# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 87314027-f643-5e33-aba7-4efe7cbd38cc
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.08.2019 UV 2017/86
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2017-86_2019-08-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2017/86

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 19.02.2020

Entscheiddatum: 14.08.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2019
Schnappphänomen Ring- und Kleinfinger der linken Hand: Beweiswürdigung 
der Kausalitätsbeurteilungen durch versicherungsinterne Ärzte (Kreisarzt, 
versicherungsmedizinischer Dienst der Suva).(Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. August 2019, UV 
2017/86). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_614/2019.

Entscheid vom 14. August 2019

Besetzung

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und 

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Markus Lorenzi

Geschäftsnr.

UV 2017/86

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin Ilona Zürcher, M.A. HSG in Law, Tobelmülistrasse 1, 

9425 Thal,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ arbeitete als Lagerist/Staplerfahrer für die B.___ SA im Gefrierhaus der 

Produktionsstätte an der Blumenfeldstrasse in C.___ und war dadurch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen Berufs- und 

Nichtberufsunfälle sowie Berufskrankheiten versichert (Suva-act. 1 und 40). Am 7. 

November 2015 kollidierte der Versicherte mit seinem Motorrad in D.___ mit einem von 

einem Parkfeld in die Strasse einbiegenden Fahrzeug und kam zu Fall (Suva-act. 19-6 

ff.). Dabei zog er sich Verletzungen am rechten Arm (Radiusköpfchenfraktur Mason II, 

wenig dislozierte Abscherfraktur der volaren Lippe des distalen Radius) und an der 

linken Hand (un- oder kaum [vgl. Suva-act. 29] dislozierte Fraktur der Metacarpale IV) 

zu (Suva-act. 16). Die Radiusköpfchenfraktur wurde am 12. November 2015 mit einer 

Schraubenosteosynthese operativ versorgt, die anderen Verletzungen konservativ mit 

Gips und Schiene behandelt (Suva-act. 15 und 17). Wegen der Unfallfolgen war der 

Versicherte vollständig arbeitsunfähig und musste als Alleinstehender anfänglich 

Betreuungs- und Pflegedienste der Spitex in Anspruch nehmen (Suva-act. 10, 15 und 

47). Sechs Wochen postoperativ zeigte sich anlässlich der orthopädischen 

Sprechstunde im Spital E.___ ein sehr schöner Verlauf. Ab sofort könne der Ellenbogen 

intensiv physiotherapeutisch auch mit Belastung beübt werden. Die Physiotherapie für 

das Handgelenk rechts und die Hand links sei weiterzuführen. Der Versicherte bleibe 

noch bis Mitte Januar 2016 zu 100 % arbeitsunfähig (Suva-act. 26). In der 

handchirurgischen Sprechstunde vom 12. Januar 2016 stellte die behandelnde Ärztin 

Kapselbandläsionen im Bereich der Fingergelenke (PIP-Gelenk IV und V) der linken 

A.a. 

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Hand fest und verordnete intensive Ergotherapie (Suva-act. 30). Diese führte zu einer 

Abnahme der Beschwerden, sodass der Versicherte seine Arbeit am 1. März 2016 im 

Umfang von 30 % wiederaufnehmen konnte (Suva-act. 46). Eine weitere Verbesserung 

trat in den darauffolgenden Wochen nicht ein. Im orthopädischen Verlaufsbericht vom 

9. März 2016 wurde alsdann ein MRI ins Auge gefasst, um bezüglich der 

schmerzverursachenden Schwellung proximal des Epicondylus medialis humeri eine 

den Nervus ulnaris kompromittierende Situation ausschliessen zu können (Suva-act. 

48). Im MRI vom 15. März 2016 (Suva-act. 66) zeigte sich dann allerdings eine 

symptomatische Kompressionsneuropathie des Nervus ulnaris im Kubitaltunnel rechts 

(vgl. orthopädischer Verlaufsbericht vom 1. April 2016 [Suva-act. 62]). Im 

handchirurgischen Verlaufsbericht vom 6. April 2016 hielt die behandelnde Ärztin bei 

unter fortgesetzter Ergotherapie gutem Verlauf fest, dass, sofern die Schmerzen in den 

PIP-Gelenken IV und V der linken Hand in sechs Wochen noch persistieren sollten, eine 

Steroidinfiltration der betroffenen Gelenke indiziert sei. Die Arbeitsfähigkeit betrage 

gemäss den Kollegen von der Orthopädie seit dem 20. März 2016 wieder 50 % (Suva-

act. 52). Im Rahmen der handchirurgischen Sprechstunde vom 9. Mai 2016 zeigte sich 

bei im Übrigen weiterer Beschwerderegredienz ein Schnappphänomen (schnellender 

Finger) bei Faustschluss der Finger IV und V. Es erfolgte eine diagnostisch-

therapeutische A1-Ringbandinfiltration. Die Arbeitsfähigkeit könne gesteigert werden 

(Suva-act. 67). Im Bericht vom 26. Mai 2016 gab die beigezogene Fachärztin FMH für 

Neurologie, Dr. med. F.___, an, eine Ulnarisneuropathie lasse sich nicht mehr 

nachweisen; das Tinelphänomen über dem Sulcus ulnaris rechts sei positiv. Eine leicht 

erhöhte Irritabilität des Nervs rechts cubital sei nach dem Unfall vom 7. November 2015 

möglich; angesichts des positiven Verlaufs dürfte jedoch auch dieses Problem in den 

nächsten Wochen regredient sein (Suva-act 69). Ab 30. Mai 2016 wurde die 

Arbeitsfähigkeit auf 70 % gesteigert, wobei es aber zu zunehmenden Schmerzen und 

erneuter Schwellung im Bereich des rechten Handgelenks und des Ellenbogens kam. 

Am 6. Juni 2016 wurde deshalb die Arbeitsfähigkeit durch Hausarzt Dr. med. G.___, 

Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, wieder auf 50 % reduziert (Suva-act. 80). 

Orthopädischerseits wurde im Verlaufsbericht vom 14. Juni 2016 eine gute spontane 

Erholung der Ulnaris-Symptomatik festgestellt. Von einer operativen Revision könne 

abgesehen werden; das Osteosynthesematerial am Radiusköpfchen sei nicht störend. 

Es könne von einer guten Prognose ausgegangen und der Fall abgeschlossen werden 

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(Suva-act. 99). Anlässlich der handchirurgischen Sprechstunde vom 18. Juli 2016 

zeigte sich acht Wochen nach der A1-Ringbandinfiltration diesbezüglich (gemeint wohl 

das Schnappphänomen betreffend) eine komplette Beschwerderegredienz. Allerdings 

war nun auf der linken Seite ein deutliches Nervus ulnaris-Kompressionssyndrom 

feststellbar (Suva-act. 101). Die Neurologin Dr. F.___ konnte eine diskrete sensible 

Ulnarisneuropathie links cubital nachweisen (Bericht vom 13. September 2016 [Suva-

act. 114]). In der handchirurgischen Sprechstunde vom 19. September 2016 gab der 

Versicherte an, dass ihm die schnellenden Finger IV und V der linken Hand wieder 

zunehmend Beschwerden machten. Es erfolgte erneut eine therapeutische A1-

Ringbandinfiltration. Die Arbeitsfähigkeit wurde auf 100 % gesteigert (Suva-act. 117; 

vgl. auch den Hausarztbericht vom 25. November 2016 [Suva-act. 123]). Nach einer 

weiteren klinischen Verlaufskontrolle hielten Dr. med. H.___, Oberarzt, und Dr. med. 

I.___, Chefarzt der Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des 

Kantonsspitals St. Gallen (KSSG), Spital E.___, im Bericht über die handchirurgische 

Sprechstunde vom 9. Januar 2017 als Diagnose fest: Schnellender Ring- und 

Kleinfinger Hand links bei Status nach diagnostisch-therapeutischer Infiltration A1-

Ringband Dig IV und V am 9. Mai und 19. September 2016. Als Nebendiagnosen 

vermerkten sie einen Zustand nach metacarpale IV-Schaftfraktur links sowie 

Kapselbandläsion PIP-Gelenke IV und V links im Rahmen eines Unfalls vom 7. 

November 2015 bei Status nach Abscherfraktur radiopalmare Bänder rechts sowie 

Radiusköpfchenfraktur rechts und eine proximale sowie distale Nervus ulnaris-

Neuropathie links. Insgesamt sei der Patient beschwerdearm und arbeite wieder zu 100 

%. Die Ringbandstenosen am Ring- und Kleinfinger der linken Hand störten ihn aber 

sehr. Nach dem zweimaligen positiven Ansprechen auf die therapeutischen A1-

Ringbandinfiltrationen sei nun bei zunehmender Beschwerdesymptomatk die A1-

Ringbandspaltung Dig IV und V links in Lokalanästhesie geplant. Bei diesen 

Beschwerden handelte es sich um keine Unfallfolge (Suva-act. 131). Die Operation 

nahm Dr. H.___ am 23. Januar 2017 vor. Es wurde körperliche Schonung bis zur 

abgeschlossenen Wundheilung verordnet (Suva-act. 132).

Mit Schreiben vom 30. Januar 2017 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie, 

nachdem es sich bei der Operation vom 23. Januar 2017 gemäss dem Bericht des 

Spitals E.___ vom 9. Januar 2017 nicht um die Behandlung von Unfallfolgen handle, in 

A.b. 

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B.  

diesem Zusammenhang keine Versicherungsleistungen erbringen könne. Was den 

Unfall vom 7. November 2015 anbetreffe, so gehe sie davon aus, dass die ärztliche 

Behandlung und Therapie in der Zwischenzeit habe abgeschlossen werden können 

(Suva-act. 133). Am 13. Februar 2017 liess der Versicherte, vertreten durch 

Rechtsanwältin Ilona Zürcher, M.A. in Law HSG, Thal, der Suva mitteilen, dass die 

ärztlichen Behandlungen und Therapien im Zusammenhang mit dem Unfall vom 7. 

November 2015 nicht abgeschlossen seien und andauerten. Des Weiteren handle es 

sich bei der Operation vom 23. Januar 2017 um die Behandlung von Unfallfolgen. Er 

liess auf ein Zeugnis seines Hausarztes vom 7. Februar 2017 verweisen, worin dieser 

ausführte, der Verlauf, über den die Suva bestens orientiert sei, zeige eindeutig einen 

kausalen Zusammenhang zwischen dem Unfall vom 7. November 2015 und dem 

schnellenden Ring- und Kleinfinger der linken Hand (Suva-act. 134). Darauf legte die 

Suva das medizinische Dossier dem agenturärztlichen Dienst zur 

Kausalitätsbeurteilung vor (Suva-act. 135). Kreisarzt Dr. med. J.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, kam in seiner 

Beurteilung vom 16. Februar 2017 zum Schluss, dass das verdickte A1-Ringband der 

Finger IV und V der linken Hand nicht überwiegend wahrscheinlich eine Folge des 

Unfalls vom 7. November 2015 darstelle (Suva-act. 136). Mit Verfügung vom 20. 

Februar 2017 eröffnete die Suva dem Versicherten, dass sie für die Operation vom 23. 

Januar 2017 und deren Folgen nicht leistungspflichtig sei. Die unfallbedingte 

Behandlung sei zur Zeit abgeschlossen, weshalb sie den Schadenfall aus 

unfallbedingter Sicht schliesse. Das Rückfallmelderecht bleibe gewahrt (Suva-act. 137).

Am 24. März 2017 erhob Rechtsanwältin Zürcher für den Versicherten Einsprache 

gegen diese Verfügung und beantragte deren Aufhebung. Es seien die gesetzlichen 

Leistungen im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 7. November 2015 zu 

erbringen und insbesondere die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit der 

Operation vom 23. Januar 2017. Eventualiter sei ein unabhängiges medizinisches 

Gutachten zu erstellen. Ihrer Eingabe legte sie die Stellungnahme von Dr. med. K.___, 

Oberarzt an der Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des 

KSSG, Spital E.___, vom 23. Mai 2017 bei, welcher den Standpunkt vertrat, der Unfall 

B.a. 

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C.  

sei als Auslöser der symptomatischen Ringbandstenosen ("Schnappfinger") sehr 

wahrscheinlich (Suva-act. 140 ff.).

 Die Suva legte das medizinische Dossier in der Folge PD Dr. med. L.___, Facharzt 

für Chirurgie, Mitglied FMH, Schwerpunkt Allgemeinchirurgie und Traumatologie, vom 

Suva-Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin vor mit der Frage, ob die 

Ringbandstenosen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 7. 

November 2015 zurückzuführen seien (Suva-act. 151). In seiner chirurgischen 

Beurteilung vom 6. September 2017 kam Dr. L.___ zum Schluss, der Unfall sei nicht 

kausal für die später sich manifestierende Symptomatik eines schnellenden Fingers. Er 

verneinte die gestellte Frage. Es sei ein asymptomatischer Vorzustand anzunehmen. 

Die Metacarpale IV-Fraktur sei konservativ in Ruhigstellung therapiert worden. Bei 

Remobilisation nach Abheilung sei es zur Manifestation der "schnellenden Finger" Dig 

IV und V links gekommen. Es liege eine temporäre Verschlimmerung des Vorzustandes 

vor (Suva-act. 154). Am 11. September 2017 ergänzte Dr. L.___ die Beurteilung, indem 

er angab, der Status quo sine sei nach maximal zehn Wochen mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erreicht gewesen (Suva-act. 156).

B.b. 

Gestützt auf diese Einschätzung wies die Suva die Einsprache mit Entscheid vom 

13. September 2017 ab. Auf den generellen Antrag, wonach die gesetzlichen 

Leistungen im Zusammenhang mit dem Unfall vom 7. November 2015 zu erbringen 

seien, trat sie nicht ein; denn Beschwerden, die keinen Bezug zu den 

Ringbandstenosen hätten, seien im Verfügungszeitpunkt nicht mehr behandelt worden 

und der Versicherte sei voll arbeitsfähig gewesen (Suva-act. 157).

B.c. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 13. September 2017 liess der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 16. Oktober 2017 Beschwerde erheben und 

dessen Aufhebung beantragen. Die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) sei zu 

verpflichten, die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit dem Unfallereignis 

vom 7. November 2015 zu erbringen. Weiter sei sie zu verpflichten, die gesetzlichen 

Leistungen im Zusammenhang mit der Operation vom 23. Januar 2017 zu erbringen 

und die Kosten der Operation zu übernehmen. Schliesslich habe sie eine 

Integritätsentschädigung auszurichten. Eventualiter sei ein unabhängiges 

C.a. 

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Erwägungen

1.

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss den Übergangsbestimmungen werden 

Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor Inkrafttreten der Änderung ereignet 

medizinisches Gutachten zu erstellen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zulasten der Beschwerdegegnerin. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Behandlung 

der anhaltenden Beschwerden am rechten Ellenbogen sei nicht abgeschlossen, auch 

leide der Beschwerdeführer weiterhin an Schmerzen im Rücken-, Schulter- und 

Nackenbereich. Bei den Fingern IV und V der linken Hand seien unfallbedingte 

Beschwerden dokumentiert, welche unter anderem den operativen Eingriff vom 23. 

Januar 2017 nötig gemacht hätten. Die Sichtweise von Dr. L.___, wie er sie in der 

chirurgischen Beurteilung vom 6. und der Ergänzung vom 11. September 2017 

wiedergebe, sei unbegründet sowie nicht nachvollziehbar und stehe zudem im 

Widerspruch zu den Beurteilungen der besser qualifizierten Fachärzte für 

Handchirurgie. Es sei davon auszugehen, dass die Ringbandstenose eine durch den 

Unfall verursachte Gesundheitsschädigung darstelle und die Beschwerdegegnerin 

somit leistungspflichtig sei (act. G 1).

Mit Beschwerdeantwort vom 19. Dezember 2017 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Im 

Streit liege einzig die materielle Kausalitätsbeurteilung der Ringbandstenosen. Mit Blick 

auf die vorhandene Aktenlage könne im Zeitpunkt der Leistungseinstellung mehr als 14 

Monate nach dem Unfall keinesfalls davon ausgegangen werden, dass dieser 

ursächlich für die schnellenden Finger IV und V links sei (act. G 5).

C.b. 

Mit Replik vom 1. März 2018 liess der Beschwerdeführer an den mit der 

Beschwerde gestellten Anträgen festhalten (act. G 9). Die Beschwerdegegnerin 

verzichtete am 3. April 2018 auf die Einreichung einer ausführlichen Duplik (act. G 11). 

Am 26. Februar 2019 reichte die Rechtsvertreterin ihre Kostennote ein (act. G 13). Auf 

die ausführliche Begründung der einzelnen Rechtschriften wird, soweit erforderlich, in 

den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

C.c. 

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haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach 

bisherigem Recht gewährt. Vorliegend stehen Folgen eines Unfalls vom 7. November 

2015 zur Diskussion. Es finden daher die bis 31. Dezember 2016 gültigen 

Bestimmungen Anwendung.

2.

Hinsichtlich des Anfechtungsgegenstands ist zu beachten, dass im verwaltungs-

gerichtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich lediglich Rechtsverhältnisse zu 

überprüfen bzw. zu beurteilen sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde 

vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung bzw. eines Einspracheentscheids - 

Stellung genommen hat. Insoweit bestimmen die Entscheide der Beschwerdegegnerin 

den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an 

einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn 

und insoweit kein Entscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 f. E. 2.1).

Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der 

Einspracheentscheid vom 13. September 2017 (Suva-act. 157). Diesem liegt die 

Verfügung vom 20. Februar 2017 zugrunde (Suva-act. 137). In dieser hat die 

Beschwerdegegnerin konkret eine Unfallkausalität bezüglich der Ringbandproblematik 

links verneint und generell die unfallbedingte Behandlung für abgeschlossen erklärt 

("weshalb wir den Schadenfall aus unfallbedingter Sicht abschliessen"; Suva-act. 

137-2). Zumindest in der Verfügung hat sie damit verbindlich - und erstmals - auch 

über den Fallabschluss in Bezug auf sämtliche zur Diskussion stehenden 

unfallbedingten Beschwerden befunden und auch insgesamt eine (fortdauernde) 

Leistungspflicht für vorübergehende Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) 

verneint. Damit liegt nebst der Unfallkausalität der Ringbandproblematik auch die 

Rechtmässigkeit des Fallabschlusses mit der Einstellung der vorübergehenden 

Leistungen als Ganzes im Streit. Soweit die Beschwerdegegnerin im 

Einspracheentscheid vom 13. September 2017 auf entsprechende Anträge des 

Beschwerdeführers nicht eingetreten ist (Suva-act. 157-5 Ziff. 3), erfolgte dies zu 

Unrecht; vielmehr hätte sie darüber materiell entscheiden müssen. Dazu hätte nach der 

Aktenlage oder den Parteivorbringen (Suva-act. 134, 140) hinreichender Anlass 

bestanden (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 17. Juli 2018, 8C_210/2018, E. 

3.2.3.2, mit weiteren Hinweisen). Nicht zum Anfechtungsgegenstand zählt hingegen ein 

allfälliger Anspruch des Beschwerdeführers auf Dauerleistungen. Darüber hat die 

Beschwerdegegnerin noch nicht befunden. Auf den Antrag der Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers in ihrer Eingabe vom 16. Oktober 2017 - von Seiten der 

2.1. 

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3.

Konkret zur Beurteilung steht damit zum einen vorab die Unfallkausalität der 

Ringbandproblematik links.

Beschwerdegegnerin sei eine Integritätsentschädigung auszurichten (act. G 1) - kann 

mithin mangels Anfechtungsgegenstands nicht eingetreten werden.

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 

6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat 

zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). 

Angesichts dieser gesetzlichen Bestimmungen bildet die Unfallkausalität 

Anspruchsvoraussetzung für Heilkosten und Taggeldleistungen der Unfallversicherung. 

Eine Leistungspflicht besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und 

adäquat kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra 

Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/

Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen 

natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel 

auf Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 123 III 110, 

112 V 30, 107 V 173, Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 54 f.). Die Adäquanz spielt im 

Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen indessen praktisch keine Rolle, 

da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 

111 f. E. 2).

3.1. 

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Bezüglich Beweiswert eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für 

die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

3.2. 

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4.  

der medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 

3a mit Hinweisen). Reinen Aktengutachten kann gleichfalls voller Beweiswert 

zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die 

ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht 

(Urteil des Bundesgerichts vom 8. Februar 2007, U 223/06, E. 5.1.2). Auch Berichte 

und Gutachten, welche die Versicherungen während des Administrativverfahrens von 

ihren eigenen Ärzten und Ärztinnen einholen, können beweistauglich sein. An deren 

Beweiswürdigung sind indes strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 

geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 

ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 

470 E. 4.4 mit Hinweis; bestätigt in Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2012, 

8C_592/2012, E. 5.3).

Ausgangspunkt für die Prüfung der Unfallkausalität der Ringbandproblematik links 

bildet der Unfall vom 7. November 2015. Dabei kam der Beschwerdeführer mit seinem 

Motorrad zu Fall und verletzte sich - unter anderem - die linke Hand. Diese Hand war 

vor dem Unfall unbeschädigt und voll funktionsfähig. Anhaltspunkte für eine andere 

Sichtweise finden sich nicht in den Akten. Der Beschwerdeführer war jedenfalls in 

seiner beruflichen Tätigkeit als Staplerfahrer/Lagerist, welche er seit mehr als 15 Jahren 

ausübte und welche offensichtlich den Einsatz beider Hände erforderte, bis zum 

Zeitpunkt des Unfalls uneingeschränkt arbeitsfähig.

4.1. 

In der am 11. November 2015 ausgefüllten Schadenmeldung UVG hielt die 

Arbeitgeberin in Bezug auf die linke Hand unter Sachverhalt als Schädigung fest: 

Handgelenk und Ringfinger gebrochen; unter Verletzung: Mittelhand (ohne Finger) links 

Bruch (Suva-act. 1). Im am 17. November 2015 erstellten Austrittsbericht der Klinik für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des 

Kantonsspitals St. Gallen, Spital E.___, wo der Beschwerdeführer nach dem Unfall 

während elf Tagen hospitalisiert war, ist von einer undislozierten Metacarpale IV Fraktur 

Hand links die Rede (Suva-act. 17). Dem Bericht der Klinik für Radiologie und 

Nuklearmedizin des KSSG vom 22. Dezember 2015 (Suva-act. 29) kann entnommen 

werden, dass diese Diagnose am Unfalltag radiologisch gesichert wurde. Die 

Verletzung wurde konservativ behandelt; anfänglich durch Ruhigstellung mit einer 

Intrinsic Plus Schiene (Suva-act. 17); bei Austritt wurde eine passive 

Gelenksmobilisation der linken Hand aus der dynamischen Schiene (Twin-Tape 

Verband Dig IV und V links) verordnet (Suva-act. 18). Auf den Verlaufsröntgenbildern 

(ap/schräg vom 22. Dezember 2015) zeigte sich eine partielle ossäre Durchbauung und 

4.2. 

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Kallusbildung der um Kompaktabreite nach dorsal dislozierten diaphysären Fraktur des 

Os metacarpale IV mit Kallusbildung betont radialseits; im Übrigen war der Befund 

stationär (Suva-act. 29). Am 12. Januar 2016 wurde in der Verlaufskontrolle bei 

radiologisch nachgewiesener fortschreitender Durchbauung der Metacarpale IV 

Schaftfraktur eine leichte Schwellung im Bereich der PIP-Gelenke IV und V der linken 

Hand erhoben. Das Streckdefizit in den Gelenken betrug 20°. Die Oberärztin für Hand- 

und Plastische Chirurgie der Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des KSSG am Spital E.___, Dr. med. M.___, diagnostizierte 

Kapselbandläsionen im Bereich der PIP-Gelenke IV und V (Suva-act. 30). Hinweise 

darauf, dass dieser neue Befund einen pathologischen Hintergrund haben könnte, der 

nicht mit den sich in Behandlung befindlichen, auf den Unfall vom 7. November 2015 

zurückzuführenden Verletzungsfolgen an der linken Hand in Zusammenhang stehen 

könnte, finden sich nicht. In der Verlaufskontrolle vom 8. Februar 2016 konnte Dr. 

M.___ eine leichte Abnahme der Beschwerden unter Ergotherapie feststellen (Suva-act. 

34). Das gleiche Bild zeigte sich anlässlich der Verlaufskontrolle vom 29. Februar 2016. 

Dr. M.___ hielt betreffend die linke Hand fest, dass die Schwellung im Bereich der PIP-

Gelenke IV und V abnehmend sei. Das Streckdefizit im PIP IV betrage noch 15° und im 

PIP V 5°. Der Faustschluss sei beinahe komplett (…). Über der Metakarpale IV Fraktur 

bestehe keine Druckdolenz mehr. Zur Optimierung der Fingerbeweglichkeit sei die 

Ergotherapie noch weiterzuführen. In sechs Wochen finde die Abschlusskontrolle statt 

(Suva-act. 46). Am 5. April 2016 wurde indessen wegen persistierender Schmerzen in 

den PIP-Gelenken IV und V die Fortsetzung der intensiven Ergotherapie empfohlen und 

eine weitere klinische Verlaufskontrolle in sechs Wochen vorgesehen (Suva-act. 52). 

Anlässlich dieser, durchgeführt am 9. Mai 2016, berichtete der Patient über eine 

weitere Beschwerderegredienz unter konsequenter ergotherapeutischer Beübung. 

Gelegentlich komme es zu einem Schnappphänomen bei Faustschluss der Finger IV 

und V. Die Schmerzen im PIP-Gelenk des Ringfingers seien auch noch nicht komplett 

verschwunden. Dr. H.___, der von Dr. M.___ die handchirurgische Betreuung am Spital 

E.___ übernommen hatte, nahm wegen der schnappenden Finger eine diagnostisch-

therapeutische A1-Ringbandinfiltration vor und behandelte zusätzlich antiphlogistisch. 

Bei Persistenz der schnellenden Finger in acht Wochen würde er die A1-

Ringbandspaltung empfehlen (Suva-act. 67). Diesbezüglich berichtete der Patient am 

18. Juli 2016 über eine komplette Beschwerderegredienz. Da er aber ein zunehmendes 

Einschlafen des Klein- und Ringfingers links während der Arbeit und gelegentlich auch 

nachts erwähnte, wurde neu ein proximales Nervus ulnaris Kompressionssyndrom links 

diagnostiziert (Suva-act. 101). Die Neurologin Dr. F.___ verifizierte diesen Befund 

elektrodiagnostisch. Sie hielt im Bericht vom 13. September 2016 fest, es bestehe ein 

Status nach Unfall im November 2015 mit unter anderem Verletzungen der linken Hand 

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(leicht dislozierte Metacarpale IV Schaftfraktur sowie Kapselbandläsionen PIP-Gelenk 

IV und V). Im Rahmen dieses Unfalls dürfte es zu einer sensiblen und motorischen 

Ulnarisneuropathie im Bereich der Handwurzel gekommen sein (Suva-act. 114). 

Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 19. September 2016 berichtete der Patient 

gegenüber Dr. H.___ von einer Regredienz der neuropathischen Beschwerden. 

Dagegen trete das Schnappphänomen am Ringfinger wieder zunehmend auf. Dr. H.___ 

erhob klinisch eine Druckdolenz über dem A1-Ringband mit palpablen Knötchen und 

wiederholte die therapeutische A1-Ringbandinfiltration (Suva-act. 117). Dafür, dass es 

sich bei den genannten Beschwerden um etwas anderes handeln könnte, als um 

Folgen der ursprünglich beim Unfall vom 7. November 2015 erlittenen Verletzung an 

der linken Hand oder um Komplikationen, die im Rahmen der allenfalls verzögerten 

Heilung dieser Verletzungen auftraten, ergeben sich keine Anhaltspunkte. Keine der 

involvierten medizinischen Fachpersonen und auch nicht die Schaden-Spezialisten der 

Suva, welche den Verlauf stets zeitnah und bestens dokumentiert verfolgten, erhoben 

irgendwelche Zweifel in Bezug auf deren Unfallkausalität.

Am 9. Januar 2017 begab sich der Beschwerdeführer erneut in die 

handchirurgische Sprechstunde zu Dr. H.___. Dieser stellte folgende Diagnose: 

Schnellender Ring- und Kleinfinger Hand links; Status nach diagnostisch-

therapeutischer Infiltration A1-Ringband Dig IV und V am 9. Mai 2016 sowie am 19. 

September 2016. Als Nebendiagnose daselbst hielt er fest: Zustand nach Metacarpale 

IV Schaftfraktur links sowie Kapselbandläsion PIP-Gelenk IV und V im Rahmen eines 

Unfalls vom 7. November 2015. Insgesamt sei der Patient beschwerdearm. Er arbeite 

wieder zu 100 %. Die Ringbandstenosen am Ring- und Kleinfinger störten ihn aber 

sehr. Bei zweimaligem positiven Ansprechen auf die therapeutischen A1-

Ringbandinfiltrationen Dig IV und V sei nun bei zunehmender Beschwerdesymptomatik 

auf den 23. Januar 2017 die A1-Ringbandspaltung auf der linken Seite in 

Lokalanästhesie geplant. Der Patient sei im Rahmen der Sprechstunde über den 

Eingriff und die damit verbundenen Risiken sowie die Nachbehandlung aufgeklärt 

worden; ein unterschriebenes Aufklärungsprotokoll liege vor. Dr. H.___ fügte an: Der 

Patient werde "darauf hingewiesen, dass es sich hier nicht um eine Unfallfolge" handle 

(Suva-act 131). Die Operation wurde planmässig am 23. Januar 2017 im Spital E.___ 

durchgeführt (Suva-act. 132).

4.3. 

Nachdem die Arbeitgeberin der Suva die neuerliche Arbeitsunfähigkeit angezeigt 

hatte (100 % vom 23. Januar bis 6. Februar 2017 [vgl. Suva-act. 128 f.]), verlangte 

diese vom Spital E.___ den Operationsbericht und den Bericht über die der Operation 

vorangegangene Konsultation ein (Suva-act. 130). Mit Schreiben vom 30. Januar 2017 

4.4. 

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teilte sie dem Beschwerdeführer ohne jede Auseinandersetzung mit dessen 

Vorgeschichte mit, dass es sich aufgrund des Berichtes des Spitals E.___ vom 9. 

Januar 2017 über die Kontrolle vom gleichen Tag bei der Operation vom 23. Januar 

2017 nicht um die Behandlung von Unfallfolgen handle und sie deshalb dafür nicht 

leistungspflichtig sei. Hinsichtlich der im Zusammenhang mit dem Unfall vom 7. 

November 2015 stehenden ärztlichen Behandlung und Therapie erklärte die Suva 

kurzerhand, sie betrachte diese als abgeschlossen (Suva-act. 133). Erst als sich der 

Beschwerdeführer unterstützt von seinem Hausarzt, der aufgrund des Verlaufs einen 

eindeutigen kausalen Zusammenhang zwischen dem Unfall und dem schnellenden 

Ring- und Kleinfinger als ausgewiesen erachtete, gegen die Feststellungen der Suva 

zur Wehr setzte (Suva-act. 134), unterbreitete diese die Kausalitätsfrage am 15. 

Februar 2017 ihrem Kreisarzt Dr. J.___ (Suva-act. 135). Bereits am 16. Februar 2017 

legte dieser seine Beurteilung vor. Er kam nach einer Zusammenfassung insbesondere 

der handchirurgischen Sprechstundenberichte zum Schluss, dass stets eine 

Einschränkung der Beweglichkeit der PIP des linken Ring- und Zeigefingers 

beschrieben werde. Diese sei auf Läsionen des Kapselbandapparates zurückzuführen, 

namentlich der sogenannten volaren Platte. Die Beweglichkeitseinschränkung könne 

also auf ein rein lokales Geschehen begrenzt werden. Das A1-Ringband sei im Bereich 

der distalen Hohlhandfalte lokalisiert, also der Metatarsalgelenke der Finger. Das 

bedeute, dass das A1-Ringband in deutlicher Distanz einerseits zu den PIP-Gelenken 

und andererseits zu der basisnahen Metakarpale IV Fraktur gelegen sei. Theoretisch 

könnte zwar in jenem Gebiet durch eine massive Schwellung eine narbige Veränderung 

des Ringbandes entstehen. Jedoch bestünden weder klinisch noch bildgebend 

Anhaltspunkte dafür, dass es dort anlässlich des Unfalles vom 7. November 2015 zu 

einer Verletzung mit deutlichem Weichteilhämatom gekommen sei. Es sei deshalb nicht 

überwiegend wahrscheinlich, dass das verdickte A1-Ringband der Finger IV und V links 

eine Unfallfolge darstelle (Suva-act. 136). Bekanntlich verfügte die 

Beschwerdegegnerin am 20. Februar 2017 gestützt auf diese Beurteilung, dass sie für 

die Operation vom 23. Januar 2017 und deren Folgen nicht leistungspflichtig sei (Suva-

act. 137). Zur Beurteilung selbst ist zu sagen, dass das örtliche Auseinanderdividieren 

der einzelnen Gesundheitsschäden zur Kausalitätsbeurteilung sehr spitzfindig anmutet. 

Der von Dr. J.___ beschriebene Bereich der linken Hand erstreckt sich über wenige 

Quadratzentimeter. Verursacht durch den Sturz auf die Hand müsste es, sollte seine 

Sichtweise zutreffen, an der körperfernsten Stelle (volare Platte PIP-Gelenk) zu einer 

Verletzung gekommen sein und an der (bei einem erwachsenen Mann rund sieben 

Zentimeter entfernten) körpernächsten (Basis Metacarpale IV) ebenfalls; eine sich 

während der Rekonvaleszenz manifestierende Verletzung in der genau 

dazwischenliegenden Region, wo sich das A1-Ringband befindet, hätte mit dem Sturz 

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dagegen überwiegend wahrscheinlich nichts zu tun. Das erscheint nicht überzeugend, 

schon weil der Beschwerdeführer den Sturz mit der ganzen Hand abgefangen haben 

musste und nicht nur mit einzelnen, örtlich abgrenzbaren Teilbereichen davon. 

Dagegen sprechen auch die am 17. Februar 2016 angefertigten Fotographien der 

linken Hand (Suva-act. 41), auf welchen sich im Bereich der Finger IV und V 

(Rest-)Schwellungen zeigen, die sich, zumindest aus Laiensicht, über die proximale 

Phalangen IV und V bis in den basisnahen Handrücken zu erstrecken scheinen. 

Gestützt darauf liesse sich auch ohne Weiteres die Ansicht vertreten, die von Dr. J.___ 

als rein theoretisch qualifizierte kausale Entwicklung (vgl. oben: narbige 

Ringbandveränderung durch massive Schwellung) könnte tatsächlich auch dem 

wirklichen Verlauf entsprechen.

Im Verlauf des Einspracheverfahrens legte der Beschwerdeführer sodann eine 

Stellungnahme von Dr. K.___ vom 23. Mai 2017 zur Frage der Kausalität der 

schnellenden Finger mit dem Unfall vom 7. November 2015 auf (Suva-act. 144). 

Bekanntlich wurde in dieser Klinik die Operation, um die es hier geht, also die A1-

Ringbandspaltung, am 23. Januar 2017 durchgeführt. Anders als sein Kollege, der 

Operateur Dr. H.___ im Vorfeld des Eingriffs (vgl. Suva-act. 131), bejahte Dr. K.___ im 

Nachhinein einen Zusammenhang zwischen der Tendovaginitis stenosans (schnellende 

Finger) von Ring- und Kleinfinger mit dem Unfall und den dabei verletzten Fingern klar. 

Auch anders als sein Kollege, der nie Argumente für seinen die Kausalität verneinenden 

Standpunkt geliefert hatte, begründete Dr. K.___ seine Einschätzung: Man beobachte 

oft, dass sich durch ein Trauma, also eine Verletzung oder Operation, im fraglichen 

Bereich ein schnellender Finger entwickeln könne. Man gehe davon aus, dass eine 

gewisse Prädisposition im Sinne einer relativen Ringbandstenose vorbestehe und 

durch das Trauma schliesslich symptomatisch werde, was sich durch eine 

Volumenzunahme der Sehne erklären lasse. Durch eine Reizung und 

Entzündungsreaktion komme es zu einer Schwellung der Sehnenscheide, was die 

Gleitfähigkeit der Sehne im Sehnenkanal und eben durch die Ringbänder 

beeinträchtigen könne. Dem Bereich Einsprachen der Abteilung 

Versicherungsleistungen der Beschwerdegegnerin genügte dies nicht, um, was 

nahegelegen wäre, den Standpunkt in der Kausalitätsbeurteilung zu revidieren. 

Vielmehr sah sich dieser nun veranlasst, das Dossier am 25. August 2017 dem 

Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin vorzulegen mit der Frage, ob die 

Ringbandstenosen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 7. 

November 2015 zurückzuführen seien. Dr. L.___ legte am 6. September 2017 seine 

umfangreiche Beurteilung vor. Auf acht Seiten fasste er die Vorgeschichte zusammen. 

Auf gut vier Seiten erstellte er eine Dokumentation der vorhandenen Bildgebung zur 

4.5. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/18

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linken Hand und beurteilte diese aus seiner Sicht. Sodann trug er auf gut zwei Seiten 

Literatur zum schnellenden Finger zusammen. Seine eigentliche Beurteilung unter 

Berücksichtigung der zitierten Literatur beginnt er so: "Das Auftreten dieser 

Ringbandsymptomatik an Dig IV und V links nach einem Unfall mit Verletzung der 

linken Hand ist in der Tat eigenartig." Dr. L.___ fragt sich, ob das nun eine zeitliche 

Koinzidenz zwischen Unfall und Manifestation der Ringbandsymptomatik sei oder ob 

der Unfall das Phänomen verursacht habe. Er fährt fort, dass der Grund für das 

Phänomen meist unklar sei, dass aber mehrere "Grundkrankheiten" eine Rolle spielen 

könnten. Er nennt Diabetes mellitus, Hypothyreose, Niereninsuffizienz, Amyloidose, 

Gicht und rheumatoide Arthritis; alles Krankheiten, an welchen der Beschwerdeführer 

nach Lage der Akten weder leidet noch je gelitten hat. Dr. L.___ bemerkt sodann, dass 

ein akutes Trauma selten für eine Verengung des Ringbandes verantwortlich sei. Für 

diese Aussage referenziert er keine Literatur. Dafür unterlegt er die Feststellung, eine 

Veränderung der Sehne durch ein Trauma sei beschrieben, mehrfach mit Hinweisen 

namentlich auf japanische Autoren. Vorliegend geht es aber gar nicht um eine 

traumatische Sehnenveränderung. Die Ringbänder würden sich, so Dr. L.___ weiter, 

durch eine Druckerhöhung im Ringbandkanal verändern. Als gutes Beispiel nennt er die 

Kletterer. Freilich deutet nichts in den Akten darauf hin, dass der Beschwerdeführer ein 

Kletterer wäre, noch dass er sonst seine Finger in einer Art belasten würde, wie es 

diese beim erwähnten Bouldern tun. Damit hängen auch die ganzen Ausführungen zu 

den Veränderungen der histologischen Struktur der Ringbänder bei Druckerhöhung in 

der Luft; genauso wie die Folgerung, die Dr. L.___ gestützt darauf aufgrund der 

sogenannten Metaplasie (Umänderung) von "zarten, feinen" Fibroblasten in "härtere" 

Chondrozyten (Knorpelzellen) zieht, nämlich dass der Prozess viel länger dauere als die 

Zeit, die vorliegend zwischen Unfall und Auftreten des Phänomens schnellende Finger 

verstrichen ist. Ganz abgesehen davon ist im Zusammenhang mit dem A1-Ringband 

des Beschwerdeführers kein histologischer Befund aktenkundig. Der von Dr. L.___ 

postulierte und unter Verwendung von vielfältiger, bezüglich ihrer Einschlägigkeit 

durchaus anzweifelbarer Literatur herbeigeschriebene Metaplasieprozess erweist sich 

damit als reine Spekulation. Seine These von einer vorbestehenden Problematik, die 

durch den Unfall exazerbiert worden sei, versucht er dadurch zu erhärten, dass 

immerhin zwei bis drei Prozent der Bevölkerung eine Ringbandsymptomatik hätten. 

Diese Inzidenz belegt indessen genau das Gegenteil: Beim Beschwerdeführer, der vor 

dem Unfall während 43 Jahren über eine einwandfrei funktionierende linke Hand 

verfügte, ist es mit 97 bis 98 Prozent überwiegend wahrscheinlich, dass er ohne den 

Unfall nie von einem Schnappfinger-Phänomen betroffen worden wäre. Dies umso 

weniger, als ein solches bei Männern offenbar sechsmal weniger vorkommt als bei 

Frauen (vgl. Suva-act. 154-16). Wenn die einmal zum Laufen gebrachte 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/18

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5.

Zu prüfen bleibt die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses (bzw. der Nachweis des 

Erreichens des medizinischen Endzustands) mit Einstellung der vorübergehenden 

Leistungen auf den Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung (20. Februar 2017) in Bezug 

auf die übrigen zur Diskussion stehenden Unfallbeschwerden, insbesondere im Bereich 

des rechten Ellenbogens. Geltend gemacht werden im Weiteren Schmerzen im 

Rücken-, Schulter- und Nackenbereich (act. G 1 Seite 8).

"Kausalitätsprüfungsmaschinerie" der Beschwerdegegnerin nach dem Gesagten einen 

ursächlichen Zusammenhang der A1-Ringbandsymptomatik mit dem Unfall verneint, 

überzeugt dies in keiner Weise. Vielmehr beschleicht einen gelegentlich der Verdacht, 

diese verfolge das einzige Ziel, die Haftung für ein Unfallereignis unter allen Umständen 

ablehnen zu können.

Angesichts dieser Ausführungen sind an den Beurteilungen, welche die 

Beschwerdegegnerin im Administrativ- und im Einspracheverfahren bei ihren eigenen 

Ärzten eingeholt hat, erhebliche Zweifel in Bezug auf deren Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit aufgetaucht. Praxisgemäss wären somit ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (vgl. vorne E 3.2 am Schluss mit Hinweisen). Vorliegend erlauben 

indessen die teils ausführlichen medizinisch-theoretischen Darlegungen der 

Versicherungsärzte Dres. J.___ und L.___ unter Berücksichtigung der Stellungnahmen 

der anderen mit der Verletzung der linken Hand befassten Medizinalpersonen e 

contrario den Schluss, dass die beim Unfall vom 7. November 2015 erlittene Verletzung 

an der linken Hand im Januar 2017 noch nicht ausgeheilt war. Vielmehr stellt das am 9. 

Mai 2016 erstmals erwähnte und am 23. Januar 2017 mittels operativer A1-

Ringbandspaltung therapierte Schnappphänomen am Ring- und Kleinfinger der linken 

Hand eine Unfallfolge dar, für deren Behandlung die Beschwerdegegnerin die 

gesetzlichen Leistungen zu erbringen hat. Die leistungsverweigernde Verfügung vom 

20. Februar 2017 bzw. der diese bestätigende Einspracheentscheid vom 13. 

September 2017 erging in diesem Punkt damit zu Unrecht.

4.6. 

Die Unfallversicherer haben während der medizinisch instabilen Schadensphase 

(also bis zum Erreichen des medizinischen Endzustands) vorübergehende Leistungen 

(Heilbehandlung und Taggeld) zu erbringen. Dieser Anspruch erlischt, wenn von der 

Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 

1 UVG; vgl. anstatt vieler das Urteil des Bundesgerichts vom 18. September 2012, 

8C_425/2012, E. 4.2). Ob eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands noch 

5.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/18

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6.  

6.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

erwartet werden kann, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu 

erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits- (BGE 134 V 115 E. 4.3) 

bzw. Funktionsfähigkeit (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 10. Juli 2014, 

8C_354/2014, E. 3.2), soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. 

Entscheidgrundlagen zur Beantwortung dieser Frage bilden in erster Linie die 

Auskünfte medizinischer Fachpersonen zu den therapeutischen Möglichkeiten und der 

Gesundheitsentwicklung (Urteil des Bundesgerichts vom 15. Dezember 2016, 

8C_651/2016, E. 4.1).

Dazu, ob bei den übrigen genannten Unfallfolgen der medizinische Endzustand 

erreicht wurde, liegen keine aussagekräftigen medizinischen Unterlagen im Recht. Dr. 

J.___ führte in seiner Stellungnahme vom 16. Februar 2017 zwar aus, dass vieles 

dafürspreche, dass die unfallbedingte Behandlung abgeschlossen sei (Suva-act. 

136-4); er begründete diese Einschätzung indes nicht und nahm auch keinen Bezug auf 

allfällige, nebst der Ringbandproblematik bestehende Beschwerden. Der Umstand, 

dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall wieder zu 100% arbeitsfähig war (Suva-

act. 115, 119, 121), genügt alleine zur Annahme eines Endzustands nicht (vgl. erneut 

Urteil des Bundesgerichts vom 10. Juli 2014, 8C_354/2014, E. 3.2). Im Gegenteil lässt 

der Arztbericht vom 20. Oktober 2017 (act. G 9.3) darauf schliessen, dass hinsichtlich 

des rechten Ellenbogens über das Verfügungsdatum hinaus behandlungsbedürftige 

unfallkausale Beschwerden vorlagen. Eine rechtsgenügliche medizinische Grundlage 

zur Annahme eines medizinischen Endzustands in Bezug auf den rechten Ellenbogen 

rechts per 20. Februar 2017 liegt auf jeden Fall nicht vor. Diesbezüglich bedarf es 

weiterer Abklärungen. Dasselbe gilt in Bezug auf die geltend gemachten 

Schleudertraumafolgen mit Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich 

(Suva-act. 140-4 f.). Dazu hat die Beschwerdegegnerin überhaupt keine Abklärungen 

getroffen und es liegen weder medizinische noch rechtliche Beurteilungen bei den 

Akten. Insgesamt erweist sich der Sachverhalt diesbezüglich als nicht rechtsgenüglich 

abgeklärt.

5.2. 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde - soweit darauf eingetreten werden kann - 

gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 13. September 2017 aufzuheben. Für 

die unfallkausale Ringbandproblematik links sind die Versicherungsleistungen zu 

erbringen (vgl. vorstehende E. 4). In Bezug auf die übrigen zur Diskussion stehenden 

Beschwerden (Ellenbogen rechts; Rücken-, Schulter- und Nackenbereich; vgl. 

vorstehende E. 5) bedarf es weiterer Abklärungen seitens der Beschwerdegegnerin.

6.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/18

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6.3 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG). Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat eine 

Kostennote über Fr. 5'209.05 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) eingereicht 

(act. G 13). Damit macht sie Aufwendungen geltend, die um gut 30 Prozent über 

denjenigen liegen, die das Versicherungsgericht in vergleichbaren Fällen üblicherweise 

entschädigt. Angesichts der nicht sehr umfangreichen Akten sowie des in erster Linie 

auf die Beweiswürdigung beschränkten Prozessthemas und in Berücksichtigung von 

Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75), wonach das Honorar in 

der Verwaltungsrechtspflege pauschal auszurichten ist, lässt sich diese Abweichung 

nicht rechtfertigen. Angemessen erscheint vorliegend eine Parteientschädigung von Fr. 

4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 

13. September 2017 aufgehoben und die Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, für die 

Ringbandproblematik links die Versicherungsleistungen zu erbringen.

2.

Bezüglich der Beschwerden an der rechten oberen Extremität sowie im Nacken- und 

Rückenbereich wird die Streitsache zu ergänzenden Abklärungen im Sinne der 

Erwägungen und zu neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

3.

Auf den Antrag um Ausrichtung einer Integritätsentschädigung wird nicht eingetreten.

4.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

5.

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2019
	Schnappphänomen Ring- und Kleinfinger der linken Hand: Beweiswürdigung der Kausalitätsbeurteilungen durch versicherungsinterne Ärzte (Kreisarzt, versicherungsmedizinischer Dienst der Suva).(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. August 2019, UV 2017/86). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_614/2019.

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		2025-07-19T04:48:36+0200
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