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**Case Identifier:** 9a684ebe-b549-5a89-a213-4dfbc56d3112
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-05-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.05.2019 720 18 72/130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-72-130_2019-05-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 23. Mai 2019 (720 18 72 / 130) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung  

 

 

Festlegung des Rentenanspruchs in zeitlicher Hinsicht; Anwendbarkeit des massgeben-

den Tabellenlohns  

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Markus Schmid, Rechts-
anwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Der 1973 geborene A.____ arbeitete zuletzt als Mitarbeiter Finanzen und Controlling 
im Zentrum B.____. Mit Gesuch vom 2. Juli 2013 meldete er sich unter Hinweis auf ein Bornout 
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. In der Folge 
sprach ihm die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) berufliche Massnahmen in Form eines 
Arbeitstrainings zu. Nachdem der Versicherte in Folge dieser Massnahme eine Stelle im Um-
fang von 70% bei der Verwaltung C.____ als Sachbearbeiter im Rechnungswesen antreten 

 
 
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konnte, wurden die beruflichen Massnahmen abgeschlossen und das Dossier im Juni 2016 zur 
Prüfung der Rentenfrage an die zuständige Sachbearbeitung weitergeleitet. Nach Vornahme 
weiterer Abklärungen – insbesondere zum aktuellen Gesundheitszustand des Versicherten – 
wurde ihm mit Verfügung vom 24. Januar 2018 mit Wirkung ab 1. März 2014 eine bis zum 
31. Mai 2015 befristete Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen.  
 
B. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, vertreten durch Markus Schmid, Advo-
kat, mit Eingabe vom 26. Februar 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-
Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, in Auf-
hebung der angefochtenen Verfügung vom 24. Januar 2018 sei die Beschwerdegegnerin zu 
verpflichten, ihm mit Wirkung ab 1. Januar 2014 bis zum 31. Mai 2015 eine ganze Rente und ab 
1. Juni 2015 mindestens eine Viertelsrente auszurichten; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrens-
rechtlicher Hinsicht beantragte er die Durchführung einer Parteiverhandlung im Sinne von 
Art. 6 EMRK. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, es habe bereits im Herbst 
2012 eine medizinisch dokumentierte, wesentliche Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit be-
standen, sodass schon mit Wirkung ab 1. Januar 2014 ein Rentenanspruch bestehe. Im Weite-
ren erweise sich die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 40% während der Dauer der Eingliede-
rungsmassnahmen als aktenwidrig. Vielmehr sei für diesen Zeitraum von einer vollständigen 
Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen, womit bis zum 31. Mai 2015 
eine ganze Rente resultiere. Überdies sei das Valideneinkommen auf der Grundlage seines 
zuletzt erzielten Einkommens und nicht gestützt auf Tabellenlöhne zu ermitteln, da er seine 
Stelle aus gesundheitlichen Gründen verloren habe. Selbst wenn aber für das Valideneinkom-
men auf die Tabellenlöhne abgestellt würde, resultierte nach der massgebenden Tabelle in Ab-
weichung zur angefochtenen Verfügung ein Betrag von Fr. 99‘866.--. Um dem Grundsatz der 
Parallelisierung der Vergleichseinkommen Rechnung zu tragen, müsste diesfalls das Invaliden-
einkommen ebenfalls anhand des Tabellenlohns ermittelt werden. Bei korrekter Invaliditätsbe-
messung ergebe sich ab 1. Juni 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 16. Mai 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde. 
 
D. Mit prozessleitender Verfügung vom 4. Juni 2018 ordnete die instruierende Präsidentin 
die Einholung einer amtlichen Erkundigung beim behandelnden Psychiater des Versicherten, 
Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zum umstrittenen Zeitpunkt des Be-
ginns der Arbeitsunfähigkeit an. Mit Eingabe vom 25. September 2018 liess Dr. D.____ dem 
Kantonsgericht seinen Bericht zukommen.  
 
E. In seiner Replik vom 30. September 2018 äusserte sich der Beschwerdeführer zur amt-
lichen Erkundigung bei Dr. D.____ dahingehend, dass die Ausführungen desselben ohne we-
sentliche Ergebnisse seien, dessen ungeachtet aber auf die Berichte von Dr. med. E.____, 
FMH Psychiatrie und Psychotherapie, auf einen Krankheitsbeginn im Jahr 2012 zu schliessen 
sei. Dabei hielt er vollumfänglich an seinen Anträgen und wesentlichen Begründungen fest. Mit 
Duplik vom 31. Januar 2019 hielt auch die IV-Stelle an ihrem Antrag fest. 
 

 
 
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F. Anlässlich der durchgeführten Parteiverhandlung hielt der Beschwerdeführer vollum-
fänglich an seinem Begehren fest. Die ordnungsgemäss vorgeladene Beschwerdegegnerin 
blieb der Parteiverhandlung fern. 
 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1.1 Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und frist- 
gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 
 
1.2 Gemäss § 15 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord- 
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 kann das Gericht auch dann urteilen, wenn geladene Par-
teien zur Verhandlung nicht erscheinen. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmass-
nahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die während eines Jahres 
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) 
gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). Bei ei-
nem Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 50% auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 60% auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auf 
eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 
 
2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver-
stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 
3. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla-
ge erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkom-
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er-
werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt wer-
den. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Me-

 
 
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thode des Einkommensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Januar 2003: BGE 128 V 30 
E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). 
 
4. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Un- 
terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur-
teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. 
 
5. Wie eingangs dargelegt, sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit 
Verfügung vom 24. Januar 2018 mit Wirkung ab 1. März 2014 eine bis zum 31. Mai 2015 befris-
tete Dreiviertelsrente zu. Dabei ist die medizinische Situation des Beschwerdeführers unter den 
Parteien grundsätzlich nicht streitig. Zwischen den Parteien streitig und zu prüfen ist hingegen 
der Zeitpunkt des Rentenbeginns, mithin der Eintritt der anspruchsrelevanten Arbeitsunfähig-
keit. Ferner besteht zwischen den Parteien Uneinigkeit über den Umfang der Arbeitsunfähigkeit 
in der angestammten Tätigkeit als Controller für den Zeitraum der Rentenzusprache.  
 
5.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesentlichen 
damit, dass gestützt auf die medizinische Aktenlage die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 
seit März 2013 erheblich eingeschränkt sei. Ab 1. März 2014 bestehe daher Anspruch auf eine 
Dreiviertelsrente. Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Berich-
te der Klinik F.____ vom 9. Oktober 2013 und von Dr. E.____ vom 24. August 2016 auf den 
Standpunkt, die wesentlichen psychischen Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit hätten ihren Beginn schon im Herbst 2012 genommen, zu einem Zeitpunkt als er noch im 
Zentrum B.____ tätig gewesen sei.  
 
5.2 Zunächst gilt es diesbezüglich zu berücksichtigen, dass für den vorliegend massge-
benden Zeitraum eine echtzeitlich dokumentierte Arbeitsunfähigkeit lediglich insofern vorliegt, 
als die Psychiatrie G.____ dem Versicherten am 7. Mai 2013 eine seit 22. März 2013 beste-

 
 
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hende vollständige Arbeitsunfähigkeit in seiner angestammten Tätigkeit attestiert (vgl. IV-act. 2, 
S. 2). Dies aufgrund einer vom 22. März 2013 bis 29. April 2013 erfolgten stationären Hospitali-
sation in der besagten Institution. Im hierzu ergangenen Austrittsbericht vom 7. Mai 2013 wird 
von einer schleichenden psychischen Verschlechterung infolge der Beendigung des Arbeitsver-
hältnisses im Dezember 2012 berichtet. Ferner wird von zunehmender Schlaflosigkeit ab Janu-
ar 2013 gesprochen. Anhaltspunkte dafür, dass beim Versicherten bereits im Herbst 2012 eine 
Depression mit entsprechenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestanden hätte, lassen 
sich diesem Bericht nicht entnehmen. Gleichermassen verhält es sich denn auch hinsichtlich 
der übrigen Akten. Namentlich lassen sich – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 
– weder dem Bericht der Klinik F.____ vom 9. Oktober 2013 noch dem Bericht von Dr. E.____ 
vom 24. August 2016 Ausführungen in dieser Hinsicht entnehmen. Zumal Dr. E.____ in ihrem 
Bericht bestätigt, dass der Versicherte erst seit dem 12. Januar 2016 bei ihr in Behandlung 
steht – mithin mehr als drei Jahre nach dem relevanten Zeitpunkt – hält sie für diesen Zeitraum 
lediglich fest, dass es während des Arbeitsverhältnisses beim Zentrum B.____ zu Problemen 
mit dem Vorgesetzten gekommen sei, sodass der Versicherte schliesslich gekündigt habe. Da-
bei fügt sie weiter an, er sei in der Folge zunehmend depressiv geworden. Nichts anderes ergibt 
sich aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen Bericht der Klinik F.____ vom 9. Oktober 
2013, worin eine seit Dezember 2012 zunehmende depressive Entwicklung unter sozialen Be-
lastungsfaktoren festgehalten wird. Auch die durch das Gericht veranlasste amtliche Erkundi-
gung bei Dr. D.____ hat diesbezüglich zu keinen weiteren Erkenntnissen geführt. Dr. D.____ 
hält für den massgebenden Zeitraum lediglich fest, der Beschwerdeführer sei im ersten Halbjahr 
2013 bei ihm in Behandlung gewesen, wobei eine rezidivierende depressive Störung, mittelgra-
dig (ICD-10 F33.1), diagnostiziert worden sei. Diese Erkenntnisse stimmen ferner mit den Aus-
sagen des Beschwerdeführers anlässlich der Parteiverhandlung überein, denen zufolge er sich 
erst anfangs 2013 bei Dr. D.____ in Behandlung begeben habe. Zwar ist es nachvollziehbar, 
wie der Beschwerdeführer weiter dargelegt hat, dass sich seine gesundheitliche Situation be-
reits zu einem früheren Zeitpunkt schleichend verschlechtert hat, zumal sich affektive Störun-
gen nicht von heute auf morgen manifestieren. Gleichwohl sind nach dem Dargelegten weder 
daraus resultierende Beeinträchtigungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit medizinisch 
belegt noch ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen arbeitsrechtlich in Erschei-
nung getreten, etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung des 
Arbeitgebers. Eine seit dem 22. März 2013 bestehende Arbeitsunfähigkeit entspricht im Übrigen 
auch dem Zeitpunkt, den der Beschwerdeführer in seinem Gesuch vom 2. Juli 2013 selbst an-
führt. Unter diesen Umständen kann eine zufolge der psychischen Beeinträchtigung anspruchs-
relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erst ab März 2013 angenommen werden, mit der 
Folge, dass das Wartejahr – wie von der Beschwerdegegnerin festgelegt – auch erst ab diesem 
Zeitpunkt zu laufen begann.  
 
5.3 Streitig und zu prüfen ist ferner die in der Zeit vom 31. März 2014 bis 31. Mai 2015 für 
den Rentenanspruch zu berücksichtigende Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdegegnerin ist für 
diese Zeitspanne von einer Arbeitsunfähigkeit von 60% ausgegangen und hat dem Beschwer-
deführer gestützt darauf eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Der Beschwerdeführer wendet 
dagegen ein, dass von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 
auszugehen sei und beantragt die Ausrichtung einer ganzen Rente. Er stützt seine Argumenta-

 
 
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tion insbesondere damit, dass im Bericht von pract. med. H.____, FMH Psychiatrie und Psycho-
therapie, vom 30. März 2017 zuhanden der Beschwerdegegnerin eine Arbeitsunfähigkeit von 
30% in einer Verweistätigkeit als Sachbearbeiter als realistisch angesehen und ihm die Aus-
übung seiner bisherigen Tätigkeit nicht mehr zugemutet werde. Es ist dem Beschwerdeführer 
dahingehend zuzustimmen, als pract. med. H.____ in seiner Aktennotiz vom 30. März 2017 
tatsächlich festhält, dass dem Versicherten die bisherige Tätigkeit als Controller aktuell nicht 
mehr zumutbar sei. Demgegenüber verweist Dr. med. I.____, FMH Anästhesie, RAD, in ihrer 
Beurteilung vom 6. April 2017 auf den Bericht der behandelnden Ärztin Dr. med. J.____, FMH 
Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Dezember 2013, worin für die fragliche Zeitspanne in 
der angestammten Tätigkeit als Controller eine Arbeitsunfähigkeit von 50-70% attestiert wird 
und schlägt das entsprechende arithmetische Mittel von 60% vor. Beim besagten Bericht von 
Dr. J.____ handelt es sich um die echtzeitlichste Beurteilung für diesen Zeitraum. Wollte man 
entgegen der angefochtenen Verfügung der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. H.____ folgen 
und nicht nur ab dem Beurteilungszeitpunkt, sondern auch rückwirkend eine vollständige Ar-
beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit anerkennen, so könnte jedoch nicht darüber 
hinweggesehen werden, dass der Beschwerdeführer zu jenem Zeitpunkt bereits in einer ange-
passten Tätigkeit – wie er sie heute bei der Verwaltung C.____ ausübt – im Umfang von 50-
70% gearbeitet hat. Wie diesbezüglich aus der Aktenlage erhellt, war der Beschwerdeführer in 
der Zeit vom 1. Januar 2014 bis zum Antritt seiner Stelle bei der Verwaltung C.____ am 1. Juni 
2015 im Rahmen von Eingliederungsmassnahmen ohne Unterbruch bei der Institution K.____ 
tätig. Die dort auszuführenden Tätigkeiten sind mit denjenigen, die er aktuell ausführt, weitest-
gehend vergleichbar. Dabei konnte er die Arbeitszeit im genannten Zeitraum kontinuierlich von 
50% auf 70% steigern, wobei er schliesslich am 1. Juni 2015 die Stelle bei der Verwaltung 
C.____ im letztgenannten Umfang antreten konnte (vgl. Bericht vom 10. September 2014, IV-
act. 65 und Abschlussbericht der Eingliederungsmassnahmen vom 27. Mai 2016, IV-act. 102). 
Alternativ müsste demnach das arithmetische Mittel der in diesem Zeitraum bestehenden Ar-
beitsunfähigkeiten, mithin eine Arbeitsfähigkeit von 60%, in einer angepassten Tätigkeit als 
Sachbearbeiter für die Invaliditätsberechnung in der Zeitspanne der Eingliederung berücksich-
tigt werden. Die abschliessende Klärung dieser Frage kann jedoch unterbleiben, da dabei so 
oder anders kein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente resultiert (vgl. E. 6.2.3 hiernach).  
 
6.1  Streitig und im Folgenden zu prüfen sind weiter die erwerblichen Auswirkungen der 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wie eingangs ausgeführt (vgl. E. 3 hiervor), ist der Invali-
ditätsgrad bei erwerbstätigen Versicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestim-
men (vgl. Art. 16 ATSG). Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla-
ge erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkom-
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er-
werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt wer-
den. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (BGE 104 V 136 
E. 2a und b). In zeitlicher Hinsicht ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des 
frühestmöglichen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222, 128 V 174). Unter Berücksichti-

 
 
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gung des auf März 2013 festzulegenden Beginns des Wartejahres (vgl. E. 5.2 hiervor), kommt 
der frühestmögliche Rentenbeginn vorliegend auf den 1. März 2014 zu liegen, wie dies die Be-
schwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 24. Januar 2018 korrekt festgesetzt hat.  
 
6.2.1   Bei der Bemessung des für die Bestimmung des Invaliditätsgrades massgebenden 
hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist entscheidend, 
was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Die Einkom-
mensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten Lohn, 
den die versicherte Person vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielt hat, auszugehen ist 
(Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtli-
che Abteilungen] vom 26. November 2002, I 491/0, E. 2.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Hinter-
grund bildet die empirische Erfahrung, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt 
sein (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 E. 3b). Ist ein konkreter Lohn nicht eruierbar oder hätte die 
versicherte Person ihre bisherige Stelle auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung verloren, 
so können die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für 
Statistik herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2016, 
8C_728/2016, E. 3.1 und vom 9. Juni 2015, 9C_212/2015, E. 5.4).  
 
6.2.2  Die Beschwerdegegnerin ermittelte in ihrer Verfügung vom 24. Januar 2018 das Vali-
deneinkommen gestützt auf die Tabelle T17, Sektor 24 Betriebswirtschafter/-innen und ver-
gleichbare akademische Berufe, Spalte Männer, der LSE 2014 und damit ein monatliches Ein-
kommen von Fr. 7‘856.--. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 
Stunden errechnete sie dabei ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 98‘279.-- bzw. nach 
Anpassung des Betrages an die branchenübliche Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 
ein solches von Fr. 98´573.--. 
 
6.2.3  Der Beschwerdeführer macht geltend, die in psychiatrischer Hinsicht bereits während 
seiner Anstellung beim Zentrum B.____ vorhandenen Defizite hätten dazu geführt, dass er sich 
mit seinen Vorgesetzen nicht verstanden habe, weshalb er seine Stelle letztlich aufgrund seines 
Gesundheitszustandes verloren habe. Das Valideneinkommen sei folglich auf der Grundlage 
seines zuletzt erzielten Verdienstes zu ermitteln. Wie aus der unter Erwägung 5.3 dargelegten 
medizinischen Aktenlage resultiert, ist vorliegend nicht rechtsgenüglich erstellt, dass die Been-
digung des Arbeitsverhältnisses mit dem Zentrum B.____ in einem kausalen Verhältnis zum 
psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers steht. Es finden sich keine Hinweise, 
wonach die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ihre Ursache in gesundheitlichen Gründen 
gehabt hätte. Den weiteren Akten lässt sich hierzu entnehmen, dass das Verhältnis zwischen 
dem Beschwerdeführer und seiner direkt vorgesetzten Person schwierig war und aus diesem 
Grund zunächst von Seiten des Zentrums B.____ ein Aufhebungsvertrag angestrebt wurde. 
Daraufhin hat der Beschwerdeführer schliesslich selbst gekündigt. Gestützt auf die diesbezüg-
lich im Wesentlichen übereinstimmende Aktenlage spricht vieles dafür, dass der Beschwerde-
führer heute auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr im Zentrum B.____ arbeiten würde, 
womit das Valideneinkommen in Anwendung der Tabellenlöhne der LSE zu ermitteln ist. Letzt-

 
 
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lich ist die abschliessende Beantwortung dieser Frage aber ohnehin nicht ausschlaggebend. So 
hat die Beschwerdegegnerin zwar richtigerweise die Tabelle T17 für die Ermittlung des Vali-
deneinkommens herangezogen, sie hat dabei jedoch fälschlicherweise im Rahmen des Sektors 
24 Betriebswirtschafter/-innen und vergleichbare akademische Berufe das Total aller Männer 
veranschlagt. Im Fall des 1973 geborenen Versicherten sind aber vielmehr die Durchschnitts-
löhne der Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ massgebend und gemäss Sektor 24, Männer, ein mo-
natliches Einkommen von Fr.  8'450.-- heranzuziehen. Das Abstellen auf den besagten Tabel-
lenlohn erscheint sodann auch mit Blick auf den beruflichen Werdegang sowie den erzielten 
Verdienst bei den ehemaligen Arbeitgebern im besagten Sektor zwei bis drei Jahre vor dem 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns als angemessen. Rechnet man diesen Wert auf 
die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden um, ergibt sich für das Jahr 2014 ein 
Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 105‘709.50 und für das Jahr 2015, unter Berücksichti-
gung der Nominallohnentwicklung von 0.3%, ein solches von Fr. 106'026.50. Damit besteht − 
wie sogleich darzulegen sein wird − bei ansonsten unveränderten Verhältnissen Anspruch auf 
eine Viertelsrente (vgl. E. 6.4 hiernach).  
 

6.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie 
nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der − kumulativ − besonders stabile 
Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfä-
higkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar-
beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte 
Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 
namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder je-
denfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können ins-
besondere Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebe-
nen Lohnstrukturerhebungen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis).  
 
6.3.2 Ausgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 60% in der angestammten Tätigkeit als 
Controller hat die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns, am 
1. März 2014, in Anwendung der Tabelle T17, Sektor 24 Betriebswirtschafter/-innen und ver-
gleichbare akademische Berufe, Spalte Männer, der LSE 2014 ein Invalideneinkommen von 
Fr.  35‘381.-- errechnet, was grundsätzlich nicht zu beanstanden ist (vgl. E. 5.3 hiervor). Wie 
unter Erwägung 5.3 dargelegt, könnte im Sinne einer Eventualbegründung stattdessen von ei-
ner Arbeitsfähigkeit von 60% in einer angepassten Tätigkeit als Sachbearbeiter ausgegangen 
werden. Dabei könnte man zugunsten des Beschwerdeführers gestützt auf die Tabelle T17 der 
LSE 2014 die Durchschnittslöhne der Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ gemäss Sektor 43, Män-
ner, ein monatliches Einkommen von Fr. 5'327.-- heranziehen. Nach Umrechnung dieses Be-
trages auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden resultierte bei einem zumutbaren 
Erwerbspensum von 60% ein Invalideneinkommen von Fr. 39‘984.50. 
 
6.3.3 Nachdem der Beschwerdeführer am 1. Juni 2015 eine Stelle bei der Verwaltung 
C.____ angetreten hatte, ermittelte die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen ab die-
sem Zeitpunkt neu anhand des tatsächlich erzielten Verdienstes und ermittelte dabei ein sol-

 
 
Seite 9   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

ches von Fr. 63‘748.--. Dem diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach vor-
liegend das Kriterium des stabilen Arbeitsverhältnisses gemäss vorstehend zitierter Rechtspre-
chung nicht erfüllt sei, kann nicht gefolgt werden. So ist der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des 
Erlasses der angefochtenen Verfügung seit rund zwei Jahren bei dieser Arbeitsstelle tätig ge-
wesen. Ferner sind weder konkrete Umstände ersichtlich noch solche geltend gemacht worden, 
welche die Arbeitsstelle als gefährdet erscheinen lassen, zumal der Beschwerdeführer anläss-
lich der Parteiverhandlung selbst bekräftigt hat, dass ihm diese Stelle in gesundheitlicher Hin-
sicht keinerlei Probleme bereite.  
 
6.4 Unter Berücksichtigung des vorstehend Ausgeführten ergibt sich im Zeitpunkt ab 
1. März 2014 bei einem Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 105‘709.50 und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 35‘381.-- ein Invaliditätsgrad von rund 67% (vgl. zur Rundungspraxis 
BGE 130 V 121 ff.). Selbst unter Berücksichtigung eines anhand der LSE ermittelten Invaliden-
einkommens von Fr. 39‘984.50 ergibt sich ein Invaliditätsgrad von lediglich 62% und damit kein 
Anspruch auf eine ganze Rente. Für die Zeit danach, ab 1. Juni 2015, resultiert anhand der Ge-
genüberstellung des gestützt auf die Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ der Tabelle T17 (LSE 2014) 
ermittelten Valideneinkommens in der Höhe von Fr. 106'026.50 und des der Verfügung vom 
24. Januar 2018 zugrunde gelegten Invalideneinkommens von Fr. 63‘748.-- ein Invaliditätsgrad 
von 39.9% bzw. gerundet 40%. Damit besteht ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf eine Viertels-
rente.  
 
7. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass vom 1. März 2014 bis zum 31. Mai 2015 
Anspruch auf eine Dreiviertelsrente besteht. Ab 1. Juni 2015 besteht Anspruch auf eine Vier-
telsrente. Die Beschwerde ist somit in Bezug auf den Rentenanspruch für den Zeitraum vom 
1. März 2014 bis 31. Mai 2015 abzuweisen. Für die Zeit ab 1. Juni 2015 ist sie dagegen gutzu-
heissen.  
 
8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um 
die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungs-
gericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel 
in angemessenem Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. In casu hat deshalb die IV-
Stelle als überwiegend unterliegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen. Die Verfahrens-
kosten in der Höhe von Fr. 800.-- sind der IV-Stelle aufzuerlegen. Der Beschwerdeführer erhält 
seinen bereits geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 
 
8.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert 
nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. 
Nachdem der Beschwerdeführer mehrheitlich obsiegt hat, besitzt er Anspruch auf Ersatz seiner 
Parteikosten. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 
26. Februar 2019 einen Zeitaufwand von insgesamt 11 Stunden und 24 Minuten geltend ge-
macht, was in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu bean-
standen ist. Zusätzlich gewährt das Gericht 3 Stunden und 30 Minuten für die Parteiverhand-
lung mit Vorbesprechung und Anreise. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungs-

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

prozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenan-
satz von Fr. 250.-- zu entschädigen (vgl. § 3 Abs. 1 der Tarifordnung für Anwältinnen und An-
wälte vom 17. November 2003). Dem Beschwerdeführer ist demnach eine Parteientschädigung 
in der Höhe von Fr. 4‘264.80 (14 Stunden und 54 Minuten à Fr. 250.-- sowie Auslagen von 
Fr.  234.90 und 7,7% Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
 

  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle vom 24. Januar 2018 dahingehend geändert, 
dass der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2015 Anspruch auf 
eine Viertelsrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der Be-
schwerdegegnerin auferlegt.  

Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- wird dem 
Beschwerdeführer zurückerstattet.  

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 4‘264.80 (inkl. Auslagen und 7.7% 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen.