# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98a52369-3b3c-571a-857d-a0054a64e650
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-12-05
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 05.12.2016 200 2016 452
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-452_2016-12-05.pdf

## Full Text

200 16 452 UV
FUR/SAW/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 5. Dezember 2016

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiberin Winiger

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 31. März 2016 (E 1254/13 / 
3.841.13.9)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, UV/16/452, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1973 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
stürzte am 31. März 2012 während den Haushaltsarbeiten von einem Stuhl 
und zog sich dabei mehrere Verletzungen zu (Akten der Unfallversicherung 
[act. IIA] 1; 5; 26). Mit Unfallmeldung vom 16. Mai 2012 liess er den Unfall 
durch seine Arbeitgeberin, die C.________ GmbH, der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (SUVA bzw. Beschwerdegegnerin) melden 
(act. IIA 1). Am 11. Januar 2013 reichte die C.________ GmbH eine weite-
re Unfallmeldung ein und teilte mit, der Versicherte sei am 17. November 
2012 tätlich angegriffen worden und habe sich dabei Kopfverletzungen zu-
gezogen (Akten der Unfallversicherung [act. II] 1). 

Mit Verfügung vom 2. April 2013 (act. II 31) verneinte die SUVA ihre Leis-
tungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 17. November 2012 mit der 
Begründung, der Versicherte habe die einverlangten Unterlagen nicht ein-
gereicht; es sei daher davon auszugehen, dass kein Versicherungsschutz 
vorliege. Mit gleicher Begründung wies sie am 19. April 2013 auch das 
Leistungsbegehren in Bezug auf den Unfall vom 31. März 2012 ab (act. IIA 
27 S. 2). Diese Verfügung wurde mit dem Vermerk „Nicht abgeholt“ retour-
niert (act. IIA 31 S. 3). 

Gegen die Verfügung vom 2. April 2013 erhob der Versicherte am 3. Mai 
2013 (act. II 35) Einsprache. In der Folge gab ihm die SUVA mit Schreiben 
vom 19. Juli 2013 (act. II 43) Gelegenheit, die noch fehlenden Unterlagen 
einzureichen. Zudem teilte sie ihm – auf dessen Nachfrage hin – mit, dass 
in Bezug auf das Ereignis vom 31. März 2012 bereits mit leistungsabwei-
sender Verfügung vom 19. April 2013 entschieden wurde. Mit Eingabe vom 
30. August 2013 (act. II 44 S. 2) legte der Versicherte verschiedene Doku-
mente vor und erhob Einsprache gegen die Verfügung vom 19. April 2013. 
Auf diese Einsprache trat die SUVA unter Hinweis auf die abgelaufene Ein-
sprachefrist mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 11. März 2014 
(act. IIA 34) nicht ein. Ferner wies sie nach weiteren Abklärungen mit Ent-
scheid vom 31. März 2016 (act. II 70) die Einsprache vom 3. Mai 2013 ab. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, UV/16/452, Seite 3

Zur Begründung legte sie dar, es könne nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Versicherte vor dem 
Ereignis vom 17. November 2012 eine Arbeitstätigkeit aufgenommen habe; 
das Bestehen des Versicherungsschutzes sei zu verneinen.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 4. Mai 2016 Beschwerde. Er beantragt die Aufhebung des 
Einspracheentscheides vom 31. März 2016 und die Ausrichtung eines 
Taggeldes rückwirkend ab der Schadensmeldung. Eventualiter sei die An-
gelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

Mit Beschwerdeantwort vom 8. Juni 2016 schliesst die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, UV/16/452, Seite 4

ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 31. März 2016 (act. II 
70). Streitig und zu prüfen ist, ob für das Ereignis vom 17. November 2012 
Versicherungsdeckung durch die Beschwerdegegnerin besteht oder nicht.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Obligatorisch versichert nach dem Bundesgesetz über die Unfall-
versicherung vom 20. März 1981 (UVG; SR 832.20) sind die in der Schweiz 
beschäftigten Arbeitnehmer (Art. 1a Abs. 1 Teilsatz 1 UVG).

2.2 Die Versicherung beginnt an dem Tag, an dem der Arbeitnehmer 
aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder hätte antreten sollen, in je-
dem Falle aber im Zeitpunkt, da er sich auf den Weg zur Arbeit begibt 
(Art. 3 Abs. 1 UVG). Sie endet mit dem 30. Tag nach dem Tage, an dem 
der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufhört (Art. 3 Abs. 2 UVG).

2.3 Als Lohn im Sinne von Art. 3 Abs. 2 UVG gelten gemäss Art. 7 
Abs. 1 lit. b der Verordnung über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 
1982 (UVV; SR 832.202) u.a. Taggelder der obligatorischen Unfallversiche-
rung, der Militärversicherung, der Invalidenversicherung und jene der Kran-
kenkassen und privaten Kranken- und Unfallversicherer, welche die Lohn-
fortzahlung ersetzen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, UV/16/452, Seite 5

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221).

3.

3.1 Aufgrund der Akten ist erstellt, dass die Beschwerdegegnerin in 
Bezug auf das Unfallereignis vom 31. März 2012 keine Leistungen ausge-
richtet hat (act. IIA 27 S. 2; 34). Gestützt auf die Angaben des Beschwerde-
führers steht zudem fest, dass er vor diesem Unfall Krankentaggelder der 
D.________ AG erhalten hat und diese per 31. März 2012 eingestellt wur-
den (act. II 35 S. 2; Beschwerde S. 4 Ziff. 2). Dass er anschliessend andere 
lohndarstellende Taggelder im Sinne von Art. 7 Abs. 1 lit. b UVV bezog 
(vgl. E. 2.3 hiervor), ist den Akten nicht zu entnehmen. Streitig und zu prü-
fen ist demnach, ob der Beschwerdeführer in der Folge, mithin vor dem 
Ereignis vom 17. November 2012, seine Arbeitstätigkeit im Sinne von Art. 3 
Abs. 1 UVG wieder aufgenommen bzw. einen Lohnanspruch gehabt hat 
oder nicht.

3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe seine Arbeitstätigkeit 
ca. Mitte Oktober 2012 mit einem Umbauprojekt in … wieder aufgenom-
men. Dabei sei er für die Planung verantwortlich gewesen und habe das 
Projekt geleitet. Für diese Tätigkeit sei ihm als Arbeitnehmer von der 
C.________ GmbH einen Lohn ausgerichtet worden (vgl. Beschwerde S. 5, 
7 Ziff. 4 f.). Hierzu ist Folgendes auszuführen:

3.2.1 Zunächst gilt festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bis im Juni 
2015 am Stammkapital der C.________ GmbH mit einer Stammeinlage 
von Fr. 12'000.-- und seine Lebenspartnerin, E.________, mit einer solchen 
von Fr. 8'000.-- beteiligt waren und er jetzt einziger Gesellschafter ist (vgl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, UV/16/452, Seite 6

Auszug aus dem Handelsregisteramt des Kantons …). Zudem steht fest, 
dass die das Umbauprojekt betreffende Liegenschaft in … F.________, der 
Grossmutter von E.________, gehörte und sie diese zwischenzeitlich an 
ihre Enkelin E.________ übertragen hat. Gemäss den Angaben des Be-
schwerdeführers war geplant, in der Liegenschaft ein Studio einzubauen, 
welches auch als Büro genutzt werden kann; die C.________ GmbH sollte 
das Büro später beziehen (act. II 55; Beschwerde S. 8 Ziff. 6). 

3.2.2 Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Räumlichkeiten seien 
von der C.________ GmbH im Auftrag von F.________ umgebaut worden 
(Beschwerde S. 5 Ziff. 4), kann ihm nicht ohne weiteres gefolgt werden. 
Denn es liegen keine Unterlagen vor, die einen echtzeitlichen Auftrag von 
F.________ an die C.________ GmbH belegen. Die von F.________ am 
25. Februar 2014 (act. II 49 S. 2) erfolgte Auftragsbestätigung ändert daran 
nichts, wurde diese doch weit nach der angeblichen Auftragserteilung er-
stellt und steht zudem im Widerspruch zu den Ausführungen des Be-
schwerdeführers. So datierte F.________ den angeblichen Beginn der Pro-
jektplanung und Ausführung auf den 1. Oktober 2012, während der Be-
schwerdeführer angab, er habe die Arbeit Mitte Oktober 2012 aufgenom-
men (Beschwerde S. 5 Ziff. 4). Im Weiteren wurde weder in der Baubewilli-
gung vom 6. Februar 2014 (act. II 57) noch im Fachbericht Brandschutz 
vom 7. Oktober 2013 (act. II 58) oder in der Bewilligung für die Entwässe-
rung von Grundstücken vom 31. Januar 2014 (act. II 59) die C.________ 
GmbH erwähnt. Als Vertreter und Planer wurden namentlich der Be-
schwerdeführer und seine Lebenspartnerin aufgeführt. Nichts anderes ist 
einem Baugesuch vom 29. November 2012 (act. II 62) zu entnehmen, wel-
ches zusammen mit der Baubewilligung vom 6. Februar 2014 an einer Be-
sprechung zwischen den Parteien vom 9. Juni 2015 abgegeben wurde (vgl. 
Bericht vom 16. Juni 2015, act. II 55 S. 1). Ob dieses Baugesuch tatsäch-
lich zu diesem Zeitpunkt erstellt und der Gemeinde eingereicht wurde, ist 
jedoch fraglich. Dies weil sich die Baubewilligung vom 6. Februar 2014 auf 
ein Baugesuch vom 7. März 2013 bezieht und das eingereichte Baugesuch 
in den übrigen Baubewilligungsakten unerwähnt blieb. Zudem enthält es 
weder eine Gesuchsnummer noch ein Eingangsdatum bei der Gemeinde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dez. 2016, UV/16/452, Seite 7

Auch die vom Beschwerdeführer eingereichte Rechnung der Firma 
G.________ (act. II 69 S. 9), die Fotos der Umbauarbeiten (act. II 49 S. 3) 
oder die Offerten der verschiedenen Handwerker (act. II 65 f.) und der 
C.________ GmbH selbst (act. II 56) vermögen nicht mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit zu belegen, dass die C.________ GmbH von 
F.________ mit dem Umbauprojekt beauftragt wurde und der Beschwerde-
führer Mitte Oktober 2012 als Arbeitnehmer der C.________ GmbH seine 
Arbeitstätigkeit aufgenommen hat. Am 19. November 2012 (act. II 69 S. 9) 
stellte die Firma G.________ ihre Leistungen für zwei Muldenleerungen 
vom 8. und 9. November 2012 in Rechnung und versendete diese ohne 
Erwähnung der Firma C.________ GmbH direkt an F.________ und 
H.________. Es ist daher davon auszugehen, dass die Eheleute 
F.________ und H.________ Auftraggeber des Muldenservices waren. Die 
mit Schreiben vom 6. März 2014 (act. II 49) eingereichten Fotos der Um-
bauarbeiten (auf welchen der Beschwerdeführer zu erkennen sei) sind 
nicht datiert und können den Beginn der Arbeitstätigkeit des Beschwerde-
führers nicht belegen. Selbst wenn sich der Beschwerdeführer an den Um-
bauarbeiten beteiligte, kann daraus nicht abgeleitet werden, dass er diese 
Tätigkeiten als Arbeitnehmer der C.________ GmbH ausgeführt hat. Feh-
len doch – wie dargelegt – Anhaltspunkte, welche auf ein Auftragsverhält-
nis zwischen F.________ und der C.________ GmbH hinweisen. Vielmehr 
wäre diesfalls anzunehmen, dass es sich – entsprechend der Auffassung 
der Beschwerdegegnerin (Beschwerdeantwort S. 5 Ziff. 8.1) – um Gefällig-
keitsarbeiten gehandelt hat, ging es doch um die Liegenschaft der Gross-
mutter seiner Lebenspartnerin und letztlich um das Büro seiner eigenen 
Firma. In Bezug auf die Offerte der I.________ GmbH vom 2. Dezember 
2012 (act. II 65) ist festzuhalten, dass diese erst nach dem Unfall vom 17. 
November 2012 datiert ist und damit ebenfalls keine Arbeitstätigkeit des 
Beschwerdeführers vor dem Unfall nachweisen kann. Auch die Offerte 
„Haustüre in …“ von J.________ vom 12. November 2012 (act. II 66) ver-
mag nicht stichhaltig etwas anderes zu belegen, fehlt doch in den Akten 
insbesondere deren zweite Seite. Im Weiteren mutet es seltsam an, dass 
die C.________ GmbH am 12. November 2012 (act. II 56) F.________ und 
H.________ eine Offerte „Umbau Depot …“ unterbreitet haben soll. Dies 
einerseits weil die obgenannten Offerten der Handwerker zu diesem Zeit-
punkt noch gar nicht bekannt waren und nicht ersichtlich ist, auf welche 

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Grundlagen sich die Offerte stützt. Dies umso mehr, als gerade in Bezug 
auf die Position „Wände, Decken, Böden“ ein sehr genauer Kostenbetrag 
von Fr. 17'814.05 genannt wurde, während die übrigen Positionen (Arbeit, 
Küche inkl. Geräte, Elektrik, Sanitär und Eingangstür) einzig mit einem 
Pauschalbetrag kalkuliert wurden. Andererseits ist zu berücksichtigen, dass 
– gemäss den Behauptungen des Beschwerdeführers – bereits am 8. und 
9. November 2012 die ersten Räumungsarbeiten durchgeführt wurden 
(vgl. Rechnung der Firma G.________ vom 19. November 2012, act. II 69 
S. 9). Es ist daher unerklärlich, weshalb die C.________ GmbH gerade am 
12. November 2012 – mithin nach dem Beginn der ersten Arbeiten, aber 
noch bevor die eigentlichen Angebote der Handwerker eingegangen waren 
– eine Offerte ausgestellt haben soll. Ob die Offerte der C.________ GmbH 
tatsächlich am 12. November 2012 erstellt wurde, bleibt somit fraglich. 

3.2.3 Im Weiteren liegen hinsichtlich der Lohnangaben und dem Lohn-
fluss diverse Unstimmigkeiten vor. So wurde betreffend den Haushaltsun-
fall vom 31. März 2012 (vgl. Schadensmeldung vom 16. Mai 2012, act. IIA 
1) ein Bruttolohn in der Höhe von Fr. 7'000.-- angegeben, während hinsicht-
lich des Ereignisses vom 17. November 2012 (vgl. Schadensmeldung vom 
11. Januar 2013) – und damit einzig wenige Monate später – ein solcher 
von Fr. 8'000.-- geltend gemacht wurde. Diese Diskrepanz ist nicht nach-
vollziehbar und blieb vom Beschwerdeführer unbegründet. Zudem stimmen 
seine Angaben nicht mit dem Einzahlungsschein „Lohnzahlung November 
2012“ vom 12. Dezember 2012 überein, gemäss welchem die C.________ 
GmbH dem Beschwerdeführer einen Nettolohn in der Höhe von Fr. 8'000.-- 
ausgerichtet haben soll (act. II 64). Inwiefern ein Bruttolohn von Fr. 8'000.-- 
zu einem Nettolohn von Fr. 8'000.-- führen kann, ist nicht erklärbar. Weiter 
konnte der Beschwerdeführer nicht plausibel begründen, weshalb nur be-
züglich dem Monat November eine Lohnzahlung erfolgte, obwohl er 
gemäss seinen Angaben bereits ab Mitte Oktober 2012 wieder gearbeitet 
hat. Die diesbezüglichen Ausführungen und Begründungen in der Be-
schwerde (S. 7 Ziff. 5), mithin dass es sich bei der Lohnzahlung November 
2012 eigentlich um den Lohn ab Mitte Oktober bis zum 17. November 2012 
handle und dieser wegen einem Liquiditätsengpass erst nach Eingang ei-
ner Zahlung von F.________ in der Höhe von Fr. 100'000.-- habe ausge-
richtet werden können, überzeugen in keiner Art und Weise und wurden 

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nicht mit weiteren Unterlagen dokumentiert. Schliesslich vermag der Be-
schwerdeführer auch aus der undatierten Lohnabrechnung vom November 
2012 (Akten des Beschwerdeführers [act. I] 4), wonach er einen Bruttolohn 
von Fr. 9'355.75 erhalten haben soll, nichts zu seinen Gunsten ableiten. 
Die Beschwerdegegnerin hat einlässlich und stringent dargelegt (vgl. Be-
schwerdeantwort S. 6 f. Ziff. 8.4), dass dieses Dokument erst im Be-
schwerdeverfahren eingereicht wurde. Dies entspricht ohne weiteres den 
SUVA-Akten, so wurde insbesondere in einer Besprechung der Parteien 
vom 9. Juni 2015 explizit festgehalten, dass betreffend das Jahr 2012 keine 
Lohnabrechnungen vorliegen (act. II 55). Wäre tatsächlich ein Lohn für die 
Arbeiten im Oktober und November 2012 bezahlt und eine Lohnabrech-
nung ausgestellt worden, ist unverständlich, weshalb dieser Beleg nicht 
bereits früher der Beschwerdegegnerin zugestellt wurde. Hinzu kommt, 
dass die Lohnabrechnung November 2012 undatiert ist und weder mit der 
Lohnangabe in der Schadensmeldung vom 11. Januar 2013 (act. II 1), 
noch mit derjenigen auf dem Einzahlungsschein vom 12. Dezember 2012 
(act. II 64) übereinstimmt. Ferner wurde auf der Lohnabrechnung denn 
auch nicht darauf hingewiesen, dass es sich – wie der Beschwerdeführer 
behauptet (Beschwerde S. 7 Ziff. 5) – um einen halben Monatslohn Okto-
ber und um einen halben Monatslohn November 2012 handelt. Nach dem 
Ausgeführten ist vielmehr davon auszugehen, dass die Lohnabrechnung 
erst im Nachhinein – im Hinblick auf das laufende Verfahren – erstellt wur-
de. 

Schliesslich sind die Lohnangaben des Beschwerdeführers auch deshalb 
unglaubwürdig, weil der Beschwerdeführer gemäss den Lohnbescheini-
gungen der Jahre 2008 bis 2011 (act. II 14) noch nie einen Lohn in der 
Höhe von monatlich Fr. 7'000.-- oder von Fr. 8'000.-- erzielt hatte. Nichts 
anderes ist dem IK-Auszug zu entnehmen (act. II 17 S. 2). 

3.2.4 Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer 
geltend macht, er sei bis Mitte Oktober 2012 zu 100% arbeitsunfähig ge-
wesen (Beschwerde S. 4 Ziff. 2). Ein Arztzeugnis, welches diese Aussage 
belegt, hat er indessen nicht eingereicht. Demgegenüber ist dem Bericht 
von Dr. med. K.________, Facharzt für Anästhesiologie FMH, vom 13. Fe-
bruar 2013 (act. IIA 26) zu entnehmen, dass die Behandlung in Bezug auf 

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den Unfall vom 31. März 2012 seit dem 30. Juni 2012 abgeschlossen ist 
und die Unfallfolgen komplett ausgeheilt sind. Dass die Arbeitsunfähigkeit 
bis Mitte Oktober 2012 angedauert hat, ist demnach nicht erstellt.

3.3 Aus dem Dargelegten folgt, dass der Beschwerdeführer nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit vor dem Ereignis vom 17. November 
2012 eine Tätigkeit als Arbeitnehmer der C.________ GmbH aufgenom-
men und dafür effektiv eine Lohnzahlung erhalten hat. Die Beschwerde-
gegnerin hat demnach zu Recht ihre Leistungspflicht mangels Versiche-
rungsdeckung verneint. 

3.4 Nach dem Ausgeführten ist der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 31. März 2016 (act. II 70) nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobe-
ne Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist abzu-
weisen.

4.

4.1 Die Behörden und Angestellten des Kantons und der Gemeinden 
sind zur Mitteilung an die Staatsanwaltschaft verpflichtet, wenn ihnen in 
ihrer amtlichen Tätigkeit konkrete Verdachtsgründe für ein von Amtes
wegen zu verfolgendes Verbrechen bekannt werden (Art. 302 Abs. 2 der 
Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 [StPO; SR 
312.0] i.V.m. Art. 48 Abs. 1 des kantonalen Einführungsgesetzes zur 
Zivilprozessordnung, zur Strafprozessordnung und zur 
Jugendstrafprozessordnung vom 11. Juni 2009 [EG ZSJ; BSG 271.1]).

4.2 Das Verhalten des Beschwerdeführers ist möglicherweise 
strafrechtlich relevant. So reichte er der Vorinstanz und dem Gericht 
mehrere Unterlagen ein, bei welchen ein erheblicher Verdacht besteht, 
dass diese nicht zum angegebenen Zeitpunkt, sondern einzig im Hinblick 
auf das laufende Verfahren erstellt wurden (vgl. u.a. Baugesuch vom 29. 
November 2012, act. II 62; Offerte der C.________ GmbH vom 12. 
November 2012, act. II 56; undatierte Lohnabrechnung November 2012, 
act. I 4). Ferner ist nicht auszuschliessen, dass Behauptungen wie u.a. 
diejenige betreffend die Höhe des Bruttolohnes im Rahmen eines Lügen-

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konstrukts erfolgten. Die allenfalls in Frage kommenden Straftaten 
(versuchter Betrug; Art. 146 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 des Schweizerischen 
Strafgesetzbuches [StGB; SR 311.0] und Urkundenfälschung; Art. 251 
StGB) werden mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren bedroht, 
weshalb sich das Gericht vorbehält den Sachverhalt nach Rechtskraft des 
Urteils der Staatsanwaltschaft des Kantons …, …, von Amtes wegen zur 
Kenntnis zu bringen.

5.

5.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für den unter-
liegenden Beschwerdeführer noch für die obsiegende Beschwerdegegnerin 
ein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SUVA
- Bundesamt für Gesundheit 

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.