# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a175041-8a56-5d27-b222-23697e1595ef
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-03
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 03.12.2018 BK 2018 466
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2018-466_2018-12-03.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 18 466

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 3. Dezember 2018

Besetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichterin Hubschmid, 
Oberrichter Stucki
Gerichtsschreiberin Kurt

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Fürsprecher B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstras-
se 10, Postfach 6250, 3001 Bern
v.d. Staatsanwältin C.________, Regionale Staatsanwaltschaft 
Oberland, Scheibenstrasse 11, 3600 Thun

Gegenstand Verlängerung Untersuchungshaft

Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung, Störung 
des Totenfriedens

Beschwerde gegen den Entscheid des Regionalen Zwangsmass-
nahmengerichts Oberland vom 24. Oktober 2018 (ARR 18 117)

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) führt 
gegen den Beschuldigten (nachfolgend: Beschwerdeführer) ein Strafverfahren we-
gen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens. Der Be-
schwerdeführer wurde gestützt auf den Haftbefehl vom 16. Februar 2018 am 
18. Februar 2018 in Frankreich verhaftet und am 20. März 2018 in die Schweiz 
überführt. Das Regionale Zwangsmassnahmengericht Oberland (nachfolgend: 
Zwangsmassnahmengericht) ordnete am 23. März 2018 die Untersuchungshaft an 
und beschränkte die Haftdauer bis am 19. Juni 2018. Am 8. Juni 2018 wies es das 
vom Beschwerdeführer am 23. Mai 2018 eingereichte Haftentlassungsgesuch ab. 
Gleichzeitig verlängerte es die Untersuchungshaft gemäss Antrag der Staatsan-
waltschaft um weitere drei Monate, d.h. bis am 19. September 2018. Eine dagegen 
erhobene Beschwerde wies die Beschwerdekammer am 9. Juli 2018 ab (BK 18 
260). Das Bundesgericht wies die Beschwerde gegen den Beschluss der Be-
schwerdekammer ebenfalls ab (Urteil des Bundesgerichts 1B_366/2018 vom 
22. August 2018). 

Am 20. August 2018 trat das Zwangsmassnahmengericht auf das Haftentlas-
sungsgesuch des Beschwerdeführers sowie seine Anträge auf Erlass von Ersatz-
massnahmen nicht ein und verlängerte die Haftdauer um einen Monat, d.h. bis am 
19. Oktober 2018. Gegen die am 24. Oktober 2018 erfolgte erneute Verlängerung 
der Untersuchungshaft um sechs Monate reichte der Beschwerdeführer, vertreten 
durch Fürsprecher B.________, am 5. November 2018 wieder Beschwerde ein. Er 
beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und er sei aus der Unter-
suchungshaft zu entlassen, die Verfahrensleitung sei anzuweisen, die Korrekturen 
und Ergänzungen des rechtsmedizinischen Gutachtens als auch des Berichts BEX 
bei den entsprechenden Sachverständigen bzw. geeigneten Dritten schnellstmög-
lich einzuholen und der Verteidigung – nach Einsicht in alle früher erteilten Aufträge 
– vorab Möglichkeit zur Stellungnahme zu den Verbesserungs- und Ergänzungs-
fragen zu geben, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Staates. 
Weiter seien die Verfahrensakten der Staatsanwaltschaft beizuziehen. Dem pro-
zessualen Antrag des Beschwerdeführers auf Aktenbeizug wurde mit Verfügung 
der Verfahrensleitung der Beschwerdekammer vom 7. November 2018 Genüge ge-
tan. Am 12. November 2018 beantragte die von der Generalstaatsanwaltschaft mit 
der Wahrnehmung der staatsanwaltschaftlichen Aufgaben im Beschwerdeverfah-
ren betraute Staatsanwältin C.________ die kostenfällige Abweisung der Be-
schwerde. Das Zwangsmassnahmengericht reichte am 12. November 2018 eben-
falls eine Stellungnahme ein, stellte jedoch keine Anträge zum Ausgang des Ver-
fahrens. In seiner Replik vom 19. November 2018 ergänzte der Beschwerdeführer 
seine bisher gestellten Anträge. Die Staatsanwaltschaft sei zur Edition der vollstän-
digen Akten an das Obergericht zu verpflichten. Das Zwangsmassnahmengericht 
und die Staatsanwaltschaft verzichteten am 23. November 2018 auf eine Duplik. 
Der Beschwerdeführer reichte am 28. November 2018 weitere Beweismittel ein, 
welche bisher von der Staatsanwaltschaft vorenthalten worden seien. 

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2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Schweizerischen Strafprozess-
ordnung (StPO; SR 312) können Entscheide über die Verlängerung der Untersu-
chungshaft durch die verhaftete Person mit Beschwerde angefochten werden. Zu-
ständig ist die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons 
Bern (Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsre-
glements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist 
durch die Verlängerung der Haft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Inter-
essen betroffen und zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 222 und 382 Abs. 1 
StPO). Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist einzutreten.

3. Das Zwangsmassnahmengericht berücksichtigte die am 22. Oktober 2018 rechtzei-
tig der Post übergebene Stellungnahme des Beschwerdeführers zum Antrag der 
Staatsanwaltschaft auf Verlängerung der Untersuchungshaft nicht in seinem Ent-
scheid, da es bei der Entscheidfällung am 24. Oktober 2018 davon ausging, dass 
eine solche am 24. Oktober 2018 eingetroffen wäre. Die Stellungnahme ging dann 
erst am 25. Oktober 2018 ein, mithin drei Tage nach der Übergabe an die Post. 
Diese doch eher seltene Konstellation ändert jedoch nichts daran, dass eine Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs vorliegt. 

Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann 
ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit er-
hält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie 
auch die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber 
hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden 
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache 
an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem forma-
listischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit 
dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer be-
förderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 
2.3.2 mit weiteren Hinweisen). Sowohl der Beschwerdeführer als auch das 
Zwangsmassnahmengericht erachten eine Heilung durch die Beschwerdekammer 
als sinnvoll. Der Beschwerdeführer kann seine Einwände im Beschwerdeverfahren 
vorbringen. Die Beschwerdekammer kann sowohl den Sachverhalt als auch die 
Rechtslage frei überprüfen. Von einer Rückweisung wegen der Verletzung des 
rechtlichen Gehörs wird deshalb abgesehen. Die Gehörsverletzung ist bei der Kos-
tenliquidation entsprechend zu berücksichtigen. Zudem wird dem Prozessfehler 
Rechnung getragen, indem im Dispositiv die Gehörsverletzung festgestellt wird 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_291/2013 vom 17. September 2013, E. 4.5). 

4. Grundsätzlich ist es zulässig, bei sich wiederholenden Streitpunkten auf bereits 
frühere Entscheide zu verweisen, wie dies namentlich wie hier bei repetitiven 
Haftentscheiden in gleicher Sache zutreffen kann. Allerdings müssen die Verhält-
nisse immer noch vergleichbar sein, muss aus dem Verweis mit genügender Klar-
heit hervorgehen, welche Argumente die Behörde weiterhin als massgeblich erach-
tet und müssen neue Argumente der Verfahrensbeteiligten angemessen berück-
sichtigt werden, so dass eine aktuelle Würdigung der wesentlichen Tat- und 

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Rechtsfragen stattfindet (Urteil des Bundesgerichts 1B_281/2015 vom 15. Septem-
ber 2015 E. 4.3). Das Zwangsmassnahmengericht durfte damit einerseits auf frühe-
re Entscheide sowie auch den neuen Antrag der Staatsanwaltschaft auf Verlänge-
rung der Untersuchungshaft verweisen. Der Umstand, dass das Zwangsmassnah-
mengericht zum gleichen Schluss kommt wie die Staatsanwaltschaft und deren 
Ausführungen zu seinen eigenen macht, bedeutet nicht, dass keine unabhängige 
Prüfung der Haftvoraussetzungen durch das Zwangsmassnahmengericht stattfand. 
Jedenfalls geht aus dem angefochtenen Entscheid hervor, dass eine aktuelle Wür-
digung der wesentlichen Tat- und Rechtsfragen stattfand. Das Zwangsmassnah-
mengericht nahm dabei auch Bezug auf die seither ergangenen Ermittlungsergeb-
nisse, welche sich aus dem Rapport vom 15. Oktober 2018 ergeben. Eine Verlet-
zung der Begründungspflicht bzw. weitere Verletzung des rechtlichen Gehörs ist 
nicht ersichtlich. Das Zwangsmassnahmengericht ist lediglich verpflichtet, aufgrund 
der eingereichten Akten eine Prüfung vorzunehmen. Dass es dabei fälschlicher-
weise davon ausging, eine Stellungnahme des Beschwerdeführers erfolge nicht, ist 
im Zusammenhang mit der Gehörsverletzung relevant und stellt darüber hinaus 
nicht auch noch eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar. Das 
Zwangsmassnahmengericht war auch nicht verpflichtet, auf die Argumente des Be-
schwerdeführers in seinem Haftentlassungsgesuch vom 2. August 2018 einzuge-
hen. 

5. Im Schreiben vom 11. Oktober 2018 an den Beschwerdeführer erklärte die Staats-
anwaltschaft plausibel, weshalb sich die Zustellung der Akten verzögerte (vgl. Band 
IV, Fasz. 10). Von einer Verletzung des Akteneinsichtsrechts kann nicht ausgegan-
gen werden. Aus diesem Schreiben geht zumindest sinngemäss auch hervor, dass 
die Staatsanwaltschaft den am 10. September 2018 vom Beschwerdeführer ge-
stellten Anträgen nachkommen will. Dies wird beispielsweise durch den Umstand 
bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft am 3. Oktober 2018 bei der Swisscom 
Rechnungen edierte, um abzuklären, ob das Opfer über eine Internetverbindung 
verfügte. Es trifft damit nicht zu, dass die Beweisanträge vom 10. September 2018 
unbeantwortet blieben. Zudem wurde dem Beschwerdeführer zusammen mit dem 
Antrag auf Haftverlängerung vom 15. Oktober 2018 der gleichentags eingegangene 
Rapport zugestellt (vgl. Band II, Fasz. H). Dass die Staatsanwaltschaft die zugehö-
rigen Anhänge und Rohdaten zunächst nicht mitsandte, stellt ebenfalls keine Ver-
letzung des Akteneinsichtsrechts dar, zumal davon ausgegangen werden kann, 
dass die relevanten Ergebnisse aus dem Rapport vom 15. Oktober 2018 hervorge-
hen. Aus den Akten der Staatsanwaltschaft, welche dem Zwangsmassnahmenge-
richt eingereicht wurden, ergibt sich, dass dem Rapport einige Ausdrucke als An-
hang beigelegt wurden, so unter anderem die Fotodateien. Dass die Daten mit den 
wichtigen Lebenszeichen des Opfers der Vorinstanz nicht zur Verfügung gestellt 
worden sein sollen, findet in den Akten daher keine Stütze. Abgesehen davon wer-
den die vom Beschwerdeführer erwähnten Lebenszeichen mit Ausnahme der Be-
wegungen am Fahrzeug um 11.10 Uhr und 11.14 Uhr (vgl. dazu E.7.8) auch im 
Rapport erwähnt. Es gibt daher für die Beschwerdekammer keinen Anlass, die 
vollständigen Akten bei der Staatsanwaltschaft zu edieren bzw. die Staatsanwalt-
schaft zur Edition der vollständigen Akten zu verpflichten, wie vom Beschwerdefüh-
rer in der Replik beantragt. Daran ändert auch die Eingabe des Beschwerdeführers 

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vom 28. November 2018 nichts. Der Beschwerdeführer reichte zwei weitere Be-
weismittel ein. Es handelt sich dabei um ein E-Mail von D.________ vom 16. Fe-
bruar 2018, welche via E.________ (Dezernat Leib und Leben) am 8. November 
2018 an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurde, sowie einen Berichtsrapport 
vom 13. November 2018 betreffend eines Telefonats zwischen F.________ und 
G.________ (Regionalfahndung). Diese Dokumente, so macht der Beschwerdefüh-
rer geltend, seien ihm bisher vorenthalten worden. Das fragliche E-Mail von 
D.________ datiert zwar vom 16. Februar 2018. Es wurde der Staatsanwaltschaft 
aber erst am 8. November 2018 via E-Mail von E.________ zur Kenntnis gebracht. 
Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dieses E-Mail vom 16. Februar 
2018 sei dem Beschwerdeführer bei seinen Akteneinsichtsgesuchen jeweils vor-
enthalten worden. Das E-Mail sowie auch der Berichtsrapport vom 13. November 
2018 waren zum Zeitpunkt des Entscheides des Zwangsmassnahmengerichts 
noch nicht aktenkundig. Zu prüfen bleibt, ob die Staatsanwaltschaft verpflichtet ge-
wesen wäre, diese Beweismittel im Beschwerdeverfahren nachzureichen. Dies wä-
re sicherlich dann der Fall, wenn die Dokumente den Beschwerdeführer massge-
blich entlasten würden und damit geeignet wären, am dringenden Tatverdacht ge-
gen den Beschwerdeführer etwas zu ändern. In diesem Zusammenhang wird auf 
die Ausführungen in E. 7.6 und 7.8 verwiesen. 

6. Die behaupteten Verletzungen des Teilnahmerechts sind nicht Gegenstand dieses 
Beschwerdeverfahrens, bei dem es um die Überprüfung der Haftverlängerung geht. 
Im Zusammenhang mit der Erstellung des molekulargenetischen Spurengutachtens 
wurden keine Parteirechte verletzt, handelt es sich dabei doch um eine Laborunter-
suchung gemäss Art. 184 Abs. Abs. 3 Satz 2 StPO (vgl. hierzu BGE 144 IV 69 E. 
2.2 und 2.4). Jedenfalls ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass die Staatsanwalt-
schaft dem Beschwerdeführer bzw. seiner Verteidigung systematisch die Teilnah-
merechte verweigert. Verstösse gegen das Gebot der Waffengleichheit und Fair-
nessgebot sind nicht ersichtlich (vgl. auch E. 8f.).

7.

7.1 Untersuchungshaft ist nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbre-
chens oder Vergehens dringend verdächtig ist und besondere Haftgründe vorlie-
gen. Unbestritten ist, dass die der Strafuntersuchung zugrunde liegenden Tat-
bestände – unter Vorbehalt der weiteren Voraussetzungen – die Anordnung bzw. 
Verlängerung von Untersuchungshaft rechtfertigen.

7.2 Am 15. Februar 2018 ist die von H.________ sel. bewohnte Liegenschaft in 
P.________(Ort) zu einem Grossteil niedergebrannt. Unter dem Brandschutt wur-
den am 16. Februar 2018 menschliche Überreste gefunden. Mittels Abgleich von 
Zahnröntgenaufnahmen konnten diese Überreste zweifelsfrei als H.________ sel. 
(nachfolgend: Opfer) identifiziert werden. Das Opfer war seit einigen Jahren mit 
dem Beschwerdeführer befreundet. Sie lebten nicht im gleichen Haushalt. Dem 
Beschwerdeführer wird vorgeworfen, das Opfer getötet und das Bauernhaus, in 
dem sie lebte, in Brand gesetzt zu haben, um seine Tat zu vertuschen. 

7.3 Bei der Überprüfung des dringenden Tatverdachts ist nach ständiger Rechtspre-
chung keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender 

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Beweise vorzunehmen. Zu prüfen ist vielmehr, ob genügend konkrete Anhaltspunk-
te für eine Straftat und eine Beteiligung der betroffenen Person daran vorliegen, die 
Untersuchungsbehörden somit das Bestehen eines dringenden Tatverdachts mit 
vertretbaren Gründen bejahen durften. Im Haftprüfungsverfahren genügt der 
Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das inkriminierte Verhalten 
mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbestandsmerkmale erfüllen 
könnte. Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen lässt keinen Raum für ausge-
dehnte Beweismassnahmen zu. Zur Frage des dringenden Tatverdachts hat das 
Haftgericht weder ein eigentliches Beweisverfahren durchzuführen, noch dem er-
kennenden Strafgericht vorzugreifen (vgl. BGE 137 IV 122 E. 3.2 f. sowie Urteil des 
Bundesgerichts 1B_185/2018 vom 8. Mai 2018 E. 3.2). Zu Beginn der Strafunter-
suchung sind die Anforderungen an den dringenden Tatverdacht geringer als in 
späteren Stadien. Im Laufe des Strafverfahrens ist ein immer strengerer Massstab 
an die Erheblichkeit und Konkretheit des Tatverdachts zu stellen. Wenn bereits in 
einem frühen Verfahrensstadium ein erheblicher und konkreter dringender Tatver-
dacht besteht, welcher eine Verurteilung als wahrscheinlich erscheinen lässt, muss 
sich dieser allerdings nicht weiter erhärten. In diesem Fall ist der allgemeine Haft-
grund gegeben, wenn die beschuldigte Person im Laufe der Ermittlungen nicht ent-
lastet wird (Urteil des Bundesgerichts 1B_60/2018 vom 22. Februar 2018 E. 3.2 mit 
weiteren Hinweisen). 

7.4 Die Beschwerdekammer bejahte in ihrem Beschluss BK 18 260 vom 9. Juli 2018 
den dringenden Tatverdacht auf eine Tötung, Brandstiftung und damit verbundene 
Störung des Totenfriedens. Dies einerseits mit Blick auf das rechtsmedizinische 
Gutachten vom 30. April 2018 sowie den Berichtsrapport des Dezernats BEX vom 
24. April 2018 sowie andererseits auf weitere konkrete Verdachtsmomente. So ha-
be die Staatsanwaltschaft schlüssig dargelegt, weshalb Indizien dafür vorliegen, 
dass das Opfer ab dem 9. Februar 2018 nicht mehr am Leben war. Weiter begrün-
de auch das Verhalten des Beschwerdeführers nach der Tat konkrete und ernsthaf-
te Verdachtsmomente, dass er ein Delikt begangen habe. Auch das Bundesgericht 
bestätigte das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts (Urteil des Bundesgerichts 
1B_366/2018 vom 22. August 2018 E. 4.10). Darauf kann vorab verwiesen werden.

7.5 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Tathypothese der Staatsanwaltschaft, 
dass das Opfer am 8. Februar 2018 gestorben sei, müsse falsch sein. Es treffe 
nicht zu, dass es seit dem 8. Februar 2018 keine Lebenszeichen mehr gegeben 
habe. Die Staatsanwaltschaft gehe auch in ihrer Stellungnahme nicht auf die ent-
lastenden Untersuchungsergebnisse ein bzw. unterschlage solche und stelle Be-
hauptungen wider Besseres wissen auf. Es fehlten auch neue belastende Erkennt-
nisse. Der Beschwerdeführer verweist in diesem Zusammenhang neu auf die Ein-
vernahmen von I.________ und J.________. Diese Zeugen hätten das Opfer nach 
dem 8. Februar 2018 lebend gesehen bzw. ein Lebenszeichen (Lesebestätigung 
eines E-Mails) erhalten. Weitere Lebenszeichen ergäben sich aus den erhobenen 
Telefon- und Fahrzeugdaten. Dabei nimmt der Beschwerdeführer Bezug auf den 
13. Februar 2018. An diesem Tag habe er in Q.________(Ort) ein Treffen mit 
F.________ von der K.________ AG gehabt. Das Opfer habe ihn zu diesem Tref-
fen begleitet und im/beim Auto zusammen mit den Hunden auf ihn gewartet. Die an 
seinem Fahrzeug verzeichneten Bewegungen seien zu einem Zeitpunkt erfolgt, als 

