# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ef0a32de-a7e6-54a6-a977-9a5c6634e127
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.08.2009 C-1667/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1667-2009_2009-08-26.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-1667/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  A u g u s t  2 0 0 9

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Beat Weber, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

L._______, Deutschland,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-1667/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: IV-
Stelle)  mit  Verfügung  vom 13. Februar  2009  das  Leistungsbegehren 
von L._______ gestützt auf den Schlussbericht des RAD Rhone vom 
1. Dezember  2008  abgewiesen  hat,  da  keine  leistungsbegründende 
Invalidität vorliege;

dass  L._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführerin)  diese  Verfügung 
mit  Beschwerde vom 16. März  2009 beim Bundesverwaltungsgericht 
angefochten und unter Beilage diverser Dokumente die Zusprechung 
einer ganzen Rente beantragt hat;

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung 
mit  Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die  Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  zur  Beurteilung  von Be-
schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG 
zuständig ist;

dass die  IV-Stelle  eine Vorinstanz gemäss Art. 33  lit. d  VGG ist  und 
vorliegend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt;

dass  die  Beschwerdeführerin  im  Sinne  von  Art. 59  des  Bundesge-
setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist;

dass  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  eingereicht 
(Art. 60  ATSG  und  Art. 52  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 
1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  und  der 
einverlangte  Kostenvorschuss in  der  Höhe von Fr. 300.--  fristgerecht 
geleistet wurde und somit auf die Beschwerde einzutreten ist;

dass die IV-Stelle mit Vernehmlassung vom 21. Juli 2009 mit Verweis 
auf  die  Stellungnahme  von  Dr. med. A._______  des  medizinischen 
Dienstes der IV-Stelle vom 13. Juli 2009 beantragt hat, die Beschwer-
de sei gutzuheissen und die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, 
da aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten nicht bestätigt wer-
den könne,  dass lediglich eine temporäre Arbeitsunfähigkeit  bestehe 
und ferner insbesondere unklar sei, inwiefern die Beschwerdeführerin 
aus psychopathologischer Sicht eingeschränkt sei;

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dass  diese  Vernehmlassung  sowie  die  Stellungnahme  von 
Dr. med. A._______  der  Beschwerdeführerin  am  24. Juli  2009  zur 
Kenntnis zugestellt wurde;

dass  in  Übereinstimmung  mit  der  Stellungnahme  von 
Dr. med. A._______  festzustellen  ist,  dass  es  aufgrund  der  neu 
eingereichten Dokumente  unklar  ist,  ob der  Gesundheitszustand der 
Beschwerdeführerin  bisher  korrekt  gewürdigt  und zu  Recht  nur  eine 
temporäre Arbeitsunfähigkeit festgestellt wurde;

dass Dr. med. A._______ empfiehlt,  die Beschwerdeführerin  in Basel 
rheumatologisch und psychiatrisch abzuklären, um eine definitive Be-
urteilung vornehmen zu können;

dass  sich  das  Bundesverwaltungsgericht  dem  Vorschlag  von 
Dr. med. A._______  anschliesst,  eine  Begutachtung im obgenannten 
Sinn durchführen zu lassen;

dass der Sachverhalt somit im heutigen Zeitpunkt ungenügend festge-
stellt  ist  und  die  von  Dr. med. A._______  vorgeschlagenen 
Untersuchungen durchzuführen und auszuwerten sind;

dass das Bundesverwaltungsgericht daher nicht in der Lage ist,  auf-
grund der vorliegenden Akten einen Entscheid in der Sache zu fällen;

dass die Beschwerde daher in dem Sinn gutzuheissen ist, dass die an-
gefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache gestützt auf Art. 61 
Abs. 1 VwVG zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurückzuweisen ist, 
verbunden mit der Anweisung, den Sachverhalt mit den erforderlichen 
Berichten zu ergänzen, diese zu beurteilen und anschliessend in der 
Sache neu zu verfügen;

dass  keine  Verfahrenskosten  zu  erheben  sind  (Art. 63  Abs. 1  und  2 
VwVG) und der Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 300.-- nach Rechtskraft auf ein von ihr anzugeben-
des Konto zurückzuerstatten ist;

dass  der  obsiegenden  Beschwerdeführerin,  die  sich  nicht  anwaltlich 
vertreten liess und der auch sonst keine notwendigen und verhältnis-
mässig hohen Kosten entstanden sind, für das Beschwerdeverfahren 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  somit  keine  Parteientschädigung 
zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 

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und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird in dem Sinn gutgeheissen, dass die Verfügung 
vom 13. Februar 2009 aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung 
im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: For-
mular Zahladresse)

- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6,  6004 Luzern,  Beschwerde in  öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen gemäss den Art. 82 ff.,  90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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