# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 88a533db-bd74-5899-9e91-14f4d968ab17
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-09-27
**Language:** de
**Title:** Unfallkausalität einer Meniskusläsion nicht überwiegend wahrscheinlich. Wenn – entgegen dem Standpunkt der Beschwerdegegnerin - das Vorliegen eines Unfallereignisses verneint und die Leistungspflicht gestützt auf 6 Abs. 2 UVG geprüft würde, wäre damit aber gleichzeitig auch erstellt, dass die Meniskusläsion vorwiegend auf Abnützung zurückzuführen ist, womit eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfällt. Abweisung.
**Docket/Reference:** KV.2021.00047
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/KV.2021.00047.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
KV.2021.00047
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Gerichtsschreiberin Barblan
Urteil
vom
2
7.
September 2022
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
SWICA
Versicherungen
AG
Römerstrasse 37
,
Postfach,
8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1966,
ist
seit dem 1
3.
März 2006 als
Rayonleiterin
Blumen bei
Y.___
angestellt und damit bei der SWICA Versicherungen AG (nach
folgend: SWICA) obligatorisch unfallversichert. Am 1
8.
Juni 2020 meldete die Arbeitgeberin der SWICA ein U
nfallereignis vom 1
3.
Juni 2020, bei dem sich die Versicherte am rechten Knie verletzt habe
(
Urk.
12/1). Zum Unfallhergang wurde (sinngemäss) ausgeführt, die Versicherte habe unter postoperativen Schmerzen im linken Knie gelitten, und als sie auf das rechte Bein aufgetreten sei, habe sie einen Stich im rechten Knie verspürt und dieses sei angeschwollen (
Urk.
12/1
Ziff.
6, vgl. auch
Ziff.
9).
Nachdem die SWICA bei der Versicherten ergänzende Angaben zum Unfallher
gang eingeholt (
Urk.
12/13) und die medizinischen Akten ihrem beratenden Arzt zur Beurteilung unterbreitet hatte (
Urk.
12/12), informierte sie die Versicherte mit Schreiben vom
6.
August 2020 (
Urk.
12/16) dahingehend, dass das Ereignis vom 1
3.
Juni 2020 den Unfallbegriff nicht erfülle.
B
ei der diagnostizierten Meniskus
läsio
n
handle es sich sodann
zwar um eine Listendiagnose, g
emäss Beurteilung ihres beratenden Arztes sei diese aber vorwiegend abnützungs- oder krankheits
bedingt entstanden. Daher ergebe sich kein Leistungsanspruch aus der Unfallver
sicherung für die Folgen des Ereignisses vom 1
3.
Juni 2020 und werde eine Leistungspflicht abgelehnt.
Auf Begehren der Versicherten hin (
Urk.
12/18) verfügte die SWICA die Leistungsablehnung am
1.
September 2020 (
Urk.
12/19). Am 2
2.
September 2020 erhob die Versicherte Einsprache
(
Urk.
12/22)
und machte
geltend, der Unfall
begriff sei erfüllt
,
und durch den
nun vorliegenden
Operationsbericht vom 1
7.
August 2020 sei widerlegt, dass die objektivierte Schädigung vorwiegend krankheitsbedingt sei. Nunmehr davon ausgehend, dass es sich beim Ereignis vom 1
3.
Juni 2020 doch um einen Unfall handle, ersuchte die SWICA ihren beratenden Arzt mit Schreiben vom 2
5.
März 2021 (
Urk.
12/25) um eine
erneute
Aktenbeur
teilung anhand eines beigelegten Fragenkatalogs. Am 2
7.
März 2021 erstattete der beratende Arzt
der SWICA
seine Beurteilung (
Urk.
12/26). Diese wurde der Versicherten mit Schreiben vom
7.
April 2021 (
Urk.
12/27) zur Kenntnis gebracht, mit dem Hinweis, dass eine allfällige Stellungnahme bis am
4.
Mai 2021 einzu
reichen sei. Mit
Einspracheentscheid
vom
9.
Juni 2021 (
Urk.
12/28 =
Urk.
2) wies die SWICA die Einsprache
der Versicherten
vom 2
2.
September 2020 ab, wobei sie festhielt, dass die mit Schreiben vom
7.
April 2021 angesetzte Frist zur Stellungahme unbenutzt abgelaufen sei (S. 2
Ziff.
1.7).
2.
Mit Eingabe vom
6.
Juli 2021 (
Urk.
12/33 =
Urk.
1) gelangte die Versicherte an die SWICA und wandte sich gegen den
Einspracheentscheid
v
om
9.
Juni 2021 (
Urk.
2). Die S
WICA überwies die Eingabe am 1
3.
Juli 2021 zuständigkeitshalber dem hiesigen Gericht (
Urk.
12/34 =
Urk.
3). Mit Verfügung vom 2
0.
Juli 2021 (
Urk.
4) wurde der Versicherten bei fraglichem Beschwerdewillen und formalen Mängeln der (potentiellen) Beschwerdeschrift Frist zur Verbesserung angesetzt. Am
4.
August 2021 reichte die Versicherte dem Gericht eine verbesserte Beschwerdeschrift ein und beantragte sinngemäss die Aufhebung des
Einsprache
entscheids
vom
9.
Juni 2021 und die Übernahme der Kosten der das rechte Knie betreffenden Unfallfolgen (
Urk.
7).
Die SWICA schloss mit Beschwerdeantwort vom
9.
September 2021
(
Urk.
11) auf Abweisung der Beschwerde
. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1
3.
September 2021
(
Urk.
13)
zur Kenntnis gebracht
.
3.
Am
6.
September 2022
informierte
das Ge
richt die für den vorliegenden Fall zuständige Rechtsanwältin des Rechtsdienstes der
Beschwerdegegnerin, dass im vorliegenden Verfahren aufgrund eines Kanzleiversehens die SWICA Kranken
versicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur
,
statt der
SWICA Versiche
rungen AG, Römerstrasse 37, 8401 Winterthur,
als Beschwerdegegnerin
erfasst und der Fall als krankenversicherungsrechtlicher statt als unfallversicherungs
rechtlicher Fall angelegt wurde.
Nachdem die Rechtsanwältin des Rechtsdienstes der
Beschwerdegegnerin bestätigt hatte, dass es sich vorliegend um einen unfallversicherungsrechtlichen Fall
handle
und die Beschwerdeantwort durch den zuständigen Rechtsdienst
erstattet worden sei
(vgl. Telefonnotiz vom
6.
Septem
ber 2022
,
Urk.
14;
vgl. auch
Urk.
11 S. 1 unten
,
S. 4 oben)
,
wird
das Rubrum von Amtes wegen
berichtigt
und wird nunmehr
die SWICA Versicherungen AG als Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren geführt.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
des Bundesgesetzes üb
er die Unfallversicherung (UVG) werden –
soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch
bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten
Körperschädigungen
– darunter etwa Meniskusrisse (
lit
. c) -
, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind.
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige Behandlung
der
Unfallfolgen.
1.2
Ein Unfall ist gemäss Art. 4
des Bundesgesetztes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör
per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Gemäss
BGE
146
V
51
hat der Unfallversicherer nach Meldung einer Listenver
letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG
in der seit 1.
Januar 2017 geltenden Fassung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist die Listenverletzung auf ein U
nfall
ereignis im Sinne von Art.
4 ATSG zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Sind hingegen nicht sämtliche Kriteri
en des Unfallbegriffs nach Art.
4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für
eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs.
2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (E. 9.1). Der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers ist erbracht, wenn die Listendiagnose zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung beruht (E. 8.2.2.1, E. 8.6).
1.
5
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschie
den werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun
gen vorzunehmen (BGE
145 V 97 E. 8.5,
142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung des angefochtenen Entscheids (
Urk.
2) aus,
aufgrund des
im Arztbericht über die Erstbehandlung
vermerkten Ereignishergangs und der
damit
übereinstimmenden Schilderungen der Beschwerdeführerin in der Einsprache vom 2
2.
September 2020 könne zu Gunsten der Beschwerdeführerin davon ausgegangen werden,
dass der Unfallbe
griff erfüllt sei (S. 3 f.
Ziff.
3.5). Gestützt auf die Aktenbeurteilungen des beratenden Arztes sei indes mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit erstellt, dass das Unfallereignis vom 1
3.
Juni 2020 nicht die Ursache der festgestellten gesundheitlichen Störung am rechten Knie sei, sondern diese auf Erkrankung oder Abnützung zurückzuführen sei
(S. 4
Ziff.
3.6-3.7)
.
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend
(
Urk.
1,
Urk.
7)
, die Beschwerdegegnerin habe bei ihrem Entscheid die von ihr am
1.
Mai 2021 verfasste Stellungnahme zur (zweiten) Aktenbeurteilung
des beratenden Arztes
nicht berücksichtigt. Diese habe sie der Beschwerdegegnerin nach Erhalt des Schreibens vom
7.
April 2021 fristgerecht per Einschreiben zukommen lassen. Die Beschwerdegegnerin habe den Brief offenbar verloren. Es sei daher nicht korrekt, dass sie
– wie im angefochtenen Entscheid festgehalten -
die Frist zur Stellungnahme unbenutzt habe verstreichen lassen.
Wie bereits in der Einsprache vom
2
2.
September 2020 beschrieben,
liege eine Schädigung des Meniskus gemäss
Art.
6
Abs.
2 UVG vor und sei gestützt auf den Operationsbericht von einer degenerativen Schädigung von unter
50
%
auszugehen
.
3.
Soweit die Beschwerdeführerin vorab (sinngemäss) eine Verletzung des recht
lichen Gehörs geltend machte, ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin ihr
mit Schreiben vom
7.
April 2021 (
Urk.
12/27)
die Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes vom 2
7.
März 2021 (
Urk.
12/26) zukommen liess und
ihr die Möglichkeit einräumte, sich
vor Erlass des
E
insprachee
ntscheids
noch einmal zur Sache zu äussern.
Aktenkundig ist
sodann
, dass die Beschwerdeführerin am
1.
Mai 2021
eine
Stellung
nahme verfasste
(
Urk.
12/31),
von welcher die Beschwerdegegnerin bei Erlass des
Einspracheentscheids
vom
9.
Juni 2021
jedoch keine Kenntnis hatte
(vgl.
Urk.
2 S. 2
Ziff.
1.7)
.
Am 1
5.
Juni 2021 gelangte die Beschwerdeführerin telefonisch an die Beschwerdegegnerin und wies auf die unberücksichtigt gebliebene Stellungnahme hin, welche sie eigenen Angaben zufolge eingeschrieben versandt habe (
Urk.
12/32). Ein diese Behauptung stützender Beleg ist indes nicht aktenkundig.
Wie es sich damit verhält, kann
jedoch
offen bleiben
. Denn zum einen ist aktenkundig, dass die Beschwerdegeg
nerin
nachträglich Einsicht
in die Stellun
g
nahme der Beschwerdeführerin
vom
1.
Mai 2021 nahm und die Beschwerdeführerin am 2
2.
Juni 2021 telefonisch dahingehend informierte, dass sie auch in Kenntnis
dieses
Schreibens an ihrem Entscheid festhalte (vgl.
Urk.
12/32). Zum andern prüft das hiesige Gericht sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei,
weshalb vorliegend
von einer Aufhebung des Entscheids infolge Verletzung des rechtlichen Gehörs - läge eine solche
denn
tatsächlich vor –
aus prozessökonomischen Gründen
(BGE 120 V 357 E. 2b, 116 V 182 E. 3c und d)
abzusehen ist.
4
.
4
.1
Im Bericht vom 2
4.
Juni 2020 über die am 1
8.
Juni 2020 erfolgte Erstbehandlung im
Zentrum Z.___
,
in A.___
(
Urk.
12/4), führte
Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, aus, das linke Knie der Beschwerdeführerin sei kürzlich operiert worden und noch nicht voll belastbar (
Ziff.
3). Am 1
3.
Juni 2020 sei die Beschwerdeführerin wegen Schmerzen im linken Knie zu Hause gestolpert, dabei fast gestürzt und habe das volle Gewicht auf das rechte Knie gegeben, welches verdreht worden sei. Sie habe den Sturz mit den Armen abfangen können, aber einen stechenden Schmerz im rechten Knie verspürt (
Ziff.
2). Es sei eine Schwellung
infrapatellar
und über dem medialen Gelenkspalt zu erheben. Eine volle Extension sei nicht möglich. Die Flexion sei ab 100° gehemmt. Die Zeichen für den Innenmeniskus seien positiv. Ein Rönt
genbefund sei nicht erhoben worden (
Ziff.
4). Als Diagnosen nannte
Dr.
B.___
eine Distorsion des rechten Knies, eine traumatische Kapselreizung und eine Bursitis. Eine Meniskusläsion
bezeichnete
er als möglich (
Ziff.
5). Es lägen ausschliesslich Unfallfolgen vor (
Ziff.
6). Bei Persistenz der Beschwerden sei eine Magnetresonanztomographie (MRI) durchzuführen (
Ziff.
7).
4
.2
Die am
6.
Juli 2020 in der Andreasklinik durchgeführte MRI-Untersuchung des rechten Knies ergab gemäss Beurteilung des Radiologen im Bericht vom gleichen Tag (
Urk.
12/11) weder einen Anhalt für ein Knoch
e
nmarksödem noch einen
Bonebruise
und es zeigten sich keine Ulzerationen am Knorpelbelag bei verein
zelten Verschmälerungen und oberflächlichen
Signalinhomogenitäten
.
Im
Bereich des medialen Meniskus habe sich
ein Bild wie bei einer Läsion am
Hinterhorn
(Unterflächenläsion) gezeigt. Differentialdi
a
gnostisch bestünden auf der Basis vorbestehender degenerativer Veränderungen insgesamt Signalverän
derungen des
Hinterhorns
. Der Befund rei
che bis in die Pars
intermedia
. H
ier komme es zusätzlich zu einer Extrusion nach
anteromedial
, was differentialdiag
nostisch auch zu einem «Papageienschnabelriss» (Lappenriss) passen würde und die aktuelle Schmerzsymptomatik durchaus erklären dürfte. Der laterale Meniskus sei intakt (S. 1 Mitte). Das vordere und hintere Kreuzband zeigten leichte
mukoide
Degenerationszeichen. Am
Hinterrand
des hinteren Kreuzbandes und zur hinteren Kapsel
hin
bestehe
eine ausgeprägte Ganglienbildung.
Zudem
zeigten sich ein leichter Kniegelenkserguss sowie eine Baker-Zystenbildung (S. 1 unten).
4
.3
Im Bericht vom 1
0.
Juli 2020 über die Sprechstunde vom
8.
Juli 2020 (
Urk.
12/6) nannte
Dr.
med.
D.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
,
Zentrum E.___
, folgende,
das linke Knie betreffende Diagnose
n
:
-
S
tatus nach Kniearthroskopie und
Teilmeniskektomie
medial am 1
1.
Mai 2020 mit/bei:
-
komplexer medialer Meniskusläsion links.
Er führte aus, nach Beschwerdefreiheit in den ersten vier Wochen seien neue Beschwerden im Bereich des linken Knies aufgetreten. Seit einem Art
Misstritt
bestünden nun auch Beschwerden auf der rechten Seite. Dies in ähnlichem Sinn wie links, jedoch stärker. Aufgrund dessen sei ein MRI beider Knie durchgeführt worden (S. 1 Mitte). In Bezug auf das rechte Knie seien als Befund Schmerzen am medialen Gelenkspalt zu erheben. Die Meniskuszeichen seien positiv. Die MRI-Unte
rsuchung (vgl. vorstehend E. 4
.2
) habe eine Lappenbildung des medialen Meniskus mit Subluxation aus dem Gelenk sowie eine komplexe
Hinterhornläsion
ergeben (S. 1 unten).
Aufgrund der auf der
rechten Seite bestehe
nden,
komplexe
n
mediale
n und symptomatischen Meniskusläsion habe er
der Beschwerdeführerin eine Kniearthroskopie und
Teilmeniskektomie
vorgeschlagen. Die Operation sei für den 1
7.
August 2020 geplant (S. 2 oben).
