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**Case Identifier:** 2bfc6fcb-3fd8-5b90-b0fa-1d7b81ddaeb9
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-07
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 07.10.2025 SK.2024.68
**Docket/Reference:** SK.2024.68
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2024-68_2025-10-07

## Full Text

mehrfache Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 StGB);;mehrfache Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 StGB);;mehrfache Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 StGB);;mehrfache Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 StGB)

Urteil vom 7. Oktober 2025 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichterin Joséphine Contu Albrizio, 

Einzelrichterin 

Gerichtsschreiber Hanspeter Lukács  

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsanwäl-

tin des Bundes Simone Meyer-Burger, 

 

 

gegen 

  1. A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwältin Beatrice 

Schindlberger-Benz, 

  

2. B., erbeten verteidigt durch Fürsprecher Stephan 

Schmidli, 

  

3. C., erbeten verteidigt durch Fürsprecher Franz Mül-

ler, 

 

Gegenstand 

 

mehrfache Verletzung fremder Gebietshoheit 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2024.68 

- 2 - 

SK.2024.68 

Die Einzelrichterin erkennt: 

I. A. 

1. A. wird vom Vorwurf der mehrfachen Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 

Ziff. 1 Abs. 1 StGB) freigesprochen. 

2. A. wird von der Eidgenossenschaft mit Fr. 28'533.45 entschädigt. 

3. Die auf A. entfallenden Verfahrenskosten (davon Anteil Gerichtsgebühr:  

Fr. 1'000.--) gehen zu Lasten der Eidgenossenschaft. 

 

II. B. 

1. B. wird vom Vorwurf der Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB) freigesprochen. 

2. B. wird von der Eidgenossenschaft mit Fr. 25'887.60 entschädigt. 

3. Die auf B. entfallenden Verfahrenskosten (davon Anteil Gerichtsgebühr:  

Fr. 1'000.--) gehen zu Lasten der Eidgenossenschaft. 

 

III. C. 

1. C. wird vom Vorwurf der mehrfachen Verletzung fremder Gebietshoheit (Art. 299 

Ziff. 1 Abs. 1 StGB) freigesprochen. 

2. C. wird von der Eidgenossenschaft mit Fr. 26'715.25 entschädigt. 

3. Die auf C. entfallenden Verfahrenskosten (davon Anteil Gerichtsgebühr:  

Fr. 1'000.--) gehen zu Lasten der Eidgenossenschaft. 

 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch die Einzelrichterin mündlich 

begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt, der nicht 

anwesenden Bundesanwaltschaft wird es zugestellt. 

- 3 - 

SK.2024.68 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

 

Die Einzelrichterin   Der Gerichtsschreiber 

 
 
 
 
 
 
Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

− Bundesanwaltschaft, Urteilsvollzug (vollständig) 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 

Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-

tikel 59 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug von mehr 

als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes 

Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt oder eine Partei 

ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 

sowie gegen selbstständige nachträgliche Entscheide und gegen selbstständige Einziehungsentscheide kann 

innert 10 Tagen seit Eröffnung bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder schriftlich Beru-

fung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 

 

Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten werden. Mit der Berufung können 

gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechts-

verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes so-

wie Unangemessenheit (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). 

 

Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-

kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 

ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 

sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 

anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 

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SK.2024.68 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-

richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 

(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 

 

Mit der Beschwerde können gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-

brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; die unvollständige oder unrichtige 

Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

Rechtsmittel der amtlichen Verteidigung und der Wahlverteidigung 

Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung das Rechtsmittel ergreifen, das gegen 

den Endentscheid zulässig ist (Art. 135 Abs. 3 StPO). 

 

Gegen den Entschädigungsentscheid kann die Wahlverteidigung das Rechtsmittel ergreifen, das gegen den 

Endentscheid zulässig ist (Art. 429 Abs. 3 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auf eine schriftliche Begründung des Urteils wurde gemäss Art. 82 Abs. 1 StPO verzichtet. 
 
 
 
 
 
 
 
 
    Versand: 8. Oktober 2025