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**Case Identifier:** c818ff05-5a8e-50d6-8e5c-89bb3035d044
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-05-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.05.2021 C-5611/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5611-2020_2021-05-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5611/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  M a i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Christoph Rohrer (Vorsitz), 

Richter Daniel Stufetti, Richter Vito Valenti,    

Gerichtsschreiber Michael Rutz. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

vertreten durch lic. iur. Evalotta Samuelsson,  

Rechtsanwältin,  

 
 

 
gegen 

 
 

B._______ Pensionskasse,  

vertreten durch Dr. Kurt C. Schweizer, Rechtsanwalt,  

Beschwerdegegnerin,  

 

BVSA BVG- und Stiftungsaufsicht Aargau,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Nichteintreten auf Aufsichtsbeschwerde 

(Verfügung vom 9. Oktober 2020). 

 

 

C-5611/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die BVG- und Stiftungsaufsicht Aargau (nachfolgend: BVSA oder  

Vorinstanz) lehnte am 20. Juni 2019 ein Gesuch der A._____ AG um To-

talliquidation der im Register für die berufliche Vorsorge des Kantons Aar-

gau eingetragenen B._______ Pensionskasse ab. Dagegen erhob die 

A._______ AG, die seit 1. Januar 2016 als Arbeitgeberin bei der B._______ 

Pensionskasse angeschlossen ist, Beschwerde beim Bundesverwaltungs-

gericht (Beschwerdeverfahren C-4071/2019 [vormals A-4071/2019]). Sie 

beantragte dabei unter anderem die Edition des Stiftungsratsprotokolls so-

wie des Sanierungsbeschlusses der B._______ Pensionskasse (nachfol-

gend auch: Beschwerdegegnerin), beide datiert vom 13. Februar 2019. 

Dieses Editionsbegehren wurde mit Zwischenverfügung des Bundesver-

waltungsgerichts vom 30. Januar 2020 gutgeheissen; das Protokoll der Sit-

zung des Stiftungsrats vom 13. Februar 2019, das auch den Sanierungs-

beschluss vom 13. Februar 2019 enthält, wurde der A._______ AG mit ver-

fahrensleitender Verfügung vom 4. März 2020 zugestellt. Gemäss dem 

Protokoll vom 13. Februar 2019 hat das oberste Organ der B._______ Pen-

sionskasse beschlossen, für die Personaldienstleistungsunternehmen ab 

dem 1. März 2019 Sanierungsbeiträge in der Höhe von 4 % des versicher-

ten Lohnes und bei allen anderen Betrieben Sanierungsbeiträge von 4 % 

des versicherten Lohnes rückwirkend ab 1. Januar 2019 zu erheben 

(act. 7).  

A.b Die A._______ AG erhob am 25. März 2020 bei der BVSA eine Auf-

sichtsbeschwerde mit dem Antrag, der Sanierungsbeschluss vom 13. Feb-

ruar 2019 sei aufzuheben. Sie machte geltend, dass die Sanierungsbei-

träge rechtswidrig beschlossen worden und unverhältnismässig seien 

(act. 4). Die B._______ Pensionskasse beantragte in ihrer Eingabe vom 

17. Juli 2020 an die BVSA, dass die Aufsichtsbeschwerde vollumfänglich 

abzuweisen sei, soweit darauf eingetreten werden könne. Zudem sei dem 

mit Verfügung vom 15. Januar 2018 eingesetzt gewesenen kommissari-

schen Verwalter Gelegenheit zu geben, sich zur Aufsichtsbeschwerde zu 

äussern (Beilage 8 zu BVGer-act. 40 im Verfahren C-4071/2019). 

A.c Mit Verfügung vom 9. Oktober 2020 («Beschwerdeentscheid») betref-

fend «BVG-Aufsichtsbeschwerde vom 25. März 2020 gegen den Sanie-

rungsbeschluss der B._______ Pensionskasse vom 13. Februar 2019» trat 

die BVSA auf die BVG-Aufsichtsbeschwerde vom 25. März 2020 nicht ein. 

Sie begründete das Nichteintreten im Wesentlichen damit, dass zwischen 

C-5611/2020 

Seite 3 

dem Antrag auf Prüfung der Rechtmässigkeit der Sanierungsmassnahmen 

und dem Antrag auf Anordnung einer Gesamtliquidation ein enger Zusam-

menhang bestehe. Zur Vermeidung widersprüchlicher Entscheidungen sei 

die Zuständigkeit zur Beurteilung dieser Rechtsfragen auf eine Instanz zu 

beschränken. Die vorliegenden Rechtsfragen seien bereits Gegenstand 

des beim Bundesverwaltungsgericht hängigen Beschwerdeverfahrens  

(C-4071/2019). Die Verfahrenshoheit liege daher beim Bundesverwal-

tungsgericht (act. 3). 

B.  

Gegen diese Verfügung erhob die A._______ AG (nachfolgend: Beschwer-

deführerin) mit Eingabe vom 10. November 2020 durch ihre Rechtsvertre-

terin Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer-act. 1). Sie 

stellt die folgenden Rechtsbegehren: 

1. Der Beschwerdeentscheid der Vorinstanz vom 9. Oktober 2020 sei auf-

zuheben und es sei der Sanierungsbeschluss vom 13. Februar 2019 

der Beschwerdegegnerin aufzuheben. 

2. Eventualiter sei der Beschwerdeentscheid der Vorinstanz vom 9. Okto-

ber 2020 aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen, verbunden mit der Weisung, das Verfah-

ren bis zum Entscheid im Verfahren C-4071/2019 zu sistieren. 

C.  

Der mit Zwischenverfügung vom 17. November 2020 bei der Beschwerde-

führerin eingeforderte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2’000.– 

(BVGer-act. 2) wurde am 4. Januar 2021 geleistet (BVGer-act. 4). 

D.  

Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 

5. März 2021, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten 

sei (BVGer-act. 10).  

E.  

Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 6. April 2021, dass 

die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen sei, soweit darauf eingetreten 

werden könne (BVGer-act. 13).  

C-5611/2020 

Seite 4 

F.  

Mit verfahrensleitender Verfügung vom 16. April 2021 wurde der Schriften-

wechsel unter dem Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen abge-

schlossen (BVGer-act. 14).  

G.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften ist – soweit 

erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 74 Abs. 1 des Bun-

desgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) in Verbindung mit Art. 31-33 VGG 

Beschwerden gegen Verfügungen der Aufsichtsbehörden im Bereich der 

beruflichen Vorsorge. Da die Vorinstanz vorliegend in ihrer Funktion als 

BVG-Aufsichtsbehörde verfügt hat, ist das Bundesverwaltungsgericht zur 

Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die Beschwerdefüh-

rerin ist als Adressatin der angefochtenen Verfügung durch diese beson-

ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  

oder Abänderung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Nachdem auch der Kostenvor-

schuss rechtzeitig geleistet wurde (Art. 63 Abs. 4 VwVG), ist auf die frist- 

und formgerecht eingereichte Beschwerde – vorbehältlich nachfolgender 

E. 2 – einzutreten (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

2.  

Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes des 

vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet die 

Verfügung vom 9. Oktober 2020, mit welcher die Vorinstanz auf die Auf-

sichtsbeschwerde der Beschwerdeführerin vom 25. März 2020 gegen den 

Sanierungsbeschluss der Beschwerdegegnerin vom 13. Februar 2019 

nicht eingetreten ist. Diese Verfügung wurde der Beschwerdeführerin im 

Rahmen der im Beschwerdeverfahrens C-4071/2019 gewährten Aktenein-

sicht am 4. März 2020 zugestellt. Streitgegenstand des vorliegenden Be-

schwerdeverfahrens C-5611/2020 kann daher lediglich die Frage bilden, 

ob die Vorinstanz zu Recht nicht auf die Aufsichtsbeschwerde eingetreten 

ist. Nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung und damit nicht Streit-

gegenstand im vorliegenden Verfahren ist die materielle Beurteilung des 

C-5611/2020 

Seite 5 

Sanierungsbeschlusses vom 13. Februar 2019. Im Rahmen einer Be-

schwerde gegen einen Nichteintretensentscheid können keine Begehren 

mit Bezug auf die Sache selbst gestellt werden (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜH-

LER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, 

Rz. 2.213). Soweit die Beschwerdeführerin im Hauptrechtsbegehren die 

Aufhebung des Sanierungsbeschlusses der Beschwerdegegnerin vom 

13. Februar 2019 beantragt, ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten 

(vgl. BGE 132 V 74 E. 1.1; Urteil des BGer 9C_116/2010 vom 20. April 

2010 E. 1). Es erübrigt sich daher, auf die Ausführungen der Beschwerde-

führerin zur Rechtmässigkeit der Sanierungsmassnahmen (Rz. 30 ff. der 

Beschwerde) einzugehen. 

3.  

3.1 Nach Art. 61 Abs. 1 BVG bezeichnen die Kantone die zuständige Be-

hörde für die Aufsicht über die Vorsorgeeinrichtungen sowie die Einrichtun-

gen, die nach ihrem Zweck der beruflichen Vorsorge dienen, mit Sitz im 

Kantonsgebiet. Der Kanton Aargau hat die BVG- und Stiftungsaufsicht Aar-

gau (BVSA) als zuständige Aufsichtsbehörde bezeichnet (§ 2 Bst. a des 

Gesetzes vom 15. Januar 2013 über Aargauische BVG- und Stiftungsauf-

sicht [G-BVSA, SAR 210.700]). 

3.2 Gemäss Art. 62 Abs. 1 BVG hat die Aufsichtsbehörde darüber zu wa-

chen, dass die Vorsorgeeinrichtung die gesetzlichen und statutarischen 

Vorschriften einhält und dass das Stiftungsvermögen seinem Zweck ge-

mäss verwendet wird, indem sie insbesondere die Übereinstimmung der 

reglementarischen Bestimmungen mit den gesetzlichen Vorschriften (ein-

schliesslich Normen auf Verordnungsstufe) prüft (Bst. a), von den Vorsor-

geeinrichtungen periodisch Berichterstattung fordert, namentlich über die 

Geschäftstätigkeit (Bst. b), Einsicht in die Berichte der Kontrollstelle und 

des Experten für berufliche Vorsorge nimmt (Bst. c), die Massnahmen zur 

Behebung von Mängeln trifft (Bst. d) sowie Streitigkeiten betreffend das 

Recht der versicherten Person auf Information beurteilt (Bst. e). 

3.3 Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben stützt sich die Aufsichtsbehörde auf 

die Berichte der Experten für berufliche Vorsorge und der Revisionsstellen 

(Art. 62a Abs. 1 BVG). Gemäss Art. 62a Abs. 2 BVG kann die Aufsichtsbe-

hörde bei Bedarf: 

C-5611/2020 

Seite 6 

a. vom obersten Organ der Vorsorgeeinrichtung, vom Experten für be-

rufliche Vorsorge oder von der Revisionsstelle jederzeit Auskunft oder 

die Herausgabe sachdienlicher Unterlagen verlangen; 

b. im Einzelfall dem obersten Organ, der Revisionsstelle oder dem Ex-

perten für berufliche Vorsorge Weisungen erteilen; 

c. Gutachten anordnen; 

d. Entscheide des obersten Organs einer Vorsorgeeinrichtung aufhe-

ben; 

e. Ersatzvornahmen anordnen; 

f. das oberste Organ der Vorsorgeeinrichtung oder einzelne seiner Mit-

glieder ermahnen, verwarnen oder abberufen; 

g. eine amtliche Verwaltung der Vorsorgeeinrichtung oder der Einrich-

tung, die nach ihrem Zweck der beruflichen Vorsorge dient, anordnen; 

h. eine Revisionsstelle oder einen Experten für berufliche Vorsorge er-

nennen oder abberufen; 

i. Ordnungswidrigkeiten nach Artikel 79 ahnden. 

3.4 Mit einer Aufsichtsbeschwerde an die BVG-Aufsichtsbehörde gemäss 

Art. 61 ff. BVG kann nicht nur ein bestimmtes Verhalten der Vorsorgeein-

richtung beanstandet werden, sondern auch der Erlass konkreter auf-

sichtsbehördlicher Verfügungen verlangt werden. Bei dieser Aufsichtsbe-

schwerde handelt es sich – anders als diejenige nach Art. 71 VwVG – um 

ein förmliches Rechtsmittel, welches dem Einzelnen einen Anspruch auf 

einen formellen Entscheid gibt (Urteil des BGer 9C_823/2011 vom 23. März 

2012 E. 2.1 und E. 2.2; Urteil des BVGer A-3146/2018 vom 24. Januar 

2019 E. 2.2.4; ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Berufliche Vorsorge, BVG und 

FZG Kommentar, 3. Aufl. 2013, Art. 62 Rz. 15; U. STAUFFER, Rechtspre-

chung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 4. Aufl. 2019, Art. 62, 

S. 274). 

4.  

4.1 Die Vorinstanz hielt in der angefochtenen Verfügung fest, dass auf die 

Aufsichtsbeschwerde vom 23. März 2020 grundsätzlich einzutreten wäre. 

C-5611/2020 

Seite 7 

Sie hat das Nichteintreten auf die Aufsichtsbeschwerde in der angefochte-

nen Verfügung damit begründet, dass zwischen dem Antrag auf Prüfung 

der Rechtmässigkeit der Sanierungsmassnahmen und dem Antrag auf An-

ordnung einer Gesamtliquidation ein enger Zusammenhang bestehe. Zur 

Vermeidung widersprüchlicher Entscheidungen sei die Zuständigkeit zur 

Beurteilung dieser Rechtsfragen auf eine Instanz zu beschränken. Die vor-

liegenden Rechtsfragen seien bereits Gegenstand des beim Bundesver-

waltungsgericht hängigen Beschwerdeverfahrens (C-4071/2019). Die Ver-

fahrenshoheit liege daher beim Bundesverwaltungsgericht. 

4.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sich die Vorinstanz im 

Schreiben vom 20. Juni 2019, mit welchem sie dem Begehren auf Liquida-

tion der Beschwerdegegnerin nicht entsprochen habe, mit keinem Wort zur 

Rechtmässigkeit der Sanierungsmassnahmen geäussert habe. Sie habe 

auch nicht über die Aufhebung bzw. Nichtaufhebung des Sanierungsbe-

schlusses vom 13. Februar 2019 verfügt. Offenbar sei sie dazu auch gar 

nicht in der Lage gewesen, da sie dannzumal noch nicht im Besitz des 

Sanierungsbeschlusses gewesen sei. Sofern die Vorinstanz in der ange-

fochtenen Verfügung vom 9. Oktober 2020 davon ausgehe, dass das Bun-

desverwaltungsgericht im Verfahren C-4071/2019 den Sanierungsbe-

schluss aufzuheben habe, sei dies unzutreffend. Im Zeitpunkt der Zustel-

lung des Sanierungsbeschlusses mit der Verfügung vom 4. März 2020 sei 

nicht absehbar gewesen, wie das angerufene Gericht dereinst entscheiden 

werde. Die Anfechtung des Sanierungsbeschlusses habe sich allein des-

halb schon aufgedrängt. Überdies hätte das Bundesverwaltungsgericht 

mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges betreffend die Frage der Auf-

hebung des Sanierungsbeschlusses gar nicht entscheiden dürfen, zumal 

ein Entscheid der Vorinstanz hierzu fehle. Folglich sei bezüglich der Frage 

der Rechtmässigkeit des Sanierungsbeschlusses kein Devolutiveffekt ein-

getreten und die Vorinstanz sei diesbezüglich sachlich und funktionell erst-

instanzlich zuständig. Gegenstand der Verfügung vom 20. Juni 2019 sei 

die Frage nach der Eröffnung einer Totalliquidation respektive deren  

Voraussetzungen. Dies bilde Gegenstand des Verfahren C-4071/2019. Die 

formelle Aufhebung des Sanierungsbeschlusses sei im Verfahren  

C-4071/2019 auch gar nicht beantragt worden. Die Rechtmässigkeit der 

Sanierungsmassnahmen stelle auf dem Weg zur Entscheidung, ob die Be-

schwerdegegnerin zu liquidieren sei, eine Vorfrage dar. Der Vorinstanz sei 

insoweit beizupflichten, als sich die gleichen Fragen im Verfahren betref-

fend Totalliquidation wie auch im Verfahren betreffend formelle Aufhebung 

des Sanierungsbeschlusses stellten. Sollte das Gericht im Verfahren  

C-4071/2019 zum Schluss kommen, die Sanierungsmassnahmen seien 

C-5611/2020 

Seite 8 

rechtswidrig, könnte die Beschwerdegegnerin innert Frist nicht mehr sa-

niert werden und es wäre das Gesamtliquidationsverfahren einzuleiten. 

Richtigerweise wäre demzufolge das vorinstanzliche Aufsichtsverfahren 

AG-1567 betreffend Sanierungsbeschluss bis zum Entscheid im Verfahren 

C-4071/2019 zu sistieren gewesen. Die Frage der Rechtmässigkeit der Sa-

nierungsmassnahmen sei zwar in beiden Verfahren zu beantworten, aller-

dings mit unterschiedlichen Rechtsfolgen. In der Tat könne es bezüglich 

der gleichen Frage keine widersprüchlichen Entscheide geben. Dies sei 

allerdings nicht mit dem Streitgegenstand gleichzusetzen, welcher zur Be-

urteilung der Zuständigkeit massgebend sei. Eine formelle Aufhebung des 

Sanierungsbeschlusses im Verfahren C-4071/2019 hätte eine Kürzung des 

Rechtsmittelweges zur Folgen, was mit dem Anspruch auf rechtliches Ge-

hör nicht vereinbar wäre. Hierfür wäre die formelle Ausweitung des Streit-

gegenstandes und Gewährung des rechtlichen Gehörs notwendig gewe-

sen.  

4.3 Die Beschwerdegegnerin führt aus, dass die Beschwerdeführerin im 

Verfahren C-4071/2019 beantrage, die Vorinstanz sei anzuweisen, das 

Verfahren auf Gesamtliquidation einzuleiten. Von diesem Rechtsbegehren 

unterscheide sich dasjenige im zweiten Verfahren, der Sanierungsbe-

schluss vom 13. Februar 2019 sei aufzuheben, nur vordergründig. Dies 

zeige sich vorerst an der weitgehend identischen Argumentation bzw. am 

weitgehend identischen Fazit, wonach die Beschwerdegegnerin innert der 

gesetzlichen Frist nicht mehr saniert werden könne. Die in beiden Verfah-

ren angestrebte Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin nicht mehr sa-

niert werden könne, solle im zweiten Verfahren nicht nur zur beantragten 

Aufhebung des Sanierungsbeschlusses, sondern direkt zur dann von Am-

tes wegen anzuordnenden Gesamtliquidation führen. Beim Antrag, über 

die Rechtmässigkeit der Sanierungsmassnahmen zu befinden, handle es 

sich daher um einen «Antrag der halben Wahrheit». Dieser vordergründig 

beschränkt formulierte Antrag habe eine weit umfassendere Tragweite. Der 

wahre Verfahrensgegenstand sei in beiden Verfahren der Entscheid über 

den Fortbestand der Beschwerdegegnerin. Damit sei belegt, dass die Ver-

fahrensgegenstände der beiden Verfahren deckungsgleich seien. Infolge 

Rechtshängigkeit sei die Vorinstanz daher zu Recht nicht auf die Aufsichts-

beschwerde der Beschwerdeführerin vom 25. März 2020 eingetreten.  

4.4 In ihrer Vernehmlassung hält die Vorinstanz ergänzend fest, dass sie 

entgegen der Argumentation der Beschwerdeführerin in der angefochtenen 

Verfügung nicht sinngemäss ausgeführt habe, dass das Bundesverwal-

C-5611/2020 

Seite 9 

tungsgericht im Verfahren C-4071/2019 erstinstanzlich den Sanierungsbe-

schluss aufzuheben habe. Die Beschwerdeführerin habe selbst einge-

räumt, dass sich im Verfahren betreffen Gesamtliquidation und im Verfah-

ren betreffend Sanierungsbeschluss die gleichen Fragen stellten. Der Be-

schwerdeführerin gehe es hauptsächlich darum, die Gesamtliquidation der 

Beschwerdegegnerin zu erwirken, da sie keine Sanierungsmassnahmen 

finanzieren wolle.  

5.  

5.1 Es ist unbestritten, dass es sich bei der an die Vorinstanz gerichteten 

Stiftungsaufsichtsbeschwerde der Beschwerdeführerin vom 25. März 2020 

– im Gegensatz zur blossen Aufsichtsanzeige – um ein formelles Rechts-

mittel handelt, welches ihr Anspruch auf einen förmlichen Entscheid ein-

räumt. Zu Recht unbestritten ist ebenfalls, dass die Vorinstanz zur Behand-

lung der Aufsichtsbeschwerde zuständig ist und die Beschwerdeführerin zu 

deren Erhebung legitimiert ist, weshalb die Vorinstanz grundsätzlich auf die 

Aufsichtsbeschwerde einzutreten hatte. Eine (negative) Eintretensvoraus-

setzung ist allerdings das Fehlen anderweitiger Rechtshängigkeit in der 

gleichen Sache (BGE 125 V 345 E. 1a; Urteil des BVGer A-6674/2010 vom 

27. Oktober 2011 E. 1.2). 

5.2 Im Zeitpunkt der Einreichung der Aufsichtsbeschwerde sowie bei Er-

lass der angefochtenen Verfügung war bereits das von der Beschwerde-

führerin am 12. August 2019 eingeleitete Beschwerdeverfahren  

C-4071/2019 betreffend Gesamtliquidation der Beschwerdegegnerin beim 

Bundesverwaltungsgericht hängig. Bei der Verwaltungsgerichtsbe-

schwerde handelt es sich um ein devolutives Rechtsmittel (Art. 54 VwVG). 

Nach dem Prinzip des Devolutiveffekts geht die Zuständigkeit zum Ent-

scheid über eine angefochtene Verfügung grundsätzlich an die Beschwer-

deinstanz über; mit der Rechtshängigkeit wird der Verwaltung mit andern 

Worten – unter Vorbehalt von Art. 58 VwVG – die Herrschaft über den 

Streitgegenstand grundsätzlich entzogen (vgl. BGE 130 V 138 E. 4.2 mit 

Hinweisen). Dieser sog. Devolutiveffekt gilt jedoch einzig im Rahmen des 

Streitgegenstandes (in sachlicher, zeitlicher und personeller Hinsicht), mit-

hin nur soweit die Vorinstanz bereits verfügt hat und die Verfügung ange-

fochten worden ist (HANSJÖRG SEILER, in: Praxiskommentar Verwaltungs-

verfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, Art. 54 Rz. 26). 

5.3 Im Beschwerdeverfahren C-4071/2019 beschränkt sich der Streitge-

genstand auf die Frage, ob die Vorinstanz die Voraussetzungen für eine 

C-5611/2020 

Seite 10 

Gesamtliquidation der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat, oder ob 

sie die In-Liquidationssetzung der Beschwerdegegnerin hätte anordnen 

müssen (Urteil des BVGer C-4071/2019 vom 26. Mai 2021 E. 2.2). Die 

Rechtmässigkeit des Sanierungsbeschlusses vom 13. Februar 2019 bildet 

in jenem Verfahren nicht Teil des Streitgegenstandes (E. 2.3). Das Bundes-

verwaltungsgericht hat zudem abgelehnt, den Streitgegenstand des Ver-

fahrens C-4071/2019 auf die Frage der Aufhebung des Sanierungsbe-

schlusses der Beschwerdegegnerin vom 13. Februar 2019 auszudehnen 

(E. 2.4). Es hat im Wesentlichen dazu erwogen, dass zwar zwischen den 

Fragen nach den Voraussetzungen der Gesamtliquidation und der Recht-

mässigkeit der am 13. Februar 2019 beschlossenen Sanierungsmassnah-

men insofern ein gewisser Sachzusammenhang bestehe, als sich die 

Frage stelle, ob diese Massnahmen überhaupt geeignet seien, die Unter-

deckung zu beheben und damit die Beschwerdegegnerin zu sanieren. 

Letztere Frage sei jedoch Gegenstand der Prüfung der beschlossenen Sa-

nierungsmassnahmen gemäss Protokoll des Stiftungsrats, welche im Ver-

fahren C-4071/2019 nicht Streitgegenstand bilde. Es sei daher weder er-

forderlich noch geboten, dass sich das Bundesverwaltungsgericht im Ver-

fahren C-4071/2019 zur Rechtmässigkeit der Sanierungsmassnahmen 

äussere, zumal nur zu klären sei, ob die Vorinstanz im Rahmen des Ge-

suchs der Beschwerdeführerin auf Überprüfung, ob eine Gesamtliquidation 

anzuordnen sei, gestützt im Wesentlichen auf das versicherungstechni-

sche Gutachten vom 30. Januar 2019 eine Sanierung der Beschwerdegeg-

nerin zu Recht nicht als von vorneherein aussichtslos betrachtet respektive 

die Beschwerdegegnerin und das Vorsorgewert zu Recht für grundsätzlich 

sanierbar beurteilt habe. Im Rahmen dieser auf den Anfechtungsgegen-

stand eingeschränkten Prüfung stelle die Frage, mit welchen Massnahmen 

die Sanierung durchzuführen sei, eine davon klar zu unterscheidende 

Frage dar, die nicht schon im Rahmen des Verfahrens C-4071/2019 zu be-

urteilen sei. Folglich ist betreffend der Frage nach der Rechtmässigkeit des 

Sanierungsbeschlusses bzw. nach dessen Aufhebung kein Devolutiveffekt 

eingetreten. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin auch im Verfah-

ren C-4071/2019 mit der Unrechtmässigkeit der am 13. Februar 2019 be-

schlossenen Sanierungsmassnahmen argumentiert, ändert daran nichts. 

Eine Gefahr widersprüchlicher Entscheide besteht nicht. Die Befugnis der 

Vorinstanz, über die Rechtmässigkeit der am 13. Februar 2019 beschlos-

senen Sanierungsmassnahmen materiell zu verfügen respektive die Auf-

sichtsbeschwerde vom 25. März 2020 materiell zu beurteilen, wurde durch 

die Beschwerde vom 12. August 2019 gegen das als Verfügung zu qualifi-

zierende Schreiben vom 20. Juni 2019 daher nicht eingeschränkt. 

C-5611/2020 

Seite 11 

5.4 Aus dem Dargelegten folgt, dass die Vorinstanz unabhängig vom Be-

schwerdeverfahren C-4071/2019 auf die Aufsichtsbeschwerde vom 

23. März 2020 hätte eintreten und diese materiell behandeln müssen. Die 

Beschwerde ist daher, soweit darauf einzutreten ist, im Eventualbegehren 

insofern gutzuheissen, als die Verfügung vom 8. Oktober 2020 aufzuheben 

und die Sache zur materiellen Prüfung der Aufsichtsbeschwerde an die  

Vorinstanz zurückzuweisen ist. Mit dem Entscheid im Beschwerdeverfah-

ren C-4071/2019 wurde der Antrag der Beschwerdeführerin, es sei die  

Vorinstanz anzuweisen, das Verfahren bis zum Entscheid in der Sache  

C-4071/2019 zu sistieren, gegenstandslos.  

6.  

6.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten in der 

Regel der unterliegenden Partei. Unterliegt diese nur teilweise, so werden 

die Verfahrenskosten ermässigt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Neben der be-

schwerdeführenden Partei kommt auch demjenigen Parteistellung zu, der 

sich mit eigenen Anträgen am Beschwerdeverfahren beteiligt (MARCEL 

MAILLARD, in: Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 

2016, Art. 63 Rz. 13). Das für die Kostenverteilung massgebende Ausmass 

des Unterliegens ist aufgrund der gestellten Rechtsbegehren zu beurteilen 

(MICHAEL BEUSCH, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-

tungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 13 zu Art. 63). Dabei ist auf das 

materiell wirklich Gewollte abzustellen (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, 

a.a.O., S. 256 Rz. 4.43). 

6.2 Soweit auf das Hauptrechtsbegehren der Beschwerdeführerin, der Be-

schwerdeentscheid der Vorinstanz vom 9. Oktober 2020 sei aufzuheben 

und es sei der Sanierungsbeschluss vom 13. Februar 2019 der Beschwer-

degegnerin aufzuheben, nicht einzutreten ist, ist sie als unterliegend zu be-

trachten. Im Eventualstandpunkt obsiegt sie. Insgesamt ist von einem teil-

weisen Obsiegen der Beschwerdeführerin auszugehen. Unter Berücksich-

tigung des Umfangs und der Schwierigkeit der Streitsache, Art der Pro-

zessführung und finanzieller Lage der Parteien (vgl. Art. 63 Abs. 4bis 

VwVG) sind die Verfahrenskosten auf Fr. 2'000.– festzusetzen. Diese sind 

entsprechend dem Verfahrensausgang im Umfang von Fr. 1'000.– der Be-

schwerdeführerin aufzuerlegen. Der einbezahlte Kostenvorschuss ist zur 

Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. Der Restbetrag von 

Fr. 1'000.– ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. Die Beschwer-

degegnerin beantragt eine Abweisung der Beschwerde, soweit darauf ein-

zutreten sei. Da dem Abweisungsantrag nicht gefolgt wird, rechtfertigt es 

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Seite 12 

sich, der Beschwerdegegnerin Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– aufzuer-

legen. Der Vorinstanz sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 

Abs. 2 VwVG). 

6.3 Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG hat die ganz oder teilweise obsiegende 

Partei Anspruch auf eine Parteientschädigung für die ihr erwachsenen not-

wendigen und verhältnismässig hohen Kosten (vgl. auch Art. 7 ff. des Reg-

lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Obsiegt die Partei 

nur teilweise, so ist die Parteientschädigung entsprechend zu kürzen 

(Art. 7 Abs. 2 VGKE). Die Entschädigung wird der Körperschaft oder auto-

nomen Anstalt auferlegt, in deren Namen die Vorinstanz verfügt hat, soweit 

sie nicht einer unterliegenden Gegenpartei auferlegt werden kann (Art. 64 

Abs. 2 VwVG). 

6.4 Der teilweise obsiegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin 

ist zu Lasten der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung zuzu-

sprechen. Die Rechtsvertreterin hat keine Kostennote eingereicht, weshalb 

die Parteientschädigungen aufgrund der Akten zu bestimmen ist (Art. 14 

Abs. 2 Satz 2 VGKE). Unter Berücksichtigung des gebotenen und akten-

kundigen Aufwands, der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit 

des vorliegend zu beurteilenden Verfahrens ist eine reduzierte Parteient-

schädigung von pauschal Fr. 2'000.– angemessen. Der Beschwerdegeg-

nerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen. Das damalige Eidge-

nössische Versicherungsgericht und heutige Bundesgericht hat mit Urteil 

vom 3. April 2000 erwogen, dass Trägerinnen oder Versicherer der berufli-

chen Vorsorge grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung ha-

ben (BGE 126 V 143 E. 4). Diese Praxis wird vom Bundesverwaltungsge-

richt in ständiger Rechtsprechung auch im Rahmen von Aufsichtsstreitig-

keiten analog angewendet (vgl. statt vieler Urteil des BVGer A-3829/2019 

vom 29. September 2020 E. 4.2 und C-3146/2018 vom 24. Januar 2019 

E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Der Vorinstanz ist ebenfalls keine Entschä-

digung zuzusprechen (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird, soweit auf sie eingetreten wird, in dem Sinne gutge-

heissen, als die angefochtene Verfügung vom 8. Oktober 2020 aufgehoben 

C-5611/2020 

Seite 13 

und die Sache zur materiellen Prüfung der Aufsichtsbeschwerde vom 

23. März 2020 an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 

2.  

Der Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– aufer-

legt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen. 

Der Restbetrag wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurück-

erstattet.  

Der Beschwerdegegnerin werden Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– aufer-

legt. Dieser Betrag ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt 

30 Tage ab Rechnungsdatum. Die Zustellung des Einzahlungsscheins 

erfolgt mit separater Post. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird eine Parteientschädigung von Fr. 2'000.– zu 

Lasten der Beschwerdegegnerin zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Gerichtsurkunde) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Michael Rutz 

C-5611/2020 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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