# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5f11c3ca-fcd0-5da4-a350-f7df7e302fad
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-06-07
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 07.06.2021 6B 430/2021 (6B_430/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-430-2021_2021-06-07.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_430/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 7. Juni 2021
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.A.________, 

handelnd durch B.A.________ und C.A.________, 

und diese vertreten durch Rechtsanwalt Fabian Brunner, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. D.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli, 

2. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 

Postfach 157, 4502 Solothurn, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Fahrlässige Körperverletzung; Entschädigung; Willkür, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 18. Februar 2021 (STBER.2020.31). 

 

 

    
  Die Präsidentin zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Der Beschwerdeführer reichte am 15. April 2021 Beschwerde gegen das Urteil des Kantons Solothurn vom 18. Februar 2021 ein. 

 

    
  2. 
 

Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen (Art. 62 Abs. 1 BGG). 

 

    
  3. 
 

Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 19. April 2021 Frist bis zum 4. Mai 2021 und mit Verfügung vom 10. Mai 2021 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 21. Mai 2021 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu leisten, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (Art. 62 Abs. 3 BGG). 

 

    
  4. 
 

Beide Verfügungen wurden mittels Gerichtsurkunde versandt und konnten zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss indessen auch innert Nachfrist nicht einging und der Beschwerdeführer auch sonst überhaupt nicht reagierte, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  5. 
 

Die Kosten sind den für den Beschwerdeführer handelnden Eltern (B.A.________ und C.A.________) unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden B.A.________ und C.A.________ unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 7. Juni 2021 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Jacquemoud-Rossari 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill