# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5006a991-e13e-5f75-8167-7b152d2999ee
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 23.04.2025 SV1 2024 92
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV1-2024-92_2025-04-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 23. April 2025

Referenz SV1 24 92

Instanz Erste sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
von Salis und Bäder Federspiel 
Kuster, Aktuarin

Parteien Erben von A._____
1. B._____, 
2. C._____, 
gesetzlich vertreten durch ihren Vater B._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden
IV-Stelle, 
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach IVG

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Sachverhalt

A. A._____, Jahrgang _____, arbeitete zuletzt in [...]. Im März 2023 meldete sie 
sich unter Hinweis auf Beeinträchtigungen beim Laufen und Stehen bei der IV-Stelle 
des Kantons Graubünden (nachfolgend: IV-Stelle) zum Leistungsbezug an 
(berufliche Integration / Rente). In der Folge klärte die IV-Stelle den Sachverhalt ab 
und holte verschiedene Unterlagen ein.

B. Den Akten lässt sich entnehmen, dass sich A._____ bei einem Sturz Anfang 
November 2021 eine Fraktur des Trochanter major rechts zuzog, welche jedoch erst 
Monate später im März 2022 bildgebend festgestellt worden war. Die diagnostizierte 
Pseudarthrose des Trochanter major rechts wurde am 12. April 2022 mit einer Platte 
operativ versorgt. Postoperativ persistierten Schmerzen und eine ausgeprägte 
Muskelatrophie mit verminderter Kraft und einer Bewegungseinschränkung.

C. Nachdem A._____ im Februar 2023 eine gastrointestinale Blutung sowie 
eine hospital acquired Pneumonie erlitten hatte, wurde sie vom 2. März 2023 bis 
zum 9. März 2023 erneut hospitalisiert. Im Austrittsbericht des Spitals D._____ vom 
9. März 2023 wurden folgende Diagnosen ausgewiesen:

1. Rezidivierende, anämisierende, kreislaufrelevante gastrointestinale Blutung, 
ED 19.02.2023, EM 13.02.2023

2. Ausgeprägte Malnutrition

3. Äthyltoxische Hepatopathie, ED 03.03.2023

4. Hospital acquired Pneumonie, ED 22.02.2023

5. Kleiner lokalisierter Seropneumothorax links, 03.03.2023

6. Verdacht auf eine Kardiomyopathie unklarer Ätiologie

7. Hyperregenerative, normochrome, normozytäre Anämie

8. Schwere Soor-Ösophagitis, 19.02.2023 

9. Unklare Milzläsion, DD venöse Malformation

10. Psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol

11. Chronisch depressive Störung; aktuell 02/2023: keine depressive Episode

D. Mit E-Mail vom 24. Juli 2023 teilte der Hausarzt Dr. med. E._____, Facharzt 
für Innere Medizin, der IV-Stelle mit, am 30. Juni 2023 sei bei A._____ eine 
neurologische Abklärung durchgeführt worden. Der Neurologe Dr. med. F._____ 
habe dabei eine demyelinisierende und axonale Polyneuropathie festgestellt, 
welche die Rehabilitation der Unfallfolgen erschwere und verlangsame. Die 
Ursache sei nicht krankheitsbedingt, eher nutritiv-toxisch. Weitere Abklärungen 
hätten keine Hinweise auf andere Ursachen ergeben. 

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E. Auf entsprechende Nachfrage hin teilte der Hausarzt Dr. med. E._____ der 
IV-Stelle mit E-Mail vom 17. August 2023 mit, der Gesundheitszustand von A._____ 
habe sich noch nicht dermassen verbessert, dass mit einer 
Eingliederungsmassnahme begonnen werden könnte. Es würden weiterhin 
Physiotherapie und selbständige Übungen durchgeführt. Ausserdem bestehe 
zurzeit kein Alkoholkonsum, sodass auch kein stationärer Entzug stattfinden müsse. 
Aufgrund der Fortschritte, die allerdings sehr langsam seien, wäre evtl. eine 
Rehabilitation in einer geeigneten Klinik angezeigt. Die Ausübung einer adaptierten 
Tätigkeit sei zurzeit noch nicht möglich, da A._____ immer noch zu schwach sei.

F. In ihrer Beurteilung vom 23. August 2023 hielt die Ärztin G._____, Fachärztin 
für Allgemeine Innere Medizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sodann 
fest, es liege ein instabiler Gesundheitszustand mit eingeschränkter Mobilität vor, 
weshalb mit Eingliederungsmassnahmen noch nicht gestartet werden könne. 
Gleichzeitig gelangte sie zum Schluss, es sei angemessen und zielführend, 
A._____ im Rahmen der Schadenminderungspflicht zur Suchtmittelabstinenz 
aufzufordern. Die aktuelle Arbeitsfähigkeit betrage 0 %, steigerbar auf ca. 40-50 % 
im Verlauf der nächsten ca. vier Monate bzw. – nach erfolgter Abstinenz – auf 80 % 
im Verlauf der nächsten vier bis sechs Monate.

G. In der Folge forderte die IV-Stelle A._____ mit Schreiben vom 28. August 
2023 dazu auf, ab dem 10. September 2023 und danach alle drei bis vier Wochen 
einen Alkohol-Abstinenznachweis zu erbringen. Dieser Nachweis sei bis zum 
Abschluss der Abklärungen der Invalidenversicherung, d.h. bis zum Erhalt des 
Vorbescheids bezüglich Rentenleistungen, zu erbringen. Begründend hielt sie im 
Wesentlichen fest, aus den Dokumenten sei ein erhebliches Suchtproblem 
erkennbar und die Arbeitsfähigkeit liesse sich durch fortgeführte Abstinenz 
wesentlich steigern. Ausserdem hielt sie fest, dass sie ihre Bemühungen hinsichtlich 
beruflicher Eingliederung beenden und über den Rentenanspruch so entscheiden 
würde, als hätte A._____ die Massnahme durchgeführt, sollte sie der Aufforderung 
zur Erbringung des Alkohol-Abstinenznachweises nicht nachkommen. Diesfalls 
würde ihr dann die prognostizierte Erwerbsfähigkeit angerechnet und die 
Leistungen würden ganz oder teilweise abgelehnt. 

H. Mit Vorbescheid vom 16. Oktober 2023 stellte die IV-Stelle A._____ die 
Abweisung des Leistungsbegehrens wegen Verletzung der 
Schadenminderungspflicht in Aussicht. Begründend hielt sie im Wesentlichen fest, 
gemäss den medizinischen Unterlagen bestehe bei A._____ eine Suchtproblematik. 
Die Arbeitsfähigkeit lasse sich durch eine Suchtmittelabstinenz wesentlich steigern. 
Mit Einschreiben vom 28. August 2023 sei A._____ auf die 

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Schadenminderungspflicht bezüglich der Alkoholabstinenz hingewiesen worden. 
Die erforderlichen Laborwerte seien bis heute nicht eingetroffen. Aus medizinischer 
Sicht bestehe ohne Suchtmittelkonsum eine Eingliederungsfähigkeit. 

I. Nach der Durchführung des Einwandverfahrens verfügte die IV-Stelle am 
16. September 2024 wie vorbeschieden und wies das Leistungsbegehren von 
A._____ ab. 

J. Hiergegen erhob A._____ am 9. Oktober 2024 Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht bzw. heutigen Obergericht des Kantons Graubünden und 
beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 16. September 2024 und die 
Rückweisung der vorliegenden Sache zwecks Einholung eines 
Sachverständigengutachtens (Neurologie / Psychiatrie / Orthopädie). Begründend 
hielt sie im Wesentlichen fest, es möge zwar zutreffen, dass die Abklärungen der 
IV-Stelle ergeben hätten, dass bei A._____ eine gewisse Suchtproblematik vorliege 
(vorgelegen habe). Ob sich die Arbeitsfähigkeit trotz der multiplen Beschwerden 
durch eine vollständige Suchtmittelabstinenz wesentlich steigern lasse, sei jedoch 
eine einseitige unbegründete Einschätzung der IV-Stelle und könne ohne 
Gutachten nicht geklärt werden. Diese Einschätzung widerspreche im Übrigen 
teilweise sogar dem Case Report, in welchem nämlich bereits am 22. Mai 2023 
sinngemäss festgehalten worden sei, das Suchtleiden habe zu schwerwiegenden 
Folgeerkrankungen geführt und die Prognose betreffend Gesundheitszustand sei 
aufgrund des langjährigen Verlaufs mit diversen Organschädigungen ungünstig. 
Auch scheine die IV-Stelle zu übersehen, dass bei einer Alkoholproblematik der 
umgehende komplette Verzicht auf Alkohol auch gefährlich sein könne; sowohl in 
psychischer als auch in körperlicher Hinsicht. Weiter hielt A._____ fest, der 
Rentenanspruch setze zwar voraus, dass die versicherte Person ihre 
Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder 
herstellen, erhalten oder verbessern könne. Dies ändere jedoch nichts daran, dass 
man bei einem Abhängigkeitssyndrom – genau gleich wie bei psychischen 
Beschwerden – ein Gutachten mit Indikatorenprüfung einholen müsse, damit man 
überhaupt erst prüfen könne, ob Eingliederungsmassnahmen zumutbar seien sowie 
sich die Erwerbsfähigkeit durch etwelche Eingliederungsmassnahmen wieder 
herstellen, erhalten oder verbessern lasse. 

K. In ihrer Vernehmlassung vom 21. Oktober 2024 beantragte die IV-Stelle 
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 
Zur Begründung verwies sie primär auf die angefochtene Verfügung vom 
16. September 2024 und führte ergänzend dazu insbesondere aus, der Umstand, 
dass A._____ nebst den Unfallfolgen an einer unbehandelten Pneumonie sowie an 

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psychischen Beschwerden leide, spreche noch mehr für die von ihr vertretene 
Auffassung, dass A._____ ihre Möglichkeiten zur Eingliederung nicht ausgeschöpft 
habe und dass sie folglich gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG keinen Rentenspruch 
habe. Denn nicht nur eine Alkoholabstinenz, sondern auch eine Behandlung der 
Pneumonie sowie eine psychiatrische Behandlung würden offensichtlich der 
Eingliederung von A._____ dienen. Letztere verzichte aber unverständlicherweise 
auch auf diese Behandlungen.

L. Mit Datum vom 23. Oktober 2024 hielt A._____ replicando an ihren 
bisherigen Anträgen fest und vertiefte ihre bisherige Argumentation. Die 
Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 29. Oktober 2024 auf die 
Einreichung einer Duplik. 

M. Am _____ 2025 verstarb A._____. Mit Schreiben vom _____ 2025 reichte 
Rechtsanwalt Adrian Scarpatetti den Entscheid des erstistanzlichen Zivilgerichts 
des Regionalgerichts H._____ vom _____ 2025 betreffend Testamentseröffnung 
ein, welchem entnommen werden kann, dass die verstorbene A._____ ihren 
Ehemann B._____ sowie ihre Tochter C._____ als Erben hinterlassen hat. 
Gleichzeitig teilte er mit, dass die Erben die Weiterführung des Verfahrens 
wünschen.

Erwägungen

1.1. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu 
Recht einen Anspruch von A._____ auf Leistungen der Invalidenversicherung 
infolge Verletzung der Schadenminderungspflicht bzw. einer angenommenen 
Eingliederungsfähigkeit verneint hat. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente kann 
angesichts der Anmeldung im März 2023 gestützt auf Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens 
ab dem 1. September 2023 (d.h. sechs Monate nach Geltendmachung des 
Leistungsanspruchs) entstehen, sofern bis dahin das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 
lit. b IVG erfüllt ist. Diesbezüglich anerkennt RAD-Ärztin G._____ in 
Übereinstimmung mit Hausarzt Dr. med. E._____, dass die angestammte Tätigkeit 
[...] nicht mehr zumutbar und seit März 2022 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 
ausgewiesen ist (vgl. Beurteilung vom 22. Mai 2023 [IV-act. 80 S. 6]; siehe ferner 
die zahlreichen Arztzeugnisse von Dr. med. E._____ [IV-act. 18, 34 und 53] sowie 
die unfallversicherungsmedizinische Beurteilung von Dr. med. I._____, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 
22. Februar 2023 [IV-act. 19 S. 4]). Das Wartejahr war somit am 1. September 2023 
bereits erfüllt (wobei anzunehmen ist, dass auch im Haushaltsbereich in 
medizinischer Hinsicht eine erhebliche Einschränkung bestand [vgl. BGE 130 V 97; 

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siehe ferner Kreisschreiben des Bundesamts für Sozialversicherungen {BSV} über 
Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung {KSIR}, gültig ab 1. Januar 2022, 
Rz. 2219]). Mithin entstünde ein Anspruch auf eine Invalidenrente ab diesem 
Zeitpunkt, sofern A._____ ihre Erwerbstätigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im 
Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wiederherstellen, erhalten oder verbessern konnte (Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). 

1.2. In Bezug auf das anwendbare Recht ist festzuhalten, dass seit dem 1. Januar 
2022 die revidierten Bestimmungen des IVG (sowie des ATSG) und der IVV 
(SR 831.201) in Kraft sind (Weiterentwicklung der IV). Weil in zeitlicher Hinsicht – 
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen – grundsätzlich 
diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu 
ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (statt 
vieler: BGE 149 II 320 E. 3, 148 V 174 E. 4.1, 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1; 
Urteil des Bundesgerichts 8C_521/2021 vom 22. März 2022 E. 2.2), die 
angefochtene Verfügung nach dem Inkrafttreten der Gesetzesänderungen vom 
19. Juni 2020 datiert und der hier umstrittene Rentenanspruch seine Begründung 
ab dem 1. September 2023 fände, sind die ab dem 1. Januar 2022 geltenden 
Normen anwendbar (vgl. Übergangsbestimmungen des IVG zur Änderung vom 
19. Juni 2020 und Übergangsbestimmungen der IVV zur Änderung vom 
3. November 2021; siehe ferner KSIR, Rz. 9100).

1.3. Aufgrund des Hinschieds von A._____ am _____ 2025 erstreckt sich der 
Beurteilungszeitraum vorliegend vom 1. September 2023 bis zum _____ 2025 (vgl. 
Art. 30 lit. c IVG, wonach der Rentenanspruch mit dem Tod der 
anspruchsberechtigten Person erlischt). Uneins sind sich die Verfahrensbeteiligten 
insbesondere hinsichtlich der infolge einer Verletzung der 
Schadenminderungspflicht angenommenen Eingliederungsfähigkeit von A._____. 
Die Gewährung von beruflichen Massnahmen, wie sie noch mit Einwand vom 
6. November 2023 beantragt worden war, fällt aufgrund ihres Hinschieds ausser 
Betracht. 

2.1. Das in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG (vgl. auch Art. 16 ATSG [SR 830.1]) geregelte 
Anspruchserfordernis, die Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare 
Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern zu können, 
bringt den Grundsatz "Eingliederung statt Rente" gemäss der 5. IV-Revision (Art. 1a 
lit. a-c IVG) zum Ausdruck. Damit wird der seit Beginn der Invalidenversicherung 
geltende Grundsatz "Eingliederung vor Rente" verstärkt (vgl. MEYER/REICHMUTH, in: 
Stauffer/Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 4. Aufl. 2022, Art. 28 N. 4). 

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Rentenleistungen werden nur erbracht, wenn die versicherte Person nicht oder in 
bloss ungenügendem Masse eingegliedert werden kann (vgl. MEYER/REICHMUTH, 
a.a.O., Art. 28 N. 8). Gemäss der Selbsteingliederung als Ausdruck der allgemeinen 
Schadenminderungspflicht muss die versicherte Person, bevor sie Leistungen der 
Sozialversicherung verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorkehren, um die Folgen 
der Invalidität bestmöglich zu mindern (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_674/2019 
vom 9. Dezember 2019 E. 3.4.3 m.H.a. BGE 113 V 22 E. 4a; vgl. auch 
MEYER/REICHMUTH, a.a.O., Art. 28 N. 4 ff. sowie KIESER, in: 
Kieser/Kradolfer/Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum ATSG, 5. Aufl. 2024, 
Vorbemerkungen N. 90 ff. m.H.a. BGE 126 V 241 E. 5). Ein Rentenanspruch kann 
erst nach Beendigung der Eingliederungsmassnahmen entstehen, und zwar selbst 
dann, wenn diese nur einen Teilerfolg brachten oder scheiterten. Vor diesem 
Zeitpunkt ist eine Invalidenrente, gegebenenfalls auch rückwirkend, nur 
zuzusprechen, wenn die versicherte Person nicht oder noch nicht 
eingliederungsfähig war (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_24/2024 vom 
23. Dezember 2024 E. 5.2.1 und 9C_450/2019 vom 14. November 2019 E. 3.3.1 
m.H.a. BGE 121 V 190 E. 4c ff.). Eine Rente kann auch rückwirkend zugesprochen 
werden, wenn Abklärungsmassnahmen ergeben, dass die versicherte Person nicht 
eingliederungsfähig war (vgl. BGE 148 V 397 E. 6.2.4, 121 V 190 E. 4d; Urteil des 
Bundesgerichts 9C_380/2021 vom 31. Januar 2022 E. 5.1; vgl. zum Ganzen: Urteil 
des Bundesgerichts 8C_345/2022 vom 12. Oktober 2022 E. 5.3).

2.2. In der vor dem Hinschied von A._____ ergangenen, vorliegend 
angefochtenen Verfügung vom 16. September 2024 führte die 
Beschwerdegegnerin im Wesentlichen was folgt aus: Ihre Abklärungen hätten 
ergeben, dass bei A._____ eine Suchtproblematik bestehe und sich ihre 
Arbeitsfähigkeit durch eine Suchtmittelabstinenz wesentlich steigern liesse. 
Deshalb habe sie A._____ mit Einschreiben vom 28. August 2023 auf die 
Schadenminderungspflicht bezüglich Alkoholabstinenz hingewiesen. Sie sei 
aufgefordert worden, die Alkoholabstinenz nachzuweisen, und sie sei über die 
Konsequenzen bei Nichterfüllung informiert worden. Da A._____ der Aufforderung 
nicht nachgekommen und sie ohne Suchtmittelkonsum eingliederungsfähig sei bzw. 
wäre, sei ihr die Ablehnung eines Anspruchs auf IV-Leistungen wegen Verletzung 
der Schadenminderungspflicht in Aussicht gestellt worden. Zwar werde davon 
ausgegangen, dass A._____ aufgrund des Abhängigkeitssyndroms und der übrigen 
gesundheitlichen Beschwerden zu 100 % arbeitsunfähig sei. Daraus könne sie 
jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten, da ein Rentenanspruch grundsätzlich erst 
nach Ausschöpfung der Möglichkeiten zur Eingliederung entstehen könne. Bei der 
geforderten Alkoholabstinenz handle es sich offensichtlich um eine zumutbare 

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medizinische Massnahme, die der Eingliederung ins Erwerbsleben dienen würde. 
Es sei nicht ersichtlich, weshalb A._____ gesundheitsbedingt nicht in der Lage sein 
soll, die Auflage der Alkoholabstinenz (bei Bedarf ärztlich begleitet) zu befolgen. Es 
sei daran festzuhalten, dass A._____ eingliederungsfähig sei (vgl. IV-act. 79 
S. 2 ff.).

2.3.1. Gemäss Art. 7 Abs. 1 IVG muss die versicherte Person alles ihr Zumutbare 
unternehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) 
zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (Art. 8 ATSG) zu verhindern. Die 
versicherte Person muss an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des 
bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in 
einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich dienen, aktiv 
teilnehmen (Art. 7 Abs. 2 IVG). Als zumutbar gilt jede Massnahme, die der 
Eingliederung der versicherten Person dient; ausgenommen sind Massnahmen, die 
ihrem Gesundheitszustand nicht angemessen sind (Art. 7a IVG). Kommt die 
versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 IVG nicht nach, können die Leistungen 
nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden. Art. 21 Abs. 4 ATSG 
bestimmt dabei was folgt: Entzieht oder widersetzt sich eine versicherte Person 
einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine 
wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit 
verspricht, oder trägt sie nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu bei, so 
können ihr die Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert 
werden. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen 
werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Behandlungs- oder 
Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, 
sind nicht zumutbar.

2.3.2. Die vorübergehende oder dauernde Kürzung oder Verweigerung von 
Leistungen bei pflichtwidrig unterlassenen schadenmindernden Massnahmen setzt 
die objektive Zumutbarkeit der Massnahme voraus. Darunter fallen Vorkehren, 
welche für die versicherte Person, unter Berücksichtigung ihrer Verhältnisse, 
objektiv betrachtet, zumutbar, d.h. insbesondere ihrem Gesundheitszustand 
angemessen sind (vgl. MEYER/REICHMUTH, a.a.O., Art. 7-7b N. 31). Im Weiteren wird 
– kumulativ – verlangt, dass die Vorkehr geeignet ist, eine wesentliche Steigerung 
der Erwerbsfähigkeit zu bewirken. Zudem muss sich die versicherte Person auch 
nach richtiger Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens der Massnahme 
widersetzen. Und schliesslich muss die Verhältnismässigkeit des Sanktionsmasses 
im Vergleich zur Bedeutung der (unterbliebenen) zumutbaren Massnahme im 
Rahmen des Erwerbsschadens unter Berücksichtigung aller Umstände des 

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Einzelfalls gegeben sein (vgl. zum Ganzen: MEYER/REICHMUTH, a.a.O., Art. 7-7b 
N. 25).

3.1. Vorliegend lag der angefochtenen Verfügung vom 16. September 2024 und 
dem durchgeführten Mahn- und Bedenkzeitverfahren (vgl. IV-act. 57) die 
Beurteilung der RAD-Ärztin G._____ vom 23. August 2023 zugrunde, worin Letztere 
zum Schluss gelangte, dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit 0 % betrage, steigerbar 
auf ca. 40-50 % im Verlauf der nächsten ca. vier Monate bzw. – nach erfolgter 
Abstinenz – auf 80 % im Verlauf der nächsten vier bis sechs Monate. Der Alkohol-
Abstinenznachweis wurde dabei als zumutbar eingestuft; dieser weise auch unter 
Berücksichtigung des Alters von A._____ ein vernünftiges Zweck-Mittel-Verhältnis 
auf (vgl. IV-act. 56).

3.2. Praxisgemäss kann auf versicherungsinterne ärztliche Einschätzungen 
abgestellt werden. An die Beweiswürdigung sind allerdings strenge Anforderungen 
zu stellen. Bestehen auch bloss geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der versicherungsinternen Feststellungen, so sind ergänzende 
Abklärungen vorzunehmen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 
E. 5.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 5.2.1, 
8C_629/2022 vom 27. November 2023 E. 3.2, 8C_596/2022 vom 11. Januar 2023 
E. 2.3).

4. Im Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich der Untersuchungsgrundsatz, 
wobei die Auskunfts- und Mitwirkungspflicht der Leistungen beanspruchenden 
Person zu berücksichtigen ist. Die Behörde hat, wo notwendig, den 
rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die 
Anträge der Parteien gebunden zu sein (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 3 ATSG; KIESER, 
a.a.O., Art. 43 N. 14 ff.). Die Untersuchungspflicht gilt sowohl im 
Verwaltungsverfahren wie auch grundsätzlich im kantonalen Gerichtsverfahren 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG). Die Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für 
die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende 
Klarheit besteht. Wenn der Versicherungsträger oder das kantonale 
Sozialversicherungsgericht im Rahmen einer umfassenden, sorgfältigen, objektiven 
und inhaltsbezogenen Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, dass ein 
bestimmter Sachverhalt überwiegend wahrscheinlich sei, steht dies einer 
antizipierten Beweiswürdigung nicht entgegen. Bleiben jedoch erhebliche Zweifel 
an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der getroffenen Tatsachenfeststellungen 
bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen 
noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. BGE 146 V 240 E. 8.1 f.; 
Urteile des Bundesgerichts 9C_138/2024 vom 3. Juli 2024 E. 4.4, 9C_484/2022 

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vom 11. Januar 2023 E. 4.2, 8C_288/2021 vom 26. Oktober 2021 E. 3.2.1, 
8C_398/2018 vom 5. Dezember 2018 E. 3.1). Kommt die Verwaltung ihrer 
Abklärungspflicht nicht oder nicht genügend nach, kann die Sache aus diesem 
Grund an sie zurückgewiesen werden (vgl. BGE 132 V 368 E. 5).

5. Vorliegend vermag die RAD-Beurteilung vom 23. August 2023 aus mehreren 
Gründen nicht zu überzeugen:

5.1. Zunächst wurde die Zumutbarkeit einer Alkoholabstinenz weder in 
Berücksichtigung des Gesundheitszustands von A._____ abgeklärt noch von RAD-
Ärztin G._____ näher begründet. Vielmehr geht die Beschwerdegegnerin per se 
davon aus, es handle sich dabei offensichtlich um eine zumutbare medizinische 
Massnahme, und es sei nicht ersichtlich, weshalb A._____ gesundheitsbedingt 
nicht in der Lage sein soll, die Auflage der Alkoholabstinenz zu befolgen (vgl. 
angefochtene Verfügung vom 16. September 2024 [IV-act. 79 S. 3 f.]). Zwar geht 
aus dem Austrittsbericht des Spitals D._____ vom 9. März 2023 hervor, dass 
A._____ dringend empfohlen wurde, den regelmässigen Alkoholkonsum zu 
sistieren (vgl. IV-act. 42 S. 4). Allerdings führte das Bundesgericht in seinem Leit-
urteil BGE 145 V 215, mit welchem es die Rechtsprechung zu Suchterkrankungen 
änderte, aus, es würde von medizinischer Seite vorgebracht, ein Suchtmittelentzug 
sei nach medizinischem Kenntnisstand keineswegs in jedem Fall als zumutbar oder 
ergebnisorientiert als beste Lösung im Sinne der Schadenminderung anzusehen; 
etwaige Funktionseinbussen, Therapiemöglichkeiten und -ergebnisse seien 
individuell in hohem Masse unterschiedlich (vgl. BGE 145 V 215 E. 4.3 m.H.a. 
LIEBRENZ UND ANDERE, Das Suchtleiden bzw. die Abhängigkeitserkrankungen - 
Möglichkeiten der Begutachtung nach BGE 141 V 281 [= 9C_492/2014], SZS 2016 
S. 12 ff., S. 22, 30 ff.). Im Weiteren hielt das Bundesgericht wiederum unter Hinweis 
auf die Medizin fest, die Zumutbarkeit und Sinnhaftigkeit eines solchen Entzugs 
würden gerade bei langjährigen Verläufen nicht in jedem Fall bejaht (vgl. BGE 145 
V 215 E. 5.2.1 m.H.a. LIEBRENZ UND ANDERE, a.a.O., S. 30 ff.). Demnach hätten sich 
vorliegend in Berücksichtigung des gesamten Gesundheitszustands von A._____ 
weitere Abklärungen zur Zumutbarkeit der Alkoholabstinenz aufgedrängt, auch 
aufgrund der Dauer des auferlegten Abstinenznachweises für das gesamte 
Abklärungsverfahren bis zum Erhalt des Vorbescheids über den Rentenanspruch 
(vgl. Mahn- und Bedenkzeitverfahren vom 23. August 2023 [IV-act. 57 S. 2]).

5.2. Sodann scheitert es vor allem an der Geeignetheit des 
Abstinenznachweises, eine Wiederherstellung bzw. wesentliche Verbesserung der 
Erwerbsfähigkeit zu bewirken. 

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5.2.1. Zum einen geht aus den Akten hervor, dass der Hausarzt Dr. med. E._____ 
mehrmals einen Alkoholkonsum von A._____ verneinte. So führte er mit Bericht zu 
der am 28. März 2023 stattgehabten Konsultation aus, es liege zurzeit kein 
Äthylismus vor. Er ordnete diesen denn auch den Diagnosen ohne Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit zu (vgl. IV-act. 28 S. 3). Im Weiteren führte er in seiner 
Stellungnahme vom 17. August 2023 aus, derzeit bestehe kein Alkoholkonsum, so 
dass auch kein stationärer Entzug stattfinden müsse (vgl. IV-act. 55). Vor diesem 
Hintergrund mutet es widersprüchlich an, wenn die Beschwerdegegnerin einen Ab-
stinenznachweis verlangte und A._____ für den Säumnisfall androhte, die 
prognostizierte Erwerbsfähigkeit – hier von 80 % (vgl. IV-act. 56) – anzurechnen 
(vgl. Mahn- und Bedenkzeitverfahren vom 28. August 2023 [IV-act. 57]), was sie 
letztlich denn auch insoweit umsetzte, als sie von einer Eingliederungsfähigkeit von 
A._____ ausging (vgl. angefochtene Verfügung vom 16. September 2024 [IV-
act. 79]). 

5.2.2. Zum anderen standen im Zeitpunkt des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens 
andere Beschwerdebilder als die Suchtproblematik im Vordergrund, welche für die 
Eingliederungsunfähigkeit von A._____ ursächlich zeichneten. So erlitt sie bei 
einem Sturz Anfang November 2021 eine Fraktur des Trochanter major rechts, 
welche jedoch erst Monate später im März 2022 bildgebend festgestellt worden war, 
wobei sich keine Durchbauungszeichen zeigten (vgl. Bericht von Dr. med. J._____, 
Facharzt für Radiologie, vom 2. März 2022 [IV-act. 17 S. 1]). Die diagnostizierte 
Pseudarthrose des Trochanter major rechts wurde am 12. April 2022 mit einer Platte 
operativ versorgt (vgl. Bericht von Dr. med. K._____, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Dr. med. M._____, 
Facharzt für Chirurgie, vom 20. April 2022 [IV-act. 17 S. 4 f.]). Daraufhin zeigte sich 
eine fortschreitende und letztlich vollständige knöcherne Durchbauung des 
Pseudarthrosespalts (vgl. Bericht von Dr. med. L._____, Facharzt für Radiologie, 
vom 18. Juli 2022 [IV-act. 17 S. 11] und Dr. med. K._____ vom 25. Juli 2022 [IV-
act. 37]). Allerdings persistierten postoperativ Schmerzen und eine ausgeprägte 
Muskelatrophie mit verminderter Kraft und einer Bewegungseinschränkung (vgl. 
Arztzeugnis von Dr. med. E._____ vom 16. August 2022 [IV-act. 17 S. 12 ff.] sowie 
Bericht zu der am 28. März 2023 zuletzt stattgehabten Konsultation [IV-act. 28 S. 2]; 
siehe ferner unfallversicherungsmedizinische Beurteilung von Dr. med. I._____ vom 
15. September 2022 [IV-act. 19 S. 2]). Am 20. Oktober 2022 erfolgte eine 
Osteosynthesematerialentfernung (vgl. Bericht von Dr. med. M._____ vom 
21. Oktober 2022 [IV-act. 41]). In der Folge berichtete der Hausarzt Dr. med. 
E._____, dass behindernde belastungsabhängige Schmerzen sowie ein hinkender 
Gang fortbestehen würden. Aufgrund der Beschwerden könne die schon 

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präoperativ eher schwache Muskulatur nur verzögert aufgebaut werden. 
Prognostisch sei mit einem verzögerten Heilungsprozess zu rechnen (vgl. Bericht 
vom 21. Februar 2023 [IV-act. 17 S. 15 f.] sowie Bericht zu der am 28. März 2023 
zuletzt stattgehabten Konsultation [IV-act. 28 S. 2]; siehe ferner 
unfallversicherungsmedizinische Beurteilung von Dr. med. I._____ vom 22. Februar 
2023 [IV-act. 19 S. 4], wonach die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei, 
da A._____ nicht länger laufen könne). 

Nachdem A._____ im Februar 2023 eine gastrointestinale Blutung sowie eine 
hospital acquired Pneumonie erlitten hatte, wurde sie vom 2. März 2023 bis zum 
9. März 2023 erneut hospitalisiert. Dabei wurden eine rezidivierende, 
anämisierende, kreislaufrelevante gastrointestinale Blutung und zahlreiche weitere 
Diagnosen, wie namentlich eine psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol, 
eine äthyltoxische Hepatopathie, eine chronische depressive Störung (aktuell 
02/2023: keine depressive Episode) und ein Verdacht auf eine Kardiomyopathie 
unklarer Ätiologie, festgestellt (vgl. Austrittsbericht vom 9. März 2023 [IV-act. 42], 
wobei die Pneumonie entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin bei 
Wiedereintritt behandelt worden war). In der Folge berichtete Dr. med. E._____, 
dass, nachdem die Materialentfernung an der rechten Hüfte einen gewissen 
weiteren Rückschritt im Heilungsverlauf mit Verzögerung im Aufbau der Kraft und 
des Bewegungsumfangs gebracht habe, die am 2. März 2023 aufgetretene massive 
lebensbedrohliche gastrointestinale Blutung A._____ nochmals zusätzlich 
geschwächt habe. Zur Zeit müsse sie von ihrem Ehemann sogar beim Aufstehen 
vom Stuhl und beim Laufen kräftig unterstützt werden (vgl. undatierter Bericht zu 
der am 28. März 2023 zuletzt stattgehabten Konsultation [IV-act. 28 S. 2]). Dr. med. 
E._____ diagnostizierte eine Irritation des Tractus iliotibialis bei St. n. 
Plattenosteosynthese einer Pseudarthrose des Trochanter major rechts sowie 
einen St. n. anämisierender lebensbedrohlicher gastrointestinaler Blutung mit 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es bestehe eine allgemeine körperliche 
Schwäche, eine muskuläre Atrophie und eine deutliche Einschränkung der 
Beweglichkeit der rechten Hüfte. Er befand, mit einer Wiedereingliederung könne 
wahrscheinlich in den nächsten Monaten nicht gerechnet werden (vgl. IV-act. 28 
S. 3 und S. 5). 

Anlässlich des Evaluationsgesprächs mit der Eingliederungsberaterin am 4. Mai 
2023 gab A._____ an, seit der Hospitalisation an noch stärkerer körperlicher 
Schwäche, an Konzentrationsschwierigkeiten und an Müdigkeit zu leiden (vgl. IV-
act. 36 S. 1). Dies erkannte RAD-Ärztin G._____ in ihrer Beurteilung vom 22. Mai 
2023 an, indem sie ausführte, durch die akute Blutung im März 2023 sei die 

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medizinische Situation noch instabil, weshalb mit Eingliederungsmassnahmen noch 
nicht gestartet werden könne (vgl. IV-act. 80 S. 6 und S. 10; siehe ferner auch 
Arztzeugnis von Dr. med. E._____ vom 28. April 2023 [IV-act. 43]). In der Folge 
führte Dr. med. E._____ mit Bericht vom 3. Juli 2023 bei den bekannten Diagnosen 
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aus, A._____ sei weiterhin schwach. Die 
Muskulatur sei atrophisch und der Kraftaufbau sowie die Steigerung der 
Beweglichkeit seien schmerzbedingt deutlich eingeschränkt (vgl. IV-act. 51). Im 
Weiteren teilte er der Beschwerdegegnerin mit, am 30. Juni 2023 habe Dr. med. 
F._____ anlässlich der veranlassten neurologischen Abklärung eine 
demyelinisierende und axonale Polyneuropathie bei eher nutritiv-toxischer Ursache 
festgestellt, welche die Rehabilitation der Unfallfolgen erschwere und verlangsame 
(vgl. Nachricht vom 24. Juli 2023 [IV-act. 52]). Ferner führte Dr. med. E._____ in 
seiner ergänzenden Stellungnahme vom 17. August 2023 aus, der 
Gesundheitszustand von A._____ habe sich noch nicht dermassen verbessert, 
dass mit einer Eingliederungsmassnahme begonnen werden könnte. Zurzeit 
bestehe kein Alkoholkonsum, sodass auch kein stationärer Entzug stattfinden 
müsse. Es sei auch noch keine adaptierte Tätigkeit angezeigt, da A._____ immer 
noch zu schwach sei (vgl. IV-act. 55). Damit übereinstimmend hielt RAD-Ärztin 
G._____ in ihrer Beurteilung vom 23. August 2023 fest, es liege ein instabiler 
Gesundheitszustand mit eingeschränkter Mobilität vor, weshalb mit 
Eingliederungsmassnahmen noch nicht gestartet werden könne (vgl. IV-act. 80 S. 7 
und S. 10). Da somit die funktionellen Einschränkungen bei A._____ von den 
Folgen der gastrointestinalen Blutung und der Hüftproblematik herrührten, gestützt 
auf welche eine Eingliederungsfähigkeit auch von RAD-Ärztin G._____ noch mit 
Beurteilung vom 23. August 2023 verneint wurde (vgl. IV-act. 80 S. 7 und S. 10), ist 
der angeordneten Alkoholabstinenz ihre Eingliederungswirksamkeit abzusprechen. 

Im Weiteren führte RAD-Ärztin G._____ in ihrer Beurteilung vom 22. Mai 2023 zwar 
aus, unter Einhaltung einer Abstinenz wäre der Gesundheitszustand von A._____ 
sicherlich verbesserbar (vgl. IV-act. 80 S. 6). Ob damit jedoch eine 
Eingliederungsfähigkeit hätte herbeigeführt werden können, ist zu bezweifeln. Denn 
so hielt die RAD-Ärztin weiter fest, die Prognose scheine aufgrund des langjährigen 
Verlaufs mit diversen Organschädigungen eher ungünstig (vgl. ebenda). Insofern 
erscheint die auferlegte Alkoholabstinenz aufgrund der bereits eingetretenen, 
anerkanntermassen schwerwiegenden Folgeschäden (vgl. IV-act. 80 S. 9) auch in 
prognostischer Hinsicht überwiegend wahrscheinlich nicht eingliederungswirksam, 
da sich diese auch durch eine Abstinenz nicht beheben liessen. Soweit die 
Beschwerdegegnerin zudem aufgrund des grundsätzlich behandelbaren 
Abhängigkeitssyndroms auf eine (medizinische) Eingliederungsfähigkeit schliesst 

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(vgl. angefochtene Verfügung vom 16. September 2024 [IV-act. 79 S. 4]), ist ihr 
entgegenzuhalten, dass die grundsätzliche Behandelbarkeit einer 
Gesundheitsbeeinträchtigung auch angesichts der in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG 
aufgestellten (negativen) Anspruchsvoraussetzung der fehlenden 
Eingliederungsfähigkeit einen Rentenanspruch nicht per se ausschliesst (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 9C_367/2024 vom 31. Juli 2024 E. 4.2).

5.3. Abschliessend gilt es auf Folgendes hinzuweisen: Während die 
Eingliederungsberaterin der IV einen Abstinenznachweis vor Aufnahme von 
Eingliederungsmassnahmen für sinnvoll erachtete (vgl. Case Report vom 12. Mai 
2023 [IV-act. 80 S. 5]), war RAD-Ärztin G._____ mit Beurteilung vom 22. Mai 2023 
der Ansicht, eine Schadenminderungspflicht solle auf jeden Fall während der 
Eingliederungsmassnahmen auferlegt werden (vgl. IV-act. 80 S. 6). Letztlich wurde 
das Mahn- und Bedenkzeitverfahren aber trotzdem bereits am 28. August 2023 
durchgeführt (vgl. IV-act. 57), obwohl RAD-Ärztin G._____ zum damaligen 
Zeitpunkt in Übereinstimmung mit Hausarzt Dr. med. E._____ von einem instabilen 
Gesundheitszustand ausging und festhielt, mit Eingliederungsmassnahmen könne 
noch nicht begonnen werden (vgl. IV-act. 80 S. 10). Vielmehr bat sie darum, einen 
weiteren Verlaufsbericht per Ende Oktober 2023 bei Dr. med. E._____ einzuholen 
(vgl. Beurteilung vom 23. August 2023 [IV-act. 80 S. 7]). Ausweislich der Akten 
unterliess die Beschwerdegegnerin dies jedoch. Aus der Vorgehensweise von RAD-
Ärztin G._____ erhellt indes, dass sie weitere Abklärungen zum 
Gesundheitszustand von A._____ und zu deren Eingliederungsfähigkeit für 
angezeigt hielt, da sich die medizinische Situation weiterhin aufgrund der 
Hüftproblematik und den Folgen der gastrointestinalen Blutung nicht als genügend 
stabil präsentierte. Damit bestehen allerdings Zweifel an der von ihr in 
prognostischer Hinsicht mit Beurteilung vom 23. August 2023 (bei einer 
Alkoholabstinenz) angenommenen Steigerung der Leistungsfähigkeit (vgl. IV-
act. 56). Hinweise dafür lassen sich den Akten nicht entnehmen, ging doch Hausarzt 
Dr. med. E._____ in seinem ärztlichen Zeugnis vom 28. November 2023 letztlich 
davon aus, dass mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr gerechnet 
werden könne (vgl. IV-act. 75). Auch insofern kann somit auf diese RAD-Beurteilung 
nicht abgestellt werden.

6. Insgesamt ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht 
von einer durch einen Alkoholabstinenznachweis zu erreichenden 
Eingliederungsfähigkeit von A._____ ausging, welche einem Rentenanspruch 
gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG entgegenstehen würde. Dabei ist ohnehin fraglich, 
ob der Alkoholabstinenznachweis vom rentenausschliessenden 

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Eingliederungsvorbehalt nach Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG überhaupt erfasst wird (vgl. 
dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_443/2023 vom 28. Februar 2025 E. 5.1.2 in 
fine). Vielmehr war die Eingliederungsfähigkeit – wie auch von RAD-Ärztin G._____ 
anerkannt wurde (vgl. Beurteilung vom 23. August 2023 [IV-act. 80 S. 7 und S. 10]) 
– im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. September 2023 (noch) 
nicht gegeben. Da zudem die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen 
Verfügung vom 16. September 2024 ausdrücklich einräumt, dass A._____ aufgrund 
des Abhängigkeitssyndroms und der übrigen gesundheitlichen Beschwerden zu 
100 % arbeitsunfähig war (vgl. IV-act. 79 S. 3), entstand ab dem 1. September 2023 
somit ein Anspruch auf eine Invalidenrente. Ob A._____ in der Folge noch 
eingliederungsfähig wurde, erscheint fraglich und wurde nicht weiter abgeklärt. 
Aktenkundig sind einzig drei Arztzeugnisse von Hausarzt Dr. med. E._____: 
Während er am 20./29. September 2023 noch davon ausging, dass die 
Arbeitsfähigkeit Ende Oktober oder auch erst später bzw. ab Januar 2024 gesteigert 
werden könne (vgl. IV-act. 60 f.), schloss er mit ärztlichem Zeugnis vom 
28. November 2023 eine solche aus (vgl. IV-act. 75). Über den weiteren Verlauf 
lassen sich den Akten keine Angaben entnehmen. 

7. Im Ergebnis erweist sich der rechtserhebliche Sachverhalt somit als 
unvollständig abgeklärt, weshalb die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene 
Verfügung vom 16. September 2024 aufzuheben und die Angelegenheit zu 
weiteren Abklärungen und zu neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen ist (vgl. dazu vorstehende Erwägung 4). Gegenstand der 
ergänzenden Abklärungen wird dabei insbesondere der weitere Verlauf des 
Gesundheitszustands von A._____ sowie ihrer Eingliederungs- und Arbeitsfähigkeit 
sein. Hierzu böte sich – wie auch von RAD-Ärztin G._____ in ihrer Beurteilung vom 
23. August 2023 vorgesehen (vgl. IV-act. 80 S. 7) –  die Einholung eines 
Verlaufsberichts von Hausarzt Dr. med. E._____ an. Bei der Beurteilung der 
Arbeitsfähigkeit ist ferner zu beachten, dass nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung bei Suchterkrankungen genauso wie bei allen anderen 
psychischen Erkrankungen anhand eines strukturierten Beweisverfahrens 
abzuklären ist, ob bzw. inwiefern sich eine fachärztlich diagnostizierte 
Suchmittelabhängigkeit auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt (vgl. BGE 145 V 215). Auch 
insofern präsentiert sich der rechtserhebliche Sachverhalt bislang als ungenügend 
abgeklärt. Dieser Mangel könnte mit einer fachärztlichen Aktenbeurteilung behoben 
werden, wobei sich die Parteien auch darauf einigen könnten, eine 
Arbeitsfähigkeitseinschätzung durch Dr. med. E._____ zu akzeptieren. Soweit die 
Beschwerdegegnerin vernehmlassungsweise vorbringt, eine psychiatrische 
Behandlung hätte offensichtlich der Eingliederung gedient (vgl. act. A2 S. 2 f.), kann 

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sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Vielmehr wäre dies ein Aspekt, welcher 
ebenfalls im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens (Indikator 
"Behandlungserfolg oder -resistenz" bzw. "Behandlungs- und 
eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck") zu würdigen wäre. Im 
Übrigen wird die Beschwerdegegnerin weitere Abklärungen zur im vorliegend 
massgeblichen Zeitraum bestehenden Einschränkung im anerkannten 
Aufgabenbereich sowie zur Gewichtung von Erwerbs- und anerkanntem 
Aufgabenbereich vorzunehmen haben. 

8.1. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG ist das 
Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über Leistungen aus der 
Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. 
Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von CHF 200.00 bis CHF 1'000.00 festgelegt. Bei Fällen wie dem 
vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Aufwand entstanden ist, setzt das 
Gericht die Kosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens auf 
CHF 700.00 fest. Gemäss ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer 
Sache zu weiteren Abklärungen und zu neuem Entscheid für die Frage der 
Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges 
Obsiegen (vgl. BGE 141 V 281 E. 11.1, 137 V 210 E. 7.1, 132 V 215 E. 6.1). Infolge 
des Ausgangs des Beschwerdeverfahrens sind die Gerichtskosten somit der 
Beschwerdegegnerin zu überbinden (vgl. Art. 73 Abs. 1 VRG).

8.2.1. Die Beschwerdeführer haben gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Die Bemessung der 
Entschädigung erfolgt ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, wobei der zeitliche Aufwand 
der Rechtsvertretung regelmässig durch die Schwierigkeit des Prozesses 
mitbestimmt wird. Im Übrigen wird die Bemessung der Parteientschädigung gemäss 
Art. 61 Satz 1 ATSG nach dem kantonalen Recht bestimmt (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 9C_519/2020 vom 6. Mai 2021 E. 2.2, 9C_64/2019 vom 25. April 
2019 E. 4, 9C_714/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 9.2, 9C_321/2018 vom 
16. Oktober 2018 E. 6.1). Gemäss Art. 78 VRG (BR 370.100) i.V.m. Art. 2 HV 
(BR 310.250) wird die Parteientschädigung nach Ermessen des Gerichts 
festgesetzt, wobei es grundsätzlich von dem in der Honorarnote geltend gemachten 
(und als angemessen zu betrachtenden) Aufwand sowie vom (üblichen) 
Stundenansatz ausgeht.

8.2.2. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer reichte am 23. Oktober 2024 eine 
Honorarnote ein. Das geltend gemachte Honorar beläuft sich auf insgesamt 

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CHF 2'137.80 (bestehend aus einem Aufwand von 8 Stunden à CHF 240.00 
[CHF 1'920.00] zzgl. einer Spesenpauschale von 3 % [CHF 57.60] und 8.1 % 
MWST [CHF 160.20]). Der geltend gemachte zeitliche Aufwand von 8 Stunden 
erscheint dem Gericht als angemessen. Zudem ist auch der veranschlagte 
Stundenansatz von CHF 240.00 üblich. Die Beschwerdegegnerin hat die 
Beschwerdeführer somit aussgerichtlich mit CHF 2'137.80 (inkl. Barauslagen und 
MWST) zu entschädigen.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, die angefochtene Verfügung vom 
16. September 2024 wird aufgehoben und die Angelegenheit wird zu 
weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid an 
die IV-Stelle des Kantons Graubünden zurückgewiesen. 

2. Die Kosten von CHF 700.00 gehen zulasten der IV-Stelle des Kantons 
Graubünden.

3. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden hat die Erben von A._____ 
aussergerichtlich mit CHF 2'137.80 (inkl. Barauslagen und MWST) zu 
entschädigen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]