# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f9412cea-ac74-54f8-91a7-bdb9b79edb41
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.01.2013 LY120031
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LY120031_2013-01-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LY120031-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. M. Schaffitz und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie  

Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Subotic 

Urteil vom 28. Januar 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagte und Berufungsklägerin 

 

unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Kläger und Berufungsbeklagter 

 

unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend vorsorgliche Massnahmen (Unterhalt) 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am 
Bezirksgericht Uster vom 8. August 2012 (FP120015) 

- 2 - 

Urteil des Bezirksgerichtes Uster vom 8. August 2012: 

1. In Abänderung von Dispositivziffer 3.3 des Scheidungsurteils vom 2. Dezember 

2008 des Bezirksgerichts Bülach wird der Kläger verpflichtet der Beklagten ab 

1. September 2012 für die Dauer des Verfahrens an die Kosten des Unterhalts 

und der Erziehung der Kinder C._____ und D._____ monatliche Unterhaltsbei-

träge in der Höhe von je Fr. 254.–, zuzüglich allfällige gesetzliche oder vertrag-

liche Kinderzulagen, jeweils am Ersten eines Monats im Voraus zu bezahlen, 

zahlbar erstmals per 1. September 2012. 

2. Die Kosten und Entschädigungsfolgen werden im Endentscheid geregelt. 

3. (Mitteilung) 

4. (Rechtsmittel) 

 

Berufungsanträge: 

der Beklagten und Berufungsklägerin (Urk. 1 S. 2): 
 
" 1. Ziffer 1. des vorinstanzlichen Urteils sei aufzuheben und das Begehren um 

vorsorgliche Massnahmen sei abzuweisen. 
 2. Die Vollstreckung von Ziffer 1. des vorinstanzlichen Urteils sei aufzuschie-

ben. 
 3. Der Bk sei für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Prozessführung zu 

bewilligen und ihr sei in der Person des Unterzeichneten ein unentgeltlicher 
Rechtsbeistand beizugeben; 

 unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich MWSt) zulasten des Bb." 
 
 
des Klägers und Berufungsbeklagten (Urk. 6 S. 2): 
 
" 1. Es sei die Berufung vollumfänglich abzuweisen. 
 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8% MwSt) zu Lasten 

der Beklagten und Berufungsklägerin. 
 
 Gesuch: 
 Es sei dem Kläger und Berufungsbeklagten für das Berufungsverfahren die un-

entgeltliche Prozessführung zu gewähren und es sei ihm ihn der Person des Un-
terzeichnenden ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen." 

- 3 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Die Parteien wurden mit Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 2. Dezember 

2008 geschieden. Am 21. März 2012 machte der Kläger und Berufungsbeklagte 

(fortan Kläger) vor Vorinstanz ein Verfahren um Abänderung des vorgenannten 

Scheidungsurteils anhängig und ersuchte gleichzeitig um Erlass vorsorglicher 

Massnahmen (Urk. 4/1 S. 2). Mit Urteil vom 8. August 2012 entschied die Vor-

instanz über das Massnahmebegehren des Klägers wie vorstehend wiedergege-

ben (Urk. 2 S. 14).  

2. Mit fristgerechter Eingabe vom 17. August 2012 erhob die Beklagte und Be-

rufungsklägerin (fortan Beklagte) rechtzeitig Berufung gegen den erstinstanzli-

chen Entscheid mit den eingangs wiedergegebenen Rechtsbegehren (Urk. 1 

S. 2).  

3. Mit Verfügung vom 6. September 2012 (Urk. 5) erteilte die Kammer der be-

klagtischen Berufung mit Bezug auf Dispositivziffer 1 des vorinstanzlichen Ent-

scheids antragsgemäss die aufschiebende Wirkung und setzte dem Kläger 

gleichzeitig Frist zur Erstattung der Berufungsantwort an, welcher Aufforderung 

dieser mit Eingabe vom 17. September 2012 (Urk. 6) innert Frist mit den vorste-

hend aufgeführten Rechtsbegehren nachkam. 

4. Mit Eingabe vom 22. November 2012 nahm die Beklagte innert der ihr mit 

Verfügung vom 30. Oktober 2012 (Urk. 9) angesetzten und einmal erstreckten 

Frist Stellung zur Berufungsantwort des Klägers. Diese Eingabe wurde dem Klä-

ger am 23. November 2012 zur Kenntnisnahme zugestellt (Prot. S. 4). 

5. Der Sachverhalt ist aufgrund der Eingaben der Parteien klar, der Prozess 

erweist sich als spruchreif. 

 

- 4 - 

II. 

1. Der Kläger bezog bis zum 1. Juni 2012 Taggelder der Arbeitslosenkasse. Im 

Anschluss daran reaktivierte er nach eigenen Angaben seine stillgelegte Einzel-

firma "E._____", mit welcher er Transportaufträge nach F._____ [Staat in Afrika] 

durchführt. 

2. Wie die Kammer bereits in der Verfügung vom 6. September 2012 festgehal-

ten hat, kommen vorsorgliche Massnahmen im Abänderungsverfahren nur unter 

besonderen Umständen in Betracht, nämlich, wenn liquide tatsächliche Verhält-

nisse gegeben sind, die den voraussichtlichen Verfahrensausgang einigermassen 

zuverlässig abschätzen lassen, und den Beteiligten schlechthin nicht zugemutet 

werden kann, den Endentscheid abzuwarten (vgl. Urk. 5 S. 4). In derselben Ver-

fügung ist zudem festgehalten worden, dass der Sachverhalt insbesondere in Be-

zug auf die Frage, wie viel der Kläger effektiv verdient bzw. verdienen kann, der-

zeit nicht liquide sei (Urk. 5 S. 6). Daran hat sich auch nach Einreichung diverser 

Unterlagen durch den Kläger (vgl. Urk. 8/1-16) nichts geändert. Eine zuverlässige 

Einschätzung seiner tatsächlichen Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit 

mit seiner Transportfirma lässt sich weder gestützt auf die eingereichten "Quittun-

gen" (Urk. 8/4), welche nicht einmal ohne Weiteres der Einzelfirma des Klägers 

("E._____") zugeordnet werden können, noch auf die Ausgabenbelege mit teil-

weise handschriftlichen Notizen (Urk. 8/5-7), den Darlehensvertrag vom 1. April 

2012 (Urk. 8/8) oder die übrigen Belege vornehmen. Selbst seine Steuererklärung 

2011 hat der Kläger offenbar noch nicht fertiggestellt, jedenfalls nicht eingereicht 

(Urk. 6 S. 10). Damit lässt sich der voraussichtliche Verfahrensausgang nicht zu-

verlässig abschätzen, weshalb die Anordnung vorsorglicher Massnahmen schon 

deshalb nicht in Betracht kommt. Hinzu kommt, dass der Kläger keine Umstände 

geltend macht, welche bewirken würden, dass ihm "schlechthin nicht zugemutet 

werden" kann, den Endentscheid abzuwarten. Einzig das Auflaufen von Schulden 

stellt keinen besonders schweren Nachteil für den Kläger dar, zumal nicht darge-

tan ist, dass der Kläger im Rahmen der gegenwärtigen Einkommenspfändung – 

die wohl noch vor Anhängigmachung der Abänderungsklage aufgelaufene Unter-

haltsschulden betrifft (Urk. 8/15+16) – mehr als Fr. 300.– bezahlt (Urk. 8/14 in 

- 5 - 

Verbindung mit den dem Betreibungsamt dargelegten Einnahmen und Ausgaben 

für Juni bis August 2012 [Urk. 6 S. 4]), mitunter einen Betrag, den der Kläger 

selbst mit reduzierter Unterhaltsverpflichtung gemäss angefochtenem Urteil für 

die beiden Kinder noch leisten müsste (2 x Fr. 254.–). Mit anderen Worten ist kei-

ne Gefahr hinreichend glaubhaft gemacht, dass der Kläger riskiert, während lau-

fendem Verfahren zu hohe Beiträge zu bezahlen, welche er später unter Umstän-

den nur noch erschwert zurückerhalten könnte. Damit ist festzuhalten, dass vor-

liegend keine besonderen Umstände ersichtlich sind, welche es dem Kläger un-

zumutbar machen würden, auf den Endentscheid im vorinstanzlichen Verfahren 

zu warten. In diesem (ordentlichen) Verfahren werden insbesondere die Einkom-

mensverhältnisse des Klägers zu klären sein, was im Rahmen des vorliegenden 

(summarischen) Berufungsverfahrens - wie bereits ausgeführt - mangels Liquidität 

nicht möglich ist. Es müssen hier auch die Interessen der Beklagten, die auf die 

Kinderunterhaltsbeiträge für ihren laufenden Bedarf angewiesen ist, im Auge be-

halten werden. Der Beklagten würden – wie bereits in der Verfügung vom 6. Sep-

tember 2012 dargelegt (Urk. 5 S. 7) – die von der Alimentenstelle bevorschussten 

Beträge bei einer vorsorglichen Herabsetzung umgehend gekürzt, was zu einem 

Mehrbezug an Sozialhilfegelder ihrerseits führen und dementsprechend eine Äuf-

nung ihrer Schulden beim Sozialamt bewirken würde. 

3. Nach dem Gesagten ist das Begehren des Klägers um Anordnung vorsorgli-

cher Massnahmen in Gutheissung der Berufung abzuweisen. 

III. 

1. In Anwendung von Art. 318 Abs. 3 ZPO wird das vorinstanzliche Kosten-

Dispositiv (Dispositiv-Ziffer 2) bestätigt. 

2.1. Beide Parteien ersuchen die Berufungsinstanz um Bewilligung der unent-

geltlichen Rechtspflege gemäss Art. 117 ff. ZPO. Diese ist zu gewähren, wenn ei-

ne Person nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren 

nicht aussichtslos erscheint. 

- 6 - 

2.2. Aus den Akten geht hervor, dass die Beklagte seit dem 1. März 2007 auf 

Sozialhilfe angewiesen ist (Urk. 4/10/2; Urk. 4/14/1). Ebenso lässt sich diesen Un-

terlagen (Abrechnung 1. März 2012 bis 31. März 2012 der Sozialabteilung der 

Stadt …, Urk. 4/14/1) entnehmen, dass die Alimente der beiden Kinder D._____ 

und C._____ in der jeweils vollen Höhe von Fr. 591.15 bevorschusst werden. Der 

Kläger bestätigte denn auch, dass er nicht in der Lage sei, für die beiden Kinder 

aufzukommen und die Alimentenstelle die von ihm geschuldeten Unterhaltsbei-

träge von insgesamt Fr. 1'180.– bevorschusse (Urk. 4/1 S. 9). Damit ist die Mittel-

losigkeit der Beklagten ausgewiesen. Sodann ist das vorliegende Rechtsmittelver-

fahren nicht als aussichtslos zu bezeichnen. Schliesslich ist die Beklagte auf an-

waltliche Vertretung angewiesen, zumal auch die Gegenpartei anwaltlich vertreten 

ist (Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO, BGer 4A_87/2008). Dementsprechend ist der Be-

klagten die unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren zu gewähren 

und ihr in der Person von Rechtsanwalt lic.iur. X._____ ein unentgeltlicher 

Rechtsbeistand zu bestellen. 

2.3. Obwohl die Einkommensverhältnisse des Klägers unklar sind, erscheint 

nach summarischen Prüfung - insbesondere auch aufgrund der aktuell laufenden 

Einkommenspfändung - wenigstens hinreichend klar, dass er nebst den Unter-

haltsbeiträgen für die beiden Kinder nicht auch noch Prozesskosten begleichen 

kann. In Anbetracht des angefochtenen Entscheids konnte sein Standpunkt auch 

nicht von vornherein als aussichtslos bezeichnet werden. Damit ist seinem Ge-

such um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren zu entsprechen 

und ihm in der Person von Rechtsanwalt lic.iur. Y._____ ein unentgeltlicher 

Rechtsbeistand zu bestellen. 

3.1. Die Prozesskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 

Abs.  ZPO). Die Beklagte obsiegt vorliegend - wie bereits gesagt - vollständig, 

weshalb der Kläger die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen hat. 

3.2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist gestützt auf die Gebüh-

renverordnung des Obergerichts (GebV OG) auf Fr. 2'000.– festzusetzen und 

dem Kläger aufzuerlegen. 

- 7 - 

3.3. Ausgangsgemäss ist der Kläger zudem zu verpflichten, der Beklagten eine 

Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese ist gestützt auf die Anwaltsgebühren-

verordnung (AnwGebV) auf Fr. 1'500.– zuzüglich 8% Mehrwertsteuer, also insge-

samt auf Fr. 1'620.– (Urk. 1 S. 2) festzulegen. 

 

Es wird erkannt: 

1. Der Beklagten und Berufungsklägerin wird für das Berufungsverfahren die 

unentgeltliche Rechtspflege gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt lic. iur. 

X._____ als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. 

2. Dem Kläger und Berufungsbeklagten wird für das Berufungsverfahren die 

unentgeltliche Rechtspflege gewährt und es wird ihm Rechtsanwalt lic. iur. 

Y._____ als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. 

3. Das Begehren des Klägers und Berufungsbeklagten um Anordnung vorsorg-

licher Massnahmen für das Abänderungsverfahren wird abgewiesen. 

4. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffer 2) wird bestätigt. 

5. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.– festgesetzt. 

6. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger 

und Berufungsbeklagten auferlegt, jedoch zufolge Gewährung der unentgelt-

lichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die 

Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO bleibt vorbehalten. 

7. Der Kläger und Berufungsbeklagte wird verpflichtet, der Beklagten und Beru-

fungsklägerin für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von 

Fr. 1'620.– zu bezahlen. 

8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Uster, je 

gegen Empfangsschein. 

- 8 - 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

9. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
mehr als Fr. 30'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 28. Januar 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

lic. iur. S. Subotic 
 

 
 
versandt am: 
ss 

	Urteil vom 28. Januar 2013
	Urteil des Bezirksgerichtes Uster vom 8. August 2012:
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beklagten und Berufungsklägerin wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt und es wird ihr Rechtsanwalt lic. iur. X._____ als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt.
	2. Dem Kläger und Berufungsbeklagten wird für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt und es wird ihm Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt.
	3. Das Begehren des Klägers und Berufungsbeklagten um Anordnung vorsorglicher Massnahmen für das Abänderungsverfahren wird abgewiesen.
	4. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffer 2) wird bestätigt.
	5. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.– festgesetzt.
	6. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger und Berufungsbeklagten auferlegt, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123...
	7. Der Kläger und Berufungsbeklagte wird verpflichtet, der Beklagten und Berufungsklägerin für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'620.– zu bezahlen.
	8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Uster, je gegen Empfangsschein.
	9. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...