# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3a4312ff-735e-5254-8953-11ca3abac0b3
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.10.2025 RU250086
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU250086_2025-10-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: RU250086-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Beschluss vom 3. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Beklagte und Beschwerdeführerin

gegen

B._____,
Klägerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Forderung / Kostenvorschuss

Beschwerde gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes 
Oberengstringen vom 17. September 2025 (GV2025.00014)

- 2 -

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 12. September 2025 reichte die Klägerin und Beschwerde-

gegnerin (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beim Friedensrichteramt Obe-

rengstringen (nachfolgend: Vorinstanz) ein Schlichtungsgesuch ein (act. 9/1). Mit 

Verfügung vom 17. September 2025 setzte die Vorinstanz der Beschwerdegegne-

rin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses an (act. 3 = act. 8 [Aktenexemplar] 

= act. 9/2). 

2. Gegen die Verfügung vom 17. September 2025 erhob die Beklagte und Be-

schwerdeführerin (nachfolgend: Beschwerdeführerin) Beschwerde beim Oberge-

richt des Kantons Zürich (act. 2). Am 30. September 2025 wurde den Parteien der 

Beschwerdeeingang angezeigt (act. 5/1 f.). Mit Eingabe vom 30. September 2025 

(Poststempel gleichentags) teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie ihre Be-

schwerde zurückziehe (act. 6). 

3. Da die Beschwerdeführerin die von ihr erhobene Beschwerde zurückgezo-

gen hat, ist das Verfahren abzuschreiben (Art. 241 Abs. 2 und Abs. 3 ZPO).

4. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erhe-

ben. Partei- oder Umtriebsentschädigungen sind keine zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird abgeschrieben.

2. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Gerichtskosten erhoben 

und keine Partei- oder Umtriebsentschädigungen zugesprochen. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage einer Kopie der Aktoren 2 und 6, sowie – unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

- 3 -

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 2'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

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