# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f0d641d2-5f81-5705-9a21-e08f9012b036
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-04-20
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 20.04.2010 R 2009 107
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2009-107_2010-04-20.pdf

## Full Text

R 09 107

5. Kammer 

URTEIL
vom 20. April 2010

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Quartierplan

1. Am 12. Dezember 2007 beschlossen die Stimmberechtigten der Gemeinde 

… an der Gemeindeversammlung eine Teilrevision der Ortsplanung im Gebiet 

…. Im Rahmen der Teilrevision wurden die Hotelzone … (Parzelle 2283 und 

ein Teil von Parzelle 2472) sowie eine Wohnzone 3a (übriger Teil von Parzelle 

2472) ausgeschieden. Gemäss dem geänderten Zonenschema (Art. 58 des 

Baugesetzes der Gemeinde … [BG]) und dem Generellen Gestaltungsplan … 

(GGP) wurden die Parzellen 2283 und 2472 sowie teilweise die 

Strassenparzelle 2191 (Via …) der Quartierplanpflicht unterstellt. Mit 

Beschlüssen der Regierung des Kantons Graubünden vom 9. Juni 2008 und 

20. Oktober 2008 wurde diese Teilrevision der Ortsplanung genehmigt. Diese 

Regierungsbeschlüsse sind in Rechtskraft erwachsen.

2. Am 27. August 2008 beschloss der Gemeinderat von … die Einleitung des 

Quartierplanverfahrens … über die Parzellen 2283, 2472 und einen Teil der 

Parzelle 2191. Dieser Beschluss erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 

Nachdem der Quartierplan … (nachfolgend „Quartierplan“) unter Mitwirkung 

der betroffenen Grundeigentümerinnen … AG und … AG ausgearbeitet 

worden war, wurde er vom 28. April 2009 bis zum 19. Mai 2009 in seinen 

Bestandteilen (Altbestand 1:500, Erschliessungsplan 1:500, Gestaltungsplan 

1:500, Quartierplanvorschriften, Planungs- und Mitwirkungsbericht) öffentlich 

aufgelegt. Dagegen erhob unter anderen … am 12. Mai 2009 Einsprache. Mit 

Verfügung vom 4. November 2009 wurde der Quartierplan vom Gemeinderat 

genehmigt und die Einsprachen abgewiesen, soweit darauf eingetreten 

werden konnte oder sie nicht gegenstandslos geworden waren.

3. Dagegen erhob … am 8. Dezember 2009 frist- und formgerecht Beschwerde 

an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und beantragte die 

Rückweisung des Quartierplanes zur Überarbeitung sowie zur Gewährung 

der vollständigen Akteneinsicht. Eventualiter sei der Quartierplan abzulehnen 

bzw. nicht festzusetzen. Subeventualiter sei eine Expertise einzuholen bzw. 

ein Augenschein vorzunehmen. Der Beschwerdeführer habe Grundeigentum 

auf der Parzelle 2417 in …. Zudem habe er die an das Quartier … unmittelbar 

angrenzende Parzelle 2207 per 15. Juni 2009 erworben. In den aufgelegten 

Akten fehlten jegliche Hinweise auf die gemachten Behauptungen, 

Beschlüsse und Publikationen, was den Einleitungsbeschluss vom 27. August 

2008, aber auch die Genehmigungsbeschlüsse der Regierung vom 9. Juni 

2008 und vom 20. Oktober 2008 betreffe. Bei den drei Parzellen 2191, 2283 

und 2472 handle es sich mit einer Ausnahme nicht um Liegenschaften, 

weshalb diese Bezeichnung irreführend sei. Ein Hotel mit Neben- und 

Erweiterungsbauten sei nach keiner Definition ein Quartier. Soweit der 

Gemeinderat ein allfällig bereits vorliegendes Projekt ermöglichen wollte, 

fehlten sämtliche Unterlagen in den Akten. Um ein einheitliches Quartier … 

zu ermöglichen, hätte ein grösseres Quartierplangebiet ausgeschieden 

werden müssen. Die Unterlagen bezüglich Leitungsführung und Fliessniveau 

des Bachlaufes in der Via … fehlten. Im Jahre 2000 habe eine Totalrevision 

der Ortsplanung stattgefunden, weshalb eine erneute Teilrevision zum 

jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen sei. Das Hotel … könne auch ohne 

Quartierplanung renoviert werden. Art. 10 der Quartierplanvorschriften (QPV) 

sichere quasi zu, dass alle erdenklichen Ausnahmeregelungen in Anspruch 

genommen werden könnten. Das Baugesetz werde vollumfänglich 

ausgehebelt. Art. 14 QPV sei unbestimmt und öffne Tür und Tor für 

Veränderungen aller Art. Es gehe nicht an, die unterirdischen 

Parkierungsanlagen direkt so vorzusehen, dass die Einfahrt durch die 

geplante Parkierungsanlage auf Parzelle 2207 ausgerichtet werden solle. 

