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**Case Identifier:** 5c8ae670-f595-5985-b32d-f84976ce53a5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.04.2022 100 2021 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2021-1_2022-04-07.pdf

## Full Text

100.2021.1U
DAM/TMA/SPR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 7. April 2022

Verwaltungsrichter Daum
Gerichtsschreiber Trummer

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Evangelisch-reformierter Synodalverband Bern-Jura 
(Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn)
handelnd durch den Synodalrat, Postfach, 3000 Bern 22
Beschwerdegegner

betreffend Personalrecht; Gehaltseinstufung (Verfügung des Synodalrats 
der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn vom 26. November 2020)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2022, Nr. 100.2021.1U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. … 1975) erhielt anfangs 2020 die Zusage für die 
Pfarrstelle in der Kirchgemeinde (KG) B.________ per 1. August 2020. Am 
17. Februar 2020 trat sie eine Stelle als Pfarrverweserin mit einem Beschäf-
tigungsgrad von 70 % in der KG C.________ an, befristet bis zum 30. Juni 
2020. Die gehaltsmässige Einreihung für die Anstellung als Pfarrverweserin 
wurde ihr erst nach Stellenantritt bekannt gegeben. Während die Einreihung 
in die Gehaltsklasse 21 unbestritten blieb, war A.________ mit der 
Gehaltsstufe 20 nicht einverstanden. Auf ihre Intervention hin wurde das 
Anfangsgehalt um fünf Gehaltsstufen angehoben (Gehaltsstufe 25), was sie 
immer noch als zu tief erachtete. Am 29. April 2020 teilte ihr die Leiterin der 
Fachstelle Personal der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn mit, die 
Einreihung könne wie folgt angepasst werden: Gehaltsklasse 21 / 
Gehaltsstufe 27 für die Anstellung als Pfarrverweserin und Gehaltsklasse 23 
/ Gehaltsstufe 27 für die Anstellung als Pfarrerin. An der Gehaltsstufe 27 hielt 
die Personalleiterin auch fest, nachdem A.________ erneut eine höhere 
Einstufung verlangt hatte.

B.

Mit Gesuch vom 10. Oktober 2020 stellte A.________ beim Evangelisch-
reformierten Synodalverband Bern-Jura (nachfolgend: Synodalverband) den 
Antrag, ihr seien gemäss den geltenden personalrechtlichen Grundlagen 
34 Gehaltsstufen zu gewähren. Am 26. November 2020 verfügte der Syno-
dalrat, A.________ werde als Pfarrverweserin in der KG C.________, 
befristet vom 17. Februar bis 30. Juni 2020, in die Gehaltsklasse 21 / 
Gehaltsstufe 27 eingereiht (Dispositiv-Ziff. 1). Verfahrenskosten wurden 
keine erhoben (Dispositiv-Ziff. 2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2022, Nr. 100.2021.1U, Seite 3

C.

Dagegen hat A.________ am 4. Januar 2021 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Sie beantragt, die angefochtene Verfügung sei in der Sa-
che aufzuheben und sie sei für die Zeit vom 17. Februar bis 30. Juni 2020 
als Pfarrverweserin in der KG C.________ in die Gehaltsklasse 21 / 
Gehaltsstufe 34 (Rechtsbegehren 1a) und für die Zeit ab dem 1. August 
2020 als Pfarrerin in der KG B.________ in die Gehaltsklasse 23 / 
Gehaltsstufe 35 einzureihen (Rechtsbegehren 1b).

Der Synodalverband beantragt mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2021 
die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Am gleichen 
Tag erklärte die ebenfalls in das Verfahren einbezogene KG C.________, 
sie sei nicht in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen, weshalb sie auf 
die Parteistellung verzichte. Der Abteilungspräsident hat sie deshalb mit 
Verfügung vom 11. Februar 2021 aus dem Verfahren entlassen.

A.________ hat sich mit Eingabe vom 26. Februar 2021 nochmals zur Sache 
geäussert und weitere Beweismittel eingereicht. Der Synodalverband hat 
dazu am 19. März 2021 Stellung genommen. Die Beteiligten halten an ihren 
Rechtsbegehren fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Angefochten ist eine Verfügung des Evangelisch-reformierten Sy-
nodalverbands Bern-Jura (heute auch bezeichnet als Reformierte Kirchen 
Bern-Jura-Solothurn [Refbejuso]). Die Evangelisch-reformierte Landeskir-
che des Kantons Bern gehört zu diesem Verband des öffentlichen Rechts 
mit eigener Rechtspersönlichkeit (Art. 8 Abs. 3 des Gesetzes vom 21. März 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2022, Nr. 100.2021.1U, Seite 4

2018 über die bernischen Landeskirchen [Landeskirchengesetz, LKG; 
BSG 410.11]; Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 der Konvention vom 5. Novem-
ber 1980 zwischen dem Staat Bern und der Evangelisch-reformierten 
Landeskirche des Kantons Bern, einerseits, und der Evangelisch-re-
formierten Kirche des Kantons Jura, anderseits, über den Synodalverband 
[BSG 410.291-1]; Vortrag des Regierungsrats zum LKG, in Tagblattbeilagen 
zur Septembersession 2017 des Grossen Rates [Geschäfts-
Nr. 2016.RRGR.835; nachfolgend: Vortrag LKG], S. 24). Da hier eine perso-
nalrechtliche Angelegenheit zur Diskussion steht, führt der Instanzenzug 
nicht an die Rekurskommission der Evangelisch-reformierten Landeskirche 
(Art. 22 Abs. 1 und Art. 23 Abs. 2 Bst. b LKG), die anstelle des Verwaltungs-
gerichts kantonal letztinstanzlich entscheiden würde (Art. 24 Abs. 1 LKG und 
Art. 76 Abs. 1 Bst. c1 VRPG; vgl. Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], 
Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 76 N. 32). Dieser 
Rechtsweg ist mit den verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Vorgaben 
vereinbar, was die Beschwerdeführerin zu Unrecht in Frage stellt (vgl. Stel-
lungnahme vom 26.2.2021 S. 3 [act. 7]).

1.2 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten, so-
weit es um das Gehalt für die Tätigkeit als Pfarrverweserin geht (vgl. zum 
Streitgegenstand hinten E. 2).

1.3 Beschwerden, deren Streitwert Fr. 20'000.-- nicht erreicht, behandeln 
die Mitglieder des Verwaltungsgerichts gemäss Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes 
vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) als Einzelrichterinnen oder Einzel-
richter; die Berechnung des Streitwerts richtet sich nach den Vorschriften der 
Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (Zivilpro-
zessordnung, ZPO; SR 272). Ausgehend vom Streitgegenstand (hinten E. 2) 
ist für die Berechnung des Streitwerts die Gehaltsstreitigkeit betreffend die 
befristete Anstellung der Beschwerdeführerin als Pfarrverweserin vom 
17. Februar bis 30. Juni 2020 massgebend. Abzustellen ist auf die Differenz, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2022, Nr. 100.2021.1U, Seite 5

die sich zwischen dem vorinstanzlich Zugesprochenen (Gehaltsklasse 21 / 
Gehaltsstufe 27) und dem oberinstanzlich Beantragten (Gehaltsklasse 21 / 
Gehaltsstufe 34) ergibt (vgl. zur Berechnung im Allgemeinen Ruth Herzog, 
a.a.O., Art. 119 N. 32). Sie beträgt für das Jahr 2020 Fr. 371.55 pro Monat 
bei einem Beschäftigungsgrad von 100 % (Fr. 9'236.60 minus Fr. 8'865.05; 
vgl. Art. 62 ff. und Anhang 1 des Personalreglements der Reformierten Kir-
chen Bern-Jura-Solothurn vom 29. Mai 2018 für die Pfarrschaft [PRP; 
KES 41.010; einsehbar unter: <www.refbejuso.ch>, Rubrik «Publikationen/
Erlasssammlung KES]; Gehaltsklassentabellen des Kantons Bern einsehbar 
unter: <www.pa.fin.be.ch>, Rubrik «Themen/Anstellungsbedingungen/Ge-
haltssystem und Zulagen/Gehaltsklassentabellen»). Bezogen auf das befris-
tete Arbeitsverhältnis mit einem Pensum von 70 % liegt der Streitwert somit 
deutlich unter Fr. 20'000.--, weshalb die Sache in die einzelrichterliche Zu-
ständigkeit fällt. Dass der Entscheid über die anrechenbaren Gehaltsstufen 
betreffend die Pfarrverweserstelle insoweit das Gehalt für die Pfarrstelle prä-
judiziert, weil die Gehaltsstufen unverändert übernommen werden sollen, 
spielt bei der Streitwertermittlung keine Rolle. Die «Übernahme» der Stufen 
hat der Synodalrat nur erwägungsweise thematisiert (angefochtene Verfü-
gung E. 2.2); eine rechtsverbindliche Anordnung hat er in diesem Punkt nicht 
getroffen (anders die Situation im VGE 2018/410 vom 3.10.2019 E. 1.3 be-
treffend die Anstellung eines Lehrers für die gleiche Schulstufe bzw. Funk-
tion).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Der Entscheid in der Sache ist ebenso wie das Verfahren grundsätz-
lich auf den Streitgegenstand beschränkt. Dieser bezeichnet im Beschwer-
deverfahren den Umfang, in dem das mit der angefochtenen Verfügung oder 
dem angefochtenen Entscheid geregelte Rechtsverhältnis umstritten ist. Zur 
Bestimmung des Streitgegenstands ist somit von der angefochtenen Verfü-
gung bzw. vom angefochtenen Entscheid, dem sog. Anfechtungsobjekt, aus-
zugehen. Dieses gibt den Rahmen des Streitgegenstands vor, der nicht über 

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das hinausgehen kann, was die Vorinstanz geregelt hat (vgl. BVR 2020 S. 59 
E. 2.2, 2017 S. 514 E. 1.2). Innerhalb dieses Rahmens bezeichnen die Par-
teien in ihren Rechtsmitteleingaben den Streitgegenstand (sog. Dispositions-
maxime). Konkret wird der Streitgegenstand durch die Beschwerdeanträge 
umschrieben, zu deren Verständnis auf die Beschwerdebegründung zurück-
gegriffen werden kann. Soweit darüber hinaus Begehren gestellt werden, 
fehlt es an einem Anfechtungsobjekt, dessen Vorliegen Voraussetzung jedes 
Beschwerdeverfahrens ist (vgl. zum Ganzen BVR 2011 S. 391 E. 2.1; Ruth 
Herzog, a.a.O., Art. 84 N. 5, Art. 72 N. 12 f.).

2.2 Der Synodalrat hat mit der angefochtenen Verfügung einzig die Ge-
haltseinreihung und -einstufung für die befristete Anstellung der Beschwer-
deführerin als Pfarrverweserin in der KG C.________ vom 17. Februar bis 
30. Juni 2020 festgelegt (vorne Bst. B). Daran ändert nichts, dass er sich in 
seinen Erwägungen auch mit Einwänden auseinandergesetzt hat, welche 
die Entlöhnung der Pfarrstelle betreffen (vgl. angefochtene Verfügung E. 2.8 
und 2.10). Hinsichtlich der Verweserstelle beanstandet die 
Beschwerdeführerin einzig die Einstufung (Anzahl Gehaltsstufen); nicht 
strittig ist demgegenüber die Einreihung in die Gehaltsklasse 21. Soweit eine 
höhere Einstufung für die Tätigkeit als Pfarrerin in der KG B.________ 
beantragt wird (Rechtsbegehren 1b; vorne Bst. C), liegt das Begehren nach 
dem Gesagten ausserhalb des Streitgegenstands. Auf die Beschwerde ist 
insoweit nicht einzutreten (vgl. zur Frage der Rechtsverweigerung E. 2.3 
hiernach).

2.3 Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Eingabe vom 26. Februar 
2021 allerdings vor, sie habe vom Synodalrat eine beschwerdefähige Verfü-
gung (auch) über ihre Gehaltseinstufung als Pfarrerin in der KG B.________ 
verlangt. In diesem Punkt habe der Synodalrat bis heute keine Verfügung 
erlassen (act. 7 S. 2). Sie rügt damit sinngemäss eine (formelle) Rechtsver-
weigerung (vgl. zum Begriff Markus Müller, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kom-
mentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 92 ff.).

2.3.1 Wegen Rechtsverweigerung kann grundsätzlich jederzeit Be-
schwerde geführt werden (Markus Müller, a.a.O., Art. 49 N. 99). Gibt jedoch 
eine bestimmte Handlung oder Äusserung der Behörde der betroffenen Per-
son bei zumutbarer Aufmerksamkeit Anlass zu einer entsprechenden Be-

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schwerde, so muss die Rechtsverweigerung nach dem Grundsatz von Treu 
und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) 
innert der Beschwerdefrist gerügt werden (BVR 2021 S. 74 [VGE 2019/401 
vom 14.10.2020] nicht publ. E. 1.3; Ruth Herzog, a.a.O., Art. 81 N. 6, Art. 67 
N. 15). – Ist die Beschwerdeführerin der Ansicht, der Synodalrat hätte auf-
grund ihres Gesuchs vom 10. Oktober 2020 (vorne Bst. B) die Einstufung 
(auch) im Zusammenhang mit der Pfarrstelle regeln müssen, wäre die 
Rechtsverweigerungsbeschwerde bzw. die entsprechende Rüge spätestens 
während der 30-tägigen Beschwerdefrist zu erheben gewesen, innert der die 
Verfügung des Synodalrats vom 26. November 2020 angefochten werden 
konnte (vgl. Art. 81 Abs. 1 VRPG; ferner Art. 33 Abs. 3 VRPG, wonach An-
trag und Begründung bei fristgebundenen Eingaben innert der Frist einge-
reicht sein müssen). Die Rüge wurde damit verspätet erhoben, weshalb eine 
inhaltliche Prüfung der Beschwerde in diesem Punkt ausser Betracht fällt.

2.3.2 Abgesehen davon ist entgegen den Ausführungen der Beschwerde-
führerin keineswegs klar, dass sie beim Synodalrat auch hinsichtlich der 
Pfarrstelle eine anfechtbare Verfügung über ihre Einstufung verlangt hat. 
Wohl hat sich die Personalleiterin der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solo-
thurn am 29. April 2020 ebenfalls zum Gehalt als Pfarrerin geäussert (vorne 
Bst. A; E-Mail vom 29.4.2020, unpag. Vorakten 5B). In ihrem Schreiben vom 
4. Juni 2020, in dem sie die beabsichtigte Einstufung erstmals näher begrün-
dete, stellte sie aber klar, ihre Ausführungen beträfen einzig die «Verweser-
schaft in der Ev.ref. Kirchgemeinde C.________ mit einem Pensum von 
70 % vom 17.2.2020 bis 30.6.2020»; weiter fügte sie an, die Gehaltsstufen 
für die Anstellung als Pfarrerin würden unverändert übernommen (Schreiben 
vom 4.6.2020 S. 1, unpag. Vorakten 5B). Der beigelegte Arbeitsvertrag 
bezog sich ausschliesslich auf die Stelle als Pfarrverweserin. Damit 
übereinstimmend betonte die (damals anwaltlich vertretene) Be-
schwerdeführerin in der folgenden Eingabe, ihre Bemerkungen bezögen sich 
einzig auf die «Gehaltsstufe (und nur diese)» für die Funktion als Verweserin, 
wobei sie sich inhaltlich dann auch zur Entlöhnung der Pfarrstelle äusserte 
(vgl. Schreiben vom 11.6.2020 S. 1, unpag. Vorakten 5B). In ihrem Gesuch 
vom 10. Oktober 2020 hielt die Beschwerdeführerin einleitend fest, sie übe 
seit 1. August 2020 das Pfarramt in der KG B.________ aus und sei mit der 
Einstufung gemäss Mitteilung der Fachstelle Personal nicht einverstanden. 

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Das Rechtsbegehren, der Synodalrat habe gemäss den geltenden personal-
rechtlichen Grundlagen die Gehaltsstufe 34 vorzusehen, begründete sie da-
mit, die Fachstelle Personal habe bisher keine rechtskonforme Verfügung 
«in dieser Sache» erlassen (vgl. Gesuch vom 10.10.2020 S. 1 f., unpag. 
Vorakten 5B). Auch wenn das Vorgehen des Synodalrats, nur über die Ein-
reihung der Beschwerdeführerin als Pfarrverweserin zu verfügen, bei dieser 
Ausgangslage nicht zwingend erscheint, sprechen doch gute Gründe dafür. 
Da sich der Vorwurf der Rechtsverweigerung als verspätet erweist, muss die 
Frage hier freilich nicht abschliessend geklärt werden.

2.4 Zusammenfassend bildet Streitgegenstand des vorliegenden Verfah-
rens einzig die gehaltsmässige Einstufung (Anzahl Gehaltsstufen) der Be-
schwerdeführerin als Pfarrverweserin für die Zeit vom 17. Februar bis 
30. Juni 2020. In diesem Rahmen erübrigt es sich zu prüfen, ob die Regelung 
zur Festlegung des Anfangsgehalts (Art. 65 PRP; vgl. hinten E. 4.3) mit dem 
übergeordneten Recht vereinbar ist oder nicht (sog. akzessorische Normen-
kontrolle; vgl. zum Begriff Ruth Herzog, a.a.O., Art. 66 N. 48). Denn dieser 
Einwand betrifft nur die Anstellung der Beschwerdeführerin als Pfarrerin in 
der KG B.________, nicht hingegen diejenige als Pfarrverweserin in der KG 
C.________ (Beschwerde S. 10 ff. Ziff. 4). Das Verwaltungsgericht hat 
keinen Anlass, die Frage von Amtes wegen aufzugreifen, ist ein 
offensichtlicher Widerspruch zu höherrangigem Recht doch nicht erkennbar 
(vgl. dazu Ruth Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 39, Art. 66 N. 53). Der 
Beschwerdeführerin bleibt es im Übrigen unbenommen, diesen Problem-
kreis in einem allfälligen Rechtsmittelverfahren gegen ihre gehaltsmässige 
Einreihung als Pfarrerin zu thematisieren.

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt vorab verschiedene Verfahrensfehler. 
Der Synodalrat sei nicht auf ihre Argumente eingegangen und habe insbe-
sondere die mehrjährige Begleitung und Pflege ihrer Grossmutter nicht be-
rücksichtigt. Zudem habe er die pfarramtlichen Dienste, die sie seit ihrer Or-
dination übernommen habe, einseitig bzw. unvollständig dargestellt (Be-
schwerde S. 8 Ziff. 2.1 und S. 10 Ziff. 3.1). Weiter sei die angefochtene Ver-

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fügung an ihre alte Wohnadresse zugestellt worden, obwohl sie in ihrem 
Gesuch vom 10. Oktober 2020 die neue Adresse angegeben und die 
Adressänderung schon lange den gesamtkirchlichen Diensten gemeldet 
habe (Beschwerde S. 12).

3.2 Nach Art. 18 Abs. 1 VRPG stellen die Behörden den Sachverhalt von 
Amtes wegen fest (Untersuchungsgrundsatz). Unvollständig ist die Sachver-
haltsfeststellung, wenn die Behörde nicht alle für den Entscheid wesentli-
chen Sachumstände und Beweismittel erhoben hat. Unrichtig ist sie, wenn 
die Behörde die Beweismittel falsch gewürdigt oder einen rechtserheblichen 
Sachumstand nicht in das Beweisverfahren einbezogen hat (BVR 2022 
S. 139 [VGE 2020/447 vom 21.12.2021] E. 5.1, 2008 S. 352 E. 3.2; Ruth 
Herzog, a.a.O., Art. 66 N. 31 f.). Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss 
Art. 21 ff. VRPG sowie Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 26 Abs. 2 der Verfassung 
des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) garantiert namentlich das Recht, dass 
die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung Be-
troffenen tatsächlich hört, prüft und bei der Entscheidfindung berücksichtigt. 
Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen 
(vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG), wobei sie sich auf die für den Ent-
scheid wesentlichen Punkte beschränken kann (BGE 142 I 135 E. 2.1; 
BVR 2022 S. 51 E. 2.3, 2021 S. 285 E. 3.4.2; weiterführend Michel Daum, in 
Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 21 N. 28 ff., Art. 52 N. 6 ff.).

3.3 Der Synodalrat hat den entscheidwesentlichen Sachverhalt richtig 
und vollständig erhoben und seine Verfügung umfassend begründet. Er hat 
insbesondere die von der Beschwerdeführerin genannten Umstände in seine 
Beurteilung einbezogen (vgl. angefochtene Verfügung E. 2.5 und 2.9 [Be-
treuung und Pflege der Grossmutter] sowie E. 2.6 [pfarramtliche Tätigkeiten 
von 2004 bis 2019]). Eine vom Parteistandpunkt abweichende materielle Be-
urteilung der Streitsache bedeutet noch keine Gehörsverletzung (vgl. Michel 
Daum, a.a.O., Art. 21 N. 28). Im Übrigen war es der Beschwerdeführerin 
ohne weiteres möglich, die Verfügung des Synodalrats sachgerecht anzu-
fechten. Die Rüge der unvollständigen Sachverhaltsfeststellung bzw. der 
Gehörsverletzung ist unbegründet. Auf Beweiserhebungen, die nicht rechts-
erhebliche Tatsachen betreffen oder die am Beweisergebnis nichts zu än-

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dern vermögen, kann verzichtet werden (vgl. BGE 144 II 427 E. 3.1.3; Michel 
Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 mit weiteren Hinweisen).

3.4 Offenbleiben kann, ob die angefochtene Verfügung mangelhaft eröff-
net worden ist. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, dass der Beschwer-
deführerin durch die Zustellung des Verwaltungsakts an ihre alte Wohnad-
resse ein Rechtsnachteil erwachsen wäre (vgl. Art. 44 Abs. 6 VRPG).

4.

4.1 Seit dem 1. Januar 2020 regelt das landeskirchliche Recht das öf-
fentlich-rechtliche Anstellungsverhältnis der Geistlichen (Art. 15 Abs. 1 und 
Art. 1 Abs. 2 LKG). Die kantonale Personalgesetzgebung, die vorher im 
Grundsatz anwendbar war (Art. 2 Abs. 1 und 2 des Personalgesetzes vom 
16. September 2004 [PG; BSG 153.01] in der ursprünglichen Fassung [BAG 
05-45]; Art. 30 Abs. 1 des mit dem LKG aufgehobenen Gesetzes vom 6. Mai 
1945 über die bernischen Landeskirchen in der Fassung vom 5.4.2011 
[BAG 11-95]), hat nur noch subsidiäre Geltung bei Fehlen eigener Bestim-
mungen (Art. 15 Abs. 3 LKG; vgl. Vortrag LKG S. 54 f.). Die Synode der Re-
formierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat am 29. Mai 2018 das PRP er-
lassen, das ebenfalls am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist (Art. 90 PRP). 
Es orientiert sich in seiner Struktur wie auch inhaltlich stark am kantonalen 
Personalgesetz. Zahlreiche Gesetzesbestimmungen wurden aus dem kan-
tonalen Recht unverändert oder zumindest sinngemäss in das PRP überführt 
(vgl. Sommersynode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn vom 
29.-30.5.2018, Traktandum 6 [act. 5A; nachfolgend: Sommersynode 2018, 
Tr. 6], S. 2).

4.2 Gemäss Art. 17 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 Bst. a PRP ist die Evan-
gelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Bern Arbeitgeberin der von ihr 
besoldeten Pfarrerinnen und Pfarrer in einem bernischen Pfarramt, der Lern-
vikarinnen und Lernvikare sowie der Pfarrverweserinnen und Pfarrverweser. 
In ihrer Funktion als Arbeitgeberin ist sie zuständig, die Anstellungsbedin-
gungen für die reformierte bernische Pfarrschaft einheitlich und grundsätz-
lich abschliessend zu bestimmen, was sie hinsichtlich der Grundsätze des 

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Lohnanspruchs in Art. 55 ff. PRP getan hat (vgl. Sommersynode 2018, Tr. 6, 
S. 3). Gemäss Art. 62 PRP basiert das Gehaltssystem für die Pfarrschaft auf 
jenem für das Personal des Kantons Bern. Das Gehalt setzt sich zusammen 
aus dem Grundgehalt der massgebenden Gehaltsklasse und den Gehalts-
stufen (Art. 63 PRP). Das kantonalbernische Gehaltssystem umfasst 30 Ge-
haltsklassen (Art. 69 Abs. 1 i.V.m. Art. A1-1 PG). Die Funktion der Verwese-
rin bzw. des Verwesers ist der Gehaltsklasse 21 zugewiesen (Art. 64 i.V.m. 
Anhang 1 PRP). Für jede Gehaltsklasse bestehen ein Grundgehalt von 100 
Prozent und 80 Gehaltsstufen (Art. 22 Abs. 2 Satz 1 der Personalverordnung 
des Synodalrats der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn vom 29. Au-
gust 2019 für die Pfarrschaft [PVP; KES 41.011]).

4.3 Das Gehalt wird nach objektiven Kriterien festgelegt (Art. 56 PRP). 
Für das Anfangsgehalt ist Art. 65 PRP massgebend, der wie folgt lautet:

Art. 65 Anfangsgehalt
1 Das Anfangsgehalt entspricht dem Grundgehalt der für die betreffende 

Funktion vorgesehenen Gehaltsklasse, wenn die Stelleninhaberin oder 
der Stelleninhaber die grundsätzlichen Anforderungen der Stelle erfüllt.

2 Die Festlegung des Lohns im Einzelfall berücksichtigt zudem insbeson-
dere

a) die an die Funktion konkret gestellten Anforderungen und Belastun-
gen;

b) die persönlichen Voraussetzungen zur Ausübung der Funktion;

c) die bisher erworbene berufliche und ausserberufliche Erfahrung;

d) die Gehälter der bereits beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter.

3 Der Synodalrat regelt die Einzelheiten durch Verordnung.

Die Ausführungsbestimmungen zu Art. 65 PRP hat der Synodalrat in 
Art. 23 ff. PVP erlassen (Abschnitt 4.2 Festlegung des Gehalts bei Stellen-
antritt). Zuständig für die Bestimmung des Anfangsgehalts ist die Fachstelle 
Personal der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn; sie berücksichtigt 
die Art. 24 und 25 PVP sowie die Grundsätze, welche der Synodalrat hierfür 
festlegt (Art. 23 PVP). Gemäss Art. 24 PVP entspricht das Anfangsgehalt 
dem Grundgehalt der für die Funktion vorgesehenen Gehaltsklasse, wenn 
die grundsätzlichen Anforderungen der Stelle erfüllt sind und keine Gehalts-
stufen nach Art. 25 PVP angerechnet werden. Letztere Bestimmung lautet 
wie folgt:

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Art. 25 Gehaltsstufen bei Neuanstellungen
1 Für die Bestimmung der Gehaltsstufe für neu anzustellende Mitarbeite-

rinnen und Mitarbeiter ist im Einzelfall Artikel 65 Absatz 2 PRP und die 
Regelung gemäss Absatz 2 zu berücksichtigen.

2 Direkt dienliche Praxisjahre können unter Beachtung von Anhang 1 mit 
bis zu vier Gehaltsstufen angerechnet werden. Dabei sind der Beschäf-
tigungsgrad in früheren Stellen und die Vergleichbarkeit früherer Tätig-
keiten mit der neuen Stelle zu berücksichtigen.

3 Berufliche oder ausserberufliche Tätigkeiten wie die Betreuungsarbeit 
oder die Ausübung eines öffentlichen Amts, die für die Ausübung der 
Funktion indirekt dienlich sind, können mit einer Gehaltsstufe für ein vol-
les Jahr, höchstens aber mit 15 Gehaltsstufen, angerechnet werden.

4 Für das gleiche Jahr dürfen Gehaltsstufen nicht mehrfach angerechnet 
werden.

Im Anhang 1 PVP (Festlegung des Anfangsgehalts nach Art. 24 f. PVP) sind 
nach Altersjahr abgestufte Bandbreiten von Gehaltsstufen festgelegt. Bei ei-
nem Alter von 44 Jahren (Alter der Beschwerdeführerin bei Stellenantritt am 
17.2.2020) ist eine Bandbreite von 24 bis 48 Gehaltsstufen vorgesehen.

4.4 Die beruflichen und ausserberuflichen Tätigkeiten der Beschwerde-
führerin bis zum Antritt der Pfarrverweserstelle lassen sich wie folgt zusam-
menfassen (vgl. Beschwerde S. 3 ff.; Beschwerdebeilagen C und D, Doku-
mente auch enthalten in den unpag. Vorakten 5B; E-Mail vom 10.8.2020 so-
wie Gesuch vom 10.10.2020, unpag. Vorakten 5B):

– 1995 bis 2003: Theologiestudium an den Universitäten Bern und Glasgow 
(Staatsexamen im Oktober 2002; Ordination zur Pfarrerin im November 
2003);

– August bis Oktober 1999: Fabrikarbeiterin in Schwarzenburg;
– November 1999 bis Februar 2000: Praktisches Semester in der KG 

Kehrsatz;
– November 2000 bis Juni 2001: Unterrichtsassistenz in der KG Ins;
– November 2001 bis März 2002: Hilfsassistenz an der Universität Bern;
– November 2002 bis September 2003: Vikariat in den KG Frauenkappelen 

und Schüpfen;
– Januar bis Juni 2004: Aufenthalt in Chile;
– August bis November 2004: Stellvertretung in der KG Ins mit Übernahme 

aller pfarramtlichen Aufgaben;
– Herbst 2004: Beginn des Studiums in Wirtschaftswissenschaften;

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– 2004 bis 2019: pfarramtliche Tätigkeiten in verschiedenen KG, haupt-
sächlich Stellvertretungen (Gottesdienste und gottesdienstliche Feiern 
aus besonderem Anlass [Kasualien], von 2005 bis 2010 auch Pikett-
dienste);

– 2005 bis 2012: Studium in Rechtswissenschaften an der Universität Bern 
(nach Abbruch des Wirtschaftsstudiums; Masterabschluss [Master of 
Law] im Januar 2012);

– März bis Juni 2012: medizinische Sekretärin in Riggisberg;
– Juli 2012 bis Januar 2013: juristische Praktika;
– Februar 2013 bis Dezember 2014: juristische Mitarbeiterin im Stab des 

Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung;
– Februar 2015 bis März 2017 sowie Januar bis Mai 2018: Notariatsprak-

tika;
– Juni 2018 bis Oktober 2019: Tätigkeiten im Auftragsverhältnis (u.a. als 

Juristin in der Erbschaftsberatung);
– verschiedene Betreuungstätigkeiten (1995 bis 1997 Beteiligung an der 

Betreuung und Pflege der Grossmutter; November 2011 bis November 
2013 Pflege und Begleitung des krebskranken Vaters, teilweise auch der 
Mutter nach einer Operation; seit November 2017 regelmässiges Hüten 
des Patensohns).

4.5 Der Synodalrat hat die Tätigkeiten der Beschwerdeführerin bei der 
Festsetzung des Anfangsgehalts mit insgesamt 27 Gehaltsstufen berück-
sichtigt. Die von der Beschwerdeführerin seit ihrer Ordination ausgeübten 
pfarramtlichen Tätigkeiten (2004 bis 2019) hat er im Umfang von fünf Jahren 
als direkt dienliche Berufserfahrung mit zwei Gehaltsstufen pro Jahr ange-
rechnet. Für das ebenfalls direkt dienliche zehnmonatige Vikariat hat er zwei 
weitere Gehaltsstufen hinzugerechnet (Art. 25 Abs. 2 PVP). Sodann hat er 
den gesamten übrigen beruflichen und ausserberuflichen Tätigkeiten vom 
1. August 1999 bis 29. Februar 2020 wie folgt Rechnung getragen: Auszu-
gehen sei von 21 indirekt dienlichen Jahren (21 Gehaltsstufen; Art. 25 Abs. 3 
PVP). Von diesen 21 Jahren seien aber die sechs direkt dienlichen Jahre 
abzuziehen, weil zeitliche Überschneidungen von indirekt und direkt dienli-
chen Tätigkeiten nicht mehrfach angerechnet werden könnten (Art. 25 
Abs. 4 PVP). Es seien deshalb indirekt dienliche Tätigkeiten im Umfang von 
15 Jahren anzurechnen, ausmachend 15 Gehaltsstufen. Zusammen mit den 

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insgesamt 12 Gehaltsstufen für die direkt dienlichen Jahre ergibt sich damit 
die Einstufung in die Gehaltsstufe 27. Den weiteren Erfahrungen der Be-
schwerdeführerin wird nach Ansicht des Synodalrats – als Lebenserfahrung 
– bereits durch die vorgegebene Bandbreite gemäss Anhang 1 PVP Rech-
nung getragen (angefochtene Verfügung E. 2.5 f. und 2.11).

4.6 Für die Ermittlung der anrechenbaren Gehaltsstufen ist nach Art. 25 
Abs. 2 und 3 PVP massgebend, inwiefern die Berufserfahrung für die Funk-
tion als Pfarrverweserin «direkt» oder «indirekt» dienlich ist. Dabei handelt 
es sich um unbestimmte Gesetzesbegriffe, welche der mit der Einstufung 
befassten Behörde einen eigenen Beurteilungsspielraum einräumen. Dem 
ist bei der Rechtskontrolle Rechnung zu tragen. Das Gericht beschränkt sich 
in solchen Fällen auf die Prüfung, ob die Behörde bei der Auslegung das 
massgebende Verfassungs- und Gesetzesrecht beachtet hat und sich von 
sachlichen Überlegungen hat leiten lassen (vgl. BVR 2016 S. 318 E. 4.1, 
2013 S. 105 E. 3.2 mit Hinweisen; weiterführend Ruth Herzog, a.a.O., Art. 80 
N. 37 f., Art. 66 N. 44 f.). In Organisations- und Besoldungsfragen ist der Be-
urteilungsspielraum der Behörden besonders gross (vgl. BVR 2010 S. 495 
E. 4.3, 2006 S. 58 E. 5.1; zum Ganzen VGE 2018/410 vom 3.10.2019 
E. 3.3).

5.

5.1 Die Beschwerdeführerin verlangt, ihr seien für die pfarramtlichen Tä-
tigkeiten 12 Jahre anzurechnen, mithin – unter Einschluss des Vikariats (ein 
Jahr) – insgesamt 13 (statt nur sechs) direkt dienliche Berufsjahre, ausma-
chend 26 Gehaltsstufen. Diese 13 Jahre seien in Abzug zu bringen von den 
21 anerkannten Jahren beruflicher Tätigkeit. Die verbleibenden acht (indirekt 
dienlichen) Jahre seien mit je einer Gehaltsstufe anzurechnen. Sie sei somit 
in die Gehaltsstufe 34 einzustufen. Alternativ seien die insgesamt mindes-
tens acht Betreuungsjahre zugunsten ihres Vaters, ihrer Grossmutter und 
ihres Patensohns «in die Berechnung einzubeziehen», was «zum gleichen 
Resultat» führe (Beschwerde S. 9 Ziff. 2.7). Strittig ist vor Verwaltungsgericht 
damit in erster Linie, in welchem (zeitlichen) Umfang die pfarramtlichen Tä-

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tigkeiten der Beschwerdeführerin als direkt dienliche Praxisjahre anzurech-
nen sind.

5.2 Die Beschwerdeführerin verweist zur Begründung ihres Standpunkts 
vorab auf eine Einschätzung des ehemaligen Beauftragten für kirchliche An-
gelegenheiten des Kantons Bern, der in dieser Funktion zuständig gewesen 
sei für die Gehaltseinstufung der Pfarrpersonen. Er sei zwar gestützt auf ih-
ren Lebenslauf und die Auflistung ihrer Tätigkeiten ebenfalls auf die Gehalts-
stufe 27 gekommen. Er habe aber für ihre «theologischen Tätigkeiten» (ohne 
Vikariat) zwölf volle direkt dienliche Berufsjahre berücksichtigt (Beschwerde 
S. 8 Ziff. 2.2; act. 7A).

5.3 Mit Inkrafttreten des LKG am 1. Januar 2020 ging die dienstrechtliche 
Verantwortung für die Pfarrschaft vom Kanton Bern auf die jeweilige Landes-
kirche über. Das betrifft auch die Zuständigkeit für die Gehaltseinreihung 
bzw. -einstufung (vgl. vorne E. 4.1 f.; angefochtene Verfügung S. 2; ferner 
Beschwerdeantwort S. 4 Ziff. 8 unten [act. 5]). Aufgrund dieses Zuständig-
keitswechsels kann die Beschwerdeführerin aus der Beurteilung des ehema-
ligen Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten des Kantons Bern grund-
sätzlich nichts für sich ableiten. Ohnehin hat dessen Einschätzung, die be-
weisrechtlich eine blosse Parteibehauptung darstellt, im Ergebnis die gleiche 
Einstufung ergeben wie jene des Synodalrats. Die Einstufungspraxis (bzw. 
einzelne Elemente davon) der nach altem Recht zuständigen Behörde kann 
auch insofern nicht unbesehen übernommen werden, als die hier massge-
blichen gesetzlichen Grundlagen (Art. 65 PRP und Art. 23 ff. PVP) erst am 
1. Januar 2020 in Kraft getreten sind. Dies scheint die Beschwerdeführerin 
zu übersehen, wenn sie sinngemäss vorbringt, die Regelung von Art. 25 
Abs. 4 PVP (und deren Auslegung durch den Synodalrat) habe nach früherer 
Praxis keine Rolle gespielt (vgl. Beschwerde S. 9 Ziff. 2.6).

5.4 Zur Anrechnung zusätzlicher Gehaltsstufen aufgrund «theologischer 
Tätigkeiten» hat sich der Synodalrat wie folgt geäussert: Es sei nicht ersicht-
lich, wie es der Beschwerdeführerin möglich gewesen sein soll, seit ihrer 
Ordination 12 volle direkt dienliche Berufsjahre zu absolvieren. Sie habe in 
dieser Zeit ein halbes Jahr in Chile verbracht, ein Studium in Wirtschaftswis-
senschaften begonnen, Rechtswissenschaften studiert (2005 bis 2011) und 
danach bis 2019 als Juristin bzw. juristische Praktikantin gearbeitet. Die ne-

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ben diesen Ausbildungen und Tätigkeiten geleisteten (pfarramtlichen) Ein-
sätze seien ihr mit fünf vollen Jahren angerechnet worden, was fast einem 
Drittel des Zeitraums von der Ordination im November 2003 bis Ende 2019 
entspreche (Beschwerdeantwort S. 4 Ziff. 7 [act. 5]). Diesen nachvollziehba-
ren und überzeugenden Ausführungen hält die Beschwerdeführerin nichts 
entgegen. Direkt dienlich sind nach der Praxis des Synodalrats – abgesehen 
vom Vikariat – die pfarramtlichen Tätigkeiten seit der Ordination (Beschwer-
deantwort S. 4 Ziff. 7 [act. 5]). Die Beschwerdeführerin stellt diese Praxis 
nicht in Frage. Sie zeigt zudem nicht substanziiert auf, inwiefern es rechts-
fehlerhaft sein soll, ihre pfarramtlichen Tätigkeiten gesamthaft im Umfang 
von fünf Jahren anzurechnen. Gemäss Art. 25 Abs. 2 PVP sind bei der An-
rechnung von direkt dienlichen Praxisjahren insbesondere auch der Be-
schäftigungsgrad in früheren Stellen zu berücksichtigen. Mit Blick darauf, 
dass die Beschwerdeführerin in der fraglichen Zeit hauptsächlich als Stell-
vertreterin in verschiedenen KG tätig war, von 2005 bis 2011 ein Vollzeitstu-
dium absolvierte und von 2012 bis 2019 durchschnittlich rund neun Gottes-
dienste bzw. Kasualien pro Jahr übernahm (vgl. vorne E. 4.4 und Beschwer-
debeilage C), ist die Würdigung des Synodalrats nicht zu beanstanden. Die 
Einstufung ist sachlich begründet (vgl. zum Prüfmassstab des Gerichts vorne 
E. 4.6). Bei diesem Ergebnis braucht die Anstellungsbehörde bzw. der Sy-
nodalrat nicht näher darzulegen, ab welchem zeitlichen Engagement ein 
«Dienstjahr» als direkt dienliches Praxisjahr anrechenbar ist (vgl. Be-
schwerde S. 10 Ziff. 3.2; Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 
26.2.2021 S. 3 [act. 7]). Der entsprechende Beweisantrag wird abgewiesen 
(vorne E. 3.3; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 28).

5.5 Da sich nach dem Gesagten die Anrechnung von sechs direkt dienli-
chen Berufsjahren als rechtens erweist, erübrigt es sich, auf den Standpunkt 
der Beschwerdeführerin einzugehen, es seien ihr für die indirekt dienlichen 
Tätigkeiten weitere (bloss) acht Jahre bzw. Gehaltsstufen anzurechnen. Oh-
nehin wurden ihr hierfür bereits die maximal möglichen 15 Gehaltsstufen ge-
währt (Art. 25 Abs. 3 PVP).

5.6 Weitere Rügen betreffend die Anrechnung zusätzlicher Gehaltsstu-
fen sind nicht vorgebracht. Die Beschwerdeführerin beanstandet insbeson-
dere die Praxis des Synodalrats zu Art. 25 PVP nicht, wonach direkt dien-

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liche Praxisjahre mit zwei Gehaltsstufen angerechnet und bei zeitlichen 
Überschneidungen die direkt dienlichen von den indirekt dienlichen Jahren 
abgezogen werden. Vielmehr wendet sie diese Praxis bzw. Methode auch 
bei ihren eigenen Berechnungen an. Ob sich die angefochtene Verfügung 
unter schlechthin allen in Frage kommenden Aspekten als korrekt erweist, 
ist durch das Verwaltungsgericht nicht zu prüfen (vgl. BGE 141 II 307 E. 6.5; 
Michel Daum, a.a.O., Art. 20a N. 10).

5.7 Nach dem Gesagten ist es nicht rechtsfehlerhaft, dass der Synodalrat 
der Beschwerdeführerin insgesamt sechs direkt dienliche Praxisjahre (ein-
schliesslich das Vikariat) angerechnet hat.

6.

6.1 Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine Verletzung des Rechts-
gleichheitsgebots. Sie werde trotz ihrer langjährigen einschlägigen Berufser-
fahrung und viel Berufs- und Lebenserfahrung ausserhalb der Kirche massiv 
tiefer eingestuft als ihre Kolleginnen und Kollegen, die unmittelbar nach Stu-
dienabschluss oder nach einer theologischen Dissertation ins Pfarramt ein-
getreten seien (Beschwerde S. 6 f. Ziff. 1).

6.2 Der Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV; Art. 10 Abs. 1 
KV) verlangt, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und 
Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. Der 
Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung ist insbesondere verletzt, wenn hin-
sichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidungen 
getroffen werden, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhält-
nissen nicht ersichtlich ist, oder wenn Unterscheidungen unterlassen wer-
den, die sich aufgrund der Verhältnisse aufdrängen (BGE 147 I 73 E. 6.1; 
BVR 2021 S. 159 E. 5.2, 2019 S. 450 E. 4.1). Um Rechtsungleichheiten zu 
vermeiden, sind bei der Festlegung des Anfangsgehalts unter anderem die 
Gehälter der bereits beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu be-
rücksichtigen (Art. 65 Abs. 2 Bst. d PRP und dazu vorne E. 4.3; für das kan-
tonale Personalrecht Art. 63 Bst. g und Art. 71 Abs. 1 PG sowie Art. 40 
Abs. 2 der Personalverordnung vom 18. Mai 2005 [PV; BSG 153.011.1]).

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6.3 Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Ungleichbehand-
lung bezieht sich auf ihre aktuelle Stelle als Pfarrerin. Gegenstand des vor-
liegenden Verfahrens bildet aber einzig die Einstufung bezüglich ihrer befris-
teten Verweserstelle (vorne E. 2). Die Rüge geht demnach an der Sache 
vorbei und wäre gegebenenfalls in einem Rechtsmittelverfahren betreffend 
die gehaltsmässige Einreihung als Pfarrerin zu behandeln. Unter diesen Um-
ständen besteht kein Anlass, über die Gehaltseinstufung anderer Pfarrper-
sonen Beweis zu führen. Der Beweisantrag, der Synodalrat habe hierzu wei-
tere Angaben zu machen (vgl. Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 
26.2.2021 S. 2 [act. 7]), wird abgewiesen (vorne E. 3.3; Michel Daum, a.a.O., 
Art. 18 N. 28). Da die Einstufung der Beschwerdeführerin als Verweserin für 
die Anstellung als Pfarrerin grundsätzlich übernommen wird (vorne E. 1.3), 
ist dennoch kurz in der Sache auf den Einwand der rechtsungleichen Be-
handlung einzugehen.

6.4 Der Synodalrat hat erwogen, es sei durchaus möglich, dass Berufs-
kolleginnen und -kollegen um mehrere Gehaltsstufen höher eingestuft seien 
als die Beschwerdeführerin. Dazu könne es etwa kommen, wenn eine Per-
son seit dem Erststudium durchgehend im Pfarramt gearbeitet habe, was sie 
sich als Berufserfahrung anrechnen lassen könne. Pfarrpersonen mit Ge-
haltsstufe 34 übten ihre Tätigkeiten alle langjährig aus. Das sei bei der Be-
schwerdeführerin, die ihre erste vollamtliche Pfarrstelle erst im Jahr 2020 
angetreten habe, nicht der Fall (vgl. angefochtene Verfügung E. 2.10).

6.5 Gegen diese Beurteilung bringt die Beschwerdeführerin nichts Stich-
haltiges vor. Sie zieht vor Verwaltungsgericht einen Vergleich mit ehemali-
gen Studienkolleginnen und -kollegen heran, die seit 16 bzw. 13 Jahren im 
Pfarramt tätig und mindestens in der Gehaltsstufe 35 eingestuft seien (Be-
schwerde S. 7 Ziff. 1.4). Damit vermag sie weder eine sachlich nicht gerecht-
fertigte Ungleichbehandlung noch eine Verletzung von Art. 65 Abs. 2 Bst. d 
PRP darzutun. Der Synodalrat hat sodann im verwaltungsgerichtlichen Ver-
fahren die Gehaltseinstufungen der bei der Evangelisch-reformierten Lan-
deskirche des Kantons Bern angestellten Pfarrpersonen mit den Jahrgängen 
1973 bis 1977 offengelegt, bei Pfarrpersonen mit gleichem Jahrgang wie die 
Beschwerdeführerin (1975) zusätzlich das Eintrittsdatum in das Pfarramt 
(Beschwerdeantwort S. 4 [act. 5] mit Beilage 3 [act. 5A]). Der Vorwurf der 

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Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots lässt sich auch gestützt auf diese 
Angaben nicht erhärten.

6.6 Die Beschwerde erweist sich damit in allen Teilen als unbegründet 
und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vorne E. 2).

7.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu spre-
chen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

8.

In Frage steht eine vermögensrechtliche Streitigkeit auf dem Gebiet der öf-
fentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse. Da der Streitwert die Grenze von 
Fr. 15'000.-- nicht erreicht (vorne E. 1.3), ist das Urteil nur für den Fall, dass 
sich Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen sollten, mit dem 
Hinweis auf das Rechtsmittel der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten zu versehen (Art. 83 Bst. g sowie Art. 85 Abs. 1 Bst. b und 
Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
[Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Ansonsten kann subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde erhoben werden (Art. 113 BGG).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 1'000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2022, Nr. 100.2021.1U, 
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3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin
- Beschwerdegegner

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden, sofern sich Rechtsfra-
gen von grundsätzlicher Bedeutung stellen. Ansonsten kann subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und Art. 113 ff. BGG geführt werden. Der 
Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. BGG erreicht Fr. 15'000.-- nicht.