# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2a6f6828-517f-517a-9bfd-7bd57c01b173
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-06-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 10.06.2008 IV 2007/98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-98_2008-06-10.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/98

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 10.06.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 10.06.2008
Art. 28 Abs. 2ter IVG: Ermittlung des IV-Grades bei Teilerwerbstätigen nach 
der gemischten Methode gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung. 
Ermittlung des IV-Grades für jeden Teilbereich, anschliessend Anpassung an 
jeweiliges Pensum des Teilbereichs. Berücksichtigung von 
Wechselwirkungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 10. Juni 2008, IV 2007/98).

Vizepräsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug 

und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Christina Angst

Entscheid vom 10. Juni 2008

in Sachen

B.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Werner Rechsteiner, Unterer Graben 1,

9001 St. Gallen,

 gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

 betreffend

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rente

 Sachverhalt:

A.   

A.a  Die 1946 geborene B.___ meldete sich am 3. November 2004 bei der IV-Stelle und 

beantragte namentlich eine Rente. Sie gab an, nach dem Besuch der Primar- und 

Sekundarschulen eine Ausbildung als Konfektionsschneiderin gemacht zu haben. Seit 

1978 habe sie als selbständige Bäuerin und Hausfrau gearbeitet. Am 5. September 

2002 sei sie von einer Kuh überrannt worden und habe zwei Wirbelfrakturen (BWK 11 

und LWK 1) erlitten. Seither leide sie an ständigen Schmerzen, was sie bei der 

Bewältigung des gesamten Alltags stark einschränke.

A.b Dr. med. A.___, Innere Medizin FMH, teilte mit Arztbericht vom 11. Februar 2005 

(act. G 4.1/16) mit, die Versicherte leide an chronischen Rückenschmerzen bei Status 

nach BWK 11 und LWK 1 Impressionsfraktur am 5. September 2002. Vom 

5. September bis 30. November 2002 sei sie zu 100%, vom 1. Dezember 2002 bis 

16. März 2003 zu 75% und vom 17. März 2003 bis 30. April 2004 zu 50% 

arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. Mai 2004 betrage die Arbeitsunfähigkeit 30%. Die 

Versicherte fühle sich auch zum jetzigen Zeitpunkt in ihrer täglichen Arbeit als 

Bauersfrau wegen den Rückenschmerzen noch zu 50% eingeschränkt, als Hausfrau 

betrage die Einschränkung etwa 30%. Es bestünden nach wie vor Restbeschwerden 

mit Schmerzen in der oberen LWS, sie habe Mühe beim Aufstehen und beim Bücken, 

beim Wäsche aufhängen, beim Putzen der Badewanne in gebückter Stellung, beim 

Heben von schwereren Lasten und bei gröberen Putzarbeiten. Sie habe praktisch 

täglich Beschwerden und müsse nach Bedarf Medikamente einnehmen. Der 

Gesundheitszustand sei mehr oder weniger stationär. Als Bauersfrau sei die 

Versicherte wegen des Rückenleidens stark eingeschränkt. Da der Ehemann der 

Versicherten aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen (auch der Versicherten) 

sein Bauerngut verkauft habe, falle die Arbeit als Bauersfrau weg. Schwerere Arbeiten 

könne die Versicherte nicht mehr ausführen, leichte und mittelschwere Arbeiten seien 

ihr zumutbar, wobei die Leistung wahrscheinlich reduziert sei. Auch eine Teilzeitarbeit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

mit voller Leistung sei denkbar, wobei aber wegen der Rückenschmerzen Pausen 

eingeschaltet werden müssten.

A.c  Am 13. Februar 2006 führte die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle durch. 

Dem Abklärungsbericht vom 6. März 2006 (act. G 4.1/30) ist zu entnehmen, dass die 

Versicherte am 5. September 2002 von einer Kuh von hinten überrannt worden sei. Sie 

sei mit der Ambulanz notfallmässig ins Spital C.___ eingeliefert worden und ca. eine 

Woche stationär hospitalisiert gewesen. Sie habe grosse Schmerzen an der rechten 

Schulter, im Brust- und Kopfbereich und am Rücken gehabt, zwei Rückenwirbel seien 

gebrochen gewesen. Während sieben Wochen habe sie ein Korsett tragen müssen. 

Trotz der Behandlungen seien starke Rückenbeschwerden zurückgeblieben, ihre 

Tätigkeit als Bäuerin habe sie nicht mehr aufnehmen können, da sie viele schwere, 

mittelschwere und rückenbelastende Tätigkeiten wie Emden, Heuen, Obsten, Eier 

einsammeln, nicht mehr machen könne. Da ihr Ehemann ebenfalls gesundheitlich 

angeschlagen und auf dem Hof auf ihre bisherige Mithilfe angewiesen gewesen sei, 

hätten sie den Hof aufgeben müssen. Im Haushalt habe sie grosse Mühe, vor allem bei 

schweren und rückenbelastenden Tätigkeiten wie Staubsaugen, Böden aufnehmen, 

Fenster putzen, etc. Sie leide zusätzlich noch an einer Gelenksarthrose, welche sich in 

den letzten Jahren verschlechtert habe und sie bei den Haushaltsarbeiten ebenfalls 

stark behindere. Der Anteil der Tätigkeit als Bäuerin habe 60% betragen, zu 40% sei 

sie im Haushalt tätig gewesen. Der Abklärungsbericht stützt sich auf die 

Wohnverhältnisse auf dem Bauernhof, da die Versicherte ohne Gesundheitsschaden 

weiterhin dort leben würde. Bei der Haushaltführung und beim Einkauf und weiteren 

Besorgungen sei die Versicherte nicht eingeschränkt. Im Bereich Ernährung betrage die 

Einschränkung 20%, sie müsse jeweils eine halbe Stunde früher mit der Arbeit 

beginnen, benötige wegen der Arthrose beim Rüsten die doppelte Zeit und habe 

danach heftige Schmerzen in den Gelenken. Sie habe wegen der Arthrose grosse 

Mühe, Flaschen und Büchsen zu öffnen. Bei den Aufräumarbeiten und der Reinigung 

sei sie nicht wesentlich eingeschränkt, für eine gründliche Reinigung der Küche sei sie 

auf Mithilfe angewiesen. Im Bereich Wohnungspflege betrage die Einschränkung 70%, 

da diese Arbeiten alle stark rückenbelastend sind und sie die Arthrose zusätzlich 

einschränke. Leichtere Reinigungsarbeiten seien ihr noch möglich. Die Grossreinigung 

sei nur noch mit grosser Hilfe der Schwägerin möglich. Staubsaugen und Böden 

aufnehmen erledige zu zwei Dritteln der Ehemann. Bei der Wäsche und Kleiderpflege 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

benötige sie etwa einen Drittel mehr an Zeit, da ihr alles langsamer von der Hand gehe. 

Die Einschränkung wurde auf 10% beziffert. Im Bereich Verschiedenes betrage die 

Einschränkung 50%. Als gelernte Konfektionsschneiderin habe sie vor dem Unfall viele 

Kleider selbst angefertigt, seither habe sie diese Tätigkeit um 50% reduzieren müssen. 

Wegen der Arthrose sei sie dabei zusätzlich verlangsamt und habe danach oft 

Schmerzen. Insgesamt wurde für den 40% Anteil der Tätigkeit als Hausfrau eine 

Einschränkung von 30.5% ermittelt.

A.d Bei der Abklärung an Ort und Stelle erwähnte die Versicherte, dass sie nebst dem 

Rückenleiden auch an einer Gelenksarthrose leide. Da diese im Kurzaustrittsbericht 

des Spitals C.___ vom 13. September 2002 (act. G 4.1/16) erwähnt wurde, empfahl der 

Regionale Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz auf Anfrage hin am 20. Februar 2006 

(act. G 4.1/28), die Versicherte von Dr. med. D.___, Innere Medizin/Rheumatologie 

FMH, bei dem sie vor einiger Zeit auch in Behandlung war, untersuchen zu lassen.

A.e Dr. med. D.___ hielt in seinem Arztbericht vom 7. Juni 2006 (act. G 4.1/31) fest, die 

Versicherte leide seit dem 5. September 2002 an einem Thorako-

Lumbovertebralsyndrom bei Fehlhaltung, einer Fehlform, osteodegenerativen 

Veränderungen, einem St. n. traumatischer BWK 11- und LWK 1-Fraktur sowie 

muskulärer Dysbalance, intermittierenden segmentalen Dysfunktionen der mittleren 

und oberen BWS, einem cervicovertebralen, intermittierend cervico-cephalen 

Schmerzsyndrom bei Fehlhaltung, mässigen osteodegenerativen Veränderungen, 

muskulärer Dysbalance und einem St. n. distorsionellem Trauma. Zudem leide sie an 

einer Periarthropathia coxae links mehr als rechts bei beginnender Coxarthrose und an 

Finger-Polyarthrose. Diese Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die arterielle essentielle Hypertonie, die 

Varicosis und die statischen Vorfussbeschwerden bei Spreizfüssen. Der 

Gesundheitszustand der Versicherten sei stationär. Langfristig sei sowohl von Seiten 

des Rückens als auch der Polyarthrose mit einer trendmässigen Verschlechterung der 

Befunde zu rechnen. Die bisherige Tätigkeit als Bäuerin sei der Versicherten bis auf das 

Führen der Buchhaltung, was einem Arbeitspensum von ca. 5% des bisherigen 

Pensums entspreche, nicht mehr zumutbar. Wegen den belastungsabhängigen 

Rückenbeschwerden seien längeres Stehen und Gehen wie auch Heben, Bücken und 

Tragen von Lasten nicht mehr möglich. Auch Sitzen in vornübergebeugter Haltung 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

führe zu vermehrten thorako-lumbovertebralen Beschwerden. Die Gehstrecke sei auf 

30 - 60 Minuten limitiert. Andere Tätigkeiten seien der Versicherten zumutbar, jedoch 

sei längeres Sitzen in vornübergebeugter Haltung nicht möglich und von Seiten der 

Finger bestehe eine klar verminderte Belastbarkeit, eine Kraftminderung und eine 

Limitation der Feinmotorik. Eine extra-leichte Tätigkeit in wechselnder Position ohne 

schweres Heben, Bücken und Tragen in klimatisierten Räumen sei maximal mit einem 

Arbeitspensum von zwei mal zwei Stunden pro Tag zumutbar, wobei die 

Leistungsfähigkeit dabei um mindestens einen Drittel eingeschränkt sein dürfte. Die 

Minderung der Arbeitsfähigkeit durch die Finger-Polyarthrose und die eher leichte 

beginnende Coxarthrose sei klar sekundärer Art, im ursprünglich erlernten Beruf als 

Schneiderin wirke sich die Finger-Polyarthrose jedoch klar limitierend aus. 

Grundsätzlich müsste man von einer verminderten Leistungsfähigkeit von gegen 50% 

ausgehen, von Seiten ihrer Rückenprobleme sei die Versicherte aber auch im Beruf als 

Schneiderin klar höhergradig behindert.

A.f Im Einkommensvergleich vom 12. Juli 2006 (act. G 4.1/34) hielt der Fachmitarbeiter 

der IV-Stelle fest, die Versicherte sei zu 40% als Hausfrau und zu 60% als Bäuerin 

einzustufen. Die Einschränkung im Haushalt betrage rund 30%. Für eine leichte 

adaptierte Tätigkeit bestehe eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 33%. Wegen der 

Einschränkungen an den Fingern sei ein erhöhter Leidensabzug von 15% 

gerechtfertigt. Aufgrund des Alters der Versicherten und der bisherigen Tätigkeit dürfte 

es unmöglich sein, die Versicherte in der freien Wirtschaft zu vermitteln. Beim 

Einkommensvergleich stützte sich der Fachmitarbeiter für die Ermittlung sowohl des 

Validen- wie auch des Invalideneinkommens auf die vom Bundesamt für Statistik 

herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2006. Bei 

einem anrechenbaren Pensum von 60% wurde ein Valideneinkommen von 

Fr. 28'476.-- angenommen, als Invalideneinkommen wurde bei einer Arbeitsfähigkeit 

von 33% und unter Gewährung eines Leidensabzuges von 15% ein Betrag von 

Fr. 13'312.-- ermittelt.

A.g Mit Vorbescheid vom 11. August 2006 (act. G 4.1/41) teilte die IV-Stelle der 

Versicherten mit, dass sie bei einem Invaliditätsgrad von 44% ab dem 1. November 

2003 Anspruch auf eine Viertelsrente habe.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

A.h Mit Stellungnahme vom 12. Oktober 2006 (act. G 4.1/49) beantragte Rechtsanwalt 

lic. iur. W. Rechsteiner für die Versicherte, es sei ihr ab 1. November 2003 mindestens 

eine halbe Rente zuzusprechen. Aus dem Abklärungsbericht ergebe sich eine 

Invalidität im Haushalt von 12%. Im angestammten Beruf als Bäuerin könne sie 

lediglich noch Buchhaltungsarbeiten ausführen, weshalb diesbezüglich eine Invalidität 

von 55% bestehe. Für eine andere Tätigkeit sei sie gemäss Bericht des 

Fachmitarbeiters aufgrund ihres Alters und ihrer bisherigen Tätigkeit nicht mehr 

vermittelbar. Die Berechnung des Invalideneinkommens sei falsch. Gemäss 

medizinischen Einschätzungen bestehe für eine leichte adaptierte Tätigkeit noch eine 

Arbeitsfähigkeit von 50% mit einer um einen Drittel eingeschränkten Leistungsfähigkeit. 

Die Versicherte sei zu 60% als Bäuerin tätig gewesen. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 

50% und einer um einen Drittel reduzierten Leistung resultiere eine theoretische 

Erwerbsfähigkeit von 19.8%, wovon noch ein Leidensabzug von 15% vorzunehmen 

sei. Bei dieser Berechnung ergebe sich, dass die Versicherte mindestens Anspruch auf 

eine halbe IV-Rente habe.

A.i  Mit Verfügung vom 25. Januar 2007 (act. G 4.1/52) sprach die IV-Stelle der 

Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 44% ab 1. November 2003 eine 

Viertelsrente zu. Zu den Ausführungen des Rechtsvertreters der Versicherten in der 

Stellungnahme hielt sie fest, der Bauernhof sei auch aus gesundheitlichen Gründen des 

Ehemannes aufgegeben worden, weshalb die Einschränkung im Erwerb nicht nur 

aufgrund der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bäuerin, sondern unter 

Einbezug der wirtschaftlichen Erwerbsmöglichkeiten auf einem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt zu ermitteln sei. Dabei könnten die invaliditätsfremden Faktoren wie Alter 

und aktueller Stellenmarkt nicht berücksichtigt werden. Die von Dr. D.___ angegebene 

zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50% bei einer um einen Drittel verminderten 

Leistungsfähigkeit sei ins Verhältnis zu einem 60%-, nicht zu einem 100%-Pensum zu 

setzen, womit im erwerblichen Teil eine Erwerbseinbusse von 53% resultiere.

B.  

Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. W. Rechsteiner für die 

Betroffene am 26. Februar 2007 (act. G 1) erhobene Beschwerde mit den Anträgen, die 

Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen vom 25. Juni (recte: 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Januar) 2007 aufzuheben und der Beschwerdeführerin ab 1. November 2003 bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 55% eine halbe IV-Rente auszurichten. Es sei 

unbestritten, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen 

mindestens zu 60% erwerbstätig und höchstens zu 40% im Haushalt beschäftigt wäre 

und die Invaliditätsbemessung daher nach der gemischten Methode zu erfolgen habe. 

Für die Ermittlung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Bereich rechtfertige sich der 

Beizug der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung für den Einkommensvergleich. Damit ergebe sich bei einem 

60%-Pensum unbestritten ein Valideneinkommen von Fr. 28'476.--. Falsch berechnet 

worden sei von der Beschwerdegegnerin jedoch das Invalideneinkommen. Aus dem 

Bericht von Dr. med. D.___ sei ersichtlich, dass sich die attestierte effektive 

Arbeitsfähigkeit von 33% nur auf die Erwerbstätigkeit beziehe und daher nicht auf ein 

100%-Pensum, sondern nur auf das tatsächlich anrechenbare Arbeitspensum von 

60% zu beziehen sei. Das Invalideneinkommen belaufe sich demnach bei einer 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 33% und unter Berücksichtigung eines 

Leidensabzuges von 15% auf lediglich Fr. 7'987.-- (hypothetisches Einkommen von 

Fr. 47'460.-- x 0.6 x 0.33 x 0.85), woraus eine Einschränkung im erwerblichen Bereich 

von 72%, bzw. gewichtet ein Teilinvaliditätsgrad von 43% resultiere. Im 

Aufgabenbereich bestehe unbestritten ein Teilinvaliditätsgrad von 12%. Die beiden 

Teilinvaliditätsgrade ergäben einen massgeblichen Invaliditätsgrad von 55%, weshalb 

die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine halbe Rente habe. Zudem sei darauf 

hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Bericht von Dr. med. D.___ in 

ihrer angestammten Tätigkeit lediglich noch zu 5% arbeitsfähig sei und sie gemäss 

dem Bericht des Fachmitarbeiters aufgrund ihres Alters und der bisherigen Tätigkeit 

nicht mehr vermittelbar sei. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 5% im angestammten Beruf 

betrüge der Teilinvaliditätsgrad 57%. Zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad von 12% 

im Aufgabenbereich würde dies zu einem Invaliditätsgrad von 69% führen.

C.  

Mit Beschwerdeantwort vom 10. April 2007 (act. G 4) beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Die Qualifikation der 

Beschwerdeführerin (40% Hausfrau/60% Erwerbstätige) und die Anwendung der 

gemischten Methode, die ermittelte Einschränkung im Haushalt (30.5%), das zugrunde 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gelegte Valideneinkommen (Fr. 28'476.--), die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit (33%) sowie der Rentenbeginn (1. November 2003) seien nicht bestritten. 

Bestritten seien die Ermittlung des Invalideneinkommens und der ermittelte IV-Grad. 

Für die Ermittlung des Invalideneinkommens sei allein die Arbeitsfähigkeit in einer dem 

Leiden angepassten Tätigkeit relevant, die Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit sei in diesem Zusammenhang nicht von Belang. Das Invalideneinkommen sei 

auf der Basis einer 33%-igen Beschäftigung berechnet worden, welche die 

Beschwerdeführerin gemäss Bericht von Dr. D.___ im Gegensatz zur früher möglichen 

60%-igen Beschäftigung noch ausüben könne. Diese Reduktion im 

Beschäftigungsgrad zusammen mit der zusätzlichen Berücksichtigung des 

Leidensabzuges und folglich die aus beiden Faktoren zusammen resultierende 

Lohneinbusse seien, bezogen auf den Erwerbsteil von 60%, als Einschränkung im 

Erwerbsbereich anzusehen. Diese werde dann nach dem Anteil der Erwerbstätigkeit 

noch gewichtet, d.h. um 40% reduziert. Würde der Invalidenlohn, wie die 

Beschwerdeführerin geltend macht, zusätzlich um 40% reduziert, wäre der Anteil 

doppelt berücksichtigt.

 

D.  

Mit Replik vom 23. Mai 2007 (act. G 10) beantragt der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin, die Verfügung vom 25. Juni (recte: Januar) 2007 sei aufzuheben 

und der Beschwerdeführerin sei ab 1. November 2003 eine volle, eventualiter 

mindestens eine halbe IV-Rente auszurichten. Die Beschwerdeführerin sei zum 

Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung 60 Jahre alt gewesen. In ihrem 

gelernten Beruf als Schneiderin habe sie seit 1978 nicht mehr gearbeitet. 

Feinmotorische Tätigkeiten könne sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes nur 

schwerlich ausführen und gemäss Dr. med. D.___ sei längeres Sitzen in 

vornübergebeugter Haltung nicht möglich. Sowohl das Alter der Beschwerdeführerin 

als auch die persönlichen und beruflichen Gegebenheiten schmälerten ihre Chancen, 

eine neue Stelle zu finden, enorm. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit würde sie 

keinen Arbeitgeber mehr finden, der sie für eine geeignete extra-leichte Tätigkeit 

einstellen würde. Dr. med. D.___ habe zu Recht festgehalten, dass aufgrund der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zahlreichen Auflagen eine solche Tätigkeit wohl eher theoretischer Art sei. Auch der 

Fachmitarbeiter der Beschwerdegegnerin habe in seinem Bericht vom 12. Juli 2006 

festgehalten, dass es aufgrund des Alters und der bisherigen Tätigkeit der 

Beschwerdeführerin unmöglich sein dürfte, sie in der freien Wirtschaft zu vermitteln. 

Die Beschwerdegegnerin habe denn auch keine Wiedereingliederungsmassnahmen 

veranlasst. Es sei festzuhalten, dass bei Gesamtwürdigung der massgebenden 

Umstände die der Beschwerdeführerin verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt werde und ihr 

deren Verwertung auch nicht mehr zugemutet werden könne. Sei die 

Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich nicht mehr verwertbar, liege eine vollständige 

Erwerbsunfähigkeit vor, was bedeute, dass die Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich 

zu 100% eingeschränkt sei. Es ergebe sich damit ein Teilinvaliditätsgrad von 60%. Mit 

dem Teilinvaliditätsgrad von 12% im Aufgabenbereich resultiere ein massgeblicher 

Invaliditätsgrad von 72%, womit der Beschwerdeführerin ab 1. November 2003 eine 

ganze Rente auszurichten sei. Gehe man trotzdem von der Verwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit aus, betrage der massgebliche Invaliditätsgrad 55% und die 

Beschwerdeführerin habe Anspruch auf mindestens eine halbe Rente. Das 

Invalideneinkommen belaufe sich bei einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 33% bei 

einer Teilerwerbstätigkeit von 60% und einem leidensbedingten Abzug von 15% auf 

Fr. 7'987.--. Es ergebe sich beim Einkommensvergleich somit eine Einschränkung von 

72%. Gewichtet mit dem Anteil des erwerblichen Bereichs resultiere ein 

Teilinvaliditätsgrad von 43%. Zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad von 12% im 

Aufgabenbereich ergebe sich ein massgeblicher Invaliditätsgrad von 55%.

E.  

Mit Schreiben vom 5. Juni 2007 (act. G 12) erklärt die Beschwerdegegnerin, an ihren 

Ausführungen in der Beschwerdeantwort und an ihrem Antrag vollumfänglich 

festzuhalten. Im Übrigen hat sie aber auf die Erstattung einer Duplik verzichtet.

Erwägungen:

1.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Dadurch sind im 

Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) verschiedene 

Änderungen erfolgt. Da die streitige Verfügung am 25. Januar 2007, mithin vor dem 

1. Januar 2008, erging, sind vorliegend noch die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden 

materiellen Bestimmungen anwendbar (BGE 127 V 467 E. 1 und BGE 121 V 366 E. 1b).

2.   

2.1  Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente, 

wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Ist die versicherte Person vor dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen, gilt nach Art. 8 Abs. 3 ATSG 

die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität.

2.2  Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen 

Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den 

Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine 

wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 

versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 

S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen 

Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = 

KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die 

Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die 

Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).

3.   

3.1  Vorliegend ist nicht strittig, dass die Beschwerdeführerin zu 60% als Erwerbstätige 

und zu 40% als Hausfrau einzustufen und die Invalidität daher mit der gemischten 

Methode zu ermitteln ist. Ebenfalls unbestritten ist die für den Bereich der 

Haushalttätigkeit ermittelte Einschränkung. Strittig ist hingegen die Frage, ob die 

Beschwerdeführerin die ihr verbleibende zumutbare Arbeitsfähigkeit von 33% 

verwerten kann oder nicht.

3.2  Die Beschwerdegegnerin geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin die ihr 

zumutbare Arbeitsfähigkeit von 33% realisieren könnte. Die Beschwerdeführerin ist 

demgegenüber der Ansicht, aufgrund ihres Alters und ihrer gesundheitlichen 

Einschränkungen könne sie ihre Restarbeitsfähigkeit nicht mehr verwerten und sei 

daher im Erwerbsbereich zu 100% arbeitsunfähig.

3.3  Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Für die Invaliditätsbemessung ist von 

einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszugehen, es kommt nicht darauf an, wie die 

Beschäftigungslage tatsächlich ist. Auf diesem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind 

Arbeitsgelegenheiten zu finden, die den medizinisch-theoretischen Bedingungen 

entsprechen, die der Bericht von Dr. med. D.___ bezeichnet. Auch wenn die 

Beschwerdeführerin zu Recht darauf hinweist, dass ihr Alter und ihre gesundheitlichen 

Probleme ihre Chancen, eine Stelle zu finden, schmälern, schränken ihre persönlichen 

und beruflichen Gegebenheiten ihre Möglichkeiten dennoch nicht derart ein, dass es ihr 

unmöglich wäre, auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine 

Arbeitsstelle zu finden bzw. sie auf das nicht realistische Entgegenkommen eines 

durchschnittlichen Arbeitgebers angewiesen wäre (vgl. BGE 9C_471/2007 E. 5; 

Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 21. August 2006 

[I 831/05] E. 4). In Frage kämen beispielsweise, da die Beschwerdeführerin für ihren 

Landwirtschaftsbetrieb die Buchhaltung führte, leichtere administrative Arbeiten in 

einem Kleinbetrieb, die oft nur ein geringes Teilzeitpensum erfordern. Es ist somit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die ihr zumutbare 

Restarbeitsfähigkeit von 33% verwerten kann.

4.   

4.1  Ebenfalls strittig ist vorliegend der mittels Einkommensvergleich ermittelte 

Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich. Während die Beschwerdeführerin das unter Beizug 

der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelte Valideneinkommen anerkennt, lässt sie geltend 

machen, die Beschwerdegegnerin habe das Invalideneinkommen falsch ermittelt. 

Folglich seien sowohl der Teilinvaliditätsgrad für den Erwerbsbereich von 53% als auch 

der Gesamtinvaliditätsgrad von 44% unrichtig.

4.2  Die Parteien stützten sich sowohl für die Ermittlung des Validen- als auch des 

Invalideneinkommens auf die LSE. Da somit die Berechnungsbasis identisch ist, kann 

vorliegend der Invaliditätsgrad mit einem reinen Prozentvergleich ermittelt werden. 

Gemäss dem Arztbericht von Dr. med. D.___ vom 7. Juni 2006 ist die 

Beschwerdeführerin in adaptierter Tätigkeit im Rahmen von zwei mal zwei Stunden pro 

Tag arbeitsfähig, was einem Arbeitspensum von rund 50% entspricht. Dabei sei die 

Leistungsfähigkeit noch um einen Drittel reduziert, weshalb von einer effektiven 

Arbeitsfähigkeit von 33% auszugehen ist, was einer täglichen Arbeitszeit von etwa 

2.7 Stunden entspricht. Die Beschwerdeführerin lässt demgegenüber vorbringen, ihre 

effektive Arbeitsfähigkeit betrage lediglich 19.8%, nämlich 33% eines 60%-Pensums. 

Bei einem 60%-Pensum beträgt die tägliche Arbeitszeit 4.8 Stunden. Eine 

Arbeitsfähigkeit von 19.8%, wie sie die Beschwerdeführerin geltend macht, würde 

somit einer täglichen Arbeitszeit von ca. 1.6 Stunden entsprechen. Dies entspricht nicht 

der ärztlichen Einschätzung, weshalb der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht gefolgt 

werden kann.

4.3  Vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin in einem 

60%-Pensum erwerbstätig. Nach dem Eintritt des Gesundheitsschadens kann sie 

effektiv nur noch ein Pensum von 33% erfüllen. Von diesen 33% ist noch ein 

(unbestrittener) Leidensabzug von 15% vorzunehmen, womit sich das effektiv 

zumutbare Pensum auf rund 28% verringert. Gegenüber der Situation vor Eintritt des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Gesundheitsschadens resultiert eine Einbusse von rund 32%. Nach der konstanten 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zur gemischten Methode ergibt sich zusammen 

mit dem nicht bestrittenen Teilinvaliditätsgrad von 12% im Bereich des Haushalts somit 

ein Gesamtinvaliditätsgrad von 44%.

4.4  Zu prüfen bleibt noch, ob sich die Belastungen in den beiden Teilbereichen 

gegenseitig beeinflussen und damit die Einschränkungen in den Teilbereichen erhöhen. 

Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist bei der Prüfung der Frage, ob die in 

den beiden Tätigkeitsbereichen vorhandenen Belastungen einander wechselseitig 

beeinflussen (können), namentlich deren unterschiedlichen Gegebenheiten Rechnung 

zu tragen. Wechselwirkungen sind nur dann zusätzlich zu berücksichtigen, wenn aus 

den Akten erhellt, dass die Arzt- und (Haushalts-) Abklärungsberichte nicht bereits in 

Kenntnis der im jeweils anderen Aufgabenbereich vorhandenen Belastungssituation 

erstellt worden sind, und konkrete Anhaltspunkte bestehen, dass eine wechselseitige 

Verminderung der Leistungsfähigkeit vorliegt, die in den vorhandenen Berichten nicht 

hinreichend gewürdigt worden ist (BGE 134 V 9, 12 ff.). Nach dieser Rechtsprechung 

sind allfällige Wechselwirkungen stets vom anteilsmässig bedeutenderen zum weniger 

bedeutenden Bereich zu berücksichtigen und auf maximal 15% zu limitieren. Die 

Frage, ob eine solche Wechselwirkung anzunehmen ist, kann vorliegend jedoch 

offenbleiben, da selbst die Berücksichtigung einer Wechselwirkung mit dem 

Maximalsatz von 15% nicht zu einem Invaliditätsgrad führen würde, welcher der 

Beschwerdeführerin Anspruch auf eine halbe IV-Rente gäbe.

5.   

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Die 

Gerichtskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen. Dem Ausgang des Verfahrens gemäss 

sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu verrechnen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit 

dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 10.06.2008
	Art. 28 Abs. 2ter IVG: Ermittlung des IV-Grades bei Teilerwerbstätigen nach der gemischten Methode gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung. Ermittlung des IV-Grades für jeden Teilbereich, anschliessend Anpassung an jeweiliges Pensum des Teilbereichs. Berücksichtigung von Wechselwirkungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Juni 2008, IV 2007/98).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T15:38:13+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen