# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df835bfa-fdf3-58a2-b9f5-bba30ebbf708
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht IV. Öffentlich-rechtliche Abteilung (II. Sozialrechtliche Abteilung) 14.10.2025 9C 531/2025 (9C_531/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_009_9C-531-2025_2025-10-14.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  9C_531/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 14. Oktober 2025
  
 

 

    
  III. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Beusch, als Einzelrichter, 

Gerichtsschreiberin Keel Baumann. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Steuerverwaltung des Kantons Zug, Bahnhofstrasse 26, 6300 Zug, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zug und direkte Bundessteuer, Steuerperioden 2016-2017, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 19. August 2025 (A 2025 18). 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 19. August 2025, mit welchem die Einzelrichterin nicht eintrat auf den Rekurs und die Beschwerde, die A.________ gegen den Einspracheentscheid der Steuerverwaltung des Kantons Zug vom 5. November 2024 erhoben hatte, 

in die von A.________ dagegen eingereichte Beschwerde vom 19. September 2025 (Poststempel) und das darin gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, 

dass die Praxis bei der Anfechtung von Nichteintretensentscheiden eine spezifische Auseinandersetzung mit den Nichteintretensgründen verlangt (BGE 123 V 335), 

dass zudem im Falle eines sich auf zwei selbstständige Begründungen stützenden Entscheides eine Auseinandersetzung mit jeder einzelnen in einer den Erfordernissen des Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise zu erfolgen hat, mithin aufzuzeigen ist, dass beide Begründungen bundesrechtswidrig sind, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (BGE 142 III 364 E. 2.4 mit Hinweisen), 

dass die Vorinstanz als einen Nichteintretensgrund das Fehlen einer Originalunterschrift nannte und als weiteren, dass die beiden Rechtsmittel verspätet erfolgt waren, indem der Beschwerdeführer das Rekurs- bzw. Beschwerdeschreiben der Schweizerischen Post erst am 23. November 2023 übergeben hatte, d.h. lange nach Ablauf der 30-tägigen Frist gemäss § 136 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 (StG/ZG; BGS 632.1) und Art. 140 Abs. 1 DBG (SR 642.11), 

dass der Beschwerdeführer sich weder zur fehlenden Unterschrift auf der im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Beschwerde noch zur verpassten Rekurs- bzw. Beschwerdefrist äussert, 

dass er sich darauf beschränkt, nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Prozesses bildende Themen zu diskutieren, indem er die Rechtzeitigkeit seiner Einsprache bzw. das Vorliegen von Fristwiederherstellungsgründen im Einspracheverfahren behauptet, 

dass seine Eingabe den an eine Begründung gestellten Erfordernissen damit nicht genügt, 

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b (i.V.m. Abs. 2) BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, 

dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde mit diesem Urteil gegenstandslos wird, 

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird, 

 

 

    
  erkennt der Einzelrichter:
  
 

 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Abgaberechtliche Kammer, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Luzern, 14. Oktober 2025 

 

 

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Beusch 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Keel Baumann