# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6ed4ddd8-2d06-5215-9e88-e026cccbd7b3
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-05
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 05.12.2023 BZ 2023 97
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2023-97_2023-12-05.pdf

## Full Text

20231107_110534_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2023 97

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Sidler
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 5. Dezember 2023 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonsgericht des Kantons Zug, Einzelrichterin, Aabachstrasse 3, Postfach, 6301 Zug,

betreffend

Nachlassstundung / Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen den Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 26. September 
2023)

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Sachverhalt

1. Die A.________ AG, B.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin), ist eine 100%-ige 
Tochtergesellschaft der C.________ AG, B.________, gegen welche vor dem Einzelrichter 
am Kantonsgericht Zug ein Verfahren betreffend Mängel in der Organisation hängig ist (ES 
2023 734). D.________, Verwaltungsrat und CEO der Beschwerdeführerin, und E.________, 
CFO der Beschwerdeführerin, sind Aktionäre zu je 50 % an der C.________ AG. Somit sind 
D.________ und E.________ die wirtschaftlich Berechtigten an der Beschwerdeführerin. Das 
Geschäftsmodell der Beschwerdeführerin besteht in der Sanierung bestehender Immobilien 
und der Realisierung von Neubauprojekten in Deutschland, welche anschliessend weiterver-
kauft werden. Aktuell verfügt die Beschwerdeführerin über ein Portfolio an sanierungsbedürf-
tigen, teilweise vermieteten Altbauobjekten sowie brachliegenden Grundstücken, für welche 
teilweise schon Bauprojekte und Baugenehmigungen vorliegen (Vi act. 21/24). Die Be-
schwerdeführerin hat mehrere 100%-ige Tochtergesellschaften, namentlich die F.________ 
AG, B.________, die G.________ GmbH, H.________, die I.________ GmbH, H.________, 
die J.________ GmbH, H.________, die K.________ GmbH, H.________, und die 
L.________ GmbH, H.________. Die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug eröffnete am 
25. April 2023 den Konkurs über die F.________ AG (EK 2023 113). 

2. Am 16. März 2023 stellte die Beschwerdeführerin bei der Einzelrichterin am Kantonsgericht 
Zug ein Gesuch um Bewilligung der provisorischen Nachlassstundung für vier Monate (Vi 
act. 1). Mit Entscheid vom 20. März 2023 wurde der Beschwerdeführerin die provisorische 
Nachlassstundung für drei Monate, d.h. bis 20. Juni 2023, bewilligt (Vi act. 3). 

3. Der provisorische Sachwalter M.________ erstattete am 7. Juni 2023 seinen ersten Bericht 
und beantragte die Verlängerung der provisorischen Nachlassstundung bis 20. September 
2023 (Vi act. 9). Mit Entscheid vom 12. Juni 2023 verlängerte die Einzelrichterin die proviso-
rische Nachlassstundung bis 20. September 2023 (Vi act. 10). 

4. Am 4. September 2023 erstattete der provisorische Sachwalter Bericht und beantragte, es 
sei über die Beschwerdeführerin der Konkurs zu eröffnen (Vi act. 17). 

5. Mit Eingabe vom 7. September 2023 ersuchte die Beschwerdeführerin um Verschiebung der 
auf den 13. September 2023 festgesetzten Verhandlung auf den 19. oder 20. September 
2023 (Vi act. 19). Mit Verfügung vom 8. September 2023 setzte die Einzelrichterin die Ver-
handlung neu auf 19. September 2023 fest (Vi act. 20).

6. Am 15. September 2023 stellte die Beschwerdeführerin verschiedene prozessualen Anträge 
(Vi act. 21) und reichte am 18. September 2023 eine Stellungnahme sowie weitere Belege 
ein (Vi act. 21/1-27). 

7. Die Verhandlung nach Art. 294 Abs. 2 SchKG fand am 19. September 2023 statt (Vi act. 22). 
Die Beschwerdeführerin hielt an ihrem Standpunkt gemäss Stellungnahme vom 18. Septem-
ber 2023 fest. Neu beantragte sie, der Antrag des provisorischen Sachwalters auf Konkurs-
eröffnung sei abzuweisen und es sei ihr die definitive Nachlassstundung für die Dauer von 
sechs Monaten zu bewilligen. Eventuell sei für die definitive Nachlassstundung ein anderer 

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Sachwalter oder eine andere Sachwalterin einzusetzen (Vi act. 24). Der provisorische Sach-
walter hielt an seinen Anträgen gemäss Bericht vom 4. September 2023 fest (Vi act. 23). 

8. Mit Entscheid vom 26. September 2023 bewilligte die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug 
die definitive Nachlassstundung nicht (Dispositiv-Ziffer 1) und eröffnete über die Beschwer-
deführerin den Konkurs (Datum der Konkurseröffnung: 26. September 2023, 13.30 Uhr, [Dis-
positiv-Ziffer 2]). Sie wies das Handelsregisteramt Zug an, M.________ als provisorischer 
Sachwalter zu löschen (Dispositiv-Ziffer 3). Zudem legte sie das Honorar des provisorischen 
Sachwalters fest (Dispositiv-Ziffer 4). Die Kosten des Entscheids von CHF 2'600.00 (einsch-
liesslich Publikationskosten) bezog die Einzelrichterin aus dem von der Beschwerdeführerin 
geleisteten Kostenvorschuss (Dispositiv-Ziffer 5; Vi act. 25; Verfahren EN 2023 1). 

9. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 9. Oktober 2023 Beschwerde 
beim Obergericht des Kantons Zug ein und stellte folgende Anträge (act. 1): 

1. Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

2. Es sei ein mündliches Verfahren durchzuführen und ein Termin für eine mündliche Anhörung zu 
bestimmen. 

3. Der Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 26. September 2023 sei aufzuheben.

4. Es sei der Beschwerdeführerin eine definitive Nachlassstundung von 6 Monaten zu bewilligen.

5. Es sei ein neuer qualifizierter Sachwalter zu bestimmen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

10. Am 11. Oktober 2023 teilte der Abteilungspräsident der Beschwerdeführerin mit, über das 
Gesuch um aufschiebende Wirkung werde nach Vorliegen der Stellungnahmen entschieden. 
Er wies das Konkursamt aber an, über die notwendigen Sicherungsvorkehrungen hinaus 
einstweilen keine weiteren Vollstreckungshandlungen vorzunehmen (act. 2). 

11. Die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug beantragte in der Vernehmlassung vom 17. Okto-
ber 2023 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde (act. 5). 

12. Der Sachwalter erklärte in der freigestellten Vernehmlassung vom 23. Oktober 2023, nach 
seiner Einschätzung drohe der Beschwerdeführerin kein nicht leicht wiedergutzumachender 
Nachteil, wenn der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung erteilt werde. In der Sache 
beantragte er sinngemäss die Abweisung der Beschwerde. Für seine Tätigkeit in der Zeit 
vom 20. September 2023 bis 23. Oktober 2023 verlangte er ein Honorar von CHF 4'434.15 
(davon CHF 3'791.45 für die Erstellung der Vernehmlassung und CHF 642.70 für die Beant-
wortung von Anfragen von Gläubigern, Medien und Behörden; act. 6).  

13. Mit Verfügung vom 30. Oktober 2023 wies der Abteilungspräsident den Antrag auf Erteilung 
der aufschiebenden Wirkung ab. Das Konkursamt wurde aber angewiesen, über die notwen-

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digen Sicherungsvorkehrungen hinaus einstweilen keine weiteren Vollstreckungshandlungen 
vorzunehmen (act. 7). 

Erwägungen

1. Gegen den Entscheid des Nachlassgerichts betreffend die Nichtbewilligung der provisori-
schen Stundung und die Konkurseröffnung ist die Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO zulässig 
(Art. 293d SchKG e contrario i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 7 ZPO und Art. 319 lit. a ZPO; vgl. 
dazu Bauer/Luginbühl, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 293d SchKG N 7; Hunkeler, in: 
Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 2. A. 2014, Art. 293d N 3, 5 und 8; Umbach-
Spahn/Kesselbach/Fink, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz 
über Schuldbetreibung und Konkurs, 4. A. 2017, Art. 293d SchKG N 5). Die Beschwerdefrist 
beträgt 10 Tage (vgl. Art. 321 Abs. 2 i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO). Mit der Beschwerde können 
die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachver-
halts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Im Beschwerdeverfahren sind keine Noven 
mehr zulässig (Art. 326 ZPO). Das umfassende Novenverbot gilt auch in von der Untersu-
chungsmaxime beherrschten Verfahren wie dem Nachlassverfahren (Art. 255 lit. a ZPO; vgl. 
Urteil des Obergerichts Zürich PS180131-O/U vom 3. September 2018 E. IV. 3-9). Die Be-
schwerdeinstanz kann aufgrund der Akten entscheiden (vgl. Art. 327 Abs. 2 ZPO). Eine 
mündliche Verhandlung ist nicht erforderlich (vgl. Spühler, Basler Kommentar, 3. A. 2017, 
Art. 327 ZPO N 1).   

2. Das Nachlassgericht entscheidet im Fall der Bewilligung der provisorischen Stundung vor de-
ren Ablauf über die Bewilligung der definitiven Stundung. Es lädt den Schuldner und gegebe-
nenfalls den antragstellenden Gläubiger zu einer Verhandlung ein; der provisorische Sach-
walter erstattet Bericht. Ergibt sich während der provisorischen Stundung, dass Aussicht auf 
Sanierung oder Bestätigung eines Nachlassvertrages besteht, so bewilligt das Nachlassge-
richt die Stundung definitiv für weitere vier bis sechs Monate (Art. 294 Abs. 1 und 2 SchKG). 
Besteht keine Aussicht auf Sanierung oder Bestätigung eines Nachlassvertrages, so eröffnet 
das Nachlassgericht von Amtes wegen den Konkurs (Art. 294 Abs. 3 SchKG). Als Formen 
der Sanierung (i.w.S.), auf welche Aussicht bestehen muss, kommen neben dem Abschluss 
eines gerichtlich bestätigten Nachlassvertrages auch die Sanierung ohne Abschluss eines 
Nachlassvertrages (Sanierung i.e.S.) in Frage. Für die definitive Nachlassstundung ist ent-
scheidend, dass die Aussichten auf Sanierung realistisch sind. Massgeblich sind objektive 
Kriterien. Bei der Sanierung i.e.S. sind grundsätzlich alle Gläubiger voll zu befriedigen, so-
weit nicht individuelle Lösungen getroffen werden können. Neben dem Zuschuss neuer Mittel 
kommen auch betriebswirtschaftliche Massnahmen wie der Verkauf einzelner Unterneh-
mensbestandteile in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_495/2016 vom 11. November 
2016 E. 3.1; Umbach-Spahn/Kesselbach/Exner, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], a.a.O., 
Art. 294 SchKG N 3; Bauer/Luginbühl, a.a.O., Art. 294 SchKG N 3 ff.). 

3. Die Vorinstanz führte – zusammengefasst – Folgendes aus (Vi act. 25): 

3.1 Während der sechsmonatigen provisorischen Nachlassstundung habe die Beschwerdeführe-
rin ihren Betrieb massiv reduziert. Zudem sei die Aufarbeitung der Buchhaltung des Jahres 
2022 vorangetrieben worden. Nach Einschätzung des provisorischen Sachwalters entspre-

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che der Jahresabschluss 2022 (der weder durch eine Revisionsstelle geprüft noch durch die 
Generalversammlung genehmigt worden sei) nicht den gesetzlichen Vorgaben. Namentlich 
seien zahlreiche Vermögenswerte überbewertet, das Fremdkapital sei unvollständig und es 
seien nicht alle Geschäftsvorfälle berücksichtigt worden. Trotz Lückenhaftigkeit bestehe nach 
Einschätzung des provisorischen Sachwalters kein Zweifel daran, dass die Beschwerdefüh-
rerin überschuldet sei. Obwohl noch kein Schuldenruf stattgefunden habe, seien bereits For-
derungen im mehrstelligen Millionenbereich angemeldet worden, darunter auch privilegierte 
Forderungen (E. 3). 

3.2 Gemäss den Ausführungen des provisorischen Sachwalters würden die bis anhin erhaltenen 
und als einbringlich zu erachtenden Kaufangebote im Umfang von rund EUR 18 Mio. (Ange-
bot der N.________ AG von rund EUR 10 Mio. sowie Angebot der O.________ GmbH im 
Umfang von rund EUR 8 Mio.) nicht zur vollständigen Befriedigung der Grundpfandgläubiger 
mit Forderungen von rund EUR 40 Mio. ausreichen. Dies wäre aber zwingend nötig, da 
gemäss dem Absonderungsrecht der Grundpfandgläubiger zuerst das Grundpfand vollstän-
dig befriedigt werden müsse, bevor der Erlös an die Beschwerdeführerin bzw. deren Gläubi-
ger fliessen könne. Somit sei es nach der Einschätzung des provisorischen Sachwalters un-
wahrscheinlich, dass die Grundpfandgläubiger einem Verkauf der Immobilien zustimmen 
würden (vgl. E. 4-4.7).   

3.3 Weiter würden die regelmässigen monatlichen Mieteinnahmen der Beschwerdeführerin von 
CHF 12'047.00 und die sonstigen Einnahmen nicht ausreichen, um das aufwändige Nach-
lassverfahren mit zahlreichen Gläubigern in Deutschland zu finanzieren. Auch aus diesem 
Grund könne keine definitive Nachlassstundung gewährt werden (E. 5-5.4). 

3.4 Schliesslich würde ein Nachlassverfahren auch zu keiner Besserstellung der Gläubiger ge-
genüber einem Konkursverfahren führen, zumal die Verwertung der verbleibenden Aktiven 
auch im Konkursverfahren in einem freihändigen Verfahren erfolgen könne (E. 6-6.3). 

4. Diese Erwägungen der Vorinstanz sind grundsätzlich nicht zu beanstanden, weshalb vorab 
darauf verwiesen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_538/2013 vom 19. März 
2014 E. 3.1). Die dagegen erhobenen Rügen der Beschwerdeführerin sind unbegründet: 

4.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, E. 4.6 des angefochtenen Entscheids sei nicht kor-
rekt. E.________ habe nicht ausgesagt, dass die Versicherungen gänzlich noch nicht ausge-
zahlt hätten. Im Zeitpunkt der Aussage von E.________ sei einfach nicht vollständig bekannt 
gewesen, wie viele Versicherungen bereits ausgezahlt hätten. Dem provisorischen Sachwal-
ter sei bekannt, dass bereits Auszahlungen erfolgt seien. Diverse Schreiben von Bürg-
schaftsversicherungen würden diesen Sachverhalt bestätigen (act. 1 Rz 1). 

E.________ erklärte an der Verhandlung betreffend definitive Nachlassstundung / Konkur-
seröffnung, gemäss Kenntnisstand der Beschwerdeführerin hätten die Banken fast sämtliche 
Bürgschaften gezogen. In den letzten Wochen habe er mit vielen Banken und Versicherun-
gen telefoniert. Dies bedeute aber nicht, dass die Versicherungen bereits ausgezahlt hätten. 
Davor würden sie noch eine Prüfung machen (vgl. Vi act. 22, S. 4, Frage 3). Wenn die Vorin-
stanz in E. 4.6 des angefochtenen Entscheids aus dieser Aussage den Schluss zog, die 
Banken hätten zwar die bestehenden Bürgschaften gezogen, die Versicherer hätten indes 

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bislang noch keine Versicherungssummen an die Banken ausbezahlt, wie E.________ an 
der persönlichen Befragung bestätigt habe (vgl. Vi act. 25), ist dies nicht zu beanstanden. 
Die von der Beschwerdeführerin neu eingereichten Bestätigungen der Versicherungen 
(act. 1/2/1) können aufgrund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren nicht mehr berück-
sichtigt werden (vgl. vorne E. 1). Selbst wenn sie noch berücksichtigt werden könnten, bliebe 
unklar, ob die Bürgschaftsversicherungen ausreichen würden, um die Forderungen der privi-
legierten Gläubiger vollständig zu befriedigen. 

4.2 Sodann moniert die Beschwerdeführerin, in E. 4.6 des angefochtenen Entscheids werde be-
hauptet, die P.________ Versicherung werde eine Bürgschaftszahlung generell nur dann 
auslösen, wenn die Q.________ GmbH ihren Zahlungspflichten aus dem Erwerb des Altbaus 
nicht nachkomme. Hierzu sei zu sagen, dass die P.________ nicht generell die Zahlung ver-
weigere und es sich lediglich um zwei Altbauobjekte handle, bei welchen die P.________ die 
Zahlung hinauszögere. Die P.________ müsse in allen Fällen bezahlen. Dem provisorischen 
Sachwalter sei bekannt gewesen, dass entsprechende Zahlungen der P.________ geflossen 
seien. Dieser Umstand sei jedoch ignoriert worden. Mit der Zahlung der P.________ und an-
derer Bürgschaftsversicherer seien lastenfreie Vermögenswerte entstanden (vgl. act. 1 Rz 2).  

E.________ nannte an der Verhandlung betreffend definitive Nachlassstundung / Konkur-
seröffnung die P.________ als Beispiel. Er erklärte, die P.________ erwarte bei zwei Altbau-
projekten eine Zahlung der Q.________ GmbH im Oktober 2023. Sollte diese Zahlung kom-
men, zahle die Versicherung nicht aus. Sollte diese Zahlung jedoch nicht eintreffen, dann 
zahle die Versicherung aus (vgl. Vi act. 22, S. 4, Frage 3). Die Vorinstanz durfte aus dieser 
Aussage schliessen, dass die Bürgschaftsversicherung P.________ eine Zahlung nur dann 
auslöse, wenn die Q.________ GmbH ihrer Zahlungspflicht nicht nachkomme. Die Vorin-
stanz hat damit weder gesagt, dass die P.________ generell die Zahlung verweigere, noch 
hat sie eine "unangemessene Bewertung von Forderungen" vorgenommen, wie die Be-
schwerdeführerin behauptet. Auch hier wiederum können aufgrund des Novenausschlusses 
im Beschwerdeverfahren die neu eingereichten Bestätigungen der Versicherungen (act. 
1/2/1) nicht berücksichtigt werden und – selbst wenn sie berücksichtigt werden könnten – 
bliebe unklar, ob die Bürgschaftsversicherungen ausreichen, um die grundpfandgesicherten 
Forderungen zu befriedigen (vgl. vorne E. 4.1).  

4.3 Zudem stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die von der Vorinstanz über-
nommenen Annahmen der Versicherungsgesellschaften, wonach diese grundpfandgesichert 
seien, seien nicht entscheidungsrelevant. Einzig die tatsächliche rechtliche Situation sei ent-
scheidend. Die Rechtslage sei von Rechtsanwalt R.________, Spezialanwalt für Bürg-
schaftsversicherungen, als Gutachter ausführlich geprüft worden. Das Ergebnis des Gutach-
tens spreche für sich: Nach Zahlung der unbestrittenen Forderungen durch die Versiche-
rungsgesellschaften seien die ausgelösten Grundstücke im Wert von EUR 19'040'000.00 
grundschuldrechtlich lastenfrei. Die Vorinstanz habe das Ergebnis des Gutachtens nicht 
berücksichtigt. Somit sei ein Verkauf dieser Immobilien problemlos "ohne Rechte Dritter" 
während eines definitiven Nachlassverfahrens möglich. Allein durch den Verkauf dieser Im-
mobilien könnten sämtliche Forderungen der Klassen 1 und 2 sowie ein Grossteil der Forde-
rungen der Klasse 3 bedient werden (vgl. act. 1 Rz 3).  

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Die Vorinstanz erwog in E. 4.6 des angefochtenen Entscheids, es sei rechtlich umstritten, ob 
die Versicherungen nach Auszahlung der Bürgschaften bevorzugte grundpfandgesicherte 
Gläubiger oder normale Gläubiger mit einer Forderung der dritten Klasse seien, wie die Be-
schwerdeführerin selbst ausführe. E.________ habe an der persönlichen Befragung 
bestätigt, dass die Versicherungen von einer grundpfandgesicherten Forderung ausgehen 
würden. Hier bestehe somit eine erhebliche Rechtsunsicherheit, was sich ebenfalls zulasten 
des Sanierungskonzepts der Beschwerdeführerin auswirke (vgl. Vi act. 25). Diese Erwägun-
gen sind nicht zu beanstanden. Auf das im Auftrag der Beschwerdeführerin erstellte Gutach-
ten von Rechtsanwalt R.________ (Vi act. 21/23) kann nicht abgestellt werden. Es handelt 
sich um ein Parteigutachten, dem gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts 
nicht die Qualität eines Beweismittels, sondern einer blossen Parteibehauptung beizumessen 
ist. Die Aufzählung der zulässigen Beweismittel in Art. 168 Abs. 1 ZPO (Zeugnis, Urkunde, 
Augenschein sowie Parteibefragung und Beweisaussage) ist abschliessend und unter "Gut-
achten" sind einzig vom Gericht eingeholte Gutachten zu verstehen (vgl. BGE 141 III 433 
E. 2.5 ff.). Hinzu kommt, dass der Gutachter R.________ nur einen Fall analysiert und dabei 
klargestellt hat, dass sein Ergebnis nicht zwingend auf alle Objekte anwendbar sei. Somit ist 
die Rechtslage mit Bezug auf die Grundpfänder unsicher und würde weitere vertiefte, kosten-
intensive Abklärungen im Einzelfall erfordern, wie der provisorische Sachwalter zutreffend 
ausführt (vgl. act. 6 S. 2). Folglich bleibt unklar, ob die Versicherungen nach Auszahlung der 
Bürgschaften bevorzugte grundpfandgesicherte Gläubiger oder normale Gläubiger mit einer 
Forderung der dritten Klasse sind. Die in diesem Zusammenhang neu eingereichten Bestäti-
gungen der Versicherungen (act. 1/2/1) und die neue Quotenberechnung der Beschwerde-
führerin vom 9. Oktober 2023 (act. 1/2/2) können als unzulässige Noven nicht mehr berück-
sichtigt werden (vgl. vorne E. 1). Abgesehen davon ist die neue Quotenberechnung nach der 
zutreffenden Einschätzung des provisorischen Sachwalters mangelhaft. Denn die Beschwer-
deführerin geht davon aus, dass die grundpfandgesicherten Banken der Beschwerdeführerin 
bei den Neubauprojekten einen erheblichen Nachlass in Höhe zwischen der Differenz der 
Grundschuld respektive dem unbekannten Valutabetrag und den Bodenwerten plus 30 % 
gewähren. Dies wurde jedoch nicht durch entsprechende Zusagen der Banken belegt (vgl. 
act. 6 S. 2). 

4.4 Die Beschwerdeführerin macht ausserdem geltend, ihre deutschen Tochtergesellschaften 
verfügten ebenfalls nach den bereits erfolgten, freigegebenen und abgerufenen Zahlungen 
der Versicherungsgesellschaften über weitere lastenfreie Grundstücke in Höhe von 
EUR 17'300'000.00. Dieser Umstand komme direkt und indirekt der Muttergesellschaft zugu-
te. Diesbezüglich fehle ein Hinweis im Urteil, obwohl die Sachlage bekannt sei (vgl. act. 1 
Rz 4). 

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin kann nicht davon ausgegangen werden, dass 
alle Zahlungen der Versicherungen erfolgt sind (vgl. vorne E. 4.2). Zudem ist rechtlich um-
stritten, ob die Versicherungen nach Auszahlung der Bürgschaften bevorzugte grundpfand-
gesicherte Gläubiger oder normale Gläubiger mit einer Forderung der dritten Klasse sind 
(vgl. vorne E. 4.3). Folglich kann auch bei den deutschen Tochtergesellschaften der Be-
schwerdeführerin nicht von lastenfreien Grundstücken ausgegangen werden. 

4.5 Unter dem Titel "Missachtung von Verfahrensvorschriften" bemängelt die Beschwerdeführe-
rin, die Vorinstanz habe die Tätigkeit des Sachwalters nicht ausreichend überwacht. Der 

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Sachwalter habe es nachweislich unterlassen, umfassende Informationen einzuholen und 
mit allen relevanten Parteien das Gespräch zu suchen. Beispielsweise habe er keinen Kon-
takt mit ihren vier Hauptschuldnern (Q.________ GmbH, S.________ AG, T.________ AG 
und Finanzämter in Deutschland [Gewerbesteuer]) aufgenommen (vgl. act. 1 Rz 5). 

Mit dieser pauschal formulierten Kritik an der Tätigkeit des provisorischen Sachwalters und 
der Vorinstanz vermag die Beschwerdeführerin keine Verfahrensmängel zu bezeichnen, die 
eine Aufhebung des angefochtenen Entscheids rechtfertigen würden. Vielmehr wird im Fol-
genden anhand der einzelnen Rügen der Beschwerdeführerin am vorinstanzlichen Entscheid 
zu prüfen sein, ob die Vorinstanz unter Berücksichtigung des Berichts des provisorischen 
Sachwalters das Gesuch um definitive Nachlassstundung zu Recht abgewiesen hat. Im Übri-
gen untersteht der vom Nachlassgericht eingesetzte Sachwalter der Aufsicht des Oberge-
richts und nicht des Kantonsgerichts (vgl. Bauer/Luginbühl, a.a.O., Art. 295 SchKG N 23, mit 
Hinweisen, i.V.m. § 13 Abs. 1 EG SchKG [BGS 231.1] und § 7 Abs. 2 der Geschäftsordnung 
des Obergerichts Zug [BGS 161.112]). 

4.6 Ferner wendet die Beschwerdeführerin ein, die Vorinstanz habe Beweise oder Dokumente, 
die von Relevanz seien und die finanzielle Stabilität des Unternehmens belegen würden, 
nicht oder unzureichend berücksichtigt. Insbesondere habe sie die Stellungnahmen der Ban-
ken und Versicherungen (Vi act. 21/22) ignoriert. Ebenso fehle ein Hinweis auf das Gutach-
ten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15), welcher einen Mindererlös von über EUR 10 
Mio. im Konkursverfahren prognostiziere. Auch stelle der Gutachter eine Vermarktung ohne 
D.________ und E.________ als äusserst problematisch dar (act. 1 Rz 6 f.).  

4.6.1 Die Vorinstanz hat sich – entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin – mit den Stel-
lungnahmen der Banken und Versicherungen (Vi act. 21/22) befasst. Sie führte in E. 4.7 des 
angefochtenen Entscheids aus, ein Verkauf der Immobilien sei gemäss dem provisorischen 
Sachwalter nur bei Ablösung der Grundschulden möglich. Nichts an dieser Einschätzung zu 
ändern vermöchten die von der Beschwerdeführerin eingereichten Bestätigungen diverser 
Banken (Vi act. 21/22). Diese Schreiben zeigten lediglich auf, dass die Banken einen frei-
händigen Verkauf vor einer Zwangsversteigerung favorisieren würden. Sie vermöchten aber 
nicht den Nachweis dafür zu erbringen, dass die Banken tatsächlich bereit seien, auf ihre 
Forderungen bzw. einen Teil davon zu verzichten. Es lasse sich aus diesen Schreiben auch 
keine Bereitschaft der Banken ableiten, effektiv einem Nachlassvertrag zuzustimmen (vgl. Vi 
act. 25). Der Vorwurf der Beschwerdeführerin bleibt daher unbehelflich 

4.6.2 Das Gutachten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15) wurde im Auftrag der Beschwerde-
führerin erstellt. Es handelt sich um ein Privatgutachten, dem keine Beweisqualität zukommt 
(vgl. auch vorne E. 4.3). Selbst wenn das Gutachten noch berücksichtigt werden könnte, wä-
re zu beachten, dass Prof.Dr. U.________ lediglich anführt, eine Zwangsversteigerung der 
Immobilien würde zu einem erheblichen Mindererlös führen. Jedoch kann die Verwertung der 
Immobilien auch im Konkursverfahren in der Schweiz wie auch in Deutschland durch 
Zwangsversteigerung oder durch den Freihandverkauf erfolgen, wie der provisorische Sach-
walter zutreffend ausführt (vgl. act. 6 S. 4). Auch diesbezüglich kann der Vorinstanz kein 
Vorwurf gemacht werden.  

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4.7 Nach Ansicht der Beschwerdeführerin wurden die Gläubigerinteressen nicht ausreichend 
bzw. die Bestätigungen der Banken und Versicherungen (Vi act. 21/22) gar nicht berücksich-
tigt (vgl. act. 1 Rz 8). Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat sich mit den Gläu-
bigerinteressen in E. 4.-4.7 des angefochtenen Entscheids ausführlich befasst. Auch die 
Bestätigungen der Banken und Versicherungen (Vi act. 21/22) wurden im Entscheid berück-
sichtigt (vgl. vorne E. 4.6.1).  

4.8 Sodann macht die Beschwerdeführerin geltend, in E. 4.7 des angefochtenen Entscheids 
werde fälschlicherweise behauptet, die Banken seien nicht zu Nachlässen bereit. Wie die 
eingereichten Bestätigungen zeigten, seien die Banken und Versicherungen allesamt zu 
Verhandlungen über eine Reduktion des abzulösenden Valuta-Betrages bereit. Die Höhe der 
Grundschuld sei nicht relevant, sondern der verbleibende Valutabetrag. Dieser betrage je-
doch lediglich ca. EUR 16 Mio. Das Darlehen von EUR 12 Mio. beim V.________ Fonds dür-
fe hier nicht dazugerechnet werden, da es nicht gekündigt worden sei. Selbst bei einer Addi-
tion dieser Beträge betrage die zu bedienende Restschuld EUR 28 Mio. und nicht EUR 40 
Mio. Des Weiteren würden einige Banken und Geschäftspartner bestätigen, dass ein maxi-
maler Verkaufserlös nur unter Mithilfe der Beschwerdeführerin möglich sei. Auch die zu er-
wartenden Mindererlöse aufgrund der Komplexität der Projekte in Höhe von EUR 10 Mio. laut 
Gutachten von Prof.Dr. U.________ fänden keine Erwähnung. Die Erfahrungen der Schwei-
zer Versicherungsgesellschaft mit Nachlassverfahren im Vergleich zu Konkursverfahren sei-
en ebenfalls nicht berücksichtigt worden (vgl. act. 1 Rz 9). 

4.8.1 Die Vorinstanz kam in E. 4.7 des angefochtenen Entscheids zum Schluss, die eingereichten 
Bestätigungen diverser Banken (Vi act. 21/22) vermöchten nicht den Nachweis dafür zu er-
bringen, dass die Banken tatsächlich bereit seien, auf ihre Forderung bzw. einen Teil davon 
zu verzichten (vgl. Vi act. 25). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen – zutreffenden – 
Erwägungen nicht auseinander, sondern gibt im Wesentlichen lediglich ihre eigene Sicht der 
Dinge wieder. Damit lässt sich die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Banken nicht zu 
Nachlässen bereit seien, nicht umstossen. Auch der provisorische Sachwalter erklärte in sei-
nem Plädoyer vom 19. September 2023, es sei unklar und könne von der Beschwerdeführe-
rin nicht belegt werden, dass die Banken einen Nachlass gewähren würden, der über den Er-
lös hinausgehe (vgl. Vi act. 23 Rz 13). Ein entsprechender Nachweis liegt nicht vor. 

4.8.2 Weiter hielt die Vorinstanz in E. 4.7 des angefochtenen Entscheids fest, insgesamt würden 
gemäss den Ausführungen des provisorischen Sachwalters die bis anhin erhaltenen und als 
einbringlich zu erachtenden Kaufangebote im Umfang von rund EUR 18 Mio. nicht zur 
vollständigen Befriedigung der Grundpfandgläubiger mit Forderungen von rund EUR 40 Mio. 
ausreichen (vgl. Vi act. 25). Auch diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Der proviso-
rische Sachwalter geht in seinem Plädoyer vom 19. September 2023 von Grundschulden 
"über ca. EUR 44.55 Mio." aus. Dabei gelte es zu berücksichtigen, dass die exakte Höhe der 
grundpfandgesicherten Forderungen nicht beziffert werden könne, weil die Gesellschaft nicht 
über die nötigen Informationen verfüge und diese trotz mehrmaliger Aufforderung nicht hät-
ten beschafft werden können. Er – der provisorische Sachwalter – rechne jedoch mit grund-
pfandgesicherten Forderungen der Banken von "gegen EUR 40 Mio." (vgl. Vi act. 23 Rz 6). 
Weshalb von einem Valutabetrag "von ca. EUR 16 Mio." auszugehen sei, ein Darlehen in 
Höhe von EUR 12 Mio. beim V.________ Fonds hier nicht dazugerechnet werden dürfe und 
"die zu bedienende Restschuld EUR 28 Mio. und nicht EUR 40 Mio." betragen soll, legt die 

Seite 10/21

Beschwerdeführerin nicht schlüssig und nachvollziehbar dar. Dazu liegen auch keine Belege 
vor. 

4.8.3 Die neu eingereichten Quotenberechnungen (act. 1/2/2) können aufgrund des Novenverbots 
im Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigt werden und sind ohnehin mangelhaft (vgl. vor-
ne E. 4.3). Die Bestätigungen der Banken und Versicherungen, die bereits im vorinstanzli-
chen Verfahren eingereicht wurden (Vi act. 21/22), zeigen lediglich auf, dass die Banken 
einen freihändigen Verkauf gegenüber einer Zwangsversteigerung favorisieren. Sie vermö-
gen aber nicht den Nachweis dafür zu erbringen, dass die Banken tatsächlich bereit sind, auf 
ihre Forderung bzw. einen Teil davon zu verzichten (vgl. vorne E. 4.6.1). Dem Privatgutach-
ten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15) kommt nicht die Qualität eines Beweismittels zu 
(vgl. vorne E. 4.6.2). Schliesslich ist auch nicht ersichtlich, weshalb die Erfahrungen der 
Schweizer Versicherungsgesellschaften mit Nachlassverfahren den Feststellungen des 
provisorischen Sachwalters vorgehen sollen. 

4.9 Die Beschwerdeführerin rügt zudem, der Sachwalter habe die bei ihm angemeldeten Forde-
rungen nicht vor seiner Eingabe vom 4. September 2023 mit ihr besprochen. Eine Korrektur 
der vom Sachwalter fehlerhaft erfassten und entsprechend falsch wiedergegeben Angaben 
sei daher nicht möglich gewesen. Somit sei das nachweislich bestehende Guthaben der 
T.________ AG als Schuldnerin der Beschwerdeführerin in Höhe von EUR 11,15 Mio. bei der 
Sparkasse W.________ von der Vorinstanz in seiner Beurteilung nicht bewertet worden. Die 
beigefügte schriftliche Bankbestätigung zum Guthaben hätte dies aufgeklärt und zu einer an-
gemessenen Bewertung der Forderung gegenüber der T.________ AG geführt (vgl. act. 1 
Rz 10). 

Die Beschwerdeführerin hatte an der Verhandlung vom 19. September 2023 Gelegenheit, 
sich zum Sachwalterbericht vom 4. September 2023 zu äussern. Sie äusserte sich (u.a.) zum 
angeblichen Guthaben der T.________ AG und erklärte, es seien für den Ausgleich der For-
derung gegenüber der X.________ AG auf einem Konto der T.________ AG EUR 11,15 Mio. 
hinterlegt, womit sich diese Eventualverbindlichkeit um mindestens diesen Betrag reduziere. 
Dazu reichte sie indes keine Belege ein und stellte auch keine Beweisofferten (vgl. Vi act. 
21/1 Rz 18-19). Die Vorinstanz befasste sich mit diesem Argument und führte in E. 3 des an-
gefochtenen Entscheids aus, gemäss dem zweiten Sachwalterbericht vom 4. September 
2023 würden die Forderungen der ersten und zweiten Klasse CHF 748'889.16 und diejeni-
gen der dritten Klasse EUR 15'007'045.94 und CHF 18'879'296.36 betragen. Die Beschwer-
deführerin wende betreffend die Forderung der X.________ AG von CHF 18'713'307.14 ein, 
hierfür sei auf einem Konto der T.________ AG ein Betrag von EUR 11,15 hinterlegt, was die 
Beschwerdeführerin mangels Beweisofferten aber nicht nachzuweisen vermöge (vgl. Vi 
act. 25). Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dazu im vorinstanzlichen Verfahren keine 
Beweise eingereicht und keine Beweisofferten gestellt zu haben. Im Beschwerdeverfahren 
legt sie neu eine Bestätigung der T.________ AG vom 6. Oktober 2023 (act. 1/2/3) und der 
Sparkasse W.________ vom 4. Oktober 2023 (act. 1/2/4) vor. Dabei handelt es sich um un-
zulässige Noven, die im Beschwerdeverfahren nicht mehr berücksichtigt werden können (vgl. 
vorne E. 1). Folglich bleibt es bei der Feststellung der Vorinstanz, wonach nicht erstellt sei, 
dass zum Ausgleich der Forderung gegenüber der X.________ AG EUR 11,15 Mio. auf ei-
nem Konto der T.________ AG hinterlegt seien.  

Seite 11/21

4.10 Ausserdem beanstandet die Beschwerdeführerin die Ausführungen in E. 4.3 des angefochte-
nen Entscheids und bringt in diesem Zusammenhang vor, der provisorische Sachwalter habe 
nicht alle Bestätigungen zum Nachweis der Belastbarkeit der bestehenden Refinanzierungen 
an die Vorinstanz weitergeleitet, weshalb sie dies mit Vi act. 21/13 habe nachholen müssen. 
Diese Bestätigung ("Y.________ ADVISORY FRAMEWORK AGREEMENT" vom 16. April 
2023) sei unberücksichtigt geblieben. Die Beilage weise eindeutig nach, dass die Geschäfts-
führung der Q.________ GmbH bereits im April 2023 die Strukturierung der alternativen Re-
finanzierung gemeinsam mit der Y.________ AG in die Wege geleitet habe. Diese Refinan-
zierung komme entsprechend kurzfristig zur Auszahlung (vgl. act. 1 Rz 11).  

Die Vorinstanz führte in E. 4.3 des angefochtenen Entscheids aus, die Q.________ GmbH 
sei ihrer Zahlungspflicht aus den Kaufverträgen vom Mai und Juli 2022 (Vi act. 21/18-19) bis 
zum heutigen Tag nicht nachgekommen. Gemäss dem zweiten Bericht des provisorischen 
Sachwalters vom 4. September 2023 habe die Q.________ GmbH die Zahlung des Kaufprei-
ses in der Vergangenheit schon mehrere Male versprochen, sei ihrer Leistungspflicht in der 
Folge nie nachgekommen. Ebenfalls mit gebotener Vorsicht zu betrachten sei die effektive 
Höhe des von der Q.________ GmbH gebotenen Kaufpreises. Der aus dem Jahre 2022 
stammende Kaufpreis sei um ein Vielfaches höher als Angebote, welche Kaufinteressenten 
in der heutigen Marktlage unterbreitet hätten. So wäre die Z.________ im heutigen Zeitpunkt 
bereit, für das entsprechende Portfolio einen Preis von EUR 625'000.00 zu bezahlen und die 
O.________ GmbH würde hierfür einen Preis von EUR 3'836'000.00 entrichten. Die 
Q.________ GmbH müsse gemäss Kaufverträgen aus dem Jahr 2022 einen Preis von 
EUR 14'347'000.00 für die gleichen Immobilien bezahlen, was bei einer Refinanzierung, wel-
che die Q.________ GmbH offenbar anstrebe, zu erheblichen Problemen führen könne. 
Müsse sich die Q.________ GmbH finanzieren lassen, so werde der potenzielle Finanzierer 
das Immobilienportfolio überprüfen, was bei einer dreifachen Wertdifferenz kaum in einem 
positiven Ergebnis enden dürfte (vgl. Vi act. 25). Mit diesen – zutreffenden – Erwägungen der 
Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie verweist einzig auf das 
"Y.________ ADVISORY FRAMEWORK AGREEMENT" vom 16. April 2023 (Vi act. 21/13), 
zeigt aber nicht auf, inwiefern damit die Refinanzierung gesichert sein soll. Das "Y.________ 
ADVISORY FRAMEWORK AGREEMENT" enthält keine Angaben, wie und wann der ur-
sprüngliche Kaufpreis von EUR 14'347'000.00 gemäss den Kaufverträgen vom Mai und Juli 
2022 getilgt werden soll. Es wäre Sache der Beschwerdeführerin gewesen, im Einzelnen 
präzise anzugeben, aufgrund welcher Bestimmungen im "Y.________ ADVISORY FRAME-
WORK AGREEMENT" davon auszugehen ist, dass die "Refinanzierung kurzfristig zur Aus-
zahlung" kommt. Dies zeigt sie jedoch nicht auf.  

4.11 Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, in E. 6.2 des angefochtenen Entscheids verweise 
die Vorinstanz zwar auf das Gutachten Nr. 2 von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/16). Jedoch 
befänden sich die wichtigsten Aussagen in diesem Zusammenhang im Gutachten Nr. 1 von 
Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15). Insbesondere müsse berücksichtigt werden, dass nach 
Ansicht von Prof.Dr. U.________ ein Konkurs zu vermeiden sei, weil geringere Erträge zu 
erwarten seien, höhere Kosten anfallen würden und es sich um komplexe Projekte handle 
(vgl. act. 1 Rz 12). 

Wie vorne in E. 4.6.2 dargelegt, handelt es sich bei den Gutachten von Prof.Dr. U.________ 
um Privatgutachten, die im Auftrag der Beschwerdeführerin erstellt wurden. Privatgutachten 

Seite 12/21

sind blosse Parteibehauptungen und keine Beweismittel. Abgesehen davon lassen die Gut-
achten ausser Acht, dass die Verwertung der Immobilien auch im Konkursverfahren in der 
Schweiz wie auch in Deutschland durch Freihandverkauf erfolgen können. Vor diesem Hin-
tergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nicht auf die Gutachten von Prof.Dr. 
U.________ abgestellt hat.  

4.12 Ferner moniert die Beschwerdeführerin, in E. 6.3 und E. 7 des angefochtenen Entscheids 
seien weder die Ergebnisse der Gutachten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15-16) noch 
die Stellungnahmen der Banken und Versicherungen (Vi act. 21/22) berücksichtigt worden. 
Die Vorinstanz habe auch die Stellungnahme der N.________ AG, AA.________, vom 
15. September 2023 (Vi act. 21/1/30) ignoriert (vgl. act. 1 Rz 13). 

Bezüglich der Gutachten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15-16) kann vorne auf E. 4.6.2 
und bezüglich der Stellungnahmen der Banken und Versicherungen (Vi act. 21/22) vorne auf 
E. 4.6.1 verwiesen werden. Was die Stellungnahme von AA.________ bzw. der von ihm ge-
haltenen N.________ AG vom 15. September 2023 anbelangt (Vi act. 21/1/30), ist zu beach-
ten, dass ein gewisses Näheverhältnis zur Beschwerdeführerin besteht. D.________ und 
E.________ waren bis im September 2022 zu je 25 % an der N.________ AG beteiligt. Zu-
dem hat AA.________ der Beschwerdeführerin für Nachlassstundungsverfahren ein Darle-
hen gewährt und in der Vergangenheit schon zahlreiche Projekte der Beschwerdeführerin fi-
nanziert (vgl. E. 4.5 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdeführerin bestreitet zwar, 
dass ein Näheverhältnis zu AA.________ besteht (vgl. act. 1 Rz 19), setzt sich aber mit den 
– im Übrigen zutreffenden – Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander. Wie die Be-
schwerdeführerin selbst ausführt, bestand und besteht immer noch eine Geschäftsbeziehung 
zwischen der Beschwerdeführerin und AA.________, die insbesondere in der "Hingabe ver-
schiedener Finanzierungsrunden" und der "Zusagen eines Massekredites" zum Ausdruck 
kommt (vgl. act. 1 Rz 19). Insofern kann der Stellungnahme von AA.________ kein höheres 
Gewicht als dem Bericht des provisorischen Sachwalters zukommen, wie die Beschwerde-
führerin anzunehmen scheint. Auch der provisorische Sachwalter weist – zu Recht – auf das 
Näheverhältnis von AA.________ zur Beschwerdeführerin hin (vgl. act. 6 S. 3). Im Übrigen 
zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, welche Passagen der Stellungnahme aus welchen 
Gründen hätten berücksichtigt werden müssen. Mangels sachbezogener Rügen kann daher 
nicht darauf eingegangen werden. 

4.13 Die Beschwerdeführerin erachtet des Weiteren die Erwägungen 4.1, 2. Absatz, des ange-
fochtenen Entscheids als falsch. Die Kaufverträge BB.________, CC.________, 
DD.________, EE.________ und FF.________ seien mit den Endkunden vollständig rückab-
gewickelt worden. Dies gehe aus der Liste der Rückabwicklungen vor, die sie der Beschwer-
de beigelegt habe (act. 1/2/5). Die Originalurkunden würden ihr vorliegen. Diese Objekte hät-
ten nichts mit der Q.________ GmbH zu tun, sondern seien 2022 an die GG.________ 
GmbH weiterveräussert worden. Auch diese Verträge seien rückabgewickelt worden. Die Be-
schwerdeführerin sei daher Eigentümerin dieser Immobilien. Die Grundbuchauszüge, welche 
dies belegten, lägen dem Sachwalter und ihr vor. Eine Eigentumsübertragung an die Kunden 
finde erst nach Fertigstellung der Immobilie und vollständiger Bezahlung statt. Das gehe 
auch aus den Gutachten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15-16) hervor (vgl. act. 1 
Rz 14). 

Seite 13/21

Bei der Liste mit den Rückabwicklungen (act. 1/2/5) handelt es sich um ein Novum. Darauf 
kann aufgrund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren nicht abgestellt werden (vgl. vor-
ne E. 1). Selbst wenn die Liste noch berücksichtigt werden könnte, wäre der Beschwerdefüh-
rerin nicht geholfen. Die Beschwerdeführerin hat die Liste selbst erstellt, weshalb es sich um 
blosse Parteibehauptungen handelt, denen kein Beweiswert zukommt. Die der Liste zugrun-
de liegenden Rückabwicklungsverträge wurden nicht eingereicht. Entsprechend ist nicht 
nachvollziehbar, ob die Behauptungen der Beschwerdeführerin zutreffen. Bezüglich der Gut-
achten von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15-16) kann auf E. 4.6.2 verwiesen werden.  

4.14 Die Beschwerdeführerin widerspricht der Darstellung der Vorinstanz (E. 4.1, 3. Abschnitt des 
angefochtenen Entscheids), wonach sich die Angebotssumme in Höhe von EUR 1,4 Mio. von 
der Z.________ auf das gesamte durch den V.________ Fond refinanzierte Portfolio bezie-
he. Nachweislich beziehe sie sich nur auf ein Objekt (HH.________). Die Objekte, welche 
durch den V.________ Fonds refinanziert seien, würden über den Makler Z.________ für ei-
ne Gesamtsumme von EUR 13'120'000.00 auf dem Markt angeboten (vgl. act. 1 Rz 15).  

Die Vorinstanz führte an der besagten Stelle aus, im Eigentum der Beschwerdeführerin be-
fänden sich weiter 11 Altbauobjekte, welche vom V.________ Fund finanziert worden seien, 
wobei das Darlehen aktuell nicht gekündigt sei. Für diese 11 Objekte lägen Kaufangebote 
des II.________ Funds über EUR 12 Mio. (Vi act. 21/26), der Z.________ über EUR 1,4 Mio. 
(Vi act. 17/78) und der O.________ GmbH über EUR 4,173 Mio. (Vi act. 17/85) vor. Hierbei 
sei zu berücksichtigen, dass der V.________ Fund verlange, dass der Verkaufserlös 
vollständig und ausschliesslich zur Befriedigung seiner Forderungen verwendet werde (vgl. 
Vi act. 25). Die Beschwerdeführerin weist zu Recht darauf hin, dass sich das Angebot der 
Z.________ in Höhe von EUR 1,4 Mio. gemäss der Gegenüberstellung der Grundschulden 
und der Kaufangebote des provisorischen Sachwalters (Vi act. 17/78) nicht auf das gesamte 
durch den V.________ Fund refinanzierte Portfolio bezieht, sondern nur auf ein Objekt 
(HH.________). Unklar bleibt indes, was die Beschwerdeführerin daraus ableiten will. Das 
Angebot des II.________ Funds über EUR 12 Mio. für die 11 Altbauobjekte ist immer noch 
dreimal so hoch wie die Offerte der O.________ GmbH über EUR 4,173 Mio. für die gleichen 
Objekte, was zu Problemen bei der Finanzierung führen dürfte (vgl. dazu E. 4.4 des ange-
fochtenen Entscheids). 

4.15 Die Beschwerdeführerin kritisiert sodann die Ausführungen in E. 4.1, 4. Abschnitt, des ange-
fochtenen Entscheids. Sie ist der Ansicht, die Vorinstanz lasse die Information, dass es bei 
Nichtzahlung durch die Q.________ GmbH bereits "Ersatzangebote" gebe, komplett unter 
den Tisch fallen. Es handle sich um Angebote der O.________ GmbH (Vi act. 17/85). Weiter 
liege noch ein aktuelles Angebot der JJ.________ AG über EUR 14,92 Mio. vor (act. 1/2/6). 
Unerwähnt bleibe auch, dass durch den Verkauf an die Q.________ GmbH oder einen ande-
ren Interessenten ein beträchtlicher Überschuss entstehe, welcher in allen Quotenberech-
nungen dokumentiert sei (vgl. act. 1 Rz 16).  

Die Vorinstanz führte in E. 4.1, 4. Abschnitt, des angefochtenen Entscheids aus, nicht vom 
Kaufvertrag aus dem Jahr 2022 mit der Q.________ GmbH zurückgetreten sei die Be-
schwerdeführerin in Bezug auf insgesamt 16 Altbauobjekte in Deutschland. All diese Objekte, 
welche noch mit früheren Endkunden hätten rückabgewickelt werden müssen bzw. noch 
rückabgewickelt werden müssten, seien weiterhin an die Q.________ GmbH verkauft, wobei 

Seite 14/21

der Kaufpreis von total EUR 14'347'000.00 seit Mai bzw. Juli 2022 nie geleistet worden sei 
(vgl. Vi act. 25). In dieser Erwägung erwähnt die Vorinstanz nicht, dass neben dem Angebot 
der Q.________ GmbH noch andere Offerten bestehen. Dies geht indes aus der unmittelbar 
voranstehenden E. 4.1, 3. Abschnitt, sowie aus der nachstehenden E. 4.4 hervor. Insofern 
kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, sie habe die Information, dass es bei Nicht-
zahlung durch die Q.________ GmbH bereits Offerten anderer potenzieller Käufer gebe, "un-
ter den Tisch fallen" lassen. Das neue Angebot der JJ.________ AG (act. 1/2/6) kann auf-
grund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren nicht mehr berücksichtigt werden. Der an-
gebliche Überschuss aus dem Verkauf, der "in allen Quotenberechnungen dokumentiert" 
sein soll, steht im Widerspruch zum Bericht des provisorischen Sachwalters vom 4. Septem-
ber 2023 bzw. der vom Sachverwalter vorgenommenen Gegenüberstellung der Grundschul-
den und Kaufangebote. Der Sachwalter führte aus, die meisten Grundpfänder seien gar nicht 
oder nicht mit genügenden Bürgschaften abgesichert und es könnten mit den erhaltenen 
Kaufangeboten nicht alle Grundpfänder vollständig befriedigt werden. Die Erlöse aus den 
Immobilien, welche aufgrund der Auszahlung von Bürgschaften frei von Grundpfändern sei-
en, führten noch immer zu Verlusten. Damit könnten die aufgelaufenen und noch nicht ab-
schliessend bekannten Masseverbindlichkeiten und die Forderungen der 1. und 2. Klasse in 
Höhe von CHF 748'889.16 nicht befriedigt werden. Zu beachten sei weiter, dass noch kein 
Schuldenruf stattgefunden habe und somit noch nicht alle Gläubiger feststünden (Vi act. 17 
Rz 83; Vi act. 17/78). Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, wie durch den Verkauf an 
die Q.________ GmbH oder einen anderen Interessenten ein beträchtlicher Überschuss ent-
stehen soll. 

4.16 Die Beschwerdeführerin behauptet im Weiteren, die Erwägungen der Vorinstanz und die 
Eingaben des Sachwalters seien voll von fehlerhaften Bezeichnungen, Verwechslungen und 
fehlerhaften Zahlen. Dies zeige, dass weder der Sachwalter noch die Vorinstanz ihr Ge-
schäftsmodell, die Struktur oder die Zusammenhänge auf wirtschaftlicher und rechtlicher 
Ebene ausreichend beleuchtet und verstanden habe (vgl. act. 1 Rz 17). Damit zeigt die Be-
schwerdeführerin jedoch nicht auf, dass und inwiefern die Vorinstanz ihr Geschäftsmodell 
falsch verstanden habe. Blosse Behauptungen genügen nicht, um die Erwägungen der Vor-
instanz umzustossen. 

4.17 Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz sodann vor, sie habe ihre Liquiditätsentwicklung 
und Zahlungsfähigkeit falsch eingeschätzt. An der mündlichen Verhandlung habe sie die Vor-
instanz darauf hingewiesen, dass die T.________ AG als Schuldnerin der Beschwerdeführe-
rin über Werte von insgesamt ca. EUR 40 Mio. verfüge. Der Firmenwert könne über ein ent-
sprechendes Gutachten aus dem Jahr 2022 nachgewiesen werden. In den Erwägungen fehle 
diese wichtige Information jedoch komplett. Es sei mit einem Geldeingang von mindestens 
CHF 3'033'500.00 zu rechnen. Dieser reiche aus, um die Verbindlichkeiten der Klasse 1 und 
der Klasse 2 sowie einen grossen Teil der aktuell angemeldeten Verbindlichkeiten der Klas-
se 3 zu begleichen (vgl. act. 1 Rz 18). 

Die Vorinstanz führte in E. 5.1 des angefochtenen Entscheids aus, die Beschwerdeführerin 
rechne mit Einnahmen von CHF 2,5 Mio. aus nicht fakturierten Dienstleistungen gegenüber 
der T.________ AG. Dabei handle es sich gemäss den Ausführungen von E.________ an 
der persönlichen Befragung um Dienstleistungen, welche die Beschwerdeführerin für die 
T.________ AG im Rahmen eines grösseren Projekts erbracht habe. Die Beschwerdeführe-

Seite 15/21

rin habe aufgrund ihrer Probleme das Projekt nicht fertigstellen können, weshalb ein Ab-
schlag auf dem ursprünglichen Preis von CHF 5 Mio. erfolgt sei. Der provisorische Sachwal-
ter erachte auch diese Einnahmeposition als nicht einbringlich. Indem die Beschwerdeführe-
rin ihre Dienstleistungen aufgrund ihrer finanziellen Probleme nicht habe erbringen können, 
sei nicht ersichtlich, inwiefern hier Einnahmen im Umfang der Hälfte des ursprünglich verein-
barten Betrages fliessen sollten. Es werde denn auch nicht dargelegt, dass bereits Verhand-
lungen mit der T.________ AG geführt worden seien oder dass ein Gerichtsverfahren gegen 
diese angestrebt werde. Insgesamt sei diese von der Beschwerdeführerin prognostizierte 
Einnahme als nicht realistisch zu qualifizieren (vgl. Vi act. 25). Mit diesen – zutreffenden – 
Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie behauptet, es sei mit 
einem Geldeingang von mindestens CHF 3'033'500.00 zu rechnen, zeigt aber nicht auf, in-
wiefern die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder Rechte ver-
letzt haben soll. Da die Vorinstanz die behaupteten Einnahmen gegenüber der T.________ 
AG als nicht realistisch erachtete, brauchte sie sich nicht zum Wert der T.________ AG zu 
äussern. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang neu eine Bestätigung der 
T.________ AG vom 6. Oktober 2023 (act. 1/2/3) einreicht, ist diese aufgrund des Novenver-
bots im Beschwerdeverfahren unzulässig (vgl. vorne E. 4.5 und 4.9).  

4.18 Die Beschwerdeführerin moniert, die Vorinstanz habe die Stabilität und Zuverlässigkeit ihrer 
Geschäftsbeziehungen falsch eingeschätzt. In E. 4.4 des angefochtenen Entscheids rüge sie 
die vermeintliche persönliche Nähe zum Geschäftsführer der II.________ Unternehmen, 
KK.________, sowie zu AA.________ als Inhaber der N.________ AG. KK.________ habe 
die Beschwerdeführerin in der Zeit von Mai bis Dezember 2021 unterstützt, eine Refinanzie-
rung für die bestehenden Projekte zu finden und zu strukturieren. Später habe er die Grün-
dung der II.________ Spezialfonds zusammen mit einer Luxemburger Investorengruppe initi-
iert, welche ihn aufgrund seiner Kenntnisse über die internen Zusammenhänge bei der Be-
schwerdeführerin gebeten habe, die Geschäftsführung der Fondsgesellschaften zu über-
nehmen sowie die Finanzierung und Umsetzung der Projekte zu begleiten. Dies sei auf Basis 
einer professionellen Zusammenarbeit erfolgt, in der eine persönliche Verbindung zwangs-
läufig entstehe und auch entstehen müsse, um eine optimale Zusammenarbeit zu gewähr-
leisten. Diese gute Zusammenarbeit als unbotmässige Nähe zu bezeichnen, entbehre jegli-
cher Grundlage. AA.________ sei im Jahr 2021 als Mezzanine Investor zur Refinanzierung 
u.a. der Projekte LL.________ sowie MM.________ mit der Beschwerdeführerin in 
Berührung gekommen. Die Grundlage der Geschäftsbeziehung habe somit ebenfalls eine 
rein professionelle Basis. AA.________ habe grosses Interesse, die Beschwerdeführerin im 
Rahmen eines Nachlassverfahrens erfolgreich durch die Krise zu begleiten. Auch hier eine 
gewisse Nähe zu unterstellen, sei weder sachdienlich noch richtig (vgl. act. 1 Rz 19). 

Die Vorinstanz führte in E. 4.4 des angefochtenen Entscheids aus, die Beschwerdeführerin 
rechne in ihrer Quotenberechnung und in ihrem Finanzplan im November 2023 mit einem 
Verkaufserlös von EUR 12 Mio. Hierbei handle es sich gemäss E.________ um den Erlös 
aus einem allfälligen zukünftigen Verkauf der 11 Altbauprojekte, welcher vom V.________ 
Fund finanziert worden sei, an die Q.________ GmbH. Zu beachten sei, dass zwischen der 
Q.________ GmbH und der Beschwerdeführerin ein Näheverhältnis bestehe. So habe 
KK.________, Geschäftsführer der GG.________ GmbH sowie der Q.________ GmbH, kon-
krete Vorschläge zum Entwurf des Informationsschreibens des provisorischen Sachwalters 
an die Gläubiger gemacht. Zudem sei ein ehemaliger Angestellter der Beschwerdeführerin, 

Seite 16/21

NN.________, Geschäftsführer der GG.________ GmbH und der Q.________ GmbH gewe-
sen (Vi act. 9 Rz 73; Vi act. 17 Rz 73). Diese Tatsache lasse auf eine fehlende Objektivität 
des Angebots schliessen, was sich durch einen Vergleich mit den massiv tieferen Angeboten 
der Konkurrenz noch verstärke (vgl. Vi act. 25). Die Beschwerdeführerin äussert sich ledig-
lich zum Näheverhältnis zu KK.________. Zum weiteren Argument, wonach ein ehemaliger 
Angestellter der Beschwerdeführerin, NN.________, Geschäftsführer der GG.________ 
GmbH und der Q.________ GmbH gewesen sei, äussert sich die Beschwerdeführerin nicht. 
Die Beschwerdeführerin hätte auch dieses Argument anfechten müssen, wenn sie mit dem 
Vorwurf des Näheverhältnisses zur Q.________ GmbH nicht einverstanden wäre. Schon aus 
diesem Grund hat es bei der vorinstanzlichen Annahme eines Näheverhältnisses zwischen 
der Q.________ GmbH und der Beschwerdeführerin sein Bewenden. Abgesehen davon be-
streitet die Beschwerdeführerin nicht, dass KK.________ die (Re)Finanzierung und Umset-
zung von Projekten der Beschwerdeführerin begleitet hat und neben der professionellen Zu-
sammenarbeit auch eine persönliche Verbindung entstand (vgl. act. 1 Rz 19). Insoweit kann 
von einem gewissen Näheverhältnis ausgegangen werden. Was das Näheverhältnis zu 
AA.________ anbelangt, kann auf E. 4.12 verwiesen werden. Bei den Bestätigungen der 
N.________ AG bzw. von AA.________ vom 2. Oktober 2023 (act. 1/2/7-8) handelt es sich 
um unzulässige Noven, die im Beschwerdeverfahren nicht mehr berücksichtigt werden kön-
nen (vgl. vorne E. 1).  

4.19 Nach Ansicht der Beschwerdeführerin wurde ihr zukünftiges Geschäftsmodell in E. 4.2 des 
angefochtenen Entscheids sowie im gesamten Entscheid nicht oder nur unzureichend er-
wähnt, obwohl dieses ausführlich im Sanierungsplan vom 4. Juni 2023 (Vi act. 9/42) erläutert 
worden sei. Darüber hinaus sei weder an der Anhörung der Vorinstanz noch in den Erwä-
gungen das Thema Sanierungsbemühungen angesprochen oder diskutiert worden. Zur Beur-
teilung der Erfolgsaussichten sei dies jedoch der zentrale Punkt (vgl. act. 1 Rz 20). 

Kernpunkt des Sanierungskonzepts der Beschwerdeführerin ist die Verwertung der Immobili-
en (vgl. Vi act. 9/42; Vi act. 23 Rz 13). Die Vorinstanz setzte sich in E. 4-4.7 des angefochte-
nen Entscheids ausführlich mit diesem Thema auseinander. Die Beschwerdeführerin zeigt 
nicht auf, an welcher Stelle von E. 4.2 des angefochtenen Entscheids und aus welchen 
Gründen die Vorinstanz auf den Sanierungsplan der Beschwerdeführerin hätte abstellen 
müssen. Zur Verhandlung vom 19. September 2023 erschienen D.________, Verwaltungsrat 
der Beschwerdeführerin, und E.________, CFO der Beschwerdeführerin, in Begleitung des 
damaligen Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin (vgl. Vi act. 22). Entsprechend hätten 
sie sich zum Sanierungsplan und zu den Sanierungsbemühungen der Beschwerdeführerin 
äussern können.  

4.20 Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass AA.________ die Finanzierung des Nachlassverfah-
rens von einem Zuschlag für den Erwerb der Neubauten abhängig mache, wie die Vorinstanz 
in E. 5.3 des angefochtenen Entscheids ausführe. Sie verweist dazu auf die vorhandenen 
Bestätigungen und Darlehensverträge mit AA.________, seine Aussage vor der Vorinstanz 
sowie die schriftliche Klarstellung von AA.________ in act. 1/2/7. Weiter bringt die Be-
schwerdeführerin vor, richtig sei, dass die ursprünglich vereinbarten CHF 430'000.00 zur Fi-
nanzierung des Nachlassverfahrens nicht benötigt und somit auch nicht bei AA.________ 
vollumfänglich abgerufen worden seien. Ursprünglich sei vor allem die Finanzierung des Per-
sonals mit dem Darlehen geplant gewesen. Nachdem der provisorische Sachwalter als eine 

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der ersten Amtshandlungen das komplette Personal (ausser D.________ und E.________) 
entlassen habe, habe es keinen Bedarf gegeben, die Mittel abzurufen. Dazu seien die lau-
fenden Einnahmen gekommen, welche ausreichend gewesen seien, die laufenden Kosten zu 
bedienen. Die Darstellung der Vorinstanz sei irreführend. AA.________ habe das provisori-
sche Nachlassverfahren erfolgreich begleitet und werde es auch weiterhin tun (vgl. act. 1 
Rz 21 f.). 

4.20.1 Die Vorinstanz führte in E. 5.3 des angefochtenen Entscheids aus, an der Verhandlung vom 
19. September 2023 habe AA.________ zu Protokoll gegeben, dass er die Sache mit der 
Beschwerdeführerin besprochen habe. Er gehe davon aus, dass es keiner hohen finanziellen 
Unterstützung bedürfe. Er gehe von einem Betrag von CHF 5'000.00 bis CHF 10'000.00 pro 
Monat aus, zumal der grösste Teil der Kosten durch die Mieteinnahmen und die Grunder-
werbssteuern gedeckt sei. Im Gegenzug erwarte er einen Zins von 8 % sowie den Zuschlag 
für sein Angebot betreffend den Erwerb der Neubauten der Beschwerdeführerin (Vi act. 25). 
Aus diesen klaren Aussagen durfte die Vorinstanz den Schluss ziehen, dass AA.________ 
die Finanzierung des Nachlassverfahrens von einem Zuschlag für den Erwerb der Neubauten 
abhängig macht. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, welche Bestätigungen und Darle-
hensverträge mit AA.________ und welche Aussagen vor der Vorinstanz das Gegenteil be-
legen sollen. Die schriftliche Klarstellung von AA.________ (act. 1/2/7) ist aufgrund des No-
venverbots im Beschwerdeverfahren unbeachtlich (vgl. vorne E. 1). 

4.20.2 Weiter führte die Vorinstanz in E. 5.3 aus, bei den Äusserungen von AA.________ in seiner 
Stellungnahme sowie anlässlich der Befragung handle es sich um reine Absichtserklärungen 
für den Fall, dass er den Zuschlag für den Erwerb der Neubauten gemäss einem Angebot 
erhalte. Diesbezüglich sei zu beachten, dass AA.________ der Beschwerdeführerin in einem 
LOI vom 10. Februar 2023 ursprünglich bestätigt habe, ihr eine Kreditlinie in der Höhe von 
CHF 430'000.00 bereitzustellen. Ausbezahlt habe er in der Folge ein Darlehen über 
CHF 30'000.00, welches er bereits im Sommer 2023 zurückgefordert habe. Erst nach Ge-
sprächen mit der Beschwerdeführerin habe er von der Rückforderung des Darlehens zum 
damaligen Zeitpunkt Abstand genommen. Fakt sei aber, dass AA.________ sein ursprüngli-
ches Angebot stark relativiert habe (vgl. Vi act. 25). 

Den Akten lässt sich nicht entnehmen, dass das ursprünglich vereinbarte Darlehen von 
CHF 430'000.00 vor allem für die Finanzierung des Personals geplant war, wie die Be-
schwerdeführerin behauptet. Der pauschale Verweis auf die Bewegungsübersicht der 
OO.________ (Vi act. 17/72) und die Klarstellung von AA.________ (act. 1/2/7), welche auf-
grund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren unzulässig ist (vgl. vorne E. 1), genügt 
dazu nicht. Entsprechend lässt sich nicht sagen, das Darlehen sei wegen der Entlassung des 
kompletten Personals (mit Ausnahme von D.________ und E.________) gar nicht mehr 
benötigt und aus diesem Grund auch nicht bezogen worden. 

4.21 Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, die Vorinstanz hätte in E. 6.1 des an-
gefochtenen Entscheids nicht dem vom Sachwalter angestrengten Argument folgen dürfen, 
wonach kein Betrieb aufrechterhalten werden könne. Dieses Argument ignoriere, dass das 
überarbeitete neue Geschäftsmodell in den allermeisten Bereichen thematisch deckungs-
gleich mit dem alten Geschäftsmodell sei. Allein die Tatsache, dass das neue Geschäftsmo-
dell weitestgehend mit weniger Personal auskomme, sei kein Argument. Entscheidend sei, 

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dass sie sich auf Basis und mit Hilfe der bisherigen Geschäftskontakte, z.T. auch mit neuen 
Vertriebsstrategien, besser aufstellen werde und ihre Geschäftsprozesse digitalisiere (vgl. 
act. 1 Rz 23). 

Die Beschwerdeführerin bleibt bei der Umschreibung ihres neuen, überarbeiteten Ge-
schäftsmodells sehr vage und zeigt nicht auf, wie sie den Betrieb – ohne Personal – konkret 
aufrechterhalten will. Ihr Einwand ist daher unbegründet.  

4.22 Die Beschwerdeführerin beanstandet die Ausführungen zur PP.________ AG in E. 5.1 des 
angefochtenen Entscheids. Sie macht geltend, sie habe nur auf ausdrücklichen Wunsch des 
provisorischen Sachwalters die Forderung der PP.________ AG abgeschrieben. Somit erklä-
re sich auch die Differenz zwischen Businessplan und Quotenberechnung. Die Abschreibung 
dieser Position sei falsch (vgl. act. 1 Rz 24). 

Die Vorinstanz befasste sich in E. 5.1 des angefochtenen Entscheids mit dem Einwand der 
Beschwerdeführerin, sie könne mit ihren Einnahmen das Nachlassverfahren finanzieren, so-
wie mit dem Finanzplan und der Quotenberechnung der Beschwerdeführerin. Sie wies darauf 
hin, dass diese nicht kongruent seien. Während im Finanzplan noch Einnahmen aus Rück-
forderungen gegenüber der PP.________ AG von monatlich CHF 200'000.00 ab Oktober 
2023 aufgeführt seien, seien diese in der Quotenberechnung nicht mehr enthalten. 
E.________ habe im Rahmen der persönlichen Befragung bestätigt, dass der Finanzplan 
nicht mehr aktuell sei. Abzustellen sei vielmehr auf die aktuelle Quotenberechnung. Wie der 
provisorische Sachwalter an der persönlichen Befragung richtig ausgeführt habe, sei die Ein-
bringlichkeit der Forderung gegenüber der PP.________ AG derzeit nicht realistisch (vgl. Vi 
act. 25). Ob die Beschwerdeführerin – wie sie behauptet – in der Quotenberechnung die 
Rückforderungen gegenüber der PP.________ AG nur auf ausdrücklichen Wunsch des 
Sachwalters abgeschrieben hat, kann hier offenbleiben. Entscheidend ist, dass der provisori-
sche Sachwalter die Einbringlichkeit der Forderung gegenüber der PP.________ AG derzeit 
als nicht realistisch einschätzt (vgl. Vi act. 22 Fragen 17 und 19). Mit dieser Einschätzung 
setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Es bleibt daher dabei, dass die Forde-
rung gegenüber der PP.________ AG auf der Einnahmenseite ausser Acht zu lassen ist.  

4.23 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz unterliege in E. 5.1 des angefochtenen Ent-
scheids in Sachen T.________ AG einer signifikanten Fehleinschätzung. Die T.________ AG 
verfüge über ein Barvermögen von EUR 11,15 Mio. sowie über einen Vermögenswert in 
Form des Projekts "QQ.________" mit einem Projektwert von EUR 40 Mio. Die Forderungen 
in Höhe von CHF 3'033'500.00 seien somit werthaltig. Es sei korrekt, dass die T.________ 
AG in der Vergangenheit das Darlehen nicht zurückbezahlt habe, dies allerdings mangels 
Fälligkeit, nicht aufgrund einer schlechten Bonität. Der Sachwalter habe diese Forderung 
auch nicht fällig gestellt (vgl. act. 1 Rz 25). 

Dem kann nicht gefolgt werden. Das behauptete Barvermögen der T.________ AG von 
EUR 11,15 Mio. ist mangels entsprechender Belege und Beweisofferten nicht nachgewiesen 
(vgl. vorne E. 4.9). Die behaupteten Einnahmen der Beschwerdeführerin gegenüber der 
T.________ AG sind nach Ansicht des provisorischen Sachwalters nicht realistisch, weshalb 
irrelevant ist, ob die T.________ AG über einen Vermögenswert von EUR 40 Mio. verfügt, 
wie die Beschwerdeführerin behauptet (vgl. vorne E. 4.17). Die erstmals im Beschwerdever-

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fahren eingereichten Bestätigungen der Sparkasse W.________ (act. 1/2/4) und der 
T.________ AG (act. 1/2/5) sind aufgrund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren un-
zulässig (vgl. act. 1). 

4.24 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die unter E. 5.1 des angefochtenen Entscheids einge-
brachten Zweifel an der Zahlungswilligkeit und der Zahlungsfähigkeit der betroffenen deut-
schen Finanzämter seien unbegründet. Die Bundesrepublik Deutschland könne und werde 
zweifelsfrei jede Steuererstattung bedienen. Hinsichtlich der Werthaltigkeit der Forderungen 
gegenüber dem deutschen Finanzamt weise sie darauf hin, dass die Guthaben rechtsgültig 
an die Beschwerdeführerin abgetreten worden seien. Weil mit der Rückabwicklung der zu-
grunde liegenden Verkaufsverträge die Besteuerungsgrundlage für die Grunderwerbssteuer 
nicht mehr gegeben sei, seien die Steuern zurückzuerstatten. Die Käufer hätten einer Rück-
erstattung an die Beschwerdeführerin durch das deutsche Finanzamt zugestimmt. Einzig der 
exakte Zeitpunkt der Zahlung sei nicht bekannt (vgl. act. 1 Rz 26). 

Die Vorinstanz führte in E. 5.1 des angefochtenen Entscheids aus, die Beschwerdeführerin 
prognostiziere Einnahmen aus Grunderwerbssteuern von total EUR 450'000.00 sowie die 
Einbringlichkeit der an RR.________ überwiesenen Grunderwerbssteuern von 
EUR 88'678.00. Diesbezüglich sei zu beachten, dass der Beschwerdeführerin bislang nur 
Grunderwerbssteuern in der Höhe von EUR 41'240.00 zurückerstattet worden seien. Ein Be-
trag von EUR 88'678.00 sei auf das Konto von RR.________ überwiesen worden. Mit der 
Unterstützung eines Anwalts fordere die Beschwerdeführerin von RR.________ nun die Er-
stattung dieser Grunderwerbssteuer. Gemäss den Ausführungen von E.________ sei noch 
kein Geld eingetroffen. Der provisorische Sachwalter habe diesbezüglich ausgeführt, insge-
samt sei eine Zahlung möglich, aber nicht sicher. Ebenso unsicher wie die Rückerstattung 
seitens der Familie RR.________ seien die weiteren Erstattungen der Grunderwerbssteuern 
im prognostizierten Betrag von EUR 450'000.00. Derzeit würden die Grunderwerbssteuern 
von den Finanzämtern zurückbehalten und es sei nicht ersichtlich, ob und wann eine Aus-
zahlung in welchem Umfang erfolgen könne. Rückmeldungen der entsprechenden deutschen 
Finanzämter seien noch ausstehend (vgl. Vi act. 25). Mit diesen – zutreffenden – Erwägun-
gen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie stellt der Würdigung der Vor-
instanz ihre eigene Sicht der Dinge gegenüber und stützt sich auf Sachverhaltselemente (Ab-
tretungen Grunderwerbssteueranspruch [act. 1/2/9] und Sachwalterbericht vom 4. September 
2023 / Kontoauszüge OO.________ [Vi act. 17/72]), die im angefochtenen Entscheid keinen 
Niederschlag gefunden haben. Auf die entsprechenden Vorbringen ist daher nicht weiter ein-
zugehen. 

4.25 Die Beschwerdeführerin moniert, in E. 5.1 des angefochtenen Entscheids sei die Forderung 
gegen die S.________ AG komplett ausser Acht gelassen worden, obwohl diese in der Quo-
tenberechnung sowie in den Bilanzen klar ausgewiesen sei. Diese noch nicht fällig gestellte 
Forderung über CHF 731'467.65 stelle einen nicht unerheblichen Betrag für die Bedienung 
der Forderungen der 1. und 2. Klasse dar und hätte berücksichtigt werden müssen (vgl. 
act. 1 Rz 27). 

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist die (behauptete) Forderung gegen die 
S.________ AG nicht ausgewiesen. Die Quotenberechnungen, auf die sich die Beschwerde-
führerin bezieht, wurden von ihr selbst erstellt (vgl. Vi act. 17/91, Vi act. 21/26 und act. 1/2/2). 

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Dabei handelt es sich um blosse Parteibehauptungen ohne Beweiswert. Abgesehen davon 
wird in der ersten Quotenberechnung (Vi act. 17/91) die (behauptete) Forderung gegen die 
SS.________ AG gar nicht aufgeführt und kann die dritte Quotenberechnung (act. 1/2/2) auf-
grund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren nicht mehr berücksichtigt werden (wobei 
die Quotenberechnungen nach Ansicht des provisorischen Sachwalters ohnehin mangelhaft 
und nicht realistisch sind [vgl. Vi act. 17 Rz 84 und vorne E. 4.3]). Schliesslich bleibt unklar, 
auf welche Bilanz sich die Beschwerdeführerin bezieht. Hierzu fehlt ein Verweis auf einen 
Beleg. 

4.26 Soweit die Beschwerdeführerin der Vorinstanz eine Missachtung von Expertenmeinungen 
sowie eine fehlende Berücksichtigung von Gläubigerinteressen vorwirft und beanstandet, die 
Vorinstanz habe die Ergebnisse des Gutachtens von Prof.Dr. U.________ (Vi act. 21/15-16), 
die Stellungnahmen der Banken und Versicherungen (Vi act. 21/22) und die Stellungnahme 
der N.________ AG von AA.________ (Vi act. 21/1/30) nicht berücksichtigt (vgl. act. 1 
Rz 28 f.), kann auf vorne E. 4.6.1 f. und E. 4.12 verwiesen werden. 

5. Nach dem Gesagten ist die Feststellung der Vorinstanz, es bestünden keine realistischen 
Chancen auf eine Sanierung im weiteren Sinne und sei zudem nicht dargetan, dass die 
Gläubiger durch den Abschluss des Nachlassvertrages bessergestellt würden als durch die 
sofortige Konkurseröffnung, nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich demnach 
als unbegründet und ist abzuweisen. Somit bleibt es beim Entscheid der Einzelrichterin am 
Kantonsgericht Zug vom 26. September 2023, wonach der Beschwerdeführerin die definitive 
Nachlassstundung nicht bewilligt und über die Beschwerdeführerin der Konkurs eröffnet wird.

6.1 Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin 
aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 106 
Abs. 1 und Art. 111 Abs. 1 ZPO).

6.2 Für die durch das Abfassen der Beschwerdeschrift entstandenen Umtriebe verlangt die Be-
schwerdeführerin eine Prozessentschädigung (vgl. act. 1 S. 1). Zufolge Unterliegens ist ihr 
keine solche zuzusprechen. 

6.3 Der Sachwalter verlangt ein Honorar von CHF 4'434.15 (wovon CHF 3'791.45 auf die Erstel-
lung der Vernehmlassung im Beschwerdeverfahren und CHF 642.70 auf die Beantwortung 
von Anfragen von Gläubigern, Medien und Behörden entfallen) für seine Tätigkeit in der Zeit 
vom 20. September 2023 bis 23. Oktober 2023 betreffend die Beschwerdeführerin (act. 6 
S. 4). Der Honoraranspruch des Sachwalters für seine Aufwendungen bildet eine Massever-
bindlichkeit. Die eingereichte Honorarnote des Sachwalters und die entsprechenden Rech-
nungsdetails geben dessen Bemühungen detailliert wieder und erscheinen aufgrund einer 
summarischen Durchsicht nachvollziehbar und plausibel (vgl. act. 6/1). Somit ist das Honorar 
des Sachwalters (inkl. Auslagen) für die Zeitspanne vom 20. September 2023 bis 23. Okto-
ber 2023 auf CHF 4'434.15 festzusetzen. Eine Ermächtigung zur Bezahlung aus den frei ver-
fügbaren Mitteln der Beschwerdeführerin kann nicht erteilt werden, da über die Beschwerde-
führerin mit Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 26. September 2023 
der Konkurs eröffnet und der vorliegenden Beschwerde keine aufschiebende Wirkung erteilt 
wurde. Hingegen ist der provisorische Sachwalter zu ermächtigen, das Honorar gegenüber 
dem Konkursamt Zug als Masseverbindlichkeit geltend zu machen. 

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Urteilsspruch

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Honorar des provisorischen Sachwalters (inkl. Auslagen) für die Zeitspanne vom 
20. September 2023 bis 23. Oktober 2023 wird auf CHF 4'434.15 festgesetzt. Der provisori-
sche Sachwalter wird ermächtigt, das Honorar gegenüber dem Konkursamt Zug als Masse-
verbindlichkeit geltend zu machen. 

3. Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren eine Spruchgebühr von 
CHF 3'500.00 auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
verrechnet.

4. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Beschwerdeführerin
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichterin (EN 2023 1)
- Rechtsanwalt M.________, 
- Konkursamt Zug
- Betreibungsamt B.________ (im Dispositiv)
- Amt für Grundbuch und Geoinformation des Kantons Zug (im Dispositiv)
- Handelsregisteramt Zug (im Dispositiv)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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