# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2de13d7e-7a1c-5ecf-83b9-798b63efdf7d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.10.2018 I 2018 66
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-66_2018-10-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 66

Entscheid vom 12. Oktober 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
lic.iur. Gion Tomaschett, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Versicherungsleistungen; Kausalität)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1959) war bei der Firma C.________ als Allrounder ange-
stellt und dadurch bei der B.________ AG obligatorisch unfallversichert, als er 
am 5. Juli 2013 bei der Arbeit von der Leiter stürzte und sich am linken Fuss ver-
letzte (Vi-act. Z 24). A.________ wurde ins Spital D.________ gebracht, wo er 
bei Diagnose "Laterale Malleolarfraktur Typ Weber C, kleine Volkmann Fraktur, 
Ruptur Ligamentum deltoideum links und Kapselriss ventromedial" operiert wur-
de (offene Reposition, laterodorsal 5 Loch-Drittelrohr-Platte; Band- und Kapsel-
naht; Vi-act. ZM 2). Am 7. Mai 2014 erfolgte am Spital D.________ die Metallent-
fernung (Vi-act. ZM 24).

B. Nachdem die Beschwerden am linken Fuss anhielten, liess die B.________ 
A.________ mit dessen Zustimmung am 1. April 2015 durch Dr.med. 
E.________ (Orthopädische Chirurgie FMH) orthopädisch begutachten (Vi-act. 
ZM 36). Gestützt auf das Gutachten teilte B.________ A.________ am 11. Sep-
tember 2015 mit, nach dem 31. Juli 2014 bestünde keine unfallbedingte Arbeits-
unfähigkeit mehr für sämtliche Tätigkeiten (Vi-act. Z 82). Da A.________ diese 
Beurteilung nicht nachvollziehen konnte, überwies ihn der Hausarzt für eine 
Zweitbeurteilung an Dr.med. F.________ (FMH Orthopädie, der auch die Opera-
tion am 5.7.2013 durchführte; Vi-act. ZM 47). Dieser diagnostizierte Restbe-
schwerden am linken OSG/USG, sah im Moment aber keine Indikation für opera-
tive Massnahmen. Die Beschwerden könnten allenfalls auf ein Entrapment des 
Ramus superficialis Nervi peronei zurückzuführen sein (Vi-act. ZM 49 - 53). Auf 
Vorhalt der Berichte von Dr.med. F.________ hielt Dr.med. E.________ einer-
seits an seinen Ausführungen im Gutachten fest, äusserte anderseits, zur 
Klärung der Verdachtsdiagnose (Hypothese) einer Nervenschädigung müsse 
zwingend ein Neurologe beigezogen werden (Vi-act. ZM 58). In der Folge wurde 
in Absprache mit A.________ Dr.med. G.________ (Facharzt für Neurologie 
FMH, zertifizierter med. Gutachter SIM) mit einem neurologischen Gutachten be-
auftragt, das dieser am 24. Oktober 2016 abgab (Vi-act. ZM 65) und aufgrund 
dessen Ergebnis Dr.med. E.________ am 13. Juni 2017 sein Gutachten bestätig-
te (Vi-act. ZM 71). 

C. Mit Verfügung vom 18. April 2018 entschied die B.________, der natürliche 
Kausalzusammenhang sei per 31. August 2014 dahingefallen; nach diesem Da-
tum bestehe kein Anspruch auf weitere Leistungen der B.________. Der An-
spruch auf Heilbehandlung ende zumindest per 31. August 2014 und per 1. Au-
gust 2014 bestehe keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr; B.________ 
richte jedoch noch Taggelder bis und mit 30. September 2015 aus. Entgegen-

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kommender Weise verzichtete B.________ auf eine Rückforderung bereits be-
zahlter Heilbehandlung resp. zu viel bezahlter Taggelder (Vi-act. Z 150). Hierge-
gen erhob A.________ am 16. Mai 2018 Einsprache mit den Anträgen:

1. Die Verfügung der B.________ sei aufzuheben.

2. Eine mindestens 40 - 50% Arbeitsunfähigkeit/Unfall-Rente.

3. Integritätsentschädigung
In meinem Fall sind alle Bedingungen erfüllt (…)

Mit Einspracheentscheid vom 5. Juli 2018 hat die B.________ die Einsprache 
abgewiesen.

D. Am 3. August 2018 erhebt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz fristgerecht Beschwerde gegen den Einspracheentscheid mit den 
Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid der B.________ sei aufzuheben.

2. Die Beschwerde (recte: Einsprache) vom 16. Mai 2018 sei gutzuheissen.

Als Begründung verweist A.________ auf die Einsprache vom 16. Mai 2018 ohne 
weitere Ausführungen. Mit Verfügung vom 7. August 2018 fordert der instruie-
rende Einzelrichter den Beschwerdeführer auf, bis am 20. August 2018 die Be-
schwerdeschrift betreffend Antrag und Begründung zu verbessern resp. ergän-
zen. Im Säumnisfall werde das Gericht auf der Basis der äusserst knappen Ein-
gabe vom 3. August 2018 befinden. Innert Frist ging keine verbesserte resp. er-
gänzte Beschwerdeschrift ein.

Mit Vernehmlassung vom 6. September 2018 beantragt die B.________ die voll-
umfängliche Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundes-
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 
830.1) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge-
wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträch-
tigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 

Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckmässige 
Behandlung der Unfallfolgen. Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll oder 
teilweise arbeitsunfähig, so hat er Anspruch auf ein Taggeld (vgl. Art. 16 Abs. 1 

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UVG). Wird der Versicherte infolge des Unfalles invalid, so hat er Anspruch auf 
eine Invalidenrente (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet der Versicherte durch den 
Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene Integritätsent-
schädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). 

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
134 V 109 Erw. 2.1; BGE 129 V 177 Erw. 3.1 f.). 

1.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleini-
ge oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-
sundheitliche Störung entfiele; m.a.W. wenn der Unfall überwiegend wahrschein-
lich zumindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist 
(BGE 134 V 109 Erw. 2.1; Urteile BGer 8C_172/2018 vom 4.6.2018 Erw. 4.2; 
8C_588/2013 vom 16.1.2014 Erw. 4.3.4; RKUV 200 Nr. 8 395 S. 317 Erw. 3; 
BGE 119 V 337 Erw. 1; BGE 117 V 360 Erw. 4a je mit Hinweisen). 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung 
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die 
Verwaltung (im Beschwerdefall der Richter) im Rahmen der ihr obliegenden Be-
weiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 
126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines Zusammen-
hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 
177 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1; BGE 118 V 289 Erw. 1b).

1.2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt des Weiteren voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 
Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann 
als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er-

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folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 
177 Erw. 3.2; BGE 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen). Dabei ist es Aufgabe 
des Arztes, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, während es der 
Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht obliegt, die Frage nach dem 
adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 110 Erw. 2). 

1.3.1 Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, entfällt 
diese erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 
Gesundheitsschadens darstellt, der Gesundheitsschaden mit anderen Worten 
nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann 
zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor 
dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch 
ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (vgl. 
Urteil BGer 8C_331/2015 Erw. 2.1.1; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12 Erw. 3.2 mit Hin-
weisen [8C_901/2009]; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). 

1.3.2 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen 
eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üb-
lichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. 
Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen 
des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tat-
frage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob 
ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Der Beweis des Wegfalls des 
Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 
erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den nega-
tiven Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder 
die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob 
unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung ver-
loren haben, also dahingefallen sind (Urteile BGer 8C_847/2008 vom 29.1.2009 
Erw. 2; 8C_126/2008 vom 11.11.2008 Erw. 2.3 und U 143/02 vom 25.10.2002 
Erw. 3.2).

1.4 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 
vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Kieser, ATSG-Kommentar, 3.A., Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, er-
gibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen sind, 

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und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind die für 
die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in der 
Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als verfügende Instanz und 
im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen an-
nehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungs-
recht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abwei-
chendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Be-
weisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensab-
läufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 126 V 
353 Erw. 5b; BGE 125 V 193 Erw. 2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die 
Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache 
des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für 
die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversiche-
rungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur inso-
fern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 
ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten woll-
te. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich er-
weist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdi-
gung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für 
sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 Erw. 3b; Urteil BGer 
8C_663/2009 vom 27.4.2010 Erw. 2.2). 

1.5 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

1.5.1 Zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medi-
zin ist die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf 
Angaben ärztlicher Fachkräfte angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines 
Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas-
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be-
urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

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der Fachperson begründet sind (BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Ausschlaggebend für 
den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
BGE 122 V 157 f. Erw. 1c mit Hinweisen). 

1.5.2 Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die Suva und durch 
UVG-Privatversicherer eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, wel-
che auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 
schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweis-
kraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 Erw. 1.3.4; BGE 125 V 351 Erw. 3b/bb).

1.5.3 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht zu-
kommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 Erw. 3.2 mit Hinwei-
sen; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dies gilt grundsätz-
lich nicht nur für Hausärzte (BGE 135 V 465 Erw. 4.5), sondern auch für spezia-
lärztlich behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_609/2017 vom 
27.3.2018 Erw. 4.3.3; 8C_180/2017 vom 21.6.2017 Erw. 4.4.2). Mit Blick auf die 
Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im 
Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abge-
stellt werden (vgl. statt vieler: Urteil des BGer I 701/05 vom 5.1.2007 Erw. 2 mit 
Hinweisen). 

2. Der Beschwerdeführer verweist in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
vom 3. August 2018 sowohl hinsichtlich seiner Rechtsbegehren als auch der Be-
gründung auf die Einsprache vom 16. Mai 2018. Trotz entsprechender Aufforde-
rung durch das Gericht konkretisiert er weder den Antrag noch geht er in einer 
ergänzenden Begründung darauf ein, inwiefern der Entscheid vom 5. Juli 2018, 
seine Einsprache abzulehnen, rechtsfehlerhaft sein soll. 

Mit der Einsprache vom 16. Mai 2018 fordert der Beschwerdeführer eine Invali-
denrente von mindestens 40 bis 50% sowie eine Integritätsentschädigung (Vi-
act. Z152). Diesen Antrag begründete er wie folgt:

Ich bin mit ihrem Entscheid und der Verfügung nicht ganz einverstanden. Ich leide 
immer noch an Schmerzen im Bereiche des Sprunggelenkes, bei längerem Gehen 
auch im ventralen USG-Bereich. Die Schmerzen würden vorwiegend beim Gehen 

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(weniger als 1 Stunde), aber auch nach längerem Sitzen (weniger als 1 Stunde) 
auftreten. An den schmerzhaften Stellen kommt es auch zu Schwellungen. Auf-
grund meines beruflichen Werdegangs kann ich sicher nicht jede Art der Arbeit 
ausführen und vom Pensum her auch nicht 100% arbeiten. Ich bin zwar nicht 
100% arbeitsunfähig/erwerbsunfähig, aber mindestens 40-50% (Siehe Gutach-
ten/Bericht von Herrn Dr. F.________ vom 15.10.2015). (…).

B.________ stützt sich nur auf das Gutachten von Herrn Dr. E.________ und das 
Gutachten von Herrn Dr. F.________ wird in der Verfügung gar nicht berücksich-
tigt. Ich verstehe nicht ganz, wieso das Gutachten von Herrn Dr. E.________ mehr 
gewichtet wird oder als nachvollziehbar betrachtet, denn Herr Dr. F.________ nicht 
umsonst den Titel als Spezialist tragen darf. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit 60 Jahren und mit meinem Lebenslauf eine 
Stelle finden kann ist sehr klein bis unmöglich. Herr Dr. E.________ hielt fest, dass 
eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt besteht. 
Herr Dr. E.________ steckt nicht in meinem Körper und spürt meine Schmerzen 
nicht. Die IV-Stelle in Schwyz hat ziemlich schnell die beruflichen Massnahmen wie 
z. B. eine Umschulung ausgeschlossen. Ich habe 35 Jahre ununterbrochen (kein 
einziges Mal arbeitslos oder arbeitsunfähig) gearbeitet und stehe jetzt mit 60 Jah-
ren hilflos da, ohne mein Verschulden.

3. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers ist weder die Verfügung 
vom 18. April 2018, noch der Einspracheentscheid vom 5. Juli 2018 zu bean-
standen:

3.1 Betreffend Unfallereignis und Gesundheitsverlauf ergibt sich aus den Ak-
ten:

3.1.1 Am 5. Juli 2013 stürzte der Beschwerdeführer beim Versuch, einen Nagel 
aus einer Holzwand zu ziehen (gemäss OP-Bericht beim Versuch, eine Lampe 
auszuwechseln, Vi-act. ZM 2) von der Leiter (gemäss Schadenmeldung aus ei-
ner Höhe von rund 50cm, gemäss eigener Schätzung gegenüber der Versiche-
rung aus ca. 75cm, gemäss Operationsbericht aus ca. 1 m und gemäss Ana-
mnese im orthopädischen Gutachten aus ca. 1 bis 1 ½ m; Vi-act. Z 14, Z 4, ZM 2, 
ZM 36) und er verrenkte sich dabei das linke Sprunggelenk. Im Spital wurden kli-
nisch eine ausgeprägte Druckdolenz sowohl über dem lateralen als auch media-
len Malleolus sowie intakte DMS festgestellt. Radiologisch zeigte sich eine dislo-
zierte laterale Malleolarfraktur Typ Weber C mit Verdacht auf ossären Bandaus-
riss im Bereich des medialen Malleolus. Noch am Unfalltag wurde eine offene 
Reposition mit laterodorsaler 5 Loch-Drittelrohr-Platte mit Band- und Kapselnaht 
durchgeführt (Vi-act. ZM 2). Gemäss Austrittsbericht gestaltete sich der intra- und 
postoperative Verlauf komplikationslos. Die Mobilisation konnte unter Physioan-
leitung und Teilbelastung von 20kg im Vacoped an zwei Gehstöcken erfolgen. 
Radiologisch zeigte sich ein korrekt sitzendes Osteosynsthesematerial bzw. ein 
guter Stellungsbefund (vgl. Vi-act. ZM 17). Der Beschwerdeführer konnte am 11. 

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Juli 2013 in gutem Allgemeinstatus und mit reizlosen Wundverhältnissen entlas-
sen werden (Vi-act. ZM 3).

3.1.2 Am 22. August 2013 zeigten sich klinisch und radiologisch Zeichen für eine 
beginnende Frakturkonsolidation im lateralen Malleolusbereich; auf eine weitere 
Ruhigstellung mit Vacoped konnte verzichtet werden; es wurde ein Ankle guard 
zur Stützung des medialen Bandapparates mit erlaubter Vollbelastung empfohlen 
sowie Physiotherapie zur Verbesserung der Gelenksbeweglichkeit (Vi-act. ZM 4). 
Im Verlaufsbericht vom 11. Oktober 2013 wird festgehalten, trotz Empfehlung 
habe der Beschwerdeführer die Physiotherapie nicht weitergeführt; er entlaste 
noch immer durch Stöcke; er sei im Alltag schmerzarm und brauche täglich eine 
Tablette Lodine. Es wurde dringend empfohlen, die Physiotherapie wieder zu be-
ginnen und auf die Stöcke vollständig zu verzichten (Vi-act. ZM 7). Gemäss Ver-
laufskontrolle am 21. November 2013 sind die Beschwerden zurückgegangen, 
Schmerzmittel würden nur noch selten eingenommen (unregelmässig, weniger 
als 1x täglich Lodine 300mg) und er könne stockfrei gehen. Ab Januar 2014 sei 
die Wiederaufnahme der Arbeit als Hilfskraft im Pferdestall zu 50% geplant (Vi-
act. ZM 9, 10).

3.1.3 Einen Arbeitsversuch brach der Beschwerdeführer nach 2 Stunden ab (vgl. 
Anamnese im Gutachten Dr.med. E.________, Vi-act. ZM 36). Am 9. Januar 
2014 (nach Ablauf der Sperrfrist) wurde dem Beschwerdeführer seine langjährige 
Stelle per Ende April 2014 gekündigt. Gemäss Kündigungsbegründung (und ex-
pliziter Bestätigung des Arbeitgebers gegenüber der Vorinstanz; Vi-act. Z 111) 
stand die Kündigung nicht im Zusammenhang mit dem Unfall bzw. der Arbeitsun-
fähigkeit, sondern erfolgte aufgrund einer Reorganisation des Betriebes, die 
mehrere Kündigungen zur Folge hatte (Vi-act. Z 25).

3.1.4 Am 7. Mai 2014 wurde das Osteosynthesematerial entfernt, nachdem den 
Beschwerdeführer die Platte vor allem beim Tragen von festem Schuhwerk über 
dem lateralen Malleolus störte. Bei bis dahin protrahiertem Verlauf zeigten so-
wohl eine MRI-Untersuchung als auch die orthopädische Beurteilung keine Auf-
fälligkeiten, weshalb man sich für die Plattenentfernung entschloss (Vi-act. ZM 
24).

3.1.5 In der Verlaufskontrolle vom 24. Juni 2014 berichtete der Beschwerdefüh-
rer über persistierende Beschwerden. Er beschrieb insbesondere Schmerzen im 
Aussenknöchelbereich, auch unterhalb des Innenknöchels; wenn er viel gehen 
müsse, verspüre er Schmerzen im ventralen OSG; die Beschwerden würden be-
reits auftreten, wenn er weniger als eine Stunde sitze, intermittierend auch belas-
tungsabhängiges Auftreten von Schwellungen im Bereich des Aussenknöchels 

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und unterhalb des Innenknöchels. Gemäss Dr.med. H.________ (FMH Orthopä-
dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) sei eine Korrela-
tion der Beschwerden zu einem pathomorphologischen Substrat bislang nicht ge-
lungen; als einzige Massnahme sei eine möglichst optimale Schuhversorgung 
anzustreben. Der Beschwerdeführer wünsche die Attestierung einer weiterbeste-
henden Arbeitsunfähigkeit. Der Arzt bittet die Versicherung, den Fall zu prüfen, 
die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen und ggfs. den Fallabschluss zu prüfen (Vi-act. 
ZM 25). Der Hausarzt Dr.med. I.________ bestätigte am 27. August 2014 anhal-
tend geklagte Beschwerden; ein Arbeitsversuch sei wegen der gekündigten Stel-
le nicht möglich, unmöglich auch die Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit 
infolge Arbeitslosigkeit (Vi-act. ZM 28). Nach der Sprechstunde vom 30. Septem-
ber 2014 schloss Dr.med. H.________ den Fall ab; mit der neuen Schuhversor-
gung komme der Beschwerdeführer im Alltag relativ gut zurecht und auch sub-
jektiv sei er zumindest bis 2 Stunden gut mobil damit. Nach längeren Belastun-
gen über 2 Stunden spüre er lateral wieder die bekannten Schmerzen (Vi-act. ZM 
30).

3.1.6 Am 26. August 2014 unterbreitete die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 
die Absicht einer medizinischen Begutachtung. Sie schlug ihm dazu Dr.med. 
E.________ sowie den Fragenkatalog vor (Vi-act. Z 44). Am 25. September 2014 
wurde Dr.med. E.________ mit dem Gutachten beauftragt (Vi-act. Z 50). 

Gestützt auf die Akten der Vorinstanz sowie der IV und das Röntgendossier so-
wie den persönlichen Untersuch vom 1. April 2015 reichte Dr.med. E.________ 
am 2. September 2015 das Gutachten ein (Vi-act. ZM 36). Nach eingehender 
Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten, Wiedergabe der Anamnese 
sowie persönlicher Befunderhebung dokumentierte er als Diagnose:

Anamnestische Restbeschwerden im Bereich des linken Sprunggelenkes mit/bei
• Status nach Bimalleolarfraktur Typ Weber C am 5.7.2013

o Status nach ORIF am Unfalltag
o Status nach OSME am 7.5.2014

• Chronifiziertes Schmerzsyndrom mit/bei
o Verdeutlichung
o fehlendem somatischen Korrelat
o V.a. Rentenbegehrlichkeit

• Selbstlimitation

Auf die Frage, ob ab einem bestimmten Zeitpunkt mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit nur noch die unfallfremden Ursachen (Erreichen des Status quo si-
ne) wirken würden und allenfalls ab wann, antwortete der Gutachter:

Auch wenn retrospektiv unter Berücksichtigung der zeitnahen ärztlichen Befunde 
zwischen der Osteosynthese und der Metallentfernung das Schmerzbild nicht 
während der ganzen Zeit hinreichend erklärbar gewesen ist, muss davon ausge-

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gangen werden, dass mindestens eine mögliche Teilursache der beklagten Be-
schwerden auf das Unfallereignis oder die Operation zurückzuführen sein könnte 
(Metall in situ).

Die Metallentfernung hat allerdings nun jegliche erkennbare Störung, welche eine 
Schmerzauslösung eventuell begründen könnte oder möglich erscheinen lässt (ei-
ne Weichteilproblematik lag nie vor), behoben, so dass nach dem Abheilen (6-8 
Wochen ± 4 Wochen nach der Operation, ergo allerspätestens per August 2014) 
keine Befunde mehr vorliegen, welche sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
auf das Unfallereignis auf die Operationen zurückführen lassen. Dass bildgebend 
noch gewisse Veränderungen erkennbar sind (24.06.2014) ändert daran nichts.

Abschliessend bemerkte der Gutachter, die vorgegebene Selbstlimitation unter 
angeblichem Erkennen, dass der Beschwerdeführer nun keine Leistung mehr er-
bringen könne, könne durch die klinisch-radiologische Sachlage nicht bestätigt 
werden.

3.1.7 Am 1. Oktober 2015 liess sich der Beschwerdeführer wegen Unzufrieden-
heit mit dem Gutachten Dr.med. E.________ durch Dres.med. J.________ und 
K.________ untersuchen. Im Bericht vom 14. Dezember 2015 wird festgehalten, 
bei der Untersuchung könnten keine anderen Erkenntnisse (als im Gutachten) 
gewonnen werden, was dem Beschwerdeführer und seinem Sohn so erklärt wor-
den sei (Vi-act. ZM 46).

3.1.8 Wegen der Mühe mit der Beurteilung im Gutachten überwies ihn der Haus-
arzt sodann für eine Zweitmeinung an Dr.med. F.________, der ihn am 15. Ok-
tober 2015 erstmals untersuchte (Vi-act. ZM 43, 47). Der Beschwerdeführer be-
schreibe die Restbeschwerden als Belastungsschmerzen wie Geh- und Steh-
schmerzen nach einer gewissen Zeit. Waren die Belastungen tagsüber grösser, 
komme es auch zu einem nächtlichen Schmerz. Er beschreibe einen Schmerz-
punkt anterolateral, der dann mittig im OSG auftrete und anschliessend mit einer 
Schwellung am medialen Malleolus. Er nehme zeitweise Lodine 600mg, worauf 
er gut anspreche. Dr.med. F.________ beurteilte, klinisch und mit der Probeinfil-
tration finde er Hinweise für eine Irritation entweder der Tibialis posterior-Sehne 
oder des USG in der dorsalen Facette. Den anterolateralen Schmerz könne er 
nicht mit einer Instabilität in Zusammenhang bringen; die Infiltration spreche auch 
hier nach wenigen Minuten an. 

3.1.9 Am 22. Oktober 2015 nahm Dr.med. F.________ eine weitere Infiltration 
vor. Er zeigte sich überzeugt, dass der Beschwerdeführer nicht simuliere und 
gewisse Restbeschwerden verspüre. Er habe aber auch versucht, ihm klar zu 
machen, dass die OSG-Situation nicht derart schlecht sei und eine Besserung 
eintreten könne (Vi-act. ZM 50). Am 16. November 2015 stellte sich der Be-
schwerdeführer erneut vor (Vi-act. ZM 51). Zwischenzeitlich hat er die frühere 

12

Tätigkeit im Umfang von 2 1/2h/Tag wieder aufnehmen können. Er verspüre 
nach 2 Stunden wieder ein Ziehen proximal des OSG lateral betont. Dr.med. 
F.________ verzichtete auf eine Infiltration. Möglicherweise stelle sich heraus, 
dass die Ursache der Restbeschwerden unter anderem auch in einem Entrap-
ment des Nervus peroneus superficialis liege. In der Sprechstunde vom 9. De-
zember 2015 berichtet der Beschwerdeführer über einen unveränderten Druck im 
OSG bei längerer Steh- und Gehbelastung. Dr.med. F.________ macht proximal 
der Fibulaspitze etwa auf 10cm Höhe an der Fibulavorderkante einen Punkt aus, 
der den Hauptschmerzpunkt generiert. Er infiltriert da Mepivacain 1%. Der 
Schmerz selbst könne offensichtlich ausgelöst werden, danach verspüre er kei-
nen Schmerz mehr (Vi-act. ZM 52).

3.1.10  Gegenüber der Vorinstanz hält Dr.med. F.________ am 16. Dezember 
2015 fest, es bestehe noch eine Einschränkung, da der Beschwerdeführer nur 
stundenweise eine volle Steh- und Gehbelastungsfähigkeit zeige. Er sehe Stei-
gerungspotential; gewisse Restbeschwerden würden wahrscheinlich immer blei-
ben. Im Moment sehe er keine Indikation für weitere operative Massnahmen. 
Stelle sich heraus, dass die Beschwerden eingegrenzt werden können auf ein 
Entrapment des Ramus supervicialis Nervi peronei an der Durchtrittsstelle durch 
die Faszie bzw. an der Vorderkante der Fibula, wäre zumindest eine Neurolyse 
bzw. Faszienspaltung für eine Besserung der Symptomatik denkbar (Vi-act. ZM 
53). Gemäss Bericht vom 18. Januar 2016 konnte der Beschwerdeführer das Ar-
beitspensum auf 33% steigern; die Infiltration vom 9. Dezember 2015 habe ge-
wisse Erleichterung gebracht. Das starke Anlauf- und Belastungshinken habe 
nachgelassen. Der Beschwerdeführer beschreibe ein Spannen in der Malleolen-
gabel nach längerer Steh- und Gehbelastung. Der Schmerzpunkt anterolateral 
proximal der Malleolengabel sei weniger dolent. Der Beschwerdeführer nehme 
nur noch unregelmässig Lodine 300mg; Physiotherapie 1x/Woche sei sinnvoll 
(Vi-act. ZM 56).

3.1.11  Mit Beurteilung vom 7. April 2016 setzte sich Dr.med. E.________ mit 
den neuen medizinischen Berichten sowie der Kritik am Gutachten durch den 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auseinander (Vi-act. ZM 58). Er hält fest, 
die Aetiologie des beklagten Beschwerdebildes, das mittels repetitiven, angeblich 
therapeutischen Infiltrationen durch Dr.med. F.________ behandelt werde, sei 
unklar. Es handle sich um eine Verdachtsdiagnose (Hypothese), für die Dr.med. 
F.________ die aussagekräftige Fachkompetenz fehle. Wenn von einer Nerven-
problematik ausgegangen werde, müsse zwingend ein Neurologe beigezogen 
werden, um einerseits die Diagnose zu sichern (oder verwerfen) und anderseits 
eine spezifische Therapie einzuleiten. Die Kausalität der chronifizierten Be-

13

schwerden zum Unfall und/oder der Operation scheine zwar möglich, sei aber mit 
an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht vom Bewegungsapparat aus-
gehend. Allenfalls sei ein Neurologe beizuziehen, der auch die Kausalitätsfrage 
einer eventuellen Diagnose beantworten und eine allfällige Therapie einleiten 
könne (Vi-act. ZM 58).

3.1.12  Zur Sprechstunde vom 11. April 2016 führt Dr.med. F.________ aus, der 
Beschwerdeführer habe die beabsichtigte Steigerung des Arbeitspensums von 
33% auf 50% nicht realisieren können; die Schmerzen würden derart stark, dass 
er mit einem Lodine allein nicht auskomme. Neu aufgetreten sei ein Fersen-
schmerz rechts. Unter Befund hält er fest, es bestehe aktuell kein Anlauf- oder 
Belastungshinken. Mit den Xelero Schuhen sei er deutlich besser unterwegs. Er 
berichte über den Druck nach 2h Stehbelastung im linken OSG. In der Sprech-
stunde zeige der Knöchel keine spezielle Schwellung; die Narben seien reizlos. 
Es bestehe eine Irritation anterolateral im Versorgungsgebiet des Nervus pero-
neus superficialis. Am rechten Fuss sei der Hauptschmerzpunkt lokalisiert am 
Ansatz der Plantaraponeurose. Dr.med. F.________ sah im Moment keine Mög-
lichkeit, eine medizinische Therapie anzubieten; er schloss die Behandlung sei-
nerseits ab (Vi-act. ZM 59).

3.1.13 Auf Vorhalt der ergänzenden Beurteilung von Dr.med. E.________ äus-
sert Dr.med. F.________ am 29. Mai 2016 gegenüber dem Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers (Vi-act. ZM 62):

Serielle diagnostisch-therapeutische Infiltrationen können dabei helfen, wenn sie 
eine nachvollziehbare und reproduzierbare Wirkung zeigen. Dabei hatte er mehr-
mals mit weniger Schmerzen auf die Infiltration des R. superficialis N. peronei rea-
giert, jedoch nicht nachhaltig. Im Gutachten finde ich keine Hinweise auf eine 
Berücksichtigung dieser bekannten Quelle von Restbeschwerden sowohl post-
traumatisch wie auch postoperativ. (…).

Die erlittene Verletzung mit Fraktur und Beteiligung der Syndesmose (Typ C) stellt 
per se einen höheren Schweregrad dar und ist wiederholt mit schlechteren Ergeb-
nissen dokumentiert. Restbeschwerden sind nach einer Weber C Fraktur nicht 
aussergewöhnlich und wesentlich häufiger als nach einer Weber A oder Weber B 
Fraktur. Entsprechend ist auch die Arbeitsfähigkeit häufiger eingeschränkt.

Werden die Kriterien berücksichtigt, die knapp 3 Jahre nach erlittener und operativ 
versorgter Bimalleolarfraktur Typ Weber C vom 05.07.2013 mit anschliessender 
Osteosynthesematerialentfernung am 07.05.2014 zu Beschwerden führen, zeigt 
sich, dass keine rasch fortschreitende OSG oder USG-Arthrose vorliegt. Beglei-
tende Sehnen- oder Knorpelverletzungen konnten nicht nachgewiesen werden. Ei-
ne signifikante Fehlstellung oder Instabilität der Malleolengabel liegt nicht vor. In 
dieser Hinsicht ist die Einschätzung des Gutachters sicher adäquat.

14

Eine verstärkte Vernarbung nach Verletzung der Syndesmose entzieht sich aber in 
der Regel einer Bildgebung, schränkt aber die Funktion massgeblich ein und führt 
zu Beschwerden. Das gleiche gilt für neurologische Pathologien wie oben erwähnt. 

Die subjektiven Empfindungen der Schmerzen können daher durchaus ein anato-
misch-pathologisches Korrelat haben.

Der angegebene begrenzte Konsum von Schmerzmitteln ist nachvollziehbar. Sub-
jektiv gab er auch immer an, von einer Physiotherapie profitieren zu können. Der 
abschliessende Bericht der Physiotherapie sieht aber wenig Einfluss ihrer 
Bemühungen auf die Beschwerden.

Ich sehe meinerseits keine Möglichkeiten, dem Patienten durch operative Mass-
nahmen eine wesentliche Verbesserung des Zustandes zu bieten. Ich bin davon 
überzeugt, dass Angaben über eine Störung des Nervus peroneus superficialis aus 
sprachlichen Gründen sowohl in der Behandlung wie auch im Rahmen eines Gut-
achtens schlichtweg übergangen werden können. Im Rahmen der lokalen Infiltrati-
onen kann zumindest vorübergehend versucht werden Einfluss zu nehmen auf 
Restbeschwerden. Eine wiederholt gleichbleibende Reaktion würde ein Hinweis 
geben, ob der Patient profitieren würde von einer Neurolyse des Nervus peroneus 
superficialis. Die sowohl unfallbedingte traumatische Verletzung des Nervs wie 
auch die operative Verletzung des Nervs sind ein bekanntes Phänomen und führen 
häufig zu Restbeschwerden. Dies entzieht sich weder einem Neurologen noch ei-
nem orthopädisch-traumatologisch geschulten Facharzt. Dahingehend kann der 
Wunsch von Herrn Dr. med. E.________ durchaus berücksichtigt werden und eine 
ergänzende neurologische Beurteilung verlangt werden.

Zum heutigen Zeitpunkt bin ich nicht davon überzeugt, dass ein Gesundheitszu-
stand quo ante erreicht ist oder erreicht werden kann und eine volle Arbeitsfähig-
keit gegeben ist. Ich bezweifle, dass weitere operative Massnahmen eine wesentli-
che Steigerung der Arbeitsfähigkeit bewirken könnten. Dazu ist die Chronifizierung 
bereits zu lange etabliert, wahrscheinlich der Patient auch nicht genug ernst ge-
nommen worden und ein postoperatives Resultat nicht abschätzbar.

Ich hätte andererseits erwartet, dass der Patient versuchen würde, seinen Arbeits-
einsatz weiter zu steigern. Es besteht eine stundenweise Belastungsfähigkeit mit 
Pausen bei der Stallarbeit und es besteht eine eingeschränkte Gehfähigkeit im All-
tag. Für strengere Stallarbeiten wird er jeweils an seine Grenzen kommen, eine 
Belastung während eines halben Tages halte ich aber für zumutbar auch mit 
Schmerzmitteln.

Die Einschätzung, dass die Beschwerden ohne ein anatomisch-pathologisches 
Korrelat vorliegen, ist voreilig in Anbetracht einer fehlenden neurologischen Ein-
schätzung und der Erkenntnis, dass Restbeschwerden wie oben erwähnt in die-
sem Zusammenhang sowohl nach der erlittenen Fraktur wie auch nach operativen 
Behandlungen ein nicht seltenes Phänomen sind.

3.1.14  Nachdem sich der Beschwerdeführer mit einer neurologischen Begutach-
tung und mit den von der Vorinstanz vorgeschlagenen Gutachtern und Gutach-
terfragen einverstanden erklärt hat (Vi-act. Z 121), erfolgte am 24. Oktober 2016 
in der L.________ (Polydisziplinäre Begutachtungsstelle MEDAS) durch Dr.med. 
G.________ (Facharzt Neurologie FMH) eine eingehende neurologische Unter-

15

suchung (Vi-act. ZM 65). Der Gutachter fasste mit Fokus auf die Neurologie die 
medizinischen Akten zusammen, erhob einen klinisch-neurologischen Untersu-
chungsbefund und erstellte eine Elektroneurographie. In seiner zusammenfas-
senden Beurteilung hielt Dr.med. G.________ fest:

Auch bei der aktuellen neurologischen Untersuchung fanden sich keine sensiblen 
oder motorischen Defizite. Die von Dr. F.________ beschriebenen Schmerzen an 
der Tibiavorderkante bzw. im Verlauf des Nervus peronaeus superficialis konnten 
hier klinisch nicht reproduziert werden. Insbesondere fand sich auch kein Hoff-
mann-Tinel-Phänomen. Bei der elektroneurographischen Untersuchung ergaben 
sich auch keine pathologischen Befunde, die eine Läsion des Nervus peronaeus 
untermauerten. Auch die Neurographie der Tibialisnerven ist unauffällig, sodass 
auch keine Hinweise auf ein differenzialdiagnostisch zu berücksichtigendes post-
traumatisches Tarsaltunnelsyndrom bestehen. Herr A.________ gab hier isoliert 
lokale, zirkuläre Schmerzen am linken Sprunggelenk an. Trotz mehrfachen Nach-
fragens habe er nie an anderen Stellen des Beines Beschwerden gehabt. Insoweit 
kann auch kein neuropathischer Schmerz im Peronaeusverlauf nachvollzogen 
werden. Da eine Dolmetscherin bei der Untersuchung anwesend war, scheiden re-
levante sprachliche Verständigungsprobleme aus. Insoweit sind die Angaben un-
einheitlich im Vergleich zu aktenkundigen früheren Untersuchungen.

Im Ergebnis der neurologischen Untersuchung kann im Sinne der Fragestellung 
mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit keine unfallkausale Läsion 
des Peronaeusnerven nachgewiesen werden.

Dr.med. G.________ konnte keine neurologische Diagnose stellen; ein unfall-
kausaler neurologischer Gesundheitsschaden konnte nicht nachgewiesen wer-
den. 

3.1.15  Auf Vorhalt des neurologischen Gutachtens hin hielt Dr.med. E.________ 
am 13. Juni 2017 fest, einerseits könnten die Untersuchungsbefunde der unter-
schiedlichen Fachgebiete nicht direkt miteinander verglichen werden, anderseits 
ergebe die "gemeinsame Betrachtung", dass in keiner Fachspezialität eine hin-
reichend erklärende und somatisch begründete respektive objektivierbare Patho-
logie erkannt oder nachgewiesen werden könne. Weder neurologisch noch or-
thopädisch-traumatologisch sei eine entschädigungspflichtige Pathologie belegt 
(Vi-act. ZM 71). 

3.2 Unbestrittenermassen erlitt der Beschwerdeführer am 5. Juli 2013 einen 
Unfall, wobei er sich am linken Fuss verletzte. Noch am Unfalltag erfolgte die 
operative Versorgung im Spital D.________. Im Austrittsbericht wird ein kompli-
kationsloser intra- und postoperativer Verlauf beschrieben; ebenso lässt sich aus 
den folgenden Verlaufsberichten kein unerwarteter Verlauf erkennen. Mit Dr.med. 
E.________ ist festzuhalten, dass allfällige Komplikationen in einem ärztlichen 
Bericht hätten erscheinen müssen, wären solche eingetreten. Auffallend ist hin-
gegen, dass der Beschwerdeführer anfänglich entgegen des ärztlichen Ratschla-

16

ges nicht auf die Stöcke verzichtete und er anderseits die Physiotherapie nicht 
weiterführte, was beides der Rehabilitation nicht förderlich war. Auch fällt auf, 
dass der Beschwerdeführer rund fünf Monate postoperativ einen Arbeitsversuch 
bereits nach 2 Stunden abbrach, obwohl ärztlicherseits eine 50%ige Arbeits-
fähigkeit als zumutbar beurteilt wurde (ob dies mit der zeitlich damit einherge-
henden Kündigung in Zusammenhang steht, kann offen bleiben). Für die dann-
zumal noch geklagten Beschwerden fand sich bildgebend indes kein Korrelat. 
Ein Jahr nach Unfall/Operation sowie rund ein Monat nach der Plattenentfernung 
hielt der behandelnde Arzt fest, eine Korrelation der Beschwerden zu einem pa-
thomorphologischen Substrat sei bislang nicht gelungen. Anderseits dokumen-
tierte er, der Beschwerdeführer sei aufgrund der subjektiven Beschwerden nicht 
arbeitsfähig und er wünsche ein Attest der Arbeitsunfähigkeit. Der behandelnde 
Arzt übergab den Fall zur weiteren Prüfung der Versicherung und schloss die 
Behandlung seinerseits nach dem Folgeuntersuch ab. 

In verfahrensmässig korrekter Weise holte die Vorinstanz in der Folge ein or-
thopädisches Gutachten beim versicherungsunabhängigen Facharzt Dr.med. 
E.________ ein. Dieses fand - entgegen entsprechender Vorwürfe - unter Mitwir-
kung einer Übersetzerin statt. Der Gutachter beurteilte umfassend und nachvoll-
ziehbar die bis dato vorliegenden medizinischen Akten. Wiedergegeben wird 
ebenso ausführlich die Anamnese. Zudem erhob der Gutachter in persönlicher 
Untersuchung den klinischen Befund, wobei er eine Verdeutlichungstendenz und 
offensichtliche Selbstlimitation, respektive zu tiefe Einschätzung der eigenen 
Fähigkeiten vermerkte. Seine Beurteilung ist schlüssig und aufgrund der medizi-
nischen Berichte und bildgebenden Befunde nachvollziehbar. Objektivierbare Pa-
thologien lagen keine vor; für die geklagten Beschwerden fand sich kein Korrelat 
und sie entsprechen auch nicht der angegeben geringen Schmerzmittelkonsuma-
tion. 

Wegen Unzufriedenheit mit dem Gutachtenergebnis unterzog sich der Be-
schwerdeführer einem Untersuch in einer Fachklinik; diese bestätigte indes die 
Erkenntnisse von Dr.med. E.________. Dennoch veranlasste der Hausarzt eine 
weitere Zweitmeinung bei Dr.med. F.________. Entgegen der Darstellung des 
Beschwerdeführers bestätigte nach mehreren Behandlungen auch dieser die or-
thopädische Beurteilung von Dr.med. E.________ (vgl. Erw. 3.1.13). Anders als 
dieser betrachtete Dr.med. F.________ die geklagten Restbeschwerden aber als 
glaubhaft und sah die mögliche Ursache dafür in einer neurologischen Problema-
tik. Auch auf diese Hypothese ging die Vorinstanz ein und veranlasste - erneut in 
verfahrensmässig korrekter Weise - eine neurologische Begutachtung bei einem 
externen Fachexperten. Das Gutachten konnte die Verdachtsdiagnose in keiner 

17

Weise bestätigen und schloss eine neurologische Diagnose mit Unfallkausalität 
aus. 

3.3 Es liegen zwei korrekt veranlasste externe Fachgutachten vor, denen bei 
der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen ist. Einerseits basieren sie 
auf persönlichen Untersuchungen, berücksichtigen die umfassenden Akten und 
gelangen dabei zu schlüssigen Ergebnissen. Anderseits sprechen keine Indizien 
gegen die Zuverlässigkeit der Expertisen. Die orthopädische Beurteilung wird 
durch Dr.med. F.________ als adäquat bestätigt und seine Verdachtsdiagnose 
einer neurologischen Störung wird durch den neurologischen Fachexperten 
schlüssig ausgeschlossen. Insoweit kann der Beschwerde (resp. der Einspra-
che), wonach die Vorinstanz die Beurteilung von Dr.med. F.________ überhaupt 
nicht berücksichtigt habe, nicht gefolgt werden. Orthopädisch bestehen zwischen 
den Beurteilungen der Dres.med. E.________ und F.________ keine Differenzen 
und die von Dr.med. F.________ aufgestellte Verdachtsdiagnose einer neurolo-
gischen Problematik veranlasste die Vorinstanz, ein neurologisches Fachgutach-
ten einzuholen. Mithin nahm die Vorinstanz die Beurteilung von Dr.med. 
F.________ durchaus ernst; seine als Orthopäde geäusserte Verdachtsdiagnose 
konnte aber durch den neurologischen Facharzt nicht bestätigt werden. Kommt 
hinzu, dass der Beurteilung von Dr.med. F.________ als behandelndem Arzt 
rechtsprechungsgemäss weniger Gewicht zukommt als dem unabhängigen Fa-
chexperten (vgl. Erw. 1.5.3).

3.4 Soweit der Beschwerdeführer in der Einsprache vorbrachte, die Wahr-
scheinlichkeit, dass er mit bald 60 Jahren und mit seinem Lebenslauf eine Stelle 
finden könne, sei sehr klein bis unmöglich, so handelt es sich dabei um unfall-
fremde Faktoren, deren Folgen nicht die Unfallversicherung zu tragen hat. Zu-
dem führte die ehemalige Arbeitgeberin gegenüber der Unfallversicherung expli-
zit aus, die Kündigung per Ende April 2014 sei nicht aufgrund des Unfalles oder 
der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ausgesprochen 
worden, sondern infolge Umstrukturierung (vgl. auch die so begründete Kündi-
gung). 

Auch der Verweis des Beschwerdeführers auf die Haltung der IV-Stelle geht fehl. 
Die IV bestätigte zwar den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine halbe IV-
Rente; dies indes einzig befristet für die Zeit vom 1. bis 31. Juli 2014 (Vi-act. Z 
144). Dem Vorbescheid der IV-Stelle vom 23. Februar 2017 (Vi-act. Z 135) kann 
entnommen werden, dass die IV, namentlich auch gestützt auf die Beurteilung 
des Regional Ärztlichen Dienstes, die Einschätzungen der fachärztlichen Gutach-
ter Dr.med. E.________ und Dr.med. G.________ teilt und gemäss IV ab August 

18

2014 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 
besteht. 

3.5 Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die 
Fachgutachten von Dr.med. E.________ und Dr.med. G.________ abgestellt hat 
und zum Ergebnis gelangt ist, dass aus orthopädisch-traumatologischer Sicht 
spätestens nach Ende August 2014 keine Befunde mehr vorlagen, die sich 
überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis bzw. die zwei Operationen 
zurückführen lassen und dass ebenso wenig eine unfallkausale neurologische 
Diagnose vorliegt. Dem entsprechend war die Vorinstanz berechtigt, einen An-
spruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung per Ende Au-
gust abzulehnen (auf die Rückforderung bereits erbrachter Heilbehandlungen 
und Taggelder verzichtete die Vorinstanz). Wie im Einspracheentscheid richtig 
festgestellt wurde, entfällt die Prüfung der Adäquanz, nachdem bereits der natür-
liche Kausalzusammenhang zu verneinen ist. Mithin erweist sich die Beschwerde 
als unbegründet, soweit der Beschwerdeführer eine Invalidenrente anbegehrt.

4. Mit Verweis auf die Einsprache beantragt der Beschwerdeführer ebenso 
eine Integritätsentschädigung. Er führt dazu einzig aus, die gesetzlichen Voraus-
setzungen dazu seien bei ihm erfüllt, ohne dies weiter zu substantiieren. Nament-
lich zeigt er nicht auf, inwiefern er in der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Integrität dauernd und erheblich geschädigt wäre. Solches ist denn auch nicht 
ersichtlich. Aus orthopädisch-traumatologischer Beurteilung liegt klinisch und ra-
diologisch kein Befund vor, der sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf 
das Unfallereignis zurückführen liesse. Die Einschätzung, dass bildgebend noch 
gewisse Veränderungen erkennbar sind, vermag eine Integritätsentschädigung 
nicht zu begründen. Es handelt sich dabei um bildgebend erkennbare Residuen 
wie Schraubenlöcher, Plattenlager etc., die vorliegend die Gelenkgeometrie nicht 
zu beeinflussen vermögen (Vi-act. ZM 58). Im Übrigen bestätigt auch Dr.med. 
F.________, die Einschätzung von Dr.med. E.________ sei diesbezüglich 
adäquat (Vi-act. ZM 62). Aber auch neurologisch konnte im Fachgutachten keine 
unfallkausale Diagnose gestellt werden. Mithin ist ein erheblicher und dauernder 
Integritätsschaden, der Anspruch auf eine Entschädigung gäbe, auszuschlies-
sen.

5. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 
Kosten werden keine erhoben (Art. 61 lit. a ATSG).

19

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A).

Schwyz, 12. Oktober 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 31. Oktober 2018

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I