# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 21f4cf67-5397-5af9-86d4-0b4c5704cca4
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-08
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 08.11.2018 604 2018 79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_010_604-2018-79_2018-11-08.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

604 2018 79
604 2018 80

Urteil vom 8. November 2018

Steuergerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Sugnaux 
Richter: Christian Pfammatter, Dina Beti 
Gerichtsschreiberin: Elisabeth Rime Rappo

Parteien A.________ und B.________, Beschwerdeführer,     

gegen

KANTONALE STEUERVERWALTUNG, Vorinstanz

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen – Direkte 
Bundessteuer und Kantonssteuer 2016 – Zulässige Abzüge (Art. 25, 26, 32, 
33, 34 DBG; Art. 26, 27, 33, 34, 35 DStG)

Beschwerde vom 4. August 2018 gegen den Einspracheentscheid der 
Kantonalen Steuerverwaltung vom 3. Juli 2018

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________ und B.________ sind im Kanton Freiburg steuerpflichtig. B.________ ist einzel-
zeichnungsberechtigter geschäftsführender Gesellschafter der C.________ GmbH mit Sitz im 
Kanton Freiburg.

In Ihrer Steuererklärung vom 10. Januar 2018 für die Steuerperiode 2016 machten die Steuer-
pflichtigen insbesondere Fahrkosten von CHF 11'316.- (Code 2.110) und sonstige Berufsauslagen 
von CHF 22'033.- (Code 2.130), Beiträge an die Säule 3b von CHF 1'500.- (Code 4.120), Schuld-
zinsen von CHF 95'948.- und Schulden von CHF 740'269.- (Code 4.210), Unterhaltskosten für 
Privatliegenschaften von CHF 8'988.- (Code 4.310) und für Geschäftsliegenschaften von 
CHF 46'928.- (Code 4.313), sowie Krankheitskosten im Betrag von CHF 10'882.- (Code 5.110) 
geltend, welche von der Kantonalen Steuerverwaltung in der Veranlagungsanzeige vom 
16. Februar 2018 nicht oder nur teilweise berücksichtigt wurden.

B. Am 13. März 2018 erhoben die Steuerpflichtigen Einsprache gegen diese Veranlagung. Sie 
beanstandeten die Behandlung ihrer Steuererklärung in Bezug auf die Codes 2.110, 2.130, 4.120, 
4.210, 4.313 und 5.110 und beantragten eine neue Berechnung ihrer Steuerschuld.

Mit Einspracheentscheid vom 3. Juli 2018 hiess die Kantonale Steuerverwaltung die Einsprache 
teilweise gut in Bezug auf den Abzug der Beiträge an die Säule 3b (Code 4.120), sowie der 
Abzugsfähigkeit der Schulden im Betrag von CHF 745'813.- und der Schuldzinsen im Betrag von 
CHF 20'771.- (Code 4.210). Hingegen wurde die Berücksichtigung von Fahrkosten (Code 2.110) 
und sonstigen Berufsauslagen (Code 2.130) aufgrund der Tatsache, dass die Steuerpflichtigen im 
Jahr 2016 keine Erwerbstätigkeit ausübten, verweigert. Ebenfalls verweigert wurden die den 
Betrag von CHF 20'771.- übersteigenden Schuldzinsen (Code 4.210), denn das Bezahlen von 
Schuldscheinen stelle eine Tilgung der Kapitalschuld und nicht eine Verzinsung dar, der Abzug 
von selbst getragenen Krankheitskosten (Code 5.110), da diese geringer ausgefallen seien als 
5 % des Reineinkommens, sowie die die Pauschale übersteigenden Unterhaltskosten der Privat-
liegenschaften, da die aufgeführten Beträge nicht abzugsfähig seien.

C. Mit Eingabe vom 3. August 2018 erhoben die Steuerpflichten Beschwerde gegen den 
Einspracheentscheid vom 3. Juli 2018. Sie machen geltend, es sei der Kantonalen Steuer-
verwaltung klar dargelegt worden, welche durch Krankheit und Firmenumzug entstandenen Kosten 
geschäftliche Gründe hätten und nicht Lebenserhaltungskosten darstellten. Die Nichtanerkennung 
dieser Kosten würde dazu führen, dass die Geschäftstätigkeit der Firma eingestellt werden 
müsste. Die Beschwerdeführer beantragen daher die Anerkennung der Ausgaben für die 
Geschäftstätigkeit der Firma, sowie die weiteren Privatzahlungen an Gläubiger und die 5 % über-
steigenden Krankheitskosten. Am 6. September 2018 haben die Beschwerdeführer ihre Eingabe 
zudem mit weiteren Erklärungen und Beilagen ergänzt.

Der verlangte Kostenvorschuss von CHF 800.- wurde fristgerecht einbezahlt.

In ihrer Stellungnahme vom 18. September 2018 schliesst die Vorinstanz auf Abweisung der 
Beschwerde. Sie legt dar, die Auslagen im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der Firma 
seien in deren Buchhaltung zu erfassen und geltend zu machen, und könnten nicht in der Steuer-
erklärung der natürlichen Personen in Abzug gebracht werden.

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Erwägungen

Prozessuales

1.

Die am 3. August 2018 fristgerecht beim zuständigen Kantonsgericht eingereichte Beschwerde 
(Art. 140 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 
[DBG; SR 642.11]; Art. 50 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten 
Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 [StHG; SR 642.14]; Art. 180 Abs. 1 
des Gesetzes über die direkten Kantonssteuern vom 6. Juni 2000 [DStG; SGF 631.1]) gegen den 
Einspracheentscheid vom 3. Juli 2018 ist begründet und enthält Rechtsbegehren (vgl. Art. 140 
Abs. 2 DBG; Art. 50 Abs. 2 StHG; Art. 180 Abs. 2 DStG). Die Beschwerdeführer, Schuldner der in 
Frage gestellten Steuer, sind durch den angefochtenen Entscheid berührt und haben ein schutz-
würdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 76 Bst. a des Gesetzes vom 
23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]). Auf die Beschwerde ist somit 
einzutreten.

Direkte Bundessteuer (Verfahren 604 2018 79)

2.

Die Beschwerdeführer vertreten die Ansicht, die Vorinstanz habe verschiedene der von ihnen 
geltend gemachten Abzüge unberechtigterweise nicht berücksichtigt.

2.1. Die Kantonale Steuerverwaltung hat die geltend gemachten Fahrkosten (Code 2.110) und 
sonstigen Berufsauslagen (Code 2.130) aufgrund der Tatsache, dass die Steuerpflichtigen im Jahr 
2016 keine Erwerbstätigkeit ausübten, verweigert. Die Beschwerdeführer sind der Ansicht, es 
handle sich um Auslagen, die für den Umzug der Geschäftstätigkeit innerhalb von Deutschland 
notwendig gewesen seien. Sie beträfen Fahrten zu Kunden in Berlin und Turin, sowie nach Polen 
zum Besuch von Fertigungs- und Montagebetrieben. Als alleiniger Geschäftsführer der Firma 
könne der Beschwerdeführer im Rahmen von 30 % als IV-Rentner immer noch einer selbständigen 
Tätigkeit nachgehen und somit diese Auslagen geltend machen.

2.1.1. In Anwendung von Art. 25 DBG werden zur Ermittlung des Reineinkommens die Aufwen-
dungen und allgemeinen Abzüge nach den Art. 26-33a DBG von den gesamten steuerbaren 
Einkünften abgezogen. Als Berufskosten können insbesondere die notwendigen Kosten bis zu 
einem Maximalbetrag von CHF 3'000.- für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte (Art. 26 Abs. 
1 Bst. a DBG), sowie die übrigen für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kosten (Art. 26 Abs. 
1 Bst. c DBG) abgezogen werden.

Als Gewinnungskosten abzugsfähig sind nur Aufwendungen, die durch die Einkommenserzielung 
verursacht werden. Gewinnungskosten setzen daher damit zusammenhängende steuerbare 
Einkünfte voraus. Sie sind nur dann abzugsfähig, wenn ihnen in derselben Steuerperiode ein damit 
zusammenhängendes Einkommen der steuerpflichtigen Person gegenüber steht (vgl. BGE 142 II 
293 E. 3.5). Die Gewinnungskosten sind von den nicht abzugsfähigen Lebenshaltungskosten 
abzugrenzen, die nicht mit der Einkommenserzielung, sondern der Einkommensverwendung 
zusammenhängen. Ebenso wenig können Aufwendungen abgezogen werden, die nicht zur 

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Erzielung eines ganz bestimmten Einkommens, sondern zur Erreichung oder Erhaltung der 
Erwerbsfähigkeit schlechthin getätigt werden (vgl. BGE 124 II 29 E. 3d).

2.1.2. Vorliegend haben die Beschwerdeführer für Steuerperiode 2016 kein Einkommen aus der 
unselbstständigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Firma C.________ GmbH, bzw. einen Unter-
bruch der Erwerbstätigkeit ohne Lohn, Arbeitslosenversicherung oder sonstigen Entschädigungen 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016, sondern Erwerbsausfallentschädigungen in Form von 
Taggelder der Kranken- und Unfallversicherung deklariert. Unter diesen Vorgaben hat die 
Vorinstanz den Abzug für Fahrkosten und sonstigen Berufsauslagen zu Recht verweigert. Die 
Beschwerde ist daher in diesem Punk abzuweisen.

Zu bemerken gilt es in diesem Zusammenhang noch, dass das von den Steuerpflichtigen geltend 
gemachte Argument, diese Auslagen seien für den Umzug der Geschäftstätigkeit der Firma inner-
halb von Deutschland notwendig gewesen, unter Umständen im Rahmen der Besteuerung der 
Firma Berücksichtigung finden könnte, nicht jedoch in derjenigen der natürlichen Personen. Selbst 
wenn bei den Beschwerdeführern ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit als Geschäftsführer der 
Firma C.________ GmbH zu besteuern gewesen wäre, hätten die erwähnten Fahrkosten und 
sonstigen Berufsauslagen in der Veranlagung der Beschwerdeführer somit nicht berücksichtigt 
werden können.

2.2. Ebenfalls verweigert wurden den Beschwerdeführern der Abzug der den Betrag von 
CHF 20'771.- übersteigenden Schuldzinsen (Code 4.210), denn das Bezahlen von Schuldscheinen 
stelle eine Tilgung der Kapitalschuld und nicht eine Verzinsung dar. Die Beschwerdeführer 
erklären, es handle sich um den Betrag, der im Jahr 2016 über das Betreibungsamt an 
verschiedene Gläubiger gemäss einer handschriftlichen Liste zur Schuldentilgung bezahlt worden 
sei und beantragen dessen Abzugsfähigkeit.

2.2.1. Gemäss Art. 33 Abs. 1 Bst. a DBG werden die privaten Schuldzinsen im Umfang der 
steuerbaren Vermögenserträge und weiterer CHF 50'000.- von den Einkünften abgezogen. Für die 
Abzugsfähigkeit wird somit vorausgesetzt, dass es sich um Schuldzinsen handelt. Schuldzinsen 
sind alle Vergütungen, welche die steuerpflichtige Person einer Drittperson für die Gewährung 
einer Geldsumme zu leisten hat. Sie müssen nach Zeit und als Quote der Geldsumme in 
Prozenten berechnet werden und dürfen keine Tilgung der Kapitalschuld darstellen (vgl. Urteil 
BGer 2C_524/2010 vom 16. Dezember 2010 E. 2.3). Aufwendungen für Schuldentilgung sind nicht 
abziehbar (vgl. Art. 34 Bst. d DBG).

2.2.2. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei den geltend gemachten Zahlungen gemäss den 
eigenen Angaben der Beschwerdeführer und den der Kantonalen Steuerverwaltung vorgelegten 
Unterlagen zweifelsfrei um Beträge, welche zur Tilgung von Kapitalschulden bezahlt wurden. Es 
wurden Steuerschulden (CHF 7'469.-, CHF 7'500.- und CHF 8'445.50 an die Gemeindeverwaltung 
D.________; CHF 15'817.55, CHF 6'297.35, CHF 2'529.80, CHF 290.45, CHF 170.- und 
CHF 246.40 an die Kantonale Steuerverwaltung) und Versicherungsprämien (CHF 4'551.90 an die 
E.________, CHF 570.80 an die F.________ AG, CHF 21'176.55 und CHF 75.30 an die 
Ausgleichskasse des Kantons Freiburg, CHF 36.05 an die Krankenkasse G.________ SA) für 
einen Gesamtbetrag von CHF 75'176.65 beglichen. Diese offensichtliche Schuldentilgung hat die 
Vorinstanz somit zu Recht unter dem Titel der Schuldzinsen nicht zum Abzug zugelassen. Die 
Beschwerde ist somit in diesem Punkt abzuweisen.

2.3. Der Abzug von selbst getragenen Krankheitskosten im geltend gemachten Bruttobetrag von 
CHF 10'882.- (Code 5.110) hat die Vorinstanz abgewiesen, da sie im Jahr 2016 nur CHF 3'994.- 

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betragen hätten und somit geringer ausgefallen seien als 5 % des Reineinkommens. Aus der 
Beschwerde ist nicht ersichtlich, in wie weit die Beschwerdeführer diesen Punkt weiterhin 
bestreiten. Soweit dies der Fall sein sollte, ist allerdings Folgendes zu bemerken.

Krankenkassenprämien sind unter dem Titel von Art. 33 Abs. 1 Bst. g DBG abzugsfähig, und somit 
nicht unter demjenigen der Krankheitskosten (vgl. NOËL, in Commentaire romand de la LIFD, 
2. Aufl. 2017, art. 33 N. 87). Die Krankheitskosten des Steuerpflichtigen und der von ihm unter-
haltenen Personen ihrerseits sind gemäss Art. 33 Abs. 1 Bst. h DBG abzugsfähig, soweit der 
Steuerpflichtige die Kosten selber trägt und diese 5 Prozent der um die Aufwendungen 
verminderten steuerbaren Einkünfte übersteigen. Krankheitskosten sind im Zeitpunkt der 
Rechnungsstellung abzugsfähig (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum 
DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 33 N. 158).

Aufgrund des gesagten hat die Vorinstanz zu Recht die Krankenkassenprämien und die Krank-
heitskosten, die im Jahr 2015 den Steuerpflichtigen in Rechnung gestellt wurden, für die Steuer-
periode 2016 nicht berücksichtigt. Der übrigbleibende Betrag an nachgewiesenen Krankheits-
kosten aus dem Jahr 2016 beläuft sich auf CHF 3'019.-, was weniger als 5 % des Reineinkom-
mens von CHF 106'407.- (CHF 5'320.-) ausmacht. Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt 
abzuweisen.

2.4. Auch in Bezug auf die die Pauschale übersteigenden Unterhaltskosten der Privatliegen-
schaften ist unersichtlich, ob die Beschwerdeführer in diesem Punkt ihre Einsprache aufrecht-
erhalten. Soweit dies der Fall sein sollte, ist Folgendes zu bemerken.

Gemäss Art. 32 Abs. 2 DBG können bei Liegenschaften im Privatvermögen die Unterhaltskosten, 
die Kosten der Instandstellung von neu erworbenen Liegenschaften, die Versicherungsprämien 
und die Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden. Der Steuerpflichtige kann anstelle 
der tatsächlichen Kosten einen Pauschalabzug geltend machen (Art. 32 Abs. 4 DBG). Abzugsfähig 
sind somit die Gewinnungskosten im effektiven Umfang, der nachzuweisen ist, oder ohne Nach-
weis in Höhe eines Pauschalbetrags (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Art. 32 N. 24). Will 
die steuerpflichtige Person den tatsächlichen Kostenabzug geltend machen, hat sie daher ein 
Ausscheidungsformular einzureichen mit den entsprechenden Beweisstücken (Rechnungen und 
Zahlungsbelege).

Die Steuerpflichtigen haben in Ihrer Steuererklärung Unterhaltskosten für Privatliegenschaften von 
CHF 8'988.- (Code 4.310) und für Geschäftsliegenschaften von CHF 46'928.- (Code 4.313) aufge-
führt. Die Vorinstanz hat ihrerseits für die Privatliegenschaften einen Betrag von CHF 8'531.- zum 
Abzug zugelassen, was der Pauschale von 20 % des berücksichtigten Rohertrags der Liegen-
schaften von CHF 42'654.- (CHF 11'550.- [Code 3.310] und CHF 31'104 [Code 3.340]) entspricht. 
Da die Beschwerdeführer weder behaupten, noch belegen, für die beiden Privatliegenschaften 
höhere Unterhaltskosten mittels dem anwendbaren Ausscheidungsformular und den entsprechen-
den Beweisstücken weder geltend gemacht, noch nachgewiesen zu haben, ist ihre Beschwerde 
auch in diesem Punkt abzuweisen.

2.5. In ihrer Einsprache hatten die Steuerpflichtigen erwähnt, ihre neu erworbene Auslands-
liegenschaft, sowie die dazu gehörenden Investitions- und Unterhaltskosten (Code 4.313) seien 
nicht berücksichtigt worden. 

2.5.1. Natürliche Personen sind aufgrund persönlicher Zugehörigkeit steuerpflichtig, wenn sie 
ihren steuerrechtlichen Wohnsicht oder Aufenthalt in der Schweiz haben (Art. 3 Abs. 1 DBG). Bei 

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persönlicher Zugehörigkeit ist die Steuerpflicht unbeschränkt; sie erstreckt sich aber nicht auf 
Geschäftsbetriebe, Betriebsstätten und Grundstücke im Ausland (Art. 6 Abs. 1 DBG). Grundstücke 
werden grundsätzlich am Ort der gelegenen Sache besteuert (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/ 
MEUTER, Art. 6 N. 55). Im internationalen Verhältnis können in diesem Rahmen keine Aufwand-
überschüsse aus dem Ausland von den schweizerischen Einkünften abgezogen werden; Ausland-
verluste werden ausschliesslich satzbestimmend berücksichtigt (vgl. Art. 6 Abs. 3 3. Satz DBG; 
RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Art. 6 N. 57). Bei Grundstücken, welche sich in mehreren 
Staaten befinden, ist eine objektmässige Ausscheidung vorzunehmen. Die Grundstücke werden 
als Aktiven zusammen mit deren Bruttoertrag dem Liegenschaftsstaat zugewiesen. Ebenfalls dem 
Liegenschaftsstaat werden die Unterhalts- und Verwaltungskosten zugewiesen (vgl. RICHNER/ 
FREI/KAUFMANN/MEUTER, Art. 6 N. 58). Sind Gewinnungskosten im Ausland grösser als der nach 
Abzug der Gewinnungskosten verbleibende Nettoertrag, so wird dieser Gewinnungskosten-
überhang in der Schweiz nicht berücksichtigt (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Art. 6 N. 64).

2.5.2. Vorliegend ergibt sich aus der Veranlagung im Vergleich mit der eingereichten Steuer-
erklärung folgender Sachverhalt, der zur Abweisung der Beschwerde in diesem Punkt führt.

Die Steuerpflichtigen haben Privatliegenschaften im Wert von CHF 450'000.- (Code 3.310) und 
eine Geschäftsliegenschaft in H.________ im Wert von CHF 390'000.- (Code 3.320) angegeben. 
Berücksichtigt wurden jedoch alle Liegenschaften als Privatliegenschaften, im Gesamtwert von 
CHF 806'000.- (Code 3.310). Die Steuerpflichtigen haben zudem einen Mietwert von CHF 11'500.- 
(Code 3.310), bzw. CHF 18'504.- (Code 3.320), und Mietzinseinnahmen von CHF 12'600.- (Code 
3.340) für ihre drei Liegenschaften deklariert. Diese Einnahmen wurden satzbestimmend vollum-
fänglich berücksichtigt (Codes 3.310 und 3.340), sowie der sich daraus ergebende Pauschalabzug 
für Unterhaltskosten von CHF 8'531.- (vgl. E. 2.4 hiervor).

Nicht berücksichtigt wurden hingegen die tatsächlichen Unterhaltskosten für die Liegenschaft im 
Ausland, welche von den Steuerpflichtigen unter Code 4.313 auf CHF 46'928.- beziffert wurden. Im 
Einspracheentscheid erwähnt die Vorinstanz die geltend gemachten Auslagen für Grunderwerbs-
steuer, Maklerkosten, Notarkosten, Eintragung Grundbuch, Umzugskosten, Einrichtung und 
Anwaltskosten seien nicht abziehbar. Mehrheitlich wird dies von den Steuerpflichtigen jedoch gar 
nicht verlangt. Sie beschränken den Antrag auf den Abzug von CHF 10'261.- Unterhalt und 
CHF 36'667.- energiesparende Massnahmen gemäss Ausscheidungsformular. Unter Berücksichti-
gung der eingereichten Unterlagen ist allerdings Folgendes zu bemerken.

Die Kosten der Hausverwaltung (Beilage 4 zum Ausscheidungsformular) ist nicht an die 
Beschwerdeführer sondern an die Eheleute I.________ und J.________ adressiert. Es ist somit 
nicht ersichtlich, und wird von den Beschwerdeführern nicht erläutert, in wie weit die Beschwerde-
führer in diesem Punkt tatsächliche Kosten zu tragen hatten. Das gleiche gilt für die Miete eines 
Containerstellplatzes (Beilage 12 zum Ausscheidungsformular), welche von der Firma C.________ 
GmbH geschuldet wird, und nicht von der Beschwerdeführern selber. Soweit schliesslich ein 
Betrag für energiesparende Massnahmen geltend gemacht wird, ist zu erwähnen, dass die sog. 
"Rücklage für Sanierung nächste 6 Jahre bis 2025 Grundbucheintragung" (Rubrik 11 des 
Ausscheidungsformulars) sich offenbar aus der Begehung einer Grundschuld im Betrag von 
EUR 50'000.- ergibt, welche durch die Liegenschaft der Beschwerdeführer in H.________ 
garantiert wird. In wie weit damit allerdings energiesparende Massnahmen getätigt wurde, wird in 
keiner Weise belegt, so dass ein Abzug unter diesem Punkt ohnehin nicht berücksichtigt werden 
kann.

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3.

Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten den Beschwerdeführern 
aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG; Art. 131 Abs. 1 und 132 Abs. 2 VRG). Die Höhe der 
Verfahrenskosten wird durch das kantonale Recht bestimmt (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG). Es gelangt 
der Tarif vom 17. Dezember 1991 der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungs-
justiz (Tarif VJ; SGF 150.12) zur Anwendung (vgl. Art. 146-147 VRG), welcher vorsieht, dass die 
Verwaltungsjustizgebühr CHF 50.- bis 50 000.- beträgt (Art. 1 Abs. 1 Tarif VJ) und die Höhe der 
Gebühr nach dem erforderlichen Zeit- und Arbeitsaufwand, der Wichtigkeit der Angelegenheit und 
bei vermögensrechtlichen Sachen nach dem betreffenden Streitwert festgesetzt wird (Art. 2 
Tarif VJ).

Im vorliegenden Fall erscheint es angemessen, die Gerichtsgebühr auf CHF 400.- festzusetzen.

Kantonssteuer (Verfahren 604 2018 80

4.

Die Art. 26, 27, 33, 34, 35 DStG entsprechen im Wesentlichen den Art. 25, 26, 32, 33, 34 DBG. Im 
Lichte der in Erwägung 2 dargelegten Grundsätze, auf welche ohne Weiteres verwiesen werden 
kann, ist die Beschwerde betreffend die Kantonssteuern ebenfalls im gleichen Sinne abzuweisen 
und der angefochtene Einspracheentscheid zu bestätigen.

5.

Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten den Beschwerdeführern 
aufzuerlegen (Art. 131 Abs. 1 und 132 Abs. 2 VRG). Es gelangt der Tarif VJ zur Anwendung (vgl. 
Art. 146-147 VRG).

Im vorliegenden Fall erscheint es angemessen, die Gerichtsgebühr auf CHF 400.- festzusetzen.

(Dispositiv auf der nächsten Seite)

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Der Hof erkennt:

Direkte Bundessteuer (Verfahren 604 2018 79)

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

Der Einspracheentscheid der Kantonalen Steuerverwaltung vom 3. Juli 2018 wird bestätigt.

2. Die Kosten (Gebühr CHF 400.-) werden A.________ und B.________ auferlegt und mit dem 
geleisteten Vorschuss verrechnet.

Kantonssteuer (Verfahren 604 2018 80)

3. Die Beschwerde wird abgewiesen.

Der Einspracheentscheid der Kantonalen Steuerverwaltung vom 3. Juli 2018 wird bestätigt.

4. Die Kosten (Gebühr CHF 400.-) werden A.________ und B.________ auferlegt und mit dem 
geleisteten Vorschuss verrechnet.

Zustellung

Der vorliegende Entscheid kann sowohl bezüglich der veranlagten direkten Bundessteuer 
(Dispositiv Ziff. I) als auch der Kantonssteuer (Dispositiv Ziff. II) gemäss Art. 146 DBG bzw. 73 
StHG und 82 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 
173.110) innert 30 Tagen seit Eröffnung mit einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden, wobei die Begehren und 
Begründungen je der betroffenen Steuer anzupassen sind.

Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die Einsprache an die 
Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird 
(Art. 148 VRG).

Freiburg, 8. November 2018/dbe

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: