# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 79af0f48-833c-53b9-b5e2-0c817ec9a4b0
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2002-10-09
**Language:** de
**Title:** Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Zollrekurskommission 09.10.2002 JAAC 67.47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_VB/CH_VB_016_JAAC-67-47--_2002-10-09.pdf

## Full Text

JAAC 67.47

Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission
vom 9. Oktober 2002 [ZRK 2002-065]

Redevance sur le trafic des poids lourds liée aux prestations (RPLP).
Décision relative à la fourniture de sûretés en cas de mise en péril des
redevances et changement de détenteur. Obligation de motiver. Droit
d’être entendu.

Art. 5 LRPL. Art. 36 et art. 48 ORPL.

- Dans une décision relative à la fourniture de sûretés l’administration
doit motiver de manière au moins sommaire les raisons pour lesquelles
elle exige des sûretés. Si la motivation ressort de la réponse à un
recours et que le recourant se voit offrir la possibilité, dans le cadre du
deuxième échange d’écritures, de se prononcer de manière complète au
sujet des motifs de l’administration, une éventuelle violation du droit
d’être entendu peut ainsi être considérée comme réparée (consid. 1b).

- Essence et conditions nécessaires pour rendre une décision relative à
la fourniture de sûretés. Il est loisible à l’autorité d’exiger une garantie
même pour des redevances futures lorsqu’il est vraisemblable que
celles-ci vont être exigibles (consid. 2c).

- Si un détenteur actuel met en péril les redevances, l’administration
ne peut, en cas de changement de détenteur, exiger des sûretés de
la part du nouveau détenteur que si ce dernier peut lui-même être
rendu responsable du comportement qui met en péril les redevances
dont le paiement paraît compromis aux yeux de l’administration.
Des exceptions sont possibles lorsque l’ancien détenteur, dont le
comportement avait en son temps mis en péril les redevances, remplit
par exemple la fonction d’unique membre du conseil d’administration
du nouveau détenteur et que, par son comportement passé, il représente
un réel danger pour des redevances futures (consid. 3 et 4b).

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Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA).
Sicherstellungsverfügung bei Gefährdung der Abgabe und
Halterwechsel. Begründungspflicht. Anspruch auf rechtliches Gehör.

Art. 5 SVAG. Art. 36 und Art. 48 SVAV.

- In der Sicherstellungsverfügung hat die Verwaltung mit einer
zumindest minimalen Begründung darzulegen, weshalb sie Sicherheiten
verlangt. Geht die Begründung aus der Vernehmlassung zu einer
Beschwerde hervor und wird der Beschwerdeführerin im Rahmen
des zweiten Schriftenwechsels Gelegenheit geboten, zu diesen
Beweggründen der Verwaltung umfassend Stellung zu nehmen, kann
damit eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten
(E. 1b).

- Wesen und Voraussetzung für den Erlass einer
Sicherstellungsverfügung. Es ist zulässig, dass die Verwaltung auch für
künftige Abgaben eine Sicherheit verlangt, wenn diese wahrscheinlich
anfallen (E. 2c).

- Erfüllt ein bisheriger Halter den Gefährdungstatbestand, so darf die
Verwaltung bei einem Halterwechsel eine Sicherstellungsverfügung
gegen den neuen Halter nur dann erlassen, wenn dieser selbst für
das Gefährdungsverhalten verantwortlich gemacht werden kann mit
Bezug auf die Abgaben, deren Bezahlung die Verwaltung als gefährdet
erachtet. Ausnahmen sind denkbar, wenn der für das seinerzeitige
Gefährdungsverhalten verantwortliche alte Halter zum Beispiel als
einziges Mitglied des Verwaltungsrates des neuen Halters amtet und
durch sein vergangenes Verhalten eine wirkliche Gefahr für künftige
Abgaben darstellt (E. 3 und 4b).

Tassa sul traffico pesante commisurata alle prestazioni (TTPCP).
Decisione relativa alla prestazione di garanzie in caso di pericolo per
la riscossione della tassa e di cambiamento del detentore. Obbligo di
motivazione. Diritto di essere sentito.

Art. 5 LTTP. Art. 36 e art. 48 OTTP.

- Nella decisione relativa alla prestazione di garanzie,
l’amministrazione deve spiegare almeno con una minima motivazione
perché richiede le garanzie. Se la motivazione risulta dalle osservazioni
relative a un ricorso e se alla ricorrente, durante il secondo scambio
di scritti, viene data la possibilità di esprimersi sui motivi indicati
dall’amministrazione, un’eventuale violazione del diritto di essere
sentito può essere considerata riparata (consid. 1b).

- Aspetti essenziali e condizioni per il rilascio di una decisione relativa
alla prestazione di garanzie. È ammissibile che l’amministrazione
richieda una garanzia anche per tasse future, se è probabile che queste
saranno esigibili (consid. 2c).

- Se l’attuale detentore mette in pericolo la possibilità di riscossione
delle tasse, in caso di cambiamento del detentore l’amministrazione
può emanare una decisione relativa alla prestazione di garanzie

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nei confronti del nuovo detentore, a condizione che quest’ultimo
possa essere ritenuto responsabile della messa in pericolo della
riscossione delle tasse che l’amministrazione ritiene possano non
essere pagate. Sono comunque possibili eccezioni, se ad es. il precedente
detentore, a suo tempo responsabile della messa in pericolo della
riscossione delle tasse, agisce quale amministratore unico del consiglio
d’amministrazione del nuovo detentore e attraverso il suo precedente
comportamento rappresenta un reale pericolo per le tasse future
(consid. 3 e 4b).

Zusammenfassung des Sachverhalts:

A. Die X AG bezweckt gemäss Handelsregistereintrag die Vermittlung
von Verträgen über Finanzierungen und Versicherungen sowie die
Durchführung und Erbringung weiterer damit zusammenhängender
Kanzlei-Dienstleistungen, insbesondere die wirtschaftliche Beratung und
die damit zusammenhängende Zurverfügungstellung von Infrastrukturen und
Logistik, die Verwaltung von eigenem und fremdem Vermögen aller Art, sie
kann sich an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen.

B. Die für das Fahrzeug LU XXXXXX in den Abgabeperioden Januar 2001 bis
Februar 2001 in Rechnung gestellte Schwerverkehrsabgabe im Gesamtbetrag
von Fr. 24’917.80 bezahlte der damalige Halter A trotz Mahnung offenbar im
Umfange von Fr. 8’228.10 nicht.

Mit Datum vom 13. März 2002 vermerkte das Strassenverkehrsamt des
Kantons Luzern den Halterwechsel des Fahrzeugs LU XXXXXX von A an die X
AG vor.

C. Am 27. März 2002 verfügte die Oberzolldirektion (OZD) gegenüber der X AG
was folgt:

«1. Sie werden aufgefordert, bis zum 25. April 2002 den Betrag von Fr. 12’000.-
bei der OZD […] als Sicherheit zu hinterlegen.

2. Die Sicherheit ist in einer der drei folgenden Formen zu leisten:

a) Generalbürgschaft, durch Banken oder Versicherungsgesellschaften
mit Sitz in der Schweiz, die unter Aufsicht der Eidg. Bankenkommission
stehen bzw. im Verzeichnis der unter Bundesaufsicht stehenden privaten
Versicherungseinrichtungen aufgeführt sind, auf beiliegendem Formular
22.10 ausgestellt. Solche Bürgschaften sind vom verbürgenden Institut direkt
an die OZD […] zu senden. Für die Annahme der Bürgschaft wird von der
Zollverwaltung eine Gebühr erhoben.

b) Hinterlagen von Wertpapieren (= gute schweiz. Anleihen oder
Kassenobligationen, auf den Inhaber lautend), in einem zugunsten der
Zollverwaltung gesperrten, gebührenpflichtigen Kautionsdepot, bei
der Schweizerischen Nationalbank in Bern. Sofern Sie diese Art von
Sicherheitsleistung in Betracht ziehen, haben Sie sich zuerst mit der Sektion
FIRE der OZD […] in Verbindung zu setzen, welche über die Annahme von
Wertpapieren entscheidet.

c) Bardepot (zinslos), durch Einzahlung auf das

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- Postkonto der OZD […] oder

- das entsprechende Konto der Schweizerischen Nationalbank in Bern, oder

- mittels Bankscheck an die OZD […]

3. Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

4. Verstreicht die Frist ungenutzt, wird die OZD den Arrestvollzug durch das
Betreibungsamt einleiten.»

D.Mit Eingabe vom 6. Mai 2002 bzw. Verbesserung vom 24. Mai 2002 führt
die X AG (Beschwerdeführerin) gegen die Verfügung der OZD vom 27. März
2002 Beschwerde an die Eidgenössische Zollrekurskommission (ZRK), mit
dem Begehren, die angefochtene Verfügung betreffend Sicherheitsleistung
sei aufzuheben; der vorliegenden Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu
erteilen.

In der Vernehmlassung vom 25. Juni 2002 schliesst die OZD auf
kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde.

E.Mit Schreiben vom 10. Juli 2002 räumte die ZRK der Beschwerdeführerin
die Möglichkeit ein, der Rekurskommission eine Replik einzureichen. Die
ZRK ordnete diesen zweiten Schriftenwechsel mit der Begründung an,
die Verwaltung führe in der Vernehmlassung zahlreiche neue Argumente
an, die in der angefochtenen Sicherstellungsverfügung fehlten. Der
Beschwerdeführerin sei deshalb Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Mit Replik vom 19. August 2002 bzw. Duplik vom 28. August 2002 nahmen
die Verfahrensbeteiligten aufforderungsgemäss Stellung und hielten an ihren
Standpunkten fest.

Aus den Erwägungen:

1. Entscheide der OZD betreffend den Vollzug der Bestimmungen über die
leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe unterliegen gemäss Art. 23 Abs. 3
des Bundesgesetzes über eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe
vom 19. Dezember 1997 (Schwerverkehrsabgabegesetz [SVAG], SR
641.81) in Verbindung mit Art. 71a Abs. 1 des Bundesgesetzes über das
Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG], SR 172.021) der
Beschwerde an die ZRK. (…)

b. Die Beschwerdeführerin hält dafür, die OZD verletze mit der angefochtenen
Sicherstellungsverfügung die Begründungspflicht und damit sinngemäss ihr
rechtliches Gehör. Die Verwaltung habe nicht einmal dargelegt, geschweige
denn glaubhaft gemacht oder bewiesen, dass im vorliegenden Fall die
Voraussetzungen für eine Sicherstellung im Sinne von Art. 48 der Verordnung
vom 6. März 2000 über eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe
(Schwerverkehrsabgabeverordnung [SVAV], SR 641.811) erfüllt wären.
Die Begründungspflicht umfasse insbesondere auch die Offenlegung der
Entscheidungsgründe. Die Verwaltung habe aber mit keinemWort dargetan,
inwiefern die Voraussetzungen für die Leistung einer Sicherheit gegeben seien.
Verfügungen mit mangelhaften Begründungen seien gemäss Art. 35 Abs. 1
VwVG aufzuheben.

Gemäss Art. 48 Abs. 2 SVAV hat die Sicherstellungsverfügung auch den
Rechtsgrund der Sicherstellung zu enthalten. Es reicht dabei nicht aus, einzig
den Sicherstellungsgrund anzugeben. Vielmehr hat die Zollverwaltung in

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tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht darzulegen, weshalb sie Sicherheiten
verlangt (vgl. Urs Kehrli, Sicherstellungsverfügung und Arrestbefehl,
veröffentlicht in Archiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 55 251,
Ziff. 242). Diese Forderung nach einer zumindest minimalen Begründung von
Sicherstellungsverfügungen ist auch im Bereich der Schwerverkehrsabgabe
gerechtfertigt, zumal schriftliche Verfügungen im Verwaltungsverfahren
gemäss Art. 35 Abs. 1 VwVG grundsätzlich zu begründen sind. Deshalb müssen
die Umstände, welche die Verwaltung zu einer Sicherstellungsverfügung
bewegen, zusätzlich zur anwendbaren Norm aufgeführt werden. Der
Abgabenpflichtige muss sich über die Tragweite der Verfügung Rechenschaft
geben und sie in voller Kenntnis der Sachlage weiterziehen können. Die
sachgerechte Überprüfung einer Verfügung setzt voraus, dass sich auch
die Beschwerdeinstanz über die Begründetheit ein Bild machen kann. In
diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden,
von denen sich die Verwaltung leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid
stützt. Dabei kann sich die Begründung auf die wesentlichen Gesichtspunkte
beschränken (BGE 122 IV 14 E. 2c, BGE 119 Ia 269). Dass das Handeln der
Zollverwaltung für den Betroffenen und auch allenfalls für eine angerufene
Rechtsmittelinstanz nachvollziehbar sein soll, rechtfertigt sich um so mehr, als
Beschwerden im Zusammenhang mit Sicherstellungsverfügungen aufgrund
ihrer gegebenenfalls einschneidenden Folgen (Vollzug als Arrestbefehl,
fehlende aufschiebende Wirkung) nach Möglichkeit beförderlich zu behandeln
sind und deshalb darauf geachtet werden sollte, dass nicht ein zweiter
Schriftenwechsel infolge stark divergierender Begründungsdichte zwischen
Sicherstellungsverfügung und Vernehmlassung durchgeführt werden muss
(siehe zum Ganzen: Entscheid der Eidgenössischen Steuerrekurskommission
[SRK] vom 19. August 1998, veröffentlicht in VPB 63.30 S. 287 f., mit Hinweis;
vgl. auch André Moser, in Moser/Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen
Rekurskommissionen, Basel und Frankfurt am Main 1998, S. 103 f. Rz. 3.33 ff.).

In casu führte die OZD in der Begründung der Sicherstellungsverfügung einzig
die angewendete Norm (Art. 48 SVAV) auf. Nach dem hievor Erwähnten ist
die angefochtene Verfügung als nur ungenügend begründet zu bezeichnen.
Ferner geht aus ihr auch nicht hervor, für welches Fahrzeug und für
welche Abgabeperiode die Verwaltung überhaupt Sicherheit verlangt. Die
Umstände, welche die OZD zum Erlass der Sicherstellungsverfügung bewegt
haben, waren dann erst der Vernehmlassung zu entnehmen. Dort stellt die
Verwaltung klar, für welche Abgabeperioden und für welches Fahrzeug von
der Beschwerdeführerin Sicherheit zu leisten ist. Der Beschwerdeführerin
wurde im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels Gelegenheit geboten, zu
diesen Beweggründen der Verwaltung umfassend Stellung zu nehmen. Eine
allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs kann damit als geheilt gelten
(vgl. BGE vom 12. März 1998, veröffentlicht in ASA 67 727, E. 3c; siehe auch
Entscheid der SRK vom 19. August 1998, veröffentlicht in VPB 63.30 E. 5b S. 288
mit Hinweis).

2.a. Gemäss Art. 85 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) kann der Bund auf dem
Schwerverkehr eine leistungs- oder verbrauchsabhängige Abgabe erheben,
soweit diese Verkehrsart der Allgemeinheit Kosten verursacht, die nicht
durch andere Leistungen oder Abgaben gedeckt sind. Die leistungsabhängige
Schwerverkehrsabgabe (LSVA) wird seit dem 1. Januar 2001 auf den im In- und

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_122_IV_14&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_119_Ia_269&resolve=1
https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004226.pdf?ID=150004226
https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004226.pdf?ID=150004226

Ausland immatrikulierten (in- und ausländischen) schweren Motorfahrzeugen
und Anhängern für den Güter- oder den Personentransport erhoben (Art. 3
SVAG). Abgabenpflichtig ist der Halter, bei ausländischen Fahrzeugen
zusätzlich der Fahrzeugführer (Art. 5 Abs. 1 SVAG). Der Bundesrat regelt
den Vollzug der Schwerverkehrsabgabe (Art. 10 Abs. 1 SVAG). Er kann
Vorauszahlungen, Sicherheitsleistungen, Sicherungsmassnahmen und
vereinfachte Verfahren vorsehen. Die Bestimmungen von Art. 123 und
Art. 124 des Zollgesetzes vom 1. Oktober 1925 (ZG, SR 631.0) betreffend
Sicherungsmassnahmen sind sinngemäss anwendbar (Art. 14 Abs. 1 und
2 SVAG).

b. Von seiner Kompetenz Gebrauch machend hat der Bundesrat verordnet,
dass die Vollzugsbehörden Abgaben, Zinsen und Kosten, auch solche, die
weder rechtskräftig festgesetzt noch fällig sind, sicherstellen lassen können,
wenn deren Bezahlung als gefährdet erscheint oder die abgabenpflichtige
Person mit der Zahlung der Abgabe in Verzug ist (Art. 48 Abs. 1 SVAV). Die
Beschwerde gegen Sicherstellungsverfügungen richtet sich nach Art. 23 SVAG.
Sie hat keine aufschiebende Wirkung (Art. 48 Abs. 3 SVAV).

c. Die Sicherstellungsverfügung besteht in einer behördlichen Massnahme
mit dem Zweck, dem Gemeinwesen Sicherheit für einen abgaberechtlichen
Anspruch zu verschaffen, dessen Verwirklichung aus bestimmten äusseren
Gründen als gefährdet erscheint. Der gefährdete Anspruch braucht weder
fällig noch rechtskräftig zu sein, doch muss sich dessen Begründetheit
immerhin als wahrscheinlich erweisen und darf sich der Betrag nicht
als übertrieben herausstellen. Bei der Prüfung, ob das Bestehen einer
sicherzustellenden Forderung wahrscheinlich ist, braucht die Begründetheit
nicht materiell geprüft zu werden; eine prima facie-Prüfung reicht aus.
Durch die Sicherstellungsverfügung soll dafür gesorgt werden, dass der
Abgabeanspruch bei Eintritt der Fälligkeit bzw. nach Vorliegen eines
rechtskräftigen Entscheids tatsächlich realisiert werden kann (Entscheid
der SRK vom 12. Oktober 1998, veröffentlicht in VPB 63.29 E. 2b S. 269).

Es muss eine Gefährdung der Abgabeforderung bestehen. Eine solche
Gefährdung braucht allerdings nicht in einem nach aussen sichtbaren
Verhalten des Abgabepflichtigen zu liegen. Bereits eine objektive Gefährdung -
ohne dass dem Abgabepflichtigen eine entsprechende Absicht nachgewiesen
wird - kann eine Sicherstellungsverfügung rechtfertigen. Dagegen reicht eine
Gefährdung ausschliesslich zufolge schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse
des Schuldners nicht aus. Notwendig sind vielmehr bestimmte gefährdende
Handlungen, deren Effekt dem Staatswesen das zur Deckung seiner Ansprüche
nötige Vermögen entzieht (vgl. Kurt Amonn, Sicherung und Vollstreckung
von Steuerforderungen, in: Beiträge zum SchKG, Banken- und Steuerrecht,
Festschrift, Bern 1997, S. 251 f., mit Hinweis; Ernst Blumenstein/Peter
Locher, System des Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 332 f.). Eine weite
Auslegung des Gefährdungstatbestandes entspricht grundsätzlich der
Natur der Schwerverkehrsabgabe. Denn diese basiert auf dem Prinzip der
Selbstdeklaration (Art. 11 Abs. 1 SVAG; Art. 22 f. SVAV):

Art. 48 SVAV stellt eine sogenannte «Kann-Vorschrift» dar. Der Verwaltung
kommt also bei deren Handhabung ein relativ weiter Ermessensspielraum
im Sinne eines Entschliessungsermessens zu (vgl. Ulrich Häfelin/Georg
Müller, Grundriss des allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. Aufl., Zürich

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https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004220.pdf?ID=150004220

1998, S. 85 f. Rz. 348). Allerdings muss die gegen einen Abgabepflichtigen
erlassene Sicherstellungsverfügung auch verhältnismässig sein. Die Behörde
soll sich keines strengeren Zwangsmittels bedienen, als es die Umstände
verlangen (vgl. BGE 124 I 44 f. E. 3e; BGE 123 I 121 E. 4e; Alfred Kölz/Isabelle
Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,
2. Aufl., Zürich 1998, S. 140 Rz. 391). Dies gilt vorab einmal für die Höhe
der verlangten Sicherheit. Sicherstellungsverfügungen müssen in jedem
Fall ihren provisorischen Charakter behalten und den voraussichtlich
geschuldeten Abgaben Rechnung tragen (Entscheid der ZRK vom 13. Februar
2001, veröffentlicht in ASA 70 610, E. 2a).

Unter den genannten Voraussetzungen ist es grundsätzlich zulässig, auch
künftige Abgaben sicherzustellen, wenn sie sehr wahrscheinlich anfallen
(vgl. Entscheid der SRK vom 12. Oktober 1998, veröffentlicht in VPB 63.29
E. 2b S. 269 f. , sowie vom 11. Januar 1999, veröffentlicht in VPB 63.77 E. 3a/cc
S. 727).

3. Art. 5 Abs. 1 SVAG bezeichnet mit Bezug auf inländische Fahrzeuge den
Halter abschliessend als abgabepflichtig. Der Bundesrat kann weitere
Personen als solidarisch haftbar erklären (Art. 5 Abs. 2 SVAG). So sind
neben dem Halter für die Abgabe solidarisch haftbar: a) der Halter eines
Zugfahrzeuges für einen mitgeführten fremden Anhänger; b) der Halter eines
Anhängers, wenn der Halter des Zugfahrzeuges zahlungsunfähig ist; c) die
Teilhaber einer einfachen Gesellschaft, Kollektiv- oder Kommanditgesellschaft
im Rahmen ihrer zivilrechtlichen Haftbarkeit; d) für die Abgabe einer
aufgelösten oder sich im Konkurs- oder Nachlassverfahren befindenden
juristischen Person oder Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit: die mit der
Liquidation betrauten Personen bis zum Betrag des Liquidationsergebnisses; e)
für die Abgabe einer juristischen Person, die ihren Sitz ohne Liquidation ins
Ausland verlegt: die Organe persönlich bis zum Betrag des reinen Vermögens
der juristischen Person (Art. 36 Abs. 1 SVAV). Auch diese Aufzählung der
für die Schwerverkehrsabgabe mithaftenden Personen ist abschliessend.
Eine Steuernachfolge etwa im Sinne anderer Abgabegesetze des Bundes
sieht die Gesetzgebung über die Schwerverkehrsabgabe nicht vor (vgl.
Art. 30 des Bundesgesetzes über die Mehrwertsteuer vom 2. September 1999
[MWSTG], SR 641.20; Art. 12 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer
vom 14. Dezember 1990 [DBG], SR 642.11; Art. 7 des Bundesgesetzes
über die Tabakbesteuerung vom 21. März 1969, SR 641.31; Art. 10 des
Automobilsteuergesetzes vom 21. Juni 1996 [AStG], SR 641.51; Art. 10 des
Mineralölsteuergesetzes vom 21. Juni 1996 [MinöStG], SR 641.61). Unter
diesen Umständen ist aufgrund des strengen Gesetzmässigkeitsprinzips
im Bereich des Abgaberechts mit Bezug auf die Abgabepflichtigen (vgl.
Blumenstein/Locher, a.a.O., S. 14) der Kreis jener Personen, von denen
Sicherheitsleistung verlangt werden darf, auf die vom Gesetz vorgesehenen
Halter und die Mithaftenden zu beschränken.

Erfüllt ein Halter den Gefährdungstatbestand im Sinne von Art. 48 Abs. 1
Bst. a SVAV, darf die Verwaltung folglich nach erfolgtem Halterwechsel
grundsätzlich nicht beim neuen Halter für nach demWechsel zu erwartende
Abgaben Sicherheit verlangen, wenn es sich bei diesem nicht um einen
Mithaftenden im hievor beschriebenen Sinn für die Abgaben vor dem
Halterwechsel handelt. Eine Sicherstellungsverfügung gegen den neuen
Halter wäre vielmehr nur dann gerechtfertigt, wenn dieser selbst für das

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http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_124_I_44&resolve=1
http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=BGE_123_I_121&resolve=1
https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004220.pdf?ID=150004220
https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004379.pdf?ID=150004379

Gefährdungsverhalten verantwortlich gemacht werden könnte mit Bezug auf
die Abgaben, deren Bezahlung die Verwaltung als gefährdet erachtet. Es kann
ohne entsprechende gesetzliche Grundlage nicht angehen, dass dem vom alten
Halter verschiedenen neuen Halter das gefährdende Verhalten des Vorgängers
angerechnet wird.

Ausnahmen von diesen Grundsätzen sind denkbar, wenn der für das
seinerzeitige Gefährdungsverhalten verantwortliche alte Halter beispielsweise
als einziges Mitglied des Verwaltungsrates des neuen Halters amtet und
durch sein vergangenes Verhalten eine wirkliche Gefahr für künftige
Abgaben darstellt. Insofern ist das frühere Verhalten eines nunmehr in
verantwortlicher Stellung tätigen Organs mitzuberücksichtigen (siehe
Entscheid der SRK vom 12. Oktober 1998, veröffentlicht in VPB 63.29 E. 3a/aa,
3b und c S. 270 ff.).

