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**Case Identifier:** 295b8d00-5d76-5ac3-b6fa-fa87734c03b6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.02.2024 200 2023 287
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-287_2024-02-28.pdf

## Full Text

200 23 287 AHV
KOJ/TOZ/WSI

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. Februar 2024

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Tomic

A.________
vertreten durch B.________ AG, Rechtsanwalt C.________
Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern
Abteilung Beiträge und Zulagen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 20. März 2023

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1969 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer), … 
Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Schweiz, schloss am 29. Oktober 
2013 einen Arbeitsvertrag mit der D.________ (Hong Kong) 
Limited (mit Sitz in Hong Kong [vgl. <https://www.....com>]; fortan: 
D.________) als "Chief Product Officer of the Group" mit Arbeitsbeginn am 
4. November 2013 (oder früher nach Vereinbarung) und einen Arbeitsver-
trag mit der E.________ GmbH (mit Sitz in ..., Deutschland [vgl. <htt-
ps://www.online-handelsregister.de>]; nachfolgend: E.________) als "Ma-
naging Director/Geschäftsführer" mit Arbeitsbeginn am 4. November 2013 
(oder früher nach Vereinbarung; Antwortbeilagen [AB] 25 Beilagen 1 und 2; 
Beschwerdebeilagen [BB] 13 f.). Am 26. März 2018 meldete sich der Versi-
cherte bei der Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB bzw. Beschwerde-
gegnerin) als Nichterwerbstätiger ab 1. Januar 2016 an. Als Grund für die 
Nichterwerbstätigkeit gab er an, dass er für das Unternehmen 
DE.________ sowohl in Düsseldorf als auch in Hongkong arbeite, weshalb 
keine Beiträge in der Schweiz abgerechnet würden (AB 44). Im Rahmen 
der von der AKB daraufhin eingeleiteten Abklärungen reichte der Versicher-
te am 6. Mai 2020 deutsche "Meldebescheinigungen zur Sozialversiche-
rung" für Arbeitnehmer nach § 25 der deutschen Verordnung über die Er-
fassung und Übermittlung von Daten für die Träger der Sozialversicherung 
(DEÜV) der Jahre 2016 bis 2018 ein (AB 37). Mit Verfügung vom 20. De-
zember 2021 (AB 30) setzte die AKB (vorsorglich zur Wahrung der Ver-
jährungsfrist) die persönlichen Beiträge des Versicherten als Arbeitnehmer 
nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber (ANOBAG) für das Jahr 2016 auf 
Fr. 159'608.40 fest, dies gestützt auf eine ermessensweise festgesetzte 
Lohnsumme von Fr. 1'200'000.--. Diese Verfügung blieb unangefochten.

Nach weiteren Abklärungen zu den im Ausland erzielten Einkommen aus 
unselbstständiger Tätigkeit (vgl. AB 18 - 28) setzte die AKB mit drei Verfü-
gungen vom 29. November 2022 (AB 6, 9, 12) die persönlichen Beiträge 
des Versicherten als ANOBAG betreffend die D.________ für das Jahr 
2016 auf Fr. 112'003.85, für das Jahr 2017 auf Fr. 153'833.05 und für das 

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Jahr 2018 auf Fr. 218'020.70 definitiv fest. Eine dagegen erhobene Ein-
sprache, mit welcher sich der Versicherte in Bezug auf die von der 
D.________ ausbezahlten Löhne gegen die Unterstellung unter die Bei-
tragspflicht in der Schweiz gewehrt hatte (AB 4), wies die AKB mit Ent-
scheid vom 20. März 2023 (AB 2) ab, soweit sie darauf eintrat. 

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
C.________, am 20. April 2023 Beschwerde mit den folgenden Rechtsbe-
gehren:

1. Es sei der Einspracheentscheid aufzuheben und festzustellen, 
dass A.________ für die durch D.________ Hong Kong ausbe-
zahlten Entschädigungen nicht der Schweizer AHV-Beitragspflicht 
untersteht, bzw. es seien neue Veranlagungen basierend auf einer 
Bemessungsgrundlage für die Jahre 2016, 2017 und 2018 von 
Fr. 0.-- vorzunehmen.

2. Eventualiter: Es sei der Einspracheentscheid aufzuheben und fest-
zustellen, dass A.________ für Zwecke der AHV-Beitragspflicht 
nur für die Entschädigung der effektiv in Hong Kong ausgeübten 
Tätigkeiten zu veranlagen sei, bzw. es sei die Veranlagung basie-
rend auf einer Bemessungsgrundlage von Fr. 41'742.-- im Jahr 
2018, von Fr. 134'700.-- im Jahr 2017 und von Fr. 68'122.-- im 
Jahr 2016 vorzunehmen.

3. Subeventualiter: Für den Fall, dass als Bemessungsgrundlage der 
Beitragspflicht für das Jahr 2018 vom gesamten von D.________ 
Hong Kong ausbezahlten Lohn ausgegangen werden sollte, sei als 
Bemessungsgrundlage nicht auf den irrtümlich deklarierten, son-
dern auf den tatsächlich ausbezahlten Betrag von Fr. 1'171'136.-- 
abzustellen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2023 beantragte die Beschwerdegeg-
nerin, die Beschwerde sei insoweit teilweise gutzuheissen, als das Ein-
kommen des Beschwerdeführers aus der Erwerbstätigkeit für die 
D.________ mit den beiden Erwerbsorten Südkorea und Vereinigte Staa-
ten von Amerika ([USA]; Südkorea: Fr. 36'727.60 im Jahr 2016, 

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Fr. 46'131.25 im Jahr 2017, Fr. 39'394.30 im Jahr 2018; USA: Fr. 40'066.45 
im Jahr 2016, Fr. 36'905.-- im Jahr 2017, Fr. 23'636.60 im Jahr 2018) von 
der Berechnungsgrundlage der persönlichen Beiträge als ANOBAG für die 
Jahre 2016 bis 2018 auszunehmen sei. 

Mit Replik vom 1. September 2023 und Duplik vom 25. September 2023 
hielten die Parteien an ihren gestellten Anträgen und Standpunkten fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Da auch die 
Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; 
Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, 
ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 20. März 
2023 (AB 2). Streitig und zu prüfen ist die Beitragspflicht des Beschwerde-
führers als ANOBAG betreffend die Beitragsjahre 2016 bis 2018.

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in 
zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die 
bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben (BGE 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 
210 E. 4.3.1 S. 213). Es gelangen folglich die in den Beitragsjahren 2016 
bis 2018 jeweils in Kraft stehenden Gesetzes- und Verordnungsbestim-
mungen zur Anwendung.

2.2

2.2.1 Obligatorisch versichert nach dem AHVG sind unter anderem die 
natürlichen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (Art. 1a Abs. 1 lit. a 
AHVG).

Die Versicherten sind beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit 
ausüben (Art. 3 Abs. 1 Satz 1 AHVG in der vom 1. Januar 2016 bis 31. De-
zember 2018 gültig gewesenen Fassung). Die Beiträge der erwerbstätigen 
Versicherten werden in Prozenten des Einkommens aus unselbstständiger 
und selbstständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 AHVG). Zum 
Erwerbseinkommen gehört – vorbehältlich der Ausnahmen gemäss Abs. 2 
– das im In- und Ausland erzielte Bar- oder Naturaleinkommen aus einer 
Tätigkeit einschliesslich der Nebenbezüge (Art. 6 Abs. 1 der Verordnung 
vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung 
[AHVV; SR 831.101]).

2.2.2 Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Ar-
beitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 AHVG). 
Beitragspflichtig sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstät-

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te haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen be-
schäftigen (Art. 12 Abs. 2 AHVG). Vorbehalten bleiben internationale Ab-
kommen und völkerrechtliche Übung hinsichtlich der Unterstellung unter die 
Beitragspflicht von Arbeitgebern ohne Betriebsstätte in der Schweiz (Art. 12 
Abs. 3 lit. a AHVG). 

2.2.3 Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber nicht beitragspflichtig ist, bezahlen 
auf ihrem massgebenden Lohn Beiträge von 8.4 % (Art. 6 Abs. 1 AHVG in 
der vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018 gültig gewesenen Fas-
sung). Für die Festsetzung und die Ermittlung der Beiträge gelten die 
Art. 22 - 27 AHVV sinngemäss (Art. 16 AHVV; vgl. auch Rz. 1044 f. der 
vom Bundesamt für Sozialversicherungen [BSV] herausgegebenen Weglei-
tung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] in der vom 
1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018 gültig gewesenen Fassung). 

2.3 Die kantonalen Steuerbehörden ermitteln das für die Bemessung 
der Beiträge massgebende Erwerbseinkommen aufgrund der rechtskräfti-
gen Veranlagung für die direkte Bundessteuer, das im Betrieb investierte 
Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechtskräftigen kantonalen Ver-
anlagung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte 
(Art. 23 Abs. 1 AHVV). Die Angaben der kantonalen Steuerbehörden sind 
für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).

Nach der Rechtsprechung darf das Sozialversicherungsgericht selbst dann 
nicht von einer rechtskräftigen Steuertaxation abweichen, wenn die Ab-
klärung ergibt, dass die Veranlagung für die direkte Bundessteuer wahr-
scheinlich korrigiert worden wäre, wenn sie rechtzeitig mit einem gesetzli-
chen Rechtsmittel angefochten worden wäre. Denn einmal hat jede rechts-
kräftige Steuertaxation die Vermutung für sich, sie entspreche dem wirt-
schaftlichen Sachverhalt. Zum anderen ist zu beachten, dass das Sozial-
versicherungsgericht zum Steuergericht würde, wenn es beurteilen sollte, 
ob bei rechtzeitiger Erhebung der gesetzlichen Rechtsmittel die Veranla-
gung für die direkte Bundessteuer mit praktischer Sicherheit korrigiert wor-
den wäre. Dies widerspräche indessen offensichtlich der vom Gesetz vor-
genommenen Kompetenzabgrenzung zwischen den Steuer- und Sozialver-
sicherungsorganen (BGE 110 V 369 E. 2b S. 372; SVR 2021 AHV Nr. 5 S. 
14 E. 3.2; ZAK 1992 S. 34 E. 3c; siehe dazu auch Rz. 1233 der vom BSV 

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herausgegebenen Wegleitung über die Beiträge der Selbstständigerwer-
benden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [WSN] in der vom 
1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018 gültig gewesenen Fassung).

2.4

2.4.1 Nach Art. 8 des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Ge-
meinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit 
(Freizügigkeitsabkommen [FZA]; SR 0.142.112.681) regeln die Vertrags-
parteien die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss 
Anhang II; dieser ist gemäss Art. 15 FZA Bestandteil des Abkommens. 
Nach Art. 1 Abs. 1 des Anhangs II des FZA i.V.m. Abschnitt A dieses An-
hangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere folgende 
Rechtsakte an:

- Die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und 
des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozia-
len Sicherheit (Verordnung [EG] Nr. 883/2004; SR 0.831.109.268.1; 
nachfolgend: VO Nr. 883/2004);

- die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und 
des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für 
die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordi-
nierung der Systeme der sozialen Sicherheit (Verordnung [EG] 
Nr. 987/2009; SR 0.831.109.268.11; fortan: VO Nr. 987/2009).

2.4.2 Die VO Nr. 883/2004 gilt in persönlicher Hinsicht unter anderem für 
Staatsangehörige eines Mitgliedstaates mit Wohnort in einem Mitgliedstaat, 
für die die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten 
oder galten (Art. 2 Abs. 1 VO Nr. 883/2004) und ist sachlich anwendbar auf 
Rechtsvorschiften über Zweige der sozialen Sicherheit, die – nebst ande-
rem – Leistungen bei Alter betreffen (Art. 3 Abs. 1 lit. d VO Nr. 883/2004).

3.

3.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von … und hatte in 
den hier interessierenden Beitragsjahren 2016 bis 2018 seinen Wohnsitz in 
der Schweiz, wo er keine Erwerbstätigkeit ausübte (AB 44 S. 1 und 4). In-

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dessen war er für zwei Unternehmen im Ausland tätig, einerseits als "Chief 
Product Officer of the Group" mit einem Arbeitspensum von 60 % für die 
D.________ und andererseits als "Managing Director" mit einem Arbeits-
pensum von 40 % für die E.________ (BB 16 S. 2 Ziff. 1; AB 25 S. 2 
Ziff. 1.2); bei den hierbei erzielten Einkünften handelt es sich – unbestritte-
nermassen – um Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit, wel-
che jeweils während einer Arbeit vor Ort und nicht im Homeoffice (in der 
Schweiz) erzielt wurden (vgl. AB 25 S. 2 Ziff. 1.3 und 1.5). 

Nicht bestritten (vgl. Beschwerdeantwort, S. 5 - 7 Ziff. 2 Lemma 2 lit. b) und 
durch die nachträglich eingereichten Unterlagen (vgl. BB 10 - 12) hinrei-
chend belegt ist sodann die mit der Tätigkeit als "Chief Product Officer of 
the Group" verbundene ausgeprägte bzw. regelmässige Reisetätigkeit des 
Beschwerdeführers in die APAC-Region (Asia-Pacific region) und andere 
Länder (insb. USA, Vereinigtes Königreich von Grossbritannien und Nordir-
land [UK], Frankreich, Spanien und Italien; vgl. Replik, S. 10 Ziff. 2.2 
Rz. 48; vgl. dazu auch Ziff. 3 lit. F des Arbeitsvertrages vom 29. Oktober 
2013 [BB 13 S. 4] und Ziff. 7 des "Letter of Intent concerning employment 
with DE.________ Group" [BB 9 S. 1]). Hervorzuheben ist, dass es sich 
hierbei um eine leitende Tätigkeit ("Chief Product Officer of the Group") mit 
entsprechender Verantwortung handelte, weshalb diese Tätigkeit bereits 
aufgrund ihres Charakters und ungeachtet des Umfangs der physisch vor 
Ort (Hongkong) ausgeübten Arbeit – entgegen der sinngemässen Darstel-
lung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde, S. 5 f. Rz. 27) – nicht als 
unbedeutend qualifiziert werden kann. 

Die Tätigkeit als Geschäftsführer der E.________ erfolgte dagegen gemäss 
eigenen Angaben des Beschwerdeführers "überwiegend" am Geschäftssitz 
des Unternehmens in ..., Deutschland (vgl. AB 25 S. 2 Ziff. 1.3 sowie Be-
schwerde, S. 3 Ziff. II Rz. 14), was im Einklang mit Ziff. 1 des "Amendment 
to the Salary Allocation Agreement" vom 18. Dezember 2015 ("Percentage 
of time & place where the Employee is expected to work"; BB 16 S. 2 Ziff. 
1) steht; Belege für Tätigkeiten mit Erwerbsort ausserhalb von Deutschland 
wurden vom Beschwerdeführer nicht beigebracht und solches wird auch 
nicht dargelegt. Mangels eines Nachweises des Umfangs dieser Tätigkei-
ten ist davon auszugehen, dass die als Geschäftsführer in Deutschland 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 9

ausgeübte Tätigkeit den wesentlichen Teil des Gesamtpensums von 40 % 
beschlug resp. es sich bei den Tätigkeiten mit Erwerbsort ausserhalb von 
Deutschland gegebenenfalls lediglich um marginale Tätigkeiten (< 5 %) 
handelte, welche für die Bestimmung des anwendbaren Rechts somit nicht 
zu berücksichtigen wären (vgl. Rz. 2016.1 der vom BSV herausgegebenen 
Wegleitung über die Versicherungspflicht in der AHV/IV [WVP; in der vom 
1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018 gültig gewesenen Fassung] mit 
Hinweis auf Art. 14 Abs. 5b VO Nr. 987/2009; zur Bedeutung von Verwal-
tungsweisungen vgl. BGE 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 
S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228; vgl. E. 4.1 hiernach). 

3.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es liege ein einheit-
liches Beschäftigungsverhältnis mit nur einem Arbeitgeber vor (vgl. Be-
schwerde, S. 8 Ziff. III.1.2 Rz. 43 f.), kann ihm nicht gefolgt werden: Der 
Beschwerdeführer schloss am 29. Oktober 2013 einen Arbeitsvertrag mit 
der D.________ und einen solchen mit der E.________ ab (BB 13 f.). Ers-
tere wurde auf dem britischen Überseegebiet Bermuda gegründet ("a com-
pany incorporated in Bermuda"; BB 13 S. 2) und hat ihren Sitz in Hongkong 
(vgl. Hong Kong Company Directory: CR No. …; abrufbar unter <htt-
ps://www.....com>), die Letztere wurde in Deutschland gegründet ("a com-
pany incorporated in Germany") mit Sitz in ... (BB 13 S. 3; vgl. Gemeinsa-
mes Registerportal der Länder: HRB …; abrufbar unter <htt-
ps://www.online-handelsregister.de>). Es handelt sich demnach offenkun-
dig um zwei rechtlich eigenständige – in den jeweiligen Handelsregistern im 
Ausland eingetragene – Unternehmen, welche je über alle für die selbst-
ständige Geschäftsführung relevanten Funktionen verfügen. Daran ändert 
das vom Beschwerdeführer vorgebrachte "Amendment to the Salary Allo-
cation Agreement" vom 18. Dezember 2015 (BB 16) nichts, zumal in dem-
selben die beiden Unternehmen – neben der F.________ Europe B.V. 
(nachfolgend: F.________) – ebenfalls je als separate Gesellschaften 
("companies") auftreten (BB 16 S. 2 f.). In diesem Sinne war denn auch der 
Beschwerdeführer selber in seinem Schreiben an die Beschwerdegegnerin 
vom 7. März 2022 ("Adresse und Sitz sämtlicher Arbeitgeber", "Arbeitspen-
sum bei den jeweiligen Arbeitgebern", "das Arbeitsverhältnis bei den bei-
den Arbeitgebern"; BB 25 S. 1 f. Ziff. 1.1 f.) noch von zwei verschiedenen 
Arbeitgebern ausgegangen. Dass die beiden Arbeitsverträge und das be-

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sagte "Amendment to the Salary Allocation Agreement" vom 18. Dezember 
2015 (BB 16) gemäss Darstellung des Beschwerdeführers eng miteinander 
verknüpft seien und an verschiedenen Stellen gegenseitige Verweise ent-
hielten (vgl. Beschwerde, S. 8 Ziff. III.1.2 Rz. 43 f., und Replik, S. 2 f. Ziff. 1 
Rz. 1 - 11), führt nicht zu einem anderen Schluss, können sich doch auf-
grund der Einbettung der besagten Unternehmen in die internationale 
DE.________-Gruppe ohne weiteres Berührungspunkte bzw. Synergieef-
fekte in gewissen (Teil-)Bereichen ergeben. 

Auszugehen ist demnach von zwei Arbeitgebern mit verschiedenen Er-
werbsorten (vgl. dazu E. 4 f. hiernach), was denn auch im Einklang mit den 
Angaben des Beschwerdeführers in dessen Schreiben an die Beschwerde-
gegnerin vom 29. Dezember 2022 (BB 7 S. 4 Ziff. III.1 Rz. 20) steht, wo-
nach "die Aufteilung auf verschiedene Vertragsverhältnisse [...] aufgrund 
des überwiegenden Arbeitsortes erfolgt" sei; dies impliziert das Vorliegen 
mehrerer Erwerbsorte. Im Übrigen würde es am Ergebnis nichts ändern, 
wenn – wie vom Beschwerdeführer postuliert (vgl. Beschwerde, S. 8 
Ziff. III.1.2 Rz. 43 f.) – lediglich von einem Arbeitgeber ausgegangen würde 
(vgl. E. 5.4.3 hiernach). 

3.3 Es liegt damit ein internationaler Sachverhalt (Beschwerdeführer 
als Staatsangehöriger eines EU-Mitgliedstaates mit Wohnsitz in der 
Schweiz und mit Erwerbstätigkeiten in mehreren Staaten) vor, weshalb 
weiter die Frage des anwendbaren Rechts zu klären ist. Dabei ist die Ver-
sicherungsunterstellung mehrmals zu bestimmen, dies unter Berücksichti-
gung der im Verhältnis zu den jeweiligen Staaten anwendbaren Bestim-
mungen; eine umfassende Koordination für hochmobile Personen, welche 
regelmässig in verschiedenen Staaten in- und ausserhalb Europas arbeiten 
– wie vorliegend der Beschwerdeführer –, gibt es nicht (vgl. 
KÄSLIN/VON FISCHER, Arbeiten oder Leben im Ausland – wer ist in der AHV 
versichert?, 2. Aufl. 2022, S. 117 Rz. 399). 

Der Beschwerdeführer mit Wohnsitz in der Schweiz ist – vorbehältlich an-
derslautender Regelungen in Sozialversicherungsabkommen – obligato-
risch in der AHV versichert (vgl. KÄSLIN/VON FISCHER, a.a.O., S. 13 Rz. 13; 
vgl. E. 2.2.1 hiervor). Folglich beurteilt sich die Frage der Versicherungsun-

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terstellung (und damit der Beitragspflicht) des Beschwerdeführers danach, 
ob ein Sozialversicherungsabkommen zur Anwendung kommt. 

4.

Zur Versicherungsunterstellung hinsichtlich der Tätigkeit für die 
E.________ bzw. der von ihr in den Jahren 2016 bis 2018 ausgerichteten 
Lohnzahlungen: 

4.1 Deutschland gehört zu den Vertragsstaaten des FZA. Dieses Ab-
kommen und demzufolge auch die darin als anwendbar erklärte VO 
Nr. 883/2004 ist unbestrittenermassen in persönlicher Hinsicht auf den Be-
schwerdeführer anwendbar, weil er als … Staatsbürger Angehöriger eines 
Mitgliedstaates mit Wohnort in einem Mitgliedstaat (Schweiz als "Mitglieds-
taat" im Sinne der Koordinierungsverordnungen; vgl. Art. 1 Abs. 2 Anhang 
II FZA) ist und als Unselbstständigerwerbender den Rechtsvorschriften 
eines oder mehrerer Mitgliedstaaten untersteht oder unterstand (vgl. Art. 1 
FZA, Art. 2 Abs. 1 VO Nr. 883/2004). Auch der sachliche Anwendungsbe-
reich ist gegeben, da Rechtsvorschriften betreffend Leistungen bei Alter im 
Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. d VO Nr. 883/2004 (Voraussetzung hierfür ist die 
Versicherungsunterstellung) zur Diskussion stehen (vgl. E. 2.4.1 hiervor). 

Der Titel II der VO Nr. 883/2004 (Art. 11 - 16) enthält allgemeine Regeln 
zur Bestimmung der anzuwenden Rechtsvorschriften. Dabei legt Art. 11 
Abs. 1 Satz 1 VO Nr. 883/2004 den kollisionsrechtlichen Grundsatz der 
Einheitlichkeit der anwendbaren Rechtsvorschriften in dem Sinne fest, dass 
für jede betroffene Person die Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats 
massgebend sind (sog. Prinzip der Alleinzuständigkeit einer Rechtsord-
nung). Vorbehältlich der in den Art. 12 -16 VO Nr. 883/2004 geregelten 
Konstellationen bestimmt sich das anwendbare Recht nach Art. 11 Abs. 3 
lit. a - e VO Nr. 883/2004. Art. 11 Abs. 3 lit. a VO Nr. 883/2004 sieht vor, 
dass eine Person, die in einem Mitgliedstaat eine Beschäftigung oder 
selbstständige Erwerbstätigkeit ausübt, in der Regel den Rechtsvorschrif-
ten dieses Mitgliedstaates unterliegt (sog. Beschäftigungsland- oder Er-
werbsortprinzip [lex loci laboris]; vgl. BGE 146 V 152 E. 4.2.1.2 S. 157). Im 
Sinne einer Auffangkollisionsnorm regelt Art. 11 Abs. 3 lit. e VO 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 12

Nr. 883/2004, dass diejenigen Personen, die weder eine Beschäftigung 
oder selbstständige Erwerbstätigkeit in einem Mitgliedstaat noch eine 
Tätigkeit als Beamte bzw. Wehr- und Zivildienstpflichtige ausüben oder 
Arbeitslosenleistungen erhalten (vgl. Art. 11 Abs. 3 lit. a - d), den Rechts-
vorschriften des Wohnmitgliedstaats unterliegen (sog. Wohnortsprinzip). 
Dies würde namentlich für den Beschwerdeführer gelten, der eine un-
selbstständige Erwerbstätigkeit in einem Mitgliedstaat (Deutschland) und 
eine unselbstständige Erwerbstätigkeit in einem Nichtvertragsstaat (Hong-
kong mit weiteren Erwerbsorten; vgl. dazu E. 5 hiernach) ausübt. Wie es 
sich damit im Einzelnen verhält, braucht aufgrund der nachfolgenden Aus-
führungen nicht weiter geklärt zu werden. 

4.2 Den aufgelegten deutschen Meldebescheinigungen zur Sozialversi-
cherung für Arbeitnehmer (AB 37) ist zu entnehmen, dass im Jahr 2016 
€ 74'000.--, im Jahr 2017 € 76'200.-- und im Jahr 2018 € 65'000.-- als Ein-
kommen mit den deutschen Sozialversicherungsbehörden abgerechnet 
wurden. Gemäss Arbeitsvertrag vom 29. Oktober 2013 betrug das mit der 
E.________ vereinbarte Einkommen in der fraglichen Zeit jedoch € 
400'000.-- pro Jahr bzw. € 33'333.33 pro Monat, wobei zusätzlich noch ein 
maximaler jährlicher Bonus von € 300'000.-- in Aussicht gestellt wurde (BB 
14 S. 3 Ziff. 3.1 lit. i f.). Damit korrelierend gab der Beschwerdeführer am 7. 
März 2022 an, dass er im Jahr 2016 ein Einkommen von € 553'955.57, im 
Jahr 2017 ein solches von € 764'168.63 und im Jahr 2018 ein Einkommen 
von € 488'679.44 erzielt habe (AB 25 S. 2 Ziff. 1.4 Rz. 10). Demgemäss 
wurde offenbar jeweils nur ein Teil der tatsächlich realisierten Einkommen 
deklariert bzw. abgerechnet. 

Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, es bestünden 
Zweifel an der Richtigkeit der abgerechneten Lohnsummen bzw. der Be-
schwerdeführer sei fälschlicherweise in Deutschland versichert. Auf dies-
bezügliche weitere Abklärungen und/oder Korrekturen werde jedoch ver-
zichtet, da eine Richtigstellung grundsätzlich erst pro futuro erfolge (vgl. 
Beschwerdeantwort, S. 4 f. Ziff. 2 Lemma 2 lit. a, und Duplik, S. 2 Ziff. 1). 

Für den Fall, dass der Beschwerdeführer betreffend die Anstellung bei der 
E.________ fälschlicherweise in Deutschland versichert gewesen sein soll-
te (vgl. E. 4.1 hiervor), kann mit Blick auf Rz. 2093 f. WVP (in der hier 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 13

massgeblichen Fassung), wonach bei einer falschen Versicherungsunter-
stellung eine Richtigstellung grundsätzlich erst pro futuro erfolge, auf dies-
bezügliche weitere Abklärungen verzichtet werden. Der Verzicht der Be-
schwerdegegnerin auf diesbezügliche weitere Abklärungen und/oder Kor-
rekturen ist daher nicht beanstanden. 

5.

Zur Versicherungsunterstellung hinsichtlich der Tätigkeit für die 
D.________ bzw. der von ihr in den Jahren 2016 bis 2018 ausgerichteten 
Lohnzahlungen: 

5.1 Erwerbsort: Hongkong

5.1.1 Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers vom 7. März 2022 
(AB 25 S. 2 Ziff. 1.3) war dessen Funktion bei der D.________ als "Chief 
Product Officer of the Group" neben Arbeiten vor Ort in Hongkong und in 
der APAC-Region mit intensiven Reisetätigkeiten zu anderen Gruppenge-
sellschaften verbunden. Gestützt darauf ist somit davon auszugehen, dass 
die Tätigkeit für die D.________ mindestens teilweise in Hongkong aus-
geübt wurde (vgl. auch E. 3.1 hiervor). Nichts Anderes geht denn auch aus 
der vom Beschwerdeführer eingereichten Aufstellung der Flugreisen in den 
Jahren 2016 bis 2018 und den Kalendern 2016 bis 2018 (BB 10 - 12) bzw. 
der darauf basierenden Zusammenfassung der Beschwerdegegnerin (AB 
1) hervor. Hervorzuheben ist mit der Beschwerdegegnerin, dass die Auf-
stellung des Beschwerdeführers teilweise lückenhaft und daher nicht 
vollständig bzw. schlüssig ist. Dies erstaunt vor dem Hintergrund, dass der 
Beschwerdeführer nach Ziff. 8 des am 29. Oktober 2013 zwischen 
D.________, DE.________ Europe GmbH, F.________ und ihm abge-
schlossenen "Salary Allocation Agreement" (AB 25 S. 21) die Pflicht hatte, 
eine genaue Aufzeichnung ("an accurate record") zu erstellen über "his 
time spent in the various places where he has been assigned to work and 
shall provide such information to D.________ as it may require from time to 
time". Dennoch ist mangels anderer Unterlagen zu Gunsten des Be-
schwerdeführers auf die von ihm eingereichte Aufstellung der Flugreisen 
und Termine abzustellen bzw. die Aufstellung als hinreichend belegt zu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 14

erachten (vgl. auch E. 3.1 hiervor), zumal auch die Beschwerdegegnerin 
von entsprechenden Annahmen zu Gunsten des Beschwerdeführers aus-
geht (vgl. Beschwerdeantwort, S. 4 ff. Ziff. 2, und Duplik, S. 4 ff. Ziff. 4 f.).

5.1.2 Mit Hongkong als Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China, 
wo der Beschwerdeführer einen Teil der fraglichen Einkünfte generierte, 
und der Schweiz besteht kein Sozialversicherungsabkommen (vgl. Liste 
der Sozialversicherungsabkommen, Stand 1. Januar 2024 [abrufbar unter 
<www.bsv.admin. ch>]); insbesondere ist das Abkommen mit der Volksre-
publik China nicht anwendbar ("ohne Hongkong"; vgl. Rz. 2069 WVP in der 
ab dem 1. Januar 2018 gültig gewesenen Fassung). Mangels eines Sozial-
versicherungsabkommens richtet sich die Prüfung der Versicherungsunter-
stellung und damit der Beitragspflicht des Beschwerdeführers somit allein 
nach den schweizerischen Rechtsvorschriften, namentlich nach dem AHVG 
und der AHVV (vgl. KÄSLIN/VON FISCHER, a.a.O., S. 31 Rz. 79). Etwas an-
deres sieht auch die WVP nicht vor. Nach Rz. 2089 WVP (in der hier 
massgeblichen Fassung) bestimmt sich die Unterstellung für Schweizerin-
nen und Schweizer sowie EU-Staatsangehörige für die in der EU ausgeüb-
te Erwerbstätigkeit nach dem Abkommen mit der EU (vgl. E. 5.4 hiernach) 
und nach Schweizer Recht für die in einem Nichtvertragsstaat (hier Hong-
kong) ausgeübte Erwerbstätigkeit. 

5.1.3 Der Beschwerdeführer ist nach Art. 1a Abs. 1 lit. a AHVG aufgrund 
seines Wohnsitzes in der Schweiz in den hier interessierenden Beitragsjah-
ren 2016 bis 2018 obligatorisch bei der AHV versichert (vgl. E. 2.2.1 hier-
vor; vgl. KÄSLIN/VON FISCHER, a.a.O., S. 13 Rz. 13). Da die D.________ in 
der Schweiz keine Betriebsstätte im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG hat 
und auch keine Übereinkunft im Sinne von Art. 6 Abs. 2 AHVG bestand, gilt 
der Beschwerdeführer als ANOBAG im Sinne von Art. 6 AHVG und hat auf 
dem massgebenden Lohn namentlich persönliche AHV-Beiträge für die 
Jahre 2016 bis 2018 nach dem Satz von 8.4 % zu entrichten (Art. 6 Abs. 1 
AHVG in der hier massgeblichen Fassung; vgl. E. 2.2.3. hiervor). 

5.1.4

5.1.4.1 Die Beschwerdegegnerin setzte die persönlichen Beiträge des Be-
schwerdeführers als ANOBAG für die Jahre 2016 und 2017 gestützt auf 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 15

einem massgebenden (satzbestimmenden) Einkommen von Fr. 838'057.-- 
und einem solchen von Fr. 1'157'894.-- fest (vgl. AB 9, 12). Diese Beträge 
sind mit Blick auf die entsprechenden rechtskräftigen Steuerveranlagungen 
(AB 41, 43) nicht zu beanstanden und werden auch vom Beschwerdeführer 
nicht bestritten. 

5.1.4.2 Gerügt wird jedoch das für die Beitragsbemessung für das Jahr 
2018 herangezogene steuerliche (satzbestimmende) Einkommen von 
Fr. 1'646'682.-- (AB 6; vgl. Beschwerde, S. 9 f. Ziff. III.2). Diesen Betrag 
habe der Beschwerdeführer seinen Angaben zufolge irrtümlicherweise in 
der Steuererklärung 2018 selbst deklariert, der effektiv von der D.________ 
ausbezahlte Lohn habe aber Fr. 1'171'136.-- betragen. Zudem wiesen we-
der die Steuerveranlagung selbst noch die Meldung der Steuerverwaltung 
ein massgebendes Einkommen in der von der Beschwerdegegnerin fest-
gesetzten Höhe aus (vgl. Beschwerde, S. 9 f. Ziff. III.2 Rz. 50 f. und 57). 

Das für die Beitragsbemessung massgebende Erwerbseinkommen wird 
durch die kantonalen Steuerbehörden ermittelt (vgl. E. 2.3 hiervor). Für das 
Jahr 2018 liegt eine rechtskräftige Veranlagung der Steuerbehörde (vgl. AB 
33) vor. Gemäss dieser betrugen die "autres revenus imposables" 
Fr. 2'861'414.-- (AB 33 S. 1 Ziff. 2.25, Part. B), dies ausgehend von der 
Selbstdeklaration in der Steuererklärung 2018 (AB 40 S. 2 Ziff. 2.25 ["Art: 
Erwerbseinkommen im Ausland gem. sep. Aufstellung"]). Auf Ersuchen der 
Beschwerdegegnerin hin reichte die Steuerbehörde am 28. November 
2022 die vom Beschwerdeführer in der Steuererklärung erwähnte separate 
Aufstellung ein, woraus ein (satzbestimmendes) Einkommen aus der Tätig-
keit für die "APAC" von Fr. 1'646'682.-- hervorgeht (AB 17 S. 2). 

An die – auf einer rechtskräftigen Veranlagung beruhenden – Angaben der 
kantonalen Steuerbehörden sind die Ausgleichskassen gebunden. Die 
Verbindlichkeit der Steuermeldung gilt auch dann, wenn die rechtskräftige 
Steuerveranlagung bei rechtzeitiger Rechtsmittelergreifung wahrscheinlich 
korrigiert worden wäre (vgl. E. 2.3 hiervor). Für die Beitragsbemessung ist 
somit vorliegend auf die verbindliche Steuermeldung vom 28. November 
2022 (AB 17) abzustellen. Den von der Steuerbehörde gemeldeten, auf 
einer rechtskräftigen Veranlagung basierenden Einkommensbetrag hat die 
Beschwerdegegnerin korrekt übernommen. Es ist deshalb für das Jahr 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 16

2018 von einem Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit in der 
von der Steuerbehörde gemeldeten Höhe von Fr. 1'646'682.-- auszugehen.

5.2 Erwerbsort: Südkorea:

5.2.1 Gestützt auf die Aufstellung der Flugreisen in den Jahren 2016 bis 
2018 (BB 10 f.) bzw. der darauf basierenden Zusammenfassung der Be-
schwerdegegnerin (AB 1) ist von folgenden in Seoul geleisteten Arbeitsta-
gen auszugehen (vgl. auch Beschwerdeantwort, S. 5 f. Ziff. 2 Lemma 2 lit. 
b/ii): 

Jahr 2016: 11 Arbeitstage (5. bis 9. April 2016, 3. bis 8. Oktober 2016;
AB 1 S. 1);

Jahr 2017: 10 Arbeitstage (4. bis 8. April 2017, 19. bis 23. September
2017; AB 1 S. 2 f.); 

Jahr 2018: 5 Arbeitstage (20. bis 24. März 2018; AB 1 S. 3).

5.2.2 Mit der Republik Korea, wo der Beschwerdeführer an den dargeleg-
ten Arbeitstagen Einkünfte generierte, und der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft besteht ein Abkommen über soziale Sicherheit (abgeschlossen 
am 20. Januar 2014 und in Kraft getreten am 1. Juni 2015: fortan: Sozial-
versicherungsabkommen Schweiz - Korea; SR 0.831.109.281.1). Dieses 
findet in sachlicher Hinsicht in Bezug auf die Schweiz auf das AHVG und 
IVG Anwendung (Art. 2 Abs. 1 lit. b des Sozialversicherungsabkommens 
Schweiz - Korea). Nach dessen Art. 3 Abs. 1 gilt es in persönlicher Hinsicht 
für alle Personen, auf welche die Rechtsvorschriften eines Vertragsstaats 
anwendbar sind oder anwendbar waren und auf die sie begleitenden Fami-
lienangehörigen nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften der 
Vertragsstaaten. Soweit es nichts anderes bestimmt und unter Vorbehalt 
der (hier nicht zur Diskussion stehenden) Art. 5 bis 10 ist eine selbstständig 
oder unselbstständig erwerbstätige Person, die im Gebiet eines Vertrags-
staats arbeitet, bezüglich dieser Tätigkeit nur den Rechtsvorschriften die-
ses Staates unterstellt (Art. 4 des Sozialversicherungsabkommens Schweiz 
- Korea). 

Das Sozialversicherungsabkommen Schweiz - Korea ist auf den Be-
schwerdeführer als Drittstaatsangehörigen anwendbar (vgl. Art. 4 i.V.m. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 17

Art. 3 Abs. 1 des Abkommens; vgl. auch vgl. KÄSLIN/VON FISCHER, a.a.O., 
S. 30 Rz. 75). Ebenfalls gegeben ist die sachliche Anwendbarkeit (vgl. 
Art. 2 Abs. 1 lit. b/i des Sozialversicherungsabkommens Schweiz - Korea). 
Gestützt auf das im Abkommen verankerte Erwerbsortprinzip (vgl. Art. 4) ist 
der Beschwerdeführer bezüglich der in Südkorea ausgeübten Tätigkeit den 
Rechtsvorschriften dieses Staates unterstellt, weshalb er für das in den 
Jahren 2016 bis 2018 als ANOBAG in Südkorea erzielte Einkommen in der 
Schweiz nicht beitragspflichtig ist; die entsprechenden Lohnsummen sind 
von der Beitragserhebung auszunehmen (vgl. E. 5.2.3 hiernach).

5.2.3 Ausgehend von den in der Beschwerde ausführlich dargelegten und 
von der Beschwerdegegnerin übernommenen – für das Gericht nachvoll-
ziehbaren – Berechnungsgrundlagen (vgl. Beschwerde, S. 6 Ziff. III.1.1 Rz. 
35 f., und Beschwerdeantwort, S. 5 f. Ziff. 2 Lemma 2 lit. b/ii) ergeben sich 
folgende von der Beitragserhebung auszunehmenden Lohnsummen:

Jahr 2016: Fr. 36'727.60 (Fr. 838'057.-- [vgl. E. 5.1.4.1 hiervor] : 251
Arbeitstage x 11 [vgl. E. 5.2.1 hiervor]);

Jahr 2017: Fr. 46'131.25 (Fr. 1'157'894.-- [vgl. E. 5.1.4.1 hiervor] : 251
Arbeitstage x 10 [vgl. E. 5.2.1 hiervor]; 

Jahr 2018: Fr. 39'394.30 (Fr. 1'646'682.-- [vgl. E. 5.1.4.2 hiervor] : 209 
Arbeitstage [Anstellung bis 31. Oktober 2018; AB 2 S. 1] x
5 [vgl. E. 5.2.1 hiervor].

Soweit der Beschwerdeführer in der Replik neu geltend macht, der vertrag-
lich zugesicherte Ferienanspruch von 30 Arbeitstagen pro Jahr sei vollum-
fänglich dem Erwerbsort Südkorea zuzuordnen (S. 11 Ziff. 2.2 Rz. 58 f.), 
kann dem nicht gefolgt werden: Nach dem am 29. Oktober 2013 zwischen 
der D.________ und dem Beschwerdeführer abgeschlossenen "Employ-
ment Agreement" (AB 25 S. 8 Ziff. 3 lit. F) lag der grundsätzliche Erwerbs-
ort in Hongkong sowie in der APAC-Region ("hereunder in Hong Kong or 
elsewhere in the APAC region") und nicht in Südkorea. Dementsprechend 
orientieren sich die gesetzlichen Feiertage gemäss dem "Salary Allocation 
Agreement" (AB 25 S. 22 Ziff. 11) ebenfalls nach den in Hongkong gelten-
den Feiertagen ("Statutory holidays shall mean the statutory holidays in 
Hong Kong"). Damit hat es bei den auf der ursprünglichen Berechnungsart 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 18

des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde, S. 6 Ziff. III.1.1 Rz. 35 f.) beru-
henden Berechnungsgrundlagen sein Bewenden.

5.3 Erwerbsort: USA

5.3.1 Gestützt auf die Aufstellung der Flugreisen in den Jahren 2016 bis 
2018 (BB 10 f.) bzw. der darauf basierenden Zusammenfassung der Be-
schwerdegegnerin (AB 1) sind folgende in den USA (New York, Los Ange-
les) geleistete Arbeitstage ausgewiesen (vgl. auch Beschwerdeantwort, 
S. 6 f. Ziff. 2 Lemma 2 lit. b/iii [mit Korrektur betreffend das Jahr 2016]): 

Jahr 2016: 11 Arbeitstage (9. bis 12. Mai 2016, 1. bis 7. Juni 2016; AB
1 S. 1);

Jahr 2017: 8 Arbeitstage (20. bis 27. März 2017; AB 1 S. 2); 
Jahr 2018: 3 Arbeitstage (30. Januar bis 1. Februar 2018; AB 1 S. 3, 

BB 11 S. 3).

5.3.2 Mit den Vereinigten Staaten von Amerika, wo der Beschwerdeführer 
an den dargelegten Arbeitstagen Einkünfte generierte, und der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft besteht ein Abkommen über soziale Sicherheit 
(abgeschlossen am 3. Dezember 2012 und in Kraft getreten am 1. Au-
gust 2014: fortan: Sozialversicherungsabkommen Schweiz - USA; 
SR 0.831.109.336.1). Dieses findet in sachlicher Hinsicht in Bezug auf die 
Schweiz auf das AHVG und IVG Anwendung (Art. 2 Abs. 1 lit. a des Sozia-
lversicherungsabkommens Schweiz - USA). Nach dessen Art. 3 lit. e gilt es 
in persönlicher Hinsicht in Bezug auf die Anwendung von Art. 7 für alle 
Personen unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit. Gemäss Art. 7 Abs. 1 
Teilsatz 1 des Sozialversicherungsabkommens Schweiz - USA ist unter 
Vorbehalt abweichender Bestimmungen in Abschnitt III des Abkommens 
ungeachtet der Staatsangehörigkeit eine Person, die im Gebiet eines oder 
beider Vertragsstaaten eine unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt, für 
diese Tätigkeit den Rechtsvorschriften über die Versicherungspflicht des 
Staates unterstellt, in dessen Gebiet sie beschäftigt ist.

Das Sozialversicherungsabkommen Schweiz - USA ist auf den Beschwer-
deführer als Drittstaatsangehörigen anwendbar (vgl. Art. 3 lit. e i.V.m. Art. 7 
Abs. 1 des Abkommens; vgl. auch vgl. KÄSLIN/VON FISCHER, a.a.O., S. 30 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 19

Rz. 75). Ebenfalls gegeben ist die sachliche Anwendbarkeit (vgl. Art. 2 
Abs. 1 lit. a des Sozialversicherungsabkommens Schweiz - USA). Gestützt 
auf das im Abkommen verankerte Erwerbsortprinzip (vgl. Art. 7) ist der Be-
schwerdeführer bezüglich der in den USA ausgeübten Tätigkeit den 
Rechtsvorschriften dieses Staates unterstellt, weshalb er für das in den 
Jahren 2016 bis 2018 als ANOBAG in den USA erzielte Einkommen in der 
Schweiz nicht beitragspflichtig ist; die entsprechenden Lohnsummen sind 
von der Beitragserhebung auszunehmen (vgl. E. 5.3.3 hiernach).

5.3.3 Ausgehend von den in der Beschwerde ausführlich dargelegten und 
von der Beschwerdegegnerin übernommenen – für das Gericht nachvoll-
ziehbaren – Berechnungsgrundlagen (vgl. Beschwerde, S. 6 Ziff. III.1.1 Rz. 
35 f., und Beschwerdeantwort, S. 6 f. Ziff. 2 Lemma 2 lit. b/iii) ergeben sich 
folgende von der Beitragserhebung auszunehmenden Lohnsummen:

Jahr 2016: Fr. 36'727.60 (Fr. 838'057.-- [vgl. E. 5.1.4.1 hiervor] : 251
Arbeitstage x 11 [vgl. E. 5.3.1 hiervor]);

Jahr 2017: Fr. 36'905.-- (Fr. 1'157'894.-- [vgl. E. 5.1.4.1 hiervor] : 251
Arbeitstage x 8 [vgl. E. 5.3.1 hiervor]; 

Jahr 2018: Fr. 23'636.60 (Fr. 1'646'682.-- [vgl. E. 5.1.4.2 hiervor] : 209 
Arbeitstage [Anstellung bis 31. Oktober 2018; AB 2 S. 1] x 
3 [vgl. E. 5.3.1 hiervor].

Was den im Zusammenhang mit dem Ferienanspruch geltend gemachten 
Abzug angeht (vgl. Replik S. 11 Ziff. 2.2 Rz. 63), so kann diesbezüglich auf 
die in E. 5.2.3 hiervor gemachten Ausführungen verwiesen werden. 

5.4 Erwerbsort: EU-Staaten (mit UK [dessen Austritt aus der Europä-
ischen Union: 31. Januar 2020]):

5.4.1 Aus der Aufstellung der Flugreisen in den Jahren 2016 bis 2018 (BB 
10 f.) bzw. der darauf basierenden Zusammenfassung der Beschwerde-
gegnerin (AB 1) geht hervor, dass der Beschwerdeführer in diversen EU-
Staaten (UK, Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland; vgl. Replik, S. 10 
Ziff. 2.2 Rz. 48) gearbeitet hat (vgl. auch Beschwerdeantwort, S. 7 f. Ziff. 2 
Lemma 2 lit. b/iv). Es ist darauf hinzuweisen, dass es vorliegend einzig um 
Lohnzahlungen der D.________ geht, auf welchen bisher keine Abgaben 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 20

geleistet worden sind, mithin nicht um diejenigen der E.________, welche 
bereits mit den deutschen Sozialversicherungsbehörden abgerechnet wor-
den sind (vgl. E. 4.2 hiervor). 

5.4.2 Das FZA bzw. die VO Nr. 883/2004 ist auf den hier zu beurteilenden 
Sachverhalt in zeitlicher, persönlicher und sachlicher Hinsicht anwendbar 
(vgl. E. 4.1 hiervor; vgl. auch Rz. 2089 WVP in der hier massgeblichen 
Fassung). Als Grundregel bestimmt Art. 11 Abs. 1 VO Nr. 883/2004, dass 
Personen, für die diese Verordnung gilt, den Rechtsvorschriften nur eines 
Mitgliedstaates unterliegen. Eine Person, die gewöhnlich in zwei oder mehr 
Mitgliedstaaten eine Beschäftigung ausübt, unterliegt den Rechtsvorschrif-
ten des Wohnmitgliedstaats, wenn sie dort einen wesentlichen Teil ihrer 
Tätigkeit ausübt (Art. 13 Abs. 1 lit. a VO Nr. 883/2004). Wenn sie im 
Wohnmitgliedstaat keinen wesentlichen Teil ihrer Tätigkeit ausübt, unter-
liegt sie: nach lit. b/i den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem das 
Unternehmen oder der Arbeitgeber seinen Sitz oder Wohnsitz hat, sofern 
sie bei einem Unternehmen bzw. einem Arbeitgeber beschäftigt ist; oder 
nach lit. b/ii den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem die Unter-
nehmen oder Arbeitgeber ihren Sitz oder Wohnsitz haben, wenn sie bei 
zwei oder mehr Unternehmen oder Arbeitgebern beschäftigt ist, die ihren 
Sitz oder Wohnsitz in nur einem Mitgliedstaat haben; oder nach lit. b/iii den 
Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem das Unternehmen oder der 
Arbeitgeber ausserhalb des Wohnmitgliedstaats seinen Sitz oder Wohnsitz 
hat, sofern sie bei zwei oder mehr Unternehmen oder Arbeitgebern be-
schäftigt ist, die ihre Sitze oder Wohnsitze in zwei Mitgliedstaaten haben, 
von denen einer der Wohnmitgliedstaat ist; oder nach lit. b/iv den Rechts-
vorschriften des Wohnmitgliedstaats, sofern sie bei zwei oder mehr Unter-
nehmen oder Arbeitgebern beschäftigt ist, von denen mindestens zwei ih-
ren Sitz oder Wohnsitz in verschiedenen Mitgliedstaaten ausserhalb des 
Wohnmitgliedstaats haben.

5.4.3 Der vorliegende Sachverhalt wird – wie die Beschwerdegegnerin 
zutreffend ausgeführt hat (vgl. Beschwerdeantwort, S. 7 f. Ziff. 2 Lemma 2 
lit. b/iv) – von den Regelungen in Art. 13 Abs. 1 lit. b/i - iv VO Nr. 883/2004 
nicht erfasst. Zunächst liegt hier eine Beschäftigung bei zwei Arbeitgebern 
(D.________, E.________) vor, womit Art. 13 Abs. 1 lit. b/i VO Nr. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 21

883/2004 nicht zur Anwendung kommt. Aber selbst wenn – wie vom Be-
schwerdeführer postuliert (vgl. Beschwerde, S. 8 Ziff. III.1.2 Rz. 43 f.; Re-
plik, S. 2 Ziff. 1 Rz. 1 ff.) – von einem Beschäftigungsverhältnis ausgegan-
gen würde, so läge gemäss den eigenen Angaben des Beschwerdeführers 
der Hauptsitz der Konzernleitung der D.________ in Hongkong (vgl. Be-
schwerde, S. 3 Ziff. II Rz. 10; vgl. auch E. 3.2 hiervor) und damit nicht in 
einem Mitgliedstaat. Sodann fällt die vorliegende Konstellation auch nicht 
unter Art. 13 Abs. 1 lit. b/ii VO Nr. 883/2004, da die D.________ und die 
E.________ ihre Sitze nicht im selben Mitgliedstaat haben. Ebenso kommt 
Art. 13 Abs. 1 lit. b/iii VO Nr. 883/2004 nicht Betracht, da hier keine Arbeit-
geber vorliegen, von denen einer den Sitz in einem EU-Staat und der ande-
re den Sitz in der Schweiz ("Wohnmitgliedstaat") haben. Schliesslich ist 
auch Art. 13 Abs. 1 lit. b/iv VO Nr. 883/2004 nicht einschlägig, weil die vor-
liegenden Arbeitgeber ihre Sitze nicht in verschiedenen Mitgliedstaaten 
ausserhalb des Wohnmitgliedstaates haben. Folglich kommt die Auf-
fangregelung in Art. 11 Abs. 3 lit. e VO Nr. 883/2004 zur Anwendung, wo-
nach diese Personen den Rechtsvorschriften des Wohnmitgliedstaats un-
terliegen. Dementsprechend gelten für den Beschwerdeführer die Rechts-
vorschriften der Schweiz, namentlich das AHVG und die AHVV. Im Ein-
klang damit steht im Übrigen auch Art. 14 Abs. 11 VO Nr. 987/2009, wo-
nach für eine Person, die ihre Beschäftigung in zwei oder mehreren Mit-
gliedstaaten für einen Arbeitgeber – wovon hier nicht ausgegangen wird – 
ausübt, der seinen Sitz ausserhalb des Hoheitsgebiets der Union hat (hier 
Hongkong), die Rechtsvorschriften des Wohnmitgliedstaats gelten, wenn 
diese Person in einem Mitgliedstaat (hier: Schweiz) wohnt, in dem sie keine 
wesentliche Tätigkeit (hier: keinerlei Erwerbstätigkeit) ausübt. 

Gestützt auf Art. 1a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 6 Abs. 1 AHVG hat der Be-
schwerdeführer mithin als ANOBAG auf dem in den EU-Staaten in den 
Jahren 2016 bis 2018 erzielten und von der D.________ ausbezahlten 
Lohn persönliche Beiträge zu entrichten.

5.4.4 Soweit der Beschwerdeführer die Anwendbarkeit des schweizeri-
schen Rechts bestreitet bzw. geltend macht, durch Art. 11 Abs. 1 i.V.m. 
Abs. 3 lit. a VO Nr. 883/2004 werde nicht nur die Anwendbarkeit eines be-
stimmten nationalen Rechts auf den Sachverhalt, sondern auch die Nicht-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Feb. 2024, AHV/23/287, Seite 22

anwendbarkeit anderer denkbar betroffener Rechtsordnungen für alle be-
troffenen Mitgliedstaaten verbindlich bestimmt bzw. in Bezug auf die Tätig-
keit für die D.________ mit Erwerbsort EU-Staaten (inkl. UK) trete durch 
die Sozialversicherungsunterstellung in Deutschland (hinsichtlich der Ein-
kommen aus der Tätigkeit für die E.________) eine "Sperrwirkung" des 
deutschen Rechts ein (vgl. Beschwerde, S. 7 ff. Ziff. III.1.2), kann ihm nicht 
gefolgt werden. Vorab gilt es festzuhalten, dass die Rechtmässigkeit der 
erwähnten Versicherungsunterstellung in Deutschland nicht abschliessend 
geklärt ist und damit fraglich bleibt (vgl. E. 4.1 f. hiervor). Sodann ist der 
Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass nur bei Erwerbstätigkeit inner-
halb der EU-Staaten eine unselbständig erwerbende Person lediglich in 
einem einzigen Staat versichert ist. Sobald Erwerbstätigkeiten ausserhalb 
der EU-Staaten dazu kommen, wie im vorliegenden Fall (Hongkong mit 
Erwerbsort EU-Staaten), kann dies zu gesplitteten Unterstellungen führen 
(vgl. KÄSLIN/VON FISCHER, a.a.O., S. 120 Rz. 410; vgl. auch insb. Rz. 2089 
WVP in der hier massgeblichen Fassung). Die Versicherungsunterstellung 
wird in einem solchen Fall mehrmals bestimmt, dies jeweils unter Berück-
sichtigung der im Verhältnis zu den jeweiligen Staaten anwendbaren Be-
stimmungen (vgl. E. 3.3 hiervor). Nichts anderes ergibt sich auch aus der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung: So bezieht sich gemäss BGE 149 V 
57 E. 3.2 S. 61 die Regelung von Art. 11 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 lit. a VO Nr. 
883/2004 "jedenfalls" auf Angehörige der EU- und der EFTA-Staaten, wel-
che nur in einem Staat tätig sind, was hier gerade nicht zutrifft. Mithin fällt 
die hier vorliegende Konstellation – Beurteilung der anzuwendenden 
Rechtsvorschriften einer Person, die sowohl in einem Mitglied- wie auch 
einem Nichtmitgliedstaat (Deutschland und Hongkong) unselbstständige 
Erwerbstätigkeiten für zwei Arbeitgeber ausübt –, wie bereits aufgezeigt 
wurde, nicht unter Art. 11 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 lit. a VO Nr. 883/2004, son-
dern unter die Auffangbestimmung von Art. 11 Abs. 3 lit. e VO Nr. 883/2004 
(vgl. E. 4.1 hiervor). Danach unterliegen diese Personen den Rechtsvor-
schriften des Wohnmitgliedstaats. Die Prüfung der Versicherungsunterstel-
lung und damit der Beitragspflicht des Beschwerdeführers richtet sich somit 
für die vorliegend streitigen Beitragsjahre 2016 bis 2018 allein nach den 
schweizerischen Rechtsvorschriften. 

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Schliesslich leuchtet nicht ein, weshalb der Beschwerdeführer, wenn er von 
einer Versicherungsunterstellung in Deutschland für sämtliche bei der 
D.________ mit Erwerbsort EU-Staaten (mit UK) erzielten Einkünfte aus-
geht, die entsprechenden Lohnsummen damals nicht zeitnah den deut-
schen Sozialversicherungsbehörden gemeldet hat. 

6.

Nach dem Dargelegten ist die gegen den angefochtenen Einspracheent-
scheid vom 20. März 2023 (AB 2) erhobene Beschwerde – im Sinne des 
Antrages der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vom 24. Mai 
2023 (S. 8 f. Ziff. 3) – insoweit teilweise gutzuheissen, als das Einkommen 
des Beschwerdeführers aus der Erwerbstätigkeit für die D.________ mit 
den Erwerbsorten Südkorea und USA (Südkorea: Fr. 36'727.60 pro 2016, 
Fr. 46'131.25 pro 2017, Fr. 39'394.30 pro 2018; USA: Fr. 36'727.60 pro 
2016, Fr. 36'905.-- pro 2017, Fr. 23'636.60 pro 2018) von der Berech-
nungsgrundlage der persönlichen Beiträge als ANOBAG für die Jahre 2016 
bis 2018 auszunehmen ist. Die Beiträge des Beschwerdeführers sind auf 
dieser Grundlage neu festzusetzen. Zu diesem Zweck gehen die Akten an 
die Beschwerdegegnerin. Soweit weitergehend ist die Beschwerde abzu-
weisen.

7.

7.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret; VKD; BSG 
161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen aus 
einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde setzt 
die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach pflicht-
gemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für die 
Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen auf 

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dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- (Art. 4 
Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Der Beschwerdeführer obsiegt lediglich insofern, als – in Abweichung des 
angefochtenen Einspracheentscheides – das Einkommen aus der Erwerbs-
tätigkeit für die D.________ mit den beiden Erwerbsorten Südkorea und 
USA von der Berechnungsgrundlage der persönlichen Beiträge als ANO-
BAG auszunehmen ist. Es rechtfertigt sich daher von einem Obsiegen im 
Umfang von einem Fünftel auszugehen. Die Verfahrenskosten, gerichtlich 
bestimmt auf Fr. 2'500.--, sind dementsprechend dem Beschwerdeführer zu 
vier Fünfteln, ausmachend Fr. 2'000.--, und der Beschwerdegegnerin zu 
einem Fünftel, ausmachend Fr. 500.--, zur Bezahlung aufzuerlegen. Der 
auf den Beschwerdeführer entfallende Anteil von Fr. 2'000.-- ist dem geleis-
teten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- zu entnehmen. Die Restanz von 
Fr. 500.-- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des Ur-
teils zurückzuerstatten. 

7.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festge-
setzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit-
sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g 
ATSG). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der teilweise ob-
siegende Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung im 
Umfang eines Fünftels (vgl. E. 7.1 hiervor). 

Mit Kostennote vom 15. September 2023 macht Rechtsanwalt 
C.________ einen Aufwand von Fr. 18'090.-- bzw. 40.20 Stunden à 
Fr. 450.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 542.70 und Mehrwertsteuer (7.7 % 
von Fr. 18'632.70) im Betrag von Fr. 1'434.72 sowie Kosten für die Allge-
meine Rechtsberatung durch die G.________ GmbH Rechtsanwaltsgesell-
schaft Steuerberatungsgesellschaft, Eschborn in Deutschland, von 
Fr. 2'119.42, total Fr. 22'186.84 geltend. Der veranschlagte Aufwand er-
scheint mit Blick auf den nicht ausserordentlich komplexen Sachverhalt und 
die rechtlichen Verhältnisse (der Beizug der G.________ GmbH Rechts-
anwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft war somit nicht notwen-
dig), den dadurch gebotenen Aufwand sowie insbesondere auch im Ver-
gleich zu ähnlich gelagerten Fällen als deutlich zu hoch bemessen. Unter 

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Berücksichtigung der gesamten Umstände erscheint im vorliegenden Fall 
eine Parteientschädigung von insgesamt pauschal höchstens Fr. 8'000.-- 
(inkl. Auslagen und MWST) als angemessen und gerechtfertigt. Hiervon hat 
die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer einen Fünftel, ausma-
chend Fr. 1'600.-- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer), zu ersetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Ein-
spracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 20. März 
2023 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück-
gewiesen zur Neufestsetzung der persönlichen Beiträge des Be-
schwerdeführers als ANOBAG betreffend die Beitragsjahre 2016 bis 
2018 im Sinne der Erwägungen. Soweit weitergehend wird die Be-
schwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.-- werden zu Fr. 2'000.-- dem Be-
schwerdeführer und zu Fr. 500.-- der Beschwerdegegnerin zur Bezah-
lung auferlegt. Der auf den Beschwerdeführer entfallende Anteil von 
Fr. 2'000.-- wird dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von 
Fr. 2'500.-- entnommen. Die Restanz von Fr. 500.-- wird dem Be-
schwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer einen Parteikos-
tenanteil von Fr. 1'600.-- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu erset-
zen.

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4. Zu eröffnen (R):
- B.________ AG, Rechtsanwalt C.________ z.H. des Beschwerdefüh-

rers
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.