# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b506abaf-47b8-57f9-bb32-edc5c77c55ba
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-10-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.10.2018 BVGE 2018 IV/10
**Docket/Reference:** BVGE-2018-IV-10
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2018-IV-10_2018-10-10

## Full Text

Droit d&#39;auteur | Urheberrecht.
Auferlegung der Gebühren des Aufsichtsverfahrens gegen eine Verwertungsgesellschaft bei unbegründeter
Aufsichtsbeschwerde.
			

			

				Art. 127 Abs. 1, Art. 164 Abs. 1 Bst. d BV. Art. 13 Abs. 1 IGEG.
Art. 2 GebV-IGE. Art. 71 VwVG. Art. 1, Art. 10, Art. 13 VKEV. Art. 2 Abs. 1,
Art. 3 Abs. 2 AllgGebV. Art. 41, Art. 52, Art. 53 URG. Art. 16d
URV.
			

			

				1.      Auch im Fall einer
unbegründeten Aufsichtsbeschwerde auferlegt das IGE die Gebühren des Aufsichtsverfahrens grundsätzlich
der Verwertungsgesellschaft (E. 3-8). Die Auferlegung stützt sich sowohl auf Art. 13
Abs. 1 IGEG als auch auf die allgemeineren Bestimmungen der AllgGebV (E. 6-7).
			

			

				2.      Das IGE kann auf
die Erhebung von Aufsichtsgebühren verzichten, wenn ein überwiegendes öffentliches
Interesse am Aufsichtsverfahren besteht (E. 9).
			

			

				3.      Ist die Aufsichtsbeschwerde
nicht nur unbegründet, sondern auch mutwillig, aussergewöhnlich umfangreich oder besonders
schwierig, kann das IGE die Aufsichtsgebühren dem Anzeigenden auferlegen (E. 10).
			

			

2019-07-05T09:47:49Z