# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3a1e0be2-618a-5ab2-815a-76c78acdd3d9
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-11-29
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 29.11.2007 RR.2007.170
**Docket/Reference:** RR.2007.170
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2007-170_2007-11-29

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Eintretens- und Zwischenverfügung / Kontosperre (Art. 63 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 80e Abs. 2 lit. a IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Eintretens- und Zwischenverfügung / Kontosperre (Art. 63 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 80e Abs. 2 lit. a IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Eintretens- und Zwischenverfügung / Kontosperre (Art. 63 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 80e Abs. 2 lit. a IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Eintretens- und Zwischenverfügung / Kontosperre (Art. 63 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 80e Abs. 2 lit. a IRSG)

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

 

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer: RR.2007.170 
 
 
 

 
 

  Entscheid vom 29. November 2007 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Bernard Bertossa, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Cornelia Cova,  
Gerichtsschreiberin Brigitte Brun  

   
A., vertreten durch B., Parteien 

Beschwerdeführerin
 

 gegen 
  

STAATSANWALTSCHAFT I DES KANTONS  
ZÜRICH,  

Beschwerdegegnerin
 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an  
Österreich 
 
Eintretens- und Zwischenverfügung / Kontosperre 
(Art. 63 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 80e Abs. 2 lit. a IRSG) 

 

- 2 - 

 

 

 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 
− das Landesgericht Feldkirch (Österreich) im Zusammenhang mit einem bei 

ihm anhängigen Strafverfahren gegen A. wegen des Verdachts des ge-
werbsmässigen schweren Betruges mit Begehren vom 7. bzw. 24. Septem-
ber 2007 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich um Rechtshilfe er-
suchte; 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich mit Eintretens- und Zwischen-
verfügung vom 16. Oktober 2007 dem Rechtshilfeersuchen entsprach und 
von der Bank C. in Z., der Bank D. und von der Bank E. diverse Bankunter-
lagen einforderte sowie u.a. die Sperrung von Vermögenswerten, welche auf 
A. lauten oder an denen sie wirtschaftlich berechtigt ist und die einen Saldo 
im Gegenwert von mindestens EUR 1000.-- aufweisen, anordnete (act. 2.1); 

− A. mit Eingabe vom 22. Oktober 2007 bei der II. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts Beschwerde gegen die vorerwähnte Eintretens- und 
Zwischenverfügung einreichen liess mit dem sinngemässen Antrag, es sei 
Ziff. 5 der Eintretens- und Zwischenverfügung der Staatsanwaltschaft I des 
Kantons Zürich vom 16. Oktober 2007 dahingehend abzuändern, dass die 
Sperre über das Konto mit den Eingängen der AHV/IV- und SUVA-Renten 
von A. aufzuheben sei (act. 1 und 2); 

− sich die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich bereit erklärte, die Sperre 
bezüglich des per 11. Oktober 2007 eingerichteten Privatkontos AHV/IV und 
SUVA-Eingänge der Beschwerdeführerin aufzuheben (act. 7.1); 

− die Beschwerdeführerin in der Folge mit Eingabe vom 14. November 2007 
ihre Beschwerde zurückgezogen hat (act. 7); 

− das vorliegende Verfahren demnach zufolge Rückzugs der Beschwerde als 
erledigt abzuschreiben ist; 

− die Beschwerdeinstanz die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegen-
den Partei auferlegt, wobei ihr ausnahmsweise die Kosten auch erlassen 
werden können (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG); 

− die Beschwerdeführerin, welche die Beschwerde zurückgezogen hat, grund-
sätzlich als unterliegende Partei zu gelten hat, es sich vorliegend jedoch 
rechtfertigt, auf die Erhebung von Gerichtsgebühren zu verzichten, nachdem 
die Beschwerdegegnerin dem Begehren der Beschwerdeführerin inhaltlich 
nachgekommen ist;  

- 3 - 

 

 

− die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, der Beschwerdeführerin den 
geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zurückzuerstatten. 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Das Verfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt abge-

schrieben. 
 
2. Es werden keine Gerichtsgebühren erhoben.  
 
3. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, der Beschwerdeführerin den 

geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zurückzuerstatten. 
 
 

Bellinzona, 4. Dezember 2007 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- B. 
- Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (REC B-7/2007/493) 
- Bundesamt für Justiz Abt. Internationale Rechtshilfe 
 

- 5 - 

 

 

 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren ist die Beschwerde zulässig (Art. 92 Abs. 1 BGG). Diese Entscheide können spä-
ter nicht mehr angefochten werden (Art. 92 Abs. 2 BGG). 
 
Auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen sind andere selbständig eröffnete 
Vor- und Zwischenentscheide nicht anfechtbar. Vorbehalten bleiben Beschwerden gegen Entschei-
de über die Auslieferungshaft sowie über die Beschlagnahme von Vermögenswerten und Wertge-
genständen, sofern sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können, oder wenn 
die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Entscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-
den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (vgl. Art. 93 
Abs. 1 und 2 BGG). Ist die Beschwerde gegen einen Vor- oder Zwischenentscheid gemäss Art. 93 
Abs. 1 und 2 BGG nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die betreffen-
den Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit 
sie sich auf dessen Inhalt auswirken (Art. 93 Abs. 3 BGG).  
 
Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Be-
schwerde nur zulässig, wenn es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (vgl. Art. 84 
Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annah-
me bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG). 

 
Die Beschwerde ist innert zehn Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim 
Bundesgericht einzureichen (vgl. Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG).