# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 265e36d1-68d6-5030-862e-3b81151f905d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2003-04-10
**Language:** de
**Title:** Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 10.04.2003 JAAC 67.137
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_VB/CH_VB_015_JAAC-67-137--_2003-04-10.pdf

## Full Text

JAAC 67.137

Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission
vom 10. April 2003 in Sachen X AG, Y AG und Z AG [SRK

2002-053, SRK 2002-054 und SRK 2002-054]).

Impôt sur les maisons de jeu. Compétence de la Commission fédérale
de recours en matière de contributions (CRC). Assujettissement des
maisons de jeu à concession provisoire («Kursaals au sens de l’ancien
droit»). Déclaration fiscale. Calcul de l’impôt (produit brut des jeux,
jackpot). Interprétation des dispositions transitoires.

Art. 7 al. 1 PA. Art. 40 al. 2, art. 41, art. 54 et art. 61 LMJ. Art. 80, art. 121
et art. 131 OLMJ.

- La CRC examine sa compétence d’office. Dans le domaine du droit
des maisons de jeu, la protection juridique est répartie entre deux
commissions de recours différentes (art. 121 OLMJ), ce qui repose sur
des raisons objectives et ne dépasse pas la compétence accordée au
Conseil fédéral (consid. 2).

- Les maisons de jeu ont l’obligation de fournir à la fin de chaque
période fiscale une «déclaration fiscale» relative aux produits bruts des
jeux réalisés durant cette période. Même si le montant qui s’y trouve
est repris dans la décision de taxation, les maisons de jeu peuvent
néanmoins attaquer cette dernière (consid. 4).

- Sens, but et portée de la disposition transitoire de l’art. 61 LMJ
(interprétation). Assujettissement des Kursaals au sens de l’ancien
droit (consid. 5a).

- Le Conseil fédéral n’a pas outrepassé le cadre de la compétence qui lui
a été octroyée par la loi en fixant le taux de l’impôt sur les maisons de
jeu pour les maisons de jeu au bénéfice d’une concession B (consid. 5b).

- L’impôt sur les maisons de jeu vise le produit brut des jeux, à savoir
la différence entre les mises et les gains versés. Lorsqu’un jackpot ne
part pas de zéro, mais d’un montant (de départ) prédéterminé («base

1

value»), que la maison de jeu met à disposition, il ne faut pas inclure ce
montant dans le calcul du produit brut des jeux. Ne peut être considéré
comme mise que ce que la maison de jeu reçoit de l’extérieur, c’est-à-dire
d’un autre sujet juridique (consid. 6b).

Spielbankenabgabe. Zuständigkeit der Eidgenössischen
Steuerrekurskommission (SRK). Abgabepflicht der provisorisch /
übergangsrechtlich konzessionierten Spielbanken («altrechtliche
Kursäle»). Abgabeerklärung. Berechnung der Abgabe
(Bruttospielertrag, Jackpot). Auslegung der Übergangsregelungen.

Art. 7 Abs. 1 VwVG. Art. 40 Abs. 2, Art. 41, Art. 54 und Art. 61 SBG.
Art. 80, Art. 121 und Art. 131 VSBG.

- Die SRK prüft ihre Zuständigkeit von Amtes wegen. Im Bereich
des Spielbankenrechts ist der Rechtsschutz auf zwei verschiedene
Rekurskommissionen aufgeteilt (Art. 121 VSBG), was sachlich
begründbar ist und innerhalb der dem Bundesrat zugewiesenen
Kompetenz liegt (E. 2).

- Die Spielbanken haben die Verpflichtung, per Ende jeder Abgabeperiode
eine «Abgabeerklärung» über die in dieser Periode erzielten
Bruttospielerträge einzureichen. Auch wenn diese Art Steuererklärung
im Betrag mit der Veranlagungsverfügung übereinstimmt, ist es den
Spielbanken nicht verwehrt, letztere anzufechten (E. 4).

- Sinn, Zweck und Tragweite der Übergangsregelung in Art. 61 SBG
(Auslegung). Unterstellung der altrechtlichen Kursäle unter die
Abgabepflicht (E. 5a).

- Bei der Festsetzung des Tarifs der Spielbankenabgabe für Spielbanken
mit der Konzession B hat der Bundesrat den Rahmen der ihm gesetzlich
eingeräumten Kompetenz nicht überschritten (E. 5b).

- Der Spielbankenabgabe unterliegt der Bruttospielertrag als Differenz
zwischen den Spieleinsätzen und den ausbezahlten Spielgewinnen.
Wenn ein Jackpot nicht bei Null sondern von einem vorbestimmten
(Anfangs-)Betrag («Base Value») aus startet, den die Spielbank
zur Verfügung stellt, so ist dieser Betrag nicht in die Berechnung
des Bruttospielertrages einzubeziehen. Als Spieleinsatz kann nur
gelten, was die Spielbank von aussen, das heisst von einem anderen
Rechtssubjekt erhält (E. 6b).

Imposta sulle case da gioco. Competenza della Commissione federale
di ricorso in materia di contribuzioni (CRC). Assoggettamento
delle case da gioco che dispongono di una concessione provvisoria
(«Kursaal ai sensi del diritto previgente»). Dichiarazione fiscale.
Calcolo dell’imposta (prodotto lordo dei giochi). Interpretazione delle
disposizioni transitorie.

2

Art. 7 cpv. 1 PA. Art. 40 cpv. 2, art. 41, art. 54 e art. 61 LCG. Art. 80,
art. 121 e art. 131 OCG.

- La CRC esamina la propria competenza d’ufficio. Nell’ambito del
diritto delle case da gioco, la protezione giuridica è ripartita fra
due commissioni di ricorso differenti (art. 121 OCG), ciò che si basa
su motivi oggettivi e con tale soluzione il Consiglio federale non ha
superato la competenza attribuitagli (consid. 2).

- Le case da gioco hanno l’obbligo di fornire alla fine di ogni periodo
fiscale una «dichiarazione fiscale» relativa ai prodotti lordi dei giochi
realizzati durante tale periodo. Anche se l’importo che vi figura
è ripreso nella decisione di tassazione, le case da gioco possono
comunque impugnare tale decisione (consid. 4).

- Senso, scopo e portata della disposizione transitoria dell’art. 61 LCG
(interpretazione). Assoggettamento dei Kursaal ai sensi del diritto
previgente (consid. 5a).

- Fissando il tasso d’imposta sulle case da gioco al beneficio di una
concessione B, il Consiglio federale non ha superato il quadro della
competenza che gli è stato concesso dalla legge (consid. 5b).

- L’imposta sulle case da gioco concerne il prodotto lordo dei giochi,
cioé la differenza tra le puntate e le vincite versate. Quando un jackpot
non parte da zero, ma da un importo (di partenza) predeterminato
(«base value») messo a disposizione dalla casa da gioco, questo importo
non deve essere incluso nel calcolo del prodotto lordo dei giochi. Può
essere considerato come puntata solo quello che la casa da gioco riceve
dall’esterno, cioé da un altro soggetto giuridico (consid. 6b).

Zusammenfassung des Sachverhalts:

A. Aufgrund von Art. 61 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Glücksspiele und
Spielbanken vom 18. Dezember 1998 (Spielbankengesetz [SBG], SR 935.52)
haben die X AG, die Y AG und die Z AG ex lege eine übergangsrechtliche
Konzession zumWeiterbetrieb des bisherigen Spielangebotes erhalten. Dies
zumal sie beim Inkrafttreten des SBG am 1. April 2000 über eine ordentliche,
vom Bundesrat genehmigte kantonale Boulespielbewilligung verfügten.

B. Je mit Schreiben vom 14. März 2002 liess die Eidgenössische
Spielbankenkommission (ESBK) der X AG, der Y AG (bzw. deren
Rechtsvorgängerin), sowie der Z AG eine Veranlagungsverfügung betreffend
die Spielbankenabgabe für das Jahr 2001 zukommen. Diese belief sich auf
Fr. 8’081’373.55 (X AG) bzw. Fr. 487’716.65 (Y AG) bzw. Fr. 3’962’126.45 (Z AG).

C. Die X AG, die Y AG und die Z AG erheben gegen die ihnen eröffneten
Verfügungen vom 14. März 2002 je mit (separater) Eingabe vom 29. April
2002 Beschwerde bei der in den Verfügungen als Rechtsmittelbehörde
angegebenen Eidgenössischen Steuerrekurskommission (SRK). Sie stellen
je den Hauptantrag, die Verfügungen der ESBK seien vollumfänglich
aufzuheben und es sei festzustellen, dass sie für das Kalenderjahr 2001 keine
Spielbankenabgabe schulden. Im Sinne eines Eventualantrags verlangen

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sie, die für die Abgabeperiode 2001 zu entrichtende Spielbankenabgabe
sei auf Fr. 8’032’484.70 (Beschwerdeführerin 1) bzw. Fr. 476’406.65
(Beschwerdeführerin 2) bzw. Fr. 3’924’590.70 (Beschwerdeführerin 3)
festzusetzen. Die Kosten der Beschwerdeverfahren seien auf die Staatskasse
zu nehmen bzw. der ESBK aufzuerlegen; den Beschwerdeführerinnen sei eine
angemessene Entschädigung zuzusprechen.

Die ESBK schliesst in ihren Vernehmlassungen vom 12. Juli 2002 auf
Abweisung der Beschwerden, soweit darauf eingetreten werden könne. Das
ebenfalls zur Vernehmlassung eingeladene Bundesamt für Justiz beschränkt
sich in seiner Stellungnahme vom 14. Juni 2002 zu den drei Beschwerden
auf Bemerkungen zum Hauptantrag der Beschwerdeführerinnen, den es für
unbegründet hält.

D.Mit Schreiben vom 8. November 2002 liess die ESBK der Y AG
(Beschwerdeführerin 2) eine (weitere) Veranlagungsverfügung betreffend
die Spielbankenabgabe für das Jahr 2002 (Periode vom 1. Januar bis zum
30. September 2002) zukommen, ausmachend Fr. 347’997.30. Gegen diese
Verfügung erhob die Beschwerdeführerin 2 mit Eingabe vom 11. Dezember
2002 Beschwerde bei der SRK. Mit Entscheid vom 4. Februar 2003 trat die SRK
auf die Beschwerde nicht ein, nachdem der verlangte Kostenvorschuss binnen
der angesetzten Frist nicht geleistet worden war (SRK 2002-156).

Aus den Erwägungen:

1. (Formelles)

2. Die Beschwerdeführerinnen erheben vorweg gewisse Zweifel an
der sachlichen Zuständigkeit der SRK mit Bezug auf die Behandlung
der Beschwerden. Sie bezeichnen die Kompetenz des Bundesrates, die
Zuständigkeit für die Behandlung von Beschwerden gegen Verfügungen
der ESBK im Zusammenhang mit der Veranlagung und Erhebung der
Spielbankenabgabe der SRK zuzuweisen, als zweifelhaft. Sie stellen
entsprechend den Formalantrag, die SRK habe ihre Zuständigkeit im
vorliegenden Verfahren zu prüfen und darüber zu entscheiden. Soweit
sich ergeben sollte, dass für die Behandlung der Sache die Eidgenössische
Rekurskommission für Spielbanken zuständig sei, habe sie die Beschwerden
an jene Rekurskommission zu überweisen.

a. Die SRK prüft ihre Zuständigkeit von Amtes wegen (Art. 7 Abs. 1 des
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren
[VwVG], SR 172.021). Auch für alle übrigen Fragen verfahrens- oder
materiellrechtlicher Art gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes
wegen. Dieses Prinzip hat zur Folge, dass die SRK als Beschwerdeinstanz an
die rechtliche Begründung der Begehren nicht gebunden ist (Art. 62 Abs. 4
VwVG).

b. Art. 54 SBG hält fest, dass gegen Verfügungen der Kommission (gemeint
der ESBK) bei der für Spielbanken zuständigen Rekurskommission
Beschwerde erhoben werden kann. In der Botschaft des Bundesrates vom
26. Februar 1997 zum Spielbankengesetz wird diesbezüglich erwähnt,
der Rechtsschutz sei dadurch gewährleistet, dass gegen Verfügungen der
Kommission bei der für Spielbanken zuständigen Rekurskommission
Beschwerde erhoben werden könne. Es sei vorderhand nicht beabsichtigt,
eine spezielle Rekurskommission für Spielbanken zu schaffen, sondern die

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Behandlung der Rekurse einer bereits bestehenden Rekurskommission
zu übertragen (BBl 1997 III 189). Art. 58 SBG ermächtigt den Bundesrat
zum Erlass der Ausführungsbestimmungen. Davon hat der Bundesrat in
der Verordnung über Glücksspiele und Spielbanken vom 23. Februar 2000
(Spielbankenverordnung [VSBG], SR 935.521) Gebrauch gemacht. In Art. 121
VSBG wird das Beschwerdeverfahren in dem Sinn geregelt, als gemäss
Abs. 1 gegen Verfügungen der Kommission Beschwerde bei der zuständigen
Rekurskommission des Departementes und gemäss Abs. 2 gegen Verfügungen
der Kommission im Zusammenhang mit der Veranlagung und Erhebung der
Spielbankenabgabe Beschwerde bei der SRK geführt werden kann.

c. Mit der in Art. 121 VSBG vorgenommenen Aufteilung der sachlichen
Kompetenz im Bereich des Rechtsschutzes gegen Verfügungen der ESBK
auf zwei Rekurskommissionen hat der Bundesrat den Rahmen der
ihm in Art. 54 SBG zugewiesenen Kompetenz entgegen der Auffassung
der Beschwerdeführerinnen nicht überschritten. Als fraglich bzw.
problematisch wurde in der Literatur bezeichnet, wenn Zuständigkeiten
von Verwaltungsgerichten bzw. Rekurskommissionen nicht in einem
Gesetz, sondern erst auf Verordnungsstufe begründet werden. Dies
aus der Überlegung heraus, die Erteilung der Zuständigkeit und damit
die Verfügungsbefugnis darüber sollte aus Gründen der richterlichen
Unabhängigkeit der Rekurskommissionen nicht in der Kompetenz
der Exekutive bleiben bzw. die Zuständigkeit von dieser abhängen
und inhaltlich bestimmt werden (Peter Uebersax, in Moser/Uebersax,
Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel und
Frankfurt am Main 1998, S. 7 f. Rz. 1.3.3; Rainer J. Schweizer, Die
erstinstanzliche Verwaltungsgerichtsbarkeit des Bundes durch Rekurs- und
Schiedskommissionen, Basel und Frankfurt am Main 1998, S. 80). Ist wie
vorliegend aber in einem Gesetz festgehalten, dass verwaltungsinterne
Verfügungen mit Beschwerde bei der zuständigen Rekurskommission
angefochten werden können, ergeben sich keine Bedenken mit Bezug
auf die Gewaltenteilung bzw. die richterliche Unabhängigkeit. Wenn der
Bundesrat in seiner Ausführungsverordnung in Art. 121 VSBG nun zwei
verschiedene statt eine einzige Rekurskommission als Beschwerdeinstanz
gegenüber Verfügungen der ESBK bezeichnet, so entspricht dies zwar
nicht genau demWortlaut von Art. 54 SBG, wo von der für Spielbanken
zuständigen Rekurskommission die Rede ist. Der Bundesrat überschreitet
deswegen freilich die ihm zugewiesene Kompetenz nicht, sondern
passt lediglich den schon im Gesetz bestimmten Rechtsschutz den
konkreten praktischen Gegebenheiten an. Es lässt sich sachlich begründen,
für Verfügungen der ESBK im Zusammenhang mit der Veranlagung
und Erhebung der Spielbankenabgabe angesichts deren fiskalischen
Charakters die SRK und nicht die Rekurskommission für Spielbanken
als zuständige Rekurskommission zu bezeichnen. In der Regel werden
den Rekurskommissionen ja gerade Streitigkeiten wirtschaftlicher oder
technischer Natur zugewiesen, deren Entscheidung in tatsächlicher und
rechtlicher Hinsicht Spezialkenntnisse erfordert (vgl. Alfred Kölz/Isabelle
Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,
2. Auflage, Zürich 1998, S. 284 Rz. 801).

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Die SRK ist mithin zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden, die
sich gegen Veranlagungsverfügungen der ESBK richten, zuständig. Da
die SRK mit Bezug auf ihre Zuständigkeit keine Zweifel hatte, konnte
von einem vorgängigen Meinungsaustausch (Art. 8 Abs. 2 VwVG) mit der
Rekurskommission für Spielbanken abgesehen werden. Die SRK hat ihre
Zuständigkeit nicht in einem selbständig anfechtbaren Zwischenentscheid
festzuhalten, nachdem sich die Beschwerdeführerinnen in Ziff. 22 ihrer
Beschwerden ausdrücklich damit einverstanden erklärt haben, dass die SRK
das Verfahren erledigt, sofern sich die Kompetenzregelung von Art. 121 Abs. 2
VSBG als zutreffend erweist.

3. (Formelles)

4. Bei der materiellen Beurteilung der Beschwerden ist vorab auf die
von den Beschwerdeführerinnen gegen das Veranlagungsverfahren
erhobenen Einwände einzugehen. Es wird geltend gemacht, auf das Ende
der Abgabeperiode 2001 hätten die Beschwerdeführerinnen von der ESBK eine
Abgabeerklärung im Sinne von Art. 84 Abs. 3 VSBG erhalten und diese alsdann
einreichen sollen. Den Beschwerdeführerinnen sei indes keine amtliche
Abgabeerklärung zugestellt worden und die ESBK habe offensichtlich auf die
Einreichung einer solchen, die ganze Abgabeperiode umfassende Deklaration
verzichtet und sich bei der Festsetzung der geschuldeten Spielbankenabgabe
auf die Faktoren in den drei eingereichten Quartalsdeklarationen abgestützt.
Die angefochtenen Veranlagungsverfügungen enthielten keinen Hinweis auf
die Grundlagen, aus welchen die Faktoren (Bruttospielertrag der Periode)
ermittelt worden seien, und sie seien auch nicht begründet.

Gemäss Art. 84 Abs. 3 VSBG haben die Spielbanken per Ende der
Abgabeperiode eine Abgabeerklärung über die in dieser Periode erzielten
Bruttospielerträge einzureichen. Wie die ESBK in ihren Vernehmlassungen
ausführt, ist dabei das Wort Abgabeerklärung nicht ganz zutreffend, da
die Erklärung nach demWortlaut dieser Bestimmung nicht die Abgabe
an sich betrifft, sondern die erzielten Bruttospielerträge, die der Abgabe
unterstehen. Dieser Abgabeerklärung kommt keine andere Funktion zu
als einer Steuererklärung bei den direkten Steuern. Der französische
Text spricht in Art. 84 Abs. 3 VSBG denn auch bezeichnenderweise
von «déclaration fiscale». Aus den von der ESBK eingereichten
Unterlagen geht hervor, dass die Beschwerdeführerinnen - nebst den drei
Quartalsdeklarationen - je eine unterzeichnete Jahresabrechnung für die
Periode 1. Januar bis 31. Dezember 2001 eingereicht haben. Der darin
von den Beschwerdeführerinnen genannte Bruttospielertrag entspricht
demjenigen in den angefochtenen Veranlagungsverfügungen. Die sich
daraus ergebende Spielbankenabgabe ist lediglich das (rechnerische)
Ergebnis der Anwendung von Art. 80 in Verbindung mit Art. 131 Abs. 1
VSBG. Da der Bruttospielertrag der Veranlagungsverfügungen sich mit
jenem in den Abgabeerklärungen der Beschwerdeführerinnen deckt, war
insofern keine spezielle Begründung oder Erläuterung der angefochtenen
Verfügungen erforderlich. Dies heisst freilich entgegen der Ansicht der
ESBK nicht, dass die Beschwerden deswegen mangels Beschwerdegrund
abzuweisen sind, soweit auf sie einzutreten ist. Die Übereinstimmung der
Faktoren in der Veranlagungsverfügung und in den Abgabeerklärungen
bzw. Quartalsdeklarationen hindert die Beschwerdeführerinnen vielmehr
keineswegs daran, die Veranlagungsverfügungen anzufechten. In diesem

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Sinne können die Beschwerdeführerinnen selbstverständlich im Rahmen
der vorliegenden Beschwerdeverfahren auch die Abgabepflicht als solche
bestreiten. Ihre Einwände gegen die subjektive Abgabepflicht (Hauptantrag)
sowie gegebenenfalls auch jene bezüglich der objektiven Abgabepflicht
(Ausschluss des «Base Value» vom Abzug von der Bemessungsgrundlage
der Spielbankenabgabe gemäss Eventualantrag) sind im Folgenden daher
durch die SRK zu prüfen. Auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerinnen
offenbar die Verfügungen über die Spielbankenabgabe für die Periode
vom 1. April bis zum 31. Dezember 2000 (die erste Abgabeperiode) nicht
angefochten haben, schliesst das Recht nicht aus, in den Folgeperioden die
entsprechenden Verfügungen anzufechten und die Fragen betreffend der
subjektiven oder objektiven Abgabepflicht einer gerichtlichen Überprüfung
unterziehen zu lassen.

5.a. Mit ihrem Hauptantrag bestreiten die Beschwerdeführerinnen ihre
subjektive Abgabepflicht. Sie weisen auf die Entstehungsgeschichte der
Übergangsordnung gemäss SBG hin und machen geltend, der Gesetzgeber
habe in Art. 61 SBG einen eigenständigen, von den Konzessionen A und B
deutlich unterschiedlichen Konzessionstypus geschaffen, der nur auf einige,
im Gesetz bestimmte Betriebe Anwendung finde und nur für eine beschränkte,
verhältnismässig kurze Dauer erhalten bleibe. Mit der Übergangsordnung,
die sowohl Art. 60 (altrechtliche Geschicklichkeitsspielautomaten) wie Art. 61
SBG (übergangsrechtliche Konzessionen an Spielbanken) umfasse, und die
erst im Rahmen der parlamentarischen Beratung Eingang ins SBG gefunden
habe, habe man einen geordneten Übergang vom alten zum neuen Recht
gewährleisten und den betroffenen Betrieben ermöglichen wollen, sich auf
die neue Situation einzustellen. Bezüglich der Übergangsordnung seien keine
Finanzierungsziele erwähnt worden, noch könnten solche im Vordergrund
stehen. Wäre dies der Fall gewesen, so hätten Art. 60 und 61 SBG nicht
erlassen werden dürfen und hätte das Konzessionierungsverfahren vor dem
Inkrafttreten des SBG durchgeführt werden müssen. In Art. 40 Abs. 2 SBG
(recte: Art. 41 Abs. 2 SBG) werde dem Bundesrat die Kompetenz übertragen,
für beide Kategorien von Spielbanken unterschiedliche Abgabesätze
festzulegen und diese progressiv auszugestalten. Das SBG sehe in den
Bestimmungen zum Tarif der Spielbankenabgabe so nur zwei (nämlich für
Träger der Konzessionen A und B) und nicht drei Kategorien von Spielbanken
bzw. Konzessionen vor. Dem Bundesrat sei keine Kompetenz erteilt worden,
einen dritten Tarif für übergangsrechtlich konzessionierte Spielbanken
(altrechtliche Kursäle) vorzusehen.

aa. Art. 61 SBG hat folgenden Wortlaut:

«Übergangsrechtliche Konzessionen

1Die Kursäle, welche über eine ordentliche, vom Bundesrat genehmigte
kantonale Boulespielbewilligung verfügen, erhalten mit dem Inkrafttreten dieses
Gesetzes eine provisorische Konzession B zur Weiterführung ihres bisherigen
Spielangebotes. Aus einer solchen Konzession können keinerlei wohlerworbene
Rechte abgeleitet werden.

2Die Kursäle nach Abs. 1, welche ihren Betrieb weiterführen möchten, haben
innert einem Jahr nach Inkrafttreten dieses Gesetzes das Gesuch um Erteilung
einer ordentlichen B-Konzession zu stellen. Ihre provisorische Konzession gilt bis
zum behördlichen Entscheid über ihr Gesuch.

7

3Die Kursäle gemäss Abs. 1, welche kein Gesuch für die Erteilung einer
B-Konzession stellen, können ihre provisorische B-Konzession längstens ein
Jahr nach Inkrafttreten dieses Gesetzes behalten.»

bb. Die Auslegung von Art. 61 SBG folgt den allgemeinen Grundsätzen:
Ausgangspunkt bildet der Wortlaut der Bestimmung. Ist der Text nicht
ganz klar und sind verschiedene Interpretationen möglich, so muss nach
seiner wahren Tragweite gesucht werden unter Berücksichtigung aller
Auslegungselemente; dabei kommt es namentlich auf den Zweck der
Regelung, die dem Text zu Grunde liegenden Wertungen sowie auf den
Sinnzusammenhang an, in dem die Norm steht. Die Gesetzesmaterialien
sind zwar nicht unmittelbar entscheidend, dienen aber als Hilfsmittel,
den Sinn der Norm zu erkennen. VomWortlaut kann abgewichen werden,
wenn triftige Gründe für die Annahme bestehen, dass er nicht den wahren
Sinn der Bestimmung wiedergibt. Solche Gründe können sich aus der
Entstehungsgeschichte, aus Sinn und Zweck der Norm oder aus dem
Zusammenhang mit anderen Gesetzesbestimmungen ergeben (BGE 128 V
24 E. 3a, mit Hinweisen, BGE 125 III 403 E. 2a, mit Hinweisen). Eine historisch
orientierte Auslegung ist für sich allein nicht entscheidend. Anderseits
vermag aber nur sie die Regelungsabsicht des Gesetzgebers aufzuzeigen,
welche wiederum zusammen mit den zu ihrer Verfolgung getroffenen
Wertentscheidungen verbindliche Richtschnur des Richters und der Richterin
bleibt, auch wenn sie das Gesetz mittels teleologischer Auslegung oder
Rechtsfortbildung veränderten Umständen anpassen oder es ergänzen (BGE
128 V 112 E. 4b/aa, mit Hinweisen).

Stellt der Gesetz- bzw. Verordnungsgeber durch die Änderung einer
Regelung fest, dass das Bedürfnis nach einer Neuordnung besteht, so liegt
es grundsätzlich im öffentlichen Interesse, diese Änderung aufgrund des
Legalitätsprinzips ohne Verzug in Kraft zu setzen, wenn keine besonderen
Gründe dagegen sprechen. Gegebenenfalls kann es verfassungsrechtlich
jedoch geboten sein, eine Übergangsregelung zu erlassen. Das Bundesgericht
hat in seiner bisherigen Rechtsprechung die Notwendigkeit und die
Ausgestaltung von Übergangsbestimmungen in erster Linie nach den
Grundsätzen der rechtsgleichen Behandlung und des Willkürverbots
sowie unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips und des
Vertrauensschutzes (vgl. dazu Christoph Rohner, St. Galler Kommentar
zu Art. 9 BV, Rz. 61 f.) beurteilt und im Übrigen die Ausgestaltung einer
angemessenen Übergangsregelung dem Gesetzgeber anheimgestellt, dem
hierbei ein weiter Spielraum des Ermessens zusteht (BGE 106 Ia 260 E. 4b).
Eine Übergangsordnung soll die Einführung des neuen Rechts ermöglichen
oder erleichtern und den Übergang zwischen altem und neuem Recht mildern.
Sie trägt allfälligen Härten der Betroffenen unter anderem dadurch Rechnung,
dass sie gewisse Bestimmungen der Neuregelung früher oder später in Kraft
treten lässt als den übrigen Erlass, Anpassungsfristen gewährt oder auf andere
Weise für eine stufenweise Einführung strengerer Vorschriften sorgt (BGE 123
II 395 E. 9, BGE 123 II 446 E. 9).

cc. Das SBG ist am 1. April 2000 in Kraft getreten. Auf den gleichen Zeitpunkt
erfolgte auch das Inkrafttreten der neuen Bestimmung von Art. 106 der
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April
1999 (BV, SR 101; Glücksspiele; vgl. Art. 196 Ziff. 8 Abs. 1 BV). Den Angaben in
den Vernehmlassungen der ESBK zufolge standen am 1. April 2000 insgesamt

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_128_V_24&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_128_V_24&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_125_III_403&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_128_V_112&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_128_V_112&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_106_Ia_260&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_123_II_395&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_123_II_395&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_123_II_446&resolve=1

24 Kursäle mit einer ordentlichen vom Bundesrat genehmigten kantonalen
Boulespielbewilligung in Betrieb. Damit diese Betriebe auf den Zeitpunkt des
Inkrafttretens des SBG nicht ihre Türen (vorübergehend) schliessen mussten,
räumte ihnen der Gesetzgeber mit der Übergangsbestimmung von Art. 61
Abs. 1 SBG ex lege eine provisorische Konzession B zur Weiterführung ihres
bisherigen Spielangebotes ein. Insofern ist der Wortlaut klar und gibt ohne
weiteres den wahren Sinn der Bestimmung wieder.

dd. Mit Bezug auf die Frage der Erhebung einer Spielbankenabgabe
von diesen übergangsrechtlich konzessionierten Spielbanken lässt
sich demWortlaut der Bestimmung von Art. 61 SBG dagegen nichts
Schlüssiges entnehmen. Es ist daher insoweit auf die üblichen Methoden
der Gesetzesauslegung zurückzugreifen. Die Botschaft des Bundesrates
vom 26. Februar 1997 zum SBG (BBl 1997 III 145 ff.) sah keine explizite
Übergangsregelung für diese Kursäle vor. Die Bestimmung von Art. 61 SBG
geht auf einen Vorschlag zurück, der im Rahmen der Beratungen durch die
Rechtskommission des Ständerates eingebracht wurde (Art. 61bis SBG, der
inhaltlich dem heutigen Art. 61 SBG entspricht) und vom Berichterstatter der
Kommission (Ständerat Küchler) wie folgt kommentiert wurde:

«Nachdem die Kommission feststellen musste, dass bei den Kursälen grosse
Ängste bestanden, mit dem Inkrafttreten des Gesetzes die Betriebe nicht
mehr weiterführen zu können, versuchte sie, eine ausführliche Bestimmung
ins Gesetz aufzunehmen. Diese Lösung erlaubt nun, dass alle bisher vom
Bundesrat genehmigten Kursäle mit Inkrafttreten dieses Erlasses von Gesetzes
wegen, also ex lege, vorläufig eine provisorische Konzession B erhalten
und somit den Betrieb weiterführen können. Sie dauert bis zum definitiven
behördlichen Entscheid über das Gesuch. Gleichzeitig wird auch die Arbeitslast
der Konzessionsbehörde besser verteilt, weil diese nicht innerhalb eines
Jahres alle Konzessionsgesuche behandeln muss. Bisherige und neue Kursäle
werden ab sofort steuerlich gleichgestellt. Es entsteht dadurch auch keine
Wettbewerbsverzerrung; insgesamt also eine ausgewogene Lösung in rechtlicher,
zeitlicher und praktischer Sicht (Amt. Bull. SR 1997 1328).»

Im Ständerat wurde die Bestimmung diskussionslos angenommen. Im
Nationalrat bzw. im Differenzbereinigungsverfahren zwischen den Räten
kam es alsdann zu verschiedenen Änderungsanträgen und ausführlichen
Beratungen bezüglich der Übergangsbestimmungen. Im Vordergrund stand
dabei freilich die andere Übergangsbestimmung, nämlich Art. 60 SBG mit
der Möglichkeit zum Betrieb von Automatencasinos nach kantonalem
Recht. Letztlich blieben aber die beiden Bestimmungen so bestehen, wie
sie der Ständerat beschlossen hatte. Immerhin geht aus einigen Voten klar
hervor, dass der Wille des Gesetzgebers dahin ging, die mit provisorischen
Konzessionen im Sinne von Art. 61 SBG versehenen Kursäle steuerlich dem
SBG zu unterstellen. So äusserte sich der Berichterstatter (Nationalrat Lauper)
unter anderem wie folgt:

«En clair, cela signifie que les kursaals qui ont été exploités légalement jusqu’ici
- ils sont au nombre de 24 - peuvent continuer leur exploitation, mais seront
soumis à la nouvelle loi, notamment en ce qui concerne l’imposition, dès l’entrée
en vigueur de celle-ci - ceci en relation avec l’art. 61bis introduit par le Conseil des
Etats (Amt. Bull. NR 1998 1946).»

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Nebst den Gesetzesmaterialien ergibt sich auch aus dem Bericht der
ständerätlichen Kommission für Rechtsfragen vom 1. März 2001 zur
parlamentarischen Initiative Lombardi (Revision von Art. 61 SBG), dass der
Gesetzgeber die Spielbanken mit einer provisorischen Konzession B bewusst
dem neuen Recht und damit auch der eidgenössischen Spielbankenabgabe
unterstellt hat. So wird in diesem Bericht ausgeführt, es treffe zu, dass
diese Gesetzesrevision für eine begrenzte Zeit eine Ungleichbehandlung
zwischen den Automatencasinos Mendrisio und Herisau einerseits und den
benachbarten Kursälen andererseits bewirkt, da diese den Bedingungen
und Auflagen des Bundesrechts unterstellt sind (BBl 2001 5824). Dass
Finanzierungsziele bei der Übergangsordnung (Art. 60 und 61 SBG) im Gesetz
nicht ausdrücklich festgehalten werden, vermag an diesem Ergebnis nichts
zu ändern, zumal ohne weiteres auch bei den Übergangsbestimmungen auf
den allgemeinen Zweckartikel des Gesetzes, mithin auch auf Art. 2 Abs. 2 SBG,
zurückgegriffen werden kann.

Die Abgabepflicht der übergangsrechtlich konzessionierten Spielbanken
(altrechtliche Kursäle) lässt sich mithin unmittelbar auf Art. 61 SBG abstützen.
Dem steht entgegen der Meinung der Beschwerdeführerinnen auch
Art. 41 SBG nicht entgegen, wonach der Bundesrat für beide Kategorien
von Spielbanken (gemeint wohl Träger von Konzessionen A und B)
unterschiedliche Abgabesätze festlegen und diese progressiv (aus)gestalten
kann.

b. Weiter bringen die Beschwerdeführerinnen vor, der in Art. 80 VSBG
definierte Tarif für Spielbanken mit einer Konzession B sei auf das neue
Spielangebot und das entsprechende Ertragspotenzial ausgerichtet. Eine
Anwendung auf die übergangsrechtlich konzessionierten Spielbanken
sei sachwidrig. Art. 164 Abs. 1 Bst. d BV verlange, dass grundlegende
Bestimmungen wie der Kreis der Abgabepflichtigen, der Gegenstand
und die Bemessung von Abgaben in einem Gesetz im formellen Sinn
verankert werden. Im SBG seien dem Bundesrat bezüglich der Erhebung
einer Spielbankenabgabe bei den übergangsrechtlich konzessionierten
Spielbanken keine Kompetenzen erteilt worden. Indem der Bundesrat
die Abgabepflicht und die Abgabebemessung für solche Betriebe in
der VSBG festgelegt habe, habe er seine reine Vollzugskompetenz
überschritten. Der Gesetzgeber selber habe darauf verzichtet, einen Tarif
vorzusehen, was die These unterstütze, dass er von diesen Betrieben auch
keine Abgabe erheben wollte. Art. 131 VSBG, der die Abgabepflicht der
übergangsrechtlich konzessionierten Spielbanken sanktioniere, sei gesetzes-
und verfassungswidrig. Der Bundesrat habe den Rahmen seiner Kompetenzen
zur Konkretisierung der Übergangsbestimmungen klar überschritten.
Art. 131 VSBG sei die Anwendung zu verwehren. Die übergangsrechtlich
konzessionierten Spielbanken und damit auch die Beschwerdeführerinnen
unterlägen subjektiv nicht der Spielbankenabgabe nach Art. 40 ff. SBG. Die
Veranlagungsverfügungen, die auf Art. 131 VSBG basieren, seien aufzuheben.

aa. Die Übergangsbestimmung von Art. 131 VSBG hat folgenden Wortlaut:

«Besteuerung

1Der Abgabesatz für Spielbanken mit einer provisorischen Konzession B
berechnet sich nach Art. 80.

10

2Der Abgabesatz für die Akontozahlungen in der ersten Abgabeperiode wird
gestützt auf den im ersten Quartal nach Inkrafttreten des SBG erzielten
Bruttospielertrag geschätzt.

3Art. 41 Abs. 4 SBG findet auf Spielbanken mit einer provisorischen Konzession B
Anwendung, um Härtefälle in Folge zusätzlicher Betriebskosten oder
notwendiger Investitionen auf Grund der neuen Gesetzgebung zu vermeiden.

4Um den Weiterbetrieb gemäss Art. 61 SBG zu gewährleisten, kann der
Bundesrat die geschuldete Abgabe teilweise erlassen.»

bb. Die SRK kann als richterliche Instanz auf Beschwerde hin vorfrageweise
Verordnungen des Bundesrates auf ihre Gesetz- und Verfassungsmässigkeit
prüfen (konkrete Normenkontrolle; vgl. unter anderem Rohner, a.a.O.,
Rz. 24). Der Umfang der richterlichen Kognitionsbefugnis hängt dabei
davon ab, ob es sich um eine unselbständige oder aber um eine selbständige
Verordnung handelt (André Moser, in Moser/Uebersax, Prozessieren vor
eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel und Frankfurt am Main 1998,
S. 67 Rz. 2.69, mit Hinweisen). Bei unselbständigen Verordnungen, die sich auf
eine gesetzliche Delegation stützen, prüft die SRK, ob sich der Bundesrat an
die Grenzen der ihm im Gesetz eingeräumten Befugnis gehalten hat. Wird
dem Bundesrat durch die gesetzliche Delegation ein sehr weiter Bereich
des Ermessens für die Regelung auf Verordnungsstufe eingeräumt, so ist
dieser Spielraum nach Art. 191 BV für die SRK verbindlich. Sie darf in diesem
Fall bei der Überprüfung der Verordnung nicht ihr eigenes Ermessen an
die Stelle desjenigen des Bundesrates setzen, sondern hat ihre Prüfung
darauf zu beschränken, ob die Verordnung den Rahmen der dem Bundesrat
im Gesetz delegierten Kompetenz offensichtlich sprengt oder aus andern
Gründen gesetz- oder verfassungswidrig ist (vgl. BGE 128 II 252 E. 3.3, BGE
126 II 290 E. 3b, BGE 404 E. 4a, BGE 126 V 52 E. 3b, BGE 125 II 599 E. 5e bb;
Ulrich Häfelin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. Auflage,
Zürich 2001, S. 619 f. Rz. 2099). Dabei ist die SRK insbesondere befugt zu
prüfen, ob sich eine Verordnungsbestimmung auf ernsthafte Gründe stützen
lässt oder ob sie Art. 8 bzw. 9 BV verletzt, weil sie sinn- oder zwecklos ist,
rechtliche Unterscheidungen trifft, für die sich kein vernünftiger Grund in
den tatsächlichen Verhältnissen finden lässt, oder aber Unterscheidungen
unterlässt, die richtigerweise hätten getroffen werden müssen (vgl. BGE
124 V 15 E. 2a, BGE 124 V 194 E. 5a, BGE 121 II 470 E. 2d, BGE 104 Ib 210
E. 3b). Für die Zweckmässigkeit der eingesetzten Mittel zur Erreichung des
gesetzlich oder verfassungsrechtlich vorgegebenen Ziels trägt in diesem
Rahmen jedoch der Bundesrat die Verantwortung. Der SRK ist es verwehrt,
bereits einzuschreiten, wenn lediglich auch andere, allenfalls geeignetere
Massnahmen denkbar erscheinen (BGE 99 Ib 169 E. 3b). Auszuwählen unter
verschiedenen denkbaren und brauchbaren Anordnungen ist Sache der
Exekutive. Die kritische Schwelle der rechtlichen Unzulässigkeit ist erst
überschritten, wenn völlig ungeeignete oder gänzlich unzweckmässige
Wege beschritten werden (Fritz Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 98,
mit Hinweisen).

cc. Bei der VSBG handelt es sich um eine unselbständige Verordnung des
Bundesrates, die sich auf eine gesetzliche Delegation stützt. So halten Art. 58
bzw. Art. 59 SBG fest, dass der Bundesrat die Ausführungsbestimmungen (zum
SBG) bzw. Vorschriften im Hinblick auf das Verfahren zur Erteilung der ersten

11

http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_128_II_252&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_126_II_290&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_126_II_290&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_126_V_52&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_125_II_599&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_124_V_15&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_124_V_15&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_124_V_194&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_121_II_470&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_104_Ib_210&resolve=1

Konzession erlässt. Die Abgabepflicht der übergangsrechtlich konzessionierten
Spielbanken (altrechtliche Kursäle) lässt sich sodann - wie gesehen (E. 5a/dd
hievor) - unmittelbar auf die Schlussbestimmung von Art. 61 SBG abstützen.
Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerinnen hat der Bundesrat mit
dem Erlass der Ausführungsbestimmung von Art. 131 VSBG den Rahmen
seiner Kompetenzen zur Konkretisierung der Übergangsbestimmungen
nicht überschritten. Diese Bestimmung führt keine neue Abgabepflicht
ein, sondern legt einzig den anwendbaren Tarif fest, wozu der Bundesrat
gemäss Art. 41 SBG ausdrücklich ermächtigt ist. Da sowohl der Kreis der
Abgabepflichtigen als auch Gegenstand und Bemessung der Steuer - zumindest
in ihren Grundzügen - in einem Gesetz im formellen Sinn (im SBG) geregelt
sind, sind die verfassungsrechtlichen Anforderungen nach Art. 164 Abs. 1
Bst. d bzw. Art. 127 Abs. 1 BV erfüllt.

dd. Wie die ESBK in ihren Vernehmlassungen ausführt, hat der Bundesrat
mit Beschluss vom 23. Februar 2000 gestützt auf Art. 131 Abs. 3 VSBG eine
Pauschalreduktion bzw. eine Anpassung des Abgabetarifs für Spielbanken mit
einer provisorischen Konzession B vorgenommen und den Abgabesatz um 15
bzw. 10 Prozentpunkte reduziert. Damit hat der Bundesrat der besonderen
Situation der Spielbanken mit einer provisorischen Konzession B Rechnung
getragen und sie nicht dem gleichen Tarif unterstellt wie die Spielbanken mit
einer definitiven Konzession. Schliesslich besteht für die Spielbanken mit
einer provisorischen Konzession B gegebenenfalls die Möglichkeit, gestützt auf
Art. 131 Abs. 4 VSBG ein Gesuch um teilweisen Erlass der geschuldeten Abgabe
einzureichen. Insgesamt hat der Bundesrat mit dem Erlass von Art. 131 VSBG
eine Lösung getroffen, die im Bereiche des ihm zustehenden Ermessens liegt,
und die weder Gesetz noch Verfassung verletzt.

Der Hauptantrag der Beschwerdeführerinnen ist demnach als unbegründet
abzuweisen.

6.a. Im Zusammenhang mit dem von den Beschwerdeführerinnen
betriebenen Jackpotsystem haben diese die Jackpotsumme mit einem
bestimmten Anfangswert gespiesen, sobald der Jackpot ausgelöst worden
und die bisherige Jackpotsumme zur Auszahlung gekommen war. Um
die Attraktivität des Jackpots in den nach dessen Auslösung folgenden
Spielen zu steigern, startete der Jackpot nicht von Null, sondern von
einem vorbestimmten (Anfangs-)Betrag («Base Value»). Mit ihrem
Eventualantrag machen die Beschwerdeführerinnen nun geltend, dass
für den Fall, dass ihre subjektive Abgabepflicht bejaht werde, bei der
Bestimmung der von ihnen für die Abgabeperiode 2001 zu entrichtenden
Spielbankenabgabe die Zuweisungen an den «Base Value» zu berücksichtigen
seien. Sie beanstanden mit anderen Worten, dass bei der Bemessung des
deklarierten Bruttospielertrages der Geldspielautomaten die von den
Beschwerdeführerinnen aufgewendeten «Base Value» (Ausgangswerte beim
Jackpot) gemäss den angefochtenen Verfügungen der ESBK nicht von der
Bemessungsgrundlage der Spielbankenabgabe in Abzug gebracht worden sind.
Der in Art. 33 Abs. 2 Satz 2 der alten Verordnung des Eidgenössischen Justiz-
und Polizeidepartements (EJPD) über Überwachungssysteme und Glücksspiele

12

vom 13. März 2000 (Glücksspielverordnung [GSV von 2000], AS 2000 893 ff.)
bestimmte Ausschluss vom Abzug des «Base Value» widerspreche sowohl der
VSBG als auch dem SBG.

b. Art. 33 der vom 1. April 2000 bis zum 31. März 2002 gültigen GSV von 2000
hat folgenden Wortlaut:

«Verbuchung des Gewinns

1Nach der Auslösung des Jackpots muss das Jackpotsystem folgende Daten
aufzeichnen und anzeigen:

a. die Identität des auslösenden Gerätes;

b. die Gewinnsumme.

2Nach der Auslösung des Jackpots muss sich das Jackpotsystem unverzüglich
automatisch auf den Ausgangswert zurücksetzen und mit dem Spiel fortfahren.
Dieser Ausgangswert darf vom Bruttospielertrag nicht abgezogen werden.

3Kann die Jackpotgewinnerin oder der Jackpotgewinner nicht ermittelt werden,
so steht die Jackpotsumme der Alters- und Hinterbliebenenversicherung des
Bundes zu.»

Am 20. Dezember 2001 hat das EJPD eine neue Verordnung über
Überwachungssysteme und Glücksspiele (Glücksspielverordnung [GSV],
SR 935.521.21) erlassen und auf den 1. April 2002 in Kraft gesetzt. Die GSV
enthält gegenüber der GSV von 2000 mitunter auch im Bereich der Jackpots
Änderungen. Eine mit Art. 33 Abs. 2 Satz 2 GSV von 2000 vergleichbare
Regelung besteht nicht mehr.

aa. Wie die VSBG (siehe oben E. 5b) kann die SRK auch die vom EJPD
erlassene GSV von 2000 bzw. einzelne Rechtssätze dieser unselbständigen
Verordnung des Departements vorfrageweise auf deren Vereinbarkeit
mit dem übergeordneten Recht prüfen. Mit Bezug auf die Delegation zu
beachten gilt, dass diese unter anderem nur zulässig ist, wenn sie sich auf
eine bestimmte, genau umschriebene Materie beschränkt (Ulrich Häfelin/Georg
Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Auflage, Zürich 2002, S. 85 Rz. 407).

bb. Auszugehen ist vorliegend von Art. 40 Abs. 2 SBG, welcher den der
Spielbankenabgabe unterliegenden Bruttospielertrag als Differenz zwischen
den Spieleinsätzen und den ausbezahlten Spielgewinnen definiert. Was
alles als Spieleinsatz und was als ausbezahlter Spielgewinn im Sinne dieser
Bestimmung zu verstehen ist, wird im Gesetz nicht definiert. Auch in den
parlamentarischen Beratungen sind keine näheren Ausführungen zum Inhalt
dieser beiden Begriffe zu finden.

Im Rahmen der Ausführungsvorschriften hat der Verordnungsgeber,
unter Berücksichtigung der Legaldefinition von Art. 40 Abs. 2 SBG,
dagegen Einzelheiten zur Spielbankenabgabe bzw. zur Besteuerung des
Bruttospielertrages geregelt. So hat der Bundesrat in Art. 75 Abs. 2 VSBG
die Kommissionen bei Baccara, Poker und ähnlichen Spielen als Bestandteil
und in Art. 75 Abs. 3 VSBG den «Tronc» (Trinkgelder) nicht als Bestandteil
des Bruttospielertrages erklärt. Die GSV von 2000 ist demgegenüber
nicht als Ausführungserlass zu Art. 74 ff. VSBG konzipiert. Sie stützt sich
im Ingress zwar auf 13 Bestimmungen der VSBG, die am angegebenen
Ort je auch eine Kompetenzdelegation an das Departement enthalten,

13

doch befinden sich die Art. 74 ff. VSBG nicht darunter. Es ist auch keine
andere, nicht im Ingress der GSV von 2000 erwähnte Bestimmung der
VSBG ersichtlich, gemäss der dem EJPD eine Kompetenz zum Erlass von
Vorschriften im Bereiche der Spielbankenabgabe zugewiesen würde. So ist
namentlich die in Art. 84 Abs. 8 VSBG enthaltene Kompetenzdelegation an das
Departement ausdrücklich auf Verfahrensbestimmungen (Veranlagungs- und
Erhebungsverfahren) beschränkt und kann so nicht auch auf die Bestimmung
der Bemessungsgrundlage der Spielbankenabgabe ausgedehnt werden.

cc. Daraus folgt, dass es sich bei der GSV von 2000 um eine Verordnung
zur Regelung (spiel)technischer Vorschriften handelt und nicht zum Erlass
ergänzender Normen im Bereiche der Spielbankenabgabe. Dies geht auch
aus dem Titel des Erlasses hervor (Verordnung über Überwachungssysteme
und Glücksspiele). Art. 33 GSV von 2000 ist im 2. Abschnitt des 5. Kapitels
der GSV von 2000 eingeordnet. Das 5. Kapitel trägt die Überschrift
«Jackpotsysteme» und der 2. Abschnitt - unter Hinweis auf Art. 69 VSBG als
Delegationsnorm - die Überschrift «Betrieb». In Art. 33 GSV von 2000 werden
vorab spieltechnische Belange im Zusammenhang mit der Auslösung und
Registrierung von Jackpotgewinnen geregelt. Ausnahme bilden der zweite Satz
von Abs. 2 (Abzugsverbot des «Base Value» vom Bruttospielertrag) und Abs. 3
(Zuwendung von Jackpotgewinnen, bei denen der Gewinner nicht ermittelt
werden konnte). Wie die Beschwerdeführerinnen zu Recht hervorheben,
erscheinen diese beiden Regelungen als Fremdkörper in der GSV von 2000.
Indem das EJPD in Art. 33 Abs. 2 Satz 2 GSV von 2000 Vorschriften zur
Bestimmung der Bemessungsgrundlage der Spielbankenabgabe erlassen hat,
hat es den Rahmen des ihm erteilten Ausführungsauftrages überschritten und
übergeordnetes Recht verletzt. Art. 33 Abs. 2 Satz 2 GSV von 2000 ist demnach
mit Bezug auf die vorliegenden drei Beschwerdeverfahren die Anwendung zu
versagen. Die sich darauf stützenden Veranlagungsverfügungen der ESBK sind
in dem Sinn zu korrigieren, als die Zuweisungen der Beschwerdeführerinnen
an den «Base Value» vom Bruttospielertrag in Abzug zu bringen sind.

dd. Dieses Ergebnis entspricht auch Wortlaut, Sinn und Zweck der
gesetzlichen Ordnung. Denn einerseits wird der «Base Value» als Teil des
Spielgewinnes (später) ausbezahlt, so dass nicht gesagt werden kann, er bilde
nicht Teil der ausbezahlten Spielgewinne im Sinne von Art. 40 Abs. 2 SBG.
Andererseits erscheint es weder sachgerecht noch zulässig, den Betrag des
«Base Value» auch zu den Spieleinsätzen im Sinne der erwähnten Bestimmung
(nochmals) hinzuzurechnen. Als Spieleinsatz kann nur etwas gelten, das
der Spielbank von aussen, das heisst seitens eines andern Rechtssubjekts,
zufliesst, nicht jedoch ein Betrag, der bloss intern «umgebucht» wird. Denn
letzten Endes stammen auch diese Beträge aus den Einsätzen der Spieler,
nur sind sie nicht direkt, sondern über die Rechnung der Spielbank dem
Jackpot gutgeschrieben worden. Als Teil der Spieleinsätze sind sie jedoch
ursprünglich bereits einmal in die Rechnung gemäss Art. 40 Abs. 2 SBG
eingegangen. Würden sie nun nochmals zu den Einsätzen hinzugerechnet,
käme dies einer doppelten Erfassung gleich.

c. Nach diesen Ausführungen erweisen sich die Beschwerden hinsichtlich
der Eventualbegehren, die dem Betrage nach von der ESBK nicht bestritten
werden, als begründet. Die Beschwerden sind insofern gutzuheissen, im
Übrigen aber abzuweisen (siehe E. 5 hievor).

14

15

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

JAAC 67.137 - Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission vom 10. April 2003

in Sachen X AG, Y AG und Z AG [SRK 2002-053, SRK 2002-054 und SRK 2002-054]).

In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden
Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération
In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione

Jahr 2003
Année

Anno

Band 67
Volume

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Ref. No 150 005 882

Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.

Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.

Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.

	Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission vom 10. April 2003 in Sachen X AG, Y AG und Z AG [SRK 2002-053, SRK 2002-054 und SRK 2002-054]).