# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b457c61-797b-530f-bc36-bfaeb7971b25
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-11
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 11.04.2022 V 2021 30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2021-30_2022-04-11.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: lic. iur. Peter Kottmann

U R T E I L  vom 11. April 2022 [rechtskräftig]

in Sachen

1. A.________
2. B.________
3. C.________
4. D.________

Beschwerdeführer

gegen

Regierungsrat des Kantons Zug
Beschwerdegegner 

weiter verfahrensbeteiligt:
Stadtrat von Zug

betreffend

Denkmalschutz
(Nichtunterschutzstellung der Doppeleinfamilienhäuser 
E.________weg 5 und 7, F.________weg 5 und 5a, Zug)

V 2021 30

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Urteil V 2021 30

A. Am 23. Februar 2021 beschloss der Regierungsrat des Kantons Zug, die Doppel-
einfamilienhäuser E.________weg 5 und 7 sowie F.________weg 5 und 5a im Quartier 
Rosenberg, Zug, nicht unter kantonalen Denkmalschutz zu stellen und aus dem Inventar 
der schützenswerten Denkmäler zu streichen. In seinem Beschluss beschreibt der 
Regierungsrat die Gebäude wie folgt: "Die Doppeleinfamilienhäuser E.________weg 5 
und 7 sowie F.________weg 5 und 5a, Assek.-Nrn. I.________, GB Zug GS Nrn. 
G.________ (nachfolgend: die Objekte), befinden sich am Hang des Zugerbergs oberhalb 
der Zuger Altstadt und wurden ab 1950 von den Architekten Hanns Anton Brütsch und 
Alois Stadler erstellt. Es handelt sich um zweigeschossige, verputzte Gebäude mit 
geknickten Satteldächern. Die Hausteile sind entsprechend der Hanglage jeweils etwa um 
ein halbes Geschoss voneinander abgestuft. Die Hauseingänge befinden sich im 
Nordosten der Objekte. Im südwestlichen Obergeschoss verlaufen Balkone jeweils über 
die gesamte Breite der Hausteile. Die Fassaden sind in einem zurückhaltenden Beige 
gefasst, wobei einzelne Details wie die in hellem Graublau gestrichenen Fensterläden, die 
weissen Fensterumrahmungen, die schmiedeisernen Elemente der Balkongeländer, die 
Fenstergitter im Erdgeschoss und die Eingangsbereiche dekorative Fokussierungspunkte 
bilden. Die bauzeitliche Innenausstattung ist, wie das Äussere der Objekte, zwar 
zurückhaltend-rational ausgeführt, jedoch mit Fokus auf dekorative Details. Vor allem 
Elemente wie die handgeschmiedeten Handläufe der Treppenhäuser stechen hier ins 
Auge. Von der bauzeitlichen Umgebungsgestaltung sind insbesondere der ondulierende, 
getreppte Weg nordöstlich der Objekte sowie die Gartenterrassen erhalten. In den 1950er-
Jahren und ab den späten 1990er-Jahren erfolgten in sämtlichen Hausteilen diverse 
gewichtige An- und Umbauten im Innen- und Aussenraum. Der Architekt Hanns Anton 
Brütsch bewohnte ab den 1950er-Jahren das Haus am E.________weg 5."

Die Objekte sind seit 2014 im Inventar der schützenswerten Denkmäler i.S.v. § 5 des 
Denkmalschutzgesetzes (DMSG) verzeichnet. Sie bilden zusammen eine Gebäudegruppe 
i.S.v. § 2 Abs. 1 DMSG.

Eigentümer der jeweiligen Objekte sind: E.________weg 5: A.________; E.________weg 
7: J.________; F.________weg 5: D.________; F.________weg 5a: B.________ und 
C.________. 

Mit Schreiben vom 31. Januar 2020 stellte J.________ beim Amt für Denkmalpflege und 
Archäologie des Kantons Zug den Antrag, für seine Liegenschaft am E.________weg 7, 
Assek.-Nr. K.________, GS Nr. H.________, die Schutzwürdigkeit definitiv abzuklären. 

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Urteil V 2021 30

Grund dafür ist ein allfälliges Bau- und Umbauprojekt, wofür sich J.________ Klarheit über 
die Rechtsgrundlagen verschaffen möchte. Mit Schreiben vom 17. Februar 2020 an die 
jeweiligen Eigentümer leitete das Amt für Denkmalpflege und Archäologie für alle vier 
Objekte der fraglichen Gebäudegruppe das Unterschutzstellungsverfahren ein. Am 16. 
März 2020 führte das Amt für Denkmalpflege und Archäologie in Anwesenheit der 
jeweiligen Eigentümer einen Augenschein an den Objekten am E.________weg 5 und 7 
sowie am F.________weg 5 durch. Aufgrund der gleichentags vom Bundesrat 
ausgerufenen ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie 
konnte das Haus am F.________weg 5a nur von aussen besichtigt werden. 

Im Fachbericht vom 19. Mai 2020 überprüfte das Amt für Denkmalpflege und Archäologie, 
ob die Objekte einen genügenden Denkmalwert im Sinne von § 25 Abs. 1 lit. a DMSG 
aufweisen und kam dabei zum Schluss, dass die gesetzlichen Anforderungen nicht 
gegeben seien. Mit Schreiben vom 18. Juni 2020 erklärte J.________ seine Zustimmung 
zur Entlassung der Objekte aus dem Inventar der schützenswerten Denkmäler. Mit 
Schreiben vom 24. Juni 2020 erklärten A.________, D.________, B.________ sowie 
C.________, sie seien mit der Inventarentlassung der Objekte nicht einverstanden. Mit 
Schreiben vom 30. Juni 2020 erklärte die Standortgemeinde ihre Zustimmung zur 
Entlassung der Objekte aus dem Inventar der schützenswerten Denkmäler.

Am 21. August 2020 führte die Direktion des Innern in Anwesenheit von Vertretern der 
Standortgemeinde und der jeweiligen Eigentümer einen weiteren Augenschein an den 
fraglichen Objekten durch zur Beurteilung ihrer Schutzwürdigkeit und der Antragstellung 
an den Regierungsrat.

Mit Beschluss vom 23. Februar 2021 entschied der Regierungsrat, die 
Doppeleinfamilienhäuser Assek.-Nrn. I.________, GB Zug GS Nrn. G.________, nicht 
unter Schutz zu stellen. Begründet wurde der Entscheid im Wesentlichen damit, als frühes 
Werk in der Schaffenszeit von Hanns Anton Brütsch und Alois Stadler sowie als 
qualitätsvolle Zeugen der Wohnarchitektur in der Schweizer Nachkriegszeit besässen die 
hier zu beurteilenden Objekte grundsätzlich eine gewisse architekturhistorische 
Bedeutung. Der architekturhistorische Zeugnischarakter der Objekte sei jedoch stark 
geschmälert durch den mangelhaften Erhalt ihrer originalen Materialität. Aufgrund des 
beeinträchtigten Erhaltungszustands der fraglichen Bauten mangle es ihnen an der 
äusserst hohen wissenschaftlichen Werthaltigkeit i.S.v. § 25 lit. a DMSG. Mehrere 
Merkmale verliehen den Objekten eine wichtige bautypologische und baukünstlerische 

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Urteil V 2021 30

Bedeutung. Die bereits an verschiedenen Orten im Ensemble vorgenommenen 
Veränderungen in der Detailgestaltung und Materialität bewirkten jedoch eine drastische 
Verminderung des Zeugniswertes. Von einer äusserst hohen kulturellen Bedeutung der 
infrage stehenden Objekte könne deshalb nicht mehr gesprochen werden. Den Objekten 
könne eine gewisse Zeugnisfunktion hinsichtlich der Siedlungsentwicklung im Quartier 
zugemessen werden. Mit den zahlreichen von den 1980er- bis in die 2010er-Jahren 
erstellten, unterschiedlichsten Architekturstilen zuzuordnenden Bauten in der Umgebung 
des F.________wegs habe sich das Ortsbild rund um die fraglichen Objekte aber stark 
heterogen entwickelt. Der Situationswert der fraglichen Objekte sei heute nur noch gering. 
Als Teil des Werks von Hanns Anton Brütsch wie auch als langjähriger Wohnsitz des 
Architekten komme ihnen durchaus eine gewisse personengeschichtliche Bedeutung zu. 
Diese Bedeutung werde allerdings durch den stark beeinträchtigten Erhaltungszustand der 
fraglichen Bauten relativiert, so dass von einem äusserst hohen heimatkundlichen Wert 
nicht die Rede sein könne. Wie die Eigentümer der Liegenschaften am E.________weg 5 
sowie am F.________weg 5 und 5a richtig ausführten, böten die Objekte in ihrer 
gegeneinander abgestuften und somit der Topografie folgenden Anordnung ein 
charakteristisches Bild in der Nachbarschaft. Die am besten einsehbare und somit 
prägendste Fassade am F.________weg 5 sei jedoch, so der Regierungsrat, durch 
verschiedene bauliche Interventionen in den letzten zwei Jahrzehnten überformt worden. 
Die Zeugnisfunktion der Objekte für die Siedlungsentwicklung sei dadurch wesentlich 
beeinträchtigt. Angesichts der höchst unterschiedlichen, teilweise auch sehr viel 
massiveren Baukörper in der Umgebung vermöchten die Objekte von Hanns Anton 
Brütsch heute keine prägende und identitätsstiftende Bedeutung mehr zu entfalten. Aus 
den genannten Gründen sei der zu beurteilenden Gebäudegruppe auch kein äusserst 
hoher heimatkundlicher Wert i.S.v. § 25 Abs. 1 lit. a DMSG zuzumessen.

B. Gegen diesen Beschluss reichten A.________, B.________, C.________ und 
D.________ (fortan: Beschwerdeführer) am 22. März 2021 (Datum des Poststempels) 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein und beantragten sinngemäss, die 
Doppeleinfamilienhäuser E.________weg 5 und 7 sowie F.________weg 5 und 5a seien 
in Abänderung des regierungsrätlichen Entscheids unter Denkmalschutz zu stellen. 
Gleichzeitig baten sie um den Beizug eines externen Experten. Diese Fachperson solle 
mit der Ausarbeitung eines neutralen Gutachtens zur Schutzwürdigkeit der zwei 
Doppeleinfamilienhäuser beauftragt werden.

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Urteil V 2021 30

Zur Beschwerdebegründung führten sie aus, nach ihrer Beurteilung fusse der Entscheid 
des Regierungsrats auf zumindest fragwürdigen, oft einseitigen Behauptungen. Zudem 
scheine die Argumentation nicht auf dem für diesen Stadtteil wichtigen Ensemble-
Charakter der zwei Doppeleinfamilienhäuser aufzubauen, sondern zu sehr auf Details 
und/oder innerbaulichen Veränderungen, die das prägende Gesamtbild nicht oder nur 
unwesentlich beeinflussten. Die Behauptung des Regierungsrats, der 
architekturhistorische Zeugnischarakter der Objekte sei stark geschmälert durch den 
mangelhaften Erhalt der originalen Materialien, sei nachweisbar falsch: Die Häusergruppe 
als Ganzes sei, was die Materialien angehe, in den prägenden Punkten nach wie vor 
vorhanden. Die vier Häuser erschienen farblich als Einheit, auch wenn gewisse 
Farbabstufungen zu verzeichnen seien. Doch Fassaden und Fensterläden sowie die 
typischen weissen Fenstereinfassungen seien weitestgehend vorhanden und könnten bei 
einem rechtzeitigen positiven Entscheid (Schutz) in Zukunft als verbindliche Auflagen 
formuliert werden. Auch wenn die Hauseingänge heute nicht mehr bei allen Häusern 
gleich seien, seien sie in ihrer Architektur – "eingeschobene Volumina", wie sie im 
Entscheid des Regierungsrats genannt würden, – alle erhalten. Zwar sei beim Haus 
F.________weg 5a die Eingangstüre neu gestaltet worden, doch bei den drei anderen 
Häusern beziehe sich die Abweichung nur auf die Farbgebung der Türen und nicht auf die 
Dimension der Eingangsbereiche oder die Materialisierung. Auch die Aussage, es bestehe 
keine grosse Qualität und keine bauliche Einheit der Häusergruppe, sei zumindest 
fragwürdig. Zu erwähnen sei, dass die Häusergruppe von Anfang an – wie der Name sage 
– als Gruppe eine quartierprägende Einheit gebildet habe. Abweichungen im Bereich der 
Fenster beispielsweise seien seit jeher festzustellen gewesen, doch sie hätten deswegen 
das Gesamtbild der Häusergruppe nicht geschmälert und würden dies auch heute nicht 
tun. Auch die erwähnten Anbauten – Haus A.________ / J.________ / B.________ resp. 
Anbau Haus D.________ und die Unterkellerung des Gartenbereichs F.________weg 5 – 
beeinflussten den Gesamteindruck der Häusergruppe mit den zwei Zwillingshäusern nicht 
entscheidend. Die der Hanglage entsprechende Abstufung sowie die aus der Distanz 
betrachtet unversehrten Volumina der Häuser seien – erstaunlicherweise – intakt. So sehr 
man Veränderungen wie "Geländer", "fehlende Sprossen" oder den nachvollziehbaren 
Einbau neuer Küchen (in den bestehenden) Grundriss sowie energietechnische Eingriffe 
bedauern möge – um das gehe es nicht. Vielmehr gehe es um die Erhaltung einer für das 
Quartier prägenden Gebäudegruppe. Insofern sei die Aussage "die Gebäudegruppe sei 
erheblich beeinträchtigt" nicht nachvollziehbar. Auch der Behauptung, angesichts der 
höchst unterschiedlichen, teils auch sehr massiven Baukörper in der Umgebung 
vermöchten die Objekte von Hanns Anton Brütsch heute keine prägende und für das 

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Urteil V 2021 30

Quartier identitätsstiftende Bedeutung mehr zu entfalten, könne man getrost 
widersprechen. Nach wie vor falle das Dreieck zwischen F.________weg und 
E.________weg im übrigen Stadtbild und namentlich im Gesamtbild "Rosenberg" 
wohltuend auf. Dies ganz im Gegensatz zum höher gelegenen Rötelquartier, dem einen 
architektonischen Gedanken zuzuweisen tatsächlich schwerfalle. Soweit wollten es die 
Beschwerdeführer in dieser – direkt an die Altstadt angrenzenden Zone – nicht kommen 
lassen. Die vier Häuser demonstrierten, trotz Umbauten, eine Massstäblichkeit, die zu 
respektieren auch in Zukunft nur gut wäre. Der Erhaltung solcher baulichen Konzepte, die 
für das Quartier- und Stadtbild nicht nur typisch seien, sondern hinsichtlich möglicher 
neuer Bauten massgeblich und vorbildhaft sein sollten, solle sich der Denkmalschutz 
widmen. Die Aussage im Regierungsratsbeschluss, "…hat sich das Ortsbild rund um die 
fraglichen Objekte aber stark heterogen entwickelt" sei insofern fragwürdig, als bislang 
trotz neuer Bauten in dieser Kernzone, angrenzend an die äussere Stadtmauer, der 
ursprüngliche Zonencharakter habe beibehalten werden können. Dass die Stadt mit der 
grosszügigen Vergabe von Baubewilligungen im Bohlgutschgebiet die Massstäblichkeit 
nicht eingehalten habe, könne nicht als Argument beigezogen werden, nun auch im 
unteren Teil – zwischen F.________weg und E.________weg – den architektonischen 
Charakter gewissermassen zu opfern. 

C. Den von ihnen verlangten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.– bezahlten die 
Beschwerdeführer fristgerecht.

D. In ihrer am 31. Mai 2021 namens des Regierungsrats eingereichten 
Vernehmlassung beantragte die Direktion des Innern des Kantons Zug, die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei vollumfänglich abzuweisen; alles unter Kostenfolge 
zulasten der Beschwerdeführer. Indem die Direktion des Innern auf den Beschluss des 
Regierungsrats vom 23. Februar 2021 verwies und im Wesentlichen dessen Inhalt 
wiederholte, machte sie geltend, der streitbetroffenen Gebäudegruppe könne kein 
äusserst hoher wissenschaftlicher, kultureller oder heimatkundlicher Zeugniswert 
zugesprochen werden. Der Beschluss des Regierungsrats sei in Würdigung der 
denkmalpflegerischen Expertise der Fachbehörde erfolgt. Ferner habe der Beschluss auf 
den anlässlich des Augenscheins vom 21. August 2021 abgegebenen Erklärungen der 
Beschwerdeführer und ihren entsprechenden schriftlichen Stellungnahmen basiert. Die im 
Verlaufe der Jahrzehnte an der Baugruppe vorgenommenen Veränderungen hätten 
wesentlich mehr als nur Details bzw. innerbauliche Veränderungen betroffen. 
Insbesondere hätten alle Bauten bedeutende Volumenerweiterungen erfahren. Gerade der 

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Urteil V 2021 30

für die Gruppe wichtige Ensemble-Charakter sei dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen 
worden. Die Gebäudegruppe präsentiere sich heute in ihren äusseren Umrissen 
uneinheitlich. Auch der Teil des Rosenbergquartiers rund um den F.________weg und 
den E.________weg wirke mit seinen zahlreichen Neubauten der letzten zwei bis drei 
Jahrzehnte bereits sehr heterogen. In diesem Umfeld sei der Situationswert der strittigen 
Häuser daher nur noch gering. 

E. Das Baudepartement der Stadt Zug äusserte sich am 8. Juni 2021 namens und im 
Auftrag des Stadtrats zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde und teilte mit, auf das Stellen 
von Anträgen werde verzichtet. Die Rolle der Standortgemeinde in einem Verfahren 
betreffend eine Nichtunterstellung sei keine tragende. Insbesondere liege es nicht in der 
Zuständigkeit der Standortgemeinde, die inhaltliche Beurteilung von Voraussetzungen 
einer Unterschutzstellung beziehungsweise einer Nichtunterschutzstellung vorzunehmen. 
Dennoch halte der Stadtrat fest, dass der Zeugniswert einer Gebäudegruppe i.S.v. § 2 
Abs. 1 DMSG gemäss dem angefochtenen Entscheid für jede Baute in einer 
Gebäudegruppe vorausgesetzt werde. Dies sei im Resultat sicher richtig. Der Stadtrat sei 
aber der Ansicht, dass sich der Zeugniswert eines Ensembles sowohl aus den 
Einzelbauten als auch dem Ensemble als Ganzes ergebe. Der Stadtrat halte es daher für 
möglich, dass die Reduktion des Zeugniswertes einzelner Bauten zugunsten des 
Zeugniswertes der gesamten Gebäudegruppe in Kauf genommen werden könne. 
Schliesslich erscheine es denkbar und der Unterschutzstellung nicht hinderlich zu sein, 
wenn nicht jede einzelne Baute einer Gebäudegruppe in ihrer Bausubstanz gleich gut 
erhalten geblieben sei. Massgebend sei aus Sicht des Stadtrats eine Gesamtbetrachtung.

F. Das Gericht lud auch J.________ als weiteren Verfahrensbeteiligten zur 
Einreichung einer Vernehmlassung ein. Er verzichtete jedoch darauf. 

G. Am 10. Juli 2021 reichten die Beschwerdeführer eine Replik ein. Am 9. September 
2021 duplizierte die Direktion des Innern. Auf den Inhalt dieser Rechtsschriften wird – 
soweit erforderlich – in den Erwägungen eingegangen. Der Stadtrat von Zug liess sich 
nicht mehr vernehmen. 

H. Mit Schreiben vom 29. September 2021 teilte die Direktion des Innern dem 
Verwaltungsgericht Folgendes mit: Am 2. August 2021 habe A.________ beim 
Baudepartement der Stadt Zug ein Baugesuch zur Erstellung einer Photovoltaikanlage auf 
dem Satteldach Südwest und auf dem Flachdach Südost seines Einfamilienhauses am 

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E.________weg 5 in Zug gestellt. Obwohl das Amt für Denkmalpflege und Archäologie 
gegenüber der Stadt die Meinung vertreten habe, dass die Photovoltaikanlage nur in 
reduzierter Form (nur oberhalb des Dachknicks) bewilligt werden könne, solange die 
Inventarentlassung des Gebäudes noch nicht rechtskräftig sei, habe das Baudepartement 
der Stadt Zug A.________ am 16. September 2021 die Baubewilligung zur Erstellung der 
Photovoltaikanlage aufgrund der eingereichten Unterlagen erteilt. Das widersprüchliche 
Verhalten des Baugesuchstellers sei erstaunlich, und es mute seltsam an, dass er, der im 
Verwaltungsgerichtsverfahren als Teil der Beschwerdeführer auftrete und in den 
Gerichtseingaben jeweils mit Vehemenz und Leidenschaft für die Unterschutzstellung der 
Häusergruppe am E.________weg 5 und 7 sowie F.________weg 5 und 5a in Zug 
kämpfe, mit dem am 2. August 2021 gestellten Baugesuch die Schutzwürdigkeit der 
streitbetroffenen Doppeleinfamilienhäuser höchstpersönlich in Frage stelle. Offenbar sei er 
vom seinerseits behaupteten Denkmalwert der infrage stehenden Objekte selbst nicht 
überzeugt und mit der Entlassung des streitbetroffenen Gebäudes bzw. der 
streitbetroffenen Gebäudegruppe aus dem Inventar der schützenswerten Denkmäler 
einverstanden.

Das Gericht stellte dieses Schreiben den übrigen Verfahrensparteien zu und gab ihnen 
Gelegenheit, dazu eine allfällige Stellungnahme einzureichen. 

I. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2021 wandte sich A.________ (Beschwerdeführer 
1) direkt an den Vorsteher der Direktion des Innern, mit Kopie an das Verwaltungsgericht 
und die übrigen Beschwerdeführer. Darin wehrte er sich gegen die Vermutung bzw. 
Unterstellung, er, A.________, stelle die Schutzwürdigkeit der streitbetroffenen 
Doppeleinfamilienhäuser höchstpersönlich in Frage und sei offenbar vom seinerseits 
behaupteten Denkmalwert selbst nicht überzeugt und mit der Entlassung aus dem 
Inventar der schützenswerten Denkmäler einverstanden. Er habe nicht den "Denkmalwert" 
behauptet, sondern lediglich versucht – zusammen mit drei der vier Eigentümer der 
streitbetroffenen Bauten – den Charakter eines Quartiers in der Stadt Zug zu schützen, 
ausgehend davon, dass das Amt für Denkmalpflege und Archäologie selber die Häuser 
seinerzeit in das Inventar der schützenswerten Bauten aufgenommen habe.

J. Keine der Parteien äusserte sich anschliessend noch einmal zur Sache.

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Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; 
BGS 162.1) ist gegen Verwaltungsentscheide des Regierungsrats die Beschwerde an das 
Verwaltungsgericht zulässig, soweit die Gesetzgebung den Weiterzug nicht 
ausnahmsweise ausschliesst. Ein solcher Ausschluss liegt hier nicht vor; § 39 Abs. 1 des 
Denkmal-schutzgesetzes (DMSG; BGS 423.11) erwähnt im Gegenteil die 
Beschwerdemöglichkeit beim Verwaltungsgericht ausdrücklich. Als Eigentümer sind die 
Beschwerdeführer durch den Entscheid des Regierungsrats besonders berührt und haben 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (§ 62 VRG). Sie sind 
somit ohne weiteres berechtigt, gegen diesen Entscheid vor Verwaltungsgericht 
Beschwerde zu führen. Die Beschwerde wurde zudem frist- und formgerecht eingereicht, 
weshalb sie vom Verwaltungsgericht zu prüfen ist.

1.2 Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann jede Rechtsverletzung gerügt 
werden. Als solche gelten die Nichtanwendung und die unrichtige Anwendung eines 
Rechtssatzes, die unrichtige rechtliche Beurteilung einer Tatsache, der Missbrauch oder 
die Überschreitung des Ermessens, die Verletzung einer wesentlichen 
Verfahrensvorschrift sowie die Rechtsverweigerung und -verzögerung. Nicht gerügt 
werden kann aber die unrichtige Handhabung des Ermessens (§ 63 VRG). Dies gilt 
insbesondere auch dann, wenn der Regierungsrat nicht im Rahmen eines 
Verwaltungsbeschwerdeverfahrens, sondern – wie hier – erstinstanzlich entschieden hat 
(vgl. Bernhard Waldmann, in: Basler Kommentar BV, 2015, Art. 29a N 14).

2.
2.1 Paragraph 2 DMSG umschreibt nach den am 14. Dezember 2019 in Kraft 
getretenen Gesetzesänderungen vom 31. Januar 2019 den Begriff des Denkmals. Danach 
sind Denkmäler Siedlungsteile, Gebäudegruppen, gestaltete Freiräume, Verkehrsanlagen, 
Einzelbauten, archäologische Stätten und Funde sowie in einer engen Beziehung hiezu 
stehende bewegliche Objekte, die einen äusserst hohen wissenschaftlichen, kulturellen 
oder heimatkundlichen Wert darstellen (zwei von drei Kriterien müssen kumulativ erfüllt 

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sein). Objekte, deren Schutz erwogen wird, sind im Inventar der schützenswerten 
Denkmäler festzuhalten (§ 5 und § 21 Abs. 1 Satz 1 DMSG). Objekte, an deren Erhaltung 
ein äusserst hohes öffentliches Interesse besteht, werden unter kantonalen Schutz gestellt 
und in das Verzeichnis der geschützten Denkmäler eingetragen (§ 4 DMSG). Der 
Regierungsrat entscheidet über die Unterschutzstellung eines Denkmals, falls der Schutz 
des Denkmals nicht einvernehmlich durch öffentlich-rechtlichen Vertrag mit der 
Eigentümerschaft zustande kommt (§ 10 Abs. 1 lit. a DMSG). Gestützt auf § 25 Abs. 1 
DMSG beschliesst er über die Unterschutzstellung und den Schutzumfang, wenn das 
Denkmal von äusserst hohem wissenschaftlichen, kulturellen oder heimatkundlichen Wert 
ist (zwei von drei Kriterien müssen kumulativ erfüllt sein; lit. a), das öffentliche Interesse an 
dessen Erhaltung allfällige entgegenstehende Privatinteressen oder anderweitige 
öffentliche Interessen überwiegt (lit. b), die Massnahme verhältnismässig ist und eine 
langfristige Nutzung ermöglich wird (lit. c), die dem Gemeinwesen entstehenden Kosten 
auch auf Dauer tragbar erscheinen (lit. d).

2.2 Die Revision des DMSG per 14. Dezember 2019 führte nach der im Jahr 2008 
durchgeführten Revision (vgl. Bericht und Antrag des Regierungsrats zur Revision vom 
22. Januar 2008, Vorlage Nr. 1629.1, Laufnummer 12598) bezüglich der 
Unterschutzstellungsvoraussetzungen nochmals zu einer Verschärfung, indem der in § 25 
Abs. 1 lit. a DMSG aufgelistete Wert neu äusserst hoch sein muss. Ziel der Revision war, 
im Rahmen der kantonalen Zuständigkeit strengere Voraussetzungen für den Schutz 
eines Objektes festzusetzen und dabei die Interessen der betroffenen Grundeigentümer 
stärker zu berücksichtigen. Das Gesetz enthält keine genauere Umschreibung der bei der 
Rechtsanwendung zu beachtenden Massstäbe. Die erhöhten Anforderungen gründen auf 
der Beschlussfassung der vorberatenden Kommission des Kantonsrats, welche ohne 
weitere Diskussion mit neun zu sechs Stimmen einem Antrag auf Änderung des "sehr 
hohen Wertes" zu "äusserst hohem Wert" in § 2 Abs. 1 DMSG entsprach. Die analoge 
Abänderung in § 4 Abs. 1 DMSG wurde mit neun zu fünf Stimmen bei einer Enthaltung 
gutgeheissen. Den Antrag, dass für die Schutzwürdigkeit eines Objekts nicht nur ein 
Kriterium, sondern zwei der drei Kriterien kumulativ erfüllt sein müssen, nahm die 
Kommission mit zwölf zu drei Stimmen an. Der Antrag auf Abänderung in § 25 Abs. 1 lit. a 
DMSG wurde stillschweigend übernommen (vgl. Bericht und Antrag der vorberatenden 
Kommission vom 25. Juni 2018, Vorlage Nr. 2823.3, Laufnummer 15810). Was die 
Prüfung der Verhältnismässigkeit betrifft, so unterliegt diese als allgemeines 
Verfassungsprinzip nach Art. 5 Abs. 2 BV an sich der uneingeschränkten gerichtlichen 
Kognition. Verlangt aber bereits die Anwendung einer Gesetzesvorschrift gestützt auf 

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unbestimmte Rechtsbegriffe eine Abwägung, hat das Gericht diese gegenüber dem 
Entscheid der Vorinstanz mit Zurückhaltung zu beurteilen (vgl. Marco Donatsch, in: 
Kommentar zum VRG des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, § 50 N 33).

Die Verhältnismässigkeit und Zumutbarkeit einer Unterschutzstellung kann umso eher 
bejaht werden, je höher die Schutzwürdigkeit eines Objektes zu gewichten ist. Das 
öffentliche Interesse verlangt, dass ein Baudenkmal recht eigentlich aus anderen Objekten 
herausragt und von bedeutendem kulturellem Wert ist (vgl. Walter Engeler, Das 
Baudenkmal im schweizerischen Recht, 2008, S. 48 f., 205 f.). Ein Gegenstand der 
Vergangenheit mit besonderem Zeugnischarakter wird durch das erkennende Betrachten 
der Gesellschaft zum Denkmal (vgl. Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege, 
Leitsätze zur Denkmalpflege in der Schweiz, 2007, S. 13). Bei den für die 
Denkmalwürdigkeit in § 25 Abs. 1 lit. a DMSG geforderten Qualifikationen der äusserst 
hohen Werthaltigkeit handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff. Davon spricht 
man, wenn eine gesetzliche Bestimmung die Voraussetzungen einer Rechtsfolge in 
offener unbestimmter Weise umschreibt. Jede offen formulierte Norm räumt einen 
gewissen Ermessensspielraum ein. Die Ausübung des Ermessens kann jedoch im 
Verwaltungsgerichtsverfahren dann nicht überprüft werden, wenn Entscheide des 
Regierungsrats zu beurteilen sind. Bei der Überprüfung der Anwendung von 
unbestimmten Rechtsbegriffen ist nach herrschender Lehre und Rechtsprechung ebenfalls 
eine gewisse Zurückhaltung durch eine gerichtliche Instanz angezeigt. Auch das 
Bundesgericht übt in diesen Fällen Zurückhaltung und billigt den Verwaltungsbehörden 
einen gewissen Beurteilungsspielraum zu, wenn der Entscheid besonderes Fachwissen 
oder Vertrautheit mit den tatsächlichen Verhältnissen voraussetzt und soweit die für den 
Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte geprüft und die erforderlichen Abklärungen 
sorgfältig und umfassend durchgeführt wurden (BGE 135 II 384 E. 2.2.2). Es hat mehrfach 
festgehalten (vgl. BGer 1C_555/2010 vom 23. Februar 2011 E. 2.1, 1C_543/2009 vom 15. 
März 2010 E. 2.3), dass "bei der Prüfung der Frage, ob ein Objekt Schutz verdient, eine 
sachliche, auf wissenschaftliche Kriterien abgestützte Gesamtbeurteilung Platz zu greifen 
hat, welche den kulturellen, geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen 
Zusammenhang eines Bauwerks berücksichtigt. Eine Baute soll als Zeuge und Ausdruck 
einer historischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Situation 
erhalten bleiben. Da Denkmalschutzmassnahmen oftmals mit schwerwiegenden 
Eigentumseingriffen verbunden sind, dürfen sie aber nicht lediglich im Interesse eines 
begrenzten Kreises von Fachleuten erlassen werden. Sie müssen breiter abgestützt sein 
und von einem grösseren Teil der Bevölkerung befürwortet werden, um Anspruch auf eine 

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Urteil V 2021 30

gewisse Allgemeingültigkeit erheben zu können. Schliesslich gilt auch für 
Denkmalschutzmassnahmen der Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Danach müssen 
staatliche Hoheitsakte für das Erreichen eines im übergeordneten öffentlichen Interesse 
liegenden Zieles geeignet, notwendig und dem Betroffenen zumutbar sein. Ein 
Grundrechtseingriff ist namentlich dann unverhältnismässig, wenn eine ebenso geeignete 
mildere Anordnung für den angestrebten Erfolg ausreicht." Dabei ist aber festzuhalten, 
dass rein finanzielle Interessen bei ausgewiesener Schutzbedürftigkeit für sich genommen 
nicht ausschlaggebend sein können. Je schutzwürdiger eine Baute ist, umso geringer sind 
Rentabilitätsüberlegungen zu gewichten (BGer 1C_55/2011 vom 1. April 2011 E. 7.1 mit 
Verweisen).

3. Die Beschwerdeführer verlangen, der Entscheid des Bundesgerichts 147 I 308 sei 
bei der Beurteilung der Unterschutzstellung der Gebäude E.________weg 5 und 7 und 
F.________weg 5 und 5a an Stelle des DMSG anzuwenden. In diesem Urteil habe das 
Bundesgericht festgelegt, das in der Gesetzesnovelle des Kantons Zug mehrfach 
verwendete Wort "äusserst" dürfe nicht restriktiver ausgelegt werden als der anhand der 
Originalfassungen des Granada-Abkommens zu verstehende Begriff "herausragend".

3.1 Mit BGE 147 I 308 hiess das Bundesgericht am 1. April 2021 eine von 
Privatpersonen eingereichte Beschwerde teilweise gut und hob § 25 Abs. 4 DMSG in der 
Fassung vom 31. Januar 2019 auf. Im Übrigen wies das Bundesgericht die Beschwerde 
ab. Mit § 25 Abs. 4 DMSG hob das Bundesgericht diejenige Bestimmung des Gesetzes 
auf, wonach Objekte, die jünger als 70 Jahre alt sind, nicht gegen den Willen der 
Eigentümerschaft unter Schutz gestellt werden, sofern sie nicht von regionaler oder 
nationaler Bedeutung sind (s. dazu BGE 147 I 308 E. 7.5). Diese Thematik ist jedoch im 
vorliegenden Verfahren nicht von Relevanz, weil der Regierungsrat in seinem Beschluss 
die für eine Unterschutzstellung notwendigen Erfordernisse von § 25 Abs. 1 lit. a DMSG 
per se verneinte und mit dem Alter der Gebäude gar nicht argumentierte.

3.2
3.2.1 Gemäss dem Bundesgericht verletzen die von den Beschwerdeführern im 
bundesgerichtlichen Verfahren bemängelte Verwendung des Worts "äusserst" in § 2 Abs. 
1, § 4 Abs. 1 und § 25 Abs. 1 lit. a DMSG sowie das Erfordernis des Vorliegens von 
mindestens zwei Wertkriterien in § 2 Abs. 1 und § 25 Abs. 1 lit. a DMSG Bundesrecht 
nicht, sofern die Gesetzesnovelle gemäss dem Übereinkommen vom 3. Oktober 1985 zum 
Schutz des baugeschichtlichen Erbes in Europa (sog. Granada-Übereinkommen; SR 

13

Urteil V 2021 30

0.440.4; für die Schweiz am 1. Juli 1996 in Kraft getreten) ausgelegt wird. Diesbezüglich 
wies es die Beschwerde ab.

3.2.2 Das Granada-Übereinkommen verlangt den Erlass geeigneter Vorschriften zum 
Schutz von Baudenkmälern (Art. 3 Ziff. 2 und Art. 4 Ziff. 2 i.V.m. Art. 1 Ziff. 1 Granada-
Übereinkommen) und verpflichtet jede Vertragspartei, wirksame Kontroll- und 
Genehmigungsverfahren einzuführen (Art. 4 Ziff. 1 Granada-Übereinkommen). Diese 
Bestimmungen lauten wie folgt:

"Art. 1
Das baugeschichtliche Erbe im Sinne dieses Übereinkommens umfasst folgende unbewegliche Kulturgüter:
1.  Baudenkmäler: Alle Bauwerke von herausragendem geschichtlichem, archäologischem, künstlerischem, 
wissenschaftlichem, sozialem oder technischem Interesse, mit Einschluss zugehöriger Einrichtungen und 
Ausstattungen;
…

Art. 3
Jede Vertragspartei verpflichtet sich:
1.  gesetzliche Massnahmen zum Schutze ihres baugeschichtlichen Erbes zu treffen;
2.  geeignete Vorschriften zu erlassen, um den Schutz der Baudenkmäler, Baugruppen und Stätten zu 
gewährleisten.

Art. 4
Jede Vertragspartei verpflichtet sich:
1.  wirksame Kontroll- und Genehmigungsverfahren einzuführen;
2.  zu verhindern, dass geschützte Kulturgüter verunstaltet, beeinträchtigt oder zerstört werden. In diesem 
Sinne verpflichten sich die Vertragsparteien, falls dies noch nicht geschehen ist, gesetzlich vorzuschreiben,

a)  dass jede beabsichtigte Zerstörung oder Veränderung von Baudenkmälern, die bereits geschützt sind 
oder für die Schutzmassnahmen eingeleitet worden sind, wie auch jede Beeinträchtigung ihrer Umgebung 
der zuständigen Behörde unterbreitet wird;
b)  …
c)  dass die Behörden vom Eigentümer eines geschützten Objektes verlangen können, gewisse Arbeiten 
durchzuführen, oder dass sie selber diese Arbeiten durchführen können, wenn der Eigentümer säumig ist;
d)  dass ein geschütztes Objekt enteignet werden kann."

3.2.3 Das Bundesgericht führte, soweit dies für den vorliegenden Fall relevant ist, in 
seinem Entscheid Folgendes aus: Obwohl die im Granada-Übereinkommen aufgestellten 
Grundsätze und Regeln verpflichtend seien, beliessen sie den Staaten einen erheblichen 
Spielraum für deren Umsetzung. Insbesondere bezwecke die Konvention nicht eine 
Rechtsvereinheitlichung, sondern definiere lediglich einen Minimalstandard (BBl 1995 III 
445, 451). Damit könnten die einzelnen Staaten die Kriterien für die Unterschutzstellung 
auch weitgehend selbst bestimmen, solange sie tauglich seien, den Zweck der Granada-
Konvention zu erfüllen, bzw. damit nicht in Widerspruch träten oder diesen unterliefen. Der 

14

Urteil V 2021 30

Kanton Zug stelle in den fraglichen Bestimmungen hohe Anforderungen an die 
Schutzgewährung. Dass es deswegen gar keine geschützten Objekte mehr geben werde, 
sei jedoch nicht ersichtlich. Es verstehe sich auch, dass der Kanton bei der Umsetzung 
seines Rechts die aufgrund von Art. 78 Abs. 2–5 BV ergangenen Schutzvorschriften des 
Bundes und dabei insbesondere das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz 
(NHG; SR 451) und dessen Umsetzungserlasse wie namentlich die Verordnung über den 
Natur- und Heimatschutz (NHV; SR 451.1) sowie die Verordnung über das 
Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS; SR 451.12) zu 
beachten haben werde. Nach Art. 1 Ziff. 1 der Granada-Konvention in der 
deutschsprachigen Fassung seien Baudenkmäler von "herausragendem … Interesse" zu 
schützen. Gemäss der Schlussbemerkung des Abkommens seien allerdings 
gleichermassen die französisch- und englischsprachigen Originalfassungen und nicht die 
deutsche Übersetzung verbindlich. Danach seien "monuments … particulièrement 
remarquables" bzw. "monuments of conspicuous … interest" zu schützen. Diese 
Formulierungen indizierten weniger strikte Anforderungen als die deutschsprachige 
Version. Das in der Gesetzesnovelle des Kantons Zug mehrfach verwendete Wort 
"äusserst" dürfe demnach nicht restriktiver ausgelegt werden als der anhand der 
Originalfassungen des Granada-Abkommens zu verstehende Begriff "herausragend". Der 
Zuger Gesetzgeber habe an sich keinen Hehl daraus gemacht, die gesetzliche Regelung 
mit der wiederholten Verwendung des Wortes "äusserst" und insbesondere der 
entsprechenden Ersetzung des Wortes "sehr" in der bisherigen Fassung von § 4 Abs. 1 
DMSG verschärfen zu wollen. Bei einer freien Prüfung des Gesetzestexts wäre das 
möglicherweise von Belang. Mit Blick auf die erforderliche Völkerrechtskonformität sei 
jedoch lediglich zu prüfen, ob das neue Gesetz anhand der Granada-Konvention und 
deren Massstab ausgelegt werden könne, woran die konkrete Wortwahl nichts ändere. Es 
erscheine insoweit nicht ausgeschlossen, die neuen Bestimmungen, in denen das Wort 
"äusserst" vorkomme, im Sinne des Granada-Abkommens zu verstehen, auch wenn 
dadurch der gesetzgeberische Wille abgeschwächt werde. Insofern könne die 
Gesetzesnovelle demnach konventionskonform ausgelegt werden und verletze sie 
Bundesrecht nicht (BGE 147 I 308 E. 7.2 f.).

Auch bezüglich der Vorgabe, dass für die Anerkennung von Schutzwürdigkeit kumulativ 
mindestens zwei der in § 25 Abs. 1 lit. a DMSG definierten Kriterien erfüllt sein müssen, 
liegt gemäss dem Bundesgericht kein Verstoss gegen höherrangiges Recht vor. Das 
Bundesgericht begründet dies damit, dass gemäss Art. 1 Ziff. 1 i.V.m. Art. 3 Ziff. 2 und Art. 
4 Ziff. 2 der Granada-Konvention alle Bauwerke von herausragendem geschichtlichem, 

15

Urteil V 2021 30

archäologischem, wissenschaftlichem, sozialem oder technischem Interesse zu schützen 
seien. Dies werde erhärtet durch den Explanatory Report to the Convention for the 
Protection of the Architectural Heritage of Europe, wonach lediglich die "compliance with 
one or more of the[se] criteria" erforderlich sei (S. 5 des Reports). Es sei jedoch davon 
auszugehen, dass sich ohnehin in jedem schutzwürdigen Fall zumindest jeweils zwei der 
drei in § 25 Abs. 1 lit. a DMSG genannten Kriterien überlagerten. So sei ein kulturell oder 
heimatkundlich interessantes Objekt zwangsläufig auch von wissenschaftlichem bzw. ein 
heimatkundliches von kulturellem Interesse und umgekehrt. Das Kumulationserfordernis 
stosse insofern ins Leere und vermöge eine Schutzwürdigkeit nicht zu verhindern. Auch 
die fragliche Bestimmung lasse sich daher in diesem Sinne völker- und 
bundesrechtskonform auslegen.

4.
4.1 Das Verwaltungsgericht zieht aus dem BGE 147 I 308 folgende Schlüsse: Das 
Bundesgericht anerkennt, dass der Gesetzgeber des Kantons Zug im Rahmen der 
kantonalen Zuständigkeit strengere Voraussetzungen für den Schutz eines Objekts 
festsetzen und dabei die Interessen der betroffenen Grundeigentümer stärker 
berücksichtigen wollte. Mit der wiederholten Verwendung des Wortes "äusserst" und 
insbesondere der entsprechenden Ersetzung des Wortes "sehr" in der bisherigen Fassung 
von § 4 Abs. 1 DMSG habe man die gesetzliche Regelung verschärfen wollen. Der Kanton 
Zug stelle, so das Bundesgericht, in den fraglichen Bestimmungen zwar hohe 
Anforderungen an die Schutzgewährung. Das sei aber durchaus zulässig, sofern die 
Anwendung im Sinne des Granada-Abkommens erfolge. Gemäss diesem Abkommen sind 
Bauwerke von herausragendem geschichtlichem, archäologischem, künstlerischem, 
wissenschaftlichem, sozialem oder technischem Interesse zu schützen. Für das 
Verwaltungsgericht bedeutet dies auf der einen Seite, dass seit der Gesetzesrevision nur 
Objekte in das Verzeichnis der geschützten Denkmäler einzutragen sind, bei denen das 
öffentliche Interesse an ihrem Erhalt höher als sehr hoch ist. Das führt unweigerlich dazu, 
dass aufgrund der Revision weniger Objekte unter Denkmalschutz gestellt werden, wie 
dies auch der Zuger Stimmbevölkerung in den Abstimmungserläuterungen zur Teilrevision 
des Denkmalschutzgesetzes vom 31. Januar 2019 dargelegt wurde. Der Kantonsrat hat im 
Übrigen der Gesetzesänderung im Wissen darum zugestimmt, dass die vorberatende 
Kommission diese damit begründete, es solle eine Fokussierung auf Objekte stattfinden, 
die einen ausgesprochen hohen wissenschaftlichen, kulturellen oder heimatkundlichen 
Wert aufweisen und das Gesetz in dieser Hinsicht verschärft werden (Bericht und Antrag 
der vorberatenden Kommission vom 25. Juni 2018, Vorlage Nr. 2823.3, Laufnummer 

16

Urteil V 2021 30

15810). Eine restriktivere Anwendung des Denkmalbegriffs bzw. eine Erhöhung der 
Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung ist somit gewollt und sowohl demokratisch 
als auch rechtlich legitimiert. Auf der anderen Seite scheint das Bundesgericht 
anzudeuten, dass eine strikte Anwendung des Wortes "äusserst" im DMSG wohl gegen 
die Granada-Konvention verstösst und daher nicht zulässig wäre. Tatsächlich schlösse 
dies vermutlich Objekte aus, die ebenfalls in hohem Masse zum Kulturgüter- und damit 
Identitätserhalt beitragen. "Äusserst hoch" kann in diesem Zusammenhang eigentlich nur 
noch mit "extrem hoch" gesteigert werden, was den Denkmalschutz praktisch obsolet 
machen würde. Um dem Gesetzgebungsauftrag nachzukommen (Verschärfung der 
Anforderungen an eine Unterschutzstellung, indem ein Denkmal von mehr als sehr hohem 
wissenschaftlichem, kulturellem oder heimatkundlichem Wert sein muss [wobei zwei von 
drei Kriterien kumulativ erfüllt sein müssen]), ohne gegen das Völkerrecht zu verstossen, 
legt daher das Bundesgericht fest, dass das Wort "äusserst" nicht restriktiver ausgelegt 
werden darf als der anhand der Originalfassungen des Granada-Abkommens zu 
verstehende Begriff "herausragend". Dieser Richtschnur ist zu folgen. 

4.2 Im Folgenden ist zu prüfen, ob der regierungsrätliche Entscheid – die 
Nichtunterschutzstellung der Gebäude E.________weg 5 und 7 und F.________weg 5 
und 5a in Zug – der gerichtlichen Überprüfung standhält. Dabei ist nochmals darauf 
hinzuweisen, dass eine Unterschutzstellung nur in Frage kommt, wenn ein Objekt von 
mehr als sehr hohem wissenschaftlichem, kulturellem oder heimatkundlichem Wert ist 
(wobei zwei von drei Kriterien kumulativ erfüllt sein müssen). Und ebenfalls ist noch einmal 
darauf aufmerksam zu machen, dass das Gericht Zurückhaltung zu üben hat, auch wenn 
eine andere Bewertung, als sie der Regierungsrat vorgenommen hat, allenfalls denkbar 
wäre.

4.3
4.3.1 Ein Denkmal hat einen wissenschaftlichen Wert, wenn es für die Forschung von 
Bedeutung ist. Das heisst, es liefert wichtige Erkenntnisse über die Bau- und Lebensweise 
einer Zeitepoche. Oder am Objekt lässt sich eine wichtige geschichtliche Entwicklung 
besonders gut ablesen. Ein Denkmal hat einen kulturellen Wert, wenn es ein wichtiger 
Zeuge für die lokale oder überregionale Kunst- und Kulturgeschichte darstellt. Dies kann 
der Fall sein, wenn es beispielsweise über eine bemerkenswerte handwerkliche 
Ausstattung oder künstlerisch wertvollen Bauschmuck verfügt. Ein kultureller Wert kann 
auch gegeben sein, wenn es sich bei einem Denkmal um einen sehr frühen oder 
ausgeprägten Vertreter eines bestimmten Bautyps handelt oder aber das Bauwerk ein 

17

Urteil V 2021 30

wichtiger Zeuge für eine bestimmte Entwicklung in Wirtschaft und Industrie, Gewerbe, 
Landwirtschaft, Sozial- oder Technikgeschichte darstellt. Ein Denkmal hat einen 
heimatkundlichen Wert, wenn ihm eine hohe identitätsstiftende Bedeutung für einen Ort 
oder eine Region zukommt. Dies ist der Fall, wenn das Denkmal das Ortsbild oder die 
Landschaft prägt, wenn es an ein historisches Ereignis oder an eine Persönlichkeit 
erinnert, die für den Ort sehr wichtig waren (Amt für Denkmalpflege und Archäologie des 
Kantons Zug, Merkblatt "Was ist ein Denkmal?", Juni 2021).

4.3.2 Der Regierungsrat stützte sich in seinem Nichtunterschutzstellungsbeschluss vom 
23. Februar 2021 im Wesentlichen auf einen Fachbericht des Amts für Denkmalpflege und 
Archäologie vom 19. Mai 2020 (DI-Beil. 18). Darin wurde zusammengefasst ausgeführt, 
als Teil des frühen Schaffens von Hanns A. Brütsch, einem der bedeutendsten in Zug und 
Region tätigen Architekten des 20. Jahrhunderts, sei den Doppeleinfamilienhäusern am 
F.________weg und E.________weg eine äusserst hohe personengeschichtliche 
Bedeutung zuzumessen. Sie gehörten zu den frühestens Wohnbauten, die von Brütsch in 
seiner selbstständigen Tätigkeit errichtet worden seien und seien sehr qualitätsvolle 
Beispiele der Nachkriegsarchitektur in der Schweiz. Ihnen komme eine sehr hohe 
architekturhistorische Bedeutung zu. Aufgrund zahlreicher und uneinheitlicher späterer An- 
und Umbauten im Inneren und Äusseren sei der Ensemble-Charakter der 
Doppeleinfamilienhäuser jedoch stark beeinträchtigt. Mit dem Verlust an Originalsubstanz 
gehe auch eine Verminderung des Zeugniswerts einher. Auch die ortsbildprägende 
Ansicht vom F.________weg her sei durch neuere Eingriffe beeinträchtigt. Zudem sei der 
Situationswert der Doppeleinfamilienhäuser in einem Quartier, das sich in den letzten 
Jahrzehnten sehr heterogen entwickelt habe, als gering zu bezeichnen. Ein äusserst 
hoher kultureller, heimatkundlicher oder wissenschaftlicher Wert nach den verschärften 
Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes sei aus der Sicht der Denkmalpflege nicht 
gegeben. 

4.3.3 Auf den Sachverstand der eigenen Ämter abzustellen macht aus 
Kostenüberlegungen und auch aus Gründen der Verkürzung der Verfahrensdauer Sinn 
(vgl. BGer 1C_225/2011 vom 8. September 2011 E. 2.4). Amtsberichte einer fachkundigen 
Amtsstelle sind zwar keine eigentlichen Gutachten; es soll ihnen indessen die gleiche 
Beweiskraft zukommen (Marco Donatsch, in: Kommentar zum VRG des Kantons Zürich, 
3. Aufl. 2014, § 60 N 14). Den Gutachten von kantonalen Fachstellen kommt ein grosses 
Gewicht zu, unabhängig ob diese obligatorisch oder fakultativ erfolgt sind. Die 
rechtsanwendenden Behörden dürfen sich nicht ohne triftige Gründe darüber 

18

Urteil V 2021 30

hinwegsetzen. Derart triftige Gründe können etwa darin bestehen, dass das Gutachten 
nicht eindeutig ist, dass es Widersprüche enthält oder bedeutsame Elemente ausser Acht 
lässt (BGer 1C_ 355/2011 vom 26. Oktober 2011 E. 2.1). Daraus ergibt sich, dass die 
Rechtsbegriffe "Baudenkmal" oder "archäologisches Denkmal" massgeblich von einer 
Fachbeurteilung einer Fachperson der Denkmalpflege beeinflusst werden. Die 
Gesamtbeurteilung, ob eine Unterschutzstellung erfolgen soll, hat jedoch durch die 
rechtsanwendende Behörde im Rahmen der Interessenabwägung zu erfolgen. 
Schutzbegründungen müssen substanziiert sein, und die damit verbundenen Folgen (z.B. 
eigentumsrechtliche Einschränkungen) sind darzustellen (BGE 121 II 8 E. 4; Walter 
Engeler, in: Handbuch Heimatschutzrecht, 2020, § 7 Rz. 58).

4.3.4 Der Fachbericht des Amts für Denkmalpflege und Archäologie erfüllt die 
Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten. Die Expertise ist vollständig, klar, 
gehörig begründet und frei von Lücken und Widersprüchen. Die Beschwerdeführer 
machen denn auch keine formellen Mängel geltend, sondern schätzen im Wesentlichen 
den Wert der Gebäudegruppe höher ein als das Amt für Denkmalpflege und Archäologie 
sowie der Regierungsrat. Ihrer Meinung nach weist die Gebäudegruppe einen äusserst 
hohen kulturellen und heimatkundlichen Wert auf. Dem Ensemble komme zudem eine 
architekturhistorische wie auch personengeschichtliche Bedeutung zu.

4.3.5 Die personengeschichtliche Bedeutung der Objekte anerkennt auch das Amt für 
Denkmalpflege und Archäologie. Es bewertet diese sogar als äusserst hoch, weil es sich 
bei der Gebäudegruppe um eines der frühesten Werke von Hanns Anton Brütsch, einem 
der herausragendsten Persönlichkeiten der Zuger Architekturszene des 20. Jahrhunderts, 
handelt und zudem Hanns Anton Brütsch für einen Grossteil seines Lebens im Haus 
E.________weg 5 wohnte. Dabei ist aber zu beachten, dass die Erinnerung an eine 
Person im Zusammenhang mit einem Gebäude nur einen Aspekt unter mehreren bei der 
Beurteilung des heimatkundlichen Werts eines Objekts darstellt. Der Fachbericht räumt 
den Doppeleinfamilienhäusern wegen der Tatsache, dass es sich um ein sehr 
qualitätsvolles Beispiel der Nachkriegsarchitektur in der Schweiz handle, weiter 
grundsätzlich eine sehr hohe architekturhistorische Bedeutung zu, was daher durchaus 
auch zur Annahme eines sehr hohen wissenschaftlichen Werts der Objekte führen kann. 
Auch der Zuger Stadtarchitekt betonte anlässlich des Augenscheins vom 21. August 2021, 
dass man es mit vier Häusern von hoher architektonischer Qualität zu tun habe 
(Augenscheinprotokoll; DI-Beil. 8, S. 8). Zu einem Prädikat, welches höher ist als "sehr 
hoch", gelangt jedoch der Fachbericht des Amts für Denkmalpflege und Archäologie 

19

Urteil V 2021 30

weder beim wissenschaftlichen noch beim kulturellen oder beim heimatkundlichen Wert 
der Gebäudegruppe. Dies wäre jedoch entsprechend dem in E. 4.1 Ausgeführten für eine 
Unterschutzstellung erforderlich. Das Gleiche gilt im Übrigen auch in Bezug auf die von 
den Beschwerdeführern dem Gericht eingereichte Monographie von Heinz Horat, "Hanns 
Anton Brütsch, Architekt BSA SIA", 2021. Darin werden die beiden 
Doppeleinfamilienhäuser nur – aber immerhin – als typische Beispiele für den 
schweizerischen Wohnungsbau der Nachkriegszeit bezeichnet; zudem wird auf die hohe 
architektonische Qualität der Gebäude hingewiesen (Bf-Beil. 4, S. 71, 135). Eine 
Bewertung, welche das Niveau des in § 2 Abs. 1 DMSG Verlangten erreichen würde, 
erfolgt jedoch nicht. 

Der Regierungsrat begründet seine Beurteilung, dass den hier infrage stehenden Objekten 
weder ein äusserst hoher wissenschaftlicher noch ein äussert hoher kultureller oder ein 
äusserst hoher heimatkundlicher Wert zukomme, in Übereinstimmung mit dem Amt für 
Denkmalpflege und Archäologie im Wesentlichen mit dem beeinträchtigten 
Erhaltungszustand der originalen Materialität, welcher den architekturhistorischen 
Zeugnischarakter geschmälert habe. Es habe verschiedene Veränderungen in der 
Detailgestaltung und Materialität gegeben. Insbesondere aber die bedeutenden 
Volumenerweiterungen hätten zu einer uneinheitlichen Präsentation der Gebäudegruppe 
in den Umrissen geführt.

Die Beschwerdeführer machen hingegen geltend, was die Materialien betreffe, sei die 
Häusergruppe in den prägenden Punkten nach wie vor vorhanden. Die Anbauten und die 
Unterkellerung des Gartenbereichs F.________weg 5 beeinflussten den Gesamteindruck 
nicht entscheidend. Zumindest aus der Distanz betrachtet seien die Volumina unversehrt. 
Damit räumen die Beschwerdeführer gleich selber ein, dass sich sowohl durch die 
Verwendung von neuen Materialien als auch insbesondere durch die verschiedenen An- 
und Umbauten im Verlaufe der Jahre Veränderungen ergeben haben, die einen Einfluss 
auf die Schutzwürdigkeit der Objekte haben. Der Luftaufnahme auf Seite 7 des 
Fachberichts und der Beschreibung auf den Seiten 5 f. des Fachberichts kann entnommen 
werden, dass zwischen 1951 und 1958 ein Anbau einer Gartenhalle sowie zwei 
Wohnzimmeranbauten im Osten und im Südwesten erfolgten. Ein weiterer Anbau wurde 
im Osten realisiert. Die meist erdgeschossigen Wohnraumerweiterungen wurden nicht 
einheitlich geplant. Weitere Umbauten erfolgten ab den späten 1990er-Jahren: im Jahr 
2003 ein grösserer Umbau mit Garageneinbau und darüber eine Unterkellerung des 
Gartenbereichs beim Haus F.________weg 5 mit einer neuen, grossen Glasfront, neue 

20

Urteil V 2021 30

Umgebungsgestaltungen und die Dämmung eines Hausteils. 2009 erfolgte die Dach- und 
Fassadenenisolierung des Objekts am F.________weg 5a. 2014 wurde der Anbau beim 
Haus F.________weg 5a aufgestockt.

Alle diese unterschiedlichen Um- und Anbauten sowie die Fassaden- und 
Dachsanierungen an einzelnen Häusern haben das Erscheinungsbild der Bauten 
verändert. Das bestreiten auch die Beschwerdeführer nicht. Ihrer Meinung nach hätten die 
baulichen Massnahmen aber den Gesamteindruck nicht entscheidend beeinflusst, 
jedenfalls nicht so stark, dass der kulturelle und heimatkundliche Wert der Gebäudegruppe 
nicht weiterhin äusserst hoch sei (einen äusserst hohen wissenschaftlichen Wert machen 
die Beschwerdeführer weder in ihrer Beschwerdeschrift noch in ihrer Replik geltend). Dem 
ist zu widersprechen. Das Gericht geht mit der Vorinstanz und dem Amt für Denkmalpflege 
und Archäologie einig, dass der Wert der im Streit stehenden Objekte heute nicht mehr so 
hoch ist, dass die Voraussetzungen von § 2 Abs. 1 bzw. § 25 Abs. 1 lit. a DMSG für ihre 
Unterschutzstellung erfüllt wären. Wie hoch der Wert des Gebäude-Ensembles genau ist, 
kann dabei offenbleiben. Anlässlich des Augenscheins vom 21. August 2021 betonte der 
Beschwerdeführer 4, dass die Architektur von Hanns A. Brütsch von hohem Wert sei. Das 
anerkennt auch das Gericht im Übrigen vollumfänglich. Es sei aber, so räumt der 
Beschwerdeführer 4 selber ein, schwer abzuwägen, ob die Häuser die Kriterien eines 
"sehr hohen" oder "äusserst hohen" Werts erfüllten oder nicht (Augenscheinprotokoll, S. 
6). Insbesondere die mehreren, unterschiedlich erfolgten Anbauten, die zu grossen 
Volumenerweiterungen führten, und der Garageneinbau sowie die Unterkellerung des 
Gartenbereichs beim Haus F.________weg 5, welche die am besten einsehbare und 
somit prägendste Fassade stark veränderten (s. Abbildung im Fachbericht, S. 1), bringen 
das Gericht dazu, sowohl den wissenschaftlichen als auch den kulturellen wie auch den 
heimatkundlichen Wert der beiden Zwillingshäuser als – wenn überhaupt – höchstens 
"sehr hoch" einzuschätzen. Damit erfüllen die Objekte die seit der Gesetzesrevision vom 
31. Januar 2019 für eine Unterschutzstellung verschärften gesetzten Anforderungen 
(s. dazu E. 4.1) nicht.

4.3.6 Auch ist dem Regierungsrat zu folgen, wenn er ausführt, der Situationswert der 
fraglichen Objekte sei heute nur noch gering, was ebenfalls einen negativen Einfluss auf 
ihren heimatkundlichen Wert als Denkmal habe. Tatsächlich hat sich das Quartier 
Rosenberg, in welchem sich die Doppeleinfamilienhäuser befinden, in den letzten 
Jahrzehnten sehr heterogen entwickelt. Unterschiedlichste Architekturstile sind im Quartier 
festzustellen. Zudem sind die Baukörper in der Umgebung zum Teil deutlich grösser als 

21

Urteil V 2021 30

diejenigen der hier infrage stehenden Objekte. Die Beschwerdeführer scheinen im 
Wesentlichen darum besorgt zu sein, im Quartier den bestehenden Charakter und 
insbesondere eine Massstäblichkeit beibehalten zu können, welche die 
Doppeleinfamilienhäuser ihrer Ansicht nach vorgeben. Dabei kritisieren sie die 
Baubehörde, welche mit der grosszügigen Vergabe von Baubewilligungen im 
Bohlgutschgebiet die Massstäblichkeit nicht eingehalten habe. Der architektonische 
Charakter, so die Beschwerdeführer, sei nun nicht auch im unteren Teil – zwischen 
F.________weg und E.________weg – durch Nichteinhaltung der Massstäblichkeit zu 
opfern. Dazu ist zu bemerken, dass Bauwillige Anspruch auf eine Baubewilligung haben, 
sofern sie die geltenden Baubestimmungen einhalten. Das Ziel, in der Umgebung 
Neubauten mit geringeren Dimensionen als gegenwärtig üblich zu erhalten, kann durch 
Denkmalschutz (und dabei insbesondere durch Umgebungsschutz) nur in geringem 
Ausmass erreicht werden, umso mehr als sich die Objekte nicht in einer 
Ortsbildschutzzone befinden. Vielmehr müssten die Beschwerdeführer diesbezüglich auf 
politischer bzw. gesetzgeberischer Ebene (Bau- und Zonenordnung der Stadt Zug) tätig 
werden. Selbst wenn ihre Objekte, wie von ihnen gewünscht, unter Denkmalschutz gestellt 
würden, könnte dies gegenwärtig nicht verhindern, dass auch in ihrer näheren Umgebung 
Bauten mit grösseren Kubaturen entstehen als bisher, umso mehr als sich die 
Doppeleinfamilienhäuser in der gleichen Bauzone befinden wie das Bohlgutschgebiet 
(W2B). 

4.3.7 Die Beschwerdeführer bringen vor, die Direktion des Innern unterschlage in ihrer 
Vernehmlassung, dass die Gebäudegruppe die einzige im Kanton Zug sei, die der 
Baukultur der frühen Nachkriegszeit zugewiesen werde könne. Der Vorsteher der 
Direktion des Innern habe dies anlässlich des Augenscheins vom 21. August 2020 auch 
so zu Protokoll gegeben. Dessen Meinung nach seien noch keine Wohnhäuser aus dieser 
Zeit geschützt. Es sei wichtig, dies zu ändern, habe der Vorsteher der Direktion des Innern 
gesagt. 

Dazu ist Folgendes festzustellen: Dem Augenscheinprotokoll ist eindeutig zu entnehmen, 
dass der Vorsteher der Direktion seine Aussage nicht in dem von den Beschwerdeführern 
interpretierten Sinn gemacht hat. Er präzisierte einzig zuhanden des Protokolls die zuvor 
vom Beschwerdeführer 4 an die Denkmalpflege gestellten Fragen, welche Objekte es aus 
den 1950er-Jahren im Kanton Zug gebe, welche das Neue Wohnen so absolut 
zelebrierten wie die Bauten von Hanns A. Brütsch, und ob im Verzeichnis der geschützten 
Denkmäler schon vergleichbare Häuser aus dieser Zeit enthalten seien; dies, nachdem die 

22

Urteil V 2021 30

kantonale Denkmalpflegerin die Frage nicht gleich vor Ort beantworten konnte, jedoch 
versprach, das noch zu prüfen. Der Vorsteher der Direktion des Innern hat somit in keiner 
Weise erklärt, es seien im Kanton Zug noch keine Häuser aus der frühen Nachkriegszeit 
geschützt, was zu ändern sei. Im Übrigen ist der Vorinstanz zuzustimmen, wenn sie 
ausführt, aufgrund der starken baulichen Veränderungen, des Verlusts an 
Originalsubstanz und des ursprünglichen Erscheinungsbilds sei die Frage nach 
geschützten Vergleichsobjekten letztlich nicht relevant. Da der Zeugniswert der hier 
infrage stehenden Bauten und damit letztlich auch ihr Denkmalcharakter nicht mehr 
ausreichend gegeben ist, könnten die Objekte nicht unter Schutz gestellt werden, selbst 
wenn sie die letzten ihrer Art im Kanton wären.

4.3.8 Nichts zu ihren Gunsten können die Beschwerdeführer aus der Tatsache ableiten, 
dass die vier Häuser von Hanns Anton Brütsch 2014 als Bauten der Nachkriegsmoderne 
von hohem Wert in das Inventar der schützenswerten Denkmäler aufgenommen wurden. 
Gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführer in ihrer Replik wurde den Bauten im 
damaligen Entscheid "hohe denkmalpflegerische Qualitäten und grosse typologische und 
architektonische Bedeutung" attestiert. Die Denkmalpflege nenne sie "exemplarisch für 
Wohnbauten der 40er- und 50er-Jahre, mustergültig in die Topografie eingebunden, 
raffiniert positioniert, vorbildlich, von äusserst hoher personengeschichtlicher Bedeutung, 
weil der Architekt bis zu seinem Tod in einem der beiden Doppeleinfamilienhäuser gelebt 
hat. Darum ist den Gebäuden auch innerhalb seines Werkes eine besondere Bedeutung 
zuzurechnen." Der Inventareintrag begründet jeweils nur eine provisorische 
Schutzvermutung für eine Baute. Zur Aufnahme eines Objekts ins Inventar der 
schützenswerten Denkmäler genügt die Möglichkeit, dass sich das Objekt bei genauer 
Untersuchung als Denkmal erweisen könnte. Eine solche Aufnahme stellt entsprechend 
noch keine eigentliche Schutzmassnahme dar, und zwar auch keine provisorische (vgl. 
Dominik Bachmann, [Massen-]Entlassungen aus dem Denkmalinventar, in: PBG aktuell 
1/2010, S. 38).

Ebenfalls ist den Beschwerdeführern zu widersprechen, wenn sie geltend machen, mit 
einer Unterschutzstellung der Objekte würden der öffentlichen Hand keine Kosten 
entstehen. Infolge einer Unterschutzstellung eines Denkmals entsteht nach § 34 DMSG für 
den Kanton und die Gemeinde nämlich die Pflicht, an die Kosten der Restaurierung sowie 
an die bedeutenderen Unterhaltsarbeiten am Objekt Beiträge zu leisten.

23

Urteil V 2021 30

4.3.9 Die Beschwerdeführer beantragen den Beizug eines externen Experten, da ihnen 
die Begründung für die Nichtunterschutzstellung der fraglichen Häuser zumindest 
diskutabel erscheint. Diese Fachperson solle mit der Ausarbeitung eines neutralen 
Gutachtens zur Schutzwürdigkeit der zwei Doppeleinfamilienhäuser beauftragt werden.

Diesem Antrag ist keine Folge zu geben. Wie schon in E. 4.3.3 ausgeführt, darf auf 
Amtsberichte einer fachkundigen Amtsstelle abgestellt werden. Verfügt eine 
Entscheidinstanz über Fachmitglieder, müssen in der Regel keine Gutachten von Seiten 
Dritter eingeholt werden (Kaspar Plüss, in: Kommentar zum VRG des Kantons Zürich, 3. 
Aufl. 2014, § 7 N 67). Das Amt für Denkmalpflege und Architektur verfügt – was auch 
gerichtsnotorisch ist – zweifellos über die erforderliche Sachkunde, und sein Fachbericht 
genügt den Beweisanforderungen. Das Abstützen auf verwaltungsinterne Stellungnahmen 
stellt jedenfalls keinen Verfahrensmangel dar. Grundsätzlich sind (auch) die 
Rechtsmittelinstanzen nicht generell verpflichtet, für ihr Urteil ein Gutachten – 
beispielsweise einer Fachkommission – einzuholen. Insbesondere sind sie nicht gehalten, 
ein weiteres Gutachten anzufordern, wenn sich bereits die Verwaltungsbehörde für ihren 
Schutzentscheid auf ein Gutachten abgestützt hat oder wenn sie aufgrund der 
vorhandenen Fachbeurteilungen zum Schluss kommen, dass ein weiteres Gutachten den 
Sachverhalt nicht anders erscheinen lassen wird (Dominik Bachmann, Denkmalgutachten, 
in: PBG aktuell 3/2017, S. 10; BGer 1C_55/2011 vom 1. April 2011 E. 2). 

5. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Regierungsrat kein Recht verletzt hat, 
indem er festgestellt hat, dass bei den Doppeleinfamilienhäusern E.________weg 5 und 7 
sowie F.________weg 5 und 5a, Zug, weder ein äusserst hoher wissenschaftlicher noch 
ein äusserst hoher kultureller oder ein äusserst hoher heimatkundlicher Wert gegeben und 
daher eine Unterschutzstellung dieses Objekts nicht zu verfügen ist. Die gegen den 
Regierungsratsbeschluss eingereichte Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist.

6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die unterliegenden 
Beschwerdeführer gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten 
betragen Fr. 2'000.– und werden mit dem von den Beschwerdeführern in gleicher Höhe 
geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

24

Urteil V 2021 30

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– werden den Beschwerdeführern auferlegt 
und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

4. Mitteilung an die Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
den Regierungsrat des Kantons Zug (dreifach), an den Stadtrat von Zug sowie 
zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug 
(nur Dispositiv).

Zug, 11. April 2022

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

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