# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 26bb7c78-fc96-5b88-ab4c-41688638e7c5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.11.2009 C-3854/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3854-2007_2009-11-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3854/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwältin Angelika Luhrenberg, 
Anwaltskanzlei Heupgen, Duisburger Strasse 470, DE-
45478 Mülheim an der Ruhr,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3854/2007

Sachverhalt:

A.
Die  1957  geborene  schweizerisch-deutsche  Doppelbürgerin 
A._______, wohnhaft in Deutschland, arbeitete in den Jahren 1984 bis 
1988 und 1993 als Redakteurin und Pressesprecherin in der Schweiz 
(act. 1,  2,  13  und  23).  Aufgrund  psychischer  Leiden  stellte  sie  im 
Dezember 2005 über den deutschen Versicherungsträger ein Gesuch 
um  Gewährung  einer  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversiche-
rung (act. 1 bis 4).

B.
Der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) lag bei 
der  Prüfung  des Leistungsbegehrens nebst  mehreren Berichten  von 
behandelnden  Ärzten  aus  dem Jahre  2005,  welche  A._______  eine 
rezidivierende  schwere  depressive  Episode  (ICD 10  F 33.2),  ein  Er-
schöpfungssyndrom (ICD 10 F 48.0), eine psychosomatische Störung 
(ICD 10  F 45.1),  eine  depressive  Störung,  eine  Angststörung,  eine 
Somatisierungsstörung  sowie  eine  dependent  narzisstische  Persön-
lichkeitsstörung  attestierten  und  zwei  stationäre  psychiatrische  Be-
handlungen  bestätigten  (act. 17  bis  19),  ein  neurologisch-psychia-
trisches Fachgutachten von Dr. med. B._______ vom 19. Januar 2006 
(act. 22)  vor. Letzteres enthält  weder  eine Beurteilung noch Diagno-
sen. Zudem fehlen gemäss Aktenlage einige Seiten dieses Gutachtens 
(S. 2 und 6 ff.). 

Mit  Stellungnahme  vom  20. Februar  2007  diagnostizierte  Dr. med. 
C._______ des regionalärztlichen Dienstes gestützt auf das Gutachten 
von Dr. med. B._______ vom 19. Januar 2006 eine gegenwärtig remit-
tierte  rezidivierende  depressive  Störung  (F 33.4)  und  kam  zum 
Schluss, dass A._______ sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch 
in  Verweisungstätigkeiten  zu  100% arbeitsfähig  sei.  Zur  Begründung 
führte er im Wesentlichen aus, dass A._______ bei der Begutachtung 
durch  Dr. med.  B._______  als  gegenwärtige  Beschwerden  lediglich 
eine Schlafstörung angegeben habe. Weitere Beschwerden habe sie 
nicht erwähnt. Auch wenn das Gutachten von Dr. med. B._______ auf 
Seite  5  ohne  Beurteilung  und  Diagnose  ende,  könne  weder  eine 
bestehende,  noch  eine  lange  andauernde,  die  Arbeitsfähigkeit  ein-
schränkende Erkrankung angenommen werden (act. 24).

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C.
Mit  Vorbescheid  vom 5. März  2007  teilte  die  IVSTA A._______  mit, 
dass  ihr  Leistungsbegehren  voraussichtlich  abgewiesen  werden 
müsse,  da  weder  eine  bleibende  Erwerbsunfähigkeit  noch  eine 
gemäss den gesetzlichen Bestimmungen ausreichende durchschnitt-
liche  Arbeitsunfähigkeit  während  eines  Jahres  vorliege.  Trotz  des 
Gesundheitsschadens sei  eine dem Gesundheitszustand angepasste 
gewinnbringende  Tätigkeit  noch  immer  in  rentenausschliessender 
Weise zumutbar (act. 25). 

D.
Gegen  diesen  Vorbescheid  erhob  A._______  mit  Schreiben  vom 
25. März 2007 Einwand, ohne diesen näher zu begründen (act. 26).

E.
Mit Verfügung vom 9. Mai 2007 wies die IVSTA das Leistungsbegehren 
im  Wesentlichen  mit  der  bereits  im  Vorbescheid  vorgebrachten  Be-
gründung ab (act. 28).

F.
Gegen diese Verfügung erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerde-
führerin),  vertreten  durch  Rechtsanwältin  Angelika  Luhrenberg,  mit 
Eingabe  vom 5. Juni  2007  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsge-
richt und beantragte die Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid 
im parallelen  Verfahren gegen den Deutschen Rentenversicherungs-
bund sowie den "Beizug des deutschen Rentenverfahrens".

G.
Mit Schreiben vom 5. September 2007 teilte die IVSTA mit,  dass sie 
mit der beantragten Sistierung einverstanden sei, da ihr die medizini-
schen  Unterlagen  aus  dem zweiten  deutschen  Rentenverfahren  bis-
lang noch nicht übermittelt worden seien. Zudem müsse aufgrund der 
Vorbringen  der  Beschwerdeführerin  angenommen  werden,  dass  im 
deutschen Rentenverfahren noch weitere medizinische Unterlagen ein-
geholt würden.

H.
In ihrer Eingabe vom 17. September 2007 wiederholte die Beschwer-
deführerin  ihre  bisher  gestellten  Anträge.  Zudem beantragte  sie  die 
Gewährung einer Invalidenrente "von mindestens 70%" sowie den Bei-
zug der Verfahrensakten des Deutschen Rentenversicherungsbundes. 
Zur  Begründung  führte  sie  im  Wesentlichen  aus,  dass  die  Voraus-

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setzungen für die Gewährung einer vollen Invalidenrente erfüllt seien. 
Sie leide an einer rezidivierenden depressiven Störung in Form einer 
schweren Episode ohne psychotische Symptome (ICD 10 F 33.2). Das 
bestehende  Restleistungsvermögen  zur  Ausübung  "irgendeines 
Berufes" läge unter drei Stunden. Es sei davon auszugehen, dass die 
Depression  "chronifiziert"  sei.  Zudem  sei  aus  den  medizinischen 
Unterlagen  ersichtlich,  dass  sie  an  "fortwährenden  behandlungsnot-
wendigen depressiven Schüben" leide, die dazu führten, dass sie zwar 
für  einige  Wochen  keine  extremen  klinischen  Anhaltspunkte  zeige, 
dann jedoch wieder in der schweren depressiven Episode verbleibe. 
Aufgrund dessen sei sie nicht mehr in der Lage, irgendeiner Tätigkeit 
nachzugehen.

I.
Mit  Verfügung  vom  26. September  2007  sistierte  der  zuständige 
Instruktionsrichter  das vorliegende Verfahren bis  zum rechtskräftigen 
Entscheid im deutschen Rentenverfahren. 

J.
Nach  Abschluss  des  deutschen  Rentenverfahrens  (inklusive  Wider-
spruchs-  und  Klageverfahren)  hob  der  zuständige  Instruktionsrichter 
die  Sistierung  des  Verfahrens  mit  Verfügung  vom  4. Juni  2009  auf. 
Gleichzeitig forderte er die Beschwerdeführerin auf, die im deutschen 
Rentenverfahren eingeholten Gutachten einzureichen und einen Kos-
tenvorschuss von Fr. 400.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrens-
kosten zu leisten.

In  der  Folge  überwies  die  Beschwerdeführerin  innert  der  gesetzen 
Frist einen Betrag von Fr. 601.- zu Gunsten der Gerichtskasse.

K.
Mit Eingabe vom 18. Juni 2009 reichte die Beschwerdeführerin das im 
deutschen  Rentenverfahren  eingeholte  Gutachten  von  Dr. med. 
D._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. 
E._______, Ärztin für  Psychotherapie, vom 9. März 2009 sowie eine 
Stellungnahme  von  Dr. med.  F._______,  Chefarzt  der  Klinik  für 
Psychiatrie,  Psychotherapie  und  Suchtmedizin  (Kliniken X._______), 
vom 8. April 2009 zu den Akten.

Dr. med. D._______ und Dr. med. E._______ diagnostizierten in ihrem 
Gutachten  vom  9. März  2009  eine  undifferenzierte  Somatisierungs-
störung (ICD 10 F 45.1),  eine  anamnestisch bekannte  rezidivierende 

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depressive  Störung  mit  aktuell  leichter  depressiver  Episode  (ICD 10 
F 33.0)  sowie  eine  narzisstische  Persönlichkeitsstruktur  (ICD 10 
F 60.81) und kamen zum Schluss,  dass das Leistungsvermögen der 
Beschwerdeführerin aufgrund der vorliegenden Gesundheitsstörungen 
sowohl  in  qualitativer  als  auch in  quantitativer  Hinsicht  herabgesetzt 
sei. Es bestehe eine erhöhte Erschöpfbarkeit  und die Stresstoleranz 
sei  vermindert. Die  Belastbarkeit  für  Konzentrationsaufgaben sei  vor 
allem unter Zeitdruck eingeschränkt. Leistungslimitierend sei insbeson-
dere die im Rahmen der  strukturellen  Störung bestehende Tendenz, 
durch übermässige eigene Leistungserwartungen und überhöhte An-
sprüche  an  die  eigene  Person,  sich  selbst  zu  überfordern.  Insofern 
wäre die Beschwerdeführerin mit der Wiederaufnahme der bisherigen 
Tätigkeit  als  Pressesprecherin  auch  in  eingeschränktem Zeitrahmen 
zum jetzigen Zeitpunkt zweifelsohne überfordert. Daher seien derzeit 
Arbeiten mit geringen bis durchschnittlichen Anforderungen an Reakti-
onsfähigkeit,  Übersicht,  Aufmerksamkeit,  Verantwortungsbewusstsein 
und  Zuverlässigkeit  in  einem  Zeitumfang  von  täglich  mindestens 
sechs, aber weniger als acht Stunden möglich. Arbeiten mit erhöhten 
diesbezüglichen Anforderungen seien im Hinblick auf die verminderte 
psychophysische  Belastbarkeit  derzeit  jedoch  nicht  möglich.  Auch 
Arbeiten  in  Wechselschicht,  Nachtschicht  oder  unter  besonderem 
Zeitdruck seien im Hinblick auf die erhöhte psychophysische Labilität 
derzeit  nicht  zumutbar,  während  Arbeiten  mit  regelmässigem  Publi-
kumsverkehr  grundsätzlich  möglich  seien,  sofern  dieser  nicht  in 
besonderer Weise konfliktbehaftet sei. Weiter sei  davon auszugehen, 
dass der psychische Gesundheitszustand bei entsprechender Motiva-
tion und Kooperationsbereitschaft der Beschwerdeführerin mittelfristig 
insoweit  stabilisiert  werden  könne,  dass  die  Wiederaufnahme  einer 
vollschichtigen beruflichen Tätigkeit möglich werde.

In seiner  Stellungnahme vom 8. April  2009 führt  Dr. med. F._______ 
im  Wesentlichen  aus,  dass  die  "Bipolar-II-Störung"  im  (nicht  näher 
bezeichneten)  Gutachten nicht  erfasst  worden sei. Zudem sei  "mehr 
als  verwunderlich",  dass  die  Gutachter  trotz  festgestellter,  seit  2004 
bestehender  psychischer  Erkrankung  zum Schluss  kämen,  dass  die 
Beschwerdeführerin acht Stunden arbeiten könne. Es gäbe in diesem 
Sinne  keine  Arbeit,  die  vollschichtig  im  Rahmen  einer  Depression 
auszuführen  sei.  Zudem  sei  die  Beschwerdeführerin  eingeschränkt, 
indem sie ihre bisherige Tätigkeit laut Gutachten nicht mehr ausüben 
könne. Selbst wenn man der logischen Struktur des Gutachtens folge, 

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so hätte am Ende eine Arbeitszeit von vier bis sechs Stunden "heraus-
kommen" sollen, also eine zumindest leicht reduzierte Belastbarkeit. 

L.
Mit Schreiben vom 8. Juli  2009 bat die IVSTA die Deutsche Renten-
versicherung um Zustellung sämtlicher medizinischer Unterlagen aus 
dem deutschen  Rentenverfahren  (act. 30.1).  Am  21. Juli  2009  über-
mittelte  die  Deutsche  Rentenversicherung  der  IVSTA die  folgenden 
medizinische Berichte aus den Jahren 2006 bis 2008 (act. 44):

- Dr. med.  G._______,  Fachärztin  für  Neurologie  und  Psychiatrie, 
Psychotherapie, stellte in ihrem neurologisch-psychiatrischen Fach-
gutachten vom 16. November  2006 die  Diagnosen "rezidivierende 
depressive  Störung,  gegenwärtig  mittelgradige  Episode  (ICD 10 
F 33.1.G)" und "Sulcus-ulnaris-Syndrom rechts mit  sensiblen Aus-
fällen (ICD 10 G 65.2.G)" und kam zum Schluss, dass Tätigkeiten 
mit hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit und die 
Stresstoleranz  vermieden  werden  sollten.  Für  die  Tätigkeit  als 
Pressesprecherin  bestehe  derzeit  aus  psychiatrischer  Sicht  eine 
halbschichtige  Leistungsfähigkeit,  während  Tätigkeiten  auf  dem 
allgemeinen  Arbeitsmarkt,  unter  Berücksichtigung  des  negativen 
Leistungsbildes, vollschichtig zumutbar seien (act. 32).

- Der beratende Arzt der Deutschen Rentenversicherung bestätigte in 
seinem Bericht vom 22. November 2006 die Diagnosen "behandel-
bare depressive Anpassungsstörung mit  mittelgradigen Funktions-
einschränkungen" sowie "Gefühlsstörungen rechter Ellenbogen bei 
Engpass-Syndrom,  behandelbar"  und  führte  aus,  dass  die  Be-
schwerdeführerin  ihre  letzte  berufliche  Tätigkeit  als  Presse-
sprecherin  in  einem  zeitlichen  Umfang  von  drei  bis  unter  sechs 
Stunden pro Tag ausüben könne, während leichte bis mittelschwere 
Tätigkeiten  ohne  aussergewöhnliche  psychische  Belastungen  in 
einem  zeitlichen  Umfang  von  sechs  Stunden  und  mehr  pro  Tag 
zumutbar seien (act. 33).

- Die behandelnden Ärzte der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie 
und  Suchtmedizin  (Kliniken  X._______)  diagnostizierten  in  ihrem 
Bericht  vom 16. Juli  2007 eine rezidivierende schwere depressive 
Episode (F 32.2),  eine Fettstoffwechselstörung und Herzrhythmus-
störungen unter  hochdosierter  Ananfranil-Medikation und bestätig-
ten, dass sich die Beschwerdeführerin vom 1. März 2007 bis zum 

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11. Juni  2007  in  ihrer  stationär-psychiatrischen  Behandlung  be-
funden habe (act. 34).

- Gemäss  dem  Bericht  von  Dr. med.  H._______,  Facharzt  für 
Psychiatrie  und  Nervenheilkunde,  Psychotherapie,  vom  6. August 
2007  leidet  die  Beschwerdeführerin  an  einer  rezidivierenden  de-
pressiven Störung, einer generalisierten Angststörung, einer Soma-
tisierungsstörung und einer dependenten Persönlichkeitsstörung mit 
narzisstischen Zügen. Die Beschwerdeführerin sei seit 2001 nahezu 
durchgehend depressiv mit kurzen hypomanischen Zustandsbildern. 
Im Rahmen ihrer Depressivität leide sie unter erheblicher Antriebs-
schwäche und kriege ihr Leben nicht geregelt. An Arbeit sei nicht zu 
denken,  hierfür  fehle  ihr  die  Fähigkeit,  sich  zu  konzentrieren. Die 
Aufmerksamkeit  sei  erheblich  herabgesetzt  und  es  bestünden 
pseudomnestische Störungen (act. 35).

- Mit  Bericht  vom  5. Oktober  2007  attestierten  die  behandelnden 
Ärzte der Klinik  für  Psychiatrie,  Psychotherapie und Suchtmedizin 
(Kliniken  X._______)  der  Beschwerdeführerin  eine  rezidivierende 
schwere depressive Episode (F 33.2), einen Alkoholabusus (F 10.0) 
und  eine  Fettstoffwechselstörung  und  führten  aus,  dass  sie  sich 
vom 10. August  2007 bis zum 19. September 2007 in ihrer statio-
när-psychiatrischen Behandlung befunden habe (act. 36).

- Dr. med. I._______,  Arzt  für  Neurologie  und  Psychiatrie,  Psycho-
therapie,  stellte  in  seinem  neuro-psychiatrischen  Gutachten  vom 
22. Oktober 2007 die Diagnosen "leichtgradige depressive Episode 
(F 32.0 G)", "Verdacht rez. depressive Störung, gegenwärtig leicht-
gradige Episode (F 33.0 V)",  "Verdacht  bipolare affektive Störung, 
gegenwärtig leichte depressive Episode (F 31.3 V)" sowie "undiffe-
renzierte Somatisierungsstörung (F 45.1 G)" und führte aus,  dass 
die  letzte  berufliche  Tätigkeit  als  Pressesprecherin  sowie  Tätig-
keiten des allgemeinen Arbeitsmarktes drei bis sechs Stunden pro 
Tag ausgeübt werden könnten (act. 37).

- In  ihrem  Bericht  vom  29. Februar  2008  diagnostizierten  die  be-
handelnden  Ärzte  der Klinik  für  Psychiatrie,  Psychotherapie  und 
Suchtmedizin  (Kliniken  X._______) eine  rezidivierende  schwere 
depressive Episode (F 33.2) sowie einen schädlichen Gebrauch von 
Alkohol  (F 10.1) und bestätigten die teilstationäre Behandlung der 
Beschwerdeführerin vom 19. September 2007 bis zum 14. Dezem-
ber 2007 (act. 38).

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- Dr. med.  I._______  attestierte  der  Beschwerdeführerin  in  seinem 
neuro-psychiatrischen Gutachten vom 30. Juni 2008 eine rezidivie-
rende  depressive  Störung,  gegenwärtig  leichtgradige  Episode 
(F 33.0  G),  einen  schädlichen  Gebrauch  von  Alkohol  (F 10.1  G), 
eine  undifferenzierte  Somatisierungsstörung  (F 45.1  G),  eine 
Cervicobrachialgie ohne neurologisch fassbare Reiz- oder Ausfall-
zustände (M 53.1 G) sowie ein Lumboischialgie-Syndrom ohne neu-
rologisch fassbare Reiz- oder Ausfallzustände (M 54.4 G) und führte 
aus, dass sich kein "grob auffälliger psychopathologischer Befund" 
finden lasse. Die Beschwerdeführerin erscheine "in 2007 umfassend 
therapiert".  Die  letzte  berufliche  Tätigkeit  als  Pressesprecherin 
sowie  Tätigkeiten  des  allgemeinen  Arbeitsmarktes  könnten  sechs 
Stunden und mehr pro Tag ausgeübt werden (act. 39).

- Dr. med.  F._______  stellte  in  seinem  Befundbericht  vom  22. Juli 
2008  die  Diagnosen  "rezidivierende  depressive  Störung,  aktuell 
depressiv"  und  "anamnestisch  schädlicher  Alkoholgebrauch"  und 
kam zum Schluss,  dass seit  Beginn der  Behandlung (27. Februar 
2007)  bis  heute  eine  Arbeitsunfähigkeit  anzunehmen  sei.  Leichte 
Arbeiten  könnten  täglich  maximal  drei  bis  vier  Stunden  ausgeübt 
werden (act. 40).

- Mit Befundbericht vom 29. Juli 2008 bestätigte Dr. med. H._______ 
seine bisher gestellten Diagnosen und gab an, dass die Beschwer-
deführerin  vom 15. Juni  2005  bis  9. Juni  2006  arbeitsunfähig  ge-
wesen sei (act. 42).

- Dr. med. J._______, Arzt für Naturheilverfahren und Chirotherapie, 
stellte  in  seinem Befundbericht  vom 20. August  2008  im  Wesent-
lichen  fest,  dass  die  Beschwerdeführerin  "seit  der  seelischen 
Konfliktsituation  mit  ausgeprägter  Depression"  arbeitsunfähig  sei. 
Sie sei  maximal zu 50% in der Lage, einer leichte Tätigkeit nach-
zugehen (act. 43). 

M.
Mit  Schreiben  vom  13. August  2009  bat  die  IVSTA  den  regional-
ärztlichen Dienst Rhone, zur Beschwerde unter Berücksichtigung der 
neu  vorliegenden  medizinischen  Unterlagen  Stellung  zu  nehmen 
(act. 45).

In  seiner  Stellungnahme  vom  28. August  2009  stellte  Dr. med. 
K._______ des regionalärztlichen Dienstes im Wesentlichen gestützt 

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auf das Gutachten  von Dr. med. D._______ und Dr. med. E._______ 
vom 9. März 2009 die Diagnosen "anamnestisch rezivierende depres-
sive Störung, aktuell leichte Episode (F 33.0)", "undifferenzierte Soma-
tisierungsstörung  (F 45.1)  sowie  "Alkoholabusus  (F 10.1)"  und  kam 
zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der bisherigen 
Tätigkeit als auch in Verweisungstätigkeiten zu 100% arbeitsfähig sei. 
Aus den vorliegenden medizinischen Unterlagen könne keine andau-
ernde Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Gesundheit im 
Sinne der schweizerischen IV-Gesetzgebung erkannt werden. Falls die 
IVSTA im Gutachten von Dr. med. D._______ "die  nötigen Informati-
onen für  die Beurteilung nach derzeitiger  Schweizer  Rechtspraxis  in 
Fällen von anhaltender somatoformer Schmerzstörung und ähnlichen 
Diagnosen" nicht finden würde, so sei ein psychiatrisches Gutachten 
in der Schweiz erforderlich (act. 46).

N.
Mit  Vernehmlassung  vom  9. September  2009  beantragte  die  IVSTA 
gestützt  auf  die  Stellungnahme des regionalärztlichen Dienstes  vom 
28. August  2009  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Zur  Begründung 
führte sie im Wesentlichen aus, dass es sich bei der diagnostizierten 
undifferenzierten  Somatisierungsstörung  um  eine  milde  Form  der 
Somatisierungsstörung  handle.  Diese  erfülle  vorliegend  die  Voraus-
setzung der bundesgerichtlichen Rechtssprechung für das ausnahms-
weise Annehmen eines invalidisierenden Leidens nicht.

O.
Mit  Replik  vom 12. Oktober  2009  führte  die  Beschwerdeführerin  im 
Wesentlichen  aus,  dass  entgegen  der  Auffassung  der  IVSTA  eine 
anspruchsbegründende  Invalidität  vorliege,  zumal  ihr  die  Deutsche 
Rentenversicherung die entsprechende Berufsunfähigkeitsrente zuer-
kannt  habe  und  aufgrund  des  eingeholten  Sachverständigengutach-
tens feststehe, dass sie an einer psychiatrischen Erkrankung leide und 
daher "nur noch für geringe Anforderungen" erwerbsfähig sei. Ferner 
beantragte sie die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens in der 
Schweiz.

P.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter-
lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  Bst. d  VGG  und 
Art. 69  Abs. 1  Bst. b  des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenver-
sicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundes-
verwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen 
Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme 
im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes über das Verwal-
tungsverfahren  vom 20. Dezember  1968  (VwVG,  SR 172.021)  findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss 
Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70 IVG) anwendbar, soweit das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art. 60 
ATSG und Art. 52 VwVG) eingereicht  und der  Kostenvorschuss frist-
gerecht bezahlt wurde, ist darauf einzutreten.

2.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

2.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im 
Wesentlichen  nach  den  Vorschriften  des  VGG,  des  VwVG  (Art. 37 
VGG) sowie des ATSG. Dabei finden nach den allgemeinen intertem-
poralrechtlichen  Regeln  diejenigen  Rechtssätze  Anwendung,  welche 
im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 
E. 3.2), unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangsbestimmungen.

Seite 10

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In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein allfälli-
ger Leistungsanspruch ist  für die Zeit  vor einem Rechtswechsel auf-
grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Nor-
men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Nach  der  Rechtssprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht  bei 
der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeit-
punkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 9. Mai 2007) einge-
tretenen  Sachverhalt  ab  (BGE 129  V  1  E. 1.2  mit  Hinweisen).  Tat-
sachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Nor-
malfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 
V 362 E. 1b).

2.2 Da sich der Wohnsitz der Beschwerdeführerin in Deutschland be-
findet,  gelangen  im  vorliegenden  Fall  die  Bestimmungen  des  Ab-
kommens vom 25. Februar 1964 zwischen der Schweizerischen Eid-
genossenschaft  und  der  Bundesrepublik  Deutschland  über  Soziale 
Sicherheit  (SR 0.831.109.136.1,  in  Kraft  seit  1. Mai  1966)  sowie  ab 
dem  1. April  2006  diejenigen  des  Abkommens  vom  21. Juni  1999 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizügigkeit (Frei-
zügigkeitsabkommen,  nachfolgend  FZA,  SR 0.142.112.681,  in  Kraft 
seit 1. Juni 2002, vgl. Art. 80a IVG in der Fassung gemäss Art. 2 Ziff. 7 
des  Bundesratsbeschlusses  vom  17. Dezember  2004  über  die  Ge-
nehmigung und Umsetzung des Protokolls über die Ausdehnung des 
Freizügigkeitsabkommens auf die neuen EG-Mitgliedstaaten zwischen 
der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  einerseits  und  der  EG  und 
ihren Mitgliedstaaten andererseits  sowie  über  die  Genehmigung  der 
Revision der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit, in 
Kraft seit 1. April 2006, AS 2006 979 994) zur Anwendung. Das Frei-
zügigkeitsabkommen  setzt  das  Abkommen  vom  25.  Februar  1964 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Bundes-
republik  Deutschland über  Soziale Sicherheit  insoweit  aus,  als  darin 
derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA).

Die  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  haben  mangels 
diesbezüglicher  staatsvertraglicher  Regelung  beim  Ermitteln  von 
Leistungsansprüchen  allein  die  schweizerischen  Rechtsvorschriften 
anzuwenden  und  sind  in  keiner  Weise  an  Feststellungen  des  aus-

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ländischen  Versicherungsträgers  gebunden  (vgl.  BGE 130  V  253  E. 
2.4,  AHI  Praxis  1996 S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Die 
Frage,  in  welchem  Ausmass  die  Beschwerdeführerin  invalid  ist  und 
daher  Anspruch  auf  eine  schweizerische  IV-Rente  hat,  beantwortet 
sich deshalb einzig nach den schweizerischen Rechtsvorschriften. Die 
Entscheide  der  deutschen  Behörden,  die  in  Anwendung  deutschen 
bzw. europäischen  Rechts  ergingen,  können  daher  im  vorliegenden 
Verfahren keinerlei Bindungswirkung entfalten.

2.3 Es ist  auf  das  per  1. Januar  2003  in  Kraft  getretene  ATSG ab-
zustellen.  Die  darin  enthaltenen  Formulierungen  der  Arbeitsunfähig-
keit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität  und  der  Einkommens-
vergleichsmethode  entsprechen  ohnehin  den  bisherigen,  von  der 
Rechtssprechung  dazu  entwickelten  Begriffen  in  der  IV. Demzufolge 
beanspruchen die diesbezüglich schon herausgebildeten Grundsätze 
auch unter  der  Herrschaft  des  ATSG weiterhin  Geltung (BGE 130 V 
343). Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung 
über  die  Invalidenversicherung  vom  17. Januar  1961  (IVV, 
SR 831.201)  ist  auf  die  Fassung gemäss den am 1. Januar  2004 in 
Kraft  getretenen  Änderungen  (4. IV-Revision;  AS 2003  3837)  ab-
zustellen. Nicht  zu  berücksichtigen  sind  die  durch  die  5. IV-Revision 
eingeführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft getreten 
sind  (AS  2007  5129).  Im  Folgenden  wird  daher  jeweils  auf  die  ab 
1. Januar  2004  bis  Ende  2007  gültig  gewesene  Regelung  Bezug 
genommen.

3.

3.1 Gemäss Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invali-
dität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall.

Art. 7  ATSG definiert  die  Erwerbsunfähigkeit  als  durch  Beeinträchti-
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-
benden ganzen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt.

Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare 

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Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit 
in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.2 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität 
während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die schweizeri-
sche Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein Versicherter 
mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden 
die Leistungen in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich 
für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet (Art. 
48 Abs. 2 IVG).

3.3 Gemäss  Art. 28  Abs. 1  IVG  besteht  Anspruch  auf  eine  ganze 
Invalidenrente  bei  einem  IV-Grad  von  mindestens  70%,  auf  eine 
Dreiviertelsrente  bei  mindestens  60%,  auf  eine  halbe  Rente  bei 
mindestens 50% sowie auf eine Viertelsrente bei mindestens 40%.

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten,  die  einem Invaliditäts-
grad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerich-
tet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in 
der  Schweiz  haben. Nach der  bundesgerichtlichen Rechtssprechung 
stellt  Art. 28  Abs. 1ter IVG  nicht  eine  blosse  Auszahlungsvorschrift, 
sondern  eine  besondere  Anspruchsvoraussetzung  dar  (BGE  121  V 
264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt  seit  dem 1. Juni 
2002  für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen 
Gemeinschaft.  Diesen  Personen  wird  bei  einem  Invaliditätsgrad  ab 
40%  eine  Rente  ausgerichtet,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der 
Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 
und 3.1). 

3.4 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (so genanntes Invaliden-
einkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (so genanntes 
Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 
im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 

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der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben.

Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zuge-
mutet werden können. Es sind demnach nicht nur die Erwerbsmöglich-
keiten  im  angestammten  Beruf,  sondern  auch  in  zumutbaren  Ver-
weisungstätigkeiten zu prüfen (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c 
mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c).

Nicht  als  Folgen  eines  Gesundheitsschadens  und  damit  invaliden-
versicherungsrechtlich nicht  als  relevant  gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit,  welche die versicherte Person bei  Aufbietung allen 
guten Willens,  die  verbleibende Leistungsfähigkeit  zu  verwerten,  ab-
wenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). Aufgrund des im 
gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden Grundsatzes der Scha-
denminderungspflicht  ist  ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich 
dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist 
Arbeit  in  einem anderen Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und 
anzunehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 
28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). 

Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt einer IV-
Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine ver-
bliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und  zumutbarem 
Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese 
so genannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen 
zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungstätigkeit;  ZAK 1986 
S. 204 f.).

3.5 Die  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  haben  die 
medizinischen  Unterlagen  nach  dem  Grundsatz  der  freien  Beweis-
würdigung – wie alle anderen Beweismittel  – frei,  d.h. ohne Bindung 
an  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu 
würdigen. Dies  bedeutet  für  das  Gericht,  dass  es  alle  Beweismittel, 
unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden  hat,  ob  die  verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere 
darf  es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 

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Prozess  nicht  erledigen,  ohne  das  gesamte  Beweismaterial  zu  wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist,  auf  allseitigen Untersuchungen beruht,  auch 
die  geklagten Beschwerden berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizini-
schen  Zusammenhänge  und  in  der  Beurteilung  der  medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder 
des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 
157 E. 1c).

4.
Vorliegend ist zu prüfen, ob und gegebenenfalls seit wann (frühestens 
ab Dezember 2004 [12 Monate vor Einreichung des Leistungsbegeh-
rens;  vgl. E. 3.2  hiervor])  und  in  welchem  Umfang  die  Beschwerde-
führerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

4.1 Die angefochtene Verfügung der IVSTA vom 9. Mai 2007 (act. 28) 
stützt  sich  auf  die  Stellungnahme  von  Dr. med.  C._______  des 
regionalärztlichen  Dienstes  vom  20. Februar  2007  (act. 24).  Dieser 
kommt  gestützt  auf  das  neurologisch-psychiatrische  Fachgutachten 
von Dr. med. B._______ vom 19. Januar 2006 (act. 22), "welches auf 
Seite 5 ohne Beurteilung und Diagnose ende", zum Schluss, dass die 
Beschwerdeführerin  bei  gegenwärtig  remittierter  rezidivierender  de-
pressiver Störung  sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in Ver-
weisungstätigkeiten zu 100% arbeitsfähig sei. Wie Dr. med. C._______ 
richtig  feststellte,  enthält  das  neurologisch-psychiatrische  Fachgut-
achten weder eine Beurteilung noch Diagnosen. Zudem fehlen gemäss 
Aktenlage einige Seiten dieses Gutachtens (S. 2 und 6 ff.),  was das 
Fehlen der Beurteilung beziehungsweise Diagnose erklären könnte. Es 
ist  daher nicht  nachvollziehbar, wie Dr. med. C._______ gestützt  auf 
dieses  unvollständige  Gutachten  bei  der  Beschwerdeführerin  eine 
Arbeitsfähigkeit  von  100%  attestieren  konnte.  Daher  erfüllt  die 
Stellungnahme von Dr. med. C._______ die von der Rechtssprechung 
gestellten Anforderungen nicht (vgl. E. 3.5 hiervor).

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4.2 Zwar gilt der Grundsatz, dass das Sozialversicherungsgericht die 
Gesetzmässigkeit des angefochtenen Einspracheentscheids in der Re-
gel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Erlasses dieses 
Entscheides gegeben war, und Tatsachen, die jenen Sachverhalt seit-
her verändert  haben, im Normalfall  Gegenstand einer neuen Verwal-
tungsverfügung sein sollen (vgl. E 2.1 hiervor). 

Nachfolgend zu würdigen sind im vorliegenden Verfahren jedoch nebst 
den  ärztlichen  Berichten,  welche  bis  zum Erlass  der  angefochtenen 
Verfügung  vom  9. Mai  2007  verfasst  wurden,  auch  die  von  der 
Deutschen  Rentenversicherung  nachgereichten  Berichte  aus  den 
Jahren 2007 und 2008 sowie das von der Beschwerdeführerin im vor-
liegenden Verfahren eingereichte  Gutachten von Dr. med. D._______ 
und Dr. med. E._______ vom 9. März 2009 und die Stellungnahme von 
Dr. med. F._______ vom 8. April 2009, da diese medizinischen Doku-
mente mit  dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang ste-
hen  und  geeignet  sind,  die  Beurteilung  im  Verfügungszeitpunkt  zu 
beeinflussen (vgl. BGE 116 V 80 E. 6b; ZAK 1989 S. 111 Erw. 3b mit 
Hinweisen).

4.3 Im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens wurden bei 
der  Deutschen  Rentenversicherung  sämtliche  medizinischen  Unter-
lagen  sowie  eine  erneute  Stellungnahme des  IV-ärztlichen  Dienstes 
eingeholt  (act. 30.1  und  46).  Dr. med.  K._______  des  regional-
ärztlichen Dienstes kam in seiner Stellungnahme vom 28. August 2009 
im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten  von Dr. med. D._______ 
und  Dr. med.  E._______  vom  9. März  2009  zum  Schluss,  dass  die 
Beschwerdeführerin  sowohl  in  der  bisherigen  Tätigkeit  als  auch  in 
Verweisungstätigkeiten zu 100% arbeitsfähig sei, weshalb die IVSTA in 
der Folge die Abweisung der Beschwerde beantragte.

4.4 Aus den medizinischen Unterlagen geht hervor, dass sich die Be-
schwerdeführerin aufgrund ihrer psychischen Leiden bereits viermal in 
mehrwöchiger  beziehungsweise  mehrmonatiger,  stationärer  (act. 18, 
19, 34 und 36) sowie einmal in mehrmonatiger, teilstationärer (act. 38) 
Behandlung  befunden  hat.  Die  Beurteilungen  betreffend  Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit divergieren bei im Wesentlichen gleichlauten-
den Befunden jedoch stark. Sie reichen von einer nicht näher definier-
ten Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Pressesprecherin 
(act. 40,  42,  43  und  Fachpsychiatrisches  Gutachten  vom  9. März 
2009), über eine Arbeitsfähigkeit von "drei bis sechs Stunden pro Tag" 

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(act. 32, 33 und 37), bis zu einer Arbeitsfähigkeit von "sechs Stunden 
und mehr  pro  Tag" (act. 30,  31 und 39),  während die  Beurteilungen 
betreffend Arbeitsfähigkeit in Verweisungstätigkeiten von "drei bis vier" 
(act. 40)  beziehungsweise  "sechs  Stunden  pro  Tag"  (act. 37),  über 
50% (act. 43),  und "vier bis sechs Stunden pro Tag" (Stellungnahme 
von Dr. med. F._______ vom 8. April  2009) sowie "mindestens sechs 
Stunden, aber weniger als acht Stunden pro Tag" (Fachpsychiatrisches 
Gutachten vom 9. März 2009), bis "sechs Stunden und mehr pro Tag" 
(act. 30  bis  33  und  39)  reichen. Zudem kommt  Dr. med. H._______ 
zum  Schluss,  dass  "an  Arbeit  nicht  zu  denken  sei"  (act. 35).  Die 
Beurteilungen erweisen sich demnach als widersprüchlich. In zeitlicher 
Hinsicht divergieren ferner die angegebenen Zeitspannen, auf welche 
sich die jeweiligen Beurteilungen beziehen. 

In  Würdigung  der  vorliegenden  medizinischen  Unterlagen  kommt 
Dr. med. K._______ des regionalärztlichen Dienstes in seiner Stellung-
nahme vom 28. August  2009 zum Schluss, dass das Fachpsychiatri-
sche Gutachten von Dr. med. D._______ und Dr. med. E._______ vom 
9. März 2009 "im psychiatrisch-klinischen Bereich präzis und nachvoll-
ziehbar  sei".  Trotzdem  bestätigt  er  die  dort  gestellte  Diagnose  der 
narzisstischen Persönlichkeitsstruktur  nicht  und kommt entgegen der 
Beurteilung durch Dr. med. D._______ und Dr. med. E._______ zum 
Schluss, dass die Beschwerdeführerin sowohl in der bisherigen Tätig-
keit als auch in Verweisungstätigkeiten zu 100% arbeitsfähig sei. Dabei 
verkennt  Dr. med. K._______, dass sich die von Dr. med. D._______ 
und Dr. med. E._______ als  zumutbar  erachtete  Arbeitsfähigkeit  von 
mindestens sechs, aber weniger als acht Stunden pro Tag "lediglich" 
auf  Verweisungstätigkeiten  und  nicht  auf  die  bisherige  Tätigkeit  als 
Pressesprecherin bezieht,  während die Wiederaufnahme der bisheri-
gen Tätigkeit  als "PR-Beraterin" klar  als unzumutbar erachtet  wurde. 
Aus  diesen  Gründen  erweist  sich  die  Beurteilung  von  Dr. med. 
K._______ nicht als schlüssig.

Hinzu kommt, dass sich die Gutachten nur dazu äussern, ob der Be-
schwerdeführerin  die bisherige Tätigkeit  oder eine angepasste Tätig-
keit im Umfang von unter drei Stunden pro Tag, drei  bis unter sechs 
Stunden pro Tag oder von mindestens sechs Stunden pro Tag zumut-
bar sei. Eine solche – auf die Rechtsgrundlagen in Deutschland aus-
gerichtete – Klassifizierung ist aber für die Invaliditätsbemessung nach 
schweizerischem Recht zu ungenau.

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4.5 Aufgrund  der  widersprüchlichen  und  in  zeitlicher  Hinsicht  sowie 
betreffend Umfang der (Rest-)Arbeitsfähigkeit zu ungenauen medizini-
schen Unterlagen lässt sich somit nicht beurteilen, ob, seit wann und 
in  welchem  Umfang  Anspruch  auf  eine  Invalidenrente  besteht.  Die 
IVSTA ist ihrer Verpflichtung, den Sachverhalt von Amtes wegen zu er-
mitteln, nicht hinreichend nachgekommen (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Der 
medizinische Sachverhalt  erweist  sich demnach als ungenügend ab-
geklärt. Die angefochtene Verfügung ist  deshalb aufzuheben und die 
Sache an die IVSTA zurückzuweisen, damit sie den rechtserheblichen 
Sachverhalt  vollständig  abkläre  (Durchführung  einer  psychiatrischen 
Begutachtung  der  Beschwerdeführerin  in  der  Schweiz;  medizinisch 
nachvollziehbar begründete Beurteilung betreffend (Rest-)Arbeitsfähig-
keit und massgeblichem Zeitraum) und anschliessend über den Ren-
tenanspruch neu verfüge (Art. 61 Abs. 1 VwVG). 

5.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss  Art. 63  Abs. 1 
VwVG die  Verfahrenskosten in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei. 
Eine  Rückweisung gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen  der  beschwerde-
führenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6), so dass der geleistete Kosten-
vorschuss von Fr. 400.- sowie der zuviel bezahlte Betrag von Fr. 201.-
der Beschwerdeführerin auf ein von ihr anzugebendes Konto zurück-
zuerstatten  ist.  Der  Vorinstanz  werden  keine  Verfahrenskosten  auf-
erlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

5.2 Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hat gemäss Art. 64 
Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Feb-
ruar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundes-
verwaltungsgericht  (VGKE,  SR 173.320.2)  Anspruch auf  eine  Partei-
entschädigung zu Lasten der Verwaltung. Diese wird unter Berücksich-
tigung  des  gebotenen  und  aktenkundigen  Aufwands  auf  Fr. 2'000.- 
festgelegt. 

Seite 18

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung 
vom 9. Mai 2007 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurück-
gewiesen wird, damit diese nach erfolgter neuer Abklärung im Sinne 
der Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfügt.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 
wird  der  bereits  geleistete  Verfahrenskostenvorschuss  von  Fr. 400.- 
sowie der zuviel bezahlte Betrag von Fr. 201.- nach Eintritt der Rechts-
kraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Die Vorinstanz wird verpflichtet,  der Beschwerdeführerin  eine Partei-
kostenentschädigung von Fr. 2'000.- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  (Einschreiben  mit  Rückschein;  Beilage: 
Formular Zahladresse)

- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene 
Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer 
in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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