# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f49d0e19-37aa-5161-a5b6-b48739a481a0
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-01
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-17-16_nodate.pdf

## Full Text

Beschwerdeführer A___ 

 
vertreten durch: RA AA___  
 

 
Vorinstanz B___ Versicherungen AG  

 
 

 
Gegenstand Rente und Heilungskosten 

Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der B___ Versi-
cherungen AG vom 23. Mai 2017 

 

Obergericht Appenzell Ausserrhoden   
3. Abteilung 
 
Die vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das Bundesgericht 
hat dieses mit Entscheid vom 11. Juni 2019 abgewiesen (8C_51/2019). 

Urteil vom 21. August 2018  
 

Mitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler 
Oberrichter Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer, S. Plachel 
Obergerichtsschreiberin M. Epprecht 
 
 

Verfahren Nr. O3V 17 16 
 
 

Sitzungsort Trogen 
 

Seite 2 

Rechtsbegehren 

 

a) des Beschwerdeführers: 

 1. Der Einspracheentscheid vom 23. Mai 2017 sei aufzuheben und dem Versicherten die 

gesetzlichen Leistungen zu erbringen. 

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der Be-

schwerdegegnerin. 

 

 

b) der Vorinstanz: 

 Es sei die Beschwerde vom 29. Mai 2017 abzuweisen. 

 

 

 

Sachverhalt 

 

A. Der 1966 geborene A___ war seit Juni 1997 beim Hotel C___ als Sous Chef angestellt und 

bei der B___ Versicherungen AG (nachfolgend: B___) obligatorisch unfallversichert, als er 

am 26. Juli 1997 einen Motorradunfall erlitt (act. 8.1/A1). Die medizinische Erstversorgung 

fand im Kantonsspital St. Gallen statt, wo eine Commotio Cerebri, eine nicht dislozierte 

Acetabulum-Fraktur rechts (Fissur) sowie eine Commotio spinalis diagnostiziert wurde 

(act. 8.2/M2). Die B___ kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus.  

 

B. Vom 29. Oktober 1997 bis 26. November 1997 hielt sich A___ stationär in der Klinik Valens 

auf (act. 8.2/M40). Im Juli 1998 nahm Dr. med. D___, Facharzt FMH Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Rorschach, eine Arthroskopie und 

mediale Teilmeniskektomie am linken Knie vor (act. 8.2/M12). Es folgten zahlreiche weitere 

Behandlungen zunächst des linken Knies und später auch des rechten Knies und vom 7. 

Oktober 2008 bis 22. Januar 2009 ein Aufenthalt in der Rehaklinik Bellikon (act. 8.2/M58). 

Am 4. Februar 2010 erstattete die MEDAS Ostschweiz, St. Gallen, der B___ das in Auftrag 

gegebene polydisziplinäre medizinische Gutachten (act. 8.2/M74). 

 

C. Mit Verfügung vom 10. Juli 2012 sprach die B___ A___ eine Integritätsentschädigung von 

Fr. 9‘720.--, basierend auf einem Beeinträchtigungsgrad von 10%, zu (act. 8.1/A191). Am 

24. Mai 2016 verfügte die B___, dass für das rechte Knie keine Leistungspflicht bestehe, 

dass die Höhe der bleibenden Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit infolge der 

Knieverletzung links auf 20% festgelegt werde, dass ab 1. Februar 2014 Anspruch auf eine 

monatliche Invalidenrente in Höhe von Fr. 841.95 bestehe und dass ab Juli 2015 unter 

Seite 3 

Vorbehalt von Rückfällen und Spätfolgen kein Anspruch mehr auf Heilungskosten bestehe 

(act. 8.1/A219). Dagegen liess A___ am 21. Juni 2016 Einsprache erheben (act. 8.1/A224). 

 

D. Mit Schreiben vom 20. März 2017 kündigte die B___ A___ eine reformatio in peius an (act. 

8.1/A231). Am 28. April 2017 liess er hierzu Stellung nehmen (act. 8.1/A233). Mit 

Einspracheentscheid vom 23. Mai 2017 hob die B___ ihre Verfügung vom 24. Mai 2016 auf 

und wies den Anspruch auf Versicherungsleistungen ab dem 1. Juli 2017 ab 

(act. 8.1/A234). 

 

E. Am 29. Mai 2017 liess A___ beim Obergericht Appenzell Ausserrhoden Beschwerde mit 

den eingangs wiedergegebenen Anträgen erheben (act. 1). In der Beschwerdeantwort vom 

11. Oktober 2017 beantragte die B___ die Abweisung der Beschwerde sowie den Entzug 

der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (act. 7). Am 15.  November 2017 liess A___ 

die Replik einreichen (act. 15). Der Einzelrichter des Obergerichts trat mit Entscheid vom 

14. November 2017 (Verfahren Nr. ERV 17 52) auf das Gesuch der B___ um Entzug der 

aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht ein (act. 16). Die Duplik der B___ ging am 

8. Dezember 2017 ein (act. 18). 

 

F. Auf die Vorbringen der Parteien in den Rechtsschriften sowie die Ausführungen in den 

medizinischen Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. 

 

 

 

Erwägungen 

 

1. Gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b des Justizgesetzes 

vom 13. September 2010 (JG, bGS 145.31) beurteilt das Obergericht als kantonales Ver-

sicherungsgericht Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherungen. Die örtliche 

Zuständigkeit ist gegeben (Art. 58 Abs. 1 ATSG). 

 

Die von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der weiteren Prozessvoraussetzungen 

ergibt, dass diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich der 

Form- und Fristerfordernisse erfüllt sind (Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 

1981 über die Unfallversicherung [UVG, SR 832.20] i.V.m. Art. 59, Art. 60 Abs. 1 und 

Art. 61 lit. b ATSG sowie Art. 54, Art. 56 und Art. 59 des Gesetzes vom 9. September 2002 

über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG, bGS 143.1]). 

 

Seite 4 

Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

 

2. 2.1 

 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt grundsätzlich 

das Vorliegen eines Berufsunfalls, eines Nichtberufsunfalls oder einer Berufskrankheit 

voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-

wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod 

zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

 

 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 

ATSG), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat zudem Anspruch 

auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). 

 

 2.2 

 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt nebst anderem 

einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem 

eingetretenen Schaden voraus (BGE 129 V 177 E. 3.1 und E. 3.2). 

  

 2.2.1 

Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne de-

ren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei-

chen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend 

dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht 

erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedin-

gungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, 

der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge-

tretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, BGE 119 V 335 E. 1, BGE 

118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).  

 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürli-

cher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber im Beschwerdefall das Ge-

richt im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-

recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die 

blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan-

spruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, BGE 119 V 335 E. 1, BGE 118 V 286 E. 1b, je mit 

Hinweisen).  

Seite 5 

 

Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die Formel "post hoc, ergo propter hoc", wonach eine 

gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, wenn sie nach 

diesem aufgetreten ist, nicht zur Anwendung kommt (Urteil des Bundesgerichts 

8C_355/2018 vom 29. Juni 2018 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 119 V 335 E. 2b/bb). 

 

 2.2.2 

Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem 

Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang be-

steht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfol-

ges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen 

Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbei-

zuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt er-

scheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, BGE 125 V 456 E. 5a).  

 

Im Sozialversicherungsrecht spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus 

dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Be-

reich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die 

adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1). 

 

2.3  

Der leistungsbegründende Kausalzusammenhang muss mit dem Beweisgrad der überwie-

genden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_819/2016 

vom 4. August 2017 E. 3.2.1). Während bei der Frage, ob ein Kausalzusammenhang über-

haupt jemals gegeben ist, die versicherte Person beweisbelastet ist, trägt die Beweislast für 

einen behaupteten Wegfall der Kausalität aufgrund des Erreichens des Status quo sine 

(oder allenfalls des Status quo ante) der Unfallversicherer (Urteile des Bundesgerichts 

8C_187/2017 vom 11. August 2017 E. 2.2 und 8C_819/2016 vom 4. August 2017 E. 3.2.1 

und E. 4.3).  

 

Wenn sich der Unfallversicherer über seine ursprüngliche Leistungspflicht geirrt hat, d.h. 

der Ansicht ist, dass er gar nie leistungspflichtig geworden sei und die bisherigen Leistun-

gen (Heilbehandlung und Taggelder) zu Unrecht ausgerichtet worden seien, erübrigt sich 

der Nachweis eines Dahinfallens einer – fälschlicherweise – faktisch anerkannten Unfall-

kausalität. Vielmehr trägt der Unfallversicherer die Beweislast darlegen zu können, dass – 

trotz seiner anfänglichen Leistungsausrichtung – ein natürlicher Kausalzusammenhang 

zwischen Unfallereignis und Verletzungen oder Beschwerden gar nie bestanden hatte. 

Kann der Unfallversicherer diesen Nachweis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

Seite 6 

erbringen, bleibt seine anfänglich (faktisch) bejahte Leistungspflicht bestehen (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_819/2016 vom 4. August 2017 E. 6.1, vgl. zum Ganzen: MICHAEL E. 

MEIER, Beweislastverteilung bei Entstehung und Wegfall der natürlichen Kausalität für Heil-

behandlung und Taggelder in der Unfallversicherung, SZS 2017 S. 658ff). 

 

Allerdings tragen die Parteien im Sozialversicherungsrecht in der Regel eine Beweislast nur 

insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, 

die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweis-

regel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Un-

tersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, 

der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (Urteile 

des Bundesgerichts 8C_819/206 vom 4. August 2017 E. 3.2.3 und 8C_187/2017 vom 

11. August 2017 E. 2.2, je mit Hinweis auf BGE 138 V 218 E. 6).  

 

2.4 

Bei Taggeldern und Heilbehandlung handelt es sich nicht um Dauerleistungen (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_187/2017 vom 11. August 2017 E. 2.3). Der Unfallversicherer hat die 

Möglichkeit, die durch Ausrichtung von Heilbehandlung und Taggeld anerkannte Leis-

tungspflicht mit Wirkung ex nunc et pro futuro ohne Berufung auf den Rückkommenstitel 

der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision einzustellen mit der Begründung, ein 

versichertes Ereignis liege – bei richtiger Betrachtungsweise – gar nicht vor (Urteile des 

Bundesgerichts 8C_33/2018 vom 14. Juni 2018 E. 2.2 und 8C_487/2017 vom 9. November 

2017 E. 3.3.1, je mit Hinweis auf BGE 130 V 380 E. 2.3.1).  

 

3. 3.1 

 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer im Juli 1997 einen Motorradunfall erlitten hat. 

Nicht streitig ist weiter, dass die Vorinstanz Versicherungsleistungen für das linke Knie er-

bracht hat. Nicht einig sind sich die Parteien hinsichtlich der Frage, ob die Vorinstanz auch 

Versicherungsleistungen für das rechte Knie erbracht hat. Umstritten und zu prüfen ist, ob 

der Beschwerdeführer über die von der Vorinstanz verfügte Leistungseinstellung ab 1. Juli 

2017 hinaus weiterhin Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat. 

Dabei ist insbesondere zu klären, ob die Vorinstanz zur Recht den Kausalzusammenhang 

zwischen den Kniebeschwerden im rechten (vgl. E. 4) und linken (vgl. E. 5) Knie zum im 

Juli 1997 erlittenen Motorradunfall verneint hat.  

  

Seite 7 

 3.2 

 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, es liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, 

da im Einspracheentscheid zur Frage, ob am rechten Knie der status quo sine im Zeitpunkt 

des MEDAS-Gutachtens erreicht worden sei, keine Stellung genommen worden sei (act. 1-

10/14). Im Gutachten seien die bestehenden Schmerzen und Einschränkungen am rechten 

Knie mehrfach beschrieben worden, ohne dass die Gutachter dabei ausgeführt hätten, es 

handle sich um einen krankhaften Zustand oder rein degenerative Veränderungen (act. 1-

10/14). Der Unfall stelle in Bezug auf das rechte Knie zumindest eine Teilursache dar 

(act. 1-11/14). Die Vorinstanz habe Heilbehandlungskosten am rechten Knie übernommen 

und damit die Unfallkausalität bejaht, weshalb sie den Nachweis erbringen müsse, dass die 

nunmehr bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallkausal seien (act. 1-11/4). Initial hät-

ten diverse Einschränkungen am rechten Bein bestanden und auch allein aufgrund des 

Unfallhergangs und –mechanik sei eine initiale Schädigung des rechten Knies überwiegend 

wahrscheinlich (act. 15-4/8). In Bezug auf das linke Knie bestehe aufgrund der Aktenlage, 

insbesondere dem voll beweiskräftigen MEDAS-Gutachten, welches von den Vorinstanz 

nicht in Zweifel gezogen worden sei, dem Bejahen der Leistungspflicht während 19 Jahren 

und der Verfügung vom 10. Juli 2012, in welchem die Vorinstanz die Unfallkausalität ein 

weiteres Mal anerkannt habe, kein Zweifel, dass die Schädigung des linken Knies über-

wiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 26. Juli 1997 zurückzuführen sei (act. 

1-10/14). Allein aufgrund des Unfallhergangs – gemäss Unfallrapport sei er von der linken 

Seite angefahren worden – und der Unfallmechanik sei eine initiale Schädigung des linken 

Knies überwiegend wahrscheinlich (act. 15-4/8). Die Vorinstanz habe bei der Bejahung der 

Leistungspflicht nicht auf Dr. med. E___ und Dr. med. D___ abgestellt, sondern externe 

Experten – die Schulthess Klinik und die MEDAS – beigezogen, welche die Leistungspflicht 

immer wieder bejaht hätten (act. 15-6f/8). Es obliege der Vorinstanz mittels eines 

schlüssigen medizinischen Gutachtens, welches das MEDAS-Gutachten wiederlege, 

nachzuweisen, dass die Leistungspflicht weggefallen sei (act.  15-7/8). 

 

 3.3 

 Die Vorinstanz stellt sich hingegen auf den Standpunkt, bezüglich des rechten Knies trage 

der Beschwerdeführer die Beweislast für die ursprüngliche Begründung der Kausalität. Sie 

habe dafür niemals Leistungen erbracht und eine Leistungspflicht weder explizit noch kon-

kludent anerkannt (act. 7-7/14). In den Akten fänden sich keinerlei Hinweise, welche für 

eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität sprächen. Sodann seien keine Brücken-

symptome dokumentiert (act. 7-9/14). Die behauptete Unfallkausalität werde ohnehin ledig-

lich im Rahmen des Möglichen explizit erwähnt. Die Beschwerden am rechten Knie bestän-

den bestenfalls – wenn überhaupt – möglicherweise in einem natürlichen Kausalzusam-

menhang mit dem Ereignis vom 26. Juli 1997 (act. 18). Auch in Bezug auf das linke Knie 

Seite 8 

vertritt die Vorinstanz die Auffassung, dass der Beschwerdeführer die Beweislast für die 

Kausalität trage, da die Unfallkausalität bei genauerer Betrachtung gar nie bestanden habe 

(act. 7/8-14). Dr. med. E___, Dr. med. D___ und das MEDAS-Gutachten hätten sich – 

wenn überhaupt – ohne schlüssige medizinische Begründung zur Unfallkausalität 

geäussert. Durch die aufgeführten Berichte liessen sich auch keine Brückensymptome 

belegen (act. 7-10f/14). Wäre das linke Knie beim Unfall verletzt worden, wären 

Beschwerden sofort oder zumindest zeitnah aufgetreten (act. 18). 

 

4. 4.1 

 In Bezug auf das rechte Knie liegen folgende massgebenden medizinischen Unterlagen 

vor: 

 

 4.1.1 

 Im Bericht der Klinik für Orthopädische Chirurgie, Kantonsspital St. Gallen, vom 11. August 

1997 über die Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 26. Juli bis 1. August 1997 

wurde in der Anamnese dargelegt, dass der Beschwerdeführer am 26. Juli 1997 einen Töff-

Unfall erlitten habe. Er habe beginnend ein gefühlloses rechtes Bein gehabt und im rechten 

Bein ein vollständiger Sensibilitätsausfall. Am rechten Bein sei eine deutliche, diffuse 

Kraftminderung aller Kennmuskeln festgestellt worden. Im Verlauf wurde ausgeführt, dass 

der Beschwerdeführer am 1. August 1997 in gutem allgemeinem und lokalem Zustand, an 

zwei Gehstöcken mit einer antalgischen Teilbelastung wegen Schmerzen im rechten Hüft-

bereich entlassen worden sei (act. 8.2/M2). 

 

 4.1.2 

 Im Zwischenbericht von Dr. med. E___, Facharzt FMH Allgemeine Innere Medizin, 

Rorschach, vom 1. Oktober 1997, führte er zum Verlauf aus, dass der Beschwerdeführer 

einen unsicheren, ataktischen Gang bei deutlicher Quadrizepsschwäche rechts zeige: er 

könne mit dem rechten Bein keinen Tritt besteigen (act. 8.2/M3). Im Bericht vom 31. 

Oktober 1997 wies Dr. med. E___ auf die immer noch bestehende Schwäche und 

Unsicherheit im rechten Bein hin, welche seit dem 3. Oktober 1997 zweimal zu Stürzen 

geführt habe und den Beschwerdeführer an längerem Stehen oder Gehen hindere (act. 

8.2/M5). 

 

 4.1.3 

 Dr. med. F___, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Kantonsspital St. Gallen, wies im 

Kontrollbericht vom 10. Oktober 1997 auf die Aussage des Beschwerdeführers hin, welcher 

über geringer werdende Hüftschmerzen in letzter Zeit berichtete, aber über eine immer 

Seite 9 

noch bestehende Schwäche und Unsicherheit im rechten Bein. Klinisch fände sich ein 

leicht hinkendes Gangbild, leichte Schwäche im Fuss rechts (act. 8.2/M6).  

 

 4.1.4 

 Im Austrittsbericht der Klinik Valens vom 10. Dezember 1997 über den stationären Aufent-

halt des Beschwerdeführers vom 29. Oktober 1997 bis 26. November 1997 wurde erwähnt, 

dass es seit 1. Oktober 1997 zu einer progredienten Beschwerdezunahme mit einer dis-

kreten Hemiparese rechts und einer Gangunsicherheit gekommen sei. Im Verlauf der Hos-

pitalisation sei es zu einer Rückbildung der Symptomatik gekommen und bei Austritt be-

stehe lediglich noch eine leichtgradige Fussheberschwäche rechts. In der Zusammenfas-

sung der Krankengeschichte wurde ausgeführt, dass nach anfänglicher beinbetonter Tetra-

parese mit rechtsbetonten Sensibilitätsstörungen sich diese Beschwerden rasch zurückge-

bildet hätten. Anfangs Oktober seien erneut Gleichgewichtsstörungen mit einer Falltendenz 

nach rechts aufgetreten, zudem eine Schwäche am Fussheber rechts. Diese seien be-

lastungsabhängig gewesen und seien in Verbindung mit nicht radikulär vereinbaren Sensi-

bilitätsstörungen im Sinne eines Taubheitsgefühls rechts aufgetreten. Die Sensibilitäts-

störungen hätten sich hauptsächlich im medialen Unterschenkelbereich und im gesamten 

Fuss manifestiert. Im Austrittsbericht der Physiotherapie wurde berichtet, dass der Be-

schwerdeführer noch eine Gangunsicherheit zeige, vor allem in Folge seiner gesamten 

schwächeren rechten Seite und einer Fussheberschwäche rechts, wegen der er auch 

schon 4 – 5 mal gestürzt sei (act. 8.2/M40).  

 

 4.1.5   

 Anlässlich eine Telefonats vom 4. Juli 2007 mit der Vorinstanz berichtete der Beschwerde-

führer, dass er sich vor rund 2 – 3 Tagen das rechte Bein verdreht habe (act. 8.1/A91).  

 

 4.1.6 

 Gemäss dem Bericht von Dr. med. G___, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates, Orthopädie am Rosenberg, St. Gallen, vom 3. 

September 2007 berichtete der Beschwerdeführer anlässlich einer Untersuchung am 28. 

August 2007 von einem vor einigen Wochen stattgefundenen Sturzereignis. Dies aufgrund 

einer Schwäche im linken Kniegelenk, wobei er sich damals ein Hämatom am rechten Fuss 

zugezogen habe. In der Folge habe das rechte Kniegelenk erneut mehrmals nochmals 

nachgegeben (act. 8.2/M43). 

 

 4.1.7 

 Im Bericht vom 27. Februar 2008 gab Dr. med. G___ die Aussage des Beschwerdeführers 

wieder, wonach sich die Situation erneut etwas gebessert habe. In letzter Zeit seien auch 

Seite 10 

Schmerzen rechts aufgetreten mit Hauptlokalisation an der Knieaussenseite, dies vor allem 

beim Stehen mit durchgestrecktem Bein, ebenfalls beim Treppen steigen (act. 8.2/M45). Im 

Bericht vom 28. März 2008 gab Dr. med. G___ erneut an, dass der Beschwerdeführer in 

letzter Zeit über zunehmende Beschwerden rechts klage. Eine am 10. März 2008 

durchgeführte MRI-Untersuchung des rechten Kniegelenks (vgl. act. 8.2/M48) zeige eine 

laterale Meniscuspathologie mit Rupturen im Vorderhornbereich, eine Chondropathie und 

wahrscheinlich Chondrokalzinose im lateralen Kompartiment, eine Chondropathie Grad II 

im medialen Kompartiment, eine leichtgradige Hoffahypertrophie. Es stelle sich die Frage 

nach einer Arthroskopie des rechten Kniegelenks, einem arthrokopischen Debridement 

(act. 8.2/M46). Der beratende Arzt der Vorinstanz, Dr. med. H___, Facharzt FMH für 

Orthopädische Chirurgie, legte dar, dass aufgrund der Aktenangaben die rechtsseitigen 

Kniegelenksbeschwerden ohne Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 1997 

beständen (act. 8.2/M50). 

 

 4.1.8 

 Im Bericht vom 4. März 2015 stellte Dr. med. G___ in Bezug auf das rechte Knie die 

folgenden Diagnosen: initiale Varusgonarthrose, laterale Meniskuspathologie im 

Vorderhornbereich und Chondrokalzinose. Er führte aus, dass seit drei Wochen vermehrt 

Beschwerden beständen (act. 8.2/M91).  

 

 4.1.9 

 Am 24. März 2015 meldete sich der Beschwerdeführer telefonisch bei der Vorinstanz und 

teilte mit, er habe aufgrund der Fehlbelastung – herrührend vom unfallbedingt geschädigten 

linken Knie – vermehrt Kniebeschwerden rechts. Dr. med. G___ habe einen 

Meniskusschaden festgestellt und er müsse am 21. April 2015 in die Klinik zur Operation 

eintreten. Er müsse aber eingestehen, dass wohl eher Krankheitsfolgen vorlägen 

(act. 8.1/A197). 

 

 4.1.10 

 Dr. med. J___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, Orthopädie Rosenberg, St. Gallen, gab im Bericht vom 

19. November 2015 an, der Beschwerdeführer habe am 4. November 2015 beim Arbeiten 

ein Kniegelenksdistorsionstrauma rechts erlitten. Seither klage er über zunehmende 

Schmerzen sowie Schwellung des rechten Kniegelenks (act. 8.2/M94).  

 

 4.2 

 Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Akten ist in Bezug auf das rechte Knie zusam-

menfassend festzuhalten, dass unmittelbar nach dem Verkehrsunfall vom 26. Juli 1997 

Seite 11 

unter anderem eine nicht dislozierte Acetabulum-Fraktur rechts diagnostiziert wurde (act. 

8.2/M1). In der Folge klagte der Beschwerdeführer gemäss Bericht des Hausarztes Dr. 

med. E___ über eine deutliche Quadrizepsschwäche rechts (act. 8.2/M3). Im darauf 

folgenden weiteren Verlauf standen jedoch Beschwerden im linken Knie im Mittelpunkt. Im 

Juli 2007 – mithin rund 10 Jahre nach dem Motorradunfall – erfolgte offenbar ein Verdrehen 

des rechten Beines (act. 8.1/A91 und act. 8.2/M43). Kniebeschwerden rechts traten dann 

erneut im Februar 2015 – mithin rund 18 Jahre nach dem Motorradunfall – auf (act. 

8.1/A197 und act. 8.2/M92). 

 

 Aus den Akten ergibt sich sodann in Bezug auf die Frage der Unfallkausalität, dass – ge-

mäss Aussage des Beschwerdeführers vom 28. Mai 2008 – Dr. med. G___ der Meinung 

sei, die vorgesehene Kniearthroskopie sei krankheitsbedingt (act. 8.1/A106). Der beratende 

Arzt der Vorinstanz, Dr. med. H___, war im Juni 2008 der Ansicht, dass die rechtsseitigen 

Kniegelenksbeschwerden ohne Kausalzusammenhang mit dem 1997 erlittenen Unfall 

ständen. Im polydisziplinären medizinischen Gutachten der MEDAS vom 4. Februar 2010 

wurde in Beantwortung der gutachterlichen Fragen zusammenfassend aus somatisch-

orthopädischer Sicht festgehalten, dass eine Beeinträchtigung des rechten Kniegelenks 

aufgrund einer vorübergehenden Überlastung möglich sei, wobei die oben angegebenen 

anamnestischen Angaben zu berücksichtigen und geeignet seien, Ver-

schleisserscheinungen an Kniegelenken zu erwirken (jahrelanger Hochleistungssport) (act. 

8.2/M47-S. 42). Im Telefonat vom 25. März 2015 mit der Vorinstanz gestand der Be-

schwerdeführer ein, dass wohl eher Krankheitsfolgen vorlägen bezüglich seiner Kniebe-

schwerden rechts (act. 8.1/A197).  

 

 4.3 

 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers liegt im Umstand, dass im Einspracheent-

scheid der Vorinstanz nicht darauf eingegangen wurde, ob am rechten Knie der status quo 

sine im Zeitpunkt des MEDAS-Gutachtens erreichten worden sei, keine Verletzung des 

rechtlichen Gehörs. Stützt die Vorinstanz doch ihre Argumentation darauf ab, dass die erst 

zehn Jahre nach dem Ereignis erstmals erwähnten rechtsseitigen Kniebeschwerden eine 

Schädigung, welche auf den Verkehrsunfall vom 26. Juli 1997 zurückzuführen sei, nicht 

rechtsgenüglich zu beweisen vermögen (act. 2.1). Der Ansicht des Beschwerdeführers 

kann gestützt auf die vorliegenden Akten auch insofern nicht gefolgt werden, als die 

Vorinstanz die Leistungspflicht in Bezug auf das rechte Knie nie anerkannt hat. 

 

 Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitli-

chen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlich-

keitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der 

Seite 12 

Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus. Werden durch einen Unfall Beschwerden 

verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten 

Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome 

gegeben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_113/2010 vom 7. Juli 2010 E. 2.3 mit Hin-

weisen).  

 

 Aufgrund des grossen zeitlichen Abstands zwischen dem Motorradunfall vom 7. Juli 1997 

und dem Auftreten von Beschwerden im Kniegelenk rechts – mithin rund 10 Jahre be-

ziehungsweise rund 18 Jahre - sind gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

strenge Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusam-

menhangs zu stellen. In den ärztlichen Berichten sind hierzu – mit Ausnahme im MEDAS-

Gutachten – keine differenzierten begründeten Aussagen vorhanden. Und selbst im 

MEDAS-Gutachten wird unter Verweis auf die früheren sportlichen Höchstleistungen ledig-

lich die Möglichkeit der Beeinträchtigung des rechten Kniegelenks aufgrund einer vorüber-

gehenden Überlastung erwähnt. Brückensymptome sind sodann keine dokumentiert. Die 

Beweislast für den natürlichen Kausalzusammenhang trägt der Beschwerdeführer. In den 

Akten finden sich jedoch entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers keinerlei Hinweise, 

welche für eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität sprächen. Somit hat die 

Vorinstanz die Leistungspflicht in Bezug auf das rechte Knie zu Recht verneint. 

 

5. 5.1 

 Vorauszuschicken ist, dass aufgrund der oben erwähnten Rechtsprechung (vgl. E. 2.4) das 

Zurückkommen der Vorinstanz auf die Leistungsanerkennung – unbeachtlich des Zeitab-

laufs – zulässig ist, macht doch die Vorinstanz geltend, bei genauerer Betrachtung habe 

eine Unfallkausalität gar nie bestanden. Sodann kann entgegen der Ansicht des Beschwer-

deführers die Unfallversicherung trotz zugesprochener Integritätsentschädigung die Aus-

richtung weitergehender Leistungen, insbesondere einer Invalidenrente, mangels rechts-

genüglicher Kausalität ablehnen (Urteile des Bundesgerichts 8C_162/2009 vom 28. August 

2009 E. 3.2 und 8C_22/2010 vom 28. September 2010 E. 4.1). 

 

 5.2  

In Bezug auf das linke Knie zeigen die massgebenden medizinischen Unterlagen das fol-

gende Bild: 

 

 5.2.1 

 Im Bericht der Klinik für Orthopädische Chirurgie, Kantonsspital St. Gallen, vom 11. August 

1997 über die Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 26. Juli bis 1. August 1997 

wurde in der Anamnese dargelegt, dass der Beschwerdeführer am 26. Juli 1997 einen Töff-

Seite 13 

Unfall erlitten habe. Er habe links eine diffuse Hyposensibiltät mit erhaltener Motorik gehabt 

(act. 8.2/M2). 

 

 5.2.2 

 Im Bericht vom 24. Juni 1998 diagnostizierte Dr. med. D___ eine Meniskusläsion links. Der 

Beschwerdeführer leide seit einigen Wochen an belastungsabhängigen Schmerzen in der 

Kniekehle links (act. 8.2/M13). Gemäss dem Operationsbericht vom 7. Juli 1998 wurde eine 

Arthroskopie und mediale Teilmeniskektomie durchgeführt. (act. 8.2/M12).  

 

 5.2.3 

 Dr. med. E___ diagnostizierte im ärztlichen Verlaufsbericht vom 29 Juli 1998 eine mediale 

Meniskusläsion links und attestierte einen problemlosen postoperativen Verlauf (act. 

8.2/M11). 

 

 5.2.4 

 Im ärztlichen Verlaufsbericht vom 14. August 1998 an die Vorinstanz führte Dr. med. E___ 

unter dem Titel Verlauf aus, dass er betreffs Kausalität Meniskusläsion Unfall zwei Kopien 

des operierenden Orthopäden Dr. med. D___ zusende. Aus diesen Unterlagen gehe, wie 

ihm scheine, hervor, dass die Meniskusläsion im Zusammenhang stehe mit dem Unfall vom 

26. Juli 1997 (act. 8.2/M13). 

 

 5.2.5 

 Dr. med. E___ berichtete im Verlaufsbericht vom 1. September 1998, dass am 17. Juli 

1998 der Abschluss der Behandlung gewesen und keine Beschwerden am Knie vorhanden 

gewesen sei (act. 8.2/M15). 

 

 5.2.6 

 Dr. med. D___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 9. November 1998 einen problemlosen 

postoperativen Verlauf. Anlässlich der letzten Kontrolle am 1. September 1998 hätten noch 

gelegentliche Restschmerzen lateral im linken Kniegelenk bestanden. Klinisch liege eine 

Quadrizeptsatrophie links, leichter Erguss, vor. Zudem erwähnte er, dass der 

Beschwerdeführer nicht mehr zur Nachkontrolle erschienen sei, sodass die Behandlung 

nun als abgeschlossen betrachtet werden könne (act. 8.2/M16). 

 

 5.2.7 

 Im Verlaufsbericht vom 4. Juni 1999 erwähnte Dr. med. D___ persistierende 

Belastungsschmerzen in der linken Kniekehle, wenig Erguss, angedeutet positive Menis-

kuszeichen bei sonst unauffälligem Befund (act. 8.2/M17). Am 2. Juli 1999 wurde eine 

Seite 14 

Kernspintomographie des linken Knie durchgeführt (act. 8.2/M18). Im Bericht vom 

11. August 1999 wies Dr. med. D___ auf trotz Physiotherapie unveränderte Beschwerden 

hin. Ausser einem angedeutet positivem Meniskuszeichen sowie einem diskreten Erguss 

unauffälliges Kniegelenk (act. 8.2/M19). Der bisherige Verlauf und gegenwärtige Zustand 

blieb gemäss ärztlichem Verlaufsbericht vom 26. Oktober 1999 unverändert, wobei der 

Abschluss der Behandlung am 20. August 1999 stattgefunden habe (act. 8.2/M20). 

 

 5.2.8 

 Dr. med. K___, Facharzt FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, Orthopädie am Rosenberg, diagnostizierte im Bericht vom 

28. August 2000 Restbeschwerden bei Zustand nach partieller medialer Meniscectomie 

links und empfahl eine nochmalige Arthroskopie (act. 8.2/M23). 

 

 5.2.9 

 Dr. med. E___ stellte im Verlaufsbericht vom 21. Februar 2001 die aktuelle Diagnose einer 

Arthroskopie und Shaving, mediale Teilmeniscektomie, offene Patellazentrierung am 18. 

Dezember 2000 bei Läsion des medialen Restmeniskus links. Er habe den 

Beschwerdeführer im Dezember 2000 und Januar 2001 mehrmals gesehen, er klage noch 

über Schmerzen im Bereich des lateralen Gelenkspaltes des linken Knies (act. 8.2/M24).  

 

 5.2.10  

 Im ärztlichen Verlaufsbericht vom 22. März 2001 attestierte Dr. med. D___ dem 

Beschwerdeführer einen problemlosen postoperativen Verlauf. Anlässlich der letzten 

Kontrolluntersuchung sei er zufrieden gewesen, ausser einer leichten Quadrizepsatrophie 

links unauffälliges Kniegelenk (act. 8.2/M25).  

 

 5.2.11 

 Im Kostengutsprachegesuch vom 25. Februar 2004 berichtet Dr. med. D___, dass der 

Beschwerdeführer über persistierende belastungsabhängige Schmerzen im linken Knie 

klage (act. 8.2/M27). Im Verlaufsbericht vom 11. März 2004 sowie vom 11. August 2004 

über die Konsultation vom 24. Februar 2004 berichtet er über seit 3 Monate zunehmende 

dorso-mediale belastungsabhängige Schmerzen des Beschwerdeführers im linken 

Kniegelenk. Seit der Konsultation habe er den Beschwerdeführer nicht mehr gesehen (act. 

8.2/M28 und act. 8.2/M29). 

  

Seite 15 

 5.2.12 

 Dr. med. L___, Facharzt orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-

gungsapparates, Kantonales Spital Rorschach, wies im Bericht über das Konsilium vom 

3. August 2005 darauf hin, dass seit einiger Zeit wieder vermehrte Beschwerden mit medial 

wie lateral lokalisierten Schmerzen, Blockierungsphänomen und auch zeitweilige Schwel-

lungen am linken Knie aufträten. Er habe dem Beschwerdeführer eine gelegentliche er-

neute Arthroskopie des linken Kniegelenkes vorgeschlagen (act. 8.2/M31). Am 23. Februar 

2006 wurde im Kantonalen Spital Rorschach am linken Knie eine Arthroskopie durchgeführt 

(act. 8.2/M33). In der Sprechstunde vom 6. April 2006 wurden deutlich regrediente Be-

schwerden bei allerdings noch mässiggradigen Restbeschwerden festgestellt (act. 

8.2/M34). Dr. med. E___ erwähnte im Verlaufsbericht vom 25. April 2006, dass seit 6 

Monaten zunehmende Beschwerden im linken Kniegelenkt aufgetreten seien (act. 

8.2/M35).  

 

 5.2.13 

 Im Bericht von Dr. med. M___, Facharzt FMH orthopädische Chirurgie und Traumatologie 

des Bewegungsapparates, Kantonales Spital Rorschach, über die ambulante Sprechstunde 

vom 4. September 2006 wird darauf hingewiesen, dass seit einiger Zeit zunehmende 

Beschwerden mit einem Knacken im linken Kniegelenk aufgetreten seien (act. 8.2/M37). 

Am 11. September 2006 wurde im Kantonalen Spital Rorschach am linken Knie eine 

Arthroskopie, ausgiebige Spülung und Knorpelglättung durchgeführt (act. 8.2/M38). 

 

 5.2.14 

 Anlässlich der Besprechung zwischen dem Beschwerdeführer und dessen Anwalt mit der 

Vorinstanz machte ersterer geltend, er habe erstmals in der Klinik Valens – dort hielt er sich 

vom 29. Oktober bis 26. November 1997 auf – Schmerzen im linken Knie gespürt. Da die 

anderen Beschwerden im Vordergrund gestanden seien, habe man dem linken Knie vorerst 

gar keine Beachtung geschenkt (act. 8.1/A60).  

 

 5.2.15 

 Im Bericht der Schulthess Klinik über die Konsultation vom 25. Januar 2007 gaben die 

beiden Fachärzte FMH orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa-

rates, Dr. med. N___ und Dr. med. O___, an, die erhobenen Befunde seien vorwiegend 

wahrscheinlich in natürlichem kausalem Zusammenhang zum Unfall vom 26. Juli 1997 (act. 

8.2/M39). 

 

  

Seite 16 

 5.2.16 

 Im Bericht vom 28. März 2008 erwähnte Dr. med. G___, dass die Situation seitens des 

linken Kniegelenkes unverändert sei (act. 8.2/M46). Im Bericht vom 8. Mai 2008 machte er 

geltend, der Beschwerdeführer habe im Anschluss an seinen Motorradunfall nach einer 

Latenzzeit von Monaten über linksseitige Kniegelenksbeschwerden geklagt. Er habe den 

Beschwerdeführer am 13. April 2007 erstmals untersucht und auffallend sei ein massives 

linksseitiges Hinken, bei insgesamt reizlosem gut beweglichem Kniegelenk (act. 8.2/M41).  

 

 5.2.17 

 Am 27. Mai 2009 berichtete Dr. med. G___ über weiterhin bestehende Beschwerden, links 

ausgeprägter als rechts (act. 8.2/M62). Im Bericht vom 5. November 2009 gab er an, der 

Beschwerdeführer verspüre in letzter Zeit vermehrt Beschwerden (act. 8.2/M71). 

 

 5.2.18 

 Im polydisziplinären medizinischen Gutachten der MEDAS vom 4. Februar 2010 wurde 

ausgeführt, nach wiederholten operativen Eingriffen zeige sich das linke Kniegelenk ohne 

Erguss oder Kapselschwellung. Es bestehe ein retropatellares Knorpelreiben bei endgradig 

eingeschränkter Beugefähigkeit. Das MRI vom 24. November 2009 zeige linksseitig dege-

nerative Veränderungen im Kniegelenk, es seien Zeichen einer Chondropathie feststellbar. 

Der klinische Befund sei mit dem MRI-Befund korrelierbar, nicht nachvollziehbar seien das 

Ausmass und die Intensität der vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden (act. 

8.2/M74-S. 40f). In Bezug auf die Frage des natürlichen Kausalzusammenhangs wurde 

ausgeführt, dass zusammenfassend aus somatisch-orthopädischer Sicht festzuhalten sei, 

dass das Ereignis vom 26. Juli 1997 als eine entscheidende Teilursache beziehungsweise 

als alleinige Ursache der Beschwerden des linken Kniegelenks gesehen werde. Der Be-

schwerdeführer berichte, dass er einige Wochen nach dem Unfall vom 26. Juli 1997 ein 

Wegknicken des linken Beines unterhalb des Kniegelenks verspürt habe (act. 8.2/M74-

S. 42).  

 

 5.2.19 

 Im Bericht vom 17. November 2010 gab Dr. med. G___ an, der Beschwerdeführer verspüre 

in letzter Zeit wiederum verstärkt Beschwerden (act. 8.2/M79). Am 7. Juni 2012 berichtete 

er über eine insgesamt doch gebesserte Situation, nachdem der Beschwerdeführer eine C 

Ti Brace trage (act. 8.2/M86). 

 

  

Seite 17 

 5.2.20 

 Dr. med. G___ berichtete am 1. Juli 2013, der Beschwerdeführer verspüre in letzter Zeit 

zunehmend Beschwerden beidseitig an der Knieinnenseite (act. 8.2/M87). Im Bericht von 

26. Juni 2014 wies er auf eine in letzter Zeit nicht wesentlich geänderte Situation hin (act. 

8.2/M90). Am 29. September 2016 berichtete Dr. med. G___ über weiterhin bestehende 

beidseitige Kniegelenksschmerzen, wobei eine MRI-Untersuchung des linken Kniegelenks 

geplant sei (act. 8.2/M97). Im Verlaufsbericht vom 6. Oktober 2016 wies Dr. med. G___ auf 

die eher zunehmenden Beschwerden durch die relative Immobilisierung des linken 

Kniegelenks hin (act. 8.2/M98). Am 25. November 2016 berichtete er über weiterhin 

bestehende beidseitige Kniegelenksbeschwerden beidseitig, links ausgeprägter als rechts 

(act. 8.2/M99).  

 

 5.2.21 

 Am 13. Februar 2017 telefonierte der Beschwerdeführer der Vorinstanz und teilte mit, das 

linke Knie bereite ihm momentan Probleme (act. 8.1/A228). 

 

 5.3  

 Da die Vorinstanz unbestrittenermassen für das linke Knie Versicherungsleistungen er-

bracht hat, obliegt es ihr nachzuweisen, dass für die weiterhin geklagten Beschwerden 

richtigerweise gar nie eine Unfallkausalität bestanden hat. Denn der Unfallversicherer darf 

seine Leistungen pro futuro – vorliegend aufgrund des Einspracheentscheides vom 23. Mai 

2017 ab dem 1. Juli 2017 – nur einstellen, wenn er die originär fehlende Unfallkausalität 

materiellrechtlich begründen und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen kann 

(vgl. E. 2.3).  

 

 Gemäss den medizinischen Akten sind erstmals durch den Bericht vom 24. Juni 1998 von 

Dr. med. D___ an den behandelnden Hausarzt Dr. med. E___ – mithin rund 11 Monate 

nach dem Verkehrsunfall – Schmerzen in der linken Kniekehle dokumentiert. Unmittelbar 

nach dem Unfall wurde im Bericht der Klinik für Orthopädische Chirurgie, Kantonsspital St. 

Gallen, vom 11. August 1997 in der Anamnese lediglich festgehalten, dass der 

Beschwerdeführer links eine diffuse Hyposensibiltät mit erhaltener Motorik habe (act. 

8.2/M2). Der Beschwerdeführer gibt zwar an, er habe erstmals in der Klinik Valens – und 

damit 3 Monate nach dem Verkehrsunfall – Schmerzen im linken Knie verspürt, aber da die 

anderen Beschwerden in Bezug auf die Behandlung im Vordergrund gestanden seien, 

habe man dem linken Knie vorerst gar keine Beachtung geschenkt (act. 8.1/A60). Im 

Austrittsbericht der Klinik Valens über den stationären Aufenthalt vom 29. Oktober 1997 bis 

26. November 1997 werden keine Beschwerden im linken Knie erwähnt, vielmehr ist von 

einer deutlichen Besserung der rechtsseitigen Beschwerden die Rede (act. 8.2/M40). Im 

Seite 18 

MEDAS-Gutachten vom 4. Februar 2010 wird erwähnt, dass der Beschwerdeführer 

berichtet, einige Wochen nach dem Unfall ein Wegknicken des linken Beines unterhalb des 

Kniegelenks verspürt zu haben (act. 8.2/M74-S. 43). Mit Blick auf die vollständige 

Krankengeschichte kann der Beschwerdeführer somit die von ihm sinngemäss geltend 

gemachten Brückensymptome, welche in der Praxis gestützt auf ärztliche Aussagen beur-

teilt werden, nicht nachweisen (Urteile des Bundesgerichts 8C_234/2012 vom 26. Juli 2012 

E. 4, mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_314/2012 vom 25. Mai 2012 E. 3.2, 

und 8C_113/2010 vom 7. Juli 2010 E. 5.1.2). 

 

 Aus den Akten ergibt sich in Bezug auf die Frage der Unfallkausalität, dass Dr. med. E___ 

im ärztlichen Zwischenbericht vom 14. August 1998 gerichtet an die Vorinstanz ausführte: 

„Betreffs Kausalität Meniskusläsion Unfall sende ich 2 Kopien des operierenden 

Orthopäden Dr. D___. Aus diesen Unterlagen geht, wie mir scheint hervor, dass die 

Meniskusläsion im Zusammenhang steht mit dem Unfall vom 26. Juli 1997“ (act. 8.2/M13). 

Den erwähnten Berichten von Dr. med. D___ lässt sich hingegen zur Frage der Kausalität 

nichts entnehmen (act. 8.2/M13). Im Bericht der Schulthess Klinik über die Konsultation 

vom 25. Januar 2007 gaben Dr. med. N___ und Dr. med. O___ an, die erhobenen Befunde 

seien vorwiegend wahrscheinlich in natürlichem Kausalzusammenhang zum Unfall vom 26. 

Juli 1997 (act. 8.2/M39). Im polydisziplinären MEDAS-Gutachten vom 4. Februar 2010 

wurde im Teil über die Beantwortung der gutachterlichen Fragen zum natürlichen 

Kausalzusammenhang ausgeführt, dass zusammenfassend aus somatisch-orthopädischer 

Sicht festzuhalten sei, dass das Ereignis vom 26. Juli 1997 als eine entscheidende 

Teilursache beziehungsweise als Ursache der Beschwerden des linken Kniegelenkes 

gesehen werde (act. 8.2/M74-S. 42).  

 

Aufgrund der medizinischen Akten ist in Übereinstimmung mit der Vorinstanz festzuhalten, 

dass der behandelnde Hausarzt Dr. med. E___ im rund 12 Monate nach dem Unfall 

ergangenen ärztlichen Zwischenbericht lediglich seine persönliche Vermutung in Bezug auf 

die Kausalität äussert, angeblich basierend auf den Berichten von Dr. med. D___. Letzterer 

äusserte sich in den erwähnten Berichten jedoch nicht zur Kausalität. Die Ärzte der 

Schulthess Klinik erwähnten sodann – rund 9 ½ Jahre nach dem Verkehrsunfall – nur eine 

vorwiegend wahrscheinliche Kausalität. Und das rund 12 ½ Jahre nach dem Motorradunfall 

verfasste MEDAS-Gutachten stellte eine Kausalität fest, ohne diese aber irgendwie zu 

begründen. Insofern ist in Würdigung der medizinischen Aktenlage der Auffassung der 

Vorinstanz zuzustimmen, wonach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für die geklagten 

Beschwerden am linken Knie gar nie eine Unfallkausalität bestand. 

  

Seite 19 

6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der Akten in Bezug auf das rechte und 

das linke Knie nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein natürlicher Kausalzusam-

menhang zwischen den Beschwerden und dem Unfall vom 26. Juli 1997 festgestellt werden 

kann. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. 

 

7. 7.1 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 UVG). 

 

7.2 

Der im Hauptverfahren obsiegenden SUVA ist keine Parteientschädigung auszurichten 

(BGE 126 V 143 E. 4). Die Vorinstanz hat jedoch aus dem Verfahren betreffend Entzug der 

aufschiebenden Wirkung (act. 16, Verfahren Nr. ERV 17 52) dem Beschwerdeführer eine 

Parteientschädigung auszurichten, weil auf das Gesuch nicht eingetreten wurde und die 

Kosten jener Verfügung praxisgemäss bei der Hauptsache verblieben. Die Vorinstanz hat 

dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 336.95 (inklusive Barauslagen 

und Mehrwertsteuer) – basierend auf einem Honorar von Fr. 300.-- plus 4% Barauslagen 

plus 8% Mehrwertsteuer – zu bezahlen. 

 

  

Seite 20 

Demnach erkennt das Obergericht:  
 
 
1. Die Beschwerde von A___ wird abgewiesen. 
 
 
2. Es werden keine Kosten erhoben. 
 
 
3. Die Vorinstanz wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 336.95 zu bezahlen.  
 
 
4. Rechtsmittel:  
 Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit der Zustellung Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. Die Zulässigkeit einer solchen Beschwerde 
richtet sich nach Art. 82 ff. Bundesgerichtsgesetz (BGG, SR 173.110). Die Beschwerde ist 
beim Schweizerischen Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, schriftlich einzu-
reichen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Be-
weismittel angerufenen Urkunden sind - soweit vorhanden - beizulegen (Art. 42 BGG). Die 
Beschwerde hat in der Regel keine aufschiebende Wirkung (Art. 103 BGG).  

 
 
5. Zustellung an den Beschwerdeführer über dessen Anwalt, die Vorinstanz und an das 

Bundesamt für Gesundheit. 
 
 
 
 
 
Im Namen der 3. Abteilung des Obergerichts 
 
 
Der Obergerichtsvizepräsident: 

 

 

lic. iur. Walter Kobler 

Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

lic. iur. Monika Epprecht 

 
 
 
versandt am: 3.12.18