# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9dad98b8-7c38-5498-a0f4-4206a37cae73
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 14.03.2022 III 2021 213
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-213_2022-03-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 213

Entscheid vom 14. März 2022

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

1. Fürsorgebehörde C.________,
Vorinstanz I,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz II,

Gegenstand Sozialhilfe (wirtschaftliche Hilfe)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. _._.1985) hat eine Ausbildung als Informatikerin (Fach-
richtung Systemtechnik) absolviert und anschliessend in diesem Bereich gearbei-
tet. Im Verlaufe dieser Erwerbstätigkeit traten vermehrt gesundheitliche Probleme 
auf (u.a. Tendovaginitis/ Epicondilitis radialis humeri), weshalb A.________ eine 
berufliche Umschulung anstrebt(e). Gemäss dem Auszug aus dem individuellen 
Konto (IK) bezog A.________ ab November 2018 Arbeitslosen-entschädigungen 
(dieser Anspruch endete nach der Aktenlage per 1.10.2020 infolge Beendigung 
der Rahmenfrist). Ein am 15. Februar 2018 eingegangenes Leistungsbegehren 
wurde von der IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2020 abgewiesen (diese 
Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen).

Ab August 2019 besuchte A.________ an der Pädagogischen Hochschule 
D.________ den einjährigen Vorbereitungskurs für den Bachelorstudiengang 
Kindergarten-Unterstufe, welchen sie im August 2020 aufgenommen hat (Teil-
zeitausbildung zur Kindergarten-/Unterstufenlehrperson). 

In der Folge meldete sich A.________ bei der kommunalen Sozialberatung und 
beantragte mit Gesuch vom 26. Oktober 2020 wirtschaftliche Sozialhilfe. 

B. Mit Beschluss vom 10. Dezember 2020 hat die Fürsorgebehörde 
C.________ im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. Dem Unterstützungsgesuch wird entsprochen und ab 1. November 2020 ein 
Fehlbetrag gemäss den SKOS-Richtlinien von monatlich ca. Fr. 2'216.75 für 
A.________ bewilligt.
Die bereits geleistete Notfallunterstützung wird im Nachgang genehmigt.

2. Das Berechnungsblatt zur Bemessung der Sozialhilfe nach SKOS, das am 
17. Oktober 2020 unterzeichnete Merkblatt über die Sozialhilfe (Kanton 
Schwyz) und das am 6. Oktober 2020 unterzeichnete Merkblatt zur Sozialhilfe 
in der Gemeinde C.________ sowie das rechtliche Gehör vom 2. November 
2020 bilden einen integrierenden Bestandteil dieses Beschlusses.

3. A.________ hat umgehend eine Erwerbstätigkeit zu suchen, mit welcher sie 
von der wirtschaftlichen Sozialhilfe abgelöst werden kann.

4. A.________ hat monatlich mindestens 10 schriftliche, persönliche und/oder 
mündliche Arbeitsbemühungen (inkl. entsprechende Inserate und allfällige Ab-
sageschreiben) je Monat zu erbringen und diesbezüglich die Beratung und Un-
terstützung des Job Coach in Anspruch zu nehmen. Die Arbeitsbemühungen 
sind jeweils bis zum 25. des Monats bei der Sozialberatung E.________ einzu-
reichen.

5. A.________ hat die Termine bei der Sozialberatung E.________ und beim Job 
Coach wahrzunehmen und die Weisungen und Empfehlungen zu befolgen.

6. Einem allfälligen Einsatz in einem Arbeitsintegrationsprogramm wird die Zu-
stimmung erteilt.

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7. Sollte A.________ aus medizinischen Gründen für bestimmte Berufe mit Ein-
schränkung erwerbsfähig sein, sind die Arztzeugnisse jeweils bis zum 
25. des Monats bei der Sozialberatung E.________ einzureichen.

8. Sollte bei der Invalidenversicherung eine Wiederanmeldung erfolgen, ist die 
Sozialberatung E.________ betreffend Verfahren zu informieren. Allfällige Ver-
fügungen sind nach Erhalt bei der Sozialberatung E.________ einzureichen.

9. Der Entscheid betreffend Stipendien ist nach Eingang bei der Sozialberatung 
E.________ einzureichen. Bei einer Ablehnung ist ein Stipendiendarlehen zu 
beantragen.

10. Sämtliche Einnahmen sind mittels Einreichung eines Belegs zu deklarieren. 
Die Abrechnungen aus der Tätigkeit als Nachhilfelehrerin sind umgehend nach 
Erhalt bei der Sozialberatung einzureichen.

11. Für die nebenberufliche Ausbildung wird keine situationsbedingte Leistung ge-
währt.

12. A.________ hat die Möglichkeit, ihre Wohnung unter Einhaltung einer 
4-monatigen Kündigungsfrist auf den 30. Juni 2021 zu künden. Sollte 
A.________ sich entscheiden, in der Wohnung zu bleiben, so werden ab dem 
1. Juli 2021 maximal Fr. 800.00 für die Miete bei der SKOS-Berechnung ange-
rechnet.

13. Die Prämie der obligatorischen Grundversicherung 2021 gemäss Krankenver-
sicherungsgesetz werden bis zur Richtprämien durch die Prämienverbilligung 
(IPV) des Kantons Schwyz gedeckt. Prämien über der Richtprämie der IPV 
können ab dem 1. Januar 2021 nicht durch die wirtschaftliche Sozialhilfe ge-
tragen werden.

14. Die Kosten im Unterstützungsbudget (Grundbedarf, Wohnkosten befristet bis 
längstens 30. Juni 2021) werden antragsgemäss übernommen.

15. Bei einer Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

16. (Rechtsmittelbelehrung)

C. Gegen diesen Beschluss der Fürsorgebehörde erhob A.________ am 23. 
Dezember 2020 Beschwerde beim Regierungsrat. Am 25. Januar 2021 folgte ei-
ne verbesserte Beschwerdeschrift.

In der Zwischenzeit hatte das kantonale Amt für Berufsbildung A.________ für 
die erwähnte Ausbildung zur Kindergarten-/Unterstufenlehrperson einen Stipen-
dienbeitrag von Fr. 13'000.-- gewährt (welcher mit Verfügung vom 22.11.2021 für 
ein weiteres Jahr zugesprochen wurde).

Mit Vernehmlassung vom 8. Februar 2021 beantragte die Fürsorgebehörde 
C.________, die Beschwerde sei abzuweisen und die der Beschwerde entzoge-
ne aufschiebende Wirkung sei wiederherzustellen.

A.________ liess am 22. Februar 2021 eine Replik einreichen, wozu die Fürsor-
gebehörde in ihrer Duplik vom 11. März 2021 Stellung nahm.

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In einer Eingabe vom 13. September 2021 erläuterte A.________ ihre Bemühun-
gen für Teilzeitbeschäftigungen. Dazu äusserte sich die Fürsorgebehörde in ei-
ner Eingabe vom 23. September 2021.

D. Mit RRB Nr. 822/2021 vom 23. November 2021 hat der Regierungsrat die 
von A.________ erhobene Verwaltungsbeschwerde abgewiesen und auf die Er-
hebung von Verfahrenskosten verzichtet. Zudem hat er A.________ die unent-
geltliche Rechtsverbeiständung gewährt und dem bestellten unentgeltlichen 
Rechtsbeistand ein Honorar von Fr. 2'859.30 zugesprochen.

E. Gegen diesen am 25. November 2021 eingegangenen RRB liess 
A.________ rechtzeitig am 15. Dezember 2021 beim Verwaltungsgericht Be-
schwerde einreichen mit den folgenden Anträgen:

1. Es sei der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz Nr. 822/2021 
vom 23. November 2021 aufzuheben.

2. Es sei der Beschwerdeführerin für den Bachelorstudiengang Kindergarten- und 
Unterstufenlehrperson eine situationsbedingte Leistung im Umfang der nicht 
vom Stipendium gedeckten Ausbildungskosten zu gewähren.

3. Es seien die Ziff. 3, 4 und 15 des Beschlusses der Fürsorgebehörde 
C.________ vom 10.12.2020 ersatzlos aufzuheben und festzustellen, dass die 
Beschwerdeführerin ihre Umschulung zur Kindergarten- und Unterstufenlehr-
person weiterführen kann; eventualiter mit der Auflage, sich um eine max. 
40%-Tätigkeit im Bereich Kinderbetreuung und/oder Nachhilfeunterricht zu 
bemühen.

Sub-Eventualiter sei die Ziff. 3 des Beschlusses der Fürsorgebehörde 
C.________ vom 10.12.2020 insofern abzuändern, als dass die Beschwerde-
führerin nicht dazu verpflichtet ist, eine Erwerbstätigkeit zu suchen, welche das 
Pensum von 40% überschreite und es sei festzustellen, dass es für die Be-
schwerdeführerin unzumutbar ist, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, in wel-
cher sie mehr als drei Stunden pro Tag PC-Arbeiten erledigen oder Lasten von 
über drei kg bzw. repetitiv Lasten von über einem kg tragen muss.

Subsub-Eventualiter sei die Ziff. 3 des Beschlusses der Fürsorgebehörde 
C.________ vom 10.12.2020 insofern abzuändern, als dass die Beschwerde-
führerin nicht dazu verpflichtet ist, eine Erwerbstätigkeit zu suchen, welche das 
Pensum von 40% überschreitet.

4. Es sei die Ziff. 5 des Beschlusses der Fürsorgebehörde C.________ vom 
10.12.2020 insofern abzuändern, als dass die Beschwerdeführerin die Wei-
sungen und Empfehlungen zu folgen hat, welche sie nicht dazu verpflichten, 
eine Erwerbs- oder Beschäftigungstätigkeit anzunehmen, welche das Pensum 
von 40% überschreitet oder welche sie dazu verpflichtet, mehr als drei Stun-
den pro Tag PC-Arbeiten zu erledigen oder Lasten von über drei kg bzw. repe-
titiv Lasten von über einem kg zu tragen.

Eventualiter sei die Ziff. 5 des Beschlusses der Fürsorgebehörde C.________ 
vom 10.12.2020 insofern abzuändern, als dass die Beschwerdeführerin die 
(recte wohl: den) Weisungen und Empfehlungen zu folgen hat, welche sie nicht 

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dazu verpflichten, eine Erwerbs- oder Beschäftigungstätigkeit anzunehmen, 
welche das Pensum von 40% überschreitet.

5. Es sei die Ziff. 6 des Beschlusses der Fürsorgebehörde C.________ vom 
10.12.2020 insofern abzuändern, als dass die Beschwerdeführerin einem all-
fälligen Einsatz in einem Arbeitsintegrationsprogramm die Zustimmung zu er-
teilen hat, sofern das Pensum des Arbeitsintegrationsprogrammes 40% nicht 
überschreitet und sofern das Arbeitsintegrationsprogramm die Beschwerdefüh-
rerin nicht dazu verpflichtet, mehr als drei Stunden pro Tag PC-Arbeiten zu er-
ledigen oder Lasten von über drei kg bzw. repetitiv Lasten von über einem kg 
zu tragen.

Eventualiter sei die Ziff. 6 des Beschlusses der Fürsorgebehörde C.________ 
vom 10.12.2020 insofern abzuändern, als dass die Beschwerdeführerin einem 
allfälligen Einsatz in einem Arbeitsintegrationsprogramm die Zustimmung zu 
erteilen hat, sofern das Pensum des Arbeitsintegrationsprogrammes 40% nicht 
überschreitet.

6. Es sei Ziff. 12 des Beschlusses der Fürsorgebehörde C.________ vom 
10.12.2020 ersatzlos aufzuheben und festzustellen, dass der Beschwerdefüh-
rerin die Mietkosten der aktuellen Wohnung an der F.________ (Adresse) in 
deren Notbedarf angerechnet werden.

Eventualiter sei der Beschwerdeführerin die Möglichkeit zu gewähren, die 
Wohnung auf den nächstmöglichen Termin zu kündigen.

7. Eventualiter sei der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz Nr. 
822/2021 vom 23. November 2021 aufzuheben und die Angelegenheit zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz, eventuali-
ter zulasten des Staates.

Zudem beantragt die Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege (inkl. 
unentgeltliche Rechtsverbeiständung). 

F. Mit Vernehmlassung vom 13. Januar 2022 hat das Sicherheitsdepartement 
beantragt, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführe-
rin abzuweisen.

Auch die Fürsorgebehörde beantragt mit Vernehmlassung vom 14. Januar 2022, 
die Beschwerde sei abzuweisen.

Zu diesen Vernehmlassungen nahm die Beschwerdeführerin innert letztmals bis 
28. Februar 2022 erstreckten Frist Stellung (wobei diese Eingabe versehentlich 
mit "28. September 2022" datiert wurde).

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Beschluss (Erw. 2.1) zutreffend 
dargelegt, welche Bestimmungen und Regelungen für einen Anspruch auf 
Sozialhilfe von Bedeutung sind. Darnach wird im kantonalen Recht die Hilfe in 
Notlagen im Gesetz über die Sozialhilfe (ShG; SRSZ 380.110) und in der ge-
stützt auf dessen § 9 Abs. 2 ShG ergangenen Vollziehungsverordnung des Re-
gierungsrates (Sozialhilfeverordnung, ShV; SRSZ 380.111) geregelt. Gemäss 
§ 15 ShG hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer für seinen Lebensunterhalt 
und den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend 
oder rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann. Zu den eigenen Mitteln 
gehören unter anderem alle Einkünfte und das Vermögen, Versicherungsleistun-
gen und Sonderhilfen aufgrund besonderer Erlasse sowie familienrechtliche Un-
terhalts- und Unterstützungsansprüche; Zuwendungen von privater Seite sind 
angemessen zu berücksichtigen (§ 6 ShV). Die Richtlinien für die Ausgestaltung 
und Bemessung der Sozialhilfe der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe 
(SKOS-Richtlinien) sind für den Vollzug der individuellen Sozialhilfe wegleitend, 
soweit das Sozialhilfegesetz (ShG) und die Sozialhilfeverordnung (ShV) keine 
andere Regelung vorsehen (vgl. § 4 Abs. 2 ShV).

1.2 Wie sich das individuelle Unterstützungsbudget zusammensetzt, wurde in 
Erwägung 2.2 des angefochtenen Beschlusses im Einzelnen (unter Hinweis auf 
die SKOS-Richtlinie C.1 Abs. 2) dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden.

1.3 Analog wurde in Erwägung 4 des angefochtenen Beschlusses zu Recht 
dargelegt, dass gemäss der SKOS-Richtlinie C.6.2 (5. Abs.) Beiträge an eine 
Zweitausbildung oder Umschulung geleistet werden können, wenn mit der Erst-
ausbildung kein existenzsicherndes Einkommen erzielt werden kann. In den Er-
läuterungen zu diesen Richtlinien wird dazu als zusätzliche Voraussetzung aus-
geführt, dass mit der Zweitausbildung oder Umschulung voraussichtlich das Ziel 
eines existenzsichernden Einkommens erreicht wird. Ebenso sei eine Zweitaus-
bildung oder Umschulung zu unterstützen, wenn damit die Vermittlungsfähigkeit 
der betroffenen Person erhöht werden könne (wobei es sich um eine anerkannte 
Ausbildung oder Umschulung handeln muss). Persönliche Neigungen stellen 
keinen ausreichenden Grund für die Unterstützung einer Zweitausbildung oder 
Umschulung dar (vgl. Erläuterungen zur SKOS-Richtlinie C.6.2, lit. e in fine).

2. Im konkreten Fall ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin eine 
Erstausbildung als Informatikerin (Fachrichtung Systemtechnik) absolviert hat 
und mehrere Jahre in dieser Sparte erwerbstätig war. Sodann ist den Akten zu 
entnehmen, dass die Beschwerdeführerin wegen gesundheitlicher Beschwerden 

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(Handgelenkschmerzen etc.) ihre frühere Informatiktätigkeit beendet hat und ak-
tuell eine Zweitausbildung zur Kindergarten-/Unterstufenlehrperson absolviert (im 
Rahmen einer mehrjährigen Teilzeitausbildung). Für diese Zweitausbildung erhält 
sie aktuell vom kantonalen Amt für Berufsbildung einen jährlichen Stipendien-
beitrag von Fr. 13'000.--. Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob die Vorinstanzen 
zu Recht den Standpunkt vertreten, dass die kommunale Fürsorgebehörde nicht 
verpflichtet ist, im Unterstützungsbudget Leistungen für diese Zweitausbildung 
anzurechnen. Während die Beschwerdeführerin für diese Zweitausbildung einen 
Anspruch auf situationsbedingte Leistungen geltend macht (vgl. namentlich das 
Rechtsbegehren Ziff. 2 in der Beschwerde), verneinen die Vorinstanzen einen 
solchen Anspruch.

3.1.1  Das schweizerische Sozialversicherungsrecht sieht grundsätzlich vor, dass 
bei Konstellationen, in welchen die versicherte Person infolge einer gesundheit-
lichen Beeinträchtigung die bisherige (erlernte) Erwerbstätigkeit nicht mehr oder 
nur noch teilweise ausüben kann, die Invalidenversicherung (IV) zuständig ist, 
(allfällige) Umschulungsmassnahmen zu gewähren bzw. zu finanzieren (vgl. 
Art. 17 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG; SR 831.20). 

Dementsprechend hat sich die Beschwerdeführerin auch bei der IV-Stelle ge-
meldet, welche nach diversen Abklärungen (inkl. ein interdisziplinäres Gutachten 
der G.________ [Gutachterstelle] vom 27.11.2019) zum Ergebnis gelangte:

- dass aus orthopädischer Sicht keine Einschränkungen bestehen;

- dass aus psychiatrischer und neurologischer Sicht keine relevanten Einschrän-
kungen vorliegen;

- dass aus neuropsychologischer Sicht keine kognitiven Einschränkungen beste-
hen;

- dass gemäss den internistischen Befunden eine Laktoseintoleranz, eine gewisse 
Glutensensitivität sowie eine leichte Eisenmangelanämie bestehen, welche aber 
keine gravierenden Einschränkungen bewirken,

- und mithin (konkludent) in der angestammten Tätigkeit als Informatikerin sowie in 
einer angepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. 

weshalb in der (rechtskräftigen) Verfügung vom 17. Februar 2020 ein Rentenan-
spruch sowie ein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Umschulung) verneint 
wurde. 

3.1.2  Anzufügen ist, dass gemäss den Angaben in dieser IV-Verfügung die be-
handelnde Arztperson ab 30. August 2017 während fünf Monaten eine vollstän-
dige Arbeitsunfähigkeit sowie ab 1. Februar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 
80% attestiert hatte, dennoch aber die beauftragten medizinischen Gutachter 
zum Ergebnis gelangten, dass die Beschwerdeführerin aus objektiver fachärztli-

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cher Sicht weiterhin 100% arbeitsfähig sei. Damit liegt der klassische Fall einer 
unterschiedlichen Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zwischen be-
handelnden Ärzten einerseits und den von der IV-Stelle eingeholten 
G.________-Gutachtern andererseits vor, welcher nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung zur Folge hat, dass Berichte der behandelnden Ärzte wegen de-
ren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu wür-
digen sind (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2017 vom 
27.10.2017 Erw. 3.3.6 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 135 V 465 Erw. 4.5 S. 470f.).

3.1.3  Dass seit der Ablehnung des IV-Leistungsbegehrens (vom 17.2.2020) im 
Rahmen eines neuen IV-Verfahrens ein Leistungsanspruch zu Gunsten der Be-
schwerdeführerin anerkannt wurde, wird vor Gericht nicht geltend gemacht. Viel-
mehr antwortete die Beschwerdeführerin auf eine Anfrage der Erstinstanz, ob 
sich der Gesundheitszustand seit der letzten IV-Anmeldung verändert habe, am 
29. Oktober 2020 wie folgt (vgl. Vi-act. 13):

Nein, da ich auf mich aufpasse, die schädliche Arbeit am Computer sein lasse, 
ausruhe, meine Arme und Hände entlaste, Gehbad und Ergotherapie absolvierte. 
Ich bin in der Physiotherapie. Ich befinde mich in einer Umschulung zur Kinder-
gärtnerin 1. & 2. Unterstufe und habe daran Freude einen Beruf gefunden zu ha-
ben, den ich mit meiner Erkrankung ausführen kann. Es gibt mir Perspektive.

Analog ist nach der Aktenlage nicht ersichtlich, dass sich seither (bzw. seit dem 
29.10.2020) der Gesundheitszustand massgeblich verändert bzw. verschlechtert 
habe. Dazu ist auf die aktenkundige Verfügung vom 26. August 2021 zu verwei-
sen, wonach die IV-Stelle auf die erneute IV-Anmeldung (vom 25.11.2020) nicht 
eingetreten ist mit der Begründung, dass die Versicherte nicht mittels neuer me-
dizinischen Unterlagen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes habe 
glaubhaft machen können. Diese erneute IV-Verfügung hat die Beschwerdefüh-
rerin akzeptiert, jedenfalls hat sie dagegen keine Beschwerde erhoben. 

3.2.1  Was die von der Beschwerdeführerin (in Erwägung 3.1.3) angeführte 
"schädliche Arbeit am Computer" anbelangt, fällt im konkreten Fall auf, dass die 
vom Beschwerdeführerin begonnene Zweitausbildung zu einem nicht unwesent-
lichen Teil ebenfalls "Arbeiten am Computer" beinhaltet. Es ist gerichtsnotorisch, 
dass im Herbst 2021 an der Pädagogischen Hochschule (wie auch an anderen 
Hochschulen) zeitweise kein Präsenzunterricht stattfinden konnte, mithin der Un-
terricht "online" via Computer (Laptop) erfolgte. Die Beschwerdeführerin hat vor 
Gericht nicht vorgebracht, sie habe den online-Unterrichtsmodulen nicht folgen 
können bzw. ein derartiger (digitaler) Unterricht sei ihr unzumutbar. Mit anderen 
Worten ist die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage, die mit der Zweitausbil-
dung anfallende "Computerarbeit" bzw. Arbeit am Laptop zu bewältigen, jeden-
falls hat sie sich vor Gericht nicht gegenteilig geäussert. Bei dieser konkreten 

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Sachlage kann der Argumentation in der Beschwerde (S. 14, Ziff. 34) nicht ge-
folgt werden, es lägen mehrere Arztzeugnisse vor, welche bestätigen würden, 
dass die Beschwerdeführerin nicht in der Lage sei, mehrere Stunden am PC zu 
arbeiten, denn diese Argumentation blendet den Umstand aus, dass die Be-
schwerdeführerin im Herbst 2021 ihre Zweitausbildung oneline am Computer ab-
solvierte, ohne indes vor Gericht vorzubringen, dies sei ihr nicht möglich gewe-
sen bzw. sie habe den digitalen Unterricht sistieren müssen.

3.2.2  Hinzu kommt, dass auch nach Abschluss einer Ausbildung an der päd-
agogischen Hochschule für die künftige Unterrichtstätigkeit (Unterstufe) ein stän-
diger Gebrauch/ Umgang mit Computern/ Laptops (IT-Medienpädagogik) unum-
gänglich sein bzw. mutmasslich in Zukunft noch stark zunehmen wird. Soweit 
aber die für die Zweitausbildung und die Unterrichtstätigkeit anfallende (erhebli-
che) Computerarbeit möglich und zumutbar ist, bleibt die Beschwerdeführerin 
grundsätzlich die Antwort schuldig, weshalb sie nicht im Rahmen einer Teilzeit-
Computerarbeit einen existenzsichernden Verdienst erzielen könnte.

3.2.3  Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss argumentiert, sie sollte "die 
schädliche Arbeit am Computer meiden", liegt der Schluss nahe, dass die von ihr 
gewählte Zweitausbildung ihrem vorgebrachten zumutbaren Belastungsprofil 
kaum entspricht, weshalb die Vorinstanz allein schon deshalb nicht verpflichtet 
werden kann, für eine solche gewünschte Zweitausbildung, welche in nicht un-
wesentlichem Masse Computerarbeit beinhaltet, finanzielle Leistungen zu erbrin-
gen.

3.2.4  Für das gleiche Ergebnis sprechen die Ausführungen der Beschwerdefüh-
rerin in ihrer Eingabe vom 22. Februar 2021 im Verwaltungsbeschwerdeverfah-
ren. In dieser Eingabe machte sie (im Kontext mit dem von ihr gewünschten Ver-
bleiben in der aktuellen Dreizimmerwohnung) geltend, sie habe grosse Probleme 
bei Veränderungen in ihrem Leben, was die vormals behandelnde Psychiaterin 
veranlasst habe, den Verdacht einer Asperger-Autismus-Problematik zu stellen; 
zudem habe sie ein aussergewöhnlich hohes Bedürfnis nach Ruhe und Ordnung 
(vgl. zit. Eingabe vom 22.2.2021, S. 9, Ziff. 14). Soweit es nun tatsächlich zuträfe, 
dass die Beschwerdeführerin an einer Autismus-Spektrum-Störung leiden sollte 
bzw. Lärmbelastungen, unvorhergesehene Veränderungen etc. ihr relevante 
Probleme verursachen oder Angstgefühle und dergleichen auslösen, stellt sich 
konsequenterweise die Frage, ob sie für eine nach dieser Zweitausbildung an-
schliessende Berufstätigkeit an sich geeignet ist. Denn die anvisierte Unterrichts-
tätigkeit schliesst naturgemäss auch eine (Kinder-)Lärmbelastung (u.a. auch bei 
den regelmässigen Pausen), ungeplante Verhaltensweisen/ Reaktionen (nament-

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lich der Kinder, unter Umständen auch der Eltern), ständige aber nicht durch-
wegs planbare Kontakte mit anderen Lehrpersonen, der Schulleitung, den Eltern 
etc. ein, was sich mit einer allfälligen Autismus-Spektrum-Störung kaum verein-
baren liesse (siehe dazu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_37/2020 vom 
19.5.2020 Erw. 2.3.4.2, wonach die diagnostischen Kriterien für das Asperger-
Syndrom u.a. eine soziale Beeinträchtigung, eine Sprachverständnisstörung mit 
Fehlinterpretationen und/oder nonverbale Kommunikationsprobleme betreffen 
können, mithin Elemente, welche im Umgang mit Kindern im Klassenverband 
unerwünscht sind). Mit anderen Worten lässt die sinngemäss geltend gemachte, 
geringe psychische Belastbarkeit (sei es bezüglich Lärm, sei es bezüglich Ver-
änderungen im Alltag etc.) eine Pflicht der Wohnsitzgemeinde, eine Umschulung 
der Beschwerdeführerin zur Lehrperson mitfinanzieren zu müssen, grundsätzlich 
nicht rechtfertigen. Denn in Anbetracht dieser vorgebrachten geringen Belastbar-
keit ist zumindest fraglich, ob die Beschwerdeführerin dereinst (nach Abschluss 
der begonnenen Zweitausbildung) den durchschnittlichen Anforderungen einer 
Lehrperson für die erwähnte Altersstufe gewachsen sein wird.

3.2.5  Abgesehen davon hat der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss 
(Erw. 4.1) zu Recht hervorgehoben, dass es sich bei (allfälligen) Beiträgen an die 
vorliegende Zweitausbildung um eine Kann-Vorschrift handelt, weshalb der Ers-
tinstanz diesbezüglich ein grosses Ermessen zusteht. Dieser Ermessensspiel-
raum ist unter Einbezug der konkreten Umstände, bei welchen insbesondere die 
invalidenversicherungsrechtliche, auf einem G.________-Gutachten abgestützte 
Verneinung eines Umschulungsanspruchs ins Gewicht fällt, zusammenfassend 
nicht überschritten worden.

3.3 An diesem dargelegten Ergebnis vermögen die weiteren Vorbringen der 
Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Soweit sie sich auf die Arbeitsfähigkeits-
beurteilung ihrer Hausärztin beruft, drängen sich folgende Bemerkungen auf. In 
einem Attest vom 2. August 2021 (analog auch in einem Attest vom 7.1.2022) 
schreibt Dr.med. H.________ (Fachärztin für Allgemeinmedizin D/ praktische 
Ärztin FMH):

Folgende Arbeitsunfähigkeit wird bescheinigt:
Vom 01.08.21 bis 31.12.21   153 Tage 100% 
[bzw. im Attest v. 07.01.22: vom 01.01.22 bis 31.03.22 90 Tage 100%]
Grund: Krankheit
Bemerkungen:
100% arbeitsfähig mit Einschränkung für einmalige Hebe-/Haltearbeiten über 3 kg, 
jegliche Arbeiten über Schulter-Nackengürtel (z.B. PC-Arbeit) nicht mehr als 2-3 
h/Tag und nicht mehr als 30 Min. am Stück (d.h. für angestammte Beruf Informati-
kerin/ Systemtechnikerin mind. 75% arbeitsunfähig), repetitive Hebe-/Haltearbeiten 
ca. 1-3 kg nicht mehr als 10 min am Stück, insgesamt 1.5 h/Tag, repetitive Hebe-/ 

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Haltearbeiten unter 1 kg wie z.B. Arbeit mit der Schere bis 30min am Stück mög-
lich, Tätigkeiten ohne Belastung des Schultergürtels (z.B. Nanny für Kinder im Lau-
falter) 50% möglich.

Dieses Attest ist aus den folgenden Gründen widersprüchlich und hier unbeacht-
lich. Zunächst bescheinigt die Ärztin am 2. August 2021 für die kommenden rund 
fünf Monate eine vollständige Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit, um dann um-
gehend für angepasste Tätigkeiten (welche ein bestimmtes Belastungsprofil ein-
halten) eine Arbeitsfähigkeit von 100% festzuhalten (analog auch im Attest vom 
7.1.2022). 

Berücksichtigt man zudem, dass dieses Attest den Zeitraum abdeckt, als an der 
Pädagogischen Hochschule anstelle von Präsenzunterricht Online-Unterricht 
stattfand, und die Beschwerdeführerin vor Gericht nicht geltend machte, sie habe 
diesen Online-Unterricht nicht bewältigen können (siehe oben), vermag die Dar-
stellung der Ärztin, wonach die Beschwerdeführerin sich jeweils maximal 30 Mi-
nuten am Laptop beschäftigen dürfe, nicht zu überzeugen (ganz abgesehen da-
von, dass diesfalls - wenn man der Einschätzung dieser Ärztin folgen wollte - 
zwangsläufig der Abbruch dieser Zweitausbildung zu thematisieren wäre, weil die 
Beschwerdeführerin die Anforderungen der IT-Pädagogik, welche wie erwähnt 
künftig noch bedeutsamer werden, nicht erfüllen könnte).

3.4 Ungeachtet der vorstehenden Ausführungen erweist es sich als nachvoll-
ziehbar, dass die Beschwerdeführerin eine solche Zweitausbildung bzw. Um-
schulung zur Kindergarten- und Unterstufenlehrperson anstrebt, um künftig vor-
wiegend mit Kindern arbeiten zu können. Auch wenn für eine solche berufliche 
Umorientierung durchaus achtenswerte Gründe sprechen (können), bedeutet 
dies nicht, dass die Beschwerdeführerin aus dem Sozialhilferecht einen An-
spruch auf eine (Mit)Finanzierung dieser gewünschten Zweitausbildung herleiten 
kann. Eine massgebliche Mitfinanzierung erfolgt hier durch die vom Amt für Be-
rufsbildung gewährten jährlichen Stipendienbeiträgen von Fr. 13'000.--. Die De-
ckung des Fehlbetrages zur Finanzierung der Zweitausbildung ist grundsätzlich 
Sache der Beschwerdeführerin, sei es durch eigene Erwerbsarbeit (ausserhalb 
der Unterrichtszeit), sei es durch Gesuche an Stiftungen/ entsprechende Einrich-
tungen (siehe die vom Amt für Berufsbildung zusammengestellte Liste der 
Adressen solcher Institutionen = Vi-act. 26) oder sei es durch die Aufnahme von 
(rückzahlbaren) Darlehen. Nicht zu hören ist in diesem Zusammenhang der Ein-
wand in der Eingabe vom 28. Februar 2022 (S. 3), wonach die Fürsorgebehörde 
mittels einer Auflage die Beschwerdeführerin hätte anweisen können, sich bei 
entsprechenden Einrichtungen (Stiftungen) um zusätzliche Unterstützung für ihre 
Zweitausbildung zu bemühen, zumal der Beschwerdeführerin dieser Weg weiter-
hin offensteht.

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3.5 Daran anschliessend ist es entgegen der Auffassung der Beschwerdefüh-
rerin nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz in ihrem Beschluss die Aufnah-
me einer Erwerbstätigkeit gefordert hat. Dabei geht es nicht um einen bestimm-
ten Prozentsatz, sondern darum, dass die Beschwerdeführerin mit zumutbarer 
(Teilzeit)Erwerbsarbeit einen Verdienst erzielen könnte, welcher zusammen mit 
den erwähnten Stipendienbeiträgen den Bedarf der Beschwerdeführerin so ab-
zudecken vermag, dass die Wohnsitzgemeinde möglichst nicht belastet wird. 
In diesem Zusammenhang wird in der Beschwerde (S. 15, Ziff. 37f.) ausgeführt, 
dass zusammen mit dem jährlichen Stipendienbeitrag der monatliche Fehlbetrag 
zur Deckung des Notbedarfs lediglich Fr. 1'203.70 betrage und dass sie mit ei-
nem "relativ niedrigen Netto-Lohn" monatlich rund Fr. 1'650.-- erwirtschaften 
könne, was nach Abzug des Freibetrags von Fr. 320.-- mindestens Fr. 1'330.-- 
ergäbe (bzw. zusammen mit dem pro Monat umgerechneten Stipendienbeitrag 
von Fr. 1'083.30 insgesamt Fr. 2'413.30), was letztlich "eine Ablösung von der 
wirtschaftlichen Sozialhilfe bedeuten" würde (Beschwerde S. 15). In der Tat kann 
der Beschwerdeführerin - zusätzlich zur aktuellen Teilzeit-Zweitausbildung - zu-
gemutet werden, in einem solchen Umfange eine Teilzeiterwerbsarbeit auszuü-
ben, dass die in Dispositiv-Ziffer 3 (des zugrundeliegenden Beschlusses der Für-
sorgebehörde) geforderte Ablösung von der wirtschaftlichen Sozialhilfe erreicht 
wird. Soweit es der Beschwerdeführerin nicht gelingt, mit eigenen Arbeits-
bemühungen Teilzeiterwerbstätigkeiten zu finden, mit dessen Verdienst sie ihren 
Lebensbedarf finanzieren könnte, ist es im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass 
die Erstinstanz in Dispositiv-Ziffer 6 ihres Beschlusses vom 10. Dezember 2020 
einen allfälligen Einsatz in einem Arbeitsintegrationsprogramm angekündigt hat. 
Mithin kann die Beschwerdeführerin mit Teilzeiterwerbsarbeit, welche einen hin-
reichenden Verdienst generiert, den angekündigten Einsatz in einem solchen 
Programm vermeiden. Mit anderen Worten würde durch die angesprochene Ab-
lösung von der wirtschaftlichen Sozialhilfe auch der Einsatz in einem solchen Ar-
beitsintegrationsprogramm gegenstandslos. 

Im Übrigen kann die Beschwerdeführerin aus ihren Ausführungen in der Eingabe 
vom 28. Februar 2022 hier nichts zu ihren Gunsten ableiten. Unbehelflich ist na-
mentlich auch der Einwand in dieser Eingabe (S. 4), dass ihr sinngemäss zur Ab-
lösung der wirtschaftlichen Sozialhilfe lediglich ein relativ überschaubarer Betrag 
von monatlich 134 bis 334 Franken fehlen würde. Dieser Fehlbetrag kann 
grundsätzlich durch den zumutbaren Wechsel in eine günstigere Wohnung ge-
deckt werden (siehe dazu noch nachfolgend).

3.6 Im Einklang mit dieser vorerwähnten Ablösung von der wirtschaftlichen So-
zialhilfe steht auch, dass die Wohnsitzgemeinde nicht verpflichtet werden kann, 

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der allein lebenden Beschwerdeführerin eine Dreizimmerwohnung für monatlich 
Fr. 1'290.-- bzw. Fr. 1'243.-- (seit 1.4.2021) zu finanzieren. Nach der Aktenlage 
hat die Fürsorgebehörde der Beschwerdeführerin bereits im Februar 2021 eine 
Einzimmerwohnung (mit Liftzugang, nicht ebenerdig) zugehalten, welche ab 
1. Juli 2021 bezugsbereit gewesen wäre und monatlich Fr. 800.-- kosten würde 
(was den Lebensbedarf der Beschwerdeführerin um monatlich Fr. 443.-- entlastet 
hätte, vgl. Vi-act. 17). Daraus, dass die Beschwerdeführerin diese angebotene, 
günstigere Wohnung abgelehnt hat, kann sie hier nichts zu ihren Gunsten ablei-
ten. Unbehelflich und nicht zu hören ist in diesem Kontext die Einschätzung der 
Hausärztin vom 13. Januar 2021, dass die Beschwerdeführerin "aus psycholo-
gisch/ psychiatrischen Gründen", welche nicht konkretisiert wurden, auf ihre ak-
tuelle Dreizimmerwohnung angewiesen sei (vgl. Vi-act. 16), zumal die Beschwer-
deführerin die angebotene Wohnung nach eigenen Angaben nicht einmal besich-
tigt hat (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 22.2.2021 im Verwaltungs-
beschwerdeverfahren, S. 9 unten). Im Übrigen hat der Regierungsrat im ange-
fochtenen RRB zutreffend ausgeführt, dass die Erstinstanz von der Beschwerde-
führerin unter Einhaltung der Kündigungsfrist den Umzug in eine günstigere 
Wohnung fordern kann. Es kann darauf verwiesen werden mit der Ergänzung, 
dass der in Erwägung 6.6 des Regierungsratsbeschlusses festgelegte nächste 
Kündigungstermin (per 31.3.2022) sich durch den Zeitablauf auf den nächstmög-
lichen Kündigungstermin verlängern wird.

4. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abgewiesen wird.

5. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird in Sozialhilfefällen praxis-
gemäss verzichtet. Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Rechtsver-
beiständung gewährt. Gemäss § 14 des Gebührentarifs für Rechtsanwälte (Geb-
TRA; SRSZ 280.411) beträgt das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.--. In § 2 GebTRA sind folgende Kriterien enthalten: Wich-
tigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung 
sowie notwendiger Zeitaufwand. Gemäss § 6 des Gebührentarifs kann eine Par-
tei eine spezifizierte Kostennote über ihre Tätigkeit und ihre Auslagen einreichen. 
Erscheint sie angemessen, ist sie der Festsetzung der Vergütung zugrunde zu 
legen, ansonsten die Vergütung nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt 
wird. Der in der Honorarnote vom 28. Februar 2022 deklarierte Zeitaufwand von 
nahezu 24 Stunden erweist sich für die Anfechtung des vorliegenden RRB (11 
Seiten) und den darin behandelten Rechtsfragen zur Sozialhilfe als klar über-
setzt, zumal die kurzen Vernehmlassungen der Vorinstanzen (zu ihren unverän-
derten, klaren Standpunkten) grundsätzlich keiner zusätzlichen Entgegnung be-

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durft hätten. Abgesehen davon waren im Verwaltungsbeschwerdeverfahren so-
wie im Verfahren vor Verwaltungsgericht im Wesentlichen die gleichen Rechts-
fragen zu behandeln, weshalb von erheblichen Synergieeffekten auszugehen ist, 
auch wenn der Verfasser der Verwaltungsbeschwerde nicht mit dem Verfasser 
der Verwaltungsgerichtsbeschwerde identisch ist. Im Lichte all dieser Aspekte 
und der konkreten Umstände ist ermessensweise das Honorar aus unentgeltli-
cher Rechtsverbeiständung auf Fr. 2'500.-- (inkl. Auslagen und MwSt) festzule-
gen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Rechtsverbeiständung ge-
währt und Rechtsanwalt B.________ als unentgeltlicher Rechts-beistand 
bestellt. Ihm wird zu Lasten des Verwaltungsgerichts eine Parteientschädi-
gung von Fr. 2'500.-- (inkl. MwSt und Auslagen) zugesprochen. Die Be-
schwerdeführerin hat diesen Betrag dem Gericht zurückzuerstatten, wenn 
sie dazu innert 10 Jahren seit Zustellung dieses Entscheids in der Lage ist 
(§ 75 Abs. 3 VRP).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Fürsorgebehörde C.________ (R, inkl. Eingabe der Bf vom 

28.2.2022)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; inkl. 

Eingabe der Bf vom 28.2.2022)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 14. März 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 16. März 2022

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III