# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 644ac4af-9634-514e-98ac-4197459ed0dd
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-04
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 04.11.2025 UV 2024/78
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2024-78_2025-11-04.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2024/78

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 10.12.2025

Entscheiddatum: 04.11.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 04.11.2025
Art. 10, 16, 18, 19, 21, 24 UVG. Teilweise Gutheissung der Beschwerde 
betreffend Rente. Das Valideneinkommen ist gestützt auf Tabellenlöhne 
festzusetzen, da der Beschwerdeführer sich zum Unfallzeitpunkt in einem 
zufälligen Arbeitsverhältnis mit sehr tiefem Einkommen befand. Abweisung 
der Beschwerde betreffend höhere als die zugestandene 
Integritätsentschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 4. November 2025, UV 2024/78).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
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Versicherungsgericht 
Abteilung III 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 4. November 2025 

Besetzung  Versicherungsrichterin Mirjam Angehrn (Vorsitz),  
Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und Corinne 
Schambeck; Gerichtsschreiberin Karin Kobelt  

   

Geschäftsnr.   UV 2024/78 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Ronald Pedergnana,  
Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  S c h w e i z e r i s c h e  U n f a l l v e r s i c h e r u n g s a n s t a l t  
( S u v a ) ,  Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Versicherungsleistungen 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

UV 2024/78 
 

 

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Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit 4. August 2020 als vollzeitlicher Lagermitarbeiter für 
die B.___ AG tätig, als ihm am 6. April 2021 ein Mitarbeitender mit einer Palette hinten ins rechte Bein 

fuhr (Suva-act. 1; für das korrekte Unfalldatum vgl. beispielsweise Suva-act. 2). Dabei zog sich der 

Versicherte eine Bimalleolar-Trümmerfraktur rechts 2° offen lateral zu (Suva-act. 10), welche 

gleichentags im Spital C.___ mittels ORIF (offene Reparatur und interne Fixierung) am oberen 

Sprunggelenk (OSG) operativ behandelt wurde (Suva-act. 11).  

A.b Postoperativ entwickelte sich eine Wundheilungsstörung mit Defekt lateralseitig (Suva-act. 19, 35 
und 45). Am 21. Oktober 2021 wurden im Spital D.___ beim Verdacht auf einen Gelenkinfekt im unteren 

Sprunggelenk (USG) und bei einem tiefen Weichteil-/Platteninfekt mit fraglicher Osteomyelitis der 

Fibula rechts die Metallentfernung, ein Débridement Plattenlager und eine Spülung USG vorgenommen 

und der Versicherte stationär aufgenommen (Suva-act. 64 f.). Am 27. Oktober 2021 fand ein 

notfallmässiges Konsil in der Klinik für Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie (nachfolgend: 

Klinik) am Kantonsspital St. Gallen (KSSG) statt, in dessen Folge der Versicherte am 2. November 2021 

ins KSSG verlegt wurde (Suva-act. 61). Dort erfolgten noch am Eintrittstag ein Wunddébridement OSG 

links lateral mit Bakteriologie und VAC-Anlage OSG lateral rechts sowie eine Spülung und 

Probeentnahme am USG rechts (Suva-act. 63 und 66). Am 9. November 2021 folgten ein Débridement 

und eine Defektdeckelung mittels freiem Perforator Lappen (Suva-act. 67).  

A.c Am 10. Dezember 2021 meldete der Versicherte sich unter Hinweis auf eine seit 6. April 2021 
bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum 

Leistungsbezug an (IV-act. 1). Am 7. Februar 2022 füllte die B.___ AG zuhanden der IV-Stelle einen 
Fragebogen aus und teilte unter anderem mit, dass das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten 

aufgrund einer Optimierung von Lagerabläufen per 2. November 2021 beendet worden sei (IV-act. 17 

und 16).  

A.d Anlässlich einer Verlaufskontrolle in der Klinik vom 13. Juni 2022 wurde die nach wie vor 
bestehende Arbeitsunfähigkeit bis Ende Juni 2022 verlängert und notiert, dass dann eine 

Wiederaufnahme der Arbeit, zumindest für einen gewissen Teil, sollte erfolgen können (Suva-act. 114-

2). Am 18. August 2022 fand eine Konsultation im Schmerzzentrum am KSSG (nachfolgend: 

Schmerzzentrum) statt, anlässlich welcher bei der Diagnose eines chronischen gemischten nozizeptiv-

neuropathischen Schmerzsyndroms (OSG und Zehen D1-5 rechts) eine lokale und eine 

medikamentöse schmerzmodularische Therapie eingeleitet wurde (Suva-act. 115; für die 

Verlaufskonsultationen vom 22. September 2022 und 5. Januar 2023 vgl. Suva-act. 119 und 130). Am 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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24. Mai 2023 unterzog sich der Versicherte einer Lappenausdünnung OSG rechts in der Klinik (Suva-

act. 149; für den diesbezüglichen Bericht der Versicherungsmedizin vgl. Suva-act. 141). 

A.e Am 6. und 7. September 2023 erfolgte eine Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen 
Leistungsfähigkeit (EFL) in der rehaklinik bellikon (nachfolgend: RKB; Suva-act. 170). Die zuständigen 

Fachpersonen (eine Physiotherapeutin, eine Assistenzärztin und ein Facharzt für Physikalische Medizin 
und Rehabilitation) legten das folgende Zumutbarkeitsprofil fest: ganztägige leichte bis mittelschwere 

Arbeit, wobei diese bezüglich des rechten Fusses wechselbelastend, ohne Einnahme von 

Zwangshaltungen wie Knien/Kauern/Hocken, ohne repetitives Leiter- und Treppensteigen und ohne 

Gehen auf unebenem Gelände sein muss (Suva-act. 170-6). Mit Mitteilung vom 15. November 2023 

sprach die IV-Stelle dem Versicherten Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes in 

Form eines Coachings zu (IV-act. 79). Am 28. November 2023 besuchte der Versicherte die Fuss-

Sprechstunde im Spital C.___, wo eine klinische Untersuchung erfolgte und Röntgenbilder erstellt 

wurden. Die zuständige Oberärztin Orthopädie und Traumatologie stellte eine stationäre Situation fest. 

Eine angepasste Tätigkeit mit entweder nur sitzender Tätigkeit oder sitzender und stehender Tätigkeit 

in Abwechslung wäre sinnvoll. Bei rein stehenden Tätigkeiten sah sie aktuell keine Möglichkeit eines 

100 %-Pensums (Suva-act. 191-2 f. und 194).  

A.f Am 23. Januar 2024 schätzte der Versicherungsmediziner Dr. med. E.___, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, den Integritätsschaden bei 10 
% ein (Suva-act. 201). Am 24. Januar 2024 erstattete er eine ärztliche Beurteilung. Er notierte, von 

weiteren Behandlungen könne nicht mehr mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine 

Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes erwartet werden. Das Belastungsprofil lasse 

sich nicht mehr verbessern. Bezüglich Zumutbarkeitsprofil schloss er sich der RKB an (Suva-act. 200). 

Gestützt auf diese Beurteilungen teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 9. Februar 2024 

mit, dass sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 29. Februar 2024 einstellen werde. Über den 

Abschluss hinaus übernehme sie noch die Medizinische Trainingstherapie, wie vom Behandler 

verordnet, plus drei Paar Kompressionsstrümpfe pro Jahr (Suva-act. 216). Rechtsanwalt Dr. iur. R. 

Pedergnana ersuchte die Suva am 27. Februar 2024 als Rechtsvertreter des Versicherten darum, die 

Leistungseinstellung zu verfügen. Gleichzeitig ersuchte er um Kostenübernahme für zwei Paar 

orthopädische Arbeitsschuhe pro Jahr (Suva-act. 221). Mit Schreiben vom 6. März 2024 sicherte die 

Suva dem Versicherten letztere zu (Suva-act. 229). Am 14. März 2024 teilte die IV dem Versicherten 

mit, dass er vom 11. März bis 6. September 2024 Anspruch auf einen Arbeitsversuch im Malergeschäft 

F.___ habe (IV-act. 87; für die zusätzliche Zusprache von Beratung und Begleitung / Coaching-
Leistungen ab 14. Mai bis 6. September 2024 vgl. Mitteilung vom 5. Juni 2024 in IV-act. 95). Mit 

Verfügung vom 28. März 2024 nahm die Suva Bezug auf ihr Schreiben vom 9. Februar 2024 betreffend 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Fallabschluss, verneinte einen Rentenanspruch des Versicherten und sprach ihm gestützt auf einen 

Integritätsschaden von 10 % eine Integritätsentschädigung zu (Suva-act. 243). 

B.  

B.a Gegen diese Verfügung liess der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter am 3. Mai 2024 
Einsprache erheben und beantragen, die Sache sei weiter abzuklären und nach Abschluss der 
beruflichen Massnahmen sei erneut über die Invalidenrente und die Integritätsentschädigung zu 

verfügen. Zur Begründung liess er im Wesentlichen vorbringen, derzeit beschränke sich sein Einsatz 

im Rahmen des Arbeitsversuchs schmerzbedingt auf ein Pensum von 50 % (Suva-act. 245).  

B.b Am 31. Juli 2024 notierte der zuständige Facharzt für Chirurgie vom Regionalen Ärztlichen Dienst 
der Invalidenversicherung, für körperlich schwere, gehende und stehende Tätigkeiten sei eine 50%ige 

Arbeitstätigkeit das absolute zumutbare Maximum, für angepasste Tätigkeiten sei das Pensum zu tief. 

Für solche Tätigkeiten bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit mit voller Leistungsfähigkeit (IV-act. 104). 

B.c Per 9. September 2024 schloss der Versicherte mit dem Malergeschäft F.___ einen 
Arbeitsvertrag als Maler mit 80%igem Arbeitspensum (Suva-act. 113). Die IV teilte ihm am 15. Oktober 

2024 mit, dass angesichts dieser Anstellung kein Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen bestehe 

(IV-act. 117). 

B.d Mit Entscheid vom 13. November 2024 wies die Suva die Einsprache vom 3. Mai 2024 ab (Suva-
act. 260). 

C.  

C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 13. November 2024 erhob der Versicherte (nachfolgend: 
Beschwerdeführer), nach wie vor vertreten durch Rechtsanwalt Pedergnana, am 16. Dezember 2024 

Beschwerde und liess unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Aufhebung des angefochtenen 

Entscheids und die Rückweisung zur erneuten Beurteilung an die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) beantragen, eventualiter die Durchführung einer gerichtlichen Begutachtung zur 

Beurteilung seiner Leistungsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (act. G1). Am 11. Februar 2025 ergänzte 

Rechtsanwalt Pedergnana die Beschwerde vom 16. Dezember 2024 und beantragte die Zusprache 

einer Rente sowie nach wie vor die Durchführung einer gerichtlichen Begutachtung zur Beurteilung der 

Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit und zur Festlegung der 

Integritätsentschädigung (act. G5). 

C.b Mit Vorbescheid vom 13. Februar 2025 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des 
Leistungsbegehrens hinsichtlich Rente in Aussicht (IV-act. 125). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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C.c Am 17. Februar 2025 zog das Versicherungsgericht die Akten der IV bei (act. G6 und 8). 

C.d Mit Beschwerdeantwort vom 19. März 2025 beantragte die Beschwerdegegnerin die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde (act. G11). 

C.e Der Beschwerdeführer liess durch seinen Rechtsvertreter mit Replik vom 30. Juli 2025 an den 
Anträgen gemäss Beschwerdeergänzung vom 11. Februar 2025 festhalten (act. G17). Gleichzeitig liess 
der Rechtsvertreter dem Gericht ein Schreiben der Geschäftsführerin der G.___ GmbH zukommen 

betreffend hypothetische Lohnerhöhungen des Beschwerdeführers in seiner Tätigkeit für die B.___ AG 

(act. G17.1). Die Beschwerdegegnerin erneuerte mit Duplik vom 10. September 2025 ihren Antrag auf 

Beschwerdeabweisung (act. G19). 

C.f Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der übrigen Akten wird, 
soweit entscheidwesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.  

Erwägungen 
1.  

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht die im Nachgang zum Unfall vom 6. 

April 2021 erbrachten vorübergehenden Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld) per 

29. Februar 2024 eingestellt und einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente und 

eine höhere als die gewährte Integritätsentschädigung verneint hat. 

2.  

2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) werden 
Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten 

gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.  

2.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]), so hat 

sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat zudem Anspruch auf die zweckmässige 

Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens 

zu 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet 

die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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2.3 Die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) sind einzustellen und der Anspruch 
auf eine Invalidenrente zu prüfen, wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen 

sind und von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG; 

sogenannter Fallabschluss). Ist von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte 
Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr zu erwarten, wird jedoch der 

Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung erst später gefällt, so wird vom Abschluss der 

ärztlichen Behandlung an vorübergehend eine UVG-Invalidenrente (sog. Übergangsrente) 

ausgerichtet, sofern eine entsprechende Invalidität ausgewiesen ist. Der Anspruch auf eine mögliche 

Übergangsrente beruht auf der Überlegung, dass die Unfallversicherung die künftige 

Erwerbsunfähigkeit erst mit ausreichender Zuverlässigkeit schätzen kann, wenn allfällige 

Eingliederungsmassnahmen zu Ende geführt sind (vgl. ALFRED MAURER, Schweizerisches 

Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. 1989, S. 371). Die Übergangsrente wird daher aufgrund der 

Erwerbsunfähigkeit im Zeitpunkt ihrer Festlegung, mithin für eine noch nicht eingegliederte versicherte 

Person, ebenfalls durch Einkommensvergleich ermittelt (vgl. BGE 129 V 284 E. 4.1). Der Anspruch 

erlischt u. a. mit dem negativen Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung sowie dem Entscheid 

über die Festsetzung der definitiven Rente (Art. 19 Abs. 3 UVG; Art. 30 Abs. 1 lit. b und c der Verordnung 

über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]). 

2.4 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das 
Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht 

dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 

Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas 

Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die 

blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter 

und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen 

Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 221 f. E. 6). Für das gesamte 

Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 

Abs. 1 Satz 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d. h. 

ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle 

Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, 

ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 
Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die beklagten Beschwerden 

berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich 

weder die Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 

als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). Auch Berichte und Gutachten, welche 

die Versicherungen während des Administrativverfahrens von ihren eigenen bzw. beratenden Ärzten 

und Ärztinnen einholen, können beweistauglich sein. An die Beweiswürdigung der Beurteilungen dieser 
Ärzte und Ärztinnen sind indes strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel 

an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 

469 f. E. 4.4. mit Hinweis; bestätigt in Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2012, 8C_592/2012, 

E. 5.3). Erachtet das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen 

Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne 

Weiterungen abschliessen. Diesfalls besteht kein Anspruch auf Beizug versicherungsexterner 

medizinischer Gutachten (BGE 135 V 465 und 122 V 157). 

3.  

3.1 Der Beschwerdeführer litt im Zeitpunkt der Einstellung der vorübergehenden Leistungen per 29. 
Februar 2024 anerkanntermassen noch unter unfallkausalen Beeinträchtigungen am rechten OSG (vgl. 

Suva-act. 191, 200 und 201). Der Zeitpunkt des Fallabschlusses (vgl. dazu das Schreiben der 

Beschwerdegegnerin vom 9. Februar 2024 zur Einstellung der vorübergehenden 

Versicherungsleistungen [Suva-act. 216]) erweist sich jedoch als medizinisch ausgewiesen, zumal sich 
die Fachärztinnen und Fachärzte einig darüber waren, dass zu diesem Zeitpunkt von der Fortsetzung 

der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des 

Beschwerdeführers mehr erwartet werden konnte (vgl. vorstehende E. 2.2; zur medizinischen Situation 

vgl. insbesondere den Austrittsbericht der RKB vom 3. November 2023 [Suva-act. 170], den Fuss-

Sprechstundenbericht des Spitals C.___ vom 29. November 2023 [Suva-act. 191] sowie die 

versicherungsmedizinische Beurteilung vom 24. Januar 2024 [Suva-act. 200]).  

3.2 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers moniert jedoch den Fallabschluss als zu früh, da die 
Beschwerdegegnerin das Ende der Eingliederungsmassnahmen der IV nicht abgewartet habe (act. 

G5). Zum Zeitpunkt der Verfügung des Fallabschlusses am 28. März 2024 befand sich der 

Beschwerdeführer seit 11. März bis voraussichtlich 6. September 2024 in einem von der IV 

unterstützten Arbeitsversuch als Maler (IV-act. 87). Der in Art. 19 Abs. 1 erster Satz UVG (vgl. 

vorstehende E. 2.2) vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der IV kann sich, 

soweit es um berufliche Massnahmen geht, laut höchstrichterlicher Rechtsprechung jedoch nur auf 

Vorkehren beziehen, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrunde zu 
legenden Invaliditätsgrad zu beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts vom 15. Oktober 2024, 

8C_590/2023, E. 2.2 mit Hinweisen). Gemäss Art. 18a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) kann die IV einer versicherten Person versuchsweise einen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Arbeitsplatz für längstens 180 Tage zuweisen (Arbeitsversuch), um die tatsächliche Leistungsfähigkeit 

der versicherten Person im Arbeitsmarkt abzuklären. Der Arbeitsversuch setzt voraus, dass die 

versicherte Person Anspruch auf Arbeitsvermittlung nach Art. 18 IVG hat (Kreisschreiben über die 

beruflichen Eingliederungsmassnahmen der IV [KSBEM] Rz. 1903). Der Arbeitsversuch bildet also 

Bestandteil der Arbeitsvermittlung (vgl. auch die Gesetzessystematik). Arbeitsvermittlung hat jedoch 
gemäss gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung keine Auswirkungen auf die (unfallbedingte) 

Arbeitsfähigkeit. Sie ist somit in Bezug auf den Fallabschluss in der Unfallversicherung grundsätzlich 

irrelevant (obgenanntes Urteil des Bundesgerichts, E. 4.1 mit Hinweisen). Entsprechend ist es nicht zu 

beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin per 1. März 2024 die Prüfung des Rentenanspruchs (vgl. 

Art. 19 Abs. 1 UVG) und einer Integritätsentschädigung (vgl. Art. 24 Abs. 2 UVG) vornahm. Der 

Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass selbst die Einordnung des Arbeitsversuchs als 

Eingliederungsmassnahme gemäss Art. 19 Abs. 1 erster Satz UVG dem Fallabschluss nicht 

entgegengestanden hätte, vielmehr wäre diesfalls per 1. März 2024 einfach eine Übergangsrente 

gemäss Art. 19 Abs. 3 UVG i.V.m. Art. 30 UVV anstelle einer Rente gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG zu 

prüfen gewesen (vgl. zur Übergangsrente vorstehende E. 2.3).  

4.  

Im Folgenden gilt es als Erstes den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu prüfen.  

4.1  Um den dafür benötigten Invaliditätsgrad festlegen zu können, muss die Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen. Zu prüfen 

ist, ob der Sachverhalt diesbezüglich mit der vorliegenden Aktenlage spruchreif abgeklärt ist, was vom 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bestritten wird (vgl. act. G1, G5 und G17). Die 

Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung in medizinischer Hinsicht auf die 

Aktenbeurteilung von Versicherungsmediziner Dr. E.___ vom 24. Januar 2024 (Suva-act. 200), dessen 

Beurteilung wiederum insbesondere auf dem Austrittsbericht der RKB vom 3. November 2023 (Suva-

act. 170) und dem Fuss-Sprechstundenbericht des Spitals C.___ vom 29. November 2023 (Suva-act. 

191) basiert. Diese Ärzte gehen von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit in Tätigkeiten mit dem folgenden 

Zumutbarkeitsprofil aus: Leichte bis mittelschwere Arbeit, welche für den rechten Fuss 

wechselbelastend, ohne Einnahme von Zwangshaltungen wie Knien, Kauern, Hocken, ohne repetitives 

Leiter- und Treppensteigen sowie ohne Gehen auf unebenem Gelände sein muss (Suva-act 200-5).  

4.2 Der Beschwerdeführer spricht diesen medizinischen Berichten insbesondere deshalb die 
Beweiskraft ab, weil sie ohne Kenntnis der Eingliederungsberichte in Zusammenhang mit dem vom 

Beschwerdeführer absolvierten Arbeitsversuch als Maler erfolgt seien. Die Eingliederung sei an einer 
Stelle mit mittelschwerer Arbeit durchgeführt worden. Die Arbeit habe den Vorkenntnissen des 

Beschwerdeführers entsprochen, der in seiner Heimat eine Ausbildung als Maler absolviert habe. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Gemäss Eingliederungscoach und Schlussbericht liege die Leistungsfähigkeit bei mittelschwerer Arbeit 

bei 50 bis maximal 60 %. Geleistet werde seither mehr. Warum aber die Leistung bei leichter bis 

mittelschwerer Arbeit zu 100 % möglich sein sollte, aber bei mittelschwerer Arbeit gemäss 

Leistungserprobung zu 50 bis 60 % – oder kurzfristig auch 80 % – möglich gewesen sei, werde nicht 

begründet in der versicherungsmedizinischen Beurteilung (act. G5 Rz. 23 ff.). Bei diesen Ausführungen 
blendet der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers jedoch den Umstand aus, dass die Tätigkeit als 

Maler hinsichtlich des rechten Fusses des Beschwerdeführers in keiner Weise dem Adaptionsprofil 

entspricht. Es handelt sich dabei um eine vorwiegend stehend oder hockend, auf Leitern, Treppen und 

auf unebenem Gelände auszuübende Tätigkeit, welche in sämtlichen Aspekten dem medizinischerseits 

umschriebenen Zumutbarkeitsprofil widerspricht. Dies sah im Übrigen auch der Beschwerdeführer so, 

bevor er von der IV in diesem Bereich „eingegliedert“ wurde (IV-act. 115-4 unter „Arbeit und Beruf “).  

4.3 Das von Dr. E.___ festgelegte Adaptionsprofil erscheint angesichts der auf das rechte OSG inkl. 
rechtem Fuss und Oberschenkel beschränkten Beschwerden bei Belastung als durchaus 

nachvollziehbar, zumal es den mit diesen Beschwerden einhergehenden Einschränkungen – im 

Gegensatz zum Tätigkeitsprofil eines Malers – Rechnung trägt. Die in einer solchen Tätigkeit 

bestehende vollständige Arbeitsfähigkeit wird aktenkundig von keiner medizinischen Fachperson auch 

nur ansatzweise in Zweifel gezogen, und auch der Beschwerdeführer bringt nichts Konkretes gegen 

diese Einschätzung vor. Folglich ist zum Zeitpunkt der Rentenprüfung am 1. März 2024 von einer vollen 
Arbeitsfähigkeit in einer ideal adaptierten Tätigkeit auszugehen. Der Sachverhalt wurde in Bezug auf 

die unfallkausalen Gesundheitsschäden sowie die daraus resultierende quantitative und qualitative 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers spruchreif abgeklärt, womit sich diesbezügliche Weiterungen 

erübrigen. Insbesondere bedarf es keiner weitergehenden medizinischen Abklärung oder 

Begutachtung, wie dies vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers beantragt wird (vgl. Anträge in 

act. G1, 5 und 17). 

5.  

5.1 Der Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch 
einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person nach 

dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Ausgehend von einer 

100%-igen Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten (vgl. vorstehende E. 4) ist also im Rahmen eines 
Einkommensvergleichs der Invaliditätsgrad zum Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns am 1. 

März 2024 zu ermitteln. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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5.2  

5.2.1 Für die Bemessung des hypothetischen Verdienstes ohne Gesundheitsschaden 
(Valideneinkommen) ist grundsätzlich entscheidend, was die versicherte Person im massgebenden 

Zeitpunkt des Rentenbeginns (vorliegend am 1. März 2024) nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen könnte bzw. verdient hätte (vgl. Art. 16 Abs. 1 
ATSG). Bei der Bestimmung des Valideneinkommens wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls 

der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es 

empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt 

worden wäre. Ausnahmen von der grundsätzlichen Massgeblichkeit des Vorinvaliditätseinkommens für 

das Valideneinkommen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 325 f. 

E 4.1 mit Hinweisen).  

5.2.2 Vorliegend ist eine solche Ausnahme in Form einer Zufallsbeschäftigung, welche nicht der 
erwerblichen Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers entsprach, mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 2. März 2020, 9C_84/2020, 

E. 4.1 und 4.2.1). Der Beschwerdeführer reiste am 3. August 2020 aus seinem Heimatland H.___ in die 

Schweiz ein (IV-act. 1-1) und trat am Folgetag seine Arbeit als Lagerist bei der B.___ AG an (IV-act. 

17-1). Nach wenigen Monaten (6. April 2021) ereignete sich der Unfall. Der Beschwerdeführer verfügt 

über eine in H.___ absolvierte Ausbildung als Maler (IV-act. 1-5 und 3); in diesem Beruf hat er vor seiner 
Einreise in die Schweiz 20 Jahre lang gearbeitet, sechs Jahre davon in seinem eigenen Unternehmen 

(IV-act. 115-4). Anlässlich eines Assessmentgesprächs mit einer Eingliederungsverantwortlichen der 

Invalidenversicherung erklärte der Beschwerdeführer denn auch, dass er als Lagerist gearbeitet habe, 

jedoch wieder habe wechseln und als Maler arbeiten wollen (IV-act. 115-4). Vor diesem Hintergrund ist 

davon auszugehen, dass es sich bei der zum Unfallzeitpunkt vom Beschwerdeführer erst wenige 

Monate ausgeübten Tätigkeit als Lagerist tatsächlich nur um eine Zufallsbeschäftigung handelte, 

welche der Beschwerdeführer angenommen hatte, um in der Schweiz bleiben und arbeiten zu dürfen 

(vgl. Vorbringen des Rechtsvertreters in act. G17, Ziff. 4.1). Es ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sich im Gesundheitsfall nach einer besser bezahlten 

Arbeitsstelle in seiner angestammten Tätigkeit als Maler umgesehen und eine solche auch erhalten 

hätte. Laut Website der Berufsberatung ist der Arbeitsmarkt für Maler gut 

(https://www.berufsberatung.ch/dyn/show/1900?id=2988). Und auch seine am 9. September 2024 – 

und damit nach dem hypothetischen Rentenbeginn – angetretene Arbeitsstelle als Maler (IV-act. 113) 

fügt sich einwandfrei in dieses Bild ein. Folglich ist dem Valideneinkommen das durchschnittliche 
Einkommen im Kompetenzniveau 2 in der Baubranche gemäss den Tabellenlöhnen der 

schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) zugrunde zu legen 

(Tabelle TA1_tirage_skill_level, 41-43 Baugewerbe, Kompetenzniveau 2, Männer der LSE 2022 von Fr. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6'160.--). Angepasst an die in dieser Branche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.1 Stunden im Jahr 

2024 (Tabelle T 03.02.03.01.04.01, F 43 Sonstiges Ausbaugewerbe) ergibt dies Fr. 6'329.40. Unter 

Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Baugewerbe von 2022 bis 2024 (Fr. 6'329.40 : 130.4 

x 134.5 gemäss Tabelle T1.93) führt dies zu Fr. 6'528.40 monatlich und Fr. 78'340.90 jährlich. Letzteres 

ergibt das Valideneinkommen. 

5.3  

5.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung 
primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person nach Eintritt 

der Invalidität steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – 

besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende 

Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der 

Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte 

Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich 

zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, können gemäss Bundesgericht die Tabellenlöhne 

der LSE herangezogen werden (BGE 143 V 296 f. E. 2.2 und 135 V 301 E. 5.2). 

5.3.2 Eine versicherte Person muss sich gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei der 
Invaliditätsbemessung auch diejenigen Einkünfte als Invalideneinkommen anrechnen lassen, die sie 
auf dem allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt an einer zumutbaren Stelle erzielen könnte. 

Gemäss Bundesgericht schöpft die versicherte Person die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit nämlich 

grundsätzlich auch dann nicht in zumutbarer Weise voll aus, wenn sie auf dem hypothetischen 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt einen höheren als den tatsächlich erhaltenen Lohn erzielen könnte (Urteil 

des Bundesgerichts vom 18. Dezember 2019, 8C_631/2019, E. 6 mit Hinweisen). Auf diesem 

hypothetischen Arbeitsmarkt ist ein Stellenwechsel auch dann zumutbar, wenn es für die versicherte 

Person aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten auf dem tatsächlichen Arbeitsmarkt sehr schwierig 

oder gar unmöglich ist, eine entsprechende Stelle zu finden. Selbst wenn also die versicherte Person 

infolge günstiger Aussichten an der bisherigen Stelle von einem Berufs- oder Stellenwechsel absieht, 

kann sie gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht erwarten, dass die Unfallversicherung 

für einen wegen des Verzichts auf zumutbare Einkünfte eingetretenen Minderverdienst aufkommt (vgl. 

zum Ganzen Urteile des Bundesgerichts vom 8. November 2018, 8C_109/2018, E. 4.2, und vom 

18. Dezember 2019, 8C_631/2019, E. 6.1, je mit Hinweis).  

5.3.3 In Einklang mit dieser Rechtsprechung legte die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen 
des Beschwerdeführers nicht anhand des von ihm in der ihm lediglich im Teilpensum zumutbaren 

effektiv ausgeübten Tätigkeit als Maler (vgl. dazu vorstehende E. 4), welche sich zum Zeitpunkt des 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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hypothetischen Rentenbeginns ohnehin erst im Stadium des Arbeitsversuchs befand, sondern auf der 

Basis eines durchschnittlichen Hilfsarbeiterlohnes für eine vollzeitliche Tätigkeit gemäss LSE 2022 fest. 

Dies ist nicht zu beanstanden, zumal dem Beschwerdeführer gestützt auf das Belastungsprofil als 

Verweistätigkeiten leidensangepasste Hilfsarbeitertätigkeiten mit vollem Pensum zuzumuten sind. Der 

LSE-Hilfsarbeiterlohn hat im Jahr 2022 aufgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit 
von 41.7 Stunden Fr. 5'530.45 betragen (Fr. 5'305.-- : 40 x 41.7; vgl. LSE-Tabellenlöhne 2022, Tabelle 

TA1_tirage_skill_level, privater Sektor, Schweiz 2022, Kompetenzniveau 1 [einfache Tätigkeiten 

körperlicher oder handwerklicher Art], Totalwert Männer sowie Tabelle T 03.02.03.01.04.01, Total). 

Nominallohnindexiert auf das Jahr 2024 resultiert ein erzielbarer Monatslohn von Fr. 5'689.30 (Fr. 

5'530.45 : 132.3 x 136.1 gemäss Tabelle T1.93, Total Männer) respektive Jahreslohn von Fr. 68'271.60. 

Zu prüfen verbleibt der von der Beschwerdegegnerin auf dem Invalideneinkommen gewährte 5%ige 

Abzug (Suva-act. 243). Dem Beschwerdeführer zufolge müsste dieser mindestens 15 % betragen 

(act. 17 Rz. 12). 

5.3.4 Mit dem Tabellenlohnabzug (leidensbedingten Abzug) soll der Tatsache Rechnung getragen 
werden, dass persönliche und berufliche Merkmale wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, 

Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die 

Lohnhöhe haben können und je nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die verbliebene 

Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 
erwerblichem Erfolg verwerten kann. Ohne für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat 

quantifizierte Abzüge vorzunehmen, ist der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen unter 

Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Der 

Abzug darf 25 % nicht übersteigen (vgl. anstelle vieler Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2018, 

8C_58/2018, E. 3.1.1 mit Hinweisen).  

5.3.5 Das Bundesgericht führte in seiner jüngsten Rechtsprechung mehrfach aus, dass der Medianlohn 
der LSE teilweise auch von Personen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung erzielt werde (vgl. anstelle 

vieler Urteil des Bundesgerichts vom 5. August 2022, 8C_104/2022, E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 148 V 

174). Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist jedoch zu berücksichtigen, dass Menschen mit 

Behinderungen gegebenenfalls aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch bei 

Hilfsarbeitertätigkeiten auf tiefstem Kompetenzniveau gewisse Arbeiten nicht ausführen können und 

dass das Lohnniveau auch bei ihnen zumutbaren Tätigkeiten tiefer ist als bei gesunden Personen, was 

nach Ansicht des Parlaments im Rahmen der bisherigen Rechtslage bzw. Rechtsprechungspraxis zur 

Ermittlung des Invalideneinkommens nicht genügend berücksichtigt wurde (Motion der Kommission für 
soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates [20.3377], «Invaliditätskonforme Tabellenlöhne 

bei der Berechnung des IV-Grads», der National- und Ständerat zugestimmt haben). Diesem Umstand 

ist mithin im Bereich der Unfallversicherung im Rahmen der individuellen Prüfung des leidensbedingten 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Abzugs, dem als Korrekturinstrument bei der Festsetzung eines möglichst konkreten 

Invalideneinkommens laut Bundesgericht überragende Bedeutung zukommt (BGE 148 V 174 E. 9.2.2 

und E. 9.2.3; vgl. auch die Urteile des Bundesgerichts vom 30. Juni 2023, 9C_555/2022, E. 4.1, und 

vom 12. Januar 2023, 8C_623/2022, E. 5.2.1), unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des 

Einzelfalls ebenfalls ausreichend Rechnung zu tragen. 

5.3.6 Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass der verfügungsweise gewährte 
Abzug von 5 % wohlwollend zugunsten des Beschwerdeführers sei, zumal bei seinem 

Zumutbarkeitsprofil nicht zwingend ein Abzug zu gewähren gewesen wäre (act. G19). Der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers moniert insbesondere den Aufenthaltsstatus mit der 

Aufenthaltsbewilligung B als bislang unberücksichtigt geblieben. Dieser müsste jedoch entweder auch 

beim ebenfalls gestützt auf die LSE-Tabellenlöhne festgelegten Valideneinkommen berücksichtigt 

werden oder bei keinem der beiden Vergleichseinkommen – der Einfachheit halber unterbleibt deshalb 

die rechnerische Berücksichtigung sowohl auf Seiten des Validen- als auch auf Seiten des 

Invalideneinkommens. Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände sowie der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung erscheint vorliegend auch mit Blick auf den grossen Ermessensspielraum, welcher 

gemäss Bundesgericht dem Versicherungsträger zukommt und vom Versicherungsgericht zu 

berücksichtigen ist (BGE 144 V 153 E. 4.2.4), der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug vom 

Tabellenlohn von 5 % angemessen. Jedenfalls hat die Beschwerdegegnerin ihr Ermessen nicht 
rechtsfehlerhaft ausgeübt. 

5.3.7 Nach dem Gesagten resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 64'858.00 (Fr. 68'271.60 x 0.95).  

5.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 78'340.90 und einem Invalideneinkommen von Fr. 64'858.-
- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 13’482.90 (Fr. 78'340.90 - Fr. 64'858.--) bzw. ein 

Invaliditätsgrad von aufgerundet 17 % ([Fr. 13'482.90 / Fr. 78'340.90] x 100). Damit ist die 

Erheblichkeitsgrenze von 10 % gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG erreicht und der Beschwerdeführer hat 

Anspruch auf Ausrichtung einer entsprechenden Invalidenrente. 

5.5 Der Rentenanspruch des Beschwerdeführers entstand am 1. März 2024. Da er für die Zeit vom 
11. März bis 6. September 2024 Taggelder von der IV bezog (IV-act. 90), wurde der Rentenanspruch 

für diesen Zeitraum analog einer Übergangsrente (vgl. Art. 30 Abs. 1 lit. c UVV sowie PHILIPP GEERTSEN, 

N 41 zu Art. 19, in: Marc Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 

Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018 [nachfolgend zitiert: KOSS UVG]) 

aufgeschoben und begann am 7. September 2024 zu laufen.  

6.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6.1 Zu beurteilen bleibt die Höhe des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung. Die 
Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer gestützt auf die Beurteilung von Dr. E.___ vom 

23. Januar 2024 (Suva-act. 201) eine solche basierend auf einem Integritätsschaden von 10 % zu. Dr. 

E.___ notierte, gemäss Suva-Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) werde bei einer OSG-

Arthrose mässigen Ausmasses von einem Ermessungsspielraum von 5 bis 15 % ausgegangen. 
Gemäss Suva-Tabelle 2 (Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten) 

werde bei einem im rechten Winkel steifen Sprunggelenk eine Integritätsentschädigung basierend auf 

einem Integritätsschaden von 15 % ausgerichtet. Beim Beschwerdeführer bestehe eine beginnende 

Arthrose, aktuell noch leichter Ausprägung, gleichzeitig aber auch eine beginnende Einsteifung mit im 

Seitenvergleich eingeschränkter Beweglichkeit. Aufgrund der beginnenden Arthrose und der bereits 

vorhanden leichten Beweglichkeitseinschränkungen werde der Integritätsschaden im Sinne einer 

mässigen Arthrose im mittleren Ermessensspielraum zu 10 % eingeschätzt, nicht im untersten 

Spielraum von 5 %. Eine erhebliche Verschlimmerung im Verlauf sei damit berücksichtigt (Suva-act. 

201-2). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers beantragt die Erhöhung des eingeschätzten 

Integritätsschadens, da Dr. E.___ das nozizeptiv-neuropathische Schmerzsyndrom (so es denn noch 

bestehen sollte) nicht berücksichtigt habe (act. G5).  

6.2 Die Integritätsentschädigung wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft. 
Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird 
abstrakt und egalitär bemessen. Spezielle Behinderungen der betroffenen Person bleiben dabei 

unberücksichtigt. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen 

Umständen des Einzelfalls ab; es geht vielmehr um die medizinisch-theoretische Ermittlung der 

Beeinträchtigung der körperlichen und/oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht 

zu lassen sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichts vom 14. Januar 2021, 8C_658/2020, E. 2.2, und 

vom 23. April 2014, 8C_49/2014, E. 4.3, je mit Hinweisen). 

6.3 Nach Art. 36 Abs. 2 UVV wird die Integritätsentschädigung gemäss den Richtlinien des Anhangs 
3 zur UVV bemessen. Dieser Anhang enthält eine als gesetzmässig und nicht abschliessend 

anerkannte Skala. Die medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen 

Skala zusätzliche Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sogenannte Feinraster) erarbeitet. 

Diese Tabellen enthalten Richtwerte, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet 

werden soll; sie sind mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c mit Hinweis). Trotz des 

Feinrasters der Suva-Tabellen gibt es Integritätsschäden, die sich nicht direkt einer Position der Skala 

von Anhang 3 zur UVV oder der Suva-Tabellen zuordnen lassen. In diesen Fällen ist in direkter oder 
analoger Anwendung von Ziff. 1 Abs. 2 von Anhang 3 zur UVV der Grad der Schwere für spezielle oder 

nicht aufgeführte Integritätsschäden vom Skalenwert resp. von Positionen der Suva-Tabellen 

abzuleiten. Zuerst ist mithin zu prüfen, ob ein Integritätsschaden in der Skala von Anhang 3 zur UVV 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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figuriert. Falls dies nicht zutrifft, ist in den Suva-Tabellen eine passende Position zu suchen. Bei 

negativem Ausgang der Suche ist schliesslich die Schwere des Integritätsschadens mittels Vergleichs 

zu den Werten in der Skala von Anhang 3 zur UVV oder der Suva-Tabellen abzuleiten (KOSS UVG-

THOMAS FREI, N 17 f. zu Art. 25). Insbesondere die Einordnung von Nichtlisten- und kombinierten Fällen 

öffnet dem Arzt oder der Ärztin einen grossen Ermessensspielraum, in welchen die Verwaltung resp. 
das (Sozialversicherungs-)Gericht nicht ohne Not bzw. nur dann eingreifen soll, wenn die 

unfallmedizinische Beurteilung im Hinblick auf die Liste im Anhang 3 UVV sachlich nicht gerechtfertigt 

ist und zu stossenden Ungleichheiten führen würde (Urteil des Bundesgerichts vom 14. August 2008, 

8C_660/2007, E. 4.2). 

6.4  

6.4.1 Bezüglich des als unberücksichtigt geblieben monierten Schmerzsyndroms stellt sich die 
medizinische Aktenlage folgendermassen dar: Der Beschwerdeführer konsultierte zwischen dem 18. 

August 2022 und dem 5. Januar 2023 dreimal das Schmerzzentrum. Dieses ging konkret von einem 

chronisch gemischt nozizeptiv-neuropathischen Schmerzsyndrom mit Lokalisation am Oberschenkel, 

OSG und Zehen D1-5 rechts aus (Suva-act. 115, 119 und 130). Laut Bericht der Erstkonsultation vom 

18. August 2022 klagte der Beschwerdeführer über Beschwerden im OSG, welche seine Beweglichkeit 

einschränkten. Nach längeren Ruhephasen empfinde er sodann brennende Schmerzen im Bereich aller 

fünf Zehen, insbesondere an den Endgliedern. Auch die Narbe am Oberschenkel (ca. 25 Zentimeter 
lang von der Entnahme des Muskellappens; Suva-act. 115-4) brenne und erreiche ihr Maximum am 

distalen Oberschenkel (Suva-act. 115-3). Bezüglich der neuropathischen Beschwerden am 

Oberschenkel und an den Zehen wurde eine lokale sowie eine schmerzmodulatorische Therapie 

eingeleitet (Suva-act. 115-4). Anlässlich der dritten und letzten Konsultation vom 5. Januar 2023 

berichtete der Beschwerdeführer über um 20 % verminderte Beschwerden (Suva-act. 130-1). Es wurde 

vereinbart, dass er sich bei Bedarf melden würde (Suva-act. 130-2), was in der Folge laut Akten nicht 

geschah. Anlässlich der zweitägigen Testung in der RKB im September 2023 berichtete der 

Beschwerdeführer, dass er am rechten OSG an Beweglichkeitseinschränkungen, Schmerzen sowie 

einer Sensibilitätsminderung leide. Die Schmerzen seien im Gelenk lokalisiert und von stechendem 

Schmerzcharakter. In Ruhe sei er relativ schmerzarm, exazerbierend bei längerer Bewegung und 

Belastung. Er könne ca. 2 Stunden am Stück ohne Pause gehen, sowie ca. 4-5 Stunden ohne Pause 

stehen. Dann komme es neben der Schmerzexazerbation im OSG zu brennenden Schmerzen im 

Vorfuss- und Zehenbereich. Die Schmerzen würden rascher und vermehrt auftreten, wenn er barfuss 

laufe. Am Morgen leide er an einer vermehrten Steifigkeit sowie Anlaufschmerzen im Gelenk für ca. 15 
Minuten. Der transplantierte Lappen sei dauerhaft bulkig hervorstehend und schwelle nach Belastung 

vermehrt an. Das „Treppauflaufen“ sei möglich. Problematisch sei das „Treppablaufen“ aufgrund der 

eingeschränkten Beweglichkeit im OSG. Er trete nur mit einem halben Fuss auf die Treppenstufe, um 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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den Fuss besser abkippen zu können. Er habe aufgrund eines subjektiven Instabilitätsgefühls im Fuss 

rechts Angst vor einem Sturz beim Steigen auf Leitern oder Gerüste. Am rechten ventro-lateralseitigen 

Oberschenkel leide er bei vermehrter Belastung ebenfalls an Schmerzen im Bereich der operativ 

entnommenen Muskulatur (Lappenplastik). In Ruhe sei er dort schmerzarm. Beim Treppensteigen und 

unter Belastung verspüre er ein deutliches Kraftdefizit im rechten Oberschenkel im Vergleich zur 
Gegenseite. Sobald starke Schmerzen am Oberschenkel oder Fuss auftreten würden, brauche er ca. 

1-2 Stunden Ruhe, sodass das Schmerzniveau wieder auf das Ausgangsniveau absinke. Bei starken 

Schmerzen nehme er Novalgin 500 mg ein (Suva-act. 170-3). Laut Beurteilung stünden für den 

Beschwerdeführer subjektiv bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen, eine 

Beweglichkeitseinschränkung sowie Sensibilitätsdefizite am rechten OSG im Vordergrund (Suva-act. 

170-5). Mit Blick auf die strukturellen Unfallfolgen und die aktuellen Resultate benötige der 

Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit mit Einschränkungen bezüglich des rechten Fusses. 

Spezielle Einschränkungen bezüglich des rechten Oberschenkels ergäben sich nicht (Suva-act. 170-

6). Dr. E.___ notierte in Anlehnung an den Bericht des Spitals Grabs vom 29. November 2023 zur Fuss-

Sprechstunde vom 28. November 2023 (Suva-act. 191-2 f.) bezüglich Schmerzen, längeres Stehen 

bereite dem Beschwerdeführer solche. Er sei eins bis zwei Mal pro Woche auf Medikamente 

angewiesen. Die Schmerzen bestünden vor allem bei Belastung, in Ruhe nicht. Schon längeres Stehen 

verursache ihm jedoch Schmerzen. Das Gehen funktioniere ca. 2 Stunden am Stück, das Stehen ca. 4 
Stunden. Danach kämen jedoch Schmerzen (Suva-act. 201). Damit berücksichtigte Dr. E.___ die vom 

Beschwerdeführer geltend gemachten Schmerzen in OSG, Vorfuss/Zehen und Oberschenkel sehr 

wohl.  

6.4.2 Es kann nach dem Dargelegten jedenfalls nicht gesagt werden, dass Dr. E.___ die vom 
Beschwerdeführer geltend gemachten Schmerzen bei der Beurteilung der Integritätseinbusse nicht 

berücksichtigt hätte. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass versicherte Personen mit 

Funktionsstörungen an Gelenken häufig unter Schmerzen leiden, was sich insbesondere auch auf das 

Ausmass der Bewegungseinschränkung niederschlägt. Diese bildet denn auch das Hauptkriterium bei 

der tabellarischen Festsetzung eines Integritätsschadens, womit auch die Schmerzen mit dem 

entsprechenden Prozentwert abgegolten sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 11. Februar 2020, 

8C_756/2019, E. 4.3). Mit anderen Worten bilden die Schmerzen als Symptome der Arthrose den Inhalt 

des Integritätsschadens bei Arthrosen, weshalb sie nicht zusätzlich veranschlagt werden können. Laut 

höchstrichterlicher Rechtsprechung werden Schmerzen als Integritätsschaden sodann einzig im 

Rahmen der Suva-Tabelle 7 (Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen) berücksichtigt. Die 
bundesgerichtliche Praxis zur Frage, ob die in dieser Tabelle enthaltene Schmerzskala hilfsweise auf 

die Bemessung des Integritätsschadens bei Schmerzen in anderen Körperbereichen oder bei psychisch 

bedingten Schmerzen anzuwenden sei, zeigt sich laut eigener Darlegung des Bundesgerichts 

uneinheitlich (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juni 2024, 8C_38/2024, E. 4.2.2 mit Hinweisen). Im 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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17/18 

genannten Entscheid liess das höchste Gericht die einheitliche Beantwortung dieser Frage offen, da 

vom kantonalen Gericht kein Arztbericht aufgezeigt worden sei, der für eine zusätzliche 

Berücksichtigung der Schmerzen bei der Bemessung des Integritätsschadens der versicherten Person 

spreche. Selbiges ist vorliegend der Fall. Die RKB hielt ausdrücklich fest, dass die im Oberschenkel 

nach Belastung auftretenden Beschwerden keinen Einfluss auf das Zumutbarkeitsprofil hätten. Die im 
Vorderfuss/in den Zehen geltend gemachten Beschwerden treten laut Angabe des Beschwerdeführers 

zusammen mit den Beschwerden im OSG auf. Es bestehen keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass Dr. 

E.___ diese zu Unrecht nicht berücksichtigt hätte. Dessen Einschätzung eines 10%igen 

Integritätsschadens für die mässige Arthrose erscheint nach dem Dargelegten angemessen. Es liegen 

jedenfalls keine Gründe vor, welche ein Eingreifen des Versicherungsgerichts in das Ermessen der 

Verwaltung rechtfertigen würden. Eine Erhöhung der Integritätsentschädigung fällt daher ausser 

Betracht, weshalb der Einspracheentscheid vom 13. November 2024 in diesem Punkt zu bestätigen ist. 

7.  

7.1 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid 
vom 13. November 2024 hinsichtlich der Rentenfrage dahingehend gutzuheissen, dass der 

Einspracheentscheid in diesem Punkt aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, dem 

Beschwerdeführer im Sinne der Erwägungen ab 1. März 2024 eine Invalidenrente, basierend auf einem 

Invaliditätsgrad von 17 %, auszurichten. Die Angelegenheit ist zur Berechnung und Auszahlung der 
Invalidenrente an die Beschwerdegegnerin zu überweisen. 

7.2 Betreffend Integritätsentschädigung wird die Beschwerde abgewiesen.  

7.3 Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben (vgl. dazu Art. 61 
lit. fbis ATSG).  

7.4  

7.4.1 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei Anspruch auf eine 
Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei insbesondere der 

Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen ist (Art. 61 lit. g ATSG). Bei vollem 

Obsiegen erschiene vorliegend eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 4'000.-- der Komplexität und 

dem Umfang der Streitsache angemessen.  

7.4.2 Der Beschwerdeführer obsiegt hinsichtlich der Zusprache einer Invalidenrente und unterliegt 
hinsichtlich des Anspruchs auf eine höhere Integritätsentschädigung. Nachdem der Beschwerdeführer 

mit seinen Anträgen nicht vollumfänglich durchgedrungen ist, jedoch eine nicht unwesentliche 

Verbesserung seiner Rechtsposition erstritten hat, rechtfertigt sich die Zusprache einer 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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18/18 

Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'000.-- (¾ von Fr. 4'000.--). Die Beschwerdegegnerin hat den 

Beschwerdeführer demnach pauschal mit Fr. 3'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu 

entschädigen.  

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 13. November 2024, 

soweit er die Rentenfrage betrifft, aufgehoben und die Beschwerdegegnerin verpflichtet, dem 

Beschwerdeführer im Sinne der Erwägungen ab dem 1. März 2024 eine Invalidenrente, basierend auf 

einem Invaliditätsgrad von 17 %, auszurichten. Die Angelegenheit wird zur Berechnung und 

Auszahlung der Invalidenrente an die Beschwerdegegnerin überwiesen.  

2.  
Betreffend Integritätsentschädigung wird die Beschwerde abgewiesen. 

3.  
Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

4.  
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- 

(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 04.11.2025
	Art. 10, 16, 18, 19, 21, 24 UVG. Teilweise Gutheissung der Beschwerde betreffend Rente. Das Valideneinkommen ist gestützt auf Tabellenlöhne festzusetzen, da der Beschwerdeführer sich zum Unfallzeitpunkt in einem zufälligen Arbeitsverhältnis mit sehr tiefem Einkommen befand. Abweisung der Beschwerde betreffend höhere als die zugestandene Integritätsentschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. November 2025, UV 2024/78).

		2026-01-28T04:01:56+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen