# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e784294-ad7f-55ad-aa24-968f6724a4e0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.03.2025 D-1370/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1370-2025_2025-03-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1370/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richter Markus König;  

Gerichtsschreiberin Michèle Fierz. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Pakistan,  

(…),   

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 20. Februar 2025. 

 

 

 

D-1370/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführerin suchte am 23. Januar 2025 in der Schweiz um 

Asyl nach. 

B.  

Am 11. Februar 2025 hörte das SEM die Beschwerdeführerin gemäss 

Art. 29 AsylG (SR 142.31) vertieft zu ihren Asylgründen an.  

Zu ihrem persönlichen Hintergrund gab sie an, sie sei pakistanische 

Staatsangehörige muslimischer Konfession und habe bis zu ihrer Ausreise 

in B._______ mit ihrer Grossmutter mütterlicherseits und ihrer Schwester 

gelebt. Sie habe Rechtswissenschaften und internationale Beziehungen 

studiert, habe im Jahr 2020 die Anwaltsprüfung abgelegt und sei bis im Juni 

2024 beim Gericht in B._______ als Gerichtsschreiberin tätig gewesen. 

Zur Begründung ihres Asylgesuchs brachte sie im Wesentlichen vor, sie 

habe nach der Verhaftung des ehemaligen Premierministers Imran Khan 

regelmässig an Kundgebungen teilgenommen. Anwälte und Anwältinnen 

hätten nach einem in ihren Augen politisch motivierten Urteil gegen Bushra 

Bibi, die Frau von Imran Khan, welches die Diskriminierung von Frauen 

habe legitimieren sollen, weitere Kundgebungen organisiert, an welchen 

sie ebenfalls teilgenommen habe. Aufgrund ihrer Demonstrationsteilnah-

men befinde sich ihr Name auf einer Liste, welche von der Regierung ge-

führt worden sei, um Befürworter von Imran Khan festzunehmen.  

Weiter machte sie geltend, der Sohn einer verfeindeten Familie, die ihre 

Mutter ermordet habe, habe ihr Probleme bereiten wollen. Sie vermute, er 

habe ein Foto ihres Vaters mit Imran Khan an das Militär oder die Polizei 

weitergeleitet. Aufgrund dieses Fotos, ihrer Teilnahmen an den Kundge-

bungen und weil ihr Name auf der erwähnten Liste aufgeführt sei, habe das 

Militär im August 2024 nach ihr gesucht, um sie festzunehmen. Sie habe 

sich bei ihrem Onkel väterlicherseits im Keller versteckt, wo das Militär sie 

nicht gefunden habe. Nach diesem Vorfall habe ihr Onkel sie sicherheits-

halber nach C._______, zu ihrer Grossmutter mütterlicherseits, geschickt. 

Dort habe sie sich eineinhalb Monate aufgehalten. Ihre Gegner hätten aber 

erfahren, dass sie sich dort aufhalte, weshalb sie zu einer Freundin nach 

D._______ gegangen sei, wo sie drei Monate verbracht habe. Danach 

habe ihr Onkel einen Schlepper beauftragt, um ihre Ausreise zu organisie-

ren. Sie sei mit einer Familie von Islamabad über ein Transitland in die 

Schweiz geflogen.  

D-1370/2025 

Seite 3 

C.  

Am 18. Februar 2025 unterbreitete das SEM der Beschwerdeführerin einen 

Entscheidentwurf, zu welchem sie am 19. Februar 2025 Stellung nahm.  

D.  

Mit Verfügung vom 20. Februar 2025 – gleichentags eröffnet – lehnte das 

SEM unter Verneinung der Flüchtlingseigenschaft das Asylgesuch der Be-

schwerdeführerin vom 23. Januar 2025 ab und ordnete die Wegweisung 

aus der Schweiz sowie den Vollzug an. 

E.  

Am 21. Februar 2025 teilte die zugewiesene Rechtsvertretung dem SEM 

die Beendigung des Mandatsverhältnisses mit.  

F.  

Mit Eingabe vom 28. Februar 2025 erhob die Beschwerdeführerin gegen 

diese ablehnende Verfügung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht 

und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr sei 

unter Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft Asyl zu gewähren. Eventu-

aliter sei die Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Weg-

weisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen. 

Sinngemäss beantragte sie eventualiter die Rückweisung der Sache an die 

Vorinstanz, dies zur Durchführung weiterer Sachverhaltsabklärungen. In 

prozessualer Hinsicht ersuchte sie sodann um die Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung und um Verzicht auf Erhebung eines Kostenvor-

schusses sowie um die Gewährung der amtlichen Rechtsverbeiständung.  

