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**Case Identifier:** 4a52df3e-451c-5b7c-8822-bc83952dc783
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-02-22
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 22.02.2023 UV 2022/23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2022-23_2023-02-22.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2022/23

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 06.03.2023

Entscheiddatum: 22.02.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 22.02.2023
Art. 6 UVG. Die Einstellung der temporären Leistungen erfolgte bei 
Dahinfallen der unfallkausalen Folgen zu Recht. Entsprechend resultiert 
auch kein Anspruch auf eine Rente und/oder Integritätsentschädigung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. 
Februar 2023, UV 2022/23).

Entscheid vom 22. Februar 2023

Besetzung

Versicherungsrichter Michael Rutz (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Mirjam Angehrn 

und Christiane Gallati Schneider; Gerichtsschreiber Markus Lorenzi

Geschäftsnr.

UV 2022/23

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Fürsprecher lic. iur. Daniel Küng, Anwaltskanzlei St. Jakob, 

St. Jakob Strasse 37, 9000 St. Gallen,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit dem 2. August 2016 zu 100 % als 

Baumaschinenführer über die B.___ AG angestellt und dadurch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und 

Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 28. Oktober 2016 rutschte 

er beim Hinaufsteigen auf einen Bagger auf einer nassen Stufe aus und fiel auf die linke 

Körperseite. Diagnostiziert wurde bei bildgebendem Ausschluss von Frakturen eine 

Schulter- und Hüftkontusion links. Dem Versicherten wurde bis 31. Januar 2017 eine 

100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-act. 1 f., 13, 19 f., 22 der Schaden-Nr. 

27.14875.16.0; act. G 3.1). Die Suva richtete die gesetzlichen Versicherungsleistungen 

aus (Suva-act. 6) und schloss den Fall mit Schreiben vom 18. April 2017 ab (Suva-act. 

25).

A.a. 

Vom 5. März bis 10. August 2018 war der Versicherte über die C.___ AG zu 100 % 

als Maschinist angestellt und dadurch erneut bei der Suva versichert. Am 20. Juli 2018 

fuhr er mit einem Dumper in ein Loch und bekam einen Schlag in den Rücken (Suva-

act. 1 der Schaden-Nr. 26.06433.18.5; act. G 3.2). Aufgrund dieses Vorfalls wurde dem 

Versicherten vom behandelnden Arzt Dr. med. D.___ bis am 5. August 2018 eine 

100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-act. 2). Die Suva richtete die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen aus (Suva-act. 4).

A.b. 

Ab dem 9. September 2020 war der Versicherte über die E.___ AG in einem 

Vollpensum als Baumaschinenführer angestellt und dadurch wiederum bei der Suva 

A.c. 

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B.  

versichert. Am 1. Oktober 2020 rutschte er beim Einsteigen in einen Bagger aus und 

fiel dabei mit dem Rücken gegen den Baggerrand (Suva-act. 8 und 36-2 der Schaden-

Nr. 26.75490.20.4; act. G 3.3). Der behandelnde Arzt Dr. D.___ diagnostizierte einen 

Status nach Prellung lumbal links sowie der Schulter links und attestierte bis am 31. 

Dezember 2020 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 26, 28, 36). Die Suva 

richtete die gesetzlichen Versicherungsleistungen aus (Suva-act. 22).

Vom 5. April bis 30. November 2021 war der Versicherte für die F.___ AG in einem 

Vollpensum tätig und dadurch abermals bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- 

und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung 

vom 18. Mai 2021 rutschte der Versicherte am 5. Mai 2021 in einer Arbeitspause aus 

und fiel zu Boden (Suva-act. 1 der Schaden-Nr. 24.68159.21.2; act. G 3.4). Die Zentrale 

Notfallaufnahme des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) diagnostizierte mit Bericht vom 

6. Mai 2021 eine Kontusion am Kopf, an der Schulter, am Becken und am oberen 

Sprunggelenk (OSG) links (Suva-act. 13). Röntgenuntersuchungen an der 

Lendenwirbelsäule (LWS), am Becken und am OSG links ergaben keinen 

Frakturnachweis (Suva-act. 11-2, 16). Ab dem Unfalltag wurde dem Versicherten von 

Dr. D.___ eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bescheinigt (vgl. u.a. Suva-act. 13 f., 30-3; 

vgl. ferner Suva-act. 3 und 7, wonach ursprünglich ab dem 18. Mai resp. 14. Juni 2021 

wieder eine volle Arbeitsfähigkeit vorgesehen war). Mit Schreiben vom 20. Mai 2021 

bestätigte die Suva, dass der Versicherte für die Folgen dieses Unfalls die 

Versicherungsleistungen erhalte (Suva-act. 5). Bei anhaltenden lumbalen Schmerzen 

bei Belastung, ausstrahlend ins linke Bein, wurde am 18. Juni 2021 eine 

Magnetresonanztomographie (MRT) der LWS durchgeführt (Suva-act. 30-11) und am 

28. Juni 2021 eine computertomographisch (CT)-gesteuerte periradikuläre Therapie 

(PRT) lumbal veranlasst (Suva-act. 26-2).

B.a. 

Am 26. August 2021 wurde der Fall Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vorgelegt. Dieser führte gleichentags aus, 

dass die Beschwerdesymptomatik rein unfallkausal für maximal drei Monate im Sinne 

von Prellungen und allfälliger vorübergehender Verschlimmerung eines 

erkrankungsbedingten Wirbelsäulen-Vorschadens anzunehmen sei. Ein Rückfall zum 

B.b. 

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C.  

D.  

Ereignis vom 1. Oktober 2020 liege nicht vor (Suva-act. 33). Mit Beurteilung vom 13. 

September 2021 verneinte Dr. G.___ unfallkausale objektivierbare strukturelle Läsionen 

(Suva-act. 36).

Mit Verfügung vom 15. September 2021 schloss die Suva den Fall per 5. 

November 2021 ab und lehnte einen Anspruch auf Versicherungsleistungen über 

diesen Zeitpunkt ab (Suva-act. 40).

B.c. 

Gegen die Verfügung vom 15. September 2021 liess der Versicherte, vertreten 

durch Fürsprecher lic. iur. Daniel Küng, St. Gallen, am 6. Oktober 2021 Einsprache 

erheben. Die angefochtene Verfügung vom 15. September 2021 sei vollumfänglich 

aufzuheben und dem Versicherten seien sämtliche möglichen Versicherungsleistungen 

im Zusammenhang mit dem versicherten Ereignis vom 5. Mai 2021 auszurichten und 

zu erbringen, das heisse insbesondere Taggeldleistungen auf der Basis einer 

Arbeitsunfähigkeit von 100 %, eine Invalidenrente, eine Integritätsentschädigung auf 

der Basis von 100 %, die Übernahme der Heilbehandlungskosten und weitere 

möglichen Leistungen (Suva-act. 46).

C.a. 

Am 15. November 2021 reichte Fürsprecher Küng einen Bericht/eine Beurteilung 

von Dr. D.___ vom 8. November 2021 ein (Suva-act. 59-2 f.). In der Folge wurde der 

Fall nochmals Dr. G.___ vorgelegt. Mit Aktenbeurteilung vom 25. November 2021 kam 

dieser zusammengefasst zum Schluss, dass die aktuell bestehende monatelange 

Arbeitsunfähigkeit im letzten und aktuellen Schadenfall mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf den degenerativen Vorzustand der LWS, nicht jedoch auf die 

erlittenen Prellungen, wie sie in den Schadenmeldungen und in den ärztlichen 

Berichten wiederholt angegeben worden seien, zurückzuführen sei (Suva-act. 61).

C.b. 

Mit Entscheid vom 7. März 2022 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. 85).C.c. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 7. März 2022 liess der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer), weiterhin vertreten durch Fürsprecher Küng, am 5. 

April 2022 Beschwerde erheben mit folgenden Rechtsbegehren: 1. Der angefochtene 

D.a. 

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Erwägungen

1.

Umstritten und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund des Ereignisses 

vom 5. Mai 2021 (vgl. im Sachverhalt lit. B) zu Recht die temporären 

Einspracheentscheid der Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom 7. März 2022 

sei aufzuheben, soweit eine weitergehende Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin 

verneint werde; 2. Es seien dem Beschwerdeführer für die Folgen der Unfälle vom 28. 

Oktober 2016, vom 20. Juli 2018, vom 1. Oktober 2020 und vom 5. Mai 2021 die 

gesetzlichen Leistungen, das heisse insbesondere die medizinischen Leistungen, eine 

ganze Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung auf der Basis von mindestens 

50 % zuzusprechen und zu entrichten; 3. Eventualiter sei der angefochtene 

Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 7. März 2022 aufzuheben und es 

seien weitere Abklärungen im Sinne der Erwägungen zu veranlassen; dem 

Beschwerdeführer seien sodann mindestens die Leistungen gemäss Ziff. 2 

zuzusprechen und zu entrichten; Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge 

zulasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1). Mit der Beschwerde reichte Fürsprecher 

Küng einen Bericht von Dr. D.___ vom 24. März 2022 ein (act. G 1.2).

In der Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2022 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheids vom 7. 

März 2022 (act. G 3).

D.b. 

Mit Eingabe vom 22. September 2022 (nach mehreren Fristerstreckungen) 

verzichtete der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auf eine umfassende Replik 

und verwies auf die Beschwerdeschrift (act. G 13), woraufhin der Schriftenwechsel am 

28. September 2022 abgeschlossen wurde (act. G 14).

D.c. 

Mit Schreiben vom 16. Dezember 2022 teilte Fürsprecher Küng dem Gericht mit, 

dass der Beschwerdeführer neu in H.___ wohnhaft sei (act. G 15).

D.d. 

Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

D.e. 

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Versicherungsleistungen (Heilbehandlung- und Taggeldleistungen) auf den 5. 

November 2021 eingestellt und einen Anspruch auf weitere Leistungen (Rente und 

Integritätsentschädigung) abgelehnt hat. Zur Prüfung stehen auch 

Versicherungsleistungen für allfällige Rückfälle aus den Unfällen vom 28. Oktober 2016 

(vgl. im Sachverhalt lit. A.a), vom 20. Juli 2018 (vgl. im Sachverhalt lit. A.b) und vom 1. 

Oktober 2020 (vgl. im Sachverhalt lit. A.c).

Ist die versicherte Person infolge eines Unfalls resp. daraus resultierenden 

Rückfällen (vgl. Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]) 

voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 

des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld 

(Art. 16 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Sie hat 

zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist 

die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 % invalid, so hat sie 

Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person 

durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Nach Gesetz und Praxis ist der 

(Rück-)Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggeld- und 

Heilbehandlungsleistungen) und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente 

abzuschliessen, wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind 

und von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann (vgl. Art. 19 

Abs. 1 UVG). Die Integritätsentschädigung wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, 

falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung 

gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG).

1.1. 

Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur für 

Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc Hürzeler/

Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Kommentar zum 

schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018 [nachfolgend zitiert: KOSS UVG]; 

Irene Hofer, N 63 ff. zu Art. 6, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli 

[Hrsg.], Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019 [nachfolgend zitiert: BSK 

UVG]; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 53 ff.). Der Beweis des 

1.2. 

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natürlichen Kausalzusammenhangs wird in erster Linie mittels der Angaben 

medizinischer Fachpersonen geführt. Die Frage nach dem adäquaten 

Kausalzusammenhang obliegt dem Rechtsanwender (KOSS UVG-Nabold, N 53 zu Art. 

6; BSK UVG-Hofer, N 66 zu Art. 6; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 55, 58; Urteil des 

Bundesgerichts vom 12. Mai 2021, 8C_15/2021, E. 7.3). Für die Annahme 

unfallkausaler somatischer Restfolgen wird im Regelfall eine strukturelle Läsion resp. 

eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares Korrelat verlangt. Von 

organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann erst gesprochen werden, wenn 

die erhobenen Befunde mit – wissenschaftlich anerkannten (BGE 134 V 231) – 

apparativen/bildgebenden Abklärungen (wie Röntgen, CT, MRT, Arthroskopie) bestätigt 

werden (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Oktober 2009, 8C_216/2009, E. 2). Im 

Bereich dieser klar ausgewiesenen organischen Unfallfolgen spielt die Adäquanz als 

rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich 

ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die 

adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (vgl. BGE 117 V 365 E. 5d/

bb mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung; BGE 118 V 291 f. E. 3a). Ist die 

Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, so 

entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die 

natürliche (und adäquate) Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, Letzterer also 

nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, 

wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher 

oder später eingestellt hätte (Status quo sine) erreicht ist. Der Unfallversicherer muss 

nicht den Nachweis unfallfremder Ursachen erbringen. Ebenso wenig geht es darum, 

vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein 

Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller 

Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des 

Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind 

(Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juni 2012, 8C_160/2012, E. 2 mit Hinweisen). 

Dabei können medizinische Erfahrungssätze berücksichtigt werden (Urteil des 

Bundesgerichts vom 11. November 2008, 8C_346/2008, E. 3.2.1; vgl. ferner Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 21. April 2006, U 494/05, E. 2.4.1).

Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung 

des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz 

und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 

1.3. 

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annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht 

hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 

Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht 

(BGE 138 V 221 f. E. 6 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 

lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, das heisst ohne 

Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 

und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Bezüglich Beweiswert eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in 

der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen 

Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). 

Berichte und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen Ärzten und Ärztinnen einholen, können 

beweistauglich sein. An deren Beweiswürdigung sind indes strenge Anforderungen zu 

stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 470 f. E. 4.4 mit Hinweis; bestätigt in Urteil des 

Bundesgerichts vom 23. November 2012, 8C_592/2012, E. 5.3). Die Tatsache allein, 

dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, 

lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 

bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit 

der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee). 

Auch ärztliche Beurteilungen aufgrund der Akten sind nicht an sich unzuverlässig, 

sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche 

Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des 

Bundesgerichts vom 8. Februar 2007, U 223/06, E. 5.1.2). Erachtet das 

Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen Entscheidgrundlagen 

bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne 

Weiterungen abschliessen (vgl. BGE 135 V 469 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Diesfalls 

besteht kein Anspruch auf Beizug versicherungsexterner medizinischer Gutachten 

(BGE 122 V 157).

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2.

Umstritten ist die Unfallkausalität der über den Leistungseinstellungszeitpunkt (5. 

November 2021) hinaus bestehenden Problematik (Dr. D.___ diagnostizierte 

persistierende, vermutlich muskuläre Schmerzen im Bereich des Beckenkamms, 

Kreuzbeins und der Lendenwirbelsäule, mit Ausstrahlung ins linke Bein bei 

Belastungen [Suva-act. 31, 59-3 in act. G 3.4]). Nur wenn der (natürliche und adäquate) 

Kausalzusammenhang zwischen den Unfällen vom 28. Oktober 2016, vom 20. Juli 

2018, vom 1. Oktober 2020 und vom 5. Mai 2021 und der Becken-/Rückenproblematik 

(weitere Unfallfolgen stehen nicht zur Diskussion resp. diese sind unstrittig abgeheilt) 

über den Leistungseinstellungszeitpunkt hinaus zu bejahen ist, stehen weitere 

temporäre Leistungsansprüche, allenfalls Dauerleistungen (Rente und 

Integritätsentschädigung) zur Diskussion.

Es ist unbestritten, ärztlich bescheinigt und medizinisch-bildgebend ausgewiesen, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der vier Unfälle lediglich Prellungen und keine 

objektivierbaren strukturellen Läsionen in den betroffenen Körperregionen (Hüfte, 

Schulter links, Rücken, Kopf, Becken, OSG links), erlitten hat (vgl. dazu unter anderem 

die Röntgenuntersuchungen vom 28. Oktober 2016 und die CT der LWS vom 29. 

Oktober 2016 in Suva-act. 19 [act. G 3.1]; den Bericht von Dr. D.___ vom 1. Februar 

2021 in Suva-act. 36-2 [act. G 3.3], die Röntgenuntersuchungen vom 5. Mai 2021 in 

Suva-act. 12 [act. G 3.4] sowie das MRT der LWS vom 18. Juni 2021 in Suva-act. 

30-11 [act. G 3.4]). Entsprechend leuchten die Ausführungen von Dr. G.___, wonach es 

anlässlich des Ereignisses vom 5. Mai 2021 und auch bei den früheren versicherten 

Unfällen zu keinen strukturellen Schädigungen, insbesondere auch nicht der LWS 

gekommen sei, sondern in diesem Bereich lediglich von einer allfällig vorübergehenden 

Verschlimmerung eines Vorzustands nach Kontusion bei bildgebend ausgewiesenen 

degenerativen Pathologien (vgl. dazu Suva-act. 30-11 in act. G 3.4) auszugehen sei 

(Suva-act. 33-2, 36-1, 61-5 f. in act. G 3.4), ohne weiteres ein. In Fällen 

vorübergehender Verschlimmerung eines Vorzustands ohne dabei erlittene strukturelle 

Schädigungen wird bei geeigneten Ereignissen – wie sie hier vorliegen – in einer ersten 

Phase davon ausgegangen, dass diese eine schädigende Wirkung auf den Körper 

haben. Die aufgetretenen resp. ausgelösten Beeinträchtigungen werden, obwohl sie 

möglicherweise weiterbestehen, nach einer gewissen Zeit gestützt auf medizinische 

Erfahrung aber nicht mehr dem Unfall angelastet. Die Unfallversicherung übernimmt in 

diesen Fällen nur den durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub, das 

heisst, sie hat bis zum Erreichen des Status quo sine/ante (vgl. dazu vorstehende E. 

1.2) Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende 

2.1. 

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Schmerzsyndrom zu erbringen (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 26. Februar 2013, 

8C_423/2012, E. 5.3, und 9. Januar 2012, 8C_601/2011, E. 3.2).

Bezüglich Kontusionen ohne dabei verursachte innere strukturelle Läsionen ist 

ohne weiteres der medizinischen Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, wonach 

diese grundsätzlich innert kurzer Zeit folgenlos ausheilen und sich die damit 

verbundenen Beschwerden gänzlich zurückbilden (Alfred M. Debrunner, Orthopädie, 

Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl., Bern 2005, S. 412, 1096 f.). Bei einer klinisch 

nachweisbaren Wirbelsäulenprellung entspricht es einer medizinischen 

Erfahrungstatsache, dass selbst im Falle vorbestehender degenerativer, das heisst 

abnutzungsbedingter Erkrankungen, eine traumatische Verschlimmerung in der Regel 

nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr abgeschlossen ist 

(resp. der Status quo sine erreicht ist) und länger dauernde Beschwerden bei einer 

einfachen Kontusion degenerativer Genese sind oder auf eine psychische 

Anpassungsstörung oder Fehlentwicklung zurückgehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

vom 6. Februar 2009, 8C_1051/2008, E. 3.2). Dr. G.___ legte den Status quo sine resp. 

den Wegfall jeglicher Kausalität der anhaltenden Problematik mit Verweis auf den 

Reintegrationsleitfaden Unfall (vgl. https://www.koordination.ch/ fileadmin/files/uvg/

reintegration/4_reintegrationsleitfaden_unfall_release_2010 _ version _ 1.0.pdf; 

eingesehen am 22. Februar 2023) nach drei Monaten fest (Suva-act. 33-2, 61-6 f. in 

act. G 3.4), was einer kürzeren Dauer als dem von der Rechtsprechung gesetzten 

Rahmen entspricht. Angesichts des Umstands, dass die Beschwerdegegnerin ihre 

Leistungen erst per 5. November 2021, das heisst sechs Monate nach dem 

Unfallereignis vom 5. Mai 2021, eingestellt hat, kann vorliegend offenbleiben, ob 

allenfalls aufgrund des eher moderaten degenerativen Vorzustands ein Ausnahmefall 

vorgelegen hat resp. ob die Prellungsfolgen tatsächlich bereits nach drei Monaten 

abgeheilt gewesen waren. Die von der Beschwerdegegnerin letztlich angenommene 

Dauer von sechs Monaten liegt innerhalb des vom Bundesgericht definierten 

Zeitrahmens und ist entsprechend nicht zu beanstanden. Im vorliegenden Fall sind 

nämlich keine konkreten Gründe ersichtlich, derentwegen eine längere Heilungsdauer 

anzunehmen wäre. Eine vom Regelfall abweichende, folgenschwere Kontusion mit 

länger andauernder unfallkausaler Schmerzsymptomatik ist nicht ausgewiesen. 

Insbesondere sind den unfallnahen medizinischen Akten keine auf schwerere 

Kontusionen hinweisende Befunde – wie z.B. Hämatome, Schürfungen, 

Muskelverhärtungen etc., welche zumindest typische Kontusionsfolgen dargestellt 

hätten – zu entnehmen (Suva- act. 36-2 [act. G 3.3], Suva-act. 11 [act. G 3.4]). Was der 

behandelnde Dr. D.___ gegen das Erreichen des Status quo sine per 5. November 

2021 vorträgt (Suva-act. 59-2 f. [act. G 3.4], act. G 1.2), vermag an diesem Ergebnis 

2.2. 

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nichts zu ändern. Insbesondere belegt er seine andere Würdigung resp. eine 

anhaltende Kausalität der Kontusionsfolgen nicht aufgrund objektiver Aspekte und 

kann damit die medizinische Erfahrungstatsache resp. die grundsätzlich 

anzunehmende Heilungsdauer bei Rückenprellungen ohne dabei verursachte 

strukturelle Läsionen nicht in Zweifel ziehen. Vielmehr spricht Dr. D.___ von einer 

Chronifizierung der Beschwerden und führt die subjektive Erklärung an, dass die 

Beschwerden für den Beschwerdeführer immer unfallbedingt sein würden. Es ändert 

nichts, dass der Beschwerdeführer bereits mehrere Unfälle mit Beteiligung des 

Beckens und der Wirbelsäule erlitten hat. Wie erwähnt ist bei keinem dieser Unfälle von 

einer derart gravierenden Kontusion auszugehen, dass sich eine längere Heilungsdauer 

und die Annahme von anhaltenden unfallkausalen Folgen rechtfertigen würden. Es ist 

zwar verständlich, dass der Beschwerdeführer und sein Rechtsvertreter den Umstand, 

dass sich die Becken- und Rückenproblematik erst seit den Unfällen vom 1. Oktober 

2020 und 5. Mai 2021 anhaltend auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, als Indiz dafür 

werten, dass sie davon rühren müssten. Allein diese zeitliche Konnexität vermag indes 

gestützt auf den grundsätzlich vorübergehenden Charakter von Kontusionsfolgen keine 

andere Beurteilung zu begründen, zumal eine richtungsgebende Verschlimmerung 

nicht zur Diskussion steht (vgl. zu den Voraussetzungen für eine richtungsgebende 

Verschlimmerung das Urteil des Bundesgerichts vom 25. Oktober 2007, 8C_467/2007, 

E. 3.1). Allfällige Veränderungen im Bereich der LWS seit der CT vom 29. Oktober 2016 

(Suva-act. 19 [act. G 3.1]) und der MRT vom 18. Juni 2021 (Suva-act. 30-11 [act. G 

3.4]) sind jedenfalls als Degenerationsprozess erklärbar, wie er innerhalb der rund 

viereinhalb Jahre zwischen den aktenkundigen radiologischen 

Untersuchungsergebnissen verlaufen kann. Die Annahme einer richtungsgebenden 

Verschlimmerung eines vorbestandenen Rückenschadens drängt sich dadurch 

jedenfalls nicht auf. Auch wenn sich Dr. G.___ diesbezüglich nicht ausdrücklich 

geäussert hat, bedarf es keiner weiteren Erhebungen, zumal diesem Versäumnis mittels 

kritischer gerichtlicher Würdigung begegnet werden kann (vgl. dazu Urteil des 

Bundesgerichts vom 5. April 2017, 8C_809/2016, E. 3.2.2). Nachdem von zusätzlichen 

Abklärungen bezüglich Kausalität der über das Einstellungsdatum hinaus geklagten 

Beschwerden keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist in antizipierter 

Beweiswürdigung darauf zu verzichten (BGE 144 V 368 f. E. 6.5).

Zusammengefasst ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die 

medizinische Aktenlage und die fachärztlichen Beurteilungen anlässlich der vier 

Unfallereignisse lediglich Kontusionen ohne strukturelle Läsionen erlitten hat. 

Hinlänglich erstellt ist im Weiteren, dass die Kontusionsfolgen selbst bei degenerativen 

Vorzuständen gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung und die medizinische 

2.3. 

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3.  

Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 7. März 2022 nicht 

zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben (vgl. dazu Art. 61 lit. f

ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Erfahrung im Leistungseinstellungszeitpunkt abgeheilt waren. Die über den 

Leistungseinstellungszeitpunkt hinaus geklagte Symptomatik im Bereich des 

Beckenkamms, Kreuzbeins und der Lendenwirbelsäule (mit Ausstrahlung ins linke Bein) 

ist somit überwiegend wahrscheinlich ausschliesslich degenerativer Genese, womit 

auch nicht von einem Rückfall in Bezug auf die Ereignisse aus den Jahren 2016, 2018 

und 2020 auszugehen ist. Die Beschwerdegegnerin hat damit zu Recht die 

Versicherungsleistungen (Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen) per 5. November 

2021 eingestellt und bei fehlender Unfallkausalität einen Anspruch auf eine Rente und/

oder Integritätsentschädigung verneint.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 22.02.2023
	Art. 6 UVG. Die Einstellung der temporären Leistungen erfolgte bei Dahinfallen der unfallkausalen Folgen zu Recht. Entsprechend resultiert auch kein Anspruch auf eine Rente und/oder Integritätsentschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. Februar 2023, UV 2022/23).

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