# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1eb5648f-a5b7-5baa-a4f3-3624d38f00a6
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-16
**Language:** de
**Title:** dass-Urteil; übereinstimmende Anträge auf Zusprache einer Corona-Erwerbsersatzentschädigung
**Docket/Reference:** EE.2021.00032
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/EE.2021.00032.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
EE.2021.00032
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Fankhauser
Ersatzrichter Sonderegger
Gerichtsschreiber Kreyenbühl
Urteil
vom
16. September 2021
in Sa
chen
X.___
GmbH
Beschwerdeführerin
vertreten durch Steuer & Treuhand Experten AG
Rosenbergstrasse 1, 8304 Wallisellen
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem
die Beschwerdegegnerin
mit durch
Einspracheentscheid
vom
1
1.
Juni 2021
(
Urk.
2) bestätigter Verfüg
ung vom 1
7.
April 2021 (
Urk.
7/61
) einen Anspruch
von
Y.___
, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Beschwerde
führerin,
auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung für den Monat Januar 2021
verneint hatte,
nach Einsicht in die Beschwerde vom
9.
Juli 2021
(
Urk.
1), die Beschwerdeantwort vom
2.
September 2021 (
Urk.
6) und die Stellungnahme
der Beschwerdeführerin
vom
9.
September 2021 (
Urk.
10),
unter Hinweis darauf,
dass die Beschwerdeführerin in der Beschwerde die Aufhebung des angefochtenen Ent
scheids und die
Zusprache
einer Corona-Erwerbsersatzentschädigung
für
Y.___
im
Monat Januar 2021 basierend auf einem Jahreseinkommen im
Jahr
2020 von
Fr.
98'000.
--
beantragte
, da die Beschwerdeführerin eine erheb
liche Umsatzeinbusse erlitten habe
(
Urk.
1 S. 1),
dass die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort
vom 2. September 2021
in teil
weiser Gutheissung der Beschwerde die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die
Zusprache
einer Corona-Erwerbsersatzentschädigung basierend
auf dem Jahreseinkommen von 2019
beantragte (Urk. 6),
dass die Beschwerdeführerin in der Stellungnahme vom
9.
September 2021 erklärte, sie akzeptiere die Anträge der Beschwerdegegnerin und stimme einer teilweisen Gutheissung der Beschwerde zu (
Urk.
10),
in Erwägung,
dass übereinstimmende Anträge der Parteien auf
Zusprache
einer Co
rona-Erwerbser
satzentschädigung
vorliegen,
dass die Anträge mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang stehen, weshalb der ange
fochtene
Einspracheentscheid
vom 1
1.
Juni 2021 aufzuheben
und festzustellen
ist, dass
Y.___
, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Beschwe
r
deführerin,
im Monat
Januar 2021
Anspruch auf eine
Corona-Erwerbsersatz
ent
schädigung basierend auf
dem
massgebenden Jahreseinkommen
des Jahres 2019
von
Fr.
63'000.
-- (
Urk.
7/44; vgl. auch Kreisschreiben über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des
Coronavirus
– Corona-Erwerbsersatz [KS CE],
Rz
. 1069.1) hat,
dass die Beschwerde daher teilweise gutzuheissen ist,
dass die ver
tretene Beschwerdeführerin
Anspruch auf eine reduzierte Prozessent
schä
di
gung hat, welche unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 61
lit
. g des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[ATSG]
in Verbindung mit § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht) auf
Fr.
600.--
(inkl. Barausla
gen und
MWSt
) festzusetzen ist,
erkennt das Gericht:
1.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der
Einspracheentscheid
vom 1
1.
Juni 2021 aufgehoben und es wird festgestellt, dass
Y.___
, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Beschwerdeführerin,
im
Monat Januar 2021
Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung basierend auf einem massgebenden Jahres
ein
kommen von
Fr.
63'000.-- hat.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine Prozessent
schädigung von
Fr.
600.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Steuer & Treuhand Experten AG
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, unter Beilage einer Kopie von
Urk.
6
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstKreyenbühl