# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f454969-e6c8-554d-a3df-ed95184f60ea
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-06-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.06.2023 C-3064/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3064-2023_2023-06-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3064/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  J u n i  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Fiona Schneider. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland) 

vertreten durch MLaw Jonas Steiner, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  
 

 
gegen 

 
 

SUVA,  

Vorinstanz.   
 

 
 

Gegenstand 
 Unfallversicherung, Berufskrankheit,  

Einspracheentscheid der SUVA vom 1. Mai 2023. 

 

 

 

C-3064/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______, geb. (…) 1978 und wohnhaft in Deutschland, durch sei-

nen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 26. Mai 2023 eine Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht anhängig machen liess, welche sich gegen die 

Verfügung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vom 

1. Mai 2023 betreffend Leistungen aus der Unfallversicherung richtet (Ak-

ten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht seine Zuständigkeit von Amtes wegen 

prüft und gemäss Art. 31 VGG zur Beurteilung von Beschwerden gegen 

Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass es sich vorliegend um eine Beschwerde betreffend Leistungen aus 

der Unfallversicherung handelt und das Bundesverwaltungsgericht somit 

in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b VGG sowie Art. 109 Bst. a bis c 

UVG (SR 832.30) e contrario zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 

nicht zuständig ist,  

dass gemäss Art. 8 Abs. 1 VwVG die Behörde, die sich als unzuständig 

erachtet, die Sache ohne Verzug der zuständigen Behörde überweist, 

dass gestützt auf Art. 58 Abs. 2 ATSG (SR 830.1) vorliegend von der Zu-

ständigkeit des kantonalen Versicherungsgerichts am Ort des letzten 

schweizerischen Arbeitgebers auszugehen ist, 

dass aufgrund des Dargelegten auf die Beschwerde vom 26. Mai 2023 im 

einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG) 

und die Sache zur weiteren Behandlung an das Versicherungsgericht des 

Kantons B._______ zu überweisen ist,  

dass ausnahmsweise von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen 

wird (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 1 und 3 

VGKE). 

  

C-3064/2023 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 26. Mai 2023 wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Eingabe vom 26. Mai 2023 samt Beilagen (BVGer-act. 1) wird zustän-

digkeitshalber an das Versicherungsgericht des Kantons B._______ zur 

weiteren Bearbeitung überwiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das Versicherungsgericht des 

Kantons B._______, die Vorinstanz und das Bundesamt für Sozialversi-

cherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Fiona Schneider 

 

  

C-3064/2023 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: