# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bf195d52-8364-569f-b670-ad96c6d71f60
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-24
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 24.03.2025 S 2025 28
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2025-28_2025-03-24.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Sarah Schneider und lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 24. März 2025
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(Rente)

S 2025 28

2

Urteil S 2025 28

A. Die 1957 geborene A.________ meldete sich am 6. Februar 2020 (Eingangsda-
tum) zum Bezug einer Altersrente bei der Ausgleichskasse Zug an (AK-act. 1). Am 25. Mai 
2021 sprach die Ausgleichskasse ihr eine Altersrente in Höhe von Fr. 1'746.– ab 1. August 
2021 zu (AK-act. 6). Per Anfang 2023 wurde die monatliche Rentenleistung um 2,5 % auf 
Fr. 1'790.– erhöht (AK-act. 9, 11). Am 21. Oktober 2024 verfügte die Kasse aufgrund des 
Altersrentenanspruchs des Ehegatten der Versicherten die Herabsetzung der Rente auf 
Fr. 1'715.– per 1. Dezember 2024 (AK-act. 12). Dagegen erhob A.________ am 31. Okto-
ber 2024 (Eingangsdatum) Einsprache (AK-act. 13). Mit Einspracheentscheid vom 13. Fe-
bruar 2025 wies die Kasse die Einsprache ab (AK-act. 18).

B. Mit (persönlich am 6. März 2025 überbrachter) Beschwerde beantragt A.________ 
sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids und die Zusprache einer höheren 
Rente (act. 1).

C. Die Ausgleichskasse schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde 
(act. 3).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Nach Art. 56 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-
rungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde erhoben 
werden, wobei in der Regel das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in 
dem die versicherte natürliche oder juristische Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
ihren Wohnsitz resp. Sitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Über Beschwerden gegen Verfügun-
gen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen entscheidet jedoch in Abwei-
chung von Art. 58 Abs. 1 ATSG das Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse 
(Art. 84 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; 
SR 831.10]). Gemäss § 77 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1) beur-
teilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus dem Gebiet 
der eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale Rechts-
mittelinstanz vorsieht. Beim vorliegenden Anfechtungsobjekt handelt es sich um einen 
Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Zug. Demgemäss ist das Verwaltungsgericht 
des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde örtlich und sachlich zu-

3

Urteil S 2025 28

ständig. Die Beschwerdegegnerin erliess den angefochtenen Entscheid am 13. Februar 
2025. Die Beschwerdeschrift wurde am 6. März 2025 dem Gericht übergeben, womit die 
dreissigtägige Beschwerdefrist nach Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt wurde. Der angefochte-
ne Entscheid betrifft die (Höhe der) Altersrente der Beschwerdeführerin. Folglich ist sie zur 
Beschwerde legitimiert. Sodann genügt die Beschwerdeschrift auch den übrigen formellen 
Voraussetzungen, weshalb sie zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulations-
weg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 162.11).

2. Die Vorinstanz hat die einschlägigen Gesetzesbestimmungen zur Kürzung der 
Altersrenten von Ehepaaren gemäss AHVG (sog. Plafonierung) und deren Zweck zutref-
fend wiedergegeben; darauf wird verwiesen (vgl. Einspracheentscheid, AK-act. 18/2).

3.
3.1 Die Ausgleichskasse führte im angefochtenen Entscheid aus, die Versicherte habe 
ab 1. August 2021 eine monatliche Altersrente von Fr. 1'746.– bezogen. Da ihr Ehemann 
ab Dezember 2024 ebenfalls Anspruch auf eine Altersrente habe, sei die Einkommenstei-
lung vorgenommen worden. Da die beiden Einzelrenten des Ehepaares 150 % des 
Höchstbetrages der Altersrente für Alleinstehende übersteigen würden, seien die Renten 
des Ehepaares ab 1. Dezember 2024 plafoniert worden (AK-act. 18/2 f.).

3.2 Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Rente – ob man nun 
alleine oder in einer Ehegemeinschaft lebe – sei zu tief. Die Kürzung heisse, dass nun 
noch weniger da sei. Beim heutigen Lebensstandard reiche dies nicht. Die Preise und Le-
benshaltungskosten seien bekannt. Sie brauche eine Rente, die zum Leben reiche 
(act. 1).

3.3 Die Beschwerdeführerin bestreitet das Vorliegen der Plafonierungsvoraussetzun-
gen im Sinne von Art. 35 AHVG zu Recht nicht. Ihr Ehegatte, mit dem sie (seit September 
2005 wieder) einen gemeinsamen Haushalt führt (AK-act. 13/1, 16), hat ab Dezember 
2024 einen Anspruch auf eine Altersrente (AK-act. 23), und die Summe der ungekürzten 
Altersrenten der Ehegatten macht mehr als 150 % des Höchstbetrages der Altersrente für 
Alleinstehende aus (AK-act. 23). Auch die (Neu-)Berechnung ihrer Altersrente resp. den 
Betrag, um den diese gekürzt wurde, lässt sie unkommentiert. Aufgrund der Akten besteht 
denn auch kein Anlass, an der Richtigkeit der Berechnung zu zweifeln. Die am 21. Okto-
ber 2024 verfügte Kürzung ihrer Altersrente auf Fr. 1'715.– ab 1. Dezember 2024 – per 
Januar 2025 erfolgte notabene wieder eine Erhöhung auf rund Fr. 1'784.– (AK-act. 15, 17) 

4

Urteil S 2025 28

– ist folglich nicht zu beanstanden. Die Art. 34 ff. AHVG eröffnen weder der Behörde noch 
dem Gericht einen Ermessensspielraum hinsichtlich der Bestimmung der Rentenhöhe. 
Zum eigentlichen Einwand der Beschwerdeführerin, die AHV-Renten würden zum Leben 
nicht (mehr) genügen, ist festzuhalten, dass die aufgrund der Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung ausgerichteten Leistungen die Existenz der Berechtigten noch nie 
zu sichern vermochten, weshalb die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV eingeführt wurden, 
welche seit 2008 auch in der Verfassung (vgl. Art. 112a BV) verankert sind (vgl. Cari-
giet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3. Aufl. 2021, S. 3).

4. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Verfahren ist kostenlos 
(Art. 61 lit. fbis ATSG). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 61 lit. g 
ATSG).

5

Urteil S 2025 28

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Beschwerdeführerin (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), 
an die Ausgleichskasse Zug sowie an das Bundesamt für Sozialversicherungen, 
Bern.

Zug, 24. März 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am