# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6f780322-02ee-5ee4-99f4-adf2d3a4a0d5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.12.2025 D-7462/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7462-2025_2025-12-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-7462/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Markus König;   

Gerichtsschreiberin Lea Fritsche. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch Marek Wieruszewski,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 29. August 2025. 

 

 

 

D-7462/2025 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 15. Mai 2024 zu-

sammen mit seinem jüngeren Bruder B._______ (N (…)) die Türkei auf 

dem Luftweg legal verliess und am 20. Mai 2024 in die Schweiz einreiste, 

wo er am 21. Mai 2024 um Asyl nachsuchte, 

dass er anlässlich der Personalienaufnahme vom 24. Mai 2025 und der 

Anhörung vom 13. Juni 2024 zu seinen persönlichen Verhältnissen und zur 

Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen vorbrachte, er sei kurdi-

scher Ethnie und alevitischen Glaubens, 

dass er im Dorf C._______ (Bezirk D._______, Provinz E._______) gebo-

ren und aufgewachsen sei, und bis zu seiner Ausreise mit seinen drei Brü-

dern und seinen Eltern dort gewohnt habe, 

dass sein Vater als Schweisser und Maurer arbeite und die Familie ein klei-

nes Landstück besitze, auf welchem sie Landwirtschaft betreibe, 

dass er die Schule bis zur achten Klasse besucht habe und anschliessend 

zu Hause zu den Ziegen geschaut und im Garten geholfen habe,  

dass er zudem 2017/2018 ungefähr ein Jahr lang in Urfa im Bereich Son-

nenenergie/Solarpanels gearbeitet habe,  

dass er im Jahre 2022 in Gaziantep in einer stillgelegten Schule von FETÖ 

(Fethullahçı Terör Örgütü, Anmerkung des Gerichts) zusammen mit seinem 

Bruder B._______ während zehn bis fünfzehn Tagen Reinigungsarbeiten 

verrichtet habe,  

dass der Cousin seines Vaters, F._______, und sein Grossvater, 

G._______, die PKK (Partiya Karkerên Kurdistanê) unterstützt hätten und 

sein Grossvater wegen Unterstützung und Beherbergung der PKK im Ge-

fängnis gewesen sei,  

dass auch er selbst die PKK während eines oder zwei Jahren gelegentlich 

mit Tabak, Schuhen, Socken und Unterwäsche unterstützt habe,   

dass er, als er in den Bergen Ziegen gehütet habe, von Unbekannten zum 

Cousin seines Vaters und zum Grossvater sowie zu seiner Tätigkeit in der 

FETÖ-Schule ausgefragt, beschimpft und geschlagen worden sei, 

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dass diese Personen ihn und seinen Bruder B._______ beschuldigt hätten, 

Teil der PKK zu sein und diese zu unterstützen, 

dass er aufgrund dieser Bedrohungen mehrmals auf dem Polizeiposten 

gewesen sein, die Polizei und die Gendarmerie aber mangels Beweisen 

jeweils nichts unternommen hätten,  

dass er von diesen Personen daran gehindert worden sei, zur Ziegenherde 

zu schauen, weshalb die Familie die Tiere habe verkaufen müssen,  

dass die Polizei seit dem Jahre 2018/2019 mehrmals zu ihm nachhause 

gekommen sei und ihn zu den Vorfällen mit den ihn bedrohenden Personen 

befragt habe, wobei er auch zweimal auf den Polizeiposten mitgenommen 

worden sei,  

dass ihm eines Tages ein Freund mitgeteilt habe, dass es gegen ihn ein 

geheimes Dossier gebe,  

dass er im Sommer 2023 von sechs bis sieben Maskierten mit einem Klein-

bus von zu Hause entführt, sowie anschliessend verhört, beschimpft und 

geschlagen worden sei, wobei die Entführer von ihm hätten wissen wollen, 

warum er immer wieder gegen die Leute, denen er in den Bergen begegnet 

sei, Anzeige erstattet habe, 

dass er auch diesen Vorfall bei der Polizei angezeigt habe, aber diese wie-

derum nichts unternommen habe,  

dass die Polizei am 10. Mai 2024 eine Razzia bei ihm zu Hause durchge-

führt und nach ihm gefragt habe, er jedoch nicht zu Hause gewesen sei,  

dass er sich wegen dieser Razzia und wegen seiner Befürchtung, dass 

gegen ihn ein geheimes Dossier existiere, zur Ausreise entschlossen habe, 

dass sein Asylgesuch am 18. Juni 2024 dem erweiterten Verfahren zuge-

teilt und er gleichentags dem Kanton H._______ zugewiesen wurde,   

dass die Vorinstanz sein Asylgesuch mit Verfügung vom 29. August 2025 

– gleichentags eröffnet – ablehnte sowie die Wegweisung aus der Schweiz 

und den Vollzug anordnete, 

dass er mit Eingabe vom 29. September 2025 – unterzeichnet durch eine 

Vertreterin des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers – gegen diesen 

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Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei 

beantragte, es sei die Verfügung aufzuheben und das SEM sei anzuwei-

sen, ihm in der Schweiz als Flüchtling Asyl zu gewähren, eventualiter sei 

er wegen Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

vorläufig aufzunehmen, es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu 

gewähren und es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu ver-

zichten,  

dass er am 1. Dezember 2025 eine mit der Beschwerde inhaltlich identi-

sche Beschwerdeverbesserung zu den Akten reichte, welche durch seinen 

Rechtsvertreter unterzeichnet war,  

dass das vorliegende Beschwerdeverfahren mit demjenigen des Bruders 

des Beschwerdeführers, B._______ (D-7463/2025), dessen Asylgesuch 

mit separater Verfügung vom 29. August 2025 vom SEM ebenfalls abge-

lehnt wurde, koordiniert behandelt wird, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin beziehungsweise ei-

nes zweiten Richters entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass das SEM zur Begründung seines Asylentscheids im Wesentlichen an-

führt, dass die vom Beschwerdeführer dargelegten Nachteile in Anbetracht 

der hohen Schwelle der flüchtlingsrechtlich relevanten Verfolgungsintensi-

tät nicht als schwerwiegend zu qualifizieren seien,  

dass – aufgrund fehlender Hinweise auf eine behördliche Verfolgung – die 

vom Beschwerdeführer erlebte Bedrohung von Drittpersonen ausgegan-

gen sei und nicht vom türkischen Staat, 

dass zwar nachvollziehbar sei, dass der Beschwerdeführer befürchte, auf-

grund der PKK-Hilfeleistungen des Cousins seines Vaters, seines Gross-

vaters und aufgrund seiner eigenen Unterstützungstätigkeit für die PKK in 

den Fokus der türkischen Behörden zu geraten,  

dass indes aufgrund seines als niederschwellig zu klassifizierenden politi-

schen Profils davon auszugehen sei, dass die türkischen Behörden in sei-

nem Falle schutzwillig seien,  

dass aufgrund fehlender Hinweise auf ein aktuelles türkisches Strafverfah-

ren und aufgrund seiner legalen Ausreise auch geschlossen werden 

könne, dass die türkischen Behörden nichts von seiner eigenen logisti-

schen Unterstützungstätigkeit für die PKK wüssten,  

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dass es in seinen Akten keine Hinweise gebe, dass der Beschwerdeführer 

aufgrund seiner politischen Aktivitäten jemals in den Fokus der türkischen 

Behörden gelangt sei, dass ihm somit zuzumuten sei, sich bei Problemen 

mit Unbekannten an die Behörden zu wenden,  

dass aus den Aussagen des Beschwerdeführers zu schliessen sei, dass 

die Polizei seine Anzeigen gegen diese Personen aufgenommen habe und 

sich mit den Befragungen bei ihm zu Hause, auf dem Polizeiposten und 

vor Ort auf der Weide bemüht habe, der von ihm geschilderten Bedrohung 

nachzugehen,  

dass die vom Beschwerdeführer geschilderten Besuche und Razzien der 

Polizei bei ihm zu Hause nach den Anzeigen gegen diese Personen und 

gegen die maskierten Personen stattgefunden hätten, und somit der Auf-

klärung seiner Anzeigen durch die Polizei gedient hätten,  

dass der Beschwerdeführer die Treffen mit der Polizei bei ihm zu Hause 

als eine Art Befragung beschrieben und dabei keine bedrohlichen Ele-

mente zu Protokoll gegeben habe,  

dass seine Aussagen zu diversen Behördenkontakten somit von rechts-

staatlich ablaufenden Ermittlungen der Behörden aufgrund seiner Anzei-

gen zeugten, und für die Schutzwilligkeit der türkischen Polizeibehörden 

sprächen, 

dass der Beschwerdeführer «beim Aufsuchen nach Behördenschutz» auch 

auf die Unterstützung des Dorfvorstehers habe zählen können,  

dass es ihm somit offenstehe, sich bei fortlaufenden Bedrohungen durch 

(maskierte) Personen erneut bei der Polizei zu melden und ihm auch wei-

tere Rechtsmittel zur Verfügung stehen würden, 

dass es dem Beschwerdeführer selbst bei Vorliegen eines Ermittlungsver-

fahrens unter Geheimhaltung möglich sein sollte, einen Geheimhaltungs-

beschluss einzureichen oder sich über seinen Anwalt das Vorliegen eines 

Verfahrens unter Geheimhaltungsbeschluss bestätigen zu lassen,  

dass auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Türkei ohne Prob-

leme legal mit seinem Reisepass habe verlassen können, gegen die An-

nahme spreche, er sei im Zeitpunkt seiner Ausreise von den türkischen 

Behörden gesucht worden und er könnte bei einer Rückkehr mit beachtli-

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cher Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft von behördlichen Mas-

snahmen flüchtlingsrechtlichen Ausmasses betroffen sein,   

dass auch keine Hinweise in den Akten liegen, dass der Beschwerdeführer 

aufgrund seiner kurzzeitigen Tätigkeit in der stillgelegten FETÖ-Schule von 

den türkischen Behörden der Gülen-Mitgliedschaft beschuldigt worden sei,  

dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Nachteile aufgrund 

seines alevitischen Glaubens in ihrer Intensität nicht über die Nachteile hin-

ausgingen, welche weite Teile der kurdischen Bevölkerung in ähnlicher 

Weise treffen würden,  

dass sich auch aus den Akten seines Bruders (N […]), seiner Tante (N […]) 

und seines Onkels (N […]) keine Hinweise auf eine flüchtlingsrechtliche 

Verfolgung ergebe,   

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers somit den Anforderungen an 

die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht standhielten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten zum Schluss 

kommt, dass die vom Beschwerdeführer geschilderten Fluchtgründe flücht-

lingsrechtlich nicht relevant sind und diesbezüglich auf die Ausführungen 

der Vorinstanz verwiesen wird (vgl. angefochtene Verfügung Ziff. II), 

dass aufgrund der Akten davon auszugehen ist, dass die vom Beschwer-

deführer geschilderten Bedrohungen nicht von staatlichen Behörden, son-

dern von Drittpersonen ausgegangen sind (vgl. dazu SEM act. (…)-12/18 

A93–96),  

dass der türkische Staat gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundes-

verwaltungsgerichts bei Angriffen und Bedrohungen durch Dritte grund-

sätzlich schutzfähig und schutzwillig ist (vgl. etwa die Urteile des BVGer 

D-6861/2023 vom 25. April 2024 E. 7.3, D-7268/2023 vom 24. Januar 2024 

E. 6.2, E-5733/2023 vom 28. November 2023 E. 6.4 und E-4548/2020 vom 

23. Oktober 2023 E. 5.1), 

dass sich die türkischen Behörden dem Beschwerdeführer gegenüber ge-

mäss dessen eigenen Aussagen in der Vergangenheit mehrmals als grund-

sätzlich schutzfähig und -willig gezeigt haben (vgl. SEM act. (…)-12/18 

A63, A74 f., A93–96),  

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dass es ihm deshalb bei allfälligen weiteren Bedrohungen durch Drittper-

sonen zuzumuten wäre, sich wiederum an die Polizei zu wenden,  

dass im Übrigen aufgrund des lokal begrenzten Charakters der geltend ge-

machten Bedrohungen auch vom Bestehen einer innerstaatlichen Schutz-

alternative auszugehen ist,  

dass den Akten sodann keine Hinweise zu entnehmen sind, dass gegen 

den Beschwerdeführer in der Türkei ein strafrechtliches Verfahren eröffnet 

worden wäre,  

dass die Vorinstanz diesbezüglich zu Recht darauf hinweist, dass ihm ge-

gebenenfalls hätte möglich sein sollen, einen Geheimhaltungsbeschluss 

einzureichen,   

dass auch keine Hinweise in den Akten liegen, dass der Beschwerdeführer 

aufgrund seiner kurzzeitigen Tätigkeit in der stillgelegten FETÖ-Schule von 

den türkischen Behörden der Gülen-Mitgliedschaft beschuldigt worden 

wäre,  

dass es dem Beschwerdeführer nicht gelingt darzutun, aufgrund seiner Un-

terstützungsleistungen für die PKK ins Visier des türkischen Staates ge-

kommen zu sein,  

dass sodann keine Hinweise bestehen, dass der Beschwerdeführer auf-

grund des Engagements seiner Familie eine Reflexverfolgung zu befürch-

ten hätte, zumal der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge legal aus 

der Türkei auf dem Luftweg ausreisen konnte, 

dass der Beschwerdeführer auch aus seinen äusserst knappen und pau-

schalen Vorbringen in der Beschwerde, wegen Verbindungen zur PKK ins 

Visier der Behörden geraten zu sein, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten 

vermag, 

dass daran auch das erst auf Beschwerdestufe eingereichte Schreiben des 

Dorfvorstehers vom 11. August 2025, gemäss welchem der Beschwerde-

führer und sein Bruder unbekannten Aufenthalts seien, sie ein Sicherheits-

risiko seien und von den Sicherheitskräften gesucht würden, nichts ändert, 

dass diesem Dokument, welches nur als Kopie vorliegt, und dessen Inhalt 

keinen Rückschluss auf ein konkretes gegen die Beschwerdeführer 

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laufendes Ermittlungsverfahren erlaubt, kein relevanter Beweiswert beizu-

messen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb die 

Vorinstanz sein Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), der Beschwerdeführer weder im Besitz einer kantonalen 

Aufenthaltsbewilligung ist noch Anspruch auf Erteilung einer solchen hat 

(vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte 

Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 

demnach von der Vorinstanz ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist 

(Art. 83 Abs. 3 AIG), da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine 

asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu ma-

chen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtli-

chen Non-Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung fin-

det,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass die Vorinstanz sodann zu Recht auch von der Zumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs ausgegangen ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG), 

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dass nämlich weder die allgemeine Lage in der Türkei noch individuelle 

Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen 

lassen, zumal gemäss konstanter Praxis in der Türkei nicht von einer Situ-

ation allgemeiner Gewalt auszugehen ist und der Vollzug der Wegweisung 

in die Provinz E._______ gemäss aktueller Rechtsprechung nicht generell 

unzumutbar ist (Referenzurteil des BVGer E-4103/2024 vom 8. November 

2024 E. 13.3), 

dass sich auch keine Hinweise ergeben, der Beschwerdeführer könnte in 

seinem Heimatland in eine existenzbedrohende Notlage geraten, 

dass es sich beim Beschwerdeführer um einen jungen, gesunden Mann 

mit mehreren Jahren Arbeitserfahrung und einem stabilen und tragfähigen 

sozialen Beziehungsnetz handelt,  

dass es dem Beschwerdeführer unter diesen Umständen auch zuzumuten 

ist, sich gegebenenfalls in einem anderen Landesteil als der Provinz 

E._______ niederzulassen, weshalb eine individuell zumutbare innerstaat-

liche Aufenthaltsalternative zu bejahen ist,  

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der von der Vorinstanz verfügte Vollzug der Weg-

weisung zu bestätigen ist, die Beschwerdeausführungen diesbezüglich 

nichts entgegenzuhalten vermögen und diesbezüglich im Übrigen auf die 

zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen wird 

(vgl. angefochtene Verfügung, Ziff. III), 

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG [SR 142.20]),  

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab-

zuweisen ist, da sich die Beschwerdebegehren als von vornherein aus-

sichtslos erwiesen haben,  

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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten 750.– (Art. 1–3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), wobei diese 

aufgrund des engen persönlichen und sachlichen Zusammenhangs zum 

Verfahren seines Bruders B._______ (D-7463/2025) – was grundsätzlich 

eine Verfahrensvereinigung mit entsprechend angepasster Kostenfest- 

legung ermöglicht hätte – auf Fr. 475.– zu reduzieren sind. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die reduzierten Verfahrenskosten von Fr. 475.– werden dem Beschwerde-

führer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils 

zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Thomas Segessenmann Lea Fritsche 

 

 

Versand: 

  

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Seite 13 

Zustellung erfolgt an: 

– den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage: 

Rechnung) 

– das SEM, zu den Akten (…) (in Kopie) 

– den Migrationsdienst des Kantons Bern (in Kopie)