# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 18a8232e-bc69-527d-bd7f-566223cbc3d4
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-03-05
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 05.03.2020 BG.2020.5
**Docket/Reference:** BG.2020.5
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BG-2020-5_2020-03-05

## Full Text

Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).

Beschluss vom 5. März 2020 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 
Roy Garré, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Cornelia Cova, 
Gerichtsschreiber Martin Eckner  
 

   
Parteien  KANTON SCHWYZ, Oberstaatsanwaltschaft,  

Gesuchsteller 
 

 gegen 
   

1. CANTONE TICINO, Ministero pubblico, 
 
2. KANTON BASEL-STADT, Staatsanwaltschaft,  
 
3. KANTON ZUG, Staatsanwaltschaft, 

Gesuchsgegner 
 

Gegenstand  Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO) 

 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BG.2020.5 
 

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Sachverhalt: 
 

A. A. (wohnhaft in Lugano) suchte eine rentable aber sichere Investition für 
EUR 1 Mio. Eine Bekannte (wohnhaft in Monte Carlo) seines langjährigen 
Finanzbetreuers und Investitionspartners B. (wohnhaft in Neapel) habe ihm 
im Jahr 2017 den Kontakt zu C. (wohnhaft in Rom) und D. (wohnhaft in Spa-
nien) geknüpft. D. habe sich durch Referenzen vorgestellt, unter anderem 
der deutschen Treuhandgesellschaft E. Er habe A. einen vertrauenswürdi-
gen Eindruck gemacht. 
 
 

B. Am 17. Mai 2018 unterschrieb A. in Rom einen Vermögensverwaltungsver-
trag mit der F. Limited (Gibraltar), wobei C. für die Gesellschaft zeichnete. A. 
sei gesagt worden, F. Limited gehöre D. Vereinbart war, mit EUR 1 Mio. ein 
einjähriges Gebrauchsrecht einer Bankgarantie im Wert von EUR 10 Mio. zu 
kaufen. Die Bankgarantie hätte dann von einer Drittbank für EUR 7.5 Mio. 
erstanden werden sollen. Nach Rückgabe des Anfangskapitals von 
EUR 1 Mio. war geplant, mit den restlichen EUR 6.5 Mio. gemeinsam an  
einem einjährigen «High-Yield-Finanzprogramm» teilzunehmen. Die Verein-
barung habe vorgesehen, dass A. das Anfangskapital zur Verfügung stelle. 
Am 21. Mai 2018 überwies A. EUR 1 Mio. auf das Kontokorrent der 
E. Schweiz AG, Z./SZ. Es sei dies die Tochtergesellschaft der deutschen 
Treuhandgesellschaft «E.». 

 
A. sei in der Folge gebeten worden, eine Aktiengesellschaft zu gründen, um 
künftige Investitionsgewinne zu erhalten und zu verwalten. Ihm sei dafür von 
C. ein Rechtsanwalt in Zug vorgeschlagen worden, der eine Vertrauensper-
son von D. und der E. Schweiz AG sei. In der Folge habe er Fr. 100'000.-- 
eingezahlt, womit in Zug die Gesellschaft «G. AG» gegründet worden sei. C. 
habe ihn und B. mit E-Mail vom 15. Juni 2018 über die Gründung informiert. 
A. habe die Gesellschaft nie verwendet und sie zwischenzeitlich wieder liqui-
diert. Gemäss Handelsregister war die Gesellschaft mit Beschluss der Ge-
neralversammlung vom 24. Mai 2019 aufgelöst und wurde seit 6. Juni 2019 
unter der Firma «G. AG in Liquidation» geführt. 
 
Die weitere Kommunikation mit C. und D. sei langwierig und undurchsichtig 
gewesen und erscheint als mühsam und fruchtlos. Sie spielte sich per E-Mail 
ab. Die Rückzahlung habe sich ständig verzögert. A. habe sein Geld nie wie-
dergesehen. Er gehe davon aus, dass nie ernsthaft ein Investitionsplan habe 
ausgeführt werden sollen. E. Schweiz AG habe A. jegliche Auskunft über 
den Bestimmungsort des von ihm eingezahlten Geldes verweigert, da sie 
keine vertragliche Beziehung zu ihm hätte.  

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C. A. reichte am 23. Juli 2019 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz 
Strafanzeige gegen die je einzeln zeichnungsberechtigten Personen der 
E. Schweiz AG ein, nämlich H. (Z./SZ), I. (Stuttgart/DE), J. (Y./DE) sowie 
gegen C. und D. Sie richtete sich auch gegen weitere, unbekannte Perso-
nen. Es bestehe der Verdacht auf Betrug (Art. 146 StGB) und Veruntreuung 
(Art. 138 StGB). 
 
 

D. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz (nachfolgend «StA/SZ») erteilte 
am 12. August 2019 der Kantonspolizei Schwyz den Ermittlungsauftrag, zum 
Zwecke der Klärung des Gerichtsstands vor Ort zu überprüfen, ob die 
E. Schweiz AG in Z./SZ, am Domizil gemäss Handelsregister, eine Ge-
schäftstätigkeit ausübe. 
 
Die Kantonspolizei Schwyz rückte am 13. August 2019 in der Person eines 
Sachbearbeiters Dienst Wirtschaftsdelikte nach Z./SZ aus. Er fand an der 
angegebenen Adresse das ehemalige Hotel K. in Renovation vor. Es ver-
fügte weder über Briefkästen noch eine Sonnerie. Eine Doppelgarage mit 
Parkplätzen befand sich ca. 50m davon entfernt. Die Garage war das oberste 
Stockwerk eines ca. vierstöckigen Hauses, das sich zwischen Strasse und 
See an die Felswand anlehnte. Eine Wendeltreppe führte vom Parkplatz zum 
Seeufer hinunter, gesichert durch ein Glashäuschen mit verschlossener 
Türe. Zwischen Glashäuschen und Parkplatz stand ein nicht beschrifteter 
Briefkasten. Hinter dem Briefkasten an der Glaswand des Häuschens war, 
auf Bodenhöhe und fast nicht erkennbar, ein weisses Blatt Papier befestigt. 
Darauf stand die Adresse «K. Resort, H. & Co» sowie «Herr und Frau H.». 
Darüber waren fünf Gesellschaften aufgeführt, unter anderem die 
E Schweiz AG. Die Abklärungen deuteten gemäss Sachbearbeiter darauf 
hin, dass die E. Schweiz AG dort über keine eigenen Büros verfüge. 
 
 

E. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz (nachfolgend «OStA/SZ») 
gelangte am 18. Oktober 2019 nach erfolglosem Meinungsaustausch mit 
den Kantonen Tessin und Zürich an die Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts zwecks Bestimmung des Gerichtsstands. Die Beschwerde-
kammer trat mit Beschluss BG.2019.48 vom 20. November 2019 nicht auf 
das Gerichtsstandsersuchen ein: Die bisherigen Abklärungen, wonach die 
E. Schweiz AG über keine Büros in Z./SZ verfüge, genügten nicht zur Klä-
rung des Gerichtsstands. So befand sich ihr Briefkasten offenbar bei H. in 
Z./SZ, einem Zeichnungsberechtigten und Mitbeschuldigten. Er könnte be-
fragt werden. Weiter könnten die Geschäftsbücher der E. Schweiz AG Auf-
schlüsse geben. Sodann könnten die Zahlungsbelege des Kontos bei der 

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Bank L. die Umstände erhellen. Schliesslich war auch eine Befragung von 
A. nicht ausgeschlossen. Die getätigten Abklärungen erlaubten nicht, den 
Gerichtsstand zuverlässig festzustellen. Solange die Frage der Zuständigkeit 
offen oder streitig war, blieb jeder Kanton verpflichtet, die sein Gebiet betref-
fenden Tatsachen so weit abzuklären, als es der Entscheid über den Ge-
richtsstand erforderte. 
 
 

F. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz wies am 22. November 2019 
die Bank L. an, bezüglich des Kontokorrents 1 der E. Schweiz AG die Eröff-
nungsunterlagen sowie Kontoübersichten zuzustellen. Der Bank wurde für 
sechs Monate ein Mitteilungsverbot auferlegt. Weiter beauftragte sie am 
3. Dezember 2019 die Kantonspolizei Schwyz, H. über den Erhalt der 
EUR 1 Mio. zu befragen. 
 
Die Bank reichte der StA/SZ die verlangten Unterlagen am 5. Dezember 
2019 ein. Anders als ursprünglich angenommen, führte die Bank L. das 
Konto der E. Schweiz AG im Kanton Zug. Gemäss den Eröffnungsunterlagen 
waren J. und – erst seit der Mutation vom 28. August 2018 – I. je einzeln 
zeichnungsberechtigt, mit Zugriff via E-Banking. Mit Verfügung vom 6. De-
zember 2019 wies die StA/SZ die Bank an, auch den Detailbeleg zur Trans-
aktion vom 30. Mai 2018 über den Weiterversand der EUR 1 Mio. einzu-
reichen. Dies geschah am 10. Dezember 2019. Die EUR 1 Mio. flossen dem-
nach weiter auf das Konto von Dr. M, […], bei der Bank N. in Basel. 
 
 

G. Die Kantonspolizei Schwyz übermittelte der StA/SZ am 16. Dezember 2019 
das Protokoll der Einvernahme von H. mitsamt ihrem Bericht. H. sagte am 
16. Dezember 2019 aus, die E. Schweiz AG übe momentan keine Geschäfts-
tätigkeit aus. Die Struktur, d.h. das Büro, sei bei ihm (K.-Resort H. & Co, 
Z./SZ). Gemäss Handelsregister (Publikation vom 22. Dezember 2016) 
wurde das Domizil der E. Schweiz AG am 8. Dezember 2016 von Zug zu H. 
nach Z./SZ verlegt. Er halte das Domizil und vertrete die Gesellschaft in der 
Schweiz. Er nehme die Post entgegen, leite sie nach Deutschland an das 
Mutterhaus «E.» weiter und besorge Jahresabschluss, Verwaltungsratssit-
zungen, Generalversammlungen. Das sei alles. Er könne nicht über die Kon-
ten (EUR und CHF) verfügen; I. und J. könnten dies. 
 
Gemäss H. seien die EUR 1 Mio. von einem Mandantenkonto der «E.» 
(Deutschland) auf das Konto der E. Schweiz AG geflossen. Andernorts 
spricht er von einem Escrow-Konto (Mandantenkonto) bei der Bank O. Stutt-
gart, wobei der Bezug (Herkunft oder Destination des Geldes?) nicht ganz 

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klar ist. H. habe den Eingang der EUR 1 Mio. auf dem Kontoauszug gesehen 
und nachgefragt. Ihm sei beschieden worden, das Geld sei für die Gründung 
einer Gesellschaft. Die Bank L. G habe zur Transaktion immer neue Formu-
lare geschickt. Alle Abklärungen seien in Deutschland erfolgt und hätten sich 
bis 21. Januar 2019 erstreckt (A. hatte die Überweisung am 21. Mai 2018 
vorgenommen). Die von der Bank der StA/SZ übermittelten Unterlagen ent-
halten keine diesbezügliche Korrespondenz. Die Angaben an die Bank L. 
betreffend dem wirtschaftlich Berechtigten habe I. ausgefüllt. Das Geld sei 
am 30. Mai 2018 an Dr. M., Basel, weitergeleitet worden, zur Gründung der 
Gesellschaft G. AG für A. und B. (Finanzbetreuer von A.). Was mit dem Rest 
der Summe passiert sei, wisse er nicht. 
 
 

H. Am 10. Januar 2020 begann die OStA/SZ den Meinungsaustausch mit den 
Kantonen Tessin, Basel-Stadt und Zug. Die angefragten Kantone lehnten 
ihre Zuständigkeiten ab, der Kanton Zug am 14. Januar 2020, der Kanton 
Basel-Stadt am 15. Januar 2020 und der Kanton Tessin am 24. Januar 2020.  
 
 

I. Daraufhin gelangte die OStA/SZ am 29. Januar 2020 erneut an die Be-
schwerdekammer. Es seien die Strafbehörden des Kantons Tessin, even-
tualiter des Kantons Basel-Stadt, subeventualiter des Kantons Zug für zu-
ständig zu erklären. Die Kantone Zug (31. Januar 2020) und Basel-Stadt 
(6. Februar 2020) lehnten eine Übernahme ab. Sie sehen die Zuständigkeit 
primär beim Kanton Tessin. Der Kanton Tessin hielt sich demgegenüber in 
seiner Eingabe vom 6. Februar 2020 (Eingang: 10. Februar 2020) für unzu-
ständig. Für ihn sind die Kantone Schwyz, Basel-Stadt oder Zug in der 
Pflicht, das Strafverfahren zu führen. 
 
Die Gesuchsantworten wurden am 14. Februar 2020 den jeweils anderen 
Kantonen zur Kenntnis zugestellt (act. 6).  
 
Auf die Ausführungen der Partei und die eingereichten Akten wird, soweit 
erforderlich, in den folgenden Erwägungen Bezug genommen. 
 
 
 
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1. Die Eintretensvoraussetzungen (durchgeführter Meinungsaustausch zwi-
schen den involvierten Kantonen und zuständigen Behörden, Frist und Form, 
vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BG.2019.50 vom 22. Januar 2020 

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E. 1.1) sind vorliegend erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf 
das Gesuch ist einzutreten.  
 
 

2.  
2.1 Für die Verfolgung und Beurteilung einer Straftat sind die Behörden des Or-

tes zuständig, an dem die Tat verübt worden ist. Liegt nur der Ort, an dem 
der Erfolg der Straftat eingetreten ist, in der Schweiz, so sind die Behörden 
dieses Ortes zuständig (Art. 31 Abs. 1 StPO). Ist die Straftat an mehreren 
Orten verübt worden oder ist der Erfolg an mehreren Orten eingetreten, so 
sind die Behörden des Ortes zuständig, an dem zuerst Verfolgungshandlun-
gen vorgenommen worden sind (Art. 31 Abs. 2 StPO; BAUMGARTNER, Die 
Zuständigkeit im Strafverfahren, 2014, S. 66–72). 

Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, 
jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig 
irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu 
einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am 
Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geld-
strafe bestraft (Art. 146 Abs. 1 Betrug).  

2.2 Der Ausführungsort oder Tatort geht als primärer Gerichtsstand allen ande-
ren Gerichtsständen vor und befindet sich dort, wo der Täter gehandelt hat 
(BGE 144 IV 265 E. 2.7.2; 86 IV 222 E. 1; BAUMGARTNER, a.a.O., S. 58 f., 
85; SCHWERI/BÄNZIGER, Interkantonale Gerichtsstandsbestimmung in Straf-
sachen, 2. Aufl. 2004, N. 59 f.). Am Erfolgsort verwirklicht sich demgegen-
über ein äusseres, d.h. zeitlich und räumlich von der Tatausführung abtrenn-
bares Tatbestandselement. Es ist allgemein der Zustand, den eine beschul-
digte Person nach dem entsprechenden objektiven Tatbestand bewirken 
muss, um das Delikt zu vollenden (BGE 141 IV 336 E. 1.1; 118 Ia 137 E. 2a; 
BAUMGARTNER, a.a.O., S. 66 ff.; SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., N. 95 ff.). Beim 
Betrug kann der Erfolg sowohl am Ort eintreten, wo die Entreicherung (Ver-
mögensschaden resp. eine Vermögensdisposition) erfolgt ist, wie auch am 
Ort, an dem die beabsichtigte Bereicherung eingetreten ist. Der Ort der Be-
reicherung ist dabei nicht subsidiär zu demjenigen der Entreicherung oder 
bewirkten Täuschung (BAUMGARTNER, a.a.O., S. 79–85, 106 f.). 

2.3 Nach dem Grundsatz in dubio pro duriore ist für die Zwecke des Gerichts-
standsverfahrens vorliegend von einem Betrug zu Lasten von A. auszuge-
hen. 

Die an sich primären mutmasslichen Ausführungsorte (insbesondere mögli-
che arglistige Täuschungshandlungen) liegen im Ausland: Den Vorschlag 

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zur Anlage vom 20. Dezember 2017 von F. Limited sandte D. vom E-Mail-
Account der D. Limited wohl aus Gibraltar. Der Vertrag zur Anlage wurde von 
C. in Rom unterzeichnet. Der Wohnsitz von D. sei in Spanien, derjenige von 
C. in Rom. F. Limited wie auch D. Limited hätten ihren Sitz in Gibraltar. 

In der Schweiz lassen sich Erfolgsorte der Betrugsvorwürfe finden. Im Kan-
ton Tessin liegt der Ort, wo die Täuschung (Irrtumserregung) eingetreten ist 
wie auch der Vermögensdisposition/des Schadenseintritts: A. erhielt eine 
Orientierungskopie des vermeintlichen Anlagevorschlags vom 20. Dezem-
ber 2017 und A. unterzeichnete den Vertrag an seinem Wohnsitz in Lugano. 
Er überwies danach am 21. Mai 2018 die EUR 1 Mio. ab seinem Konto bei 
der Bank P. in Lugano auf das Konto der E. Schweiz AG bei der Bank L. in 
Zug. Die beabsichtigte Bereicherung verwirklichte sich so im Kanton Zug, 
was einen weiteren Erfolgsort begründet. 

2.4 Nach heutigem Erkenntnisstand besteht im Kanton Schwyz kein zuständig-
keitsrechtlicher Anknüpfungspunkt für den Betrugsvorwurf. H. überging bei 
seinen Aussagen zwar, dass die EUR 1 Mio. der E. Schweiz AG nicht via 
Treuhandkonto der «E.» (Deutschland) sondern direkt von A. überwiesen 
wurde. H. hatte freilich keinen Zugriff auf das Bankkonto der E. Schweiz AG 
in Zug und scheint nur seine Dienste als Durchlaufstation erfüllt zu haben. 
Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt seine Beteiligung am vorgeworfenen Betrugs-
delikt und damit ein Ausführungsort im Kanton Schwyz spekulativ. 
E. Schweiz AG wohl nur als solche erscheinen. Auch die beabsichtigte Be-
reicherung verwirklichte sich nicht im Kanton Schwyz, sondern im Kanton 
Zug, wo das Geld von A. auf dem Konto der E. Schweiz AG einging. Keine 
Rolle spielt damit, dass der mutmassliche Betrug von A. im Kanton Schwyz 
angezeigt wurde und somit dort die Strafverfolgung begann. Denn Art. 31 
Abs. 2 StPO mit dem Kriterium der ersten Verfolgungshandlungen ist ge-
richtsstandsbestimmend nur bei verschiedenen Ausführungsorten oder ver-
schiedenen Erfolgsorten. Im Kanton Schwyz gibt es jedoch weder einen Aus-
führungs- noch einen Erfolgsort. 

Die möglichen Erfolgsorte liegen in mehreren Kantonen, wovon keiner Ver-
folgungshandlungen vorgenommen hat. Mit Eingang der Zahlung von A. vom 
21. Mai 2018 auf dem Konto der E. Schweiz AG im Kanton Zug ist dort die 
beabsichtigte Bereicherung im Betrugsvorwurf eingetreten. Ein Betrug ist mit 
Eintritt des Vermögensschadens vollendet und mit Eintritt der Bereicherung 
beendet (Urteil des Bundesgerichts 6B_295/2019 vom 8. August 2019 
E. 1.4). Demnach scheidet die Weiterüberweisung des 30. Mai 2018 vom 
Konto im Kanton Zug auf das Konto des Notars Dr. M. im Kanton Basel-Stadt 
für die Zuständigkeit aus: Nach Beendigung erfolgt, begründet sie keinen 

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Erfolgsort des Betrugsvorwurfs sondern allenfalls ein Anschlussdelikt. Ent-
scheidend für die Zuständigkeit hinsichtlich des Betrugstatbestands ist, dass 
im Vergleich zum Kanton Zug die Verbindungen in den Kanton Tessin dichter 
sind: A. wohnt im Kanton Tessin, wurde dort getäuscht, hat dort sodann die 
Vermögensdisposition vorgenommen und dort den Schaden erlitten. Dies 
hat die Zuständigkeit des Kantons Tessin zur Folge. Triftige Gründe, um da-
von abzuweichen (vgl. Art. 40 Abs. 3 StPO), fehlen. Damit sind die Strafbe-
hörden des Kantons Tessin berechtigt und verpflichtet, strafbare Handlun-
gen aus dem von A. angezeigten Sachverhalt zu verfolgen und zu beurteilen. 

 
3. Es ist keine Gerichtsgebühr zu erheben (vgl. Art. 423 Abs. 1 StPO). 

 
 
 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Die Strafbehörden des Kantons Tessin sind berechtigt und verpflichtet, straf-

bare Handlungen aus dem von A. angezeigten Sachverhalt zu verfolgen und 
zu beurteilen. 

 
2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. 

 
 

Bellinzona, 6. März 2020 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz 
- Ministero pubblico del Cantone Ticino 
- Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt 
- Staatsanwaltschaft des Kantons Zug 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.