# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 792794fb-f519-5e50-8f35-61595a641993
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.09.2010 A-2923/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2923-2010_2010-09-09.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-2923/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richter Markus Metz (Vorsitz), 
Richterin Marianne Ryter Sauvant, Richter Beat Forster, 
Gerichtsschreiber Johannes Streif.

A._______, 
vertreten durch B._______, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Billag AG,
av. de Tivoli 3, 1700 Freiburg,
Erstinstanz,

und

Bundesamt für Kommunikation BAKOM,
Abteilung Aufsicht und Funkkonzessionen, 
Zukunftstrasse 44, Postfach, 2501 Biel,
Vorinstanz.

Radio- und Fernsehempfangsgebühren.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-2923/2010

Sachverhalt:

A.
A._______  meldete  am 28. November  2001  bei  der  Billag  AG ihren 
privaten Empfang für ein Radio und ein Fernsehgerät an und bezahlte 
in der Folge die Gebühren bis zum 30. Juni 2004. Im Juli 2004 verliess 
A._______  die  Schweiz  und  reiste  in  [...]  ein.  Sie  heiratete  am 
16. November 2004 in [...]  einen [...]  Staatsbürger. Am 3. März 2005 
beantragte sie Asyl in [...].

Am 12. April 2005 reiste sie wieder in die Schweiz ein, wo für sie am 
29. April  2005 ein fürsorgerischer Freiheitsentzug angeordnet wurde. 
Sie wurde anschliessend bis im Dezember 2005 hospitalisiert.

B.
Mit  Verfügung  vom 4. Dezember  2009  stellte  die  Billag  AG fest,  die 
Gebührenpflicht von A._______ für den privaten Empfang von Radio- 
und  Fernsehsendungen  habe  zwischen  dem  1. Juli  2004  und  dem 
31. März 2005 bestanden, da die Gebührenpflichtige keine schriftliche 
Mitteilung des meldepflichtigen Sachverhalts über die Beendigung ih-
res Radio- und Fernsehempfangs gemacht habe und auf sie die Vor-
schriften über die Befreiung von der Gebühren- und Meldepflicht nicht 
anwendbar  seien.  Am  22. Dezember  2009  reichte  A._______  beim 
Bundesamt  für  Kommunikation  BAKOM  (Vorinstanz)  dagegen  Be-
schwerde ein, die mit Verfügung vom 24. März 2010 abgewiesen wur-
de.

C.
A._______  (Beschwerdeführerin)  liess  mit  Schreiben  datiert  vom 
22. Dezember 2009 (Eingang am 27. April 2010) beim Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerde erheben mit der Begründung, sie habe ihren 
Wohnsitz  von  Juli  2004  bis  April  2005  in  [...]  gehabt,  vorher  und 
nachher  aber  in  der  Schweiz. Damit  entfalle  für  jenen Zeitraum ihre 
Gebühren-  und  Meldepflicht  für  den  Radio-  und  Fernsehempfang  in 
der Schweiz.

D.
Die Billag AG (nachfolgend Erstinstanz) beantragte am 22. Juni 2010 
die Abweisung der Beschwerde mit der Begründung, das Ende der ge-
setzlichen Gebührenpflicht knüpfe nicht an die effektive Auflösung ei-
nes Haushalts oder dessen Verlassen an, sondern an die schriftliche 

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Meldung eines meldepflichtigen Sachverhalts bei der Erstinstanz. Da 
die Dauer des Aufenthalts in [...] vom 21. Juli 2004 bis 12. April 2005 
die  Voraussetzungen  der  Befreiung  von  der  Melde-  und  Gebüh-
renpflicht von Art. 63 Bst. a der Radio- und Fernsehverordnung vom 
9. März 2007 (RTVV, SR 784.401) nicht erfülle, spiele es auch keine 
Rolle  mehr,  ob  die  Beschwerdeführerin  in  der  fraglichen  Zeit  ihren 
Wohnsitz in der Schweiz aufgegeben habe.

E.
In der Vernehmlassung vom 23. Juni 2010 hielt die Vorinstanz an ih-
rem angefochtenen Entscheid fest,  da die Beschwerdeführerin keine 
schriftliche Mitteilung über die Einstellung des Betriebs der Empfangs-
geräte eingereicht habe und ein zeitlich befristeter Auslandaufenthalt 
analog einer gewöhnlichen Ferienabwesenheit zu werten sei. Es müs-
se davon ausgegangen werden, dass ein Haushalt in der Schweiz wei-
terhin bestanden habe. Da sich die Beschwerdeführerin bewusst  bei 
der Gemeinde nicht  abgemeldet  habe, als sie die Schweiz Richtung 
[...]  verlassen habe, sei  sie in  der Schweiz für  die Dauer ihres Aus-
landaufenthalts noch gemeldet gewesen und könne deshalb nicht von 
der Melde- und Gebührenpflicht befreit werden.

F.
In der Stellungnahme vom 5. Juli 2010 hielt die Beschwerdeführerin an 
ihrem Standpunkt fest.

G.
Auf die weiteren entscheidrelevanten Vorbringen der Parteien wird das 
Bundesverwaltungsgericht im Rahmen seiner Erwägungen zurückkom-
men.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorin-
stanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Da im Bereich 
Radio-  und  Fernsehgebühren  keine  Ausnahme  vorliegt  und  das 

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BAKOM eine Behörde nach Art. 33 Bst. d VGG ist, befindet das Bun-
desverwaltungsgericht über die vorliegende Beschwerde.

2.
Die Beschwerdeführerin ist Adressatin des angefochtenen Entscheids 
und wird durch diesen beschwert. Sie ist damit gemäss Art.  48 Abs. 1 
VwVG zur Beschwerde berechtigt.

3.
Auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde (vgl. Art.  50 
und 52 VwVG) ist einzutreten.

4.
Anfechtungsobjekt  im  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
bildet  der  vorinstanzliche Entscheid. Dieser  begrenzt  den möglichen 
Umfang des Streitgegenstands. Somit kann nur Gegenstand des Be-
schwerdeverfahrens  sein,  was  bereits  Gegenstand  des  vorinstanzli -
chen Verfahrens gewesen ist  oder nach richtiger Gesetzesauslegung 
hätte sein sollen (vgl.  ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, 
Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Basel  2008, 
Rz. 2.7 f.). Das Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen 
Verfügung war bildet folglich, soweit es im Streit liegt, den Streitgegen-
stand. Die Erstinstanz stellte mit Schreiben vom 4. Mai 2007 den Aus-
stand  von  Radio-  und  Fernsehempfangsgebühren  für  den  Zeitraum 
vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2007 fest, deren Schuldnerin die Be-
schwerdeführerin sei. Am 4. Dezember 2009 verfügte sie den Fortbe-
stand  der  Gebührenpflicht  für  die  Zeit  vom  1. Juli  2004  bis  zum 
31. März 2005. Eine hiergegen erhobene Beschwerde wies die Vorin-
stanz mit angefochtener Verfügung ab. Im Streit liegt somit die Frage, 
ob  die  Beschwerdeführerin  der  Erstinstanz  für  die  Zeit  vom  1.  Juli 
2004 bis  zum 31. März 2005 Gebühren für  den privaten Radio-  und 
Fernsehempfang zu entrichten hat.

5.
Das  Bundesverwaltungsgericht  überprüft  den  angefochtenen  Ent-
scheid auf Verletzungen von Bundesrecht – einschliesslich der unrich-
tigen  oder  unvollständigen  Feststellung  des  Sachverhalts  und  der 
Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des  Ermessens  –  sowie  auf 
Angemessenheit hin (Art. 49 VwVG).

6.
Per  1. April  2007  sind  das  neue  Bundesgesetz  vom 24. März  2006 

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über Radio- und Fernsehen (RTVG, SR 784.40) und die dazugehörige 
Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) in Kraft getreten. Da sich der 
hier  zu  beurteilende  Sachverhalt  abschliessend  unter  dem  bis  zum 
31. März  2007 geltenden  Recht,  dem  Bundesgesetz  vom  21. Juni 
1991 über Radio- und Fernsehen (aRTVG, AS 1992 601 mit weiteren 
Änderungen) und der Radio- und Fernsehverordnung vom 6. Oktober 
1997 (aRTVV, AS 1997 2903 mit weiteren Änderungen), ereignet hat, 
ist für die Beurteilung der sich stellenden Rechtsfragen noch das alte  
Recht anwendbar (vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Rz. 2.202 mit Hinwei-
sen).

7.
Personen, welche Radio- und Fernsehprogramme empfangen wollen, 
müssen  dies  der  zuständigen  Behörde   melden  (Art. 41  Abs. 1 
aRTVV). Art. 55 Abs. 1 aRTVG sieht zudem vor, dass der Betrieb von 
Radio-  und  Fernsehprogrammen  gebührenpflichtig  ist  (Empfangsge-
bühr). Die Empfangsgebühren werden in Art. 55 Abs. 2 und 3 aRTVG 
weiter ausgeführt und sind vom Bundesrat in Art. 44 ff. aRTVV konkret 
festgelegt worden.

7.1 Art. 41  Abs.  2  aRTVV  (in  der  Fassung  der  aRTVV,  welche  am 
1. August  2001  in  Kraft  gesetzt  worden  ist;  AS 2001 1680)  legt  hin-
sichtlich der Empfangsgebühr eine Mitwirkungs- und Meldepflicht fest: 
Änderungen des meldepflichtigen Sachverhalts  haben in schriftlicher 
Form zu erfolgen. Art. 44 Abs. 2 aRTVV bestimmt weiter, dass bei der 
Einstellung des Betriebs von Empfangsgeräten die Gebührenpflicht am 
letzten Tag des Monats endet,  in dem die Einstellung mitgeteilt  wird 
(vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 2C.629/2007 E. 2.1 vom 13. März 
2008; Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts  A-893/2010 vom 2. Juni 
2010 E. 4.2). Die Praxis des Bundesgerichts stellt klare Anforderungen 
an die Melde- bzw. Mitwirkungspflicht derjenigen Personen, die Radio- 
und Fernsehprogramme empfangen oder den Empfang einstellen wol-
len. So  hält  die  Rechtsprechung  fest,  es  sei  nicht  zu  beanstanden, 
dass  die  Billag AG diese  Mitwirkungspflicht  relativ  streng  handhabe 
und eine deutliche Mitteilung verlange, wenn die Gebührenpflicht ab-
laufe,  da  es  sich  beim  Inkasso  der  fraglichen  Gebühren  um 
Massenverwaltung handle (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.621/2004 
E. 2.2 vom 3. November 2004; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts 
A-2276/2006  vom 1.  März  2007  E.  7,  A-2348/2006  vom 14.  August 
2007 E. 4.2,  A-4466/2008 vom 3. Februar  2009 E. 5.1,  A-2761/2009 
vom 23. Oktober 2009 E. 5.2).

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7.2 Die  Beschwerdeführerin  beruft  sich  sinngemäss  auf  Art.  43 
aRTVV. Diese  Bestimmung  regelt  Ausnahmen  von  der  Meldepflicht 
und befreit  davon unter anderen Personen mit Wohnsitz im Ausland, 
welche sich höchstens drei Monate in der Schweiz aufhalten (Art.  43 
Bst. a aRTVV). 

7.3 Im  vorliegenden  Fall  hat  sich  die  Beschwerdeführerin  am 
28. November 2001 für den Radio- und Fernsehempfang angemeldet 
und damit ihre Gebühren- und Meldepflicht begründet. Daher oblag ihr 
fortan die Pflicht, Änderungen des meldepflichtigen Sachverhalts (Vor-
handensein empfangsbereiter Geräte und der angegebenen Adresse) 
der  Erstinstanz  schriftlich  mitzuteilen.  Um  ihre  Gebührenpflicht  zu 
beenden, hätte sie der Erstinstanz schriftlich über die Betriebseinstel -
lung der Empfangsgeräte (Art. 44 Abs. 2 aRTVV) bzw. über die Auflö-
sung ihres Haushalts und ihren Wegzug ins Ausland orientieren müs-
sen (oben E. 7.1). Die Beschwerdeführerin stellt  sich auf den Stand-
punkt,  wonach  sie  –  zufolge  Auflösung  ihres  Wohnsitzes  in  der 
Schweiz  –  für  die  Dauer  ihres  Verbleibs  in  [...]  der  Gebühren-  und 
Meldepflicht nicht unterstehe. Sie verkennt damit, dass eine Wohnsitz -
nahme im Ausland nach erfolgter Begründung der Melde- und Gebüh-
renpflicht nicht von der Gebührenpflicht zu befreien vermag. Die Aus-
nahmeregelung des Art. 43 Bst. a aRTVV hat vielmehr die (ursprüngli-
che) Befreiung von der Meldepflicht zum Gegenstand und erfasst nur 
jene  Personengruppen,  die  gar  nie  melde-  und  gebührenpflichtig 
werden  und  daher  von  der  erstmaligen  Meldepflicht  ausgenommen 
sein sollen. Dies trifft  auf die Beschwerdeführerin, die sich zu Recht  
am 28. November 2001 angemeldet hatte, gerade nicht zu. Obwohl sie 
die  Schweiz  im Juli  2004 verlassen  und  am 16. November  2004  an 
ihrem Wohnort in [...] geheiratet hatte, unterlag sie damit weiterhin der 
Pflicht,  die Erstinstanz über  ihren Wegzug ins Ausland schriftlich  zu 
orientieren,  um  damit  ihre  Gebührenpflicht  zu  beenden.  Das 
fluchtartige und damit „wortlose“ Verlassen der Schweiz vermochte sie 
nicht davon zu entbinden, sich zur Beendigung ihrer Gebührenpflicht 
bei  der  Erstinstanz  schriftlich  abzumelden,  auch  wenn  sie  sich 
subjektiv  in  einer  Notlage  glaubte  und  die  Absicht  hatte,  ihren 
Wohnsitz in der Schweiz aufzugeben, und diese Absicht auch objektiv 
bestätigt hatte. Da sie dies nicht getan hatte, durfte die Erstinstanz ei -
ne Beendigung des Betriebs der Empfangsgeräte und damit der Ge-
bührenpflicht  erst  mit  der  Mitteilung  der  (ehemaligen)  Wohn-
sitzgemeinde annehmen. Die Beschwerdeführerin unterlag damit  der 
Gebührenpflicht, bis sie diese durch schriftliche Meldung an die Erstin -

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stanz aufgehoben hat. Die Beschwerde ist aus diesem Grund abzuwei-
sen.

8.
Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt. Bei diesem Aus-
gang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten 
zu übernehmen (Art. 63 Abs. 1 VwVG); sie werden mit dem Kostenvor-
schuss gleicher Höhe verrechnet.  Eine Parteientschädigung ist ihr bei 
diesem Verfahrensausgang nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten  von Fr. 500.--  werden der  Beschwerdeführerin 
auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- ver-
rechnet.

3.
Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 1000289028/tuf; Einschreiben)
- die Erstinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Markus Metz Johannes Streif

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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