# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 77a0b12b-d873-5700-b41a-487af3fd12eb
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-12-18
**Language:** de
**Title:** Übereinstimmende Parteianträge auf Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen.
**Docket/Reference:** IV.2019.00772
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2019.00772.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2019.00772
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichterin Fankhauser
Gerichtsschreiberin Wantz
Urteil
vom
18. Dezember 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Tobias
Figi
Fankhauser Rechtsanwälte
Rennweg 10, 8022 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Ver
fü
gung vom
2.
Oktober 2019 das Rentengesuch von
X.___
vom 18. Juni 2018 abgewiesen hat (Gesuch vom 18. Juni 2018,
Urk.
11/3; Verfügung vom
2.
Oktober 2019,
Urk.
2),
nach Einsicht in die Beschwerde
vom 30./3
1.
Oktober 2019
, mit
welcher
X.___
in
Aufhebung der angefochtenen Verfügung die
Zusprache
einer ganzen Invalidenrente ab dem
1.
Dezember 2018, eventualiter die Erstellung eines kardiologischen und
pneumologischen
Gutachtens, beantragt
(
Beschwerde vom 30. Oktober 201
9
Urk.
1
und
Urk.
3/2-5
; Ergänzung Beschwerdeantrag v
om 31. Oktober 2019
Urk.
5
-
6
)
, in
sein
anschliessende
s
Gesuch
vom 7. November 2019
,
das Verfahren
aufgrund der Wiedererwägungsverfügung vom 5
.
November 2019 der IV-Stelle
wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben
(
Gesuch
vom 7.
November 2018
,
Urk. 8
; Wiedererwägungsverfügung vom
5.
November 2019, Urk.
9)
, und in die auf Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung schliessen
de Beschwerdeantwort vom
5. Dezember 2019
(
Urk.
10
),
in Erwägung,
dass der
sinngemäss
übereinstimmende Antrag der Parteien auf Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme weiterer medizinischer Abklä
rungen in Übereinstimmung mit der Akten- und Rechtslage steht,
dass somit die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die angefochtene Verfügung vom
2. Oktober 2019
aufzuheben und die Sache an die Beschwerde
gegnerin zurückzuweisen ist, damit diese weitere medizinische Abklärungen vor
nimmt
,
und hernach über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers neu ver
fügt,
dass
gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von
Art.
61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts kostenpflichtig ist, die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgelegt werden, vorliegend eine Kostenpauschale von
Fr.
400.-- als angemessen erscheint und diese
ausgangsgemäss
der Beschwerde
gegnerin aufzuerlegen ist,
dass
der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (
§
34
Abs.
1
GSVGer
in Verbindung mit
Art.
61 lit. g ATSG)
hat, wobei d
ie Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung ohne Rücksicht auf den Streitwert nach
der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen
wird
(
§
34
Abs.
3
GSVGer
)
, vorliegend eine
Partei
entschädigung von
Fr.
1’
5
00
.-- (inkl. Barauslage und Mehrwertsteuer)
ange
messen erscheint und diese ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuer
legen ist,
erkennt das Gericht:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom
2. Oktober 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons
Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine
Prozessent
-schädigung von
Fr.
1'
5
00
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Tobias
Figi
, unter Beilage des Doppels von
Urk.
10
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, unter Beilage der Doppel von
Urk.
8-9
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstWantz