# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4b0b73e6-eb34-5442-9373-1a5c002f62b8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.11.2023 100 2022 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2022-6_2023-11-21.pdf

## Full Text

100.2022.6U
STN/MAL/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. November 2023

Verwaltungsrichter Häberli, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Marti

A.________
vertreten durch Fürsprecher ...
Beschwerdeführerin

gegen

Einwohnergemeinde B.________
vertreten durch Rechtsanwalt ...
Beschwerdegegnerin

und

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Kündigung des Arbeitsverhältnisses als Schulleiterin und 
Lehrerin (Entscheid der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern 
vom 7. Dezember 2021; 2020.BKD.2680, 2020.BKD.2809)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.11.2023, Nr. 100.2022.6U, Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

A.________ war ab dem 1. August 2014 als Lehrerin am Standort 
C.________ im Schulkreis D.________ der Einwohnergemeinde (EG) 
B.________ angestellt. Per 1. Februar 2015 reduzierte sie ihr 
Unterrichtspensum und übernahm am selben Standort ein Teilzeitpensum in 
der Funktion als Standortschulleiterin bzw. Co-Schulleiterin. Mit Verfügung 
vom 23. März 2020 kündigte die Schulkommission des Schulkreises 
D.________ das Anstellungsverhältnis mit A.________ als Schulleiterin per 
31. Juli 2020 und stellte sie für die verbleibende Zeit der Anstellung frei. Mit 
Verfügung vom 30. März 2020 löste der Schulleiter des Standorts 
C.________ auch das Arbeitsverhältnis mit A.________ als Lehrerin per 
31. Juli 2020 auf und stellte sie frei. 

B.

Gegen beide Verfügungen erhob A.________ Beschwerde bei der Bildungs- 
und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD), welche die beiden Verfahren 
vereinigte. Mit Entscheid vom 7. Dezember 2021 wies die BKD die 
Beschwerden ab. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 6. Januar 2022 Verwaltungsgerichts-
beschwerde erhoben mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei auf-
zuheben und sie sei weiterhin als Schulleiterin und Lehrerin im Schulkreis 
D.________ oder gegebenenfalls sonst in der EG B.________ zu 
beschäftigen und zu entlöhnen. 

Mit Vernehmlassung vom 7. Februar 2022 hat die BKD Antrag auf Abwei-
sung der Beschwerde gestellt. Die EG B.________ beantragt mit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.11.2023, Nr. 100.2022.6U, Seite 3

Beschwerdeantwort vom 11. März 2022 die Abweisung der Beschwerde, 
soweit auf sie einzutreten sei. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 25 des Gesetzes vom 20. Januar 1993 über die An-
stellung der Lehrkräfte [LAG; BSG 430.250] i.V.m. Art. 108 Abs. 1 des Per-
sonalgesetzes vom 16. September 2004 [PG; BSG 153.01]). Die Beschwer-
deführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges In-
teresse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die 
Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 VRPG). 

1.2 Streitgegenstand des an die Kündigungsverfügung anschliessenden 
Verwaltungsjustizverfahrens ist ausschliesslich die Rechtmässigkeit der 
Kündigung. Die beschwerdeführende Person kann dabei einzig die Aufhe-
bung der Verfügung und in der Folge ihre Weiterbeschäftigung verlangen 
(VGE 2020/368 vom 11.11.2022 E. 1.2 mit Hinweis auf BVR 2011 S. 391 
[bestätigt durch BGer 8C_809/2010 vom 18.2.2011] E. 2.2, 2010 S. 337 
E. 5.2 ff.). Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, sie sei weiter am Stand-
ort C.________ zu beschäftigen, würde diese Rechtsfolge bei einer Be-
schwerdegutheissung von Gesetzes wegen eintreten (Grundsatz der Wei-
terbeschäftigung; Art. 1 Abs. 2 LAG i.V.m. Art. 29 Abs. 1 und 2 PG; vgl. 
VGE 2017/269 vom 22.5.2018 E. 6, 2015/316 vom 1.12.2016 E. 6). Soweit 
die Beschwerdeführerin beantragt, sie sei an einem anderen Standort im 
Schulkreis D.________ oder an einer anderen Schule der Gemeinde 
weiterzubeschäftigen, wäre darüber gegebenenfalls in einem späteren 

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Verfahren zu entscheiden, sofern sich im Beschwerdeverfahren betreffend 
Kündigung herausgestellt hat, dass diese ohne triftigen Grund erfolgt ist und 
deshalb (oder aus anderen Gründen) unrechtmässig ist. Insoweit ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten (vgl. BVR 2010 S. 337 E. 5.2, 2020 S. 489 
[VGE 2019/168 vom 22.7.2020] nicht publ. E. 1.3). 

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

2.

In der Sache ist strittig, ob die Vorinstanz die beiden Kündigungen zu Recht 
bestätigt hat. 

2.1 Die beiden Anstellungsverhältnisse der Beschwerdeführerin als 
Schulleiterin und Lehrerin unterstehen dem LAG (Art. 1 und Art. 2 Abs. 1 
Bst. b und Abs. 2 LAG; vgl. auch Art. 2 Abs. 3 Bst. a des Personalreglements 
der EG B.________ vom 21. November 1991 …). Anstellungsverhältnisse 
nach dem LAG können durch die Anstellungsbehörde unter Wahrung einer 
Frist von drei Monaten aus triftigen Gründen auf das Ende eines 
Schulsemesters aufgelöst werden (Art. 10 Abs. 1 LAG). Die Kündigung des 
Arbeitsverhältnisses von Mitgliedern der Schulleitung fällt in die 
Zuständigkeit der Schulkommission (aArt. 34 Abs. 2 Bst. g des Reglements 
der EG B.________ über das Schulwesen vom 30. März 2006 
[Schulreglement; SR; …] in der Fassung vom 1.1.2020 bzw. heute 
Schulkreiskommission Art. 24b Abs. 2 Schulreglement). Demgegenüber ist 
die Anstellung und Entlassung der Lehrkräfte Aufgabe der Schulleitung 
(Art. 7 Abs. 2 LAG i.V.m. aArt. 40 Abs. 1 Bst. d Schulreglement in der 
Fassung vom 1.1.2020 bzw. heute Art. 40 Abs. 1 Bst. c Schulreglement und 
aArt. 10 Abs. 2 Bst. a der Verordnung über das Schulwesen vom 21. März 
2007 [Schulverordnung, SV; ….] in der Fassung vom 1.8.2011 bzw. heute 
Art. 7 Abs. 2 Bst. a Schulverordnung). Mit dem Erfordernis des triftigen 
Grundes hat der Gesetzgeber die Auflösung von Anstellungsverhältnissen 
mit Lehrkräften von denselben Voraussetzungen abhängig gemacht, wie sie 
Art. 25 Abs. 2 PG für das übrige öffentliche Personal vorsieht (BVR 2010 

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S. 157 E. 3.1; zuletzt VGE 2021/147 vom 29.4.2023 E. 4.1, 2020/368 vom 
11.11.2022 E. 3.1; Vortrag des Regierungsrats betreffend das LAG, in Tag-
blatt des Grossen Rates 2004, Beilage 25, S. 7, 13; Hans-Ulrich Zürcher, 
Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], Bernisches Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 
2021, S. 51 ff., 103 N. 138).

2.2 Triftige Gründe liegen nach Art. 25 Abs. 2 Satz 2 PG insbesondere 
vor, wenn die oder der Angestellte ungenügende Leistungen erbringt 
(Bst. a), Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (Bst. b) oder 
durch ihr oder sein Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima nach-
haltig stört (Bst. c). Die gesetzliche Aufzählung ist indes nicht abschliessend. 
So kann als Kündigungsgrund etwa genügen, dass sich die betroffene Per-
son nicht in den Betrieb einordnen kann oder dass ihr der Wille zur vertrau-
ensvollen Zusammenarbeit fehlt. In der Rechtsprechung sind ferner Dienst-
pflichtverletzungen oder ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis als triftige 
Gründe anerkannt. Mehrere geringfügige Beanstandungen können gesamt-
haft gesehen einen triftigen Grund abgeben (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.1 f., 
2009 S. 443 E. 2.3; Hans-Ulrich Zürcher, a.a.O., S. 51 ff., 80 N. 77). Eine 
Kündigung ist immer dann sachlich begründet, wenn die Weiterbeschäfti-
gung der betroffenen Person dem öffentlichen Interesse, insbesondere dem-
jenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, widerspricht (BVR 2012 
S. 294 E. 4.1, 2009 S. 443 E. 2.3). Bei der Beurteilung des Verhaltens der 
betroffenen Person steht der zuständigen Behörde ein gewisses Ermessen 
zu, weil sie den tatsächlichen Verhältnissen nähersteht als das Gericht. Die 
Voraussetzungen für die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses sind aufgrund 
der gesamten Umstände des Einzelfalls zu würdigen und die Auflösung 
muss stets verhältnismässig sein (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.2, 2009 S. 107 
E. 9.1; Hans-Ulrich Zürcher, a.a.O., S. 83 N. 84; zum Ganzen BVR 2023 
S. 326 E. 3.1, 2021/147 vom 26.4.2023 E. 4.2, je mit weiteren Hinweisen).

2.3 Die Schulkommission kündigte das Anstellungsverhältnis mit der Be-
schwerdeführerin als Schulleiterin und begründete diesen Schritt mit einem 
zerrütteten Vertrauensverhältnis zur Schulkommission, zum Co-Schulleiter 
E.________ und weiteren Personen (Schulleitung, Hausdienstleiter). Zudem 
habe die Beschwerdeführerin wiederholt Weisungen von Vorgesetzten 
missachtet, das Arbeitsklima nachhaltig gestört, Personen der Schulkommis-

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sion und der Schulleitung verunglimpft und sich ihnen gegenüber ungebühr-
lich verhalten (Akten BKD 4B act. 1 Beilage 1). Für die Kündigung des An-
stellungsverhältnisses als Lehrerin führte der Schulleiter ebenfalls ein zerrüt-
tetes Vertrauensverhältnis an und warf der Beschwerdeführerin namentlich 
vor, durch ihr Verhalten das Arbeitsklima an der Schule C.________ nach-
haltig gestört zu haben (Akten BKD 4A act. 1 Beilage 1 insb. S. 8). – Die BKD 
bestätigte die beiden Kündigungen und kam zusammenfassend zum 
Schluss, die Beschwerdeführerin habe ab Dezember 2019 mit ihrer unpas-
senden Kommunikation wiederholt nicht sinnvoll und konstruktiv mit der 
Schulkommission, den übrigen Schulleitungsmitgliedern und Mitarbeitenden 
der Schule C.________ zusammengearbeitet (angefochtener Entscheid 
E. 2.3.12). Verschiedene Vorfälle hätten zudem das Vertrauensverhältnis 
zum Co-Schulleiter E.________ beeinträchtigt und letztlich zerrüttet (ange-
fochtener Entscheid E. 2.3.10.3). 

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin war ab dem 1. August 2014 als Lehrerin am 
Standort C.________ angestellt. Per 1. Februar 2015 übernahm sie am sel-
ben Standort ein Teilzeitpensum als Schulleiterin. Im Schuljahr 2018/2019 
betrug das Pensum der Beschwerdeführerin 95 %. Für die Anstellung als 
Schulleiterin waren rund 50 % vorgesehen; im Umfang von 45 % übernahm 
die Beschwerdeführerin weitere Aufgaben als Lehrkraft (vgl. Akten EG 
B.________ Griff 2 pag. 10, 12 und 15). Die Standortschulleitung führten die 
Beschwerdeführerin und E.________ gemeinsam als Co-Leitung, wobei 
E.________ die Schulleitungsfunktion zu einem grösseren Anteil, nämlich zu 
ca. 80 %, ausübte (vgl. Akten EG B.________ Griff 2 pag. 15). Die 
Beschwerdeführerin war vom 29. Januar bis 30. November 2019 in ihren 
beiden Funktionen zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. Arztzeugnisse, Akten EG 
B.________ Griff 2 pag. 18-26 sowie Griff 3 pag. 39-42, 44 ff. und 49). Im 
Dezember 2019 und im Januar 2020 war die Beschwerdeführerin zu 80 % 

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und vom 1. Februar bis Mitte März 2020 noch zu 50 % krankgeschrieben 
(Akten EG B.________ Griff 3 pag. 51).

3.2 Die Bemühungen um die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit an der 
Schule verliefen wie folgt: 

3.2.1 Am 18. Juni 2019 fand im Rahmen des «Case Managements für 
Lehrpersonen» (CMLP) der Pädagogischen Hochschule Bern (PHBern) ein 
erstes Gespräch zum Wiedereinstieg der Beschwerdeführerin statt. Teilneh-
mende waren die Beschwerdeführerin, der Co-Schulleiter E.________, die 
Präsidentin und die Vizepräsidentin der Schulkommission sowie die Case 
Managerin für Lehrpersonen (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 30 ff. und 
Griff 3 pag. 135 [Flipchart-Protokoll] auch zum Folgenden). Gemäss 
Protokoll teilte die Beschwerdeführerin den Anwesenden mit, ihr 
Psychotherapeut habe eine Erschöpfungsdepression diagnostiziert; es gehe 
ihr in der Zwischenzeit aber deutlich besser und ein (teilweiser) 
Wiedereinstieg sei ab August 2019 möglich. Ihre Aufgaben in der 
Schulleitung müssten aber besser definiert werden; es sei problematisch 
gewesen, dass keine klare Aufgabenteilung und kein Pflichtenheft 
bestanden habe. Eine Weiterentwicklung des Schulleitungsteams habe 
aufgrund ihres Burnouts nicht stattfinden können. E.________ meinte, es 
müsse eine Standortbestimmung durchgeführt werden; zudem frage er sich, 
ob sie das richtige Schulleitungs-Duo seien. Die Beschwerdeführerin habe 
den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf Projekte gelegt und die 
Schulleitungsaufgaben vernachlässigt. Er habe die Beschwerdeführerin in 
dieser Konstellation lange getragen. Als er einen Rollenwechsel verlangt 
habe, sei die Struktur zerbrochen und die Beschwerdeführerin sei krank 
geworden. Die Anwesenden waren sich an der Sitzung einig, dass die Struk-
turen innerhalb der Schulleitung neu definiert werden müssten und eine 
Fachperson der PHBern diesen Prozess begleiten solle. In der zweiten Au-
gusthälfte starteten die Beschwerdeführerin und E.________ mit einem 
Coaching der PHBern (vgl. Akten EG B.________ Griff 2 pag. 71; 
Beschwerde S. 5). Im selben Zeitraum stieg die Beschwerdeführerin – 
weiterhin vollständig krankgeschrieben – im Rahmen eines Arbeitsversuchs 

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mit einem Beschäftigungsgrad von 20 % wieder ein (vgl. Beschwerde S. 5 
und 12; Akten EG B.________ Griff 2 pag. 25). 

3.2.2 Am 3. September 2019 fand ein zweites Case-Management-Ge-
spräch statt (mit den gleichen Teilnehmenden wie am 18.6.2019). 
E.________ teilte mit, es könne für ihn nicht mehr so weitergehen. Der Bruch 
zwischen der Beschwerdeführerin und ihm sei beim Coaching sichtbar ge-
worden. Sie hätten keine gemeinsame Basis für eine weitere Zusammenar-
beit. Die Beschwerdeführerin führte aus, sie spüre grossen Widerstand von 
E.________. So lange der Konflikt nicht geklärt sei, mache es keinen Sinn, 
dass sie an der Schule weiterarbeite. Das Gespräch verlief emotional. Am 
Ende des Gesprächs vereinbarten die Beteiligten, dass die Beschwerdefüh-
rerin und E.________ ein Konfliktmanagement organisierten und das be-
gonnene Coaching sistierten (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 34 ff.). Die 
beiden nahmen ab Ende Oktober 2019 an einer Mediation der PHBern teil 
mit dem Ziel, den Konflikt und ihre weitere Zusammenarbeit zu klären (vgl. 
Kontrakt für Mediation vom 21./25.10.2019, Akten EG B.________ Griff 2 
pag. 45 ff.). 

3.2.3 Am 22. November 2019 wurde ein drittes Case-Management-Ge-
spräch geführt, an welchem die Beschwerdeführerin und E.________ über 
die Ergebnisse der Mediation bzw. über ihre (mündliche) «Mediationsverein-
barung» informierten. Die Beschwerdeführerin habe in der Mediation den 
Vorschlag gemacht, dass sie auf die Schulleitungsfunktion verzichte unter 
der Bedingung, dass sie als Lehrperson an der Oberstufe C.________ un-
terrichten könne. Da eine sofortige Übernahme von Unterrichtslektionen im 
Umfang von 80 % nicht möglich sei, werde dies schrittweise erfolgen. 
E.________ hielt zudem fest, er wünsche eine saubere Abgrenzung zur 
Schulleitungstätigkeit für den Wiedereinstieg (Akten EG Griff 2 pag. 47 f.). 

3.2.4 Am 13. Dezember 2019 unterzeichneten die Beschwerdeführerin, 
der Co-Schulleiter, die Schulkomissionspräsidentin und die Case-Managerin 
eine Vereinbarung zum Arbeitsaufbautraining der Beschwerdeführerin (Pen-
sen der Beschwerdeführerin als Lehrperson). Weiter wurde festgehalten, 
dass sich die Beschwerdeführerin entschieden habe, die Funktion als Schul-
leiterin abzugeben unter der Bedingung, dass sie künftig als Lehrperson am 

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Schulstandort tätig sein könne (Vereinbarung Case Management für Lehr-
personen, Akten EG B.________ Griff 2 pag. 50 ff.). 

3.3 Ab Mitte Dezember 2019 entwickelte sich die Situation wie folgt: 

– Mit E-Mail vom 18. Dezember 2019 wandte sich die Beschwerdeführerin 
als «Schulleiterin und Sportkoordinatorin» an den Bereichsleiter Betrieb 
& Finanzen des … der EG B.________ und informierte ihn «im Namen 
des Kollegiums» über einen Konflikt mit dem Hausdienstleiter im Schul-
haus C.________. Das Hauptproblem sei die unerlaubte Entfernung von 
Sportmaterial aus dem Schulhof. Es gebe zudem noch einige weitere 
Schwierigkeiten mit dem Hausdienstleiter; alle seien mit seinem Verhalten 
überfordert. Aufgrund des Konflikts bitte sie um Unterstützung des … bzw. 
um Weiterleitung an die «zuständige Person». Der Hausdienstleiter solle 
jedoch nicht erfahren, wer das … über den Konflikt informiert habe (Akten 
EG B.________ Griff. 2 pag. 83 f.). Die E-Mail hatte die 
Beschwerdeführerin nicht mit der Schulleitung abgesprochen (vgl. Akten 
EG B.________ Griff 2 pag. 77). Der Bereichsleiter Betrieb & Finanzen 
antwortete der Beschwerdeführerin am 19. Dezember 2019 
dahingehend, nicht das …, sondern … [der EG B.________] seien für das 
Personal zuständig. Gleichzeitig bediente er die zuständige Person bei 
…. [der EG B.________] mit einer Kopie der ursprünglichen E-Mail der 
Beschwerdeführerin (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 82). 

– Am 31. Januar 2020 fand eine Besprechung zwischen der Beschwerde-
führerin, ihrem damaligen Rechtsvertreter, E.________ sowie der Prä-
sidentin und der Vizepräsidentin der Schulkommission statt (vgl. Akten 
EG B.________ Griff. 2 pag. 73 ff.). Die Beschwerdeführerin hielt im 
ersten Teil der Besprechung unter anderem fest, sie wolle an der Schule 
C.________ bleiben. Sie überlege sich, die Mediationsvereinbarung 
zurückzunehmen, da die «Mehrheit des Kollegiums» ihren Verbleib als 
Schulleiterin und Lehrperson wünsche. Die weiteren Schritte wolle sie 
sich bis zum nächsten Mediationstermin am 22. Februar 2020 überlegen 
(vgl. Akten EG B.________ Griff. 2 pag. 74 f.). Im zweiten Teil 
konfrontierte die Kommissionspräsidentin die Beschwerdeführerin mit 
dem Vorwurf, sie habe sich ohne Absprache mit E.________ an die EG 
B.________ gewandt und über einen (angeblichen) Konflikt mit dem 

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Hausdienstleiter berichtet. Die Kommissionspräsidentin stellte in 
Aussicht, für die Art und Weise des Vorgehens und wegen Missachtens 
des Dienstwegs eine Verwarnung auszusprechen (vgl. Akten EG 
B.________ Griff. 2 pag. 77 f.). 

– Mit E-Mail vom 1. Februar 2020 sandte die Beschwerdeführerin ihrem da-
maligen Rechtsvertreter, E.________ sowie der Präsidentin und der Vi-
zepräsidentin der Schulkommission diverse Unterlagen zu (Akten EG 
B.________ Griff. 2 pag. 85-107). Die Schulkommissionspräsidentin 
bedankte sich gleichentags und teilte der Beschwerdeführerin und den 
übrigen Personen mit, sie werde – wie angekündigt – eine schriftliche 
Verwarnung ausarbeiten. Sollte sie einen Brief von … [der EG 
B.________] erhalten, müsse sie auch die übrigen 
Kommissionsmitglieder über die Geschichte mit dem Hausdienstleiter 
informieren (Akten EG B.________ Griff. 2 pag. 112). Die 
Beschwerdeführerin antwortete der Kommissionspräsidentin am 
2. Februar 2020 und bediente gleichzeitig die gesamte Schulkommission, 
ihren damaligen Rechtvertreter und die Schulleitung mit einer Kopie ihrer 
E-Mail. Sie hielt darin fest, sie bitte die Präsidentin um Einhaltung eines 
transparenten und korrekten Informationsflusses an alle Beteiligten. 
Damit alle transparent über ihre Vorgehensweise informiert seien, leite sie 
ihre letzte und alle künftigen E-Mails zwischen ihr und der Präsidentin an 
alle übrigen Kommissionsmitglieder und das gesamte Schulleitungsteam 
weiter (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 114). Die 
Kommissionspräsidentin reagierte umgehend und verbot der 
Beschwerdeführerin ausdrücklich, «weitere E-Mails von mir ohne 
Erlaubnis herumzuschicken»; jede weitere schriftliche Kommunikation 
werde nur noch per Brief erfolgen (Akten EG B.________ Griff 2 
pag. 117). 

– Aufgrund der Krankheitsabwesenheit der Beschwerdeführerin war 
F.________ intern zuständig für das sog. «LIFT-Projekt», welches 
Wochenarbeitsplätze an Jugendliche vermittelt. Mit E-Mail vom 
10. Februar 2020 informierte F.________ die Beschwerdeführerin über 
den aktuellen Stand und übertrug ihr die interne Verantwortung zurück 
(Akten EG B.________ Griff 2 pag. 147 f.). Die Beschwerdeführerin 

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reagierte erstaunt und ungehalten, dass F.________ keine mündliche 
Übergabe vorsah und dass keine Anmeldungen zum Projekt eingegangen 
waren (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 147). 

– Mit Brief vom 14. Februar 2020 wandte sich G.________, Lehrer an der 
Schule C.________, an die Beschwerdeführerin und E.________ sowie 
an die Präsidentin und die Vizepräsidentin der Schulkommission. Er sorge 
sich um den Schulbetrieb, zunehmend auch um die Mitarbeitenden und 
die Schülerinnen und Schüler; der Handlungsbedarf sei offensichtlich. Er 
nehme Konflikte in der Leitung wahr, in erster Linie zwischen der 
Beschwerdeführerin und E.________. Zudem würden Allianzen gebildet. 
Der massive Druck, der gegenseitig ausgeübt werde, wirke sich negativ 
auf die Handlungsfähigkeit der Leitung aus und habe starke Auswir-
kungen auf den Schulalltag (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 122). 

– Mit E-Mail vom 15. Februar 2020 informierte die Beschwerdeführerin den 
Schulinspektor und die Leiterin des Schulamts, dass die Konfliktsituation 
zwischen ihr und E.________, der Präsidentin und der Vizepräsidentin 
der Schulkommission «weiter eskaliert» sei. Sie werde von den drei Per-
sonen seit Juni 2019 gemobbt, was sie schriftlich beweisen könne. Sie sei 
deshalb gezwungen, weitere rechtliche Schritte zu unternehmen. Sie sei 
während ihrer Krankschreibung informiert worden, dass sie ab August 
2019 wieder als Schulleiterin und Lehrperson einsteigen dürfe. Leider sei 
dies jedoch nicht erfolgt, was ihr unverständlich sei. Es werde «manipu-
liert, gelogen, intransparent oder kaum informiert». In derselben E-Mail 
leitete sie den am gleichen Tag erhaltenen Brief von G.________ vom 
14. Februar 2020 weiter und bat die beiden Kontaktierten um Unterstüt-
zung, «bevor irgendjemand auf die Idee [komme], dies zu veröffentlichen» 
(Akten BKD 4B act. 1 Beilage 19) 

– An der Sitzung der Schulkommission und der Schulleitung vom 18. Feb-
ruar 2020 äusserten sich die anwesenden Schulleitungsmitglieder über 
die schwierige Situation am Standort C.________. Die Unklarheit, ob die 
Beschwerdeführerin als Schulleiterin oder als Lehrkraft zurückkomme, 
verunsichere das Kollegium. Die Kommissionspräsidentin gab bekannt, 
dass die Beschwerdeführerin am nächsten Tag einen Aufhebungsvertrag 
erhalten werde. Sollte keine Einigung möglich sein, werde sie der Be-

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schwerdeführerin das rechtliche Gehör gewähren und, falls nötig, kündi-
gen (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 132 f.). 

– Mit Schreiben vom 18. Februar 2020 liess die Kommissionspräsidentin 
der Beschwerdeführerin eine schriftliche Verwarnung sowie einen Aufhe-
bungsvertrag zukommen (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 125 ff.). Das 
Arbeitsverhältnis mit E.________ und mittlerweile auch mit der Schulkom-
mission sei zerrüttet. Sie würden es für das Beste halten, wenn die Be-
schwerdeführerin den Standort C.________ per Ende Schuljahr ver-
lassen und im neuen Schuljahr nicht mehr dort unterrichten würde. Die 
Schulkommissionspräsidentin verwarnte die Beschwerdeführerin gleich-
zeitig wegen Missachtens des Dienstwegs und unangemessenen Verhal-
tens (vgl. Akten EG B.________ Griff 2 pag. 128 ff.). Sie warf der 
Beschwerdeführerin vor, hinter dem Rücken von E.________ gehandelt 
und gegenüber dem Hausdienstleiter ein diffamierendes und 
ungerechtfertigtes Verhalten an den Tag gelegt zu haben. Die 
Schulkommissionspräsidentin wies die Beschwerdeführerin an, in Zukunft 
vorsichtiger zu kommunizieren und auf ihren Umgangston zu achten 
(Akten EG B.________ Griff 2 pag. 130 f.). Der gleichzeitig übermittelte 
Aufhebungsvertrag eine Auflösung des Dienstverhältnisses als 
Schulleiterin per Ende Juli 2020 im gegenseitigen Einvernehmen vor (vgl. 
Akten EG B.________ Griff 2 pag. 126 f.). 

– Mit E-Mail vom 21. Februar 2020 informierte die Beschwerdeführerin den 
Schulinspektor über die aktuelle Situation im «LIFT-Projekt» und ersuchte 
ihn um Zustimmung zu ihrem Vorhaben, das Projekt bis Ende Schuljahr 
weiterzuführen. Eingangs bemerkte sie, dass F.________ während ihrer 
krankheitsbedingten Abwesenheit «fast kaum Verantwortung» für das 
Projekt übernommen habe. Rund 14 Jugendliche, die noch vor einem 
Jahr einen «Wochenjob» gehabt hätten, hätten deshalb ihre Arbeitsein-
sätze abgebrochen (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 146). Die E-Mail 
enthielt die vorherige Korrespondenz zwischen ihr und F.________; 
gleichzeitig bediente sie den externen Projektkoordinator mit einer Kopie. 
Der Schulinspektor kontaktierte E.________ und in der Folge legte 
F.________ schriftlich seine abweichende Sicht dar; zum Zeitpunkt der 
Übernahme des Projekts habe es nur einen Jugendlichen gegeben, der 

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einen Wochenarbeitsplatz gehabt habe (vgl. Akten EG B.________ Griff 2 
pag. 145 und 149 f.). 

– Die Beschwerdeführerin fotografierte die ihr von der Kommissionspräsi-
dentin unterbreitete Aufhebungsvereinbarung und verschickte sie per 
WhatsApp an Lehrpersonen aus ihrem Schulkreis. Drei Lehrpersonen 
zeigten sich überrascht über die Weiterleitung des Aufhebungsvertrags 
und informierten E.________ bzw. die Kommissionspräsidentin am 
20./22. Februar 2020 darüber. Die Kommissionspräsidentin liess die Be-
schwerdeführerin am 23. Februar 2020 per SMS wissen, ihre Anweisung, 
E-Mails nicht «herumzuschicken» gelte auch für Briefe. Den Lehrperso-
nen sei das Weiterleiten des Aufhebungsvertrags unangenehm; sie 
möchten nicht in den Konflikt hineingezogen werden. Die Beschwerde-
führerin entgegnete daraufhin: «Ich bitte Dich aufzuhören mich zu mob-
ben. Das ist auch unangenehm und strafbar.» Weiter bat sie die Kommis-
sionspräsidentin, mit ihr ab sofort nur noch über ihren Anwalt zu kommu-
nizieren (vgl. Akten EG B.________ Griff 2 pag. 134-140). 

– Mit E-Mail vom 28. Februar 2020 teilte die Mediatorin der Schulkommis-
sionspräsidentin mit, dass die Beschwerdeführerin und E.________ 
gleichentags die Mediationsvereinbarung überprüft hätten. Die Vereinba-
rung sei «als nicht mehr gültig erklärt» worden. Die Beschwerdeführerin 
wäre bereit, die Mediation fortzusetzen bzw. wiederaufzunehmen; 
E.________ sei dazu nicht (mehr) bereit (Akten EG B.________ Griff 2 
pag. 163). 

– Am 3. März 2020 fand ein Gespräch zwischen der Beschwerdeführerin, 
ihrem Rechtsvertreter, der Schulkommissionpräsidentin, einem Mitglied 
der Schulkommission sowie einem Vertreter der EG B.________ statt. 
Der Beschwerdeführerin wurde ein weiterer Aufhebungsvertrag 
präsentiert (vgl. Akten EG B.________ Griff. 2 pag. 164, 168 ff.). 
Gleichzeitig räumte die Schulkommission der Beschwerdeführerin mit 
Schreiben vom 3. März 2020 die Möglichkeit ein, schriftlich bis 13. März 
2020 zur beabsichtigten Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende Juli 
2020 Stellung zu nehmen (vgl. Akten EG B.________ Griff 2 pag. 165 ff.). 
Davon machte die Beschwerdeführerin am 12. März 2020 Gebrauch (vgl. 
Akten EG B.________ Griff 2 pag. 175 ff.). Mit Verfügung vom 23. März 

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2020 kündigte die Schulkommission das Arbeitsverhältnis mit der 
Beschwerdeführerin per 31. Juli 2020 unter deren sofortiger Freistellung 
(Akten EG B.________ Griff 2 pag. 204-210). Der Schulleiter des 
Standorts C.________, E.________, beendete mit Verfügung vom 
30. März 2020 das Arbeitsverhältnis mit der Beschwerdeführerin als 
Lehrerin auf den gleichen Zeitpunkt (Akten BKD 4A act. 1 Beilage 1). 

3.4 Der rechtserhebliche Sachverhalt ist hinreichend erstellt. Auf weitere 
Beweismassnahmen, insbesondere die beantragte Befragung von Zeugin-
nen und Zeugen (vgl. Beschwerde Rz. 15, 23, 27, 43 ff., 50, 53, 62) und 
«Liste der möglichen Zeugen» in Beschwerdebeilage [BB] 6), kann verzich-
tet werden. Hiervon sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, die für den 
Ausgang des Verfahrens relevant wären. Die entsprechenden Beweisan-
träge werden daher in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen (vgl. dazu 
Marlis Bickel, Antizipierte Beweiswürdigung – Unter besonderer Berücksich-
tigung des Verwaltungsverfahrensrechts, Diss. Freiburg 2021, N. 440 und 
446, mit Hinweisen; ferner Michel Daum, a.a.O., Art. 20 N. 4). Aus denselben 
Gründen durfte die Vorinstanz ebenfalls auf die Zeugeneinvernahmen ver-
zichten, ohne das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin und den Unter-
suchungsgrundsatz zu verletzen. 

4.

Zum Vorliegen triftiger Kündigungsgründe ergibt sich Folgendes:

4.1 Die Vorinstanz schloss mit der Schulkommission und der Schullei-
tung auf ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis (eingehend vorne E. 2.3). Dies 
kann einen triftigen Kündigungsgrund nach Art. 25 Abs. 2 PG bilden: Stän-
dige Spannungen mit Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen oder Mitar-
beitenden müssen von der Arbeitgeberin auf Dauer nicht hingenommen wer-
den, wenn dadurch die Voraussetzungen für eine gedeihliche Zusammenar-
beit nicht mehr gegeben sind (vgl. Hans-Ulrich Zürcher, a.a.O., S. 81 f. N. 80 
mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Das Arbeitsverhältnis kann bereits 
dann beendet werden, wenn das Vertrauensverhältnis gestört und dieser Zu-

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stand nicht überwiegend auf die Vorgesetzten zurückzuführen ist (vgl. 
VGE 2021/147 vom 26.4.2023 E. 6.2, 2020/368 vom 11.11.2022 E. 5.1).

4.2 Im zu beurteilenden Fall ist das Vertrauensverhältnis zwischen den 
Beteiligten offensichtlich zerrüttet. Die Beschwerdeführerin wirft ihrerseits 
dem Co-Schulleiter sowie der Präsidentin und der Vizepräsidentin der Schul-
kommission gezieltes Mobbing vor (allerdings ohne diesen Vorwurf weiter zu 
substanziieren oder zu belegen). Das Verhältnis zwischen der Beschwerde-
führerin und E.________ war bereits im Sommer 2019 erheblich belastet. Im 
Winter 2019/2020 nahmen die Spannungen zwischen der Beschwerde-
führerin und E.________ sowie zwischen ihr und der Schulkommission 
nochmals merklich zu. Die Beschwerdeführerin kommunizierte ver-
schiedentlich auf unangemessene Weise mit Personen aus ihrem Schulum-
feld und zog diese so in den Konflikt hinein. Weiter informierte sie – ohne 
zuvor mit den Beteiligten ein klärendes Gespräch geführt oder sich abge-
sprochen zu haben – aussenstehende Personen. Dabei löste ihr offensives 
Vorgehen mehrfach Befremden aus und führte zu einem Vertrauensverlust 
zwischen ihr und den involvierten Personen. So beschwerte sich die Be-
schwerdeführerin etwa wahrheitswidrig «im Namen des Kollegiums» per 
E-Mail beim (unzuständigen) … über das Verhalten des Hausdienstleiters 
und unterstellte diesem, sich wissentlich nicht an städtische Reglemente und 
Konzepte zu halten. Erschwerend kommt hinzu, dass der Hausdienstleiter 
nicht erfahren sollte, wer sich über ihn beschwert hatte (vgl. vorne E. 3.3 
erstes Lemma). Eine Meldung ohne Namensnennung kann das Ver-
trauensverhältnis unter den Mitarbeitenden erheblich beeinträchtigen. Die 
Beschwerdeführerin wandte sich weiter am 15. Februar 2020 per E-Mail di-
rekt an den Schulinspektor und die Leiterin des Schulamts (vgl. vorne E. 3.3 
sechstes Lemma) und wählte damit einmal mehr ein Vorgehen, welches 
nicht als konstruktiv und lösungsorientiert bezeichnet werden kann. In dieser 
E-Mail leitete sie den am gleichen Tag erhaltenen Brief ihres Lehrerkollegen 
G.________ weiter; die Weitergabe war weder mit diesem noch mit der 
Schulleitung oder der Schulkommission abgesprochen. Zwar bat sie den 
Schulinspektor und die Leiterin des Schulamts um Hilfe, sie attackierte aber 
die Schulleitung und E.________ und blieb in ihrer Wortwahl – anders als 
sie meint (Beschwerde S. 15) – alles andere als «sachlich und 
zurückhaltend». Der Konflikt zwischen der Beschwerdeführerin und der 

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Schulleitung spitzte sich schliesslich weiter zu, als die Beschwerdeführerin 
den Schulinspektor am 21. Februar 2020 benachrichtigte, weil die 
Rückmeldung von F.________ zum Verlauf des Projekts «LIFT» nicht ihren 
Erwartungen entsprochen hatte (Akten EG B.________ Griff 2 pag. 146). 
Schliesslich leitete die Beschwerdeführerin den Entwurf eines 
Aufhebungsvertrags ungefragt an Personen aus ihrem Kollegium weiter 
(vorne E. 3.3 zweitletztes Lemma). Durch die Weitergabe von vertraulichen 
Unterlagen trug die Beschwerdeführerin ihren Konflikt ins Lehrerkollegium 
hinein und stiftete damit zusätzlich Unruhe. Auf die Aufforderung der 
Schulkommissionspräsidentin, dies zu unterlassen, reagierte sie mit dem 
Vorwurf des Mobbings und wollte mit dieser nur noch über ihren 
Rechtsanwalt kommunizieren. Spätestens nach diesem Vorfall durfte die 
Schulkommission endgültig von einem zerrütteten Vertrauensverhältnis aus-
gehen. Der Vorwurf der Beschwerdeführerin, die Präsidentin habe Ende Ja-
nuar 2020 sich «in ihrer Autorität bedroht» gesehen und begonnen «wilde 
Verbote» auszusprechen (Beschwerde S. 13), ist nicht nachvollziehbar. Viel-
mehr nahm die Kommissionspräsidentin mit ihren Weisungen an die Be-
schwerdeführerin ihre Führungsverantwortung wahr. Die Beschwerdeführe-
rin setzte sich jedoch bewusst über die Anordnung, interne Unterlagen nicht 
weiterzuleiten, hinweg und verletzte damit ihre Treuepflicht nach Art. 55 PG. 

4.3 Im Ergebnis hat die Beschwerdeführerin mit ihrem Verhalten die Zu-
sammenarbeit mit der Schulkommission und der Schulleitung erheblich be-
einträchtigt und überwiegend zum Vertrauensverlust und zur Störung des 
Arbeitsklimas beigetragen. Insoweit ist sie gleichzeitig ihrem Berufsauftrag 
zur Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, der Schulleitung und den 
Behörden nicht genügend nachgekommen (vgl. Art. 17 Abs. 2 Bst. c LAG 
i.V.m. Art. 58 Abs. 1 der Verordnung vom 28. März 2007 über die Anstellung 
der Lehrkräfte [LAV; BSG 430.251.0]). Die Verfehlungen der Beschwerde-
führerin und die Zerrüttung der Vertrauensverhältnisse betreffen sowohl die 
Anstellung als Co-Schulleiterin wie auch jene als Lehrkraft. Mit ihrem Verhal-
ten hat die Beschwerdeführerin triftige Gründe für die Kündigung als Schul-
leiterin und Lehrkraft gesetzt. Ihre Weiterbeschäftigung würde dem öffentli-
chen Interesse, insbesondere jenem an einem geordneten Schulbetrieb, wi-
dersprechen.  

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.11.2023, Nr. 100.2022.6U, 
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5.

Zu prüfen bleibt die Verhältnismässigkeit der Kündigung unter Berücksichti-
gung der Fürsorgepflicht der Schulkommission bzw. der Schulleitung. 

5.1 Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses muss aufgrund der gesamten 
Umstände des Einzelfalls verhältnismässig sein (Art. 5 Abs. 2 BV; vgl. 
BVR 2009 S. 443 E. 2.3 und 5.4, 2007 S. 538 E. 4.1; ferner BGE 140 II 194 
E. 5.8.2). Dies gilt unbesehen des Umstands, dass gewisse Aspekte der Ver-
hältnismässigkeit bereits bei der Beurteilung des triftigen Grundes bzw. der 
Missbräuchlichkeit der Kündigung einfliessen (BVR 2010 S. 157 E. 4.5.1, 
2009 S. 443 E. 5.4.1). Mitzuberücksichtigen sind Aspekte, die sich aus der 
Fürsorgepflicht der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers ergeben. Diese bil-
det das Gegenstück zur Treuepflicht der Angestellten (Art. 55 PG) auch im 
kantonalen oder kommunalen öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis (vgl. 
Art. 4 Bst. g PG; Art. 328 des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; 
SR 220]; BVR 2023 S. 326 E. 5.1, 2009 S. 443 E. 5.1, 2007 S. 538 E. 4.4, je 
mit weiteren Hinweisen; zuletzt etwa VGE 2021/337 vom 24.7.2023 E. 6.1, 
2020/368 vom 11.11.2022 E. 6.1, 2020/1 vom 13.6.2022 E. 6.1, 2020/365 
vom 24.3.2022 E. 5.1).

5.2 Die Schulkommission ist, wie die BKD zutreffend erwogen hat (ange-
fochtener Entscheid E. 2.4.4.2), ihrer Fürsorgepflicht hinreichend nachge-
kommen: Es wurden diverse Gespräche zum Wiedereinstieg im Rahmen 
des «Case-Managements» geführt, an welchen jeweils die Kommissionsprä-
sidentin und die Vizepräsidentin teilnahmen (vgl. vorne E. 3.2). Die Schul-
kommission befürwortete Massnahmen zur Beilegung des Konflikts zwi-
schen der Beschwerdeführerin und E.________ (Coaching, Mediation). Der 
Vorwurf, die Kommissionspräsidentin hätte die Beschwerdeführerin ab 
Sommer 2019 unfair und nicht korrekt behandelt sowie ihren Wiedereinstieg 
hintertrieben (vgl. Beschwerde S. 18 f.), findet in den Akten keinerlei Stütze. 
Der E-Mail-Korrespondenz sowie den Sitzungsprotokollen lässt sich im Ge-
genteil entnehmen, dass die Präsidentin die Anliegen der Beschwerdeführe-
rin ernst nahm und bemüht war, im Konflikt zu vermitteln (vgl. etwa Akten EG 
B.________ Griff 2 pag. 30 f., 34 f., 37, 40, 47 ff., 53 ff.). Trotz der 
verschiedenen Bemühungen der Schulkommission mit Unterstützung von 
weiteren externen Personen (Case-Managerin, Beraterin, Mediatorin) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21.11.2023, Nr. 100.2022.6U, 
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nahmen die Spannungen in der Zusammenarbeit mit der 
Beschwerdeführerin stetig zu. Auch die Schulleitung unterstützte die 
Bemühungen der Schulkommission und war in den Prozess involviert. Die 
Voraussetzungen für eine sinnvolle Zusammenarbeit sowohl als Lehrerin als 
auch als Schulleiterin waren damit nicht mehr gegeben. 

5.3 Die Beschwerdeführerin war vom 1. August 2014 bis zum 31. Juli 
2020 an der Schule C.________ tätig. Eine lange Anstellungsdauer, die im 
Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung besonders zu gewichten wäre, 
liegt damit nicht vor. Die Beschwerdeführerin ist nach eigenen Angaben seit 
September 2020 wieder als Lehrerin tätig (vgl. BB 4 und 5). Die Qualität der 
Arbeitsleistungen der Beschwerdeführerin ist – unabhängig von ihrer Bewer-
tung – nicht von rechtserheblicher Bedeutung, wenn die zuständigen Behör-
den den triftigen Grund für die Kündigung wie hier in erster Linie im zerrütte-
ten Vertrauensverhältnis erblicken (vgl. BVR 2009 S. 443 E. 5.4.3). Ein wei-
terer Verbleib der Beschwerdeführerin würde, wie dargelegt, dem öffentli-
chen Interesse am reibungslosen Funktionieren des Schulbetriebs zuwider-
laufen. Die Auflösung der Arbeitsverhältnisse ist deshalb erforderlich. In 
Würdigung der gesamten Umstände erweisen sich die Kündigungen als ver-
hältnismässig und damit auch als zumutbar. 

6.

Nach dem Erwogenen hält der angefochtene Entscheid der Rechtskontrolle 
stand. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die 
Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 
VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
VRPG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

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1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ500.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin
- Beschwerdegegnerin
- Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. 
i.V.m. Art. 85 Abs. 1 Bst. b BGG erreicht Fr. 15'000.--.