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**Case Identifier:** 55ec0639-086a-5f4a-972b-e7a18c031420
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-01-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.01.2014 B-5683/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5683-2013_2014-01-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-5683/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  J a n u a r  2 0 1 4   

Besetzung 

 
Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), 

Richter Jean-Luc Baechler, Richter Marc Steiner,    

Gerichtsschreiberin Beatrice Grubenmann. 

 

 
 

Parteien 

 
X._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
Staatssekretariat für Bildung, Forschung  

und Innovation SBFI,  

Effingerstrasse 27, 3003 Bern,    

Vorinstanz,  

 

ICT-Berufsbildung Schweiz,  

Aarbergergasse  30, 3011 Bern,    

Erstinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Höhere Fachprüfung. 

 

 

B-5683/2013 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die ICT-Berufsbildung Schweiz (nachfolgend: Erstinstanz) 

X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Prüfungsentscheid vom 

(…) mitgeteilt hat, er habe die Höhere Fachprüfung für Informatiker nicht 

bestanden, 

dass der Beschwerdeführer dagegen am 12. August 2013 Beschwerde 

beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI 

(nachfolgend: Vorinstanz) erhoben hat,  

dass die Vorinstanz mit Entscheid vom 20. September 2013 auf die Be-

schwerde nicht eingetreten ist mit der Begründung, der Beschwerdeführer 

habe trotz Aufforderung zur Beschwerdeverbesserung seine Beschwerde 

nicht verbessert und keine Beschwerde mit Unterschrift eingereicht, 

dass der Beschwerdeführer diesen Entscheid mit Beschwerde vom 8. Ok-

tober 2013 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 19. Dezember 2013 die 

Abweisung der Beschwerde beantragt hat, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnah-

me nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

denen auch das SBFI zählt (Art. 33 Bst. d VGG), 

dass der Entscheid der Vorinstanz vom 20. September 2013 eine Verfü-

gung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 VwVG darstellt und mit Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht angefochten werden kann,  

dass der Beschwerdeführer als Adressat der angefochtenen Verfügung 

zur Beschwerde offensichtlich legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass die Beschwerde fristgerecht eingereicht wurde (Art. 50 Abs. 1 

VwVG) und der Beschwerdeführer innert der ihm gesetzten Frist den 

Kostenvorschuss bezahlt hat (Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

dass daher auf die Beschwerde einzutreten ist,   

B-5683/2013 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsge-

richt die Sachverhaltsausführungen in der angefochtenen Verfügung nicht 

bestritten hat, 

dass sich auch aus den Akten ergibt, dass die vom Beschwerdeführer 

eingereichte Beschwerde gegen den Prüfungsentscheid der Erstinstanz 

nicht mit einer Unterschrift versehen war,  

dass die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Rechtsvertre-

ters Voraussetzung dafür ist, dass auf eine Beschwerde eingetreten wer-

den kann (Art. 52 Abs. 1 und 3 VwVG),  

dass, falls die Unterschrift fehlt, die Beschwerdeinstanz dem Beschwer-

deführer eine Nachfrist anzusetzen hat mit der Androhung, nach unbe-

nutztem Fristablauf werde auf die Beschwerde nicht eingetreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass aktenkundig erstellt und unbestritten ist, dass die Vorinstanz den 

Beschwerdeführer auf die fehlende Unterschrift hingewiesen und ihm ei-

ne Nachfrist zur Verbesserung eingeräumt hat, unter Androhung des 

Nichteintretens,  

dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen seine Beschwerde 

nicht innert dieser Frist verbessert hat,  

dass die Vorinstanz unter diesen Umständen offensichtlich zu Recht auf 

die Beschwerde nicht eingetreten ist, 

dass das einzige Argument des Beschwerdeführers, die Vorinstanz hätte 

trotz des Formfehlers auf seine Beschwerde eintreten müssen, ange-

sichts der klaren Sach- und Rechtslage offensichtlich unbehelflich ist, 

dass sich die vorliegende Beschwerde nach dem Gesagten als unbe-

gründet erweist und abzuweisen ist,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dem unterliegenden Be-

schwerdeführer die Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG, Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten auf Fr. 600.– festzusetzen sind und mit dem 

vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind, 

B-5683/2013 

Seite 4 

dass dem unterliegenden Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensaus-

gang keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, zumal er nicht vertre-

ten war (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE),  

dass der Entscheid nicht mit Beschwerde beim Bundesgericht angefoch-

ten werden kann und mithin endgültig ist (Art. 83 Bst. t des Bundesge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 

 
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.–

verrrechnet.  

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 4124; Einschreiben; Akten zurück) 

– die Erstinstanz (Einschreiben) 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Eva Schneeberger Beatrice Grubenmann 

 

Versand: 10. Januar 2014