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er sich im Gebäude der K.________ AG aufgehalten und zudem Fotos erstellt ha-
be. Diese zeitliche Überschneidung ergebe sich auch aus dem Rapport. Ebenfalls 
am 13. Februar 2018 habe das Opfer zweimal versucht, ihn anzurufen. Es sei un-
möglich, dass er beide Mobiltelefone (seines und dasjenige des Opfers) bei sich 
geführt habe. Dies ergebe sich aus der User-Location-Information der beiden Tele-
fone in der fraglichen Zeit. Darauf gingen die Strafverfolgungsbehörden nicht ein. 
Die User-Location-Information für das Telefon des Opfers bleibe in der Zeit von 
11.00 Uhr bis 14.00 Uhr unverändert. Das Telefon habe sich also nicht bewegt. Im 
Gegensatz dazu, habe sich die User-Location-Information seines eigenen Telefons 
verändert (Beschwerdebeilage 7). Es sei somit zwingend, dass eine andere Person 
versucht habe, ihn mit dem Mobiltelefon des Opfers anzurufen und schliesslich um 
13.57 Uhr seinen Rückruf entgegen genommen habe. Infrage komme nur das Op-
fer. Im Zeitpunkt seines Anrufs beim Opfer um 13.57 Uhr (Dauer: 22 Sekunden) sei 
er noch nicht zurück bei seinem Auto gewesen, denn sein Mobiltelefon habe sich 
erst um 14.03 mit dem System des Autos gekoppelt. Damit ergäben sich zwischen 
dem 8. und 15. Februar 2018 für jeden Tag, ausser dem 10. und 14. Februar 2018, 
konkrete Lebenszeichen des Opfers. Weiter verweist der Beschwerdeführer auf 
mögliche weitere Tatverdächtige, wie den früheren Lebensgefährten des Opfers 
oder den Vermieter der vom Opfer bewohnten Liegenschaft. 

7.6 Die Annahme, dass das Opfer bereits seit dem 8. Februar 2018 tot gewesen sei, ist 
Teil der Tathypothese der Staatsanwaltschaft. Die Bejahung des dringenden Tat-
verdachts hängt aber nicht einzig davon ab. Folglich hielt die Beschwerdekammer 
bereits in ihrer Stellungnahme vom 6. August 2018 an das Bundesgericht fest, dass 
selbst die Verneinung konkreter Anhaltspunkte für das Ableben des Opfers am 
9. Februar 2018 und die Annahme eines späteren Todeszeitpunktes nicht zu einer 
Gutheissung der Beschwerde geführt hätten. Auch aus den Ausführungen des 
Bundesgerichts in seinem Urteil vom 20. August 2018 ergibt sich, dass nebst den 
Ergebnissen aus der Untersuchung der Leiche und der Brandstelle sowie den Er-
eignissen während den Tagen vor dem Brand insbesondere auch das Verhalten 
des Beschwerdeführers danach ins Gewicht falle. Allfällige Hinweise, dass das Op-
fer nach dem 8. Februar 2018 noch gelebt haben könnte, sind daher nicht per se 
geeignet, den dringenden Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer zu entkräften. 

Nach wie vor gibt es keine nachvollziehbare Erklärung, weshalb der Beschwerde-
führer unmittelbar nach Brandausbruch überstürzt die Schweiz verliess. Sein ver-
wirrter und geschockter Zustand sowie seine Angaben gegenüber L.________, 
wonach das Bauernhaus von H.________ abgebrannt und H.________ tot sei, er 
nur in der Panik die Hunde zusammengepackt habe und abgefahren sei (vgl. Ein-
vernahme vom 25. Mai 2018, S. 3, Z. 82 ff., S. 10, Z. 460 ff.), weisen daraufhin, 
dass er bei seiner Abreise nach Frankreich vom Brand und vom Tod des Opfers 
wusste. Dem seither ergangenen forensisch-chemischen Abschlussbericht vom 
6. September 2018 lassen sich keine Erkenntnisse entnehmen, die die bisherigen 
Ergebnisse der Brandermittler in Frage stellen bzw. eine Brandstiftung ausschlies-
sen würden. Die Ausführungen des Beschwerdeführers zu den vorhandenen Die-
sel-/Heizölflecken sind nichts weiter als Hypothesen, welche nicht plausibler sind 
als die von der Staatsanwaltschaft gezogenen Schlussfolgerungen. Das molekular-
genetische Spurengutachten vom 15. September 2018 zeigt, dass die Untersu-

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chung des Luftröhreninhaltes des Opfers eine positiv qPCR-basierte Messung von 
blutspezifischer microRNA ergab. Wieso dieses Ergebnis ein Tötungsdelikt aussch-
liessen sollte, erschliesst sich der Kammer nicht, zumal der Beschwerdeführer nicht 
begründet, weshalb im Falle einer Kopfverletzung zwingend auch hirnspezifische 
microRNA hätte festgestellt werden würden müssen. Dies scheint lediglich einer In-
terpretation des Beschwerdeführers zu entsprechen. Damit werden die bisherigen 
Ermittlungsergebnisse betreffend Annahme eines Tötungsdelikts und Brandstiftung 
durch die neuen Beweismittel nicht entkräftet. Der Umstand, dass am Beil des Be-
schwerdeführers keine DNA des Opfers sichergestellt werden konnte, schliesst den 
Beschwerdeführer als Täter ebenfalls nicht aus. Da sich aus dem molekulargeneti-
schen Spurengutachten weder zusätzlich be- noch entlastende Hinweise ergeben, 
ist es auch nachvollziehbar, dass die Staatsanwaltschaft dieses Dokument in ihrer 
Stellungnahme nicht erwähnt hat. Gleiches gilt für die E-Mail von D.________ vom 
16. Februar 2018 sowie den Berichtsrapport vom 13. November 2018 betreffend 
Telefongespräch zwischen G.________ und F.________. Der Umstand, dass 
M.________ am 14. Februar 2018 Licht in der Wohnung des Opfers gesehen hat, 
lässt sich auch mit der Anwesenheit des Beschwerdeführers am Domizil des Op-
fers erklären. Es kann in diesem Zusammenhang auf den Berichtsrapport vom 15. 
Oktober 2018 verwiesen werden. Aufgrund des Antennenstandortes des Mobiltele-
fons des Beschwerdeführers wird vermutet, dass er am 14. Februar 2018 am Do-
mizil des Opfers übernachtete (S. 36). Dass M.________ auch Personen erkannt 
hätte, geht aus der E-Mail nicht hervor. Seine Äusserung, wonach das Opfer und 
der Beschwerdeführer angeschlagen schienen, steht offensichtlich nicht in Zu-
sammenhang mit seiner Wahrnehmung vom 14. Februar 2018. Es handelt sich 
damit nicht um ein entlastendes Beweismittel, welches von der Staatsanwaltschaft 
im Beschwerdeverfahren hätte nachgereicht werden müssen. Weshalb sich bezüg-
lich allfälliger Rauchpausen nichts aus dem Berichtsrapport vom 13. November 
2018 ergibt, wirft mit Blick auf die Ausführungen der Staatsanwaltschaft in ihrer 
Stellungnahme Fragen auf. In diesem Zusammenhang scheinen weitere Abklärun-
gen angezeigt und auch möglich. Allerdings steht oder fällt der Tatverdacht nicht 
einzig mit dieser Frage bzw. diesen Ermittlungen, weshalb der Berichtsrapport vom 
13. November 2018 an der Ausgangslage ebenfalls nichts ändert. Mit ihrem Ver-
zicht auf eine weitere Stellungnahme gibt die Staatsanwaltschaft daher auch nicht 
zu, dass sie über keine Beweismittel verfüge, welche den Tatverdacht gegen den 
Beschuldigten stützten oder sie eine Verlängerung der Untersuchungshaft nicht 
rechtsgenüglich begründen könne. Zudem hat sich an der Beurteilung des Nacht-
atverhaltens des Beschwerdeführers nichts geändert. 

7.7 Mittels technischen Überwachungsmassnahmen (Auswertung des Infotainement-
Systems des Fahrzeuges des Beschwerdeführers, rückwirkende Teilnehmeridenti-
fikationen und PS-Daten der Mobiltelefon-Anschlüsse des Beschwerdeführers und 
des Opfers, Auswertung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers sowie Bankedi-
tionen/Kartengebrauch, Einkaufsbelege) sowie den Aussagen verschiedener Zeu-
gen durchleuchtete die Polizei die Aufenthaltsorte des Opfers und des Beschwer-
deführers in der Zeitspanne zwischen dem letzten Arbeitstag des Opfers am 7. Fe-
bruar 2018 und dem Tag des Brandausbruchs am 15. Februar 2018. Die Ergebnis-
se sind im Rapport vom 15. Oktober 2018 (nachfolgend Rapport, Band I Fasz. 3) 

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zusammengefasst. Aus der rückwirkenden Teilnehmeridentifikation und der Aus-
wertung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers ergeben sich konkrete Hinwei-
se, dass er sich ab der Nacht vom 8./9. Februar 2018 immer wieder vor allem 
nachts am Domizil des Opfers aufhielt. Auch am Tag des Brandausbruchs meldete 
sich sein Mobiltelefon zum letzten Mal an der Sende-/Empfangsantenne 
P.________(Ort) mit Hauptstrahlrichtung 250 (Nähe der Wohnung des Opfers, vgl. 
dazu Rapport S. 41) an, bevor es vermutlich ausgeschaltet wurde. Weiter sind bis 
zum 8. Februar 2018 zahlreiche Anrufe und Mitteilungen des Beschwerdeführers 
beim und an das Opfer dokumentiert. Ausser dem bzw. den Anruf (-versuchen) 
vom 13. Februar 2018 gab es nach dem 8. Februar 2018 keine Kommunikation 
mehr zwischen den Mobiltelefonen des Opfers und des Beschwerdeführers. Der 
Beschwerdeführer hat keine nachvollziehbare Erklärung, weshalb das Opfer 
während seiner Besprechung bei der K.________ in Q.________(Ort) zweieinhalb 
Stunden im Auto auf ihn warten sollte. Dies obwohl es gemäss den Angaben des 
Beschwerdeführers gegenüber F.________ verletzt und im Inselspital gewesen sei. 
Auch diese Umstände sind konkrete und ernsthafte Anhaltspunkte dafür, dass der 
Beschwerdeführer in das Tatgeschehen involviert ist. Seine Behauptung, wonach 
sich der bisherig behauptete Tatverdacht auf keinerlei Tatsachen aus dem Unter-
suchungsverfahren stütze, ist haltlos.

7.8 Dem Beschwerdeführer ist insofern Recht zu geben, als sich aus dem Rapport 
auch Hinweise ergeben, dass das Opfer zumindest bis und mit dem 13. Februar 
2018 noch gelebt haben könnte. Die Verlässlichkeit der Zeugenaussagen ist aber 
nicht von der Beschwerdekammer zu beurteilen, zumal es sich dabei nicht um li-
quide Alibibeweise handelt. Gleiches gilt für die erhobenen Fahrzeug- und Mobilte-
lefondaten bzw. die sich daraus ergebenden Unklarheiten/Widersprüche. Aus dem 
Rapport geht hervor, dass die Antennenstandorte und Zeitangaben, welche bei der 
rückwirkenden Teilnehmeridentifikation angeführt werden, verlässlich sind, 
während die tatsächlichen Zeitangaben der PS-Daten nicht nachträglich verifiziert 
werden können. Damit sind tatsächlich nicht alle erhobenen Telefondaten gleich 
zuverlässig. Zudem sind Abweichungen von einer oder zwei Minuten zwischen den 
Systemzeiten immer möglich. Es ist daher kein Widerspruch, wenn die Staatsan-
waltschaft auf die RID-Daten abstellt und diese als belastend wertet, aber bezüg-
lich Systemzeiten oder PS-Daten ausführt, es könne Abweichungen geben. Mit 
Blick darauf ist es auch nicht ausgeschlossen, dass die um 12.19 bis 12.24 Uhr re-
gistrierten Bewegungen am Fahrzeug mit einer Rauchpause des Beschwerdefüh-
rers erklärt werden können. Betreffend die vom Beschwerdeführer erwähnten regis-
trierten Bewegungen um 11.10 und 11.14 Uhr ist auf Folgendes hinzuweisen: Aus-
gehend vom Kilometerstand endete die Fahrt um 11.09 Uhr. Folglich musste sich 
der Beschwerdeführer um diese Zeit noch beim Fahrzeug befinden und es ist nicht 
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bereits um 11.00/11.05 Uhr bei der 
K.________ war. Dies bestätigt auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer um 
11.18 Uhr noch eine SMS an N.________ schrieb. Die Bewegungen um 
11.10/11.14 Uhr können daher durch den Beschwerdeführer verursacht worden 
sein. Die Aussage des Beschwerdeführers, wonach er erst gegen 14.00 Uhr das 
Gebäude der K.________ verlassen habe, steht zudem im Widerspruch zu den 
Aussagen von F.________, wonach die Besprechung gegen 13.30 Uhr beendet 

10

gewesen sei. Es besteht somit Klärungsbedarf hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs, 
des Aufnahmeortes (Koordinaten) des Fotos (20180213_133915.jpg) um 13.39 Uhr 
oder auch der Frage, ob Pausen stattgefunden haben. Diese Unklarheiten ändern 
aber am dringenden Tatverdacht nichts. Zwingende Hinweise, dass das Opfer am 
13. Februar 2018 ebenfalls in Q.________(Ort) war, fehlen jedenfalls weiterhin. 

7.9 Der Umstand, dass am 14. Februar 2018 ein Fahrzeug am Domizil des Opfers par-
kiert war, das möglicherweise gleich aussieht wie dasjenige des früheren Lebens-
partners des Opfers oder dass der Vermieter des Opfers eventuell für eine Stunde 
und 40 Minuten kein Alibi hatte, ändern am dringenden Tatverdacht gegen den Be-
schwerdeführer auch nichts. Dass die Staatsanwaltschaft in diesem Zusammen-
hang keine umfangreichen Ermittlungen tätigt, stellt auch keine Verletzung des Un-
tersuchungsgrundsatzes dar. Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdeführer rügt, es 
seien ungenügende Ermittlungen im Drogenmilieu getätigt worden. Die Staatsan-
waltschaft ist nicht verpflichtet, jeder vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Tathy-
pothese nachzugehen.

7.10 Zudem sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Das Strafverfahren gegen 
den Beschwerdeführer ist, jedenfalls zurzeit, ein reiner Indizienprozess. Es wird die 
Aufgabe des Sachgerichts sein, die erhobenen Beweise erschöpfend zu würdigen 
und zu entscheiden, ob diese für einen Schuldspruch ausreichen. Es kann daher 
weder die Aufgabe des Zwangsmassnahmengerichts noch der Beschwerdekam-
mer sein, jeder Unklarheit bzw. jedem Widerspruch nachzugehen und eine absch-
liessende Würdigung vorzunehmen. Entscheidend im Haftprüfungsverfahren ist 
einzig, dass zahlreiche belastende Indizien vorliegen, die in ihrer Summe nach wie 
vor einen dringenden Tatverdacht begründen. 

8. Im Polizeirapport wurde auf sämtliche Ermittlungsergebnisse eingegangen. In den 
Schlussbemerkungen wird explizit erwähnt, welche Hinweise dafür sprechen, dass 
das Opfer nach dem 8. Februar 2018 noch gelebt habe. Dass die Polizei und die 
Staatsanwaltschaft diese Hinweise letztlich nicht als (massgeblich) entlastend wür-
digte stellt ebenfalls keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar. Weiter 
gab es für das Zwangsmassnahmengericht aufgrund der Ausführungen des Bun-
desgerichts keinen Anlass, zu überprüfen, ob die entlastenden Widersprüche in der 
Tatverdachtstheorie unterdessen durch die Staatsanwaltschaft hätten bereinigt 
werden können. So hielt das Bundesgericht fest, die Kritik des Beschwerdeführers 
am Bericht des Dezernats BEX sei unbegründet und es seien insofern keine Fehler 
ersichtlich, die es auszuräumen gegolten hätte. Hinsichtlich der Todesursache sei 
ebenfalls nicht davon auszugehen, dass eine Einvernahme zu wesentlichen zu-
sätzlichen Erkenntnissen geführt hätte. Das rechtsmedizinische Gutachten weise 
auf die Schwierigkeiten der Beurteilung hin und setze sich mit den möglichen To-
desursachen, soweit es die Umstände zuliessen, auseinander. Eine Beurteilung 
der Wahrscheinlichkeit der in Frage kommenden Todesursachen sei offensichtlich 
nicht möglich gewesen. Damit ist nicht ersichtlich, inwiefern es mit Blick auf die wei-
tere Bejahung eines dringenden Tatverdachts unumgänglich gewesen sein soll, 
diesbezüglich weitere Ergänzungsgutachten einzuholen und das Zwangsmass-
nahmengericht in diesem Zusammenhang eine Prüfung unterlassen haben soll. 
Vom molekulargenetischen Spurengutachten konnte das Zwangsmassnahmenge-

11

richt noch keine Kenntnis haben. Wie bereits ausgeführt, ist dieses aber auch nicht 
geeignet, den Beschwerdeführer zu entlasten. 

9. Aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers, wonach er anlässlich des Spa-
ziergangs mit dem Opfer am 13. Februar 2018 in Q.________(Ort) von mehreren 
Reitern gesehen worden sei, tätigte die Polizei weitere Ermittlungen (vgl. Berichts-
rapport vom 13. Juni 2018, Band IV, Fasz. 7). Sie sprach u.a. mit der Vermieterin 
von Pferdeboxen sowie zwei Pferdehaltern, die vor Ort angetroffen werden konn-
ten. Es trifft zwar zu, dass die Polizei nicht versuchte, die anderen Mieter der Pfer-
deboxen ausfindig zu machen und zu befragen. Sie informierte aber die Vermiete-
rin der Pferdeboxen, welche sich bereit erklärte mit den weiteren Mietern zu spre-
chen und sich zu melden, sollte jemand relevante Feststellungen machen. Ein sol-
ches Vorgehen ist zulässig und bedeutet keine Delegation der Untersuchung an 
Private. Mit Blick auf die Aussagen des Beschwerdeführers sowie die Abklärungen 
der Polizei ist davon auszugehen, dass sich in der fraglichen Gegend immer wieder 
sehr viele Reiter aufhalten. Bei einer solchen Ausgangslage hätte allenfalls auch 
ein allgemeiner Zeugenaufruf erfolgen können. Jedenfalls stellt dieses Vorgehen 
weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch des Beschleuni-
gungsgebotes dar. 

10.

10.1 Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Untersuchungshaft einen besonderen 
Haftgrund im Sinn von Art. 221 Abs. 1 Bst. a-c StPO voraus. Das Zwangsmassna-
mengericht stützt sich auf den Haftgrund der Fluchtgefahr sowie der Kollusionsge-
fahr. 

10.2 Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO liegt vor, wenn ernsthaft zu be-
fürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfolgung 
oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine mögli-
che Flucht ins Ausland, denkbar ist jedoch auch ein Untertauchen im Inland (Urteil 
des Bundesgerichts 1B_387/2016 vom 17. November 2016 E. 5.2). Bei der Bewer-
tung, ob Fluchtgefahr besteht, sind die gesamten konkreten Verhältnisse zu 
berücksichtigen. Es müssen Gründe vorliegen, die eine Flucht nicht nur als mög-
lich, sondern als wahrscheinlich erscheinen lassen. Die Schwere der drohenden 
Strafe darf als Indiz für die Fluchtgefahr gewertet werden. Sie genügt jedoch für 
sich allein nicht, um den Haftgrund zu bejahen (BGE 125 I 60 E. 3a; Urteile des 
Bundesgerichts 1B_126/2012 und 1B_146/2012 vom 26. März 2012 E. 3.3.2). 
Vielmehr müssen die konkreten Umstände, insbesondere die gesamten Lebens-
verhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht gezogen werden. So ist es 
zulässig, die familiären und sozialen Bindungen der inhaftierten Person, deren be-
rufliche Situation und Schulden sowie private und geschäftliche Kontakte ins Aus-
land und Ähnliches mit zu berücksichtigen (FORSTER, a.a.O., N. 5 zu Art. 221 
StPO; Urteile des Bundesgerichts 1B_541/2017 vom 8. Januar 2018 E. 3.2, 
1B_150/2015 vom 12. Mai 2015 E. 3.1 und 1B_285/2014 vom 19. September 2014 
E. 3.3). Die Wahrscheinlichkeit einer Flucht nimmt in der Regel mit zunehmender 
Verfahrens- bzw. Haftdauer ab, da sich auch die Dauer des allenfalls noch abzusit-
zenden strafrechtlichen Freiheitsentzugs mit der bereits geleisteten prozessualen 

12

Haft, die auf die mutmassliche Freiheitsstrafe anzurechnen wäre, kontinuierlich ver-
ringert (BGE 143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 1B_281/2015 vom 15. 
September 2015 E. 2.2 und E. 4.3 und 1B_73/2015 vom 19. März 2015 E. 4.1).

10.3 Die Ausgangslage hat sich seit dem Beschluss der Beschwerdekammer vom 9. Juli 
2018 sowie dem Urteil des Bundesgerichts vom 22. August 2018 nicht verändert. 
Es kann auf die in diesen Entscheiden gemachten Ausführungen verwiesen wer-
den, zumal der Beschwerdeführer nichts wesentlich Neues vorbringt. Zwar trifft es 
zu, dass seine Konten gesperrt wurden. Eine Flucht wird dadurch aber nicht ver-
unmöglicht. Das «Verschwinden» des Beschwerdeführers im Jahr 2017 kann zu-
dem kaum mit seinem Verhalten und seinen Aussagen gegenüber L.________ 
nach der Tat verglichen werden. Der Fluchtanreiz ist mit Blick auf die Strafdrohung 
bei einer vorsätzlichen Tötung nach wie vor erheblich. Dies sowie der Umstand, 
dass aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers nach dem Brand bereits von 
einem Fluchtversuch ausgegangen werden muss, ist die Fluchtgefahr zu bejahen. 
Bei dieser Ausgangslage kann es offenbleiben, ob auch Kollusionsgefahr vorliegt. 

11.

11.1 Nach Art. 212 Abs. 2 Bst. c StPO sind freiheitsentziehende Zwangsmassnahmen 
aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen nach Art. 237 StPO zum gleichen Ziel 
führen. Auch ohne entsprechenden Antrag ist zu prüfen, ob eine Haftentlassung 
gestützt auf ausreichende Ersatzmassnahmen möglich beziehungsweise geboten 
erscheint (BGE 133 I 27 E. 3.2 [Pra 2007 Nr. 26]). Darüber hinaus hat eine in Haft 
gehaltene Person gemäss Art. 5 Ziff. 3 der Konvention zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) Anspruch darauf, innerhalb 
einer angemessenen Frist abgeurteilt oder während des Verfahrens aus der Haft 
entlassen zu werden. Dass eine an sich rechtmässige Haft nicht übermässig lange 
dauern darf, ergibt sich aus dem Verfassungsrecht der persönlichen Freiheit. Eine 
übermässige Haft liegt dann vor, wenn die Haft die mutmassliche Dauer der zu er-
wartenden Strafe übersteigt (sog. Überhaft; BGE 139 IV 270 E. 3.1). 

11.2 Bei ausgeprägter Fluchtgefahr sind Ersatzmassnahmen, einzeln oder in Kombina-
tion, in aller Regel nicht ausreichend. Die vom Beschwerdeführer erwähnte Melde-
pflicht oder Auflage, sich nur auf dem Gebiet der Schweiz aufzuhalten und sich 
hierzu via Electronic Monitoring überwachen zu lassen, sind nicht geeignet, ein Un-
tertauchen des Beschwerdeführers zu verhindern, sondern erlauben einzig die ra-
sche Einleitung einer Fahndung im Falle einer Flucht. Nicht ersichtlich ist schliess-
lich, inwiefern die Auflage, einer geregelten Arbeit nachzugehen (Art. 237 Abs. 2 
Bst. e StPO), den Beschwerdeführer von einer Flucht abhalten könnte (vgl. auch 
Urteil des Bundesgerichts 1B_400/2014 vom 8. Januar 2015 E. 2.5.2). 

11.3 Weiter rügt der Beschwerdeführer auch im Zusammenhang mit der Ergänzung des 
rechtsmedizinischen Gutachtens und des Berichtes BEX eine Verletzung des Be-
schleunigungsgebotes. Die Auftragserteilung zur Ergänzung des Gutachtens sei 
zwischenzeitlich erfolgt, aber es habe fünfeinhalb Monate gedauert. Es sei unver-
ständlich, wie die blosse Weiterleitung von Fragen an das IRM praktisch zwei Mo-
nate beanspruchen könne. Diese nachlässige und pflichtwidrige Vorgehensweise 
der Staatsanwaltschaft mache erneut klar, wieso die Staatsanwaltschaft glaube, ei-

13

ne Haftverlängerung um sechs Monate zu benötigen. In Bezug auf die Ermittlung 
von Telefondaten habe die Staatsanwaltschaft erst am 3. Oktober 2018 eine Verfü-
gung gegenüber der Swisscom AG ausgestellt. Die Edition sei durch eine falsche 
Vorgehensweise zusätzlich verzögert worden. Eine derart pflichtwidrige Arbeitswei-
se schliesse eine Haftverlängerung aus. Eine beschuldigte Person dürfe nicht des-
halb länger in Untersuchungshaft verbleiben, weil die Untersuchungen aufgrund 
der durch die Verfahrensleitung verursachten Verzögerungen besonders lange 
dauerten und entlastende Elemente sowohl der Verteidigung als auch den Gerich-
ten vorenthalten worden seien. Die Staatsanwaltschaft habe auch noch keine Frist 
zur Stellung von Ergänzungsfragen zum Bericht BEX angesetzt. 

Es ist nicht davon auszugehen, dass die Ergänzung bzw. Edition dieser Beweismit-
tel zentral und absolut vordringlich war (vgl. E. 8). Wie sich dem 42 Seiten umfas-
senden Rapport betreffend Auswertung der technischen Daten, Einvernahmen und 
sonstigen Ermittlungen betreffend Aufenthaltshorte ergibt, liefen umfangreiche Er-
mittlungen, deren Ergebnisse zu würdigen waren und allenfalls auch Einfluss auf 
die weiteren Untersuchungen haben konnten. Weiter war auch das molekulargene-
tische Spurengutachten ausstehend. Betreffend Brand dauern die Ermittlungen 
nach wie vor an. Am 22. Juli 2018 wurde das IRM darum ersucht, die Asservate auf 
allfällig vorhandene Brandbeschleunigungsmittel zu untersuchen und auszuwerten 
sowie das allfällige Brandbeschleunigungsmittel zu bestimmen. Der forensisch-
chemische Abschlussbericht datiert vom 6. September 2018. Mit Blick auf diesen 
zeitlichen Ablauf und die aufwändigen Ermittlungen ist eine Verletzung des Be-
schleunigungsgebotes nicht ersichtlich Die Beschwerdekammer sieht daher auch 
keinen Grund, der Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht Weisungen zu erteilen, wie 
dies vom Beschwerdeführer beantragt wurde. Dass das molekulargenetische Spu-
rengutachten erst am 29. Oktober 2018 der Staatsanwaltschaft zugegangen ist, 
kann dieser nicht angelastet werden. Der Untersuchungsauftrag erging am 10. Au-
gust 2018. Rund zweieinhalb Monate später lagen der Staatsanwaltschaft die Er-
gebnisse vor. Diese Zeitspanne begründet noch keine Verzögerung und keinen An-
lass für die Staatsanwaltschaft, nachzufragen. Eine Haftentlassung wegen Verlet-
zung des Beschleunigungsgebots kommt überdies nur bei besonders schwerwie-
genden bzw. häufigen Versäumnissen in Frage, die erkennen lassen, dass die ver-
antwortlichen Behörden nicht gewillt oder in der Lage sind, dem Beschleunigungs-
gebot in Haftsachen Rechnung zu tragen (BGE 137 IV 92 E. 3.1; 128 I 149 E. 2.2; 
je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1B_498/2016 vom 24. Januar 2017 E. 
2.3.2; OBERHOLZER, Grundzüge des Strafprozessrechts, 3. Aufl., N. 937). Davon 
kann vorliegend nicht gesprochen werden. Die Strafuntersuchung dauert noch nicht 
überdurchschnittlich lange und erweist sich als äusserst umfangreich und komplex. 

11.4 Ein «Ausnahmefall», bei dem Haftverlängerungen bis zu sechs Monaten zulässig 
sind, liegt (laut bundesrätlicher Botschaft) vor, «wenn von vornherein ersichtlich ist, 
dass der Haftgrund auch nach mehr als drei Monaten noch gegeben» sein wird, 
«etwa bei Kollusionsgefahr in einem Verfahren, in dem eine grosse Menge be-
schlagnahmter Dokumente auszuwerten oder zahlreiche Zeugen zu befragen sind» 
(FORSTER, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, N. 14 zu Art. 227 StPO). Das 
Zwangsmassnahmengericht begründete die Dauer mit den ausstehenden Ermitt-
lungshandlungen. Dass es dabei von einem Ausnahmefall ausging, ist mit Blick auf 

14

die bereits erfolgten und noch ausstehenden Ermittlungen (Ergänzung Gutachten, 
weitere Brandermittlungen, gestützt darauf allenfalls weitere Untersuchungen 
Schlusseinvernahmen, Verfassen Anklageschrift) nicht zu beanstanden. Jedenfalls 
gibt es keinen Grund, dass das Zwangsmassnahmengericht nur eine Verlängerung 
von drei Monaten hätte prüfen dürfen, zumal davon auszugehen ist, dass sich mit 
Blick auf die Strafdrohung in den nächsten sechs Monaten auch an der Beurteilung 
der Fluchtgefahr nichts ändern wird. 

11.5 Im Falle einer Verurteilung hat der Beschwerdeführer mit einer mehrjährigen Frei-
heitsstrafe zu rechnen. Es liegt damit offensichtlich immer noch keine übermässige 
Haft vor. Die Verlängerung der Untersuchungshaft um sechs Monate ist damit auch 
verhältnismässig.

Die Beschwerde ist abzuweisen.

12. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 
Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer dringt 
zwar mit seinem Antrag auf Haftentlassung nicht durch. Mit Blick auf die festgestell-
te Gehörsverletzung, welche die Einleitung eines Beschwerdeverfahrens unum-
gänglich machte, rechtfertigt sich eine Kostenauflage an den Beschwerdeführer 
nicht. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1‘500.00, sind 
daher vollumfänglich dem Kanton Bern aufzuerlegen. 

13. Auch die Frage der Entschädigung bestimmt sich nach dem Grundsatz des Obsie-
gens und Unterliegens. Somit steht dem Beschwerdeführer bei diesem Verfahrens-
ausgang gestützt auf Art. 436 Abs. 1 i.V.m. Art. 429 Abs. 1 Bst. a StPO analog eine 
Entschädigung für die ihm im Beschwerdeverfahren entstandenen Aufwendungen 
für die angemessene Ausübung seiner Verfahrensrechte zu. Die Entschädigung 
wird pauschal festgesetzt auf CHF 1‘500.00 (inkl. Auslagen und MWST).

15

Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Der Antrag auf Edition der vollständigen Akten bei der Staatsanwaltschaft wird abge-
wiesen.

2. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird festgestellt, dass das rechtliche Gehör 
des Beschwerdeführers verletzt wurde.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1‘500.00, trägt der Kanton 
Bern.

4. Dem Beschwerdeführer wird für seine Aufwendungen im Beschwerdeverfahren eine 
Entschädigung von CHF 1‘500.00 (inkl. Auslagen und MWST) entrichtet.

5. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, v.d. Fürsprecher B.________ 
- dem Regionalen Zwangsmassnahmengericht Oberland, Gerichtspräsident 

O.________
(mit den Akten)

- Staatsanwältin C.________, Regionale Staatsanwaltschaft Oberland (mit den Ak-
ten)

Mitzuteilen:
- der Generalstaatsanwaltschaft

Bern, 3. Dezember 2018 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Die Präsidentin:

Oberrichterin Schnell

Die Gerichtsschreiberin:

Kurt
i.V. Gerichtsschreiber Müller

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 
Es wird um Zustellung eines Einzahlungsscheins ersucht. 

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 

16

17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Be-
schwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.