# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 369bf2a0-fc03-50be-8bad-d81ac1b8c8a2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 15.01.2018 SB170238
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170238_2018-01-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB170238-O/U1/cwo 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, lic. iur. M. Langmeier und 

Oberrichterin lic. iur. R. Affolter sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. 

R. Bretscher 

Urteil vom 15. Januar 2018 
(in Berichtigung zum Urteil vom 16. November 2017) 

 
in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. H. Wieser,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte sowie Anschlussberufungsklägerin 

 

betreffend  

ungetreue Geschäftsbesorgung  

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 8. Abteilung,  
vom 24. März 2017 (DG160093) 

Erwägungen: 

1. Mit Urteilsdispositiv vom 16. November 2017 wurde das vorliegende Verfah-

ren in der Sache erledigt. Der Entscheid der Vorinstanz wurde im Wesentlichen 

bestätigt, so insbesondere auch der vorinstanzliche Schuldspruch (Urk. 112). 

-  2  - 

2. Am 19. Dezember 2017 wurde den Parteien die begründete Ausfertigung 

des Urteils vom 16. November 2017 zugesandt. In dessen Dispositiv-Ziffer 1 wur-

de aus Versehen und in Abweichung vom Urteilsdispositiv vom 16. November 

2017 (Urk. 112 S. 3) der falsche Artikel genannt, nämlich Art. 156 StGB anstatt 

Art. 158 StGB (Urk. 114 S. 45). Es liegt offensichtlich ein Fehler in der Redaktion 

(und nicht in der Willensbildung) vor. Dieser Fehler ist von Amtes wegen zu be-

richtigen (Art. 83 Abs. 1 StPO). 

3. Der berichtigte Entscheid ist den Parteien zu eröffnen (Art. 83 Abs. 4 StPO). 

Für die Berichtigung sind keine Kosten zu erheben und mangels Parteiaufwand 

sind keine Entschädigungen zuzusprechen. 

4. Nachdem die Berichtigung den Schuldspruch betrifft, ist die Rechtsmittelfrist 

des berichtigten Entscheides neu anzusetzen. 

Es wird erkannt: 

1. Dispositiv-Ziffer 1 des begründeten Urteils des Obergerichts des Kantons 

Zürich, I. Strafkammer, vom 16. November 2017 (Geschäfts-Nr. SB170238) 

wird wie folgt berichtigt: 

" 1. Die Beschuldigte ist schuldig der ungetreuen Geschäftsbesorgung im 

Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB." 

2. Im übrigen lautet das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Straf-

kammer, vom 16. November 2017 unverändert wie folgt: 

" 2. Die Beschuldigte wird bestraft mit 20 Monaten Freiheitsstrafe. 

 3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre fest-

gesetzt. 

 4. Die Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ GmbH Schadenersatz 

von Fr. 140'000.– zuzüglich 5% Zins seit 1. Juni 2011 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird 

das Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

 5. Die erstinstanzliche Kostenverlegung (Ziff. 7 und 8) wird bestätigt. 

 6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

-  3  - 

Fr. 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 6'800.00   amtliche Verteidigung 

 7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen 

Verteidigung, werden zu 9/10 der Beschuldigten auferlegt und zu 1/10 auf die Ge-

richtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden zu 1/10 defini-

tiv und zu 9/10 einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht 

der Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang der einstweilen auf 

die Gerichtskasse genommenen 9/10 vorbehalten. 

 8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
(übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich (übergeben) 

− die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft 
(übergeben) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  

− die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälliger  

Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 

− die Kasse des Bezirksgerichts Zürich." 

3. Für die Berichtigung werden keine Kosten erhoben und keine Entschädi-

gungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  
− die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die 

Privatklägerschaft 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

-  4  - 

− die Vorinstanz 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A. 

5. Gegen diesen Berichtigungsentscheid sowie das Urteil vom 16. November 

2017 kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung des vorliegenden 
Entscheids an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesge-

richtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes 

vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 15. Januar 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. R. Bretscher 
 

 
 

	Urteil vom 15. Januar 2018 (in Berichtigung zum Urteil vom 16. November 2017)
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Dispositiv-Ziffer 1 des begründeten Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 16. November 2017 (Geschäfts-Nr. SB170238) wird wie folgt berichtigt:
	" 1. Die Beschuldigte ist schuldig der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB."
	2. Im übrigen lautet das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 16. November 2017 unverändert wie folgt:
	" 2. Die Beschuldigte wird bestraft mit 20 Monaten Freiheitsstrafe.
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
	4. Die Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ GmbH Schadenersatz von Fr. 140'000.– zuzüglich 5% Zins seit 1. Juni 2011 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	5. Die erstinstanzliche Kostenverlegung (Ziff. 7 und 8) wird bestätigt.
	6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden zu 9/10 der Beschuldigten auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden zu 1/10 definitiv und zu 9/...
	8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich (übergeben)
	 die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft (übergeben)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die Kasse des Bezirksgerichts Zürich."

	3. Für die Berichtigung werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A.

	5. Gegen diesen Berichtigungsentscheid sowie das Urteil vom 16. November 2017 kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.