# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5f1416d-0710-531c-b712-ee2fcdf7916d
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-06-04
**Language:** de
**Title:** Auf Beurteilung durch den RAD kann abgestellt werden, für eine angepasste, vorwiegend sitzenden Tätigkeit ist von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen, kein Rentenanspruch.
**Docket/Reference:** IV.2024.00002
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2024.00002.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2024.00002
II. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichterin Käch
Sozialversicherungsrichterin Sager
Gerichtsschreiber Brugger
Urteil
vom
4. Juni 2025
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1977,
war vom 1. Juni
befristet
bis 30. November 2022 als Betriebsmitarbeiterin bei der
Y.___
AG in
Z.___
angestellt, als sie sich am 28. Juni 2022
bei einem Unfall
den linken Fuss
verdrehte (Urk. 6/17/163 Ziff. 1-6 und 9, Urk. 6/17/104
, Urk. 9/2
).
Die Suva stellte die infolge des Ereignisses vom 28. Juni 2022 erbrachten Versicherungsleistungen
mit Schreiben vom
12. Januar 2023 (Urk. 6/17/17-18)
per 31. Januar 2023
ein.
Die Versicherte meldete sich am 21. November 2022 unter Hinweis auf seit dem 3. Dezember 2021 bestehende Beschwerden am linken Knie und dem linken Fuss (Arthrose)
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6 Ziff. 6.1).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte berufliche (Urk. 6/11
, Urk. 6/21
) und medizinische (Urk. 6/19) Abklärungen und zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 6/17) zum Verfahren bei.
Am 30. März 2023 (Urk. 6/28) erliess sie den Vorbescheid. Die Versicherte brachte dagegen Einwände (Urk. 6/30) vor und reichte
Arbeitsunfähigkeitszeugnisse
und einen
Arztbericht (
Urk. 6/29,
Urk. 6/36,
Urk. 6/44) ein. Die IV-Stelle veranlasste
sodann
eine Abklärung der Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Ur
k. 6/51).
Die Versicherte verletzte sich b
ei einem
weiteren
Unfall vom 28. Oktober 2023
am linken Knie und dem linken Fussgelenk (Urk. 17/2
S. 2
Ziff. 4-6 und 9).
Mit Verfügung vom 7. Dezember 2023 (Urk. 6/53 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.
2.
2.1
Die Versicherte erhob am 29. Dezember 2023 (Poststempel vom 3. Januar 2024) Beschwerde gegen die Verfügung vom 7. Dezember 2023
(Urk. 2)
. Sinngemäss
beantragte sie die
Zusprache einer Rente (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. Februar 2024 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 16. Februar 2024 zur Kenntnis gebracht wurde
(Urk. 7).
2.2
Die Beschwerdeführerin reichte am 6. (Poststempel vom 11.) März 2024 eine Stellungnahme (Urk. 8) und weitere
Akten
(Urk. 9/1-7) ein.
Mit
V
erfügung vom 15. Juli 2024 wurde die Beschwerdeführerin aufgefordert, das Gericht über den aktuellen Stand der medizinischen Untersuchungen zum Unfall vom 28. Oktober 2023
zu informieren
und neue Arztberichte einzureichen (Urk. 10 S. 2 Ziff. 2
,
Dispositiv Ziff. 1).
Diese reichte am
19. August 2024 (Urk.
12)
Arztberichte (Urk. 13/1-4) ein.
Das hiesige Gericht zog
in der Folge
die
Akten
der Suva
(Urk. 17 = Urk. 18)
zum Unfall vom 28. Oktober 2023
zum Verfahren bei
. Kopien der von der Beschwer
deführerin eingereichten Akten (Urk. 8, Urk. 9/1-7, Urk. 12
-13
) wurden der Beschwerdegegnerin am 26. November 2024
zur Kenntnisnahme zugestellt
(Urk.
19).
Die Beschwerdeführerin reichte am 9. (Poststempel vom 10.) Dezember 2024 (Urk.
20) weitere
Arztberichte (Urk. 21/1-3) ein
. Die Beschwerdegegnerin nahm am 20. Februar 2025 (Urk. 25) ergänzend Stellung
und reichte eine Stellung
nahme ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 4. Februar 2025 (Urk. 26) ein.
A
m 10. März 2025 (Urk. 28)
reichte die Beschwerdeführerin
weitere Berichte (Urk.
29/1-5) ein.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten.
Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Entsprechend den allgemeinen intertemporal
rechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten
anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).
Auf Grund der im
November 2022
anhängig gemachten Anmeldung bei der Invalidenversicherung könnten allfällige Leistungen frühestens ab
Mai 2023
ausgerichtet werden (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG).
In dieser übergangsrechtlichen Konstellation ist die seit 1. Januar 2022 geltende Rechtslage massgebend, die im Folgenden
soweit nichts anderes vermerkt ist
jeweils in dieser Version wieder
gegeben, zitiert und angewendet wird.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind
ausschliesslich die Folgen
der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1
bis
und 1
ter
nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1
bis
IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten
anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invalidi
tätsgrad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad
ab
70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Inv
aliditätsgrad unter 50 % gelten
die
folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):
Invaliditätsgrad
prozentualer Anteil
49 Prozent47.5Prozent
48 Prozent45Prozent
47 Prozent42.5Prozent
46 Prozent40Prozent
45 Prozent37.5Prozent
44 Prozent35Prozent
43 Prozent32.5Prozent
42 Prozent30Prozent
41 Prozent27.5Prozent
40 Prozent25Prozent
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) fest,
die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin in der mit einem Pensum von 70 % ausgeübten Tätigkeit wieder zu 50 % arbeitsfähig sei. In einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit sei ihr bereits jetzt eine höhere Arbeitsfähigkeit zumutbar (S. 1).
Bezüglich der
neu eingereichten Unterla
gen
sei der RAD
zur
Einschätzung gelangt, dass
der Beschwerdeführerin die
bisherige stehende Tätigkeit nicht mehr möglich sei. Eine angepasste Tätigkeit sei ihr seit März 2023
jedoch
zu 100 %
zumutbar
(S. 2 oben).
2.2
Die Beschwerdeführerin wies in der Beschwerde
vom 29. Dezember 2023
darauf hin, dass sie am 28. Oktober 2023
einen weiteren
Unfall erlitten habe. Die Untersuchung des Fusses dauere noch an. Das Verfahren sei bis zum Abschluss der Untersuchung zu unterbrechen (Urk. 1).
2.3
Die Beschwerdegegnerin
führte in der Beschwerdeantwort
ergänzend
aus
, die Beschwerdeführerin
sei nach dem Unfall vom
28. Juni 2022
i
n einer optimal an den Gesundheitszustand angepassten
,
überwiegend sitzenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Beim Unfall vom 28. Oktober 2023 habe sie sich erneut am linken Knie und dem Fuss verletzt. Der Beschwerdeführerin sei die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bereits vor dem
neuen
Unfall nicht mehr möglich gewesen.
Weitere Untersuchungen änderten an dieser Beurteilung mit überwiegender Wahrschein
lichkeit nichts (
Urk. 5
S. 1 f. Ziff.
1-3
).
Die Beschwerdegegnerin gab in der Stellungnahme vom 20. Februar 2025
zudem
an
,
gestützt auf die Beurteilung des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom gleichen Tag änderten
die neu eingereichten Berichte nichts an der bisherigen Beurteilung. An der Verfügung vom 7. Dezember 2023
sei festzuhalten
(Urk.
25
26
).
2.4
Dagegen machte die Beschwerdeführerin geltend, die Beschwerdegegnerin habe ihren Fall nicht vollständig untersucht und die ehemalige Arbeitgeberin habe ihr keine sitzende Tätigkeit angeboten.
Sie benötige Hilfe, um Fortschritte zu machen
(Urk. 28).
2.
5
Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der Verwaltungsverfügungen beziehungsweise der
Einsprache
entscheide
in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs
verfügung sein (BGE 130 V 138
E. 2.1 mit Hinweis). Jedoch sind Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses der Verwaltungsverfügung beziehungs
weise des
Einspracheentscheides
zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b, 99 V 98 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 8C_95/2017 vom 15. Mai 2017 E. 5.1
m.w.H
.).
Der Unfall vom 28. Oktober 2023 ereignete sich
zeitlich
vor der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 7. Dezember 2023.
Die Folgen
dieses
Unfalles sind daher im vorliegenden Verfahren zu berücksichtigen
.
Weitere
medizinische
Abklärungen
und
spätere
Unfälle
(vgl. Urk. 21/3 S. 2 oben)
sind dagegen im Rahmen eines neuen Verwaltungsverfahrens zu berücksichtigen.
Die Suva stellte die Versicherungsleistungen betreffend
den Unfall vom 28.
Oktober 2023 mit Verfügung vom 5. August 2024
auf den gleichen Tag
ein
mit der Begründung, dass die noch bestehenden Beschwerden am linken Fuss
gelenk/Fuss/Knie nicht mehr unfallbedingt seien. Der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall vom 28. Oktober 2023 eingestellt hätte, sei gemäss medizinischer Beurteilung spätestens 6 Wochen nach dem Unfallereignis erreicht gewesen
(Urk.
17/45
/1-3
S. 1).
Trotz der dagegen erhobenen Einsprache (vgl. Urk. 17/53) ist d
amit eine Beurteilung
der
Folgen d
ies
es Unfalles möglich.
Eine Sistierung des
vorliegenden
Verfahrens
(vgl. Urk. 1)
erübrigt sich daher.
2.
6
Streitig ist, ob ein
Leistungsanspruch
besteht
. Dabei sind
die Unfälle
vom 28 Juni 2022 und vom 28. Oktober 2023
und
deren Folgen
auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen
.
3.
3.1
Die Beschwerdeführerin
zog sich
beim Unfall vom 28. Juni 2022
ein Distor
sionstrauma am linken oberen Sprunggelenk (OSG
) zu (
Urk.
6
/17/163 Ziff. 4-6 und 9, Urk. 6/17/104).
3.2
Dr. med.
A.___
,
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma
tologie des Bewegungsapparates, Oberarzt, Kantonsspital
B.___
(
B.___
)
, Klinik für Orthopädie und Traumatologie,
stellte im Bericht vom 24. Oktober 2022 (Urk.
6
/17/44-45) folgende Diagnosen (S. 1):
-
schwere «traumatisierte»
Pangonarthrose
links mit/bei
-
aktuell: erneuter Sturz
im
Juni 2022
-
akuten Knieschmerzen bei Kniedistorsion nach Sturz am 12. November 2021 und Sturz mit Knieanprall am 24. Januar 2022
-
Status nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (
VKB), mediale
r
Teilmeniskektomie
und partielle
r
Ruptur des hinteren Kreuzbandes (HKB)
,
konservativ behandelt in
C.___
vor zehn Jahren
-
unklare Schmerzen OSG Fuss links nach
Supinationstrauma
vom 28. Juni 2022
-
unklare Gefühlsstörung
Vorfuss
links
-
fortgeschrittene Arth
rose
Knie links
-
p
rätibiales
Hämatom links
Dr.
A.___
führte zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin habe sich zur knieorthopädischen Beurteilung vorgestellt. Sie habe von einem erneuten Sturz im Juni 2022 berichtet, bei dem sie sich das linke Sprunggelenk und erneut das Knie verletzt habe
. Ob sie es verdreht oder angestossen habe, könne sie nicht mehr genau sagen
(S. 1 unten).
Als Befunde bestehe
ein Entlastungshinken links. Ein Erguss
,
eine Schwellung
, eine Rötung oder eine Überwärmung
des linken Knies seien nicht
festgestellt worden
.
Es bestünden eine
Druckdolenz
über dem medialen Gelenkspalt und eine leichte
Druckdolenz
lateral.
Schmerzen würden beim Durchbewegen
unter
Varus- und
Valgusstress
angegeben.
Leichte Schmer
zen
bestünden
zudem
beim
Anpressen der Patella
.
B
ei der Patientin zeige sich eine erneute Traumatisierung bei vorbestehender schwerer posttraumatischer
Pangonarthrose
. Es seien neue
Giving
-
way
-Episoden aufgetreten. Die Bandstabilität zeige sich
in der
klinischen Untersuch
ung
jedoch nach wie vor recht ordentlich.
Die Instabilität werde eher auf ein schmerzhaftes Einknicken im Rahmen der Arthrose sowie auf die deutliche
Hypothr
ophie
der Oberschenkelmuskulatur zurückgeführt.
Die Schmerzen im Kniegelenk seien am ehesten durch die traumatisierte Arthrose zu erklären (S. 2).
Ein Folgetermin sei in der Fusssprechstunde vorgesehen. Die bisherige, mehr
heitlich stehende Tätigkeit in einer Fabrik sei mittelfristig bei den Schäden im Kniegelenk nicht zumutbar. Es werde die Evaluation einer mehrheitlich sitzenden Tätigkeit empfohlen (S. 2 unten).
3.3
Dr. med.
D.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt,
B.___
, gab im Bericht vom 8. Februar 2023 (Urk. 6/19/7-8) an,
es zeige sich ein flüssiges Gangbild. D
ie Gefühlsstörungen im Fuss seien laut der Patientin unverändert. Sie sei dadurch nicht massiv eingeschränkt. Klinisch und in der Kernspintomographie (MRI)-Untersuchung zeigten sich
eine Arthrose im
Tarsometatarsal
(TMT)
Gelenk I und insbesondere
II
. Die Patientin wünsche eine Infiltration
(S. 2 unten).
3.4
Dr. med.
E.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte im Bericht vom 14. März 2023 (Urk. 6/19/1-6) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3 Ziff. 2.5):
-
Tarsometatarsalgelen
ke
(
TM
T
-Gelenk
)
I-II-Arthrose Fuss links
-
u
nklare Schmerzen
im
OSG Fuss links nach
Supinationstrauma
vom 28. Juni 2022
-
MR-tomographisch TMT I/II-Arthrose
-
unklare Gefühlsstörung
Vorfuss
links
-
s
chwere «traumatisierte»
Pangonarthrose
links
bei
-
Status nach VKB-Rekonstruktion, medialer
Teilmeniskektomie
und partieller Ruptur des HKB, konservativ behandelt
-
unspezifische Hüftschmerzen links, am ehesten aufgrund der Fehlbelas
tung bei Knie- und Fussschmerzen
Der Hausharzt nannte zudem als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit einen Diabetes mellitus, Typ 2 (S. 3 f. Ziff. 2.6). Aktuell bestünden Schmerzen im linken Fuss sowie in der rechten Hüfte. Die Knieschmerzen links seien aktuell unter Kontrolle (S. 3 Ziff. 2.2). Die Beschwerdeführerin sei ehemalige Produktionsmitarbeiterin. Die Arbeitsstelle sei ihr per 5. Oktober 2022 gekündigt worden. Es habe sich um eine stehende Tätigkeit gehandelt (S. 4 Ziff. 3.1 und 3.3). Die Patientin habe Schmerzen beim Stehen und Gehen. Heben und Tragen von Lasten verursach
ten
starke Schmerzen im Fuss (S. 4 f. Ziff. 3.4).
Dr.
E.___
attestierte vom 17. Januar 2022 bis 8. März 2023 eine Arbeitsun
fähigkeit von 100 % und seit dem 9. März 2023
eine solche
von 50 % (S. 2 Ziff. 1.3).
Die Prognose zur Arbeitsfähigkeit sei abhängig vom
weiteren
Verlauf (S. 4 Ziff. 2.7). Die Prognose für eine Eingliederung sei bei einer geeigneten Tätigkeit grundsätzlich gut.
Eine körperlich nicht belastende, sitzende Tätigkeit sei vier Stunden pro Tag zumutbar
beziehungsweise bestehe
für eine solche Tätigkeit
eine Arbeits
un
fähigkeit
von 50 % (S. 6 Ziff.
4.2 f,
und
5).
3.
5
Dr.
E.___
attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 5. April 2023
für
den Monat
April 2023
wegen Krankheit
eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % (Urk.
6/29). Dr.
D.___
attestierte im Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 28. April 2023 vom 1. bis 28. Mai 2023
wegen Krankheit
eine Arbeitsunfähigkeit von 60 %
(Urk.
6/36).
3.
6
Dr. med.
F.___
, Fach
ärztin
für Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungsapparates,
Oberärztin,
B.___
,
hielt
im Bericht vom 13.
August 2023 (Urk. 6/44)
zur Untersuchung vom 4. August 2023
nebst den bekannten Diagnosen fest, dass nach
der
Infiltration am TMT I und II vom 16.
Mai 2023 eine deutliche Besserung der Beschwerden eingetreten sei (S. 1). Im Rahmen
der
erhobenen Befunde
führte Dr.
F.___
aus
, es zeige sich ein flüssiges Gangbild ohne Schonhinken. Im Stehen zeige sich eine Vorfuss-Adduktion links mehr als rechts. Klinisch bestehe eine ausgeprägte
Druckdolenz
über dem TMT Gelenk
I-II
. Eine Schwellung oder Rötung
über den
Gelenke
n
bestünden nicht (S. 2 oben).
3.7
Dr. med.
G.___
, Fachärztin für Chirurgie, RAD,
führte
in der Stellungnahme vom 26. September 2023 (Urk. 6/52 S. 3 oben) a
us
, in der IV-Anmeldung
sei
als gesundheitliche Beeinträchtigung eine Arthrose des linken Knies und des Fusses angegeben
worden
.
Die Beschwerdeführerin sei in der
angestammten stehenden Tätigkeit aufgrund der ausgewiesenen Diagnosen nicht mehr arbeitsfähig.
Zur
letzten ärztlichen Untersuchung im
B.___
vom 4. August 2023
werde ein flüssiges Gangbild ohne Hinken dokumentiert. Aus versiche
rungsmedizinisch-theoretischer Sicht
sollte in einer überwiegend sitzenden
,
angepassten Tätigkeit
nach den vorliegenden Angaben eine volle Arbeitsfähigkeit bestehen. Im Aufgabenbereich seien Einschränkungen möglich.
Hierzu lägen keine Informationen vor.
3.
8
Die Beschwerdegegnerin veranlasste eine Abklärung der Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt,
die am
6. November 2023 erfolgte (Abklärungsbericht vom 8.
November 2023, Urk. 6/51).
Die Abklärungsperson führte aus, nach den Angaben der Beschwerdeführerin habe
sie sich vor ein paar Tagen bei einem Sturz das linke Knie und erneut den Fuss verletzt. Sie sei deswegen beim Arzt gewesen. Aktuell sei sie vom 30. Oktober bis 12. November 2023 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. Davor sei sie zu 50
%
krankgeschrieben
gewesen bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % für stehende Tätigkeiten. Sie habe grosse Probleme mit dem linken Bein. Sie könne nicht gut laufen und habe Schmerzen im Knie und im Fuss. Eigentlich sollte sie eine Totalprothese im Knie
erhalten
,
sie
sei
hierfür aber noch zu jung (S. 1 Ziff.
1
).
3.
9
Gemäss Unfallmeldung vom
4. Dezember
2023 verstauchte sich die Beschwer
deführerin am 28. Oktober 2023 das linke Knie und den Fuss (Urk. 17/
3
Ziff. 4-6 und 9).
3.10
Dr.
F.___
stellte im Bericht vom 15. Dezember 2023 (Urk. 13/1)
nebst den bereits bekannten
neu
im Wesentlichen
die Diagnose Status nach Treppensturz am 28. Oktober 2023 mit anschliessender Schmerzexazerbation (S. 1 Ziff. 1
).
Die Patientin habe
angegeben, dass sie sich am 28. Oktober 2023 auf einer Treppen
stufe ein
Supinationstrauma
zugezogen habe. Seither habe sie wieder starke Schmerzen und sei aktuell arbeitsunfähig. Vor dem Ereignis sei sie mit dem Fuss gut zurechtgekommen.
Sie
berichte
neu über ein intermittierend auftretendes
Fremdkörpergefühl im Fuss sowie
eine
Sensibilitätsstörung in den Zehen
(
S. 1 f.). Auf dem Röntgenbild des OSG
und des Fusses
links vom 1. Dezember 2023 sei keine akute ossäre Läsion oder eine ossäre
Avulsion
abgrenzbar
. Unverändert bestehe ein
Prozessus
posterior
tali
/Os Trigonum
und es li
ege eine regelrechte Darstellung des OSG vor
(S. 2).
3.11
Dr.
F.___
gab im Bericht vom 21. Februar 2024 (Urk. 13/3) zu
eine
m
MRI des linken Fusses vom 17. Januar 2024 an,
eine
Fraktur
liege nicht
vor. Es bestehe
jedoch
eine zumindest höhergradige Partialruptur der deutlich
tendinopathisch
veränderten ansatznahen Fibularis longus-Sehne auf Höhe des
plantarseitigen
Mittelfusses, am ehesten im Sinne eines
acute
-on-
chronic
Mechanismus. Weiter seien ein deutlicher perifokaler Reizzustand auf Höhe der Sehnenschädigung
und mittelgradige degenerative Veränderungen im TMT-II-Gelenk mit deutlichem Knochenmarködem in den gelenksbildenden Partnern
und im Os cuneiforme mediale
festgestellt worden
mit einer ausgeprägten
Arthroseaktivierung
und konsekutiv deutlichen
synovitischen
Veränderungen auf Höhe der
Lisfranc
-Gelenke.
Weiter bestünden
gering- bis mittelgradige degenerative Veränderungen im TMT III und IV-Gelenk ohne Aktivierungszeichen
.
MR-tomographisch zeige sich vor allem eine aktivierte Arthrose im TMT-II-Gelenk mit Knochenmarksödem
(S. 2 oben).
3.12
Dr. med.
H.___
,
I.___
Klinik, Fusschir
urgie, nannte im Bericht vom 2.
August 2024 (Urk. 13/4
= Urk. 21/1
) als Hauptdiagnosen (S. 1):
-
Fuss links: Status nach Treppensturz am 28. Oktober 2023 mit anschlies
sender Schmerzexazerbation
-
TMT I-/II-Arthrose Fuss links, am ehesten posttraumatisch bedingt, möglicherweise Zustand nach
Lisfranc
-Ligament-Verletzung nach Infiltration TMT I und II vom 16. Mai 2023 mit deutlicher vorüber
gehender Beschwerdeverbesserung
-
Status nach OSG-Distorsionstrauma links am 28. Juni 2022 mit
-
lateraler Rückfussinstabilität bei
Pero
neal
sehnenläsion
-
Gefühlsstörung
Vorfuss
unklarer Genese
-
unspezifische Hüftschmerzen links, am ehesten aufgrund der Fehlbelas
tung bei Knie- und Fussschmerzen
Dr.
H.___
führte zur Anamnese aus, die Patientin habe von zwei Unfällen berichtet. Am 28. Oktober 2023 sei ein Treppensturz und vorgängig am 2
8
. Juni 2022 eine OSG-Distorsion erfolgt. In beiden Fällen sei es zu einer Verletzung des linken Fusses mit seither
invalidisierenden Fussschmerzen
gekommen
.
Die Beschwerde
führerin
berichte von einem Instabilitätsgefühl im Rückfussbereich mit dem Eindruck, nach aussen umzuknicken. Zudem bestünden Belastungsschmerzen, die
die Patientin über der
Lisfranc
-Gelenksreihe medial betont angebe.
Daneben würden Schmerzen retro-/
inframalleolär
lateral sowie im Bereich des fünften Strahls angegeben. Seit zwei Jahren bestünden zunehmende Kniegelenks
schmerzen nach VKB-Rekonstruktion vor zehn Jahren. Danach habe acht Jahre lang ein schmerzfreier Zustand bestanden. Nach einer Infiltration sei sie im Bereich des Kniegelenks praktisch beschwerdefrei (S. 2 oben).
Es sei vorgeschlagen worden, die konservativen Behandlungsmethoden auszu
schöpfen mit Anpassung von orthopädischen Serienschuhen
(S. 2 unten).
3.13
RAD-Ärztin Dr.
G.___
gab in der Stellungnahme vom 4. Februar 2025 (Urk. 26 S.
1 f.) an,
in den
neu
eingereichten
medizinischen Unterlagen werde die gleiche Problematik beschrieben, die bereits in den Vorberichten erläutert worden sei. Neue medizinische Fakten lägen nicht vor. Es bestünden degenerative Verän
derungen am linken Knie und am Fuss. Die Beschwerdeführerin spreche jeweils gut auf Infiltrationen an. Mittel- und langfristig würden operative Massnahmen notwendig werden. Die Beschwerdeführerin und die behandelnden Ärzte zeigten sich aufgrund des Alters und des guten Ansprechens auf die konservative Therapie zurückhaltend. Auffallen
d
sei eine wiederholte Stolperneigung. Dies sollte gemäss
I.___
Klinik abgeklärt werden. Ein Bericht liege nicht vor.
Bei gleicher Symptomatik sei im Jahr 2022 eine neurologische Untersuchung erfolgt ohne richtungsweisenden Befund. Die beschriebene Schwere der Einschränkung werde divergierend beschrieben. Die Beschwerdeführerin habe einen erneuten Sturz im Oktober 2024 angegeben. Zur Untersuchung in der
I.___
Klinik, Fusschirurgie, vom 29. Oktober 2024 sei eine massive Einschränkung beschrieben worden.
Anlässlich der
Untersuchung vom 5. November 2024 in der Knie
sprechstunde der
I.___
Klinik sei ein flüssiges Gangbild beschrieben worden.
Es sei an der Einschätzung festzuhalten, dass eine stehende Tätigkeit nicht mehr leidensgerecht sei. Eine überwiegend sitzende, körperlich leichte Tätigkeit sollte versicherungsmedi
zinisch-theoretisch
jedoch
ausgeübt werden können (Urk. 26 S. 1 unten).
4.
4.1
Gemäss Art. 54a IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan
spruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren
Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufga
benbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüf
methoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätigkeiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psy
chischen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1
bis
). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2).
Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht
gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal
tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu
nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).
4.2
Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver
ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden
werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergän
zende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
4.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog
. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz
ielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali
ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
Als Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 16 ATSG gelten gemäss Art. 25 Abs. 1 IVV mutmassliche jährliche Erwerbseinkommen, von denen Beiträge nach AHVG erhoben würden. Nicht dazu gehören indessen:
a.
Leistungen des Arbeitgebers für den Lohnausfall
infolge Unfall
oder Krankheit bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit;
b.
Arbeitslosenentschädigungen, Erwerbsausfallentschädigungen nach EOG und Taggelder der Invalidenversicherung.
Die massgebenden Erwerbseinkommen nach Artikel 16 ATSG sind in Bezug auf den gleichen Zeitraum festzusetzen und richten sich nach dem Arbeitsmarkt in der Schweiz (Art. 25 Abs. 2 IVV).
Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentral
werte der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik massgebend. Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Einkommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunabhängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 IVV). Die statistischen Werte nach Absatz 3 sind an die betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts
abteilungen und an die Nominallohnentwicklung anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV).
4.4
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit nach Artikel 49 Absatz 1
bis
von 50 Prozent oder weniger tätig sein, so werden vom statistisch bestimmten Wert zehn Prozent für Teilzeitarbeit abgezogen (Art. 26
bis
Abs. 3 IVV).
Das Bundesgericht hat diese Verordnungsbestimmung jedoch hinsichtlich der damit beabsichtigten abschliessenden Ordnung des Abzugs vom Tabellenlohn als bundesrechtswidrig qualifiziert. Soweit aufgrund der Umstände des konkreten Falles ein Bedarf besteht, über die in der IVV geregelten Korrekturinstrumente hinaus Anpassungen am LSE-Tabellenlohn vorzunehmen, ist ergänzend auf die bisherigen Grundsätze der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zurückzugreifen (
BGE 150 V 410 E. 10.6).
4.5
Mit der Kürzung vom Tabellenlohn
soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behin
derung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 142 V 178 E. 1.3, 124 V 321 E. 3b/
aa
) und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichen Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2, 126 V 75 E. 5b/
aa
i.f
.). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2, 126 V 785 E. 5b/
bb
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug vom Invalidenein
kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund
heitliche Einschränkungen dürfen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (zum Ganzen: BGE 148 V 174 E. 6.3 mit Hinweis auf BGE 146 V 16 E. 4.1 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_770/2023 vom 11. Juli 2024 E. 6.1).
5.
5.1
Die behandelnden Ärzte des
B.___
und Dr.
E.___
stellten
nach dem Unfall
vom 28. Juni 2022
im Wesentlichen
die Diagnosen schwere «traumatisierte»
Pangonarthrose
lin
k
s
beziehungsweise fortgeschrittene Arthrose
im linken
Knie,
Arthrose i
n den
TMT-Gelenk
en
I-II
des linken Fusses
,
unklare Gefühlsstörung
Vorfuss
links
und unspezifische Hüftschmerzen links
. Dr.
E.___
attestierte
im Bericht vom 14. März 2023
für die Zeit
vom 17. Januar 2022 bis 8. März 2023 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und seit dem 9. März 202
3
eine Arbeits
unfähigkeit von 50 %
(vorstehend E. 3.2 und 3.4).
RAD-Ärztin Dr.
G.___
kam in der
Stellungnahme vom 26. September 2023 zur Einschätzung, dass der Beschwerdeführerin die angestammte stehende Tätigkeit nicht mehr möglich sei, während in
einer
körperlich leichten,
überwiegend
sitzenden Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit bes
tehe
.
In der Stellungnahme vom
4. Februar 2025
hielt sie an ihrer Einschätzung fest
(E. 3.7 und 3.13).
Die bildgebenden Abklärungen nach dem Unfall vom 28. Oktober 2023 ergaben eine höhergradige Partialruptur der Fibularis longus-Sehne auf Höhe des linken
plantarseitigen
Mittelfusses und
mittelgradige
degenerative Veränderung
en beziehungsweise eine aktivierte Arthrose
im TMT-II-Gelenk
links
sowie
gering- bis mittelgradige degenerative Veränderungen im TMT III und IV-Gelenk ohne Aktivierungszeichen
(E. 3.11).
5.2
Die Stellungnahme
n
von Dr.
G.___
vom 26. September 2023 und vom 4. Februar 2025 erweisen sich als schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei.
Zweifel an der Einschätzung durch Dr.
G.___
bestehen nicht.
Sie
erfüllen daher
die Anforderungen an den Beweiswert einer medizinischen Beurteilung des RAD
(E. 4.
1-
2
)
.
5.3
Der Unfall vom 28. Oktober 2023
führte nicht zu einer
längerfristige
n
Einschränkung des Gesundheitszustandes
der Beschwerdeführerin
über das bereits bekannte Ausmass hinaus
.
Nach dem Bericht der Ärzte der
I.___
Klinik, Hüft- und Kniechirurgie, vom 20. November 2024 ist die Implantation einer Knieprothese links aktuell noch kein Thema (Urk. 21/2 S. 2 oben).
Die Suva stellte die nach diesem Unfall erbrachten Versicherungsleistungen denn auch mit Verfügung vom 5. August 2024 auf den gleichen Tag ein (Urk. 17/45/1-3 S. 1 unten).
Hinsichtlich der
Beurteilung durch Dr.
G.___
leuchtet es ein, dass der Beschwer
deführerin die frühere stehende Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin
aufgrund der Beschwerden
im Bereich des linken Knies, des linken Fusses und der
linken Hüfte
nicht mehr möglich ist
.
In der angestammten Tätigkeit liegt daher
seit Januar 2022
eine
Arbeitsunfähigkeit von 100 % vor
(E. 3.4
. E. 3.7
).
E
ine vorwiegend sitzende,
körperlich leichte
Tätigkeit
kann ihr gemäss Dr.
G.___
jedoch
im vollen Umfang
zugemutet werden.
Dr.
E.___
gab an
, dass die
Beschwerdeführerin beim Stehen, Gehen und beim Heben und Tragen von Lasten durch Schmerzen im linken Fuss eingeschränkt
sei (E. 3.4)
.
Diesen
Beschwerden
kann im Rahmen
einer
angepassten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit
grundsätzlich
Rechnung getr
agen werden, so dass eine angepasste Tätigkeit vollumfänglich möglich ist
.
Mit Dr.
G.___
ist daher
davon auszugehen, dass
die Beschwerdeführerin
im Rahmen einer
behinderungsangepassten Tätigkeit nicht
in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist
.
Der Hausarzt legte
demgegenüber
nicht
weiter
dar, weshalb auch in einer
behinderungsangepassten
Tätigkeit nur eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe sollte
, zumal er als Funktionseinschränkungen
einzig
das Stehen und Gehen sowie das Heben/Tragen von Lasten
nannte
(vorstehend E. 3.4).
Auch die
in der angestammten, stehenden Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin
ab März 2023
attestierte
50%ige Arbeitsfähigkeit
lässt dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit als nicht nachvollziehbar erscheinen
.
In diesem Zusammenhang ist zudem auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, wonach Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, weshalb im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage kommt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E.
4.1).
Es kann daher auf die Beurteilung durch Dr.
G.___
abgestellt werden.
Der medizinische Sachverhalt ist somit als dahingehend erstellt zu erachten, dass in der angestammten Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin seit Januar 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % besteht. In einer angepassten Tätigkeit besteht
im relevanten Zeitpunkt
nach Ablauf des gesetzlichen Wartejahres und sechs Monate nach der IV-Anmeldung vom 21. November 2022
per 1. Juni 2023
jedoch
– auch unter Berücksichtigung des Unfalls vom 28. Oktober 2023
-
eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 100 %.
Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin
ausreichende Abklärungen vorgenommen.
5.4
Hinsichtlich der Invaliditätsbemessung ist z
unächst
davon auszugehen, dass
die Beschwerdeführerin
im Gesundheitsfall weiterhin als Betriebsmitarbeiterin gear
beitet hätte.
Für die Bestimmung des
Valideneinkommens
sind die
im Verfügungszeitpunkt
bezogen auf
den Zeitpunkt des Rentenbeginns
per 1.
Juni
2023 aktuellsten LSE-Tabellenlöhne beizuziehen (BGE 150 V 67 E. 4.2).
Gemäss LSE 202
0
TA1_tirage_skill_level hätte
die Beschwerdeführerin
im Jahr 202
0
in
einer einfachen Tätigkeit körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau eins) durchschnittlich ein Einkommen von Fr.
4’276
.-- pro Monat
(Totalwert)
erzielen können. Angepasst an die Lohnentwicklung
von 2784 Punkten (Frauen) im Jahr 2020 auf 2872 Punkten im Jahr 2023 (Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2023, T39) ergibt sich bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden ein Einkommen von Fr. 55'184.-- (Fr. 4'276.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2784 x 2872)
. Als
Valideneinkommen
sind daher Fr. 55'184.-- zu veranschlagen.
Für eine behinderungsangepasste Tätigkeit ist vom selben Einkommen auszugehen. Ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn erweist sich aufgrund des
für eine
angepasste Tätigkeit nur geringfügig eingeschränkten Belastungsprofil
s
rechtsprechungsgemäss
als nicht gerechtfertigt.
Bei einem Validen- und einem Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 55'184.-- resultiert ein Invaliditätsgrad von 0 %.
Für den Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2024 sieht Art. 26
bis
Abs. 3 IVV (in der seit dem 1. Januar 2024 geltenden Fassung) vor, dass vom statistisch bestimmten Wert nach Absatz zwei 10 Prozent abgezogen werden
. Bei einem Abzug von 10 Prozent
vom Tabellenlohn
ab dem 1. Januar 2024 resultiert eben
falls kein Rentenanspruch.
5.5
Soweit die
Beschwerdeführerin
Eingliederungsmassnahmen
im Sinne von Arbeitsvermittlung
beantragt
(Urk. 28)
,
ist
festzuhalten, dass
a
rbeitsunfähige
(Art. 6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, Anspruch auf Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes oder im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (Art. 18 Abs. 1 IVG)
haben
. Die IV
Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Abs. 2).
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bedarf der Anspruch auf Arbeits
vermittlung weder der Invalidität noch eines Mindestinvaliditätsgrades. Zur Begründung des Anspruchs ist jedoch eine spezifische Einschränkung gesundheitlicher Art notwendig, wenn die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit betroffen ist, als der versicherten Person nur leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind. Die leistungsspezifische Invalidität des Anspruchs liegt vor, wenn die Behinderung Probleme bei der Stellensuche verursacht. Dies trifft beispielsweise zu, wenn wegen Stummheit oder mangelnder Mobilität kein Bewerbungsgespräch möglich ist oder dem potenziellen Arbeitgeber die besonderen Möglichkeiten und Grenzen der versicherten Person erläutert werden müssen (zum Beispiel welche
Tätigkeiten trotz Sehbehinderung erledigt werden können), damit sie überhaupt eine Chance hat, den gewünschten Arbeitsplatz zu erhalten (Urteile des Bundesgerichts 9C_329/2020 vom 6. August 2020 E. 3.2.3 und 8C_641/2015 vom 12. Januar 2016 E. 2, je mit Hinweisen).
Zur Arbeitsvermittlung ist im Weiteren berechtigt, wer aus invaliditätsbedingten Gründen spezielle Anforderungen an den Arbeitsplatz (beispielsweise Sehhilfen) oder den Arbeitgeber (beispielsweise Toleranz gegenüber invaliditätsbedingt notwendigen Ruhepausen) stellen muss und demzufolge aus invaliditätsbeding
ten Gründen für das Finden einer Stelle auf das Fachwissen und entsprechende Hilfe der Vermittlungsbehörden angewiesen ist. Bei der Frage nach der Anspruchsberechtigung nicht zu berücksichtigen sind demgegenüber invalidi
tätsfremde Probleme bei der Stellensuche wie beispielsweise Sprachschwierig
keiten (im Sinne fehlender Kenntnisse der Landessprache, anders wiederum bei medizinisch diagnostizierten, somit gesundheitsbedingten Sprachstörungen; Urteil des Bundesgerichts 9C_467/2022 vom 3. Februar 2023 E. 3.2.2 mit Hinweis). Es genügt ferner nicht, dass der versicherten Person die Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gründen gekündigt worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_199/2023 vom 30. August 2023 E. 6.2 mit Hinweis).
Da bei der Beschwerdeführerin abgesehen vom Erfordernis einer
angepassten,
leichten,
vorwiegend sitzenden Tätigkeit
keine zusätzlichen spezifischen und invalidenversicherungsrechtlich relevanten Einschränkungen im Sinne obiger Rechtsprechung vorliegen, besteht auch kein Anspruch auf Eingliederungs
massnahmen.
5.6
Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin einen
Leistungsanspruch
der Beschwerdeführerin bei einem Invaliditätsgrad von 0
beziehungsweise 10 Prozent
zu Recht
verneint.
Die angefochtene Verfügung vom 7. Dezember 2023 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr.
5
00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr.
500
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage
je einer Kopie
von Urk. 28-29
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art.
46
BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift
der
beschwerdeführenden
Partei oder ihrer Rechtsvertretung
zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
Grieder-MartensBrugger