# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72cafa80-56ae-5521-a853-f919f8dd15e8
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 16.12.2022 V 2021 78
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2021-78_2022-12-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: lic. iur. Peter Kottmann

U R T E I L  vom 16. Dezember 2022 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin
vertreten durch RA B.________

gegen

Regierungsrat des Kantons Zug
Beschwerdegegner 

betreffend

Personalrecht 
(Rückerstattung Zusatzausbildungskosten)

V 2021 78

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Urteil V 2021 78

A. A.________ arbeitete vom 1. August 2004 bis 31. Januar 2021 als C.________ an 
der D.________ in einem Pensum von 60–85 %.

Am 23. März 2017 schloss A.________ mit der Direktion für Bildung und Kultur des 
Kantons Zug folgende Weiterbildungsvereinbarung ab:

1. A.________, C.________, wird der Besuch der Zusatzausbildung E.________ bewilligt, die ab 
dem 8. März 2017 drei Jahre dauert. A.________ verpflichtet sich zum regelmässigen Besuch der 
Lehrgangsveranstaltungen.

2. Soweit der Besuch der Zusatzausbildung auf Arbeitstage fällt, wird ein bezahlter Urlaub im Umfang 
von maximal 40 Lektionen der ausfallenden Lektionen während der ganzen 3 Ausbildungsjahre 
gewährt. Die Lohn- und Sozialkosten des Kantons betragen pro Lektion Fr. F.________ (Stand: 
Mai 2017). Somit werden maximal Fr. G.________ bezahlt.

3. Der Kanton übernimmt ausserdem 80 % des Kursgeldes von Fr. H.________ das sind Fr. 
I.________ sowie 80 % der Kursspesen von Fr. J.________ das sind Fr. K.________

4. Bei unbegründetem Abbruch der Zusatzausbildung sowie bei Austritt aus dem Staatsdienst vor 
Beendigung der Zusatzausbildung sind die bis dahin gemäss den Ziffern 2 und 3 entstandenen 
Kosten dem Kanton voll zurückzubezahlen.

5. Die Gewährung der bezahlten Weiterbildung wird mit der Auflage verbunden, dass A.________ 
nach Abschluss der Zusatzausbildung ihre Dienste ab dem Abschlussdatum der Zusatzausbildung 
weiterhin für mindestens drei Jahre dem Kanton zur Verfügung stellt. Bei Austritt vor Ablauf dieser 
Frist sind – unter Vorbehalt der unverschuldeten Auflösung des Anstellungsverhältnisses – die vom 
Kanton übernommenen Kosten gemäss den Ziffern 2 und 3 wie folgt zurückzuerstatten:
- 70 % bei Austritt im ersten Jahr nach Zusatzausbildungsabschluss
- 50 % bei Austritt im zweiten Jahr nach Zusatzausbildungsabschluss 
- 30 % bei Austritt im dritten Jahr nach Zusatzausbildungsabschluss.

Die Ausbildung dauerte drei Jahre und wurde Mitte 2020 abgeschlossen.

Mit schriftlicher Kündigung vom 31. Juli 2020 löste A.________ das Arbeitsverhältnis 
ordentlich und fristgerecht per 31. Januar 2021 auf. Ihre Kündigung begründete sie damit, 
dass sie die Zusammenarbeit mit L.________ bereits länger als belastend empfinde. Die 
Vorkommnisse der letzten zwei Schulwochen im Juni/Juli 2020 hätten sie dazu bewogen, 
das Arbeitsverhältnis zum Schutz ihrer persönlichen Integrität und Gesundheit trotz 
grosser Begeisterung und Zufriedenheit in ihren Kerngeschäften als C.________ zu 
beenden.

Mit Schreiben vom 6. November 2020 stellte A.________, vertreten durch RA M.________ 
beim Regierungsrat das Gesuch, es sei auf die anteilmässige Rückerstattung der Kosten 
für die Weiterbildung zu verzichten. Beziffern liess A.________ ihr Gesuch wie folgt: Die 

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tatsächlich ausbezahlten Beiträge für Kursgeld und -spesen beliefen sich gemäss 
Detailabrechnung des Personalamts vom 7. September 2020 auf Fr. N.________. Hinzu 
kämen nach Ansicht des Personalamts auch die Kosten für die Stellvertretung in Höhe von 
Fr. O.________. Die Gesamtkosten würden somit Fr. P.________ betragen. Sofern 
A.________ das Arbeitsverhältnis grundlos gekündigt hätte, wären gemäss 
Weiterbildungsvereinbarung im ersten Jahr nach Abschluss der Ausbildung 70 Prozent 
dieses Betrags zurückzuzahlen. Es gehe also, so RA M.________, um insgesamt 
Fr. Q.________.

RA M.________ führte weiter aus, gemäss Darstellung von A.________ (nachfolgend: 
Gesuchstellerin) habe sie das Arbeitsverhältnis Ende Juli 2020 schweren Herzens per 
31. Januar 2021 gekündigt. Die Kündigung sei aufgrund von nicht haltbaren, 
persönlichkeitsverletzenden und gesundheitsschädigenden Belastungen durch die 
Schulleitung erfolgt, welche sich in den letzten Wochen des Schuljahres markant 
zugespitzt hätten. Diese Belastungen seien so gross gewesen, dass es bei der 
Gesuchstellerin zu gesundheitlichen Folgeerscheinungen gekommen sei. Deshalb sei die 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses unverschuldet erfolgt. Die Gesuchstellerin habe ihre 
Tätigkeit als C.________ während sechzehn Jahren mit viel Freude, Herzblut und 
Befriedigung ausgeübt. Sie habe eine starke Identifikation mit der D.________ und habe 
mit grossem Engagement und viel Initiative zur Schulentwicklung beigetragen. Im Umgang 
mit Belastungen und Konflikten habe sie stets und mit Ausdauer versucht, Probleme 
konstruktiv anzugehen und nach Lösungen zu suchen. Leider sei L.________ ihren 
konstruktiv-kritischen Bemerkungen mit zunehmender Ablehnung begegnet und habe 
diese schlussendlich gar unterdrückt. Im Sinne der Selbstfürsorge sei ihr keine andere 
Möglichkeit offen gestanden, als ihre Arbeitsstelle an der D.________ zu kündigen. 
Ergänzend liess die Gesuchstellerin ausführen, L.________ habe ihr zugesichert, dass, 
sollte die Gesuchstellerin zusammen mit ihrem Mann aufgrund dessen beruflicher 
Tätigkeit vor Ablauf der dreijährigen Rückzahlungsfrist in die USA zurückkehren, er sich in 
einem solchen Fall dafür einsetzen werde, dass der Kanton auf eine Rückzahlung 
verzichte. Die gleiche Zusicherung sei erfolgt für den Fall, dass das Arbeitsverhältnis 
unverschuldet oder aus nachvollziehbaren Gründen aufgelöst werden sollte. Diese 
Zusicherung habe insbesondere auch die Auflösung infolge gewichtiger, nicht planbarer 
Ursachen wie z.B. die Auflösung aus gesundheitlichen oder belastungsbedingten Gründen 
umfasst. Die Kündigung sei nun effektiv aus belastungsbedingten Gründen erfolgt.

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L.________ legte in seiner Stellungnahme zum Erlassgesuch dar, die Gesuchstellerin 
habe während 16 Jahren engagiert für die D.________ gearbeitet. Sie habe die 
anspruchsvolle dreijährige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen und bereits während 
dieser Zeit die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Kompetenzen für ihre Berufstätigkeit 
fruchtbar gemacht. Vor Beginn der Weiterbildung habe er der Gesuchstellerin mitgeteilt, 
dass die Entscheidungskompetenz betreffend Rückerstattung der Weiterbildungskosten 
nicht bei ihm angesiedelt sei, er würde sich aber in einem solchen Fall zu ihren Gunsten 
für einen Verzicht auf Rückerstattung bei den übergeordneten Stellen einsetzen. Die 
Gesuchstellerin sei während ihrer Anstellung an der D.________ von unterschiedlichen, 
teilweise länger dauernden Erkrankungen und erschöpfungsbedingten Beeinträchtigungen 
betroffen gewesen, welche mit ärztlichen Zeugnissen belegt seien. Es sei daher glaubhaft, 
dass sie die Stelle gekündigt habe, um ihre Gesundheit zu schützen. Die Gesuchstellerin 
sei nach seiner Erfahrung als eine Persönlichkeit erkennbar, die sich an ethischen Werten, 
intuitiven Impulsen, spirituellen Weisheiten und Bedürfnissen des sozialen Umfeldes 
orientiere. Daraus ergäben sich bei ihr manche Verhaltensweisen, die einer individuellen 
Logik des Herzens, einem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden folgten und mitunter mit 
Spontaneität und Leidenschaftlichkeit ausgeführt würden. Solche Verhaltensweisen hätten 
im pädagogischen Umfeld durchaus auch Gutes bewirkt. Gleichzeitig hätten sich daraus 
nach Einschätzung der Schulleitung in mehreren Situationen Divergenzen zur 
Organisations- und Verwaltungslogik, zu Vorschriften, vorgegebenen Abläufen und 
Zuständigkeiten und zur Einhaltung des Dienstwegs oder des Persönlichkeitsschutzes 
ergeben. Während die Schulleitung es als ihre Pflicht ansehe, derartige Divergenzen 
anzusprechen und Verhaltensänderungen einzufordern, erlebe die Gesuchstellerin solche 
Aufforderungen als persönliche Ablehnung und Unterdrückung. Angesichts der objektiv 
gegebenen gesundheitlichen Problematik und der subjektiv empfundenen mentalen 
Belastung sei es glaubhaft, dass die Gesuchstellerin es als zwingend notwendig erachtet 
habe, ihre Stelle an der D.________ zu kündigen, um ihre Gesundheit und Würde zu 
schützen. Er würde es im Namen der Schulleitung daher begrüssen, wenn der 
Regierungsrat sich angesichts der erheblichen finanziellen Belastung für einen zumindest 
teilweisen Verzicht auf die Rückerstattung der Weiterbildungskosten aussprechen würde.

Die Gesuchstellerin liess in einer weiteren Stellungnahme im Gesuchsverfahren 
ergänzend ausführen, die Kündigung sei nicht auf eigene persönliche Probleme 
zurückzuführen, sondern auf die Führung von L.________ sowie die Vorfälle in den letzten 
Monaten vor ihrer Kündigung. L.________ sei sehr ambivalent, verfüge über ein 

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unangemessenes Rollenverständnis und eine fehlende Distanz. Diese Umgangsart und 
nicht die Person der Gesuchstellerin hätten zur Kündigung geführt.

L.________ brachte hingegen vor, die Ursachen und Beweggründe für die von der 
Gesuchstellerin als notwendig empfundene Kündigung würden von den beiden beteiligten 
Parteien sehr unterschiedlich beurteilt. Diese unterschiedlichen Perspektiven liessen sich 
nicht zur Deckung bringen.

Mit Beschluss vom 7. September 2021 wies der Regierungsrat das Gesuch von 
A.________ um Verzicht auf die Rückerstattung der vom Kanton getragenen Kosten ihrer 
Zusatzausbildung ab. Seinen Entscheid begründete der Regierungsrat zusammengefasst 
damit, um die Bedeutung einer "unverschuldeten" Beendigung des Dienstverhältnisses 
nach § 4 Abs. 2 des Reglements über die Weiter- oder Zusatzausbildung sowie den 
Studienurlaub des Staatspersonals (Weiterbildungsreglement; BGS 154.215) zu ermitteln, 
könne auf § 24 des Personalgesetzes (PG; BGS 154.21) zurückgegriffen werden: Nach 
§ 24 PG bestehe unter anderem ein Anspruch auf eine Abgangsentschädigung, wenn das 
Arbeitsverhältnis seitens des Kantons gekündigt werde, ohne dass die Mitarbeiterin bzw. 
der Mitarbeiter durch schuldhaftes Verhalten zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses 
begründeten Anlass gebe. Aus dieser Bestimmung sei abzuleiten, dass eine Beendigung 
des Dienstverhältnisses nur unverschuldet sein könne, wenn der Kanton die Kündigung 
ausspreche. Kündige hingegen eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter selbst (oder werde 
das Arbeitsverhältnis mit einer Aufhebungsvereinbarung aufgelöst), so sei die Beendigung 
des Dienstverhältnisses nicht unverschuldet. Das Personaldossier lasse darauf 
schliessen, dass zwischen der Schulleitung und der Gesuchstellerin eine Konfliktsituation 
bestanden habe, welche massgeblich durch die von Letzterer selbst erwähnten 
"konstruktiv-kritischen Bestrebungen" verursacht und verstärkt worden sei. Auf der 
anderen Seite ergäben sich aus dem Personaldossier keinerlei Hinweise auf Mobbing, 
welches habe darauf hinwirken sollen, die Gesuchstellerin loszuwerden; das werde von 
der Gesuchstellerin auch nicht geltend gemacht. Auch aus dem Umstand, dass der Arzt 
der Gesuchstellerin offensichtlich die gesundheitlichen Probleme auf die belastete 
berufliche Situation bzw. die Konfliktsituation zwischen Schulleitung und Gesuchstellerin 
zurückführe, könne die Gesuchstellerin in Bezug auf die Rückzahlungspflicht nichts zu 
ihren Gunsten ableiten. Es möge zwar durchaus sein, dass der Entscheid, die Stelle an 
der D.________ zu kündigen, aus Sicht der Gesuchstellerin zwingend gewesen sei. Dabei 
handle es sich aber um eine persönliche, subjektive Sichtweise, welche – juristisch und 
damit objektiv betrachtet – nicht standhalte, um auf eine Rückforderung zu verzichten.

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B. Am 11. Oktober 2021 reichte RA M.________ namens und auftrags von 
A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein mit 
folgenden Rechtsbegehren:

"1. Es sei die Beschwerde gutzuheissen und der Entscheid des Regierungsrates vom 7. September 
2021 sei aufzuheben;

2. Es sei festzustellen, dass der Kanton Zug keinen Anspruch auf eine Rückerstattung der 
Ausbildungskosten im Zusammenhang mit der Zusatzausbildung "E.________" hat;
Eventualiter sei das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zu Lasten des Beschwerdegegners.

und folgenden prozessualen Anträgen:

1. Es seien die Akten der Vorinstanz beizuziehen;
2. Es seien die von anderen Lehrpersonen der D.________ bei der Direktion für Bildung und Kultur 

eingereichten Dokumente betreffend die Missstände in der D.________ beizuziehen.
3. Es sei zwecks Klärung von Gegenstand und Ursache des Konfliktes zwischen L.________ und den 

Lehrpersonen und zum Nachweis der Kausalität zwischen Konflikt und Kündigung der 
Beschwerdeführerin die Erstellung eines medizinischen bzw. arbeitspsychologischen Gutachtens 
anzuordnen."

