# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dcfce734-7b2b-506a-9d8a-44b39f011377
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-07-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.07.2023 C-271/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-271-2023_2023-07-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-271/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 7 .  J u l i  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 St. Claraspital AG,  

Kleinriehenstrasse 30, 4058 Basel,   

vertreten durch lic. iur. Michael Waldner, Rechtsanwalt,und 

MLaw Barbara Meier, Rechtsanwältin, Vischer AG, Schüt-

zengasse 1, Postfach, 8021 Zürich 1,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft,  

Landeskanzlei, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal,   

vertreten durch lic. iur. Andrea Gysin, Advokatin,  

gysin rechtsanwälte,  

Hirzbodenweg 95, Postfach, 4052 Basel,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung, Spitalliste 2021, 

Beschluss des Regierungsrates des Kantons Basel-Land-

schaft 2022-1879 vom 13. Dezember 2022. 

 

 

 

C-271/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (nachfolgend: Re-

gierungsrat oder Vorinstanz) mit Beschluss vom 13. Dezember 2022 Än-

derungen betreffend die Spitalliste 2021 im Bereich Akutsomatik vorge-

nommen hat (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1 Bei-

lage 2), 

dass der St. Claraspital AG (nachfolgend auch: Beschwerdeführerin) für 

die neu eingeführte Leistungsgruppe «RAD2» kein Leistungsauftrag erteilt 

worden ist, 

dass die St. Claraspital AG mit Eingabe vom 16. Januar 2023 Beschwerde 

beim Bundesverwaltungsgericht erhoben und die teilweise Aufhebung des 

Beschlusses vom 13. Dezember 2022 sowie die Erteilung eines uneinge-

schränkten Leistungsauftrags für die SPLG «RAD2», eventualiter die 

Rückweisung der Sache an die Vorinstanz, subeventualiter die befristete 

Erteilung des Leistungsauftrags für die SPLG «RAD2» beantragt hat 

(BVGer-act. 1), 

dass die Beschwerdeführerin in verfahrensrechtlicher Hinsicht unter ande-

rem die Erteilung des Leistungsauftrags für die SPLG «RAD2» rückwirkend 

auf den 1. Januar 2023 und für die Dauer des Verfahrens beantragt hat 

(BVGer-act. 1, Verfahrensantrag 2), 

dass die Beschwerdeführerin in Absprache mit der Vorinstanz mit Eingabe 

vom 23. Januar 2023 mitgeteilt hat, dass die Vorinstanz eine Wiedererwä-

gung des angefochtenen Entscheides evaluiere, weshalb die Sistierung 

des Verfahrens beantragt werde (BVGer-act. 3), 

dass der mit Zwischenverfügung vom 24. Januar 2023 eingeforderte Kos-

tenvorschuss von Fr. 5‘000.– fristgerecht geleistet worden ist (BVGer act. 2 

und 6), 

dass mit Zwischenverfügung vom 3. März 2023 das Verfahren gemäss 

übereinstimmendem Antrag der Parteien bis zum Abschluss des Wiederer-

wägungsverfahrens sistiert und der Beschwerdeführerin rückwirkend ab 

dem 1. Januar 2023 der Leistungsauftrags für die Leistungsgruppe 

«RAD2» einstweilen erteilt worden ist (BVGer-act. 12), 

dass die Vorinstanz mit Regierungsratsbeschluss 2023-720 vom 30. Mai 

2023 eine teilweise Wiedererwägung des angefochtenen 

C-271/2023 

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Regierungsratsbeschlusses 2022-1879 vom 13. Dezember 2022 vorge-

nommen und der Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. Januar 2023 den 

Leistungsauftrag für die Leistungsgruppe «RAD2» erteilt hat (BVGer-

act. 13 Beilage 1), 

dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 31. Mai 2023 die Abschreibung des 

Verfahrens infolge Gegenstandslosigkeit beantragt hat (BVGer-act. 13), 

dass die Sistierung mit Instruktionsverfügung vom 2. Juni 2023 aufgeho-

ben und die Beschwerdeführerin um Mitteilung ersucht worden ist, ob die 

Vorinstanz vollumfänglich den in der Beschwerde gestellten Begehren ent-

sprochen hat (BVGer-act. 14), 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 29. Juni 2023 erklärt hat, 

den in der Beschwerde gestellten Begehren sei vollumfänglich entspro-

chen worden, weshalb sie mit der Abschreibung des Verfahrens zufolge 

Gegenstandslosigkeit, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten 

der Vorinstanz, einverstanden sei (BVGer-act. 15), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 53 Abs. 1 KVG Be-

schwerden gegen Beschlüsse im Sinne von Art. 39 KVG beurteilt, 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen 

Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen 

hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-

standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass den Begehren der Beschwerdeführerin vollumfänglich entsprochen 

worden ist und das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Ver-

fahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschrei-

ben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-

desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 

VwVG), 

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Seite 4 

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind und der 

Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten ist, 

dass der obsiegenden Beschwerdeführerin gemäss Art. 15 in Verbindung 

mit Art. 5 und Art. 7 ff. VGKE eine angemessene Parteientschädigung zu 

Lasten der Vorinstanz (vgl. Art. 64 Abs. 2 VwVG) zuzusprechen ist, 

dass die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin keine Kostennote ein-

gereicht hat, weshalb die Parteientschädigung auf Grund der Akten festzu-

legen ist (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE), 

dass die Parteientschädigung für die anwaltlich vertretene Beschwerdefüh-

rerin aufgrund des Ausgangs des Verfahrens sowie unter Berücksichtigung 

des gebotenen und aktenkundigen Aufwandes der Beschwerdeführerin auf 

pauschal Fr. 3'000.– festzusetzen ist (Art. 9 Abs. 1 i.V.m. Art. 10 Abs. 2 

VGKE), 

dass die Beschwerde an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem 

Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht ge-

stützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen 

hat, unzulässig und der vorliegende Entscheid daher endgültig ist (Art. 83 

Bst. r BGG). 

 

  

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Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5‘000.– zurückerstattet. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-

digung von Fr. 3‘000.– zugesprochen.  

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

BAG. 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

 

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