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**Case Identifier:** 3feac354-405b-5b42-bf5a-bf705d22e586
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.10.2023 200 2023 410
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-410_2023-10-20.pdf

## Full Text

200 23 410 IV
SCP/ZID/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. Oktober 2023

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 24. April 2023

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2023, IV/23/410, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1994 geborene und zuletzt als ... tätige A.________ (Versicherter bzw. 
Beschwerdeführer) meldete sich im Januar 2022 unter Hinweis auf Rü-
ckenschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum 
Leistungsbezug an (Akten der IV, Aktenbeilage [AB] 4). Die IV-Stelle Bern 
(IVB bzw. Beschwerdegegnerin) tätigte erwerbliche sowie medizinische 
Abklärungen; unter anderem holte sie die Akten des Krankentaggeldversi-
cherers (C.________ AG [C.________]) ein (vgl. AB 27, 31, 46). Gestützt 
auf das von der C.________ in Auftrag gegebene orthopädisch-
psychiatrische Gutachten der D.________ (MEDAS) vom 3. Februar 2023 
(AB 52.2) stellte die IVB mit Vorbescheid vom 15. Februar 2023 die Abwei-
sung des Leistungsbegehrens mangels invalidisierenden Gesundheits-
schadens in Aussicht (AB 53). Nach dagegen erhobenem Einwand (AB 55) 
und Beizug einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes 
(RAD) vom 14. April 2023 (AB 58) verfügte sie am 24. April 2023 (AB 59) 
wie angekündigt.

B.

Hiergegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 25. Mai 2023 Beschwerde erheben. Er beantragt, in Auf-
hebung der angefochtenen Verfügung sei die Sache zwecks Einholung 
eines neuen, klärenden Gutachtens über seinen Gesundheitszustand und 
den Invaliditätsgrad an die Beschwerdegegnerin zur Neubeurteilung 
zurückzuweisen, eventualiter sei ihm rückwirkend mindestens eine Viertels-
rente zuzusprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Die Beschwerdegegnerin schliesst mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 
2023 auf Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2023, IV/23/410, Seite 3

Am 6. Juli 2023 reichte der Beschwerdeführer ein Arztzeugnis vom 26. Juni 
2023 zu den Akten (Akten des Beschwerdeführers, Beschwerdebeilage 
[BB] 5). Dieses ging zur Kenntnis an die Beschwerdegegnerin.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 24. April 2023 (AB 59). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Rentenleistungen.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG so-
wie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Be-
fundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann 
anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchti-
gung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 145 V 
215 E. 5.1 S. 221). 

2.3 Um den Leistungsanspruch beurteilen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 

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Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 181 E. 2.3).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ist den Akten – soweit entscheidwesent-
lich – das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Der Beschwerdeführer suchte am 10., 12. und 20. September 2021 
die Notfallstation des Spitals E.________ wegen ungefähr am 6. Septem-
ber 2021 aufgetretenen und seither progredienten Rückenschmerzen auf, 
wobei ein initialer Auslöser nicht erinnerlich war; diagnostiziert wurde ein 
lumbo(pseudo)radikuäres Schmerzsyndrom (AB 3.2).

3.1.2 Auch der Hausarzt Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 20. November 2021 lumba-
le, lumbosakrale und ausstrahlende lumboradikuläre Schmerzen bei beid-
seitiger Spondylolyse LWK 5 mit beginnender Spondylolisthese 
LWK 5/SWK 1 und wies auf die bevorstehende operative Stabilisierung des 
aktuell instabilen Segments hin. Er erwähnte einen (Stolper-)Sturz vom 
15. Dezember 2019, der die Schmerzproblematik getriggert habe 
(AB 1.3/5; vgl. auch AB 19).

3.1.3 Der beratende Arzt der C.________, Dr. med. G.________, Fach-
arzt für Allgemeine Innere Medizin, für Arbeitsmedizin sowie für Physikali-
sche Medizin und Rehabilitation, verneinte im Bericht vom 30. November 
2021 unter Hinweis auf die anstehende Wirbelsäulenoperation eine Arbeits-
fähigkeit in der angestammten Tätigkeit als ..., erachtete aber eine ange-
passte (leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende) Tätigkeit 
ab 1. April 2022 zu 50 % und ab 1. Mai 2022 zu 100 % als zumutbar 
(AB 1.2).

3.1.4 Am 11. Januar 2022 erfolgte die dorsale Spondylodese LWK 5/SWK 
1 (AB 21/16 f.). Der Operateur Dr. med. H.________, Facharzt für Or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, stellte 

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rund einen Monat postoperativ eine (weitere) Besserung des klinischen 
Bildes fest. Wenn der Beschwerdeführer wie beim An- und Auskleiden un-
beobachtet sei, zeige er eine reguläre natürliche Beweglichkeit des Bewe-
gungsapparates, so sei auch beim Gang von der Liege bis zum Stuhl das 
Gangbild regulär; wenn er dann aber wie z.B. beim Hinein- und Hinausge-
hen beobachtet werde, zeige er sein typisches hinkendes Gangbild (Bericht 
vom 23. Februar 2022 [AB 31.2/8]). Mit Berichten vom 18. und 22. März 
2022 verneinte Dr. med. H.________ ein Verbot seinerseits für irgendwel-
che beruflichen Tätigkeiten; bei einer nun stabilen Wirbelsäule könnte der 
Beschwerdeführer allen beruflichen Tätigkeiten – zunächst noch unter 
Vermeidung des Kauerns und Kniens auf dem Fussboden und des Hebens 
von Lasten von mehr als 10 kg – nachgehen, doch scheine er nicht sehr 
motiviert zu sein (AB 24/2, 27.2/7). Anlässlich der Sprechstunde vom 
6. April 2022 klagte der Beschwerdeführer über lumbale und lumbosakrale 
Rückenschmerzen (mit Ausstrahlung) und er zeigte ein leichthinkendes 
Gangbild vom Wartezimmer bis ins Sprechzimmer sowie etwas verlang-
samte Positionsveränderungen. Dr. med. H.________ sah indessen keinen 
Handlungsbedarf für weitere invasive Massnahmen, kam aber einschrän-
kend zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in seinem Beruf als ... nicht 
mehr arbeiten könne. Abschliessend bezeichnete er den Beschwerdeführer 
als nicht glaubwürdig, da dieser nach Verlassen der Praxis schnellen 
Schrittes eine Strasse überquert habe und auch die Treppen schnell und 
sicher hinuntergeschritten sei, ohne zu hinken (Bericht vom 6. April 2022 
[AB 31.2/13 f.]).

3.1.5 Der Hausarzt ging in den Berichten vom 16. Juli und 7. August 2022 
von einer ungünstigen Prognose aus, dies infolge Chronifizierung bei failed 
low back surgery-Syndrom mit entsprechenden psychiatrischen Folgepa-
thologien. Symptomatisch seien anhaltende invalidisierende lumbale 
Schmerzen mit Schmerzausweitung sowie depressiver Entwicklung/An-
passungsstörung. Weder die bisherige noch eine angepasste Tätigkeit sei-
en dem Beschwerdeführer zumutbar (AB 33/2 ff. und 40/2 ff.).

3.1.6 Dr. med. I.________, Facharzt für Neurochirurgie, sah im Bericht 
vom 15. August 2022 bei fehlenden radikulären Zeichen und radiologisch 
keiner Neuralkompression sowie keiner Schraubenlockerung keinen Grund 

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für die persistierenden rechtsseitigen Schmerzen sowie Rücken- und Hüft-
blockaden bei Status nach dorsaler Spondylodese LWK 5/SWK 1 im Janu-
ar 2022 mit diffuser Hypästhesie im gesamten rechten Bein (nicht derma-
tomal zuzuordnen) und subjektiv Hinken ohne Kraftverminderung sowie 
negativem Lasègue beim Abliegen (AB 40/8).

3.1.7 Seit 31. Mai 2022 wird der Beschwerdeführer im Zentrum 
J.________, ..., einmal alle zwei Wochen bzw. in Krisenzeiten ein- bis 
zweimal pro Woche betreut. Dabei sei beobachtet worden, dass er 
Schmerzen habe und dass er eine ängstlich-depressive Symptomatik auf-
weise. Diagnostiziert wurden eine mittelgradige depressive Episode (ICD-
10 F32.1), eine Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung 
anderer Gefühle (ICD-10 F43.23) sowie eine hypochondrische Störung 
(ICD-10 F45.2). Psychologisch bleibe der Beschwerdeführer anfällig und er 
habe ein verändertes krankhaftes Bewusstsein. Aktuell sei er nicht in der 
Lage, einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft nachzugehen. Es werde nach 
einer Umschulung eine schrittweise Wiederaufnahme einer an seine Patho-
logie angepassten Tätigkeit empfohlen (Bericht vom 24. Oktober 2022 
[AB 41]).

3.1.8 Auch in der Zweitbeurteilung vom 8. August 2022 hielt Dr. med. 
G.________ den Beschwerdeführer aufgrund der erheblichen Bewegungs-
apparatprobleme in dessen angestammten Beruf ... nicht mehr für arbeits-
fähig. Erschwerend kämen noch psychiatrische Diagnosen und eine fragli-
che Therapiecompliance dazu. In einer adaptierten (leichten bis gelegent-
lich mittelschweren, wechselbelastenden) Tätigkeit dürfte der Beschwerde-
führer zumindest aus somatischen Gründen arbeitsfähig sein (AB 46.2/1).

3.1.9 Im Gutachten vom 3. Februar 2023 zu Handen der C.________ 
diagnostizierten Dres. med. K.________, Facharzt für Orthopädische Chir-
urgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und L.________, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie, mit Ein-
fluss auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches Lumbovertebralsyndrom im 
Status nach Sponylodese L5/S1 vom 11. Januar 2022 und ohne Einfluss 
auf die Arbeitsfähigkeit Angst und Depression gemischt (ICD-11 F41.2) 
sowie eine hypochondrische Störung (ICD-11 F45.2).

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Aufgrund der lumbalen Operation sei das Achsenorgan für körperlich mit-
telschwere und schwere Tätigkeiten und Tätigkeiten in Zwangshaltung 
(Vorbeuge) eingeschränkt; die bisherige Tätigkeit als ... sei nicht mehr zu-
mutbar (AB 52.2/5 Ziff. 5). Aus orthopädischer Sicht ergäben sich keine 
therapeutischen Massnahmen, von denen der Beschwerdeführer aktuell 
profitieren könnte (AB 52.2/6 Ziff. 7). Orthopädisch bestünden erhebliche 
Differenzen zwischen den subjektiven Angaben und den erhobenen Befun-
den. Einerseits gebe der Beschwerdeführer an, sich nicht mit dem 
Oberkörper nach vorne beugen zu können, andererseits könne er den 
Langsitz problemlos einnehmen. Auch weigere er sich, die differenzierten 
Stand- und Gangarten zu demonstrieren, obwohl keine Hinweise auf eine 
Muskelminderung der Beinmuskulatur oder Degeneration der Extre-
mitätengelenke bestünden. Bei den Rotationsprüfungen der Brust- und 
Lendenwirbelsäule würden diese beim Versuch der assistierten Weiter-
führung frühzeitig muskulär blockiert. Die Kooperation bei der Untersu-
chung sei nicht gut, bei der Untersuchung komme es zu einer deutlichen 
negativen Antwortverzerrung, das Mass der Befundverdeutlichung werde 
überschritten, es handle sich hierbei um Aggravation (AB 52.2/4 Ziff. 4).

Der Beschwerdeführer mache eine globale Einschränkung seines Akti-
vitätenniveaus geltend, was aus psychiatrischer Sicht nicht nachvollziehbar 
sei. Die vom Psychiater verordneten Medikamente seien gemäss der im 
Rahmen der Begutachtung durchgeführten Laboruntersuchung alle im nicht 
messbaren Bereich. Die fehlenden Medikamentenspiegel im Blut sprächen 
für eine fehlende Compliance und seien als Widerspruch zu den Angaben 
des Beschwerdeführers zu verstehen (AB 52.2/4 Ziff. 4). Die im orthopädi-
schen Teilgutachten beschriebene Aggravation lasse im Zusammenhang 
mit dem Verhalten des Beschwerdeführers in der Untersuchungssituation, 
den fehlenden Medikamentenspiegeln und der demonstrativen 
Gangstörung die Diagnose einer hypochondrischen Störung zu. Die psy-
chischen Symptome liessen sich im Rahmen der ängstlich-depressiven 
Symptomatik erklären, wobei der psychopathologische Befund weder aus-
schliesslich depressive noch ausschliesslich Angstsymptome ergeben ha-
be; es handle sich um einen Mischbefund. Für eine angepasste Tätigkeit 
sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht aktuell zu 100 % ar-
beitsfähig (AB 52.2/5 Ziff. 5). Bei einer kontrollierten Einnahme der Medika-

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tion wäre von einer völligen Rückbildung der ängstlich-depressiven Sym-
ptomatik auszugehen (AB 52.2/6 Ziff. 7).

Aus bidisziplinärer Sicht bestehe dauerhaft keine Arbeitsfähigkeit in der 
bisherigen Tätigkeit, hingegen sei der Beschwerdeführer für eine ange-
passte Tätigkeit aktuell voll belastbar (AB 52.2/5 f. Ziff. 6). Die Prognose sei 
wohl eher ungünstig, dies aufgrund der Tendenz des Beschwerdeführers, 
sich auf die psychischen Symptome zu fixieren und auch aufgrund einer 
hier klar ausgesprochenen Vorwurfshaltung, dass der Operateur sein Le-
ben zerstört habe. Es bestehe ein ausgeprägtes Leistungsbegehren, eine 
Motivation zur Veränderung sei nicht erkennbar. Somatisch sei die Progno-
se unter Berücksichtigung des Belastungsprofils günstig; der Beschwerde-
führer teile diese Einschätzung zum aktuellen Zeitpunkt nicht (AB 52.2/6 
Ziff. 8).

3.1.10 Der Hausarzt zeigte sich gemäss Bericht vom 25. Februar 2023 
grundsätzlich mit den gutachterlichen Feststellungen und Diagnosen 
einverstanden, nicht aber mit deren Schlussfolgerungen. Die psychische 
Beeinträchtigung werde seines Erachtens unterschätzt. Der 
Beschwerdeführer sei in seiner Wahrnehmung derart auf seine Erkrankung 
fixiert und in seinem "Kampf" gegen sie Versicherungen festgefahren, dass 
er den ganzen Tag nichts anderes denken könne; eine berufliche 
Reintegration würde aufgrund dieser Einengung und Fixation von 
vornherein scheitern. Hinzu komme seine schwache Schulbildung. Seiner 
Meinung nach bestehe aus psychiatrischen Gründen eine dauernde 
Erwerbsunfähigkeit (AB 55/4).

3.1.11 Nach Meinung der behandelnden Ärzte im Zentrum J.________ im 
Bericht vom 27. Februar 2023 bleibe der aktuelle Zustand des Beschwer-
deführers angesichts eines Rückgangs des Selbstwertgefühls und des 
Selbstvertrauens sowie angesichts von Schuld- und 
Wertlosigkeitsvorstellungen fragil. In diesem Zustand sei der 
Beschwerdeführer nicht fähig, einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft 
nachzugehen (AB 55/3).

3.1.12 Der RAD-Arzt Dr.med. M.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wies in der Stel-

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lungnahme vom 14. April 2023 in Abstimmung mit dem RAD-Psychiater Dr. 
med. N.________ darauf hin, die kurzen Schreiben der behandelnden Ärz-
te (vgl. E. 3.1.10 f. hiervor) vermöchten das schlüssige Gutachten vom 
3. Februar 2023 (vgl. E. 3.1.9 hiervor) nicht in Zweifel zu ziehen (AB 58/2 
f.).

3.1.13 Mit Schreiben vom 26. Juni 2023 wiederholten die behandelnden 
Ärzte des Zentrums J.________, dass der Zustand des Beschwerdeführers 
weiterhin fragil sei und ein hohes Risiko von sozialer Isolation bestehe. In 
Stresssituationen werde er misstrauisch und habe schwere Angstanfälle, 
verbunden mit einem Zustand allgemeiner Ermüdung. Der psychische Zu-
stand werde durch seine somatische Gesundheit beeinflusst. Im Falle einer 
somatischen Stabilisierung würde es auch zu einer dauerhaften psychi-
schen Stabilisierung kommen (BB 5).

3.2

3.2.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 

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dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.3 Der Umstand, dass ein Gutachten im Auftrag des 
Krankentaggeldversicherers erstellt wurde, spricht nicht gegen dessen 
Beweiswert im Verfahren betreffend Prüfung eines Leistungsanspruchs 
gemäss IVG (vgl. Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 1. Juli 2016, 
8C_71/2016, E. 5.2). Solchen vom Krankentaggeldversicherer nicht im 
gesetzlich vorgesehenen Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten 
Gutachten kommt der Beweiswert versicherungsinterner ärztlicher 
Feststellungen zu (Entscheid des BGer vom 8. März 2021, 8C_35/2021, E. 
6). Derartigen Einschätzungen kommt Beweiswert zu, sofern sie als 
schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich wider-
spruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen 
(BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV Nr. 3 S. 8 E. 3.2). Trotz 
dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versiche-
rungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe 
Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 
ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger 
Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines 
externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an 
der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 
58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; 
SVR 2021 UV Nr. 34 S. 155 E. 2.3).

3.3 In medizinischer Hinsicht erging die angefochtene Verfügung vom 
24. April 2023 (AB 59) gestützt auf das von der C.________ in Auftrag ge-
gebene bidisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 3. Februar 2023 
(AB 52.2/1 ff.). Dieses erfüllt zusammen mit den beiden Teilgutachten vom 
29. Dezember 2022 (AB 52.2/15 ff. und 52.2/25 ff.) die vorerwähnten höch-
strichterlichen Beweisanforderungen (vgl. E. 3.2.2 f. hiervor) und über-
zeugt, was seine Bestätigung in der Stellungnahme des RAD vom 14. April 
2023 (AB 58) findet. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ver-
mag dessen Beweiswert in keiner Weise zu schmälern.

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3.3.1 Das von der C.________ veranlasste bidisziplinäre Gutachten er-
weist sich entgegen den Ausführungen in der Beschwerde, S. 5 Art. 4, 
auch mit Blick auf die Leistungsansprüche nach dem IVG als voll beweis-
kräftig (vgl. auch E. 3.2.3 hiervor), ist doch allseits unbestritten, dass dem 
Beschwerdeführer mit seinem operierten Rücken die Tätigkeit als ..., wel-
che vom Gutachter zutreffend als mittelschwere bis schwere Tätigkeit mit 
dem Erfordernis, Zwangshaltungen einzunehmen, beschrieben wurde 
(AB 52.2/22 Ziff. 6.1), nicht mehr zumutbar ist. Damit bildet den Beweisge-
genstand deckungsgleich die Erwerbsfähigkeit.

3.3.2 Der allgemeininternistisch tätige Hausarzt hat ab 13. September 
2021 durchgehend eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (AB 1.3/15 ff., 
1.3/5, 33/3 Ziff. 11, 40/3) und diese zunächst allein mit somatischen Ein-
schränkungen begründet (vgl. die entsprechenden Diagnosen im Bericht 
vom 20. November 2021 [AB 1.3/5]), obschon der Orthopäde Dr. med. 
H.________ (AB 24/2, 27.2/7, 31.2/13) wie schon der beratende Arzt der 
C.________ (AB 1.2) bereits wenige Monate nach Stabilisierung der Wir-
belsäule eine weitgehende Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit prokla-
miert hat. Ebenfalls geht der orthopädische Gutachter von einer vollen Ar-
beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus (AB 52.2/22 Ziff. 6.2). Die 
CT-Untersuchungen zeigten denn auch regelrechte postoperative Verhält-
nisse mit intaktem Material und ohne Lockerungszeichen (AB 31.2/10, 
31.2/12). In Berücksichtigung dessen sowie bei fehlenden radikulären Zei-
chen und des radiologischen Ausschlusses einer Neuralkompression sah 
auch Dr. med. I.________ keinen Grund für die persistierenden rechtsseiti-
gen Schmerzen sowie Rücken- und Hüftblockaden (AB 40/8). In Bezug auf 
die folglich einzig vom Hausarzt vertretenen Auffassung einer somatisch 
bedingten vollen Arbeitsunfähigkeit gilt es der Erfahrungstatsache Rech-
nung zu tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht-
liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten 
aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; SVR 2015 IV Nr. 26 S. 80 
E. 5.3.3.3).

3.3.3 In der Folge begründete der Hausarzt die von ihm attestierte Ar-
beitsunfähigkeit zunehmend (vgl. AB 33/3 Ziff. 12) bzw. vollumfänglich 
(AB 55/4) mit den psychischen Beeinträchtigungen, obschon die behan-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2023, IV/23/410, Seite 13

delnden Psychiater keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausstellten, son-
dern auf die im Zusammenhang mit den somatischen Einschränkungen 
ausgestellten Atteste verwiesen (AB 41/2 Ziff. 1.3, 41/5 Ziff. 4.1). Sie ver-
neinten zwar echtzeitlich die Möglichkeit einer Tätigkeit in der freien Wirt-
schaft (AB 41/5 Ziff. 4.3, 55/3), befürworteten aber doch eine schrittweise 
Wiederaufnahme einer an die Leiden angepassten Tätigkeit (AB 41/5 
Ziff. 4.2). Auch im aktuellsten Bericht weisen die Ärzte des Zentrums 
J.________ darauf hin, dass der psychische Zustand durch die somatische 
Situation beeinflusst werde und eine Stabilisierung im somatischen Bereich 
auch eine dauerhafte psychische Stabilisierung zur Folge hätte (BB 5). 
Folglich tendieren die Fachärzte für Psychiatrie – anders als der Hausarzt – 
mehr auf somatische denn auf psychische Einschränkungen; jedenfalls 
fehlt es auf psychiatrischem Fachgebiet an einer aus fachärztlicher Sicht 
überzeugend attestierten Arbeitsunfähigkeit. Unmissverständlich deutlich 
verneint der psychiatrische Gutachter eine Arbeitsunfähigkeit aus rein 
psychiatrischer Sicht (AB 52.2/33 Ziff. 6). Diesem waren die Einschätzun-
gen der behandelnden Ärzte durchaus bekannt (vgl. AB 52.2/13 f. Ziff. 24 
und 26). Im Gegensatz zu diesen hat er den Psychostatus eingehend er-
hoben und insbesondere auch die Medikamentencompliance abgeklärt; 
gestützt darauf verneinte er in nachvollziehbarer Weise Hinweise auf eine 
mittelschwere Depression oder eine invalidisierende psychische Störung 
(AB 52.2/28 ff. Ziff. 3). Die behandelnden Ärzte vermögen folglich keine 
wichtigen – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringen-
de – Aspekte zu benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben sind, lässt es doch die unterschiedliche Natur 
von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits 
und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Exper-
ten anderseits nicht zu, ein medizinisches Administrativ- oder Gerichtsgut-
achten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu 
nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzun-
gen gelangen (SVR 2021 IV Nr. 10 S. 29 E. 5.7, 2019 UV Nr. 31 S. 117 
E. 3).

3.3.4 Nicht zuletzt gilt es das aggravatorische bzw. allenfalls sogar simu-
lierende Verhalten des Beschwerdeführers zu würdigen. Hierzu schweigen 
sich der Hausarzt und die behandelnden Psychiater gänzlich aus. Bereits 

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der erstbehandelnde Orthopäde wies immer wieder auf eine reguläre natür-
liche Beweglichkeit des Bewegungsapparates in unbeobachteten Situatio-
nen, jedoch auf ein typisches hinkendes Gangbild unter Beobachtung hin 
(AB 31.2/8, 31.2/13 f.). Ebenfalls erwähnte er eine mangelnde Motivation 
des Beschwerdeführers in Bezug auf die Aufnahme einer beruflichen Tätig-
keit (AB 24/2). Damit konfrontiert wurde der Beschwerdeführer gegenüber 
dem psychiatrischen Gutachter betont laut, er zeigte einen gereizten Affekt 
und versuchte den Untersucher zu überzeugen, "dass hier Dr. H.________ 
nicht Recht habe ihm nachzulaufen, um beobachten zu können wie er lau-
fe" (AB 52.2/29). In Übereinstimmung mit den Feststellungen des Dr. med. 
H.________ wird im orthopädischen Teilgutachten ausdrücklich bestätigt, 
dass der Beschwerdeführer Beschwerden demonstriert, welche sich mit 
den objektiven Befunden nicht erklären lassen (AB 52.2/21 Ziff. 4; vgl. ins-
besondere auch die erlebte Schmerzintensität auf einer zehnstufigen Skala 
[VAS] von höher als 10 [AB 52.2/16]). Die demonstrierte Gehstörung be-
zeichnete der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar als Aggravation der 
körperlichen Symptomatik (AB 52.2/31). Soweit die Leistungseinschrän-
kung auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, liegt regel-
mässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (BGE 141 V 281 
E. 2.2.1 S. 287). Ergänzend nahm der psychiatrische Gutachter auf die 
gemäss BGE 141 V 281 massgeblichen Standardindikatoren Bezug 
(AB 52.2/31 ff.), woraus zu folgern ist, dass die geltend gemachten funktio-
nellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten psychischen Beein-
trächtigungen nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt wären. Soweit der 
Beschwerdeführer dem orthopädischen Gutachter als Ursprung seiner Rü-
ckenschmerzen einen Berufsunfall vom August 2021 (Sturz auf den Rü-
cken beim Versuch "der Blockadelösung eines ..." [AB 52.2/16 oben]), ist 
festzustellen, dass ein solcher aktenmässig weder dokumentiert noch dem 
zeitnahen Notfallbericht vom 10. September 2021 (AB 3.2/3) etwas Derarti-
ges, sondern vielmehr zu entnehmen ist, dass der Auslöser dem Be-
schwerdeführer nicht erinnerlich sei. Auch der Hausarzt nimmt nie Bezug 
auf einen solchen Unfall im August 2021, sondern einzig auf einen Bagatel-
lunfall am 15. Dezember 2019 (AB 1.3/5; Stolpersturz [AB 19.60/1] mit äus-
serst diffusen posttraumatischen Schmerzen und einer diffusen Kraftminde-
rung der oberen Extremitäten [vgl. AB 19.35/2], die am ehesten mit einer 
somatoformen Störung zu erklären seien [vgl. AB 19.19/3]). Damit ist er-

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stellt, dass der Beschwerdeführer nicht nur seine Schmerzen übertreibt, 
sondern auch nicht nachvollziehbare oder gar falsche Angaben zum Sach-
verhalt macht.

3.4 Nach dem Dargelegten ist insbesondere gestützt auf das voll be-
weiskräftige Gutachten der MEDAS vom 3. Februar 2023 (AB 52.2) erstellt, 
dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden besteht. Die Beschwerde-
gegnerin hat damit einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversiche-
rung mit Verfügung vom 24. April 2023 (AB 59) zu Recht verneint. Die da-
gegen erhobene Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet 
und ist ohne Weiterungen abzuweisen.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

4.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung. Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als öffent-
lich-rechtliche Anstalt des Kantons Bern keinen Entschädigungsanspruch 
(Art. 104 Abs. 3 VRPG; vgl. dazu auch BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.