# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6dda8098-b5d9-57d9-b22a-a78c9b7f415d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.11.2010 C-6354/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6354-2008_2010-11-01.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6354/2008/frj/fas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Johannes Frölicher (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

A._______, 
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Ausschluss aus der freiwilligen Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (Einspracheentscheid 
vom 19. August 2008).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6354/2008

Sachverhalt:

A.
Der 1944 geborene, in  Chile  wohnende Schweizerbürger  A._______ 
ist  seit  1994  bei  der  freiwilligen  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung versichert (SAK-Akt. 1 ff.). 

A.a Mit  Mahnung  vom  14. Februar  2006  wies  die  Schweizerische 
Ausgleichskasse  (SAK)  den  Versicherten  darauf  hin,  dass  sein 
Beitragskonto  per  30. September  2005  einen  Rückstand  von 
Fr. 1'426.28  aufweise  (SAK-Akt. 43).  Mit  eingeschriebener  Mahnung 
vom 21. Juni 2006 forderte sie die Zahlung der geschuldeten Summe 
innerhalb  von  30 Tagen  nach  Erhalt  dieser  Mahnung  (SAK-Akt. 45). 
Gemäss handschriftlichem Vermerk wurde das Schreiben am 28. Juni 
2006  verschickt,  wann  die  Zustellung  erfolgte,  geht  aus  den  Akten 
nicht  hervor. Mit  Datum vom 5. Dezember  2006  schickte  A._______ 
der  SAK einen Cheque über  2'130 US-Dollar  (SAK-Akt. 48  und 52). 
Der  Betrag  (von  Fr. 2'561.11)  wurde  dem  Konto  am  27. Dezember 
2006 gutgeschrieben (vgl. SAK-Akt. 52 und 47).

A.b Mit  Datum  vom  25. Januar  2007  ermahnte  die  SAK  den 
Versicherten erneut. Per 30. September 2006 weise sein Beitragskonto 
einen  Rückstand  von  Fr. 1'214.57  auf.  Die  Beiträge  seien  quartals-
weise  zu  entrichten.  Weiter  stellte  sie  ihm  einen  Kontoauszug  zu, 
welcher per 25. Januar 2007 ein Guthaben der SAK von Fr. 4'331.07 
ausweist (SAK-Akt. 47). Mit (eingeschriebener) Mahnung vom 27. Juni 
2007  stellte  die  SAK fest,  dass  trotz  Aufforderung  die  am 27. März 
2007  geschuldeten  Beiträge,  das  heisse  bei  Auflauf  des  letzten 
Quartals,  nicht  beglichen  worden  seien.  Es  werde  ihm  daher  eine 
letzte  Frist  von 30 Tagen ab Erhalt  dieser  Mahnung eingeräumt,  um 
die geschuldete Summe zu bezahlen. Weiter wies sie den Versicherten 
darauf hin, dass das Nichtbezahlen der Beiträge den Ausschluss aus 
der  freiwilligen Versicherung zur  Folge habe (SAK-Akt. 49).  Ob bzw. 
wann  die  Mahnung  zugestellt  wurde,  lässt  sich  den  Akten  nicht 
entnehmen.

A.c Mit  Verfügung  vom 17. Januar  2008  wurde  A._______  aus  der 
freiwilligen  Versicherung  ausgeschlossen  (SAK-Akt. 50).  Am 
20. Februar 2008 teilte dieser der SAK mit, er habe Anfang Februar ihr 
Schreiben  erhalten,  wonach  seine  Beitragszahlungen  für  2006  und 
2007  nicht  eingegangen  seien.  Er  reiche  daher  Kopien  betreffend 

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seiner Zahlung (Cheque vom 5. Dezember 2006 über 2'130 US-Dollar) 
ein.  Die  SAK  stellte  A._______  am  17. März  2008  einen  weiteren 
Kontoauszug zu und erläuterte, mit der Zahlung vom Dezember 2006 
sei die Restschuld für das Jahr 2005 und ein Teil der Beiträge 2006 
beglichen worden. Für die Jahre 2006-2007 seien per Ende Dezember 
2007  immer  noch  Fr. 4'986.38  ausstehend  gewesen,  weshalb  am 
17. Januar  2008  der  Ausschluss  aus  der  freiwilligen  Versicherung 
verfügt worden sei (SAK-Akt. 52). 

A.d Mit Einspracheentscheid vom 19. August 2008 wies die SAK die 
Einsprache  ab  und  bestätigte  den  am  17. Januar  2008  verfügten 
Ausschluss aus der freiwilligen Versicherung (SAK-Akt. 58).

B.
Gegen  diesen  Entscheid  erhob  A._______  am 26. September  2008 
Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  und  machte  im 
Wesentlichen  geltend,  die  Voraussetzungen  für  einen  Ausschluss 
seien nicht erfüllt (Akt. 1).

C.
Die SAK schloss in ihrer Vernehmlassung vom 2. Dezember 2008 auf 
Abweisung der Beschwerde (Akt. 4).

D.
Mit  Replik  vom 15. Januar  und  Duplik  vom 1. April  2009 hielten  die 
Parteien an ihren Anträgen fest (Akt. 7 und 10).

E.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenen-
versicherung  (AHVG,  SR  831.10)  beurteilt  das  Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfügungen 

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der Schweizerischen Ausgleichskasse (SAK). Es liegt keine Ausnahme 
im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit 
zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsver-
fahren  (VwVG,  SR  172.021),  soweit  das  Verwaltungsgerichtsgesetz 
nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten bleiben gemäss 
Art. 3  Bst. dbis VwVG  die  besonderen  Bestimmungen  des  Bundes-
gesetzes  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
(ATSG, SR 830.1). Nach  Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen 
des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenen-
versicherung  anwendbar,  soweit  das  AHVG  nicht  ausdrücklich  eine 
Abweichung vom ATSG vorsieht.

Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist  der Beschwerdeführer 
davon berührt und er hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Auf-
hebung oder Änderung (Art. 59 ATSG). Auf die frist- und formgerecht 
eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG) ist einzu-
treten.

3.
Streitig  und im vorliegenden Verfahren zu beurteilen ist  der  rückwir-
kende Ausschluss aufgrund nicht vollständig bezahlter Beiträge.

3.1 Die freiwillige Versicherung ist in Art. 2 AHVG und der Verordnung 
vom  26. Mai  1961  über  die  freiwillige  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung (VFV, SR 831.111) geregelt. 

3.1.1 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329).

Am 1. Januar 2008 ist die Änderung der VFV vom 16. März 2007 (AS 
2007 1359) in Kraft getreten. Ob die materiellen Voraussetzungen für 
einen  Ausschluss  erfüllt  sind,  ist  vorliegend  im  Lichte  der  bis  Ende 
Dezember 2007 geltenden Bestimmungen zu prüfen. Für die hier zu 
beurteilende  Streitfrage  hat  sich  die  Rechtslage  ab  1. Januar  2008 
jedoch nicht geändert. 

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3.1.2 Versicherte,  die  ihre  Beiträge nicht  fristgerecht  bezahlen,  wer-
den  aus  der  freiwilligen  Versicherung  ausgeschlossen  (Art. 2  Abs. 3 
AHVG).  Der  Bundesrat  erlässt  weitere  Vorschriften  und  bestimmt 
namentlich die Modalitäten des Ausschlusses (Art. 2 Abs. 6 AHVG).

3.1.3 Gemäss  Art. 13  Abs. 1  VFV (in  der  Fassung  vom 18. Oktober 
2000 [AS 2000 2828]) werden Versicherte, die ihren Jahresbeitrag bis 
zum  31. Dezember  des  folgenden  Kalenderjahres  nicht  vollständig 
bezahlen, aus der Versicherung ausgeschlossen. Vor Ablauf der Frist 
stellt  die  Ausgleichskasse  den  Versicherten  eine  eingeschriebene 
Mahnung mit  Androhung des Ausschlusses zu. Die Androhung kann 
mit der Mahnung gemäss Art. 17 Abs. 2 zweiter Satz erfolgen (Art. 13 
Abs. 2VFV). 

3.1.4 Nach  Art. 17  Abs. 2  VFV  ist  innert  zweier  Monate  schriftlich 
unter  Ansetzung  einer  Nachfrist  von  30  Tagen  zu  mahnen,  sofern 
fällige  Beiträge  nicht  bezahlt  werden.  Wird  auch  die  Nachfrist  nicht 
eingehalten, so hat die Ausgleichskasse eine letzte Zahlungsfrist an-
zusetzen und auf die Folgen der Nichtzahlung aufmerksam zu machen 
(Art. 17 Abs. 2 VFV). 

3.1.5 Der  Ausschluss  aus  der  freiwilligen  Versicherung  gilt  rück-
wirkend ab dem ersten Tag der Zahlungsperiode, für welche die Bei-
träge  nicht  vollständig  bezahlt  wurden  (Art. 13  Abs. 3  VFV  in  der 
Fassung vom 18. Oktober 2000). 

3.2 Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  er  habe  mit  der  Über-
weisung  im  Dezember  2006  von  2'130  US-Dollar  die  ausstehenden 
Beiträge für das Jahr 2006 bezahlt. Deshalb habe er die Mahnungen 
der SAK vom 25. Januar und 27. Juni 2007 auf Ausstände für das Jahr 
2007 bezogen. Die Beiträge für das Jahr 2007 habe er am 3. Mai 2008 
bezahlt.  Die  Voraussetzungen  für  einen  Ausschluss  seien  deshalb 
nicht erfüllt (Akt. 1). 

Die  SAK  wendet  dagegen  ein,  aus  den  Kontoauszügen  gehe  klar 
hervor, dass die Rückstände die Jahre 2006 und 2007 betrafen. Der 
Beschwerdeführer  sei  vorschriftsgemäss  zweimal  gemahnt  worden. 
Der Ausschluss sei verfügt worden, nachdem bis zum 31. Dezember 
2007 keine Zahlung eingetroffen sei (Akt. 4).

3.3 Der Ausschluss aus der  freiwilligen Versicherung stellt  nach der 
Rechtsprechung  einen  äusserst  schwerwiegenden  Eingriff  in  die 

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Rechtsstellung des Betroffenen dar  (BGE 117 V 97 E. 2c). Die vom 
Ausschluss  bedrohte  versicherte  Person  muss  daher  genau  wissen, 
welchen Betrag sie bis zu welchem Datum zu bezahlen hat, um den 
Ausschluss  zu  verhindern  (Urteil  EVG H 224/04  vom 28. April  2005 
E. 4.3, Urteil EVG H 227/04 vom 20. Januar 2006 E. 3.2.2). 

3.3.1 Erst  im  Einspracheentscheid  vom  19. August  2008  wird  der 
genaue Betrag (Fr. 1'837.07, ausstehend für das Jahr 2006) genannt, 
welchen  der  Beschwerdeführer  bis  Ende  Dezember  2007  hätte  be-
zahlen müssen, um einen Ausschluss abzuwenden. In  der Mahnung 
vom  25. Januar  2007  wurde  lediglich  der  ausstehende  Betrag  per 
30. September  2006  aufgeführt  (Fr. 1'214.57).  In  der  Mahnung  vom 
27. Juni 2007, mit welcher dem Versicherten eine letzte Zahlungsfrist  
eingeräumt  und  der  Ausschluss  angedroht  wurde,  wird  kein  Betrag 
genannt (vgl. SAK-Akt. 49). 

Bei der Mahnung vom 27. Juni 2007 handelt es sich in erster Linie um 
eine Mahnung gemäss Art. 17 Abs. 2 Satz 2 VFV, welcher die Andro-
hung des Ausschlusses beigefügt wurde: „Constatiamo che malgrado 
un nostro sollecito, i contributi dovuti al 27.03.2007, ossia alla scaden-
za dell'ultimo trimestre, sono rimasti insoluti. Le concediamo quindi un 
ultimo termine  di  30 giorni  della  ricezione  della  presente  lettera  per 
provvedere al pagamento della somma dovuta.“ Massgebend für einen 
allfälligen Ausschluss waren jedoch nicht  die  am 27. März 2007 ge-
schuldeten Beiträge, sondern die noch offenen Beiträge für das Jahr 
2006,  welche  bis  spätestens  Ende  Dezember  2007  zu  entrichten 
waren, um einen Ausschluss zu verhindern. Zwar kann gemäss Art. 13 
Abs. 2 Satz 2 VFV die  Androhung des Ausschlusses mit  einer  Mah-
nung gemäss Art. 17 Abs. 2 Satz 2 VFV erfolgen. Aus einem solchen 
Schreiben muss jedoch klar  hervorgehen,  dass  es  zwei  Mahnungen 
enthält  und  welche  Rechtsfolge  eintritt,  wenn  der  Zahlungsauf-
forderung  nicht  Folge geleistet  wird. Der  Anforderung,  dass  die  von 
einem Ausschluss bedrohte Person genau wissen muss, welchen Be-
trag sie bis zu welchem Datum zu bezahlen hat, um den Ausschluss 
zu verhindern, kommt in diesem Fall besondere Bedeutung zu. 

3.3.2 Die  Kontoauszüge,  welche  dem  Beschwerdeführer  mit  den 
Mahnungen jeweils  zur  Information zugestellt  wurden,  vermögen die 
erforderliche Klarheit nicht herzustellen (vgl. SAK-Akt. 47 und 49). Der 
per Ende Dezember  2006 noch offene Betrag für  die bis zu diesem 
Zeitpunkt geschuldeten Beiträge wird darin nicht aufgeführt. Es kann 

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deshalb  offen  bleiben,  ob  es  zulässig  wäre,  den  Betrag  nicht  im 
Mahnschreiben  selber  zu  nennen,  sondern  auf  einen  beiliegenden 
Kontoauszug zu verweisen (vgl. dazu auch Urteil  EVG H 224/04 vom 
28. April 2005 E. 4.2).

3.3.3 Das durchgeführte Mahnverfahren entspricht demnach nicht den 
Anforderungen, welche sich aus Art. 13 VFV ergeben. 

3.4 Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer im Januar 2008 zu Un-
recht  aus  der  freiwilligen  Versicherung  ausgeschlossen  wurde.  Der 
Einspracheentscheid  vom  19. August  2008,  mit  welchem  die  Vor-
instanz den  Ausschluss  bestätigte,  ist  deshalb  aufzuheben,  was zur 
Gutheissung der Beschwerde führt. 

4.
Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG). 
Dem obsiegenden, nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer sind 
keine  verhältnismässig  hohen  Kosten  entstanden,  weshalb  von  der 
Zusprechung einer Parteientschädigung abzusehen ist (Art. 64 Abs. 1 
VwVG sowie Art. 7 Abs. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
([VGKE, SR 173.320.2]). 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Einspracheentscheid vom 
19. August 2008 wird aufgehoben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref.-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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