# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 05841ebf-f9a3-56e5-9dd2-8b5c55297e3c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-25
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 25.07.2019 725 17 300 (725 17 432)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-17-300_2019-07-25.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 25. Juli 2019 (725 17 300 /180 und 725 17 432 / 181) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Alters- und Hinterlassenenversicherung  

 

 

AHV-rechtlicher Beitragsstatus eines Inhabers einer Einzelfirma, der Mitglied des Verwal-

tungsrates einer AG ist 

 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Markus Mattle, Kan-

tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiberin Gisela Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
 
B.____ AG, Beschwerdeführerin 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Sozialversicherungsrechtliche Stellung von A.____  

 
 
 
 
A.  Am 15. Dezember 1992 liess A.____ seine am 1. Mai 1990 gegründete Einzelfirma 
"C.____" mit dem Zweck "Betrieb einer Spenglerei und Dachdeckerei" ins Handelsregister ein-
tragen. Laut Handelsregister hatte diese Einzelfirma ihren Sitz bis 13. Januar 2016 in X.____ und 
ab 14. Januar 2016 in Y.____. Seit dem Eintrag ins Handelsregister vom 11. April 2017 bezweckt 

 

 
 
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die Einzelfirma das Halten und die Verwaltung von Immobilien sowie das Baumanagement. Am 
30. November 2017 verlegte A.____ den Sitz der Einzelfirma wieder nach X.____.  
 
B. Am 24. Januar 2006 wurde die B.____ AG mit Sitz in X.____ gegründet. Gemäss Han-
delsregister betreibt diese Gesellschaft eine Spenglerei und eine Dachdeckerei. Zudem kann sie 
sich an anderen Unternehmen beteiligen, Immaterialgüterrechte erwerben und verwerten sowie 
Liegenschaften kaufen. Dabei ist A.____ als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzel-
unterschrift im Handelsregister eingetragen.  
 
C. Im Rahmen der Sitzverlegung der Einzelfirma D.____ nach Y.____ prüfte die Schweize-
rische Unfallversicherungsanstalt (Suva) im Auftrag der Ausgleichskasse des Kantons Z.____ 
gestützt auf Art. 66 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 
1981 die beitragsrechtliche Stellung von A.____ für seine im Namen der Einzelfirma D.____ für 
die B.____ AG erbrachten Tätigkeiten. Sie kam zum Schluss, dass A.____ von der B.____ AG 
für die Vermietung der im Eigentum der Einzelfirma D.____ stehenden Liegenschaft, Maschinen 
und Fahrzeuge sowie für die Geschäftsführung entschädigt werde. Diese Entschädigungen stell-
ten Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit dar und überstiegen den Höchstbetrag 
des versicherten Verdienstes von Fr. 148'000.--. Mit Verfügung vom 24. Februar 2017 unterstellte 
sie A.____ gestützt auf Art. 1a Abs. 1 aUVG bzw. ab 1. Januar 2017: Art. 1a Abs. 1 lit. a UVG mit 
Wirkung per 1. Januar 2016 der obligatorischen Unfallversicherung. In der Folge rechnete sie der 
von der B.____ AG für das Jahr 2016 gemeldeten Lohnsumme von Fr. 453'558.-- einen Betrag 
von Fr. 148'200.-- auf und stellte dieser die Prämienrechnung Nr. 11056823 in Höhe von 
Fr. 13'209.10 zu. Gegen die Verfügung vom 24. Februar 2017 erhoben A.____ und gegen die 
Prämienrechnung vom 24. Februar 2017 die B.____ AG Einsprache. Mit Entscheid vom 17. Juli 
2017 wies die Suva beide Einsprachen ab. 
 
D. Gegen diesen Einspracheentscheid reichte die B.____ AG, vertreten durch Rechtsan-
walt Christian Haag, am 14. September 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Ba-
sel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, ein. Sie beantragte, es sei in Aufhebung des 
angefochtenen Einspracheentscheides "die Tätigkeit der Einzelfirma D.____ für die B.____ AG 
seit dem 1. Januar 2016 als nicht erwerbstätig", eventualiter "als selbstständig erwerbstätig zu 
bewerten"; alles unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde um Erteilung der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ersucht.  
 
E. Mit Verfügung vom 25. September 2017 lud das Kantonsgericht A.____ zum Verfahren 
(725 17 300) bei. Am 23. Oktober 2017 stellte das Kantonsgericht fest, dass der Beschwerde von 
Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukomme und diese von der Suva nicht entzogen wor-
den sei. Es schrieb deshalb den Verfahrensantrag der B.____ AG, es sei der Beschwerde auf-
schiebende Wirkung zu erteilen, als gegenstandslos ab.  
 
F.  Die Suva teilte dem Kantonsgericht mit Eingabe vom 26. Oktober 2017 mit, dass in glei-
cher Sache ein Verfahren zwischen A.____, ebenfalls vertreten durch Rechtsanwalt Christian 
Haag, und der Suva vor dem Kantonsgericht Z.____ hängig sei. Daraufhin klärte das Kantonsge-
richt nach vorgängiger Einholung der Stellungnahmen der Parteien mit dem Kantonsgericht 

 

 
 
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Z.____ die örtliche Zuständigkeit für die Beurteilung der beiden Verfahren ab. Mit Einverständnis 
der Parteien überwies das Kantonsgericht Z.____ am 20. Dezember 2017 ihr Verfahren (5V 17 
421) inkl. Vernehmlassung der Suva vom 4. Dezember 2017 ans Kantonsgericht zur Beurteilung. 
Dieses eröffnete ein Verfahren mit der Nr. 725 17 432. Mit Verfügung vom 10. Januar 2018 legte 
es die Verfahren zwischen der B.____ AG und der Suva (725 17 300) sowie zwischen A.____ 
und der Suva (725 17 432) zusammen.  
 
G. Mit Eingabe vom 12. Oktober 2017 (Eingang: 15. Januar 2018) teilte die Suva auf An-
frage des Kantonsgerichts mit, dass sie am Antrag auf Abweisung der Beschwerden und an den 
Ausführungen in ihrer Vernehmlassung vom 4. Dezember 2017 festhalte.  
 
H. In der Replik vom 3. April 2018 machte der Rechtsvertreter namens und im Auftrag der 
Beschwerde führenden Parteien geltend, dass A.____ im Jahr 2016 keinen Lohn von der B.____ 
AG bezogen habe und deshalb hierfür keine Prämien geschuldet seien. Die Einzelfirma D.____ 
vermiete und verwalte lediglich Anlagen, Fahrzeuge und Geschäftsräumlichkeiten an die B.____ 
AG. Die Erlöse aus dieser privaten Vermögensverwaltung stellten kein beitragspflichtiges Ein-
kommen dar, weshalb A.____ als Nichterwerbstätiger zu qualifizieren sei. Falls dieser Ansicht 
nicht gefolgt werden könne, sei er als Selbstständigerwerbender zu erfassen, da Einnahmen aus 
Geschäftsvermögen rechtsprechungsgemäss als Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätig-
keit zu qualifizieren seien.  
 
I. Die Suva heilt in ihrer Duplik vom 6. Juni 2018 an ihrem Antrag auf Abweisung der Be-
schwerden fest.  
 
J. Anlässlich der Urteilsberatung vom 30. August 2018 kam das Gericht zum Schluss, dass 
eine abschliessende Beurteilung des Beitragsstatus von A.____ bezüglich der von ihm im Namen 
der Einzelfirma D.____ erbrachten Leistungen für die B.____ AG gestützt auf die vorliegende 
Aktenlage nicht möglich sei. Es stellte deshalb den Fall aus und holte bei der Ausgleichskasse 
Basel-Landschaft die Akten betreffend die Einzelunternehmen von A.____ mit den Firmennamen 
D.____ und E.____ ein. Gleichzeitig stellte es A.____ Fragen und forderte ihn auf, Kopien der 
Jahresrechnungen und der Steuerveranlagungen für das Jahr 2016 betreffend die B.____ AG 
und die Einzelfirmen D.____ und E.____ zu edieren.  
 
K. Am 8. November 2018 teilte Rechtsanwalt Christian Haag mit, dass er A.____ und die 
B.____ AG künftig nicht mehr vertrete.  
 
L. Nach Vorliegen der Akten der Ausgleichskasse Basel-Landschaft, des Antwortschrei-
bens von A.____ vom 11. November 2018 und der bei ihm angeforderten Unterlagen gab das 
Kantonsgericht den Parteien mit Verfügung vom 20. November 2018 Gelegenheit zur Stellung-
nahme.  
 
M. In ihrer Eingabe vom 29. Januar 2019 hielt die Suva an ihrem in der Vernehmlassung 
vom 4. Dezember 2017 gestellten Antrag auf Abweisung der Beschwerden und ihrer Begründung 
fest.  

 

 
 
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N. Am 31. Januar 2019 reichte A.____ in seinem und im Namen der B.____ AG eine Stel-
lungnahme ein. Er stellte sich nach wie vor auf den Standpunkt, dass er im Jahr 2016 keine 
unselbstständige Erwerbstätigkeit bei der B.____ AG ausgeführt habe. Er habe auch keine Ent-
schädigungen im Zusammenhang mit seiner Funktion als Verwaltungsratspräsident der B.____ 
AG erhalten; diese zahle ihm lediglich einen Mietzins für die von seiner Einzelfirma zur Verfügung 
gestellten Geschäftsräumlichkeiten, Maschinen und für den Fuhrpark.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann 
gegen Einspracheentscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungs-
gericht Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG grundsätzlich das Versi-
cherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeer-
hebung ihren Wohnsitz hat. In Fragen der Beitragspflicht sind jedoch Arbeitnehmende und Ar-
beitgebende gleichermassen zur Beschwerde legitimiert. Bei beitragsrechtlichen Streitigkeiten im 
Bereich der paritätischen AHV-Beiträge fällt deshalb rechtsprechungsgemäss bei der Beurteilung 
der örtlichen Zuständigkeit nicht nur der Wohnsitzgerichtsstand, sondern auch der Sitz der Ar-
beitgeberin bzw. des Arbeitgebers in Betracht (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich/Ba-
sel/Genf 2015, Art. 58 Rz. 22).  
 
1.2 Vorliegend reichte die B.____ AG aufgrund ihres Sitzes in X.____ Beschwerde beim 
Kantonsgericht Basel-Landschaft gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 17. Juli 2017 
ein. Gegen diesen Entscheid erhob auch A.____ Beschwerde. Da sich sein Wohnsitz im Zeitpunkt 
der Beschwerdeerhebung jedoch in Y.____ befand, stellte er seine Beschwerde dem Kantons-
gericht Z.____ zu. Da es bei beiden Verfahren um die gleiche Sache handelt, stellte sich die 
Frage nach der Zusammenlegung der Verfahren und deren Beurteilung durch ein einziges Ge-
richt. Im Rahmen eines Meinungsaustausches kamen sowohl das Kantonsgericht Z.____ als 
auch das Kantonsgericht Basel-Landschaft zum Schluss, dass das Kantonsgericht Basel-Land-
schaft für die Beurteilung der Streitsache örtlich zuständig sein soll (vgl. Schreiben des Kantons-
gerichts Z.____ vom 22. November 2017 und des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 7. De-
zember 2017). Im Einverständnis der Parteien überwies das Kantonsgericht Z.____ am 12. De-
zember 2017 das bei ihm hängige Verfahren dem Kantongericht Basel-Landschaft. Dieses Vor-
gehen ist rechtens, handelt es sich hier doch um eine Beitragsstreitigkeit und befindet sich der 
Sitz der (potentiellen) Arbeitgeberin, d.h. der B.____ AG, in X.____.  
 
1.3 Für eine Abweichung vom Gerichtsstand am Wohnsitz von A.____ spricht insbesondere 
auch der Umstand, dass bei einer gesplitteten örtlichen Zuständigkeit zwei Gerichte über die glei-
che, rechtlich untrennbar miteinander verknüpfte Rechtsfrage, nämlich über die sozialversiche-
rungsrechtliche Stellung von A.____ in Bezug auf allfällige Tätigkeiten für die B.____ AG, befin-

 

 
 
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den würden. Solche praktischen Unzulänglichkeiten, die sich aus einer gesplitteten örtlichen Ge-
richtszuständigkeit ergeben, sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Sinne prak-
tischer Konkordanz bei der Auslegung von Vorschriften über die Zuständigkeit zu berücksichtigen 
(BGE 139 V 170 E. 5.3). Um sich widersprechende Urteile zu vermeiden und ebenso aus pro-
zessökonomischen Gründen ist deshalb grundsätzlich nur ein einheitlicher Gerichtsstand prakti-
kabel. Dieses Anliegen ist aber nur realisierbar, wenn das Versicherungsgericht am Sitz der (po-
tentiellen) Arbeitgeberin urteilt. Die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft 
für die Beurteilung der beiden Verfahren 725 17 300 und 725 17 432 ist deshalb auch aus diesem 
Grund zu bejahen. 
 
1.4 Das Kantonsgericht Basel-Landschaft ist zudem sachlich zur Behandlung der vorliegen-
den Beschwerden zuständig. Denn gemäss § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt im Kanton Basel-Land-
schaft das Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht, als einzige gerichtliche Instanz 
Beschwerden gegen Verfügungen eines Unfallversicherers. Auf die im Übrigen frist- und formge-
recht eingereichten Beschwerden der B.____ AG und von A.____ vom 14. September 2017 ist 
somit einzutreten. 
 
2.1 Im Streit liegt die Frage, ob A.____ im Namen seiner Einzelfirma D.____ vom 1. Januar 
2016 bis 31. Dezember 2016 Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit bei der B.____ 
AG erzielt hat.  
 
2.2 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht erwerbstätiger Personen richtet sich 
unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbseinkommen als 
solches aus selbstständiger oder aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist. Im 
Bereich der Unfallversicherung bestimmt Art. 1a Abs. 1 UVG, ab 1. Januar 2017: Art. 1a Abs. 1 
lit. a UVG, dass die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, ein-
schliesslich der Heimarbeiter, Lehrlinge, Praktikanten, Volontäre sowie der in Lehr- oder Invali-
denwerkstätten tätigen Personen, obligatorisch unfallversichert sind. Als Arbeitnehmer und Ar-
beitnehmerin im Sinne des Gesetzes gilt, wer eine unselbstständige Tätigkeit im Sinne der Bun-
desgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 
1946 ausübt (Art. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV] vom 20. Dezember 1982). 
Damit ist eine Person, die einer unselbstständigen Tätigkeit nachgeht, obligatorisch gegen Un-
fälle gemäss UVG versichert.  
 
2.3 Die Prämien werden in Promillen des versicherten Verdienstes festgesetzt (Art. 92 Abs. 
1 Satz 1 UVG). Als versicherter Verdienst gilt der massgebende Lohn nach AHVG (Art. 22 Abs. 
2 UVV). Der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes beläuft sich auf Fr. 148'200.-- im Jahr 
(vgl. Art. 22 Abs. 1 UVV). Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt für 
in unselbstständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Zum mass-
gebenden Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge der Arbeitnehmenden, die wirtschaftlich mit 
dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen, gleichgültig, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder ge-
löst worden ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. Als beitrags-
pflichtiges Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit gilt somit nicht nur unmittelbares 

 

 
 
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Entgelt für geleistete Arbeit, sondern grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die 
sonst wie aus dem Arbeitsverhältnis bezogen wird, soweit sie nicht kraft ausdrücklicher gesetzli-
cher Vorschrift von der Beitragspflicht ausgenommen ist (BGE 126 V 222 E. 4a, 124 V 101 E. 2, 
je mit Hinweisen). Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, 
das nicht Entgelt für in unselbstständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG).  
 
2.4 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbstständige oder 
unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnis-
ses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die 
zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-
rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein (vgl. RAPHAEL LANZ, Die 
Abgrenzung der selbstständigen von der unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Sozialversiche-
rungs-, Steuer- und Zivilrecht, in: AJP 1997, S. 1467 f.). Die Abgrenzung zwischen selbstständi-
ger und unselbstständiger Erwerbstätigkeit richtet sich vor allem nach den Kriterien der betriebs-
wirtschaftlichen Abhängigkeit und dem spezifischen Unternehmerrisiko (vgl. LANZ, a.a.O., S. 
1468; AHI 1998 S. 154 E. 4 mit Hinweisen). Charakteristische Merkmale einer selbstständigen 
Erwerbstätigkeit sind die Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäfts-
räumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe-
zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten an-
fallen, welche die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 
2b). Als unselbstständig erwerbstätig ist zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber oder einer 
Arbeitgeberin in betriebswirtschaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht ab-
hängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen 
sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Viel-
falt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche 
Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Ein-
zelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss 
sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen 
(BGE 123 V 161 E.1, 122 V 171 E.3a, 119 V 161 E.2; Urteile des Bundesgerichts vom 19. Juni 
2017, 8C_189/2017, E. 3, vom 17. Februar 2015, 9C_453/2014, E. 4.1, vom 26. April 2011, 
9C_132/2011, E. 3.2; vgl. auch LANZ, a.a.O., S. 1469).  
 
2.5 Gemäss Art. 7 lit. h der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenversicherung 
(AHVV) vom 31. Oktober 1947 gelten die Einkommen von Verwaltungsräten, insbesondere Tan-
tiemen (Ausschüttung eines Anteils am Gewinn), feste Entschädigungen und Sitzungsgelder an 
die Mitglieder der Verwaltung und geschäftsführenden Organe, auch unabhängig von der Aus-
übung einer Dienstleistung als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit. Aus prakti-
schen und konzeptionellen Überlegungen, insbesondere auch wegen schwieriger Abgrenzungs-
probleme zur Gewinnausschüttung, werden gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. f UVV Mitglieder von Ver-
waltungsräten, die nicht im Betrieb selber tätig sind, für die Tätigkeit als Organ von der obligato-
rischen Versicherungspflicht ausgenommen. E contrario unterstehen aber diejenigen Mitglieder, 
die nebst ihrer Funktion oder teilweisen Tätigkeit als Mitglieder des obersten Organs zugleich im 
Betrieb mitarbeiten und operativ tätig sind, so z.B. als Geschäftsführer oder bei ihrer eigenen 

 

 
 
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Gesellschaft sich als Arbeitnehmer einstellende Alleinaktionäre, aufgrund eines Arbeitsverhält-
nisses zum Betrieb der obligatorischen Versicherungspflicht (vgl. GABRIELA RIEMER-KAFKA, OLIVIA 
KADERLI, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Hürzeler/Kieser [Hrsg.], 2018, Rz. 51 zu Art. 
1a).  
 
2.6 Bei einer versicherten Person, die mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausübt, ist jedes Er-
werbseinkommen einzeln dahingehend zu prüfen, ob es aus selbstständiger oder unselbststän-
diger Erwerbstätigkeit stammt (BGE 122 V 169 E. 3b). Es ist durchaus möglich, dass jemand 
gleichzeitig bei einem Unternehmen in einem Arbeitsverhältnis steht und für eine andere selbst-
ständig erwerbstätig ist. Es darf nicht auf den überwiegenden Charakter ihrer Gesamttätigkeit 
ankommen. Eine Gesamtbeurteilung nach Massgabe der wirtschaftlichen Bedeutung der einzel-
nen Betätigungen ist gesetzlich nicht vorgesehen und aus Gründen der Praktikabilität auch nicht 
notwendig. Die Tatsache, dass eine beitragspflichtige Person bereits einer Ausgleichskasse als 
Selbstständigerwerbender angeschlossen ist bzw. als unselbstständig erwerbend abrechnet, ver-
mag ihre beitragsrechtliche Stellung nicht zu präjudizieren (vgl. RUDOLF RÜEDI, Die Abgrenzung 
zwischen selbstständiger und unselbstständiger Erwerbstätigkeit [einschliesslich Wechsel des 
Beitragsstatuts], in: Schaffhauser/Kieser [Hrsg.], Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, 
St. Gallen 1998, S. 136). 
 
3.1 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach 
hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Beste-
hen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 
Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Be-
weisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die 
sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 
218 E. 6, mit Hinweisen).   
 
3.2 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast 
begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Ver-
waltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im So-zial-
versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als 
im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbe-
wiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst 
Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund 
einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für 
sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen).  
 
3.3 Tritt vorliegend der letztgenannte Fall ein – Unmöglichkeit der Ermittlung eines überwie-
gend wahrscheinlichen Sachverhalts durch die Suva -, ist in erster Linie die Suva beweisbelastet, 
hat sie doch, wenn auch unter Mitwirkung der betroffenen Person, das Vorliegen der Umstände 
zu beweisen, aus denen sie eine Beitragspflicht ableitet (Urteile des Bundesgerichts vom 21. 

 

 
 
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März 2017, 9C_591/2016, E. 6.1.10.2 und vom 2. September 2009, 9C_33/2009, E. 2; UELI 
KIESER, Alters- und Hinterlassenenversicherung, Zürich/Basel/Genf 2012, zu Art. 3 Rz. 9).   
 
4.1 Gemäss den Auszügen aus dem Handelsregister ist A.____ Inhaber der Einzelfirma 
D.____ . Gleichzeitig ist er einziges Mitglied des Verwaltungsrates der B.____ AG mit Einzelun-
terschrift. Im Weiteren ist bzw. war A.____ im Jahr 2016 als Inhaber folgender Einzelunternehmen 
im Handelsregister eintragen: E.____, F.____, G.____), H.____ und I.____. Zudem ist er einziges 
Mitglied des Verwaltungsrats der J.____ AG bzw. seit 17. April 2018 der K.____ AG. Da die bei-
tragsrechtliche Qualifikation der Tätigkeit von A.____ einzig hinsichtlich der Einzelfirma D.____ 
und der B.____ AG Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet, ist dessen Beitragssta-
tus im Zusammenhang mit den übrigen genannten Firmen nicht zu prüfen. 
 
4.2 Bei der Einzelfirma D.____ und der B.____ AG ist davon auszugehen, dass sich ihre 
wirtschaftlichen Interessen aufgrund der Funktion von A.____ als einziges Mitglied des Verwal-
tungsrates der B.____ AG und als Inhaber der Einzelfirma D.____ decken. Bei einer solchen 
Sachlage sind die Kriterien für die Abgrenzung zwischen selbstständiger und unselbstständiger 
Erwerbstätigkeit nur beschränkt tauglich, um eine Qualifikation des Betragsstatus von A.____ 
vorzunehmen (Urteil des Bundesgerichts vom 16. Januar 2019, 9C_335/2018, E. 6.2.1). In seiner 
Funktion als Verwaltungsrat kann A.____ unter anderem die Arbeitsorganisation der B.____ AG 
vorgeben, insbesondere auch, ob seine Tätigkeit als selbstständige oder unselbstständige zu 
qualifizieren ist (vgl. Art. 716a Abs. 1 Ziff. 2 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht] vom 30. März 1911). Ebenso 
wenig kann aus dem Unternehmerrisiko etwas für die beitragsrechtliche Qualifikation abgeleitet 
werden, hat dieses doch A.____ als Mitglied des Verwaltungsrates der B.____ AG zu tragen. Den 
Ausführungen der Parteien zu den Unterscheidungskriterien zwischen selbstständiger und un-
selbstständiger Erwerbstätigkeit kommt deshalb keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Auf die 
einzelnen Vorbringen wird daher nur soweit erforderlich näher eingegangen. 
 
4.3 Den Akten sind keine schriftlichen Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit zwischen 
der B.____ AG und A.____ oder Belege für Lohnzahlungen im hier massgebenden Beitragsjahr 
2016 zu entnehmen. Die von A.____ eingereichten Steuerunterlagen tragen zur Beurteilung der 
Streitfrage nichts Wesentliches bei. In Bezug auf die Akten der Ausgleichskasse Basel-Land-
schaft sind die Lohnmeldungen vom 27. Januar 2015 und 1. Februar 2016 zu erwähnen, aus 
welchen hervorgeht, dass A.____ seit 2014 keine Mitarbeiter in seiner Einzelfirma D.____ mehr 
beschäftigt (vgl. auch Revisionsbericht der Suva vom 12. Mai 2016). Einnahmen dieser Einzel-
firma aus Tätigkeiten sind somit stets solchen von A.____ zuzurechnen. Mit der Jahresrechnung 
der D.____ für das Jahr 2016 werden die Angaben der Beschwerde führenden Parteien bestätigt, 
wonach die Einzelfirma die Liegenschaft in X.____, ihre Maschinen und Fahrzeuge an die B.____ 
AG vermietet. So sind in der Erfolgsrechnung für das Jahr 2016 Erträge aus der "Fahrzeugver-
mietung" in Höhe von Fr. 54'000.-- (Konto Nr. 3610), aus der "Maschinenvermietung" in Höhe von 
Fr. 60'000.-- (Konto Nr. 3620) und "Mietzinserträge Werkstatt, Büro" in Höhe von Fr. 157'160.-- 
(Konto Nr. 7500), insgesamt Fr. 271'160.--, ausgewiesen. Die von der Suva vorgenommene bei-
tragsrechtliche Qualifikation der Mietzinseinnahmen als Einkommen aus unselbstständiger Er-

 

 
 
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werbstätigkeit wird sowohl von A.____ als auch von der B.____ AG bestritten. In ihren Beschwer-
den vom 14. September 1997 und in ihrer Replik vom 3. April 2018 stellen sich die Beschwerde 
führenden Parteien noch auf den Standpunkt, dass die Mieterträge aus privater Vermögensver-
waltung stammten, weshalb A.____ als nichterwerbstätige Person zu qualifizieren sei. Eventua-
liter seien die Liegenschaft, die Maschinen und der Fuhrpark als Geschäftsvermögen der Einzel-
firma zu betrachten. Dies würde zur Folge haben, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-
chung aus diesem Vermögen resultierende Erträge Einkommen aus selbstständiger Erwerbstä-
tigkeit darstellten. In ihrer Stellungnahme vom 20. November 2018 bezeichnen sie die fraglichen 
Mietobjekte nun aber ausschliesslich als dem Geschäftsvermögen zugehörig. Damit ist davon 
auszugehen, dass die Beschwerde führenden Parteien am Antrag, A.____ sei als Nichterwerb-
stätiger zu qualifizieren, nicht mehr festhalten. Es bleibt daher lediglich zu prüfen, ob die Miet-
zinserträge als Einkommen aus selbstständiger oder unselbstständiger Erwerbstätigkeit zu be-
trachten sind.  
 
4.4 Wie die Beschwerde führenden Parteien zutreffend darauf hinweisen, stellen Mietzins-
erträge aus Liegenschaften, die zum Geschäftsvermögen gehören, rechtsprechungsgemäss Ein-
künfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit dar, sofern bei Geschäftsaufgabe keine Überführung 
ins Privatvermögen stattgefunden hat (BGE 140 V 241 E. 4.2). Geht hingegen die Liegenschaft 
ins Privatvermögen über, so unterliegen Mietzinseinnahmen nicht der AHV-Beitragspflicht (vgl. 
dazu BGE 125 V 385). Nichts Anderes kann für zum Geschäftsvermögen gehörendes Mobiliar 
wie Fahrzeuge und Maschinen gelten. Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass die 
Mietobjekte Privatvermögen darstellen. Daraus ergibt sich, dass die Erträge der Einzelfirma 
D.____ aus der Vermietung der Liegenschaft, der Maschinen und der Fahrzeuge an die B.____ 
AG als Einkommen von A.____ aus selbstständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren sind. Dieses 
Vorgehen stimmt im Übrigen mit der Ansicht der Ausgleichskasse Basel-Landschaft überein, wel-
che A.____ im Hinblick auf das bei der Einzelfirma D.____ erzielte Einkommen stets als Selbst-
ständigerwerbender betrachtet hat (vgl. Schreiben der Ausgleichskasse Basellandschaft vom 9. 
Juni 2016). Daran ändert auch der Hinweis der Suva nichts, wonach die Mietzinseinnahmen aus 
der Liegenschaft buchhalterisch lediglich als betrieblicher Nebenerfolg erfasst worden seien. 
Denn daraus kann nicht geschlossen werden, dass A.____ Einkommen aus unselbstständiger 
Erwerbstätigkeit bei der B.____ AG erzielt hat.  
 
4.5 Einen weiteren Ertrag der Einzelfirma D.____ stellen die auf dem Konto Nr. 3400 geführ-
ten Erlöse aus Verwaltungsdienstleistungen in Höhe von Fr. 35'173.06 dar. Die Suva ist der Auf-
fassung, dass es sich dabei um Entschädigungen für die von A.____ im Namen der Einzelfirma 
D.____ vorgenommene Geschäftsführung bei der B.____ AG handle. Dem entsprechenden Kon-
toblatt, auf welchem sämtliche Kontenbewegungen auf dem Konto Nr. 3400 während des Jahres 
2016 ersichtlich sind, ist jedoch dem Gegenkonto Nr. 2291 zu entnehmen, dass diese Erlöse 
einzig aus den von A.____ geleisteten Arbeiten für die J.____ AG resultieren. Da ein nicht im 
Zusammenhang mit der B.____ AG stehender Erlös vom vorliegenden Streitgegenstand nicht 
erfasst ist (vgl. Erwägung 4.1), ist dieser Ertrag bei der vorliegend vorzunehmenden beitrags-
rechtlichen Qualifikation nicht von Bedeutung.  
 

 

 
 
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4.6 Weitere Einnahmen der Einzelfirma D.____ sind in der Jahresrechnung nicht aufgeführt. 
Auch das "Kontokorrent B.____ AG" Nr. 1160 enthält keine Hinweise, dass die B.____ AG A.____ 
für allfällige im Namen der Einzelfirma D.____ ausgeführten Tätigkeiten entschädigt hat. Als Ein-
nahmen sind lediglich die Erträge aus der Vermietung der Liegenschaft, Werkstatt und Fahrzeuge 
(vor Abzug der Mehrwertsteuer) verbucht (vgl. Kontoblatt Nr. 1160). 
 
5.1 Entgegen der Auffassung der Suva ergeben sich aus der Jahresrechnung der Einzel-
firma D.____ keine Anhaltspunkte, dass in den verbuchten Mietzinseinnahmen ein gewisses Ent-
gelt für von A.____ geleistete Arbeiten für die B.____ AG beinhaltet ist. Die Tatsache, dass die 
Mietzinserträge im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr betragsmässig gleichgeblieben sind, sich 
aber die Erlöse aus den Verwaltungsdienstleistungen von Fr. 176'120.-- im Jahr 2015 auf Fr. 
35'173.06 im Jahr 2016 reduziert haben, weist eher darauf hin, dass A.____ ab 2016 tatsächlich 
nur im Namen der J.____ AG für die B.____ AG tätig gewesen ist. Ein weiteres Indiz, dass in den 
Mietzinserträgen kein Einkommen von A.____ enthalten ist, ergibt sich aus den in der Erfolgs-
rechnung der B.____ AG für das Jahr 2016 verbuchten Mietzinsaufwände, korrespondieren diese 
doch mit den in der Jahresrechnung der Einzelfirma D.____ ausgewiesenen Mietzinserträgen. 
Einzig hinsichtlich der vermieteten Maschinen ist eine Differenz von Fr. 565.20 (B.____ AG: 
Konto Nr. 4210 "Maschinen- und Gerätemiete" = Fr. 60'565.20; Einzelfirma D.____: Konto Nr. 
3620 "Ertrag aus Maschinenvermietung" = Fr. 60'000.--) festzustellen. Ein Blick auf das Kontoblatt 
Nr. 4210 zeigt, dass diese auf einen der B.____ AG angefallenen Mietzinsaufwand für ein Laser-
messgerät bei der L.____ AG zurückzuführen ist. Demzufolge ist diese Differenz für die vorlie-
gende Streitfrage ohne Belang.  
 
5.2 Wie die Beschwerde führenden Parteien zu Recht vorbringen, kann auch aus den Pro-
visionsrechnungen der D.____ vom 6. April 2015, 6. Juli 2015, 5. Oktober 2015 und 31. Dezember 
2015 in Höhe von insgesamt Fr. 183'867.80 keine Beitragspflicht aus unselbstständiger Tätigkeit 
von A.____ abgeleitet werden, betreffen diese doch ausschliesslich das Jahr 2015. Es gibt keine 
Hinweise, dass die B.____ AG A.____ im Jahr 2016 Provisionen ausbezahlt hat.  
 
6.1 Auch wenn in der Jahresrechnung der Einzelfirma D.____ keine Erlöse für das Jahr 2016 
ausgewiesen sind, welche auf ein von A.____ bei der B.____ AG erzieltes Einkommen zurück-
geführt werden können, ist der Suva beizupflichten, dass die Angaben der Beschwerde führenden 
Parteien zu den Tätigkeiten von A.____ für die B.____ AG teilweise widersprüchlich sind. So gab 
A.____ in seiner Anmeldung für Selbstständigerwerbende gegenüber der Ausgleichskasse 
Z.____ am 13. Februar 2016 an, dass er im Namen der Einzelfirma D.____ der B.____ AG für 
die seit 2006 vermieteten Geschäftsräumlichkeiten, Maschinen und Fahrzeuge sowie für seinen 
Arbeitsaufwand Rechnung stelle. Er selber sei nicht bei der B.____ AG angestellt. Am 23. Sep-
tember 2016 führte er im auf dem Briefpapier der Einzelfirma D.____ an die Suva gerichteten 
Schreiben aus, dass er nicht nur für die B.____ AG, sondern auch für andere Unternehmen tätig 
sei. Ab Januar 2017 werde er aufgrund eines Grossprojekts mit einem Software-Programm seine 
Tätigkeiten für die B.____ AG auf maximal 10 – 15 % reduzieren und bis Ende 2017 vollständig 
aufgeben. Gemäss Aktennotiz der Suva vom 4. Oktober 2016 teilte er sodann telefonisch mit, 
dass die Einzelfirma D.____ für die B.____ AG "Liegenschaftsservice betreibe" und deren Ge-

 

 
 
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schäftsführung übernommen habe, da diese momentan keinen Geschäftsführer habe. Am 8. De-
zember 2016 legte er dar, dass er hauptsächlich für seine Einzelfirma I.____ arbeite; für die 
B.____ AG vermittle er nur Aufträge. Die Geschäftsführung der B.____ AG sei einem Mitarbeiter 
übertragen worden. Die Einnahmen der Einzelfirma D.____ setzten sich vorwiegend aus den von 
der B.____ AG geleisteten Mietzinseinnahmen und zu einem kleinen Teil aus Courtagen für die 
Auftragsvermittlungen zusammen. Einige Tage später am 13. Dezember 2016 gab er an, dass 
die Tätigkeiten der Einzelfirma D.____ aus Akquisition von Kunden, Verwaltung, Management-
aufgaben, Wahrnehmen von Kundenterminen und Offertenerstellung beständen. Die einzige Auf-
traggeberin sei die B.____ AG. Er arbeite als Freelancer. In der Einsprache vom 28. Februar 
2017 sprach er dann von kleinen Nebentätigkeiten in Form von Vermittlung von Aufträgen an die 
B.____ AG. Im Schreiben vom 1. Mai 2017 machte er geltend, dass er für die B.____ AG keine 
Verwaltungsarbeiten ausführe. Er gehe für diese Firma lediglich seinen Kontrollpflichten als deren 
Verwaltungsratspräsidenten nach. Die Auftragsvermittlungen nehme er im Namen der E.____ 
vor, so auch jene für die B.____ AG. In der Beschwerde vom 14. September 2017 und der Replik 
vom 3. April 2018 führte er aus, dass die Einnahmen hauptsächlich aus der an die B.____ AG 
vermieteten Geschäftsräumlichkeiten, Maschinen und Fahrzeuge beständen. Er nehme nur noch 
gelegentlich Aufgaben im Rahmen seines Verwaltungsratsmandates wahr. In der Eingabe vom 
31. Januar 2019 erwähnte er nur noch die Mietzinserlöse als Einnahmequelle der Einzelfirma.   
 
6.2 Die Angaben von A.____ stimmen lediglich dahingehend überein, als feststeht, dass die 
Einzelfirma D.____ Einnahmen aus den Vermietungen an die B.____ AG hat. Nicht klar ist, ob 
die geschäftlichen Aktivitäten der Einzelfirma für die B.____ AG über die Vermietung hinausge-
hen bzw. ob Einnahmen von allfälligen weiteren Geschäftstätigkeiten Einkommen von A.____ 
aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit darstellen. Da aufgrund der Jahresrechnung der Einzel-
firma D.____ keine Klarheit darüber verschafft werden kann, ist diejenige der B.____ AG für das 
Jahr 2016 näher zu betrachten. Daraus geht hervor, dass diese für Löhne Fr. 448'958.35 (Konto 
Nr. 5000) und für Fremdpersonalkosten Fr. 186'965.05 (Konto Nr. 5080) aufgewendet hat. Dem 
Kontoblatt Nr. 5080 ist zu entnehmen, dass sie A.____ lediglich für die von ihm im Namen seiner 
Einzelfirma F.____ getätigten Arbeiten, jedoch nicht für solche der Einzelfirma D.____ entlöhnt 
hat. Da lediglich ein über die Einzelfirma D.____ erzieltes Einkommen von A.____ vom Streitge-
genstand des vorliegenden Verfahrens erfasst ist, ist auf diesen Lohn nicht näher einzugehen. 
Weitere Lohnzahlungen an A.____ sind auf den Kontenblättern Nr. 5000 und Nr. 5080 nicht zu 
erblicken. Folgerichtig hat die B.____ AG auch keine Sozialversicherungsbeiträge für A.____ be-
zahlt oder Spesen an ihn ausgerichtet (vgl. Kontoblätter Nrn. 5700 – 5780 und Nr. 5830). Dem-
gemäss ergeben sich aus den genannten Konten keine Hinweise auf ein Einkommen von A.____, 
welches er aus für die B.____ AG verrichtete Arbeiten erzielt hat.  
 
6.3 In der Bilanz der B.____ AG sind Kontokorrente aufgeführt, auf welchen der Geschäfts-
verkehr der B.____ AG mit A.____ als Privatperson (Konto Nr. 1165), mit der Einzelfirma D.____ 
(Konto Nr. 2290) und mit weiteren, hier nicht interessierenden Einzelfirmen von A.____ bzw. der 
J.____ AG aufgezeigt werden. Was das Kontokorrent Nr. 2290 anbelangt, kann auf die Ausfüh-
rungen in der Erwägung 4.6 zum Kontokorrent B.____ AG Nr. 1160 in der Jahresrechnung der 
Einzelfirma D.____ verwiesen werden, bildet doch dieses das Gegenkonto zum Kontokorrent der 
D.____ Nr. 2290. Anders sieht die Sachlage in Bezug auf das Kontokorrent A.____ Nr. 1165 aus. 

 

 
 
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Bei Durchsicht der einzelnen Kontoblätter fällt auf, dass verschiedene Aufwände der B.____ AG 
in Höhe von insgesamt Fr. 17'387.75 auf dem Gegenkonto "Kontokorrent A.____" Nr. 1165 ver-
bucht sind. Dies deutet darauf hin, dass A.____ auf Rechnung der B.____ AG Einkäufe getätigt 
hat. So ist dem Eintrag auf dem Konto "Erlöse aus Flachdach- + Spenglerarbeiten" Nr. 3400 zu 
entnehmen, dass der Rechnungsbetrag in Höhe von Fr. 4'299.25 für Arbeiten an einer Dachrinne 
vom 12. April 2016 auf dem Kontokorrent Nr. 1165 gutgeschrieben wurde. Weitere Bezüge von 
A.____ ergeben sich aus den Konten "Einkauf Betriebsmaterial" in Höhe von insgesamt Fr. 
249.50 (vgl. Kontoblatt Nr. 4000), "Berufsbekleidung" in Höhe von Fr. 46.95 (Kontoblatt Nr. 5850), 
"Sonstiger Personalaufwand" in der Höhe von insgesamt Fr. 4'078.05 (Kontoblatt Nr. 5880), 
"Werkzeuge/Kleinmaschinen" in der Höhe von insgesamt Fr. 161.30 (Kontoblatt Nr. 6150), "Ma-
schinen/Werkstatt" in der Höhe von insgesamt Fr. 40.65 (Kontoblatt Nr. 6160), "Bagger/Radla-
der/Stapler" in der Höhe von insgesamt Fr. 133.15 (Kontoblatt Nr. 6170), "Reparaturen/Fahr-
zeuge" in der Höhe von Fr. 111.10 (Kontoblatt Nr. 6200), "Betriebsstoffe" in der Höhe von Fr. 4.65 
(Kontoblatt Nr. 6210), "Versicherungen, Steuern" in Höhe von Fr. 40.-- (Kontoblatt Nr. 6220), 
"Büromaterial" in Höhe von insgesamt Fr. 35.15 (Kontoblatt Nr. 6500), "Brief- und Paketporti" in 
der Höhe von insgesamt Fr. 573.95 (Kontoblatt Nr. 6515), "Beiträge, Spenden, Trinkgelder" in der 
Höhe von Fr. 5'000.-- (Kontoblatt Nr. 6520), "Übriger Verwaltungsaufwand" in der Höhe von Fr. 
18.-- (Kontoblatt Nr. 6590) und "Repräsentationsspesen" in der Höhe von insgesamt Fr. 2'596.05 
(Kontoblatt Nr. 6650). Die meisten dieser Bezüge können nicht mit der von der Einzelfirma D.____ 
vermieteten Geschäftsräumlichkeiten, Maschinen und Fahrzeuge in Zusammenhang gebracht 
werden. Es stellt sich deshalb die Frage, ob diese Bezüge (teilweise) eine Entschädigung für von 
A.____ für die B.____ AG geleisteten Arbeiten, wie z.B. für die Geschäftsführung, Verwaltungs-
ratsaufgaben und Auftragsvermittlungen, sind. Diese Frage kann aufgrund der vorliegenden Ak-
ten nicht beantwortet werden. Es ist daher auch nicht möglich zu beurteilen, ob diese Bezüge 
Einkommen von A.____ aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit darstellen.  
 
6.4 Aufgrund dieser Ausführungen ist festzustellen, dass die Vorbringen der Suva nicht ausrei-
chen, um mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu kön-
nen, dass A.____ im Jahr 2016 im Namen seiner Einzelfirma D.____ ein Einkommen aus un-
selbstständiger Erwerbstätigkeiten bei der B.____ AG erzielt hat. So stellen die Mietzinseinnah-
men der Einzelfirma D.____ aus der an die B.____ AG vermieteten Mietobjekte Einkommen von 
A.____ aus selbstständiger Erwerbstätigkeit dar. Es gibt keine rechtsgenüglichen Anhaltspunkte, 
dass in diesen Mietzinserträgen Entschädigungen für von A.____ für die B.____ AG geleisteten 
Arbeiten enthalten sind. Entgegen der Ansicht der Suva stellen die in der Jahresrechnung der 
Einzelfirma D.____ aufgeführten Erlöse aus Verwaltungsdienstleistungen (Konto-Nr. 3400) keine 
Einnahmen dar, welche auf eine Geschäftstätigkeit mit der B.____ AG zurückgeführt werden 
könnten. Auch aus den von der Einzelfirma D.____ an die B.____ AG im Jahr 2015 in Rechnung 
gestellten Provisionen kann nichts zu Ungunsten der Beschwerde führenden Parteien abgeleitet 
werden. Es ist jedoch möglich, dass die auf dem "Kontokorrent A.____" (Konto Nr. 1165 der Jah-
resrechnung der B.____ AG) verbuchten Bezüge als ein solches Einkommen zu qualifizieren 
sind. Eine abschliessende Beurteilung der beitragsrechtlichen Qualifikation dieser Bezüge kann 
aufgrund der vorliegenden Aktenlage nicht vorgenommen werden. Es wird Sache der Suva sein, 
das "Kontokorrent A.____" hinsichtlich der Streitfrage einer genauen Prüfung zu unterziehen. Die 

 

 
 
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Angelegenheit wird deshalb in diesem Punkt an die Suva zurückgewiesen. In diesem Sinne ist 
die Beschwerde gutzuheissen.  
 
7.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erhe-
ben.  
 
7.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Dazu zählt die Entschädigung, welche die vertretende Person geltend 
macht. Nicht vertretene Parteien haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung 
(vgl. KIESER, a.a.O., zu Art. 61 Rz. 196 f.). Hebt das Kantonsgericht - wie hier - einen bei ihm 
angefochtenen Entscheid auf und weist es die Angelegenheit zu ergänzender Abklärung und 
neuer Beurteilung an die Verwaltung zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde füh-
rende Partei als (vollständig) obsiegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 235 
E. 6.2, je mit Hinweisen). Den Beschwerde führenden Parteien ist deshalb für die Vertretungs-
kosten ihres beigezogenen Rechtsvertreters eine Parteientschädigung zu Lasten der Suva zuzu-
sprechen. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer hat trotz Aufforderung des Kantonsgerichts 
keine Honorarnote eingereicht. Es ist deshalb das Honorar nach Ermessen festzusetzen. Unter 
Berücksichtigung der Mandatsniederlegung per 8. November 2018 und der sich stellenden Sach-
verhalts- und Rechtsfragen erachtet das Gericht eine pauschale Parteientschädigung in der Höhe 
von Fr. 3'284.85 (12 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 50.-- und 7,7 % Mehrwert-
steuer) als angemessen. 
 
8.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbstständig eröffnete Zwischenentscheide 
sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegeh-
ren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
8.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

 

 
 
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8.3 Zu ergänzen bleibt, dass nach bundesgerichtlicher Praxis die in einem Rückweisungs-
entscheid getroffene (Kosten- und) Entschädigungsregelung - wie die Rückweisung im Haupt-
punkt selbst - einen Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGG) darstellt, der in der Regel keinen 
nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt und damit 
nicht selbstständig beim Bundesgericht angefochten werden kann. Ihre Anfechtung ist erst mit 
Beschwerde gegen den Endentscheid möglich. Entscheidet die Instanz, an welche die Sache 
zurückgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der Beschwerde führenden Person, 
so kann die Kosten- oder Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid direkt innerhalb 
der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde beim 
Bundesgericht angefochten werden (BGE 133 V 648 E. 2.2, bestätigt im Urteil des Bundesge-
richts vom 30. Oktober 2008, 9C_567/2008, E. 2 - 4; vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts vom 
19. Februar 2008, 9C_748/2007). 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, als der angefoch-
tene Einspracheentscheid der Suva vom 17. Juli 2017 aufgehoben und 
die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen an 
die Suva zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Suva hat den Beschwerde führenden Parteien eine Parteientschä-
digung in der Höhe von Fr. 3'284.85 (inkl. Auslagen und 7,7 % Mehr-
wertsteuer) zu bezahlen.