# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f94fa8d7-9015-504c-ab37-1c0ad61f1048
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-04-27
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 27.04.2017 6B 423/2017 (6B_423/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-423-2017_2017-04-27.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          6B_423/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 27. April 2017
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Teil-Einstellung des Strafverfahrens, Nichteintreten, Wiederherstellung einer Frist, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 23. März 2017. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen verfügte am 24. Februar 2017, dass das von der Beschwerdeführerin angestrebte Strafverfahren wegen Nötigung und Hausfriedensbruchs eingestellt werde, das Verfahren wegen Tätlichkeit hingegen pendent bleibe. Auf eine gegen die Teileinstellung gerichtete Beschwerde vom 9. März 2017 (Poststempel: 13. März 2017) trat das Obergericht des Kantons Thurgau am 23. März 2017 wegen Verspätung nicht ein. 

Die Beschwerdeführerin gelangt mit einer als "Beschwerde" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht. In der Sache ersucht sie indessen ausschliesslich um Fristwiederherstellung betreffend die Beschwerde vom 9. März 2017. Der Grund für das Versäumnis sei ihre Krankheit. In der Beilage reicht sie ein Attest des sie behandelnden Arztes ein. 

Damit erhebt die Beschwerdeführerin nicht Beschwerde, sondern stellt in die Augen springend ein Gesuch um Wiederherstellung der verpassten Frist. Die vorliegende Eingabe inklusive Beilagen ist folglich zuständigkeitshalber an das Obergericht des Kantons Thurgau zu überweisen (Art. 30 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht ist zu deren Behandlung nicht zuständig. 

 

    
  2. 
 

Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird damit gegenstandslos. 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Gesuch um Fristwiederherstellung wird zuständigkeitshalber an das Obergericht des Kantons Thurgau überwiesen. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 27. April 2017 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill