# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0060225e-3790-5caa-a2ac-ecc81d6760a5
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-25
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 25.04.2022 S 2021 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-24_2022-04-25.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 25. April 2022 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch lic. iur. B.________

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Erwerbsersatz gemäss COVID-19-Verordnung

S 2021 24

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Urteil S 2021 24

A. Der Versicherte, A.________, Jahrgang 1985, ist der einzige Gesellschafter und 
Geschäftsführer mit Einzelunterschriftsberechtigung der C.________ GmbH mit Sitz in 
D.________, deren statutarischer Zweck in der Erbringung von Dienstleistungen aller Art 
im Bereich der Unterhaltung insbesondere des Kabaretts, des Theaters und der 
Moderation besteht (vgl. AK-act. 1 S. 11). Im Jahr 2019 war der Versicherte je mit einem 
Teilzeitpensum bei der C.________ GmbH und bei der E.________ beschäftigt (vgl. AK-
act. 1 S. 6 f.). Seit dem 1. Januar 2020 arbeitete er wiederum in einem Vollzeitpensum für 
die C.________ GmbH, wie dies bereits in den Jahren 2018 und früher der Fall war (vgl. 
AK-act. 4 S. 1). Mit Abrechnungen vom 1. und 16. September 2020 sprach die 
Ausgleichskasse Zug dem Versicherten für die Periode vom 1. Juni bis 16. September 
2020 eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung von insgesamt Fr. 10'661.35 zu (AK-act. 2 
f.). Am 29. Dezember 2020 reichte der bevollmächtigte Vertreter des Versicherten, 
F.________, bei der Ausgleichskasse auch das Anmeldeformular "Corona 
Erwerbsersatzentschädigung" für den Monat November 2020 ein und beantragte den 
Bezug einer Erwerbsausfallentschädigung wegen des Ausfalls von geplanten 
Veranstaltungen zufolge eines geltenden Veranstaltungsverbots bzw. der kantonalen 
Nichtgenehmigung der Veranstaltungen (AK-act. 6). Mit Verfügung vom 8. Januar 2021 
sprach die Ausgleichskasse A.________ für die Periode vom 1. bis 30. November 2020 
eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung von Fr. 2'280.– zu, deren Höhe sie aufgrund 
des durchschnittlichen monatlichen Einkommens bei der C.________ GmbH im Jahr 2019 
(Fr. 3'250.–) festsetzte (AK-act. 9). Die dagegen im Januar 2021 erhobene Einsprache 
(AK-act. 11) wies die Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 3. Februar 2021 ab 
(AK-act. 12). 

B. Dagegen liess A.________ mit Eingabe vom 10. Februar 2021 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und beantragen, der angefochtene Entscheid 
vom 3. Februar 2021 sei aufzuheben und die Corona-Erwerbsausfallentschädigung sei auf 
Grund sämtlicher Einkommensquellen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit festzusetzen; 
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 
Begründend wurde im Wesentlichen auf Rz. 1069 KS CE verwiesen, wonach für die 
Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen Einkommens sinngemäss die Rz. 5050–
5054 WEO anwendbar seien. Dementsprechend werde das durchschnittliche 
vordienstliche Erwerbseinkommen der Personen, die gleichzeitig unselbständig- und 
selbständigerwerbend tätig seien, ermittelt, indem die auf den Tag umgerechneten 
Erwerbseinkommen aus unselbständiger und selbständiger Tätigkeit zusammengezählt 
würden (Rz. 5050 WEO). Da die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 

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Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bezüglich des 
Anspruchs einander gleichsetze, sei nicht einzusehen, weshalb die Ausgleichskasse seine 
verschiedenen Erwerbsquellen – namentlich jene als Geschäftsführer seiner GmbH und 
jene als Beschäftigter der E.________ – nicht analog zu Rz. 1069 KS CE 
zusammengezählt habe. Darin sei nicht nur eine falsche Auslegung und Anwendung von 
Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall i.V.m. Rz. 1069 KS CE zu sehen, 
sondern auch eine verfassungsrechtlich verpönte, sachlich nicht begründbare 
Ungleichbehandlung gegenüber anderen Gesuchstellenden aus der Kulturszene, die für 
das Jahr 2019 nur einen Lohnausweis hätten (act. 1).

C. Vernehmlassend beantragte die Ausgleichskasse Zug am 9. März 2021 die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen 
aus, der Anspruch des Beschwerdeführers auf Entschädigung gründe auf seiner 
Qualifikation als Person in arbeitgeberähnlicher Stellung bei der C.________ GmbH im 
massgeblichen Zeitpunkt des Anspruchs für November 2020. Auf Personen in 
arbeitgeberähnlicher Stellung sei Rz. 1069.1 KS CE und eben gerade nicht Rz. 1069 KS 
CE anwendbar. Daraus folge, dass für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung auf das 
für das Jahr 2019 deklarierte AHV-pflichtige Erwerbseinkommen abgestellt werde. Dies 
könne sich folglich einzig auf eben in arbeitgeberähnlicher Stellung erzieltes und durch die 
C.________ GmbH abgerechnetes Erwerbseinkommen beziehen, weshalb das vom 
Beschwerdeführer im Jahr 2019 darüber hinaus als unselbständiger Arbeitnehmer für die 
E.________ und durch diese abgerechnetes erzielte Erwerbseinkommen nicht aufaddiert 
werden könne. Daraus erhelle, dass Unterschiede zwischen Selbständigerwerbenden und 
Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung durchaus gewollt seien (act. 3). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss dem Urteil des Bundesgerichts 9C_738/2020 vom 7. Juni 2021 E. 3 
bestimmt sich nach der in Art. 24 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz 
(Erwerbsersatzgesetz, EOG; SR 834.1) statuierten Ordnung, welches kantonale 
Versicherungsgericht für die Beurteilung der Beschwerde betreffend die 
Erwerbsausfallentschädigung aufgrund der Verordnung vom 20. März 2020 über 
Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19; 

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Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall; SR 830.31) örtlich zuständig ist (vgl. dazu auch 
bereits VGer ZG S 2020 69 vom 16. September 2020 E. 1). Demnach entscheidet, in 
Abweichung von Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), das Versicherungsgericht am Ort der 
Ausgleichskasse über Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide 
kantonaler Ausgleichskassen (vgl. Art. 24 Abs. 1 EOG). Der vorliegend angefochtene 
Einspracheentscheid wurde von der Ausgleichskasse des Kantons Zug erlassen, weshalb 
das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
örtlich zuständig ist. Die sachliche Zuständigkeit ergibt sich sodann aus § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1), wonach das Verwaltungsgericht als 
einzige kantonale Instanz Beschwerden aus dem Gebiet der eidgenössischen 
Sozialversicherung beurteilt, für die das Bundesrecht eine kantonale Rechtsmittelinstanz 
vorsieht. Die Beschwerdegegnerin erliess den vorliegend angefochtenen 
Einspracheentscheid am 3. Februar 2021. Die Beschwerdeschrift wurde am 10. Februar 
2021 der Post übergeben und ging tags darauf beim Verwaltungsgericht ein. Die gemäss 
Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der 
Beschwerdeführer ist in der Sache direkt betroffen und folglich zur Beschwerde legitimiert. 
Sodann erfüllt die Beschwerdeschrift auch die formellen Voraussetzungen, weshalb sie zu 
prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

2.
2.1 Der Bundesrat hat am 20. März 2020 die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 
(rückwirkend in Kraft getreten auf den 17. März 2020) erlassen und in der Folge mehrmals 
rückwirkend angepasst. Diese Verordnung sieht unter bestimmten Voraussetzungen 
Entschädigungen für Personen vor, welche durch behördliche Massnahmen zur 
Bekämpfung des Coronavirus Einkommensverluste erleiden. Am 25. September 2020 hat 
das Parlament das Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des 
Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102) 
verabschiedet und es als dringlich erklärt, so dass es sofort in Kraft gesetzt wurde. Seither 
beruht die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall auf Art. 15 Covid-19-Gesetz. In Abs. 2 
dieser Bestimmung werden Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung ausdrücklich als 
Anspruchsberechtigte aufgeführt. In Art. 15 Abs. 3 Covid-19-Gesetz werden die Details zur 
Bemessung des Anspruchs auf den Verordnungsweg verwiesen. 

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2.2 Als Anspruchsgrundlage kommt – insoweit unbestritten – grundsätzlich die Covid-
19-Verordnung Erwerbsausfall in Frage. Massgeblich ist deren zum Zeitpunkt der 
erstmaligen Verfügung über den Leistungsanspruch in Kraft stehende Fassung, da sich 
die Rechtmässigkeit eines Verwaltungsaktes grundsätzlich nach der Rechtslage zur Zeit 
seines Erlasses beurteilt. Soweit ihre hier einschlägigen Bestimmungen später geändert 
wurden, enthält die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall dazu keine 
Übergangsregelungen, ebenso wenig wie das Covid-19-Gesetz. Die Frage des 
anwendbaren Rechts ist daher im Sinne der allgemeinen Regel zu entscheiden und mithin 
das im Verfügungszeitpunkt (in casu 8. Januar 2021) geltende Recht auch im 
Rechtsmittelverfahren anzuwenden (vgl. BGer 9C_53/2021 vom 30. Juni 2021 E. 2.1). 
Soweit nicht anders vermerkt, werden das Covid-19-Gesetz und die Covid-19-Verordnung 
Erwerbsausfall nachfolgend in dieser Fassung zitiert.

2.3 Die für den vorliegenden Fall einschlägige Bestimmung befindet sich in Art. 2 
Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (in der vom 19. Dezember 2020 bis zum 
17. Januar 2021 geltenden Fassung). Danach sind auch Personen in arbeitgeberähnlicher 
Stellung nach Art. 31 Abs. 3 lit. b und c des Bundesgesetzes über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) 
anspruchsberechtigt, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich 
angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unterbrechen 
müssen (lit. a) und einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden (lit. b). 

2.3.1 Als Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung gelten jene Personen, die ein 
Einkommen als Arbeitnehmende erzielen, indessen einen massgeblichen Einfluss auf die 
Entscheidfindung des Betriebes haben, dies in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, 
Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidgremiums oder als am Betrieb finanziell 
Beteiligte (Kreisschreiben über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des 
Coronavirus – Corona-Erwerbsersatz [KS CE]; Rz. 1025.2, gültig ab 17. September 2020, 
Versionsnummer 10, Stand vom 18. Dezember 2020). Als mitarbeitende Ehegatten gelten 
die Ehepartnerin respektive der Ehepartner oder der eingetragene Partner oder die 
eingetragene Partnerin der oben genannten Personen, die tatsächlich im Betrieb 
mitarbeiten und aus dieser Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen deklarieren 
(Rz. 1025.3 KS CE). Dieser Personenkreis entspricht demjenigen, welcher gemäss Art. 31 
Abs. 3 lit. c AVIG vom Bezug einer Kurzarbeitsentschädigung ausgeschlossen ist 
(Rz. 1025.4 KS CE). 

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2.3.2 Behördlich angeordnete Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie im 
Bereich von Veranstaltungen wurden im Wesentlichen in der Verordnung über 
Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 
19. Juni 2020 (Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26) geregelt. 
Modifizierte Fassungen dieser Verordnung folgten den jeweiligen Bundesratsbeschlüssen 
bis die Verordnung anlässlich einer Revision am 26. Juni 2021 aufgehoben wurde. Seit 
dem 29. Oktober 2020 war gemäss der damals geltenden Fassung der Covid-19-
Verordnung besondere Lage die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen mit über 
50 Personen verboten (Art. 6 Abs. 1). Diese Regelung blieb bis zum 12. Dezember 2020 
in Geltung, wonach sie nochmals verschärft wurde und die Durchführung von 
Veranstaltungen mit Ausnahme der politischen und religiösen – welche nur unter 
besonderen Voraussetzungen doch gestattet wurden – ab dem 12. Dezember 2020 
verboten wurde.

2.4 Für die Höhe und die Bemessung der Entschädigung gelten folgende Grundsätze:

2.4.1 Gemäss Art. 5 Abs. 1 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall beträgt das Taggeld 
80 % des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, das vor Beginn des Anspruchs auf die 
Entschädigung erzielt wurde, höchstens jedoch Fr. 196.– pro Tag (Abs. 3). Für die 
Ermittlung des Einkommens verweist Art. 5 Abs. 2 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 
auf Art. 11 Abs. 1 EOG. Demnach bildet Grundlage für die Ermittlung des 
durchschnittlichen vordienstlichen Erwerbseinkommens das Einkommen, von dem die 
Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(AHVG; SR 831.10) erhoben werden. Im Weiteren setzt Art. 5 Covid-19-Verordnung 
Erwerbsausfall als Bemessungsgrundlage für anspruchsberechtigte 
Selbständigerwerbende das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen des Jahres 2019 
(Abs. 2ter) und für Arbeitnehmende den infolge der behördlich angeordneten Massnahmen 
entstandenen Lohnausfall fest. Das Taggeld entspricht 80 % dieses Lohnausfalls (Abs. 
2quarter). 

2.4.2 Kongruent zu dieser Verordnungsbestimmung besagt das Kreisschreiben zur 
Höhe der Erwerbsersatzentschädigung ausserdem, dass die Entschädigung grundsätzlich 
80 % des durchschnittlichen Erwerbseinkommens beträgt, welches die jeweilige 
anspruchsberechtigte Person unmittelbar vor dem Unterbruch der Erwerbstätigkeit erzielt 
hat. Für die Berechnung des Taggeldes wird das monatliche AHV-pflichtige Einkommen – 
gemäss den geltenden Berechnungsvorschriften im Bereich der EO/MSE – durch 30 

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geteilt. Bei Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitenden Ehegatten 
oder eingetragenen Partnern von Selbständigerwerbenden oder Personen in 
arbeitgeberähnlicher Stellung beträgt die Entschädigung 80 % des Lohnausfalls im 
entsprechenden Monat (Rz. 1058 KS CE). Für die Ermittlung des massgebenden 
durchschnittlichen Einkommens wird bei Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung auf 
das für das Jahr 2019 deklarierte AHV-pflichtige Erwerbseinkommen abgestellt 
(Rz. 1069.1 KS CE). 

2.4.3 Kreisschreiben stellen Verwaltungsweisungen dar, welche sich an die 
Durchführungsstellen richten und für das kantonale Sozialversicherungsgericht nicht 
verbindlich sind. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie 
eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund 
von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der 
rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch 
interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung 
getragen (BGE 147 V 79 E. 7.3.2).

3.
3.1 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer, der Gesellschafter und 
Geschäftsführer der C.________ GmbH und somit eine Person i.S.v. Art. 31 Abs. 3 lit. c 
AVIG ist, die Voraussetzungen von Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall 
erfüllt, war er doch durch die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen 
(Veranstaltungsverbot) insofern direkt betroffen, als seine Auftritte als G.________ 
abgesagt wurden und er dadurch einen Lohnausfall erlitt. Dies anerkennt auch die 
Beschwerdegegnerin, indem sie ihm mit Verfügung vom 8. Januar 2021 (AK-act. 9) für 
den Monat November 2020 eine EO-Corona-Erwerbsersatzentschädigung von Fr. 2'280.– 
zusprach. In Einklang mit Rz. 1069.1 KS CE basierte die Berechnung der Ausgleichskasse 
auf dem über die C.________ GmbH im Jahr 2019 abgerechneten AHV-pflichtigen 
Einkommen von Fr. 39'000.– (vgl. AK-act. 1 S. 6) bzw. einem durchschnittlich erzielten 
Monatseinkommen von Fr. 3'250.–. Im Vergleich dazu erzielte der Beschwerdeführer im 
Antragsmonat November 2020 lediglich ein Erwerbseinkommen von Fr. 400.– (vgl. AK-
act. 6 S. 3 und 6), wodurch eine Lohneinbusse für den Monat November 2020 von 
Fr. 2'850.– und folglich die von der Ausgleichskasse korrekt ermittelte Corona-
Erwerbsersatzentschädigung in der Höhe von Fr. 2'280.– (80 % von Fr. 2'850.– [vgl. Art. 5 

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Abs. 1 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall und Rz. 1058 KS CE]) bzw. ein Tagessatz 
von Fr. 76.– (Fr. 2'280.– / 30) resultierte. 

3.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu einer anderen 
Beurteilung zu führen. 

Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, es sei nicht einzusehen, weshalb 
die Vorinstanz die verschiedenen Erwerbsquellen, namentlich jene als Geschäftsführer 
seiner GmbH und jene als Beschäftigter der E.________ nicht analog zu Rz. 1069 KS CE 
zusammengezählt habe, wenn bezüglich der fraglichen Ansprüche 
Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung einander 
gleichgesetzt würden. Darin sei nicht nur eine falsche Auslegung und Anwendung von 
Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall i.V.m. Rz. 1069 KS CE zu sehen, 
sondern auch eine verfassungsrechtlich verpönte, sachlich nicht begründbare 
Ungleichbehandlung gegenüber anderen Gesuchstellenden aus der Kulturszene, die für 
das Jahr 2019 nur einen Lohnausweis hätten. 

3.2.1 Es steht ausser Frage, dass sich der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz 
vorliegend einzig aus der Eigenschaft des Beschwerdeführers als Person in 
arbeitgeberähnlicher Stellung und gestützt auf Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung 
Erwerbsausfall ergeben kann. Weder 2019 noch 2020 erzielte er ein Einkommen aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit. Das Einkommen für die E.________ im Jahr 2019 von 
Fr. 101'500.– (vgl. AK-act. 1 S. 7) erzielte er sodann als unselbständiger Arbeitnehmer für 
dieselbe. Für Ausfälle aus der unselbständigen Tätigkeit des Beschwerdeführers ist 
hingegen grundsätzlich (ohne dass die entsprechenden spezifischen Voraussetzungen 
hier zu prüfen wären) Kurzarbeitsentschädigung (vgl. Art. 17 ff. Covid-19-Gesetz) oder 
eine Leistung für Kulturschaffende (vgl. Art. 11 Covid-19-Gesetz) vorgesehen, nicht jedoch 
die vorliegend interessierende Corona-Erwerbsersatzentschädigung, ist der Covid-19-
Erwerbsersatz doch subsidiär zu sämtlichen Leistungen von Sozialversicherungen (vgl. 
Art. 2 Abs. 4 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall [in der ab dem 18. Januar 2021 
geltenden Fassung]). Mit der Beschwerdegegnerin ist einig zu gehen, dass der Anspruch 
des Beschwerdeführers auf Corona-Erwerbsersatz an seine Stellung als 
arbeitgeberähnliche Person anknüpft, die er nur bei seiner Tätigkeit für die C.________ 
GmbH innehatte. Sachlogisch kann zur Bestimmung des entsprechenden Lohnausfalls 
daher auch nur das bei der C.________ GmbH erzielte Einkommen herangezogen 

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werden, ist der Beschwerdeführer doch nur soweit anspruchsberechtigt, wie seine in 
arbeitgeberähnlicher Stellung ausgeübte Erwerbstätigkeit betroffen ist. 

3.2.2 Dem Beschwerdeführer ist sodann entgegenzuhalten, dass sich die in Rz. 1069 
KS CE enthaltene Bestimmung, wonach für die Ermittlung des massgebenden 
durchschnittlichen Einkommens die Rz. 5050–5054 der Wegleitung zur 
Erwerbsersatzordnung für Dienstleistende, Mutter- und Vaterschaft (WEO) sinngemäss 
gelten würden, lediglich auf Fälle bezieht, in denen der Anspruchsberechtigte gleichzeitig 
unselbständig und selbständig erwerbend ist. Fehlt es folglich an einem aus selbständiger 
Erwerbstätigkeit erzielten Einkommen – wie in casu –, fällt ein Abstellen auf Rz. 1069 KS 
CE ohnehin ausser Betracht. Wie die Beschwerdegegnerin vernehmlassend zutreffend 
darauf hingewiesen hat, gelangt vorliegend somit vielmehr Rz. 1069.1 KS CE, die sich 
explizit mit den Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung befasst, zur Anwendung. 
Dementsprechend wird für die Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen 
Einkommens auf das für das Jahr 2019 deklarierte AHV-pflichtige Erwerbseinkommen 
abgestellt. 

3.2.3 Doch selbst wenn im vorliegenden Fall Rz. 1069 KS CE sinngemäss angewandt 
würde, würde dies nicht zu einem anderen Ergebnis führen. Zu verweisen ist in diesem 
Zusammenhang auf das erst kürzlich ergangene Urteil des Bundesgerichts 9C_603/2021 
vom 16. Dezember 2021. In diesem Urteil hatte sich das Bundesgericht mit der Frage zu 
befassen, ob die Ausgleichskasse Luzern und mit ihr auch das Kantonsgericht Luzern bei 
einem Versicherten, der als freischaffender Künstler teilweise von Engagements aus 
selbständigerwerbender Tätigkeit und teilweise aus unselbständigerwerbender Tätigkeit 
lebte, zu Recht für den Erwerbsausfall das Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit 
unberücksichtigt gelassen hat. Dies bejahte das Bundesgericht. Demgegenüber war der 
Beschwerdeführer der Auffassung, der Corona-Erwerbsersatz sei aufgrund sämtlicher 
Einkommensquellen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit festzusetzen. Wie im 
vorliegenden Fall stützte sich der Beschwerdeführer dabei auf den in Rz. 1069 KS CE 
enthaltenen Verweis auf Rz. 5050 WEO. Demgemäss wird das durchschnittliche 
vordienstliche Erwerbseinkommen der Personen, die gleichzeitig unselbständig- und 
selbständigerwerbende sind, ermittelt, indem die auf den Tag umgerechneten 
Erwerbseinkommen aus unselbständiger und selbständiger Tätigkeit zusammengezählt 
werden. Angesichts dessen wollte der Beschwerdeführer auch bei der Festsetzung der 
Corona-Erwerbsersatzentschädigung nicht nur das aus selbständiger, sondern auch das 
aus unselbständiger Tätigkeit erzielte Einkommen berücksichtigt haben. Dem konnte das 

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Bundesgericht jedoch nicht folgen. In Erwägung 4.3 des genannten Urteils führte das 
Bundesgericht aus, dass sich für den Beschwerdeführer aus Rz. 5050 WEO nichts 
ergebe: Abgesehen davon, dass Verwaltungsweisungen für das Gericht nicht verbindlich 
seien (vgl. BGE 145 V 84 E. 6.1.1; 142 V 442 E. 5.2), gelte laut Rz. 1069 KS CE Rz. 5050 
WEO lediglich sinngemäss. In Erwägung 4.4 f. nahm das Bundesgericht sodann eine 
Auslegung des Verordnungsrechts vor. In diesem Zusammenhang wurde darauf 
hingewiesen, dass der Corona-Erwerbsersatz nur eine von verschiedenen Regelungen mit 
dem Zweck sei, den von Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie 
Betroffenen "unkomplizierte Hilfe" zukommen zu lassen. Für Ausfälle aus der 
unselbständigen Tätigkeit des Beschwerdeführers sei grundsätzlich 
Kurzarbeitsentschädigung oder eine Leistung für Kulturschaffende vorgesehen. Auch 
wenn damit Ausfälle (teilweise) ungedeckt blieben, könne nicht per se von "stossenden, 
sachlich unbegründeten Konsequenzen" gesprochen werden. Für das höchste Gericht 
erschloss sich jedenfalls nicht, weshalb bei Selbständigerwerbenden auf die 
Unterscheidung zwischen Einkommen aus selbständiger und solchem aus 
unselbständiger Tätigkeit verzichtet werden und eine wirtschaftliche Betrachtungsweise 
Platz greifen müsste (vgl. zur Frage, ob eine Addition der aus selbständiger sowie 
unselbständiger Tätigkeit erzielten Saläre vorzunehmen ist, auch den Entscheid des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft 750 20 321 / 299 vom 3. Dezember 2020 E. 4.2).

3.2.4 Angesicht des soeben Ausgeführten kann entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers somit nicht von einer Ungleichbehandlung die Rede sein. Eine solche 
kann auch nicht damit begründet werden, dass – wie vom Versicherten im Rahmen seiner 
Einsprache vorgebracht – die Ausgleichskasse Luzern in einem anderen Fall für die Höhe 
des Corona-Erwerbsersatzes nicht nur das aus selbständiger, sondern auch das aus 
unselbständiger Tätigkeit erzielte Einkommen berücksichtigt haben soll. Wie die 
Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid korrekterweise darauf hingewiesen hat, ist 
nicht ersichtlich, auf welche Rechtsgrundlagen sich die Verwaltung bezog. Im Übrigen ist 
in diesem Zusammenhang noch einmal auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_603/2021 
vom 16. Dezember 2021 zu verweisen, mit dem das Bundesgericht die Vorgehensweise – 
ebenfalls – der Ausgleichskasse Luzern – das Einkommen aus unselbständiger 
Erwerbstätigkeit unberücksichtigt zu lassen – gerade bestätigt hat.

3.3 Zusammenfassend ist es somit nicht zu beanstanden, dass die Ausgleichskasse 
für die Berechnung des Lohnausfalls das bei der E.________ aus unselbständiger 
Tätigkeit erzielte Einkommen unberücksichtigt gelassen hat. Dass der Verwaltung aus 

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einem anderen Grund ein falsches Verständnis von Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung 
Erwerbsausfall vorzuwerfen wäre, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht 
vorgebracht. Vielmehr ist in diesem Zusammenhang noch kurz auf die Tatsache zu 
verweisen, dass dem Beschwerdeführer für die Periode vom 1. Juni bis 16. September 
2020 eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Härtefälle von insgesamt Fr. 10'661.35 
ausgerichtet wurde (vgl. AK-act. 2 f.) und dies notabene gestützt auf die gleiche 
Berechnungsgrundlage, die vorliegend kritisiert wird. Zum damaligen Zeitpunkt war der 
Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung an die Voraussetzung gekoppelt, dass 
das AHV-pflichtige Erwerbseinkommen im Jahr 2019 nicht mehr als Fr. 90'000.– beträgt 
(vgl. Art. 2 Abs. 3ter i.V.m. Abs. 3bis Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall [in der vom 6. Juli 
bis zum 16. September 2020 geltenden Fassung]). Würde man der Auffassung des 
Beschwerdeführers folgen, wonach bei der Festsetzung der Corona-Erwerbsersatz-
entschädigung sämtliche Einkommensquellen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu 
berücksichtigen seien, hätte dies zur Folge, dass die Auszahlung des Corona-Erwerbs-
ersatzes für die Periode vom 1. Juni bis 16. September 2020 zu Unrecht erfolgte, hätte 
sein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen in diesem Fall für das Jahr 2019 doch 
Fr. 140'500.– (Fr. 39'000.– bei der C.________ GmbH + Fr. 101'500.– bei der E.________ 
[vgl. AK-act. 1 S. 6 f.]), mithin mehr als Fr. 90'000.– betragen (vgl. dazu auch die 
Ausführungen der Ausgleichskasse Zug im E-Mail vom 8. Januar 2021 [AK-act. 10]). 
Insgesamt erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 3. Februar 2021 somit 
als korrekt, die Beschwerde entsprechend als unbegründet, weshalb sie vollumfänglich 
abzuweisen ist.

4. Bei sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten über Leistungen ist das 
Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 
lit. fbis ATSG). Eine solche Kostenpflicht ist im Bereich des Covid-19-Erwerbsausfalls nicht 
vorgesehen, so dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist. Eine 
Parteientschädigung ist bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht zuzusprechen (Art. 61 
lit. g ATSG).

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Urteil S 2021 24

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Ausgleichskasse Zug sowie an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 25. April 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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