# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2feb22c-252d-55ee-9a9b-c6aa1fb4ee5c
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1999-02-26
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP 26.02.1999 Verwaltung ARGVP 1999 1342
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_Verwaltung-ARGVP-199_1999-02-26.pdf

## Full Text

A. Verwaltungsentscheide 1342

1. Verwaltungsverfahren

1342

Verfahren. Die 20-tägige Rekursfrist gemäss Art. 18 Abs. 1 des Ge­
setzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG, bGS 143.5) ist eine 
gesetzliche Frist, die nicht verlängert werden kann.

Die Rekursfrist nach Art. 18 Abs. 1 VwVG ist gesetzliche Frist. 
Gesetzliche Fristen können nicht erstreckt werden (Art. 4 Abs. 1 
Gesetz über den Fristenlauf, FLG; bGS 143.4). Auch die Behörden 
sind daran gebunden; es steht ihnen nicht zu, bei gesetzlichen Fristen 
Nachfristen zu gewähren. Vorbehalten bleibt einzig die Wiederherstel­
lung (Hans-Jürg Schär, Erläuterungen zum Verwaltungsverfahrens­
gesetz, Teufen 1985, N. 24 zu Art. 3). Im administrativen Verfahren 
kann eine versäumte Frist nur dann wiederhergestellt werden, wenn 
der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hin­
dernis abgehalten worden sind, innert der Frist zu handeln. Das 
schrifliche und begründete Gesuch ist binnen fünf Tagen nach Wegfali 
des Hindernisses zu stellen (Art. 5 Abs. 1 und 2 FLG). Der Rekurrent 
hat weder in seiner Rekursschrift vom 26. Januar 1999 noch in seiner 
Stellungnahme (eingegangen am 15. Februar 1999) in bezug auf die 
strittige Rekursfrist darlegen können, dass die Einreichung eines 
Rekurses innert der Rekursfrist objektiv betrachtet nicht möglich gewe­
sen wäre. Eine Wiederherstellung der Frist scheidet demzufolge aus.

Entscheid der Baudirektion vom 26.2.1999

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