# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d49c268f-28cb-5aeb-8859-f2774108bb66
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.11.2025 D-6955/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6955-2025_2025-11-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6955/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  N o v e m b e r  2 0 2 5     

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richter Grégory Sauder;   

Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Ukraine,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Verweigerung vorübergehender Schutz;  

Verfügung des SEM vom 18. August 2025 / N (…). 

 

 

 

D-6955/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 28. Juli 2025 im Bundesasylzentrum (BAZ) 

B._______ um Gewährung vorübergehenden Schutzes in der Schweiz 

nachsuchte,  

dass das SEM noch am gleichen Tag mündliche und schriftliche Angaben 

des Beschwerdeführers einholte und insbesondere Kopien seiner Reise- 

und Identitätspapiere zu den Akten nahm,  

dass dabei neben seinem bis zum (…) 2027 gültigen heimatlichen Reise-

pass auch eine ihm zustehende und bis zum (…) 2028 gültige spanische 

Aufenthaltsbewilligung erhoben wurde,  

dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Befragung vom 28. Juli 2025 

bestätigte, dass er ab (… [Mitte der 2010er-Jahre]) und bis zu seiner Reise 

in die Schweiz (am 25. Juli 2025) ununterbrochen in Spanien gelebt habe, 

wo er auch über eine Aufenthaltsbewilligung verfüge,  

dass er sich jedoch auf Nachfrage des SEM gegen eine Rückkehr nach 

Spanien aussprach,  

dass er dabei geltend machte, er fürchte, dass er nach dem Ablauf seines 

derzeitigen Reisepasses seine spanische Aufenthaltsbewilligung verlieren 

werde, da diese nur in Verbindung mit einem gültigen heimatlichen Reise-

pass gültig sei, er sich aber nach Ablauf seines derzeitigen Passes keinen 

neuen mehr werde ausstellen lassen können, da in der Zwischenzeit die 

Voraussetzungen zum Erhalt eines Passes geändert hätten,  

dass er nicht mehr nach Spanien zurückkehren könne, weil eigentlich 

schon jetzt sein Aufenthalt dort illegal wäre, er aber auch gar nicht mehr 

nach Spanien zurückkehren wolle, weil er dort nach der Scheidung von 

seiner Ehefrau keine Familie mehr habe,  

dass ihm nämlich von seiner geschiedenen respektive in Scheidung be-

findlichen Ehefrau der Zugang zu seinen beiden Kindern verwehrt werde, 

(…),  

dass er sich zudem in Spanien wohl vor dem Bruder seiner geschiedenen 

Ehefrau zu fürchten habe, da dieser wegen Gewalt schon polizeibekannt 

sei, und ihm seine geschiedene Ehefrau auch damit gedroht habe, dass 

sie ihn ins Gefängnis bringen oder aus Spanien in die Ukraine deportieren 

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lassen werde, wovor er sich insbesondere auch deshalb zu fürchten hätte, 

weil ihr Vater in der Ukraine (… [eine mächtige Person]) sei,  

dass der Beschwerdeführer daneben Ausführungen zu den Gründen für 

seine Ausreise aus der Ukraine (… [Mitte der 2010er-Jahre]) machte, wofür 

im vorliegenden Verfahren auf die Akten verwiesen werden kann,  

dass das SEM mit Verfügung vom 18. August 2025 (eröffnet am gleichen 

Tag) das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung vorübergehen-

den Schutzes aufgrund des Subsidiaritätsprinzips ablehnte, verbunden mit 

der Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz und des Wegweisungs-

vollzuges nach Spanien oder in einen Drittstaat, in dem er aufgenommen 

werde,  

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit Eingabe ans Bun-

desverwaltungsgericht vom 11. September 2025 (Datum Poststempel) Be-

schwerde erhob,  

dass er in seiner Eingabe zur Hauptsache die Aufhebung der angefochte-

nen Verfügung und Gewährung vorübergehenden Schutzes in der Schweiz 

beantragte, eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung ans SEM zu-

rückzuweisen, und in verfahrensrechtlicher Hinsicht darum ersuchte, sei-

ner Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihm die unent-

geltliche Rechtspflege zu gewähren,  

dass er ausserdem beantragte, er sei gemäss Art. 6 EMRK i.V.m. Art. 29 

BV mündlich anzuhören,  

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung des Bundesverwal-

tungsgerichts vom 23. September 2025 zur Beschwerdeverbesserung in-

nert gesetzlicher Frist aufgefordert wurde, unter Androhung des Nichtein-

tretens im Unterlassungsfall (vgl. dazu Art. 52 Abs. 1–3 VwVG i.V.m. 

Art. 110 Abs. 1 AsylG [SR 142.31]),  

dass mit der gleichen Zwischenverfügung das Gesuch um Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtspflege respektive Prozessführung (im Sinne von 

Art. 65 Abs. 1 VwVG) wegen mutmasslicher Aussichtslosigkeit der Be-

schwerde abgewiesen und der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, in-

nert der angesetzten Verbesserungsfrist auch einen Kostenvorschuss von 

Fr. 750.– einzuzahlen, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlas-

sungsfall (Art. 63 Abs. 4 VwVG),  

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dass dabei insbesondere darauf verwiesen wurde, dass unabhängig vom 

Subsidiaritätsprinzip der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Kriegsaus-

bruchs in der Ukraine keinen Wohnsitz gehabt hat, weshalb er bereits des-

halb nicht schutzberechtigt sei, 

dass dem Beschwerdeführer diese Zwischenverfügung am 24. September 

2025 eröffnet wurde, womit die ihm angesetzten 7-tägigen Fristen am 

1. Oktober 2025 endeten (Art. 20 Abs. 1 VwVG),  

dass er die einverlangte Beschwerdeverbesserung mit Eingabe vom 

27. September 2025 (Datum Poststempel) nachgereicht hat,  

dass er zudem zugunsten der Gerichtskasse am 29. September 2025 eine 

Zahlung von Fr. 450.66 und am 30. September 2025 eine Zahlung von 

Fr. 301.66 geleistet hat, womit er insgesamt Fr. 752.32 eingezahlt hat,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 30. September 2025 auf die 

entsprechenden Zahlungen verwies, 

dass das SEM dem Beschwerdeführer am 30. September 2025 in Beant-

wortung einer Eingabe an die Vorinstanz mitgeteilt hat, dass von seinem 

auf dem Schriftweg eingereichten Asylgesuch Kenntnis genommen worden 

sei, er sich zur Gesuchseinreichung aber in einem der sechs BAZ zu mel-

den habe und die Behandlung des Gesuches auch erst nach Abschluss 

des vorliegenden Verfahrens aufgenommen werde,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht unter anderem zuständig für die Be-

handlung von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM ist, wobei das 

Gericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – und so auch vorliegend – 

endgültig entscheidet (dazu Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG und 

Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass sich im vorliegenden Verfahren die Kognition des Gerichts und die 

zulässigen Rügen nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, soweit es den Asyl-

bereich respektive den Bereich des ersuchten vorübergehenden Schutzes 

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betrifft (Art. 72 AsylG), und nach Art. 49 VwVG, soweit es den Bereich des 

Ausländerrechts betrifft, 

dass der Beschwerdeführer legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG), seine Be-

schwerde fristgerecht eingereicht hat (Art. 108 Abs. 6 AsylG) und die Be-

schwerde auch als formgerecht zu erkennen ist, (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

nachdem der Beschwerdeführer diese fristgerecht verbessert hat,  

dass daher auf die Beschwerde einzutreten ist, da auch der einverlangte 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, 

dass die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich un-

begründet zu erkennen ist, weshalb über diese in einzelrichterlicher Zu-

ständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 

Richterin, mit summarischer Begründung und praxisgemäss ohne Durch-

führung eines Schriftenwechsels zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e sowie 

Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG i.V.m. Art. 72 AsylG),  

dass vom Beschwerdeführer im Sinne eines Eventualbegehrens die Rück-

weisung der Sache an die Vorinstanz beantragt wird,  

dass allerdings aufgrund der Aktenlage der entscheidrelevante Sachver-

halt bereits als hinreichend erstellt erscheint, da auch unter Berücksichti-

gung der mit der Beschwerde neu eingebrachten Sachverhaltselemente  

– auch welche nachfolgend eingegangen wird – kein Bedarf an weiteren 

Abklärungen ersichtlich ist (Art. 31 Abs. 1 VwVG),  

dass aufgrund der Aktenlage auch kein anderweitiger Grund für eine Rück-

weisung erkennbar ist, womit das Bundesverwaltungsgericht in der in der 

Sache zu entscheiden hat (Art. 61 Abs. 1 VwVG), 

dass auch das Gesuch um mündliche Anhörung abzuweisen ist, da der 

Sachverhalt als genügend erstellt zu qualifizieren (vgl. dazu nachfolgend) 

und Art. 6 EMARK im vorliegenden verwaltungsrechtlichen Verfahren pra-

xisgemäss nicht anwendbar ist,  

dass der Bundesrat am 11. März 2022 gestützt auf Art. 66 Abs. 1 AsylG 

eine Allgemeinverfügung zur Gewährung des vorübergehenden Schutzes 

im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine erlassen hat 

(vgl. BBl 2022 586), 

dass gemäss Ziff. I dieser Allgemeinverfügung vorübergehender Schutz in 

der Schweiz gewährt wird: 

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Seite 6 

a) schutzsuchenden ukrainischen Staatsbürgerinnen und -bürgern und 

ihren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 in der 

Ukraine wohnhaft waren,  

b) schutzsuchenden Personen anderer Nationalität und Staatenlosen 

sowie deren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 

einen internationalen oder nationalen Schutzstatus in der Ukraine 

hatten und,  

c) Schutzsuchenden anderer Nationalität und Staatenlosen sowie ihren 

Familienangehörigen, welche mit einer gültigen Kurzaufenthalts- oder 

Aufenthaltsbewilligung belegen können, dass sie über eine gültige Auf-

enthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit 

und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können, 

dass das Gesuch um Gewährung vorübergehenden Schutzes bereits des-

halb abzulehnen ist, weil der Beschwerdeführer am 24. Februar 2022 – und 

damit im Zeitpunkt des Kriegsausbruchs – seinen ständigen Wohnsitz nicht 

in der Ukraine, sondern schon seit (… [Mitte der 2010er-Jahre]) in Spanien 

hatte,  

dass er damit – wie schon in der Zwischenverfügung vom 23. September 

2025 festgestellt – zu keiner der in der Allgemeinverfügung vom 11. März 

2022 definierten schutzberechtigten Personenkategorien gehört, womit 

eine Schutzgewährung von vornherein ausser Betracht fällt,  

dass nach dem Gesagten das SEM das Gesuch um Gewährung vorüber-

gehenden Schutzes im Ergebnis zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung des Gesuchs um Gewährung des vorübergehenden 

Schutzes in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 69 Abs. 4 AsylG), vorliegend insbesondere kein Kanton eine Aufent-

haltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer 

solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), wes-

halb die vom SEM angeordnete Wegweisung zu bestätigen ist,  

dass somit im Folgenden zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Voll-

zug der Wegweisung entgegenstehen, da das SEM eine vorläufige Auf-

nahme von Ausländern anzuordnen hat, wenn sich der Vollzug der Weg-

weisung als unzulässig, unzumutbar oder unmöglich erweist (Art. 69 Abs. 4 

AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

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dass in diesem Zusammenhang festzuhalten ist, dass beim Geltendma-

chen von Wegweisungsvollzugshindernissen nach ständiger Praxis des 

Gerichts der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlings-

eigenschaft gilt, das heisst, allfällige Wegweisungshindernisse sind zu be-

weisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass sich vorliegend der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig er-

weist (Art. 83 Abs. 3 AIG), da weder Hinweise darauf bestehen, dass dem 

Beschwerdeführer in Spanien eine Ausschaffung in die Ukraine drohen 

könnte, noch Anhaltspunkte für eine in Spanien drohende menschen-

rechtswidrige Behandlung (im Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug der Wegweisung gleichzeitig auch als zumutbar er-

weist (Art. 83 Abs. 4 AIG), da weder die in Spanien herrschende allgemeine 

Lage noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung des Be-

schwerdeführers im Falle einer Rückkehr nach Spanien schliessen lassen,  

dass der Vollzug vorliegend namentlich deshalb als zulässig und zumutbar 

zu erkennen ist, weil der Beschwerdeführer schon seit Jahren in Spanien 

lebt und arbeitet und dort mit seiner nach wie vor gültigen Aufenthaltsbe-

willigung über ein ständiges Aufenthaltsrecht verfügt,  

dass an dieser Einschätzung weder seine unsubstanziierten Vorbringen 

über einen angeblich in Zukunft möglichen Verlust seiner Aufenthaltsbewil-

ligung, respektive über einen angeblich schon jetzt nicht mehr ganz legalen 

Aufenthalt, noch seine Vorbringen über angeblich von ihm in Spanien erlit-

tenen oder für die Zukunft befürchteten Nachstellungen noch seine Vor-

bringen über eine angeblich von ihm dort erlebte ungenügende medizini-

sche Behandlung etwas zu ändern vermögen,  

dass aufgrund der Aktenlage vielmehr davon ausgegangen werden darf, 

dass der Beschwerdeführer nach seinem jahrelangen geregelten Aufent-

halt in Spanien in der Lage ist, dort sämtliche ihm zustehenden Rechte 

umfassend wahrzunehmen, und zwar sowohl hinsichtlich allenfalls benö-

tigten staatlichen Schutzes als auch hinsichtlich seiner medizinischen Ver-

sorgung, zumal beides in Spanien auch umfassend gesichert ist,  

dass an dieser Einschätzung auch die Vorbringen des Beschwerdeführers 

über die ihm angeblich in Spanien als ausländische Person nicht mögliche 

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Seite 8 

Änderung seines zivilstandsamtlich eingetragenen Namens und Ge-

schlechts nichts zu ändern vermag,  

dass gegen den Vollzug praxisgemäss auch nicht der vom Beschwerde-

führer durch Verweis auf seine Integrationsbemühungen vorgebrachte 

Wunsch nach einem weiteren Verbleib in der Schweiz spricht,  

dass der Vollzug der Wegweisung schliesslich auch als möglich zu erken-

nen ist (Art. 83 Abs. 2 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), da der Beschwer-

deführer aufgrund seines gültigen Aufenthaltsrecht nach Spanien zurück-

kehren kann, auch wenn er angeblich in der Zwischenzeit die beim SEM 

vorgelegte Aufenthaltskarte an die spanische Botschaft in der Schweiz re-

tourniert haben will,  

dass nach dem Gesagten kein Vollzugshindernis ersichtlich ist, womit das 

SEM zu Recht den Vollzug der Wegweisung angeordnet hat,  

dass nach vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung zu be-

stätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet 

abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten, welche auf Fr. 750.– 

zu bestimmen sind, dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 

Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass der geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten 

zu verwenden ist, indem der Kostenbetrag von Fr. 750.– den am 29. und 

30. September 2025 geleisteten Vorschusszahlung von gesamthaft 

Fr. 752.32 entnommen wird,  

dass damit ein Restbetrag von Fr. 2.32 verbleibt, welcher allerdings zufolge 

Geringfügigkeit nicht an den Beschwerdeführer zurückzuerstatten, son-

dern zugunsten der Gerichtskasse einzubehalten ist, zumal dem Gericht 

durch eine Rückerstattung der geringfügigen Überzahlung auch ein unver-

hältnismässiger Aufwand entstehen würde.  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag wird den geleisteten Kostenvorschusszahlungen von 

Fr. 752.32 entnommen. Der Restbetrag von Fr. 2.32 wird nicht zurücker-

stattet, sondern zufolge Geringfügigkeit vom Gericht einbehalten.  

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer 

 

 

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