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**Case Identifier:** 7ff01d09-d70d-58a9-a11c-59e2809b22e4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-01-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.01.2007 UV 2006/62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-62_2007-01-17.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/62

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 17.01.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 17.01.2007
Art. 18 Abs. 2 UVG. Berechnung des Invaliditätsgrades; zumutbare Tätigkeit. 
Rückweisung an die Verwaltung wegen mangelhafter ärztlicher Abklärung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. 
Januar 2007, UV 2006/62).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Susanne Bertschler

Entscheid vom 17. Januar 2007

In Sachen

V.___

Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Invalidenrente und Integritätsentschädigung

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

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I.

A.- Die 1956 geborene V.___ war bei der A.___ als Hilfsarbeiterin angestellt und in 

dieser Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die 

Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 12. November 1994 

bei einer unglücklichen Bewegung eine anteriore Schulterluxation links erlitt. Der Vorfall 

hatte keine Arbeitsunfähigkeit zur Folge. Die Suva übernahm die gesetzlichen 

Leistungen. Ab 31. Mai 1996 litt die Versicherte wiederum infolge einer ungeschickten 

Bewegung mit dem linken Arm an starken Schmerzen in der Schulter. Dr. med. B.___ 

diagnostizierte rezidivierende Schulterbeschwerden links, sowie eine fragliche Läsion 

des Nervus axillaris links bei Status nach Luxation links. Es bestand eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit. Kreisarzt Dr. med. C.___ überwies die Versicherte nach der 

Untersuchung vom 15. Juli 1996 bei nicht ganz unauffälligem Röntgenbefund zur 

Beurteilung der diagnostischen und therapeutischen Situation an das Spital Uznach. 

Der dortige Konsiliararzt für orthopädische Chirurgie, Dr. med. D.___, diagnostizierte 

unklare Schulterbeschwerden links bei Status nach Schulterluxation am 12. November 

1994 und bei Verdacht auf eine diskrete vordere Instabilität. Diese erkläre die massiven 

Beschwerden der Patientin allerdings in keiner Art. Deshalb müsse ein grösserer Teil 

der Beschwerden deutlich funktionell überlagert sein. In dieser Situation würde jegliche 

weitere Abklärung das Krankheitsbewusstsein nur verstärken und damit das Gegenteil 

von dem bewirken, was man eigentlich wolle (Bericht vom 13. August 1996). Bei der 

von Dr. D.___ in Betracht gezogenen Arthro-MRI-Untersuchung der linken Schulter 

zeigte sich eine Läsion des Labrums mit ventraler und medialer Verlagerung, eine 

ausgeweitete Kapsel ventral sowie nur noch sehr dünne gleno-humerale Ligamente. 

Gemäss den Fachärzten der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Kantonsspitals 

E.___ sei bei diesem Befund eine Arthroskopie mit Refixation des Labrums und der 

Kapsel indiziert. Damit könne die Stabilität verbessert werden. Ob auch die Schmerzen 

verschwinden würden, sei natürlich ungewiss (Bericht vom 23. Oktober 1996). Der 

operative Eingriff wurde am 9. Dezember 1996 im Kantonsspital E.___ vorgenommen. 

Nachdem vorerst eine Arbeitsunfähigkeit von 100% bestanden hatte, wurde eine 

Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100% ab 17. Februar 1997 erwartet. Die 

medizinische Behandlung wurde am 20. März 1997 abgeschlossen.

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B.- a) Am 5. Dezember 2002 liess die Versicherte einen Rückfall zum Ereignis vom 12. 

November 1994 melden. Dr. med. F.___, Arzt für Allgemeine Medizin berichtete am 19. 

Dezember 2002, nach zweimaligen erneuten Schulterluxationen mit Reposition im 

Spital G.___ leide die Versicherte an persistierenden Schulterschmerzen und einer 

Beweglichkeitseinschränkung der linken Schulter. Seit dem 2. November 2002 bestehe 

eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (vgl. auch die Notfallberichte des Spitals G.___ vom 

2. und 7. November 2002). Am 15. Januar und 20. Februar 2003 erfolgten weitere 

Beurteilungen durch die Klinik für Orthopädische Chirurgie des Kantonsspitals E.___. 

Aufgrund der MRI-Untersuchung vom 30. Januar 2003 wurde ein erneuter Eingriff zur 

Schulterstabilisation empfohlen. Da die Patientin sich aktuell nicht zur Operation 

entschliessen könne, werde zur Schmerzbehandlung eine subacrominale Infiltration 

versucht. Zusätzlich sei die Physiotherapie weiter zu führen. Es bestehe keine 

Arbeitsfähigkeit. Nachdem durch die Infiltrationsbehandlung keine massgebliche 

Verbesserung habe bewirkt werden können, werde seitens der Klinikärzte wiederum 

die operative Behandlung empfohlen (Bericht vom 2. Mai 2003). Dr. med. H.___, 

Orthopädie I.___, berichtete am 26. Juni 2003, dass bei der Patientin rein somatisch 

gesehen erneut eine Schulterarthroskopie durchgeführt werden sollte. Ob dann 

zusätzlich noch eine stabilisierende Operation notwendig sei, werde sich bei der 

Arthroskopie und der Untersuchung in Narkose zeigen. Bei gesamthafter Betrachtung 

sei allerdings auf eine grössere Intervention bei dieser Patientin zu verzichten. Die 

Arbeitsfähigkeit würde dadurch nicht wesentlich gesteigert. Die neurologische 

Abklärung in der Klinik J.___ vom 28. August 2003 ergab myofascial bedingte 

Dysästhesien in der linken Körperhälfte, aber kein fokal-neurologisches Defizit. Bei 

ausgeprägter muskulärer Dysbalance mit Insuffizienz der Schultermuskulatur links sei 

ein dringender Bedarf an Physiotherapie gegeben. Die orthopädische Untersuchung 

vom 8. September 2003 in der Klinik J.___ ergab eine Indikation für eine erneute 

diagnostische Arthroskopie zur Beurteilung des Gelenkbefundes, insbesondere des 

unteren Labrums mit anschliessend offener vorderer Schulterstabilisierung.

b) Dieser operative Eingriff wurden am 15. März 2004 in der Klinik J.___ durchgeführt. 

Am 18. März 2003 wurde die Versicherte bei gutem Allgemeinzustand nach Hause 

entlassen. Die Nachkontrolle am 28. April 2004 ergab ein myofasciales 

Schmerzproblem, das sich nicht gebessert habe. Es falle auf, dass die Patientin die 

Schulter sehr verkrampft hochhalte. Versuchsweise seien Behandlungsansätze wie 

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Osteopathie und Akupunktur durchzuführen. Falls die Schmerzen es erlauben würden, 

könne von Seiten der Instabilitätsanamnese nun mit Übungen über Kopf begonnen 

werden. Auch bei der Nachkontrolle vom 9. Juni 2004 zeigte sich wie bereits 

präoperativ ein persistierendes myofasciales Schmerzsyndrom an der Scapula dorsal 

wie ventral am Coracoid. Es seien weitere rheumatologische und 

schmerztherapeutische Untersuchungen angezeigt. Im Verlauf sei auch ein 

schmerzspezifisches Konsilium sinnvoll (Bericht vom 10. Juni 2004). Anlässlich der 

stationären Rehabilitation vom 27. Juli 2004 bis 13. August 2004 in der Klinik K.___ 

wurde ein myofasciales Schmerzsyndrom Schulter links mit aktuell muskulären 

Dysbalancen und Myogelosen zervicobrachial sowie eine arterielle Hypertonie 

diagnostiziert. Es konnte kein therapeutischer Zugang gefunden werden, und die 

Schmerzproblematik sowie die Schonhaltung des linken Arms konnten kaum 

beeinflusst werden. Deshalb wurde die Rehabilitation vorzeitig abgebrochen.

c) Gemäss der Beurteilung von Kreisarzt Dr. med. L.___ vom 14. September 2004 

bestand eine Diskrepanz zwischen den objektivierbaren Befunden und dem klinischen 

Bild. Eine erhebliche Muskelatrophie liege weder am linken Schultergürtel noch an der 

linken oberen Extremität vor. Die ärztlichen Kollegen hätten ein myofasciales 

Schmerzsyndrom beschrieben, bei welchem es sich um ein subjektives 

Beschwerdebild handle, das schwierig einzuschätzen und letztendlich nicht messbar 

sei. Es bestehe keine Möglichkeit mehr, den Zustand nennenswert zu verbessern. Der 

Fall sei abzuschliessen. Aufgrund der objektivierbaren Befunde sei eine leichtere Arbeit 

den ganzen Tag zumutbar. Das Gewicht von zu hebenden Lasten mit beiden Händen 

bis zur Taillenhöhe sei auf 10 kg beschränkt, auf Brusthöhe auf 5 kg. Arbeiten über 

Brusthöhe seien nicht mehr möglich. Der Integritätsschaden wurde von Dr. L.___ in 

Anwendung der Feinrastertabelle Nr. 1.2 anhand der Bewegungseinschränkung und da 

die Horizontale knapp erreicht werde auf 17% festgesetzt. Mit dieser Schätzung sei 

auch die Beziehung einer mässigen Form (Referenzwert 10%) zu einer schweren Form 

(Referenzwert 25%) einer Periarthrosis humerus scapularis berücksichtigt.

C.- Mit Verfügung vom 13. Januar 2005 bzw. 15. Februar 2005 sprach die Suva der 

Versicherten ab 1. Januar 2005 bei einem IV-Grad von 15% eine Invalidenrente zu. Die 

Integritätseinbusse wurde auf 17% festgesetzt. In der dagegen gerichteten Einsprache 

vom 28. Februar 2005 liess die Versicherte durch ihren Rechtsvertreter eine höhere 

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Invalidenrente und eine höhere Integritätsentschädigung beantragen. Im Bericht über 

die kreisärztliche Abschlussuntersuchung sei erwähnt, dass der Aufenthalt in der Klinik 

K.___ keine Verbesserung des Zustands gebracht habe. Es müsse daher auf die 

kreisärztliche Beurteilung vom 13. Juli 2004 abgestellt werden, wo von einer 

Arbeitsfähigkeit von 50% die Rede gewesen sei. Dass in der Klinik K.___ kein Zugang 

zur Schmerzproblematik gefunden worden sei, dürfe der Versicherten nicht zum 

Nachteil gereichen.

D.- a) Am 30. Juni 2005 reichte die Versicherte einen Arztbericht der Klinik M.___ 

(Dominikanische Republik) vom 17. März 2005 zur Ultraschalluntersuchung der linken 

Schulter ein. Es wurde eine Loslösung der Sehnen der Muskelmanschette des 

Schultergelenks beschrieben, das sich bei statischer und dynamischer Belastung 

verschiebe. Der Gelenkhohlraum zeige keine Anzeichen von Verkalkung und 

Flüssigkeitsansammlung. Am 22. August 2005 wurde im Röntgeninstitut N.___ ein 

neues Arthro MRI der linken Schulter angefertigt. Es zeigte sich ein abgerundetes, 

verkleinertes ventrales Labrum, regelrecht liegende Miteck-Anker, eine Hill-Sachs-

Läsion des Humeruskopfes (oberflächliche Eindellung an typischer Stelle) sowie eine 

Hypotrophie des Subscapularis. Ein Rotatorenriss konnte nicht festgestellt werden. 

Gestützt darauf schloss Kreisarzt Dr. L.___ am 20. September 2005, dass sich der 

Zustand gegenüber seiner Beurteilung vom 14. September 2004 nicht verschlechtert 

habe. Das Arthro MRI sei im Vergleich zur Ultraschalluntersuchung weit 

aussagekräftiger. Nach einer weiteren, von Dr. med. O.___, Orthopädische Chirurgie, 

Klinik mit Schreiben vom 29. August 2005 veranlassten Konsultation in der Klinik J.___ 

vom 19. September 2005 wurde die Diagnose eines ausgeprägten myofascialen 

Schmerzsyndroms im Bereich des linken Schultergürtels bestätigt. Trotz zweimaliger 

Schulterluxationsoperation sei es wieder zu Reluxationen der Schulter gekommen. 

Klinisch und mittels MRI könne eine intakte Rotatorenmanschette gesehen werden. 

Das ventrale Labrum sei aber nur schwer sichtbar bzw. nach medial verlagert. Es seien 

weitere Abklärungen und Behandlungen notwendig. Bis zu deren Abschluss bestehe 

eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch die orthopädischen Verlaufsberichte der 

Klinik J.___ vom 4. und 21. Oktober sowie vom 7., 14. und 30. November 2005). 

Kreisarzt Dr. L.___ hielt am 6. Oktober 2005 an seiner Zumutbarkeitsbeurteilung vom 

14. September 2004 fest. Es sei zumindest keine Verschlechterung der Funktionswerte 

eingetreten.

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b) Prof. Dr. med. P.___, leitender Arzt des Schmerz-/Gutachterzentrums an der Klinik 

J.___, berichtete am 1. November 2005, es sei eine Schlafproblematik entstanden, weil 

bei bestimmten Belastungen des Oberkörpers Schmerzen im Bereich der linken 

Schulter und des linken Arms ausgelöst würden. Bei bestimmten Bewegungen komme 

es zirka einmal im Monat auch zu einem "Herausspringen" der linken Schulter, was bei 

der Patientin Angst auslöse und zu einer Blockierung führe. Sie fühle sich deswegen 

ausserordentlich angespannt. Die anzunehmende myofasciale Ausweitung entlang der 

ganzen linken oberen Extremität sei vor diesem Hintergrund verständlich. Die Patientin 

sei zweifellos leicht bis mittelschwer deprimiert. Sie mache aber einen durchwegs 

adäquaten Eindruck und wecke keine Assoziationen dahingehend, dass eine 

eigentliche Aggravation oder eine massive Schmerzverarbeitungsproblematik 

bestünden. Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erscheine eine Evaluation der 

funktionellen Leistungsfähigkeit sinnvoll. Am 15. Dezember 2005 hielt Kreisarzt Dr. 

L.___ abermals an seiner Zumutbarkeitsbeurteilung vom 14. September 2004 fest. 

Aufgrund der Untersuchungen der Klinik J.___ vom 19. September und 21. Oktober 

2005 sei nicht von einer Verschlechterung der Funktionswerte auszugehen. Am 15. 

Dezember 2005 fand eine interdisziplinäre Sprechstunde mit Prof. P.___, leitender Arzt 

Schmerzklinik, Dr. Q.___, Rheumatologie, und Dr. R.___, Oberarzt Orthopädie (alle 

Klinik J.___), statt. Zur Bestimmung der Restarbeitsfähigkeit sei eine Evaluation der 

Leistungsfähigkeit vordringlich.

E.- Mit Entscheid vom 5. April 2006 (UV act. 161) wies die Suva die Einsprache vom 28. 

Februar 2005 ab. Gestützt auf die Ergebnisse der Untersuchung vom 14. September 

2004 habe Kreisarzt Dr. L.___ eine ganztägige, leichtere, dem Schulterleiden der 

Versicherten angepasste Arbeit als zumutbar erachtet. Diese Einschätzung habe er 

danach mehrmals bestätigt. Die Auswirkungen der Unfallfolgen auf die berufliche 

Leistungsfähigkeit sei von den Ärzten der Klinik J.___ ab Herbst 2005 unterschiedlich 

beurteilt worden. Eine abschliessende Stellungnahme sei aber nicht erfolgt. Unter 

diesen Umständen könnten die Berichte der Klinik J.___ kein Abweichen von der 

kreisärztlichen Beurteilung begründen. Somit sei auf letztere abzustellen und von 

weiteren Abklärungen abzusehen. Anhand des Einkommensvergleichs ergebe sich ein 

IV-Grad von 14,45%. Eine den IV-Grad von 15% übersteigende Invalidenrente sei 

somit nicht rechtsgenüglich nachgewiesen. Für die Berechnung des versicherten 

Verdienstes sei vorliegend, wo die Rente erst fünf Jahre nach dem Unfall beginne, 

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gemäss Art. 24 Abs. 2 UVV auf den Verdienst abzustellen, den die Versicherte ohne 

Unfall im Jahr 2004 bezogen hätte. Unter den gegebenen Umständen sei ein 

versicherter Verdienst von mehr als Fr. 39'312.-- nicht rechtsgenüglich nachgewiesen. 

Kreisarzt Dr. L.___ habe den Integritätsschaden auf 17% festgesetzt. Darauf könne 

abgestellt werden.

F.- Gegen diesen Entscheid richtet sich die Beschwerde vom 28. Juni 2006 mit dem 

Antrag auf Erhöhung der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung. Seit dem 

ersten Unfall sei sie wiederholt 100% arbeitsunfähig gewesen. Sie leide auch weiterhin 

unter starken Schmerzen.

G.- In der Beschwerdeantwort vom 30. August 2006 beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Was in der Beschwerde 

vorgebracht werde, vermöge am Standpunkt der Suva nichts zu ändern. Die zumutbare 

Tätigkeit unter Berücksichtigung der Unfallfolgen sei aufgrund einer kreisärztlichen 

Untersuchung vom 13. Juli 2004 und einer ärztlichen Abschlussuntersuchung vom 14. 

September 2004 und nach Prüfung der vorhandenen medizinischen Unterlagen durch 

Dr. L.___ richtig beurteilt worden. Die Erwerbsunfähigkeit sei korrekt berechnet worden. 

Die zugesprochene Integritätsentschädigung sei angemessen und gesetzeskonform.

H.- Die Beschwerdeführerin hält mit Eingabe vom 22. September 2006 an ihren 

Anträgen fest. Falls die Beschwerdegegnerin den von der Klinik J.___ auf 100% 

festgesetzten IV-Grad (gemeint wohl: Arbeitsunfähigkeitsgrad) nicht akzeptiere, sei eine 

Untersuchung durch einen neutralen Arzt durchzuführen.

I.- Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer weiteren Stellungnahme 

verzichtet. Beide Parteien haben auch auf die Durchführung einer mündlichen 

Verhandlung verzichtet.

II.

1.- Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Gericht die Gesetzmässigkeit eines 

angefochtenen Entscheides in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des 

Einsprache-Entscheids vom 5. April 2006 gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit 

Hinweisen). Streitig und zu prüfen ist, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin 

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noch arbeitsfähig ist. Sie macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht auf 

die Beurteilung des Kreisarztes abgestellt.

2.- Es steht fest, dass die Beschwerdegegnerin mit der Ausrichtung von Leistungen die 

Unfallkausalität, das heisst sowohl den natürlichen wie den adäquaten 

Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 12. November 1994 und dem 

aufgetretenen Leiden anerkannt hat. Davon ist auszugehen. Beide Parteien sind sich 

darüber einig, dass von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte 

Besserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin mehr zu erwarten ist. 

Sodann sind von Seiten der Invalidenversicherung offensichtlich keine 

Eingliederungsmassnahmen vorgesehen. Bei dieser Ausgangslage sind die 

Voraussetzungen zur Ausrichtung einer Rente ab 1. Januar 2005 erfüllt (Art. 19 Abs. 1 

UVG). Nicht angefochten und damit nicht zum Streitgegenstand gehörend ist 

vorliegend der im Einsprache-Entscheid auf Fr. 39'312.-- festgesetzte versicherte 

Verdienst. Trotz der über den 1. Januar 2005 hinaus ärztlich mehrfach attestierten 

vollständigen Arbeitsunfähigkeit, geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass für die 

Beurteilung der zumutbaren Leitungsfähigkeit auf die Einschätzung von Dr. L.___ 

(ganztätiger Einsatz in angepasster leichter Tätigkeit) abzustellen sei.

3.- a) Wird eine versicherte Person infolge eines Unfalls zu mindestens 10 Prozent 

invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als invalid gilt, 

wer voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit in seiner Erwerbsfähigkeit 

beeinträchtigt ist (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts, SR 830.1, ATSG). Gemäss Art. 16 ATSG wird für die 

Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte 

Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zu dem Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

b) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung - und im 

Beschwerdefall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

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Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit die 

versicherte Person arbeitsfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Aussagen eine 

wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen einer 

Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134, 114 V 314).

c) Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz 

der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden 

Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie 

umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig davon, 

von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind. Auch den Berichten 

versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kann rechtsprechungsgemäss Beweiswert 

beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 

sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen (BGE 125 V 352 Erw. 3a und b mit Hinweis).

d) Die erwerbliche Verwertbarkeit der in Frage kommenden Tätigkeiten ist davon 

abhängig, dass diese - konkret und objektiv substantiiert - auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt auch grundsätzlich vorhanden sind. Insoweit ist auch die Lage des realen 

und aktuellen Arbeitsmarktes bei der Invaliditätsbemessung von Bedeutung. Eine 

Arbeitsgelegenheit im Sinn des Gesetzes darf also nur angenommen werden, wenn auf 

dem allgemeinen Arbeitsmarkt genügend Stellen zu finden sind, deren 

Anforderungsprofil mit den gesundheitlich bedingten Einschränkungen der versicherten 

Person vereinbar sind (SVR 1998 IV Nr. 2 S. 10 Erw. 5b/aa).

4.- Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführerin vom 2. November 2002 bis 31. 

Dezember 2004 wegen der Schulterbeschwerden nicht gearbeitet hat. Die frühere 

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schulterbelastende Tätigkeit im Lager eines Modehauses ist ihr unbestrittenermassen 

nicht mehr zumutbar. Während die Beschwerdegegnerin in Übereinstimmung mit dem 

Kreisarzt davon ausgeht, die Beschwerdeführerin könne spätestens ab 1. Januar 2005 

wegen der verbleibenden Folgen der beim Unfall zugezogenen Verletzung an der linken 

Schulter körperlich leichtere Arbeiten ohne Tätigkeiten über Brusthöhe ausüben, 

vermochten sich die Fachärzte der Klinik J.___ diesbezüglich nicht festzulegen. In 

Anbetracht der schwierig zu beurteilenden Auswirkungen des Unfallschadens erachten 

sie in den Berichten vom 1. November 2005 und 15. Dezember 2005 eine Evaluation 

der funktionellen Leistungsfähigkeit als sinnvoll. Zu prüfen ist, ob dieser ärztlichen 

Einschätzung zu folgen ist.

5.- a) Kreisarzt Dr. L.___ ist bei seiner Arbeitsfähigkeitsschätzung zwar von einer 

erheblichen Einschränkung der Schulterfunktion ausgegangen. Er hat aber eine 

Diskrepanz zwischen den objektivierbaren Befunden und dem klinischen Bild 

festgestellt. Sodann fand er weder am linken Schultergürtel noch an der linken oberen 

Extremität eine Muskelatrophie. Er wies darauf hin, dass die Auswirkungen des von 

den ärztlichen Kollegen beschriebenen myofascialen Schmerzsyndroms schwierig 

einzuschätzen und letztlich nicht messbar sei. Worin sich ihm die Diskrepanz zwischen 

Schmerzäusserungen und den somatischen Befunden zeigte, geht allerdings weder 

aus seinem Bericht vom 14. September 2004 noch aus seinen späteren 

Stellungnahmen hervor. Inwieweit ihn der fehlgeschlagene Therapieversuch in der 

Klinik K.___ zu dieser Schlussfolgerung veranlasste, lässt sich nicht beurteilen. 

Immerhin schätzte er die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer dem Leiden 

angepassten, körperlich leichten Tätigkeit noch am 13. Juli 2004 auf lediglich 50% ein.

b) Demgegenüber haben die Ärzte der Klinik J.___ nach eingehenden fachärztlichen 

Untersuchungen mehrmals darauf hingewiesen, dass die geklagten Schmerzen in 

Anbetracht der ständigen Gefahr erneuter Schulterluxationen und der damit 

verbundenen Anspannung mit myofascialer Ausweitung entlang der linken oberen 

Extremität verständlich seien. Sie fanden keine Anzeichen einer eigentlichen 

Aggravation oder massiven Schmerzverarbeitungsstörung (Bericht vom 1. November 

2005) und erachteten eine erneute operative Massnahme aufgrund der 

Gewebesituation nicht als möglich (Bericht vom 15. Dezember 2005). Dies bedeutet, 

dass die Beschwerdeführerin bis auf Weiteres mit der an sich unbefriedigenden 

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Situation stechend ausstrahlender Schmerzen, die vermutlich durch Subluxationen des 

Schultergelenks ausgelöst werden, und der damit zusammenhängenden erheblichen 

muskulären Verkrampfung leben muss. Physiotherapie ist offenbar wegen der 

Schmerzen nur bedingt anwendbar, und die Pocain-infiltationen führten zwar zu einer 

Reduktion der myofascialen Komponente, aber nur zu geringfügiger Schmerzreduktion.

c) In dieser Situation erscheint es tatsächlich schwierig, die zumutbare 

Restarbeitsfähigkeit festzusetzen, und es kann nicht einfach auf die wenig begründete 

Einschätzung des Kreisarztes abgestellt werden. Aufgrund der vorhandenen Akten fehlt 

es an schlüssigen ärztlichen Stellungnahmen, aufgrund welcher die verbleibende 

Restarbeitsfähigkeit zuverlässig beurteilt werden könnte: Die Ärzte der Klinik J.___ 

lassen ausdrücklich offen, in welchem Ausmass die bestehende Schulterproblematik 

zu einer Arbeitsunfähigkeit führe. Sie machen die Beurteilung vom Ergebnis einer 

Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit abhängig. Anders der Kreisarzt: Dieser 

geht ohne sichtbaren Einbezug der ärztlich mehrfach bestätigten Schmerzsymptomatik 

von einer vollen Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit aus. 

Einschränkungen sieht er lediglich bezüglich der Gewichtsbelastung und für Arbeiten 

über Brusthöhe Letztlich fehlt es der Stellungnahme von Dr. L.___ aber an 

zuverlässigen Ausführungen darüber, wie diese Restarbeitsfähigkeit angesichts der 

medizinisch festgestellten und auf den Unfall zurückzuführenden Einschränkungen auf 

dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwertet werden könnte. Die blosse Annahme, es 

könne zumutbarerweise eine volle Arbeitsleistung erbracht werden, ohne dies 

medizinisch zureichend zu begründen, stellen im Sozialversicherungsrecht keine 

rechtsgenügliche Beweisgrundlage dar, insbesondere bei voneinander abweichenden 

ärztlichen Beurteilungen nicht.

d) Nachdem also mit Blick auf die eigenen Abklärungen der Beschwerdegegnerin nicht 

vom Vorliegen schlüssiger Beweisgrundlagen ausgegangen werden kann und sich aus 

den vorhandenen strukturellen und funktionellen Diagnosen die arbeitsbezogenen 

Fähigkeiten und Defizite nach Meinung der Klinikärzte nicht zuverlässig ableiten lassen, 

erscheint es notwendig, eine ergonomische Abklärung, beispielsweise eine Evaluation 

der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) zu veranlassen. Aufgrund der bereits 

vorliegenden ärztlichen Stellungnahmen kann erwartet werden, dass derartige 

Abklärungen zu einer Klärung bezüglich der zumutbaren Leistungsfähigkeit der 

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Beschwerdeführerin führen werden (vgl. in diesem Zusammenhang auch: Suva - 

Medizinische Mitteilungen 2006 Nr. 77 S. 51). Erst nach dem Vorliegen dieser 

Ergebnisse wird eine abschliessende Beurteilung der erwerblichen Auswirkungen des 

bekannten medizinischen Sachverhalts möglich sein. Die Streitsache ist daher an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie eine zusätzliche Abklärung der 

Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durchführe. Wenn darüber Klarheit 

besteht, kann über die Höhe des IV-Grades entschieden werden.

6.- a) Zu prüfen bleibt die Höhe der geschuldeten Integritätsentschädigung, welche von 

der Beschwerdegegnerin auf 17% festgesetzt wurde. Im angefochtenen Einsprache-

Entscheid werden die für die Bemessung von Integritätsschäden nach Art. 25 Abs. 1 

UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV und Anhang 3 UVV geltenden Regeln zutreffend 

dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann. Das Gleiche gilt hinsichtlich der von 

der Suva in Ergänzung der bundesrätlichen Skala herausgegebenen 

Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form, welche nach der Rechtsprechung mit 

Anhang 3 UVV vereinbar sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die 

Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll.

b) Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Bemessung des Integritätsschadens 

auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. L.___ vom 14. September 2004, welcher aufgrund 

einer aktuellen Flexion von 80° und einer Seitenelevation von 70° in Anwendung der 

Suva-Tabelle 1.2 und unter dem Hinweis, dass die Horizontale knapp erreicht werde, 

einen Integritätsschaden von 17% feststellte. Zusätzlich begründete er diesen Wert mit 

Hinweis auf die in der gleichen Tabelle aufgeführte Periarthrosis humeroscapularis von 

mässiger bis schwerer Ausprägung. Nachdem auch den ausführlichen Berichten der 

Klinik J.___ keine Anhaltspunkte zu entnehmen sind, die an der Zuverlässigkeit dieser 

Beurteilung zweifeln lassen, ist die zugesprochene Integritätsentschädigung von 17% 

nicht zu beanstanden.

7.- a) Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einsprache-Entscheids vom 5. April 2006 mit Bezug auf die Invalidenrente teilweise 

gutzuheissen und die Streitsache ist zur Durchführung ergänzender medizinischer 

Abklärungen über den Umfang der unfallbedingten Leistungseinbusse an die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Hinsichtlich der Integritätsentschädigung ist die 

Beschwerde abzuweisen.

b) Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATAG). Eine Parteientschädigung 

ist der nicht durch einen Rechtsanwalt vertretenen Beschwerdeführerin nicht 

zuzusprechen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinn teilweise gutgeheissen, dass der Einsprache-

Entscheid vom 5. April 2006 - soweit die Invalidenrente betreffend – aufgehoben und 

die Streitsache zur Durchführung ergänzender medizinischer Abklärungen im Sinn der 

Erwägungen und anschliessender neuer Entscheidung über die Invalidenrente an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 17.01.2007
	Art. 18 Abs. 2 UVG. Berechnung des Invaliditätsgrades; zumutbare Tätigkeit. Rückweisung an die Verwaltung wegen mangelhafter ärztlicher Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Januar 2007, UV 2006/62).

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