# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e631702b-285a-5513-8f83-ed5ba5d929d6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-11-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.11.2014 D-2321/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2321-2014_2014-11-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-2321/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  4 .  N o v e m b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Thomas Wespi, 

mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni Luftensteiner;   

Gerichtsschreiber Alfred Weber. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…),  

Aegypten, 

vertreten durch lic. iur. Susanne Sadri, LL.M., 

Asylhilfe Bern, (…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des BFM vom 28. März 2014 / N (…). 

 

 

D-2321/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge den Heimatstaat 

auf dem Seeweg Ende Februar 2012 verliess und über Italien am 4. März 

2012 in die Schweiz gelangte, wo er am gleichen Tag um Asyl nachsuch-

te, 

dass er nach der Befragung zur Person (BzP) im Empfangs- und Verfah-

renszentrum (EVZ) B._______ vom 15. März 2012 für die Dauer des Ver-

fahrens dem Kanton C._______ zugewiesen wurde, 

dass das BFM im Rahmen eines Dublin-Verfahrens am 21. März 2012 die 

italienischen Behörden um Übernahme des Beschwerdeführers ersuchte, 

dass die italienischen Behörden dem Übernahmeersuchen am 13. April 

2012 nicht zustimmten, da der Beschwerdeführer in Italien nicht bekannt 

sei, 

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 30. April 2012 

mitteilte, das Dublin-Verfahren sei beendet und sein Asylgesuch werde in 

der Schweiz geprüft,  

dass das BFM den Beschwerdeführer am 26. Juli 2012 zu den Asylgrün-

den anhörte, 

dass der Beschwerdeführer bei den Befragungen zur Begründung des 

Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, in Ägypten würden die 

Kopten von Islamisten und Salafisten unterdrückt, 

dass er und seine Familie auf der Strasse immer wieder beschimpft und 

belästigt worden seien,  

dass man versucht habe, seine Frau und die Kinder zu entführen, 

dass seine Kinder unterwegs zur Schule von andern Kindern und Er-

wachsenen belästigt worden seien, 

dass seine Frau am Arbeitsplatz gemobbt worden sei, weil ihr Bruder an-

geblich den Islam beschimpft habe, 

dass sie (die Familie) unter Beobachtung des Geheimdienstes gestanden 

habe, 

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dass Christen in Ägypten keinen Arbeitsplatz beim Staat erhalten würden, 

dass er sich mehrmals beim Staat um einen Stelle beworben habe, je-

doch stets eine Absage erhalten habe, 

dass die Situation unerträglich geworden sei und er die Gelegenheit zur 

Ausreise vor diesem Hintergrund wahrgenommen habe,  

dass der Beschwerdeführer zur Untermauerung seiner Vorbringen ein 

Gerichtsurteil zu den Akten reichte, wonach mehrere Personen – darunter 

auch sein Schwager (M.D.S.) – zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren 

verurteilt worden seien, weil er den Propheten Mohammed beleidigt habe, 

dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 

vom 28. März 2014 – eröffnet am 31. März 2014 – ablehnte und die Weg-

weisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen 

des Beschwerdeführers genügten weder den Anforderungen an die 

Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG (SR 142.31) noch denjenigen an die 

Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG, 

dass Vorbringen nicht hinreichend begründet seien, wenn sie in wesentli-

chen Punkten zu wenig konkret, detailliert und differenziert dargelegt und 

somit den Eindruck vermitteln würden, dass eine Person das Geschilder-

te nicht selbst erlebt habe (allgemeine schwierige Situation der Christen 

in Ägypten, ohne persönliche Vorfälle erlitten zu haben [BzP]; unsubstan-

ziierte, nicht nachvollziehbare Darlegungen im Zusammenhang mit der 

versuchten Entführung der Kinder), 

dass der Wahrheitsgehalt von Vorbringen zweifelhaft sei, wenn sie ohne 

zwingenden Grund erst im Verlaufe des Verfahrens geltend gemacht 

würden (Versuch der Entführung von Frau und Kindern durch Muslimbrü-

der; Anklage und Verurteilung des Schwagers im Zusammenhang mit der 

Beschimpfung des Islams und daraus resultierende Schwierigkeiten der 

Frau am Arbeitsplatz [Mobbing]), 

dass der Beschwerdeführer keine gezielt gegen sich gerichteten staatli-

chen Verfolgungsmassnahmen habe geltend machen können und Nach-

teile, welche ausschliesslich auf die allgemeinen politischen, wirtschaftli-

chen oder sozialen Lebensbedingungen in einem Staat zurückzuführen 

seien, nicht unter Art. 3 AsylG fielen (u.a. allgemeine Schwierigkeiten der 

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Christen in Ägypten; Behandlung bei staatlichen Anstellungsversuchen; 

kein Zusammenhang zwischen dem Gerichtsverfahren gegen den 

Schwager und der persönlichen Situation des Beschwerdeführers), 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. April 2014 gegen diesen 

Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben und die 

Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Feststellung der Flücht-

lingseigenschaft und die Gewährung von Asyl beantragen liess, 

dass die Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen sei, 

dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne 

von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu gewähren und auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses zu verzichten sei, 

dass auf die Begründung der Beschwerde, soweit entscheidwesentlich, in 

den Erwägungen einzugehen ist, 

dass mit Zwischenverfügung vom 26. Mai 2014 die Gesuche um Gewäh-

rung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG 

und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abgewiesen 

wurden, 

dass ein Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.–, zahlbar bis zum 

10. Juni 2014, erhoben wurde, 

dass zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wurde, das BFM dürfte 

in der angefochtenen Verfügung unter Angabe der Fundstellen in den 

Protokollen zu Recht sowohl die Glaubhaftigkeit als auch die Asylrelevanz 

der Darlegungen des Beschwerdeführers verneint haben, 

dass der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Argumentation in der 

Rechtsmitteleingabe nichts Substanzielles entgegenzusetzen haben dürf-

te, 

dass sich die diesbezüglichen Ausführungen grundsätzlich in der Wieder-

gabe des festgestellten Sachverhalts erschöpfen und die gegen die vor-

instanzliche Begründung erhobenen Vorbringen respektive die anders 

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empfundene Sichtweise als unbehelfliche Erklärungsversuche zu werten 

sein dürften, 

dass eine Klärung der dem Beschwerdeführer von der Vorinstanz in der 

angefochtenen Verfügung vorgeworfenen Unglaubhaftigkeitselemente 

nicht herbeigeführt werden dürfte, zumal eine substanziierte Auseinan-

dersetzung mit ihnen unterbleibe, 

dass es sich gleichermassen mit der Argumentation zur Asylrelevanz der 

Darlegungen des Beschwerdeführers verhalten dürfte, da die diesbezüg-

lichen Ausführungen nicht über Allgemeinplätze hinausgingen, was etwa 

in der Formulierung zum Ausdruck komme, die vom Beschwerdeführer 

geäusserten Verfolgungsdrohungen und -befürchtungen seien asylrele-

vant,  

dass in diesem Zusammenhang zudem festzuhalten sein dürfte, dass die 

vom Beschwerdeführer geltend gemachten persönlichen Benachteiligun-

gen durch Dritte (radikale Muslime) – irgendwelche Schwierigkeiten mit 

den heimatlichen Behörden habe er ausdrücklich in Abrede gestellt – nie 

den Grad im Sinne verbaler Belästigungen (Beleidigungen und Be-

schimpfungen) oder respektloser Behandlung überschritten hätten (A 5 

S. 9 sowie A 18 Frage 6 S. 3 und Frage 21 S. 5 gemäss Aktenverzeichnis 

BFM),  

dass die auf Beschwerdestufe eingereichten Beweismittel ungeeignet 

sein dürften, an dieser Einschätzung etwas zu ändern,  

dass den beiden Schreiben von Pfarrer E.A. vom 23. April 2014 und der 

Vizepräsidentin des Synodalrates der reformierten Kirchen (…) vom 25. 

April 2014 die beweisrechtliche Bedeutung abgesprochen werden dürfte, 

da diese aufgrund ihres Inhalts keine neuen und massgebenden Er-

kenntnisse hinsichtlich der konkreten persönlichen Situation des Be-

schwerdeführers zu Tage fördern würden, 

dass der Beschwerdeführer mangels Fallbezugs ebenfalls aus den bei-

den eingereichten Artikeln (Amnesty, Magazin der Menschenrechte, 

Nr. 77, März 2014: Gewalt gegen Christen eskaliert, sowie Internetartikel 

vom 1. Mai 2012) nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermögen dürfte,  

dass weder die allgemeine Lage in Ägypten noch in der Person des Be-

schwerdeführers liegende Gründe gegen einen allfälligen Vollzug der 

Wegweisung in dessen Heimatland sprechen dürften, 

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dass der Kostenvorschuss am 5. Juni 2014 geleistet wurde, 

dass mit Eingabe vom 13. Juni 2014 (Poststempel) als Beweismittel eine 

Anzeige der Ehefrau gegen Unbekannt vom 26. April 2014 bei der lokalen 

Polizei mit dem entsprechenden Polizeibericht (Protokoll) zu den Akten 

gereicht wurde, 

 

und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei-

det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 

welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG 

i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG rich-

tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

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weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 

im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Natio-

nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen 

ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind 

oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden 

(Art. 3 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben 

hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-

sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, 

den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder 

verfälschte Beweismittel abgestützt werden, 

dass mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass die Vorbringen des Be-

schwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit ge-

mäss Art. 7 AsylG noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss 

Art. 3 AsylG genügen, 

dass zur Vermeidung von Wiederholungen daher auf die zutreffenden 

Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer-

den kann, 

dass die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe nicht geeignet sind, eine 

Änderung der angefochtenen Verfügung herbeizuführen,  

dass dem Beschwerdeführer bereits mit Zwischenverfügung vom 26. Mai 

2014 dargelegt wurde, weshalb seine Vorbringen in der Beschwerde – da 

aussichtslos – keine andere Beurteilung in der Frage der Asylgewährung 

zu bewirken vermöchten, 

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dass die Sachlage hinsichtlich der Begehren von damals zwischenzeitlich 

im Wesentlichen unverändert geblieben ist, 

dass die als Beweismittel eingereichte Anzeigeerstattung der Ehefrau des 

Beschwerdeführers vom 26. April 2014 bei der lokalen Polizei nicht ge-

eignet ist, eine Verfolgung des Beschwerdeführers zu belegen, 

dass gemäss Eingabe vom 13. Juni 2014 (Poststempel) die Anzeigeer-

stattung auf Verlangen des Beschwerdeführers und seiner Rechtsvertre-

terin erfolgte, 

dass aus dem Protokoll unter anderem hervorgeht, dass die telefonischen 

Drohungen (Tötung des Beschwerdeführers; Entführung der Kinder; un-

anständige, den Respekt einer Frau verletzende Äusserungen) seit unge-

fähr einem Monat von unbekannten Dritten ausgehen würden,  

dass sich zuvor so etwas nicht ereignet habe und sie (Ehefrau des Be-

schwerdeführers) den Grund nicht wisse, weshalb etwa der Besitzer, 

dessen Telefonnummer beim Anruf registriert worden sei, dies tue, und 

sie keine Ahnung habe, wer sich dahinter verberge, 

dass im Protokoll abschliessend festgehalten wurde, dass Erkundigungen 

über den Besitzer der Telefonnummer eingeleitet würden ("order from 

high officer of Qaluob police center"), 

dass entgegen den Ausführungen in der Beschwerde (Ziff. 3 S. 5) somit 

nicht ersichtlich ist, die Polizei habe mit Unwillen die Anzeige aufgenom-

men und erklärt, ihr nicht helfen zu können,  

dass der Beschwerdeführer mit dem eingereichten Beweismittel, insbe-

sondere auch unter dem Blickwinkel seiner bei den Befragungen zu Pro-

tokoll gegebenen Antworten, nichts zu seinen Gunsten ableiten kann,  

dass eine begründete Furcht vor einer Verfolgung deshalb zu verneinen 

ist, 

dass, um Wiederholungen zu vermeiden, daher ebenfalls vollumfänglich 

auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischenverfügung verwiesen 

werden kann, 

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dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt 

hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. 

BVGE 2013/37 E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte 

Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 

demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der 

Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigs-

tens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-

che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 

des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-

genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

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dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 

Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 ge-

gen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-

handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK er-

sichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situatio-

nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notla-

ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-

zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass die als Beweismittel eingereichte Anzeigeerstattung der Ehefrau des 

Beschwerdeführers vom 26. April 2014 bei der lokalen Polizei aus den 

oben angeführten Gründen nicht geeignet ist, den Vollzug der Wegwei-

sung in Frage zu stellen, weil dem Dokument letztlich die Beweistauglich-

keit für eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers abzusprechen 

ist, 

dass der irgendwelche Schwierigkeiten mit den heimatlichen Behörden 

oder Organisationen verneinende, unpolitische und – soweit aktenkun-

dig – gesunde Beschwerdeführer über eine solide Schulbildung (Anzahl 

Jahre mit Abschluss) und einen Beruf (Berufsbezeichnung) verfügt, 

dass er gemäss eigenen Angabe zudem während mehrerer Jahre selb-

ständig in (Berufsbranche) gearbeitet hat, 

dass er im Falle einer Rückkehr nach Ägypten auf ein familiäres Bezie-

hungsnetz (Ehefrau, Kinder, verheirateter Bruder) zurückgreifen kann, 

was eine Reintegration erleichtert,  

dass in Berücksichtigung sämtlicher für das vorliegende Verfahren rele-

vanter Aspekte der Vollzug der Wegweisung als zumutbar zu erachten ist, 

dass der Beschwerdeführer im Besitze eines bis zum 4. Februar 2019 

gültigen Reisepasses ist, weshalb der Vollzug der Wegweisung in den 

Heimatstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), 

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Seite 11 

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den 

rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 

Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) sind und der am 5. Juni 2014 in gleicher Höhe geleistete Kosten-

vorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.   

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Wespi Alfred Weber 

 

 

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