4.a. Im vorliegenden Fall hat den alten Halter, A, weder die
Inrechnungstellung noch die Mahnung durch die OZD bewogen, die
Schwerverkehrsabgabe für die Perioden Januar 2001 bis Februar 2002
in Gesamthöhe von Fr. 24’917.80 vollumfänglich zu bezahlen. Die
Verwaltung beziffert den für diese Perioden noch geschuldeten Betrag nicht
ausdrücklich, begnügt sich in der Vernehmlassung darauf zu erwähnen,
ein Teil dieses Betrages sei erfolglos gemahnt worden . Im Antrag an das
Strassenverkehrsamt des Kanton Luzern auf Entzug des Kontrollschildes des
Fahrzeuges LU XXXXXX bezifferte die Verwaltung die offenen Rechnungen
für die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe schliesslich mit
Fr. 8’228.10. Der beantragte Entzug der Kontrollschilder konnte aufgrund
des Halterwechsels vom 13. März 2002 von A an die Beschwerdeführerin nicht
realisiert werden. Diese Umstände veranlassten die OZD, künftige Abgaben für
das nämliche Fahrzeug in Höhe von Fr. 12’000.- bei der Beschwerdeführerin
sicherzustellen. Die Verwaltung führt aus, für sie sei zwischen dem alten
und dem neuen Fahrzeughalter ein direkter Zusammenhang gegeben, was
sich darin zeige, dass die Beschwerdeführerin dieselben Kontrollschilder
benutze wie der alte Halter. Somit sei gerechtfertigt, die Abgabe bei der
Beschwerdeführerin sicherzustellen. Die OZD gibt an, nach Massgabe des
Durchschnitts der durch den alten Halter in den vergangenen Monaten
geschuldeten Schwerverkehrsabgabe (Fr. 1’840.-) Sicherheit in Höhe von
sechs zu erwartenden Monatsrechnungen verlangt zu haben.

b. Die OZD stützte ihre Sicherstellungsverfügung gegen die
Beschwerdeführerin auf den durch das Verhalten des alten Halters angeblich
erfüllten Gefährdungstatbestand von Art. 48 Abs. 1 Bst. a SVAV. Den Nachweis
dafür, dass für dieses Gefährdungsverhalten die Beschwerdeführerin
zumindest mitverantwortlich gemacht werden konnte, bleibt die Vorinstanz
jedoch schuldig. Einziges Verwaltungsratsmitglied der Beschwerdeführerin ist
B. Aus den Akten ergeben sich keinerlei Anhaltspunkte, welche die Vermutung
nahe legen, dass B mitverantwortlich war dafür, dass der alte Halter trotz
Mahnung und angedrohtem Kontrollschildentzug seinen Zahlungspflichten
nicht nachkam. Unter diesem Blickwinkel kann nicht gesagt werden, es sei von
der Beschwerdeführerin bzw. von B eine objektive Gefährdung von künftigen
an die Gesellschaft gerichteten Abgabeforderungen auszugehen. Die OZD
war nicht zur Annahme berechtigt, dass aufgrund des Verhaltens des alten
Halters die Beschwerdeführerin in Zukunft ihren Pflichten nicht nachkommen
wird. Ferner war der alte Halter, A, weder Mitglied des Verwaltungsrates

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https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004220.pdf?ID=150004220

der Beschwerdeführerin noch für diese zeichnungsberechtigt. Somit kann
auch nicht gesagt werden, dieser habe aufgrund seines Verhaltens in
der Vergangenheit eine Gefahr für künftige Abgabeforderungen an die
Beschwerdeführerin bedeutet. Schliesslich fiel die Beschwerdeführerin
auch nicht in den Kreis der Mithaftenden für die nicht bezahlten Abgaben
des alten Halters. Unter diesen Umständen konnte der Beschwerdeführerin
das gesetzwidrige Verhalten des alten Halters nicht zur Last gelegt werden,
und es konnte daraus auch nicht auf ein voraussichtliches gesetzwidriges
Verhalten in ihrer Eigenschaft als Abgabenpflichtige geschlossen werden. Die
Sicherstellungsverfügung gegen die Beschwerdeführerin erweist sich demnach
als ungerechtfertigt.

c. An diesem Ergebnis ändert die Vermutung der Verwaltung, der alte
Halter habe mittels Halterwechsel den Kontrollschildentzug zu umgehen
versucht, nichts. Zunächst kann auch hier eine unzulässige Umgehungsabsicht
des alten Halters nicht der Beschwerdeführerin angelastet werden. Dass
die Beschwerdeführerin einer allfälligen Umgehung Gehilfenschaft
geleistet hätte, behauptet die OZD jedenfalls nicht. Hiefür sind den
Akten auch keinerlei Anhaltspunkte zu entnehmen. Selbst wenn der
Beschwerdeführerin eine Gehilfenschaft an den alten Halter zur «Umgehung
des Kontrollschildentzuges» anzulasten wäre, rechtfertigte dies noch nicht die
Annahme, sie gefährde damit den «Bezug der eigenen, künftigen Abgaben».
Ihrem Verhalten wäre allenfalls mit den entsprechenden verwaltungs- und
strafrechtlichen Massnahmen zu begegnen. Für eine Sicherstellungsverfügung
bleibt aber mangels gesetzlicher Grundlage kein Raum.

Aus den gleichen Überlegungen ist unmassgeblich, dass die
Beschwerdeführerin im Kanton Nidwalden domiziliert, im Ausweis des
fraglichen Fahrzeuges aber weiterhin der Standort des alten Halters im
Kanton Luzern vermerkt ist. Ebenso wenig kann entgegen der Auffassung
der Verwaltung aus dem Umstand, dass B «an derselben Adresse ansässig ist
wie A» geschlossen werden, die Beschwerdeführerin bzw. B gefährde dadurch
künftige an sie gerichtete Abgabeforderungen.

Schliesslich bringt die OZD in ihrer Duplik vom 28. August 2002 ohne
entsprechenden Nachweis vor, die erste Abgaberechnung an die
Beschwerdeführerin sei am 12. Juli 2002 zur Zahlung fällig gewesen, bis heute
aber nicht beglichen worden. Sie schliesst daraus, die Bezahlung der Abgabe
sei nicht nur gefährdet, sondern mittlerweile sei die Beschwerdeführerin mit
der Bezahlung auch in Verzug, weshalb ebenfalls die Voraussetzungen von
Art. 48 Abs. 1 Bst. b SVAV erfüllt seien. Zunächst ist der OZD entgegenzuhalten,
dass sich die angefochtene Sicherstellungsverfügung auf den Gefährdungs-
und nicht auf den Verzugstatbestand gestützt hat. Die Sache ist nach
Massgabe der Verhältnisse zu entscheiden wie sie sich im Zeitpunkt der
Sicherstellungsverfügung präsentiert hat (siehe Entscheid der SRK vom
7. August 1997, veröffentlicht in VPB 62.47 E. 2b S. 415 f.). Ferner wäre ohnehin
eine Sicherstellungsverfügung gegen die neue Halterin im Umfange von sechs
zu erwartenden Monatsrechnungen infolge Zahlungsverzugs mit Bezug auf
eine Monatsperiode als offensichtlich unverhältnismässig zu bezeichnen.

d. Im Übrigen hat die Verwaltung nach Massgabe des Durchschnitts der vom
alten Halter monatlich geschuldeten Schwerverkehrsabgabe (Fr. 1’840.-)
Sicherheit in Höhe von über sechs zu erwartenden Monatsrechnungen

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https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003929.pdf?ID=150003929

(Fr. 12’000.-: Fr. 1’840.- = ungefähr 6.5) verlangt. Der alte Halter hat aber
innerhalb der Zeitspanne von 14 Monaten eine Abgabe von offenbar lediglich
Fr. 8’228.10 nicht beglichen. Insofern erscheint zumindest zweifelhaft, ob
sich der sichergestellte Betrag in der Höhe von Fr. 12’000.- überhaupt mit
dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit vereinbaren liesse. Diese Frage
braucht aber nicht abschliessend beurteilt zu werden, da die vorliegende
Sicherstellungsverfügung - wie gesehen - aus grundsätzlichen Überlegungen
nicht an die Beschwerdeführerin gerichtet werden darf.

5. Folglich ist die Beschwerde gutzuheissen. Bei diesem Verfahrensausgang
kann die Frage nach der aufschiebenden Wirkung der vorliegenden
Beschwerde offen bleiben. Der obsiegenden Beschwerdeführerin und der
OZD sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Die Beschwerdeinstanz hat im
Dispositiv den Kostenvorschuss (Fr. 1’200.-) mit den Verfahrenskosten (Fr. 0.-)
zu verrechnen und einen allfälligen Überschuss (Fr. 1’200.-) zurückzuerstatten
(Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1 ff., insbesondere Art. 5 Abs. 3 der Verordnung über
Kosten und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren vom 10. September
1969 [VwKV], SR 172.041.0). Der Beschwerdeführerin ist zu Lasten der OZD
eine Parteientschädigung von Fr. 1’800.- zuzusprechen.

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

JAAC 67.47 - Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 9. Oktober 2002

[ZRK 2002-065]

In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden
Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération
In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione

Jahr 2003
Année

Anno

Band 67
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Ref. No 150 006 014

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Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.

Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.

	Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 9. Oktober 2002 [ZRK 2002-065]