# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a56402d0-d34f-5f00-8132-a60f5bc73077
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.12.2011 E-6157/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6157-2011_2011-12-27.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­6157/2011

U r t e i l   v om   2 7 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach;  
Gerichtsschreiber Urs David.

Parteien A._______,
B._______,
C._______,
Armenien,  
alle vertreten durch D._______,
Asylhilfe Bern, (…), 
Beschwerdeführende, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 3. November 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführenden  eigenen  Angaben  zufolge  am  25.  Mai 
2011 ihren Heimatstaat verlassen hätten, am 30. Mai 2011 in die Schweiz 
eingereist seien und gleichentags um Asyl nachsuchten,

dass  sie  anlässlich  der  Kurzbefragungen  vom  14.  Juni  2011  im 
Empfangs­ und Verfahrenszentrum Kreuzlingen und der Anhörungen zu 
den  Asylgründen  vom  24. August  2011  im  Wesentlichen  Folgendes 
geltend machten,

dass  der  Beschwerdeführer  "Mitläufer"  der  "Nationalarmenischen 
Bewegung" sei, beruflich  jedoch nebst seiner Anstellung  im (…) als  (…) 
und (…) für E._______. – Stabschef von (…) – und dessen Familie tätig 
gewesen sei,

dass  der  Stabschef  des  (…)  und  gleichzeitig  (…)  der  "Nationalen 
Sicherheit",  F._______,  im  August  2008  eine  gewaltsame 
Auseinandersetzung  am  Flughafen  Jerewan  inszeniert  und  damit  die 
Verhaftung von E._______ provoziert  habe, woraufhin  letzterer  zu einer 
fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden sei,

dass er (Beschwerdeführer) sich fortan um die Familie seines inhaftierten 
Chefs gekümmert und dadurch den Unmut der Yerkrapah – dabei handle 
es  sich  um  eine  Behörde  beziehungsweise  eine  regierungsnahe 
Institution beziehungsweise die "Nationale Sicherheit" – auf sich gezogen 
habe,  deren  Anhänger  ihn  zusammengeschlagen  und  mit  dem  Tode 
bedroht hätten,

dass  er  aufgrund  dieser  Bedrohungssituation  im  Mai  2010  zu  seiner 
Schwester  nach  Jerewan  umgezogen,  im  Dezember  2010  aber  erneut 
mehrmals von Yerkrapah­Leuten zusammengeschlagen, bedroht und zur 
Zahlung eines angeblich geschuldeten Geldbetrags  von 9000 US­Dollar 
bis  zum  1.  April  2011  aufgefordert  worden  sei,  verbunden  mit  der 
Androhung, dass im Unterlassungsfall seine Familie entführt würde,

dass er rund zwei Monate vor Fristablauf die Bezirkspolizei eingeschaltet 
habe,  welche  ihm  jedoch  ihre  Unfähigkeit  zur  Schutzgewährung 
kundgetan habe,

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dass  er  im  März  2011  anlässlich  einer  gegen  Präsident  Sarkisyan 
gerichteten  Kundgebung  festgenommen  und  während  dreier  Tage  auf 
dem Polizeiposten festgehalten worden sei,

dass  die  Beschwerdeführerin  und  der  gemeinsame  Sohn  ebenfalls 
Belästigungen  durch  Unbekannte  im  Zusammenhang  mit  den 
Asylgründen  des Beschwerdeführers  erwähnten,  im Übrigen  aber  keine 
eigenen Fluchtgründe geltend machten,

dass  die  Beschwerdeführerin  auf  eine  psychische  Belastung  im 
Heimatstaat  aufgrund der  dortigen Bedrohungslage der Familie  und der 
Beschwerdeführer  auf  eine  durch  seine  Widersacher  lädierte  Schulter 
und  einen  im  Frühling  2010  erlittenen  Herzinfarkt  beziehungsweise 
Schlaganfall aufmerksam machte, 

dass die ganze Familie Georgien am 25. Mai 2011 verlassen habe und 
über  Russland  und  weitere  unbekannte  Länder  illegal  in  die  Schweiz 
gelangt sei,

dass  sie  hierzu  die  Dienste  eines  Schleppers  in  Anspruch  genommen 
hätten,  welcher  ihnen  ihre  Reisepässe  nach  dem  Grenzübertritt  in  die 
Schweiz abgenommen habe,

dass der Beschwerdeführer im Übrigen auch der Familie von E._______ 
zur Flucht verholfen habe und sie gemeinsam gereist seien,

dass  die  Beschwerdeführenden  als  Beweismittel  Geburtsscheine, 
Schulzeugnisse  und  ein  Arbeitsbüchlein  betreffend  die  zweit­  und  dritt­
rubrizierten  Beschwerdeführenden  sowie  ein  Arztzeugnis  (offenbar 
betreffend  den  vom  Beschwerdeführer  erlittenen  und  behandelten 
Herzinfarkt) zu den Akten gaben,

dass  sie  hingegen  keine  rechtsgenüglichen  Identitätsdokumente 
beibrachten  und  einer  am  30.  Mai  2011  ergangenen  schriftlichen 
Aufforderung zur Papierbeschaffung  innert 48 Stunden – mit Nachdruck 
erneuert  anlässlich  der  Kurzbefragungen  und  der  Anhörungen  zu  den 
Asylgründen – nicht nachgekommen sind,

dass  sie  zur  Erklärung  geltend  machten,  zum  Beweis  ihrer  Identität 
einstweilen  nur  noch  über  die  abgegebenen  Identitätsdokumente  zu 
verfügen,  der Beschwerdeführer  jedoch  seinen bei  der  (…) befindlichen 
Führerausweis beschaffen werde,

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dass das Bundesamt mit Verfügung vom 3. November 2011 – eröffnet am 
5.  November  2011  –  auf  die  Asylgesuche  der  Beschwerdeführenden 
gestützt  auf  Art.  32 Abs.  2  Bst.  a  des Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998 
(AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und deren Wegweisung aus der Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

dass  es  zur  Begründung  seines  Nichteintretensentscheides  im 
Wesentlichen  anführte,  die  Beschwerdeführenden  hätten  den  Behörden 
trotz  Aufforderung  innert  48  Stunden  keine  Identitätsdokumente 
eingereicht  und  hierfür  keine  entschuldbaren  Gründe  glaubhaft  zu 
machen vermocht,

dass  es  sich  bei  den  abgegebenen  Dokumenten  nicht  um 
rechtsgenügliche Reise­ oder Identitätspapiere  im Sinne von Art. 1 Bstn. 
b  und  c  der  Asylverordnung 1  vom  11. August  1999  über 
Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311) und der Gerichtspraxis handle,

dass  die  Erklärungen  der  Beschwerdeführenden  zu  den  fehlenden 
Identitätsdokumenten  (insb.  Abgabe  der Reisepässe  an  den Schlepper) 
und die  in diesem Zusammenhang sowie betreffend die Reiseumstände 
gemachten  Aussagen  stereotyp,  unsubstanziiert  und  undifferenziert 
ausgefallen seien und die Beschwerdeführenden offensichtlich die  ihnen 
obliegende Mitwirkungspflicht  verletzten,  zumal  sie  sich  in  keiner Weise 
um den Erhalt von Identitätspapieren bemühen würden,

dass die Verfolgungsvorbringen ferner den Anforderungen gemäss Art. 3 
und  7  AsylG  an  das  Glaubhaftmachen  eines  flüchtlingsrechtlich 
beachtlichen Sachverhalts offensichtlich nicht genügen würden,

dass  die  Asylvorbringen  der  Beschwerdeführenden  eng  mit  der 
Verfolgungsgeschichte von E._______ verknüpft sei, 

dass der  in die Schweiz nachgereiste E._______ und dessen zuvor mit 
den Beschwerdeführenden eingereiste Familie  (N  […])  ihre Asylgesuche 
am  (…)  August  2011  zwecks  Rückkehr  nach  Armenien  zurückgezogen 
hätten  und  am  (…)  August  kontrolliert  ausgereist  seien,  womit  eine 
aktuelle  asylrelevante  Verfolgung  der  Beschwerdeführenden 
auszuschliessen  sei,  sofern  eine  solche  überhaupt  jemals  bestanden 
hätte,

dass  daneben  die  Verfolgungsvorbringen  der  Beschwerdeführenden 
angesichts  der  politischen  Verbundenheiten  und  Feindseligkeiten 

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realitätsfremd  und  unwahrscheinlich  seien,  ferner  in  verschiedener 
Hinsicht  unsubstanziiert  und  nicht  logisch  nachvollziehbar  erschienen 
(chronologische  Einordnung;  Verhalten  der  Yerkrapah­Leute  und  des 
Beschwerdeführers selber, insbesondere dessen langes Zuwarten mit der 
Ausreise  und  die  Investition  von  9000 US­Dollar  für  die Reise  statt  zur 
Begleichung  der  angeblichen  Schuld  und  mithin  Eliminierung  des 
Verfolgungsgrundes),

dass  ferner  Ungereimtheiten  zwischen  den  Aussagen  der 
Beschwerdeführenden  (insb.  Zeitpunkt  der  ersten  Suche  der  Yerkrapah 
nach  dem  Beschwerdeführer)  die  erkannten  Glaubhaftigkeitszweifel 
erhärten würden,

dass  das  eingereichte  Arztzeugnis,  welches  allenfalls  eine  ärztliche 
Behandlung  des  Beschwerdeführers,  nicht  aber  eine 
Gefährdungssituation belege, an diesen Einschätzungen nichts zu ändern 
vermöge,

dass  die  Beschwerdeführenden  daher  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht 
erfüllen  würden  und  zusätzliche  Abklärungen  zur  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses 
nicht erforderlich seien,

dass  die  Wegweisung  die  Regelfolge  eines  Nichteintretensentscheides 
darstelle  und  keine  Gründe  ersichtlich  seien,  die  auf  Unzulässigkeit, 
Unzumutbarkeit  oder  Unmöglichkeit  eines  Wegweisungsvollzuges 
schliessen  lassen  könnten,  zumal  mangels  Erfüllung  der 
Flüchtlingseigenschaft der Grundsatz der Nichtrückschiebung nach Art. 5 
Abs. 1 AsylG nicht  zur Anwendung gelange, den Beschwerdeführenden 
im Heimatstaat keine durch Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 
0.101) verbotene Strafe oder Behandlung drohe und weder die politische 
Situation  in  Armenien  noch  andere  Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit 
sprächen, 

dass  den  Beschwerdeführenden  in  ihrer  Heimat  im Übrigen  hinsichtlich 
allfälliger  gesundheitlicher  Probleme  Behandlungsmöglichkeiten  zur 
Verfügung stünden,

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  Eingabe  vom  10.  November  2011 
gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde 
erhoben  und  dabei  die  Aufhebung  der  vorinstanzlichen  Verfügung,  die 

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Rückweisung  der  Sache  an  das  BFM  zur materiellen  Prüfung  sowie  in 
prozessualer  Hinsicht  die  unentgeltliche  Prozessführung  für  die 
Verfahrenskosten  inklusive  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses beantragen,

dass sie in der Begründung zunächst hinsichtlich der ihnen vorgehaltenen 
Papierlosigkeit  in  bekräftigender Weise  auf  die  von  ihnen  abgegebenen 
Dokumente  verweisen  und  ferner  erwähnen,  der  in  Aussicht  gestellte 
Führerausweis  könne nicht  beschafft werden,  da der Ehemann der  (…) 
des  Beschwerdeführers  unerwartet  und  aus  unerklärlichen  Gründen 
gestorben sei und die (…) nun den Führerausweis nicht mehr finde,

dass im Weiteren die Feststellung der Vorinstanz, wonach E._______ mit 
seiner  Familie  nach  Armenien  zurückgekehrt  sei,  nicht  zutreffe,  denn 
diese  hätten  mittels  Schmiergeldzahlungen  ein  "Laissez­Passer"  durch 
die armenische Botschaft  in der Schweiz  für die Ausreise nach Moskau 
erhältlich machen können, wo sie nun indessen ebenfalls gefährdet seien 
und deshalb die erneute Flucht in die Schweiz beabsichtigen würden,

dass ferner die Asylgründe des Beschwerdeführers nicht einzig auf seiner 
Beziehung  zu  E._______  beruhen  würden  und  das  BFM  bei  seiner 
Feststellung  der  angeblichen  Realitätsfremdheit  seiner  Angaben  die  in 
Armenien  verbreitete  Korruption,  behördlichen  Machtmissbräuche  und 
exzessive  Gewalt  verkenne,  in  welchem  Klima  die  vorliegenden 
Schilderungen sehr wohl vorstellbar und realistisch seien,

dass  die  Beschwerdeführenden  ihre  Gefährdung  in  Armenien  und  ihre 
fehlende Aussicht auf staatliche Schutzgewährung bekräftigen,

dass  somit  ausreichend  Hinweise  auf  Verfolgung  bestünden,  die 
offensichtlich nicht haltlos seien,

dass sie schliesslich auf den "sehr schlechten psychischen Zustand" ihres 
Kindes  aufmerksam  machen,  zumal  es  schon  Selbstmorddrohungen 
ausgesprochen  habe  und  eine  Zuweisung  in  eine  psychiatrische  Klinik 
nicht auszuschliessen sei,

dass  zudem  der  Beschwerdeführer  einen  Herzinfarkt  erlitten  habe  und 
sich ebenfalls in medizinischer Behandlung befinde,

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dass  somit  weiterer  Abklärungsbedarf  bestehe  und  im  Übrigen  der 
Nichteintretensentscheid ohnehin viel  zu spät,  jedenfalls nicht  innert der 
gesetzlichen 20­tägigen Behandlungsfrist ergangen sei,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  15.  November  2011  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

dass  der  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom  21.  November 
2011  den  legalen  Aufenthalt  der  Beschwerdeführenden  während  des 
Beschwerdeverfahrens  feststellte,  die  Gesuche  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  und  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses  unter  Hinweis  auf  die  Aussichtslosigkeit  der 
Beschwerde  abwies  und  von  den  Beschwerdeführenden  einen 
Kostenvorschuss  von  Fr. 600.­­,  zahlbar  bis  zum  1.  Dezember  2011, 
einforderte,

dass  der  Kostenvorschuss  am  30.  November  2011  vollumfänglich 
geleistet wurde,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m. 
Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 
vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet,

dass  die  Beschwerdeführenden  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen  haben,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders 
berührt  sind,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung  der 
Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32­35a  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  – sofern  sie  den 
Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet –  einer 
selbstständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung 
aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz 
zurückweist  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im Falle  des Nichteintretens  auf  ein Asylgesuch gemäss 
Art.  32  Abs.  2  Bst.  a  und  Abs.  3  AsylG  über  das  Nichtbestehen  der 
Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit 
dies  im  Rahmen  einer  summarischen  Prüfung  möglich  ist  (vgl.  BVGE 
2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass  dementsprechend  in  einem  diesbezüglichen  Beschwerdeverfahren 
ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft 
Prozessgegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer  zweiten Richterin  entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG)  und  es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass die erstinstanzliche Behandlungsfrist gemäss Art. 37 Abs. 1 AsylG 
im  Falle  von  Nichteintretensentscheiden  zehn  Tage  (statt  wie  von  den 
Beschwerdeführenden behauptet zwanzig Tage) beträgt,

dass  die  Nichteinhaltung  dieser  Ordnungsfrist  aber  nicht  eine 
Eintretenspflicht bewirkt und mithin keinen Kassationsgrund darstellt und 
– mangels offensichtlicher Unverhältnismässigkeit – vorliegend auch nicht 
Anlass  besteht,  die  Vorinstanz  zur  Ansetzung  einer  neuen Ausreisefrist 
anzuweisen  (vgl.  zum  Ganzen  EMARK  2004  Nr.  27  E.  5  und  EMARK 
2002 Nr. 15 E. 5.d, je mit weiteren Hinweisen),

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende den 
Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs 
Reise­ oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG),

dass  diese  Bestimmung  jedoch  keine  Anwendung  findet,  wenn 
Asylsuchende  glaubhaft  machen  können,  sie  seien  dazu  aus 
entschuldbaren Gründen nicht  in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), 
auf  Grund  der  Anhörung  sowie  gestützt  auf  Art.  3  und  7  AsylG  die 
Flüchtlingseigenschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder 
sich auf Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur 
Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind  (Art.  32  Abs.  3  Bst.  c 
AsylG), 

dass, wie von der Vorinstanz zurecht erkannt, die Beschwerdeführenden 
innert 48 Stunden – und im Übrigen bis heute – keine rechtsgenüglichen 
Identitätsdokumente  eingereicht  haben,  offensichtlich  auch  keine 
entsprechenden  Bemühungen  unternommen  haben  und  für  das 
Nichteinreichen von Reise­ oder Identitätspapieren keine entschuldbaren 
Gründe vorzulegen vermochten und vermögen, 

dass  zwecks  Vermeidung  von  Wiederholungen  auf  vorstehende 
zusammenfassende  Darlegung  dieser  Erwägungen  sowie  im  Detail  auf 
die angefochtene Verfügung und  im Übrigen auf die Zwischenverfügung 
vom 21. November 2011  (dort S. 3) verwiesen werden kann,  in welcher 
der  Instruktionsrichter  erwogen  hatte,  dass  "die  nunmehr  als 
Entschuldigung  für  die Papierlosigkeit  angeführte Behauptung,  dass der 
Ehemann der (…) des Beschwerdeführers 'unerwartet gestorben' sei und 

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deshalb  der  Führerausweis  nicht  beschafft  werden  könne,  unbesehen 
ihres  Wahrheitsgehalts  jedenfalls  nichts  an  der  Feststellung  zu  ändern 
vermögen scheint, dass die gesetzliche 48­Stunden­Frist abgelaufen und 
das  fragliche Dokument als solches praxisgemäss nicht  rechtsgenüglich 
ist",

dass  diese  neuen  Erklärungsversuche  im  Gegenteil  die  vorinstanzliche 
Erkenntnis  einer  wissentlichen  und  willentlichen  Missachtung  der  den 
Beschwerdeführenden obliegenden Mitwirkungspflicht  (vgl. Art.  8 Abs. 1 
insb. Bstn. a und b AsylG) stützen,

dass  die  Beschwerdeführenden  somit  nicht  glaubhaft  darzulegen 
vermögen, sie seien durch nicht selbst zu verantwortende Umstände an 
der  unverzüglichen  Einreichung  von  Reise­  oder  Identitätspapieren  im 
Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert worden (Art. 32 Abs. 3 
Bst. a AsylG),

dass sich aus den weiteren Erwägungen in der angefochtenen Verfügung 
– auf  welche  zwecks  Vermeidung  von  Wiederholungen  wiederum 
verwiesen  werden  kann  –  ergibt,  dass  die  Beschwerdeführenden  die 
Flüchtlingseigenschaft  infolge  Haltlosigkeit  der  Vorbringen  offensichtlich 
nicht erfüllen,

dass  die  in  der  Beschwerde  im  Zusammenhang  mit  der  Prüfung  der 
Flüchtlingseigenschaft  und  deren  Glaubhaftmachung  angeführten 
Gegenargumente  in der vorgelegten Form offensichtlich nicht  stichhaltig 
sind,  sondern  –  zusammen  mit  der  gegenüber  den  Anhörungen 
augenfällig  modifizierten  Sachverhaltswiedergabe  (vgl.  Ziffer  B  II/1  der 
Beschwerde) – weitere Unstimmigkeiten zu Tage fördern,

dass  im Übrigen  die  Angaben  betreffend  die Rückkehr  der  Familie  von 
E._______,  wie  eine  Konsultation  der  betreffenden  Verfahrensakten 
ergibt,  nicht  korrekt  zu  sein  scheinen,  zumal  aus  diesen  eine  in  jeder 
Hinsicht  freiwillige,  eindeutig  auf  das  Zielland  Armenien  gerichtete  und 
reisepapiertechnisch  vom  BFM  abgewickelte  Ausreise  besagter  Familie 
hervorgeht,

dass  sich  die  Beschwerde  im  Übrigen  mit  den 
Glaubhaftigkeitserwägungen  der  Vorinstanz  nicht  substanziell  befasst, 
sondern  sich  auf  die  blosse  und als  solche  nicht  verwertbare Erklärung 
korrupter  und  von Machtmissbrauch  und Gewalt  geprägter  Verhältnisse 
im Heimatland beschränkt,

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dass  kein  Anlass  zur  Vornahme  zusätzlicher  Abklärungen  zur 
Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses noch gar zur direkten Feststellung der 
Flüchtlingseigenschaft  besteht  (Art. 32 Abs. 3 Bst.  b und c AsylG sowie 
BVGE 2007/8 E. 2.1),

dass das BFM demnach  in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu  Recht  auf  die  Asylgesuche  der  Beschwerdeführenden  nicht 
eingetreten ist, 

dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 
(Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 
einer  solchen  besteht  (vgl.  EMARK 2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 
Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder 
nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  seiner 
Vorgängerorganisation  ARK  der  gleiche  Beweisstandard  wie  bei  der 
Flüchtlingseigenschaft  gilt,  das  heisst,  sie  sind  zu  beweisen,  wenn  der 
strikte  Beweis  möglich  ist  und  andernfalls  wenigstens  glaubhaft  zu 
machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl,  in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser 
[Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen 
Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden 

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(Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom 
28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 
da  es  den  Beschwerdeführenden  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non­Refoulement  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im 
Sinne  von  Art. 25  Abs. 3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101),  von  Art. 3  des 
Übereinkommens  vom  10. Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere 
grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, die den 
Beschwerdeführenden im Heimat­ oder Herkunftsland droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer 
Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder  die  allgemeine  Lage  in  Armenien  noch  individuelle Gründe 
auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, 
zumal  die  Beschwerdeführenden  über  Berufsausbildungen  und 
–erfahrungen  sowie  ein  soziales,  insbesondere  auch 
verwandtschaftliches Beziehungsnetz in Armenien verfügen,

dass,  wie  bereits  das  BFM,  auch  das  Bundesverwaltungsgericht  keine 
medizinisch  begründete  Notlage  erkennt,  da  die  gesundheitlichen 
Probleme  der  Beschwerde  führenden  Elternteile  bereits  in  der  Heimat 
bestanden  und  dort  –  soweit  die  beiden  überhaupt  ein  medizinisches 
Behandlungsbedürfnis  zeigten – ärztlich behandelt wurden, womit  ihnen 
die  Inanspruchnahme  der  durchaus  vorhandenen  medizinischen 
Behandlungsmöglichkeiten und Infrastruktur im Bedarfsfall auch weiterhin 
zuzumuten ist,

dass sich der Herzinfarkt  des Beschwerdeführers  in dessen Heimatland 
ereignet  hat,  dort  medizinisch  behandelt  werden  konnte  (vgl.  A13 
F 109 ff.)  und  er  aus  diesem  Umstand  bis  zur  Beschwerdeeinreichung 
keinerlei Vollzugshindernis abgeleitet hatte,

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dass auch der angeblich sehr schlechte psychische Zustand des Sohnes 
bis zum  jetzigen Zeitpunkt nicht  thematisiert worden  ist und ebenfalls  in 
keiner Weise substanziiert oder durch Beweismittel belegt worden ist,

dass  zudem  die  bloss  vage  Andeutung,  wonach  eine  dereinstige 
Klinikeinweisung des Sohnes nicht auszuschliessen sei, auf keine akute 
und  gravierende  Beeinträchtigung  des  Gesundheitszustandes  hindeutet 
und eine entsprechende medizinische Behandlung im Bedarfsfall auch in 
Armenien durchführbar wäre, 

dass  die  durch  eine  spezialisierte  Juristin  vertretenen 
Beschwerdeführenden  sich  bezeichnenderweise  auch  im 
Beschwerdeverfahren  nicht  veranlasst  sahen,  die  angeblichen 
gesundheitlichen  Vollzugshindernisse  zu  substanziieren  oder  zumindest 
ansatzweise zu belegen (vgl. diesbezüglich auch BVGE 2009/50 E. 10),

dass deshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  den  Beschwerdeführenden  in  den 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse 
bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es ihnen obliegt, bei der Beschaffung 
gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (vgl.  Art. 8  Abs. 4  AsylG  und  dazu 
auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513­515),

dass  nach  dem  Gesagten  der  vom  Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder 
unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.­­ 
(Art. 1­3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2])  den  Beschwerdeführenden  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1 
VwVG) und mit dem am 30. November 2011 geleisteten Kostenvorschuss 
in gleicher Höhe zu verrechnen sind.

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(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­­  werden  den  Beschwerdeführenden 
auferlegt.  Sie  sind  durch  den  am  30.  November  2011  geleisteten 
Kostenvorschuss  in  gleicher  Höhe  gedeckt  und  werden  mit  diesem 
verrechnet.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführenden,  das  BFM  und  die 
kantonale Migrationsbehörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Urs David

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