# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed6811ba-26d6-5ca3-ab3b-2d7c499acb8c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-09
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 09.10.2025 ZK2 2024 13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2024-13_2025-10-09.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 9. Oktober 2025
ZK2 2024 13

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Jonas Rüegg,
Kantonsrichter Veronika Bürgler Trutmann und Pius Kistler,
Gerichtsschreiber Noah Thurnherr.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegner und Berufungsführer,

gegen

B.________,
Gesuchstellerin und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin C.________,

sowie

1. D.________,
Weiterer Verfahrensbeteiligter,

2. E.________,
Weitere Verfahrensbeteiligte,
beide vertreten durch Rechtsanwältin F.________,

Kantonsgericht Schwyz 2

betreffend vorsorgliche Massnahmen
(Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March 
vom 8. Februar 2024, ZES 2022 351);-

hat die 2. Zivilkammer,

Kantonsgericht Schwyz 3

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Die Parteien heirateten am ________ und sind die Eltern der Kinder 
D.________ und E.________ (Vi-act. 1, KB 3). Seit dem 1. Februar 2019 leben 
die Parteien getrennt (Vi-act. 1, KB 6, Ziffer 1). Die Berufungsgegnerin reichte 
am 17. Mai 2019 beim Einzelrichter am Bezirksgericht March ein Eheschutzge-
such ein (Vi-act. 1, KB 5). Die Parteien unterzeichneten am 25. August 2019 
eine aussergerichtliche Vereinbarung (Vi-act. 1, KB 6), weshalb der Einzelrich-
ter das Verfahren mit Verfügung vom 8. April 2020 zufolge Rückzugs/Vergleichs 
abschrieb (Vi-act. 1, KB 7).

a) Zwischen den Parteien wurde zu einem dem Kantonsgericht nicht be-
kannten Zeitpunkt das Scheidungsverfahren vor dem Einzelrichter am Bezirks-
gericht March hängig gemacht (ZEO 22 71; vgl. Vi-act. 11 und 13). Am 13. Juli 
2022 reichte die Gesuchstellerin beim Einzelrichter am Bezirksgericht March 
ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen ein und stellte – soweit vorliegend 
noch relevant – folgende Anträge (Vi-act. 1):

[…]

3.1 Die Obhut über D.________ und E.________ sei der Mutter zuzu-
teilen.

3.2 Dem Vater sei ein angemessenes Besuchs- und Ferienrecht ein-
zuräumen.

3.3 Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, für D.________ und 
E.________ monatliche, nach Durchführung des Beweisverfahrens 
zu beziffernde Beiträge an ihren Unterhalt zu zahlen, zuzüglich all-
fälliger gesetzlicher und vertraglicher Familienzulagen, zahlbar je-
weils im Voraus auf den Ersten des Monats und ab Verfall zu 5% 
verzinslich.

3.4 Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, sich zur Hälfte an ausseror-
dentlichen Kosten für D.________ und E.________ (z.B. für Zahn-
korrekturen, Zahnarztkosten, schulische Fördermassnahmen etc.) 
nach Vorlage entsprechender Rechnungen zu beteiligen, soweit 

Kantonsgericht Schwyz 4

nicht Dritte, insbesondere Versicherungen, für diese Kosten auf-
kommen.

4. […]

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Barausla-
gen und Mehrwertsteuer) zulasten des Gesuchsgegners.

Mit Gesuchsantwort vom 18. August 2022 stellte der Gesuchsgegner – soweit 
vorliegend noch relevant – folgende Anträge (Vi-act. 9):

[…]

4.2. Dem Gesuchsgegner / Kindsvater sei die alleinige Obhut für 
D.________ und E.________ zuzuteilen;

4.3. Der Gesuchstellerin sei ein Besuchs- und Ferienrecht im bisherigen 
Umfang einzuräumen. Die Gesuchstellerin ist für berechtigt zu er-
klären, die Kinder D.________ und E.________ auf eigene Kosten 
zu sich oder mit sich auf Besuch und in die Ferien zu nehmen und 
zwar:

- jeweils vom Donnerstabend 18.00 Uhr bis Freitagmorgen 
ca. 07:30 Uhr

- sowie vom Samstagabend 18.00 Uhr bis Sonntagabend 
19.00 Uhr.

Es sei festzustellen, dass die Kinder jeweils am G.________(Ort) 
übergeben werden.

4.4. Die Gesuchstellerin sei zu nachfolgenden Unterhaltszahlungen zu 
verpflichten, zahlbar jeweils im Voraus auf den Ersten des Monats 
und ab Verfall zu 5% verzinslich.

- Barunterhalt für D.________: CHF 1’512.50;
- Barunterhalt für E.________: CHF 3’025.00
- Betreuungsunterhalt für D.________: CHF 1’178.50
- Betreuungsunterhalt für E.________: CHF 1’178.50
- Ehelicher / persönlicher Unterhalt CHF 2’779.00
- Weiterbildung: CHF    250.00
- Unterhalt Liegenschaft H.________: CHF 5’000.00 
pro Jahr;

4.5. Die Gesuchstellerin sei zu verpflichten, dem Ehemann die Kinder-
zulagen weiterzuleiten.

Kantonsgericht Schwyz 5

4.6. Die Gesuchstellerin sei zu verpflichten, sämtliche ausserordentli-
chen Kosten für D.________ und E.________ alleine zu überneh-
men;

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchstel-
lerin / Ehefrau.

Der Einzelrichter ordnete am 20. Oktober 2022 für die Kinder eine Prozessbei-
standschaft an (Vi-act. 13). Am 22. März 2023 fand die Kinderanhörung von 
D.________ statt (Vi-act. 19) und am 3. April 2023 die Parteibefragung (Vi-
act. 24).

Die Kindesvertreterin stellte mit Eingabe vom 1. September 2023 – soweit vor-
liegend noch relevant – folgende Anträge (Vi-act. 34):

[…]

2. Die Kinder D.________ und E.________ seien unter die alternie-
rende Obhut der Parteien zu stellen. Es sei als zivilrechtlicher Wohn-
sitz der Kinder der Wohnsitz des Gesuchsgegners festzulegen.

3. Die persönliche Betreuung der Kinder D.________ und E.________ 
sei für die Dauer des Getrenntlebens bis zur Scheidung wie folgt zu 
regeln:

Betreuung durch die Gesuchstellerin
Die Gesuchstellerin sei für berechtigt zu erklären, die beiden Kinder 
von Mittwochabend, 18.00 Uhr, bis Samstagmorgen, 9.00 Uhr, und 
von Sonntagmorgen, 9.00 Uhr, bis Sonntagabend, 18.00 Uhr, zu 
betreuen.

Betreuung durch den Gesuchsgegner
Der Gesuchsgegner sei für berechtigt zu erklären, die beiden Kinder 
von Sonntagabend, 18.00 Uhr, bis Mittwochabend, 18.00 Uhr, und 
von Samstagmorgen, 9.00 Uhr, bis Sonntagmorgen, 9.00 Uhr, zu 
betreuen.

Ferien
Die Gesuchstellerin sei für berechtigt zu erklären, die Kinder 
während fünf Wochen Ferien zu sich und mit sich in die Ferien zu 

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nehmen. Der Gesuchsgegner sei für berechtigt zu erklären, die Kin-
der in der übrigen Ferienzeit zu betreuen. Die Parteien seien zu ver-
pflichten, das Ferienbesuchsrecht zwei Monate im Voraus abzu-
sprechen, wobei in Jahren mit gerader Jahreszahl der Gesuchstel-
lerin und in Jahren mit ungerader Jahreszahl dem Gesuchsgegner 
das Vorrecht bezüglich des Ferienzeitraums zukommt.

Feiertage
Die Gesuchstellerin sei für berechtigt zu erklären, die beiden Kinder 
in Jahren mit gerader Jahreszahl an Pfingsten (Freitag vor Pfings-
ten, 18.00 Uhr, bis Pfingstmontag, 18.00 Uhr), vom 25.12., 
12.00 Uhr, bis 26.12., 18.00 Uhr, und vom 31.12., 9.00 Uhr, bis 
02.01., 18.00 Uhr, zu betreuen. Der Gesuchsgegner sei berechtigt 
zu erklären, die beiden Kinder in Jahren mit gerader Jahreszahl an 
den übrigen Feiertagen zu betreuen.

Die Gesuchstellerin sei für berechtigt zu erklären, die beiden Kinder 
in Jahren mit ungerader Jahreszahl an Ostern (Gründonnerstag, 
18.00 Uhr, bis Ostermontag, 18.00 Uhr), über Auffahrt (Mittwoch vor 
Auffahrt, 18.00 Uhr, bis zum darauffolgenden Sonntag, 18.00 Uhr), 
am Nationalfeiertag (01.08., 9.00 Uhr, bis 02.08., 9.00 Uhr) und vom 
24.12., 9.00 Uhr, bis 25.12., 12.00 Uhr zu betreuen. Der Gesuchs-
gegner sei berechtigt zu erklären, die beiden Kinder in Jahren mit 
ungerader Jahreszahl an den übrigen Feiertagen zu betreuen.

Weitergehende oder abweichende Betreuungsregelungen nach ge-
genseitiger Absprache der Parteien seien vorzubehalten.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 7.7 % MwSt.) 
der Parteien.

Die Gesuchstellerin nahm am 25. September 2023 Stellung zur Eingabe der 
Kindesvertreterin und der Parteibefragung, wobei sie ihre Anträge – soweit vor-
liegend noch relevant – teilweise wie folgt änderte (Vi-act. 36):

3.1 Die Kinder D.________ und E.________ seien unter die alternie-
rende Obhut der Eltern zu stellen und ihr Wohnsitz sei beim Vater 
festzulegen.

3.2 Die Gesuchstellerin sei zu berechtigen und zu verpflichten, die ge-
meinsamen Kinder je zur Hälfte und auf eigene Kosten wie folgt zu 
betreuen:

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- Jede gerade Kalenderwoche jeweils von Mittwoch, 18.00 Uhr, 
bis Montag, Schulbeginn bzw. 08.00 Uhr;

- jede ungerade Kalenderwoche von Mittwoch, 18.00 Uhr, bis 
Freitag, 18.00 Uhr;

- während der Hälfte der Feiertage;
- während der Hälfte der Schulferien, wobei das Ferienrecht 

mindestens drei Monate im Voraus zwischen den Eltern ab-
zusprechen ist, und, sollten sie keine Einigung erzielen kön-
nen, in Jahren mit ungerader Jahreszahl der Mutter und in 
Jahren mit gerader Jahreszahl dem Vater das Entschei-
dungsrecht zukommen soll.

In der übrigen Zeit seien die Kinder vom Vater auf eigene Kosten zu 
betreuen.

3.3 Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, für D.________ und 
E.________ monatliche, nach Durchführung des Beweisverfahrens 
zu beziffernde Beiträge an ihren Unterhalt zu zahlen, zuzüglich all-
fälliger gesetzlicher und vertraglicher Familienzulagen, zahlbar je-
weils im Voraus auf den Ersten des Monats und ab Verfall zu 5% 
verzinslich.

3.4 Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, sich zur Hälfte an ausseror-
dentlichen Kosten für D.________ und E.________ (z.B. für Zahn-
korrekturen, Zahnarztkosten, schulische Fördermassnahmen etc.) 
nach Vorlage entsprechender Rechnungen zu beteiligen, soweit 
nicht Dritte, insbesondere Versicherungen, für diese Kosten auf-
kommen.

4. Alle anderslautenden Anträge des Gesuchsgegners und der Kindes-
vertreterin seien abzuweisen.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Barausla-
gen und Mehrwertsteuer) zulasten des Gesuchsgegners.

Aufforderungsgemäss reichten die Parteien am 13. Dezember 2023 (Beru-
fungsgegnerin, Vi-act. 45) bzw. am 8. Januar 2024 (Berufungsführer, Vi-
act. 48) weitere Unterlagen ein.

Am 8. Februar 2024 verfügte der Einzelrichter am Bezirksgericht March – so-
weit vorliegend noch relevant – Folgendes (angef. Verfügung):

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[…]

4. Die gemeinsamen Kinder D.________ und E.________ werden für 
die Dauer der vorsorglichen Massnahmen unter die alternierende 
Obhut der Parteien gestellt. Ihr Wohnsitz befindet sich beim Ge-
suchsgegner/Vater.

5. 5.1 Die Gesuchstellerin/Mutter betreut die Kinder D.________ 
und E.________ wie folg:

- jede gerade Kalenderwoche jeweils von Mittwoch, 18.00 Uhr, 
bis Montag, Schulbeginn bzw. 08.00 Uhr;

- jede ungerade Kalenderwoche von Mittwoch, 18.00 Uhr, bis 
Freitag, 18.00 Uhr;

- während jährlich sechs Schulferienwochen, wobei das Feri-
enrecht mindestens drei Monate im Voraus zwischen den El-
tern abzusprechen ist, und, sollten sie keine Einigung erzielen 
können, in Jahren mit gerader Jahreszahl der Gesuchstel-
lerin/Mutter und in Jahren mit ungerader Jahreszahl dem Ge-
suchsgegner/Vater das Entscheidungsrecht zukommt;

- in Jahren mit gerader Jahreszahl:
- an Pfingsten von Freitag vor Pfingsten, 18.00 Uhr, bis 

Pfingstmontag, 18.00 Uhr;
- an Weihnachten vom 23. Dezember, 18.00 Uhr, bis 

zum 25. Dezember, 10.00 Uhr;
- an Neujahr vom 1. Januar, 10.00 Uhr, bis 2. Januar, 

10.00 Uhr;
- in Jahren mit ungerader Jahreszahl:

- an Ostern von Gründonnerstag, 10.00 Uhr, bis Oster-
montag, 18.00 Uhr;

- an Weihnachten vom 25. Dezember, 10.00 Uhr, bis 
zum 26. Dezember, 18.00 Uhr;

- an Neujahr vom 31. Dezember, 10.00 Uhr, bis 1. Ja-
nuar, 10.00 Uhr.

5.2 Der Gesuchsgegner/Vater betreut D.________ und 
E.________ in der übrigen Zeit, in welcher die Kinder nicht durch 
die Gesuchstellerin/Mutter betreut werden.

6. Die Gesuchstellerin/Mutter wird verpflichtet, dem Gesuchsgeg-
ner/Vater an den Unterhalt von D.________ für die Dauer der vor-
sorglichen Massnahmen monatlich im Voraus folgende Kinderunter-
haltsbeiträge (Kinderzulagen eingeschlossen) zu bezahlen:

6.1 Phase I ab Vollstreckbarkeit des Entscheids bis 31.07.2024
- Fr. 1’630.00 (Fr. 466.00 Barunterhalt und Fr. 1’164.00 

Betreuungsunterhalt);

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6.2 Phase II ab 01.08.2024 für die weitere Dauer des Getrennt-
lebens
- Fr. 648.00 (Barunterhalt).

7. Die Gesuchstellerin/Mutter wird verpflichtet, dem Gesuchsgeg-
ner/Vater an den Unterhalt von E.________ für die Dauer der vor-
sorglichen Massnahmen monatlich im Voraus folgende Kinderunter-
haltsbeiträge (Kinderzulagen eingeschlossen) zu bezahlen:

7.1 Phase I ab Vollstreckbarkeit des Entscheids bis 31.07.2024
- Fr. 1’630.00 (Fr. 466.21 Barunterhalt und Fr. 1’164.00 

Betreuungsunterhalt);
7.2 Phase II ab 01.08.2024 für die weitere Dauer des Getrennt-

lebens
- Fr. 560.00 (Barunterhalt).

8. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsgegner für die 
Dauer der vorsorglichen Massnahmen an seinen persönlichen Un-
terhalt monatlich im Voraus folgende Unterhaltsbeiträge zu bezah-
len:

8.1 Phase I ab Vollstreckbarkeit des Entscheids bis 31.07.2024
- Fr. 303.00;

8.2 Phase II ab 01.08.2024 für die weitere Dauer des Getrennt-
lebens
- Fr. 916.00.

9. Die vorstehenden Unterhaltsregelungen basieren auf folgenden fi-
nanziellen Verhältnissen:

9.1 bis 31.07.2024
Einkommen (mtl., netto) Bedarf

Gg/V Fr. 185.00 Fr. 2’513.00

Gs/M Fr. 8’964.00 Fr. 4’116.00

D.________ Fr. 200.00 (KiZu) Fr. 1’006.00

E.________ Fr. 200.00 (KiZu) Fr. 1’006.00

9.2 ab 01.08.2024
Einkommen (mtl., netto) Bedarf

Gg/V Fr. 3’350.00 Fr. 2’888.00

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Gs/M Fr. 8’964.00 Fr. 4’266.00
D.________ Fr. 200.00 (KiZu) Fr. 1’206.00
E.________ Fr. 200.00 (KiZu) Fr. 1’006.00

10. Die Gerichtskosten von Fr. 12’653.10, bestehend aus der Ent-
scheidgebühr von Fr. 4’000.00 und den Kosten für die Vertretung 
der Kinder von Fr. 8’653.10 (inkl. Auslagen & MwSt.), werden den 
Parteien je zur Hälfte, mithin zu je Fr. 6’326.55, auferlegt.

11. Die Parteientschädigungen werden gegenseitig wettgeschlagen.

[…]

b) Dagegen erhob der Gesuchsgegner (nachfolgend Berufungsführer) am 
26. Februar 2024 Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):

1. Es seien Dispositivziffer 4-11 der Verfügung des Bezirksgerichts 
March vom 8. Februar 2024 aufzuheben.

2. Die Kinder D.________ und E.________ seien unter der alleinigen 
Obhut des Berufungsklägers zu belassen. Der Wohnsitz der beiden 
Kinder sei beim Berufungskläger festzulegen.

2. [sic!] Die Berufungsbeklagte sei für berechtigt zu erklären, die bei-
den Kinder auf eigene Kosten jeden Donnerstag von 18.00 Uhr bis 
am Freitagmorgen Schulbeginn (an schulfreien Tagen bis um 7.30h) 
sowie jeden Samstag von 18.00 Uhr bis am Sonntag um 18.00 Uhr 
zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Zudem sei die Beru-
fungsbeklagte für berechtigt zu erklären, die Kinder während fünf 
Wochen pro Jahr auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch 
zu nehmen. Sie zeigt dies mindestens drei Monate im Voraus dem 
Berufungskläger an. Können sich die Parteien bezüglich der Ferien 
nicht einigen, so steht dem Berufungskläger in den geraden Jahren 
und der Berufungsbeklagten in den ungeraden Jahren das Wahl-
recht zu.

3. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, dem Berufungskläger für 
die beiden Kinder ab 1. August 2024 einen monatlich im Voraus 
zahlbaren Unterhaltsbeitrag zuzüglich allfälliger vertraglicher oder 
gesetzlicher Kinderzulagen wie folgt zu bezahlen:

- für D.________ Barunterhalt von CHF 1’632 sowie CHF 1’009 Be-
treuungsunterhalt

Kantonsgericht Schwyz 11

- für E.________ Barunterhalt von CHF 1’632 sowie CHF 1’009 Be-
treuungsunterhalt.

4. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, dem Berufungskläger für 
ihn persönlich einen monatlich im Voraus zahlbaren Unterhaltsbei-
trag von CHF 615 zu bezahlen.

5. Das monatliche Nettoeinkommen sowie der Bedarf der Parteien so-
wie der beiden Kinder sei wie folgt zu beziffern:

Monatl. Nettoeinkommen Bedarf
Vater CHF 1’923 CHF 4’278
Mutter CHF 9’819 CHF 3’087
D.________ CHF 200 CHF 1’515
E.________ CHF 200 CHF 1’515

6. Die Kosten des vorinstanzlichen Gerichtsverfahrens von 
CHF 12’653.10 bestehend aus der Entscheidgebühr von CHF 4’000 
und den Kosten für die Vertretung der Kinder von CHF 8’653.10 
(inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer), seien der Berufungsbeklagten 
und Gesuchstellerin aufzuerlegen.

7. Die Berufungsbeklagte und Gesuchstellerin sei zu verpflichten, dem 
Berufungskläger und Gesuchsgegner für das vorinstanzliche Ver-
fahren eine Parteientschädigung von CHF 15’000 [zu bezahlen].

8. Der vorliegenden Beschwerde [sic!] sei die aufschiebende Wirkung 
zu erteilen.

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 7.7% MwSt) zu Las-
ten der Berufungsbeklagten und Gesuchstellerin.

Mit Berufungsantwort vom 11. März 2024 beantragte die Gesuchstellerin (nach-
folgend Berufungsgegnerin) die Abweisung der Berufung unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen (zzgl. Auslagen und MWST) zu Lasten des Berufungs-
führers (KG-act. 7).

Die Kindesvertreterin beantragte mit Berufungsantwort vom 11. März 2024 die 
Abweisung der Berufungsbegehren Ziffern 2 und 8, unter Kosten- und Entschä-
digungsfolgen zulasten des Berufungsführers. Gleichzeitig beantragte sie ihre 

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Einsetzung als Prozessbeiständin von D.________ und E.________ für das Be-
rufungsverfahren (KG-act. 8).

Die Verfahrensleitung wies am 14. März 2024 das Gesuch des Berufungsfüh-
rers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Berufung ab (KG-act. 9).

Der Berufungsführer beantragte am 28. März 2024 für die beiden Kinder die 
Einsetzung eines von der Kinderanwaltschaft Schweiz zertifizierten Kindsver-
fahrensvertreters, der am Wohnort der beiden Kinder domiziliert sei (KG-
act. 11). Die Berufungsgegnerin ersuchte am 5. April 2024 um Abweisung die-
ses Antrags (KG-act. 13). Die Verfahrensleitung wies das Gesuch des Beru-
fungsführers um Einsetzung eines zertifizierten Kindesvertreters am 11. April 
2024 ab und bestätigte die bisherige Prozessbeiständin auch für das Beru-
fungsverfahren (KG-act. 15).

Die Parteien reichten am 8. April 2024 (Berufungsführer; KG-act. 14), am 
30. April 2024 (Berufungsgegnerin; KG-act. 18) und am 1. Mai 2024 (Kindes-
vertreterin; KG-act. 20) weitere Stellungnahmen ein.

Der Berufungsführer beantragte am 21. Mai 2024, das Gesuch der Kindesver-
treterin, ihr aufgrund des bevorstehenden Mutterschaftsurlaubs das Substituti-
onsrecht einzuräumen (vgl. KG-act. 19), sei abzuweisen und stattdessen sei 
ein zertifizierter Kindsverfahrensvertreter einzusetzen (KG-act. 22). Die Verfah-
rensleitung wies diesen Antrag am 23. Mai 2024 ab (KG-act. 23).

Weitere Stellungnahmen datieren vom 15. Juli 2024 (Berufungsführer, KG-
act. 28), vom 2. August 2024 (Berufungsgegnerin, KG-act. 32), vom 23. August 
2024 (Berufungsführer, KG-act. 35) und vom 4. September 2024 (Kindesvertre-
terin, KG-act. 37).

Kantonsgericht Schwyz 13

Mit Eingabe vom 4. November 2024 beantragte der Berufungsführer die An-
hörung der beiden Kinder (KG-act. 41). Die Berufungsgegnerin beantragte am 
13. November 2024 die Abweisung dieses Antrags (KG-act. 44).

Die Kindesvertreterin reichte am 18. November 2024 eine weitere Stellung-
nahme ein (KG-act. 47). Der Berufungsführer nahm am 16. Dezember 2024 
nochmals Stellung (KG-act. 54).

Am 16. Mai 2025 fand die Anhörung von D.________ und E.________ statt 
(KG-act. 64), wozu die Kindesvertreterin am 2. Juni 2025 (KG-act. 67) und die 
Berufungsgegnerin am 20. Juni 2025 (KG-act. 71) Stellung nahmen. Der Beru-
fungsführer reichte am 23. Juni 2025 persönlich eine nicht unterzeichnete Stel-
lungnahme inklusive eines Antrags auf unentgeltliche Rechtspflege (KG-
act. 72) sowie am 24. Juni 2025 weitere Unterlagen (KG-act. 74) ein. Am 7. Juli 
2025 liess er dem Gericht eine unterzeichnete und ergänzte Version der Ein-
gabe vom 23. Juni 2025 zukommen (KG-act. 75). Die Berufungsgegnerin nahm 
am 28. Juli 2025 zu den Eingaben des Berufungsführers Stellung (KG-act. 78). 
Am 8. August 2025 teilte die Rechtsanwältin des Berufungsführers mit, dass sie 
ihren Klienten nicht mehr vertrete (KG-act. 80), was dieser mit Eingabe vom 
7. August 2025 sinngemäss bestätigte und gleichzeitig um Frist für die Einrei-
chung einer Stellungnahme bat sowie (erneut) die Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege beantragte (KG-act. 81). Am 27. August 2025 reichte der 
Berufungsführer eine weitere Eingabe ein (KG-act. 84), worauf die Berufungs-
gegnerin am 8. September 2025 Stellung nahm (KG-act. 88). Die Kindesvertre-
terin reichte ihre Honorarnote am 1. September 2025 ein (KG-act. 86).

2. Die erstinstanzliche Verfügung vom 8. Februar 2024 ist betreffend das 
Getrenntleben seit 1. Februar 2019 (Dispositivziffer 1), die Abweisung des 
Nichteintretensantrags (Dispositivziffer 2), die Abweisung der Beschränkung 
der elterlichen Sorge (Dispositivziffer 3) und die erstinstanzliche Entschädigung 

Kantonsgericht Schwyz 14

der Kindesvertreterin (Dispositivziffer 12) unangefochten in Rechtskraft erwach-
sen. Angefochten sind die alternierende Obhut (Dispositivziffer 4), die Betreu-
ungsregelung (Dispositivziffer 5), die Kindes- und Ehegattenunterhaltsbeiträge 
inkl. die finanziellen Verhältnisse (Dispositivziffern 6-9) und die Kostenfolgen 
(Dispositivziffern 10-11).

a) In formeller Hinsicht gilt zu erwähnen, dass der uneingeschränkte Unter-
suchungsgrundsatz zur Anwendung kommt (Art. 296 Abs. 3 ZPO), wenn wie 
vorliegend nebst Ehegatten- auch Kindesunterhaltsbeiträge zu beurteilen sind. 
Demzufolge können neue Tatsachen und Beweismittel im Berufungsverfahren 
selbst dann vorgebracht werden, wenn die Voraussetzungen von Art. 317 
Abs. 1 ZPO nicht erfüllt sind (BGE 144 III 349 E. 4.2.1; vgl. Art. 317 Abs. 1bis 
i.V.m. Art. 407f ZPO). Die von den Parteien während des laufenden Berufungs-
verfahrens vorgebrachten neuen Tatsachen und Beweismittel sind somit zu 
berücksichtigen.

b) Am 23. Juni 2025 reichte der damals noch anwaltlich vertretene Beru-
fungsführer persönlich eine nicht unterzeichnete Eingabe ein (KG-act. 72). 
Schriftliche Eingaben sind zu unterzeichnen (Art. 130 Abs. 1 ZPO). Die feh-
lende Unterschrift ist ein Mangel, der innert einer Nachfrist verbessert werden 
kann (Art. 132 Abs. 1 ZPO). Der Berufungsführer reichte am 7. Juli 2025, d.h. 
innert der ihm gewährten Nachfrist (KG-act. 73; Sendungsverfolgung der Post), 
eine unterzeichnete Eingabe ein (KG-act. 75). Damit ist der Mangel rückwirkend 
auf den Zeitpunkt der vormals mangelhaften Eingabe geheilt (Weber, in: Ober-
hammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozess-
ordnung, 3. A. 2021, Art. 130-132 ZPO N 18a; Bachofner, in: Sutter-Somm/Löt-
scher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung, Band I, 4. A. 2025, Art. 132 ZPO N 21), sodass die Eingabe vom 
23. Juni 2025 als erfolgt gilt (vgl. Art. 132 Abs. 1 Satz 2 ZPO) und berücksichtigt 
werden kann. Bei Mängeln wie einer fehlenden Unterschrift ist die verbesserte 

Kantonsgericht Schwyz 15

Eingabe inhaltlich unverändert wieder einzureichen (Bachofner, a.a.O., Art. 132 
ZPO N 22). Die verbesserte Eingabe vom 7. Juli 2025 (KG-act. 75) enthält ge-
genüber derjenigen vom 23. Juni 2025 (KG-act. 72) an einigen Stellen zusätz-
liche Ausführungen. Weil es sich nur um geringfügige Ergänzungen handelt, 
rechtfertigt es sich ausnahmsweise, die Verbesserung als zulässig zu betrach-
ten. Die neuen Ausführungen und Unterlagen in der Eingabe vom 7. Juli 2025 
bleiben jedoch unbeachtlich. Massgebend ist der Inhalt der Eingabe vom 
23. Juni 2025 und die damit eingereichten Urkunden.

3. Die Vorinstanz ordnete auf Antrag der Berufungsgegnerin hin die alternie-
rende Obhut im Sinne von Art. 298 Abs. 2ter ZGB an (angef. Verfügung, Dispo-
sitivziffer 4). Der Berufungsführer beantragt die alleinige Obhut (KG-act. 1, 
Rechtsbegehren Ziffer 2).

a) Die Vorinstanz erwog, gewisse Verhaltensweisen des Berufungsführers 
gäben zwar zu Bedenken Anlass, aber nicht in dem Masse, dass ihm die Erzie-
hungsfähigkeit per se abgesprochen werden müsste. Zudem sei zu erwarten, 
dass diesen Defiziten durch eine vermehrte Präsenz der Berufungsgegnerin im 
Leben der Kinder begegnet werden könne. Es könne beiden Elternteilen eine 
ausreichende Erziehungsfähigkeit zuerkannt werden. Die Kinder seien während 
des Zusammenlebens und seit der Trennung überwiegend, aber nicht aussch-
liesslich vom Berufungsführer betreut worden. Die Kinder seien es sich ge-
wohnt, sowohl an einem Werktag bzw. an einem Werktagabend (mit Übernach-
tung) als auch an jedem Wochenende an einem der beiden Wochenendtage 
von der Berufungsgegnerin betreut zu werden. Es könne nicht davon gespro-
chen werden, dass sie sich seit der Geburt ein spezifisches Betreuungskonzept 
gewöhnt seien, welchem mit Blick auf das Kontinuitätsprinzip Rechnung zu tra-
gen wäre. Mit Blick auf die Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft be-
lege das häufige Hin und Her in der Betreuung, dass beide Elternteile willens 
und in der Lage seien, in Bezug auf die Kinderbelange mit dem jeweils anderen 

Kantonsgericht Schwyz 16

zusammenzuarbeiten. In geografischer Hinsicht habe die Berufungsgegnerin 
mit dem Bezug der Wohnung in I.________ ideale Bedingungen für die alter-
nierende Obhut geschaffen. Die Kindesvertreterin erachte beide Wohnungen 
der Berufungsgegnerin (in I.________ und J.________) gestützt auf eigene 
Wahrnehmungen als dem Kindeswohl entsprechend. Die Wohnverhältnisse 
des Berufungsführers auf dem H.________ bezeichne die Kindesvertreterin als 
nicht ideal, jedoch angesichts des Alters der Kinder akzeptabel. Die Platzver-
hältnisse seien sehr beengt. Was den Kindeswillen anbelange, so sei aufgrund 
des Alters von E.________ nur D.________ befragt worden. Bei der Beurteilung 
der Aussagen von D.________ sei Zurückhaltung geboten, weil teilweise der 
Eindruck entstanden sei, er gebe die Worte des Vaters wieder. Insgesamt 
wohne D.________ gern im Haus auf dem H.________, verbringe aber auch 
gerne Zeit mit seiner Mutter in der Wohnung in I.________. Zudem sei davon 
auszugehen, dass es für E.________s Entwicklung von grosser Wichtigkeit sei, 
ihr die Möglichkeit zu gewähren, einen ausreichenden Bezug zu ihrer Mutter 
aufzubauen. Folglich gebe es keine überzeugenden Gründe, die gegen die al-
ternierende Obhut sprächen. Mit Blick auf das noch junge Alter der Kinder wäre 
die Zuteilung der Obhut an den Berufungsführer einschneidend und würde den 
Kindern bereits früh die Möglichkeit nehmen, zu beiden Elternteilen eine ähnlich 
starke Verbindung aufzubauen. Ausserdem könnten mit der erweiterten Betreu-
ung durch die Berufungsgegnerin die Bedenken hinsichtlich der Wohnsituation 
auf dem H.________ etwas entschärft werden (angef. Verfügung, E. 4.2.1).

Der Berufungsführer macht geltend, die Berufungsgegnerin sei entgegen den 
Ausführungen der Vorinstanz nicht bereit, ihr Arbeitspensum zu reduzieren und 
die Kinder persönlich zu betreuen. Vielmehr beantrage sie, die Kinder fremdbe-
treuen zu lassen. Sie sei auch in der Vergangenheit selbst in den Randzeiten 
der Familie nicht zur Verfügung gestanden. Die Berufungsgegnerin habe nicht 
geltend gemacht, dass sie bereit und in der Lage sei, an einem zweiten oder 
dritten Abend pro Woche oder im Krankheitsfall an ihren Betreuungstagen die 

Kantonsgericht Schwyz 17

Kinder persönlich zu betreuen. Die Berufungsgegnerin sei nicht an einer per-
sönlichen Betreuung interessiert. Die Kinder verlören ihre Hauptbezugsperson, 
ohne die Beziehung zum anderen Elternteil vertiefen zu können. Auch die für 
die Kinder notwendigen Therapien könnten nicht fortgesetzt werden, weil eine 
Fremdbetreuung die Kinder nicht zu den Therapien fahre und während der 
fremdbetreuten Zeit die Kinder nicht anleite, das Gelernte zu vertiefen. Die al-
ternierende Wochenendbetreuung sei versuchsweise erfolgt, habe sich jedoch 
nicht bewährt. Der Umzug nach H.________ sei nicht ohne Zustimmung der 
Berufungsgegnerin erfolgt und habe keine erheblichen Auswirkungen auf die 
Ausübung des persönlichen Verkehrs gehabt. Die Kindesübergaben hätten wei-
terhin am Arbeitsort der Berufungsgegnerin in G.________ stattgefunden. Die 
Platzverhältnisse der Wohnung in H.________ seien nicht beengt. D.________ 
habe geäussert, beim Vater wohnen bleiben zu wollen. Er sei mit seinen neun 
Jahren nicht in der Lage, die Auswirkungen einer alternierenden Obhut auf sei-
nen Alltag einschätzen zu können. Sodann handle es sich beim Betreuungsan-
gebot der Schule nicht um eine Tagesschule, sondern um einzelne Betreuungs-
module, die individuell gebucht werden könnten (KG-act. 1, Rz. 17-50).

b) Auf die zutreffenden rechtlichen Ausführungen der Vorinstanz zu den Kri-
terien für die Anordnung der alternierenden Obhut (angef. Verfügung, E. 4.2) 
kann verwiesen werden (§ 45 Abs. 5 JG; BGer 5A_704/2015 vom 22. März 
2016 E. 3.2).

c) Vorab sei erwähnt, dass die Parteien die Erziehungsfähigkeit des anderen 
Elternteils nicht in Abrede stellen und auch keine Umstände ersichtlich sind, die 
an der Erziehungsfähigkeit der Parteien zweifeln liessen.

d) Der Berufungsführer moniert zur Hauptsache das Betreuungskonzept der 
Berufungsgegnerin. Weil der Berufung keine aufschiebende Wirkung erteilt 
wurde (KG-act. 9), betreut die Berufungsgegnerin die Kinder seither in geraden 

Kantonsgericht Schwyz 18

Kalenderwochen von Mittwoch, 18:00 Uhr bis Montag Schulbeginn 
bzw. 8:00 Uhr, und in ungeraden Kalenderwochen von Mittwoch, 18:00 Uhr, bis 
Freitag, 18:00 Uhr (angef. Verfügung, Dispositivziffer 5.1).

aa) Die Berufungsgegnerin arbeitet zwar Vollzeit (vgl. Lohnabrechnung, Vi-
act. 1, KB 22). Sie kann aber zwei Tage pro Woche im Homeoffice verbringen, 
was sie auch an ihrem Zweitwohnsitz in I.________ tun kann. Zudem besteht 
die Möglichkeit, ihr Pensum an 4 1/2 Tagen zu leisten (KG-act. 7/1), was ihr 
ebenfalls einen gewissen Spielraum für die Betreuung der Kinder gibt. Zwei wei-
tere Tage pro Woche arbeitet sie in K.________ (KG-act. 7/9). Dass die Beru-
fungsgegnerin die Kinder am Mittwochabend nicht persönlich betreuen können 
soll, macht der Berufungsführer nicht geltend. Am Donnerstag arbeitet die Be-
rufungsgegnerin grundsätzlich im Homeoffice (KG-act. 18, Rz. 25; vgl. KG-
act. 71, Rz. 3). Die Kinder gehen am Morgen direkt in die Schule (KG-act. 18, 
Rz. 25) und besuchen am Mittag die Tagesschule (KG-act. 18, Rz. 25; KG-
act. 32/3). Für die Nachmittagsbetreuung von 15:30-18:00 Uhr sind ebenfalls 
beide angemeldet (KG-act. 32/3). Gemäss Angaben der Berufungsgegnerin 
gehe D.________ jedoch nach der Schule (16:20 Uhr; vgl. KG-act. 32/1) direkt 
nach Hause und E.________ werde dies ab ihrer Einschulung ebenfalls tun 
(KG-act. 18, Rz. 25). D.________ erwähnte zwar an seiner Anhörung, die Mut-
ter arbeite am Donnerstag jeweils auswärts und komme etwa jedes zweite Mal 
später als er, ca. 5-60 Minuten nach ihm, nach Hause (KG-act. 64, S. 2). Beide 
Kinder sagten jedoch, die Mutter frage jeweils, ob sie am Donnerstag nach der 
Schule nach Hause kommen oder in die schulergänzende Betreuung gehen 
möchten (KG-act. 64, S. 2 und 4). Im Übrigen sagte E.________, ihre Mutter 
sei immer bereits zu Hause, wenn sie direkt nach der Schule (16:20 Uhr; 
vgl. KG-act. 32/2) nach Hause komme (KG-act. 64, S. 4). Es besteht eine ge-
wisse Diskrepanz zwischen der Aussage von D.________ und der Darstellung 
der Berufungsgegnerin, was die Frage anbelangt, ob die Berufungsgegnerin am 
Donnerstagnachmittag jeweils zu Hause im Homeoffice ist. Diese Frage ist aber 

Kantonsgericht Schwyz 19

letzten Endes nicht entscheidwesentlich. Wenn die Kinder freiwillig in die schul-
ergänzende Betreuung gehen, besteht ohnehin keine Notwendigkeit, dass die 
Berufungsgegnerin an diesen Tagen im Homeoffice arbeitet. Aber auch dann, 
wenn die Kinder nach der Schule direkt nach Hause gehen, ist nicht zu bean-
standen, falls die Berufungsgegnerin nach der Rückkehr der Kinder kurze Zeit 
weiterarbeiten bzw. kurze Zeit nach ihnen nach Hause zurückkehren sollte. 
Denn Primarschulkindern ist es zumutbar, sich während kurzer Zeit zu Hause 
selbst zu beschäftigen. Freitags arbeitet die Berufungsgegnerin nur am Morgen 
(KG-act. 18, Rz. 25) im Homeoffice (KG-act. 71, Rz. 3; Aussage D.________: 
KG-act. 64, S. 2; vgl. Aussage E.________: KG-act. 64, S. 4), sodass sie die 
Kinder am Mittag und während der unterrichtsfreien Zeit am Nachmittag 
(vgl. KG-act. 32/1 und 32/2) betreuen kann. So berichtete D.________ von Un-
ternehmungen mit der Mutter an Freitagnachmittagen (KG-act. 64, S. 2). Abge-
sehen vom Donnerstagmittag scheint die Arbeitstätigkeit der Berufungsgegne-
rin demnach einer persönlichen Betreuung der Kinder nicht entgegenzustehen. 
Eine „Fremdbetreuung“, die nicht durch den Schulunterricht abgedeckt ist, er-
folgt nur am Donnerstagmittag und manchmal am Donnerstagnachmittag nach 
Schulschluss.

bb) Zur Fremdbetreuung ist Folgendes zu erwähnen: Derjenige Elternteil, der 
das Kind aktuell betreut, entscheidet alleine über die alltäglichen Angelegenhei-
ten (Art. 301 Abs. 1bis Ziff. 1 ZGB). Insbesondere die Gestaltung der Betreu-
ungszeit ist dem aktuell betreuenden Elternteil überlassen (Büchler/Clausen, in: 
Fankhauser [Hrsg.], FamKomm, Scheidung, Band I, 4. A. 2022, Art. 301 ZGB 
N 5 in fine). Ob institutionelle Betreuungsangebote in Anspruch genommen wer-
den oder das Kind teilweise durch Lebenspartner oder Verwandte betreut wird, 
ist Teil der von jedem Elternteil für sich und das Kind zu gestaltenden Lebens-
führung (Büchler/Clausen, a.a.O., Art. 301 ZGB N 11). Dies entspricht dem Ge-
danken der Gleichwertigkeit von Eigen- und Fremdbetreuung. Die persönliche 

Kantonsgericht Schwyz 20

Betreuung soll grundsätzlich nur dann als Kriterium dienen, wenn eine persön-
liche Betreuung aufgrund spezifischer Bedürfnisse des Kindes erforderlich er-
scheint oder ein Elternteil selbst in Randzeiten nicht bzw. kaum zur Verfügung 
stünde (BGer 5A_67/2021 vom 31. August 2021 E. 3.3.2). Die Schranke der 
Gestaltungsmöglichkeit der Kinderbetreuung ist das Kindeswohl (Büchler/Clau-
sen, a.a.O., Art. 301 ZGB N 12).

Beide Kinder besuchten während längerer Zeit Logopädiestunden und 
D.________ zusätzlich die Ergotherapie (vgl. KG-act. 7, Rz. 18). D.________ 
beendete inzwischen beide Therapien (KG-act. 64, S. 1), E.________ geht wei-
terhin am Donnerstagmorgen vor Schulbeginn in die Logopädiestunde (KG-
act. 64, S. 3). Dass die Kinder abgesehen von den – einzig für E.________ 
noch erforderlichen – Logopädieübungen einer besonderen persönlichen Be-
treuung bedürften, macht der Berufungsführer nicht geltend. Zudem sind die 
Kinder wie erwähnt nur am Donnerstagmittag und manchmal am Donnerstag-
nachmittag nach Schulschluss ausserschulisch fremdbetreut. Der Berufungs-
führer bestritt nicht (KG-act. 14, Rz. 19 ff.), dass die Ergotherapie für 
D.________ am Mittwochnachmittag, während seiner Betreuungszeit, statt-
fand, und dass die Kinder während der Schulzeit die Logopädiestunden besuch-
ten (KG-act. 7, Rz. 18). Dass die Berufungsgegnerin, wie vom Berufungsführer 
behauptet, das in der Therapie Gelernte zu Hause mit den Kindern nicht übt 
(KG-act. 14, Rz. 19), ist unbelegt und bestritten (KG-act. 18, Rz. 24). Gemäss 
Aussage von E.________ übt sie etwa gleich viel mit beiden Eltern; mit der Mut-
ter am Freitag und mit dem Vater am Mittwoch (KG-act. 64, S. 3). Zudem nahm 
die Berufungsgegnerin Arzttermine der Kinder an Werktagen wahr (vgl. KG-
act. 18/5 und 32/4). Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Berufungs-
gegnerin ihren Kindern in einem angemessenen Umfang eine persönliche Be-
treuung zukommen liess. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Kinder 
gemäss Auskunft von L.________ vom 3. April 2024 montags am Mittag und 
Nachmittag, d.h. während der Betreuungszeit des Berufungsführers, ebenfalls 

Kantonsgericht Schwyz 21

in der Tagesschule angemeldet waren (KG-act. 18/3). Gemäss Aussagen bei-
der Kinder gehen sie während der Betreuungszeit des Berufungsführers am 
Montagmorgen, Montagnachmittag und Dienstagmorgen (KG-act. 64, S. 1 und 
3) zur ausserschulischen Betreuung. Am 4. Juli 2024 bestätigte die Schule 
I.________, dass E.________ montags und dienstags für die Betreuung vor der 
Schule und am Montag am Mittag angemeldet ist (KG-act. 32/3). Damit ist er-
stellt, dass die Kinder während der Betreuungszeit beider Parteien teilweise 
ausserschulisch fremdbetreut werden. Dies steht nach dem Gesagten der An-
ordnung der alternierenden Obhut jedoch nicht entgegen, zumal keine Anhalts-
punkte dafür vorliegen, dass den Kindern die persönliche Betreuung nicht in 
einem angemessenen Umfang zuteilwird.

cc) Der Berufungsführer wirft der Berufungsgegnerin vor, diese sei nicht be-
reit gewesen, E.________ im ersten Semester des ersten Kindergartenjahres, 
konkret vom 18. November 2022 bis im April 2023, an den Freitagen zu be-
treuen (KG-act. 1, Rz. 21; vgl. KG-act. 14, Rz. 8). Dabei verkennt er, dass in 
diesem Zeitraum noch keine gerichtliche Regelung der Betreuungszeiten vor-
lag. Gemäss aussergerichtlicher Parteivereinbarung fand das Besuchsrecht je-
weils von Dienstag 18:00 Uhr bis Mittwoch 07:30 Uhr statt (Vi-act. 1, KB 6, 
Ziff. 3). Nach dem Umzug in den H.________ verschoben die Parteien diese 
Übernachtung auf den Donnerstag (KG-act. 1, Rz. 37; nicht bestritten: KG-
act. 7, Rz. 29 ff.). Der Freitag fiel demnach in die Betreuungszeit des Berufungs-
führers, sodass dieser für die Betreuung von E.________ an den Freitagen zu 
sorgen hatte und unterbliebene Betreuung durch die Berufungsgegnerin dieser 
nicht zum Nachteil angelastet werden kann. Darüber hinaus ist von einem Ein-
zelfall auszugehen, sofern die Berufungsgegnerin tatsächlich, wie vom Beru-
fungsführer (unbelegt) behauptet, am 7. und 8. Dezember 2023 die kranke 
E.________ nicht betreuen konnte (KG-act. 14, Rz. 9), zumal keine weiteren 
Umstände (allenfalls berufliche Verpflichtungen der Berufungsgegnerin, kurz-
fristige Krankmeldung) bekannt sind. Zur Behauptung, die Berufungsgegnerin 

Kantonsgericht Schwyz 22

sei regelmässig spät am Abend nach Hause gekommen, legte der Berufungs-
führer eine WhatsApp-Nachricht vom 23. März 2018, die aus der Zeit vor der 
Trennung am 1. Februar 2019 stammt, ins Recht (KG-act. 14/2). Zu beurteilen 
sind hingegen die Betreuungsmöglichkeiten der Berufungsgegnerin nach der 
Trennung und in der Zukunft. Die monierten Donnerstage im Januar 2024, wel-
che die Berufungsgegnerin nicht als mögliche Daten für das Elterngespräch an-
gab (KG-act. 14/3), fanden vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 8. Fe-
bruar 2024 statt. Zu dieser Zeit begann die Betreuungszeit der Berufungsgeg-
nerin gemäss aussergerichtlicher Vereinbarung der Parteien donnerstags erst 
um 18:00 Uhr, sodass sie an den Besprechungsterminen an den Nachmittagen 
nicht zwingend zur Verfügung stehen musste. Sie erklärte sich hingegen auch 
an den Montagen, 12. und 29. Januar 2024, je um 18:15 Uhr, also an ihren Ar-
beitstagen, für ein Gespräch bereit. Ebenso war sie bereit, am Montag, 22. Ja-
nuar 2024, D.________ an den Skitag der Schule zu begleiten (KG-act. 14/4). 
Dies zeugt davon, dass die Berufungsgegnerin gewillt ist, ihre Arbeitszeiten an 
ihre Verpflichtungen im Rahmen der Kinderbetreuung und sogar darüber hinaus 
anzupassen.

e) Nicht umstritten ist, dass der Berufungsführer spätestens seit der Geburt 
der Kinder – abgesehen von einzelnen Steuererklärungsmandaten und den 
Schulbusfahrten vom H.________ aus – keiner Erwerbstätigkeit mehr nach-
ging, die Berufungsgegnerin hingegen Vollzeit arbeitete. Die Berufungsgegne-
rin gestand ein, dass sie nach der Arbeit am Abend teilweise spät nach Hause 
gekommen sei (Vi-act. 24, Frage 28). Mindestens an den Werktagen war der 
Berufungsführer damit vor der Trennung der Parteien die Hauptbetreuungsper-
son der Kinder. Gemäss aussergerichtlicher Vereinbarung vom 25. August 
2019 sollte dem Berufungsführer die alleinige Obhut zukommen (Vi-act. 1, 
KB 6, Ziff. 2). Er zog per 1. September 2019 nach M.________ (Vi-act. 1, KB 8), 
wo D.________ drei Jahre lang die Schule besuchte (Vi-act. 24, Frage 8). Die 
Parteien vereinbarten ein Besuchsrecht der Berufungsgegnerin von Dienstag 

Kantonsgericht Schwyz 23

18:00 Uhr bis Mittwoch ca. 07:30 Uhr („0:30 vor Schulbeginn oder direkt in die 
Schule bringen“) und von Freitag 18:00 Uhr bis Samstag 19:00 Uhr, sowie, 
wenn gewünscht, einmal pro Monat ein Wochenende von Freitag 18:00 Uhr bis 
Sonntag 20:00 Uhr. Sodann habe die Berufungsgegnerin das Recht, an den 
Abenden des Montags und des Donnerstags gemeinsam mit dem Berufungs-
führer und den Kindern etwas zu unternehmen (Vi-act. 1, KB 6, Ziff. 3). Der Be-
rufungsführer machte geltend, die Berufungsgegnerin habe die Betreuungstage 
regelmässig kurzfristig abgesagt (Vi-act. 9, Rz. 22 und Tabelle S. 30-47 = Vi-
act. 9, BB 3). Der von ihm verfassten Tabelle mit den protokollierten Besuchs-
zeiten ist zu entnehmen, dass die Berufungsgegnerin das Besuchsrecht mit 
Übernachtung am Dienstag mit vereinzelten Ausnahmen stets wahrnahm. 
Ebenso waren die Kinder mit vereinzelten Ausnahmen jeweils von Samstag 
18:00 Uhr (teilweise 17:00 Uhr) bis Sonntag 19:00 Uhr (teilweise 20:00 Uhr) bei 
der Berufungsgegnerin. Die vereinbarten Aktivitäten an den Montagen und Don-
nerstagen fanden hingegen nicht oft statt. Gemäss Aussage der Berufungsgeg-
nerin hätten sie die Vereinbarung im Jahr 2019 nicht eingehalten. In der zweiten 
Hälfte des Jahres 2019 habe sie regelmässig in M.________ übernachtet. Im 
Jahr 2020 sei es wegen der Corona-Pandemie schwieriger geworden. Die Wo-
chenenden und die Übernachtung am Dienstag habe sie immer eingehalten. 
Den Montag und den Donnerstag habe sie hin und wieder abgesagt (Vi-act. 24, 
Frage 28). Der Berufungsführer zog per 1. Juli 2022 mit den Kindern nach 
H.________ (vgl. Vi-act. 1, Rz. 12 ff. und KB 12; Vi-act. 9, Rz. 98). Die Beru-
fungsgegnerin übte ihr Besuchsrecht weiterhin im gleichen Umfang aus, wobei 
jedoch die Werktagübernachtung am Donnerstag anstatt am Dienstag stattfand 
(KG-act. 1, Rz. 37; nicht bestritten: KG-act. 7, Rz. 29 ff.). Die Kinder waren sich 
demnach zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung seit rund vier Jahren ein 
erweitertes Besuchsrecht der Berufungsgegnerin mit zweimaligem Wohnorts-
wechsel und Übernachtung pro Woche gewohnt. Das Kriterium der Kontinuität 
der bisher gelebten Betreuungsregelung sprach somit mindestens für ein erwei-
tertes Besuchsrecht der Berufungsgegnerin. Hinzu kommt, dass die Parteien 

Kantonsgericht Schwyz 24

seit der angefochtenen Verfügung bzw. seit der Abweisung des Antrags auf auf-
schiebende Wirkung (vgl. KG-act. 18, Rz. 5) die von der Vorinstanz angeord-
nete alternierende Obhut ohne nennenswerte Beanstandungen leben. Vor die-
sem Hintergrund spricht das Kriterium der Kontinuität für die Beibehaltung der 
alternierenden Obhut.

f) In geografischer Hinsicht gilt zu erwähnen, dass der Berufungsführer in 
I.________ („auf dem H.________“) wohnt, wo die Kinder auch zur Schule ge-
hen. Allerdings müssen sie mit dem Schulbus oder durch den Berufungsführer 
mit dem Auto zur Schule gefahren werden (Vi-act. 34, Rz. 11). Die Berufungs-
gegnerin verfügt seit dem 1. Dezember 2022 über eine Zweitwohnung in 
I.________ (Vi-act. 22, KB 30), die in unmittelbarer Nähe der Schule liegt. Die 
Kinder können demnach den Schulweg mit Gleichaltrigen zu Fuss bewältigen, 
was sich positiv auf ihre Selbständigkeit und ihre Sozialkompetenz auswirkt (Vi-
act. 34, Rz. 8). Damit steht der Hauptwohnsitz der Berufungsgegnerin in 
J.________ einer alternierenden Obhut nicht entgegen.

g) Die Liegenschaft des Berufungsgegners verfügt zwar über eine grössere 
Grünfläche, der Wohnraum beträgt jedoch nur 75 m2 (Vi-act. 9, BB 20). Bereits 
die von der Berufungsgegnerin eingereichte Fotodokumentation (Vi-act. 1, 
KB 15) veranschaulicht die engen Platzverhältnisse. In diesem Wohnhaus leb-
ten nebst dem Berufungsführer und den beiden Kindern zeitweise auch das 
dritte Kind des Berufungsführers, N.________, sowie deren Mutter O.________ 
(Vi-act. 24, Frage 59). Gemäss Angabe des Berufungsführers zogen 
O.________ und N.________ im Dezember 2024 aus (KG-act. 72, S. 7). Der 
Berufungsführer wollte die Räumlichkeiten ausbauen (Vi-act. 24, Frage 58), wo-
bei aber die Ausbaupläne während des erstinstanzlichen Verfahrens noch nicht 
konkret waren (vgl. Vi-act. 24, Fragen 79-83). Er bestätigte zwar auf Nachfrage, 
dass sowohl D.________ als auch E.________ ein eigenes Kinderzimmer hät-
ten (Vi-act. 24, Frage 61). Nach Ansicht der Kindesvertreterin, die während des 

Kantonsgericht Schwyz 25

erstinstanzlichen Verfahrens einen persönlichen Augenschein vor Ort nahm, 
schien dies damals jedoch nicht der Fall gewesen zu sein. Sodann schrieb die 
Kindesvertreterin, die Wohnverhältnisse seien sehr beengt. Neben einem klei-
nen Wohnzimmer befinde sich das Zimmer von D.________ mit einem Etagen-
bett, einem Regal und einem kleinen Tisch, wobei sich diese Möbelstücke alle-
samt berührten. Auch E.________ habe sich in diesem Zimmer aufgehalten. In 
einem grösseren Schlafzimmer schliefen der Berufungsführer, D.________ und 
E.________ sowie teilweise deren Halbschwester N.________. Die Platzver-
hältnisse beim Berufungsführer seien enger als in beiden Wohnungen der Be-
rufungsgegnerin. Die Kinder könnten aber auch im Haus auf dem H.________ 
ausweichen und insbesondere sich auch im Garten verweilen. Insgesamt seien 
die Wohnverhältnisse nicht ideal, jedoch angesichts des Alters der Kinder ak-
zeptabel und dem Kindeswohl entsprechend (Vi-act. 34, Rz. 11). Diverse Fotos 
belegen, dass die Räume der Liegenschaft sehr klein sind und von den notwen-
digsten Möbeln (Bett, Tisch) nahezu ausgefüllt werden (KG-act. 1/10 und 
14/11). Inzwischen baute jedoch der Berufungsführer die Liegenschaft aus 
(vgl. Fotos in KG-act. 14/11). Zudem zogen O.________ und N.________ wie 
erwähnt im Dezember 2024 aus (KG-act. 72, S. 7). Dementsprechend sagten 
beide Kinder, sie hätten aktuell je ein eigenes Zimmer (KG-act. 64, S. 2 und 4), 
d.h. eine Rückzugsmöglichkeit. Die Kinder können sich auch auf der grösseren 
Grünfläche der Liegenschaft verweilen. Zudem verbringen sie wöchentlich nicht 
unerhebliche Zeit in der Wohnung der Mutter in I.________ (oder J.________), 
was eine zusätzliche Entlastung bedeutet. Insofern können die Platzverhält-
nisse beim Berufungsführer gerade noch als hinreichend bezeichnet werden. 
Auch die Berufungsgegnerin sieht in den engen Wohnverhältnissen und der 
eher abgelegenen Lage keine Gefährdung der Kinder (Vi-act. 24, Frage 21).

h) Der Wille des Kindes ist bei der Obhutszuteilung angemessen zu berück-
sichtigen (Büchler/Clausen, a.a.O., Art. 298 ZGB N 9j), weshalb die Kinder am 
16. Mai 2025 je einzeln angehört wurden (KG-act. 64).

Kantonsgericht Schwyz 26

D.________ sagte an seiner zweitinstanzlichen Anhörung, er verstehe sich mit 
seinem Vater gut. Es gefalle ihm gut, im H.________ zu wohnen. Mit der Mutter 
verstehe er sich ok. In I.________ gefalle es ihm gut, weil er dort Freunde, die 
Schule und Aktivitäten habe. Aber es sei eher langweilig, weil die Mutter oft 
arbeite. Er möchte am liebsten jedes zweite Wochenende bei der Mutter sein. 
Das hin und her unter der Woche sei stressig, weil er aufpassen müsse, dass 
keine Schulsachen vergessen gingen. Prinzipiell möchte er lieber beim Vater 
wohnen, weil er zu ihm die bessere Beziehung habe (KG-act. 64, S. 2 f.). Sei-
nen Aussagen zufolge hat D.________ zu beiden Eltern ein intaktes Verhältnis 
und wohnt an beiden Orten gerne. Beim Vater scheint es ihm vor allem etwas 
besser zu gefallen, weil dieser einerseits mehr Zeit für Aktivitäten hat und an-
dererseits D.________ sein Verhältnis zum Vater grundsätzlich als besser be-
zeichnet. Andererseits sind seine Freunde, die Schule und andere Aktivitäten 
am Wohnort der Mutter in I.________. Zudem spricht der Umstand, dass er das 
Leben nicht bei beiden Eltern gleich spannend findet, nicht gegen eine alternie-
rende Obhut, zumal Kinder auch lernen müssen, Langeweile auszuhalten 
bzw. sich selbst zu beschäftigen oder zwischendurch Unternehmungen zu ma-
chen, die ihnen weniger behagen. Sodann ist einem mittlerweile elfjährigen Jun-
gen zumutbar, mit Hilfe der Eltern beim Obhutswechsel unter der Woche an die 
notwendigen Schulsachen zu denken. Dies scheint D.________ zwar lästig zu 
sein, er berichtete aber nicht von wiederkehrenden Problemen. Es ist nachvoll-
ziehbar, dass D.________ aus praktischen Gründen und weil er zum Vater eine 
etwas bessere Beziehung hat, lieber bei ihm wohnen möchte. Die Beziehung 
zur Mutter ist aber dennoch wichtig, zumal er diese auch als gut bezeichnet. 
Ausserdem ist der Wille des Kindes nur eines von mehreren Kriterien beim Ent-
scheid über den persönlichen Verkehr. Es steht nicht im freien Belieben des 
Kindes, ob es persönliche Kontakte zum nicht betreuenden Elternteil wünscht 
oder nicht (Maier/Vetterli, in: Fankhauser [Hrsg.], FamKomm, Scheidung, 
Band I, 4. A. 2022, Art. 176 ZGB N 4). Massgebend ist vielmehr das Kindeswohl 
(BGE 142 III 612 E. 4.2). 

Kantonsgericht Schwyz 27

Auch E.________ versteht sich gut mit ihrem Vater. Es gefalle ihr, im 
H.________ zu wohnen. Mit der Mutter verstehe sie sich ebenfalls gut. In 
I.________ gefalle es ihr gut. Sie möchte möglichst gleichviel Zeit mit beiden 
Eltern verbringen. Sie verbringe sowohl mit dem Vater als auch mit der Mutter 
gerne Zeit (KG-act. 64, S. 4). E.________ spricht sich somit klar für eine gleich-
mässig unter den Eltern aufgeteilte Betreuung aus. Sie berichtete über beide 
Eltern und beide Wohnorte positiv, ohne etwaige Probleme mit den Obhuts-
wechseln zu erwähnen. Die Aussagen von E.________ legen somit durchwegs 
eine alternierende Obhut nahe.

i) Schliesslich bleibt im Hinblick auf die Kriterien zur Beurteilung der alter-
nierenden Obhut Folgendes festzuhalten: Es sind keine Kommunikations- oder 
Kooperationsschwierigkeiten bekannt, obwohl der häufige Aufenthaltswechsel 
der Kinder diesbezüglich erhöhte Anforderungen stellt (vgl. Vi-act. 34, Rz. 7). 
Insbesondere die Übergaben scheinen unproblematisch abzulaufen. Die nicht 
näher substantiierte Behauptung, D.________ bekunde Mühe mit den Überg-
aben unter der Woche (KG-act. 14, Rz. 70), ist unbelegt. Dass es D.________ 
„stressig“ findet, bei den Übergaben an die Schulsachen zu denken (KG-act. 64, 
S. 3), scheint zwar lästig, aber kein grösseres Problem zu sein. Die Eltern kön-
nen sich über die Kinderbelange gut per E-Mail austauschen (vgl. betreffend 
Aufteilung der Ferien: KG-act. 28/2; betreffend Zahnarzttermin: KG-act. 32/4), 
was ihre ausreichende Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft 
glaubhaft erscheinen lässt.

j) Insgesamt vermag der Berufungsführer keine Gründe glaubhaft darzule-
gen, die gegen die Anordnung der alternierenden Obhut sprechen. Im konkre-
ten Fall entspricht die Beibehaltung der alternierenden Obhut mehr dem Kin-
deswohl als deren Alleinzuteilung an den Berufungsführer. Denn für die Beibe-
haltung der alternierenden Obhut (auch für D.________) spricht nicht nur der 

Kantonsgericht Schwyz 28

Gesichtspunkt, dass D.________ nach Möglichkeit nicht von E.________ ge-
trennt werden soll (vgl. BGer 5A_629/2019 vom 13. November 2020 E. 8.8 
m.H.). Dafür sprechen insbesondere auch die Umstände, dass die Kinder in der 
Wohnung der Mutter in I.________ über mehr Platz verfügen und sich die 
Freunde, die Schule und andere Aktivitäten der Kinder, insbesondere von 
D.________, am Wohnort der Mutter in I.________ befinden, was alles mit zu-
nehmendem Alter zusätzlich an Bedeutung gewinnen wird. Folglich ist die Be-
rufung in diesem Punkt abzuweisen.

4. a) Abgesehen davon, dass der Berufungsführer mit der alternierenden 
Obhut bzw. der Betreuung durch die Berufungsgegnerin am Donnerstag und 
Freitag grundsätzlich nicht einverstanden ist, moniert er die von der Vorinstanz 
festgelegten Betreuungszeiten der Berufungsgegnerin nicht. Zwar behauptet 
er, die alternierende Wochenendbetreuung habe sich nicht bewährt (KG-act. 1, 
Rz. 25). Er bringt vor, die lange Fahrzeit am Wochenende zur Zweitwohnung 
der Berufungsgegnerin in J.________ belaste die Kinder (KG-act. 28, Rz. 29). 
D.________ erwähnte an seiner Anhörung, dass sie an den Besuchswochen-
enden der Mutter sehr oft in J.________ seien. Dort habe er keine Freunde und 
die Reise sei anstrengend. Er wohne lieber in I.________ (KG-act. 64, S. 2 f.). 
Auch E.________ sagte, sie würden eher häufig nach J.________ gehen. Es 
sei in Ordnung in J.________, dort habe sie auch Freunde (KG-act. 64, S. 4). 
Es ist verständlich, dass die Reise nach J.________ nebst dem Obhutswechsel 
eine zusätzliche Belastung für die Kinder bedeutet. Die Berufungsgegnerin hat 
aber mit der Wohnung in I.________ optimale Bedingungen für die alternie-
rende Obhut geschaffen, zumal die Kinder dort ebenfalls Freunde und Frei-
zeitaktivitäten haben. Die Berufungsgegnerin spricht sich auch nicht dagegen 
aus, die Betreuungswochenenden vermehrt in I.________ zu verbringen. In sei-
ner neusten Eingabe moniert der Berufungsführer die Kindesübergabe jede 
zweite Woche am Montagmorgen als zu kompliziert (KG-act. 84, S. 2), wobei 
es jedoch bei einer reinen Behauptung, er müsse D.________ und E.________ 

Kantonsgericht Schwyz 29

die korrekte Verwendung des Zuges erklären, bleibt. Inwiefern dies dem Kin-
deswohl entgegenstehen sollte, begründet er nicht. Mangels anderweitiger Vor-
bringen der Parteien scheinen sich die Übergabezeiten vielmehr bewährt zu 
haben. Sodann will der Berufungsführer neuerdings die Betreuungsquoten an-
passen lassen, weil D.________ und E.________ die Hausaufgaben mehrheit-
lich in seiner Betreuungszeit zu bewältigen hätten (KG-act. 84, S. 2). Die Be-
treuungsquote der Eltern ist jedoch anhand der Zeitdauer, während deren der 
jeweilige Elternteil die Kinder betreut, festzulegen, nicht aufgrund der Betreu-
ungsart (vgl. Maier, Unterhaltsfestsetzung in der Praxis, Ein Kasuistikhandbuch 
mit Fallbeispielen, 2023, N 608 ff.). Die Ausführungen des Berufungsführers 
sind demnach nicht geeignet, eine Anpassung der Betreuungsquote bzw. der 
Betreuungszeiten zu bewirken. Damit besteht kein Grund, die erstinstanzlich 
festgelegten Betreuungszeiten abzuändern.

b) Der Berufungsführer beantragt darüber hinaus, der Berufungsgegnerin 
seien fünf anstatt, wie von der Vorinstanz angeordnet, sechs Wochen Ferien 
mit den Kindern zuzusprechen (KG-act. 1, Antrag Ziffer 2; angef. Verfügung, 
Dispositivziffer 5.1). Diesbezüglich brachte er vor, die Berufungsgegnerin habe 
von ihrem Ferienbesuchsrecht gemäss Trennungsvereinbarung von 4-6 Wo-
chen in der Vergangenheit lediglich im Umfang von fünf Wochen Gebrauch ge-
macht. Es sei absehbar, dass sie auch in Zukunft nicht von den ihr zugespro-
chenen sechs Wochen Gebrauch machen werde (KG-act. 14, Rz. 27). Die Be-
rufungsgegnerin sei nicht willens oder aus beruflichen Gründen nicht in der 
Lage, die ihr zugesprochenen Ferientage mit den Kindern zu verbringen (KG-
act. 28, Rz. 34). Die Berufungsgegnerin hat fünf Wochen Ferien (KG-act. 32, 
Rz. 35) und kann eine zusätzliche Ferienwoche kaufen, was die Arbeitgeberin 
bestätigte (KG-act. 7, S. 8, Rz. 19; KG-act. 7/1, Ziff. 3). Sie ist somit in der Lage, 
die Kinder während sechs Ferienwochen zu betreuen. Soweit der Berufungs-
führer moniert, die Berufungsgegnerin habe ihr Ferienbesuchsrecht für die 

Kantonsgericht Schwyz 30

Sommerferien 2024 zu spät angemeldet (KG-act. 14, Rz. 27), trifft dies nach-
weislich nicht zu (KG-act. 18, Rz. 34; KG-act. 18/4). Andere Gründe für eine 
Kürzung des Ferienbetreuungsrechts macht der Berufungsführer nicht geltend, 
sodass die vorinstanzlich angeordnete Regelung beizubehalten ist.

c) Betreffend die Feiertagsregelung (angef. Verfügung, Dispositivziffer 5.1) 
stellt der Berufungsführer keine Anträge und äussert sich auch in seinen 
Rechtsschriften nicht dazu. Es besteht kein Grund, von der vorinstanzlich an-
geordneten Regelung abzuweichen.

5. Des Weiteren moniert der Berufungsführer die Unterhaltsberechnung. Auf 
die rechtlichen Ausführungen der Vorinstanz zu den Grundsätzen der Unter-
haltsberechnung (angef. Verfügung, E. 5) kann verwiesen werden (§ 45 Abs. 5 
JG; BGer 5A_704/2015 vom 22. März 2016 E. 3.2). 

a) In der aussergerichtlichen Vereinbarung vom 25. August 2019 verpflich-
tete sich die Berufungsgegnerin, u.a. Kindesunterhaltsbeiträge von monatlich 
total Fr. 3’032.00 und einen Ehegattenunterhalt von monatlich Fr. 2’779.00 zu 
bezahlen (Vi-act. 1, KB 6, Ziffer 4a). In der Steuererklärung 2022 deklarierte die 
Berufungsgegnerin Kinderunterhaltsbeiträge von monatlich Fr. 1’716.00 je Kind 
und von monatlich Fr. 2’779.00 für den Berufungsführer (Vi-act. 45, KB 40, 
S. 16), was dafürspricht, dass sie tatsächlich ihrer Unterhaltspflicht nachkam. 
Aussergerichtliche Vereinbarungen über die Folgen des Getrenntlebens gelten 
jedoch grundsätzlich nur auf Zusehen hin, bis ein Ehegatte eine Neuregelung 
durch das Eheschutzgericht beantragt, wobei diesfalls die gerichtliche Festset-
zung der Unterhaltsbeiträge erstmalig, d.h. nicht im Sinne einer Abänderung 
nach Art. 179 ZGB, erfolgt (Dolder, in: Hausheer/Spycher, Handbuch des Un-
terhaltsrechts, 3. A. 2023, Kap. 4 N 97). Die vorinstanzlichen Anträge der Par-
teien zu den Unterhaltsbeiträgen enthielten keinen Zeitpunkt, ab welchem diese 

Kantonsgericht Schwyz 31

zuzusprechen seien. Die Vorinstanz ordnete die Unterhaltsbeiträge ab Voll-
streckbarkeit der angefochtenen Verfügung vom 8. Februar 2024 an (angef. 
Verfügung, Dispositivziffern 6-8).

Der damals anwaltlich vertretene Berufungsführer beantragte mit der Berufung 
die Zusprechung der Kinderunterhaltsbeiträge ab dem 1. August 2024 (KG-
act. 1, Antrag Ziffer 3); den Beginn des Ehegattenunterhaltsbeitrages bezeich-
nete er nicht (KG-act. 1, Antrag Ziffer 4). Ein Rechtsbegehren muss so bestimmt 
sein, dass es im Falle der Gutheissung der Klage (oder des Rechtsmittels) un-
verändert zum Urteil erhoben werden kann (BGE 137 III 617 E. 4.3). Diese An-
forderungen gelten auch für Berufungsanträge betreffend Kinderunterhalt. 
Daran ändert nichts, soweit für den Kinderunterhalt der Offizialgrundsatz gilt. 
Denn ob ein Rechtsmittel ergriffen werden soll und in welchem Umfang, steht 
in der Disposition der Parteien, unabhängig davon, ob sie über das streitige 
Recht verfügen können oder nicht (BGE 137 III 617 E. 4.5). Folglich ist in den 
Berufungsanträgen grundsätzlich auch anzugeben, für welchen Zeitraum die 
erstinstanzlich gesprochenen Unterhaltsbeiträge angefochten werden bzw. ab 
welchem Zeitpunkt die geforderten Unterhaltsbeiträge zu sprechen sind. Aller-
dings sind die Berufungsanträge stets auch im Zusammenhang mit der Beru-
fungsbegründung und vor dem Hintergrund des angefochtenen Entscheids aus-
zulegen (BGE 137 III 617 E. 6.2). Im vorliegenden Fall setzt sich die Berufung 
im Unterhaltspunkt hauptsächlich mit den ab 1. August 2024 anzurechnenden 
(hypothetischen) Einkommen der Parteien auseinander (vgl. KG-act. 1, Rz. 51 
ff.). Der Berufungsantrag Ziffer 3 ist deshalb – trotz des diesbezüglich zu weit 
gefassten Berufungsantrags Ziffer 1 – so zu verstehen, dass sich die Berufung 
einzig gegen die für die Phase II, d.h. ab 1. August 2024, gesprochenen Kin-
derunterhaltsbeiträge richtet, nicht dagegen gegen diejenigen, die für die Phase 
I, d.h. ab Vollstreckbarkeit des Entscheids bis 31. Juli 2024, gesprochen wur-
den, zumal sich aus der Berufungsbegründung nicht ergibt, dass der Berufungs-

Kantonsgericht Schwyz 32

führer zu seinem Nachteil für die Phase I auf Kindesunterhaltsbeiträge verzich-
ten wollte. Weil Kinder- und Ehegattenunterhaltsbeiträge gemeinsam berechnet 
werden, ist davon auszugehen, dass mit Berufungsantrag Ziffer 4 ebenfalls – 
und erneut gegen den auch diesbezüglich zu weit gefassten Berufungsantrag 
Ziffer 1 – einzig die für die Phase II, d.h. ab 1. August 2024, gesprochenen Ehe-
gattenunterhaltsbeiträge angefochten wurden, nicht dagegen diejenigen, die für 
die Phase I, d.h. ab Vollstreckbarkeit des Entscheids bis 31. Juli 2024, gespro-
chen wurden. Entsprechend sind die für die Phase I gesprochenen Kinder- und 
Ehegattenunterhaltsbeiträge unangefochten in Rechtskraft erwachsen und 
nachfolgend einzig die für Phase II geschuldeten Kinder- und Ehegattenunter-
haltsbeiträge zu beurteilen.

b) Die Vorinstanz rechnete der Berufungsgegnerin als Einkommen bei der 
P.________AG das Nettoeinkommen von Fr. 8’138.90 zuzüglich der Hälfte der 
Pauschalspesen von Fr. 450.00, total Fr. 8’363.90, an. Gestützt auf die Aussa-
gen der Berufungsgegnerin, wonach sie trotz Kündigung des Arbeitsverhältnis-
ses bei der Q.________AG dort weiterhin in einem kleinen Rahmen beschäftigt 
sei und in Zukunft ein Einkommen von ca. Fr. 500.00 bis Fr. 700.00 generieren 
werde, erhöhte die Vorinstanz das der Berufungsgegnerin anrechenbare Ein-
kommen um Fr. 600.00 auf total gerundet Fr. 8’964.00 (angef. Verfügung, 
E. 5.1.1).

aa) Der Berufungsführer moniert, weil die Berufungsgegnerin während der 
ganzen Dauer der Ehe ein deutlich höheres Einkommen erzielt habe, sei ihr 
zuzumuten, sich wieder um ein Jobangebot entsprechend demjenigen bei der 
Q.________AG zu bemühen. Nach einer angemessenen Übergangsfrist sei 
von einem monatlichen Nettoeinkommen von Fr. 9’600.00 ab 1. August 2024 
auszugehen (KG-act. 1, Rz. 52). Die Berufungsgegnerin habe trotz guter Leis-
tungen und einem Aufstieg von der Marketingleiterin zur Marketing- und Kom-

Kantonsgericht Schwyz 33

munikationsleiterin keine üblichen Lohnerhöhungen geltend gemacht. Ihre Po-
sition in der Versicherungsbranche werde mit durchschnittlich Fr. 200’000.00 
Jahresgehalt abgegolten, weshalb das in der Berufung geltend gemachte Ein-
kommen anzurechnen sei (KG-act. 14, Rz. 53). Des Weiteren sei ihr zumutbar, 
das Masterstudium in Marketing zu beenden, womit sie ebenfalls ihr Einkom-
men steigern könnte (KG-act. 28, Rz. 54).

bb) Der Berufungsführer behauptete in der Gesuchsantwort, die Berufungs-
gegnerin habe im Zeitpunkt der Trennung ein jährliches Nettoeinkommen von 
Fr. 117’828.00 bzw. Fr. 118’000.00 erzielt (Vi-act. 9, Rz. 120). Die Berufungs-
gegnerin reichte erstinstanzlich die Lohnausweise und Lohnabrechnungen der 
Jahre 2022 und 2023 (Vi-act. 22, KB 34-36; Vi-act. 45, KB 39) sowie die Steu-
ererklärung 2022 (Vi-act. 45, KB 40) ein. Dem Lohnausweis 2022 der 
P.________AG ist ein Nettolohn von Fr. 101’911.00 zu entnehmen (Vi-act. 22, 
KB 34) und dem Lohnausweis 2022 der Q.________AG ein solcher von 
Fr. 16’310.65, was zusammenaddiert Fr. 118’221.65 ergibt. Das Pensum bei 
der P.________AG betrug bereits damals 100 % und die Tätigkeit für die 
Q.________AG erledigte die Berufungsgegnerin nebenbei (Vi-act. 24, Frage 
85; KG-act. 7/9). Mit Schreiben vom 28. November 2022 bestätigte die 
Q.________AG der Berufungsgegnerin die am selben Tag bereits mündlich 
ausgesprochene Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf Abruf per 31. Dezem-
ber 2022 (Vi-act. 22, KB 32). Einer unterhaltsverpflichteten Person kann die 
Ausübung einer Nebenbeschäftigung neben einer vollzeitlichen Arbeitstätigkeit 
oder ein sonst weit über 100 % liegendes Arbeitspensum in der Regel nicht 
zugemutet werden (BGer 5A_547/2008 vom 19. Juni 2009 E. 3.2). Anders ver-
hält es sich nur, wenn sie mit Blick auf die Unterhaltspflicht eine bisher aus-
geübte Nebenbeschäftigung aufgibt oder reduziert (Schweighauser, in: Fank-
hauser [Hrsg.], FamKomm, Scheidung, Band I, 4. A. 2022, Art. 285 ZGB N 136 
m.H.). Im vorliegenden Fall ging die Kündigung der Nebenbeschäftigung nach 

Kantonsgericht Schwyz 34

dem Gesagten jedoch von der Q.________AG aus, weshalb der Berufungsgeg-
nerin aufgrund des Verlusts dieser Nebenbeschäftigung kein über das Pensum 
von 100 % bei der P.________AG hinausgehendes hypothetisches Einkommen 
anzurechnen ist. Demzufolge berechnete die Vorinstanz das der Berufungsgeg-
nerin anrechenbare Einkommen zu Recht auf der Grundlage ihrer tatsächlichen 
Einkünfte und gelangte so zu einem monatlichen Nettolohn von rund 
Fr. 8’964.00 (angef. Verfügung, E. 5.1.1).

cc) Zudem sind den Akten keine Hinweise zu entnehmen, wonach die Beru-
fungsgegnerin auf Lohnerhöhungen verzichtet hätte oder dass ihr Lohn unüb-
lich tief wäre. Die entsprechenden Behauptungen des Berufungsführers sind 
gänzlich unbelegt. Schliesslich schloss die Berufungsgegnerin das MAS-Nach-
diplomstudium in Brand and Marketing Management an der Hochschule Luzern 
gemäss Urkunde vom 7. Juni 2023 ab (KG-act. 32/8), ohne dass dies zu einer 
Lohnerhöhung geführt hätte (vgl. KG-act. 1/6), wobei auch diesbezüglich keine 
Anhaltspunkte vorliegen, dass die Berufungsgegnerin auf eine Lohnerhöhung 
verzichtet hätte oder dass ihr Lohn mit Abschluss dieses Nachdiplomstudiums 
unüblich tief geworden wäre.

dd) Zusammenfassend sind die Rügen des Berufungsführers zum Einkom-
men der Berufungsgegnerin abzuweisen.

c) Die Vorinstanz erachtete es als zumutbar, dem Berufungsführer gestützt 
auf das Schulstufenmodell eine hypothetische Erwerbstätigkeit mit einem Pen-
sum von 50 % anzurechnen. Aufgrund seines Jurastudiums und den Weiterbil-
dungen sowie Tätigkeiten im Bereich Steuern sei in der Branche Steuern und 
Treuhand anzusetzen. Weil er aber keinerlei Berufserfahrung als Jurist vorwei-
sen könne, sei von einer Funktion als Sachbearbeiter im Finanz- und Treuhand-
bereich auszugehen, was gemäss Statistischem Lohnrechner einen monatli-
chen Bruttolohn von Fr. 8’900.00 bzw. einen monatlichen Nettolohn von 

Kantonsgericht Schwyz 35

Fr. 6’700.00 ergebe. Ein Einkommen in dieser Höhe wäre für ihn aufgrund sei-
ner Ausbildung (höheres Lehramt) trotz Arbeitsunterbruchs auch im Lehrerberuf 
erzielbar. Bei einem Pensum von 50 % sei ein monatlicher Nettolohn von 
Fr. 3’350.00 anzurechnen. Sodann sei dem Berufungsführer eine Übergangs-
frist einzuräumen und das hypothetische Einkommen ab 1. August 2024 anzu-
rechnen (angef. Verfügung, E. 5.1.2).

aa) Der Berufungsführer macht zunächst geltend, er erziele seit dem 16. März 
2024 als Jurist und Steuerberater mit einem Pensum von 50 % ein Nettoein-
kommen von Fr. 1’523.00. Aufgrund seiner langjährigen Abwesenheit vom Er-
werbsleben und der vereinbarten Probezeit sei ihm dies erst ab 1. August 2024 
anzurechnen. Aus der Vermietung eines Teils seiner Liegenschaft in 
H.________ erziele er zudem einen Ertrag von monatlich Fr. 400.00, sodass 
sein Einkommen total Fr. 1’923.00 betrage (KG-act. 1, Rz. 54-56). Er sei nicht 
in der Lage, das ihm von der Vorinstanz angerechnete Einkommen zu erzielen 
(KG-act. 28, Rz. 42), zumal ihm seine Anstellung als Jurist und Steuerberater 
während der Probezeit bereits wieder gekündigt worden sei, weil er sich ge-
zwungen gesehen habe, die ihm zustehenden Spesen- und Weiterbildungskos-
ten geltend zu machen (KG-act. 28, Rz. 46 f.). Aufgrund seiner langen Abwe-
senheit vom Arbeitsmarkt sei er nicht in der Lage, den Anforderungen an einen 
Juristen zu genügen. Im Rahmen des Massnahmenverfahrens sei ihm kein hy-
pothetisches Einkommen anzurechnen (KG-act. 28, Rz. 49).

bb) Der Berufungsführer schloss ein Jurastudium ab und verfügt über das 
höhere Lehramt. Als Jurist absolvierte er zwei, drei Praktika. Danach arbeitete 
er während viereinhalb Jahren, von 2008 bis 2013, als Steuerjurist und Kan-
tonsschullehrer (Vi-act. 24, Fragen 108-114). Im Jahr 2013 wurde dem Beru-
fungsführer die Stelle als Kantonsschullehrer gekündigt (Vi-act. 24, Fragen 36, 
113, 118). In den Jahren 2011 und 2012 bildete er sich im Bereich Steuern 
weiter. Seit dem Jahr 2018 erledigt er rund ein Dutzend Steuererklärungen pro 

Kantonsgericht Schwyz 36

Jahr, wofür er etwa Fr. 1’000.00 jährlich erhält (Vi-act. 24, Fragen 124 ff.). Des 
Weiteren war er eine Zeit lang in H.________ Schulbusfahrer mit einem Pen-
sum von 20 % und einem Einkommen von Fr. 6’000.00 pro Jahr (Vi-act. 24, Fra-
gen 129 f.). Diese Tätigkeit scheint aber zufolge eines Fahrzeugschadens be-
reits vor August 2024 wieder weggefallen zu sein (vgl. KG-act. 28 vom 15. Juli 
2024, Rz. 57; KG-act. 35, Rz. 6), sodass für die ab August 2024 zuzusprechen-
den Unterhaltsbeiträge kein entsprechendes Einkommen anzurechnen ist. 
Gemäss Mietvertrag vom 28. Dezember 2023 verschriftlichten der Berufungs-
führer (als Vermieter) und O.________ (als Mieterin) den mündlichen Mietver-
trag für eine Zweizimmerwohnung in der Liegenschaft des Berufungsführers. 
Der Mietzins von monatlich Fr. 400.00 gelte vom 1. Mai 2023 für mindestens 
zwölf Monate und sei befristet bis am 30. August 2025. Eine Weiterführung oder 
Berücksichtigung danach sei ausdrücklich ausgeschlossen (KG-act. 1/14). Al-
lerdings scheint O.________ diesen Mietzins nicht effektiv gezahlt, sondern mit 
der Unterhaltspflicht des Berufungsführers für N.________ verrechnet zu haben 
(KG-act. 14/14). Sodann zog O.________ mit N.________ im Dezember 2024 
aus der Liegenschaft des Berufungsführers aus (KG-act. 72, Rz. 13 und 28). 
Eine erneute Vermietung dieser kleinen Zweizimmerwohnung, bei der es sich 
effektiv um ein Einzimmerstudio gehandelt haben dürfte (vgl. KG-act. 28/7, Zif-
fer II.3), ist weder belegt noch sinnvoll, weil es aufgrund der knappen Platzver-
hältnisse als Kinderzimmer für E.________ genutzt wird (KG-act. 64, S. 2). Weil 
unklar ist, ob der Berufungsführer tatsächlich über den Mietzins von Fr. 400.00 
als Einkommen verfügen konnte und ein allfälliges Einkommen höchstens in 
den Monaten August bis November 2024 berücksichtigt werden könnte, recht-
fertigt es sich, auf eine Anrechnung zu verzichten.

cc) Gemäss Anstellungsvertrag vom 13. Februar 2024 arbeitete der Beru-
fungsführer ab dem 16. März 2024 bei der R.________ mit einem Pensum von 
50 % zu einem Bruttoeinkommen von Fr. 1’860.00 zuzüglich monatliche Wei-

Kantonsgericht Schwyz 37

terbildungskosten von Fr. 500.00, Pauschalspesen von Fr. 450.00 und Mobilte-
lefonpauschalspesen von Fr. 50.00 (KG-act. 1/13, § 1 Ziffer 1-3, § 4 Ziffer 1). 
Im April 2024 betrug das Nettoeinkommen Fr. 1’641.05 (KG-act. 28/6, exkl. 
Spesen/Kosten). Der Arbeitgeber kündigte das Arbeitsverhältnis am 25. Juni 
2024 per 31. Juli 2024, weil ihn die „Umstände, besonders meine Gesundheit 
mit dem Zusammenbruch letzte Woche“ dazu zwängen, das Unternehmen an-
ders auszurichten (KG-act. 28/4). Mithin handelt es sich nicht (mehr) um ein 
effektiv erzieltes Einkommen, auf das abgestellt werden könnte. Im Übrigen ist 
das Bruttoeinkommen für einen Steuerjuristen auffallend tief, errechnete doch 
die Vorinstanz anhand des Statistischen Lohnrechners Salarium ein medianes 
Bruttoeinkommen für einen Steuerjuristen mit einem 100 %-Pensum von 
Fr. 11’116.00 (angef. Verfügung, E. 5.1.2, S. 22).

dd) Die Vorinstanz rechnete dem Berufungsführer gemäss Schulstufenmodell 
ein Arbeitspensum von 50 % an. Die Schulstufenregel wäre bei alternierender 
Obhut grundsätzlich an die jeweiligen Betreuungsanteile der Eltern anzupas-
sen. Denn die Erwerbsfähigkeit der Eltern wird nur im Umfang der tatsächlichen 
Betreuung eingeschränkt und beide betreuenden Elternteile haben ihre Eigen-
versorgungskapazität auszuschöpfen (vgl. BGer 5A_975/2022 vom 30. August 
2023 E. 4.2.1; Heller, Unterhalt bei alternierender Obhut: Verrechnung schlägt 
Matrix, in: Anwaltsrevue 5/2023, S. 224 ff., S. 226; siehe auch 
BGer 5A_743/2017 vom 22. Mai 2019 E. 5.3.3; KG SZ ZK1 2022 32 vom 
30. Mai 2023 E. 4; KG SZ ZK2 2023 84 vom 17. Dezember 2024 E. 4c/cc). Ei-
nem Elternteil kann an einem Arbeitstag, an dem dieser die Kinderbetreuung 
nicht innehat, ein ganztägiges Arbeitspensum zugemutet werden. Die gemäss 
Schulstufenmodell zumutbaren Pensen gelten nur für die eigenen Betreuungs-
tage (vgl. BGer 5A_743/2017 vom 22. Mai 2019 E. 5.3.3). Grundsätzlich wäre 
dem Berufungsführer somit zumutbar, donnerstags und freitags den ganzen 
Tag und montags bis mittwochs halbtags zu arbeiten, was ein Arbeitspensum 

Kantonsgericht Schwyz 38

von total 3 1/2 Tagen bzw. 70 % ergäbe. Vorliegend rechtfertigt es sich indes-
sen in Berücksichtigung der genügenden finanziellen Verhältnisse und der lan-
gen Abwesenheit des Berufungsführers vom Arbeitsmarkt, auf eine entspre-
chende Anpassung zu verzichten und ihm stattdessen während der ersten 
Schulstufe, d.h. bis zum Übertritt von E.________ in die Sekundarstufe 
(BGE 144 III 481 E. 4.7.6), ein Arbeitspensum von 50 % anzurechnen.

ee) Weil der Berufungsführer keine konkrete Anstellung in Aussicht hat, so-
dass sein zukünftiges Einkommen nicht feststeht, ist festzustellen, wieviel er 
hypothetisch verdienen könnte. Zur Bestimmung des dem Berufungsgegner zu-
mutbaren hypothetischen Einkommens kann auf den Lohnrechner des Bundes-
amtes für Statistik („Salarium“) abgestellt werden (vgl. Schweighauser, a.a.O., 
Art. 285 ZGB N 133; BGer 5A_435/2019 vom 19. Dezember 2019 E. 4.1.2 m.H. 
auf BGE 128 III 4 E. 4c/bb). Die Erwägung der Vorinstanz, wonach mangels 
Erfahrung des Berufungsführers als Jurist in der Branche Steuern und Treu-
hand von einer Funktion als Sachbearbeiter im Finanz- und Treuhandbereich 
auszugehen sei, was einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 8’900.00 und einen 
monatlichen Nettolohn von Fr. 6’700.00, d.h. bei einem Pensum von 50 % ein 
zumutbares Nettoeinkommen von Fr. 3’350.00 ergebe (angef. Verfügung, 
E. 5.1.2, S. 22), wird von den Parteien nicht gerügt und erscheint nicht als un-
angemessen, weshalb grundsätzlich darauf abzustellen ist. Der Berufungsfüh-
rer macht einzig geltend, ihm sei die Erzielung dieses Einkommens tatsächlich 
nicht möglich, was nachfolgend zu prüfen ist.

ff) Der Berufungsführer macht geltend, er habe sich intensiv um eine Arbeits-
stelle bemüht (KG-act. 54, Rz. 27). Als Nachweis reichte er 59 zumeist spon-
tane Bewerbungen im Zeitraum von April 2023 bis Januar 2024 auf Stellen mit 
einem Pensum von 50 % als Steuerjurist, Steuerfachperson, Buchhalter, Lehrer 
im Fach Wirtschaft oder Veranlagungs-/Einschätzungsexperte ein (KG-
act. 28/3). In zehn Monaten ergibt dies knapp sechs Bewerbungen pro Monat. 

Kantonsgericht Schwyz 39

Abgesehen von drei Absagen per E-Mail ist nicht bekannt, weshalb die Bewer-
bungen erfolglos verliefen. Die S.________AG schrieb am 7. September 2023, 
das Dossier entspreche den vom Kunden geforderten Kriterien für die Position 
als Sachbearbeiter Debitoren & Kreditoren nicht genügend. Am 17. Januar 
2024 schrieb der Personalberater der T.________AG, weil die Vorselektion ab-
geschlossen sei und bereits erste Vorstellungsgespräche stattfänden, könnten 
sie die Bewerbung nicht mehr berücksichtigen. Dies legt nahe, dass sich der 
Berufungsführer nach Ablauf der Bewerbungsfrist bewarb. Der E-Mail der 
U.________AG vom 2. Januar 2024 ist keine Begründung zu entnehmen, wes-
halb die Bewerbung erfolglos war. Diese drei Absagen vermögen folglich nicht 
zu belegen, dass es dem Berufungsführer aus einem bestimmten Grund nicht 
möglich wäre, eine seiner Aus-/Weiterbildung entsprechende Anstellung zu er-
langen. Insbesondere legte der Berufungsführer keine Absagen vor, denen zu-
mindest sinngemäss zu entnehmen wäre, dass ihm die längere Abwesenheit 
vom Arbeitsmarkt eine Anstellung geradezu verunmöglichen würde. Des Wei-
teren reichte er eine Liste mit angeblichen Spontanbewerbungen ein (KG-
act. 54/2). Dabei handelt es sich um eine Auflistung mit stichwortartiger Be-
schreibung von Treuhandunternehmen im Umkreis einer halben Stunde Auto-
fahrt ab seinem Wohnort. Es sind jedoch weder Bewerbungs- noch Absagen-
achweise vorhanden. Ohne entsprechende Belege ist nicht feststellbar, ob sich 
der Berufungsführer bei diesen Unternehmen tatsächlich bewarb und – gege-
benenfalls – weshalb es zu keiner Anstellung kam. Ebenso wenig ist ersichtlich, 
an welchen Daten oder in welchem Zeitraum er sich beworben haben soll. Der 
Berufungsführer reichte eine zweite Liste mit angeblichen Bewerbungen vor al-
lem in den Bereichen Steuern, Buchhaltung und Finanzen ein (KG-act. 72/2 = 
75/2). Dabei handelt es sich um eine selbst erstellte Liste ohne Beilagen. Die 
(erfolglosen) Suchbemühungen für eine Anstellung sind in nachprüfbarer Weise 
konkret darzulegen und zu dokumentieren mit Stellenangebot, Bewerbungs-
schreiben und Antwortschreiben (Maier, a.a.O., N 827). Derartige Unterlagen 

Kantonsgericht Schwyz 40

zu den jeweiligen Bewerbungen fehlen gänzlich. Damit kann nicht beurteilt wer-
den, ob sich der Berufungsführer auf Stellen bewarb, die seiner Ausbildung und 
Erfahrung entsprachen und ob seine Bewerbungen über intakte Erfolgschancen 
verfügten. Zudem ist mangels Antwortschreiben der Grund der Absagen nicht 
feststellbar. Im Übrigen ist auch die Anzahl von knapp 5 Bewerbungen pro Mo-
nat von Juli 2024 bis Oktober 2024 sowie von April 2025 bis Juni 2025 sehr 
gering. Der Berufungsführer konnte demnach nicht glaubhaft machen, dass ihm 
die Erlangung einer grundsätzlich zumutbaren Arbeitsstelle effektiv unmöglich 
ist.

gg) Die Vorinstanz gewährte dem Berufungsführer eine Übergangsfrist von 
sechs Monaten, weil er aufgrund der aussergerichtlichen Trennungsvereinba-
rung davon ausgegangen sei, dass er mit der Wiederaufnahme seiner Erwerbs-
tätigkeit bis zum Eintritt von E.________ in die Oberstufe zuwarten könne und 
er knapp zehn Jahre nicht mehr aktiv am Erwerbsleben teilgenommen habe. 
Sie rechnete ihm das hypothetische Einkommen ab 1. August 2024 an (angef. 
Verfügung, E. 5.1.2). Ein hypothetisches Einkommen darf grundsätzlich nicht 
rückwirkend angerechnet werden. Der betroffenen Partei ist zur Umstellung ih-
rer Lebensverhältnisse hinreichend Zeit zu belassen, weshalb in der Regel eine 
Übergangsfrist zu gewähren ist (Maier/Vetterli, a.a.O., Art. 176 ZGB N 34c; 
Spycher/Hausheer, in: Hausheer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, 
3. A. 2023, Kap. 1 N 78). Die Übergangsfrist beginnt frühestens, aber auch re-
gelmässig mit der erstinstanzlichen richterlichen Eröffnung der Umstellungsfrist 
zu laufen (Maier/Vetterli, a.a.O., Art. 176 ZGB N 34c; OG ZH LE180003 vom 
2. Juli 2018 E. III.B.4.5). Die angefochtene Verfügung wurde dem Berufungs-
führer am 16. Februar 2024 zugestellt (vgl. KG-act. 1, Rz. 3). Damit stand ihm 
eine Übergangsfrist von fünfeinhalb Monaten zur Verfügung. Die Berufungs-
gegnerin hatte bereits in ihrem Massnahmengesuch vom 13. Juli 2022 eine Er-
werbstätigkeit mit einem Pensum von 80-100 % gefordert (Vi-act. 1, Rz. 37), 
womit sie ihr anfängliches Einverständnis, dass dem Berufungsgegner bis zum 

Kantonsgericht Schwyz 41

Eintritt von E.________ in die Oberstufe kein hypothetisches Einkommen an-
gerechnet werde (Vi-act. 1, KB 6, Ziff. 5), widerrief. Sodann zeigte der Einzel-
richter dem Berufungsführer an der erstinstanzlichen Parteibefragung vom 
3. April 2023 auf, dass von ihm gemäss dem Schulstufenmodell eine seiner 
Ausbildung entsprechende Erwerbstätigkeit mit einem Pensum von 50 % er-
wartet wird (Vi-act. 24, Fragen 134-138). Auch wenn die Übergangsfrist nach 
dem Gesagten erst mit der Eröffnung des erstinstanzlichen Entscheids zu lau-
fen begann, kam die Obliegenheit zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit für 
den Berufungsführer vor dem Hintergrund der Prozessgeschichte nicht überra-
schend, weshalb er sich vor Erhalt des angefochtenen Entscheids – mindestens 
während der elf Monate zwischen der Parteibefragung vom 3. April 2023 und 
der Zustellung des angefochtenen Entscheids am 16. Februar 2024 – darauf 
vorbereiten konnte. Der damals anwaltlich vertretene Berufungsführer musste 
sodann wissen, dass der Berufung gegen den vorsorglichen Massnahmenent-
scheid von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 315 
Abs. 4 lit. b ZPO). Diese wurde denn auch im vorliegenden Fall nicht gewährt 
(KG-act. 9). Spätestens ab dem Erhalt des angefochtenen Entscheids musste 
er damit rechnen, dass ihm nach Ablauf der erstinstanzlich gewährten Überg-
angsfrist ein entsprechendes Einkommen angerechnet wird. Insgesamt er-
scheint die gewährte Frist von fünfeinhalb Monaten ab Eröffnung des erstin-
stanzlichen Entscheids angemessen, sodass es sich rechtfertigt, diese mit dem 
Berufungsentscheid nicht zu verlängern. Das hypothetische Einkommen ist 
dem Berufungsführer deshalb ab dem 1. August 2024 anzurechnen. 

hh) Wie bereits erwähnt, sind einzig die ab 1. August 2024 gesprochenen Un-
terhaltsbeiträge angefochten (vgl. oben E. 5a) und ab diesem Zeitpunkt ist dem 
Berufungsführer das hypothetische Einkommen von monatlich Fr 3’350.00 bei 
einem Pensum von 50 % anzurechnen. 

Kantonsgericht Schwyz 42

d) Den Bedarf des Berufungsführers bezifferte die Vorinstanz ab 1. August 
2024 auf total Fr. 2’888.00 (Grundbetrag Fr. 1’150.00, Wohnkosten Fr. 436.00, 
KVG Fr. 473.00, Arbeitsweg Fr. 120.00, auswärtige Verpflegung Fr. 105.00, 
Steuern Fr. 604.00; angef. Verfügung, E. 5.3b).

aa) Der Berufungsführer moniert zunächst, er lebe nicht mit O.________ zu-
sammen. Seine Liegenschaft verfüge über zwei vollständig getrennte Wohnun-
gen. Ihm sei ein Grundbetrag von Fr. 1’350.00 anzurechnen (KG-act. 1, Rz. 57).

Gemäss öffentlicher Urkunde über die Aufteilung eines Gebäudes vom 1. Mai 
2024 (KG-act. 28/7) befinden sich im Erdgeschoss des Gebäudes zwei vonein-
ander komplett abgetrennte separate Wohnungen. Diese seien hausintern nicht 
verbunden, es bestehe keine Türe zwischen den beiden Wohnungen. Jede 
Wohnung habe eine eigene Haustüre, ein eigenes Badezimmer und eine ei-
gene Küche resp. Küchennische (Ziff. II.1). Die grössere Wohnung bestehe aus 
zwei kleinen und einem grossen Zimmer, Küche und Waschküche, Badezim-
mer, Eingangsbereich und einem gedeckten, umschlossenen Aussenraum 
(Ziff. II.2). Die kleinere Wohnung verfüge über ein grosses Zimmer mit Küchen-
nische, einem Badezimmer und einem Eingangsbereich (Ziff. II.3). Diese nota-
riellen Feststellungen anlässlich des Augenscheins am 26. April 2024 (KG-
act. 28/7) stimmen, soweit ersichtlich, mit dem selbstgezeichneten Grundriss-
plan des Berufungsführers überein (KG-act. 1/9). Die auf den neu eingereichten 
Fotos ersichtlichen, anscheinend neuen Holzwände lassen glaubhaft erschei-
nen, dass die Räumlichkeiten vor kurzer Zeit umgebaut wurden (KG-act. 14/11). 
Insgesamt ist glaubhaft, dass O.________ mit N.________ in einer separaten 
Einzimmerwohnung lebte. Dem Berufungsführer ist daher der Grundbetrag für 
einen alleinerziehenden Elternteil von Fr. 1’350.00 anzurechnen (Richtlinien der 
Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz für die Berech-
nung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarf) nach Art. 93 
SchKG vom 1. Juli 2009 [nachfolgend: Richtlinien], Ziff. I).

Kantonsgericht Schwyz 43

bb) Bei den Wohnkosten des Berufungsführers erachtete die Vorinstanz Hy-
pothekarkosten von Fr. 4’940.00 pro Jahr und Nebenkosten von Fr. 7’502.00 
pro Jahr als nachvollziehbar und belegt. Bei den restlichen geltend gemachten 
Fr. 16’320.00 handle es sich um Renovations- und Reparaturkosten, d.h. nicht 
um Unterhaltskosten, wie sie in einem Mietverhältnis geschuldet seien. Deshalb 
könnten diese nicht berücksichtigt werden. Die Wohnkosten bezifferte die Vor-
instanz auf gerundet Fr. 1’037.00 pro Monat (angef. Verfügung, E. 5.2b/bb). Der 
Berufungsführer macht geltend, zu seinen Wohnkosten würden auch Unter-
haltskosten (Renovations- und Reparaturkosten) zählen. Auch in den Folgejah-
ren bis 2030 würden Unterhaltskosten im geltend gemachten Umfang anfallen 
(KG-act. 1, Rz. 58). Die Wohnkosten einer selbstbewohnten Liegenschaft be-
stehen aus dem Hypothekarzins (ohne Amortisation), den öffentlich-rechtlichen 
Abgaben und den durchschnittlichen Unterhaltskosten (Richtlinien, Ziff. II). Der 
Berufungsführer reichte eine Auflistung der angeblich bis 2030 anfallenden Kos-
ten ein (KG-act. 1/15). Dass der Ersatz dieser Gebäudeteile (z.B. Dach, Böden, 
Heizung) notwendig sei, ist jedoch weder behauptet noch glaubhaft gemacht. 
Zudem ist nicht ersichtlich, was im Betrag von Fr. 83’500.00 für „Reparatu-
ren/Ersatz bekannte Posten“ enthalten ist. Insbesondere bei der Erneuerung 
der Heizung handelt es sich um aussergewöhnliche Kosten, die nicht regelmäs-
sig anfallen. Im Übrigen bezeichnet der Berufungsführer nicht, welche Kosten 
die Vorinstanz mit welchem Betrag zusätzlich hätte berücksichtigen müssen. 
Der Einwand ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

Die Vorinstanz verteilte die Wohnkosten des Berufungsführers zunächst nach 
grossen und kleinen Köpfen auf den Berufungsführer, O.________ sowie 
N.________, D.________ und E.________. Der auf D.________ und 
E.________ je entfallende Siebtel der Wohnkosten reduzierte sie anhand des 
Betreuungsanteils des Berufungsführers von 53 % (angef. Verfügung, 
E. 5.2b/cc i.V.m. 4.2.2). Indessen ist gemäss vorhergehender Erwägung glaub-

Kantonsgericht Schwyz 44

haft, dass der Berufungsführer nicht mehr mit O.________ und N.________ zu-
sammenlebt. Die Wohnkosten sind demnach neu aufzuteilen. Derzeit bestehen 
keine Vorgaben des Bundesgerichts zur Berechnung der Wohnkostenanteile 
und die Praxis der Kantone ist unterschiedlich (Maier, a.a.O., N 994 ff.; 
Maier/Vetterli, Art. 176 ZGB N 35a). Im Kanton Schwyz wird der Wohnkosten-
anteil der Kinder, sofern keine alleinige Obhut besteht, grundsätzlich nach gros-
sen und kleinen Köpfen sowie „Anzahl Tagen pro Woche‟ beim betreffenden 
Elternteil berechnet (EGV-SZ 2019 A 2.2 E. 13; KG SZ ZK2 2020 43 und 44 
vom 16. September 2021 E. 5f/bb). Weil die Betreuungsanteile bei einer als al-
ternierend geltenden Obhut sehr unterschiedlich ausgestaltet werden können 
und nicht zwingend in ganzen Tagen bestehen müssen, erscheint es nicht un-
angemessen, das Kriterium der „Anzahl Tage pro Woche“ mit einem prozentu-
alen Betreuungsanteil auszudrücken, was mit der kantonalen Praxis vereinbar 
ist. Demnach sind die Wohnkosten des Berufungsführers von Fr. 1’037.00 mit 
je Fr. 137.40 (Fr. 1’037.00 x 1/4 x 0.53) den Kindern und im Rest mit Fr. 762.20 
dem Berufungsführer zuzuteilen.

cc) Gemäss Krankenkassenpolice für das Jahr 2024 beträgt die Prämie der 
obligatorischen Krankenkasse für den Berufungsführer Fr. 522.25 (KG-
act. 14/12), was ihm angerechnet werden kann. Zusätzlich macht er Gesund-
heitskosten von Fr. 12.50 geltend (KG-act. 14, Rz. 66). Diesbezüglich ist einzig 
belegt, dass er im Jahr 2023 einen Betrag von Fr. 149.65 an die Franchise be-
zahlte (KG-act. 14/13). Kosten für nicht gedeckte Gesundheitskosten, wie 
Selbstbehalte und Franchisen, sind in der Bedarfsberechnung zu berücksichti-
gen, wenn sie gegenwärtig oder in naher Zukunft tatsächlich anfallen. Diese 
sind in der geltend gemachten Höhe zu belegen (BGer 5A_730/2020 vom 
21. Juni 2021 E. 5.2.2.4.1). Es muss sich indessen um notwendige Gesund-
heitskosten handeln (BGer 5A_534/2021 vom 5. September 2022 E. 5.2.3;       
OG ZH LE220016-O/U vom 21. Mai 2024 E. 21.4). Die Steuerbescheinigung 

Kantonsgericht Schwyz 45

der Krankenkasse ist hierfür insoweit kein aussagekräftiger Beleg, als dort aus-
schliesslich deklariert wird, welche Rechnungen zur Abrechnung über die Kran-
kenversicherung im betreffenden Jahr eingereicht wurden und welcher Anteil 
von der Krankenkasse nicht übernommen wurde (BGer 5A_534/2021 vom 
5. September 2022 E. 5.2.3; vgl. auch BGer 5A_611/2019 vom 29. April 2020 
E. 5.4.1). Der Berufungsführer äussert sich nicht dazu, um welche Art von Kos-
ten es sich beim angefallenen Franchise-Betrag handelt, ob die entsprechen-
den Behandlungen medizinisch notwendig waren und ob sie in Zukunft regel-
mässig in vergleichbarer Höhe anfallen werden. Mangels einer Begründung 
kann nicht beurteilt werden, ob es sich um notwendige oder um bloss wünsch-
bare, objektiv nicht notwendige Kosten handelt, die nicht im Bedarf aufzuneh-
men sind (Maier, a.a.O., N 1010). Deshalb sind dem Berufungsführer keine 
über die obligatorische Prämie hinausgehenden Gesundheitskosten anzurech-
nen.

Der Berufungsführer macht sodann VVG-Prämien geltend (vgl. KG-act. 28, 
Rz. 67). Soweit es wie vorliegend die finanziellen Mittel zulassen, ist der auf 
Basis des betreibungsrechtlichen Existenzminimums errechnete gebührende 
Unterhalt auf das familienrechtliche Existenzminimum zu erweitern. Dazu 
gehören typischerweise die Steuern, eine Kommunikations- und Versiche-
rungspauschale, den finanziellen Verhältnissen entsprechende Wohnkosten 
etc. Erst in einem dritten Schritt, d.h. bei gehobeneren Verhältnissen, können 
namentlich auch über die obligatorische Grundversicherung hinausgehende 
Krankenkassenprämien berücksichtigt werden (BGE 147 III 265 E. 7.2; Maier, 
a.a.O., N 1055 und 1118). Wie noch zu zeigen sein wird, genügen die finanzi-
ellen Verhältnisse, um die überobligatorischen Krankenversicherungsprämien 
anzurechnen. Die Versicherungspolice des Berufungsführers enthält jedoch 
keine Zusatzversicherung (KG-act. 14/12), weshalb hierfür im Bedarf des Beru-
fungsführers kein Betrag aufzuführen ist.

Kantonsgericht Schwyz 46

dd) Die Vorinstanz rechnete dem Berufungsführer ab 1. August 2024 monat-
liche Verpflegungskosten von Fr. 105.00 und Mobilitätskosten von pauschal 
Fr. 120.00 an (angef. Verfügung, E. 5.2.d). Der Berufungsführer macht geltend, 
er sei mangels Zugverbindung am frühen Morgen für den Arbeitsweg auf ein 
Fahrzeug angewiesen. Ihm sei mindestens Fr. 700.00 pro Monat anzurechnen 
(vgl. KG-act. 28, Rz. 57 i.V.m. KG-act. 35, Rz. 29 i.V.m. KG-act. 54, Rz. 27). 
Wird einer Person ein hypothetisches Einkommen angerechnet, so sind ihr im 
Umfang des zumutbaren Arbeitspensums auch hypothetische Arbeitsweg- und 
Verpflegungskosten anzurechnen. Für den Arbeitsweg ist grundsätzlich ein 
Zwölftel eines Jahresabonnements für die entsprechende Strecke der öffentli-
chen Verkehrsmittel zu berücksichtigen. Die Kosten für ein privates Fahrzeug 
dürfen nur dann Berücksichtigung finden, wenn sich eine Zeitersparnis von über 
einer Stunde ergibt, wenn die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel un-
möglich oder unzumutbar ist oder wenn das Fahrzeug zur Ausübung des Berufs 
benötigt wird (Maier, a.a.O., N 1050 und 1039 ff.). Es kann als bekannt gelten 
(vgl. Art. 151 ZPO), dass die Verbindungen des öffentlichen Verkehrs am 
Wohnort des Berufungsführers auf dem H.________ für den Arbeitsweg nicht 
ideal sind. Zudem ist trotz des fehlenden Nachweises seiner Stellenbemühun-
gen zu berücksichtigen, dass der Berufungsführer aufgrund seines beruflichen 
Lebenslaufs (geringe Erfahrungen als Jurist, längere Abwesenheit vom Arbeits-
markt) erhöhte Stellensuchbemühungen auch an weiter entfernten Arbeitsorten 
wird aufbringen müssen. Insofern rechtfertigt es sich, die Kompetenzqualität ei-
nes Fahrzeugs zu bejahen. Den geltend gemachten Betrag von Fr. 700.00 (KG-
act. 54, Rz. 27) begründet der Berufungsführer zwar nicht. Der von der Vor-
instanz eingesetzte Betrag von Fr. 120.00 (angef. Verfügung, E. 5.2d) erscheint 
aber im Hinblick auf die genannten Umstände (abgelegener Wohnort, erhöhte 
Stellensuchbemühungen) als zu tief. Bei Fr. 0.60 pro Kilometer (vgl. Richtlinien 
des Kantonsgerichts Schwyz vom 7. Dezember 2009 für die Berechnung des 
betreibungsrechtlichen Existenzminimums nach Art. 93 SchKG, Ziff. II.4.4; 
Maier, a.a.O., N 1040) ergibt die geltend gemachte Pauschale von Fr. 700.00 

Kantonsgericht Schwyz 47

eine Wegstrecke von rund 55 km, was beispielsweise die Orte Interlaken, Mei-
ringen, Hasliberg, Brienz, Lungern, Sarnen, Stans, Alpnach, und Luzern um-
fasst. Die Ausweitung der Stellensuche auf diese Ortschaften erscheint notwen-
dig. Der Betrag von Fr. 700.00 ist zwar vergleichsweise hoch. Demgegenüber 
sind die Wohnkosten beim Berufungsführer – insbesondere zu den eher hohen 
Wohnkosten der Berufungsgegnerin – eher tief, was teilweise auch auf die eher 
abgelegene Wohnlage zurückzuführen sein dürfte, die als Kehrseite zu höheren 
Mobilitätskosten führt. Im Übrigen ergibt sich bei Betrachtung der finanziellen 
Gesamtsituation beider Parteien kein Manko. Insofern erscheint die Anrech-
nung der Arbeitswegkosten von Fr. 700.00 angemessen. Weil aufgrund des 
eher abgelegenen Wohnortes des Berufungsführers mit einem längeren Ar-
beitsweg zu rechnen ist, rechtfertigt es sich, dem Berufungsführer auch bei ei-
nem Arbeitspensum von 50 % einen Betrag für die auswärtige Verpflegung an-
zurechnen. Der von der Vorinstanz berücksichtigte Betrag von Fr. 105.00 ist 
angemessen (10 1/2 Tage à Fr. 10.00; Richtlinien, Ziff. II.4.2).

ee) Schliesslich bringt der Berufungsführer vor, in seinem Bedarf sei ein Un-
terhaltsbeitrag für seine Tochter N.________ von Fr. 800.00 zu berücksichti-
gen, den er O.________ als Betreuungsunterhalt schulde (KG-act. 14, Rz. 67; 
vgl. KG-act. 28, Rz. 70 ff.). Ein Ehegatte hat grundsätzlich dem anderen Ehe-
gatten bei der Erfüllung von Unterhaltspflichten Beistand zu leisten (vgl. Art. 278 
Abs. 2 und Art. 159 Abs. 3 ZGB). Diese stiefelterliche Beistandspflicht ist jedoch 
subsidiär zur Unterhaltspflicht der leiblichen Eltern des ausserehelichen Kindes 
(vgl. Hausheer/Spycher/Bähler, a.a.O., Kap. 6 N 138; Fountoulakis, in: Gei-
ser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. A. 2022, 
Art. 278 ZGB N 8). Wie der Berufungsführer selber anmerkt (KG-act. 28, 
Rz. 71), ist er sich mit O.________ nicht einig, ob sie in der Lage ist, für ihren 
Bedarf selber aufzukommen. Eine behördliche oder gerichtliche Unterhaltsver-
pflichtung besteht nicht. Ausserdem scheint der Berufungsführer einen grossen 
Teil des aussergerichtlich vereinbarten Unterhaltsbeitrags für N.________ 

Kantonsgericht Schwyz 48

tatsächlich nicht bezahlt zu haben, sondern mit dem Mietzins für die Einlieger-
wohnung verrechnet oder mittels Handwerksarbeiten abgegolten zu haben 
(vgl. KG-act. 14/14). Unter diesen Umständen erscheint die Berücksichtigung 
eines Unterhaltsbeitrages für N.________ von vornherein nicht gerechtfertigt. 
Rechnerisch wäre ein Unterhaltsbeitrag für aussereheliche Kinder ohnehin 
nicht beim Bedarf, sondern höchstens bei der Überschussverteilung zu berück-
sichtigen (vgl. für den unterhaltspflichtigen Ehegatten: Spycher/Maier, in: Haus-
heer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, 3. A. 2023, Kap. 2 N 79; BGE 
137 III 59 E. 4.2.3). Wie noch auszuführen sein wird, erwirtschaftet der Beru-
fungsführer keinen eigenen Überschuss, sodass ein allfälliger Unterhaltsbeitrag 
für N.________ auch nicht von seinem Überschuss abgezogen werden könnte. 
N.________ hat bei der Unterhaltsberechnung vielmehr unberücksichtigt zu 
bleiben. Dies verstösst nicht gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung der 
Geschwister, weil dieser nur für Geschwister desselben Elternteils gilt. 
N.________ partizipiert nur an einem allfälligen Überschuss ihrer eigenen El-
tern (vgl. Art. 285 Abs. 1 ZGB), d.h. von O.________ und dem Berufungsführer, 
nicht jedoch am vorliegend allein durch die Berufungsgegnerin erzielten Über-
schuss.

ff) Geht es um Kinderunterhalt, sind die rechtserheblichen Umstände hin-
sichtlich der Steuern von Amtes wegen zu berücksichtigen, auch wenn die Par-
teien nicht ausdrücklich darauf Bezug nehmen (OG ZH LE210005-O/U vom 
24. September 2021 E. III/16.4 mit Verweis auf BGer 5A_446/2019 vom 
5. März 2020 E. 4.3.2; KG SZ ZK1 2023 4 vom 15. Oktober 2024 E. 3f/ee). Ste-
hen genügend Mittel zur Verfügung, um bei der Unterhaltsberechnung über das 
betreibungsrechtliche Existenzminimum hinauszugehen, ist im Rahmen des fa-
milienrechtlichen Existenzminimums des Kindes – wie bei den Eltern – ein Steu-
eranteil im Barbedarf einzusetzen. Steuerlich werden die Einkünfte des Kindes, 
namentlich die Kindesunterhaltsbeiträge, nicht aber dessen Erwerbseinkom-

Kantonsgericht Schwyz 49

men, zum steuerlich relevanten Einkommen desjenigen Elternteils hinzuge-
rechnet, unter dessen Obhut das Kind steht bzw. der die Leistung entgegen-
nimmt. Sofern die Hinzurechnung der Kindesunterhaltsbeiträge bei diesem zu 
insgesamt höheren Steuern führt, scheint es nicht gerechtfertigt, ihn diese allein 
tragen zu lassen (BGE 147 III 457 E. 4.2.2.1; vgl. auch KG SZ ZK2 2022 
44 vom 12. Juni 2024 E. 4e/ff/bbb). Dabei sind die dem Kind zuzurechnenden, 
aber vom Empfängerelternteil zu versteuernden Einkünfte (Barunterhalt, Fami-
lienzulagen, Sozialversicherungsrenten, Erträge aus Kindesvermögen etc., 
nicht aber Betreuungsunterhalt und eigenes Erwerbseinkommen des Kindes) 
ins Verhältnis zu den vom Empfängerelternteil insgesamt zu versteuernden Ein-
künften zu setzen und der daraus ermittelte Anteil an der gesamten Steuer-
schuld des Empfängerelternteils im erweiterten Bedarf des Kindes zu berück-
sichtigen (BGE 147 III 457 E. 4.2.3.5; vgl. Maier/Waldner-Vontobel, Gedanken 
zur neuen Praxis des Bundesgerichtes zum Unterhaltsrecht aus der Perspek-
tive des erstinstanzlichen Gerichts, in: FamPra.ch 4/2021, S. 871 ff., S. 880 f.; 
Ivanovic, Der Steueranteil im Barunterhalt des Kindes, in: Jusletter 15. Novem-
ber 2021, S. 5; vgl. auch KG SZ ZK2 2022 44 vom 12. Juni 2024 E. 4e/ff/bbb). 
Ein Eheschutz- oder Massnahmengericht beschränkt sich darauf, die mutmass-
liche Steuerlast in Ausübung seines pflichtgemässen Ermessens zu schätzen. 
Mit Blick auf die summarische Natur von (eherechtlichen) Massnahmenverfah-
ren können hier gewisse Pauschalisierungen und Vereinfachungen erfolgen. 
Entsprechend erfolgt keine genaue Steuerberechnung (OG ZH LY220018 vom 
19. Oktober 2022 E. II.15.3 mit Verweisen; siehe auch Six, Eheschutz, 2. A. 
2014, N 2.168), sodass auf eine detaillierte Berechnung mit individuellen Steu-
erabzügen zu verzichten ist.

In der Phase II ab August 2024 ergibt sich anhand des Steuerrechners der Eid-
genössischen Steuerverwaltung für den Berufungsführer ein monatlicher Steu-
erbetrag von Fr. 567.08 (Jahr 2024, Wohnort H.________, Zivilstand alleinste-
hend, Alter: 49 Jahre, 2 Kinder, ohne Konfession [unbekannt], Nettoeinkommen 

Kantonsgericht Schwyz 50

pro Jahr Fr. 75’083.00 [inkl. annäherungsweise berechnete Kindes- und Ehe-
gattenunterhaltsbeiträge]). Die Barunterhaltsbeiträge von D.________ und 
E.________ inkl. Kinderzulagen betragen schätzungsweise rund 29 % des Ge-
samteinkommens des Berufungsführers. Demzufolge ergibt sich ein Steueran-
teil der Kinder von je Fr. 82.22 und ein Steuerbetrag für den Berufungsführer 
von Fr. 402.62.

gg) Zusammengefasst beläuft sich der Bedarf des Berufungsführers auf 
Fr. 3’842.07.

e) Den Bedarf der Berufungsgegnerin bezifferte die Vorinstanz ab 1. August 
2024 auf total Fr. 4’266.00 (Grundbetrag Fr. 1’350.00, Wohnkosten 
Fr. 1’852.00, Arbeitsweg Fr. 250.00, auswärtige Verpflegung Fr. 210.00, Steu-
ern Fr. 604.00; angef. Verfügung, E. 5.3b). Der Vollständigkeit halber ist festzu-
halten, dass die Vorinstanz der Berufungsgegnerin keine KVG-Prämie im Be-
darf anrechnete, weil sie Prämienverbilligungen erhielt (angef. Verfügung, 
E. 5.2c).

aa) Der Berufungsführer moniert, die Kosten der Wohnung in I.________ 
seien nicht zu berücksichtigen, weil diese für die Ausübung des Besuchsrechts 
nicht notwendig sei. Er bringe die Kinder hierfür weiterhin nach G.________. 
Falls die Wohnung in I.________ angerechnet werde, seien die Wohnkosten in 
J.________ nicht zu berücksichtigen (KG-act. 1, Rz. 59). Wenn die Berufungs-
gegnerin an der alternierenden Obhut festhalte, habe sie ihren Lebensmittel-
punkt an den Wohnort der Kinder zu verlegen. Allenfalls habe sie die Wohnung 
in I.________ während ihrer Abwesenheit zu vermieten. Der geltend gemachte 
Mietzins von Fr. 1’400.00 sei zu hoch, dieser habe ursprünglich Fr. 800.00 be-
tragen (KG-act. 14, Rz.60-64).

Kantonsgericht Schwyz 51

Zunächst ist in Erinnerung zu rufen, dass der Berufungsführer auf eigene Initia-
tive hin von M.________ nach H.________ zog (vgl. Vi-act. 24, Fragen 55 f.). 
Die elterliche Sorge steht nach Art. 296 Abs. 2 ZGB den Eltern gemeinsam zu 
und schliesst gemäss Art. 301a Abs. 1 ZGB das Recht ein, den Aufenthaltsort 
des Kindes zu bestimmen. Dem Elternteil, der das Kind betreut, kommt zwar 
laut Art. 301 Abs. 1bis ZGB eine Alleinentscheidungskompetenz unter anderem 
für alltägliche oder dringliche Angelegenheiten zu. Darunter fallen auch vorü-
bergehende Änderungen des faktischen Aufenthaltsortes wie Ferienaufenthalte 
oder Reisen (Affolter-Fringeli/Vogel, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kom-
mentar zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch, Art. 296–317 ZGB, Art. 318–327 
ZGB, Art. 327a–327c ZGB, 2016, Art. 301a ZGB N 14; Schwenzer/Cottier, in: 
Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. A. 2022, 
Art. 301a ZGB N 7). Will ein Elternteil den Aufenthaltsort des Kindes wechseln, 
so bedarf es nach Art. 301a Abs. 2 lit. b ZGB aber der Zustimmung de