# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 041efd30-ed00-58b5-9ce2-3e7240996a3d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-10-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.10.2020 C-3357/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3357-2020_2020-10-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
  
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3357/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  O k t o b e r  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiber Daniel Golta. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Serbien), 

vertreten durch lic. iur. Viktor Estermann, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Neuanmeldung; Verfügung der IVSTA vom 29. Mai 2020. 

 

 

 

C-3357/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 

29. Mai 2020 den Anspruch von A._______ auf eine Rente der schweizeri-

schen Invalidenversicherung verneint hat (Beschwerdeakten [B-act.] 1 Bei-

lage 1), 

dass A._______, vertreten durch lic. iur. Viktor Estermann, Advokat, diese 

Verfügung mit Beschwerde vom 1. Juli 2020 beim Bundesverwaltungsge-

richt hat anfechten lassen (B-act. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit 

Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung 

vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Beschwerden ge-

gen Verfügungen der IVSTA zuständig ist, und vorliegend keine Ausnahme 

im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, 

dass A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) mit Zwischenverfügung 

vom 9. Juli 2020 aufgefordert wurde, bis zum 9. September 2020 einen 

Kostenvorschuss von Fr. 800.- zur Deckung der mutmasslichen Verfah-

renskosten zu leisten, andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten 

werde (B-act. 2), 

dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer (bzw. seinem Vertreter) ge-

mäss elektronischem Rückschein der schweizerischen Post am 10. Juli 

2020 zugestellt wurde (B-act. 3),  

dass der Beschwerdeführer am 8. September 2020 um Erstreckung der 

angesetzten Frist bis zum 21. September 2020 ersuchte (B-act. 4), 

dass das Gericht mit Verfügung vom 10. September 2020 das Gesuch gut-

hiess und antragsgemäss die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses 

einmalig bis zum 21. September 2020 erstreckte (B-act. 5), 

dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer (bzw. seinem Vertreter) ge-

mäss Auszug aus Track & Trace der schweizerischen Post am 11. Septem-

ber 2020 zugestellt wurde (B-act. 7), 

dass gemäss gerichts-internem Auszug der Kostenvorschuss innert er-

streckter Frist nicht in die Gerichtskasse einbezahlt worden ist (B-act. 6), 

C-3357/2020 

Seite 3 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten - wie hier - ganz oder teilweise erlassen werden 

können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

 

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Seite 4 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Daniel Golta 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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