# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a73c354a-1e33-5047-9c05-0dc1dc036001
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.04.2025 LC240039
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC240039_2025-04-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LC240039-O/U
damit vereinigt LC240040

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. D. Tolic Hamming

Beschluss und Urteil vom 2. April 2025

in Sachen

A._____, 
Beklagter und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,

gegen

B._____,
Klägerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt Y._____,

betreffend Ehescheidung / Scheidung auf Klage 

Berufung gegen ein Teilurteil des Einzelgerichtes im ordentlichen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Andelfingen vom 15. Januar 2024 sowie gegen ein 
Teilurteil des Einzelgerichtes im ordentlichen Verfahren des Bezirksgerich-
tes Andelfingen vom 6. Juni 2024; Proz. FE180010

- 2 -

Schlussanträge der Klägerin:
(act. 6/457 S. 1–3)

"1. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden.
 2. Es sei die Tochter C._____ (geb. tt.mm.2013) unter die alleinige 

elterliche Sorge der Klägerin zu stellen.  
 3. Es sei die Tochter C._____ (geb. tt.mm.2013) unter der Obhut der 

Klägerin zu belassen.
 4. Es seien für die Tochter C._____ (geb. tt.mm.2013) und den Be-

klagten Erinnerungskontakte vier Mal pro Jahr (alle drei Monate) 
bei der Fachstelle Kinderbetreuung D._____ anzuordnen. Auf eine 
weitergehende Festlegung des persönlichen Verkehrs sei bis auf 
weiteres zu verzichten.

 5. Es sei die mit Verfügung vom 1. Juli 2019 errichtete Beistandschaft 
nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB aufrechtzuerhalten und die Aufga-
ben der Beistandsperson neu folgendermassen festzulegen: 
- die Beiständin hat umgehend mit der Fachstelle Kinderbetreu-

ung D._____ zeitnahe Termine für die separaten Erstgespräche 
mit der Tochter C._____ (geb. tt.mm.2013) und dem Beklagten 
sowie für die Erinnerungskontakte zu vereinbaren und diese her-
nach den Parteien mitzuteilen.

- sie hat die Erinnerungskontakte zu überwachen, indem sie die 
Einhaltung und Durchführung der Kontakte in Erfahrung bringt.

 6. Es sei das Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz E._____ an-
zuweisen, eine Person für die errichtete Beistandschaft zu bezeich-
nen und diese mit den Aufgaben gemäss Rechtsbegehren Ziffer 5 
zu beauftragen.

 7. Es seien den Parteien durch das Gericht im Zusammenhang mit 
den am 21. April 2023 vorsorglich erteilten Weisungen betreffend 
Kinder-im-Blick-Kurs und Psychotherapie weitere Weisungen zu 
erteilen.

 8. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin monatlich, jeweils 
im Voraus zahlbar, folgende Beträge an den Unterhalt von C._____ 
(geb. tt.mm.2013) zu bezahlen:
- Ab Rechtskraft des Urteils: CHF 2'560.- (Barunterhalt: 

CHF 1'405.- zzgl. Überschussbeteiligung von CHF 1'082.-, Be-
treuungsunterhalt: CHF 73.-) zzgl. Familienzulagen;

- Ab August 2024: CHF 2'665.- (Barunterhalt: CHF 1'405.- zzgl. 
Überschussbeteiligung von CHF1'029.- Betreuungsunterhalt: 
CHF 231.-) zzgl. Familienzulagen;

- Ab August 2027: CHF 2'275.- (Barunterhalt: CHF 1'400.- zzgl. 
Überschussbeteiligung von CHF 875.-) zzgl. Familienzulagen;

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- Ab Juli 2029: CHF 2'449.- (Barunterhalt: CHF 1'395.- zzgl. Über-
schussbeteiligung von CHF 1'054.-) bis zum Abschluss einer 
Erstausbildung, mindestens jedoch bis zur Volljährigkeit zzgl. 
Familienzulagen.

 9. Es seien die Unterhaltsbeiträge gemäss vorstehender Ziffer 8 ge-
richtsüblich zu indexieren.

 10. Es sei gegenseitig kein nachehelicher Unterhalt geschuldet.
 11. Es seien die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV-

/lV-Rente vollständig der Klägerin anzurechnen.
 12. Es sei festzustellen, dass die Parteien güterrechtlich auseinander-

gesetzt sind.
 13. Es seien die während der Ehe angesparten Freizügigkeitsgutha-

ben je hälftig aufzuteilen. Die Pensionskasse des Beklagten sei an-
zuweisen, den noch zu berechnenden Ausgleichsbetrag zzgl. Zins 
seit 1. März 2018 vom Vorsorgekonto des Beklagten auf das Vor-
sorgekonto der Klägerin bei der F._____ AG zu überweisen.

 14. Es sei die Klägerin im Falle der Beibehaltung der gemeinsamen 
elterlichen Sorge und demnach Abweisung vorstehender Ziffer 2 
für berechtigt zu erklären, alleine, d.h. ohne Unterschrift des Be-
klagten, für C._____ (geb. tt.mm.2013) den Schweizer Pass sowie 
die Schweizer ID und den amerikanischen Reisepass zu beantra-
gen.

 15. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu 
Lasten des Beklagten."

Schlussanträge des Beklagten
(act. 6/145 S. 2-5; act. 6/455 S. 3):

"1. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden.
 2. Es sei die gemeinsame Tochter C._____, geb. tt.mm.2013, unter 

der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien zu belassen.
 3. Es sei die gemeinsame Tochter C._____ unter die alleinige Obhut 

des Beklagten zu stellen. Eventualiter sei die alternierende Obhut 
anzuordnen.

 4. Es sei die Betreuung von C._____ als MinimalregeIung im Rahmen 
eines gerichtsüblichen Besuchsrechts festzulegen, indem die Klä-
gerin berechtigt ist, C._____ jeweils am ersten und dritten Wochen-
ende eines jeden Monats von Freitagabend 18.00 Uhr bis Sonn-
tagabend 18.00 Uhr zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen 
und sie während zweier Ferienwochen zu betreuen.
Eventualiter sei die Betreuung bei alternierender Obhut wie folgt 
anzuordnen:

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- Der Beklagte sei für berechtigt und verpflichtet zu erklären, 
C._____ jeweils von Mittwochabend 18:00 Uhr bis Samstag 
10:00 Uhr und Dienstag über Mittag und Dienstag nach der 
Schule bis 18:00 Uhr einer jeden Woche auf eigene Kosten zu 
betreuen. Sowie jeweils an den Wochenenden in ungeraden Ka-
lenderwochen von Samstag 10.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr.

- Die Klägerin sei für berechtigt und verpflichtet zu erklären, 
C._____ jeweils von Sonntag 18:00 Uhr bis Mittwoch 18 Uhr, 
einer jeden Woche auf eigene Kosten zu übernehmen ohne 
Dienstag über Mittag und ohne Dienstag nach der Schule bis 
18:00 Uhr. Sowie jeweils an den Wochenenden in geraden Ka-
lenderwochen von Samstag 10.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr.

- Der Beklagte sei für berechtigt und verpflichtet zu erklären: 
C._____ während der Ferien wie folgt zu betreuen:

- In Jahren mit ungerader Jahreszahl:
in der ersten Woche der Wintersportferien,
in der letzten Woche der Frühlingsferien,
in den zwei letzten Wochen der Sommerferien,
in den zwei letzten Woche der Herbstferien,
in der ersten Woche der Weihnachtsferien.

In Jahren mit gerader Jahreszahl:
in der ersten Woche der Frühlingsferien,
in den drei ersten Wochen der Sommerferien,
in der ersten Wochen der Herbstferien,
in der zweiten Woche der Weihnachtsferien.

- Die Klägerin sei für berechtigt und verpflichtet zu erklären,
C._____ während der Ferien wie folgt zu betreuen:

In Jahren mit ungerader Jahreszahl:
in der ersten Woche der Frühlingsferien,
in den drei ersten Wochen der Sommerferien,
in der ersten Wochen der Herbstferien,
in der ersten Woche der Weihnachtsferien.

In Jahren mit gerader Jahreszahl:
in der ersten Woche der Wintersportferien,
in der letzten Woche der Frühlingsferien,
in den zwei letzten Wochen der Sommerferien,
in den zwei letzten Woche der Herbstferien,

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in der zweiten Woche der Weihnachtsferien.
- Der Beklagte sie für berechtigt und verpflichtet zu erklären, 

C._____ während der Feiertage wie folgt zu betreuen:
In Jahren mit ungerader Jahreszahl:

über Ostern von Gründonnerstag 18:00 Uhr, bis Oster-
montag, 18:00 Uhr
über Auffahrt von Mittwoch, 18:00 Uhr bis Sonntag 
18:00 Uhr

In Jahren mit gerader Jahreszahl:
über Pfingsten von Freitag, 18:00 Uhr bis Pfingst-

montag, 18:00 Uhr
über Allerheiligen von 31. Oktober 18:00 Uhr bis 1. No-
vember 18:00 Uhr

- Die Klägerin sie für berechtigt und verpflichtet zu erklären, 
C._____ während der Feiertage wie folgt zu betreuen:

In Jahren mit ungerader Jahreszahl:
über Pfingsten von Freitag, 18:00 Uhr bis Pfingstmon-
tag, 18:00 Uhr
über Allerheiligen von 31. Oktober 18:00 Uhr bis 1. No-
vember 18:00 Uhr

In Jahren mit gerader Jahreszahl:
über Ostern von Gründonnerstag, 18:00 Uhr, bis Oster-
montag, 18:00 Uhr

über Auffahrt von Mittwoch, 18:00 Uhr bis Sonntag 
18:00 Uhr

Es sei jeweils derjenige Elternteil zu verpflichten, die gemeinsame 
Tochter zum jeweils anderen Elternteil zu bringen, bei welchem sie 
sich gerade aufhält.
Es seien beide Parteien explizit unter Strafandrohung von Art. 292 
StGB bei Zuwiderhandlung zu verpflichten, die gemeinsame Toch-
ter C._____ gemäss der oben stehenden Regelung jeweils zum an-
deren Elternteil an seinen Betreuungstagen zu übergeben.
Subeventualiter sei für den Fall der Alleinzuteilung der Obhut an 
die Klägerin eine Betreuungsregelung anzuordnen, wie sie vom 
Obergericht des Kantons Zürich im Entscheid vom 08.09.2020 ge-
troffen wurde.

 5. Es sei die Klägerin zu verpflichten, dem Beklagten an den Unterhalt 
der gemeinsamen Tochter einen Barunterhaltsbeitrag von monat-
lich mindestens Fr. 2'000.00, zuzüglich Kinder- und oder Ausbil-
dungszulagen zu bezahlen, zahlbar auf den ersten eines jeden Mo-

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nats bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung, längs-
tens bis zum Eintritt in die volle Erwerbstätigkeit.
Eventualiter sei für den Fall der Zuteilung der alleinigen Obhut an 
die Klägerin der Beklagte zu verpflichten, an den Unterhalt der ge-
meinsamen Tochter einen Barunterhaltsbeìtrag von monatlich 
höchstens Fr. 900.00, zuzüglich Kinder- und oder Ausbildungszu-
lagen zu bezahlen, zahlbar auf den ersten eines jeden Monats bis 
zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung, längstens bis 
zum Eintritt in die volle Erwerbstätigkeit.
Für den Fall der Anordnung der alternierenden Obhut sei vorzu-
merken, dass der Beklagte die Krankenkassenprämie von C._____ 
übernimmt, während die Klägerin die übrigen Kinderkosten, wie 
Freizeit, Schulkosten, bezahlt. Es sei vorzumerken, dass die Klä-
gerin und der Beklagte die jeweils bei sich anfallenden Kosten für 
Wohnen, Essen, Kleider selber übernehmen.
Es sei kein Betreuungsunterhalt festzulegen.

 6. Es seien die AHV-Erziehungsgutschriften den Parteien gemäss der 
Betreuungsquote gutzuschreiben.

 7. Es seien gegenseitig keine nachehelichen Unterhaltsbeiträge im 
Sinne von Art. 125 ZGB zuzusprechen.

 8. Es seien die Vorsorgeguthaben der Parteien gemäss den Bestim-
mungen von Art. 122 ZGB auszugleichen.

 9. Es seien die Gütermassen der Parteien zu bestimmen und es sei 
nach der Durchführung des Beweisverfahrens dem Beklagten Ge-
legenheit zu geben, seine güterrechtlichen Ansprüche zu beziffern, 
mindestens jedoch sei die Klägerin zu verpflichten, dem Beklagten 
einen Betrag von mindestens Fr. 28'000.00 zu bezahlen.

 10. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
klagten."

Ergänzender Antrag des Beklagten im Schlussvortrag (act. 455 S. 3)
"Es sei festzustellen, dass der Wohnsitzwechsel von G._____ nach
E._____ unberechtigterweise erfolgte und es sei die Klägerin zu ver-
pflichten, C._____ in G._____ anzumelden."

Teilurteil des Einzelgerichtes vom 15. Januar 2024:
(act. 6/499 = act. 5)

1. Die Ehe der Parteien wird gestützt auf Art. 114 ZGB geschieden.

2. Die Tochter C._____, geboren am tt.mm.2013, wird unter der gemeinsamen 

elterlichen Sorge der Parteien belassen, unter dem Vorbehalt der nachste-

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henden Dispositiv-Ziffer 3 sowie unter dem Vorbehalt allfälliger Weisungen im 

Endentscheid (Dispositiv Ziffer 9). 

3. Die Klägerin wird für berechtigt erklärt, alleine, d.h. ohne Unterschrift des Be-

klagten, für C._____, geboren am tt.mm.2013, den Schweizer Pass sowie die 

Schweizer ID und den amerikanischen Reisepass zu beantragen.

4. Die Obhut für die Tochter C._____ wird der Klägerin zugeteilt. Die Tochter 

C._____ hat Wohnsitz bei der Klägerin.

5. Die Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen dem Beklagten und der 

Tochter C._____ erfolgt mit separatem Endentscheid. Die im Zusammenhang 

mit der Regelung des persönlichen Verkehrs getroffenen vorsorglichen Mass-

nahmen bleiben einstweilen in Kraft.

6. Die mit Verfügung vom 1. Juli 2019 errichtete Beistandschaft nach Art. 308 

Abs. 1 und 2 ZGB wird weitergeführt. Der Beistandsperson werden dabei 

einstweilen die folgenden Aufgaben übertragen:

– als neutrale Drittperson positiv auf die Eltern einzuwirken sowie als de-

ren Ratgeber und Vermittler zu amten,

– die Eltern in ihrer Sorge um die Tochter C._____ generell mit Rat und 

Tat zu unterstützen,

– je nach Zuständigkeit das Gericht oder die zuständige KESB über be-

sondere Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kindswohl des Kindes 

C._____ zu informieren und Anträge zu stellen, wenn eine Massnahme 

als notwendig erscheint.

Über weitere Aufgaben der Beistandsperson wird mit dem Endentscheid

entschieden.

7. Das Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz E._____ wird ersucht, zeitnah 

eine Beistandsperson gemäss Dispositiv Ziff. 6 zu ernennen und dieser einst-

weilen die Aufgaben gemäss Dispositiv Ziff. 6 zu übertragen.

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8. Gestützt auf den Wohnsitzwechsel der Klägerin mit der Tochter C._____ von 

G._____ nach H._____ werden die KESB I._____ und das Amt für Kindes- 

und Erwachsenenschutz E._____ ersucht, dafür besorgt zu sein, dass die für 

das Kind C._____ angeordneten Kindsschutzmassnahmen nahtlos weiterge-

führt werden können. 

9. Über allfällige Weisungen gemäss Art. 307 Abs. 3 ZGB wird mit dem Endent-

scheid entschieden. Die Weisungen gemäss Verfügung vom 21. April 2023 

bleiben einstweilen in Kraft. 

10. Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV/IV-Renten werden 

allein der Klägerin angerechnet. Es ist Sache der Parteien, die betroffenen 

Ausgleichskassen zu informieren.

11. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin an den Unterhalt der Tochter 

C._____ folgende Kinderunterhaltsbeiträge, zuzüglich Familien-, Kinder- 

und/oder Ausbildungszulagen, zu bezahlen:

 CHF 2'048.00 (davon CHF 0.– Betreuungsunterhalt) ab Rechtskraft des
   Scheidungsurteils bis 31. Juli 2027,

 CHF 2'012.00  (davon CHF 0.– Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2027
    bis 31. Juli 2029,

 CHF 2'036.00 (davon CHF 0.– Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2029
   bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen
   Ausbildung der Tochter (auch über die Volljährigkeit 
   hinaus).

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Klägerin zahlbar, und zwar monatlich im 

Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Zahlungsmodalitäten 

gelten über die Volljährigkeit hinaus, solange das Kind im Haushalt der Klä-

gerin lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Beklagten stellt bzw. 

keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.

12. Persönliche Unterhaltsbeiträge im Sinne von Art. 125 ZGB sind gegenseitig 

nicht geschuldet. 

13. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 11 vorstehend basiert 

auf folgenden Grundlagen: 

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Einkommennetto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, Familienzulagen separat:
- Klägerin: CHF 4'462.00 bis und mit 31. Juli 2027 (70% Pensum)

CHF 5'099.00 ab 1. August 2027 bis 31. Juli 2029
(80% Pensum)

CHF 6'374.00 ab 1. August 2029 (100% Pensum)
 Beklagter:  CHF 8'170.00 (100% Pensum, inkl. Nebeneinkommen als 

 Lehrbeauftragter)
 C._____: CHF 300.00 Kinderzulage
familienrechtlicher Bedarf:
- Klägerin: CHF 3'896.00 bis und mit 31. Juli 2029

CHF 4'054.00 ab 1. August 2029
- Beklagter: CHF 4'793.00
- C._____: CHF 1'684.00 bis und mit 31. Juli 2027

CHF 1'640.00 ab 1. August 2027 bis 31. Juli 2029
CHF 1'666.00 ab. 1. August 2029

14. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 11 basieren auf dem Landesindex der 

Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende November 

2023 von 106.2 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). Sie sind je-

weils auf den 1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2025, 

dem Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres anzupassen. Die 

Anpassung erfolgt nach folgender Formel:

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
Neuer Unterhaltsbeitrag  =

106.2

Fällt der Index unter den Stand von Ende November 2023, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

15. Die Pensionskasse J._____, … [Adresse], wird angewiesen, mit Rechtskraft 

des Scheidungsurteils vom Vorsorgekonto des Beklagten (Vers.-Nr. 1, AHV-

Nr. 2) CHF 25'543.08, zuzüglich Zins ab 1. März 2018, auf das Vorsorgekonto 
der Klägerin (Vertrag-Nr. 3, AHV-Nr. 4, IBAN CH 5) bei der Pensionskasse 

F._____ AG, … [Adresse], zu überweisen.

16. Güterrechtliche Ausgleichszahlungen sind keine zu leisten und es wird fest-

gestellt, dass die Parteien güterrechtlich auseinandergesetzt sind. 

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17. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen werden zusammen mit dem Endent-

scheid geregelt. 

18. [Mitteilungen]

19. [Rechtsmittel]

Teilurteil des Einzelgerichtes vom 6. Juni 2024:
(act. 6/539 = act. 9/5)

1. Es wird festgestellt, dass über die Ehescheidung und deren Nebenfolgen, 

mit Ausnahme der in diesem Entscheid geregelten Nebenfolgen, bereits mit 

Teilurteil vom 15. Januar 2024 entschieden worden ist. 

2. Der Beklagte wird unter dem Vorbehalt der nachstehenden Dispositiv-Ziffer 

3 für berechtigt zu erklären, das Kind C._____ zwei Mal pro Monat für die 

Dauer eines halben Tages (5 Stunden) in Begleitung einer Fachperson zu 

sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Sollte die Begleitung durch eine 

Fachperson nicht möglich sein, finden die begleiteten Besuche zwei Mal pro 

Monat im Rahmen des institutionalisierten Besuchstreffs statt. Datum, Zeit-

punkt und Ort der einzelnen Besuche werden von der Beistandsperson fest-

gelegt. Nach der Dauer von sechs Monaten, gerechnet ab dem ersten Be-

such, werden die Besuche von der Beistandsperson ausgewertet, und diese 

stellt bei der zuständigen Behörde Antrag auf Regelung des künftigen Kon-

takts zwischen dem Beklagten und dem Kind. Bis zum Erlass eines anders-

lautenden Entscheids der zuständigen Behörde bleibt es beim begleiteten 

Besuchsrecht.

3. Das Besuchsrecht des Beklagten gemäss Dispositiv-Ziffer 2 wird bis auf 

Weiteres sistiert.

4. Die abweichenden Anträge der Parteien im Zusammenhang mit dem per-

sönlichen Verkehr des Beklagten / Wohnsitz Klägerin werden abgewiesen.

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5. Der Beistandsperson wird der Auftrag erteilt, zusammen mit den Parteien 

und C._____ abzuklären, ob die Möglichkeit zur Teilnahme am Kurs "Kinder 

aus der Klemme" besteht und ob eine Implementierung des Kurses "Kinder 

aus der Klemme" zielführend ist. Wird die Implementierung des Kurses "Kin-

der aus der Klemme" von der Beistandsperson und den Parteien als zielfüh-

rend erachtet, so wird der Beistandsperson die Kompetenz erteilt, einen sol-

chen Kurs zu implementieren. Die Parteien werden diesfalls verpflichtet, am 

Kurs teilzunehmen und die Kosten, soweit diese nicht von Dritten übernom-

men werden, je hälftig zu übernehmen

Nebst den im Teilurteil vom 15. Januar 2024 definierten Aufgaben werden für 

die Beistandsperson folgende Aufgaben festgelegt:

- mit den Eltern und C._____ Gespräche führen, soweit und in welchen 

Abständen die Beistandsperson es als notwendig erachtet, 

- zusammen mit den Eltern von C._____ zu prüfen, ob eine bindungsge-

stützte Psychotherapie möglich und zielführend ist. Soweit bei den Par-

teien und der Beistandsperson ein Einverständnis besteht, wird die Bei-

ständin ermächtigt, die bereits angefangene bindungsgestützte Psycho-

therapie der Parteien weiterzuführen respektive zu implementieren und 

periodisch zu überprüfen. Die Kosten der Therapie sind, soweit diese 

nicht von Dritten abgedeckt werden, von den Parteien je selber zu über-

nehmen, 

- zu prüfen, wie sich die Haltung von C._____ hinsichtlich einer Aufnahme 

eines Besuchs- und Ferienbesuchsrechts von C._____ beim Beklagten 

entwickelt und gegebenenfalls ab wann und welcher Form die Neuauf-

nahme des Besuchs- und Ferienbesuchsrechts zu regeln wäre, 

- je nach Zuständigkeit die KESB oder das Gericht jeweils per Ende De-

zember eines jeden Jahres oder bei Bedarf über die von der Beistands-

person gemachten Feststellungen schriftlich zu unterrichten und Emp-

fehlungen respektive Anträge hinsichtlich des weiteren Vorgehens be-

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züglich des Besuchs-, Feiertagsbesuchs- und Ferienbesuchsrechts des 

Beklagten respektive der Aufhebung der Sistierung des angeordneten 

Besuchsrechts abzugeben respektive zu stellen.

6. Die zuständige KESB wird ersucht, die Aufgaben der Beistandsperson ent-

sprechend dem Teilurteil vom 15. Januar 2024 und den in diesem Urteil er-

wähnten Aufgaben anzupassen.

7. Weitere Weisungen nach Art. 307 Abs. 3 ZGB werden nicht erteilt.

8. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:

CHF 15'000.00 die weiteren Gerichtskosten betragen: 

CHF 28'871.00 Gutachten PUK / Erinnerungskontakte 

CHF 1'513.70 Zeugenentschädigungen

CHF 1'255.00 diverse Kosten

9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden den Parteien je zur Hälfte auf-

erlegt, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einst-

weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Parteien werden auf die Nach-

zahlungspflicht für die Gerichtskosten gemäss Art. 123 ZPO hingewiesen.

10. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. Die Parteien wer-

den auf die Nachzahlungspflicht für die Aufwendungen der unentgeltlichen 

Rechtsvertretung gemäss Art. 123 ZPO hingewiesen. 

11. [Mitteilungen]

12. [Rechtsmittel]

Berufungsanträge:

des Beklagten und Berufungsklägers:

betreffend das Teilurteil vom 15. Januar 2024 (act. 2 S. 2 f.)
1. Es sei das Teilurteil des Bezirksgerichts Andelfingen vom 15. Januar 

2024 aufzuheben und es sei(-en):

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a. unter Berücksichtigung des Urteils vom 6. Juni 2024 (Geschäfts-Nr. 
FEL800L0-B/UEndurtei/Mp) ein gesamthaftes Urteil zu fällen.

b. die Ehe der Parteien gestützt auf Art. 114 ZGB zu scheiden
c. die gemeinsame Tochter C._____ geboren am tt.mm.2013, unter 

der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien zu belassen, ohne 
Vorbehalt der Dispositiv-Ziffer 3 des Teilurteils vom 15. Januar 2024.

d. Dispositiv-Ziffer 3 des Teilurteils vom 15. Januar 2024 aufzuheben.
e. die gemeinsame Tochter C._____ unter die Obhut des Beklagten zu 

stellen, ev. die Tochter C._____ unter die alternierende Obhut der 
Parteien zu stellen.

f. eine Betreuungsregelung gemäss Antrag Ziff. 1.b) und c) der Beru-
fungsschrift gegen das Urteil vom 06. Juni 2024 festzulegen.

g. die Unterhaltszahlungen in Aufhebung von Dispositiv Ziff. 11 aufzu-
heben und wie folgt festzulegen:

Für den Fall der Anordnung der alternierenden Obhut sei vorzu-
merken, dass der Berufungskläger die Krankenkassenprämie von 
C._____ übernimmt, während die Berufungsbeklagte die übrigen 
Kinderkosten wie Freizeit und Schulkosten bezahlt. Es sei vorzu-
merken, dass die Parteien die jeweils bei sich anfallenden Kosten 
für Wohnen, Essen und Kleider selbst übernehmen.
Eventualiter sei für den Fall der Zuteilung der alleinigen Obhut an 
die Berufungsbeklagte der Berufungskläger zu verpflichten, an 
den Unterhalt der gemeinsamen Tochter einen Barunterhaltsbei-
trag von monatlich höchstens CHF 1'386.00, zuzüglich Kinder- 
und oder Ausbildungszulagen zu bezahlen, zahlbar rückwirkend 
ab Teilurteil vom 15. Januar 2024 auf den ersten eines jeden Mo-
nats bis zum 31. Juli 2027, danach Fr. 1'039.00 pro Monat bis 
zum Erreichen der Mündigkeit.

h. die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV/IV-Renten 
den Parteien hälftig anzurechnen.

i. Dispositiv-Ziffern 6., 7., 8., 12., 14., 15., und 16. unverändert ins Ge-
samturteil zu übernehmen und im Gesamturteil zu bestätigen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Berufungs-
beklagten.

betreffend das Teilurteil vom 6. Juni 2024 (act. 9/2 S. 2)
1. Es seien die Ziffern 1., 2., 3., 4., 5., 8. und 9. (teilweise) und 10. (teil-

weise) des Urteils des Bezirksgerichts Andelfingen vom 6. Juni 2024 
aufzuheben und es sei
a. unter Berücksichtigung des Teilurteils vom 15. Januar 2024 (Ge-

schäfts-Nr. FEI80010-B/Ubegründet/Mp) ein gesamthaftes Urteil zu 
fällen.

b. die Betreuung bei alternierender Obhut wie folgt anzuordnen:

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- Der Berufungskläger sei für berechtigt und verpflichtet zu erklä-
ren, C._____ an drei Wochenenden pro Monat jeweils von Freitag 
nach der Schule bis Montagmorgen vor Schulbeginn auf eigene 
Kosten zu betreuen.

- Der Berufungskläger sei für berechtigt und verpflichtet zu erklä-
ren, C._____ während der Schulferien sowie den Feiertagen hälf-
tig zu betreuen.

c. das begleitete Besuchsrecht aufzuheben.
d. die Berufungsbeklagte unter Strafandrohung von Art. 292 StGB zu 

verpflichten, zusammen mit dem Berufungskläger eine Mediation 
und den Kurs «Kinder aus der Klemme» zu besuchen, bis spätesten 
Juli 2025.

e. in Aufhebung von Dispositiv Ziff. 8 die Gerichtskosten sowie die wei-
teren Kosten auf die Staatskasse zu nehmen.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Berufungs-
beklagten.

der Klägerin und Berufungsbeklagten (act. 15 S. 3, act. 28 S. 1):

1. Es sei die Berufung des Beklagten und Berufungsklägers vom 29. August 
2024 (Poststempel: 13. September 2024) gegen das Teilurteil des Bezirks-
gerichts Andelfingen vom 15. Januar 2024 vollumfänglich abzuweisen, wo-
bei vorab ein Teilurteil in Bezug auf die Berufung gegen Dispositiv-Ziffer 1 
des Teilurteils (Scheidungspunkt) zu fällen und die Ehe der Parteien zu 
scheiden sei;

2. Es sei die Berufung des Beklagten und Berufungsklägers vom 29. August 
2024 (Poststempel: 13. September 2024) gegen das Endurteil des Bezirks-
gerichts Andelfingen vom 6. Juni 2024 vollumfänglich abzuweisen, soweit 
darauf einzutreten ist; 

3. Es sei der Beklagte und Berufungskläger zu verpflichten, der Klägerin und 
Berufungsbeklagten einen Prozesskostenvorschuss für das vorliegende Ver-
fahren in der Höhe von CHF 10'000.– zu bezahlen; 

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten des 
Beklagten und Berufungsklägers.

Prozessuale Anträge:

1. Es seien die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens beim Bezirksgericht An-
delfingen (Geschäfts-Nr. FE180010) beizuziehen;

2. Eventualiter für den Fall der Abweisung des Rechtsbegehrens Ziffer 3 sei 
der Klägerin und Berufungsbeklagten für das vorliegende Verfahren die un-

- 15 -

entgeltliche Prozessführung zu gewähren und sei ihr in der Person von 
Rechtsanwalt Y._____, K._____ AG, ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu 
bestellen. 

Es wird beschlossen: 

1. Der Antrag der Berufungsbeklagten auf Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses für das Berufungsverfahren in Höhe von Fr. 10'000.– wird abge-

wiesen.

2. Das Gesuch der Berufungsbeklagten um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird 

abgewiesen.

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien mit nachfolgendem Erkenntnis.

4. Dieser Entscheid erwächst in Rechtskraft, wenn nicht innert 10 Tagen ab 
der schriftlichen Zustellung von einer Partei schriftlich beim Obergericht des 

Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Postfach, 8021 Zürich, eine Begründung 
verlangt wird (Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 239 ZPO). 

Wird eine Begründung verlangt, so läuft den Parteien die Frist zur Erklärung 

eines Rechtsmittels ab Zustellung des begründeten Entscheides. 

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht. 

Es wird erkannt:

1. Die Teilurteile des Einzelgerichtes im ordentlichen Verfahren des Bezirksge-

richts Andelfingen vom 15. Januar 2024 und vom 6. Juni 2024 werden voll-

umfänglich aufgehoben.

2. Die Ehe der Parteien wird geschieden.

3. Die Tochter C._____, geboren am tt.mm.2013, wird unter der gemeinsamen 

elterlichen Sorge der Parteien belassen.

- 16 -

4. Die Obhut für die Tochter C._____, geboren am tt.mm.2013, wird der 

Berufungsbeklagten zugeteilt.

5. Die mit Verfügung vom 1. Juli 2019 errichtete Beistandschaft nach Art. 308 

Abs. 1 und 2 ZGB wird weitergeführt und der Beistandsperson werden die 

folgenden Aufgaben übertragen:

 als neutrale Drittperson positiv auf die Eltern einzuwirken sowie als de-

ren Ratgeber und Vermittler zu amten,

 die Eltern in ihrer Sorge um die Tochter C._____ generell mit Rat und 

Tat zu unterstützen,

 mit den Eltern und C._____ Gespräche führen, soweit und in welchen 

Abständen die Beistandsperson es als notwendig erachtet, 

 den Aufbau des Kontakts zwischen dem Vater und C._____ gemäss 

Ziffer 2 c) der Vereinbarung zu begleiten und dessen Umsetzung mit 

geeigneten Massnahmen sicherzustellen,

 über die Erweiterung des Kontakts gemäss der Regelung in Ziffer 2 c) 

der Vereinbarung zu entscheiden, unter Einbezug der Eltern und 

C._____,

 für den Fall, dass gegen eine Erweiterung des Kontakts entschieden 

wird, nach Ablauf der jeweiligen, in Ziffer 2 c) der Vereinbarung ange-

gebenen Zeitspanne erneut eine Beurteilung vorzunehmen, bis eine 

Ausweitung der Kontakte gemäss der nächsten Kontaktstufe sinnvoll 

ist,

 für den Fall, dass die von den Parteien bezeichneten Vertrauensperso-

nen nicht zur Verfügung stehen (Ziffer 2 c.aa), für die Implementierung 

von wöchentlichen Video-Calls zwischen dem Vater und C._____ ge-

mäss Ziffer 2 c.bb) besorgt zu sein und diese selbst zu begleiten 

oder die Begleitung durch eine geeignete Fachperson zu organisieren,

- 17 -

 falls nötig weitere für die kindgerechte Durchführung der Kontakte not-

wendige Modalitäten verbindlich festzulegen.

6. Das Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz E._____ wird ersucht, bald 

möglichst eine Beistandsperson für C._____ zu ernennen und dieser die 

Aufgaben gemäss Dispositiv-Ziffer 5 zu übertragen.

7. Die Vereinbarung der Parteien vom 4. März 2025 wird genehmigt. Sie lautet 

wie folgt: 

1. Scheidung
Die Parteien beantragen dem Gericht gemeinsam die Scheidung ihrer Ehe.

2. Elterliche Sorge, Obhut und Betreuungsrecht

a) Elterliche Sorge
Die Parteien beantragen dem Gericht, die elterliche Sorge für ihre Tochter 
C._____, geboren am tt.mm.2013, beiden Eltern gemeinsam zu belassen.
Entsprechend sind die Parteien verpflichtet, sämtliche wesentlichen Fragen 
der Pflege, Erziehung und Ausbildung wie namentlich Wahl der Schule, 
Berufswahl, Abschluss von Lehrverträgen sowie medizinische Eingriffe von 
einiger Tragweite miteinander abzusprechen. 
Den Parteien ist bekannt, dass ein Aufenthaltswechsel von C._____ der Zu-
stimmung beider Eltern bedarf, wenn der neue Aufenthaltsort im Ausland 
liegt, oder der Wechsel des Aufenthaltsortes erhebliche Auswirkungen auf 
die Ausübung der elterlichen Sorge und die persönlichen Kontakte zwischen 
einem Elternteil und C._____ hat. 
Der Berufungskläger verpflichtet sich, seine Zustimmung für die Erneuerung 
des amerikanischen Reisepasses und der Schweizer Ausweispapiere von 
C._____ zu erteilen. 

b) Obhut 
Die Parteien beantragen, es sei die Obhut für C._____ der Berufungs-
beklagten zuzuteilen.

c) Betreuungsrecht
aa) Die Parteien beabsichtigen, dass der Kontakt zwischen dem Beru-
fungskläger und C._____ mittels wöchentlichen Video-Calls wiederaufge-
nommen werden soll. Diese Video-Calls sollen unter Zuschaltung einer Ver-
trauensperson stattfinden. Als Vertrauenspersonen wurden L._____ und 
M._____ angefragt. Die Berufungsbeklagte verpflichtet sich, umgehend die 
Verfügbarkeit der Vertrauenspersonen abzuklären und den Berufungskläger 
darüber zu informieren. Je nach Verfügbarkeit der Vertrauensperson legen 

- 18 -

die Parteien den Start und genauen Zeitpunkt der wöchentlichen Video-Calls 
gemeinsam fest. 
bb) Für den Fall, dass weder L._____ noch M._____ zur Verfügung stehen, 
soll die neu vom Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz E._____ ernannte 
Beistandsperson für die Umsetzung der wöchentlichen Video-Calls besorgt 
sein.
cc) Sobald die Durchführung von wöchentlichen Video-Calls unter Beizug 
der Vertrauensperson oder der Beistandsperson sichergestellt ist, ist der Be-
rufungskläger berechtigt, einmal wöchentlich einen Video-Call mit C._____ 
zu führen. 
dd) Die Beistandsperson entscheidet zwei Monate nach Beginn der wö-
chentlichen Video-Calls, ob ein physischer Kontakt zwischen dem Beru-
fungskläger und C._____ sinnvoll und durchführbar ist. Bejahendenfalls ist 
der Berufungskläger berechtigt, C._____ alle zwei Wochen an einem von 
der Vertrauensperson oder der Beistandsperson vorgeschlagenen Ort in An-
wesenheit der Vertrauensperson oder der Beistandsperson zu treffen. Wird 
bei der ersten Beurteilung vom Übergang zu physischen Kontakten zwi-
schen dem Berufungskläger und C._____ abgesehen, erfolgt eine erneute 
Beurteilung nach einem weiteren Monat. Während dieser Zeit sollen die wö-
chentlichen Video-Calls weiterhin stattfinden.
ee) Die Beistandsperson entscheidet nach Ablauf eines Monats bzw. nach 
zwei Treffen, ob Kontakte ohne Anwesenheit der Vertrauensperson oder der 
Beistandsperson selbst sinnvoll sind. Bejahendenfalls ist der Berufungsklä-
ger berechtigt, C._____ alle zwei Wochen für drei Stunden ohne Begleitung 
an einem von C._____ bestimmten Ort in E._____ oder Umgebung zu tref-
fen. Die Treffen sollen alle zwei Wochen an einem von den Parteien verein-
barten Wochentag stattfinden. Die Kontakte sollen zeitlich von rund drei 
Stunden auf einen Tag (von 10.00 bis 18.00 Uhr) ausgeweitet werden. Wäh-
rend dieser Zeit sollen die wöchentlichen Video-Calls zwischen dem Beru-
fungskläger und C._____, wenn möglich ohne Zuschaltung der Vertrauens-
person oder der Beistandsperson, weitergeführt werden.
ff) Die Beistandsperson entscheidet drei Monate nach den ersten unbe-
gleiteten Treffen gemäss lit. ee), ob jedes zweite Wochenende Treffen aus-
serhalb von E._____ sinnvoll sind. Bejahendenfalls ist der Berufungskläger 
berechtigt, C._____ jedes zweite Wochenende einen Tag von 10.00 Uhr bis 
18.00 Uhr zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Wird der Übergang 
zu solchen Kontakten nicht als sinnvoll erachtet, findet nach weiteren drei 
Monaten eine erneute Beurteilung durch die Beistandsperson statt.
gg) Die Beistandsperson entscheidet drei Monate nach dem Übergang zu 
Treffen gemäss lit. ff), ob ausgedehntere Kontakte mit Übernachtung sinn-
voll sind. Wird der Übergang zu Übernachtungen nicht als sinnvoll erachtet, 
findet nach weiteren drei Monaten eine erneute Beurteilung statt.
hh) Sobald die Beistandsperson dies für sinnvoll erachtet, ist der Beru-
fungskläger berechtigt, C._____ jedes zweite Wochenende von Samstag, 

- 19 -

10.00 Uhr bis Sonntag, 18.00 Uhr zu sich oder mit sich auf Besuch zu neh-
men.
ii) Die Beistandsperson entscheidet sechs Monate nach dem Übergang 
zu Übernachtungen gemäss lit. hh), ob die Betreuung auf Ferien und Feier-
tage ausgedehnt werden soll. Wird eine Ausdehnung der Betreuung nicht 
als sinnvoll erachtet, findet nach weiteren drei Monaten eine erneute Beur-
teilung statt.
jj) Sobald die Beistandsperson dies für sinnvoll erachtet, ist der Beru-
fungskläger berechtigt, C._____ wie folgt zu betreuen:
- an jedem zweiten Wochenende jeweils ab Freitagabend 18.00 Uhr bis 

Sonntagabend 18.00 Uhr;
- jeweils am zweiten Tag der Doppelfeiertage Weihnachten und Neujahr;
- in den Jahren mit gerader Jahreszahl über die Osterfeiertage (Oster-

samstag bis und mit Ostermontag) und
- in den Jahren mit ungerader Jahreszahl über die Pfingstfeiertage 

(Pfingstsamstag bis und mit Pfingstmontag).
Fällt das Betreuungswochenende des Berufungsklägers auf Ostern, beginnt 
seine Betreuungsverantwortung bereits ab Gründonnerstag, 18.00 Uhr, und 
dauert bis Ostermontag, 18.00 Uhr. 
Fällt das Betreuungswochenende des Berufungsklägers auf Pfingsten, ver-
längert sich seine Betreuungsverantwortung bis Pfingstmontag, 18.00 Uhr. 
Ausserdem verbringt C._____ während der Schulferien drei Wochen pro 
Jahr zusammen mit dem Berufungskläger. Die Parteien sprechen sich über 
die Aufteilung der Ferien mindestens drei Monate im Voraus ab. Können sie 
sich nicht einigen, so kommt in Jahren mit gerader Jahreszahl das Entschei-
dungsrecht bezüglich der Aufteilung der Ferien dem Berufungskläger zu; in 
Jahren mit ungerader Jahreszahl der Berufungsbeklagten.
Weitergehende oder abweichende Betreuungsregelungen auf einvernehmli-
cher Basis und unter Rücksichtnahme auf die Interessen und Bedürfnisse al-
ler Familienmitglieder bleiben vorbehalten.

3. Beistandschaft
Die Parteien beantragen dem Gericht, es sei die mit Verfügung vom 1. Juli 
2019 errichtete Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB weiterzufüh-
ren. 

Sie beantragen weiter, das Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz 
E._____ zu ersuchen, bald möglichst eine Beistandsperson für C._____ zu 
ernennen und dieser die folgenden Aufgaben zu übertragen:
- als neutrale Drittperson positiv auf die Eltern einzuwirken sowie als de-

ren Ratgeber und Vermittler zu amten,
- die Eltern in ihrer Sorge um die Tochter C._____ generell mit Rat und 

Tat zu unterstützen,

- 20 -

- mit den Eltern und C._____ Gespräche führen, soweit und in welchen 
Abständen die Beistandsperson es als notwendig erachtet, 

- den Aufbau des Kontakts zwischen dem Vater und C._____ gemäss 
Ziffer 2 c) zu begleiten und dessen Umsetzung mit geeigneten Mass-
nahmen sicherzustellen,

- über die Erweiterung des Kontakts gemäss der Regelung in Ziffer 2 c) 
zu entscheiden, unter Einbezug der Eltern und C._____,

- für den Fall, dass die von den Parteien bezeichneten Vertrauensperso-
nen nicht zur Verfügung stehen (Ziffer 2 c.aa), für die Implementierung 
von wöchentlichen Video-Calls zwischen dem Vater und C._____ ge-
mäss Ziffer 2 c.bb) besorgt zu sein und diese selbst zu begleiten oder 
die Begleitung durch eine geeignete Fachperson zu organisieren,

- falls nötig weitere für die kindgerechte Durchführung der Kontakte not-
wendige Modalitäten verbindlich festzulegen.

4. Kinderunterhalt 
Der Berufungskläger verpflichtet sich, der Berufungsbeklagten monatliche 
Beiträge (zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Familien-, Kin-
der- und Ausbildungszulagen) an die Kosten des Unterhalts und der Erzie-
hung der Tochter in folgendem Umfang zu bezahlen:
- Fr. 1'570.– für die Zeit ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 

Mai 2031 (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt)
- Fr. 1'350.– für die Zeit ab Juni 2031 (davon Fr. 0.– als Betreuungs-

unterhalt).
Die Kinderunterhaltsbeiträge sind im Voraus zahlbar, und zwar jeweils auf 
den Ersten eines jeden Monats, bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum 
Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung auch über die Volljährigkeit 
hinaus. Die Kinderunterhaltsbeiträge sind auch über die Volljährigkeit hinaus 
an die Berufungsbeklagte zahlbar, solange das Kind im Haushalt der 
Berufungsbeklagten lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem 
Berufungskläger stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.

5. Nachehelicher Unterhalt
Die Parteien verzichten gegenseitig auf nachehelichen Unterhalt im Sinne 
von Art. 125 ZGB. 

6. Grundlagen der Unterhaltsberechnung
Dieser Vereinbarung liegen folgende finanzielle Verhältnisse zugrunde:
Einkommensverhältnisse:
- Erwerbseinkommen Berufungskläger: Fr. 8'013.–

(monatlich netto, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Familien-, Kinder- und Aus-
bildungszulagen)

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- Erwerbseinkommen Berufungsbeklagte bis Juli 2027: Fr. 4'300.–
(monatlich netto 60% Pensum, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Familien-, 
Kinder- und Ausbildungszulagen)
Erwerbseinkommen Berufungsbeklagte ab August 2027: Fr. 5'250.–
(monatlich netto 80% Pensum, inkl. 13. Monatslohn, exkl. Familien-, 
Kinder- und Ausbildungszulagen)

- C._____ Fr. 330.–
(Kinder- und Ausbildungszulagen)

familienrechtlicher Bedarf:
- des Berufungsklägers: Fr. 5'400.–
- der Berufungsbeklagten bis Juli 2027: Fr. 4'160.–

der Berufungsbeklagten ab August 2027: Fr. 3'670.–
- C._____ bis Juli 2027: Fr. 1'600.–

C._____ ab August 2027: Fr. 1'700.–

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7. Teuerungsausgleich
Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 4 basieren auf dem Landesindex der 
Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Januar 
2025 von 106.8 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). Sie sind je-
weils auf den 1. Januar jedes Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2026, dem 
Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres anzupassen. Die An-
passung erfolgt nach folgender Formel:

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
Neuer Unterhaltsbeitrag  =

106.8

Fällt der Index unter den Stand von Ende Januar 2025, berechtigt dies nicht 
zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

8. Erziehungsgutschriften
Die Parteien vereinbaren, dass die Erziehungsgutschriften für die Berech-
nung künftiger AHV-/IV-Renten ausschliesslich der Berufungsbeklagten an-
gerechnet werden. Die Parteien werden die betroffenen Ausgleichskassen 
über diese Regelung informieren.

9. Vorsorgeausgleich
Der Berufungskläger verpflichtet sich, von seinem Pensionskassenguthaben 
bei der Zürcher Kantonalbank, Postfach, 8010 Zürich, den Betrag von 
Fr. 25'543.08 zuzüglich Zins ab 1. März 2018 auf das Vorsorgekonto der 
Berufungsbeklagten zu übertragen. 
Die Parteien ersuchen das Gericht, die Zürcher Kantonalbank, Postfach, 
8010 Zürich, nach Vorlage der notwendigen Unterlagen anzuweisen, vom 
Freizügigkeitskonto des Berufungsklägers (A._____, IBAN CH 6, AHV-Nr. 2) 
Fr. 25'543.08 zuzüglich Zins ab 1. März 2018 auf ein von der Berufungsbe-
klagten noch zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto zu übertragen.

10. Güterrecht
In güterrechtlicher Hinsicht erklären sich die Parteien als bereits vollständig 
auseinandergesetzt. Jeder behält zu Eigentum, was er gegenwärtig besitzt 
und was auf seinen Namen lautet und trägt allfällig auf seinen Namen lau-
tende Schulden allein.

11. Saldoklausel
Mit Vollzug dieser Vereinbarung erklären sich die Parteien in ehe-, schei-
dungs- und güterrechtlicher Hinsicht als per Saldo aller gegenseitigen An-
sprüche vollständig auseinandergesetzt.

12. Kosten- und Entschädigungsfolgen
Die Parteien übernehmen die Gerichtskosten des erst- und zweitinstanzli-
chen Verfahrens je zur Hälfte und verzichten gegenseitig auf eine Parteient-
schädigung.

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8. Die Pensionskasse der N._____-Unternehmungen, … [Adresse] wird ange-

wiesen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Vorsorgeguthaben des 

Berufungsklägers (A._____, geb. tt. November 1980, AHV-Nr. 2, Versicher-

ten-Nummer 7, Betrieb O._____ AG) CHF 25'543.08 zuzüglich Zins ab 

1. März 2018 auf das Vorsorgekonto der Klägerin bei der P._____, Q._____ 

[Ort] (Vertrag-Nr. 8, R._____ AG, … [Adresse], zuhanden B._____, geb. tt. 

August 1983, AHV-Nr. 4) zu überweisen.

9. Die Entscheidgebühr für das erstinstanzliche Verfahren wird festgesetzt auf: 

Fr. 15'000.00 die weiteren Gerichtskosten betragen: 

Fr. 28'871.00 Gutachten PUK / Erinnerungskontakte 

Fr. 1'513.70 Zeugenentschädigungen

Fr. 1'255.00 diverse Kosten

10. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt.

Verzichten die Parteien auf eine Begründung des Entscheids, wird die 

Entscheidgebühr auf zwei Drittel ermässigt. 

11. Die Gerichtskosten für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren werden den 

Parteien je zur Hälfte auferlegt.

Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens werde zufolge der Gewährung 

der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genom-

men. Die Parteien werden auf die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO 

hingewiesen.

Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden aus dem vom 

Berufungskläger geleisteten Vorschuss von Fr. 4'000.– bezogen. Im Falle 

des Verzichts auf eine Begründung des Entscheids wird der Mehrbetrag 

dem Berufungskläger, unter Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates, 

zurückerstattet. Die Berufungsbeklagte wird verpflichtet, dem Berufungs-

kläger die Hälfte der von ihm bezogenen Entscheidgebühr zu ersetzen. 

12. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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13. Schriftliche Mitteilung 

 an die Parteien, 
 an die Vorinstanz, 
 an die KESB I._____, im Dispositiv-Auszug hinsichtlich der Ziffern 3 bis 

6 und 7.2,
 an die aktuelle Beiständin M._____, im Dispositiv-Auszug hinsichtlich 

der Ziffern 3 bis 6, und 7.2,
 an das Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz E._____, … 

[Adresse], im Dispositiv-Auszug hinsichtlich der Ziffern 3 bis 6 und 7.2,
 nach unbenütztem Ablauf der Begründungsfrist mit Formular an das Zi-

vilstandsamt S._____,
 nach unbenütztem Ablauf der Begründungsfrist mit Formular an die 

Einwohnerkontrolle der Stadt E._____, 
 nach unbenütztem Ablauf der Begründungsfrist an die Pensionskasse 

der N._____-Unternehmungen, … [Adresse], im Dispositiv-Auszug hin-
sichtlich der Ziffern 2, 7.9 und 8,

je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Begründungsfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

14. Dieser Entscheid erwächst in Rechtskraft, wenn nicht innert 10 Tagen ab 
der schriftlichen Zustellung von einer Partei schriftlich beim Obergericht des 

Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Postfach, 8021 Zürich, eine Begründung 
verlangt wird (Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 239 ZPO). Wird eine Begrün-

dung verlangt, so läuft den Parteien die Frist zur Erklärung eines Rechtsmit-

tels ab Zustellung des begründeten Entscheides. 

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht. 

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. die Vorsitzende:

lic. iur. M. Stammbach

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. D. Tolic Hamming

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