# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0fb63fc1-4d2c-51cf-a820-e27b4ac88a83
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.06.2019 PQ190039
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ190039_2019-06-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PQ190039-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichter Dr. S. Mazan sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw N. Seebacher 

Urteil vom 14. Juni 2019 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Anordnung Beistandschaft / begleitete Übergaben / angeordnete 
Beratung 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss der Kammer I des Bezirksrates Zürich 
vom 4. April 2019 i.S. C._____, geb. tt.mm.2015; VO.2019.30 (Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich) 
 

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Erwägungen: 

I. 

1. Die Parteien sind die unverheirateten Eltern von C._____, geb. tt.mm.2015. 

Ihnen steht die elterliche Sorge für C._____ gemeinsam zu. Das Kind zog – 

nachdem zwischen den Parteien nach Einholung eines familienpsychologischen 

Gutachtens zur Frage des Aufenthaltsorts von C._____ eine Vereinbarung zu-

stande gekommen war – im September 2018 mit der Mutter von …/D nach Zürich, 

wo es seither lebt. Der Vater lebt in Deutschland. Über das Besuchsrecht des Va-

ters liegt eine vom Amtsgericht Giessen genehmigte Vereinbarung vor. Weil es im 

Zusammenhang mit der Umsetzung zu Schwierigkeiten kam, beschloss die Kin-

des- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich (KESB) mit Beschluss Nr. 

1033 vom 19. Februar 2019 (KESB-act. 33 = BR-act. 1/1), dass die nächsten vier 

Übergaben zur Ausübung des Besuchsrechts durch den Kinderschutzbund 

D._____ [Stadt in Deutschland] begleitet werden und dort stattfinden sollen (Dis-

positiv-Ziff. 1 des Beschlusses). Gestützt auf Art. 307 Abs. 1 und 3 ZGB wurde für 

die Eltern eine an den Kinderbelangen orientierte Beratung durch den Kinder-

schutzbund D._____ angeordnet, und es wurden die Eltern gestützt auf Art. 307 

Abs. 3 ZGB angewiesen, an 4 Beratungsgesprächen à maximal 60 Minuten teil-

zunehmen (Dispositiv-Ziff. 2 - 4 des Beschlusses, sowie Dispositiv Ziff. 5 und 6 

mit Regelung der Information nach durchgeführter Beratungsgesprächen und 

Kostengutsprache für den Kinderschutzbund D._____). Für C._____ wurde als-

dann eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB angeordnet, u.a. mit den Auf-

gaben, die Eltern bei der Organisation der Betreuungsregelung zu unterstützen 

und zu beraten und einvernehmliche Lösungen für den persönlichen Verkehr 

nach Eintritt von C._____ in den Kindergarten zu erzielen. Zum Beistand wurde 

E._____ ernannt (Dispositiv Ziff. 7 und 8). Einer allfälligen Beschwerde gegen den 

Beschluss wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Dispositiv Ziff. 11).  

2. Am 19. März 2019 erhob der Vater und Beschwerdeführer per Fax "Wider-

spruch zum Beschluss Beistandschaft/begleitete Übergaben/angeordnete Bera-

tung Nr. 1033 vom 19. 02. 2019, Posteingang 23. 02. 219" bei der KESB (BR-act. 

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1). Die Eingabe wurde am 20. März 2019 zuständigkeitshalber an den Bezirksrat 

Zürich überwiesen (act. 2). Am 21. März 2019 wurde der Beschwerdeführer vom 

juristischen Sekretariat des Bezirksrats per E-Mail unter Verweis auf Art. 450 Abs. 

3 ZGB darauf hingewiesen, dass eine Fax-Eingabe nicht zulässig sei und die Be-

schwerde schriftlich und begründet einzureichen sei (BR-act. 3/1). Per E-Mail be-

dankte sich der Beschwerdeführer für die Hinweise und teilte mit, dass er seinen 

"Widerspruch per Fax, postalisch und für Sie zur Kenntnis in der Anlage der  

E-Mail erneut auf den Weg gebracht" habe (BR-act. 3/2). Die vom Beschwerde-

führer unterzeichnete Beschwerde ging per Post am 27. März 2019 beim Bezirks-

rat ein (Übergabe an die Deutsche Post am 22. März 2019; Ankunft an Grenzstel-

le im Bestimmungsland am 26. März 2019; BR-act. 4 mit dazugehörigem Um-

schlag sowie BR-act. 6). Mit Beschluss vom 4. April 2019 trat der Bezirksrat nicht 

auf die Beschwerde ein (BR-act. 7 = act. 6). Der Entscheid wurde der Rechtshil-

feabteilung des Bezirksgerichts Zürich zuhanden des Beschwerdeführers am 8. 

April 2019 zugestellt (BR-act. 8/1).  

3. Am 27. Mai 2019 erhob der Beschwerdeführer bei der Kammer Beschwerde 

gegen diesen Entscheid (act. 2). Es wurden die Akten des Bezirksrates und der 

KESB beigezogen (act. 4). Diese gingen am 11. bzw. 12. Juni 2019 hierorts ein 

(act. 5 und act. 7/1-8 sowie act. 8 und act. 9/1-110). Weiterungen erweisen sich 

als nicht notwendig. Das Verfahren ist spruchreif. 

4. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass nach Erlass des der 

vorliegenden Beschwerde zugrundeliegenden Beschlusses der KESB vom  

19. Februar 2019 der Vater am 8. März 2019 der KESB mitteilte, dass er C._____ 

nach seiner Besuchswoche der Mutter nicht wie geplant zurückübergeben werde. 

Er begründete dies mit Auffälligkeiten im Verhalten von C._____ und dem Ver-

dacht auf sexuellen Missbrauch durch den Grossvater mütterlicherseits. Bis zur 

Abklärung der Sache wolle er C._____ in seiner Obhut behalten (KESB-act. 31). 

Nach Erkundigungen beim damaligen Gutachter (KESB-act. 44) wies die KESB 

einen Antrag des Vaters auf superprovisorische Übertragung des Aufenthaltsbe-

stimmungsrechts ab und lud die Eltern zur Anhörung ein (KESB-act. 48). Mit Be-

schluss Nr. 2044 vom 9. April 2019 (KESB-act. 73) bestätigte die KESB diesen 

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Entscheid nach Einholung eines Berichts des Jugendamtes Ilm-Kreis (KESB-act. 

58) und nach Anhörung der Eltern (KESB-act. 60 und 62). Der Vater wurde ge-

stützt auf Art. 307 Abs. 3 ZGB angewiesen, C._____ umgehend in die Obhut der 

Mutter zu übergeben. Die Mutter wurde angewiesen, bis zum Abschluss eines all-

fälligen Strafverfahrens keine nicht durch sie selber begleitete Kontakte von 

C._____ zum Grossvater mütterlicherseits zuzulassen (KESB-act. 73, Dispositiv- 

Ziff. 3 und 4). Der Vater liess diesen Beschluss ebenfalls anfechten (KESB-act. 85 

= KESB-act. 106 = 107).  

Am 13. März 2019 hatte die Mutter bei der Stadtpolizei Zürich gegen den Vater 

eine Anzeige wegen Entziehung von Unmündigen deponiert (KESB-act. 68), am 

15. März 2019 stellte sie beim Bundesamt für Justiz einen Antrag auf Rückfüh-

rung aufgrund einer internationalen Kindesentführung (KESB-act. 49). Bis zum 

Gerichtstermin im Rückführungsverfahren wurde der Mutter vom Amtsgericht Je-

na ein Umgangsrecht mit C._____ an jedem Wochenende von Freitag, 17.00 Uhr 

bis Sonntag, 17.00 Uhr eingeräumt, unter Androhung eines Ordnungsgeldes in 

der Höhe von jeweils bis zu EUR 25'000 (oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten) im 

Widerhandlungsfall (KESB-act. 89/9). Ein Ausstandsbegehren des Vaters gegen 

die zuständige Richterin im Rückführungsverfahren lehnte das Amtsgericht Jena 

mit Beschluss vom 21. Mai 2019 ab (KESB-act. 96 i.V.m. KESB-act. 93). Das vom 

Vater in Deutschland erhobene Strafverfahren gegen den Grossvater mütterli-

cherseits wurde von der Staatsanwaltschaft Erfurt am 14. Mai 2019 eingestellt 

(KESB-act. 97).  

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig die Beschwerde gegen den 

bezirksrätlichen Entscheid vom 4. April 2019 (act. 6), dem der Entscheid der 

KESB Nr. 1033 vom 19. Februar 2019 zugrunde liegt.  

 

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II. 

1. Die Parteien wohnen je in einem Vertragsstaat des Haager Kindesschutz-

übereinkommens HKsÜ vom 19. Oktober 1966, welches für Massnahmen zum 

Schutz von Kindern die Zuständigkeit der Behörden und Gerichte jenes Vertrags-

staates vorsieht, in welchem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat (Art. 5 

HKsÜ). Bei der Ausübung ihrer Zuständigkeit wenden die Behörden der Vertrags-

staaten ihr eigenes Recht an (Art. 15 Abs. 1 HKsÜ). Da C._____ bei ihrer Mutter 

in der Schweiz lebt, ist sowohl für das Verfahren wie auch für die materielle Beur-

teilung schweizerisches Recht anwendbar.  

Das Verfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet sich nach den 

Bestimmungen des ZGB und den ergänzenden kantonalen Bestimmungen  

(EG KESR und Gerichtsorganisationsgesetz [GOG]). Soweit diese Bestimmungen 

nichts vorsehen, gilt die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) sinngemäss 

(Art. 450f ZGB und § 40 EG KESR).  

2. Nach Eingang der Beschwerde überprüft die Beschwerdeinstanz das Vorlie-

gen der Rechtsmittelvoraussetzungen von Amtes wegen. Das angerufene Ober-

gericht ist als zweite gerichtliche Beschwerdeinstanz grundsätzlich für Beschwer-

den gegen Entscheide des Bezirksrates zuständig (Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m.  

§ 64 EG KESR). Der Beschwerdeführer ist von der Anordnung betroffen und zur 

Beschwerdeführung legitimiert. Die Beschwerde wurde schriftlich und begründet 

eingereicht und enthält den Antrag, dass die erstinstanzliche Beschwerde inhalt-

lich überprüft werde (act. 2 S. 2; Art. 450 Abs. 3 und Art. 445 Abs. 3 ZGB). Ob die 

Beschwerde hierorts rechtzeitig erhoben wurde, kann nicht beurteilt werden, da 

sich den bezirksrätlichen Akten nicht entnehmen lässt, wann dem Beschwerde-

führer der Entscheid des Bezirksrates vom 4. April 2019 zugegangen ist. Weitere 

Erhebungen zur Rechtzeitigkeit der Beschwerde können indes unterbleiben,  

da – wie zu zeigen ist – auch bei Rechtzeitigkeit die Beschwerde abzuweisen  

wäre.  

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3. Der Bezirksrat erwog, der Beschwerdeführer habe den angefochtenen 

KESB-Beschluss nach eigenen Angaben am 23. Februar 2019 erhalten. Die  

30-tägige Rechtsmittelfrist habe am folgenden Tag zu laufen begonnen und bis 

zum 25. März 2019 gedauert. Die Beschwerde sei am 22. März 2019 bei der 

deutschen Post aufgegeben worden. Gemäss Sendungsverfolgung der schweize-

rischen Post sei sie dort am 26. März 2016 und damit verspätet eingegangen, 

weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (act. 6).  

4. Der Beschwerdeführer stellt zu Recht nicht in Frage, dass für die Einhaltung 

der Beschwerdefrist die schweizerische Verfahrensordnung massgeblich ist. Er 

bestätigt in seiner "Beschwerde/Widerspruch" dass er nach Erhalt des Beschlus-

ses am 23. Februar 2019 am 19. März 2019 per Fax Beschwerde erhoben habe 

und ihm am 21. März 2019 per E-Mail von der Bezirksratskanzlei mitgeteilt wor-

den sei, dass die Faxeingabe nicht zulässig sei und die Beschwerde eine hand-

schriftliche Unterschrift enthalten müsse. Es ist nicht ersichtlich, was er bei die-

sem Geschehensablauf zu seinen Gunsten ableiten will, wenn er geltend macht, 

aus der Rechtsmittelbelehrung sei für ihn nicht ersichtlich gewesen, dass in der 

Schweiz Faxeingaben nicht zulässig seien. 

5.1 Gemäss Art. 143 Abs. 1 ZPO müssen Eingaben spätestens am letzten Tag 

der Frist beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben werden. Die Beweislast für die Rechtzeitigkeit trägt die Partei.  

5.2 Der Bezirksrat stellt im angefochtenen Entscheid zutreffend fest, dass die 

30-tägige Rechtsmittelfrist am 24. Februar 2019 zu laufen begann und am 25. 

März 2019 endete. Die formgerechte Eingabe des Beschwerdeführers ging der 

schweizerischen Post am 26. März 2019 zu (BR-act. 6), was der Beschwerdefüh-

rer nicht bestreitet. Sie erreichte damit entgegen seiner Darstellung die zuständi-

ge Behörde nicht pünktlich innerhalb der Beschwerdefrist (act. 2 S. 2), sondern 

war verspätet. Daran ändert nichts, dass der Bezirksrat den Inhalt der Beschwer-

de bereits zur Kenntnis nehmen konnte, weil sie diesem zunächst per Fax und 

alsdann (vorab der postalischen Zustellung) per E-Mail zugegangen war. Diese 

Zustellungsformen sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aus Be-

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weisgründen ungültig (vgl. etwa BGer 5A_157/2010; BGE 121 II 252 E. 4), worauf 

der Beschwerdeführer – wie er selber ausführte – ausdrücklich und rechtzeitig 

hingewiesen worden war.  

5.3 Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer auch aus 

dem Umstand, dass die massgeblichen schweizerischen Verfahrensvorschriften 

von den in Deutschland massgeblichen offenbar abweichen. War ihm – wie sich 

aus der Eingabe ergibt – klar, dass schweizerisches Recht anwendbar ist, dann 

konnte er sich nicht ohne weiteres darauf verlassen, dass dieses dem ihm offen-

bar bekannten deutschen Recht entspricht.  

5.4 Schliesslich wendet der Beschwerdeführer ein, er habe umgehend, nämlich 

am 22. März 2019, die handschriftlich unterschriebene Beschwerde postalisch bei 

der deutschen Post aufgegeben und dem Bezirksrat mitgeteilt, dass er ohne Ver-

zögerung den Widerspruch per Post am 22. März zugestellt habe. Er habe also so 

schnell als möglich die gewünschte Zustellungsart betrieben und damit alles in 

seiner Macht stehende unternommen, um eine zügige Zustellung zu bewirken. In 

Deutschland seien Zustellungen an Gerichte per Fax anerkannt und er sei auch 

von üblichen Postwegen/Zustellzeiten ausgegangen. Diese betrügen in Deutsch-

land für einen Brief in der Regel ein bis zwei Tage, im vorliegenden Fall wären 

noch drei Tage geblieben zwischen dem Versand bei der deutschen Post bis zum 

Ablauf der Einspruchsfrist. Er habe nicht damit rechnen können, dass seine Be-

schwerde vom Tag der Übergabe an die Deutsche Post (22. März 2019) bis zur 

Übergabe an die Schweizer Post vier Tage unterwegs sei. In Treu und Glauben 

auf die Richtigkeit der gewählten Zustellungsart habe er seine Beschwerde einge-

legt. Um die Möglichkeit einer Übergabe von Schreiben an eine Schweizer konsu-

larische Vertretung habe er nicht gewusst; er habe der Rechtsmittelbelehrung ge-

genüber dem deutschen Recht keine Besonderheiten entnehmen können (act. 2).  

Liegt die Fristwahrung im Verantwortungsbereich des Beschwerdeführers, dann 

trägt dieser auch das Risiko, wenn wie vorliegend eine bei der deutschen Post 

aufgegebene Sendung länger als vom Beschwerdeführer erwartet braucht, um bis 

zur Schweizer Post zu gelangen. Dass der Beschwerdeführer selbst davon aus-

ging, dass mit der Postaufgabe in Deutschland die Frist noch nicht gewahrt war, 

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ergibt sich daraus, dass er erwähnt, dass im konkreten Fall ab dem Zeitpunkt sei-

ner Postaufgabe in Deutschland noch drei Tage Zeit blieben bis zum Ablauf der 

Frist, um an der zuständigen Stelle einzutreffen, was er offenbar als hinreichend 

erachtete, weil er von üblichen Zustellungswegen von ein bis zwei Tagen ausging. 

Unabhängig davon, ob er um die alternative Möglichkeit einer Übergabe an eine 

schweizerische diplomatische oder konsularische Vertretung wusste, ging der Be-

schwerdeführer wie er selber dartut, davon aus, dass er mit seinem Vorgehen die 

Frist wahren konnte, was nicht der Fall war. Dies liegt in seinem Risikobereich. 

Ein unrichtige Rechtsanwendung der Vorinstanz ist nicht ersichtlich.  

6. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet, soweit davon ausge-

gangen wird, sie sei hierorts rechtzeitig erhoben worden. Sie ist abzuweisen, so-

weit auf sie eingetreten werden kann.  

III. 

Es rechtfertigt sich umständehalber auf die Erhebung von Kosten zu verzichten. 

Entschädigungen sind keine zuzusprechen. Dem Beschwerdeführer nicht, weil er 

unterliegt, der Beschwerdegegnerin nicht, weil ihr durch das Verfahren keine ent-

schädigungspflichtigen Umtriebe entstanden sind.  

Es wird erkannt:  

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.  

Der Beschluss des Bezirksrates Zürich (Kammer I) vom 4. April 2019 wird 

bestätigt. 

2. Von der Erhebung einer Entscheidgebühr wird abgesehen.  

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer auf dem 

Rechtshilfeweg, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zü-

rich sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat 

Zürich, je gegen Empfangsschein. 

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5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw N. Seebacher 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 14. Juni 2019
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.  Der Beschluss des Bezirksrates Zürich (Kammer I) vom 4. April 2019 wird bestätigt.
	2. Von der Erhebung einer Entscheidgebühr wird abgesehen.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer auf dem Rechtshilfeweg, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...