# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b0a24ea7-b954-52e9-9226-5edee8b855f8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-05-06
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 06.05.2013 UV 2012/54
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-54_2013-05-06.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/54

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 30.08.2019

Entscheiddatum: 06.05.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 06.05.2013
Art. 24 UVG. Festlegung der Integritätseinbusse für eine Schädigung des 
Ellbogens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 
6. Mai 2013, UV 2012/54).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 6. Mai 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Reinhard Pitschmann Advokaturbüro Pitschmann & 

Santner, Schillerstrasse 4, AT-6800 Feldkirch,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Integritätsentschädigung

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Sachverhalt:

A.

A.a  A.___ war als Monteur bei der B.___ AG, tätig und dadurch bei der Suva 

unfallversichert, als er am 11. März 2009 beim Anheben eines Fensters eine ruckartige 

Drehbewegung machte und einen "Zwick" im rechten Ellbogen verspürte (UV-act. 1, 2). 

Am 19. März 2009 wurde im Landeskrankenhaus Hohenems bei diagnostizierter 

Bizepssehnenruptur rechts eine distale Refixation der Bizepssehne durchgeführt (UV-

act. 3). Die Suva ging von einer unfallähnlichen Körperschädigung aus und anerkannte 

ihre Leistungspflicht (UV-act. 5). Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie und 

Psychiatrie, diagnostizierte im Bericht vom 10. August 2009 eine sensible Radialläsion 

rechts (UV-act. 12). Dr. med. D.___, Arzt für Chirurgie und Sportmedizin, führte am 24. 

September 2009 eine offene Neurolyse des Nervus radialis sowie eine Revision, eine 

Tendolyse und Schraubenentfernung am rechten Ellbogen durch (UV-act. 18, 19, 21). 

Die Behandlung bei diesem Arzt wurde im April 2010 abgeschlossen (UV-act. 41, 51). 

Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis auf den 31. Mai 2010 (UV-act. 35). Die 

Invalidenversicherung übernahm eine Umschulung des Versicherten vom 19. April 2010 

bis 8. Oktober 2011 zum technischen Kaufmann (UV-act. 40, 47), welche er mit dem 

internen Diplom erfolgreich abschloss (UV-act. 76).

A.b  Mit Verfügung vom 6. März 2012 gewährte die Suva dem Versicherten gestützt auf 

eine Beurteilung von Kreisarzt Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie FMH (UV-act. 84f), 

für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Ereignis vom 11. März 2009 eine 

Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 7% und verneinte 

einen Rentenanspruch (IV-act. 90). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache 

(UV-act. 91), mit welcher mit Hinweis auf ein unfallchirurgisches Gutachten von Dr. 

F.___, Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, die Festsetzung der 

Integritätseinbusse beanstandet bzw. deren Neufestsetzung beantragt wurde, wies die 

Suva mit Einspracheentscheid vom 24. April 2012 ab (UV-act. 95).

B.  

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B.a  Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Dr. R. Pitschmann, Feldkirch, für den 

Versicherten am 29. Mai 2012 Beschwerde mit den Anträgen, es sei ein weiteres 

Sachverständigengutachten einzuholen bzw. es seien die vorliegenden Gutachten nach 

neuerlicher Untersuchung zu ergänzen; die Integritätseinbusse sei neu festzusetzen. 

Zur Begründung legte der Rechtsvertreter dar, dass das Gutachten von Dr. E.___ auf 

unrichtigen Angaben bzw. Missverständnissen gründen müsse. Der Beschwerdeführer 

leide nach wie vor an Dauerschmerzen. Es könne weder von einem gleichbleibenden 

Zustand noch von einer Verbesserung die Rede sein. Vielmehr sei eine 

Verschlechterung eingetreten. Aufgrund der Beeinträchtigung sei der 

Beschwerdeführer nahezu berufsunfähig, zumal ihm jegliche Tätigkeit, zu der er seine 

Hände einsetzen müsse, schwer falle. Er habe beispielsweise extreme Schmerzen beim 

Schreiben von Hand oder mit dem PC. Er habe ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe 

anschaffen müssen, zumal ihm ruckartig auszuführende Bewegungen beim Schalten 

eines Getriebes unmöglich geworden seien. Er habe sogar sein Hobby als 

Sportschütze aufgeben müssen, zumal ihm das Halten und Abfeuern eines Gewehrs 

nicht mehr möglich seien. Er habe ständig stechende Schmerzen im Arm. Von Dr. 

D.___ sei er dahingehend aufgeklärt worden, dass die Sehne rund um den Knochen 

gewachsen sei und sich nicht sämtliche Nervenfunktionen wieder zurückgebildet 

hätten. Die Nerven würden allerdings teilweise frei liegen, was zu einer erheblichen 

Verschlechterung bzw. stechenden Schmerzen führe. Entgegen den Feststellungen im 

angefochtenen Entscheid würden gerade repetitive Manöver zu Beschwerden führen. 

Damit sei auch zu erklären, weshalb sein Griff beim Heben des 5 kg schweren 

Backsteines gut gewesen sei, zumal es sich um einen einmaligen Zugriff gehandelt 

habe. Zudem seien seit der Untersuchung durch Dr. med. G.___, Facharzt FMH für 

Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie, Altstätten, vom 6. Dezember 2011 massive 

Verschlechterungen aufgetreten. Zur endgültigen Beurteilung sei zumindest die 

Ergänzung des Gutachtens von Dr. G.___ erforderlich bzw. wäre der Sachverständige 

Dr. E.___ zur Ergänzung seines Gutachtens aufzufordern (act. G 1).

B.b  Auf ein Schreiben des zuständigen Abteilungspräsidenten des 

Versicherungsgerichts vom 6. Juni 2012 (act. G 2) äusserte sich der Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers am 11. Juni 2012 zur Rechtzeitigkeit der Beschwerde (act. G 

3). Diese wurde ihm in der Folge schriftlich bestätigt (act. G 4).

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B.c  In der Beschwerdeantwort vom 30. August 2012 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Sie 

führte unter anderem aus, die Beschwerdeschrift vom 29. Mai 2012 weise keine 

handschriftliche Unterzeichnung auf, und dem Gericht sei keine Vertretungsvollmacht 

des Beschwerdeführers eingereicht worden. Auf die Beschwerde könne daher nicht 

eingetreten werden. Zur materiellen Begründung verwies sie auf die Darlegungen im 

angefochtenen Entscheid und hielt unter anderem fest, dass die kreisärztliche 

Beurteilung vom 20. Januar 2012 volle Beweiskraft geniesse. Indizien, welche gegen 

ihre Zuverlässigkeit sprechen würden, lägen nicht vor. Massgebend sei allein der 

kreisärztlich festgestellte, objektive medizinische Endzustand vom Januar 2012. Die 

subjektiven Beschwerdeangaben in der Beschwerdeschrift seien irrelevant.

B.d  Am 4. September 2012 wies der Abteilungspräsident darauf hin, dass die 

Beschwerdeschrift eine Unterschrift aufweise und den gesetzlichen Anforderungen 

genüge. Auch eine Vertretungsvollmacht liege vor (act. G 8).

B.e  Mit Replik vom 24. September 2012 bestätigte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers seine Anträge und Ausführungen. Der ursächliche Arbeitsunfall und 

der daraus resultierende Körperschaden seien dazu geeignet, eine Berufsunfähigkeit 

des Beschwerdeführers herbeizuführen. Nach Ansicht des Beschwerdeführers hätten 

die schweren Dauerfolgen nicht entsprechend Niederschlag in die Einstufung/

Bewertung gefunden. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, wie eine solch schwere 

Verletzung mit weitreichenden Folgen mit 7% eingestuft werden könne.

B.f Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 11).

Erwägungen:

1. 

Streitig ist, ob dem Beschwerdeführer als Folge des Ereignisses vom 11. März 2009 

eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von mehr als 7% 

auszurichten ist. Hinsichtlich der Verneinung des Rentenanspruchs erwuchs die 

Verfügung vom 6. März 2012 unangefochten in Rechtskraft. Soweit der 

Beschwerdeführer in diesem Verfahren eine Berufsunfähigkeit (vgl. act. G 1 und 10) 

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geltend machen lässt und damit implizit eine Berentung anspricht, kann darauf nicht 

eingetreten werden. Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen 

Einspracheentscheid (E. 2) die rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens eines 

natürlichen und adäquaten Unfallkausalzusammenhangs und der Bemessung von 

Integritätsentschädigungen zutreffend dar; darauf ist zu verweisen.

2.   

2.1 Am 9. September 2009 erklärte der Beschwerdeführer dem Suva-Mitarbeiter unter 

anderem, er sei Präsident eines Schützenvereins. In der Woche komme es zweimal vor, 

dass er verschiedene Arbeiten von zu Hause aus erledigen müsse. Er schiesse 

natürlich auch. Dies sei seit dem Unfall nicht möglich (UV-act. 15 S. 2). Im 

unfallchirurgischen Gutachten vom 25. Juni 2010 kam Dr. F.___ zum Schluss, für einen 

nicht versorgten peripheren Bizepssehnenriss sowie für Streckdefizite bis 0/30 Grad 

seien 10% Armwertminderung vorgesehen (Hinweis auf einschlägige medizinische 

Literatur). Die Bizepssehne sei genäht worden und funktioniere nicht ideal, aber sie 

funktioniere. Am Ellbogen bestehe ein Streckdefizit von 0/10 Grad. Er schätze deshalb 

die Armwertminderung auf 12%. Für den Ausfall des Hautastes des Speichennervs 

seien "eventuell 5% Armwertminderung" vorgesehen (Hinweis auf medizinische 

Literatur). Er schätze die Armwertminderung mit 3% ein, da der Nerv nicht komplett 

ausgefallen sei. Aufgrund der Befunde bestehe unter Berücksichtigung der Gliedertaxe 

der AUVB eine Minderung der Gebrauchsfähigkeit des rechten Ellbogens von 15% vom 

Wert eines Armes. Dies ergebe eine Invalidität von 10.5% (UV-act. 91 Beilage).

2.2 Dr. G.___, Facharzt FMH für Neurologie und für Psychiatrie/Psychotherapie, 

diagnostizierte im Untersuchungsbericht vom 6. Dezember 2011 eine traumatische 

Läsion des N. radialis rechts. Es bestünden weiterhin neuralgieforme Schmerzen im 

Versorgungsbereich des N. radialis rechts. Es lägen keine sicheren Paresen und eine 

leichte Besserung des elektrophysiologischen Befundes vor. Leichte Tätigkeiten ohne 

Krafteinsatz der rechten Hand und des Armes seien vollschichtig möglich, z.B. eine 

Bürotätigkeit. Aufgrund der Unfallfolgen sei der Beschwerdeführer bei Tätigkeiten mit 

Krafteinsatz der rechten Hand aufgrund induzierbarer, bewegungsabhängiger 

Schmerzen deutlich eingeschränkt (UV-act. 75). Die IV bestätigte am 7. Dezember 

2011, dass es dem Beschwerdeführer bei Verwertung der erworbenen beruflichen 

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Kenntnisse (technischer Kaufmann) zumutbar sei, ein rentenausschliessendes 

Erwerbseinkommen zu erzielen (IV-act. 76). Die ärztliche Abschlussuntersuchung durch 

Suva-Arzt Dr. E.___ ergab gemäss Bericht vom 20. Januar 2012 die Diagnose eines 

distalen Bizepssehnenabrisses rechts mit verbliebener Belastungs- und diskreter 

Bewegungseinschränkung sowie Nervus radialis Hyposensibilität peripher ohne 

motorische Einschränkung neurologisch. Die subjektiven Angaben würden mit den 

objektiven Befunden korrelieren, wobei die Kraftentfaltung sowohl bei gezielter 

Faustschlusskraftmessung als auch beim Griff zum Heben des 5 kg schweren 

Backsteins gut gelinge und vor allem ab 20 Grad die endphasische, relativ elastische 

Streckhemmung Beschwerden verursache. Es seien keine weiteren medizinischen 

Massnahmen vorhanden, die zu einer wesentlichen Verbesserung des Zustands führen 

würden. Das Rückfallmelderecht bleibe gewahrt. Die Zumutbarkeit sei eingeschränkt 

für repetitive, vor allem belastende Umwendbewegungen, aber auch für Aussetzen an 

Vibrationen und hämmernde Einflüsse. Vollschichtige Tätigkeiten bis mittelschwer 

seien zumutbar (UV-act. 84). Den unfallbedingten Integritätsschaden schätzte der Arzt 

gleichentags auf 7% (UV-act. 85).

3.   

3.1 Zum unfallchirurgischen Gutachten von Dr. F.___ vom 25. Juni 2010 ist vorab 

festzuhalten, dass es sich nicht mit der Frage des Integritätsschadens nach 

schweizerischen Recht befasst, sondern gestützt auf eine Gliedertaxe eine Invalidität 

von 10.5% festlegt. Letzteres bildet wie erwähnt (E. 1) nicht Thema des vorliegenden 

Verfahrens. Im Weiteren erscheint das Gutachten Dr. F.___ insofern nicht mehr aktuell, 

als konkret der objektive medizinische Endzustand im Zeitpunkt der Prüfung des 

Integritätsschadens (Januar 2012; UV-act. 84f) zu klären ist. Die Schwere des 

Integritätsschadens wird nach dem medizinischen Befund beurteilt. Bei gleichem 

medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird 

abstrakt und egalitär bemessen. Die Integritätsentschädigung der Unfallversicherung 

unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit welcher der 

immaterielle Nachteil individuell unter Würdigung der besonderen Umstände bemessen 

wird. Im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht lassen sich 

ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage 

allgemein gültige Regeln zur Bemessung des Integritätsschadens aufstellen. Spezielle 

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Behinderungen der Betroffenen durch den Integritätsschaden bleiben dabei 

unberücksichtigt. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den 

besonderen Umständen des Einzelfalles ab. Auch geht es bei ihr nicht um die 

Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der 

Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren 

ausser Acht zu lassen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2011, 8C_812/2010, 

E. 6.2 mit Hinweis auf BGE 133 V 224 E. 5.1 und 115 V 147 E. 1).

3.2 Ausgehend von Suva-Tabelle 1 berücksichtigte Dr. E.___ analogieweise, dass eine 

Ellbogenbeweglichkeit von 0-90-135 Grad 10% Integritätsschaden ergäbe. Beim 

Beschwerdeführer sei die Beweglichkeit 0-20-135 Grad. Bei freier Supination und 

Pronation, welche jedoch bei repetitiven Manövern beschwerdehaft sei, und bei 

eingeschränkter Kraft, welche trotzdem M5 sei, seien 5% geschuldet und 

gerechtfertigt. Hinzu komme die Gefühlsstörung, welche isoliert keine 

Integritätsentschädigung begründen würde, aber mit einem Zuschlag von 2% 

berücksichtigt werde (UV-act. 85). Anhaltspunkte für eine Unrichtigkeit dieser 

Einschätzung bzw. eine auf falschen Grundlagen beruhende Ermessensausübung 

lassen sich den Akten nicht entnehmen. Die von Dr. F.___ im Juni 2010 mit 0/10/135° 

festgestellte Ellbogenbeweglichkeit rechts (UV-act. 91 Beilage S. 8) gibt nicht den 

Zustand im Januar 2012 wieder und weicht im Übrigen nur geringfügig von den von Dr. 

E.___ mit 0/20/135° angegebenen Werten ab. Für den von ihm geäusserten Verdacht, 

dass die Diagnose der Sachverständigen unrichtig bzw. unvollständig sei und objektive 

Tatsachen ausser Acht gelassen worden seien (act. G 10 S. 2), vermag der 

Beschwerdeführer keine konkreten Indizien bzw. ärztliche Berichte, welche solche 

Tatsachen bestätigen würden, zu liefern. Wenn er einwenden lässt, dass gerade 

repetitive Manöver zu Beschwerden führen würden (act. G 1), so ist darauf 

hinzuweisen, dass dies explizit auch von Dr. E.___ so berücksichtigt worden war (UV-

act. 85). Gegenüber diesem Arzt hatte der Beschwerdeführer anlässlich der 

Untersuchung vom 20. Januar 2012 angegeben, die Gefühlsstörungen im Vorderarm 

seien leicht besser geworden. Im Weiteren gab er eine gewisse Krafteinschränkung 

und Schmerzen im Bereich des Ellbogens an und bestätigte, dass er seine 

Freizeittätigkeit als Schütze habe umstellen müsse und jetzt eine Pistole mit links 

hantiere. Sodann erwähnte er, dass er ein Auto mit automatischem Getriebe 

angeschafft habe, da ihm die Schaltvorgänge Mühe bereiten würden (UV-act. 84 S. 2). 

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Diese bereits anlässlich der Untersuchung durch Dr. E.___ vorgebrachten Umstände 

lässt der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren wiederholen und neu geltend 

machen, dass sich der Zustand seit der Untersuchung durch Dr. G.___ im Dezember 

2011 - dieser vermerkte unter anderem eine leichte Besserung des 

elektrophysiologischen Befundes und des Taubheitsgefühls (UV-act. 75 S. 2 und 3) -  

massiv verschlechtert habe (act. G 1). Dies, nachdem noch in der Einsprache vom 

5. April 2012 von einer Verschlechterung nicht die Rede war (UV-act. 91). Hierzu ist 

festzuhalten, dass vorliegend die tatsächlichen Verhältnisse bis zum Datum des 

angefochtenen Entscheids (24. April 2012) zu prüfen sind. Konkrete Anhaltspunkte 

dafür, dass sich die medizinischen Verhältnisse im rechten Ellbogen in der Zeit von 

Januar bis April 2012 verschlechtert hätten, lassen sich den Akten nicht entnehmen. 

Jedenfalls fehlt es an ärztlichen Berichten, die solches bestätigen würden. Im Übrigen 

ist festzuhalten, dass die Integritätsentschädigung bei nicht voraussehbarer 

nachträglicher Verschlimmerung einer Revision bzw. einer nachträglichen Erhöhung 

zugänglich ist (SZS 1988, 274).

4.   

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 24. April 2012 abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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