# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 114a395f-3d1b-5db1-9cd5-a67f998179fc
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1999-04-22
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 22.04.1999 RV.97.50250
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_RV-97-50250_1999-04-22.pdf

## Full Text

2000 Bundessteuern 635 

Bundessteuern  

A. Gesetz über die Steuern auf Einkommen, Vermögen, 
Grundstückgewinnen, Erbschaften und Schenkungen vom 

13. Dezember 1983 (StG). 

146 Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit (§ 22 Abs.  1 lit.  b StG). 
Eine Ueberführung ins Privatvermögen ist bei Vermietung und Verpach-
tung nur mit Zurückhaltung anzunehmen, wenn die Steuerpflichtigen 
eine Liegenschaft buchhalterisch konsequent als Geschäftsvermögen be-
handeln.  

22. April 1999 in Sachen T., RV.97.50250/K 6014 

Aus den Erwägungen 

3. a) Die Abgrenzung zwischen Privat- und Geschäftsvermögen 
erfolgt nach objektiven Kriterien. Entscheidend ist, ob ein Vermö-
genswert technisch-wirtschaftlich einem Geschäftsbetrieb zugerech-
net werden muss (BGE 120 Ia 354). Es kommt dabei auf die Gesamt-
heit der tatsächlichen Verhältnisse an, wobei sich die objektive Be-
ziehung des Wirtschaftsgutes zum Geschäft in erster Linie in der 
tatsächlichen Nutzung zu Erwerbszwecken, oft auch im Erwerbs-
motiv zeigt (VGE vom 23. Dezember 1996 in Sachen O., mit 
Hinweisen).  

b) Mit Revers vom 24. Oktober 1987 haben die Rekurrenten 
erklärt, dass die ganze Parzelle Nr. Y vollumfänglich, ohne jeglichen 
Privatanteil zu ihrem Geschäftsvermögen gehöre und dass eine 
Veräusserung bzw. eine Ueberführung ins Privatvermögen mit der 
Einkommenssteuer erfasst werde. Die Rekurrenten vertreten die 
Auffassung, dass das Grundstück nach wie vor Geschäftsvermögen 
darstellt, während nach Ansicht der Steuerbehörden eine teilweise 
Ueberführung ins Privatvermögen vorgenommen wurde.