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**Case Identifier:** a03614d5-e9f9-5efe-b094-85a08947fb5c
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-14
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 14.02.2025 VBE.2024.265
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2024-265_2025-02-14.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

4. Kammer 

 

VBE.2024.265 / lf / bs 
Art. 18 

 

Urteil vom 14. Februar 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident 

Oberrichterin Fischer 

Oberrichter Kathriner 

Gerichtsschreiberin Fricker 

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____,  

vertreten durch lic. iur. Abdullah Karakök, Rechtsanwalt,  

Weberstrasse 10, 8004 Zürich 

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 11. April 2024) 
 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1981 geborene Beschwerdeführer meldete sich am 21. April 2021 bei 

der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (berufliche Integra-

tion, Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an. Die Be-

schwerdegegnerin tätigte daraufhin berufliche sowie medizinische Abklä-

rungen und liess den Beschwerdeführer auf Empfehlung des Regionalen 

Ärztlichen Dienstes (RAD) begutachten (Gutachten SMAB AG St. Gallen 

[SMAB] vom 8. August 2023). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren 

und Rücksprache mit dem RAD wies sie das Leistungsbegehren des Be-

schwerdeführers mit Verfügung vom 11. April 2024 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen die Verfügung vom 11. April 2024 erhob der Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 13. Mai 2024 fristgerecht Beschwerde und stellte folgende 

Rechtsbegehren: 

 

"1. Die Verfügung der IV-Stelle Aargau vom 11. April 2024 sei aufzuheben 
und dem Beschwerdeführer eine ganze Rente der Invalidenversiche-
rung auszurichten. 

 
2. Eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie 

weitere Abklärungen vornimmt. 
 
 Unter entsprechender Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. 

MWST)." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 1. Juli 2024 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren 

des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 11. April 2024 (Vernehmlas-

sungsbeilage [VB] 101) zu Recht abgewiesen hat. 

 

2. 

Am 1. Januar 2022 traten die Änderungen des revidierten IVG in Kraft (Wei-

terentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, 

BBI 2017 2535), dies mitsamt entsprechendem Verordnungsrecht. Die hier 

angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Entsprechend 

den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen ist nach der bis 

 - 3 - 

 

 

zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu die-

sem Zeitpunkt ein Rentenanspruch entstanden ist (Urteile des Bundesge-

richts 8C_823/2023 vom 8. Juli 2024 E. 4; 8C_435/2023 vom 27. Mai 2024 

E. 4, beide zur Publikation vorgesehen). Gemäss lit. b Abs. 1 der Über-

gangsbestimmungen bleibt für Rentenbezüger, deren Rentenanspruch vor 

dem Inkrafttreten dieser Änderung entstanden ist und die in diesem Zeit-

punkt das 55. Altersjahr noch nicht vollendet haben, der bisherige Renten-

anspruch so lange bestehen, bis sich der Invaliditätsgrad nach Art. 17 

Abs. 1 ATSG ändert. Der bisherige Rentenanspruch bleibt gemäss lit. b 

Abs. 2 der Übergangsbestimmungen auch nach einer Änderung des Inva-

liditätsgrades nach Art. 17 Abs. 1 ATSG bestehen, sofern der bisherige 

Rentenanspruch bei einer Erhöhung des Invaliditätsgrades sinkt oder bei 

einem Sinken des Invaliditätsgrades ansteigt. Der am 1. Januar 2022 we-

niger als 55 Jahre alte Beschwerdeführer fällt unter diese Bestimmung.  

 

3. 

3.1. 

In der angefochtenen Verfügung vom 11. April 2024 (VB 101) stützte sich 

die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht insbesondere auf das 

neurologisch-orthopädisch-internistisch-psychiatrische SMAB-Gutachten 

vom 8. August 2023. Darin wurde nachfolgende Diagnose mit Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (VB 78.1 S. 6): 

 

"1. Subarachnoidalblutung bei rupturiertem MCA-Aneurysma links 
(14.12.2020 mit Clipping) mit anhaltenden Kopfschmerzen temporal 
links (ICD-10: I60.1) 

 
2. Diskushernie L4/5 ohne radikuläre Symptomatik (ICD-10: M51.9)" 

 

Die Gutachter führten interdisziplinär aus, in der zuletzt ausgeübten Tätig-

keit als Betriebsmitarbeiter bestehe seit dem 14. Dezember 2020 eine voll-

ständige Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten, wechselbelastenden, 

nicht schweren Tätigkeit mit Heben und Tragen von Lasten bis zu  

15 Kilogramm und seltenem Arbeiten in Vorneige, Zwangshaltungen oder 

Überkopftätigkeit bestehe seit dem 15. März 2021 bei ganztägiger Präsenz 

eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Davor sei die Arbeitsfähigkeit seit dem  

14. Dezember 2020 auch in angepasster Tätigkeit aufgehoben gewesen 

(VB 78.1 S. 7 ff.; 78.4 S. 12). 

 

3.2. 

3.2.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Si-

 - 4 - 

 

 

tuation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet 

sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

3.2.2. 

Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingehol-

ten Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender 

Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Be-

richt erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergeb-

nissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerken-

nen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper-

tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). 

 

3.3. 

Das SMAB-Gutachten vom 8. August 2023 wird den von der Rechtspre-

chung formulierten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische 

Stellungnahme (vgl. E. 3.2.1. hiervor) gerecht. Das Gutachten ist in Kennt-

nis der Vorakten (Anamnese) erstellt worden (vgl. VB 78.2; 78.3 S. 2; 78.4 

S. 1 f.; 78.5 S. 2; 78.6 S. 2 f.), gibt die subjektiven Angaben des Beschwer-

deführers ausführlich wieder (vgl. VB 78.3 S. 2 ff.; 78.4 S. 2 ff.; 78.5 S. 3 f.; 

78.6 S. 4 ff.), beruht auf allseitigen Untersuchungen in den beteiligten 

Fachdisziplinen (vgl. VB 78.3 S. 6 ff.; 78.4 S. 5 f.; 78.5 S. 5 f.; 78.6 S. 6 f.), 

und die Gutachter setzten sich im Anschluss an die Herleitung der Diag-

nose eingehend mit den subjektiven Beschwerdeangaben bzw. den medi-

zinischen Akten auseinander (vgl. VB 78.1 S. 7 ff.; 78.3 S. 8 ff.; 78.4 S. 7 f., 

10 ff.; 78.5 S. 7 ff.; 78.6 S. 9 ff.). Das Gutachten ist in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation nachvoll-

ziehbar und damit grundsätzlich geeignet, den Beweis für den anspruchs-

erheblichen medizinischen Sachverhalt zu erbringen. 

 

4. 

4.1. 

Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, das vorliegende Gut-

achten entspreche in verschiedener Hinsicht nicht den vom Bundesgericht 

aufgestellten Anforderungen. Es sei nicht objektiv, nicht schlüssig, zum Teil 

widersprüchlich und unvollständig. Es äussere sich nicht dazu, dass bereits 

vor dem IV-Gesuch Tätigkeiten mit Heben von zunächst schweren, später 

auch mittelschweren Lasten allein aufgrund der LWS- und Leistenproble-

matik für nicht zumutbar erachtet worden seien. Die Einschränkung von 

30 % würden die Gutachter zudem mit einem erhöhten Pausenbedarf auf-

grund der Kopfschmerzen begründen, die sie als Medikamentenüberge-

brauchskopfschmerzen werten würden. Dabei würde aber über die Form 

der seit der Operation bestehenden heftigen Kopfschmerzen mit Nasenblu-

tungen, Erbrechen und Verwirrtheit sowie die psychiatrischen Beschwer-

den hinweggesehen. Die LWS-bedingte Leistungsfähigkeit würden die Gut-

achter mit 20 % beziffern, um dann ohne Begründung festzustellen, dass 

diese nicht ins Gewicht falle. Damit würden sie eine gesamtheitliche 

 - 5 - 

 

 

Würdigung des Gesundheitszustandes mit Auswirkung auf die Arbeitsfä-

higkeit umgehen (vgl. Beschwerde S. 5). Sämtliche möglichen Diagnosen 

seien stets zu seinen Ungunsten interpretiert worden, ohne eine plausible, 

nachvollziehbare Begründung dafür zu liefern (vgl. Beschwerde S. 6). Hin-

sichtlich der Kopfschmerzen bestehe sodann eine regelrechte Achterbahn 

an Aussagen und Beurteilungen. Unklar sei unter anderem auch, weshalb 

er aufgrund der Kopfschmerzen in seiner letzten Tätigkeit gänzlich arbeits-

unfähig sein soll, aber nur zu 30 %, wenn er in einer anderen Tätigkeit fünf 

Kilogramm weniger zu heben habe (vgl. Beschwerde S. 7). Ein weiterer 

Widerspruch bestehe bei der psychiatrischen Beurteilung. Die psychiatri-

sche Problematik werde entgegen der Beurteilung der behandelnden Ärzte 

auf die psychosoziale Ebene geschoben, ohne dass die Gutachter plausi-

bel begründen würden, weshalb die Beurteilung der Behandler falsch sei 

(vgl. Beschwerde S. 7 f.).  

 

4.2. 

4.2.1. 

Vor der Subarachnoidalblutung (SAB) im Dezember 2020 musste der Be-

schwerdeführer gemäss Angaben der B._____ AG auf dem entsprechen-

den Fragebogen der Beschwerdegegnerin in seiner Tätigkeit als Lagermit-

arbeiter manchmal Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen von über 

25 Kilogramm sowie mittelschwerem Heben und Tragen von 10 bis 25 Ki-

logramm ausführen (VB 40.1 S. 4) und gemäss Angaben der C._____ AG 

als Betriebsmitarbeiter Zeitungsversand selten Tätigkeiten mit Heben und 

Tragen schwer von über 25 Kilogramm sowie mittelschwer von 10 bis 25 

Kilogramm (VB 32.1 S. 4). Diese Fragebogen lagen den Gutachtern vor 

(VB 78.2 S. 8) und diese kamen in Würdigung der daraus ersichtlichen, vor 

der SAB ausgeführten Tätigkeiten nachvollziehbar begründet zum Schluss, 

dass der Beschwerdeführer in solch schweren Tätigkeiten nicht mehr ar-

beitsfähig sei. Aus den Ausführungen der Gutachter ergibt sich damit 

schlüssig, weshalb Tätigkeiten mit Heben und Tragen bis maximal 15 Kilo-

gramm mit einer Leistungseinschränkung von 30 % bei ganztägigem Pen-

sum als möglich erachtet wurden, aber eine Tätigkeit mit Heben und Tra-

gen von über 15 Kilogramm nicht (VB 78.1 S. 7 ff.; 78.4 S. 8 f., 11 f.). Dass 

die orthopädisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 20 % in der angestamm-

ten Tätigkeit nicht ins Gewicht falle, wurde zudem in der interdisziplinären 

Beurteilung damit begründet, dass bereits aus neurologischer Sicht eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit besteht und daher 

die weitaus geringere Arbeitsunfähigkeit von 20 % in der angestammten 

Tätigkeit aus orthopädischer Sicht (VB 78.5 S. 9) bereits darin enthalten sei 

(VB 78.1 S. 7). Eine mangelnde interdisziplinäre Würdigung des Gesund-

heitszustandes des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 5) ist damit 

nicht ersichtlich. 

 

Die SMAB-Gutachter schätzten die Kopfschmerzen des Beschwerdefüh-

rers sodann keineswegs ausschliesslich als Migräne oder als Medikamen-

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tenübergebrauchskopfschmerzen ein (vgl. Beschwerde S. 5 f.). So wurde 

insbesondere im neurologischen Teilgutachten festgehalten, die Angaben 

des Beschwerdeführers würden eindeutig eine Änderung und Zunahme der 

Kopfschmerzen nach der SAB beschreiben. Dies sei aus neurologischer 

Sicht nachvollziehbar und werde in der Literatur auch so beschrieben. Das 

Ausmass der beklagten Kopfschmerzen könne neurologisch in der Zusam-

menschau aller Befunde jedoch nicht vollumfänglich nachvollzogen wer-

den, da klinisch-neurologisch und morphologisch keine Residuen bestehen 

würden und es Diskrepanzen zu den Angaben im Tagesablauf gebe. Die 

Kopfschmerzen könnten daher nur teilweise als Folge der SAB angesehen 

werden. Ein Teil der Kopfschmerzen habe schon viele Jahre vor der SAB 

bestanden und habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, insbe-

sondere da sehr wahrscheinlich zusätzlich ein medikamenteninduzierter 

Kopfschmerz aufgrund eines täglichen Schmerzmittelkonsums vorliege. 

Die Kriterien einer chronischen Migräne seien zudem nicht erfüllt, da ein 

täglich drückender Kopfschmerz im Bereich der linken Schläfe vorliege, 

welcher nicht die Kriterien eines Migräneanfalles erfülle (VB 78.4 S. 7 ff.). 

Als Fazit wurde festgehalten, dass die Arbeitsfähigkeit in angestammter 

Tätigkeit als Betriebsmitarbeiter aus neurologischer Sicht seit der SAB und 

den aufgetretenen Komplikationen aufgehoben sei, da keine schweren Tä-

tigkeiten mehr möglich seien. Insbesondere auch, da noch der Verdacht 

auf ein Aneurysma der Arteria carotis anterior bestehe. Aufgrund der Kopf-

schmerzen bestehe eine Leistungsminderung durch einen erhöhten Pau-

senbedarf auf neurologischem Gebiet für angepasste Tätigkeiten, welche 

auf ein Ausmass von 30 % geschätzt werde, denn die beklagten Kopf-

schmerzen könnten nur zum Teil als Folge der SAB mit Komplikationen 

angesehen werden (VB 78.4 S. 9, 11 f.). Über die seit der SAB bestehen-

den Kopfschmerzen wurde damit nicht hinweggesehen (vgl. Beschwerde 

S. 5 f.) und es ist entgegen dem Beschwerdeführer (vgl. Beschwerde S. 7) 

sogar ein Qualitätszeichen gutachterlicher Arbeit, gegebenenfalls Unsi-

cherheiten bezüglich der Einschätzung des Gesundheitsschadens und 

dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu signalisieren, ohne dass 

dadurch der Beweiswert der Expertise gemindert würde (vgl. Urteile des 

Bundesgerichts 9C_725/2018 vom 6. März 2019 E. 5.3.2 und 

9C_662/2016 vom 15. März 2017 E. 5.3). 

 

Soweit sich der Beschwerdeführer auf seine subjektiv empfundenen 

Schmerzen beziehungsweise Beschwerden stützt, ist des Weiteren festzu-

halten, dass die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person für 

die Begründung einer Arbeitsunfähigkeit allein nicht genügen (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts 9C_470/2021 vom 4. Januar 2022 E. 4.2.2). Vielmehr 

muss im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungsprüfung 

verlangt werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, 

fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind. Da-

bei müssen die Schmerzangaben zuverlässiger medizinischer Feststellung 

und Überprüfung zugänglich sein (BGE 143 V 124 E. 2.2.2, mit Hinweis auf 

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BGE 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398; vgl. auch BGE 139 V 547 E. 5.4 S. 556). 

Das subjektive Empfinden der versicherten Person, insbesondere wenn es 

sich nicht mit der Auffassung der medizinischen Fachleute deckt, kann für 

sich allein nicht massgebend sein. Es ist aber eine wichtige Aufgabe des 

ärztlichen Sachverständigen, sich mit den geklagten subjektiven Be-

schwerden der Exploranden auseinanderzusetzen (MEYER/REICH-

MUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungs-

recht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 4. Aufl. 2022, 

N. 236 zu Art. 28a IVG mit Hinweis). Diesen Vorgaben kamen die SMAB-

Gutachter umfassend nach (vgl. E. 3.3. hiervor) und führten nachvollzieh-

bar begründet aus, das Ausmass der beklagten Kopfschmerzen und der 

Schmerzen an der HWS und LWS könne nicht nachvollzogen werden, da 

einerseits klinisch und morphologisch keine Residuen der SAB bestehen 

würden oder andererseits passende verbale und nonverbale Schmerzzei-

chen fehlen würden (VB 78.1 S. 6). Insgesamt wird eine gesundheitliche 

Beeinträchtigung des Beschwerdeführers denn auch nicht in Abrede ge-

stellt, diese vermag jedoch – wie dargelegt – die vom Beschwerdeführer 

subjektiv empfundene hohe Arbeitsunfähigkeit auch in angepasster Tätig-

keit nicht zu begründen. 

 

4.2.2. 

Des Weiteren wird im SMAB-Gutachten die psychiatrische Problematik kei-

neswegs einfach "auf die psychosoziale Ebene geschoben" (vgl. Be-

schwerde S. 7). Der psychiatrische SMAB-Gutachter führte lediglich aus, 

die psychosozialen Belastungsfaktoren, wie keine abgeschlossene Ausbil-

dung und die angespannte finanzielle Situation, würden durchaus zu direkt 

negativen funktionellen Folgen führen. Dies seien medizinisch nicht be-

gründete Funktionsstörungen, die hier nicht berücksichtigt werden könnten 

(VB 78.3 S. 11). Der psychiatrische Gutachter setzte sich zudem umfas-

send mit den bisher ergangenen Einschätzungen auseinander und führte 

in Würdigung der Ergebnisse der Begutachtung und unter Berücksichti-

gung der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden nachvollziehbar 

begründet aus, eine Diagnose aus dem depressiven Spektrum liege defini-

tiv nicht vor. Weder der psychopathologische Befund noch der klinische 

Gesamteindruck noch das Aktivitätenniveau im Alltag lasse auf eine solche 

Diagnose schliessen. Die depressiv anmutenden Beschwerden und Symp-

tome seien als normalpsychologische Reaktion zu interpretieren. Es könne 

fachlich kontrovers diskutiert werden, ob die Kriterien für eine Diagnose aus 

dem Angstspektrum erfüllt seien oder nicht, ebenso gut könne es sich auch 

hier um eine normalpsychologische Reaktion ohne Krankheitswert han-

deln. Es entstehe darüber hinaus der Eindruck, dass psychische Faktoren 

für die Wahrnehmung, Aufrechterhaltung und Akzentuierung der Schmerz-

symptomatik (Kopfschmerzen) eine Rolle spielen würden (dysfunktionale 

Krankheitsverarbeitung). Dieser psychisch bedingte Anteil stehe aber nicht 

im Vordergrund. Daher könne allenfalls von einer chronischen Schmerzstö-

rung mit somatischen und psychischen Faktoren ausgegangen werden, 

 - 8 - 

 

 

ohne dass sich daraus eine relevante Funktionsstörung für die berufsbezo-

gene Leistungsfähigkeit ableiten lasse. Die in den Berichten der Behandler 

gestellte Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen 

und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bestätigte der SMAB-Gutach-

ter damit und stellte die Diagnose ebenfalls, jedoch als solche ohne Aus-

wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (VB 78.3 

S. 9 f.). Insgesamt kam er zum Schluss, dass in Anlehnung an das Mini-

ICF-APP beim Beschwerdeführer keine Beeinträchtigungen vorliegen wür-

den, die diesen daran hindern würden, eine seinem Kenntnisstand ange-

messene Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten 

(VB 78.3 S. 11). Eine mangelnde gutachterliche Auseinandersetzung mit 

den Beurteilungen der behandelnden Ärzte ist damit nicht ersichtlich. Im 

Rahmen psychiatrischer Beurteilungen besteht sodann immer ein gewisser 

Ermessensspielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinische Inter-

pretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte 

lege artis vorgegangen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_548/2021 vom 

25. Februar 2022 E. 7.2.1 mit Hinweisen). Vorliegend ergeben sich aus-

weislich der Akten weder Hinweise noch wurden derartige Anhaltspunkte 

schlüssig dargetan, wonach die Einschätzung des psychiatrischen SMAB-

Gutachters nicht lege artis erfolgt wäre.  

 

4.2.3. 

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die persönliche, berufliche und ge-

sundheitliche Anamnese sei unvollständig und zum Teil falsch erhoben 

worden (vgl. Beschwerde S. 5), ist nicht ersichtlich und wird nicht substan-

tiiert dargetan, inwiefern diese unvollständig oder falsch erhoben worden 

wäre, und auch nicht, inwiefern diese angeblichen Unstimmigkeiten die 

Schlussfolgerungen der Gutachter entscheidend beeinflusst hätten. Damit 

erübrigen sich diesbezügliche Weiterungen. 

 

4.2.4. 

Hinsichtlich der medizinischen Beurteilung des Sachverhalts durch den 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 6 ff.) ist 

schliesslich darauf hinzuweisen, dass diese bereits deshalb unbehelflich 

ist, weil er als medizinischer Laie hierfür nicht befähigt ist (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 9C_283/2017 vom 29. August 2017 E. 4.1.2). 

 

4.3. 

Zusammenfassend sind weder den Ausführungen des Beschwerdeführers 

noch den Akten konkrete Hinweise zu entnehmen, welche am SMAB-Gut-

achten vom 8. August 2023 (VB 78.1) Zweifel zu begründen vermöchten 

(Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; BGE 134 V 109 

E. 9.5, mit Hinweis auf BGE 129 V 177 E. 3.1; vgl. E. 3.2.2. hiervor). Das 

besagte Gutachten erfüllt demnach die Anforderungen der Rechtspre-

chung an eine beweiskräftige medizinische Stellungnahme (vgl. E. 3.2.1. 

hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat folglich zu Recht auf das SMAB-

 - 9 - 

 

 

Gutachten abgestellt. Der anspruchsrelevante medizinische Sachverhalt 

erweist sich vor diesem Hintergrund als vollständig abgeklärt. Auf weitere 

Abklärungen ist in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, da von die-

sen keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. BGE 144 V 361 

E. 6.5 S. 368 mit Hinweisen). Gestützt auf das beweiskräftige SMAB-Gut-

achten ist demnach davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit 

dem 14. Dezember 2020 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit vollständig ar-

beitsunfähig ist, in einer angepassten Tätigkeit vom 14. Dezember 2020 bis 

am 14. März 2021 ebenfalls eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vorgele-

gen hat, aber seit dem 15. März 2021 bei ganztätiger Präsenz eine Arbeits-

fähigkeit von 70 % gegeben ist (vgl. E. 3.1. hiervor). 

 

5. 

5.1. 

Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens 

bringt der Beschwerdeführer vor, es sei aufgrund der persönlichen und be-

ruflichen Merkmale für die Berechnung des Invalideneinkommens ein Ab-

zug vom Tabellenlohn von 25 % angezeigt. Denn es sei anzunehmen, dass 

die trotz des Gesundheitsschadens verbleibende allfällige Leistungsfähig-

keit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Ein-

kommen verwertet werden könne (vgl. Beschwerde S. 8 f.). 

 

5.2. 

5.2.1. 

Bei frühestmöglichem Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs im  

Dezember 2021 (Anmeldung vom 21. April 2021 [VB 11]; Ablauf des War-

tejahres am 13. Dezember 2021 [vgl. E. 3.1. und 4.3. hiervor]; Art. 28 

Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG) ist die Frage nach der Gewäh-

rung eines Abzugs vom Tabellenlohn für den Einkommensvergleich per 

Dezember 2021 unter der bis am 31. Dezember 2021 geltenden Rechts-

lage zu prüfen: 

 

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Medi-

anwerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür-

zen. Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen 

sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des 

konkreten Einzelfalls ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienst-

jahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche 

nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Ein Abzug 

soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall 

Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines 

oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Ar-

beitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnitt-

lichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Ab-

zugs ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invaliden-

einkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu 

 - 10 - 

 

 

schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohns zu begren-

zen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 134 V 322 E. 5.2 S. 327 f.; 129 

V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 [insbesondere E. 5 S. 78 ff.]). 

 

Den gesundheitlichen Einschränkungen wurde vorliegend – soweit sie aus 

invalidenversicherungsrechtlicher Sicht massgebend sind – bereits bei der 

Arbeitsfähigkeitseinschätzung mit der 30%igen Leistungseinschränkung 

bei ganztätiger Präsenz und mit der Definition des Zumutbarkeitsprofils 

(vgl. E. 3.1. und 4.3. hiervor) sowie bei der unbestrittenermassen zu Recht 

erfolgten Einteilung in das Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten kör-

perlicher oder handwerklicher Art) der LSE (VB 101 S. 2) Rechnung getra-

gen, weshalb diese nicht zu einem zusätzlichen leidensbedingten Abzug 

führen können. Rechtsprechungsgemäss ist zwar ein Abzug vom Invaliden-

einkommen zu gewähren, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen 

körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit einge-

schränkt ist (BGE 148 V 174 E. 6.3 S. 182 mit Hinweisen). Die dem Be-

schwerdeführer noch zumutbaren Tätigkeiten sind indes nicht auf nur noch 

leichte Hilfsarbeitertätigkeiten beschränkt (vgl. E. 3.1. und 4.3. hiervor). Der 

angewandte und unumstritten gebliebene Tabellenlohn des Kompetenzni-

veaus 1 basiert bereits auf einer Vielzahl von geeigneten leichten und mit-

telschweren Tätigkeiten, womit vorliegend trotz der qualitativen Einschrän-

kungen des Beschwerdeführers von einem genügend breiten Spektrum an 

zumutbaren Verweistätigkeiten auf dem massgeblichen ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt auszugehen ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_715/2022 

vom 8. März 2023 E. 10.4.2.1; 8C_250/2022 vom 8. November 2022 

E. 5.3.2 f.). Diesbezüglich gilt insbesondere auch, dass die gesundheitlich 

bedingte Unmöglichkeit, körperlich schwere Arbeit zu verrichten, nicht au-

tomatisch zu einem leidensbedingten Abzug führt (vgl. Urteil des Bundes-

gerichts 8C_799/2021 vom 3. März 2022 E. 4.3.2). 

 

Bezüglich der 30%igen Leistungseinschränkung bei zumutbarer ganztägi-

ger Präsenz ist zudem festzuhalten, dass rechtsprechungsgemäss bei 

grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähigen Männern, die krankheitsbedingt le-

diglich reduziert einsatzfähig sind, anders als bei einem Teilzeitpensum, 

kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist (vgl. Urteil des Bundesge-

richts 9C_360/2022 vom 4. November 2022 E. 4.3.3). Die Bedeutung der 

Dienstjahre nimmt sodann im privaten Sektor ab, je niedriger das Anforde-

rungsprofil ist (vgl. BGE 146 V 16 E. 6.2.3 S. 25; Urteil des Bundesgerichts 

8C_250/2022 vom 8. November 2022 E. 5.3.1), weshalb mit Blick auf das 

der Invaliditätsgradberechnung zugrunde liegende Kompetenzniveau 1 

(VB 101 S. 2) der langen Betriebszugehörigkeit keine relevante Bedeutung 

zukommt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_439/2018 vom 31. Januar 

2019 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Hinsichtlich des Merkmals der Nationalität 

/Aufenthaltskategorie ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer über 

eine Niederlassungsbewilligung C verfügt (VB 12 S. 1), was, statistisch ge-

sehen, eine lohnsenkende Wirkung hat (BfS, LSE 2020, Tabelle T12_b, 

 - 11 - 

 

 

monatlicher Bruttolohn, Schweizer/innen und Ausländer/innen, nach beruf-

licher Stellung und Geschlecht, ohne Kaderfunktion, Männer, Median, Total 

und Niedergelassene [Kat. C]).  

 

In einer Gesamtbetrachtung erscheint vorliegend höchstens ein Abzug vom 

Tabellenlohn in der Höhe von 10 % als gerechtfertigt (vgl. etwa Urteile des 

Bundesgerichts 8C_621/2023 vom 7. August 2024 E. 5.3; 9C_311/2022 

vom 18. April 2023 E. 4.3.2; 9C_360/2022 vom 4. November 2022 

E. 4.3 f.). 

 

5.2.2. 

Unter der für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis am 31. Dezember 2023 gel-

tenden Rechtslage ändert sich nichts daran: 

 

Gemäss Art. 26bis Abs. 3 IVV werden vom statistisch bestimmten Wert zehn 

Prozent für Teilzeitarbeit abgezogen, wenn die versicherte Person auf-

grund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit 

(Art. 49 Abs. 1bis IVV) von 50 % oder weniger tätig sein kann. Rechtspre-

chungsgemäss ist zudem, soweit aufgrund der gegebenen Fallumstände 

Anlass dazu besteht, ergänzend auf die bisherigen Rechtsprechungs-

grundsätze zurückzugreifen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_823/2023 

vom 8. Juli 2024 [zur Publikation vorgesehen] E. 10.6).  

 

Der Beschwerdeführer ist in einer angepassten Tätigkeit in einem ganztä-

gigen Pensum zu 70 % arbeitsfähig (vgl. E. 4.3. hiervor), womit kein Abzug 

vom Tabellenlohn gemäss Art. 26bis Abs. 3 IVV vorzunehmen ist. Ansons-

ten kann auf die vorangehenden Ausführungen (vgl. E. 5.2.1. hiervor) ver-

wiesen und auch unter der für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis am  

31. Dezember 2023 geltenden Rechtslage höchstens von einem 10%igen 

Abzug vom Tabellenlohn ausgegangen werden. 

 

5.2.3. 

Auch unter Anwendung des per 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Art. 26bis 

Abs. 3 IVV (vgl. die Übergangsbestimmung der IVV zur Änderung vom 

18. Oktober 2023) ist vorliegend ab dem 1. Januar 2024 lediglich ein Abzug 

von 10 % (Pauschalabzug) vom Tabellenlohn vorzunehmen. 

 

5.3. 

Im Übrigen werden die von der Beschwerdegegnerin vorgenommenen In-

validitätsgradberechnungen (VB 101 S. 2 f.) vom rechtskundig vertretenen 

Beschwerdeführer – nach Lage der Akten im Ergebnis zu Recht – nicht 

beanstandet, so dass sich diesbezügliche Weiterungen erübrigen. Da da-

mit selbst unter Berücksichtigung eines vorliegend sowohl per 2021, 2022 

und 2024 aufgrund der konkreten Gegebenheiten adäquaten bzw. höchst-

möglichen Abzuges vom Tabellenlohn von 10 % kein rentenbegründender 

Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG; VB 101 

 - 12 - 

 

 

S. 3) resultiert, hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch des Be-

schwerdeführers mit Verfügung vom 11. April 2024 (VB 101) zu Recht ver-

neint. 

 

6. 

6.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

6.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

 

6.3. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens 

(Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung 

als Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein An-

spruch auf Parteientschädigung zu. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.00 werden dem Beschwer-

deführer auferlegt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 

 - 13 - 

 

 

   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 14. Februar 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

4. Kammer 

Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Roth     Fricker