G.  

Mit Schreiben vom 3. März 2025 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht 

den Eingang der Beschwerde. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

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Seite 4 

det auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – end-

gültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Die 

Beschwerdeführerin ist als Verfügungsadressatin zur Einreichung der Be-

schwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 Abs. 1 AsylG; Art. 48 Abs. 1 so-

wie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solches Rechtsmittel, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 

Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet. 

4.   

4.1 In der Beschwerde werden formelle Rügen geltend gemacht, welche 

vorab zu beurteilen sind, da diese gegebenenfalls zu einer Kassation der 

angefochtenen Verfügung führen können.  

4.2 Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz 

habe den rechtserheblichen Sachverhalt nicht vollständig erhoben. So sei 

sie an der Anhörung mehrmals daran gehindert worden, ihre Asylgründe 

darzulegen. Zudem sei die Vorinstanz trotz klarer Indizien, dass sie nicht 

frei habe sprechen können und grosse Angst gehabt habe, ihren Äusse-

rungen zum Sohn der verfeindeten Familie nicht weiter nachgegangen. 

Diese Rügen erweisen sich als aktenwidrig, zumal die Beschwerdeführerin 

an der Anhörung zu Protokoll gegeben hat, sie habe ihre Asylgründe voll-

ständig darlegen können (A23 F195). Der Umstand, dass sie ihre Darle-

gungen zu gewissen Themen noch nicht im ersten Teil, sondern erst im 

zweiten Teil der Anhörung hat darlegen können, stellt keine unvollständige 

Sachverhaltserhebung dar. In Bezug auf die Äusserung zum Sohn der ver-

feindeten Familie ist festzuhalten, dass die Vorinstanz ihr einerseits zu Be-

ginn der Anhörung erklärt hat, dass all ihre Aussagen vertraulich behandelt 

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würden, und andererseits sehr wohl nachgefragt hat. Die Beschwerdefüh-

rerin hat aber erklärt, es sei nicht so wichtig (A23 F196). Auf Nachfrage hat 

sie erklärt, sie habe nur laut gedacht (A23 F197). Die Frage, ob sie noch 

etwas dazu sagen möchte, verneinte sie (A23 F198). Ihr Einwand, sie habe 

den Sachverhalt in dieser ersten Anhörung nicht schildern können, weil sie 

aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung nur eingeschränkt belastbar 

gewesen sei und darüber hinaus während der Anhörung äusserst unruhig 

und nervös gewesen sei, ist ebenfalls unbehelflich. Denn zu Beginn der 

Anhörung wurde sie ausdrücklich darauf hingewiesen, sie könne sich mel-

den, sollte sie sich nicht wohlfühlen oder eine Pause brauchen. Von dieser 

Möglichkeit hat sie aber keinen Gebrauch gemacht, weshalb nicht von ei-

ner derart schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigung ausge-

gangen werden muss, die eine Wiederholung der Anhörung erforderlich 

machen würde. Entgegen der Behauptung in der Beschwerde ist auch 

keine Voreingenommenheit der befragenden Person ersichtlich. Alleine der 

Umstand, dass diese ihre Verwunderung zum Ausdruck bringt, dass die 

Beschwerdeführerin viele Zeitangaben nicht habe machen können (A23 

F96) lässt nicht auf eine Voreingenommenheit schliessen. Schliesslich ist 

darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin bei der Anhörung von 

ihrer zugewiesenen Rechtsbeiständin begleitet worden ist, die keinerlei 

Einwendungen gegen die Art der Durchführung der Befragung erhoben 

hat.  

4.3 Die formellen Rügen erweisen sich nach dem Gesagten als unbegrün-

det. Die Kassation der angefochtenen Verfügung ist nicht angezeigt.  

5.  

5.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken; den frauenspezifischen 

Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

5.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für 

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gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentli-

chen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

6.  

6.1 Das SEM kommt in der ablehnenden Verfügung zum Schluss, die Vor-

bringen würden den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht genügen 

und selbst bei Wahrunterstellung der Vorbringen wäre nicht von einer ob-

jektiv begründeten Furcht vor Verfolgung auszugehen.  

Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Vorbringen habe das SEM, weil die Aus-

sagen in den zentralen Punkten wenig konkret ausfallen würden und ver-

tiefte Substanz vermissen liessen. Die Beschwerdeführerin habe das Er-

lebte zeitlich nicht genau einordnen können, obwohl die Ereignisse nicht 

weit zurücklägen, und sie habe zudem keine Angaben zum Transitland ma-

chen können, in welchem sie sich nach ihrer Ausreise aus Pakistan aufge-

halten habe. Solches sei aber aufgrund ihres Bildungsstandes zu erwarten 

gewesen. Auch sei es ihr weder im freien Bericht, auf Nachfragen noch auf 

die Aufforderung, detailliert zu erzählen, gelungen, den wesentlichen Mo-

ment für ihren Fluchtgrund, nämlich die erfolglose Suche des Militärs nach 

ihr, substantiiert darzulegen. Die Aussagen seien vielmehr stereotyp aus-

gefallen. Auch auf die Frage, weshalb sie ihre Aufenthaltsorte in C._______ 

und in D._______ habe verlassen müssen, seien ihre Angaben detailarm 

geblieben und sie habe die Ereignisse nicht erlebnisbezogen darzulegen 

vermocht. Ebenso habe sie sich in gewissen Aussagen widersprochen. So 

habe sie zunächst angegeben, das Militär habe sie nur in B._______ ge-

sucht, diese Aussage später aber dahingehend korrigiert, dass die Perso-

nen sie überall gesucht hätten. Widersprüchliche Angaben habe sie auch 

zu ihrem Kontakt mit ihrer in Pakistan lebenden Familie gemacht. Während 

sie zunächst erklärt habe, seit ihrer Ausreise keinen Kontakt mehr zu ihr 

gehabt zu haben, gab sie im Verlauf der Anhörung an, dass ein solcher 

Kontakt doch bestanden habe. 

Auch die Vorbringen in Bezug auf die verfeindete Familie seien unglaubhaft 

ausgefallen. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, der Sohn dieser 

Familie habe den Behörden ein Foto ihres Vaters mit Imran Khan an die 

Behörden weitergeleitet. Auf Nachfrage, wie diese Person an dieses Foto 

gelangt sein könnte, habe sie plötzlich angegeben, dass die Familien frü-

her befreundet gewesen seien. Dies, obwohl sie zuvor mehrfach erwähnt 

habe, kaum etwas über die besagte Familie zu wissen. Die Kenntnis der 

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Behörden über dieses Foto sei einer der Gründe, weshalb sie vom Militär 

aufgesucht worden sei. Zudem habe sie gehört, ihr Name stehe auf einer 

Liste, wisse aber nicht, wer diese führe. Diese Schilderungen seien wenig 

überzeugend, zumal die Beschwerdeführerin – ausser der Parteizugehö-

rigkeit des Sohnes zur Muslim League N, der Opposition von Imran Khan 

– weder eine Verbindung zwischen der verfeindeten Familie und dem Mili-

tär habe herstellen, noch ein plausibles Motiv für deren Interesse an der 

Beschwerdeführerin habe darlegen können. Ihre Annahmen seien rein 

spekulativ. Soweit im Rahmen der Stellungnahme plötzlich geltend ge-

macht worden sei, der Sohn dieser Familie habe die Beschwerdeführerin 

physisch angegriffen, seien diese Ausführungen als nachgeschoben zu 

qualifizieren. Sie sei zu dieser Person ausführlich befragt worden und habe 

dargelegt, dass er abgesehen von der Weiterleitung des Fotos der Be-

schwerdeführerin keine weiteren Probleme bereitet habe. Es erstaune folg-

lich, dass sie plötzlich einen physischen Angriff geltend mache.  

Eine Reflexverfolgung sei im vorliegenden Fall nicht als plausibel zu erach-

ten, zumal ihr Vater Anhänger der aktuell regierenden Partei gewesen sei. 

Das Foto von ihm und Imran Khan sei zudem offenbar älter und könne aus 

einer Zeit stammen, als dieser noch ein bekannter Kricketspieler gewesen 

sei. Es sei davon auszugehen, dass viele Pakistaner ähnliche Bilder ge-

macht hätten, ohne dass sie dadurch bei den Behörden unter Generalver-

dacht geraten seien. Zudem könne aus dem Foto keine politische Verknüp-

fung zwischen dem Vater und Imran Khan abgeleitet werden, sondern es 

zeige vielmehr, dass die Beziehung, wie die Beschwerdeführerin bestätigt 

habe, auf freundschaftlicher Basis beruht habe. 

Weiter äusserte sich die Vorinstanz zur flüchtlingsrechtlichen Relevanz ih-

rer geltend gemachten Teilnahmen an den Kundgebungen. Das SEM hielt 

dabei fest, es sei zu Beginn der Protestkundgebungen Mitte 2023 zu Mas-

senverhaftungen gekommen, wovon die Beschwerdeführerin aber nicht 

betroffen gewesen sei. Es seien vor allem Funktionäre und Politiker der 

Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI) festgenommen worden. Die Beschwerde-

führerin sei abgesehen von der Teilnahme an solchen Kundgebungen nicht 

politisch aktiv gewesen. Sie weise daher kein exponiertes Profil auf, wel-

ches für die aktuelle Regierung von Interesse wäre. Folglich sei nicht von 

einer objektiv begründeten Furcht vor Verfolgung auszugehen. 

6.2 Die Beschwerdeführerin brachte in der Beschwerde Missverständnisse 

zwischen ihr und ihrer Rechtsvertreterin vor und nahm Abstand von Aus-

sagen ihrer Rechtsvertreterin anlässlich der Stellungnahme zum Entwurf 

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des Asylentscheids. So sei der Grund weshalb sie das Militär bei der 

Durchsuchung des Hauses nicht entdeckt habe, dem Umstand geschuldet, 

dass in Pakistan nur wenige Häuser über Keller verfügen würden und sich 

der Keller im Haus ihres Onkels etwas abgelegen an der seitlichen Ecke 

des Hauses befunden habe. Da die Soldaten ausserdem keinen Durchsu-

chungsbefehlt gehabt hätten, hätten sie die Durchsuchung aufgrund eines 

von ihrem Onkel verursachten Aufruhrs abgebrochen, bevor sie das ganze 

Haus hatten durchsuchen können.  

Zu ihren Asylgründen führte sie aus, sie habe nach dem Erlass des Urteils 

im Fall des ehemaligen Premierministers Imran Khan und dessen Ehefrau 

Bushra Bibi an Kundgebungen teilgenommen. An diesen Kundgebungen 

seien viele Mitglieder der Anwaltschaft und PTI-Anhänger verhaftet wor-

den. Zudem habe die Polizei am 7. Oktober 2024 gegen rund 200 PTI-

Mitglieder sowie gegen Mitglieder der Anwaltschaft Anklage wegen Rebel-

lion und Terrorismus sowie wegen Anstiftung zur Gewalt gegen den Staat 

erhoben. Weiter habe sie eine Petition unterzeichnet, welche ihr zum Ver-

hängnis geworden sei. Aufgrund der Teilnahme an den Kundgebungen, der 

Unterzeichnung der Petition und des Fotos ihres Vaters mit Imran Khan, 

habe das Militär sie verhaften wollen und es drohe ihr deswegen potentiell 

eine Anzeige. Deshalb habe sie, nachdem das Militär nach ihr gesucht 

habe, nach mehrmaligem Wechsel ihres Aufenthaltsortes schliesslich Pa-

kistan verlassen. Ihre Familie sei seither stark unter Druck gesetzt und ihre 

Wohnorte und Arbeitsorte seien durchsucht worden, um die Beschwerde-

führerin zu finden und festzunehmen. Eine Rückkehr wäre für sie daher 

lebensgefährlich. 

Weiter brachte sie vor, dass die verfeindete Familie ihre Familie unter er-

heblichen Druck gesetzt habe, um sie zur Eheschliessung mit deren Sohn 

zu bringen, was ihre Familie jedoch verweigert habe. Von diesem besagten 

Sohn sei sie zudem körperlich angegriffen worden und er habe versucht 

sie zu entführen, wobei sie eine Handgelenksverletzung sowie Abdrücke 

an den Armen erlitten habe. Da ein solcher Übergriff die Würde einer Frau 

erheblich beeinträchtige, habe sie aus Angst und aus Scham niemandem 

davon berichtet und diesen Vorfall auch an der Anhörung nicht erwähnt. 

Sie habe zudem Angst, dass sie, gleich wie ihre Mutter, ebenfalls von die-

ser Familie ermordet würde oder dass ihrer jüngeren Schwester etwas zu-

stossen werde. Eine Anzeige wäre zudem aussichtslos gewesen, da der 

besagte Sohn als Vorsitzender in B._______ eine sehr einflussreiche Per-

sönlichkeit sei und ihr staatlicher Schutz daher sicherlich nicht gewährt 

worden wäre. Da der Staat sie nicht gegen diese von nichtstaatlichen 

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Akteuren ausgehende Verfolgung schützen könne, sei ihr in der Schweiz 

Asyl zu gewähren. 

7.  

7.1 Das Bundesverwaltungsgericht gelangt nach Durchsicht der Akten zum 

Schluss, dass die Vorinstanz das Asylgesuch der Beschwerdeführerin zu 

Recht und mit zutreffender Begründung, einerseits wegen fehlender Asyl-

relevanz der Vorbringen und andererseits aufgrund der negativ ausgefalle-

nen Glaubhaftigkeitsprüfung, abgelehnt hat. Zur Vermeidung von Wieder-

holungen kann auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung sowie 

auf die zusammenfassende Wiedergabe oben (E. 6.1) verwiesen werden. 

Auf die Vorbringen in der Beschwerde wird soweit nötig nachfolgend ein-

gegangen.  

7.2 Soweit die Beschwerdeführerin eine Furcht vor zukünftiger Verhaftung 

oder strafrechtlicher Verfolgung aufgrund ihrer Teilnahmen an den Kund-

gebungen geltend macht, ist zunächst festzuhalten, dass die Beschwerde-

führerin selbst nie festgenommen worden ist. Zudem wurde bislang auch 

kein Verfahren gegen sie aufgrund dieser Teilnahmen eingeleitet. Darüber 

hinaus ergibt sich aus den vorliegenden Umständen kein hinreichender An-

haltspunkt dafür, dass sie aufgrund ihrer blossen Teilnahme an den Kund-

gebungen, der geltend gemachten Unterzeichnung einer Petition und der 

Existenz eines Fotos, das ihren Vater mit Imran Khan zeigt, einer ernsthaf-

ten Gefahr einer Verhaftung oder Anklage ausgesetzt wäre. Insbesondere, 

da sie abgesehen von der Teilnahme an den Kundgebungen nicht weiter 

politisch aktiv war, ist nicht von einem anhaltenden Interesse der Behörden 

an ihrer Person auszugehen. Objektiv begründete Furcht vor einer flücht-

lingsrelevanten Verfolgung ist  zu verneinen.  

7.3 Der Beschwerdeführerin ist es auch nicht gelungen, überzeugende 

Gründe für das in der Stellungnahme nachgeschobene Vorbringen in Be-

zug auf den Sohn der verfeindeten Familie darzulegen. Ihre Erklärung, wo-

nach sie Angst gehabt habe und sich geschämt habe, über den Vorfall zu 

berichten, vermögen nicht hinreichend zu erklären, weshalb sie dieses Er-

eignis bei der Anhörung nicht erwähnt hat, zumal ihr ihre Rechte und Pflich-

ten im Asylverfahren zu Beginn der Anhörung erläutert worden waren und 

ihr dabei auch erklärt wurde, dass all ihre Aussagen vertraulich behandelt 

würden. Dieses Vorbringen ist deshalb als nachgeschoben und somit als 

unglaubhaft zu qualifizieren.  

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Seite 10 

7.4 Zusammenfassend hat die Vorinstanz zu Recht die Flüchtlingseigen-

schaft der Beschwerdeführerin verneint und ihr Asylgesuch folgerichtig ab-

gelehnt.  

8.  

8.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an (Art. 44 AsylG). 

8.2 Die Beschwerdeführerin verfügt in der Schweiz insbesondere weder 

über eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen An-

spruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach 

ebenfalls zu Recht angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, 

je m.w.H.). 

9.  

9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

9.2  

9.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG). 

9.2.2 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land 

gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). 

9.2.3 Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder 

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Seite 11 

erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu 

Art. 3 EMRK darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedri-

gender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. 

9.2.4 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend da-

rauf hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement nur 

Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es der 

Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Ge-

fährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 

AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Ver-

fahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführerin in 

den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmäs-

sig. 

9.2.5 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der 

Beschwerdeführerin noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für 

den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahr-

scheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe 

oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss der Praxis des Europäischen 

Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Fol-

terausschusses müsste die Beschwerdeführerin eine konkrete Gefahr 

("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihr im Fall einer 

Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. 

Urteil des EGMR Saadi gegen Italien vom 28. Februar 2008, Grosse Kam-

mer 37201/06, §§ 124–127 m.w.H.). Nach den vorstehenden Ausführun-

gen gelingt ihr das nicht. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation im 

Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht 

als unzulässig erscheinen.  

9.2.6 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im 

Sinne der landes- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

9.3  

9.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

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Seite 12 

9.3.2 In Pakistan herrscht nach konstanter Rechtsprechung, trotz teilweise 

angespannter Lage, keine landesweite Situation allgemeiner Gewalt, die 

zur Annahme führen müsste, jede dorthin zurückkehrende Person sei mit 

erheblicher Wahrscheinlichkeit einer konkreten Gefährdung ausgesetzt 

(vgl. etwa Urteil des BVGer D-1480/2022 vom 14. Februar 2025 E. 8.4.1).  

9.3.3 Es gibt vorliegend auch keine individuellen Gründe sozialer oder wirt-

schaftlicher Natur, die gegen die Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegwei-

sung der Beschwerdeführerin sprechen. Es handelt sich bei ihr um eine 

junge, gut gebildete Frau, welche die Anwaltsprüfung erfolgreich absolviert 

hat und über mehrjährige Berufserfahrung als Gerichtsschreiberin verfügt. 

Es ist anzunehmen, dass sie sich in Pakistan wieder eine wirtschaftliche 

Existenzgrundlage wird aufbauen können. Zudem verfügt sie über mehrere 

Verwandte, welche nach wie vor in Pakistan leben und sie vor ihrer Aus-

reise unterstützt haben, weshalb von einem soliden familiären Beziehungs-

netz auszugehen ist. Aus diesen Gründen ist nicht davon auszugehen, 

dass die Beschwerdeführerin bei einer Rückkehr nach Pakistan aus indivi-

duellen Gründen wirtschaftlicher oder sozialer Art in eine existenzielle Not-

lage geraten würde. An dieser Einschätzung ändern auch die allgemeinen 

Ausführungen zur Stellung der Frauen in Pakistan nichts.  

9.3.4 Auf Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs aus medizinischen 

Gründen ist nach Lehre und konstanter Praxis zu schliessen, wenn eine 

notwendige medizinische Behandlung im Heimatland nicht zur Verfügung 

steht und die Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beein-

trächtigung des Gesundheitszustands der betroffenen Person führen 

würde. Dabei wird als wesentlich die allgemeine und dringende medizini-

sche Behandlung erachtet, welche zur Gewährleistung einer menschen-

würdigen Existenz absolut notwendig ist. Unzumutbarkeit liegt jedenfalls 

dann noch nicht vor, wenn im Heimat- oder Herkunftsstaat eine nicht dem 

schweizerischen Standard entsprechende medizinische Behandlung mög-

lich ist (vgl. etwa BVGE 2011/50 E. 8.3 und 2009/2 E. 9.3.1 je m.w.H.). 

In der Beschwerde wird diesbezüglich ausgeführt, die Beschwerdeführerin 

leide an Depressionen und sei auf psychotherapeutische Versorgung an-

gewiesen. Aus den ärztlichen Unterlagen geht jedoch lediglich hervor, dass 

ihr Medikamente verschrieben worden sind. Es ist deshalb der Auffassung 

der Vorinstanz zu folgen, wonach die gesundheitlichen Probleme vorlie-

gend dem Wegweisungsvollzug nicht im Weg stünden, zumal die Be-

schwerdeführerin bereits in Pakistan Anti-Depressiva erhalten habe und 

somit auch ärztlich betreut worden sei. Es kann nicht davon ausgegangen 

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Seite 13 

werden, dass die Beschwerdeführerin bei einer Rückkehr nach Pakistan 

mangels einer allenfalls notwendigen medizinischen Behandlung einer 

akuten Lebensgefahr ausgesetzt wäre. 

9.3.5 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch 

als zumutbar. 

9.4 Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, die über eine gültige 

Identitätskarte verfügt, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimat-

staates die für eine Rückkehr allenfalls weiteren notwendigen Reisedoku-

mente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 

2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu 

bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). 

9.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

11.   

11.1 Mit dem vorliegenden Direktentscheid ist das Gesuch um Verzicht auf 

das Erheben eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden. Die Be-

schwerde hat sich als von vornherein aussichtslos erwiesen, weshalb die 

mit der Beschwerde gestellten Gesuche um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung und amtlichen Rechtsverbeiständung – unabhängig 

von der geltend gemachten Fürsorgeabhängigkeit – abzuweisen sind. 

11.2 Als Folge der Abweisung der Beschwerde sind die Kosten des Ver-

fahrens somit der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) 

und auf insgesamt Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Michèle Fierz 

 

 

Versand: