# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 507e1e30-4125-507d-9872-0a39ddb30c7b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.10.2025 E-7197/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7197-2025_2025-10-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7197/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regina Derrer, 

mit Zustimmung von Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger, 

Gerichtsschreiberin Carolina Bottini. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei, 

Bundesasylzentrum (…), 

Beschwerdeführer, 

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz.  

   

 
Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 8. September 2025 / N (…). 

 

 

 

E-7197/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 2. August 2025 in der Schweiz um Asyl 

ersuchte, 

dass am 6. August 2025 seine Personalienaufnahme erfolgte, 

dass er mit Eingabe vom 27. August 2025 durch die zugewiesene Rechts-

vertretung Bildschirmaufnahmen von Terminen in verschiedenen Kliniken 

in der Türkei sowie von Whatsapp-Unterhaltungen mit seinem Vater und 

seiner Mutter zu den Akten reichte, 

dass er anlässlich seiner Anhörung zu den Asylgründen vom 29. August 

2025 (SEM-Akten […] [A] A16) im Wesentlichen vorbrachte, er sei bisexuell 

und sein Vater habe ihn psychisch sowie körperlich misshandelt, 

dass er von seinem Vater insbesondere nach der Rückkehr aus dem Mili-

tärdienst im (…) 2023 geschlagen worden sei, nachdem ihn dieser im El-

ternschlafzimmer erwischt habe, als er etwas mit den Sachen der Mutter 

gemacht und sich dabei selbst zu entdecken versucht habe, 

dass der Beschwerdeführer deshalb nach B._______ habe ausreisen müs-

sen, wo er zwei Jahre gelebt habe, wobei er seine Familie danach vermisst 

habe und deshalb in die Türkei zurückgekehrt sei, 

dass er einmal von seinem Vater (…), woraufhin er ihn im Jahr 2024 ange-

zeigt habe, wobei die Polizei seine Aussagen zwar zu Protokoll genom-

men, sich anschliessend aber nicht gemeldet habe, 

dass sein Vater mutmasslich Verbindungen zur Polizei und Freunde in der 

Politik habe, 

dass der Beschwerdeführer beschlossen habe, nach B._______ zurückzu-

kehren, anschliessend jedoch wieder in die Türkei gereist sei, weil er in 

B._______ nicht länger habe leben können, 

dass es am (…). Juli 2025 – einen Tag vor der letztmaligen Ausreise des 

Beschwerdeführers aus der Türkei – zu einer weiteren Auseinanderset-

zung gekommen sei, bei welcher sein Vater ihn bedroht, am Arm verletzt 

und anschliessend eingesperrt habe, woraufhin ihn seine Mutter befreit 

und er ihr von seiner Bisexualität erzählt habe, 

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dass sein Vater den Bruder des Beschwerdeführers und seinen Onkel müt-

terlicherseits über seine sexuelle Orientierung in Kenntnis gesetzt habe, 

dass das SEM der zugewiesenen Rechtsvertretung am 4. September 2025 

den Entscheidentwurf aushändigte, 

dass diese mit Eingabe vom gleichen Tag eine Kopie des Reisepasses des 

Beschwerdeführers und eines Auszugs aus dem e-Devlet betreffend die 

Ein- und Ausreisen des Beschwerdeführers den Akten reichte und am 

5. September 2025 zum Entscheidentwurf Stellung nahm, wobei sie na-

mentlich ausführte, der Beschwerdeführer habe während der Anhörung de-

tailliert erzählen wollen, sei indes immer wieder unterbrochen worden, 

dass das SEM mit Verfügung vom 8. September 2025 (gleichentags eröff-

net) feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft 

nicht, sein Asylgesuch ablehnte und seine Wegweisung aus der Schweiz 

sowie deren Vollzug anordnete, 

dass es zur Begründung im Wesentlichen anführt, der Beschwerdeführer 

sei nicht in der Lage gewesen, ein stimmiges Bild der Umstände, in denen 

er aufgewachsen sei, zu zeichnen, zumal es seinen Schilderungen an per-

sönlichem Erlebnisbezug und Detailreichtum mangle, 

dass er trotz Aufforderung keine Identitätsdokumente eingereicht habe 

dass er insbesondere nicht habe angeben können, weshalb sein Vater ihm 

untersagt habe, die Universität zu besuchen, und wie genau sich dieser 

das Leben für ihn vorgestellt habe, wobei er auch die Sitten seiner Familie 

nicht habe nennen können, 

dass sodann seine geringen Kenntnisse des Arbeitsinhalts seines Vaters 

und über dessen Freunde erstaunten, 

dass er weiter weder substantiiert noch plausibel habe darlegen können, 

weshalb er von den heimatlichen Behörden keinen Schutz erhalten habe, 

dass es seinen Ausführungen zum Vorfall auf der Polizeistation an persön-

lichem Erlebnisbezug mangle und es erstaune, dass er nie wieder etwas 

von der Polizei gehört und nicht anderweitig um Unterstützung ersucht 

habe, dies vor dem Hintergrund seines Bildungsstandes und nachdem er 

bereits den Mut habe aufbringen können, seinen Vater anzuzeigen, 

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dass auch keine Gründe dafür ersichtlich seien, weshalb er von den hei-

matlichen Behörden keinen Schutz erhalten sollte, zumal er keine Prob-

leme mit den Behörden gehabt habe und seine Erklärung, wonach sein 

Vater einflussreiche Freunde habe, nicht überzeuge, 

dass die eingereichten Bildschirmaufnahmen von Whatsapp-Konversatio-

nen die Identität der Absender oder deren Absichten nicht belegen könnten 

und jenen der Behandlungstermine keine Hinweise auf die Täterschaft ent-

nommen werden könne, 

dass mit Blick auf die geltend gemachte Bisexualität des Beschwerdefüh-

rers eine flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung von Personen einer nicht 

der heteronorm entsprechenden Geschlechtsidentität in der Türkei sodann 

nicht feststellbar sei, wenngleich sie diskriminiert werden könnten, 

dass keine Hinweise darauf bestünden, dass dem Beschwerdeführer in ab-

sehbarer Zukunft Verfolgung flüchtlingsrechtlich relevanten Ausmasses 

drohen könnte und er regelmässig zu seiner Familie in die Türkei zurück-

gekehrt sei, sodass das Vorliegen eines unerträglichen psychischen Dru-

ckes verneint werden könne, 

dass nicht von einer generellen Schutzunwilligkeit der türkischen Behörden 

auszugehen sei, 

dass hinsichtlich des Einwands des Beschwerdeführers im Rahmen der 

Stellungnahme zum Entscheidentwurf, wonach er ständig unterbrochen 

worden sei, festzuhalten sei, dass er anlässlich der Anhörung angegeben 

habe, die wichtigsten Sachen gesagt zu haben und keine Ergänzungen 

anbringen zu wollen, 

dass die zugewiesene Rechtsvertretung dem SEM am 8. September 2025 

die Beendigung des Mandatsverhältnisses mitteilte, 

dass der Beschwerdeführer am 17. September 2025 gegen die Verfügung 

des SEM vom 8. September 2025 selbständig Beschwerde an das Bun-

desverwaltungsgericht erhoben hat und sinngemäss beantragt, die ange-

fochtene Verfügung sei aufzuheben, es sei ihm die Flüchtlingseigenschaft 

zuzuerkennen und Asyl zu gewähren, eventualiter sei die vorläufige Auf-

nahme anzuordnen, 

dass er zur Begründung die vor dem SEM geltend gemachten Vorbringen 

wiederholt und ergänzend anfügt, anfänglich sei seine Familie Urheberin 

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der Verfolgung gewesen und er sei schwer traumatisiert, weshalb er sich 

nicht vorstellen könne, in der Türkei ein menschenwürdiges Leben zu füh-

ren, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung einschliesslich Verzicht auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses ersucht, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel 

und auch vorliegend endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen 

(Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist 

(Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

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Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zu Recht darauf hinweist, 

dass Bisexualität in der Türkei nicht unter Strafe steht und nicht von einer 

generellen Verfolgung von Bisexuellen ausgegangen werden kann (vgl. Ur-

teil des Bundesverwaltungsgerichts D-364/2025 vom 4. März 2025 E. 6.2), 

dass, soweit sich aus der Beschwerdeschrift ableiten lässt, dass der Be-

schwerdeführer auch Verfolgung von staatlicher Seite erlitten habe, festzu-

halten ist, dass er anlässlich seiner Anhörung dementgegen angegeben 

hatte, nie Probleme mit den Behörden gehabt zu haben (A16 F81), sodass 

dieses Vorbringen nachgeschoben und damit nicht glaubhaft erscheint, 

dass das SEM nach Ansicht des Gerichts den Vorbringen des Beschwer-

deführers rund um die Auseinandersetzungen mit seinem Vater, als ihn die-

ser (…) und am Tag vor der Ausreise am Arm verletzt sowie eingesperrt 

habe, berechtigterweise die Glaubhaftigkeit abspricht, das Gericht indes-

sen selbst bei Wahrunterstellung in seiner ständigen Rechtsprechung von 

der Schutzfähigkeit und -willigkeit der türkischen Behörden betreffend 

LGBTQI+-Personen ausgeht (vgl. D-364/2025, a.a.O., E. 6.2), 

dass mit dem SEM nicht davon auszugehen ist, dass sich der Beschwer-

deführer, wie von ihm behauptet, in der Vergangenheit bereits schutzsu-

chend an die Polizei gewandt hat, 

dass ihm ohnehin zuzumuten gewesen wäre, mit der Hilfe eines Anwalts 

den Rechtsweg zu beschreiten, hätte die Polizei – wie vorgebracht – auf-

grund von Verbindungen seines Vaters zu Politikern nicht gegen diesen 

ermitteln wollen, 

dass die Glaubhaftigkeit des Schutzersuchens sodann bereits deshalb 

nicht abschliessend beurteilt werden muss, da es dem Beschwerdeführer 

offensteht, sich an einem anderen Ort in der Türkei niederzulassen und 

dies auch zumutbar erscheint, nachdem er in der Lage gewesen sei, in 

B._______ mehrere Jahre ein eigenständiges Leben zu führen, 

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Seite 7 

dass sein Vorbringen, sein Vater würde ihn überall finden, nicht nachvoll-

ziehbar erscheint, 

dass der beschwerdeweise erhobene Einwand, er sei schwer traumatisiert 

und könne in der Türkei kein menschenwürdiges Leben führen, nicht ver-

fängt, zumal er während seiner Aufenthalte in B._______ und C._______ 

immer wieder in die Türkei zurückgekehrt sei, wobei dieser Schluss umso 

mehr zutrifft, wenn er sich an einen Ort ausserhalb der Reichweite seines 

Vaters begeben würde, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus 

der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der 

Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch 

auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 

E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom SEM zu Recht ange-

ordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zutreffend darlegt, weshalb 

der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei (vgl. an-

gefochtene Verfügung, Ziff. III), weshalb vorliegend auf die entsprechende 

Argumentation verwiesen werden kann, zumal dieser auf Beschwerde-

ebene nichts entgegengehalten wird,  

dass daher der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen 

und der Antrag auf Gewährung der vorläufigen Aufnahme abzuweisen ist, 

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dass die angefochtene Verfügung nach dem Gesagten Bundesrecht nicht 

verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig fest-

stellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, 

weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab-

zuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägun-

gen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen waren (Art. 65 Abs. 1 VwVG), 

dass dem Beschwerdeführer deshalb Verfahrenskosten in der Höhe von 

Fr. 750.- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]) aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerde-

führer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils 

zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regina Derrer Carolina Bottini 

 

 

Versand: