# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8ac45210-264d-5d0a-ab9a-f546a7fabe11
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-20
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Strafabteilung 20.09.2023 S 2023 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_002_S-2023-19_2023-09-20.pdf

## Full Text

20230721_143436_ANOM.docx

Strafabteilung S 2023 19

Oberrichter A. Sidler, Abteilungspräsident
Oberrichter St. Dalcher
Oberrichter A. Staub
Gerichtsschreiber F. Eller

Urteil vom 20. September 2023 [rechtskräftig]

in Sachen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,
vertreten durch Staatsanwalt A.________, 
Anklägerin und Berufungsbeklagte,

und

Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK, Eigerplatz 1, 3003 Bern, 
vertreten durch die Untersuchungsbeamtin B.________, 
Verwaltungsstrafbehörde und Berufungsklägerin, 

und 

Bundesanwaltschaft, Taubenstrasse 16, 3003 Bern, 
Verfahrensteilnehmerin und Berufungsbeklagte, 

gegen

C.________, geb. tt.mm.1978 in D.________, kroatischer Staatsangehöriger, 
wohnhaft in E.________,  
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt F.________,
Beschuldigter und Berufungsbeklagter,

betreffend

Widerhandlung gegen das Spielbankengesetz

(Berufung der Verwaltungsstrafbehörde gegen das Urteil des Strafgerichts des Kantons Zug, 
Einzelgericht, vom 14. Juni 2023; SE 2021 29)

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Prozessgeschichte 

1. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend: ESBK) warf dem Beschuldigten 
in der Strafverfügung vom 14. April 2021 vor, er habe im Vereinslokal "G.________" in 
H.________ im Zeitraum vom 17. August 2018 bis am 6. September 2018 ohne die erforder-
liche Konzession das Gerät U17142 mit 42 Spielbankenspielen angeboten (act. 07/060 ff.). 

2. Nach dem verwaltungsstrafrechtlichen Rechtsweg überwies die Staatsanwaltschaft des Kan-
tons Zug (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) die Akten der ESBK am 15. Juli 2021 an das 
Strafgericht des Kantons Zug, Einzelgericht (nachfolgend: Vorinstanz). Die zuständige Ein-
zelrichterin beurteilte die Beweisanträge, hiess das Ersuchen um Einsetzung eines amtlichen 
Verteidigers gut und lud den Beschuldigten zur Hauptverhandlung vor. Am 8. Juni 2022 fand 
die Hauptverhandlung der Vorinstanz in Anwesenheit des Beschuldigten, des amtlichen Ver-
teidigers und der Untersuchungsbeamtin der ESBK statt (SE GD 16/1). 

3. Am 14. Juni 2023 fällte die Vorinstanz ein Urteil. Dieses wurde schriftlich begründet am 
20. Juni 2023 an die Verfahrensparteien versendet. Die ESBK erhielt das Urteil am 22. Juni 
2023 zugestellt (SE GD 18/3). Der Urteilsspruch lautete wie folgt (OG GD 1): 

"1. Der Beschuldigte C.________ wird freigesprochen vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Spielban-

kengesetz gemäss Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG.

2. Die Höhe der dem Beschuldigten gemäss Art. 99 Abs. 1 VStrR und Art. 101 Abs. 1 VStrR auszurichtenden 

Entschädigung wird zu einem späteren Zeitpunkt mit separater Verfügung festgelegt. 

3.

3.1 Die Entschädigung der amtlichen Verteidigung wird zu einem späteren Zeitpunkt mit separater Verfügung 

festgesetzt. 

3.2 Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Staatskasse genommen. 

4. Die Kosten des Vorverfahrens betragen CHF 6'784.00 und werden auf die Staatskasse genommen.

5. Die Gerichtskosten betragen: 

CHF 2'000.00 Entscheidgebühr

CHF 270.00 Auslagen

CHF 2'270.00 Total 

und werden auf die Staatskasse genommen. 

6. [Rechtsmittel mit Hinweis auf Art. 398 Abs. 4 StPO]"

 
4. Mit Schreiben vom 10. Juli 2023 erklärte die ESBK beim Obergericht des Kantons Zug (nach-

folgend: Gericht) Berufung gegen das Urteil vom 14. Juni 2023 und stellte folgende Anträge 
(OG GD 2): 

"1. Die Dispositiv-Ziffern 1 bis 5 des Urteils des Strafgerichts Zug vom 14. Juni 2023 sind aufzuheben. 

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2. C.________ ist der Widerhandlung gegen das Spielbankengesetz gemäss Artikel 56 Absatz 1 Buchstabe a 

SBG wegen Organisierens von Glückspielen ausserhalb konzessionierter Spielbanken, begangen im Ver-

einslokal "G.________" an der Grundstrasse 20 in 6343 H.________, in der Zeit vom 17. August 2018 bis 

zum 6. September 2018, durch das Anbieten des Geräts U17142 mit den 42 Glücksspielen bzw. Glückss-

pielautomaten […] [Aufzählung der Bezeichnungen, vgl. OG GD 2 S. 2] schuldig zu sprechen.

3. C.________ ist zu einer Busse in der Höhe von CHF 6'000.00 zu verurteilen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von C.________." 

5. Mit Präsidialverfügung vom 12. Juli 2023 wurde die Berufungserklärung der ESKB den ande-
ren Parteien (d.h. dem Beschuldigten, der Staatsanwaltschaft und der Bundesanwaltschaft) 
eröffnet und Fristen für Anschlussberufung und Nichteintretensanträge angesetzt. Die Partei-
en wurden zudem aufgefordert, zur schriftlichen Durchführung des Berufungsverfahrens Stel-
lung zu nehmen (OG GD 3). 

6. Mit Eingaben vom 13. Juli 2023 stimmten die Staatsanwaltschaft und der Beschuldigte der 
schriftlichen Durchführung des Berufungsverfahrens zu (OG GD 4 und 5). Mit Eingabe vom 
21. Juli 2023 stimmte die ESBK der schriftlichen Durchführung des Berufungsverfahrens zu 
(OG GD 6).

7. Mit Präsidialverfügung vom 24. Juli 2023 ordnete die Verfahrensleitung das schriftliche Beru-
fungsverfahren an und setzte der Berufungsklägerin eine Frist zur schriftlichen Berufungsbe-
gründung (OG GD 7). 

8. Mit Präsidialverfügung vom 16. August 2023 wurde festgestellt, dass die schriftliche Beru-
fungsbegründung der ESBK (OG GD 8) fristgemäss eingereicht wurde. Dem Beschuldigten 
wurde eine Frist zur Berufungsantwort gesetzt. Den anderen Parteien wurde eine Frist zur 
freigestellten Berufungsantwort angesetzt (OG GD 9). 

9. Mit Verfügung vom 16. August 2023 setzte die Vorinstanz die Entschädigungen des Be-
schuldigten und des amtlichen Verteidigers nachträglich fest und stellte die Verfügung den 
Parteien zu (OG GD 10). Der amtliche Verteidiger teilte auf Anfrage hin mit, dass der Be-
schuldigte betreffend die nachträgliche Verfügung der Vorinstanz vom 16. August 2023 auf 
eine Berufung und/oder Anschlussberufung verzichte (OG GD 11). Gegen die Festsetzung 
des amtlichen Honorars in der Verfügung vom 16. August 2023 durch die Vorinstanz wurde 
keine Beschwerde durch den amtlichen Verteidiger eingereicht. 

10. Mit Präsidialverfügung vom 7. September 2023 wurde festgestellt, dass der Beschuldigte 
seine Berufungsantwort fristgerecht eingereicht hat. Ein zweiter Schriftenwechsel wurde nicht 
angeordnet. Den Parteien wurde die Besetzung des Gerichts bekannt gegeben und es wurde 
ihnen mitgeteilt, dass mit einem Entscheid zur gegebenen Zeit zu rechnen sei (OG GD 15).  

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Erwägungen

I. Formelles 

1. Die ESBK hat gegen das am 14. Juni 2023 gefällte und am 20. Juni 2023 versandte, schrift-
lich ausgefertigte Urteil der Vorinstanz direkt am 10. Juli 2023 Berufung erklärt. Da das Urteil 
der Vorinstanz nicht vorab im Dispositiv den Parteien eröffnet wurde, kann direkt innert 20 
Tagen ab Zustellung des Urteils Berufung erklärt werden; eine vorgängige Berufungsanmel-
dung ist nicht erforderlich (BGE 138 IV 157 E. 2.1 und 2.2). Die Berufungserklärung der 
ESBK erfolgte innert Frist. Nichteintretensgründe wurden von den Parteien nicht vorgebracht 
und sind auch nicht ersichtlich. Auf die Berufung der ESBK ist mithin einzutreten.

2. Vorliegend hat einzig die ESBK eine vollumfängliche Berufung gegen das Urteil der Vor-
instanz erklärt. Die ESBK hat sämtliche Dispositivziffern des Urteils der Vorinstanz angefoch-
ten. Es ist somit über Schuld und Strafe sowie die Kosten- und Entschädigungsfolgen neu zu 
entscheiden. 

3. Die Höhe der Entschädigung der amtlichen Verteidigung und die Höhe der Entschädigung 
des Beschuldigten wurden von der Vorinstanz in einer nachträglichen Verfügung vom 
16. August 2023 festgelegt. Da die ESBK sämtliche Dispositivziffern angefochten hat (was 
auch die erst nachträglich entschiedene Höhe der Entschädigung der amtlichen Verteidigung 
und die Entschädigung des Beschuldigten umfasst), sind diese Punkte nicht in Rechtskraft 
erwachsen und im Berufungsverfahren in jedem Fall neu zu entscheiden. Während die Höhe 
des Honorars der amtlichen Verteidigung durch die amtliche Verteidigung gemäss Art. 135 
Abs. 3 lit. a StPO mittels Beschwerde angefochten werden kann, wäre die Höhe der Ent-
schädigung des Beschuldigten mittels Berufung zu rügen. Entsprechend wurde dem amtli-
chen Verteidiger dieser Sachverhalt von der Verfahrensleitung mit Schreiben vom 17. August 
2023 eröffnet (OG GD 11). Auf explizite Nachfrage der Verfahrensleitung hin bestätigte der 
amtliche Verteidiger für sich und namens des Beschuldigten, dass er die nachträgliche An-
setzung der Entschädigung durch die Vorinstanz akzeptiere und keine eigenständige Beru-
fung oder eine eigenständige Anschlussberufung bzw. eine Wiederholung des schriftlichen 
Berufungsverfahrens in diesem Punkt beantrage (OG GD 12). 

4.
4.1 Die Vorinstanz hat den Beschuldigten vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Bundes-

gesetz über Glücksspiele und Spielbanken vom 18. Dezember 1998 (SR 935.52; Spielban-
kengesetz, SBG) gemäss Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG freigesprochen. Die ESBK beantragt dem-
gegenüber im Berufungsverfahren einen Schuldspruch betreffend Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG 
mitsamt einer Sanktionierung des Beschuldigten mit einer Busse von CHF 6'000.00. Die ge-
nannte, mittlerweile ausser Kraft gesetzte Bestimmung des Bundesgesetzes über Glückss-
piele und Spielbanken (Spielbankengesetz; SR 935.52) nannte in der Marginalie die Strafbe-
stimmung eine "Übertretung" und sah als Sanktion Haft oder Busse bis zu CHF 500'000.00 
bei vorsätzlicher Tatbegehung vor. Gemäss Art. 333 Abs. 3 StGB entspricht die verwaltungs-
strafrechtliche Sanktionsandrohung "Haft und Busse" einer Übertretung nach Art. 103 StGB. 
Verfahrensgegenstand bildet mithin eine Übertretung gemäss Art. 398 Abs. 4 StPO. 

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4.2 Bildeten ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens, 
so kann mit Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die 
Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverlet-
zung. Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden (Art. 398 Abs. 4 
StPO). Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist. Das 
Gericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz somit nur auf Willkür und damit nur 
mit beschränkter Kognition prüfen. Es ist mit anderen Worten an den vorinstanzlich festge-
stellten Sachverhalt gebunden, soweit es diesen nicht als willkürlich beurteilt (vgl. dazu auch 
Urteil des Bundesgerichts 6B_152/2017 vom 20. April 2017 E. 1.1 m.H.). Was der Täter 
wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen und ist somit Tatfrage 
(Urteil des Bundesgerichts 6B_641/2021 vom 30. März 2022 E. 1.3). 

4.3 Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid bzw. die vorinstanzliche Beweiswürdi-
gung offensichtlich unhaltbar ist, d.h. wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen 
ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, oder wenn der 
Entscheid auf einem offenkundigen Fehler beruht. Dass eine andere Lösung oder Würdigung 
ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür 
nicht (BGE 145 IV 154 E. 1.1; 143 IV 500 E. 1.1; 143 IV 241 E. 2.3.1 je m.H.). 

4.4 Weiter können Fehler bei der Anwendung des anwendbaren materiellen oder formellen 
Rechts geltend gemacht werden. Gerügt werden können sodann Überschreitungen und 
Missbrauch des Ermessens sowie Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung, nicht aber 
blosse Unangemessenheit (Schmid/Jositsch, Handbuch StPO, 3. A. 2017, N 1538).

4.5 Neue Behauptungen und Beweise können in diesem Verfahren nicht vorgebracht werden. 
Neu im Sinne dieser Bestimmung sind Tatsachen und Beweise, die im erstinstanzlichen Ver-
fahren nicht vorgebracht wurden. Nicht darunter fallen demgegenüber Beweise, die bean-
tragt, erstinstanzlich jedoch abgewiesen oder gar nicht geprüft wurden. Der Berufungskläger 
kann im Berufungsverfahren namentlich rügen, die erstinstanzlich angebotenen Beweise sei-
en in antizipierter Beweiswürdigung willkürlich nicht abgenommen oder abgewiesen worden. 
Desgleichen kann auch der Berufungsgegner seine erstinstanzlichen Beweisanträge im Be-
rufungsverfahren erneuern. Die Berufungsinstanz entscheidet also aufgrund der bereits vor 
erster Instanz vorgebrachten Behauptungen und der bestehenden Beweisgrundlage. Hat die 
erste Instanz Beweise willkürlich nicht abgenommen, kann die Berufungsinstanz den Ent-
scheid nur aufheben und muss den Fall zur Beweisabnahme und neuer Entscheidung an die 
Vorinstanz zurückweisen (Eugster, Basler Kommentar, 3. A. 2023, Art. 398 StPO N 6 m.H.). 

5. Gemäss Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO kann bei einem Berufungsverfahren, bei dem Übertretun-
gen Gegenstand des erstinstanzlichen Urteils bilden und nicht ein Schuldspruch wegen eines 
Verbrechens oder Vergehens beantragt wird, das schriftliche Berufungsverfahren durchge-
führt werden. Die Staatsanwaltschaft, der Beschuldigte und die ESBK haben der schriftlichen 
Durchführung des Berufungsverfahrens zugestimmt. Dass sich die Bundesanwaltschaft, die 
sich im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht zum Fall äusserte, 
nicht zur Frage des schriftlichen Berufungsverfahrens vernehmen liess, kann nicht als deren 
Ablehnung des schriftlichen Berufungsverfahrens ausgelegt werden. So gibt es vorliegend 
keinen Grund, welcher gegen die schriftliche Durchführung des Berufungsverfahrens spre-
chen würde. Insbesondere erachtet sich das Gericht in der Lage, in der vorliegenden Ange-

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legenheit, in der die Kognition des Gerichts von Gesetzes wegen eingeschränkt ist, ohne Be-
fragung des Beschuldigten angemessen zu entscheiden. 

II. Sachverhalt 

1. Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz 

1.1 Die Vorinstanz erachtet es als erstellt, dass im Vereinslokal des "G.________" in 
H.________ zwischen dem 17. August 2018 bis am 6. September 2018 ein elektronisches 
Gerät mit der Spielplattform "Vegas Multigame Offline" in Betrieb war. Dieses Gerät ermög-
lichte bewilligungspflichtige Glücksspiele, obwohl der "G.________" nicht über eine entspre-
chende Konzession verfügte (OG GD 1 E. II.2. Ziff. 2.2.6 S. 15). 

1.2 Die Vorinstanz erachtete die Aussagen des Beschuldigten, u.a. aufgrund seines sehr positi-
ven Eindrucks an der Hauptverhandlung, als authentisch. Seine Aussagen seien konstant, 
widerspruchsfrei und würden teilweise durch weitere Beweismittel gestützt (OG GD 1 E. II.2. 
Ziff. 2.4.2.4). Es sei insgesamt plausibel, dass (1.) das Gerät mit der Spielplattform vom vor-
gängigen Betreiber des Lokals stammte (OG GD 1 E. II.2. Ziff. 2.4.2.4), (2.) der Beschuldigte 
selber in den Zeitpunkten, in denen das Gerät gemäss den technischen Analysen in Betrieb 
war, keine Wahrnehmungen dazu machte, da er krankheitsbedingt nur noch ca. einmal pro 
Woche im Betrieb arbeitete (OG GD 1 E. II.2. Ziff. 2.5.5) und (3.) I.________ über den 
Schlüssel des Geräts verfügte und dieses aktiv bewirtschaftete (OG GD 1 E. II.2. Ziff. 2.5.5). 
Nicht glaubhaft erachtete die Vorinstanz die Aussagen des Beschuldigten betreffend den 
"unbekannten J.________ und dessen unbekannten Jungs", welche das Gerät aufgestellt 
haben sollen (OG GD 1 E. II.2. Ziff. 2.5.5). Es gebe aber keine Anhaltspunkte dafür, dass der 
Beschuldigte jemals mit Geld auf dem Gerät gespielt habe, er dieses je selber betrieben ha-
be und dass er von den Spieleinnahmen im Vereinslokal profitiert haben könnte (OG GD 1 
E. II.2. Ziff. 2.5.7). Der Beschuldigte habe einzig einen Spielversuch vorgenommen (OG GD 
1 E. III.3 Ziff. 3.4.1). Nach der Vorinstanz lasse sich aus den Handlungen des Beschuldigten 
nicht schliessen, dass er seine Einwilligung dazu gegeben habe, das Gerät im genannten 
Klublokal zu betreiben; dieser habe nur nicht dagegen opponiert und das Gerät in der Folge 
im Klublokal stehen lassen (OG GD 1 E. II.3. Ziff. 3.3). Faktisch seien zu diesem Zeitpunkt 
die Geschäfte bereits von I.________ geführt worden und der Beschuldigte sei nur noch for-
mell, aber nicht mehr faktisch Geschäftsführer gewesen (OG GD 1 E. II.3. Ziff. 3.3.2). 

1.3 Betreffend den subjektiven Tatbestand erachtete es die Vorinstanz nicht als erstellt, dass der 
Beschuldigte wusste, dass es sich beim aufgestellten Gerät um einen verbotenen Glückss-
pielautomaten handelte (OG GD 1 E. II.3. Ziff. 3.4.3). Es sei nicht erstellt, dass der Beschul-
digte subjektiv Kenntnis vom Spielablauf mit dem Glücksspielautomaten hatte (OG GD 1 
E. II.3. Ziff. 3.4.10). 

2. Rügen der Berufungsklägerin 

2.1 Die ESBK rügte die offensichtlich aktenwidrige Sachverhaltsfeststellung, insb. betreffend die 
Aussagewürdigung im Hinblick auf die Rolle des Beschuldigten im Zusammenhang mit dem 
gerichtlich festgestellten Betrieb des Geräts U17142 mit 42 als Glücksspielautomaten zu 
qualifizierenden Spielen (OG GD 8 S. 3 ff.). 

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2.2 Die Vorinstanz habe in ihrer Beweiswürdigung hauptsächlich auf die Aussagen des Beschul-
digten abgestellt, welche sie als glaubhaft erachtete. Die entsprechenden Kriterien für diese 
Schlussfolgerung habe die Vorinstanz indessen nicht genannt, sie habe einzig dessen positi-
ven Eindruck an der Hauptverhandlung sowie dessen Tendenz, die Verantwortung nicht auf 
I.________ abzuschieben, als Glaubhaftigkeitskriterien genannt. Dies sei indessen ungenü-
gend. Insbesondere die Schlussfolgerung, dass ein "J.________" und seine Leute eines 
Abends ein Gerät aus der "Grümpelkammer" geholt und den Beschuldigten angewiesen hät-
ten, dieses nicht anzurühren, sei eine Schutzbehauptung. Dieses Vorgehen laufe diametral 
dem Ziel entgegen, Geld mit dem Automaten zu verdienen, da dafür doch die Lokalbetreiber 
instruiert werden müssten. Es müsse jemand anwesend sein, falls das Gerät defekt sei oder 
ein Spieler seinen Gewinn ausbezahlt haben wolle. Alternativ sei zumindest davon auszuge-
hen, dass der Beschuldigte gewusst habe, dass etwas Illegales mit dem Gerät passiere, zu-
mal ihm von "J.________" verboten worden sei, das Gerät anzufassen, was ungewöhnlich 
sei.

2.3 Ferner sei die Feststellung der Vorinstanz, dass dem Beschuldigten im Tatzeitraum die fakti-
sche Geschäftsführung nicht nachgewiesen werden könne, aktenwidrig. So habe der Be-
schuldigte in der Einvernahme vom 10. September 2018 zu Protokoll gegeben, dass einzig 
er und I.________ im Lokal arbeiten würden und er sich auch nach dem Arbeitsunfall noch 
einmal pro Woche im Lokal aufhalten würde. Letztlich sei der Beschuldigte auch zum Zeit-
punkt anwesend gewesen, als das Gerät aufgestellt worden sei, womit er auch die Verant-
wortung im Lokal getragen habe. Er habe der Polizei auch mitgeteilt, dass er bei wichtigen 
Angelegenheiten im Lokal stets kontaktiert werde. Daraus lasse sich vielmehr schliessen, 
dass der Beschuldigte ganz genau über die Vorgänge im Lokal Bescheid wisse. 

2.4 Zudem sei es lebensfremd, wenn die Vorinstanz annehme, das Gerät mit den Glücksspielau-
tomaten sei einzig von I.________ bewirtschaftet worden. Nur weil I.________ das Gerät 
bewirtschaftet habe, müsse dies nicht heissen, dass der Beschuldigte nicht darüber infor-
miert gewesen sei. Da I.________ nicht anwesend gewesen sei, als das Gerät aufgestellt 
worden sei, sei davon auszugehen, dass der Beschuldigte diesen instruiert habe. Insgesamt 
sei es lebensfremd, dass der Beschuldigte vom Automaten nichts gewusst habe, zumal die-
ser gut sichtbar auf der Bartheke gestanden und über einen gut sichtbaren Notenleser ver-
fügt habe. 

2.5 Ebenfalls sei es nicht korrekt, dass die technische Analyse des Geräts U17142 und der dar-
auf enthaltenen Glücksspiele keine Rückschlüsse auf den Betrieb des Geräts während der 
Anwesenheit des Beschuldigten zulasse. So sei gemäss der technischen Analyse das Gerät 
ab dem 30. August 2018 bis zum 6. September 2018 täglich betrieben worden und es seien 
Einsätze von teilweise mehreren hundert Franken getätigt worden. Selbst wenn der Beschul-
digte sich nur einmal pro Woche im Lokal aufgehalten habe, müsse davon ausgegangen 
werden, dass er sich dort aufgehalten habe, als das Gerät in Betrieb gewesen sei. Insgesamt 
sei somit bewiesen, dass der Beschuldigte (1.) das Einverständnis erteilt habe, dass das 
Gerät aufgestellt werden könne und (2.) er dafür die Verantwortung getragen habe. 

2.6 Ferner sei es nicht korrekt, dass der Beschuldigte kein Motiv habe, ein Glücksspielgerät auf-
zustellen und zu betreiben, zumal er zu Protokoll gegeben habe, dass das Lokal damals rote 

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Zahlen geschrieben und er sich verschuldet habe. Ein finanzielles Motiv sei somit überzeu-
gend. 

3. Beurteilung der Rügen unter Willkürgesichtspunkten

3.1 Die Einwendungen der ESBK sind insgesamt nicht geeignet, Willkür oder eine offensichtlich 
aktenwidrige Sachverhaltsfeststellung in der Beweiswürdigung der Vorinstanz darzutun. Die 
Kritik würdigt letztlich einfach die erhobenen Beweise anders als die Vorinstanz, was in der 
Regel nie eine willkürliche Beweiswürdigung begründen kann. Selbst wenn einzelne vorge-
brachte Argumente der ESBK – isoliert betrachtet – überzeugend sein sollten, führt dies nicht 
zu einem offensichtlich unrichtigen Entscheid. So hat die Berufungsinstanz bei einer be-
schränkten Willkürkognition nicht zu entscheiden, welche der Beweiswürdigungen der Par-
teien wahrscheinlicher oder überzeugender ist. Einzig zu prüfen ist, ob die Sachverhaltsfest-
stellungen der Vorinstanz nicht schlechterdings unhaltbar erscheinen (vgl. bspw. Urteil des 
Bundesgerichts 6B_751/2018 vom 2. Oktober 2019 E. 2.4.2).

3.2 Die Kernaussage des Beschuldigten, dass er gewusst habe, dass auf dubiose Art und Weise 
ein Gerät in seinem Lokal aufgestellt worden sei, aber nicht wahrgenommen habe, dass es 
sich dabei um ein illegales Glücksspielgerät gehandelt habe, wurde von der Vorinstanz als 
glaubhaft eingestuft. Diese Aussage betrifft eine innere Einstellung des Beschuldigten, wel-
che einzig anhand von äusseren Indizien beurteilt werden kann. 

3.3 Der Umstand, dass der Beschuldigte vor der ersten Instanz anscheinend einen guten Ein-
druck machte, ist dabei eine Tatsache, welche von der Berufungsinstanz in einem Verfahren 
nach Art. 398 Abs. 4 StPO nicht zu überprüfen ist. Es mag sein, dass es willkürlich sein 
könnte, wenn ein Gericht einzig auf den hinterlassenen Eindruck des Beschuldigten abstellt 
und alle anderen Beweismittel und Indizien ausser Acht lässt. Allerdings stellt die Vorinstanz 
nicht einzig auf den Eindruck des Beschuldigten vor Schranken ab. Sie zieht darüber hinaus 
die nachfolgenden Indizien in ihre Beweiswürdigung mit ein:  

3.3.1 Die Vorinstanz würdigte die Aussagen des Beschuldigten anhand deren Konstanz und auf-
grund von etwaigen Widersprüchen. Die Vorinstanz befand, dass die Aussagen konstant wa-
ren und sich keine wesentlichen Widersprüche feststellen liessen, was für deren Glaubhaftig-
keit spreche. Diese Aussagewürdigung ist nicht zu beanstanden, zumal die Prüfung von 
Konstanz und Widersprüchen von Aussagen als sog. Realkennzeichen grundsätzlich ein ge-
wichtiges Indiz für die Wahrheit der Darlegung darstellen kann (vgl. dazu Ludewig/Tavor/ 
Baumer, Wie können aussagepsychologische Erkenntnisse Richtern, Staatsanwälten und 
Anwälten helfen, AJP 11/2011 S. 1425, Tabelle 3, Ziff. 1 und S. 1429 Ziff. 3.6). Entsprechend 
zeigt die ESBK in ihrer Berufungsbegründung auch keine Widersprüche oder Inkonsistenzen 
in den Aussagen des Beschuldigten auf, welche auf gezielte Unwahrheiten in der Sachver-
haltsschilderung durch den Beschuldigten hinweisen könnten. 

3.3.2 Die Vorinstanz würdigte weiter, dass ein direkter Beweis fehle, dass der Beschuldigte vom 
aktiven Betrieb eines Glücksspielautomaten in seinem Lokal wusste. Diese Feststellung ist 
zutreffend und wird auch von der ESBK nicht in Abrede gestellt. Entsprechende finanzielle 
Transaktionen oder Geldflüsse im Zusammenhang mit dem Glücksspielautomaten, etwaige 
verdächtige Verträge, Belege oder Verbuchungen oder belastende Aussagen von Kunden 

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und/oder von Mitarbeitern konnten im Verwaltungsstrafverfahren nicht erhoben werden. 
Ebenfalls fehlt der Nachweis von Kontakten (Telefonkontakten, SMS, E-Mails, Textnachrich-
ten etc.) des Beschuldigten mit "J.________" oder den Hintermännern, welche das Gerät im 
Lokal des Beschuldigten aufstellten. Zusätzlich gilt zu bedenken, dass bspw. die Servicean-
gestellte K.________, welche seit 11 Tagen im Lokal arbeitete, umfassend mit der Polizei 
kooperierte, woraus erhebliche Belastungen gegen I.________, indessen keine Belastungen 
gegen den Beschuldigten resultierten (act. 01 044 ff.).

3.3.3 Die von der Vorinstanz festgestellte Absenz von direkten belastenden Beweismitteln kann 
durchaus als entlastendes Indiz zugunsten des Beschuldigten gewürdigt werden. Dabei ist 
auch wesentlich, dass der Nachweis des subjektiven Sachverhalts (insb. des subjektiven 
Wissens, dass das aufgestellte Gerät ein illegaler Glücksspielautomat war) ebenfalls den 
Strafverfolgungsbehörden obliegt. Ein Indizienprozess mitsamt der Würdigung der äusseren 
Umstände im Rahmen der freien richterlichen Beweiswürdigung nach Art. 10 Abs. 2 StPO ist 
zwar zulässig; es bleibt im Rahmen der freien Beweiswürdigung dem Gericht aber auch er-
laubt, die völlige Absenz von direkten belastenden Beweisen zu Gunsten des Beschuldigten 
zu werten. 

3.3.4 Die Vorinstanz würdigte sodann, dass I.________ für den Betrieb des Geräts verantwortlich 
gewesen sei und den Schlüssel des Geräts U17142 besessen habe. Der Beschuldigte sei 
hingegen im Tatzeitraum mehrheitlich arbeitsunfähig gewesen und habe nur einen Tag pro 
Woche im Lokal gearbeitet. Dass die Vorinstanz damit eine Art Aufgabenteilung zwischen 
dem Beschuldigten und I.________ erkannte, und daraus den Schluss zog, dass es nicht 
ausgeschlossen sei, dass sich der Beschuldigte nur begrenzt um die Sachumstände rund um 
das aufgestellte Gerät gekümmert habe, ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz schliesst 
daraus korrekterweise, dass die Möglichkeiten des Beschuldigten, direkte Wahrnehmungen 
über das Gerät und dessen Charakter als Glücksspielgerät im Sinne von Art. 3 Abs. 1 und 2 
SBG zu sammeln, begrenzt waren. Die gegenteilige These der ESBK, dass sich der weitge-
hend arbeitsunfähige Beschuldigte neben I.________ zusätzlich zwingend um das Gerät ha-
be kümmern müssen, ist nicht stichhaltig. Genauso ist die Argumentation der ESBK, dass 
der Beschuldigte I.________ zwingend über die Funktionsweise des Geräts instruieren 
musste, nicht überzeugend. Dieser könnte auch ohne die Mitwirkung des grösstenteils ar-
beitsunfähigen Beschuldigten von den Auftraggebern bzw. von "J.________" telefonisch oder 
durch ein späteres Treffen instruiert worden sein, oder vielleicht bedurfte er wegen seines 
Vorwissens gar keiner Instruktion. Auch ist kein zwingender Grund ersichtlich, warum Ge-
winnauszahlungen (sofern es überhaupt solche gab) oder Gerätestörungen/Reparaturen (so-
fern es überhaupt solche gab) nicht vom hauptsächlich vor Ort anwesenden I.________ in 
Rücksprache mit den Auftraggebern ohne das Wissen des Beschuldigten vorgenommen 
werden konnten. Die Rügen der ESBK gehen in diesen Punkten nicht über Spekulationen 
hinaus. 

3.3.5 Die ESBK führt in ihrer Berufungsbegründung aus, dass der sichergestellte Geldspielautomat 
täglich benützt worden sei. Sie weicht damit von den Feststellungen der Vorinstanz ab, ohne 
Willkür darzulegen. So stellte die Vorinstanz in E. II.2. Ziff. 2.2.4 und 2.2.5 mit Hinweis auf 
die technische Analyse fest, dass einzig vom 17. August 2018 bis am 19. August 2018, am 
22. August 2018, am 28. August 2018 sowie vom 30. August 2018 bis am 6. September 2018 
Einzahlungen auf dem Gerät stattfanden. Die ESBK zeigt nicht konkret auf, inwiefern diese 

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Feststellung aktenwidrig wäre. Es wurden mithin nicht an jedem Tag des Deliktszeitraums 
Einzahlungen getätigt und mit dem Gerät Glücksspiele betrieben. Ferner konnte im Strafver-
fahren auch nicht nachgewiesen werden, dass diese Nutzung bei der Anwesenheit des Be-
schuldigten geschah oder dieser entweder selber Gelder aus dem Automaten entnahm oder 
beobachten konnte, wie ein Gast Gelder in den Automaten einzahlte. So konnte im Verfahren 
zwar die teilweise Anwesenheit des Beschuldigten im Lokal erstellt werden, indessen aber 
nicht, was er tat oder was er beobachten konnte. Spekulationen über etwaige Beobachtun-
gen des Beschuldigten aufgrund des Standorts des Geräts sind nicht geeignet, um Willkür 
darzutun. 

3.3.6 Es mag zutreffen, dass der Beschuldigte theoretisch ein finanzielles Motiv hätte, einen 
Glücksspielautomaten aufzustellen. Es mag auch zutreffen, dass das Gerät im Lokal des Be-
schuldigten während seiner Präsenz von einem "J.________" auf dubiose Art und Weise 
aufgestellt wurde. Das beweist indessen insgesamt noch nicht, dass der Beschuldigte wuss-
te, dass mit dem Gerät um Geld gespielt wurde. Nach den Äusserlichkeiten des Geräts 
wären auch andere Alternativen denkbar, bspw. ein Apparat als Werbegerät, als nicht bewil-
ligungspflichtiges Unterhaltungsgerät, zum Sammeln von Personendaten oder dergleichen, 
zumal im Lokal auch weitere Computer zur freien Benützung durch die Kunden des Lokals 
herumstanden (act. 01 025 Ziff. 53: "Das sind frei zugängliche PCs mit frei zugänglichem In-
ternet. Man kann seine Facebook Seite öffnen oder auch Pornos schauen, was ich aber nicht 
gerne sehe"). Es trifft zwar zu, dass das Gerät über einen Geldschlitz verfügte, doch hätte 
der Beschuldigte das Gerät genauer inspizieren müssen, um dies erkennen zu können. Es 
gibt dabei keine Aussagen oder weitere Beweismittel, wonach der Beschuldigte dies tat und 
daraus entsprechende Erkenntnisse erlangte oder zumindest vermutete. 

3.4 Gesamthaft gewürdigt gab es diverse überzeugende Umstände, welche es nahelegen, den 
Aussagen des Beschuldigten über seinen subjektiven Wissensstand zum aufgestellten Gerät 
U17142 Glauben zu schenken. Auf der anderen Seite gab es keinen direkten Beweis, dass 
der Beschuldigte nicht die Wahrheit sagte. Unter dieser Prämisse erscheint es nicht willkür-
lich, dass die Vorinstanz – welche sich zudem einen persönlichen Eindruck des Beschuldig-
ten an der Hauptverhandlung verschaffte und diesen persönlichen Eindruck zurecht auch 
würdigte – den Aussagen des Beschuldigten Glauben schenkte. 

III. Rechtliches  

1. Gemäss dem prozessualen Grundsatz "in dubio pro reo" gemäss Art. 10 Abs. 3 StPO geht 
das Gericht von der für die beschuldigte Person günstigeren Sachlage aus, wenn unüber-
windliche Zweifel daran bestehen, dass die tatsächlichen Voraussetzungen der angeklagten 
Tat erfüllt sind. Es ist nicht zulässig, bei der rechtlichen Würdigung eines Straftatbestands 
von einem belastenden Sachverhalt auszugehen, wenn nach objektiver Würdigung aller Be-
weise ernsthafte Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt tatsächlich so verwirklicht hat, 
oder wenn eine für die beschuldigte Person günstigere Tatversion vernünftigerweise nicht 
ausgeschlossen werden kann. Eine einfache Wahrscheinlichkeit genügt somit nicht. Auf der 
anderen Seite kann auch keine absolute Gewissheit verlangt werden; abstrakte und theoreti-
sche Zweifel sind kaum je ganz auszuräumen (BGE 138 V 74 E. 7 S. 81). 

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2. Die ESBK macht nicht geltend, dass die Vorinstanz die rechtlichen Standards von Art. 10 
Abs. 3 StPO verkannt oder rechtlich falsch angewendet hat. Dies ist auch nicht ersichtlich, 
zumal die Vorinstanz systematisch und umfassend die einzelnen Beweise würdigte und an-
gesichts der Beweislage zum Ergebnis gelangt, dass nicht überwindbare Zweifel an der 
Täterschaft des Beschuldigten – insbesondere ob er wusste, dass das in seinem Beisein von 
"J.________" aufgestellte Gerät ein Glücksspielautomat war – bestehen.

3. Die ESBK macht geltend, dass an Organisationshandlungen gemäss Art. 56 Abs. 1 lit. a 
SBG keine ausserordentlich hohe Anforderungen zu stellen seien. Es genüge jede planende, 
strukturierende und konstruktive Handlung zur Ermöglichung von Glücksspielen. Es sei in 
rechtlicher Hinsicht einzig relevant, dass (1.) der Beschuldigte als Vereinspräsident und Ge-
schäftsführer im Lokal verantwortlich gewesen sei und (2.) dieser das Einverständnis zum 
Aufstellen des Geräts U17142 und den darauf erstellten Glücksspielen erteilt habe. 

3.1 Die generellen rechtlichen Ausführungen der ESBK zum objektiven Tatbestand von Art. 56 
Abs. 1 lit. a SGB und die Beweisanforderungen an den objektiven Tatbestand des Organisie-
rens von Glücksspielen mögen korrekt sein. Wesentlich ist indessen, dass dem Beschuldig-
ten ein Verstoss gegen Art. 56 Abs. 1 lit. a SGB und damit ein Vorsatzdelikt vorgeworfen 
wurde (vgl. Art. 56 Abs. 2 SGB, e contrario). Ein vorsätzliches Handeln nach Art. 12 Abs. 2 
StGB i.V.m. Art. 2 VStrR bedeutet insbesondere, dass die Tat mit Wissen und Willen ausge-
führt wird, wobei bereits derjenige eventualvorsätzlich handelt, der eine Verwirklichung der 
Tat für möglich hält und in Kauf nimmt. Wissen bedeutet dabei die zumindest ungefähre 
Kenntnis bestimmter tatrelevanter Umstände (inkl. Tatumstände, deren Vorhandensein der 
Täter für möglich hält), während der Wille umschreibt, was der Täter seinen Vorstellungen 
nach aufgrund der ihm bekannten Umstände herbeiführen wollte. Direktvorsatz und Eventua-
lvorsatz unterschieden sich dabei betreffend die Willenskomponente. So darf das Gericht im 
Sinne eines Eventualvorsatzes "vom Wissen des Täters auf den Willen schliessen, wenn sich 
diesem die Verwirklichung der Gefahr als so wahrscheinlich aufdrängte, dass die Bereit-
schaft, sie als Folge hinzunehmen, vernünftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs aus-
gelegt werden kann" (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3). Der subjektive Tatbestand muss sich dabei 
grundsätzlich stets auf sämtliche objektiven Elemente der Straftat erstrecken, d.h. der Täter 
muss von den objektiven Tatumständen wissen (oder diese zumindest für möglich halten) 
und etwaige Tatfolgen zudem in einem zweiten Schritt auch wollen (oder diese zumindest bil-
ligend in Kauf nehmen). 

3.2 Daraus ergibt sich, dass dem Beschuldigten in subjektiver Hinsicht zwingend nachgewiesen 
werden muss, dass er wusste (oder es für möglich hielt), dass das bei ihm aufgestellte Gerät 
ein Glücksspiel nach Art. 3 Abs. 1 und 2 SBG ermöglichte bzw. dass den Benützern durch 
das Spiel ein Geldgewinn in Aussicht gestellt wird, der ganz oder überwiegend vom Zufall 
abhängt. Es ist damit nicht ausreichend, falls der Beschuldigte aufgrund der sonderbaren 
Umstände des Aufstellens des Geräts mit "J.________" ahnte, dass "etwas Illegales" mit 
dem Gerät passiere, wie dies die ESBK in ihrer Berufungsbegründung annimmt. Es ist auch 
nicht ausreichend, wenn dem Beschuldigten nachgewiesen wird, dass er beim Aufstellen des 
Geräts anwesend war. Da dem Beschuldigten eine ausreichende subjektive Kenntnis des ob-
jektiven Tatbestands (insb. dass das aufgestellte Gerät zumindest nach einer Laienwertung 
ein Glücksspielgerät gemäss Art. 3 Abs. 1 und 2 SBG war) gemäss der willkürfreien Beweis-
würdigung der Vorinstanz nicht nachgewiesen werden konnte, musste in rechtlicher Hinsicht 

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zwingend ein Freispruch erfolgen. Zumindest zeigte die ESBK in ihrer Berufungsbegründung 
nicht auf (und es ist auch nicht ersichtlich), dass die Vorinstanz diesbezüglich falsche rechtli-
che Standards verwendet hätte. So geht die ESBK selber davon aus, dass der Beschuldigte 
das Einverständnis zum Aufstellen des Geräts "und den darauf enthaltenen Glücksspielen" 
geben musste, um den Tatbestand von Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG zu erfüllen. Unter diesen 
Prämissen kann dies der Beschuldigte nur dann tun, wenn er auch weiss (oder es zumindest 
für möglich hält), dass mit dem Gerät U17142 den Besuchern des Lokals Glücksspiele im 
Sinne von Art. 3 Abs. 1 und 2 SBG ermöglicht wurden. Da die Vorinstanz dies willkürfrei nicht 
als rechtsgenüglich erwiesen erachtete, mangelt es am subjektiven Tatbestand bzw. am Vor-
satz der Handlungen des Beschuldigten. 

3.3 Mithin ist die Berufung der ESBK abzuweisen und das Urteil der Vorinstanz vollumfänglich zu 
bestätigen. Dem Antrag des Beschuldigten auf Nichteintreten auf die Berufung (OG GD 14 
S. 2) ist nicht zu folgen, zumal wie bereits dargelegt die formellen Voraussetzungen für ein 
Eintreten auf die Berufung erfüllt sind. 

IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien grundsätzlich nach Massgabe ih-
res Obsiegens oder Unterliegens. Erwirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen 
für sie günstigeren Entscheid, so können ihr die Verfahrenskosten trotzdem auferlegt wer-
den, wenn die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen 
worden sind oder der angefochtene Entscheid nur unwesentlich abgeändert wird (Art. 428 
Abs. 1 und 2 StPO). Ob eine Partei als obsiegend oder unterliegend gilt, hängt davon ab, in 
welchem Ausmass ihre vor Berufungsgericht gestellten Anträge gutgeheissen wurden. Er-
wirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen für sie günstigeren Entscheid, so 
können ihr die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn der angefochtene Entscheid nur 
unwesentlich abgeändert wird (Art. 428 Abs. 2 lit. b StPO). Fällt die Rechtsmittelinstanz sel-
ber einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene 
Kostenregelung (Art. 428 Abs. 3 StPO).

2. Die ESBK hat sämtliche Dispositivziffern, inkl. die Kostenverlegung und die Höhe der Ge-
richts- und Anwaltskosten sowie den Entschädigungspunkt, angefochten. Substantiierte Ein-
wendungen gegen die Höhe der Gerichtsgebühren und die Kosten des Vorverfahrens wur-
den von den Parteien indessen nicht vorgebracht, so dass diese zu bestätigen sind. Aus-
gangsgemäss gehen diese gemäss Art. 425 Abs. 1 StPO zu Lasten der Staatskasse. Dabei 
sind die gerichtlichen Kosten durch die Gerichtskasse des Kantons Zug zu tragen, während 
die Kosten des Verwaltungsstrafverfahrens durch den Bund zu tragen sind (Art. 97 Abs. 1 
VStrR). 

3. Der Beschuldigte wurde freigesprochen und ist folglich für die Aufwendungen seiner erbete-
nen Verteidigung im Verwaltungsstrafverfahren angemessen zu entschädigen. Die Höhe des 
angemessenen Aufwandes des erbetenen Verteidigers wurde von der ESBK nicht substanti-
iert beanstandet und ist mit 15.07 Stunden zu bestätigen (vgl. dazu die Begründung der Vor-
instanz in SE GD 21 Ziff. 3.2.1 S. 4). 

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4. Hingegen ist gemäss Art. 5 Abs. 1 der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im 
Verwaltungsstrafverfahren (SR 313.32) i.V.m. § 15 Abs. 2 der Verordnung über den Anwalts-
tarif (BGS 163.4; AnwT) der Stundenansatz des erbetenen Verteidigers auf CHF 220.00 fest-
zulegen. Zwar handelte es sich vorliegend mit der Spielbankengesetzgebung um eine nicht 
alltägliche Spezialistenmaterie, welche sich indessen auf Seiten der Verteidigung praktisch 
nicht auswirkte, zumal es beim vorliegenden Verfahren primär um die Beweiswürdigung und 
damit verbundene strafprozessuale Regeln ging. Ein Abweichen vom Regelstundenansatz 
von CHF 220.00 nach dem kantonalen Prozesstarif rechtfertigt sich somit nicht. Die Entschä-
digung des Beschuldigten im Zusammenhang mit seiner erbetenen Verteidigung ist mithin 
proportional zu kürzen und auf CHF 3'733.15 festzulegen. Die Entschädigung des Beschul-
digten trägt die Staatskasse des Bundes (Art. 101 Abs. 1 i.V.m. Art. 99 Abs. 3 VStrR). 

5. Auch gegen die Höhe der amtlichen Verteidigung im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren hat 
die ESBK keine substantiierten Einwendungen vorgebracht. Der von der Vorinstanz festge-
legte, angemessene Stundenaufwand von 13,59 Stunden ist mithin zu bestätigen (vgl. die 
Begründung der Vorinstanz in SE GD 21 Ziff. 4 S. 4). Mit Verweis auf die vorstehende Ziffer 
ist der Stundenansatz indessen von CHF 250.00 auf CHF 220.00 zu korrigieren. Das amtli-
che Honorar für das erstinstanzliche Gerichtsverfahren ist mithin proportional zu kürzen und 
auf CHF 3'231.75 (inkl. Spesen und MWST) festzusetzen. Die entsprechenden Auslagen im 
Zusammenhang mit der amtlichen Verteidigung trägt der Kanton Zug. 

6. Der Beschuldigte obsiegt im Berufungsverfahren. Die geringfügige Abänderung seines Ent-
schädigungsanspruchs fällt nichts ins Gewicht. Die Gerichtsgebühr von CHF 1'000.00 ist mit-
hin vom Staat bzw. vom Kanton Zug zu tragen. 

7. Der amtliche Verteidiger machte im Berufungsverfahren ein Honorar von CHF 2'305.00 gel-
tend. Der Stundenaufwand wie auch der Stundensatz von CHF 220.00 ist angesichts der 
substanziellen Berufungsantwort angemessen. Das Honorar der amtlichen Verteidigung im 
Berufungsverfahren ist auf CHF 2'305.00 festzusetzen. Auch diese Kosten sind gerichtliche 
Verfahrensauslagen und werden vom Kanton Zug getragen. 

8. Die Gerichtskasse ist zu beauftragen, die Kostenpositionen zu Lasten des Kantons Zug, inkl. 
die Kosten der amtlichen Verteidigung, gemäss Art. 98 Abs. 1 VStrR bei der Staatskasse des 
Bundes einzufordern. 

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Urteilsspruch

1. Die Berufung der ESBK wird abgewiesen. 

2. Der Beschuldigte C.________ wird freigesprochen vom Vorwurf der Widerhandlung gegen 
das Spielbankengesetz gemäss Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG.

3. Die Kosten des Verfahrens der Verwaltung trägt die Staatskasse des Bundes. 

4. Die Kosten des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens betragen CHF 2'000.00 (Gebühr) und 
CHF 270.00 (Auslagen) und werden auf die Staatskasse des Kantons Zug genommen. 

5. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt F.________, wird für seine 
Bemühungen im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren mit CHF 3'231.75 (inkl. MWST und 
Spesen) aus der Staatskasse des Kantons Zug entschädigt. 

6. Der Beschuldigte wird für seine Aufwendungen im Zusammenhang mit seiner erbetenen Ver-
teidigung im Verfahren der Verwaltung mit CHF 3'733.15 (inkl. MWST und Spesen) durch die 
Staatskasse des Bundes entschädigt. 

7. Die Kosten des Berufungsverfahrens betragen

CHF 1'000.00Entscheidgebühr
CHF 130.00 Auslagen
CHF 1'130.00Total

und werden auf die Staatskasse des Kantons Zug genommen.

8. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt F.________, wird für seine 
Bemühungen im Berufungsverfahren mit CHF 2'305.00 (inkl. MWST und Spesen) durch die 
Staatskasse des Kantons Zug entschädigt. 

9. Die Gerichtskasse des Kantons Zug wird beauftragt, beim Bund gestützt auf Art. 98 Abs. 1 
VstrR die Rückzahlung der auf die Staatskasse des Kantons Zug genommenen Kosten 
gemäss den Dispositivziffern 4, 5, 7 und 8 einzufordern. 

10.1 Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. Die Beschwerdegründe und die Beschwerdelegitimation richten sich nach den massge-
blichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes (BGG).

          Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen, begründeten Ausferti-
gung an gerechnet, schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage 
des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen.

10.2 Der amtliche Verteidiger kann gegen die gerichtliche Festsetzung seiner Entschädigung 
gemäss Art. 135 Abs. 3 lit. b i.V.m. Art. 393 ff. StPO Beschwerde erheben. Eine solche ist 

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innert zehn Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich und begründet sowie unter 
Beilage des Entscheids beim Bundesstrafgericht, Postfach 2720, 6501 Bellinzona, 
einzureichen.

11. Mitteilung an:
- Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Staatsanwalt A.________
- amtliche Verteidigung, Rechtsanwalt F.________ (für sich und zuhanden des 

Beschuldigten)
- Eidgenössische Spielbankenkommission, Untersuchungsbeamtin B.________
- Bundesanwaltschaft
- Strafgericht des Kantons Zug, Einzelgericht (zur Kenntnisnahme) 
- Gerichtskasse ([1.] gesamtes Urteil, [2.] mit einem zusätzlichen Exemplar zu Han-

den der Staatskasse des Bundes und [3.] mit dem ausdrücklichen Hinweis auf den 
Auftrag zur Rückforderung gemäss Art. 98 Abs. 1 VStrR gemäss Dispositivziffer 9)

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälliger Rechtsmit-
tel an:

- Zuger Polizei (zur Kenntnis gemäss § 123 GOG)

Obergericht des Kantons Zug 
Strafabteilung

A. Sidler F. Eller
Abteilungspräsident Gerichtsschreiber

versandt am: