# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 41212ee2-6681-5f35-aa14-c6d499f9d907
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-12
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 12.11.2015 725 15 179 / 297 (725 2015 179 / 297)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-15-179---297_2015-11-12.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 12. November 2015 (725 15 179 / 297) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Die Beurteilung des behandelnden Arztes lassen Zweifel an der Schlüssigkeit der Ein-
schätzungen der SUVA-Ärzte aufkommen. Weitere medizinische Abklärungen notwendig. 
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, 

Kantonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann  
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A.1 Der 1957 geborene A.____ war beim Departement B.____ als Sachbearbeiter angestellt 
und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA) 
gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 19. Juli 2009 fuhr er mit dem Motorrad auf einen 
vor ihm fahrenden Personenwagen auf, überschlug sich und prallte auf dem Boden auf. Dabei 
zog er sich gemäss Bericht des Kreiskrankenhauses C.____ vom 22. Juli 2009 eine Commotio 
cerebri, eine Kniegelenksdistorsion links mit präpatellarem Hämatom und multiple Prellungen 
zu. Die SUVA erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder). 

 

 
 
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Zuletzt war der Beschwerdeführer bis 16. Oktober 2010 wegen Beschwerden am rechten Dau-
men in Behandlung. In der Folge schloss die SUVA den Fall formlos ab. 
 
A.2 Am 9. Mai 2014 liess A.____ durch seine neue Arbeitgeberin der SUVA einen Rückfall 
zum Unfall vom 19. Juli 2009 melden. Er gab an, seit dem Unfall vom 19. Juli 2009 permanente 
Schmerzen im linken Knie zu haben. Seit circa zwei Monaten hätten die Schmerzen stark zu-
genommen, weshalb er ärztliche Behandlung habe beanspruchen müssen. Nach Durchführung 
weiterer Abklärungen hielt die SUVA mit Verfügung vom 11. Juli 2014 fest, dass die Beschwer-
den im linken Knie nicht überwiegend wahrscheinlich in einem Zusammenhang mit dem Unfall 
vom 19. Juli 2009 stehen würden. Daran hielt sie auch auf Einsprache des Versicherten hin mit 
Entscheid vom 17. April 2015 fest. 
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____am 13. Mai 2015 Beschwerde beim Kantonsge-
richt, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). In seiner ergänzenden Eingabe vom 
16. Juni 2015 beantragte er, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 17. April 2015 sei die 
SUVA zu verpflichten, die bisherigen und zukünftigen unfallbedingten Behandlungskosten be-
treffend das linke Knie zu übernehmen. Es sei eine Neubeurteilung durch einen neutralen 
Facharzt vorzunehmen. Die Beschwerde begründete er im Wesentlichen damit, dass die 
Schmerzen im linken Knie seit dem Unfall vom 19. Juli 2009 ununterbrochen bestanden hätten. 
Zufolge Verschlechterung der Beschwerden habe er ärztliche Behandlung beanspruchen müs-
sen. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 23. Juni 2015 schloss die SUVA auf Abweisung der Be-
schwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und form-
gerecht erhobene – Beschwerde vom 13. Mai 2015 ist einzutreten. 
 

 

 
 
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2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80% des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). 
 
2.2 Laut Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 
werden die Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. Rückfälle und 
Spätfolgen stellen besondere revisionsrechtliche Tatbestände dar (Art. 22 UVG; 
BGE 127 V 457 E. 4b, 118 V 297 E. 2d). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederauf-
flackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglich-
erweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein 
scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderun-
gen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spät-
folgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an (Kranken- und Unfall-
versicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2; 
BGE 118 V 296 E. 2c mit Hinweisen). 
 
3. Zwischen den Parteien ist strittig und zu prüfen, ob die vom Versicherten am 9. Mai 
2014 als Rückfall gemeldeten Kniebeschwerden, welche eine erneute ärztliche Behandlung 
erforderlich machten, auf das Unfallereignis vom 19. Juli 2009 zurückzuführen sind. 
 
4.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt – unter anderem –   
voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammen-
hangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitli-
cher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedin-
gungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das 
Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 
gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem 
schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen-
hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder 
im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozi-
alversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden 
hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs-
anspruchs nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 

 

 
 
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4.2 Da ein Rückfall begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis anschliesst (vgl. E. 4.1 
hiervor), kann er eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den 
erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen 
Gesundheitsschädigung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (RKUV 1994 Nr. U 206 
S. 327 E. 2; BGE 118 V 296 E. 2c mit Hinweisen). Dabei gilt es klarzustellen, dass der Unfall-
versicherer in Bezug auf den geltend gemachten Rückfall nicht auf der Anerkennung des natür-
lichen Kausalzusammenhangs beim Grundfall behaftet werden kann, weil die unfallkausalen 
Faktoren durch Zeitablauf wegfallen können. Es obliegt vielmehr der versicherten Person, das 
Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und 
dem Unfall mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und 
dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen sind 
an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen 
(RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 E. 1c in fine). Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten 
der versicherten Person aus (Urteil des Bundesgerichts vom 7. Juli 2010, 8C_113/2010, E. 2.3; 
RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b). 
 
5.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie insbesondere der Feststellung natürli-
cher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde re-
gelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu 
stellen sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. 
ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. 
Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
5.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-

 

 
 
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achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3). 
 
6. Für die Beurteilung der umstrittenen Fragen sind im Wesentlichen folgende ärztliche 
Berichte zu berücksichtigen: 
 
6.1 Am 22. Juli 2009 diagnostizierte der erstbehandelnde Arzt Dr. med. D.____, Facharzt für 
Chirurgie/Unfallchirurgie, Kreiskrankenhaus C.____, eine Commotio cerebri, eine Kniegelenks-
distorsion links mit präpatellarem Hämatom und multiple Prellungen. Der Versicherte sei nach 
schwerem Motorradsturz zur neurologischen und kardiopulmonalen Überwachung stationär 
aufgenommen worden. Im Verlauf sei es zu zunehmenden Schmerzen im Kniegelenk gekom-
men und es habe sich ein deutliches präpatellares Hämatom ausgebildet. Bei der klinischen 
Untersuchung schienen die Bänder intakt. Zum Ausschluss einer Kniebinnenverletzung sei al-
lerdings dringend eine MRT-Untersuchung zu empfehlen. 
 
6.2 Am 3. September 2009 fand Dr. med. E.____, FMH Radiologie, einen Lappenriss des 
medialen Meniskushinterhorns, eine kompartimentierte parameniskale Zyste, eine Bursitis prä-
patellaris/infrapatellaris mit feinen Septen intrabursal und verdickter Synovia der Bursa sowie 
ein subkutanes Weichteilödem von ventral nach medial und lateral auslaufend. Eine ligamentä-
re Läsion sei nicht nachgewiesen. 
 
6.3 Im Bericht vom 18. September 2009 diagnostizierte Dr. med. F.____, FMH Allgemeine 
Innere Medizin, einen Status nach multiplen Körperprellungen am linken Knie, an der linken 
Schulter und am rechten Daumen nach einem Verkehrsunfall mit Commotio cerebri. Es bestün-
den weiterhin Schmerzen im rechten Daumen und in der linken Hand. Die Bursitis präpatellaris 
sei nun reizlos, das Knie aber noch immer ödematös geschwollen. Zwar sei im MRI eine Menis-
kusläsion im Hinterhorn festgestellt worden. Diese spiele aber zurzeit vermutlich keine Rolle. 
 
6.4 Am 22. September 2009 hielt Dr. D.____ fest, dass beim Versicherten bei Ankunft in der 
chirurgischen Notfallambulanz eine schmerzhafte Funktionsminderung in beiden Händen, eine 
Prellmarke am rechten Ellenbogen, Hämatome, ein diffuser Druckschmerz an beiden Ober-
schenkeln und ein Bluterguss im linken Kniegelenk präpatellar bestanden hätten. Die Funktion 
sei eingeschränkt, eine Bandinstabilität aber nicht nachweisbar gewesen. Er diagnostizierte 
eine Commotio cerebri, eine Knieprellung rechts sowie multiple Prellungen und Schürfverlet-
zungen. 
 
6.5 Am 8. Mai 2014 liess sich der Versicherte von Dr. med. G.____, FMH Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, untersuchen. Dabei wurde festgehal-
ten, dass klinisch eindeutig Hinweise für eine mediale Meniskusläsion bestehen würden. Die 

 

 
 
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bereits bestehende mediale Meniskusläsion vom 2. September 2009 habe sich möglicherweise 
vergrössert, so dass nun der Lappen eingeklemmt sei und Beschwerden auslöse. 
 
6.6 Dr. med. H.____, FMH Radiologie, führte am 12. Mai 2014 aus, dass das aktuelle MRI 
degenerative Veränderungen im medialen Meniskushinterhorn mit horizontaler Rissbildung, 
einen Reizzustand der posteromedialen Kapsel sowie der medialen Tibiakante, eine ganglionar-
tige Struktur von der hinteren medialen Kapsel bis in die Inseration der Semi-Membranosus-
Sehne reichend und eine mässiggradige diffuse Knorpelausdünnung im medialen femorotibia-
len Kampartment zeigen würde. 
 
6.7 Am 23. Mai 2014 hielt der SUVA-Kreisarzt Prof. Dr. med. I.____, Facharzt für Chirurgie, 
fest, dass die geltend gemachten Beschwerden am linken Knie nur möglicherweise auf das Er-
eignis vom 19. Juli 2009 zurückzuführen seien. Zwar werde im MRI vom 3. September 2009 ein 
Befund im Sinne eines Innenmeniskusrisses beschrieben, obwohl der klinische Befund dazu nie 
gepasst habe. Der Versicherte habe eigentlich nur eine Prellung des Knies mit späterer post-
traumatischer Bursitis präpatellaris erlitten. Zu keiner Zeit seien Meniskussymptome beschrie-
ben worden. Ausserdem spreche der Horizontalriss eher für eine degenerative Läsion im Me-
niskus. An dieser Einschätzung hielt Prof. Dr. I.____ auch in seinem Bericht vom 10. Juli 2014 
fest. Der Versicherte habe eine Prellung des Knies mit späterer posttraumatischer Bursitis prä-
patellaris erlitten. Der Unfallhergang sei für eine Meniskusverletzung unpassend. Dr. F.____ 
habe in seinem Bericht vom 18. September 2009 festgehalten, dass der im MRI gefundene 
Lappenriss keine Rolle im Zusammenhang mit dem Motorradunfall spiele. Der Lokalbefund sei 
eine ödematöse Schwellung gewesen und kein intraartikulärer Erguss, wie dies für eine Menis-
kusläsion zu erwarten sei. Beim Behandlungsabschluss im Jahr 2010 sei das Kniegelenk nicht 
mehr thematisiert worden. Nachvollziehbare Brückensymptome würden fehlen. Zudem sei seit 
dem Fallabschluss keine ärztliche Behandlung dokumentiert. Ausserdem würde das aktuelle 
MRI vom 12. Mai 2014 eindeutig degenerative Veränderungen im medialen Meniskushinterhorn 
zeigen. 
 
6.8 Am 29. September 2014 hielt Prof. Dr. I.____ fest, abgesehen vom Bericht des Kreis-
krankenhauses C.____ vom 22. Juli 2009 sei in keinem ärztlichen Bericht von einer Kniege-
lenksdistorsion links die Rede gewesen. Die Erstbehandlungsdiagnose laute zweifellos Kniege-
lenksprellung. Mit einer zeitlichen Latenz von vier Jahren werde nun geltend gemacht, dass seit 
dem Unfallereignis Schmerzen im Knie bestehen würden. In den Unterlagen sei aber weder 
eine ärztliche Behandlung noch eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schmerzen im Kniegelenk 
dokumentiert. Nachvollziehbare Brückensymptome würden nicht bestehen. 
 
6.9 Im Bericht vom 9. Dezember 2014 ging Dr. G.____ davon aus, dass der Lappenriss im 
Hinterhorn des medialen Meniskus überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 19. Juli 
2009 zurückzuführen sei. Es sei bereits im MRI vom 2. September 2009 ein Lappenriss des 
medialen Meniskus festgestellt worden. Aufgrund des Verlaufs mit persistierenden Schmerzen 
und Verschlimmerung der Schmerzen seit März 2014. habe sich die mediale Meniskusläsion 
möglicherweise vergrössert, so dass nun der Lappen einklemme und stechende Beschwerden 
auslöse. 

 

 
 
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6.10 Die SUVA legte das Dossier ihrem Kompetenzzentrum für Versicherungsmedizin zur 
Prüfung vor. Dr. med. J.____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, führte in seinem Aktengutachten vom 14. April 2015 aus, dass aufgrund 
des vom Versicherten angegebenen Unfallhergangs und des ärztlich dokumentierten Verlet-
zungsmusters mit Prellung des Kopfes, der Hände des Ellenbogens, der Schulter, der Ober-
schenkel und des Kniegelenks – entgegen den Ausführungen im Bericht des Kreiskrankenhau-
ses C.____ vom 22. Juli 2009 – nicht von einer Distorsion, sondern vielmehr von einem Anprall 
des Kniegelenks auszugehen sei. Die Symptome einer akut traumatischen Verletzung mit Riss-
bildung des Meniskus seien sofortige scharfe bewegungs- und belastungsabhängige Schmer-
zen, ein schnappendes Gefühl oder gegebenenfalls Einklemmerscheinungen von abgerissenen 
Meniskusanteilen mit Blockierung des Gelenks im Gelenksspalt. Dagegen seien degenerativ 
bedingte Meniskusschädigungen lange häufig relativ schmerzarm oder sogar schmerzfrei und 
würden erst dann bemerkt, wenn es aufgrund der Begleitreaktion mit Entzündung der Gelenkin-
nenhaut zu sekundären Schmerzsymptomen, Gelenkergüssen oder entzündlichen Reizungen 
des angrenzenden Kapselbandapparates komme. Der aufgrund des Verletzungsmusters anzu-
nehmende Unfallhergang sei nicht geeignet, eine traumatisch bedingte Rissbildung des Innen-
meniskus zu bewirken. Auch würde das MRT vom 2. [recte: 3.] September 2009 mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit für eine degenerative und nicht für eine traumatische Ätiologie der 
Innenmeniskusschädigung sprechen. Aus den Bilddokumenten vom 12. Mai 2014 sei ersicht-
lich, dass es zu einer vollständigen Abheilung der präpatellaren Weichteilschwellung und der 
posttraumatischen Bursitis prätellaris gekommen sei. Die im Rahmen der Rückfallmeldung be-
klagte Beschwerdesymptomatik des Versicherten stehe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
nicht in einem Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 19. Juli 2009. Sie seien vielmehr 
Folgen einer verschleissbedingten Meniskusschädigung und der synovialen Reizreaktion. 
Schlüssige und nachvollziehbare Argumente für eine traumatische Genese des diagnostizierten 
Innenmeniskusschadens zeige Dr. F.____ in einer Stellungnahme vom 9. Dezember 2014 nicht 
auf. 
 
6.11 Am 21. April 2015 diagnostizierte Dr. med. K.____, FMH Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, einen medialer Meniskusriss sowie ein Schienbein-
kantensyndrom links bei Status nach Unfall im Jahr 2009. Die Meniskusläsion sei aktuell nicht 
klinisch führend. Solange keine grösseren Beschwerden vorliegen, sei aktuelle kein operativer 
Eingriff angezeigt. 
 
7.1 Die SUVA stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. April 2015 bei 
der Beurteilung der Unfallkausalität der Kniebeschwerden links vollumfänglich auf die Beurtei-
lungen ihres Kreisarztes Prof. Dr. I.____ vom 23. Mai 2014 und 10. Juli 2014 und ihres bera-
tenden Arztes Dr. J.____ vom 18. August 2014. Sie ging demzufolge davon aus, dass die Be-
schwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 19. Juli 2009 zu-
rückzuführen seien. Die Diagnose einer Kniegelenksdistorsion, wie sie im Bericht des Kreis-
krankenhauses D.____ vom 22. Juli 2009 diagnostiziert worden sei, sei nicht zutreffend, da kli-
nisch lediglich Befunde eines Anpralls und keine Distorsion dokumentiert seien. Die ebenfalls 
festgestellt parameniskale Zyste erachtet Dr. J.____ zwar als typische Folge einer chronisch 

 

 
 
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persistierenden Entzündungssituation mit Produktion von Gelenkflüssigkeit, die in enger räumli-
cher Verbindung zum geschädigten Meniskus stünde. Er geht aber davon aus, dass über einen 
Zeitraum von vier Jahren seit dem Unfall die persistierende Schmerzsymptomatik nicht doku-
mentiert sei. Dabei stützte er sich einzig darauf ab, dass keine fortführende ärztliche Leistung in 
Anspruch genommen worden sei. Diese Einschätzung der SUVA vermag indes aus nachfol-
genden Gründen nicht zu überzeugen. 
 
7.2 Zunächst besteht kein Grund, an den Angaben des Beschwerdeführers zu zweifeln, 
wonach er seit dem Unfallereignis permanente Schmerzen im linken Knie gehabt habe. Die 
Tatsache, dass hinsichtlich der Knieverletzung keine eingehenden Abklärungen durchgeführt 
wurden, ist nicht ungewöhnlich, standen doch nach dem Unfall die Hand- bzw. Daumenverlet-
zung im Vordergrund. Wie es sich verhält, wenn vom Beschwerdeverlauf ausgegangen wird, 
wie ihn der Beschwerdeführer schildert, ist im Gutachten von Dr. J.____ nicht thematisiert. 
Vielmehr legte er seiner Beurteilung lediglich einen Anprall des Knies beim Motorradunfall zu-
grunde und berücksichtigte nicht, dass sich der Versicherte beim Zusammenstoss nicht nur am 
Heck des Personenwagens gestossen hatte, sondern sich auch überschlug. Dabei könnte er 
sich beim Sturz ohne weiteres die vom Kreiskrankenhaus D.____ im Bericht vom 22. Juli 2009 
diagnostizierte Kniedistorsion zugezogen haben. Jedenfalls zeigt bereits das MRI aus dem Jahr 
2009 eine Lappenläsion des Innenmeniskushinterhorns. Zwar weist Dr. J.____ darauf hin, dass 
der typische Unfallmechanismus mit traumatischer Schädigung des Innenmeniskus in einer 
forcierten Aussenrotationsbewegung des Oberschenkels gegen den fixierten Unterschenkel 
bestünde. Er legt aber nicht dar, weshalb ein solcher Bewegungsablauf im vorliegenden Fall 
auszuschliessen ist. Es bleibt damit ungeklärt, ob von einem blossen Anprall des Knies oder 
von einer Verdrehung desselben ausgegangen werden muss. Auch wenn degenerativ bedingte 
Meniskusschädigungen während längerer Zeit schmerzarm oder sogar beschwerdefrei verlau-
fen können, vermag vorliegend die abweichende Beurteilung des Facharztes Dr. G.____, wo-
nach der Lappenriss im Hinterhorn des medialen Meniskus auf den Unfall vom 19. Juli 2009 
zurückzuführen sei und sich die mediale Meniskusläsion möglicherweise vergrössert habe, so 
dass der Lappen eingeklemmt sei und die stechenden Beschwerden auslöse, Zweifel an der 
Aktenbegutachtung der SUVA-Ärzte zu erwecken. Dies gilt umso mehr, als Dr. G.____ – nach 
einer persönlichen Untersuchung des Beschwerdeführers – in seinem Bericht vom 9. Dezember 
2014 davon ausgeht, dass der Lappenriss im Hinterhorn des medialen Meniskus mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zurückzuführen sei. 
 
7.3 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 5.2 hiervor), ist es zulässig, dass ein Sozialversicherer 
einen Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entscheidet. Bestehen aber 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3). Vorliegend vermag die Beurteilung von Dr. G.____ Zweifel an der Schlüssigkeit der 
Einschätzungen der SUVA-Ärzte Prof. Dr. I.____ und Dr. J.____ zu begründen, weshalb für die 
Beurteilung der Unfallkausalität nicht darauf abgestellt werden kann. Vielmehr bedarf der rele-
vante medizinische Sachverhalt weiterer Abklärung, wobei auch zu prüfen sein wird, ob der 

 

 
 
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Unfall überwiegend wahrscheinlich zumindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen 
Beschwerden ist. 
 
8. Gemäss neuer bundesgerichtlicher Rechtsprechung können die Sozialversicherungs-
gerichte nicht mehr frei entscheiden, ob sie eine Streitsache zur neuen Begutachtung an die 
Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst ein Ge-
richtsgutachten einzuholen, wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen 
Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativex-
pertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Eine Rückweisung an die Vor-
instanz bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher voll-
ständig ungeklärten Frage begründet ist oder wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung o-
der Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (vgl. BGE 137 V 263 ff. 
E. 4.4.1 ff). Die Beschwerdegegnerin hat – trotz der unterschiedlichen fachärztlichen Beurtei-
lungen hinsichtlich der Unfallkausalität der geklagten Kniebeschwerden links – nicht alle not-
wendigen Abklärungen zur Beurteilung der natürlichen Kausalität vorgenommen (vgl. E. 7 hier-
vor). Zudem unterliess sie es, die widersprüchlichen Angaben von Dr. D.____ in den Berichten 
vom 22. Juli 2009 und 22. September 2009 zu klären. Da es nicht die Aufgabe der kantonalen 
Gerichte ist, im Verwaltungsverfahren versäumte medizinische Abklärungen nachzuholen, steht 
einer Rückweisung an die Vorinstanz somit nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegenheit 
in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 17. April 2015 zur weiteren Abklä-
rung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese hat den Beschwerdeführer durch ei-
nen unabhängigen versicherungsexternen Facharzt begutachten zu lassen. Gestützt auf die 
Ergebnisse der Aktenergänzung wird die Beschwerdegegnerin über die Ansprüche des Be-
schwerdeführers neu zu verfügen haben. Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzuheissen. 
 
9. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind beim nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdefüh-
rer wettzuschlagen. 
 
10.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 
Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid her-
beiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Be-
weisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur 
Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 
10.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einsprache-
entscheid der SUVA vom 17. April 2015 aufgehoben und die Sache an 
die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abklä-
rung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Be-
schwerdeführers neu verfüge. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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