# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 09258f26-6a5b-55b2-b9cd-1893bd1a6680
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.09.2017 I 2017 62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-62_2017-09-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2017 62

Entscheid vom 18. September 2017

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (geb. am ________) hat von ________ bis ________ die Pri-
mar- und Sekundarschule in C.________ absolviert. Während der Sommerferien 
2007 in L.________ wurde eine chronische entzündliche Darmerkrankung (Mor-
bus Crohn) diagnostiziert (IV-act. 5-103/120). Eine Lehre als Detailhandelsfach-
frau beendete sie im Jahre ________ mit dem Fähigkeitszeugnis (________). In 
der Folge arbeitete sie vorübergehend u.a. in einer Treuhandfirma (IV-act. 4) und 
als Verkäuferin für die Firma D.________ (IV-act. 11).

B. Am 2. Dezember 2016 unterzeichnete sie eine Anmeldung zum Bezug von 
IV-Leistungen (Eingang bei der IV-Stelle am 14.12.2016). Die gesundheitlichen 
Probleme umschrieb sie mit einer Morbus Crohn-Erkrankung (IV-act. 1-6/8). 

C. Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 7. März 2017 
mit, dass kein Anspruch auf IV-Leistungen bestehe (IV-act. 13). Dagegen liess 
A.________ am 4. Mai 2017 Einwände erheben und beantragte, es seien ihr 
Eingliederungsmassnahmen zu gewähren (IV-act. 19).

D. Am 19. Mai 2017 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren ab-
gewiesen werde.

E. Gegen diese am 26. Mai 2017 eingegangene Verfügung reichte 
A.________ rechtzeitig am 23. Juni 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
mit den folgenden Rechtsbegehren ein:

1. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 19. Mai 2017 sei 
dahingehend abzuändern, dass der Beschwerdeführerin Eingliederungsmass-
nahmen zustehen.

2. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 19. Mai 
2017 dahingehend abzuändern, dass der Beschwerdeführerin eine Invaliden-
rente zusteht.

3. Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der 
IV-Stelle Schwyz vom 19. Mai 2017 zu ergänzenden Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber ergänzende Ab-
klärungen anzuordnen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

F. Mit Vernehmlassung vom 7. August 2017 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

Mit Replik vom 14. August 2017 hielt die Beschwerdeführerin an ihren in der 
Beschwerde gestellten Anträgen fest. Daraufhin folgte eine Stellungnahme der 

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IV-Stelle vom 18. August 2017, auf welche die Beschwerdeführerin mit einer Ein-
gabe vom 25. August 2017 reagierte.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Gesundheit voraus (Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 und 6 ff. ATSG 
i.V.m. Art. 1 Abs. 1 IVG). Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung 
des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit 
liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

1.2 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) unmittelbar bedrohte Ver-
sicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf 
Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die 
Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 
wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die 
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind 
(lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen umfassen laut Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG u.a. 
berufliche Massnahmen (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Um-
schulung, Arbeitsvermittlung und Kapitalhilfe). Bei der Festlegung der 
Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu 
berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1bis Satz 2 IVG).

1.3 Die Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 134 V 231 Erw. 
5.1). Bei der Prüfung, ob Anspruch auf IV-Leistungen besteht, sollen diese dem 
Versicherungsträger und im Beschwerdefall dem Gericht ermöglichen, zu beur-
teilen, inwieweit die Arbeitsfähigkeit gesundheitsbedingt beeinträchtigt ist und 
welche Tätigkeiten noch zumutbar sind (vgl. BGE 132 V 93 Erw. 4 S. 99 f. mit 
Hinweisen; Urteil 8C_371/2013 vom 28.11.2013 Erw. 4.4 mit weiterem Hinweis). 
Liegen hiezu keine verlässlichen ärztlichen Berichte vor, sind weitere 
Abklärungen erforderlich, ansonsten der Untersuchungsgrundsatz verletzt wird 
(vgl. Urteil 8C_892/2013 vom 27.3.2014 Erw. 5.3.1 mit weiteren Hinweisen, u.a. 
auf SVR 2010 IV Nr. 41 S. 128).

1.4 Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die richterliche 
Überprüfungsbefugnis der Zeitpunkt des Verfügungserlasses (hier: 19.5.2017) 
massgebend, weshalb später ergangene Berichte nur (aber immerhin) dann zu 
berücksichtigen sind, wenn sie sich zur Entwicklung des Gesundheitszustandes 
bis zu jenem Zeitpunkt äussern (vgl. Urteil 8C_292/2008 vom 9.4.2009 Erw. 4 mit 

4

Verweis auf BGE 129 V 167 Erw. 1 S. 169, bestätigt u.a. im Urteil 8C_516/2016 
vom 27.10.2016 Erw. 4.3; vgl. auch BGE 130 V 138 Erw. 1.2). 

2.1 Im vorliegenden Fall ging am 14. Dezember 2016 die IV-Anmeldung der 
Beschwerdeführerin ein, worauf die Vorinstanz diverse Abklärungen vornahm 
und namentlich Berichte der behandelnden Ärzte anforderte. Diesen Unterlagen 
ist u.a. ein von Dr.med. E.________ (Leitender Arzt Innere Medizin/ 
Gastroenterologie, Spital F.________) verfasster Bericht vom 29. Januar 2016 
an den Hausarzt Dr.med. H.________ (C.________) zu entnehmen, in welchem 
nach der ambulanten Konsultation vom 27. Januar 2016 mit Infliximab-Infusion 
der bisherige Verlauf wie folgt zusammengefasst wurde (IV-act. 5-16/120):

Diagnosen:
1. Morbus Crohn (ED 2007)

 ASCA positiv
 Deutliche zirkuläre Wandverdickung im Colon ascendens und Zökalpol 

(Sonographie 12/2012)
 Schwere ulzeröse Veränderungen im Colon ascendens und transversum 

mit Lumeneinengung und Pseudopolypenbildung (Ileo-Koloskopie vom 
29.05.2013)

 St.n. Erythema nodosum
 Substituierter Eisenmangel
 St.n. Therapie mit Azathioprin von 01/12 bis 09/12 (selbständig abgesetzt 

trotz klinischer Remission)
 Infliximab seit 06/13
 Ungenügender Infliximab-Spiegel ohne Antikörperbildung bei Adherence-

Probleme
 aktuell erneute Crohn-Symptomatik mit rechtsseitige 

Unterbauchschmerzen und arthritischen Beschwerden
2. Einschränkende Polyarthritis im Rahmen des M. Crohn

 MRI 01/2013: floride Sakroilitis bds.
 Aktuell: Arthritische Beschwerden aller grossen Gelenke 

3. Wiederholte ekzematöse Hautveränderungen

Anamnese:

Bei der Patientin mit Morbus Crohn bestehen unverändert Adherence-Probleme. 
Diese sind seit der initialen Diagnosestellung bekannt. Damals wurden wiederholte 
Notfallbehandlungen mit Steroiden durchgeführt, die Patientin war jedoch mit den 
jeweiligen Steroidbehandlungen immer unzufrieden aufgrund der 
Gewichtszunahme. Im Verlauf konnte die Patientin dann für eine 
immunsuppressive Therapie mit Azathioprin gewonnen werden, diese Behandlung 
führte auch zu einer klinischen Remission, insbesondere der Gelenkbeschwerden. 
Selbständig hatte die Patientin die Azathioprin-Therapie wieder abgesetzt und 
nicht überraschend ist es wieder zu einem Schubereignis gekommen.
Aufgrund eines schweren Schubereignisses mit bereits eingetretener Lumen-
einengung haben wir uns dann Mitte 2013 für eine Behandlung mit Infliximab 

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entschieden. Wir erhofften uns auch die Adherence-Probleme aufgrund der 
geplanten regelmässigen Konsultationen besser in den Griff zu bekommen. 
Unter Infliximab auch vollständige klinische Remission und Normalisierung der 
Entzündungsparameter. Sonographisch persistierte auch bei klinischer Remission 
eine Wandverdickung, welche auch für fibrotische Veränderungen spricht. Seit 
jedoch 2015 hat die Patientin wiederholt Infliximab-Termine versäumt und hat sich 
erst bei Symptomrezidiv wieder gemeldet. So ist auch der letztmalige Termin am 
05.01.2015 (recte wohl: 05.01.2016) versäumt worden.
Die Patientin hat sich dann aus ihren Ferien für einen rasch möglichen Termin 
gemeldet, da es wieder zu rasch auftretenden Beschwerden kam.
Aktuell bestehen insbesondere arthritische Beschwerden aller grossen Gelenke 
(Hüfte, Knie, Handgelenke bds.), ebenfalls betroffen ist das rechte Mandibular-
gelenk. Die Fingergelenke sind nicht betroffen. Diese Beschwerden sind vor einer 
Woche plötzlich aufgetreten.
Bezüglich Abdomen bestehen immer noch rechtsseitige Unterbauchschmerzen, 
neu auch intermittierend minutenanhaltende Schmerzen epigastrisch. Nausea und 
Erbrechen besteht nicht. Der Stuhlgang sei normal. Einmalig wurde wenig Blut im 
Urin festgestellt. Das Gewicht stabil, kein Fieber.
(…)

Beurteilung:
Bei der Patientin mit Morbus Crohn bestehen erhebliche Adherence-Probleme. 
Termine werden immer wieder versäumt, so auch diesmal. Die Patientin war für 
zwei Monate in den Ferien und hat sich nun aufgrund der schweren Beschwerden 
wieder gemeldet, damit vereinbar ist auch der CRP-Wert wieder angestiegen.
Die Patientin wurde eindringlich informiert, dass solche wiederkehrende Notfall-
behandlungen zu einem schlechteren funktionellen Ergebnis führen und das damit 
verbundene Auftreten von entzündlichen Veränderungen auch zu chronischen 
Schäden der Gelenke sowie auch fibrotischen Veränderungen im Darm führen 
kann.
Darauf angesprochen gab sie an, bei jeweils gutem Befinden lieber keine 
Medikamente einzunehmen. Ihr wurde erneut die Notwendigkeit der regelmässigen 
Behandlung anstelle einer intermittierenden Behandlung geschildert. Ebenfalls 
wurde sie darauf aufgeklärt, dass durch die intermittierenden Behandlungen es zu 
häufigeren Arzneimittelinteraktionen und auch zu Antikörperbildungen mit 
Wirkverlust führen kann. Ebenfalls sind dadurch mit höherer Wahrscheinlichkeit 
Spätkomplikationen zu erwarten.
Wir konnten in der heutigen Konsultation gleich 300 mg Remicade infundieren, 
aufgrund des fast 11-wöchigen Intervalls in einer vorsichtigen Behandlungszeit mit 
Prämedikation

Vorschlag zum Prozedere:
Bei bereits nachgewiesenem, zu tiefem Infliximab-Spiegel im 8-Wochenintervall 
(damals jedoch auch den vorgängigen Termin versäumt), haben wir eine 
Zwischensättigung vereinbart. Es wurde ein Termin in vier und in sechs Wochen 
geplant. Bei vollständiger Remission Termin in sechs Wochen, bei noch 
ungenügendem Ansprechen Termin in vier Wochen. (…)

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2.2 Am 24. Februar 2016 erfolgte die nächste ambulante Konsultation im Spital 
F.________ mit Infliximab-Infusion. Im gleichentags verfassten Bericht teilte 
Dr.med. E.________ dem Hausarzt Dr.med. H.________ mit, dass die Patientin 
sich für den früheren Termin gemeldet habe, da sie erneut in die Ferien fahre. 
Weiter führte der behandelnde Facharzt aus (IV-act. 5-11/120):

Erfreulicherweise besteht jedoch gemäss Angaben eine vollständige klinische 
Remission mit normalen Stuhlentleerungen bezüglich Frequenz und Konsistenz. 
Keine Abdominalschmerzen, stabilem, eher zunehmendem Gewicht und 
vollständiger Beschwerdefreiheit bezüglich der Gelenkbeschwerden.

2.3 Eine weitere ambulante Konsultation erfolgte am 25. April 2016 im Spital 
F.________ (mit einer Infliximab-Gabe von 300 mg Remicade). Dr.med. 
E.________ berichtete dem Hausarzt, erfreulicherweise bestehe unverändert 
eine klinische Remission (normaler Stuhlgang ohne Blutabgänge, keine 
Abdominalschmerzen, stabiles Gewicht, vgl. IV-act. 5-10/120).

2.4 Bei der nächsten Infliximab-Infusion vom 21. Juni 2016 wurde erneut eine 
vollständige klinische Remission abdominal und bezüglich arthritischer 
Beschwerden festgestellt. Dr.med. E.________ wies in seinem Bericht an den 
Hausarzt darauf hin, dass die Patientin die Prämedikation mit Prednison (trotz 
entsprechender Aufklärung) verweigert habe (IV-act. 5-9/120).

2.5 Im Bericht zur ambulanten Konsultation vom 24. August 2016 (mit 
Abdomensonographie und Infliximab-Infusion) informierte Dr.med. E.________ 
den Hausarzt, dass es der Patientin subjektiv gut gehe (normaler Stuhlgang, 
stabiles Gewicht, keine Gelenkbeschwerden), indes klage sie seit ungefähr einer 
Woche über epigastrische Abdominalbeschwerden (nicht wie sie es von früher 
her kenne, vgl. IV-act. 5-7/120). Im Schreiben vom 6. September 2016 an den 
Hausarzt ergänzte Dr.med. E.________, es sei nun doch ein verminderter 
Medikamentenspiegel (Infliximab) nachgewiesen worden; erfreulicherweise 
liessen sich keine neutralisierenden Antikörper feststellen. Bei erneutem 
Schubereignis (insbesondere im Kolon transversum) scheine eine 
Dosissteigerung indiziert. Die Patientin werde zu einer vorgezogenen Infliximab-
Infusion in 4 Wochen direkt aufgeboten (IV-act. 5-6/120).

2.6 Mit Schreiben vom 21. September 2016 teilte Dr.med. E.________ dem 
Hausarzt mit, dass bei der gemeinsamen Patientin mit bekanntem Morbus Crohn 
und lediglich partieller Remission ein verminderter Medikamentenspiegel 
nachgewiesen und deswegen eine Intervallverkürzung von Infliximab besprochen 
worden sei. Zum für den 21. September 2016 vereinbarten Termin sei die 
Patientin nicht erschienen (IV-act. 5-1/120).

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2.7 Am 30. November 2016 folgte die nächste ambulante Konsultation im 
Spital F.________ mit Infliximab-Infusion. Dr.med. E.________ berichtete dem 
Hausarzt, bei der Patientin mit bekanntem Morbus Crohn und Crohn-assoziierten 
Polyarthritis bestehe eine schlechte Adherence. Bereits im Sommer sei aufgrund 
von epigastrischen Abdominalbeschwerden sonographisch eine signifikante 
Wandverdickung im Kolon transversum nachgewiesen worden. In einer 
Infliximab-Spiegel-Bestimmung habe ein deutlich zu tiefer Infliximab-Spiegel bei 
negativen Antikörpern nachgewiesen werden können. Es sei eine 
Dosisintensivierung besprochen und geplant gewesen, leider sei die Patientin 
erneut für wiederholte Termine nicht erschienen. Erst bei Auftreten von 
signifikanten Beschwerden habe sich die Patientin für eine erneute Infliximab-
Gabe gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt sei (in Abwesenheit von Dr.med. 
E.________) bei erhöhten Entzündungswerten auf die Infliximab-Infusion 
verzichtet worden. Daraufhin habe die Patientin eine Infliximab-Behandlung in 
L.________ geplant, was gemäss Angaben der Patientin vor 2 Wochen erfolgt 
sei (allerdings würden keine Unterlagen vorliegen und habe dies lediglich für 3 
Tage zu Beschwerdefreiheit geführt). Dr.med. E.________ betonte, dass er die 
Patientin (erneut) eindringlich über die Notwendigkeit einer regelmässigen und 
geplanten Behandlung informiert habe, ansonsten mit einer Verschlechterung der 
intestinalen Crohn-Beschwerden und auch der extraintestinalen Crohn-
Beschwerden zu rechnen sei (mit Komplikationen). Ein erneuter 
Konsultationstermin sei in einem Monat vereinbart worden (IV-act. 8-5f./6).

2.8 Nach der ambulanten Konsultation vom 4. Januar 2017 berichtete Dr.med. 
E.________ dem Hausarzt von einem erfreulichen Verlauf mit vollständiger 
Besserung der Gelenkbeschwerden und nur noch selten, wenig intensive, 
krampfartige Abdominalbeschwerden, ungefähr alle drei Tage. Es sei vorläufig 
eine Weiterführung der 4-wöchentlichen Infliximab-Gaben geplant (IV-act. 10-
2/5).

2.9 Am 30. Januar 2017 teilte die Versicherte Dr.med. E.________ per Email 
was folgt mit (IV-act. 10-4/5):

Gerne möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich eine neue Naturheilbehandlung 
begonnen habe. Seit ca. 3 Monaten führe ich diese Behandlung und möchte es 
weiter führen.
Für die Behandlung bei Ihnen im Spital möchte ich eine Pause legen und die 
Naturheilbehandlung beobachten.
Den Termin am 1. Februar 2017 bitte ich Sie zu annullieren.
Ich fühle mich momentan gesund und schmerzlos. (…)

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In der Antwort vom 31. Januar 2017 riet Dr.med. E.________ der Versicherten 
davon ab, die bisherige medikamentöse Behandlung zu unterbrechen. Remicade 
müsse regelmässig über einen längeren Zeitraum verabreicht werden, um eine 
optimale Wirkung zu erbringen. Aktuell würden sich viele Hinweise für eine aktive 
Entzündung in ihrem Darm finden. Falls die Remicadebehandlung unterbrochen 
werde, sei es gut möglich, dass sich die Entzündung wieder verschlechtere (im 
schlimmsten Fall nicht mehr kontrollierbar). Abschliessend empfahl Dr.med. 
E.________, beide Behandlungsmöglichkeiten parallel zu nutzen (IV-act. 10-4/5). 

2.10  In einem Kurzbericht vom 6. Februar 2017 beantwortete der Hausarzt 
Dr.med. H.________ einen Fragenkatalog der IV-Stelle u.a. dahingehend, dass 
er die Versicherte seit 2007 behandle (letzte Kontrolle am 8.11.2016), dass ein 
Morbus Crohn (ED 2007) vorliege mit ungenügender Therapiecompliance (nur 
unregelmässig Remicade-Infusionen). Gemäss seinen Aufzeichnungen sei die 
Versicherte Mitarbeiterin der Firma G.________; die bisherige Tätigkeit sei noch 
zumutbar, mit nicht vorhersehbaren Unterbrüchen bei Exazerbation des Morbus 
Crohn; gemäss Bericht der Patientin gehe es ihr derzeit gut (IV-act. 10-1/5). 

2.11  Der RAD-Facharzt für Allgemeine Innere Medizin I.________ nahm am 
21. Februar 2017 eine Beurteilung der medizinischen Akten vor. Unter Hinweis 
auf die Berichte des Gastroenterologen des Spitals F.________ vom 4. Januar 
2017 und des Hausarztes Dr.med. H.________ vom 6. Februar 2017 
veranschlagte der RAD-Arzt für den aktuellen Zeitpunkt eine vollschichtige 
Arbeitsfähigkeit; der weitere Verlauf bleibe abzuwarten und sei sicher auch von 
der Therapie-Adherence abhängig (IV-act. 12-5/5).

2.12  Mit Schreiben vom 11. April 2017 an die IV-Stelle korrigierte der Hausarzt 
Dr.med. H.________ seinen Bericht vom 6. Februar 2017 dahingehend, dass die 
Versicherte nie bei der Firma G.________ gearbeitet habe; es liege eine 
Verwechslung vor, da die Mutter der Versicherten dort arbeite. Die Patientin habe 
ausgeführt, seit dem Lehrabschluss aus Krankheitsgründen nie mehr gearbeitet 
zu haben; die Lehrabschlussprüfung habe sie zwar schulisch bestanden, die 
entsprechenden Lehrstellen jedoch vorzeitig verloren. Bei der Regionalen 
Arbeitsvermittlung (RAV) habe sie sich nicht gemeldet, da sie „ja immer krank 
gewesen sei“. Tatsächlich sei es so, dass die regelmässige Therapie mit 
Remicade bei Dr.med. E.________ seitens der Patientin abgebrochen worden 
sei. Sie sei nach L.________ gereist und habe sich dort erneut abklären lassen. 
Der Gastroenterologe gelangte zum gleichen Ergebnis: aktiver Morbus Crohn. 
Abschliessend hielt der Hausarzt fest (IV-act. 16):

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Des Weiteren gibt die Patientin an, dass die chronische Erkrankung sie psychisch 
destabilisiere. Sie sei deshalb nicht in der Lage, eine regelmässige Therapie zu 
befolgen. Genau dies habe ich ihr im Gespräch vom 10.4.17 jedoch ganz 
ausdrücklich empfohlen.

2.13  Daraufhin erkundigte sich die IV-Stelle am 13. April 2017 beim Hausarzt, 
ob und inwieweit eine fachärztliche Behandlung wegen der geltend gemachten 
psychischen Destabilisierung aktuell durchgeführt werde (IV-act. 17-1/4). In der 
Antwort vom 21. April 2017 bestätigte der Hausarzt, dass aktuell keine 
psychiatrische Behandlung stattfinde (IV-act. 18). Eine solche psychiatrische 
Behandlung wurde auch in den Einwänden der beanwalteten Versicherten vom 
4. Mai 2017 zum Vorbescheid vom 7. März 2017 nicht vorgebracht. Stattdessen 
wurde darauf hingewiesen, dass die Versicherte seit dem 15. April 2017 in 
L.________ eine neue (rund 6 Monate dauernde) Behandlung beim Professor für 
Innere Medizin/ Gastroenterologie Dr. J.________ (mit Infliximab + 
Azathiopurine) begonnen habe (mit 2 Wochen stationärem Aufenthalt in 
L.________ und regelmässigen Kontrollen in L.________, vgl. IV-act. 19-6/11).

2.14  In der Replik vom 14. August 2017 (S. 3) wurde unter Hinweis auf ein 
ärztliches Zeugnis von Dr.med. K.________ (Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie FMH, F.________) vom 11. Juli 2017 argumentiert, dass die 
Versicherte seit dem 20. März 2017 (und mithin seit rund 2 Monaten vor Erlass 
der angefochtenen Verfügung vom 19. Mai 2017) psychiatrisch behandelt werde. 
Es gehe um die Aufarbeitung der Erkrankung (M.Crohn), um den Umgang mit 
dieser Erkrankung, Compliance-Förderung, Ablösung vom Elternhaus, 
Artikulation bestehender psychischer Belastungen mit depressiven, ängstigenden 
und somatisierenden Anteilen sowie Aufarbeitung aggravierender und 
entwicklungspsychologischer Aspekte. Aufgrund der für die Versicherte subjektiv 
unlösbaren Situation, der latenten Suizidgedanken und der bestehenden 
Hilflosigkeit sei eine Unterstützung zur Eingliederung in den Arbeitsprozess mit 
Coaching, Übungs-Trainingsarbeitsplatz, Reflexionsmöglichkeiten durch 
professionelle Helfer aus medizinischer Sicht ebenso notwendig wie eine 
psychotherapeutische Begleitung (vgl. Bf-act. 5). 

2.15  In der Eingabe vom 25. August 2017 korrigierte der Rechtsvertreter der 
Versicherten, dass der Behandlungsbeginn beim Psychiater Dr.med. K.________ 
irrtümlich per 20. März 2017 angegeben worden sei. Richtig sei, dass das 
Erstgespräch beim Psychiater am 17. Mai 2017 und damit 2 Tage vor Erlass der 
angefochtenen Verfügung stattgefunden habe (mit weiteren Terminen am 23. 
Mai 2017, 1. Juni 2017, 14. Juni 2017 und 21. Juni 2017, vgl. Bf-act. 3). 

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3.1 Bei dieser Sachlage verhält es sich so, dass schon vor dem Erlass der 
angefochtenen Verfügung vom 19. Mai 2017 relevante Anhaltspunkte für 
psychische Beeinträchtigungen vorlagen, welche der Versicherten schliesslich 
Anlass gaben, kurz vor Erlass dieser Verfügung eine psychiatrische Behandlung 
bei Dr.med. K.________ aufzunehmen. Im Einklang damit steht sodann auch, 
dass bereits im August 2010 ein psychiatrisches Konsilium beim 
Sozialpsychiatrischen Dienst (SPD ________) eingeholt wurde. Damals stellte 
Dr.med. M.________ die Diagnose eines leicht depressiven Zustandsbildes 
(ICD-10 F32.0) bei Status nach Paracetamolintoxikation vom 15./16.8.2010 in 
suizidaler Absicht (ICD-10 X60) bei Morbus Crohn (Erstdiagnose 2007, vgl. IV-
act. 5-104f./120; siehe auch IV-act. 5-64/120 = Spitalbericht vom 23.5.2013, 
wonach die Versicherte ihre schlechte Compliance mit „starken 
Stimmungsschwankungen“ begründete, „die sie selber nicht kontrollieren“ 
könne). 

3.2 Nachdem praxisgemäss die gerichtliche Überprüfung sich auf den 
Sachverhalt erstreckt, wie er sich bis zum Erlass der streitigen 
Verwaltungsverfügung (vom 19.5.2017) verwirklicht hat, kann hier über einen 
allfälligen Leistungsanspruch grundsätzlich erst nach Vorliegen entsprechender 
psychiatrischer Abklärungen materiell entschieden werden, zumal nach der 
Aktenlage nicht auszuschliessen ist, dass die aktenkundigen, im Kontext mit der 
M.Crohn-Erkrankung aufgetretenen Adherence-Probleme (d.h. eine teilweise 
Therapie-Malcompliance) durch ein psychiatrisches Beschwerdebild (mit)geprägt 
werden. Ob und inwieweit ein IV-relevanter psychischer Gesundheitsschaden 
vorliegt, ist durch ein entsprechendes psychiatrisches Konsilium zu klären, was 
von der Vorinstanz nachzuholen ist. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, 
dass die Vorinstanz hinsichtlich des Verzichts auf Durchführung einer 
psychiatrischen Abklärung vor Erlass der angefochtenen Verfügung an sich kein 
Vorwurf trifft, weil sie am 13. April 2017 ausdrücklich beim Hausarzt nachfragte, 
ob hinsichtlich der gemeldeten psychischen Destabilisierung eine psychiatrische 
Behandlung aufgenommen worden sei (IV-act. 17-1/4), was mit Mitteilung des 
Hausarztes (Eingang bei der IV-Stelle am 24.4.2017) verneint wurde (vgl. IV-act. 
18). Demgegenüber ist der Versicherten vorzuhalten, dass sie in Kenntnis des 
Vorbescheides vom 7. März 2017 (= IV-act. 13-1/4) und ihrer Einwände vom 4. 
Mai 2017 (= IV-act. 19) täglich mit dem Erlass der vorinstanzlichen Verfügung 
über den geltend gemachten Leistungsanspruch rechnen musste, weshalb es 
ihre Sache gewesen wäre, die IV-Stelle umgehend über Änderungen im 
Sachverhalt (in casu: Aufnahme einer psychiatrischen Behandlung) zu 
informieren. Dies gilt erst recht, wenn sie sich bereits einige Zeit (Tage) vor dem 
Erstgespräch vom 17. Mai 2017 um einen ersten Termin beim Psychiater 

11

Dr.med. K.________ bemühte (zumal nicht anzunehmen ist, dass die Versicherte 
am 17. Mai 2017 Dr.med. K.________ ohne vorgängige Terminabsprache 
aufsuchte und auch gleichentags empfangen wurde). Diese konkreten Umstände 
sind bei der Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen 
mitzuberücksichtigen.

3.3 Zusammenfassend ist die Beschwerde insoweit teilweise gutzuheissen, als 
die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz 
zurückgewiesen wird, damit sie nach Durchführung der psychiatrischen Zusatz-
abklärung neu über den Leistungsanspruch verfügen kann. Dabei wird es (vor 
Erlass der neuen Verfügung) zum einen geboten sein, hinsichtlich der M.Crohn-
Erkrankung den weiteren Verlauf (mit aktuellem Bericht) einzubeziehen. Zum 
andern ist die Versicherte aufzufordern, ihre Auslandaufenthalte seit der Aufgabe 
der Erwerbstätigkeit als Verkäuferin bei der Firma D.________ per 17. 
September 2015 (IV-act. 11-3/6) lückenlos zu dokumentieren, zumal nicht 
auszuschliessen ist, dass die Schwierigkeiten der Versicherten hinsichtlich einer 
beruflichen Wiedereingliederung in einem Zusammenhang damit stehen, dass 
sie regelmässig in ihrem Heimatland weilt und insoweit für den schweizerischen 
Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung steht (siehe auch die Hinweise der 
behandelnden Ärzte, wonach die Versicherte vereinbarte Behandlungstermine 
nicht einhielt, wobei mutmasslich diesbezüglich jeweilige Auslandaufenthalte eine 
Rolle spielten, vgl. IV-act. 5-17/120 [Bericht vom 29.1.2016: „für zwei Monate in 
den Ferien“], IV-act. 5-1/120 [Bericht vom 21.9.2016: „zum vereinbarten Termin 
ist die Patientin nicht erschienen“] IV-act. 5-65/120; IV-act. 5-74/120; IV-act. 
108/120; IV-act. 109/120; IV-act. 8-5/6; IV-act. 10-4/5).

4. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten zu 4/5 der 
Vorinstanz und zu 1/5 der Beschwerdeführerin auferlegt (wobei der Kostenanteil 
der Beschwerdeführerin mit den Ausführungen in Erwägung 3.2 in fine begründet 
werden). Analog wird der beanwalteten Beschwerdeführerin lediglich eine 
reduzierte Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen. Das 
Honorar wird nach dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebT, SRSZ 280.411) 
bemessen. § 2 des Gebührentarifs sieht als Bemessungskriterien die Wichtigkeit 
der Streitsache, ihre Schwierigkeit, den Umfang und die Art der Arbeitsleistung 
sowie den notwendigen Zeitaufwand vor. Das Honorar beträgt für die Vertretung 
vor Verwaltungsgericht Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebT). Eine allfällige Kos-
tennote ist zu spezifizieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andern-
falls wird die Vergütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebT). In 
Anbetracht all dieser Aspekte (inkl. Erwägung 3.2 in fine) wird das reduzierte 
Honorar ermessensweise auf Fr. 1‘850.-- festgesetzt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als die angefochtene 
Verfügung aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen 
wird, damit sie nach Durchführung der Zusatzabklärungen im Sinne der 
Erwägungen über den Leistungsanspruch neu verfügen kann. Im Übrigen 
wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Vorinstanz 
zu 4/5 (Fr. 400.--) und der Beschwerdeführerin zu 1/5 (Fr. 100.--) auferlegt. 
Dies wird zahlungsverkehrsmässig so umgesetzt, dass das Gericht den 
von der Beschwerdeführerin bezahlten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- 
einbehält und die Vorinstanz dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 
noch Fr. 400.-- zu bezahlen hat.

3. Der beanwalteten Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine 
reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1‘850.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

5. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A, z.K.).

Schwyz, 18. September 2017

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. September 2017