# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20572931-eee9-5c65-82f1-7f08a0492531
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-25
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 25.04.2024 725 23 293 / 95 (725 2023 293 / 95)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-23-293---95_2024-04-25.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 25. April 2024 (725 23 293 / 95) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung der medizinischen Unterlagen; Rückweisung der Angelegenheit zur weiteren 

Abklärung der Frage nach dem Erreichen des Endzustandes und der angepassten Ver-

weistätigkeit 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichterin Susanne Afheldt, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin i.V. Noëmi  
Hässle 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Luca Eigensatz, Rechtsanwalt, Kaufmann 
Rüedi Rechtsanwälte AG, Alpenquai 28a, 6005 Luzern 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
 
A.  Der 1960 geborene A.____ (Versicherter) war seit dem 7. September 2021 bei der 
B.____ AG zur Überbrückung einer Arbeitsüberlastung angestellt und in dieser Eigenschaft bei 
der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Un-
fällen und Berufskrankheiten versichert. Mit Einsatzvertrag vom 15. Oktober 2021 wurde er ab 

 
 
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dem 27. September 2021 temporär als Kranführer bei der C.____ AG, angestellt. Am 28. Sep-
tember 2021 sprang A.____ von einem Arbeitsgerüst herunter und verletzte sich am linken 
Sprunggelenk. Er wurde daraufhin per Ambulanz in das Spital D.____ eingewiesen, wo er noch 
am selben Tag operiert wurde und einen Fixateur externe zur operativen Stabilisierung des 
Sprunggelenkes eingesetzt erhielt.  
 
B.  Mit Schreiben vom 5. November 2021 anerkannte die Suva ihre Leistungspflicht und 
erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen namentlich in Form von Heilbehandlungs-
kosten und Taggeldern. 
 
C. Mit Schreiben vom 29. Oktober 2021 kündigte die B.____ AG das Arbeitsverhältnis mit 
A.____ fristgerecht unter Einhaltung der Kündigungsfrist von zwei Tagen auf den 2. Novem-
ber 2021.  
 
D. Im weiteren Heilungsverlauf klagte A.____ über persistierende Schmerzen im gesamten 
Unterschenkel. Zudem zeigten sich Wundheilungsstörungen. Am 8. April 2022 bemerkte er eine 
offene Wunde am linken oberen Sprunggelenk mit nun freiliegender Platte. A.____ trat daraufhin 
am 12. April 2022 ins Spital ein und wurde am 13. April 2022 von Dr. med. E.____, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (FMH), operiert. Dabei 
erfolgte eine komplette Osteosynthesematerialentfernung, eine Biopsieentnahme sowie eine 
Wunderevision. Am 27. April 2022 erfolgte sodann eine Pseudoarthrosen-Revision und eine 
Rückfussrekonstruktion mittels TTC-Arthrodese und fibulotibialer Stabilisierung durch Dr. E.____. 
Am 7. Mai 2022 trat A.____ aus dem Spital aus. 
 
E. Nach Einholen von medizinischen Unterlagen und einer versicherungsmedizinischen 
Beurteilung stellte die Suva mit Schreiben vom 16. November 2022 und anschliessender Verfü-
gung vom 16. Dezember 2022 ihre Leistungen per 31. Dezember 2022 unter Hinweis auf das 
Erreichen des Endzustandes ein. Die vorgesehene Abschlusskontrolle im Spital F.____ im Ap-
ril 2023 werde noch übernommen. A.____ wurde eine Integritätsentschädigung in der Höhe von 
20 % zugesprochen, während ein Rentenanspruch verneint wurde. Eine gegen diese Verfügung 
erhobene Einsprache von A.____, vertreten durch die CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesell-
schaft AG, wies die Suva mit Entscheid vom 18. August 2023 ab. Als Begründung hielt sie im 
Wesentlichen fest, dass gemäss dem versicherungsmedizinischen Bericht von Dr. med. G.____, 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 11. No-
vember 2022 von einer weiteren Behandlung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine wei-
tere namhafte Verbesserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes bewirkt werden könne 
und der Endzustand demnach erreicht sei. Da vorliegend eine Einstellung der Versicherungsleis-
tung erfolgt sei, habe A.____ zudem keinen Anspruch auf eine Übergangsfrist. A.____ sei dar-
über hinaus geraten worden, sich ab dem 1. Januar 2023 bei der Arbeitslosenkasse zu melden. 
Weiter sei zur Berechnung des Invalideneinkommens zu Recht auf den Tabellenlohn abgestellt 
worden. Ein leidensbedingter Abzug sei sodann nicht vorzunehmen. Weder die Tatsache, dass 
nur noch eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ausgeführt werden könne, noch das Alter oder 
der Aufenthaltstitel C würden einen entsprechenden Abzug zu begründen vermögen.  

 
 
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F. Hiergegen erhob A.____ mit Eingabe vom 19. September 2023 Beschwerde beim Kan-
tonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Er beantragte die Aufhebung der Verfügung der Suva vom 16. Dezember 2023 und die Ausrich-
tung der gesetzlichen Leistungen durch die Beschwerdegegnerin; eventualiter wurde die Durch-
führung der erforderlichen Abklärungen beantragt; alles unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung 
brachte er im Wesentlichen vor, dass gemäss Bericht von Dr. E.____ insbesondere durch die 
Entfernung des Osteosynthesematerials noch eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu 
erwarten und der Endzustand demnach noch nicht erreicht sei. Aufgrund dessen sei ihm zudem 
eine Übergangsfrist zu gewähren. Weiter sei ihm aufgrund der Akten und der Aussagen von Dr. 
E.____ und Dr. med. H.____, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin (FMH), maximal eine 
sitzende Tätigkeit in einem 50%-Pensum mit vielen Stehpausen möglich. Zur Berechnung des 
Valideneinkommens hätte sodann auf den bei der B.____ AG erzielten Lohn abgestellt werden 
müssen, da ihm aufgrund des Unfalls gekündigt worden sei. Zudem sei ein leidensbedingter Ab-
zug von 15 % aufgrund eines erhöhten Pausenbedarfs, einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit, 
verbunden mit dem fortgeschrittenen Alter und der damit einhergehenden Schwierigkeit eine 
neue Stelle zu finden sowie des Aufenthaltsstatus der Kategorie C gerechtfertigt. Dabei wurde 
auf das Gutachten «Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei 
der IV-Rentenbemessung» des Büros für Arbeits- und Sozialpolitische Studien BASS AG vom 8. 
Januar 2021 verwiesen. Aus den obigen Erwägungen resultiere schliesslich ein Invaliditätsgrad 
von 48 %. 
 
G. Am 3. Mai 2023 erfolgte sodann die operative Entfernung des Osteosynthesematerials. 
Der Beschwerdeführer erhielt daraufhin von der Suva mit Schreiben vom 25. Mai 2023 die An-
weisung, im Zusammenhang mit der Metallentfernung vom 3. Mai 2023 bei der jetzigen Arbeit-
geberin eine Rückfallmeldung zu veranlassen. 
 
H. Dr. G.____ wurde anschliessend von der Suva erneut zum relevanten Sachverhalt be-
fragt. Mit Stellungnahme vom 17. Juli 2023 hielt er an seiner Einschätzung vom 11. Novem-
ber 2022 fest.  
 
I. In ihrer Vernehmlassung vom 6. November 2023 schloss die Suva auf Abweisung der 
Beschwerde. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass im Hinblick auf die vom 
Beschwerdeführer vorgebrachten persistierenden Schmerzen sowie die Wundheilungsstörung 
ein stabiler Gesundheitszustand bestanden habe. Die Abnahme des Schmerzsyndroms beein-
flusse die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht und auch bei Nichtvorliegen des 
Schmerzsyndroms verändere sich das Zumutbarkeitsprofil des Beschwerdeführers nicht. Von der 
Entfernung des Osteosynthesematerials sei zudem mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine 
namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erwarten gewesen. Die eruierte ange-
passte Tätigkeit sei ebenfalls nicht zu beanstanden und es sei weiterhin darauf abzustellen. Für 
das Valideneinkommen sei sodann zu Recht auf den Tabellenlohn abgestellt worden, da die Kün-
digung durch die B.____ AG aus wirtschaftlichen Gründen und nicht aufgrund des Unfalls des 
Beschwerdeführers erfolgt sei. Bei der Berechnung des Invalideneinkommens sei ferner kein lei-
densbedingter Abzug vorzunehmen. Allein die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nur noch 
für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten arbeitsfähig sei, stelle keinen Grund für einen Abzug dar. 

 
 
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Es sei zudem nicht erkennbar, dass der Beschwerdeführer einen erhöhten Pausenbedarf auf-
weise. Auch könnten weder das fortgeschrittene Alter noch der Aufenthaltstitel C einen Abzug 
rechtfertigen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versiche-
rungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheent-
scheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behand-
lung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht einge-
reichte Beschwerde vom 19. September 2023 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob der Endzustand bereits erreicht wurde, welche Arbeiten 
dem Beschwerdeführer angesichts der verbleibenden Unfallfolgen zugemutet werden können, ob 
ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht und ob dem Beschwerdeführer eine angemessene 
Übergangsfrist für die Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit zu gewähren ist. 
 
2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versi-
cherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu mindestens 
10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand-
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwar-
tet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge-
schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen da-
hin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erheb-
liche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie nach Art. 24 
Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Inva-
lidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen 
Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 

 
 
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2.3 Ob eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes im Sinne von 
Art. 19 Abs. 1 UVG noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwar-
tenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beein-
trächtigt ist. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, 
dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte 
Besserung ins Gewicht fallen muss (BGE 134 V 109 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 
2014, 8C_888/2013, E. 4.1). Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats ei-
ner Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen zu erwartender 
geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. Medizini-
sche Vorkehren, welche lediglich einer vorübergehenden Schmerzlinderung dienen und keine 
namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes bewirken, sind vom Unfallversicherer nicht 
zu übernehmen, auch wenn es sich erwiesenermassen um Unfallfolgen handelt. Der Gesund-
heitszustand der versicherten Person muss prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Fest-
stellungen beurteilt werden (Urteile des Bundesgerichts vom 7. September 2017, 8C_142/2017, 
E. 4 und vom 2. Mai 2014, 8C_888/2013, E. 4.1 mit Hinweisen). 
 
3.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche – insbesondere bei 
der Feststellung des Gesundheitszustands, dem Erreichen eines Endzustandes und der Arbeits-
fähigkeit der versicherten Person – bedarf es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundla-
gen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese nach dem für den Sozialversicherungsprozess 
gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Be-
weismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge-
mäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die 
verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht 
erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es 
auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 
Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung 
der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft 
zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 

 
 
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(BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Den Berichten und Gutachten versicherungs-
interner Fachpersonen hingegen kommt nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren 
nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichts-
gutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein 
Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärzt-
lichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4 mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). Reine Aktengut-
achten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um 
die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mit-
hin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil 
des Bundesgerichts vom 23. April 2021, 8C_750/2020, E. 4 mit Hinweisen). 
 
4.1 Zur Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen sind folgende medizinische Unterlagen 
von wesentlicher Bedeutung: 
 
4.2 Nach seinem Sprung vom Arbeitsgerüst am 28. September 2021, bei welchem sich der 
Versicherte am oberen Sprunggelenk verletzte, wurde dieser per Ambulanz in das Spital D.____ 
eingewiesen. Noch am selben Tag wurde eine Operation vorgenommen und dem Versicherten 
wurde ein Fixateur externe zur Stabilisierung des Sprunggelenkes eingesetzt (vgl. Operationsbe-
richt des Spitals D.____ vom 28. September 2021).  
 
4.3 Am 22. November 2021 stellte Dr. E.____ einen insgesamt regelrechten Verlauf bei gu-
ter Beruhigung der Weichteilverhältnisse fest, sodass eine definitive Versorgung angestrebt wer-
den könne. Am 1. Dezember 2021 erfolgte sodann die operative Entfernung des Fixateur externe. 
 
4.4 In der Sprechstunde vom 10. Januar 2022 bei Dr. E.____ berichtete der Versicherte 
erstmals über persistierende Schmerzen im gesamten Unterschenkel. Die Beweglichkeit des lin-
ken oberen Sprunggelenkes sei zudem deutlich eingeschränkt. Die persistierenden Schmerzen 
bestanden zum Zeitpunkt der Sprechstunde vom 21. März 2022 noch immer. Zudem wurde eine 
Wundheilungsstörung festgestellt.  
 
4.5 Am 8. April 2022 bemerkte der Versicherte eine offene Wunde am linken oberen Sprung-
gelenk, woraufhin er vom 12. April 2022 bis zum 5. Mai 2022 im Spital I.____ hospitalisiert war. 
Am 13. April 2022 wurden dem Versicherten durch Dr. E.____ die Schrauben und die Platte ent-
fernt und am 27. April 2022 erfolgte sodann eine Pseudoarthrosen-Revision und eine Rückfuss-
rekonstruktion mittels TTC-Arthrodese und fibulotibialer Stabilisierung. 
 
4.6 Der Versicherte berichtete in der Sprechstunde vom 27. Juni 2022, weiterhin Schmerzen 
zu verspüren. Insgesamt seien jedoch Fortschritte zu verzeichnen und die Wunde zeige sich zu-
nehmend granuliert. Dr. E.____ befand über eine noch leichte Sekretion der Wunden medial und 
lateral. Rötungen, Überwärmungen, Schwellungen oder eine Druckdolenz lägen jedoch nicht vor. 
Des Weiteren wurde dem Patienten ein Rezept für einen Arthrodesenstiefel zur Abrollbelastung 
ausgestellt.  

 
 
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4.7  Im Sprechstundenbericht vom 24. Oktober 2022 berichtete der Versicherte weiterhin 
über eine leichte Abnahme der Schmerzsymptomatik. Dr. E.____ hielt ferner fest, dass der Ver-
sicherte für die Baustelle nicht mehr reintegrierbar sei. 
 
4.8 Am 11. November 2022 nahm Dr. G.____ auf Anfrage der Suva eine ärztliche Beurtei-
lung vor. Darin führte er aus, dass von einer weiteren Behandlung mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit keine weitere namhafte Verbesserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes 
mehr bewirkt werden könne. Es sei möglich, dass in einer ferneren Zukunft die Entfernung des 
Osteosynthesematerials in Betracht gezogen werde und dies vom Versicherten als positiv in Be-
zug auf seine Restbeschwerden wahrgenommen werde. Dies sei derzeit jedoch bei noch nicht 
vollständiger ossärer Durchbauung der Frakturen nicht durchführbar. Das heute geltende Belast-
barkeitsprofil werde sich in Zukunft nicht mehr verändern.  
 
Des Weiteren führte er aus, dass dem Versicherten die angestammte Tätigkeit als Kranführer wie 
auch jede andere physisch fordernde Tätigkeit auf einer Baustelle nicht mehr zumutbar sei. Zu-
mutbar seien hingegen leichte bis maximal mittelschwere wechselnd belastende, vorzugsweise 
sitzende Tätigkeiten ohne langdauernde Geh- oder Stehphasen. Nicht zumutbar seien Tätigkei-
ten mit Zwangshaltungen der linken unteren Extremität sowie Tätigkeiten mit Einwirkung von star-
ken Vibrationen oder Schlägen auf die linke untere Extremität. Nicht zumutbar sei das häufig 
wiederholte Besteigen von Leitern oder Treppen sowie eine dauerhafte Fortbewegung auf un-
ebenem Untergrund. Tätigkeiten, die eine Betätigung von Pedalen linksseitig notwendig machten, 
seien ebenfalls nicht zumutbar. Im Rahmen dieser Kriterien sei eine ganztägige Arbeitsplatzprä-
senz zumutbar. Der unfallbedingte Integritätsschaden betrage sodann 20 %.  
 
4.9 Mit Bericht vom 8. Februar 2023 hielt Dr. H.____ auf Anfrage des Versicherten fest, dass 
die ärztliche Beurteilung von Dr. G.____ vom 11. November 2022 in der Darlegung der medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend sei und 
sie die Einschätzungen weitgehend bestätigen könne. Bei der Verweistätigkeit nicht berücksich-
tigt worden sei jedoch, dass beim Versicherten wahrscheinlich eine Depression bestehe und sie 
ihn deswegen auch aus diesen Gründen nicht als arbeitsfähig sehe. Wenn er eine angepasste 
Tätigkeit finden würde, wäre eine maximale 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich. 
 
4.10 Auch Dr. E.____ erstellte am 2. März 2023 einen Bericht auf Anfrage des Versicherten. 
Darin hielt er fest, dass die Beurteilung von Dr. G.____ insgesamt einleuchtend sei. Es sei jedoch 
fraglich, ob eine entsprechend angepasste Tätigkeit ganztägig zugemutet werden könne, da dies 
von der Ausprägung des Schmerzsyndroms abhängig sein werde. Der vollständige Endzustand 
sei überdies noch nicht erreicht und es bestehe weiterhin eine Abnahme des Schmerzsyndroms. 
Die Abnahme des Schmerzsyndroms werde in den nächsten Monaten wohl abgeschlossen und 
somit der Endzustand erreicht sein. Zudem seien Spätfolgen garantiert.  
4.11 Im Sprechstundenbericht vom 3. April 2023 berichtete der Versicherte über Schmerzen 
über der lateralen Fibula aufgrund des störenden Osteosynthesematerials. Er wünsche sich, dies 
zu entfernen. Im Alltag habe er ebenfalls deutliche Einschränkungen. Des Weiteren wurde ihm 
ein Rezept für einen speziell anzufertigenden Abrollschuh ausgestellt. 

 
 
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4.12 Auf Anfrage der Suva bestätigte Dr. G.____ am 20. April 2023, dass der Versicherte 
aufgrund der Unfallfolgen einen entsprechenden Spezialschuh mit Abrollhilfe benötige. Mit der 
ersuchten Schuhversorgung könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Verschlimmerung 
des Gesundheitszustandes verhindert werden.  
 
4.13 Am 3. Mai 2023 erfolgte sodann die operative Entfernung des Osteosynthesematerials 
im Spital I.____. In der Kontrolle vom 10. Juli 2023 berichtete der Versicherte über persistierende 
Beschwerden im Bereich des linken Fusses, im Besonderen über eine bestehende Wundhei-
lungsstörung. Im Bereich der Operationsnarbe berichtete Dr. E.____ sodann von einer Wundde-
hiszenz.  
 
4.14 Mit Schreiben vom 10. Juli 2023 unterbreitete die Suva Dr. G.____ eine weitere Frage-
stellung zur Beantwortung. In seiner Stellungnahme vom 17. Juli 2023 hielt Dr. G.____ an der 
versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 11. November 2022 fest. Die Materialentfernung 
ändere nichts an der verbleibenden Einschränkung und den Spätfolgen sowie an der geschätzten 
Integritätsentschädigung. Die Aussage von Dr. E.____, wonach ein ausgeprägtes Schmerzsyn-
drom vorliege, welches die Ausübung auch einer angepassten Tätigkeit fraglich erscheinen lasse, 
zugleich jedoch eine konstante Abnahme dieses Schmerzsyndroms bestünde, weshalb der me-
dizinische Endzustand noch nicht erreicht worden sei, sei widersprüchlich und nicht nachvollzieh-
bar. Zudem seien entsprechende Aussagen von Dr. E.____ nicht aktenkundig. Die Spätfolgen 
des Unfallereignisses hätten durch die Metallentfernung, sofern diese stattgefunden habe, nur 
geringfügig gelindert werden können. Auf die vor allem unter Belastung auftretenden Schmerzen 
im Bereich des linken Sprunggelenkes habe dieser Eingriff keinen nennenswerten Einfluss ge-
habt. Der medizinische Endzustand sei zum Zeitpunkt der Beurteilung vom 11. November 2022 
bereits erreicht gewesen und das in dieser Beurteilung beschriebene unfallbedingte somatische 
Zumutbarkeitsprofil habe unverändert Gültigkeit.  
 
