# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fdba298c-01f4-5983-9361-7d16c5cdcdfc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-07-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.07.2018 B-620/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-620-2018_2018-07-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-620/2018 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  

v o m  4 .  J u l i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Ronald Flury, 

Gerichtsschreiber Thomas Ritter. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG,  

vertreten durch die Rechtsanwälte 

Lukas Bühlmann und Dr. iur. Michael Reinle, 

Meyerlustenberger Lachenal AG,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Bauten und Logistik BBL,  

KBB / Rechtsdienst,  

vertreten durch lic. iur. Julia Bhend, Rechtsanwältin,  

Probst Partner AG, Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur,  

Vergabestelle.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Öffentliches Beschaffungswesen, 

Projekt "(17007) 620 (Ersatz Kuvertiersysteme)", 

SIMAP-Meldungsnummer 1001943, 

SIMAP-Projekt-ID 157001. 

 

B-620/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL (nachfolgend: Vergabe-

stelle) betreffend das Projekt "(17007) 620 (Ersatz Kuvertiersysteme)" am 

8. Januar 2018 der Y._______ AG (nachfolgend: Zuschlagsempfängerin) 

den Zuschlag erteilt hat, 

dass die Vergabestelle diese Zuschlagsverfügung am 10. Januar 2018 auf 

der Internetplattform SIMAP publiziert hat (Meldungsnummer 1001943), 

dass die X._______ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diese Zu-

schlagsverfügung mit Beschwerde vom 29. Januar 2018 beim Bundesver-

waltungsgericht angefochten hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenentscheid vom 13. Juni 

2018 das Gesuch der Beschwerdeführerin, es sei der Beschwerde die auf-

schiebende Wirkung zu erteilen, abgewiesen hat, 

dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 26. Juni 2018 

die Beschwerde vom 29. Januar 2018 zurückgezogen hat, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (vgl. Art. 23 

Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes [VGG, SR 173.32]),  

dass die Verfahrenskosten grundsätzlich jener Partei aufzuerlegen sind, 

die ein Verfahren durch Rückzug der Beschwerde zur Erledigung bringt 

und die demzufolge als unterliegende Partei zu betrachten ist (vgl. Art. 63 

Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 

[VwVG, SR 172.021] i.V.m. Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

dass die Beschwerdeführerin zudem im Zwischenentscheid vom 13. Juni 

2018 in Bezug auf den Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung 

vollständig unterlegen ist, 

dass ein Zwischenentscheid über die Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung in der Regel (wie auch vorliegend) erheblichen Aufwand verursacht, 

weshalb im Fall eines Rückzugs, der erst nach diesem Zwischenentscheid 

erfolgt, die Spruchgebühr praxisgemäss nicht erlassen, sondern nur redu-

ziert wird (vgl. PETER GALLI/ANDRÉ MOSER/ELISABETH LANG/MARC STEINER, 

B-620/2018 

Seite 3 

Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. Auflage, 2013, Rz. 1433 

m.H.),  

dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführerin reduzierte Verfahrens-

kosten von insgesamt Fr. 3'500.– aufzuerlegen sind,  

dass eine Parteientschädigung bei diesem Ausgang des Verfahrens ausser 

Betracht fällt (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

B-620/2018 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Der Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten von Fr. 3'500.– aufer-

legt. Dieser Betrag wird dem Kostenvorschuss von Fr. 10ʹ000.– entnom-

men. Der Restbetrag von Fr. 6'500.– wird der Beschwerdeführerin nach 

Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Rechtsvertreter; Gerichtsurkunde; 

Beilage: Rückerstattungsformular) 

– die Vergabestelle (Gerichtsurkunde) 

– die Zuschlagsempfängerin Y._______ AG, (A-Post) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Ronald Flury Thomas Ritter 

 

  

B-620/2018 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-

gesetzes vom 17. Juni 2005, BGG, SR 173.110), soweit sich eine Rechts-

frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 83 Bst. f Ziff. 1 und 2 BGG). 

Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-

ren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift 

zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind,  

soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(vgl. Art. 42 BGG).  

 

Versand: 10. Juli 2018