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**Case Identifier:** 76244c0e-4821-5229-bd2f-323be65ccdcf
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-08
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 08.09.2025 100 2024 250
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-250_2025-09-08.pdf

## Full Text

100.2024.250/251U
BUC/AEN/AMA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 8. September 2025

Verwaltungsrichter Bürki
Gerichtsschreiberin Aellen

A.________ und B.________
Beschwerdeführende

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Nordring 8, 3013 Bern

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 
2022 (Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 
15. August 2024; 100 24 112, 200 24 74)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 08.09.2025,
Nrn. 100.2024.250/251U, Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

Mit Verfügungen vom 2. November 2023 veranlagte die Steuerverwaltung 
des Kantons Bern A.________ und B.________ für die Steuerperiode 2022 
abweichend von deren Selbstdeklaration auf ein steuerbares Einkommen 
von Fr. 242'206.-- bei den Kantons- und Gemeindesteuern (nach Steueraus-
scheidung) bzw. Fr. 244'197.-- bei der direkten Bundessteuer. Die Abwei-
chung beruhte u.a. darauf, dass die Steuerverwaltung den geltend gemach-
ten Abzug von Fr. 6'000.-- für berufsorientierte Aus- und Weiterbildungskos-
ten von A.________ aufrechnete. Die dagegen gerichteten Einsprachen 
hiess die Steuerverwaltung am 7. März 2024 teilweise gut; hinsichtlich des 
vorerwähnten Abzugs wies sie diese hingegen ab (Entscheideröffnung am 
5.3.2024).

B.

Am 5. März 2024 gelangten A.________ und B.________ mit Rekurs und 
Beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK). 
Diese wies die Rechtsmittel mit Entscheiden vom 15. August 2024 ab.

C.

In einer einzigen Rechtsschrift vom 29. August 2024 haben A.________ und 
B.________ sowohl betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern als auch 
die direkte Bundessteuer 2022 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. 
Sie beantragen sinngemäss, die Entscheide der StRK vom 15. August 2024 
aufzuheben und die geltend gemachten Weiterbildungskosten zum Abzug 
zuzulassen. 

Am 23. September 2024 hat die Abteilungspräsidentin die Verfahren betref-
fend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 
vereinigt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 08.09.2025,
Nrn. 100.2024.250/251U, Seite 3

Die StRK und die Steuerverwaltung schliessen mit Beschwerdevernehmlas-
sung vom 18. September 2024 bzw. Beschwerdeantwort vom 15. Oktober 
2024 je auf Abweisung der Beschwerden. Die Eidgenössische Steuerverwal-
tung hat sich nicht vernehmen lassen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 145 des Bundesgesetzes vom 
14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] sowie 
Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug der 
direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Beschwerdeführenden ha-
ben am vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerdeverfahren teilgenommen, 
sind durch die angefochtenen Entscheide besonders berührt und haben ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 140 Abs. 1 DBG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind einge-
halten (Art. 151 StG i.V.m. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG; Art. 145 Abs. 2 
i.V.m. Art. 140 DBG). Auf die Beschwerden ist einzutreten. 

1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und Gemeindesteu-
ern als auch der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwal-
tungsgericht zwei Urteile fällen, zumal es sich um verschiedene Steuern han-
delt, die unterschiedlichen Gemeinwesen zustehen und in getrennten Ver-
fahren veranlagt werden. Allerdings können die Entscheide in ein und der-
selben Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 146 II 111 
[BGer 2C_151/2017 vom 16.12.2019, in StE 2020 B 11.3 Nr. 31] nicht publ. 
E. 1.1, 142 II 293 E. 1.2, 135 II 260 E. 1.3.1 [Pra 99/2010 Nr. 37]). Da hier 

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die einschlägigen Bestimmungen des kantonalen und eidgenössischen 
Rechts weitgehend gleich lauten, rechtfertigt sich die gemeinsame Beurtei-
lung der Streitigkeit hinsichtlich kommunaler, kantonaler und eidgenössi-
scher Steuern.

1.3 Der Streitwert beider Verfahren beträgt weniger als Fr. 20'000.--, wo-
mit die Beurteilung der Beschwerden in die einzelrichterliche Zuständigkeit 
fällt (vgl. Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisa-
tion der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Im Streit liegt die Höhe des steuerbaren Einkommens. Zu prüfen ist, ob der 
von den Beschwerdeführenden unter dem Titel «berufsorientierte Aus- und 
Weiterbildungskosten» geltend gemachte Abzug von Fr. 6'000.-- zugelassen 
werden kann oder aufzurechnen ist. Die Abzugsfähigkeit von berufsorientier-
ten Aus- und Weiterbildungskosten ist wie folgt geregelt:

2.1 Kanton und Bund erheben von den natürlichen Personen insbeson-
dere eine Einkommenssteuer (Art. 1 Abs. 1 Bst. a StG; Art. 1 Bst. a DBG). 
Zu diesem Zweck wird das Reineinkommen der Steuerpflichtigen ermittelt, 
indem von deren gesamten steuerbaren Einkünften (Art. 19-29 StG; Art. 16-
24 DBG) die mit der Einkommenserzielung zusammenhängenden Aufwen-
dungen (Gewinnungskosten) und die allgemeinen Abzüge (Art. 31-38a StG; 
Art. 26-33a DBG) abgezogen werden (Art. 30 Abs. 1 StG; Art. 25 DBG). Bis 
zur Steuerperiode 2015 waren von den steuerbaren Einkünften diejenigen 
Ausgaben als Gewinnungskosten abzugsfähig, die objektiv mit dem gegen-
wärtigen Beruf der steuerpflichtigen Person im Zusammenhang standen und 
die steuerpflichtige Person zur Erhaltung ihrer beruflichen Chancen für an-
gezeigt hielt, auch wenn sich die Ausgabe als nicht absolut unerlässlich er-
wies, um die gegenwärtige berufliche Stellung nicht einzubüssen 
(BGE 124 II 29 E. 3a-d; BGer 2C_666/2014 und 2C_667/2014 vom 
16.2.2015 E. 2.1.2; VGE 2015/345/346 vom 2.12.2016 E. 2.1 f. mit Hinwei-

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sen; zum Ganzen vgl. auch Peter Locher, Kommentar zum DBG, I. Teil, 
2. Aufl. 2019, Art. 33 N. 95; Hunziker/Mayer-Knobel, in Zweifel/Beusch 
[Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, DBG, 4. Aufl. 2022, 
Art. 33 N. 36a mit Hinweisen). Mit dem Bundesgesetz vom 27. September 
2013 über die steuerliche Behandlung der berufsorientierten Aus- und 
Weiterbildungskosten (AS 2014 1105 ff.) wurde die steuerliche 
Abzugsfähigkeit der Kosten für die Aus- und Weiterbildung neu geregelt: 
Kosten einer berufsorientierten Aus- oder Weiterbildung können seither bis 
zu einem gesetzlich vorgegebenen Höchstbetrag (im hier interessierenden 
Steuerjahr: Fr. 12'000.--) zum Abzug gebracht werden, sofern ein erster 
Abschluss auf der Sekundarstufe II vorliegt oder das 20. Lebensjahr vollen-
det ist und es sich nicht um die Ausbildungskosten bis zum ersten Abschluss 
auf der Sekundarstufe II handelt (vgl. Art. 38 Abs. 1 Bst. n StG; Art. 33 Abs. 1 
Bst. j DBG; vgl. auch Art. 9 Abs. 2 Bst. o des Bundesgesetzes vom 14. De-
zember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 
Gemeinden [StHG; SR 642.14]; jeweils in der hier noch massgeblichen Fas-
sung vom 9.9.2015 [BAG 16-012] bzw. 27.9.2013 [AS 2014 1105]; zur Ab-
grenzung zwischen nicht abzugsfähigen Kosten für Erstausbildung und ab-
zugsfähigen Kosten für berufsorientierte Aus- und Weiterbildung [inkl. Um-
schulung] vgl. insb. die Botschaft des Bundesrats zum Bundesgesetz über 
die steuerliche Behandlung der berufsorientierten Aus- und Weiterbildungs-
kosten, in BBl 2011 2607, 2624 ff. [nachfolgend: Botschaft Aus- und Weiter-
bildungskosten]; Peter Locher, a.a.O., Art. 33 N. 98 ff.). Der Abzug hat damit 
nicht mehr Gewinnungskostencharakter, sondern stellt einen allgemeinen 
Abzug dar (Botschaft Aus- und Weiterbildungskosten, S. 2633 [Erläuterun-
gen zu Art. 33 Abs. 1 Bst. j DBG]; vgl. auch Peter Locher, a.a.O., Art. 33 
N. 96). 

2.2 Der Gesetzgeber beabsichtigte mit der Gesetzesänderung im 
Wesentlichen, mittels Schematisierung bisherige komplexe Abgrenzungsfra-
gen – und damit auch die Steuerveranlagung – zu vereinfachen sowie Aus- 
und Weiterbildungen zu unterstützen, da sie im Zuge des Strukturwandels 
von Wirtschaft und Gesellschaft immer bedeutungsvoller werden (Botschaft 
Aus- und Weiterbildungskosten, insb. S. 2608, 2618, 2622, 2625 ff., 2638; 
kritisch dazu etwa Peter Locher, a.a.O., Art. 33 N. 95, 97). Abzugsfähig sind 
nunmehr die berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten (inkl. Um-

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schulungskosten). Die Kosten für einen Bildungslehrgang sind abzugsfähig, 
wenn dieser einer (aktuellen oder zukünftigen) beruflichen Tätigkeit dient. 
Dies ist dann der Fall, wenn der absolvierte Bildungslehrgang bzw. die Aus- 
und Weiterbildung nach der allgemeinen Lebenserfahrung und dem allge-
meinen Lauf der Dinge für die berufliche Tätigkeit nützlich ist und die gewon-
nenen Erkenntnisse somit im konkreten Fall bei der Arbeit angewendet wer-
den können. Unerheblich ist, ob die berufsorientierte Aus- und Weiterbildung 
zu einer selbständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit führt. Auch 
spielt keine Rolle, ob sie im direkten Zusammenhang mit der Erzielung des 
gegenwärtigen Erwerbseinkommens steht. Die berufsorientierten Aus- und 
Weiterbildungskosten berechtigen selbst dann zum Abzug, wenn nach Ab-
schluss der Aus- und Weiterbildung nicht im erlernten Beruf gearbeitet wird 
(zum Ganzen: Botschaft Aus- und Weiterbildungskosten, S. 2624). Die ab-
ziehbaren Kosten sind abzugrenzen von Lebenshaltungskosten wie nament-
lich gegenüber Auslagen für Bildungsaktivitäten bzw. Dienstleistungen im 
Freizeitbereich (Liebhaberei, Selbstentfaltung, Hobby), die nicht zu einer be-
ruflichen Qualifikation führen und auch nicht berufsorientiert sind (vgl. Bot-
schaft Aus- und Weiterbildungskosten, S. 2625, 2628; Ingo Heymanns, Ab-
zugsfähigkeit von Aus- und Weiterbildungskosten – eine kritische Würdigung 
der Bestimmungen, in StR 2018 S. 180 ff., 180, 183; Peter Locher, a.a.O., 
Art. 33 N. 103). 

2.3 Das Kreisschreiben Nr. 42 der Eidgenössischen Steuerverwaltung 
(ESTV) vom 30. November 2017 betreffend die steuerliche Behandlung der 
berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten (einsehbar unter: 
<www.estv.admin.ch>, Rubriken: «Direkte Bundessteuer/Kreisschreiben zur 
Direkten Bundessteuer», nachfolgend: KS Nr. 42) bezweckt, die voranste-
henden gesetzlichen Vorgaben zu erläutern und zu konkretisieren. Demge-
mäss ist eine Aus- oder Weiterbildung dann berufsorientiert bzw. sind die 
entsprechenden Kosten abzugsfähig, wenn das primäre Bildungsziel die 
Vermittlung beruflichen Wissens ist (wobei das Kriterium der Berufsorientie-
rung eine gewisse Qualität der Wissensvermittlung und der methodischen 
Vorgehensweise verlangt). Insb. bei Beratungsleistungen oder Coachings 
kann das Element der Beratung jenes der Bildung überwiegen, sodass das 
in erster Linie verfolgte Ziel die Lösung eines konkreten Problems und nicht 
die Wissensvermittlung ist. Ob das Beratungs- oder aber das Bildungsele-

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ment überwiegt, beurteilt sich anhand des abgeschlossenen Vertrags. Über-
wiegt das Beratungselement, sind die angefallenen Kosten der Dienstleis-
tung als Ganzes nicht abzugsfähig (zum Ganzen: KS Nr. 42 Ziff. 4.4 f.). Das 
KS Nr. 42 ist als Verwaltungsverordnung für Gerichte zwar nicht verbindlich, 
wird aber bei der Entscheidfindung berücksichtigt, sofern es eine dem Ein-
zelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren ge-
setzlichen Bestimmungen darstellt (vgl. zur Bedeutung von Verwaltungsver-
ordnungen statt vieler: BGE 147 II 248 E. 2.2.1; BVR 2022 S. 202 E. 2.4, 
2018 S. 249 E. 4.1 je mit Hinweisen).

2.4 Was die Beweislastverteilung betrifft, so gilt die Grundregel, dass die 
Steuerbehörde die Beweislast für steuerbegründende und -erhöhende Tat-
sachen und die steuerpflichtige Person für steueraufhebende und 
-mindernde Tatsachen trägt (vgl. statt vieler BGE 150 II 321 E. 3.6.2, 
148 II 285 E. 3.1.3; BVR 2017 S. 529 [VGE 2016/340 vom 9.8.2017] nicht 
publ. E. 6.2, 2010 S. 59 E. 3.4). Da sich die geltend gemachten Weiterbil-
dungskosten steuermindernd auswirken, sind sie von den Beschwerdefüh-
renden nachzuweisen. 

3.

Der Beschwerdeführer erfüllt unstrittig die in Art. 38 Abs. 1 Bst. n StG bzw. 
Art. 33 Abs. 1 Bst. j DBG statuierten alternativen Voraussetzungen nach 
Ziff. 1 bzw. 2 (Abschluss Sekundarstufe II oder Vollendung des 20. Lebens-
jahrs etc.) und ist auch für die als Abzug geltend gemachten Kosten selber 
aufgekommen (vgl. angefochtene Entscheide E. 4 Ingress). Strittig ist indes, 
ob diese Kosten für eine berufsorientierte Weiterbildung im Sinn der gesetz-
lichen Bestimmungen (vorne E. 2.1) angefallen sind.

3.1 Die StRK hat zusammenfassend erwogen, gemäss dem KS Nr. 42 
müsse eine Aus- und Weiterbildung in erster Linie berufliches Wissen ver-
mitteln, damit sie einen berufsorientierten Charakter haben könne. Berufs-
orientierte Aus- und Weiterbildungen seien von denjenigen Bildungsveran-
staltungen abzugrenzen, deren primäres Ziel nicht die berufliche Wissens-
vermittlung sei. Hierzu zählten Berufs-, Studien- und Karriereberatungen, 

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Coachings und Trainings (sog. Beratungsleistungen). Die Beurteilung, ob 
eine solche Dienstleistung als Bildungs- oder Beratungsleistung zu qualifi-
zieren sei, werde anhand des abgeschlossenen Vertrags vorgenommen (an-
gefochtene Entscheide E. 3). Da der Grundkurs mit den individualisierten 
1:1-Coachings den Schwerpunkt gebildet und zudem in erster Linie dazu ge-
dient habe, konkrete Probleme zu lösen, überwiege der Beratungscharakter 
des Programms. Die entsprechenden Kosten könnten daher nicht als berufs-
orientierte Aus- und Weiterbildungskosten zum Abzug gebracht werden. Da-
ran ändere nichts, dass die Steuerverwaltung in der Steuerperiode 2021 
Kosten für ähnliche Coaching-Sitzungen desselben Anbieters zum Abzug 
zugelassen habe (angefochtene Entscheide E. 4).

3.2 Die Beschwerdeführenden machen geltend, der Arbeitgeber des Be-
schwerdeführers habe bestätigt, «diese Art von Weiterbildung dieser Stufe» 
werde erwartet. In seinem Arbeitsalltag seien ein zielgerichtetes Auftreten, 
eine gute Kommunikation wie auch motivationale Elemente entscheidend. 
Weiter müsse es ihm gelingen, ein kollaboratives Arbeitsumfeld zu schaffen 
und das nötige Feingefühl zu entwickeln, um die Stärken der Mitarbeitenden 
fördern zu können. Das bereits vorhandene Wissen im Bereich Führungs-
management versuche er stetig zu vertiefen und zu erweitern, weshalb er 
sich entschieden habe, sich im Bereich Leadership Management weiterzu-
bilden – auch um seine berufliche Flexibilität zu optimieren. Das erworbene 
Wissen in Bezug auf Leadership mit den Softskills wie Mut, Klarheit und Pro-
duktivität, die er in der Weiterbildung Leadership Premier Coaching erlangt 
habe, habe dazu beigetragen, dass er heute weitere Werkzeuge kenne, um 
in seiner Führungsposition lösungs- sowie zielorientiert zu handeln. Damit 
hänge die Weiterbildung unmittelbar mit seiner jetzigen Berufstätigkeit zu-
sammen und sei die steuerliche Abzugsfähigkeit begründet (Beschwerden 
S. 4 f.).

3.3 In tatsächlicher Hinsicht ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdefüh-
rer arbeitet in leitender Funktion als Sales Director bzw. als Leader Corporate 
Sales bei der …. Er betreut hauptsächlich die Schlüsselkunden (Key-Clients) 
und führt ein Team von 12 Mitarbeitenden. Ab April 2021 bis (mindestens) 
zum Juli 2024 nahm er an einem auf «C.________.com» online an-
gebotenen Programm der C.________ Academy LLC teil (nachfolgend: 

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C.________-Programm), welche in den USA ansässig ist (zum Ganzen: 
Beschwerden S. 2, 4; «Order Summary» vom 10.3.2022 und 27.2.2023, in 
Beschwerdebeilagen [BB] 1a, 1b, 2b; «Premier Coaching – Program 
Description», in BB 2c; Übersicht «Completed Coaching Sessions», in BB 
«Anhang 3-1, Beilage B»; Vorakten StV [act. 4B] pag. 160, 198, 239; 
Vorakten StRK [act. 4A] pag. 9 f., 13 ff., 68 ff.; angefochtene Entscheide 
Bst. A). In der hier zu beurteilenden Steuerperiode 2022 bezahlte er $ 6'000.-
- für einen Teil dieses Programms, nämlich für einen Grundkurs 
(«Standard»), bestehend aus zwölf «High Performance DECLARATION 
Coaching Sessions» sowie zusätzlich vier «High Performance FOCUS 
Coaching Sessions», einem «Influencer Event» und einem «C.________ 
Summit Home Study Course» (jeweils als «Bonus» bezeichnet, vgl. BB 2b; 
Vorakten StV [act. 4B] pag. 160, 198, 239). Mit der StRK ist davon 
auszugehen, dass die zwölf Coaching-Sitzungen des Grundkurses 
Einzelcoachings waren, die den Grundstein des Programmteils bzw. dessen 
Schwerpunkt bildeten. Ferner geht aus den eingereichten Unterlagen hervor, 
dass die Programminhalte auf die berufliche Tätigkeit des 
Beschwerdeführers abgestimmt waren. So wurde wiederholt ausgeführt, 
welche Kompetenzen im Sales und Key-Account Management (inkl. 
Leadership) wichtig erschienen und im Rahmen der Einzelcoachings ge-
stärkt werden sollten. So sind etwa genannt: «Precision and Empowerment» 
(«In sales and key account management, precision matters. The ability to 
focus efforts strategically, identify high-potential opportunities, and tailor ap-
proaches to specific clients is crucial. The program sharpens these skills»), 
«Clarity and Vision» («Enhanced clarity is a game-changer. Sales profes-
sionals often navigate complex deals, intricate negotiations, and multifaceted 
client relationships. Clarity enables them to see the path forward, make in-
formed decisions, and communicate effectively») oder «Courage and Asser-
tiveness» («Key account managers must assertively manage client expecta-
tions, address conflicts, and drive value. The coaching program cultivates 
this courage»; zum Ganzen vgl. «High Performance Declaration Coaching 
Program: Comprehensive Report», in BB «Anhang 3-1, Beilage C»; Vorak-
ten StRK [act. 4A] pag. 79 ff.). Der Arbeitgeber des Beschwerdeführers be-
grüsste die Teilnahme am C.________-Programm und unterstützte den Be-
schwerdeführer «in Form der Zeitautonomie» mit der Begründung, «eine 
kontinuierliche Weiterbildung in den Bereichen Mitarbeiterführung und 

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Coaching [den Beschwerdeführer] in der Ausführung [s]einer Leadership-
Aufgaben als Sales Director mit [bis zu] 15 Mitarbeitenden erfolgreich unter-
stützen» (Bestätigungen Arbeitgeber bzw. Vorgesetzter vom 25.1. und 
13.2.2024, BB 4, 5; Vorakten StRK [act. 4A] pag. 32 f.). Nach Abschluss des 
C.________-Programms erhielt der Beschwerdeführer ein Zertifikat, worin 
bestätigt wird, dass er die «Declaration curriculum sessions» erfolgreich 
abgeschlossen habe (BB «Anhang 3-1, Beilage A»; Vorakten StRK [act. 4A] 
pag. 67).

3.4 Nach dem Gesagten steht ausser Frage, dass der in der Steuerperi-
ode 2022 bezahlte Teil des C.________-Programms mit der beruflichen 
Tätigkeit des Beschwerdeführers zusammenhing. Gewiss zeichnete sich das 
C.________-Programm auch durch eine persönlichkeitsbildende 
Komponente aus (Stärkung von Soft-Skills wie Mut, Klarheit, Produktivität 
und Durchsetzungsvermögen bzw. Einfluss). Fokus und Schwerpunkt lagen 
dabei jedoch auf den Bereichen Sales und Key Account Management (mit 
Bezug zum Leadership). Mit dieser Bezugnahme auf 
Persönlichkeitsmerkmale, die im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit wie 
jener des Beschwerdeführers wichtig erscheinen, ähnelt das C.________-
Programm Lehrgängen, wie sie auch hierzulande in formalen 
Bildungsinstitutionen angeboten werden (vgl. etwa die Weiterbildungsange-
bote der Berner Fachhochschule [BFH] im Bereich Leadership oder Sales: 
<www.bfh.ch>, Rubriken: «Unsere Weiterbildungen/Alle Weiterbildun-
gen/Fachgebiete: Management, Leadership + Betriebswirtschaft», insb. das 
Certificate of Advanced Studies [CAS] in Leadership oder in Sales bzw. die 
Short Advanced Studies [SAS] in Mindful Leadership oder in Positive 
Leadership). Mit Blick auf die eingereichten Unterlagen kann nicht gesagt 
werden, die streitbetroffenen Kosten von Fr. 6'000.-- seien (überwiegend) 
dem Freizeitbereich des Beschwerdeführers zuzuordnen bzw. in Kurse zur 
Selbstentfaltung geflossen. Vielmehr ist erstellt, dass der bezahlte 
Programmteil im Sinn der gesetzlichen Vorgaben (vorne E. 2.1 f.) für die be-
rufliche Tätigkeit des Beschwerdeführers nützlich war (vgl. auch hiervor 
E. 3.3 mit Zitat aus der Bestätigung des Arbeitgebers des Beschwerdefüh-
rers). 

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3.5 Weiter kann aus den Einzelcoachings bzw. dem Umstand, dass darin 
(auch) konkrete Probleme des Beschwerdeführers gelöst wurden, nicht ohne 
Weiteres geschlossen werden, das beratende Element habe das bildende 
überwogen (vgl. zur entsprechenden Würdigung der Vorinstanz vorne E. 3.1; 
zu den nämlichen Abgrenzungskriterien im Allgemeinen vgl. vorne E. 2.3). 
Gerade in berufsbezogenen Aus- und Weiterbildungen erscheint besonders 
sinnvoll, bereits bestehendes oder neu zu vermittelndes theoretisches Wis-
sen mittels Bezugnahme auf die Praxis zu festigen, indem damit konkrete 
Probleme gelöst werden (in Form von vorbereiteten Übungen oder anhand 
mitgebrachter Beispiele von Teilnehmenden). Hier lässt sich aufgrund der 
Akten nicht sagen, das bildende Element sei im Vergleich zum beratenden 
offensichtlich derart marginal gewesen, dass von Beratungsleistungen aus-
zugehen sei. Aus den eingereichten Unterlagen ergibt sich klar, welche be-
ruflichen Kompetenzen des Beschwerdeführers geschult werden sollten. 
Auch wenn dies im Rahmen von Einzelcoachings geschah, liegt aufgrund 
der Akten nahe, dass im Rahmen der erarbeiteten Problemlösungen auch 
theoretisches Wissen vermittelt wurde. Für diese Würdigung spricht etwa 
auch, dass das C.________-Programm einen klar definierten zeitlichen 
Rahmen hatte, was auf eine gewisse Planmässigkeit (im Sinn eines 
Lehrplans) hindeutet. Die Beschwerdeführenden haben die Qualifikation als 
Beratungsleistungen demnach zu Recht kritisiert (vgl. Beschwerden S. 5; 
Rekurs und Beschwerde vom 5.4.2024 S. 5), zumal die Einzelcoachings hier 
mehr die Funktion von Einzel- oder Privatlektionen zu haben schienen, in 
welchen das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden 
dem Standard entsprechen dürfte (vgl. auch die Ausführungen von Ingo 
Heymanns, a.a.O., S. 181 f. zu den Abgrenzungsschwierigkeiten etwa bei 
Coaching-Kosten, wenn das Coaching auf die Übernahme einer Führungs-
position vorbereiten soll, im Vergleich zu Kosten eines privaten Sprachkur-
ses, der eine Arbeitstätigkeit in der entsprechenden Sprachregion ermögli-
chen soll). 

3.6 Zusammengefasst waren die streitbetroffenen Kosten nach der allge-
meinen Lebenserfahrung und dem allgemeinen Lauf der Dinge für die beruf-
liche Tätigkeit des Beschwerdeführers nützlich und ist davon auszugehen, 
dass er die gewonnenen Erkenntnisse bei der Arbeit anwenden konnte (zu 
diesen Voraussetzungen vorne E. 2.2). Es erscheint hinreichend erstellt, 

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dass Ziel des C.________-Programms in wesentlichen Teilen auch die 
Wissensvermittlung war – mit Fokus auf den Bereich Sales und Key Account 
Management und diesbezüglichen Führungsaufgaben (auch im Sinn einer 
Vermittlung von beruflichem Know-How im Rahmen von Einzelsettings; vgl. 
zum Kriterium der primären Wissensvermittlung vorne E. 2.3). Der vom Be-
schwerdeführer in der Steuerperiode 2022 bezahlte Teil des C.________-
Programms ist deshalb als berufsorientierte Aus- und Weiterbildung im 
steuerrechtlichen Sinn zu qualifizieren und die angefallenen Kosten von 
$ 6'000.-- sind in jenem Umfang zum Abzug zuzulassen, als sie dem 
Beschwerdeführer in der Landeswährung entstanden sind (vgl. 
<www.taxinfo.sv.fin.be>, Rubriken «Einkommens- und Vermögens-
steuern/Artikel 24 StG/Umrechnungskurse für die Steuererklärung (Einkom-
men/Vermögen)» [nachfolgend: Taxinfo Umrechnungskurse] und der dortige 
Verweis auf die Kurslisten der EStV). Damit ist nicht etwa gesagt, dass 
Kosten für (berufsbezogenes) Coaching generell abzugsfähig sind. Vielmehr 
wird weiterhin in jedem Einzelfall zu prüfen sein, ob die gesetzlichen Vor-
gaben einen Abzug solcher Kosten erlauben (vgl. Ingo Heymanns, a.a.O., 
S. 186). Ob sich der verlangte Abzug allenfalls auch darauf stützen liesse, 
dass der in der Steuerperiode 2021 absolvierte Teil des C.________-
Programms in den Veranlagungen 2021 als berufsorientierte Aus- und 
Weiterbildung qualifiziert und die diesbezüglichen Kosten zum Abzug 
zugelassen wurden, erscheint fraglich, kann aber bei diesem Ergebnis 
dahingestellt bleiben (weiterführend dazu statt vieler: BGE 140 I 114 
E. 2.4.3, 9C_165/2024 E. 9.3 [betreffend Steuerbefreiung]). 

4.

Nach dem Gesagten erweisen sich die Beschwerden als begründet. Sie sind 
insoweit gutzuheissen, als ein Abzug für Kosten der berufsorientierten Aus- 
und Weiterbildung im Betrag von $ 6'000.-- zu gewähren ist, was umgerech-
net in Schweizer Franken zu dem noch zu ermittelnden, massgebenden 
Kurswert nur geringfügig weniger als die beantragten Fr. 6'000.-- ergeben 
dürfte. Die angefochtenen Entscheide sind entsprechend aufzuheben und 
die Sache ist zur neuen Veranlagung der Beschwerdeführenden im Sinn der 
Erwägungen an die Steuerverwaltung zurückzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 08.09.2025,
Nrn. 100.2024.250/251U, Seite 13

5.

5.1 Bei diesem Ausgang sind für die Verfahren vor dem Verwaltungsge-
richt keine Kosten zu erheben, zumal es die geringfügige Umrechnungsdif-
ferenz (E. 4 hiervor) nicht rechtfertigt, die Beschwerdeführenden als teil-
weise unterliegend anzusehen und entsprechend Kosten auszuscheiden 
(vgl. Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 und 2 VRPG). Ersatzfähige Partei-
kosten sind keine angefallen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 
VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
[Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021]).

5.2 Die Kosten der Verfahren vor der StRK sind entsprechend dem Aus-
gang der verwaltungsgerichtlichen Verfahren neu zu verlegen, womit weder 
Verfahrens- noch Parteikosten zu sprechen sind (betreffend Verfahrenskos-
ten: Art. 102 VRPG i.V.m. Art. 200 Abs. 1 sowie Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 
Abs. 1 und 2 VRPG; Art. 144 Abs. 1 DBG; betreffend Parteikosten: Art. 102 
VRPG i.V.m. Art. 200 Abs. 4 StG; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 
VwVG).

6.

Rückweisungsentscheide gelten nach der Regelung des Bundesgesetzes 
vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; 
SR 173.110) in der Regel als Zwischenentscheide, die nur unter den (zu-
sätzlichen) Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit dem in der Haupt-
sache offenstehenden Rechtsmittel selbständig angefochten werden kön-
nen. Hier dient die Rückweisung an die Steuerverwaltung bloss der (rechne-
rischen) Umsetzung der Anordnungen des Verwaltungsgerichts, weshalb es 
sich vorliegend um einen Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG handeln 
dürfte (vgl. BGE 150 II 346 E. 1.3.4, 145 III 42 E. 2.1, 144 V 280 E. 1.2, je 
mit Hinweisen).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 08.09.2025,
Nrn. 100.2024.250/251U, Seite 14

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2022 wird 
gutgeheissen. Der Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons 
Bern vom 15. August 2024 wird aufgehoben und die Sache zur Neuver-
anlagung der Beschwerdeführenden im Sinn der Erwägungen an die 
Steuerverwaltung des Kantons Bern zurückgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2022 wird gutge-
heissen. Der Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern 
vom 15. August 2024 wird aufgehoben und die Sache zur Neuveranla-
gung der Beschwerdeführenden im Sinn der Erwägungen an die Steuer-
verwaltung des Kantons Bern zurückgewiesen.

3. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten gespro-
chen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- wird den Be-
schwerdeführenden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurücker-
stattet.

4. Für die Verfahren vor der Steuerrekurskommission des Kantons Bern 
werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführende 
- Beschwerdegegnerin
- Steuerrekurskommission des Kantons Bern 
- Eidgenössische Steuerverwaltung

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. BGG geführt werden.