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**Case Identifier:** a0c4125d-32e3-5e0a-94b4-86633bc04acd
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.08.2025 200 2024 307
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-307_2025-08-25.pdf

## Full Text

IV 200 2024 307 
MAK/SVE/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. August 2025

Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichterin Wiedmer, Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Schwitter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 11. März 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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Sachverhalt:

A.

Der 1965 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer), 
gelernter …, meldete sich im Dezember 2003 unter Hinweis auf Haarausfall 
nach Chemotherapie bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) 
zum Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerde-
gegnerin; act. II] 1, 18 S. 2). In der Folge sprach die IVB dem Versicherten 
Hilfsmittel (Perücke) zu (act. II 4).

Im Mai 2018 ersuchte der Versicherte unter Hinweis auf einen Hirninfarkt 
und starke Erschöpfung nach der Arbeit erneut um IV-Leistungen (act. II 7). 
Die IVB tätigte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen. 
Gestützt auf eine Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) 
vom 26. Juni 2018 (act. II 20) verneinte die IVB mit (unangefochten geblie-
bener) Verfügung vom 27. September 2018 (act. II 27) bei einem Invali-
ditätsgrad von 20 % einen Rentenanspruch. Ebenso schloss sie am 
18. Oktober 2018 die Eingliederungsmassnahmen infolge angemessener 
Eingliederung des Versicherten ab (act. II 28).

Nach vorgängiger Früherfassung (act. II 29) meldete sich der Versicherte 
im März 2021 unter Hinweis auf ein Burnout wiederum bei der IVB zum 
Leistungsbezug an (act. II 45). Diese tätigte abermals erwerbliche und me-
dizinische Abklärungen. Insbesondere veranlasste sie eine polydisziplinäre 
Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle C.________ (ME-
DAS) in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Neu-
rologie, Pneumologie sowie Neuropsychologie (Gutachten vom 11. April 
2023; act. II 107.1 ff.). Gestützt darauf stellte sie dem Versicherten mit Vor-
bescheid vom 17. April 2023 (act. II 109) in Aussicht, einen Rentenan-
spruch bei einem Invaliditätsgrad von 20 % zu verneinen. Nach dagegen 
erhobenem Einwand (act. II 112, 119, 123) holte die IVB Stellungnahmen 
beim RAD ein (Stellungnahmen vom 8. [act. II 126] und 16. Februar 2024 
[act. II 127]). Am 11. März 2024 verfügte sie dem Vorbescheid entspre-
chend (act. II 129).

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B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, mit Eingabe vom 22. April 2024 Beschwerde mit folgenden 
Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 11.03.2024 sei aufzuheben.

2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine ganze 
Invalidenrente zu entrichten.

3. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, eine nochmalige poly-
disziplinäre Begutachtung unter Einschluss der Disziplinen Psychiatrie, Neurolo-
gie, Neuropsychologie, Pneumologie sowie Innere Medizin zu initiieren.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Am 8. Mai 2024 ging eine weitere Eingabe des Beschwerdeführers beim 
Gericht ein.

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 
2024 auf Abweisung der Beschwerde.

Am 5. und am 17. Juli 2024 gingen weitere Eingaben des Beschwerdefüh-
rers beim Gericht ein.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 

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und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 11. März 2024 
(act. II 129). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwer-
deführers.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere des ATSG) 
in Kraft getreten (AS 2021 705). Vorbehältlich besonderer übergangsrecht-
licher Regelungen sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden 
oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 150 V 
89 E. 3.2.1 S. 95, 323 E. 4.2 S. 328, 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 
E. 4.3.1 S. 213).

Die angefochtene Verfügung datiert zwar vom 11. März 2024 (act. II 129) 
und damit nach dem Inkrafttreten der IVG-Änderung vom 19. Juni 2020. 
Indessen fällt der frühestmögliche Beginn eines allfälligen Rentenan-
spruchs mit Blick auf die Anmeldung vom März 2021 (act. II 45) sowie die 
sechsmonatige Karenzfrist nach Art. 29 Abs. 1 IVG, unter Annahme, dass 

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die einjährige Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) erfüllt wäre (vgl. hierzu 
auch E. 3.4 hiernach), auf September 2021, weshalb die Bestimmungen 
des IVG und diejenigen der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die In-
validenversicherung (IVV; SR 831.201) in der bis 31. Dezember 2021 gülti-
gen Fassung (fortan: aArt.) massgebend sind (Rz. 9100 f. des Kreisschrei-
bens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über Invalidität und 
Rente in der Invalidenversicherung [KSIR]; zur Bedeutung von Verwal-
tungsweisungen vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 
147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228). 

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können auch 
solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG so-
wie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Be-
fundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann 
anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeein-
trächtigung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 
145 V 215 E. 5.1 S. 221). Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist 
noch nicht gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob 
dies zutrifft, beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem 
Einfluss, den der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähig-
keit hat. Entscheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten 

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Leidens nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb 
gilt eine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berück-
sichtigung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 
106 E. 4.4 S. 110).

2.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades be-
reits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die 
versicherte Person darin glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invalidität 
in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. Art. 87 
Abs. 2 und 3 IVV).

2.3.1 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117, I 822/06 E. 2.1).

2.3.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 
ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 
Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 
E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

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2.3.3 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invali-
ditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuan-
meldungsverfahren – analog zur Rentenrevision nach aArt. 17 Abs. 1 
ATSG – durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten 
materiellen Beurteilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit 
demjenigen zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 
S. 112; 130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.3.4 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums, neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

2.4 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c).

2.5 Gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.6 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach 
Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs 
nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollen-
dung des 18. Altersjahres folgt (Abs. 1).

2.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

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ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung vom März 2021 
(act. II 45) eingetreten und hat den Leistungsanspruch materiell geprüft. 
Praxisgemäss ist die Eintretensfrage durch das Gericht daher nicht zu be-
urteilen (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). Indes ist zu prüfen, ob im massge-
benden Vergleichszeitraum zwischen der Verfügung vom 27. September 
2018 (act. II 27), mit welcher letztmals eine allseitige Überprüfung der Leis-
tungsvoraussetzungen erfolgte, und der hier angefochtenen Verfügung 
vom 11. März 2024 (act. II 129) eine Veränderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad in einer 
für den Leistungsanspruch erheblichen Weise zu beeinflussen (vgl. 
E. 2.3.2 f. hiervor). 

