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**Case Identifier:** 77290500-b896-53b2-b7d2-ef793c884e50
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-21
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 21.08.2019 810 19 31 (810 19 30)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-19-31_2019-08-21.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 21. August 2019 (810 19 30/31) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Prüfung Schlussberichte 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Markus Clausen, Claude 

Jeanneret, Niklaus Ruckstuhl, Kantonsrichterin Helena Hess,  
Gerichtsschreiberin i.V. Alessia Jeker 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin,  
vertreten durch Prof. Dr. Jonas Schweighauser, Advokat 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Prüfung der Schlussberichte für die Zeit vom 01.07.2015 bis 

30.06.2017 und vom 01.07.2017 bis 30.06.2018  
(Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
5. Dezember 2018) 

 

 

 

A. Mit Verfügung vom 5. Juni 2007 errichtete das Bezirksgericht C.____ für D.____ (geb. 
XX.XX.2004) eine Beistandschaft zur Überwachung des Besuchsrechts. 
 

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B. Mit Entscheid vom 17. September 2013 ernannte die Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde B.____ (KESB) neu E.____ zum Beistand von D.____ mit dem Auftrag, das Be-
suchs- und Ferienrecht zu begleiten und die Eltern in ihrer Sorge um das Kind zu unterstützen. 
 
C. Die KESB genehmigte mit Entscheid vom 25. Mai 2016 den Bericht von E.____ über 
dessen Mandatsführung für die Zeit vom 18. September 2013 bis zum 30. Juni 2015. Der Auf-
wand des Beistands belief sich dabei auf Fr. 261.25. Auf das Zusprechen einer Mandatsent-
schädigung sowie auf das Erheben von Verfahrenskosten verzichtete die KESB. Zur Begrün-
dung führte sie an, der Beistand gehöre einem Sozialdienst an und es wäre im vorliegenden 
Fall unbillig und stossend, den Kindseltern eine Entschädigung für die Mandatsführung und Ver-
fahrenskosten aufzuerlegen. 
 
D. Mit Entscheid vom 5. Dezember 2018 genehmigte die KESB den vom Beistand erstell-
ten Bericht über den Zeitraum vom 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2017. Der Aufwand des Bei-
stands belief sich auf Fr. 6'982.50. Die Verfahrenskosten für die Prüfung und Genehmigung der 
Rechnung und des Berichts setzte die KESB auf Fr. 230.-- fest. Sowohl die Entschädigung für 
die Mandatsführung als auch die Verfahrenskosten wurden je zur Hälfte den Kindseltern aufer-
legt. 
 
E. Ebenfalls mit Entscheid vom 5. Dezember 2018 genehmigte die KESB den Schlussbe-
richt und die Schlussrechnung vom 16. November 2018 für die Zeit vom 1. Juli 2017 bis zum 
30. Juni 2018 und entliess den Beistand aus seinem Amt. Dem Beistand wurde für seine Man-
datsführung eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 2`185.-- zugesprochen. Die Entschädigung 
für die Mandatsführung und die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 335.-- auferlegte die 
KESB je zur Hälfte den Kindseltern. 
 
F. Am 7. Februar 2019 erhob die Mutter von D.____, A.____, vertreten durch Jonas 
Schweighauser, Advokat, mit zwei separaten Schreiben Beschwerde beim Kantonsgericht des 
Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Mit 
diesen beantragt sie – unter o/e Kostenfolge – die Aufhebung der Entscheide vom 5. Dezember 
2018 in jenen Punkten, welche die Kosten betreffen, und die Rückweisung der Sache zur Neu-
beurteilung an die Vorinstanz. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangt die Beschwerdeführerin 
die Vereinigung der beiden Beschwerdeverfahren, da sie denselben Streitgegenstand behan-
deln würden. Zur Begründung führt sie an, ihr rechtliches Gehör sei verletzt worden, indem sie 
nicht über die Rechnungsstellung des Beistandes informiert und ihr keine Gelegenheit gegeben 
worden sei, sich zur beabsichtigten Auferlegung der Kosten sowie zur Höhe und zur Verteilung 
der geltend gemachten Entschädigung zu äussern. Dies insbesondere in Anbetracht der Tatsa-
che, dass die KESB in ihrem früheren Entscheid vom 25. Mai 2016 auf die Erhebung von Ver-
fahrens- und Entschädigungskosten mit der Begründung verzichtet habe, es sei stossend und 
unbillig den Eltern die Mandatsentschädigung aufzuerlegen, da der Mandatsträger einem So-
zialdienst angehöre. Da der Beistand noch immer bei einem Sozialdienst einer Gemeinde an-
gestellt sei, sei nicht nachvollziehbar, weshalb von der Auffassung, die Auferlegung von Verfah-
rens- und Entschädigungskosten sei stossend und unbillig, abgewichen worden sei. Die Um-
stände, dass die Behörde eine Fristerstreckung von über einem Jahr gewährt habe, ohne die 

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Beschwerdeführerin darüber zu informieren, und die Kosten für die Mandatsführung im Ver-
gleich zur ersten Berichtsperiode ausserdem geradezu explodiert seien, lasse eine vollständige 
Auferlegung der Kosten zulasten der Kindseltern umso stossender und unbilliger erscheinen.  
 
G. Mit Präsidialverfügung vom 14. Februar 2019 wurden die beiden Beschwerdeverfahren 
810 19 30 und 810 19 31 antragsgemäss vereinigt. 
 
H. In ihrer Vernehmlassung vom 21. März 2019 beantragt die KESB die Abweisung der 
Beschwerde unter o/e Kostenfolge. Zur Begründung führt sie aus, dass sie es in ihrem Ent-
scheid vom 25. Mai 2016 deshalb als unbillig und stossend erachtet habe, eine Mandatsträger-
entschädigung den Kindseltern aufzuerlegen, da der Beistand in der betreffenden Berichtsperi-
ode im Zusammenhang mit diesem Mandat nur wenig Aufwand zur Umsetzung seiner Aufga-
ben betrieben habe, was jedoch nicht alleine an der Art der Mandatsführung des Beistandes 
gelegen habe. Die höhere Mandatsträgerentschädigung für die Periode vom 1. Juli 2015 bis 
zum 30. Juni 2017 als auch für jene vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2018 sei dadurch zu er-
klären, dass der Beistand seinen Mandatsaufgaben effektiv nachgekommen sei. Des Weiteren 
sei die Auferlegung der Kosten zulasten der Kindseltern im Entscheid vom 25. Mai 2016 nicht 
aus dem Grund als stossend und unbillig angesehen worden, weil der Mandatsträger einem 
Sozialdienst angehöre. Vielmehr handle es sich dabei um eine aufzählende Aussage. Die An-
gehörigkeit des Beistands zu einem kommunalen Sozialdienst sei demnach kein Grund für den 
Verzicht auf die Zusprechung einer Mandatsträgerentschädigung. Die Beschwerdeführerin kön-
ne sich ausserdem nicht im Sinne des Vertrauensschutzes darauf berufen, dass bei einem ein-
maligen Verzicht auf Auferlegung der Kosten zulasten der Kindseltern auch künftig ein solcher 
Verzicht erfolgen werde, zumal die Kindseltern vor Anordnung der Massnahme darauf hinge-
wiesen worden seien, dass diese kostenpflichtig sei und die Kosten als Bestandteil des Kindes-
unterhalts zulasten der Kindseltern gehen würden. Den Kindseltern müsse somit bewusst ge-
wesen sein, dass ein hoher Aufwand des Beistands auch hohe Kosten mit sich bringe, insbe-
sondere weil die Kindseltern den Beistand selbst in hohem Masse beansprucht hätten. Zudem 
hätten die Eltern vorgängig die Möglichkeit gehabt, ihr Akteneinsichtsrecht wahrzunehmen und 
sich somit einen Überblick über den angefallenen Aufwand zu verschaffen. Zuletzt hält die 
KESB fest, dass es sich bei einem Rechenschaftsbericht um ein Kontrollinstrument der KESB 
gegenüber den Beiständen handle. Seine Genehmigung betreffe die Kindseltern lediglich in 
peripherer Weise. Aus diesem Grund stelle der Verzicht auf eine vorgängige Anhörung keine 
Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. Die Höhe der Verfahrensgebühren sei zudem in der 
Gebührenverordnung einsehbar, weshalb im Einzelfall auch keine vorgängige Anhörung statt-
finde. 
 
I. Der Fall wurde mit Verfügung vom 3. April 2019 der Kammer zur Beurteilung im Rah-
men einer Urteilsberatung überwiesen. 
 
J. Am 11. April 2019 reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin seine Honorar-
note ein. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

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1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 
10. Dezember 1907 i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide der Kindesschutzbe-
hörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Nach § 66 Abs. 1 des Gesetzes 
über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 ist das Kantons-
gericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, für die Beurteilung der vorliegenden An-
gelegenheit zuständig. Das Verfahren richtet sich nach Art. 450 ZGB bis Art. 450e ZGB. Im Üb-
rigen sind die Bestimmungen des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Die Beschwerde-
führerin ist als Mutter des Verbeiständeten als am Verfahren beteiligte Person von den ange-
fochtenen Entscheiden betroffen und somit gemäss Art. 450 Abs. 2 ZGB zur Beschwerde be-
fugt. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutre-
ten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-
angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu.  
 
3. Streitgegenstand bildet zum einen die Frage, ob die KESB das rechtliche Gehör der 
Beschwerdeführerin verletzt hat, indem sie die beiden Entscheide vom 5. Dezember 2018 er-
liess, ohne der Beschwerdeführerin zuvor die Möglichkeit zu geben, sich zur Kostenauferlegung 
zu äussern. Zum anderen ist fraglich, ob die Kostenauferlegung zu Lasten der Eltern zu Recht 
erfolgte und ob die Höhe der auferlegten Kosten rechtmässig ist.  
 
4. Gemäss Art. 276 Abs. 2 ZGB sorgen die Eltern gemeinsam für den gebührenden Unter-
halt des Kindes und tragen insbesondere die Kosten von Betreuung, Erziehung, Ausbildung und 
Kindesschutzmassnahmen. § 73 Abs. 1 EG ZGB hält fest, dass die Einwohnergemeinden die 
Kosten für die Entschädigung und den Spesenersatz der Mandatsträgerinnen und Mandatsträ-
ger zu tragen haben, wenn diese nicht aus dem Vermögen der betroffenen Person oder von 
allfällig unterhalts- oder unterstützungspflichtigen Personen derselben bezahlt werden können. 
Auch § 18 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren zum Zivilrecht des Kantons Basel-
Landschaft (GebV) vom 8. Januar 1991 hält fest, dass die Mandatsträgerinnen und Mandats-
träger Anspruch auf Entschädigung und Spesenersatz haben; diese werden von der betroffe-
nen Person oder von allfällig unterhalts- oder unterstützungspflichtigen Personen derselben 
bezahlt. Bei Bedürftigkeit richtet die KESB die Entschädigung und den Spesenersatz aus. § 18 
Abs. 2 GebV hält weiter fest, dass sich die Entschädigung für Mandatsträgerinnen und Man-
datsträger nach dem Aufwand bemisst, den ihre Amtsführung notwendigerweise verursacht, 
sowie nach der Komplexität der wahrgenommenen Aufgaben. Bei berufsmässiger Mandatsfüh-
rung beträgt die Entschädigung Fr. 95.-- pro Stunde. Für die Prüfung und die Genehmigung des 
Berichts und der Rechnung sowie des Schlussberichts und der Schlussrechnung des Beistands 
kann die KESB eine Gebühr in der Höhe von Fr. 200.-- bis Fr. 1'800.-- berechnen (§ 17 lit. c 
Ziff. 3 GebV). Gemäss § 17a Abs. 2 GebV ist diese Gebühr zu reduzieren, wenn sie in einem 
offensichtlichen Missverhältnis zum getätigten Aufwand steht. Abs. 3 derselben Bestimmung 

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sieht des Weiteren vor, dass auf die Geltendmachung einer Gebühr verzichtet werden kann, 
sofern deren Erhebung unter Würdigung der gesamten Umstände unbillig oder stossend er-
scheint.  
 
5.1 In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin die Verletzung des rechtlichen Ge-
hörs. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, sie sei nicht über die Rech-
nungsstellung des Beistands orientiert worden und es sei ihr auch keine Gelegenheit gegeben 
worden, sich zur beabsichtigten Auferlegung der Kosten oder zur Höhe und der Verteilung der 
geltend gemachten Entschädigung zu äussern. Ausserdem sei den Entscheiden vom 5. De-
zember 2018 auch keine Begründung zu entnehmen, weshalb von der Auffassung, die Auferle-
gung von Verfahrens- und Entschädigungskosten sei stossend und unbillig im Sinne von § 17a 
Abs. 3 GebV, abgewichen worden sei. Dadurch sei das rechtliche Gehör der Beschwerdeführe-
rin in schwerwiegender Weise verletzt worden.  
 
5.2 Die Vorinstanz hält dagegen, dass es sich bei einem Rechenschaftsbericht um ein 
Kontrollinstrument der KESB gegenüber den Beiständinnen und Beiständen handle und dessen 
Genehmigung durch die Behörde die betroffene Person bzw. die Kindseltern lediglich in peri-
pherer Weise betreffe. Aus diesem Grund stelle der Verzicht auf eine vorgängige Anhörung 
keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör dar. Hinzu komme, dass sich der durch 
die vorgängige Anhörung zusätzlich generierte Aufwand wiederum in erhöhten Verfahrensge-
bühren niederschlagen würde.  
 
5.3 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV) vom 18. April 1999 haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche 
Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzel-
nen eingreift (vgl. GEROLD STEINMANN, in: Ehrenzeller/Schindler/Schweizer/Vallender [Hrsg.], 
Die Schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, Zürich/Basel/St. Gallen 2014, 
N 42 zu Art. 29 BV). Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass ei-
nes solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in 
die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung 
wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äus-
sern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
8C_146/2014 vom 26. Juni 2014 E. 4.3.2). Im Einzelnen lässt sich nicht generell, sondern unter 
Würdigung der konkreten Interessenlage, beurteilen, wie weit das Äusserungsrecht geht. Weg-
leitend muss der Gedanke sein, einer Partei zu ermöglichen, ihren Standpunkt wirksam zu ver-
treten.  
 
5.4 Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, sie sei weder über die Rechnungs-
stellung des Beistands orientiert worden, noch habe man ihr die Gelegenheit gegeben, sich zur 
beabsichtigten Auferlegung der Kosten oder zur Höhe und der Verteilung der geltend gemach-
ten Entschädigung zu äussern. Wie den Akten zu entnehmen ist, erliess die KESB seit Errich-
tung der Beistandschaft für D.____ regelmässig Entscheide, welche der Beschwerdeführerin 
zur Kenntnis gebracht wurden. Sowohl im Entscheid vom 17. September 2013 als auch in je-

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nem vom 25. Mai 2016 wird festgehalten, dass die Tätigkeit der KESB gebührenpflichtig ist. Im 
Entscheid vom 25. Mai 2016 wird zudem auch ausdrücklich ausgeführt, dass die Mandatsper-
sonen für ihre Amtsführung Anspruch auf Entschädigung und Spesenersatz haben. Auch ist 
diesen Entscheiden zu entnehmen, dass die KESB für die Prüfung und Genehmigung der 
Rechnung und des Berichts des Beistands Verfahrenskosten nach § 17 lit. c Ziff. 3 GebV er-
hebt. Gestützt auf diese Entscheide musste die Beschwerdeführerin davon ausgehen, dass sie, 
solange die Beistandschaft für ihren Sohn besteht, weiterhin regelmässig einen Entscheid be-
treffend Genehmigung des Berichts des Beistandes und die Kosten für dessen Aufwand erhal-
ten würde. Für eine vorgängige Information über die Rechnungsstellung bestand kein Anlass, 
zumal sie informiert worden war, dass die Kosten im Zusammenhang mit einer Beistandschaft, 
die zum Wohle des Kindes errichtet wurde, zum Kindesunterhalt gehören und somit von den 
Kindseltern zu tragen sind (siehe E. 5). Die Beschwerdeführerin konnte sich aufgrund des Kon-
takts zum Beistand ein ungefähres Bild über den vom Beistand getätigten Aufwand machen. 
Zudem hatte sie ein Akteneinsichtsrecht. Damit hätte sie sich vorgängig jederzeit einen Über-
blick über den genau angefallenen Aufwand verschaffen können. Unter diesen Umständen hat 
die KESB auch keine Verletzung des Gehörsanspruchs begangen, indem sie die Beschwerde-
führerin nicht über die Höhe der Kosten informiert hat. 
 
5.5 Ausserdem rügt die Beschwerdeführerin, den Entscheiden vom 5. Dezember 2018 sei 
keine Begründung zu entnehmen, weshalb von der Auffassung, die Auferlegung von Verfah-
rens- und Entschädigungskosten wäre stossend und unbillig im Sinne von § 17a Abs. 3 GebV, 
abgewichen werde. Die Begründungspflicht der Behörden ist Bestandteil des in Art. 29 Abs. 2 
der BV verankerten Anspruchs auf rechtliches Gehör und ist auch ausdrücklich in § 9 Abs. 3 der 
Kantonsverfassung des Kantons Basel-Landschaft (KV) vom 17. Mai 1984 und auf Gesetzes-
stufe in § 18 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 
13. Juni 1988 festgehalten. Die Begründung einer Verfügung entspricht den Anforderungen von 
Art. 29 Abs. 2 BV, wenn die Betroffenen dadurch in die Lage versetzt werden, die Tragweite der 
Entscheidung zu beurteilen und sie in voller Kenntnis der Umstände an eine höhere Instanz 
weiterzuziehen. Im streitigen Verwaltungsverfahren muss die Begründung dabei sorgfältiger 
sein als im nichtstreitigen Verwaltungsverfahren (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHL-
MANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, Rz. 1071 f.).  
 
5.6 Der Entscheid der KESB vom 25. Mai 2016, mit welchem von der Zusprechung einer 
Mandatsentschädigung sowie der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen wurde, stellt 
eine Ausnahme des Grundsatzes, dass die Eltern die Kosten für die Kindesschutzmassnahmen 
zu tragen haben, dar. Die KESB befand, es sei unbillig und stossend, den Kindseltern die Ent-
schädigung des Beistandes aufzuerlegen, da dieser seiner Arbeit in der betreffenden Berichts-
periode nicht nachkommen konnte. Wird auf die Auferlegung der Mandatsentschädigung zulas-
ten der Kindseltern aufgrund von Unbilligkeit verzichtet, geht diese in der Regel zulasten der 
betroffenen Gemeinde. Da die Gemeinde im vorliegenden Fall als Arbeitgeberin des Beistands 
zugleich Empfängerin der Mandatsentschädigung ist, hätte die Zusprechung der Mandatsent-
schädigung zulasten der Gemeinde zu einem unnötigen Rechnungslauf geführt, weshalb auf 
eine solche verzichtet wurde. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist die Angehö-
rigkeit des Beistands zu einem kommunalen Sozialdienst folglich kein Grund für den Verzicht 

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auf die Zusprechung einer Mandatsträgerentschädigung. Da die Auferlegung der Kosten zulas-
ten der Eltern die gesetzliche Regel darstellt, bedarf es keiner weiteren Begründung, weshalb 
die Eltern für die Kosten im Zusammenhang mit der Beistandschaft aufzukommen haben. Somit 
hat die KESB das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin nicht verletzt. 
 
6.1 Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, sie hätte aufgrund des mit Entscheid 
der Beschwerdegegnerin vom 25. Mai 2016 erfolgten Verzichts auf die Auferlegung einer Man-
datsentschädigung und von Verfahrenskosten davon ausgehen können, sie müsse solche auch 
in Zukunft nicht bezahlen. Sie habe insbesondere nicht damit rechnen müssen, für einen solch 
hohen Betrag ersatzpflichtig zu werden. Fraglich ist, ob die Beschwerdeführerin im Sinne des 
Vertrauensschutzes davon ausgehen durfte, dass sie auch in Zukunft die Kosten für die Bei-
standschaft ihres Sohnes nicht zu tragen habe.  
 
6.2 Nach Art. 9 BV haben die Privaten Anspruch darauf, in ihrem berechtigten Vertrauen in 
behördliche Zusicherungen oder in anderes, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten 
der Behörden geschützt zu werden. In Zusammenhang mit dem Grundsatz des Vertrauens-
schutzes steht auch das Verbot des widersprüchlichen Verhaltens der Verwaltungsbehörden 
gegenüber den Privaten (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 627). Die Beschwerdegegnerin 
verfügte in ihrem Entscheid vom 25. Mai 2016, dass sie auf die Erhebung einer Mandatsent-
schädigung und von Verfahrenskosten verzichte. Mit der Formulierung "verzichten" betont sie, 
dass, obwohl in der Regel Verfahrenskosten und eine Mandatsentschädigung erhoben würden, 
sie im konkreten Fall davon Abstand genommen habe. Demzufolge kann die Beschwerdeführe-
rin gerade nicht zu ihren Gunsten ableiten, dies werde auch weiterhin der Fall sein. Insbesonde-
re da die Situation im Zeitpunkt des Entscheids vom 25. Mai 2016 eine weitgehend andere war 
als im Zeitpunkt des Erlasses der Entscheide vom 5. Dezember 2018. Dem Bericht des Bei-
stands für die Berichtsperiode vom 17. September 2013 bis zum 30. Juni 2015 ist zu entneh-
men, dass der Kindsvater im Herbst 2013 mehrmals kontaktiert wurde, dieser aber darauf nicht 
reagierte. Der erste Kontakt mit dem Kindsvater konnte erst am 13. Juli 2015, also nach der 
betreffenden Berichtsperiode, hergestellt werden. Der Beistand konnte seine Tätigkeit, nämlich 
die Eltern in der Regelung des persönlichen Verkehrs zu unterstützen, somit in der genannten 
Berichtsperiode nicht wahrnehmen. Aufgrund dessen sind auch nur sehr geringe Kosten 
(Fr. 261.25) im Zusammenhang mit der Beistandschaft entstanden. Diese wurden den Kindsel-
tern deshalb nicht auferlegt, da eine Auferlegung der Kosten bei Untätigkeit des Beistands als 
unbillig erschien. In solch einem Fall wären die Kosten für das Mandat des Beistands der Ge-
meinde aufzuerlegen. Da diese als Arbeitgeberin des Beistands ohnehin Empfängerin der Ent-
schädigung ist, wurde auf die Kostenauferlegung zulasten der Gemeinde verzichtet. Da sich die 
Aufgabe der KESB auf die Prüfung des Berichts des Beistands beschränkt und dieser sehr kurz 
ausfiel, wurde auch auf die Erhebung von Gebühren verzichtet. In der darauffolgenden Be-
richtsperiode vom 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2017 konnte der Beistand seine Tätigkeit wie 
vorgesehen aufnehmen. Dem entsprechenden Bericht ist zu entnehmen, dass persönliche Tref-
fen sowie reger telefonischer und schriftlicher Kontakt zwischen dem Beistand, dem Verbei-
ständeten und den Kindseltern stattfanden. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Eltern 
wurden die Dienste des Beistands auch häufig in Anspruch genommen. Diesbezüglich kann die 
Beschwerdeführerin nicht unwissend gewesen sein, da den Akten zu entnehmen ist, dass auch 

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sie den Beistand mehrmals kontaktiert hat. Die Beschwerdeführerin macht indes nicht geltend, 
sie könne für die Entschädigung des Beistands und die Verfahrenskosten der KESB nicht auf-
kommen, und ficht weder die Höhe der Entschädigung des Beistands noch seinen getätigten 
Aufwand an. Im Hinblick darauf, dass der Aufwand des Beistands unbestritten ist, ist ihr Argu-
ment, dass sie nicht davon habe ausgehen können, für einen derart hohen Betrag ersatzpflich-
tig zu werden, nicht stichhaltig. Wie soeben aufgezeigt, durfte sie nicht von der Annahme aus-
gehen, ihr würden in Zukunft jegliche Kosten in Verbindung mit der Beistandschaft ihres Sohnes 
erlassen werden.  
 
7. Die Beschwerdeführerin rügt weiter die Verletzung von Art. 17a Abs. 2 und Abs. 3 
GebV, begründet diese aber nicht weiter. Es ist weder ersichtlich, wieso im vorliegenden Fall 
die Geltendmachung von Verfahrenskosten unbillig oder stossend sein sollte, noch nachvoll-
ziehbar, weshalb die erhobenen Gebühren in einem offensichtlichen Missverhältnis zum getä-
tigten Aufwand stehen sollten. 
 
8. Die Beschwerdeführerin rügt ausserdem die Verletzung von § 74 Abs. 3 EG ZGB, wo-
nach der Beistand die Rechnung und den Bericht innert drei Monaten seit Ablauf der Berichts-
periode der KESB vorzulegen hat. Der Beistand reichte den Rechenschaftsbericht über die Pe-
riode vom 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2017 am 6. September 2018 ein. Der Beschwerdeführe-
rin ist dahingehend zuzustimmen, dass der Beistand den Bericht über die persönlichen Verhält-
nisse mit der Einreichung am 6. September 2018 beinahe ein Jahr zu spät eingereicht hat. 
Dennoch vermag die Beschwerdeführerin von der verspäteten Einreichung des Berichts des 
Beistands nichts zu ihren Gunsten abzuleiten und die verspätete Einreichung des Berichts än-
dert nichts an der Tatsache, dass die Kosten für die Beistandschaft der Beschwerdeführerin zu 
Recht auferlegt wurden. 
 
9. Zusammenfassend erweisen sich die vorliegenden Beschwerden somit als unbegrün-
det und sind daher abzuweisen. 
 
10. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 1'400.-- der unterlegenen Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem geleiste-
ten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- zu verrechnen. Die Parteikosten sind gemäss 
§ 21 Abs. 1 VPO wettzuschlagen. 
  
  
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerden werden abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1‘400.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V.