# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3adb0754-37da-5bb2-a190-7d102581032a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-05-31
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 31.05.2018 1B 258/2018 (1B_258/2018)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-258-2018_2018-05-31.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_258/2018
  
 

 

 

    
  Urteil vom 31. Mai 2018
  
 

 

    
  I. Öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Merkli, Präsident, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________, 

Beschwerdegegner, 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 

Postfach, 8036 Zürich. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren; Wechsel der amtlichen Verteidigung, 

 

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 28. Februar 2018 (SB180020-O/Z1/cwo). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Der am 29. November 2017 wegen Raubes etc. erstinstanzlich verurteilte A.________ hat beim Obergericht des Kantons Zürich Berufung eingelegt. Mit Präsidialverfügung vom 28. Februar 2018 hat dieses das Gesuch von A.________ um Entlassung seines bisherigen amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt B.________, und Bestellung von Rechtsanwalt C.________ als neuen amtlichen Verteidiger abgewiesen. 

Mit eigenhändiger Beschwerde vom 25. Mai 2018 teilt A.________ mit, dass er einen neuen Verteidiger möchte und die anfallenden Kosten bezahlen werde. Das Verhältnis zu Rechtsanwalt B.________ sei völlig zerrüttet, es gebe keine Vertrauensbasis mehr. Er habe ihn nicht gut verteidigt, er fühle sich betrogen. 

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. 

 

    
  2.
  
 

Die angefochtene Präsidialverfügung ist dem amtlichen Verteidiger des Beschwerdeführers am 3. März 2018 zugestellt worden, womit die 30-tägige Frist für die Erhebung einer Beschwerde ans Bundesgericht (Art. 100 Abs. 1 BGG) am 4. März 2018 zu laufen begann (Art. 44 Abs. 1 BGG). Die auf den 25. Mai 2018 datierte und am 28. Mai 2018 beim Bundesgericht eingegangene Beschwerde erweist sich damit als offenkundig verspätet, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 31. Mai 2018 

 

Im Namen der I. Öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Merkli 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi