# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 16fc416b-709c-5732-8686-890e8a8b704e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LB240012-O5
**Docket/Reference:** LB240012-O5
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LB240012-O5.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LB240012-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter 

lic. iur. K. Vogel und Oberrichterin lic. iur. N. Jeker

sowie Gerichtsschreiberin MLaw N. Paszehr

Beschluss vom 4. Juli 2025

in Sachen

A._____, 

Kläger, Widerbeklagter und Berufungskläger

gegen

B._____, 

Beklagte, Widerklägerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

betreffend Forderung

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, 

im ordentlichen Verfahren vom 12. Juli 2023 (CG180036-L)

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Unter Hinweis auf das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, im ordentli-

chen Verfahren vom 12. Juli 2023 (Urk. 87), 

in der Erwägung,

dass der Kläger, Widerbeklagte und Berufungskläger (fortan Kläger) gegen dieses 

Urteil mit Eingabe vom 15. März 2024 (Datum des Poststempels: 20. März 2024) 

Berufung erhoben hat (Urk. 86),

dass dem Kläger mit Verfügung vom 5. April 2024 Frist angesetzt wurde, um ein 

Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen und einen Vorschuss für die Gerichts-

kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3'000.– zu leisten (Urk. 90; Urk. 91),

dass diese Verfügung an den Kläger erneut am 15. Januar 2025 versandt wurde 

(Urk. 90; Urk. 94),

dass der Kläger mit Eingabe vom 22. April 2025 unter Bezugnahme auf die Ge-

schäfts-Nummer "LB240012-O/Z01" ein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnete 

(Urk. 96),

dass dem Kläger die Verfügung vom 5. April 2024 (Z01) daher spätestens seit dem 

22. April 2025 bekannt sein musste,

dass ihm mit Verfügung vom 6. Juni 2025 eine Nachfrist von zehn Tagen im Sinne 

von Art. 101 Abs. 3 ZPO angesetzt wurde, um den verlangten Kostenvorschuss zu 

leisten (Urk. 98; zugestellt am 11. Juni 2025),

dass der Kläger den Kostenvorschuss auch binnen der Nachfrist nicht geleistet hat, 

weshalb androhungsgemäss (Urk. 90 Dispositivziffer 3) auf die Berufung nicht ein-

zutreten ist,

dass der Kläger ausgangsgemäss für das Berufungsverfahren kostenpflichtig wird, 

indessen der Beklagten mangels Aufwandes keine Parteientschädigung für das Be-

rufungsverfahren zuzusprechen ist (vgl. Art. 106 Abs. 1 und Art. 95 Abs. 3 ZPO),

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wird beschlossen:

1.

2.

3.

4.

Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.

Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Kläger auferlegt.

Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugespro-

chen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage einer Ko-

pie von Urk. 86, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30  Tagen  von  der  Zustellung  an  beim  Schweizerischen  Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögens-
rechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.–. Die Beschwerde an das 
Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die 
Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 4. Juli 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Paszehr

versandt am:
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