# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c56395cd-4013-5f82-9fc0-eda0ae260776
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-12-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 16.12.2010 B 2009/187
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2009-187_2010-12-16.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2009/187

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 16.12.2010

Entscheiddatum: 16.12.2010

Urteil des Verwaltungsgerichts vom 16. Dezember 2010
Volksschule, Schule für Hochbegabte, Art. 53bis VSG (sGS 213.1), Art. 11bis, 
Art. 11ter und Art. 11quater VVU (sGS 213.12). Persönliche Voraussetzungen 
für den Besuch einer Talentschule (Verwaltungsgericht, B 2009/187).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter lic. iur. A. Linder, 

Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener, Dr. S. Bietenharder-Künzle; Gerichtsschreiber lic. iur. S. 

Schärer

_______________

 

In Sachen

R. und Ch.,

Beschwerdeführer,

gegen

 

Erziehungsrat des Kantons St. Gallen,Davidstrasse 31, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Politische Gemeinde G.,

Beschwerdegegnerin,

 

betreffend

Kostengutsprache für den Besuch der Talentschule St. Gallen

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ S., geboren am 2. Juli 1996, wohnt mit seinen Eltern R. und Ch. in A., Politische 

Gemeinde G. Nachdem ursprünglich seine Einteilung in die Realschule vorgesehen 

war, verfügte die Schule G. auf Intervention der Eltern am 6. Mai 2009 den Übertritt in 

die Sekundarschule. Mittlerweile besucht er seit einem Jahr die Real- bzw. Sportschule 

im Bürgli in St. Gallen.

Mit Schreiben vom 8. Mai 2009 ersuchten R. und Ch. den Schulrat G. um Übernahme 

der Schulkosten für die Talentschule der Stadt St. Gallen und die entsprechenden 

Transportkosten. Sie machten geltend, ihr Sohn spiele seit dem Kindergarten Handball 

und wolle diesem Sport fortan grösseren Stellenwert beimessen. Sein Stammverein, 

der TSV X., unterstütze den Besuch der Talentschule. Der künftige Trainingsumfang 

betrage drei bis vier Stunden pro Woche.

Der Schulrat stellte am 12. Mai 2009 die Ablehnung des Gesuchs in Aussicht, weil zum 

einen keine Empfehlung eines nationalen Verbands vorliege und zum anderen drei bis 

vier Trainingsstunden pro Woche problemlos neben dem ordentlichen Unterricht 

bewältigt werden könnten. Bei einem Trainingspensum unter zehn Stunden sei der 

Besuch der Talentschule von vornherein kein Thema. Am 22. Mai 2009 reichten R. und 

Ch. eine Empfehlung des Handball-Regionalverbands Ost und des TSV X. Junioren 

U15, beide vom 15. Mai 2009, nach. Mit dem ersten Referenzschreiben attestiert der 

Trainer G. S. Talentcharakter. Mit dem zweiten Schreiben bestätigt der gleiche Trainer, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

dass das Team U15 Inter drei Mal wöchentlich leistungsorientiert trainiere. Der 

Trainingsaufwand insgesamt betrage jedoch zwölf Stunden pro Woche. Dazu komme 

ein Training pro Monat für die Regionalauswahl, das fünf Stunden dauere. Die Direktion 

für Schule und Sport der Stadt St. Gallen teilte der Oberstufenschulgemeinde G. am 

26. Mai 2009 mit, dass S. die Anforderungen für die Aufnahme in die Talentschule der 

Stadt St. Gallen erfülle und diese ab dem nächsten Schuljahr besuchen werde. Aus 

diesem Grund ersuche sie um Kostengutsprache für die dreijährige Oberstufe von 

jährlich Fr. 13'500.--. Der Restbetrag von Fr. 4'800.-- werde von den Eltern oder vom 

Verband bezahlt. Das Amt für Sport des Bildungsdepartementes des Kantons 

St. Gallen erklärte am 28. Mai 2009 auf Nachfrage des Schulrates G., dass die 

Voraussetzungen der Schulgeldübernahme für die Talentschule der Stadt St. Gallen auf 

Grund der neuen Angaben im konkreten Fall erfüllt seien.

Der Schulrat G. erliess am 4. Juni 2009 folgende Verfügung:

"1. Das Gesuch vom 8. Mai 2009 betreffend Übernahme des Schulgeldes und der 

Abonnementskosten für S. ab August 2009 für die Talentschule Sport St. Gallen wird 

abgewiesen.

2. Wenn die vom Bildungsdepartement formulierten Vorgaben zu einem späteren 

Zeitpunkt erfüllt sind, wird der Schulrat ein neues Gesuch prüfen.

3. Die Schulleitung Oberstufe wird sich bemühen, dass S. alle Trainings des TSV X. 

besuchen kann."

Zur Begründung brachte er an, die geltend gemachten zwölf Trainingsstunden würden 

viereinhalb Stunden in der Talentschule enthalten. Das reine Handball-Training betrage 

siebeneinhalb Stunden pro Woche. Diese könnten ohne weiteres nebst dem Unterricht 

in der Sekundarschule A. erfüllt werden. Die Regionalauswahl habe noch nicht 

stattgefunden. Ob S. dereinst zu den Auserwählten gehören werde, könne somit noch 

nicht gesagt werden. Bereits heute eine Kostengutsprache für drei Jahre von über 

Fr. 40'000.-- zu leisten, sei verfehlt.

B./ Gegen diese Verfügung erhoben R. und Ch. mit Eingabe vom 12. Juni 2009 beim 

Bildungsdepartement Rekurs. Sie beantragten, den Entscheid des Schulrates 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

kostenpflichtig aufzuheben und ihr Gesuch um Übernahme der Schulkosten für die 

Talentschule gutzuheissen. Eventuell sei die Streitsache an den Schulrat zur 

Neubeurteilung zurückzuweisen. Der Schulrat beantragte am 14. Juli 2009 die 

kostenpflichtige Abweisung des Rekurses. Der Erziehungsrat erliess am 30. September 

2009 folgenden Beschluss:

"1. Der Rekurs von Ch. und R. wird abgewiesen.

2. Das Bildungsdepartement wird im Sinn der Erwägungen eingeladen zu prüfen, ob 

ein Anwendungsfall von Art. 11quater VVU vorliegt.

3. Die amtlichen Kosten werden im Sinn der Erwägungen verlegt.

4. Das Begehren der Rekurrenten um Parteientschädigung wird abgewiesen."

        Das Bildungsdepartement erliess am 2. Oktober 2009 folgende Verfügung:

"1. Die Gemeinde G. ist verpflichtet, S., A., den Besuch der Talentschule St. Gallen zu 

gestatten und einen entsprechenden Schulgeldbeitrag von Fr. 13'500.-- je Schuljahr zu 

leisten.

2. Die Gemeinde G. erstattet die Kosten für den Transport von S. an den auswärtigen 

Schulort gemäss ausgewiesener Rechnung.

3. Den Gesuchstellern wird der im Rekursverfahren geleistete Kostenvorschuss in Höhe 

von Fr. 1'000.-- zurückerstattet.

4. Auf die Erhebung amtlicher Kosten gegenüber der Gemeinde G. wird verzichtet."

Zur Begründung erwog es im wesentlichen, in der Schule G. sei es S. nicht möglich, 

sowohl die schulischen Leistungsziele zu erreichen und gleichzeitig sein Talent zu 

entfalten. Sodann liege eine positive Empfehlung des Kantonalverbands vor. Damit 

bestehe ein besonderer Fall im Sinn von Art. 11quater der Verordnung über den 

Volksschulunterricht (sGS 213.12, abgekürzt VVU), weshalb die Schulgemeinde G. S. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

den Besuch der Talentschule der Stadt St. Gallen gestatten und den entsprechenden 

Schulgeldbeitrag und die Transportkosten nach St. Gallen übernehmen müsse.

C./ Gegen die Verfügung des Bildungsdepartementes erhob der Schulrat G. im Namen 

der Gemeinde G. am 19. Oktober 2009 beim Verwaltungsgericht des Kantons 

St. Gallen mit dem Antrag Beschwerde, die angefochtene Verfügung sei unter 

Kostenfolge aufzuheben. R. und Ch. ihrerseits erhoben am 22. Oktober 2009 gegen 

den Entscheid des Erziehungsrates Beschwerde, wobei das Verwaltungsgericht das 

Verfahren mit Verfügung vom 26. Oktober 2009 ihrem Antrag entsprechend bis zum 

Entscheid über die Beschwerde des Schulrates sistierte.

Am 15. April 2010 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde der Politischen 

Gemeinde G. gut und hob die Verfügung des Bildungsdepartements vom 2. Oktober 

2009 betreffend Gesuch um Bewilligung des Besuches der Talentschule St. Gallen und 

Kostenbeteiligung der Gemeinde G. auf. Zur Begründung brachte es vor, die 

Vorinstanz habe der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör verwehrt, weshalb die 

angefochtene Verfügung bereits aus formellen Gründen aufzuheben sei. Dazu komme, 

dass das Bildungsdepartement nicht zuständig sei, erstinstanzlich über den Besuch 

einer Talentschule zu entscheiden. Darüber könnten ausschliesslich der Schul- bzw. 

der Erziehungsrat als Rekursinstanz befinden. Das Bildungsdepartement sei lediglich 

dafür zuständig, den Nachwuchssportler, der die ordentlichen Voraussetzungen nicht 

erfülle, im besonderen Fall ausnahmsweise als Spitzentalent zu bezeichnen. Zudem 

erwog das Gericht, dass der Nachwuchssportler, der über keine Talents Card Nation 

verfüge, nebst einer Empfehlung des nationalen Verbands aufzeigen müsse, dass sein 

Ausnahmetalent mindestens dem Niveau der Swiss Olympic Talents Card Regional/In­

terregional entspreche.

D./ Mit Schreiben vom 30. Juni 2010 forderte das Gericht R. und Ch. auf, ihre 

Beschwerde vom 22. Oktober

2009 hinsichtlich Darstellung des Sachverhalts und der Begründung zu ergänzen.

Mit Eingabe vom 20. August 2010 beantragen die Beschwerdeführer, die Ziffern 1, 3 

und 4 des erziehungsrätlichen Rekursentscheids vom 30. September 2009 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

kostenpflichtig aufzuheben. Eventuell sei das Verfahren auf Grund der neuen Fakten 

zur Neubeurteilung an die Rekursinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung machen sie 

geltend, sie hätten erst nachträglich Kenntnis davon erhalten, dass der Schweizerische 

Handball-Verband (SHV) über einen regionalen Athletenbetreuer verfüge, der im Auftrag 

des SHV Empfehlungsschreiben abgebe. Dieser habe am 8. November 2009 

gegenüber dem Schulrat G. bestätigt, dass S. als "förderungswürdig im Sinn der 

Talentschule" einzustufen sei. Sein zweites Empfehlungsschreiben datiere vom 15. Juli 

2010. Um seiner Einschätzung noch mehr Kraft zu verleihen, habe der Athletenbetreuer 

eine zusätzliche Meinung eines unabhängigen Trainers eingeholt. Damit sei erstellt, 

dass die ablehnende Haltung des Schulrates sachlich falsch bzw. rein finanzpolitisch 

motiviert sei.

E./ Das Bildungsdepartement liess sich am 26. August 2010 zur Beschwerde 

vernehmen, wobei es deren Abweisung beantragte und zu bedenken gab, dass die 

Bestätigung des Athletenbetreuers vom 8. November 2009 im Zeitpunkt des 

angefochtenen Entscheids noch nicht vorgelegen habe.

Der Schulrat wandte mit Eingabe vom 8. September 2010 ein, dass die mit der 

Beschwerdeergänzung vom 20. August 2010 nachgereichten Unterlagen für das 

vorliegende Verfahren irrelevant seien. Allenfalls seien sie Gegenstand des neuen 

Rechtsmittels gegen den Entscheid des Schulrats vom 20. August 2010, womit auch 

die Kostengutsprache für das zweite Schuljahr an der Talentschule verweigert worden 

sei.

F./ Auf die weiteren von den Verfahrensbeteiligten vorgebrachten Ausführungen wird, 

soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

 

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die 

Beschwerdeführer sind zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Ihre Beschwerde vom 22. Oktober 2009 bzw. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

20. August 2010 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). 

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. Art. 19 der Bundesverfassung (SR 101, abgekürzt BV) gewährleistet den Anspruch 

auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Nach Art. 62 Abs. 2 BV 

sorgen die Kantone für einen allen Kindern offenstehenden und obligatorischen 

Grundschulunterricht, der staatlicher Leitung oder Aufsicht untersteht und an 

öffentlichen Schulen unentgeltlich ist (vgl. H. Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 

2. Auflage, Bern 2003, S. 102). Der Unterricht ist grundsätzlich am Wohnort des 

Schülers zu erteilen (BGE 2P.101/2004 vom 29. November 2005 E. 3.1, in: ZBl 8/2005, 

S. 430). Unter Vorbehalt besonderer örtlicher und anderer Verhältnisse ist das 

Gemeinwesen deshalb nicht verpflichtet, den unentgeltlichen Schulbesuch an einem 

anderen als dem Wohn- oder Aufenthaltsort des Schülers zu ermöglichen (BGE 2P.

150/2003 vom 16. September 2003 E. 4.2, in: ZBl 5/2004, S. 281; BGE 125 I 360 E. 6).

2.1. Die Anforderungen von Art. 19 BV belassen den Kantonen einen erheblichen 

Gestaltungsspielraum. Die Ausbildung muss aber auf jeden Fall für den einzelnen 

Schüler angemessen und geeignet sein, um diesen während der obligatorischen 

Schulzeit von mindestens neun Jahren auf ein selbstverantwortliches Leben 

vorzubereiten. Der Anspruch auf obligatorischen Grundschulunterricht wird verletzt, 

wenn durch eine Einschränkung der Ausbildung des Kindes dessen Chancengleichheit 

nicht mehr gewahrt ist oder diesem Lehrinhalte nicht vermittelt werden, die in der 

hiesigen Wertordnung als unverzichtbar gelten (BGE 130 I 354 E. 3.2).

2.2. Als soziales Grundrecht gewährleistet Art. 19 BV nur einen Anspruch auf ein 

angemessenes, erfahrungsgemäss ausreichendes Bildungsangebot an öffentlichen 

Schulen. Ein Mehr an individueller Betreuung kann trotz theoretischer Möglichkeit mit 

Rücksicht auf das staatliche Leistungsvermögen von Verfassungs wegen nicht 

gefordert werden (BGE 133 I 158 E. 3.1, BGE 130 I 355 E. 3.3; BGE 129 I 16 E. 4.2 und 

6.4., BGE 117 Ia 27 E. 6a). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vermittelt Art. 

19 BV deshalb nicht ohne weiteres einen Anspruch auf Grundschulausbildung in 

speziellen Klassen zur Förderung besonderer Fähigkeiten. Dies gilt jedenfalls dann, 

wenn diese besondere Förderung nach allgemeiner Auffassung zu Fertigkeiten unter 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

anderem im sportlichen Bereich führt, die ausserhalb des Erwerbs intellektueller und 

sozialer Basisfähigkeiten stehen und für die Bewältigung der Anforderungen des 

modernen Lebens nach objektivem Empfinden nicht notwendig sind. Die Kantone 

unterstützen jedoch den Schulbesuch in entsprechenden Talent- und Förderschulen 

zunehmend mit finanziellen Mitteln, was auf einen Wandel in der Auffassung hinweist 

(R. Kägi-Diener, St. Galler Kommentar, a.a.O., Rz. 36 zu Art. 19 BV mit Verweis auf 

BGE 2P.150/2003 vom 16. September 2003 E. 4).

2.3. Grundsätzlich hat ein Schüler auch im Kanton St. Gallen die öffentliche Schule am 

Ort zu besuchen, wo er sich aufhält (Art. 52 des Volksschulgesetzes, sGS 213.1, 

abgekürzt VSG). Nach Art. 53 VSG kann der Schulrat den auswärtigen Schulbesuch 

eines Schülers jedoch gestatten oder anordnen, wenn besondere Gründe, wie 

unzumutbare Schulwege oder eine sinnvolle Klassenbildung, es rechtfertigen (Abs. 1). 

Die Schulgemeinde nimmt Schüler aus anderen Schulgemeinden gegen angemessenes 

Schulgeld auf, soweit die Platzverhältnisse es erlauben (Abs. 2). Dabei trägt die 

Schulgemeinde am Ort, wo sich der Schüler aufhält, das Schulgeld für den auswärtigen 

Schulbesuch (Abs. 3).

2.4. Darüber hinaus gestattet der Schulrat nach Art. 53bis Abs. 1 VSG den Besuch 

einer Schule für Hochbegabte, wenn eine Hochbegabung sich in der öffentlichen 

Schule am Aufenthaltsort nicht entfalten kann (lit. a), die Schule den Erziehungs- und 

Bildungsauftrag erfüllt und am Standort öffentlich anerkannt ist (lit. b). Die Regierung 

bezeichnet durch Verordnung die Voraussetzungen für den Besuch einer Schule für 

Hochbegabte, bezeichnet die anerkannten Schulen und den Beitrag der 

Schulgemeinde an das Schulgeld (Art. 53bis Abs. 2 Ziff. 1 und 2 VSG). Nach Art. 11bis 

Abs. 1 VVU ist der Besuch einer Sportschule zu gestatten, wenn

a)der Schüler eine Talents Card National von Swiss Olympic Association oder eine 

Empfehlung des nationalen Verbandes besitzt und die Aufnahme- oder 

Promotionsbedingungen nach st. gallischem Recht für den Schultyp erfüllt, dem der 

besuchte Schultyp entspricht;

b)die Schule ein Label oder eine Empfehlung von Swiss Olympic Association besitzt 

und vom Bildungsdepartement im Rahmen der Interkantonalen Vereinbarung für 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Schulen mit spezifisch strukturierten Angeboten für Hochbegabte vom 20. Februar 

2003 anerkannt ist.

Ausnahmesituationen werden insofern berücksichtigt, als das Bildungsdepartement 

eine Schule im Kanton St. Gallen auch unabhängig von Label und Empfehlung 

anerkennen kann, wenn das sportliche Angebot gleichwertig ist (Art. 11bis Abs. 2 VVU). 

Zudem kann das Bildungsdepartement im besonderen Fall den Schulrat ermächtigen 

oder verpflichten, einem Schüler den Besuch einer Schule für Hochbegabte zu 

gestatten (Art. 11quater Abs. 1 VVU).

2.5. Seit dem Jahr 2006 ermöglicht die Politische Gemeinde St. Gallen besonders 

begabten Schülern auf der Oberstufe, in der Sekundarschule Blumenau bzw. 

Realschule Bürgli unter der Leitung einer Fachperson jeweils morgens 

leistungsorientiert ihrem Talent entsprechend zu trainieren bzw. zu üben. Daneben wird 

ein Austausch mit den Vereinen und den Eltern gepflegt. Ansonsten sind die Schüler in 

der Regelklasse der Sekundar- und Realstufe integriert. Die schulischen Lernziele bzw. 

das Erreichen des st. gallischen Lehrplans werden mit zusätzlichen Lektionen 

garantiert. Das Erziehungsdepartement (heute: Bildungsdepartment) hat dieses 

Schulangebot für den Bereich Sport mit Verfügung vom 26. Juni 2007 als Schule für 

Hochbegabte anerkannt.

2.5.1. Mit Art. 53bis Abs. 2 VSG wird der Regierung zum einen die Kompetenz 

übertragen, durch Verordnung die persönlichen Anforderungen an hochbegabte 

Schüler festzulegen und zum anderen das schulische Angebot als Talentschule 

anzuerkennen sowie den Beitrag der Schulgemeinde an das Schulgeld zu bestimmen. 

Die Regierung hat von dieser Befugnis in Art. 11bis bis Art. 11quater VVU Gebrauch 

gemacht und die entsprechenden Voraussetzungen und Ausnahmeregelungen 

festgelegt. Dabei hat sie unter anderem das Bildungsdepartement ermächtigt, Schulen 

unabhängig vom grundsätzlich erforderlichen Label und der nötigen Empfehlung 

anzuerkennen, sofern die Sportschule ein gleichwertiges Angebot bietet. 

Dementsprechend hat das Bildungsdepartement die Sportschule der Stadt St. Gallen 

am 26. Juni 2007 anerkannt. Darüber hinaus hat die Regierung im Rahmen der 

Gesetzesdelegation das Bildungsdepartement befugt, den Schulrat zu "ermächtigen 

oder verpflichten", einem Schüler "im besonderen Fall" den Besuch zu erlauben.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.5.2. Nach dem Willen des Gesetzgebers sind die Voraussetzungen für den Besuch 

einer Talentschule restriktiv zu formulieren und Bestimmungen für den Besuch einer 

Schule für Hochbegabte ausschliesslich auf Spitzentalente anzuwenden, weshalb 

insbesondere auf die Eliteausweise "Swiss Olympic Talents Cards" der 

Dachorganisation Swiss Olympic Association abzustellen ist (Botschaft und Entwurf 

der Regierung vom 10. Januar 2006 zum IX. Nachtrag zum Volkschulgesetz, Amtsblatt 

Nr. 41/23. Januar 2006, S. 176). Die Swiss Olympic Talents Card ist in erster Linie eine 

Anerkennung der sportlichen Leistung eines jungen Athleten. Diese Karte öffnet Türen 

(z.B. im Bereich der Swiss Olympic Sport bzw. Partner School) und berechtigt je nach 

Kategorie zum Bezug von weiteren Dienstleistungen. Das Kartenkonzept soll darüber 

hinaus Gemeinden und Kantonen sichtbar machen, welche Nachwuchsathleten in 

Verbandsförderungsprogrammen erfasst sind und weiterer gezielter Unterstützung und 

Förderung bedürfen (www.sg.ch/home/bildung/sport neues Fenster -> 

Nachwuchsförderung/Sportschulen -> Swiss Olympic Talents Card).

2.5.3. Die Regierung hat die Voraussetzungen an einen Talentschüler und an eine 

Schule für Hochbegabte entsprechend den erwähnten Vorgaben einschränkend 

geregelt (Art. 11bis VVU und 11ter VVU). In Bezug auf Sporttalente verlangt sie, dass 

eine Talents Card National der Swiss Olympic Association bzw. die Empfehlung des 

nationalen Verbands vorliegen. Damit hat sie zum Ausdruck gebracht, dass in erster 

Linie Nachwuchssportler mit national erfüllten Anforderungskriterien und 

internationalem Potential wie Mitglieder von Juniorennationalmannschaften der 

obersten Nachwuchs-Alterskategorie der Sportart gefördert werden sollen. Talente im 

Sinn der Swiss Olympic Talents Card Regional/Interregional allein vermögen diesen 

hohen Anforderungen nicht zu genügen. In diesem Fall ist eine zusätzliche Empfehlung 

des nationalen Verbands nötig. Daraus folgt, dass für den Besuch einer Talentschule 

nebst einer Empfehlung des nationalen Verbands zumindest eine Swiss Card Regional/

Interregional erforderlich ist. An diesen Anforderungen hat sich im Grundsatz auch das 

subdelegierte Bildungsdepartement zu orientieren, wenn es gemäss Art. 11quater VVU 

über eine Ausnahmesituation entscheidet. Folglich kann ein Talent im Sinn des 

Gesetzes nur dann festgestellt werden, wenn der Nachwuchssportler nebst der 

vorhandenen Empfehlung des nationalen Verbands aufzeigt, dass sein Ausnahmetalent 

dem Niveau der Swiss Olympic Talents Card Regional/Interregional entspricht, die 

http://www.sg.ch/home/bildung/sport

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

allenfalls wegen seines jugendlichen Alters noch nicht erhältlich ist (VerwGE B 

2009/186 vom 15. April 2010 E. 3.5.4., in: www.gerichte.sg.ch).

2.5.4. S. besitzt weder eine Talents Card National von Swiss Olympic noch eine 

Empfehlung des nationalen Verbands, sondern einzig ein Empfehlungsschreiben seines 

Clubtrainers, der die Referenzen im Namen des TSV X. und des 

Handballregionalverbands Ost abgegeben hat. Allein damit ist sein Ausnahmetalent als 

Spitzensportler im Sinn des Gesetzes nicht ausgewiesen. Notwendig wäre nebst einer 

Swiss Card Regional/Interregional eine Empfehlung des nationalen Verbands, zumal 

nationale Verbände solche Empfehlungen durchaus auch an jüngere Sportler abgeben, 

wie es der Schweizerische Fussballverband offenbar selbst für regionale Kader (Stufe 

U13) tut. Die Beschwerdeführer haben auch sonst nicht dargelegt, inwiefern S. dem 

Niveau der Swiss Olympic Talents Card Regional/Interregional entsprechen würde. 

Dementsprechend hat auch das Bildungsdepartement die Abweisung der Beschwerde 

beantragt. Daran ändert nichts, dass die Stadt St. Gallen an ihre eigenen Schüler, 

welche die städtische Talentschule besuchen wollen, weniger strenge Anforderungen 

stellt. Zwar können damit Schüler aus Agglomerationsgemeinden nicht gleichermassen 

vom städtischen Schulangebot profitieren wie Oberstufenschüler der Stadt St. Gallen. 

Die unterschiedliche Behandlung gründet aber in der Autonomie der verschiedenen 

Schulgemeinden und politischen Gemeinden, weshalb sie hinzunehmen ist.

 

2.6. Die Beschwerdeführer haben am 20. August 2010 zwei Empfehlungsschreiben des 

Athletenbetreuers SHV vom 8. November 2009 und 15. Juli 2010 nachgereicht.

2.6.1. Im erstinstanzlichen Verfahren unterliegt das Recht, neue Begehren zu stellen 

und neue Tatsachen, Beweismittel und Vorschriften geltend zu machen, grundsätzlich 

keiner Beschränkung (Art. 19 VRP). Auch im Rekursverfahren ist eine Änderung des 

tatsächlichen Fundaments noch möglich (Art. 46 Abs. 3 VRP). Im Beschwerdeverfahren 

vor Verwaltungsgericht dagegen sind neue Begehren nicht mehr zulässig (Art. 61 

Abs. 3 VRP). Art. 61 Abs. 3 VRP regelt das sogenannte Novenverbot. Dieses besagt, 

dass im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht grundsätzlich keine neuen Begehren 

gestellt werden können. Neu ist ein Begehren, wenn im Verfahren vor 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Verwaltungsgericht eine gegenüber dem vorangegangenen Rekursverfahren andere 

oder weitergehende Rechtsfolgebehauptung erhoben wird (Cavelti/Vögeli, 

Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 919). Ausdruck 

des Novenverbots ist ausserdem, dass das Verwaltungsgericht Tatsachen, die nach 

Abschluss des Rekursverfahrens eingetreten sind (echte Noven), grundsätzlich nicht 

mehr berücksichtigt (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 642). Demgegenüber dürfen neue 

Tatsachen, die sich vor Abschluss des Rekursverfahrens verwirklicht haben, die der 

Vorinstanz aber nicht bekannt waren oder von ihr nicht berücksichtigt wurden (unechte 

Noven), im Verfahren vor Verwaltungsgericht vorgebracht werden und sind zu würdigen 

(Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 643). Eine Schranke bei der Berücksichtigung unechter 

Noven besteht dann, wenn der der Verfügung oder dem Entscheid zugrunde liegende 

Sachverhalt nicht ergänzt oder neu gewürdigt wird, sondern wenn dem 

Rechtsbegehren ein neues tatsächliches Fundament unterstellt wird. Eine solche 

Änderung des Klagefundaments ist nach der Praxis gestützt auf Art. 61 Abs. 3 nicht 

zulässig. Eine Einschränkung ergibt sich aber aus Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen 

Menschenrechtskonvention (SR 0.101, abgekürzt EMRK). Soweit die Vorinstanz des 

Verwaltungsgerichts keine richterliche Behörde ist, garantiert Art. 6 Ziff. 1 EMRK in 

ihrem Anwendungsbereich eine richterliche Überprüfung mit voller Kognition. Eine 

solche steht dem Verwaltungsgericht grundsätzlich zu. Das Novenverbot schränkt die 

freie Sachverhaltsüberprüfung aber unter Umständen erheblich ein, so dass im 

Anwendungsbereich der EMRK zumindest dort auch Noven zu berücksichtigen sind, 

wo die Angelegenheit zuvor nicht von einer richterlichen Instanz überprüft wurde 

(VerwGE B 2007/218 vom 13. März 2008; Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 645 mit Hinweis).

2.6.2. Die Empfehlung des SHV ist eine Voraussetzung dafür, dass der Besuch einer 

Sportschule gestattet werden kann. Die nachgereichten Schreiben des 

Athletenbetreuers lagen aber weder dem Schulrat noch der Rekursinstanz vor, sondern 

wurden erst während des hängigen Beschwerdeverfahrens verfasst, womit sie echte 

Noven darstellen. Im Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich auf den Sachverhalt 

abzustellen, wie er im Zeitpunkt des Rekursentscheids vorgelegen hat. Das Erfordernis 

einer Empfehlung des SHV bedeutet insbesondere nicht, dass die Behörde oder das 

Gericht diese von sich aus hätten einholen müssen und der Sachverhalt ohne eine 

entsprechende Stellungnahme ungenügend abgeklärt gewesen wäre, weshalb die 

Streitsache hätte an die Vorinstanz zurückgewiesen werden müssen (vgl. dazu Cavelti/

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Vögeli, a.a.O., Rz. 1028 f.). Es war vielmehr an den Gesuchstellern selbst, ihr Anliegen 

genügend zu substanziieren (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 604). Allerdings kann die Frage, 

ob die nachträglich erstellten Empfehlungen trotz des grundsätzlichen Novenverbots 

berücksichtigt werden können, vorliegend ohnehin offen bleiben, weil die neuen 

Tatsachen an der Sache nichts ändern.

2.6.3. Für das erste Empfehlungsschreiben vom 8. November 2009 hat der 

Athletenbetreuer den Handballer nicht selber begutachtet. Seine Einschätzungen 

stützen sich lediglich auf die Stellungnahme des Clubtrainers ab, der zugleich an der 

Sportschule St. Gallen tätig ist und seinerseits davon ausgeht, dass sein Schüler ein 

künftiger U-17 Nationalspieler werden könnte. Eine solche Empfehlung, die einzig die 

Beurteilung des Trainers wiedergibt, genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht 

(VerwGE B 2009/186 vom 15. April 2010 E. 3.5.5., in: www.gerichte.sg.ch). Daran 

ändert auch nichts, dass es für den Athletenbetreuer schwierig ist, das 

Entwicklungspotential eines Spielers auf Grund eigener Beobachtungen abzuschätzen, 

weshalb er sich lieber auf die Erfahrungen der Clubtrainer verlässt.

2.6.4. Das Empfehlungsschreiben des Athletenbetreuers vom 15. Juli 2010 verweist auf 

eine Stellungnahme des Regionalauswahltrainers des Zürcher Handballverbands, der 

S. am 4. Juli 2010 an zwei Trainingseinheiten der RA Männer Zürich zur Abschätzung 

seiner momentanen Fähigkeiten und seines Entwicklungspotentials beobachtet hat. 

Dabei will auch der aussenstehende Fachmann nicht völlig ausschliessen, dass es S. 

dereinst in ein Nationalmannschaftskader schaffen könnte, die Möglichkeit dafür 

bezeichnet er aber als unwahrscheinlich. Auch er bescheinigt dem Schüler einen 

grossen Trainingswillen, seine physischen Voraussetzungen bezeichnet er aber als nur 

durchschnittlich ausgeprägt. Als Rückraummittespieler stuft er S. als zu klein ein. 

Zudem hält er ihn als zu wenig athletisch und leicht übergewichtig. Ohne gewaltigen 

Wachstumsschub im nächsten Jahr werde S. kaum in die U17-Nationalmannschaft 

aufgenommen werden.

2.6.5. Die Empfehlungen des Athletenbetreuers SHV für den Besuch einer Talentschule 

sind damit ungenügend begründet. Dazu kommt, dass insbesondere die Einschätzung 

des Trainers des Zürcher Handball-Verbands deutlich aufzeigt, dass S. dem Niveau der 

Swiss Olympic Talents Card Regional/Interregional nicht entspricht.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.7. Aus dem Gesagten folgt, dass S. die persönlichen Voraussetzungen für den 

Besuch einer Schule für Hochbegabte im Sinn des Gesetzes nicht erfüllt. 

Dementsprechend muss nicht mehr überprüft werden, ob er seine Hochbegabung 

auch in der örtlichen Schule am Aufenthaltsort entfalten könnte oder dafür die 

Sportschule in St. Gallen besuchen muss.

3. Zusammenfassend gelangt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass S. die 

Voraussetzungen für den Besuch einer Schule für Hochbegabte im Sinn von Art. 53bis 

VSG nicht erfüllt. Die Beschwerde ist folglich als unbegründet abzuweisen.

4. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten von den 

Beschwerdeführern zu bezahlen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 1'500.-- ist angemessen (Art. 13 Ziff. 622 Gerichtskostentarif, sGS 941.12) und mit 

dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.

Ausseramtliche Kosten sind keine zuzusprechen (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit 

Art. 98bis VRP).

 

Demnach hat das Verwaltungsgericht

 

zu Recht erkannt:

 

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen.

 

2./ Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'500.-- bezahlen die 

Beschwerdeführer unter Verrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher 

Höhe.

 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/15

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3./ Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

V.          R.           W.

 

 

Der Präsident:                     Der Gerichtsschreiber:

 

 

Versand dieses Entscheides an:

-   die Beschwerdeführer

-   die Vorinstanz

-   die Beschwerdegegnerin

 

am:

 

Rechtsmittelbelehrung:

Sofern eine Rechtsverletzung nach Art. 95 ff. BGG geltend gemacht wird, kann gegen 

diesen Entscheid gestützt auf Art. 82 lit. a BGG innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde erhoben werden.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Urteil des Verwaltungsgerichts vom 16. Dezember 2010
	Volksschule, Schule für Hochbegabte, Art. 53bis VSG (sGS 213.1), Art. 11bis, Art. 11ter und Art. 11quater VVU (sGS 213.12). Persönliche Voraussetzungen für den Besuch einer Talentschule (Verwaltungsgericht, B 2009/187).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T13:06:57+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen