# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 08e288cb-72fd-56fb-9cc2-e613066d32f6
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 1998-05-28
**Language:** de
**Title:** Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Datenschutzkommission 28.05.1998 JAAC 64.69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_VB/CH_VB_014_JAAC-64-69--_1998-05-28.pdf

## Full Text

JAAC 64.69

Urteil der Eidgenössischen Datenschutzkommission
vom 28. Mai 1998

Art. 2 al. 2 let. c, art. 3 let. a, art. 8, art. 9 al. 1 et 2 LPD. Consultation du
dossier de l’Office fédéral de la justice (OFJ) concernant une procédure
de requête devant les organes de la CEDH.

- L’exception posée par l’art. 2 al. 2 let. c LPD est limitée aux procédures
pendantes; l’état «pendant» perdure jusqu’à l’entrée en force de
la décision sur tous les moyens de droit, y compris les moyens
extraordinaires. Les dispositions impératives du droit de procédure,
telles que celle ayant trait p. ex. aux délibérations secrètes d’autorités
collégiales, doivent encore être observées après la clôture de la
procédure et priment le droit de la protection des données (consid. 3).

- Les avis donnés en termes généraux par une autorité sur des questions
de nature générale ne constituent pas des données personnelles, même
s’ils ont leur origine dans les problèmes soulevés par un cas concret et
que leur en-tête porte le nom des parties à la procédure. (consid. 4b).

- Le droit d’accès selon l’art. 8 LPD s’étend aussi aux pièces que l’OFJ a
établies en sa qualité de représentant de la Suisse dans une procédure
de requête devant la Commission ou la Cour européennes des droits de
l’homme, dans la mesure où elles contiennent des données personnelles;
restrictions possibles du droit d’accès (consid. 5).

- Le motif tiré d’un intérêt public prépondérant au sens de l’art. 9 al. 2
let. a LPD pour refuser l’accès à des pièces ne peut être apprécié de
manière globale, mais doit être examiné dans chaque cas d’espèce
en fonction des renseignements dont la communication est refusée
(consid. 6).

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Art. 2 Abs. 2 Bst. c, Art. 3 Bst. a, Art. 8, Art. 9 Abs. 1 und 2 DSG.
Einsicht in Akten des Bundesamtes für Justiz (BJ) betreffend ein
Be­schwerdeverfahren vor den Organen der EMRK.

- Die Ausnahme von Art. 2 Abs. 2 Bst. c DSG beschränkt sich auf
hängige Verfahren; die «Hängigkeit» dauert an bis zur rechtskräftigen
Erledigung inklusive ausserordentliche Rechtsmittel. Zwingende
Prozessrechtsvorschriften wie z. B. geheime Urteilsberatung von
Kol­legialbehörden bleiben auch nach Abschluss des Verfahrens zu
beachten und gehen dem Datenschutzrecht vor (E. 3).

- Generelle Stellungnahmen von Behörden zu Fragen allgemeiner
Natur stellen keine Personendaten dar, auch wenn sie aus Anlass
der sich in einem konkreten Fall stellenden Probleme erfolgen und im
Rubrum auf das betreffende Verfahren durch Nennung des Na­mens von
Verfahrensbeteiligten Bezug nehmen (E. 4b).

- Das Auskunftsrecht gemäss Art. 8 DSG besteht auch an Akten des BJ,
die dieses als Vertreter der Schweiz in einem Beschwer­deverfahren
vor der Europäischen Kommission für Menschenrechte bzw. dem
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angelegt hat, soweit
sie Personendaten enthalten; mögliche Einschränkungen des
Auskunftsrechts (E. 5).

- Der Verweigerungsgrund des überwiegenden öffentlichen Interesses im
Sinne von Art. 9 Abs. 2 Bst. a DSG kann nicht pauschal, sondern muss im
Einzelfall bezüglich der Aktenstücke, an denen die Einsicht verweigert
werden will, konkret geprüft werden (E. 6).

Art. 2 cpv. 2 lett. c, art. 3 lett. a, art. 8, art. 9 cpv. 1 e 2 LPD.
Consultazione di atti dell’Ufficio federale di giustizia (UFG) inerenti a
una procedura di ricorso davanti agli organi della CEDU.

- L’eccezione di cui all’art. 2 cpv. 2 lett. c LPD si limita a procedure
pendenti; la litispendenza dura fino alla crescita in giudicato della
decisione su tutti i rimedi di diritto, compresi i rimedi giuridici
straordinari. Disposizioni imperative di diritto procedurale, come ad
es. quella che si riferisce a discussioni segrete di autorità collegiali,
devono essere rispettate anche dopo la conclusione della procedura e
hanno la priorità sul diritto della protezione dei dati (consid. 3).

- Pareri generici di autorità su questioni di natura generale non
costituiscono dati personali, anche se derivano da problemi sollevati
in un caso concreto e se citano esplicitamente i nomi delle parti alla
procedura (consid. 4b).

- Il diritto d’accesso secondo l’art. 8 LPD si estende anche ad atti
preparati dall’UFG nella sua qualità di rappresentante della Svizzera in
una procedura di ricorso davanti alla Commissione europea dei diritti
dell’uomo o alla Corte europea dei diritti dell’uomo, nella misura in
cui tali atti contengano dati personali; possibili restrizioni del diritto
d’accesso (consid. 5).

2

- Il motivo di rifiuto basato sull’interesse pubblico preponderante ai
sensi dell’art. 9 cpv. 2 lett. a LPD non può essere valutato in maniera
generale, ma deve essere esaminato nel caso concreto in funzione degli
atti di cui viene rifiutata la consultazione (consid. 6).

A. In einer Zivilrechtsstreitigkeit zwischen dem Beschwerdeführer N.
und der K. AG, wies die I. Zivilabteilung des Bundesgerichts mit Urteil
vom 1. März 1991 die von N. gegen das letztinstanzliche kantonale Urteil
erhobene Berufung ab, soweit darauf eingetreten wurde. Am 17. Oktober 1991
stellte der Beschwerdeführer beim Europarat zuhanden der Europäischen
Menschenrechtskommission (EKMR) unter Bezugnahme auf das erwähnte
Urteil des Bundesgerichts das Gesuch, es sei eine Verletzung von Art. 6 § 1
der Konvention vom 4. November 1950 zum Schut­ze der Menschenrechte
und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) durch die Schweiz festzustellen,
unter Verurteilung des beklagten Staates zur Wiedergutmachung, zur
Kostenrückerstattung und Leistung einer angemessenen Entschädigung für
eigene Kosten und solche des Prozessgegners in allen Instanzen. Begründet
wurde dieses Gesuch imWesentlichen damit, dass das Bundesgericht eine
Vernehmlassung des Kantonsgerichts X. berücksichtigt habe, ohne dem
Beschwerdeführer von dieser Kenntnis zu geben.

B.Während der Hängigkeit der Beschwerde vor dem Europäischen
Gerichts­hof für Menschenrechte (EGMR) verlangte der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers beim Bundesamt für Justiz (BJ) Einsicht in das Dossier
des Prozessbevollmächtigten des Bundesrates in der vor dem EGMR hängigen
Beschwerdesache N. gegen die Schweiz. Gegen die abweisende Verfügung des
BJ vom 20. August 1996 gelangte der Beschwerdeführer mit dem Antrag an
die Eidgenössische Datenschutzkommission (EDSK), das BJ sei anzuweisen,
dem Gesuchsteller umgehend Einsicht in das über ihn geführte Dossier zu
gewähren. Die Eingabe wurde als Gesuch um vorsorgliche Auskunft behandelt,
vom Präsidenten mit Entscheid vom 20. September 1996 jedoch abgewiesen,
weil das Verfahren vor dem EGMR aufgrund eines ausserordentlichen,
völkerrechtlichen Rechtsmittels möglich ist und ein «staatsrechtliches
Verfahren» im Sinne von Art. 2 Abs. 2 Bst. c des Bundesgesetzes vom 19. Juni
1992 über den Datenschutz (DSG, SR 235.1) darstellt, so dass die Anwendung
dieses Gesetzes auf das genannte Verfahren ausgeschlossen war. Der
Beschwerdeführer wurde darauf hingewiesen, dass es ihm unbenommen
sei, nach Abschluss des Verfahrens vor dem EGMR ein Einsichtsgesuch nach
DSG beim BJ zu stellen. Das Urteil des EGMR erging am 18. Februar 1997.

C.Mit Verfügung vom 29. Mai 1997 hat das BJ das erneute Gesuch des
Beschwerdeführers betreffend Einsicht in das vom BJ (Vertretung der
Schweiz vor der EKMR und dem EGMR) geführte Dossier in der vom
EGMR beurteilten Beschwerdesache N. gegen die Schweiz abgewiesen. Mit
Beschwerde vom 30. Juni 1997 beantragt der Beschwerdeführer, das BJ sei
in Aufhebung der Verfügung vom 29. Mai 1997, eventuell auch derjenigen
vom 20. August 1996, anzuweisen, dem Beschwerdeführer umgehend Einsicht
in das über ihn geführte Dossier zu gewähren, unter Entschädigungsfolge.
Begründungsweise wird geltend gemacht, es sei nach wie vor offensichtlich,
dass Art. 2 Abs. 2 Bst. c DSG nicht auf internationale Verfahren Anwendung

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finden könne und insbesondere auch keine Gesetzeslücke vorliege, die zu
schliessen wäre. Es sei davon auszugehen, dass der Gesetzgeber einen solchen
Ausschluss bewusst vermieden habe, da im internationalen Verfahren im
Gegensatz zu landesinternen Prozessen in der Regel nicht die gesamten
Akten der entscheidenden Behörde eingereicht werden müssten und
dann den Verfahrens­parteien zur Einsicht offen stünden. Die Vorinstanz
bestreite nunmehr neu und zu Unrecht, dass Personendaten vorlägen. Es sei
offenkundig, dass sich alle im fraglichen Dossier befindlichen Daten auf den
Beschwerdeführer beziehen, wobei anscheinend die Frage abgehandelt werde,
ob ihm gegenüber Art. 6 EMRK verletzt wurde (was der EGMR inzwischen
bejaht habe).

(...)

Die Berufung der Vorinstanz auf die Sicherheit der Eidgenossenschaft
sei abwegig und absurd. Sie verkenne insbesondere auch, dass das DSG
alle Personendatensammlungen, gleich welchen Ursprungs, umfasse und
über den Anspruch von Art. 4 der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874 (BV, SR 101) hinausgehe. Das DSG
kenne, mit Ausnahme der «überwie­genden öffentlichen Interessen»,
keinen Vorbehalt des «amtsinternen Gebrauchs». Überwiegende öffentliche
Interessen könnten mangels eines Staatsgeheimnisses offensichtlich nicht
vorliegen. Es wäre zudem nicht Aufgabe von Bundesorganen, internationale
Prozesse «wie Private», ohne Rücksicht auf die Objektivitätspflicht zu
führen. Schliesslich wäre es völlig unverhältnismässig, die Ein­sichtnahme
vollumfänglich zu verweigern, abgesehen davon, dass keinerlei Anlass für eine
Aktenvorenthaltung bestünde, wenn die Dokumente reine (und damit sogar
publikationsfähige) Rechtserwägungen und nicht - wie vermutet - Werturteile
über den Beschwerdeführer enthalten würden.

D.Mit schriftlicher Vernehmlassung vom 27. Oktober 1997 beantragt das
BJ, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Vorweg
verweist es darauf, Anfechtungsobjekt der Beschwerde könne von vornherein
nur die Verfügung des BJ vom 29. Mai 1997, nicht aber auch diejenige
vom 20. August 1996 darstellen, da das Gesuch des Beschwerdeführers
um Einsichtnahme während des hängigen EMRK-Verfahrens mit dem
Urteil des EGMR vom 18. Februar 1997 gegenstandslos geworden sei. Zum
Materiellen wird ausgeführt, dass die Ansicht, es handle sich bei den im
EMRK-Beschwerdedossier N. enthaltenen Angaben nicht um Personendaten
im Sinne des DSG, keinen Widerspruch zu früheren Aussagen darstellten, da
diese Frage zuvor ausdrücklich offengelassen worden sei. Im Gegensatz zur
Behauptung des Beschwerdeführers in Ziff. 2a der Beschwerde habe dieser
im Verfahren vor dem EGMR über ein umfassendes Einsichtsrecht in die
Akten verfügt, welche dem Gerichtshof vorlagen. Dies habe insbesondere
auch für die Eingaben des BJ an den Gerichtshof gegolten. Im Übrigen
wird daran erinnert, dass das BJ im EMRK-Beschwerdeverfahren nicht
als verfügende Behörde oder als Vorinstanz, sondern als Vertreterin der
vom Beschwerdeführer beklagten Partei auftrete. Auch in streitigen
Gerichtsverfahren auf nationaler Ebene sei es unvorstellbar, dass eine Partei
Einsicht in die vorbereitenden Prozessakten der Gegenpartei erlangen könnte.
Der Beschwerdeführer verkenne ferner die Bedeutung des Instituts der
gütlichen Regelung, dessen Zustandekommen auch vor dem Gerichtshof auf
Vertraulichkeit angewiesen sei und selbstverständlich einem bedeutenden

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öffentlichen Interesse entspreche (nämlich demjenigen, sachgerechte
Lösungen im Einzelfall zu finden und unnötige Prozesse zu vermeiden).
Es verstehe sich von selbst, dass das BJ die betroffenen innerstaatlichen
Behörden konsultiere, wenn es eine gütliche Einigung ins Auge fasse und
dass die über diese Frage geführte Korrespondenz in keinem Fall und
unabhängig vom Ausgang des Verfahrens für die Öffentlichkeit bestimmt
sei. Ebensowenig habe das Amt je Anlass oder Interesse, Daten zur Person
des Beschwerdeführers «zu sammeln». Schliesslich weist das BJ darauf
hin, dass es in der Prozessführung vor den EMRK-Kontrollorganen stets
in den Schranken des objektiv Vertretbaren bleiben müsse, während die
beschwerdeführende Partei keinerlei rechtsstaatliche Rücksichtnahme walten
lassen müsse. Soweit dieser Unterschied der Prozessführung aber in der
Natur eines internationalen Individual-Beschwerdeverfahrens liege, sei er
ohne weiteres hinzunehmen. Das BJ erachtet es jedoch als stossend, wenn der
Beschwerdeführer unter Berufung auf den Datenschutz die zur Vorbereitung
der Prozessführung unerlässliche interne Meinungsbildung der beklagten
Partei behindern und deren wirksame Prozessführung damit noch zusätzlich
erschweren könnte.

Aus den Erwägungen:

1. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist die Verfügung
des BJ vom 29. Mai 1997, welche an die Stelle derjenigen vom 20. August
1996 trat. Da sie inhaltlich insoweit gleich lautet, als die Akteneinsicht in die
nämlichen Akten verweigert wird, ist die frühere Verfügung gegenstandslos.
Streitgegenstand bleibt so oder anders der Anspruch des Beschwerdeführers
auf Einsicht in die fraglichen Akten.

2. Die Akten sind der EDSK vom Beschwerdegegner in Anwendung von Art. 27
und 28 des Bundesgesetzes vom 20. April 1968 über das Verwaltungsverfahren
(VwVG, SR 172.021) eingereicht worden, da der Beschwerdegegner in der
angefochtenen Verfügung ein überwiegendes öffentliches Interesse an der
Verweigerung der Akteneinsicht im Sinne von Art. 9 Abs. 2 Bst. a DSG geltend
macht, welches gerade Gegenstand der vorliegenden Beurteilung bildet
und daher zunächst im Sinne von Art. 27 Abs. 1 Bst. a VwVG berücksichtigt
werden muss, weil sonst durch die blosse Gewährung der Akteneinsicht in die
Akten des hängigen Beschwerdeverfahrens der eigentliche Streitgegenstand
gegenstandslos gemacht werden könnte.

3. Auf die erste Beschwerde des Beschwerdeführers wurde nicht eingetreten,
weil die Rechtshängigkeit des Verfahrens vor dem EGMR die Anwendbarkeit
des DSG gemäss Art. 2 Abs. 2 Bst. c DSG ausschloss. Vorweg stellt sich heute
die Frage, ob der Ausschluss der Geltung des DSG gemäss der genannten
Bestimmung auch nach Abschluss des Verfahrens durch das Urteil des EGMR
vom 18. Februar 1997 noch von Bedeutung sein könnte.

Nach dem klaren Gesetzeswortlaut beschränkt sich die Ausnahme auf
hängige Verfahren. Nach Abschluss eines justizmässigen Verfahrens greift
die Ausnahmeregel von Art. 2 Abs. 2 Bst. c DSG nicht mehr und dieses Gesetz
ist demnach auf die betreffenden Daten anwendbar (vgl. BGE 123 II 538;
Marc Buntschu, Kommentar zum Schweizerischen Datenschutzgesetz,
Basel / Frankfurt am Main 1995, hiernach: Kommentar DSG, N. 40/41 zu
Art. 2). Die formelle Rechtskraft des verfahrensabschliessenden Entscheides
spielt dabei insofern keine entscheidende Rolle, als auch ausserordentliche

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_123_II_538&resolve=1

Rechtsmittel bis zu ihrer Erledigung das Verfahren noch als «hängig» im
Sinne des DSG erscheinen lassen. Desgleichen unterstehen Revision und
Erläuterung den massgeblichen Prozessrechtsvorschriften und gehen der
Anwendbarkeit des DSG vor. Eine nachträgliche Berichtigung oder Ergänzung
der Prozessakten kann nur auf demWege der für das betreffende Verfahren
geltenden Vorschriften und nicht mittels Datenschutzrecht erfolgen.

Ausserhalb solcher «Nachverfahren» können dagegen Aktenbestandteile eines
ab­geschlossenen Verfahrens, soweit sie Personendaten sind (vgl. nachfolgend
E. 4), dem datenschutzrechtlich gewährleisteten Einsichtsrecht der betroffenen
Personen nicht generell entzogen werden. Eine Ausnahme gilt einzig insoweit,
als zwingende Prozessrechtsvorschriften auch nach Abschluss des Verfahrens
zu beachten bleiben und kollidierendem Datenschutzrecht vorgehen. Schreibt
z. B. das Prozessrecht für eine Kollegialbehörde geheime Urteilsberatung vor,
so können schriftliche Aufzeichnungen, die sich auf diese Urteilsberatung
beziehen, nicht nachträglich mittels Auskunftsrecht nach Art. 8 DSG der
Einsicht der Parteien zugänglich gemacht werden.

4. Strittig und zu prüfen ist weiter, ob die beim Beschwerdegegner
vorhandenen Akten betreffend das Verfahren vor der EKMR und dem EGMR in
Sachen N. gegen die Schweiz Personendaten des Beschwerdeführers im Sinne
von Art. 3 Bst. a DSG darstellen, für welche dieser grundsätzlich gemäss Art. 8
DSG ein Auskunftsrecht geltend machen kann. Das BJ machte zur Begründung
der Abweisung des Begehrens des Beschwerdeführers auf Akteneinsicht
unter anderem geltend, es handle sich bei den Schriftstücken in seinem
Dossier, um die es dem Beschwerdeführer gehe, nicht um Personendaten
des Beschwerdeführers.

a. (Hinweis auf den Begriff «Personendaten» gemäss herrschender Lehre und
bisheriger Praxis der EDSK, siehe z. B. Urteil vom 21. November 1997, VPB
62.57 S. 539). Insbesondere gelten als Personendaten auch Angaben, bei denen
die Person, die gemeint ist, nicht bestimmt, sondern nur bestimmbar ist, weil
eine Identifikation durch die Kombination verschiedener Informationen ohne
einen unverhältnismässigen Aufwand möglich ist (Urs Belser, Kommentar DSG,
N. 6 zu Art. 3).

b. Aktenstücke, welche generelle Stellungnahmen von Behörden zu
Fragen allgemeiner Natur, z. B. Überlegungen betreffend die künftige
Entwicklung ihrer Rechtsprechung enthalten und keinen finalen Bezug zur
Angelegenheit der betroffenen Person haben, stellen keine Personendaten
im Sinne der zitierten Lehrmeinung und der Praxis dar. Daran ändert
entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts, wenn diese
allgemeinen Erörterungen aus Anlass der sich in einem konkreten Verfahren
stellenden Probleme erfolgen und deshalb allenfalls im Rub­rum auf das
betreffende Verfahren in Form der Nennung des Namens bzw. der Namen der
Verfahrensbeteiligten Bezug genommen wird.

c. Entsprechend diesen Grundsätzen ergibt sich, dass die beim
Beschwerdegegner bearbeiteten Daten betreffend das Verfahren N. gegen die
Schweiz wegen Verletzung von Art. 6 § 1 EMRK vor der EKMR und dem EGMR
Personendaten des Beschwerdeführers darstellen, soweit die Aktenstücke
einen genügenden Bezug zu seiner Person aufweisen. Bezüglich solcher

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https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003962.pdf?ID=150003962
https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003962.pdf?ID=150003962

Aktenstücke ist das Auskunftsrecht des Beschwerdeführers nach Art. 8 DSG
zu bejahen, soweit nicht, wie noch zu prüfen sein wird, Verweigerungs- oder
Einschränkungsgründe gemäss Art. 9 DSG vorliegen.

5.a. Der Beschwerdegegner macht geltend, das BJ habe im Verfahren
vor der EKMR bzw. dem EGMR nicht als urteilende Behörde gehandelt,
sondern die In­teressen der vom Beschwerdeführer beklagten Partei (der
Schweiz) gewahrt. Da­raus folge, dass es die zur Vorbereitung des Verfahrens
eingeholten Meinungen Dritter nicht an die Gegenpartei weitergeben müsse.
Allfällige Stellungnahmen der beteiligten nationalen Instanzen im Verfahren
seien zudem lediglich vorläufiger Natur. Der Beschwerdegegner scheint zu
befürchten, eine Gutheissung des Begehrens des Beschwerdeführers bedeute
zwingend in allen künftigen Verfahren vor der EKMR und dem EGMR die
Herausgabe des Dossiers an die Gegenpartei nach Abschluss des Verfahrens.

Wenn das BJ in der Anwendung des Datenschutzrechts danach differenzen
will, ob das zuständige Bundesorgan hoheitlich verfügt hat oder als Vertreter
der Eidgenossenschaft in einem früheren Verfahren selber wie eine
Partei aufgetreten ist, kann ihm nicht gefolgt werden. Für eine solche
Unterscheidung bietet das Gesetz keine Grundlage. Trotzdem erscheint
die Befürchtung des Beschwerdegegners weitgehend unbegründet. Denn
es versteht sich, dass ein ehemaliger Prozessgegner nicht nach Abschluss
des Verfahrens mittels Art. 8 DSG uneingeschränkt Einsicht in das Dossier
seiner Gegenpartei verlangen kann. Ein gewillkürter Parteivertreter, d. h.
ein mandatierter Anwalt, würde der ehemaligen Gegenpartei gegenüber
die Einsichtnahme in die in seinem Besitz befindlichen Akten auch nach
Beendigung des Prozesses unter Hinweis auf das Berufsgeheimnis und
die anwaltliche Treuepflicht gegenüber dem Mandanten verweigern. Die
ehemalige Gegenpartei selbst würde, sofern es sich um eine Privatperson
handelt und die von ihr aufbewahrten Prozessakten überhaupt eine
Datensammlung im Sinne von Art. 3 Bst. g DSG bilden würden, die
Einsicht wohl unschwer gestützt auf überwiegende eigene Interessen
gemäss Art. 9 Abs. 3 DSG verweigern. Dieser Verweigerungsgrund gilt
indessen für Bundesorgane als Bearbeiter von Personendaten gerade nicht.
Zunächst kann nicht zweifelhaft sein, dass die vom BJ aufbewahrten Akten
sämtlicher EMRK-Beschwerdeverfahren insgesamt als Datensammlung
im Sinne von Art. 3 Bst. g DSG zu gelten haben. Soweit deshalb im das
Verfahren des Beschwerdeführers betreffenden Dossier Personendaten des
Beschwerdeführers enthalten sind, werden diese vom BJ im Sinne des DSG
weiterbearbeitet. Als Bundesorgan kann dieses sich deshalb ausschliesslich
auf Verweigerungsgründe gemäss Art. 9 Abs. 1 und 2 DSG stützen. In einem
Fall wie dem vorliegenden ist es denkbar, dass Verweigerungsgründe gemäss
Art. 9 Abs. 2 Bst. a (überwiegende öffentliche Interessen) bzw. Art. 9 Abs. 1
Bst. b DSG (überwiegende Interessen eines Dritten) z. B. hinsichtlich der
folgenden, das Verfahren in Strassburg betreffenden Vorgänge geltend
gemacht werden können:

- Versuch zur gütlichen Einigung mit dem Beschwerdeführer (wird von
Art. 28 bzw. neu von Art. 38 bzw. 39 EMRK vorgesehen, und das Verfahren
ist diesbezüglich formlos und vertraulich; vgl. Mark E. Villiger, Handbuch
der Europäischen Menschenrechtskonvention, Zürich 1993, Rz. 191); diese

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Vertraulichkeit darf wohl im Hinblick auf künftige ähnliche Fälle im Interesse
des Staates auch über das Ende des konkreten Verfahrens hinaus gewahrt
bleiben;

- Instruktion des «agent du gouvernement»;

- Stellungnahmen von Gerichten und Behörden (soweit diese überhaupt
Personendaten darstellen, vgl. oben E. 4), welche im Hinblick auf die
Vertraulichkeit des Verfahrens abgegeben worden sind, soweit deren
Interessen an der Geheimhaltung tatsächlich überwiegen (hierzu unten E. 6/7).

b. Das BJ verweist zudem auf die Praxis des Bundesgerichts zum
Akteneinsichtsrecht nach Art. 4 BV, wonach verwaltungsinterne Akten nicht
Gegenstand des Einsichtsrechts sind (BGE 115 V 297, 303 E. 2g/aa). Müssten
die vom BJ um ihre Meinung gebetenen Amtsstellen damit rechnen, dass
ihre ursprünglich nur für die Meinungsbildung dieses Amtes konzipierten
Beiträge nach Abschluss des Verfahrens öffentlich zugänglich würden, so
könnten sie sich, nach Auffassung des BJ, mit der Zeit veranlasst sehen, auf
materielle Stellungnahmen weitgehend zu verzichten, was der wirksamen
Vorbereitung der Verteidigung der Schweiz abträglich wäre und dem Gebot
der Gleichstellung beider Parteien im Strassburger Verfahren widerspräche.

Das verfahrensbezogene und durch Art. 4 BV garantierte Akteneinsichtsrecht
er­fasst grundsätzlich alle Akten, welche Grundlage der Entscheidung bilden.
Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 4 BV schliesst indessen die
«internen Akten» (Entwürfe, Notizen, Mitberichte, verwaltungsinterne
Gutachten, usw.) vom Anspruch auf Akteneinsicht aus, weil diese nicht zur
Begründung einer Verfügung dienten (kritisch Georg Müller, Kommentar
zur Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai
1874, Basel/Zürich/Bern, hiernach: Kommentar BV, Rz. 108/109 zu Art. 4
BV, mit Hinweisen). Soweit deshalb das Akteneinsichtsrecht im Rahmen
eines hängigen Verfahrens geltend gemacht wird und damit in Anwendung
von Art. 2 Abs. 2 Bst. c DSG nicht dieses Gesetz, sondern das anwendbare
Prozessrecht und ergänzend die Minimalgarantien gemäss Art. 4 BV das
Akteneinsichtsrecht regeln - vorliegend während der Hängigkeit des
EGMR-Verfahrens dessen Prozessrecht -, hatte mithin die erwähnte Ausnahme
ihre Geltung.

Das nach Abschluss des Prozesses anwendbare DSG differenziert
demgegenüber nicht nach internen und übrigen Daten, sondern bezieht
den Auskunftsanspruch nach Art. 8 ausschliesslich auf die eigenen
personenbezogenen Daten des Betroffenen (vgl. zu dieser Abgrenzung
Alexander Dubach, Kommentar DSG, N. 55 zu Art. 8 und vorne E. 4). Diese
sind ausnahmslos vom Auskunftsrecht nach Art. 8 erfasst, soweit nicht
Gründe im Sinne von Art. 9 DSG entgegenstehen. Das Auskunftsrecht nach
Art. 8 DSG kann zudem ohne einen besondern Interessennachweis geltend
gemacht werden (BGE 123 II 438). Gründe im Sinne von Art. 9 DSG können
indessen gerade auch in Bezug auf so genannte «interne Akten» vorliegen.
Als Beispiel hierzu sei der Brief des BJ an den Chef des Sekretariats des
Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten (EDSB) vom 7. August 1996
betreffend die grundsätzliche Anwendbarkeit des Art. 2 Abs. 2 Bst. c DSG
erwähnt. Während der Hängigkeit des Verfahrens durfte dieses Schreiben
als «Internum» dem Einsichtsrechts des Beschwerdeführers entzogen

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_115_V_297&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_123_II_438&resolve=1

bleiben. Da es sich jedoch konkret auf dessen Verfahren und dessen Antrag
auf Akteneinsicht und damit auf seine Person bezog, unterliegt es dem
Einsichtsrecht nach Art. 8 unter Vorbehalt von Art. 9 DSG.

6. Schliesslich wird vom BJ geltend gemacht, einer Einsichtnahme in die
Akten würde ein das Interesse des Gesuchstellers an der Kenntnisnahme
des Dos­siers überwiegendes öffentliches Interesse der Eidgenossenschaft
im Sinne von Art. 9 Abs. 2 Bst. a DSG, nämlich das Interesse an einer
wirksamen Vertretung der Schweiz als beklagter Partei, entgegenstehen.
Dieser Verweigerungsgrund ist grundsätzlich zulässig. Der Beschwerdegegner
bleibt mit diesem Einwand aber sehr generell. Die Akten, deren Herausgabe
an den Beschwerdeführer die genannten Interessen tangieren könnte, werden
nicht im Einzelnen bezeichnet. Ob der Verweigerungsgrund gegeben ist, muss
indessen im Einzelfall bezüglich der Daten bzw. Aktenstücke, an denen die
Einsicht verweigert werden will, konkret geprüft werden, d.h. es muss geprüft
werden, ob die geltend gemachten öffentlichen Interessen im gegebenen
Zeitpunkt tatsächlich das Auskunftsrecht überwiegen.

7. Das der EDSK vom Beschwerdegegner unter Anwendung von Art. 27 VwVG
eingereichte Dossier enthält Aktenstücke, die sich nach Prüfung durch die
Kommission generell in vier Kategorien einteilen lassen:

a. (...)

b. (...)

c. Akten, die nach dem Urteil des EGMR zwecks Mitteilung und Erläuterung
desselben an die Justizdirektion aller Kantone gingen. Dabei ging es um
das Bemühen des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD),
den Jus­tizdirektionen der Kantone die generellen Folgen des Urteils (z. B.
bezüglich deren künftiger Vernehmlassungen an das Bundesgericht) zu
erläutern. Dazu gehört ein zusammenfassender Kurzbericht des BJ an den
Departementvorsteher über das Urteil des Gerichtshofes vom 18. Februar
1997. Auch diese Akten stellen - ungeachtet des jeweils im Rubrum bei der
Erwähnung des Urteils auftauchenden Namens des Beschwerdeführers -
offensichtlich nicht Personendaten desselben dar (E. 4b) und sind deshalb vom
Auskunftsrecht nach Art. 8 Abs. 5 DSG nicht erfasst.

d. Akten, die im Verlaufe des Verfahrens und unmittelbar nach der Zustellung
des Urteils des EGMR zwischen dem BJ einerseits und dem Bundesgericht, dem
Kantonsgericht X. und dem Justizdepartement des Kantons X. oder anderen
Amtsstellen entstanden sind und die konkret im Zusammenhang mit dem
Ausgang des Verfahrens vor der EKMR und dem EGMR stehen. Dasselbe gilt
bezüglich eines Briefes des BJ an den Chef des Sekretariates des EDSB vom
7. August 1996 betreffend die grundsätzliche Anwendbarkeit des Art. 2 Abs. 2
Bst. c DSG. Bezüglich dieser Akten besteht grundsätzlich ein Auskunftsrecht
des Beschwerdeführers, welches nur bei Vorliegen von Gründen gemäss
Art. 9 DSG eingeschränkt oder ausgeschlossen werden kann. Soweit der
Beschwerdegegner solche geltend macht, hat die EDSK somit die notwendige
Interessenabwägung vorzunehmen.

Nach Prüfung des Dossiers sind nach Auffassung der EDSK die vom
Beschwerdegegner geltend gemachten überwiegenden Interessen bei keinem
der in Frage stehenden, d. h. nunmehr, nach Ende des Prozesses vor dem
EGMR, als Personendaten vom Auskunftsrecht des Beschwerdeführers

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erfassten Dokumente tangiert. Auch die Vernehmlassungen des
Bundesgerichts und des Kantonsgerichts X. an das BJ vom 20. Januar und
3. Februar 1994 geben im konkreten Fall keinen Anlass

dazu, anzunehmen, ihre Offenlegung würde die beiden Gerichte in
Zukunft veranlassen, auf materielle Stellungnahmen zu verzichten,
sowenig als kantonale Instanzen deswegen auf Bemerkungen zuhanden
des Bundesgerichts verzichten, weil sie damit rechnen müssten, dass
diese in Anwendung von Art. 56 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember
1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG, SR 173.110) der
beschwerdeführenden Partei zur Kenntnis gebracht werden können (was
in casu offenbar - und nach Ansicht des EGMR zu Unrecht - nur deshalb
unterblieb, weil sie dem angefochtenen Entscheid entsprachen und deshalb
nach Meinung des Bundesgerichts unwesentlich waren).

Daher sind die folgenden Unterlagen dem Beschwerdeführer bzw. seinem
Anwalt in Anwendung von Art. 8 Abs. 5 DSG zur Einsichtnahme offenzulegen
(in der Reihenfolge der Klassierung der Akten):

(...)

8. Die Beschwerde ist deshalb insoweit gutzuheissen, als die angefochtene
Verfügung das Gesuch des Beschwerdeführers auf Akteneinsicht
vollumfänglich abwies. Die Verfügung vom 29. Mai 1997 ist aufzuheben und
der Beschwerdegegner anzuweisen, dem Beschwerdeführer oder seinem
Anwalt Akteneinsicht im oben erwähnten Umfang zu gewähren.

Da der Beschwerdeführer uneingeschränkt Einsicht in das «über ihn
geführte Dossier» verlangte, ein solches jedoch offensichtlich nicht
existiert, vielmehr ein Dossier über das von ihm gegen die Schweiz geführte
EMRK-Beschwerdeverfahren und dieses nur teilweise dem Einsichtsrecht
unterliegende Personendaten des Beschwerdeführers enthält, kommt
das Ergebnis einem bloss teilweisen Obsiegen gleich. Bei diesem Ausgang
rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 63
Abs. 1 VwVG (in Verbindung mit Art. 26 der Verordnung vom 3. Februar
1993 über Organisation und Verfahren eidgenössischer Rekurs- und
Schiedskommissionen, SR 173.31) teilweise, nämlich in der Höhe des bereits
ge­leisteten Vorschusses, dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

JAAC 64.69 - Urteil der Eidgenössischen Datenschutzkommission vom 28. Mai 1998

In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden
Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération
In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione

Jahr 2000
Année

Anno

Band 64
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Ref. No 150 004 829

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Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.

Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.

	Urteil der Eidgenössischen Datenschutzkommission vom 28. Mai 1998