# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce8633d3-a281-5f86-97be-4bc2ee098b35
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.05.2017 200 2016 1171
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-1171_2017-05-03.pdf

## Full Text

200 16 1171 UV
SCJ/BRM/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 3. Mai 2017

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiber Braune

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. Mai 2017, UV/16/1171, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1961 geborene A.________, der seit 2009 eine Invalidenrente der SU-
VA bezieht, erlitt am 13. März 2015, als er in ... beim Skifahren im Hang 
von hinten angefahren worden und gestürzt war, Prellungen an der rechten 
Schulter, am rechten Unterarm sowie am linken Finger (Akten der SUVA 
[act. II] 2). Der erstbehandelnde Dr. med. B.________, FMH Allgemeinme-
dizin, Sportmedizin, Manuelle Medizin, diagnostizierte im Arztzeugnis UVG 
vom 30. März 2015 eine Distorsion des Daumengrundgelenks links sowie 
eine Schulterkontusion rechts und bescheinigte eine 100% Arbeitsunfähig-
keit (act. II 14). Das Spital C.________ stellte, nachdem der Patient über 
erhebliche Schmerzen der rechten Schulter geklagt hatte, eine Läsion der 
Supra- und Subscapularissehne bei Luxation der langen Bizepssehne so-
wie eine Läsion der Infraspinatussehne partiell Schulter rechts fest und 
führte am 30. März 2015 eine Schulterarthroskopie mit Bizepssehnenten-
otomie, subacromialer Dekompression sowie mini open Reinsertion Subs-
capularis-/Supraspinatus-/Infraspinatussehne sowie Bizepssehnentenoto-
mie/Tenodese an der betroffenen Schulter durch (act. II 16). Die SUVA, bei 
der A.________ über seinen Arbeitgeber (D.________, ...) obligatorisch 
gegen die Folgen von Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs-
krankheiten versichert war und der das Ereignis am 30. März 2015 gemel-
det wurde, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (act. II 47). Der Versi-
cherte war in der Folge bis am 30. August 2015 zu 100% und ab 1. Sep-
tember 2015 zu 50% arbeitsunfähig (act. II 51). Sodann reichte der Versi-
cherte Unterlagen betreffend zu sanierender Zahnschäden ein, die er auf 
den Unfall vom 13. März 2015 zurückführte (act. II 30, 31). 

Im Oktober 2015 wurde anlässlich einer ambulanten Behandlung im Spital 
C.________ der Verdacht auf eine Radikulopathie Th12-L5, DD Diskopa-
thie diagnostiziert (act. II 57). Dieser Gesundheitsschaden zog weitere Ab-
klärungen nach sich (act. II 58, 59, 63) und wurde physiotherapeutisch be-
handelt (act. II 64).

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B.

Im Rahmen der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 17. Februar 
2016 hielt Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, die unfallbedingten sowie die 
unfallfremden Diagnosen fest und definierte das Zumutbarkeitsprofil (act. II 
76); ferner schätze er den Integritätsschaden infolge der zum Ereignis vom 
13. März 2015 teilkausalen ACG-Arthrose auf 5% (act. II 77). 

Am 22. Februar 2016 teilte die SUVA dem Versicherten mit, dass sie die für 
die vorübergehende Verschlimmerung der vorbestehenden Rückenbe-
schwerden erbrachten Leistungen per 22. Februar 2016 einstelle (act. II 
81). Gegen die in der Folge wunschgemäss erlassene Verfügung vom 
12. Mai 2016 (act. II 94) erhob der Versicherte am 12. Juni 2016 Einspra-
che (act. II 102). Die SUVA holte eine kreisärztliche Stellungnahme vom 
20. Oktober 2016 ein (act. II 118) und wies die Einsprache gestützt darauf 
mit Entscheid vom 26. Oktober 2016 ab (act. II 120). 

C.

In seiner hiergegen erhobenen Beschwerde vom 30. November 2016 bean-
tragt der Versicherte sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentschei-
des sowie die Weiterausrichtung der Leistungen für die Rückenbeschwer-
den. Er habe diverse anerkannte Unfälle gehabt, die auch den Rücken in 
Mitleidenschaft gezogen hätten, und der Rückenspezialist Dr. med. 
F.________, Orthopädische und Spinale Chirurgie, schliesse einen Unfall-
zusammenhang nicht aus; es erscheine fraglich, dass die SUVA die Na-
cken- und Rückbeschwerden immer auf Vorschädigungen zurückführe. In 
einer ergänzenden Eingabe vom 29. Dezember 2016 führt er zusammen-
gefasst aus, dass er die Rückenprobleme bei der ärztlichen Behandlung 
nach dem Unfall vom 13. März 2015 wegen der im Vordergrund stehenden 
massiven Schulterschmerzen vergessen habe zu erwähnen; der beim Un-
fall erlittene Schlag auf die Schulter habe zu einer Torsion des Körpers und 
zu einer Verdrehung der Wirbelsäule vor allem der BWS und LWS geführt. 
Der SUVA -Kreisarzt beschreibe eine Verschlimmerung des Vorzustandes 
und der Radiologe Dr. med. H.________ halte ebenso wie Dr. med. 

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F.________ eine Unfallkausalität für möglich; diese Aussagen seien glei-
chermassen unbewiesen wie die Einschätzung der SUVA.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 2. Februar 2017 beantragt die SUVA 
mangels überwiegender Wahrscheinlichkeit eines kausalen Zusammen-
hanges der Rückenbeschwerden mit dem Unfallereignis vom 13. März 
2015 die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 16. Oktober 2016 
(act. II 120). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Weiterausrichtung 
der Leistungen der SUVA für die als Folgen des Ereignisses vom 13. März 
2015 geltend gemachten Rückenbeschwerden.

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 
des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verord-
nung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; 
SR 832.202) in Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 
vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 2015 des UVG 
ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus-
gebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (Abs. 1 der 
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG).

Das fragliche Ereignis (Skiunfall) fand am 13. März  2015 statt (act. II 21), 
womit auf den vorliegenden Fall die bis 31. Dezember 2016 gültig gewese-
ne Rechtslage zur Anwendung gelangt.

2.2 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.3 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-

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menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 
in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten gedacht 
werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die 
alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es 
genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingun-
gen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, 
ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele ("conditio 
sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 337; SVR 
2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.4 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheit-
lichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

3.

3.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend einzig die Frage, ob die vom 
Beschwerdeführer geklagten Rückenbeschwerden (noch) in einem kausa-
len Zusammenhang mit dem Unfall vom 13. März 2015 stehen und die 
SUVA hierfür auch nach dem 22. Februar 2016 Leistungen zu erbringen 
hat.

In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten diesbezüglich im Wesentli-
chen Folgendes entnehmen:

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3.1.1 Dr. med. B.________ hielt im Rahmen der Erstbehandlung am 
Unfalltag als Diagnose eine Distorsion des Daumengrundgelenks links so-
wie eine Schulterkontusion rechts fest. Die HWS bezeichnete er ausdrück-
lich als indolent (act. II 14).

3.1.2 Anlässlich einer Untersuchung nach erfolgter Schulteroperation 
berichtete Dr. med. G.________, FMH Orthopädie, Spital C.________, am 
10. August 2015 über vom Patienten angegebene Schmerzen im Bereich 
des Übergangs BWS/LWS eher rechtsbetont; hier seien noch radiologische 
Abklärungen ausstehend (act. II 52).

3.1.3 Das Spital C.________ diagnostizierte am 2. Oktober 2015 einen 
Verdacht auf eine Radikulopathie TH12-L5, DD Diskopathie, nachdem der 
Patient seit einigen Tagen Schmerzen von wellenartigem Charakter und 
von der Intensität her immobilisierend in der rechten Flanke verspürt habe 
(act. II 57).

3.1.4 Dr. med. F.________ bestätigte diese Diagnose in seinem Bericht 
vom 15. Oktober 2015 zuhanden der SUVA und führte aufgrund der zwi-
schenzeitlich durchgeführten MRI-Untersuchung (vgl. act. II 59) aus, bei 
der LWS zeige sich keine Spinalstenose und keine Diskushernie, aber eine 
ausgeprägte Osteochondrose und Degeneration der Bandscheibe L5/S1 
mit kleiner breitbasiger Bandscheibenprotrusion sowie bei der BWS im tho-
rakalen Übergang eine dorsale Stenose mit Hypertrophie der Facettenge-
lenke und eine fokale Stenose TH12 rechts; letztere erscheine älter, könnte 
jedoch auch durch den Unfall aufgetreten sein. Falls die medikamentöse 
und physiotherapeutische Therapie nicht anschlage, müsse eventuell eine 
dorsale Dekompression diskutiert werden (act. II 58). Am 10. November 
2015 berichtete der gleiche Arzt über nach Angaben des Patienten redu-
zierte Schmerzen im Bereich der Thorakalregion, es verbleibe jedoch ein 
Druck im Bereich des Thorakolumbalübergangs (act. II 63). 

3.1.5 Im Rahmen einer kreisärztlichen Untersuchung vom 17. Februar 
2016 hielt Dr. med. E.________ als unfallbedingte Diagnosen nebst Schul-
ter- und Daumenläsion einen Status nach BWS-Kontusion und als unfall-
fremde Diagnosen erhebliche degenerative Weichteilveränderungen am 
rechten Schultergelenk mit Status nach Ruptur der Rotatorenmanschette, 

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degenerative Veränderungen am Labrum glenoidale, Subluxation der lan-
gen Bizepssehne und ACG-Arthrose sowie degenerative Veränderungen 
mit Facettengelenksarthrose an BWS und LWS fest. Die erst später geltend 
gemachten Beschwerden am thoracolumbalen Übergang beruhten auf ei-
ner Facettengelenksarthrose; hier müsse allenfalls von einer vorüberge-
henden Verschlimmerung eines Vorzustandes ausgegangen werden, da 
andernfalls bereits am Unfalltag erheblich stärkere Beschwerden vorgele-
gen haben müssten (act. II 76). 

3.1.6 In seiner Beurteilung vom 20. Oktober 2016 weist der Kreisarzt Dr. 
med. E.________ zunächst darauf hin, dass die Mitbeteiligung von BWS 
und LWS weder in der Schadenmeldung noch bei der Erstbehandlung an-
gegeben worden sei. Die daherigen Beschwerden seien erst fünf Monate 
nach dem Unfallereignis geltend gemacht worden. Der Radiologe Dr. med. 
H.________ habe das MRI im Vergleich zu den vorangegangenen CT-
Aufnahmen als entzündliche Alteration der Facettengelenke auf Höhe BWK 
10/11 mit Druckausübung auf den Duralschlauch interpretiert und be-
schreibe eine die rechte Nervenwurzel beeinträchtigende 12 x 7 mm grosse 
Raumforderung, wobei er eine tumoröse Raumforderung nicht ausschlies-
se. Dr. med. F.________ deute die Veränderungen der BWS anhand der 
gleichen MRI-Aufnahmen als fokale Stenose; die Veränderungen schienen 
ihm älter zu sein, er schliesse jedoch einen Unfallzusammenhang nicht 
aus. Auf entsprechende Rückfrage habe Dr. med. H.________ erklärt, dass 
die pathologischen Veränderungen an BWK 10/11 degenerativer Natur 
seien; eine Unfallkausalität sei möglich, aber nicht überwiegend wahr-
scheinlich. Aufgrund der langen Latenz zwischen dem Auftreten der Be-
schwerden und dem Unfallereignis sowie aufgrund radiologischer Aspekte 
sei ein kausaler Zusammenhang somit nicht überwiegend wahrscheinlich. 
Da eine Facettengelenkarthrose nicht in einem Zeitraum von fünf Monaten 
entstehe, sondern deutlich längere Zeit benötige, könne nicht von einer 
richtunggebenden Verschlimmerung ausgegangen werden. Gegen eine 
vorübergehende Verschlimmerung spreche, dass die Beschwerden erst 
fünf Monate nach dem Ereignis aufgetreten seien (act. II 118). 

3.2 Aus obigen Arztberichten lässt sich übereinstimmend ohne weite-
res entnehmen, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen den – erst 

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rund fünf Monate nach dem fraglichen Ereignis geklagten – Rückenbe-
schwerden und dem Unfall vom 13. März 2015 zwar möglich, aber nicht 
überwiegend wahrscheinlich ist. Der SUVA -Kreisarzt Dr. med. E.________ 
hat in seiner Stellungnahme vom 20. Oktober 2016 die vorliegenden medi-
zinischen Berichte diskutiert und nach Rückfrage beim behandelnden Ra-
diologen Dr. med. H.________ nachvollziehbar dargelegt, dass und warum 
nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit von einem Kausalzusammenhang auszugehen ist. Gestützt auf die 
– auf den medizinischen Vorakten und einer persönlichen Untersuchung 
beruhende – schlüssige (vgl. SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 2.4) Beurteilung 
hat die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid sowie in der Be-
schwerdeantwort vollständig und zutreffend ausgeführt, dass hinsichtlich 
der Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers spätestens per 22. Fe-
bruar 2016 Unfallfolgen keine Rolle mehr spielen. 

Von Seiten des Gerichts bestehen an der Beurteilung des Kreisarztes auch 
keine bloss geringen Zweifel, weshalb von weiteren Abklärungen abzuse-
hen ist. 

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag daran nichts zu 
ändern: Dass die Dres. F.________ und H.________ einen Kausalzusam-
menhang der Rückenbeschwerden mit dem Unfall vom 13. März 2015 für 
möglich halten, genügt entgegen der offensichtlichen Auffassung des Be-
schwerdeführers – wie oben ausgeführt (vgl. auch E. 2.5 hiervor) – den 
massgebenden Beweisanforderungen eben gerade nicht. Es ist ferner nicht 
spekulativ von Seiten der SUVA, wenn diese aufgrund der Arztberichte 
davon ausging, die Ursache der Rückenbeschwerden liege in einer krank-
heitsbedingten Vorschädigung der Wirbelsäule und sei nicht überwiegend 
wahrscheinlich auf das fragliche Unfallereignis zurückzuführen. Hierfür be-
stand nach den medizinischen Abklärungen hinreichend Grund. In seiner 
Eingabe vom 29. Dezember 2016 räumt der Beschwerdeführer letztlich 
auch selber eine genetische Prädisposition betreffend die Rückenproble-
matik ein. Es wird dabei nicht verkannt, dass ein Aufprall, wie er nach 
Schilderung des Beschwerdeführers beim Skiunfall vom 13. März 2015 
passiert sein soll, durchaus auch den Rücken in Mitleidenschaft ziehen 
könnte; daraus resultierende Schmerzen würden indessen nicht erst mit 

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einer Latenz von fünf Monaten auftreten, sondern unmittelbar nach dem 
Zusammenstoss. Über solche Beschwerden wurde bei den Untersuchun-
gen nach dem Unfall nichts dokumentiert; erstmals erwähnte der Be-
schwerdeführer die Rückenbeschwerden im August 2015 (act. II 52), was – 
worauf auch die Beschwerdegegnerin korrekt hingewiesen hat – angesichts 
der zeitlichen Latenz gegen eine Unfallkausalität derselben spricht. 

3.3 Nach dem Gesagten hat als erstellt zu gelten, dass die erstmalig 
anlässlich einer Konsultation des Beschwerdeführers bei Dr. med. 
G.________ vom 4. August 2015 (act. II 52) geklagten Rückenschmerzen 
allenfalls möglicherweise, aber nicht zumindest überwiegend wahrschein-
lich auf den Unfall vom 13. März 2015 zurückzuführen sind. Die Beschwer-
degegnerin hat eine weitere Leistungspflicht für die Rückenbeschwerden 
ab 22. Februar 2016 deshalb zu Recht abgelehnt. Bei diesem Ergebnis 
kann offen bleiben, ob die Voraussetzungen für eine vorübergehende 
Übernahme der Kosten für die Behandlung der Rückenbeschwerden des 
Beschwerdeführers überhaupt gegeben waren. 

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist dem-
entsprechend abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-
schwerdeführer von vornherein keinen Anspruch auf eine Parteientschädi-
gung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.