# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 073d7c1d-cea8-5758-a2ed-e127f6ded18d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-08-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.08.2015 C-1069/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1069-2014_2015-08-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-1069/2014 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  A u g u s t  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 

Richter Michael Peterli, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, Deutschland,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch, Verfügung vom 

27. Januar 2014. 

 

 

 

C-1069/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der 1956 geborene, in Deutschland wohnhafte Italiener A._______ (im Fol-

genden: Versicherter oder Beschwerdeführer) arbeitete ab dem 10. Juli 

2006 in seiner Eigenschaft als Grenzgänger als Umschlagsmitarbeiter im 

B._______. Über seinen Arbeitgeber war er bei der Schweizerischen Un-

fallversicherungsanstalt (im Folgenden: Suva) unter anderem gegen Be-

triebs- und Nichtbetriebsunfälle versichert. Am 12. Februar 2009 erlitt er 

einen Arbeitsunfall; er stürzte rücklings aus einem Bahnwagen und klagte 

nach diesem Ereignis über Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den lin-

ken Arm und ein Taubheitsgefühl am Daumen. Die daraus resultierende 

Arbeitsunfähigkeit konnte ab dem 5. Oktober 2009 bis auf 25 % reduziert 

werden (Akten [im Folgenden: act.] der IV-Stelle des Kantons Basel Stadt 

[im Folgenden: IV-Stelle BS] resp. der Suva 7 und 18.1; zum Verlauf der 

Arbeitsunfähigkeit vgl. auch act. 27.18). 

B.  

Während der Versicherte zufolge des Unfalls vom 12. Februar 2009 in me-

dizinischer Behandlung gewesen war (act. 10 bis 12, 13, 15) und sich am 

10. August 2009 bei der IV-Stelle BS zur beruflichen Integration bzw. zum 

Bezug einer Rente angemeldet hatte (act. 1), erlitt er am 13. Oktober 2009 

zufolge eines Verkehrsauffahrunfalls eine HWS-Distorsion. Es folgten wei-

tere medizinische Behandlungen und anfänglich eine erneute 100%ige Ar-

beitsunfähigkeit (act. 17, 18.2, 19.1 bis 19.10). Nachdem er seine Arbeit 

am 29. März 2010 (Präsenz: 50 %, Leistung: 25 %) wieder aufgenommen 

hatte (act. 22.32 S. 1) und nach Vorliegen weiterer medizinischer Unterla-

gen (22.16 bis 22.19, 22.22 bis 22.24, 22.28, 22.30 und 22.31) wurden am 

19. August 2010 eine biomechanische Kurzbeurteilung (Triage; act. 22.12) 

und am 14. September 2010 eine versicherungsmedizinische Beurteilung 

(act. 22.11) erstellt. Daraufhin teilte die Suva dem Versicherten am 12. No-

vember 2010 mit, es bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausal-

zusammenhang zwischen den beiden Unfallereignissen und den linkssei-

tigen Schulterbeschwerden; betreffend die Nackenbeschwerden würden 

weitere Abklärungen in Auftrag gegeben (act. 22.6).  

C.  

Nachdem der Versicherte am 21. April 2011 die Kündigung erhalten hatte 

(act. 27.49 S. 2), wurde am 29. Juni 2011 ein neurologischer Bericht ver-

fasst (act. 27.43). In der Folge übermittelte die Invalidenversicherungs-

Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) 

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Seite 3 

der IV-Stelle BS am 20. Februar 2012 zahlreiche weitere Dokumente im 

Zusammenhang mit der vom Beschwerdeführer in Deutschland beantrag-

ten Rente (act. 24.1) sowie ein orthopädisches Gutachten vom 15. Dezem-

ber 2011 (act. 24.2 S. 25 bis 36), eine neurologisch-psychiatrische Exper-

tise vom 10. Januar 2012 (act. 24 S. 37 bis 49) und einen am 23. Januar 

2012 auf dem Formular E 213 verfassten Arztbericht (act. 24.2 S. S. 76 bis 

87). In der Folge wurde dem Versicherten von der deutschen Rentenversi-

cherung am 23. März 2012 eine Rente auf Zeit bis 30. September 2014 

wegen voller Erwerbsminderung zugesprochen (act. 27.14). 

D.  

Mit Datum vom 11. Juli 2012 erliess die Suva eine Verfügung, mit welcher 

dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2012 bei einem Erwerbsunfähig-

keitsgrad von 11 % eine Rente in der Höhe von monatlich Fr. 461.15 sowie 

aufgrund des Unfalls vom 12. Februar 2009 eine Integritätsentschädigung 

in der Höhe von Fr. 6'300.- aufgrund einer Integritätseinbusse von 5 % zu-

gesprochen wurde (act. 30). Hiergegen liess der Versicherte am 6. Sep-

tember 2012 Einsprache erheben (act. 33.4). In der Folge einigten sich die 

Parteien vergleichsweise, und mit Verfügung vom 18. März 2013 sprach 

die Suva dem Versicherten eine Rente in der Höhe von Fr. 1'048.10 pro 

Monat (Erwerbsunfähigkeitsgrad: 25 %) sowie eine Integritätsentschädi-

gung in der Höhe von Fr. 18'900.- (Integritätseinbusse: 15 %) zu (act. 41). 

Diese Verfügung erwuchs – soweit aus den Akten ersichtlich – unangefoch-

ten in Rechtskraft (act. 41). 

E.  

Am 21. März 2013 verfasste Dr. med. C._______, Fachärztin für Allgemein-

medizin, zu Handen der IV-Stelle BS einen Arztbericht (act. 42 S. 1 bis 13). 

Nach Vorliegen einer Stellungnahme von Dr. med. D._______, Facharzt für 

Arbeitsmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (im Folgenden: RAD) 

vom 17. Juni 2013 (act. 46) beauftragte die IV-Stelle BS am 3. Juli 2013 

die Dres. med. E._______, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medi-

zin, und F._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, mit einer 

medizinischen Abklärung (act. 49 und 50); die entsprechenden Expertisen 

datieren vom 14. und 15. Oktober 2013 (act. 53 und 54). Nachdem Dr. med. 

D._______ am 22. Oktober 2013 die Expertisen als brauchbar qualifiziert 

hatte (act. 56), erliess die IV-Stelle BS am 7. November 2013 einen Vorbe-

scheid, mit welchem sie dem Versicherten für den Monat Februar 2010 

eine befristete ganze Rente in Aussicht stellte (act. 58). In der Folge erging 

am 27. Januar 2014 die entsprechende Verfügung der IVSTA (act. 63). 

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Seite 4 

F.  

Hiergegen erhob der Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein-

gabe vom 25. Februar 2014 Beschwerde und beantragte (sinngemäss) die 

Aufhebung der Verfügung vom 27. Januar 2014 (act. im Beschwerdever-

fahren [im Folgenden: B-act.] 1). 

Zur Begründung führte er zusammengefasst aus, eine Leistungsfähigkeit 

von 80 % sei nicht nachvollziehbar. Er habe aus eigener Motivation heraus 

versucht, sein Arbeitspensum von 20 % auf 50 % zu steigern, was jedoch 

unmöglich gewesen sei. Der Versuch der Arbeitsaufnahme habe abgebro-

chen werden müssen, da die Schmerzen unerträglich gewesen seien. Es 

sei offensichtlich, dass der von der Suva festgestellte Erwerbsunfähigkeits-

grad übernommen worden sei. Dabei handle es sich um den Prozentsatz, 

welcher aus dem Unfall resultiere, und nicht um denjenigen, welcher sich 

aus den gesamten Schädigungen ergebe. Nach Juli 2011 sei eine weitere 

Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten, weshalb ihm eine 

Rente der deutschen Rentenversicherung zugesprochen worden sei. 

G.  

In ihrer Vernehmlassung vom 2. Mai 2014 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die von der 

IV-Stelle BS am 28. April 2014 verfasste Stellungnahme (B-act. 3). 

Darin wurde zusammengefasst ausgeführt, Dr. med. E._______ habe Dis-

krepanzen zwischen den vom Beschwerdeführer geschilderten Beschwer-

den und den objektiven Befunden festgestellt. Ebenso habe Dr. med. 

G._______ in seinem Gutachten vom 10. Januar 2012 Anzeichen für eine 

Selbstlimitierung festgestellt. In klinisch-neurologischer Hinsicht habe Dr. 

med. H._______ im Januar 2011 gegenüber Januar 2010 keine veränder-

ten Befunde festzustellen vermögen. Dr. med. E._______s Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit ab März 2010 entspreche nicht den damals von den be-

handelnden Ärzten bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten. Es sei aber durch-

aus zulässig, wenn ein Gutachter aus plausiblen Gründen davon abwei-

che. Vor dem zweiten Unfall im Oktober 2009 habe der Beschwerdeführer 

bereits wieder eine 75%ige Arbeitsfähigkeit erreicht. Wenn die Taggeldleis-

tungen bzw. die Arbeitsunfähigkeiten betrachtet würden, so erschienen 

diese nicht als vollständig unvereinbar mit der von Dr. med. E._______ at-

testierten Arbeitsunfähigkeit. Die Suva sei wegen des Unfalls im Oktober 

2009 von zusätzlichen Arbeitsunfähigkeiten ausgegangen. Laut der neuro-

logischen Beurteilung der Abteilung Arbeitsmedizin der Suva vom 29. Juni 

2011 habe der Unfall von Oktober 2009 lediglich zu einer vorübergehenden 

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Seite 5 

Verschlechterung geführt, die allenfalls drei Monate gedauert habe; medi-

zinisch-theoretisch bestehe bezüglich der Unfallfolgen insgesamt nunmehr 

eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit. Vor die-

sem Hintergrund sei nachvollziehbar, dass Dr. med. E._______ die Arbeits-

unfähigkeiten, welche die Suva wegen des Unfalls im Oktober 2009 zu-

sätzlich bescheinigt habe, nicht berücksichtigt habe und von einer 100%i-

gen Arbeitsfähigkeit seit März 2010 ausgegangen sei. Dr. med. E._______ 

habe die Diskrepanzen zwischen seiner Beurteilung und anderen ärztli-

chen Meinungen eingehend diskutiert. Er habe auch der unfallfremden 

Supraspinatussehnenruptur Rechnung getragen. Angesichts dessen, dass 

die radikuläre Symptomatik abgeklungen sei und bei der indirekten Prüfung 

der Schulter- und Armbeweglichkeit deutlich bessere Ergebnisse festge-

stellt worden seien, scheine die von Dr. med. E._______ attestierte 

100%ige Arbeitsfähigkeit plausibel. Die unfallfremden psychischen Be-

schwerden seien von Dr. med. F._______ ebenfalls berücksichtigt worden. 

Der Beschwerdeführer habe nicht vorgebracht, die psychiatrische Beurtei-

lung sei nicht schlüssig. Dr. med. F._______ erachte den Beschwerdefüh-

rer seit Juli 2011 als zu 20 % arbeitsunfähig. Demnach sei die Verschlech-

terung des psychischen Zustands bereits berücksichtigt. Hätte sich in so-

matischer Hinsicht seit Juli 2011 eine Verschlechterung ergeben, so wäre 

dies von Dr. med. E._______ bei seiner Untersuchung im September 2013 

bemerkt worden. Dem orthopädischen Gutachten vom 15. Dezember 2011 

könne gemäss Dr. med. E._______ aus versicherungsmedizinischer Sicht 

nicht gefolgt werden. Die Arbeitsfähigkeit sei in den Gutachten der Dres. 

med. E._______ und F._______ schlüssig beurteilt, weshalb für die Invali-

ditätsbemessung vollumfänglich darauf abgestellt werden könne. 

H.  

Nachdem der Beschwerdeführer im Rahmen der prozessleitenden Verfü-

gung vom 13. Mai 2014 Gelegenheit zur Einreichung einer Replik erhalten 

(B-act. 4) und er sich diesbezüglich nicht hat vernehmen lassen, wurde er 

mit Zwischenverfügung vom 27. Juni 2014 unter Hinweis auf die Säumnis-

folgen aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- in der Höhe der 

mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B-act. 5 und 6); dieser Auffor-

derung kam der Beschwerdeführer nach (B-act. 7). 

I.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtschriften der Parteien ist 

– soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

 

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Seite 6 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-

fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz 

des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 

Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-

validenversicherung [IVG, SR 831.20] sowie Art. 40 Abs. 2 und Abs. 3 der 

Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, SR 

831.201]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist in casu nicht 

gegeben (Art. 32 VGG). 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 

Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Ok-

tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmun-

gen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversiche-

rungen anwendbar, wenn und soweit es die einzelnen Sozialversiche-

rungsgesetze vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG 

auf die IV anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrück-

lich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemei-

nen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels 

anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen 

Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung 

Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 22a 

in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 50 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 

VwVG). Als Adressat der angefochtenen Verfügung vom 27. Januar 2014 

(act. 63) ist der Beschwerdeführer berührt und hat ein schutzwürdiges In-

teresse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). Nachdem 

auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, ergibt sich zu-

sammenfassend, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Auf 

die Beschwerde ist daher einzutreten. 

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Seite 7 

1.4 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der Vorinstanz vom 27. Januar 

2014 (act. 63), mit welcher dem Beschwerdeführer für den Monat Februar 

2010 eine befristete ganze IV-Rente zugesprochen worden ist. Streitig und 

zu prüfen ist die Rechtmässigkeit dieser Verfügung und in diesem Zusam-

menhang insbesondere, ob der Versicherte Anspruch auf eine höhere IV-

Rente längerer Dauer hat und ob die Vorinstanz den Sachverhalt rechts-

genüglich abgeklärt und gewürdigt hat. 

1.5 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

2.  

Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren anwendbaren Nor-

men und Rechtsgrundsätze darzustellen. 

2.1 Der Beschwerdeführer besitzt die italienische Staatsbürgerschaft und 

wohnt in Deutschland, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft 

getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft 

einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Frei-

zügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, im Folgenden: 

FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in der Fassung ge-

mäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 betreffend die 

Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkommen zur Ände-

rung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 

2002). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis dahin 

geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidge-

nossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union 

insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). 

Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherheit ko-

ordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Ver-

tragsstaaten zu gewährleisten. 

2.2 Nach Art. 3 Abs. 1 der bis zum 31. März 2012 in Kraft gewesenen Ver-

ordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831. 

109.268.1) haben die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates woh-

nen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten auf-

grund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsangehö-

rigen dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser Ver-

ordnung nichts anderes vorsehen. Dabei ist im Rahmen des FZA und der 

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Seite 8 

Verordnung auch die Schweiz als „Mitgliedstaat“ zu betrachten (Art. 1 Abs. 

2 von Anhang II des FZA). Demnach richten sich die Bestimmung der In-

validität und die Berechnung der Rentenhöhe auch nach dem Inkrafttreten 

des FZA nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 E. 2.4). 

Mit Blick auf den Verfügungszeitpunkt (27. Januar 2014) finden vorliegend 

die am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 

des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koor-

dinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1) sowie 

(EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 

16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung 

der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der 

sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11) Anwendung. Gemäss Art. 4 der 

Verordnung (EG) Nr. 883/2004 haben Personen, sofern in dieser Verord-

nung nichts anderes bestimmt ist, für die diese Verordnung gilt, die glei-

chen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitglied-

staats wie die Staatsangehörigen dieses Staates. Im Rahmen ihres Gel-

tungsbereichs tritt diese Verordnung an die Stelle aller zwischen den Mit-

gliedstaaten geltenden Abkommen über soziale Sicherheit. Einzelne Best-

immungen von Abkommen über soziale Sicherheit, die von den Mitglied-

staaten vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung geschlossen 

wurden, gelten jedoch fort, sofern sie für die Berechtigten günstiger sind 

oder sich aus besonderen historischen Umständen ergeben und ihre Gel-

tung zeitlich begrenzt ist. Um weiterhin Anwendung zu finden, müssen 

diese Bestimmungen in Anhang II aufgeführt sein. Ist es aus objektiven 

Gründen nicht möglich, einige dieser Bestimmungen auf alle Personen 

auszudehnen, für die diese Verordnung gilt, so ist dies anzugeben (Art. 8 

Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004). Die Bestimmung des anwend-

baren Rechts ergibt sich aus Art. 11 ff. der Verordnung (EG) Nr. 883/2004.  

2.3 Im vorliegenden Verfahren finden grundsätzlich jene Vorschriften An-

wendung, die im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 

27. Januar 2014 (act. 63) in Kraft standen; weiter aber auch solche, die zu 

jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beur-

teilung eines allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang 

sind (das IVG ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 

[AS 2007 5129; 5. IV-Revision]; die IVV in der entsprechenden Fassung 

der 5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]). Mit Blick auf das Datum 

der angefochtenen Verfügung (27. Januar 2014) gelangen ebenfalls die 

Normen des vom Bundesrat auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzten ers-

ten Teils der 6. IV-Revision (IV-Revision 6a) zur Anwendung. 

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Seite 9 

2.4 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 

hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG, vgl. auch E. 2.4 

hiernach) und beim Eintritt der Invalidität während der vom Gesetz vorge-

sehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver-

sicherung (AHV/IV) geleistet hat, d.h. während mindestens drei Jahren laut 

Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung. Diese 

Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein 

Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 

Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als drei 

Jahren Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invali-

denversicherung geleistet (act. 4), so dass die Voraussetzung der Mindest-

beitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente ge-

mäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung erfüllt 

ist. 

2.5 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge 

von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). 

Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende länger dau-

ernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, 

sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff 

enthält damit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren 

Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähig-

keit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, 

ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist 

die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-

schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen 

Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer 

wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben-

bereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be-

einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-

bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 

2.6 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 

auch psychische Gesundheitsschäden eine Invalidität bewirken (Art. 8 

C-1069/2014 

Seite 10 

i.V.m. Art. 7 ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsscha-

dens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten 

Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 

Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-

werten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitge-

hend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen, 130 V 352 E. 

2.2.1; SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4). Entscheidend ist, ob und inwie-

fern es der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumut-

bar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen-

stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die 

Gesellschaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten 

Massstab zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1, 127 V 294 E. 4c in fine, 102 

V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b). 

2.7 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung besteht 

der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindes-

tens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % 

invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht An-

spruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 

2008 geltenden Fassung) werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von 

weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die 

ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz 

haben, soweit nicht zwischenstaatliche Vereinbarungen eine abweichende 

Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme, wie sie seit dem 1. Juni 2002 

für die Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der EU und der Schweiz 

gilt, sofern sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 

253 E. 2.3 und 3.1), ist vorliegend gegeben. Nach der Rechtsprechung des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; seit 1. Januar 2007: BGer) 

stellt diese Regelung nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern 

eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

2.8 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-

urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 

welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 

ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 

welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden kön-

nen (BGE 140 V 193 E. 3.2, 132 V 93 E. 4).  

C-1069/2014 

Seite 11 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-

nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-

tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-

nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 

Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2, 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a). 

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-

wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet so-

wie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-

sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-

stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 

wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 

Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 

2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in 

die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen las-

sen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 

im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-

achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 

ee). Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztli-

ches Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a) genügen, auch hinsichtlich der er-

forderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren Be-

weiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2). 

3.  

3.1 Mit Blick auf die Verfügung der Suva vom 18. März 2013 (act. 41) ist in 

koordinationsrechtlicher Hinsicht vorab festzuhalten, dass die IV-Stellen 

und die Unfallversicherer die Invaliditätsbemessung in jedem Einzelfall 

selbstständig vorzunehmen haben. Keinesfalls dürfen sie sich ohne wei-

tere eigene Prüfung mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrads des 

Unfallversicherers bzw. der IV-Stelle begnügen (BGE 126 V 288 E. 2d). 

Der koordinationsrechtliche Gesichtspunkt hat sodann dadurch an Bedeu-

tung verloren, dass nach dem Urteil des Bundesgerichts vom 13. Januar 

2004 (publiziert in AHI 2004 S. 186) und BGE 131 V 362 die Invaliditäts-

schätzung der Invalidenversicherung gegenüber dem Unfallversicherer 

C-1069/2014 

Seite 12 

keine Bindungswirkung entfaltet. Dasselbe gilt auch in umgekehrter Hin-

sicht (BGE 133 V 549 E. 6).  

3.2 Aufgrund der vorstehend zusammengefasst wiedergegebenen Recht-

sprechung war die Vorinstanz beim Erlass der Verfügung vom 27. Januar 

2014 grundsätzlich nicht an die durch die Suva vorgenommene Invalidi-

tätsbemessung gebunden. Da die Invaliditätseinschätzung der Suva ledig-

lich die natürlich und adäquat kausalen gesundheitlichen und erwerblichen 

Unfallfolgen berücksichtigt hatte, ist im Folgenden mit Blick auf den finalen 

Charakter der IV insbesondere auch zu prüfen, ob beim Beschwerdeführer 

zusätzliche krankheitsbedingte gesundheitliche Beeinträchtigungen beste-

hen und ob bzw. in welchem Umfang und ab welchem Zeitpunkt die Ge-

samtheit der gesundheitlichen Einschränkungen allenfalls zu einer renten-

begründenden Erwerbsunfähigkeit geführt haben. 

4.  

4.1 Als Entscheidbasis in medizinischer Hinsicht dienten der Vorinstanz 

insbesondere die Expertisen der Dres. med. E._______, Facharzt für 

Rheumatologie und Innere Medizin, und F._______, Facharzt für Psychiat-

rie und Psychotherapie, vom 14. und 15. Oktober 2013 (act. 53 und 54) 

sowie die Stellungnahme des Arbeitsmediziners Dr. med. D._______ vom 

RAD vom 22. Oktober 2013 (act. 56). Diese medizinischen Dokumente so-

wie weitere fachärztliche Berichte resp. Gutachten sind nachfolgend zu-

sammengefasst wiederzugeben und einer Würdigung zu unterziehen. 

4.1.1 Dr. med. E._______ diagnostizierte mit Auswirkungen auf die Arbeits-

fähigkeit ein chronisches zervikovertebrales Syndrom mit derzeit spondy-

logener Ausstrahlung links (mit/bei einem Status nach radikulärem senso-

motorischem Ausfall- und Reizsyndrom C6 links bei einem Status nach ei-

nem Sturz und HWS-Kontusion/Distorsion am 1. Februar 2009, einer me-

dianen Diskushernie C4/5 links, einer mediolateralen Diskushernie C6/7 

und einer derzeit lediglich spondylogenen Ausstrahlung ohne radikuläre 

Reizung), ein chronisches Lumbovertebralsyndrom mit spondylogener 

Ausstrahlung rechts (mit/bei degenerativen Veränderungen [mediolateral 

linksseitige Protrusion L2/3, mediolateral linksseitige Diskushernie L5/S1]) 

sowie eine Periarthropathia humeroscalpularis links (mit/bei einer Supra-

spinatussehnen-Ruptur, klinisch ohne relevante Atrophie). Ohne Einfluss 

auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte Dr. med. E._______ eine arterielle Hyper-

tonie. Weiter führte er aus, zusammenfassend fänden sich multiple Diskre-

panzen und keine Atrophien. Es bestünden keine Hinweise mehr auf eine 

C-1069/2014 

Seite 13 

radikuläre Reizsymptomatik. In der körperlich schweren Tätigkeit eines Ha-

fenarbeiters sei der Versicherte seit dem 12. Februar 2009 nicht mehr ar-

beitsfähig. Für eine angepasste Tätigkeit, welche die genannten Restrikti-

onen berücksichtige, bestehe ab dem 18. März 2010 eine Arbeitsfähigkeit 

von 100 %. Es sei möglich, dass es durch die Exazerbation der Beschwer-

den lumbal im Mai 2012  

vorübergehend während einiger Wochen zu einer 100%igen Arbeitsunfä-

higkeit gekommen sei, wobei dies in den Akten nicht genau dokumentiert 

sei. In der Regel klinge eine derartige lumbale Schmerzepisode innerhalb 

von sechs Wochen ab. Eine genauere Stellungnahme für diesen Zeitraum 

sei jedoch nicht möglich. Schliesslich nahm Dr. med. E._______ Stellung 

zu den Diskrepanzen zwischen der Aktenlage und der gutachterlichen Be-

urteilung. 

4.1.2 Dr. med. F._______ diagnostizierte mit Einfluss auf die Arbeitsfähig-

keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode 

(ICD-10: F33.0), und ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine chro-

nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-

10: F45.41). Weiter berichtete er zusammengefasst, das Ausmass der ge-

klagten Beschwerden und die subjektive Krankheitsüberzeugung, nicht 

mehr arbeiten zu können, hätten durch die somatischen Befunde nicht hin-

reichend objektiviert werden können, sodass eine gewisse psychische 

Überlagerung angenommen werden müsse. Es fänden sich keine Hin-

weise für eine mittelgradige oder schwere depressive Störung. Es seien 

vor allem krankheitsfremde Gründe, die eine erfolgreiche berufliche Rein-

tegration verhindern würden. Aufgrund der rezidivierenden depressiven 

Störung, die leichtgradig ausgeprägt sei, bestehe eine Einschränkung der 

Leistungsfähigkeit von 20 %. Die chronische Schmerzstörung begründe 

keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht könne 

es dem Versicherten zugemutet werden, trotz der geklagten Beschwerden 

die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um ganztags bei leicht ver-

mindertem Rendement einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können. 

In der angestammten Tätigkeit und in einer leidensadaptierten Tätigkeit be-

stehe aus psychiatrischer Sicht eine Leistungsfähigkeit von 80 %. Auf-

grund des ersten Arztberichts des behandelnden Psychiaters Dr. med. 

I._______ vom 27. Juli 2011 könne ab dem 28. Juli 2011 eine Arbeitsunfä-

higkeit von 20 % attestiert werden. 

4.1.3 Die Konsensbesprechung zwischen den Dres. med. E._______ und 

F._______ ergab, dass aus bidisziplinärer Sicht in der angestammten Tä-

C-1069/2014 

Seite 14 

tigkeit als Hafenarbeiter keine Arbeitsfähigkeit mehr vorliegt. In einer Ver-

weistätigkeit besteht ab dem 18. März 2010 eine Arbeitsfähigkeit von 

100 % und ab dem 28. Juli 2011 eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. 

4.1.4 Dr. med. D._______ hielt in seiner Beurteilung fest, auf das Gutach-

ten könne abgestellt werden. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei im 

Verlauf nachvollziehbar. Dem Versicherten sei eine vollschichtige Ver-

weistätigkeit mit einer Leistungsfähigkeit von 80 % zumutbar.  

4.1.5 Am 13. Januar 2010 erwähnte Dr. med. H._______, Fachärztin für 

Neurologie, für den unbefriedigenden Verlauf der seit dem zweiten Unfall 

(13. Oktober 2009) bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit erachte sie 

auch die Folgen der HWS-Distorsion mit persistierendem zervikozephalem 

Schmerzsyndrom und eine im Verlauf aufgetretene depressive Symptoma-

tik für mitverantwortlich (act. 19.10). Mit Datum vom 23. Dezember 2010 

diagnostizierte diese Fachärztin eine Anpassungsstörung mit depressiver 

Entwicklung bei anhaltender Schmerzsymptomatik. Weiter führte sie aus, 

es zeichne sich eine sehr ungünstige Entwicklung ab, da der Versicherte 

nach dem Versuch, die "50%ige Arbeitsfähigkeit" unmittelbar auf ein 

100%iges Arbeitspensum zu steigern, seit dem 2. Dezember 2010 zu 

100 % arbeitsunfähig sei. Soweit für sie, Dr. med. H._______, beurteilbar, 

habe dies wieder zu einer deutlichen Zunahme der vorbestehenden de-

pressiven Symptomatik geführt (IVSTA-act. 13; act. 27.61 bzw. 29.42). Am 

3. Februar 2011 berichtete Dr. med. H._______, der Versicherte nehme in 

Kürze eine sehr zu empfehlende psychiatrische Behandlung auf (IVSTA-

act. 10; act. 27.57 bzw. 29.38).  

4.1.6 Am 26. Februar 2010 berichtete der J._______ (…), es liege beim 

Versicherten eine depressive Entwicklung, wahrscheinlich als Anpas-

sungsstörung bei anhaltenden Schmerzen, vor (act. 19.5 S. 6).  

4.1.7 Im Bericht der K._______ vom 15. März 2010 wurde der Verdacht auf 

eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion geäussert 

(act. 19.2 S. 1). 

4.1.8 Dr. med. I._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

stellte in seinem Bericht vom 17. Mai 2011 unter anderem die Diagnosen 

einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: 32.1G) sowie einer An-

passungsstörung (ICD-10: F43.2G). Weiter erwähnte er, die Kündigung 

habe zu einer weiteren depressiven Reaktion geführt (IVSTA-act. 8). Am 

27. Juli und 21. Dezember 2011 wiederholte er diese Diagnosen (IVSTA-

C-1069/2014 

Seite 15 

act. 6, act. 27.24). Nachdem er im Schreiben vom 30. Januar 2012 an die 

Suva ausgeführt hat, der Versicherte befinde sich bereits seit dem 6. No-

vember 2009 in seiner neurologisch/psychiatrischen Behandlung, und es 

lasse sich trotz Pharmakotherapie und Gesprächen keine Besserung er-

zielen (act. 27.24), berichtete Dr. med. I._______ am 16. Mai und 10. De-

zember 2012 von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig 

mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1; act. 42 S. 56 und 37 S. 3). 

4.1.9 Dr. med. G._______, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, berich-

tete in seinem Gutachten vom 10. Januar 2012 von einer depressive Epi-

sode mit Somatisierung, stellte die Differentialdiagnose einer somatofor-

men Schmerzstörung und diagnostizierte eine Anpassungsstörung mit 

Symptomausweitung. Weiter führte er aus, der Versicherte gebe sich sehr 

von seinem Nicht-mehr-können überzeugt und betone mehrfach seine 

Schmerzen sowie seine Kraft- und Konditionslosigkeit. Psychiatrischer-

seits werde eine Depression beschrieben, offenbar aber erst, nachdem der 

Versicherte die Kündigung erhalten habe. Bei der Untersuchung biete er 

eine allenfalls mittelgradige depressive Symptomatik, wobei die Differenti-

aldiagnose gegenüber einer somatoformen Schmerzstörung offenbleibe. 

Für Letzteres spreche auch die Symptomausweitung. Eine schwere de-

pressive oder hirnorganische Symptomatik sei auf jeden Fall auszuschlies-

sen. Von neurologisch-psychiatrischer Seite her sei für alle (übrigen) kör-

perlich leichten bis punktuell mittelschweren Tätigkeiten ein vollschichtiges 

Leistungsvermögen gegeben (IVSTA-act. 26).  

4.1.10 Die Allgemeinmedizinerin Dr. med. L._______ erwähnte in ihrem 

Bericht vom 23. Januar 2012, eine den Leiden angepasste Tätigkeit könne 

zwischen drei bis unter sechs Stunden täglich verrichtet werden (IVSTA-

act. 27). 

4.1.11 Am 5. April 2012 berichtete Dr. med. M._______, Facharzt für Allge-

meinmedizin und Psychotherapie, von einer mittelschweren depressiven 

Episode (ICD-10: F32.1) sowie von Anpassungsstörungen (ICD-10: 43.2). 

Der aktuelle innere Konflikt bestehe darin, dass der Versicherte einerseits 

seine extrem hohe Leistungsbereitschaft und soziale Anerkennung drin-

gend zur narzisstischen Stabilisierung benötige, dass aber andererseits 

unter den erhöhten Anforderungen eine völlige Erschöpfung seiner Kräfte, 

Kontrollverlust und der Zusammenbruch seiner psychischen Abwehr und 

damit letztlich auch eine Erschütterung der Kohärenz seines Selbst drohe 

(act. 27.12). 

C-1069/2014 

Seite 16 

4.1.12 Am 29. August 2012 diagnostizierte der versicherungsmedizinische 

Gutachter Prof. Dr. med. N._______ in psychisch-psychiatrischer Hinsicht 

eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi-

sode (ICD-10: F33.1), eine Dysthymie (ICD-10: F34.1) sowie eine chroni-

sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 

F45.41). Weiter berichtete er, unter den Voraussetzungen einer gelingen-

den therapeutischen und beruflichen Integration könne davon ausgegan-

gen werden, dass in etwa 3 bis 4 Monaten die versicherungsmedizinisch 

hypothetisch zu postulierende Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten 

Tätigkeit zu 50 % zu realisieren sei (act. 38 S. 11 bis 12). Am 23. Januar 

2013 ging dieser Experte unter der Voraussetzung einer erfolgten Evalua-

tion der funktionellen Leistungsfähigkeit weiterhin von einer 50%igen Leis-

tungsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit aus (act. 37 S. 9 bis 10).  

4.1.13 Nachdem Dr. med. C._______, Fachärztin für Allgemeinmedizin, 

am 5. Oktober 2009 berichtet hatte, es lägen keine geistigen und psychi-

schen Einschränkungen vor (act. 13 S. 1 bis 4), schrieb sie am 21. März 

2013 von einer seit Januar 2010 bestehenden Depression und attestierte 

dem Versicherten keine Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit mehr (act. 42 S. 1 

bis 13). In ihrem Bericht vom 19. Februar 2014 erwähnte sie unter anderem 

eine rezidivierende depressive Störung mittel- bis schwergradig sowie eine 

Anpassungsstörung und führte weiter aus, der Versicherte sei sowohl phy-

sisch als auch psychisch nicht mehr belastbar, weshalb er arbeits- und er-

werbsunfähig sei (act. 64). 

4.2 Die Expertisen der Dres. med. E._______ und F._______ erfüllen 

grundsätzlich die an den vollen Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens 

gestellten Kriterien. Insbesondere sind sie für die streitigen Belange um-

fassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die ge-

klagten Beschwerden und wurden in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben. Sie sind zudem in der Darlegung der medizinischen Zusam-

menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation für die hier 

interessierenden Fragen einleuchtend und in den Schlussfolgerungen be-

gründet, so dass darauf abgestellt werden kann. Unter diesen Umständen 

ist auch der von Dr. med. D._______ am 22. Oktober 2013 verfasste Be-

richt – ein entscheidrelevantes Aktenstück im Sinne von Art. 59 Abs. 2bis 

IVG (vgl. hierzu Urteil I 143/07 des BGer vom 14. September 2007 E. 3.3 

mit Hinweisen; vgl. auch Urteil I 694/05 des EVG vom 15. Dezember 2006 

E. 5) – dem Grundsatz nach nicht in Zweifel zu ziehen. Da von einer zu-

sätzlichen medizinischen Abklärung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten 

sind (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 131 I 153 E. 3; SVR 2007 

C-1069/2014 

Seite 17 

IV Nr. 45 S. 149 E. 4; Urteil des BGer I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4), 

lässt sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers und dessen 

Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Zeitpunkt der Ur-

teilsfällung im vorliegenden Beschwerdeverfahren schlüssig und zuverläs-

sig beurteilen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/bb; vgl. zum Ganzen auch E. 2.8 

hiervor). Es ist demnach erstellt, dass beim Beschwerdeführer aus bidis-

ziplinärer Sicht in der angestammten Tätigkeit als Hafenarbeiter keine Ar-

beitsfähigkeit mehr vorliegt und er in einer leidensadaptierten Verweistätig-

keit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % aufweist. Betreffend den gutachterlich 

festgesetzten Beginn der 20%igen Arbeitsunfähigkeit am 28. Juli 2011 ist 

jedoch festzustellen, dass Dr. med. F._______ gemäss seinen eigenen 

Ausführungen den Beginn aufgrund des "ersten" Arztberichts des behan-

delnden Psychiaters Dr. med. I._______ vom 27. Juli 2011 festgelegt hat. 

Mit Blick auf diese Beurteilung und den Umstand, dass Dr. med. F._______ 

auch der frühere resp. – soweit aus den Akten ersichtlich – erste Bericht 

von Dr. med. I._______ vom 17. Mai 2011 vorgelegen hat, ist hinsichtlich 

des Beginns der Arbeitsunfähigkeit von 20 % insofern korrigierend einzu-

greifen, als dieser demnach auf den 17. Mai 2011 vorzuverlegen ist resp. 

es sich bei der Angabe von Dr. med. F._______ betreffend den "ersten" 

Arztbericht von Dr. med. F._______ vom 27. Juli 2011 bzw. den Beginn der 

teilweisen Arbeitsfähigkeit am 28. Juli 2011 um ein blosses Versehen ge-

handelt hat. 

4.2.1 Übereinstimmend mit Dr. med. E._______ ist festzustellen, dass ge-

mäss Austrittsbericht der O._______ vom 23. April 2009 praktisch kein Zer-

vikalsyndrom mehr bestand, sondern nur noch eine leichte Pronations-

schwäche und Scapula alata sowie sensible Störungen am Daumen (act. 

7 S. 7 bis 9). Auch ist dem Bericht des P._______ vom 30. Juli 2009 zu 

entnehmen, dass die HWS frei beweglich sei und eine deutliche Besse-

rungstendenz vorliege (act. 13 S. 9 bis 10). Im Bericht desselben Spitals 

vom 21. September 2009 wurde erneut die freie Beweglichkeit erwähnt und 

weiter ausgeführt, bei weiterer Verbesserung des Befundes könne ein kon-

servatives Vorgehen die Beschwerdesymptomatik vollständig heilen (act. 

12 S. 2 bis 4). Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht vom 1. Oktober 

2009 (act. 13 S. 6 bis 7). Auch anlässlich der neurologischen Beurteilung 

vom 23. Oktober 2009 wurde berichtet, wie bei Bandscheibenfällen üblich, 

seien im Rahmen der konservativen Therapie und im Verlauf der Zeit die 

Beschwerden rückläufig; laut Befund vom 29. September 2009 bestehe 

keine Parese mehr (act. 18.1 S. 14 bis 16). Da die Neurologin Dr. med. 

H._______ am 13. Januar 2010 ausführte, praktisch unverändert zu den 

Voruntersuchungen zeige sich neurologisch ein radikuläres Syndrom C6 

C-1069/2014 

Seite 18 

links, wobei sie ebenfalls eine leichte motorische Beteiligung vermute, ist 

nicht von gravierenden Befunden auszugehen. Vielmehr sind für unbefrie-

digenden Verlauf seit dem zweiten Unfall am 13. Oktober 2009 die Folgen 

der HWS-Distorsion mit persistierendem zervikozephalem Schmerzsyn-

drom und eine im Verlauf aufgetretene depressive Symptomatik mitverant-

wortlich (act. 19.10). Die Beurteilung von Dr. med. E._______ deckt sich 

auch mit derjenigen der Suva vom 29. Juni 2011, wonach der Vorzustand 

aufgrund der aus dem Unfallereignis vom 12. Februar 2009 resultierenden 

vorübergehenden Verschlechterung nach einem Jahr wieder erreicht wor-

den sei, und die aus dem zweiten Unfall vom 13. Oktober 2009 resultie-

rende Verschlechterung 3 Monate angedauert habe (act. 27.43). Vor die-

sem Hintergrund ist ohne Weiteres nachvollziehbar, dass beim Beschwer-

deführer nach dem Klinikaustritt seit dem 18. März 2010 in rein somatisch-

neurologischer Hinsicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in leidensadaptier-

ten Verweistätigkeiten besteht. Unter diesen Umständen kann der Beurtei-

lung der Allgemeinmedizinerin Dr. med. L._______ vom 23. Januar 2012, 

wonach der Versicherte auch eine leidensadaptierte Tätigkeiten nur noch 

zwischen 3 und unter 6 Stunden täglich verrichten könne (act. 24.2 S. 76 

bis 87), in rein somatisch-neurologischer Hinsicht nicht gefolgt werden. Das 

gilt auch für die vom Orthopäden Dr. med. Q._______ am 15. Dezember 

2011 abgegebenen Beurteilung (act. 24.2 S. 24 bis 36), denn es liegt keine 

nachvollziehbare Begründung dafür vor, weshalb Dr. med. Q._______ der-

art starke Res-triktionen in einer Verweistätigkeit aufgeführt hat. 

4.2.2 In psychisch-psychiatrischer Hinsicht ist vorab festzustellen, dass die 

Beurteilung von Dr. med. F._______ hinsichtlich der hier interessierenden 

Fragen im Wesentlichen auch im Einklang steht mit den Äusserungen von 

Dr. med. G._______ in dessen Gutachten vom 10. Januar 2012. Beide 

Fachärzte stellten übereinstimmend die subjektive Krankheitsüberzeugung 

resp. die Überzeugung des Beschwerdeführers fest, nicht mehr arbeiten 

zu können. Im Vergleich zu den Äusserungen von Dr. med. G._______, 

wonach in einer leidensadaptierten Verweistätigkeit ein vollschichtiges 

Leistungsvermögen gegeben sei, fiel die Beurteilung von Dr. med. 

F._______ betreffend die zumutbare Leistungsfähigkeit sogar zu Gunsten 

des Versicherten aus. Schliesslich ist mit Blick auf die von Dr. med. 

G._______ gestellte Differentialdiagnose einer somatoformen Schmerz-

störung ergänzend zu erwähnen, dass Dr. med. F._______ eine chronische 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren erwähnt und 

schlüssig und überzeugend dargelegt hat, weshalb diese keine Auswirkun-

gen auf die Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit hat. 

C-1069/2014 

Seite 19 

4.2.3 Weiter ist festzuhalten, dass auf die Beurteilung der Arbeits- resp. 

Leistungsfähigkeit von Dr. med. C._______ einerseits nicht abgestellt wer-

den kann, da sie als Allgemeinmedizinerin nicht über einen Facharzttitel in 

Psychiatrie und Psychotherapie verfügt (SVR 2008 IV Nr. 15 S. 44 

E. 2.2.1). Andererseits trägt das Bundesverwaltungsgericht der Erfah-

rungstatsache Rechnung, dass die behandelnde Ärztin Dr. med. 

C._______ im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung eher 

zugunsten des Beschwerdeführers ausgesagt hat (vgl. hierzu BGE 125 V 

351 E. 3b cc).  

4.2.4 Im weiteren kann der Beurteilung von Dr. med. L._______ vom 

23. Januar 2012, wonach der Beschwerdeführer eine den Leiden ange-

passte Tätigkeit zwischen drei bis unter sechs Stunden täglich verrichten 

könne, vorliegend keine volle Beweiskraft zukommen, da diese Allgemein-

medizinerin ebenfalls nicht über einen Facharzttitel in der Psychiatrie und 

Psychotherapie verfügt (vgl. bereits E. 4.2.3 hiervor). Dass ihre Beurteilung 

in etwa mit derjenigen von Dr. med. N._______ übereinstimmt, vermag 

auch mit Blick auf die divergierenden Angaben zur Arbeits- und Leistungs-

fähigkeit zu keinem anderen Ergebnis zu führen. 

4.2.5 Auch den diversen Beurteilungen von Dr. med. I._______ kann keine 

volle Beweiskraft zukommen. Der Grund dafür liegt insbesondere im Um-

stand, dass er keine konkrete und schlüssige Stellungnahme zur Arbeits- 

und Leistungsfähigkeit des Versicherten abgegeben hat, sondern in sei-

nem Bericht vom 27. Juli 2011 bloss – ohne für das Bundesverwaltungs-

gericht überzeugend nachvollziehbar – die Berentung als sinnvollste Mas-

snahme empfohlen hat. Keine rechtsgenüglichen Beurteilungen zur Rest-

arbeits- und –leistungsfähigkeit finden sich überdies auch in den Berichten 

der R._______ vom 26. Februar 2010 und der K._______ vom 15. März 

2010. 

4.2.6 Zwar ergeben sich hinsichtlich der Diagnosestellung und des Aus-

masses der diagnostizierten Leiden auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit 

mit Blick auf die gesamten Akten gewisse Diskrepanzen zwischen dem Ex-

perten Dr. med. F._______ und anderen Fachärzten. Dies vermag jedoch 

an der vollen Beweiskraft der bidisziplinären Expertise der Dres. med. 

E._______ und F._______ nichts zu ändern. Zwar diagnostizierten – nebst 

den Dres. med. I._______ und C._______, auf deren Berichte nach dem 

Dargelegten nicht abgestellt werden kann (vgl. E. 4.2.2 und 4.2.4) – auch 

die Dres. med. M._______ und N._______ mittelgradige depressive Epi-

soden resp. rezidivierende depressive mittelgradige Störungen, wobei Dr. 

C-1069/2014 

Seite 20 

med. N._______ sogar bloss von einer 50%igen Leistungsfähigkeit in einer 

leidensadaptierten Verweistätigkeit ausgegangen war. Dennoch vermögen 

diese Berichte die volle Beweiskraft der Expertise nicht in Zweifel zu zie-

hen. Einerseits erläuterte Dr. med. F._______ schlüssig und überzeugend, 

dass der Verlauf depressiver Störungen schwankend ist und weshalb keine 

langandauernde mittelgradige oder schwere depressive Störung beim Be-

schwerdeführer vorliegt. Andererseits lassen eine oder mehrere Diagnosen 

für sich alleine genommen keinen Schluss auf eine gesundheitlich bedingte 

Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit zu (vgl. BGE 132 V 65 E. 3.4 mit Hin-

weisen). 

4.2.7 Weiter stehen auch die Berichte von Dr. med. H._______ nicht im 

Widerspruch zu der Beurteilung von Dr. med. F._______. So erachtete sie 

in ihrem Bericht vom 13. Januar 2010 die im Verlauf aufgetretene depres-

sive Symptomatik – welche auch von Dr. med. F._______ erwähnt worden 

war – als bloss mitverantwortlich für die damals vorgelegene volle Arbeits-

unfähigkeit im angestammten Beruf, und auch die Experten gingen von ei-

ner vollständigen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der bis zum 

Arbeitsunfall vom 12. Februar 2009 ausgeübten Tätigkeit als Umschlags-

mitarbeiter im B._______ aus. Kein Widerspruch zur der Einschätzung von 

Dr. med. F._______ liegt auch im Umstand, dass Dr. med. H._______ in 

ihrem Bericht vom 23. Dezember 2010 von einer sehr ungünstigen Ent-

wicklung gesprochen hat, denn diese war seinerzeit insbesondere darauf 

zurückzuführen, dass der Beschwerdeführer im Anschluss an seinen ge-

scheiterten Versuch der Aufnahme des vollzeitlichen Arbeitspensums in 

seiner angestammten Erwerbstätigkeit nicht mehr arbeitete und deshalb 

die vorbestehende depressive Symptomatik deutlich zugenommen hat. 

4.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzu-

halten, dass beim Beschwerdeführer aus bidisziplinärer Sicht in der ange-

stammten Tätigkeit als Hafenarbeiter seit dem 12. Februar 2009 keine Ar-

beitsfähigkeit mehr vorliegt und er in einer leidensadaptierten Verweistätig-

keit ab dem 18. März 2010 eine 100%ige Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit 

sowie ab dem 17. Mai 2011 eine solche von 80 % aufweist. Davon ist nach-

folgend bei der Bemessung der Invalidität auszugehen. 

5.  

5.1 Im Rahmen der angefochtenen Verfügung vom 27. Januar 2014 wurde 

dem Beschwerdeführer vom 1. bis 28. Februar 2010 eine ordentliche 

C-1069/2014 

Seite 21 

ganze IV-Rente zugesprochen. Da ihm nach Ablauf der gesetzlichen ein-

jährigen Wartefrist im Februar 2010 kein (hypothetisches) Invalidenein-

kommen zugemutet wurde, kann bis zu diesem Zeitpunkt auf die Durch-

führung eines bezifferten Einkommensvergleichs verzichtet werden. Für 

die Zeit ab März 2010 sind die jeweiligen Invaliditätsgrade jedoch anhand 

eines Einkommensvergleichs zu ermitteln. 

5.2 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, 

dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög-

lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich 

aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Inso-

weit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt 

werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Um-

stände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinan-

der zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 

128 V 29 E. 1; 104 V 135 E. 2b). 

5.3  

5.3.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die 

versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 

tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nö-

tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass-

ten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 134 V 322 E. 4.1). Lässt 

sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Be-

einträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, 

ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn der vom 

Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 

abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur 

unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenen-

falls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden 

(BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Entscheid I 517/02 des EVG vom 30. Oktober 

2002 E. 1.2). 

5.3.2 Im Rahmen der Durchführung des Einkommensvergleichs für die Zeit 

ab März 2010 ging die Vorinstanz – gemäss den Angaben des früheren 

Arbeitgebers auf dem Formular "Fragebogen für Arbeitgebende" vom 11. 

September 2009 (IVSTA-act. 36 S. 3) – von einem Valideneinkommen in 

der Höhe von jährlich Fr. 63'070.- (2009) aus. Unter Berücksichtigung der 

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Seite 22 

Nominallohnentwicklung von 2009 bis 2010 verminderte sich dieses Ein-

kommen auf Fr. 62'988.- (act. 63 S. 10). Diese Berechnung ist nicht zu 

beanstanden, weshalb vorliegend für das Jahr 2010 von einem hypotheti-

schen Valideneinkommen in dieser Höhe auszugehen ist. 

5.3.3 Mit Blick auf die ab Mai 2011 vorliegende 80%ige Erwerbsfähigkeit 

ist dieses Einkommen zusätzlich der Nominallohnentwicklung von 2009 bis 

2011 von 0.87 % anzupassen. Es resultiert somit im Jahre 2011 ein hypo-

thetisches Valideneinkommen von jährlich Fr. 63'619.-. (vgl. IVSTA-act. 47 

S. 10). 

5.4  

5.4.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der be-

ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Per-

son konkret steht. Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesund-

heitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Er-

werbstätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabel-

lenlöhne gemäss den LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3; 

SVR 2014 IV Nr. 37 S. 133 E. 7.1). Für die Bestimmung des Invalidenein-

kommens anhand von Tabellenlöhnen bei Versicherten, die nach Eintritt 

des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht an-

spruchsvolle Arbeiten verrichten können, ist in der Regel vom durchschnitt-

lichen monatlichen Bruttolohn („Total“) für Männer oder Frauen bei einfa-

chen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) auszugehen. Da-

bei sind in erster Linie die Lohnverhältnisse im privaten Sektor massge-

bend (SVR 2002 UV Nr. 15 S. 50 E. 3c cc). Es gilt zu berücksichtigen, dass 

gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbei-

tertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und ent-

sprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 

deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 

müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rech-

nung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.3). Die Frage, ob 

und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von 

sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzel-

falles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationali-

tät/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher 

Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermes-

sen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchstens 

25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2; SVR 2011 

IV Nr. 31 S. 91 E. 4.1.1). 

C-1069/2014 

Seite 23 

5.4.2 Die Vorinstanz errechnete gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2010 

(Anforderungsniveau 4, Männer, Umrechnung von 40 auf 41.6 Wochen-

stunden) ein hypothetisches Invalideneinkommen von 61'164.-, was zu kei-

nen Beanstandungen Anlass gibt (vgl. www.bfs.admin.ch > Arbeit/Er-werb 

> zum Nachschlagen > Publikationen > LSE 2010 S. 26). Unter Berück-

sichtigung einer zumutbaren, leidensadaptierten Erwerbstätigkeit im Rah-

men von 100 % (ab März 2010) sowie eines angemessenen leidensbe-

dingten Abzugs in der Höhe von 5 % (vgl. zur Ermessensausübung BGE 

126 V 353 E. 5d; 123 V 150 E. 2; Urteil C 43/06 vom 19. April 2006 E. 1.2) 

ergibt sich demnach das von der Vorinstanz errechnete hypothetische In-

valideneinkommen von Fr. 58'106.- pro Jahr. 

5.4.3 Mit Blick auf die ab Mai 2011 vorliegende 80%ige Erwerbsfähigkeit 

und die Nominallohnentwicklung von 2010 auf 2011 reduziert sich dieses 

hypothetische Invalideneinkommen im Jahre 2011 auf jährlich Fr. 46'945.- 

(IVSTA-act. 47 S. 10). 

5.5 Aus der Gegenüberstellung eines monatlichen hypothetischen Validen-

einkommens von Fr. 62'988.- sowie eines hypothetischen Invalideneinkom-

mens von Fr. 58'106.- pro Jahr resultiert somit ab März 2010 ein Invalidi-

tätsgrad von (gerundet) 8 %, was keinen Anspruch auf eine Rente der IV 

ergibt. Ab Mai 2011 steht dem hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 

63'619.- ein hypothetisches Invalideneinkommen von jährlich Fr. 46'945.- 

gegenüber. Daraus resultiert nunmehr ein rentenausschliessender Invali-

ditätsgrad von 26 %. 

6.  

Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass sich der Rentenanspruch des 

Beschwerdeführers alleine aufgrund der schweizerischen Bestimmungen 

bestimmt. Es besteht für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz 

keine Bindung an die Feststellungen ausländischer Versicherungsträger, 

Behörden und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn 

(vgl. BGE 130 V 253 E.4 und AHI 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 

E. 2), und aus dem Ausland stammende Beweismittel unterliegen der freien 

Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

C-6398/2009 vom 18. Mai 2012 E. 2.1 mit Hinweis auf Entscheid des EVG 

vom 11. Dezember 1981 i.S. D.; zum Grundsatz der freien Beweiswürdi-

gung vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Aus dem Umstand, dass beim Beschwer-

deführer vom deutschen Sozialversicherungsträger am 23. März 2012 eine 

Rente auf Zeit bis 30. September 2014 wegen voller Erwerbsminderung 

zugesprochen (act. 27.14), kann er im Zusammenhang mit dem Anspruch 

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Seite 24 

auf eine schweizerische Rente nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im Üb-

rigen ist festzuhalten, dass die Schweizer Invalidenversicherung das In-

strument der Integritätsentschädigung nicht kennt. Dies im Gegensatz zur 

Unfallversicherung, wonach die versicherte Person – wie vorliegend der 

Beschwerdeführer – Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschä-

digung hat, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädi-

gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet (Art. 

24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 

1981 [UVG; SR 832.20]). 

7.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzustel-

len, dass sich die angefochtene Verfügung vom 27. Januar 2014 im Ergeb-

nis als rechtens erweist, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde vom 

25. Februar 2014 als unbegründet abzuweisen ist.  

8.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

8.1 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer 

die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 

400.- festzusetzen. Der einbezahlte Kostenvorschuss ist zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten zu verwenden. 

8.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-

hörde hat die obsiegende Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf eine Par-

teientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist ent-

sprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

C-1069/2014 

Seite 25 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Franziska Schneider Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

C-1069/2014 

Seite 26 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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