# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 13600079-d313-54af-a3c0-9ae283e1a606
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-08
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 08.03.2022 120 2021 64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_120-2021-64_2022-03-08.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 120/2021/64

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 8. März 2022

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn C.________
Beschwerdeführer

und

Frau D.________
Beschwerdegegnerin 1

Herrn E.________
Beschwerdegegner 2

sowie

Baupolizeibehörde der Stadt Langenthal, Bauinspektorat, Jurastrasse 22, 
4901 Langenthal

betreffend die Verfügung der Baupolizeibehörde der Gemeinde Langenthal vom 30. Juni 2021 
(Lärm Luft/Wasser- Wärmepumpe)

I. Sachverhalt

1. Der Beschwerdeführer ist Eigentümer des Wohnhauses G.________strasse Nr. 83a in 
Langenthal. Ende Oktober 2018 beklagte sich der Beschwerdeführer bei der Gemeinde über 
angeblich störenden Lärm, der von einer innen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe erzeugt 
wird. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe befindet sich im Untergeschoss des Nachbargebäudes 
G.________strasse Nr. 81a auf der Parzelle Langenthal Gbbl. Nr. H.________. Der Lärm der Luft-
Wasser-Wärmepumpe tritt durch eine teils ebenerdige Öffnung in der Nordfassade direkt nach 
aussen. Die Parzelle Nr. B.________ steht im Alleineigentum der Beschwerdegegnerin 1. 
Installiert wurde die Luft-Wasser-Wärmepumpe im Zuge einer energetischen Ertüchtigung des 
Gebäudes G.________strasse Nr. 81a, wofür die Stadt Langenthal mit Gesamtentscheid vom 
2. Dezember 2016 die Baubewilligung erteilte. In diesem Baubewilligungsverfahren hatte der 
Beschwerdegegner 2 die Bauherrschaft inne.

2. Aufgrund der Lärmklage des Beschwerdeführers eröffnete die Stadt Langenthal ein 
Baupolizeiverfahren. Nach diversen Baukontrollen vor Ort holte die Stadt Langenthal einen Bericht 

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bei der Abteilung Immissionsschutz des Amtes für Umwelt und Energie (AUE) ein. Das AUE führte 
vor Ort eine Lärmmessung durch. Im Bericht vom 8. März 2021 kam das AUE zum Schluss, dass 
der Grenzwert der Lärmschutzverordnung (LSV1) beim Wohnhaus des Beschwerdeführers «just» 
eingehalten werde und Vorsorgemassnahmen entweder bereits realisiert worden seien oder zu 
erheblichen Kosten führen würden. Gestützt auf die Beurteilung des AUE wies die Stadt Langen-
thal die Lärmklage des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 30. Juni 2021 ab und verzichtete 
auf die Anordnung von Vorsorge- bzw. Wiederherstellungsmassnahmen.

3. Dagegen reichte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. Juni 2021 Beschwerde bei der 
Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Er beantragt sinngemäss die Aufhebung 
der Verfügung vom 30. Juni 2021. Der Beschwerdeführer rügt einerseits, die Stadt Langenthal 
habe sich mit zahlreichen Rügepunkten in seiner Stellungnahme vom 21. April 2021 nicht 
auseinandergesetzt und diese nicht geprüft. Zum anderen bemängelt er die Lärmmessungen des 
AUE und macht zusammengefasst geltend, die Luft-Wasser-Wärmepumpe widerspreche der LSV. 
Schliesslich bringt er vor, der Aufenthalt auf seinem Aussensitzplatz sei infolge der Lärmbelastung 
nicht möglich und gesundheitsschädigend. In der Nacht sei das «Wummern» der Anlage sogar 
bei geschlossenen Fenstern wahrnehmbar.

4. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet2, führte den 
Schriftenwechsel durch und holte bei der Stadt Langenthal die Vorakten und die 
Baubewilligungsakten zum Gesamtentscheid vom 2. Dezember 2016 betreffend die 
energietechnische Sanierung des Gebäudes G.________strasse 81a ein. In der Stellungnahme 
vom 26. August 2021 verzichtete die Stadt Langenthal auf das Stellen eines förmlichen Antrags. 
Sie bat die BVD, beim AUE eine Stellungnahme einzuholen, da sich die Rügen des 
Beschwerdeführers mehrheitlich auf die Lärmmessung des AUE und dessen Beurteilung vom 
8. März 2021 bezögen. Die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 äusserten sich 
nicht zur Beschwerde. Danach führte das Rechtsamt der BVD im Beisein des Beschwerdeführers, 
dessen Tochter, eines Vertreters des AUE, der Bauinspektorin der Stadt Langenthal und des 
Heizungstechnikers des Beschwerdegegners 2 einen Augenschein mit Instruktionsverhandlung 
durch. Die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 liessen sich krankheitshalber von 
der Teilnahme am Augenschein dispensieren. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich zum 
Protokoll des Augenscheins zu äussern und Schlussbemerkungen einzureichen. Von dieser 
Möglichkeit machte nur die Stadt Langenthal Gebrauch.

Auf die Rechtsschriften, die vorhandenen Akten sowie auf das Ergebnis des Augenscheins wird, 
soweit für den Entscheid relevant, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Gemäss Art. 49 Abs. 1 BauG3 können baupolizeiliche Verfügungen nach Art. 45 bis 48 
BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Beschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD 
ist somit zur Beurteilung der Beschwerde gegen die Verfügung zuständig.

1 Lärmschutz-Verordnung des Bundesrats vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41).
2 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).
3 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).

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b) Der Beschwerdeführer ist Adressat der Verfügung der Stadt Langenthal. Er ist als 
Anzeigender im vorinstanzlichen Baupolizeiverfahren mit seiner Forderung nicht durchgedrungen 
und somit durch die angefochtene Verfügung beschwert und daher zur Beschwerde legitimiert. 
Auf seine form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

2. Verfügungsadressaten

a) Nach Art. 46 Abs. 2 BauG setzt die Baupolizeibehörde der Grundeigentümerin oder dem 
Grundeigentümer bzw. der Inhaberin oder dem Inhaber eines Baurechts Frist zur 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands. Diese gesetzliche Regel ist nach der Praxis des 
Verwaltungsgerichts auf den Normalfall zugeschnitten, in dem Grundeigentum und Bauherrschaft 
in ein und derselben Hand liegen.4 Sind aber Bauherrschaft und Grundeigentümer nicht identisch 
und ist die Rechtswidrigkeit auf ein Handeln der Bauherrschaft zurückzuführen, so kann sich die 
Wiederherstellungsverfügung nach der Praxis an beide, d.h. an die Grundeigentümerschaft und 
an die Bauherrschaft, richten.5 Denn die Bauherrschaft ist berechtigt und verpflichtet, das 
Vorhaben den massgeblichen Vorschriften und der erteilten Baubewilligung entsprechend 
auszuführen. Indem die Bauherrschaft eine Baurechtswidrigkeit selbst oder durch Personen, für 
deren Verhalten sie verantwortlich ist, verursacht, wird sie zur Verhaltensstörerin.6

b) Im baupolizeilichen Verfahren hat die Stadt Langenthal die Beschwerdegegnerin 1 als 
Grundeigentümerin und den Beschwerdegegner 2 als Bauherrschaft beteiligt. Dieses Vorgehen 
der Stadt Langenthal entspricht der dargelegten Praxis und ist nicht zu beanstanden. 
Dementsprechend sind die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 im vorliegenden 
Beschwerdeverfahren als Partei beteiligt.

3. Rechtliches Gehör

a) Zunächst bringt der Beschwerdeführer vor, die Stadt Langenthal sei auf diverse Rügepunkte 
in seiner Stellungnahme vom 12. April 2021 nicht eingegangen, namentlich der Rüge bezüglich 
des Vorsorgeprinzips, der fehlenden Schallisolation bei den Wetterschutzgittern und des 
«Lärmemissionsnachweises». Sinngemäss rügt er damit die Verletzung seines Anspruchs auf 
rechtliches Gehör. 

b) Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG7 verlangt unter anderem, dass 
die Behörde die Vorbringen der Betroffenen sorgfältig prüft und beim Entscheid berücksichtigt. 
Daraus ergibt sich die Pflicht der Behörde, ihre Verfügung zu begründen (Art. 52 Abs. 1 Bst. b 
VRPG). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass die Betroffenen die Verfügung sachgerecht 
anfechten können. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen 
sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Die Behörde muss jedoch 
nicht auf jedes Argument der Parteien eingehen; es genügt, wenn sie sich mit den wesentlichen 
Gesichtspunkten auseinandergesetzt hat.8

c) In der angefochtenen Verfügung bezog sich die Stadt Langenthal auf die Stellungnahme 
des Beschwerdeführers vom 12. April 2021. Betreffend die Lärmproblematik verwies die Stadt 

4 Vgl. BVR 2008 S. 261 E. 3.2, 2007 S. 364 E. 4.1.
5 BGer 1C_180/2021 vom 19. August 2021, E. 3.1; Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons 
Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 46 N. 12.
6 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 12 N. 12.
7 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
8 BVR 2013 S. 443 E. 3.1.1; Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 15.

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Langenthal in der angefochtenen Verfügung hauptsächlich auf den Bericht des AUE vom 8. März 
2021. Darin informierte das AUE über die durchgeführten Lärmmessungen, äusserte sich zur 
Einhaltung der Lärmgrenzwerte und nahm zu möglichen Massnahmen im Sinne der Vorsorge 
Stellung. Auch äusserte sich das AUE in seinem Bericht zu den Wetterschutzgittern. Gestützt auf 
den Bericht des AUE vom 8. März 2021 lehnte die Stadt Langenthal die Lärmklage ab bzw. 
verzichtete auf die Anordnung von weitergehenden Lärmschutzmassnahmen. Eine sachgerechte 
Anfechtung der Verfügung war damit möglich. Die Stadt Langenthal war nicht gehalten, noch 
detaillierter auf die Einhaltung der Lärmgrenzwerte und das Vorsorgeprinzip einzugehen. Sie 
durfte sich auf den Bericht vom 8. März 2021 des AUE, das bei Lärmfragen bezüglich 
Wärmepumpen die zuständige kantonale Fachbehörde ist, stützten. Damit hat sich die Stadt 
Langenthal mit den für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkten genügend 
auseinandergesetzt. Die angefochtene Verfügung entspricht somit der gesetzlichen 
Begründungspflicht. Wie die Beurteilung des AUE rechtlich zu würdigen ist und ob das AUE den 
Sachverhalt korrekt ermittelt hat, sind keine Fragen des rechtlichen Gehörs, sondern materiell-
rechtliche Fragen. Aus der Gehörsrüge kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten 
ableiten.

4. Ausgangslage

Die sachverhaltliche Ausgangslage präsentiert sich im vorliegenden Fall wie folgt: Das Wohnhaus 
G.________strasse 83a befindet sich nördlich des Mehrfamilienhauses G.________strasse 81a. 
Betreffend den Beschwerdeführer ist derjenige Schall der Wärmepumpe von Bedeutung, der bei 
der nordseitigen Fassadenöffnung durch die Wetterschutzgitter nach aussen tritt (Lärmquelle). 
Die Distanz zwischen der nordseitigen Fassadenöffnung und dem relevanten Immissionsort, d.h. 
der Südostfassade der Liegenschaft G.________strasse 83a, beträgt nach den Akten rund 15 m. 
Im Anhang 1 zum Bericht des AUE vom 8. März 2021 befindet sich ein Grundrissplan (Geoportal-
Auszug), in welchem die Lage der Lärmquelle und des Immissionsortes mit roten Punkten 
eingezeichnet ist.9 Installiert wurde eine innen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe des Typs 
«Dimplex LI 16TES» der Firma A.________.10 Die Wärmepumpe saugt Luft durch einen 
Zuluftkanal mit Fassadenaussparung beim Kellerzugang auf der Ostseite (Luftansaugöffnung) von 
aussen an und führt danach die Luft über einen Fortluftkanal mit Fassadenaussparung auf der 
Nordseite (Fortluftöffnung) wieder nach aussen ab. Beide Fassadenöffnungen sind mit einem 
Aluminium-Wetterschutzgitter abgedeckt.11 Im Baupolizeiverfahren holte die Stadt Langenthal 
beim AUE einen Bericht zur Lärmsituation ein. Aus dem Bericht geht hervor, dass das AUE am 
15. Februar 2021 Lärmmessungen durchführte. Die Messungen erfolgten drei Meter vor der 
nordseitigen Fassadenöffnung (Fortluftöffnung) der Liegenschaft G.________strasse 81a. Die 
Auswertung mit Fremdgeräuschkorrektur ergab gemäss dem Bericht des AUE vom 8. März 2021 
einen Schallpegel der Anlage von 46.55 dB(A).12 Aus dem Berechnungsblatt zum Bericht des AUE 
vom 8. März 2021 folgt weiter, dass der gemessene Schallpegel auf die Distanz des 
Immissionsortes (Fenster an der Südostfassade der Liegenschaft G.________strasse 83a) 
aufgerechnet wurde. Die Berechnung des AUE ergab bei der Liegenschaft G.________strasse 
83a einen Beurteilungspegel (Lr) von aufgerundet 45 dB(A).

9 Vgl. Anhang 1 zum Bericht des AUE vom 8. März 2021, pag. 24 der Vorakten der Stadt Langenthal.
10 Vgl. Foto Nr. 14 der Fotodokumentation zum Augenscheinprotokoll vom 26. Oktober 2021.
11 Vgl. Foto Nr. 1 und Foto Nr. 10 der Fotodokumentation zum Augenscheinprotokoll vom 26. Oktober 2021.
12 Vgl. pag. 25 der Vorakten der Stadt Langenthal.

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5. Lärmmessungen

a) Der Beschwerdeführer bemängelt, der Bericht des AUE vom 8. März 2021 sei nicht 
nachvollziehbar. Das Berechnungsblatt im Anhang 1 zum Bericht vom 8. März 2021 beziehe sich 
nicht auf die G.________strasse 81a, sondern auf die J.________strasse 8. Weiter vertritt der 
Beschwerdeführer die Meinung, die Lärmmessung sei nicht korrekt durchgeführt worden. Er 
kritisiert, der Lärmgrenzwert sei nicht am offenen Fenster gemessen worden und im Fachbericht 
sei der Aufstellungsort des Mikrofons für die Messung nicht dokumentiert worden. Auch stellt sich 
der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, es sei nicht nachgewiesen, dass die Wärmepumpe 
bei der Messung unter Volllast in einem schallreduzierten Nachtmodus betrieben worden sei. 
Weiter rügt er, die Aussage im Bericht des AUE, wonach ein schallabsorbierendes 
Wetterschutzgitter eingebaut worden sei, sei falsch. Schliesslich bringt er vor, es fehlten Angaben 
zum Schallleistungspegel der Wärmepumpe im Tag- und Nachtbetrieb maximal (LWAmax,Tag/Nacht).

b) Nach Art. 18 Abs. 1 VRPG stellen die Behörden den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Sie 
bestimmen Art und Umfang der Ermittlungen, ohne an die Beweisanträge der Parteien gebunden 
zu sein (Art. 18 Abs. 2 VRPG). Art. 36 Abs. 1 LSV bestimmt, dass die Vollzugsbehörde die 
Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen ermittelt oder deren Ermittlung anordnet, wenn sie 
Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belastungswerte überschritten sind oder ihre 
Überschreitung zu erwarten ist.13 Bei Lärmklagen, d.h. wenn die Anlage bereits in Betrieb ist, 
werden die Aussenlärmimmissionen regelmässig mittels Lärmmessungen ermittelt. Die Messung 
dient dazu, beim konkreten Betrieb einer Wärmepumpe die Einhaltung der Planungswerte 
nachzuweisen. Die Anforderungen an die Messung sind in der Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit 
näher beschrieben.14 Danach darf die Messung nicht durch Störgeräusche verfälscht werden. 
Nach Möglichkeit ist die Messung daher beim relevanten Immissionsort, d.h. in der Mitte des 
offenen Fensters des lärmempfindlichen Raums des Klägers, durchzuführen, soweit dies aufgrund 
von Störgeräuschen möglich ist. Allenfalls ist der Grundgeräuschpegel der Anlage separat zu 
messen und vom Messwert energetisch zu subtrahieren oder der Schalldruck wird näher an der 
Anlage gemessen und auf die Distanz des Beurteilungsortes, d.h. des Immissionsortes, 
umgerechnet. Im Messprotokoll sind unter anderem auf einem Plan und mit Fotos Angaben zum 
Messort, d.h. des Standorts des Mikrofons, zu machen.15

c) Es trifft zwar zu, dass das AUE den Immissionsort in der Tabelle des Berechnungsblatts im 
Anhang 1 mit «J.________strasse 8» betitelte. Dabei handelt es sich um einen Schreibfehler. Das 
geht einerseits aus dem E-Mail-Verkehr zwischen der Stadt Langenthal und dem AUE hervor, wie 
die Akten zeigen.16 Andererseits folgt dies auch aus dem Bericht des AUE. So enthält der 
Anhang 1 zum Bericht vom 8. März 2021 einen Grundrissplan (Geoportal-Auszug), in welchem 
der relevante Immissionsort mit einem roten Punkt bei der Liegenschaft «G.________strasse 
83a» eingezeichnet ist. Aus dem Situationsbeschrieb im Bericht des AUE vom 8. März 2021 folgt 
sodann, dass die Messung bei der nordseitigen Fassade vor der Fortluftöffnung der Liegenschaft 
G.________strasse 81a erfolgte.17 Damit ist klar, dass das AUE die Messung nicht an der 
«J.________strasse 8», sondern vor der Fortluftöffnung der Liegenschaft G.________strasse 81a 
vorgenommen hat. Mit der Rüge, das Berechnungsblatt im Anhang 1 zum Bericht des AUE vom 

13 Vgl. BGE 115 Ib 446 E. 3a.
14 Vgl. Anhang 3 Ziff. 1.1 der Vollzugshilfe «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen» des Cercle 
Bruit, Stand 7. Juni 2019 (abrufbar unter http://www.cerclebruit.ch > Vollzugsordner > 6 Industrie- und Gewerbelärm > 
6.21 Wärmepumpen.
15 Vgl. Anhang 3 Ziff. 12 der Vollzugshilfe «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen» des Cercle 
Bruit, Stand 7. Juni 2019.
16 Vgl. E-Mail-Korrespondenz zwischen der Stadt Langenthal und dem AUE, pag. 50 der Vorakten der Stadt
Langenthal.
17 Vgl. Ausgangslage im Bericht des AUE vom 8. März 2021, pag. 25 der Vorakten der Stadt Langenthal.

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8. März 2021 beziehe sich nicht auf die G.________strasse 81a, kann der Beschwerdeführer 
nichts zu seinen Gunsten ableiten.

d) Ebenso unbegründet ist die Rüge, die Lärmmessungen seien nicht korrekt durchgeführt 
worden. Es ist aktenkundig, dass der Grundgeräuschpegel im Messzeitpunkt so hoch war, dass 
das Geräusch der Anlage beim Schlafzimmerfenster des Beschwerdeführers nicht mehr messbar 
war.18 Aufgrund des hohen Hintergrundpegels durfte das AUE die Messung näher bei der Anlage 
durchführen und den fremdgeräuschkorrigierten Schalldruck auf die Distanz des relevanten 
Immissionsorts (Fenster an der Südostfassade der Liegenschaft G.________strasse 83a) 
aufrechnen. Dieses Vorgehen ist sachlich richtig und entspricht wie ausgeführt den Empfehlungen 
des Cercle Bruit (vgl. Erwägung 4c). Dass das AUE am 15. Februar 2021 die Messung nicht beim 
offenen Fenster der Liegenschaft des Beschwerdeführers (G.________strasse 83a) vornahm, 
schadet somit nicht.

e) Die BVD führte zur Klärung des Sachverhalts einen Augenschein vor Ort durch. Der 
Vertreter des AUE bildete am Augenschein die Messanordnung nach. Am Augenschein wurde der 
Aufstellungsort des Mikrofons mit Fotos dokumentiert.19 Dem Rügepunkt, wonach der 
Aufstellungsort des Mikrofons nicht dokumentiert sei, wurde im Beschwerdeverfahren somit 
Rechnung getragen.

f) Im Bericht vom 8. März 2021 führte das AUE aus, die Wärmepumpe werde zwischen 19.00 
und 7.00 Uhr in einem schallreduzierten Nachtmodus (sog. Flüstermodus) betrieben und das 
Wetterschutzgitter sei «schallabsorbierend» ausgestattet. Diese Darstellung des AUE wird vom 
Beschwerdeführer bestritten.

Die BVD nahm am Augenschein weitergehende Abklärungen zum Betriebszustand der 
Wärmepumpe im Messzeitpunkt und zum eingebauten Wetterschutzgitter vor. Dabei zeigte sich, 
dass es sich um keine modulierende (drehzahlgeregelte), sondern um eine einstufige 
Wärmepumpenanlage («Ein/Aus-Anlage») handelt, bei welcher kein Flüstermodus aktiviert 
werden kann.20 Die modulierende Funktionalität würde bewirken, dass die Wärmepumpe nicht 
ständig unter Volllast läuft, sondern ihre Heizleistung dem aktuellen Heizbedarf anpasst. Auch mit 
der Aktivierung des Flüstermodus könnte die Drehzahl der Anlage reduziert werden. Das 
Herabsetzen der Drehzahl und die Aktivierung des Flüstermodus könnten eine Lärmreduktion 
bewirken. Am Augenschein wurde ausserdem festgestellt, dass die eingebauten 
Wetterschutzgitter entgegen der Annahme des AUE nicht mit schallabsorbierendem Material 
beschichtet sind.21 Ein schalldämpfendes Wetterschutzgitter könnte ebenfalls eine Lärmreduktion 
bewirken.

Die falschen Annahmen des AUE im Bericht vom 8. März 2021 bezüglich des Flüstermodus und 
des Wetterschutzgitters bleiben bezogen auf das Messresultat und die darauf basierende 
Immissionsberechnung am Beurteilungsort ohne Folgen. Vorliegend wurde der Schallpegel der 
Wärmepumpe unter real existierenden Bedingungen gemessen. Das heisst, die Messung erfolgte 
ohne die Wirkung des schalldämpfenden Wetterschutzgitters. Weiter steht wie erwähnt eine 
einstufige Wärmepumpe ohne Flüstermodus zur Diskussion. Anlagebedingt erfolgte die 
Lärmmessung des AUE somit bei maximaler Drehzahl unter Volllast. Die Rüge des 
Beschwerdeführers, es sei nicht nachgewiesen, dass die Wärmepumpe bei der Messung unter 
Volllast betrieben worden sei, ist somit nicht stichhaltig. Der fehlende Flüstermodus und die 

18 Vgl. Anhang 1 zum Bericht des AUE vom 8. März 2021, pag. 24 der Vorakten der Stadt Langenthal; Votum 
F.________, S. 6 oben im Augenscheinprotokoll vom 26. Oktober 2021.
19 Vgl. Foto Nr. 5 der Fotodokumentation zum Augenscheinprotokoll vom 26. Oktober 2021.
20 Vgl. Votum I.________, S. 8 im Augenscheinprotokoll vom 26. Oktober 2021.
21 Vgl. Votum F.________, S. 4 und S. 8 f. im Augenscheinprotokoll vom 26. Oktober 2021.

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fehlende schalldämpfende Beschichtung des Wetterschutzgitters sind Massnahmen, die im 
Rahmen der Vorsorge eine Rolle spielen (vgl. Erwägung 7).

g) Weiter bemängelt der Beschwerdeführer, es fehlten Angaben zum Schallleistungspegel der 
Wärmepumpe im Tag- und Nachtbetrieb maximal (LWAmax,Tag/Nacht). Der maximale 
Schallleistungspegel (LWA) der gängigen Wärmepumpen kann dem Schalldaten-Verzeichnis der 
Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS) entnommen werden.22 Das gilt auch für den hier 
umstrittenen Wärmepumpentyp «Dimplex LI 16TES» der Firma A.________. Entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers ist hier der Schallleistungspegel für die Lärmmessung nicht 
relevant: Massgeblicher Ausgangswert für die Lärmbeurteilung ist hier der Schalldruck der Anlage, 
der durch die Messung unter realen Bedingungen ermittelt worden ist. Der Einwand des 
Beschwerdeführers, es fehlten Angaben zum Schallleistungspegel im Tag- und Nachtbetrieb 
maximal (LWAmax,Tag/Nacht), ist somit bezüglich der Messung und die Lärmberechnungen 
unbehilflich.

h) Nach dem Gesagten sind die Messung und die Berechnungen im Bericht des AUE vom 
8. März 2021 nachvollziehbar. Für die BVD besteht kein Anlass, an der Richtigkeit des Messwerts 
und der Lärmberechnung des AUE im Bericht vom 8. März 2021 zu zweifeln.

