# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4c03de6b-7ec8-548e-9555-993b5a9cd551
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-11
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 11.11.2021 725 21 27/304
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-21-27-304_2021-11-11.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 11. November 2021 (725 21 27 / 304) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Unfallbegriff bei einem Smash beim Tennisspiel verneint. Rückweisung zur ergänzenden 
Abklärung betreffend das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung. 
 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Raffaella Biaggi, Advoka-
tin, Advokatur Biaggi, St. Jakobs-Strasse 11, Postfach 2102, 
4002 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, 
Dufourstrasse 40, 9001 St. Gallen, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1963 geborene A.____ war seit dem 16. Februar 2015 als Produktionsleiter bei der 
B.____ angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsge-
sellschaft AG (Helvetia) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen ver-
sichert. Am 25. Februar 2020 liess er durch seine Arbeitgeberin einen Nichtberufsunfall melden, 
wonach er am 22. Februar 2020 rückwärts auf die Ferse gesprungen sei und sich dabei den 

 
 
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rechten Mittelfuss verletzt habe. Gestützt auf ein MRI des rechten Fusses vom 3. März 2020 
wurde eine subtotale Partialruptur der Plantarfaszie rechts diagnostiziert. In der Folge wurde dem 
Versicherten ab 24. Februar 2020 eine vollständige und ab 3. März 2020 eine hälftige Arbeitsun-
fähigkeit attestiert. Gestützt auf ihre Abklärung der Verhältnisse erliess die Helvetia am 11. Au-
gust 2020 eine Verfügung, mit welcher sie ihre Leistungspflicht für das geltend gemachte Ereignis 
vom 22. Februar 2020 vollständig ablehnte. Zur Begründung machte sie geltend, es seien weder 
der Unfallbegriff gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 noch die Kriterien einer Listendiagnose gemäss 
Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981 erfüllt. 
Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin nach einer erneuten Vorlage der Angelegen-
heit an ihren beratenden Arzt mit Einspracheentscheid vom 13. Januar 2021 fest. 
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte, vertreten durch Advokatin 
Raffaella Biaggi, am 25. Januar 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei der angefochtene Einspracheent-
scheid aufzuheben, und es sei die Beschwerdebeklagte zu verpflichten, die gesetzlichen Leistun-
gen auszurichten. Eventualiter sei ein Gutachten zur Beurteilung der Unfallkausalität einzuholen, 
oder es sei die Angelegenheit zur Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Be-
schwerdebeklagte zurückzuweisen. 

 
C. Die Helvetia schloss in ihrer Vernehmlassung vom 16. April 2021 auf Abweisung der 
Beschwerde.  

 
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien ist soweit notwendig in den nachfolgenden Erwägun-
gen einzugehen.  

 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 ATSG, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 ATSG 
in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen 
Einspracheentscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht 
Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desje-
nigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantons-
gericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden ge-
gen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und 
formgerecht erhobene - Beschwerde vom 25. Januar 2021 ist demnach einzutreten.  
 

 
 
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2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Ein Unfall im Sinne dieser Be-
stimmung ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen 
äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder 
geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). Die Leistungspflicht des Unfall-
versicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem einge-
tretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher 
und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1 und 
3.2).  
 
2.2 Nach Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei folgenden 
Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzufüh-
ren sind (sog. "unfallähnliche Körperschädigungen" oder "Listenverletzungen"): Knochenbrüche 
(lit. a), Verrenkungen von Gelenken (lit. b), Meniskusrisse (lit. c), Muskelrisse (lit. d), Muskelzer-
rungen (lit. e), Sehnenrisse (lit. f), Bandläsionen (lit. g) und Trommelfellverletzungen (lit. h).  
 
2.3 In systematischer Hinsicht ist zu berücksichtigen, dass das Institut der unfallähnlichen 
Körperschädigung mit der UVG-Revision vom 25. September 2015 (in Kraft seit 1. Januar 2017) 
neu auf Gesetzesstufe in Art. 6 Abs. 2 UVG verankert wurde. Die Gesetzessystematik legt nahe, 
dass Abs. 1 (Unfall) und Abs. 2 (Listenverletzung) unabhängig voneinander sind und grundsätz-
lich jeder Tatbestand einzeln zu prüfen ist (BGE 146 V 51 E. 8.5). Liegt eine Listenverletzung vor, 
so hat der Unfallversicherer nach deren Meldung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist 
die Listenverletzung auf ein Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG zurückzuführen, so ist der 
Unfallversicherer nach Art. 6 Abs. 1 UVG leistungspflichtig. Sind hingegen nicht sämtliche Krite-
rien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenver-
letzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis 
dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen 
ist (BGE 146 V 51 E. 9.1). 
 
3.1 Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht für das geltend gemachte 
Ereignis vom 22. Februar 2020 zu Recht verneint hat. Zu prüfen ist mithin als erstes, ob der 
Beschwerdeführer am 22. Februar 2020 einen Unfall im Rechtssinn gemäss Art. 4 ATSG erlitten 
hat (E. 2.1 hiervor). Umstritten dabei ist insbesondere das Element der Ungewöhnlichkeit. Der 
erforderliche äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens-
bereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beurteilt sich im Einzelfall, wobei 
grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht fallen (BGE 134 V 76 E. 4.1; 129 V 402 E. 
2.1; 122 V 233 E. 1; 121 V 38 E. 1a, je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung bezieht sich 
das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern 
nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist, dass der äussere 
Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich gezogen hat. Ausschlaggebend 
ist, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschli-
chen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen demnach keine Ungewöhn-
lichkeit (BGE 134 V 80 E. 4.3.1).  

 
 
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3.2 Das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors kann nach Lehre und Rechtspre-
chung auch in einer unkoordinierten Bewegung bestehen (BGE 130 V 117 E. 2 mit Hinweis auf 
RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100). Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfor-
dernis der äusseren Einwirkung dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand 
den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat (BGE 
130 V 117 E. 2.1). Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die versicherte Person stolpert, 
ausgleitet oder an einem Gegenstand anstösst, oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, 
eine reflexartige Abwehrbewegung ausführt oder auszuführen versucht. Wenn solche Umstände 
den normalen Bewegungsablauf stören, handelt es sich um eine unkoordinierte Bewegung (Urteil 
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abtei-
lungen] vom 7. Oktober 2003, U322/02, E. 4.1). Dass es tatsächlich zu einem Sturz kommt, wird 
nicht zwingend vorausgesetzt. Wo sich eine Schädigung auf das Körperinnere beschränkt und 
sie erfahrungsgemäss auch als alleinige Folge von Krankheiten, namentlich von degenerativen 
Veränderungen eines Körperteils innerhalb eines durchaus normalen Geschehensablaufs auftre-
ten kann, muss die unkoordinierte Bewegung als unmittelbare Ursache der Schädigung indessen 
unter besonders sinnfälligen Umständen gesetzt worden sein; denn ein Unfallereignis manifes-
tiert sich in der Regel in einer äusserlich wahrnehmbaren Schädigung, während bei deren Fehlen 
eine erhöhte Wahrscheinlichkeit rein krankheitsbedingter Ursachen besteht (BGE 134 V 80 E. 
4.3.2.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 25. März 2011, 8C_693/2010, E. 5). 
 
3.3 Rechtsprechungsgemäss ist das Merkmal der Ungewöhnlichkeit ohne besonderes Vor-
kommnis insbesondere auch bei einer Sportverletzung zu verneinen (BGE 130 V 117 E. 2.2; in 
BGE 130 V 380 nicht publ. E. 3.2 des Urteils vom 10. Mai 2004, U 199/03; Urteil des Bundesge-
richts vom 9. Juli 2010, 8C_189/2010, E. 3.3). Der äussere Faktor ist nämlich nur dann unge-
wöhnlich, wenn er − nach einem objektiven Massstab − nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was 
für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist, nicht aber, wenn ein Geschehen in die 
gewöhnliche Bandbreite der Bewegungsmuster des betreffenden Sports fällt (so die in BGE 130 
V 380 nicht publ. E. 4.2 des Urteils des EVG vom 10. Mai 2004, U 199/03; SVR 2011 UV Nr. 11 
S. 39; Urteile des Bundesgerichts vom 26. Juli 2011, 8C_186/2011, E. 5 und vom 9. Juli 2010, 
8C_189/2010, E. 5.1).  
 
4.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der Sozialversicherungs-
prozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Versicherungsträger und 
Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen, aus eigener Initiative und ohne Bindung an die 
Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien für die richtige und vollständige Abklärung des 
rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneinge-
schränkt, er wird ergänzt durch die Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 
V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zu beachten ist jedoch, dass der Untersuchungsgrundsatz die 
Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig ausschliesst, da es Sache der 
verfügenden Verwaltungsstelle bzw. des Sozialversicherungsgerichts ist, für die Zusammentra-
gung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Par-
teien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu 

 
 
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Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ablei-
ten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im 
Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 
ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 
117 V 264 E. 3b mit Hinweisen). 
 
4.2 Die Verwaltung als verfügende Instanz und − im Beschwerdefall − das Gericht dürfen 
eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 
Im Sozialversicherungsrecht gilt, soweit das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, der Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b). Im Streitfall obliegt es 
dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der 
Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu er-
heben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Wird auf Grund dieser Mas-
snahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt 
− die blosse Möglichkeit genügt nicht −, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu 
Lasten der den Anspruch erhebenden Person auswirkt (BGE 116 V 136 E. 4b mit Hinweis; Urteile 
des Bundesgerichts vom 31. Januar 2011, 8C_709/2010, E. 2.2 und vom 20. Februar 2007, U 
346/05, E. 2.2, je mit weiteren Hinweisen). 
 
4.3 Der mangelhafte Nachweis eines die Merkmale des Unfalles erfüllenden Ereignisses lässt 
sich nur selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Diesen kommt im Rahmen der Be-
weiswürdigung für oder gegen das Vorliegen eines unfallmässigen Geschehens in der Regel nur 
die Bedeutung von Indizien zu (RKUV 2003 Nr. U 485 S. 260 E. 5, 1990 Nr. U 86 S. 51 E. 2). 
Dabei ist zu beachten, dass sich der medizinische Begriff des Traumas nicht mit dem Unfallbegriff 
deckt. Ein traumatisches Ereignis schliesst zwar eine pathologische Ursache aus, umfasst jedoch 
neben dem eigentlichen Unfall auch Ereignisse, denen der Charakter der Ungewöhnlichkeit oder 
der Plötzlichkeit abgeht (ALFRED BÜHLER, Der Unfallbegriff, in: Koller [Hrsg.], Haftpflicht- und Ver-
sicherungsrechtstagung 1995, St. Gallen 1995, S. 267). Auch hinsichtlich einer allfälligen unfall-
ähnlichen Körperschädigung und in diesem Zusammenhang in Bezug insbesondere auf einen 
Sehnen- oder Bänderriss können die Ausdrücke "Riss" und "Ruptur" deshalb nicht ohne Weiteres 
mit einer Traumarelevanz verbunden werden. Insofern ist mit dem alleinigen Vorliegen eines sol-
chen nicht in jedem Fall auch mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit die 
Unfallkausalität eines Risses bzw. einer Ruptur ausgewiesen. Es bleibt deshalb stets (noch) zu 
entscheiden, von welcher Kausalität ein allfälliger Sehnen- oder Bänderriss ist. 
 
4.4 Bei Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen, die im Wesent-
lichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, sind 
an die Beweiswürdigung allerdings strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versiche-
rungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgut-
achten anzuordnen (BGE 135 V 465 und 122 V 157 E. 1d).  
 

 
 
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4.5 Was schliesslich den Unfallbeweis im Speziellen betrifft, sind die einzelnen Umstände 
des Unfallgeschehens von den Leistungsansprechenden glaubhaft zu machen. Zur Glaubhaft-
machung eines Unfallereignisses müssen über das konkrete Geschehen genaue und möglichst 
detaillierte Angaben gemacht werden, aufgrund derer der Versicherer in die Lage versetzt wird, 
sich über die Tatumstände ein klares Bild zu machen und diese in objektiver Weise abzuschätzen 
(Urteil des EVG vom 25. November 2004, U 209/04, vom 15. September 2004, U 234/04 und 
vom 19. Mai 2004, U 236/03). Bei sich widersprechenden Angaben der versicherten Person über 
den Unfallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wonach die sogenannten spontanen 
"Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere 
Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs-
rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Wenn die versicherte Person ihre Darstel-
lung im Laufe der Zeit wechselt, kommt den Angaben, die sie kurz nach dem Unfall gemacht hat, 
deshalb meist ein grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des 
Versicherers (BGE 121 V 45 E. 2a mit Hinweisen; Urteil des EVG vom 23. November 2006, U 
258/04, E. 3.1). 
 
5.1 Im vorliegenden Fall liegen keine sich widersprechenden Angaben des Beschwerdefüh-
rers über den Ereignishergang vor, und es werden auch von beschwerdegegnerischer Seite keine 
solchen geltend gemacht. Der Versicherte hat zum Hergang des Ereignisses vom 22. Februar 
2020 in der Schadenmeldung vom 25. Februar 2020 angegeben, dass er auf dem Tennisplatz 
rückwärts auf die Ferse gesprungen sei. Auf dem allgemeinen Fragebogen der Helvetia vom 
4. Februar 2020 bestätigte er, dass er in der Tennishalle beim Rückwärtsspringen auf der Ferse 
gelandet sei. Dabei habe es sich um eine gewohnte Tätigkeit gehandelt. Die Frage, ob sich etwas 
Besonderes wie ein Ausrutscher oder Sturz ereignet habe, verneinte er. Auch die Schilderung 
des fraglichen Vorfalls im ärztlichen Erstbericht des behandelnden Hausarzt vom 30. März 2020 
erschöpft sich darin, dass der Beschwerdeführer beim Tennissmash auf der rechten Ferse ge-
landet und dabei ein sofortiger Schmerz eingetreten sei. Die Ereignisschilderung erscheint dem-
nach vollständig und plausibel. Sie ist jeweils kongruent wiedergegeben, und es wurden vom 
Beschwerdeführer auch nachfolgend weder in dessen Einsprache noch in seiner Beschwerdebe-
gründung neue oder allenfalls gar widersprüchliche (BGE 121 V 47 E. 1a mit Hinweisen) Sach-
verhaltselemente hinzugefügt.  
 
5.2 Im Umstand, dass der Beschwerdeführer beim Tennisspiel nach einem Smash des Bal-
les auf der Ferse seines rechten Fusses auf den Boden aufgekommen ist, ist nichts derart Pro-
grammwidriges zu betrachten, dass von einem ungewöhnlichen äusseren Faktor gesprochen 
werden kann. Es mag zwar zutreffen, dass Tennis eine rasche und mit viel Einsatz geführte 
Sportart ist. Unbestritten ist aber auch, dass insbesondere Smashes und die damit verbundenen 
Sprungbewegungen unabdingbare Voraussetzung dafür sind, den Ball je nach Spielsituation adä-
quat zu schlagen. Ein Smash und das Landen auf den Füssen gehört deshalb zu den üblichen 
Bewegungsabläufen dieser Sportart. Der Körper und insbesondere die Füsse sind hierbei zwar 
einer grossen Belastung ausgesetzt. Alleine deshalb liegt aber noch keine unvorhersehbare Be-
einträchtigung des Bewegungsablaufes vor. Dies gilt umso mehr für einen Bewegungsablauf, der 
gerade beim Smash zwar mit Kraftaufwand zu erfolgen hat, bei dem der Spieler sich dabei aber 
in Rücklage befindet und sich deshalb insbesondere auf sein Gleichgewicht und damit auf die 

 
 
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eigene Bewegung konzentrieren muss. Das rückwärts gerichtete Landen insbesondere auf dem 
Standbein nach der Ballabgabe ist mithin selbst gewollt und bewegt sich entgegen den Vorbrin-
gen in der Beschwerde im Rahmen dessen, was unter den konkreten Umständen allenfalls als 
anstrengend, indessen beim Tennis als üblich zu bezeichnen ist. Dies aber genügt nicht, um das 
Merkmal der Ungewöhnlichkeit zu bejahen. Anders wäre beispielsweise bei einem Sturz oder 
einem Ausrutschen zu entscheiden, womit der geplante Bewegungsablauf gestört würde (vgl. für 
den Fall eines seitlichen, unerwartet weiter als geplanten Stoppschritts Urteil des Versicherungs-
gerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Juli 2020, UV 2019/18, E. 2.2.2; RKUV 1993 U 165 S. 
58). Entsprechend hat auch die höchstrichterliche Rechtsprechung das Vorliegen eines unge-
wöhnlichen Faktors in den in der Beschwerde zitierten Präjudizien, so unter anderem nach der 
Hochabnahme eines Balles beim Tennisspielen nicht auf dem leicht gebeugten, sondern auf dem 
gestreckten linken Bein, ebenfalls verneint (insbesondere Urteil des Bundesgerichts vom 
13. März 2014, 8C_865/2013, E. 4.1.3). Nicht anderes verhält es sich hier, wo es keine Rolle 
spielen kann, ob die Landung nach einem Smash letztlich auf dem Mittelfuss, der Ferse oder dem 
Vorderfuss erfolgt. Erst ein allfälliges Ausgleiten auf der Ferse und eine sich daraus ergebende 
unkontrollierte Bewegung würde die Voraussetzung der Programmwidrigkeit erfüllen (RKUV 1999 
U 345 S. 424 E. 4; BGE 130 V 117 E. 2.2.3). Ohne ein derart besonderes Vorkommnis ist bei 
einer Sportverletzung das Merkmal der Ungewöhnlichkeit und damit das Vorliegen eines Unfalls 
aber zu verneinen (oben, E. 3.3). Ein solches behauptet der Beschwerdeführer jedenfalls nicht, 
und auch in den Akten finden sich keine entsprechenden Anhaltspunkte. Bei sportlichen Tätig-
keiten ist ein Unfall indessen erst dann anzunehmen, wenn die sportliche Übung anders verläuft 
als geplant. Wenn sich lediglich ein darin liegendes inhärentes Risiko einer Verletzung dennoch 
verwirklicht, liegt ein derartiges Ereignis auch dann nicht vor, wenn die Übung zwar nicht ideal 
verläuft, die Art der Ausführung sich aber noch in der Spannweite des Üblichen bewegt (vgl. Urteil 
A.  des EVG vom 7. Oktober 2003, U 322/02, E.4.4). So verhält es sich auch hier. Die Rechts-
frage, ob ein ungewöhnlicher äusserer Faktor den natürlichen Bewegungsablauf beeinflusst hat, 
ist unter den gegebenen Umständen zu verneinen. Das Ereignis vom 22. Februar 2020 stellt 
demnach keinen Unfall im Rechtssinne dar. 
  
6.1 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, wenn ein Unfallereignis verneint würde, liege 
eine unfallähnliche Körperschädigung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vor, weshalb die Helvetia die 
gesetzlichen Leistungen zumindest unter diesen Titel zu erbringen habe. Umstritten ist dabei zu-
nächst, ob es sich bei der erlittenen Verletzung um einen in Art. 6 Abs. 2 lit. f und g UVG erwähn-
ten Sehnen- oder Bänderriss handelt (oben, E. 2.2). Sodann ist schliesslich strittig, ob die Ursa-
che des Gesundheitsschadens vorwiegend degenerativer Natur ist. 
 
6.2 Mit Art. 6 Abs. 2 lit. UVG wird die gesetzliche (Kausalitäts-)Vermutung statuiert, dass der 
Unfallversicherer bei erfüllter Listendiagnose leistungspflichtig ist. Dieser kann sich aber von sei-
ner Leistungspflicht befreien, wenn er den Nachweis erbringt, dass die Körperschädigung vor-
wiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (Botschaft vom 30. Mai 2008, BBl 
2008 S. 5411, und Zusatzbotschaft vom 19. September 2014, BBl 2014 S. 7922; SZS 2017 S. 
33). Auf das Kriterium des äusseren Faktors wird explizit verzichtet (BBl 2014 S. 7922). Der Ge-
genbeweis der vorwiegend abnützungs- oder krankheitsbedingten Verursachung beschlägt den 
natürlichen Kausalzusammenhang. Nur der Nachweis eines rechtsgenügenden, d.h. vorwiegend 

 
 
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degenerativ oder krankhaft verursachten Schadens kann zu einer Verneinung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs bzw. der Leistungspflicht des Unfallversicherers führen (EVALOTTA 
SAMUELSSON, Neuregelung der unfallähnlichen Körperschädigung, Das Beispiel des Meniskus-
risses, in: SZS 2018 S. 358). Ein solcher Gegenbeweis einer vorwiegend krankhaften oder dege-
nerativen Pathogenese der Listendiagnose ist erbracht, wenn für die Richtigkeit einer degenerativ 
oder krankhaft begründeten Listenverletzung mehr Indikatoren vorliegen als für eine  traumati-
sche Pathogenese (BGE 133 III 88 f. E. 4.2.2, 132 III 720 E. 3.1, 130 III 325 E. 3.2 f.; Urteil des 
Bundesgerichts vom 9. Juli 2010, 4A_48/2010, E. 71; SAMUELSSON, a.a.O., S. 355 f., MARKUS 
HÜSLER, Erste UVG-Revision: wichtigste Änderungen und mögliche Probleme bei der Umset-
zung, in SZS 2017 S. 34). Die durch einen Unfall verursachte Gesundheitsschädigung oder eine 
auftretende Beschwerdesymptomatik kann dabei einen zuvor intakten oder auch einen bereits 
vorgeschädigten Körperteil betreffen. Ist Letzteres der Fall, kommt eine unfallkausale Gesund-
heitsschädigung oder eine unfallähnliche Körperschädigung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG höchs-
tens als vorübergehende oder richtunggebende Verschlimmerung eines Vorzustandes in Be-
tracht. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem verschlimmerten oder überhaupt erst 
manifest gewordenen Vorzustand entfällt dann erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche 
oder adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt oder die Ursächlichkeit einer vorüber-
gehenden Verschlimmerung (so bei der Aktivierung einer vormals stummen Listenverletzung) ei-
ner unfallähnlichen Vorschädigung ausgeschlossen werden kann. Dies trifft zu, wenn entweder 
der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall oder dem Eintreten der Beschwerde-
symptomatik bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 
schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands (auch ohne Unfall) früher oder später 
eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Eine richtunggebende Verschlimmerung liegt vor, 
wenn medizinisch feststeht, dass weder der Status quo sine noch der Status quo ante je wieder 
erreicht werden können (vgl. in Bezug auf die unfallähnlichen Körperschädigungen: SAMUELSSON, 
a.a.O., S. 362 f.). Mit Blick auf die hier zur Diskussion stehenden Listenverletzungen gemäss Art. 
6 Abs. 2 lit. f und g UVG bleibt anzufügen, dass die Ausdrücke "Riss" und "Ruptur" nicht ohne 
Weiteres mit einer Traumarelevanz verbunden werden können. Insofern ist mit dem alleinigen 
Vorliegen einer solchen Verletzung nicht in jedem Fall auch mit dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit deren Unfallkausalität ausgewiesen. Vielmehr bleibt stets (noch) zu 
beurteilen, von welcher Kausalität ein allfälliger Sehnen- oder Bänderriss ist. 
 
6.3.1 In der Befundung des MRI des rechten Fusses des Beschwerdeführers vom 3. März 
2020 führt Dr. C.____, FMH Radiologie, aus, dass ein Verdacht auf Plantarsehnenruptur rechts 
bestehe. Die Plantarfaszie zeige am medialen Strang eine subtotale Partialruptur mit ganz medial 
erhaltenen Restfasern, eine sonst transtendinöse Ruptur mit einem sagittal 1,5 cm, mediolateral 
1,1 cm und kranlokaudal 0,6 cm Durchmesser mit marginalem Kontrastmittelenhancement. Am 
Tuber calcanei bestehe ein grosser plantarer Fersensporn mit subkortikalem, plantarem Spon-
giosa- und perifokalem Weichteilödem. Es bestehe eine Zerrung der angrenzenden Muskulatur 
(am Musculus flexor digitorum brevis und am Musculus abductor hallucis). Der übrige Rückfuss 
und die Achillessehne seien reizlos. In der Befundung ist damit von einer Sehne, konkret von der 
Plantarsehne, die Rede. 
 

 
 
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6.3.2 Der Vertrauensarzt der Helvetia, Dr. D.____, FMH Chirurgie und Traumatologie, führt in 
seiner Kurzbeurteilung von 24. April 2020 aus, dass zwar Plantarfaszien-Risse bestünden, die 
Faszie aber keine eigentliche Sehne sei und daher keine Listenverletzung vorliege. In seiner aus-
führlicheren Beurteilung vom 23. Juni 2020 kommt Dr. D.____ zum Schluss, dass Plantarfaszi-
enrisse zwar unter Sehnenrisse subsumiert werden könnten, dass aber die vorliegenden Seh-
nenrisse überwiegend wahrscheinlich vorbestehend seien und auf eine Abnützung zurückzufüh-
ren seien. Die MRI-Abklärung habe keine Plantarsehnenruptur ergeben, aber Einrisse im Bereich 
der Plantarfaszie bei grossem Fersensporn. Dieser Sporn habe sich durch wiederholte Mikrotrau-
men entwickelt, welche zu einer degenerativen Veränderung der Plantarsehne im Sinne eines 
Verschleisses geführt hätten. Dabei komme es unter dem unteren Fersensporn zu Verkalkungen. 
Die diagnostizierten Plantarfaszienrisse und deren subtotale Partialruptur seien ebenso wie die 
Zerrung der angrenzenden Muskulatur überwiegend wahrscheinlich vorbestehend. 
 
6.3.3 Diese Beurteilung wird von der behandelnden Ärztin Frau Dr. E.____, FMH orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie, angezweifelt. Sie führt in ihrer Stellungnahme vom 19. Okto-
ber 2020 aus, im MRI sei ersichtlich, dass der Fersensporn ein Traktionsosteophyt des Musculus 
quadratus plantae sei, so dass er keinen Hinweis für eine vorbestehende Tendinopathie der 
Plantarfaszie darstelle. Das MRI beschreibe ausserdem die transtendinose Ruptur mit einem 
wechselnden Durchmesser und mit medial erhaltenen Restfasern. Das Bild im MRI entspreche 
Auffaserungen, die bei einer traumatischen Ruptur einer so ausgedehnten kräftigen Struktur wie 
der Plantarfaszie zu erwarten seien. Daher entspreche die beschriebene Rissbildung ebenfalls 
keinen vorbestehenden Rissen bei degenerativen Veränderungen. Zusätzlich wäre bei einer vor-
bestehenden Tendinopathie eine deutliche Verdickung der Plantarfaszie zu erwarten, welche im 
MRI ebenfalls nicht sichtbar sei. Daher sei die subtotale Ruptur der Plantarfaszie mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit auf den Fehltritt beim Tennisspiel zurückzuführen. 
 
6.3.4 Schliesslich führt der in der Folge von der Helvetia konsultierte Vertrauensarzt 
Dr. F.____, FMH allgemeine Innere Medizin, in seiner versicherungsmedizinischen Stellung-
nahme vom 17. Dezember 2020 aus, dass die Plantarfaszie oder auch Aponeurosis plantaris 
keine Band- oder Sehnenstruktur im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG darstelle. Als Sehnen bezeichne 
man bindegewebige Faserzüge, welche Muskeln mit Knochen oder als Zwischensehne zwei Bäu-
che eines Muskels miteinander verbinden würden. Durch die Sehne werde die Kraft des Muskel-
zugs auf die Skelettteile übertragen. Neben der Kraftübertragung hätten Sehnen auch durch ihre 
Elastizität eine bedingte Federwirkung. Diese erlaube es, die Bewegungsenergie kurzfristig zu 
speichern und wieder freizusetzen. Die Plantarfaszie habe die Aufgabe des Längsgewölbes zu 
spannen, den Rückfuss und Vorfuss auszurichten, Stösse zu absorbieren und passiv das Fuss-
gewölbe zu heben. Aufgrund der Struktur und der Funktion unterscheide sich die Plantarfaszie 
somit vom Sehnenbegriff gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG und eine Ruptur der Plantarfaszie entspre-
che keinem Listenschaden. Die Feststellung von Dr. D._____, wonach Plantarfaszienrisse unter 
Sehnenrisse subsumiert werden könnten, sei folglich widersprüchlich und versicherungsmedizi-
nisch nicht korrekt. Dr. D._____ begründe seine divergierende Beurteilung denn auch nicht. Kor-
rekt sei jedoch dessen Einschätzung, dass der fragliche Sehnenriss überwiegend wahrscheinlich 
abnützungsbedingt sei. Dass der Versicherte bereits einen grossen plantaren Fersensporn auf-
weise, zeige, dass er einer chronischen Überlastung ausgesetzt gewesen sei, andernfalls kein 

 
 
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grosser Fersensporn vorhanden wäre. Der Fersensporn sei nicht beim Ereignis auf dem Tennis-
platz entstanden, sondern entspreche dem Vorzustand einer chronischen Überlastung. Auch 
seien keine weiteren Zeichen vorhanden, welche eine traumatische Ursache nachweisen würden. 
Bis auf die Ruptur seien als Hinweis auf eine erhebliche Krafteinwirkung keine strukturellen trau-
matischen Läsionen vorhanden. So würden Hämatome, Begleitverletzungen oder Hinweise für 
einen Bone Bruise fehlen. Beim Versicherten liege kein Listenschaden vor, welcher, sofern doch 
vorhanden, ebenfalls als abnützungsbedingt klassifiziert werden müsste. Der Einwand von Dr. 
E._____, dass im MRI eine traumatische Ruptur dargestellt werde, sei eine reine Behauptung, 
weil Auffaserungen auch bei Überlastungsschäden zu erwarten seien. Die Auffaserung sei kein 
spezifisches Kriterium. Auch die Auffassung von Dr. E._____, wonach bei einer vorbestehenden 
Tendinopathie eine deutliche Verdickung der Plantarfaszie zu erwarten sei, sei nicht zwingend. 
Fakt sei aber, dass der Versicherte bereits einen Fersensporn als relevanten Hinweis für eine 
Fehl- und Überlastung aufweise. Gemäss der wissenschaftlichen Lehrmeinung entstehe der Fer-
sensporn durch kleine Risse und Entzündungen, welche zu Kalkablagerungen führen würden. 
Der Fersensporn sei eine dornartige Kalkablagerung im Sehnen- und Bandapparat (Plantarfas-
zie) des Fersenbeins und der Fusssohle. Dass der Versicherte bereits einen deutlichen Fersen-
sporn aufweise, sei ein Beweis, dass ein relevanter Vorzustand bestanden habe. Dr. E._____ 
versuche, diesen Fersensporn zwar als Traktionsosteophyt des Musculus quadratus plantae zu-
zuordnen; der Fersensporn beweise aber, dass eine Überlastung und Fehlbelastung des Fusses 
bestehe. Fakt sei, dass eine Ruptur vorliege, die keinem spezifischen traumatischen Befund ent-
spreche. Mit der Ruptur der Plantarfaszie sei kein Listenschaden vorhanden. Eine Diskussion, ob 
die Abnützung überwiegend bzw. vorwiegend wahrscheinlich sei, erübrige sich deshalb. 
 
6.4 In Nachachtung der Aussage von Dr. F._____ in dessen Beurteilung vom 17. Dezember 
2020 trifft es zu, dass sich die Frage, ob der Gesundheitsschaden überwiegend auf ein degene-
ratives Geschehen zurückzuführen ist, dann erübrigt, wenn der Gesundheitsschaden keine Lis-
tenverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG darstellt. Umgekehrt kann die Frage nach einer 
Listenverletzung offenbleiben, sofern der Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers mit mehr 
als 50%-iger Wahrscheinlichkeit degenerativer Natur ist. Beide Fragen lassen sich aufgrund der 
vorliegenden Aktenlage aber nicht mit der erforderlichen Klarheit beantworten. 
 
6.4.1 In Bezug auf die Frage, ob die gemäss MRI-Befundung partiell gerissene Plantarfaszie 
ein Band oder eine Sehne im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f oder g UVG darstellt, sind sich die 
Vertrauensärzte der Beschwerdegegnerin uneinig. Während Dr. D._____ zunächst der Auffas-
sung war, dass die Plantarfaszie keine eigentliche Sehne sei, hat er in der Folge den Standpunkt 
vertreten, Plantarfaszienrisse könnten sehr wohl unter Sehnenrisse subsumiert werden. Dr. 
F._____ hat diesen Standpunkt sodann aber wieder als falsch bezeichnet und dabei bekräftigt, 
dass die Plantarfaszie keine Sehne sei. Dass seine Begründung schlüssig wäre, erschliesst sich 
dem Gericht allerdings nicht, operiert doch Dr. F._____ in seiner Stellungnahme vom 17. Dezem-
ber 2020 selbst wiederholt mit dem Begriff eines Sehnenrisses bzw. einer Ruptur der Plantar-
sehne, der sich zumindest rein grammatikalisch durchaus zwangslos unter die in Art. 6 Abs. 2 lit. 
f UVG genannte Listenverletzung subsummieren lässt. Weiter erweist sich seine Begründung als 
wenig logisch, wenn er einerseits ausführt, dass sich eine klassische Sehne im Sinne der ge-

 
 
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nannten Listen-Bestimmung durch ihre Elastizität und die damit verbundene Federwirkung aus-
zeichne, welche es erlaube, die Bewegungsenergie kurzfristig zu speichern und wieder freizuset-
zen, er andererseits aber auch ausführt, die Plantarfaszie habe unter anderem die Aufgabe, 
Stösse zu absorbieren. Letztlich attestiert Dr. F._____ der fraglichen Plantarfaszie somit unter 
anderem genau jene Eigenschaft, welche einer Sehne seinen eigenen Aussagen zufolge im 
Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG zukommt. Diese Widersprüchlichkeit wird noch unterstrichen, 
wenn der beratende Versicherungsmediziner weiter ausführt, dass der Fersensporn eine dornar-
tige Kalkablagerung «im Sehnen- und Bandapparat der Plantarfaszie» darstelle. Zumal in der 
Befundung der MRI-Untersuchung vom 3. März 2020 von der Plantarsehne, also ebenfalls von 
einer Sehne, die Rede ist, spricht die Formulierung des beratenden Arztes jedenfalls eher für eine 
Subsumption der Plantarfaszie unter die in Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG genannte Listenverletzung. 
Schliesslich kann Dr. F._____ im Verhältnis zu Dr. D._____, der den fraglichen Befund letztlich 
unter eine Listenverletzung subsummiert hat, auch keine höhere Fachkompetenz zuerkannt wer-
den. Dr. F._____ ist weder Orthopäde noch Chirurg, sondern im Gegensatz zu Dr. D._____, der 
immerhin Spezialarzt für Chirurgie und Traumatologie ist, Facharzt für Innere Medizin. Die Frage, 
ob es sich bei der erlittenen Verletzung um einen in Art. 6 Abs. 2 lit. f und g UVG erwähnten 
Sehnen- oder Bänderriss handelt, lässt sich bei dieser Aktenlage nicht beantworten.  
 
6.4.2 Was im Weiteren die Frage betrifft, ob der im MRI vom 3. März 2020 erhobene Plantar-
faszienriss überwiegend degenerativer Natur ist (oben, E. 6.2), sind sich die beiden Vertrauens-
ärzte der Helvetia zwar einig, dass diese Frage zu bejahen ist. Da ihre Beurteilungen aber versi-
cherungsinterne Einschätzungen sind, genügen auch hier bereits geringe Zweifel, um deren Be-
weiswert aufzuheben (oben, E. 4.4). Derartige – zumindest geringe – Zweifel sind im vorliegen-
den Fall aufgrund des Berichts der behandelnden Orthopädin Dr. E._____ aber ebenfalls mit Blick 
auf den für eine Leistungsablehnung erforderlichen Degenrationsanteil einer allfälligen Listenver-
letzung zu bejahen. Die behandelnde Fachärztin nimmt in ihrer Stellungnahme vom 19. Oktober 
2020 direkten Bezug auf die MRI-Bildgebung von Dr. C.____ vom 3. März 2020 und führt aus, 
dass der Fersensporn ein Traktionsosteophyt des Musculus quadratus plantae sei, weshalb kein 
Hinweis für eine vorbestehende Tendinopathie der Plantarfaszie vorhanden sei. Hingegen spre-
che die Auffaserung für eine traumatische Ruptur. Ferner wäre bei einem degenerativen Vorzu-
stand eine deutliche Verdickung der Plantarfaszie zu erwarten gewesen, was auf dem MRI hin-
gegen nicht sichtbar sei. Dr. F._____ nimmt zwar in seiner Beurteilung Bezug auf die Beurteilung 
von Frau Dr. E._____, er vermag ihre Einwände aber nicht wirksam zu entkräften. So führt er 
offenbar unter Verweis auf medizinische Notorietäten lediglich an, dass die Auffaserung kein spe-
zifisches Kriterium für die Bejahung einer traumatischen Pathongenese darstelle und eine Verdi-
ckung der Plantarfaszie keine zwingende Voraussetzung bei einem degenerativen Vorzustand 
sei. Ferner bringt er vor, Dr. E._____ versuche, den Fersensporn als Traktionsosteophyt des 
Musculus quadratus plantae zuzuordnen, ohne selbst aber näher zu erklären, weshalb dies nicht 
korrekt sei. Zumal sich die entsprechenden Bilder nicht in den vorliegenden Akten befinden, 
nimmt Dr. F._____ diese Einschätzungen offenbar einzig aufgrund des Befundberichts des MRI 
von Dr. C.____ vor, ohne die eigentlichen MRI-Bilder selbst gesehen zu haben, wie dies die Be-
schwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung zugestanden hat (a.a.O., Ziffer 9). Im Gegensatz 
dazu hat Dr. E._____ ihre Einschätzung aber mit spezifischen Erscheinungen der Bildgebung 

 
 
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begründet. Die Helvetia vertritt nun die Meinung, dass der Befund des Radiologen für eine Beur-
teilung genüge. Dieser Auffassung kann nicht zugestimmt werden. Einerseits ist der Bericht des 
Radiologen sehr kurz ausgefallen und nicht auf die Beantwortung der Frage der Kausalität aus-
gerichtet. Er nimmt daher keinen spezifischen Bezug auf traumatische oder degenerative Merk-
male und lässt daher auch die Frage offen, welche Anteile überwiegen. Insofern erweist sich die 
MRI-Befundung von Dr. C.____ für die hier massgebende Frage als unvollständig und kann eine 
direkte Sichtung der Bilder zur verlässlichen Beurteilung der Unfallkausalität letztlich nicht erset-
zen. Indem Dr. F._____ zwecks Beurteilung der massgebenden Verhältnisse seine gegenteilige 
Meinung ohne die Sichtung der MRI-Bilder begründet, greift seine Schlussfolgerung mithin deut-
lich zu kurz. Andererseits tritt hinzu, dass in dem von Dr. C.____ im Nachgang zur Bildgebung 
erstellten Bericht vom 3. März 2020 explizit von einem Fersensporn unter anderem mit sichtba-
rem Weichteilödem berichtet wird. Damit aber trifft es entgegen der von Dr. F._____ vertretenen 
Auffassung offenbar nicht zu, dass keine weiteren Zeichen, wie beispielsweise ein Hämatom oder 
ähnliches, vorhanden zu sein scheinen, welche doch für eine traumatische Ursache sprechen 
würden. Zeigt sich demnach, dass eine detaillierte Beurteilung ohne eine Einsichtnahme in die 
MRI-Bilder nicht möglich ist, sind folglich auch in dieser Hinsicht zumindest geringe Zweifel an 
der Beurteilung von Dr. F._____ begründet. Dabei spielt es keine bzw. eine nur untergeordnete 
Rolle, ob der Versicherte bereits einen grossen plantaren Fersensporn aufweist. Die Argumenta-
tion von Dr. F._____, dass der Fersensporn als solcher nicht beim Ereignis vom 22. Februar 2020 
entstanden sein kann, zielt an der Sache vorbei. Massgebend und unbeantwortet bleibt vielmehr, 
ob und wie weit trotz dieses degenerativen Vorzustands bildgebende Hinweise auf eine trauma-
tisch bedingte Ruptur einer allfälligen Listenverletzung schliessen lassen. Insgesamt erweist sich 
damit der Sachverhalt auch hinsichtlich der Frage der Kausalität einer allfälligen unfallähnlichen 
Körperschädigung als ungenügend abgeklärt.  
 
6.5 Die Streitsache ist bei diesem Ergebnis an die Helvetia zurückzuweisen, um bei einem 
versicherungsexternen Facharzt für Orthopädie ein Gutachten zur Frage der Kausalität der erho-
benen Plantarfaszienruptur sowie zur Frage einzuholen, ob die Plantarfaszie ein Band oder eine 
Sehne im Sinne einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. f oder g UVG darstellt. Im Sinne 
der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des angefochtenen Ein-
spracheentscheids vom 13. Januar 2021 demnach gutzuheissen, und die Angelegenheit ist an 
die Beschwerdegegnerin zur erneuten Abklärung der medizinischen Verhältnisse im Rahmen ei-
nes externen Verwaltungsgutachtens zurückzuweisen.  
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im betreffenden Einzelgesetz vorgese-
hen ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Ver-
fahren keine Kosten zu erheben. 
 
7.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den 
Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses be-
messen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts ist unter Obsiegen im Streit um eine Leistung 
in der Sozialversicherung nicht nur das materielle Obsiegen in dem Sinne zu verstehen, dass die 

 
 
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Beschwerde führende Person die beantragte Leistung erhält. Vielmehr genügt für den bundes-
rechtlichen Anspruch auf eine Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, 
dass der Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und 
der Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung 
alle Rechte im Hinblick auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (ZAK 1987, S. 266 ff.). 
Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur Abklärung im Sinne der Erwägungen 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, hat diese dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung auszurichten. In der Honorarnote vom 26. April 2021 hat dessen Rechtsvertreterin 
einen Aufwand von 7 Stunden und 45 Minuten geltend gemacht, was angesichts der sich stellen-
den Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Nicht zu beanstanden sind ferner 
die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 132.20. Die Beschwerdegegnerin hat 
dem Beschwerdeführer demnach eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'229.20 (7 ¾ 
Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 132.30 sowie 7.7 % Mehrwertsteuer) zu bezah-
len. 
 
8.1 Nach Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 ist 
die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig gegen 
Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind – 
mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren (vgl. 
Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn 
sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 
bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 
(Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei 
einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschlies-
senden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im 
Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine 
materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) be-
antwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2).  
 
8.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
 
 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 
 
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://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einsprache-
entscheid der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG 
vom 13. Januar 2021 aufgehoben und die Angelegenheit zur weiteren 
Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen 
wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG hat dem Be-
schwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'229.20 
(inkl. Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) auszurichten.