# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 079785a6-67c2-567a-a670-b927ebe48113
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 24.08.2015 SB140516
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB140516_2015-08-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB140516-O/U/eh 
 
 

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. S. Volken und 

lic. iur. Ch. Prinz sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Laufer 

 

Urteil vom 24. August 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

 

Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

 

gegen 

 
Staatsanwaltschaft See/Oberland, 

vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. J. Vollenweider 

 

Anklägerin und Berufungsbeklagte sowie Anschlussberufungsklägerin (Rückzug) 

betreffend 
mehrfache Hehlerei 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht, vom 
18. Juli 2014 (GG130018) 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 29. Juli 2013 

(Urk. 22) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 62 S. 37 ff.) 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig der mehrfachen Hehlerei i.S.v. Art. 160 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB.  

2. Mit Bezug auf die Vorwürfe gemäss Anklageschrift Ziffer 1.1, Ziffer 1.2., teil-

weise Ziffer 1.3 (so mit Bezug auf sämtliche unter Ziffer 1.3 aufgelisteten 

Gestände mit Ausnahme des Abbauhammers der Marke Hilti, des Bohr-

hammers der Marke Hilti, Modell TE 76P ATC, und der Kettensäge Marke 

Stihl) sowie Ziffer 1.9 wird der Beschuldigte vom Vorwurf der Hehlerei im 

Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB freigesprochen.  

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 175 Tagessätzen zu 

CHF 60.–, entsprechend CHF 10'500.–, wovon sämtliche 175 Tagessätze 

durch Untersuchungshaft geleistet wurden, sowie mit einer Busse von 

CHF 2'000.–, dies als Zusatzstrafe zur mit Strafbefehl der Staatsanwalt-

schaft See/Oberland vom 11. Dezember 2009 ausgefällten Geldstrafe von 

25 Tagessätzen zu CHF 60.– und Busse von CHF 800.– sowie zur mit 

Strafmandat des Ministero pubblico del cantone Ticino Bellinzona vom 

19. April 2010 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu CHF 60.– und 

Busse von CHF 1'000.–. 

4. Die Geldstrafe gilt als vollzogen. 

5. Die Busse von CHF 2'000.– ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die 

Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 

20 Tagen. 

- 3 - 

6. Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ wird für seine Bemühungen und Barauslagen 

als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten vom 26. März 2013 bis 28. Mai 

2014 aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt: 

Honorar: CHF 7'070.−   

Barauslagen: CHF 685.55   
Zwischentotal: CHF 7'755.55 [CHF 620.45] CHF 8'376.– 

Entschädigung total [inkl. 8 % MwSt] CHF 8'376.– 

7. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: 

CHF 2'400.– ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF 775.–   Auslagen Vorverfahren (Auslagen Kapo) 
CHF 3'000.–   Gebühr Strafuntersuchung samt Auslagen Kapo 
CHF 29'441.90   amtliche Verteidigung 
CHF 35'616.90  Total 
 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, ermässigt sich 

die Gerichtsgebühr auf zwei Drittel.  

8. Die Gerichtsgebühr, die Gebühr für die Strafuntersuchung und die Auslagen 

des Vorverfahrens werden zu 4/5 dem Beschuldigten auferlegt und zu 1/5 

auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten für die amtliche Verteidigung 

werden im Betrag von CHF 9'334.05 dem Beschuldigten auferlegt. jedoch 

unter Vorbehalt der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO 

einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, und im Betrag von 20'107.85 

definitiv auf die Gerichtskasse genommen.  

9. Dem Beschuldigten wird für die Überschreitung der zulässigen Dauer der 

Untersuchungshaft aus der Gerichtskasse eine Entschädigung in der Höhe 

von CHF 10'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit 2. Dezember 2005 sowie eine 

Genugtuung in der Höhe von CHF 6'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit  

2. Dezember 2005 zugesprochen.  

- 4 - 

10. (Mitteilung) 

11. (Rechtsmittel)" 

 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 100 S. 2 f.) 

1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichtes Meilen (Geschäfts-Nr. 

GG130018-G/U/Ti-Je/gr) vom 18. Juli 2014 aufzuheben. 

2. Es sei der Beschuldigte A._____ vollumfänglich von Schuld und Strafe 

freizusprechen. 

3. Es sei dem Beschuldigten für die erstandene Untersuchungshaft von 

rund 234 Tagen eine Genugtuung von Fr. 35'100.– zu bezahlen, zu-

züglich Zins zu 5 % gemäss den nachfolgenden Ausführungen. 

4. Es sei dem Beschuldigten A._____ für die Dauer der erstandenen Un-

tersuchungshaft sowie die anschliessende Arbeitslosigkeit von 10 Mo-

naten eine Entschädigung von Fr. 50'000.– zu bezahlen zuzüglich Zins 

zu 5 %. 

5. Es seien die Kosten der Strafuntersuchung und der Gerichtsverfahren 

wie auch der amtlichen Verteidigung, sowohl für die erste wie auch für 

die Berufungsinstanz, auf die Gerichtskasse zu nehmen. 

 

b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich; Urk. 73 S. 1) 

 Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

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Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Verfahrensgang 

1.1. Zum Verfahrensgang bis zum vorinstanzlichen Urteil kann zur Vermeidung 

von Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Ent-

scheid verwiesen werden (Urk. 62 S. 4 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.2. Mit Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen am Bezirksgericht Meilen vom 

18. Juli 2014 wurde der Beschuldigte A._____ der mehrfachen Hehlerei i.S.v. Art. 

160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB schuldig gesprochen. Mit Bezug auf die Vorwürfe gemäss 

Anklageschrift Ziffer 1.1, Ziffer 1.2, teilweise Ziffer 1.3 (so mit Bezug auf sämtliche 

unter Ziffer 1.3 aufgelisteten Gegenstände mit Ausnahme des Abbauhammers der 

Marke Hilti, des Bohrhammers der Marke Hilti, Modell TE 76P ATC, und der Ket-

tensäge Marke Stihl) sowie Ziffer 1.9 sprach die Vorinstanz den Beschuldigten 

vom Vorwurf der Hehlerei frei. Der Beschuldigte wurde mit einer Geldstrafe von 

175 Tagessätzen zu Fr. 60.– bestraft, wobei die Vorinstanz festhielt, dass sämtli-

che 175 Tagessätze durch Untersuchungshaft bereits geleistet wurden. Zusätzlich 

bestrafte sie den Beschuldigten mit einer Busse von Fr. 2'000.–, dies als Zusatz-

strafe zur mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 11. Dezem-

ber 2009 ausgefällten Geldstrafe von 25 Tagessätzen zu Fr. 60.– und Busse von 

Fr. 800.– sowie zur mit Strafmandat des Ministero pubblico del cantone Ticino 

Bellinzona vom 19. April 2010 ausgefällten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 

Fr. 60.– und Busse von Fr. 1'000.–. Die Vorinstanz regelte weiter die Kostenfol-

gen und setzte die Entschädigung der amtlichen Verteidigung fest. Schliesslich 

sprach die Vorinstanz dem Beschuldigten wegen der Überschreitung der zulässi-

gen Dauer der Untersuchungshaft aus der Gerichtskasse eine Entschädigung in 

der Höhe von Fr. 10'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit 2. Dezember 2005 sowie ei-

ne Genugtuung in der Höhe von Fr. 6'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit 2. Dezem-

ber 2005 zu (Urk. 62 S. 37 ff.). 

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1.3. Gegen dieses Urteil meldete die amtliche Verteidigung innert Frist Beru-

fung an (Urk. 59). Ebenso fristgerecht ging die Berufungserklärung ein (Urk. 65). 

Mit Präsidialverfügung vom 21. November 2014 wurde der Anklagebehörde Frist 

angesetzt, Anschlussberufung zu erklären oder begründet ein Nichteintreten auf 

die Berufung zu beantragen (Urk. 67). Mit Eingabe vom 1. Dezember 2014 erklär-

te die Anklagebehörde Anschlussberufung (Urk. 69), welche sie jedoch in der 

Folge mit Schreiben vom 23. Dezember 2014 wieder zurück zog (Urk. 73).  

1.4. Auf das Stellen von Beweisanträgen wurde im Vorverfahren einstweilen 

verzichtet (Urk. 65 S. 3; Urk. 73 S. 1). Auch anlässlich der Berufungsverhandlung 

wurden keine Beweisanträge gestellt (Prot. II S. 7). 

1.5. Am 24. August 2015 fand die Berufungsverhandlung statt, zu welcher der 

Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers Rechtsanwalt Dr. iur. 

X._____ erschienen ist (Prot. II S. 5). 

2. Umfang der Berufung 

2.1. Im Rahmen ihrer Berufungserklärung vom 17. November 2014 teilte die 

Verteidigung mit, das vorinstanzliche Urteil werde vollumfänglich angefochten 

(Urk. 65 S. 3). 

2.2. Anlässlich der Berufungsverhandlung schränkte die Verteidigung – auf  

Befragen hin – die Berufung insofern ein, als sie erklärte, die vorinstanzlichen 

Freisprüche gemäss Dispositiv Ziffer 2 sowie die Entschädigung für die amtliche 

Verteidigung gemäss Dispositiv Ziffer 6 und die Kostenfestsetzung gemäss  

Dispositiv Ziffer 7 würden im Berufungsverfahren nicht angefochten (Prot. II. S. 6). 

Dementsprechend ist das vorinstanzliche Urteil in diesem Umfang in Rechtskraft 

erwachsen, was vorab mittels Beschluss festzustellen ist (Art. 404 Abs. 1 StPO). 

3. Anwendbares Recht 

3.1. Der Anklagevorwurf bezieht sich auf die Zeit zwischen dem 15. März und 

dem 12. April 2005. Dem Beschuldigten werden damit Straftaten zur Last gelegt, 

welche sich vor dem Inkrafttreten des revidierten Allgemeinen Teils des Schwei-

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zerischen Strafgesetzbuches am 1. Januar 2007 ereignet haben. Hat der Täter 

ein Verbrechen oder ein Vergehen vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begangen, 

erfolgt die Beurteilung aber erst nachher, so ist dieses Gesetz anzuwenden, wenn 

es für ihn das mildere ist (Art. 2 Abs. 2 StGB). Nachdem nach altem Recht Hehle-

rei gemäss Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 aStGB mit Zuchthaus bis zu fünf Jahren oder 

Gefängnis bestraft wurde und das revidierte Recht als Sanktion für das nämliche 

Delikt Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe vorsieht (Art. 160 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB), erweist sich das neue Recht als das mildere, was die Vorinstanz 

zutreffend erkannte (Urk. 62 S. 26). Für die materielle Beurteilung ist damit das 

revidierte - aktuelle - Recht anwendbar. 

3.2. Die Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten wurde am 13. April 2005 

durch die Staatsanwaltschaft See/Oberland eröffnet und nach Massgabe der  

damals geltenden Zürcherischen Strafprozessordnung (StPO/ZH) durchgeführt. 

Am 1. Januar 2011 trat die neue eidgenössische Strafprozessordnung (StPO) in 

Kraft. Gemäss Art. 448 Abs. 1 StPO werden Verfahren, welche bei Inkrafttreten 

dieses Gesetzes hängig sind, grundsätzlich nach neuem Recht fortgeführt, wobei 

Verfahrenshandlungen, welche vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes angeordnet 

oder durchgeführt wurden, ihre Gültigkeit beibehalten (Art. 448 Abs. 2 StPO).  

II.  Sachverhalt und rechtliche Würdigung 

4. Anklagevorwurf 

4.1. Zufolge der durch die Vorinstanz ergangenen und im Berufungsverfahren 

nicht mehr angefochtenen Freisprüche stehen vorliegend noch die Anklagevor-

würfe gemäss Ziffer 1.3 (bezüglich des Abbauhammers der Marke Hilti, des Bohr-

hammers der Marke Hilti, Modell TE 76P ATC, und der Kettensäge der Marke 

Stihl) sowie gemäss Ziffern 1.4 bis und mit 1.8 zur Disposition.  

4.2. Bezüglich dieser Anklagepunkte wird dem Beschuldigten vorgeworfen, er 

habe die betreffenden Baumaschinen und Werkzeuge von B._____ entgegen ge-

nommen und mit diesem vereinbart, dass er ihm für diese Sachen einen Kauf-

preis von gesamthaft mindestens Fr. 2'200.– bis Fr. 2'500.– bezahlen werde. Die-

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se Sachen habe der Beschuldigte anschliessend bis zu seiner Verhaftung am 12. 

April 2005, 20.20 Uhr, in den Lagerräumlichkeiten an der C._____strasse ... in 

D._____ mit der Absicht aufbewahrt, diese mit dem Lastwagen nach Mazedonien, 

insbesondere nach E._____, zu transportieren und sie dort weiterzuverkaufen. 

Durch dieses Vorgehen habe er den rechtmässigen Eigentümern das Auffinden 

ihrer Sachen erschwert bzw. verunmöglicht. Der Beschuldigte habe gewusst oder 

zumindest annehmen müssen, dass die ihm überlassenen Sachen durch eine 

strafbare Handlung gegen das Vermögen erlangt worden seien. Trotzdem habe er 

die Sachen erworben und verheimlicht (Urk. 22 S. 2 ff.). 

5. Sachverhalt und rechtliche Würdigung 

5.1. Der Beschuldigte bestritt sowohl im Untersuchungsverfahren, wie auch im 

Hauptverfahren vor Bezirksgericht, sich anklagegemäss verhalten zu haben 

(Urk 2/1-21; Prot. I. S. 7 ff.). Im Berufungsverfahren verlangt der Beschuldigte  

einen vollumfänglichen Freispruch. Zur Begründung verwies die Verteidigung in 

der Berufungsklärung im Wesentlichen auf ihre Ausführungen vor Vorinstanz 

(Urk. 65 S. 3). Vor Vorinstanz liess der Beschuldigte zusammengefasst vorbrin-

gen, er habe immer und konstant betont, dass er keine Kenntnis von der delikti-

schen Herkunft des von ihm entgegen genommenen Materials gehabt habe 

(Urk. 54 S. 7). Die vorliegend alles entscheidende Frage sei, ob er um die delikti-

sche Herkunft des von ihm entgegen genommenen Materials gewusst habe res-

pektive ob er davon habe wissen müssen (Urk. 54 S. 12). Weiter brachte die Ver-

teidigung vor, es sei aufgrund von fehlenden Konfrontationen unklar, welche  

Maschinen und Werkzeuge der Beschuldigte effektiv erhalten haben solle. Im  

Falle einer Verurteilung könne daher lediglich das zur Diskussion stehen, was 

vom Beschuldigten an übernommenen Sachen genau anerkannt worden sei res-

pektive was in seinem Gewahrsam gefunden worden sei (Urk. 54 S. 11). Auf-

grund dieses von der Verteidigung eingenommenen Standpunktes kann vorab 

festgehalten werden, dass der Beschuldigte nicht in Abrede stellt, dass drei der in 

der Anklageschrift unter Ziff. 1.3 aufgelisteten Gegenstände (nämlich der Abbau-

hammer der Marke Hilti, der Bohrhammer der Marke Hilti, Modell TE 76P ATC, 

und die Kettensäge der Marke Stihl) sowie sämtliche der in der Anklageschrift  

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unter Ziff. 1.4 bis 1.8 genannten Gegenstände anlässlich der Hausdurchsuchung 

in den vom Beschuldigten bewirtschafteten Lagerräumlichkeiten an der 

C._____strasse ... in D._____ am 13./14. April 2005 sichergestellt wurden (Urk. 

12/2 und 12/3). Ebenso ist anlässlich der Berufungsverhandlung unbestritten ge-

blieben, dass die betreffenden Gegenstände deliktischer Herkunft sind (vgl. 

Urk. 100 S. 5). Bestritten wird vom Beschuldigten hingegen, dass er mit B._____ 

vereinbart hat, ihm für diese Gegenstände einen Kaufpreis von insgesamt min-

destens Fr. 2'200.– bis Fr. 2'500.– zu bezahlen (vgl. Urk. 22 S. 2). Dies lässt sich 

denn auch nicht erstellen, nachdem die diesbezüglichen Aussagen von B._____ 

mangels Konfrontation mit dem Beschuldigten nicht verwertbar sind. Demgegen-

über hat der Beschuldigte eingeräumt, einzelne Gegenstände verkauft zu haben. 

Dies um den Transport zu finanzieren (u.a. Urk. 99 S. 7). Damit bleibt im Rahmen 

der Sachverhaltserstellung einzig – aber immerhin – noch zu prüfen, ob der  

Beschuldigte in subjektiver Hinsicht wusste respektive annehmen musste, dass 

die betreffenden Gegenstände vor deren Übergabe an ihn durch strafbare Hand-

lungen gegen das Vermögen erlangt worden waren. 

5.2. Die Vorinstanz hielt zunächst sinngemäss fest, zur Sachverhaltsermittlung 

stünden als mögliche Beweismittel grundsätzlich die Einvernahmen der beiden 

Vortäter F._____ und B._____ sowie die Einvernahmen von mehreren Personen 

aus deren Umfeld zur Verfügung. Zudem könne auf den Rapport der Kantonspoli-

zei Zürich vom 29. November 2005 betreffend Sicherstellungen anlässlich der 

Hausdurchsuchung in den Lagerräumlichkeiten des Beschuldigten an der 

C._____strasse ... in D._____ vom 13./14. April 2005 sowie auf die entsprechen-

de Sicherstellungsliste abgestellt werden (Urk. 62 S. 7 ff.).  

5.2.1. Die Verteidigung beanstandete vor Vorinstanz, der Beschuldigte sei bezüg-

lich den Anklagesachverhalt nie mit den Vortätern F._____ und B._____ konfron-

tiert worden, weshalb deren Aussagen "nichts hergeben" würden (Urk. 54 S. 8). 

Auch anlässlich der Berufungsverhandlung stellte die Verteidigung die Verwert-

barkeit der fraglichen Aussagen in Abrede (Urk. 100 S. 5 und 7). Die Vorinstanz 

setzte sich mit diesem Einwand eingehend auseinander, indem sie zunächst zu-

treffende Erwägungen zum anwendbaren Recht und zur einschlägigen Judikatur 

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machte. Darauf kann in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO vorab verwiesen 

werden (Urk. 62 S. 8 ff.). Die Aussagen von F._____ erachtete die Vorinstanz 

aufgrund der fehlenden Konfrontation mit dem Beschuldigten als nicht verwertbar, 

was zum Freispruch des Beschuldigten bezüglich der Anklageziffern 1.1 und 1.2 

und zum Teilfreispruch gemäss Ziffer 1.3 führte. An den noch verbleibenden An-

klagevorwürfen war F._____ als Vortäter nicht beteiligt, weshalb seine Aussagen 

diesbezüglich auch nicht aufschlussreich wären. Entsprechend erübrigen sich 

Weiterungen zur Frage der Verwertbarkeit seiner Aussagen.  

5.2.2. Was den Vortäter B._____ angeht, so hat die Vorinstanz ausführliche und 

im Ergebnis zutreffende Erwägungen zur Verwertbarkeit seiner Aussagen im vor-

liegenden Verfahren gemacht. Auf die betreffenden Erwägungen der Vorinstanz 

kann in globo verwiesen werden (Urk. 62 S. 9 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

Eine weitergehende Auseinandersetzung mit diesen Erwägungen erübrigt sich je-

doch, da B._____ den Beschuldigten hinsichtlich der Frage, ob dieser von der de-

liktischen Herkunft der Maschinen und Werkzeuge gemäss Anklageziffer 1.3 

(teilweise) und 1.4 bis 1.8 Kenntnis gehabt habe, nicht belastete. Lediglich anläss-

lich der polizeilichen Einvernahme vom 17. Mai 2005 gab B._____ zu Protokoll, 

"er nehme an, dass der Beschuldigte gewusst habe, dass die Waren gestohlen 

seien" (Urk. 4/17 S. 6). Anlässlich der Konfrontationseinvernahme vom 15. Sep-

tember 2005 gab er dann jedoch an, der Beschuldigte habe nicht gewusst, dass 

die Waren gestohlen seien. Auf die Frage, ob der Beschuldigte je gefragt habe, 

woher die Waren stammten, antwortete B._____, man habe immer wieder dar-

über gesprochen. Er sowie F._____ hätten dem Beschuldigten stets gesagt, dass 

sie die Waren von Firmen, welche Konkurs gegangen seien, gekauft hätten (Urk. 

9/1 S. 11 ff.). Auf den inhaltlichen Widerspruch in seinen Aussagen angespro-

chen, führte B._____ aus, er habe gegenüber dem rapportierenden Polizeibeam-

ten G._____ mehrfach ausgesagt, dass der Beschuldigte nichts von der delikti-

schen Herkunft der Waren gewusst habe. G._____ habe dies aber nicht so auf-

schreiben wollen. Er habe vielmehr gewollt, dass er den Beschuldigten belaste. 

G._____ habe gewisse Sachen anders formuliert, als er das gesagt habe 

(Urk. 9/1 S. 12). Damit hat B._____ den Beschuldigten lediglich einmal belastet, 

wobei diese belastende Äusserung deklariertermassen nur auf einer Vermutung 

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fusste. Angesichts des Umstandes, dass B._____ – abgesehen von dieser Ver-

mutung – konstant und dezidiert aussagte, der Beschuldigte habe keine Kenntnis 

von der deliktischen Herkunft der Waren gehabt, lässt sich aus seiner "Vermu-

tung" (welche B._____ in der Folge – nota bene – auch noch ausdrücklich als un-

zutreffend bezeichnet und zurückgenommen hat) nichts zum Nachteil des Be-

schuldigten ableiten. Insofern die Aussagen B._____s den Beschuldigten entlas-

ten, sind sie selbstredend – sowohl unter der Ägide der (alten) Zürcherischen, wie 

auch unter der (neuen) Schweizerischen Strafprozessordnung – verwertbar.  

Weiterungen hierzu erübrigen sich daher. 

5.3. Was der Beschuldigte wusste, wollte oder in Kauf nahm, gehört zum Inhalt 

des subjektiven Tatbestandes. Für den Nachweis des Vorsatzes kann sich das 

Gericht – soweit der Täter nicht geständig ist – regelmässig nur auf äusserlich 

feststellbare Indizien und auf Erfahrungsregeln stützen, die ihm Rückschlüsse von 

den äusseren Umständen auf die innere Einstellung des Täters erlauben (BGE 

130 IV 58 Erw. 8.5). Die Feststellung des subjektiven Tatbestandes ist Bestandteil 

der Sachverhaltsabklärung (Urteil des BGer vom 17. August 2011 6B_480/2011 

mit Verweis auf BGE 137 IV 1 Erw. 4.2.3 S. 4 f.). Rechtsfrage ist indessen, ob im 

Lichte der festgestellten Tatsachen der Schluss auf einen Eventualvorsatz als be-

rechtigt erscheint (vgl. BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4; BGE 135 IV 152 E. 2.3.2  

S. 156; Urteil des Bundesgerichts 6B_388/2012 vom 12. November 2012 E. 2.2.4) 

Im Rahmen der nachfolgenden Beweiswürdigung ist somit noch die verbleibende 

strittige Frage zu prüfen, ob der Beschuldigte annehmen musste, dass die ihm 

überlassenen Waren deliktischer Herkunft waren respektive ob er dies sogar 

wusste.  

5.3.1. Im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle von zwei mazedonischen Sattel-

schleppern, welche bei den Lagerräumlichkeiten der Firma H._____ GmbH in  

I._____ abgestellt waren, wurden am 26. August 2002 fünf gestohlene Motorräder 

sichergestellt. Im Zuge der betreffenden Untersuchungen wurde der  

Beschuldigte gleichentags wegen des dringenden Tatverdachts der Hehlerei in 

Polizeiverhaft genommen und in der Folge in Untersuchungshaft versetzt. Am  

4. September 2002 wurde der Beschuldigte schliesslich aus der Untersuchungs-

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haft entlassen und mit Einstellungsverfügung vom 19. Mai 2003 wurde die gegen 

den Beschuldigten bei der damaligen Bezirksanwaltschaft Dielsdorf geführte  

Strafuntersuchung wegen Hehlerei eingestellt, wobei dem Beschuldigten die Hälf-

te der Untersuchungskosten auferlegt wurden. Die hälftige Kostenauflage wurde 

damit begründet, dass der Beschuldigte die Durchführung der Strafuntersuchung 

durch sein verwerfliches respektive leichtfertiges Benehmen verursacht habe. 

Konkret wurde dem Beschuldigten vorgeworfen, er habe es unterlassen, die  

erforderlichen Abklärungen bezüglich die Herkunft und die Halterschaft der zu 

transportierenden Motorräder vorzunehmen und die notwendigen Transportpapie-

re einzusehen. Diese Einstellungsverfügung wurde nicht angefochten und ist in 

Rechtskraft erwachsen (Beizugsakten Bezirksanwaltschaft Dielsdorf, HD Ordner 

6, Abgriff "div.").  

5.3.2. Nicht einmal zwei Jahre später hat der Beschuldigte in der Zeit zwischen 

dem 15. März 2005 und dem 8. April 2005 vom rechtskräftig verurteilten Vortäter 

B._____ insgesamt 13 gebrauchte Baumaschinen im Gesamtwert von rund ca. 

Fr. 30'000.– (vgl. dazu später) zur Lagerung sowie zum anschliessenden Trans-

port nach Mazedonien entgegen genommen. Dabei wusste er nach eigenen An-

gaben bereits zur Zeit als er die Maschinen entgegen nahm, dass sich B._____ 

vom 27. September 2004 bis zum 22. Dezember 2004 in Untersuchungshaft be-

fand. Nach Darstellung des Beschuldigten hatte ihm B._____ von  

seinem Gefängnisaufenthalt erzählt, als er "Material" zum Beschuldigten gebracht 

habe (Urk. 2/21 S. 38). Trotz seiner einschlägigen Erfahrungen mit den Straf-

untersuchungsbehörden und dem Umstand, dass er wegen des Vorwurfs der 

Hehlerei bereits einige Tage in Untersuchungshaft sass, traf er keinerlei Vorkeh-

rungen, um bei seiner weiteren Geschäftstätigkeit sicherzustellen, dass die ihm 

anvertrauten Waren nicht deliktischer Herkunft waren. Wie die Vorinstanz zutref-

fend erwog, erhielt der Beschuldigte von B._____ in lediglich vier Wochen sechs 

Warenlieferungen, wobei diese praktisch ausnahmslos hochwertige Baumaschi-

nen umfassten. Teileweise trugen die betreffenden Maschinen sogar noch den 

Firmenschriftzug diverser – mitunter auch landesweit bekannter – Bauunterneh-

men. Selbst wenn man davon ausginge, dass B._____ dem Beschuldigten mitteil-

te, er habe die fraglichen Baumaschinen von Baufirmen gekauft, welche Konkurs 

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gegangen seien, könnte der Beschuldigte daraus nichts zu seinen  

Gunsten ableiten. Angesichts der gesamten Umstände (einschlägige Erfahrungen 

mit dem Vorwurf der Hehlerei, Gefängnisaufenthalt von B._____, hohe  

Kadenz von Lieferungen hochwertiger Maschinen, Firmenschriftzug auf den  

Maschinen sowie die Art und Weise wie die Maschinen dem Beschuldigten über-

lassen wurden [Deponierung über Nacht im Lieferwagen des Beschuldigten]) hat 

der Beschuldigte mit Sicherheit zumindest Verdacht geschöpft, dass die Waren 

deliktischer Herkunft sein könnten. Statt jedoch – wie es unter diesen Gesamtum-

ständen zu erwarten gewesen wäre – die betreffenden Abklärungen zu treffen, 

verzichtete der Beschuldigte darauf, sich Kaufquittungen oder sonstige Belege 

über den Eigentumsnachweis zeigen geschweige denn aushändigen zu lassen. 