6. Einhaltung der Belastungsgrenzwerte der LSV

a) Der Beschwerdeführer rügt, die Anlage widerspreche der LSV. Der Dauerschallpegel (Leq) 
der Anlage betrage 46.55 dB(A). Damit sei der massgebliche Grenzwert um 1.5 dB(A) klar 
überschritten. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, der Aufenthalt auf seinem 
Aussensitzplatz sei infolge der Lärmbelastung nicht möglich und gesundheitsschädigend. Auch 
sei in der Nacht das «Wummern» der Anlage sogar bei geschlossenen Fenstern wahrnehmbar.

b) Das USG23 soll Menschen gegen schädliche oder lästige Einwirkungen schützen (Art. 1 
Abs. 1 USG). Für die Beurteilung der schädlichen oder lästigen Einwirkungen legt der Bundesrat 
durch Verordnung Immissionsgrenzwerte fest (Art. 13 Abs. 1 USG). Er berücksichtigt dabei auch 
die Wirkungen der Immissionen auf Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit, wie Kinder, 
Kranke, Betagte und Schwangere (Abs. 2). Für die Planung neuer Bauzonen und für den Schutz 
vor neuen lärmigen ortsfesten Anlagen legt der Bundesrat Planungswerte für Lärm fest, die unter 
den Immissionsgrenzwerten liegen (Art. 23 USG). Zur Einhaltung der Planungswerte dürfen die 
Lärmimmissionen höchstens geringfügig störend sein. Bei der Beurteilung der Störwirkung sind 
insbesondere der Charakter des Lärms, der Zeitpunkt der Lärmimmissionen, die Häufigkeit des 
Lärms sowie die Lärmempfindlichkeit und die Lärmvorbelastung der Zone zu berücksichtigen.24

c) Bei der fraglichen Wärmepumpe handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im Sinne von 
Art. 7 Abs. 7 USG und Art. 2 Abs. 1 LSV, bei deren Betrieb Lärm verursacht wird und deshalb die 
bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 25 Abs. 1 
USG dürfen ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein 
erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten. Die 
Grundstücke des Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin 1 liegen beide in der 
zweigeschossigen Wohnzone W2, für welche die Empfindlichkeitsstufe (ES) II gilt. Gemäss Art. 40 
Abs. 1 und Anhang 6 LSV, der unter anderem die Belastungsgrenzwerte für den Lärm von 

22 Vgl. S. 4 der Vollzugshilfe «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen» des Cercle Bruit, Stand 
7. Juni 2019.
23 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01).
24 BGer 1C_139/2020 vom 26. August 202,1 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen.

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Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen regelt (Ziff. 1 Abs. 1 Bst. e), gilt für die ES Il ein 
Planungswert von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht (Ziff. 2).

d) Die Planungswerte sind in der Mitte der offenen Fenster lärmempfindlicher Räumen 
einzuhalten (Art. 2 Abs. 6 LSV in Verbindung mit Art. 39 Abs. 1 LSV). Die Berechnung des AUE 
ergab beim Fenster der Liegenschaft G.________strasse 83a einen Beurteilungspegel (Lr) von 
44.57 dB(A) bzw. aufgerundet 45 dB(A). Die Berechnung ist nicht zu beanstanden; darauf kann 
abgestellt werden (vgl. Erwägung 5h). Der Planungswert von 45 dB(A) ist damit eingehalten. Ist 
der Planungswert eingehalten, verursacht die Anlage nach der LSV keine 
gesundheitsschädigende Lärmbelastung. Beim Schallpegel von 46.55 dB(A), auf den sich der 
Beschwerdeführer bezieht, handelt es sich um den fremdgeräuschkorrigierten Schallpegel der 
Anlage, der drei Meter vor der Fortluftöffung gemessen wurde. Bei diesem Messstandort handelt 
es sich offenkundig nicht um einen lärmempfindlichen Raum, an welchem der Planungswert von 
nachts 45 dB(A) gilt. Die Rüge, die Anlage halte den Grenzwert der LSV nicht ein, ist unbegründet.

e) Der Beschwerdeführer stört sich am «Wummern» der Anlage. Der Vertreter des AUE 
erklärte am Augenschien dazu, im vorliegenden Fall müssten die tieffrequenten Tonanteile bei der 
Lärmbewertung (Pegelkorrektur für Tonhaltigkeit K2) nicht besonders berücksichtigt werden. Die 
Auswertung der Messung zeige, dass die Differenz zwischen dem A-Pegel (Industrie- und 
Gewerbelärm) und C-Pegel (Impulslärm) weniger als 20 dB betrage. Erst wenn die Differenz 
zwischen dem A-Pegel und C-Pegel grösser als 20 dB sei, spreche man von einem tieffrequenten 
Geräusch.25 Die Ausführungen des Vertreters des AUE sind plausibel. Die Pegelauswertung 
belegt, dass die Differenz zwischen dem A-Pegel und dem C-Pegel bloss 12 dB beträgt.26 Dass 
das AUE die tieffrequenten Tonanteile bei der Lärmbewertung bzw. der Pegelkorrektur K2 nicht 
besonders berücksichtigte, ist somit nicht zu beanstanden. Der hörbare tieffrequente Schall ist 
demzufolge mit dem Pegelzuschlag von 2 dB für die Tonhaltigkeit (K2) angemessen 
berücksichtigt.27 Ob und welche weitergehende Massnahmen zur Lärmreduktion zu treffen sind, 
ist im Rahmen der Vorsorge näher zu prüfen (vgl. Erwägung 7).

7. Vorsorgeprinzip und Emissionsbegrenzung

a) Der Beschwerdeführer verlangt weitergehende technische Lärmschutzmassnahmen, 
beispielsweise den Einbau eines schallabsorbierenden Wetterschutzgitters, eines Schalldämpfers
oder die Montage einer Schallschutzhaube.

b) Wie ausgeführt, hält die Anlage die für die ES II massgeblichen Planungswerte von 55 dB(A) 
am Tag und 45 dB(A) in der Nacht ein. Auch wenn die Planungswerte eingehalten sind, ist nach 
ständiger Rechtsprechung im Einzelfall zu prüfen, ob im Rahmen des Vorsorgeprinzips 
zusätzliche Emissionsbegrenzungen erforderlich sind.28 Danach sind die Lärmemissionen so weit 
zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 
Abs. 2 USG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV). Als verhältnismässig gelten 
weitergehende Emissionsbeschränkungen, wenn mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche 
Reduktion der Emissionen erreicht werden kann. Das gilt auch dann, wenn es sich um 

25 Vgl. S. 7 Augenschein Protokoll vom 20. Oktober 2021.
26 Vgl. Beilage 3 der Fotodokumentation zum Augenschein Protokoll vom 20. Oktober 2021.
27 Vgl. BGer 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016, E. 3.3.
28 Vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2, 124 II 517 E. 4b; BGer 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016, E. 3.7, 1C_393/2014 vom 
3. März 2016, E. 6.2 je mit Hinweisen; Alain Griffel/Heribert Rausch, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 
Ergänzungsband zur 2. Aufl., Zürich 2011, Art. 11 N. 11.

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geringfügige Emissionen handelt.29 Dabei darf sich die Baubewilligungsbehörde nach der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht darauf beschränken, dem Baugesuchsteller die 
Auswahl zwischen verschiedenen, die Planungswerte einhaltenden Projektvarianten zu 
gewähren. Vielmehr hat sie sich für jene Massnahme zu entscheiden, welche im Rahmen des 
Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips (Art. 5 Abs. 2 BV30) den besten 
Lärmschutz gewährleistet.31 Dies kann auch dazu führen, dass verschiedene 
Lärmschutzmassnahmen kumulativ anzuordnen sind. Im Kanton Bern sind gemäss Art. 6 Abs. 1 
Bst. f BewD32 Anlagen zur Gewinnung von erneuerbaren Energien, die auf Gebäuden angebracht 
oder als kleine Nebenanlagen zu Gebäuden erstellt werden baubewilligungsfrei, wenn sie den 
kantonalen Richtlinien33 entsprechen. Gemäss den kantonalen Richtlinien sind Luftwärmepumpen 
im Gebäude baubewilligungsfrei.34 Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine Überprüfung stattfindet. 
Stört eine baubewilligungsfreie Anlage die öffentliche Ordnung, ordnet die Baupolizeibehörde 
gestützt auf Art. 45 Abs. 2 Bst. c BauG unter anderem im Interesse des Umweltschutzes die 
erforderlichen baupolizeilichen Massnahmen an (Art. 1b Abs. 3 BauG). Dementsprechend stellen 
Emissionsbegrenzungen im Sinne von Art. 11 und 12 USG auch polizeiliche Massnahmen dar.35

c) Die Wahl eines lärmarmen Geräts stellt eine emissionsreduzierende Massnahme im Sinne 
des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips dar. In Betrieb steht eine Wärmepumpe des Typs 
«Dimplex LI 16TES» des Herstellers A.________. Deren Schallleistungspegel beträgt nach den 
Akten 55 dB(A).36 Nach den Feststellungen am Augenschein kann die Wärmepumpe nicht in 
einem schallreduzierten Nachtmodus (sog. Flüstermodus) betrieben werden.37 Trotz des 
fehlenden Flüstermodus handelt es sich beim installierten Wärmepumpentyp um ein lärmarmes 
Gerät. Ein durchschnittliches Gerät hat einen Schallleistungspegel von rund 59 dB(A).38 Mit Blick 
auf das Vorsorgeprinzip ist die Gerätewahl im vorliegenden Fall nicht zu beanstanden.

d) Zur Diskussion steht eine innen aufgestellt Wärmepumpe. Innen aufgestellte 
Wärmepumpen sind bezüglich des Aussenlärms regelmässig weniger heikel als aussen 
aufgestellte Anlagen. Im Gegensatz zur Innenaufstellung befinden sich bei der Aussenaufstellung 
die lärmigen Gerätekomponenten ausserhalb des Gebäudes. Zu berücksichtigen ist hier, dass 
ursprünglich beide Fassadenöffnungen an der Nordfassade geplant waren. Ausgeführt wurde 
indessen an der Nordfassade bloss die Fortluftöffnung. Das wirkt sich verglichen mit der 
ursprünglich geplanten Situation aus lärmtechnischer Sicht nicht zuungunsten des 
Beschwerdeführers aus. Am Augenschein erklärte der Heizungsinstallateur ausserdem, wenn die 
Zu- und Fortluftöffnungen zu nahe beieinander lägen, könnte dies zu einem thermischen 
Kurzschluss führen.39 Der Aufstellungsort im Gebäude und die Lage der Fassadenöffnungen 
wirken sich auf die Aussenlärmsituation somit positiv aus und sind unter dem Gesichtspunkt des 
Vorsorgeprinzips nicht zu beanstanden. Eine Umplatzierung oder Verlegung des Gerätes an einen 
anderen Standort steht somit ausser Frage.

29 Vgl. BGE 140 II 33 E. 4.1 betreffend Lichtemissionen, 133 II 169 E. 3.2 betreffend Geruchsemissionen; 
Griffel/Rausch, Kommentar USG, Ergänzungsband, Art. 11 N. 14 mit weiteren Hinweisen.
30 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101).
31 Vgl. BGer 1C_506/2008 vom 12. Mai 2009, E. 3.3.
32 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1).
33 Richtlinien des Regierungsrats «Baubewilligungsfreie Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energien», 
Januar 2015.
34 Vgl. Ziff. 3.5 der Richtlinien des Regierungsrats «Baubewilligungsfreie Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer 
Energien».
35 Schrade/Loretan, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 1998, Art. 11 N. 18.
36 Vgl. Lärmschutznachweis vom 17. Dezember 2020, pag. 16 der Vorakten der Stadt Langenthal.
37 Vgl. S. 8 des Augenscheinprotokolls vom 20. Oktober 2021.
38 BVD 110/2020/1 vom 12. November 2020 E. 4i, 110/2018/133 vom 16. Juli 2019 E. 8i.
39 Vgl. Votum I.________, S. 8 oben im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.

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e) Am Augenschein bestätigte der Vertreter des AUE, das Geräusch der Wärmepumpe sei in 
der Nacht, wenn es ruhig sei, hörbar.40 Die Auffassung des Vertreters das AUE ist plausibel. Nach 
der Berechnung des AUE beträgt der gerechnete Schalldruckpegel beim Schlafzimmerfenster 
ohne Pegelzuschläge ca. 32 dB(A). Nach den Erfahrungen des AUE beträgt der Umgebungslärm 
in einer ruhigen Wohnzone nachts zwischen ca. 28 bis 35 dB(A).41 Der hörbare Schalldruckpegel 
von 32 dB(A) liegt somit nicht unterhalb des Niveaus des Umgebungslärms. Es ist deshalb 
gerechtfertigt, weiter zu prüfen, mit welchen technischen Vorsorgemassnahmen der Lärm der 
innen aufgestellten Wärmepumpen zusätzlich reduziert werden kann. Am Augenschein erklärte 
der Heizungstechniker, die Lüftungskanäle seien bereits mit schallabsorbierendem Material 
ausgekleidet worden und im Zuluftkanal, nicht aber im Fortluftkanal, sei ein Kulissenschalldämpfer 
eingebaut worden.42 Weiter wurde am Augenschein festgestellt, dass die eingebauten 
Wetterschutzgitter entgegen der Annahme des AUE nicht mit schallabsorbierendem Material 
beschichtet sind (vgl. Erwägung 5g). Aufgrund dieser Ausgangslage wurden am Augenschein 
zusätzlich folgende Mass-
nahmen zur Emissionsreduktion näher diskutiert:
1. Einbau eines Kulissenschalldämpfers im Fortluftkanal;
2. Einbau eines schallabsorbierenden Wetterschutzgitters an der Nordfassade;
3. Installation eines Fassadenaufbaus vor der nordseitigen Fassadenöffnung.

f) Der Heizungstechniker führte am Augenschein aus, der Einbau eines 
Kulissenschalldämpfers im Fortluftkanal sei theoretisch möglich und koste ca. CHF 1500.00.43 Die 
Massnahme bewirkt nach der Einschätzung des Vertreters der AUE eine Lärmreduktion ca. 4 bis 
6 dB.44 Auch wäre es nach den Feststellungen am Augenschein technisch möglich, an der 
Nordfassade ein schallabsorbierendes Wetterschutzgitter zu montieren. Nach Angaben des 
Heizungstechnikers hätte die Montage eines schallabsorbierenden Wetterschutzgitters Kosten in 
der Höhe von CHF 600.00 bis CHF 700.00 zur Folge.45 Diese Massnahme hat nach der 
Schätzung des Vertreters des AUE am Augenschein ein Lärmreduktionspotential von ca. 3 dB. 
Schliesslich führte der Vertreter des AUE bezüglich eines Fassadenaufbaues am Augenschein 
aus, dass diese Lärmreduktionsmassnahme rund CHF 3000.00 kosten würde und eine 
Lärmreduktion bis ca. 6 dB bewirken könnte.46

g) Die genannten Emissionsbeschränkungen sind wie ausgeführt technisch und betrieblich 
möglich. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass mit der Montage eines schallabsorbierenden 
Wetterschutzgitters nur mit einer geringfügigen Lärmreduktion gerechnet werden kann. Diese 
beträgt wie ausgeführt bloss 3 dB. Verlangt wird nach der Rechtsprechung eine wesentliche 
Lärmreduktion (vgl. Erwägung 7b). Die Montage eines schallabsorbierenden Wetterschutzgitters 
scheidet daher als Emissionsbeschränkungsmassnahme für sich alleine von vornherein aus. 
Demgegenüber kann mit der Montage eines Fassadenaufbaus oder dem Einbau eines 
Schalldämpfers im Fortluftkanal eine Lärmreduktion bis zu 6 dB erzielt werden. Verglichen mit 
dem Fassadenaufbau, der zwischen CHF 2000.00 bis CHF 3000.00 kostet, kann mit einer 
Schalldämpfung im Fortluftkanle mit nahezu der Hälfte der Kosten beinahe die gleiche 
Lärmreduktion von 6 dB erreicht werden. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Einbaus des 
Schalldämpfers ist somit besser als dasjenige der Montage des Fassadenaufbaus. Mit dem 
Schalldämpfer lässt sich zudem die Situation bezüglich den tieffrequenten Geräuschen 

40 Vgl. Votum F.________, S 5 im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.
41 Vgl. BVD 110/2018/15 vom 25.Spember 2018, E. 13i.
42 Vgl. Votum I.________, S. 8 unten im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021; vgl. auch Bild Nr. 8 in der 
Fotodokumentation zum Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.
43 Votum I.________, S. 9 oben im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.
44 Vgl. Votum F.________und I.________, S. 9 oben im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.
45 Votum I.________, S. 9 im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.
46 Vgl. Votum F.________, S. 9 im Augenscheinprotokoll vom 20. Oktober 2021.

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entschärfen, die den Beschwerdeführer angeblich besonders stören.47 Im Rahmen des 
Vorsorgeprinzips und des Verhältnismässigkeitsprinzips ist mit dem Einbau eines Schalldämpfers 
der Lärmschutz somit am besten gewährleistet. Der Einbau des Schalldämpfers im Fortluftkanal 
ist daher der Montage eines Fassadenaufbaus vorzuziehen.

h) Der Einbau des Schalldämpfers ist für die Beschwerdegegnerin 1 und den 
Beschwerdegegner 2 in finanzieller Hinsicht zumutbar. Im Zuluftkanal wurde bereits im 
Montagezeitpunkt ein Schalldämpfer eingebaut. Im Montagezeitpunkt wäre es somit ohne grossen 
Aufwand möglich gewesen, auch im Fortluftkanal einen Schalldämpfer einzubauen. Weshalb dies 
nicht getan wurde, ist nicht nachvollziehbar. Denn auch gegenüber der Fortluftöffnung befinden 
sich lärmempfindliche Räume, namentlich jene des Beschwerdeführers. Unter den gegebenen 
Umständen und gemessen an den Investitionskosten des neuen Heizsystems ist den Mehrkosten 
für einen Schalldämpfer kein bedeutendes Gewicht beizumessen. Die finanziellen Nachteile, die 
der Beschwerdegegnerin 1 und des Beschwerdegegners 2 durch die Anordnung entstehen, 
werden hier sowohl vom privaten Interesse des Beschwerdeführers wie auch dem öffentlichen 
Interesse am Schutz vor Lärmimmissionen klar übertroffen.

i) Nach dem Gesagten kann hier mit einem Schalldämpfer im Fortluftkanal mit zumutbarem 
Aufwand eine wesentliche Reduktion der Emissionen bis auf das Niveau des Umgebungslärms 
erreicht werden. Mildere Massnahmen sind wie oben dargelegt entweder nicht geeignet oder 
würden unzumutbare Mehrkosten bewirken. Die Kumulation von verschiedene Massnahmen fällt 
daher ausser Betracht und wäre auch nicht zweckmässig. Denn mit dem Einbau des 
Schalldämpfers reduziert sich der gerechnete hörbare Schalldruckpegel am Beurteilungsort von 
32 dB(A) um 5 bis 6 dB auf ca. 27 dB(A). Bei diesen Gegebenheiten kann davon ausgegangen 
werden, dass das Geräusch der Anlage am Beurteilungsort nicht mehr hörbar ist, weil es unterhalb 
des Niveaus des Umgebungslärms liegt. Unter Berücksichtigung des 
Verhältnismässigkeitsgrundsatzes rechtfertigt es sich, die Beschwerdegegnerin 1 und den 
Beschwerdegegner 2 gestützt auf das Vorsorgeprinzip zu verpflichten, im Fortluftkanal einen 
Schalldämpfer einzubauen. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen. Die Ziffer 3.1 der 
angefochtenen Verfügung der Gemeinde Langenthal vom 30. Juni 2021 ist aufzuheben. Die 
Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 werden verpflichtet, bis am 31. Mai 2022 im 
Fortluftkanal einen Schalldämpfer einzubauen. Der Einbau des Schalldämpfers ist nicht mit 
aufwändigen Arbeiten verbunden, weswegen die angesetzte Frist als angemessen erscheint.

8. Zusammenfassung und Kosten

a) Die Beschwerde ist nach dem Gesagten gutzuheissen. Die Ziffer 3.1 der Verfügung der 
Stadt Langenthal vom 30. Juni 2021 wird aufgehoben. Es ist gerechtfertigt, die 
Beschwerdegegnerin 1 und den Beschwerdegegner 2 gestützt auf das Vorsorgeprinzip zu 
verpflichten, im Fortluftkanal der Luft-Wasser-Wärmepumpe einen Kulissenschalldämpfer zu 
installieren. Die Belastung, die den Pflichtigen durch die Anordnung entsteht, steht in einem 
vernünftigen Verhältnis zum verfolgten Ziel.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdegegnerin 1 und der 
Beschwerdegegner 2. Sie haben je zu gleichen Teilen die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 
Abs. 1 VRPG). Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer 
Pauschalgebühr. Für besondere Untersuchungen, Gutachten und dergleichen können zusätzliche 
Gebühren erhoben werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die Pauschalgebühr wird festgesetzt auf 

47 Vgl. Vollzugshilfe «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen» des Cercle Bruit, Stand 7. Juni 
2019, S. 11 unten.

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CHF 1800.00 (Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV48). Für den Augenschein vom 
20. Oktober 2021 wird in Anwendung von Art. 20 Abs. 1 GebV eine zusätzliche Gebühr von 
CHF 500.00 erhoben. Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren betragen somit 
CHF 2300.00 und werden der Beschwerdegegnerin 1 und dem Beschwerdegegner 2 zu gleichen 
Teilen, ausmachend je CHF 1150.00, zur Bezahlung auferlegt.
c) Da der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren nicht anwaltlich vertreten ist, werden 
keine Parteikosten gesprochen (Art. 104 Abs. 1 VRPG).

III. Entscheid

1. a) Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Ziffer 3.1 der Verfügung der Stadt Langenthal 
vom 30. Juni 2021 wird aufgehoben.

b) Die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 werden verpflichtet, bis zum 
31. Mai 2022 im Fortluftkanal der Luft-Wasser-Wärmepumpe des Mehrfamilienhauses 
G.________strasse 81a auf der Parzelle Nr. B.________ einen Schalldämpfer einzubauen.

c) Kommen die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 der Ziffer 1b dieses 
Entscheids innert der gesetzten Frist nicht vollständig und vorschriftsgemäss nach, hat die 
Stadt Langenthal ohne weitere Verfügung zur Ersatzvornahme zuschreiten, d.h. auf Kosten 
der Beschwerdegegnerin 1 und des Beschwerdegegners 2 die 
Wiederherstellungsverfügung selber ausführen oder durch Dritte ausführen lassen (Art. 47 
BauG).

2. Die Verfahrenskosten von CHF 2300.00 werden der Beschwerdegegnerin 1 und dem 
Beschwerdegegner 2 zu gleichen Teilen, ausmachend je CHF 1150.00, zur Bezahlung 
auferlegt. Separate Zahlungseinladungen folgen, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 
erwachsen ist.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

IV. Eröffnung

- Herrn C.________, eingeschrieben
- Frau D.________, eingeschrieben
- Herrn E.________, eingeschrieben
- Baupolizeibehörde der Stadt Langenthal, Bauinspektorat, eingeschrieben
- Amt für Umwelt und Energie (AUE), Abt. Immissionsschutz, zur Kenntnis, per E-Mail

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

48 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21).

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Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in fünf Exemplaren einzureichen ist, 
muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.