# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6bdc0bbb-78f8-5f5e-83a3-be5028dee80e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.10.2008 D-6249/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6249-2008_2008-10-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6249/2008/dcl
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter Walter Stöckli;
Gerichtsschreiber Jonathan Brünggel.

A._______, geboren (...),
Angola,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 18. September 2008 / 
N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6249/2008

Das Bundesverwaltungsgericht, 

in Anwendung

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), 

der  Asylverordnung 1  vom  11. August  1999  über  Verfahrensfragen 
(AsylV 1, SR 142.311),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), 

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs-
gericht (VGG, SR 173.32), 

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110), 

des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerin-
nen und Ausländer (AuG, SR 142.20), 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK, SR 0.101),

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge (FK, SR 0.142.30)

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101),

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stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 7. September 2006 ohne Einreichung 
von Identitätsdokumenten in der Schweiz um Asyl nachsuchte, 

dass  er  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  B._______  am 
18. September 2006 einer Erstbefragung unterzogen wurde,

dass  er  anschliessend  dem  Kanton  C._______  zugeteilt  und  am 
14. November 2006 - in Gegenwart einer Vertrauensperson nach Art. 
17 Abs. 3 AsylG - gemäss Art. 29 aAsylG angehört wurde,

dass er in den Anhörungen unter anderem angab, er stamme aus An-
gola und sei in D._______ aufgewachsen, wo er nach dem Tod seiner 
Eltern, die in den Kriegswirren umgekommen seien, bei einem Pastor 
gelebt habe,

dass  er  während  sieben  Jahren  die  Primarschule  in  E._______ 
besucht habe, welche der Kirche angehöre,

dass  seine  Freundin  F._______  im  Jahre  2006  von  ihm  schwanger 
geworden  sei,  woraufhin  der  Pastor  ihnen  geraten  habe,  das  Kind 
abzutreiben, da ansonsten die Familie der Freundin Probleme machen 
würde,

dass der Pastor nach einer Besprechung mit der Freundin die Abtrei-
bung  vorgenommen  habe,  woraufhin  er  zum  Beschwerdeführer  ge-
kommen sei und gesagt habe, dass sie nun fliehen müssten,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  dem Pastor  ins  Quartier  G._______ 
gegangen sei und sie von einem Freund des Pastors erfahren hätten, 
dass F._______ verstorben sei,

dass sie fünf Tage später mit dem Flugzeug das Land verlassen und in 
ein unbekanntes europäisches Land geflogen seien, von wo der Be-
schwerdeführer mit dem Zug in die Schweiz weitergereist sei,

dass sich der Beschwerdeführer in den Befragungen in verschiedene 
Widersprüche verstrickt hat, die er nicht erklären konnte,

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dass für weitere Einzelheiten auf die angefochtene Verfügung und die 
vorinstanzlichen  Akten verwiesen  werden  kann  (vgl. Art.  109  Abs. 3 
BGG i.V.m. Art. 6 und Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass der Beschwerdeführer bloss eine Cédula pessoal eingereicht hat, 
welche kein Identitätspapier im Sinne von Art. 1 Bst. b und c AsylV 1 
darstellt  und auch trotz  Aufforderung  im Empfangs-  und  Verfahrens-
zentrum B._______ und an der kantonalen Anhörung bis zum jetzigen 
Zeitpunkt keine Identitätspapiere eingereicht hat,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. September 2008 – eröffnet am 
24. September 2008 – in  Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und 
Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat, 
dessen Wegweisung anordnete und den Vollzug als zulässig, zumutbar 
und möglich erachtete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. September 2008 ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob und dabei in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der un-
entgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG ersuch-
te,

und zieht in Erwägung: 

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31-34 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 ff. VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen  ist,  wobei  auf  die  Erwägungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung verwiesen werden kann  (vgl. Art. 111a Abs. 2 AsylG und 
109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht eingetre-
ten  wird,  wenn  Asylsuchende  den  Behörden  nicht  innerhalb  von  48 
Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere 
abgeben, 

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet,  wenn Asylgesuch-
steller  glaubhaft  machen können, dass sie dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie 
gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt 
wird oder zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingsei-
genschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind 
(vgl. Art. 32 Abs. 3 AsylG), 

dass hierzu auf die zutreffenden Erwägungen des Bundesamtes ver-
wiesen werden kann, insbesondere auf die Tatsache, dass eine Reise 
von Angola in die Schweiz, insbesondere eine Flugreise, ohne Identi-
tätspapiere als realitätsfremd bezeichnet werden muss,

dass die in der Beschwerde vorgebrachten Erklärungen nicht geeignet 
sind, entschuldbare Gründe darzulegen,

dass in der Beschwerde im Weiteren vorgebracht wird, dass ein nach 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gefällter Nichteintretensentscheid gemäss 
Art. 37 AsylG innerhalb von zehn Arbeitstagen gefällt werden soll und 
es deshalb nicht angehe, nach vierundzwanzig Monaten einen Nicht-
eintretensentscheid zu fällen,

dass  gemäss  der  von  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
(ARK) entwickelten  und vom Bundesverwaltungsgericht  fortgeführten 
Praxis  Art. 37 AsylG blosse Ordnungs-  und keine Verwirkungsfristen 

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enthält,  was  sich  aus  der  Formulierung,  wonach  die  entsprechende 
Verfügung "in der Regel" innerhalb der Frist zu treffen und summarisch 
zu  begründen  ist,  ergibt  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 2002 Nr. 15 E. 5 d 
S. 125),

dass dem Bundesamt hingegen bei der Anwendung der Nichteintreten-
statbestände  kein  Rechtsfolgeermessen  zukommt,  da  diese  Bestim-
mungen nicht als "Kann-Bestimmungen" formuliert sind,

dass  das  Bundesamt  vielmehr  einen  Nichteintretensentscheid  dann 
fällen muss, wenn es feststellt, dass ein Tatbestand der Art. 32 bis 34 
AsylG erfüllt ist (vgl. EMARK a.a.O. E. 5 c S. 125),

dass in der Beschwerde ausserdem geltend gemacht wird, eine mate-
rielle  Auseinandersetzung  mit  den  Asylgründen  rechtfertige  einen 
Nichteintretensentscheid nicht,

dass indessen im veröffentlichten Grundsatzurteil  des Bundesverwal-
tungsgerichts vom 11. Juli 2007 die Praxis dahingehend präzisiert wur-
de, dass bei einem Entscheid nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auch 
eine summarische Prüfung der  Flüchtlingseigenschaft  durchzuführen 
ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 5),

dass dies durch die Vorinstanz gemacht und richtigerweise festgestellt 
wurde,  dass  sich  der  Beschwerdeführer  auf  konstruierte  Asylgründe 
stützt, wobei auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung ver-
wiesen werden kann (vgl. BFM Verfügung vom 18. September 2008, E. 
I 1),

dass  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich 
nicht  erfüllt  und das Bundesamt somit  zu Recht auf  das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeord-
net wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in 
den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 
Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG), 

dass der Wegweisungsvollzug des Beschwerdeführers nach den völ-
kerrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz (Art. 3 EMRK, Art. 33 Abs. 
1 FK) sowie nach Art. 5 Abs. 1 AsylG und Art. 25 Abs. 2 BV zulässig 
ist, da er wie ausgeführt die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht 
erfüllt  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Be-
handlung ersichtlich sind,  die dem Beschwerdeführer in  seinem Hei-
mat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass die allgemeine Lage in Angola den Vollzug der Wegweisung dort-
hin nicht als generell unzumutbar erscheinen lässt, was namentlich für 
die  Situation  von  aus  D._______  stammenden,  oder  dort  über  ein 
Beziehungsnetz  verfügende  Personen  gilt,  wohin  das 
Bundesverwaltungsgericht  den  Wegweisungsvollzug  von  gesunden, 
volljährigen, jungen, männlichen, angolanischen Staatsangehörigen in 
Fortführung der durch die ARK mit EMARK 2004 Nr. 32 begründeten 
und nach wie vor gültigen Praxis, grundsätzlich als zumutbar erachtet,

dass dabei in persönlicher Hinsicht betreffend den Beschwerdeführer 
festzustellen  ist,  dass  dieser  behauptet,  er  sei  zwar  in  D._______ 
aufgewachsen,  seine  Eltern  seien  aber  im  Krieg  verstorben  und  er 
habe weder Verwandte noch Bekannte in D._______,

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dass er sich dabei jedoch in massive Widersprüche verstrickt hat und 
insbesondere die Namen der Eltern bei der Kurzanhörung erwähnte, 
bei  der kantonalen Anhörung jedoch vorgab, diese vergessen zu ha-
ben und erst auf Nachfragen hin zu Protokoll gab,

dass  diese  Vorbringen  daher  als  unglaubhaft  zu  bewerten  sind  und 
vielmehr  anzunehmen ist,  dass der Beschwerdeführer  in  seiner  Hei-
matstadt,  in der er nach eigenen Angaben aufgewachsen ist und bis 
zu seiner Ausreise gelebt hat, über ein soziales Netz sowie Verwandte 
verfügt,

dass er eigenen Angaben zufolge während sieben Jahren zur Schule 
gegangen ist,  wobei  auch  hier  Unstimmigkeiten  bei  der  Schilderung 
aufgetreten  sind  und  daher  anzunehmen  ist,  der  Beschwerdeführer 
verfüge  über  eine  ortsübliche  und  seinem  Alter  entsprechende  Bil-
dung,

dass unter diesen Umständen keine Hinweise bestehen, dass der Be-
schwerdeführer bei seiner Rückkehr selbst unter Berücksichtigung der 
schwierigen wirtschaftlichen Lage im Lande in eine existenzbedrohen-
de Lage geraten könnte,

dass  der  Vollzug der  Wegweisung des Beschwerdeführers  in  seinen 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist  (Art. 83  Abs. 2  AuG),  da  keine 
Vollzugshindernisse bestehen, und es ihm obliegt, bei der Beschaffung 
gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG), 

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG) und auch dies-
bezüglich keine zusätzlichen Abklärungen notwendig sind,

dass der Beschwerdeführer vorbringt, die vom BFM gewährte Ausrei-
sefrist sei zu kurz, 

dass er gemäss angefochtener Verfügung die Schweiz – unter Andro-
hung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall  – am Tag nach Eintritt 
der Rechtskraft zu verlassen habe,

dass die vom Beschwerdeführer als unverhältnismässig kurz gerügte 
Ausreisefrist eine Frage der Vollzugsmodalität ist, was im vorliegenden 
Verfahren nicht Anfechtungsgrund sein kann, da dies nicht im Kompe-
tenzbereich des Bundesverwaltungsgerichts liegt,

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dass dem Beschwerdeführer  die  Möglichkeit  offen  bleibt,  beim BFM 
ein  Gesuch um Gewährung einer  längeren Ausreisefrist  zu  beantra-
gen,

dass die  angefochtene Verfügung,  da diese weder  Bundesrecht  ver-
letzt noch unangemessen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von 
der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt  wurde (vgl. Art. 106 
AsylG), zu bestätigen und die Beschwerde daher abzuweisen ist,

dass die eingereichte Beschwerde als zum Vornherein aussichtslos er-
schien,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 VGKE) dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)
- die (kantonale Behörde) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Jonathan Brünggel

Versand: 

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