# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d5dbb170-b2e2-5cff-87d6-9f12cd56aacf
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-10
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 10.03.2025 604 2024 113
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_010_604-2024-113_2025-03-10.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

604 2024 113
604 2024 114

Urteil vom 10. März 2025

Steuergerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Sugnaux 
Richterinnen: Dina Beti, Daniela Kiener 
Gerichtsschreiberin: Angélique Marro

Parteien A.________ und B.________, Beschwerdeführer

gegen

KANTONALE STEUERVERWALTUNG, Vorinstanz    

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen – Liegen-
schaftsunterhaltskosten (Schwimmbadabdeckung)

Beschwerde vom 28. August 2024 gegen den Einspracheentscheid vom 
24. Juli 2024; direkte Bundessteuer und Kantonssteuer 2022

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________ und B.________ sind im Kanton Freiburg steuerpflichtig. 

Am 10. Oktober 2023 reichten sie bei der Steuerverwaltung des Kantons Freiburg (nachfolgend: 
Steuerverwaltung) ihre Steuererklärung 2022 ein. Sie deklarierten u.a. ein Einkommen aus un-
selbständiger Haupterwerbstätigkeit von CHF 226'448.- bzw. CHF 66'262.- (Code 1.110) sowie ein 
Einkommen aus Privatkapitalien von CHF 50'331.- (Code 3.210). Unter Berücksichtigung der übri-
gen Steuerfaktoren, namentlich von Liegenschaftsunterhaltskosten von CHF 18'313.- (Code 4.310), 
ergab sich ein steuerbares Einkommen von CHF 159'280.- und ein steuerbares Vermögen von 
CHF 945'828.- (Code 7.910). 

Mit ordentlicher Veranlagungsanzeige vom 18. April 2024 setzte die Steuerverwaltung das steuer-
bare Einkommen auf CHF 185'254.- (direkte Bundessteuer; geschuldeter Steuerbetrag nach Steu-
erabzug: CHF 10'136.-) bzw. CHF 192'454.- (Kantonssteuer; massgebend für den Satz: 
CHF 96'200.-; geschuldeter Steuerbetrag: CHF 20'564.10) und das steuerbare Vermögen auf 
CHF 434'828.- (geschuldeter Steuerbetrag: CHF 798.30) fest. Dem Ausscheidungsformular für den 
tatsächlichen Kostenabzug bei Privatliegenschaften lässt sich entnehmen, dass die Kosten für den 
Ersatz der Schwimmbadabdeckung (CHF 16'713.-) den nicht abziehbaren anderen Kosten zuge-
wiesen und unter dem Titel der Liegenschaftsunterhaltskosten nur der Pauschalabzug von 20 Pro-
zent (ausmachend CHF 3'715.-) gewährt wurde. Als Begründung wurde ausgeführt, dass auf dem 
Liegenschaftsfragebogen vom 1. Mai 2022 ein Schwimmbad ohne Überdachung deklariert worden 
sei. Ein Steuerabzug sei aber nur bei Schwimmbädern mit Überdachung (zu CHF 5.-/m2) zugelas-
sen, nicht jedoch bei mobilen, nicht fest verbauten Abdeckungen.

Gegen diese Veranlagungsanzeige erhoben die Steuerpflichtigen am 30. April 2024 Einsprache. Sie 
erklärten, nicht damit einverstanden zu sein, dass die Kosten für den Ersatz der Schwimmbadabde-
ckung nicht zum Abzug zugelassen worden seien. Sie hätten zwar ein Schwimmbad ohne Überda-
chung deklariert. Das Schwimmbad habe aber seit jeher eine solide, fest montierte und mit Schrau-
ben fixierte Schwimmbadabdeckung und keine mobile Abdeckplane oder dergleichen. Die Kosten 
für den Ersatz der Schwimmbadabdeckung seien deshalb als Unterhaltskosten zum Abzug zuzulas-
sen.

Mit Einspracheentscheid vom 24. Juli 2024 wies die Steuerverwaltung die erhobene Einsprache ab. 
Sie wies abermals darauf hin, dass im Liegenschaftsfragebogen ein Schwimmbad ohne Über-da-
chung deklariert und entsprechend veranlagt worden sei. Bei der Einkommenssteuer seien nur die 
Instandstellungskosten der im Mietwert enthaltenen Bestandteile und Installationen einer Liegen-
schaft abzugsfähig. Bei einem Mietwert von CHF 3.-/m2, in dem keine Abdeckung enthalten sei, 
könnten die Kosten für den Ersatz einer solchen nicht in Abzug gebracht werden. Es obliege den 
Steuerpflichtigen, den korrekten Eigenmietwert zu deklarieren. Werde kein Wechsel auf ein 
Schwimmbad mit Überdachung (Mietwert von CHF 5.-/m2) vorgenommen, bleibe der Mietwert bei 
CHF 3.-/m2 und künftige Reparaturen oder Ersatzinstallationen könnten weiterhin nicht in Abzug 
gebracht werden.

B. Mit Eingabe vom 28. August 2024 (Datum der Postaufgabe) erhoben die Steuerpflichtigen 
Beschwerde an den Steuergerichtshof des Kantonsgerichts. Sie stellen sinngemäss den Antrag, es 
seien die gesamten deklarierten Liegenschaftsunterhaltskosten und damit auch die Kosten für den 
Ersatz der Schwimmbadabdeckung zum Abzug zuzulassen. In der Begründung ihrer Beschwerde 

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stellen sie sich auf den Standpunkt, den Liegenschaftsfragebogen korrekt ausgefüllt zu haben, da 
ihr Schwimmbad über kein fest installiertes "Dach" verfüge, sondern nur über eine fest installierte 
Schwimmbadabdeckung, die über der Wasseroberfläche liege. Gemäss dem besonderen Merkblatt 
für den tatsächlichen Kostenabzug bei Privatliegenschaften sowie für Investitionen, die dem Ener-
giesparen und dem Umweltschutz dienen (gültig ab der Veranlagungsperiode 2020; nachfolgend 
kurz: Merkblatt), könnten nicht nur die Unterhaltskosten für eine Schwimmbadüberdachung, sondern 
auch solche für eine solide Schwimmbadabdeckung in Abzug gebracht werden. Der Liegenschafts-
fragebogen und das Merkblatt seien in diesem Punkt somit nicht kongruent und der Liegenschafts-
fragebogen sollte entsprechend angepasst werden. Sollte durch die Bereinigung des Eigenmiet-
werts eine höhere Steuerbelastung resultieren, so seien sie bereit, (auch rückwirkend) die Mehrkos-
ten dafür zu übernehmen.

Der mit Verfügung vom 2. September 2024 auf CHF 800.- angesetzte Kostenvorschuss wurde am 
20. September 2024 geleistet. 

In ihren Bemerkungen vom 20. Dezember 2024 schliesst die Vorinstanz auf eine Abweisung der 
Beschwerde.

Am 30. Dezember 2024 reichten die Beschwerdeführer spontane Gegenbemerkungen ins Recht, in 
welchen sie an ihrem Standpunkt festhielten und zusätzlich auf Sicherheitsaspekte hinwiesen.

Die Gegenbemerkungen wurden der Vorinstanz am 3. Januar 2025 zur Kenntnisnahme zugestellt. 
Diese reichte am 13. Februar 2025 spontane Schlussbemerkungen ins Recht.

Ein weiterer Schriftenwechsel wurde nicht angeordnet.

C. Auf die weiteren Elemente des Sachverhalts wird – soweit für die Urteilsfindung wesentlich –
in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen näher eingegangen.

Erwägungen

Prozessuales

1.

1.1. Gegen Einspracheentscheide der Veranlagungsbehörde kann die steuerpflichtige Person in-
nert 30 Tagen nach Zustellung beim Kantonsgericht schriftlich Beschwerde erheben (Art. 140 Abs. 1 
DBG; Art. 50 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der 
direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]; Art. 180 Abs. 1 des Gesetzes 
vom 6. Juni 2000 über die direkten Kantonssteuern [DStG; SGF 631.1]). Die Beschwerdeschrift 
muss die Begehren der beschwerdeführenden Person und deren Begründung enthalten (Art. 140 
Abs. 2 DBG; Art. 50 Abs. 2 StHG; Art. 180 Abs. 2 DStG). Mit der Beschwerde können alle Mängel 
des angefochtenen Entscheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (Art. 140 
Abs. 3 DBG; Art. 50 Abs. 2 StHG; Art. 180 Abs. 3 DStG). Das Beschwerdeverfahren richtet sich 
nach dem Gesetz vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; SGF 150.1) (Art. 182 
DStG).

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1.2. Die Beschwerde vom 28. August 2024 gegen den Einspracheentscheid vom 24. Juli 2024 ist 
durch die Beschwerdeführer frist- und formgerecht bei der sachlich und örtlich zuständigen Be-
schwerdeinstanz eingereicht worden. Die Beschwerdeführer sind als Steuerschuldner durch den an-
gefochtenen Einspracheentscheid berührt und haben ohne Weiteres ein schutzwürdiges Interesse 
an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 76 Bst. a VRG).

Auf die Beschwerde kann daher, soweit sich die Beschwerdeführer gegen die Verweigerung des 
Kostenabzugs für den Ersatz der Schwimmbadabdeckung zur Wehr setzen, eingetreten werden.

2.

Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens überprüft der Steuergerichtshof des Kantonsgerichts als 
Rechtsmittelinstanz alle Mängel des angefochtenen Entscheides und des vorangegangenen Ver-
fahrens (Art. 140 Abs. 3 DBG; Art. 180 Abs. 3 DStG). Der Entscheid in der Sache selbst lautet auf 
Abweisung oder ganze bzw. teilweise Gutheissung. Eine Rückweisung an die Veranlagungsbehörde 
erfolgt, wenn der Sachverhalt unvollständig ist (z.B. ungenügende Beweiserhebung) oder zu Un-
recht auf die Einsprache nicht eingetreten wurde, ein Nichteintreten, wenn die Prozessvorausset-
zungen nicht erfüllt sind, und eine Abschreibung, wenn die Beschwerde zurückgezogen wird, die 
Gegenpartei das Begehren anerkennt oder ein Vergleich zwischen den Parteien zustande kommt. 

Der Steuergerichtshof hat indes keine Handhabe, der Steuerverwaltung ausserhalb des konkreten 
Streitgegenstands irgendwelche Weisungen zu erteilen und sie anzuweisen, Fragebögen oder 
Merkblätter anzupassen. Dies gilt selbst dann, sollten diese unklar, nicht kongruent oder in sich 
widersprüchlich sein. 

Auf das Begehren, es sei die Vorinstanz anzuweisen, den "veralteten" Fragebogen zur Ermittlung 
des Eigenmietwertes anzupassen, kann damit nicht eingetreten werden.

Direkte Bundessteuer (604 2024 113)

3.

Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob die Beschwerdeführer die Kosten 
für den Ersatz der Schwimmbadabdeckung im Betrag von CHF 16'713.- zum Abzug bringen können.

3.1. Bei Liegenschaften im Privatvermögen können unter anderem die Unterhaltskosten, die Kos-
ten der Instandstellung von neu erworbenen Liegenschaften, die Versicherungsprämien und die 
Kosten der Verwaltung durch Dritte von den steuerbaren Einkünften abgezogen werden (Art. 32 
Abs. 2 Satz 1 DBG). Nicht abziehbar sind indes die Aufwendungen für die Anschaffung, Herstellung 
oder Wertvermehrung von Vermögensgegenständen (Art. 34 Bst. d DBG). Auch die Verordnung der 
Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 24. August 1992 über die abziehbaren Kosten von Liegen-
schaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer (ESTV-Liegenschaftskostenverord-
nung; SR 642.116.2) sieht vor, dass die Auslagen für Reparaturen und Renovationen, die nicht wert-
vermehrende Aufwendungen darstellen, als Unterhaltskosten abziehbar seien (Art. 1 Abs. 1 Bst. a 
Ziff. 1 ESTV-Liegenschaftskostenverordnung).

3.2. Beim Abzug für Unterhaltskosten handelt es sich um einen Abzug für Gewinnungskosten. 
Gewinnungskosten setzen ein steuerbares Einkommen voraus (BGE 124 I 193 E. 3g; Urteil BGer 
2C_558/2016, 2C_559/2016 vom 24. Oktober 2017 E. 2.2). Die Unterhaltskosten müssen in wirt-

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schaftlicher und zeitlicher Hinsicht einen direkten und unmittelbaren Zusammenhang mit der Ein-
kommenserzielung aufweisen (Urteile BGer 2C_744/2021 vom 21. September 2022 E. 3.3; 
2C_251/2016 vom 30. Dezember 2016 E. 3.2 in StR 72/2017 S. 239). Bei selbstgenutzten Liegen-
schaften sind nur diejenigen Unterhaltskosten abzugsfähig, die mit dem (steuerbaren) Eigenmiet-
wert unmittelbar verbunden sind (Urteile BGer 2C_744/2021 vom 21. September 2022 E. 3.3; 
2C_558/2016 vom 24. Oktober 2017 E. 2.2; 2C_393/2012 vom 8. November 2012 E. 2.2 in StE 2013 
B 25.6 Nr. 61). Den Unterhaltskosten muss somit ein gegenwärtiger oder vergangener Ertrag aus 
unbeweglichem Vermögen gegenüberstehen; steht den erstmaligen Kosten dagegen ein künftiger 
Ertrag gegenüber, handelt es sich um Anlagekosten (Urteile BGer 2C_251/2016 vom 30. Dezember 
2016 E. 3.2 in StR 72/2017 S. 239; 2C_558/2016, 2C_559/2016 vom 24. Oktober 2017 E. 2.2). Es 
ist somit danach zu fragen, ob die von der steuerpflichtigen Person geltend gemachten Kosten mit 
dem als Einkommen zu versteuernden Eigenmietwert unmittelbar zusammenhängen oder Lebens-
haltungskosten darstellen (vgl. bereits BGE 100 Ib 480 E. 3a). Darunter sind die Aufwendungen zu 
verstehen, die nicht mit der Einkommenserzielung zusammenhängen, sondern der Befriedigung der 
persönlichen Bedürfnisse dienen und damit Einkommensverwendung darstellen (Urteil BGer 
2A.683/2004 vom 15. Juli 2005 E. 2.3).

Auch die Doktrin verweist auf die notwendige und untrennbare Verbindung zwischen steuerpflichti-
gem Einkommen und abzugsfähigen Unterhaltskosten, so etwa LOCHER (in Kommentar zum Bun-
desgesetz über die direkte Bundessteuer, I. Teil Art. 1-48 DBG, 2. Auflage 2019, Art. 21 Rz. 55 und 
Art. 32 Rz. 22), der ausführt, dass nur soweit bauliche Investitionen bei der Bemessung des Eigen-
mietwertes berücksichtigt werden (z.B. Schwimmbad, Tennisplatz oder Gartenanlage), diesbezügli-
che Unterhaltskosten anerkannt werden können, andernfalls der organische Zusammenhang der 
Gewinnungskosten mit den steuerbaren Roheinkünften fehlt. Unterhaltskosten sind als Gewin-
nungskosten also nur absetzbar, wenn diesem Aufwand bei der Ertragsfestsetzung nicht schon 
Rechnung getragen wurde, mit anderen Worten wenn die Unterhaltskosten nicht bereits durch eine 
entsprechend niedrigere Festsetzung des Mietwertes berücksichtigt worden sind. MERLINO (in Com-
mentaire romand sur l'impôt fédéral direct, 2. Auflage 2017, Art. 32 Rz. 37) nennt das Beispiel des 
Gartens, der in gewissen Kantonen im Eigenmietwert der Liegenschaft nicht enthalten ist, weshalb 
in diesen Kantonen Unterhaltskosten, die den Garten betreffen, auch nicht vom steuerpflichtigen 
Einkommen abgezogen werden können (vgl. ausserdem LISSI/DINI, in Kommentar zum Bundesge-
setz über die direkte Bundessteuer, 4. Auflage 2022, Art. 32 N. 24 mit Verweis auf StE 2010 B 25.6 
Nr. 58).

3.3. In diese gesetzliche Konzeption sowie die daraus entwickelte Rechtsprechung und Doktrin 
reiht sich auch das von der Kantonalen Steuerverwaltung herausgegebene und bereits erwähnte 
Merkblatt (abrufbar unter: www.fr.ch/de/steuern > Natürliche Personen > Spezifische Themen > Lie-
genschaftsbewertung > Wegleitungen > Tatsächlicher Kostenabzug Privatliegenschaften ab 2020) 
ein, wenn es zu den fest eingebauten Schwimmbädern / Schwimmteichen explizit festhält, dass die 
Kosten für gleichwertige Reparaturen an solchen nur dann als Unterhaltskosten zum Abzug gebracht 
werden können, wenn die entsprechende Einrichtung im Ertragswert der Liegenschaft enthalten ist 
(Ziff. 10.6.1). Der Ersatz oder die Reparatur einer Schwimmbadüberdachung oder einer soliden 
Schwimmbadabdeckung wird nur bei deklarierten Schwimmbädern mit Überdachung (zu 
CHF 5.- /m2) zugelassen. Kein Abzug ist zulässig für mobile (nicht fest verbaute) Abdeckungen 
(Ziff. 10.6.5) sowie für Abdeckplanen (Ziff. 10.6.6). Den geltend gemachten Unterhaltskosten muss 
also ein Eigenmietwert gegenüberstehen.

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4.

4.1. Es ergibt sich aus den vorliegenden Akten, dass die Beschwerdeführer die Liegenschaft im 
April 2020 erworben haben. Am 1. Mai 2020 haben sie den "Fragebogen für die Bewertung der Miet- 
und Steuerwerte von nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften" ausgefüllt. Im jährlichen Eigenmiet-
wert von CHF 18'324.- (korrigiert auf CHF 18'576.-) und Steuerwert von CHF 477'000.- (korrigiert 
auf CHF 480'000.-) wurde u.a. ein Schwimmbad im Freien ohne Überdachung von 26,4m2 à CHF 3.-, 
ausmachend CHF 79.-, berücksichtigt (vgl. Ziff. 3.2). 

Die Vorinstanz beruft sich also zu Recht darauf, dass im Eigenmiet- und Steuerwert der Liegenschaft 
nur ein Schwimmbad ohne Überdachung berücksichtigt ist. Dies wird von den Beschwerdeführern 
auch nicht moniert.

Damit ist festzustellen, dass die geltend gemachten Unterhaltskosten mit dem als Einkommen zu 
versteuernden Eigenmietwert nicht unmittelbar zusammenhängen, ihnen mit anderen Worten kein 
gegenwärtiger oder vergangener Eigenmietwert gegenübersteht, weshalb die Kosten für den Ersatz 
der Schwimmbadabdeckung nicht mit der Einkommenserzielung zusammenhängen, sondern alleine 
der Befriedigung der persönlichen Bedürfnisse dienen und damit Einkommensverwendung darstel-
len, und deshalb auch nicht vom steuerbaren Einkommen zum Abzug gebracht werden können.

4.2. Was die Beschwerdeführer dagegen vorbringen, vermag ihnen nicht weiterzuhelfen.

Namentlich können sie aus der Tatsache, dass die ersetzte Schwimmbadabdeckung in die Jahre 
gekommen sei und deshalb habe ersetzt werden müssen und dass die Schwimmbadabdeckung 
nicht zuletzt auch der Sicherheit diene, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es wurde bereits ausge-
führt, dass Unterhaltskosten nur dann zum Steuerabzug berechtigen, wenn ihnen ein Eigenmietwert 
gegenübersteht, was vorliegend aber nicht der Fall ist, da die Schwimmbadabdeckung nicht im Er-
tragswert der Liegenschaft enthalten ist.

Was die Schätzung der Liegenschaft im Jahr 2020 anbelangt, so ist festzustellen, dass darin ein 
Schwimmbad ohne Überdachung angegeben wurde. Die Beschwerdeführer haben den Fragebogen 
unterzeichnet und mit ihrer Unterschrift bestätigt, dass die im Formular enthaltenen Angaben voll-
ständig und wahrheitsgetreu sind. Hätten beim Ausfüllen des Formulars Unsicherheiten darüber be-
standen, ob es sich bei einer fest montierten Schwimmbadabdeckung um eine Überdachung handelt 
oder nicht, hätten die Beschwerdeführer bei der Steuerverwaltung nachfragen können. Sie können 
sich aber nicht im Nachhinein darauf berufen, dass ihnen nicht bewusst gewesen sei, dass eine 
solide Schwimmbadabdeckung einer Schwimmbadüberdachung gleichgestellt ist. Dies nicht zuletzt 
auch deshalb, weil sie bereits in den Steuerjahren 2020 und 2021 mit einem Schwimmbad ohne 
Überdachung einen tieferen Steuer- und Eigenmietwert besteuert haben. Eine nachträgliche Kor-
rektur dieser bereits rechtkräftigen Veranlagungen ist nicht möglich, sind doch die Voraussetzungen 
für die Einleitung eines Nachsteuerverfahrens im vorliegenden Fall nicht gegeben (vgl. Art. 151 Abs. 
2 DBG).

4.3. Abschliessend bleibt zu erwähnen, dass sich die Beschwerdeführer auch nicht auf den Ver-
trauensschutz berufen können. 

Der auf Art. 9 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV; SR 101) gestützte Anspruch auf Schutz berechtigten Vertrauens in staatliches Verhalten setzt 
praxisgemäss eine Grundlage voraus, auf welche die betroffene Person mit Recht vertrauen durfte 
und gestützt auf welche sie nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nun nicht mehr rückgän-

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gig machen kann (BGE 137 I 69 E. 2.5.1; 131 II 627 E. 6.1; 129 I 161 E. 4.1; Urteil BGer 2C_499/2014 
vom 2. Februar 2015 E. 3.4.3). Ein Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche 
Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörde be-
steht nur, wenn das behördliche Verhalten sich auf eine konkrete, die betreffende Person 
berührende Angelegenheit bezieht (Urteil BGer 2C_407/2012 vom 23. November 2012 E. 3.3 in StE 
2013 B 92.8 Nr. 17, mit Hinweisen auf BGE 137 I 69 E. 2.5.1; 137 II 182 E. 3.6.2; 132 II 240 E. 3.2.2; 
131 II 627 E. 6.1). Welche Rechtsnatur dem angeblich vertrauensbegründenden staatlichen Akt zu-
kommt, ist von untergeordneter Bedeutung. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob der behördliche Ein-
zelakt derart gehalten ist, dass sich ihm alle erforderlichen Angaben entnehmen lassen, die im kon-
kreten Fall für die Dispositionen erforderlich sind (vgl. BGE 134 I 23 E. 7.5 mit Hinweisen). Inhaltlich 
zu unbestimmt, um überhaupt eine Vertrauensgrundlage abgeben zu können, sind beispielsweise 
Rundschreiben, Merkblätter, Kreisschreiben und dergleichen, mithin blosse Verwaltungsverordnun-
gen (Urteile BGer 2C_499/2014 vom 2. Februar 2015 E. 3.4.4; 2C_812/2013 vom 28. Mai 2014 
E. 2.3.2 in ASA 83 S. 63; 2C_309/2013 vom 18. September 2013 E. 3.5 in StE 2013 B 72.14.2 
Nr. 42).

Kommt hinzu, dass sich mit Bezug auf den Liegenschaftsfragebogen und das Merkblatt keine In-
kongruenzen oder Widersprüchlichkeiten feststellen lassen. Sowohl der Fragebogen wie auch das 
Merkblatt unterscheiden zwischen Schwimmbädern mit Überdachung (CHF 5.-/m2) und Schwimm-
bädern ohne Überdachung (CHF 3.-/m2). Darüber hinaus präzisiert das Merkblatt, dass nur bei de-
klarierten Schwimmbädern mit Überdachung (zu CHF 5.-/m2) ein Abzug für den Ersatz und die Re-
paratur einer Schwimmbadüberdachung oder einer soliden Schwimmbadabdeckung zugelassen ist. 
Der französische Text des Merkblatts enthält den zusätzlichen Hinweis, dass unter einer soliden 
Schwimmbadabdeckung eine Sicherheitsabdeckung gemeint ist ("la réparation / le remplacement 
des abris et des couvertures rigides (de sécurité) ne seront admis en déduction que si la piscine est 
déclarée avec abris à CHF 5.-/m2"). Wurde – wie im vorliegenden Fall – nur ein Schwimmbad ohne 
Überdachung (zu CHF 3.-/m2) deklariert, ist ein entsprechender Abzug nicht zulässig. Dass das 
Merkblatt eine solide Schwimmbadabdeckung einer Schwimmbadüberdachung gleichgestellt, än-
dert daran nichts und führt auch nicht zu Unsicherheiten oder Verwirrung. Im Gegenteil, diese Prä-
zisierung dient vielmehr der Transparenz und der einheitlichen Rechtsanwendung. Da eine fest ver-
schraubte Schwimmbadabdeckung mit einer eigentlichen Überdachung, die ebenfalls fix installiert 
ist, weit mehr gemein hat wie mit einer mobilen, nicht fest verbauten Abdeckung oder Abdeckplane, 
die bei Nichtgebrauch entfernt und verstaut werden kann, ist diese steuerliche Behandlung der 
Schwimmbadüberdachungen auch sachlich gerechtfertigt. Und schliesslich geben die Beschwerde-
führer selbst an, dass ihre Schwimmbadabdeckung auch eine wesentliche sicherheitstechnische 
Funktion erfülle. 

4.4. Zusammenfassend ist festzustellen, dass im Eigenmiet- und Steuerwert der Liegenschaft nur 
ein Schwimmbad ohne Überdachung berücksichtigt ist, weshalb die geltend gemachten Kosten für 
den Ersatz der soliden Schwimmbadabdeckung, die einer Überdachung gleichgestellt ist, nicht vom 
steuerbaren Einkommen zum Abzug gebracht werden können.

Entsprechend ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. Juli 2024 zu bestätigen und die 
dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

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Kantonssteuer (604 2024 114)

5.

Auch gemäss Art. 33 Abs. 2 Satz 1 DStG (vgl. zudem Art. 9 Abs. 3 StHG) können bei Liegenschaften 
im Privatvermögen die Unterhaltskosten, die Kosten der Instandstellung von neu erworbenen Lie-
genschaften, die Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung durch Dritte in Abzug ge-
bracht werden, nicht jedoch die Aufwendungen für die Anschaffung, Herstellung oder Wertvermeh-
rung von Vermögensgegenständen (Art. 35 Bst. d DStG). Die Einzelheiten sind in der Verordnung 
der Kantonalen Finanzdirektion vom 21. März 2001 über den Abzug der Kosten bei Privatliegen-
schaften und der Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, sowie der 
Kosten für die Restaurationsarbeiten an unbeweglichen Kulturgütern (SGF 631.421) geregelt. Die 
Kantonale Steuerverwaltung verfügt zudem über das bereits erwähnte Merkblatt.

Angesichts der mit dem Recht der direkten Bundessteuer übereinstimmenden gesetzlichen Rege-
lung kann für die Rechtsanwendung auf die Ausführungen in den Erwägungen 3 und 4 verwiesen 
werden. Demzufolge ist auch die Beschwerde betreffend die Kantonssteuer abzuweisen, soweit dar-
auf einzutreten ist.

Kosten- und Entschädigungsfolge

6.

6.1. Die Kosten des Verfahrens sind der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 
DBG; Art. 131 Abs. 1 VRG).

Die Höhe der Verfahrenskosten wird durch das kantonale Recht bestimmt (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG). 
Das heisst, dass insbesondere der Tarif der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Ver-
waltungsjustiz vom 17. Dezember 1991 (Tarif VJ; SGF 150.12) zur Anwendung gelangt (vgl. Art. 
146 und Art. 147 VRG sowie Art. 4 Abs. 3 des kantonalen Ausführungsbeschlusses zum Bundes-
gesetz über die direkte Bundessteuer).

Im vorliegenden Fall scheint es angemessen, die Gerichtsgebühr auf insgesamt CHF 800.- festzu-
setzen. Diese Gerichtsgebühr ist den unterliegenden Beschwerdeführern aufzuerlegen und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.

6.2. Die unterliegenden Beschwerdeführer, die sich im vorliegenden Beschwerdeverfahren auch 
nicht anwaltlich vertreten liessen, haben keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

(Dispositiv auf der folgenden Seite)

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Der Hof erkennt:

Direkte Bundessteuer (604 2024 113)

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

Kantonssteuer (604 2024 114)

2. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

Kosten und Entschädigung

3. Die Kosten (Gebühr: CHF 800.-) werden A.________ und B.________ auferlegt und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

4. Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Zustellung.

Der vorliegende Entscheid kann gemäss Art. 82 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über 
das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) innert 30 Tagen seit Eröffnung mit einer Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht in Luzern angefochten werden.

Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die Einsprache an die 
Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird 
(Art. 148 VRG).

Freiburg, 10. März 2025/dki

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin