# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9eb33b3c-1275-52d1-ac9f-fcc79186c3b4
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 13.06.2019 725 19 102/151
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-19-102-151_2019-06-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 13. Juni 2019 (725 19 102 / 151) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Einstellung der Taggelder und Heilbehandlungskosten an eine 78-jährige versicherte Per-
son; Übernahme von Operationskosten trotz vorbestehender Spinalkanal- und  
Neuroforiminalstenose  
 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Christof Enderle, Kantonsrich-

ter Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin Gisela Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Martin Lutz, Advokat, 
Falknerstrasse 3, Postfach 175, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 GENERALI Allgemeine Versicherungen AG, Generaldirektion, De-
partement Leistungen / Rechtsdienst, Avenue Perdtemps 23, 
1260 Nyon 1, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1931 geborene A.____ ist Senior Geschäftsinhaber der B.____ AG und bei der 
GENERALI Allgemeine Versicherungen AG (Unfallversicherung) gegen die Folgen von Unfällen 
und Berufskrankheiten versichert. Am 15. Februar 2017 rutschte er beim Wandern auf Glatteis 

 

 
 
Seite 2   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

aus und fiel dabei auf seinen Rücken und seinen Hinterkopf. Die Unfallversicherung erbrachte für 
die Folgen dieses Unfalls die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Mit Verfügung vom 8. No-
vember 2018 stellte sie die Versicherungsleistungen per 13. Juni 2017 ein. Die dagegen vom 
Versicherten erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 25. Februar 2019 ab.  
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Martin Lutz, am 26. März 2019 Be-
schwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er bean-
tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Unfallversicherung zu ver-
pflichten, ihm über den 13. Juni 2017 hinaus Leistungen zu erbringen, insbesondere die Kosten 
für die Operation vom 17. September 2018 zu übernehmen; unter o/e-Kostenfolge.  
 
C. Mit Vernehmlassung vom 3. Mai 2019 beantragte die Unfallversicherung die Abweisung 
der Beschwerde.  
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-
Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Ver-
waltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versi-
cherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einsprache-
entscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht ein-
gereichte Beschwerde ist folglich einzutreten.  
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person.  
 

 

 
 
Seite 3   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integ-
ritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 
181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in 
der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend 
dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforder-
lich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es 
genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche o-
der geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten 
nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung ent-
fiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 
gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, wo-
rüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen 
der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zu-
sammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181 E. 
3.1 mit Hinweisen). Ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem 
eingetretenen Schaden ist nach der Rechtsprechung dann zu bejahen, wenn das Ereignis nach 
dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet 
ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also 
durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis).  
 
2.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürli-
che und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 
erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). 
Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen 
jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem 
im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit nachgewiesen sein (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit nunmehr 
gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um 
eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob 
ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versi-
cherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 
363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des 
Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 
erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu 
verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei 

 

 
 
Seite 4   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsscha-
dens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts 
vom 29. Januar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 
2.4 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 
und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung 
des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden 
medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob 
dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizi-
nischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin 
oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
2.5 Bei Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen, die im We-
sentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, 
sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zwei-
fel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versicherungs-
externe medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgutachten 
anzuordnen (BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
3.1 Strittig und zu prüfen ist, ob die Unfallversicherung über den 13. Juni 2017 leistungs-
pflichtig ist, namentlich, ob sie für die im Zusammenhang mit der Operation vom 17. September 
2018 angefallenen Kosten aufzukommen hat. 
 
3.2 Den Akten ist zu entnehmen, dass der Versicherte rund 2 Wochen nach dem Unfaller-
eignis am 3. März 2017 die Praxisklinik L.____ notfallmässig aufsuchte. Sein Sohn und behan-
delnder Arzt, Dr. med. C.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, hielt in seinem 
Verlaufsbericht vom 3. März 2017 als Diagnose eine Sacrum-Kontusion links mit ischialgieformen 
Beschwerden fest. Aufgrund zunehmender ausstrahlender Beschwerden lumbal nach distal/dor-
sal wurde am 15. März 2017 eine MRT durchgeführt. Diese zeigte degenerative Veränderungen 
der unteren Lendenwirbelsäule (LWS) L4/5 mit hochgradiger Spinalkanal- und Neuroforaminals-
tenose links betont. Hinweise auf Frakturen oder diskoligamentäre Verletzungen lägen keine vor. 
Möglicherweise bestehe ein kleines Kontusionsödem an der Vorderkante L5. Dr. C.____ kam 
aufgrund des MRT-Befundes in seinem Verlaufseintrag im Patientendossier vom 15. März 2017 
zum Schluss, dass die Spinalkanaleinschränkung und die Diskusprotrusion L4/5 mit Neuroirrita-

 

 
 
Seite 5   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

tion erstmals durch den axialen Stauchungssturz klinisch relevant geworden seien. Aufgrund an-
haltender Rückenbeschwerden wurde am 12. Juni 2017 eine Peridulralinfiltration auf Höhe L4/5 
durchgeführt (vgl. Verlaufseintrag vom 12. Juni 2017). Rund 5 Monate später am 2. November 
2017 berichtete Dr. C.____ über eine erneute Schmerzunahme im Bereich der Wirbelsäule. Er 
verordnete erstmals physiotherapeutische Massnahmen. Im ärztlichen Zwischenbericht vom 16. 
November 2017 hielt er fest, dass der Versicherte vor dem Unfall keine muskuloskelettäre Be-
schwerden gehabt habe. In den Berichten vom 11. und 16. April 2018 stellte sich Dr. C.____ auf 
den Standpunkt, dass die Deckplattenimpression die Ursache für die Spinalkanalstenose gewe-
sen sei. Bildgebend hätten zwar degenerative Veränderungen der unteren LWS bestanden. Es 
beständen aber auch deutliche Anhaltspunkte für das Vorliegen eines traumatischen Kontusi-
onsödems an der Vorderkante L5. Ein solches Ödem sei geeignet, eine vorbestehende asymp-
tomatische Spinalkanalstenose symptomatisch werden zu lassen. Da der Versicherte, welcher 
zuvor täglich 1 – 2 Stunden Sport betrieben habe, vor dem Unfall nie an Rückenschmerzen gelit-
ten habe, seien die aktuellen Beschwerden sicherlich traumatischer Genese. Er empfehle einen 
stationären Aufenthalt in einem Rückentherapiezentrum mit intensiver Physio- und Wasserthera-
pie. Gemäss Schreiben von Dr. C.____ vom 22. Mai 2018 führte die stationäre Behandlung vom 
17. bis 28. April 2018 im D.____ in Y.____ vorerst zu einer Beschwerdereduktion. 
 
3.3 Aufgrund einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Versicher-
ten wurden am 5. Juni 2018 weitere bildgebende Untersuchungen vorgenommen. Die MRT-Bilder 
zeigten eine im Verlauf leicht zunehmende hochgradige Spinalkanalstenose L4/5 mit Stauchung 
der Cauda equina, eine beidseitige rezessale Stenose L5/S1 mit Tangierung der Wurzel S1 im 
Rezessus ohne eindeutige Kompressionszeichen. Gestützt auf diese Befunde wurde am 13. Juni 
2018 erneut eine Infiltration durchgeführt (vgl. Verlaufsberichte von Dr. C.____ vom 5. und 13. 
Juni 2018). 
 
3.4 Den Berichten des Spitals E.____ vom 2. und 18. Oktober 2018 ist zu entnehmen, dass 
der Versicherte am 17. und 26. September 2018 operiert wurde. Die erste Operation (mikrochi-
rurgische Dekompression) sei aufgrund der symptomatischen Spinalkanalstenose L4/5 indiziert 
gewesen. Sie sei im Spital F.____ durchgeführt worden. Postoperativ sei es zu einem Harnverhalt 
mit Dauerkatheter-Einlage gekommen. Der Dauerkatheter-Auslassversuch sei gescheitert. Aus 
diesem Grund sei im Spital E.____ am 26. August 2018 ein transurethraler Eingriff vorgenommen 
worden. Dabei habe sich eine Vernarbung des Blasenhalses gezeigt. Die urologische Intervention 
sei Folge der Spinalkanalstenosenoperation. Die Spinalkanalstenose sei wiederum auf den Sturz 
im Jahr 2017 zurückzuführen. 
 
3.5 Am 15. Oktober 2018 gab der Vertrauensarzt der Unfallversicherung, Dr. med. G.____, 
FMH Allgemeine Innere Medizin, an, dass die geklagten Beschwerden nunmehr unfallfremd seien 
(vgl. zu seinen vorherigen Einschätzungen: Berichte vom 27. November 2017 und 16. April 2018). 
Der Status quo sine sei spätestens ein Jahr nach dem Unfallereignis erreicht worden. Zur glei-
chen Ansicht kam auch die Vertrauensärztin, Dr. med. H.____, Fachärztin Orthopädie, in ihren 
Stellungnahmen vom 31. Oktober 2018 und 5. November 2018. Zur Begründung legte sie dar, 
dass es beim Unfallereignis zu Muskelverspannungen im Bereich der LWS und einer konsekuti-
ven Lumboischialgie links gekommen sei. Knöcherne oder Weichteilstrukturen seien dabei nicht 

 

 
 
Seite 6   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

verletzt worden. Die vorbestehende degenerative Spinalkanal- und die Neuroforaminalstenose 
führten in Kombination mit dem Unfall zu einer linksseitigen Lumboischialgie, die durch konser-
vative Massnahmen hätten "beherrscht" werden können. Mit der Infiltration vom 12. Juni 2017 
habe sich das unfallbedingte Beschwerdebild deutlich stabilisiert. Es sei deshalb davon auszu-
gehen, dass ab 13. Juni 2017 ein Status quo ante vel sine vorliege. Die mikrochirurgische De-
kompression des Spinalkanales vom 17. September 2018 sei Folge der krankheitsbedingten Spi-
nalkanalstenose und damit unfallfremd. 
 
3.6 Der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. I.____, FMH Innere Medizin, bestätigte am 21. 
Dezember 2018, dass er den Versicherten seit Januar 2005 behandle und dieser ihn vor dem 
Sturz nie wegen Rückenbeschwerden konsultiert habe.  
 
3.7 Prof. Dr. med. J.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates, führte in seiner E-Mail vom 7. Dezember 2018 aus, dass die Stenose zwar vor-
bestehend sei, der Versicherte aber deswegen vor dem Unfallereignis keine Symptome gehabt 
habe. Durch den Sturz sei es mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer Verschlimmerung 
des Vorzustandes gekommen.  
 
3.8 Am 14. März 2019 nahm Dr. med. K.____, FMH Chirurgie, im Auftrag der Rechtsschutz-
versicherung des Versicherten Stellung zur Beurteilung von Dr. H.____. Als unfallbedingte Diag-
nosen führte sie eine Sacrum-Kontusion links mit posttraumatischer Lumboischialgie beidseits, 
linksbetont und einem möglichen Kontusionsödem Deckplatte L5 auf. Entgegen der Ansicht von 
Dr. H.____ habe sich das Beschwerdebild nach der Infiltration vom 12. Juni 2017 nur vorüberge-
hend stabilisiert. Die nach dem Sturz beidseitig aufgetretenen ischialgieformen Beschwerden 
seien nie nachhaltig regredient gewesen. So sei am 2. November 2017 eine Verschlimmerung 
der Schmerzen dokumentiert worden. Es treffe – entgegen der Ansicht von Dr. H.____ - auch 
nicht zu, dass es sich lediglich um eine Lumboischialgie links handle, beschreibe doch Dr. C.____ 
bereits am 9. März 2017 eine Lumboischialgie beidseitig ausstrahlend. Aufgrund der medizini-
schen Akten sei davon auszugehen, dass der Sturz vom 15. Feb-ruar 2017 einen Vorzustand 
aktiviert habe, welcher aufgrund der Symptomatik am 17. September 2017 zu einem operativen 
Eingriff geführt habe. Ohne den Sturz hätte der Versicherte nicht operiert werden müssen. Die 
Operation sei damit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mindestens teilweise unfallkausal.  
 
4.1 In Würdigung der ärztlichen Berichte ist festzustellen, dass sich die involvierten Ärzte 
einig sind, dass der Versicherte anlässlich des Sturzes vom 15. Februar 2017 eine Lumbo-ischi-
algie, aber keine Frakturen oder diskoligamentäre Verletzungen erlitt. Übereinstimmung besteht 
auch darin, dass der Versicherte zum Unfallzeitpunkt einen asymptomatischen degenerativen 
Vorzustand (Spinalkanalstenose L4/5 und Neuroforaminalstenose links) aufwies, welcher nach 
dem Sturz symptomatisch wurde. Uneinigkeit besteht jedoch in der Frage des Behandlungsab-
schlusses der Unfallfolgen. Dr. H.____ geht davon aus, dass die Behandlung der Unfallfolgen mit 
der Durchführung der Infiltration vom 12. Juni 2017 beendet gewesen sei. Sie führte die nachfol-
genden medizinischen Massnahmen, so auch die Operation vom 17. September 2018, auf die 
vorbestehende, krankheitsbedingte Spinalkanal- und Neuroforaminalstenose zurück. In der Folge 

 

 
 
Seite 7   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

verneinte sie einen unfallbedingten Behandlungsbedarf über den 13. Juni 2017 hinaus. Demge-
genüber sind Dr. C.____, Prof. J.____ und Dr. K.____ der Ansicht, dass die nachfolgenden me-
dizinischen Massnahmen und damit auch die Operation vom 17. September 2018 auf den Stau-
chungssturz vom 15. Februar 2017 zurückzuführen seien. 
 
4.2 Die Suva stützte sich bei der Beurteilung des vorliegend strittigen medizinischen Sach-
verhalts in ihrer Verfügung vom 8. November 2018 bzw. ihrem Einspracheentscheid vom 25. Feb-
ruar 2019 auf die aktenbasierten Einschätzungen, zu welcher ihre Vertrauensärztin, Dr. H.____, 
am 31. Oktober 2018 und 5. November 2018 gelangte. Wie oben (vgl. E. 2.6 hiervor) ausgeführt, 
sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, wenn der Unfallversicherer einen 
Versicherungsfall wie hier ohne Einholung eines externen Gutachtens entscheidet. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärzt-
lichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Solche Zweifel kommen 
insbesondere mit der vom Versicherten eingereichten Stellungnahme von Dr. K.____ vom 
14. März 2019 auf. Auch wenn einem Privatgutachten nicht der gleiche Rang wie einem vom 
Gericht oder vom Unfallversicherer nach Art. 44 ATSG eingeholtem Gutachten zukommt (BGE 
125 V 351) und ihre Einschätzung nicht beweiskräftig genug ist, um darauf abzustellen, ist es 
geeignet, die Auffassung und Schlussfolgerungen von Dr. H.____ in Frage zu stellen. Zweifel an 
der Zuverlässigkeit der Einschätzung von Dr. H.____ erweckt unter anderem die Tatsache, dass 
sich ihre Beurteilung auf einen teilweise aktenwidrigen Sachverhalt stützt. Wie Dr. K.____ in ihrer 
Beurteilung vom 14. März 2019 zutreffend feststellte, stabilisierte sich - entgegen den Ausführun-
gen von Dr. H.____ - das Beschwerdebild nach der am 12. Juni 2017 durchgeführten Peridura-
linfiltration L4/5 nicht in nachhaltiger Weise. So ist dem Verlaufseintrag von Dr. C.____ vom 2. 
November 2017 zu entnehmen, dass der Versicherte bereits wenige Monate nach der Infiltration 
erneut über Lumboischialgien geklagt habe (vgl. auch Bericht von Dr. C.____ vom 16. April 2018). 
Dass die Schmerzzunahme im unteren Bereich der LWS erst rund 5 Monate nach der Peridura-
linfiltration erfolgte, ist nicht erstaunlich, zeigen doch solche Infiltrationen erfahrungsgemäss eine 
relativ lange Wirkungszeit (vgl. Webseite der Schulthess Klinik, Sakralblock [Peridurale Infiltration 
an der Wirbelsäule], online: www.schulthess-klinik.ch/de/neurologie/behandlung/sakralblock-pe-
ridurale-infiltration-der-wir-belsaeule?setFont-Size=fontSizePlus, [7.6.2019]). Selbst der Vertrau-
ensarzt, Dr. G.____, stellte damals fest, dass es sich bei der Beschwerdesymptomatik um Unfall-
folgen handle. Von einer Unfallkausalität ging er auch 10 Monate später aus, als er den Kausal-
zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem stationären Aufenthalt in Y.____ zu beur-
teilen hatte (vgl. Stellungnahme vom 16. April 2018). Erst in seinem Bericht vom 15. Oktober 
2018 gelangte er – in Widerspruch zu seiner Auffassung in seinem letzten Bericht - zum Schluss, 
dass der Status quo sine spätestens ein Jahr nach dem Unfallereignis, d.h. bereits im Februar 
2018, erreicht gewesen sei. Allerdings unterliess er es, seine Auffassung zu begründen, weshalb 
seine Beurteilung nicht nachvollzogen werden kann. Ein weiterer Grund, um an der Beweiskraft 
der Beurteilung von Dr. H.____ zu zweifeln, ist darin zu sehen, dass sie lediglich von einer links-
seitigen Lumboischialgie spricht, während Dr. C.____ eine solche an beiden Seiten beschreibt 
(vgl. Verlaufseinträge vom 9. März 2017, 2. November 2017, vom 5. Juni 2018 und Bericht vom 
16. April 2018). Zu Recht wies Dr. K.____ deshalb darauf hin, dass die von Dr. H.____ gestellte 
Diagnose einer konsekutiven Lumboischialgie nicht treffend sei. Erschwerend kommt dazu, dass 
sich Dr. H.____ mit der gegenteiligen Meinung von Dr. C.____ und der abweichenden Ansicht 

 

 
 
Seite 8   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

von Dr. G.____ betreffend Vorliegen des Status quo sine vel ante nicht auseinandersetzt. Dem-
zufolge hat die Unfallversicherung zu Unrecht die Leistungen per 13. Juni 2017 eingestellt. 
 
4.3.1 Die Frage, ob die Operation vom 17. September 2018 zumindest teilweise auf den Sturz 
vom 15. Februar 2017 (so Dr. C.____, Prof. J.____ und Dr. K.____) bzw. auf den krankheitsbe-
dingten Vorzustand zurückzuführen ist (so Dr. H.____), kann aufgrund der vorliegenden medizi-
nischen Aktenlage nicht abschliessend beantwortet werden. Die jeweiligen ärztlichen Begründun-
gen sind zu knapp und deshalb nicht schlüssig genug, um ihnen eine rechtsgenügliche Beweis-
kraft zumessen zu können. Es wird Sache der Versicherung sein, hierzu weitere Abklärungen zu 
treffen und anschliessend über ihre Leistungspflicht zu befinden.  
 
4.3.2 In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG massgebenden Ursachen auch Um-
stände gehören, ohne deren Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht zur glei-
chen Zeit eingetreten wäre. Eine schadensauslösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst 
dann leistungsbegründend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis 
früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeitpunkts des 
Schadenseintritts eine unerlässliche Bedingung ("conditio sine qua non") darstellte. Anders ver-
hält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges 
Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne 
im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen 
(Urteil des Bundesgerichts vom 7. Juli 2016, 8C_337/2016, E. 4.1.1 mit Hinweis auf SVR 2012 
UV Nr. 8 S. 27, 8C_380/2011, E. 4.2.1; ANDREAS TRAUB, Natürlicher Kausalzusammenhang zwi-
schen Unfall und Gesundheitsschädigung bei konkurrierender pathogener Einwirkung: Abgren-
zung der wesentlichen Teilursache von einer anspruchshindernden Gelegenheits- oder Zufallsu-
rsache, in: SZS 2009 S. 479). Einem Ereignis kommt demzufolge der Charakter einer anspruchs-
begründenden Teilursache zu, wenn das aus der potentiellen pathogenen Gesamtursache resul-
tierende Risiko zuvor nicht dermassen gegenwärtig war, dass der auslösende Faktor gleichsam 
beliebig und austauschbar erschiene (Urteile des Bundesgerichts vom 28. August 2018, 
8C_421/2018, E. 5.1.2 und vom 7. Juli 2016, 8C_337/2016, E. 4.1, je mit weiteren Hinweisen).  
 
4.3.3 Diese Rechtsprechung bedeutet für den vorliegenden Fall Folgendes: Ist die Operation 
vom 17. September 2018 trotz der vorbestehenden Spinalkanal- und Neuroforiminalstenose in-
folge der am 15. Februar 2017 erlittenen Lumboischialgie früher notwendig geworden, als dies 
ohne das Unfallereignis der Fall gewesen wäre, so trifft die Unfallversicherung im Zusammen-
hang mit den Operations- und den Folgekosten eine Leistungspflicht. Es mag zutreffen, dass die 
Beschwerden weitgehend dem massiven, unfallfremden Vorzustand zuzuschreiben sind und der 
unfallkausalen Lumboischialgie nur eine untergeordnete Bedeutung zukommt. Dies genügt aber 
um eine Leistungspflicht der Unfallversicherung zu begründen. Solange die Lumboischialgie Tei-
lursache der Operation vom 17. September 2018 bildet, hat sie Versicherungsleistungen zu er-
bringen, bis mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, dass die unfallbedingten 
Verletzungen nicht mehr teilursächlich für die bestehenden Beschwerden sind, wenn also der 
Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf den Vorzustand beruht. Dies gilt auch für 
alle Folgekosten des operativen Eingriffs vom 17. September 2018.  

 

 
 
Seite 9   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 
4.4 Aufgrund der medizinischen Aktenlage kann nicht darauf geschlossen werden, dass der 
Sturz vom 15. Februar 2017 mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit per 13. Juni 2017 jede –  auch nur teilweise –  kausale Bedeutung verloren hat. Die Un-
fallversicherung vermag den ihr obliegenden Beweis für eine Leistungseinstellung auf diesen 
Zeitpunkt hin nicht zu erbringen (vgl. Erwägung 2). Sie ist deshalb zu verpflichten, über den 13. 
Juni 2017 hinaus bis zum Behandlungsabschluss der verbleibenden Unfallfolgen die gesetzlichen 
Leistungen weiterhin so lange zu erbringen, bis sie aufgrund von ergänzenden Abklärungen des 
medizinischen Sachverhalts in der Lage ist, den Eintritt des Status quo sine und damit den Weg-
fall jeglicher unfallkausaler Ursachen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit darzutun. Die Be-
schwerde ist bei diesem Ergebnis gutzuheissen. 
 
5. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. a ATSG ist der Prozess vor dem 
kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos. Es sind deshalb keine Verfahrenskosten zu erhe-
ben. Gemäss dem Ausgang des Verfahrens hat der Versicherte Anspruch auf eine Parteient-
schädigung. Sein Rechtsvertreter hat in seiner Honorarnote vom 24. Mai 2019 für das vorliegende 
Verfahren einen Zeitaufwand von 17,11 Stunden geltend gemacht. Hiervon ist der für das vo-
rinstanzliche Einspracheverfahren ausgewiesene Aufwand von 9,18 Stunden abzuziehen. Zu-
dem befinden sich in der Honorarnote mehrere Bemühungen, welche auf den Kontakt des 
Rechtsvertreters mit der Rechtsschutzversicherung des Versicherten zurückzuführen sind. Sol-
che Bemühungen würden im Falle einer nicht rechtsschutzversicherten Person nicht anfallen und 
müssen daher unberücksichtigt bleiben. Sie werden deshalb im Umfang von 0.93 Stunden vom 
ausgewiesenen Aufwand in Abzug gebracht. Der verbleibende Aufwand von 7 Stunden erweist 
sich angesichts der sich stellenden Rechtsfragen als angemessen. Die Bemühungen sind zu dem 
in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung ge-
langenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Zu kürzen sind desgleichen die aus-
gewiesenen Auslagen im Zusammenhang mit dem Einspracheverfahren in Höhe von Fr. 33.10. 
Die übrigen Auslagen in der Höhe von Fr. 251.10 sind nicht zu beanstanden. Dem Beschwerde-
führer ist deshalb eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'155.20 (7 Stunden à Fr. 250.-- 
+ Auslagen von Fr. 251.10 zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
zuzusprechen. 
 
  

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
  In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 

25. Februar 2019 aufgehoben und die GENERALI Allgemeine Versiche-
rungen AG verpflichtet, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistun-
gen über den 13. Juni 2017 hinaus weiterhin zu erbringen.  
 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  
 

 3. Die GENERALI Versicherungen AG hat dem Beschwerdeführer eine Par-
teientschädigung in der Höhe von Fr. 2'155.20 (inkl. Auslagen und 7,7% 
Mehrwertsteuer) auszurichten.