# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d14c5a7-55d6-5472-bcb8-48c8c5d5b0da
**Source:** Uri (UR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-21
**Language:** de
**Title:** Uri Obergericht Verwaltungsrechtliche Abteilung 21.07.2023 2023_OG V 23 23_Hilfsenentschädigung
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/UR_Gerichte/UR_OG_004_2023-OG-V-23-23-Hilf_2023-07-21.pdf

## Full Text

OBERGERICHT 

 Verwaltungsrechtliche Abteilung 

__________________________ 

OG V 23 23 

 

 

Entsc heid  vom 21.  Jul i  2023 

 

__________________________ 

Besetzung 

 

 

Präsidentin Agnes H. Planzer Stüssi, Vorsitz 

Vizepräsidentin Lenka Ziegler, Oberrichter Tony Z’graggen 

Gerichtsschreiberin Claudia Schlüssel 

__________________________ 

Verfahrensbeteiligte 

 

 

A.____,  

vertreten durch RA lic. iur. Georg Simmen, 

Gotthardstrasse 44, 6490 Andermatt 

Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

IV-Stelle Uri, Dätwylerstrasse 11, 6460 Altdorf 

Beschwerdegegnerin 

 

__________________________ 

Gegenstand 

 

Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag –  

Neuverlegung Kosten- und Entschädigung 

(BGer 8C_31/2023 vom 25.05.2023) 

  

 

 

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In Erwägung, dass  

- das Obergericht des Kantons Uri mit Entscheid vom 2. Dezember 2022 (OG V 22 14) betreffend Hilf-

losenentschädigung und Assistenzbeitrag die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von A.____, (nachfol-

gend: Beschwerdeführer), abwies, die amtlichen Kosten von insgesamt CHF 950.00 (CHF 900.00 Ge-

richtsgebühr, CHF 50.00 Barauslagen pauschal) dem Beschwerdeführer auferlegt wurden, dem 

Rechtsbeistand des Beschwerdeführers – im Rahmen der mit verfahrensleitender Verfügung vom 

24. Mai 2022 gewährten unentgeltlichen Rechtsverbeiständung – vorläufig aus der Staatskasse eine 

armenrechtliche Entschädigung von CHF 1'875.00 zugesprochen wurde;  

- das Bundesgericht mit Urteil vom 25. Mai 2023 (BGer 8C_31/2023) die Beschwerde des Beschwerde-

führers in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten guthiess, den Entscheid des Obergerichtes des Kan-

tons Uri vom 2. Dezember 2022 aufhob, die Gerichtskosten von CHF 500.00 der Beschwerdegegnerin 

auferlegt wurden, diese den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers für das bundesgerichtliche Ver-

fahren mit CHF 2'800.00 zu entschädigen hat, die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der Partei-

entschädigung des vorangegangenen Verfahrens an das Obergericht des Kantons Uri zurückgewiesen 

wurde;  

- im Nachgang zum Entscheid des Bundesgerichts das bisher unter der Nummer OG V 22 14 geführte 

Verfahren mit Verfügung vom 27. Juni 2023 unter der neuen Nummer OG V 23 23 in das Ge-

schäftsprotokoll des Obergerichtes des Kantons Uri (Verwaltungsrechtliche Abteilung) aufgenom-

men wurde, gleichzeitig den Parteien mitgeteilt wurde, dass das Gericht über den weiteren Verfah-

rensgang/die Sache entscheiden werde;  

- dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführer als vollständig 

obsiegende Partei vor Vorinstanz gilt;  

- die amtlichen Kosten des Verfahrens vor dem Obergericht, ausmachend CHF 950.00, daher der Be-

schwerdegegnerin aufzuerlegen sind (Art. 61 Ingress Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1] i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. b Verordnung über die Verwal-

tungsrechtspflege (VRPV, RB 2.2345);  

- für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind, diese als in den amtlichen Kosten des 

Verfahrens OG V 22 14 mitenthalten zu gelten haben;  

- dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor Obergericht entsprechend dem letztinstanzlichen Ver-

fahrensausgang eine Parteientschädigung von CHF 2'750.00 (inklusive Mehrwertsteuer und Ausla-

gen; Art. 61 lit. g ATSG, vergleiche Art. 38 VRPV i.V.m. Art. 18 Abs. 1 und 2 und Art. 19 Abs. 1 Ge-

richtsgebührenverordnung  [GGebV, RB 2.3231] sowie Art. 32 Abs. 1 Gerichtsgebührenreglement 

 

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(GGebR, RB 2.3232) zulasten der Beschwerdegegnerin (Art. 37 Abs. 3 VRPV) zuzusprechen ist, dieser 

Betrag der Praxis des Gerichts für Parteientschädigungen an anwaltlich vertretene Parteien bei Ver-

waltungsgerichtsbeschwerden mittlerer Komplexität in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht bei 

vollständigem Obsiegen entspricht.   

 

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Das Obergericht erkennt: 

1. Die amtlichen Kosten des Verfahrens OG V 22 14, bestehend aus 

 CHF 900.00 Gerichtsgebühr 

 CHF 50.00 Barauslagen (pauschal) 
 

 CHF 950.00 Total, 
 

 

 werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. 

2. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von CHF 2'750.00 

zu entrichten.  

3. Mitteilung an: 

 - Beschwerdeführer 

 - Beschwerdegegnerin 

 - Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Altdorf, 21. Juli 2023 

OBERGERICHT DES KANTONS URI 

Verwaltungsrechtliche Abteilung 

Die Präsidentin Die Gerichtsschreiberin 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundes-

gericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in der in Art. 42 Bundesgerichtsgesetz vorgeschriebenen 

Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die zulässigen Beschwerdegründe 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes. 

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