# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e10461e-ee6d-5c2e-8824-b6e68b4107c6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-12
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 12.10.2015 200 2013 1024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-1024_2015-10-12.pdf

## Full Text

200 13 1024 UV
KNB/PRN/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 12. Oktober 2015

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Matti
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
vertreten durch Rechtsanwalt C.________
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2013 (E 1230/13)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Okt. 2015, UV/13/1024, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1952 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
arbeitete seit November 1991 als … für die D.________ und war dadurch 
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA bzw. Be-
schwerdegegnerin) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle so-
wie Berufskrankheiten versichert. Am 14. Januar 2004 verletzte sich der 
Versicherte bei der Arbeit an der linken Schulter (Akten der SUVA [act. IIB] 
1). In der Folge unterzog er sich am 22. September 2004 einer Schulter-
operation (act. IIB 8). Das Arbeitsverhältnis wurde per 22. Juli 2005 durch 
die Arbeitgeberin gekündigt (act. IIB 31). Die SUVA übernahm die Heilbe-
handlung und richtete Taggelder aus. Nach einer weiteren Operation 
(Schulterhemiprothese) am 17. Januar 2007 (act. IIB 90) veranlasste die 
SUVA eine Abschlussuntersuchung (Bericht vom 12. Oktober 2007; act. IIB 
105) durch den Kreisarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH. Am 16. Ok-
tober 2007 teilte sie dem Versicherten mit, dass die Taggeldleistungen per 
31. Dezember 2007 eingestellt werden (act. IIB 109). Mit Verfügung vom 
10. Januar 2008 gewährte die SUVA bei einer Beeinträchtigung der Er-
werbsfähigkeit von 16% eine entsprechende Invalidenrente ab dem 1. Ja-
nuar 2008 und eine Integritätsentschädigung bei einer Einbusse von 25% 
(Akten der SUVA [act. IIC] 123). Diese Verfügung blieb unangefochten.

B.

Seit dem 1. November 2008 war der Versicherte für die F.________ als … 
tätig und dadurch wiederum bei der SUVA obligatorisch gegen Unfälle ver-
sichert. Am 1. Juni 2009 zog er sich eine laterale Bandläsion rechts zu, als 
er beim Joggen auf einen Ast getreten und mit dem rechten Fussgelenk 
umgeknickt ist (Akten der SUVA [act. II] 1, 5, 11). In der Folge wurde dem 
Versicherten per 31. August 2009 seine Anstellung gekündigt (vgl. act. IIA 
184, S. 1). Am 16. April 2010 unterzog sich der Versicherte einer Bandre-

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konstruktion (act. II 51). Die SUVA erbrachte auch hinsichtlich dieses Unfal-
lereignisses die gesetzlichen Versicherungsleistungen.

Am 5. Dezember 2010 erlitt der Versicherte eine Kniedistorsion rechts als 
er auf dem Glatteis ausrutschte (vgl. act. II 94, 99). Nach einer Knieoperati-
on (vgl. act. II 99, S. 2) sowie weiteren Operationen am oberen Sprungge-
lenk (OSG; vgl. act. II 102; 147, S. 2) veranlasste die SUVA einen kreisärzt-
lichen Bericht von Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin und Chirurgie FMH, vom 6. März 2012 (Akten der SUVA [act. IIA] 
182). Mit Verfügung vom 30. März 2012 gewährte die SUVA eine Inte-
gritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5% (act. IIA 192). 
Nachdem am 26. November 2012 eine kreisärztliche Abschlussuntersu-
chung durch Dr. med. H.________, Facharzt für Chirurgie FMH, stattge-
funden hatte (vgl. Bericht vom 29. November 2012, act. IIA 237) und eine 
Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. I.________, Facharzt für Chirurgie 
FMH, vom 7. März 2013 eingegangen war (act. IIA 242, S. 2) verfügte die 
SUVA am 20. März 2013 die Zusprache einer (kombinierten) Invalidenrente 
ab 1. März 2013 für die verbleibende Beeinträchtigung aus den Unfällen 
vom 14. Januar 2004 und 1. Juni 2009 bei einer Erwerbunfähigkeit von 
18% (act. IIA 246). Die hiergegen erhobene Einsprache (act. IIA 255, 258) 
hiess die SUVA mit Entscheid vom 25. Oktober 2013 insoweit teilweise gut, 
als sie den Erwerbsunfähigkeitsgrad ab 1. März 2013 auf 19% anhob. Im 
Übrigen wies sie die Einsprache ab (act. IIA 263).

C.

Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 19. November 2013 beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Bern Beschwerde und beantragte die Aufhebung des Einspracheent-
scheides vom 25. Oktober 2013 sowie die rückwirkende (seit wann rech-
tens) Ausrichtung einer Invalidenrente in der Höhe von 100% im Zusam-
menhang mit den Unfällen vom 14. Januar 2004 und 1. Juni 2009. Zur Be-
gründung liess er im Wesentlichen vorbringen, dass es ihm aufgrund sei-
nes fortgeschrittenen Alters nicht mehr zumutbar sei, die ihm verbliebene 
Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten. 

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Das Invalideneinkommen von jährlich Fr. 53‘195.-- sei somit nicht realis-
tisch.

In der Beschwerdeantwort beantragte die Beschwerdegegnerin, vertreten 
durch Rechtsanwalt C.________, die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2013 
(act. IIA 263). Streitig und zu prüfen ist die Höhe des Rentenanspruchs 
betreffend die beiden Unfälle vom 14. Januar 2004 und vom 1. Juni 2009.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10% 
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 
1981 [UVG; SR 832.20]). Der Bundesrat regelt die Bemessung des Invali-
ditätsgrades in Sonderfällen. Er kann dabei auch von Art. 16 ATSG abwei-
chen (Art. 18 Abs. 2 UVG).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung ge-
setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in-
valid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

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2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.5 Das Rentensystem der obligatorischen Unfallversicherung beruht 
auf dem Grundsatz der Gesamtbeurteilung mehrerer versicherter Unfälle 
und ihrer Folgen. Daraus folgt, dass mehrere versicherte Schäden zu ver-
einen und durch eine Rente für die Gesamtinvalidität zu entschädigen sind, 
welche nicht einfach der Summe der aus den einzelnen Unfällen resultie-
renden Invaliditätsgrade entspricht (BGE 123 V 45 E. 3b S. 50).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ist den Akten im Wesentlichen das Fol-
gende zu entnehmen:

3.1.1 Im kreisärztlichen Bericht anlässlich der Abschlussuntersuchung 
vom 21. Februar 2006 diagnostizierte Dr. med. E.________ eine Traumati-
sierung der adominanten Schulter links am 14. Januar 2004 (act. IIB 56, 
S. 2). Es sei ein ganztägiger Einsatz für leichte körperliche Aktivitäten ohne 
Einsatz der linken Schulter über der Horizontalen möglich. Zumutbar sei 
zudem ein beidhändiges Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg (act. IIB 
56, S. 1, 3).

Im Rahmen der Abschlussuntersuchung vom 12. Oktober 2007 bestätigte 
Dr. med. E.________ sein Zumutbarkeitsprofil vom 21. Februar 2006 (act. 
IIB 105, S. 3).

3.1.2 Im kreisärztlichen Bericht vom 6. März 2012 diagnostizierte Dr. 
med. G.________ eine fibulo-talare Bandruptur und eine mediale Menis-

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kushinterhornläsion und partielle Ruptur des medialen Kollateralbandes 
nach Kniedistorsion rechts auf Glatteis am 5. Dezember 2010 (act. IIA 182, 
S. 8 f.). Als Nebendiagnosen nannte er einen Status nach Implantation ei-
ner Hemiprothese Schulter links am 17. Januar 2007 und eine symptomati-
sche Coxarthrose rechts (unfallfremd; act. IIA 182, S. 9). Zumutbar seien 
vorwiegend sitzende Tätigkeiten mit nur kürzeren Geh- und Stehphasen 
ebenerdig. Nicht zumutbar seien vorwiegend stehende und gehende Tätig-
keiten oder Tätigkeiten in unebenem und abschüssigem Gelände, oder 
solche, die in Zwangshaltung des rechten Sprunggelenks, wie zum Beispiel 
im Knien oder im Kauern durchgeführt würden. Auch das repetitive Bestei-
gen von Leitern, Treppen sowie Gerüsten sei nicht zumutbar. Repetitives 
Tragen von Lasten von über 10 kg sollte vermieden werden. Unter Berück-
sichtigung dieser Zumutbarkeitskriterien könne von einer ganztägigen Ar-
beitsplatzpräsenz ausgegangen werden. Wegen der langen Arbeitsun-
fähigkeit empfehle er einen Beginn mit 50%-iger Arbeitsplatzpräsenz, wel-
che im Verlauf in monatlichen Abständen um 10% gesteigert werden könn-
te (act. IIA 182, S. 10).

3.1.3 Dr. med. J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, diagnostizierte im Bericht 
vom 22. Juni 2012 eine Dekonditionierung nach mehreren Eingriffen am 
rechten Rückfuss und dokumentierter Coxarthrose. In der angestammten 
Tätigkeit im … bzw. als … sei er zu 100% arbeitsunfähig. In einer ange-
passten, mehrheitlich sitzenden und körperlich nicht belastenden Tätigkeit 
sei er zu 100% einsetzbar (act. IIA 217, S. 1).

3.1.4 Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 26. No-
vember 2012 diagnostizierte Dr. med. H.________ im Bericht vom 29. No-
vember 2012 eine Hemiprothese Schulter links am 17. Januar 2007, einen 
Status nach Distorsionstrauma OSG rechts am 1. Juni 2009 und einen Sta-
tus nach Kniedistorsion am 5. Dezember 2010 (act. IIA 237, S. 7 ff.). Be-
züglich der linken Schulter bestehe im Vergleich zur Abschlussuntersu-
chung vom 12. Oktober 2007 eine etwas besser Beweglichkeit, insbeson-
dere bezüglich Elevation und Abduktion. Die Aussen- und Innenrotation sei 
im Vergleich zur damaligen Untersuchung etwas vermindert. Insgesamt sei 
kein relevanter Unterschied, insbesondere nicht bezüglich Zumutbarkeit 

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festzuhalten. Die Zumutbarkeit gelte wie am 12. Oktober 2007 festgehalten 
unverändert weiter (act. IIA 237, S. 8). Aufgrund der lateralen Bandläsion 
am OSG rechts bestünde aktuell eine Beweglichkeitseinschränkung bei 
einer vorbestehenden OSG-Arthrose und guter Stabilität (act. IIA 237, 
S. 8). Die Zumutbarkeit wie sie anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung 
von Dr. med. G.________ am 6. März 2012 festgehalten worden sei, gelte 
weiterhin unverändert und könne übernommen werden. Bei minimalen 
Restbeschwerden und guter Funktion am rechten Knie bestehe keine zu-
sätzliche Einschränkung der Zumutbarkeit durch diesen Fall bzw. die erlit-
tene Knieverletzung rechts (act. IIA 237, S. 9).

3.1.5 In der Stellungnahme vom 7. März 2013 führte der Kreisarzt Dr. 
med. I.________ aus, gemäss den Akten bestehe am rechten Fuss ledig-
lich eine subjektiv eingeschränkte Beweglichkeit. Objektiv bestehe nur noch 
eine diskrete Muskelatrophie der US-Muskulatur im Vergleich zur Gegen-
seite. Der Unfall vom 1. Juni 2009 habe aufgrund fehlender struktureller 
posttraumatisch bedingter Läsion nicht zu einer Verschlimmerung des Vor-
zustandes am rechten Fuss geführt. Allenfalls jedoch zu einer traumati-
schen Aktivierung einer bereits prätraumatischen vorbestehenden Arthrose. 
Dem Beschwerdeführer könne auch eine wechselbelastende Tätigkeit zu-
gemutet werden, die ebenfalls Stehen und Gehen beinhaltet. Auf Tätigkei-
ten auf Leitern und unebenem Gelände sei weiterhin zu verzichten (act. IIA 
242, S. 2).

3.1.6 Im Bericht vom 30. April 2013 bestätigte Dr. med. K.________, 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates FMH, das Zumutbarkeitsprofil, wonach der Beschwerdeführer 
eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit ganztags mit voller 
Leistung erbringen kann. Zudem seien leichte Arbeiten auf Bauchhöhe oh-
ne Heben von Lasten über 5 kg und ohne Arbeiten über Brusthöhe ganz-
tags möglich. Seine Beurteilung entspreche der Einschätzung von Dr. med. 
E.________ von 2006, wobei er das Heben von Lasten bis 5 kg beschrän-
ken würde (act. IIA 260, S. 4).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 

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ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 
in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 
ee S. 354).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hat sich im hier angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 25. Oktober 2013 (act. IIA 263) massgeblich auf den 
kreisärztlichen Abschlussbericht von Dr. med. H.________ vom 29. No-

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vember 2012 (act. IIA 237) gestützt. Dieser erfüllt die von der höchstrichter-
lichen Rechtsprechung an den Beweiswert einer medizinischen Expertise 
gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor). Er ist schlüssig begründet 
und wurde in Berücksichtigung und Würdigung sämtlicher medizinischer 
Vorakten - insbesondere der kreisärztlichen Berichte vom 12. Oktober 2007 
(act. IIB 65) und 6. März 2012 (act. IIA 182) - erstellt, so dass auf die darin 
enthaltenen Feststellungen abzustellen ist.

Dr. med. H.________ führte nachvollziehbar aus, dass sich betreffend die 
linke Schulter (Unfall vom 14. Januar 2004) das anlässlich der Abschluss-
untersuchung vom 12. Oktober 2007 durch Dr. med. E.________ festge-
stellte Zumutbarkeitsprofil insgesamt nicht relevant verändert hat. Demnach 
ist eine ganztägige Tätigkeit mit leichten körperlichen Aktivitäten ohne Ein-
satz der linken Schulter über der Horizontalen und ohne Heben von beid-
händigem Heben und Tragen von Lasten über 10 kg zumutbar (act. IIB 56, 
S. 1, 3; 65, S. 3). Weiter legte er überzeugend dar, dass mit Blick auf die 
Restbeschwerden am rechten Fuss weiterhin am Zumutbarkeitsprofil von 
Dr. med. G.________ vom 6. März 2012 festgehalten werden kann (act. IIA 
237, S. 8 f.). Somit sind vorwiegend sitzende Tätigkeiten mit nur kürzeren 
Geh- und Stehphasen ebenerdig ganztags zumutbar. Nicht zumutbar sind 
hingegen vorwiegend stehende und gehende Tätigkeiten oder Tätigkeiten 
in unebenem und abschüssigem Gelände, oder solche, die in Zwangshal-
tung des rechten Sprunggelenks, wie zum Beispiel im Knien oder im Kau-
ern durchgeführt werden. Auch das repetitive Besteigen von Leitern, Trep-
pen sowie Gerüsten ist nicht zumutbar. Repetitives Tragen von Lasten von 
über 10 kg sollte vermieden werden (act. IIA 182, S. 10; vgl. auch act. IIA 
242, S. 2). 

Diese Einschätzung bzw. dieses Zumutbarkeitsprofil wird von Dr. med. 
K.________ im Wesentlichen bestätigt. Auch er geht von einer ganztägigen 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus.

3.4 Nach dem Gesagten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer 
angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ganztags 
bzw. zu 100% arbeits- und leistungsfähig ist.

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4. Zu prüfen bleibt der Invaliditätsgrad (vgl. E. 2.3 hiervor).

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitli-
che Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau 
beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn 
abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur 
unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenen-
falls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden 
(BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; Entscheid des Eidgenössischen Versiche-
rungsgerichts [EVG; heute Bundesgericht {BGer}] vom 30. Oktober 2002, 
I 517/02, E. 1.2).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2014 IV Nr. 37 
S. 133 E. 7.1).

Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 
oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge-
nommen, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder Lohnangaben aus der Dokumentation 
von Arbeitsplätzen (DAP) der SUVA herangezogen werden (BGE 139 V 
592 E. 2.3 S. 593).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 

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lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 
E. 4.1.1).

4.1.3 Nimmt ein Versicherter nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit alters-
halber nicht mehr auf oder wirkt sich das vorgerückte Alter erheblich als 
Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus, so sind für die 
Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, 
die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesund-
heitsschädigung erzielen könnte (Art. 28 Abs. 4 der Verordnung über die 
Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982 [UVV; SR 832.202]).

4.2 Die Bestimmung des Invaliditätsgrades hat auf den Zeitpunkt des 
Fallabschlusses (vgl. BGE 140 V 130 E. 2.2 S. 132, 137 V 199 E. 2.1 
S. 201) per 1. März 2013 (vgl. act. IIA 239) hin zu erfolgen.

4.3 Der Beschwerdeführer arbeitete vor seinem ersten Unfall am 
14. Januar 2004 seit November 1991 als … für die D.________ (vgl. act. 
IIB 1). Dieses Arbeitsverhältnis wurde per 22. Juli 2005 aus gesundheitli-
chen Gründen durch die Arbeitgeberin gekündigt (act. IIB 31). Somit wäre 
grundsätzlich auf den tatsächlich erzielten Verdienst abzustellen, wie dies 
die SUVA (aufindexiert) getan hat. Allerdings ist dem Schreiben der 
D.________ vom 16. Juli 2012 zu entnehmen, dass die Stelle des Be-
schwerdeführers als … seit dem Jahr 2008 nicht mehr existiert (act. IIC 
157). Folglich sind für die Berechnung des Valideneinkommens Tabellen-
löhne heranzuziehen (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Dabei ist auf die LSE 2012, 
Tabelle TA1, Niveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerkli-
cher Art), Total, Männer, abzustellen. Für das Invalideneinkommen ist 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Okt. 2015, UV/13/1024, Seite 13

ebenfalls dieser Wert heranzuziehen, da damit zumutbare Verweistätigkei-
ten abgebildet werden (vgl. E. 3.4 hiervor). Sind Validen- und Invalidenein-
kommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich 
deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad im er-
werblichen Bereich dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichti-
gung des Abzuges vom Tabellenlohn (Entscheid des EVG vom 15. April 
2003, I 1/03, E. 5.2).

Da der Beschwerdeführer nur noch angepasste Tätigkeiten ausführen kann 
- Schwerarbeiten sind nicht mehr möglich -, verringert sich das Tätigkeitss-
pektrum, weshalb ein leidensbedingter Abzug von 15% wie von der SUVA 
vorgenommen angemessen erscheint. Weitere invaliditätsfremde Gründe 
liegen nicht vor. Der Beschwerdeführer ist Schweizer Bürger (act. II 22) und 
im hier massgebenden Zeitpunkt 61 Jahre alt (vgl. E. 4.1.2 hiervor). 

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, auf dem ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt aufgrund seines Alters nicht mehr über eine wirtschaftlich ver-
wertbare Restarbeitsfähigkeit zu verfügen, ist dem entgegenzuhalten, dass 
das Kriterium des Alters im UVG-Verfahren - anders als im IV-Verfahren - 
nicht von Bedeutung ist. Der Beschwerdeführer ist - wie erwähnt - im Zeit-
punkt des Rentenbeginns 61 Jahre alt und damit in „vorgerücktem Alter“, 
woraus sein Rechtsvertreter die geltend gemachte fehlende Verwertbarkeit 
auf dem Arbeitsmarkt ableitet. Unter diesen Umständen gelangt vorliegend 
die Sonderregelung nach Art. 28 Abs. 4 UVV zur Anwendung (vgl. RUMO-
JUNGO/HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, 
S. 141 f.), wonach bei Personen, bei welchen sich das vorgerückte Alter 
erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt, 
für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen mass-
gebend sind, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechen-
den Gesundheitsschädigung erzielen könnte (vgl. E. 4.1.3 hiervor). Es ist 
folglich nicht zu beanstanden, wenn die SUVA beim Invalideneinkommen 
auf die Durchschnittslöhne der LSE abgestellt hat. Im Übrigen ist darauf 
hinzuweise, dass Stellen als Hilfsarbeiter auf dem ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden.

4.4 Nach dem Gesagten ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 15% ent-
sprechend dem gewährten Abzug. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Okt. 2015, UV/13/1024, Seite 14

Von Seiten des Gerichts besteht mit Blick auf die zugesprochene UVG-
Rente von 19% kein zwingender Grund, eine Schlechterstellung anzudro-
hen, zumal auch die Beschwerdegegnerin keine solche beantragt. Im Übri-
gen könnte die am 10. Januar 2008 rechtskräftig verfügte UVG-Rente nur 
unter qualifizierten Voraussetzungen herabgesetzt werden.

Somit hat es mit dem angefochtenen Einspracheentscheid vom 25. Okto-
ber 2013 sein Bewenden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist offen-
sichtlich unbegründet und deshalb abzuweisen.

5.

5.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Okt. 2015, UV/13/1024, Seite 15

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Rechtsanwalt C.________ z.H. der Beschwerdegegnerin
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.