# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 13d26c8b-c18b-5cdf-bf43-9e0911bbcfb3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.11.2009 C-6934/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6934-2009_2009-11-19.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6934/2009/mes
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Neuverteilung Verfahrenskosten 
und Bestimmung der Parteientschädigung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6934/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom _______ 2009 eine 
Beschwerde des Beschwerdeführers vom _______ 2007 unter Auflage 
der  Verfahrenskosten  von  Fr.  400.-  und  ohne  Zusprache  einer 
Parteientschädigung abgewiesen hat (Verfahren Y._______),

dass  das  Bundesgericht  diesen  Entscheid  mit  Urteil  vom  _______ 
2009 aufgehoben und die Sache zum Erlass einer neuen Verfügung an 
die  Vorinstanz  und  zur  Neuverlegung  der  Kosten  und  der  Partei-
entschädigung  des  vorangegangenen  Beschwerdeverfahrens  an  das 
Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat,

dass  damit  neu  über  die  Kosten  des  Verfahrens  vor  dem  Bundes-
verwaltungsgericht sowie eine allfällige Parteientschädigung für dieses 
Verfahren zu befinden ist,

dass die Verfahrenskosten, die wie im Urteil vom _______ 2008 auf Fr. 
400.-  festzusetzen  sind,  in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei 
aufzuerlegen sind (Art. 63  Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),

dass vorliegend kein Anlass besteht, von dieser Regel abzuweichen,

dass  angesichts  des  bundesgerichtlichen  Urteils  die  Vorinstanz  als 
unterliegende Partei zu gelten hat, dass ihr aber von Gesetzes wegen 
keine Kosten auferlegt werden können (Art 63 Abs. 2 VwVG), so dass 
dem  Beschwerdeführer  der  bereits  geleistete  Verfahrenskostenvor-
schuss von Fr. 400.- rückzuerstatten ist,

dass der obsiegenden Partei  eine Entschädigung für  die ihr  erwach-
senen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zuzusprechen 
ist  (Art.  63  Abs.  1  VwVG und  Art.  7  Abs.  1  des  Reglementes  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass der obsiegende Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten war, 
und aus den Akten nicht ersichtlich wäre, dass ihm im Verfahren vor 
dem Bundesverwaltungsgericht verhältnismässig hohe Kosten entstan-
den  wären,  die  im  Sinne  der  Rechtsprechung  notwendig  gewesen 

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C-6934/2009

wären  (vgl.  dazu auch  das  Urteil  des  Bundesgerichts  vom _______ 
2009 E. 8, mit Hinweisen),

dass  daher  weder  dem  Beschwerdeführer  noch  der  unterliegenden 
Vorinstanz  eine  Parteientschädigung  für  das  Verfahren  Y._______ 
zuzusprechen ist,

dass im vorliegenden Verfahren C-6934/2009 keine Kosten zu erheben 
sind (Art 63 Abs. 2 VwVG) und ebenfalls keine Parteientschädigung zu 
sprechen ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Für  das  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  werden  keine  Ver-
fahrenskosten  erhoben.  Der  im  Verfahren  Y._______  geleistete  Ver-
fahrenskostenvorschuss  von  Fr.  400.-  wird  dem  Beschwerdeführer 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

2.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen  gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (BGG,  SR  173.110) 
gegeben sind. Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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