auch aus 

rheumatologischer Sicht. Das fachärztlich diagnostizierte obstruktive 

Schlafapnoesyndrom (Bericht von Dr. K.___ vom 15. Mai 2015, IV-act. 86-15 f.) gilt 

nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grundsätzlich als mit zumutbarer 

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CPAP-Therapie behandelbar (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juli 2015, 

8C_249/2015, E. 4.2). In den Akten befinden sich keinerlei Hinweise, dass der 

Beschwerdeführer diese Therapie aus invalidenversicherungsrechtlich relevanten 

medizinischen Gründen nicht tolerieren würde.

2.4 

2.4.1      Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte die nicht objektivierbaren 

Beschwerden als anhaltende somatoforme Schmerzstörung, die aufgrund nicht erfüllter 

Foerster-Kriterien nicht invalidisierend sei (IV-act. 71-50). Daneben erhob er Symptome 

der leichten Freudlosigkeit, des Grübelns, Schlafstörungen, Ängste und 

Selbstunsicherheit. Er befand, zum aktuellen Zeitpunkt könne nicht mehr vom 

Vorhandensein einer depressiven Episode ausgegangen werden. Aktenanamnestisch 

sei jedoch davon auszugehen, dass von mindestens Mai 2013 bis Juni 2014 eine 

mittelgradige depressive Episode vorgeherrscht habe. Diese scheine jedoch 

mindestens seit August 2014 remittiert zu sein. Aus diesem Grunde müssten die 

genannten Symptome zum aktuellen Zeitpunkt als Reaktion auf die Erwerbslosigkeit 

und (auf) die Symptome der somatoformen Schmerzstörung gewertet und als 

Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) 

diagnostiziert werden (IV-act. 70-49). Durch die Symptome der Anpassungsstörung 

(Selbstunsicherheit, leichte Freudlosigkeit, Grübeln, Konzentrationsstörungen und 

Schlafstörungen) sei der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit seit August 2014 

zu ca. 20 % eingeschränkt (IV-act. 70-50, 79). Der neuropsychologische Gutachter hielt 

fest, zusammenfassend bestehe eine leichte kognitive Funktionsschwäche v.a. verbaler 

Funktionen sowie eine psychometrisch objektivierbare leicht erhöhte Ermüdbarkeit. 

Bezüglich der verbalen Schwächen stünden die fremde Muttersprache und eventuell 

eine Disposition im Vordergrund. Diese Schwächen habe der Beschwerdeführer aber in 

früheren Zeiten soweit kompensieren können, dass er damit in Beruf und Freizeit nicht 

namhaft eingeschränkt gewesen sei. Hinzu kämen heute Auswirkungen des 

körperlichen und psychischen Befindens auf die kognitive Leistungsfähigkeit, was sich 

in der leicht verminderten Konzentrationsbelastbarkeit und in der leicht erhöhten 

kognitiven Ermüdbarkeit manifestiere (IV-act. 70-29). Die Arbeitsfähigkeit im 

angestammten Bereich und in alternativen Tätigkeiten, welche der Ausbildung und 

Berufserfahrung des Beschwerdeführers entsprächen, werde durch die leichte 

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kognitive Funktionsstörung in leichtem Ausmass eingeschränkt. Die verminderte 

Konzentrationsbelastbarkeit erfordere die Möglichkeit vermehrter kurzer Pausen. Der 

Beschwerdeführer sei in der Lage, sorgfältig und exakt zu arbeiten, der Zeitbedarf sei 

aber erhöht. Die verbalen Gedächtnisunsicherheiten erforderten den Einsatz von 

Gedächtnisstützen und einer guten Dokumentation. Durch diese Faktoren werde die 

Effizienz leicht beeinträchtigt. Es handle sich hierbei nicht um eine hirnorganisch 

begründete Einschränkung, weshalb sich diese mit einer allfälligen bezüglich der 

körperlichen und psychischen Beschwerden attestierten Arbeitsunfähigkeit 

überschneide (IV-act. 70-30).

2.4.2      Die Ärzte der Klinik B.___ hatten im Austrittsbericht vom 11. Juni 2013 

festgehalten, der Versicherte zeige ein depressives Zustandsbild mittelgradiger 

Ausprägung, das mit verstärkten Schmerzen und Ängstlichkeit einhergehe. Er sei mit 

seiner Situation überfordert und könne sein aktuelles Erleben nur teilweise in seinen 

Lebenszusammenhang einordnen. Aufgrund des Vorherrschens des Schmerzerlebens 

sei zudem eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung in Erwägung zu ziehen. 

Funktional bestünden Einschränkungen bei der Planung und Strukturierung von 

Aufgaben, Entscheidungsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit, 

der Initiierung von Spontanaktivitäten sowie der Kontaktfähigkeit zu Dritten (IV-act. 

30-9). Auch Dr. D.___ und lic.phil. E.___ hatten gemäss Arztbericht vom 4. September 

2013 zusätzlich zur chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen 

Faktoren (ICD-10: F32.1) noch eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) 

diagnostiziert (IV-act. 29) und im Verlaufsbericht vom 14. Februar 2014 (IV-act. 31) eine 

unveränderte Diagnose und vom 6. Juni 2014 einen seit Februar 2014 stationären 

Gesundheitszustand festgehalten (IV-act. 45). In der Klinik H.___ wurde nicht mehr eine 

Depression, sondern eine Anpassungsstörung mit Sorgen, Anspannungen, Ängsten 

und Stimmungseinbrüchen (ICD-10: F43.23) und eine mittelschwere psychophysische 

Erschöpfung (ICD-10: Z73.00) diagnostiziert (IV-act. 70-92 f.). Die vom Gutachter 

angenommene Remission der depressiven Episode im August 2014 erscheint somit 

nachvollziehbar.

2.4.3      RAD-Arzt Dr.med. N.___, Facharzt u.a. für Psychiatrie und Psychotherapie, 

hielt die Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung aufgrund der 

gutachterlichen Darlegungen nicht für ausgewiesen. Es werde kein andauernder und 

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quälender Schmerz beschrieben oder präsentiert. Eine Verbindung der 

Schmerzsymptomatik mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Belastungen 

liege nicht vor (Stellungnahme vom 19. Januar 2015, IV-act. 71-3). Es trifft zu, dass der 

psychiatrische Gutachter lediglich - aber immerhin - ausführt, es sei ein andauernder, 

schwerer und quälender Schmerz vorhanden, welcher in Verbindung mit 

psychosozialen Problemen auftrete (IV-act. 70-50), und die Diagnose damit knapp 

begründet. Der Beschwerdeführer macht sodann unter Berufung auf Dr. L.___ geltend, 

dieser habe ein Fibromyalgiesyndrom diagnostiziert (Atteste vom 19. Mai 2015, IV 

86-18 f., vom 7. Mai 2015, IV-act. 86-20 f., und vom 18. Januar 2016, act. G 10.2). 

Hingegen diagnostizierte der Rheumatologe Dr. J.___ nicht ein Fibromyalgiesyndrom, 

sondern ein chronisches Schmerzsyndrom und schloss eine entzündliche oder 

rheumatologische Erkrankung als Ursache aus (Bericht vom 6. Mai 2015, IV-act. 86-9, 

11). Wie es sich damit verhält, kann insoweit offen bleiben, als sowohl das 

Fibromyalgiesyndrom (BGE 132 V 70 E. 4.1) als auch das von Dr. J.___ diagnostizierte 

chronische Schmerzsyndrom ohne rheumatologisches organisches Korrelat zu den der 

anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gleichgestellten syndromalen 

Beschwerdebildern gehören.

2.5  Die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht 

erscheint nachvollziehbar, weil die mittelgradige depressive Episode remittiert ist und 

lediglich noch eine Anpassungsstörung diagnostiziert wird. Hinsichtlich der 

neuropsychologischen leichten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wird begründet, 

dass diese nicht zusätzlich zu den in den übrigen Disziplinen festgestellten 

Einschränkungen bestehe (IV-act, 70-54), doch wird sie nicht quantifiziert, sondern es 

wird mangels hirnorganischer Ursache davon ausgegangen, dass sie die vom 

psychiatrischen Gutachter geschätzte Arbeitsunfähigkeit von 20 % nicht übersteigt. 

Dies erscheint nachvollziehbar, da die neuropsychologisch objektivierten 

Einschränkungen somit auf die psychiatrisch diagnostizierten Beschwerden 

(anhaltende somatoforme Schmerzstörung, Anpassungsstörung) zurückzuführen sind. 

Das BEGAZ-Gutachten ist somit beweistauglich und es ist darauf abzustellen.

3.   

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3.1  Die vom psychiatrischen Gutachter gestellten Diagnosen einer anhaltenden 

somatoformen Schmerzstörung und einer Anpassungsstörung unterstehen der 

Rechtsprechung zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen 

Beschwerdebildern (für Anpassungsstörungen vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 9. 

August 2007, 9C_255/2007, E. 3.2 und vom 17. November 2015, 9C_380/2015, E. 3.1). 

In Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung verneinte der 

psychiatrische Gutachter eine invalidisierende Wirkung aufgrund der nicht erfüllten 

Foerster-Kriterien (IV-act. 70-50), attestierte jedoch eine 20 %ige Arbeitsunfähigkeit 

aufgrund der Symptome der Anpassungsstörung (IV-act. 70-50).

3.2  Das Bundesgericht hat die Vermutung, Schmerzsyndrome und vergleichbare 

psychosomatische Leiden seien überwindbar, in BGE 141 V 281 aufgegeben. Das 

bisherige Regel-/Ausnahme-Modell wurde durch einen strukturierten, normativen 

Prüfungsraster ersetzt (BGE 141 V 294 f. E. 3.5 f.). Das funktionelle Leistungsvermögen 

ist anhand von Indikatoren zu beurteilen (BGE 141 V 296 f. E. 4.1 und S. 298 ff., E. 4.3). 

Diese betreffen den Schweregrad einer Gesundheitsschädigung (zit. Urteil E. 4.3.1), die 

Persönlichkeit (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen, 

Persönlichkeitsentwicklung und -struktur; zit. Urteil E. 4.1.3, 4.3.2), den sozialen 

Kontext (zit. Urteil E. 4.3.3) sowie die Konsistenz (zit. Urteil E. 4.4). Der medizinische 

Gutachter hat das Leistungsvermögen einzuschätzen und dabei den einschlägigen 

Indikatoren zu folgen (zit. Urteil, E. 5.2.2). Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte 

Gutachten verlieren ihren Beweiswert nicht per se. Mit Blick auf die nunmehr materiell-

beweisrechtlich geänderten Anforderungen bei der Einschätzung des funktionellen 

Leistungsvermögens ist jedoch in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen 

administrativen und/oder gerichtlichen Sachverständigengutachten, gegebenenfalls im 

Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten, eine schlüssige Beurteilung im Lichte 

der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309; Urteil 

des Bundesgerichts vom 13. April 2016, 9C_168/2015, E. 2.2.3).

3.3  Der Diagnose der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ist der 

Schweregrad immanent (vgl. BGE 141 V 299 E. 4.3.1.1). Ein Anhaltspunkt für die 

Intensität der Schmerzen mag die Angabe des Beschwerdeführers bilden, er nehme 

täglich zwei (bzw. drei) Gramm Dafalgan und ein- bis dreimal 20 Tropfen bzw. bei 

Bedarf zweimal 20 - 30 Tropfen Novalgin ein (IV-act. 70-46, 22). RAD-Arzt Dr. N.___ 

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erachtete allerdings diese Diagnose als aus den gutachterlichen Darlegungen nicht 

nachgewiesen (IV-act. 71-3). Der orthopädische Gutachter führt sodann aus, nach 

eigenen Angaben habe der Beschwerdeführer schon "alles" gemacht; die meisten 

Massnahmen hätten keinen Erfolg gebracht, so zum Beispiel Wassertherapie, 

Akupunktur, Atemtherapie, Massageeinheiten, Druckbandagen. Diverse physikalische 

Massnahmen seien begleitet worden auf psychologischer Ebene. Die aktuell effektiv in 

Anspruch genommene Therapie bestehe in regelmässiger Einnahme von Olfen, 

Dafalgan, Novalgin und Zalidar. Vor Cortisonspritzen habe er Angst; er habe schon 

anderweitig solche gehabt, ohne positiven Effekt (IV-act. 70-35). Weiter bestand eine 

ambulante psychotherapeutische Behandlung seit dem stationären Aufenthalt in der 

Klinik B.___ im Mai 2013 (IV-act. 70-46), welche im Zeitpunkt der Begutachtung gerade 

sistiert war und zu deren Weiterführung und Intensivierung der psychiatrische 

Gutachter riet (IV-act. 70-51). An Ressourcen ist dem Gutachten zu entnehmen, es 

bestünden regelmässige soziale Kontakte sowohl zur Ursprungsfamilie als auch zur 

Ehefrau. Des Weiteren berichte der Beschwerdeführer von mehreren guten 

freundschaftlichen Kontakten, welche er habe und auch regelmässig pflege (IV-act. 

70-45). Als ressourcenmindernd fällt die geltend gemachte Einschränkung der 

Aktivitäten in Betracht (IV-act. 70-45). Der Bericht des Schmerzzentrums des KSSG 

vom 27. Mai 2014 erwähnte als Ressourcen Arbeitswille und Familie und als "yellow 

flags" eine Schwächung im Selbstwert wegen Arbeitslosigkeit (IV-act. 46). Zur 

Konsistenz bemerkt der allgemeininternistische Gutachter, wiederholt und spontan 

habe der Beschwerdeführer erwähnt, dass er kaum sitzen könne ohne Schmerzen. 

Abgelenkt bei der Anamnese habe er aber 20 bis 30 Minuten sitzen können ohne 

Schmerzgebaren (IV-act. 70-19). Auch der orthopädische Gutachter führt aus, der 

Beschwerdeführer habe sich zur Begrüssung schmerzgeplagt aufgerichtet, dann aber 

problemlos über 25 Minuten sitzen können (IV-.act. 70-36). Insgesamt lassen sich dem 

Gutachten die Indikatoren im Sinne der geänderten bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung ausreichend entnehmen. Aufgrund der Konsistenz- und 

Ressourcenprüfung erscheint die vom psychiatrischen Gutachter angenommene 

Leistungsfähigkeit für eine 80 %-Tätigkeit nachvollziehbar; eine zusätzliche 

Arbeitsunfähigkeit aufgrund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung bzw. des 

chronischen lumbospondylogenen Syndroms rechtfertigt sich gestützt auf die neue 

Rechtsprechung nicht. Ob die Anpassungsstörung die ihr vom Gutachter 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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zugeschriebene Arbeitsunfähigkeit von 20 % auch invalidenversicherungsrechtlich zu 

begründen vermag, kann offen gelassen werden, da auch diesfalls kein 

rentenbegründender Invaliditätsgrad besteht, wie noch aufzuzeigen sein wird (folgende 

E. 4).

4.   

Der Beschwerdeführer arbeitete vom 28. Mai 1990 bis zur Krankschreibung am 13. 

Februar 2013 als Sachbearbeiter AVOR bei der O.___ AG. Im Jahr 2013 hätte er 

gemäss Angaben der Arbeitgeberin ein Einkommen von 13 x Fr. 5'830.-- = Fr. 

75'790.-- erzielt (Angaben Arbeitgeberin vom 1. Juli 2013, IV-act. 22-2, 7; vgl. auch 

Auszug aus dem individuellen Konto [IK], IV-act. 16-1). Unter Berücksichtigung der 

Nominallohnentwicklung beträgt das Valideneinkommen per 2014  Fr. 76'340.-- 

(Bundesamt für Statistik [BFS], Lohnentwicklung, Index Männer 2013: 2204, 2014: 

2220, siehe Informationsstelle AHV/IV, IV 2015, aktualisierte Anhänge, Anhang 2 [http://

www.shop.ahv-iv.ch/data/docs/download/21902/de/Anhaenge-1-Saeule-Stand-

Januar-2017.pdf]). Für die Bemessung des Invalideneinkommens gehen die Parteien im 

Beschwerdeverfahren vom durchschnittlichen Tabellenlohn Kompetenzniveau 1 

Männer von Fr. 66'453.-- per 2014 aus (Lohnstrukturerhebung [LSE] bzw. 

Lohnentwicklung des BFS, Informationsstelle AHV/IV, a.a.O.). Der Beschwerdeführer 

macht geltend, aufgrund seines Alters und der Tatsache, dass er von 1990 bis 2013 bei 

derselben Arbeitgeberin tätig gewesen sei, sowie aufgrund der verminderten 

Konzentrationsbelastbarkeit bzw. der Notwendigkeit zusätzlicher Pausen habe er 

Anspruch auf einen Tabellenlohnabzug von mindestens 20 % (act. G 6). Alter und 

Anzahl der Dienstjahre wirken sich vor allem in Berufen mit höheren Anforderungen 

beim Stellenwechsel lohnsenkend aus (BGE 126 V 79, E. 5a/cc). Die Auswirkungen der 

kognitiven Einschränkung sind in die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit 

von 80 % eingeflossen (IV-act. 70-50, 53), weshalb sie für die Zuerkennung eines 

Tabellenlohnabzuges nicht noch einmal berücksichtigt werden dürfen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 22. Januar 2015, 9C_846/2014, E. 4.1.1, mit weiteren Verweisen). 

Gesamtbetrachtet rechtfertigt sich deshalb ein Tabellenlohnabzug von höchstens 10 

%. Daraus ergeben sich bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % ein Invalideneinkommen 

von Fr.  47'846.-- (Fr. 66'453.-- x 80 % x 0,9) und bei einem Valideneinkommen von Fr. 

76'340.-- ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 37 %. Würde ein 

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Prozentvergleich durchgeführt, der sich damit begründen liesse, dass die Gutachter die 

bisherige Tätigkeit als adaptiert betrachteten (IV-act. 70-53; vgl. auch angefochtene 

Verfügung, IV-act. 89-2), betrüge der Invaliditätsgrad 28 % (1 - [0,8 x 0,9]).

5.   

5.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen 

und durch den von ihm geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- gedeckt. Der 

Beschwerdeführer hat bei diesem Verfahrensausgang keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Der Beschwerdeführer hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen; diese ist 

durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt

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	Entscheid Versicherungsgericht, 07.07.2017
	Art. 7 ATSG; Art. 28 IVG; Art. 16 ATSG: Abstellen auf ein MEDAS-Gutachten, das aufgrund einer Anpassungsstörung eine Arbeitsfähigkeit von 80 % attestiert, wobei sich eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung bzw. ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Wegen der geänderten Rechtsprechung zu unklaren somatoformen Beschwerdebildern ist keine neue Begutachtung erforderlich, da die massgeblichen Indikatoren im Gutachten genügend berücksichtigt wurden. Die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der Anpassungsstörung kann offen gelassen werden, da jedenfalls kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Juli 2017, IV 2015/234).

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