# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ac3e8ae-c2a2-586a-ab4a-fa4a3abe8e98
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 03.01.2019 KSK 2018 85
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-85_2019-01-03.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 3. Januar 2019 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 85 4. Januar 2019

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Präsident Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

der X._____, Beschwerdeführerin, 

gegen

die Kollokationsanzeige des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Land-
quart vom 5. Dezember 2018, in Sachen gegen die Beschwerdeführerin,

betreffend Kollokationsanzeige,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 10. November 2018 (recte 10. 
Dezember 2018 mit Poststempel vom 11. Dezember 2018), in die vom Betrei-
bungs- und Konkursamt der Region Landquart zugestellten Verfahrensakten so-
wie nach Feststellung und in Erwägung,

– dass gegen X._____ beim Betreibungs- und Konkursamt der Region Land-
quart (im folgenden Betreibungsamt Landquart) verschiedene Betreibungen 
geführt werden,

– dass das Betreibungsamt Landquart am 04. Januar 2018 eine Lohnpfändung 
vollzog, an der drei Betreibungen teilnahmen (Betreibung Nr. _____: A._____ 
mit einer Forderung von CHF 2'330.25; Betreibung Nr. _____: B._____ mit ei-
ner Forderung von CHF 22'500.00; Betreibung Nr. _____: C._____ mit einer 
Forderung von CHF 1'260.00),

– dass das Betreibungsamt Landquart am 05. Dezember 2018 den Kollokati-
onsplan bzw. die Verteilungsliste erliess und darin unter der Betreibungs-Nr. 
_____ eine D._____ mit einer Dividende von CHF 2'048.20 aufführte,

– dass X._____ dagegen am 10. Dezember 2018 beim Betreibungsamt Land-
quart bezüglich der Betreibung Nr. _____ Beschwerde einreichte, welche zu-
ständigkeitshalber dem Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs weitergeleitet wurde,

– dass das Kantonsgericht in der Folge die Verfahrensakten beim Betreibungs-
amt Landquart einholte, aber kein Vernehmlassungsverfahren eröffnete,

– dass gemäss Art. 17 SchKG mit Ausnahme der Fälle, in denen dieses Gesetz 
den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Be-
treibungs- oder eines Konkursamtes innert 10 Tagen bei der Aufsichtsbehörde 
wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt 
werden kann,

– dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht wurde, so dass darauf 
einzutreten ist,

– dass die Beschwerdeführerin rügt, dass sie die im Kollokationsplan aufgeführ-
te Gläubigerin D._____ nur flüchtig kenne und ganz genau wisse, dass sie ihr 
kein Geld schulde,

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– dass sich aus den Akten ergibt, dass die Betreibungsnummer _____ die Be-
treibung der B._____ gegen X._____ betrifft, welche anfänglich durch den Ge-
sellschafter und Geschäftsführer E._____ vertreten war, 

– dass die B._____, vertreten durch E._____, am 23. November 2017 D._____ 
bevollmächtigte, sämtliche Auskünfte, Auszüge etc. in sämtlichen von ihr ein-
geleiteten Betreibungen zu erhalten und ebenso für die B._____ Betreibungen 
einzuleiten und die nötigen Formulare zu unterzeichnen, 

– dass die Betreibung Nr. _____ somit nach wie vor die B._____ als Gläubigerin 
betrifft, letztere nunmehr aber durch D._____ vertreten ist,

– dass dies in der angefochtenen Kollokationsanzeige missverständlich aufge-
führt wurde, in dem zwar unter dem Titel Gläubiger/Vertreter nur D._____ als 
Vertreterin der B._____ aufgeführt wurde, nicht aber die Gläubigerin selber,

– dass dies verständlicherweise zu Unklarheiten bei der Schuldnerin führte, zu-
mal D._____ in dieser Betreibung gegenüber der Schuldnerin noch nicht als 
Bevollmächtigte in Erscheinung trat,

– dass diese Unklarheit aber mit einer Anfrage beim Betreibungsamt ohne wei-
teres hätte behoben werden können, ohne eine formelle Beschwerde einzu-
reichen,

– dass die Beschwerde nach Klärung der Angelegenheit somit abzuweisen ist, 
da D._____ in der Tat die Vertreterin der Gläubigerin B._____ ist und die auf-
geführte Betreibungsnummer genügend klar darauf hinwies, dass nicht plötz-
lich eine neue Gläubigerin auftrat,

– dass gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a 
GebVSchKG das Beschwerdeverfahren unentgeltlich ist, so dass die Kosten 
des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben,

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs.3 GOG in einzelrichterli-
cher Kompetenz ergeht, 

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entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 800.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: