# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 333616e7-a270-5622-b6b4-01717aa9d69c
**Source:** Glarus (GL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-26
**Language:** de
**Title:** Glarus Verwaltungsgericht 26.10.2017 VG.2015.00059 (VG.2017.575)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GL_Omni/GL_VG_001_VG-2015-00059_2017-10-26.html

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GLARUS

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  Urteil vom 26. Oktober 2017

  
	
   

  
	
   

  
	
  II. Kammer

  
	
   

  
	
   

  
	
  in Sachen

  
	
  VG.2015.00059/VG.2016.00011

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  VG.2015.00059

  
	
   

  
	
  	
    A.______

    	
    Beschwerdeführer

    

  

  
	
   

  
	
  	
    vertreten durch Rechtsanwältin
    B.______

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  gegen

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    Vaudoise
    Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft
    AG

    	
    Beschwerdegegnerin

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    Helsana Unfall AG

    	
    Beigeladene

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  und

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  VG.2016.00011

  
	
   

  
	
  	
    A.______

    	
    Beschwerdeführer

    

  

  
	
   

  
	
  	
    vertreten durch Rechtsanwältin B.______

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  gegen

  
	
   

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    Helsana Unfall AG

    	
    Beschwerdegegnerin

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
  	
    Vaudoise Allgemeine
    Versicherungs-Gesellschaft AG

    	
    Beigeladene

    

  

  
	
   

  
	
   

  
	
  betreffend

  
	
   

  
	
   

  
	
  UVG-Leistungen

  
	
  Die Kammer zieht in Erwägung: 

  
	
  I.

  
	
  1.

  
	
  Der im Jahr […] geborene
  A.______ erlitt am 23. Januar 2004 einen Schlittelunfall. Am 12. März 2013
  verunfallte er beim Skifahren. Im Zeitpunkt des ersten Unfalls war er bei der
  Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana), im Zeitpunkt des zweiten Unfalls
  bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Vaudoise)
  obligatorisch unfallversichert.

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  2.1 Die Vaudoise erbrachte nach dem zweiten Unfall
  Versicherungsleistungen, ehe sie am 15. Dezember 2014 die Leistungen per 31.
  Dezember 2013 einstellte. Dagegen erhob A.______ am 28. Januar 2015
  Einsprache, welche die Vaudoise am 23. März 2015 abwies. 

  
	
   

  
	
  2.2 Dagegen gelangte A.______ mit Beschwerde vom 26. Mai
  2015 (Verfahren VG.2015.00059) ans Verwaltungsgericht und beantragte, der
  Einspracheentscheid sei aufzuheben. Die Vaudoise sei zu verpflichten, ihm die
  gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen; insbesondere seien ihm
  weiterhin Taggelder, eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung
  auszurichten. Eventualiter sei eine unabhängige medizinische Begutachtung
  durchzuführen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der
  Vaudoise. Die Vaudoise schloss am 26. Mai 2015 auf Abweisung der Beschwerde.
  In seiner Replik vom 26. August 2015 stellte A.______ den zusätzlichen
  Antrag, dass die Helsana ins Verfahren beizuladen sei. Die Vaudoise hielt in
  ihrer Duplik vom 29. September 2015 an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde
  fest.

  
	
   

  
	
  3.

  
	
  3.1 Mittlerweile hatte die Helsana mit Verfügung vom 16.
  Juni 2015 ebenfalls eine Leistungspflicht verneint, wogegen A.______ am 14.
  August 2015 Einsprache erhob. Am 29. Oktober 2015 beantragte A.______ das
  gegen die Vaudoise hängige Verfahren VG.2015.00059 bis zum Ergehen des
  Einspracheentscheids der Helsana zu sistieren. Diesem Antrag leistete das
  Verwaltungsgericht mit Präsidialverfügung vom 12. November 2015 Folge.

  
	
   

  
	
  3.2 Die Helsana hiess die Einsprache von A.______ am 18.
  Dezember 2015 teilweise gut, sprach ihm eine Integritätsentschädigung von
  15 % zu und verneinte im Übrigen eine Leistungspflicht. 

  
	
   

  
	
  3.3 Dagegen erhob A.______ am 25. Januar 2016 Beschwerde
  beim Verwaltungsgericht (Verfahren VG.2016.00011) und beantragte die
  Aufhebung des Einspracheentscheids. Die Helsana sei zu verpflichten, ihm die
  gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen; insbesondere sei ihm eine
  Invalidenrente auszurichten. Das Verfahren sei mit dem Verfahren
  VG.2015.00059 zu vereinigen. Eventualiter sei eine unabhängige medizinische
  Begutachtung durchzuführen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu
  Lasten der Helsana.

  
	
   

  
	
  4.

  
	
  4.1 Das Verwaltungsgericht nahm mit Präsidialverfügung
  vom 27. Januar 2016 das Verfahren VG.2015.00059 wieder auf und vereinigte die
  Verfahren VG.2015.00059 und VG.2016.00011. Gleichzeitig lud es die Helsana
  ins Verfahren VG.2015.00059 und die Vaudoise ins Verfahren VG.2016.00011 bei.

  
	
   

  
	
  4.2 Die Helsana beantragte am 25. Februar 2016 die
  Abweisung der Beschwerde VG.2016.00011; unter Kosten- und
  Entschädigungsfolgen zu Lasten von A.______. In seiner Stellungnahme vom 12.
  Mai 2016 hielt A.______ an seinen Anträgen fest. Die Helsana schloss in ihrer
  Stellungnahme vom 10. Juni 2016 erneut auf Abweisung der Beschwerde.

  
	
   

  
	
  4.3 Das Verwaltungsgericht teilte den Parteien am 25.
  August 2016 mit, dass es die Einholung eines Gutachtens bei der MEDAS
  Zentralschweiz als erforderlich erachte. Die Helsana nahm am 2. und 7.
  September 2016, die Vaudoise am 7. September 2016 und A.______ am 14.
  September zur geplanten Begutachtung Stellung. Das Gutachten wurde dem
  Verwaltungsgericht am 9. Mai 2017 erstattet. Die Vaudoise und die Helsana
  äusserten sich dazu bereits am 6. Juni 2017, obwohl erst A.______ Frist zur
  Stellungnahme angesetzt worden war. Dieser nahm am 7. Juli 2017 zum Gutachten
  Stellung. Dabei ging er davon aus, dass ihm seitens der Helsana eine Invalidenrente
  zustehe. Ferner stellte er den zusätzlichen Antrag, dass ihm zu Lasten der
  Helsana eine Integritätsentschädigung von 20 % zuzusprechen sei. In
  ihrem Schreiben vom 31. August 2017 bzw. 8. September 2017 nahmen
  die Vaudoise (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 1) und die Helsana
  (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 2) nicht mehr eingehend zum Gutachten
  Stellung. Letztere wies aber darauf hin, dass sie an der
  Integritätsentschädigung von 15 % festhalte.

  
	
   

  II.

  
	
  1.

  
	
  Das Verwaltungsgericht ist
  gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom
  20. März 1981 (Unfallversicherungsgesetz, UVG) i.V.m. Art. 56 ff.
  des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
  (ATSG) sowie Art. 1 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung
  vom 3. Mai 2009 (EG UVG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden
  zuständig. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf
  die Beschwerden einzutreten.

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  2.1 Soweit das Unfallversicherungsgesetz nichts anderes
  bestimmt, werden die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen,
  Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Art. 6 Abs. 1 UVG). Als
  Unfall gilt nach Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende
  Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper,
  die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen
  Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

  
	
   

  
	
  2.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person
  Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen. Ist die
  versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig
  (Art. 6 ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf
  ein Taggeld. Wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine
  namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann und
  allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen
  sind, besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 10 % Anspruch
  auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 i.V.m. Art. 19 Abs. 1 UVG). Mit dem
  Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19
  Abs. 1 UVG).

  
	
   

  
	
  2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder
  längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
  ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen,
  geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer
  Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der
  Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen
  Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

  
	
   

  
	
  2.4 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person
  Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den
  Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder
  psychischen Integrität erleidet. 

  
	
   

  
	
  3.

  
	
  3.1 Es ist Aufgabe des Arztes, sämtliche Auswirkungen
  einer Krankheit oder eines Unfalls auf den Gesundheitszustand der
  versicherten Person zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, bezüglich
  welcher konkreten Tätigkeiten und in welchem Umfang sie arbeitsunfähig ist.
  Die ärztlichen Auskünfte bilden sodann eine wichtige Grundlage für die
  Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person im Hinblick
  auf ihre persönlichen Verhältnisse noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256
  E. 4).

  
	
   

  
	
  3.2 Nach dem für das gesamte Verwaltungs- und
  Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren geltenden Grundsatz der freien
  Beweiswürdigung haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsrichter die
  Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend
  und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies,
  dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen,
  objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren
  Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Rechtsanspruchs gestatten.
  Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten
  den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und
  die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere
  medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswerts eines ärztlichen
  Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen
  umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden
  berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten
  Person auseinandersetzt, in Kenntnis der und gegebenenfalls in
  Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, ob es in
  der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob
  die Schlussfolgerungen des medizinischen Experten in einer Weise begründet
  sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, sowie
  ob der Experte nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche
  ihm die Beantwortung der Fragen erschweren, gegebenenfalls deutlich macht. Ausschlaggebend
  für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines
  Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag
  gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt
  (BGE 125 V 351 E. 3a).

  
	
   

  
	
  3.3 Weil die Beschwerdegegnerinnen in beweisrechtlicher
  Hinsicht zur Objektivität verpflichtete gesetzesvollziehende Organe sind,
  kann auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert
  beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar
  begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre
  Zuverlässigkeit bestehen. Bestehen aber auch nur geringe Zweifel an der
  Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen
  Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E.
  4.4).

  
	
   

  
	
  3.4 Im Sozialversicherungsrecht hat der Richter seinen
  Entscheid – sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht – nach dem
  Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse
  Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen
  nicht. Der Richter hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die
  er von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt
  (BGE 119 V 7 E. 3c/aa).

  
	
   

  
	
  4.

  
	
  4.1 Die Beschwerdegegnerin 1 stützte sich bei ihrem
  Einspracheentscheid auf die Berichte ihres Vertrauensarztes, Dr. C.______,
  orthopädische Chirurgie FMH, des Operateurs Dr. D.______, Leitender Arzt der
  Chirurgischen Klinik am Spital E.______, und des Hausarztes des
  Beschwerdeführers, Dr. F.______, Allgemeinmedizin FMH. Dabei beliess sie es
  im Wesentlichen bei der Feststellung, dass die Folgen des Skiunfalls
  ausgeheilt seien. Die Beschwerdegegnerin 2 folgte im Wesentlichen den
  Berichten ihres Vertrauensarztes, Prof. Dr. G.______, Facharzt für
  Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH. 

  
	
   

  
	
