# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 13f1fc0a-b5f3-5256-a678-cb8626a38ba6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.11.2025 III 2025 7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2025-7_2025-11-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2025 7
III 2025 13

Entscheid vom 26. November 2025

Besetzung Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________ und B.________,
Beschwerdeführer im Verfahren III 2025 7, 
Beigeladene im Verfahren III 2025 13,

2. Flurgenossenschaft C.________, c/o D.________,
3. E.________GmbH,

Ziff. Error! Reference source not found. und Ziff. Error! Refe-
rence source not found. Beschwerdeführer im Verfahren III 
2025 13, 
Beigeladene im Verfahren III 2025 7,
beide vertreten durch Rechtsanwalt F.________,

gegen

4. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,

5. Gemeinderat Morschach, Schulstrasse 6, 6443 Morschach,
Ziff. 4 und Ziff. 5 Vorinstanzen in den Verfahren III 2025 7 + 13,

6. G.________ und H.________,
7. I.________ und J.________,

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Ziff. Error! Reference source not found. und Ziff. Error! 
Reference source not found. Beschwerdegegner in den 
Verfahren 
III 2025 7 + 13,

8. K.________ und L.________,
9. M.________ und N.________,
10. Flurgenossenschaft O.________strasse, c/o A.________,
11. P.________AG,

Ziff. 8 bis Ziff. 11 Beigeladene in den Verfahren III 2025 7 + 13,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Nutzungsplanung: Gewässerraum)

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Sachverhalt:

A. Der Gemeinderat Morschach legte vom 30. Oktober bis 30. November 2020 
die "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" öffentlich auf (Abl 2020, S. 2683). Innert 
Frist erhoben u. a. I.________ und J.________ Einsprache. Dabei rügten sie ne-
ben diversen Verfahrensmängeln sinngemäss auch die Festlegung des Gewäs-
serraumes des O.________baches. Mit Beschluss Nr. 2021-0354 vom 8. Juni 
2021 hat der Gemeinderat Morschach diese Einsprache abgewiesen, soweit er 
darauf eintrat. Der Regierungsrat hat die dagegen erhobene Beschwerde mit RRB 
Nr. 558 vom 5. Juli 2022 abgewiesen, soweit er darauf eintrat. Das Verwaltungs-
gericht hat die Beschwerde von I.________ und J.________ (und weiteren Mitbe-
teiligten) mit VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 demgegenüber teilweise gut-
geheissen und den angefochtenen Regierungsratsbeschluss sowie den mitange-
fochtenen erstinstanzlichen Entscheid aufgehoben und die Sache im Sinne der 
Erwägungen zur Neubeurteilung und Neufestsetzung des Gewässerraums nach 
Art. 41a Abs. 1 der Gewässerschutzverordnung (GSchV, SR 814.201) vom 
28. Oktober 1998 an den Gemeinderat Morschach zurückgewiesen. Im Übrigen 
hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde abgewiesen.

B. Vom 2. Februar bis 2. März 2024 legte der Gemeinderat Morschach die 
"Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" ein zweites Mal öffentlich auf (vgl. Abl 2024, 
S. 299). Dagegen erhoben am 2. März 2024 u. a. I.________ und J.________ so-
wie G.________ und H.________ gemeinsam Einsprache. Dabei monierten sie 
wiederum den festgelegten Gewässerraum des O.________baches. Mit Einspra-
cheentscheid Nr. 2024-30 vom 9. April 2024 entschied der Gemeinderat Mor-
schach in der Sache wie folgt:

1. Die Einsprache wird abgewiesen.

2. In Gutheissung der Einsprache der E.________GmbH wird der Gewässerraum 
rechtseitig des O.________baches auf KTN 001.________ analog wie bei 
KTN 002.________ mit 5.50 m festgesetzt, was 5.00 m ab der oberen Bö-
schungskante entspricht.

[3.-5. Kosten, Rechtsmittelbelehrung, Zustellung]

C. Gegen diesen Beschluss erhoben I.________ und J.________ sowie 
G.________ und H.________ mit einer gemeinsamen Eingabe am 6. Mai 2024 
Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz (VB 102/2024). Der Regie-
rungsrat lud die Eigentümer der Grundstücke KTN 002.________ 
(P.________AG), KTN 003.________, KTN 004.________, KTN 005.________ 
(K.________ und L.________), KTN 006.________ (A.________ und 
B.________), KTN 007.________ (M.________ und N.________) und KTN 

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008.________ (Flurgenossenschaft O.________strasse) sowie die Flurgenossen-
schaft C.________ in das Verfahren bei.

Am 17. Dezember 2024 traf der Regierungsrat folgenden Beschluss:

1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen als:

a. festgehalten wird, dass der Gewässerraum für Abschnitt 2.1 nach den 
neuen Vorschriften der Gewässerschutzgesetzgebung festgelegt werden 
muss und demnach 11.30m bzw. 5.65m gemessen ab der Mittelachse des 
O.________baches beträgt;

b. die Vorinstanz für den Abschnitt 3 ein Gewässerraum nach Art. 41a Abs. 1 
GSchV auszuscheiden hat, wobei auf eine Erhöhung des Gewässerrau-
mes nach Art. 41a Abs. 3 GSchV verzichtet werden kann.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

[2.-6. Kosten, Parteientschädigung, Rechtsmittelbelehrung, Zustellung]

D. Mit als Beschwerde bezeichneter Eingabe vom 10. Januar 2025 (gleichen-
tags persönlich überbracht) gelangen A.________ und B.________ an das Ver-
waltungsgericht (Verfahren III 2025 7; VG-act. 1). Sie stellen folgende Anträge:

1. Ziff. 1 Bst. B des RRB Nr. 969 vom 17. Dezember 2024 sei ersatzlos aufzuhe-
ben.

2. Es sei ein Mitbericht des Amtes für Gewässer und des Bezirkes Schwyz einzu-
holen.

3. Unter Kostenfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz

Die Beigeladenen Ziff. 2, Ziff. 3 (VG-act. 6) und Ziff. 11 (VG-act. 5) sowie der Ge-
meinderat Morschach (VG-act. 7) beantragen die Gutheissung der Beschwerde. 
Letzterer verlangt zudem die Einholung von Mitberichten des Amtes für Gewässer 
und des Bezirksrates Schwyz, Ressort Umwelt. Die Beschwerdegegner Ziff. 6 und 
Ziff. 7 (VG-act. 10) sowie der Regierungsrat und das Amt für Gewässer, Abteilung 
Wasserbau (VG-act. 11), schliessen auf Abweisung der Beschwerde.

E. Mit Beschwerde vom 16. Januar 2025 (Postaufgabe gleichentags) erheben 
auch die Flurgenossenschaft C.________ und die E.________GmbH eine Be-
schwerde gegen den RRB Nr. 969/2024 vom 17. Dezember 2024 (VG-act. 1) mit 
folgenden Anträgen (Verfahren III 2025 13):

1. Der angefochtene RRB Nr. 969 vom 17.12.2024 ist aufzuheben, soweit er 
gemäss der Beschluss-Ziff. 1 lit. a für den Abschnitt 2.1 resp. KTN 
001.________ die Beschwerde von G. und H.________ und I. und J.________ 
vom 6.5.2024 gutheisst, dies mit diesbezüglichem Nichteintreten auf die Be-
schwerde von G. und H.________ und I. und J.________ vom 6.5.2024 oder 
ansonsten der Abweisung deren Beschwerde.

Stattdessen ist festzustellen, dass bei der Nutzungsplanungsrevision der Ge-
meinde Morschach der Gewässerraum des O.________baches auf KTN 

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001.________ auf total 11.0 m mit 5 m ab oberer Böschungskante festgelegt 
ist.

2. Der angefochtene RRB Nr. 969 vom 17.12.2024 ist aufzuheben, soweit er 
gemäss der Beschluss-Ziff. 1 lit. b für den Abschnitt 3 die Ausscheidung eines 
Gewässerraums zum eingedolten O.________bach nach Art. 41a Abs. 1 
GSchV verlangt, dies generell resp. zumindest, soweit dies bezüglich dem Be-
reich auf KTN 006.________ zu KTN 002.________ hin und so auf KTN 
002.________ rechtsseitig des eingedolten O.________baches verlangt wird, 
dies mit diesbezüglichem Nichteintreten auf die Beschwerde von G. und 
H.________ und I. und J.________ vom 6.5.2024 und/oder ansonsten der Ab-
weisung deren Beschwerde.

Stattdessen ist festzuhalten, dass bei der Nutzungsplanungsrevision der Ge-
meinde Morschach im Abschnitt 3 generell resp. zumindest im Bereich auf KTN 
006.________ zu KTN 002.________ hin und so auf KTN 002.________ 
rechtsseitig des eingedolten O.________baches kein Gewässerraum festge-
legt ist.

3. Alles unter vollumfänglichen (und nicht nur teilweisen resp. reduzierten) Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen zulasten der unterliegenden sowohl für das Ver-
fahren vor dem Regierungsrat, mit hier so Aufhebung/Änderung der Beschluss-
Ziff. 2 und 3 des angefochtenen RRB Nr. 969, wie für das Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht.

Die Beigeladene Ziff. 11 (VG-act. 5) und der Gemeinderat Morschach (VG-act. 6) 
beantragen die Gutheissung der Beschwerde. Der Gemeinderat Morschach ver-
langt ausserdem die Vereinigung mit dem Verfahren III 2025 7 sowie die Einholung 
von Mitberichten des Amtes für Gewässer und des Bezirksrates Schwyz, Ressort 
Umwelt, dies unter Beilage eines Dienstbarkeitsvertrags vom 15. April 2015 mit 
zugehörigem Plan und der Aktennotiz des Bezirkes Schwyz vom 7. Juli 2021 zur 
Begehung vom 6. Juli 2021. Die Beschwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 (VG-act. 10) 
sowie der Regierungsrat und das Amt für Gewässer, Abteilung Wasserbau, bean-
tragen die Abweisung der Beschwerde. Letzterer ist ausserdem der Auffassung, 
dass die Verfahren III 2025 7 und III 2025 13 vereinigt werden können (VG-act. 8).

F. Die Parteien halten im weiteren Verfahren an ihren Anträgen fest ("Replik" 
der Gemeinde Morschach [VG-act. 17]; Replik der Beschwerdeführer Ziff. 2 und 
Ziff. 3 [VG-act. 19]; Duplik der Gemeinde Morschach [VG-act. 22] und der Beige-
ladenen Ziff. 11 [VG-act. 23] sowie des Regierungsrats und des Amts für Gewäs-
ser, Abteilung Wasserbau [VG-act. 24]). 

Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 reichen am 7. Mai 2025 unaufgefordert 
eine Stellungnahme ein und beantragen die Sistierung des Verfahrens (VG-
act. 27). Dazu nehmen die Beschwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 (VG-act. 31), der 
Regierungsrat und das Amt für Gewässer, Abteilung Wasserbau (VG-act. 33), so-
wie der Gemeinderat Morschach (VG-act. 34) Stellung, wobei sie eine Verfahrens-

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sistierung ablehnen. Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 hielten in der Folge 
am Antrag auf Verfahrenssistierung nicht mehr fest.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom 
6. Juni 1974 erwähnt die Verfahrensvereinigung nicht ausdrücklich. Nach ständi-
ger Rechtsprechung können Beschwerden indes vereinigt werden, wenn die zu-
ständige Behörde für zwei oder mehrere Verfahren in der gleichen Verfahrensart 
zuständig ist und sich die verschiedenen Beschwerden im Wesentlichen auf die 
gleichen Tatsachen (Sachverhalt) und die gleichen Rechtsgründe (Rechtsfragen) 
stützen (vgl. VGE III 2024 179 + 183 vom 24.9.2025 E. 1; VGE III 2019 55 + 59 
vom 6.3.2020 E. 1.1 m.w.H.).

1.1 Die Beschwerden der Beschwerdeführer Ziff. 1 (im Verfahren III 2025 7) und 
der Beschwerdeführer Ziff. 2 sowie Ziff. 3 (im Verfahren III 2025 13) stehen im Zu-
sammenhang mit der kommunalen Nutzungsplanung der Gemeinde Morschach. 
Dass das Verwaltungsgericht für die Beurteilung der Beschwerden gegen den 
RRB Nr. 969/2024 zuständig ist, ergibt sich aus § 26 Abs. 2 des Planungs- und 
Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 i.V.m. § 51 lit. a VRP.

1.2 In der Sache betreffen die Beschwerden die Festlegung des Gewässer-
raums für zwei Abschnitte des O.________baches, wobei sich der eine Abschnitt 
(Abschnitt 3, Gegenstand des Verfahrens III 2025 7) rund 12 Meter bachabwärts 
des unteren Abschnitts (Abschnitt 2.1, Gegenstand des Verfahrens III 2025 13) 
befindet. Die sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen stimmen in beiden 
Verfahren weitgehend überein. Daher rechtfertigt es sich, die Verfahren III 2025 7 
und III 2025 13 zu vereinigen.

2. Das Verwaltungsgericht prüft von Amtes wegen, ob die Sachurteilsvoraus-
setzungen erfüllt sind (vgl. § 27 Abs. 1 VRP).

2.1 Zur Beschwerde ans Verwaltungsgericht ist berechtigt, wer vor der Vorin-
stanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme er-
halten hat, durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides hat 
(§ 37 Abs. 1 VRP).

2.1.1 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 sind Eigentümer des Grundstücks KTN 
006.________, über das der eingedolte O.________bach verläuft. Das Grund-

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stück wird im orientierenden Bericht "Überprüfung Gewässerraum 
O.________bach- Detailabklärungen und Interessenabwägungen" vom 19. De-
zember 2023/10. Januar 2024 dem Abschnitt 3 zugeordnet (vgl. "Überprüfung Ge-
wässerraum O.________bach" [Bericht GWR; in: RR-act. II/3/orientierender Pla-
ninhalt Nr. 7). Gemäss dem Plan Nr. 416-09 vom 19. Dezember 2023 (Teilrevision 
Nutzungsplanung 2016+, Zonenplan Dorf Änderungsplan Mst. 1:2'500, 2. öffentli-
che Auflage [Zonenplan Dorf, in: RR-act. II/3/verbindlicher Planinhalt Nr. 1]) war 
vorgesehen, auf die Festlegung eines Gewässerraums im Bereich des Grunds-
tücks KTN 006.________ zu verzichten (vgl. auch Art. 60 des Entwurfs zur Teilre-
vision Nutzungsplanung 2016+, Baureglement, 2. öffentliche Auflage [in: RR-
act. II/3/verbindlicher Planinhalt Nr. 3]). Mit Disp.-Ziff. 1 lit. b des RRB 
Nr. 969/2024 vom 17. Dezember 2024 wird die Gemeinde Morschach verpflichtet, 
auch im Bereich des Grundstücks Nr. 006.________ einen Gewässerraum nach 
Art. 41a Abs. 1 GSchV auszuscheiden. Vor diesem Hintergrund sind die Be-
schwerdeführer Ziff. 1 zur Beschwerde ans Verwaltungsgericht befugt.

2.1.2 Bei der Beschwerdeführerin Ziff. 2 handelt es sich um eine Flurgenossen-
schaft im Sinne von Art. 703 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; 
SR 210) vom 10. Dezember 1907 i.V.m. § 68 des Einführungsgesetzes zum 
schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB; SRSZ 210.100) vom 14. September 
1978. Sie bezweckt unter anderem die Erstellung und den Unterhalt des 
O.________baches auf den Grundstücken KTN 002.________, KTN 
009.________ und KTN 001.________ (vgl. Art. 2 Abs. 1 lit. c der Statuten der 
Flurgenossenschaft C.________, Morschach, vom 2.9.2008 [mit Änderungen, zu-
letzt genehmigt mit RRB Nr. 386/2021 vom 15.6.2021; in: RR-act. V/2/3]). Die Be-
schwerdeführerin Ziff. 3 ist Eigentümerin des Grundstücks KTN 001.________. 
Die Grundstücke KTN 009.________ und KTN 001.________ sind gemäss dem 
Bericht GWR dem Abschnitt 2.1 zugeordnet. Mit Disp.-Ziff. 1 lit. a des RRB-
Nr. 969/2024 vom 17. Dezember 2024 wird verbindlich festgelegt, dass der Ge-
wässerraum in diesem Abschnitt nach den neuen Vorschriften der Gewässer-
schutzgebung festgelegt werden muss und demnach 11.30m bzw. 5.65m gemes-
sen ab der Mittelachse des O.________baches beträgt. Ob die Beschwerdeführer 
Ziff. 2 und Ziff. 3 durch diese Anordnung belastet werden, obschon ein Gewässer-
raum von 5.65 m ab der Mittelachse des O.________baches nach Auffassung des 
Regierungsrats einem Gewässerraum von 5 m ab Böschungsoberkante ent-
spricht, kann mit Blick auf den Verfahrensausgang dahingestellt bleiben.

2.2 Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen An-
lass. Auf die Beschwerden in den Verfahren III 2025 7 und III 2025 13 ist unter 
Vorbehalt des soeben Dargelegten (E. 2.1.2) einzutreten.

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3. Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 machen geltend, weder das Sicher-
heitsdepartement noch das Amt für Gewässer seien zur Einreichung von Ver-
nehmlassungen zuständig.

3.1 Der Einwand ist unbegründet. Der Regierungsrat ermächtigte die Departe-
mente mit RRB Nr. 642 vom 4. April 1989 und zuletzt mit RRB Nr. 440 vom 
29. Juni 2021, im Auftrag des Regierungsrates Vernehmlassungen zu Verwal-
tungsgerichtsbeschwerden abzugeben. Dem stehen auch die Vorgaben des Ge-
setzes über die Organisation des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung 
(Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz, RVOG; SRSZ 143.110) vom 
27. November 1986 (insbesondere § 2 Abs. 1 lit. e und § 6 RVOG) nicht entgegen, 
wie das Verwaltungsgericht erst kürzlich wieder festgehalten hat (vgl. VGE III 2024 
67 vom 28.3.2025 E. 2.4). Davon abzuweichen besteht hier kein Anlass, zumal 
das Sicherheitsdepartement in seinen Vernehmlassungen keine vom angefochte-
nen RRB Nr. 969/2024 vom 17. Dezember 2024 abweichende Position einnimmt.

3.2 Dasselbe gilt, soweit die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 monieren, das 
Sicherheitsdepartement hätte das Amt für Gewässer nicht zur Stellungnahme auf-
fordern und diese dem Verwaltungsgericht übermitteln dürfen (vgl. Beilagen zu 
VG-act. 11.1, Beilagen zu VG-act. 24 und VG-act. 33). Das Amt für Gewässer ist 
die für Oberflächengewässer zuständige, kantonale Gewässerschutzfachstelle 
(vgl. unten, E. 6.2). Soweit das Sicherheitsdepartement zur Beantwortung ausge-
sprochener Fachfragen auf dessen Expertise zurückgreift und einen entsprechen-
den Bericht zu den Akten reicht, ist das nicht zu beanstanden. Dies gilt umso mehr, 
als Auskunftsberichte im Verwaltungsrechtspflegegesetz ausdrücklich als Beweis-
mittel bezeichnet werden (§ 24 Abs. 1 lit. a VRP). Die Rüge der Beschwerdeführer 
Ziff. 2 und Ziff. 3 ist auch insoweit unbegründet.

4. Die Parteien stellen verschiedene Beweisanträge, unter anderem die Durch-
führung eines Augenscheins oder die Einholung eines Mitberichts beim Amt für 
Gewässer sowie beim Bezirksrat Schwyz.

4.1 Das Verwaltungsgericht ermittelt den für den Entscheid erheblichen Sach-
verhalt von Amtes wegen und erhebt die erforderlichen Beweise (vgl. § 18 Abs. 1 
VRP). Als Beweismittel kommen unter anderem Auskunftsberichte und Augen-
scheine in Frage (vgl. § 24 Abs. 1 lit. a und lit. d VRP). Auskunfts- bzw. Amtsbe-
richte können inhaltlich sowohl einer Auskunft als auch einem Sachverständigen-
gutachten gleichkommen (vgl. VGE III 2020 128 vom 23.10.2020 E. 5.4.5). Sie 
sind im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (§ 18 Abs. 1 VRP) gegebenen-
falls einzuholen, wenn sich Fachfragen stellen, zu deren Beantwortung eine 
Behörde oder Amtsstelle berufen ist. Ein Augenschein ist namentlich geboten, 

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wenn die tatsächlichen Verhältnisse unklar sind und anzunehmen ist, die Parteien 
vermöchten durch ihre Darlegungen an Ort und Stelle Wesentliches zur Erhellung 
der sachlichen Grundlagen des Rechtsstreites beizutragen. Der Verzicht auf die 
Durchführung eines Augenscheins ist zulässig, wenn die Akten eine hinreichende 
Entscheidungsgrundlage darstellen.

4.2 Erscheint der Sachverhalt hinreichend ermittelt, auch wenn nicht alle Mög-
lichkeiten der Beweisführung ausgeschöpft wurden, und versprechen zusätzliche 
Abklärungen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, so rechtfertigt es sich, auf 
weitere Untersuchungen zu verzichten (sog. antizipierte Beweiswürdigung, vgl. 
VGE III 2021 130 vom 28.7.2021 E. 2.2). Daher liegt weder eine Verletzung des 
Untersuchungsgrundsatzes (vgl. § 18 VRP) noch des rechtlichen Gehörs vor, 
wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf 
Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und 
annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht 
geändert würde (vgl. VGE III 2021 130 vom 28.7.2021 E. 2.2 m.H. auf BGE 136 I 
229 E. 5.3).

4.3 Im vorliegenden Fall ergibt sich der für das Verwaltungsgericht massgebliche 
Sachverhalt in hinreichender Klarheit aus den Akten und öffentlich abrufbaren, of-
fiziellen (Behörden-) Informationen (WebGIS). Weitere Beweisabnahmen erübri-
gen sich, zumal nicht ersichtlich ist, inwieweit der Sachverhalt bloss lückenhaft er-
mittelt werden oder sich das Verwaltungsgericht seine Überzeugung nicht mit dem 
nötigen Mass der Überzeugung bilden könnte.

5. Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 machen geltend, der angefochtene 
RRB Nr. 969/2024 vom 17. Dezember 2024 komme auf Fragen zurück, die bereits 
rechtskräftig entschieden worden seien. Sie berufen sich dabei einerseits auf den 
VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 und die VGE III 2018 12, VGE III 2018 13 
sowie VGE III 2018 21 (je vom 17.10.2018) und andererseits auf den Beschluss 
des Gemeinderats Morschach (GRB) Nr. 2024-29 vom 9. April 2024.

5.1 Die Rügen der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 beschlagen zum einen 
die Frage, inwieweit die Vorinstanzen des Verwaltungsgerichts und das Verwal-
tungsgericht selbst im Rahmen eines Verfahrens, das noch nicht mit einem absch-
liessenden Entscheid erledigt ist, an die (Rückweisungs-) Urteile des Verwaltungs-
gerichts gebunden sind (vgl. unten, E. 5.1.1). Andererseits werfen die Vorbringen 
der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 die Frage nach der Wirkung von (verwal-
tungsgerichtlichen) Entscheiden auf, die ein Verfahren abschliessen und in for-
melle Rechtskraft erwachsen (vgl. unten, E. 5.1.2 und E. 5.1.3).

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5.1.1 Die Rückweisung einer Sache durch das Verwaltungsgericht an eine Vor-
instanz findet ihre Grundlage in § 43 Abs. 2 VRP. Danach kann das Verwaltungs-
gericht - soweit es nicht selbst entscheidet (vgl. § 43 Abs. 1 VRP) - die Sache mit 
den erforderlichen Weisungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfü-
gung oder eines neuen Entscheides zurückweisen. An verbindliche Feststellungen 
des Verwaltungsgerichts sind die Vorinstanzen dabei nach Massgabe von § 43 
Abs. 2 VRP gebunden. Wird der von einer Vorinstanz daraufhin erlassene Ent-
scheid wiederum mit Beschwerde angefochten, ist das Verwaltungsgericht eben-
falls an seinen früheren Entscheid gebunden (vgl. VGE III 2021 25+26 vom 
28.10.2021 E. 2.2; II 2020 21 vom 24.6.2020 E. 3.2; vgl. auch BGE 140 III 466 
E. 4.2.1; Urteil BGer 5A_811/2023 vom 25.9.2024 E. 3.3). Diese Bindungswirkung 
soll verhindern, dass über verbindlich entschiedene Rechtsfragen ein zweites Ver-
fahren stattfindet (vgl. BGE 135 III 334 E. 2; VGE III 2021 25+26 vom 28.10.2021 
E. 2.2). Die Bindungswirkung im Rahmen eines noch nicht rechtskräftig abge-
schlossenen Verfahrens gilt dabei nicht nur für die Behörden und die gerichtlichen 
Instanzen, sondern auch für die Parteien. Auf Begehren, die über den Gegenstand 
der Rückweisung hinausgehen, ist demnach nicht einzutreten und Vorbringen, die 
die obere Instanz bereits verworfen hat oder die nicht Gegenstand der Beurteilung 
waren, sind im zweiten Beschwerdeverfahren unter Vorbehalt zulässiger Noven 
nicht (mehr) zu berücksichtigen (VGE III 2021 25+26 vom 28.10.2021 E. 2.2; 
BGE 150 III 385 E. 5.3; Urteil BGer 5A_811/2023 vom 25.9.2024 E. 3.3.1).

5.1.2 Für Fragen, die bereits Gegenstand einer rechtskräftigen Verfügung oder ei-
nes rechtskräftigen Entscheides bildeten, bestimmt § 27 Abs. 1 lit. g und Abs. 2 
VRP, dass sie im Grundsatz nicht nochmals zum Gegenstand eines Verfahrens 
gemacht werden können. Eine abgeurteilte Sache ('res iudicata') in diesem Sinne 
liegt vor, wenn ein Anspruch aus demselben Rechtsgrund und gestützt auf den-
selben Sachverhalt erneut zur Beurteilung gestellt wird (vgl. VGE III 2018 74 vom 
27.7.2018 E. 2.1.1). Die Regelung von § 27 Abs. 2 lit. g und Abs. 2 VRP ist Aus-
druck davon, dass einem formell rechtskräftigen Entscheid in jedem späteren Ver-
fahren unter denselben Parteien grundsätzlich auch materielle Rechtskraft zu-
kommt (BGE 150 I 195 E. 6.3). Die materielle Rechtskraft hat eine positive und 
eine negative Wirkung. In positiver Hinsicht bindet die materielle Rechtskraft das 
Gericht in einem späteren Verfahren an alles, was im Urteilsdispositiv des früheren 
Prozesses festgestellt wurde. In negativer Hinsicht verbietet die materielle Rechts-
kraft jedem späteren Gericht, auf eine Sache einzutreten, deren Streitgegenstand 
mit der rechtskräftig beurteilten Sache identisch ist (BGE 150 I 195 E. 6.3; 142 III 
210 E. 2.1).

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5.1.3 Im öffentlichen Recht können allenfalls dem Urteil einer gerichtlichen 
Behörde die Wirkungen der materiellen Rechtskraft zukommen. Dementspre-
chend kann ein Gerichtsurteil eine 'res iudicata' für ein späteres Verfahren sein 
(vgl. BGE 150 I 195 E. 6.3; 144 I 11 E. 4.2). Die Verfügung einer Verwaltungs-
behörde hingegen entfaltet nicht bzw. nicht in gleichem Umfang wie ein Gerichts-
urteil materielle Rechtskraftwirkungen. Sie erwächst zwar nach ungenutztem Ab-
lauf der Rechtsmittelfrist in formelle Rechtskraft und regelt ein Rechtsverhältnis im 
Prinzip verbindlich (BGE 150 I 195 E. 6.3; Urteil BGer 2C_685/2023 vom 
22.3.2024 E. 3.3). Eine Behörde kann aber ungeachtet dessen auf eine materiell 
unrichtige Verfügung zurückkommen, wenn das Interesse an der richtigen Durch-
führung des objektiven Rechts höher zu gewichten ist als jenes an der Wahrung 
der Rechtssicherheit bzw. des Vertrauensschutzes (BGE 150 I 195 E. 6.3; 137 I 
69 E. 2.3). Vorbehalten bleibt zudem die Möglichkeit, unter bestimmten Voraus-
setzungen die Wiedererwägung von rechtskräftigen Verfügungen zu verlangen 
(vgl. BGE 146 I 185 E. 4.1; BGE 138 I 61 E. 4.3; BGE 136 II 177 E. 2.1).

5.2 Im Einzelnen bringen die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 vor, mit dem 
Entscheid VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 habe das Verwaltungsgericht 
erwogen, im Rahmen der "Baubewilligungen C.________ vom 27.4.2016" sei der 
Gewässerraum des O.________baches in einem Teilbereich bereits grundei-
gentümerverbindlich festgelegt worden. Dies gehe auch aus den entsprechenden 
Entscheiden des Verwaltungsgerichts hervor (VGE III 2018 21, VGE III 2018 12 
und VGE III 2018 13, je vom 17.10.2018 [vgl. RR-act. V/2/18, 19 und 20]). Anläss-
lich des Rückweisungsentscheids VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 habe 
das Verwaltungsgericht den Gemeinderat Morschach angewiesen, bei der Nut-
zungsplanungsrevision zu berücksichtigen, in welchem Bereich des 
O.________baches der Gewässerraum bereits rechtskräftig festgelegt worden sei. 
Der vom Verwaltungsgericht angesprochene Teilbereich des O.________baches 
entspreche dem ganzen Gewässerraum entlang der ganzen westlichen Grenze 
des Gestaltungsplangebiets C.________, d.h. auch der Grundstücke KTN 
002.________ und KTN 001.________. Soweit die Beschwerdegegner Ziff. 6 und 
Ziff. 7 mit ihrer Beschwerde trotzdem die Festlegung eines Gewässerraums auf 
den Grundstücken KTN 002.________ und KTN 001.________ anfechten wollten, 
hätte nach Ansicht der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 auf ihre Beschwerde 
nicht eingetreten werden dürfen.

5.2.1 Die Vorbringen der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 überzeugen nicht. 
Soweit hier interessierend erwog das Verwaltungsgericht im Entscheid VGE III 
2022 124 vom 26. Januar 2023, dass der Gewässerraum nach Art. 41a Abs. 1 
GSchV auszuscheiden sei (vgl. VGE III 2022 124 vom 26.1.2023 E. 5.6 und 

12

E. 5.9.1). Weiter ging das Verwaltungsgericht auf das Argument der damaligen 
Beschwerdeführer (darunter heutige Beschwerdegegner Ziff. 7) ein, wonach der 
Gewässerraum entlang der westlichen Grenze des Gestaltungsplangebiets 
C.________ in einem Teilbereich des O.________baches bereits im Rahmen des 
Beschlusses des Gemeinderats Morschach (GRB) Nr. 2016-0313 vom 27. April 
2016 grundeigentümerverbindlich festgelegt worden sei. Diesbezüglich brachte 
das Verwaltungsgericht den Hinweis an, der Gemeinderat werde "mitzuberück-
sichtigen haben, in welchem Bereich der Gewässerraum des O.________baches 
allenfalls bereits vor der 'Teilrevision Nutzungsplanung 2016+' rechtskräftig fest-
gelegt (kommunales Gewässerrauminventar 2014 [?])" worden sei (vgl. VGE III 
2022 124 vom 26.1.2023 E. 5.9.2). Auf ein entsprechendes Erläuterungsgesuch 
zum Entscheid VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 teilte das Verwaltungsge-
richt dem Gemeinderat Morschach mit Schreiben vom 30. Mai 2023 mit, im Rah-
men der Rückweisung habe er, wo dies der Fall sei, bereits grundeigentümerver-
bindlich festgelegte Gewässerräume mitzuberücksichtigen. Soweit der Gewässer-
raum des O.________baches in Teilbereichen bereits - im Rahmen früherer Bau-
bewilligungsverfahren - rechtskräftig festgelegt worden sei, bleibe er vom VGE III 
2022 124 nicht betroffen, dies gelte (auch) für den in Recht[s]kraft erwachsenen 
Entscheid VGE III 2018 21 vom 17. Oktober 2018 (vgl. RR-act. V/2/23).

5.2.2 Ob eine generelle und definitive Festlegung eines Gewässerraums im Rah-
men eines Baubewilligungsverfahrens in bundesrechtskonformer Weise erfolgen 
kann, ist zumindest nach Ablauf der Frist gemäss Abs. 1 der Übergangsbestim-
mungen zur Änderung der Gewässerschutzverordnung (UeB GSchV) vom 4. Mai 
2011 fraglich. Darauf weist auch der Regierungsrat in seiner Vernehmlassung ans 
Verwaltungsgericht hin. Denn eine bundesrechtskonforme Festlegung der Gewäs-
serräume setzt in jedem Fall die Beachtung der Koordinationsvorschriften von 
Art. 36a Abs. 3 Satz 1 GSchG und von Art. 46 Abs. 1 und 1bis GSchV sowie die 
allgemeinen Koordinationsgrundsätze von Art. 25a des Bundesgesetzes über die 
Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 voraus 
(vgl. Art. 25a Abs. 4 RPG; BGE 139 II 470 E. 4.3). Dass ein Baubewilligungsver-
fahren diesen Anforderungen gerecht werden kann, liegt jedenfalls nicht auf der 
Hand (vgl. zum Ganzen Erik Lustenberger, Generell-abstrakte Festlegung des Ge-
wässerraums – die Quadratur des Kreises?, in URP 2018 S. 474 ff., S. 479 f.; 
Jeannette Kehrli, Spielräume der Kantone in der Gesetzgebung und der Rechts-
anwendung, in: URP 2016, S. 738 ff., S. 744; Christoph Fritzsche, in: Hettich/Jan-
sen/Norer, Kommentar zum GSchG, Art. 36a N. 36 und N. 41; Hans W. Stutz, Ur-
teilsanmerkungen zum Urteil WNO.2012.2 des VGer AG vom 27.9.2012, in: URP 
2013/2, S. 145 ff., S. 163; Urteil BGer 1C_271/2024 vom 8.10.2024 E. 4; VGE III 
2016 108 vom 31.1.2017 E. 4.2.2).

13

5.2.3 Die Frage muss hier nicht vertieft werden: Der Entscheid VGE III 2022 124 
vom 26. Januar 2023 enthält lediglich den Hinweis, dass der Gemeinderat zu 
berücksichtigen habe, in welchem Bereich der Gewässerraum des O.________ba-
ches allenfalls bereits vor der "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" rechtskräftig 
festgelegt worden sei (vgl. VGE III 2022 124 vom 26.1.2023 E. 5.6 und E. 5.9.1). 
Der Entscheid VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 liess demnach gerade offen, 
ob und inwieweit der Gewässerraum des O.________baches bereits vor der "Teil-
revision Nutzungsplanung 2016+" festgelegt wurde. Die Beschwerdeführer Ziff. 2 
und Ziff. 3 können daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten.

5.2.4 Sie stellen sich vielmehr auf den Standpunkt, eine Festlegung des Gewäs-
serraums für den O.________bach habe mit dem Entscheid VGE III 2018 21 vom 
17. Oktober 2018 bereits stattgefunden. Diesem Entscheid (wie auch dem glei-
chentags gefällten VGE III 2018 12) lagen die Beschlüsse des Gemeinderats Mor-
schach (GRB) Nr. B.2.2.2 2016-0313 vom 27. April 2016 (Baubewilligung für den 
Abbruch des bestehenden Stalls sowie den Neubau von sechs MFH [A1 und A2 
sowie B1 bis B4], dies gemäss Projektänderung vom 30.11.2015, inkl. Erschlies-
sungsstrasse und Brücke [Brücke Silbergasse im Bereich KTN 010.________, 
Anm. des Gerichts], aber ohne Bachverbauung/Holzkastensperren und ohne 
neuen Fussgängersteg), Nr. B.2.2.2 2016-0315 vom 27. April 2016 (Baubewilli-
gung für den Neubau einer Brücke über den O.________bach [Brücke 
O.________strasse im Bereich KTN 001.________, Anm. des Gerichts]) sowie 
Nr. 2.2.2 2016-0314 vom 27. April 2016 (Ersatzbestockung O.________bach) zu-
grunde. Dem ebenfalls am 17. Oktober 2018 gefällten Entscheid VGE III 2018 13 
lag demgegenüber einzig der GRB Nr. B.2.2.2 2016-0313 zugrunde (vgl. Ent-
scheide VGE III 2018 12, VGE III 2018 13 und VGE III 2018 21 (je vom 17.10.2018; 
vgl. jeweils Sachverhalt lit. A.1 [in: RR-act. V/2/18, RR-act. V/2/19 und RR-
act. V/2/23]).

5.2.5 Allerdings bildete die Frage, ob für den eingedolten Bereich des 
O.________baches auf den vom Bauvorhaben nicht betroffenen Parzellen KTN 
003.________ bis KTN 006.________ ein Gewässerraum hätte ausgeschieden 
werden müssen, gemäss E. 4.4.2 des VGE III 2018 21 vom 17. Oktober 2018 gar 
nicht Gegenstand des vorangehenden Beschwerdeverfahrens beim Regierungsrat 
(vgl. auch VGE III 2018 12 vom 17.10.2018 E. 6.1.2; VGE III 2018 13 vom 
17.10.2018 E. 6.1.2). Die Ausscheidung des Gewässerraums im Bereich der Ein-
dolung hätte demnach nur Gegenstand des nachfolgenden verwaltungsgerichtli-
chen Verfahrens III 2018 21 (und der Verfahren III 2018 12 sowie III 2018 13) 
bilden können, wenn dies bei richtiger Rechtsanwendung bereits im Beschwerde-
verfahren vor dem Regierungsrat hätte der Fall sein müssen und von den damali-

14

gen Beschwerdeführern im verwaltungsgerichtlichen Verfahren auch geltend ge-
macht wurde (vgl. VGE III 2019 110 vom 29.8.2019 E. 2.1; III 2014 180 vom 
24.2.2015 E. 1.2). Dass das der Fall war, bringen die Beschwerdeführer Ziff. 2 und 
Ziff. 3 nicht vor und ist auch nicht ersichtlich.

5.2.6 Zwar setzte sich das Verwaltungsgericht in den erwähnten Entscheiden auch 
mit Ausführungen der damaligen Beschwerdeführer zum Inhalt des Gewässerrau-
minventars für die Gemeinde Morschach vom 3. Juni 2014 (Gewässerrauminven-
tar vom 3.6.2014, erlassen mit RRB Nr. 718/2014 vom 1.7.2014 [vgl. Abl Nr. 28 
vom 11.7.2014, S. 1630]) auseinander. Namentlich führte das Verwaltungsgericht 
aus, überwiegende öffentliche Interessen würden einem Verzicht auf die Ausschei-
dung des Gewässerraumes im eingedolten Bereich nicht entgegenstehen. Für das 
Verfahren würde sich aber selbst dann nichts ändern, wenn im eingedolten Ab-
schnitt (ausserhalb von KTN 002.________) der Uferstreifen von 10 m ab Uferlinie 
gemäss Abs. 2 lit. a ÜeB GSchV gelten würde, denn keine der geplanten Bauten 
und Anlagen auf KTN 002.________ komme in den Bereich dieses Uferstreifens 
entlang des eingedolten Bereichs zu liegen. Der für eine allfällige spätere Ausdo-
lung benötigte Raum werde durch das Bauprojekt auf KTN 002.________ nicht 
tangiert (vgl. VGE III 2018 21 vom 17.10.2018 E. 5.4; VGE III 2018 12 vom 
17.10.2018 E. 6.5 sowie VGE III 2018 13 vom 17.10.2018 E. 6.5). Daraus ergibt 
sich, dass eine Ausscheidung des Gewässerraums im Bereich der Eindolung für 
den Ausgang des Verfahrens nicht entscheiderheblich war. Schon aus prozessu-
alen Gründen konnte sich das Verwaltungsgericht in den Entscheiden VGE III 
2018 12, VGE III 2018 13 und VGE III 2018 21 (je vom 17.10.2018) für den Bereich 
der Eindolung also nicht abschliessend zur Frage des Gewässerraums äussern, 
nachdem dies beim Regierungsrat nicht Gegenstand des Verfahrens bildete (vgl. 
VGE III 2018 21 vom 17.10.2018 E. 4.4.2; VGE III 2018 12 vom 17.10.2018 
E. 6.1.2; VGE III 2018 13 vom 17.10.2018 E. 6.1.2). Entgegen der Auffassung der 
Beschwerdeführer wurde der Gewässerraum im Bereich der Eindolung des 
O.________baches somit nicht rechtskräftig festgelegt bzw. nicht rechtskräftig auf 
eine Ausscheidung des Gewässerraums verzichtet.

5.2.7 Dasselbe gilt für den Gewässerraum des O.________baches oberhalb der 
Eindolung. Aus den Entscheiden VGE III 2018 12, VGE III 2018 13 und VGE III 
2018 21 (je vom 17.10.2018) ergibt sich klar, dass sich das Verwaltungsgericht 
zum minimal einzuhaltenden Gewässerabstand in diesem Bereich nicht äussern 
musste, da sich die südwestliche Gebäudeecke des Einfamilienhauses B4 sowohl 
deutlich ausserhalb des Uferstreifens eines minimal einzuhaltenden Uferstreifens 
gemäss Abs. 2 UeB GSchV als auch eines potenziellen Gewässerraums von 
14.5 m Breite befand. Das Verwaltungsgericht erwog ausdrücklich, dass sich eine 

15

abschliessende Beurteilung des minimal einzuhaltenden Gewässerabstands erü-
brigt (vgl. VGE III 2018 21 vom 17.10.2018 E. 5.5.3; VGE III 2018 12 vom 
17.10.2018 E. 6.6.2 und E. 9; VGE III 2018 13 vom 17.10.2018 E. 6.6.3). Entspre-
chend wurde der Gewässerraum des O.________baches auch oberhalb der Ein-
dolung noch nicht rechtskräftig festgelegt. Daran ändert der Einwand nichts, dass 
die mit GRB Nr. B.2.2.2 2016-0315 vom 27. April 2016 erteilte (und mit VGE III 
2018 12 vom 17.10.2018 E. 9 sowie VGE III 2018 21 vom 17.10.2018 E. 8 
bestätigte) Baubewilligung für die Brücke O.________strasse die Festlegung ei-
nes Gewässerraums auf dem Grundstück KTN 001.________ von 5 m ab oberer 
Böschungskante vorausgesetzt habe. Aus dem Baueingabeplan Nr. 2294_1-703A 
vom 30. November 2015 (in: RR-act. V/2/7) für die Brücke O.________strasse las-
sen sich keinerlei Angaben zum Gewässerraum entnehmen. Schon aus diesem 
Grund lässt sich nicht der Schluss ziehen, der Gewässerraum im Bereich des 
Grundstücks KTN 001.________ sei mit dem GRB Nr. B.2.2.2 2016-0315 vom 
27. April 2016 bereits rechtskräftig ausgeschieden worden.

5.3 Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 machen weiter geltend, der Gemein-
derat habe mit GRB Nr. 2024-29 vom 9. April 2024 eine Einsprache der Beschwer-
deführerin Ziff. 3 gutgeheissen. Die Beschwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 seien zu 
diesem Verfahren beigeladen worden. Allerdings hätten sie es versäumt, dagegen 
Beschwerde zu erheben. Daher sei der GRB Nr. 2024-29 vom 9. April 2024 in 
Rechtskraft erwachsen. Dieser betreffe die Festlegung des Gewässerraums auf 
dem Grundstück KTN 001.________. Als "Spezial-Beschluss" gehe der GRB 
Nr. 2024-29 vom 9. April 2024 der "generelle[n] Einsprache" der heutigen Be-
schwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 vor.

5.3.1 Der Einwand ist unbegründet. Die Beschwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 er-
hoben gegen die "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" Einsprache. Unter ande-
rem verlangten sie, dass für den O.________bach im Abschnitt 2 (in der Einspra-
che als Abschnitt 1900-01-01-1423 bezeichnet) ein Gewässerraum von 23 m 
Breite festzulegen sei (vgl. GRB Nr. 2024-30 vom 9.4.2024 lit. B, Antrag 02.A [in: 
RR-act. II/3]). Auch die heutige Beschwerdeführerin Ziff. 3 erhob Einsprache und 
verlangte, den "Gewässerraum auf der C.________-Parzelle KTN 001.________ 
zum O.________bach hin […] gleich wie der Gewässerraum auf der C.________-
Parzelle KTN 002.________ festzulegen" (vgl. GRB Nr. 2024-29 vom 9.4.2024 
lit. B [in: RR-act. II/3]).

5.3.2 Der Gemeinderat setzte sich im GRB Nr. 2024-30 betreffend die Einsprache 
der heutigen Beschwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 ausdrücklich auch in Bezug auf 
den Bereich des O.________baches entlang des Grundstücks KTN 001.________ 

16

auseinander und verwarf den Standpunkt der heutigen Beschwerdegegner Ziff. 6 
und Ziff. 7 (vgl. GRB Nr. 2024-30 vom 9.4.2024 E. 4.3 lit. f [in: RR-act. II/3]). Mit 
Disp.-Ziff. 1 des GRB Nr. 2024-30 vom 9.3.2024 wies der Gemeinderat die Ein-
sprache der heutigen Beschwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 daher ab. Mit Disp.-
Ziff. 2 des GRB Nr. 2024-30 hiess der Gemeinderat die Einsprache der Beschwer-
deführerin Ziff. 3 (wie auch mit Disp.-Ziff. 1 des GRB Nr. 2024-29) gut und setzte 
den Gewässerraum "rechtseitig des O.________baches auf KTN 001.________ 
analog wie bei KTN 002.________ mit 5.50 m fest[…], was 5.00 m ab der oberen 
Böschungskante entspricht".

5.3.3 Bei dieser Ausgangslage kann offensichtlich keine Rede davon sein, dass 
die Festlegung des Gewässerraums im Bereich des Grundstücks 
KTN 001.________ in Rechtskraft erwuchs, weil die heutigen Beschwerdegegner 
Ziff. 6 und Ziff. 7 formell lediglich gegen den GRB Nr. 2024-30 (und nicht auch den 
GRB Nr. 2024-29) an den Regierungsrat gelangten. Ohnedies verlangten die Be-
schwerdegegner Ziff. 6 und Ziff. 7 vor dem Regierungsrat ausdrücklich nicht nur 
die Aufhebung der Disp.-Ziff. 1, sondern auch der Disp.-Ziff. 2 des GRB Nr. 2024-
30 und damit auch der Festlegung des Gewässerraums, wie sie in Gutheissung 
der Einsprache der Beschwerdeführerin Ziff. 3 erfolgte (vgl. Beschwerde an den 
Regierungsrat vom 6.5.2024, in: RR-act. I/1).

6. In der Sache umstritten ist die Festlegung des Gewässerraums für den 
O.________bach in den Abschnitten 2.1 und 3 (gemäss Bericht GWR [in: RR-
act. II/3/orientierender Planinhalt Nr. 7]).

6.1 Zur Festlegung des Raumbedarfs oberirdischer Gewässer sind die Kantone 
gestützt auf Art. 36a Abs. 1 GSchG verpflichtet. Demnach legen die Kantone nach 
Anhörung der betroffenen Kreise den Raumbedarf der oberirdischen Gewässer 
fest, der erforderlich ist für die Gewährleistung der natürlichen Funktionen der Ge-
wässer, den Schutz vor Hochwasser sowie die Gewässernutzung (Gewässerraum; 
Art. 36a Abs. 1 GSchG). Die Einzelheiten zur Festlegung des Gewässerraums hat 
der Bundesrat gestützt auf Art. 36a Abs. 2 GSchG in der Gewässerschutzverord-
nung geregelt. Dabei wird zwischen den erforderlichen Gewässerraumbreiten aus-
serhalb (vgl. Art. 41a Abs. 2 GSchV) und innerhalb gewisser Objekte des Natur- 
und Landschaftsschutzrechts unterschieden (vgl. Art. 41a Abs. 1 GSchV). Wie das 
Verwaltungsgericht nach Massgabe von BGE 148 II 198 bereits mit VGE III 2022 
124 vom 26. Januar 2023 entschieden hat, befindet sich der O.________bach in-
nerhalb des BLN-Objekts Nr. 1606, Teilraum Urnersee, und muss der Gewässer-
raum gemäss Art. 41a Abs. 1 GSchV ausgeschieden werden (vgl. VGE III 2022 
124 vom 26.1.2023 E. 5.9.1). Davon abzuweichen, besteht kein Anlass.

17

6.1.1 Die Breite des Gewässerraums für Fliessgewässer mit einer Gerinnesohle 
von weniger als 1 m natürlicher Breite muss demnach mindestens 11 m und für 
Fliessgewässer mit einer Gerinnesohle von 1-5 m natürlicher Breite die 6-fache 
Breite der Gerinnesohle plus 5 m betragen (Art. 41a Abs. 1 lit. a und lit. b GSchV). 
Die so berechnete Breite des Gewässerraums muss erhöht werden, unter ande-
rem soweit dies zur Gewährleistung des Schutzes vor Hochwasser erforderlich ist 
(Art. 41a Abs. 3 lit. a GSchV). Soweit der Hochwasserschutz gewährleistet ist, 
kann die Breite des Gewässerraums den baulichen Gegebenheiten in dicht über-
bauten Gebieten oder den topografischen Verhältnissen in Gewässerabschnitten 
angepasst werden, in denen das Gewässer den Talboden weitgehend ausfüllt und 
die beidseitig von Hängen gesäumt sind, deren Steilheit keine landwirtschaftliche 
Bewirtschaftung zulässt (Art. 41a Abs. 4 GSchV). Auf die Festlegung des Gewäs-
serraums kann verzichtet werden, unter anderem wenn das Gewässer eingedolt 
ist und so weit keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. Art. 41a 
Abs. 5 lit. b GSchV).

6.1.2 Die Gerinnesohlenbreite ist die natürliche mittlere Breite der Gewässersohle 
innerhalb eines ausgewählten Gewässerabschnittes. Sie entspricht bei naturna-
hen Fliessgewässern dem Bereich, der frei von höheren Wasser- und Landpflan-
zen ist (vgl. Urteile BGer 1C_540/2021 vom 9.8.2022 E. 2.1; 1C_453/2020 vom 
21.9.2021 E. 5.3 [nicht publ. in: BGE 148 II 198]). Bei begradigten und verbauten 
Fliessgewässern muss die natürliche Gerinnesohlenbreite dagegen hergeleitet 
werden. Als in der Praxis bewährte Ansätze kommt eine Bestimmung anhand der 
Breite naturnaher/natürlicher Vergleichsstrecken (Referenzstrecken), der Einbe-
zug historischer Dokumente (z.B. historische Karten und Bilder, Plangrundlagen 
von früheren Wasserbauprojekten), die Verwendung verschiedener hydraulischer/ 
empirischer Methoden oder die Anwendung eines Korrekturfaktors in Frage. Der 
Korrekturfaktor beträgt bei eingeschränkter Breitenvariabilität (Wasserspiegel-
breite) 1.5, bei fehlender Breitenvariabilität 2.0 (vgl. Urteil BGer 1C_453/2020 vom 
21.9.2021 E. 5.3 [nicht publ. in: BGE148 II 198]; BPUK/LDK/BAFU/ARE/BLW, Mo-
dulare Arbeitshilfe zur Festlegung und Nutzung des Gewässerraums in der 
Schweiz, 2024, [Modulare Arbeitshilfe] S. 34).

6.2 Den Vollzug des Gewässerschutzgesetzes (vgl. Art. 45 GSchG) auf kanto-
naler Ebene regelt das Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz (EG-
zGSchG; SRSZ 712.110) vom 19. April 2000 (vgl. § 1 Abs. 1 EGzGSchG). 
Gemäss § 5 Abs. 1 EGzGSchG bezeichnet der Regierungsrat die kantonale Ge-
wässerschutzfachstelle (Art. 49 GSchG). Diese nimmt die Aufgaben wahr, die ihr 
das Bundesrecht, das kantonale Recht sowie der Regierungsrat und das Departe-
ment übertragen. Ausserdem vollzieht die kantonale Gewässerschutzfachstelle 

18

die Vorschriften der Gewässerschutzgesetzgebung, soweit das kantonale Recht 
keine besonderen Zuständigkeiten festlegt (§ 5 Abs. 3 EGzGSchG). Mit Aus-
nahme des Bereichs Grundwasserschutz (§ 29 EGzGSchG) ist das Amt für Ge-
wässer (AfG) die kantonale Gewässerschutzfachstelle im Sinne von § 5 EG-
zGSchG (vgl. § 7 Abs. 1 lit. a der Wasserverordnung [WV; SRSZ 451.111] vom 
23.6.2020). Es ist laut § 9 lit. c WV insbesondere für "die Erteilung von Ausnahme-
bewilligungen zur Anpassung der Gewässerraumbreite oder für den Verzicht auf 
eine Gewässerraumfestlegung sowie zur Gewässerraumunterschreitung" und die 
Vornahme der entsprechenden Beurteilung in Planungsvorhaben im Sinne der 
Art. 41a ff. GSchV zuständig (vgl. § 9 lit. c WV). Die Erteilung von Bewilligungen 
für Abweichungen vom natürlichen Gewässerlauf in überbauten Gebieten (Art. 37 
Abs. 3 GSchG) sowie das Überdecken oder Eindolen von Fliessgewässern 
(Art. 38 GSchG) obliegt demgegenüber den Bezirken (§ 28 Abs. 2 EGzGSchG).

6.3 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen RRB Nr. 969/2024 vom 17. De-
zember 2024 was folgt.

6.3.1 Der Gemeinderat Morschach habe im Vorfeld der zweiten Auflage der Nut-
zungsplanung die R+K Büro für Raumplanung AG mit näheren Abklärungen zur 
aktuellen Gerinnesohlenbreite und zur Festlegung des Gewässerraumes beauf-
tragt, wobei die Ergebnisse im Bericht GWR festgehalten seien (vgl. angefochtener 
Entscheid, E. 6). Der Bericht GWR werde vom fachkundigen AfG als nachvollzieh-
bar und korrekt beurteilt. Die Herleitung der natürlichen Sohlenbreite aufgrund der 
ökomorphologischen Aufnahmen und des Korrekturfaktors erachte das AfG als 
eine mögliche Methode. Aus der Sicht des AfG sei eine Überprüfung oder Plausi-
bilisierung der ökomorphologischen Aufnahmen, insbesondere der aktuellen Soh-
lenbreite, legitim. Die im Bericht GWR gewählte Abschnittsbildung sei sinnvoll und 
nachvollziehbar. Das Hauptanliegen des Bundes, die Gewässerräume nicht ein-
zelfallweise, sondern systematisch, einheitlich und über grössere Gewässerab-
schnitte hinweg auszuscheiden, werde mit der im Bericht vorgenommenen Vorge-
hensweise erfüllt (vgl. angefochtener Entscheid, E. 6.4).

6.3.2 In Bezug auf den Abschnitt 2 gemäss Bericht GWR hielt der Regierungsrat 
fest, dieser sei offen geführt und tangiere zu Beginn kurz die Waldflächen. Der 
Hauptbereich verlaufe innerhalb der Wohnzone W3, wobei sich auf der rechten 
Seite in diesem Abschnitt der Gestaltungsplan C.________ befinde. Der Abschnitt 
2.1 liege auf der noch unbebauten Parzelle KTN 001.________. Der kleinere Ab-
schnitt 2.2 verlaufe über das Grundstück KTN 002.________, bis der 
O.________bach dort in die Eindolung münde (mit Hinweis auf den Bericht GWR, 
S. 14 ff.). Beide Parzellen (KTN 001.________ und KTN 002.________) würden 

19

zum Perimeter des Gestaltungsplans C.________ gehören (vgl. angefochtener 
Entscheid, E. 8.1). Der Bericht GWR gehe für den gesamten Abschnitt 2 von einer 
durchschnittlichen Sohlenbreite von 0.70 m aus, was bei einem Korrekturfaktor 
von 1.5 eine natürliche Sohlenbreite von 1.05 m und gemäss Art. 41a Abs. 1 lit. b 
GSchV einen Gewässerraum von 11.30 m ergebe (vgl. angefochtener Entscheid, 
E. 8.2). Der Gemeinderat Morschach habe in der zweiten Auflage der "Teilrevision 
Nutzungsplanung 2016+" den Gewässerraum für den gesamten Abschnitt 2 auf 
11.30m festgelegt, aber festgehalten, dass der Gewässerraum auf der rechten 
Seite des O.________baches bei Grundstück KTN 002.________ im Abschnitt 2.2 
bereits mit der Baubewilligung für die "Mehrfamilienhäuser C.________" grundei-
gentümerverbindlich und rechtskräftig ausgeschieden worden sei, weshalb der 
Gewässerraum hier 5 m ab der oberen Böschungskante betrage, was jedoch ei-
nem Gewässerraum von 5.65 m ab der Gewässerachse entspreche (vgl. ange-
fochtener Entscheid, E. 8.2). Der beanspruchte Gewässerraum falle sowohl bei 
der neu vorgenommenen Ausscheidung mit 11.30 m (5.65 m ab der Gewässer-
achse) als auch beim Abstellen auf den im Gestaltungsplan C.________ festge-
legten Gewässerabstand (5 m ab der oberen Böschungskante) gleich gross aus 
(vgl. angefochtener Entscheid, E. 8.3). Für die Parzelle KTN 001.________ (Ab-
schnitt 2.1) sei weder im Baubewilligungsverfahren "Mehrfamilienhäuser 
C.________" noch im Baubewilligungsverfahren "Brücke O.________strasse" ein 
Gewässerraum ausgeschieden worden. Zwar sei in den Planunterlagen zum Bau-
bewilligungsverfahren betreffend die "Brücke O.________strasse" ein Baufeld be-
zeichnet gewesen. Dieses verleihe jedoch keinen Anspruch auf maximale Ausdeh-
nung. Zudem sei im Baubewilligungsverfahren für die Brücke 
"O.________strasse" kein Gewässerraum für die Parzelle KTN 001.________ 
festgelegt worden (vgl. angefochtener Entscheid, E. 8.5). Für den Abschnitt 2.1 sei 
der Gewässerraum daher in Anlehnung an das Gewässerrauminventar sowie 
Art. 41a Abs. 1 GSchV auszuscheiden, was im Bericht GWR gemacht wurde, der 
von einem Gewässerraum von 11.30 m (bzw. 5.65 m gemessen ab der Mittel-
achse des O.________baches) ausging. Dies entspreche ohnehin dem im Gestal-
tungsplan C.________ bzw. dem im Gewässerrauminventar festgelegten Gewäs-
serraum von fünf Metern ab der oberen Böschungskante (vgl. angefochtener Ent-
scheid, E. 8.6).

6.3.3 In Bezug auf den Abschnitt 3 hielt der Regierungsrat fest, das Verwaltungs-
gericht habe mit VGE III 2022 124 vom 26. Januar 2023 eine fehlende Hochwas-
serbeurteilung bzw. Interessenabwägung moniert. Der Gemeinderat Morschach 
sehe auch in der zweiten Auflage der «Teilrevision Nutzungsplanung 2016+» ei-
nen Verzicht auf die Ausscheidung eines Gewässerraums beim Abschnitt 3 (Ein-
dolung) vor. Dagegen opponiere das AfG als zuständige Fachbehörde (vgl. ange-

20

fochtener Entscheid, E. 9). Nach Auffassung des Gemeinderats würden einem 
Verzicht auf die Ausscheidung eines Gewässerraums keine überwiegenden öffent-
lichen Interessen entgegenstehen. Eine Offenlegung bzw. Revitalisierung des Ab-
schnitts 3 sei nicht angezeigt. Bezüglich der Revitalisierung komme das AfG zum 
selben Ergebnis (vgl. angefochtener Entscheid, E. 9.2). Indes bestehe ein Hoch-
wasserdefizit, da die Abflusskapazität massiv zu klein sei, was auch im Bericht zur 
Naturgefahrenkarte dargelegt werde. Aus Hochwasserschutzgründen sei eine 
Raumsicherung nach Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Wasserbau 
(Wasserbaugesetz, WBG; SR 721.10) vom 21. Juni 1991 angezeigt. Auch wenn 
derzeit eine Renaturierung bzw. Ausdolung des O.________baches nicht in Frage 
komme, stehe dem Verzicht auf die Ausscheidung eines Gewässerraums im Ab-
schnitt 3 ein wesentliches, öffentliches Interesse entgegen, namentlich der Hoch-
wasserschutz. Die Ausscheidung des Gewässerraums ermögliche es, den Raum-
bedarf für ein allfälliges Hochwasserschutzprojekt zu sichern (vgl. angefochtener 
Entscheid, E. 9.3). Im Baubewilligungsverfahren "Mehrfamilienhäuser 
C.________" sei ein Gewässerraum von fünf Metern ab der Böschungskante fest-
gelegt worden. Dies stehe einer Ausscheidung des Gewässerraums nicht entge-
gen (vgl. angefochtener Entscheid, E. 9.4). Auch dass im Rahmen des Baubewil-
ligungsverfahrens "Mehrfamilienhäuser C.________" eine Spiel- und Erholungs-
fläche inklusive Fussweg bewilligt worden seien, stehe dem nicht entgegen (vgl. 
angefochtener Entscheid, E. 9.5). Die Bewilligung von Spielgeräten im Gewässer-
raum sei erst anlässlich der Bewilligung der detaillierten Umgebungsgestaltung mit 
Beschluss des Gemeinderats Morschach (GRB) Nr. 2022-657 vom 7. Juni 2022 
im Meldeverfahren erfolgt, obschon dazu ein ordentliches Baubewilligungsverfah-
ren hätte durchlaufen werden müssen (vgl. angefochtener Entscheid, E. 9.6). 
Während Grünflächen als Erholungs- und Spielflächen innerhalb des Gewässer-
raums zulässig seien, komme dem GRB Nr. 2022-657 vom 7. Juni 2022 für die 
Spielgeräte keine präjudizielle Bedeutung zu (vgl. angefochtener Entscheid, 
E. 9.6). Die Vorinstanz habe daher zu Unrecht auf die Ausscheidung eines Ge-
wässerraums im Abschnitt 3 verzichtet (vgl. angefochtener Entscheid, E. 9.7).

7. Was die Beschwerdeführer dagegen ins Feld führen, überzeugt nicht. Vorab 
einzugehen ist auf die Vorbringen im Zusammenhang mit der Festlegung des Ge-
wässerraums im Abschnitt 2.1. Dazu äussern sich die Beschwerdeführer Ziff. 1 
nicht, ausführlich hingegen die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3.

7.1 Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 machen verschiedentlich geltend, 
mit dem rechtskräftigen Gestaltungsplan C.________ sei der Gewässerraum im 
Abschnitt 2.1 bereits festgelegt worden. Der Gestaltungsplan C.________ wurde 
vom Gemeinderat am 19. Juni 2007 erlassen und am 7. Juli 2009 vom Regie-

21

rungsrat genehmigt (vgl. RR-act. V/2/8). Die Bestimmungen zum Gewässerraum 
gemäss Art. 41a ff. GSchV sowie die zugehörigen Übergangsbestimmungen tra-
ten am 1. Juni 2011 in Kraft. Sie beanspruchten sofort, d.h. auch in bereits hängi-
gen Beschwerdeverfahren Geltung (BGE 139 II 470 E. 4.2). Für bestehende, kan-
tonalrechtliche Instrumente bleibt insoweit kein Raum, als sie hinter den bundes-
rechtlichen Mindestvorschriften zurückbleiben (vgl. Stutz, Uferstreifen und Gewäs-
serraum - Umsetzung durch die Kantone, in: URP 2012, S. 90 ff., S. 110; vgl. auch 
Urteil BGer 1C_271/2024 vom 8.10.2025 E. 3). Aus dem - im Verhältnis zu den 
Bestimmungen über den Gewässerraum - altrechtlichen Bestimmungen des Ge-
staltungsplans C.________ können die Beschwerdeführer im Hinblick auf die Fest-
legung des Gewässerraums gemäss Art. 41a GSchV somit nichts zu ihren Guns-
ten ableiten.

7.2 Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 berufen sich weiter auf das Gewäs-
serrauminventar der Gemeinde Morschach. Sie bringen vor, gemäss dem Gewäs-
serrauminventar vom 3. Juni 2014 sei der Gewässerraum im Bereich des rechts-
kräftigen Gestaltungsplans C.________ mit 5 m ab oberer Böschungskante fest-
gelegt worden.

7.2.1 Das Gewässerrauminventar der Gemeinde Morschach vom 3. Juni 2014 
geht auf einen Beschluss des Regierungsrats (RRB) Nr. 1102/2012 vom 27. No-
vember 2012 zurück. Mit diesem Beschluss empfahl der Regierungsrat den Ge-
meinden für die Festlegung der Gewässerräume ein zweistufiges Verfahren. Vor 
dem Hintergrund der durch die Revision der Gewässerschutzgesetzgebung verur-
sachten Rechtsunsicherheit sollte den Gemeinden die Möglichkeit eröffnet wer-
den, in einem Zwischenschritt zunächst innerhalb der Bauzonen ein behördenver-
bindliches Gewässerrauminventar zu erlassen, das der Genehmigungspflicht 
durch den Regierungsrat unterliegt. Im Rahmen der nächsten Ortsplanungsrevi-
sion sollte das Gewässerrauminventar alsdann in die Nutzungsplanung überführt 
werden (vgl. EGV-SZ 2014 B 8.4 E. 2.2). Bei der Genehmigung des behördenver-
bindlichen Gewässerrauminventars durch den Regierungsrat handelt es sich um 
einen richtplanerischen Akt. Dieser ist nicht selbständig anfechtbar (vgl. EGV-SZ 
2014 B 8.4 E. 2.5). Die Genehmigung eines Gewässerrauminventars schafft auf-
grund ihres richtplanerischen Charakters noch keine umfassende Rechtssicher-
heit, zumal ein Richtplan allgemein verbindliches Recht nicht abzuändern vermag 
(EGV-SZ 2014 B 8.4 E. 2.3; VGE III 2019 172 vom 18.6.2020 E. 5.3.1). Die Wah-
rung individueller Rechte im Zusammenhang mit der Ausscheidung der Gewäs-
serräume erfolgt bei der Überführung des Gewässerraums in die Nutzungsplanung 
oder anlässlich konkreter Baubewilligungsverfahren (vgl. EGV-SZ 2014 B.8.4 
E. 2.5; VGE III 2019 172 vom 18.6.2020 E. 5.3.1). Solange keine grundeigentü-

22

merverbindliche Umsetzung des Gewässerrauminventars erfolgt ist, kann die ge-
wässerschutzrechtliche Bewilligungsfähigkeit im Baubewilligungsverfahren auf 
Rüge hin oder von Amtes wegen uneingeschränkt überprüft werden (EGV-SZ 
2014 B 8.4. E. 2.3; VGE III 2019 172 vom 18.6.2020 E. 5.3.1).

7.2.2 Dem Gewässerrauminventar kommt nach dem Dargelegten nur (aber im-
merhin) behördenverbindlicher Charakter zu. Ob die gewässerschutzrechtlichen 
Vorgaben zur Einhaltung eines genügenden Gewässerabstands eingehalten sind, 
kann vor der grundeigentümerverbindlichen Festlegung der Gewässerräume im 
Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens und erst recht anlässlich der Nutzungs-
planung frei überprüft werden. Dies ergibt sich im Übrigen auch zwingend aus 
Art. 33 RPG, der eine volle Überprüfung von Nutzungsplänen durch eine kantonale 
Beschwerdebehörde vorschreibt (vgl. auch BGE 143 II 273 E. 4.2.3). Gelangt die 
zuständige Behörde bei der Nutzungsplanung von Amtes wegen oder im Rahmen 
von Einsprachen zur Erkenntnis, dass das Gewässerrauminventar den Anforde-
rungen von Art. 36a GSchG und Art. 41a ff. GSchV nicht entspricht, hat sie in der 
Nutzungsplanung demnach vom Gewässerrauminventar abweichende Festset-
zungen zu treffen. Dass der Regierungsrat mit dem RRB Nr. 969/2024 vom 
17. Dezember 2024 nach Darstellung der Beschwerdeführer vom Gewässerrau-
minventar abgewichen sein soll, führt demnach nicht zur Rechtswidrigkeit des an-
gefochtenen Entscheids. Ohnehin ist anzufügen, dass das Gewässerrauminventar 
vom 3. Juni 2014 datiert und offenbar auf der Annahme beruhte, der Gewässer-
raum sei nach Massgabe von Art. 41a Abs. 2 GSchV auszuscheiden (vgl. VGE III 
2022 124 vom 26.1.2023 E. 5.4). Mit dem Erlass des BGE 148 II 198 am 21. Sep-
tember 2021 steht jedoch fest, dass auch die Ausscheidung des Gewässerraums 
für den O.________bach gemäss Art. 41a Abs. 1 GSchV erfolgen muss (vgl. dazu 
VGE III 2022 124 vom 26.1.2023 E. 5.6). Soweit das Gewässerrauminventar unter 
Berücksichtigung von Art. 41a Abs. 2 GSchV erstellt wurde, erweist es sich dem-
nach als bundesrechtswidrig. Auch unter diesem Blickwinkel ist es den Beschwer-
deführern verwehrt, sich im Rahmen des hängigen Nutzungsplanverfahrens auf 
das Gewässerrauminventar vom 3. Juni 2014 zu berufen.

7.3 Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 bringen ferner vor, es liege ein 
rechtskräftiger Vorentscheid des Gemeinderats Morschach vom 11. Juni 2024 vor, 
wonach der Gewässerraum auf dem Grundstück KTN 001.________ durchgehend 
5 m ab oberer Böschungskante betrage und das Baufeld für ein Doppeleinfamili-
enhaus (DEFH) auf diesem Grundstück demnach ausserhalb des Gewässerraums 
liege (vgl. Beschluss des Gemeinderats Morschach [GRB] Nr. B.2.2.2 2024-70 
vom 11.6.2024 [in: VG-act. 2/6]).

23

7.3.1 Der Regierungsrat weist in der Vernehmlassung darauf hin, dass der Vor-
entscheid GRB Nr. B.2.2.2 2024-70 vom 11. Juni 2024 ebenfalls Gegenstand ei-
nes Beschwerdeverfahrens gebildet habe. Mit RRB Nr. 973/2024 vom 17. Dezem-
ber 2024 sei eine Beschwerde gegen diesen Vorentscheid abgewiesen worden, 
nachdem er mit dem hier angefochtenen RRB Nr. 969/2024 vom selben Tag über 
die "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" entschieden habe. Dabei sei der Regie-
rungsrat (wie im hier angefochtenen RRB Nr. 969/2024 vom 17.12.2024) zum 
Schluss gekommen, dass der Gewässerraum auf dem Grundstück KTN 
001.________ noch nicht rechtskräftig festgelegt worden sei. Der vom Regie-
rungsrat für das Baufeld auf dem Grundstück KTN 001.________ ermittelte Ge-
wässerraum betrage 5.65 m ab der Mittelachse des O.________baches. Dies ent-
spreche gemäss dem Bericht GWR (vgl. S. 19) einem Wert von fünf Metern ab der 
Böschungsoberkante. Der Gemeinderat habe damit zu Recht festgestellt, dass das 
Baufeld auf dem Grundstück KTN 001.________ ausserhalb des Gewässerraums 
liegt, wenn auch mit einer falschen Begründung.

7.3.2 Dass der Regierungsrat über eine Beschwerde gegen den Vorentscheid 
GRB Nr. B.2.2.2 2024-70 vom 11. Juni 2024 erst entschieden hat, nachdem er den 
hier angefochtenen RRB Nr. 969/2024 zur "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" 
gefasst hat, stellen die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 ebenso wenig in Ab-
rede wie den Einwand, dass der Regierungsrat im Rahmen des RRB Nr. 973/2024 
entschieden hat, der Gewässerraum auf dem Grundstück KTN 001.________ sei 
noch nicht rechtskräftig ausgeschieden. Das Verwaltungsgericht hat keinen An-
lass, an den Angaben des Regierungsrats zu zweifeln, sodass sich ein Beizug des 
RRB Nr. 973/2024 im vorliegenden Verfahren erübrigt. Allfällige Äusserungen des 
Gemeinderats Morschach zur definitiven Festlegung des Gewässerraums auf 
KTN 001.________, die er im Rahmen des GRB Nr. B.2.2.2 2024-70 vom 11. Juni 
2024 getroffen hat, hat der Regierungsrat demnach im Sinne des hier angefochte-
nen RRB Nr. 969/2024 vom 17. Dezember 2024 mit dem RRB Nr. 973/2024 vom 
selben Datum richtiggestellt. Vor diesem Hintergrund können die Beschwerdefüh-
rer aus dem GRB Nr. B.2.2.2 2024-70 vom 11. Juni 2024 nichts zu ihren Gunsten 
ableiten.

7.4 Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 machen weiter geltend, beim 
O.________bach bestehe im Hinblick auf den Hochwasserschutz gar kein Hand-
lungsbedarf.

7.4.1 Zur Begründung verwiesen die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 unter an-
derem auf die Naturgefahrenkarte Morschach Nord und führen aus, das anfallende 
Wasser werde künstlich über den Felsen O.________ in die Parzelle C.________ 

24

geleitet. Ohne diese künstliche Zuleitung würde das Wasser aus dem O.________ 
nach Westen abfliessen. Ausserdem besorge die Beschwerdeführerin Ziff. 2 seit 
2016 ununterbrochen den Unterhalt des O.________baches. Ohnehin sei die Ver-
sickerungsanlage Q.________ auf einen Wasserzufluss aus dem obgelegenen 
O.________ von höchstens 840l/s ausgelegt, sodass keine weiteren Wasserablei-
tungen in den O.________bach möglich seien. Auch ergebe sich aus der strategi-
schen und objektbezogenen Planung des Kantons kein Handlungsbedarf für den 
O.________bach. Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 berufen sich in dem Zu-
sammenhang auch auf den Bestandes- und Vertrauensschutz.

7.4.2 Unbehelflich ist der - soweit ersichtlich - vor dem Verwaltungsgericht erst-
mals (sinngemäss) erhobene Einwand der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3, 
beim O.________bach handle es sich um ein künstliches Gewässer. Auch künst-
liche Gewässer fallen in den Anwendungsbereich der Gewässerschutzgesetzge-
bung, was sich nicht zuletzt aus Art. 41a Abs. 5 lit. c GSchV ergibt (vgl. auch Ur-
teile BGer 1C_539/2021 vom 15.11.2022 E. 6.3; 1C_553/2019 vom 17.5.2021 
E. 3.1.2; VGE III 2024 66 vom 28.3.2025 E. 5.1.1). Ob der O.________bach bloss 
aufgrund einer künstlichen Zuleitung besteht, kann vor diesem Hintergrund dahin-
gestellt bleiben. Dasselbe gilt, soweit die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 gel-
tend machen, Wasser aus dem O.________ werde widerrechtlich in den 
O.________bach abgeleitet. Einleitungen in den O.________bach sind hier nicht 
Streitgegenstand. Die Beschwerdeführer hätten sich dagegen allenfalls auf zivil-
rechtlichem Weg zur Wehr zu setzen.

7.4.3 Nichts zu ihren Gunsten können die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 wei-
ter aus der Behauptung ableiten, dass der O.________bach in der strategischen 
und objektbezogenen Planung des Kantons Schwyz zum Handlungsbedarf an den 
Fliessgewässern nicht ausdrücklich aufgeführt sei (vgl. dazu Amt für Gewässer, 
Handlungsbedarf Fliessgewässer im Kanton Schwyz. Objektblätter Fliessgewäs-
ser. Objektbezogene Planung. Erläuterungsbericht - Schlussbericht, August 2021 
[objektbezogene Planung, VG-act. 20/27]; Amt für Gewässer, Handlungsbedarf an 
den Fliessgewässern des Kantons Schwyz. Strategische Planung. Technischer 
Bericht - Schlussbericht, November 2020 [strategische Planung, VG-act. 20/26]). 
Abgesehen davon, dass für den Abschnitt 2.1 gemäss dem Bericht GWR in der 
strategischen Planung eine hohe Priorität bezüglich Hochwasser festgelegt wurde 
(vgl. Bericht GWR, S. 18; vgl. auch WebGIS, Kategorie Handlungsbedarf Fliess-
gewässer), bildet die strategische Planung lediglich Grundlage für eine integrale, 
sektorenübergreifende Planung von zukünftigen Wasserbauprojekten (vgl. strate-
gische Planung, S. 5). Sie basiert unter anderem auf der Naturgefahrenkarte und 
gewichtet das Interesse am Hochwasserschutz bei den Gewässerabschnitten an-

25

hand der Grösse der Gefährdung und dem monetären Risiko (vgl. strategische 
Planung, S. 9). Die objektbezogene Planung greift die Resultate aus der strategi-
schen Planung auf, indem sie die prioritären Fliessgewässerabschnitte bezeich-
net, an denen Wasserbaumassnahmen von kantonalem, überregionalem Inter-
esse und im kantonalen Richtplan zu bezeichnen sind (vgl. objektbezogene Pla-
nung, S. 4). Auf eine Ausscheidung des Gewässerraums könnte dabei selbst dann 
nicht ohne Weiteres verzichtet werden, wenn der O.________bach in der strategi-
schen und objektbezogenen Planung nicht als prioritärer Fliessgewässerabschnitt 
bezeichnet worden wäre. Die beiden Planungsinstrumente dienen in erster Linie 
einer Priorisierung der Wasserbaumassnahmen anhand der Interessen des Hoch-
wasserschutzes und der Revitalisierung. Dass dem O.________bach dabei nach 
Ansicht der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 keine prioritäre Stellung zukom-
men soll (was den Angaben im Bericht GWR [S. 18] und den Informationen aus 
dem WebGIS [vgl. Kategorie Handlungsbedarf Fliessgewässer] widerspricht), führt 
nicht dazu, dass nach Massgabe von Art. 41a Abs. 5 GSchV auf die Ausscheidung 
eines Gewässerraums verzichtet werden könnte. Dies gilt umso mehr, als die stra-
tegische Planung die Stellung der Naturgefahrenkarte als wichtigste Grundlage für 
den Schutz vor Naturgefahren nicht in Frage stellt (vgl. strategische Planung, S. 9). 

7.4.4 Aus der Naturgefahrenkarte ergibt sich entlang des Abschnitts 2.1 eine mitt-
lere Gefährdung aus Hochwasser/Murgang (vgl. VG-act. 28/33; WebGIS [Geoka-
tegorie: Naturgefahrenkarte]). Die Naturgefahrenkarte basiert auf den Gewässer-
kennwerten für den O.________bach. Diese gehen bei einem Ereignis HQ30 von 
Abflussmengen von 5 m3/s und bei einem Ereignis HQ100 von 9 m3/s aus (vgl. 
Beilage zu VG-act. 24). Selbst unter Berücksichtigung einer Drosselwirkung des 
Kreisrohrs oberhalb des Abschnitts 2.1 (vgl. Beilage zu VG-act. 24) ergibt sich aus 
der Naturgefahrenkarte eine mittlere Gefährdung aus Hochwasser/Murgang. Auch 
der Bericht GWR geht von einer mittleren Gefährdung aus. Zudem verweist der 
Bericht GWR auf die strategische Planung des Kantons Schwyz, wonach in dem 
Abschnitt ein hoher Handlungsbedarf besteht (vgl. Bericht GWR, S. 18). Bei dieser 
Ausgangslage kann nicht ernsthaft in Abrede gestellt werden, dass im Abschnitt 
2.1 eine gewisse Hochwasserproblematik besteht. Dass Ausuferungen aufgrund 
der Topografie bei Hochwasserereignissen hauptsächlich Richtung Südwesten, 
d.h. weg vom Grundstück der Beschwerdeführerin Ziff. 3 fliesst, ändert daran 
nichts. Wie das Amt für Gewässer in seinen Ausführungen zutreffend darlegt (vgl. 
VG-act. 33), geht die Hochwasserproblematik ursächlich auf den O.________bach 
zurück. Aus gewässerschutzrechtlicher Sicht ist dieser Problematik unter anderem 
mit der Festlegung eines Gewässerraums Rechnung zu tragen (vgl. auch Art. 36a 
Abs. 1 lit. b GSchG).

26

7.4.5 Weitgehend an der Sache vorbei gehen schliesslich die Ausführungen der 
Beschwerdeführer, soweit sie sich auf die Kapazität der Versickerungsanlage 
Q.________ sowie den Bestandes- und Vertrauensschutz berufen. Die Ausschei-
dung des Gewässerraums für den O.________bach präjudiziert keine unmittelba-
ren Anpassungen bei der Versickerungsanlage Q.________. Ebenso wenig wer-
den gestützt darauf andere Massnahmen des Hochwasserschutzes erforderlich. 
Entsprechend besteht für sie im vorliegenden Verfahren kein Grund, sich auf den 
Bestandes- und Vertrauensschutz im Zusammenhang mit bereits getroffenen 
Hochwasserschutzmassnahmen zu berufen.

7.5 Konkrete Fehler bei der Berechnung des erforderlichen Gewässerraums ma-
chen die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 nicht geltend. Sie rügen aber eine 
Verletzung der Gemeindeautonomie.

7.5.1 Die Festlegung des Gewässerraums ist bundesrechtlich geregelt. Das Nut-
zungsplanverfahren ist kantonalrechtlich geregelt (§ 25 ff. PBG; § 8 f. sowie § 13 ff. 
der Planungs- und Bauverordnung [PBV; SRSZ 400.111] vom 2.12.1997). Insofern 
besteht keine kommunale Autonomie, auch kein kommunaler Ermessensspiel-
raum. Die Modalitäten einer allenfalls erforderlichen Interessenabwägung werden 
ebenfalls vom Bundesrecht vorgegeben (vgl. Art. 2 Abs. 3 RPG und Art. 3 Abs. 1 
Raumplanungsverordnung [RPV; SR 700.1] vom 28.6.2000), womit insofern eben-
falls keine Autonomie besteht. Indessen kommt die Pflicht zur Interessenabwä-
gung gemäss Art. 2 Abs. 3 RPG und Art. 3 Abs. 1 RPV zum Tragen, wo den 
rechtsanwendenden Behörden ein Handlungsspielraum zusteht. Unter diesem 
Blickwinkel besteht durchaus eine (gewisse) Autonomie der Gemeinden bei der 
Entscheidfindung mittels gebotener Interessenabwägung (vgl. VGE III 2024 65 
vom 28.3.2025 E. 4.2).

7.5.2 In Bezug auf die konkrete Festlegung des Gewässerraums im Abschnitt 2.1 
erwog der Regierungsrat im angefochtenen RRB Nr. 969/2024, die R+K Büro für 
Raumplanung AG habe am 11. September 2023 sowie am 4. Oktober 2023 Bege-
hungen des O.________baches durchgeführt. Die entsprechenden Erkenntnisse 
seien in den Bericht GWR eingeflossen. Für den Abschnitt 2 sei von einer durch-
schnittlichen Sohlenbreite von 0.7 m auszugehen. Bei einem Korrekturfaktor von 
1.5 (aufgrund eingeschränkter Breitenvariabilität) ergebe dies eine natürliche Soh-
lenbreite von 1.05 m und gemäss Art. 41a Abs. 1 lit. b GSchV einen Gewässer-
raum von 11.30 m (1.05 m x 6 + 5m). Dies entspreche gemäss dem Bericht GWR 
einem Gewässerraum ab der Mittelachse von beidseitig 5.65 m, was mit dem im 
Gestaltungsplan C.________ bzw. dem Gewässerrauminventar festgelegten Ge-
wässerraum von 5 m ab der oberen Böschungskante entspreche (vgl. angefoch-

27

tener Entscheid, E. 8.2; Bericht GWR, S. 19). Gemäss der Einschätzung des fach-
kundigen Amts für Gewässer im vorinstanzlichen Verfahren ist der Bericht GWR 
in Bezug auf die Herleitung der natürlichen Sohlenbreite aufgrund der ökomorpho-
logischen Aufnahmen und des Korrekturfaktors nachvollziehbar und korrekt. Dies 
wird auch von den Beschwerdeführern nicht in Abrede gestellt.

7.5.3 Bei dieser Ausgangslage erweist sich die Ausscheidung eines Gewässer-
raums im Abschnitt 2.1 von beidseits 5.65 m ab der Mittelachse des 
O.________baches als mit Art. 41a Abs. 1 lit. b GSchV als bundesrechtlich vorge-
geben. Inwieweit der angefochtene Entscheid die (beschränkte) Autonomie der 
Vorinstanz diesbezüglich verletzt haben könnte, ist weder konkret dargetan noch 
ersichtlich. Dies gilt umso mehr, als der Gemeinderat im Auflageverfahren für den 
Abschnitt 2.1 selbst noch einen Gewässerraum von 5.65 m vorgesehen hatte, sich 
im verwaltungsgerichtlichen Verfahren der Schlussfolgerung des Regierungsrats 
anschliesst und er zudem davon ausgeht, dass ein Abstand von 5.65 m ab der 
Mittelachse einem Abstand von 5 m ab der Böschungskante entspricht. Die Rüge 
einer Verletzung der Gemeindeautonomie mit Bezug auf den Abschnitt 2.1 ist un-
begründet.

8. Zu prüfen bleibt, wie es sich mit dem angefochtenen Entscheid bezüglich 
des Abschnitts 3 gemäss dem Bericht GWR verhält. In diesem Abschnitt verläuft 
der O.________bach in einer Eindolung über die Grundstücke KTN 
006.________, 005.________, 004.________, 003.________ und 007.________.

8.1 Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, der Gewässerraum sei auch 
für den Abschnitt 3 gemäss dem Bericht GWR bereits definitiv ausgeschieden, 
kann auf die vorstehenden Erwägungen verwiesen werden (vgl. insbesondere 
E. 5.2.6). Dasselbe gilt im Zusammenhang mit den Vorbringen zum Gestaltungs-
plan C.________ (vgl. E. 7.1) und zum Gewässerrauminventar (vgl. E. 7.2). Die 
diesbezüglichen Ausführungen im Zusammenhang mit dem Abschnitt 2.1 des 
O.________baches beanspruchen auch für den Abschnitt 3 Gültigkeit.

8.2 In Ergänzung zu den Ausführungen betreffend den Abschnitt 2.1, die auch 
für den Abschnitt 3 massgeblich sind, ist auf folgende Einwendungen einzugehen:

- Die Beschwerdeführer Ziff. 1 machen geltend, mit der Ausscheidung eines 
Gewässerraums im Bereich der Eindolung sei für den Hochwasserschutz 
nichts gewonnen. Aufgrund der Bebauungssituation und der Raumnutzung 
sei es sinnlos, im Bereich der Eindolung einen Gewässerraum festzulegen. 
Eine Renaturierung bzw. Ausdolung sei in diesem Bereich nicht möglich. 
Der Hochwasserschutz sei durch Massnahmen sicherzustellen, die in ei-

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nem dienstbarkeitsrechtlich gesicherten Korridor auf Grundstück KTN 
002.________ getroffen würden.

- Die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 äussern sich im Zusammenhang 
mit der Eindolung im Abschnitt 3 einlässlich auch zu den Kinder-/Erho-
lungsflächen, die im Bereich der Eindolung innerhalb des Gewässerraums 
bereits bewilligt worden seien.

8.3 Ob eine Ausdolung und Renaturierung des O.________baches im Abschnitt 
3 aufgrund der bestehenden Grundnutzung "momentan" (vgl. angefochtener Ent-
scheid, E. 9.3) oder definitiv (vgl. Beschwerde der Beschwerdeführer Ziff. 1 [VG-
act. 1]) nicht in Frage kommt, ist letztlich nicht entscheidend.

8.3.1 Die Ausscheidung des Gewässerraums dient unter anderem dem Schutz vor 
Hochwasser (Art. 36a Abs. 1 lit. b GSchG). Dass im Bereich der Eindolung des 
O.________baches (Abschnitt 3) eine Hochwasserproblematik besteht, ergibt sich 
aus der strategischen Planung des Kantons Schwyz (vgl. dazu oben, E. 7.4.3), der 
Naturgefahrenkarte (mittlere Gefährdung aufgrund von Hochwasser/Murgang; vgl. 
WebGIS, Kategorie Naturgefahren) und den dieser zugrunde liegenden Erhebun-
gen. Aus letzteren ergibt sich unter anderem, dass die Eindolung im Abschnitt 3 
bei einem Hochwasserereignis im Jahr 2005 verklauste und es zu Ausuferungen 
entlang der O.________strasse kam (vgl. Beilage zu VG-act. 24). Auch gemäss 
dem Bericht GWR kann unterhalb der Verengung der Eindolung ein Hochwasser 
bzw. eine Überschwemmung nicht ausgeschlossen werden "und bildet [dies] ein 
grosses Risiko" (vgl. Bericht GWR, S. 23).

8.3.2 Selbst wenn die Ausscheidung eines Gewässerraums im Abschnitt 3 nicht 
einer Ausdolung und der damit einhergehenden Renaturierung dient, sichert sie 
jedenfalls den Raumbedarf für (gegebenenfalls unterirdische) Massnahmen zum 
Schutz vor Hochwasserereignissen. Zu denken ist etwa an die von den Beschwer-
deführerin Ziff. 1 selbst ins Spiel gebrachte Vergrösserung der Abflusskapazität 
mit grösseren (Ersatz-) Rohren. Soweit sich die Beschwerdeführer Ziff. 1 (und der 
Gemeinderat Morschach) insoweit hauptsächlich gegen eine Ausdolung wenden, 
greift ihre Argumentation daher zu kurz. Dass ein konkretes Hochwasserprojekt 
ausgearbeitet ist, in dessen Rahmen eine anderweitige Festlegung des Gewäs-
serraums möglich wäre (vgl. § 44b des kantonalen Wasserrechtsgesetzes [kWRG; 
SRSZ 451.100] vom 11.9.1973), ist sodann weder geltend gemacht noch ersicht-
lich. Entsprechend kann auf die Ausscheidung eines Gewässerraums (einstwei-
len) auch nicht deshalb verzichtet werden, weil nach Angaben der Beschwerde-
führer Ziff. 1 auf dem Grundstück KTN 002.________ ein Korridor für Massnah-
men der Hochwassersicherheit dienstbarkeitsrechtlich gesichert sei (vgl. auch Ur-

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teil BGer 1C_178/2021 vom 3.3.2022 E. 4.4). Falls und soweit ein entsprechendes 
Hochwasserprojekt vorliegt, kann der Gewässerraum gegebenenfalls gestützt auf 
§ 44b kWRG neu bestimmt werden.

8.4 Soweit die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 gegen eine Ausscheidung 
des Gewässerraums im Bereich der Eindolung (Abschnitt 3) bewilligte Kinder- und 
Erholungsflächen ins Feld führen, kann ihnen ebenfalls nicht gefolgt werden. Wie 
bereits dargelegt, sind die Gewässerräume jedenfalls in den hier interessierenden 
Abschnitten 2.1 und 3 gemäss Bericht GWR nicht definitiv ausgeschieden. Daran 
ändert nichts, dass der Gemeinderat Morschach die Umgebungsgestaltung (mit-
samt der Spiel- und Erholungsflächen) im Meldeverfahren genehmigt hat. Diesen 
Umstand betonte der Regierungsrat in E. 9.3 des angefochtenen Entscheids. Ob 
und inwieweit für die Spiel- und Erholungsflächen ein nachträgliches Baubewilli-
gungsverfahren erforderlich ist und ob gar ein Rückbau ins Auge gefasst werden 
muss, ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Dabei ist insbesondere 
zu beachten, dass die Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 geltend machen, die 
Spielgeräte würden sich in einem Abstand von 7.2 m bis 8 m vom eingedolten 
O.________bach und somit ausserhalb des Gewässerraums befinden. Inwieweit 
den Beschwerdeführern Ziff. 2 und Ziff. 3 aus dem angefochtenen Entscheid ein 
rechtserheblicher Nachteil erwächst, ist vor diesem Hintergrund nicht erkennbar.

8.5 Im Zusammenhang mit der Ausscheidung eines Gewässerraums im Bereich 
der Eindolung (Abschnitt 3 gemäss Bericht GWR) macht der Gemeinderat Mor-
schach in seiner Vernehmlassung geltend, im angefochtenen Entscheid fehle eine 
Interessenabwägung. Es sei nicht erkennbar, dass die Ausscheidung eines Ge-
wässerraums im Bereich der Eindolung öffentlichen Interessen dienen würde. Die 
privaten Interessen wären demgegenüber stark betroffen. Es sei nicht ersichtlich, 
inwieweit ein Gewässerraum überwiegenden Interessen diene. Der Regierungsrat 
habe sein Ermessen an die Stelle jenes des Gemeinderats Morschach gesetzt, 
was gegen sein Planungsermessen verstosse.

8.5.1 Soweit der Gemeinderat Morschach vorbringt, es sei nicht ersichtlich, inwie-
fern an der Festlegung eines Gewässerraums ein überwiegendes Interesse be-
steht, scheint er davon auszugehen, dass nicht der Verzicht auf die Festlegung, 
sondern die Ausscheidung eines Gewässerraums einem überwiegenden Interesse 
bedarf. Das Gegenteil ist der Fall: Der Gesetz- bzw. Verordnungsgeber geht davon 
aus, dass das öffentliche Interesse an der Ausscheidung von Gewässerräumen so 
gewichtig ist, dass sie im Grundsatz stets geboten ist (vgl. Art. 41a Abs. 1 bis 
Abs. 4 GSchV). Auf eine Festlegung kann nur im Sinne einer Ausnahme unter den 
in Art. 41a Abs. 5 GSchV genannten Voraussetzungen verzichtet werden und 

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falls  keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (vgl. auch Urteil BGer 
1C_15/2019 vom 13.12.2019 E. 6.2 [nicht publ. in: BGE 146 II 134]; Modulare Ar-
beitshilfe, S. 44).

8.5.2 Zu beachten ist weiter, dass die Anpassung des Gewässerraums im Anwen-
dungsbereich von Art. 41a Abs. 4 GSchV die Gewährleistung des Hochwasser-
schutzes voraussetzt (vgl. Urteil BGer 1C_178/2021 vom 3.3.2022 E. 4.5). Inwie-
weit das im Rahmen von Art. 41a Abs. 5 GSchV anders sein soll, ist nicht ersicht-
lich (vgl. auch Modulare Arbeitshilfe, S. 45). Insoweit hat der Gemeinderat Mor-
schach das Interesse am Hochwasserschutz in rechtlich unzutreffender Weise be-
wertet, wenn er trotz der nachweislichen Hochwasserproblematik (vgl. oben, 
E. 8.3.1) auf eine Festlegung verzichtet hat. Ein unzulässiger Eingriff in seinen Er-
messensspielraum durch den Regierungsrat liegt dabei nicht vor, zumal das An-
liegen des Hochwasserschutzes in der Verfassung verankert ist (Art. 76 Abs. 1 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 
18.4.1999) und es sich um ein wichtiges öffentliches Anliegen handelt (vgl. Urteil 
BGer 1C_100/2017 vom 3.10.2017 E. 2.6).

8.5.3 Hinzu kommt, dass der Gemeinderat Morschach im Bericht zur 2. öffentli-
chen Auflage bezüglich des Gewässerraums des O.________baches integral auf 
die Detailstudie Gewässerraum O.________bach verweist (vgl. RR-act.  II/3/orien-
tierender Planinhalt Nr. 12]). Im damit angesprochenen Bericht GWR wird die 
Hochwasserproblematik erwähnt. Der Verzicht auf die Festlegung des Gewässer-
raums wird alsdann hauptsächlich mit dem Umstand begründet, dass keine Revi-
talisierungspriorität gegeben sei und eine Offenlegung nicht realisiert werden 
könne (vgl. Bericht GWR, S. 23). Dass die Festlegung eines Gewässerraums nicht 
nur der Revitalisierung und Offenlegung dient, sondern gegebenenfalls auch un-
terirdischen Massnahmen zur Verminderung des Hochwasserrisikos, wurde be-
reits dargelegt (vgl. E. 8.3.2). Die im Hinblick auf den Verzicht einer Festlegung 
des Gewässerraums getroffene Interessenabwägung erweist sich auch unter die-
sem Blickwinkel als unzutreffend.

9. Nach dem Dargelegten hat der Regierungsrat zutreffend erkannt, dass der 
Gewässerraum im Abschnitt 2.1 nach den neuen Vorschriften der Gewässer-
schutzgesetzgebung 11.30 m bzw. 5.65 m gemessen ab der Mittelachse des 
O.________baches beträgt und im Abschnitt 3 ein Gewässerraum nach Art. 41a 
Abs. 1 GSchV auszuscheiden ist. Die Beschwerde im Verfahren III 2025 7 ist ab-
zuweisen. Jene im Verfahren III 2025 13 ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
ist. Die amtlichen Kosten im Verfahren III 2025 7 von Fr. 2'500.-- sind den Be-
schwerdeführern Ziff. 1 im Betrag von Fr. 1'500.-- (unter solidarischer Haftung) und 

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der Gemeinde Morschach sowie der Beigeladenen Ziff. 11 zu je Fr. 500.-- aufzu-
erlegen. Die amtlichen Kosten im Verfahren III 2025 13 von Fr. 3'000.-- werden 
den Beschwerdeführerinnen (unter solidarischer Haftbarkeit) im Betrag von 2'000.-
- und der Gemeinde Morschach sowie der Beigeladenen Ziff. 11 zu je Fr. 500.-- 
auferlegt. Parteientschädigungen sind nicht geschuldet.

10. Für den Weiterzug eines verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeentscheides 
in Angelegenheiten kommunaler Nutzungsplanverfahren ans Bundesgericht gilt 
die in EGV-SZ 2009 B 8.4 in E. 8 (insb. E. 8.5) publizierte Besonderheit (vgl. statt 
anderer auch VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 E. 6.1 f.), wonach der verwaltungs-
gerichtliche Entscheid grundsätzlich erst nach einem positiven Beschluss der Ge-
meindeversammlung über die kommunale Nutzungsplanung sowie nach dem re-
gierungsrätlichen Genehmigungsbeschluss beim Bundesgericht angefochten wer-
den kann. Insofern besteht derzeit (noch) keine Weiterzugsmöglichkeit dieses Ent-
scheids ans Bundesgericht.

32

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde im Verfahren III 2025 7 wird abgewiesen. Die Beschwerde 
im Verfahren III 2025 13 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens III 2025 7 (Gerichtsge-
bühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf Fr. 2'500.-- festgesetzt.

2.1 Die Verfahrenskosten werden im Betrag von Fr. 1'500.-- den Be-
schwerdeführern Ziff. 1 (unter solidarischer Haftung) auferlegt.

Sie haben am 15. Januar 2025 einen Kostenvorschuss in der Höhe 
von Fr. 2'500.-- geleistet, sodass ihnen Fr. 1'000.-- aus der Gerichts-
kasse zurückzuerstatten sind.

2.2 Im Betrag von je Fr. 500.-- werden die Verfahrenskosten der Ge-
meinde Morschach und der Beigeladenen Ziff. 11 auferlegt.

Sie haben ihre Betreffnisse innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Ent-
scheids auf das Postkonto mit IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens III 2025 13 (Gerichts-
gebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf Fr. 3'000.-- festgesetzt.

3.1 Die Verfahrenskosten werden im Betrag von Fr. 2'000.-- den Be-
schwerdeführern Ziff. 2 und Ziff. 3 (unter solidarischer Haftung) aufer-
legt.

Sie haben am 23. Januar 2025 einen Kostenvorschuss in der Höhe 
von Fr. 3'000.-- geleistet, sodass ihnen Fr. 1'000.-- aus der Gerichts-
kasse zurückzuerstatten sind.

3.2 Im Betrag von je Fr. 500.-- werden die Verfahrenskosten der Ge-
meinde Morschach und der Beigeladenen Ziff. 11 auferlegt.

Sie haben ihre Betreffnisse innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Ent-
scheids auf das Postkonto mit IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen.

4. Gegen diesen Entscheid kann bis zum Vorliegen des Gemeindeversamm-
lungsbeschlusses und des regierungsrätlichen Genehmigungsbeschlusses 
sowie der anschliessenden allfälligen inhaltlichen Koordination durch das 
Verwaltungsgericht keine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten beim Bundesgericht in Lausanne erhoben werden.

33

5. Zustellung an:
- Beschwerdeführer Ziff. 1 (R)
- Vertreter der Beschwerdeführer Ziff. 2 und Ziff. 3 (2/R)
- Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- Gemeinderat Morschach (R)
- Beschwerdegegner Ziff. 6 (R)
- Beschwerdegegner Ziff. 7 (R)
- Beigeladene Ziff. 8 (R)
- Beigeladene Ziff. 9 (R)
- Beigeladene Ziff. 10 (R)
- Beigeladene Ziff. 11 (R)
- Amt für Raumentwicklung (z.K.)
- und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A, z.K.).

Schwyz, 26. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 15. Dezember 2025