# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1291cd3d-002e-5933-b6b1-0bd685401b69
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 28.09.2017 B 2016/37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2016-37_2017-09-28.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2016/37

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 28.09.2017

Entscheiddatum: 28.09.2017

Entscheid Verwaltungsgericht, 28.09.2017
Steuerrecht, Gewinnsteuer, Art. 81, Art. 82 Abs. 1 lit. a und b StG.Hohe 
Beweisanforderungen an den Nachweis von Zahlungen ins Ausland 
(Fürstentum Liechtenstein) nicht erfüllt (E. 3.1 und 3.3 f.), 
(Verwaltungsgericht, B 2016/37).Die gegen dieses Urteil erhobene 
Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 1. Februar 2018 
abgewiesen (Verfahren 2C_942/2017).

Besetzung

Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Bischofberger

 

Verfahrensbeteiligte

Q. GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

und

 

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

 

Gegenstand

Kantonssteuern aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31.12.2013

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A. Zweck der am 13. Juni 2012 im Handelsregister eingetragenen Q. GmbH, M., ist der 

Bau, Kauf und Verkauf sowie das Halten und Verwalten von Liegenschaften, der 

Unterhalt und die Renovation der erworbenen Liegenschaften, Hauswartungen 

derselben sowie das Erbringen von Transportdienstleistungen im In- und Ausland. A.Y. 

ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer der Gesellschaft (act. 8/6/I/00, 

www.zefix.ch, … .ch). Am 25. September 2013 erwarb die Q. GmbH das Grundstück 

Nr. 002, K., für CHF 860‘000. Am 9. Dezember 2013 verkaufte sie es zu einem Preis 

von CHF 1‘080‘000 weiter (act. 8/6/I/02 und 03, www.geoportal.ch).

B. Am 16. Februar 2015 veranlagte das kantonale Steueramt die Q. GmbH für die 

st. gallische Kantonssteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per 

31. Dezember 2013 mit einem steuerbaren Reingewinn von CHF 152‘100 und einem 

steuerbaren Kapital von CHF 3‘000 (Steuererklärung vom 5. August 2014). Mit 

Entscheid vom 13. Februar 2015 wies das kantonale Steueramt eine dagegen offenbar 

am 9. März 2015 erhobene Einsprache der Q. GmbH ab (act. 8/6/I/00 f. und 04-06, 

Einsprache nicht aktenkundig). Dagegen rekurrierte die Q. GmbH am 22. April 2015 an 

http://www.geoportal.ch

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

die Verwaltungsrekurskommission (act. 8/1). Mit Entscheid vom 7. Januar 2016 wies 

die Verwaltungsrekurskommission den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat (act. 5).

C. Gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) vom 7. Januar 

2016 erhob die Q. GmbH (Beschwerdeführerin) am 4. Februar 2016 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Die Auslagen im Zusammenhang mit 

der Renovation des Mehrfamilienhauses auf Grundstück Nr. 002, K., im Betrag von 

CHF 61‘000 (Umbauarbeiten) und von CHF 48‘500 (Kauf- und Verkaufsprovisionen) an 

die X. AG, G., sowie diejenigen in der Höhe von CHF 49‘800 (Beratung, Architektur und 

Umbau) an die R. GmbH, Z., seien als geschäftsmässig begründet und damit steuerlich 

absetzbar anzuerkennen (act. 1). Mit Eingaben vom 26. Februar 2016 bzw. vom 

10. März 2016 schlossen die Vorinstanz resp. das kantonale Steueramt 

(Beschwerdegegner) auf Abweisung der Beschwerde (act. 7 und 10).

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die 

Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 229 in Verbindung 

mit Art. 196 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, StG). Die Beschwerdeführerin ist 

zur Erhebung des Rechtsmittels berechtigt. Die Eingabe vom 4. Februar 2016 (act. 1) 

entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 229 StG 

in Verbindung mit 196 Abs. 1 und Art. 161 StG sowie Art. 64, Art. 45 Abs. 1 und Art. 48 

Abs. 1 VRP). Unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägung 2 ist auf die Beschwerde 

einzutreten. Nachdem das Verwaltungsgericht im Steuerrecht nicht an die Begehren 

der Verfahrensbeteiligten gebunden ist (Art. 196 Abs. 2 StG) und das Novenverbot im 

Sinne von Art. 61 Abs. 3 VRP in diesem Rechtsbereich nicht gilt, sind die von der 

Beschwerdeführerin nachgereichten Unterlagen (act. 2/1-4) in die Beurteilung und 

Beweiswürdigung des vorliegenden Verfahrens miteinzubeziehen (vgl. VerwGE B 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2014/92; B 2014/131 vom 27. Oktober 2015 E. 2 mit Hinweisen auf VerwGE B 

2007/218 vom 13. März 2008, E. 2.1, B 2013/8; B 2013/9 vom 12. Februar 2014, E. 4.1 

sowie B 2012/266 vom 12. Februar 2014, E. 2.4.1; www.gerichte.sg.ch).

2. Die Beschwerdeführerin rügt beiläufig (act. 1, S. 1), das Rechtgleichheitsgebot (Art. 8 

Abs. 1 des Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV) 

sei verletzt. Diesbezüglich ist nicht erkennbar und wird von der Beschwerdeführerin 

auch nicht weiter dargetan, inwiefern dies vorliegend der Fall sein sollte (vgl. hierzu die 

von der Vorinstanz angerufenen Vergleichsfälle VerwGE B 30/1991 vom 4. Juli 1991, in: 

SGE 1991 Nr. 2, bestätigt mit BGer 2P.198/1991 vom 27. Mai 1992, und VerwG 

B 74/1991 vom 23. März 1992, in: SGE 1992 Nr. 2). Insofern fehlt es an einer 

ausreichenden Begründung (Art. 64 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die 

Rüge ist deshalb nicht einzutreten.

3. Im Rahmen der in der Beschwerdeschrift vorgetragenen Kritik (act. 1) zu 

untersuchen bleibt, ob die Zahlungen an die X. AG und die R. GmbH von gesamthaft 

CHF 159‘300 zu Recht erfolgswirksam verbucht wurden oder dem steuerbaren 

Reingewinn der Beschwerdeführerin aufzurechnen sind.

3.1. Gegenstand der Gewinnsteuer ist der nach kaufmännischen Vorschriften ermittelte 

Reingewinn gemäss Erfolgsrechnung (vgl. Art. 81 und Art. 82 Abs. 1 lit. a StG, siehe 

auch Art. 57 und Art. 58 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die direkte 

Bundessteuer, SR 642.11, DBG, Art. 24 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die 

Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, SR 642.14, StHG, 

sowie BGE 143 II 8 E. 7.1 und zum Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz 

BGE 141 II 83 E. 3.1 mit Hinweisen sowie Blumenstein/Locher, System des 

schweizerischen Steuerrechts, 7. Aufl. 2016, S. 325 f., und R. Burkhalter, 

Massgeblichkeitsgrundsatz, Bern 2003, Rz. 30 ff.). Zum Reingewinn aufzurechnen sind 

unter anderem alle vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen 

Teile des Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig 

begründetem Aufwand verwendet werden (Art. 82 Abs. 1 lit. b StG, siehe auch Art. 24 

Abs. 1 lit. a StHG und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG). Geschäftsmässig begründet und 

steuerlich absetzbar sind Kosten, wenn sie aus unternehmungswirtschaftlicher Sicht 

vertretbar erscheinen. Aufwendungen sind dann geschäftsmässig begründet, wenn sie 

http://www.gerichte.sg.ch

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

mit dem erzielten Erwerb unternehmungswirtschaftlich in einem unmittelbaren und 

direkten (organischen) Zusammenhang stehen (vgl. BGE 142 II 488 E. 3.6.8 und BGer 

2C_51/2016; 2C_52/2016 vom 10. August 2016 E. 2.1 je mit Hinweisen und Brülisauer/

Krummenacher, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Bundesgesetz über die Harmonisierung der 

direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, 3. Aufl. 2017, Art. 24 N 202). Somit 

muss alles, was nach kaufmännischer Auffassung in guten Treuen zum Kreis der 

Unkosten gerechnet werden kann, steuerlich als geschäftsmässig begründet anerkannt 

werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Betrieb auch ohne den infrage stehenden 

Aufwand ausgekommen wäre und ob dieser Aufwand im Sinne einer rationellen und 

gewinnorientierten Betriebsführung zweckmässig war (vgl. BGer 2C_795/2015; 

2C_796/2015 vom 3. Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen, in: StR 71/2016 S. 631 ff. und 

CaS 2016/3, S. 283 ff., und Zigerli/Oertli/Hofmann, Das st. gallische Steuerrecht, 

7. Aufl. 2014, III./Rz. 148).

Bei einem von der steuerpflichtigen Gesellschaft erfolgswirksam verbuchten 

Aufwandposten liegt es an dieser, den Nachweis zu erbringen, dass diese 

Erfolgsminderung geschäftsmässig begründet ist. Ist dieser Beweis nicht geleistet, ist 

zuungunsten der mit dem Beweis belasteten Person zu entscheiden (vgl. 

BGer 2C_795/2015; 2C_796/2015 vom 3. Mai 2016 E. 2.3 f. mit Hinweisen, a.a.O.). 

Leitet die steuerpflichtige Person aus einem internationalen Verhältnis etwas zu ihren 

Gunsten ab, treffen sie erhöhte Beweisanforderungen und Auskunftspflichten. In 

besonderem Mass gilt dies, falls der Vertragspartner in einem Staat ansässig ist, 

dessen Recht die Bildung fiktiver Sitze juristischer Personen erfahrungsgemäss 

begünstigt. In diese Ländergruppe fällt bisheriger Praxis gemäss auch das Fürstentum 

Liechtenstein (vgl. BGer 2C_473/2016; 2C_474/2016 vom 22. August 2016 E. 2.2.3 mit 

Hinweis auf BGer 2C_16/2015 vom 6. August 2015 E. 2.5.2 in: ASA 84 254, RDAF 

2016 II 110, StE 2015 A 21.12 Nr. 16 und StR 70/2015, S. 811 ff.). Bei Zahlungen ins 

Ausland ist somit nicht nur der Empfänger zu nennen, sondern es sind die gesamten 

Umstände darzulegen, die im konkreten Fall zu deren Ausrichtung geführt haben. Es 

sind die Verträge der jeweiligen Grundgeschäfte vorzuweisen sowie allfällige 

schriftliche Provisionsvereinbarungen, ferner die lückenlos dokumentierte 

Korrespondenz mit den Zahlungsempfängern und den allenfalls involvierten Banken 

(vgl. BGer 2C_797/2012 vom 31. Juli 2013 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf StR 65/2010, S. 

66 E. 2.3; ASA 68 246 E. 2c; ASA 65 397 E. 2b; mit weiteren Hinweisen, in: StE 2013 B 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

72.14.2 Nr. 41, und BGer 2C_862/2011; 2C_863/2011 vom 13. Juni 2012 E. 2.4, in: StE 

2012 B 72.14.2 Nr. 39).

3.2. Nicht umstritten ist vorab, dass es sich bei der X. AG, G. (Domiziladresse: F., S.-

strasse 01, 0000 E., www. …) und der am 15./23. September 2015 im Handelsregister 

gelöschten R. GmbH, Z. (act. 8/6/I/08, www.zefix.ch, www.shab.ch), um keine der 

Beschwerdeführerin oder ihrem einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer 

nahestehende Unternehmungen handelt (vgl. hierzu Brülisauer/Mühlemann, in: Zweifel/

Beusch [Hrsg.], Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, 3. Aufl. 2017, Art. 58 

N 273 ff., und act. 8/6/II/02).

3.3. Bezüglich der als Aufwand ausgewiesenen Kaufs- und Verkaufsprovision an die X. 

AG in der Höhe von gesamthaft CHF 48‘500 hat die Beschwerdeführerin auf Verlangen 

des Beschwerdegegners im Veranlagungsverfahren am 31. Oktober 2014 die 

Rechnung vom 9. Dezember 2013 und am 12. Februar 2015 einen Bankauszug vom 

13. Dezember 2013 nachgereicht (act. 8/6/II/00 f. und 06 f.). Zudem hat sie im 

Beschwerdeverfahren zwei Mäklerverträge im Sinne von Art. 412 ff. des 

Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 

(Fünfter Teil: Obligationenrecht; SR 220, OR) vom 12. August 2013 resp. 

29. Oktober 2013 beigebracht (act. 2/1 f.). Der Umstand, dass der Mäklervertrag für 

den Kauf eines älteren Mehrfamilienhauses im Raum Ostschweiz/Rheintal angeblich 

am 12. August 2013 und damit erst nach Ausstellung der Offerten für den Umbau des 

Mehrfamilienhaues auf Parzelle Nr. 002 in K. vom 13. Juli 2013 und 10. August 2013 

(act. 8/6/II/05) unterzeichnet wurde, erschüttert den Beweiswert dieser Dokumente 

nachhaltig. Dessen ungeachtet fehlt weiterhin ein Nachweis, dass die X. AG ihren 

Verpflichtungen aus den fragwürdigen Mäklerverträgen tatsächlich nachgekommen ist. 

Es ist nicht ersichtlich, dass die X. AG tatsächlich – wie vertraglich vereinbart – den 

Kauf resp. den Verkauf des Grundstücks Nr. 002, K., vermittelt und damit die Provision 

im Umfang von 2 % resp. 3 % des Kauf- bzw. Verkaufspreises der Liegenschaft 

verdient hat. Insbesondere hat die Beschwerdeführerin keine schriftlichen Mitteilungen 

über die Kaufs- resp. Verkaufsbemühungen der X. AG eingereicht, obgleich sich die X. 

AG zu solchen schriftlichen Auskünften vertraglich verpflichtete (act. 2/1 bzw. 2, 

Rechte und Pflichten des Maklers Ziff. 3 resp. Ziff. 2). Auch war die 

Beschwerdeführerin vertraglich berechtigt, sich ohne Mitwirkung des Maklers um den 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Abschluss eines Kauf- resp. Verkaufsvertrages zu bemühen (act. 2/1 bzw. 2/2, Rechte 

und Pflichten des Kunden, je Ziff. 1, vgl. zur Ausschliesslichkeitsklausel BGer 4C.

120/2006 vom 30. Juni 2006 E. 2.2 mit Hinweisen). Selbst unter Berücksichtigung der 

erst im Beschwerdeverfahren nachgereichten Mäklerverträge ist der Schluss der 

Vorinstanz in Erwägung 3b/bb (act. 5, S. 8 f.) nicht zu beanstanden, wonach die 

Beschwerdeführerin die hohen Beweisanforderungen, die an den Nachweis von 

Zahlungen ins Ausland gestellt werden, in Bezug auf die Kauf- und Verkaufsprovision 

nicht erfüllt hat.

3.4. Was den verbuchten Aufwand für die geltend gemachten Umbauarbeiten durch die 

X. AG im Betrag von CHF 61‘000 betrifft, hat die Beschwerdeführerin auf Veranlassung 

des Beschwerdegegners im Veranlagungsverfahren am 31. Oktober 2014 die 

Rechnung vom 9. Dezember 2013, am 19. Januar 2015 die Offerten vom 13. Juli 2013 

und 10. August 2013 (inklusive handschriftlichem Vermerk) sowie am 12. Februar 2015 

den Bankauszug vom 12. Dezember 2013 nachgereicht (act. 8/6/II/00 f., 04 f. und 06 

f.). Im Beschwerdeverfahren hat sie ihrer Beschwerdeschrift vom 4. Februar 2016 eine 

undatierte Fotodokumentation der Umbauarbeiten und eine Bestätigung der X. AG vom 

4. Februar 2016 beigelegt, wonach diese in den Monaten Oktober/November 2013 die 

Renovationsarbeiten an der Liegenschaft Nr. 002 in K. durchgeführt haben soll 

(act. 2/3 f.). Aus der Bestätigung vom 4. Februar 2016 (act. 2/4) ist indes nicht 

ersichtlich, wer für die X. AG die Bestätigung unterzeichnete, obschon die X. AG gegen 

aussen hin unbestrittenermassen nicht in Erscheinung tritt. Dieser Umstand mindert 

den Beweiswert dieses Dokuments erheblich, sodass diesem Schreiben keine 

ausschlaggebende Bedeutung beigemessen werden kann. Aus dieser Bestätigung 

allein kann deshalb nicht geschlossen werden, dass die fraglichen Aufwendungen 

tatsächlich in die behaupteten Umbauarbeiten geflossen sind. Es mangelt nach wie vor 

an aussagekräftigen bzw. detaillierten Unterlagen (etwa Stundenaufschriebe, 

Liefernachweise, Pläne usw.), woraus die Erbringung der offerierten 

Renovationsarbeiten durch die X. AG ersichtlich wäre. Mit Blick auf die Auftragssumme 

von CHF 61‘000 mutet dies erstaunlich an, selbst wenn das Umbauvorhaben keiner 

Baubewilligungspflicht unterlegen wäre. Zudem bestehen Widersprüche zwischen den 

eingereichten Fotoaufnahmen und den Offerten (bspw. in Bezug auf den Abbruch der 

„Scheune“, die Balkonuntersicht oder den Umfang der Neustrukturierung im 

Gebäudeinnern). Vor diesem Hintergrund ist die Beweiswürdigung der Vorinstanz in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erwägung 3b/aa des angefochtenen Entscheids (act. 5, S. 6 ff.) selbst unter Einbezug 

der im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Unterlagen zu bestätigen, wonach es 

der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, den als steuermindernd deklarierten 

Aufwand für die Umbauarbeiten durch die X. AG rechtsgenüglich zu belegen. 

Gesamthaft betrachtet bleiben die Umstände dieser Umbauarbeiten unklar. Auch in 

dieser Hinsicht erfüllt die Beschwerdeführerin die hohen Beweisanforderungen, die an 

den Nachweis von Zahlungen ins Ausland gestellt werden, nicht.

3.5. Was den von der Beschwerdeführerin in Abzug gebrachten Aufwand für Beratung, 

Architektur und Umbau durch die R. GmbH anbelangt, hat die Beschwerdeführerin im 

Veranlagungsverfahren auf Veranlassung des Beschwerdegegners am 12. 

Februar 2015 einen Bankauszug vom 18. Februar 2014 sowie im Rekursverfahren am 

22. April 2015 die Rechnung vom 5. Dezember 2013 im Betrag von CHF 49‘800 

nachgereicht (act. 8/2/3, act. 8/6/II/06 f.). Diesbezüglich hat die Vorinstanz in Erwägung 

3b/cc des angefochtenen Entscheids (act. 5, S. 9 f.) einlässlich und überzeugend 

dargetan, dass diese Unterlagen allein zum Nachweis der geschäftsmässigen 

Begründetheit der Leistungen nicht genügten, selbst wenn der Beschwerdeführerin 

dabei keine erhöhten Beweisanforderungen oblägen. Worin die Leistung der R. GmbH 

effektiv bestanden haben sollte, sei in keiner Weise belegt. Bei einer Auftragssumme 

von CHF 49‘800 sei nicht nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin keinerlei 

weitere Unterlagen (etwa detaillierte Stundenabrechnungen, Vereinbarungen, Pläne, 

Korrespondenzen) vorgelegt habe resp. vorzulegen vermochte. Der 

Beschwerdeführerin gelingt es nicht ansatzweise, diesen Erwägungen der Vorinstanz 

etwas entgegenzusetzen. Anhaltspunkte dafür, dass die R. GmbH gemäss der 

Darstellung der Beschwerdeführerin im Oktober und November 2013 rund 330 Stunden 

Arbeit erbracht haben sollte, bestehen nicht. Daran vermögen weder die im 

Beschwerdeverfahren eingereichte Fotodokumentation und noch die Beteuerungen der 

Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift vom 4. Februar 2016 (act. 1 lit. c) etwas 

zu ändern. Darüber hinaus steht der geltend Aufwand für Beratung und Architektur 

durch die R. GmbH im Betrag von CHF 49‘800 in einem offensichtlichen Missverhältnis 

zum verbuchten Aufwand für die Umbauarbeiten durch die X. AG im Betrag von 

CHF 61‘000.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.6. Zusammenfassend ergibt sich, dass es der Beschwerdeführerin auch im 

Beschwerdeverfahren nicht gelungen ist, den Nachweis der geschäftsmässigen 

Begründetheit der streitigen Zahlungen in der Höhe von insgesamt CHF 159‘300 zu 

erbringen, weshalb sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat. Demzufolge 

besteht kein Raum, den behaupteten Aufwand als geschäftsmässig begründet und 

damit steuerlich absetzbar anzuerkennen. Die Beschwerde ist abzuweisen.

4. (…).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten von CHF 2'000 unter 

Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von CHF 1‘500.

3. Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

Der Abteilungspräsident                Der Gerichtsschreiber

Eugster                                          Bischofberger

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Verwaltungsgericht, 28.09.2017
	Steuerrecht, Gewinnsteuer, Art. 81, Art. 82 Abs. 1 lit. a und b StG.Hohe Beweisanforderungen an den Nachweis von Zahlungen ins Ausland (Fürstentum Liechtenstein) nicht erfüllt (E. 3.1 und 3.3 f.), (Verwaltungsgericht, B 2016/37).Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 1. Februar 2018 abgewiesen (Verfahren 2C_942/2017).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T06:57:12+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen