# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ef219474-1362-5bb9-b27c-9b1b4967c4bc
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-10-01
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 01.10.2015 6B 763/2015 (6B_763/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-763-2015_2015-10-01.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_763/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 1. Oktober 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Anordnung gemeinnütziger Arbeit anstelle der Ersatzfreiheitsstrafen aus Bussen, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 13. Juli 2015. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 4. August 2015 gestützt auf Art. 62 BGG eine Frist bis zum 31. August 2015 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. 

 

 Weil der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. September 2015 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist bis zum 18. September 2015 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. 

 

 Mit Eingabe vom 15. September 2015 teilte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, sie könne keine Fr. 1'000.-- zahlen. Indessen unterliess sie es, diese Behauptung zu belegen. Zur Einreichung von Belegen kann ihr keine weitere Frist mehr eingeräumt werden, weil die Nachfrist, wie der Beschwerdeführerin in der Verfügung vom 7. September 2015 ausdrücklich mitgeteilt wurde, nicht mehr erstreckt werden kann. 

 

 Da der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2.
  
 

 

 Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 1. Oktober 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn