# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e45f1846-3137-558b-b601-5db49dd10130
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-17
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 17.03.2015 604 2013 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_010_604-2013-87_2015-03-17.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

604 2013 87
604 2013 88

Urteil vom 17. März 2015

Steuergerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Sugnaux
Richter: Christian Pfammatter, Dina Beti
Gerichtsschreiberin: Elisabeth Rime Rappo

Parteien A.________ und B.________, Beschwerdeführende    

gegen

KANTONALE STEUERVERWALTUNG, Vorinstanz     

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen – 
Einkommen aus selbständiger Tätigkeit – Rückstellungen, Spendenabzug, 
Liegenschaftsunterhaltskosten

Beschwerde vom 3. Oktober 2013 gegen den Einspracheentscheid der 
Kantonalen Steuerverwaltung vom 29. August 2013; direkte Bundessteuer 
und Kantonssteuer 2011

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. B.________ ist Inhaber der Einzelfirma C.________. Er ist zudem Geschäftsführer mit 
Einzelunterschrift der D.________ GmbH. A.________ ist ihrerseits bei der erwähnten Einzelfirma 
angestellt und arbeitet zudem auch für die GmbH. Sie ist überdies Inhaberin der Einzelfirma 
E.________. Die mit-einander verheirateten Steuerpflichtigen hatten trotz unterschiedlicher 
Wohnadressen im Jahr 2011 ihr gemeinsames (Haupt-)Steuerdomizil in F.________ im Kanton 
Freiburg, wo sie ein Einfamilienhaus besitzen.

In der Steuererklärung, welche sie am 8. Dezember 2012 für die Steuerperiode 2011 einreichten, 
deklarierte der Steuerpflichtige ein Einkommen aus unselbstständiger Haupterwerbstätigkeit im 
Betrag von 41'148 Franken sowie einen Verlust aus selbstständiger Haupterwerbstätigkeit in der 
Höhe von 15'889 Franken. Die Steuerpflichtige ihrerseits deklarierte ein Einkommen aus 
unselbstständiger Haupterwerbstätigkeit im Betrag von 90'013 Franken, ein solches aus unselbst-
ständiger Nebenerwerbstätigkeit im Betrag von 2'700 Franken sowie einen Verlust in der Höhe von 
43'679 Franken aus selbstständiger Haupterwerbstätigkeit.

In der ordentlichen Veranlagung der direkten Bundessteuer und der Kantonssteuer 2011 vom 
16. Mai 2013 bezifferte die Kantonale Steuerverwaltung das Einkommen aus der selbstständigen 
Haupterwerbstätigkeit des Steuerpflichtigen auf 89'812 Franken, indem sie Rückstellungen im 
Betrag von 83'321 Franken und eine Spende an die Rudolf Steiner Schule von 11'400 Franken 
nicht zum Abzug zuliess. Sie wies zudem darauf hin, dass der Ersatz der Waschmaschine im 
Betrag von 3'657 Franken und das Service-Abonnement für den Heizungsbrenner im Betrag von 
404 Franken nicht abzugsfähig sind.

B. Die Steuerpflichtigen erhoben am 17. Juni 2013 Einsprache. Sie beantragten die 
Berücksichtigung der Rückstellungen in der Höhe von 83'321 Franken, der Spende an die Rudolf 
Steiner Schule in der Höhe von 11'400 Franken, der Kosten für den Ersatz der Waschmaschine zu 
3'657 Franken, sowie des Service-Abonnements für den Heizungsbrenner zu 404 Franken. Sie 
machten geltend, sie hätten aufgrund der durch den Gesetzgeber und der FINMA vorgegebenen 
Änderungen für die Finanzbranche die wirtschaftlich erforderlichen Betriebsumstellungen 
umgesetzt. Die Kosten hätten sich über zwei Jahre verteilt, seien allerdings grösstenteils im 
Jahr 2012 angefallen, obwohl die Arbeiten mehrheitlich im Jahr 2011 stattgefunden hätten. Sie 
hätten daher die Kosten der Umstrukturierung auf die zwei Jahre aufgeteilt. Ihre Kinder gingen 
zwar in die Rudolf Steiner Schule, der geltend gemachte Abzug betreffe jedoch eine abzugsfähige 
Spende und kein Schulgeld. Die Waschmaschine gehöre zum Inventar des Hauses, so dass die 
Ersatzanschaffung abzugsfähig sei. Reparaturen am Heizungsbrenner seien abzugsfähig und da 
das Service-Abonnement die Kosten der anfallenden Reparaturen decke, müsse es ebenfalls zum 
Abzug zugelassen werden.

Mit Entscheid vom 29. August 2013 wies die Kantonale Steuerverwaltung die Einsprache ab. Sie 
hielt fest, dass zum Zweck künftiger aktivierungspflichtiger Anschaffungen oder zur 
Berücksichtigung von Aufwand und Risiken, die erst in künftigen Rechnungsperioden verursacht 
werden, Rückstellungen zu Lasten des Erfolgs nicht anerkannt würden. Die geltend gemachten 
Abzüge beträfen jedoch ausnahmslos Aufwendungen und Anschaffungen, die erst in den 
folgenden Jahren angefallen seien. In Bezug auf den beantragten Spendenabzug hielt die 
Kantonale Steuerverwaltung fest, dass der geltend gemachten Betrag als Schulgeld und nicht als 

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freiwillige Zuwendung zu betrachten sei, da die Kinder der Steuerpflichtigen die Rudolf Steiner 
Schule besuchen. Betreffend die weiteren Abzüge verwies sie schliesslich auf die anwendbaren 
Richtlinien für den Kostenabzug bei Privatliegenschaften.

C. Mit Eingabe vom 3. Oktober 2013 erheben die Steuerpflichtigen Beschwerde gegen den Ein-
spracheentscheid vom 29. August 2013. Sie beantragen die Berücksichtigung der von ihnen 
geltend gemachten Abzüge unter Wiederholung der bereits bei der Vorinstanz erwähnten 
Argumente.

Der mit Verfügung vom 8. Oktober 2013 festgesetzte Kostenvorschuss von 1'000 Franken wurde 
am 7. November 2013 fristgerecht bezahlt.

Mit Eingabe vom 2. Dezember 2013 schliesst die Kantonale Steuerverwaltung auf Abweisung der 
Beschwerde unter Verweisung auf die im Einspracheentscheid erwähnten Ausführungen.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung reichte keine Vernehmlassung ein.

In ihren Gegenbemerkungen vom 10. März 2014 halten auch die Steuerpflichtigen an ihrem 
Standpunkt fest.

Die einzelnen Vorbringen der Verfahrensbeteiligten sowie die weiteren Erwägungen des 
angefochtenen Entscheides werden, soweit wesentlich und notwendig, in den nachstehenden Er-
wägungen dargelegt und gewürdigt.

Erwägungen

1. Gegen Einspracheentscheide der Veranlagungsbehörde kann die steuerpflichtige Person 
innert 30 Tagen nach Zustellung beim Kantonsgericht schriftlich Beschwerde erheben (Art. 140 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG; 
SR 642.11]; Art. 50 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der 
Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 [StHG; SR 642.14]; Art. 180 Abs. 1 des 
Gesetzes vom 6. Juni 2000 über die direkten Kantonssteuern [DStG; SGF 631.1]). Die 
Beschwerdeschrift muss die Begehren des Beschwerdeführers und deren Begründung enthalten 
(vgl. Art. 140 Abs. 2 DBG; Art. 50 Abs. 2 StHG; Art. 180 Abs. 2 DStG). Mit der Beschwerde können 
alle Mängel des angefochtenen Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden 
(Art. 140 Abs. 3 DBG; Art. 50 Abs. 2 StHG; Art. 180 Abs. 3 DStG). Gemäss Art. 182 DStG richtet 
sich das Beschwerdeverfahren im Übrigen nach dem Gesetz vom 23. Mai 1991 über die 
Verwaltungsrechtspflege (VRG; SGF 150.1).

Die Beschwerdeführenden haben ihre Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 
29. August 2013 am 3. Oktober 2013 eingereicht. Die Beschwerde enthält im Übrigen 
Rechtsbegehren und ist begründet. Die Beschwerdeführenden, Schuldner der in Frage gestellten 
Steuer, sind durch den angefochtenen Entscheid berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse 
an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 76 Bst. a VRG).

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Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.

I. Direkte Bundessteuer (604 2013 87)

2. Die Beschwerdeführenden beantragen die Berücksichtigung, bei der Einzelfirma des 
Steuerpflichtigen, von Rückstellungen in der Höhe von 83'321 Franken.

a) Gemäss Art. 29 Abs. 1 DBG sind Rückstellungen zu Lasten der Erfolgsrechnung 
zulässig für im Geschäftsjahr bestehende Verpflichtungen, deren Höhe noch unbestimmt ist 
(Bst. a), Verlustrisiken, die mit Aktiven des Umlaufvermögens, insbesondere mit Waren und 
Debitoren, verbunden sind (Bst. b), andere unmittelbar drohende Verlustrisiken, die im 
Geschäftsjahr bestehen (Bst. c), und künftige Forschungs- und Entwicklungsaufträge an Dritte bis 
zu 10 Prozent des steuerbaren Geschäftsertrages, insgesamt jedoch höchstens  bis zu 1 Million 
Franken (Bst. d).

Zu den Rückstellungen im engeren Sinne zählen dabei zu Lasten der Erfolgsrechnung gebildete 
Passiven, welche im Rechnungsjahr bestehende Verpflichtungen oder Verlustrisiken 
berücksichtigen, deren Rechtsbestand oder Höhe nicht genau feststehen (vgl. Urteil BGer 
2C_533/2012 vom 19. Februar 2013 E. 4.2). Die echte Rückstellung ist ein Buchungsvorgang, mit 
dem unter den Passiven der Jahresbilanz zu Lasten der Erfolgsrechnung einer Verbindlichkeit, die 
am Ende des Geschäftsjahres zwar besteht, aber in ihrem Bestand und/oder in ihrer Höhe nicht 
genau feststeht, Rechnung getragen wird. Soweit "drohende Verluste" berücksichtigt werden 
sollen, ist anerkannt, dass für zukünftige Risiken bzw. Ertragseinbussen keine Rückstellungen 
gebildet werden dürfen (vgl. Urteil BGer 2C_478/2011 vom 10. November 2011 E. 2.1). Echte 
Rückstellungen im Sinne von Bst. a und teilweise Bst. c werden vorgenommen für 
Verbindlichkeiten, meist Schulden, der Unternehmung, die am Ende des Geschäftsjahres 
bestehen, die aber ihrer Höhe nach noch ungewiss sind oder geschätzt werden müssen. Sie 
werden als Fremdkapitalposten durch Verbuchung unter den Passiven in der Jahresschlussbilanz 
zu Lasten der Erfolgsrechnung ausgewiesen. Mit der Rückstellung wird ein Aufwand 
erfolgswirksam berücksichtigt, der noch nicht zur Ausgabe geworden ist und bei dem ungewiss ist, 
in welcher Höhe er entsteht. Nach dem Grundsatz der Periodizität ist dieser Aufwand derjenigen 
Periode zuzuweisen, in der er entstanden ist. Durch die periodengerechte Verbuchung wird die 
Vermögenslage der Unternehmung am Bilanzstichtag richtig dargestellt (vgl. Urteil BGer 
2C_392/2009 vom 23. August 2010 E. 2.1). Geschäftsmässig begründet sind Rückstellungen, die 
unternehmungswirtschaftlich gerechtfertigt sind. Rückstellungen in diesem Sinne werden im 
Hinblick auf drohende gegenwärtige Verlustgefahren in die Bilanz eingeführt und bringen zum 
Ausdruck, dass das im Unternehmen gebundene Vermögen nicht als definitiv erworben 
angesehen werden darf. Es sind Rückstellungen, die gemacht werden müssen, um die Bilanz der 
Unternehmung nicht unrichtig (zu günstig) erscheinen zu lassen. Die Rückstellung begegnet der 
Verlustgefahr insofern, als sie verhindert, dass später ein Verlust erscheint, der schon beim 
Buchabschluss bestanden hat und in diesem früheren Zeitpunkt hätte verbucht werden müssen 
(vgl. Urteil BGer 2C_392/2009 vom 23. August 2010 E. 2.2). Das Bundesgericht hat in seiner 
Rechtsprechung zum Bundessteuerrecht Rückstellungen stets zugelassen, wenn sie im Hinblick 
auf gegenwärtige, drohende Verlustgefahren in die Bilanz eingeführt werden. Mit der Rückstellung 
wird dem laufenden Geschäftsjahr eine als Geschäftsaufwand zu würdigende Verbindlichkeit 
gewinnmindernd angerechnet, die am Bilanzstichtag zwar tatsächlich oder mindestens 

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wahrscheinlich bestanden hat, aber in ihrer Höhe erst im nächsten oder in einem folgenden 
Geschäftsjahr geldmässig genau feststeht. Die Ereignisse, welche Ursache eines derartigen 
tatsächlichen oder wahrscheinlichen, am Bilanzstichtag ungewissen Aufwands sind, müssen im 
laufenden Geschäftsjahr eingetreten sein (vgl. Urteil BGer 2C_392/2009 vom 23. August 2010 E. 
2.3). Die Rückstellungen haben nur vorübergehenden Charakter. Auch wenn Rückstellungen in 
der Folgeperiode erfolgswirksam aufgelöst (und dann allenfalls neu gebildet) werden, verbietet das 
Periodizitätsprinzip eine Schmälerung des steuerbaren Gewinns mittels übersetzter 
Rückstellungen. Gemäss dem im schweizerischen Steuerrecht geltenden Periodizitätsprinzip hat 
ein Unternehmen im Steuerjahr denjenigen Gewinn zu versteuern, den es in der entsprechenden 
Steuerperiode erzielt hat. Es dürfen demnach nicht die Ergebnisse der Geschäftsperiode 
untereinander ausgeglichen werden, indem diejenigen einer Periode zugunsten oder zu Lasten 
einer andern vermindert oder erhöht werden. Liegt eine Verletzung des Periodizitätsprinzips vor, 
so ist eine steuerliche Korrektur vorzunehmen (vgl. Urteil BGer 2C_553/2007 vom 29. September 
2008 E. 2.1).

Die geschäftsmässige Begründetheit von Rückstellungen ist vom Steuerpflichtigen nachzuweisen, 
da es sich um steuermindernde Tatsachen handelt (vgl. Urteil BGer 2C_337/2014 vom 
6. Juni 2014 E. 2.2.1).

b) Die Beschwerdeführenden machen geltend, sie hätten aufgrund der durch den 
Gesetzgeber und der FINMA im Kollektivanlagebereich vorgegebenen Änderungen für die 
Finanzbranche die wirtschaftlich erforderlichen Betriebsumstellungen und Umstrukturierungen 
umgesetzt. Die Kosten hätten sich über zwei Jahre verteilt, seien allerdings grösstenteils im 
Jahr 2012 angefallen, obwohl die Arbeiten mehrheitlich im Jahr 2011 stattgefunden hätten. Die 
Kosten seien jedoch zum überwiegenden Teil im Jahr 2011 bereits bekannt und budgetierbar 
gewesen. So hätten die bereits im Jahr 2011 verpflichteten neuen Mitarbeiter erst gegen Ende 
Jahr, bzw. zu Beginn des Jahres 2012 begonnen, für die Unternehmung zu arbeiten. Auch sei die 
durch die regionale Aufteilung notwendig gewordene Ersatzanschaffung des bisherigen, nicht 
webkompatiblen Vermögensverwaltungssystems zum grössten Teil erst im Jahre 2012 bezahlt 
worden. Ausserdem sei ein grösserer Kunden- und Akquisitionsanlass vorgesehen gewesen, der 
jedoch erst im März 2013 habe stattfinden können. Schliesslich seien die notwendigen 
Rückstellungen für Lohn-, Akquisitions- und Werbekosten zu erwähnen. Die Kosten seien somit 
auf mehrere Steuerperioden verteilt worden, gehörten aber inhaltlich zusammen. Der Kanton Bern, 
damaliger Ort der Tätigkeit des Einzelunternehmens, lasse diese Rückstellung zu, so dass die 
Weigerung des Kantons Freiburg zu einer unsachgerechten Ungleichbehandlung im 
interkantonalen Steuerrecht führe. Zudem hätten die Steuerpflichtigen in den Jahren 2011 bis 
2013 aus selbst- und unselbstständiger Erwerbstätigkeit im gesamten ein negatives Einkommen 
erzielt, was aufgrund der Planung ersichtlich und dementsprechend mittels Rückstellungen im 
noch "guten Jahr" 2011 berücksichtigt worden sei.

Aus diesen Erklärungen der Beschwerdeführenden ergibt sich, dass die geltend gemachten 
Umstrukturierungskosten, die im Übrigen nicht belegt sind, weder in ihrem tatsächlichen Umfang 
noch in ihrer behaupteten Ursache, überwiegend im Jahr 2012 angefallen sind. Schon rein 
aufgrund des anwendbaren Periodizitätsprinzips durfte die Vorinstanz somit die beantragten 
Rückstellungen nicht zulassen. Dieser Entscheid erweist sich umso gerechtfertigter, als die 
Beschwerdeführenden selber zugeben, dass sie durch diese Rückstellungen eine Gewinn- bzw. 
Verlustglättung über drei Jahre durchführen wollen, was nicht zulässig ist. Eine teilweise 
Berücksichtigung der Rückstellungen im Jahr 2011 wäre sicher nicht ganz ausgeschlossen 

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gewesen, hätte aber bedingt, dass die Steuerpflichtigen durch die Eingabe von Verträgen und 
Unterlagen nachweisen, dass die entsprechenden Verbindlichkeiten tatsächlich bereits im 
Jahr 2011 eingegangen wurden, auch wenn sie schliesslich erst im folgenden Jahr beglichen 
wurden. Dies haben sie jedoch versäumt und ihr Vorgehen auf reine Behauptungen gestützt. Die 
Vorinstanz hat daher zu Recht angenommen, es handle sich um künftige Anschaffungen bzw. 
Aufwand und Risiken, die erst in künftigen Rechnungsperioden anfallen würden, und sie nicht als 
Rückstellungen zu Lasten des Erfolgs anerkannt. Die Beschwerde ist somit in diesem Punkt 
abzuweisen.

3. Die Beschwerdeführenden machen weiter eine abzugsfähige Spende an die Rudolf Steiner 
Schule von 8'900 Franken geltend, die sie zusätzlich zum Schulgeld von 2'500 Franken bezahlt 
hätten.

a) In Anwendung von Art. 33a DBG werden die freiwilligen Leistungen an juristische 
Personen mit Sitz in der Schweiz, die im Hinblick auf ihre öffentlichen oder gemeinnützigen 
Zwecke von der Steuerpflicht befreit sind, von den Einkünften abgezogen, wenn diese Leistungen 
im Steuerjahr 100 Franken erreichen und insgesamt 20 Prozent der um die Aufwendungen 
verminderten Einkünfte nicht übersteigen.

Voraussetzung für die Abzugsfähigkeit einer Leistung ist, dass sie die steuerpflichtige Person 
freiwillig erbracht hat, d. h. weder in Erfüllung einer Schuldverpflichtung noch zum Erwerb eines 
Anspruchs auf eine Gegenleistung (vgl. FELIX RICHNER UND ANDERE, Handkommentar zum DBG, 
2. Aufl. 2009, N. 11 zu Art. 33a DBG). Erbringt eine Institution für ihr zufliessende Mittel eine 
Gegenleistung, fällt diese Zuwendung der steuerpflichtigen Person nicht unter diese Bestimmung, 
so z. B. Zuwendungen an eine Privatschule oder eine Schulvereinigung, die eine Schule finanziert, 
in einem Umfang, die als Entgelt für den Besuch dieser Schule zu würdigen sind (vgl. RICHNER 
UND ANDERE, a.a.O., N. 12 zu Art. 33 DBG). Anders verhält es sich allerdings, wenn die 
Steuerpflichtigen eine Zuwendung tätigen, welche über den aufgrund des Schulvertrags und der 
Schulgeldvereinbarung geschuldeten Betrag hinausgeht (vgl. Entscheid der Steuer-
rekurskommission II des Kantons Zürich 2 ST.2010.44 vom 24. Juni 2010, in ZStP 2011 49).

b) Umstritten ist im vorliegenden Fall einzig die Frage der Freiwilligkeit der von den 
Steuerpflichtigen getätigten Einzahlung an die Rudolf Steiner Schule.

Die beiden Kinder der Beschwerdeführer besuchten ab August 2011 die Rudolf Steiner Schule in 
der 1. Klasse und im Kindergarten. Die Schulgeldregelung vom 10. September 2005 basiert auf 
folgendem Grundsatz: "Die Eltern zahlen nicht bloss Schulgeld, um die Leistungen der Schule für ihre 
eigenen Kinder abzugelten. Sie integrieren sich vielmehr in eine Schulgemeinschaft, um miteinander 
Verantwortung für den Bestand der Schule und die Sicherung ihrer Qualität zu übernehmen. Sie verhalten 
sich solidarisch und ermöglichen so auch Kindern aus bescheidenen finanziellen Verhältnissen den 
Schulbesuch. Sie legen ihren Beitrag selbstverantwortet fest, indem sie ihre eigenen finanziellen 
Möglichkeiten ausschöpfen und den Bedürfnissen der Schule gebührend Rechnung tragen." Der 
Minimumbetrag beträgt pro Familie und Monat 500 Franken bis zur 5. Klasse. Von Eltern, bei 
denen das aufgrund ihres Reineinkommens und ihres Vermögensstandes im Vorjahr errechnete 
Schulgeld den Minimumbetrag übersteigt, wird erwartet, dass sie diesen Betrag auch effektiv der 
Schule zugute kommen lassen.

In ihrer Beschwerdeschrift sowie in ihrer Eingabe vom 10. März 2014 verweisen die 
Beschwerdeführer auf eine Spendenbestätigung für das Jahr 2011, reichen diesen Beleg jedoch 

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nicht ein. Ihre Unterlagen enthalten einzig den Steuerbeleg für das Jahr 2013, aus dem 
hervorgeht, dass die Steuerpflichtigen für die beiden Kinder ein Schulgeld von 2'300 Franken 
bezahlt haben. Das entsprechende Beweismittel befindet sich zudem auch nicht bei den Vorakten, 
welche lediglich eine Rechnung über einen Jahresmitgliederbeitrag von 45 Franken aufweisen. 
Schon aufgrund des fehlenden Berechnungs- und Zahlungsnachweises durfte die Vorinstanz 
somit diese steuermindernde Tatsache unberücksichtigt lassen.

In Bezug auf die Abzugsmöglichkeit bei den Steuern (für Eltern mit Wohnsitz im Kanton Bern) 
erklärt die Rudolf Steiner Schule im Übrigen folgendes: "In der Steuererklärung kann pro Kind ein 
Kinderabzug von 6'200 Franken gemacht werden. Schulgeld (Familienbeitrag) das pro Kalenderjahr den 
kumulierten Kinderabzugsbetrag übersteigt, kann bis zu einer Obergrenze von 20% des Reineinkommens 
als Vergabung geltend gemacht werden." Wollte man diese Regelung auf den Kanton Freiburg 
übertragen, müsste festgestellt werden, dass der Kinderabzug bei zwei Kindern zwischen 14'000 
und 17'000 Franken je nach Reineinkommen beträgt. Die geltend gemachte Einzahlung an die 
Rudolf Steiner Schule ist somit niedriger als der Kinderabzug, so dass kein Spendenbeitrag 
geltend gemacht werden könnte.

Die gesamte Zuwendung an die Rudolf Steiner Schule ist somit als Entgelt für den Schulbesuch 
der Kinder zu qualifizieren. Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.

4. Schliesslich beantragen die Beschwerdeführenden unter dem Titel Liegenschaftskosten die 
Berücksichtigung der Ersatzanschaffung einer Waschmaschine und der Kosten des Service-
Abonnements des Heizungsbrenners geltend.

a) Bei Liegenschaften im Privatvermögen können die Unterhaltskosten, die Kosten der 
Instandstellung von neu erworbenen Liegenschaften, die Versicherungsprämien und die Kosten 
der Verwaltung durch Dritte von den steuerbaren Einkünften abgezogen werden (Art. 32 Abs. 2 
erster Satz DBG in der ab 1. Januar 2010 gültigen Fassung). Den gleichen Wortlaut hat Art. 1 
Abs. 1 der Verordnung vom 24. August 1992 über den Abzug der Kosten von Liegenschaften des 
Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer (Liegenschaftskostenverordnung; SR 642.116). 
Konkreter bestimmt Art. 1 Abs. 1 lit. a der Verordnung der ESTV vom 24. August 1992 über die 
abziehbaren Kosten von Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer 
(ESTV-Liegenschaftskostenverordnung; SR 642.116.2) den Begriff der Unterhaltskosten als 
"Auslagen für Reparaturen und Renovationen, die nicht wertvermehrende Aufwendungen 
darstellen". Die erwähnten Grundsätze wurden von der Kantonalen Steuerverwaltung in einem 
Merkblatt vom Januar 2012 konkretisiert (vgl. Besonderes Merkblatt für den tatsächlichen 
Kostenabzug bei Privatliegenschaften sowie für Investitionen, die dem Energiesparen und dem 
Umweltschutz dienen, <http://www.fr.ch/scc/files/pdf39/notice_sei_d.pdf>).

b) Das erwähnte Merkblatt sieht vor, dass Reparatur und Ersatz von Waschmaschinen und 
Wäschetrockner bei selbstgenutzten Liegenschaften nicht abzugsfähig sind, da sie als Mobiliar 
und nicht als Liegenschaftsbestandteil gelten. Gemäss Art. 642 ZBG ist Bestandteil einer Sache 
alles, was nach der am Orte üblichen Auffassung zu ihrem Bestande gehört und ohne ihre 
Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung nicht abgetrennt werden kann. Als Zugehör gelten 
die beweglichen Sachen, die nach der am Orte üblichen Auffassung oder nach dem klaren Willen 
des Eigentümers der Hauptsache dauernd für deren Bewirtschaftung, Benutzung oder Verwahrung 
bestimmt und durch Verbindung, Anpassung oder auf andere Weise in die Beziehung zur 
Hauptsache gebracht sind, in der sie ihr zu dienen haben (Art. 644 ZGB). Gemäss dem 

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Einführungsgesetz vom 10. Februar 2012 zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGZGB; 
SGF 210.1) gehören dazu Werkzeuge, Maschinen und Mobiliar für die Bewirtschaftung eines 
Gewerbe- oder Geschäftsbetriebs, sowie weitere Gegenstände im Dienst der Hauptsache (Art. 29 
Abs. 2 EGZGB). Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, gehören somit Kücheneinbauten, 
Heizungseinrichtungen, sanitäre Installationen zu den Bestandteilen eines Gebäudes, nicht jedoch 
weitere Maschinen, Apparate, Instrumente und Einrichtungen, die bloss am Boden befestigt sind. 
Diese Einschätzung wird zudem nicht dadurch beeinflusst, dass die Waschmaschinen oft zum 
üblichen Inventar des Hauses gehören, welches mit der Liegenschaft veräussert wird. 
Ausschlaggebend ist einzig, dass die Maschinen ohne Beschädigung der Liegenschaft entfernt 
werden können.

Unter diesen Voraussetzungen hat die Vorinstanz die Abzugsfähigkeit der Ersatzanschaffung einer 
Waschmaschine zu Recht verneint, so dass die Beschwerde abgewiesen werden muss.

c) Art. 1 Abs. 2 Bst. c der ESTV-Liegenschaftskostenverordnung sieht vor, dass Heizungs- 
und Warmwasseraufbereitungskosten, die mit dem Betrieb der Heizanlage oder der zentralen 
Warmwasseraufbereitungsanlage direkt zusammenhängen, insbesondere Energiekosten, von den 
Unterhaltskosten nicht abgezogen werden können. Kosten, die in einem engen, unmittelbaren 
Zusammenhang mit dem Konsum von Gütern stehen, deren Nutzung vorwiegend 
verbrauchsabhängig in Rechnung gestellt wird (Wasser, Abfallentsorgung, Energie), gehören 
damit zu den nicht abzugsfähigen Lebenshaltungskosten (vgl. Urteil BGer 2C_453/2009 vom 
3. Februar 2010 E. 3.2). Eine Umdeutung von eines Service-Abonnements des Heizungsbrenners 
in vorweggenommene Reparatur- oder Renovationskosten geht zudem nicht an: Mit Ausnahme 
der sog. Dumont-Praxis, die aber auf den 1. Januar 2010 aufgehoben wurde (AS 2009 1515), sind 
die Begriffe "Reparatur- oder Renovationskosten" in einem engen, technischen Sinne zu 
verstehen. Andernfalls würde eine praktikable Abgrenzung gegenüber den Betriebskosten 
verunmöglicht, tragen doch insbesondere Heizkosten stets (auch) dazu bei, die Nutzbarkeit von 
Wohnraum zu ermöglichen bzw. zu erhalten und damit künftigen Reparaturen vorzubeugen (vgl. 
Urteil BGer 2C_453/2009 vom 3. Februar 2010 E. 3.4).

Aufgrund des Gesagten muss die Beschwerde auch in diesem Punkt abgewiesen werden.

5. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten den Beschwerdeführenden 
unter solidarischer Haft aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG; Art. 131 Abs. 1 und 132 Abs. 2 VRG). 
Die Höhe der Verfahrenskosten wird durch das kantonale Recht bestimmt (vgl. Art. 144 Abs. 5 
DBG). Es gelangt der Tarif vom 17. Dezember 1991 der Verfahrenskosten und Entschädigungen 
in der Verwaltungsjustiz (Tarif VJ; SGF 150.12) zur Anwendung (vgl. Art 146-147 VRG), welcher 
vorsieht, dass die Verwaltungsjustizgebühr 50 bis 50 000 Franken beträgt (Art. 1 Abs. 1 Tarif VJ) 
und die Höhe der Gebühr nach dem erforderlichen Zeit- und Arbeitsaufwand, der Wichtigkeit der 
Angelegenheit und bei vermögensrechtlichen Sachen nach dem betreffenden Streitwert 
festgesetzt wird (Art. 2 Tarif VJ).

Im vorliegenden Fall erscheint es angemessen, die Gerichtsgebühr auf 500 Franken festzusetzen.

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II. Kantonssteuer (604 2013 88)

6. Die Rechtslage ist bei den Staats- und Gemeindesteuern die gleiche wie bei der direkten 
Bundessteuer. Gemäss Art. 10 Abs. 1 Bst. b StHG können als geschäfts- oder berufsmässig 
begründete Kosten namentlich die Rückstellungen für Verpflichtungen, deren Höhe noch 
unbestimmt ist, oder für unmittelbar drohende Verlustrisiken, abgezogen werden. Art. 30 Abs. 1 
Bst. a und c DStG entspricht Art. 29 Abs. 1 Bst. a und c DBG. Gemäss Art. 9 Abs. 2 Bst. i StHG 
können die freiwilligen Leistungen von Geld und übrigen Vermögenswerten bis zu dem nach 
kantonalem Recht bestimmten Ausmass an juristische Personen mit Sitz in der Schweiz, die im 
Hinblick auf ihre öffentlichen oder gemeinnützigen Zwecke von der Steuerpflicht befreit sind, 
abgezogen werden. Art. 34a DStG entspricht Art. 33a DBG. Schliesslich sieht Art. 9 Abs. 1 StHG 
vor, dass von den gesamten steuerbaren Einkünften die zu ihrer Erzielung notwendigen 
Aufwendungen abgerechnet werden können. Art. 33 Abs. 2 DStG entspricht Art. 32 Abs. 2 DBG. 
Art. 6 Bst. c der Verordnung vom 21. März 2001 über den Abzug der Kosten bei 
Privatliegenschaften und der Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, 
sowie der Kosten für die Restaurationsarbeiten an unbeweglichen Kulturgütern (SGF 631.421) 
entspricht im Übrigen Art. 1 Abs. 2 Bst. c der ESTV-Liegenschaftskostenverordnung. Das bereits 
zum DBG Ausgeführte ist damit ebenfalls für die kantonalen Steuern massgebend. Damit resultiert 
für die Staats- und Gemeindesteuern dasselbe Ergebnis wie bei der direkten Bundessteuer.

Auch in diesem Punkt wird daher die Beschwerde abgewiesen und der Einspracheentscheid der 
Kantonalen Steuerverwaltung vom 29. August 2013 bestätigt.

7. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten den Beschwerdeführenden 
unter solidarischer Haft aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG; Art. 131 Abs. 1 und 132 Abs. 2 VRG). 
Es gelangt der Tarif vom 17. Dezember 1991 der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der 
Verwaltungsjustiz (Tarif VJ; SGF 150.12) zur Anwendung (vgl. Art 146-147 VRG), welcher vor-
sieht, dass die Verwaltungsjustizgebühr 50 bis 50 000 Franken beträgt (Art. 1 Abs. 1 Tarif VJ) und 
die Höhe der Gebühr nach dem erforderlichen Zeit- und Arbeitsaufwand, der Wichtigkeit der 
Angelegenheit und bei vermögensrechtlichen Sachen nach dem betreffenden Streitwert 
festgesetzt wird (Art. 2 Tarif VJ).

Im vorliegenden Fall erscheint es angemessen, die Gerichtsgebühr auf 500 Franken festzusetzen.

Der Hof erkennt:

I. Direkte Bundessteuer (604 2013 87)

1. Die Beschwerde von A.________ und B.________ wird abgewiesen.

Der Einspracheentscheid der Kantonalen Steuerverwaltung vom 29. August 2013 wird 
bestätigt.

2. Die Kosten (Gebühr: 500 Franken) werden A.________ und B.________ unter solidarischer 
Haft auferlegt. Diese Gerichtsgebühr wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

II. Kantonssteuer (604 201 88)

Kantonsgericht KG

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3. Die Beschwerde von A.________ und B.________ wird abgewiesen.

Der Einspracheentscheid der Kantonalen Steuerverwaltung vom 29. August 2013 wird 
bestätigt.

4. Die Kosten (Gebühr: 500 Franken) werden A.________ und B.________ unter solidarischer 
Haft auferlegt. Diese Gerichtsgebühr wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Zustellung

Der vorliegende Entscheid kann sowohl bezüglich der veranlagten direkten Bundessteuer 
(Dispositiv Ziff. I) als auch der Kantonssteuer (Dispositiv Ziff. II) gemäss Art. 146 DBG bzw. 
73 StHG und 82 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; 
SR 173.110) innert 30 Tagen seit Eröffnung mit einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden, wobei die Begehren und 
Begründungen je der betroffenen Steuer anzupassen sind.

Freiburg, 17. März 2015/dbe

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin