# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7a218711-80b4-52ca-ac1b-b4e25647f1cc
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-05
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 05.05.2025 BB.2025.12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BB-2025-12_2025-05-05.pdf

## Full Text

Beschluss vom 5. Mai 2025 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Miriam Forni und Giorgio Bomio-Giovanascini,  

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Christian Lüscher,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Grundbuchsperre (Art. 266 Abs. 3 StPO); Rückzug der 

Beschwerde 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2025.12 

 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Bundesanwaltschaft im Strafverfahren SV.20.1543 gegen A. wegen des 

Verdachts des gewerbsmässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 1 und 2 StGB) und 

der qualifizierten Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 2 lit. b StGB) mit Verfügung 

vom 27. Januar 2025 eine Grundbuchsperre anordnete betreffend zweier im 

Gesamteigentum von A. und dessen Ehefrau stehender Grundstücke im 

Kanton Basel-Landschaft (act. 1.1);   

 

- A. mit Eingabe vom 7. Februar 2025 bei der Beschwerdekammer des Bun-

desstrafgerichts gegen die Verfügung vom 27. Januar 2025 Beschwerde er-

hob und deren Aufhebung beantragte (act. 1, S. 2); 

 

- die Bundesanwaltschaft mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2025 die Ab-

weisung der Beschwerde beantragte (act. 8); 

 

- die Beschwerdekammer am 21. März 2025 A. die Verfahrensakten zustellte 

und am 22. März 2025 die Frist zur Einreichung einer Replik bis zum 22. Ap-

ril 2025 erstreckte (act. 11 und 12); 

 

- A. mit Schreiben vom 22. April 2025 den Rückzug der Beschwerde erklärte 

(act. 13). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft bei 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhoben wer-

den kann (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 des Bundegesetzes 

über die Organisation der Strafbehörde des Bundes [Strafbehördenorgani-

sationsgesetz, StBOG; SR 173.71]); 

 

- wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, dieses bei schriftlichen Verfahren bis zum 

Abschluss des Schriftenwechsels und allfällige Beweis- oder Aktenergän-

zungen zurückziehen kann (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO);  

 

- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abzuschreiben ist 

(vgl. hierzu sinngemäss KELLER, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2023, N. 4 zu 

Art. 386 StPO);  

- 3 - 

 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichts-

kosten zu tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO); 

 

- die Gerichtsgebühr auf Fr. 1'000.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG i.V.m. 

Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. 

August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundes-

strafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]). 

 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde von der 

Geschäftskontrolle abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.– wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 5. Mai 2025  

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Christian Lüscher 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu 
dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 
konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen 
Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung 
ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für 
die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).