# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24c46da5-c8a7-584f-acac-14a381f90225
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.05.2025 E-1706/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1706-2025_2025-05-07.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1706/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  7 . M a i  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Constance Leisinger, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer, 

Gerichtsschreiberin Eva Hostettler. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…),  

B._______,  

geboren am (…), 

und deren Kind,   

C._______, geboren am (…), 

Sri Lanka,   

alle vertreten durch MLaw Murat Tari, Caritas Schweiz,   

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 6. Februar 2025 / N (…) . 

 

 

E-1706/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass die Beschwerdeführenden mit ihrem am 27. Februar 2024 in der 

Schweiz um Asyl nachsuchten, 

dass sie anlässlich der Anhörungen zu den Asylgründen vom 3. Mai 2024 

sowie der ergänzenden Anhörungen vom 23. Januar 2025 im Wesentli-

chen geltend machten, sei seien sri-lankische Staatsangehörige, ethnische 

Tamilen und hätten zuletzt in D._______ gelebt, wo der Beschwerdeführer 

als (…) in einer staatlichen Schule tätig gewesen sei, 

dass er bis im Jahr 2009 verschiedene Hilfstätigkeiten zugunsten der LTTE 

(Liberation Tigers of Tamil Eelam) ausgeübt habe, im Zusammenhang mit 

der Beherbergung von Personen der LTTE anfangs 2009 während zweier 

Tage festgenommen und befragt worden sei, und er danach nur noch Über-

setzungen für die LTTE gemacht habe,  

dass er in den folgenden Jahren an einigen Demonstrationen für die tami-

lische Sache teilgenommen habe, ohne eine besondere Funktion zu be-

kleiden, und er am (…) November 2023 von Militärangehörigen während 

mehreren Stunden zu Waffen- und Schmuckverstecken der LTTE befragt 

worden sei, weil ein ehemaliges LTTE-Mitglied, S., welches mittlerweile mit 

dem Militär zusammenarbeite, ihn wohl verraten habe, wobei er nach sei-

ner Freilassung weiterhin telefonisch bedroht und verdächtigt worden sei, 

die LTTE wieder aufleben zu lassen,  

dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2014 einmal von der Spionageabtei-

lung des Militärs verwarnt worden sei, weil sie an einer Versammlung teil-

genommen habe, sie sich danach an einigen Kundgebungen und in einem 

Mütterverein engagiert habe, in diesem Zusammenhang jedoch keine 

Probleme gewärtigt habe,  

dass am (…) Januar 2024 und in den darauffolgenden Tagen Personen der 

Spionageabwehr sich nach dem Beschwerdeführer, welcher nicht zu 

Hause gewesen sei, erkundigt hätten, weshalb die Beschwerdeführenden 

um ihr Leben gefürchtet hätten, 

dass wegen dieser Bedrohungen ihren Heimatstaat am (…) Februar 2024 

illegal verlassen hätten,  

dass sie zum Nachweis ihrer Identität ihre Identitätskarten sowie den Füh-

rerschein des Beschwerdeführers zu den Akten reichten,  

E-1706/2025 

Seite 3 

dass das SEM die dem erweiterten Verfahren zugeteilten Asylgesuche der 

Beschwerdeführenden mit Verfügung vom 6. Februar 2025 – eröffnet am 

10. Februar 2025 – ablehnte sowie die Wegweisung aus der Schweiz und 

den Vollzug anordnete, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 11. März 2025 dagegen 

beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde erhoben und beantrag-

ten, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben, ihre Flüchtlingseigen-

schaft sei anzuerkennen und ihnen sei Asyl zu gewähren, eventualiter sei 

die Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und eine vor-

läufige Aufnahme anzuordnen,  

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung und um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbei-

stands in der Person des rubrizierten Rechtsvertreters ersuchten,  

dass das Bundesverwaltungsgericht am 12. März 2025 den Eingang der 

Beschwerde bestätigte, 

dass die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 20. März 2025 auf die Er-

hebung eines Kostenvorschusses verzichtete und feststellte, dass die 

Seite 3 des Protokolls der ergänzenden Anhörung der Beschwerdeführerin 

in den Akten fehle, den Beschwerdeführenden diese Seite zukommen liess 

und ihnen Frist für eine allfällige Stellungnahme ansetzte,  

dass die Beschwerdeführenden in ihrer Eingabe vom 4. April 2025 ausführ-

ten, die fehlende Seite und die darin enthaltenen Angaben änderten nichts 

an den Ausführungen in der Beschwerdeschrift,  

 

und zieht in Erwägung,  

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

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Seite 4 

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-

nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 

sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– im Urteilszeitpunkt – wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches 

Rechtsmittel handelt, weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), und diese glaubhaft gemacht 

ist, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrschein-

lichkeit für gegeben hält (Art. 7 Abs. 1 und 2 AsylG; vgl. BVGE 2015/3 

E. 6.5.1 m.w.H.),  

dass die Vorinstanz zur Begründung der angefochtenen Verfügung im We-

sentlichen ausführte, die Aktivitäten des Beschwerdeführers zugunsten der 

LTTE bis im Jahr 2009 seien niederschwellig gewesen und würden lange 

zurückliegen, weshalb ein Kausalzusammenhang zur Ausreise zu vernei-

nen sei, zumal er kein Mitglied der LTTE gewesen, eine Teilnahme an 

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Seite 5 

einem Rehabilitationsprogramm eigenen Angaben zufolge nicht erforder-

lich gewesen sei, und ihm abgesehen von der kurzen Festnahme, bei wel-

cher er verwarnt worden sei, nichts weiter passiert sei, wobei die anschlies-

senden Übersetzungstätigkeiten für die LTTE bei Behördenbesuchen of-

fensichtlich legal gewesen seien,  

dass die einfache Teilnahme an bewilligten Protesten und Kundgebungen, 

keine Konsequenzen nach sich gezogen habe, und er, selbst wenn er an-

lässlich der Demonstrationen gefilmt worden sei, über kein politisches Pro-

fil verfüge, welches das Interesse der Behörden zu wecken vermöge,  

dass die Beschwerdeführerin zwar ebenfalls an bewilligten Protesten teil-

genommen habe und als Präsidentin eines Vereins tätig gewesen sei, je-

doch abgesehen von einer Ermahnung im Jahr 2014 keine weiteren Prob-

leme gehabt habe und nicht in der Lage gewesen sei, darzulegen, welches 

Interesse die Behörden an ihrer Person haben könnten,  

dass diese Vorbringen daher nicht geeignet seien, die Flüchtlingseigen-

schaft zu begründen, 

dass die angeblichen Probleme, die schliesslich zur Ausreise geführt hät-

ten, nicht glaubhaft seien,  

dass unklar sei, warum die Behörden ausgerechnet den Beschwerdeführer 

verdächtigt haben sollten, etwas über Waffenverstecke zu wissen, und da-

von auszugehen sei, dass S. als ehemaliges vollwertiges LTTE-Mitglied 

über deutlich mehr Informationen verfügen müsste, und er auch zu Proto-

koll gegeben habe, ihm seien keine solche Geheimnisse anvertraut wor-

den, was S. im Übrigen hätte wissen müssen,  

dass man ihn bei einem begründeten Verdacht kaum nach ein paar Stun-

den hätte gehen lassen, weshalb die Erklärung – es habe keine Beweise 

gegeben, deshalb sei er freigelassen worden – nicht überzeuge, zumal er 

eigenen Angaben gemäss danach mehrmals telefonisch belästigt worden 

sein soll, und auch nicht nachvollziehbar sei, dass er in Anbetracht der 

akuten Bedrohungslage nochmals in die Schule gegangen sei, um eine für 

den Schulbeginn notwendige Unterschrift abzugeben, um seine Stelle nicht 

zu verlieren,  

dass der Beschwerdeführer das Vorbringen, er stehe im Verdacht, die 

LTTE wiederzubeleben, an der ergänzenden Anhörung erst auf Nachfrage 

erwähnt habe, was wiederum gegen die Glaubhaftigkeit spreche,  

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dass die Beschwerdeführerin die Geschehnisse chronologisch und ohne 

persönlichen Bezug wiedergegeben habe, womit die Schilderungen nicht 

den Eindruck erweckten, es handle sich um selbst Erlebtes, und auch auf 

entsprechende Nachfragen keine detaillierteren Angaben erfolgt seien,  

dass sie nicht plausibel erklärt habe, warum die beiden in Zivil gekleideten 

Männer ausgerechnet von der Spionageabteilung gewesen sein sollten, 

was im Übrigen auch auf die Schilderungen der Beobachtungen auf der 

Strasse am Folgetag zutreffe,  

dass es nach ihrer Ausreise zu keinen weiteren Vorkommnissen gekom-

men sei, was wiederum gegen eine begründete Furcht vor ernsthaften 

Nachteilen spreche, sie bis im Februar 2024 und damit nach Kriegsende 

noch rund 15 Jahre in Sri Lanka gelebt hätten, und es ihnen nicht gelungen 

sei, ein Verfolgungsrisiko glaubhaft darzulegen, mithin aufgrund der vorlie-

genden Akten nicht ersichtlich sei, weshalb sie bei einer Rückkehr nunmehr 

in den Fokus der Behörden geraten sollten,  

dass eine allfällige Befragung bei der Wiedereinreise und ein allfälliges 

Strafverfahren wegen illegaler Ausreise sowie Kontrollmassnahmen am 

Herkunftsort, keine flüchtlingsrechtlich relevanten Verfolgungsmassnah-

men darstellten und an dieser Einschätzung auch die aktuelle politische 

Situation in Sri Lanka nichts ändere, zumal zum jetzigen Zeitpunkt kein An-

lass zur Annahme bestehe, ganze Volks- oder Berufsgruppen würden einer 

Verfolgungsgefahr unterliegen, und ein persönlicher Bezug der Beschwer-

deführenden zu den jüngsten politischen Entwicklungen zu verneinen sei,  

dass sie daher die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllten und ihre Asylgesu-

che abzulehnen seien,  

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig und möglich sei,  

dass hinsichtlich der Zumutbarkeit festzustellen sei, dass nicht von einer 

Situation allgemeiner Gewalt auszugehen sei, die Beschwerdeführenden 

im Heimatstaat über ein grosses soziales Beziehungsnetz, eine gesicherte 

Wohnsituation, eine solide Ausbildung und Berufserfahrung verfügten, und 

auch keine gesundheitlichen Beschwerden gegen den Vollzug der Weg-

weisung sprechen würden, weshalb dieser als zumutbar zu erachten sei,  

dass dem in der Beschwerdeschrift vom 11. März 2025 im Wesentlichen 

entgegengehalten wurde, es sei plausibel, dass die LTTE in den Monaten 

vor ihrer Niederlage strategische Massnahmen getroffen habe, um 

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verbleibendes Vermögen und ihre Waffen zu sichern, wobei es den be-

kannten Strukturen der LTTE entspreche, dass solche Informationen an 

verschiedene Personen im Ausland oder in Regierungsgebieten weiterge-

geben worden seien, weshalb nicht auszuschliessen sei, dass auch heute 

noch gezielt nach solchen Personen gefahndet werde,  

dass der Beschwerdeführer nicht wisse, warum S. der Ansicht sei, ausge-

rechnet er – der Beschwerdeführer – verfüge über derartige Informationen, 

möglicherweise aufgrund seiner früheren LTTE-Tätigkeiten und seiner 

Ausbildung im Regierungsgebiet,  

dass die Annahme, S. als ehemaliges LTTE-Mitglied müsse mehr wissen 

als er (Beschwerdeführer), jedenfalls nicht den Schluss zulasse, seine Aus-

führungen seien unglaubhaft und es sei auch denkbar, dass S. unter er-

heblichem Druck stehe, Informationen zu liefern respektive Verdächtige zu 

nennen,  

dass aus einer Beziehung zu den LTTE unabhängig von der Hierarchie-

stufe auch Jahre später Überwachung und Befragungen resultieren könn-

ten, wobei die erneute Sichtbarkeit des Beschwerdeführers bei Protesten 

den Verdacht verstärkt habe, er sei von einer gewissen politischen Bedeu-

tung, zumal der Umstand, dass er anlässlich des Verhörs geschlagen und 

unter Druck gesetzt worden sei, dafürspreche, dass die Behörden nicht an 

einer objektiven Wahrheitsfindung interessiert seien,  

dass die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach dem Verhör freigelas-

sen worden sei, nicht bedeute, dass die Sicherheitsbehörden kein Inte-

resse an ihm mehr hätten, und er im Anschluss auch telefonisch bedroht 

und an einem Checkpoint eingehender kontrolliert worden sei,  

dass er trotz der Bedrohung seiner Unterschriftspflicht bei der Schule nach-

gekommen sei, was einer vernünftigen Abwägung zwischen der sich ab-

zeichnenden Gefahr und der Notwendigkeit geschuldet sei, seine berufli-

che Existenz zu sichern,   

dass sich sein Gefährdungsprofil aus der vergangenen Unterstützungstä-

tigkeit bei den LTTE und seiner anschliessenden politischen Aktivitäten er-

gebe, wobei die systematische Überwachung von Demonstrationen durch 

den sri-lankischen Staat allgemein bekannt sei,  

dass aus dem Umstand, dass nach der Flucht nicht mehr aktiv nach ihm 

gesucht worden sei, nicht geschlossen werden könne, die zum Ausreise-

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zeitpunkt bestandene Gefahr sei nicht real gewesen, könnte sich der Fokus 

der Behörden doch auch auf andere Verdächtige verlagert haben,  

dass die chronologische Schilderung der Ereignisse durch die Beschwer-

deführerin nicht ungewöhnlich sei, und aus den teilweise knappen oder 

wiederholend ausfallenden Antworten nicht zu schliessen sei, die Vorbrin-

gen seien unglaubhaft, zumal ihre Angaben konsistent gewesen seien, und 

sie sich bei der Begegnung mit den beiden Männern in einer ausserge-

wöhnlichen Stresssituation befunden habe, was das übrige Tagesgesche-

hen in den Hintergrund gerückt habe,  

dass sie die beiden Männer aufgrund der Waffen, ihres Verhaltens und der 

Sprache der Spionageabteilung zugeordnet habe, wie auch die am darauf-

folgenden Tag im Dorf gemachten Beobachtungen von Personen, die nicht 

ins Dorfbild passten, was sie nachvollziehbar dargetan habe,  

dass die anhaltende Repression der sri-lankischen Behörden nicht nur 

ehemalige Mitglieder der LTTE betreffe, sondern auch Personen, die bloss 

verdächtigt würden, Informationen zu Waffenverstecken oder Ähnlichem 

zu besitzen, wobei willkürliche Festnahmen und Folter nach wie vor ver-

breitet seien und gerade Rückkehrende aus dem Ausland, die sich exilpo-

litisch engagiert hätten, bei der Einreise in den Fokus der Behörden gerie-

ten, und Personen aus der Nordprovinz eine dauerhafte Überwachung 

drohe, wobei diese Einschätzung durch diverse öffentliche Berichte und 

Gerichtsentscheide aus anderen Staaten bestätigt werde,  

dass der Umstände, dass der Beschwerdeführer nicht am Rehabilitations-

programm habe teilnehmen müssen seine Gefährdung erhöhen könne, 

wobei die wiederholten Bedrohungen deutliche Hinweise seien, dass er als 

politischer Feind betrachtet werde, und die Befragung bei der Einreise ein 

erhebliches Risiko für weitergehende Repressionen berge, und die jüngs-

ten politischen Entwicklungen in Sri Lanka nicht den Schluss zuliessen, die 

Struktur der Sicherheitsbehörden hätten sich grundlegend verändert,  

dass unter Berücksichtigung aller Aspekte eine begründete Furcht vor 

ernsthaften Nachteilen im Sinne von Art. 3 AsylG im Falle der Rückkehr zu 

bejahen sei,  

dass vorab eine Verletzung der Aktenführungspflicht durch das SEM fest-

zustellen ist, 

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dass die Aktenführungspflicht sich aus dem Akteneinsichtsrecht der Be-

schwerdeführenden, welches in Art. 26 ff. VwVG geregelt ist und Teilgehalt 

des Anspruchs auf rechtliches Gehör darstellt, ergibt und insbesondere die 

übersichtlich geordnete Ablage, Paginierung und Registrierung der voll-

ständigen Akten im Aktenverzeichnis beinhaltet (vgl. dazu ausführlich 

BVGE 2011/37 E. 5.4.1; vgl. GEROLD STEINMANN, in: St. Galler Kommentar 

zur BV, 3. Aufl. 2014, Art. 29 N. 42 ff. m.w.H.),  

dass das SEM das Anhörungsprotokoll der ergänzenden Anhörung der Be-

schwerdeführerin nicht vollständig in die Akten aufgenommen und damit 

die Aktenführungspflicht verletzt hat,  

dass am 14. März 2025 dem Bundesverwaltungsgericht die fehlende Seite 

vom SEM übermittelt und den Beschwerdeführenden diese mit Verfügung 

vom 20. März 2025 zur Kenntnis gebracht wurde, verbunden mit der Mög-

lichkeit zur Einreichung einer Stellungnahme,  

dass die Beschwerdeführenden in der Stellungnahme vom 7. April 2025 

ausführten, es könne vollumfänglich auf die bisherigen Ausführungen in 

der Beschwerdeschrift verwiesen werden, 

dass die ungenügende Aktenführung für die Beschwerdeführenden im bis-

herigen Verfahren nicht von entscheidwesentlicher Bedeutung war und die 

Verletzung der Akteneinsicht und damit des rechtlichen Gehörs der Be-

schwerdeführenden auf Beschwerdeebene nunmehr geheilt wurde, wes-

halb eine Aufhebung der Verfügung und Rückweisung der Sache an die 

Vorinstanz nicht angezeigt ist,   

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung die von den Beschwerde-

führenden geltend gemachten Asylvorbringen mit zutreffender Begründung 

als nicht asylrelevant respektive unglaubhaft erachtet hat, und diesbezüg-

lich in Ergänzung der nachfolgenden Erwägungen auf die Ausführungen in 

der vorinstanzlichen Verfügung verwiesen werden kann (vgl. angefochtene 

Verfügungen, Ziffer II), wobei in der Beschwerde keine substanziellen Ar-

gumente vorgebracht werden, die geeignet wären, hinsichtlich der Flücht-

lingseigenschaft zu einer von derjenigen des SEM abweichenden Ein-

schätzung zu führen,  

dass sich das Gericht nach Durchsicht der vorliegenden Anhörungsproto-

kolle der Einschätzung der Vorinstanz zur Unglaubhaftigkeit der angebli-

chen Behelligungen der sri-lankischen Sicherheitsbehörden unmittelbar 

vor der Ausreise der Beschwerdeführenden anschliesst und die diesbe-

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züglichen Angaben unsubstanziiert sind (vgl. auch angefochtene Verfü-

gung, Ziff. II, Pkt. 2),  

dass sich die in der Beschwerdeschrift gemachten Ausführungen zur 

Glaubhaftigkeit dieser Vorbringen auf allgemeine Plausibilitätserörterun-

gen, Mutmassungen und Ausführungen zur allgemeinen Lage beschrän-

ken und daher nicht geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung zu führen, 

dass es auch für das Gericht nicht nachvollziehbar ist, warum der Be-

schwerdeführer angesichts der angeblich akuten Bedrohungslage in seiner 

Schule einer Unterschriftspflicht nachgekommen sein soll, wobei die in der 

Beschwerde gemachten Ausführungen, es habe sich um eine vernünftige 

Risikoabwägung gehandelt, kaum zu erklären vermag, weshalb er sich so-

dann gezwungen gesehen hat, seinen Heimatstaat zu verlassen, und der 

Umstand, dass nach ihrer Ausreise nichts weiter geschehen ist, wiederum 

gegen eine begründete Furcht vor ernsthaften Nachteilen spricht,  

dass alleine aus der Konsistenz von Aussagen nicht auf deren Glaubhaf-

tigkeit geschlossen werden kann, und auch das Gericht die Ausführungen 

der Beschwerdeführerin als stereotyp und nicht erlebnisbasiert erachtet, 

die dargestellten Ereignisse insgesamt konstruiert wirken, und hinsichtlich 

der übrigen Vorbringen in Bezug auf Jahre zurückliegende Ereignisse auf 

die fehlende Asylrelevanz hinzuweisen ist, 

dass unter Berücksichtigung der im Referenzurteil E-1866/2015 vom 

15. Juli 2016 E. 8.3 ff.) festgelegten Risikofaktoren die vorinstanzliche Ver-

fügung auch in diesem Punkt zu bestätigen ist, mithin zwar nicht ausge-

schlossen werden kann, dass die Beschwerdeführenden bei ihrer Rück-

kehr in den Heimatstaat einer Befragung und einer Überprüfung durch die 

Grenzbehörden unterzogen werden, dieser "Backgroundcheck" aber nicht 

als asylrelevante Verfolgung zu werten ist, und für ein darüberhinausge-

hendes Interesse der sri-lankischen Behörden an den Beschwerdeführen-

den keine konkreten Hinweise ersichtlich sind, namentlich aus der tamili-

schen Ethnie, ihrer Herkunft aus dem Distrikt D._______, und dem Um-

stand, dass sie mit einem temporären Reisepass aus der Schweiz nach Sri 

Lanka zurückkehren sowie der Asylgesuchstellung in der Schweiz keine 

asylrelevante Gefährdung abgeleitet werden kann, und an dieser Einschät-

zung allfälliger Risikofaktoren auch die jüngste Präsidentschaftswahl im 

September 2024 in Sri Lanka derzeit nichts zu ändern vermag, 

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dass es den Beschwerdeführenden somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

das Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), und beim Geltendmachen von 

Wegweisungsvollzugshindernissen gemäss Praxis des Bundesverwal-

tungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flücht-

lingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Be-

weis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. 

BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung, auf welche vorab vollum-

fänglich verwiesen werden kann, zutreffend ausführt, weshalb sich der Voll-

zug der verfügten Wegweisung vorliegend als zulässig, zumutbar und mög-

lich erweist (vgl. angefochtene Verfügung, Ziff. III) und in der Beschwerde 

nichts vorgebracht wird, was diesbezüglich zu einer von derjenigen des 

SEM abweichenden Beurteilung führen könnte,  

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, und keine An-

haltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat drohende menschen-

rechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des 

Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-

same, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, 

SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

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Seite 12 

dass gemäss aktueller Rechtsprechung der Wegweisungsvollzug sowohl 

in die Nordprovinz als auch in die Ostprovinz unter Einschluss des Vanni-

Gebiets zumutbar ist, wenn das Vorliegen von individuellen Zumutbar-

keitskriterien (insbesondere Existenz eines tragfähigen familiären oder so-

zialen Beziehungsnetzes sowie Aussichten auf eine gesicherte Einkom-

mens- und Wohnsituation) bejaht werden kann (vgl. Referenzurteil des 

Bundesverwaltungsgerichts E-1866/2015 vom 15. Juli 2016 E. 13.2–13.4 

und D-3619/2016 vom 16. Oktober 2017 E. 9.5; zur medizinischen Situa-

tion vgl. Referenzurteil E-737/2020 vom 27. Februar 2023 E. 10.2 ff.),  

dass dies auch unter Berücksichtigung der aktuellen politischen und wirt-

schaftlichen Entwicklungen in Sri Lanka gilt (Stabilisierung der Wirtschaft 

seit 2022, Präsidentschaftswahl am 21. September 2024, Parlamentswah-

len am 14. November 2024), die nicht dazu führen, dass der Wegweisungs-

vollzug generell als unzumutbar angesehen werden müsste, und auch in 

individueller Hinsicht keine Gründe ersichtlich sind, welche gegen den Voll-

zug der Wegweisung sprechen könnten, namentlich auch Aspekte des 

Kindswohls vorliegend keinen anderen Schluss zulassen, da das gemein-

same Kind der Beschwerdeführenden noch und nicht massgeblich inte-

griert ist, 

dass der fortgeschrittenen Schwangerschaft der Beschwerdeführerin im 

Rahmen der Ausreisefrist Rechnung getragen werden kann,  

dass sich der Vollzug der Wegweisung daher als zulässig, zumutbar und 

möglich erweist und die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme nach dem 

Gesagten ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass die angefochtene Verfügung – abgesehen von der geheilten Verfah-

renspflichtverletzung – Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen 

Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit überprüfbar – 

angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den 

Beschwerdeführenden anteilsmässig ihres Unterliegens aufzuerlegen wä-

ren (Art. 63 Abs. 1 VwVG), in der Beschwerde jedoch um Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtspflege ersucht wurde,  

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Seite 13 

dass eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, auf Antrag 

hin von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit wird, sofern ihr Begeh-

ren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG), 

dass nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, wer ohne Beeinträchtigung 

des notwendigen Lebensunterhaltes die Prozesskosten nicht zu bestreiten 

vermag, 

dass eine Beschwerde dann als aussichtslos gilt, wenn die Gewinnaus-

sichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und deshalb 

kaum als ernsthaft bezeichnet werden können (vgl. BGE 139 III 475), 

dass für die Beurteilung der Prozesschancen im Zeitpunkt der Beschwer-

deeinreichung eine summarische Prüfung vorzunehmen ist, 

dass die Bedürftigkeit der Beschwerdeführenden im Sinne von Art. 65 

Abs. 1 VwVG durch die eingereichte Fürsorgebestätigung vom 24. Februar 

2025 belegt ist, 

dass die Beschwerde aufgrund einer summarischen Aktenprüfung in An-

betracht der festgestellten Verletzung des rechtlichen Gehörs im Zeitpunkt 

der Beschwerdeerhebung nicht aussichtslos war, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ge-

mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG somit gutzuheissen ist, weshalb keine Verfah-

renskosten aufzuerlegen sind,  

dass das Bundesverwaltungsgericht in Verfahren wie dem vorliegenden 

auf Antrag der asylsuchenden Person, die von der Bezahlung der Verfah-

renskosten befreit wurde, grundsätzlich eine amtliche Rechtsbeiständin 

oder einen amtlichen Rechtsbeistand bestellt (Art. 102m Abs. 1 AsylG),  

dass somit auch das Gesuch um Beiordnung einer amtlichen Rechtsver-

beiständung gutzuheissen und der Rechtsvertreter, welcher die persönli-

chen Voraussetzungen gemäss Art. 102m Abs. 3 AsylG i.V.m. Art. 53 der 

Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) erfüllt, an-

tragsgemäss als amtlicher Rechtsbeistand einzusetzen ist, 

dass bei amtlicher Vertretung in der Regel von einem Stundenansatz von 

Fr. 100.– bis Fr. 150.– für nichtanwaltliche Vertreterinnen und Vertreter 

ausgegangen (vgl. Art. 12 i. V. m. Art. 10 Abs. 2 VGKE) und nur der not-

wendige Aufwand entschädigt wird (vgl. Art. 8 Abs. 2 VGKE),  

E-1706/2025 

Seite 14 

dass für die auf Beschwerdeebene geheilte Verletzung des rechtlichen Ge-

hörs den Beschwerdeführenden zu Lasten der Vorinstanz anteilig eine Par-

teientschädigung für die ihnen erwachsenen notwendigen und verhältnis-

mässig hohen Kosten zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 

Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass gestützt auf die in Betracht zu ziehenden Bemessungsfaktoren 

(Art. 9-13 VGKE) die vom SEM an die Beschwerdeführenden auszurich-

tende Parteientschädigung auf Fr. 150.– festzusetzen ist,  

dass dem amtlichen Rechtsbeistand für seinen Aufwand zulasten der Ge-

richtskasse ein amtliches Honorar auszurichten ist,  

dass keine Kostennote zu den Akten gereicht wurde und in der Beschwer-

deschrift vom 11. März 2025 ein zeitlicher Aufwand von 12 Stunden zu ei-

nem Stundenansatz von Fr. 180.– sowie eine Spesenpauschale von 

Fr. 50.– geltend gemacht wird (vgl. Beschwerde S. 27 f.), wobei die zeitli-

chen Aufwendungen, welche gemäss den Ausführungen unter anderem 

Abklärungen zu türkischen Gerichtsakten umfassen, in Anbetracht der vor-

liegenden Akten als unangemessen hoch erscheinen und daher von Amtes 

wegen zu kürzen sind, und auch der Stundenansatz von Fr. 180.− nach 

dem zuvor Gesagten auf Fr. 150.− zu reduzieren ist,  

dass das vom Gericht auszurichtende amtliche Honorar demnach unter 

Berücksichtigung der seitens des SEM auszurichtenden Parteientschädi-

gung auf insgesamt Fr. 1100.– festzusetzen ist.  

(Dispositiv nächste Seite) 

 

 

 

 

  

E-1706/2025 

Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird gut-

geheissen.  

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.  

4.  

Das Gesuch um amtliche Rechtsverbeiständung wird gutgeheissen. MLaw 

Murat Tari wird als amtlicher Rechtsbeistand der Beschwerdeführenden 

eingesetzt.  

5.  

Das SEM wird angewiesen, den Beschwerdeführenden für das Verfahren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung von 

Fr. 150.– auszurichten. 

6.  

MLaw Murat Tari wird zu Lasten der Gerichtskasse ein amtliches Honorar 

von Fr. 1100.– ausgerichtet. 

7.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kanto-

nale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

Constance Leisinger Eva Hostettler 

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