4.15 Am 21. August 2023 stellte sich der Versicherte erneut bei Dr. E.____ in der Sprech-
stunde vor. Die Wunde sei nun fast vollständig zugranuliert und verschorft. Der Schmerz lokal 
über dem Aussenknöchel habe sich nach der Metallentfernung deutlich gebessert, ansonsten 
leide der Versicherte weiterhin unter dem chronifizierten Schmerzproblem, insbesondere mit me-
dialen Schmerzen mit Ausstrahlung in die Fusssohle.  
 
4.16 Mit Beurteilung vom 11. September 2023 hielt Dr. G.____ fest, dass für ihn eine Arbeits-
unfähigkeit nach der Metallentfernung medizinisch nachvollziehbar sei. Da nach der Kontrolle 
vom 25. August 2023 keine weiteren Kontrollen mehr vorgesehen seien, sollte spätestens ab 
diesem Datum von einem Ende der die Metallentfernung betreffenden Arbeitsunfähigkeit ausge-
gangen werden.  
5. Die Suva stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. August 2023 bei 
der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts sowie der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers auf die erwähnten Berichte von Dr. G.____ vom 11. November 2022 und vom 
17. Juli 2023. Entgegen der Auffassung der Suva kann den genannten Beurteilungen von 

 
 
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Dr. G.____ im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine ausschlaggebende Beweiskraft beige-
messen werden. Bei der beweisrechtlichen Würdigung seiner Einschätzung ist vorab daran zu 
erinnern, dass Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen – wie bereits weiter 
oben festgehalten (vgl. E. 3.2 hiervor) – nicht derselbe Beweiswert zukommt wie einem im Ver-
fahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem 
Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, 
wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. 
Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs-
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen 
(BGE 145 V 97 E. 8.5 am Ende, mit Hinweisen). Solche Zweifel liegen hier vor. So hielt 
Dr. E.____ am 2. März 2023 fest, dass der Endzustand noch nicht erreicht sei. Die Schmerzsymp-
tomatik nehme stetig ab und er rechne damit, dass der Endzustand in den nächsten Monaten 
erreicht werde. Zudem sei fraglich, ob eine angepasste Verweistätigkeit ganztägig zumutbar sein 
werde, da dies auch vom Schmerzsyndrom abhängig sei. Demgegenüber vermögen die Ausfüh-
rungen von Dr. G.____ nicht zu überzeugen. Zwar wies er darauf hin, dass von weiteren Behand-
lungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine namhafte Verbesserung des unfallbedingten 
Gesundheitszustandes mehr bewirkt werden könne. Gleichzeitig hielt er aber fest, dass noch 
keine vollständige ossäre Durchbauung der Frakturen bestehe. Es erscheint äusserst fraglich, 
dass der Endzustand bereits erreicht worden sein soll, obwohl noch keine komplette Verheilung 
der Unfallfolgen stattgefunden hat. Aus der Krankengeschichte lässt sich zudem entnehmen, 
dass es bei der Wundheilung immer wieder zu Komplikationen kam. So zeigte sich namentlich 
nach Entfernung des Fixateur externe ein verzögerter Verlauf aufgrund der Einschränkung der 
Beweglichkeit des oberen Sprunggelenkes (vgl. Sprechstundenbericht von Dr. E.____ vom 11. 
Januar 2022). Auch kam es zu einer Infektion, weswegen am 27. April 2022 eine Pseudoarthro-
sen-Revision und eine Rückfussrekonstruktion stattfand (vgl. Operationsbericht vom 28. April 
2022). Alsdann stand am 3. Mai 2023 noch eine weitere Operation zur Entfernung des Osteosyn-
thesematerials bevor, bei welcher potentiell mit Komplikationen zu rechnen war. Auch vor diesem 
Hintergrund erscheint es fragwürdig, bereits per Dezember 2022 von einem Endzustand auszu-
gehen. Weiter nahm Dr. G.____ eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der beschriebenen Verweistä-
tigkeit an. Demgegenüber führte Dr. E.____ hierzu am 2. März 2023 aus, dass fraglich sei, ob 
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorliege, da der Umfang der Arbeits-
fähigkeit auch von der Schmerzsymptomatik abhänge, welche sich aktuell noch verbessere. In 
seinen Ausführungen beschrieb Dr. G.____ die dem Beschwerdeführer noch zumutbare Ver-
weistätigkeit. Weshalb dem Beschwerdeführer diese Tätigkeit zu 100 % zumutbar sein soll, führte 
er hingegen nicht genauer aus. Die Einschätzung von Dr. G.____ steht sodann auch im Wider-
spruch zur Aussage von Dr. E.____, dass sich die Schmerzsymptomatik weiter verbessere. 
Ginge man davon aus, dass bereits zum Zeitpunkt der Beurteilung vom 11. November 2022 eine 
100%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen hätte, wäre eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch 
Abnahme der Schmerzsymptomatik indes gar nicht mehr möglich gewesen. Bei dieser Ausgangs-
lage bestehen zumindest leichte Zweifel an der Einschätzung von Dr. G.____, sodass ergän-
zende Abklärungen vorzunehmen sind. Nach dem Gesagten ist fraglich, ob der Endzustand be-
reits im November 2022 erreicht war. Zudem bleibt fraglich, in welchem Pensum es dem Be-
schwerdeführer zumutbar ist, eine Verweistätigkeit auszuführen. Die vorhandene medizinische 

 
 
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Aktenlage lässt (noch) keine abschliessende Beurteilung dieser Fragestellungen zu. Der rele-
vante medizinische Sachverhalt bedarf vielmehr weiterer Abklärung. 
 
6. Was hingegen die Leiden des Beschwerdeführers anbelangt, die keinem organischen 
Substrat zuzuordnen sind, so kann bereits an dieser Stelle festgehalten werden, dass keine psy-
chischen Beschwerden bzw. Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in den medizini-
schen Unterlagen dokumentiert sind. Einzig Dr. H.____ weist in ihrer Stellungnahme vom 8. Feb-
ruar 2023 auf eine potentiell bestehende Depression hin. Mangels Nachweises und fachärztlicher 
Abklärung kann jedoch nicht von einer Depression ausgegangen werden, dies unabhängig von 
der Frage der Unfallkausalität einer solchen gesundheitlichen Störung.  
 
7.1 In erwerblicher Hinischt kann bereits an dieser Stelle festgehalten werden, dass im Hin-
blick auf die Vornahme eines Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) die Heranziehung der LSE-
Tabellenlöhne zur Festlegung des Valideneinkommens nicht zu beanstanden ist. Der Beschwer-
deführer behauptet, dass zur Ermittlung des Valideneinkommens nicht auf die  
LSE-Tabellenlöhne hätte abgestützt werden dürfen, sondern das Mittel zwischen dem effektiv 
erzielten Einkommen, den Einkommen ausgeschriebener Stellen sowie der Berechnung der Unia 
hätte herangezogen werden müssen. Es sei deshalb gerechtfertigt, ein Einkommen von mindes-
tens Fr. 78'300.-- zur Berechnung für das Valideneinkommen heranzuziehen. Die B.____ AG 
habe ihm ferner nicht wegen Ende der Arbeitsüberlastung gekündigt, sondern weil sie sich keinen 
Arbeitnehmenden leisten könnten, den sie nicht verleihen könne. 
 
7.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass die B.____ AG ihm nicht aus wirt-
schaftlichen Gründen, sondern aufgrund seines Unfalls gekündigt habe, dringt er damit nicht 
durch. Zur Begründung der Kündigung führte die B.____ AG, dass keine Arbeitsüberlastung mehr 
vorliege. Hinweise dafür, dass es sich dabei lediglich um einen vorgeschobenen Grund handelt 
und dem Beschwerdeführer aufgrund seines Unfalles gekündigt wurde, liegen keine vor und wer-
den auch nicht geltend gemacht. Aus diesem Grund ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
von einer Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen auszugehen. Vor diesem Hintergrund ist das 
Abstellen auf den LSE-Tabellenlohn nicht zu beanstanden, zumal der Beschwerdeführer erst seit 
dem 7. September 2021 für die B.____ AG und zudem temporär tätig war, was bekanntlich mit 
Schwankungen im Einkommen einhergeht (vgl. Lohnkonto 2021 vom 15. Oktober 2021). 
 
8.1 Des Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, dass ihm eine Übergangsfrist hätte ge-
währt werden müssen.  
 
8.2 Ist der Versicherte infolge eines Unfalles im Sinne von Art. 6 ATSG für eine längere 
Dauer voll oder teilweise arbeitsunfähig und steht fest, dass die versicherte Person unter dem 
Blickwinkel der Schadenminderungspflicht einen Berufswechsel vorzunehmen hat, so hat der 
Versicherungsträger sie dazu aufzufordern und ihr zur Anpassung an die veränderten Verhält-
nisse sowie zur Stellensuche eine angemessene Übergangsfrist einzuräumen, während welcher 
das bisherige Taggeld geschuldet bleibt (Urteil des Bundesgerichts vom 8. Februar 2022, 
8C_489/2021, E. 5; RKUV 2000 Nr. KV 112 S. 122, K 14/99 E. 3a). Diese Übergangsfrist bemisst 
sich nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles und ist in der Regel auf drei bis fünf Monate 

 
 
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festzulegen (Urteil des Bundesgerichts vom 8. Februar 2022, 8C_489/2021, E. 5, mit Hinweisen). 
Eine entsprechende Übergangsfrist ist nicht zu gewähren, wenn der Anspruch auf ein Taggeld 
gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG untergegangen ist (Urteile des Bundesgerichts vom 8. Februar 
2022, 8C_489/2021, E. 5 und vom 11. August 2016, 8C_443/2016, E. 2.3). 
 
8.3 Da vorliegend strittig und noch immer unklar ist, zu welchem Zeitpunkt der Endzustand 
eingetreten und der Anspruch auf ein Taggeld demnach gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG unter-
gegangen ist (vgl. E. 5 hiervor), kann über die Frage der Gewährung einer Übergangsfrist nicht 
abschliessend entschieden werden. Die Gewährung einer allfälligen Übergangsfrist wird die Suva 
zu prüfen haben.  
 
9. Nach dem Gesagten kommt den Beurteilungen von Dr. G.____ hinsichtlich der Würdi-
gung des massgebenden medizinischen Sachverhaltes keine ausschlaggebende Beweiskraft zu. 
Die Frage nach dem Zeitpunkt des Eintritts des medizinischen Endzustands sowie der Arbeitsfä-
higkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit können nicht zuverlässig beurteilt werden. Vor die-
sem Hintergrund wäre die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen, den Gesundheitszustand des 
Beschwerdeführers vor Erlass des Einspracheentscheids eingehender abklären zu lassen. Indem 
sie jedoch lediglich versicherungsmedizinische Aktenbeurteilungen bei ihrem beratenden Arzt 
einholte, ist sie ihrer – aus dem Untersuchungsgrundsatz resultierenden – Pflicht zur richtigen 
und vollständigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts nur unzureichend nachgekom-
men. Da auch die übrigen bei den Akten liegenden medizinischen Berichte keine verlässliche 
Entscheidungsgrundlage bilden, sind die Abklärungsergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren 
nicht ausreichend beweiskräftig. Der relevante medizinische Sachverhalt bedarf deshalb weiterer 
Abklärung. Demzufolge ist die Angelegenheit in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheides vom 18. August 2023 zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei-
sen. Diese hat den Gesundheitszustand und die Frage nach dem medizinischen Endzustand so-
wie der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer unabhängigen Ärzte-
schaft untersuchen zu lassen. Gestützt auf die Ergebnisse der Aktenergänzung wird die Be-
schwerdegegnerin über die Ansprüche des Beschwerdeführers neu zu befinden haben. In diesem 
Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 
 
10. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leitungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. Eine Parteientschädigung wird dem nicht anwaltlich vertretenen Be-
schwerdeführer nicht zugesprochen. 
 
11.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) 
oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit 

 
 
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einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 
würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich 
bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und an-
schliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 E. 4.2). 
 
11.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 
Einspracheentscheid der Suva vom 18. August 2023 aufgehoben und 
die Angelegenheit zur ergänzenden Abklärung im Sinne der Erwägun-
gen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin 
zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.