# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0f18754-11dd-5e2f-ac56-b75434b7fe6b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-07-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.07.2009 D-4519/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4519-2009_2009-07-17.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4519/2009/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u l i  2 0 0 9

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter Jean-Pierre Monnet;
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

X._______, geboren _______, Türkei,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 9. Juli 2009 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4519/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer – ein türkischer Staatsangehöriger kurdi-
scher Ethnie aus der Provinz _______ – am 11. Februar 2008 erstmals 
in der Schweiz um Asyl ersuchte, 

dass er zur Begründung seines ersten Asylgesuches geltend machte, 
er habe in seinem Heimatdorf  ab Mitte November 2007 Nachstellun-
gen von Seiten der türkischen Sicherheitskräfte erlitten und werde seit 
dem 12. Dezember 2007 von den Behörden gesucht, da er im Verlauf 
des  Jahres  2007  damit  begonnen  habe,  die  PKK mit  Lebensmitteln 
und Geld zu unterstützen, dabei jedoch entdeckt worden sei, 

dass das BFM mit Verfügung vom 3. April  2008 das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers vom 11. Februar 2008 ablehnte und dessen Weg-
weisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete, 

dass das BFM in seinem Entscheid die Gesuchsvorbringen des Be-
schwerdeführers aufgrund von Widersprüchen und Ungereimtheiten im 
Sachverhaltsvortrag  als  unglaubhaft  erkannte  und  den  Vollzug  der 
Wegweisung als zulässig, zumutbar und möglich erklärte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf eine gegen diesen Entscheid 
erhobene Beschwerde mit Urteil vom 30. Mai 2008 nicht eintrat, zufol-
ge Nichtbezahlung des einverlangten Kostenvorschusses, 

dass  vom Bundesverwaltungsgericht  vorgängig  ein  Gesuch  um  Ge-
währung der unentgeltlichen Rechtspflege und Befreiung von der Kos-
tenvorschusspflicht abgewiesen worden war, zufolge Aussichtslosigkeit 
der Beschwerde, 

dass dem Beschwerdeführer  nach Abschluss  des  ersten Asylverfah-
rens vom BFM eine neue Ausreisefrist  angesetzt  wurde, sich in den 
vorinstanzlichen  Akten jedoch  keine Meldung betreffend den Vollzug 
der Wegweisung findet, 

dass sich den Akten einzig entnehmen lässt, dass der Beschwerdefüh-
rer am 2. Oktober 2008 im Kanton _______ verhaftet und am folgen-
den  Tag  –  unter  der  Auflage,  sich  Papiere  zu  beschaffen  und  an-
schliessend  die  Schweiz  selbständig  zu  verlassen  –  im  Kanton 
_______ wieder entlassen wurde, 

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dass der Beschwerdeführer am 12. Juni 2009 im Kanton _______ er-
neut verhaftet und in der Folge mittels Strafbefehl wegen rechtswidri-
ger Einreise und rechtswidrigem Aufenthalt (im Sinne des Bundesge-
setzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Auslän-
der [AuG, SR 142.20]) zu einer Busse verurteilt wurde, 

dass er anschliessend auf Veranlassung der zuständigen Behörde des 
Kantons _______ins _______ des BFM in _______ überstellt wurde, 

dass der Beschwerdeführer am 15. Juni 2009 _______ ein zweites Mal 
in  der  Schweiz  um Asyl  ersuchte,  worauf  er  vom BFM am 23. Juni 
2009 kurz befragt und am 1. Juli 2009 einlässlich zu den Gründen für 
sein zweites Asylgesuch angehört wurde, 

dass er  dabei  vorbrachte, er  habe sich im Anschluss an sein erstes 
Asylverfahren illegal in der Schweiz aufgehalten, bis er am 3. Oktober 
2008 von der Polizei erwischt worden sei, worauf er – nach einem wei-
teren illegalen Aufenthalt – die Schweiz im November 2008 verlassen 
habe, 

dass er  damals mit  einem Lastwagen illegal  in  die Türkei  zurückge-
kehrt  sei,  worauf er sich bis Mai 2009 ohne Adresse und jeweils bei 
verschiedenen Freunden in _______ aufgehalten habe, 

dass er Ende Mai 2009 wiederum mit einem Lastwagen aus der Türkei 
ausgereist und am 4. Juni in die Schweiz eingereist sei, 

dass er in diesem Zusammenhang namentlich anführte, er sei in die 
Schweiz  zurückgekehrt,  da  seine  Verlobte  hier  wohne,  welche  über 
eine Niederlassungsbewilligung (C) verfüge, und er sei einzig hier, um 
seine Verlobte zu heiraten und ein glückliches Leben zu führen (vgl. 
dazu act. B1, Ziff. 15 [am Anfang], sowie act. B11, F. 6 ff. und F. 35), 

dass  er  daneben  anlässlich  der  Kurzbefragung  –  auf  wiederholte 
Nachfrage des BFM – geltend machte, er werde im Heimatdorf immer 
noch von der Polizei gesucht und er habe zudem in _______ für die 
PKK bzw. die DTP Zeitungen verteilt (act. B1, Ziff. 15 [am Ende]), 

dass er in diesem Zusammenhang im Rahmen der einlässlichen Anhö-
rung vorbrachte, in seinem Heimatdorf seien sowohl die PKK als auch 
die  türkischen  Sicherheitskräfte  hinter  ihm  her  (act.  B11,  F. 26  und 
F34) und während seines Aufenthalts in _______ habe man ihn unter 

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Todesdrohungen  gezwungen,  Zeitungen  der  DTP  zu  verteilen 
(act. B11, F. 38 und F. 41 ff.), 

dass das BFM mit Verfügung vom 9. Juli 2009 – eröffnet am gleichen 
Tag – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwer-
deführers vom 15. Juni 2009 nicht eintrat und dessen Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete, 

dass das BFM zur Begründung seines Entscheides vorab ausführte, 
der vom Beschwerdeführer primär geltend gemachte Grund für seine 
Einreise in die Schweiz – seine Heiratspläne – sei nicht asylrelevant, 

dass das BFM daneben ausführte, die vom Beschwerdeführer zusätz-
lich  vorgebrachten  Gründe  ständen  allesamt  in  Zusammenhang  mit 
seinen  Vorbringen  im  rechtskräftig  abgeschlossenen  ersten  Asylver-
fahren, welche dort als unglaubhaft erkannt worden seien, und welche 
auch im zweiten Asylverfahren nicht geglaubt werden könne, 

dass das BFM abschliessend den Wegweisungsvollzug als  zulässig, 
zumutbar und möglich erkannte, 

dass der Beschwerdeführer am 14. Juli 2009 gegen diesen Entscheid 
beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einreichte, 

dass  er  in  seiner  Eingabe  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfü-
gung, die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung 
von  Asyl,  eventualiter  die  Feststellung  der  Unzulässigkeit,  allenfalls 
Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  und  Gewährung  einer 
vorläufigen Aufnahme beantragte sowie um Befreiung von der Kosten-
vorschusspflicht ersuchte, 

dass er unter Verweis auf seine aktenkundigen Ausführungen im vorin-
stanzlichen Verfahren geltend machte, die von ihm beabsichtigte Heirat 
sei nicht der einzige Grund für seine Ausreise aus der Türkei gewesen, 
sondern er sei in der Türkei sowohl von Seiten der Behörden als auch 
von der PKK unter Druck geraten und der Druck habe dermassen zu-
genommen, dass er die Türkei wiederum habe verlassen müssen, 

dass  er  in  diesem Zusammenhang abschliessend vorbrachte,  er  sei 
von beiden Seiten  in  die  Enge getrieben worden und im Falle  einer 

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Rückkehr in die Türkei könnte er  ermordet oder aber festgenommen 
und misshandelt werden, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 15. Juli 2009 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen  Verfügungen  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  entscheidet 
(Art. 105  AsylG  i.V.m. Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerechte  Eingabe  des  legitimierten  Be-
schwerdeführers – unter Vorbehalt  der nachfolgenden Erwägungen – 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 
Abs. 1  und  Art.  52  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 20.  Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),

dass Prozessgegenstand des vorliegenden Verfahrens ein Nichteintre-
tensentscheid im Sinne von Art. 32 ff. AsylG ist, womit die Beurteilung 
grundsätzlich  auf  die  Überprüfung der  Frage beschränkt  ist,  ob  das 
BFM zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass demzufolge  die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft  und die 
Gewährung von Asyl nicht Gegenstand des Verfahrens bildet, weshalb 
auf das diesbezügliche Rechtsbegehren nicht einzutreten ist (vgl. dazu 
Entscheide und Mittelungen der Schweizerischen Asylrekurskommissi-
on [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  die  Beurteilungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts 
hinsichtlich der Frage der Wegweisung und deren Vollzugs demgegen-
über nicht beschränkt ist, da sich das BFM diesbezüglich auch materi-
ell zur Sache zu äussern hatte, 

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dass die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – of-
fensichtlich unbegründet ist, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zu-
ständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass gleichzeitig auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 
und 2 AsylG), 

dass mit  vorliegendem Entscheid das Gesuch um Befreiung von der 
Kostenvorschusspflicht gegenstandslos wird, 

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein-
getreten wird, wenn die asylsuchende Person in der Schweiz bereits 
ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder sie ihr Gesuch zurückge-
zogen hat, oder wenn sie während des hängigen Asylverfahrens in den 
Heimat-  oder  Herkunftsstaat  zurückgekehrt  ist,  ausser  die  Anhörung 
ergebe Hinweise, in der Zwischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die 
geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, 

dass allfällige Hinweise auf Verfolgung nur einem tiefen Beweismass 
genügen  müssen,  damit  ein  Nichteintretensentscheid  in  Anwendung 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ausser Betracht fällt, bei der Prüfung 
jedoch von einem engen Verfolgungsbegriff auszugehen ist (vgl. dazu 
EMARK 2000 Nr. 14), 

dass der Beschwerdeführer – wie vom BFM zu Recht erkannt – sein 
zweites Asylgesuch zur Hauptsache mit seinen Heiratsabsichten in der 
Schweiz begründet, was jedoch als in keiner Weise verfahrensrelevant 
zu bezeichnen ist, 

dass  der  Beschwerdeführer  zwar  des  Weiteren  –  nach  mehrfacher 
Nachfrage des BFM – sowohl andauernde Nachstellungen von Seiten 
der Behörden als auch neue Nachstellungen von Seiten der PKK bzw. 
der DTP geltend machte, 

dass sich seine diesbezüglichen Ausführungen jedoch – wie vom BFM 
zu Recht  erkannt  – zur Hauptsache auf  seine bereits  beurteilten ur-
sprünglichen Gesuchsgründe beziehen, welche im rechtskräftig abge-
schlossenen ersten Asylverfahren als offenkundig unglaubhaft erkannt 
wurden, 

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dass  vom  Beschwerdeführer  nichts  eingebracht  wird,  was  geeignet 
wäre, die bisherige Einschätzung betreffend seine ursprünglichen Ge-
suchsgründe zu erschüttern, 

dass seine Ausführungen betreffend sowohl andauernde Nachstellun-
gen von Seiten der Behörden als auch neuen Nachstellungen von Sei-
ten der PKK bzw. der DTP vielmehr als offenkundig nachgeschoben 
und insgesamt haltlos zu bezeichnen sind, da sie sich in knappen pla-
kativen Elementen erschöpfen, zudem im Verlauf des Verfahrens au-
genscheinlich  aufgebauscht  wurden  und  schliesslich  auch  erst  auf 
mehrfache Nachfrage des BFM zustande kamen, 

dass bei dieser Sachlage kein Anlass zur Annahme besteht, seit dem 
Abschluss des ersten Asylverfahrens seien Ereignisse eingetreten, die 
geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, 

dass unter diesen Umständen der Nichteintretensentscheid in Anwen-
dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu bestätigen ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwerdeführer 
– abgesehen vom bisherigen Asylbewerberstatus – über keine Aufent-
haltsbewilligung verfügt und auch keinen Anspruch auf Erteilung einer 
solchen hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass alleine die geltend gemachten Heiratsabsichten der Anordnung 
der  Wegweisung  nicht  entgegen  stehen,  mithin  aufgrund  der  Akten 
kein Anlass zur Annahme einer gefestigten Beziehung besteht,  kann 
doch der Beschwerdeführer lediglich auf eine „telefonische“ Beziehung 
verweisen (vgl. u.a. act. B11, F. 19), 

dass vom Vollzug der Wegweisung nur dann abzusehen und durch das 
BFM eine vorläufige Aufnahme anzuordnen wäre, wenn sich der Voll-
zug der Wegweisung als unzulässig,  unzumutbar oder unmöglich er-
weisen würde (vgl. dazu  Art.  44  Abs. 2  AsylG i.V.m. Art.  83  Abs. 1 
AuG), 

dass indes aufgrund der Akten – wie bereits im ersten Asylverfahren 
festgestellt – im Falle des Beschwerdeführers keine Gründe ersichtlich 
sind, die in rechtserheblicher Weise gegen den vom BFM angeordne-
ten Vollzug der Wegweisung sprechen, mithin von der Zulässigkeit, Zu-

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mutbarkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzuges auszugehen ist 
(vgl. dazu Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist,  da  weder 
Hinweise auf Verfolgung noch glaubhafte Anhaltspunkte für eine men-
schenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind,

dass auch von der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges auszuge-
hen ist,  da  im Falle  des  Beschwerdeführers  keine individuellen  Voll-
zugshindernisse zu erblicken sind, 

dass schliesslich auch von der Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs 
auszugehen ist, da es dem Beschwerdeführer obliegt, an der Beschaf-
fung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass unter diesen Umständen die Anordnung des Wegweisungsvollzu-
ges zu Recht erfolgte, 

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich un-
begründet abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie 
Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird – soweit darauf einzutreten ist – abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer durch  Vermittlung  _______  (Einschreiben; 
Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, _______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______, 
mit  der  Bitte  um Eröffnung des  Urteils  an  den  Beschwerdeführer 
und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das 
Bundesverwaltungsgericht)

- _______

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Lorenz Mauerhofer

Versand:

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