# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ee602fc-40cb-5998-a4a5-8b2dc928d5ae
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 03.03.2014 UV 2012/24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-24_2014-03-03.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/24

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.03.2014

Entscheiddatum: 03.03.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 03.03.2014
ATSG Art. 43 f., UVG Art. 6 Abs. 1: Unfallkausalität bei psychischer 
Fehlentwicklung zu Recht zum gewählten Zeitpunkt geprüft und verneint. 
Medizinische Unterlagen genügen, um Leistungen der Unfallversicherung 
einzustellen. Kein Bedarf nach zusätzlicher Begutachtung (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. März 2014, UV 
2012/24).Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2014

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 3. März 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

Postfach 27, 9004 St. Gallen,

gegen

CSS Versicherung AG, Recht & Compliance, Tribschenstrasse 21,

Postfach 2568, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Invalidenrente / Integritätsentschädigung

Sachverhalt:

A.       

A.a  A.___, Jahrgang 1971, war im Hausdienst des B.___ als Reinigungskraft 

(Springerin) mit einem Teilpensum von 25% bzw. 10.5 Stunden pro Woche im 

Zwischenverdienst angestellt und dadurch bei der CSS Versicherung AG (nachfolgend 

CSS, Unfallversicherung oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle 

versichert (UV-act. 1, 9/1, 26a, 42), wobei die Schadenregulierung für die CSS durch 

die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erfolgte. Zusätzlich war die 

Versicherte bei der C.___ AG auch als nebenamtliche Hauswartin mit einem Pensum 

von 5.54 Stunden pro Woche tätig und reinigte die Treppenhäuser, Waschküchen und 

Kellerräume von zwei Mehrfamilienhäusern (vgl. UV-act. 9/12, 22 f., 42; ihre Familie 

wohnte in einem der beiden Häuser und ihr Ehemann war für die Aussenarbeiten 

zuständig). Am Abend des 30. Dezember 2009 wurde die Versicherte auf dem Weg zur 

Arbeit beim Kantonsspital auf einem Fussgängerstreifen von einem Personenwagen 

angefahren (UV-act. 10). Am Kantonsspital, wo sie nach dem Unfall eingeliefert und bis 

8. Januar 2010 stationär behandelt wurde, wurden eine Deckenplatten-

Impressionsfraktur des zwölften Brustwirbelkörpers (BWK12 oder Th12) und eine 

Fraktur des ersten Lendenwirbelkörpers (LWK1 oder L1) sowie Hämatome am rechten 

Oberschenkel und Knie medial und ein regredierendes Arzneimittelexanthem 

festgestellt (vgl. Austrittsbericht vom 11. Januar 2010, UV-act. 9/7). Anlässlich der 

Echokardiographie vom 31. Dezember 2009, durchgeführt wegen eines neu 

aufgetretenen Linksschenkelblocks, wurde ein diskreter Perikard-Erguss erhoben, 

weshalb eine Contusio Cordis (Herzprellung) vermutet wurde. Die Versicherte wurde 

auch im Anschluss an den Spitalaufenthalt zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (UV-

act. 19, 33, 39.1, 40). Die CSS erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten 

und Taggelder).

A.b  Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparats, St. Gallen, den die Versicherte zur Behandlung der Wirbelsäule 

und der dort geklagten Schmerzen aufsuchte, äusserte bereits anlässlich der ersten 

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Konsultation vom 8. Februar 2010 aufgrund der Röntgenbilder und 

Magnetresonanztomogramme (MRI) die Ansicht, an BWK12/LWK1 liege eine alte 

Keildeformität, möglicherweise im Sinn einer abortiven Scheuermann'schen 

Entwicklungsstörung, vor und es bestünde kein Knochenmarksödem, das während 

zwei Jahren eine stattgefundene Fraktur nachweisen würde. Daher nannte er als 

Diagnose: "Prellungen thorakolumbal Becken, Hüften (UV)" und riet der Patientin, ihre 

Aktivitäten wieder zu steigern und mit Physiotherapie zum Kraftaufbau zu beginnen 

(Bericht vom 10. Februar 2010, UV-act. 16; Bestätigung des Fehlens von Frakturen im 

Bericht vom 17. Februar 2010, UV-act. 19 bzw. 33/3). Dr. med. E.___, Facharzt FMH für 

Kardiologie und Innere Medizin berichtete am 12. Februar 2010 dem Hausarzt der 

Versicherten, Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, St. Gallen, er glaube 

insgesamt nicht, dass nach dem Verkehrsunfall eine Contusio Cordis vorgelegen habe 

(UV-act. 33/2). Aktuell bestehe keine Notwendigkeit weiterer kardiologischer 

Abklärungen oder gar Therapieeinleitungen; nach der Genesung der Patientin von den 

Unfallfolgen empfehle er bei intermittierendem Linksschenkelblock eine umfassende 

kardiologische Abklärung. Von PD Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische 

Chirurgie veranlasste Abklärungen am rechten Knie und Unterschenkel (UV-act. 35, 38) 

ergaben keine tiefe Beinvenenthrombose und ein wahrscheinlich posttraumatisches 

residuelles Bone bruise im medialen Tibiaplateau sowie einen Verdacht auf eine 

fissurale Komponente. Im Lauf der Behandlung wurde auch eine Physiotherapie 

initiiert, die das Angstproblem der Versicherten anging (Bericht Dr. D.___ vom 23. März 

2010, UV-act. 33/4). Dr. D.___ berichtete am 27. April 2010, der Kniespezialist 

betrachte die Patientin von Seiten des Knies als arbeitsfähig und sie habe wegen der 

Angstzustände psychologische Betreuung angenommen (UV-act. 40). Er schrieb sie 

weiterhin gänzlich arbeitsunfähig.

A.c  Ab 14. Juni 2010 wurde ein Arbeitsversuch gestartet, bei welchem die Versicherte 

im Hausdienst des B.___ bei zeitlich reduziertem Pensum für leichte 

Reinigungsarbeiten eingesetzt wurde (UV-act. 48, Besprechungsprotolle vom 10. bzw. 

25. Juni 2010; UV-act. 55). Da das Vorneigen des Oberkörpers, Belastung und Stress-

Situationen vermehrt Beschwerden auslösten, wurde der Arbeitsversuch am 14. Juli 

2010 als nicht wirklich geglückt beurteilt (UV-act. 50). Dr. D.___ hielt am 19. Juli 2010 

anfänglich leichte Arbeiten (ohne Heben und Tragen grösserer Lasten oder Tätigkeiten 

in vorgeneigter und gebückter Haltung) im Rahmen des 25%-Pensums als zumutbar 

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und die Patientin in diesem Rahmen vollzeitlich arbeitsfähig, mit weiterer Steigerung 

durch das Arbeitstraining (UV-act. 53). Gestützt auf diese ärztliche Beurteilung hielt die 

Unfallversicherung mit Schreiben vom 20. August 2010 an die Versicherte und ihren 

Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, St. Gallen, fest, sie sei in 

ihrem angestammten Pensum wieder voll arbeitsfähig. Um den Einstieg zu erleichtern, 

werde das Taggeld für die Tätigkeit als Reinigungs-Angestellte bis Ende August 2010 

noch in vollem Umfang erbracht, eine weitere Arbeitsunfähigkeit gehe danach nicht 

mehr zu Lasten des Unfallereignisses (UV-act. 58; eine diesbezügliche formelle 

Verfügung wurde zunächst nicht erlassen [vgl. UV-act. 95, 99]). Der zweiten 

Arbeitgeberin teilte die Suva am 26. November 2010 (UV-act. 94; mit Kopie an die 

Versicherte und ihren Rechtsvertreter) mit, gemäss ihrem ärztlichen Dienst sei die 

Versicherte seit 1. September 2010 wieder zu 100% arbeitsfähig. Das Taggeld für die 

seit dem Unfallereignis vom 30. Dezember 2009 bestehende 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit als Hauswartin werde daher bis 31. August 2010 ausgerichtet.

A.d  Die Psychotherapeutin H.___, St. Gallen, hatte im Bericht vom 18. August 2010 

festgehalten, die Versicherte sei ab Mai 2010 von ihr behandelt worden (UV-act. 59). 

Anfangs sei sie derart traumatisiert gewesen, dass sie sich kaum getraut habe, eine 

Strasse zu überqueren. Auch als Beifahrerin im Auto habe sie heftige Angst erlebt. Die 

Angstanfälle hätten sich gebessert und die Patientin habe Mitte Juni 2010 zu einer 

albanisch sprechenden Psychologin gewechselt. Dr. med. I.___, Fachärztin für 

Psychiatrie und Psychotherapie, St. Gallen, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 

7. Oktober 2010 eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion ICD-10 

F43.21 (UV-act. 78). Sie hielt fest, die Patientin klage weiterhin über Rückenschmerzen, 

vor allem bei Belastung. Objektiv bestehe eine niedergedrückte Stimmungslage und sie 

zeige wenig Antrieb, sei freudlos. Es werde eine Verbesserung und Stabilisierung der 

affektiven Situation angestrebt, was als Voraussetzung für eine schrittweise 

Eingliederung ins Arbeitsleben sowie das Ausführen der alltagspraktischen Tätigkeiten 

wichtig sei. Sie empfehle das Weiterführen der psychiatrisch-psychotherapeutischen 

Behandlung sowie das Optimieren der Behandlung mit Antidepressiva, nachdem die 

Einnahme von Cipralex wegen Nebenwirkungen habe abgebrochen werden müssen.

A.e  Kreisarzt Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Chirurgie, speziell Allgemein- und 

Unfallchirurgie, nahm aufgrund der Akten und der Bilddokumentation am 18. Oktober 

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2010 zu den somatischen Beschwerden der Versicherten Stellung (UV-act. 80) und 

verwies dabei auf die Berichte von Dr. D.___ über die Konsultationen vom 17. August 

und 27. September 2010 (UV-act. 53, 74). Der Kreisarzt betrachtete die Patientin für die 

Tätigkeit als Näherin (sie hatte diese im Rahmen eines weiteren Arbeitsversuchs im 

August 2010 ausüben können [vgl. UV-act. 57, 67]) voll arbeitsfähig und hielt fest, dass 

sie seit 16. August 2010 im Rahmen des vor dem Unfall Geleisteten voll arbeitsfähig 

gesehen werde. Für die nächsten ein bis zwei Monate seien leichtere Tätigkeiten 

sinnvoll. Es sei klar, dass Arbeiten im Reinigungsdienst für Rückenschmerz-Patienten 

belastender seien, dies dürfe aber im Teilzeitpensum der Versicherten als zumutbar 

gesehen werden. Weiter hielt Dr. J.___ fest, aufgrund der Klinik und der unveränderten 

radiologischen Darstellung im Vergleich zu den Voraufnahmen dürfe man von geheilten 

Unfallfolgen ausgehen und der Vorzustand als erreicht betrachtet werden. Am 

22. Oktober 2010 wurde die Versicherte auf eigenen Wunsch und auf Zuweisung durch 

ihren Hausarzt von Dr. med. K.___, Facharzt FMH für Chirurgie konsiliarisch untersucht. 

Er ging im Bericht vom 28. Oktober 2010 (UV-act. 84) von gut verheilten 

Deckplattenimpressionen BWK12 und LWK1 aus und erhob im Nacken und am rechten 

Knie keinen pathologischen Befund. An diesen beiden Stellen würden Zeichen einer 

Schmerzausweitung vorliegen. Die Nackenbeschwerden seien früher (im Dezember 

2007) schon vorhanden gewesen und jetzt unter weniger Belastung zunehmend. Die 

Aufnahme von therapeutischen Massnahmen könnte das Krankheitsempfinden 

steigern. Am wichtigsten scheine ihm die rasche Wiederaufnahme der Arbeit in Teilzeit 

mit anschliessender Steigerung. Dr. J.___ hielt am 6. Dezember 2010 fest, der Bericht 

von Dr. K.___ ergebe keine Änderung zur kreisärztlichen Festhaltung vom 18. Oktober 

2010 (UV-act. 98). Im Bericht vom 25. Januar 2011 führte Dr. I.___ aus, anlässlich von 

zwei Terminen nach dem 7. Oktober 2010 habe sich eine Verbesserung der 

Grundstimmung und eine deutliche Stabilisierung gezeigt, so dass sie am 

17. Dezember 2010 die Behandlung im gegenseitigen Einvernehmen abgeschlossen 

hätten (UV-act. 108).

A.f   Am 7. Februar 2011 berichtete der Hausarzt der Unfallversicherung (UV-act. 109), 

er habe die Versicherte Anfang November 2010 zur Manualtherapie an Chiropraktor 

Dr. L.___, St. Gallen, überwiesen. Dieser habe nun kürzlich über eine merkliche 

Besserung unter dieser Therapie berichtet. Die Überweisung an und den Bericht von 

Dr. L.___ vom 5. Januar 2011 (UV-act. 109/1 f.), in dem dieser ein myofasziales 

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Syndrom an der Wirbelsäule (Th11-L2) beschrieb, legte der Hausarzt bei. Er hielt weiter 

eine Arbeitsunfähigkeit von noch 50% seit dem 1. Januar 2011, vorläufig bis auf 

weiteres, fest.

A.g  Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte auch bei der Invalidenversicherung (IV) 

zum Bezug von Leistungen angemeldet (vgl. UV-act. 57, 72, 85). Am 1. März 2011 teilte 

ihr die IV-Stelle St. Gallen mit, das Leistungsbegehren für berufliche Massnahmen 

werde abgewiesen, betreffend eine allfällige Rente erhalte sie später eine separate 

Verfügung (UV-act. 111).

A.h  Am 5. April 2011 wurde der Rechtsvertreter der Versicherten telefonisch orientiert 

(UV-act. 113), dass die Adäquanz nach der sogenannten Psychopraxis per sofort 

verneint und an der Taggeldeinstellung per Ende August 2010 festgehalten werde. Mit 

formeller Verfügung vom 20. April 2011 (UV-act. 117) wurde festgehalten, dass die 

noch geklagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar, gemäss BGE 

115 V 133 die Adäquanz zu verneinen sei und die Versicherungsleistungen per sofort 

eingestellt würden. Die Taggeldleistungen seien bereits per 31. August 2010 eingestellt 

worden. An diesem Entscheid werde festgehalten. Mangels Vorliegens adäquater 

Unfallfolgen bestehe auch kein Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer 

Invalidenrente und/oder einer Integritätsentschädigung.

B.       

Die dagegen offenbar am 25. Mai 2011 erhobene Einsprache (das entsprechende 

Dokument ist in den Akten der Beschwerdegegnerin nicht enthalten) wurde mit 

Entscheid vom 27. Februar 2012 abgewiesen.

C.       

C.a  Dagegen richtet sich die Beschwerde vom 30. März 2012 mit den Anträgen

"1. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin ein Taggeld 

bis zum 31. August 2011 und danach eine Rente nach Massgabe des Resultats einer 

gerichtlichen Begutachtung zuzusprechen.

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2. Der Beschwerdeführerin sei eine Integritätsentschädigung zuzusprechen, nach 

Massgabe des Resultats einer gerichtlichen Begutachtung.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten."

Zur Begründung wurde angeführt, der Verlauf und die entsprechenden Arztberichte 

würden zeigen, dass die Beschwerdeführerin nie beschwerdefrei geworden und die 

Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt worden sei. Bevor die Adäquanz geprüft 

werden könne, müsse gutachterlich geprüft werden, welche Leiden sie habe und wie 

sich diese auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Nachdem die SVA (gemeint: deren IV-

Stelle) ein Gutachten in Auftrag gegeben habe, werde um die Gelegenheit gebeten, 

dieses im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels einzubringen.

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juli 2012 liess die Beschwerdegegnerin die 

vollumfängliche Abweisung der Beschwerde vom 30. März 2012 unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin beantragen. Zur Begründung 

bestritt sie, dass die Rückenschmerzen der Beschwerdeführerin auf die Impres­

sionsfraktur BWK12/LWK1 - Alternativdiagnose Wirbelkörper-Kontusion - zurückzu­

führen seien. Die anhaltenden ärztlichen und therapeutischen Behandlungen seien 

wegen der psychiatrischen Diagnose der Anpassungsstörung und der vorherrschenden 

muskulären Dysbalancen nötig und nicht mehr wegen der ursprünglichen physischen 

Verletzungen. Relevant sei im Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin seit dem 

16. August 2010 im Rahmen des vor dem Unfall geleisteten Arbeitspensums als wieder 

voll arbeitsfähig eingestuft worden sei. Gemäss Stellungnahme von Kreisarzt Dr. J.___ 

sei von geheilten Unfallfolgen auszugehen (vgl. UV-act. 80). Es müsse von einem 

Status quo sine ausgegangen werden, da die Beschwerdeführerin aufgrund des 

Vorzustands eine gewisse Prädisposition zu Wirbelsäulen-Beschwerden aufweise. Die 

Aktenlage sei vollständig und das IV-Gutachten müsse nicht abgewartet werden. Auch 

ein polydisziplinäres/interdisziplinäres Gutachten sei nicht notwendig. Die Adäquanz sei 

nicht verfrüht geprüft worden und sei zu verneinen.

C.c  Mit der Replik vom 24. August 2012 liess die Beschwerdeführerin Arztberichte von 

Dr. F.___ vom 13. August 2012 und von Dr. D.___ vom 16. August 2012 einreichen (act. 

G 12 ff.). Dr. F.___ hielt fest, dass er sie regelmässig in seiner Sprechstunde gesehen 

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habe. Der Aufenthalt in der Rehaklinik Walzenhausen vor einem Jahr habe höchstens 

der Verbesserung der muskulären Kraft gedient, nicht aber hinsichtlich der Schmerzen 

genützt und das Allgemeinbefinden habe sich nicht verbessern lassen. Das 50%ige 

Arbeitspensum, das sie ab Mitte September 2011 aufgenommen habe, habe über ihren 

tatsächlichen körperlichen Möglichkeiten gelegen und zwischen Juni und Mitte August 

2012 zu drei mehrtägigen gänzlichen Arbeitsunfähigkeiten geführt. Er halte weiterhin 

fest, dass die markante Verschlechterung des Gesundheitszustands mit dem 

Verkehrsunfall vom 31. (richtig 30.) Dezember 2009 ihren Anfang genommen habe. 

Zuvor sei sie gesund und seit dem 21. November 2007 bis zum Zeitpunkt des 

Verkehrsunfalls nicht arbeitsunfähig gewesen (act. G 12.1). Dr. D.___ führte in seinem 

Bericht vom 16. August 2012 über die Konsultation vom 13. August 2012 aus, dass die 

Beschwerden trotz aller Behandlungsmassnahmen nicht besser, sondern eher 

schlechter würden. Er stellte fest, dass das Training der Patientin sicher suboptimal sei, 

und passte die Schmerzmedikation an, um ein tägliches Selbsttraining sowie zweimal 

wöchentlich Fitnesstraining zu ermöglichen (act. G 12.2). Die Beschwerdeführerin liess 

festhalten, es sei offensichtlich, dass ihre Gesundheitsbeeinträchtigungen, die vom 

Unfall herrührten, nicht ausgeheilt seien. Solange aber unklar sei, ob der Unfall 

allenfalls strukturelle Schäden (z.B. an den Bändern und Bandscheiben am Übergang 

zwischen Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule) hervorgerufen habe, könne auch 

keine Adäquanz-Rechtsprechung greifen. Zunächst sei daher der medizinische 

Sachverhalt mittels eines medizinischen Gutachtens korrekt festzulegen.

C.d  Mit Duplik vom 27. September 2012 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem 

Antrag auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde fest. Sie führte aus, dass auf 

das ärztliche Zeugnis von Dr. F.___ vom 13. August 2012 mangels Fachkompetenz und 

Objektivität sowie wegen Widersprüchlichkeit zu früheren Berichten nicht abgestellt 

werden könne. Der Bericht von Dr. D.___ vom 16. August 2012 bestätige die 

Ausführungen im Einspracheentscheid vom 27. Februar 2012, wonach die massge­

benden Kriterien zur Bejahung des natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs 

zwischen den geltend gemachten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 

30. Dezember 2009 nicht gegeben seien. Mit Kreisarzt Dr. J.___ (vgl. UV-act. 80) sei 

von geheilten Unfallfolgen auszugehen und die Taggeldzahlungen seien zu Recht per 

31. August 2010 eingestellt worden.

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C.e  Der Schriftenwechsel wurde daraufhin am 8. Oktober 2012 abgeschlossen (act. 

G 17).

D.       

D.a  Mit Eingabe vom 5. März 2013 liess die Beschwerdeführerin ihre Replik ergänzen 

und das von der IV-Stelle St. Gallen beim Schweizerischen Zentrum für medizinische 

Abklärungen und Beratungen (SMAB AG), St. Gallen, eingeholte Gutachten vom 

13. Dezember 2012 nachreichen (act. G 18, G 18.1). Sie stellte folgende Anträge:

"1. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin ein Taggeld 

bis zum 31. August 2011 und danach eine Rente von 50% zuzusprechen.

2. Der Beschwerdeführerin sei eine Integritätsentschädigung zuzusprechen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten."

Zum SMAB-Gutachten bzw. zur Begründung ihrer Anträge führte sie aus, die Gutachter 

hätten bei der Würdigung der Arztberichte (S. 21 f.) festgehalten, Dr. D.___ habe sich 

nicht nachvollziehbar über die morphologischen Veränderungen am 12. BWK und 

1. LWK in der Hinsicht geäussert, dass es sich nicht um Traumafolgen, sondern um ein 

Residuum nach durchgemachtem Morbus Scheuermann handle. Dieser Auffassung 

müsse deutlich widersprochen werden, wie auch von andern Beurteilern eindeutig von 

einem posttraumatischen Zustand gesprochen werde (Radiologie Kantonsspital 

St. Gallen [KSSG], Dr. K.___). Damit hätten sich die Aussagen von Dr. D.___ als falsch 

erwiesen und die Beschwerdegegnerin hätte sich nicht darauf abstützen können. Die 

falsche medizinische Beurteilung durch Dr. D.___ sei dafür verantwortlich gewesen, 

dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen worden seien. Die korrekte 

Diagnosestellung des SMAB-Gutachtens zeige, dass die Beschwerden nur auf die 

Verletzungen zurückzuführen seien, die sie beim Unfall erlitten habe. Bei dieser 

Ausgangslage habe sie Anspruch auf weitere Taggeldzahlungen mit zukünftiger 

Ausrichtung einer Rente. Sollte sich nach Abschluss der psychiatrischen Behandlungen 

(eine Intensivierung der Psychotherapie wird von den Gutachtern empfohlen, vgl. S. 28) 

der gesundheitliche Zustand wesentlich bessern, wäre die Rente allenfalls zu 

revidieren.

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D.b  Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Stellungnahme vom 15. April 2013 zur 

Ergänzung der Replik fest, das IV-Gutachten der SMAB AG vom 13. Dezember 2012 

ändere nichts an den bisherigen Ausführungen im Einspracheentscheid vom 27. Feb­

ruar 2012 sowie ihren Rechtsschriften. Auf die pauschale Kausalitätsbeurteilung im IV-

Gutachten (S. 27) könne nicht abgestellt werden. Die nebensächlich ergangene 

Beurteilung der Kausalität im Rahmen eines IV-Gutachtens vermöge die bisherigen, im 

UVG-Verfahren zu dieser Frage ausführlich ergangenen Stellungnahmen nicht in 

Zweifel zu ziehen, spiele doch die Ursache einer allfälligen Invalidität in der IV keine 

Rolle.

D.c  Der Schriftenwechsel wurde daraufhin erneut abgeschlossen.

E.       

Auf die weiteren Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegan­

gen.

Erwägungen:

1.        

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen 

aufgrund des Unfalls vom 30. Dezember 2009 zu Recht per 31. August 2010 (Tag­

geldzahlungen) bzw. 20. April 2011 (Entschädigung weiterer Heilungskosten) eingestellt 

und eine Leistungspflicht darüber hinaus verneint hat.

2.     

2.1   Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die recht­

lichen Voraussetzungen der Leistungspflicht der Unfallversicherung für Unfallfolgen 

gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) und der einschlägigen Rechtsprechung, insbesondere zur Voraussetzung des 

natürlichen und des adäquaten Kausalzusammenhangs und zur Leistungseinstellung 

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bei Erreichen eines krankhaften Vorzustands (Status quo sine vel ante), zutreffend 

dargestellt (E. 2.2, E. 2.4 ff.). Darauf kann verwiesen werden.

2.2   Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung 

des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (vgl. Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] und Art. 43 

ATSG für das Verwaltungsverfahren). Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im 

Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 

wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das 

Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 

Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. 

Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, 

die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen 

(BGE 138 V 221 E. 6, BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. 

BGE 130 I 183 f. E. 3.2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn 

der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des 

Sozialversicherungsgerichts (bzw. vorher der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für 

das Zusammentragen des Beweismaterials besorgt zu sein. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur 

insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 

ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. 

Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im 

Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen 

Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der 

Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 222 E. 6, BGE 125 V 195 E. 2, BGE 117 V 264

E. 3b, je mit Hinweisen). Behauptet die Unfallversicherung, der Kausalzusammenhang 

sei ab einem bestimmten Zeitpunkt dahingefallen, trägt sie dafür die Beweislast (vgl. 

RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E.2; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz 

über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf, S. 54 f.).

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2.3   Für den Beweiswert eines Arztberichts ist nach der höchstrichterlichen 

Rechtsprechung entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück­

sichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini­

schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Fach­

person begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 

grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 

eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, 

sondern dessen Inhalt (BGE 134 V 232 E. 5.1 und BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). 

Auch den Berichten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kann rechtsprechungs­

gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 

nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 

gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 135 V 467 ff. E. 4 und BGE 125 V 353 f. 

E. 3b/ee, je mit Hinweisen). Art. 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft (BV; SR 101) und Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Konvention zum 

Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) geben keinen 

formellen Anspruch auf versicherungsexterne Begutachtung, wenn Leistungsansprüche 

streitig sind. Erachtet das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen 

tatsächlichen Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als 

schlüssig, darf es den Prozess ohne Weiterungen - insbesondere ohne Anordnung 

eines Gerichtsgutachtens - abschliessen (vgl. BGE 135 V 469 E. 4.3.2 mit Hinweisen). 

An die Beweiswürdigung von Stellungnahmen versicherungsinterner Ärztinnen und 

Ärzte sind jedoch strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel 

an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 472 E. 4.7 und Urteil des Bundesgerichts vom 

19. Juni 2013, 8C_700/2011, E. 3.2.2 f., zusammengefasst von Patricia Usinger-Egger 

in: SZS 2013 S. 595).

3.        

3.1   Die Leistungspflicht der Unfallversicherung setzt zunächst einen natürlichen 

Kausalzusammenhang zwischen den über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/25

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hinaus andauernden Gesundheitsbeeinträchtigungen der Beschwerdeführerin und dem 

Unfallereignis voraus.

3.1.1         Anlässlich der Hospitalisation im Kantonsspital St. Gallen unmittelbar nach 

dem

Unfall wurden bei ihr eine Deckenplattenimpressionsfraktur BWK12 und eine LWK1-

Fraktur, ein Hämatom am rechten Oberschenkel und am Knie medial sowie ein 

regredierendes Arzneimittelexanthem diagnostiziert (vgl. Austrittsbericht vom 

11. Januar 2010, UV-act. 9/7). Bereits im Bericht vom 23. März 2010 (UV-act. 33/4) 

hielt Dr. D.___ fest, die Wirbelsäule sei normal belastbar. Selbst wenn Frakturen 

vorhanden gewesen wären (was der Wirbelsäulenspezialist wegen fehlender 

Frakturzeichen in Form von Knochenmarksödemen in Abrede stellte, vgl. UV-act. 16, 

19), wären diese inzwischen konsolidiert. Am 17. August 2010 berichtete er (UV-act. 

74), bezüglich der Unfallfolgen sollte man jetzt davon ausgehen, dass der Vorzustand 

erreicht sei. Diese Aussagen verdeutlichte Dr. D.___ anlässlich der Konsultation vom 

27. September 2010 dahingehend, als er ausführte, die Unfallfolgen dürften als geheilt 

betrachtet werden (UV-act. 74). Dr. K.___ hielt anlässlich der konsiliarischen 

Untersuchung vom 22. Oktober 2010 ebenfalls fest (Bericht vom 28. Oktober 2010, 

UV-act. 84), dass die Impression der Wirbelkörper Th12 und L1 gut ausgeheilt sei. Er 

führte zudem auf Seite 3 dieses Berichts aus, die Schmerzursache liege in der 

ungenügenden Stabilisierung der Wirbelsäule, die von der Versicherten beabsichtigte 

Intensivierung des Muskeltrainings müsse unbedingt durchgeführt werden. Auch diese 

Angaben decken sich mit den Erhebungen von Dr. D.___. Dieser berichtete bereits am 

16. Februar 2010 über die zweite Konsultation der Patientin (UV-act. 19) und danach 

immer wieder von deren Fortschritten, betonte jedoch auch in fast allen Berichten die 

Notwendigkeit der Fortführung und/oder Intensivierung des Krafttrainings zur Stärkung 

der Rückenmuskulatur in den verschiedenen möglichen Formen (Selbsttraining, 

kräftigende Physiotherapie, Krafttraining im Fitnessstudio; vgl. Berichte vom 23. März 

2010 [UV-act. 33/4], vom 27. April 2010 [UV-act. 40], vom 19. Juli 2010 [UV-act. 53], 

vom 17. August 2010 und vom 27. September 2010 [UV-act. 74]). Anlässlich der 

Konsultation vom 1. Dezember 2010 schloss Dr. D.___ die Behandlung ab (UV-act. 96).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/25

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3.1.2         Nackenschmerzen erwähnte die Beschwerdeführerin gegenüber dem 

behandelnden Wirbelsäulenspezialisten nicht, schilderte sie jedoch anlässlich der 

Befunderhebung durch die Psychiaterin Dr. I.___ und bei Dr. K.___ (UV-act. 78, 84). Der 

für eine Zweitmeinung hinzugezogene Konsiliararzt konnte im Nacken keinen patho­

logischen Befund erheben, sondern stellte Zeichen einer Schmerzausweitung fest und 

vermerkte im Bericht vom 28. Oktober 2010, die Nackenschmerzen seien früher schon 

vorhanden gewesen und seien jetzt unter weniger Belastung zunehmend. Auch am 

rechten Knie erhob Dr. K.___ keinen pathologischen Befund, sondern stellte Zeichen 

einer Schmerzausweitung fest. Dr. D.___ hatte bezüglich des rechten Knies am 

27. April 2010 berichtet (UV-act. 40), der behandelnde Kniespezialist halte die Patientin 

von Seiten des Knies für arbeitsfähig (mit Kniespezialist ist offenbar Dr. G.___ gemeint, 

vgl. Berichte der Radiologie Stephanshorn, St. Gallen, vom 12. Februar 2010 an ihn 

[UV-act. 35, Beinphlebographie rechts; UV-act. 38, MRI rechtes Knie]; einen Bericht 

von Dr. G.___ selbst enthalten die Akten nicht). Der Wirbelsäulenspezialist Dr. D.___ 

hatte anlässlich der Untersuchung vom 26. April 2010 ein hinkfreies Gangbild und 

flüssige Bewegungen erhoben (UV-act. 40).

3.1.3         Kreisarzt Dr. J.___ plausibilisierte die Angaben der orthopädischen Chirurgen 

Dr. D.___ und Dr. K.___ aufgrund der Akten und der vorhandenen Bilddokumente (UV-

act. 80, 98). Die Fehlstellung der Wirbelsäule, insbesondere die Skoliose, beurteilte der 

Kreisarzt übereinstimmend mit Dr. K.___ als vorbestehend. Dies wurde auch durch den 

Bericht vom 27. März 2006 über die vertebro-spinale Kernspintomographie (C0 bis 

Th5, UV-act. 104), der nachträglich hinzugezogen worden war, bestätigt (vgl. auch UV-

act. 107, ergänzende Stellungnahme von Kreisarzt Dr. J.___ vom 26. Januar 2011).

3.1.4         Die Herzprellung anlässlich des Unfalls vom 30. Dezember 2009 war bereits 

im Austrittsbericht des Kantonsspitals als fragliche Nebendiagnose bezeichnet und 

danach durch die kardiologische Untersuchung von Dr. E.___ am 10. Februar 2010 

ausgeschlossen worden (UV-act. 9/7, 33/2). Der Kardiologe verneinte dabei aktuell die 

Notwendigkeit weiterer kardiologischer Abklärungen oder gar Therapieeinleitungen und 

berichtete am 12. Februar 2010 auch von kardialer Beschwerdefreiheit der Patientin 

und dass sie bei der Untersuchung kardiopulmonal kompensiert gewesen sei.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/25

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3.1.5         Zusammenfassend ist aufgrund der Akten der Unfallversicherung von den 

physischen Unfallfolgen erstellt, dass sie spätestens Ende Oktober 2010 abgeheilt 

waren. Die Gesundheitsbeeinträchtigungen, über die die Beschwerdeführerin darüber 

hinaus klagte, wie Nacken- und Rückenschmerzen sowie Schmerzen am Knie wurden 

weder von den behandelnden Spezialärzten Dr. D.___ und Dr. G.___ noch vom 

Konsiliararzt Dr. K.___ oder von Kreisarzt Dr. J.___ als natürlich kausale Unfallfolgen 

bejaht. Die Behandlung der zusätzlich bestehenden psychischen Gesundheits­

beeinträchtigungen wurde durch die behandelnde Psychiaterin Dr. I.___ Mitte 

Dezember 2010 eingestellt (vgl. UV-act. 108).

3.2  

3.2.1         Die Akten der Unfallversicherung gaben im Zeitpunkt der Leistungs­

einstellung durch die Beschwerdegegnerin, mithin im Frühjahr 2011 (Verfügung vom 

20. April 2011, UV-act. 117), ein umfassendes Bild über die Ausheilung der physischen 

Unfallfolgen der Beschwerdeführerin. Dies war bereits aufgrund der Berichte der 

behandelnden Ärzte, insbesondere von Dr. D.___ (vgl. UV-act. 74), der Fall. Bestätigt 

wurden diese Einschätzungen durch Dr. K.___, der für eine Zweitmeinung konsiliarisch 

hinzugezogen worden war (vgl. UV-act. 84). Kreisarzt Dr. J.___ beurteilte die Angaben 

von Dr. D.___ und Dr. K.___ aufgrund von deren Berichten, der Röntgenbilder und MRI 

sowie der Vorakten als plausibel. Bei dieser Ausgangslage durfte die 

Beschwerdegegnerin von weiteren medizinischen Abklärungen, insbesondere einer 

Begutachtung, absehen, vom Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs der 

anhaltenden physischen Gesundheitsbeeinträchtigungen der Beschwerdeführerin 

ausgehen und die Adäquanz prüfen.

3.2.2         Das von der IV veranlasste und mit der Replikergänzung vom 5. März 2013 

nachgereichte SMAB-Gutachten vom 13. Dezember 2012 (act. G 18.1) musste auf­

tragsgemäss und aufgrund der finalen Ausgestaltung der IV nicht zwischen unfall­

kausalen und unfallfremden Gesundheitsbeeinträchtigungen unterscheiden. Es listet 

jedenfalls keine physischen Unfallfolgen auf, die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung 

durch die Beschwerdegegnerin per Ende April 2011 noch behandlungsbedürftig waren. 

Insofern ändert sich nichts an der unter Erwägung 3.2.1 dargestellten Sachlage.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/25

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3.2.3         Die Beschwerdeführerin hält - gestützt auf die Ausführungen der SMAB-

Gutachter - die Erhebungen und Berichte von Dr. D.___ und ausgehend von denselben 

auch die Beurteilung von Dr. J.___ als nachweislich falsch und daher für die Frage der 

Leistungserbringung nicht relevant. Dem ist entgegenzuhalten, dass die SMAB-

Gutachter Dr. D.___ nur unvollständig zitierten und die Ablehnung seines Standpunkts, 

Impressionsfrakturen seien nicht ausgewiesen, nur sehr knapp - mit der in anderen 

Berichten geäusserten Meinung eines posttraumtischen Zustands - und damit nicht 

überzeugend begründeten. Dr. D.___ hatte im Bericht vom 10. Februar 2010 (UV-act. 

16) festgehalten, auf den Röntgenbildern finde sich eine Keildeformität BWK12/LWK1 

mit einer kleinen Stufe scheinbar am kranialen Vorderrand beider Wirbelkörper. Diese 

Deformität habe im Verlauf der Röntgenkontrollen nicht zugenommen. Die 

vertebrospinale Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule (LWS) zeige ebenfalls die 

Keildeformität dieser Wirbel. Es bestehe jedoch keinerlei Reaktion im Sinn eines 

Knochenmarködems. Als Diagnose nannte der Wirbelsäulenspezialist (an Stelle der 

Impressionsfrakturen) "Prellungen thorakolumbal Becken, Hüften (UV)". Zur Beurteilung 

führte er im gleichen Bericht aus: "Anhand des kernspintomographischen Aspektes 

BWK12 und LWK1 bin ich der Ansicht, dass es sich um eine alte Keildeformität - 

möglicherweise im Sinn einer abortiven Scheuermann'schen Entwicklungsstörung - 

handelte. Ein ausgeprägtes Knochenmarksödem ist an der Wirbelsäule nach Frakturen 

bis zu zwei Jahren nachweisbar. (…)" Die SMAB-Gutachter hielten auf Seite 17 des 

Gutachtens vom 13. Dezember 2012 fest (act. G  18.1, 2. Abschnitt von Ziff. D. 1.3): 

"Gleichfalls aus unserer Sicht handelt es sich um posttraumatische Keilwirbel BWK12 

und LWK1, d.h. es hat vor nunmehr drei Jahren ein Unfall stattgefunden mit 

Wirbelfrakturen. Leider sind durch die Berichte aus der Rosenbergklinik nicht 

zutreffende Beurteilungen der posttraumatischen Situation am thorako-lumbalen 

Übergang in die Krankengeschichte eingeflossen, die Verwirrung gestiftet haben. Es 

wurde von Residuen eines Morbus Scheuermann gesprochen." Seite 21 des SMAB-

Gutachtens enthält die Aussage: "Nicht nachvollziehbar äussert sich dieser (gemeint ist 

Dr. D.___) über die morphologischen Veränderungen am 12. BWK und 1. LWK in der 

Hinsicht, dass es sich nicht um Traumafolgen, sondern um ein Residuum nach 

durchgemachtem Morbus Scheuermann handelt. Dieser Auffassung muss deutlich 

widersprochen werden, wie auch von anderen Beurteilern eindeutig von einem 

posttraumatischen Zustand gesprochen wird (Radiologie KSSG, Dr. K.___)." Dr. D.___ 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/25

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hatte - anders als von den Gutachtern zitiert - die Keildeformitäten nur möglicherweise 

mit einer Scheuermann'schen Erkrankung begründet. Das Fehlen von Frakturen hatte 

er insbesondere mit dem Fehlen von Knochenmarksödemen als Frakturzeichen erklärt. 

Auch auf den Röntgenbildern, die in seiner Praxis am 16. Februar 2010 angefertigt 

worden waren, stellte Dr. D.___ keinerlei Frakturspalten fest (UV-act. 19). Im Bericht 

vom 23. März 2010 hielt er ausdrücklich fest, selbst wenn Frakturen vorhanden 

gewesen wären, wären diese inzwischen konsolidiert und die Wirbelsäule wieder 

normal belastbar. Er implizierte damit, dass die Therapie mit Muskeltraining und 

Analgesie dieselbe wäre, selbst wenn auch er von Impressionsfrakturen der 

Wirbelkörper Th12 und L1 ausginge. Die Kritik der SMAB-Gutachter an der 

Einschätzung von Dr. D.___ ändert auch deshalb nichts an der Beurteilung, der 

medizinische Sachverhalt sei zum Zeitpunkt der Kausalitätsbeurteilung und Einstellung 

der Leistungen durch die Beschwerdegegnerin vollständig dokumentiert gewesen, weil 

zusätzlich die Beurteilung von Dr. K.___ darlegte, dass die Impressionen ausgeheilt 

waren. Der Konsiliararzt hatte auf Seite 3 seines Berichts vom 28. Oktober 2010 weiter 

ausgeführt (UV-act. 84): "Der verbleibende kyphotische Knick imponiert etwas mehr, da 

die LWS in Streckhaltung steht. Wäre sie mehr lordosiert, würde der Knick in der BWS-

Kyphose untergehen. Die Stellung ist nicht für die Restbeschwerden verantwortlich. Die 

Skoliose ist vorbestehend. Die Schmerzursache liegt in der ungenügenden 

Stabilisierung der Wirbelsäule, die von der Versicherten beabsichtigte Intensivierung 

des Muskeltrainings muss unbedingt durchgeführt werden." Mit diesen Ausführungen 

von Dr. K.___ setzten sich die SMAB-Gutachter ebenfalls nicht auseinander, ja sie 

fanden bereits in der Zusammenfassung seiner Zweitmeinung auf Seite 11 (Ziff. 41) 

keinen Eingang ins SMAB-Gutachten. Das für die IV-Stelle erstellte SMAB-Gutachten 

vermag bei den genannten Unzulänglichkeiten den in Erwägung 3.1 und 3.2.1 

dargelegten Standpunkt, die physischen Unfallfolgen seien spätestens Ende Oktober 

2010 abgeheilt gewesen, nicht umzustossen. Es besteht daher auch kein Anlass für 

das Gericht, eine medizinische Begutachtung der Beschwerdeführerin in Auftrag zu 

geben. Einen entsprechenden Antrag stellte die Beschwerdeführerin im Übrigen in der 

Ergänzung zur Replik vom 5. März 2013 nicht mehr (act. G 18).

3.2.4         Auch aus der Antwort auf die Zusatzfrage 2 ihres Rechtsvertreters auf 

Seite 27 des SMAB-Gutachtens kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten 

für das vorliegende Unfallversicherungsverfahren ableiten. Zwar bejahten die SMAB-

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Gutachter eine Teilkausalität des Unfalls vom 30. Dezember 2009 an den aktuellen 

Beschwerden wegen "nachgewiesenermassen Frakturen des 12. Brustwirbels und 

1. Lendenwirbels". Diese Antwort war im Rahmen der übrigen Ausführungen des 

SMAB-Gutachtens im Fachgebiet Orthopädie/Traumatologie folgerichtig, wurde jedoch 

nicht weiter begründet und blieb im Widerspruch zur begründeten Darlegung von 

Dr. D.___, es fehlten sowohl Knochenmarksödeme im MRI vom 29. Januar 2010 (UV-

act. 18) als auch Frakturspalten in den Röntgenbildern vom 16. Februar 2010 (UV-act. 

19) als Frakturzeichen. Dass das SMAB-Gutachten im Fachgebiet Orthopädie/

Traumatologie Mängel aufweist, weil die Gutachter die Vorakten nur teilweise 

einbezogen, die medizinischen Zusammenhänge lückenhaft darstellten, die Beurteilung 

der medizinischen Situation unter Berücksichtigung der abweichenden Stellungnahmen 

von Dr. D.___ und Dr. K.___ nicht einleuchtet und daher die Schlussfolgerungen der 

SMAB-Gutachter ungenügend begründet und nicht nachvollziehbar sind, ist in der 

vorstehenden Erwägung 3.2.3 ausgeführt worden, worauf verwiesen wird. Die 

Beschwerdegegnerin führte zur Kausalitätsbeurteilung des SMAB-Gutachtens denn 

auch zu Recht aus, diese sei auf das Unfallversicherungsverfahren nicht ohne weiteres 

übertragbar, gehe es doch im IV-Verfahren - im Gegensatz zu demjenigen der 

Unfallversicherung - nicht um die Ursache einer allfälligen Invalidität. Zudem wurden 

die Zusatzfragen unter der Prämisse gestellt, sie seien für die haftpflichtrechtliche, 

mithin zivilrechtliche Auseinandersetzung mit bio-psycho-sozialem Krankheitsbegriff 

von Bedeutung, was für das Unfallversicherungsverfahren nicht zutrifft (Seite 27 Mitte 

des SMAB-Gutachtens).

3.3   Die Beschwerdeführerin macht eine über den 1. September 2010 hinaus 

andauernde Arbeitsunfähigkeit und einen entsprechenden Taggeld-Anspruch geltend. 

Die Taggeldzahlungen waren durch die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 

20. August 2010 per Ende August 2010 eingestellt worden (UV-act. 58). An dieser 

Einstellung der Taggeldzahlungen hielt sie auch in der Verfügung vom 20. April 2011 

(UV-act. 117) und im angefochtenen Einspracheentscheid fest. Dieser Streitpunkt ist 

nachfolgend zu entscheiden.

3.3.1         Gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf ein 

Taggeld, wenn sie infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig ist. Der 

Anspruch auf Taggelder erlischt gemäss Abs. 2 2. Satz von Art. 16 UVG mit der 

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Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem 

Tod der versicherten Person. Art. 6 ATSG umschreibt Arbeitsunfähigkeit als durch eine 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, 

volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare 

Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern 

Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt.

3.3.2         Die Beschwerdeführerin war zunächst 100% arbeitsunfähig geschrieben 

worden (vgl. UV-act. 19, 40). Ab Mitte Juni 2010 nahm sie die bisherige Reinigungs­

arbeit im Rahmen eines Arbeitsversuchs beim B.___ auf. Dabei wurde sie anfangs von 

Tätigkeiten in gebückter Haltung und vom Heben von Lasten (Leeren der Papierkörbe 

und Staub saugen) dispensiert (vgl. Besprechungsprotokolle vom 10. und 25. Juni 

2010, UV-act. 48). Dr. D.___ hielt am 19. Juli 2010 fest (UV-act. 53), er halte die 

Patientin im Rahmen eines 25%-Pensums, wie vor dem Unfall erbracht, wieder für 

leistungsfähig. Sicher sei es sinnvoll, wenn sie zu Beginn noch eine leichte Arbeit 

zugeteilt bekomme. Besonders das Heben und Tragen von grösseren Lasten sowie 

vorgeneigte und gebückte Tätigkeiten sollten eingeschränkt werden. Ab August sollte 

dann eine weitere Steigerung zumutbar sein. Auch im Rahmen des Arbeitstrainings 

wäre seines Erachtens die Arbeitsleistung weiter ausbaubar. Ab 16. August 2010 (und 

nach drei Wochen Ferien [UV-act. 50]) wurde die Beschwerdeführerin während zwei 

Wochen in der Näherei des B.___ eingesetzt (UV-act. 57, 67). Anlässlich der 

Konsultation vom 17. August 2010 hielt Dr. D.___ fest (UV-act. 74), er erachte die 

Patientin seit dem 16. August 2010 im Rahmen des vor dem Unfall Geleisteten wieder 

für voll arbeitsfähig. Es wäre sicher sinnvoll, wenn sie die aktuelle Arbeitsumstellung in 

eine leichtere Tätigkeit in der Näherei mindestens für die nächsten ein bis zwei Monate 

beibehalten könnte. Am 27. August 2010 präzisierte der behandelnde 

Wirbelsäulenspezialist (UV-act. 65), am 19. Juli 2010 habe die Arbeitsfähigkeit der 

Patientin auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und als Hauswartin 0% betragen. Nach der 

letzten Konsultation vom 17. August 2010 habe eine Arbeitsfähigkeit für eine 

angepasste Tätigkeit zeitlich im Rahmen der vor dem Unfall ausgeübten zwei bis drei 

Stunden betragen. Seit dem 16. August 2010 arbeite die Patientin nach interner 

Umpositionierung nun in der Näherei statt im Reinigungsdienst. Er nehme an, die 

Arbeitstätigkeit als Hauswartin beziehe sich auf den Reinigungsdienst, den die Patien­

tin am B.___ ausgeführt habe. Für diese Tätigkeit sei sie noch nicht arbeitsfähig.

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3.3.3         Hausarzt Dr. F.___ bewertete die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin 

ab 16. August 2010 und bis Ende August 2010 wegen einer unfallfremden Zoster-

Infektion L3/L4 (Gürtelrose) und somit krankheitsbedingt mit 100% (UV-act. 61). 

Dr. K.___ hielt in seinem Bericht vom 28. Oktober 2010 fest, Dr. F.___ beurteile sie ab 

dem 7. September 2010 wegen des Unfalls zu 50% arbeitsfähig (UV-act. 84, S. 1 

unten). Der Konsiliararzt schätzte die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht 

ausdrücklich ein. Er empfahl aber die rasche Wiederaufnahme der Arbeit in Teilzeit mit 

anschliessender Steigerung und nannte keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit. 

Weiter führte er aus, die Forderung der Patientin zu einer 100-prozentigen Tätigkeit 

(weil die abnehmenden familiären Pflichten dies jetzt erlaubten) erfolge in einem 

schlechten Zeitpunkt (UV-act. 84, Beurteilung S. 3 unten). Dr. F.___ hielt im Bericht 

vom 7. Februar 2011 eine merkliche Besserung unter der Manualtherapie bei 

Chiropraktor Dr. L.___ fest und beurteilte die Arbeitsunfähigkeit seit dem 1. Januar 

2011 noch mit 50%, ohne ausdrücklich zu erwähnen, ob diese Einschränkung auf 

unfallkausale physische, auf psychische Beeinträchtigungen oder den Vorzustand 

zurückzuführen sei (UV-act. 109).

3.3.4         Anlässlich der Besprechung vom 11. August 2010 war seitens der Unfallver­

sicherung festgehalten worden, im Sinn eines erleichterten Einstiegs werde das Tag­

geld noch im vollen Umfang erbracht. Danach gehe eine weitere Arbeitsunfähigkeit 

nicht mehr zu Lasten des Unfallereignisses (UV-act. 57 f.). Die Beschwerdegegnerin 

hatte sich bei der Einstellung der Taggeldzahlungen auf die Atteste zur physischen 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin von Dr. D.___ abgestützt. Kreisarzt Dr. J.___ 

hatte am 18. Oktober 2010 (UV-act. 80) dazu festgehalten, es sei klar, dass Arbeiten im 

Reinigungsdienst für Rückenschmerz-Patienten belastender seien; dies dürfe aber in 

dem Teilpensum als zumutbar gesehen werden.

3.3.5         Aufgrund der vorstehend zitierten ärztlichen Einschätzungen zur unfallbe­

dingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin muss angenom­

men werden, Dr. D.___ habe nicht erkannt, dass die Patientin vor dem Unfall neben der 

Tätigkeit als Reinigungsangestellte am B.___ mit einem Pensum von ca. 25% bzw. zwei 

bis drei Stunden pro Tag auch ein solches als Hauswartin von 5.54 Stunden pro Woche 

bzw. rund 1.2 Stunden pro Tag innehatte. Vielmehr ging er besonders in seiner 

einlässlichen Stellungnahme vom 27. August 2010 (UV-act. 65) davon aus, dass die 

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beiden Tätigkeiten identisch seien. Kreisarzt J.___ seinerseits setzte sich am 

18. Oktober 2010 (UV-act. 80) nicht ausdrücklich mit der einlässlichen Stellungnahme 

von Dr. D.___ vom 27. August 2010 (UV-act. 65) auseinander. Weder darin noch in 

seiner Beurteilung vom 6. Dezember 2010 (UV-act. 98) erwähnte er das zusätzliche 

Pensum der Beschwerdeführerin als Hauswartin. Vielmehr hielt er die Arbeitsfähigkeit 

für das Teilzeitpensum im ursprünglichen Rahmen für gegeben und verwies dazu auf 

die Angaben von Dr. D.___. Diese hatten sich, wie vorstehend gezeigt, jedoch nur auf 

die Reinigungstätigkeit am B.___ bezogen. Wird der gesamte Umfang der 

Arbeitstätigkeit der Beschwerdeführerin von ca. 38% (25% plus ca. 13%) 

berücksichtigt, ist der Prognose von Dr. D.___ folgend erst Ende Oktober 2010 wieder 

von einer vollen Arbeitsfähigkeit für die Gesamtheit dieser rückenbelastenden 

Tätigkeiten auszugehen. Dies deckt sich auch mit der Beurteilung durch Dr. K.___, der 

in seinem Bericht vom 28. Oktober 2010 (UV-act. 84) aufgrund der Untersuchung der 

Beschwerdeführerin vom 22. Oktober 2010 die rasche Wiederaufnahme der 

Arbeitstätigkeit in Teilzeit mit anschliessender Steigerung empfahl und die Arbeits­

fähigkeit dafür nicht als eingeschränkt beurteilte.

3.3.6         Bis Ende Oktober 2010 hatte die Beschwerdeführerin im Übrigen auch eine 

angemessene Frist, sich für eine Arbeitstätigkeit in ihrem erlernten Beruf als 

Schneiderin zu bewerben. Wie auch der Arbeitsversuch am B.___ zeigte (vgl. UV-act. 

57, 65, 74), handelt es sich dabei um eine zumutbare Tätigkeit, die dem Leiden der 

Beschwerdeführerin angepasst war. Für die Beurteilung ihrer Arbeitsfähigkeit und das 

Dahinfallen einer unfallbedingten Einschränkung waren damit ab November 2010 

zusätzlich auch die Voraussetzungen von Art. 6 2. Satz ATSG erfüllt.

3.3.7         Da die Beschwerdegegnerin die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nur 

aufgrund ihrer Einschränkungen in der Reinigungstätigkeit beim B.___ beurteilte und 

mit Dr. D.___ die Einschränkungen als Hauswartin ausser Acht liess, war die Einstellung 

der Leistungspflicht für Taggelder per Ende August 2010 nicht rechtens. Vielmehr ist 

von der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit für beide Teilzeitpensen per Ende 

Oktober 2010 auszugehen. Aufgrund der Atteste von Dr. F.___ für eine 50-prozentige 

Arbeitsfähigkeit hat die Beschwerdegegnerin für die beiden Monate September und 

Oktober 2010 je hälftige Taggelder nachzuzahlen.

4.        

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4.1   Streitig ist weiter der Zeitpunkt, zu welchem die Beschwerdegegnerin die 

Adäquanzquanzprüfung vorgenommen hatte, mithin der 20. April 2011. Nachdem - wie 

dargelegt (vgl. E. 3) - die physischen Unfallfolgen spätestens Ende Oktober 2010 

abgeheilt waren, kann es hier nur noch um den adäquaten Kausalzusammenhang der 

psychiatrischen Diagnosen (Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion 

ICD-10 F43.21 [UV-act. 78]) bzw. um eine allfällige psychische Fehlentwicklung mit 

möglicher Auswirkung auf das Schmerzempfinden und die Kosten der entsprechenden 

Heilbehandlung gehen. Zwar wurde mit der Anpassungsstörung eine natürlich kausale 

Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit diagnostiziert. Fehlt es jedoch an der 

Adäquanz, kann nach der Rechtsprechung die Frage offen gelassen werden, ob deren 

natürliche Kausalität zum Unfall anhält (vgl. BGE 135 V 472 E. 5.1 mit Hinweisen).

4.2   Im Entscheid 134 V 113 ff. E. 4 hatte das Bundesgericht festgehalten, der Zeit­

punkt, in welchem ein Unfallversicherer einen Versicherungsfall mit Einstellung der bis 

anhin gewährten vorübergehenden Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung) und 

Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente (als Dauerleistung) und/oder auf eine 

Integritätsentschädigung abschliessen dürfe, sei in Anwendung von Art. 19 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) dann gegeben, wenn 

von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden könne. Die durch 

weitere zweckmässige Heilbehandlung (im Sinn von Art. 10 Abs. 1 UVG) erhoffte 

Besserung müsse ins Gewicht fallen und sich insbesondere in einer Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit auswirken (BGE 134 V 115 E. 4.3), wobei der Gesundheitszustand der 

versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen 

beurteilt werden müsse (BGE 111 V 25 E. 3c am Ende). An dieser Praxis hat das 

Bundesgericht seither in ständiger Rechtsprechung festgehalten (vgl. Urteile vom 

31. Juli 2013, 8C_970/2012, E. 2.3, und vom 22. November 2010, 8C_188/2010, E. 3, 

je mit Hinweisen). Mit Bezug auf die Adäquanzprüfung bei psychischer Fehlentwicklung 

nach Unfall (vgl. BGE 115 V 140 E. 6c/aa) hat es ausdrücklich ausgeführt, dass die 

psychischen Unfallfolgen auf den Zeitpunkt der Adäquanzprüfung keinen Einfluss 

haben, da sich die Adäquanz der hier einzig zu berücksichtigenden physischen 

Komponenten im Zeitpunkt, in welchem von einer Fortsetzung der auf die somatischen 

Leiden gerichteten Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann, 

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zuverlässig beurteilen lassen (BGE 134 V 116 E. 6.1, SVR 2007 UV Nr. 29 [U 98/06] 

S. 99 E. 3.1).

4.3   Wie bereits in Erwägung 3.1.1 ausgeführt, hatte Dr. D.___ im Bericht vom 

17. August 2010 festgehalten, bezüglich Unfallfolgen sei der Vorzustand erreicht, und 

am 27. September 2010 präzisiert, die Unfallfolgen dürften als geheilt betrachtet 

werden (beide Berichte bzw. Eintragungen in der Krankengeschichte UV-act. 74). Laut 

Bericht vom 1. Dezember 2010 hatte der Wirbelsäulenspezialist die Behandlung der 

Beschwerdeführerin anlässlich der Konsultation vom 25. November 2010 

abgeschlossen (UV-act. 96). Auch Dr. K.___ hatte im Bericht vom 28. Oktober 2010 

festgehalten, die Impressionen seien ausgeheilt (UV-act. 84). Wie in Erwägung 3.3 

dargestellt, hörte Ende Oktober 2010 auch die relevante Einschränkung der Arbeits­

fähigkeit auf. Somit hätte die Adäquanz bereits per Ende Oktober 2010 geprüft werden 

können. Der spätere Zeitpunkt der Kausalitätsprüfung vom 20. April 2011 ist daher 

nicht zu beanstanden.

5.        

5.1   Mit Verfügung vom 20. April 2011, bestätigt im angefochtenen Einsprache­

entscheid vom 27. Februar 2012, hatte die Beschwerdegegnerin den adäquaten 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 30. Dezember 2009 und den 

anhaltend geklagten Gesundheitsbeeinträchtigungen der Beschwerdeführerin verneint 

und per 20. April 2011 die Leistungen eingestellt, welche zu jenem Zeitpunkt nur noch 

die Vergütung von Heilbehandlungen umfassten. Diese Leistungseinstellung ist streitig.

5.2   Die Beschwerdegegnerin hatte im angefochtenen Einspracheentscheid die recht­

lichen und rechtsprechungsmässigen Grundlagen der Einstellung der Versicherungs­

leistungen bei Vorliegen psychisch bedingter Gesundheitsbeeinträchtigungen 

zutreffend dargelegt (E. 2.6 und E. 2.8). Darauf kann verwiesen werden.

5.3   Die Unfallversicherung ist zutreffend von einem höchstens mittelschweren Unfall 

im engeren Sinn, eher jedoch einem mittelschweren Ereignis an der Grenze zu den 

leichten Unfällen ausgegangen und hat richtig festgehalten, dass der adäquate 

Kausalzusammenhang nur bejaht werden könne, wenn eines der Adäquanzkriterien 

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gemäss BGE 115 V 133 in besonders ausgeprägter Weise vorliege oder mehrere 

Kriterien gleichzeitig erfüllt seien. Gegen die Adäquanzprüfung als solche brachte der 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin keine Einwände vor. Die Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin zu den einzelnen Adäquanzkriterien sind nicht zu beanstanden; 

ebenfalls nicht die Tatsache, dass sie das Vorliegen sämtlicher Kriterien verneinte. Die 

Verneinung des Kausalzusammenhangs und die Einstellung der Leistungen per 

20. April 2011 (zu diesem Zeitpunkt nur noch die Heilungskosten betreffend) sind daher 

folgerichtig und korrekt. Ein allfälliger Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine 

Invalidenrente und/oder eine Integritätsentschädigung ist bei fehlendem 

Kausalzusammenhang nicht gegeben und somit von der Beschwerdegegnerin in der 

Verfügung vom 20. April 2011 (UV-act. 117) und im angefochtenen Einspracheent­

scheid vom 27. Februar 2012 (act. G 1.1 E. 2.11) zu Recht verneint worden.

6.        

6.1   Im Sinn der Erwägungen ist die Beschwerde demnach dahingehend teilweise 

gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 27. Februar 2012 aufzuheben, als die 

Beschwerdeführerin vom 1. September 2010 bis 31. Oktober 2010, bei einer 

Arbeitsunfähigkeit von 50%, Anspruch auf Taggelder der Unfallversicherung hat. Im 

Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.

6.2   Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen hat die 

teilweise obsiegende Beschwerdeführerin gegenüber der Beschwerdegegnerin 

Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Es rechtfertigt sich, diese 

ermessensweise - ausgehend von einer Pauschalentschädigung von Fr. 4'000.-- bei 

vollem Obsiegen - auf pauschal Fr. 1'000.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) festzulegen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird dahingehend teilweise gutgeheissen und der Einsprache­

entscheid vom 27. Februar 2012 aufgehoben, als die Beschwerdeführerin vom 

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1. September 2010 bis 31. Oktober 2010 Anspruch auf Taggelder bei einer 

Arbeitsunfähigkeit von 50% hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mit pauschal Fr. 1'000.--

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 03.03.2014
	ATSG Art. 43 f., UVG Art. 6 Abs. 1: Unfallkausalität bei psychischer Fehlentwicklung zu Recht zum gewählten Zeitpunkt geprüft und verneint. Medizinische Unterlagen genügen, um Leistungen der Unfallversicherung einzustellen. Kein Bedarf nach zusätzlicher Begutachtung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. März 2014, UV 2012/24).Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2014

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