# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0e49669-0019-5958-a231-5f1678c3b869
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-10-05
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 05.10.2016 SK.2016.38
**Docket/Reference:** SK.2016.38
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2016-38_2016-10-05

## Full Text

Mehrfache Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 StGB), mehrfache versuchte Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 i.V.m. 22 Abs. 1 StGB), mehrfaches in Umlaufsetzen falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 StGB), mehrfacher gewerbsmässiger Betrug (Art. 146 Abs. 2 StGB), mehrfaches Fahren unter Drogeneinfluss (Art. 91 Abs. 2 Bst. b i.V.m.31 Abs. 2 SVG), mehrfaches Fahren ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 Bst. b i.V.m. 10 Abs. 2 SVG), Erwerb und Besitz einer Waffe (Teleskop-Schlagstock) als kroatischer Staatsangehöriger...;;Mehrfache Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 StGB), mehrfache versuchte Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 i.V.m. 22 Abs. 1 StGB), mehrfaches in Umlaufsetzen falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 StGB), mehrfacher gewerbsmässiger Betrug (Art. 146 Abs. 2 StGB), mehrfaches Fahren unter Drogeneinfluss (Art. 91 Abs. 2 Bst. b i.V.m.31 Abs. 2 SVG), mehrfaches Fahren ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 Bst. b i.V.m. 10 Abs. 2 SVG), Erwerb und Besitz einer Waffe (Teleskop-Schlagstock) als kroatischer Staatsangehöriger...;;Mehrfache Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 StGB), mehrfache versuchte Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 i.V.m. 22 Abs. 1 StGB), mehrfaches in Umlaufsetzen falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 StGB), mehrfacher gewerbsmässiger Betrug (Art. 146 Abs. 2 StGB), mehrfaches Fahren unter Drogeneinfluss (Art. 91 Abs. 2 Bst. b i.V.m.31 Abs. 2 SVG), mehrfaches Fahren ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 Bst. b i.V.m. 10 Abs. 2 SVG), Erwerb und Besitz einer Waffe (Teleskop-Schlagstock) als kroatischer Staatsangehöriger...;;

Urteil vom 5. Oktober 2016 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichter Daniel Kipfer Fasciati, Vorsitz 

Emanuel Hochstrasser und Nathalie Zufferey Franci-

olli, Gerichtsschreiber Kaspar Lang  

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT,  

vertreten durch Staatsanwältin des Bundes  

Manuela Graber, 

  

und 

 

als Privatklägerschaften: 

 

1. A. 

2. B. 

3. C.    

4. D. 

5. E. 

6. F. 

7. G. 

8. H. 

9. I. 

10. J. 

11. K. 

12. L. 

13. M. 

14. N. 

15. O. 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2016.38 

- 2 - 

16. P. 

17. Q. 

18. R. 

19. S. 

20. T. 

21. U. 

22. V. 

23. W. 

24. X. 

25. Y. 

 

 

gegen 

  Z., amtlich verteidigt durch Fürsprecher Stephan 

Schmidli,  

 

Gegenstand 

 

Mehrfache Geldfälschung, mehrfache versuchte Geld-

fälschung, mehrfaches in Umlaufsetzen falschen Gel-

des, mehrfacher gewerbsmässiger Betrug, mehrfa-

ches Fahren unter Drogeneinfluss, mehrfaches Fah-

ren ohne Berechtigung, Erwerb und Besitz einer 

Waffe als kroatischer Staatsangehöriger und Tragen 

einer Waffe ohne Waffentragbewilligung, grobe Verlet-

zung von Verkehrsregeln 

  

- 3 - 

Die Strafkammer erkennt: 

1. Z. wird schuldig gesprochen: 

 der mehrfachen Geldfälschung (Art. 240 Abs. 1 StGB),  teilweise versucht 

(Art. 240 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) und teilweise in besonders leich-

ten Fällen begangen (Art. 240 Abs. 2 StGB); 

 des mehrfachen in Umlaufsetzens falschen Geldes (Art. 242 Abs. 1 StGB); 

 des gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB); 

 des mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung (Art. 95 Abs. 1 lit. b i.V.m. 

Art. 10 Abs. 2 SVG); 

 der groben Verletzung von Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 2 SVG); 

 des Tragens einer Waffe ohne Waffenbewilligung (33 Abs. 1 lit. a i.V.m. 

Art. 4 Abs. 1 lit. d, Art. 27 WG, Art. 48 WV). 

2. Z. wird freigesprochen vom Vorwurf: 

 des mehrfachen Fahrens unter Drogeneinfluss (Art. 91 Abs. 2 lit. b i.V.m 

Art. 31 Abs. 2 SVG); 

 des Erwerbs und Besitzes einer Waffe (Teleskop-Schlagstock) als kroati-

scher Staatsangehöriger (Art. 4 Abs. 1 lit. d, Art. 7, Art. 33 Abs. 1 lit. a WG, 

Art. 12 aWV [gültig bis am 14.03.2014]). 

3. Z. wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten, wovon sechs Monate 

zu vollziehen sind (unter Anrechnung der bereits ausgestandenen Polizei- und 

Untersuchungshaft von 11 Tagen) und die restlichen 18 Monate bei einer 

Probzeit von zwei Jahren bedingt aufgeschoben werden.  

4. Das von der Bundesanwaltschaft beschlagnahmte Falschgeld wird eingezogen 

und bei der Bundeskriminalpolizei, Kommissariat Falschgeld, aufbewahrt (Art. 69 

Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 249 Abs. 1 StGB).  

5. Die bei Z. sichergestellten und beschlagnahmten Gegenstände werden 

eingezogen und vernichtet (Art. 69 Abs. 1 und 2 StGB). 

6. Von den Verfahrenskosten (exkl. Kosten der amtlichen Verteidigung) in Höhe von 

total Fr. 13'500.-- (Gebühr des Vorverfahrens: Fr. 7'200.--, Auslagen des 

Vorverfahrens: Fr. 2'300.--, Gerichtsgebühr: Fr.  4'000.--) werden Z. Fr. 10'000.-

- zur Bezahlung auferlegt. 

- 4 - 

Die Gerichtsgebühr erhöht sich im Falle einer schriftlichen Begründung um 

Fr. 1'000.--.  

7. Fürsprecher Stephan Schmidli wird für seine amtliche Verteidigung mit 

Fr. 19'000.-- (inkl. MWSt) durch die Eidgenossenschaft entschädigt.  

Z. hat der Eidgenossenschaft hierfür in der Höhe von Fr. 15'000.-- Ersatz zu 

leisten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. 

8. Die Zivilklagen werden gutgeheissen. Z. wird zu Folgenden Zahlungen 

verpflichtet:  

1. Fr. 1‘200.-- an die Privatklägerschaft 1; 

2. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 2; 

3. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 3; 

4. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 4; 

5. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 5; 

6. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 6; 

7. Fr. 200.-- an die Privatklägerschaft 7; 

8. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 8; 

9. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 9; 

10. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 10; 

11. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 11; 

12. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 12; 

13. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 13; 

14. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 14; 

15. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 15; 

16. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 16; 

17. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 17; 

18. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 18; 

19. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 19; 

20. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 20; 

21. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 21; 

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22. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 22; 

23. Fr. 200.-- an die Privatklägerschaft 23; 

24. Fr. 100.-- an die Privatklägerschaft 24; 

25. Fr. 200.-- an die Privatklägerschaft 25. 

9. Für den Vollzug dieses Urteils wird der Kanton Bern zuständig erklärt. 

 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Vorsitzenden mündlich 

begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt, den übri-

gen Parteien zugestellt.  

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Vorsitzende Der Gerichtsschreiber 

 

 

 

 

 

 

  

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

 Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-
tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 
von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 
begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 

(Art. 82 Abs. 2 StPO).  
Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

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schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen schriftlich und begrün-

det Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a und Art. 
396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige 
Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 
Beschwerde an das Bundesgericht 

Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes-
gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde 

eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). 
Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b 
BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder 
auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den 
Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).