# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9807d523-fa37-5ed1-9754-c527ce5ec452
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-01-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.01.2015 A-5627/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5627-2014_2015-01-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-5627/2014 

 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  J a n u a r  2 0 1 5  

Besetzung 

 
Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richter Maurizio Greppi, 

Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, 

Gerichtsschreiber Oliver Herrmann. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______, 

vertreten durch 

Gerhard Hauser-Schönbächler, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 

 
Eidgenössische Zollverwaltung EZV, 

HR-Center Schaffhausen, 

Bahnhofstrasse 92, 8201 Schaffhausen, 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Nichtausrichtung von überparitätischen Beiträgen. 

 

 

A-5627/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (Jahrgang 1963; nachfolgend: Arbeitnehmer) arbeitet seit dem 

1. Januar 1989 bei der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV (nachfolgend: 

Arbeitgeberin). Bis Ende September 2000 war er im Betriebsdienst des 

Grenzwachtkorps (GWK) bei verschiedenen Grenzwachtposten – das 

heisst im Aussendienst "an der Front" – tätig. Anschliessend wechselte er 

ohne Verweildauerbeschränkung (VDB) in den Verwaltungsdienst (Innen-

dienst) und übt dort aktuell die Funktion eines Dienstchefs aus. 

B.  

Am 1. Juli 2013 trat die Verordnung vom 20. Februar 2013 über die Pensi-

onierung von Angehörigen der besonderen Personalkategorien (VPABP, 

SR 172.220.111.35) in Kraft, welche das ordentliche Rücktrittsalter von An-

gehörigen gewisser besonderer Personalkategorien – namentlich von An-

gehörigen des GWK (AdGWK) – und dessen Finanzierung regelt. Mit die-

ser neuen Versicherungslösung wurden die bis dahin geltenden und per 

1. Juli 2013 aufgehobenen Art. 33-34a und 88g-88j der Bundespersonal-

verordnung (BPV, SR 172.220.111.3; vgl. AS 2013 771) sowie die Verord-

nung vom 2. Dezember 1991 über die Leistungen bei vorzeitigem Alters-

rücktritt von Bediensteten in besonderen Dienstverhältnissen (VLVA, 

SR 510.24), welche bereits per 1. Juli 2008 aufgehoben worden war, er-

setzt. 

Der Arbeitnehmer erhielt von der Arbeitgeberin ebenfalls im Juli 2013 eine 

einmalige Zahlung von Fr. 28'061.20 als Gutschrift im Sinne von Art. 9 

VPABP für die Ausfinanzierung der elf Jahre Betriebsdienst, welche seinem 

Konto bei der Pensionskasse Publica gutgeschrieben wurde. 

Seinen Antrag vom 30. Juni 2014 um Gewährung des überparitätischen 

Beitrags von 2,8 Prozent im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Bst. b VPABP lehnte 

die Arbeitgeberin hingegen mit Schreiben vom 21. Juli 2014 ab, worauf der 

Arbeitnehmer am 11. August 2014 um eine anfechtbare Verfügung er-

suchte, welche die Arbeitgeberin in der Folge erliess. 

C.  

Gegen diese Verfügung vom 3. September 2014 erhebt der Arbeitnehmer 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 1. Oktober 2014 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit dem Begehren, jene sei auf-

zuheben und ihm seien rückwirkend ab dem 1. Oktober 2000 die gleichen 

übergangsrechtlichen Leistungen wie den anderen AdGWK und ab dem 

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1. Juli 2013 die überparitätischen Beiträge gemäss Art. 3 VPABP zuguns-

ten seiner beruflichen Vorsorge auszurichten. 

D.  

Die Arbeitgeberin (nachfolgend: Vorinstanz) beantragt mit Stellungnahme 

(recte: Vernehmlassung) vom 3. November 2014 die Abweisung der Be-

schwerde. 

E.  

Der Beschwerdeführer hält in seinen Schlussbemerkungen vom 5. Dezem-

ber 2014 an seinen Anträgen fest. 

F.  

Auf die Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten befindlichen 

Dokumente wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfolgenden Erwä-

gungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes (VGG, SR 173.32) 

beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen 

nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG, SR 172.021), so-

fern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist und eine Vorinstanz 

im Sinne von Art. 33 VGG entschieden hat. 

Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Verfügung im 

Sinne von Art. 5 VwVG, welche von einer Vorinstanz im Sinne von Art. 33 

Bst. d VGG erlassen wurde und direkt beim Bundesverwaltungsgericht an-

gefochten werden kann (Art. 36 Abs. 1 des Bundespersonalgesetzes 

[BPG, SR 172.220.1]). Da keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, ist 

das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig. 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

VwVG, soweit das VGG nichts anderes vorsieht (Art. 37 VGG). 

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders 

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berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 

oder Änderung hat (Bst. c). 

Der Beschwerdeführer hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und 

ist als Adressat des angefochtenen Entscheides, mit welchem seine Be-

gehren abgewiesen wurden, sowohl formell als auch materiell beschwert, 

weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist. 

1.3 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

(Art. 50 Abs. 1 und 52 VwVG) ist daher einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit uneinge-

schränkter Kognition. Es überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger Fest-

stellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der Er-

messensausübung – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 VwVG). 

3.  

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die Verfügung auf einer genü-

genden gesetzlichen Grundlage beruht, nämlich den Bestimmungen der 

VPABP entspricht. Er macht indes geltend, namentlich deren Art. 3 Abs. 1 

verletze das in Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV, SR 101) veran-

kerte Rechtsgleichheitsgebot. Es gebe keine sachlichen Gründe, die es 

rechtfertigten, die Leistung überparitätischer Beiträge durch die Arbeitge-

berin nach Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 Bst. b VPABP lediglich für die AdGWK 

gemäss Art. 2 Bst. b Ziff. 1, 2 und 4 VPABP vorzusehen und die AdGWK 

gemäss Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP davon auszunehmen. 

4.  

4.1 Nach dem Grundsatz der Gesetzmässigkeit bedarf jedes staatliche 

Handeln einer gesetzlichen Grundlage (Art. 5 Abs. 1 BV). Inhaltlich ver-

langt das Legalitätsprinzip, dass staatliches Handeln insbesondere auf ei-

nem generell-abstrakten Rechtssatz von hinreichender Normstufe und ge-

nügender Bestimmtheit beruht (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-

1956/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 4.1 und A-6592/2013 vom 18. Septem-

ber 2014 E. 2.1, je m.w.H.). 

4.2 Werden Rechtsetzungskompetenzen des Gesetzgebers auf den Ver-

ordnungsgeber übertragen, spricht man von Gesetzesdelegation. Die Le-

gislative ermächtigt damit im (formellen) Gesetz die Exekutive zum Erlass 

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von gesetzesvertretenden Verordnungen (zur Abgrenzung zu sog. geset-

zesvollziehenden Verordnungen vgl. Urteile des Bundesverwaltungsge-

richts A-1956/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 4.3 und A-2032/2013 vom 

27. August 2014 E. 2.3.2; HÄFELIN/HALLER/KELLER, Schweizerisches Bun-

desstaatsrecht, 8. Aufl. 2012, N 1857). Die Gesetzesdelegation gilt als zu-

lässig, wenn sie nicht durch die Verfassung ausgeschlossen ist (vgl. 

Art. 164 Abs. 2 BV), in einem Gesetz im formellen Sinn enthalten ist, sich 

auf ein bestimmtes, genau umschriebenes Sachgebiet beschränkt und die 

Grundzüge der delegierten Materie, das heisst die wichtigen Regelungen, 

im delegierenden Gesetz selbst enthalten sind (Urteile des Bundesverwal-

tungsgerichts A-1956/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 4.1 und A-2032/2013 

vom 27. August 2014 E. 2.4, je m.w.H.). 

4.3 Die vorliegend zu beurteilende VPABP stützt sich namentlich auf 

Art. 10 Abs. 2 Bst. a, Art. 32k Abs. 3 und insbesondere Art. 37 Abs. 1 BPG. 

Gemäss letzterer Bestimmung erlässt der Bundesrat die Ausführungsbe-

stimmungen zum BPG. Die Delegation beschränkt sich sodann auf das 

Bundespersonalrecht und die Grundzüge der delegierten Materie sind im 

BPG selbst geregelt. Da schliesslich die Verfassung die Übertragung der 

Rechtsetzungsbefugnisse auf den Verordnungsgeber nicht ausschliesst, 

war die Gesetzesdelegation, auf deren Grundlage die VPABP erlassen 

wurde, zulässig. 

5.  

5.1 Auf Beschwerde hin kann das Bundesverwaltungsgericht, über die Prü-

fung des individuell-konkreten Einzelfalls hinaus, vorfrageweise über die 

Gesetz- und Verfassungsmässigkeit von Verordnungen befinden (sog. 

konkrete oder akzessorische Normenkontrolle). Der Umfang der Kognition 

hängt dabei davon ab, ob es sich um eine unselbständige oder um eine 

selbständige (verfassungsunmittelbare) Verordnung handelt (Urteil des 

Bundesgerichts 2C_1174/2012 vom 16. August 2013 E. 1.7.1; Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-1956/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 4.2; zur 

Unterscheidung von selbständigen und unselbständigen Verordnungen 

vgl. HÄFELIN/HALLER/KELLER, a.a.O., N 1680 und 1856). Bei der VPABP 

handelt es sich um eine unselbständige (gesetzesvertretende) Rechtsver-

ordnung, da sie gestützt auf eine (formell-)gesetzliche Delegationsnorm er-

lassen wurde und unmittelbar Rechte und Pflichten der Arbeitnehmenden 

regelt (vgl. BGE 139 II 460 E. 2.1; HÄFELIN/HALLER/KELLER, a.a.O., 

N 1854). 

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5.2 Das Bundesverwaltungsgericht kann unselbständige Bundesratsver-

ordnungen im Rahmen der konkreten Normenkontrolle auf ihre Verfas-

sungsmässigkeit überprüfen, sofern die beanstandete Regelung nicht be-

reits eine in einem Bundesgesetz angelegte Verfassungswidrigkeit über-

nimmt (vgl. Art. 190 BV). Wird dem Bundesrat ein sehr weiter Ermessens-

spielraum eingeräumt, ist dieser für das Bundesverwaltungsgericht ver-

bindlich. Es darf in diesem Fall nicht sein eigenes Ermessen an die Stelle 

desjenigen des Bundesrates setzen, sondern hat sich auf die Kontrolle zu 

beschränken, ob dessen Regelung den Rahmen der ihm im Gesetz dele-

gierten Kompetenzen offensichtlich sprengt oder aus anderen Gründen ge-

setz- oder verfassungswidrig ist. Dabei kann es namentlich prüfen, ob sich 

eine Verordnungsbestimmung auf ernsthafte Gründe stützt oder Art. 8 

(Rechtsgleichheit) bzw. Art. 9 (Willkürverbot) BV widerspricht, weil sie sinn- 

oder zwecklos ist, rechtliche Unterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger 

Grund in den tatsächlichen Verhältnissen fehlt, oder Unterscheidungen un-

terlässt, die richtigerweise hätten getroffen werden sollen. Für die Zweck-

mässigkeit der angeordneten Massnahme trägt der Bundesrat die Verant-

wortung; es ist nicht Aufgabe der Gerichte, sich zu deren wirtschaftlicher 

oder politischer Sachgerechtigkeit zu äussern. Die Bundesratsverordnun-

gen unterliegen also in keinem Fall einer Angemessenheitskontrolle (BGE 

140 II 194 E. 5.8; 137 III 217 E. 2.3; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

A-1956/2014 vom 2. Oktober 2014 E. 4.2). Unselbständige Verordnungen 

sind zunächst auf ihre Gesetzmässigkeit (vgl. dazu BVGE 2011/15 E. 3.3) 

und hernach, soweit das Gesetz den Bundesrat nicht ermächtigt, von der 

Bundesverfassung abzuweichen, auf ihre Verfassungsmässigkeit zu prü-

fen (BGE 139 II 460 E. 2.3). 

5.3 Die VPABP hält sich an den Umfang der formellgesetzlichen Delegati-

onsnorm(en) im BPG und ist insoweit gesetzmässig, was auch vom Be-

schwerdeführer nicht bestritten wird. Daher ist nachfolgend zu prüfen, ob 

sie auch der Verfassung entspricht, oder – wie es der Beschwerdeführer 

geltend macht – namentlich das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) 

verletzt. 

Die Bestimmungen des BPG, auf welche sich die VPABP stützt, äussern 

sich nicht näher zu Umfang und Inhalt der vom Verordnungsgeber zu tref-

fenden Regelung. Damit wird dem Bundesrat ein sehr weiter Ermessens-

spielraum eingeräumt, welcher bei der Prüfung der Verfassungsmässigkeit 

der Verordnung zu berücksichtigen ist (vgl. E. 5.2). Daran ändert auch 

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Art. 37 Abs. 1 Satz 2 BPG nichts, welcher vorschreibt, dass die Ausfüh-

rungsbestimmungen die zur Aufgabenerfüllung notwendige Autonomie der 

Arbeitgeber nicht einschränken dürfen. 

6.  

6.1 Die VPABP gilt gemäss deren Art. 2 Bst. b für die folgenden AdGWK: 

1. Grenzwächterinnen und Grenzwächter auf Stufe Grenzwachtposten 

mit abgeschlossener Grenzwachtgrundausbildung, 

2. Grenzwächterinnen und Grenzwächter mit abgeschlossener Grenz-

wachtgrundausbildung, die zeitlich befristete Einsätze von je höchs-

tens fünf Jahren in einem Regionenkommando oder beim Kommando 

Grenzwachtkorps leisten, 

3. Grenzwächterinnen und Grenzwächter nach Ziffer 2, die nach dem 

Einsatz im Regionenkommando oder beim Kommando Grenzwacht-

korps nicht mehr auf den Grenzwachtposten zurückkehren, 

4. Angestellte, die über keine Grenzwachtausbildung verfügen und bei 

den Regionenkommando als Einsatzoffizierinnen und Einsatzoffiziere 

Dienst leisten. 

6.2 Art. 3 Abs. 1 VPABP schreibt vor, dass die AdGWK nach Art. 2 Bst. b 

Ziff. 1, 2 und 4 vom Arbeitgeber "neben seinen reglementarischen Sparbei-

trägen zusätzliche Beiträge" (sog. überparitätische Beiträge) von 2,8 Pro-

zent des versicherten Verdienstes (vgl. Art. 3 Abs. 2 Bst. b VPABP) zu-

gunsten ihrer beruflichen Vorsorge erhalten. Ausgenommen von diesen 

Leistungen sind demnach die AdGWK nach Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP. Der 

Wortlaut der Bestimmung ist insofern klar und bedarf deshalb keiner Aus-

legung, zumal nichts dafür spricht, die Norm entgegen ihrem Wortlaut aus-

zulegen (vgl. BGE 138 II 217 E. 4.1 m.w.H.). Im Weiteren gehören die 

Dienstchefs der Regionenkommandos ohne VDB unbestrittenermassen 

zur Kategorie von Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP. 

6.3 Betreffend ordentliches Rücktrittsalter sieht Art. 5 VPABP sodann vor, 

dass das Arbeitsverhältnis für die AdGWK nach Art. 2 Bst. b Ziff. 1 und 2 

VPABP mit Vollendung des 60. Altersjahres ende (Abs. 1 Bst. b), für 
AdGWK nach Art. 2 Bst. b Ziff. 3 und 4 VPABP mit Vollendung des 63. Al-

tersjahres (Abs. 3). 

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6.4 Gemäss Art. 9 Abs. 1 VPABP erhielten schliesslich (alle) AdGWK nach 

Art. 2 Bst. b VPABP, die das 53. Altersjahr bei Inkrafttreten dieser Verord-

nung noch nicht vollendet hatten (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b VPABP), auf ih-

rem Altersguthaben eine vom Arbeitgeber finanzierte einmalige Gutschrift 

(welche im Fall des Beschwerdeführers Fr. 28'061.20 betrug). Diese be-

rechnete sich in Abhängigkeit der Anzahl Dienstjahre nach abgeschlosse-

ner Grundausbildung in einer Funktion des GWK nach Art. 2 Bst. b Ziff. 1, 

2 und 4 (vgl. Art. 9 Abs. 2 Bst. a VPABP). Nicht angerechnet werden dem-

nach die Dienstjahre als AdGWK im Sinne von Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP 

(worunter die Funktion des Dienstchefs ohne VDB fällt). 

7.  

7.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, Art. 3 VPABP bezwecke die Finan-

zierung des in Art. 5 VPABP vorgesehenen Altersrücktritts gewisser beson-

derer Personalkategorien. Es solle den Auswirkungen auf die Altersvor-

sorge Rechnung getragen werden, welche durch die zwingende vorzeitige 

Pensionierung entstünden. Als Dienstchef habe er mit 63 Jahren zurück-

zutreten, ohne dass ihm die zur Finanzierung des vorzeitigen Altersrück-

tritts notwendigen Mittel zur Verfügung stünden. Dadurch, dass eine von 

vier Personalkategorien der AdGWK schlechter gestellt werde als die übri-

gen drei, indem nur diese von der Finanzierung des vorzeitigen Altersrück-

tritts profitierten, entstehe eine Ungleichbehandlung, für welche kein sach-

licher Grund vorliege. 

Er habe elf Jahre Betriebsdienst geleistet und müsse auch als Dienstchef 

teilweise "Einsätze an der Front" leisten und dabei Zwangsmassnahmen 

vollziehen sowie Uniform, Waffe und schusssichere Weste tragen. Er 

müsse jederzeit telefonisch erreichbar sein. Diese Einsätze seien nicht 

vom Zeiterfassungssystem erfasst worden, da sie nicht entschädigt wür-

den. Damit unterscheide sich seine Laufbahn nicht mehr stark von 

AdGWK, die zweimal fünf Jahre mit VDB im Verwaltungsdienst tätig seien, 

und über die ganze Karriere habe er nicht weniger Ausseneinsätze geleis-

tet als Einsatzoffiziere, welche beiden Personalkategorien von überparitä-

tischen Beiträgen profitierten. 

Zur Ausfinanzierung der Dienstjahre im Betriebsdienst führt der Beschwer-

deführer schliesslich aus, als Dienstchef sei er unter der alten gesetzlichen 

Regelung besser gestellt gewesen. Es sei "nicht nachvollziehbar […], wes-

halb eine Übergangsbestimmung aus dem Jahr 2013 [Art. 9 VPABP] nach-

träglich eine einzige Personalkategorie, die Dienstchefs, rückwirkend auf 

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deren Eintritt in den Verwaltungsdienst […] schlechter stellen" könne. 

Diese seien "in den Verwaltungsdienst getreten in der festen Meinung, 

dass sie als ausgebildete Grenzwächter gleich behandelt werden wie ihre 

Kollegen". 

7.2 Die Vorinstanz macht geltend, aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Ver-

waltungsdienst ohne VDB habe der Beschwerdeführer keinen Anspruch 

auf überparitätische Beiträge. Auch er habe jedoch die Dienstjahre im Be-

triebsdienst ausfinanziert erhalten und Anspruch auf eine Überbrückungs-

rente, welche vollständig vom Arbeitgeber bezahlt werde. Die VPABP solle 

die besonderen Anforderungen und Belastungen der Funktionsausübung 

abgelten. 

Im Unterschied zu den AdGWK gemäss Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP, wel-

chen er als Dienstchef angehöre, seien die anderen Personalkategorien 

nach Art. 2 Bst. b VPABP zusätzlich folgenden Belastungen ausgesetzt: 

- die AdGWK auf Stufe Grenzwachtposten (Ziff. 1) würden Betriebs-

dienst leisten; 

- die AdGWK mit VDB (Ziff. 2) müssten nach fünf Jahren im Verwal-

tungsdienst in den Betriebsdienst zurückkehren und würden bereits 

mit 60 Jahren pensioniert; 

- die Einsatzoffiziere ohne Grenzwachtausbildung (Ziff. 4) müssten 

regelmässig Pikettdienst leisten; dabei würden sie regelmässig mit-

ten in der Nacht geweckt und die Einsatzzeit werde nicht als Arbeits-

zeit angerechnet. 

Die Einsatzoffiziere, welche unter Art. 2 Bst. b Ziff. 4 VPABP fallen, hätten 

zudem mehrheitlich mangels Grenzwachtgrundausbildung keine Gelegen-

heit gehabt, während einer gewissen Zeit im Betriebsdienst Dienstjahre mit 

überparitätischen Beiträgen "zu sammeln". Zu Dienstchefs befördert wür-

den dagegen nur Personen mit Grenzwachtgrundausbildung und entspre-

chender Zeit – durchschnittlich zwölf Jahren – im Betriebsdienst. Im Übri-

gen würden die Einsatzoffiziere die überparitätischen Beiträge nicht wegen 

des Frontdienstes erhalten, sondern wegen der enormen Belastungen, die 

sich aus den regelmässig zu leistenden Piketteinsätzen ergäben. 

Eine Auswertung der Arbeitszeiterfassung der letzten Jahre zeige, dass der 

Beschwerdeführer nur selten Nachtdienst geleistet habe, weshalb nicht 

von regelmässigem Frontdienst mit erhöhten Belastungen gesprochen 

werden könne. 

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Seite 10 

8.  

Das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV) – und das mit diesem eng 

verbundene Willkürverbot (Art. 9 BV) – ist verletzt, wenn ein Erlass hin-

sichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidun-

gen trifft, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen 

nicht ersichtlich ist, oder wenn er Unterscheidungen unterlässt, die sich 

aufgrund der Verhältnisse aufdrängen. Die Rechtsgleichheit ist verletzt, 

wenn Gleiches nicht nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Unglei-

ches nicht nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. 

Dem Gesetzgeber bleibt im Rahmen dieser Grundsätze ein weiter Gestal-

tungsspielraum, den die Gerichte nicht durch eigene Gestaltungsvorstel-

lungen schmälern sollen (BGE 140 I 77 E. 5.1; 139 I 242 E. 5.1; Urteil des 

Bundesgerichts 9C_334/2014 vom 10. November 2014 E. 5.1; ferner Urteil 

des Bundesverwaltungsgerichts A-495/2014 vom 27. Oktober 2014 

E. 6.3). Dies gilt insbesondere auch in Besoldungsfragen im öffentlich-

rechtlichen Dienstrecht. Den politischen Behörden steht bei der Ausgestal-

tung der Besoldungsordnung ein grosser Spielraum zu. Innerhalb der 

Grenzen des Willkürverbots und des Rechtsgleichheitsgebots sind sie be-

fugt, aus der Vielzahl denkbarer Anknüpfungspunkte die Tatbestandsmerk-

male auszuwählen, die für die Einteilung und Besoldung massgebend sein 

sollen, und damit festzulegen, welche Kriterien eine Gleich- bzw. eine Un-

gleichbehandlung rechtfertigen. Verfassungsrechtlich wird verlangt, dass 

sich die für die Besoldungshöhe relevanten Anknüpfungspunkte vernünftig 

begründen lassen. In der Gerichtspraxis werden Motive wie Alter, Dienst-

alter, Erfahrung, Leistung, Aufgabenbereich oder übernommene Verant-

wortung als sachliche Kriterien zur Festlegung der Besoldungsordnung er-

achtet (BGE 139 I 161 E. 5.3.1; Urteile des Bundesgerichts 8C_766/2013 

vom 17. Oktober 2014 E. 4.2 und 8D_9/2013 vom 11. August 2014 E. 4.2; 

HÄFELIN/HALLER/KELLER, a.a.O., N 752 f.). Schliesslich hält auch ein ge-

wisser, aus praktischen Gründen bestehender Schematismus innerhalb 

der Besoldungsordnung vor dem Rechtsgleichheitsgebot stand, selbst 

wenn er Grenzfällen nicht immer gerecht zu werden vermag (BGE 139 I 

161 E. 5.3.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-6086/2010 vom 

16. Juni 2011 E. 7; HÄFELIN/HALLER/KELLER, a.a.O., N 755). 

Bei der Beurteilung, ob die vorgenommenen Differenzierungen sachlich 

gerechtfertigt sind, ist vom Zweck des zu prüfenden Erlasses auszugehen 

(HÄFELIN/HALLER/KELLER, a.a.O., N 754). Grundsätzlich genügen für die 

Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung sachliche Gründe irgendwelcher 

Art. Solche können beispielsweise eine unterschiedliche Rechtsstellung 

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trotz faktisch vergleichbarer Situation oder unterschiedliche gesetzgeberi-

sche Zielsetzungen sein (KIENER/KÄLIN, Grundrechte, 2. Aufl. 2013, 

S. 416, 418). 

9.  

Es ist unbestritten, dass die AdGWK nach Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP im 

Vergleich zu den übrigen Personalkategorien im Sinne von Art. 2 Bst. b 

VPABP ungleich behandelt werden (vgl. vorab Art. 3 Abs. 1 VPABP). Zu 

prüfen ist daher lediglich, ob sich diese Ungleichbehandlung sachlich be-

gründen lässt. 

9.1 Die VPABP hat zum Zweck, "die besonderen Anforderungen und Be-

lastungen der Funktionsausübung" von AdGWK (und anderen besonderen 

Personalkategorien) abzugelten (Art. 1 Abs. 1 VPABP). Dafür sieht Art. 5 

VPABP für alle AdGWK ein vorzeitiges ordentliches Rücktrittsalter und 

Art. 6 Abs. 1 VPABP eine Überbrückungsrente bis zur Erreichung des or-

dentlichen AHV-Alters vor (vgl. Art. 32k Abs. 1 BPG). AdGWK, die auf Stel-

len dienen, bei denen erhöhte physische und psychische Anforderungen 

vorausgesetzt werden, erhalten darüber hinaus grundsätzlich den überpa-

ritätischen Beitrag an die berufliche Vorsorge (vgl. auch die interne Infor-

mation des Eidgenössischen Personalamtes EPA vom 20. Februar 2013, 

abrufbar über <http://intranet.infopers.admin.ch/arbeitgeber/00097/in-

dex.html> oder <http://www.transfair.ch/fileadmin/user_upload/trans-

fair/News-Artikel/PDF/Interne_Information_Neue_Versiche-

rungsl_sung_Februar_2013_d.pdf> [abgerufen am 12.01.2015]). 

9.2  

9.2.1 Die Grenzwächter auf Stufe Grenzwachtposten mit abgeschlossener 

Grenzwachtgrundausbildung (Art. 2 Bst. b Ziff. 1 VPABP) leisten Betriebs-

dienst und sind während ihrer Tätigkeit tagtäglich den besonderen physi-

schen und psychischen Belastungen des Dienstes "an der Front" ausge-

setzt, darunter: stehende Arbeit auf der Strasse, Tragen des kompletten 

Waffengurtes und des Einsatzmaterials, Tragen der Unterziehweste, unre-

gelmässige Arbeitszeiten, Nacht- und Sonntagsdienst, Einsätze bei jeder 

Witterung, erhöhte Gefahren im Arbeitsalltag, Lärm- und Abgasemissionen 

(vgl. angefochtene Verfügung vom 3. September 2014, Rz. 2). Auch die 

AdGWK der anderen Personalkategorien erhielten daher mit der Einfüh-

rung der neuen Versicherungslösung ihre Dienstjahre im Betriebsdienst mit 

einer besonderen, einmaligen Zahlung abgegolten (vgl. Art. 9 VPABP). 

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Grenzwächter im Sinne von Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP, welche auf unbe-

stimmte Zeit im Verwaltungsdienst in einem Regionenkommando oder 

beim Kommando GWK beschäftigt werden, sind dieser vor allem körperlich 

gesteigerten Inanspruchnahme dagegen nicht oder allenfalls lediglich ver-

einzelt ausgesetzt. Sie arbeiten zumindest vorwiegend geschützt vor un-

angenehmen Witterungsbedingungen, schädlichen Emissionen und den 

besonderen Gefahren des Dienstes "an der Front" für die körperliche In-

tegrität (z.B. Verkehrsunfälle, tätliche Angriffe) im Innendienst und tragen 

keine schwere Ausrüstung. Da die Belastungen des Betriebsdienstes im 

Verhältnis zu denjenigen des Verwaltungsdienstes nicht nur unwesentlich 

erhöht sind, ist das Vorliegen sachlicher Gründe für eine rechtliche Un-

gleichbehandlung der Personalkategorien gemäss VPABP Art. 2 Bst. b 

Ziff. 1 einerseits und Ziff. 3 andererseits zu bejahen. 

9.2.2 Die Grenzwächter nach Art. 2 Bst. b Ziff. 2 VPABP unterscheiden 

sich von denjenigen nach Ziff. 3 zwar lediglich darin, dass sie bloss einen 

(auf höchstens fünf Jahre) befristeten Einsatz im Verwaltungsdienst leis-

ten, danach also wieder auf einen Grenzwachtposten (das heisst in den 

Betriebsdienst) zurückkehren. Offenbar räumte der Bundesrat dem Krite-

rium der VDB jedoch einen grossen Stellenwert ein. Dies ist zumindest 

nachvollziehbar, da die VDB einer Verpflichtung entspricht, nach Ablauf 

von fünf Jahren wieder in den Betriebsdienst zurückzukehren, und zudem 

ein Rücktrittsalter von 60 Jahren gilt. Angesichts des dem Bundesrat zu-

stehenden weiten Ermessensspielraums und der Tatsache, dass es nicht 

Sache der Gerichte ist, die Zweckmässigkeit der in der VPABP vorgesehe-

nen Regelung zu beurteilen, rechtfertigt es sich, auch diese Differenzierung 

als sachlich hinreichend für die rechtsungleiche Behandlung der beiden 

genannten Personalkategorien zu betrachten. 

9.2.3 Die unter Art. 2 Bst. b Ziff. 4 VPABP fallenden Einsatzoffiziere 

schliesslich verfügen im Gegensatz zu den anderen drei Personalkatego-

rien mehrheitlich nicht über eine Grenzwachtgrundausbildung. Dies hat zur 

Folge, dass sie – im Gegensatz namentlich zu den AdGWK gemäss Ziff. 3 

– während ihrer Laufbahn nie die Gelegenheit haben, Betriebsdienst und 

damit Dienstjahre zu leisten, während derer der Arbeitgeber überparitäti-

sche Beiträge in die berufliche Vorsorge bezahlt. Auch wenn sie überwie-

gend im Verwaltungsdienst tätig sind (welchem Umstand unter anderem 

durch das ordentliche Rücktrittsalter, das demjenigen der Grenzwächter 

nach Ziff. 3, nicht aber demjenigen der Grenzwächter nach Ziff. 1 und 2 

entspricht, Rechnung getragen wird [vgl. Art. 5 Abs. 1 Bst. b und Abs. 3 

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VPABP]), leisten sie darüber hinaus im Rahmen von Pikettdienst regelmäs-

sig und ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit, auch nachts, Betriebs-

dienst. Auch in diesem Fall ist die rechtliche Ungleichbehandlung deshalb 

sachlich begründet. 

9.2.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die unter die Personal-

kategorie von Art. 2 Bst. b Ziff. 3 VPABP fallenden Funktionen hinreichend 

von den anderen Personalkategorien gemäss Art. 2 Bst. b VPABP unter-

scheiden, um eine rechtliche Ungleichbehandlung sachlich zu rechtferti-

gen. Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots oder des Willkürverbots 

liegt nicht vor und ein Verstoss gegen eine andere Verfassungsbestim-

mung ist weder ersichtlich noch wird sie geltend gemacht. Demzufolge sind 

die entsprechenden Differenzierungen in Art. 3 und 9 VPABP gesetzes- 

und verfassungskonform. Die Zweckmässigkeit dieser Regelungen hat das 

Bundesverwaltungsgericht dagegen nicht zu beurteilen. 

9.3 Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, er sei in seiner Position als 

Dienstchef ohne VDB zu Unrecht der Personalkategorie nach Art. 2 Bst. b 

Ziff. 3 VPABP zugeteilt worden. Eine Auswertung seiner Tätigkeit anhand 

der Zeiterfassung der letzten Jahre durch die Vorinstanz hat sodann erge-

ben, dass er zwar auch einzelne Einsätze im Betriebsdienst sowie nachts 

geleistet hat. Nachgewiesen sind in der Zeit von April 2011 bis September 

2012 ein Arbeitstag mit Fronteinsatz kombiniert mit Nachtdienst sowie von 

Oktober 2012 bis September 2014 insgesamt 28 Nachtstunden. Regel-

mässige Piketteinsätze und Frontdienst sind nicht aktenkundig. Bezüglich 

Intensität (Regelmässigkeit, Häufigkeit) sind die nachgewiesenen Einsätze 

jedoch nicht mit denjenigen eines Einsatzoffiziers und von vornherein nicht 

mit denjenigen eines Grenzwächters auf Stufe Grenzwachtposten ver-

gleichbar. Es gibt für eine Ungleichbehandlung daher auch unter Berück-

sichtigung der konkreten Umstände des Beschwerdeführers hinreichende 

sachliche Gründe, weshalb eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots 

und des Willkürverbots auch mit Blick auf den vorliegend zu beurteilenden 

Einzelfall zu verneinen ist. Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass 

der Beschwerdeführer mangels gesetzlicher Grundlage keinen Anspruch 

auf die Gewährung überparitätischer Beiträge zugunsten seiner Altersvor-

sorge hat, insbesondere nicht gestützt auf Art. 3 in Verbindung mit Art. 2 

Bst. b Ziff. 3 VPABP. 

10.  

Das öffentliche Dienstverhältnis wird durch die Gesetzgebung bestimmt 

und macht daher, auch was seine vermögensrechtliche Seite angeht, die 

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Entwicklung mit, welche jene erfährt. Vermögensrechtliche Ansprüche der 

öffentlichen Angestellten gelten grundsätzlich nicht als wohlerworbene 

Rechte, welche namentlich durch den aus dem Willkürverbot abgeleiteten 

Anspruch auf Treu und Glauben (Art. 9 BV) geschützt sind. Eine Aus-

nahme, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen würde, 

liegt nicht vor. Es besteht weder eine diesbezügliche individuell-konkrete 

Vereinbarung zwischen den Parteien oder einseitige Zusicherung der Ar-

beitgeberin, noch hatte das Gesetz die entsprechenden Beziehungen ein 

für alle Mal festgelegt und von den Einwirkungen der gesetzlichen Entwick-

lung ausgenommen. Deshalb vermag der Beschwerdeführer auch aus 

dem Umstand, dass er auf die Beständigkeit der alten Regelung sowie eine 

Gleichbehandlung mit den anderen Personalkategorien des GWK vertraut 

hat, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (vgl. zum Ganzen BGE 134 I 23 

E. 7.1 m.w.H.; JASMIN MALLA, in: Stämpflis Handkommentar zum BPG, 

2013, Art. 15 N 12). 

11.  

Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzuwei-

sen ist. 

12.  

12.1 Das Beschwerdeverfahren ist in personalrechtlichen Angelegenheiten 

unabhängig vom Verfahrensausgang grundsätzlich kostenlos (Art. 34 

Abs. 2 BPG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

12.2 Der vollumfänglich unterliegende Beschwerdeführer hat keinen An-

spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 

Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

Der Vorinstanz ist ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen 

(Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

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3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben) 

– das Generalsekretariat EFD (Gerichtsurkunde) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Oliver Herrmann 

Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht angefochten 

werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 

welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich 

eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 

Bst. b und Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes [BGG, SR 173.110]). Bei 

einer nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit ist die Beschwerde nur 

zulässig, wenn sie die Gleichstellung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 

Bst. g BGG). Steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-

ten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheides 

beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden 

(Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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