Jedes Quartier habe seinen Verkehr prinzipiell selbst zu tragen. An der Stelle, 

wo die Tiefgarage im Jahre 2000 auf Parzelle 2207 geplant gewesen sei, 

würde eine viel zu hohe Verkehrsbelastung entstehen. Der Bedarf nach einer 

zusätzlichen Grossparkierungsanlage sei nicht gegeben. Die Einfahrt in die 

neue hauseigene Parkierungsanlage des Hotels … habe auch auf der 

hoteleigenen Parzelle und in ihrem Quartier zu erfolgen. Werde das Hotel … 

dermassen stark umgebaut, sei es zu verpflichten, in seinen eigenen Bauten 

für genügend Tiefgaragenplätze zu sorgen. Die … AG habe gegenüber dem 

Beschwerdeführer auf eine unterirdische Erschliessung der Tiefgarage durch 

seine Parzelle verzichtet, weshalb der Gemeinderat die Einsprache ohne 

weiteres teilweise gutheissen und die optionale Einfahrt aus dem Quartierplan 

hätte entfernen können. Ein Experte habe abzuklären, ob ein Hotel mit Neben- 

und Erweiterungsbauten ganz alleine als Quartier gelten könne und ob es 

rechtlich haltbar sei, ein zusammengehörendes Hotel in zwei verschiedenen 

Quartieren zu führen. Andererseits müsse durch einen Experten abgeklärt 

werden, ob die Quartierplanbestimmungen statthaft seien. Allenfalls sei eine 

einvernehmliche Lösung mit der Gemeinde und der … AG noch möglich.

4. In ihrer Vernehmlassung vom 18. Januar 2010 beantragte die Gemeinde die 

Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Der 

Einleitungsbeschluss sei gemäss Art. 16 KRVO erfolgt und in Rechtskraft 

erwachsen. Die öffentliche Auflage des Quartierplanes sei gemäss Art. 18 

KRVO erfolgt. Das Verfahren leide unter keinen formellen Mängeln. Die 

Abgrenzung des Quartierplangebietes sei rechtskräftig und könne nicht mehr 

beanstandet werden. Auf die Rügen des Beschwerdeführers bezüglich 

Leitungsführung und Fliessniveau des seit längerer Zeit unterirdisch verlegten 

Bachlaufes in der Via … könne mangels Beschwer nicht eingetreten werden. 

Der Gemeinderat sei verpflichtet gewesen, über das im Zonenplan … 

ausgeschiedene Gebiet einen Quartierplan durchzuführen. Art. 10 QPV 

enthalte mehr Einschränkungen als Abweichungen von der Regelbauweise. 

Eine Einfahrt in die unterirdische Parkierungsanlage sei am unteren Rand von 

Parzelle 2472 von der Via … her vorgesehen. Als weitere Option bestehe eine 

überdeckte Zufahrt in die Tiefgarage direkt neben dem Hotel ... Lediglich als 

Option sei die unterirdische Verbindung zum Parkhaus auf Parzelle 2207 

vorgesehen. Sofern das Parkhaus erstellt werde, mache diese Verbindung 

auch Sinn, weil dann die Erschliessung der unterirdischen Autoeinstellhalle 

vom Dorfende her erfolge und nicht von der Dorfmitte. Ob zusätzliche 

Parkierungsanlagen geschaffen würden, wie z.B. die im Generellen 

Erschliessungsplan der Gemeinde auf Parzelle 2207 des Beschwerdeführers 

vorgesehene Garage, sei nicht Bestandteil des Quartierplanes und somit 

dieses Beschwerdeverfahrens. Ein Expertenbericht sei nicht einzuholen. Eine 

gütliche Einigung sei nicht möglich, weil die vom Beschwerdeführer 

verlangten Zusicherungen nicht abgegeben werden könnten.

5. Am 18. Januar 2010 beantragte die verbliebene Grundeigentümerin, die … 

AG, die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Dem 

Beschwerdeführer gehe es nach dessen Aussagen einzig darum, mit seiner 

Beschwerde die Gemeinde zu ärgern. Dieses Verhalten sei 

rechtsmissbräuchlich und verdiene keinen Rechtsschutz. Die Quartierplanung 

umfasse nicht zwingend ein ganzes Quartier im umgangssprachlichen Sinn. 

Es wäre auch zulässig, eine einzige Parzelle unter die Quartierplanpflicht zu 

stellen. Es lägen keine Verfahrensfehler vor.  Der Begriff der Liegenschaft 

ergebe sich aus Art. 3 Abs. 2 der Verordnung betreffend das Grundbuch. Die 

Projektstudien seien gemäss Art. 18 KRVO im Quartierplanverfahren nicht 

aufzulegen. Zu der vorgesehenen Lösung der Kanalisation sei der 

Beschwerdeführer mangels Betroffenheit nicht beschwerdeberechtigt. 

Bezüglich des Fliessniveaus des Bachlaufes habe der Beschwerdeführer kein 

schutzwürdiges Interesse und sei daher nicht beschwerdelegitimiert. Der 

Bericht des Niveauverlaufs sei nicht aufzulegen gewesen und auch die Pläne 

des Geometers hätten nicht aufgelegt werden müssen. Art. 10 QPV halte 

einzig fest, was ohnehin gemäss dem Baugesetz gelte. Art. 14 QPV öffne 

keineswegs Tür und Tor für unerlaubte Terrainveränderungen. Das 

Baugesetz sehe sowohl in Art. 23 Ziff. 17 als auch in Art. 28 Abs. 4 und 5 die 

Möglichkeit von Terrainveränderungen vor. Die Möglichkeit, die Tiefgarage 

über Parzelle 2207 zu erschliessen, sei nicht zu beanstanden. Sie stehe unter 

dem Vorbehalt entsprechender öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher 

Vereinbarungen und werde erst dann relevant, wenn diese Erschliessung 

geregelt sei. Im Quartierplan habe man die aus Sicht der öffentlichen 

Interessen besten Lösungen getroffen. Es sei geplant, die Parkplätze des 

Hotels … über deren eigene Parzelle zu erschliessen. Die Option einer 

Einfahrt über die Parzelle 2207 sei gerechtfertigt. Die vom Beschwerdeführer 

einzig angestrebten rechtlichen Expertisen seien, ebenso wie ein 

Augenschein, nicht notwenig. Eine einvernehmliche Lösung habe nicht 

gefunden werden können.

6. … beantragte am 18. Januar 2010 die Abweisung der Beschwerde, soweit 

darauf eingetreten werden könne. Die übrigen Beigeladenen verzichteten auf 

eine Stellungnahme.

7. In seiner Replik vom 4. März 2010 (Poststempel) hielt der Beschwerdeführer 

an seinen Anträgen fest. RA … habe als Vertreter der Gemeinde eine 

Vollmacht einzureichen. Offenbar stehe noch ein Regierungsbeschluss zur 

Einzonung von Parzelle 2472 in die Wohnzone W3 resp. in die Hotelzone … 

aus. Eine „optionale unterirdische Einfahrt bzw. Verbindung“ durch eine 

allenfalls zu erbauende Tiefgarage unter der Parzelle 2207 mit der Tiefgarage 

des Hotel Engiadina müsse aus dem Quartierplan entfernt werden, ansonsten 

der Beschwerdeführer oder die früheren Eigentümer dieser Parzelle in das 

Quartierplanungsverfahren einbezogen hätten werden müssen. Sodann habe 

auch RA … als Vertreter der … AG eine Vollmacht einzureichen. Der 

Beschwerdeführer habe RA … lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass 

eine private Lösung gefunden werden sollte. Es sei standeswidrig, wenn RA 

… in unpräjudiziellen Vergleichsgesprächen gemachte Angaben zur 

Argumentation beiziehe.   

8. Die … AG brachte in ihrer Replik vom 16. März 2010 vor, dass es nicht sein 

könne, dass alle Äusserungen unter den Parteien unpräjudiziell seien, 

solange sie nicht in einer Prozessschrift gemacht würden. Am 19. März 2010 

verwies die Gemeinde auf ihre Vernehmlassung vom 18. Januar 2010 und 

verzichtete im Übrigen auf eine Duplik. … reichte keine Duplik ein. 

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien in den Rechtsschriften wird, soweit 

erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet die 

Verfügung des Gemeinderates von … vom 4. November 2009. Streitig und zu 

prüfen ist, ob der Gemeinderat zu Recht den Quartierplan genehmigt und die 

dagegen erhobenen Einsprachen abgewiesen hat, soweit er darauf eintrat. 

Bereits an dieser Stelle kann festgehalten werden, dass kein Augenschein 

durchzuführen ist. Vorliegendenfalls sind hauptsächlich Rechtsfragen zu 

beurteilen. Der rechtserhebliche Sachverhalt hinsichtlich der Erschliessung 

der Tiefgarage auf Parzelle 2472 mit der auf Parzelle 2207 geplanten 

Parkierungsanlage ergibt sich genügend aus den Akten. Aus diesen Gründen 

erübrigt sich auch die Einholung einer Expertise. Dem Beschwerdeführer 

steht es offen, seine eigene rechtliche Beurteilung vorzubringen, hiezu einen 

Anwalt beizuziehen oder auch ein Rechtsgutachten einzuholen. Das Gericht 

hingegen wird für Rechtsfragen – anders als für Abklärungen des 

Sachverhaltes (vgl. Art. 12 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 

[VRG; BR 370.100]) - kein Sachverständigengutachten einholen. Vielmehr ist 

das Recht von Amtes wegen anzuwenden. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, 

dass die Gemeinde in Nachachtung zu Art. 17 Abs. 1 der 

Raumplanungsverordnung für den Kanton Graubünden (KRVO; BR 801.110) 

mit der … den Quartierplan durch Fachleute erarbeiten lassen hat.

2. Vom Vertreter der … AG, RA …, wurde duplicando eine Vollmacht 

eingereicht. Eine Vollmacht des Vertreters der Gemeinde, RA …, ist nicht 

notwendig, da das Anwalts- und Notariatsbüro … die Gemeinde … 

gerichtsnotorisch in baurechtlichen Verfahren vertritt. Zudem hat sich der 

Vertreter der Gemeinde durch Einreichung der Originalakten genügend 

legitimiert.

3. a) Der Beschwerdeführer bringt vor, im Interesse eines einheitlichen Quartiers 

hätte ein grösseres Quartierplangebiet ausgeschieden werden müssen. Ein 

Hotel mit Neben- und Erweiterungsbauten sei nach keiner Definition ein 

Quartier. Das Hotel … könne auch ohne Quartierplanung renoviert werden. 

Zudem habe im Jahre 2000 eine Totalrevision der Ortsplanung stattgefunden, 

weshalb eine erneute Teilrevision zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen sei.

b) Gemäss Art. 16 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung für den Kanton 

Graubünden (KRVO; BR 801.11) gibt der Gemeindevorstand die Absicht zur 

Einleitung einer Quartierplanung unter Hinweis auf den Zweck der Planung 

und die Durchführung einer allfälligen Landumlegung oder Grenzbereinigung 

im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde bekannt. Gleichzeitig legt er 

den Plan mit der vorgesehenen Abgrenzung des Planungsgebietes während 

der gesetzlichen Frist in der Gemeinde öffentlich auf. Betroffene sind vor der 

Auflage schriftlich zu benachrichtigen. Laut Abs. 2 der Bestimmung kann 

während der öffentlichen Auflage beim Gemeindevorstand gegen die 

beabsichtigte Einleitung des Verfahrens und die Abgrenzung des 

Planungsgebietes Einsprache erhoben werden, wobei für die 

Einsprachelegitimation die gleichen Voraussetzungen wie für die 

Planungsbeschwerde an die Regierung gelten. Einwendungen gegen das 

Verfahren an sich und das Planungsgebiet können im weiteren Verfahren 

nicht mehr erhoben werden.

c) Der Quartierplanung … ging eine Teilrevision der Ortsplanung voraus, welche 

am 12. Dezember 2007 von der Gemeindeversammlung beschlossen wurde. 

In diesem Rahmen wurde unter anderem im geänderten Zonenschema (Art. 

58 BG) und im GGP für die Parzellen 2283 und 2472 sowie teilweise die 

Strassenparzelle 2191 (Via …) eine Quartierplanpflicht festgelegt. Mit in 

Rechtskraft erwachsenen Beschlüssen der Regierung des Kantons 

Graubünden vom 9. Juni 2008 und 20. Oktober 2008 wurde die Teilrevision 

der Ortsplanung genehmigt. Der mit der Teilrevision der Ortsplanung 

(materiell) vorbestimmte Quartierplanperimeter wurde schliesslich mit dem 

Einleitungsbeschluss des Gemeinderates vom 27. August 2008 (formell) 

festgesetzt. Mit diesem Einleitungsbeschluss, welcher unangefochten in 

Rechtskraft erwuchs, wurde das Quartierplanverfahren über die Parzellen 

2283, 2472 und einen Teil der Parzelle 2191 eingeleitet. In Anwendung von 

Art. 16 Abs. 2 KRVO ist die vorliegende Beschwerde nicht zulässig, soweit sie 

sich im Interesse eines einheitlichen Quartiers gegen das ausgeschiedene 

Quartierplangebiet richtet. Diese Rüge kann nicht erst durch Einsprache bzw. 

Beschwerde im Quartierplanverfahren geltend gemacht werden, sondern hat 

spätestens im Verfahren der Anfechtung des Einleitungsbeschlusses zu 

erfolgen. Gleiches hat zu gelten, wenn der Beschwerdeführer vorbringt, ein 

Hotel mit Neben- und Erweiterungsbauten sei nach keiner Definition ein 

Quartier, denn auch mit dieser Rüge wird das Quartierplangebiet 

beanstandet. Schliesslich kann angesichts der rechtskräftigen 

Regierungsbeschlüsse vom 9. Juni 2008 und 20. Oktober 2008 auch nicht auf 

die gerügte Verletzung der Planbeständigkeit eingegangen werden. Die 

Beschwerde ist nach dem Ausgeführten diesbezüglich unzulässig, weshalb 

auf sie insoweit nicht einzutreten ist.

4. a) In formeller Hinsicht bringt der Beschwerdeführer vor, in den aufgelegten 

Akten fehlten jegliche Hinweise auf die gemachten Behauptungen, 

Beschlüsse und Publikationen, was den Einleitungsbeschluss vom 27. August 

2008, aber auch die Genehmigungsbeschlüsse der Regierung vom 9. Juni 

2008 und vom 20. Oktober 2008 betreffe. Bei den drei Parzellen 2191, 2283 

und 2472 handle es sich mit einer Ausnahme nicht um Liegenschaften, 

weshalb diese Bezeichnung irreführend sei. Soweit der Gemeinderat ein 

allfällig bereits vorliegendes Projekt ermöglichen wollte, fehlten sämtliche 

Unterlagen in den Akten. Die Unterlagen bezüglich Leitungsführung und 

Fliessniveau des Bachlaufes in der Via … fehlten. Replicando wird sodann 

geltend gemacht, eine „optionale unterirdische Einfahrt bzw. Verbindung“ 

durch eine allenfalls zu erbauende Tiefgarage unter der Parzelle 2207 mit der 

Tiefgarage des Hotels … müsse aus dem Quartierplan entfernt werden, 

ansonsten der Beschwerdeführer oder die früheren Eigentümer dieser 

Parzelle in das Quartierplanungsverfahren einbezogen hätten werden 

müssen.

b) Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht 

vorgebracht, worauf er seine Betroffenheit und damit seine Legitimation stützt, 

wenn er das Fehlen der Unterlagen bezüglich Leitungsführung und 

Fliessniveau des unbestritten eingedolten Bachlaufes in der Via … bemängelt. 

Somit ist auf diese Rügen mangels Legitimation nicht einzutreten. Soweit sich 

der Beschwerdeführer über die fehlende Mitwirkungsmöglichkeit im 

Zusammenhang mit der „optionalen unterirdischen Einfahrt bzw. Verbindung“ 

durch eine allenfalls zu erbauende Tiefgarage unter der Parzelle 2207 mit der 

Tiefgarage des Hotels … auf Parzelle 2472 beschwert, ist darauf hinzuweisen, 

dass die öffentliche Auflage der Quartierplanes vom 28. April 2009 bis zum 

19. Mai 2009 dauerte, der Beschwerdeführer gemäss eigenen Aussagen die 

Parzelle 2207 jedoch erst am 15. Juni 2009 erworben hat. Vor dem Erwerb 

des Grundeigentums an Parzelle 2207 am 15. Juni 2009 war eine Mitwirkung 

des Beschwerdeführers aber ausgeschlossen. Am 12. Mai 2009 erhob der 

Beschwerdeführer Einsprache nach Art. 18 Abs. 3 KRVO, wo er sämtliche 

Rügen vorbringen konnte, weshalb eine fehlende Mitwirkungsmöglichkeit 

gemäss Art. 17 KRVO mangels Rechtsnachteils für den Beschwerdeführer 

ohnehin ohne Bedeutung geworden wäre. Die Beschwerde ist daher insoweit 

abzuweisen. Für seine Rechtsvorgänger kann der Beschwerdeführer die 

Rüge der fehlenden Mitwirkungsmöglichkeit mangels Legitimation nicht 

erheben, weshalb darauf nicht einzutreten ist.

c) Gemäss Art. 18 KRVO legt der Gemeindevorstand den Entwurf für den 

Quartierplan sowie – hier nicht relevant - einen UVB in der Gemeinde 

öffentlich auf. Der Quartierplan besteht aus den Quartierplanbestimmungen 

und je nach Zweck aus dem Quartiergestaltungsplan und dem 

Quartiererschliessungsplan (Art. 51 Abs. 2 des Raumplanungsgesetzes für 

den Kanton Graubünden [KRG]). Es ist unbestritten, dass diese Unterlagen 

aufgelegt wurden. Weitere Unterlagen wie die Genehmigungsbeschlüsse der 

Regierung, die Pläne des Geometers oder der Einleitungsbeschluss waren 

jedoch nach der genannten Bestimmung nicht aufzulegen. Dasselbe gilt für 

allenfalls bereits vorliegende Projektpläne; gegen ein konkretes Bauvorhaben 

wird der Beschwerdeführer im Rahmen eines allfälligen 

Baubewilligungsverfahrens Einsprache bzw. Beschwerde erheben können. 

Die Beschwerde ist somit in diesen Punkten abzuweisen. Falls der 

Beschwerdeführer jedoch nicht Mängel im Quartierplanverfahren, sondern 

vielmehr Mängel des rechtskräftigen Einleitungsbeschlusses oder der 

rechtskräftig abgeschlossenen Teilrevision der Ortsplanung geltend macht, 

wären diese Beschwerdepunkte verspätet und somit unzulässig. Schliesslich 

kann auch der formalistische Einwand des Beschwerdeführers nicht gehört 

werden, die Bezeichnung der drei Parzellen 2191, 2283 und 2472 als 

„Liegenschaften“ sei irreführend, zumal die Verordnung betreffend das 

Grundbuch (GBV; SR 211.432.1) diesen Begriff benützt und ihn in Art. 3 Abs. 

2 definiert als „Bodenfläche mit genügend bestimmten Grenzen“.

5. a) In materieller Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass dem Verwaltungsgericht 

bei der Überprüfung von Quartierplänen aufgrund von Art. 33 des 

Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700) eine 

uneingeschränkte Kognitionsbefugnis zusteht. Das Verwaltungsgericht hat 

mithin nicht nur zu prüfen, ob die den Plan festsetzende Behörde das ihr 

zustehende Planungsermessen überschritten oder missbraucht, also eine 

Rechtsverletzung begangen hat. Zu prüfen ist vielmehr ebenso, ob das 

Planungsermessen richtig und zweckmässig ausgeübt worden ist. Die mit 

voller Kognition betraute Behörde hat einzuschreiten, wenn sich die 

angefochtene Planfestsetzung als unzweckmässig oder unangemessen 

erweist. Diese Prüfung setzt eine bestmögliche Abwägung der 

schutzwürdigen öffentlichen und privaten Interessen voraus und verlangt die 

Beantwortung der Frage, ob bei der umstrittenen Planung in Beachtung des 

Verhältnismässigkeitsprinzipes im Rahmen des Planungszweckes jene 

Anordnungen getroffen wurden, die in ihrer gesamten Auswirkung alle 

Betroffenen am wenigsten belasten. Diese gegenüber der früheren Regelung 

erweiterte Kognitionsbefugnis bedeutet nun aber nicht, dass das 

Verwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz die Stellung einer oberen 

Planungsbehörde einnimmt. So kann es bei zwei oder mehreren Varianten, 

die vor der Zweckmässigkeitsprüfung standhalten, die gemeindliche Lösung 

nicht einfach aufheben und eine andere der zweckmässigen Lösungen an die 

Stelle einer angemessenen kommunalen Planfestsetzung setzen. Insofern 

hat das Verwaltungsgericht die Entscheidungsfreiheit, die den 

Planungsträgern zusteht, zu respektieren (VGU R 08 50, R 07 65; PVG 1993 

Nr. 43).

b) Das Bundesgericht hat dazu festgehalten, dass es mit den 

Rechtsschutzerfordernissen von Art. 33 RPG vereinbar sei, wenn die 

Beschwerdebehörde zwar die angefochtene Nutzungsplanung voll überprüfe, 

sich aber nach Massgabe ihrer Rolle, die sie als Rechtsmittelinstanz im 

betreffenden Sachzusammenhang sachlich und institutionell erfüllt, bei der 

Überprüfung zurückhalte (vgl. BGE 114 Ia 247). Dies gilt sachlich 

insbesondere dort, wo es um lokale Anliegen geht, bei deren Wahrnehmung 

Sachnähe, Ortskenntnis und örtliche Demokratie von Bedeutung sein sollen. 

Die Rechtsmittelinstanz hat aber soweit auszugreifen, dass die 

übergeordneten vom Kanton zu sichernden Interessen, wie etwa dasjenige 

an der Bauzonenbegrenzung, einen angemessenen Platz erhalten. Sie hat 

sich zudem - institutionell - auf ihre Kontrollfunktion zu beschränken, d.h. sie 

darf nichts Neues schöpfen, sondern sie hat die kommunalen Planungen an 

einem Sollzustand zu messen. Fehlt es an dem dazu erforderlichen Massstab, 

so kann die Natur der Sache einer Nachprüfung entgegenstehen. Hier nicht 

einzugreifen, verstösst nicht gegen den Auftrag, voll zu prüfen (vgl. BGE 114 

Ia 248; VGU R 07 65). Bei der umstrittenen Quartierplanung geht es 

offensichtlich nicht um übergeordnete Interessen, sondern um lokale 

Anliegen. Die aufgeworfenen (materiellen) Fragen sind daher mit der 

umschriebenen Zurückhaltung zu prüfen.

6. a) Gemäss Art. 51 KRG regelt der Quartierplan im Rahmen der Grundordnung 

die Gestaltung und Erschliessung von Bauzonen mit Folgeplanung oder von 

weiteren Teilgebieten der Bauzone im Detail. Die Quartierplanbestimmungen 

enthalten gemäss Art. 52 Abs. 1 KRG Vorschriften über die Gestaltung der 

Bauten und Anlagen, über die Ausführung, den Unterhalt und die Erneuerung 

der Quartiererschliessung sowie über die Aufteilung der Planungs- und 

Erschliessungskosten (Verteilschlüssel). Sie können die Bauvorschriften der 

Grundordnung ergänzen und Etappen für die Ausführung der Erschliessung 

und Überbauung des Quartiers festlegen. Der Quartiergestaltungsplan 

bestimmt nach Abs. 2 die Situierung von Bauten und Anlagen und die 

freizuhaltenden Flächen. Er kann weitergehende Anordnungen enthalten, 

insbesondere über die Baukuben und deren Nutzung und Gestaltung. Art. 52 

Abs. 3 KRG sieht schliesslich vor, dass der Quartiererschliessungsplan die 

notwendigen Anlagen zur Erschliessung des Quartiers enthält. Er kann 

Gemeinschaftsanlagen vorsehen wie Spielplätze sowie Anlagen für die 

Parkierung und die Quartierausstattung. In Bezug auf die materiellrechtlichen 

Fragen hat das kommunale Recht nach Inkrafttreten des neuen 

Raumplanungsgesetzes demnach nach wie vor Geltung, legen doch die 

erwähnten Bestimmungen lediglich einige allgemein zu beachtende 

Grundsätze fest, während die Gemeinden im Übrigen weitgehend frei in der 

Ausgestaltung der kommunalen Quartierplangesetzgebung sind (vgl. auch 

VGU R 08 50). So muss ein Quartierplan grundsätzlich auch nicht einem 

speziellen Detaillierungsgrad genügen, falls sichergestellt ist, dass die in der 

Quartierplanung (noch) nicht geregelten Details einer Überbauung im 

nachfolgenden Baubewilligungsverfahren von den Betroffenen wiederum in 

Frage gestellt respektive separat angefochten werden können (vgl. VGU R 08 

84). Dies ist offensichtlich der Fall, muss doch für jedes Bauvorhaben im 

Quartierplangebiet noch ein Baugesuch eingereicht werden. Ebenso sind 

Abweichungen von der Regelbauweise insoweit zulässig als dies das 

kommunale Baugesetz vorsieht.

b) Von dieser Möglichkeit hat der kommunale Gesetzgeber in Art. 103 Abs. 4 BG 

wie folgt Gebrauch gemacht:

"Abweichungen von den Regelvorschriften (Bauvorschriften und Zonenvorschriften) sind 

insbesondere dann gerechtfertigt, wenn insgesamt eine bessere Lösung erreicht werden 

kann als mit den Regelvorschriften.

1. Die Gebäude- und Grenzabstände, die Gebäudelängen und der Zusammenbau mehrerer 

Baukörper können nach architektonischen Kriterien frei bestimmt werden. 

2. Drängt sich aus gestalterischen Gründen eine Terrainveränderung auf, kann die 

Berechnung der Gebäude- und Firsthöhen ab neuem Terrain vorgeschrieben werden.

3. Nutzungsübertragungen und Nutzungskonzentrationen innerhalb des 

Quartieplangebietes sind ohne Einschränkung zulässig."

7. a) Der Beschwerdeführer bringt vor, Art. 10 QPV sichere quasi zu, dass alle 

erdenklichen Ausnahmeregelungen in Anspruch genommen werden könnten. 

Das Baugesetz werde vollumfänglich ausgehebelt. Art. 14 QPV sei 

unbestimmt und öffne Tür und Tor für Veränderungen aller Art. Es gehe nicht 

an, die unterirdischen Parkierungsanlagen direkt so vorzusehen, dass die 

Einfahrt durch die geplante Parkierungsanlage auf Parzelle 2207 ausgerichtet 

werden solle. Jedes Quartier habe seinen Verkehr prinzipiell selbst zu tragen. 

An der Stelle, wo die Tiefgarage im Jahre 2000 auf Parzelle 2207 geplant 

gewesen sei, würde eine viel zu hohe Verkehrsbelastung entstehen. Der 

Bedarf nach einer zusätzlichen Grossparkierungsanlage sei nicht gegeben. 

Die Einfahrt in die neue hauseigene Parkierungsanlage des Hotels … habe 

auch auf der hoteleigenen Parzelle und in ihrem Quartier zu erfolgen. Werde 

das Hotel … dermassen stark umgebaut, sei es zu verpflichten, in seinen 

eigenen Bauten für genügend Tiefgaragenplätze zu sorgen. 

b) Art. 10 Abs. 1 QPV hält fest, dass die gemäss Art. 103 Abs. 4 BG zulässigen 

Abweichungen von der Regelbauweise beansprucht werden können, soweit 

der Quartierplan keine Einschränkungen vorsieht. Abs. 2 der Bestimmung 

verpflichtet zu Einhaltung der maximalen Firsthöhen von 12 Metern in der 

Wohnzone 3a im Baufeld A bzw. der maximal zulässigen Firsthöhen gemäss 

dem Quartiergestaltungsplan, welche auf 15.5 Meter bzw. 1738.15 Meter über 

Meer festgelegt wurde. Gemäss dem Quartiergestaltungsplan ist die 

maximale Bruttogeschossfläche auf Parzelle 2472 im Baufeld A auf 770 m2 

festgesetzt. Art. 11 QPV bestimmt, dass im Baubereich A zwei oberirdisch 

baulich voneinander getrennte Hauptbauten zu erstellen sind (Abs. 3) und die 

Hauptbauten in den Baubereichen A und B oberirdisch nicht 

zusammengebaut werden dürfen, die Hauptbauten in den Baubereichen C 

und D jedoch ober- und unterirdisch zusammengebaut werden können (Abs. 

7). Da Art. 14 QPV zudem eine Regelung über Terrainveränderungen enthält, 

erhellt, dass sich die praktische Bedeutung von Art. 10 QPV auf 

Abweichungen von den Regelbauvorschriften hinsichtlich Gebäudeabstände 

und Gebäudelängen beschränkt. Von einer Zusicherung, dass alle 

erdenklichen Ausnahmeregelungen in Anspruch genommen werden können, 

kann daher ebenso wenig die Rede sein wie von einer Aushebelung des 

Baugesetzes.  

c) Art. 14 QPV besagt, dass Terrainveränderungen auf ein Minimum zu 

reduzieren sind; grosse Terrainaufschüttungen sind nicht zulässig. 

Massgeblich für die Bemessung der Gebäude- und Firsthöhen sowie der 

unterirdischen Bauten ist das gewachsene Terrain gemäss Altbestand. 

Bereits Art. 28 Abs. 4 BG lässt Veränderungen des bestehenden 

Geländeverlaufes zu, soweit sie das Orts- und Landschaftsbild nicht 

beeinträchtigen. Zudem ermöglicht Abs. 5 der Bestimmung unumgängliche 

Abgrabungen und Aufschüttungen, indem festgelegt wird, dass diese nach 

Abschluss der Arbeiten zu begrünen oder mit Bäumen und Sträuchern zu 

bepflanzen sind. Schliesslich kann der Beschwerdegegnerin gefolgt werden, 

wenn sie darauf hinweist, dass im Quartiergestaltungsplan in den Profilen die 

Terrainhöhen bereits festgehalten werden. Nach dem Ausgeführten erscheint 

der Quartierplan in Bezug auf Terrainveränderungen einschränkender und 

bestimmter als die entsprechenden baugesetzlichen Vorschriften, weshalb 

der Beschwerdeführer diesbezüglich nicht zu hören ist.

d) Dem Beschwerdeführer gelingt es auch nicht, dazulegen, weshalb die 

optionale Verbindung der geplanten Tiefgarage auf Parzelle 2207 mit der 

Tiefgarage des Hotel … auf Parzelle 2472 nicht sachgerecht sein sollte. Diese 

Verbindungsmöglichkeit steht unter dem Vorbehalt der tatsächlichen 

Realisierung der Tiefgarage auf Parzelle 2207 und erscheint für diesen Fall 

durchaus sachgerecht. Mit der geplanten Verbindungsmöglichkeit wäre die 

Zufahrt auf Parzelle 2472 von der vom Dorfkern abgewandten Seite der 

Parkierungsanlagen möglich, was wiederum einen Beitrag an eine allfällige 

verkehrsfreie Gestaltung des Dorfkerns darstellen würde. Das Argument, 

jedes Quartier habe seinen eigenen Verkehr zu tragen, ist unverständlich und 

unbegründet. Hinsichtlich des im Zusammenhang mit einem allfälligen Umbau 

des Hotels … entstehenden erhöhten Bedarfs an Parkierungsanlagen ist der 

Beschwerdeführer auf Art. 9 QPV hinzuweisen, wo bestimmt wird, dass 

sämtliche gemäss Baugesetz geforderten Abstellplätze für Fahrzeuge 

innerhalb des Gebäudevolumens oder unterirdisch in privaten oder 

öffentlichen Parkierungsanlagen zu realisieren sind. 

e) Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sämtliche materiellen 

Rügen des Beschwerdeführers unbegründet sind und die Beschwerde  

abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann.

8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten von Fr. 3'500.- 

gestützt auf Art. 73 Abs. 1 VRG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Er hat 

überdies der anwaltlich vertretenen Beigeladenen alle durch den Rechtsstreit 

verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen (Art. 78 Abs. 1 VRG). Der mit 

der eingereichten Honorarnote des Anwalts der Beigeladenen vom 31. März 

2010 geltend gemachte Betrag von Fr. 4'255.80 (inkl. MWST) erscheint als 

angemessen und ist entsprechend vom Beschwerdeführer zu übernehmen. 

Auf die Zusprechung einer aussergerichtlichen Entschädigung an die 

Gemeinde wird gestützt auf Art. 78 Abs. 2 VRG verzichtet, da diese in ihrem 

amtlichen Wirkungskreis obsiegt hat. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 3'500.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 608.--

zusammen Fr. 4'108.--

gehen zulasten von … und sind innert 30 Tagen seit Zustellung dieses 

Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur, zu 

bezahlen.

3. … hat der … AG eine Parteientschädigung von Fr. 4'255.80 (inkl. MWST) zu 

bezahlen.