Er ging sogar soweit, dass er im Rahmen der Untersuchung zu Protokoll gab, es 

habe ihn nicht interessiert, was B._____ und F._____ machten. Er habe sich ein-

fach um seine Arbeit gekümmert (Urk. 2/21 S. 38). Es wäre dem Beschuldigten 

als Unternehmer und Geschäftsmann zudem ein Leichtes gewesen, sich danach 

zu erkundigen, ob über die auf den Maschinen namentlich erwähnten Baufirmen 

tatsächlich der Konkurs eröffnet worden war. Zudem befanden sich unter den Ma-

schinen auch beispielsweise solche mit dem unverkennbaren Firmenlogo der 

Firma J._____ (HD 12/5 S. 7), mithin also einer der grössten und erfolgreichsten 

Bauunternehmungen in der Schweiz und im angrenzenden Europa. Wer unter 

diesen Umständen Maschinen und Werkzeug entgegen nimmt, ohne auch nur 

ansatzweise seriöse Abklärungen betreffend die Herkunft dieser Gerätschaften zu 

machen und sich gar noch auf den Standpunkt stellt, er habe keine Quittungen 

verlangt, weil es ihn nicht interessiere (Urk. 2/7 S. 8 und Urk. 2/21 S. 38), der 

handelt ganz ohne Zweifel zumindest eventualvorsätzlich im Sinne von Art. 12 

Abs. 2 Satz 2 StGB und nimmt damit in Kauf, dass die ihm anvertrauten Waren 

deliktischer Herkunft sein könnten. An dieser Schlussfolgerung vermag auch der 

Umstand nichts zu ändern, dass die beiden Vortäter B._____ und F._____ den 

Beschuldigten insofern entlasteten, als sie aussagten, dieser habe nichts von der 

deliktischen Herkunft der Waren gewusst. 

 

- 14 - 

5.4. Wegen Hehlerei wird gemäss Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB bestraft, wer eine 

Sache, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine 

strafbare Handlung gegen das Vermögen erlangt hat, erwirbt, sich schenken 

lässt, zum Pfande nimmt, verheimlicht oder veräussern hilft. 

5.4.1. Gemäss erstelltem Sachverhalt hat der Beschuldigte vom Vortäter B._____ 

in der Zeit vom 15. März 2005, ca. 17.00 Uhr, und dem 12. April 2005, 20.20 Uhr, 

jeweils nach der Verübung der Diebstähle von B._____ (zwischen dem 15. März 

2005, ca. 17.00 Uhr, und dem 12. April 2005, ca. 13.00 Uhr) insgesamt 13 ge-

brauchte Baumaschinen und Werkzeuge zur Lagerung zwecks Transports und 

teilweisen Weiterverkaufs nach Mazedonien entgegen genommen. Nicht erstellen 

lässt sich der Sachverhalt in Bezug darauf, dass der Beschuldigte mit B._____ 

vereinbart hat, ihm für diese Gegenstände einen Kaufpreis von  

gesamthaft Fr. 2'200.– bis Fr. 2'500.– zu bezahlen, wie ihm in der Anklage vorge-

worfen wird. Wenn sich der Anklagesachverhalt in diesem Punkt nicht erstellen 

lässt, bedeutet dies nicht, dass über den in der Anklage formulierten Sachverhalt 

hinausgegangen wird. Welche Sachverhaltselemente als erstellt zu betrachten 

sind, ist eine Frage der Beweiswürdigung. Im Übrigen wird in der Anklage im  

Einzelnen dargelegt, welches Vorgehen dem Beschuldigten in Bezug auf welches 

Nebendossier zur Last gelegt wird (Urk. 22 S. 2 ff.). Der Beschuldigte wusste  

somit, was ihm konkret vorgeworfen wird, und konnte sich wirksam dagegen ver-

teidigen. Entgegen der Auffassung der Verteidigung (Urk. 100 S. 29 ff.) ist das 

Anklageprinzip nicht verletzt. 

Der Deliktsbetrag lässt sich nicht exakt bestimmen. Die in der Anklage genannten 

Werte der gestohlenen Werkzeuge und Maschinen basieren auf den in den jewei-

ligen Polizeirapporten aufgeführten Sachwerten, wobei es sich um ungefähre  

Beträge handelt. Ob dabei vom Neuwert oder vom Wert der Gegenstände im 

Zeitpunkt der Diebstähle ausgegangen wird, wird nicht immer erwähnt. Mit der 

Vorinstanz dürfte der Deliktsbetrag jedoch in der Grössenordnung von rund 

Fr. 30'000.– liegen, zumal mangels konkreter Anhaltspunkte nicht ersichtlich ist, 

weshalb zu Gunsten des Beschuldigten davon ausgegangen werden müsste, 

dass die Gegenstände im Zeitpunkt der Delinquenz keinen massgeblichen Wert 

- 15 - 

mehr aufwiesen (vgl. dazu auch ND 56/4). Im Übrigen kommt dem Deliktsbetrag 

nebst anderen Strafzumessungskriterien (z.B. dem Tatzeitraum, der Häufigkeit 

der Delikte, dem Tatmotiv, der persönlichen Situation des Täters) bei der Straf-

zumessung ohnehin keine vorrangige Bedeutung zu 

Durch sein Verhalten hat der Beschuldigte in objektiver Hinsicht Hilfe zur Ver-

äusserung der gestohlenen Baumaschinen geleistet. Hilfe zur Veräusserung  

leistet nämlich namentlich derjenige, der die Sachen in Kommission nimmt, ihre 

deliktische Herkunft verschleiert oder sie im Hinblick auf ihre sich bereits abzeich-

nende wirtschaftliche Verwertung zwischenlagert oder aufbewahrt (BSK-StGB 

Weissenberger, N 58 zu Art. 160 StGB mit weiteren Verweisen). 

5.4.2. Die Vorinstanz hat unter Ziffer V. 1.2. ausführliche Erwägungen zum sub-

jektiven Tatbestand der Hehlerei gemacht und dabei die massgeblichen Lehrmei-

nungen sowie die einschlägige Rechtsprechung zitiert. Darauf kann vorab vollum-

fänglich verwiesen werden (Urk. 62 S. 23 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Wie vorstehend 

unter Ziffer 4.3 ff. dargetan, hat der Beschuldigte aufgrund der geschilderten  

Gesamtumstände bezüglich der Herkunft der Waren Verdacht geschöpft. Wer  

unter den gegebenen Umständen keinerlei Abklärungen betreffend die Herkunft 

der Waren tätigt und sogar unumwunden zu Protokoll gibt, dies habe ihn auch 

nicht interessiert, der kann sich nicht mehr darauf berufen, gutgläubig gewesen zu 

sein. Der relativ kurze Zeit zuvor in ein Strafverfahren wegen Hehlerei direkt  

involvierte und entsprechend sensibilisierte Beschuldigte wusste um die Gefahr, 

dass die ihm überlassenen Waren deliktischer Herkunft sein könnten. Dessen un-

geachtet unternahm er keine entsprechenden Abklärungen und nahm damit in 

Kauf, Diebesgut bei sich aufzubewahren respektive zwischenzulagern und dieses 

gegebenenfalls auch ausser Landes zu schaffen. Damit handelte der Beschuldig-

te zumindest eventualvorsätzlich im Sinne von Art. 12 Abs. 2 Satz 2 StGB und 

damit mit Blick auf den Straftatbestand der Hehlerei gemäss Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB in subjektiver Hinsicht tatbestandsmässig. 

5.4.3. Zusammenfassend kann mit der Vorinstanz festgehalten werden, dass der 

Beschuldigte durch sein Verhalten mehrfach sowohl den objektiven, wie auch den 

subjektiven Straftatbestand der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB 

- 16 - 

erfüllte. Da weder Schuldausschluss- noch Rechtfertigungsgründe vorliegen, ist 

der angefochtene Schuldspruch betreffend die Anklageziffern 1.4-1.8 sowie teil-

weise 1.3 vollumfänglich zu bestätigen. 

III. Sanktion 

6. Strafzumessung 

6.1. Die Vorinstanz hat einleitend zutreffende theoretische Ausführungen zur 

Frage der sogenannt retrospektiven Konkurrenz im Sinne von Art. 49 Abs. 2 StGB 

gemacht. Darauf kann vorab verwiesen werden (Urk. 62 S. 27; Art. 82 Abs. 4 

StPO). 

6.1.1. Weiter hat die Vorinstanz richtig erkannt, dass der Beschuldigte die vorlie-

gend zu beurteilenden Delikte im Zeitraum März/April 2005 und somit noch bevor 

er mit rechtskräftigem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 

11. Dezember 2009 wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von 

Art. 90 Ziff. 2 SVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 SVG und Art. 22 Abs. 1 SSV 

zu einer Geldstrafe von 25 Tagessätzen zu Fr. 60.– und einer Busse von 

Fr. 800.– verurteilt wurde, beging. Hierzu ist in Anwendung von Art. 49 Abs. 2 

StGB mit vorliegendem Urteil eine Zusatzstrafe auszufällen. Unzutreffend ist in-

des die Auffassung der Vorinstanz, wonach auch zur Verurteilung des Beschul-

digten vom 19. April 2010 (Strafmandat des Ministero pubblico del cantone Ticino 

Bellinzona vom 19. April 2010) eine Zusatzstrafe auszufällen sei. Hätte die 

Staatsanwaltschaft See/Oberland am 11. Dezember 2009 von der heute zu beur-

teilenden Delinquenz Kenntnis gehabt, so hätte sie eine Gesamtbeurteilung vor-

genommen, welche schliesslich durch den Entscheid des Ministero pubblico del 

cantone Ticino Bellinzona vom 19. April 2010 nicht tangiert worden wäre. Ent-

sprechend ist die Zusatzstrafe lediglich zur Verurteilung vom 11. Dezember 2009 

auszusprechen, nicht aber zum Strafmandat vom 19. April 2010. Indem die  

Vorinstanz auch die vorliegend auszusprechende Sanktion als Zusatzstrafe zur 

Verurteilung vom 19. April 2010 unter Beachtung des Asperationsprinzips fest-

setzte, kommt der Beschuldigte in den Genuss einer für ihn faktisch – wenn auch 

- 17 - 

marginal – milderen Bestrafung, auf die er an sich keinen Anspruch hätte. Nach-

dem jedoch lediglich seitens des Beschuldigten Berufung erhoben wurde, kann 

das Strafmass nicht mehr zum Nachteil des Beschuldigten angepasst werden, 

weshalb es maximal bei der durch die Vorinstanz ausgefällten Sanktion sein  

Bewenden haben muss.  

6.2. Die theoretischen Ausführungen der Vorinstanz zur Strafzumessung sind 

korrekt und können übernommen werden. Ebenso hat die Vorinstanz den Straf-

rahmen für den Straftatbestand der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB zutreffend ermittelt. Darauf kann verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO).  

6.3. Die Vorinstanz kam unter Nennung der massgeblichen Zumessungskrite-

rien zum Schluss, die objektive Tatschwere werde durch die subjektive Tatschwe-

re ganz leicht relativiert. Insgesamt beurteilte sie das Tatverschulden als keines-

wegs mehr leicht. Diese Beurteilung der Vorinstanz kann mit Verweis auf die zu-

treffenden Erwägungen übernommen werden (Urk. 62 S. 29 ff.; Art. 82 Abs. 4 

StPO). Hingegen hat es die Vorinstanz unterlassen, nach der Beurteilung der Tat-

schwere eine hypothetische Einsatzstrafe festzusetzen, was nachzuholen ist.  

Angesichts des insgesamt keineswegs mehr leichten Verschuldens und unter  

Berücksichtigung der mehrfachen Tatbegehung ist die Einsatzstrafe am oberen 

Rand des unteren Strafdrittels und damit auf rund 15 Monate Freiheitsstrafe fest-

zusetzen.  

6.4. Die vorinstanzlichen Erwägungen zum Werdegang und zu den persönli-

chen Verhältnissen des Beschuldigten bedürfen keiner Ergänzung, darauf ist zu 

verweisen. Anlässlich der Berufungsverhandlung gab der Beschuldigte an, derzeit 

in der Firma seines Bruders in D._____ zu arbeiten (Urk. 99 S. 2). Das Vorleben 

sowie die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten wirken sich strafzumes-

sungsneutral aus.  

6.4.1. Wie bereits dargetan, ist der Beschuldigte zweifach im Schweizerischen 

Strafregister vermerkt (Urk. 64). Die betreffende Delinquenz stammt aus der Zeit 

nach den heute zu beurteilenden Straftaten, weshalb nicht von Vorstrafen im 

technischen Sinne gesprochen werden kann. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass 

- 18 - 

die Vorinstanz zu beiden Verurteilungen eine Zusatzstrafe ausfällte, weshalb es 

nicht angängig wäre, diese unter dem Titel Täterkomponente erneut bei der Straf-

zumessung zu berücksichtigen.  

6.5. Die Tatkomponente erfährt durch die Täterkomponente keine Relativierung 

weshalb für die vorliegend zu beurteilende mehrfache Hehlerei im Sinne von 

Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB eine Freiheitsstrafe von rund 15 Monaten resultieren 

müsste. Bereits hier zeigt sich, dass die durch die Vorinstanz festgesetzte Geld-

strafe von 300 Tagessätzen als deutlich zu milde erscheint.  

6.6. Die Verteidigung rügte vor Vorinstanz (Urk. 54 S. 39) eine Verletzung des 

Beschleunigungsgebotes. Die Vorinstanz hat sich mit diesem Einwand sehr ein-

lässlich und gründlich auseinander gesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass 

das vorliegende Verfahren insgesamt rund 3 Jahre zu lange gedauert habe. Diese 

übermässig lange Verfahrensdauer, die sich durch nichts rechtfertigen lasse,  

stelle eine Verletzung des Beschleunigungsgebotes dar, was zu einer Reduktion 

der ausgefällten Strafe um ca. 30 % führen müsse (Urk. 62 S. 33). Die Vorinstanz 

hat die Gründe, welche zur überlangen Verfahrensdauer geführt haben korrekt 

aufgezeigt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Mit Verweis auf ihre  

Erwägungen kann die Strafreduktion im Umfang von rund 30 % wegen der Ver-

letzung des in Art. 5 Abs. 1 StPO verankerten Beschleunigungsgebotes ohne 

Weiteres übernommen werden. 

6.7. Schliesslich hat die Vorinstanz eine hypothetische Gesamtstrafe festge-

setzt und unter Abzug der mit Strafbefehl vom 11. Dezember 2009 sowie mit 

Strafmandat vom 19. April 2010 bereits ausgesprochenen Strafen von insgesamt 

85 Tagessätzen eine Zusatzstrafe von 175 Tagessätzen Geldstrafe ausgefällt 

(Urk. 62 S. 33). Wie zuvor bereits dargetan, geht die Vorinstanz gemessen an 

dem von ihr ermittelten Tatverschulden sinngemäss offenbar von einer deutlich zu 

tiefen hypothetischen Einsatzstrafe aus und spricht in der Folge fälschlicherweise 

auch eine Zusatzstrafe zum Strafmandat des Ministero pubblico del cantone  

Ticino Bellinzona vom 19. April 2010 aus. Aufgrund des in der vorliegenden  

Konstellation zu beachtenden Verschlechterungsverbotes gemäss Art. 391 Abs. 2 

StPO muss es indes bei der durch die Vorinstanz festgesetzten Sanktion sein 

- 19 - 

Bewenden haben, wenngleich auch die von der Anklagebehörde vor Vorinstanz 

beantragte Geldstrafe von 270 Tagessätzen insgesamt betrachtet, angemessener 

gewesen wäre. 

6.8. Was die Höhe des Tagessatzes anbelangt so führt die Vorinstanz mit Ver-

weis auf BGE 134 IV 65 aus, die von der Anklagebehörde beantragte Höhe von 

Fr. 60.– erweise sich als angemessen (Urk. 62 S. 34). Angesichts des Umstan-

des, dass der Beschuldigte alleine für den Unterhalt seiner Ehefrau und der drei 

Kinder aufzukommen hat, erweist sich die durch die Vorinstanz festgesetzte Höhe 

des Tagessatzes als durchaus vertretbar. Sie kann daher übernommen werden, 

dies umso mehr, als die Verteidigung die Tagessatzhöhe auch nicht beanstandet 

hat. 

6.9. Die durch die Vorinstanz ausgefällte Verbindungsbusse im Sinne von 

Art. 42 Abs. 4 StGB in der Höhe von Fr. 2'000.– kann insbesondere auch mit Blick 

auf die milde Hauptsanktion ohne Weiteres bestätigt werden. Dies umso mehr, als 

sie von der Verteidigung im Berufungsverfahren auch nicht beanstandet wurde. 

Ebenfalls nicht zu beanstanden ist die für den Fall der schuldhaften Nichtbezah-

lung der Busse festgesetzte Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen. Der zur Anwen-

dung gebrachte Umwandlungssatz von einem Tag Freiheitsstrafe pro Fr. 100.– 

Busse entspricht der gängigen Gerichtspraxis und gibt zu keinen weiteren Bemer-

kungen Anlass (Urk. 62 S. 34; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

6.10.  Im Sinne eines Fazits kann nach dem Gesagten festgehalten werden, 

dass die durch die Vorinstanz ausgefällte Sanktion im Berufungsverfahren – wei-

testgehend – zu bestätigen ist. Eine Korrektur formeller Natur ist lediglich insofern 

vorzunehmen, als die heute auszusprechende Sanktion nicht als Zusatzstrafe zur 

Verurteilung des Beschuldigten vom 19. April 2010 auszusprechen ist. An der 

Sanktion selber ändert sich deshalb aber nichts. Demnach ist der Beschuldigte 

mit einer Geldstrafe von 175 Tagessätzen zu Fr. 60.– sowie mit einer Busse von 

Fr. 2'000.– zu bestrafen, dies als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwalt-

schaft See/Oberland vom 11. Dezember 2009. Die durch den Beschuldigten  

bereits erstandene Untersuchungshaft von 234 Tagen (Urk. 15/1-19) ist ihm an 

die Strafe anzurechnen (Art. 51 StGB). Damit ist die Geldstrafe bereits durch den 

- 20 - 

Beschuldigten geleistet worden. Die Busse ist indes zu bezahlen. Für den Fall, 

dass die Busse schuldhaft nicht bezahlt wird, ist die Ersatzfreiheitsstrafe auf 20 

Tage festzusetzen. 

IV. Kosten- und Entschädigung 

7. Kosten der Vorinstanz 

Ausgangsgemäss ist die vorinstanzliche Kostenauflage mit Verweis auf die zutref-

fenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid zu übernehmen (Urk. 62 S. 35 

f.; Art. 426 Abs. 1 StPO). 

8. Kosten des Berufungsverfahrens 

8.1. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 3'000.– zu ver-

anschlagen.  

8.2. Im Berufungsverfahren erfolgt die Kostenauflage nach Obsiegen und  

Unterliegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte unterliegt mit seiner  

Berufung inhaltlich vollumfänglich. Entsprechend sind ihm die Kosten für das  

Berufungsverfahren vollumfänglich aufzuerlegen. Die Kosten für die amtliche Ver-

teidigung des Beschuldigten sind unter dem Vorbehalt der Rückzahlungspflicht 

gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO auf die Gerichtskasse zu nehmen.  

8.3. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, 

reichte dem Gericht für das Berufungsverfahren eine Honorarnote über den Be-

trag von Fr. 7'961.55 ein (Urk. 101). 

Als Anhaltspunkt für die Bemessung des verhältnismässigen Aufwandes dienen 

die in der Anwaltsgebührenverordnung angeführten Ansätze. Nach der bundes-

gerichtlicher Rechtsprechung ist es zulässig, für das Anwaltshonorar Pauschalen 

vorzusehen. Bei einer Honorarbemessung nach Pauschalbeträgen werden alle 

prozessualen Bemühungen zusammen als einheitliches Ganzes aufgefasst und 

der effektive Zeitaufwand lediglich im Rahmen des Tarifansatzes berücksichtigt. 

Pauschalen nach Rahmentarifen erweisen sich nur dann als verfassungswidrig, 

- 21 - 

wenn sie auf die konkreten Verhältnisse in keiner Weise Rücksicht nehmen und 

im Einzelfall ausserhalb jedes vernünftigen Verhältnisses zu den vom Rechtsan-

walt geleisteten Diensten stehen. Ist die Ausrichtung eines Pauschalbetrages als 

Anwaltshonorar im konkreten Fall zulässig, ist das Gericht nicht verpflichtet, sich 

im Einzelnen mit der Honorarnote der Verteidigung auseinanderzusetzen und 

ausdrücklich zu begründen, weshalb sie allenfalls einzelne der in Rechnung  

gestellten Positionen für übersetzt hält (Urteil des Bundesgerichts 6B_730/2014 

vom 2. März 2015 E. 4.3. und 4.5.). 

Der vorliegende Fall kann noch zu den Standardverfahren gezählt werden. Ein 

ausserordentlich komplizierter oder aufwändiger Fall lag jedenfalls nicht vor. Bei 

der Bemessung der Entschädigung für die amtliche Verteidigung ist deshalb von 

den in der Anwaltsgebührenverordnung angeführten Ansätzen auszugehen.  

Gemäss § 17 Abs. 1 AnwGebV beträgt die Gebühr für die Führung eines Straf-

prozesses (einschliesslich Vorbereitung des Parteivortrages und Teilnahme an 

der Hauptverhandlung) im Bereich der Zuständigkeit des Einzelgerichts in der 

Regel Fr. 600.– bis Fr. 8'000.–. Diese Ansätze gelten auch im Berufungsverfah-

ren, wobei zu berücksichtigen ist, ob das vorinstanzliche Urteil ganz oder nur teil-

weise angefochten wurde (§ 18 Abs. 1 AnwGebV). Das vorliegende Verfahren 

kann weder bezüglich des Sachverhalts noch in rechtlicher Hinsicht als besonders 

komplex eingestuft werden, weshalb es sich nicht rechtfertigt, den Straffall von 

der Schwierigkeit her an der oberen Grenze anzusiedeln. Die Festsetzung einer 

Grundgebühr von mehr als Fr. 6'000.– erweist sich deshalb nicht als angezeigt. 

Die Entschädigung für die amtliche Verteidigung im Berufungsverfahren ist somit 

auf Fr. 6'000.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) festzusetzen. 

9. Entschädigung und Genugtuung 

9.1. Die Vorinstanz sprach dem Beschuldigten wegen der von ihm erstandenen 

Überhaft von rund zwei Monaten in Anwendung von Art. 431 Abs. 2 StPO eine 

Entschädigung für die erlittenen Lohn- und Erwerbseinbussen in der Höhe von 

Fr. 10'000.– zu (Urk. 62 S. 36). Diese Entschädigung wurde von der Verteidigung 

– im Falle der Bestätigung des erstinstanzlichen Schuldspruchs – nicht konkret 

beanstandet. Sie ist angemessen und wurde mit zutreffender Begründung zuge-

- 22 - 

sprochen, weshalb sie zu bestätigen ist. Diese Entschädigung ist mit der Vor-

instanz zudem zu 5 % seit dem 2. Dezember 2005 zu verzinsen (Art. 82 Abs. 4 

StPO). 

9.2. Des Weiteren sprach die Vorinstanz dem Beschuldigten für die zu Unrecht 

erlittene Überhaft von "rund zwei Monaten" eine Genugtuung zu. Bei der Berech-

nung dieser Genugtuung folgte die Vorinstanz dem Antrag der Verteidigung, wel-

che einen Ansatz von Fr. 150.– pro Hafttag als angemessen erachtete. Ausge-

hend vom beantragten Ansatz von Fr. 150.– pro Tag und unter Berücksichtigung, 

dass keine aussergewöhnlichen Umstände ersichtlich seien, die eine geringere 

oder höhere Entschädigung rechtfertigen würden, erschien der Vorinstanz eine 

Genugtuung von insgesamt Fr. 6'000.– als angemessen (Urk. 62 S. 37). Die vor-

instanzlichen Erwägungen sind in materieller Hinsicht richtig und können über-

nommen werden. Unzutreffend ist indes die durch die Vorinstanz errechnete  

Höhe der Genugtuung. Bei einer erstandenen Überhaft von 59 Tagen und einem 

Ansatz von Fr. 150.– pro Tag beträgt die Genugtuung damit Fr. 8'850.–. Nachdem 

der angefochtene Entscheid namentlich auch in Bezug auf das Strafmass bestä-

tigt wird, ist der Anspruch des Beschuldigten auf Zusprechung einer Genugtuung 

ausgewiesen. Als Folge der erlittenen Überhaft ist ihm daher eine Genugtuung 

von Fr. 8'850.– zuzüglich Zins von 5 % seit dem 2. Dezember 2005 zuzu-

sprechen.  

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzel-

gericht, vom 18. Juli 2014 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"1. (…) 

 2. Mit Bezug auf die Vorwürfe gemäss Anklageschrift Ziffer 1.1, Ziffer 1.2., teilweise  
Ziffer 1.3 (so mit Bezug auf sämtliche unter Ziffer 1.3 aufgelisteten Gestände mit 
Ausnahme des Abbauhammers der Marke Hilti, des Bohrhammers der Marke Hilti, 
Modell TE 76P ATC, und der Kettensäge Marke Stihl) sowie Ziffer 1.9 wird der 
Beschuldigte vom Vorwurf der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB  
freigesprochen. 

- 23 - 

 3.-5. (…) 

 6. Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ wird für seine Bemühungen und Barauslagen als amt-

licher Verteidiger des Beschuldigten vom 26. März 2013 bis 28. Mai 2014 aus der Ge-

richtskasse wie folgt entschädigt: 

Honorar: CHF 7'070.−   

Barauslagen: CHF 685.55   

Zwischentotal: CHF 7'755.55 [CHF 620.45] CHF 8'376.– 

Entschädigung total [inkl. 8 % MwSt] CHF 8'376.– 

 7. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: 

CHF 2'400.– ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF 775.–   Auslagen Vorverfahren (Auslagen Kapo) 

CHF 3'000.–   Gebühr Strafuntersuchung samt Auslagen Kapo 

CHF 29'441.90   amtliche Verteidigung 

CHF 35'616.90  Total 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 
Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, ermässigt sich die  
Gerichtsgebühr auf zwei Drittel. 

 8.-11. (…)" 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig der mehrfachen Hehlerei i.S.v. Art. 160 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 175 Tagessätzen zu 

Fr. 60.–, welche vollumfänglich als durch Untersuchungshaft geleistet gilt, 

sowie mit einer Busse von Fr. 2'000.–, dies als Zusatzstrafe zum Strafbefehl 

der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 11. Dezember 2009. 

3. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen. 

- 24 - 

4. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositiv-Ziffer 8) wird bestätigt. 

5. Dem Beschuldigten wird für die Überschreitung der zulässigen Dauer der 

Untersuchungshaft aus der Gerichtskasse eine Entschädigung in der Höhe 

von Fr. 10'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit 2. Dezember 2005 sowie eine 

Genugtuung in der Höhe von Fr. 8'850.– zuzüglich Zins zu 5% seit 

2. Dezember 2005 zugesprochen. 

6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 6'000.–   amtliche Verteidigung. 

7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtli-

chen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genom-

men. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten. 

8. Schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft See/Oberland  

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich. 

 

- 25 - 

9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 24. August 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. C. Laufer 
 

 

	Urteil vom 24. August 2015
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:
	(Urk. 62 S. 37 ff.)
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig der mehrfachen Hehlerei i.S.v. Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.
	2. Mit Bezug auf die Vorwürfe gemäss Anklageschrift Ziffer 1.1, Ziffer 1.2., teilweise Ziffer 1.3 (so mit Bezug auf sämtliche unter Ziffer 1.3 aufgelisteten Gestände mit Ausnahme des Abbauhammers der Marke Hilti, des Bohrhammers der Marke Hilti, Model...
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 175 Tagessätzen zu CHF 60.–, entsprechend CHF 10'500.–, wovon sämtliche 175 Tagessätze durch Untersuchungshaft geleistet wurden, sowie mit einer Busse von CHF 2'000.–, dies als Zusatzstrafe zu...
	4. Die Geldstrafe gilt als vollzogen.
	5. Die Busse von CHF 2'000.– ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen.
	6. Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ wird für seine Bemühungen und Barauslagen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten vom 26. März 2013 bis 28. Mai 2014 aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	7. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:
	8. Die Gerichtsgebühr, die Gebühr für die Strafuntersuchung und die Auslagen des Vorverfahrens werden zu 4/5 dem Beschuldigten auferlegt und zu 1/5 auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten für die amtliche Verteidigung werden im Betrag von CHF 9'334...
	9. Dem Beschuldigten wird für die Überschreitung der zulässigen Dauer der Untersuchungshaft aus der Gerichtskasse eine Entschädigung in der Höhe von CHF 10'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit 2. Dezember 2005 sowie eine Genugtuung in der Höhe von CHF 6'00...
	10. (Mitteilung)
	11. (Rechtsmittel)"
	Berufungsanträge:
	1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichtes Meilen (Geschäfts-Nr. GG130018-G/U/Ti-Je/gr) vom 18. Juli 2014 aufzuheben.
	2. Es sei der Beschuldigte A._____ vollumfänglich von Schuld und Strafe freizusprechen.
	3. Es sei dem Beschuldigten für die erstandene Untersuchungshaft von rund 234 Tagen eine Genugtuung von Fr. 35'100.– zu bezahlen, zuzüglich Zins zu 5 % gemäss den nachfolgenden Ausführungen.
	4. Es sei dem Beschuldigten A._____ für die Dauer der erstandenen Untersuchungshaft sowie die anschliessende Arbeitslosigkeit von 10 Monaten eine Entschädigung von Fr. 50'000.– zu bezahlen zuzüglich Zins zu 5 %.
	5. Es seien die Kosten der Strafuntersuchung und der Gerichtsverfahren wie auch der amtlichen Verteidigung, sowohl für die erste wie auch für die Berufungsinstanz, auf die Gerichtskasse zu nehmen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales

	1. Verfahrensgang
	1.1. Zum Verfahrensgang bis zum vorinstanzlichen Urteil kann zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 62 S. 4 f.; Art. 82 Abs. 4 StPO).
	1.2. Mit Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen am Bezirksgericht Meilen vom 18. Juli 2014 wurde der Beschuldigte A._____ der mehrfachen Hehlerei i.S.v. Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB schuldig gesprochen. Mit Bezug auf die Vorwürfe gemäss Anklageschri...
	1.3. Gegen dieses Urteil meldete die amtliche Verteidigung innert Frist Berufung an (Urk. 59). Ebenso fristgerecht ging die Berufungserklärung ein (Urk. 65). Mit Präsidialverfügung vom 21. November 2014 wurde der Anklagebehörde Frist angesetzt, Anschl...
	1.4. Auf das Stellen von Beweisanträgen wurde im Vorverfahren einstweilen verzichtet (Urk. 65 S. 3; Urk. 73 S. 1). Auch anlässlich der Berufungsverhandlung wurden keine Beweisanträge gestellt (Prot. II S. 7).
	1.5. Am 24. August 2015 fand die Berufungsverhandlung statt, zu welcher der Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ erschienen ist (Prot. II S. 5).

	2. Umfang der Berufung
	2.1. Im Rahmen ihrer Berufungserklärung vom 17. November 2014 teilte die Verteidigung mit, das vorinstanzliche Urteil werde vollumfänglich angefochten (Urk. 65 S. 3).
	2.2. Anlässlich der Berufungsverhandlung schränkte die Verteidigung – auf  Befragen hin – die Berufung insofern ein, als sie erklärte, die vorinstanzlichen Freisprüche gemäss Dispositiv Ziffer 2 sowie die Entschädigung für die amtliche Verteidigung ge...

	3. Anwendbares Recht
	3.1. Der Anklagevorwurf bezieht sich auf die Zeit zwischen dem 15. März und dem 12. April 2005. Dem Beschuldigten werden damit Straftaten zur Last gelegt, welche sich vor dem Inkrafttreten des revidierten Allgemeinen Teils des Schweizerischen Strafges...
	3.2. Die Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten wurde am 13. April 2005 durch die Staatsanwaltschaft See/Oberland eröffnet und nach Massgabe der  damals geltenden Zürcherischen Strafprozessordnung (StPO/ZH) durchgeführt. Am 1. Januar 2011 trat die ...
	II.  Sachverhalt und rechtliche Würdigung

	4. Anklagevorwurf
	4.1. Zufolge der durch die Vorinstanz ergangenen und im Berufungsverfahren nicht mehr angefochtenen Freisprüche stehen vorliegend noch die Anklagevorwürfe gemäss Ziffer 1.3 (bezüglich des Abbauhammers der Marke Hilti, des Bohrhammers der Marke Hilti, ...
	4.2. Bezüglich dieser Anklagepunkte wird dem Beschuldigten vorgeworfen, er habe die betreffenden Baumaschinen und Werkzeuge von B._____ entgegen genommen und mit diesem vereinbart, dass er ihm für diese Sachen einen Kaufpreis von gesamthaft mindestens...

	5. Sachverhalt und rechtliche Würdigung
	5.1. Der Beschuldigte bestritt sowohl im Untersuchungsverfahren, wie auch im Hauptverfahren vor Bezirksgericht, sich anklagegemäss verhalten zu haben (Urk 2/1-21; Prot. I. S. 7 ff.). Im Berufungsverfahren verlangt der Beschuldigte  einen vollumfänglic...
	5.2. Die Vorinstanz hielt zunächst sinngemäss fest, zur Sachverhaltsermittlung stünden als mögliche Beweismittel grundsätzlich die Einvernahmen der beiden Vortäter F._____ und B._____ sowie die Einvernahmen von mehreren Personen aus deren Umfeld zur V...
	5.2.1. Die Verteidigung beanstandete vor Vorinstanz, der Beschuldigte sei bezüglich den Anklagesachverhalt nie mit den Vortätern F._____ und B._____ konfrontiert worden, weshalb deren Aussagen "nichts hergeben" würden (Urk. 54 S. 8). Auch anlässlich d...
	5.2.2. Was den Vortäter B._____ angeht, so hat die Vorinstanz ausführliche und im Ergebnis zutreffende Erwägungen zur Verwertbarkeit seiner Aussagen im vorliegenden Verfahren gemacht. Auf die betreffenden Erwägungen der Vorinstanz kann in globo verwi...
	5.3. Was der Beschuldigte wusste, wollte oder in Kauf nahm, gehört zum Inhalt des subjektiven Tatbestandes. Für den Nachweis des Vorsatzes kann sich das Gericht – soweit der Täter nicht geständig ist – regelmässig nur auf äusserlich feststellbare Indi...
	5.3.1. Im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle von zwei mazedonischen Sattelschleppern, welche bei den Lagerräumlichkeiten der Firma H._____ GmbH in  I._____ abgestellt waren, wurden am 26. August 2002 fünf gestohlene Motorräder sichergestellt. Im Zu...
	5.3.2. Nicht einmal zwei Jahre später hat der Beschuldigte in der Zeit zwischen dem 15. März 2005 und dem 8. April 2005 vom rechtskräftig verurteilten Vortäter B._____ insgesamt 13 gebrauchte Baumaschinen im Gesamtwert von rund ca. Fr. 30'000.– (vgl. ...
	5.4. Wegen Hehlerei wird gemäss Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB bestraft, wer eine Sache, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine strafbare Handlung gegen das Vermögen erlangt hat, erwirbt, sich schenken lässt, zum Pfande nim...
	5.4.1. Gemäss erstelltem Sachverhalt hat der Beschuldigte vom Vortäter B._____ in der Zeit vom 15. März 2005, ca. 17.00 Uhr, und dem 12. April 2005, 20.20 Uhr, jeweils nach der Verübung der Diebstähle von B._____ (zwischen dem 15. März 2005, ca. 17.00...
	Der Deliktsbetrag lässt sich nicht exakt bestimmen. Die in der Anklage genannten Werte der gestohlenen Werkzeuge und Maschinen basieren auf den in den jeweiligen Polizeirapporten aufgeführten Sachwerten, wobei es sich um ungefähre  Beträge handelt. Ob...
	Durch sein Verhalten hat der Beschuldigte in objektiver Hinsicht Hilfe zur Veräusserung der gestohlenen Baumaschinen geleistet. Hilfe zur Veräusserung  leistet nämlich namentlich derjenige, der die Sachen in Kommission nimmt, ihre deliktische Herkunft...
	5.4.2. Die Vorinstanz hat unter Ziffer V. 1.2. ausführliche Erwägungen zum subjektiven Tatbestand der Hehlerei gemacht und dabei die massgeblichen Lehrmeinungen sowie die einschlägige Rechtsprechung zitiert. Darauf kann vorab vollumfänglich verwiesen ...
	5.4.3. Zusammenfassend kann mit der Vorinstanz festgehalten werden, dass der Beschuldigte durch sein Verhalten mehrfach sowohl den objektiven, wie auch den subjektiven Straftatbestand der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB erfüllte. Da...
	III.  Sanktion

	6. Strafzumessung
	6.1. Die Vorinstanz hat einleitend zutreffende theoretische Ausführungen zur Frage der sogenannt retrospektiven Konkurrenz im Sinne von Art. 49 Abs. 2 StGB gemacht. Darauf kann vorab verwiesen werden (Urk. 62 S. 27; Art. 82 Abs. 4 StPO).
	6.1.1. Weiter hat die Vorinstanz richtig erkannt, dass der Beschuldigte die vorliegend zu beurteilenden Delikte im Zeitraum März/April 2005 und somit noch bevor er mit rechtskräftigem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 11. Dezember 20...
	6.2. Die theoretischen Ausführungen der Vorinstanz zur Strafzumessung sind korrekt und können übernommen werden. Ebenso hat die Vorinstanz den Strafrahmen für den Straftatbestand der Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zutreffend ermitt...
	6.3. Die Vorinstanz kam unter Nennung der massgeblichen Zumessungskriterien zum Schluss, die objektive Tatschwere werde durch die subjektive Tatschwere ganz leicht relativiert. Insgesamt beurteilte sie das Tatverschulden als keineswegs mehr leicht. Di...
	6.4. Die vorinstanzlichen Erwägungen zum Werdegang und zu den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten bedürfen keiner Ergänzung, darauf ist zu verweisen. Anlässlich der Berufungsverhandlung gab der Beschuldigte an, derzeit in der Firma seines Bru...
	6.4.1. Wie bereits dargetan, ist der Beschuldigte zweifach im Schweizerischen Strafregister vermerkt (Urk. 64). Die betreffende Delinquenz stammt aus der Zeit nach den heute zu beurteilenden Straftaten, weshalb nicht von Vorstrafen im technischen Sinn...
	6.5. Die Tatkomponente erfährt durch die Täterkomponente keine Relativierung weshalb für die vorliegend zu beurteilende mehrfache Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB eine Freiheitsstrafe von rund 15 Monaten resultieren müsste. Bereits h...
	6.6. Die Verteidigung rügte vor Vorinstanz (Urk. 54 S. 39) eine Verletzung des Beschleunigungsgebotes. Die Vorinstanz hat sich mit diesem Einwand sehr einlässlich und gründlich auseinander gesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass das vorliegende Ver...
	6.7. Schliesslich hat die Vorinstanz eine hypothetische Gesamtstrafe festgesetzt und unter Abzug der mit Strafbefehl vom 11. Dezember 2009 sowie mit Strafmandat vom 19. April 2010 bereits ausgesprochenen Strafen von insgesamt 85 Tagessätzen eine Zusat...
	6.8. Was die Höhe des Tagessatzes anbelangt so führt die Vorinstanz mit Verweis auf BGE 134 IV 65 aus, die von der Anklagebehörde beantragte Höhe von Fr. 60.– erweise sich als angemessen (Urk. 62 S. 34). Angesichts des Umstandes, dass der Beschuldigte...
	6.9. Die durch die Vorinstanz ausgefällte Verbindungsbusse im Sinne von Art. 42 Abs. 4 StGB in der Höhe von Fr. 2'000.– kann insbesondere auch mit Blick auf die milde Hauptsanktion ohne Weiteres bestätigt werden. Dies umso mehr, als sie von der Vertei...
	6.10.  Im Sinne eines Fazits kann nach dem Gesagten festgehalten werden, dass die durch die Vorinstanz ausgefällte Sanktion im Berufungsverfahren – weitestgehend – zu bestätigen ist. Eine Korrektur formeller Natur ist lediglich insofern vorzunehmen, a...
	IV.  Kosten- und Entschädigung

	7. Kosten der Vorinstanz
	Ausgangsgemäss ist die vorinstanzliche Kostenauflage mit Verweis auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid zu übernehmen (Urk. 62 S. 35 f.; Art. 426 Abs. 1 StPO).

	8. Kosten des Berufungsverfahrens
	8.1. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 3'000.– zu veranschlagen.
	8.2. Im Berufungsverfahren erfolgt die Kostenauflage nach Obsiegen und  Unterliegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte unterliegt mit seiner  Berufung inhaltlich vollumfänglich. Entsprechend sind ihm die Kosten für das  Berufungsverfahren vollum...
	8.3. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, reichte dem Gericht für das Berufungsverfahren eine Honorarnote über den Betrag von Fr. 7'961.55 ein (Urk. 101).
	Als Anhaltspunkt für die Bemessung des verhältnismässigen Aufwandes dienen die in der Anwaltsgebührenverordnung angeführten Ansätze. Nach der bundes-gerichtlicher Rechtsprechung ist es zulässig, für das Anwaltshonorar Pauschalen vorzusehen. Bei einer ...

	9. Entschädigung und Genugtuung
	9.1. Die Vorinstanz sprach dem Beschuldigten wegen der von ihm erstandenen Überhaft von rund zwei Monaten in Anwendung von Art. 431 Abs. 2 StPO eine Entschädigung für die erlittenen Lohn- und Erwerbseinbussen in der Höhe von Fr. 10'000.– zu (Urk. 62 S...
	9.2. Des Weiteren sprach die Vorinstanz dem Beschuldigten für die zu Unrecht erlittene Überhaft von "rund zwei Monaten" eine Genugtuung zu. Bei der Berechnung dieser Genugtuung folgte die Vorinstanz dem Antrag der Verteidigung, welche einen Ansatz von...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzel-gericht, vom 18. Juli 2014 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	6. Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ wird für seine Bemühungen und Barauslagen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten vom 26. März 2013 bis 28. Mai 2014 aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	7. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:
	8.-11. (…)"
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 175 Tagessätzen zu Fr. 60.–, welche vollumfänglich als durch Untersuchungshaft geleistet gilt, sowie mit einer Busse von Fr. 2'000.–, dies als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltscha...
	3. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen.
	4. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositiv-Ziffer 8) wird bestätigt.
	5. Dem Beschuldigten wird für die Überschreitung der zulässigen Dauer der Untersuchungshaft aus der Gerichtskasse eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 10'000.– zuzüglich Zins zu 5% seit 2. Dezember 2005 sowie eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 8'85...
	6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschul...
	8. Schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich.

	9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.