Zur Beschwerdebegründung wurde zusammengefasst vorgebracht, zwischen der 
Schulleitung – namentlich L.________ – und verschiedenen Lehrpersonen der 
D.________ bestehe bzw. habe seit geraumer Zeit ein Konflikt bestanden. Ursache des 
Konflikts sei die Art und Weise, wie L.________ seine Führungsverantwortung 
wahrgenommen habe resp. wahrnehme. Der Leidensdruck sei hoch gewesen. Ein im Jahr 
2018 durchgeführtes Schulleitungsfeedback habe offengelegt, dass ein erheblicher Teil 
der Lehrpersonen grosse Mühe mit der Art und Weise bekunde, wie die D.________ 
geleitet worden sei und werde. Das Schulleitungsfeedback sei aber in den grundlegenden 
Punkten wirkungslos geblieben. Die Beschwerdeführerin sei damals insoweit aus dem 
Kollegium hervorgetreten, als dass sie ein Schreiben zahlreicher Lehrpersonen überbracht 
und es L.________, R.________ und S.________ persönlich und wohlwollend erläutert 
habe. Für L.________ habe das Verhalten der Beschwerdeführerin einen enormen 
Vertrauensbruch, ja de facto einen Verrat bedeutet. Das Verhältnis zwischen der 
Beschwerdeführerin und L.________ sei fortan belastet gewesen. L.________ habe tief 
gekränkt über das Feedback und den Brief reagiert. Die Situation an der D.________, 
namentlich der Konflikt mit L.________, habe direkte und erhebliche Auswirkungen auf die 
Gesundheit der Beschwerdeführerin gehabt. Verantwortlich für die gesundheitlichen 

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Probleme der Beschwerdeführerin sei nicht der Konflikt selbst gewesen, sondern die Art 
und Weise, wie die D.________ resp. L.________ damit umgegangen sei. Von Mitte 
November bis Mitte Dezember 2018 sei die Beschwerdeführerin notfallmässig in den USA 
gewesen, um ihre Schwester, die plötzlich und lebensbedrohlich erkrankt gewesen sei, zu 
betreuen. Anschliessend sei es zwischen L.________ und der Beschwerdeführerin zu 
einer Konfliktsituation in Bezug auf den Lohn während ihrer Abwesenheit und die 
nachzuholende Arbeit gekommen. Mitten im Lösungsprozess habe sich L.________ 
spontan zu einem Urlaub entschlossen, was die Lösung des Konflikts um etwa drei 
Monate verzögert und sie belastet habe. Trotz dieser Situation und ihrer angeschlagenen 
Gesundheit sei sie von der Schulleitung zunehmend unter Druck gesetzt worden, noch 
mehr zu leisten. Der Berg an Nachholarbeit sei weiter angewachsen, weshalb die 
körperlichen und psychischen Symptome weiter zugenommen hätten. Anfang Mai 2019 
habe die Beschwerdeführerin einen Zusammenbruch erlitten und sei krankgeschrieben 
worden. Ab dem 16. Juni 2019 habe sie wieder zu 90 % ihres normalen Arbeitspensums 
an der D.________ gearbeitet. Erst nach einem Vorfall Anfang Juli 2020 mit einem 
"Klärungsgespräch" mit L.________, bei dem sie den Umgang und die Massnahmen als 
schikanös erlebt habe, habe sie wieder unter Symptomen gelitten, die denen des 
Frühjahrs 2019 teilweise ähnlich, aber nur viel weniger stark gewesen seien. Es sei ihr klar 
geworden, dass es nun höchste Zeit sei, sich aus dem gesundheitsschädigenden 
Arbeitsverhältnis zu lösen, da sich der Umgang von L.________ mit ihr und den anderen 
Lehrpersonen, der auf seine Persönlichkeitsstruktur zurückzuführen sei, nicht ändern 
würde. Sehr eigenartig und belastend seien auch die starken Ambivalenzen und 
Schwankungen von  L.________ in seiner Haltung und seinem Verhalten ihr gegenüber 
gewesen. Unmittelbar nach der Kündigung am 31. Juli 2020 habe sie eine Besserung ihrer 
Krankheitssymptome und eine stetige Rückkehr zu ihrer gewohnten Gesundheit erlebt, die 
seit nun mehr als einem Jahr anhalte. Die Kausalität zwischen der Belastungssituation und 
den daraus resultierenden gesundheitlichen Beschwerden einerseits und der Kündigung 
andererseits sei offensichtlich. 

Beim "Klärungsgespräch" vom 3. Juli 2020 habe L.________ der Beschwerdeführerin zu 
Unrecht eine Verletzung des Dienstwegs vorgeworfen. Zudem habe L.________ in 
verschiedenen E-Mails der Beschwerdeführerin eine Unzufriedenheit mit Entscheidungen 
oder Vorgehensweisen der Schulleitung sowie eine behauptete "emotionale Wucht" in der 
Kommunikation der Beschwerdeführerin sowie eine angebliche durch sie verursachte 
"externe Eskalation" gesehen. Auch habe L.________ behauptet, die Beschwerdeführerin 
habe ihre Pläne nicht mit der Schulleitung besprochen. In zwei sehr langen E-Mails von 

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L.________ werde zudem deutlich, wie sehr es L.________ persönlich gekränkt habe, 
dass er im Zusammenhang mit der Verabschiedung von T.________ Ende Mai 2020 zu 
den Plänen der Beschwerdeführerin nicht konsultiert worden sei und die Schulleitung 
sowie eine L.________ nahestehende Person von der Geschenkübergabe 
"ausgeschlossen" worden seien. 

Anschliessend liess die Beschwerdeführerin mehrere ihrer Ansicht nach negative 
Beispiele bezüglich des Führungsstils von L.________ vorbringen. Zudem nannte sie 
einige Verhaltensweisen von L.________, welche sie als Mobbing bzw. Bossing 
empfunden habe. Auf die näheren Ausführungen dazu wird – sofern erforderlich – in den 
Erwägungen eingegangen. 

Der Vergleich der beiden Bestimmungen gemäss den Darlegungen des Regierungsrats, 
wonach um die Bedeutung einer "unverschuldeten" Beendigung nach § 4 Abs. 3 des 
Weiterbildungsreglements zu ermitteln, auf § 24 PG (Anspruch auf eine 
Abgangsentschädigung) zurückgegriffen werden könne, sei nicht nachvollziehbar und 
erscheine darüber hinaus willkürlich. Im Gegensatz zu § 24 PG umfasse § 4 Abs. 3 
Weiterbildungsreglement nur eine Bedingung, nämlich dass das Arbeitsverhältnis 
unverschuldet beendet worden sei. Bei den genannten Bestimmungen gehe es zudem um 
Vorschriften, welche einen unterschiedlichen Anwendungsbereich hätten.

Die Ausführungen des Regierungsrats, dass zwischen der Schulleitung und der 
Beschwerdeführerin eine Konfliktsituation bestanden habe, welche massgeblich durch die 
von Letzterer selbst erwähnten "konstruktiv-kritischen Bestrebungen" verursacht und 
verstärkt worden sei, seien unzutreffend. Der Konflikt sei durch die Art und Weise, wie 
L.________ seit Jahren seine Führungsverantwortung wahrgenommen habe, verursacht 
worden. 

C. In ihrer namens des Regierungsrats am 5. November 2021 eingereichten 
Vernehmlassung stellte die Finanzdirektion des Kantons Zug folgende Anträge:

"1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 11. Oktober 2021 sei vollumfänglich abzuweisen.

2. Vom Beizug der von anderen Lehrpersonen der D.________ bei der Direktion für Bildung und 
Kultur via Ombudsstelle eingereichten Dokumente betreffend die – angeblichen – Missstände in 
der D.________ und von Befragungen von Zeugen oder Auskunftspersonen sei abzusehen.

3. Von der Anordnung eines medizinischen respektive arbeitspsychologischen Gutachtens sei 
abzusehen.

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4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin."

Die Finanzdirektion stellte sich – wie auch schon der Regierungsrat – auf den Standpunkt, 
im vorliegenden Fall könne die Kündigung nicht als unverschuldet betrachtet werden, da 
die Beschwerdeführerin das Dienstverhältnis aufgelöst habe. Sollte das 
Verwaltungsgericht wider Erwarten eine Kündigung der Arbeitnehmerin bzw. des 
Arbeitnehmers im Zusammenhang mit einer Weiterbildungsvereinbarung und der 
entsprechenden Rückzahlungsverpflichtung als mögliche unverschuldete Beendigung des 
Dienstverhältnisses betrachten, nehme die Finanzdirektion wie folgt Stellung [vom Gericht 
zusammengefasst]: Die U.________, auch die D.________, seien typische 
Expertenorganisationen. Es sei systembedingt, dass es in einer Expertenorganisation 
Reibungen gebe und dass man um Antworten ringe, Kompromisse finden, Rollen und 
Kompetenzen klären müsse. Dies solle unaufgeregt, nüchtern, auf konkrete Situationen 
und eine solide Faktenbasis gestützt erfolgen. Dazu gehöre, dass die Schulleitung 
gegenüber Mitarbeitenden nichtfunktionale Verhaltensweisen anspreche und erwartete 
Verhaltensweisen benenne. Die Reibungszone intensiviere sich zwangsläufig, wenn 
grössere Change-Prozesse zu bewältigen seien, weil dabei bewährte Gewohnheiten, 
Abläufe und Vorrechte auf den Prüfstand kämen. In den letzten zehn Jahren habe die 
D.________ zahlreiche neue Anforderungen zu meistern gehabt, für deren Erfüllung die 
Schulleitung verantwortlich zeichne. Nach Abschluss der zwei Vermittlungsgespräche im 
Sommer 2021 auf der Ombudsstelle habe der Leiter des Amts V.________ die Aufgabe 
übernommen, die Anliegen der unzufriedenen Lehrpersonen sorgfältig zu prüfen und 
ihnen das Ergebnis in Form einer differenzierten schriftlichen Stellungnahme zukommen 
zu lassen. Die Überprüfung durch den Leiter des Amts V.________ habe in der Summe 
ergeben, dass der Schulleitung der D.________ kein widerrechtliches Vorgehen 
vorgeworfen werden könne. Vor diesem Hintergrund gelte es, die von der 
Beschwerdeführerin auch namens weniger weiterer Lehrpersonen gegen die Schulleitung 
bzw. L.________ erhobenen Vorwürfe resp. die geltend gemachten wesentlichen und 
grundlegenden Führungsmängel zu hinterfragen. 

Die Schwierigkeiten mit der Akzeptanz der Führungsrolle von L.________ respektive der 
Schulleitung hätten sich bei der Beschwerdeführerin im Vergleich zu anderen 
Lehrpersonen noch akzentuierter und deutlicher geäussert. Bezüglich der notfallmässigen 
USA-Reise sei das selbstverschuldete Fernbleiben der Beschwerdeführerin vom 
Arbeitsplatz nachträglich in einen zur Hälfte bezahlten und zur Hälfte unbezahlten Urlaub 
umgewandelt worden, obwohl nach kantonalem Personalrecht in einem solchen Fall kein 

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gesetzlicher Anspruch auf bezahlten Urlaub bestehe. Es werde bestritten, dass die 
Beschwerdeführerin zunehmend unter Druck gesetzt worden sei, mehr zu leisten, bzw. 
dass die Schulleitung ihre Fürsorgepflicht verletzt habe. Generell sei zu bemerken, dass 
die Beschwerdeführerin an zahlreiche ihrer Arbeitsleistungen sehr hohe Ansprüche, einen 
strengen Qualitätsmassstab und ein hohes Mass an Perfektion, Sorgfalt, Gründlichkeit 
sowie Ausführlichkeit angesetzt habe, was andererseits aber auch mit einer gewissen 
Tendenz zur Selbst-Überforderung einhergegangen sei – eine Tendenz, die durch die 
Umstellungen und Belastungen der Corona-Pandemie noch verstärkt worden sei. Dass 
der Konflikt die Beschwerdeführerin belastet und möglicherweise zur Verschlechterung 
ihres Gesundheitszustands beigetragen habe – die Beschwerdeführerin erwähne 
diesbezüglich ja auch familiäre Belastungen –, werde nicht angezweifelt. Diese 
Ursächlichkeit allerdings daraus ableiten zu wollen, dass sie bei ihren früheren Tätigkeiten 
in der Krisenintervention, wo sie nicht Direkt-Betroffene gewesen sei, gesund geblieben 
sei, erscheine als kausale Argumentation wenig stringent. Fakt sei, dass weder die 
Direktion für Bildung und Kultur noch die Ombudsstelle nach Prüfung der in der mehrfach 
erwähnten sogenannten "Beschwerde" einiger Lehrpersonen erhobenen Vorwürfe und 
Klärungsanträge einen Grund gesehen hätten, L.________ bzw. die Schulleitung 
deswegen in die Pflicht zu nehmen. Dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde 
erstmals Mobbingvorwürfe gegen L.________ bzw. die Schulleitung erhebe, spreche für 
sich selbst und lasse erahnen, dass es ihr bei diesem Verfahren nicht nur um die 
Rückforderung der Weiterbildungskosten, sondern um eine abrechnungsartige Rundum-
Kritik an L.________ und an der Schulleitung gehe. Ferner sei zu betonen, dass weder 
L.________ noch die übrigen Mitglieder der Schulleitung, trotz der sehr erheblichen 
Ressourcen, welche durch die Auseinandersetzung mit der Beschwerdeführerin und ihren 
Standpunkten gebunden worden seien, der Beschwerdeführerin in irgendeiner Weise 
nahegelegt hätten, die D.________ zu verlassen. Im Gegenteil: Seitens der Schulleitung 
sei nachweislich immer wieder versucht worden, den Bedürfnissen, Wünschen und 
Erwartungen der Arbeitnehmerin mit Angeboten, Verständnis und – soweit vertretbar – 
zusätzlichen Ressourcen entgegenzukommen. 

D. Am 10. Februar 2022 liess die Beschwerdeführerin, nun neu vertreten durch 
RA B.________ eine Replik einreichen. Darin liess sie u.a. ausführen, die Finanzdirektion 
gebe den Konflikt zwischen L.________ und den Lehrpersonen falsch wieder. Entgegen 
den Behauptungen der Finanzdirektion habe die Situation gerade nicht beruhigt werden 
können. Im Gegenteil: Fakt sei, dass in den letzten drei Monaten mehrere langjährige und 
engagierte Lehrpersonen gekündigt hätten und teilweise auch länger arbeitsunfähig 

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gewesen seien. Zudem habe R.________ nach den Herbstferien seinen Rücktritt aus der 
Schulleitung bekanntgegeben. Die aktuelle Situation an der D.________ sei immer noch 
sehr belastet. Zahlreiche Lehrpersonen trauten sich nicht, ihre Meinung zu äussern, weil 
sie negative Folgen seitens L.________ befürchteten. Anstatt die nach wie vor 
bestehende Konfliktsituation zu anerkennen (und anzugehen), würden in der 
Vernehmlassung allgemeine theoretische Ausführungen gemacht, die auf den 
vorliegenden Sachverhalt nicht anwendbar seien. Insbesondere sei es die ausgeprägte 
Inkongruenz von L.________, kombiniert mit seiner Verdrehung von Tatsachen und 
Projektion eigener Fehler auf andere, die Konflikte verursache und in der Kumulation zur 
Erkrankung beitrage. Während ihrer gesamten Anstellungsdauer (von mehr als 16 Jahren) 
seien der Beschwerdeführerin stets sehr gute Arbeitsleistungen attestiert worden. Von 
unangemessen emotionalen Äusserungen oder fehlender Akzeptanz der Führungsrolle sei 
nie die Rede gewesen. Erst im Gespräch vom 3. Juli 2020, umgehend nachdem 
L.________ erfahren habe, dass die Beschwerdeführerin um die Unterstützung der 
Leiterin ad interim des Amts V.________ ersucht gehabt habe, seien ihr "negative 
Mutmassungen" und "emotionale Wucht" vorgeworfen worden, was jedoch in keiner Weise 
habe sachlich belegt werden können. Bestritten würde ferner, dass die 
Beschwerdeführerin eine Tendenz zur "Selbst-Überforderung" haben solle, welche durch 
die Corona-Pandemie noch verstärkt worden sei. Abgesehen davon, dass diese 
Behauptung nicht nur falsch sei, sei sie auch nicht ansatzweise belegt. Es sei klar 
aufgezeigt worden, dass der Grund für die Krankheit der Beschwerdeführerin und letztlich 
für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses das Führungsverhalten von L.________ 
gewesen sei. Dies sehe im Übrigen auch die zuständige Arbeitslosenkasse UNIA so, die 
der Beschwerdeführerin keinen einzigen Einstelltag auferlegt habe, weil die 
Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis eben unverschuldeterweise aufgelöst habe. 

E. Am 5. April 2022 duplizierte die Finanzdirektion. Sie erklärte dabei u.a., weshalb 
es aus ihrer Sicht zu den drei Kündigungen (davon eine Frühpensionierung) sowie zum 
Rücktritt von R.________ nach acht Jahren Amtszeit gekommen sei. Generell sei 
festzustellen, dass die Personalfluktuation an der D.________ sehr gering sei und viele 
Mitarbeitende für sich eine langjährige Anstellungsperspektive in guter Zusammenarbeit 
mit der Schulleitung realisierten. Die Klärungsversuche zwischen Schulleitung und 
Kollegium seien erfolgreich verlaufen. Es sei an der D.________ eine zuversichtliche 
Aufbruchstimmung und ein entspanntes Miteinander von Lehrpersonen und Schulleitung 
deutlich feststellbar. 

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F. Am 7. Oktober 2022 zog das Gericht von der Finanzdirektion bzw. vom Amt 
V.________ sowie von der D.________ weitere Unterlagen bei.

G. Am 7. November 2022 erfolgte noch eine Eingabe von der Beschwerdeführerin 
und am 29. November 2022 eine Reaktion darauf von der Finanzdirektion.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Bei öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnissen richtet sich die Rechtspflege 
gemäss § 70 Abs. 1 des Gesetzes über das Arbeitsverhältnis des Staatspersonals 
(Personalgesetz, PG; BGS 154.21) nach den Bestimmungen des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1). Gegen Verwaltungsentscheide des 
Regierungsrats ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig, soweit die 
Gesetzgebung den Weiterzug nicht ausnahmsweise ausschliesst (§ 61 Abs. 1 Ziff. 2 
VRG). Ein solcher Ausschluss ist vorliegend nicht gegeben. Die Beschwerdeführerin ist 
durch den angefochtenen Entscheid, deren Adressatin sie im Übrigen als Gesuchstellerin 
ist, im Sinne von § 62 Abs. 1 lit. b VRG besonders berührt, und sie hat ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung im Sinne von § 62 Abs. 1 lit. c VRG. Da 
die Beschwerde form- und fristgerecht eingereicht wurde, ist darauf einzutreten.

Das Verwaltungsgericht entscheidet über die Beschwerde gestützt auf § 29 seiner 
Geschäftsordnung (GO VG; BGS 162.11) im Zirkulationsverfahren.

1.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann jede Rechtsverletzung gerügt wer-
den. Als Rechtsverletzung gelten: 1. die Nichtanwendung und die unrichtige Anwendung 
eines Rechtssatzes; 2. die unrichtige rechtliche Beurteilung einer Tatsache; 3. der 
Missbrauch oder die Überschreitung des Ermessens; 4. die Verletzung einer wesentlichen 
Form- oder Verfahrensvorschrift; 5. Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (§ 63 
Abs. 1 Ziff. 1–5 VRG). Vor Gericht kann auch jede für den Entscheid erhebliche unrichtige 
oder ungenügende Feststellung des Sachverhaltes angefochten werden (§ 63 Abs. 2 
VRG). In Fällen, in denen – wie vorliegend – Beschwerde gegen einen Entscheid des 

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Urteil V 2021 78

Regierungsrats geführt wird, ist die Rüge der unrichtigen Ermessenshandhabung 
unzulässig (§ 63 Abs. 3 VRG e contrario).

2.
2.1 Gemäss § 37 PG sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet, die zur 
Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Fähigkeiten nach bestem Können 
weiterzuentwickeln und auf neue Erkenntnisse und Methoden auszurichten. Sie können 
zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungskursen verpflichtet werden. Nach § 37bis PG 
kann der Kanton die zur Ausübung einer bestimmten Funktion notwendigen 
Ausbildungskosten übernehmen. Gemäss § 37ter Abs. 3 PG sind bei Austritt aus dem 
Staatsdienst innerhalb von drei Jahren nach Beendigung der Ausbildung die während der 
Ausbildung vom Kanton übernommenen Ausbildungskosten und Ausbildungsspesen 
sowie die Lohn- und Sozialkosten anteilmässig zurückzuerstatten; der Regierungsrat 
regelt die Höhe der Rückerstattungspflicht. 

2.2 Gemäss § 28 der Vollziehungsverordnung zum Gesetz über das Arbeitsverhältnis 
des Staatspersonals (Personalverordnung, PV; BGS 154.211) trägt der Kanton die Fort- 
und Weiterbildungskosten, soweit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur beruflichen Fort- 
und Weiterbildung bzw. zur Aus- und Zusatzbildung durch Teilnahme an bestimmten 
Veranstaltungen (Kurse, Seminare, Tagungen zur Fachausbildung, Führungsschulung 
oder zum Erfahrungsaustausch) verpflichtet werden (Abs. 1). An die Kosten der freiwilligen 
Fort- und Weiterbildung bzw. Zusatzbildung kann ein Beitrag bewilligt werden, sofern die 
Fort- und Weiterbildung bzw. Zusatzbildung im Interesse des Kantons liegt. Die 
Beitragsleistung kann für den Fall, dass das Arbeitsverhältnis innerhalb einer bestimmten 
Frist nach Beendigung der Weiterbildung seitens der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters 
gekündigt wird, unter dem Vorbehalt der Rückerstattung bewilligt werden (Abs. 2). Die 
Voraussetzungen und den Umfang der Kostenbeteiligung des Kantons sowie der 
Rückerstattungsverpflichtung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt der Regierungsrat 
in einem separaten Reglement fest (Abs. 4). Entsprechend hat der Regierungsrat das 
Reglement über die Weiter- oder Zusatzausbildung sowie den Studienurlaub des 
Staatspersonals (BGS 154.215; nachfolgend: Weiterbildungsreglement) erlassen. 

2.3 Für freiwillige Weiter- oder Zusatzbildung gemäss § 28 Abs. 2 PV, welche 
weitgehend im Interesse des Kantons liegt, übernimmt der Kanton 80 % des Kursgeldes 
und der Kursspesen sowie den vollen Zeitaufwand, wobei ab einer Kostenübernahme von 
total Fr. 4'000.– die Bewilligung an die Verpflichtungszeit und die 

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Urteil V 2021 78

Rückzahlungsbedingungen gemäss § 4 geknüpft ist (§ 3 Abs. 1 des 
Weiterbildungsreglements). Die Rückzahlungsbedingungen sehen vor, dass bei Austritt 
aus dem Staatsdienst innerhalb von drei Jahren nach der Beendigung der Weiter- oder 
Zusatzbildung die während der Weiter- oder Zusatzbildung vom Kanton übernommenen 
Kursgelder und Kursspesen sowie die Lohn- und Sozialkosten dem Kanton anteilmässig 
zurückzuerstatten sind, und zwar im ersten Jahr nach Beendigung der Weiter- und 
Zusatzbildung zu 70 %, im zweiten Jahr nach Beendigung der Weiter- und Zusatzbildung 
zu 50 % und im dritten Jahr nach Beendigung der Weiter- und Zusatzbildung zu 30 %. Bei 
unverschuldeter Beendigung des Dienstverhältnisses vor Ablauf der Verpflichtungszeit 
besteht keine Rückzahlungspflicht (§ 4 Abs. 3 des Weiterbildungsreglements).

Dieselbe Regelung, wie sie das Weiterbildungsreglement in § 4 Abs. 3 vorsieht, wurde mit 
der Gesuchstellerin in der Weiterbildungsvereinbarung vom 23. Mai 2017 getroffen.

2.4 Die Beschwerdeführerin besuchte ab 8. März 2017 während dreier Jahre die 
Zusatzausbildung E.________ und schloss diese ordnungsgemäss ab. Die vom Kanton 
ausbezahlten Beiträge für Kursgeld und -spesen beliefen sich gemäss Detailabrechnung 
des Personalamts vom 7. September 2020 auf Fr. N.________. Darüber hinaus wurden 
19 Lektionen in Stellvertretung der Gesuchstellerin gehalten, was bei einem 
Stundenansatz von Fr. F.________ gemäss Vereinbarung vom 23. Mai 2017 Kosten für 
den bezahlten Urlaub in Höhe von Fr. O.________ generierte. Die ausbezahlten 
Weiterbildungskosten für die Gesuchstellerin beliefen sich damit auf total Fr. P.________. 
Die Beschwerdeführerin wurde nicht zur Zusatzausbildung verpflichtet.

2.5 Mit ihrer Kündigung vom 31. Juli 2020 per 31. Januar 2021 trat die 
Beschwerdeführerin im ersten Jahr nach Beendigung der Zusatzausbildung aus dem 
Staatsdienst aus. Damit hat sie grundsätzlich 70 % der vom Kanton übernommenen 
Ausbildungskosten und -spesen sowie Lohn- und Sozialkosten, somit gesamthaft Fr. 
Q.________, zurückzuerstatten. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Verzicht auf die 
Rückerstattung dieser Kosten wies der Regierungsrat ab.

3.
3.1 Gemäss § 4 Abs. 3 Satz 2 des Weiterbildungsreglements besteht bei 
unverschuldeter Beendigung des Dienstverhältnisses vor Ablauf der Verpflichtungszeit 
keine Rückzahlungspflicht. Der Regierungsrat kann zudem auf die Rückerstattung 
ausnahmsweise ganz oder teilweise verzichten (Abs. 4). 

15

Urteil V 2021 78

3.2 Der Regierungsrat stellt sich auf den Standpunkt, kündige eine Mitarbeiterin oder 
ein Mitarbeiter selbst (oder werde das Arbeitsverhältnis mit einer Aufhebungsvereinbarung 
aufgelöst), könne nicht von einer unverschuldeten Beendigung des Dienstverhältnisses 
gesprochen werden. Deshalb sei die Beschwerdeführerin grundsätzlich verpflichtet, dem 
Kanton 70 % der Ausbildungskosten und -spesen sowie 70 % der Lohn- und Sozialkosten 
der gewährten Urlaubstage zurückzuerstatten. Andere Gründe, welche es erlauben 
könnten, ausnahmsweise auf die Rückerstattung ganz oder teilweise zu verzichten, lägen 
keine vor. Um die Bedeutung einer "unverschuldeten" Beendigung des 
Dienstverhältnisses nach § 4 Abs. 3 Satz 2 des Weiterbildungsreglements zu ermitteln, 
könne auf § 24 PG zurückgegriffen werden: Nach § 24 PG bestehe unter anderem ein 
Anspruch auf eine Abgangsentschädigung, wenn das Arbeitsverhältnis seitens des 
Kantons gekündigt werde, ohne dass die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter durch 
schuldhaftes Verhalten zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses begründeten Anlass gebe. 
Aus dieser Bestimmung sei abzuleiten, dass eine Beendigung des Dienstverhältnisses nur 
unverschuldet sein könne, wenn der Kanton die Kündigung ausspreche.

3.3 Die Beschwerdeführerin hingegen meint, der Vergleich der beiden Bestimmungen 
zeige, dass die Darlegung des Regierungsrats nicht nachvollziehbar und darüber hinaus 
willkürlich erscheine. Im Gegensatz zu § 24 PG umfasse § 4 Abs. 3 
Weiterbildungsreglement nur eine Bedingung, nämlich dass das Arbeitsverhältnis 
unverschuldet beendet worden sei. Bei den genannten Bestimmungen gehe es zudem um 
Vorschriften, welche einen unterschiedlichen Anwendungsbereich hätten. Eine Auslegung 
von § 4 Abs. 3 Weiterbildungsreglement mittels Analogie zu § 24 PG dränge sich daher 
nicht auf.

3.4 § 24 PG lautet wie folgt:

1 Wird das Arbeitsverhältnis seitens des Kantons gekündigt, ohne dass die Mitarbeiterin/der 
Mitarbeiter durch schuldhaftes Verhalten zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses begründeten 
Anlass gibt, ferner bei vorzeitiger Versetzung in den Ruhestand sowie bei Tod während des 
Arbeitsverhältnisses besteht Anspruch auf eine Abgangsentschädigung. Voraussetzung ist, ausser 
im Todesfall, dass die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter im Zeitpunkt der Beendigung des 
Arbeitsverhältnisses das 45. Altersjahr überschritten und das Arbeitsverhältnis mindestens 10 
Jahre ununterbrochen bestanden hat.
2 Der Anspruch besteht unabhängig von anderen Leistungen aus dem Arbeitsverhältnis.

16

Urteil V 2021 78

§ 37ter PG hält fest:

1 Bei einem von der oder dem Mitarbeitenden verursachten Abbruch der Ausbildung sowie bei 
Austritt aus dem Staatsdienst vor Beendigung derselben sind die während der Ausbildung 
bezahlten Ausbildungskosten und Ausbildungsspesen sowie die Lohn- und Sozialkosten dem 
Kanton voll zurückzuerstatten.
2 Bei unverschuldetem Abbruch der Ausbildung seitens der oder des Mitarbeitenden besteht keine 
Rückzahlungspflicht.
3 Bei Austritt aus dem Staatsdienst innerhalb von drei Jahren nach Beendigung der Ausbildung 
sind die während der Ausbildung vom Kanton übernommenen Ausbildungskosten und 
Ausbildungsspesen sowie die Lohn- und Sozialkosten anteilmässig zurückzuerstatten. Der 
Regierungsrat regelt die Höhe der Rückerstattungspflicht. 
Bei unverschuldeter Beendigung des Dienstverhältnisses vor Ablauf der Verpflichtungszeit besteht 
keine Rückzahlungspflicht.
4 Der Regierungsrat kann auf die Rückerstattung ausnahmsweise ganz oder teilweise verzichten.

§ 4 Abs. 3 des Weiterbildungsreglements hat folgenden Wortlaut:

Bei Austritt aus dem Staatsdienst innerhalb von drei Jahren nach Beendigung der Weiter- oder 
Zusatzbildung sind die während der Weiter- oder Zusatzbildung vom Kanton übernommenen 
Kursgelder und Kursspesen sowie die Lohn- und Sozialkosten anteilmässig wie folgt 
zurückzuerstatten:
a) im 1. Jahr nach Beendigung der Weiter- und Zusatzbildung zu 70 %,
b) im 2. Jahr nach Beendigung der Weiter- und Zusatzbildung zu 50 %,
c) im 3. Jahr nach Beendigung der Weiter- und Zusatzbildung zu 30 %.
Bei unverschuldeter Beendigung des Dienstverhältnisses vor Ablauf der Verpflichtungszeit besteht 
keine Rückzahlungspflicht.

3.5 Der Argumentation der Beschwerdeführerin ist zuzustimmen. Mit der Regelung in 
§ 4 Abs. 3 Satz 2 des Weiterbildungsreglements und insbesondere in § 37ter Abs. 3 PG 
kann der Verordnungsgeber nicht gemeint haben, dass im Sinne des § 24 PG die 
Beendigung des Dienstverhältnisses nur unverschuldet sein kann, wenn der Kanton die 
Kündigung ausspricht. Im Gegensatz zu § 24 PG ist in § 37ter PG und § 4 Abs. 3 des 
Weiterbildungsreglements die Bedingung nicht enthalten, dass das Arbeitsverhältnis 
seitens des Kantons gekündigt wird. Das weist darauf hin, dass eine unverschuldete 
Beendigung des Dienstverhältnisses, welche zum Wegfall der Rückzahlungspflicht führt, 
nicht davon abhängt, ob das Arbeitsverhältnis vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer 
gekündigt wird oder ob das Arbeitsverhältnis infolge Pensionierung oder Tod endet. 
Massgebend ist einzig, ob die Beendigung des Arbeitsverhältnisses unverschuldet erfolgt 
ist oder nicht.

17

Urteil V 2021 78

Massgebend kann hier im Zusammenhang mit der Weiterbildungsregelung und in 
Berücksichtigung auch des gegenseitigen Interesses des öffentlichen Arbeitgebers wie 
des Arbeitnehmers an der betreffenden Weiterbildung nur sein, ob die Beschwerdeführerin 
die gesundheitlichen Probleme, die sie zur Kündigung bewegt haben, im Sinne einer 
mangelnden oder entfallenen Eignung oder Tauglichkeit selber bzw. alleine zu vertreten 
hat. 

4.
4.1 Unbestritten ist, dass zwischen der Schulleitung der D.________ auf der einen 
Seite und der Gesuchstellerin sowie weiteren Lehrpersonen der D.________ auf der 
anderen Seite eine Konfliktsituation bestand, zumindest zu jener Zeit, als die 
Beschwerdeführerin noch bei der D.________ angestellt war. Gemäss der 
Beschwerdeführerin seien die Belastungen daraus so gross gewesen, dass es bei ihr zu 
gesundheitlichen Folgeerscheinungen gekommen sei. Im Sinne der Selbstfürsorge sei ihr 
keine andere Möglichkeit offen gestanden, als ihre Arbeitsstelle an der D.________ zu 
kündigen. Deshalb sei die Auflösung des Arbeitsverhältnisses unverschuldet erfolgt.

4.2 Zu den gesundheitlichen Problemen der Beschwerdeführerin ist Folgendes 
festzustellen: Am 28. Dezember 2018 bzw. 2. Januar 2019 bestätigte Dr. med. 
W.________ eine Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von 100 % vom 24. 
Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019 (Bf-Beil. 7). Im April 2019 musste sich die 
Beschwerdeführerin notfallmässig in einem Spital in San Francisco behandeln lassen (s. 
Spitalrechnung, Bf-Beil. 9). Die Beschwerdeführerin war auch vom 7. Mai bis zum 3. Juni 
2019 zu 100 % krankgeschrieben und konnte ihre Arbeit ab dem 4. Juni 2019 schrittweise 
wieder aufnehmen. Ab dem 16. Juni 2019 arbeitete sie wieder zu 90 % ihres normalen 
Arbeitspensums an der D.________ (Bf-Beil. 8). Am 27. Oktober 2020 bestätigte 
X.________ dass die Beschwerdeführerin bei ihr in ärztlicher Behandlung sei. Zentrale 
Themen in ihren Gesprächen in den letzten Jahren (ausser November 2018 bis Januar 
2019) seien Belastungen am Arbeitsplatz mit ihrem Vorgesetzten gewesen. Diese 
Belastungen mit der Schulleitung hätten bei der Beschwerdeführerin zu gesundheitlichen 
Problemen geführt. Trotz beharrlicher Bemühungen seitens der Beschwerdeführerin, 
einen konstruktiven Umgang mit L.________ zu finden, habe keine positive Entwicklung 
erreicht werden können und die oben erwähnten Belastungen hätten in den letzten 
Schulwochen sogar noch deutlich zugenommen. Schliesslich habe sich die 
Beschwerdeführerin Ende Juli 2020 entschlossen, dieses Arbeitsverhältnis zu kündigen. 

18

Urteil V 2021 78

Sie, X.________, erachte diese Kündigung aus medizinischen Gründen als angezeigt, um 
eine Gefährdung der Gesundheit der Beschwerdeführerin zu vermeiden. X.________ 
bestätigte denn auch gegenüber der Unia Arbeitslosenkasse, Zürich, am 23. Februar 
2021, die anhaltende Belastung am Arbeitsplatz (Probleme mit Vorgesetztem) hätten bei 
der Beschwerdeführerin zu einer zunehmend depressiven Entwicklung geführt. Diese 
Probleme seien in ihren Sitzungen zentrales Thema in den letzten Jahren gewesen. Die 
Fortführung der Tätigkeit an dieser Arbeitsstelle hätte eine gesundheitliche Gefährdung 
bedeutet, z.B. eine Verschlechterung/Chronifizierung der depressiven Symptome (Bf-Beil. 
8). Am 4. Oktober 2021 bestätigte Y.________, dass die Beschwerdeführerin vom 8. Mai 
bis zum 8. Juli 2019 und vom 20. Juli bis zum 28. Oktober 2020 bei ihr in der Therapie zur 
Behandlung von Krankheitssymptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und einer 
Erschöpfungsdepression gewesen sei. Auslöser sei das schwer angeschlagene 
Arbeitsverhältnis mit L.________ gewesen. Dank den Gesprächen und der Körpertherapie 
habe sie, Y.________, allmählich eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes 
beobachten können. Insbesondere sei das deutlich spürbar nach der Kündigung des 
Arbeitsverhältnisses Ende Juli 2020 gewesen (Bf-Beil. 11). 

4.3 Damit sind die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin als eine Folge 
der Umstände im konkreten Arbeitsverhältnis ausgewiesen. Auch wenn sich die Personen, 
welche die Beschwerdeführerin medizinisch behandelt haben, bezüglich der Gründe für 
die gesundheitlichen Schwierigkeiten der Beschwerdeführerin naturgemäss auf deren 
Aussagen abstützen mussten, kann davon ausgegangen werden, dass es ihnen als 
Fachleuten ohne weiteres möglich war, den Zusammenhang der Gesundheitsprobleme 
der Beschwerdeführerin mit ihrem Arbeitskonflikt festzustellen, wie sie das denn auch 
bestätigt haben. Auch L.________, welcher als Vorgesetzter sehr eng mit der 
Beschwerdeführerin zusammenarbeitete, führte in seiner Stellungnahme vom 21. 
Dezember 2020 zum Erlassgesuch der Beschwerdeführerin aus, diese sei während ihrer 
Anstellung an der D.________ von unterschiedlichen, teilweise länger dauernden 
Erkrankungen und erschöpfungsbedingten Beeinträchtigungen betroffen gewesen, welche 
mit ärztlichen Zeugnissen belegt seien. Es sei daher glaubhaft, dass sie die Stelle 
gekündigt habe, um ihre Gesundheit zu schützen. Angesichts der objektiv gegebenen 
gesundheitlichen Problematik und der subjektiv empfundenen mentalen Belastung sei es 
glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin es als zwingend notwendig erachtet habe, ihre 
Stelle an der D.________ zu kündigen, um ihre Gesundheit und Würde zu schützen. Der 
Zusammenhang der Erkrankung der Beschwerdeführerin mit dem Arbeitsverhältnis ist 
somit offensichtlich gegeben. Offenbleiben kann, wie weit eine vom Arbeitsverhältnis 

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unabhängig eintretende Erkrankung auf Seiten der Arbeitnehmerin bezüglich der 
Regelung von § 37ter PG zu würdigen wäre.

4.4 Hatte sowohl nach der Beurteilung durch medizinische Fachpersonen als auch 
durch L.________ der jahrelange Arbeitskonflikt, in welchem sich die Beschwerdeführerin 
befand, derart negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit, ist die Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses verständlich. Jedenfalls konnte von der Beschwerdeführerin nicht 
verlangt werden, dass sie trotz ihrer gesundheitlichen Probleme, welche offensichtlich auf 
das belastete Verhältnis zur Schulleitung zurückzuführen waren, das Dienstverhältnis 
weitergeführt hätte. Das sah denn auch die Unia Arbeitslosenkasse, Zürich, so, indem sie 
aufgrund der ärztlichen Bestätigung von X.________ das von der Beschwerdeführerin 
aufgelöste Arbeitsverhältnis als unzumutbar wertete und auf Einstelltage verzichtete (s. Bf-
Beil. 31). Solche hätten erfolgen müssen, wenn die Beschwerdeführerin durch eigenes 
Verschulden arbeitslos geworden wäre (vgl. Art. 30 Abs. 1 lit. a des 
Arbeitslosenversicherungsgesetzes, AVIG; SR 837.0), umso mehr als bei der Frage der 
Unzumutbarkeit des Verbleibens am Arbeitsplatz ein strenger Massstab anzulegen ist 
(BGE 124 V 234 E. 4b/bb; BGer 8C_943/2012 vom 13. März 2013 E. 2; 8C_606/2010 vom 
20. August 2010 E. 3.2). Damit ist auch für das Gericht erwiesen, dass die Beendigung 
des Dienstverhältnisses der Beschwerdeführerin mit der D.________ unverschuldet 
erfolgte, somit die Voraussetzungen für die Anwendung von § 4 Abs. 3 Satz 2 des 
Weiterbildungsreglements erfüllt sind und keine Rückzahlungspflicht besteht.

4.5 Indem der Regierungsrat § 4 Abs. 3 des Weiterbildungsreglements unrichtig 
angewendet hat, hat er eine Rechtsverletzung begangen. Die Beschwerde erweist sich als 
begründet, weshalb sie gutzuheissen ist. Im vorliegenden Fall besteht daher keine 
Rückzahlungspflicht.

5. Am 7. Oktober 2022 hatte das Gericht von der Finanzdirektion bzw. vom Amt 
V.________ sowie von der D.________ weitere Unterlagen beigezogen, um deren 
Zustellung zwecks Stellungnahme die Beschwerdeführerin anschliessend ersuchte. 
Angesichts dessen, dass die Beschwerde vollumfänglich gutgeheissen wird, kann jedoch 
auf deren Verwendung in diesem Verfahren und demzufolge auf deren Edition an die 
Beschwerdeführerin verzichtet werden. Aus dem gleichen Grund ist auch der weitere 
prozessuale Antrag der Beschwerdeführerin, es sei zwecks Klärung von Gegenstand und 
Ursache des Konfliktes zwischen L.________ und den Lehrpersonen und zum Nachweis 

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der Kausalität zwischen Konflikt und Kündigung der Beschwerdeführerin die Erstellung 
eines medizinischen bzw. arbeitspsychologischen Gutachtens anzuordnen, abzuweisen.

6.
6.1 Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht trägt die unterliegende Partei die Kosten 
(§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG). Allerdings belastet die entscheidende Behörde dem 
Gemeinwesen, dem sie angehört, keine Kosten (§ 24 Abs. 1 VRG). Zudem ist das 
Verfahren gemäss § 70 Abs. 4 PG bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– kostenlos. 
Dem Regierungsrat wird daher keine Spruchgebühr auferlegt. 

6.2 Gemäss § 28 Abs. 2 VRG ist der im Rechtsmittelverfahren ganz oder teilweise 
obsiegenden Partei zulasten der unterliegenden Partei eine Parteientschädigung nach 
Massgabe ihres Obsiegens zuzusprechen. Laut § 5 Abs. 1 VRG gelten als Parteien 
insbesondere Behörden, deren Entscheid angefochten wird. Gemäss § 8 Abs. 1 der 
Verordnung über die Kosten im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht (KoV VG; BGS 
162.12) ist der Partei, die einen berufsmässigen Vertreter hat, für das Honorar und die 
notwendigen Barauslagen des Vertreters, die unmittelbar mit der Vertretung im Verfahren 
zusammenhängen, eine angemessene Entschädigung zuzusprechen. Das Honorar, das 
zwischen Fr. 100.– bis Fr. 10'000.– (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) beträgt, 
ist nach dem Zeit- und Arbeitsaufwand, der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Sache sowie 
nach dem Streitwert oder den sonstigen Interessen der Parteien an der Beurteilung der 
Angelegenheit festzusetzen (§ 9 Abs. 1 und 2 KoV VG).

Die Beschwerdeführerin obsiegt im vorliegenden Verfahren vollständig. Ihr ist daher 
zulasten des Regierungsrats des Kantons Zug eine Parteientschädigung zuzusprechen. 
Das Gericht erachtet eine solche von Fr. 6'000.– (inkl. MWST und Barauslagen) als 
angemessen.

21

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Entscheid aufgehoben und 
festgestellt, dass betreffend die vom Kanton getragenen Kosten der 
Zusatzausbildung der Beschwerdeführerin keine Rückzahlungspflicht besteht.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Der Regierungsrat des Kantons Zug hat der Beschwerdeführerin eine 
Parteientschädigung von Fr. 6'000.– (inkl. MWST und Barauslagen) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel) und an den 
Regierungsrat des Kantons Zug (dreifach).

Zug, 16. Dezember 2022

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am