# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aab06532-3314-514b-bfec-8079696f8c07
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.07.2010 C-4904/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4904-2008_2010-07-02.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4904/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 .  J u l i  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.

A._______, Z._______ (Kroatien),
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Y._______,
Vorinstanz.

Altersrente (einmalige Abfindung); 
Verfügung der SAK vom 3. März 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-4904/2008

Sachverhalt:

A.
Die  am  (...)  1945  geborene  kroatische  Staatsbürgerin  A.________ 
(nachfolgend: Versicherte oder Beschwerdeführerin) wohnt in Kroatien. 
Sie arbeitete von 1963 – 1965 an Saisonstellen in Schweizer Hotels in 
X._______  und W._______ (act. SAK/79). Nach ihrer  Heirat  am (...) 
1965 kam im (...)  1965 ihr  Sohn  zur  Welt. In  den Jahren 1968 und 
1969  arbeitete  sie  nochmals  in  einem  Hotel  in  W.________  (act. 
SAK/80,  89). Am 29. Juni  1969 reiste sie,  kurz vor der Geburt  ihrer 
Tochter im (...) 1969, aus der Schweiz aus. 

Ihr im Jahr 1939 geborener Ehemann arbeitete ab 31. Dezember 1968 
mit B-Bewilligung, ab Oktober 1975 mit C-Bewilligung bis im Mai 1992 
in der Schweiz (act. SAK/37 – 40, 133 f.).

B.
Am 25. Mai 2007 stellte die Versicherte bei der Schweizerischen Aus-
gleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz) Antrag auf Vorbezug der 
Altersrente.  Gleichzeitig  teilte  sie  mit,  sie  habe  in  der  Schweiz  nur 
während  elf  Saisons  gearbeitet.  Da  sie  annehme,  dass  die  Rente 
ziemlich  klein werde,  beantrage sie deren Auszahlung als  einmalige 
Abfindung (act. SAK/91 – 94, 95). Der kroatische Versicherungsträger 
reichte  der  SAK das am 15. Juni  2007  unterzeichnete  Formular  ein 
(act. SAK/96 – 99). 

C.
Mit Verfügung vom 3. März 2008 sprach die Vorinstanz der Versicher-
ten eine einmalige Abfindung von Fr. 7'830.--,  gestützt  auf  eine Bei -
tragsdauer von einem Jahr und elf  Monaten (1963: 4 Monate, 1964: 
3 Monate, 1965: 4 Monate, 1968: 6 Monate, 1969: 6 Monate [Januar – 
Juni]  act. SAK/89,  inkl. hälftige Erziehungsgutschriften in den Jahren 
1968 und 1969 [act. SAK/61]) mit Kürzung wegen Rentenvorbezug ab 
1. Februar 2008, zu (act. SAK/112 – 115). 

D.
Mit  Eingabe  vom  19.  März  2008  erhob  sie  Einsprache  gegen  die 
Verfügung vom 3. März 2008 und begründete  diese damit,  dass sie 
insgesamt  während fünf  Jahren und sechs Monaten in  der  Schweiz 
gearbeitet habe. Ebenfalls habe sie während ihrem Aufenthalt  in der 
Schweiz zwei Kinder bekommen (act. SAK/124). 

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E.
Die Vorinstanz holte in der Folge bei der Fremdenpolizei des Kantons 
V._______ Auskünfte über den Aufenthalt  der Versicherten und ihres 
Ehemannes  für  die  Jahre  1963  –  1969  bzw. 1963  –  1992  ein  (act. 
SAK/125 – 134). 

Mit  Einspracheentscheid  vom 10.  Juni  2008  wies  die  SAK  die  Ein-
sprache ab. Sie erläuterte darin die Berechnungsweise der Beitrags-
jahre und -monate und begründete den Entscheid damit, dass der An-
spruch  gemäss  der  Rechtsprechung  des  Eidgenössischen  Versiche-
rungsgerichts  nach  den  „Tabellen  zur  Ermittlung  der  mutmasslichen 
Beitragsdauer in den Jahren 1948 – 1968“ des Bundesamts für Sozial-
versicherung festgesetzt  worden sei. Die Ermittlungen bei  der Frem-
denpolizei  des  Kantons Waadt  hätten  ergeben,  dass  die  Versicherte 
während ihres Aufenthalts in der Schweiz nur eine Saisonbewilligung 
und nicht  eine Daueraufenthaltsbewilligung gehabt  habe. Da für  den 
fraglichen Zeitraum keine rechtsgenüglichen Belege über eine zusätz-
liche Tätigkeit vorliegen würden, habe sich nur eine Beitragsdauer von 
einem Jahr und elf Monaten ergeben (act. SAK/135 f.).

F.
Mit Eingabe vom 16. Juli 2008 (Poststempel) reichte die Beschwerde-
führerin – vertreten durch Rechtsanwalt Duka Radovic – beim Bundes-
verwaltungsgericht  Beschwerde ein. Sie beantragte die Zusprechung 
einer  Abfindung  aufgrund  einer  Beitragsdauer  von  fünf  Jahren  und 
sechs Monaten sowie eine Zahlung für die Kinder während deren Min -
derjährigkeit,  solange  sie  gearbeitet  habe.  Gleichzeitig  machte  sie 
sinngemäss geltend,  ihr  sei  am (...)  2006 ein künstliches Hüftgelenk 
eingesetzt  worden. Seither  sei  sie zu über  70% invalid,  weshalb sie 
eine  Invalidenrente  beantrage  und  eventualiter  einen  Antrag  auf 
Pflegegelder stelle (act. 1). 

G.
Die  Vorinstanz  reichte  als  Vorakten  die  AHV-Akten  des  Ehepaars 
Bungur-Makasan  ein  und  beantragte  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 
18. August 2008, die Beschwerde sei abzuweisen und der Einsprache-
entscheid vom 10. Juni 2008 sowie die Verfügung vom 3. März 2008 
seien zu bestätigen. Sie begründete dies damit, dass sich gestützt auf 
ihre Nachforschungen eine Beitragsdauer von einem Jahr und elf Mo-
naten ergeben habe (act. 3). 

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H.
Mit Verfügung vom 3. September 2008 stellte das Bundesverwaltungs-
gericht  fest,  Gegenstand  im  vorliegenden  Verfahren  bilde  einzig  die 
Rechtmässigkeit  des Einspracheentscheids vom 10. Juni 2008 sowie 
der Verfügung vom 3. März 2008. 

Gleichzeitig leitete es eine Kopie der Beschwerde (inkl. diesbezügliche 
Beweismittel) an die für das allfällige IV-Verfahren zuständige IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland IVSTA weiter (act. 4).

I.
In  ihrer  Replik  vom  30.  September  2008  (Poststempel)  hielt  die 
Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest (act. 5).

J.
Mit  Verfügung  vom  13.  Oktober  2008  übermittelte  das  Bundesver-
waltungsgericht die Replik an die Vorinstanz und schloss den Schrif-
tenwechsel ab (act. 6). 

K.
Am 26. November 2009 übermittelte  die Vorinstanz dem Bundesver-
waltungsgericht  die  Eingabe  der  Beschwerdeführerin  vom  9.  Sep-
tember 2009 an die IVSTA inklusive Beilagen, welche sich wiederum 
auf die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Beitragszeit von 
fünf Jahren und sechs Monaten bezog (act. 7). 

L.
Mit Eingabe vom 29. Dezember 2009 bei der IVSTA teilte der Vertreter 
der Beschwerdeführerin mit, seine Klientin lasse sich nicht mehr von 
ihm vertreten.

Die Eingabe wurde am 21. Januar 2010 ans Bundesverwaltungsgericht 
weitergeleitet (act. 8). 

M.
Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird 
–  soweit  erforderlich  –  im  Rahmen  der  nachfolgenden  Erwägungen 
eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 1  des Bun-
desgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlas-
senenversicherung  (AHVG,  SR  831.10)  beurteilt  das  Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des 
Bundesgesetzes  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren  (VwVG,  SR 172.021),  sofern  wie  hier  keine  Ausnahme nach 
Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG ge-
nannten  Behörden.  Dazu  gehören  nach  Art.  33  Bst.  d  VGG  Ver-
fügungen betreffend AHV-Renten von Personen mit Wohnsitz im Aus-
land (Art. 62 AHVG).

1.2
1.2.1 Anfechtungsobjekt im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsge-
richt bildet einzig der vorinstanzliche Endentscheid. Das Anfechtungs-
objekt bildet den Rahmen, welcher den möglichen Umfang des Streit-
gegenstandes begrenzt (BGE 133 II 38 E. 2 sowie ALFRED KÖLZ/ISABELLE 
HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bun-
des,  2. Auflage,  Zürich 1998,  N. 403 f.). Gegenstand kann nur  sein, 
was Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach rich-
tiger  Gesetzesauslegung  hätte  sein  sollen.  Streitgegenstand  in  der 
nachträglichen  Verwaltungsrechtspflege  ist  demzufolge  nur  das 
Rechtsverhältnis,  das  Gegenstand  der  angefochtenen  Verfügung  bil-
det,  soweit  es im Streit  liegt  (vgl.  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ 
KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Basel 
2008, S. 25 Rz. 2.7 f.). 

1.2.2 Bei der angefochtenen Einspracheverfügung handelt es sich um 
einen vorinstanzlichen Endentscheid der SAK betreffend die Zuspra-
che, die Beitragsermittlung und die Berechnung einer einmaligen Ab-
findung anstelle einer Altersrente gemäss AHVG. 

Nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung und somit nicht Streit-
gegenstand bildet die Frage nach einem allfälligen Anspruch der Be-
schwerdeführerin  auf  eine  Rente  der  Schweizerischen  Invalidenver-
sicherung nach dem Bundesgesetz vom 19. Juni 1959 über die Inva-
lidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  sowie  nach  einem  allfälligen 
sozialversicherungsrechtlichen Anspruch auf Pflegeleistungen. 

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1.3 Aufgrund  von  Art.  3  Bst.  dbis VwVG  findet  das  VwVG  keine 
Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit  das Bundesgesetz 
vom 6. Oktober  2000 über  den Allgemeinen Teil  des  Sozialversiche-
rungsrechts  (ATSG, SR 830.1)  anwendbar  ist. Dies  trifft  hier  zu,  da 
gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG die Bestimmungen des ATSG auf die im 
ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwend-
bar sind, soweit  das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 
ATSG vorsieht, was hier nicht der Fall ist.

1.4 Die  Beschwerdeführerin  ist  durch  die  angefochtene  Einsprache-
verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwer-
delegitimiert ist. Sie hat mit Vollmacht vom 14. Juli 2008 Rechtsanwalt  
Duka Radovic zur Vertretung ihrer Interessen bevollmächtigt (act. 1.1). 
Der die Beschwerde unterzeichnende Rechtsanwalt Duka Radovic war 
somit zur Einreichung der Beschwerde und zur Führung des Mandats 
bis zum Mandatsentzug im Dezember 2009 rechtsgültig  bevollmäch-
tigt.

1.5 Die auf den 10. Juni 2008 datierte Einspracheverfügung wurde der 
Beschwerdeführerin  mit  normaler  Post  zugestellt.  Die  Beschwerde 
wurde am 16. Juli  2008 der  kroatischen  Post  übergeben. Unter  Be-
rücksichtigung des üblichen Laufs der Postzustellung von der Schweiz 
nach Kroatien und weil  das genaue Zustelldatum der angefochtenen 
Verfügung nicht mehr einbringbar ist, ist zu Gunsten der Beschwerde-
führerin  davon  auszugehen,  dass  die  Beschwerde  fristgerecht  ein-
gereicht wurde (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Da die Beschwerde im Übrigen 
den gesetzlichen Formvoraussetzungen (Art. 52 VwVG) entspricht, ist 
darauf – soweit diese die Höhe und Berechnung der Altersrente bzw. 
die diesbezügliche Abfindung betrifft – einzutreten.

Was die in der Beschwerde darüber hinaus gestellten Anträge aus in-
validenversicherungsrechtlicher Hinsicht betrifft, ist darauf zufolge feh-
lenden Anfechtungsobjekts nicht einzutreten.

2.
Die Beschwerdeführerin ist kroatische Staatsangehörige. Vorab ist zu 
prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur Anwen-
dung gelangen.

2.1 Nach  Art. 4  des  Abkommens  vom  9. April  1996  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Republik  Kroatien  über 

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Soziale Sicherheit (nachfolgend: Abkommen, SR 0.831.109.291.1) ste-
hen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und 
Pflichten aus den in Art. 2 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen 
die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinter-
lassenenversicherung gehört,  einander  gleich,  soweit  nichts  anderes 
bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des 
Anspruchs auf eine schweizerische Altersrente von dem in Art. 4 des 
Abkommens aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung der jeweiligen 
Staatsangehörigen abweichen, finden sich weder im Abkommen selbst 
noch in  den  seither  getroffenen schweizerisch-kroatischen  Vereinba-
rungen (vgl. auch Art. 16 Abs. 1 mit Vorbehalt von Art. 16 Abs. 2 – 4 
des Abkommens).

Demnach  bestimmen  sich  das  Verfahren  und  die  Prüfung  der  An-
spruchsvoraussetzungen von schweizerischen Altersrenten grundsätz-
lich  nach  dem  internen  schweizerischen  Recht,  insbesondere  dem 
AHVG und der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 831.101).

2.2 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben 
(BGE 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangs-
bestimmungen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich die-
jenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu 
Rechtsfolgen  führenden  Sachverhalts  (Eintritt  des  Versicherungsfalls 
inkl. Vorbezug der Abfindung für ein Jahr per 1. Februar 2008) Geltung 
haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

3.
3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist,  wie  auch  der  Sozialver-
sicherungsprozess, vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach 
hat die verfügende Behörde, wie auch das Gericht, von Amtes wegen 
aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Be-
weisanträge der  Parteien für  die richtige  und vollständige Abklärung 

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des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 
Der Untersuchungsgrundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er fin-
det sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 
195 E. 2 mit weiteren Hinweisen).

Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, so-
fern  das  Gesetz  nicht  etwas Abweichendes vorsieht,  nach  dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanfor-
derungen nicht. Das Gericht  hat  vielmehr  jener  Sachverhaltsdarstel-
lung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die 
wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E.  2, je 
mit Hinweisen).

4.
Im vorliegenden Verfahren ist in der Hauptsache streitig und vom Bun-
desverwaltungsgericht zu prüfen, ob die SAK der Beschwerdeführerin 
bei der Rentenberechnung zu Recht nur Beiträge für ein Jahr und elf  
Monate  statt  der  geltend  gemachten  fünf  Jahre  und  sechs  Monate 
angerechnet hat (E. 4). Weiter ist dem Antrag auf „Zahlungen für die 
Kinder  während der  Zeit,  als  sie  arbeitete“  nachzugehen (E. 5)  und 
abschliessend  die  Rentenberechnung  der  Vorinstanz  zu  überprüfen 
(E. 6).

4.1 Gemäss Art. 29 Abs. 1 AHVG haben Personen Anspruch auf eine 
ordentliche Altersrente, denen für mindestens ein volles Jahr Einkom-
men,  Erziehungs-  oder  Betreuungsgutschriften  angerechnet  werden 
können. Die ordentlichen Renten werden als Teilrenten für Versicherte 
mit  unvollständiger Beitragsdauer ausgerichtet  (Art. 29 Abs. 2 Bst. b 
AHVG).

4.2 Für  jeden  beitragspflichtigen  Versicherten  werden  individuelle 
Konten  geführt,  in  welche  die  für  die  Berechnung  der  ordentlichen 
Renten erforderlichen Angaben eingetragen werden (Art. 30 ter AHVG, 
in Kraft seit 1. Januar 1969).

4.2.1 Der Versicherte  hat  das Recht,  bei  jeder Ausgleichskasse,  die 
für ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin ge -
machten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlan-
gen (Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Be-
richtigung  verlangt,  oder  wird  das Berichtigungsbegehren abgelehnt, 
so  kann  bei  Eintritt  des  Versicherungsfalles  die  Berichtigung  von 

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Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren 
Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird 
(Art. 141 Abs. 3 AHVV).

Art. 141 Abs. 3 AHVV führt eine Beweisverschärfung gegenüber dem 
im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit  ein,  indem der  volle  Beweis  verlangt  wird.  Aller -
dings soll dies nicht heissen, dass die Untersuchungsmaxime nicht gilt 
und der Versicherte selbst diesen Beweis zu erbringen hat. Vielmehr 
ist gemeint, dass der Versicherte insofern erhöhte Mitwirkungspflichten 
hat, als dass er alles ihm Zumutbare unternehmen muss, um die Ver-
waltung oder den Richter bei der Beschaffung des Beweismaterials zu 
unterstützen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b und 3d).

4.2.2 Hatte eine in den Jahren 1948 – 1968 in der Schweiz erwerbs-
tätige Person ihren zivilrechtlichen Wohnsitz im Ausland und werden 
die Beitragszeiten aus diesen Jahren nicht mit näheren Angaben über 
die Beschäftigungsdauer belegt, so kann die Ausgleichskasse die Bei-
tragsdauer in einem vereinfachten Verfahren festsetzen. Das Bundes-
amt stellt für die Ermittlung der Beitragsdauer aus den Jahren 1948 – 
1968 verbindliche Tabellen auf (Art. 50a AHVV).

4.2.3 Die Beschwerdeführerin macht in ihren Eingaben einzig geltend, 
aufgrund der  beigelegten Auszüge aus dem individuellen  Konto (IK-
Auszüge)  der  Ausgleichskasse  der  hotelleriesuisse  (SHV)  und  des 
Schweizerischen Reisebüro-Verbands (SRV) Hotela vom 4. Juli  2007 
sei eine Beitragszeit  von fünf Jahren und sechs Monaten ersichtlich. 
Aus den Akten geht indes nicht hervor, dass sie je eine Berichtigung 
des  individuellen  Kontos  verlangt  hat.  Auch  weitere  Belege  wie 
Arbeitsbestätigungen, Lohnausweise etc.,  die eine Tätigkeit  über  die 
von der Vorinstanz ermittelten 23 Erwerbsmonate hinaus belegen wür-
den, legt sie nicht vor. 

Die  von  der  Beschwerdeführerin  eingereichten  Kassenakten  finden 
sich ebenfalls in den Vorakten (act. SAK/109, 110). Wie die Vorinstanz 
ausführt, geht aus den Akten hervor, dass die Beschwerdeführerin im 
Jahr 1968 Saisonnierstatus hatte (act. SAK/133). Zu den Jahren 1963 
– 1965 finden sich keine diesbezüglichen Angaben, indessen gab die 
Beschwerdeführerin der Vorinstanz an, lediglich während elf  Saisons 
in der Schweiz gearbeitet zu haben (act. SAK/95). Es ist deshalb man-
gels weiterer vorhandener Akten – wie die Vorinstanz zu Recht aus-

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führt  –  auf  die  Tabellen  zur  Ermittlung  der  mutmasslichen 
Beitragsdauer  in  den  Jahren  1956  –  1968  (vgl.  Wegleitung  des 
Bundesamtes  für  Sozialversicherungen BSV über  die  Renten in  der 
Eidgenössischen  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung, 
Stand  1.  Januar  2007  [nachfolgend:  RWL]),  Anhang  IX  S.  297  ff., 
abzustellen.

Gemäss Tabelle 50 Gastgewerbe, S. 326, ergibt sich für das Jahr 1963 
bei einem versicherten Einkommen von Fr. 2'425.-- eine mutmassliche 
Beitragsdauer  von  vier  Monaten,  für  das  Jahr  1964  bei  einem ver-
sicherten  Einkommen  von  Fr.  1'975.--  eine  mutmassliche  Beitrags-
dauer  von  drei  Monaten,  für  das  Jahr  1965  bei  einem versicherten 
Einkommen von Fr. 2'325.-- eine mutmassliche Beitragsdauer von drei 
Monaten und für  das  Jahr  1968 bei  einem versicherten Einkommen 
von Fr. 3'925.--  plus Fr. 439.--  im Dezember eine mutmassliche Bei -
tragszeit  von  sechs  Monaten  (Berechnung:  siehe  RWL,  Anhang  IX 
S. 297). Für das Jahr 1969 sind Beiträge in den Monaten Januar bis 
Juni belegt. Zusammen ergeben sich demnach bei  der Beschwerde-
führerin insgesamt 23 Beitragsmonate bzw. ein Jahr und elf Monate. 

4.2.4 Somit  ist  als  Zwischenergebnis  festzustellen,  dass  die  Be-
schwerdeführerin aufgrund der eingereichten Belege keine offenkundi-
ge Unrichtigkeit der von der Vorinstanz festgestellten Beitragszeit dar-
zulegen vermag, soweit es sich um den Nachweis von Tätigkeiten in 
der Schweiz handelt. Diesbezüglich ist auf die von der Vorinstanz fest-
gestellten Beitragszeiten abzustellen.

5.
Weiter  macht  die  Beschwerdeführerin  die  Berücksichtigung  der  Tat-
sache, dass sie zwei minderjährige Kinder hatte, als sie arbeitete, als 
Anspruchsgrundlage geltend. 

5.1 Gemäss  Art.  22ter Abs. 1  AHVG haben  Personen,  welchen  eine 
Altersrente zusteht, für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Wai-
senrente beanspruchen könnte,  Anspruch auf  eine Kinderrente. Kin-
der, deren Vater oder Mutter gestorben ist, haben Anspruch auf eine 
Waisenrente. Der  Anspruch  auf  die  Waisenrente  entsteht  am ersten 
Tag des dem Tode des Vaters oder der Mutter folgenden Monats. Er er-
lischt  mit  der Vollendung des 18. Altersjahres oder  mit  dem Tod der 
Waise. Für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der Rentenan-

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spruch bis  zu  deren Abschluss,  längstens aber  bis  zum vollendeten 
25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 und Abs. 5 Satz 1 AHVG).

Vorliegend  ist  festzustellen,  dass  die  beiden  Kinder  der  Beschwer-
deführerin im Oktober 1983 bzw. im Juli 1987 – also über 20 Jahre vor 
Entstehung des Rentenanspruchs der Mutter – das 18. Altersjahr voll -
endet haben. Auch bei Erreichen des 25. Altersjahrs im Oktober 1990 
bzw. im Juli 1994 hatte die Mutter das Rentenalter noch nicht erreicht. 
Für die Zusprechung einer Kinderrente zur Altersrente besteht deshalb 
in der vorliegenden Konstellation nach Schweizer Recht kein Raum.

5.2
5.2.1 Gemäss Art. 29quater AHVG wird die Rente nach Massgabe des 
durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Dieses setzt sich zu-
sammen aus: a. den Erwerbseinkommen; b. den Erziehungsgutschrif-
ten; c. den Betreuungsgutschriften. 

Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der ge-
meinsamen Ehe erzielt  haben,  werden geteilt  und je  zur  Hälfte  den 
beiden  Ehegatten  angerechnet.  Die  Einkommensteilung  wird  vorge-
nommen,  wenn beide  Ehegatten rentenberechtigt  sind (Art. 29quinquies 

Abs. 3 Bst. a AHVG). 

5.2.2 Gemäss Art. 29sexies Abs. 1 Satz 1 und 2 AHVG wird Versicherten 
für  diejenigen  Jahre  eine  Erziehungsgutschrift  angerechnet,  in  wel-
chen ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kinder zusteht, 
die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Dabei werden Eltern, 
die gemeinsam Inhaber der elterlichen Sorge sind, jedoch nicht zwei 
Gutschriften kumulativ gewährt (Art. 29sexies Abs. 1 AHVG). 

Erziehungsgutschriften werden immer für ganze Kalenderjahre ange-
rechnet. Während des Jahres, in dem der Anspruch entsteht, werden 
keine Gutschriften angerechnet. Im Jahr, in dem der Anspruch erlischt, 
werden Gutschriften angerechnet (Art. 52f Abs. 1 AHVV). 

Für Jahre, in denen sein Ehegatte nicht in der Schweizerischen Alters- 
und Hinterlassenenversicherung versichert war, wird dem versicherten 
Elternteil die ganze Erziehungsgutschrift angerechnet (Art. 52f Abs. 4 
AHVV). Versichert gemäss dem AHVG sind die natürlichen Personen 
mit Wohnsitz in der Schweiz und die natürlichen Personen, die in der 
Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (vgl. Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b 

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AHVG).

Bei verheirateten Personen wird die Erziehungsgutschrift während der 
Kalenderjahre  der  Ehe  hälftig  aufgeteilt  (Art.  29sexies Abs.  3  Satz  1 
AHVG).

5.2.3 Den  Akten  ist  zu  entnehmen,  dass  bei  der  Berechnung  der 
Altersrenten des Ehepaares für die Jahre 1968 und 1969 bei beiden 
Partnern die Erziehungsgutschrift  – wie im Übrigen auch der jeweils 
versicherte Verdienst – geteilt und je hälftig dem anderen angerechnet 
wurde. Jeweils die ganzen Erziehungsgutschriften wurden dem Ehe-
mann für die Jahre 1966 – 1967 sowie 1970 – 1985 angerechnet (act.  
SAK/59, 61 f.).

5.2.4 Aufgrund der Auskunft  der  Fremdenpolizei  des Kantons Waadt 
vom  23.  Mai  2008  (act.  SAK/133)  ist  davon  auszugehen,  dass  die 
Beschwerdeführerin ab Juli  1969 nicht  mehr in der Schweiz wohnte. 
Da sie in den Jahren 1966 – 1967 und ab Juli 1969 – 1985 gemäss 
den  Akten  auch  nicht  in  der  Schweiz  arbeitete,  war  sie  demnach 
gemäss Art. 1a AHVG auch nicht  mehr in  der Schweiz obligatorisch 
versichert.  Deshalb  wurden  die  Erziehungsgutschriften  gemäss 
Art. 29sexies Abs. 1 Bst. b AHVG in Verbindung mit Art. 52 f Abs. 1 und 4 
AHVV zu Recht an den Rentenanspruch des Ehemanns angerechnet, 
welcher bis ins Jahr 1992 in der Schweiz arbeitete und auch dort auch 
versichert war. 

Der geleistete Anteil der Ehefrau an die Kindererziehung, welche ge-
mäss Schweizer  Recht  als  Erziehungsgutschrift  entschädigt  wird,  ist 
somit vorliegend der Altersrente des Ehemannes zugerechnet worden, 
welche sich aufgrund der Erziehungsgutschriften entsprechend erhöht 
hat.  Da  das  Ehepaar  gemäss  den  Akten  in  ungetrennter  Ehe  lebt, 
kommt demnach der Beschwerdeführerin der von ihr geltend gemach-
te  Anteil  an  die  Kindererziehung  via  die  Rente  des Ehemannes zu. 
Somit  wurde  auch  die  Kinderbetreuung  der  Beschwerdeführerin  ge-
mäss den Voraussetzungen des AHVG berücksichtigt.

6.
Abschliessend bleibt zu prüfen, ob die Vorinstanz die Rente der Be-
schwerdeführerin korrekt berechnet hat.

6.1 Ist die Beitragsdauer im Sinne von Artikel 29 ter AHVG unvollstän-
dig, so werden Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach Vollendung 

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des 20. Altersjahres zurückgelegt wurden, zur Auffüllung späterer Bei-
tragslücken angerechnet (Art. 52b AHVV). 

Aus den Akten geht diesbezüglich hervor, dass die Vorinstanz der Be-
schwerdeführerin  die  während  insgesamt  elf  Monaten  von  1963  – 
1965,  d.h.  die  vor  ihrem  20.  Altersjahr  geleisteten  Beiträge,  nach 
Art. 29ter AHVG in Verbindung mit Art. 52b AHVV (act. SAK/61) zusam-
men mit den in den Jahren 1968 und 1969 geleisteten Beiträgen ange-
rechnet  hat,  weshalb die Beschwerdeführerin auch daraus nichts zu 
ihren Gunsten ableiten kann.

6.2 Frauen,  welche die  Voraussetzungen für  den Anspruch  auf  eine 
ordentliche  Altersrente  erfüllen  (Vollendung  des  64.  Altersjahrs,  vgl. 
Art. 21 Abs. 1 Bst. b AHVG), können die Rente ein oder zwei Jahre 
vorbeziehen. Der Rentenanspruch entsteht in diesen Fällen für Frauen 
am ersten Tag des Monats nach Vollendung des 63. oder 62. Altersjah-
res. Die vorbezogene Altersrente wird gekürzt  (Art. 40 Abs. 1 und 2 
AHVG). Für Frauen der Jahrgänge 1939 bis 1947 beträgt der Prozent-
satz des Kürzungsbetrags beim Rentenvorbezug nach Art. 56 Abs. 2 
AHVV pro Vorbezugsjahr 3,4 Prozent der vorbezogenen Rente (Schl-
Bst der Änderung der AHVV vom 29. November 1995 lit. c Abs. 3).

6.3
6.3.1 Die Vorinstanz errechnete für die 23 Beitragsmonate ein durch-
schnittliches Einkommen von Fr. 13'083.-- und Erziehungsgutschriften 
von Fr. 10'377.--, was insgesamt Fr. 23'460.-- ergab. Das nächsthöhere 
massgebende  durchschnittliche  Jahreseinkommen  beträgt  gemäss 
Tabelle  Fr. 23'868.--  (Rententabellen  2007,  Rentenskala  2,  S.  102). 
Darauf gestützt ergibt sich eine Altersrente von Fr. 61.--. Diese Rente 
ist  sodann  aufgrund  des  Vorbezugs  um  ein  Jahr  um  3.4%  (dies 
entspricht vorliegend Fr. 2.--)  zu kürzen. Somit würde die monatliche 
Rente der Beschwerdeführerin Fr. 59.-- betragen (act. SAK/56 f.).

6.3.2 Nach Art. 16 Abs. 2  Satz 1 des Abkommens wird  kroatischen 
Staatsangehörigen, die nicht in der Schweiz wohnen und Anspruch auf 
eine  ordentliche  Teilrente  haben,  welche  höchstens  10  Prozent  der 
entsprechenden ordentlichen Vollrente beträgt, an Stelle der Teilrente 
eine einmalige Abfindung in der Höhe des Barwertes der Rente ge-
währt. 

Gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVV entspricht eine Teilrente nach Renten-

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skala 2 4.55% und damit weniger als 10% einer Vollrente. Die Vorins-
tanz hat deshalb der Beschwerdeführerin zu Recht die Rente als ein-
malige  Abfindung  von  Fr. 7'830.--  ausgezahlt  (Barwert  B3  [Barwert 
einer  lebenslänglichen Verbindungsrente für  einen Mann im Alter  68 
und einer  Frau im Alter  63]  von 11.059,  Rentenbetrag RH1 Fr. 59.-- 
[Rentenhöhe  der  aktuellen  Rente  im  massgebenden  Zeitpunkt,  um 
3.4% gekürzt], Rentenbetrag RH2 Fr. 71.-- [Rentenhöhe bei allfälliger 
Verwitwung  im  Rentenalter,  um  3.4%  gekürzt];  vgl.  Rententabellen 
2007, Rentenskala 2, S. 102, sowie Barwerttabellen und Abfindungen 
geschuldeter  Renten,  gültig  ab  1.  Januar  1997,  S.  7  f.,  63; 
act. SAK/56). Im  Übrigen  ist  anzumerken,  dass  auch  die  Beschwer-
deführerin die Ausrichtung der Rente in Form einer einmaligen Abfin-
dung beantragt hatte (act. SAK/95). 

6.4 Die  Beschwerdeführerin  macht  –  abgesehen  von  der  gerügten 
Dauer der berücksichtigten Beitragszeit – keine unrichtige Berechnung 
der Abfindungssumme geltend. Da aus den Akten – wie oben ausge-
führt – auch keine diesbezüglichen Hinweise hervorgehen, ist zusam-
menfassend  festzuhalten,  dass  die  Vorinstanz  die  Abfindung  der 
Beschwerdeführerin in der Höhe von Fr. 7'830.-- korrekt berechnet hat.

Unter  diesen  Umständen  dringt  die  Beschwerdeführerin  mit  ihren 
Rügen nicht  durch. Die  Beschwerde  ist  deshalb  abzuweisen,  soweit 
darauf einzutreten ist.

7.
Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 
weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind.

Weder die obsiegende Vorinstanz noch die unterliegende Beschwerde-
führerin haben einen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschäd-
igungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2] 
und Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Weber Susanne Flückiger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern, Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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