3.2 Bei Erlass der Verfügung vom 27. September 2018 (act. II 27) stütz-
te sich die Beschwerdegegnerin auf die Beurteilung von dipl. Ärztin 
D.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, vom 26. Juni 
2018 (act. II 20), in welcher folgende Hauptdiagnosen mit Auswirkung auf 
die Arbeitsfähigkeit gestellt wurden (S. 2 f.):

• Akute kleine ischämische Infarkte hochparietal im Stromgebiet der Arteria cerebri 
media rechts am 18. November 2016, am ehesten kardioembolisch bei offenem 
Foramen ovale (paradoxe Embolie);

• Hypertensive Herzkrankheit;

• Lageabhängiges obstruktives Schlafapnoesyndrom;

• Multifaktoriell bedingte Fatigue-Symptomatik und leichtgradige neuropsychologi-
sche Defizite bei Status nach ischämischem Hirninfarkt hochparietal im Stromge-
biet der Aorta cerebri media rechts am 18. November 2016, bei lageabhängigem 
obstruktiven Schlafapnoesyndrom und Nachtarbeit.

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Nach einem kleinen Hirninfarkt am 18. November 2016 seien neuropsycho-
logisch noch leichte kognitive Funktionseinschränkungen nachgewiesen. 
Die Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien aus medizinischer Sicht 
leicht eingeschränkt. Die bisherige Tätigkeit als … in Schichtarbeit sei dem 
Beschwerdeführer höchst wahrscheinlich noch zumutbar, da er sich seit 
Ausbildungsbeginn gewohnt sei, frühmorgens die Arbeit zu beginnen und 
daher an diesen Arbeitsrhythmus gewohnt sei. Aus medizinischer Sicht 
erscheine wichtiger, das Arbeitspensum weiterhin auf fünf Tage zu vertei-
len und den gewohnten Rhythmus beizubehalten, als eine Änderung der 
bisherigen Schichtarbeit zu vollziehen. Die Leistungsfähigkeit werde wahr-
scheinlich weiterhin bei 80 bis 90 % liegen (S. 4).

3.3 Bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 11. März 2024 
(act. II 129) präsentierte sich die medizinische Aktenlage – soweit ent-
scheidwesentlich – wie folgt: 

3.3.1 Im polydisziplinären Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle 
MEDAS vom 11. April 2023 (act. II 107.1 ff.) wurden in der interdiszi-
plinären Gesamtbeurteilung (act. II 107.1 S. 3 ff. Ziff. 4) folgende Diagno-
sen gestellt (S. 7 Ziff. 4.3):

• Status nach kleinen ischämischen Hirninfarkten, hochparietal im Stromgebiet der 
Aorta cerebri media, sehr wahrscheinlich thromboembolisch bei persistierendem 
Foramen ovale Grad 3 am 18. November 2016;

• Zustand nach Verschluss des persistierenden Foramen ovale mit PFO-Occluder 
25 mm am 14. Dezember 2016;

• Arterielle Hypertonie, medikamentös eingestellt;

o mit einmalig 2017 hypertensiver Krise mit Schwindel und Panikattacke;

• Schlafapnoesyndrom, vorrangig rückenlagebedingt, aktuell unter Lagerungsthe-
rapie;

o bei Kontrolle Klinik E.________ nicht mehr nachweisbar;

• primäre episodische Migräne mit Aura;

o klinisch weitgehend remittiert;

• Hypercholesterinämie, medikamentös behandelt,

• beginnende Varikosis der Unterschenkel, ohne klinische Symptomatik;

• nicht-authentische kognitive Einschränkungen in mehreren Bereichen mit/bei:

o problematischem Leistungsverhalten (am wahrscheinlichsten Aggravation);

o Status nach CVI hochparietal rechts (18. November 2016);

o psychischen Faktoren;

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• Zustand nach Hodencarcinom, unter OP und Chemotherapie ausgeheilt, ohne 
jegliches Rezidiv;

o Zustand nach gemischtem, malignem Keimzelltumor des linken Hodens. Nach 
OP und Chemotherapie in Remission;

• wahrscheinliches allergisches Asthma bronchiale;

• allergische Rhinitis;

• Dysthymie ICD-10 F34.1;

• Persönlichkeitsakzentuierung ICD-10 Z73 (narzisstische, anankastische und 
ängstliche Anteile);

• Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung ICD-10 Z73.1.

Die Gutachter legten sodann in Bezug auf die Gesamtarbeitsfähigkeit dar, 
dass die psychischen, neuropsychologischen und pneumologischen Ein-
schränkungen dominierten. Die entsprechend zugesprochene Leistungs-
minderung um 20 % kompensiere aber gleichermassen die Einschränkun-
gen aus diesen Fachbereichen (neuropsychologisch/psychiatrisch/
neurologisch, pneumologisch) und addierten sich somit nicht (S. 8 f. 
Ziff. 4.5). In der bisherigen Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit insbesondere 
aus pneumologischer Sicht um 20 % reduziert (20 % Leistungseinschrän-
kung bezogen auf ein ganztägiges Pensum). Auch aus psychiatrischer 
Sicht ergebe sich eine Reduktion der Leistungsfähigkeit um 20 % (bei 
ganztägigem Pensum). Die 80%ige Arbeitsfähigkeit (Leistungsminderung 
um 20 %, bezogen auf ein ganztägiges Pensum) entspreche dem interdis-
ziplinären Konsens und berücksichtige alle wichtigen Aspekte. Bei Anga-
ben über eine Verschlechterung habe der Beschwerdeführer erst ab 
27. September 2018 sein Arbeitspensum um 20 % reduziert (IV-Grad 20 %; 
S. 9 Ziff. 4.6). In einer angepassten Tätigkeit könne rein somatisch keine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet werden. Psychiatrisch erge-
be sich jedoch weiterhin eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit um 20 %, so-
mit integral eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Dies gelte ab 27. September 
2018 (Ziff. 4.7). Rein aus somatischer Sicht ergebe sich keine relevante 
Veränderung gegenüber dem Referenzzeitpunkt vom 27. September 2018, 
ausser dass nun pneumologisch die Diagnose habe objektiviert werden 
können. Diese wäre aber aus funktionaler Sicht auch in der vormals schon 
reduzierten Arbeitsfähigkeit von 20 % in der angestammten Tätigkeit hin-
reichend erfasst gewesen. Auch aus psychiatrischer Sicht könne keine 
Verschlechterung objektiviert werden (Ziff. 4.9).

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Im internistischen Teilgutachten (act. II 107.5) wurde ausgeführt, es lägen 
keine Funktions- oder Fähigkeitsstörungen vor, die die Arbeitsfähigkeit ein-
schränkten (S. 13 Ziff. 7.2). Es bestehe sowohl in der bisherigen als auch in 
einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 13 f. 
Ziff. 8.1 f.). 

Psychiatrischerseits wurde dargelegt, dass beim Beschwerdeführer im 
Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung die Validität der gezeig-
ten Leistungen eingeschränkt sei, es sei auch von einer Herabsetzung der 
Glaubwürdigkeit der geschilderten Beschwerden auszugehen und es fän-
den sich Inkonsistenzen zwischen den Testleistungen und dem aufgrund 
der Entwicklung und der medizinischen Akten erwarteten Funktionsniveau. 
Bei der psychiatrischen Untersuchung sei eine Verdeutlichung bestimmter 
Beschwerden bzw. Beschwerdekomplexe aufgefallen. Die Medikamenten-
compliance erscheine unzureichend; die Angaben des Beschwerdeführers, 
täglich regelmässig eine hohe Dosis von Sertralin einzunehmen, entspre-
che nicht dem aktuellen durchgeführten Drug Monitoring, bei dem Sertralin 
nicht nachweisbar gewesen sei (act. II 107.6 S. 23 Ziff. 6.2). Beim Be-
schwerdeführer sei von einer Dysthymie mit persönlichkeitsbedingten 
Schwierigkeiten des Bewältigungsstils auszugehen. Es lägen neben den 
somatischen Problemen vor allem psychische Faktoren vor, psychosoziale 
und verhaltensbedingte Schwierigkeiten der Stressbewältigung, welche den 
bisherigen Verlauf beeinflussten, wobei auch die Mechanismen der Ver-
deutlichung bis Aggravation zusätzlich wirksam würden. In diesem Kontext 
sei auch die von ihm geschilderte Müdigkeit zu sehen (Ziff. 6.3). Der Be-
schwerdeführer stehe in regelmässiger Therapie, jedoch liege für Sertralin 
eine Non Compliance vor. Bislang habe auch keine stationäre psychiatri-
sche Behandlung stattgefunden (Ziff. 7.1). In der bisherigen als auch in 
einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit seit 
27. September 2018 (S. 24 Ziff. 8.1 f.).

In neuropsychologischer Hinsicht wurde dargelegt, die aktuellen gezeigten 
Leistungen seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit invalide. Wären sie 
valide, hätte seit der Untersuchung 2018 eine erhebliche Verschlechterung 
des kognitiven Zustandes stattgefunden (act. II 107.7 S. 9 Ziff. 6.1). Die 
Begutachtung mit bis zu schwer reichenden Defiziten in den meisten unter-

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suchten Bereichen (Visuo-Konstruktion, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exe-
kutivfunktionen, Sprache, Rechnen) habe keine validen Resultate ergeben 
und widerspiegle mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht die tatsächli-
che Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers (S. 10 Ziff. 6.3). Es könne 
kein gültiges Testprofil erstellt werden, das tatsächliche Leistungsniveau 
und -profil blieben deshalb unklar. Kognitive Einbussen könnten theoretisch 
vorliegen, aber mit Sicherheit nicht in der behaupteten Stärke (S. 11 
Ziff. 6.3). Aufgrund der invaliden resp. nicht verwertbaren Ergebnisse kön-
ne die Arbeitsfähigkeit nicht beurteilt werden (S. 13 Ziff. 8).

Aus neurologischer Sicht wurde ausgeführt, es ergäben sich funktional kei-
ne signifikanten Einschränkungen. Der Status zur Sensomotorik, Koordina-
tion und Hirnnervenbefund seien völlig unauffällig. Zu kognitiven Beein-
trächtigungen werde interdisziplinär Stellung bezogen. Aus rein neurologi-
scher Sicht könnten Einschränkungen höchstens im minimalen bis leichten 
Bereich bei Status nach CVI hochparietal rechts im November 2016 be-
gründet werden. Die aktuell angegebene auch ausgeprägte Minderbelast-
barkeit und rasche Ermüdbarkeit könnten aus neurologischer Sicht nicht 
hinreichend erklärt werden. Insbesondere falle auf, dass die Einschränkung 
erst im angegebenen Kontext der Arbeitsplatzkonflikte massgeblich aufge-
treten seien, während zuvor der Beschwerdeführer auch nach dem CVI 
vom November 2016 wieder mit 100 % und dann zumindest mit 80 % wei-
ter gearbeitet habe. Eine Veränderung diesbezüglich sei nicht begründbar 
(act. II 107.8 S. 20 Ziff. 7.2). Es bestehe sowohl in der bisherigen als auch 
in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 21 
Ziff. 8.1 f.). 

Im pneumologischen Teilgutachten (act. II 107.11) wurde dargelegt, die 
Lungenfunktionsdiagnostik zeige Hinweise auf das Vorliegen einer obstruk-
tiven Ventilationsstörung. Hier sei im Zusammenhang mit der allergischen 
Rhinitis an ein asthmatisches Geschehen zu denken. Hierfür spreche auch 
der erhöhte FeNO-Wert. Im Weiteren sei es aufgrund der pulmonalen Ein-
schränkung wie möglicherweise auch der psychischen Situation zu einer 
deutlichen Reduktion der Aktivität und damit einer Dekonditionierung ge-
kommen, die erschwerend die Lebenssituation belaste (S. 8 f. Ziff. 6.3). Die 
bisherige Diagnostik des Schlafapnoesyndroms sei soweit aktenkundig 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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regelrecht. Es sei eine Polygraphie während des stationären Aufenthaltes 
in der Klinik E.________ im Juni bis Juli 2021 durchgeführt worden. Hierbei 
hätten keine erkennbaren schlafmedizinischen Störungen festgestellt wer-
den können. Dies decke sich mit der weitgehenden Symptomfreiheit des 
Beschwerdeführers im Hinblick auf Beschwerden im Rahmen eines 
Schlafapnoesyndroms (Schlafqualität, Erholsamkeit des Schlafes, Tages-
schläfrigkeit; S. 9 Ziff. 7.1). Im Hinblick auf grössere körperliche Leistungen 
bestehe eine klare pulmonale Limitierung. Das Fatigue-Syndrom sei vielge-
staltig. Dem Schlafapnoesyndrom könne jedoch bei negativer Polysomno-
graphie kein wesentlicher Anteil daran zugesprochen werden (Ziff. 7.2). Die 
Tätigkeit als … sei bei einem Atemwegserkrankten als nicht gut geeignet 
zu betrachten. Hinzu kämen verschiedene allergische Sensibilisierungen. 
Bei Spitzen- und längeren Ausdauerbelastungen sei mit einer deutlichen 
Belastungseinschränkung zu rechnen. Somit sei eine Reduktion der Ar-
beitsfähigkeit auf 80 % anzunehmen (S. 11 Ziff. 8). In einer angepassten 
Tätigkeit, d.h. einer leichten Tätigkeit ohne inhalative Belastungen, ohne 
Schichtarbeit, ohne Wechsel zwischen warmer und kalter Atmosphäre sei 
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründbar (Ziff. 8.2). Hinsichtlich 
des Verlaufs lägen bezüglich der pneumologischen Situation keine Vorbe-
funde vor. Funktional sei aber in der früheren Bewertung der Arbeitsun-
fähigkeit von 20 % auch dem pneumologischen Sachverhalt hinreichend 
Rechnung getragen worden (S. 11 Ziff. 8).

3.3.2 Im Bericht über die neuropsychologische Untersuchung vom 9. Juni 
2023 (act. II 119 S. 11) im Spital H.________ wurden als Hauptdiagnosen 
eine multifaktoriell bedingte Fatigue-Symptomatik und eine leichtgradige 
neuropsychologische Einschränkung (BSS April 2018) aufgeführt. In der 
neuropsychologischen Testung habe sich eine deutliche Verlangsamung 
des Arbeitstempos und der Reaktionsgeschwindigkeit gezeigt. Weiter fän-
den sich kognitive Einschränkungen in den verbalen mnestischen Funktio-
nen, diese fielen für einfaches verbales Material mit Ausnahme des Wie-
dererkennens (leicht reduziert) mittelschwer beeinträchtigt und für das Ler-
nen und den verzögerten Abruf einer Geschichte grenzwertig bis mittel-
schwer reduziert aus. Es zeigten sich Minderleistungen in den exekutiven 
Aufgaben zur verbalen Ideenproduktion. Sowohl in den mnestischen als 
auch in den exekutiven Funktionen fielen die Leistungen in den visuellen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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Aufgaben im Gegensatz zu den verbalen durchwegs unauffällig aus. Weiter 
sei die selektive Aufmerksamkeit leicht beeinträchtigt (Arbeitstempo), das 
Erkennen von Konzepten und die Zahlenverarbeitung grenzwertig. Alle 
weiteren untersuchten kognitiven Funktionen fielen alters- und bildungsent-
sprechend unauffällig aus, ebenso ein Symptomvalidierungsverfahren. Im 
Vergleich zur neuropsychologischen Erstuntersuchung vom 21. März 2018 
hätten sich die kognitiven Leistungen im Bereich der verbalen mnestischen 
Funktionen und der Aufmerksamkeitsfunktionen verschlechtert. Neu zeige 
sich zudem eine starke Verlangsamung. Alle weiteren untersuchten neuro-
psychologischen Funktionen seien als ungefähr konstant zu beurteilen. 
Grundsätzlich könne die Verschlechterung der kognitiven Leistungen durch 
die psychische Dekompensation des Beschwerdeführers erklärt werden, 
der bereits vor der massiven Überlastung am Arbeitsplatz im Som-
mer/Herbst 2020 infolge seines Insults mit einem 80 %-Pensum an seinen 
Grenzen gelaufen sei. Da es sich beim neuropsychologischen Ausfallprofil 
mit Einschränkungen im Sprachbereich bei unauffälligen Leistungen in vi-
suellen Aufgaben um einen eher untypischen Befund für eine Depression 
und eine Angstproblematik handle und der Insult von 2016, hochparietal 
rechts, die Defizite in sprachlichen Aufgaben nicht erklären könne, werde 
die Durchführung einer MRI-Untersuchung zum Ausschluss einer weiteren 
organischen Ursache empfohlen.

3.3.3 Im Bericht über die ambulante Untersuchung in den psychiatrischen 
Diensten F.________ vom 2. Oktober 2023 (act. II 123 S. 3) wurde eine 
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive 
Episode (ICD-10 F33.1), diagnostiziert. Wie im neuropsychologischen Un-
tersuchungsbericht vom 9. Juni 2023 beschrieben, könne die Verschlechte-
rung der kognitiven Leistung durch die psychische Dekompensation erklärt 
werden. Zudem stellten Benommenheit, Schläfrigkeit und Gedächtniss-
törungen häufige Nebenwirkungen der verschriebenen Pregabalin-Therapie 
dar, welche die neurokognitiven Fähigkeiten und die entsprechenden Test-
ergebnisse negativ beeinflussen könnten. Es werde ein Wechsel des Anti-
depressivums von Sertralin auf Duloxetin als duales Antidepressivum sowie 
gegebenenfalls eine Reduktion von Pregabalin empfohlen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

- 15 -

3.3.4 In der Stellungnahme vom 8. Februar 2024 (act. II 126) führte 
Dr. med. G.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, 
RAD, bezugnehmend auf die gegen das psychiatrische Gutachten vorge-
brachten Einwände unter anderem aus, aus gutachterlicher Sicht seien 
unter Berücksichtigung der objektiv erhobenen Befunde zum Begutach-
tungszeitpunkt die ICD-10 Kriterien einer leichten oder mittelgradigen Epi-
sode nicht erfüllt gewesen (S. 7). Der psychiatrische Gutachter habe an-
lässlich seiner Untersuchung eine "Verdeutlichung" festgestellt. Unter "Ver-
deutlichung" werde versicherungsmedizinisch eine "unwillkürlich akzentu-
ierte Darstellung" verstanden. Diese könne durchaus auch normalpsycho-
logisch sein, zumal der Übergang zur Aggravation fliessend sei. Der Gut-
achter habe sehr wohl den Austrittsbericht der Klinik E.________, in wel-
cher der Beschwerdeführer stationär behandelt worden sei, erwähnt (S. 7 
f.). Der Laboruntersuchung vom 31. Mai 2023 sei in psychiatrischer Hin-
sicht zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer mit dem Antidepressivum 
Sertralin behandelt werde und der Medikamentenserumspiel innerhalb des 
therapeutisch wirksamen Bereichs liege. Der psychiatrische Gutachter ha-
be anlässlich der gutachterlichen Untersuchung am 7. Oktober 2022 ledig-
lich festgehalten, dass die Medikamentencompliance unzureichend er-
schienen sei. Der Gutachter habe nicht mit "überwiegender Wahrschein-
lichkeit eine ungenügende Therapieadhärenz festgestellt und auch keine 
versicherungsmedizinisch relevanten Schlüsse daraus abgeleitet". 

In Bezug auf die neuropsychologische Untersuchung vom 9. Juni 2023 
führte Dr. med. G.________ aus, diese sei ohne eine aus versicherungs-
medizinischer Sicht erforderliche Beurteilung der Anstrengungsbereitschaft 
des Beschwerdeführers und ohne Beurteilung der Konsistenz der Befunde 
durchgeführt worden. Die Ergebnisse seien somit nicht geeignet, die versi-
cherungsneuropsychologische Expertise zu widerlegen. In Bezug auf den 
Bericht der psychiatrischen Dienste F.________ über die ambulante Unter-
suchung vom 2. Oktober 2023 hielt die RAD-Ärztin fest, überwiegend 
wahrscheinlich hätten die Behandler der psychiatrischen Dienste 
F.________ den gleichen medizinischen Sachverhalt lediglich diagnostisch 
anders eingeordnet als der psychiatrische Gutachter (S. 8 f.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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3.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352). 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.5 Der Beschwerdeführer bestreitet den Beweiswert des Gutachtens 
der MEDAS vom 11. April 2023 (act. II 107.1 ff.) sowohl in formeller als 
auch in materieller Hinsicht. 

3.5.1 Zunächst rügt der Beschwerdeführer das Gutachten vom 11. April 
2023 (act. II 107.1 ff.) sei formell nicht verwertbar, weil das psychiatrische 
Explorationsgespräch nicht vollständig aufgenommen worden sei (Be-
schwerde S. 3 Ziff. 3). Diesbezüglich gilt, was folgt: 

Erachtet der Versicherungsträger im Rahmen von medizinischen Abklärun-
gen ein Gutachten als notwendig, so legt er je nach Erfordernis eine der 
folgenden Arten fest (Art. 44 Abs. 1 ATSG): monodisziplinäres Gutachten 
(lit. a); bidisziplinäres Gutachten (lit. b); polydisziplinäres Gutachten (lit. c). 
Sofern die versicherte Person es nicht anders bestimmt, werden die Inter-
views in Form von Tonaufnahmen zwischen der versicherten Person und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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dem Sachverständigen erstellt und in die Akten des Versicherungsträgers 
aufgenommen (Art. 44 Abs. 6 ATSG). Gemäss Art. 7k Abs. 1 der Verord-
nung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts (ATSV; SR 830.11) umfasst das Interview nach Art. 44 
Abs. 6 ATSG das gesamte Untersuchungsgespräch. Dieses besteht aus 
der Anamneseerhebung und der Beschwerdeschilderung durch die versi-
cherte Person. Nach Art. 7k Abs. 2 ATSV hat der Versicherungsträger die 
versicherte Person mit der Ankündigung der Begutachtung über die 
Tonaufnahme nach Art. 44 Abs. 6 ATSG, deren Zweck und die Möglichkeit 
eines Verzichts auf eine Tonaufnahme zu informieren. Gemäss Art. 7k 
Abs. 3 ATSV kann die versicherte Person mittels einer schriftlichen Er-
klärung gegenüber dem Durchführungsorgan vor der Begutachtung er-
klären, dass sie auf die Tonaufnahme verzichtet (lit. a) oder bis 10 Tage 
nach dem Interview die Vernichtung der Tonaufnahme beantragen (lit. b). 
Vor dem Interview kann die versicherte Person gegenüber dem Durch-
führungsorgan den Verzicht nach Abs. 3 lit. a widerrufen (Art. 7k Abs. 4 
ATSV). Das Fehlen der Tonaufnahme führt nicht ohne Weiteres zur Un-
verwertbarkeit des Gutachtens, zumal die versicherte Person auch auf die 
Tonaufnahme verzichten kann (Art. 44 Abs. 6 ATSG). Für die Frage der 
Verwertbarkeit eines Gutachtens trotz fehlender bzw. mit technischen 
Mängeln behafteter Tonaufnahme kommt es auf die konkreten Umstände 
des Einzelfalles an. Insbesondere führt das Fehlen der Tonaufnahme nicht 
zur Unverwertbarkeit des Gutachtens, wenn der Inhalt des während der 
Exploration geführten Gesprächs unbestritten ist, namentlich nicht geltend 
gemacht wird, das im Gutachten Festgehaltene entspreche nicht dem Ge-
sagten oder es fehlten wesentliche Aussagen in der Expertise (BVR 2024 
S. 383 E. 7.3 und E. 7.5). 

Es ist unbestritten, dass die psychiatrische Exploration nicht vollständig 
aufgenommen wurde (vgl. Beschwerdeantwort S. 2 lit. C Ziff. 6). Am 7. Ok-
tober 2022 informierte die Ehefrau des Beschwerdeführers die Beschwer-
degegnerin per E-Mail darüber, dass im Rahmen der gleichentags erfolgten 
Begutachtung "etwas möglicherweise nicht ganz ‘normal’ gelaufen" sei 
(act. II 98). Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin wurde dies 
mithin nicht im Vorbescheidverfahren erstmals geltend gemacht. Die Be-
schwerdegegnerin vertritt weiter die Auffassung, die Verwertbarkeit des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

- 18 -

Gutachtens sei damals nicht aus formell-rechtlichen Gründen in Frage ge-
stellt worden. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, weil das Gut-
achten – wie unter E. 4.5.2 hiernach aufzuzeigen sein wird – auch hinsicht-
lich dessen Beweiskraft nicht in allen Disziplinen zu überzeugen vermag.

3.5.2

3.5.2.1 Was die materielle Verwertbarkeit des polydisziplinären Gutachtens 
vom 11. April 2023 (act. II 107.1 ff.) anbelangt, erfüllt dieses in somatischer 
Hinsicht die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweis-
wert einer Expertise gestellten Anforderungen. Insbesondere basiert die 
Beurteilung auf umfassenden Untersuchungen, berücksichtigt die geklag-
ten Beschwerden und wurde in Kenntnis und nach Auseinandersetzung mit 
den medizinischen Vorakten erstattet. Sie leuchtet in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation ein. Folglich kommt dem Gutachten insoweit voller Beweiswert zu 
(vgl. E. 3.4 hiervor).

Neurologisch und internistisch sind gestützt auf das Gutachten vom 
11. April 2023 (act. II 107.1 ff.) keine Diagnosen mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit erstellt (vgl. act. II 107.5 S. 13 f. Ziff. 8.1 f., 107.8 S. 21 
Ziff. 8.1 f.). In neurologischer Hinsicht zeigte der Gutachter auf, dass im 
klinischen Befund keine signifikante erkennbare Müdigkeit habe festgestellt 
werden können, obgleich die Untersuchung bis abends um 18.25 Uhr ge-
dauert habe. Ebenso konnte auch im EEG keine pathologisch verkürzte 
Einschlaflatenz objektiviert werden. Mithin überzeugt die Schlussfolgerung, 
wonach es sich bei der Müdigkeit um ein subjektives Wahrnehmungs-
phänomen im Rahmen der psychischen Störungssymptomatik handelt. 
Weiter legte der Neurologe nachvollziehbar dar, die ehemalige rechts 
hochparietal sehr wahrscheinlich leicht embolisch begründete Ischämie sei 
prinzipiell geeignet, residual leichte kognitive Einbussen zu verursachen, 
allerdings seien bereits in der neuropsychologischen Voruntersuchung vom 
März 2018 nur minimale bis leichte Einschränkungen unspezifischer Art 
feststellbar gewesen. Infolgedessen sowie unter Berücksichtigung des völ-
lig unauffälligen Status zur Sensomotorik, der Koordination und des Hirn-
nervenbefundes leuchtet seine Schlussfolgerung ein, wonach diesbezüg-
lich in der Gesamtschau keine wesentliche höhergradige Beeinträchtigung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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durch kognitive Störungen organisch neurologisch begründet werden kön-
nen und rein neurologisch betrachtet keine signifikante Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit feststellbar war (act. II 107.8 S. 19 f. Ziff. 6.3, S. 20 
Ziff. 7.2, S. 21 Ziff. 8.1 f.). 

Soweit der Beschwerdeführer rügt, die Ausführungen im internistischen 
Gutachten widersprächen dem pneumologischen Gutachten, war es mit 
Blick auf die separat erfolgende pneumologische Begutachtung nicht Sa-
che der Allgemeinmedizinerin, anlässlich der internistischen Exploration 
explizite lungenfunktionsdiagnostische Untersuchungen durchzuführen. 
Damit erscheint es auch nicht widersprüchlich, wenn sie lungenmässig kei-
ne auffällige Symptomatik feststellen konnte (vgl. Beschwerde S. 18 
Ziff. 12). Demgegenüber wurde in pneumologischer Hinsicht überzeugend 
dargelegt, dass aufgrund der Lungenfunktionsidagnostik Hinweise für das 
Vorliegen einer obstruktiven Ventilationsstörung bestünden, wobei im Zu-
sammenhang mit der allergischen Rhinitis und unter Berücksichtigung des 
erhöhten FeNO-Wertes von einem asthmatischen Geschehen auszugehen 
sei. Darüber hinaus zeigte der pneumologische Gutachter schlüssig auf, 
dass es aufgrund der pulmonalen Einschränkung zu einer deutlichen Re-
duktion der Aktivität und damit zu einer Dekonditionierung gekommen sei 
(act. II 107.11 S. 8 f. Ziff. 6.3) und attestierte eine klare pulmonale Limitie-
rung. Was das Schlafapnoesyndrom anbelangt, führte der Gutachter nach-
vollziehbar aus, dass im Rahmen der während des Aufenthaltes in der Kli-
nik E.________ durchgeführten Polygraphie keine erkennbaren schlafme-
dizinischen Störungen hätten festgestellt werden können. Deshalb und auf-
grund der weitgehenden Symptomfreiheit hinsichtlich allfälliger Beschwer-
den im Rahmen eines Schlafapnoesyndroms (Schlafqualität, Erholsamkeit, 
Tagesschläfrigkeit) leuchtet ein, dass der Gutachter ein solches als weitge-
hend remittiert (S. 9 Ziff. 6.3) und folglich auch nicht als ursächlich für das 
Fatigue-Syndrom erachtete (Ziff. 7.1 f.). In der angestammten Tätigkeit 
attestierte der Pneumologe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit und in einer ange-
passten Tätigkeit, d.h. einer leichten Tätigkeit ohne inhalative Belastungen, 
Schichtarbeit sowie Wechsel zwischen warmer und kalter Atmosphäre eine 
vollständige Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 8.1). Damit trug der Gutachter – 
entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 19 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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Ziff. 13) – den Einschränkungen im Rahmen der Arbeitsfähigkeit angemes-
sen Rechnung. 

Nach dem hiervor Dargelegten sind in pneumologischer Hinsicht zwar neue 
Befunde ausgewiesen. Allerdings wird diesen Einschränkungen bereits im 
Rahmen der bei Erlass der Verfügung vom 27. September 2018 (act. II 27) 
um 20 % reduzierten Arbeitsfähigkeit Rechnung getragen 
(vgl. act. II 107.11 S. 11 Ziff. 8). Dem Beschwerdeführer ist in somatischer 
Hinsicht die angestammte Tätigkeit in einem 80 %-Pensum weiterhin (so-
wie eine angepasste Tätigkeit in einem 100 %-Pensum) zumutbar, womit 
die Befundänderung nicht geeignet ist, den Invaliditätsgrund zu beeinflus-
sen. Insoweit liegt gestützt auf das Gutachten vom 11. April 2023 
(act. II 107.1 ff.) kein Neuanmeldungsgrund vor. 

3.5.2.2 In neuropsychologischer und psychiatrischer Hinsicht vermag das 
Gutachten jedoch nicht zu überzeugen. 

Soweit der Beschwerdeführer das neuropsychologische Teilgutachten be-
treffend die fehlende Edition der Testergebnisse zur Prüfung durch die Be-
schwerdegegnerin beanstandet (Beschwerde S. 11 Ziff. 7), besteht rechts-
sprechungsgemäss grundsätzlich kein Anspruch auf Einsicht in schriftliche 
Aufzeichnungen über Testergebnisse (vgl. Urteil des BGer 8C_292/2022 
vom 9. Februar 2023 E. 5.2). Nichtsdestotrotz bestehen Zweifel an der Be-
weiskraft des neuropsychologischen Teilgutachtens (act. II 107.7). Der 
Neuropsychologe zeigte zwar detailliert und ausführlich auf, aus welchen 
Gründen er von einer eingeschränkten Validität der gezeigten Leistungen 
ausging (act. II 107.7 S. 9 f. Ziff. 6.1 f.). Allerdings hielt er weiter fest, dass 
unter anderem auch nach Rücksprache mit dem psychiatrischen Gutachter 
eine Aggravation von Beschwerden und Symptomen anzunehmen sei 
(S. 10 Ziff. 6.2). Auf die psychiatrische Einschätzung, welche gemäss neu-
rologischem Gutachten vorrangig zur Beurteilung der neuropsychologi-
schen Einschränkungen massgebend ist (act. II 107.8 S. 19 Ziff. 6.3), kann 
jedoch – wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird – nicht abgestellt werden. 
Darüber hinaus bestehen auch aus folgenden Gründen Zweifel an der neu-
ropsychologischen Beurteilung: Anlässlich der neuropsychologischen Ab-
klärung vom 9. Juni 2023 im Spital H.________ wurden bei kooperativer 
Leistungsbereitschaft und unauffälligem Symptomvalidierungsverfahren 

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leichte bis mittelschwere kognitive Einschränkungen bzw. eine Verschlech-
terung der kognitiven Leistungen im Bereich der verbalen mnestischen 
Funktionen und der Aufmerksamkeitsfunktionen festgestellt, welche 
grundsätzlich durch die psychische Dekompensation des Beschwerdefüh-
rers erklärt werden können. Darüber hinaus wurde dargelegt, dass es sich 
beim neuropsychologischen Ausfallprofil mit Einschränkungen im Sprach-
bereich bei unauffälligen Leistungen in visuellen Aufgaben um einen eher 
untypischen Befund für eine Depression und eine Angstproblematik handle 
und der Insult von 2016, hochparietal rechts, die Defizite in sprachlichen 
Aufgaben nicht erklären könne, weshalb zum Ausschluss einer weiteren 
organischen Ursache ein MRI empfohlen werde (act. II 119 S. 11 ff.). Wei-
ter wurde im Bericht über die ambulante Untersuchung des Beschwerde-
führers vom 2. Oktober 2023 durch die psychiatrischen Dienste 
F.________ (act. II 123 S. 3 ff.) ausgeführt, dass Benommenheit, Schläfrig-
keit und Gedächtnisstörungen häufige Nebenwirkungen der Pregabalin-
Therapie darstellten, welche die neurokognitiven Fähigkeiten und die ent-
sprechenden Testergebnisse negativ beeinflussen könnten (vgl. dazu auch 
die Warnhinweise bezüglich Pregabalin; <www.compendium.ch>). Weder 
der neuropsychologische noch der psychiatrische Gutachter haben sich 
jedoch damit auseinandergesetzt, inwiefern die medikamentöse Behand-
lung des Beschwerdeführers (insbesondere mit Pregabalin) die neurokogni-
tiven Fähigkeiten beeinflussen kann bzw. ob die auffälligen neuropsycholo-
gischen Resultate hierdurch allenfalls erklärt werden könnten. Auch die 
RAD-Ärztin Dr. med. G.________ äusserte sich in der Stellungnahme vom 
8. Februar 2024 (act. II 126) hierzu nicht. Mithin ist der neuropsychologi-
sche Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt. 

Was das psychiatrische Gutachten anbelangt, rügt der Beschwerdeführer 
zunächst, der Gutachter habe sich während des Gesprächs immer wieder 
abgedreht und leise etwas in sein Diktiergerät gesagt (Beschwerde S. 7 
Ziff. 5). Die Beschwerdegegnerin hielt diesbezüglich zutreffend fest, dass 
rechtsprechungsgemäss im Rahmen einer Begutachtung (aus Art. 29 
Abs. 2 BV) kein Anspruch auf Einsicht in rein interne Akten besteht, die für 
die interne Meinungsbildung bestimmt sind und welchen kein Beweischa-
rakter zukommt (BGE 129 V 472 E. 4.2.2 S. 478, 125 II 473 E. 4a f. S. 474, 
115 V 297 E. 2g/aa S. 303). Damit besteht kein Anspruch auf Einsicht in 

http://www.compendium.ch

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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die der internen Meinungsbildung dienenden Notizen des Gutachters oder 
generell in das Gutachten vorbereitende Arbeitsunterlagen, wie Hilfsmittel 
für die Erstellung eines Gutachtens, etwa schriftliche Aufzeichnungen über 
Testergebnisse oder andere Befunde und – wie im vorliegenden Fall – 
auch kleine Bemerkungen in das Diktiergerät, die der Beschwerdeführer 
nicht verstehen konnte (vgl. SVR 2024 IV Nr. 7 S. 20, 8C_723/2022 E. 5.2, 
2018 IV Nr. 18 S. 55, 8C_466/2017 E. 4.1.2). 

Ferner beanstandet der Beschwerdeführer, es sei widersprüchlich, dass 
der Gutachter zwar eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert, den psychia-
trischen Zustand aber als unverändert beurteilt (Beschwerde S. 8 Ziff. 5). 
Dabei verkennt er, dass weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen 
Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unter-
schiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens per 
se genügen, um auf einen veränderten Gesundheitszustand zu schliessen; 
notwendig ist vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des BGer 
8C_316/2024 vom 12. März 2025 E. 2.3.2). Insoweit der Beschwerdeführer 
weiter vorbringt, im Gegensatz zum Gutachter hätten die behandelnden 
Ärzte eine mindestens mittelgradige Depression diagnostiziert (Beschwer-
de S. 10 Ziff. 6), ist invalidenversicherungsrechtlich nicht in erster Linie die 
genaue diagnostische Zuordnung massgebend, sondern welche Auswir-
kungen ein Gesundheitsschaden auf das funktionelle Leistungsvermögen 
zeitigt (Urteil des BGer 8C_287/2022 vom 17. August 2022 E. 5.1.2).

Dennoch bestehen erhebliche Zweifel am psychiatrischen Teilgutachten. 
Zunächst begründete der Gutachter die von ihm im Rahmen der Explorati-
on festgestellte Beschwerdeverdeutlichung nicht näher, sondern hielt ledig-
lich ganz allgemein fest, bei der psychiatrischen Untersuchung sei eine 
Verdeutlichung bestimmter Beschwerden bzw. Beschwerdekomplexe auf-
gefallen (vgl. act. II 107.6 S. 23 Ziff. 6.2). Er stützt sich in erster Linie pau-
schal auf die Ergebnisse des neuropsychologischen Gutachtens 
(act. II 107.7), ohne diese näher zu validieren. 

Wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt, enthält das psychiatrische 
Gutachten (act. II 107.6) mehrere aktenwidrige Aussagen (Beschwerde 
S. 12 Ziff. 7). Zunächst fällt auf, dass der psychiatrische Sachverständige 
die Laborergebnisse (act. II 107.9) offensichtlich nicht genau gelesen hat. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. August 2025, IV 200 2024 307

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So lässt sich diesen entnehmen, dass auf die Medikamente Paroxetin und 
Pregabalin getestet wurde, nicht aber auf Sertralin (act. II 107.9 S. 2; vgl. 
auch act. II 107.6 S. 17 Ziff. 4.3). Der psychiatrische Gutachter führte im 
Widerspruch hierzu jedoch aus, dass die Medikamentencompliance unzu-
reichend erscheine; die Angabe des Beschwerdeführers, täglich regelmäs-
sig eine hohe Dosis von Sertralin einzunehmen, entspreche nicht dem ak-
tuell durchgeführten Drug Monitoring, bei dem Sertralin nicht nachweisbar 
sei (S. 23 Ziff. 6.2; vgl. Ziff. 7.1). Ebenso lässt er ausser Acht, dass im 
Rahmen einer durch den Hausarzt veranlassten Laboruntersuchung vom 
20. September 2022 (act. II 107.4 S. 4), d.h. rund ein Monat vor der Labor-
untersuchung anlässlich der Begutachtung (vgl. act. II 107.1 S. 2 Ziff. 2), 
die Ergebnisse für das Medikament Sertralin im Referenzbereich lagen. 
Weiter hielt der Gutachter im Widerspruch zu den Akten auch fest, bislang 
habe keine stationäre psychiatrische Behandlung stattgefunden 
(act. II 107.6 S. 23 Ziff. 7.1). Mithin war ihm der medizinische Austrittsbe-
richt über die stationäre Behandlung in der Klinik E.________ (act. II 79 
S. 12 ff.) ganz offensichtlich nicht bekannt, womit Zweifel an seiner Akten-
kenntnis besteht. Daran vermag auch der Umstand, dass dieser Bericht im 
fachspezifischen Aktenauszug ausdrücklich erwähnt und zusammengefasst 
worden ist (vgl. act. II 107.6 S. 6 ff. Ziff. 2), nichts zu ändern. Vielmehr er-
scheint mit Blick auf die gutachterliche Beurteilung fraglich, ob der Akten-
auszug überhaupt durch den Gutachter verfasst wurde. Ob er aus diesen 
aktenwidrigen Aussagen versicherungsrelevante Schlüsse gezogen hat, ist 
– entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Beschwerdeantwort S. 5 
lit. C Ziff. 10) – unerheblich. Vielmehr ist entscheidend, dass das psychia-
trische Gutachten offenkundig nicht auf hinreichender Kenntnis der (we-
sentlichen) Vorakten basiert, womit ihm die Beweistauglichkeit abzuspre-
chen ist. Nach dem hiervor Dargelegten kann auf das im Rahmen der poly-
disziplinären Begutachtung verfasste psychiatrische Gutachten 
(act. II 107.6) nicht abgestellt werden.

Auch die Berichte der behandelnden Ärzte und Fachpersonen bilden keine 
genügende Basis für eine Beurteilung des Leistungsanspruchs (vgl. Be-
schwerde S. 25 Ziff. 16). Einerseits fehlt es sowohl dem Hausarzt (vgl. Ak-
ten des Beschwerdeführers [act. I] 3) als auch der behandelnden Psycho-
login (vgl. act. I 4) an der fachärztlichen Kompetenz zur Beurteilung des 

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psychiatrischen Gesundheitszustandes und der daraus resultierenden Ar-
beitsfähigkeit, womit diesen Berichten von vornherein lediglich reduzierter 
Beweiswert zukommt (vgl. hierzu etwa Urteil des BGer 9C_458/2021 vom 
15. November 2021 E. 3.3 mit Hinweisen). Andererseits ist auch der Erfah-
rungstatsache Rechnung zu tragen, wonach die behandelnden Ärzte 
(vgl. Bericht des Spitals I.________ vom 24. April 2024 [act. I 6]) mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen 
eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b cc 
S. 353; SVR 2015 IV Nr. 26 S. 78, 8C_616/2014 E. 5.3.3.3). Darüber hin-
aus wurden die Berichte der behandelnde Ärzte nicht in Kenntnis der ge-
samten Vorakten verfasst. Die Behandler konnten sich folglich auch nicht 
damit auseinandersetzen. Zudem ist rechtsprechungsgemäss bei unklaren 
Verhältnissen – wie dies vorliegend der Fall ist – bzw. sich widersprechen-
den ärztlichen Berichten grundsätzlich nicht allein gestützt auf die Berichte 
der behandelnden Ärzte zu entscheiden, sondern als objektive Beurtei-
lungsgrundlage in der Regel ein medizinisches Gutachten einzuholen (Ur-
teil des BGer 9C_577/2020 vom 9. Dezember 2020 E. 3.3.1). 

3.6 Mit Blick auf das Gesagte ist zusammenfassend festzuhalten, dass 
der Sachverhalt weiterer Abklärungen (Art. 43 ATSG) dergestalt bedarf, 
dass die Beschwerdegegnerin eine verwaltungsexterne Neubegutachtung 
(Art. 44 ATSG) in den Fachdisziplinen der Psychiatrie und Neuropsycholo-
gie bei mit der Sache noch nicht befassten Experten zu veranlassen hat. 
Anschliessend wird sie über den Anspruch auf IV-Leistungen neu zu verfü-
gen haben. Mit Blick auf die unzureichend abgeklärte neuropsychologische 
und psychiatrische Situation kann nicht beurteilt werden, ob insoweit ein 
Neuanmeldungsgrund gegeben ist.

Der Beschwerdeführer hat die Rückweisung der Sache an die Beschwer-
degegnerin explizit beantragt (vgl. Beschwerde S. 2 Rechtsbegehren 
Ziff. 3). Vor diesem Hintergrund steht die Rechtsprechung von BGE 137 V 
210 der Rückweisung nicht entgegen, zumal bei einer Gutachtensanord-
nung durch das Gericht dem Beschwerdeführer eine Instanz verloren gin-
ge, was durch die Beweiserhebung im Verwaltungsverfahren vermieden 
wird.

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Mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens kann offenbleiben, ob die Be-
schwerdegegnerin das rechtliche Gehör verletzt hat, indem sie sich mit der 
Rüge der Unverwertbarkeit des psychiatrischen Gutachtens wegen der 
unvollständigen Tonaufnahme nicht auseinandergesetzt habe (Beschwerde 
S. 3 ff. Ziff. 3).

4.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 11. März 2024 
(act. II 129) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Die Sache ist an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie – nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen – über den Leistungsanspruch des 
Beschwerdeführers neu verfüge.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 800.-- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten. 

5.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Nach der Rechtsprechung gilt 
es unter dem Gesichtspunkt des (bundesrechtlichen) Anspruchs auf eine 
Parteientschädigung im Streit um eine Sozialversicherungsleistung bereits 
als Obsiegen, wenn die versicherte Person ihre Rechtsstellung im Ver-
gleich zu derjenigen nach Abschluss des Administrativverfahrens insoweit 
verbessert, als sie die Aufhebung einer ablehnenden Verfügung und die 

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Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu ergänzender Abklärung und 
neuer Beurteilung erreicht (BGE 137 V 57 E. 2.1 S. 61). Dies gilt unabhän-
gig davon, ob die Rückweisung beantragt oder ob das entsprechende Be-
gehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird (SVR 2020 KV 
Nr. 23 S. 107, 9C_805/2019 E. 11.1).

Entsprechend der angemessenen Kostennote von Rechtsanwalt 
B.________ vom 4. Juli 2024 wird die Parteientschädigung auf Fr. 3'283.75 
(Honorar von Fr. 2'940.60 zuzüglich Auslagen von Fr. 97.10 und Mehrwert-
steuer [MWST] von Fr. 246.05) festgesetzt. Diesen Betrag hat die Be-
schwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu ersetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 11. März 2024 aufgehoben und die Sache an die 
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kos-
tenvorschuss von Fr. 800.-- wird ihm nach Eintritt der Rechtskraft des 
Urteils zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 3'283.75 (inkl. Auslagen und MWST), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt lic. iur. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.