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**Case Identifier:** c33c0bff-7b0a-519f-a09f-39d178b595e9
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-22
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 22.02.2021 S 2019 143
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-143_2021-02-22.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 22. Februar 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA MLaw B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Rente)

S 2019 143

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Urteil S 2019 143

A. Der Versicherte, A.________, Jahrgang 1976, meldete sich im Januar 2017 
wegen einer Darmerkrankung (Colitis ulcerosa) erstmals bei der IV-Stelle Zug zum 
Leistungsbezug an (IV-act. 2). Die IV-Stelle holte daraufhin im Rahmen ihrer Abklärungen 
bei den behandelnden Ärzten aktuelle Berichte ein und legte das Dossier dem Regionalen 
Ärztlichen Dienst (RAD) vor. Sodann liess sie den Versicherten polydisziplinär 
(Psychiatrie, Allgemeine Innere Medizin, Neuropsychologie, Neurologie und 
Gastroenterologie) begutachten. Die Gutachter konnten dabei keine relevante Diagnose 
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit feststellen und gingen daher sowohl in der 
angestammten als auch in einer Verweistätigkeit von einer durchgängig vollen 
Arbeitsfähigkeit seit Sommer 2017 aus (IV-act. 98). Gestützt auf diese Beurteilung wies 
die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Vorbescheid vom 23. Oktober 2018 (IV-act. 102) 
bzw. Verfügung vom 24. September 2019 (IV-act. 131) ab. 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 23. Oktober 2019 liess A.________ 
beantragen, die Verfügung der IV-Stelle vom 24. September 2019 sei aufzuheben und es 
seien ihm die gesetzlichen IV-Leistungen auszurichten. Eventualiter sei ein gerichtliches, 
polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben und subeventualiter sei die Angelegenheit 
zur neuen Beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; alles unter Kosten- 
und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. Zur Begründung liess der 
Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf hinweisen, dass nach Juli 2017 vier stationäre 
Hospitalisationen erfolgt seien. Wie die Beschwerdegegnerin bei dieser Sachlage 
behaupten könne, es bestehe seit Juli 2017 eine volle Arbeitsfähigkeit, sei nicht 
nachvollziehbar. Aufgrund der diversen Erkrankungen, welche auch eine Wechselwirkung 
zur Folge gehabt hätten, sei er zwischen dem 29. Februar 2016 und Ende September 
2019 zwischen 50 und 100 % arbeitsunfähig gewesen. Zu bedenken sei schliesslich, dass 
neben den somatischen Beschwerden auch die psychiatrischen Diagnosen zu einer 
Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Diesbezüglich hätten Dr. C.________ mit Bericht vom 
14. November 2018 sowie Dres. D.________ und E.________ mit Bericht vom 
26. November 2018 die gestellten Diagnosen und die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit 
schlüssig dargelegt. Die Beschwerdegegnerin habe den Sachverhalt mithin nicht 
genügend abgeklärt und den Untersuchungsgrundsatz verletzt.

C. Der mit Verfügung vom 24. Oktober 2019 verlangte Kostenvorschuss von 
Fr. 800.– wurde vom Beschwerdeführer fristgerecht bezahlt.

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Urteil S 2019 143

D. Mit Vernehmlassung vom 3. Dezember 2019 beantragte die IV-Stelle die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Begründend wies sie im Wesentlichen darauf 
hin, für sie habe keine Veranlassung bestanden, sich weiter mit dem Abklärungsresultat 
auseinanderzusetzen, sei doch der Einwand am 17. September 2019 zurückgezogen 
worden und der Beschwerdeführer habe es unterlassen, sich zum Beweisergebnis zu 
äussern. Im aktuellen Verfahrensstadium sei es nicht Sache der IV-Stelle weitere 
medizinische Abklärungen zu iniziieren. Sollten die Vorbringen des Beschwerdeführers 
aber weitere Abklärungen erfordern, könne die nun aufgrund des Beschwerdeverfahrens 
entstehende Verzögerung zu Lasten des Beschwerdeführers nicht der IV-Stelle angelastet 
werden. 

E. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
Anträgen fest. Auf den Inhalt der Eingaben wird – soweit notwendig – erwägungsweise 
einzugehen sein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu: 
24. September 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). 
Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der 
Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 
V 445 E. 1.2.1).

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 83 ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 23. Oktober 2019 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

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2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die 
Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos 
gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 24. September 2019; diese ging 
gemäss Eingangsstempel am 25. September 2019 beim Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers ein. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt 
Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift 
wurde am 23. Oktober 2019 der Post übergeben und ging tags darauf beim 
Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige 
Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
sodann Antrag und Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem 
Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; 
BGS 162.11). 

3.
3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die 
ihre Erwerbstätigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern 
können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Bei einer Invalidität 
von 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, ab 50 % auf eine halbe, ab 60 % auf 
eine Dreiviertels- und ab 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 

3.2 Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder länge-
re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Bei erwerbstätigen Versicher-
ten wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalidenein-

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Urteil S 2019 143

kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 
sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; sog. Einkommensvergleich). 

3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 
ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 
Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 
Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts oder eines Gutachtens kommt es 
entscheidend darauf an, ob die betreffenden Angaben für die streitigen Belange 
umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
sind, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen 
Situation einleuchten und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines 
Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 
Stellungnahme als Bericht oder Gutachten. Die Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung aber als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen 
medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. 
So ist namentlich den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von 
externen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und 
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung 
der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
grundsätzlich volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Demgegenüber darf und soll der Richter in Bezug 
auf Berichte von Hausärzten – wie auch von behandelnden Fachärzten (BGer 
8C_812/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 8.2) – der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, 
dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in 
Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung sind Berichte der behandelnden Ärzte aufgrund der Verschiedenheit von 
Expertise und Therapie grundsätzlich mit Vorbehalt zu würdigen. Dies gilt für den 
allgemein praktizierenden Hausarzt, den behandelnden Spezialarzt und namentlich für 
den therapeutischen Psychiater mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis zum 

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Patienten, welches die geklagten Beschwerden als Faktum hinzunehmen hat (BGer 
9C_420/2008 vom 23. September 2008 E. 3 mit zahlreichen Hinweisen). Immerhin 
verpflichtet aber jede substanziiert vorgetragene Einwendung den Richter, den von der 
Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien für die Beweiswürdigung folgend zu prüfen, ob 
sie in rechtserheblichen Fragen die Auffassungen und Schlussfolgerungen eines vom 
Gericht oder von der Verwaltung förmlich bestellten Gutachters derart zu erschüttern 
vermag, dass davon abzuweichen ist (vgl. zum Ganzen BGE 125 V 351 E. 3 mit 
zahlreichen Hinweisen).

4. Zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt 
sich aus den Akten Folgendes:

4.1 Beim Versicherten wurde im Jahr 2003 eine chronisch entzündliche 
Darmerkrankung im Sinne einer Colitis ulcerosa diagnostiziert. Während er in den Jahren 
zuvor relativ beschwerdefrei war, verstärkten sich die Beschwerden Anfang Dezember 
2015, indem er unter starker Diarrhoe mit imperativem Stuhldrang bis zu zwölf Mal pro 
Tag litt, was dazu führte, dass er sich in ärztliche Behandlung bei Dr. F.________, 
Fachärztin Allgemeine Innere Medizin, begab. Während der Zeit, in der er bei ihr in 
Behandlung stand, lehnte der Versicherte sowohl eine diagnostische Koloskopie wie auch 
eine Behandlung mit Steroiden ab, da er in der Vergangenheit mit beidem schlechte 
Erfahrungen gemacht habe. Behandlerseits wurde eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit 
seit dem 29. Februar 2016 attestiert. Doktor F.________ wies aber auch darauf hin, dass 
sich die Beschwerden mit einer adäquaten Therapie der Colitis ulcerosa stark vermindern 
liessen (vgl. IV-act. 7 S. 1 ff.). In der Folge kam es zu zwei Schubereignissen, welche eine 
stationäre Behandlung vom 15. bis 26. August 2016 und vom 13. bis 19. Oktober 2016 in 
der Klinik G.________ bedingten. Im Laufe der zweiten Hospitalisation waren die 
Entzündungsparameter unter der Therapie rasch rückläufig und die Durchfälle sistierten, 
weshalb die Prednisolon-Dosis wieder reduziert werden konnte. Zusätzlich wurde eine 
Hyperthyreose bei Morbus Basedow festgestellt und behandelt (IV-act. 7 S. 8 ff. und IV-
act. 17 S. 75 ff.). Angesichts der von Seiten der Colitis ulcerosa stabilen Situation ohne 
Hinweise auf ein neuerliches entzündliches Schubereignis und der Behandelbarkeit der 
Schilddrüsenerkrankung erachtete der Vertrauensarzt der Krankentaggeldversicherung ab 
dem 1. Dezember 2016 keine Arbeitsunfähigkeit mehr für ausgewiesen (IV-act. 17 S. 56), 
weshalb an der Leistungseinstellung der Krankentaggeldversicherung per 28. Februar 
2017 festgehalten wurde (IV-act. 17 S. 57). Die Ärzte der Klinik G.________ gingen 
demgegenüber bei stabilem Allgemeinzustand aufgrund einer deutlich reduzierten 

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Belastbarkeit von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit (ca. zu 80 %) aus und wiesen 
darauf hin, dass bei anhaltender Remission der Colitis ulcerosa im weiteren Verlauf 
zumindest eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit wieder vorliegen könnte (IV-act. 17 S. 104 
ff.). 

4.2 Wegen einer psychischen und physischen Erschöpfung mit einer depressiven 
Symptomatik vor dem Hintergrund multipler Belastungen im sozialen und beruflichen 
Umfeld in Verbindung mit somatischer und psychosomatischer Multimorbidität wurde beim 
Versicherten im Februar 2017 eine psychotherapeutische Behandlung in die Wege 
geleitet. Doktor phil. E.________, Psychotherapeut, Psychoonkologe und Logotherapeut, 
ging von einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 
F32.11), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) und einer Agoraphobie mit 
Panikattacken (ICD-10 F40.01) aus und empfahl weiterhin eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 37). 

4.3 Infolge extremer Tagesmüdigkeit wurden beim Versicherten im Verlaufe des 
Sommers 2017 zusätzlich ein leicht bis mittelgradig schweres obstruktives 
Schlafapnoesyndrom und eine Insomnie diagnostiziert. Als Behandlungsmassnahmen 
wurden die Anwendung einer Protrusionsschiene, die Durchführung einer CPAP-
Behandlung oder einer entsprechenden Operation empfohlen (IV-act. 49), woraufhin sich 
der Versicherte für einen Versuch mit CPAP-Therapie entschied (IV-act. 89 S. 21 ff.).

4.4 Im November 2017 berichtete der Versicherte sodann erstmals über auftretende 
Spannungsgefühle und Kribbelmissempfindungen in den Unterschenkeln und Füssen 
besonders zur Einschlafzeit. Daraufhin diagnostizierte das Zentrum H.________ ein 
Restless-Legs-Syndrom und schlug dem Versicherten einen Therapieversuch mit Sifrol 
vor (IV-act. 89 S. 21 ff.). 

4.5 Vom 23. Januar bis 17. Februar 2018 erfolgte eine stationäre Hospitalisation im 
I.________. Dabei wurde in psychiatrischer Hinsicht folgende Diagnose gestellt: Probleme 
mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73.0). Dem Bericht 
kann entnommen werden, dass das Hauptproblem aus Sicht des Patienten die anhaltende 
Schlafstörung sei. Dementsprechend stand auch die komplexe chronische Schlafstörung 
im Vordergrund der Behandlung. Beurteilend wurde schliesslich darauf hingewiesen, dass 
es auffällig gewesen sei, wie vehement der Patient Hilfe eingefordert habe, die bisher 
vorgeschlagenen Massnahmen jedoch zum grossen Teil nicht akzeptiert oder toleriert 

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worden seien. Die Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 23. Januar bis 
3. März 2018 (IV-act. 69). 

4.6 Zwischen dem 4. April und dem 26. Juni 2018 wurde der Versicherte in den 
Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Neurologie, Neuropsychologie und 
Gastroenterologie begutachtet. Das entsprechende Gutachten erstattete die ZVMB GmbH 
am 24. September 2018. Dabei konnten die Gutachter keine relevante Diagnose mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit feststellen. Diverse Diagnosen (Colitis ulcerosa, 
Morbus Basedow, Schlafapnoesyndrom, Restless-Legs-Syndrom, Insomnie, Steatosis 
hepatis und Xerosis cutis mit Onychomykose beider Füsse) wurden als ohne 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass 
sowohl in der angestammten als auch in einer Verweistätigkeit eine durchgängige volle 
Arbeitsfähigkeit seit Sommer 2017 bestehe. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass 
mehrfache deutliche Inkonsistenzen bestünden, welche in Art und Ausprägung unter 
Einbezug der psychiatrischen Bewertung überwiegend wahrscheinlich doch vorrangig 
bewusstseinsnah zu werten seien. Zudem seien die Therapieoptionen nicht ausgeschöpft 
(IV-act. 98).

4.7 Kurz nach der gutachterlichen Untersuchung musste der Versicherte am 2. Juli 
2018 aufgrund eines infizierten Atheroms im Bereich der linken Flanke im Spital 
G.________ behandelt werden, wobei die Indikation zur Abszessspaltung gestellt wurde. 
Da der Patient mit dem diensthabenden Chirurgen unzufrieden war, erfolgte eine 
Vorstellung in der J.________ verbunden mit einem stationären Aufenthalt bis zum 9. Juli 
2018 und einer Inzision am 4. Juli 2018. Nach der Abszessspaltung heilte die Läsion 
gemäss Bericht der J.________ vom 17. Juli 2018 recht schön ab (IV-act. 89 S. 8 ff. und 
Bf-act. 7). 

4.8 Aufgrund einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes und Fieber über 39°C 
erfolgte vom 13. bis 19. August 2018 eine weitere Hospitalisation in der Klinik G.________ 
bei Lymphknoten-Exzision am 15. August 2018, wobei sich der Lymphom-Verdacht in der 
Folge nicht bestätigte. Ebenfalls ergab sich kein Hinweis auf einen Infektfokus, sodass die 
Ursache des Fiebers unklar blieb. Im Verlaufe kam es ohne relevante Therapie zu einem 
spontanen Entfiebern und zu einer Stabilisierung der Blutwerte, sodass wenige Tage 
später die Entlassung bei subjektivem Wohlbefinden nach Hause erfolgen konnte (Bf-
act. 8). 

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4.9 Am 16. Oktober 2018 nahm RAD-Arzt Dr. K.________, Facharzt Allgemeine 
Innere Medizin FMH, zum polydisziplinären Gutachten Stellung und stellte fest, dass das 
Gutachten die an ein medizinisches Gutachten gestellten Qualitätskriterien erfülle. 
Abweichend vom Gutachten vertrat er die Meinung, dass bereits ab Ende 2016/Anfangs 
2017 bzw. vor Ablauf des Wartejahres keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestanden habe (IV-
act. 99). 

4.10 Im Rahmen des Einwandverfahrens wurde ein weiterer Bericht der Klinik 
G.________  vom 14. November 2018 zu den Akten gereicht. Darin weist 
Dr. med. C.________, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin und Anthroposophische 
Medizin, darauf hin, dass die chronische Colitis ulcerosa trotz derzeit guter stabiler 
Einstellung mehrere weitere Komplikationen nach sich gezogen habe. Insbesondere 
hätten im Jahr 2018 chronisch rezidivierende Abszesse bestanden, die einer ärztlichen 
Abszess-Inzision bedurften sowie zwei Spitalaufenthalte vom 2. bis 9. Juli 2018 und vom 
13. bis 19. August 2018 notwendig machten. Bei letztendlich unklarer rezidivierender 
Abszess-Bildung sei eine dermatologische Vorstellung erfolgt. Da darüber hinaus der 
Verdacht einer Mitbeteiligung der Gelenke bestehe, sei auch noch eine rheumatologische 
Abklärung in die Wege geleitet worden. Weiter sei die chronische Insomie nicht vollständig 
geklärt und es bestehe ein Schlafapnoesyndrom. Der stationäre Aufenthalt im I.________ 
habe zunächst zu einer Stabilisierung geführt. Bei weiteren Komplikationen habe sich der 
psychische Befund zwischenzeitlich immer wieder verschlechtert. Aufgrund der 
Komplexität der Krankheitssituation sowie noch mehrerer ungeklärter Fragen fühle sich 
der Patient weiterhin sehr belastet. Für das Jahr 2018 ging Dr. C.________ von einer 
deutlich eingeschränkten Belastbarkeit zwischen 50 bis 100 % aus. Zu guter Letzt merkte 
die Allgemeinmedizinerin an, dass sie eine IV-Rente von mindestens 50 % für angebracht 
halte, da eine dauerhafte konstante Leistungsfähigkeit von über 50 % nicht absehbar 
erscheine (IV-act. 109 S. 5 ff.).

4.11 Mit Bericht vom 26. November 2018 bestätigten Dr. med. D.________, FMH 
Psychiatrie und Psychotherapie, und der behandelnde Psychotherapeut Dr. E.________ 
die bereits gestellten Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit 
somatischem Syndrom, einer generalisierten Angststörung und der Verdacht auf nicht 
organische Insomnie. Dabei konnten die Therapeuten keine einstudierte Haltung in der 
Stellungnahme des Versicherten feststellen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass 
Antidepressiva geprüft und ausprobiert worden seien. Es habe sich dabei aber gezeigt, 
dass der Patient viele Medikamente nicht vertrage. Was den aktuellen 

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Gesundheitszustand anbelangt, konnten die Therapeuten eine leichte Besserung des 
depressiven Zustandsbildes mit Stimmungsaufhellung und Stabilisierung sowie einer 
leichten Steigerung des Antriebs bei gleichzeitig weiterhin vorhandenen depressiven 
Symptomen feststellen (IV-act. 109 S. 9 ff.). 

4.12 Zu den im Rahmen des Einwandverfahrens eingereichten Arztberichten nahm 
RAD-Arzt Dr. K.________ am 22. Januar 2019 Stellung. Er wies darauf hin, dass sich die 
Bizytopenie offenbar normalisiert habe, während darüberhinausgehende Informationen 
insbesondere in Bezug auf vorübergehend resultierende funktionelle Einschränkungen 
fehlten. Von Seiten der Schilddrüsen-Problematik werde über eine euthyreote 
Stoffwechsellage berichtet. Ein infiziertes Atherom im Bereich der Flanke links habe 
lediglich zu einer kurzdauernden vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit geführt, ebenso wie 
die rezidivierenden Abszesse inguinal und axillär. Der Verdacht auf ein 
differentialdiagnostisch erwogenes Lymphom habe sich glücklicherweise nicht bestätigt. 
Des Weiteren vermöge auch das generalisierte allergische Exanthem eine länger 
andauernde oder gar dauerhafte Einschränkung nicht zu begründen. Unklare 
Handgelenks- und Fussbeschwerden hätten offenbar eine fachärztlich rheumatologische 
Standortbestimmung notwendig gemacht. Angaben zur klinischen Befundlage und 
allfälligen funktionellen Einschränkungen würden von Dr. C.________ nicht gemacht. Das 
Schlafapnoesyndrom sei bereits gutachterlich gewürdigt worden. Im Falle einer gleichwohl 
stattfindenden Operation im Kieferbereich würde dies lediglich eine vorübergehende 
Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben. Doktor K.________ kam zum Schluss, dass sich den 
Neuakten keine Befunde entnehmen liessen, welche zu einer dauerhaften Einschränkung 
bezogen auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit führen würden. Gleichwohl schlug er vor, die 
Gutachter mit den im Einwand beigebrachten Kritikpunkte zu konfrontieren (IV-act. 112). 

4.13 In der Folge holte die IV-Stelle die Berichte der zugezogenen Fachärzte im 
Bereich Dermatologie und Rheumatologie ein (IV-act. 113 ff.) und stellte diese zusammen 
mit den im Rahmen des Einwandverfahrens eingereichten medizinischen Berichten der 
Gutachterstelle zur Stellungnahme zu (IV-act. 124). Diese hielt am 11. Juli 2019 fest, dass 
die im Einwandschreiben beigebrachten Kritikpunkte und die neuen Arztberichte nicht in 
der Lage seien, eine abweichende Einschätzung bzw. Beurteilung der Arbeits- oder 
Leistungsfähigkeit bezogen auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu bewirken (IV-act. 126). 
Diese Einschätzung wurde von RAD-Arzt Dr. K.________ am 2. September 2019 gestützt 
(IV-act. 127). 

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4.14 Mit Bestätigung vom 11. Oktober 2019 hielt die Nachfolgerin von Dr. C.________ 
am Spital G.________, Dr. med. L.________, FMH Innere Medizin, fest, dass der 
Versicherte an chronischen Erkrankungen leide, die aktuell in Remission seien. Sein 
Gesundheitszustand und die Laborwerte hätten sich deutlich gebessert. Anamnestisch 
fühle er sich sowohl körperlich als auch seelisch zu 100 % gesund (Bf-act. 9). 

5. Die Beschwerdegegnerin stellt in der Beurteilung des Leistungsbegehrens auf das 
Gutachten der ZVMB GmbH vom 24. September 2018 ab, wonach sowohl in der 
angestammten als auch in einer Verweistätigkeit eine durchgängige volle Arbeitsfähigkeit 
seit Sommer 2017 bestehe. Wie unter Erwägung 3.3 ausgeführt, ist den im Rahmen des 
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund 
eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten 
Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen.

5.1 In formeller Hinsicht ist diesbezüglich festzustellen, dass das MEDAS-Gutachten 
umfassend ist, auf Kenntnis sämtlicher Vorakten basiert und auf einer eingehenden 
internistischen, psychiatrischen, neurologischen, neuropsychologischen und 
gastroenterologischen Untersuchung beruht. Zudem enthält das Gutachten 
anamnestische Angaben, es berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten 
Beschwerden und vermittelt ein vollständiges Bild seines Gesundheitszustandes. Die 
Schlussfolgerungen sind zudem begründet, einleuchtend und nachvollziehbar. Aus rein 
formeller Sicht ist mithin kein Grund ersichtlich, weshalb auf das Gutachten nicht abgestellt 
werden könnte.

5.2 Des Weiteren ist zu prüfen, ob das Gutachten in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
schliesslich die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar ist.

5.2.1 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seit 2003 an einer Colitis 
ulcerosa leidet. Ebenfalls gilt als erstellt, dass es im Dezember 2015 zu einer 
Verschlechterung der Darmerkrankung mit starker Diarrhoe und imperativem Stuhldrang 
bis zu zwölf Mal pro Tag und damit einhergehender Attestierung einer durchgehenden 
Arbeitsunfähigkeit seit dem 29. Februar 2016 und zwei klinischen Exazerbationen mit 
stationärer Behandlung vom 15. bis 26. August 2016 und vom 13. bis 19. Oktober 2016 

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gekommen ist (vgl. IV-act. 7 S. 8 ff. und IV-act. 17 S. 75 ff.). Unter Einleitung der 
medikamentösen Therapie (Pentasa und Budenofalk) waren die Entzündungsparameter 
rasch rückläufig und die Durchfälle sistierten (vgl. IV-act. 7 S. 9). Kommen die MEDAS-
Gutachter unter diesen Umständen zum Schluss, die schubweise verlaufende Colitis 
ulcerosa sei seit über einem Jahr (seit Mitte 2017) in einer vollständigen klinischen 
Remission, erscheint dies nach dem soeben Dargelegten nachvollziehbar, zumal dies im 
Einklang mit den Laborresultaten – normale Calprotectin-Konzentration im Stuhl (vgl. IV-
act. 98 S. 82 f.) – und insbesondere auch mit den Angaben des Beschwerdeführers steht. 
So gab der Beschwerdeführer im Rahmen der internistischen Begutachtung vom April 
2018 spontan an, dass die Colitis-Beschwerden momentan nicht mehr im Vordergrund 
stünden. Was den Verlauf der Erkrankung anbelangt, wies er darauf hin, dass die Colitis-
Beschwerden bis zum Herbst 2016 im Vordergrund gestanden hätten. Danach seien 
Depressionen verbunden mit der Schlaflosigkeit auf ihn zugekommen, sodass seit Anfang 
2017 diese Müdigkeit und die Schlafstörungen ganz in den Vordergrund getreten seien 
und die Colitis-Beschwerden momentan im Hintergrund wären; diese seien gut behandelt. 
Dementsprechend nannte der Beschwerdeführer als Hauptproblem die Müdigkeit 
verbunden mit den Schlafstörungen (vgl. IV-act. 98 S. 63). Dies entspricht auch seinen 
Angaben gegenüber den Ärzten des I.________, wonach das Hauptproblem die 
anhaltende Schlafstörung sei. Dementsprechend stand im Rahmen des stationären 
Aufenthalts von Januar/Februar 2018 auch die Behandlung der komplexen chronischen 
Schlafstörung im Vordergrund (vgl. IV-act. 69 S. 3 f.). Anlässlich der polydisziplinären 
Begutachtung gab der Beschwerdeführer im Bereich der Colitis ulcerosa noch den 
imperativen Stuhldrang – sehr selten, vorwiegend bei Aufregungen – als Problem an. 
Zusätzlich besteht eine anhaltend erhöhte Stuhlfrequenz (ca. drei- bis fünfmal pro Tag). 
Blutbeimengungen hat er seit 2016 nicht mehr (vgl. IV-act. 98 S. 70). Abgesehen davon, 
dass der Arbeitsplatz eine leicht erreichbare Toilette haben sollte, dürfte diese Diagnose 
gemäss Beurteilung der Gutachter bezüglich Eingliederungspotential somit keine 
Schwierigkeiten bereiten. Nach dem soeben Ausgeführten ist der Gutachterstelle 
zuzustimmen, dass die chronisch entzündliche Darmerkrankung unter Dauermedikation 
zum Zeitpunkt der Begutachtung relativ gut im Griff war und daraus keine 
Arbeitsunfähigkeit abgeleitet werden konnte. Dies hat in Übereinstimmung mit dem 
Vertrauensarzt der Krankentaggeldversicherung und den eigenen Angaben des 
Beschwerdeführers wohl seit Ende 2016/Anfang 2017 bzw. entsprechend der Auffassung 
der Gutachter spätestens ab Mitte 2017 zu gelten. Dafür spricht auch die Tatsache, dass 
die behandelnde Ärztin Dr. C.________ die von ihr attestierte Arbeitsunfähigkeit ab dem 

13

Urteil S 2019 143

1. März 2017 nicht mehr mit der Colitis ulcerosa, sondern mit den psychiatrischen 
Diagnosen und der chronischen Insomnie begründete (vgl. IV-act. 51 S. 6). 

Was den Verlauf der Darmerkrankung nach der Begutachtung anbelangt, zeigt sich, dass 
beim Beschwerdeführer insofern erneut Probleme aufgetreten sind, als zwei weitere 
stationäre Hospitalisationen vom 2. bis 9. Juli 2018 und vom 13. bis 19. August 2018 
verbunden mit operativen Eingriffen – Abszessspaltung im Bereich des Atheroms am 
4. Juli 2018 und Exzision eines Lymphknotens am 15. August 2018 – notwendig wurden 
(vgl. Bf-act. 7 und 8). Damit setzten sich die Sachverständigen in ihrer Stellungnahme vom 
11. Juli 2019 (IV-act. 126) eingehend auseinander und legten dar, dass diese 
Gesundheitsstörungen lediglich zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit geführt 
hätten. Dies erscheint insofern nachvollziehbar, als sich die Symptomatik relativ rasch 
verbesserte und der Beschwerdeführer das Spital jeweils nur nach wenigen Tagen wieder 
verlassen konnte. Des Weiteren ergaben sich keine typischen Zeichen einer exazerbierten 
Colitis ulcerosa; die Blutkulturen sowie Stuhl- und Urinproben erbrachten keinen Hinweis 
auf einen Infektfokus (vgl. Bf-act. 8). Schliesslich konnte auch der Verdacht auf ein 
Lymphom (glücklicherweise) nicht bestätigt werden. Mit den Sachverständigen darf somit 
davon ausgegangen werden, dass die Therapien zu einer deutlichen Verbesserung der 
Symptomatik beigetragen haben, zumal der Zustand von der Klinik G.________ seit Mitte 
November 2018 wieder als stabil bezeichnet wurde (vgl. IV-act. 109 S. 7). In Anbetracht 
dessen ist der Begutachtungsstelle zuzustimmen, dass das infizierte Atherom und die 
rezidivierenden Abszesse lediglich vorübergehende, kurzdauernde Arbeitsunfähigkeiten 
zur Folge hatten, wovon bereits RAD-Arzt Dr. K.________ mit Stellungnahme vom 
22. Januar 2019 (IV-act. 112) ausgegangen ist. Soweit Dr. C.________ dem 
Beschwerdeführer allein aufgrund der Colitis ulcerosa für das Jahr 2018 eine 
schwankende Arbeitsunfähigkeit zwischen 50 und 100 % attestiert, kann ihr nach dem 
soeben Ausgeführten somit nicht gefolgt werden. In diesem Zusammenhang haben die 
MEDAS-Gutachter gegenüber der behandelnden Ärztin sodann zu Recht eingewendet, 
dass eine weiterhin bestehende dauerhafte Arbeitsunfähigkeit nicht mit der Notwendigkeit 
der täglichen Medikamenten-Einnahme von 14 verschiedenen Präparaten begründet 
werden könne. Darüber hinaus kann alleine aufgrund der Tatsache, dass bereits wenige 
Tage nach der gastroenterologischen Untersuchung eine Hospitalisation aufgrund eines 
infizierten Atheroms erforderlich wurde, nicht auf fehlende Seriosität des 
gastroenterologischen Teilgutachtens geschlossen werden. Vielmehr darf davon 
ausgegangen werden, dass der Sachverständige zu diesem Zeitpunkt von den Abszessen 

14

Urteil S 2019 143

oder Fistelbildungen ebenso wenig Kenntnis hatte wie die behandelnden Ärzte, konnte er 
doch keine diesbezüglichen Befunde erheben (vgl. IV-act. 126 S. 8). 

Schliesslich trifft es zu, dass unklare Handgelenks- und Fussbeschwerden des 
Beschwerdeführers eine rheumatologische Abklärung bei Dr. med. M.________, Facharzt 
Rheumatologie FMH, notwendig machten. Dieser diagnostizierte zwar eine beginnende 
enteropathische Arthritis und zeigte dem Beschwerdeführer die therapeutischen Optionen 
auf, woraufhin eine medikamentöse Behandlung eingeleitet wurde. Angaben zu allfälligen 
funktionellen Einschränkungen bzw. zur Arbeitsfähigkeit ergeben sich aus dem 
rheumatologischen Bericht hingegen nicht (vgl. IV-act. 115). Zu guter Letzt erfolgte bei 
unklarer rezidivierender Abszess-Bildung auch noch eine dermatologische Vorstellung bei 
Dr. med. N.________, Facharzt für Dermatologie und Venerologie FMH. Dabei wurde eine 
stammbetonte Ostiofollikulitis diagnostiziert und eine Eradikations-Behandlung 
durchgeführt. Daneben stellte Dr. N.________ die Verdachtsdiagnose einer Akne inversa 
(vgl. IV-act. 123), was in der Folge bei Überweisung an die dermatologische Klinik des 
O.________ bestätigt wurde. Die von den Ärzten gestellte Indikation zur Systemtherapie 
lehnte der Beschwerdeführer jedoch ab, ebenso wie die empfohlene Durchführung von 
Kontrollabstrichen hinsichtlich der diagnostizierten Staphylokokken-Ostiofollikulitis (vgl. IV-
act. 119 S. 2 f.). Angesichts der Tatsache, dass den genannten Berichten keine Angaben 
zu allfälligen funktionellen Einschränkungen entnommen werden können und die 
Therapieoptionen zumindest in dermatologischer Hinsicht sicherlich nicht ausgeschöpft 
sind, kann der Beschwerdeführer auch daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. 

5.2.2 Im August 2016 wurde beim Beschwerdeführer zusätzlich die Diagnose einer 
Hyperthyreose bei Morbus Basedow gestellt (vgl. IV-act. 17 S. 75 ff.). Unter Etablierung 
einer entsprechenden thyreostatischen Therapie lagen die Schilddrüsenwerte in der Folge 
jeweils im euthyreoten Bereich. Dies hat insbesondere auch für den Zeitpunkt der 
internistischen Begutachtung zu gelten, lagen die eingeholten Laborbefunde der Klinik 
G.________ betreffend Schilddrüsenfunktion doch ebenfalls im Normbereich. 
Entsprechend ging die MEDAS Bern von einer normalen Schilddrüsenfunktion ohne 
entsprechende Probleme aus und kam zum Schluss, dass daraus keine Einschränkungen 
der Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden könnten (vgl. IV-act. 98 S. 68 ff.). In Anbetracht der 
erfolgreichen Behandlung der Hyperthyreose ist dies nicht zu beanstanden. 
Anhaltspunkte, dass sich die Schilddrüsenwerte nach der Begutachtung verschlechtert 
hätten, ergeben sich nicht. Vielmehr wies der Beschwerdeführer auch im Rahmen der 
2018 erfolgten Hospitalisationen eine normale Schilddrüsenfunktion auf (vgl. Bf-act. 7 und 

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Urteil S 2019 143

8) und Dr. C.________ berichtete Mitte November 2018 ebenfalls über eine euthyreote 
Stoffwechsellage (vgl. IV-act. 109 S. 5). Angesichts der guten Behandelbarkeit der 
Schilddrüsen-Problematik vermag diese Diagnose somit eine andauernde 
Arbeitsunfähigkeit ebenfalls nicht zu begründen. 

5.2.3 Das Hauptproblem des Beschwerdeführers ist gemäss seinen eigenen Angaben 
die Schlaflosigkeit. Seinen Ausführungen entsprechend komme er nachts praktisch nicht 
zur Ruhe, weshalb er morgens immer unausgeschlafen sei und mehrfach am Tag ein 
kurzes Nickerchen halten würde. Hierbei fühle er sich immer wie zerschlagen, könne sich 
schlecht konzentrieren und sei nicht leistungsfähig (vgl. IV-act. 98 S. 70). Diese 
Schlaflosigkeit führte dazu, dass im August 2017 in der Klinik P.________ von 
Prof. Dr. med. Q.________ eine polysomnographische Untersuchung durchgeführt (vgl. 
IV-act. 32) und in der Folge ein leicht bis mittelgradig schweres obstruktives 
Schlafapnoesyndrom diagnostiziert wurde (vgl. IV-act. 49 S. 3). Das bei Prof. Dr. 
Q.________ durchgeführte Polysomnogramm wurde im neurologischen Teilgutachten 
eingehend gewürdigt. Unter Berücksichtigung der entsprechenden Befunde wurde das 
Schlafapnoesyndrom als lediglich mild bis beginnend moderat ausgeprägt klassifiziert (vgl. 
IV-act. 98 S. 98 f.). Dies erscheint bei einem Apnoe-Hypopnoe-Index von gerade einmal 
16,8/h als absolut plausibel und nachvollziehbar. Des Weiteren hat der Sachverständige 
zu Recht darauf hingewiesen, dass ein lediglich mild bis allenfalls moderat ausgeprägtes 
Schlafapnoesyndrom nicht ausreichend sei, um eine Tagesmüdigkeit in einer solch 
relevanten Form zu erklären, wie es der Beschwerdeführer in der Vergangenheit und auch 
aktuell subjektiv beschreibe. Dies wurde zusätzlich damit begründet, dass die 
Sauerstoffsättigungswerte im Durchschnitt gut imponierten (Sättigung unter 90 %: 1,1 %; 
Sättigung unter 80 %: 0 %; durchschnittliche Sättigung 92 %) und nur vereinzelt 
Apnoephasen (Apnoe-Index 3,8/h) bei überwiegenden Hypopnoe-Episoden bestünden. In 
Anbetracht der Tatsache schliesslich, dass die Einschlaflatenz beim Beschwerdeführer mit 
15 Minuten im Normalbereich eines Menschen (13 bis 17 Minuten) liegt, konnte der 
neurologische Teilgutachter auch hieraus keine erhöhte Ermüdbarkeit und 
Einschlafneigung ableiten (vgl. IV-act. 98 S. 99). Entsprechend ist es bei einer lediglich 
leicht ausgeprägten Gesundheitsstörung ohne verkürzte Einschlaflatenz nicht zu 
beanstanden, wenn die MEDAS-Gutachter das Schlafapnoesyndrom als ohne 
versicherungsmedizinische Relevanz einstuften. Dies hat umso mehr zu gelten, als auch 
im klinischen Eindruck in keiner Weise Auffälligkeiten imponierten und sich insbesondere 
auch während der Begutachtung keinerlei Müdigkeitszeichen zeigten (vgl. IV-act. 98 S. 93 
und 99). 

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Urteil S 2019 143

Im Übrigen darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass ein lediglich leicht ausgeprägtes 
obstruktives Schlafapnoesyndrom gut behandelbar ist. Neben der Anwendung einer 
Protrusionsschiene und der Durchführung eines Lagetrainings kommt gemäss dem 
Zentrum H.________ insbesondere auch eine CPAP-Therapie in Frage. Eine solche 
wurde beim Beschwerdeführer denn Ende Oktober 2017 auch eingeleitet (vgl. IV-act. 89 
S. 22). Mit der Maske, die das ganze Gesicht abdeckt, ist der Beschwerdeführer aber 
offenbar nicht zurechtgekommen, weshalb er in der Folge eine neue Maske nur für die 
Nasenbeatmung erhalten hat. Infolge eines Infekts im November 2017 musste die CPAP-
Maskenatmung jedoch bereits kurze Zeit später wieder beendet werden (vgl. IV-act. 51 
S. 4) Dass in der Folge weitere Maskentypen besprochen oder gar zum Einsatz 
gekommen wären, ergibt sich aus den Akten, wie die MEDAS Bern mit Stellungnahme 
vom 11. Juli 2019 (IV-act. 126) zu Recht festgestellt hat, nicht. Entsprechend kann in 
Bezug auf das obstruktive Schlafapnoesyndrom sicherlich nicht von ausgeschöpften 
Therapieoptionen gesprochen werden. Dem Sachverständigen ist vielmehr zuzustimmen, 
dass die bisherigen therapeutischen Massnahmen auffällig gering und nicht angemessen 
im Vergleich zu der vom Beschwerdeführer angegebenen Schwere der Beeinträchtigung 
sind. Des Weiteren wurden mehrere therapeutische Angebote durch den 
Beschwerdeführer abgelehnt, was auf einen deutlich geringeren Leidensdruck im Sinne 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hindeutet. Krankheitswerte Gründe für eine 
Einschränkung der Therapieadhärenz konnte der neurologische Teilgutachter keine 
feststellen (vgl. IV-act. 98 S. 101). In der Zwischenzeit wurde zwar offenbar noch die 
Indikation zur Kieferumstellungsosteotomie gestellt (vgl. IV-act. 109 S. 6 f.). Wie RAD-Arzt 
Dr. K.________ mit Stellungnahme vom 22. Januar 2019 (IV-act. 112) zutreffend 
dargelegt hat, würde eine solche Operation jedoch lediglich eine vorübergehende 
Arbeitsunfähigkeit bedingen. Nach dem Dargelegten wirkt sich das nur leicht ausgeprägte 
obstruktive Schlafapnoesyndrom somit in keiner Weise invalidisierend aus. 

5.2.4 Seit November 2017 leidet der Beschwerdeführer sodann an einem Restless-
Legs-Syndrom, welches sich durch Spannungsgefühle und Kribbelmissempfindungen in 
den Unterschenkeln und Füssen besonders zur Einschlafzeit bemerkbar macht. 
Entsprechend der Empfehlung des Zentrums H.________ (vgl. IV-act. 89 S. 21 ff.) wurde 
in der Folge ein Therapieversuch mit Sifrol unternommen, wobei dies dem 
Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben nicht erkennbar geholfen hat. Wegen einer 
unklaren Thrombopenie wurde das Medikament daraufhin wieder abgesetzt (vgl. IV-
act. 98 S. 90). Die behandelnde Ärztin Dr. C.________ geht ebenfalls von der 

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Urteil S 2019 143

Unwirksamkeit von Sifrol aus (vgl. IV-act. 109 S. 6). Auch wenn in der Behandlung des 
Restless-Legs-Syndroms heute vorwiegend Dopaminagonisten eingesetzt werden (vgl. IV-
act. 89 S. 22), sind diesbezüglich die Ausführungen der MEDAS-Gutachter zu 
berücksichtigen, wonach therapeutische Alternativen (z.B. Medikamente aus der Gruppe 
der Antikonvulsiva oder Opioide und andere Substanzgruppen) bestünden (vgl. IV-act. 126 
S. 6). Ob nach dem Absetzen von Sifrol andere therapeutische Optionen in Betracht 
gezogen wurden, ist aus den Akten nicht ersichtlich. In Anbetracht der guten 
Behandelbarkeit und der lediglich leichten Ausprägung ist es nicht zu beanstanden, wenn 
der Sachverständige aus der Diagnose des Restless-Legs-Syndroms keine 
versicherungsmedizinischen Auswirkungen ableiten konnte, zumal tagsüber ja gerade 
keine objektivierbare relevante Tagesmüdigkeit erkennbar war (vgl. E. 5.2.3 vorstehend). 

5.2.5 Wie bereits dargelegt, stellt das Hauptproblem des Beschwerdeführers gemäss 
seinen eigenen Angaben die Schlaflosigkeit dar. Dabei ist noch einmal darauf 
hinzuweisen, dass in neurologischer Hinsicht trotz langer Anreise mit eigenem PW und 
Begutachtung in den späten Nachmittagsstunden bis abends um 18:20 Uhr überhaupt 
keine erkennbare Müdigkeit oder Beeinträchtigung während der fast dreistündigen 
Anamnese und Untersuchung gefunden werden konnten. Müdigkeitszeichen waren nicht 
einmal im Ansatz feststellbar und auch die kognitiven Funktionen zeigten sich völlig 
unauffällig (vgl. IV-act. 98 S. 93 f.), während der Beschwerdeführer die Schlafstörung im 
Rahmen der polydisziplinären Begutachtung als schwerstgradig beschrieb – trotz aller 
Müdigkeit könne er nur sehr schwer einschlafen und auch nicht lange schlafen, wodurch 
er permanent hochgradig müde und stark erschöpft sei mit schlechter Konzentration und 
Durchhaltefähigkeit (vgl. IV-act. 98 S. 91). Die subjektiv so hochgradig geltend gemachte 
Einschränkung konnte der Sachverständige somit weder im aktuellen Ausdrucksverhalten 
und klinischen Eindruck feststellen noch aus den Alltagsaktivitäten mit Freude am 
Autofahren und Reiseaktivitäten ableiten (vgl. IV-act. 98 S. 93). 

In der Folge hat der Sachverständige ausführlich zu den einzelnen Insomnieformen 
Stellung genommen und begründet aufgezeigt, weshalb die durch den Beschwerdeführer 
angegebene Insomnie am ehesten als psychophysiologische Insomnie zu klassifizieren 
sei (vgl. IV-act. 98 S. 99 f.). Dem kann gefolgt werden, zumal beim Beschwerdeführer 
psychosoziale Belastungen eine Rolle spielen (finanzielle Sorgen). 

Was schliesslich die Therapiemöglichkeiten anbelangt, hat der Neurologe begründend 
dargelegt, dass eine psychophysiologische Insomnie gut behandelbar sei (vgl. IV-act. 98 

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Urteil S 2019 143

S. 100). Auch darin kann dem Gutachter zugestimmt werden. Insbesondere der speziell 
für Insomnie entwickelten kognitiven Verhaltenstherapie, die verschiedene Komponenten 
wie Psychoedukation/Schlafhygiene, Entspannungsverfahren, verhaltensbezogene und 
kognitive Strategien umfasst, werden sehr gute Erfolge beschieden. Dementsprechend 
wurden im vorliegenden Fall auch schon längst schlafhygienische Massnahmen instruiert 
(vgl. IV-act. 32 S. 2) und verschiedene Empfehlungen zu den Schlafgewohnheiten 
abgegeben (vgl. IV-act. 89 S. 23). Die ihm erklärten Schlafhygienemassnahmen wurden 
vom Beschwerdeführer aber offenbar noch nicht umgesetzt, vermochte er diese im 
Rahmen der polydisziplinären Begutachtung jedenfalls nicht zu benennen (vgl. IV-act. 98 
S. 32 und 45) und es fehlen auch entsprechende Hinweise in den medizinischen 
Berichten. Auffallend ist in diesem Zusammenhang sodann, dass der Beschwerdeführer 
bereits im August 2017 gegenüber Prof. Dr. Q.________ ohne weitere Begründung 
anmerkte, die schlafhygienischen Massnahmen seien für ihn im Moment nicht anwendbar 
(vgl. IV-act. 32 S. 2). Des Weiteren fiel auch im Rahmen des stationären Aufenthalts im 
I.________ auf, wie vehement der Beschwerdeführer Hilfe einforderte, die 
vorgeschlagenen Massnahmen jedoch zum grossen Teil nicht akzeptierte oder tolerierte 
(vgl. IV-act. 69 S. 4). Gemäss den Gutachtern ist sodann erstaunlich, dass bisher auch 
Entspannungsverfahren nicht in konsequenter Weise zur Anwendung kamen, ebenso wie 
eine sportliche Aktivität im therapeutischen Management fehlt (vgl. IV-act. 98 S. 32 und 
71). Zu guter Letzt wies der Sachverständige darauf hin, dass neben der kognitiven 
Verhaltenstherapie auch noch eine pharmakologische Intervention möglich wäre (vgl. IV-
act. 98 S. 100). In Bezug auf die chronische Insomnie bestehen somit sicherlich genügend 
Therapieoptionen, die vom Beschwerdeführer bis zum heutigen Zeitpunkt ohne 
nachvollziehbare Begründung weitgehend abgelehnt bzw. nicht umgesetzt wurden, was 
wiederum auf einen geringen Leidensdruck im Sinne der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung schliessen lässt. In Anbetracht der Tatsache schliesslich, dass im 
Rahmen der polydisziplinären Begutachtung – wie bereits dargelegt – keine klinischen 
Korrelate objektivierbar waren, ist es nicht zu beanstanden, wenn der neurologische 
Gutachter daraus keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ableiten konnte.

5.2.6  Was schliesslich die Begutachtung in psychiatrischer Hinsicht anbelangt, ist 
festzustellen, dass Dr. med. R.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
FMH, in seinem Teilgutachten auf die behandlerseits gestellten Diagnosen einging und 
diese überprüfte. Dabei erhob er einen ausführlichen klinisch-psychiatrischen Befund in 
Anlehnung an die AMDP-Richtlinien (vgl. IV-act. 98 S. 28 f.). Inwiefern der 
Sachverständige hierbei nicht lege artis vorgegangen wäre, ist nicht ersichtlich. Er hat 

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Urteil S 2019 143

gestützt auf seine Befunderhebung darauf geschlossen, dass eine leichte affektive 
Beteiligung möglich sei. Dabei handle es sich vornehmlich um jeweils kurze reaktive 
Verstimmungszustände, die situativ in belastenden Situationen, beispielsweise im 
Rahmen der somatischen Grunderkrankung, auftreten könnten (vgl. IV-act. 98 S. 32 f.). 
Der psychiatrische Teilgutachter stellte die Diagnose "Probleme mit Bezug auf 
Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung" (ICD-10 Z73; vgl. IV-act. 98 S. 34), was im 
Einklang mit der Beurteilung des I.________ steht (vgl. IV-act. 69). Relevante affektive 
und kognitive Defizite, die einer Arbeitsaufnahme entgegenstehen könnten, konnte der 
Sachverständige hingegen nicht feststellen. Insbesondere die durch den behandelnden 
Psychotherapeuten gestellten psychiatrischen Diagnosen (mittelgradige depressive 
Episode mit somatischem Syndrom, generalisierte Angststörung, Agoraphobie mit 
Panikattacken) konnte er nicht nachvollziehen. Dies begründete er unter anderem mit der 
fehlenden Nennung von diagnostischen Kriterien durch Dr. phil. E.________ (vgl. IV-
act. 98 S. 32), was in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Beurteilung des 
behandelnden Psychotherapeuten im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des 
Beschwerdeführers stützt, einleuchtet. Darüber hinaus ist zu beachten, dass 
Dr. phil. E.________ Psychotherapeut und nicht Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie ist. Er war somit ohne psychiatrische Fachkenntnisse nicht befähigt, ein 
psychiatrisches Krankheitsbild und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
zuverlässig zu beurteilen (BGE 131 V 49 E. 1.2). Das Verneinen einer relevanten 
depressiven Symptomatik und einer Angststörung steht sodann im Einklang mit dem im 
Rahmen der psychiatrischen Untersuchung erhobenen klinischen Befund, ebenso wie mit 
den anlässlich der neurologischen Untersuchung gemachten Beobachtungen (kognitive 
Funktionen, Affekt, Antriebsverhalten und kognitive Ressourcenlage vollumfänglich 
unauffällig; vgl. IV-act. 98 S. 94). Schliesslich war auch im Rahmen der 
neuropsychologischen Begutachtung von zahlreichen Ressourcen und einem nahezu 
unauffälligen klinischen Bild bei gleichzeitiger Feststellung von diversen Inkonsistenzen 
die Rede. Die mehrfachen, erheblichen Inkonsistenzen wurden überwiegend 
wahrscheinlich als bewusstseinsnah gewertet und konnten durch schwerwiegende 
krankheitswertige psychische Störungen nicht erklärt werden. Negative und bewusste 
Antwort- und Leistungsverzerrungen waren belegbar, sodass kein gültiges Testprofil 
erhoben werden konnte. Die anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung 
gezeigten kognitiven Minderleistungen in den Bereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit, 
Exekutivfunktionen, Sprache und Zahlenverarbeitung wurden in nachvollziehbarer Weise 
als nicht-authentisch gewertet bei bewusster Leistungsverzerrung (Aggravation; vgl. IV-
act. 98 S. 104 ff.). 

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Urteil S 2019 143

Des Weiteren sticht ins Auge, dass trotz Einleitung einer psychotherapeutischen 
Behandlung seit Februar 2017 keine leitliniengerechte Therapie stattfindet. Darauf haben 
bereits die RAD-Ärzte Dr. K.________ und S.________ Ende 2017 hingewiesen. 
Angesichts einer nicht stattgefundenen medikamentös antidepressiven Behandlung und 
des fehlenden Einbezugs eines psychiatrischen Facharztes gingen sie von einem nicht 
ausgeschöpften therapeutischen Rahmen (keine leitliniengerechte Therapie) oder aber 
einem geringen Schweregrad der psychischen Problematik aus (vgl. IV-act. 27 S. 2, IV-
act. 38 S. 1 und IV-act. 41). Die behandlerseitig andauernd attestierte 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit war jedenfalls bereits für die RAD-Ärzte nicht nachvollziehbar. An der 
fehlenden adäquaten Therapie hat sich bis zum Zeitpunkt der polydisziplinären 
Begutachtung – und auch darüber hinaus – nichts geändert, nimmt der Beschwerdeführer 
doch weiterhin keine Antidepressiva ein und die Behandlung erfolgt lediglich bei einem 
Psychotherapeuten. Soweit der Beschwerdeführer zum Vorwurf der nicht ausgeschöpften 
Therapieoptionen einwendet, es seien in der Vergangenheit viele Medikamente getestet, 
aber wegen Unverträglichkeiten oder zu starken Nebenwirkungen wieder abgesetzt 
worden, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es trifft zwar zu, dass im 
Bericht von Dr. D.________ und Dr. phil. E.________ vom 26. November 2018 (IV-
act. 109 S. 9 ff.) von einer Unverträglichkeit vieler Medikamente die Rede ist. Dabei zeigt 
sich jedoch, dass die Medikamente infolge des bis zum damaligen Zeitpunkt fehlenden 
Einbezugs eines Psychiatriefacharztes durch die behandelnde Ärztin, die im Übrigen keine 
Psychiaterin ist, verschrieben wurden. Welche Medikamente durch die behandelnde Ärztin 
verschrieben und getestet wurden und ob es sich dabei um Antidepressiva handelte, geht 
aus dem genannten Bericht – abgesehen von Stilnox und Remeron – nicht hervor, ebenso 
wenig wie die Tatsache, dass eine medikamentöse antidepressive Therapie infolge 
Unverträglichkeit beim Beschwerdeführer überhaupt nicht möglich wäre. Immerhin sind die 
den Beschwerdeführer in psychiatrischer Hinsicht behandelnden Ärzte nach Kenntnis des 
polydisziplinären Gutachtens nun ebenfalls der Auffassung, dass eine medikamentöse 
Behandlung notwendig ist, sprechen sie doch davon, dass nun andere Medikamente 
ausprobiert werden würden. Nach dem Gesagten wird im Rahmen der interdisziplinären 
Begutachtung sowohl die fehlende Behandlung bei einem Psychiater als auch die 
fehlende leitliniengerechte Pharmakotherapie bei einer gleichzeitig von 
Dr. phil. E.________ angenommenen mittelschweren psychischen Störung zu Recht 
bemängelt (vgl. IV-act. 98 S. 42). 

21

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In Anbetracht dessen ist es wenig erstaunlich, dass nach dem negativen Vorbescheid ein 
Psychiatriefacharzt beigezogen wurde, auch wenn davon auszugehen ist, dass der Beizug 
lediglich im Zusammenhang mit der auf Wunsch des damaligen Rechtsvertreters des 
Beschwerdeführers abgegebenen Berichterstattung vom 26. November 2018 erfolgte. 
Ebenso wenig erstaunt die Tatsache, dass im genannten Bericht die bereits in der 
Vergangenheit von Dr. phil. E.________ angenommene mittelgradige depressive Episode 
mit somatischem Syndrom und die generalisierte Angststörung bestätigt wurden und es 
entsteht der Eindruck, dass diese Diagnosen weitgehend ungeprüft übernommen wurden. 
Hierbei ist auch der in Erwägung 3.3 erwähnten Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, 
dass die behandelnden Fachärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, was auch 
vorliegend den Anschein macht. Wie die MEDAS-Gutachter im Rahmen der ergänzenden 
Stellungnahme vom 11. Juli 2019 (IV-act. 126) zu Recht festgestellt haben, basiert der 
aktuelle psychopathologische Befund der beiden Therapeuten jedenfalls wiederum 
mehrheitlich auf den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zu seiner Befindlichkeit. 
Eine kritische Auseinandersetzung mit den geklagten Beschwerden fand nicht statt. Des 
Weiteren sucht man eine Auseinandersetzung mit dem davon abweichenden 
psychiatrischen Teilgutachten vergebens, ebenso wie eine Erwähnung bzw. 
Kommentierung des Ergebnisses der neuropsychologischen Untersuchung – nicht 
authentische kognitive Minderleistungen in den Bereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit, 
Exekutivfunktionen, Sprache und Zahlenverarbeitung bei bewusster Leistungsverzerrung 
(Aggravation; vgl. IV-act. 98 S. 104 ff.) –, was bei den Gutachtern den Eindruck entstehen 
lässt, die behandelnden Therapeuten hätten gar keine Kenntnis des 
neuropsychologischen Teilgutachtens. Hierfür spricht gemäss ihren Ausführungen 
insbesondere auch die Aussage, die Schilderungen des Beschwerdeführers seien nicht 
einstudiert. Daraus kann der Beschwerdeführer jedenfalls nichts zu seinen Gunsten 
ableiten, zumal die behandelnden Ärzte auch keinen Bezug zu den im polydisziplinären 
Gutachten enthaltenen Angaben zur Befundkonsistenz im Hinblick auf Verdeutlichung und 
Aggravation nehmen. Wie die Gutachter zutreffend anmerken, erscheinen die 
Ausführungen der beiden Therapeuten weder plausibel noch nachvollziehbar. 
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer relevanten depressiven Störung, einer Angststörung 
oder einer hirnorganisch begründeten kognitiven Störung konnten die Sachverständigen 
jedenfalls nicht feststellen. Die abweichenden Einschätzungen von Dr. D.________ und 
Dr. phil. E.________ vermögen somit weder zu überzeugen noch sind sie für die 
vorliegenden Belange umfassend. Somit vermag der Beschwerdeführer aus dem Bericht 
der behandelnden Therapeuten vom 26. November 2018 nichts zu seinen Gunsten 

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abzuleiten und auch keine Zweifel an der Schlüssigkeit des psychiatrischen Teilgutachtens 
von Dr. R.________ zu erwecken, der in seiner Expertise lege artis vorgegangen ist.

5.3 Nach dem soeben Dargelegten ist festzustellen, dass sich die Vorbringen des 
Beschwerdeführers insgesamt als nicht stichhaltig erweisen und insbesondere auch die 
Ausführungen von Dr. C.________ sowie Dr. D.________ und Dr. phil. E.________ nicht 
geeignet sind, die ausschlaggebende Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens der 
ZVMB GmbH in Frage zu stellen. Die im Nachgang zur polydisziplinären Begutachtung 
eingereichten Stellungnahmen bzw. medizinischen Berichte führten jedenfalls nicht dazu, 
dass konkrete Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des MEDAS-Gutachtens 
erweckt wurden. Dementsprechend ist es nicht zu beanstanden, dass die 
Beschwerdegegnerin das genannte Gutachten vom 24. September 2018 und die 
ergänzende Stellungnahme vom 11. Juli 2019 als beweiskräftig angesehen und darauf 
abgestellt hat. Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer noch vor dem frühestmöglichen 
Rentenanspruch im Juli 2017 als vollumfänglich arbeitsfähig zu gelten hat. 

6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin den 
Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint, sich die angefochtene 
Verfügung vom 24. September 2019 mithin als rechtmässig erwiesen hat. Die Beschwerde 
erweist sich somit als unbegründet, weshalb sie vollumfänglich abzuweisen ist.

7. Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung 
und/oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein 
bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich und weitere Beweismassnahmen 
könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, kann auf die Abnahme 
weiterer Beweise in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 122 V 157 
E. 1d).

Mit dem voll beweiskräftigen MEDAS-Gutachten ist der medizinische Sachverhalt 
umfassend geklärt und von einer weiteren Begutachtung des Beschwerdeführers sind 
keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, sodass der diesbezügliche Antrag auf Einholung 
eines Gerichtsgutachtens in zulässiger Anwendung der antizipierten Beweiswürdigung 
abzuweisen ist. Das soeben Gesagte führt sodann dazu, dass auch die Aussage der als 
Zeugin einzuvernehmenden Internistin Dr. L.________ nicht zu einer anderen Beurteilung 
des Sachverhalts führen würde und am Ausgang des Verfahrens nichts ändern könnte, 
zumal das Wiedererlangen der 100%igen Arbeitsfähigkeit ab September 2019 unbestritten 

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Urteil S 2019 143

ist. Zu guter Letzt ist auch der Antrag des Beschwerdeführers auf Einholung einer Statistik 
der MEDAS Bern zu den in den letzten fünf Jahren attestierten Arbeitsfähigkeiten in 
polydisziplinären Gutachten in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung abzuweisen. Es 
würde jedenfalls für den vorliegenden Fall keinen relevanten Erkenntnisgewinn bedeuten, 
wenn bekannt wäre, welche Arbeitsunfähigkeiten die MEDAS Bern für die 
Beschwerdegegnerin attestiert hat. Diese Zahlen sind bereits deshalb uninteressant, weil 
nicht bekannt ist, welche Werte bei einer anderen, aus der Sicht des Beschwerdeführers 
neutralen Gutachterstelle zu erwarten wären. Ohne Vergleichsdaten sind die Daten eines 
einzelnen Begutachtungsinstituts nutzlos. Somit erübrigen sich Weiterungen hierzu. 
Schliesslich ist festzuhalten, dass der Beschwerdegegnerin auch keine Verletzung der 
Abklärungspflicht im Sinne von Art. 43 ATSG vorgehalten werden kann.

8. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von 
Fr. 800.– dem angefallenen Verfahrensaufwand angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht zuzusprechen.

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug 
von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

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Urteil S 2019 143

Zug, 22. Februar 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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