# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa56bfda-bde2-546d-a4cd-9e3ed58c0f02
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.02.2018 UV 2016/19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2016-19_2018-02-08.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2016/19

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 08.02.2018

Entscheiddatum: 08.02.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 08.02.2018
Art. 17 ATSG. Art. 18 UVG. Revision einer UV-Invalidenrente. 
Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht überwiegend 
wahrscheinlich. Abweisung (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 8. Februar 2018, UV 2016/19).

Entscheid vom 8. Februar 2018

 

Besetzung                                                                      

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und 

Michaela Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiberin Annina Janett            

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2016/19             

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Anwalt und

Beratung GmbH, Poststrasse 6, Postfach 239, 9443 Widnau, 

gegen

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Invalidenrente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ war bei der B.___ AG angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch 

gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 18. Juli 1982 

stürzte der Versicherte während eines Urlaubs in C.___ in alkoholisiertem Zustand aus 

zwölf Metern Höhe von einem Balkon (vgl. Suva-act. 1 ff.). Dabei zog er sich eine 

Commotio cerebri, eine Mandibulafraktur, Zahnfrakturen im Ober- und Unterkiefer, 

einen Serosa-Riss im Mesocolon transversum, ein Hämatom im Sigmabereich, eine 

zentrale Hüftgelenks-Luxationsfraktur mit lateraler Schenkelhalsfraktur links, eine 

Beckentrümmerfraktur sowie eine Calcaneusfraktur links zu (vgl. Suva-act. 15, 33). Der 

Versicherte wurde notfallmässig in C.___ hospitalisiert und ab dem 26. Juli 1982 in der 

Schweiz behandelt (vgl. Suva-act. 9, 33, 48 ff., 56, 60 f.). Im Mai 1983 hielt der Suva-

Kreisarzt als verbleibende Unfallfolgen eine Verkürzung des linken Beines, eine 

Bewegungseinschränkung im linken Hüftgelenk sowie insgesamt eine stark 

eingeschränkte Belastbarkeit der linken Hüfte fest (Suva-act. 36, vgl. auch Suva-act. 

66). Mit Verfügung vom 28. Juni 1984 sprach die Suva dem Versicherten rückwirkend 

ab 11. Februar 1983 eine auf einer Erwerbsunfähigkeit von 33.33% basierende 

Invalidenrente der Unfallversicherung zu. Die Rentenleistungen wurden wegen 

Grobfahrlässigkeit um 20% gekürzt (Suva-act. 80, vgl. Suva-act. 57).

A.b  Im Oktober 2001 meldete der Versicherte der Suva zunehmende Beschwerden im 

Zusammenhang mit der linken Hüfte (Suva-act. 182). Anlässlich der daraufhin am 12. 

Dezember 2001 durchgeführten Untersuchung stellte der Kreisarzt eine deutliche 

Verschlechterung der Hüftfunktion im Vergleich zur Untersuchung vom Mai 1983 fest. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Der Kreisarzt erachtete eine schwere körperliche, weitgehend stehend-gehende 

Tätigkeit als ungünstig. Dazu gehöre die angestammte Tätigkeit als Hilfsmaler. Eine 

körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit mit einer Gewichtslimite von 8-10kg sei 

dem Versicherten hingegen ganztätig zumutbar. Dabei seien Arbeiten mit länger 

dauernder gebückter oder kauernder Stellung nicht zumutbar und regelmässiges 

Treppensteigen solle vermieden werden (Suva-act. 189-4 f.). Mit Verfügung vom 28. 

Februar 2003 erhöhte die Suva die Invalidenrente per 1. Januar 2001 auf 40%. Zudem 

sprach sie dem Versicherten eine Integritätsentschädigung von Fr. 28'188.-- aufgrund 

einer Integritätseinbusse von 40.5% zu (Suva-act. 216; vgl. Suva-act. 190).

A.c  Im Frühjahr 2005 teilte der Versicherte der Suva mit, dass seine 

Rückenbeschwerden stark zugenommen hätten. Die Suva liess ihn daraufhin erneut 

kreisärztlich untersuchen (vgl. Suva-act. 224 ff.). Nachdem der Kreisarzt im Rahmen 

der Untersuchung vom 3. August 2005 keine wesentliche Veränderung hatte feststellen 

können, lehnte die Suva die beantragte Erhöhung der Invalidenrente mit Verfügung 

vom 12. September 2005 ab (Suva-act. 233-3, 237). Die gegen diese Verfügung 

gerichtete Einsprache vom 6. Oktober 2005 wies die Suva mit Entscheid vom 1. März 

2006 ab (Suva-act. 249). Der Versicherte gelangte daraufhin an das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, welches die Beschwerde mit Entscheid 

vom 11. Dezember 2006 ebenfalls abwies (UV 2006/47, Suva-act. 262).

A.d  Im Juli 2006 erfolgte bei Diagnose einer posttraumatischen Coxarthrose eine Hüft-

Totalprothesenimplantation links. Im Oktober 2006 berichtete der Operateur Dr. med. 

D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, über einen sehr guten postoperativen Verlauf (Suva-act. 263 f.).

A.e  Im Juni 2007 zog sich der Versicherte bei einem Verkehrsunfall, welcher nicht 

durch die Suva gedeckt war (vgl. Suva-act. 277, 289), eine Commotio cerebri, eine 

Gesichtsweichteilverletzung, eine Claviculafraktur links sowie eine Patellafraktur rechts 

zu (vgl. zum Ganzen Suva-act. 274, 285, 295). Die Patellafraktur wurde in der Folge 

osteosynthetisch versorgt (vgl. Suva-act. 295.15, 295.26 f., 293).

A.f  Im Oktober 2008 beantragte der Versicherte erneut eine Überprüfung seines 

Rentenanspruchs (Suva-act. 299). Die Suva tätigte daraufhin verschiedene 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Abklärungen und veranlasste eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. E.___, 

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 

(Suva-act. 303 ff.). Dr. E.___ hielt am 16. Januar 2009 fest, dass das im Dezember 2001 

aufgestellte Zumutbarkeitsprofil auch aktuell noch gültig sei (Suva-act. 311). Gestützt 

auf die kreisärztliche Beurteilung teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 

28. Januar 2009 mit, dass unverändert Anspruch auf die bisherige Invalidenrente 

bestehe (Suva-act. 312).

A.g  Im Dezember 2012 wurde der Versicherte wegen eines Sturzes auf die linke Hüfte 

und linke Schulter wiederum bei Dr. D.___ vorstellig. Dieser hielt am 20. Dezember 

2012 fest, dass der Hüfte durch den Sturz nichts passiert sei. Bezüglich der Schulter 

sei zuzuwarten (Suva-act. 341, vgl. Suva-act. 346). Am 11. April 2013 nahm Suva-

Kreisarzt Dr. E.___ zu den Akten dahingehend Stellung, dass hinsichtlich der geklagten 

Rückenschmerzen an der kreisärztlichen Beurteilung vom Januar 2009 festgehalten 

werde (Suva-act. 352).

B.   

B.a  Mit Schreiben vom 25. Februar 2014 ersuchte der Versicherte unter 

Geltendmachung einer massiven Schwäche im gesamten Stützapparat erneut um eine 

Überprüfung der Rente (Suva-act. 361). Auf Veranlassung von Dr. med. F.___, Facharzt 

für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, wurden in 

der Folge verschiedene Abklärungen durchgeführt. Ein am 26. März 2014 

durchgeführtes MRI der ganzen Wirbelsäule zeigte die zervikal schon seit Jahren 

bekannte mässige Degeneration C3/4 und die posttraumatischen degenerativen 

Veränderungen L4/5 und L5/S1 bei ansonsten normalem zervikothorakolumbalem 

vertebrospinalem MRT. Insbesondere ergaben sich keine erkennbare Pathologie des 

Myelons und keine intraspinale oder intrathorakale Raumforderung (Suva-act. 367, vgl. 

auch den Bericht vom 9. April 2014, Suva-act. 380). Dr. med. G.___, Fachärztin für 

Neurologie, welche den Versicherten am 24. April und 2. Juni 2014 untersuchte, konnte 

weder klinisch noch elektrophysiologisch eine Polyneuropathie nachweisen (Suva-act. 

374, 378). Eine weitere von Dr. F.___ veranlasste MRI-Untersuchung des 

Neurocraniums vom Februar 2015 ergab unspezifische Glioseherde am ehesten 

mikroangiopathischer Genese (vgl. Suva-act. 406-2). Vom 17. bis 20. Februar 2015 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

befand sich der Versicherte zudem zu weiteren Abklärungen im Kantonsspital St. 

Gallen (KSSG). Dabei konnte als Ursache der klinischen Beschwerden 

bildmorphologisch eine Diskushernie LWK 4/5 festgestellt werden. Die Ärzte des KSSG 

empfahlen bei geringem Leidensdruck eine konservative Therapie mit 

physiotherapeutischer Betreuung (Suva-act. 406, 413 f.).

B.b  Am 11. Juni 2015 hielt Suva-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, dass aufgrund der Akten 

keine Verschlimmerung der unfallbedingten medizinischen Situation festgestellt werden 

könne. Weder die Diskushernie L4/5 noch die Glioseherde könnten mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis von 1982 zurückgeführt werden (Suva-act. 

426). Gestützt auf diese kreisärztliche Beurteilung lehnte die Suva eine Erhöhung der 

Invalidenrente mit Verfügung vom 17. Juni 2015 ab (Suva-act. 427).

C.  

Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 13. Juli 2015 vorsorglich Einsprache 

und reichte mit Einspracheergänzung vom 19. August 2015 (Suva-act. 430, 437) 

Berichte von Dr. D.___ vom 21. August 2014 und vom 14. August 2015 ein (Suva-act. 

438 f.). Die Suva holte daraufhin bei Kreisarzt Dr. H.___ eine weitere ärztliche 

Beurteilung ein, welche dieser am 3. Februar 2016 erstattete. Er hielt im Wesentlichen 

fest, dass sich das im Dezember 2001 beschriebene Zumutbarkeitsprofil nicht 

wesentlich verändert habe (Suva-act. 450). Mit Einspracheentscheid vom 10. Februar 

2016 wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab (Suva-act. 452).

D.  

D.a Dagegen liess der Versicherte am 14. März 2016 Beschwerde erheben und 

sinngemäss beantragen, der Einspracheentscheid vom 10. Februar 2016 sei 

aufzuheben und es sei ihm mindestens eine Invalidenrente von 75% zuzusprechen. In 

prozessualer Hinsicht liess er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Widnau, ersuchen 

(act. G 1). Mit Beschwerdeantwort vom 25. April 2016 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 6). Am 23. Mai 2016 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zurückgezogen (act. G 11, vgl. act. 

G 9).

D.b Mit Replik vom 1. Juli 2016 liess der Versicherte im Wesentlichen an seinen 

Anträgen festhalten und ersuchte im Sinne eines Eventualantrages zudem um 

Erstellung eines unabhängigen orthopädischen Gutachtens. In prozessualer Hinsicht 

wurde die Durchführung einer mündlichen Verhandlung beantragt (act. G 16). Die 

Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 9. August 2016 an ihrem Antrag auf 

Abweisung der Beschwerde fest (act. G 20).

D.c Am 23. Januar 2018 teilte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit, dass 

dieser auf eine mündliche Verhandlung verzichte (act. G 23).

D.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen

1.   

1.1  Zwischen den Parteien streitig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die 

Voraussetzungen für eine Erhöhung der laufenden Rente des Beschwerdeführers 

gegeben sind, mithin ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine höhere als die 

bisherige 40%ige Invalidenrente hat.

1.2  Am 1. Januar 2017 sind die aufgrund der 1. UVG-Revision geänderten 

Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und 

der dazugehörenden Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in 

Kraft getreten. Nachdem vorliegend Bestimmungen zur Anwendung gelangen, die mit 

der Revision keine für den vorliegenden Sachverhalt wesentliche Änderung erfahren 

haben, erübrigt sich eine intertemporalrechtliche Beurteilung.

1.3  Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10% invalid (Art. 

8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ATSG), hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads 

wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der 

unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 

sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

1.4  Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 

entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur 

Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die 

geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. 

Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des 

Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen 

Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands erheblich 

verändert haben (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Eine Veränderung der gesundheitlichen 

Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in 

seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat 

(Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2009, 9C_261/2009, E. 1.2). Dagegen stellt die 

bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen 

unverändert gebliebenen Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein 

genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. Oktober 2013, 8C_211/2013, E. 2.2). Im Bereich der 

obligatorischen Unfallversicherung ist die erforderliche Erheblichkeit der 

Sachverhaltsänderung gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5% verändert (BGE 

140 V 87 E. 4.3).

1.5  Die Frage nach einer wesentlichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse 

beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der 

ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat (bzw. der letzten rechtskräftigen 

Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit 

rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Einkommensvergleichs beruht), mit demjenigen zur Zeit der streitigen 

Revisionsverfügung bzw. des Einspracheentscheids (BGE 134 V 132 f. E. 3, BGE 129 V 

4 E. 1.2 mit Hinweisen).

2.   

2.1  Nach der ursprünglichen Rentenzusprache im Jahr 1984 wurde der 

Rentenanspruch des Beschwerdeführers im Rahmen von Revisionsverfahren mehrmals 

überprüft. Anlässlich des ersten Revisionsverfahrens wurde die Rente des 

Beschwerdeführers mit Verfügung vom 28. Februar 2003 von 33.33% auf 40% erhöht 

(Suva-act. 216). In einem zweiten Revisionsverfahren stellte die Beschwerdegegnerin 

einen unveränderten Rentenanspruch fest, was mit gerichtlichem Entscheid vom 11. 

Dezember 2006 vom Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen 

verfahrensabschliessend bestätigt wurde (Suva-act. 262). Die letzte formell 

rechtskräftig gewordene revisionsweise Bestätigung, welche auf einer umfassenden 

medizinischen Abklärung beruhte, erfolgte mit Mitteilung vom 28. Januar 2009 (Suva-

act. 312). Damit ist zu prüfen, ob beim Beschwerdeführer seit Januar 2009 eine 

unfallkausale gesundheitliche Verschlechterung eingetreten ist, welche sich erhöhend 

auf den Invaliditätsgrad auswirkt.

2.2  Der Rentenbestätigung vom 28. Januar 2009 liegt in medizinischer Hinsicht im 

Wesentlichen der kreisärztliche Untersuchungsbericht vom 16. Januar 2009 zugrunde 

(Suva-act. 311). Darin hielt Dr. E.___ in Auseinandersetzung mit der im damaligen 

Zeitpunkt vorliegenden Aktenlage fest, dass beim Beschwerdeführer eine funktionelle 

Beinverkürzung links von residuell 5.5-6cm vorliege. Die Korrektur am linken Schuh, 

der gleichzeitig als Spezialschuh die Einschränkung der subtalaren 

Gelenksbeweglichkeit links behandle, sei korrekt. Der Zustand nach alloplastischem 

Hüftgelenksersatz links sei bezüglich Schmerzhaftigkeit und Beweglichkeit perfekt. Die 

ganz diskrete Schwäche der Hüftabduktoren sei vorbestehend. Aufgrund der 

Beckenverletzung und der Schwäche der Hüftabduktoren links werde die untere LWS 

ohne Zweifel mehr belastet. Der Vorzustand einer torsionellen Fehlstellung müsse 

dadurch als richtungsweisend beeinflusst erscheinen, sodass die Behandlung der 

LWS-Beschwerden auch künftig zu Lasten der Beschwerdegegnerin gehe. Klinisch 

zeige sich zwar eine leichte S-förmige Skoliose, die Beweglichkeit der Wirbelsäule sei 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

aber erstaunlich gut. Subjektiv sei der Versicherte überzeugt, dass die Behandlung bei 

der Naturheilpraktikerin mit Massagen alle zwei Wochen die vorhandenen 

Rückenbeschwerden günstig beeinflusse. Rein objektiv sei dem wohl kaum 

beizupflichten. Wahrscheinlich wäre ein regelmässiges Rückenmuskeltraining bezüglich 

Langzeiterfolg günstiger. Bezogen auf die Unfallfolgen aus dem Jahr 1982 sei das am 

12. Dezember 2001 erstellte Zumutbarkeitsprofil auch heute noch gültig. Aufgrund des 

alloplastischen Hüftgelenksersatzes links ergäben sich Verbesserungen. Rein subjektiv 

bzw. etwas schwierig objektivierbar ergäben sich aufgrund der Rückensituation etwas 

Verschlechterungen. Die Geh- und Stehfähigkeit sei deutlich verbessert, dafür sei eine 

lange Arbeit im Sitzen wegen der lumbovertebralen Beschwerden etwas eingeschränkt. 

Nach wie vor sei die Zusatzlast auf 8-10kg begrenzt. Die zusätzliche Einschränkung 

des Zumutbarkeitsprofils durch die beim Autounfall im Juni 2007 erlittenen 

Verletzungen sei minimal. Im früheren Zumutbarkeitsprofil seien ja die erheblichen 

Belastungseinschränkungen durch die linke Hüfte, deren Zustand heute besser sei, 

berücksichtigt worden. Dafür sei jetzt das rechte Knie bezüglich der Belastbarkeit beim 

Leitern- und Treppensteigen und bei den Zusatzbelastungen eingeschränkt. An der 

definierten Belastbarkeit ändere sich dadurch unter dem Strich nichts (Suva-act. 311-7 

f.).

2.3  Im vorliegenden Revisionsverfahren machte der Beschwerdeführer insbesondere 

eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes aufgrund einer Schwäche am 

gesamten Stützapparat geltend. Zudem beklagte er die Zunahme von 

Rückenbeschwerden (vgl. Suva-act. 361, 366).

2.4  Die Beschwerdegegnerin verneinte das Vorliegen eine anspruchserheblichen 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers im vorliegend zu 

beurteilenden Revisionsverfahren im Wesentlichen gestützt auf die kreisärztliche 

Beurteilung von Dr. H.___ vom 11. Juni 2015 (Suva-act. 426).

2.4.1      Dr. H.___ hielt fest, dass beim Beschwerdeführer bereits seit vielen Jahren 

Rückenbeschwerden bestünden, welche in letzter Zeit in den Vordergrund getreten 

seien. Wie bereits früher festgehalten worden sei, sei es durch die ausgeprägte 

Symmetrie (richtig wohl: Asymmetrie, vgl. Suva-act. 311-6) des Beckens zu einer 

vermehrten Belastung im Bereich der LWS gekommen. Die torsionelle Fehlstellung der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Wirbelsäule sei bereits auf den Röntgenbildern aus dem Jahr 1983 dargestellt worden 

und könne als vorbestehend angesehen werden. Im Rahmen der veränderten 

Belastungsverhältnisse sei es zu einer dauernden Verschlimmerung gekommen. Dieses 

so genannte lumbovertebrale Syndrom betreffe hauptsächlich die muskuläre Situation 

im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Problematik bezüglich Bandscheiben sei in der 

Regel degenerativer Natur und nehme ihren schicksalsmässigen Verlauf unabhängig 

von äusseren Ereignissen. Die unfallbedingte Entstehung einer Diskushernie sei sehr 

selten und in der Regel an ein sofortiges Auftreten von neurologischen Symptomen 

gekoppelt. Dies sei beim Beschwerdeführer nicht der Fall gewesen. Die LWS-

Beschwerden seien einige Jahre nach dem Unfall in Erscheinung getreten und hätten 

nie eine radikuläre Symptomatik gezeigt. Auf den konventionell-radiologischen 

Röntgenbildern der Wirbelsäule werde zwischen August 2005 und Januar 2013 keine 

relevante Verschlechterung festgehalten. Die Diskushernie L4/L5 mit Kompression der 

Nervenwurzeln L4 rechts könne die geklagte Schwäche in den Beinen nicht erklären. 

Dies werde auch von Dr. F.___ entsprechend dargelegt.

2.4.2      Dr. H.___ führte weiter aus, dass die vom Beschwerdeführer geklagte 

Zunahme der Rückenschmerzen und die unklaren Schwächezustände an beiden 

Beinen mit Einknicken durch die neurologischen Abklärungen nicht eindeutig hätten 

erklärt werden können. Die rechtsseitige Diskushernie L4/5 könne nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis von 1982 zurückgeführt 

werden. Bei fehlender Klinik sei es zudem schwierig, die geklagten Beschwerden mit 

dem MRI-Befund in Einklang zu bringen. Zudem sei bekannt, dass MRI-Befunde an der 

Wirbelsäule nicht zwingend ein neurologisches Korrelat haben müssten. Die 

festgestellten Glioseherde im Gehirn seien vermutlich mikroangiopathischer Natur und 

könnten ebenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis 

von 1982 zurückgeführt werden. Eine Verschlimmerung der unfallbedingten 

medizinischen Situation könne nicht festgestellt werden.

3.   

3.1  Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers spricht der Umstand, dass es sich 

bei der Beurteilung von Dr. H.___ um eine reine Aktenbeurteilung handelt, nicht gegen 

ihren Beweiswert; eine Aktenbeurteilung ist nicht an sich beweisuntauglich. Die direkte 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ärztliche Auseinandersetzung mit der zu begutachtenden Person rückt dann in den 

Hintergrund, wenn es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines feststehenden 

medizinischen Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen erübrigen. In einem 

solchen Fall kann auch ein reines Aktengutachten voll beweiswertig sein (Urteil des 

Bundesgerichts vom 27. Juni 2012, 8C_681/2011, E. 4.1 mit Hinweisen). Für die 

Beweistauglichkeit entscheidend ist insbesondere, dass genügend Unterlagen von 

persönlichen Untersuchungen vorliegen (RKUV 1988 Nr. U 56 S. 370 E. 5b). Dies ist 

vorliegend der Fall, denn der Beschwerdeführer wurde im massgeblichen Zeitraum 

nicht nur von seinen langjährigen Ärzten Dr. F.___ und Dr. D.___ behandelt, sondern im 

Rahmen umfassender neurologischer Abklärungen auch von Dr. G.___ sowie stationär 

im KSSG untersucht (Suva-act. 374, 378, 406, 413 f.). Dr. H.___ erstellte seine 

Beurteilung darüber hinaus in Kenntnis der umfangreichen medizinischen Vorakten (vgl. 

S. 1-4 der Beurteilung vom 11. Juni 2015). Er zeigte die medizinischen 

Zusammenhänge in Auseinandersetzung mit dem aktenmässigen Verlauf einleuchtend 

auf und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Er legte überzeugend 

und im Einklang mit den Ergebnissen der bildgebenden und klinischen Abklärungen 

dar, dass die vom Beschwerdeführer aktuell geklagten Schwächezustände nicht 

eindeutig objektiviert werden könnten und bildgebend keine relevante 

Verschlechterung  festzustellen sei (Suva-act. 426-5).

3.2  Zusammenfassend vermag die kreisärztliche Beurteilung von Dr. H.___ entgegen 

dem Vorbringen des Beschwerdeführers zu überzeugen. Nicht zuletzt wird sie auch 

durch die Einschätzung des den Beschwerdeführer seit Jahren behandelnden 

orthopädischen Facharztes Dr. F.___ gestützt. Dieser erachtete die Schlussfolgerungen 

des Kreisarztes nach Studium der Akten ebenfalls als nachvollziehbar (vgl. den Bericht 

vom 8. Juli 2015, Suva-act. 428). Bereits im Januar 2013 hatte Dr. F.___ festgehalten, 

dass die Zunahme der vom Beschwerdeführer geklagten lumbalen 

Rückenbeschwerden bzw. die vorliegende Instabilität am Rücken insbesondere darauf 

zurückzuführen sei, dass der Beschwerdeführer kein Bauch- und Rückenmuskulatur-

Training zur Stabilisierung des Rückens mehr betreibe (Suva-act. 345). Ein solches 

Training ist dem Beschwerdeführer in Nachachtung der ihm obliegenden 

Schadenminderungspflicht denn auch durchaus zumutbar. Im Übrigen empfahlen auch 

die Ärzte des KSSG im Rahmen der stationären Abklärungen im Februar 2015 eine 

konservative Therapie mit physiotherapeutischer Betreuung (vgl. Suva-act. 406, 413 f.).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.3  Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers vermag der beschwerdeweise 

angeführte Bericht von Dr. D.___ vom 14. August 2015 die ärztliche Beurteilung von Dr. 

H.___ nicht zu erschüttern. Bezüglich der Hüftproblematik, welche die im Vordergrund 

stehende Folge des Unfalls von 1982 darstellt, ist dem Bericht keine wesentliche 

Verschlechterung zu entnehmen. Dr. D.___ erhob grundsätzlich unauffällige Befunde 

und hielt dementsprechend auch fest, dass das Hüftgelenk in Ordnung sei (Suva-act. 

438). Soweit der Beschwerdeführer aus dem Vergleich des Berichts von Dr. D.___ vom 

August 2015 mit demjenigen vom August 2014 eine Verschlechterung ableiten möchte, 

ist darauf hinzuweisen, dass er im August 2014 bei Dr. D.___ wegen Knieproblemen 

vorstellig geworden war. Entsprechend thematisierte Dr. D.___ im Bericht vom 21. 

August 2014 hauptsächlich die Knieproblematik. Bezüglich der Wirbelsäule, der 

Beckenstatik und der grossen Gelenke erhob Dr. D.___ unveränderte Befunde (vgl. 

Suva-act. 439).

3.4  Vor dem Hintergrund der im Wesentlichen unveränderten Befundslage entsteht der 

Eindruck, dass Dr. D.___ bei der Einschätzung, wonach die Belastbarkeit bzw. 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers abgenommen habe und er nun überhaupt 

keine Malerarbeiten mehr und die Massagetätigkeit nur noch zu 25% durchführen 

könne, im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abstellte. 

Eine Zunahme von - subjektiv geklagten - Beschwerden vermag für die Annahme einer 

anspruchserheblichen Verschlechterung allerdings nicht zu genügen. Hinzu kommt, 

dass dem Beschwerdeführer Malerarbeiten bereits im Rahmen der kreisärztlichen 

Beurteilung im Jahr 2001 als gänzlich unzumutbar erachtet worden waren (Suva-act. 

189-4), weshalb die von Dr. D.___ festgestellte Verschlechterung auch aus diesem 

Grund wenig nachvollziehbar erscheint. Wie Dr. H.___ in seiner Stellungnahme vom 3. 

Februar 2006 in Auseinandersetzung mit den Berichten von Dr. D.___ schlüssig 

darlegte, hat sich das im Jahr 2001 erstellte Zumutbarkeitsprofil nicht wesentlich 

verändert und die vom Beschwerdeführer geklagte verminderte Belastbarkeit wäre, 

soweit objektivierbar, im Wesentlichen auf die Kniegelenksproblematik zurückzuführen 

(vgl. Suva-act. 450-4). Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. act. G 6 S. 3) ist diesbezüglich 

festzuhalten, dass die Beschwerden im rechten Knie nicht auf das Unfallereignis von 

1982 zurückzuführen sind, sondern unbestrittenermassen eine Folge des nicht durch 

die Beschwerdegegnerin gedeckten Verkehrsunfalls vom Juni 2007 darstellen. Eine 

Verschlimmerung der Kniegelenksproblematik ist im vorliegenden Verfahren deshalb 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

unbeachtlich und wäre gegebenenfalls im Rahmen eines Rückfalls zum Unfall von 2007 

zu prüfen.

3.5  Was die von Dr. D.___ neu festgestellte Tendinose im Bereich des Ansatzes der 

Gluteal- und der Rotatorenmuskulatur betrifft, ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass 

diese Veränderung gemäss Dr. H.___ nicht objektivierbar ist (Suva-act. 450-4). Wie die 

Beschwerdegegnerin zu Recht anführte (vgl. act. G 6 S. 5), werden für die Annahme 

unfallkausaler somatischer Restfolgen grundsätzlich eine strukturelle Läsion bzw. eine 

schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares Korrelat verlangt. Eine 

Tendinose ist hingegen nicht als organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolge zu 

erachten (vgl. Urteil des Bundesgerichtes vom 17. Oktober 2008, 8C_124/2008, E. 6.1 

mit Hinweisen).

4.   

4.1  Zusammenfassend steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgeblichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass seit Januar 2009 keine 

anspruchserhebliche unfallkausale Verschlechterung des Gesundheitszustandes des 

Beschwerdeführers eingetreten ist. Die Beschwerdegegnerin hat eine Rentenerhöhung 

damit zu Recht abgelehnt.

4.2  Dabei kommt man mit Blick auf die vorliegende Aktenlage nicht umhin darauf 

hinzuweisen, dass aus den Akten weder klar hervorgeht, wie der ursprüngliche 

Invaliditätsgrad von 33.33% ermittelt worden, noch wie die Erhöhung des 

Invaliditätsgrades auf 40% zustande gekommen war. Obwohl der Suva-Kreisarzt dem 

Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung vom 12. Dezember 2001 eine 100%ige 

Arbeitsfähigkeit für leidensadaptierte Tätigkeiten attestiert hatte (vgl. Suva-act. 189-4 

f.), war die Suva von einer 40%igen Erwerbseinbusse ausgegangen. Woraus diese 

Erwerbseinbusse bei kreisärztlich festgestellter voller Arbeitsfähigkeit in angepassten 

Tätigkeiten resultiert haben soll, geht aus den Akten nicht hervor. Ein Invaliditätsgrad 

von 40% tauchte erstmals im Protokoll über eine Besprechung mit dem Versicherten 

vom 30. Januar 2003 auf (Suva-act. 211). Eine Herleitung oder Berechnung lässt sich 

aber auch dem entsprechenden Protokoll nicht entnehmen. Ob im damaligen Zeitpunkt 

der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden war bzw. ob ein Grund für eine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben wäre, hat vorliegend offen zu 

bleiben.

5.   

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 08.02.2018
	Art. 17 ATSG. Art. 18 UVG. Revision einer UV-Invalidenrente. Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht überwiegend wahrscheinlich. Abweisung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Februar 2018, UV 2016/19).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T06:31:18+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen