# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eedaa1bb-5697-5779-a0f3-d07fd25fe7c4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.08.2010 A-501/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-501-2007_2010-08-26.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-501/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Daniel de Vries Reilingh (Vorsitz), 
Richter Pascal Mollard, Richterin Salome Zimmermann, 
Richter Michael Beusch, Richter Daniel Riedo
Gerichtsschreiber Keita Mutombo.

A._______ Kreditversicherungs-
Aktiengesellschaft, ..., Zweigniederlassung ...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, 
Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, Eigerstrasse 65, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Stempelabgabe auf Versicherungsprämien.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-501/2007

Sachverhalt:

A.
Die  A._______  Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft,  ...,  Zweig-
niederlassung ... (nachfolgend Gesellschaft oder Beschwerdeführerin), 
bezweckt  laut  Handelsregisterauszug  u.a.  die  Versicherung  von 
Krediten bzw. Forderungen.

B.
Am  7. Juli  2006  entschied  die  Eidgenössische  Steuerverwaltung 
(ESTV), die Gesellschaft schulde ihr auf Prämienzahlungen (für Versi-
cherungsverträge betreffend den  Ersatz  von uneinbringlichen Forde-
rungen aus Lieferungen und Leistungen [sog. Kreditversicherungen]) 
für die Bereiche "Versicherungsschutz für politische Risiken" und "Fa-
brikationskosten-Versicherung" der Jahre 1999 bis 2003 eine zusätzli -
che  Stempelabgabe  von  Fr. 67'766.90  zuzüglich  Verzugszins.  Die 
ESTV  wies  eine  gegen  diesen  Entscheid  gerichtete  Einsprache  am 
11. Dezember 2006 ab und erkannte, die Gesellschaft schulde ihr eine 
Abgabe  auf  Versicherungsprämien  von  Fr. 67'766.90  zuzüglich  Ver-
zugszins.

C.
Mit Eingabe vom 22. Januar 2007 führte die Gesellschaft Beschwerde 
beim Bundesverwaltungsgericht  mit  dem Antrag,  der  Einspracheent-
scheid vom 11. Dezember 2006 sei aufzuheben – unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge.  Die  Beschwerdeführerin  begründete  ihren  An-
trag damit, dass die von ihren Kunden bezahlten Prämien für Kredit-
versicherungen nach Art. 22 Bst. l  des Bundesgesetzes vom 27. Juni 
1973 über die Stempelabgaben (StG, SR 641.10) von der Abgabe auf 
Versicherungsprämien  ausgenommen  seien,  da  sich  die  versicherte 
Sache im Ausland befinde.

D.
In  Ihrer  Vernehmlassung  vom 28. März  2007  schloss  die  ESTV auf 
kostenfällige Abweisung der Beschwerde.

Auf die weiteren Eingaben und Vorbringen der  Parteien wird,  soweit 
entscheidwesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt  nach Art. 31 des Verwal-
tungsgerichtsgesetzes (VGG, SR 173.32)  Beschwerden gegen Verfü-
gungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021),  sofern  keine 
Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Eine solche liegt nicht vor 
und  die  Vorinstanz  ist  eine  Behörde  im  Sinn  von Art.  33  VGG. Das 
Bundesverwaltungsgericht ist daher für die Beurteilung der vorliegen-
den Beschwerde zuständig. Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, 
richtet sich gemäss dessen Art. 37 das Verfahren nach dem VwVG. Auf 
die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Einspra-
cheentscheid  grundsätzlich  in  vollem  Umfang  überprüfen.  Der  Be-
schwerdeführer kann neben der Verletzung von Bundesrecht  (Art. 49 
Bst. a  VwVG)  und  der  unrichtigen  oder  unvollständigen  Feststellung 
des  rechtserheblichen  Sachverhalts  (Art. 49  Bst. b  VwVG)  auch  die 
Rüge der Unangemessenheit erheben (Art. 49 Bst. c VwVG; ANDRÉ MO-
SER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor  dem Bundes-
verwaltungsgericht,  Basel  2008, Rz. 2.149 ff.; ULRICH HÄFELIN/GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  5. Aufl.,  Zürich/ 
Basel/Genf 2006, Rz. 1758 ff.).

2.
Gegenstand der Stempelabgabe sind u.a. Prämienzahlungen für Versi-
cherungen, die zum inländischen Bestand eines der Aufsicht des Bun-
des  unterstellten  oder  eines  inländischen  öffentlich-rechtlichen  Ver-
sicherers gehören (Art. 21 Bst. a StG). Von der Abgabe ausgenommen 
sind die Prämienzahlungen unter anderem für die Feuer-, Diebstahl-, 
Glas-,  Wasserschaden-,  Kredit-,  Maschinen-  und  Schmuckversiche-
rung, sofern der Abgabepflichtige nachweist, dass sich die versicherte 
Sache  im  Ausland  befindet  (Art. 22  Bst. l  StG).  Die  Abgabe  beträgt 
5 % der Barprämie (Art. 24 Abs. 1 StG, 1. Satzteil). Die Abgabepflichti-
gen haben in ihren Büchern für  jeden einzelnen Versicherungszweig 
die  steuerbaren  und  die  befreiten  Prämien  gesondert  auszuweisen 
(Art. 24 Abs. 2 StG).

3.
Als  unbestritten  erweist  sich  vorliegend,  dass  es  sich  sowohl  beim 
Sachverhalt  "Versicherungsschutz  für  politische  Risiken"  wie  auch 

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beim Sachverhalt  "Fabrikationskosten-Versicherung"  um Versicherun-
gen  handelt,  die  ein  inländischer  Versicherungsnehmer  mit  der  Be-
schwerdeführerin abgeschlossen hat. Unbestrittenerweise geht es so-
mit  um Prämienzahlungen  für  Versicherungen,  die  zum inländischen 
Bestand eines der Aufsicht des Bundes unterstellten Versicherers ge-
hören (Art. 21 Bst. a StG). Zu beurteilen ist indessen die stempelabga-
berechtliche Behandlung der Prämien für diese Versicherungsprodukte 
bzw. die Frage, ob diese unter die Ausnahmebestimmung von Art. 22 
Bst. l StG fallen.

3.1 Nach Schweizerischer Rechtsprechung und Lehre sind Gesetzes-
normen nach bestimmten Regeln zu interpretieren. Ziel der Auslegung 
ist die Ermittlung des Sinngehalts der Norm. Das Gesetz ist in erster 
Linie aus sich selbst, d.h. nach Wortlaut, systematischer Stellung, Sinn 
und Zweck und den ihm zugrunde liegenden Wertungen,  aber  auch 
nach  der  Entstehungsgeschichte  auszulegen.  Ausgangspunkt  jeder 
Auslegung ist der Wortlaut, doch kann dieser allein nicht massgebend 
sein (statt vieler: BGE 125 II 521 E. 3c/aa, BGE 125 II 113 E. 3a mit 
Hinweisen; vgl. auch statt  vieler:  BVGE 2009/39  E. 5.1.1;  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts A-491/2007 vom 25. Februar 2010 E. 2.4).

3.2 In  ihrem  Entscheid  vom  16. Juli  2003  hat  die  Eidgenössische 
Steuerrekurskommission  (SRK)  erwogen,  aufgrund  des  klaren  Wort-
lauts von Art. 22 Bst. l  StG ergebe sich eindeutig, dass Prämienzah-
lungen  für  bestimmte  Versicherungen  von  der  Abgabepflicht  ausge-
nommen seien, wenn es sich beim Versicherungsgegenstand um "Sa-
chen" handle und diese "Sachen" sich im Ausland befänden. Die Be-
stimmung nehme einerseits eine territoriale Abgrenzung vor; anderer-
seits  folge sie der  allgemein  im Versicherungsbereich  gehandhabten 
Abgrenzung  zwischen  den  verschiedenen  Versicherungsarten,  d.h. 
zwischen Sach-, Vermögens- und Personenversicherungen. Bei Sach-
versicherungen würden im Versicherungsvertrag die versicherten Sa-
chen bezeichnet. Es könne sich dabei um bewegliche oder unbewegli-
che Sachen handeln. Im Gegensatz dazu sei (neben der bereits im da-
mals zu beurteilenden, wie im vorliegenden Fall gleichermassen nicht 
relevanten Personenversicherung) die Vermögensversicherung zu se-
hen. In dieser würden weder Sachen noch Personen, sondern das Ver-
mögen als  solches  versichert.  Die  Unterteilung  erfolge in  der  Regel 
nach Passiven- und Aktivenversicherung. Während bei der Passiven-
versicherung das Vermögen gegen Einbussen durch Forderungen Drit-
ter (Haftpflichtforderungen) oder durch Auslagen (Kosten) Gegenstand 

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der Versicherung bilde, werde in der Aktivenversicherung Vermögens-
verluste (z.B. Garantieversicherung wegen Baumängeln) und Ertrags-
ausfälle  (z.B.  Hagelversicherung,  Chômageversicherung)  abgedeckt 
(vgl. WOLFGANG MAUTE/MARTIN STEINER/ADRIAN RUFENER, Steuern und Versi-
cherungen, 2. Aufl.,  Muri/Bern 1999, S. 242 f.).  Art. 22 Bst. l  StG be-
ziehe sich dem Wortlaut nach offensichtlich ausschliesslich auf Sach-
versicherungen, sei doch nur bei dieser Versicherungsart eine "im Aus-
land befindliche Sache" Versicherungsgegenstand. Aufgrund der Mate-
rialien  (s. Botschaft  des Bundesrates an die Bundesversammlung zu 
einem neuen Bundesgesetz über die Stempelabgaben vom 25. Okto-
ber 1972 [Botschaft], BBl 1972 II 1278 ff.) ergebe sich, dass diese Ab-
grenzung auch dem Willen des historischen Gesetzgebers entspreche 
(Entscheid der SRK vom 16. Juli 2003,  veröffentlicht  in Verwaltungs-
praxis der Bundesbehörden [VPB] 68.17 E. 2d).

Weiter  erwog  die  SRK,  dass  der  Gesetzgeber,  um  den  schweizeri-
schen  Versicherungsunternehmen  im  internationalen  Geschäft  die 
Konkurrenzfähigkeit zu wahren, zwei Ergänzungen vorgesehen habe, 
eine einschränkende und eine ausdehnende. Namentlich in Bezug auf 
die einschränkende Ergänzung seien Prämienzahlungen für bestimmte 
zum  inländischen  Bestand  gehörende  Sachversicherungen  von  der 
Abgabe ausgenommen, insoweit der Versicherer nachweise, dass die 
"versicherte  Sache" sich im Ausland befinde (Art. 22  Bst. l  des  bun-
desrätlichen Entwurfs; vgl. Botschaft,  a.a.O., S. 1305 f.). In der Bera-
tung der Eidgenössischen Räte seien die entsprechenden Gesetzes-
bestimmungen  diskussionslos  verabschiedet  worden  (Entscheid  der 
SRK vom 16. Juli 2003, veröffentlicht in VPB 68.17 E. 2d).

3.3 Die Ausnahme von der  Abgabe gilt  nicht für Vermögensversiche-
rungen, auch wenn die versicherten Vermögenswerte im Ausland lie-
gen. Als abstrakte Vermögensgesamtheit kann das Vermögen als sol-
ches nicht lokalisiert werden. Die Versicherung muss an einen Gegen-
stand bzw. an eine Forderung gebunden sein, dessen bzw. deren Bele-
genheitsort sich eindeutig feststellen lässt (HEINI RÜDISÜHLI, in: Oberson/ 
Hinny [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über die Stempelabga-
ben, Zürich etc. 2006, N 33 zu Art. 22 Bst. l StG). Im soeben zitierten 
Entscheid der SRK hatten die vorgelegten Versicherungen die Versi-
cherung des Vermögens als solches und nicht einzelne Bestandteile, 
d.h. Sachen oder Forderungen, zum Inhalt. Das Vermögen des Versi-
cherungsnehmers war u.a. gegen das generelle Risiko der Wirtschafts-
kriminalität versichert. Es waren somit nicht einzelne Vermögenswerte 

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versichert, sondern das Vermögen als Ganzes.

Bei der Kreditversicherung nach Art. 22 Bst. l StG ist Gegenstand der 
Versicherung eine unkörperliche Sache, d.h. eine Forderung. Der Ge-
genstand der Versicherung ist dabei auch ein einzelnes, aus dem Ver-
mögen  herausgegriffenes  Objekt  (RÜDISÜHLI,  a.a.O.,  N 35  zu  Art. 22 
StG).

3.4 Gemäss der Praxis der ESTV umfasst der Begriff der Kreditversi-
cherung nach Art. 22 Bst. l StG einzig die Abdeckung der wirtschaftli-
chen Zahlungsunfähigkeit bzw. -unwilligkeit des Schuldners oder Kun-
den des Versicherungsnehmers. Demzufolge qualifiziert die ESTV die 
Zahlungsunfähigkeit  eines  Kunden  aufgrund Eintritts  politischer  Risi-
ken  (wie  politische  Ereignisse,  staatliche  Eingriffe  in  die  Wirtschaft 
oder auch Naturkatastrophen) unter Einschluss des Transferrisikos als 
Vermögensversicherung (MAJA BAUER-BALMELLI/HANS-PETER HOCHREUTENER/ 
MARKUS KÜPFER [Hrsg.], Die Praxis der Bundessteuern, II. Teil: Stempel-
abgaben und Verrechnungssteuer, Band 1, Basel [Loseblattwerk], letz-
ter Nachtrag [hiernach: Praxis], Nr. 5 zu Art. 22 Bst. l StG). In der Leh-
re wird die von der ESTV vorgenommene Unterscheidung soweit  er-
sichtlich nicht kritisiert bzw. ausdrücklich als richtig bezeichnet (THOMAS 
JAUSSI/PIERRE-OLIVIER GEHRIGER,  Handbuch  des  Versicherungsstempels, 
Muri/Bern 2006 [hiernach: Handbuch], S. 75; RÜDISÜHLI, a.a.O., N 35 zu 
Art. 22 StG; THOMAS JAUSSI/PIERRE-OLIVIER GEHRIGER,  in: Zweifel/Athanas/-
Bauer-Balmelli [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, 
Band II/3, Bundesgesetz über die Stempelabgaben, Basel 2006 [hier-
nach: Kom StG], N 68 zu Art. 22 StG; THOMAS JAUSSI/PIERRE-OLIVIER GEH-
RIGER, Der Versicherungsstempel: Überblick, Fallstricke und Stolperstei-
ne, in: Steuerrevue [StR] 2004, S. 258, 276 f.).

3.5 In der Sachversicherung sind Sachen gegen bestimmte Gefahren 
versichert (MAURER, a.a.O., S. 529). Der Begriff "Sache" wird nicht in ei-
nem zivilrechtlichen Sinn verstanden. Als Sachen gelten vielmehr  ir-
gendwelche aus dem wirtschaftlichen Vermögen herausgegriffene Ob-
jekte verstanden, seien es bewegliche oder unbewegliche, körperliche 
oder  unkörperliche  Sachen,  namentlich  auch  Forderungen.  In  der 
Sachversicherung ist die Leistungspflicht des Versicherers davon ab-
hängig, dass die Sachen, die als versichert bezeichnet sind, vom be-
fürchteten  Ereignis  betroffen  werden.  Dieses  besteht  in  der  Zerstö-
rung, Beschädigung, Entwertung oder im Verlust bzw. Abhandenkom-
men einer Sache. Zweck der Sachversicherung ist es, dem Versicher-

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ten die dadurch unmittelbar entstandene Einbusse, den unmittelbaren 
Schaden, zu ersetzen. Dieser unmittelbare Schaden wird aufgrund des 
Sachwertes, d.h. des Wertes der versicherten Sache im Zeitpunkt des 
schädigenden Ereignisses (Ersatzwert),  bestimmt, der dem Versiche-
rungsnehmer ersetzt wird (MORITZ W. KUHN/R. LUKA MÜLLER-STUDER/MARTIN 
K. ECKERT,  Privatversicherungsrecht,  2. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf 2002, 
S. 106). Die Sachen können im Vertrag individuell oder nur nach der 
Gattung bezeichnet werden: Ein durch Fabriknummer, Typus, usw. ge-
nau bestimmtes Auto wird – individuell – kaskoversichert. Der Hausrat, 
der sich in der Wohnung des Versicherungsnehmers befindet, wird ge-
gen Feuer, Diebstahl, usw. als Gattung, somit nicht jedes einzelne Mö-
belstück individuell, versichert. Mithin stellt die Gattung das Gegenteil  
zu den individuell bestimmten Sachen dar. Ist die Gattung versichert, 
so bildet der Vertrag meistens Gruppen von gleichartigen Sachen oder 
er fasst alle Sachen pauschal zusammen (MAURER, a.a.O., S. 467).

Bei der Vermögensversicherung sind weder Personen mit Leben und 
Gesundheit noch Sachen gegen Beschädigung, Zerstörung usw. versi-
chert,  sondern  das Vermögen bestimmter  Personen als  solches fällt 
unter  den  Versicherungsschutz,  und  zwar  wenn  es  aus  genau  um-
schriebenen Gründen eine Einbusse erleidet. Die Einbusse kann darin 
bestehen,  dass  der  Träger  des  Vermögens  Auslagen  hat  oder  mit 
Schulden,  d.h. Ansprüchen Dritter,  belastet  wird oder  einen Ertrags-
ausfall  erleidet (MAURER,  a.a.O., S. 528, vgl. auch  KUHN/MÜLLER-STUDER/ 
ECKERT, a.a.O., S. 108).

Die Abgrenzung der Vermögens- von der Sachversicherung kann Pro-
bleme aufwerfen. Mit  der Sachversicherung werden im gleichen Ver-
trag häufig  auch bestimmte Risiken aus der  Vermögensversicherung 
versichert: So deckt z.B. die Auto-Kaskoversicherung oft die Miete ei-
nes Ersatzwagens, falls das versicherte Fahrzeug wegen eines Versi -
cherungsfalls nicht benutzt werden kann (MAURER, a.a.O., S. 499). Die 
Sachversicherung  ist  grundsätzlich  auf  den  Wertverlust  beschränkt, 
den  der  Versicherungsfall  hinsichtlich  der  versicherten  Sache  verur-
sacht.  Durch  Zerstörung,  Beschädigung,  Diebstahl,  Verlust  usw. der 
versicherten Sache können jedoch Auslagen verschiedener Art entste-
hen, so z.B. die Kosten aus der Abschleppung des beschädigten Fahr-
zeugs oder – bei Totalschaden – aus der Beseitigung oder Verwertung 
der Überreste. Wenn solche Kosten, die über den an der Sache selbst 
entstandenen Schaden hinausgehen, versichert sind, handelt es sich 
um  eine  Vermögensversicherung.  Diese  (Folge-)Kosten  setzen  zwar 

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voraus,  dass der Versicherungsfall  bei  der versicherten Sache einen 
Wertverlust  verursacht  hat  (Totalschaden oder Teilschaden); sie sind 
aber nicht mehr diesem selbst zuzurechnen. Dieser weitere, mittelbare 
Schaden ist auch versicherbar. Dessen Deckung bedarf aber einer be-
sonderen Vereinbarung. Der gleiche Versicherungsfall  kann also eine 
Sach-  und  eine  Vermögensversicherung  betreffen  (MAURER,  a.a.O., 
S. 530; KUHN/MÜLLER-STUDER/ECKERT, a.a.O., S. 106-107).

3.6
3.6.1 Der  Begriff  "Kreditversicherung"  leitet  sich  von  dem  Umstand 
her, dass zwischen der Lieferung einer Ware von einem Unternehmen 
zum anderen bzw. zwischen der Erbringung einer Dienstleistung und 
deren Bezahlung ein zeitlicher Abstand liegen kann. Das liefernde Un-
ternehmen gewährt damit bis zur endgültigen Bezahlung einen Kredit.  
Der Kaufvertrag, bei dem vor Bezahlung geliefert wird, ist ein Kredit-
kaufvertrag,  der  die Lieferung des Kaufgegenstandes vor Bezahlung 
des  Kaufpreises  umfasst  (HEINRICH HONSELL,  Schweizerisches  Obliga-
tionenrecht, Besonderer Teil, 7. Aufl., Bern 2003, S. 62;  CLAIRE HUGUE-
NIN,  Obligationenrecht,  Besonderer  Teil,  3. Aufl.,  Zürich 2008,  Rz. 38 
und 209 ff.). Bei Werkverträgen verhält es sich ähnlich: auch bei sol -
chen Verträgen handelt  es sich um vollkommen zweiseitige (also sy-
nallagmatische) Verträge,  durch deren Abschluss sich die beteiligten 
Parteien zum Austausch bestimmter  Leistungen verpflichten und die 
Leistung des Käufers bzw. Bestellers u.a. in der Leistung einer Vergü-
tung besteht (betreffend den Kaufvertrag siehe: THEO GUHL/ALFRED KOL-
LER/ANTON K. SCHNYDER/JEAN NICHOLAS DRUEY, Das Schweizerische Obliga-
tionenrecht,  9. Aufl.,  Zürich  2000,  S. 370  Rz.  123;  betreffend  den 
Werkvertrag vgl.: PETER GAUCH, Der Werkvertrag, 4. Aufl., Zürich 1996, 
Rz. 7). Bei einer vorzeitigen Auflösung eines Werkvertrages "ex nunc" 
– wie z.B. bei einem Rücktritt des Bestellers nach Art. 377 OR (GAUCH, 
a.a.O., Rz. 522 ff.) oder bei Unmöglichkeit "aus Verhältnissen des Be-
stellers" nach Art. 378 OR (GAUCH, a.a.O., Rz. 722 ff.) – hat der Unter-
nehmer  Anspruch  auf  Vergütung  der  bereits  ausgeführten  Arbeiten, 
wobei dieser Anspruch mit der Auflösung des Werkvertrages fällig wird 
(GAUCH, a.a.O., Rz. 1156).

3.6.2 Unter einer (Waren-)Kreditversicherung oder auch Delkrede-Ver-
sicherung wird die Versicherung des Lieferantenkredits verstanden. Bei 
der Kreditversicherung ist die Uneinbringlichkeit von Forderungen bei 
Warenlieferungen  oder  Dienstleistungen  Gegenstand  des  Versiche-
rungsschutzes (VINCENT BRUHLHART, Droit des assurances privées, Bern 

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2008,  S. 336 Rz. 729 f.). Hier  sichert  sich der Kreditgeber  ab. Jedes 
Unternehmen, das eine Ware liefert oder eine Dienstleistung auf Rech-
nung erbringt, muss sich gegenüber dem Risiko einer unbezahlt blei -
benden Forderung absichern (BRUHLHART, a.a.O., S. 336 Rz. 732).

Bei  der  Kreditversicherung  lassen  sich  zwei  Formen  unterscheiden: 
Zum einen ist das die Warenkreditversicherung, mittels welcher Forde-
rungen aus Lieferungen und Leistungen abgesichert werden; zum an-
deren die  Investitionsgüterkreditversicherung, die von den Folgen der 
Uneinbringlichkeit einer Forderung bei Lieferung von Investitionsgütern 
wie Maschinen,  Anlagen, Fabriken,  Flugzeugen, Schiffen,  etc. schüt-
zen  soll.  Beide  Erscheinungsformen  sichern  in  der  Regel  das  wirt -
schaftliche Risiko ab. Politische Risiken lassen sich durch die Export -
kreditgarantie oder  Exportkreditversicherung  absichern  (BRUHLHART, 
a.a.O.,  S. 338 Rz. 738). Die  Exportkreditversicherung (auch Ausfuhr-
versicherung) ist  die Sammelbezeichnung für verschiedene Versiche-
rungsformen,  welche  die  Risiken  der  Uneinbringlichkeit  von  Forde-
rungen beim Export  von Warenlieferungen und Dienstleistungen ab-
sichern.

Es ist erkennbar, dass im Bereich der Ausfuhrgeschäfte eine Vielzahl 
von Risiken auftauchen. Das politische Risiko und das Fabrikationsrisi-
ko sind zwei solche Risiken, die durch den Kreditversicherungsvertrag 
abgedeckt werden können. Auch das Risiko eines Embargos ist darin 
abgesichert. Was das Fabrikationsrisiko im Besonderen anbelangt, so 
tritt dieses ein, wenn politische oder wirtschaftliche Umstände im Aus-
land die Fertigstellung oder den Versand der Waren verhindern.

Zusammenfassend  kann  gesagt  werden,  dass  sowohl  das  Fabrika-
tionsrisiko wie auch das politische Risiko zu den Risikoerscheinungs-
formen des Kreditversicherungsvertrags zählen.

4.
Im vorliegenden Fall ist darüber zu urteilen, ob es sich bei den strit ti-
gen  Kreditversicherungsverträgen  um  Sachversicherungsverträge  im 
Sinn von Art. 22 Bst. l StG handelt, die von der Stempelabgabe ausge-
nommen sind.

4.1 Die ESTV macht  in  ihrem Einspracheentscheid u.a. geltend,  der 
Begriff "Kreditversicherung" nach Art. 22 Bst. l StG beziehe sich allei-
ne auf die Insolvenz des Kreditschuldners, was sich schon aus der Lie-

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ferung einer Sache oder Dienstleistung an eine bestimmte Person er -
gebe. Denn eine solche Lieferung könne nur an eine bestimmte Per-
son erfolgen, um deren persönliche Zahlungsunfähigkeit es mithin ge-
he. Die Ausnahme nach Art. 22 Bst. l StG beschränke sich auf Forde-
rungen aus Lieferungen von Objekten und Dienstleistungen ins Aus-
land  und  ausschliesslich  auf  das  damit  verbundene,  auf  den 
Leistungsempfänger  persönlich  bezogene  Insolvenzrisiko. 
Forderungsverluste, bei denen die Insolvenz des Kunden auf politische 
Ereignisse,  staatliche  Eingriffe,  Naturkatastrophen  und  Atomrisiken 
oder  die  Bestreitung  der  Forderung  zurückzuführen  sei,  seien  nicht 
Gegenstand der Kreditversicherung.

Im Übrigen sei nur der Preis für die Sache von der Abgabe auf Versi -
cherungsprämien ausgenommen. So lange sich  eine  Sache,  auf  die 
sich  die  Versicherung  beziehe,  nicht  im  Ausland  befinde,  greife  die 
Ausnahme nach  Art. 22  Bst. l  StG nicht.  Dementsprechend falle  der 
Bereich  "Fabrikationsrisiken"  nicht  unter  die  Ausnahme von  der  Ab-
gabe auf Versicherungsprämien, denn die Fabrikationskosten entstün-
den ungeachtet des Umstands, ob die Sache tatsächlich ins Ausland 
verkauft werde.

Weiter fänden sich in den "Kreditversicherungen" der Beschwerdefüh-
rerin auch noch andere Elemente, die nicht oder zumindest nicht ohne 
weiteres unter die Ausnahmebestimmung von Art. 22 Bst. l StG fallen 
würden, nämlich die Deckung von Kredit- und Frachtkosten.

4.2 Die Beschwerdeführerin macht dagegen geltend, dass das versi-
cherte Objekt (d.h. der Gegenstand der Versicherung) die Forderung 
des Exporteurs (mithin des Versicherungsnehmers) gegenüber seinen 
Kunden sei  und nicht  etwa ein Gesamtvermögen oder eine Sachge-
samtheit. Die Kreditversicherung sei eine Versicherung, die den Versi-
cherungsnehmer gegen das Risiko der Uneinbringlichkeit  der Forde-
rung versichere. Zu den Gründen, welche zu einem Forderungsausfall 
führen könnten, seien nebst der Zahlungsunfähigkeit des Kunden auch 
die sogenannten politischen Risiken, die den Kunden an der Erfüllung 
seiner Verpflichtung hinderte, zu zählen. Die politischen Risiken seien 
geradezu typisch für eine Ausfuhrkreditversicherung, welche eine Un-
terkategorie der Kreditversicherung sei.

Die Beschwerdeführerin führt weiter aus, beim Fabrikationsrisiko gehe 
es  darum,  den  Versicherungsnehmer  vor  der  Uneinbringlichkeit  der 

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Forderung zu schützen, wenn dieses vor dem physischen Versand der 
Ware oder der Erbringung der Dienstleistung eintrete,  z.B. wenn der 
Kunde bereits vor der Auslieferung in Konkurs falle. Genau genommen 
gehe  es  nicht  um  eine  Erscheinungsform  des  versicherten  Risikos, 
sondern darum, wann der Risikoschutz eintrete. Beim Fabrikationsrisi-
ko setze der Versicherungsschutz bereits bei  Beginn der Fabrikation 
oder den Vorbereitungsarbeiten einer Dienstleistung ein.

4.3
4.3.1 Zurecht  hat  die ESTV in ihrem Einspracheentscheid die Abde-
ckung der sog. politischen Risiken (oder "Political  Risks") nicht unter 
den Begriff der Kreditversicherung von Art. 22 Bst. l StG subsumiert.  
Diese  Risikodeckungen  entsprechen  in  der  Regel  dem  ent-
sprechenden Risikoausschluss bei  der Deckung des Insolvenzrisikos 
und sind mithin nicht Gegenstand der klassischen Kreditversicherung, 
können jedoch unter bestimmten Bedingungen durch die Exportrisiko-
garantie des Bundes übernommen werden (vgl. Art. 12 Bst. a des Ex-
portrisikoversicherungsgesetzes  vom  16. Dezember  2005  [SERVG, 
SR 946.10] sowie Art. 1 Bst. d der Vollziehungsverordnung vom 1. Mai 
1959 zum [alten] Exportrisikogarantiegesetz vom 26. September 1958 
[AS 1959 391], welches bis am 31. Dezember 2006 in Kraft war [Voll-
ziehungsverordnung, AS 1959 396]). Gestützt auf das Risikoverständ-
nis und weil unter dem Begriff "Kreditversicherung" im Sinn von Art.  22 
Bst.  l  StG  einzig  die  wirtschaftliche  Zahlungsunfähigkeit  oder  Zah-
lungsunwilligkeit des Schuldners eines Kredites zu verstehen ist, qua-
lifiziert  sich  die  Zahlungsunfähigkeit  eines  Schuldners  aufgrund  po-
litischer Risiken unter Einschluss des Transferrisikos als Vermögens-
versicherung  (BAUER-BALMELLI/HOCHREUTENER/KÜPFER,  Praxis,  Nr. 5  zu 
Art. 22 Bst. l StG). Mithin sind bei der Kombination einer Kredit- mit ei-
ner "Political-Risk"-Versicherung die Prämien aufzuteilen in einen An-
teil,  der auf die Kreditversicherung als Sachversicherung entfällt  und 
damit nach Art. 22 Bst. l  StG von der Steuer ausgenommen ist,  und 
den  anderen  Anteil,  welcher  der  Finanzierung  der  Versicherung  der 
politischen  Risiken  dient  und  deshalb  eine  Vermögensversicherung 
nach Art. 24 Abs. 2 StG darstellt  und nicht  unter die Ausnahme von 
Art. 22 StG fällt  (JAUSSI/GEHRIGER, Kom StG, N 68 zu Art. 22 StG; vgl. 
auch JAUSSI/GEHRIGER, Handbuch, S. 75).

4.3.2 Die Ausnahme nach Art. 22 Bst. l StG bezieht sich lediglich auf 
Sachversicherungen,  deren  Versicherungsobjekte  im  Ausland  liegen. 
Das Anknüpfungsobjekt der Sachversicherung muss sich im Ausland 

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befinden,  damit  der  Auslandbezug  der  Versicherung  überwiegt  und 
diese von der Stempelabgabe ausgenommen ist. Die Sachen müssen 
ausserdem dauernd im Ausland verbleiben und dürfen auch nicht vor-
übergehend in die Schweiz gebracht werden (RÜDISÜHLI, a.a.O., N 31 zu 
Art. 22 StG). Dementsprechend greift die Ausnahme nach Art.  22 Bst. l 
StG beim Bereich "Fabrikationsrisiken" nicht, denn das Anknüpfungs-
objekt, d.h. die noch fertig zu stellende Ware oder die noch zu erbrin -
gende  Dienstleistung,  befindet  sich  eben  nicht  im  Ausland,  selbst 
wenn das versicherte Objekt die Forderung selber ist. Wie die Vorins-
tanz  in  ihrem Einspracheentscheid  zutreffend ausführte,  ist  die  Aus-
nahme nach Art. 22  Bst. l  StG nicht  anwendbar,  so  lange  sich  eine 
Sache,  auf  die  sich  die  Versicherung  bezieht,  nicht  im  Ausland  be-
findet.  Dementsprechend fällt  der Bereich "Fabrikationsrisiken" nicht 
unter die Ausnahme von der Abgabe auf Versicherungsprämien.

4.4 Dem Gesagten  zufolge ist  die  Beschwerde vollumfänglich  abzu-
weisen  und  der  Einspracheentscheid  der  ESTV  vom  11. Dezember 
2006 zu bestätigen.

5.
Bei diesem Verfahrensausgang hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese 
sind auf  Fr. 4'000.-- festzulegen  (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4  des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  und  mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen. Ei-
ne Parteientschädigung ist  nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG 
bzw. Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 VGKE).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 4'000.-- werden der Beschwer-
deführerin auferlegt und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kosten-
vorschuss verrechnet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Daniel de Vries Reilingh Keita Mutombo

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, 1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die  Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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