# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce0dcc92-abea-526e-9eb9-58c3a95fab50
**Source:** Zürich (entscheidsuche) (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 08.08.2025 PS250165
**Docket/Reference:** PS250165
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250165_2025-08-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250165-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Fabio

Beschluss vom 8. August 2025

in Sachen

A._____,
Gesuchsgegner, Einsprecher und Beschwerdeführer

gegen

B._____ Ltd. SPC,
Gesuchstellerin, Einsprache- und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____,

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X2._____

betreffend Arresteinsprache

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes Audienz des 
Bezirksgerichtes Zürich vom 16. Mai 2025 (EQ230147)

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Erwägungen:

1.

1.1. Mit Eingabe vom 22. Juni 2023 gelangte die Gesuchstellerin, Einsprache- 

und Beschwerdegegnerin (fortan Beschwerdegegnerin) an das Einzelgericht 

Audienz des Bezirksgerichtes Zürich (fortan Vorinstanz) und stellte folgendes 

Arrestgesuch (act. 4/1/1): 

"1. Es seien
- das im Alleineigentum der C._____ AG (D._____-strasse 1, 

... Zürich) stehende Grundstück Grundbuch Blatt 2, Kat. 
Nr. 3, EGRID CH 4; Adresse: D._____-strasse 1, ... Zürich, 
und

- die im Eigentum von E._____ (D._____-strasse 1, ... Zürich) 
stehenden Namenaktien an der C._____ AG (D._____-
strasse 1, ... Zürich), und

- die E._____ (D._____-strasse 1, ... Zürich) zustehende For-
derung aus dem Aktionärsdarlehen gegenüber der C._____ 
AG (D._____-strasse 1, ... Zürich), und

- die im Eigentum von E._____ (D._____-strasse 1, ... Zürich) 
stehenden Stammanteile an der F._____ GmbH (D._____-
strasse 1, ... Zürich), und

- die E._____ (D._____-strasse 1, ... Zürich) zustehende For-
derung aus dem Kontokorrentkonto gegenüber der F._____ 
GmbH (D._____-strasse 1, ... Zürich), und

- die im Eigentum von E._____ (D._____-strasse 1, ... Zürich) 
stehenden Namenaktien an der G._____ AG (H._____-
strasse 5, I._____)

zu verarrestieren, soweit verarrestierbar, bis zur Deckung der Ar-
restforderung in Höhe von
CHF 23'148'782.70 (entsprechend USD 25'688'901.30 zum Kurs 

von 0.90112); zuzüglich Zins zu 5% p.a. seit 
dem 1. Januar 2013

CHF 460'000.00 zzgl. Zins von 5% p.a. seit dem 31. Mai 2022
CHF 100'000.00 zzgl. Zins von 5% p.a. seit dem 1. November 

2021
sowie der Kosten.

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten 
des Gesuchsgegners."

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1.2. Mit Urteil vom 28. Juni 2023 gab die Vorinstanz dem Gesuch mit Arrestbe-

fehl vom selben Datum teilweise statt, wies es jedoch in Bezug auf die im Eigen-

tum von E._____ stehenden Namenaktien an der C._____ AG sowie an der 

G._____ AG ab (act. 4/1/5). Am 3. Juli 2023 vollzog das zuständige Betreibungs-

amt Zürich 6 den Arrestbefehl (Arrest-Nr. 6, act. 4/14).

1.3. In der Folge erhob der Gesuchsgegner, Einsprecher und Beschwerde-

führer (fortan Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 14. Juli 2023 bei der 

Vorinstanz Einsprache und ersuchte um Aufhebung des Arestbefehls vom 

28. Juni 2023 (act. 4/8). Nachdem dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 

24. Juli 2025 Gelegenheit gegeben worden war, um seine Einsprache unter 

Berücksichtigung des Arrestgesuchs zu ergänzen (act. 4/19), wurde das 

Verfahren auf Gesuch der Parteien mehrfach sistiert, letztmals bis zum 

29. Februar 2024 (act. 4/28, 4/33, 4/34-4/38 und 4/41-43). Danach erfolgten 

weitere Stellungnahmen durch den Beschwerdeführer und die Beschwerde-

gegnerin (act. 4/49, 4/56 und 4/57). Mit Urteil vom 16. Mai 2025 hiess die 

Vorinstanz die Einsprache des Beschwerdeführers teilweise gut und hob den 

Arrestbefehl vom 28. Juni 2023 für folgende Arrestgegenstände auf (act. 4/60 = 

act. 3 [Aktenexemplar], fortan zitiert als act. 3): 

- Forderung von E._____ aus dem Aktionärsdarlehen gegenüber der 
C._____ AG 

- Stammanteile von E._____ an der F._____ GmbH 

- Forderung von E._____ aus dem Kontokorrentkonto gegenüber der 
F._____ GmbH.

1.4. In Bezug auf das im Alleineigentum der C._____ AG stehende Grundstück 

an der D._____-strasse 1, ... Zürich, Grundbuch Blatt 2, Kat. Nr. 3, EGRID CH 4, 

blieb der Arrestbefehl bestehen (act. 3, Dispositiv-Ziffer 1).

1.5. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 

11. Juni 2025 (Datum Poststempel: 12. Juni 2025) rechtzeitig Beschwerde bei der 

hiesigen Kammer (act. 2; zur Rechtzeitigkeit vgl. act. 4/61b). 

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1.6. Die Beschwerdegegnerin hatte bereits im Vorfeld mit Eingabe vom 6. Juni 

2025 bei der Kammer beantragt, es sei ihr im Falle der Erhebung einer Be-

schwerde durch den Beschwerdeführer Frist für die Einreichung eines begründe-

ten Gesuchs um Sicherstellung der Parteientschädigung anzusetzen (vgl. Ge-

schäfts-Nr. RX250007, act. 5/2). Aufgrund dieser Eingabe wurde das Verfahren 

Nr. RX250007 eröffnet. Nachdem die Beschwerde des Beschwerdeführers einge-

gangen war (vgl. act. 2), wurde das Verfahren mit der Geschäfts-Nr. RX250007 

mit Verfügung vom 24. Juni 2025 in das vorliegende Beschwerdeverfahren inte-

griert und am Register abgeschrieben (Geschäfts-Nr. RX250007, act. 5/4). Ansch-

liessend wurde der Beschwerdegegnerin mit separater Verfügung vom 24. Juni 

2025 Frist angesetzt, um ein begründetes Gesuch um Sicherstellung der Partei-

entschädigung einzureichen. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer Frist an-

gesetzt, um für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens einen Kostenvor-

schuss von Fr. 6'000.– zu leisten (act. 6). 

1.7. Mit Eingabe vom 7. Juli 2025 reichte die Beschwerdegegnerin fristgerecht 

das begründete Gesuch um Sicherstellung der Parteientschädigung ein (act. 8 

und 9/1-3).

1.8. Da die dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. Juni 2025 ange-

setzte Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses ungenutzt verstrichen war, 

wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. Juli 2025 in Anwendung 

von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung der Verfü-

gung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, mit dem Hinweis, dass auf die Be-

schwerde nicht eingetreten werde, sofern der Vorschuss nicht innert dieser Nach-

frist bezahlt werde (act. 10, Dispositiv-Ziffer 2). Gleichzeitig wurde ihm Frist ange-

setzt, um zum Antrag der Beschwerdegegnerin auf Sicherstellung der Parteient-

schädigung Stellung zu nehmen (act. 10, Dispositiv-Ziffer 1).

1.9. Die Verfügung vom 18. Juli 2025 konnte dem Beschwerdeführer am 

22. Juli 2025 zugestellt werden (act. 11/1). Die fünftägige Nachfrist zur Leistung 

des Kostenvorschusses begann demnach am darauffolgenden Tag und endete 

am 28. Juli 2025 (vgl. Art. 142 Abs. 3 ZPO). Auch innert dieser Frist leistete der 

Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss nicht, weshalb auf die 

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Beschwerde androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 1 und 

Abs. 2 lit. f ZPO e contrario nicht einzutreten ist. 

2.

2.1. Bei Nichteintreten gilt die klagende Partei als unterliegend (Art. 106 Abs. 1 

Satz 2 ZPO). Dasselbe gilt für die ein Rechtsmittel ergreifende Partei (Urwyler/ 

Grütter, DIKE-Komm-ZPO, 3. Aufl. 2024, Art. 106 N 5). Entsprechend sind die 

Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Sie sind 

in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 GebV und unter Berücksichtigung 

des Streitwerts von Fr. 7'156'603.– (vgl. act. 6 E. 1.2) auf Fr. 3'000.– festzusetzen. 

2.2. Überdies ist der Beschwerdeführer zu verpflichten, der Beschwerdegegne-

rin eine (reduzierte) Parteientschädigung gestützt auf § 2 Abs. 1 und 2, § 4 Abs. 1 

und 2, § 9 und § 13 Abs. 1 und 4 AnwGebV  von Fr. 1'400.– zu bezahlen. Eine 

Mehrwertsteuer ist nicht geschuldet, da die Beschwerdegegnerin ihren Sitz im 

Ausland hat (Kreisschreiben des Obergerichts des Kantons Zürich vom 17. Mai 

2006, Ziff. 2.1.1). 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 3'000.– festgesetzt und 

dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin für das 

zweitinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.– zu be-

zahlen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Einzelgericht Audienz 

des Bezirksgerichtes Zürich, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

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5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche  Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 7'156'603.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Fabio

versandt am:
12. August 2025