# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 21cc90c2-2146-56ad-a1ec-850d0c02302c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 04.04.2016 KSK 2016 9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2016-9_2016-04-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 04. April 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 16 9 04. April 2016

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Präsident Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

der X._____, Beschwerdeführerin, 

gegen

die am 09. Februar 2016 vom Betreibungsamt A._____ beim Betreibungs- und 
Konkursamt der Region Landquart veranlasste requisitorische Pfändung in Sa-
chen der Y . _ _ _ _ _ A G , Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. 
iur. Hans Henzen, Wilerstrasse 1, 9200 Gossau SG, gegen die Beschwerdeführe-
rin,

betreffend Pfändung,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 15. Februar 2016, in die Stel-
lungnahme des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Landquart vom 24. 
Februar 2016 samt mitgereichten Verfahrensakten, in die Beschwerdeantwort der 
Y._____AG vom 29. Februar 2016, in das Schreiben von X._____ vom 07. März 
2016, in die Stellungnahme der Y._____AG vom 10. März 2016 sowie nach Fest-
stellung und in Erwägung, 

– dass das Betreibungsamt A._____ am 26. September 2013 auf Gesuch der 
Y._____AG gegen X._____ einen Zahlungsbefehl für die ordentliche Betrei-
bung auf Pfändung oder Konkurs mit einer Forderungssumme von Fr. 
652'000.-- zuzüglich Zinsen und Kosten erliess, 

– dass das Betreibungsamt A._____ am 09. Februar 2016 das Betreibungs- und 
Konkursamt der Region Landquart um Vornahme einer requisatorischen 
Pfändung von Liegenschaften in O.1_____ ersuchte, 

– dass das Betreibungs- und Konkursamt Landquart die Pfändung in der Folge 
vollzog und das Grundbuchamt Landquart am 12. Februar 2016 eine entspre-
chende Verfügungsbeschränkung auf insgesamt sechs Grundstücken eintra-
gen liess, 

– dass X._____ am 15. Februar 2016 beim Kantonsgericht von Graubünden als 
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde einreichte 
und die unverzügliche Aufhebung der Pfändung beantragte,

– dass zur Begründung ausgeführt wurde, die Y._____AG habe ihr ein Darlehen 
über Fr. 600'000.-- gewährt, welches durch einen Inhaberschuldbrief, lastend 
auf dem Grundstück _____strasse in O.2_____, gesichert sei,

– dass gemäss Art. 51 Ziff. 4 Abs. 2 SchKG (recte Art. 51 Abs. 2 SchKG) für 
grundpfandgesicherte Forderungen die Betreibung nur dort statt finde, wo sich 
das Pfand befinde, so dass die Pfändung in O.1_____ widerrechtlich und nich-
tig sei, 

– dass sowohl das Betreibungs- und Konkursamt Landquart als auch die 
Y._____AG auf Abweisung der Beschwerde antrugen, 

– dass gemäss Art. 17 SchKG mit Ausnahme der Fälle, in denen dieses Gesetz 
den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Be-
treibungs- oder eines Konkursamtes innert 10 Tagen bei der Aufsichtsbehörde 

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wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt 
werden kann, 

– dass die Beschwerde zwar rechtzeitig, d.h. innert 10 Tagen seit der Pfändung 
der Liegenschaften in O.1_____ durch das Betreibungs- und Konkursamt 
Landquart, eingereicht wurde, 

– dass es im vorliegenden Fall aber um eine Betreibung geht, welche vom Be-
treibungsamt A._____ (Kanton Zürich) durchgeführt wird und das Betreibungs- 
und Konkursamt Landquart lediglich in dessen Auftrag die Pfändung von Lie-
genschaften im Kanton Graubünden vollzogen hat, 

– dass die Beschwerdeführerin nicht vorbringt, dass das Betreibungs- und Kon-
kursamt Landquart die Pfändung gesetzwidrig vorgenommen habe, 

– dass die Beschwerdeführerin viel mehr und ausschliesslich rügt, dass für die 
Schuld gegenüber der Y._____AG lediglich ihr Grundstück in O.2_____ ge-
pfändet werden dürfe und die Gläubigerin eine Betreibung auf Pfandverwer-
tung hätte einleiten müssen, 

– dass die Beschwerdeführerin somit geltend macht, es sei die falsche Betrei-
bungsart gewählt worden, 

– dass für derartige Rügen die Aufsichtsbehörde im Kanton Graubünden aber 
nicht zuständig ist, sondern die Aufsichtsbehörde des ersuchenden Betrei-
bungsamtes A._____ (vgl. André E. Lebrecht, in Staehelin/Bauer/Staehelin, 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Aufl., Basel 2010, N 
21 zu Art. 89 SchKG unter Hinweis auf BGE 67 III 105),

– dass X._____ gemäss dem von der Beschwerdegegnerin eingereichten Urteil 
des Bezirksgerichts Affoltern vom 29. Februar 2016 im Kanton Zürich eine Be-
schwerde mit den gleichen Rügen eingereicht hat, welche in der Folge abge-
wiesen wurde, 

– dass das Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuld-
betreibung und Konkurs unter diesen Umständen nicht zuständig ist, die Be-
schwerdebegehren der Beschwerdeführerin zu behandeln, so dass auf die 
Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

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– dass das Beschwerdeverfahren gemäss Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG un-
entgeltlich ist, so dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton 
Graubünden verbleiben,

– dass gemäss Art. 62 GebVSchKG im Beschwerdeverfahren keine Parteien-
tschädigungen zugesprochen werden dürfen, 

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichter-
licher Kompetenz ergeht, 

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entschieden:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.-- verbleiben beim Kan-
ton Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: