# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ed917b9-5875-56e5-97e4-9d75b7905fdc
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-15
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 15.10.2018 ZK1 2017 128
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2017-128_2018-10-15.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 15. Oktober 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK1 17 128 07. November 2018

Urteil
I. Zivilkammer

Vorsitz Schnyder
RichterInnen Pedrotti und Brunner
Aktuarin ad hoc Adank

In der zivilrechtlichen Berufung

der X . _ _ _ _ _ , Berufungsklägerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andrea 
Wieser, Chesa Wieser, 7524 Zuoz, 

gegen

den Entscheid des Regionalgerichts Maloja, vom 16. Oktober 2017, mitgeteilt am 19. 
Oktober 2017, in Sachen der Berufungsklägerin gegen Y._____, Berufungsbeklagter, 
vertreten durch Rechtsanwältin Anne Schweikert, Piazzetta San Carlo 4, 6901 Luga-
no, 

betreffend provisorisches Bauhandwerkerpfandrecht,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Die X._____ (nachfolgend: Gesuchstellerin) stellte beim Regionalgericht Malo-
ja mit Eingabe vom 11. April 2017 den folgenden Antrag:

1. Das Grundbuchamt der Region Maloja, Plazza da Scoula, 7500 St. Mo-
ritz, sei gerichtlich anzuweisen, zugunsten der Gesuchstellerin als vorläu-
fige Eintragung gemäss Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB nach Massgabe der 
Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 und Art. 839 ZGB ein Bauhandwerkerpfandrecht für 
einen Betrag von CHF 23'025.48 samt Zins zu 5% ab 16.12.2016 auf das 
Grundstück Parzelle _____, Chesa_____ im Grundbuch der Gemeinde 
O.1_____ vorzumerken. 

2. Ziffer 1 sei vorsorglich und superprovisorisch anzuordnen.

3. Es sei der Gesuchstellerin eine Klagefrist zur Erstreitung der definitiven 
Eintragung beim zuständigen Gericht anzusetzen.

4. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwert-
steuer zulasten des Gesuchsgegners.

B. Sie liess vortragen, Y._____ (nachfolgend: Gesuchsgegner) habe seine Lie-
genschaft in O.1_____ durch eine Generalunternehmerin (nachfolgend: GU) renovie-
ren lassen. Letztere habe die Gesuchstellerin mit der Erstellung der elektrischen An-
lagen beauftragt. Die GU habe ihre Arbeiten gemäss Offerten vom 15. März 2016 
und ohne Sonderwünsche zu einem Pauschalpreis von CHF 90'000.00 vergeben. 
Während der Bauausführung habe sie Mehrleistungen im Umfang von CHF 
21'525.48 erbracht. Anschliessend habe sie am 13. Dezember 2016 der GU Arbeiten 
im Schwimmbad und im Eingangsbereich für CHF 1'500.00 offeriert. Diese Arbeiten 
seien am 23. Dezember 2016 abgeschlossen worden. Es gäbe hierfür keine schriftli-
chen Belege. Es werde jedoch eine E-Mail ins Recht gelegt, mit welcher der Vertreter 
der GU die Offerte für Fertigstellungs- und Zusatzarbeiten am 15. Dezember 2016 
bestätigt habe. Die Rechnung dafür datiere vom 16. Dezember 2016. Die Arbeiten 
seien zwischen dem 16. und 23. Dezember 2016 abgeschlossen worden. Damit sei 
die Fristeinhaltung zumindest glaubhaft gemacht. Die Elektroinstallationen seien 
pfandgeschützte Leistungen. 

C. Mit Entscheid vom 12. April 2017 ordnete das angerufene Gericht die super-
provisorische Eintragung des Pfandrechts im Grundbuch an. 

D. In seiner Antwortschrift vom 12. Mai 2017 beantragte der Gesuchsgegner:

1. Der Antrag auf vorläufige Eintragung sei abzuweisen.

2. Das Grundbuchamt der Region Maloja sei anzuweisen, das Bauhand-
werkerpfandrecht zugunsten von X._____ auf Parz. Nr. _____ von 
O.1_____ zu löschen. 

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3. Gerichtsgebühren, Spesen und Parteientschädigung zu Lasten der Ge-
genpartei.

E. Begründend machte der Gesuchsgegner geltend, die Gesuchstellerin habe die 
Einhaltung der Viermonatsfrist nicht glaubhaft gemacht. Die Eintragungsfrist sei ab-
gelaufen. Er würde zudem die Vertretungsbefugnis der GU und die Arbeitsaus-
führung bestreiten. Die Arbeiten seien mangelhaft und teilweise gar nicht ausgeführt 
worden. Aufgrund des Sicherheitsrapportes für elektrische Installationen vom 10. De-
zember 2016 sei nachgewiesen, dass die Arbeiten vor dem 28. November 2016 be-
endet worden seien. Die Arbeiten im Schwimmbad seien geringfügig gewesen, wes-
halb die Eintragungsfrist für das Pfandrecht spätestens am 28. November 2016 zu 
laufen begonnen habe. Das vorliegende Gesuch vom 11. April 2017 erweise sich 
daher als verspätet. 

F. In ihrer Stellungnahme vom 23. Mai 2017 führte die Gesuchstellerin aus, die in 
der zweiten Dezemberhälfte 2016 erbrachten Leistungen seien Abschlussarbeiten 
und für die Funktionstüchtigkeit unerlässlich gewesen. Zudem habe es sich um Mehr-
leistungen gehandelt. Sie führte dabei die erbrachten Leistungen im Einzelnen auf. 

G. Der Gesuchsgegner hielt in seiner Eingabe vom 20. Juni 2017 daran fest, 
dass die Gesuchstellerin die Viermonatsfrist nicht eingehalten habe. 

H. Mit Entscheid vom 16. Oktober 2017, mitgeteilt am 19. Oktober 2017, erkann-
te der Einzelrichter was folgt:

1. Das Gesuch wird abgewiesen.

2. Das Grundbuchamt der Region Maloja wird angewiesen, die mit Ent-
scheid vom 12. April 2017 zu Gunsten der Gesuchstellerin superproviso-
risch angeordnete vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfand-
rechts auf der nachstehend aufgeführten Parzelle für den nachstehend 
erwähnten Betrag, zuzüglich 5 % Verzugszins seit 16. Dezember 2016, 

im Grundbuch O.1_____

auf Grundstück Nr. _____, in Höhe von CHF 23'025.48

zu löschen.

3. Die Gerichtskosten von CHF 750.- sowie die grundbuchamtlichen Kosten 
werden der Gesuchstellerin auferlegt. 

Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, den Gesuchsgegner ausseramtlich 
mit pauschal CHF 2'000.- zu entschädigen. 

4. (Rechtsmittel).

5. (Mitteilung).

Zusammenfassend führte der Vorderrichter aus, dass im Summarverfahren der Ak-
tenschluss bereits nach dem ersten Schriftenwechsel eintrete. Die Novenschranke 

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falle nach den ersten Vorträgen. Die Ausführungen der Gesuchstellerin in ihrer repli-
zierenden Stellungnahme, in welcher sie die in der zweiten Dezemberhälfte 2016 
erbrachten Arbeiten näher ausführte, seien daher nicht mehr zu berücksichtigen. In 
dieser Situation sei die Einhaltung der Viermonatsfrist nicht hinreichend glaubhaft 
gemacht worden. 

I. Gegen diesen Entscheid erhob die Gesuchstellerin (nachfolgend: Berufungs-
klägerin) am 30. Oktober 2017 Berufung an das Kantonsgericht von Graubünden mit 
folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Entscheid sei vollumfänglich aufzuheben und das 
Grundbuchamt Maloja sei anzuweisen, die mit Entscheid vom 12.04.2017 
zu Gunsten der Gesuchstellerin superprovisorisch angeordnete vorläufige 
Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes auf der nachstehend auf-
geführten Parzelle für den nachstehend erwähnten Betrag, zuzüglich 5% 
Verzugszins seit 16. Dezember 2016, 

im Grundbuch O.1_____

auf Grundstück Nr. _____, in Höhe von CHF 23'025.48

provisorisch einzutragen.

2. Eventualiter ist das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen. 

3. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge sowohl für das erstinstanz-
liche Verfahren als auch das Verfahren vor Kantonsgericht von Graubün-
den nebst 8 % MWST zulasten des Gesuchsgegners und Berufungsbe-
klagten.

Sie machte im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe das Gesuch zu Unrecht 
abgewiesen bzw. die Auslegung des Novenrechts im Summarverfahren durch die 
Vorinstanz könne sich weder auf das Gesetz noch Lehre oder Praxis stützen. 

J. Mit Berufungsantwort vom 20. November 2017 beantragte der Gesuchsgegner 
(nachfolgend: Berufungsbeklagter) die kostenfällige Abweisung der Berufung. Er 
stellte sich wiederholt auf den Standpunkt, dass die Frist für die Eintragung des Bau-
handwerkerpfandrechts abgelaufen sei. Die erstinstanzlichen Vorbringen der Beru-
fungsklägerin im zweiten Schriftenwechsel seien richtigerweise als unzulässige No-
ven ausgeschlossen worden. Die Vorinstanz habe das Gesuch somit zu Recht ab-
gewiesen. 

K. Mit Verfügung der Pretura del Distretto di Lugano vom 3. Oktober 2018 wurde 
über die Berufungsklägerin mit Wirkung per 4. Oktober 2018, 10.00 Uhr, der Konkurs 
eröffnet. 

L. Mit prozessleitender Verfügung vom 17. Oktober 2018 gab der Vorsitzende 
der I. Zivilkammer den Parteien nochmals die Möglichkeit zur Einreichung einer Stel-

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lungnahme. Zudem wurde der Berufung gegen den Entscheid des Regionalgerichtes 
Maloja vom 16. Oktober 2017 von Amtes wegen aufschiebende Wirkung erteilt. Mit 
Schreiben vom 29. Oktober 2018 liess die Berufungsklägerin mitteilen, dass sie auf 
eine Stellungnahme verzichte. Der Berufungsbeklagte liess sich nicht vernehmen. 

M. Auf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in den 
Rechtschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einge-
gangen.

II. Erwägungen

1.1 Beim vorliegend angefochtenen Entscheid über die vorsorgliche Eintragung 
eines Bauhandwerkerpfandrechts handelt es sich gemäss herrschender Lehre und 
Rechtsprechung um einen Entscheid über eine vorsorgliche Massnahme (Art. 261 ff. 
ZPO; BGE 137 III 563 E. 3.3 mit Hinweisen auf zahlreiche Publikationen zur neuen 
eidgenössischen ZPO; dazu auch Rainer Schumacher, Sachliche Zuständigkeit der 
Handelsgerichte für die Anordnung des vorläufigen Grundbucheintrags eines Bau-
handwerkerpfandrechts - ZPO 6 V, in: Baurecht 2/2012, S. 72 ff.). Nach der neusten 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung werden solche Entscheide als Zwischen- und 
nicht als Endentscheide angesehen (BGE 137 III 589 E. 1.2.3; Urteil des Bundesge-
richts 5A_541/2011 vom 3. Januar 2011; diese Rechtsprechung zusammenfassend: 
Rainer Schumacher,  Bauhandwerkerpfandrecht, Rechtsmittel im summarischen Ver-
fahren betreffend vorläufigen Grundbucheintrag, in: Baurecht 2/2012, S. 74 ff.). 
Gemäss Art. 308 Abs. 1 lit. a und b ZPO sind sowohl erstinstanzliche Zwischenent-
scheide als auch erstinstanzliche Entscheide über vorsorgliche Massnahmen mit Be-
rufung anfechtbar. Der gemäss Art. 308 Abs. 2 ZPO für eine Berufung in vermögens-
rechtlichen Angelegenheiten notwendig zu erreichende Streitwert von CHF 10‘000.00 
ist vorliegend klar erreicht. Die Zuständigkeit des Kantonsgerichts von Graubünden 
ergibt sich ferner aus Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung (EGzZPO; BR 320.100). Nach Art. 249 lit. d Ziff. 5 ZPO findet in 
Angelegenheiten betreffend die vorläufige Eintragung gesetzlicher Grundpfandrechte 
das summarische Verfahren Anwendung; gleiches statuiert Art. 249 lit. d Ziff. 11 ZPO 
für die Vormerkung von Verfügungsbeschränkungen und vorläufigen Eintragungen 
im Streitfall. Gegen einen im summarischen Verfahren ergangenen Entscheid beträgt 
die Frist zur Berufungseinreichung zehn Tage, wobei die Berufung unter Beilage des 
angefochtenen Entscheides schriftlich und begründet einzureichen ist (vgl. Art. 311 
ZPO in Verbindung mit Art. 314 Abs. 1 ZPO). Auf die frist- und formgerecht erhobene 
Berufung ist demnach einzutreten. 

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1.2. Mit Verfügung der Pretura del Distretto di Lugano vom 3. Oktober 2018 wurde 
über die Berufungsklägerin mit Wirkung per 4. Oktober 2018, 10.00 Uhr, der Konkurs 
eröffnet. Nach Lehre und Rechtsprechung führt die Konkurseröffnung in Verfahren 
auf provisorische Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes nicht zur Einstellung 
des Prozesses, weil Dringlichkeit im Sinne von Art. 207 Abs. 1 SchKG vorliegt (Wohl-
fahrt/Meyer, in Staehelin/Bauer/Staehelin, Basler Kommentar zum SchKG, Band II,  
2. Aufl., N. 35 zu Art. 207; PKG 1990 S. 182). Die Berufung ist deshalb ohne Verzö-
gerung zu entscheiden. 

1.3. Mit der Berufung kann gemäss Art. 310 ZPO eine unrichtige Rechtsanwen-
dung (lit. a) sowie eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend ge-
macht werden. Die Kognition der Berufungsinstanz ist damit umfassend mit der Fol-
ge, dass sämtliche gerügten Mängel frei und unbeschränkt überprüft werden können 
und auch müssen (Peter Reetz/Stefanie Theiler, in: Sutter-
Somm/Hasenböhler/Leuen-berger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 6 zu Art. 310 ZPO).

2.1. Die Vorinstanz wies das Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhand-
werkerpfandrecht der Berufungsklägerin mit der Begründung ab, aufgrund ihrer 
Sachdarstellung sei nicht hinreichend glaubhaft gemacht, dass die Eintragungsfrist 
gewahrt sei. Dies sei erst im zweiten Schriftenwechsel näher dargelegt worden. In-
dessen trete der Aktenschluss im Summarverfahren bereits nach dem ersten Schrif-
tenwechsel ein. Die betreffenden Ausführungen der Berufungsklägerin seien daher 
nicht mehr zu berücksichtigen. 

2.2  Die Berufung richtet sich demnach gegen die Ablehnung der vorläufigen Ein-
tragung des Bauhandwerkerpfandrechts. Die Berufungsklägerin trägt im Wesentli-
chen vor, die Vorinstanz habe das Gesuch zu Unrecht abgewiesen. Die Vorbringen 
im zweiten Schriftenwechsel seien von der Vorinstanz zu Unrecht als Noven qualifi-
ziert worden und selbst dann, wenn es sich um Noven gehandelt hätte, seien sie 
auch noch im zweiten Schriftenwechsel zuzulassen. Überdies sei bereits im Gesuch 
dargelegt worden, dass in der zweiten Dezemberhälfte 2016 noch fristauslösende 
Vollendungsarbeiten an der Liegenschaft des Berufungsbeklagten ausgeführt wor-
den seien. Der Berufungsbeklagte stellt sich demgegenüber weiterhin auf den 
Standpunkt, dass die Einhaltung der Frist für die Eintragung des Bauhandwerker-
pfandrechts nicht glaubhaft gemacht worden sei. Die Frist für die Eintragung habe 
spätestens am 28. November 2016 zu laufen begonnen, als die letzte Rechnung für 
zusätzliche Arbeiten ausgestellt worden sei. Die Fertigstellung der Arbeiten sei auch 
durch die Ausstellung des RASI-Rapportes bewiesen worden. Es werde deshalb 
nochmals wiederholt, dass die Frist für die Eintragung seit langem abgelaufen sei. 

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Im Nachfolgenden gilt es daher zu prüfen, ob in der zweiten Dezemberhälfte 2016 
noch fristauslösende Vollendungsarbeiten verrichtet wurden und ob die Berufungs-
klägerin die Wahrung der Eintragungsfrist in ihrem Gesuch hinreichend glaubhaft 
gemacht hatte.  

3.1. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht Anspruch auf Errichtung eines 
gesetzlichen Grundpfandrechts für Forderungen von Handwerkern oder Unterneh-
mern, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken Material und Arbei-
ten oder Arbeiten allein geliefert haben. Ein Anspruch besteht sodann auch für reine 
Materiallieferungen, allerdings nur dann, wenn der Baustoff für das betreffende ein-
zelne Bauwerk aufgrund einer individuellen Bestellung eigens hergestellt wird (Rainer 
Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2008, § 10 
N 301). Der Anspruch auf Errichtung eines Bauhandwerkerpfandrechts richtet sich 
gegen den jeweiligen Eigentümer des Grundstückes, auch wenn die Leistungen nicht 
in seinem Auftrag erbracht worden sind (vgl. BGE 92 II 227 E. 1; Schumacher, Das 
Bauhandwerkerpfandrecht, a.a.O., §10 N 299). Die Eintragung des Bauhandwerker-
pfandrechts ins Grundbuch hat gestützt auf Art. 839 Abs. 2 ZGB bis spätestens vier 
Monate nach der Vollendung der Arbeit zu erfolgen. Für die Wahrung der Frist reicht 
die vorläufige Eintragung in Gestalt einer Vormerkung (BGE 137 III 563 E. 3.3). Hier-
für massgebend sind diejenigen Arbeiten, die Gegenstand des Werkvertrages bilden, 
wobei geringfügige oder nebensächliche Arbeiten, welche rein der Vervollkommnung 
des Werkes dienen sowie Ausbesserungsarbeiten, wie etwa die Mängelbehebung 
nicht entscheidend sind (Christoph Thurnherr, in: Honsell/Vogt/Wiegand, Basler 
Kommentar Zivilgesetzbuch II, 5. Aufl., Basel 2015, N 29 zu Art. 839/840 ZGB 
m.w.H.; vgl. auch Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, a.a.O., N 1101 ff.). 
Geringfügige Arbeiten gelten aber dann als Vollendungsarbeiten, wenn sie unerläss-
lich sind; insoweit werden Arbeiten weniger nach quantitativen als vielmehr nach 
qualitativen Gesichtspunkten gewürdigt (BGE 5A_613/2013 vom 22. Januar 2016 E. 
4 mit Hinweis auf BGE 125 III 113 E. 2b).

3.2. Im hier zu beurteilenden Fall geht es lediglich um die vorläufige Eintragung 
eines Pfandrechts, weshalb die Gesuchstellerin (hier: Berufungsklägerin) ihr Begeh-
ren nur glaubhaft zu machen hat. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache schon dann, 
wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht 
noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sich die behauptete Tatsache nicht verwirk-
licht haben könnte. Das Beweismass der blossen Glaubhaftmachung ist im summari-
schen Verfahren betreffend die vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfand-
rechtes besonders stark herabgesetzt. An die Glaubhaftmachung sind nach konstan-
ter Lehre und Praxis keine strengen Anforderungen zu stellen: Die vorläufige Eintra-

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gung eines gesetzlichen Pfandrechtes darf nur dann verweigert werden, wenn der 
Bestand des Pfandrechts ausgeschlossen oder höchst unwahrscheinlich ist (Urteil 
des Bundesgerichts 5A_420/2014 vom 27. November 2014 E. 3.2). Im Zweifelsfall ist 
die vorläufige Eintragung zu bewilligen und die Entscheidung über Bestand und Um-
fang des Pfandrechts dem ordentlichen Gericht vorzubehalten. Dies gilt namentlich 
bei unklarer oder unsicherer Rechtslage (BGE 86 I 265 E. 3; BGE 102 Ia 86; BGE 
112 Ib 484; Schumacher, a.a.O., Das Bauhandwerkerpfandrecht, § 30 N 1394; Rai-
ner Schumacher, Ergänzungsband zur 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2011, S. 189 N 
609).

3.3. Die Berufungsklägerin machte in ihrem Gesuch geltend, die in der zweiten 
Dezemberhälfte 2016 verrichteten Arbeiten seien für die Wahrung der Eintragungs-
frist massgebende Vollendungsarbeiten gewesen. Hierzu führte sie aus, dass mit 
Mail vom 13. Dezember 2016 Arbeiten für neue Leitungen beim Schwimmbad offe-
riert wurden, welche am 23. Dezember 2016 abgeschlossen worden seien (vgl. RG 
act. I.1. S. 4 Ziff. 4). Wie vorstehend aufgezeigt (E. 3.1), sind nur diejenigen Arbeiten 
für die Wahrung der Frist relevant, die für die Vollendung des Werks massgebend 
sind. Hingegen können untergeordnete Arbeiten und Mängelbehebungsarbeiten für 
die Fristberechnung nicht berücksichtigt werden. Für die in der zweiten Dezember-
hälfte 2016 geltend gemachten Arbeiten legte die Berufungsklägerin sodann eine E-
Mail mit der Offerte sowie die entsprechende Rechnung für die Arbeiten ins Recht 
(vgl. RG act. II.5 und II.6). Dabei spricht die Offerte von "lavori extra" und die 
Rechnung von "realizzazione di nuove linee zona piscina ed entrate, cantiere 
O.1_____". Von offensichtlich geringfügigen oder nebensächlichen Arbeiten, welche 
allein der Vervollkommnung, Ausbesserung, Mängelbehebung etc. dienen, kann je-
denfalls gestützt auf die Beschreibung der Arbeiten nicht gesprochen werden, betra-
fen diese doch Leitungen, welche für die Funktionalität der dadurch versorgten Elek-
tro-Installationen unerlässlich sein dürften (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_613/2015 vom 22. Januar 2016 E. 4 mit Hinweis auf BGE 125 III 113 E. 2b). 
Ebenso erscheint glaubhaft, dass die Restforderung der Berufungsklägerin in geltend 
gemachten Umfang besteht. Immerhin legte die Berufungsklägerin schlüssig dar, 
welche Kosten sie geltend macht (vgl. RG act. I.1. S. 3 Ziff. 4; act. II.5 + II.6).

3.4. Daran vermögen auch die Ausführungen des Berufungsbeklagten nichts zu 
ändern. Dieser stellte sich auf den Standpunkt, die Eintragungsfrist sei nicht gewahrt, 
da die Arbeiten spätestens am 28. November 2016 vollendet worden seien. Er 
scheint damit die erbrachten Arbeiten in der zweiten Dezemberhälfte 2016 in Frage 
stellen zu wollen. Allerdings führte der Berufungsbeklagte in seiner Antwortschrift 
vom 12. Mai 2017 selber aus "Die Arbeiten beim Schwimmbad vom (recte: von) CHF 

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1'500.- sind kleine Arbeiten, die nach der Arbeitsbeendigung ausgeführt worden sind" 
(vgl. RG act. I.2. S. 3), womit er sogar ausdrücklich anerkannte, dass die Berufungs-
klägerin auch in der zweiten Dezemberhälfte 2016 tatsächlich noch Arbeiten auf dem 
Grundstück der Berufungsbeklagten im Betrag von CHF 1'500.00 ausgeführt hatte. 
Mithin vermögen die Einwände des Berufungsbeklagten in dieser Hinsicht nicht zu 
überzeugen.

3.5. Letztlich hätte der Berufungsbeklagte einzig noch das Argument einbringen 
können, es handle sich bei den Arbeiten nicht um fristauslösende Vollendungsarbei-
ten. Allerdings vermochte er hierzu keine substantiierte Begründung vorzubringen. 
So beschränkte er sich darauf zu behaupten, die für die Frage der Einhaltung der 
Frist massgebenden und strittigen Arbeiten am Schwimmbad in der zweiten Dezem-
berhälfte 2016 in Höhe von CHF 1'500.00 seien kleinere Arbeiten, welche nach der 
Arbeitsvollendung ausgeführt worden seien, legte jedoch überhaupt nicht dar, wes-
halb es sich bei den besagten Arbeiten nicht um fristauslösende Arbeiten handeln 
sollte. Der Berufungsbeklagte verkennt, dass eine Bestreitung so konkret zu halten 
ist, dass sich daraus bestimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers 
damit bestritten werden sollen. Die Bestreitung hat demnach immer substantiiert zu 
erfolgen (vgl. BGE 117 II 113 E. 2; Thomas Sutter-Somm/Claude Schrank, in: Sutter-
Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessord-
nung (ZPO), 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2016, N 27 zu Art. 55 ZPO). Hierbei genügt 
es nicht, dass der Berufungsbeklagte dem Gericht bloss seine Variante des Sach-
verhalts präsentiert, ohne sich mit den Behauptungen der Berufungsklägerin über-
haupt auseinanderzusetzen und genauer darzulegen, weshalb diese bestritten wer-
den. Es sei hierzu angemerkt, dass es überdies auf keinen Fall entscheidend sein 
kann, ob es sich bei den Vollendungsarbeiten um kleine oder grosse Arbeiten han-
delt, ansonsten wären Arbeiten in geringerem Umfange nie pfandgeschützt. Mass-
gebend ist einzig, ob die Arbeiten für die Funktionalität des Werkes unerlässlich wa-
ren (Schumacher, Ergänzungsband, a.a.O., S. 78 N 236). Hätte der Berufungsbe-
klagte die Qualifizierung dieser Arbeiten als nicht fristauslösende durchsetzen wollen, 
so wäre es an ihm gewesen, die Gründe dafür darzulegen, weshalb diese – von ihm 
grundsätzlich anerkannten – Arbeiten nicht als Vollendungsarbeiten zu werten sind. 
Er vermochte jedoch nicht einmal ansatzweise aufzuzeigen, weshalb die Eintra-
gungsvoraussetzungen für das in Frage stehende Bauhandwerkerpfandrecht nicht 
gegeben sein sollten. Hingegen gelang es der Berufungsklägerin zumindest glaub-
haft zu machen, dass in der zweiten Dezemberhälfte 2016 noch (Vollendungs-) Ar-
beiten in Höhe von CHF 1'500.00 verrichtet wurden (vgl. E. 3.3).

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3.6. Nach vorstehend Gesagtem kann auf jeden Fall nicht von vornherein davon 
ausgegangen werden, der Eintragungsanspruch sei mangels Einhaltung der Frist 
nicht gegeben oder nicht wahrscheinlich. Die vertiefte Auseinandersetzung mit dieser 
Frage muss dem ordentlichen Gerichtsverfahren vorbehalten bleiben. Dementspre-
chend hatte die Berufungsklägerin – wie aufgezeigt – zumindest glaubhaft gemacht, 
dass es sich bei den in der zweiten Dezemberhälfte 2016 ausgeführten Arbeiten um 
fristauslösende Vollendungsarbeiten handelte. Damit war die viermonatige Frist im 
Sinne von Art. 839 Abs. 2 ZGB bei Einreichung des Gesuchs gewahrt. 

4. Nachdem sich die Wahrung der Eintragungsfrist entgegen der Vorinstanz be-
reits im Gesuch als genügend glaubhaft erwiesen hat, muss auch die Frage des 
Zeitpunkts der Novenschranke im Summarverfahren nicht weiter geprüft werden. 

5. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Vorinstanz das Ge-
such um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts zu Unrecht wegen 
Nichtwahrung der Eintragungsfrist abgewiesen hat, weil die Berufungsklägerin be-
reits in ihrem Gesuch hinreichend glaubhaft gemacht hat, dass die Viermonatsfrist 
eingehalten wurde. Die Berufung ist demnach gutzuheissen und das Grundbuchamt 
der Region Maloja anzuweisen, die vorläufige Eintragung vorzunehmen. 

6. Schliesslich ist der Berufungsklägerin eine Frist zur Einreichung der Klage auf 
definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts anzusetzen. In diesem ordent-
lichen Klageverfahren ist auch über die Höhe der Forderung zu befinden, soweit sie 
nicht anerkannt ist (vgl. Schumacher, Bauhandwerkerpfandrecht, a.a.O., § 30 N 1415 
und § 31 1511). Als angemessen erscheint die Ansetzung einer Klagefrist von zwei 
Monaten ab Mitteilung des vorliegenden Entscheids. Das vorläufig eingetragene 
Bauhandwerkerpfandrecht fällt dahin, wenn die ordentliche Klage nicht rechtzeitig 
eingereicht wird.

6.1 Ist der angefochtene Entscheid – wie nach dem Gesagten – aufzuheben, so 
ist auch die Kostenregelung des erstinstanzlichen Verfahrens anzupassen (Art. 318 
Abs. 3 ZPO). Nach fester und publizierter Praxis des Kantonsgerichts von Graubün-
den (vgl. PKG 1989 Nr. 63 E. 2; Urteile des Kantonsgericht von Graubünden ERZ 13 
205 vom 22. Juli 2013 E. 3.e; ERZ 13 131 vom 13. September 2013 E. 3.e/bb und 4) 
wird der Gesuchsteller im Verfahren auf provisorische Eintragung eines Bauhand-
werkerpfandrechts in aller Regel auch dann kostenpflichtig, wenn das Gesuch gut-
geheissen wird, jedoch unter ausdrücklichem oder stillschweigendem Vorbehalt 
nachträglicher abweichender Verteilung in einem allfälligen Hauptprozess. Dies in 
Anbetracht dessen, dass es möglicherweise gar nie zu einem solchen Hauptprozess 
kommt und es deshalb zweckmässig erscheint, die Parteikosten bereits im Summa-

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rentscheid bedingt definitiv zuzusprechen. Verzichtet der Unternehmer in der Folge 
darauf, eine Klage auf definitive Eintragung einzureichen, muss das zuständige Ge-
richt nicht mehr einzig zwecks Kostenregelung bemüht werden (vgl. Urteil des Kan-
tonsgerichts von Graubünden ERZ 13 131 vom 13. September 2013 E. 3.e/bb). Inso-
fern werden im gegebenen Fall die Kosten des vorinstanzlichen einzelrichterlichen 
Verfahrens am Regionalgericht Maloja im Sinne einer bedingt definitiven Kostenrege-
lung (vgl. auch Schumacher, Bauhandwerkerpfandrecht, a.a.O., N 1410) vorläufig 
dahingehend geregelt, dass die Gerichtskosten und die ausseramtliche Entschädi-
gung unter Vorbehalt der definitiven Kostenregelung im Hauptverfahren zu Lasten 
der Berufungsklägerin gehen. Wird letzteres nicht eingeleitet, wird die vorläufige Kos-
tenregelung zur definitiven.

6.2. Es ist somit noch über die Kosten des Berufungsverfahrens zu entscheiden. 
Das Verfahren betreffend vorläufige Eintragung geht nicht notwendigerweise über 
zwei Instanzen. Das Berufungsverfahren erscheint daher als eigenständiges, in sich 
geschlossenes Verfahren. Deshalb rechtfertigt es sich auch, die Kosten des Rechts-
mittelverfahrens nach den allgemeinen Grundsätzen und ohne Vorbehalt einer späte-
ren Neuverteilung in einem allfälligen Hauptprozess, das heisst somit definitiv, aufzu-
erlegen (PKG 1989 Nr. 63 E. 2; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, a.a.O., 
§ 30 N 1407). Die Kosten des Berufungsverfahrens werden demnach gestützt auf 
Art. 9 der Verordnung über die Gerichtsgebühren in Zivilverfahren (VGZ; BR 
320.210) auf CHF 3'000.00 festgesetzt und dem Berufungsbeklagten auferlegt (Art. 
106 Abs. 1 ZPO). Mangels Einreichung einer Honorarnote wird die Höhe der Partei-
entschädigung zu Gunsten der Berufungsklägerin nach richterlichem Ermessen fest-
gelegt. Dabei erscheint der Betrag von CHF 2'000.00 (inkl. Spesen und MwSt.) der 
Schwierigkeit der Sache und des notwendigen Aufwands angemessen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Berufung wird gutgeheissen und der Entscheid des Regionalgerichts Ma-
loja vom 16. Oktober 2017 wird aufgehoben.

2. Das Grundbuchamt der Region Maloja wird angewiesen, das mit Entscheid 
vom 12. April 2017 des Regionalgerichts Maloja zu Gunsten der X._____ und 
zu Lasten der im Eigentum von Y._____ befindlichen, nachstehend aufgeführ-
ten Parzelle superprovisorisch vorgemerkte Bauhandwerkerpfandrecht im 
Grundbuch der Gemeinde O.1_____ vorläufig einzutragen: 

auf Grundstück Nr. _____, in Höhe von CHF 23'025.48 zuzüglich 5% Ver-
zugszins seit dem 16. Dezember 2016.

3. Der X._____ wird eine Frist von zwei Monaten ab Zustellung des vorliegenden 
Entscheids zur Einreichung der ordentlichen Klage auf definitive Eintragung 
des Bauhandwerkerpfandrechts angesetzt. Die angeordnete Massnahme fällt 
bei unbenutztem Ablauf der Frist ohne weiteres dahin. 

4. Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens von CHF 750.00 gehen zu Lasten 
der X._____, welche Y._____ für das nämliche Verfahren aussergerichtlich mit 
CHF 2'000.00 zu entschädigen hat. Vorbehalt bleibt die definitive Kostenrege-
lung im Hauptverfahren.

5.a) Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 3'000.00 gehen zu Lasten von 
Y._____. Sie werden mit dem von der X._____ geleisteten Kostenvorschuss in 
derselben Höhe verrechnet. Y._____ wird verpflichtet, der X._____ den Betrag 
von CHF 3'000.00 direkt zu ersetzen.

b) Y._____ hat die X._____ für das Berufungsverfahren mit CHF 2'000.00 (inkl. 
Spesen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

6. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwerde 
in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ge-
führt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung 
stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 
ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht 
schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der 
Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-

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chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraus-
setzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 
ff. und 113 ff. BGG.

7. Mitteilung an: