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**Case Identifier:** 19aaf514-a2d5-5746-97cf-2690a9f8285f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 19.12.2023 460 23 123 (460 2023 123)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_460-23-123_2023-12-19.pdf

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 
19. Dezember 2023 (460 23 123) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Strafrecht 
 
Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz und das kantonale Gesundheitsgesetz 
 
 
Strafprozessrecht 
 
Anklagegrundsatz, Einstellung nach Rückweisung im Neubeurteilungsverfahren 
 
 
Besetzung Präsident Enrico Rosa, Richterin Lea Hungerbühler (Ref.),  

Richterin Susanne Afheldt, Richter Dominique Steiner,  
Richter Daniel Noll; Gerichtsschreiber Bryan Smith 
 
 

Parteien Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  
Hauptabteilung Allgemeine Delikte,  
Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  
Anklagebehörde und Berufungsklägerin 

  
 
gegen 
 
 

 A.____,  
vertreten durch Advokat Moritz Gall,  
Elisabethenstrasse 28, Postfach 425, 4010 Basel,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 
 
 

Gegenstand Neubeurteilung 460 20 23 
Berufung der Beschuldigten gegen das Urteil des Strafgerichts  
Basel-Landschaft vom 9. Juli 2019  

 
 
 
 

 
 
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A. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 9. Juli 2019 (300 18 245) wurde 
A.____ (nachfolgend: Beschuldigte) der mehrfachen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz 
über Arzneimittel und Medizinprodukte vom 15. Dezember 2000 (Heilmittelgesetz, HMG; 
SR 812.21) sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz 
vom 21. Februar 2008 (GesG; SGS 901) schuldig erklärt und zu einer bedingt vollziehbaren 
Freiheitsstrafe von 15 Monaten, bei einer Probezeit von 4 Jahren, sowie zu einer Busse von 
Fr. 20'000.00 mit einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen für den Fall der schuldhaften Nicht-
bezahlung verurteilt (Ziffer 1). Demgegenüber wurde die Beschuldigte von der Anklage der vor-
sätzlichen Tötung, eventualiter der fahrlässigen Tötung, freigesprochen (Ziffer 2). Das Ver-
fahren betreffend mehrfache Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz betref-
fend Handlungen vor dem 9. Juli 2016 wurde aufgrund des Eintritts der Verjährung eingestellt 
(Ziffer 3). Des Weiteren wurde der Beschuldigten in Anwendung von Art. 44 Abs. 2 des Schwei-
zerischen Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1937 (StGB; SR 311.0) i.V.m. Art. 94 StGB für 
die Dauer der Probezeit untersagt, Personen mit aus den Krankenakten hervorgehender Diag-
nose einer psychischen Störung oder Verhaltensstörung (lCD-10 F00 bis F99) Medikamente zur 
Sterbehilfe (beispielsweise Natrium-Pentobarbital) zu verschreiben (Ziffer 4). Ferner wurde die 
Beschuldigte nach Art. 426 Abs. 1 und 2 der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO; 
SR 312.0) dazu verurteilt, drei Viertel der Verfahrenskosten, bestehend aus den Kosten des 
Vorverfahrens in der Höhe von Fr. 25'160.85, den Kosten des Zwangsmassnahmengerichts in 
der Höhe von Fr. 500.00, den Expertisekosten des gerichtlichen Verfahrens in der Höhe von 
Fr. 3'935.50, der Zeugenentschädigung in der Höhe Fr. 282.55 und einer pauschalen Gerichts-
gebühr in der Höhe von Fr. 30'000.00 zu tragen. Ein Viertel der Verfahrenskosten wurde aus 
Billigkeitsgründen der Staatskasse auferlegt (Ziffer 5). Schliesslich wurde der Antrag der Be-
schuldigten auf Ausrichtung einer Parteientschädigung abgewiesen (Ziffer 6).  
 
B. Gegen dieses Urteil meldeten das Schweizerische Heilmittelinstitut (Swissmedic) die 
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Allgemeine Hauptabteilung (nachfolgend: Staatsanwalt-
schaft), sowie die Beschuldigte Berufung an, worauf ihnen das begründete Urteil zugestellt 
wurde.  
 
C. In ihrer Berufungserklärung vom 7. Februar 2020 begehrte die Staatsanwaltschaft, es 
sei Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Strafgerichts vom 9. Juli 2019 aufzuheben und die Be-
schuldigte im Fall von Ziffer 1 der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlicher 
Tötung schuldig zu sprechen (Ziffer 1), es sei der Beschuldigten in Abänderung von Dispositiv-
Ziffer 4 des Urteils des Strafgerichts vom 9. Juli 2020 (recte: 9. Juli 2019) unter Aufrechterhal-
tung der Zulassung im Bereich der Präventivmedizin in Anwendung von Art. 67 StGB die Durch-
führung von Sterbehilfe für die Dauer von 5 Jahren zu verbieten (Ziffer 2) und es sei das vor-
instanzliche Urteil im Übrigen zu bestätigen (Ziffer 3). 
 
D. Mit Berufungserklärung vom 12. Februar 2020 stellte die Beschuldigte folgende 
Rechtsbegehren: Es sei die Beschuldigte in Abänderung von Dispositiv-Ziffer 1 des vor-
instanzlichen Urteils von den Vorwürfen der mehrfachen Widerhandlung gegen das Heilmittel-

 
 
 
 

 
 
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gesetz sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz kosten-
los freizusprechen (Ziffer 1). Es sei Dispositiv-Ziffer 4 des vorinstanzlichen Urteils vollumfänglich 
aufzuheben (Ziffer 2). Es sei in Abänderung von Dispositiv-Ziffer 5 des vorinstanzlichen Urteils 
die Beschuldigte von der Bezahlung der Kosten des Vorverfahrens, der Kosten des Zwangs-
massnahmengerichts, der Expertisekosten des gerichtlichen Verfahrens, der Zeugenentschädi-
gung sowie der pauschalen Gerichtsgebühr zu befreien (Ziffer 3). Es sei in Abänderung von 
Dispositiv-Ziffer 6 des vorinstanzlichen Urteils der Beschuldigten für das erstinstanzliche Ver-
fahren inklusive Vorverfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 98'490.75 zuzu-
sprechen (Ziffer 4). In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei der Beschuldigten eine angemessene 
Frist zur Berufungsbegründung anzusetzen (Ziffer 5). Dies unter ordentlicher und ausseror-
dentlicher Kostenfolge sowie unter Zusprechung einer noch zu beziffernden Parteientschädi-
gung für das zweitinstanzliche Verfahren (Ziffer 6). 
 
E. Mit Eingabe vom 2. März 2020 erklärte die Swissmedic den Rückzug des Rechtsmit-
tels, worauf das betreffende Berufungsverfahren mit Beschluss vom 6. März 2020 von den 
Traktanden des Kantonsgerichts abgeschrieben und die Swissmedic – unter Vorbehalt der ge-
setzlichen Mitteilungspflicht (vgl. Art. 3 Ziff. 15 der Mitteilungsverordnung [SR 312.3]) – aus dem 
Rubrum des Berufungsverfahrens entfernt wurde. 
 
F. Mit Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Mai 2021 (460 20 23) wurde der vorinstanzliche 
Entscheid in Abweisung der Berufung der Staatsanwaltschaft sowie in teilweiser Gutheissung 
der Berufung der Beschuldigten in den Ziffern 1, 2, 4, 5 und 6 abgeändert bzw. ergänzt. Die 
Beschuldigte wurde der mehrfachen Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz sowie der 
mehrfachen Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz schuldig erklärt und zu 
einer Busse von Fr. 10'000.– verurteilt, unter Androhung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Ta-
gen für den Fall ihrer schuldhaften Nichtbezahlung. Sodann wurde die Beschuldigte von der 
Anklage der vorsätzlichen Tötung, eventualiter der fahrlässigen Tötung, sowie der Widerhand-
lung gegen das Heilmittelgesetz (Anklage-Ziffer II.1) freigesprochen. Die Kosten des erstin-
stanzlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 59'878.90 sowie des Berufungsverfahrens von 
Fr. 41'250.– wurden der Beschuldigten jeweils im Umfang von 5 % (Fr. 2'993.95 bzw. 
Fr. 2'062.50) auferlegt, während sie im Übrigen zu Lasten der Staatskasse gingen. Schliesslich 
wurde dem Wahlverteidiger der Beschuldigten, Advokat Moritz Gall, eine Parteientschädigung 
im Betrag von Fr. 52'713.00 für das erstinstanzliche Verfahren und von Fr. 18'591.15 für das 
Berufungsverfahren (jeweils inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) aus der Staatskasse entrichtet.  
 
G. Gegen das vorgenannte Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Mai 2021 erhoben sowohl 
die Staatsanwaltschaft als auch die Beschuldigte, vertreten durch Advokat Moritz Gall, Be-
schwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Während die Staatsanwaltschaft eine Verurtei-
lung wegen vorsätzlicher (eventualiter versuchter oder fahrlässiger) Tötung begehrte, beantrag-
te die Beschuldigte einen Freispruch vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Heilmittelge-
setz und das kantonale Gesundheitsgesetz.  
 

 
 
 
 

 
 
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H. Mit Urteil vom 22. Mai 2023 (6B_1087/2021, 6B_1120/2021) vereinigte das Bundesge-
richt die beiden Verfahren und wies die Beschwerde der Staatsanwaltschaft ab. Demgegenüber 
wurde die Sache in Gutheissung der Beschwerde der Beschuldigten zur neuen Entscheidung 
an das Kantonsgericht zurückgewiesen, soweit das Bundesgericht auf deren Rechtsmittel ein-
trat.    
 
Auf die Begründung dieses Urteils sowie der weiteren Eingaben und Anträge der Parteien wird, 
soweit erforderlich, im Rahmen der Erwägungen des vorliegenden Entscheides eingegangen.   
 
I.  Im Neubeurteilungsverfahren fand am 27. November 2023 eine Vorverhandlung vor dem 
Präsidenten der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts statt. Anlässlich dieser Ver-
handlung wurde den Parteien das rechtliche Gehör zur Erforderlichkeit und prozessualen Zu-
lässigkeit einer Änderung der Anklage sowie einer allfälligen Einstellung des Verfahrens ge-
währt. Beide Parteien verzichteten auf einen weiteren Schriftenwechsel und erklärten sich mit 
einer Durchführung des schriftlichen Verfahrens einverstanden.   
 
Erwägungen 

1.  Formalien  

Die Zuständigkeit der Fünferkammer des Kantonsgerichts, Abteilung Strafrecht, als Berufungs-
instanz zur Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit ergibt sich aus Art. 21 Abs. 1 lit. a der 
Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO, SR 312.0) sowie aus § 15 Abs. 1 lit. b des kanto-
nalen Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO, SGS 250). 
Nachdem die Staatsanwaltschaft und die Beschuldigte bereits an der ersten kantonsgerichtli-
chen Hauptverhandlung teilgenommen haben, das Bundesgericht mit Urteil vom 22. Mai 2023 
den entsprechenden Entscheid des Kantonsgerichts in Bezug auf die Verurteilung wegen mehr-
facher Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz sowie mehrfacher Widerhandlung gegen das 
kantonale Gesundheitsgesetz (Anklage-Ziffern II.2 und II.3) aufgehoben und die Sache zur 
neuen Beurteilung an das hiesige Gericht zurückgewiesen hat, ist in casu ohne weitere Prüfung 
der formellen Voraussetzungen das Rechtsmittel der Berufung seitens der Staatsanwaltschaft 
erneut zu würdigen. Nach den entsprechenden Einverständniserklärungen der Parteien erfolgt 
die vorliegende Neubeurteilung im schriftlichen Verfahren (Art. 406 StPO).  
 
2. Verfahrensgegenstand  

2.1. Heisst das Bundesgericht eine Beschwerde gut und weist es die Angelegenheit zur 
neuen Beurteilung an das Berufungsgericht zurück, darf sich dieses von Bundesrechts wegen 
nur noch mit jenen Punkten befassen, die das Bundesgericht kassierte. Die anderen Teile des 
Urteils haben Bestand und sind in das neue Urteil zu übernehmen. Entscheidend ist dabei die 
materielle Tragweite des bundesgerichtlichen Entscheids. Die neue Entscheidung der kantona-
len Instanz ist somit auf diejenige Thematik beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen 
Erwägungen als Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu 
in Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts 

 
 
 
 

 
 
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Rechnung zu tragen. Aufgrund der Bindungswirkung bundesgerichtlicher Rückweisungsent-
scheide hat die mit der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz nach ständiger Rechtspre-
chung die rechtliche Beurteilung, mit der die Zurückweisung begründet wird, ihrer Entscheidung 
zugrunde zu legen. Es ist dem Berufungsgericht, abgesehen von allenfalls zulässigen Noven, 
verwehrt, der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu 
unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückwei-
sungsentscheid ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden 
sind (BGE 143 IV 214, E. 5.3.3, m.w.H.). Diese Rechtsprechung beruht auf dem Gedanken, 
dass das Strafverfahren prinzipiell mit dem Urteil der (oberen) kantonalen Instanz abgeschlos-
sen ist. Rügen, die schon gegen das erste Urteil der unteren Instanz hätten vorgebracht werden 
können und deren Geltendmachung den Parteien nach Treu und Glauben auch zumutbar war, 
können praxisgemäss gegen das zweite Urteil nicht mehr vorgebracht werden (vgl. BGE 117 IV 
97, E. 4a; BGer Urteile 6B_186/2023 vom 17. April 2023, E. 1.2.1; 6B_676/2022 vom 27. De-
zember 2022, E. 1.3.1; 6B_1478/2021 vom 4. November 2022, E. 1; je mit Hinweisen).   
 
2.2.  Die Rückweisung bezieht sich vorliegend ausschliesslich auf die Verurteilung wegen 
mehrfacher Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz sowie mehrfacher Widerhandlung ge-
gen das kantonale Gesundheitsgesetz (Anklage-Ziffern II.2 und II.3). Diesbezüglich gilt es ge-
mäss den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts in tatsächlicher Hinsicht zu klären, ob 
das Natrium-Pentobarbital (nachfolgend: NaP) in Bezug auf die in der Anklage aufgeführten 
Personen als Heilmittel verwendet wurde, bzw. ob der Suizidwunsch dieser Personen, für wel-
che das jeweilige NaP hergestellt, teils aufbewahrt und hernach abgegeben worden sein soll, 
durch eine Krankheit physischer oder psychischer Natur bedingt war. In rechtlicher Hinsicht ist 
sodann zu prüfen, ob die Vorwürfe der widerrechtlichen Herstellung und Abgabe sowie Vorrats-
haltung von NaP gemäss Heilmittel- oder Betäubungsmittelrecht zu beurteilen sind und ob im 
aktuellen Verfahrensstadium eine neue rechtliche Beurteilung des Sachverhalts prozessual 
möglich bzw. zulässig ist. Damit zusammenhängend sind schliesslich auch die Kostenfolgen 
des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens neu zu beurteilen.   
 
2.3. Nicht Gegenstand des vorliegenden Neubeurteilungsverfahrens sind der vom Bundes-
gericht bestätigte Freispruch vom Vorwurf der vorsätzlichen, eventualiter der fahrlässigen Tö-
tung (Anklage-Ziffer I), der im bundesgerichtlichen Verfahren unangefochten gebliebene Frei-
spruch vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz betreffend Anklage-Ziffer 
II.1 sowie die Einstellung des Verfahrens in Bezug auf die mehrfache Widerhandlung gegen das 
kantonale Gesundheitsgesetz zufolge Verjährung für die Handlungen vor dem 9. Juli 2016, wel-
che berufungsweise nicht angefochten wurde. Diesbezüglich haben das strafgerichtliche Urteil 
vom 9. Juli 2019 bzw. der Berufungsentscheid des Kantonsgerichts vom 7. Mai 2021 Bestand.   
 
3. Prozessuale Zulässigkeit einer Neubeurteilung  

3.1. Gemäss Art. 391 Abs. 2 StPO darf die Rechtsmittelinstanz Entscheide nicht zum Nach-
teil der beschuldigten Person abändern, wenn das Rechtsmittel nur zu deren Gunsten ergriffen 
worden ist (Verbot der "reformatio in peius"). Diese Konstellation liegt hier vor, weil sich die 

 
 
 
 

 
 
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Neubeurteilung ausschliesslich auf die Berufung der Beschuldigten hinsichtlich ihrer Verurtei-
lung wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz sowie mehrfacher Wider-
handlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz bezieht. Die Staatsanwaltschaft hat sich 
sowohl im Berufungsverfahren als auch im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht lediglich 
gegen den Freispruch vom Vorwurf des Tötungsdelikts gewandt. In teilweiser Gutheissung ihrer 
Berufung wurde die Beschuldigte mit Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Mai 2021 wegen Über-
tretung des Heilmittelgesetzes (aArt. 87 Abs. 1 lit. f HMG; SR 812.21) und des kantonalen Ge-
sundheitsgesetzes (§ 82 Abs. 1 lit. a GesG BL; SGS 901) zu eine Busse von Fr. 10'000.– verur-
teilt. Mit Blick auf die Verstösse gegen das HMG hat das Kantonsgericht erwogen, dass keine 
Gefährdung der Gesundheit von Menschen vorlag, weshalb der privilegierte Straftatbestand von 
aArt. 87 Abs. 1 lit. f HMG zur Anwendung gelangte. Das Verschlechterungsverbot ist nicht nur 
bei einer Verschärfung der Sanktion, sondern auch bei einer härteren rechtlichen Qualifikation 
der Tat verletzt. Massgeblich für die Frage, ob eine unzulässige reformatio in peius vorliegt, ist 
das Dispositiv. Der Rechtsmittelinstanz ist es hingegen nicht untersagt, sich in ihren Erwä-
gungen zur rechtlichen Qualifikation der Tat zu äussern (BGE 139 IV 282, E. 2.5 und 2.6). Un-
abhängig von der ausgesprochenen Sanktion dürfen die vorgenannten Schuldsprüche somit 
nicht zu Lasten der Beschuldigten verschärft werden, indem es zu einer Verurteilung wegen 
eines Vergehens kommt. Ebenso wäre das Aussprechen einer bedingten Strafe (Art. 42 Abs. 1 
StGB) verbunden mit einer Weisung (Art. 44 Abs. 2 StGB i.V.m. Art. 94 StGB) unzulässig.  
 
3.2. In seinem Urteil vom 22. Mai 2023 (6B_1087/2021, 6B_1120/2021, E. 5.4.1) verweist 
das Bundesgericht auf die eigene Rechtsprechung, wonach bei der Verschreibung von Sub-
stanzen, die nach dem Betäubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) einer Kontrolle unterlie-
gen – wie dies bei NaP der Fall ist – das BetmG zumindest im Hinblick auf die Anwendung der 
in diesen Gesetzen als lex specialis enthaltenen Strafbestimmungen den Vorrang vor dem 
HMG hat (vgl. BGer Urteil 6B_646/2020 [= Pra 112 (2023), Nr. 5], E. 1.5). Aus der bundesge-
richtlichen Rechtsprechung ist sodann zu schliessen, dass NaP als Heilmittel im Sinne des 
HMG gilt, wenn es zur Linderung von Leiden eingesetzt wird, während bei einem Einsatz für 
andere Zwecke als Betäubungsmittel im Sinne des BetmG zu qualifizieren ist. Doch auch bei 
einer Verwendung als Heilmittel sind auf die Verschreibung eines Betäubungsmittels die Be-
stimmungen des BetmG anwendbar (vgl. BGer Urteil 6B_288/2016, E. 2.4). Im Fall der Suizid-
hilfe gilt es die medizinische Indikation einer Verschreibung von NaP zu prüfen. Diesbezüglich 
können die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften 
(SAMW) herangezogen werden, wonach Suizidhilfe unter folgenden kumulativen Voraus-
setzungen anerkannt wird: Der Patient ist in Bezug auf den assistierten Suizid urteilsfähig; der 
Sterbewunsch ist wohlerwogen, dauerhaft und ohne äusseren Druck entstanden; das Krank-
heitsbild ist für die betroffene Person Ursache eines unerträglichen Leidens; Therapiemöglich-
keiten wurden gesucht, sind erfolglos geblieben oder werden als unzumutbar abgelehnt; der 
Sterbewunsch ist für die behandelnde Person aufgrund der Vorgeschichte nachvollziehbar und 
Sterbehilfe für sie vertretbar (vgl. BGer Urteile 6B_646/2020 [= Pra 112 (2023), Nr. 5], E. 1.4.5 
ff.; 6B_1087/2021, 6B_1120/2021, E. 5.4.1). Fehlt es an den vorgenannten Voraussetzungen, 
ist eine Verwendung, Abgabe und Verordnung von NaP nicht "nach den anerkannten Regeln 

 
 
 
 

 
 
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der medizinischen Wissenschaften notwendig" im Sinne von Art. 11 Abs. 1 BetmG und das Be-
täubungsmittel wird folglich nicht als "Heilmittel" eingesetzt. Daraus ist mit Blick auf die bundes-
gerichtlichen Erwägungen zu schliessen, dass die Herstellung, Aufbewahrung und Abgabe von 
NaP in Bezug auf "bilanzsuizidale" Personen, die weder an einer physischen oder psychischen 
Krankheit leiden, zu einer Strafbarkeit gemäss BetmG führen kann.  
 
3.3. Zur Beurteilung der Strafbarkeit der Beschuldigten müsste zunächst in tatsächlicher 
Hinsicht abgeklärt werden, ob bei den in der Anklage aufgeführten Patientinnen und Patienten 
eine medizinische Indikation für die Suizidhilfe bestand. Hierfür müssten sämtliche Patienten-
dossiers beigezogen und geprüft werden. Es wäre die Edition dieser Unterlagen sicherzustellen 
und die Beschuldigte müsste von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden werden. Weil es 
sich um medizinische Fachfragen handelt, würde sich eine sachverständige Begutachtung der 
Patientendossiers (Art. 182 ff. StPO) aufdrängen. Zumal in diesem Zusammenhang unerlässli-
che Beweise noch nicht erhoben worden sind, stellt sich die Frage, ob das Verfahren in Anwen-
dung von Art. 329 Abs. 2 i.V.m. Art. 379 StPO sistiert und an die Staatsanwaltschaft zur Vor-
nahme weiterer Untersuchungshandlungen zurückgewiesen werden müsste. Ergibt eine Aus-
wertung der Patientendossiers, dass das NaP als Heilmittel eingesetzt wurde, wäre in rechtli-
cher Hinsicht zu beurteilen, inwiefern seine Herstellung gemäss Art. 11 Abs. 3 der Verordnung 
über die Betäubungsmittelkontrolle (BetmKV; SR 812.121.1) für die Beschuldigte als zugelas-
sene Ärztin überhaupt bewilligungspflichtig war, womit eine Strafbarkeit für die angeklagten 
Tathandlungen entfallen könnte. Wurde das NaP demgegenüber zwecks "Bilanzsuizid" verab-
reicht, wäre eine Strafbarkeit nach Art. 20 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 11 BetmG (in Bezug auf die 
Abgabe) und Art. 19 Abs. 1 BetmG (in Bezug auf die Herstellung und Vorratshaltung) zu prüfen. 
In letzterem Fall würde das strafbare Verhalten in der Herstellung, Vorratshaltung und Abgabe 
von NaP "ohne medizinische Indikation" liegen. Weil jedoch die Anklageschrift in den Ziffern II.2 
und II.3 von Herstellung, Vorratshaltung und Abgabe "ohne Bewilligung" spricht, würde die Ver-
urteilung eine Änderung der Anklage gemäss Art. 333 Abs. 1 StPO voraussetzen.   
 
3.4. Eine Neubeurteilung der mit Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts vom 22. Mai 
2023 aufgeworfenen Fragen würde somit sowohl eine Beweisergänzung als auch – je nach 
Beweisergebnis – eine Änderung der Anklage voraussetzen und entweder in einen Freispruch 
oder eine Verurteilung der Beschuldigten wegen eines Vergehens gegen das BetmG münden. 
Letzterem steht jedoch das Verschlechterungsverbot entgegen. Eine Änderung des bereits erst-
instanzlich abgeurteilten Sachverhalts im Berufungsverfahren ist grundsätzlich zulässig, doch 
sind hiervon jene Fälle ausgenommen, in welchen das Rechtsmittel einzig zugunsten der be-
schuldigten Person ergriffen wurde und die Sachverhaltsmodifikation ein strengeres Urteil er-
möglichen würde (ACHERMANN, Basler Kommentar StPO, 3. A. 2023, Art. 333 N 16, m.w.H). Die 
Kumulation einer richterlich angeordneten Anklage- und einer Beweisergänzung ist somit 
– mindestens in der vorliegenden Konstellation – im Berufungsverfahren nicht möglich, weshalb 
in der Sache definitiv kein Urteil ergehen kann und das Verfahren nach Art. 329 Abs. 4 StPO 
einzustellen ist (vgl. JOSITSCH/SCHMID, Praxiskommentar StPO, 4. A. 2023, Art. 333 N 3; vgl. 
auch RUCKSTUHL, forumpoenale 1/2019, S. 67 ff.).  

 
 
 
 

 
 
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3.5. Im Ergebnis ist das Verfahren in Bezug auf die Ziffern II.2 und II.3 der Anklageschrift 
vom 6. August 2018 (betreffend Verstoss gegen das Heilmittelgesetz und das kantonale Ge-
sundheitsgesetz) in Anwendung von Art. 329 Abs. 4 StPO einzustellen. Zufolge Einstellung des 
Verfahrens wird der vorinstanzliche Schuldspruch wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das 
Heilmittelgesetz und mehrfacher Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz (Dis-
positiv-Ziffer 1) aufgehoben. Ausgangsgemäss sind auch die Kosten des erstinstanzlichen Ver-
fahrens sowie des Berufungsverfahrens neu zu verlegen (vgl. nachfolgende E. 4). Im Übrigen 
hat das strafgerichtliche Urteil vom 9. Juli 2019 bestand. 
 
4. Kostenfolgen  

(…) 
 
 
 
 
 
  

 
 
 
 

 
 
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Demnach wird erkannt: 
 
://: I.  Das Verfahren wird in Bezug auf die Ziffern II.2 und II.3 der Ankla-

geschrift vom 6. August 2018 (betreffend Verstoss gegen das Heil-
mittelgesetz und das kantonale Gesundheitsgesetz) in Anwendung 
von Art. 329 Abs. 4 StPO eingestellt. 
 

 II.  Das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 9. Juli 2019, 
auszugsweise lautend: 
 

„1. A.____ wird der mehrfachen Widerhandlung gegen das 
Heilmittelgesetz sowie der mehrfachen Widerhandlung 
gegen das kantonale Gesundheitsgesetz schuldig 
erklärt und verurteilt zu einer 

 
bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 15 Monaten, 
bei einer Probezeit von 4 Jahren, 
 
sowie zu einer 
 
Busse von Fr. 20'000.00, 
im Falle schuldhafter Nichtbezahlung der Busse tritt an 
deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen, 
 
in Anwendung von aArt. 86 Abs. 1 lit. b HMG (i. V. m. 
aArt. 26 Abs. 2 HMG, Art. 40 StGB, Art. 42 Abs. 1 StGB, 
Art. 44 Abs. 1 StGB sowie Art. 333 Abs. 2 lit. b StGB), 
aArt. 87 Abs. 1 lit. f HMG (i. V. m. aArt. 86 Abs. 1 lit. b 
und c HMG, aArt. 5 lit. a HMG, aArt. 9 Abs. 2 lit. a HMG, 
Art. 49 Abs. 1 StGB, Art. 106 Abs. 2 StGB sowie Art. 333 
Abs. 3 und 4 StGB), § 82 Abs. 1 lit. a GesG BL (i. V. m. 
§ 48 Abs. 1 GesG BL, § 27 Abs. 1 Arzneimittelverord-
nung BL, Art. 49 Abs. 1 StGB sowie Art. 106 StGB). 

 
 2. A.____ wird von der Anklage der vorsätzlichen 

Tötung, eventualiter der fahrlässigen Tötung, freigespro-
chen. 

 
 3. Das Verfahren betreffend mehrfache Widerhandlung ge-

gen das kantonale Gesundheitsgesetz wird betreffend 
Handlungen vor dem 9. Juli 2016 aufgrund des Eintritts 
der Verjährung eingestellt. 

 
 
 
 

 
 
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 4. A.____ wird in Anwendung von Art. 44 Abs. 2 StGB i.V.m. 
Art. 94 StGB für die Dauer der Probezeit untersagt, Per-
sonen mit aus den Krankenakten hervorgehender 
Diagnose einer psychischen Störung oder Verhaltens-
störung (lCD-10 F00 bis F99) Medikamente zur Sterbe-
hilfe (bspw. Natrium-Pentobarbital) zu verschreiben. 

 
 5. Die Verfahrenskosten bestehen aus den Kosten des Vor-

verfahrens von Fr. 25'160.85, den Kosten des Zwangs-
massnahmengerichts von Fr. 500.00, den Expertisekosten 
des gerichtlichen Verfahrens von Fr. 3'935.50, der Zeu-
genentschädigung von Fr. 282.55 und einer pauschalen 
Gerichtsgebühr von Fr. 30'000.00. 

 
ln Anwendung von Art. 426 Abs. 1 und 2 StPO trägt 
A.____ ¾ der Verfahrenskosten, ¼ der Verfahrenskosten 
geht aus Gründen der Billigkeit zu Lasten des Staates. 

 
Wird kein Rechtsmittel ergriffen und kein begründetes Ur-
teil verlangt (Art. 82 Abs. 2 StPO), wird die strafgericht-
liche Gebühr auf Fr. 15'000.00 ermässigt (§ 4 Abs. 1 
GebT). 

 
 6. Der Antrag auf Ausrichtung einer Parteientschädigung 

wird abgewiesen. 
 
 7. (…)" 

 
 

wird in Abweisung der Berufung der Staatsanwaltschaft sowie in 
Gutheissung der Berufung der Beschuldigten in den Ziffern 1, 2, 
4, 5 und 6 wie folgt abgeändert bzw. ergänzt: 
 

 1. (aufgehoben) 
 

 2. A.____ wird von der Anklage der vorsätzlichen 
Tötung, eventualiter der fahrlässigen Tötung, sowie der 
Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz (Anklage-
ziffer II.1) gemäss aArt. 86 Abs. 1 lit. b HMG i. V. m. 
aArt. 26 Abs. 2 HMG freigesprochen. 
 

 4. (aufgehoben) 

 
 
 
 

 
 
Seite 11  http://www.bl.ch/kantonsgericht 
 

 5. Die Verfahrenskosten bestehen aus den Kosten des Vor-
verfahrens von Fr. 25'160.85, den Kosten des Zwangs-
massnahmengerichts von Fr. 500.00, den Expertisekosten 
des gerichtlichen Verfahrens von Fr. 3'935.50, der Zeu-
genentschädigung von Fr. 282.55 und einer pauschalen 
Gerichtsgebühr von Fr. 30'000.00, somit insgesamt 
Fr. 59'878.90. 

 
Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten des Staates. 

 
 6. Dem Wahlverteidiger der Beschuldigten, Advokat 

Moritz Gall, wird für seine Bemühungen im Vorver-
fahren und im erstinstanzlichen Verfahren eine Partei-
entschädigung von Fr. 51'472.50 (inklusive Auslagen) 
zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer für Aufwendungen bis 
zum 31. Dezember 2017 (= Fr. 1'372.60) sowie 7.7 % 
Mehrwertsteuer für Aufwendungen ab dem 1. Januar 
2018 (= Fr. 2'642.25), somit insgesamt Fr. 55'487.35, 
aus der Staatskasse entrichtet. 

 
Im Übrigen wird das vorinstanzliche Urteil der rechtskräftigen 
Ziffer 3 unverändert als Bestandteil dieses Urteils erklärt. 
 

 III.  1. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (460 20 23) von 
Fr. 41'250.00 gehen zu Lasten des Staates. 
 

2. Die Kosten des vorliegenden Neubeurteilungsverfahrens von 
Fr. 2'600.–  gehen zu Lasten des Staates.  

 
 IV.  1. Dem Wahlverteidiger der Beschuldigten, Advokat Moritz Gall, 

wird für das erste Berufungsverfahren (460 20 23) eine Partei-
entschädigung von Fr. 18'164.75 (inklusive Auslagen) zuzüglich 
7.7% Mehrwertsteuer (= Fr. 1'404.90), somit insgesamt 
Fr. 19'569.65, aus der Staatskasse entrichtet. 

 
2. Für das vorliegende Neubeurteilungsverfahren wird dem Wahl-

verteidiger der Beschuldigten, Advokat Moritz Gall, eine Partei-
entschädigung von Fr. 1'356.30 (inklusive Auslagen), zuzüglich 
7.7% Mehrwertsteuer von Fr. 104.45, insgesamt somit 
Fr. 1'460.75, aus der Staatskasse entrichtet. 
 

 V. [Mitteilungen]  

 
 
 
 

 
 
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Präsident 
 
 
 
 
Enrico Rosa 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
Bryan Smith 

 

 
Dieser Entscheid ist rechtskräftig.