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**Case Identifier:** cfb714aa-8e3c-574b-bdc1-3e07f9b675ec
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.08.2025 100 2023 245
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2023-245_2025-08-25.pdf

## Full Text

100.2023.245U
STN/CSA/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. August 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Cotting

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …

Beschwerdeführer

gegen

Einwohnergemeinde B.________

Beschwerdegegnerin

und

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses (Entscheid der 
Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern vom 21. August 2023; 
2022.BKD.8122)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.08.2025, Nr. 100.2023.245U, 
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Prozessgeschichte:

A.

A.________ war ab dem 10. August 2015 (zuerst befristet, danach ab dem 
1.8.2016 unbefristet) als Lehrer an der Schule C.________ angestellt. Am 
12. Juli 2022 kündigte A.________ das Anstellungsverhältnis auf den 
nächstmöglichen Termin. Mit Verfügung vom 28. Juli 2022 löste die Schul-
kommission der Einwohnergemeinde (EG) B.________ das Anstellungsver-
hältnis fristlos auf.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 1. September 2022 Be-
schwerde bei der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD). 
Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 21. August 2023 ab, soweit 
sie darauf eintrat. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 21. September 2023 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben und folgende Rechtsbegehren gestellt:

«1. Der Beschwerdeentscheid der Bildungs- und Kulturdirektion des 
Kantons Bern (BKD) vom 21. August 2023 […] sei aufzuheben unter 
Feststellung der ungerechtfertigten fristlosen Auflösung des 
Anstellungsverhältnisses.

2. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.»

Die EG B.________ und die BKD beantragen mit Beschwerdeantwort und 
Beschwerdevernehmlassung vom 17. Oktober bzw. 4. Oktober 2023 je die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 25 des Gesetzes vom 20. Januar 1993 über die 
Anstellung der Lehrkräfte [LAG; BSG 430.250] i.V.m. Art. 108 Abs. 1 des 
Personalgesetzes vom 16. September 2004 [PG; BSG 153.01]). Der Be-
schwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch 
den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges In-
teresse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die 
Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 VRPG).

1.2 Der Beschwerdeführer ersucht nebst der Aufhebung des angefoch-
tenen Entscheids um Feststellung, dass die fristlose Kündigung ohne wich-
tigen Grund im Sinn von Art. 26 PG ausgesprochen wurde (vorne Bst. C). 
Streitgegenstand des an die Kündigungsverfügung anschliessenden Verwal-
tungsjustizverfahrens ist ausschliesslich die Rechtmässigkeit der Kündi-
gung. Die beschwerdeführende Person kann dabei einzig die Aufhebung der 
Verfügung und in der Folge ihre Weiterbeschäftigung verlangen 
(VGE 2019/379 vom 30.6.2021 E. 1.3, 2018/59 vom 27.3.2019 E. 1.2, u.a. 
mit Hinweis auf BVR 2011 S. 391 E. 2.2, 2010 S. 337 E. 5.2 ff.). Über Ent-
schädigungsfolgen ist jeweils in einem dem Kündigungsverfahren nachgela-
gerten separaten Verfahren zu befinden (BVR 2012 S. 433 E. 2.2, 2011 
S. 391 E. 2.2 f. und 3.2 [bestätigt durch BGer 8C_809/2010 vom 18.2.2011]; 
zum Ganzen VGE 2020/280 vom 16.2.2021 E. 1.2). – Hier ist die Fallkon-
stellation besonders: Das Arbeitsverhältnis wurde unbestrittenermassen zu-
erst durch den Beschwerdeführer am 12. Juli 2022 auf den nächstmöglichen 
Termin, d.h. auf Ende Januar 2023, ordentlich gekündigt. Die Anstellungs-
behörde hat dann während laufender Kündigungsfrist am 28. Juli 2022 die 
fristlose Kündigung ausgesprochen; diese wiederum wurde vom Beschwer-
deführer angefochten. Das Arbeitsverhältnis hätte aber in jedem Fall spätes-

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tens per 31. Januar 2023 geendet. Eine Weiterbeschäftigung fällt damit zum 
heutigen Zeitpunkt von vornherein ausser Betracht. Vor Verwaltungsgericht 
zu klären bleibt, ob die fristlose Kündigung ungerechtfertigt erfolgte. Der Be-
schwerdeführer hat diesbezüglich ein besonderes Feststellungsinteresse 
(vgl. BVR 2010 S. 337 E. 3.2), denn mit einer Feststellung der Rechtswidrig-
keit der fristlosen Kündigung würde die Grundlage gelegt für ein nachgela-
gertes Entschädigungsverfahren (Gehalt bis Ende Januar 2023). Auf die Be-
schwerde ist daher einzutreten.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Vorab ist die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs sowie des Unter-
suchungsgrundsatzes zu behandeln.

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, die ihm eingeräumte Frist für die Stel-
lungnahme zur beabsichtigten fristlosen Entlassung sei zu kurz bemessen 
gewesen; eine Fristverlängerung sei ihm verweigert worden. Nach Erhalt des 
Personaldossiers seien ihm nur knapp zwei Tage verblieben, um Stellung zu 
nehmen. Dadurch sei sein rechtliches Gehör verletzt worden, da es ihm in 
dieser Zeit nicht möglich gewesen sei, eine umfassende Stellungnahme ein-
zureichen (Beschwerde Rz. 33, 49 ff.).

2.2 Die Parteien haben im Verwaltungs- sowie im Verwaltungsjustizver-
fahren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 26 Abs. 2 der 
Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; Art. 21 ff. VRPG). 

2.2.1 Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung. Anderer-
seits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht insbesondere 
beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung der Einzel-
nen oder des Einzelnen eingreift. Dazu gehört namentlich das Recht der be-
troffenen Person, sich vor Fällung eines solchen Entscheids zur Sache zu 
äussern, erhebliche Beweise beizubringen und Einsicht in die Akten zu neh-
men. Wie weit dieses Recht geht, lässt sich nicht generell, sondern nur unter 

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Würdigung der konkreten Umstände beurteilen. Massgebend ist, ob es der 
betroffenen Person ermöglicht worden ist, ihren Standpunkt wirksam zur 
Geltung zu bringen (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3, 140 I 99 E. 3.4). Die Behörde 
muss ihre Begründung den Parteien nicht vorweg zur Stellungnahme unter-
breiten. Es genügt grundsätzlich, dass sich die Parteien zu den Grundlagen 
des Entscheids, insbesondere zum Sachverhalt sowie zu den anwendbaren 
Rechtsnormen, vorweg äussern und ihre Standpunkte einbringen können 
(vgl. BGE 132 II 257 E. 4.2; BGer 1C_514/2023 vom 4.3.2024 E. 3.1.1, 
2C_523/2021 vom 25.4.2023 E. 3.2 [nicht publ. in BGE 149 I 366]).

2.2.2 Behördlich angesetzte Fristen für die Ausübung des Äusserungs-
rechts müssen angemessen, das heisst so bemessen sein, dass es gehörig 
wahrgenommen werden kann. Bei ihrer Festlegung ist einerseits der Kom-
plexität der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen sowie dem Ak-
tenumfang Rechnung zu tragen, andererseits müssen Interessen der Ver-
fahrensökonomie und -beschleunigung berücksichtigt werden (vgl. Wald-
mann/Bickel, in Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 
3. Aufl. 2023, Art. 30 N. 48). Für die Wahrung des rechtlichen Gehörs ist es 
erforderlich, dass die betroffene Person nicht nur über die ihr vorgeworfenen 
Tatsachen informiert wird, sondern auch darüber, dass gegen sie eine Ver-
fügung oder ein Verwaltungsakt mit bestimmter Zielrichtung erwogen wird 
(BGer 1C_514/2023 vom 4.3.2024 E. 3.1.2 mit Hinweisen).

Bei einer fristlosen Kündigung besteht für die Wahrnehmung des rechtlichen 
Gehörs grundsätzlich eine hohe zeitliche Dringlichkeit. Das Bundesverwal-
tungsgericht erachtet eine Frist von fünf Tagen in der Regel als angemessen, 
wenn die beschwerdeführende Person bereits mit dem Sachverhalt vertraut 
ist (vgl. BVGer A-4618/2021 vom 18.4.2023 E. 3.5). Auch eine kürzere Frist 
kommt in Betracht, um dem Beschleunigungsgebot gebührend Rechnung zu 
tragen (vgl. Ewa Surdyka, «Unter Verdankung der geleisteten Dienste». Die 
Auflösung des öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisses nach dem Perso-
nalrecht des Kantons Zürich, Diss. Zürich 2024, N. 412 mit Hinweisen).

2.3 Dem Beschwerdeführer wurde für die Stellungnahme eine Frist von 
drei Tagen gewährt (vgl. Verfügung der Schulkommission vom 18.7.2022, 
Personaldossier Vorakten 4B, Register 8). Auf sein Ersuchen hin verlängerte 
die Schulkommission dem Beschwerdeführer die Frist zur Einreichung einer 

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schriftlichen Stellungnahme mit Verfügung vom 20. Juli 2022 einmalig bis 
zum 27. Juli 2022. Dem Beschwerdeführer standen damit insgesamt neun 
Tage zur Verfügung. Es mag zwar zutreffen, dass ihm das Personaldossier 
eher spät zugestellt wurde. Dies hat im vorliegenden Fall allerdings keine 
Konsequenzen. Denn die fristlose Kündigung wurde ausschliesslich mit dem 
Verhalten bzw. der Korrespondenz des Beschwerdeführers begründet, 
nachdem dieser das Arbeitsverhältnis am 12. Juli 2022 gekündigt hatte. Die 
Schulkommission stützte sich dabei auf die vom Beschwerdeführer zwischen 
dem 13. und 17. Juli 2022 verfassten E-Mails an die Schulleiterin und be-
zeichnete diese in ihrer Verfügung vom 18. Juli 2022 ausdrücklich (Perso-
naldossier Vorakten 4B, Register 8). Der Inhalt der genannten E-Mails war 
dem Beschwerdeführer als Absender bekannt. Auch wenn ihm das Perso-
naldossier erst kurz vor Ablauf der Frist zugestellt wurde, war es dem Be-
schwerdeführer unter den gegebenen Umständen ohne weiteres möglich, 
zur beabsichtigten fristlosen Kündigung innert der angesetzten Frist umfas-
send Stellung zu nehmen.

2.4 Soweit der Beschwerdeführer ferner eine Verletzung des Untersu-
chungsgrundsatzes (Art. 18 VRPG) sowie der Begründungspflicht als Teil-
gehalt seines Anspruchs auf rechtliches Gehör rügt (Beschwerde Rz. 41 ff.), 
kann ihm nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat den rechtserheblichen 
Sachverhalt festgestellt (angefochtener Entscheid E. 2.3.2 insb. zum E-Mail-
Verkehr) und ihren Entscheid auf 28 Seiten ausführlich begründet (vgl. auch 
hinten E. 3.2). 

3.

Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Rechtsverweigerung.

3.1 Am 28. September 2022 hat der Beschwerdeführer eine Stellung-
nahme mit einem weiteren Beweismittel eingereicht. Im angefochtenen Ent-
scheid hat die BKD diese unaufgefordert eingereichte Eingabe aus den Ak-
ten gewiesen (vgl. angefochtener Entscheid E. 1.5 und Dispositiv-Ziff. 1). 
Der Beschwerdeführer macht geltend, dies stelle eine Rechtsverweigerung 
dar (Beschwerde Rz. 28 ff.).

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3.2 Unverlangte Eingaben, d.h. andere Schreiben als die Rechtsschriften 
im Rahmen des Schriftenwechsels (z.B. Beschwerdeergänzungen nach Ab-
lauf der Beschwerdefrist, persönliche Bemerkungen zusätzlich zur Eingabe 
einer beigezogenen Rechtsvertretung) sind im Beschwerdeverfahren nicht 
vorgesehen. Die instruierende Behörde hat solche Eingaben grundsätzlich 
aus den Akten zu weisen. Von unzulässigen unverlangten Eingaben abzu-
grenzen sind (unaufgefordert eingereichte) Entgegnungen im Rahmen des 
sog. Replikrechts. Gehen sie rechtzeitig bei der Behörde ein, dürfen sie nicht 
aus den Akten gewiesen werden (Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], 
Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 69 N. 6). – Die aus 
den Akten gewiesene Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. September 
2022 erfolgte nicht im Rahmen des Replikrechts. Mit Verfügung vom 6. Sep-
tember 2022 stellte die BKD der Gemeinde (Schulkommission) die Be-
schwerde des Beschwerdeführers vom 1. September 2022 mit Frist zur Stel-
lungnahme zu. Die Schulkommission reichte am 19. September 2022 eine 
Stellungnahme ein, welche die BKD dem Beschwerdeführer mit Verfügung 
vom 30. September 2022 zustellte unter Einräumung einer Frist zur Replik 
bis zum 25. Oktober 2022 (vgl. Akten BKD 4A act. 2-6). Das Vorgehen der 
Vorinstanz hinsichtlich der unaufgefordert eingereichten Eingabe vom 
28. September 2022 verletzt somit kein Recht. Was das ins Recht gelegte 
Beweismittel angeht, verweist der Beschwerdeführer zwar an sich zu Recht 
auf Art. 25 VRPG, wonach die Parteien solange neue Tatsachen und Be-
weismittel in das Verfahren einbringen dürfen, als weder verfügt noch ent-
schieden noch mit prozessleitender Verfügung das Beweisverfahren förmlich 
geschlossen worden ist. Er begründet indes mit keinem Wort, inwiefern die 
Feststellungen des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz 
aufgrund des nicht berücksichtigten Beweismittels unrichtig oder unvollstän-
dig sein sollen (vgl. Beschwerde Rz. 29 ff.). Unter diesen Umständen ist eine 
Rechtsverweigerung zu verneinen. 

4.

In der Sache strittig ist, ob die fristlose Kündigung zu Recht erfolgt ist.

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4.1 Die Anstellung des Beschwerdeführers an der Schule C.________ 
untersteht dem LAG (Art. 1 und Art. 2 Abs. 1 Bst. b LAG). Die fristlose Kün-
digung ist weder im LAG noch in der Ausführungsgesetzgebung geregelt, 
weshalb die Bestimmungen aus dem Personalgesetz zur Anwendung gelan-
gen (Art. 1 Abs. 2 LAG).

4.2 Gemäss Art. 26 PG kann das Arbeitsverhältnis von beiden Parteien 
fristlos gekündigt werden, wenn wichtige Gründe vorliegen. Als solche gelten 
namentlich Umstände, unter denen den Beteiligten die Fortsetzung des Ar-
beitsverhältnisses nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden 
kann. Unzumutbar ist die Weiterführung des Arbeitsverhältnisses dann, 
wenn dadurch die öffentlichen Interessen, namentlich das Vertrauen der Ver-
waltung in ihre Angestellten sowie das gute Funktionieren des Dienstes, in 
Frage gestellt würden (BVR 2009 S. 107 E. 6.1 mit Hinweisen; vgl. auch 
BGE 143 II 443 E. 7.5 [Pra 107/2018 Nr. 114], 137 I 58 E. 2.2 [Pra 100/2011 
Nr. 71]). An einen wichtigen Grund im Sinn von Art. 26 PG, der zur fristlosen 
Auflösung berechtigt, sind höhere Anforderungen zu stellen als an triftige 
Gründe, welche zur ordentlichen Beendigung führen können (vgl. Art. 25 
Abs. 2 PG). Die Annahme eines wichtigen Grunds setzt einen qualifizierten 
Mangel voraus (BVR 2009 S. 107 E. 6.1, 2007 S. 20 E. 4.1; vgl. Hans-Ulrich 
Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], Bernisches Verwaltungs-
recht, 3. Aufl. 2021, S. 51 ff., S. 83 N. 85). Für die Konkretisierung des für 
die fristlose Kündigung erforderlichen wichtigen Grundes ist die Rechtspre-
chung zur fristlosen Auflösung privatrechtlicher Arbeitsverhältnisse heranzu-
ziehen, weil die entsprechende Vorschrift (Art. 337 Abs. 1 und 2 des 
Schweizerischen Obligationenrechts [OR; SR 220]) ebenfalls auf den Begriff 
des wichtigen Grundes abstellt (BVR 2009 S. 107 E. 6.1, 2007 S. 20 E. 4.1; 
vgl. auch Vortrag des Regierungsrats zum Personalgesetz, in Tagblatt des 
Grossen Rats 2004, Beilage 20 S. 12; ferner auch Hans-Ulrich Zürcher, 
a.a.O., S. 83 N. 85; zuletzt zum Ganzen VGE 2024/74 vom 14.5.2025 
E. 4.2). 

4.3 Nach der bundesgerichtlichen und der verwaltungsgerichtlichen Pra-
xis zu Art. 337 OR bzw. Art. 26 PG ist eine fristlose Entlassung nur bei be-
sonders schweren Verfehlungen gerechtfertigt. Diese müssen einerseits ob-
jektiv geeignet sein, die für das Arbeitsverhältnis wesentliche Vertrauens-

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grundlage zu zerstören oder zumindest so tiefgreifend zu erschüttern, dass 
der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber die Fortführung des Arbeitsverhält-
nisses bis zum Ende der Kündigungsfrist nicht mehr zuzumuten ist. Anderer-
seits müssen die Verfehlungen auch tatsächlich zu einer derartigen Beein-
trächtigung des gegenseitigen Vertrauens geführt haben. Sind sie weniger 
schwerwiegend, müssen sie trotz Verwarnung wiederholt vorgekommen sein 
(vgl. Art. 337 Abs. 2 OR; BGE 142 III 579 E. 4.2, 130 III 28 E. 4.1 
[Pra 93/2004 Nr. 115] mit Hinweisen; BVR 2009 S. 107 E. 6.2, 2007 S. 20 
E. 4.2). Ob die der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer vorgeworfene 
Pflichtverletzung die erforderliche Schwere erreicht, lässt sich nicht allge-
mein sagen, sondern hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalls 
ab, insbesondere von der Stellung und Verantwortung der oder des Ange-
stellten (BGE 130 III 28 E. 4.1 [Pra 93/2004 Nr. 115]; BVR 2009 S. 107 
E. 6.2, 2007 S. 20 E. 4.2; zuletzt VGE 2024/74 vom 14.5.2025 E. 4.3).

5.

Zum Vorliegen wichtiger Kündigungsgründe ergibt sich Folgendes:

5.1 Die Schulkommission der Einwohnergemeinde B.________ verfügte 
die fristlose Kündigung des Beschwerdeführers, nachdem dieser das Ar-
beitsverhältnis am 12. Juli 2022 bereits selbst gekündigt hatte (vgl. vorne 
Bst. A sowie E. 1.2). Die fristlose Kündigung erfolgte gestützt auf E-Mails, 
die er nach seiner Kündigung an die Schulleitung (und andere Personen in 
Kopie) sandte, welche gemäss der Schulkommission «wiederholt respekt-
lose, herabwürdigende, beleidigende und drohend wirkende Passagen auf-
wiesen» (Kündigungsverfügung vom 28.7.2022, Akten BKD 4A act. 1 Bei-
lage 1, S. 2) und das Vertrauensverhältnis in kurzem Zeitraum vollständig 
und unwiederbringlich zerstörten (vgl. Kündigungsverfügung S. 3).

5.2 Der Mailverkehr zwischen der Schulleitung und dem Beschwerdefüh-
rer beinhaltete insbesondere die folgenden E-Mails (zum Ganzen Personal-
dossier Vorakten 4B, Register 4):

5.2.1 Mit E-Mail vom 13. Juli 2022 um 8.54 Uhr schrieb der Beschwerde-
führer:

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«Guten Morgen D.________

Hast du unterdessen die Situation umfassend verstanden?

Dann überleg dir, bzw. diskutiert sehr überlegt, wie weiter mit 
A.________. Gut weiss ich, dass du mich sofort über Bord werfen woll-
test. Das wird deine Verhandlungsposition deutlich schwächen. Aber 
weisst du, ich bekomme einmal mehr den Eindruck, dass du, resp. das 
SL Team C.________ keine Ahnung hat, weder von Arbeitsrecht, noch 
Kündigungsfristen an öffentlich rechtlichen Schulen, nicht einmal von 
Arbeitsverträgen, die ihr selber ausstellt und unterschreibt.

D.________, ich sage dir eines: du wirst den Tag verfluchen, an dem du 
kein 100 Tagegespräch mit mir durchgeführt hast. Überhaupt wirst du 
mich über kurz oder lang verfluchen, denn ich werde dich nicht schonen 
und werde dir in aller Deutlichkeit deine Inkompetenz und Unerfahren-
heit als SL und Mensch vor Augen führen. Vor dem versammelten Ple-
num, wenn es sein muss.

Also, überleg jetzt gut und hab acht, was du tust. Mein Hofanwalt […] 
von … ist bereits im Bild. 

Ich bin gespannt.

In der Zwischenzeit empfehle ich dir das, was du mir bei meiner Wut 
beim Übermalen der grünen Wand geraten hast: entspann dich und 
such dir professionelle Hilfe!

einen schönen Tag»

5.2.2 Mit E-Mail vom 13. Juli 2022 um 17.31 Uhr wies die Schulleiterin den 
«herablassenden, respektlosen Tonfall» und «die offenen und versteckten 
Drohungen» zurück. Der Beschwerdeführer verfasste am selben Abend um 
20.03 Uhr die folgende E-Mail:

«[…] Bis bald, geehrte D.________. Ich hoffe, ich habe dir deine 2 Feri-
enwochen auf dem VD8 nicht allzu sehr versalzen? Aber eigentlich hast 
du mir meine Ferien verdorben. Es geht zwar, ich geniesse eigentlich 
für dich unvorstellbar schön.

Ich hatte dir eine Hintertür, eine Chance offengelassen mit dem farbig 
Streichen der Frontwand in Zimmer ... Du hast sie nicht wahrnehmen 
wollen, vielleicht hast du sie gar nicht erkannt. Mit deinen Machtspiel-
chen ist endgültig fertig, bei mir kommst du damit nicht mehr durch.

Weisst du noch, was E.________ gesagt hat, als ich sie gefragt habe, 
ob ich die Wand farbig streichen dürfe? Einfach machen und nicht immer 
alles fragen! Also habe ich gestrichen. Als sie es gesehen hat, hatte sie 
Freude in den Augen, weil sie sah, dass ich Freude hatte.

Das ist der Unterschied zwischen dir und ihr. Sie hatte ein grosses Herz 
und hat gegeben. Du bist Funktionärin und lässt die Freude überstrei-
chen. Wegen so einem jungen, magersüchtigen Ding, das Farbe nicht 
erträgt.

Ich wünsche dir gute Erholung, so wie du mir das auch gewünscht hast. 
Und wenn du zurück kommst aus den Ferien, geh zum Arzt und lass 
dich krankschreiben, so wie du mir das bei F.________ und G.________ 
auch empfohlen hast.

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Denn ich werde dich nicht schonen D.________, wenn ich dir direkt ge-
genüber stehe. Ich werde dir zeigen, wo Bartli den Most holt.

Körperlich brauchst du keine Angst zu haben, ich bin nicht aggressiv 
und du hast ja physisch eine zähe Konstitution. Aber ich werde dich 
geistig und psychisch fordern, an die Wand fahren, dass dir angst und 
bange wird. Vor deinem ganzen Team.

Deshalb, geh besser vorher zum Arzt. Denn das wirst du sonst nicht 
durchhalten.

Ich wünsche.»

5.2.3 Am Samstag 16. Juli 2022 um 15.28 Uhr schrieb der Beschwerdefüh-
rer eine weitere E-Mail an die Schulleiterin und an zwei Personen in Kopie:

«Die Wand übermalen lassen: Das war bösartig und der eine Tropfen zu-
viel, der das Fass überlaufen liess.

Du wirst den Tag verfluchen, an dem du deine Bewerbung als SL in 
C.________ abgedrückt hast. Hast du denn nicht gewusst, dass deine 
Vorgängerin ein Ass war? Hast du denn nicht gewusst, wer du bist, mit 
beinahe 60 Jahren? Ich kann nur den Kopf schütteln über soviel Igno-
ranz, oder Dummheit? […]

Wie kann man nur so dämlich sein und seiner Persönlichkeit davon lau-
fen zu wollen? Neuer Ort, neuer Mensch? Wenn es so einfach wäre.

Hast du denn nie gemerkt, dass dir die Kolleginnen auch hier in 
C.________ nicht von selber hinterherlaufen, sich nicht ganz natürlich 
um dich scharen? Das ist doch eine Grundvoraussetzung, um Chefin zu 
sein, um erfolgreich führen zu können. H.________ hat ja diese Fähig-
keit auch nicht, aber immerhin hat sie es gemerkt und verlässt das le-
ckende und krängende Schiff.

Liebe D.________, du wirst nicht als Irrlicht von dieser Welt gehen, denn 
ich werde dir vorher in aller Deutlichkeit zeigen, wer du bist.

Für dich gibt’s eigentlich nur 3 Möglichkeiten:

a) sich konfrontieren, das wird weh tun,

b) sich krank schreiben lassen und durch die Hintertüre abhauen, was 
recht feige ist, oder

c) deinen geliebten Mitarbeiter freizustellen, die wohl eleganteste, 
wenn auch nicht lehrreichste Lösung

Siehst du weitere?

Überleg’s dir in Ruhe in … , du hast ja alle Zeit. Ich bin erst in Woche 30 
und 31 mit Freunden unter Korsarenflagge auf dem See unterwegs. 
Manchmal laufen wir auch in … ein, essen gelegentlich spät abends im 
…, kaufe im … ein Tau oder etwas anderes Nützliches oder wir mieten 
dort einen schnellen Kat. […]» 

5.2.4 Am Sonntag 17. Juli 2022 um 22.38 Uhr schrieb der Beschwerdefüh-
rer noch die folgende E-Mail an die Schulleiterin und die zwei gleichen Per-
sonen in Kopie mit dem Betreff «Tiere und Wahre Gesichter»:

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«Meine Mutter zum Beispiel hat immer gesagt, ich sei ein Wolf im Schafs-
pelz...

Danke D.________, dass I.________, G.________ und vor allem du, 
den Wolf wieder einmal geweckt habt! Er hat lange genug geschlafen. 
Endlich!

Und wenn meine Mutter nicht recht gehabt hätte? Wenn es nicht ein 
Wolf, sondern ein Falke wäre? Ein Wanderfalke zum Beispiel, das 
schnellste Tier der Welt? Wenn seine Krallen die Schädeldecke des Op-
fers durchschlagen, beim Sturzflug mit 360 km/h, merkt die Taube nicht 
einmal mehr, wie ihr geschieht. Augenblicklich tot. 100 % Energie, auf 
Leben und Tod.

[…]

Also, bis am See! Enchanté.»

5.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, dass eine verbale Ausfälligkeit 
für sich allein keinen Grund für eine fristlose Kündigung darstelle. Er beruft 
sich dabei auf die Lehre und Rechtsprechung (vgl. insb. Roger Rudolph, Ba-
gatelldelikte am Arbeitsplatz: ein ausreichender Grund für eine fristlose Ent-
lassung? in AJP 2010 S. 1516 ff.; BGer 4A_21/2020 vom 24.8.2020; vgl. Be-
schwerde Rz. 64 ff.). Im hier zu beurteilenden Fall handelt es sich indes nicht 
bloss um ein einmaliges respektloses Verhalten wie im bundesgerichtlichen 
Urteil 4A_21/2020 vom 24. August 2020. Die vom Beschwerdeführer über 
mehrere Tage hinweg versandten E-Mails (vgl. vorne E. 5.2) sprechen für 
sich. Sie enthalten, wie die EG B.________ in ihrer Kündigungsverfügung 
vom 28. Juli 2022 zutreffend feststellte (vgl. vorne E. 5.1), respektlose, be-
leidigende und drohende Äusserungen. Es liegt auf der Hand, dass durch 
diese E-Mails die für das Arbeitsverhältnis wesentliche Vertrauensgrundlage 
zerstört oder zumindest so tiefgreifend erschüttert wurde, dass der Arbeitge-
berin die Fortführung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ende der Kündi-
gungsfrist Ende Januar 2023 nicht mehr zuzumuten war (vgl. vorne E. 4.3). 
Im Übrigen signalisierte die Schulleitung dem Beschwerdeführer mit E-Mail 
vom 13. Juli 2022 (Personaldossier Vorakten 4B, Register 4), dass seine Art 
der Kommunikation inakzeptabel sei. Dessen ungeachtet verfasste er am 
16. und 17. Juli 2022 weitere E-Mails, die respektlos und einschüchternd wa-
ren. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei von der Schulleitung 
provoziert worden (vgl. zur Tragweite dieses Kriteriums allgemein Roger Ru-
dolph, a.a.O., S. 1525), kann ihm nicht gefolgt werden. Der Umstand, dass 
die Schulleitung «kein Interesse an einer geordneten Klärung der Situation 
oder einvernehmlichen Lösung» gezeigt habe (vgl. Beschwerde Rz. 18 f. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.08.2025, Nr. 100.2023.245U, 
Seite 13

und 74 f.), stellt nach dem vorstehend geschilderten Verhalten des Be-
schwerdeführers jedenfalls keine Provokation dar. Seine unprofessionelle 
und angriffige Kommunikation insbesondere gegenüber der Schulleiterin 
lässt sich auch nicht mit «unsachlichen und nachweislich falschen Angaben» 
der Schulleitung rechtfertigen (z.B. betreffend die Kündigungsfristen; vgl. Be-
schwerde Rz. 21 und 80 ff.), zumal der Beschwerdeführer seine Vorwürfe 
über weite Strecken nicht substanziiert (vgl. etwa Beschwerde Rz. 76 und 
86).

5.4 Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es seien höhere Anforderun-
gen an das Vorliegen eines wichtigen Grundes zu stellen, da das Arbeitsver-
hältnis bereits ordentlich gekündigt gewesen sei (Beschwerde Rz. 62), kann 
ihm nicht gefolgt werden: Zwar ist eine fristlose Entlassung noch restriktiver 
zu handhaben, wenn die ordentliche Kündigung bereits ausgesprochen wor-
den ist (BGE 123 III 86; Streiff/von Kaenel/Rudolph, Arbeitsvertrag, Praxis-
kommentar zu Art. 319-362 OR, 7. Aufl. 2012, Art. 337 N. 2). Hier kündigte 
der Beschwerdeführer indes von sich aus und wurde anschliessend auf-
grund der von ihm verfassten E-Mails fristlos gekündigt (vgl. vorne Bst. A und 
E. 5.1). Es liegt keine Konstellation vor, in welcher die Arbeitgeberin zuerst 
eine ordentliche Kündigung ausspricht und anschliessend aus denselben 
Gründen, die hierzu geführt haben, den Arbeitnehmer fristlos entlässt 
(BGE 144 I 11 E. 4.7; BGer 4A_255/2020 vom 25.8.2020, in ARV 2021 
S. 149 E. 3.2.2 und 3.2.3). Inwiefern diese Situation trotzdem mit der vorlie-
genden vergleichbar sein soll (vgl. Beschwerde Rz. 78), ist nicht erkennbar.

5.5 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz 
das Vorliegen eines wichtigen Kündigungsgrunds bejaht hat.

6.

Schliesslich ist die Verhältnismässigkeit der fristlosen Kündigung zu prüfen.

6.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, «die fristlose Auflösung eines 
langjährigen Anstellungsverhältnisses wegen elektronischer direkter Korre-
spondenz während wenigen Stunden mit gegenseitigen Provokationen» sei 
nicht verhältnismässig. In all den Jahren seiner dienstlichen Tätigkeit (als 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.08.2025, Nr. 100.2023.245U, 
Seite 14

Lehrer) sei keine einzige Verfehlung aktenkundig (vgl. Beschwerde 
Rz. 92-94).

6.2 Als ausserordentliche Massnahme ist die fristlose Kündigung restrik-
tiv anzuwenden (BGE 130 III 28 E. 4.1 [Pra 93/2004 Nr. 115]). In diesem 
Sinn hat die Arbeitgeberin nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit 
(Art. 5 Abs. 2 BV) zu entscheiden, ob die fristlose Kündigung im konkreten 
Einzelfall die angemessene und sachlich richtige Massnahme bildet. Will sie 
sich auf die Unzumutbarkeit berufen, hat sie dies innert nützlicher Frist nach 
Kenntnisnahme des wichtigen Grundes zu tun (BVR 2007 S. 538 E. 4.1, 
2007 S. 20 E. 7.1 mit Hinweisen). Andernfalls liegt die Vermutung nahe, dass 
die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der ordentlichen 
Kündigungsfrist zumutbar wäre (zum Ganzen BVR 2009 S. 107 E. 6.3; Da-
niel von Kaenel, Die Beendigung des Angestelltenverhältnisses nach berni-
schem Personalrecht, in BVR 1996 S. 193 ff., 215; vgl. auch BGE 138 I 113 
E. 6.3.1 mit Hinweisen; vgl. zum Ganzen zuletzt etwa VGE 2024/74 vom 
14.5.2025 E. 6.2).

6.3 Der Beschwerdeführer hat durch die von ihm verfassten E-Mails (vgl. 
vorne E. 5.2) die Vertrauensgrundlage für das (von ihm bereits gekündigte) 
Arbeitsverhältnis zerstört. Für die Schulleitung bzw. die EG B.________ war 
die Weiterbeschäftigung bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist 
(Ende Januar 2023) unzumutbar. Die Schulleitung hatte im Übrigen mit E-
Mail vom 13. Juli 2022 wie bereits erwähnt erstmals auf die respektlosen E-
Mails des Beschwerdeführers reagiert und ihn «verwarnt» (vgl. Personaldos-
sier, Vorakten 4B, Register 4; vorne E. 5.3). Sie hat ihm damit jedenfalls un-
missverständlich klargemacht, dass diese Art der Kommunikation inakzep-
tabel ist. Dessen ungeachtet verfasste der Beschwerdeführer in den darauf-
folgenden Tagen noch mehr respektlose und einschüchternde E-Mails, wo-
mit zugleich feststeht, dass eine blosse Verwarnung keine taugliche mildere 
Massnahme im Vergleich zur fristlosen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 
ist. Das öffentliche Interesse gewichtet derart schwer, dass es die privaten 
Interessen des Beschwerdeführers überwiegt. Daran vermögen auch die sie-
ben Dienstjahre an der Schule und eine lange Tätigkeit als Lehrer nichts zu 
ändern.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.08.2025, Nr. 100.2023.245U, 
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7.

Nach dem Erwogenen hält der angefochtene Entscheid der Rechtskontrolle 
stand. Auf weitere Beweismassnahmen wie die vom Beschwerdeführer ver-
langte Parteibefragung kann verzichtet werden (sog. antizipierte Beweiswür-
digung; vgl. dazu etwa BGE 144 II 427 E. 3.1.3; BVR 2022 S. 93 E. 4.5.4; 
Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f.). Der Beweisantrag wird abgewiesen. 
Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist abzuwei-
sen. Das Verwaltungsgericht beurteilt solche Rechtsmittel in Zweierbeset-
zung (Art. 56 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation 
der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

8.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Verfah-
renskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu 
sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 2'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'500.-- entnom-
men. Der Restbetrag von Fr. 1'500.-- wird dem Beschwerdeführer nach 
Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25.08.2025, Nr. 100.2023.245U, 
Seite 16

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Beschwerdegegnerin
- Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern 

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. 
i.V.m. Art. 85 Abs. 1 BGG erreicht Fr. 15'000.--.