  4.2 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer seit dem
  Unfall vom 23. Januar 2004 an einer Fussheberparese leidet und beim
  Unfall vom 12. März 2013 eine Unterschenkelfraktur erlitt. Die beiden
  Einspracheentscheide betrachteten jedoch im Wesentlichen isoliert den
  jeweiligen sie betreffenden Unfall. Da indessen eine komplexe medizinische
  Situation vorlag und da aufgrund der durch den Beschwerdeführer eingereichten
  Berichte von Dr. H.______, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, zumindest
  näher zu prüfen war, ob die Unfallereignisse Wechselwirkungen mit Auswirkung
  auf die Arbeitsfähigkeit zeitigten, sah sich das Verwaltungsgericht dazu veranlasst,
  bei der MEDAS Zentralschweiz ein Gutachten in Auftrag zu geben. Dies wurde
  durch die Beschwerdegegnerin 2 begrüsst, während die Beschwerdegegnerin 1
  die Einholung eines Gutachtens als nicht notwendig erachtete. Da neben den
  unfallversicherungsrechtlichen Verfahren auch ein invalidenversicherungsrechtliches
  Verfahren beim Verwaltungsgericht hängig war, wurde ein polydisziplinäres
  Gutachten (Orthopädie, Neurologie, Gastroenterologie und Psychiatrie) in
  Auftrag gegeben, bei welchem nicht nur unfallversicherungsrechtlich relevante
  Fragen gestellt wurden.

  
	
   

  
	
  4.3

  
	
  4.3.1 Der Beschwerdeführer macht in seiner Stellungnahme
  zum Gutachten geltend, es gehe aus dem Gutachten nicht klar hervor, ob ihm
  die angestammte Tätigkeit aus neurologischer Sicht in einem Pensum von
  50 % oder in einem solchen von 100 % zumutbar sei. Selbst wenn man
  aber von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit in einem vollen Pensum ausginge,
  würde das nicht automatisch bedeuten, er könnte seine Tätigkeit wieder
  vollumfänglich ausüben. Eine Steigerung des Pensums würde nämlich daran
  scheitern, dass dann wieder vermehrt Kundenbesuche mit zusätzlichen längeren
  Gehstrecken aufgrund des geographischen Einzugsgebiets notwendig würden.
  Damit stehe ihm ohne Weiteres eine Invalidenrente zu.

  
	
   

  
	
  4.3.2 Die Beschwerdegegnerinnen gehen im Wesentlichen
  davon aus, dass sich aufgrund des Gutachtens keine Leistungspflicht begründen
  lasse.

  
	
   

  
	
  5.

  
	
  5.1

  
	
  5.1.1 Das Gutachten der MEDAS wurde am 9. Mai 2017
  erstattet. Dr. I.______, Neurologie FMH, führte im neurologischen
  Teilgutachten aus, von neurologischer Seite her könnten die aktuellen
  klinischen Befunde, wie sie vom Neurologen Prof. Dr. J.______ im
  Jahr 2015 beschrieben worden seien, im Rahmen einer radikulären schweren motorischen
  Ausfallsymptomatik L5 links mit der schweren Fussheberparese und leichter
  Beckeninstabilität aufgrund der Glutaeus medius-Schwäche links nachvollzogen
  werden. Aktuell werde, anders als in der Untersuchung im Jahr 2015, eine
  Sensibilitätsstörung des lateralen Unterschenkels und des ganzen Fusses links
  angegeben. Bezüglich der Fussheberparese würden sich gemäss Angaben des
  Beschwerdeführers keine relevanten Veränderungen zeigen. Bei der aktuellen
  50%igen Tätigkeit seien offenbar aufgrund des kleineren Gebiets, das dem Beschwerdeführer
  zugeteilt sei, Kundenbesuche mit notwendigen längeren Gehstrecken nicht mehr
  nötig. Entsprechend sei die aktuelle Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter
  aus neurologischer Sicht vollumfänglich zumutbar. Eine verminderte
  Leistungsfähigkeit bestehe aus neurologischer Sicht nicht. Gehstrecken über
  300 Meter seien jedoch nicht mehr zumutbar.

  
	
   

  
	
  5.1.2 Dr. K.______, Facharzt Orthopädische Chirurgie
  und Traumatologie FMH, erstattete das orthopädisch-traumatologische
  Teilgutachten. Bei der aktuellen orthopädischen Untersuchung vom 23. Dezember
  2016 finde man eine Fussheberschwäche links und eine leicht eingeschränkte
  Beweglichkeit des oberen Sprunggelenks rechts. Die leichte Umfangsdifferenz
  am Unter- und Oberschenkel zu Ungunsten links sei durch die jahrelang
  bestehende linksseitige Fussheberparese erklärt. Die Röntgenbilder hätten
  keine Arthrosen gezeigt. Ein ungelöstes Problem sei die schlecht sitzende
  Heidelbergfeder, die nicht getragen werden könne. Das Gutachten von
  Dr. H.______ überzeuge nicht. Verschiedene Aussagen seien nicht
  nachvollziehbar. So gehörten die Beurteilung der Konzentrationsfähigkeit und
  einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht in den fachlichen Kompetenzbereich
  des Unfallchirurgen. Die Diagnose einer OSG-Arthrose sei nach den seit Jahren
  anerkannten Kriterien des Kellgren-Lawrence-Scores nicht haltbar. Im
  angestammten Beruf als Aussendienstmitarbeiter einer Versicherung seien dem
  Beschwerdeführer aus orthopädisch-traumatologischer Sicht sitzende
  Tätigkeiten im Büro oder im Homeoffice-Modus in vollem zeitlichen Umfang
  möglich. Dabei bestehe aus orthopädisch-traumatologischer Sicht keine leistungsmässige
  Einschränkung, auch die Reisetätigkeit im Aussendienst sei nicht eingeschränkt.
  Folgende Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer aus
  orthopädischer-traumalogischer Sicht zumutbar: Sitzende Tätigkeiten, gehende
  Tätigkeiten auf ebenem Gelände, stehende Tätigkeiten, Treppen steigen. Nicht
  zumutbar seien Tätigkeiten mit Gehen in unebenem Gelände, auf Leitern,
  Gestellen und Gerüsten sowie das Tragen von Lasten über 15 kg.

  
	
   

  
	
  5.1.3 Dr. L.______, Chefarzt am Spital M.______,
  attestierte dem Beschwerdeführer aus gastroenterologischer Sicht in der
  angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und in einer
  angepassten Tätigkeit von 20-30 %. Dies begründete er damit, dass der
  Beschwerdeführer aufgrund seiner Colitis ulcerosa an Stuhlunregelmässigkeiten
  leide, was namentlich zufolge unterbrochenen Schlafs wegen nächtlicher Stuhlgänge
  die Leistungsfähigkeit vermindere.

  
	
   

  
	
  5.1.4 Im psychiatrischen Teilgutachten konnte
  Dr. N.______, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, keine Diagnosen mit
  Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Für die Schlafstörungen und
  die vermehrte Müdigkeit bestünden somatische Gründe. Der Beschwerdeführer
  verfüge über Persönlichkeitszüge und Copingmuster, die günstig seien. Die
  Ressourcen würden die Risiken und Belastungen überwiegen.

  
	
   

  
	
  5.1.5 In der zusammenfassenden Beurteilung stellten die
  Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:
  Pancolitis ulcerosa diagnostiziert 1985; Status nach Hemikolektomie links
  unter en-block-Resektion von Bauchdeckeninfiltration und Bauchdecken-Abszess
  linker Unterbrauch, Dünndarmsegmentresektion und Gelegenheits-Appendektomie
  vom 1. Februar 2005 wegen Adenokarzinom des Sigmas pT4pN0G3; Fallfuss
  und Hypästhesie links, entsprechend einem sensomotorischen radikulären
  Ausfallsyndrom L5 links, diskret S1 links nach Schlittelunfall vom
  23. Januar 2004 mit vermutlicher Wurzelläsion L5 links; leicht eingeschränkte
  OSG-Beweglichkeit rechts nach distaler intraartikulärer Unterschenkelfraktur
  rechts am 12. März 2013 mit Osteosynthese am 18. März 2013. In der
  angestammten Tätigkeit als [...] sei von einer Arbeitsfähigkeit von höchstens
  50 % auszugehen, wobei Gehstrecken über 300 Meter nicht mehr
  zumutbar seien. In einer angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit
  70 bis 80 %. Es sei ein niederschwelliger Toilettenbesuch zu gewährleisten.
  Körperliche Schwerarbeiten, Tätigkeiten mit Gehen in unebenem Gelände, auf
  Leitern, Gestellen und Gerüsten sowie das Tragen von Lasten über 15 kg
  seien nicht mehr zumutbar.

  
	
   

  
	
  5.2 Es ist unbestritten, dass die Folgen der
  Darmerkrankung des Beschwerdeführers aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht
  nicht relevant sind. Massgebend sind die neurologische und die orthopädische
  Beurteilung. Diese sind schlüssig und nachvollziehbar. In beiden
  Teilgutachten wird festgestellt, dass die Fussheberparese im Vordergrund
  stehe, diese aber nur insofern Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
  habe, als diesem Gehstrecken über 300 Meter, Gehen in unebenem Gelände,
  auf Leitern, Gestellen und Gerüsten sowie das Tragen von Lasten über
  15 kg nicht mehr zumutbar seien.

  
	
   

  
	
  Dies steht im Einklang mit
  der Beurteilung von Dr. D.______, welcher am 12. Juni 2014 von
  einem erfreulichen Verlauf nach Versorgung einer komplexen Unterschenkelverletzung
  bei mittlerweile beschwerdefreiem Patienten berichtete. Der Beschwerdeführer
  sei wieder zu 100 % arbeitsfähig. Der Fall werde beim Spital E.______ abgeschlossen.

  
	
   

  
	
  Soweit der vom
  Beschwerdeführer mit einem Gutachten beauftragte Dr. H.______ am 7. Juli
  2015 davon ausging, der Beschwerdeführer sei jetzt und auf Dauer in seiner
  aktuellen Berufssituation maximal zu 50 % arbeitsfähig und am
  17. August 2015 ergänzte, dass die Beurteilung auch für sämtliche
  angepassten Tätigkeiten gelte, weist Dr. K.______ zutreffend darauf hin,
  dass dies nicht zu überzeugen vermöge. So äussert sich Dr. H.______ bei
  der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auch zur Colitis ulcerosa und führt eine
  posttraumatische Belastungsstörung und eine Konzentrationsschwäche an. Dazu
  ist er als Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie nicht kompetent. Sodann
  zeigt Dr. K.______ auf, dass die Diagnose einer OSG-Arthrose nicht
  haltbar sei. Insgesamt vermögen die Berichte von Dr. H.______ keine
  Zweifel am neurologischen und am orthopädischen Teilgutachten zu wecken,
  welche überdies in Einklang mit den Aussagen des behandelnden Chirurgen
  stehen.

  
	
   

  
	
  5.3 Auch der Beschwerdeführer selbst wendet sich nicht
  gegen das neurologische und das orthopädische Teilgutachten. Aus seiner Sicht
  ist indessen unklar, ob die Neurologin die angestammte Tätigkeit mit einem
  Pensum von 50 % oder mit einem solchen von 100 % zumutbar erachtet.
  Dieser Einwand des Beschwerdeführers ist trotz allfälliger sprachlicher
  Ungenauigkeiten nicht nachvollziehbar. Aus dem Gutachten geht nämlich
  deutlich hervor, dass Dr. I.______ von einer minimalen Einschränkung für
  die Tätigkeit als […] ausgeht. Einzig längere Fussmärsche (von über
  300 Metern) seien ihm nicht mehr zumutbar (vgl. Beantwortung der Fragen
  4.5 und 4.6.1 im neurologischen Teilgutachten). Dies entspricht auch den
  Aussagen im Gesamtgutachten. Damit ist davon auszugehen, dass dem
  Beschwerdeführer die angestammte Arbeitstätigkeit als Aussendienstmitarbeiter
  aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht in einem vollen Pensum zumutbar ist,
  sofern der Fussweg vom Auto bis zum Kunden nicht mehr als 300 Meter
  beträgt. Nicht ins Gewicht fallen dabei die im orthopädischen Gutachten
  festgestellten Einschränkungen, da diese keine Auswirkungen auf die
  angestammte Tätigkeiten zeitigen.

  
	
   

  
	
  5.4 Soweit der Beschwerdeführer nun aufgrund der
  Restriktionen bei der Gehstrecke davon ausgeht, er sei aus rein
  unfallversicherungsrechtlicher Sicht in der angestammten Tätigkeit nicht mehr
  voll arbeitsfähig, ist ihm nicht zu folgen. Es ist gerichtsnotorisch, dass es
  im Kanton Glarus – mit Ausnahme der autofreien Ortschaft Braunwald mit gut
  300 Einwohnern – kaum mehr Haushalte gibt, die nicht bis auf eine Strecke von
  300 Metern mit dem Auto erreicht werden können. Namentlich auch
  abgelegenere Gebiete sind mittlerweile etwa durch Meliorationsstrassen
  problemlos erreichbar. Daher ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
  davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine angestammte
  Arbeitstätigkeit einzig deshalb nicht mehr vollumfänglich ausführen kann,
  weil ihm Gehstrecken von mehr als 300 Metern nicht mehr zumutbar sind. Bei
  einer vollen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit stehen ihm aber
  von vornherein – abgesehen von der Integrationsentschädigung (vgl. dazu E. II/6) – keine Leistungen der Unfallversicherung mehr
  zu, wobei ihm namentlich keine Invalidenrente auszurichten ist.

  
	
   

  
	
  6.

  
	
  6.1 Zu prüfen bleibt die Höhe der
  Integritätsentschädigung. Der Beschwerdeführer beantragt eine
  Integritätsentschädigung von 20 %, während ihm die Beschwerdegegnerin 2
  eine solche von 15 % zusprach, woran sie im vorliegenden Verfahren festhält.

  
	
   

  
	
  6.2 Dr. I.______ schätzte die Integritätseinbusse
  in Anlehnung der Vorgaben der Suva-Tabelle 2 auf 20 %, was im
  Gesamtgutachten so übernommen wurde. Begründet wurde dies mit der
  persistierenden Fussheberlähmung. Dr. H.______ ging in seinem Bericht
  vom 10. Juli 2015 ebenfalls von einer Integritätsentschädigung von 20 %
  aus, wobei er die Glutaeuslähmung und die Peronaeuslähmung je mit 10 %
  bewertete. Prof. G.______ schätzte die Integritätsentschädigung am
  12. Dezember 2015 hingegen auf lediglich 15 %.

  
	
   

  
	
  6.3 Es ist unbestritten, dass dem Beschwerdeführer eine
  Integritätsentschädigung nach Art. 24 Abs. 1 UVG zusteht. Gemäss Art. 36
  Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982
  (UVV) gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien
  gemäss Anhang 3 UVV. Aus diesen geht indessen nicht hervor, wie die
  Integritätsentschädigung im vorliegenden Fall zu berechnen ist. Im Sinne der
  Gleichbehandlung aller Versicherten rechtfertigt es sich, auf die Tabelle 2
  der SUVA abzustellen, auch wenn diese für das Gericht nicht verbindlich ist
  (BGE 113 V 218 E. 2b).

  
	
   

  
	
  Danach ist bei einer
  Glutaeuslähmung ebenso wie bei einer Peronaeuslähmung von einer
  Integritätseinbusse von 10 % auszugehen (SUVA, Integritätsentschädigung
  gemäss UVG, Tabelle 2 [Revision 2000], Integritätsschaden bei
  Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten). Die
  Beschwerdegegnerin 2 begründete in ihrem Einspracheentscheid die
  Bezifferung des Integritätsschadens unter Bezugnahme auf den Bericht ihres
  Vertrauensarztes Prof. G.______. Dabei führte sie nachvollziehbar aus,
  dass es nicht zu einer Totallähmung gekommen sei, da der Nervus glutaeus
  superior auch Fasern der Nervenwurzel L4 bzw. S1 besitze. Bei einer
  vollständigen Lähmung der abduktorisch wirkenden Muskeln, wäre im
  Befundbericht des Neurozentrums Thalwil vom 29. Juni 2015 nicht von einer
  "leichten Absinktendenz" gesprochen worden. Da es sich nur um eine
  Teilschwäche handle, werde diesbezüglich unter dem Titel
  "Glutaeuslähmung" die Integritätsentschädigung um 50 % auf
  5 % gekürzt, was zusammen mit der Peronaeuslähmung eine
  Integritätsentschädigung von 15 % ergebe.

  
	
   

  
	
  Vorliegend hat die
  Beschwerdegegnerin ihre Einschätzung des Integritätsschadens nachvollziehbar
  begründet, während die neurologische Teilgutachterin ohne weitere Begründung
  von einem Integritätsschaden von 20 % ausging. Dr. H.______ begründete
  zwar seine Einschätzung. Er ging aber von einer vollständigen Glutaeuslähmung
  aus, was durch Prof. G.______ schlüssig widerlegt wurde. Unter diesen Umständen
  lag die Bezifferung des Integritätsschadens auf 15 % im Ermessen der
  Beschwerdegegnerin 2, in welches das Verwaltungsgericht nicht ohne Not
  eingreift.

  
	
   

  
	
  Dies führt zur Abweisung
  der Beschwerden. 

  
	
   

  
	
  III.

  
	
  1.

  
	
  Die Gerichtskosten sind
  von Gesetzes wegen auf die Staatskasse zu nehmen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m.
  Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss ist dem Beschwerdeführer keine
  Parteientschädigung zuzusprechen. Eine solche steht aber auch den Beschwerdegegnerinnen
  nicht zu, da nur die obsiegende beschwerdeführende Partei Anspruch auf Ersatz
  der Parteikosten hat (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

  
	
   

  
	
  2.

  
	
  Das Verwaltungsgericht gab
  bei der MEDAS Zentralschweiz ein Gutachten in Auftrag, da sich aus den Akten
  nicht zuverlässig beurteilen liess, ob der Beschwerdeführer in seiner
  Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist und welche Wechselwirkungen zwischen den
  Unfallereignissen bestehen. Erst nach Eingang des Gutachtens war dem Verwaltungsgericht
  eine zuverlässige Beurteilung der Beschwerden möglich. Demgemäss wären die
  Gutachtenskosten von Fr. 17'123.95 grundsätzlich je zur Hälfte den Beschwerdegegnerinnen
  aufzuerlegen (vgl. BGer-Urteil 8C_113/2017 vom 29. Juni 2017 E. 6.2.1).
  Da im Gutachten aber im Hinblick auf das beim Verwaltungsgericht hängige invalidenversicherungsrechtliche
  Verfahren VG.2015.00072 auch spezifisch invalidenversicherungsrechtliche
  Fragen zu beantworten waren, was die Gutachtenskosten erhöhte, rechtfertigt
  es sich, den Anteil der Beschwerdegegnerinnen auf je einen Viertel zu begrenzen.

  
	
  Demgemäss erkennt die Kammer:

  
	
  	
    1.

    	
    Die
    Beschwerden werden abgewiesen.

    
	
    2.

    	
    Die
    Gerichtskosten werden auf die Staatskasse genommen.

    
	
    3.

    	
    Es
    werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

    
	
    4.

    	
    Die
    Beschwerdegegnerinnen werden verpflichtet, dem Verwaltungsgericht innert
    30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids je Fr. 4'281.- als
    Anteil der Kosten für das Gutachten der MEDAS Zentralschweiz zu bezahlen.

    
	
    5.

    	
    Schriftliche
    Eröffnung und Mitteilung an:

    
	
     

    	
    […]