# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc3eaf18-d0ba-5b86-8363-8f170b69e963
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 30.09.2025 BEK 2025 124
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-124_2025-09-30.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 30. September 2025
BEK 2025 124

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Jeannette Soro,
Gerichtsschreiber Noah Thurnherr.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,

gegen

B.________,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe 
vom 9. September 2025, ZES 2025 483);-

hat die Beschwerdekammer,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Das Betreibungsamt Höfe drohte A.________ (Inhaber der Einzelunter-
nehmung C.________; vgl. Handelsregisterauszug, abgerufen am 24. Septem-
ber 2025) in der Betreibung Nr. xx am 3. März 2025 den Konkurs an für eine 
Forderung von Fr. 20‘805.90 nebst 5 % Zins seit 12. Dezember 2024, Verzugs-
zins von Fr. 985.40 und Betreibungskosten von Fr. 207.60 (Vi-act. KB 2). Die 
Gesuchstellerin reichte bei der Vorinstanz am 17. Juni 2025 das Konkursbe-
gehren für die Forderung von total Fr. 21‘998.90 (inkl. Verzugszins und Betrei-
bungskosten) ein (Vi-act. A/I). Der Einzelrichter verlangte von der Gesuchstel-
lerin einen Kostenvorschuss von Fr. 3‘500.00 (Vi-act. E/1) und bezifferte die 
vom Gesuchsgegner zu bezahlende Forderung auf Fr. 22‘748.35 zuzüglich Ge-
richtskosten von Fr. 300.00 (Vi-act. E/3). An der Konkursverhandlung vom 1. 
September 2025 beantragte der Gesuchsgegner die Verschiebung der Ver-
handlung um sieben Tage, damit er die zur Tilgung der Schuld erforderlichen 
Mittel beschaffen könne (Vi-act. A/II). Die Gesuchstellerin erteilte gleichentags 
ihre Zustimmung (Vi-act. E/4), weshalb der Einzelrichter mit dem Entscheid sie-
ben Tage zuwartete (KG-act. 5). Nachdem bis am 9. September 2025 weder 
beim Betreibungsamt noch bei der Gesuchstellerin eine Zahlung eingegangen 
war (Vi-act. E/6), eröffnete er gleichentags den Konkurs (Vi-act. A). Der Einzel-
richter auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 300.00 dem Gesuchsgegner, be-
zog diese jedoch vom Kostenvorschuss der Gesuchstellerin. Den Rest des Kos-
tenvorschusses von Fr. 3‘200.00 überwies er dem Konkursamt (Vi-act. A, Dis-
positivziffer 3).

2. Gegen diesen Entscheid erhob der Gesuchsgegner bzw. Beschwerdefüh-
rer am 10. September 2025 Beschwerde mit den Anträgen, die angefochtene 
Verfügung sei aufzuheben und das Konkursbegehren abzuweisen. Zudem sei 
der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen (eventualiter superproviso-
risch), die Gerichtskosten seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und von 

Kantonsgericht Schwyz 3

einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin sei abzusehen (KG-
act. 1; fehlende Unterschrift innert Nachfrist verbessert mit KG-act. 6). Verfah-
rensleitend wurde der Beschwerde am 15. September 2025 aufschiebende Wir-
kung nicht zuerkannt und allfällige vom Konkursamt verfügte Vermögenssper-
ren wurden vorläufig aufrechterhalten. Die Verfahrensleitung auferlegte dem 
Beschwerdeführer zudem eine zehntägige Frist zur Leistung des Kostenvor-
schusses von Fr. 750.00 und wies ihn darauf hin, innert der Rechtsmittelfrist 
seien die Konkursaufhebungsgründe nachzuweisen und sei die Zahlungsfähig-
keit glaubhaft zu machen (KG-act. 2).

3. Mit der Beschwerde kann eine unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) oder 
offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden 
(Art. 320 ZPO). Im Konkursverfahren kann die Beschwerdeinstanz gemäss 
Art. 174 Abs. 2 SchKG die Konkurseröffnung auch dann aufheben, wenn die 
Schuldnerin erstens durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld, ein-
schliesslich Zinsen und Kosten, getilgt (Ziff. 1) oder der geschuldete Betrag zu-
handen des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durch-
führung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3), und wenn die Schuldnerin zweitens 
ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht. Diese Konkurshinderungsgründe müs-
sen sich innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben und geltend gemacht 
werden (Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 20a). Nach Ab-
lauf der Rechtsmittelfrist können keine neuen Tatsachenbehauptungen vorge-
bracht oder neue Beweismittel eingereicht werden (BGE 136 III 294 E. 3.1).

a) Unter Tilgung der Schuld im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG ist 
der vollständige Untergang der Forderung, insbesondere in Form der Zahlung, 
aber auch durch Erlass, Verzicht, Aufhebung oder Verrechnung zu verstehen. 
Wird der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz im Sinne von Art. 174 
Abs. 2 Ziff. 2 SchKG hinterlegt, muss dieser bis zum Ablauf der Beschwerdefrist 

Kantonsgericht Schwyz 4

zugunsten der Beschwerdeinstanz der Schweizerischen Post übergeben oder 
einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden sein. Die Tilgung 
oder Hinterlegung ist durch Urkunden zu beweisen, blosses Glaubhaftmachen 
genügt nicht (Giroud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG 
N 21a, 22, 24). Die angefochtene Verfügung wurde dem Beschwerdeführer am 
10. September 2025 zugestellt (Vi-act. E/9). Zufolge Verlängerung auf den 
nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 ZPO) endete die zehntägige Beschwerdefrist 
(Art. 174 Abs. 1 SchKG) am Montag, 22. September 2025. Der Beschwerde-
führer hätte bis zu diesem Datum Urkunden einreichen müssen, welche die 
tatsächlich erfolgte Tilgung oder Hinterlegung der betriebenen Konkursforde-
rung inkl. Zinsen und Kosten belegen. Die eingereichte E-Mail der D.________ 
vom 10. September 2025 ist aber lediglich eine Ankündigung, dass eine dem 
Beschwerdeführer zustehende Rückzahlung von EUR 99‘750.00 bis am 
20. September 2025 auf dessen Konto gebucht sein werde (KG-act. 1/3). Damit 
ist die tatsächliche Zahlung nicht nachgewiesen. Zudem wäre auch mit der Gut-
schrift auf dem Konto des Beschwerdeführers die Forderung der Beschwerde-
gegnerin weder (zu deren Gunsten) getilgt noch beim Kantonsgericht hinterlegt 
worden. Nachdem der Beschwerdeführer bereits erstinstanzlich die Beschaf-
fung der erforderlichen finanziellen Mittel innert Wochenfrist angekündigt hatte 
(vgl. Vi-act. E/4.1), den Betrag jedoch selbst innert der Beschwerdefrist nicht 
erhältlich machen konnte, ist die „unmittelbar bevorstehende vollständige Be-
reinigung der Forderungen“ (KG-act. 1, S. 2) ohnehin unglaubhaft. Bereits die 
erste Voraussetzung zur Aufhebung der Konkurseröffnung im Sinne von 
Art. 174 Abs. 2 SchKG ist damit nicht erfüllt.

b) Zahlungsfähigkeit heisst, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 
sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 
können. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen einen Schuld-
ner noch nicht zahlungsunfähig erscheinen. Die Beurteilung der Zahlungsfähig-

Kantonsgericht Schwyz 5

keit beruht auf einem anhand der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten ge-
wonnenen Gesamteindruck (vgl. nur Urteil BGer 5A_108/2021 vom 29. Sep-
tember 2021 E. 2.2). Die Zahlungsfähigkeit ist bloss glaubhaft zu machen, d.h. 
sie muss wahrscheinlicher sein als die Zahlungsunfähigkeit. Zu strenge Anfor-
derungen sind nicht zu stellen (vgl. nur Urteil BGer 5A_33/2021 vom 28. Sep-
tember 2021 E. 2.2). Ein wichtiges Dokument für das Glaubhaftmachen der 
Zahlungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister (Urteil BGer 
5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3).

Abgesehen von der Tilgung der Konkursforderung äussert sich der Beschwer-
deführer nicht zur Zahlungsfähigkeit (KG-act. 1). Einen Betreibungsregisteraus-
zug reichte er nicht ein, sodass seine Zahlungsgewohnheiten nicht ersichtlich 
sind. Ebenso fehlt ein Zwischenabschluss mit Aktiven und Passiven oder min-
destens eine aktuelle, vollständige Debitoren- und Kreditorenliste (vgl. den ent-
sprechenden Hinweis in: KG-act. 2, Ziff. 4), sodass die finanzielle Situation der 
Einzelunternehmung nicht beurteilt werden kann. Die Zahlungsfähigkeit der 
Einzelunternehmung ist in keinerlei Hinsicht glaubhaft gemacht, weshalb auch 
die zweite Voraussetzung zur Aufhebung der Konkurseröffnung nach Art. 174 
Abs. 2 SchKG nicht erfüllt ist.

c) Weil der Beschwerdeführer weder die Tilgung oder Hinterlegung der Kon-
kursforderung nachwies noch die Zahlungsfähigkeit glaubhaft machte, ist die 
Beschwerde abzuweisen.

4. Das Gericht kann von der klagenden Partei einen Vorschuss bis zur Höhe 
der mutmasslichen Gerichtskosten verlangen (Art. 98 ZPO), was ebenfalls für 
eine ein Rechtsmittel einlegende Partei gilt (Rüegg/Rüegg, in: Spühler/Ten-
chio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 
3. A. 2017, Art. 98 ZPO N 4). Wird der Kostenvorschuss auch innert einer Nach-
frist nicht geleistet, so tritt das Gericht auf die Beschwerde nicht ein (vgl. Art. 101 

Kantonsgericht Schwyz 6

Abs. 3 ZPO). Wie bereits festgestellt, ist die Beschwerde abzuweisen, weshalb 
sich die Ansetzung einer Nachfrist für den innert der angesetzten Frist nicht 
geleisteten Kostenvorschuss erübrigte.

5. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 sind ausgangs-
gemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). 
Mangels Beteiligung der Beschwerdegegnerin (Art. 322 Abs. 1 ZPO, zweiter 
Satzteil) entstand dieser kein Aufwand, sodass eine Entschädigung entfällt;-

Kantonsgericht Schwyz 7

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R, inkl. Kopie KG-act. 5 z.K.), 
die Beschwerdegegnerin (1/R, inkl. Kopie KG-act. 5 und 6 z.K.), das 
Grundbuch- und Konkursamt Höfe (je 1/R), das Betreibungsamt Höfe 
(1/R), das Handelsregister des Kantons Schwyz (1/R) und die Vorinstanz 
(1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter 
Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Disposi-
tiv).

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 1. Oktober 2025  amu