# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e7f6be6e-fe34-5200-b90f-19ac3fa760a9
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 13.08.2020 B 2019/170
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2019-170_2020-08-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2019/170

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 25.08.2020

Entscheiddatum: 13.08.2020

Entscheid Verwaltungsgericht, 13.08.2020
Gewässerschutz, Grundwasserschutzzone, Art. 20 Abs. 1 GSchG, Art. 29 in 
Verbindung mit Anhang 4 GSchV. Das Verwaltungsgericht verneint ein 
öffentliches Interesse an der Ausscheidung der vom Beschwerdeführer 
anbegehrten Grundwasserschutzzone, da das Wasser der fraglichen 
Quellfassung wegen des Eintrags im Inventar im Sinne von Art. 8 VTN nicht 
den Anforderungen an die Trinkwasserqualität genügen muss und die 
bisherige Trinkwasserabgabe an Dritte aufgehoben werden soll 
(Verwaltungsgericht, B 2019/170).

Entscheid vom 13. August 2020

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterinnen Zindel, Reiter; Gerichtsschreiber 

Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

K.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Pfister, Advokaturbüro Pfister, 

Museumstrasse 35, 9000 St. Gallen,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

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Vorinstanz,

und

Politische Gemeinde B.__, Gemeinderat,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christoph Spahr, Advokatur im Lindenhof, 

Hauptstrasse 31, Postfach 41, 9320 Arbon,

Gegenstand

Grundwasserschutzzonen X.__

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

R.__ ist Eigentümer des Grundstücks Nr. 0000__, Grundbuch B.__, und K.__ 

Eigentümer der Parzelle Nr. 0001__ im Weiler X.__. Nach dem Zonenplan der 

Politischen Gemeinde B.__ liegt das Grundstück Nr. 0000__ in der 

Landwirtschaftszone, teils im Wald, und die Parzelle Nr. 0001__ im überbauten Bereich 

in der Weiler- und ansonsten in der Landwirtschaftszone, teils im Wald. Nach der 

Gewässerschutzkarte, der Grundwasserkarte, dem Inventar über die 

Wasserversorgungsanlagen und Grundwasservorkommen sowie dem Wasserrechts- 

und Grundwasserverzeichnis des Kantons St. Gallen entspringen der Parzelle 

Nr. 0000__ die öffentlichen Quellen Nrn. 0002__, 0003__, 0004__-0006__, 0024__, 

0025__ und 0007__ und auf dem Grundstück Nr. 0001__ die öffentliche Quelle 

Nr. 0020__. Gemäss den Grundbuchbelegen Nrn. …-… vom 23. Mai 1997 wird das 

Wasser der Quelle Nr. 0020__ bzw. 0024__ (mitsamt dem im südöstlichen Teil der 

Parzelle Nr. 0001__ vorkommenden Quellwasser bei Punkt 30) über die 

Quellfassungsanlage(n) Nrn. 1 (Assek.-Nr. 0016__), 10 f. resp. Nr. 21 abgeleitet. Das 

Wasser der übrigen Quellen wird über die Quellschächte Nrn. 0010 f.__ sowie 

0012__-0015__ gefasst und (via den Sammelschacht Nr. 0011__) zum Sammelschacht 

Nr. 0009__ geleitet. Von dort wird es via die Sammelbrunnenstube Nr. 0008__ (resp. 

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Quellfassungsanlage Nr. 1, Assek.-Nr. 0016__) zum Stufenpumpwerk mit Reservoir 

Y.__ (Parzelle Nr. 0017__, Grundbuch A.__) in die öffentliche Wasserversorgung von 

A.__ abgeleitet (act. 12/7/21-23, www.geoportal.ch, www.map.geo.tg.ch).

B.

Mit Beschluss vom 31. März 1987 bewilligte der Regierungsrat des Kantons St. Gallen 

(heute: die Regierung) den Technischen Gemeindebetrieben A.__ (nachfolgend: N.__), 

einer selbständig öffentlich-rechtlichen Anstalt nach § 37 des thurgauischen 

Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch (RB 210.1, EG ZGB TG), 

die überleitung von 1'100 Minutenlitern, jedoch höchstens 600'000 Kubikmeter 

Quellwasser je Jahr aus dem Gebiet X.__ bis 31. Dezember 2037. Überdies räumte sie 

ihr das Recht ein, in Notsituationen drei ausser Betrieb gesetzte öffentliche Quellen (via 

die Quellfassungsanlagen Nrn. 10 f. und 21 gemäss Grundbucheintrag) im Gebiet X.__ 

vorübergehend zu nutzen. Am 28. Oktober 1988 genehmigte das Baudepartement die 

offenbar aufgrund einer Einsprache des Vaters von K.__ angepassten (Aufhebung der 

Schutzzonenausscheidung bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ bzw. bei der Quelle 

Nr. 0024__ auf Parzelle Nr. 0000__) Grundwasserschutzzonen X.__. Ausserhalb der 

Schutzzonen im Gewässerschutzbereich A verblieben die öffentlichen Quellen 

Nrn. 0020__, 0024__ sowie 0025__, welche im Inventar der 

Wasserversorgungsanlagen, Grundwasservorkommen und Quellen, die sich für die 

Trinkwasserversorgung in Notlagen eignen, aufgeführt sind (act. 8, S. 7 Ziff. III/4, 

act. 12/11/4, www.geoportal.ch). Mit Entscheid vom 17. September 2015 (act. 8, S. 7 f. 

Ziff. III/6 f., act. 9/3) bestätigte das Kantonsgericht ein Urteil des zuständigen 

Einzelrichters des Kreisgerichts Wil vom 8. Oktober 2014 insoweit, als K.__ wegen 

fahrlässiger Verunreinigung des Trinkwassers (Art. 234 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 12 

Abs. 3 des Schweizerischen Strafgesetzbuches; SR 311.0, StGB) von R.__ 

(Quellwasserfassung bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__) verurteilt worden war.

C.

Am 28. April 2016 erliess der Gemeinderat B.__ das angepasste Schutzzonenreglement 

mit zugehörigem Umgrenzungsplan für die Quellfassungen X.__. Danach soll die 

Parzelle Nr. 0001__, soweit sie bisher in der Schutzzone S2 lag und landwirtschaftlich 

(Himbeeranbau) genutzt wurde, aufgrund der hydrogeologischen Verhältnisse neu der 

Schutzzone S3 zugewiesen werden. Ansonsten soll die bisherige Ausscheidung der 

Grundwasserschutzzonen auf Parzelle Nr. 0001__ unverändert bleiben. Während der 

öffentlichen Auflage vom 3. Juni 2016 bis 4. Juli 2016 erhob unter anderem K.__ durch 

seinen Rechtsvertreter Einsprache. Nach Durchführung eines Augenscheins mit 

Einspracheverhandlung am 29. September 2016 wies der Gemeinderat B.__ die 

Einsprache mit Entscheid vom 20. Oktober 2016 kostenfällig ab (act. 12/7/3, 7, 15, 17, 

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20-22). Dagegen rekurrierte K.__ durch seinen Rechtsvertreter am 7. November 2016 

an das Baudepartment. Am 7. Juli 2017 reichte das Amt für Umwelt (AFU) einen 

Amtsbericht ein. Am 10. Januar 2018 führte das Baudepartement eine 

Einigungsverhandlung durch, welche erfolglos verlief (act. 12/1, 11, 26). Mit Entscheid 

vom 11. Juli 2019 hiess das Baudepartement den Rekurs teilweise gut, soweit es 

darauf eintrat, und hob den Einspracheentscheid des Gemeinderates B.__ vom 

20. Oktober 2016 insoweit auf, als K.__ unter Dispositiv-Ziffer 2 amtliche Kosten 

auferlegt worden waren (act. 2).

D.

Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 11. Juli 2019 erhob K.__ 

(Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter am 24. Juli 2019 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht (act. 1). Am 24. September 2019 (act. 8) ergänzte er die 

Beschwerde mit einer Begründung und dem Rechtsbegehren, es seien der 

angefochtene Entscheid und die – noch ausstehende – Genehmigung der 

Grundwasserschutzzonen inklusive Reglement durch das Baudepartement aufzuheben 

(Ziff. I/1 f.), unter Kosten- und Entschädigungsfolgen unabhängig vom Ausgang des 

Verfahrens in der Hauptsache insbesondere auch für das erstinstanzliche 

Einspracheverfahren (Ziff. I/4). Der Rat der Politischen Gemeinde B.__ 

(Beschwerdegegnerin) sei anzuweisen, entweder die erforderlichen Schutzzonen S1, 

S2 und S3 für das Quellwasser beim Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ auszuscheiden 

(Ziff. I/3a) oder die Nutzung dieses Quellwassers als Trinkwasser, mit Einschluss der 

Festlegung als Notwasserfassung, aufzuheben (Ziff. I/3b). Mit Vernehmlassung vom 

9. Oktober 2019 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde (act. 11). Am 

4. November 2019 nahm die Beschwerdegegnerin durch ihren Rechtsvertreter Stellung 

und beantragte, die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden 

könne (act. 14). Mit Replik vom 17. Dezember 2019 bestätigte der Beschwerdeführer 

seine Anträge und Ausführungen (act. 21). Mit Verfügung vom 2. Juni 2020 genehmigte 

das Baudepartement das angepasste Schutzzonenreglement mit zugehörigem 

Umgrenzungsplan für die Quellfassungen X.__ (act. 28). Dazu liess sich der 

Beschwerdeführer am 15. Juni 2020 vernehmen (act. 31).

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge sowie die Akten wird, soweit 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

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1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe 

vom 24. Juli 2019 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt zusammen mit der Ergänzung 

vom 24. September 2019 (act. 8) formell und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen 

(Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Der 

Beschwerdeführer ist zur Erhebung des Rechtsmittels befugt (Art. 64 in Verbindung mit 

Art. 45 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten.

Verfahrensgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet das vom Rat der 

Beschwerdegegnerin vom 3. Juni 2016 bis 4. Juli 2016 öffentlich aufgelegte 

Schutzzonenreglement mit zugehörigem Umgrenzungsplan für die Quellfassungen 

X.__. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (act. 14, S. 2 Ziff. 1.1 f.) ist 

deshalb nachfolgend zu prüfen, ob die Vorinstanz den Erlass dieser 

Grundwasserschutzzone (Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer, 

Gewässerschutzgesetz; SR 814.20, GSchG, vgl. zu deren Rechtsnatur [Verfügung in 

Anwendung des GSchG] A. Brunner, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], Kommentar zum 

Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz, Zürich 2016, N 21 zu 

Art. 20 GSchG) durch die Beschwerdegegnerin, insbesondere den Verzicht auf die 

Ausscheidung einer Schutzzone bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__, auf welchen sich 

die vorliegende Beschwerde beschränkt (vgl. act. 8, S. 3, 6 Ziff. II/4, III/1), zu Recht 

bestätigt hat (vgl. dazu E. 7 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 12 f.). Hingegen 

ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten, als der Beschwerdeführer unter 

Ziffer I/3b seines Rechtsbegehrens über den Verfahrensgegenstand hinausgehend 

beantragt, der Rat der Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, die Nutzung des 

Quellwassers bei Punkt 30 auf der Parzelle Nr. 0001__ als Trinkwasser (vgl. zu diesem 

Begriff Art. 2 lit. a der Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich 

zugänglichen Bädern und Duschanlagen; SR 817.022.11, TBDV, und J. Ackermann, in: 

Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafrecht II, 4. Aufl. 2018, N 9 zu 

Art. 234 StGB), mit Einschluss der Festlegung als Notwasserfassung, aufzuheben 

(act. 8, S. 2). Damit braucht im vorliegenden Verfahren nicht untersucht zu werden, ob 

die Fassung des unterirdischen Gewässers resp. des Quellwassers (vgl. dazu Art. 4 

lit. b GSchG) bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ resp. die öffentliche Quelle 

Nr. 0024__ auf Parzelle Nr. 0000__ gemäss dem Beschwerdeführer (act. 8, S. 12 f., 

Ziff. IV/B/3 f.) nicht als Notwasserfassung bzw. Notbrunnen erforderlich sei, um die 

Ziele und Vorgaben der Verordnung über die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung 

in Notlagen (SR 531.32, VTN) zu erreichen. Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer 

Stellungnahme vom 4. November 2019 (act. 14, S. 2 Ziff. 1.3) des Weiteren zutreffend 

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ausgeführt hat, hätte über die Aufhebung des am 23. Mai 1997 im Grundbuch 

eingetragenen Quellenrechts (Personaldienstbarkeit, Beleg Nr. …) zugunsten der Stadt 

A.__ (act. 12/7/23) der Zivilrichter zu entscheiden (vgl. dazu Art. 736 des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuches; SR 210, ZGB, BGer 5A_698/2017 vom 

7. März 2018 in BGE 144 III 88 nicht publizierte E. 4 mit Hinweisen). Überdies hätte die 

Regierung resp. das Baudepartement (vgl. dazu Art. 10, Art. 13 Abs. 1 Ingress und 

Ziff. 2 sowie Art. 50 des Gesetzes über die Gewässernutzung; sGS 751.1, GNG) die 

Konzession vom 31. März 1987 für den Wasserbezug aus öffentlichem Grundwasser 

(act. 12/11/4), namentlich das Recht der N.__, in Notsituationen die öffentliche Quelle 

Nr. 0024__ vorübergehend zu nutzen (Dispositiv-Ziffer I/4), als verwirkt zu erklären (vgl. 

dazu Art. 65 lit. c des Bundesgesetzes über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte, 

Wasserrechtsgesetz; SR 721.80, WRG, R. Jagmetti, Schweizerisches 

Bundesverwaltungsrecht, Band VII, Energierecht, Basel 2005, N 4624).

2.

Der Beschwerdeführer stellt die Beweisanträge (act. 8, S. 4-7, 12 Ziff. II/6-8, III/3, IV/B/

3, act. 21 Ziff. II, III/4), es seien eine mündliche öffentliche Verhandlung sowie ein 

Augen-schein mit Instruktionsverhandlung durchzuführen; er sei zu befragen und 

persönlich anzuhören; es seien die Akten zur Ausscheidung der 

Grundwasserschutzzonen X.__ in den Jahren 1982 und 1988 sowie die Akten zum 

Strafverfahren gegen ihn wegen Trinkwasserverschmutzung aus den Jahren 2012 und 

2015 beizuziehen; es seien Amtsberichte des AFU (Übersicht über sämtliche 

Notwasserfassungen im Kanton St. Gallen sowie über Aufwand und Möglichkeiten zur 

Ausscheidung von Schutzzonen bei sämtlichen Notwasserfassungen im Kanton 

St. Gallen), des Landwirtschaftsamtes (über die Auswirkungen der 

Notwasserfassungen gemäss der Aufstellung des AFU auf die landwirtschaftliche 

Bewirtschaftung sowie zum Verhältnis Notwasserfassung/gleiche 

Schutzanforderungen/keine Entschädigung für den Grundeigentümer) sowie der 

Vorinstanz oder der Gebäudeversicherung (zu Plan und Unterlagen zur 

kantonsübergreifenden Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in Notlagen und zum 

Nachweis der Notwendigkeit des Einbezugs des Quellwassers bei Punkt 30 auf 

Parzelle Nr. 0001__ in diese Planung) einzuholen; die Beschwerdegegnerin, die Stadt 

A.__ oder die Vorinstanz habe hinsichtlich der Notwasserfassung beim Punkt 30 die 

periodische Überprüfung und Ergänzung der Dokumentation (Art. 12 Abs. 2 VTN), das 

Vorhandensein des im Versorgungsgebiet erforderlichen Reserve- und 

Reparaturmaterials (Art. 15 VTN), den Schutz der Anlagen vor schädlichen 

Einwirkungen (Art. 16 Abs. 2 lit. b VTN), die möglichst dezentrale Gewinnung des 

Wassers (Art. 16 Abs. 3 lit. a VTN) sowie Pflege, Unterhalt, Kontrollen und 

Wasseranalysen, die für diese Notwasserfassung in den letzten fünf Jahren 

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durchgeführt worden seien (Art. 16 Abs. 1 und 4 VTN), nachzuweisen. Ferner beantragt 

er, es sei eine Beweisverfügung zu erlassen und ihm dazu Gelegenheit zur 

Stellungnahme zu geben.

2.1.

Gestützt auf Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft (SR 101, BV) und Art. 64 in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 VRP 

ordnet das Verwaltungsgericht eine mündliche Verhandlung an, wenn sie zur Wahrung 

der Parteirechte notwendig ist oder zweckmässig erscheint. Nach Art. 6 Ziff. 1 der 

Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (SR 

0.101, EMRK) besteht ein Anspruch des Einzelnen, seine Argumente dem Gericht 

mündlich in einer öffentlichen Sitzung vorzutragen, insbesondere in Streitigkeiten in 

Bezug auf zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen (vgl. dazu BGer 1C_581/2018 

vom 23. Juli 2019 E. 2, BGer 2C_608/2017 vom 24. August 2018 E. 4.2, VerwGE 

B 2019/41 vom 16. Dezember 2019 E. 3.1, VerwGE B 2019/6 vom 1. Juli 2019 E. 2.1, 

VerwGE B 2014/182 vom 27. April 2016/25. Mai 2016 E. 3.1 je mit Hinweisen), soweit 

der Verwaltungsakt der hoheitlich handelnden Behörde massgeblich in Rechte und 

Pflichten privatrechtlicher Natur eingreift (vgl. VerwGE B 2018/73 vom 26. Februar 2019 

E. 2.4, VerwGE B 2018/99 vom 13. Januar 2019 E. 2 und VerwGE B 2012/91; 

B 2013/132 vom 8. November 2013 E. 3.2 je mit Hinweisen). Insoweit die EMRK zur 

Anwendung gelangt, gilt die Verpflichtung zur Durchführung einer öffentlichen und 

mündlichen Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK indes nicht absolut. Die 

Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des 

Bundesgerichts lässt ein Absehen von einer öffentlichen und mündlichen Verhandlung 

dann zu, wenn die Beurteilung eines umstrittenen Sachverhalts nicht vom persönlichen 

Eindruck der Partei, sondern in erster Linie von den Akten abhängt. Auf die 

Durchführung einer öffentlichen und mündlichen Verhandlung kann unter Umständen 

verzichtet werden, wenn eine Verhandlung nichts zur Klärung der Angelegenheit 

beiträgt – namentlich wenn keine Tatfragen, sondern reine Rechts- oder 

Zulässigkeitsfragen umstritten sind – und die Angelegenheit adäquat aufgrund der 

Akten sowie der schriftlichen Parteivorbringen gelöst werden kann (vgl. 

BGer 2C_89/2019 und 2C_90/2019 je vom 22. August 2019 je E. 4.2 mit Hinweisen).

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Weil sich Grundwasserschutzzonen mitsamt Reglementen (Art. 20 GSchG) 

enteignungsähnlich auswirken können, betrifft deren Ausscheidung einen 

zivilrechtlichen Anspruch im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK (vgl. 

Bundesgerichtsentscheid vom 4. November 1994 E. 2, in: ES VLP-ASPAN Nr. 967). Ob 

die bestimmungsgemässe Nutzung des Eigentums des Beschwerdeführers an Parzelle 

Nr. 0001__ durch den Erlass der strittigen Grundwasserschutzzone zudem übermässig 

erschwert oder gar verunmöglicht wird, kann vorliegend aus folgenden Gründen 

dahingestellt bleiben: Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch 

nicht weiter dargetan, inwiefern die Beantwortung der hier zu beurteilenden Frage, ob 

die Vorinstanz den Verzicht auf die Ausscheidung einer Schutzzone bei Punkt 30 auf 

Parzelle Nr. 0001__ durch die Beschwerdegegnerin zu Recht bestätigt hat, eines 

persönlichen Eindrucks des Beschwerdeführers bedürfte. Vielmehr ist der Sachverhalt 

umfassend der schriftlichen Darstellung zugänglich. Ebenso wenig ist mit Blick auf die 

nachstehend zu schildernden Gegebenheiten erkennbar und wird vom 

Beschwerdeführer auch nicht weiter substantiiert, welche neuen entscheidrelevanten 

Erkenntnisse, die sich nicht bereits aus den Akten und dem Geoportal 

(www.geoportal.ch) ergeben, durch die beantragte mündliche Parteibefragung und 

durch Beweisaussagen des Beschwerdeführers gewonnen werden könnten. Die 

Durchführung einer öffentlichen, mündlichen Verhandlung ist deshalb weder notwendig 

noch erscheint sie als zweckmässig. Der entsprechende Antrag des 

Beschwerdeführers ist demzufolge ebenso abzuweisen wie seine Begehren um 

persönliche Anhörung resp. Befragung. Überdies kann auf die weiteren beantragten 

prozessualen Vorkehren, insbesondere auf die Durchführung eines Augenscheins im 

Sinne von Art. 12 Abs. 1 VRP, verzichtet werden, da davon ebenfalls keine 

entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. dazu BGer 1C_13/2018 

vom 13. März 2019 E. 3 mit Hinweisen). Zum Verzicht auf eine Instruktionsverhandlung 

(Art. 226 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO, 

analog, im VRP nicht ausdrücklich vorgesehen) ist zusätzlich zu bemerken, dass kein 

geeigneter Fall für eine gütliche Verständigung vorliegt (vgl. dazu Art. 64 in Verbindung 

mit Art. 54 VRP und VerwGE B 2016/217 vom 13. Februar 2018 E. 3 mit Hinweisen, 

siehe auch act. 12/22 und 26). Zudem kann der Vorinstanz nach dem Gesagten – 

entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (act. 8, S. 3, 10 f. Ziff. II/3, IV/B/2, 

act. 21 Ziff. III/A/4) – keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) 

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vorgeworfen werden, soweit sie die vom Beschwerdeführer beantragten Beweise im 

Rekursverfahren nicht abgenommen hat (vgl. dazu BGer 1C_582/2018 vom 

23. Dezember 2019 E. 2.2 mit Hinweisen und act. 12/5, S. 3-6 Ziff. II/3-5, III/1-5, 

act. 12/32). Ebenso wenig kann ihr vorgehalten werden (vgl. act. 8, S. 3 Ziff. II/3), sie 

habe deswegen den Sachverhalt unvollständig abgeklärt (vgl. dazu Art. 12 VRP, 

VerwGE B 2017/68 vom 21. Mai 2019 E. 3.2.1, VerwGE B 2014/197; B 2015/307 vom 

24. August 2017 E. 7.1.1 je mit Hinweisen und B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/

Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/

St. Gallen 2020, N 4 ff. zu Art. 12-13).

2.2.

Im Weiteren konnte sich der Beschwerdeführer direkt in seinen Eingaben, in welchen er 

die angeführten Beweisofferten vorgebracht hat (vgl. act. 8, S. 4-7, 12 Ziff. II/6-8, III/3, 

IV/B/3, act. 21 Ziff. II), zur Relevanz dieser Beweismittel äussern. Bereits aus diesem 

Grund drängte sich der Erlass einer Beweisverfügung (Art. 154 ZPO analog), für 

welchen das VRP im Übrigen ebenfalls keine Regeln bereithält, vorgängig zur 

antizipierten Beweiswürdigung in diesem Endentscheid nicht auf (vgl. dazu P. Sutter, 

in: Auer/Müller/Schindler [Hsrg.], Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 

2. Aufl. 2019, N 3 zu Art. 33, Kiener/Rütsche/Kuhn, öffentliches Verfahrensrecht, 

2. Aufl. 2015, N 689, und BGer 2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 E. 3.2.3 mit 

Hinweisen). Darüber hinaus ist das Verwaltungsgericht befugt, den Entscheid über die 

gestellten Beweisanträge mit dem Endentscheid zu eröffnen (vgl. Waldmann/Bickel, in: 

Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 

2. Aufl. 2016, N 38 zu Art. 33), da Anordnungen betreffend die Beweisführung in aller 

Regel keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken und mit Beschwerde 

gegen den Endentscheid für gewöhnlich erreicht werden kann, dass ein zu Unrecht 

verweigerter Beweis abgenommen oder ein zu Unrecht erhobener Beweis aus den 

Akten gewiesen wird (vgl. BGer 4A_697/2016 vom 14. März 2017 E. 1.4 mit Hinweisen 

sowie B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 25 zu Art. 12-13).

3.

Der Beschwerdeführer rügt in verfahrensrechtlicher Hinsicht weiter (act. 8, S. 8-11 

Ziff. IV/A/1 und 3, IV/B/1 f., act. 21 Ziff. III/A/2 f.), der angefochtene Entscheid stütze 

sich, soweit darin die Notwendigkeit beurteilt worden sei, die Quellwasserfassung bei 

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Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ als Notwasserfassung zu erhalten, auf Dokumente ab, 

die er nicht erhalten habe. Namentlich seien ihm die Unterlagen zur Sicherstellung der 

Trinkwasserversorgung in Notlagen nicht zur Kenntnis gebracht worden.

Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 16 Abs. 1 VRP) umfasst 

als Mitwirkungsrecht all jene Befugnisse, die einem Betroffenen einzuräumen sind, 

damit er seinen Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Daraus folgt namentlich 

das Recht auf Einsicht in die massgeblichen Akten (vgl. BGE 144 II 427 E. 3.1 mit 

Hinweisen). Vorab lässt sich dem Geoportal (www.geoportal.ch, insbesondere der 

Gewässerschutzkarte im Sinne von Art. 30 der Gewässerschutzverordnung; 

SR 814.201, GSchV), welchem ein offizieller Anstrich anhaftet und welches im Internet 

leicht zugänglich ist, ohne Weiteres entnehmen, dass die öffentliche Quelle Nr. 0024__ 

auf Parzelle Nr. 0000__ (Brunnenstube Nr. 21), welche unter anderem bei Punkt 30 auf 

Parzelle Nr. 0001__ gefasst wird (vgl. Grundbuchbeleg Nr. … vom 23. Mai 1997, 

act. 12/7/23), der Versorgung mit Trinkwasser in Notlagen im Sinne von Art. 8 

Abs. 1 VTN dient. Damit kann diese Tatsache als notorisch betrachtet werden (vgl. zu 

nicht beweisbedürftigen notorischen Tatsachen BGer 1C_582/2018 vom 

23. Dezember 2019 E. 2.3 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: 

Pra 107 [2018] Nr. 61). Die Vorinstanz war deshalb nicht verpflichtet, den 

Beschwerdeführer im Vorfeld des angefochtenen Entscheids darüber in Kenntnis zu 

setzen. Unbesehen davon wies das AFU im Amtsbericht vom 7. Juli 2017 auf diese 

Tatsache hin (vgl. act. 12/11, S. 4 Ziff. III/h). Im Übrigen begnügte sich die Vorinstanz in 

lit. B/c und D/a des Sachverhalts des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 5-7) damit, 

die Darstellung der Beschwerdegegnerin im Entscheid vom 20. Oktober 2016 (Beilage 

zu act. 12/1, E. 4) und in der Vernehmlassung vom 12. Januar 2017 (act. 12/7 lit. a) 

wiederzugeben, wonach sich die von der Stadt A.__ derzeit als Trinkwasser genutzte 

Quelle bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ für die Trinkwasserversorgung in Notlagen 

eigne. Sodann führte sie in Erwägung 7.1 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 13) 

aus, gemäss Angaben des Vertreters der N.__ an der Einigungsverhandlung vom 

10. Januar 2018 (act. 12/26 lit. A/1 f.) könne die Stadt A.__ nicht auf diese 

Notwasserfassung verzichten, welche vor allem den umliegenden Gemeinden im 

Kanton St. Gallen diene (siehe dazu auch act. 21 lit. B/3). Zudem werde diese 

demgemäss nach der Erneuerung der Quellenanlagen X.__ nicht mehr zu 

Trinkzwecken, sondern als Brauchwasser genutzt werden, welches in Notzeiten zu 

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Trinkwasser aufbereitet werden könne. Die Vorinstanz setzte sich mit diesen, ohnehin 

nicht entscheidwesentlichen (vgl. E. 1 hiervor) Angaben des Vertreters der N.__ im 

angefochtenen Entscheid indessen nicht weiter auseinander. Vielmehr liess sie es in 

Erwägung 7.2 des angefochtenen Entscheids dabei bewenden, Art. 11 Abs. 1 f. VTN 

(Pflicht zur Erstellung eines Massnahmenplans für die Sicherstellung der 

Trinkwasserversorgung in Notlagen durch die Inhaber der Wasserversorgungsanlagen) 

zu zitieren und, unabhängig davon, darauf zu schliessen, dass für Quellen, die im Sinne 

der VTN genutzt würden, keine Schutzzonen erforderlich seien. Entgegen 

anderslautender Darstellung des Beschwerdeführers äusserte sich die Vorinstanz im 

angefochtenen Entscheid demnach selbst nicht zur Frage, ob der Erhalt der 

Notwasserfassung bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ notwendig sei (ebenso: act. 14, 

S. 3 Ziff. 4). Folglich ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht 

weiter dargetan, dass sie Dokumente und Berechnungen zur Prüfung der 

Notwendigkeit der Notwasserfassung bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ beigezogen 

hätte, in welche sie dem Beschwerdeführer hätte ebenfalls Einsicht gewähren müssen 

(vgl. dazu verfahrensleitende Verfügung vom 26. Januar 2018, act. 12/28). Auch in 

dieser Hinsicht liegt daher keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Ob die 

Argumentation der Vorinstanz inhaltlich zutrifft, bleibt im Folgenden zu prüfen.

4.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die Frage, ob zum Schutz des 

Quellwassers bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ Grundwasserschutzzonen 

auszuscheiden sind. Der Beschwerdeführer macht geltend (act. 8, S. 8 f., Ziff. IV/A/1-6, 

act. 31, S. 2 f.), das Quellwasser bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ werde von der 

Stadt A.__ als Trinkwasser genutzt. Auch gelte es als Notwasserfassung. Aufgrund 

dieser Nutzung bzw. Nutzungsoption gälten die gleichen Vorschriften bezüglich Schutz 

des Trinkwassers wie bei den anderen Quellen, deren Wasser in die 

Hauptsammelstube Nr. 0008__ resp. Quellfassungsanlage Nr. 1 geleitet würden. Ohne 

Ausscheidung von Schutzzonen hätten Dritte keine Kenntnis von den 

Schutzmassnahmen, die im Einzugsbereich des Quellwassers bei Punkt 30 gälten.

4.1.

Laut Art. 20 Abs. 1 GSchG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 des Vollzugsgesetzes zur 

eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung (sGS 752.2, GschVG) haben im 

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Kanton St. Gallen die Gemeinden für die im öffentlichen Interesse liegenden 

Grundwasserfassungen und -anreicherungsanlagen Grundwasserschutzzonen 

auszuscheiden, um Trinkwassergewinnungsanlagen und das Grundwasser unmittelbar 

vor seiner Nutzung als Trinkwasser vor Beeinträchtigungen zu schützen (vgl. dazu 

VerwGE B 2019/141 vom 19. April 2020 E. 2.1, VerwGE B 2017/184 vom 

13. Dezember 2018 E. 2.1 und VerwGE B 2017/185 vom 13. Dezember 2018 E. 2.1 je 

mit Hinweisen und Wegleitung Grundwasserschutz des Bundesamtes für Umwelt 

[BAFU], ehemals: Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft [BUWAL], Bern 2004, 

Fassung vom 14. August 2012 [nachfolgend: Wegleitung], S. 39, www.bafu.admin.ch). 

Die Grundwasserschutzzonen bilden zusammen mit den Gewässerschutzbereichen 

(Art. 19 GSchG) und den Grundwasserschutzarealen (Art. 21 GSchG) das im 

Bundesrecht vorgesehene planerische Instrumentarium für den qualitativen 

Gewässerschutz (Art. 6 bis Art. 28 GSchG). Der planerische Schutz der Gewässer wird 

in Art. 29 GSchV in Verbindung mit Anhang 4 GSchV näher umschrieben. Die 

Grundwasserschutzzonen bestehen aus dem Fassungsbereich (Zone S1), der engeren 

Schutzzone (Zone S2) und der weiteren Schutzzone (Zone S3; vgl. Ziff. 12 

Anhang 4 GSchV, BGer 1C_74/2019 vom 18. November 2019 E. 2.1 f., 

BGer 1C_456/2016 vom 30. Mai 2017 E. 2.3, in: URP 2018, S. 264 ff., und 

BGer 1C_522/2014 vom 18. März 2015 E. 3 mit Hinweisen, in: URP 2015, S. 254 ff.). 

Der Gesetz- und Verordnungsgeber äussert sich nicht zur Frage, unter welchen 

Voraussetzungen Grundwasserfassungen im öffentlichen Interesse liegen (siehe dazu 

auch Botschaft des Bundesrates vom 26. August 1970, BBl 1970 II 425 ff., 461 f.). 

Gemäss der Wegleitung (S. 39) liegen neben den Grundwasseranreicherungsanlagen 

alle Grundwasserfassungen im öffentlichen Interesse, deren Wasser den 

Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung entspricht bzw. entsprechen muss. 

Dieser Auslegung folgend wäre alles Trinkwasser umfasst, das nicht ausschliesslich 

dem Eigengebrauch dient (vgl. Art. 2 Abs. 4 lit. a des Bundesgesetzes über 

Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände, Lebensmittelgesetz; SR 817.0, LMG). 

Unbestrittenermassen unterstehen der öffentlichen Wasserversorgung dienende 

Fassungen grundsätzlich der Lebensmittelgesetzgebung, und bei diesen Fassungen ist 

das öffentliche Interesse auch offensichtlich gegeben. Hinsichtlich privater Fassungen 

wiederum gibt die sehr weitgehende Definition des öffentlichen Interesses gemäss 

Wegleitung immer wieder Anlass zu Diskussionen. Dagegen wird argumentiert, dass 

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nicht um jede Fassung eines Milchbauern Schutzzonen ausgeschieden werden 

könnten. Neben dem Verwendungszweck des Trinkwassers müssten vielmehr auch Art 

und Grösse des Benutzerkreises berücksichtigt werden. Private Fassungen sollten nur 

dann geschützt werden, wenn sie die gleichen Aufgaben wie öffentliche 

Wasserversorgungen erfüllten, namentlich bspw. die Versorgung eines 

Gastwirtschaftsbetriebs, eines Heims oder eines Sanatoriums. Sie müssten also 

mehrere Haushaltungen oder einen grösseren Benutzerkreis bedienen (vgl. dazu 

Brunner, a.a.O., N 15 zu Art. 20 GSchG, und derselbe, Grundwasserschutzzonen nach 

eidgenössischen und zugerischem Recht unter Einschluss der Entschädigungsfrage, 

Zürich 1997, S. 47 ff.). Dieser Argumentation ist namentlich das Verwaltungsgericht 

Zürich in konstanter Rechtsprechung gefolgt (vgl. Entscheide des Verwaltungsgerichts 

Zürich VB.2015.00631 bis VB.2015.00633 je vom 9. Juni 2016 je E. 4.2.1 mit 

Hinweisen, VB.2009.00406 vom 19. November 2009 E. 4.2.1 mit Hinweisen, in: 

URP 2010, S. 521 ff., und VB.2001.00194 vom 7. Februar 2002 E. 3b und 3c mit 

Hinweisen, in: URP 2002, S. 458 ff., und ZBl 104/2003, S. 106 ff., siehe dazu auch die 

Auswertung der Rechtsprechung in URP 2013, S. 228 f.). Gemäss AFU liegen im 

Kanton St. Gallen alle Fassungen im öffentlichen Interesse, die für die Speisung einer 

kommunalen Wasserversorgungsanlage genutzt werden, die Lebensmittelbetriebe 

versorgen (z.B. Käsereien, Brauereien, Hotels, Restaurationsbetriebe), deren Wasser an 

Dritte (z.B. an Mieter oder Pächter) abgegeben wird oder die nicht nur von den 

(Mit-)Eigentümern der Quelle genutzt werden (vgl. Merkblatt AFU 207, Abklärung der 

Schutzzonenpflicht, Stand: 3. April 2019 [nachstehend: Merkblatt], www.sg.ch). Das 

Verwaltungsgericht seinerseits ist bei seiner Rechtsprechung weder an die Vorgaben 

des Merkblatts noch an diejenigen der Wegleitung als vollzugslenkende 

Verwaltungsverordnungen gebunden. Gleichwohl weicht es in der Regel nicht von 

solchen Verwaltungsverordnungen ab, sofern deren generell-abstrakter Gehalt eine 

dem individuell-konkreten Fall angepasste und gerecht werdende Auslegung der 

massgebenden Rechtssätze zulässt, welche diese überzeugend konkretisiert (vgl. 

VerwGE B 2015/19 vom 26. April 2018 E. 11.1, S. 16 f., mit Hinweisen).

4.2.

Die Quelle Nr. 0024__ auf Parzelle Nr. 0000__, welche bei Punkt 30 auf Parzelle 

Nr. 0001__ gefasst wird (vgl. Planbeilage zum Grundbuchbeleg Nr. … vom 

23. Mai 1997, act. 12/7/23) und im Gewässerschutzbereich A (vgl. dazu Art. 19 GSchG u 

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in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 lit. a und Anhang 4 Ziff. 111 und 211 GSchV) liegt, ist 

im kantonalen Inventar über Wasserversorgungsanlagen, Grundwasservorkommen und 

Quellen, die sich für die Trinkwasserversorgung in Notlagen eignen (Art. 8 Abs. 1 

Satz 1 VTN), eingetragen (vgl. dazu Wasserrechts- und Grundwasserverzeichnis des 

Kantons St. Gallen, www.geoportal.ch). Damit wurde die planerische Grundlage 

geschaffen, um diese Quellfassung in Notlagen vorübergehend als Notbrunnen für die 

öffentliche Wasserversorgung nutzen zu können (vgl. dazu Art. 29 und Art. 57 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über die wirtschaftliche Landesversorgung, 

Landesversorgungsgesetz; SR 531, LVG, in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 und 

Art. 8 VTN, und B. Iten, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], a.a.O., N 12 f. zu 

Art. 58 GSchG, siehe auch BUWAL, Mitteilungen zum Gewässerschutz Nr. 17, 

Erläuterungen zur Verordnung über die Trinkwasserversorgung, Bern 1995, S. 5 f., 

Koordinationsblatt VII des kantonalen Richtplans, Wasserversorgungsanlagen, Stand 

Oktober 2005, S. 1 f., und Erläuternder Bericht des Eidgenössischen Departements für 

Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF zur Verordnung über die Sicherstellung der 

Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen [VTM] vom 15. Mai 2019, S. 5 f., 

www.admin.ch, siehe dazu auch Art. 6 Abs. 1 Ingress und lit. d der Verordnung über 

den Schutz von Informationen des Bundes, Informationsschutzverordnung; 

SR 510.411, ISchV). Allein aufgrund dieser planerischen Festlegung muss das Wasser 

der fraglichen Quelle allerdings die Anforderungen an die Trinkwasserqualität (Art. 3 

Abs. 1 f. in Verbindung mit Anhängen 1 bis 3 TBDV) nicht erfüllen, was nach dem 

Gesagten aber gerade die Voraussetzung für die Annahme eines öffentlichen 

Interesses wäre. Folglich kann aus diesem Grund noch nicht auf ein öffentliches 

Interesse im Sinne von Art. 20 Abs. 1 GSchG geschlossen werden. Daran ändert auch 

nichts, dass die Regierung den N.__ mit Beschluss vom 31. März 1987 (act. 12/11/4) 

das Recht eingeräumt hat, das Wasser dieser Quelle in Notsituationen via die 

Quellfassungsanlage Nr. 21 auf Parzelle Nr. 0000__ gemäss Grundbucheintrag 

vorübergehend – für die öffentliche Wasserversorgung – zu nutzen (vgl. dazu Art. 9 

Abs. 1 Ziff. 2 und Art. 13 Abs. 1 Ziff. 2 und Abs. 3 GNG, siehe auch Art. 664 ZGB und 

Rey/Strebel, in: Geiser/Wolf [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 

6. Aufl. 2019, N 28 und 32 ff. zu Art. 664 und N 17 ff. zu Art. 704).

Ausser Frage steht weiter, dass die N.__ gestützt auf das ihnen am 23. Mai 1997 

eingeräumte Quellenrecht (act. 12/7/23) zulasten des Beschwerdeführers als 

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Eigentümer der Parzelle Nr. 0001__ in beschränktem Umfang dinglich berechtigt sind, 

sich das Quellwasser bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ anzueignen und über die 

Quellfassungsanlage Nr. 21 (Quelle Nr. 0024__) auf Parzelle Nr. 0000__ abzuleiten. 

Nicht ersichtlich ist und wird vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet, dass die 

N.__ dieses Quellwasser gemäss ihrem Leistungsauftrag (vgl. dazu Art. 2 Abs. 1 und 

Art. 3 Abs. 1 der Statuten der N.__, www. … .ch) – etwa via das Stufenpumpwerk mit 

Reservoir Y.__ – in die öffentliche Wasserversorgung einspeisen würden. Auch trifft die 

N.__ im Verhältnis zu den Grundeigentümern im Weiler X.__ diesbezüglich keine 

Erschliessungspflicht (vgl. dazu Art. 4 des Reglements für die Abgabe von Trinkwasser 

der Stadtrat A.__, www. …). Der Weiler X.__ liegt im Korporationsgebiet der 

Wasserkorporation B.__ (vgl. Art. 5 Abs. 1 Ingress und lit. a sowie Art. 6 in Verbindung 

mit Anhang 1 der Korporationsordnung der Wasserkorporation B.__, www. … .ch). Aus 

dem vom Beschwerdeführer auszugsweise eingereichten Entscheid des 

Kantonsgerichts vom 17. September 2015 (act. 9/3) lässt sich indessen schliessen, 

dass die N.__ das fragliche Quellwasser – im Rahmen eines privatrechtlich 

beherrschten Rechtsverhältnisses – an R.__ dauerhaft als Trinkwasser abgeben, 

obgleich dies dem Beschluss der Regierung vom 31. März 1987 (act. 12/11/4) insofern 

zuwiderläuft, als damit den N.__ lediglich das Recht eingeräumt wurde, das 

Quellwasser in Notsituationen vorübergehend zu nutzen. Gemäss den im Merkblatt 

genannten Kriterien ist deshalb grundsätzlich von einer Trinkwasserabgabe an Dritte 

auszugehen. Dies umso mehr, als das Grundwasservorkommen im Gebiet X.__, wie 

zuvor ausgeführt, als öffentlich erklärt wurde (vgl. Beschluss der Regierung vom 

31. März 1987, act. 12/11/4) und R.__ als Grundeigentümer der Parzelle Nr. 0000__ die 

Quellfassungsanlage Nr. 21 resp. die Quelle Nr. 0024__ auf seinem Grundstück 

deshalb nicht als Privateigentümer nutzen kann (siehe dazu aber auch Art. 7 GNG). 

Hinzu kommt, dass das fragliche Quellwasser einen (Lauf-) Brunnen gegenüber dem 

Gebäude Assek.-Nr. 0023__ auf Parzelle Nr. 0000__ alimentiert (vgl. Planbeilage zum 

Grundbuchbeleg Nr. … vom 23. Mai 1997, act. 12/7/23), welcher an einem 

Gemeindeweg erster Klasse (F.__-G.__) resp. an einem Wanderweg von kantonaler 

Bedeutung (www.geoportal.ch) liegt. Unter diesen Umständen wäre vorliegend ein 

öffentliches Interesse im Sinne von Art. 20 Abs. 1 GSchG zu bejahen. Die N.__ haben 

aber in Aussicht gestellt (vgl. act. 12/26 lit. A/2), diese Trinkwasserabgabe an Dritte 

aufzuheben und das Quellwasser künftig nurmehr als Brauchwasser zu nutzen (vgl. 

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dazu Art. 16 Abs. 6 der Verordnung des EDI über die Hygiene beim Umgang mit 

Lebensmitteln, Hygieneverordnung; SR 817.024.1, HyV, und zum Tränkewasser Art. 2 

Abs. 8 der Verordnung des WBF über die Hygiene bei der Primärproduktion; 

SR 916.020.1, VHyPrP). Auf dieser Zusicherung sind die N.__ zu behaften. 

Dementsprechend ist die N.__ auch gehalten, Wanderer und Spaziergänger in 

geeigneter Weise (etwa mit einem Hinweisschild) darauf aufmerksam zu machen, dass 

der Brunnen gegenüber dem Gebäude Assek.-Nr. 0023__ auf Parzelle Nr. 0000__ nicht 

als Trinkwasserspender dient. Es ist deshalb künftig nicht mehr von einer 

Trinkwasserabgabe an Dritte auszugehen. Damit kann im vorliegend zur Diskussion 

stehenden Zusammenhang nicht mehr von einer Kleinstwasserversorgung im 

öffentlichen Interesse gesprochen werden, selbst wenn die Liegenschaft R.__ 

(Gebäude Assek.-Nrn. 0019 f.__ und 0021__ auf Parzelle Nr. 0000__) derzeit noch nicht 

an die öffentliche Wasserversorgung der Wasserkorporation B.__ angeschlossen sein 

und teilweise auch von der R.__ GmbH, B.__, mitbenutzt werden sollte (www.zefix.ch). 

Im Ergebnis ist damit der Schluss der Vorinstanz (vgl. act. 2, S. 13 E. 7.2), die 

Quellfassung bei Punkt 30 auf Parzelle Nr. 0001__ liege nicht im öffentlichen Interesse 

im Sinne von Art. 20 Abs. 1 GSchG, nicht zu beanstanden. Folgerichtig durfte die 

Beschwerdegegnerin auf die Ausscheidung von Grundwasserschutzzonen in diesem 

Bereich verzichten (vgl. dazu auch Amtsbericht des AFU vom 7. Juli 2017, act. 12/11, 

S. 2 Ziff. II/1c f.). Inwiefern die überarbeitete bestehende Grundwasserschutzzone auf 

dem Grundstück Nr. 0001__ des Beschwerdeführers rechtsfehlerhaft sein sollte, wird 

vom Beschwerdeführer nicht weiter substantiiert und ist auch nicht erkennbar. Aus den 

dargelegten Gründen ist der Beschwerde daher in der Sache kein Erfolg beschieden.

5.

Der Beschwerdeführer hält neu weiter dafür (act. 8, S. 13 f. Ziff. IV/C), das vorliegende 

Verfahren stelle im Ergebnis ein Enteignungsverfahren dar, weshalb der im 

Enteignungsrecht geltende Grundsatz der vollen ausseramtlichen Entschädigung zur 

Anwendung gelange. Die Vorinstanz habe seinen Antrag auf ausseramtliche 

Entschädigung für das Einsprache- und Rekursverfahren zu Unrecht abgewiesen.

Nach Art. 48 des Enteignungsgesetzes (sGS 735.1, EntG SG) hat der Enteigner dem 

Enteigneten notwendige ausseramtlichen Kosten zu entschädigen, sofern die Begehren 

des Enteigneten nicht überwiegend abgewiesen werden (Art. 48 EntG SG). Für die 

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Kosten im Beschwerdeverfahren gegen Verfügungen und Entscheide der 

Schätzungskommission gilt das VRP (Art. 49 EntG SG). Soweit es für die vorliegend 

strittige Grundwasserschutzzone überhaupt eines Enteignungsverfahrens bedarf (vgl. 

dazu Art. 20 Abs. 2 lit. c und Art. 68 Abs. 3 GSchG, Art. 33 GSchVG, 

Art. 50 ff. EntG SG, sowie Brunner, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], a.a.O., N 29 zu 

Art. 20 GSchG und VerwGE B 2008/81 vom 25. November 2008 E. 2.4, in: URP 2009, 

S. 198 ff., und Entscheid der Verwaltungsrekurskommission II/2-2004/6 vom 

10. Mai 2005 E. 4c mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 106 Ib 330 E. 5), kann über 

allfällige Entschädigungsforderungen erst entschieden werden, wenn feststeht, ob eine 

Grundwasserschutzzone ausgeschieden wird. Je nach Ausgang des vorliegenden 

Verfahrens könnte sich eine Entschädigung als überflüssig oder eine andere als 

notwendig erweisen. Wie die Vorinstanz in Erwägung 3 des angefochtenen Entscheids 

(act. 2, S. 9) demnach zutreffend ausgeführt hat, ist über die Frage, ob der Eingriff 

enteignungsähnlich wirkt, nicht in diesem Verfahren zu befinden. Folglich war 

Art. 48 EntG SG weder im erstinstanzlichen Verfahren (Art. 29 ff. GSchVG) noch im vor­

instanzlichen Rekursverfahren (Art. 43  ff. VRP) unmittelbar oder analog anwendbar. 

 Massgebend war allein Art. 98 Abs. 3 Ingress und lit. b VRP, wonach in 

erstinstanzlichen und in Einspracheverfahren in der Regel keine ausseramtlichen 

Kosten zugesprochen werden und im Rekursverfahren Art. 98 Abs. 2 VRP in 

Verbindung mit Art. 98  VRP (Erfolgsprinzip) zur Anwendung gelangen. Inwiefern die 

diesbezüglichen Erwägungen 11.3-11.5 und 14 des angefochtenen Entscheids (act. 2, 

S. 18-20) rechtsfehlerhaft sein sollten, ist nicht erkennbar und wird vom 

Beschwerdeführer auch nicht weiter substantiiert.

6.

Gemäss den vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 

einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang gehen die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens zulasten des Beschwerdeführers (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren von CHF 4'500 ist angemessen (Art. 7 

Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV). Diese ist mit dem 

geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen. Ausseramtliche Kosten 

sind nicht zu entschädigen. Der Beschwerdeführer ist unterlegen (Art. 98 Abs. 1 und 

Art. 98  VRP).

 

bis

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.

Der Beschwerdeführer bezahlt die amtlichen Kosten von CHF 4'500 unter Verrechnung 

des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

3.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 13.08.2020
	Gewässerschutz, Grundwasserschutzzone, Art. 20 Abs. 1 GSchG, Art. 29 in Verbindung mit Anhang 4 GSchV. Das Verwaltungsgericht verneint ein öffentliches Interesse an der Ausscheidung der vom Beschwerdeführer anbegehrten Grundwasserschutzzone, da das Wasser der fraglichen Quellfassung wegen des Eintrags im Inventar im Sinne von Art. 8 VTN nicht den Anforderungen an die Trinkwasserqualität genügen muss und die bisherige Trinkwasserabgabe an Dritte aufgehoben werden soll (Verwaltungsgericht, B 2019/170).

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