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**Case Identifier:** 5782056a-db41-5c6d-8dfb-b31fa7150dfa
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 13.10.2020 110 2020 5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2020-5_2020-10-13.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3011 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
info.ra.bvd@be.ch
www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2020/5

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 13. Oktober 2020

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn A.________, 
Beschwerdeführer

und

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wohlen, Departement Bau und Planung, 
Hauptstrasse 26, 3033 Wohlen

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wohlen vom 
11. Dezember 2019 (Baugesuch Nr. 24/19; Mobiler Legehennenstall)

I. Sachverhalt

1. Der Beschwerdeführer betreibt einen Biobauernhof. Sein Kerngeschäft umfasst Acker- und 
Gemüsebau sowie Mutterkuh- und Legehennenhaltung. Rund 500 Legehennen hält er in einem 
fixen Stallgebäude. Etwa 850 Legehennen und mehrere Hähne hält der Beschwerdeführer in 
einem mobilen Stall. Dieser ist rund 215 m2 gross, besteht aus Leichtmetall und Plastik und enthält 
einen Vorraum, ein Futtersacksilo, einen Wintergarten und den eigentlichen Stallraum. Die 
Beleuchtung des Stalls, die Auslauföffnungen, die Frischluftzufuhr sowie die Fütterung und 
Tränkung funktionieren automatisch; der dafür benötigte Strom wird mittels einer 
Fotovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt. Der Stall steht auf Kufen und kann mit einem Traktor 
verschoben werden. Für diesen Stall hatte der Beschwerdeführer am 23. Februar 2017 bei der 
Gemeinde Wohlen ein Baugesuch eingereicht. Auf einem Situationsplan markierte er damals 24 
eigene oder von ihm gepachtete Parzellen in der Landwirtschaftszone mit blauer Schraffur und 
zeichnete auf sieben dieser Parzellen Standorte für den mobilen Legehennenstall als rote 
Rechtecke ein (Parzellen Wohlen bei Bern Grundbuchlatt-Nrn. B.________, E.________, 
M.________, W.________, X.________, AA.________ und AB.________). Er gab auf Nachfrage 
des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) an, der Stall werde "alle zwei bis vier Monate" 
an einem der ausgewählten sieben Standorte aufgestellt und anschliessend an einen anderen 
Standort verschoben. Die Gemeinde holte die notwendigen Amts- und Fachberichte ein. Sämtliche 
involvierten Behörden stimmten dem Vorhaben zu. Das AGR beurteilte das Vorhaben gestützt auf 
einen Fachbericht des Amtes für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern (LANAT) als 

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zonenkonforme innere Aufstockung gemäss Art. 16 Abs. 2 RPG1. Daraufhin erteilte die Gemeinde 
mit Gesamtentscheid vom 30. Mai 2017 die Baubewilligung für die sieben Standorte und verfügte 
gestützt auf den Amtsbericht des Amtes für Wasser und Abfall (AWA) unter anderem folgende 
Auflage: "Der Standort des Stalls ist mindestens alle drei Monate zu wechseln. Innerhalb eines 
Standorts muss das Aufstellen des mobilen Hühnerstalles auf verschiedenen Flächen so erfolgen, 
dass die Fläche höchstens einmal pro Jahr mit dem mobilen Hühnerstall belegt ist." 

2. Am 22. März 2019 reichte der Beschwerdeführer bei der Gemeinde ein nachträgliches 
Projektänderungsgesuch ein und ersuchte um die Bewilligung zusätzlicher Standorte für den 
mobilen Legehennenstall. Er beabsichtigte, den Legehennenstall auf allen 24 ihm gehörenden 
bzw. von ihm gepachteten Parzellen aufstellen zu können (Parzellen Wohlen bei Bern 
Grundbuchblatt Nrn. B.________, E.________, G.________, H.________, I.________, 
M.________, N.________, O.________, P.________, Q.________, R.________, S.________, 
T.________, U.________, V.________, W.________, X.________, Y.________, Z.________, 
AA.________, AB.________, AC.________, AD.________, AE.________; alle in der 
Landwirtschaftszone). In einem Situationsplan vom 18. März 2019 sind auf diesen Parzellen die 
Grenzabstände, die Strassenabstände, der Waldabstand und ein Geruchsabstand von 60 Metern 
zu den angrenzenden Wohnquartieren eingetragen. Die Flächen auf den Parzellen, die sich 
ausserhalb dieser Abstandsbereiche befinden, sind mit violetter Farbe als mögliche Standflächen 
für den mobilen Legehennenstall markiert. 

Anwohner eines an den Hof des Beschwerdeführers angrenzenden Wohnquartiers erhoben 
Einsprache und forderten, das Aufstellen des Stalls auf den Parzellen Nr. X.________ und Nr. 
Y.________, die sich direkt neben dem Wohnquartier befinden, sei nicht zu bewilligen. Die 
Einsprechenden rügten Lärmimmissionen, verursacht durch das Gackern der Hühner und das 
Krähen der Hähne. Die Gemeinde holte einen Fachbericht der Kantonspolizei, Fachstelle 
Lärmakustik/Lasertechnik, sowie die weiteren erforderlichen Amts- und Fachberichte ein. Das 
beco (heute Amt für Umwelt und Energie, Immissionsschutz; AUE), das AWA, der 
Oberingenieurkreis II des Tiefbauamtes des Kantons Bern (OIK II), das Amt für Wald und die 
Strassenaufsichtsbehörde stimmten dem Vorhaben zu und das AGR beurteilte das Vorhaben 
wiederum als zonenkonform. Die Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik kam in ihrem Bericht vom 
13. August 2019 zum Schluss, der Stall könne auf den nahe des Wohnquartiers gelegenen 
Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________ und AE.________ in den 
Sommermonaten nicht bzw. höchstens bei einer Mindestdistanz von 120 Metern zu den 
Wohngebäuden bewilligt werden. Sie schlug zudem verschiedene Massnahmen zur 
Lärmminderung vor. 

3. Mit Gesamtentscheid vom 11. Dezember 2019 erteilte die Gemeinde der nachträglichen 
Projektänderung teilweise die Bewilligung. Sie entschied, die Bewilligung werde für die Parzellen 
Nrn. B.________, E.________, G.________, H.________, I.________, M.________, 
N.________, O.________, P.________, Q.________, R.________, S.________, T.________, 
U.________, V.________, W.________, AB.________, AC.________ und AD.________ erteilt. 
Hingegen werde die Bewilligung der nachträglichen Projektänderung für die näher beim 
Wohnquartier liegenden Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________, 
AE.________ nicht erteilt. Hier bleibe der Entscheid vom 30. Mai 2017 mit den damit verbundenen 
zwei Standorten gültig. Weiter hielt die Gemeinde unter dem Titel Nebenbestimmungen unter 
anderem fest, die Auflagen und Bedingungen des Amtsberichtes des AWA vom 25. April 2017 
und der übrigen Amts- und Fachberichte seien einzuhalten (Ziff. D/2.1). Der Bewilligungsnehmer 
habe der Gemeinde jeweils Ende Oktober die Planung der Standorte für den mobilen 
Legehennenstall für das nachfolgende Jahr bekannt zu geben (Ziff. D/2.2). Für die Parzellen Nrn. 

1 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700)

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X.________, Y.________, Z.________, AA.________, AE.________ seien die Auflagen des 
Gesamtentscheides vom 30. Mai 2017 einzuhalten. Es gälten für diese Parzellen zudem folgende 
Vorschriften: Die Hennen und Hähne müssten täglich von 22.00 bis 07.00 Uhr im Stallinnern 
gehalten werden. Der Stall müsse jeweils so positioniert werden, dass die Seite mit den Öffnungen 
zur Frischluftzufuhr dem nächstgelegenen Wohngebiet abgewandt sei. Die dem Wohngebiet 
zugewandte Seite müsse so gut wie möglich schallisoliert sein (Ziff. D/2.3). Für die Parzellen Nrn. 
B.________, E.________, G.________, H.________, I.________, M.________, N.________, 
O.________, P.________, Q.________, R.________, S.________, T.________, U.________, 
V.________, W.________, AB.________, AC.________ und AD.________ seien die Auflagen 
des Entscheides vom 30. Mai 2017 einzuhalten, weitergehende Auflagen würden nicht gemacht 
(Ziff. D/2.4).

4. Dagegen reichte der Beschwerdeführer am 13. Januar 2020 Beschwerde bei der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Er beantragte, der Entscheid der Gemeinde 
Wohlen vom 11. Dezember 2019 sei insofern anzupassen, als auch für die Parzellen Nrn. 
X.________, Y.________, Z.________, AA.________, AE.________ die Bewilligung für die 
Projektänderung zu erteilen sei (Abänderung von Ziff. D/1.2 des angefochtenen Entscheids). Die 
Nebenbestimmungen in den Ziffern D/2.2 und D/2.3 seien ersatzlos aufzuheben, eventualiter sei 
Ziff. D/2.3 so zu ändern, dass die Hennen und Hähne täglich in der Zeit von 23.00 bis 08.00 Uhr 
im Stallinnern zu halten seien. Weiter sei zu ergänzen, dass der mobile Legehennenstall 
grundsätzlich bis zu vier Monate am selben Standort belassen werden dürfe, bei ungünstiger 
Witterung ausnahmsweise länger (Abänderung der Auflage in Ziff. 2.1.5 des Entscheids vom 30. 
Mai 2017 bzw. der Auflage 3.1 des Amtsberichtes des AWA vom 25. April 2017). Eventualiter 
seien die Ziff. D/1.2, 1.3, 2.2 und 2.3 des Entscheides aufzuheben und die Sache diesbezüglich 
zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück zu weisen. 

5. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet2, edierte die Vorakten, 
führte den Schriftenwechsel durch, holte einen Stellungnahme der Fachstelle 
Lärmakustik/Lasertechnik ein und fragte die Einsprechenden an, ob sie sich am 
Beschwerdeverfahren als Partei beteiligen wollen. Die Einsprechenden verzichteten auf eine 
Teilnahme am Verfahren. Die Gemeinde beantragte die Abweisung der Beschwerde.

6. Am 11. Mai 2020 führte das Rechtsamt im Beisein der Parteien und einer Vertretung der 
Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik einen Augenschein mit Instruktionsverhandlung durch und 
gab anschliessend den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit, eine Stellungnahme zum 
Augenscheinprotokoll und Schlussbemerkungen einzureichen. Anstelle von Schlussbemerkungen 
reichte der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 17. Juni 2020 Anträge ein, die 
er als Projektänderung bezeichnete. Laut diesen Anträgen ersuchte der Beschwerdeführer um die 
Bewilligung für das Aufstellen und Betreiben eines mobilen Legehennenstalls für maximal 850 
Hennen ohne Hähne auf den Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, 
AA.________, AE.________ sowie um die Bewilligung für das gleichzeitige Aufstellen eines 
zweiten mobilen Legehennenstalls für maximal 850 Hennen und rund 10 Hähnen auf den 
Parzellen Nrn. B.________, E.________, G.________, H.________, I.________, M.________, 
N.________, O.________, P.________, Q.________, R.________, S.________, T.________, 
U.________, V.________, W.________, AB.________, AC.________ und AD.________. 

Nachdem die Gemeinde geltend machte, es handle sich nicht um eine Projektänderung, da neu 
um Bewilligung von zwei Ställen ersucht werde, reichte der Beschwerdeführer am 14. Juli 2020 
eine zweite Projektänderung ein. Mit der zweiten Projektänderung ersucht der Beschwerdeführer 

2 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191)

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um die Bewilligung für das Aufstellen und Betreiben eines einzigen mobilen Stalls auf den 
Parzellen Nr. B.________, C.________, D.________, E.________, G.________, H.________, 
I.________, M.________, N.________, O.________, P.________, Q.________, R.________, 
S.________, T.________, U.________, V.________, W.________, X.________, Y.________, 
Z.________, AA.________, AB.________, AC.________, AD.________ und AE.________. Auf 
18 Parzellen, die sich nicht in der Nähe von Wohngebieten befinden, soll der Stall mit Hähnen 
betrieben werden (Parzellen Nrn. B.________, C.________, D.________, E.________, 
G.________, H.________, I.________, M.________, N.________, O.________, P.________, 
Q.________, R.________, S.________, T.________, U.________, V.________, W.________, im 
Projektänderungsplan gelb markiert). Auf den in der Nähe von Wohngebäuden liegenden 
Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________, AB.________, 
AC.________, AD.________ und AE.________ (im Projektänderungsplan blau markiert) sollen 
keine Hähne gehalten werden. Laut den Bemerkungen auf dem Baugesuchsformular 1.0 soll der 
Stall auf den genannten Parzellen innerhalb der gelb und blau eingefärbten Flächen, welche die 
Strassen-, Gewässer- und Geruchsabstände einhalten, frei verschoben werden können. Innerhalb 
der blau schraffierten Abstandsbereiche soll der Stall nicht aufgestellt werden, diese sollen aber 
als Auslaufflächen genutzt werden dürfen. Der Stall müsse alle drei Monate verschoben werden 
und dürfe pro Jahr nicht mehr als einmal auf der gleichen Fläche stehen. Das Rechtsamt gab der 
Gemeinde Gelegenheit, sich zur Projektänderung zu äussern und holte bei der Fachstelle 
Lärmakustik/Lasertechnik eine Stellungnahme ein. Anschliessend erhielten der Beschwerdeführer 
und die Gemeinde Gelegenheit, zum Bericht der Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik Stellung zu 
nehmen und Schlussbemerkungen einzureichen. Der Beschwerdeführer reichte keine 
Stellungnahme ein. Die Gemeinde beantragt, die Projektänderung zu bewilligen und die 
Bedingungen für die Bewirtschaftung des Stalls klar zu formulieren.

7. Auf die Rechtsschriften, die Stellungnahmen der Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik sowie 
auf das Ergebnis des Augenscheins wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

a) Angefochten ist ein Gesamtentscheid nach Art. 9 KoG3. Laut Art. 11 Abs. 1 KoG kann er –
unabhängig von den geltend gemachten Einwänden – nur mit dem Rechtsmittel angefochten 
werden, das für das Leitverfahren massgeblich ist. Das Leitverfahren ist im vorliegenden Fall das 
Baubewilligungsverfahren (Art. 5 Abs. 1 KoG). Bauentscheide können nach Art. 40 Abs. 1 BauG4 
innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD ist 
somit zur Beurteilung der Beschwerde gegen den Gesamtentscheid zuständig. Zur Beschwerde 
befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die Einsprecherinnen, die 
Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. Art. 40 Abs. 2 BauG). Der 
Beschwerdeführer, dessen Baugesuch nur teilweise und mit Auflagen bewilligt wurde, ist durch 
den vorinstanzlichen Gesamtentscheid beschwert und daher zur Beschwerdeführung legitimiert. 
Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

3 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1)
4 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)

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2. Projektänderung

a) Der Beschwerdeführer hat am 14. Juli 2020 eine Projektänderung eingereicht 
(Baugesuchsformular 1.0 vom 30. Juni 2020 und Situationsplan im Massstab 1:2'500 vom 15. 
Dezember 2016, letztmals revidiert am 27. Juni 2020). Im Unterschied zu dem mit dem 
angefochtenen Entscheid beurteilten Baugesuch vom 22. März 2019 soll der mobile 
Legehennenstall gemäss Projektänderungsgesuch nicht mehr an allen Standorten mit Hähnen 
betrieben werden. So sollen auf den acht Parzellen, die sich südlich und östlich des Wohnquartiers 
befinden, keine Hähne gehalten werden. Weiter sieht das Projektänderungsgesuch zwei 
zusätzliche Parzellen im Landwirtschaftsgebiet nördlich der F.________strasse als Standorte für 
den Stall vor (Parzellen Nrn. C.________ und D.________).

b) Laut Art. 43 BewD5 kann die Baugesuchstellerin oder der Baugesuchsteller während eines 
Baubewilligungsverfahrens oder eines nachfolgenden Beschwerdeverfahrens vor der BVE eine 
Projektänderung einreichen, ohne dass deshalb ein neues Baubewilligungsverfahren eingeleitet 
werden muss. Eine Projektänderung liegt vor, wenn das Bauvorhaben in seinen Grundzügen 
gleich bleibt. Erfolgt die Projektänderung im Beschwerdeverfahren, sind die Gemeinde, die 
Gegenpartei und die von der Projektänderung zusätzlich berührten Dritten anzuhören. Die 
Beschwerdeinstanz ist befugt, die Sache zur Weiterbehandlung an die Vorinstanz zurückzuweisen 
(Art. 43 Abs. 3 BewD), kann aber auch selbst über die Projektänderung entscheiden. Das 
geänderte Projekt tritt an die Stelle des ursprünglichen Bauvorhabens.6

c) Das Bauvorhaben – ein mobiler Legehennenstall mit möglichen Standorten auf mehreren 
Parzellen – bleibt in seinen Grundzügen gleich. Die Erweiterung von 24 Standortparzellen 
(Baugesuch 22. März 2019) auf 26 Standortparzellen (Projektänderung vom 14. Juli 2020) sowie 
der Verzicht auf die Haltung von Hähnen auf acht Parzellen stellen geringfügige Änderungen dar. 
Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 14. Juli 2020 kann deshalb als Projektänderung 
behandelt werden. Die Projektänderung berührt keine zusätzlichen öffentlichen oder wesentlichen 
nachbarlichen Interessen. Im Gegenteil, durch den Verzicht auf die Haltung von Hähnen auf den 
südlich und östlich der beiden Wohnquartiere gelegenen Parzellen sind diese weniger von 
Lärmimmissionen betroffen. Die beiden zusätzlichen Parzellen befinden sich 400 Meter von der 
Wohnzone entfernt und liegen nicht im Abstandsbereich von Wald oder von einem Gewässer und 
auch nicht in einem Schutzgebiet. Die Gemeinde wurde angehört. Auf eine Publikation oder eine 
Anhörung Dritter konnte daher verzichtet werden. 

d) Gegenstand des Verfahrens ist nur noch das Vorhaben gemäss der Projektänderung vom 
14. Juli 2020. Soweit mit der Beschwerde beantragt wurde, die Ziffer D/1.2 sei aufzuheben und 
die nachträgliche Projektänderung vom 22. März 2019 sei auch für die Parzellen Nrn. X.________, 
Y.________, Z.________, AA.________, AE.________ zu bewilligen, ist die Beschwerde 
gegenstandslos geworden. Da der Beschwerdeführer in seinem Projektänderungsgesuch festhält, 
der Stall müsse alle drei Monate verschoben werden, ist die Beschwerde auch hinsichtlich des 
Beschwerdeantrags, es sei zu erlauben, den mobilen Legehennenstall bis zu vier Monate am 
selben Standort zu belassen, gegenstandslos geworden. Im Rahmen der Projektänderung nicht 
geäussert hat sich der Beschwerdeführer zu den Auflagen in den Ziffern D/2.2 und D/2.3 des 
angefochtenen Entscheides (Bekanntgabe der Standorte für das nächste Jahr, Haltung der Tiere 
im Stall 22:00 - 07:00 Uhr, Schliessung der Frischluftöffnungen gegenüber dem Wohnquartier). 
Es ist daher davon auszugehen, dass diese Auflagen noch umstritten sind. Im Übrigen ist das 
geänderte Vorhaben nicht mehr umstritten; die Gemeinde beantragt dessen Bewilligung. Die BVD 

5 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
6 Vgl. BVR 2012 S. 463 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen

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hat aber von Amtes wegen zu prüfen, ob die Projektänderung bewilligt werden kann und welche 
Auflagen gelten.  

e) Die Einhaltung der Anforderungen des Lärmschutzrechts sowie die umstrittenen Auflagen  
sind nachfolgend näher zu prüfen. Im Übrigen entspricht das Vorhaben den bau- und 
planungsrechtlichen und den nach anderen Gesetzen im Baubewilligungsverfahren zu prüfenden 
Vorschriften: So hat das AGR das Vorhaben gemäss Baugesuch vom 22. März 2019 als 
zonenkonform beurteilt. Die Projektänderung vom 14. Juli 2020 ändert an dieser Beurteilung 
nichts. Das Vorhaben ist auch mit zwei zusätzlichen Standortparzellen und dem teilweisen 
Verzicht auf die Haltung von Hähnen in der Landwirtschaftszone zonenkonform (innere 
Aufstockung gemäss Art. 16 Abs. 2 RPG). Der OIK II hielt in seiner Stellungnahme vom 14. Mai 
2019 fest, der Gewässerraum sei im Baugesuchsplan richtig dargestellt. Die vorgesehenen 
Standorte des Stalls befänden sich alle ausserhalb des Gewässerraums. Dies trifft auch für die 
zwei zusätzlichen Parzellen Nrn. C.________ und D.________ zu. Das Gleiche gilt für den 
Waldabstand. Sämtliche für die Aufstellung des Stalls vorgesehenen Flächen befinden sich 
mindestens 30 Meter von der Waldgrenze entfernt.7 Der Geruchsmindestabstand gemäss Ziff. 512 
des Anhanges 2 der LRV8 bzw. den Empfehlungen im Bericht Nr. 476 "Mindestabstände von 
Tierhaltungsanlagen" der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und 
Landtechnik (heute Agroscope) wird laut AUE, Immissionsschutz, mit einem Abstand von 60 
Metern zu den Wohnzonen eingehalten.9 Auch gemäss Projektänderung vom 14. Juli 2020 wird 
dieser Abstand von allen vorgesehenen Standorten des Stalls respektiert. Die 
Strassenaufsichtsbehörde der Gemeinde und der OIK II als zuständige Behörde für die 
Kantonsstrasse haben dem Baugesuch vom 22. März 2019 unter Auflagen zugestimmt. Es sind 
keine Gründe ersichtlich, weshalb die Beurteilung dieser Behörden für die zwei zusätzlichen 
Parzellen anders ausfallen sollte. Aus dem Amtsbericht des AWA vom 25. April 2017 und den 
Äusserungen des Vertreters des AWA am Augenschein vom 11. Mai 2020 kann geschlossen 
werden, dass die Gewässerschutzbewilligung nach Art. 11 KGschG unter Auflagen erteilt werden 
kann.10 Die Auflagen des AWA sind nach der letzten Projektänderung nicht mehr umstritten. 
Insbesondere hat der Beschwerdeführer akzeptiert, dass der mobile Legenhennenstall 
mindestens alle drei Monate verschoben werden muss um einen übermässigen Nährstoffeintrag 
zu vermeiden. Brandschutzauflagen sind laut dem zuständigen Feueraufseher nicht erforderlich.11

3. Lärmimmissionen

a) Die Begrenzung von Lärmimmissionen wird durch die Umweltschutzgesetzgebung geregelt, 
welche insbesondere bezweckt, Menschen und Tiere gegen schädliche oder lästige 
Einwirkungen, zu denen auch Lärm gehört, zu schützen (Art. 1 Abs. 1 USG12 und Art. 7 USG). Die 
Lärmschutzbestimmungen erfassen nicht nur Lärm technischen Ursprungs, sondern gelten auch 
für den durch Tiere verursachten Lärm soweit er in Zusammenhang mit Anlagen, wie 
beispielsweise Ställen erzeugt wird.13 Die Ermittlung und Beurteilung von Lärmimmissionen erfolgt 
anhand der sogenannten Belastungsgrenzwerte (vgl. Art. 36 Abs. 1 und Art. 40 Abs. 1 LSV14). Zu 
den Belastungsgrenzwerten gehören die Immissionsgrenzwerte, die Planungswerte und die 

7 Vgl. auch Stellungnahme der Waldabteilung Mittelland vom 13. Juni 2019
8 Luftreinhalte-Verordnung des Bundesrates vom 16. Dezember 1985 (LRV; SR 814.318.142.1)
9 Vgl. Fachbericht Immissionsschutz vom 27. März 2017
10 Vgl. auch E-Mail des AWA vom 16. Mai 2019 an die Gemeinde Wohlen, wonach der Amtsbericht vom 25. April 2017 
auch für das nachträgliche Projektänderungsgesuch vom 22. März 2019 gelte
11 Siehe Bemerkung des Feueraufsehers auf dem Baugesuchsformular 3.0 vom 23. Februar 2017
12 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01)
13 Robert Wolf, Kommentar USG, 2000, Vorbemerkungen zu Art. 19-25 N 19; BGer 1C_510/2011 vom 18. April 2012, 
1A.276/2000 vom 13. August 2001
14 Lärmschutz-Verordnung des Bundesrates vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41)

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Alarmwerte, welche nach der Lärmart, der Tageszeit und der Lärmempfindlichkeit der zu 
schützenden Gebäude und Gebiete festgelegt werden (Art. 2 Abs. 5 LSV). Der Bundesrat hat in 
der LSV und in deren Anhängen Belastungsgrenzwerte für verschiedene Lärmarten wie 
Strassenverkehrslärm oder Industrie- und Gewerbelärm festgelegt. Diese spezifischen 
Belastungsgrenzwerte können aber bei Tierlärm nicht herangezogen werden, da sich die Art des 
Lärms und dessen Störungscharakter von technischem Lärm unterscheiden.15 Für den von Tieren 
verursachten Lärm fehlen somit konkrete Belastungsgrenzwerte. Die möglichen Lärmimmissionen 
müssen von der Behörde deshalb im Einzelfall nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwerte) unter 
Berücksichtigung der Art. 19 USG (Alarmwerte) und Art. 23 USG (Planungswerte) beurteilt 
werden (Art. 40 Abs. 3 LSV).16 Bei dieser Einzelfallbeurteilung sind neben der zonenmässigen 
Zuordnung der Anlage und der entsprechenden Empfindlichkeitsstufe auch der Charakter des 
Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmvorbelastung zu 
berücksichtigen.17 

b) Beim hier zu beurteilenden Legehennenstall handelt es sich um eine Neuanlage im Sinne 
von Art. 25 USG bzw. Art. 7 LSV, da er nach dem 1. Januar 1985 bewilligt wurde.18 Nach Art. 11 
Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV sind die von einer neuen Anlage erzeugten Emissionen 
im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie 
wirtschaftlich tragbar ist. Zudem dürfen neue ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die 
durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht 
überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 Bst. b LSV). Nach der Rechtsprechung muss bei 
neuen ortsfesten Anlagen im Hinblick auf die Einhaltung der Planungswerte ein Immissionsniveau 
eingehalten werden, bei dem höchstens geringfügige Störungen auftreten.19 

c) Laut dem im vorinstanzlichen Verfahren eingeholten Fachbericht der Fachstelle 
Lärmakustik/Lasertechnik vom 13. August 2019 hat die Fachstelle beim mobilen Legehennenstall 
Messungen durchgeführt. Sie hielt dazu fest, für Tierlärm bestünden keine gesetzlichen 
Grenzwerte. Die Resultate von Schallpegelmessungen könnten daher nicht einem zulässigen 
Wert gegenübergestellt werden. Durch Schallpegelermittlungen könne aber ein Eindruck 
gewonnen werden über die vorherrschende Schallpegelhöhe einer Tierhaltung. Sie hätten daher 
um circa 11:30 Uhr orientierende Messungen im mobilen Stall vorgenommen. Zu dieser Tageszeit 
legten die Hennen im Stall Eier und dementsprechend sei das "Gackern" intensiv. Die unmittelbar 
nach dem Stallzugang durchgeführte Messung habe ein Resultat von LAeq 71 dB/30 Sekunden 
ergeben. Gleichzeitig seien auch gelegentlich Hahnenschreie erfolgt, die bei diesem Standort 
Schallpegel von 80 bis 85 dB(A) ergeben hätten. Da der mobile Stall bei einer Längsseite über 
Öffnungen verfüge, die auch zur Nachtzeit nicht geschlossen werden könnten, habe man auch in 
jeweils 30 Meter Distanz zum Stall auf beiden Seiten Messung durchgeführt. Auf der Seite mit den 
Öffnungen hätten die Immissionswerte im Bereich von 54 dB(A) und auf der geschlossenen Seite 
bei circa 50 dB(A) gelegen. Bei einer Distanz von 60 Meter zum Stall würde die Schallpegel unter 
Berücksichtigung der Schalldämpfungswirkung über die Distanz im offenen Feld etwa 48 bzw. 44 
dB(A) betragen. Beim Hahnenschrei sei mit Schallpegeln von circa 53 bis 62 dB(A) zu rechnen. 
Tagsüber, wenn sich die Tiere im Aussengehege befänden, könne insbesondere der 
Hahnenschrei zu noch höheren Immissionswerten führen. Bei einer Verdoppelung der Distanz 

15 BGE 133 II 292 E. 3.3; BGE 123 II 325 E. 4.d.bb; Urs Walker, Umweltrechtliche Beurteilung von Alltags- und 
Freizeitlärm, in URP 2009, S. 64, 80 f.
16 Vgl. BGE 133 II 292 E. 3.3; Urs Walker, a.a.O., S. 65, S. 81
17 BGE 133 II 292 E. 3.3 mit Hinweisen; BGer 1C_383/2016 vom 13. Dezember 2017 E. 4.2, 1C_161/2013 vom 27. Fe-
bruar 2014 E. 3.3; vgl. zum Ganzen auch Beurteilung Alltagslärm, Vollzugshilfe im Umgang mit Alltagslärm, 
herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt BAFU, Bern 2014, S. 16 ff.
18 BGE 133 II 292 nicht publ. E. 2.2 
19 BGer 1C_161/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.3, 1C_510/2011 vom 18. April 2012 E. 3, BGer 1A.276/2000 vom 
13. August 2001 E. 3b 

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zwischen Anwohner und Stall reduzierten sich die Schallpegelwerte um circa 6 dB(A). Beim 
Absinken des Umgebungspegels, insbesondere nach 22.00 Uhr, seien Lärmimmissionen auch 
über grössere Distanzen gut hörbar und könnten Weckreaktionen in der Nachbarschaft auslösen. 
Die Parzellen Nrn. B.________, E.________, G.________, H.________, I.________, 
M.________, N.________, O.________, P.________, Q.________, R.________, S.________, 
T.________, U.________, V.________, W.________, AB.________, AC.________ und 
AD.________ befänden sich etwa 200 bis 1000 Meter zu den nächstgelegenen, 
lärmempfindlichen Räumen. Infolge dieser Distanzen könne davon ausgegangen werden, dass 
ein zeitweiliges Gackern oder Hahnenschreie zwar erkennbar seien könnten, diese jedoch nur als 
geringfügig störend zu beurteilen seien. Die Parzellen Nrn. X.________, Y.________, 
Z.________, AA.________, AE.________ dagegen befänden sich in unmittelbarer Nähe zum 
Wohngebiet. Dadurch könnten die Störungen in der Anwohnerschaft deutlicher wahrgenommen 
werden. Zudem könnten die Hahnenschreie in der Nacht zu Weckreaktionen führen und dadurch 
das gesunde Schlafen mehr als geringfügig stören. Im Sinne der Vorsorge, jedoch auch infolge 
auftretender Störungen, die insbesondere zur Nachtzeit mehr als geringfügig störend seien, könne 
der mobile Legehennenstall auf den Parzellen Nrn. Y.________, AA.________, AE.________ in 
der Zeit vom 1. April bis 30. September nicht aufgestellt werden. Auf den Parzellen Nrn. 
X.________ und Z.________ sei das Aufstellen des Stalles von 1. April bis 30. September nur mit 
einer Mindestdistanz von 120 m zwischen Stall und nächstgelegenem Wohngebäude möglich und 
nur insofern, der Stall zu dieser Jahreszeit überhaupt auf den Parzellen positioniert werden müsse. 
Durch die Distanzerweiterung könnten die Störgeräusche wahrnehmbar reduziert werden. Mit der 
Beschränkung auf die kältere Jahreszeitwerde die Störung durch die Anwohner weniger intensiv 
wahrgenommen als in den Sommermonaten.

Als Fazit hielt die Fachstelle fest, das Bauvorhaben führe unter Einhaltung gewisser Massnahmen 
nur zu geringfügigen Lärmimmissionen in der Nachbarschaft. Als Massnahmen nannte die 
Fachstelle Folgende: Die Tiere müssten täglich in der Zeit von 22.00 bis 07.00 Uhr im Stallinnern 
gehalten werden. Der mobile Stall müsse bei den verschiedenen Standorten jeweils so positioniert 
werden, dass die Seite mit den Öffnungen zur Frischluftzufuhr dem nächstgelegenen Wohngebiet 
abgewandt sei. Die dem Wohngebiet zugewandte Seite müsse so gut wie möglich schallisoliert 
sein. Auf den Parzellen Nrn. Y.________, AA.________ und AE.________ könne der Stall in der 
Zeit vom 1. April bis 30. September nicht aufgestellt/betrieben werden. Auf den Parzellen Nrn. 
X.________ und Z.________ sei das Aufstellen/Betreiben des Stalls in der Zeit vom 1. April bis 
30. September nur bei einer Mindestdistanz von 120 m zwischen Stall und nächstgelegenem 
Wohngebäude möglich. Zudem solle der während der ganzen Jahreszeit auf diesen Parzellen 
sowie auch auf den Parzellen Nrn. Y.________, AA.________ und AE.________ nur platziert 
werden, sofern dies ökologisch erforderlich sei und jeweils nur über eine möglichst kurze Zeit.

d) Die Gemeinde erteilte daraufhin dem Gesuch vom 22. März 2019 teilweise den Bauabschlag 
und verweigerte die Bewilligung zusätzlicher Standorte auf den nahe der Wohngebiete gelegenen 
Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________, AE.________. Zusätzlich 
verfügte sie für die bereits mit Entscheid vom 30. Mai 2017 bewilligten beiden Standorte auf diesen 
Parzellen zusätzliche Auflagen (Haltung der Tiere im Stall während der Nachtzeit, Positionierung 
des Stalls). 

e) Gemäss Projektänderung will der Beschwerdeführer nun auf den nahe der Wohngebiete 
gelegenen Parzellen auf die Haltung von Hähnen verzichten. Damit trägt er der Beurteilung, 
wonach insbesondere die Haltung von Hähnen auf diesen Parzellen mehr als geringfügig 
störenden Immissionen bewirken kann, Rechnung. Die Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik 
beurteilte die Projektänderung in ihrer Stellungnahme vom 4. August 2020 hinsichtlich sämtlicher 
Parzellen als bewilligungsfähig. Sie hielt fest, mit dem Wegfall der Haltung von Hähnen auf den 
nahe den Wohngebieten gelegenen Parzellen (im Situationsplan blau bezeichnete) sei mit einer 

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Minderung der Lärmimmissionen zu rechnen. Bei einer Hühnerhaltung seien die Rufe der Hähne 
die intensivste Lärmquelle. Mit dem Verzicht auf die Haltung von Hähnen auf den blau markierten 
Parzellenbereichen falle diese Lärmquelle dort gänzlich weg. Das mitunter lärmintensive Eierlegen 
von Hühnern finde in der Stallung statt. Dadurch würden die Lärmimmissionen bei den Anwohnern 
nicht durch Direktschall stattfinden, was sich lärmmindernd auswirke. Zudem sei dies deutlich 
leiser als Hahnenschreie. Die Auslaufflächen grenzten zwar grossmehrheitlich direkt an Parzellen 
mit Wohnnutzung in der ES II an. Der Stall halte aber jeweils eine Mindestdistanz von 60 Metern 
zu den relevanten Immissionspunkten ein. Als einzige tierische Lärmquelle sei das Gackern der 
Hühner vorhanden. Mit Einbruch der Dunkelheit würden sich die Hühner aber naturgemäss 
selbständig in den Stall zurückziehen. Ebenso liege es in der Natur der Sache, dass sich Hühner 
überwiegend in der Nähe von Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten aufhielten, das heisst in der 
Regel in unmittelbarer Nähe zum Stall, ergo vorwiegend minimal etwa 50 bis 60 Meter von den 
relevanten Immissionspunkten entfernt. Die gesamte Auslauffläche werde nur von vereinzelten 
Tieren bzw. kleineren Tiergruppen wahrgenommen. Infolge der Abnahme des Schallpegels über 
die Distanz infolge der natürlichen Luftschalldämpfung komme es zu einer gewissen 
Lärmminderung. Der ausschliessliche Lärm von Hennen führe in einer gesamthaften Betrachtung 
und unter Berücksichtigung des Betriebskonzepts (mobiler Stall) zu keinen mehr als höchstens 
geringfügig einzustufenden Störungen in der Anwohnerschaft. Punktuelle Störungen und 
lärmintensive Ereignisse könnten jedoch nicht gänzlich verhindert werden. Deshalb seien unter 
Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips lärmmindernde Massnahmen erforderlich. So müsse das 
Geflügel an sämtlichen Standorten täglich in der Zeit von 22:00 Uhr bis 07:00 Uhr des 
darauffolgenden Tages im Stallinnern gehalten werden. Der mobile Stall müsse zudem bei den 
verschiedenen Standorten jeweils so positioniert werden, dass die Seite mit den Öffnungen zur 
Frischluftzufuhr dem nächstgelegenen Wohngebiet abgewandt sei. Die dem Wohngebiet 
zugewandte Stallseite müsse geschlossen sein, soweit dies technisch und unter Berücksichtigung 
einer ausreichenden Frischluftversorgung der Tiere möglich ist. Bei den im Projektänderungsplan 
gelb markierten Parzellen, auf denen auch Hähnen gehalten werden sollen, betrage die kürzeste 
Immissionsdistanz zum am stärksten betroffenen Immissionspunkt (Parzelle Nr. 3756 mit ES II) 
circa 200 Meter. Die Lärmimmissionen seien hier aufgrund einer gesamthaften Betrachtung unter 
Berücksichtigung der empfohlenen Massnahmen zur Lärmminderung höchstens geringfügig 
störend. 

f) Die Beurteilung der Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik, wonach der Betrieb des mobilen 
Legehennenstalls auf allen Parzellen gemäss Projektänderungsplan zu höchstens geringfügigen 
Störung führt, überzeugt: Es ist notorisch und durch die Messungen der Fachstelle belegt, dass 
Hahnenschreie deutlich lauter sind als die Lautäusserungen von Hennen. Je nach Distanz 
zwischen Hähnen und Wohngebäuden kann ein unvermittelt auftretender Hahnenschrei 
Störwirkung haben und in der Nacht zu Aufwachreaktionen führen. Mit dem 
Projektänderungsgesuch vom 14. Juli 2020 verzichtet der Beschwerdeführer auf den nahe den 
Wohngebieten gelegenen Parzellen auf die Haltung von Hähnen. Damit fällt in diesem Bereich die 
intensivste Lärmquelle der Legehennenhaltung weg. Zwar verursachen auch die 
Lautäusserungen der über 800 Hennen Lärmimmissionen. Diese haben aber nicht die gleiche 
Störwirkung wie Hahnenschreie. Die Fachstelle hat Messungen vorgenommen, als die meisten 
Hennen Eier legten und die Lautäusserungen der Hennen sehr intensiv waren. Aufgrund dieser 
Messungen berechnete die Fachstelle, dass der Schallpegel des Hühnerlärms in einer Distanz 
von 60 Metern zum Stall 44 bis 48 dB(A) beträgt (je nachdem ob die Frischluftöffnungen offen 
oder geschlossen sind). Dabei handelt es sich um einen Höchstwert, der nur auftritt, wenn die 
Hennen im Stall Eier legen oder sich in einer Gefahrensituation befinden. In der übrigen Zeit sind 
die Lautäusserungen der Hennen deutlich leiser, wovon sich das Rechtsamt am Augenschein vom 
11. Mai 2020 überzeugen konnte. Anlässlich des Augenscheins bestätigte sich auch die 
Feststellung der Fachstelle, dass sich die Hennen grösstenteils sehr nahe beim Stall aufhalten 
und nur einzelne Tiere die ganze Auslauffläche nutzen. Daher halten sich nur sehr wenige Tiere 

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nahe von Wohngebäude auf, die meisten befinden sich jeweils beim Stall, der eine Mindestdistanz 
von 60 Metern zur Wohnzone einhalten muss. In der Nacht, wenn der Umgebungsgeräuschpegel 
tiefer und das Ruhebedürfnis der Anwohner grösser ist, befinden sich die Hennen naturgemäss 
meist im Stall und verursachen deutlich weniger Lautäusserungen als tagsüber. Berücksichtigt 
man zudem, dass sich der Legehennenstall höchstens drei Monate am gleichen Standort befinden 
darf, sind die von den Hennen verursachten Lärmimmissionen insgesamt nur als höchstens 
geringfügig störend zu werten. Die Projektänderung für die Parzellen Nrn. X.________, 
Y.________, Z.________, AA.________, AB.________, AC.________, AD.________ und 
AE.________ kann daher bewilligt werden.

Dies gilt auch für hinsichtlich der Parzellen Nrn. B.________, C.________, D.________, 
E.________, G.________, H.________, I.________, M.________, N.________, O.________, 
P.________, Q.________, R.________, S.________, T.________, U.________, V.________, 
W.________ auf denen der Stall weiterhin mit Hähnen betrieben werden soll. Diese befinden sich 
weiter entfernt von den Wohngebieten, sind rundum von Landwirtschaftsfläche oder Wald 
umgeben und – mit einer Ausnahme – durch eine Kantonsstrasse von den Wohngebieten 
getrennt. Die kürzeste Distanz zu einem Wohngebäude beträgt rund 210 Meter. Die meisten 
Parzellen liegen aber deutlich weiter entfernt. Die Fachstelle hielt bereits in ihrem Bericht zum 
ursprünglichen Gesuch vom 22. März 2019 fest, bei diesen Parzellen sei davon auszugehen, dass 
zeitweiliges Gackern und Hahnenschreie zwar erkennbar sein können, jedoch als nur geringfügig 
störend zu beurteilen seien. Diese Beurteilung überzeugt. Rechnet man die von der Fachstelle 
ermittelten Schallpegel auf eine Distanz von rund 240 Meter, ergeben sich bei Hahnenschreien 
Schallpegel von 41 bis 50 dB(A), wenn sich die Tiere im Stall befinden, bei den Hennen 32 bis 36 
dB(A). Tagsüber, wenn sich die Tiere im Auslauf aufhalten, können die Schallpegel höher sein. 
Tagsüber ist allerdings das Ruhebedürfnis der Anwohner geringer und der 
Umgebungsgeräuschpegel, beispielsweise durch die Kantonsstrasse, höher. In der Nacht, wenn 
die Tiere sich naturgemäss im Stall befinden und weniger oder gar nicht aktiv sind, dürften die 
Lautäusserungen der Hennen von den Anwohnerinnen und Anwohnern kaum wahrgenommen 
werden. Einzelne Aufwachreaktionen durch Hahnenschreie sind dagegen nicht ausgeschlossen. 
Berücksichtigt man aber, dass der mobile Stall spätestens alle drei Monate verschoben werden 
muss und sich die meisten Standortparzellen deutlich weiter weg befinden als die mit einer Distanz 
von 240 Meter am nächsten beim Wohngebiet gelegene Parzelle, sind die Lärmimmissionen 
insgesamt als höchstens geringfügig störend zu beurteilen. 

Die Projektänderung vom 14. Juli 2020 kann daher bewilligt werden. Es bleibt aber zu prüfen, ob 
aufgrund des Vorsorgeprinzips die von der Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik vorgeschlagenen 
Massnahmen als Auflagen zu verfügen bzw. die von der Gemeinde in Ziff. 2.3 des angefochtenen 
Entscheids verfügten Auflagen zu bestätigen sind (dazu Erwägung 4 nachfolgend). Zudem ist 
festzulegen, wie viele Tiere im Stall gehalten werden dürfen.

g) Der Beschwerdeführer beantragt mit der neusten Projektänderung die Bewilligung für einen 
Legehennenstall mit "rund 850 Legehennen". Eine solche Festlegung in einer Bewilligung wäre 
zu unbestimmt. Die Anzahl der Tiere kann einen Einfluss haben auf die Beurteilung der 
Zulässigkeit einer inneren Aufstockung, den Geruchsmindestabstand, die Lärmimmissionen etc. 
Die zulässige Anzahl ist daher mit der Bewilligung festzulegen. In den Unterlagen zum Baugesuch 
vom 23. Februar 2017 hatte der Beschwerdeführer angegeben, der mobile Legehennenstall sei 
für 839 Hennen vorgesehen (vgl. Formular 4.4 "Gewässerschutz Landwirtschaft, Güllegruben und 
Mistplatz" sowie Grundrissplan des Stalls vom 29. April 2015 mit Fotos und der Überschrift "208 
m2 Mobilstall für 839 Legehennen"). Vorgängig zum Baugesuch hatte er zudem eine Berechnung 
der möglichen "Besatzdichte" des Stalls eingereicht, laut der maximal 839 Hennen zulässig seien. 
Mit Entscheid vom 30. Mai 2017 hat die Gemeinde Wohlen die Baubewilligung aufgrund der 
erwähnten Baugesuchsunterlagen und -pläne erteilt und damit einen mobilen Stall für 839 

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Legehennen bewilligt. Weder mit dem nachträglichen Projektänderungsgesuch vom 22. März 
2019 noch mit dem hier zu beurteilenden Projektänderungsgesuch vom 14. Juli 2020 hat der 
Beschwerdeführer neue Pläne des Stalls oder neue Berechnungen der Besatzdichte eingereicht. 
Es mag zwar sein, dass je nach Produktionsrichtlinien unter Umständen ein höherer Tierbestand 
im Stall zulässig wäre. Der Beschwerdeführer hat diesbezüglich aber keine neuen Unterlagen 
eingereicht. Es kann daher für den bestehenden mobilen Legehennenstall im vorliegenden 
Projektänderungsverfahren keine höhere Anzahl Legehennen bewilligt werden als bereits mit 
Entscheid vom 30. Mai 2017 bewilligt.

4. Nebenbestimmungen

a) Baubewilligungen können mit Bedingungen oder Auflagen verknüpft werden (Art. 38 Abs. 3 
BauG). Auflagen sind Pflichten, die mit einer Baubewilligung verbunden sind. Die Nichterfüllung 
einer Auflage berührt die Geltung der Baubewilligung nicht, kann aber baupolizeiliche 
Massnahmen – insbesondere die Ersatzvornahme – und Bestrafung nach sich ziehen.20 Die 
Bedingungen und Auflagen müssen in einem engen sachlichen Zusammenhang zur erteilten 
Baubewilligung stehen und verhältnismässig sein. Verhältnismässig ist eine Nebenbestimmung 
nur dann, wenn sie zum Erreichen des angestrebten Ziels erforderlich, geeignet und für den 
Bauherrn zumutbar ist.
b) Der Beschwerdeführer hat mit seiner Beschwerde die Aufhebung bzw. Abänderung von drei 
der mit dem angefochtenen Entscheid verfügten Auflagen beantragt. Eine davon, die Pflicht, den 
Standort des mobilen Legehennenstalls mindestens alle drei Monate zu wechseln, ist nach der 
Projektänderung nicht mehr umstritten. Der Beschwerdeführer hält in seinem 
Projektänderungsgesuch nämlich explizit fest, der Stall müsse alle drei Monate verschoben 
werden. Umstritten sind nur noch folgende Auflagen: Laut Ziff. D/2.2 des angefochtenen 
Entscheides muss der Beschwerdeführer der Gemeinde jeweils Ende Oktober die Planung der 
Standorte des Stalls für das nachfolgende Jahr bekannt geben. Und gemäss Ziff. D/2.3 gelten 
besondere Vorschriften, wenn der mobile Stall auf den ans Wohngebiete angrenzenden Parzellen 
Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________ und AE.________ steht (Haltung der 
Tiere von 22:00 bis 07:00 Uhr im Stallinnern und Schliessung der Frischluftöffnungen auf der dem 
Wohngebiet zugewandten Seite).

c) Die Auflage in Ziff. D/2.2 des angefochtenen Entscheids soll der Gemeinde die Grundlage 
geben, um kontrollieren zu können, ob der Standort des Stalls tatsächlich mindestens alle drei 
Monate gewechselt wird und ob die beanspruchten Flächen nicht mehr als einmal pro Jahr belegt 
werden. Aufgrund einer Bekanntgabe der Jahresplanung durch den Beschwerdeführer kann dies 
vorgängig geprüft und später mittels Stichprobenkontrollen überprüft werden. Die Auflage ist 
erforderlich und geeignet, um die Kontrolle der Standortwechsel vorzunehmen. Eine vorgängige 
Bekanntgabe der Jahresplanung ist dem Beschwerdeführer auch zumutbar. Bauernbetriebe 
müssen die Bewirtschaftung der Fruchtfolgeflächen längere Zeit im Voraus planen. Aufgrund 
dieser Planung wird der Beschwerdeführer auch die Standorte für den mobilen Legehennenstall 
im Voraus festlegen. Es ist nicht ersichtlich, wieso es ihm nicht möglich sein sollte, der Gemeinde 
jeweils Ende Oktober die Planung der Standorte des Stalls für das nachfolgende Jahr bekannt zu 
geben. In seiner Beschwerde und anlässlich des Augenscheins machte der Beschwerdeführer 
geltend, für den Zeitpunkt des Standortwechsels müsse er mehrere Faktoren berücksichtigen, die 
nicht bereits ein Jahr im Voraus bekannt seien. So könne er den Stall nur mit leeren Futtersilos 
verschieben, da er sonst zu schwer wäre. Auch das Wetter spiele eine Rolle; bei anhaltendem 
Regen könne der Stall nicht verschoben werden, da es sonst Landschäden gebe. Diese Einwände 
des Beschwerdeführers sind zwar nachvollziehbar. Die genannten Faktoren beeinflussen aber 

20 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 5. Aufl., Band I, Bern 2020, Art. 29 N. 1

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höchstens den genauen Zeitpunkt der Verschiebung, nicht aber die Wahl der Standorte. Diese 
können längere Zeit im Voraus bekannt gegeben werden. Zudem hat der Beschwerdeführer, was 
den genauen Zeitpunkt der Verschiebung betrifft, die Befüllung der Futtersilos vorausschauend 
zu planen und die Wetterentwicklung rechtzeitig zu beobachten, so dass die maximale Stelldauer 
von drei Monaten nicht überschritten wird. Die Bekanntgabe einer Jahresplanung an die 
Gemeinde schliesst zudem Planungsänderung nicht aus und verlangt nicht, dass der genaue Tag 
des Standortwechsels bereits im Oktober des Vorjahres bekannt gegeben wird. Die Auflage der 
Gemeinde ist daher zu bestätigen, wird aber wie folgt ergänzt: "Der genaue Zeitpunkt des 
Standortwechsels sowie allfällige Abweichungen von der Standortplanung sind der Gemeinde 
spätestens im Zeitpunkt des Standortwechsels schriftlich oder per E-Mail zu bekannt zu geben."

d) In Ziff. D/2.3 des angefochtenen Entscheides hat die Gemeinde für die fünf am nächsten bei 
den beiden Wohngebieten liegenden Parzellen zwei von der Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik 
vorgeschlagene Massnahmen als Auflagen verfügt. Gemäss diesen müssen die Tiere täglich in 
der Zeit von 22:00 bis 07:00 Uhr im Stallinnern gehalten werden und der Stall muss so positioniert 
werden, dass die Seite mit den geöffneten Frischluftöffnungen dem nächstgelegenen Wohngebiet 
abgewandt ist. Die dem Wohngebiet zugewandte Seite müsse so gut wie möglich schallisoliert 
sein. Im Gegensatz zu dem von der Gemeinde beurteilten Gesuch sieht das hier zu beurteilende 
Projektänderungsgesuch auf den nahe des Wohngebietes gelegenen Parzellen eine Tierhaltung 
ohne Hähne vor. Die Lärmimmissionen für das Wohngebiet werden damit deutlich reduziert. Der 
Lärm der Hennen alleine führt zu keinen mehr als höchstens geringfügig einzustufenden 
Störungen für die Anwohnerschaft (vgl. Erwägung 3.f). Der Fachstelle ist aber darin zuzustimmen, 
dass punktuelle Störungen und lärmintensive Ereignisse nicht ausgeschlossen sind, wie 
beispielsweise beim Eierlegen. Die von der Fachstelle vorgeschlagene Massnahme, dass die dem 
Wohngebiet zugewandten Frischluftöffnungen des Stalls geschlossen sind, führt zu einer 
Reduktion des Schallpegels um etwa 4 dB(A) und hat gerade bei den Lautäusserungen während 
des Eierlegens, bei dem sich die Hennen im Stall befinden, eine emissionsbegrenzende Wirkung. 
Da es laut Aussage des Beschwerdeführers anlässlich des Augenscheins meist nicht erforderlich 
ist, dass die Frischluftöffnungen auf beiden Seiten des Stalls offen sind, und eine Seite zudem 
automatisch verschliessbar sei,21 ist die Massnahme auch technisch und betrieblich möglich und 
zumutbar. Die von der Gemeinde verfügte Auflage betreffend Positionierung des Stalls und der 
einseitigen Schliessung der Frischluftöffnungen ist daher gestützt auf das Vorsorgeprinzip im 
Grundsatz zu bestätigen. Allerdings sind Präzisierungen notwendig. Die Fachstelle hat erläutert, 
die Schallisolierung der dem Wohngebiet zugewandten Seite des Stalls meine nicht, dass an der 
Stallkonstruktion Schalldämmverbesserungen vorgenommen werden müssten, sondern dass die 
Frischluftöffnungen geschlossen werden, soweit dies unter Berücksichtigung einer genügenden 
Frischluftzufuhr für die Tiere möglich sei. Die Auflage ist entsprechend anzupassen.

Auch die Auflage, die Hennen von 22:00 bis 07:00 Uhr im Stallinnern zu halten, ist zu bestätigen. 
Zwar treten die Lautäusserungen der Hennen während der Nachtzeit wohl deutlich weniger häufig 
auf als tagsüber und sie lösen kaum eine Aufwachreaktion aus, trotzdem sind punktuelle 
Störungen doch nicht gänzlich ausgeschlossen. Befinden sich die Tiere im Stall, sind allfällige 
Lautäusserungen der Tiere für die Anwohner weniger hörbar als wenn sie sich im Auslauf 
aufhalten. Die von der Fachstelle vorgeschlagene und von der Gemeinde im angefochtenen 
Entscheid angeordnete Auflage, die Tiere seien von 22:00 bis 07:00 Uhr im Stallinnern zu halten, 
ist daher emissionsmindernd. Eine entsprechende Auflage ist auch technisch und betrieblich 
möglich und zumutbar: Der Beschwerdeführer hielt in seiner Beschwerde fest, sobald die 
Dämmerung einsetze, begäben sich die Tiere in der Regel von alleine in den Stall. Am 
Augenschein vom 11. Mai 2020 hielt der Projektverfasser und Berater des Beschwerdeführers 
zudem fest, man könne die Schliessungszeiten des Stalles programmieren und es sei 

21 Protokoll des Augenscheins vom 11. Mai 2020, S. 8

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unproblematisch, die Tiere von 22:00 bis 07:00 Uhr im Stall zu halten.22 Die angeordnete 
Massnahme ist somit ohne Weiteres umsetzbar. 
e) In ihrer Stellungnahme zur Projektänderung vom 14. Juli 2020 schlägt die Fachstelle 
Lärmakustik/Lasertechnik die oben genannten Massnahmen für sämtliche Standorte vor. Die 
Gemeinde hat diese Auflagen aber nur für die fünf an die Wohngebiete angrenzenden Parzellen 
Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________ und AE.________ verfügt, obwohl die 
Fachstelle bereits ihrem Fachbericht vom 13. August 2019 diese Massnahmen auf allen Parzellen 
vorschlug. Es ist fraglich, ob im vorliegenden Verfahren die umstrittenen Auflagen für zusätzliche 
Parzellen angeordnet werden könnten. Auf den weiter von den Wohngebieten gelegenen 
Parzellen hat sich nämlich mit der Projektänderung nichts hinsichtlich des Betriebes des mobilen 
Legehennenstalls geändert. Diese Frage kann aber offen gelassen werden. Der Verzicht der 
Gemeinde auf zusätzliche Auflagen für die weiter von den Wohngebieten gelegenen Parzellen ist 
nachvollziehbar. Die Distanzen von diesen Parzellen zu den Wohngebieten ist gross. Sie grenzen 
nicht direkt an die Wohnzone, sondern sind durch Landwirtschaftsflächen und Strassen davon 
getrennt. Es ist daher vertretbar, auf zusätzliche Massnahmen im Rahmen der Vorsorge zu 
verzichten. Im Übrigen werden sich die Tiere auch ohne explizite Auflage nachts in der Regel im 
Stall aufhalten. 
 
f) Die Projektänderung vom 14. Juli 2020 kann somit bewilligt werden. Die umstrittenen 
Auflagen sind mit Präzisierungen zu bestätigen. Dementsprechend sind die Ziffern 1.1 und 1.2 
des angefochtenen Entscheids aufzuheben und die Ziffer 2.3 anzupassen. Im Übrigen kann der 
Entscheid der Gemeinde Wohlen vom 11. Dezember 2019 bestätigt werden. Damit gelten auch 
alle übrigen mit diesem Entscheid verfügten Auflagen. Da in diesem allerdings nur einige der 
Auflagen ausformuliert sind und hinsichtlich anderer Auflagen einerseits auf Auflagen des ersten 
Gesamtentscheides vom 30. Mai 2017 und andererseits auf Auflagen in mehreren Amtsberichten 
verwiesen wird, besteht die Gefahr, dass es für den Beschwerdeführer und allenfalls auch die 
Baupolizeibehörde unklar ist, welche Auflagen gelten. Der Klarheit halber werden daher alle 
massgebenden Auflagen im nachfolgenden Dispositiv aufgeführt, mit Ausnahme jener, die nicht 
mehr relevant bzw. nur für das erstmalige Aufstellen des Stalls relevant waren (z.B. die 
Einreichung Formulare Selbstdeklaration Baukontrolle SB1 und SB2 oder die Abnahme der 
Gemeindestrassen vor Baubeginn).

5. Kosten

Die Verfahrenskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das prozessuale 
Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die besonderen Umstände 
rechtfertigten, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Der Beschwerdeführer 
hat mit seiner Projektänderung für die teilweise Gegenstandslosigkeit der Beschwerde gesorgt 
und unterliegt hinsichtlich der noch umstrittenen Auflagen. Er hat daher die Verfahrenskosten zu 
tragen. Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr. Für 
besondere Untersuchungen, Gutachten und dergleichen können zusätzliche Gebühren erhoben 
werden (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Die Pauschalgebühr wird festgesetzt auf Fr. 1'000.– (Art. 103 
Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV23). Für den Augenschein vom 11. Mai 2020 wird in 
Anwendung von Art. 20 Abs. 1 GebV eine zusätzliche Gebühr von Fr. 300.– erhoben. Die 
Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren betragen somit Fr. 1'300.–. Parteikosten werden 
keine gesprochen (Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG).

22 Protokoll des Augenscheins vom 11. Mai 2020, S. 9
23 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21)

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III. Entscheid

1.1 Die Ziffern D/1.1 und D/1.2 des Gesamtentscheides der Gemeinde Wohlen vom 11. 
Dezember 2019 werden aufgehoben. Die Projektänderung vom 14. Juli 2020 (gemäss 
Baugesuchsformular 1.0 vom 30. Juni 2020 und Projektänderungsplan im Massstab 1:2'500 
vom 15. Dezember 2016, letztmals revidiert am 27. Juni 2020, beides gestempelt vom 
Rechtsamt der BVD am 14. Juli 2020) wird mit nachfolgenden Nebenbestimmung bewilligt 
und es wird dem Vorhaben die Gewässerschutzbewilligung erteilt. Insofern ist die 
Beschwerde gegenstandslos geworden. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen und 
der Gesamtentscheid der Gemeinde Wohlen vom 11. Dezember 2019 bestätigt.

1.2 Bewilligt ist das Aufstellen und Betreiben eines mobilen Legehennenstalls mit 839 
Legehennen auf den Parzellen Nrn. B.________, C.________, D.________, E.________, 
G.________, H.________, I.________, M.________, N.________, O.________, 
P.________, Q.________, R.________, S.________, T.________, U.________, 
V.________, W.________, X.________, Y.________, Z.________, AA.________, 
AB.________, AC.________, AD.________ und AE.________. Der mobile Stall darf nur auf 
den im Projektänderungsplan gelb und blau eingefärbten Parzellenteilen stehen. Auf diesen 
Flächen kann der Standort des Stalles unter Einhaltung der nachfolgenden Auflagen frei 
gewählt werden. 

Auf den Parzellen Nrn. B.________, C.________, D.________, E.________, G.________, 
H.________, I.________, M.________, N.________, O.________, P.________, 
Q.________, R.________, S.________, T.________, U.________, V.________, 
W.________ (im Projektänderungsplan gelb markiert) darf der Stall mit Hähnen betrieben 
werden.

Auf den Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________, 
AB.________, AC.________, AD.________ und AE.________ (im Projektänderungsplan 
blau markiert) dürfen keine Hähne gehalten werden.

1.3 Auf den Parzellen Nrn. X.________, Y.________, Z.________, AA.________ und 
AE.________ (angrenzend an Wohngebiet) gelten folgende Vorschriften:

- Die Hennen müssen täglich in der Zeit von 22:00 bis 07:00 Uhr im Stallinnern gehalten 
werden.

- Der mobile Legenhennenstall muss auf diesen Parzellen jeweils so positioniert werden, 
dass die Seite mit den geöffneten Frischluftöffnungen dem nächstgelegenen Wohngebiet 
abgewandt ist. Auf der dem Wohngebiet zugewandten Seite müssen die 
Frischluftöffnungen geschlossen sein soweit dies technisch und unter Berücksichtigung 
einer ausreichenden Frischluftversorgung der Tiere möglich ist.

1.4 Der Auslauf darf nicht mehr als 1 Hektare gross sein und ist mit einem Flexzaun von maximal 
1.2 Meter Höhe zu umzäunen. Der Auslauf darf sich auch in den auf dem 
Projektänderungsplan blau schraffierten Bereichen der Parzellen befinden.

1.5 Auflagen der Gemeinde Wohlen:

- Der Bewilligungsnehmer hat der Gemeinde jeweils Ende Oktober die Planung der 
Standorte für den mobilen Legehennenstall für das nachfolgende Jahr bekannt zu geben. 
Der genaue Zeitpunkt des Standortwechsels sowie allfällige Abweichungen von der 

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Standortplanung sind der Gemeinde spätestens im Zeitpunkt des Standortwechsels 
schriftlich oder per E-Mail zu bekannt zu geben.

1.6 Es gelten die Auflagen gemäss Amtsbericht des AWA vom 25. April 2017:

- Der mobile Stall muss mindestens alle drei Monate verschoben werden, d.h. der Stall 
darf maximal drei Monate am gleichen Standort stehen.

- Eine Fläche darf höchstens einmal pro Jahr mit dem mobilen Stall und/oder der 
Auslauffläche belegt werden.

- Der Hühnermist muss auf einem dichten Mistplatz mit erhöhtem Rand und mit einer 
Entwässerung in die Güllengrube gelagert werden (oder er kann in die Gülle eingemischt 
werden). Das Lagern von Hühnermist auf Naturboden ist verboten.

- Der mobile Stall ist vor der Nassreinigung zuerst trocken zu reinigen. Das Wasser der 
anschliessenden Nassreinigung kann in die Güllengrube eingeleitet oder an Ort 
versickert werden. Beim Versickern des Stallreinigungswassers ist darauf zu achten, 
dass es nicht abgeschwemmt wird.

- Das Regenabwasser der Dachfläche ist oberflächlich diffus oder über eine humusierte 
Mulde versickern zu lassen.

- Für die Desinfizierung des Stalls darf nur ein von der Eidgenössischen Forschungsanstalt 
für Milchwirtschaft zugelassenes Stallinsektizid verwendet werden. 

1.7 Es gelten die Auflagen gemäss Verfügung des AGR vom 28. April 2017:

- Nach dem Verschieben des mobilen Stalls an einen anderen Standort ist das Terrain zu 
rekultivieren.

- Der Legehennenstall darf nicht zweckentfremdet werden. Sollte die Hühnerhaltung 
aufgegeben werden, ist der Legehennenstall zu entfernen und das Gelände fachgerecht 
zu rekultivieren.

1.8 Es gelten die Auflagen gemäss Amtsbericht Strassenbaupolizei und Wasserbaupolizei, 
Oberingenieurkreis II vom 12. April 2017:

- Für das Überqueren der Kantonsstrasse mit dem Stall muss zur Verkehrsregelung ein 
Verkehrsdienst gestellt werden.

- Im Bauverbotsstreifen von 5 Metern zum Fahrbahnrand der Kantonsstrasse dürfen keine 
die Sicht behindernden Einfriedungen, Ablagerungen und Einrichtungen stehen.

Hinweise:
- Die Massnahmen für das Überqueren der Kantonsstrasse sind mit dem 

Strasseninspektorat Mittelland Nord (Tel. 031 924 27 27) und mit der Kantonspolizei 
(Fachbereich Verkehr) frühzeitig zu regeln.

- Sollten an der Kantonsstrasse Schäden entstehen, die auf das Vorhaben zurückzuführen 
sind, so müssen diese auf Kosten der Bauherrschaft behoben werden.

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- Sämtliche Kosten gehen zu Lasten der Bauherrschaft.

1.9 Es gelten die Auflagen gemäss Amtsbericht Strassenaufsichtsbehörde der Gemeinde 
Wohlen vom 5. April 2017:

- Bei Ausfahren muss die Sichtweite aus einer Beobachtungdistanz von 3.00 Metern hinter 
dem Fahrbahnrand in beide Richtungen auf die jeweilige Fahrspurmitte mindestens 
30.00 Meter betragen. Die Sichtfelder sind in einer Höhe zwischen 0.60 und 3.00 Meter 
über der Fahrbahn der Gemeindestrasse auf Dauer von allen Hindernissen frei zu halten.

- Die öffentlichen Leitungen (Wasserversorgung, Abwasserentsorgung) sind in ihrem 
Bestand geschützt. Allfällige Sicherungs- und Verlegungsarbeiten an diesen Anlagen 
müssen vom Gesuchsteller, in Absprache mit den Werkeigentümern, vorgenommen 
werden.

- Die freie Durchfahrt auf den Gemeindestrassen muss gewährleistet sein.

- Sämtliche Kosten für die Instandstellung der Gemeindestrassen gehen zu Lasten der 
Bauherrschaft.

Hinweis: 
Für Einfriedungen und Zäune bis zu einer Höhe von 1.2 Metern gilt ein Strassenabstand von 
0.5 Metern ab Fahrbahnrand. Höhere Einfriedungen sind um die Mehrhöhe zurück zu 
versetzen (Art. 56 Strassenverordnung).

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'300.– werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung 
auferlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 
erwachsen ist. 

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

IV. Eröffnung

- Herrn A.________, mit Baugesuchsformular 1.0 und Projektänderungsplan als Beilage, 
eingeschrieben

- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wohlen, Departement Bau und Planung, mit 
Baugesuchsformular 1.0 und Projektänderungsplan als Beilage, eingeschrieben

- AWA, per Mail (J.________)
- Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik, per Mail (K.________)

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

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Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in drei Exemplaren einzureichen ist, 
muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.