# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db82b865-ea3c-5aff-ac3e-a015c8c66457
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-21
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 21.06.2019 ZK1 2018 172
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_ZK1-2018-172_2019-06-21.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Urteil vom 21. Juni 2019

Referenz ZK1 18 30 / ZK1 18 172

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende
Richter, Aktuarin

Parteien X._____
Berufungskläger
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. utr. Wilfried Caviezel
Kornplatz 2, Postfach 21, 7001 Chur 

gegen

Y._____
Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Christian Schreiber
Hartbertstrasse 11, Postfach 611, 7001 Chur 

Gegenstand Nebenfolgen der Ehescheidung

Anfechtungsobj. Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 18. Januar 
2018, mitgeteilt am 01. März 2018 (Proz. Nr. 115-2014-31)

Mitteilung 27. Juni 2019

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I. Sachverhalt

A. Y._____, geboren am _____ 1981, und X._____, geboren am _____ 1975, 
heirateten am _____ 2010 vor dem Zivilstandsamt O.1_____. Aus der Ehe ging 
der Sohn A._____, geboren am _____ 2011, hervor. Y._____ brachte ihre Tochter 
B._____, geboren am _____ 2002, in die Ehe ein.

B. Seit dem 1. März 2013 leben die Parteien getrennt. Im Rahmen eines von 
Y._____ initiierten Eheschutzverfahrens beim Bezirksgericht Prättigau/Davos (ab 
1. Januar 2017 Regionalgericht Prättigau/Davos) beantragten beide Parteien die 
Scheidung ihrer Ehe. Das Scheidungsverfahren gilt somit per 18. Juni 2014 als 
eingeleitet. In der Folge wurde das Scheidungsverfahren indessen vorerst sistiert. 
Mit Entscheid vom 18. Juni 2014 stellte der Einzelrichter am Bezirksgericht 
Prättigau/Davos A._____ für die Dauer des Getrenntlebens bzw. des 
Scheidungsverfahrens unter die Obhut von Y._____ und räumte X._____ ein 
Besuchs- und Ferienrecht ein. Des Weiteren regelte der Einzelrichter die 
Unterhaltspflichten von X._____ gegenüber A._____ und Y._____. 

C. Es folgten zwei Verfahren betreffend Abänderung vorsorglicher 
Massnahmen. Das erste Verfahren, veranlasst durch den Umzug von Y._____ 
nach O.2_____, endete mit Abänderungsentscheid des Einzelrichters am 
Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 1. Oktober 2014. Der Einzelrichter stimmte 
dem Umzug von A._____ nach O.2_____ zu und passte das Besuchs- und 
Ferienrecht von X._____ den veränderten Verhältnissen an. Gleichzeitig erfolgte 
eine Reduktion der ehelichen Unterhaltsbeiträge für Y._____. Mit dem zweiten 
Abänderungsentscheid vom 24. Juli 2015 regelte der Einzelrichter am 
Bezirksgericht Prättigau/Davos die Besuchs- und Ferienzeiten infolge des 
Kindergarteneintritts von A._____ neu.

D. Im Rahmen des gegen den zweiten Abänderungsentscheid geführten 
Berufungsverfahrens schlossen die Parteien am 5. April 2016 einen gerichtlichen 
Vergleich, den das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 7. April 2016 
genehmigte (ZK1 15 107). Gemäss diesem Vergleich verpflichtete sich X._____ 
ab dem 1. Mai 2016 für die weitere Dauer des Scheidungsverfahrens zu 
monatlichen Unterhaltszahlungen für A._____ im Betrag von CHF 750.00, 
zuzüglich Kinderzulagen, und für Y._____ im Betrag von CHF 1'013.00. Des 
Weiteren einigten sich die Parteien unter anderem darauf, dass die 
Unterhaltsbeiträge für die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 30. April 2016 in der Höhe 
von insgesamt CHF 8'841.00 (CHF 7'091.00 für Y._____ und CHF 1'750.00 für 

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A._____) bis dreissig Tage nach Rechtskraft des Scheidungsurteils gestundet 
werden.

E. Auf Verlangen der Parteien setzte das Regionalgericht Prättigau/Davos das 
Scheidungsverfahren fort. Der weitere Prozessverlauf vor dem Regionalgericht 
Prättigau/Davos kann den Akten entnommen werden.

F. Nach Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung erkannte das 
Regionalgericht Prättigau/Davos mit Entscheid vom 18. Januar 2018, mitgeteilt am 
1. März 2018, wie folgt:

1. Die am _____ 2010 vor Zivilstandsamt O.1_____ zwischen Y._____ 
und X._____ geschlossene Ehe wird geschieden.

2. Das aus der Ehe hervorgegangene Kind A._____, geboren am 
6. Mai 2011, wird unter die alleinige Obhut von Y._____ gestellt und 
ihr zur Pflege und Erziehung anvertraut. A._____ hat seinen 
Wohnsitz bei der Mutter Y._____.

3. Die elterliche Sorge wird Y._____ und X._____ gemeinsam 
belassen.

4. Es gilt folgende Besuchs-, Ferien-, Kontaktregelung:

a) X._____ ist berechtigt, A._____ jedes zweite Wochenende von 
Freitag, Kindergarten-/Schulschluss (Übergabe in O.2_____), bis 
Sonntag, 18:00 Uhr (Rückgabe in O.2_____), auf seine Kosten 
zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Wenn das 
Besuchswochenende nach gemeinsamen Ferien von X._____ 
mit A._____ auf das direkt folgende Wochenende fällt, wird der 
Besuch auf das nächstfolgende Wochenende verschoben.

b) X._____ ist berechtigt, mit A._____ auf seine Kosten die Hälfte 
dessen Unterrichtsferien zu verbringen. Diese Ferienregelung 
beinhaltet ebenfalls die jährlich alternierend unter den Parteien 
aufzuteilenden Feiertage (Ostern, Auffahrt, Pfingsten, 
Weihnachten).

c) X._____ und A._____ sollen einmal pro Woche miteinander 
telefonieren können, idealerweise jeweils am unterrichtsfreien 
Mittwochnachmittag um 13:00 Uhr. Zusätzlich zu diesen 
Telefongesprächen soll X._____ im Verlaufe eines 
Wochenendes, das er nicht mit A._____ verbringt, mit A._____ 
ungestört telefonieren können.

5. X._____ wird verpflichtet, an A._____ die folgenden monatlichen 
Unterhaltsbeiträge zu entrichten:

a) CHF 1'978.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum 
30. April 2021;

b) CHF 1'222.00 ab 1. Mai 2021 bis 30. April 2027;

c) CHF 983.00 ab 1. Mai 2027 bis zur Volljährigkeit von A._____. 
Art. 277 Abs. 2 ZGB bleibt vorbehalten.

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Die gesetzlichen und/oder vertraglichen Kinder-/Ausbil-
dungszulagen (von derzeit CHF 220.00) sind zusätzlich zu 
bezahlen, sofern und so lange sie X._____ ausbezahlt erhält.

Diese Unterhaltspflicht ist jeweils auf den Ersten eines jeden 
Monats durch Zahlung an die Kindsmutter Y._____ zu erfüllen.

6. X._____ wird verpflichtet, an den Unterhalt von Y._____ die 
folgenden monatlichen Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:

a) CHF 400.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum
30. April 2021;

b) CHF 496.00 ab 1. Mai 2021 bis 30. April 2027.

Diese Unterhaltspflicht ist jeweils auf den Ersten eines jeden 
Monats durch Zahlung an Y._____ zu erfüllen. 

Sollte Y._____ ab dem 1. August 2019 nach wie vor im Konkubinat 
mit C._____ leben, wird die Verpflichtung von X._____ zur Zahlung 
von nachehelichen Unterhaltsbeiträgen mit Wirkung ab dem 
1. August 2019 sistiert. Die Sistierung hebt sich indes auf und die 
nacheheliche Unterhaltsleistungspflicht lebt wieder auf, sobald das 
Konkubinat aufgelöst worden ist.

7. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositiv Ziffer 5 und 6 vorstehend 
basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des 
Bundesamtes für Statistik, Stand November 2017 von 100.9 
Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Die Beiträge werden 
jeweils auf den 1. Januar angepasst, bezogen auf den Indexstand 
vom November des vergangenen Jahres. Die erstmalige 
Anpassung erfolgt am 1. Januar 2019 gemäss der Formel:

Neuer Unterhaltsbeitrag = Alter Beitrag x Neuer November-Index
November-Index 2017 (= 100.9 Punkte)

Weist X._____ nach, dass sich sein Nettoerwerbseinkommen nicht 
entsprechend der Indexentwicklung verändert hat, erfolgt die 
Anpassung für das nächste Kalenderjahr lediglich im Verhältnis der 
effektiven Einkommensveränderung.

8. X._____ wird verpflichtet, die gemäss Entscheid der I. Zivilkammer 
des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 15 107 vom 7. April 
2016, Dispositiv, Ziffer 3, bis 30 Tage nach Rechtskraft dieses 
Scheidungsurteils gestundeten Unterhaltsbeiträge von 
CHF 8'841.00 (CHF 7'091.00 für Y._____ und CHF 1'750.00 für 
A._____) an Y._____ zu bezahlen.

9. Es wird davon Vormerk genommen, dass Y._____ und X._____ 
ehegüterrechtlich auseinandergesetzt sind. Jede Partei ist 
Eigentümerin jener Aktiven und Passiven, die sie besitzt oder die 
auf sie lauten.

10. Die Vorsorgeeinrichtung D._____ wird angewiesen, vom Konto mit 
der Vertragsnummer 2/217427 zu Lasten von X._____ (AHV-Nr. 
_____) den Betrag von CHF 19'540.90 an die E._____ zu Gunsten 
von Y._____ (Konto-Nr. _____ / AHV-Nr. _____) zu überweisen.

11. Die Gerichtskosten, inklusive der bislang aufgeschobenen und 
hierunter noch offenen Gerichtskosten des Abänderungsverfahrens 
vorsorglicher Massnahmen (Proz. Nr. _____), von CHF 10'000.00 

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gehen je zur Hälfte zu Lasten von Y._____ und X._____. Mit 
Rücksicht auf die Y._____ (Proz. Nr. _____) und X._____ (Proz. Nr. 
_____) erteilte unentgeltliche Rechtspflege gehen die je auf sie 
entfallenden CHF 5'000.00 – unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO – zu 
Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die Gerichtskasse 
genommen.

12. Die Parteientschädigungen werden wettgeschlagen.

13. [Rechtsmittelbelehrung]

14. [Rechtsmittelbelehrung Kostenentscheid]

15. [Mittelung]

G. Gegen diesen Entscheid liess X._____ mit Eingabe vom 4. April 2018 
Berufung an das Kantonsgericht von Graubünden mit folgenden Anträgen erheben 
(ZK1 18 30):

1. Es seien die Dispositivziffern 5, 6, 8 und 10 des angefochtenen 
Entscheides als Ganzes zu kassieren und – mit Ausnahme von 
Dispositivziffer 8, welche ersatzlos aufzuheben sei – durch die 
nachfolgende Neuregelung zu ersetzen:

2. Neuregelung

"5. Der Beklagte und Berufungskläger wird verpflichtet, an den 
Unterhalt von A._____ monatliche und monatlich im Voraus zu 
bezahlende Unterhaltsbeiträge von Fr. 750.00 zuzüglich 
Kinderzulagen zu bezahlen und zwar bis zur Mündigkeit von 
A._____, wobei Art. 277 Abs. 2 ZGB vorbehalten bleibt.

  6. Der Antrag der Klägerin und Berufungsbeklagten auf 
Zusprechung von nachehelichem Unterhalt wird abgewiesen.

10. Die Vorsorgeeinrichtung D._____ wird angewiesen, vom 
Konto mit der Vertrags-Nr. 2/217427 zu Lasten von X._____ 
(AHV-Nr. _____) den Betrag von Fr. 11'124.05 an die E._____ 
zu Gunsten von Y._____ (Konto Nr. _____ / AHV-Nr. _____) 
zu überweisen."

3. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MwSt. zu 
Lasten der Klägerin und Berufungsbeklagten.

H. Mit Berufungsantwort vom 3. Mai 2018 liess Y._____ die kostenfällige 
Abweisung der Berufung beantragen.

I. Im Laufe des Berufungsverfahrens erstattete X._____ zwei Noveneingaben. 
Er setzte das Kantonsgericht von Graubünden insbesondere über seinen 
Stellenwechsel per 1. November 2018 in Kenntnis. Den Noveneingaben folgten 
insgesamt fünf Stellungnahmen der Parteien.

J. Mit Eingabe vom 10. Dezember 2018 reichte X._____ zuhanden des 
Kantonsgerichts von Graubünden ein Gesuch um Erlass vorsorglicher 

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Massnahmen für die Dauer des Berufungsverfahrens ein (ZK1 18 172). Er stellte 
folgende Anträge:

1. Es seien die Dispositivziffern 4. und 5. des Entscheides des 
Einzelrichters am Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 18.06.2014 
(Proz. Nr. _____) respektive die Dispositivziffer 2.b des Entscheides 
des Einzelrichters am Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 
01.10.2014 (Proz. Nr. _____) respektive die Dispositivziffern 1., 2. 
2. Abschnitt und 4. des Berufungsentscheides des Kantonsgerichts 
von Graubünden vom 07.04./19.10.2016 (ZK1 15 107) mit Beginn 
und Wirkung ab Datum der vorstehenden Gesuchseinreichung 
aufzuheben.

2. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, mit Beginn und Wirkung ab 
Datum der vorstehenden Gesuchseinreichung monatliche und 
monatlich im Voraus zu bezahlende Unterhaltsbeiträge für den 
Sohn A._____, geb. _____2011, von Fr. 750.00 (Barunterhalt) zu 
bezahlen.

3. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MwSt. zu 
Lasten der Berufungsbeklagten.

K. In ihrer Stellungnahme vom 11. Januar 2019 beantragte Y._____, das 
Gesuch sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen.

L. Am 25. Februar 2019 nahm X._____ zu den neuen Beweisanträgen 
Stellung.

M. Beide Parteien stellten ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege, unter Einsetzung ihrer jeweiligen Rechtsanwälte als unentgeltliche 
Rechtsvertreter. Die Vorsitzende der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts von 
Graubünden hiess beide Gesuche gut und erteilte X._____ mit Verfügung vom 
11. Dezember 2018 (ZK1 18 31) sowie Y._____ mit Verfügungen vom 
11. Dezember 2018 bzw. 4. Februar 2019 (ZK1 18 39) die Bewilligung der 
unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 118 Abs. 1 ZPO sowohl im 
Verfahren ZK1 18 30 als auch ZK1 18 172 vor dem Kantonsgericht von 
Graubünden.

N. Anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 26. März 2019 betreffend 
Erlass vorsorglicher Massnahmen (ZK1 18 172) nahmen X._____ und Y._____ 
zusammen mit ihren Rechtsvertretern teil. Beide Parteien hielten an ihren 
Rechtsbegehren fest. Nach den Parteivorträgen und einer formlosen richterlichen 
Befragung der Parteien wurde über die Möglichkeit einer Einigung – ebenfalls in 
Bezug auf die im Berufungs- und Hauptverfahren (ZK1 18 30) strittigen Punkte – 
verhandelt. Ohne die Ausführungen der Vorsitzenden umfassend zu bestätigen 
und gleichfalls ohne Anerkennung der jeweils von der Gegenpartei vertretenen 
Argumentation unterzeichneten die Parteien schliesslich vor Ort eine 

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Vereinbarung (gerichtlicher Vergleich) mit nachstehend wörtlich wiedergegebenem 
Inhalt:

1. Die Ziffern 5, 6, 7, 8 und 10 des Dispositivs des angefochtenen 
Entscheids des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 18. Januar 
2018 werden aufgehoben.

2. X._____ verpflichtet sich, an den Unterhalt von A._____ mit Wirkung 
ab dem 1. Dezember 2018 monatliche Kinderunterhaltsbeiträge von 
CHF 1'000.00 (Barunterhalt; davon CHF 0.00 Betreuungsunterhalt) 
zu bezahlen.

Die Unterhaltsbeiträge sind an Y._____ zahlbar, und zwar im Voraus 
jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.

Diese Unterhaltsvereinbarung gilt bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum 
Abschluss einer angemessenen Ausbildung auch über die 
Volljährigkeit hinaus, solange A._____ im Haushalt von Y._____ lebt 
und keine eigenen Ansprüche gegenüber X._____ stellt bzw. keinen 
anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.

3. Die Familienzulagen sind sofern sie von X._____ bezogen werden 
von ihm zusätzlich zum Kinderunterhaltsbeitrag gemäss Ziffer 2 
dieser Vereinbarung an Y._____ zu bezahlen. X._____ verpflichtet 
sich, die notwendigen Anträge betreffend Direktauszahlung der 
Familienzulagen für A._____ an Y._____ rückwirkend ab dem 1. 
November 2018 stellen zu lassen.

4. Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex der Konsu-
mentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Februar 
2019, von 101.7 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie 
sind jährlich auf den 1. Januar, erstmals auf den 1. Januar 2020, 
nach Massgabe des Indexstandes per November des Vorjahres wie 
folgt anzupassen: 

neuer UB = alter UB x neuer Index
alter Index

Weist X._____ nach, dass sich sein Einkommen nicht im Umfang der 
Teuerung erhöht hat, werden die Unterhaltsbeiträge nur proportional 
zur tatsächlichen Einkommenssteigerung angepasst. Bei 
unverändertem Einkommen entfällt eine Anpassung.

5. Y._____ verzichtet auf nachehelichen Unterhalt.

6. Die Parteien verpflichten sich zum Ausgleich der während der Ehe 
geäufneten Austrittsguthaben aus beruflicher Vorsorge per 1. Juli 
2014. Sie ersuchen das Kantonsgericht, die neue 
Vorsorgeeinrichtung von X._____ anzuweisen, den Betrag von 
CHF 40'000.00 auf ein von Y._____ noch zu bezeichnendes 
Freizügigkeitskonto zu überweisen.

X._____ wird dem Kantonsgericht seine neue Vorsorgeeinrichtung 
sobald wie möglich bekanntgeben.

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Y._____ wird dem Kantonsgericht sobald wie möglich ein 
Freizügigkeitskonto bekanntgeben.

7. Die Parteien stellen übereinstimmend fest, dass mit dem Vollzug 
dieser Vereinbarung kein Unterhaltsausstand bis und mit dem 30. 
November 2018 besteht.

8. Y._____ verpflichtet sich, innert 30 Tagen nach gerichtlicher 
Genehmigung des vorliegenden Vergleiches die hängige Betreibung 
gegen X._____ (Betreibung _____) des Betreibungsamtes der 
Region O.3_____ zurückzuziehen und die Löschung der Betreibung 
zu beantragen.

9. Mit Vollzug dieser Vereinbarung sind die Parteien in ehe-, 
scheidungs- und güterrechtlicher Hinsicht vollständig 
auseinandergesetzt.

10. Die Kosten des Berufungsverfahrens (ZK1 18 30) sowie des 
vorsorglichen Massnahmeverfahrens (ZK1 18 172) tragen die 
Parteien je zur Hälfte. Die aussergerichtlichen Kosten werden 
wettgeschlagen.

11. Die Parteien beantragen dem Gericht, bei der neuen 
Vorsorgeeinrichtung von X._____ die notwendige 
Durchführbarkeitserklärung einzuholen und den gerichtlichen 
Vergleich zu genehmigen, das Berufungsverfahren (ZK1 18 30) im 
Sinne des Vergleichs zu erledigen und das Verfahren betreffend 
Erlass vorsorglicher Massnahmen im Scheidungsverfahren (ZK1 18 
172) als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis 
abzuschreiben.

O. Im Anschluss an die Verhandlung teilten die Parteien dem Kantonsgericht 
sowohl die erforderlichen Angaben betreffend die neue Vorsorgeeinrichtung von 
X._____ als auch diejenigen betreffend das Freizügigkeitskonto von Y._____ mit.

P. Mit Schreiben vom 3. April 2019 ersuchte die Vorsitzende der 
I. Zivilkammer die Vorsorgeeinrichtung von X._____, die F._____, um Zustellung 
einer Durchführbarkeitserklärung für das Vorsorgeguthaben von X._____ mit 
Stichtag per 1. Juli 2014. Letztere ging hierorts antragsgemäss ein. Die Parteien 
erhielten jeweils eine Kopie der Durchführbarkeitserklärung zur Kenntnisnahme.

Q. Auf die im Zusammenhang mit dem Abschluss der Vereinbarung 
gemachten Ausführungen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Entscheide der Regionalgerichte in vermögensrechtlichen Angelegenheiten 
können gemäss Art. 308 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des 

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Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGzZPO; 
BR 320.100) mit Berufung beim Kantonsgericht von Graubünden angefochten 
werden, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren 
mindestens CHF 10'000.00 beträgt. Dies trifft vorliegend – unter Berücksichtigung 
von Art. 92 Abs. 1 ZPO – allein schon mit Blick auf die im Streit liegenden 
Unterhaltsbeiträge zu. Innerhalb des Kantonsgerichts liegt die Zuständigkeit für 
zivilrechtliche Berufungen auf dem Gebiet des Zivilgesetzbuches bei der 
I. Zivilkammer (Art. 6 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts 
[Kantonsgerichtsverordnung, KGV; BR 173.100]).

2. Der angefochtene Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 
18. Januar 2018 ging X._____ (fortan Ehemann bzw. Vater) am 2. März 2018 zu 
(act. B.2). Die dagegen erhobene Berufung vom 4. April 2018 erweist sich, unter 
Berücksichtigung von Art. 145 Abs. 1 lit. a ZPO, als fristgerecht und entspricht im 
Übrigen den Formerfordernissen, weshalb darauf einzutreten ist (vgl. Art. 311 
ZPO; act. A.1).

3. Die Parteien schlossen anlässlich der Verhandlung vom 26. März 2019 eine 
Vereinbarung über die Nebenfolgen der Scheidung. Das Gericht genehmigt diese 
Vereinbarung, wenn es sich davon überzeugt hat, dass die Ehegatten sie aus 
freiem Willen und nach reiflicher Überlegung geschlossen haben und sie klar, 
vollständig und nicht offensichtlich unangemessen ist; vorbehalten bleiben die 
Bestimmungen über die berufliche Vorsorge (Art. 279 Abs. 1 ZPO). Die 
Vereinbarung ist erst rechtsgültig, wenn das Gericht sie genehmigt hat. Sie ist 
zudem in das Dispositiv des Entscheids aufzunehmen (Art. 279 Abs. 2 ZPO). 
Art. 279 ZPO entspricht Art. 140 aZGB (Thomas Sutter-Somm/Nicolas Gut, in: 
Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 1 zu Art  279 ZPO). Bei der 
Prüfung des freien Willens richtet das Gericht sein Augenmerk auf das Vorliegen 
allfälliger Willensmängel wie Irrtum, Täuschung oder Drohung (Thomas Sutter-
Somm/Nicolas Gut, a.a.O., N 11 zu Art. 279 ZPO). Im Hinblick auf die 
Genehmigungsvoraussetzung der reiflichen Überlegung hat es sich zudem davon 
zu überzeugen, dass sich jede Partei über die Tragweite der Verpflichtung im 
Klaren ist und nicht leichtsinnig oder überstürzt Verpflichtungen eingeht oder auf 
Rechte verzichtet (Thomas Sutter-Somm/Nicolas Gut, a.a.O., N 12 zu Art. 279 
ZPO). Hinsichtlich der materiellen Prüfung (Inhaltsprüfung) wird sodann 
grundsätzlich zwischen der Regelung von vermögensrechtlichen Folgen der 
Scheidung für die Ehegatten und den Belangen der aus der Ehe 
hervorgegangenen Kinder unterschieden (vgl. Thomas Sutter-Somm/Nicolas Gut, 

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a.a.O., N 7 zu Art. 279 ZPO). Die vermögensrechtlichen Beziehungen zwischen 
den Eheleuten unterstehen der freien Verfügungsgewalt der Parteien (vgl. Art. 277 
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 58 Abs. 1 ZPO). Dementsprechend greift der Richter 
diesbezüglich nicht ohne Not in die Freiheit der Parteien ein und darf einer solchen 
Vereinbarung die Genehmigung nur aus wichtigen Gründen versagen, so zum 
Beispiel wenn die vereinbarte Lösung in einer durch Billigkeitserwägungen nicht 
zu rechtfertigenden Weise von der gesetzlichen Regelung abweicht (vgl. PKG 
1983 Nr. 2 E. 7 mit weiteren Hinweisen). Hat eine Scheidungskonvention jedoch 
die Belange der unmündigen Kinder (Kinderzuteilung, persönlicher Verkehr, 
Kindesunterhalt) zum Inhalt, haben diese Punkte lediglich die Bedeutung von 
übereinstimmenden Anträgen (Thomas Sutter-Somm/Nicolas Gut, a.a.O., N 7 zu 
Art. 279 ZPO). In diesen Fällen gilt die Untersuchungs- und Offizialmaxime nach 
Art. 296 ZPO. Das Gericht erforscht den Sachverhalt von Amtes wegen und 
entscheidet ohne Bindung an die Parteianträge (Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO). Sind 
Kinderbelange zu regeln, so führt dies demnach zu einer eigentlichen materiellen 
Prüfungspflicht des Gerichts. Zudem hat ein Urteil die in Art. 301a ZPO 
geforderten Angaben zu enthalten.

4. Die strittigen Punkte im Berufungsverfahren (nachehelicher Unterhalt; 
Kindesunterhalt; Ausgleich der während der Ehe geäufneten Austrittsguthaben 
aus beruflicher Vorsorge; Erneuerung der Verpflichtung zur Bezahlung von 
gestundeten Unterhaltsbeiträgen) betreffen nicht einzig die vermögensrechtliche 
Beziehung zwischen den Ehegatten. Die Vereinbarung untersteht folglich nicht 
ausschliesslich den allgemeinen Genehmigungsvoraussetzungen nach Art. 279 
ZPO. Aufgrund der Kinderbelange besteht, wie vorstehend dargelegt, die 
besondere Pflicht, die Vereinbarung auf ihre Angemessenheit zu überprüfen; es ist 
sicherzustellen, dass die Anordnungen im Interesse des Kindes liegen (vgl. 
Art. 296 ZPO). Für die Genehmigung des vereinbarten Vorsorgeausgleichs 
müssen zusätzlich die strengeren Genehmigungsvoraussetzungen nach Art. 280 
ZPO erfüllt sein.

5. Mit dem gerichtlichen Vergleich vom 26. März 2019 wird zunächst die 
Dispositivziffer 5 des angefochtenen Entscheides aufgehoben und der 
Kindesunterhalt für A._____ neu geregelt. Wie sich der Vereinbarung entnehmen 
lässt, sind die Parteien übereingekommen, dass der Ehemann mit Wirkung ab 
dem 1. Dezember 2018 monatlich CHF 1'000.00 (Barunterhalt; davon CHF 0.00 
Betreuungsunterhalt) an den Unterhalt des Sohnes A._____ bezahlt. Die 
Unterhaltsbeiträge sind an Y._____ (fortan Ehefrau bzw. Mutter) zahlbar, und zwar 
im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Diese 

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Unterhaltsvereinbarung gilt bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer 
angemessenen Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, solange A._____ 
im Haushalt der Ehefrau lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem 
Ehemann stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. Im 
Folgenden ist in groben Zügen auf die Grundlagen, gestützt auf welche die 
genannten Unterhaltsbeiträge ermittelt worden sind, einzugehen.

5.1. Gemäss Art. 285 Abs. 1 ZGB soll der Unterhaltsbeitrag den Bedürfnissen 
des Kindes sowie der Lebensstellung und Leistungsfähigkeit der Eltern 
entsprechen und ausserdem Vermögen und Einkünfte des Kindes sowie den 
Beitrag des nicht obhutsberechtigten Elternteils an der Betreuung des Kindes 
berücksichtigen.

Wie dem angefochtenen Entscheid entnommen werden kann, untersteht A._____ 
der alleinigen Obhut der Mutter (act. B.1). Sie erbringt ihren 
Kindesunterhaltsbeitrag somit vorwiegend in natura durch Umsorgen des Kindes 
im Alltag (sog. Naturalunterhalt; Art. 276 Abs. 1 und 2 ZGB [Pflege und 
Erziehung]). X._____ als nicht obhutsberechtigter Elternteil hat seine 
Unterhaltspflicht durch Geldzahlungen zu erfüllen. 

5.2. Die Vorinstanz ging in ihrem Entscheid von einem tatsächlich erzielten 
monatlichen Nettoeinkommen des Ehemannes in der Höhe von rund 
CHF 6'393.00 aus (inkl. 13. Monatslohn und Provisionen; exkl. Überstunden; vgl. 
act. B.1, S. 29 ff.). Im Juli 2018 kündigte der Ehemann seine damalige Anstellung 
bei der G._____ per Ende Oktober 2018 (act. A.5; act. B.9). Seit dem 
1. November 2018 arbeitet der Ehemann nunmehr bei der H._____ zu einem 
Nettolohn von CHF 3'791.00 (ohne 13. Monatslohn; act. A.5; act. B.6; act. B.11; 
act. A.1 [in ZK1 18 172]; Prot. S. 4). Damit ist offenkundig, dass der Ehemann seit 
dem Stellenwechsel dasjenige Einkommen, welches die Vorinstanz ihm 
anrechnete, effektiv nicht mehr erzielt. Mit diesem Einkommen vermag der 
Ehemann jedoch nicht einmal seinen im vorinstanzlichen Entscheid 
berücksichtigten Notbedarf von CHF 4'015.00 zu decken (vgl. act. B.1, S. 24). 
Kinderunterhaltsbeiträge würden somit zu einem (unzulässigen) Eingriff in das 
Existenzminium des Ehemannes als Unterhaltsschuldner führen. In Erinnerung zu 
rufen ist indessen, dass der Ehemann als Vater eines minderjährigen Kindes, das 
auf seine finanzielle Unterstützung angewiesen ist, alle ihm zumutbaren und 
möglichen Anstrengungen zu unternehmen hat, um mit seiner Ausbildung und den 
von ihm erworbenen beruflichen Fähigkeiten und Erfahrungen ein möglichst hohes 
Einkommen zu erzielen. Entsprechend darf der Ehemann sich mit einem derat 
tiefen Einkommen nicht begnügen. Die Parteien sind in der Vereinbarung denn 

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auch zu Recht nicht vom tatsächlich erzielten Einkommen des Ehemannes, 
sondern von einem hypothetischen monatlichen Nettoeinkommen in der Höhe von 
mindestens CHF 4'900.00 ausgegangen. Als Versicherter mit Unterhaltspflicht hat 
der Ehemann nämlich Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von 
80 % seines versicherten Verdienstes (Art. 22 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 
1982 über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]). Das anrechenbare Einkommen von 
CHF 4'900.00 pro Monat entspricht somit 80 % seines Nettolohnes von 
CHF 6'148.00 (act. B.10; ohne Überstunden) bei der G._____.

Das Einkommen, welches der Ehemann durch seine neue Anstellung verdient, ist 
geringer als die ihm zustehende Arbeitslosenentschädigung. Es handelt sich 
demnach nicht um zumutbare Arbeit im Sinne von Art. 16 AVIG, sondern es wäre 
von einem Zwischenverdienst im Sinne des AVIG auszugehen. Diesfalls bestünde 
ein Anspruch des Ehemannes auf Kompensationszahlungen in Höhe von 80 % 
des Verdienstausfalls (Art. 41a Abs. 1 der Verordnung vom 31. August 1983 über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIV; SR 837.02] in Verbindung mit Art. 24 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 22 
AVIG). Als Verdienstausfall gilt die Differenz zwischen dem erzielten 
Zwischenverdienst, mindestens aber dem berufs- und ortsüblichen Ansatz für die 
betreffende Arbeit, und dem versicherten Verdienst (Art. 24 Abs. 3 AVIG). 
Ausgehend von seinem versicherten Lohn bei der G._____ in Höhe von 
CHF 6'148.00 netto (ohne Überstunden) pro Monat und seinem derzeitigen 
monatlichen Nettolohn (Zwischenverdienst) von CHF 3'791.00 beliefen sich die 
Kompensationszahlungen auf CHF 1'885.00 (80 % der Differenz; CHF 6'148.00 ./. 
CHF 3'791.00 = CHF 2'357.00 x 0.8). Sein Lohn aus dem Zwischenverdienst 
zuzüglich Kompensationszahlungen ergäbe Einkünfte von rund CHF 5'600.00 
(CHF 3'791.00 + CHF 1'885.60). Anzumerken ist, dass die vorstehenden 
Berechnungen jeweils auf den Nettolöhnen des Ehemannes basieren, während 
die Arbeitslosenversicherung ihre Berechnungen anhand der Bruttolöhne 
vornehmen würde. Mit den Kompensationszahlungen läge das Einkommen des 
Ehemannes entsprechend sogar noch über der in der Vereinbarung 
berücksichtigten Arbeitslosenentschädigung (vgl. Urteil der I. Zivilkammer des 
Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 14 133 vom 29. März 2016 E. 5.b). Das der 
Vereinbarung zugrunde liegende Einkommen des Ehemannes trägt somit sowohl 
dem Stellenwechsel des Ehemannes Rechnung als auch seiner zivilrechtlichen 
Verpflichtung, bei zumutbarer Anstrengung einen (Mindest)Verdienst zu erzielen, 
um eine Unterdeckung im Sinne von Art. 301a lit. c ZPO zu vermeiden. Nach dem 
Gesagten erscheint es jedenfalls als angemessen ab Einreichung des 

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Abänderungsbegehrens, mithin ab dem 1. Dezember 2018, von einem 
hypothetischen Nettoeinkommen des Ehemannes in Höhe von mindestens 
CHF 4'900.00 (inkl. Anteil 13. Monatslohn) auszugehen. Er liess sich dieses 
Einkommen in der Vereinbarung vom 26. März 2019 somit zu Recht anrechnen, 
und zwar rückwirkend ab Einreichung seines Abänderungsbegehrens. Denn nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung steht der "rückwirkenden" Anrechnung 
eines höheren als des tatsächlich verdienten Einkommens nicht entgegen, dass 
die unterhaltspflichtige Partei die Verminderung ihrer Leistungsfähigkeit für eine 
bereits verstrichene Zeitspanne nicht rückgängig und die in der Vergangenheit 
unterbliebene Erzielung des ihr zumutbaren Einkommens nicht ungeschehen 
machen kann. Hat der Unterhaltspflichtige in einem bestimmten Abschnitt der 
Vergangenheit nicht das Einkommen erzielt, das er bei gutem Willen zu 
erwirtschaften vermocht hätte, und lässt sich sein Versäumnis für diese konkrete 
Zeitperiode auch nicht mit einer Anpassung an veränderte Lebensverhältnisse 
rechtfertigen, so ist ihm zuzumuten, mit seinen künftig erzielten Einkünften 
nachzuholen, was er in der Vergangenheit zu erwirtschaften verpasst hat (Urteile 
des Bundesgerichts 5A_59/2016 vom 1. Juni 2016 E. 3.3 mit Verweis auf 
5A_184/2015 vom 22. Januar 2016 E. 3.4; 5A_399/2016 vom 6. März 2017 
E. 5.2).

5.3. Infolge der Einkommensreduktion ist auf Seiten des Ehemannes ein 
geringerer Bedarf zu berücksichtigen. Der Unterhaltsberechnung liegt somit ein 
Bedarf des Ehemannes von CHF 3'575.00 (Grundbetrag CHF 1'200.00; 
Wohnkosten CHF 1'400.00; Krankenkassenprämie KVG CHF 233.00; Reisekosten 
Besuchsrecht [GA] CHF 322.00; Steuern CHF 420.00) zugrunde. Die tieferen 
Wohnkosten entsprechen den Vorgaben des Betreibungsamtes (vgl. act. C.3 [in 
ZK1 18 172]). Dies rechtfertigt sich umso mehr, als dass der Ehemann seine 
Wohnung im Zeitpunkt der Verhandlung vom 26. März 2019 bereits in der Absicht 
gekündigt hatte, sich eine günstigere Wohnung zu suchen. Im Übrigen entspricht 
der Bedarf des Ehemannes dem angefochtenen Entscheid (act. B.1, S. 19 ff.). 
Damit beträgt die Leistungsfähigkeit des Ehemannes CHF 1'325.00.

5.4. Die Ehefrau ist nicht erwerbstätig. Die Vorinstanz erachtete in Anwendung 
der 10/16-Regel ab dem 10. Altersjahr von A._____ ein Arbeitspensum zu 40 % 
und ab dessen 16. Altersjahr ein Arbeitspensum zu 100 % als der Ehefrau 
zumutbar. Anhand der statistischen Daten gemäss dem individuellen Lohnrechner 
"Salarium" des Bundesamtes für Statistik, welcher auf den Daten der 
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2016 basiert und sich auf mehr als 
900'000 Lohnangaben von Angestellten aus der Privatwirtschaft stützt, errechnete 

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die Vorinstanz ein hypothetisches monatliches Nettoeinkommen der Ehefrau von 
CHF 1'600.00 (40 % Pensum; inkl. 13. Monatslohn) bzw. CHF 3'714.00 (100 % 
Pensum; inkl. 13. Monatslohn; act. B.1, S. 25 ff.). In der zu genehmigenden 
Vereinbarung gehen die Parteien von einem hypothetischen Einkommen der 
Ehefrau von CHF 1'600.00 bei mindestens 40 % Arbeitsverpflichtung aus. Gemäss 
neuer bundesgerichtlicher Rechtsprechung muss die Ehefrau als 
hauptbetreuender Elternteil ab der obligatorischen Einschulung von A._____ 
grundsätzlich zu 50 % eine Erwerbsarbeit ausüben, ab dessen Eintritt in die 
Sekundarstufe zu 80 % und ab seinem vollendeten 16. Lebensjahr zu 100 % 
(BGE 144 III 481 E. 4.7.6; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 5A_931/2017 vom 
1. November 2018 E. 3.1.3 und 5A_875/2017 vom 6. November 2018 E. 4.2.3, 
nach welchen die neue Praxis auch auf hängige Verfahren Anwendung findet). Im 
Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung besuchte A._____ bereits die zweite 
Primarschulklasse (Prot. S. 7). In Nachachtung der Praxisänderung des 
Bundesgerichts rechnen die Parteien der Ehefrau in der Vereinbarung somit zu 
Recht ein 40 % Pensum an. Sodann ist auch die Höhe des hypothetischen 
Einkommens aufgrund des Alters der Ehefrau, ihrer fehlenden Ausbildung sowie 
ihrer Erwerbsmöglichkeiten als realistisch und angemessen zu qualifizieren (vgl. 
auch Prot. S. 7). 

5.5. Der berücksichtigte Bedarf der Ehefrau beläuft sich auf CHF 1'423.00 
(Grundbetrag CHF 850.00; Wohnkostenanteil CHF 335.00; Krankenkassenprämie 
KVG unter Berücksichtigung der Individuellen Prämienverbilligung [IPV] 
CHF 148.00; Steuern CHF 60.00). Dieser geringfügige Bedarf ist insbesondere auf 
ihr Konkubinatsverhältnis sowie ihre Wohnsituation bei ihrem Konkubinatspartner 
zurückzuführen. Zum Wohnkostenanteil der Ehefrau ist folgendes anzumerken: 
Ausgehend von einem Wohnkostanteil in Höhe von CHF 995.00 (zwei Drittel) für 
die Ehefrau mit den beiden Kindern B._____ und A._____, rechnete die 
Vorinstanz der Ehefrau einen Wohnkostenanteil von CHF 498.00 an (ein Drittel; 
act. B.1, S. 21). Aus der persönlichen Befragung der Ehefrau anlässlich der 
Verhandlung vom 26. März 2019 ergab sich indessen, dass der von der 
Vorinstanz berücksichtigte Betrag (CHF 995.00) nebst dem Wohnkostenanteil 
noch weitere Lebenshaltungskosten enthält (Prot. S. 8). Gestützt auf die Akten ist 
insgesamt von anrechenbaren Wohnkosten in der Höhe von CHF 12'000.00 p.a. 
auszugehen. Diese Kosten sind nach grossen und kleinen Köpfen zu verteilen, 
wobei sich der Anteil der Ehefrau auf monatlich knapp CHF 335.00 beläuft (ein 
Drittel; CHF 12'000.00 ÷ 3 ÷ 12). Der Wohnkostenanteil des Sohnes A._____ 
beträgt entsprechend monatlich rund CHF 165.00 (ein Sechstel; CHF 12'000.00 ÷ 
6 ÷ 12; vgl. nachstehend E. 5.6.). Mit dem hypothetischen Einkommen kann die 

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Ehefrau, welche A._____ betreut, ihren eigenen Bedarf bzw. ihre 
Lebenshaltungskosten selbst decken. Es besteht deshalb kein Anspruch auf 
Ausrichtung eines Betreuungsunterhalts für A._____ (vgl. BGE 144 III 377 
E. 7.1.2.2).

5.6. A._____ besucht, wie bereits erwähnt, gegenwärtig die zweite Klasse der 
Primarschule. Der Bedarf von A._____ ist derzeit auf CHF 618.00 zu 
veranschlagen (Grundbetrag CHF 400.00; Wohnkostenanteil CHF 165.00 [vgl. 
vorstehend E. 5.5.]; Krankenkassenprämie KVG unter Berücksichtigung der IPV 
CHF 53.00). Mit Vollendung seines zehnten Altersjahres wird sich der 
Grundbetrag von A._____ auf CHF 600.00 erhöhen. Des Weiteren zählen allfällige 
künftige Fremdbetreuungskosten durch Dritte zum Barbedarf von A._____. Dass 
die Parteien dennoch von einer stufenweisen Erhöhung des Unterhaltsbeitrages in 
der geschlossenen Vereinbarung abgesehen haben, ist nicht zu bestanden. Zum 
einen ist der Barbedarf von A._____ auch unter Berücksichtigung eines 
Grundbedarfes von CHF 600.00 und allfälligen Fremdbetreuungskosten mit dem 
vereinbarten Unterhaltsbeitrag nach wie vor gedeckt. Zum anderen ist der Ehefrau 
ab dem Übertritt von A._____ in die Oberstufe im August 2023 ein Arbeitspensum 
zu 80 % und mit Vollendung des 16. Lebensjahres ein solches zu 100 % 
zumutbar. Gestützt auf die Berechnung der Vorinstanz hat sich das hypothetische 
Einkommen der Ehefrau zu diesem Zeitpunkt somit auf CHF 3'000.00 (80 %) bzw. 
CHF 3'714.00 (100 %) zu erhöhen (vgl. vorstehend E. 5.4.; act. B.1, S. 25 ff.). Ab 
August 2023 ist es der Ehefrau somit möglich und zumutbar, sich mit ihren freien 
Mitteln in einem gewissen Umfang am gesteigerten Barunterhalt von A._____ zu 
beteiligen. Zumal die voreheliche Tochter der Ehefrau, B._____, zu diesem 
Zeitpunkt bereits 21 Jahre alt sein und mit ihrer Lehre als Bäckerin/Konditorin über 
eine angemessene Erstausbildung verfügen wird (vgl. Prot. S. 8). Die 
Familienzulagen von derzeit CHF 220.00 pro Monat sind für die Bezahlung der 
Lebenshaltungskosten von A._____, das heisst seines Barbedarfes, bestimmt. 
Entsprechend sind sie von seinem Bedarf in Abzug zu bringen (vgl. BGE 137 III 59 
E. 4.4). Darüber hinaus hat A._____ nach Deckung seines Barunterhalts Anspruch 
auf einen angemessenen Anteil am verbleibenden Überschuss des Vaters. 

5.7. Es wird davon ausgegangen, dass sowohl die Parteien als auch der Sohn 
A._____ vermögenslos sind.

5.8. Vor dem Hintergrund der Genehmigungsbedürftigkeit der Vereinbarung 
lässt sich festhalten, dass die vereinbarten Unterhaltsbeiträge den 
Bemessungsfaktoren gemäss Art. 285 Abs. 1 ZGB angemessen Rechnung 
tragen. Mit einem monatlichen Kindesunterhaltsbeitrag von CHF 1'000.00 ist der 

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Barbedarf von A._____, samt Überschussanteil, unter Berücksichtigung der 
Lebensstellung und Leistungsfähigkeit der Eltern gedeckt. Ein 
Betreuungsunterhalt ist nicht geschuldet. Demnach wahrt die von den Parteien 
einvernehmlich getroffene Regelung die Kindesinteressen und ist zu genehmigen. 

6. Familienzulagen sollen die finanzielle Mehrbelastung durch ein oder 
mehrere Kinder teilweise ausgleichen. Familienzulagen, die dem 
unterhaltspflichtigen Elternteil ausgerichtet werden, sind zusätzlich zum 
Unterhaltsbeitrag zu zahlen (Art. 285a Abs. 1 ZGB). Ziffer 3 des geschlossenen 
Vergleiches entspricht dieser Rechtslage.

7. Die Frage der Indexierung ist untrennbar mit dem der Offizialmaxime 
unterliegenden Kindesunterhalt verbunden. Die getroffene Regelung betreffend 
Teuerungsausgleich ist gerichtsüblich, wobei es sich rechtfertigt, eine Anpassung 
erstmals auf den 1. Januar 2020 vorzunehmen (act. F.1, Ziffer 4 des Vergleichs; 
vgl. auch Art. 301a lit. d ZPO).

8. In Abänderung von Dispositivziffer 6 des angefochtenen Entscheides 
verzichtet die Ehefrau gemäss Ziffer 5 der Vereinbarung auf nachehelichen 
Unterhalt. Die Festsetzung von nachehelichem Unterhalt beschlägt einzig die 
vermögensrechtliche Beziehung zwischen den Ehegatten, welche unter Vorbehalt 
einer offensichtlich unbilligen Regelung der freien Parteidisposition zugänglich ist 
(vgl. vorstehend E. 3.). Das Gericht ist daher grundsätzlich an die Anträge der 
Parteien gebunden und muss seinem Entscheid den von den Parteien 
vorgebrachten Sachverhalt zugrunde legen (vgl. Art. 277 Abs. 1 ZPO). Von 
diesem Grundsatz ist nur abzuweichen, wenn die allgemeinen Prüfungspflichten 
des Gerichts nach Art. 279 Abs. 1 ZPO dies erfordern. Die Parteien haben ihrer 
Vereinbarung die vorstehend dargelegten finanziellen Verhältnisse zu Grunde 
gelegt. Dass diese Eckdaten der Vereinbarung aufgrund aller Umstände zumutbar 
und angemessen sind, wurde vorstehend bereits dargelegt (vgl. vorstehend E. 5.2. 
bis 5.5.). Die Vereinbarung der Parteien ist demzufolge auch in Bezug auf den 
nachehelichen Unterhalt zu genehmigen. 

9.1. Gemäss Ziffer 6 der Vereinbarung verpflichten sich die Parteien zum 
Ausgleich der während der Ehe geäufneten Austrittsguthaben aus beruflicher 
Vorsorge per 1. Juli 2014. Sie beantragen, die Vorsorgeeinrichtung des 
Ehemannes sei anzuweisen, CHF 40'000.00 des Vorsorgeguthabens des 
Ehemannes auf ein von der Ehefrau noch zu bezeichnendes Freizügigkeitskonto 
zu überweisen.

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9.2. Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Gesetzes- und 
Verordnungsbestimmungen zum Vorsorgeausgleich bei Scheidung in Kraft 
getreten. Die während der Ehe bis zum Zeitpunkt der Einleitung des 
Scheidungsverfahrens erworbenen Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge 
werden bei der Scheidung ausgeglichen (Art. 122 ZGB, in der Fassung, die ab 
dem 1. Januar 2017 in Kraft ist). Das vorliegende Scheidungsverfahren gilt per 
18. Juni 2014 als eingeleitet. Die Übergangsbestimmungen zum neuen Recht 
halten in Art. 7d Abs. 2 des Schlusstitels (SchlT ZGB) betreffend die berufliche 
Vorsorge fest, dass auf Scheidungsprozesse, die am 1. Januar 2017 bereits vor 
einer kantonalen Instanz rechtshängig waren, das neue Recht anwendbar ist. Wie 
die Rechtsänderung übergangsrechtlich zu behandeln ist, wurde in der Literatur 
uneinheitlich beurteilt. Es entstand eine kontroverse Diskussion über die Frage, 
welcher Stichtag für bereits hängige Scheidungsverfahren gelten solle: Der 1. 
Januar 2017 (wofür sich die Mehrheit der Lehre aussprach) oder aber das Datum 
der effektiven Einleitung des Scheidungsverfahrens (vor dem 1. Januar 2017), 
womit die Gesetzesänderung zu einer unter Umständen massiven Rückwirkung 
des neuen Rechts führen würde. Die Vorinstanz nahm ihre Berechnungen zum 
Vorsorgeausgleich im vorliegenden übergangsrechtlichen Fall mit Stichtag per 
1. Januar 2017 vor. Mittlerweile erfolgte eine höchstrichterliche Klärung dieser 
Frage. Das Bundesgericht hat die Streitfrage entgegen der zuvor herrschenden 
Meinung entschieden und das Datum der effektiven Einleitung des 
Scheidungsverfahrens (vor dem 1. Januar 2017) als massgeblich erklärt (BGE 144 
III 298 E. 7.1.2 mit Verweis auf die Urteile des Bundesgerichts 5A_819/2017 vom 
20. März 2018 E. 10.2.2 und 5A_710/2017 vom 30. April 2018 E. 5). Die Parteien 
verpflichten sich gemäss Ziffer 6 der Vereinbarung somit in Einklang mit Gesetz 
und bundesgerichtlicher Rechtsprechung zum Ausgleich der während der Ehe 
geäufneten Austrittsguthaben aus beruflicher Vorsorge per 1. Juli 2014. Eine 
Verzinsung ab Stichtag der Teilung entfällt angesichts des vergleichsweise 
vereinbarten Betrages von CHF 40'000.00, bei dem der bis zum Abschluss der 
Vereinbarung angefallene Zins bereits berücksichtigt ist. 

9.3. Das Gericht genehmigt eine Vereinbarung über die Teilung der beruflichen 
Vorsorge, wenn die Ehegatten sich über die Teilung sowie deren Durchführung 
geeinigt haben, eine Bestätigung der beteiligten Einrichtungen der beruflichen 
Vorsorge über die Durchführbarkeit der getroffenen Regelung und die Höhe der 
Guthaben vorliegt (Durchführbarkeitserklärung) und die Vereinbarung dem Gesetz 
entspricht (Art. 280 Abs. 1 ZPO). Weichen die Ehegatten in einer Vereinbarung 
von der hälftigen Teilung ab, so prüft das Gericht von Amtes wegen, ob eine 
angemessene Alters- und Invalidenvorsorge gewährleistet bleibt (Art. 280 Abs. 3 

18 / 28

ZPO). Die Genehmigungsvoraussetzungen der Einigung über die Teilung der 
beruflichen Vorsorge und des Vorliegens einer Durchführbarkeitserklärung sind 
vorliegend gegeben (act. D.21; act. F.1; Prot. S. 8 f.). Zu prüfen bleibt die 
Gesetzeskonformität der beantragten Teilung.

9.4. Die Ehefrau verfügt weder über voreheliche noch eheliche 
Freizügigkeitsleistungen (act. B.1, S. 40). Aus dem eingereichten 
Vorsorgeausweis des Ehemannes geht hervor, dass sich seine 
Freizügigkeitsleistung bei der F._____ per 27. Februar 2019 insgesamt auf 
CHF 75'013.60 beläuft (act. B.19). Es handelt sich dabei um sein gesamtes 
Vorsorgeguthaben (vgl. act. B.1, S. 40 ff.; Prot. S. 6 f.). Am Stichtag der 
Berechnung des Vorsorgeausgleiches (1. Juli 2014) betrug das Vorsorgeguthaben 
des Ehemannes CHF 63'603.40. Bei einer hälftigen Teilung käme hiervon der 
Betrag per Heiratsdatum (CHF 38'885.00) – per 1. Juli 2014 aufgezinst 
(CHF 41'355.30) – in Abzug, womit sich ein zu teilender Betrag von 
CHF 22'248.10 ergäbe. Entsprechend hätte im Rahmen einer hälftigen Teilung für 
die Ehefrau ein auszugleichender Betrag von CHF 11'124.05 resultiert. In der 
geschlossenen Vereinbarung vereinbaren die Parteien folglich eine überhälftige 
Teilung zu Gunsten der Ehefrau.

Gemäss Art. 124b Abs. 1 ZGB können die Ehegatten in einer Vereinbarung über 
die Scheidungsfolgen vom Grundsatz der hälftigen Teilung abweichen, wenn eine 
angemessene Alters- und Invalidenvorsorge gewährleistet bleibt. Der Wortlaut ist, 
verglichen mit dem bis Ende 2016 geltenden Recht, bewusst weiter gefasst. 
Bisher war nämlich für den Verzicht eine "entsprechende" (d.h. eine mit der 
hälftigen Teilung der Guthaben vergleichbare) Vorsorge erforderlich. Die 
"angemessene" Alters- und Invalidenvorsorge soll verhindern, dass der 
Verzichtende später durch die öffentliche Hand getragen werden muss. Zu diesem 
Zweck muss das Gericht die Vorsorgesituation in allgemeiner Form beurteilen, 
wozu auch das Alter des Betroffenen gehört. Ist bei Einleitung des 
Scheidungsverfahrens nur eine bescheidene Vorsorge vorhanden, ist zu klären, 
ob der Betroffene nach der Scheidung eine angemessene Vorsorge aufbauen 
kann. Bei der Beurteilung fallen alle Vermögenswerte der Ehegatten, 
einschliesslich der vorehelichen Guthaben, in Betracht (Urteil des Bundesgerichts 
5D_148/2017 vom 13. Oktober 2017 E. 4.1 ff.; Botschaft zur Änderung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Vorsorgeausgleich bei Scheidung) vom 
29. Mai 2013 [fortan Botschaft Vorsorgeausgleich], BBl 2013 4916).

Der Ehemann ist mit 43 Jahren im Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung 
noch jung. Die Vorsorge des Ehemannes kann in den 21 Erwerbsjahren bis zur 

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Erreichung seines ordentlichen Rentenalters noch weiter geäufnet werden. Zudem 
verfügt der Ehemann über ein Vorsorgeguthaben aus der Säule 3a (Police G 
3.487.433 der D._____ vom 1. August 2012; act. B.1, S. 13; vorinstanzliches 
act. VIII.11), welches im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung 
unberührt blieb. Weiter darf davon ausgegangen werden, dass sich die finanzielle 
Situation des Ehemannes im Allgemeinen wesentlich verbessern wird. Zum einen 
ist in den nächsten Jahren mit einer Einkommenssteigerung des Ehemannes zu 
rechnen, da sich seine Arbeitgeberin in einer Aufbauphase befindet (vgl. 
Prot. S. 2 f. und 4). Zum anderen wird die Unterhaltspflicht des Ehemannes 
gegenüber A._____ in etwa zehn Jahren dahinfallen. Darüber hinaus erfolgt 
mittels der zu genehmigenden Vereinbarung eine Tilgung seiner aufgelaufenen 
Unterhaltsschulden (vgl. act. F.1, Ziffer 7 des Vergleichs; nachstehend E. 10.). 
Dadurch wird dem Ehemann mutmasslich in Zukunft auch ein freiwilliger Einkauf 
in die Pensionskasse sowie Einzahlungen in die Säule 3a – einhergehend mit 
erheblichen Steuererleichterungen – möglich sein. Der Ehemann sollte somit in 
der Lage sein, nachehelich seine Vorsorgesituation angemessen zu verbessern. 
Dies ist ihm umso mehr zuzumuten, als die Ehefrau, zu deren Gunsten ein 
überhälftiger Vorsorgeausgleich erfolgt, zumindest aus heutiger Sicht eine 
schlechtere Vorsorgesituation aufweist. Zwar hat die Ehefrau noch 
26 Erwerbsjahre vor sich, aufgrund ihres deutlich tieferen Einkommens und der 
Kinderbetreuung wird es ihr aber weitaus mehr Mühe bereiten, ein 
Vorsorgeguthaben in nennenswerter Höhe zu äufnen. So wird sie mit ihrem 
hypothetischen Einkommen bis August 2023 das BVG-Obligatorium (versicherter 
Jahreslohn) von derzeit CHF 21'330.00 wenn überhaupt lediglich knapp erreichen 
(Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 [BVG; SR 831.40]). Zudem verfügt sie über 
keinerlei voreheliches Vorsorgeguthaben. Diesbezüglich ist auch zu erinnern, dass 
der Vorsorgeausgleich letztlich auf die soziale Absicherung des schwächeren 
Ehegatten abzielt. 

Nach dem Gesagten ist bei den im Urteilszeitpunkt gegebenen und absehbaren 
zukünftigen Verhältnissen des Ehemannes sowie einer Pensionierung im Alter von 
65 Jahren auch nach vereinbarungsgemässer Übertragung der CHF 40'000.00 
nicht zu befürchten, dass der Ehemann im Alter (bzw. im Invaliditätsfall) 
armengenössig werden könnte. Seine berufliche Vorsorgesituation kann zwar aus 
heutiger Sicht nicht als ausserordentlich komfortabel bezeichnet werden, unter 
Berücksichtigung der weiteren präsumtiven Leistungen der AHV und 
gegebenenfalls der IV, der monatlichen Einkommenshöhe von mindestens 
CHF 4'900.00 netto, der zu erwartenden allgemeinen Verbesserung seiner 

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finanziellen Situation, die eine zusätzliche Äufnung von Vorsorgeguthaben zulässt, 
erweist sich die überhälftige Teilung jedoch als zulässig. 

9.5. Im Hinblick auf die durch das Gericht zu überprüfende Willensbildung bei 
den Parteien ist anzumerken, dass dem Ehemann als demjenigen Ehegatten, 
welcher dem anderen mehr als die hälftige Austrittsleistung zugesteht, die Grösse 
seines gesetzlichen Anspruchs und der Umfang seines Verzichts hinreichend 
bekannt war.

9.6. Die überhälftige Teilung erfolgt unter Tilgung von ausstehenden 
Unterhaltsschulden (vgl. nachstehend E. 10.). An der Genehmigungsfähigkeit des 
vereinbarten Ausgleichs der Ansprüche aus beruflicher Vorsorge ändert dies 
nichts. Der Vorsorgeausgleich stellt zwar ein autonomes Rechtsinstitut dar und ist 
somit vom Güter- und Unterhaltsrecht unabhängig, dies bedeutet aber lediglich, 
dass die angemessene Alters- und Invalidenvorsorge nicht durch höhere 
Unterhaltsbeiträge 
oder eine günstigere Teilung im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung 
gewährleistet werden kann (vgl. Botschaft Vorsorgeausgleich, BBl 2013 4916). 
Beides ist vorliegend nicht der Fall. Der Ehemann, der die überhälftige Leistung 
überträgt, erhält weder nachehelichen Unterhalt noch profitiert er von einer 
grosszügigeren Teilung des Güterrechts (vgl. nachstehend E. 10. zur 
Genehmigungsfähigkeit der Tilgung an sich). 

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass mit der von den Parteien beantragten Aufteilung 
des Vorsorgeguthabens eine für beide Parteien angemessene Lösung angestrebt 
wird, weshalb diese in Abänderung der betreffenden Dispositivziffer 10 des 
angefochtenen Entscheids zu genehmigen ist. 

10.1. Die Vorinstanz verpflichtete den Ehemann gemäss Dispositivziffer 8 des 
vorinstanzlichen Entscheides, die gemäss dem Entscheid [recte wohl: Urteil] der 
I. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 15 107 vom 7. April 
2016, Dispositiv, Ziffer 3, bis dreissig Tage nach Rechtskraft des 
Scheidungsurteils gestundeten Unterhaltsbeiträge von CHF 8'841.00 
(CHF 7'091.00 für die Ehefrau und CHF 1'750.00 für A._____) an die Ehefrau zu 
bezahlen. Ein entsprechender Parteiantrag lag nicht vor. Der gesamte 
Unterhaltsausstand belief sich per Ende November 2018 auf CHF 40'654.00 
(Ehegatten- und Kindesunterhalt; act. H.2; Prot. S. 2 und 6). Angesichts der 
überhälftigen Teilung der Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge zu Gunsten der 
Ehefrau stellen die Parteien gemäss Ziffer 7 des Vergleichs übereinstimmend fest, 
dass mit dem Vollzug der Vereinbarung kein Unterhaltsausstand bis und mit dem 

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30. November 2018 besteht. Sie heben damit Dispositivziffer 8 des angefochtenen 
Entscheides auf und schliessen darüber hinaus eine Nachforderung der bis Ende 
November 2018 unbezahlt gebliebenen vorsorglichen Unterhaltsbeiträge aus. Die 
Vereinbarung ist klar und vollständig. Hinsichtlich des aufgelaufenen 
Ehegattenunterhalts erweist sich die getroffene Regelung bereits aufgrund der 
überhälftigen Teilung der beruflichen Vorsorge als nicht offensichtlich 
unangemessen. Soweit die Ausstände den Kindesunterhalt betreffen, wird für die 
Genehmigung vorausgesetzt, dass die Kindesinteressen gewahrt sind. Mit der 
Zusprechung eines Unterhaltsbeitrages allein ist der Bedarf eines Kindes effektiv 
noch nicht gedeckt. Ebenso wichtig ist es, dass es die Mittel zur Gewährleistung 
seines Unterhalts auch tatsächlich rechtzeitig und regelmässig erhält. Es ist nicht 
ersichtlich, inwiefern der Ehemann die Unterhaltsschulden innert nützlicher Frist 
anderweitig zu begleichen vermöchte (vgl. auch act. C.3 [in ZK1 18 172]). Die 
Tilgung der Unterhaltsschulden trägt zu einer verbesserten finanziellen Situation 
des Ehemannes bei. Dies wiederum erleichtert es dem Ehemann, seine laufenden 
Unterhaltspflichten gegenüber A._____ zu erfüllen. Somit läuft die Vereinbarung 
auch dem Kindswohl nicht zuwider.

10.2. Die Regelung in Ziffer 8 des gerichtlichen Vergleichs bezüglich der 
Verpflichtung der Ehefrau zum Antrag auf Rückzug und Löschung der gegen den 
Ehemann angehobenen Betreibung in dessen Betreibungsregister steht in 
Zusammenhang mit der vorangegangenen Feststellung, wonach kein 
Unterhaltsausstand mehr besteht. Sie erscheint klar, vollständig und nicht 
offensichtlich unangemessen. Der Genehmigung der Vereinbarung steht somit 
auch in diesem Punkt nichts entgegen. 

12. Genehmigungsfähig ist schliesslich auch die Saldoklausel der Parteien 
gemäss Ziffer 9 der Vereinbarung.

13. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass sich die Parteien mit dem 
gerichtlichen Vergleich vom 26. März 2019 über sämtliche noch strittigen Punkte 
umfassend geeinigt haben. Dabei haben die Parteien eine den konkreten 
Umständen angemessene und den allseitigen Bedürfnissen entsprechende 
Regelung getroffen, welche insbesondere auch mit dem Wohl des gemeinsamen 
Sohnes A._____ in Einklang steht. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass 
beide Parteien anwaltlich vertreten und beraten worden sind und sich im 
Berufungsverfahren und dem Massnahmeverfahren erneut mit den zur Diskussion 
stehenden Rechtsfragen und dem Prozessstoff beschäftigt haben. Überdies 
haben sich die Parteien während der Verhandlung mit ihren Rechtsvertretern 
zurückgezogen, um den gemeinsam erarbeiteten Vergleichsvorschlag zu 

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besprechen und sich allfällige Fragen erörtern zu lassen. Es ist mithin davon 
auszugehen, dass der vorliegende Vergleich aus freiem Willen geschlossen 
worden ist und sich beide Parteien der Tragweite der getroffenen Vereinbarung 
bewusst sind. Die notwendige Klarheit ist vorhanden und die Vereinbarung ist 
hinsichtlich der strittigen Punkte vollständig. Der gerichtliche Vergleich vom 
26. März 2019 ist somit zu genehmigen und tritt an die Stelle der 
Dispositivziffern 5, 6, 7, 8 und 10 des angefochtenen Entscheids des 
Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 18. Januar 2018. Im Übrigen bleibt der 
vorinstanzliche Entscheid unverändert. In formeller Hinsicht wird die Berufung des 
Ehemannes (ZK1 18 30) demnach durch den gerichtlichen Vergleich und dessen 
Genehmigung erledigt. Unter Beachtung von Art. 279 Abs. 2 ZPO ist der Vergleich 
in den relevanten Punkten ins Dispositiv des vorliegenden Urteils aufzunehmen. 
Als Folge der entsprechenden Einigung im Hauptverfahren kann auch das 
Verfahren betreffend Erlass von vorsorglichen Massnahmen im 
Scheidungsverfahren (ZK1 18 172) als gegenstandslos geworden vom 
Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden. 

14.1. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungs- bzw. 
Massnahmeverfahrens sind vereinbarungsgemäss zu regeln (act. F.1, Ziffer 10). 
Die Kosten des Berufungsverfahrens (ZK1 18 30) von CHF 2'500.00 wie auch jene 
des vorsorglichen Massnahmeverfahrens (ZK1 18 172) von CHF 1'500.00, 
gesamthaft somit CHF 4'000.00 tragen die Parteien gemäss Ziffer 10 des 
gerichtlichen Vergleichs ebenfalls je zur Hälfte und damit im Umfang von je 
CHF 2'000.00. Die aussergerichtlichen Kosten für die beiden Verfahren werden – 
Ziffer 10 des Vergleichs folgend – wettgeschlagen. Eine hälftige Verteilung der 
Kosten erscheint in Anbetracht des Ausgangs des Berufungsverfahrens sowie des 
der Berufungsinstanz gemäss Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO zustehenden 
Ermessensspielraums in familienrechtlichen Verfahren als gerechtfertigt. Auch hier 
besteht daher kein Grund, von der vereinbarten Kostenverteilung abzuweichen 
(Art. 109 ZPO).

14.2. Beiden Parteien wurde die unentgeltliche Rechtspflege sowohl für das 
Berufungsverfahren (ZK1 18 30) als auch für das Verfahren betreffend Erlass 
vorsorglicher Massnahmen (ZK1 18 172) bewilligt (vgl. ZK1 18 31 und ZK1 18 39; 
vorstehend E. M.). Die ihnen auferlegten Gerichtskosten von je CHF 2'000.00 und 
die Kosten ihrer Rechtsvertretung gehen demnach zulasten des Kantons 
Graubünden und sind aus der Gerichtskasse zu bezahlen (vgl. Art. 122 Abs. 1 
lit. b ZPO). Vorbehalten bleibt jeweils die Rückforderung durch den Kostenträger 
im Sinne von Art. 123 ZPO.

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15.1. Mit Honorarnoten vom 27. März 2019 macht der Rechtsvertreter des 
Ehemannes, Rechtsanwalt lic. iur. utr. Wilfried Caviezel, für das 
Berufungsverfahren (ZK1 18 30) und das Verfahren betreffend Erlass 
vorsorglicher Massnahmen (ZK1 18 172) einen Aufwand von insgesamt 
59.59 Stunden geltend (act. G.1; 48.09 Stunden für das Berufungsverfahren und 
11.5 Stunden für das Massnahmeverfahren), was bei einem Stundenansatz von 
CHF 200.00 einem Honorar von CHF 13'839.90 (inkl. Barauslagen von 
CHF 932.40 und MwSt.) entspricht. Der geltend gemachte Aufwand wird 
entschädigt, sofern er angemessen und für die Prozessführung erforderlich war 
(Art. 2 Abs. 2 Ziff. 2 der Honorarverordnung [HV; BR 310.250]). Im 
Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtspflege ist zu beachten, dass 
entschädigungspflichtig nur jener Aufwand ist, welcher im Zusammenhang mit 
einer sachkundigen, engagierten und effektiven Wahrnehmung der 
Parteiinteressen notwendig, nützlich und verhältnismässig ist, unter Einschluss der 
Mehrwertsteuer und der tatsächlichen Auslagen. Ausgeschlossen ist die 
Vergütung von unnützen, überflüssigen oder aussichtslosen Rechtsvorkehren (vgl. 
zum Ganzen Alfred Bühler, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zur 
Zivilprozessordnung, Bd. I, Bern 2012, N 20 zu Art. 122 ZPO mit zahlreichen 
weiteren Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung und Lehre). Für 
die erste Prüfung des Scheidungsurteils am 3. März 2018 wird ein Zeitaufwand 
von 2.5 Stunden in Rechnung gestellt. Dieser Aufwand gehört praxisgemäss noch 
zum erstinstanzlichen Verfahren und wäre in dessen Rahmen zu vergüten. Da 
dieser Aufwand in der vorinstanzlichen Honorarnote vom 18. Januar 2018 
allerdings nicht geltend gemacht wurde – auch nicht als Reserve für den 
Mandatsabschluss – 
(vorinstanzliches act. VI.), ist er ausnahmsweise im Berufungsverfahren zu 
entschädigen. Vom vorerwähnten Gesamtaufwand entfallen knapp 41 Stunden auf 
das Verfassen von Rechtsschriften. Davon werden allein für die Ausarbeitung der 
rund 36-seitigen Berufungsschrift (exkl. Deckblatt und Beweismittelverzeichnis) 
insgesamt 25.5 Stunden (inkl. Vorbereitung und Aktenstudium) geltend gemacht, 
was gesamthaft betrachtet als überhöht erscheint. Aufgrund des angefochtenen 
Entscheids mögen gewisse zusätzliche Abklärungen notwendig gewesen sein, mit 
Ausnahme der Erneuerung der Zahlungsverpflichtung für den gestundeten 
Unterhalt (Dispositivziffer 8 des angefochtenen Entscheids) war der Prozessstoff 
jedoch bekannt. Entsprechend wurde der Prozessstoff in den vorinstanzlichen 
Rechtsschriften und Parteivorträgen bereits umfassend abgehandelt. Darauf 
konnte bei der Ausarbeitung der Berufungsschrift sowohl in tatsächlicher als auch 
in rechtlicher Hinsicht zurückgegriffen werden. So beinhaltet die Berufungsschrift 
denn auch zahlreiche – teils wörtlich wiedergegebene – Ausführungen aus 

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erstinstanzlichen Rechtsschriften und Parteivorträgen. Zudem wird über knapp 
11 Seiten ein Urteil des Kantonsgerichts Luzern wörtlich zitiert. Vor diesem 
Hintergrund erscheint eine Kürzung des in Rechnung gestellten Aufwands für die 
Berufungsschrift um insgesamt 10 auf 15.5 Stunden als angemessen und 
sachgerecht. Auf das Verfassen des Gesuches um Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege entfallen 2.5 Stunden. Angesichts der unnötigen 
Wiederholungen zum Gegenstand des Berufungsverfahrens erweist sich diese 
Aufwandposition als zu hoch; sie ist um eine Stunde auf 1.5 Stunden zu kürzen. 
Der Aufwand für die Vorbereitung der Verhandlung wird mit 2 Stunden 
veranschlagt. Mit Blick darauf, dass der Rechtsvertreter keinen Parteivortrag 
verfasste und die Thematik der Verhandlung aus den Rechtsschriften bekannt 
war, erweist sich indessen eine Vorbereitungszeit von einer Stunde als 
ausreichend. Auch dieser Aufwand ist daher um eine Stunde zu kürzen. Nicht 
ersichtlich ist ferner, inwieweit vorliegend Barauslagen (Fotokopien und Porti) von 
insgesamt CHF 932.40 notwendig gewesen wären. Obgleich insbesondere im 
Rahmen des Massnahmeverfahrens umfangreiche Beilagen eingereicht wurden, 
darf davon ausgegangen werden, dass die angefallenen Auslagen durch die 
übliche Spesenpauschale von 3 % angemessen abgedeckt sind. Diese Position 
erweist sich deshalb als zu hoch. Die Kürzung rechtfertigt sich umso mehr, als 
dass – zumindest in Verfahren mit unentgeltlicher Rechtspflege – die Kosten für 
Fotokopien, worunter die Papierkosten sowie der Unterhalt und die Amortisation 
des Kopiergerätes fallen, mit CHF 0.25 pro Seite abgedeckt gelten (vgl. Frank 
Emmel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 5b zu 
Art. 122 ZPO).

Es resultiert somit ein zu entschädigender Aufwand von 47.59 Stunden. Unter 
Anwendung des massgebenden Stundenansatzes von CHF 200.00 (Art. 5 Abs. 1 
HV) ergibt sich ein Honoraranspruch von CHF 10'558.40 (inkl. 3 % 
Kleinspesenpauschale und 7.7 % MwSt.).

15.2. Mit Honorarnoten vom 10. April 2019 macht der Rechtsvertreter der 
Ehefrau, Rechtsanwalt Dr. iur. Christian Schreiber, seinerseits für das 
Berufungsverfahren (ZK1 18 30) und das Verfahren betreffend Erlass 
vorsorglicher Massnahmen (ZK1 18 172) einen Aufwand von gesamthaft 
54.5 Stunden geltend (act. G.2; 40.1 Stunden für das Berufungsverfahren und 
14.4 Stunden für das Massnahmeverfahren), was bei einem Stundenansatz von 
CHF 200.00 einem Honorar von CHF 12'025.10 (inkl. Barauslagen von 
CHF 265.40 und MwSt.) entspricht. Der in Rechnung gestellte Stundenaufwand 

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für das Verfassen der Berufungsantwort erweist sich als zu hoch. Zwar hatte sich 
der Rechtsvertreter mit einer umfangreichen Berufungsschrift 
auseinanderzusetzen, dennoch können für die knapp fünfseitige Berufungsantwort 
(exkl. Deckblatt) nicht 10.8 Stunden vergütet werden, zumal sich die Berufung von 
der Thematik her grundsätzlich auf den bereits bekannten Prozessstoff 
beschränkte. Insgesamt erscheint ein Aufwand für die Berufungsantwort von 
8 Stunden als angemessen. Für das Verfassen des Gesuches um Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege im Rahmen des Berufungsverfahrens werden 
2.5 Stunden verbucht, was angesichts der rund eineinhalb Seiten umfassenden 
rudimentären Gesuchsbegründung, der bereits bekannten Verhältnisse sowie der 
irrelevanten Ausführungen zu den Unterhaltsausständen zu hoch ist. 
Entsprechend ist ein Aufwand von 1.5 Stunden anstatt 2.5 Stunden als 
hinreichend anzusehen. Des Weiteren weisen die Aufwandpositionen zwischen 
dem 22. Mai 2018 und dem 26. September 2018 von insgesamt 1.75 Stunden und 
CHF 13.00 als Barauslagen keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem 
Berufungsverfahren auf. Sie sind als verfahrensfremde Positionen zu streichen. 
Für die Ausarbeitung der Stellungnahme vom 5. November 2018 wird ein Aufwand 
von 4.8 Stunden und für diejenige vom 8. Januar 2019 ein Aufwand von 
5.5 Stunden geltend gemacht. Diese Positionen erscheinen angesichts der kurz 
gehaltenen Eingaben von je drei Seiten (exkl. Deckblatt und 
Beweismittelverzeichnis) sowie der sich darin stellenden Sachverhalts- und 
Rechtsfragen ebenfalls als zu hoch. Es rechtfertigt sich, der Aufwand für die 
beiden Stellungnahmen um je eine Stunde zu kürzen und mit 3.8 Stunden bzw. 
4.5 Stunden zu vergüten.

Der zu entschädigende Stundenaufwand liegt demzufolge bei 46.95 Stunden, was 
unter Anwendung des massgebenden Stundenansatzes von CHF 200.00 (Art. 5 
Abs. 1 HV) einem Honoraranspruch von CHF 10'384.85 (inkl. Barauslagen von 
CHF 252.40 und 7.7 % MwSt.) entspricht.

16. Nachdem die Voraussetzungen für die Genehmigung des Vergleichs 
offensichtlich erfüllt sind, ergeht das vorliegende Urteil in Anwendung von Art. 18 
Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) in Verbindung mit 
Art. 11 Abs. 2 KGV in einzelrichterlicher Kompetenz.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Der Vergleich vom 26. März 2019 wird gerichtlich genehmigt und die 
Ziffern 5, 6, 7, 8 und 10 des Dispositivs des Entscheids des 
Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 18. Januar 2018 werden 
aufgehoben.

2. X._____ wird verpflichtet, an den Unterhalt von A._____ mit Wirkung ab 
dem 1. Dezember 2018 monatliche Kinderunterhaltsbeiträge von 
CHF 1'000.00 (Barunterhalt; davon CHF 0.00 Betreuungsunterhalt) zu 
bezahlen.

Die Unterhaltsbeiträge sind an Y._____ zahlbar, und zwar im Voraus 
jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.

Diese Unterhaltspflicht gilt bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss 
einer angemessenen Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, 
solange A._____ im Haushalt von Y._____ lebt und keine eigenen 
Ansprüche gegenüber X._____ stellt bzw. keinen anderen 
Zahlungsempfänger bezeichnet.

3. X._____ wird verpflichtet, die Familienzulagen, sofern sie von ihm bezogen 
werden, zusätzlich zum Kinderunterhaltsbeitrag gemäss Dispositivziffer 2 
an Y._____ zu bezahlen. X._____ wird verpflichtet, die notwendigen 
Anträge betreffend Direktauszahlung der Familienzulagen für A._____ an 
Y._____ rückwirkend ab dem 1. November 2018 stellen zu lassen.

4. Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex der Konsumenten-
preise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Februar 2019, von 101.7 
Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie sind jährlich auf den 
1. Januar, erstmals auf den 1. Januar 2020, nach Massgabe des In-
dexstandes per November des Vorjahres wie folgt anzupassen:

neuer UB = alter UB x neuer Index
 alter Index

Weist X._____ nach, dass sich sein Einkommen nicht im Umfang der 
Teuerung erhöht hat, werden die Unterhaltsbeiträge nur proportional zur 
tatsächlichen Einkommenssteigerung angepasst. Bei unverändertem 
Einkommen entfällt eine Anpassung.

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5. Es wird davon Vormerk genommen, dass Y._____ auf nachehelichen 
Unterhalt verzichtet.

6. Die F._____, Commercialstrasse 34, Postfach 286, 7007 Chur, wird 
angewiesen, vom Vorsorgeguthaben von X._____ (AHV-Nr. _____) den 
Betrag von CHF 40'000.00 auf das Freizügigkeitskonto (IBAN CH89 8080 
8008 3093 7905 1) von Y._____ (AHV-Nr. _____) bei der E._____, 
9001 St. Gallen, zu überweisen. Für den Zeitraum ab 01. Juli 2014 
(Stichtag der Teilung) bis zum 26. März 2019 (Unterzeichnung der 
Vereinbarung) entfällt eine Verzinsung des zu überweisenden Betrages.

7. Es wird davon Vormerk genommen, dass mit Vollzug des gerichtlichen 
Vergleiches vom 26. März 2019 kein Unterhaltsausstand bis und mit dem 
30. November 2018 besteht.

8. Es wird davon Vormerk genommen, dass Y._____ sich verpflichtet, innert 
30 Tagen nach gerichtlicher Genehmigung des gerichtlichen Vergleiches 
vom 26. März 2019 die hängige Betreibung gegen X._____ (Betreibung 
_____) des Betreibungsamtes der Region O.3_____ zurückzuziehen und 
die Löschung der Betreibung zu beantragen.

9. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien mit Vollzug des 
gerichtlichen Vergleiches vom 26. März 2019 in ehe-, scheidungs- und 
güterrechtlicher Hinsicht vollständig auseinandergesetzt sind.

10. Im Übrigen bleibt der Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 
18. Januar 2018 bestehen.

11. Das Verfahren betreffend Erlass vorsorglicher Massnahmen (ZK1 18 172) 
wird als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis 
abgeschrieben.

12. Die Kosten des Berufungsverfahrens (ZK1 18 30) von CHF 2'500.00 sowie 
diejenigen des vorsorglichen Massnahmeverfahrens (ZK1 18 172) von 
CHF 1'500.00, insgesamt CHF 4'000.00, gehen je hälftig und damit im 
Umfang von je CHF 2'000.00 zu Lasten von X._____ und Y._____. Die 
aussergerichtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

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13.a) Die X._____ auferlegten Gerichtskosten von CHF 2'000.00 und die Kosten 
seiner Rechtsvertretung von CHF 10'558.40 (inkl. Spesen und MwSt.) 
werden unter Vorbehalt der Rückforderung gemäss Art. 123 ZPO gestützt 
auf die entsprechende Verfügung der Vorsitzenden der I. Zivilkammer vom 
11. Dezember 2018 (ZK1 18 31) vorerst vom Kanton Graubünden aus der 
Gerichtskasse bezahlt.

b) Die Y._____ auferlegten Gerichtskosten von CHF 2'000.00 und die Kosten 
ihrer Rechtsvertretung von CHF 10'384.85 (inkl. Spesen und MwSt.) 
werden unter Vorbehalt der Rückforderung gemäss Art. 123 ZPO gestützt 
auf die entsprechenden Verfügungen der Vorsitzenden der I. Zivilkammer 
vom 11. Dezember 2018 und 4. Februar 2019 (ZK1 18 39) vorerst vom 
Kanton Graubünden aus der Gerichtskasse bezahlt.

13. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 
30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und 
Art. 90 ff. BGG.

14. Mitteilung an: