# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8be1706c-5e7c-5508-ba91-af69ebdc09fa
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-29
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 29.09.2015 R 2015 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2015-22_2015-09-29.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

R 15 22

5. Kammer 

Vorsitz Meisser
RichterIn Audétat, Moser 

Aktuar Gross

URTEIL

vom 29. September 2015

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Andri Hotz, 

Beschwerdeführer

gegen 

Gemeinde X._____, 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Gieri Caviezel, 

Beschwerdegegnerin

betreffend Baueinsprache

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1. Am 5. November 2014 (Eingang) reichte die Gemeinde X._____ bei ihr 

selbst ein Baugesuch zwecks Erstellung eines Glas- und eines Büchsen-

Moloks an der O.1._____, O.2._____, O.3._____, O.4._____, O.5._____ 

und O.6._____ ein. Geplant ist der Einbau von jeweils zwei Niederflur-

behältern, einmal Altglas und einmal Büchsen/und Metall von 5 m³ Volu-

men und einem Durchmesser von 1.6 m.

2. Am 25. November 2014 erhob A._____ Einsprache gegen die geplanten 

Moloks an der O.4._____. Die geplanten Moloks kämen gerade 8 m von 

seinem Schlafzimmer entfernt zu stehen. Sie verunstalteten das Ortsbild 

und seine Parzelle. Zudem entstünde Mehrverkehr vor seinem Haus und 

die dadurch entstehende Lärmbelästigung würde durch das Anhalten und 

Wegfahren noch spürbar grösser. Er sei durch den bestehenden Lärmpe-

gel jetzt schon stark gestört. Zudem entstehe ein übler Geruch. Dies alles 

bedeute eine Wertminderung für seine Liegenschaft, die er nicht hinneh-

men könne. Es gebe zudem keine Notwendigkeit eines weiteren Stand-

orts im Viertel. Die bestehenden Standorte reichten aus und seien gut er-

reichbar. Die Einkaufsmöglichkeiten befänden sich nördlich von der Bahn-

linie und dort habe es genügend Möglichkeiten für die Entsorgung. Zudem 

gebe es passende und weniger störende Alternativstandorte (Kreuzung 

O.7._____/O.8._____). Es fänden sich auch weitere Standorte. Er bean-

trage, dass auf die Erstellung der geplanten Moloks verzichtet werde. 

3. Am 23./26. Januar 2015 wies der Gemeindevorstand X._____ die Ein-

sprachen ab, soweit er darauf eintrat. Er erwog, dass Moloks keine Hoch-

bauten und keine Bauten und Anlagen gemäss Art. 75 und 76 KRG seien, 

sondern technische Einrichtungen, welche, mit Ausnahme gegenüber der 

Kantonsstrasse (Baulinien), keine Abstände einzuhalten hätten. Für die 

Moloks betreffend Recyclinggut bestehe ein ausgewiesenes öffentliches 

Entsorgungsbedürfnis, welches eine gewisse Standortgebundenheit auf-

weise. Die Moloks müssten an gut zugänglichen Strassen und Standorten 

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stehen. Das neue Entsorgungssystem für Altglas und Metall basiere auf 

einem Entsorgungsnetz von ca. 500 m Maschenweite. Eine grössere Ma-

schenweite verleite die Leute dazu, vermehrt den Abfall mit dem Auto zu 

entsorgen. Die anderen Sammelplätze würden bei einer grösseren Ma-

schenweite überlastet. Die Moloks würden auf Gemeindeeigentum er-

stellt. Es bestehe innerhalb eines Aktionsradius von 200 m in der Bauzo-

ne kein gleichwertiger Alternativstandort auf öffentlichem Grund. Standor-

te auf Privatgrund seien kaum zu finden. Der Molokstandort befinde sich 

ausserhalb der Verzweigung. Er entspreche einem Parkfeld des Konzep-

tes "Parkierung und Parkplatzbewirtschaftung", das vom Volk am 3. Juni 

2013 abgelehnt worden sei. An dieser Stelle entstünden keine Parkfelder, 

sondern der Standort erfülle die Strassensicherheitsvorschriften und sei 

daher von der Kantonspolizei seinerzeit bewilligt worden. Der Recyclin-

geinwurf erfolge vom Trottoir aus und nicht ab der Strasse. Die Lärm-

emission durch den Einwurf in den Niederflurbehälter sei stark gedämpft, 

kein Vergleich mit dem auf den Boden gestellten alten Metallcontainern.

4. Am 26. Januar 2015 erteilte der Gemeindevorstand die Baubewilligung 

unter Auflagen. Baubewilligung und Einspracheentscheide wurden offen-

bar am 30. Januar 2015 versandt.

5. Am 2. März 2015 erhob A._____ (Beschwerdeführer) dagegen Be-

schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und bean-

tragte die Aufhebung der Baubewilligung und des Einsprache-

entscheides. Auf eine Recyclingsammelstelle an der O.4._____ sei zu 

verzichten. Eventualiter sei die Gemeinde zu verpflichten, für den Sicht-

schutz und gegen Lärm- und Geruchsimmissionen bauliche Massnahmen 

auf eigene Rechnung zu Gunsten des Beschwerdeführers zu treffen. Der 

Beschwerdeführer argumentierte unter Ziff. IV. 1. gleich wie in der Ein-

sprache. Weiter argumentierte er, der Entscheid der Vorinstanz sei wider-

sprüchlich, weil ausgeführt werde, dass das neue Abfallentsorgungssys-

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tem für Altglas und Metall in der Gemeinde auf einem Entsorgungsnetz 

von rund 500 m Maschenweite basiere und er die Einsprache trotzdem 

abgelehnt habe. Aktuell bestehe nämlich für jeden Bewohner im Quartier 

eine Entsorgungsmöglichkeit im Umkreis von 500 m. Die Gemeinde neh-

me diesen Sommer einen neuen Werkhof in Betrieb. Dessen Auswirkun-

gen auf die Notwendigkeit einer Recyclingsammelstelle innerhalb eines 

Wohnquartiers sei nicht untersucht worden. Die Strassensicherheit an der 

O.4._____ werde durch die Sammelstelle unnötig gefährdet. Die polizeili-

che Bewilligung, welche behauptet werde, sei nicht belegt.

6. Am 21. April 2015 beantragte die Gemeinde (Beschwerdegegnerin) die 

Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Der Einwand 

der ungenügenden Begründung sei nicht zutreffend. Die Baubehörde ha-

be sich mit den Argumenten des Einsprechers auseinandergesetzt. Er 

habe den Entscheid sachgerecht anfechten können. Nach verwaltungsge-

richtlicher Rechtsprechung sei einem alternativen Standort nur dann der 

Vorzug zu geben, wenn dieser in unmittelbarer Nähe vorhanden sei, zu 

einer vergleichsweise wesentlichen Verbesserung führte und den gewähl-

ten Standort als geradezu ungeeignet erscheinen lasse. Der Beschwerde-

führer stosse sich daran, dass die Moloks vor seiner Liegenschaft platziert 

würden. Für den Verzicht auf diesen Standort respektive die Bevorzugung 

eines Alternativstandortes fehlten aber sachliche Argumente. Die Be-

schwerdegegnerin habe zur Ermittlung der Standorte für die Moloks ein 

Konzept erarbeitet, welches verschiedene Kriterien berücksichtige. Die 

Sammelstellen sollten der Entsorgung eines Gebiets mit einem Radius 

von ca. 500 m dienen. Die Moloks für den Haushaltskehricht sollten von 

den Recyclingsammelstellen getrennt sein, ansonsten die Abfälle erfah-

rungsgemäss vermischt würden. Man habe bei der Standortwahl auf be-

stehende Leitungen, vorhandene Bepflanzung, gleichmässige Verteilung 

und gute Erreichbarkeit geachtet. Standorte in unmittelbarer Nähe zur 

Hauptstrasse hätten vermieden werden sollen. Die Sammelstellen seien 

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auf gemeindeeigenem Boden zu errichten. Der Standort an der 

O.4._____ erfülle diese Voraussetzungen. Die vorgeschlagenen Alterna-

tivstandorte liessen den ausgewählten Standort nicht als geradezu unge-

eignet erscheinen, weswegen sich die Beschwerdegegnerin mit den vom 

Beschwerdeführer in der Einsprache vorgeschlagenen Standorten auch 

nicht näher auseinandergesetzt habe, sondern es bei der Feststellung 

bewenden habe lassen, dass kein gleichwertiger Alternativstandort auf öf-

fentlichem Grund bestehe. Die Standortwahl basiere demnach auf sachli-

chen Gründen, weshalb sie keinen Eingriff ins Ermessen der Gemeinde 

rechtfertige. Die Anordnung der Sammelstellen sei bewusst so gewählt 

worden, dass die Entsorgung zu Fuss erfolgen könne. Das kurzzeitige 

Abstellen von Fahrzeugen in der Nähe der Sammelstelle werde die Aus-

nahme sein. Die Sammelstelle liege an einer geraden, übersichtlichen 

Strasse. Kurzzeitiges Abstellen von Fahrzeugen sei zudem am besagten 

Standort im Rahmen des Konzeptes "Parkierung und Parkplatzbewirt-

schaftung" von 2012 geplant gewesen, das wegen eines Volksentschei-

des nicht hätte realisiert werden können. Diese Parkplätze hätten sämtli-

che Sicherheitsvorschriften erfüllt und seien mit Verfügung der Kantons-

polizei bewilligt worden. Hätten parkierte Fahrzeuge die Verkehrssicher-

heit nicht beeinträchtigt, sei nicht ersichtlich, weswegen eine Abfallsam-

melstelle anders beurteilt werden solle. Auf den Antrag betreffend Vor-

nahme baulicher Massnahmen könne nicht eingetreten werden. Ein ent-

sprechender Antrag sei nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren ge-

stellt worden. Selbst, wenn trotzdem auf diese Beschwerde eingetreten 

werden könnte, wäre die Beschwerde auch diesbezüglich abzuweisen. 

Erfahrungsgemäss gingen von einer Sammelstelle nur Emissionen im 

zulässigen Rahmen aus. Es bestehe kein Anspruch auf die Errichtung der 

geforderten baulichen Massnahmen. Das ausgewiesene öffentliche Ent-

sorgungsbedürfnis überwiege die privaten Interessen. Solche baulichen 

Massnahmen führten auch zu einer unübersichtlichen Baute im Strassen-

körper, was aus sicherheitstechnischen Überlegungen nicht gutgeheissen 

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werden könne. Solche Massnahmen wären auch bewilligungspflichtig. Die 

Bewilligungsfähigkeit bilde aber nicht Gegenstand des vorliegenden Ver-

fahrens, weswegen auch aus diesem Grund die Beschwerde abzulehnen 

wäre, wenn darauf eingetreten werden könnte.

7. Am 18. Mai 2015 hielt der Beschwerdeführer replicando an seiner Argu-

mentation und an seinen Anträgen fest. Die Replik enthält nichts Neues 

oder Rechtswesentliches.

8. Am 15. Mai 2015 duplizierte die Gemeinde und hielt an ihren Anträgen 

fest. Die Duplik enthält nichts Neues oder Rechtswesentliches.

9. Zu Beginn des Augenscheins vom 14. Juli 2015 wurde allen Anwesenden 

das Recycling- und Hausabfallentsorgungskonzept 2014+ der Gemeinde 

durch den verantwortlichen Projektleiter im Gemeindehaus erläutert. Es 

wurde dabei einerseits ein Zonenplan mit allen Recyclingsammelplätzen 

im Massstab 1:7'500 (Beilage 1) und anderseits ein Plan über die Sam-

melorte für Kehricht und Recycling im Überblick 2014+ (Beilage 2) an alle 

Parteien und an das Gericht abgegeben. Nach der Erläuterung des Ab-

fallkonzeptplanes durch den Projektleiter konnten alle Anwesenden noch 

Fragen stellen und ihre Meinung zum Konzept und den einzeln gewählten 

Entsorgungsstandorten äussern. In der Folge haben sich alle Beteiligten 

wieder an drei verschiedenen Standorten im Gelände getroffen, um sich 

auch noch vor Ort – zeitlich nacheinander - jeweils selbst zu den drei um-

strittenen, ausgewählten Abfallentsorgungsstandorten (samt Umgebung 

bzw. möglicher Alternativstandorten) zu äussern und damit ihr rechtliches 

Gehör umfassend wahrnehmen zu können (vgl. Protokoll des Augen-

scheins vom 14. Juli 2015). Im hier strittigen Verfahren R 15 22 wurden 

der gewählte und die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Standorte 

an der O.9._____ sowie beim Bahnhofareal und beim Denner besichtigt. 

Beim ausgewählten Standort forderte der Instruktionsrichter die Be-

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schwerdegegnerin auf, dem Gericht noch mitzuteilen, wie es sich mit der 

genauen Positionierung der Moloks auf der O.4._____ verhalte. Beim 

Standort an der O.9._____ forderte der Instruktionsrichter die Beschwer-

degegnerin auf, dem Gericht noch mitzuteilen, ob die Zurverfügungstel-

lung von Land für zwei weitere Sammelstellen ausgeschlossen sei oder 

möglich wäre.

10. Am 20. Juli 2015 schrieb die Beschwerdegegnerin dazu, die beiden be-

stehenden Moloks an der O.9._____ befänden sich auf der Strassenpar-

zelle der Gemeinde. Ursprünglich sei dort ein Trottoir geplant gewesen. 

Die dahinter liegende Parzelle 3092 stehe im Eigentum der Bürgergemein-

de. Damit dieses Grundstück nicht in Anspruch genommen werden müs-

se, seien die beiden Moloks auf der Strassenparzelle errichtet worden. 

Um dort weitere Moloks zu errichten, hätten die Platzverhältnisse nicht 

ausgereicht. Zudem würde die Sichtweite durch weitere Moloks unmittel-

bar bei der Kreuzung der O.9._____ und dem Land- und Forstwirtschafts-

weg zu stark beeinträchtigt, so dass zwei weitere Moloks an diesem 

Standort auch aus Verkehrssicherheitsgründen abzulehnen seien. Der 

vorgeschlagene Alternativstandort O.9._____ sei aber auch ungeeignet, 

weil er zu nahe beim Recyclingstandort O.5._____/O.10._____ liege und 

mit Bezug auf das Wohnquartier O.4._____ zu peripher läge. Deswegen 

habe der Standort an der O.4._____ Vorrang, denn es gehe nicht nur 

darum, über genügend Sammelstellen zu verfügen, sondern diese auch 

an den richtigen Standorten zu errichten. Die an der O.4._____ geplanten 

Moloks seien irrtümlicherweise 1 m zu weit nördlich markiert worden. Für 

die Standortbestimmung sei der Plan gemäss Baugesuch massgebend. 

Bei der im Plan ersichtlichen Leitung handle es sich um eine elektrische 

Hauszuleitung, die beweglich sei und problemlos bis zu 0.5 m im offenen 

Graben verschoben werden könne.

11. Am 2. September 2015 schrieb der Beschwerdeführer dazu, die Be-

schwerdegegnerin habe keine Anfragen an Private bezüglich Alterna-

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tivstandorte getätigt, wie sie behauptet habe. Aufgrund der Eigentums-

verhältnisse stehe der Platzierung der Moloks am Alternativstandort 

O.9._____ nichts im Weg. Dass auf der Strassenparzelle der Gemeinde 

keine weiteren zwei Moloks platziert werden könnten, werde bestritten. 

Das an dieser Örtlichkeit geplante Trottoir hätte mehr Platz in Anspruch 

genommen. Die beigelegten Bilder zeigten, dass auf Parzelle 3092 im Ei-

gentum der Bürgergemeinde genug Platz für Moloks zur Verfügung stehe. 

Der Alternativstandort O.9._____ in unmittelbarer Nähe zum geplanten 

Standort stehe auf öffentlichem Grund und führe im Vergleich zum Stand-

ort O.4._____ zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation, so dass 

der vorgesehene Standort als geradezu ungeeignet erscheine. Dass zwei 

weitere Moloks die Sichtweite zu stark beeinträchtigten, sei eine Schutz-

behauptung. Das Argument, der Standort O.9._____ eigne sich nicht als 

Alternative, weil er zu nahe beim Standort O.5._____/O.10._____ zu lie-

gen komme. Dies zeige, dass das bestehende Entsorgungsnetz bereits 

ausreichend sei. Ein peripherer Standort sei einem zentralen - mitten im 

Baugebiet gelegenen - vorzuziehen. Sollte die Gemeinde tatsächlich 

glaubhaft belegen können, weitere Recyclingsammelstellen seien nötig, 

wäre die O.9._____ dazu geeignet und es könnte da eine neue Misch-

sammelstelle entstehen, wie die bestehende an der 0.5._____. Es stimme 

nicht, dass die Hebevorrichtung des Müllwagens einen Freiraum von 10 

m Höhe benötige. Heute gebe es rund um die O.4._____ ein Überange-

bot an Entsorgungsmöglichkeiten. Eine weitere Entsorgungsmöglichkeit 

an der O.4._____  sei nicht notwendig. Die Erstellung der Moloks an der 

O.4._____ würde die nahe gelegenen, im Boden befindlichen Leitungen 

gefährden.

12. Am 10. September 2015 nahm die Beschwerdegegnerin nochmals Stel-

lung. Der Standort O.9._____ sei ungeeignet. An den diesbezüglichen 

Ausführungen werde festgehalten. Das bestehende Entsorgungsnetz sei 

mitnichten bereits ausreichend. Es verstehe sich von selbst, dass nicht 

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auf ein ausreichendes Entsorgungsnetz geschlossen werden könne, nur, 

weil zwei Standorte nahe beieinander lägen. Hinzu komme, dass eine 

weitere periphere Recyclingsammelstelle weder dem Konzept der Ge-

meinde noch dem Bedürfnis der Anwohner entspreche. Der Standort 

O.9._____ liege aus Sicht der Bewohner des Quartiers O.4._____ entge-

gen der Fahrt- und Bewegungsrichtung. Die Quartierbewohner müssten 

für die Benützung dieser Sammelstelle Umwege in Kauf nehmen, wozu 

erfahrungsgemäss keine Bereitschaft bestehe. Es stimme sehr wohl, dass 

für die Leerung der Moloks ein Freiraum von rund 10 m Höhe benötigt 

werde. Die bestehenden Moloks an der O.9._____ befänden sich zwi-

schen den Baumkronen der nahestehenden Bäume, weswegen diese die 

Entleerung nicht behinderten. Im Zusammenhang mit dem Einbau der 

Moloks sei nicht mit Schäden an der vorhandenen Leitung zu rechnen. Es 

handle sich um eine elektrische Leitung. Würde trotzdem eine Schädi-

gung passieren, müsste der Schädiger für einen allfälligen Schaden auf-

kommen.

13. Eine Stellungnahme des Beschwerdeführers ging darauf nicht mehr ein.

Auf die weiteren Vorbringen und Argumente der Parteien wird, soweit 

erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.  

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt sind die Baubewilligung und der Einspracheentscheid 

vom 26./30. Januar 2015, worin die Gemeinde (Beschwerdegegnerin) die 

geplante Recycling-Sammelstelle (mit einem Glas-Molok und Büchsen-

Molok; zu je 5'000 L / d 1.6 m) auf der O.4._____ (Abschnitt Mitte) bewil-

ligte und die dagegen erhobene Einsprache des direkt angrenzenden Ei-

gentümers der Parzelle 1244 (Beschwerdeführer) abwies. Beschwerde-

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gegenstand bildet die Frage, ob die umstrittene Standortwahl der Be-

schwerdegegnerin rechtens und vertretbar ist oder ob sich – wie der Be-

schwerdeführer vorbringt – ein geeigneterer Entsorgungsstandort unweit 

der geplanten Recycling-Sammelstelle hätte finden lassen. Die vorge-

schlagenen Alternativstandorte wurden dabei vom Gericht im Rahmen ei-

nes Augenscheins bzw. einer Ortsbegehung am 14. Juli 2015 besichtigt.

2. a) Nach Art. 31b Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz 

(USG; SR 814.01) in Verbindung mit Art. 35 des Kantonalen Einführungs-

gesetzes zum Bundesgesetz über den Umweltschutz (KUSG; BR 820. 

100) sind die Gemeinden zuständig für die Entsorgung der Siedlungsab-

fälle, insbesondere für die Sammlung, den Transport, den Bau und den 

Betrieb der notwendigen Abfallanlagen und Sammelstellen. Den Inhaber 

wiederum trifft die Pflicht zur Übergabe der Abfälle an den von den Ge-

meinden konkret vorgesehenen Sammelstellen (Art. 31b Abs. 3 USG). 

Aus Sicht der Umweltschutzgesetzgebung sind diese Vorgaben für die 

Auswahl der Containerstandorte massgebend und verbindlich. Für die 

Festlegung der Entsorgung der Siedlungsabfälle resp. der Standorte, wo 

die Siedlungsabfälle von der Bevölkerung übergeben werden können, 

braucht es daher keine Anordnungen im Generellen Erschliessungsplan 

(GEP). Die einzelnen Abfallsammelstellen können im Baubewilligungsver-

fahren realisiert werden und es braucht dafür – praxisgemäss – keine 

Planung auf Stufe Grundordnung (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des 

Kantons Graubünden [VGU] R 12 42/72 vom 18. Februar 2013, wo sogar 

mehrere Unterflurcontainer an verschiedenen Standorten zusammen im 

gleichen Baubewilligungsverfahren realisiert wurden).

b) Die Beantwortung der Frage nach der Zulässigkeit der von der Be-

schwerdegegnerin erteilten Baubewilligung hängt nicht zuletzt von der 

Wahl der konkreten Standorte ab. Dabei ist den Gemeinden bei der Fest-

legung der genauen Abfall- und Entsorgungsstandorte ein relativ erhebli-

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cher Ermessensspielraum zuzugestehen. Einem alternativen Standort ist 

entsprechend bloss dann der Vorzug zu geben, wenn dieser in unmittel-

barer Nähe vorhanden ist, zu einer vergleichsweise wesentlichen Verbes-

serung führen würde und entsprechend den gewählten Standort als gera-

dezu ungeeignet erscheinen liesse (PVG 2007 Nr. 26 = VGU R 06 76 

vom 5. Dezember 2006 E.5c, R 12 42/72 vom 18. Februar 2013 E.4a und 

b, R 14 84 vom 3. März 2015 E.4a und b). 

3. a) In formeller Hinsicht gilt es vorweg aber noch zu klären, ob die Beschwer-

degegnerin im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens das rechtliche Gehör 

des Beschwerdeführers verletzt hat, indem sie sich – nach Ansicht des 

Beschwerdeführers - sowohl im angefochtenen Entscheid als auch in der 

Vernehmlassung bloss sehr oberflächlich, falls überhaupt, mit den Argu-

menten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt habe. Nach Art. 29 

Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 

(BV; SR 101) haben Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Auf kanto-

naler Ebene ist der Grundsatz in Art. 16 ff. des Gesetzes über die Verwal-

tungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) verankert. Das rechtliche Gehör 

dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlich-

keitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, 

welcher in die Rechtstellung des Einzelnen eingreift (vgl. statt vieler: BGE 

135 I 187 E.2.2, 127 I 54 E.2b; BIAGGINI, Kommentar zur Bundesverfas-

sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Zürich 2007, Art. 29 Rz. 

17; HÄFELIN/HALLER/KELLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 8. Aufl., 

Zürich/Basel/Genf/St. Gallen 2012, Art. 29 Rz. 21; vgl. zum Ganzen auch: 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden [VGU] R 13 171 

vom 1. April 2014 E.3b-e). Der Beschwerdeführer machte zumindest 

sinngemäss die Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, indem er rüg-

te, die Notwendigkeit der geplanten Sammelstelle sei nicht ausgewiesen 

und Alternativstandorte seien, obwohl vorhanden, nicht geprüft worden.   

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b) Dieser Vorwurf des Beschwerdeführers wird aber schon dadurch relati-

viert, dass er selber davon ausgeht (vgl. Replik Ziff. 3 S. 2), dass die Prü-

fung von Alternativstandorten mittels Augenschein (Quartier-/Ortsbegeh-

ung) vorgenommen werden kann. Ein entsprechender Augenschein fand 

am 14. Juli 2015 statt (Protokoll Augenschein), so dass auf jeden Fall kei-

ne Verletzung des rechtlichen Gehörs gegeben ist.

4. a) Ausgangspunkt für das vorliegende Bauvorhaben und der damit unzer-

trennlich verknüpften Bedürfnisfrage für die fragliche Recycling-Sammel-

stelle bildet das Grundkonzept der Beschwerdegegnerin, wonach diese 

zur Ermittlung der Standorte für die Moloks das Konzept „Sammelorte für 

Kehricht und Recycling im Überblick 2014+“  erarbeitet hat (vgl. Beilage 9 

der Beschwerdegegnerin und Beilage 2 derselben, anlässlich des Augen-

scheins an alle Anwesenden verteilt). Das zu Beginn des Augenscheins 

vom Projektleiter erläuterte Konzept besteht aus einem Plan (ohne Text), 

in welchem u.a. die geplanten Recyclingsammelstellen eingezeichnet sind 

und die von ihnen abzudeckende Fläche mittels Kreisen (jeweiliges Ein-

zugsgebiet für Entsorger bzw. Quartierbevölkerung) gekennzeichnet ist. 

Das Konzept berücksichtigt nach den Angaben der Beschwerdegegnerin 

verschiedene Kriterien: Die Sammelstellen sollen der Entsorgung eines 

Gebiets mit einem Radius von ca. 500 m dienen. Die Moloks (Niederflur-

behälter) für den Haushaltskehricht sollen von den Recyclingsammelstel-

len getrennt sein, ansonsten die Abfälle erfahrungsgemäss vermischt 

würden. Die Standortwahl habe bestehende Leitungen, vorhandene Be-

pflanzung, gleichmässige Verteilung und gute Erreichbarkeit  berücksich-

tigt (vgl. Beilage 1 [Zonenplan mit Recycling-Sammelplätzen] der Be-

schwerdegegnerin, zu Beginn des Augenscheins zu den Akten gegeben). 

Standorte in unmittelbarer Nähe zur Hauptstrasse seien vermieden wor-

den. Die Sammelstellen würden auf gemeindeeigenem Boden errichtet. 

Der Standort O.4._____ erfülle alle diese Voraussetzungen. Die Platzver-

hältnisse seien genügend, da die Moloks für das Altglas und das Altmetall 

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auf der gemeindeeigenen Quartierstrasse samt Trottoiranlage der Be-

schwerdegegnerin errichtet werden könnten.

b) Zum konkret gewählten Standort (ca. Mitte: O.4._____) behauptet der 
Beschwerdeführer, dass es innerhalb eines Umkreises von 200 m andere, 

bedeutend geeignetere Standorte gebe; z.B. weiter südlich an der Kreu-

zung O.7._____/O.8._____; es fänden sich aber auch noch andere, ge-

eignete Standorte in nächster Umgebung. Die Beschwerdegegnerin führt 

dazu aus, der Beschwerdeführer stosse sich vor allem daran, dass die 

Moloks vor seiner Liegenschaft (Parzelle 1244) platziert würden. Für den 

Verzicht auf diesen Standort respektive die Bevorzugung eines Alterna-

tivstandortes fehlten aber sachliche Argumente. Der gewählte Standort 

sei als Sammelstandort geeignet und entspreche den von der Beschwer-

degegnerin festgelegten Kriterien. In unmittelbarer Nähe gebe es jeden-

falls keinen alternativen Standort, der zu einer vergleichsweise wesentli-

chen Verbesserung führte und den gewählten Standort als geradezu un-

geeignet erscheinen lasse. 

c) Anlässlich des Augenscheins vom 14. Juli 2015 hat sich für das Gericht 

gezeigt, dass der ausgewählte Standort O.4._____ (ca. Mitte Strassen-

zug) die von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien (PVG 2007 Nr. 

26: [1] Kein Alternativstandort in unmittelbarer Nähe verfügbar; [2] Ver-

gleichsweise wesentliche Verbesserung am Alternativstandort; [3] Keine 

grundsätzliche Ungeeignetheit/Untauglichkeit des ausgewählten Stand-

orts) zu erfüllen vermag. Die vorgesehene Recycling-Sammelstelle 

O.4._____ befindet sich sehr wohl an einer geeigneten Stelle auf Ge-

meindeboden. Die Platzverhältnisse sind dort grosszügig bemessen und 

lassen eine einwandfreie und effiziente Leerung der Moloks durch die 

entsprechenden (stets rechtsausgelegten) Kräne- und Abtransportbe-

triebsfahrzeuge geradezu in idealer Art und Weise zu (vgl. am Standort 2: 

Gerichtsfotos 1, 2 und insbesondere 3), umso mehr, als aufgrund der ge-

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raden und daher übersichtlichen Streckenführung der O.4._____ und der 

Tatsache des Bestehens einer eigenen Trottoir-/Gehsteiganlage neu kein 

übermässiges Gefahrenpotential für die dort täglich zirkulierenden Fuss-

gänger (Quartierbewohner inkl. Beschwerdeführer) geschaffen wird. Die 

vom Beschwerdeführer für sein Wohnhaus befürchteten Lärm- und Ge-

ruchsimmissionen samt verschlechterter Aussicht (in der Summe: Erheb-

liche Wertverminderung seines Objekts) sind subjektiv zwar nachvollzieh-

bar, vermögen aber objektiv das überragende öffentliche Interesse an ei-

nem möglichst effizienten und umweltgerechten Entsorgungsbedürfnis für 

alle Quartierbewohner vor Ort nicht zu überwiegen (vgl. Fotos 4 und 5). 

Der vom Beschwerdeführer als erstes und primär vorgeschlagene Alter-

nativstandort an der Kreuzung O.7._____/O.8._____ liegt sodann recht 

weit entfernt vom ausgewählten Standort und in der Nähe des Standorts 

O.5._____/O.10._____ und kann daher als Vergleich nicht ernsthaft her-

beigezogen werden (vgl. abermals Beilage 1 [Zonenplan mit Recycling-

Sammelplätzen] der Beschwerdegegnerin). Der am Augenschein vom 14. 

Juli 2015 besichtigte Alternativstandort am südlichen Strassenende der 

O.9._____ (mit bereits zwei bestehenden Moloks für die Entsorgung des 

Haushaltskehrichts; dahinter Kreuz [genutzt für religiöse Prozessionen] 

und EWZ-Trafogebäude – vgl. Gerichtsfotos 6, 7 und speziell 8 – wobei 

die hinter liegende Parzelle 3092 [mit Kreuz] im Eigentum der Bürgerge-

meinde steht) kommt ebenfalls nicht in Frage. Die Zulassung und Berück-

sichtigung dieses Alternativstandorts würde bereits mit dem Grundsatz 

der Beschwerdegegnerin nach strikter Trennung zwischen Recycling-

Sammelstellen (Glas/Büchsen) und den Hauskehrichtabfallstellen (an der 

O.9._____ auf Gemeindeboden) diametral in Widerspruch stehen. Für die 

Nichtzulassung solcher Kombinationen auf engstem Raum wurde seitens 

der Beschwerdegegnerin nachvollziehbar dargetan, dass dann erfah-

rungsgemäss eine Vermischung der Abfallprodukte stattfinde, was auf-

wendige und teure Zusatzarbeiten für die spätere Trennung von Glas- 

und Blechabfällen einerseits bzw. vom Haushaltskehricht andererseits er-

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forderlich machen würde. Diesen Überlegungen vermag sich das Gericht 

anzuschliessen. Daran vermag auch nichts zu ändern, dass die anlässlich 

der Ortsbegehung weiter nördlich angetroffenen Abfallstandorte (links 

nach Bahnübergang – Gerichtsfotos 9-12 und beim Denner – Gerichtsfoto 

13) bzw. die Sammelstelle an der O.3._____ (Gerichtsfoto 14) z.T. eine 

kombinierte Abfallentsorgung – mittels farbig markierter Molokdeckel – 

zulassen, da sich diese Niederflurcontainer ausnahmslos an sehr publi-

kumsträchtigen Standorten (Bahnhof; Einkaufszentrum und dgl.) befinden 

und daher dort einleuchtend andere Entsorgungsregeln zum Zuge kom-

men können als in Wohnquartieren mit Einfamilienhäusern mit permanen-

tem Hausabfall, jedoch bloss gelegentlichen Glas- und Büchsenabfällen, 

weshalb sich eine strikte Trennung dort rechtfertigen lässt. In Bezug auf 

die Ungeeignetheit des Alternativstandorts O.9._____ kann zudem – um 

hier unnötige Wiederholungen zu vermeiden – auch noch auf die nachge-

reichte Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 20. Juli 2015 hingewiesen 

werden (vgl. Sachverhalt Ziff. 10, hiervor), woraus noch zusätzliche Ab-

lehnungsgründe ersichtlich sind (z.B. Probleme bei Entleerung der Moloks 

wegen bestehender Baumkrone, da Hebekran eine 10 m hohe Schwenk-

freiheit nach oben benötige; Verkehrssicherheit stark gefährdet, da Ein-

fahrt zu nahem Land- und Forstwirtschaftsweg unübersichtlich usw.). Für 

das Gericht ist nach der Durchführung und den Erkenntnissen am Augen-

schein jedenfalls eindeutig erstellt, dass weder in unmittelbarer Nähe des 

ausgewählten Standortes auf/entlang der O.4._____ [1] noch vergleichs-

weise ein beträchtlich geeigneterer Alternativstandort in nächster Umge-

bung existiert [2] und vor allem der gewählte Standort nicht als geradezu 

untauglich bzw. ungeeignet [3] für eine zweckmässige und störungsfreie 

Entsorgung als Recycling-Stelle mit zwei Moloks bezeichnet werden kann 

(s. Verschiebungskriterien in E.2b, hiervor). Am Vorgehen der Beschwer-

degegnerin gibt es somit nichts auszusetzen, zumal die Beschwerdegeg-

nerin auch noch durchblicken liess, dass allfällige unterirdische Hauszu-

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leitungen am vorgesehenen Standort problemlos (auf ihre Kosten) bis zu 

0.5 m verschoben würden.   

5. a) Die angefochtene Baubewilligung und der entsprechende Einspracheent-

scheid vom 26./30. Januar 2015 sind demnach in jeder Beziehung recht-

mässig, was zur Abweisung der Beschwerde vom 2. März 2015 führt. 

b) Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Gerichtskosten 

gestützt auf Art. 73 Abs. 1 VRG vollumfänglich dem Beschwerdeführer 

aufzuerlegen. Infolge Unterliegens in der Streitsache entfällt eine Partei-

entschädigung an den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer (Art. 78 

Abs. 1 VRG). Eine aussergerichtliche Entschädigung steht der anwaltlich 

vertretenen Beschwerdegegnerin gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG nicht zu, da 

sie lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegte.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 1'500.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 338.--

zusammen Fr. 1'838.--

gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 Tagen seit Zustellung die-

ses Entscheids an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur, 

zu bezahlen.

3. [Rechtsmittelbelehrung] 

4. [Mitteilungen]