# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 800a63c7-4eb4-5a4d-9c4c-b53c5df9cb85
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-05
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 05.03.2025 STK 2025 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2025-6_2025-03-05.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 5. März 2025
STK 2025 6

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner.

In Sachen A.________,
Beschuldigter und Berufungsführer,
verteidigt durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 
Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Anklagebehörde und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Staatsanwältin C.________,

betreffend mehrfaches Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie 
Widerhandlungen gegen das Waffengesetz und das Bundesgesetz über den 
Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall

(Berufung gegen das Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht Schwyz vom 
6. November 2024, SEO 2024 30);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass

- der Beschuldigte gegen das Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht 
Schwyz vom 6. November 2024 rechtzeitig Berufung anmeldete (KG-act. 2);

- das begründete Urteil am 13. Februar 2025 zum Versand an die Parteien 
kam (KG-act. 1);

- die Verteidigung am 3. März 2025 dem Kantonsgericht mitteilte, dass der 
Beschuldigte die Berufung gegen das Urteil vom 6. November 2024 innert der 
20-tägigen Frist zurückziehe und um Abschreibung des Verfahrens ersuche 
(KG-act. 6);

- dieser innert der Erklärungsfrist erfolgte Rückzug einem nachträglichen 
Verzicht auf Berufungserklärung gleichzusetzen ist, weshalb praxisgemäss 
nicht nach Art. 403 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 StPO zu verfahren, sondern die Be-
rufung gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG präsidial abzuschreiben 
ist (Art. 386 StPO und STK 2012 22 vom 7. Mai 2012);

- bei diesem Ausgang die Gerichtskosten der zweiten Instanz zulasten des 
Staates gehen;-

Kantonsgericht Schwyz 3

verfügt:

1. Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt ab-
geschrieben.

2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zu Lasten 
des Staates.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die 
Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG 
entsprechen.

4. Zufertigung an Rechtsanwältin B.________ (2/R), die Staatsanwaltschaft 
(1/A an die 1. Abteilung, unter Beilage von KG-act. 6, sowie 1/R an die 
Amtsleitung/zentraler Dienst) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach de-
finitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten so-
wie zum Vollzug und zur Erstattung der Mitteilungen inkl. an die KOST) 
sowie an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin

Versand 5. März 2025  amu