4
.4
Am
4.
August 2020 (
Urk.
12/14) nahm
Dr.
med.
F.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, im Rahmen einer Aktenbeurteilung Stellung zu den ihm von der Beschwerdegegne
rin unterbreiteten Fragen (vgl.
Urk.
12/12). Unter Hinweis auf das MRI bejahte er das Vorliegen einer Schädigung gemäss
Art.
6
Abs.
2 UVG in Form eines Menis
kusrisses (S. 1
Ziff.
1). Er führte aus, die komplexe Meniskusläsion am rechten Kniegelenk sei mit über 50%iger Wahrscheinlichkeit auf Abnützung zurückzu
führen. Im MRI sehe man ein geschwächtes vorderes Kreuzband
und
eine schräg verlaufende Läsion im
Hinterhorn
, die auch vom Radiologen als «aufgrund vorbestehender degenerativer Veränderungen» bestehend beschrieben werde. Auch der Orthopäde spreche von einer komplexen Situation im medialen Menis
kus. Das Alter der Beschwerdeführerin sowie der Unfallmechanismus sprächen für das Vorliegen degenerativer Befunde (S. 2
Ziff.
2).
4
.5
Im Operations- und Austritt
s
bericht vom 1
7.
August 2020 betreffend die gleichentags
durchgeführte
Kniearthroskopie und
Teilmeniskektomie
medial und lateral rechts (
Urk.
12/21) führte
Dr.
D.___
(vorstehend E. 4
.3
) aus, im
Rezessus
suprapatellaris
habe sich
patellär
und
in der
T
r
ochlea
eine
Chondro
pathie
Grad I gezeigt. Im lateralen Kompartiment habe
eine
Chondropathie
Grad I
femoralseits
und
tibialseits
bestand
en. Im
Korpusbereich
sei bei 10:
30 Uhr eine kleine, ausgefranste radiäre Risskomponente zum Vorschein getreten, die nur rund 5
%
der Tiefe betreffe. Im medialen Kompartiment habe sich eine
Chondro
pathie
Grad II
tibialseits
und Grad I
fem
oralseits
gezeigt. Des Weiteren eine vom
Korpusbereich
ausgehend
e M
eniskusläsion
mit einem Lappen
submen
i
skal
und einer horizontalen Komponente im
Hinterhorn
(S. 1 unten).
4
.6
In seiner Aktenbeurteilung
vom 2
7.
März 2021 (
Urk.
12/26)
füh
rte
Dr.
F.___
(vorstehend E. 4
.4) aus,
im MRI vom
6.
Juli 2020 zeigten sich eine eindeutige horizontale Meniskusläsion sowie
dorso
-medial gelegene kleine Meniskusgang
lien (S. 2 oben). In Bezug auf das rechte Knie sei die Diagnose einer degenerativen medialen Meniskusläsion im Kniegelenk rechts zu stellen (S. 2
Ziff.
2). Das Unfallereignis vom 1
3.
Juni 2020 sei eine Ursache der festgestellten gesundheit
lichen Störung (S. 2
Ziff.
5.1), jedoch nicht die einzige. Im MRI zeige sich eine horizontale, degenerative Meniskusläsion
und es bestehe ein Status nach Knie
operation links im Frühjahr 2020
(S. 3
Ziff.
5.2).
Der Unfall vom 1
3.
Juni 2020 sei eine bloss mögliche Mitursache der Gesundheitsstörung. Im Operationsbericht werde beschrieben, dass im medialen Meniskus eine eindeutige horizontale Komponente vorliege. Die horizontale Meniskusläsion sei per definitionem ein degeneratives Geschehen. Somit bleibe die Feststellung, dass das Unfallereignis eine bloss mögliche Ursache der
Gesundheitsstörung sei und diese überwiegend wahrscheinlich (
> 50
%
)
auf Erkrankung zurückzuführen sei (S. 3
Ziff.
5.4)
.
5
.
5
.1
Am
3.
August 2020 befragte eine Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin telefonisch zum Unfallhergang (
Urk.
12/13). Gemäss
ihrer
Telefonnotiz habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie beim Laufen einen Stich/Schmerz im linken, operierten Knie verspürt habe und mit dem linken Knie eingeknickt sei. Dadurch habe sie einen Vorwärtsschritt mit dem rechten Knie gemacht, um sich aufzufangen, und es habe ihr einen Stich ins rechte Knie gegeben.
In der Einsprache vom 2
2.
September 2020
(
Urk.
12/22)
präzisierte die
Beschwerdeführerin
die Angaben zum Unfallhergang dahingehend, dass sie
mit dem linken, operierten Knie plötzlich eingeknickt und gestolpert
sei
.
Die Sachbe
arbeiterin habe das eigentliche Stolpern als Vorwärtsschritt beschrieben, was jedoch nicht korrekt sei. Physisch gesehen habe sie u
nter diesen Umständen gar keinen Vorwärtsschritt machen können.
Mit einer unkoordinierten Bewegung/einer reflexartigen Abwehrhaltung habe sie einen Sturz verhindern können.
5.2
Die Beschwerdegegnerin
ging
im angefochtenen Entscheid
gestützt auf die Ausführungen zum Unfallhergang im Bericht von
Dr.
B.___
vom 2
4.
Juni 2020 (vor
stehend E. 4
.1) sowie die Angaben der Beschwerdeführerin in der Einsprac
he vom 2
2.
September 2020 (
vorstehend E. 5.1
zweiter Absatz
)
davon aus, dass das Ereignis vom 1
3.
Juni 2020
den Unfallbegriff gemäss
Art.
4 ATSG
erfülle
, dass die rechtsseitigen Kniebeschwerden jedoch nicht überwiegend wahrscheinlich in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem versicherten Ereignis stünden.
5.3
Unbestritten und ausgewiesen ist, dass im MRI
des rechten Knies
vom
6.
Juli 2020 eine Läsion des medialen Meniskus objektiv
iert wurde (vgl. vorstehend E. 4
.2).
Gemäss Beurteilung durch
Dr.
D.___
zeigte
n
sich in der Bildgebung
eine Lappenbildung des medialen Meniskus mit Subluxation aus dem Gelenk sowie eine komplexe
Hinterhornläsion
.
Dr.
D.___
ging von einer komplexen medialen Meniskusläsion aus
(
vgl.
vorstehend E.
4
.3
).
Intraoperativ
beschrieb
Dr.
D.___
am 1
7.
August 2020
eine vom
Korpusbereich
ausgehende Meniskusläsion
im medialen Kompartiment
mit einem Lappen
submen
i
skal
und einer horizontalen Komponente im
Hinterhorn
, f
erner im
K
orpusbereich
bei 10:30 Uhr ei
ne
kleine
, ausgefranste radiäre R
isskomponente, die nur 5
%
der Tiefe betreffe
(
vgl.
vorstehend E. 4.5)
.
5.4
Wird mit der Beschwerdegegnerin davon ausgegangen, dass
das
Ereignis vom 1
3.
Juni 2020
den Unfallbegriff erfüllt,
besteht eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin nur, wenn mit dem B
eweisgrad der überw
i
e
genden W
ahr
scheinli
c
h
keit dargetan ist, dass die
im MRI
vom
6.
Juli 2020
objektivierte
und
am
1
7.
August 2020 operativ
verifizierte und
versorgte
komplexe mediale
Menis
kusläsion durch das
versicherte
Ereignis
im Sinne eines objektivierten Schadens
zumindest mitverursacht worden ist
(vgl. vorstehend E. 1.3)
. Der B
ewe
i
s des leistungsbegründend
en n
atü
r
l
ichen Kausalzusammenhangs obliegt
dabei
der Beschwerdeführerin (vgl. BGE 146 V 51 E. 5.1,
Urteil des Bundesgerichts 8C_978/2010 vom
3.
März 2011 E. 5).
5.5
Der erstbehandelnde
Dr.
B.___
hielt in seinem Bericht vom 2
4.
Juni 2020
(vorstehend E. 4
.1)
zwar fest, es lägen ausschliesslich Unfallfolgen vor, dies allerdings bei noch ausstehender Bildgebung.
Die Ergebnisse
der MRI-Untersu
c
hung
rund drei Wochen nach dem Unfall
wurden vom Radiologen in der Folge
dahingehend
interpretiert
, dass sich
im Bereich des medialen Meniskus ein Bild wie bei einer Läsion am
Hinterhorn
gezeigt habe. Gleichzeitig hielt er aber fest, dass differentialdiagnostisch auf der Basis vorbestehender degenerativer Veränderungen insgesamt Signalveränderungen des
Hinterhorns
bestünden, wobei der Befund bis in die Pars
intermedia
reiche und es hier zusätzlich zu einer Extrusion nach
anteromedial
komme. Des Weiteren beschrieb er auch leichte
mukoide
Degenerationszeichen des vorderen und hinteren Kreuzbandes
(vo
r
stehend E. 3.2)
.
Dass t
raumatisch bedingte Läsionen
vorliegen, ist
dem Bericht des Radiologen nicht zu entnehmen.
Auch weder
aus dem
Bericht v
on
Dr.
D.___
vom 1
0.
Juli 2020
(
vorstehend
E. 4
.3)
noch
aus dem
von ihm verfasste
n
Operationsbericht vom 1
7.
August 2020
(vorstehend E.
4
.5)
geht hervor
, dass die dort beschriebenen
Pathologien
trauma
tischer Natur sind.
Vielmehr
zeigten sich auch intraoperativ diverse degenerative Befunde, namentlich im medialen Kompartiment eine
Chondropathie
Grad II
tibialseits
und Grad I
femoralseits
.
5.6
In seinen Aktenbeurteilungen vom
4.
August 2020 (vorstehend E. 4.4) und vom 2
7.
März 2021 (vorstehend E. 4.6) würdigte der beratende Arzt der Beschwerde
gegnerin,
Dr.
F.___
, die medizinische Aktenlage, darunter
insbesondere
die Ergebnisse der MRI-Bildgebung
vom
6.
Juli 2020
, in welche er persönlich Einsicht genommen hatte (vgl.
Urk.
12/26 S. 2 oben)
,
sowie den Operationsbericht
vom 1
7.
August 202
0. Dr.
F.___
ging vom Vorliegen
eine
r
degenerative
n
mediale
n Meniskusläsion aus.
Zur Begründung verwies
er auf die
in der Bildgebung eindeu
ti
g dargestellte und auch im Operationsbericht beschriebene horizontale Kompon
ente der Läsion im medialen Men
i
s
kus
sowie auf
dor
so
-medial gelegene kleine Meniskusganglien
.
Dies steht im Einklang mit der medizinischen Lite
ratur, wonach komplexe und hori
zontale Risse sowie auch Lappenrisse der Textur
störung beziehungswiese der Degeneration zugeordnet werden und Meniskus
ganglien aus texturgestörtem Meniskusgewebe entstehen
(
Hempfling
/Krenn, Schadenbeurteilung am Bewegungssystem, Band 2: Meniskus, Diskus, Bandschei
ben, Labrum, Ligamente, Sehnen, Berlin/Boston 2017, S. 25
Ziff.
1.3.2 und S. 29
Ziff.
1.3.7).
Als Argumente für das Bestehen
eines degenerativen
Befunde
s
führte
Dr.
F.___
ferner das Alter der Beschwerdeführerin
sowie
die im Frühjahr 2020 bereits erfolgte Operation des linken Knies (Kniearthroskopie und
Teilmen
is
ke
k
to
mie
medial
bei – ebenfalls –komplexer medialer Meniskusläsion
, vgl. vorstehend E. 4.3)
an.
In der medizinischen Literatur
wird dementsprechend denn auch beschrieben
, dass es durch die physiologische Alterung zu einer Texturstörung des Meniskusgewebes kommt und dass der echte traumatische Charakter einer Ruptur bei
höhergrad
igen
Texturstö
rungen (Grad 2-3) – und solche waren bei
der Beschwerdeführerin im medialen Kompartiment intraoperativ zu erheben (vgl. vorstehend E. 4.5)
-
mit zunehmendem Grad unwahrscheinlicher ist (
Hempfling
/Krenn, a.a.O., S. 42
Ziff.
1.4.5 und S. 45
Ziff.
1.5).
Abgesehen davon ist angesicht
s
der aktenkundigen Schilderungen zum Unfallhergang fraglich, ob überhaupt ein in der L
ite
ratur als geeignet beschriebener Mechanismus
wie beispielsweise ein
Drehen des Oberschenkels gegen den Unterschenkel bei fixier
tem Fuss oder ein
Stolpern mit gewaltsamem Knicken des Kniegelenkes zur Innenseite
vorliegt, der eine Diskontinuität eines Meniskus herbeiführen kann (vgl.
Hempfling
/Krenn, a.a.O., S. 49), zumal auch
Dr.
F.___
den Unfallmecha
nismus
– wenn auch nur in Form eines pauschalen Verweises
- als Argument für das
Vorliegen degenerativer Befunde anführte
.
In diesem Zusammenhang
fällt
nicht zuletzt
auf
,
dass
Dr.
B.___
in seinem Bericht über die Erstbehandlung
zwar
eine
Verdrehung bezi
ehungsweise Distorsio
n des rechten Knies
festhielt (vgl. vorstehend E. 4.1)
,
die Beschwerdeführerin
selbst aber
eine
Distorsion
weder
anlässlich des Telefongesprächs
mit der Sachbearbeiterin der Beschwerdegegne
rin
vom
3.
August 2020
zur Klärung des Unfallhergangs
noch
in der Einsprache vom
2
2.
S
ep
tember 2020 er
wähnte (vgl. vorstehend E. 5.1), und sich eine solche auch nicht aus der Unfallmeldung vom 1
8.
Juni 2020 (
Urk.
12/1) ergibt.
Vor diesem Hintergrund ist nachvollziehbar, dass
Dr.
F.___
das Ereignis vom 1
3.
Juni 2020 bloss als mögliche Ursache der Gesundheitsstörung bezeichnete.
5.7
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die
Beurteilung durch
Dr.
F.___
insgesamt
als schlüssig und überzeugend
erweist
und keine medizinischen Berichte vor
liegen
, die
auch nur geringe Zweifel an seiner Beurteilung begründen würden.
Dies gilt
entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin
insbesondere
hinsichtlich des
Operationsbericht
s vom 1
7.
August 2020, in welchem kein traumatischer Befund beschrieben wird
(vgl. vorstehend E. 5.5)
. H
insichtlich der
im Operationsbericht
festgehaltenen
kleinen
, ausgefransten radiären Risskompo
nente
n
im
K
or
p
u
sbereich
bleibt
anzumerken
, dass
Altersschäden oder Überlas
tungen zu meist klinisch nicht relevanten
Radiärrissen
führen können (
Hempfling
/Krenn, a.a.O., S. 47 oben)
und
vorliegend
auch diesbezüglich
keine Anhaltspunkte für eine traumatische Genese bestehen.
Damit
ergibt sich, dass nicht mit überwiegender W
ahrscheinlichkeit feststeh
t,
dass die im MRI
vom
6.
Juli 2020 objektivierte und am 1
7.
August 2020 operativ verifizierte und versorgte komplexe mediale Meniskusläsion
durch das Ereignis vom 1
3.
Juni 2020 zumindest mitverursacht
wurde (vgl. vorstehend E. 5.4).
Es mangelt somit am
natürlichen Kausalzusammenhang.
Damit ist
aber
gleichzeitig auch erstellt, dass
die
grundsätzlich
unter
Art.
6
Abs.
2 UVG zu subsumierende Meniskusläsion
vorwiegend auf Abnützung zurückzuführen ist und eine Leistungspflicht d
er Beschwerdegegnerin
auch entfiele, wenn das Vorliegen eines Unfallereignisses verneint und die Leistungspflicht gestützt auf 6
Abs.
2
UVG
geprüft würde
(vgl. BGE 146 V 51 E. 9.2)
.
Nach dem Gesagten erweist sich d
er angefochtene Entscheid als rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
unter Beilage
einer Kopie
von
Urk.
14
-
SWICA
Versicherungen
AG
unter Beilage einer Kopie von
Urk.
14
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
FehrBarblan