# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc80f928-1fe6-518e-882f-109cac2dbefc
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 13.08.2020 KSK 2019 97
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2019-97_2020-08-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Entscheid vom 13. August 2020

(Mit Urteil 5D_239/2020 vom 02. Oktober 2020 ist das Bundesgericht auf die gegen diesen Ent-
scheid erhobene Beschwerde nicht eingetreten.)

Referenz KSK 19 97

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 

Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegner
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Philipp
Hartbertstrasse 11, Postfach 611, 7001 Chur 

Gegenstand Definitive Rechtsöffnung

Anfechtungsobj. Entscheid der Einzelrichterin SchKG am Regionalgericht Imboden 
vom 30. September 2019, mitgeteilt am 28. Oktober 2019 (Proz. 
Nr. 335-2019-122)

Mitteilung 24. August 2020

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I. Sachverhalt

A. Mit Eingabe vom 8. August 2019 an das Regionalgericht Imboden liess 
B._____ ein Begehren um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung in der gegen 
A._____ eingeleiteten Betreibung Nr. _____ (Zahlungsbefehl des Betreibungsam-
tes Imboden vom 4. Juli 2019) für den Betrag von CHF 1'571.67, zuzüglich 5% 
Zins seit dem 3. Juli 2019, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des 
Schuldners, stellen. Er stützte sich dabei auf einen Strafbefehl des C._____ vom 
16. August 2017, mit welchem A._____ wegen Sachbeschädigung (Art. 144 
StGB), übler Nachrede (Art. 173 StGB) und Ungehorsams gegen amtliche Verfü-
gungen (Art. 292 StGB) zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt und zur Bezahlung 
einer Entschädigung gemäss Art. 433 StPO an den als Privatkläger am Strafver-
fahren beteiligten B._____ verpflichtet worden ist. Die strafbaren Handlungen, be-
gangen in der Zeit vom 19. November 2016 bis zum 7. Juli 2017, standen in Zu-
sammenhang mit einer Auseinandersetzung von A._____ mit der D._____, deren 
Geschäftsführer B._____ war. 

B. Mit prozessleitender Verfügung vom 21. August 2019 wurden die Parteien 
zur Rechtsöffnungsverhandlung vom 30. September 2019, 14.00 Uhr, vorgeladen 
und A._____ Gelegenheit eingeräumt, bis zur Verhandlung schriftlich Stellung zu 
nehmen. Eine identische Aufforderung erging in den beiden parallel anhängig ge-
machten Verfahren Proz. Nr. 335-2019-123 und Proz. 335-2019-124.

C. Nachdem A._____ sich mit Eingabe vom 2. September 2019 bereits schrift-
lich hatte vernehmen lassen, fand am vorgesehenen Termin die Rechtsöffnungs-
verhandlung statt, an welcher sowohl der Rechtsvertreter von B._____ als auch 
A._____ teilnahmen. In der Folge erkannte die Einzelrichterin SchKG am Regio-
nalgericht Imboden mit gleichentags gefälltem und am 28. Oktober 2019 schriftlich 
begründetem Entscheid, was folgt:

1. Das Gesuch [vom] 8. August 2019 wird gutgeheissen und es wird die 
definitive Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 1'571.67 nebst Zins 
zu 5 % seit 3. Juli 2019 erteilt. 

2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 200.00 
gehen zulasten des Schuldners und gesuchsgegnerischen Partei. Sie 
werden beim Gläubiger und gesuchstellenden Partei unter Regresser-
teilung auf den Schuldner und gesuchsgegnerische Partei erhoben. 

Ausseramtlich hat der Schuldner und gesuchsgegnerische Partei den 
Gläubiger und gesuchstellende Partei mit für seine Umtriebe mit CHF 
853.30 zu entschädigen. 

3. (Rechtsmittel). 

4. (Mitteilung). 

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Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass A._____ mit Strafbefehl des 
C._____ vom 16. August 2017 gemäss Art. 433 StPO zur Bezahlung einer aus-
seramtlichen Entschädigung an B._____ im Betrag von CHF 1'571.67 verurteilt 
worden sei. Der Strafbefehl sei gemäss Vollstreckbarkeitsbescheinigung vom 17. 
Juli 2019 in Rechtskraft erwachsen und bilde für die darin festgesetzte Entschädi-
gung einen definitiven Rechtsöffnungstitel. In seiner Stellungnahme habe A._____ 
eingangs zwar auch das gegenständliche Verfahren aufgeführt, ohne jedoch die 
zugehörige Betreibung sowie den in Betreibung gesetzten Betrag zu erwähnen. 
Mit Bezug auf alle drei hängigen Rechtsöffnungsverfahren mache er geltend, er 
habe in der Zeit vom 10. März 2011 bis 1. August 2019 nie ein gültiges Urteil im 
C._____ bekommen und er akzeptiere keine Urteile, die er nie erhalten habe. Die-
sen Ausführungen würde indessen die Vollstreckbarkeitsbescheinigung vom 17. 
Juli 2019 entgegenstehen. Nachdem A._____ sodann weder den Nachweis der 
Tilgung bzw. Stundung erbracht noch Verjährung geltend gemacht habe, sei das 
Rechtsöffnungsgesuch antragsgemäss gutzuheissen. 

In den beiden parallel geführten Rechtsöffnungsverfahren (Proz. Nr. 335-2019-123 
und Proz. 335-2019-124) wurde den dortigen Gesuchstellern mit jeweils am sel-
ben Tag gefällten und mitgeteilten Entscheiden ebenfalls die definitive Rechtsöff-
nung erteilt.

D. Gegen die drei Entscheide vom 30. September 2019 erhob A._____ (nach-
folgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 1. November 2019 (Poststempel) 
Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden. Mit Schreiben vom 4. Novem-
ber 2019 wurde er darauf hingewiesen, dass in den drei Rechtsöffnungsverfahren 
unterschiedliche Gegenparteien involviert seien, weshalb eine Vereinigung dersel-
ben vor zweiter Instanz ausgeschlossen und (unter Einhaltung der gesetzlichen 
Beschwerdefrist) je eine separate Beschwerde einzulegen sei. Zudem wurde er 
auf die formellen Anforderungen für die Begründung der Beschwerde (Art. 321 
ZPO) aufmerksam gemacht. Da die Eingabe vom 1. November 2019 einen auf 
weite Strecken ungebührlichen Inhalt aufwies, wurde A._____ unter Hinweis auf 
Art. 132 ZPO ausserdem angedroht, dass seine Beschwerde als nicht erfolgt gel-
ten würde, falls die verbesserten Eingaben erneut ungebührliche Äusserungen 
enthalten würden.

E. Mit Eingabe vom 7. November 2019 (Poststempel) kam der Beschwerde-
führer der Aufforderung zur Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift mit 
Bezug auf den im Verfahren Proz. Nr. 335-2019-122 ergangenen Entscheid nach. 
Begründend führte er unter anderem aus, er habe ab dem 3. Mai (gemeint wohl 
2017) keine Briefe in E._____ Sprache mehr angenommen. Seine Verträge in 

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O.1_____ seien alle in deutscher Sprache gewesen. Die Vollstreckbarkeitsbe-
scheinigung vom 17. Juli 2019 habe er nicht erhalten. Die Kosten von Rechtsan-
walt Philipp müssten daher von B._____ bezahlt werden. Abschliessend ersuchte 
er darum, seiner Beschwerde zuzustimmen und den Entscheid in Würdigung des 
von ihm dargelegten Sachverhalts zu treffen.

F. Mit prozessleitender Verfügung vom 8. November 2019 wurde der Be-
schwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 250.00 aufgefor-
dert, welcher in der Folge fristgerecht einging. 

G. Mit prozessleitender Verfügung ebenfalls vom 8. November 2019 wurde die 
Vorinstanz zur Einreichung sämtlicher Verfahrensakten aufgefordert. Auf die Ein-
holung einer Beschwerdeantwort von B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegne-
rin) wurde verzichtet. 

H. Mit Eingabe vom 25. November 2019 (Poststempel) gelangte der Be-
schwerdeführer erneut an das Kantonsgericht und brachte unter dem Titel "Aber-
kennungsklage für Rechtsöffnungsbegehren und alle: Betreibungen, Prozesse, 
Urteile von allen Ämter vom C._____. Alle Verfahren, Urkunden und Entscheide 
vom Regionalgericht Imboden von Frau F._____ sind ungültig, wir meine Frau und 
ich haben nie ein schriftliches Urteil bekommen!" vor, im C._____ in der Zeit vom 
15. Mai 2017 bis 30. Oktober 2019 nie ein gültiges Urteil bekommen zu haben.

II. Erwägungen

1.1. Gegen erstinstanzliche Entscheide über Rechtsöffnungsbegehren ist die 
Berufung unzulässig, weshalb für deren Anfechtung einzig das Rechtsmittel der 
Beschwerde zur Verfügung steht (Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO in Verbindung mit 
Art. 319 lit. a ZPO). Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden 
(Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 
[EGzZPO; BR 320.100]), wobei die Beurteilung in die Zuständigkeit der Schuldbe-
treibungs- und Konkurskammer fällt, wenn es um Streitsachen auf dem Gebiet des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts geht, für welche das summarische Verfah-
ren gilt (Art. 8 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts 
[KGV; BR 173.100]). Letzteres ist namentlich bei Rechtsöffnungssachen der Fall 
(Art. 251 lit. a ZPO).

1.2. Bei der Anfechtung eines im summarischen Verfahren ergangenen Ent-
scheids beträgt die Beschwerdefrist 10 Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Der vorlie-
gend angefochtene Entscheid wurde den Parteien am 28. Oktober 2019 in schrift-
lich begründeter Form mitgeteilt und ging dem Beschwerdeführer am darauffol-

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genden Tag zu. Mit der am 7. November 2019 der Post übergebene Beschwerde-
schrift, welche aufgrund der formellen Mängel der ersten Eingabe vom 1. Novem-
ber 2019 einzig massgeblich ist, wurde die genannte Frist folglich gewahrt. Die 
spätere Eingabe vom 25. November 2019 erfolgte erst nach Ablauf der Beschwer-
defrist und kann daher bei der Beurteilung der Beschwerde keine Berücksichti-
gung mehr finden. Soweit der Beschwerdeführer damit nicht bloss seine Be-
schwerde ergänzen, sondern effektiv eine Aberkennungsklage hätte erheben wol-
len, wäre darauf von vornherein nicht einzutreten, da nach Erteilung der definitiven 
Rechtsöffnung eine Aberkennungsklage gar nicht zur Verfügung steht und eine 
Klage auf Nichtbestand der Forderung jedenfalls beim erstinstanzlichen Gericht 
anhängig zu machen wäre. 

1.3.1. Im Beschwerdeverfahren sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen 
und neue Beweismittel ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Es gilt mithin – un-
ter dem Vorbehalt besonderer, im vorliegenden Fall nicht einschlägiger gesetzli-
cher Bestimmungen (Art. 326 Abs. 2 ZPO) – ein umfassendes Novenverbot. Die 
Beschwerde hat im Gegensatz zur Berufung nicht den Zweck, das vorinstanzliche 
Verfahren weiterzuführen, sondern dient einer Rechtskontrolle des angefochtenen 
Entscheids. Massgebend ist somit der Prozessstoff, wie er im Zeitpunkt der Aus-
fällung des erstinstanzlichen Entscheids bestanden hat. Zulässig sind jedoch neue 
rechtliche Erwägungen (vgl. statt vieler Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: 
Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 2016, N 3 f. zu Art. 326 ZPO).

1.3.2. Soweit der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren Vorbringen zur Sa-
che tätigt, die von seinen Ausführungen im erstinstanzlichen Verfahren abwei-
chen, und er in diesem Zusammenhang Urkunden einreicht, welche der Vor-
instanz nicht vorgelegen haben, handelt es sich um unzulässige Noven, welche 
bei der Beurteilung der Beschwerde ausser Betracht bleiben müssen. In seiner 
erstinstanzlichen Stellungnahme hatte der Beschwerdeführer zwar auf zahlreiche 
Schriftstücke ("Belege A-R") verwiesen. Gemäss den Feststellungen der Vor-
instanz in ihrem Schreiben vom 9. September 2019, welche vom Beschwerdefüh-
rer an der mündlichen Verhandlung im Übrigen ausdrücklich bestätigt wurden, hat 
er diese Belege aber gar nicht eingereicht. Abgesehen von dem sich auch bei den 
vorinstanzlichen Akten befindlichen (überflüssigen) Begehren vom 31. Oktober 
2019 um eine schriftliche Entscheidbegründung (act. B.5) fallen daher sämtliche 
mit der Beschwerde eingereichten Dokumente unter das Novenverbot von Art. 326 
ZPO. Wie die Vorinstanz sodann zutreffend festgestellt hat, finden sich in seiner 
Stellungnahme vom 2. September 2019 keinerlei Ausführungen, die konkret auf 

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den im vorliegenden Verfahren vorgelegten Strafbefehl Bezug nehmen. Einzig die 
Erwähnung aller drei Verfahrensnummern sowie die Tatsache, dass das C._____ 
unter den beteiligten Ämtern aufgeführt ist, die A._____ pauschal als verantwor-
tungslose Betrüger bezeichnet, lässt darauf schliessen, dass die Stellungnahme 
auch für das vorliegende Verfahren gedacht war. An der mündlichen Verhandlung 
äusserte sich der Beschwerdeführer schliesslich ebenfalls nicht zum Strafbefehl, 
sondern beanstandete zunächst, dass seine eigenen diversen Strafanträge im 
C._____ nicht behandelt worden seien, und schilderte anschliessend, wie es aus 
seiner Sicht zum Abriss seines Mobilhome auf dem D._____ gekommen ist. Fer-
ner wiederholte er zwar sein Vorbringen, keines der Urteile aus dem C._____ zu 
akzeptieren und nie ein Urteil erhalten zu haben. Konkrete Äusserungen zum ge-
genständlichen Strafbefehl machte er aber wiederum keine. Wenn der Beschwer-
deführer nun erstmals vor zweiter Instanz ausführt, er habe ab dem 3. Mai (2017) 
keine Briefe in E._____ Sprache mehr angenommen, und damit offenbar dartun 
will, vom Strafbefehl keine Kenntnis erhalten zu haben, handelt es sich um eine 
neue Behauptung, die gemäss Art. 326 ZPO nicht mehr zulässig ist.

1.4.1. Gemäss Art. 320 ZPO können mit der Beschwerde die unrichtige Rechts-
anwendung (lit. a) oder die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts 
(lit. b) geltend gemacht werden. Dabei muss die Beschwerde begründet werden 
(Art. 321 Abs. 1 ZPO). Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu 
prüfende Zulässigkeitsvoraussetzung für die Beschwerde. Fehlt sie oder entspricht 
sie nicht den dafür geltenden Anforderungen, so tritt das obere kantonale Gericht 
nicht auf die Beschwerde ein. Damit die Beschwerde dem Begründungserfordernis 
genügt, hat sie einerseits Beschwerdeanträge resp. Rechtsbegehren zu enthalten. 
Das heisst, es ist bestimmt zu erklären, welche Änderungen im Dispositiv des an-
gefochtenen Entscheids verlangt werden. Anderseits muss aus der Begründung in 
jedem Fall hervorgehen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft er-
achtet wird. Dieser Anforderung genügt der Beschwerdeführer nicht, wenn er le-
diglich auf die vor der ersten Instanz gemachten Ausführungen verweist, sich mit 
Hinweisen auf frühere Prozesshandlungen zufriedengibt oder den angefochtenen 
Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Die Begründung muss hinreichend ge-
nau und eindeutig sein, um von der Rechtsmittelinstanz ohne weiteres verstanden 
werden zu können. Dies setzt voraus, dass der Beschwerdeführer im Einzelnen 
die erstinstanzlichen Erwägungen bezeichnet, die er anficht, und die Aktenstücke 
nennt, auf denen seine Kritik beruht (Urteil des Bundesgerichts 5A_387/2016 vom 
7. September 2016, E. 3.1 mit Verweis auf BGE 138 III 374 E. 4.3.1; Karl Spühler, 
in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische Zivilpro-

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zessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 4 zu Art. 321 mit Verweis auf N 15 zu Art. 
311 ZPO).

1.4.2. Bei mangelhaften Begründungen ist auch bei Laieneingaben keine Nach-
frist zur Verbesserung gemäss Art. 132 ZPO anzusetzen; vielmehr ist auf die Be-
schwerde nicht einzutreten, da die Möglichkeit der Nachfristansetzung nicht dazu 
bestimmt ist, eine inhaltlich ungenügende Begründung zu ergänzen oder nachzu-
bessern (BGE 131 II 470 E. 1.3 m.w.H.; Urteil des Bundesgerichts 5A_736/2016 
vom 30. März 2017, E. 4.3 m.w.H.). Freilich sollten bei Laieneingaben geringere 
Anforderungen an die Formalitäten gestellt werden, insbesondere an die Substan-
tiierungslast und die Formulierung der Beschwerdeanträge (vgl. Karl Spühler, 
a.a.O. N 13 zu Art. 311 ZPO; Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, a.a.O., N 15 
zu Art. 321 ZPO; Urteil des Bundesgerichts 5A_635/2015 vom 21. Juni 2016, 
E. 5.2 m.w.H.). So genügt bei Laien als Antrag praxisgemäss eine Formulierung, 
aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie die Beschwerdeinstanz ent-
scheiden soll, und als Begründung reicht es aus, wenn auch nur ganz rudimentär 
zum Ausdruck kommt, weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der 
Partei unrichtig sein soll. Sind auch diese minimalen Anforderungen nicht erfüllt, 
bleibt es dabei, dass auf das Rechtsmittel nicht einzutreten ist.

1.4.3. Der Beschwerdeführer ist nicht anwaltlich vertreten, weshalb es sich um 
eine Laieneingabe handelt. Seine Beschwerdeschrift enthält keine förmlichen An-
träge, sondern einzig die Bitte, seiner Beschwerde zuzustimmen und einen Ent-
scheid in Würdigung des von ihm geschilderten Sachverhalts zu treffen. Ein kon-
kreter Antrag, wie die Beschwerdeinstanz entscheiden soll, fehlt. Immerhin lässt 
sich bei gutem Willen aus den Ausführungen des Beschwerdeführers herauslesen, 
dass er eine Aufhebung des angefochtenen Entscheides und eine Abweisung des 
Rechtsöffnungsbegehrens anstrebt, so dass das Antragserfordernis noch knapp 
als erfüllt erachtet werden kann. Schwerer wiegt indessen, dass in der Beschwer-
deschrift eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid in den recht-
lich relevanten Punkten vollständig fehlt, obwohl der Beschwerdeführer nach Ein-
gang seiner ersten (ungebührlichen) Beschwerdeschrift ausdrücklich auf die An-
forderungen an die Beschwerdebegründung hingewiesen wurde. Statt sich in der 
Beschwerde nun erstmals konkret zum dem Rechtsöffnungsbegehren zugrunde-
liegenden Strafbefehl zu äussern und in diesem Zusammenhang unzulässige 
neue Behauptungen vorzubringen, hätte der Beschwerdeführer aufzeigen müs-
sen, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt gestützt auf die ihr vorliegenden 
Urkunden offensichtlich unrichtig festgestellt und/oder sie den Strafbefehl vom 16. 
August 2017 zu Unrecht als Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 SchKG er-

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achtet hat. Letztlich wurden somit keine gültigen Beschwerdegründe geltend ge-
macht, womit es auch für einen Laien an einer genügenden Beschwerdebegrün-
dung fehlt. Demzufolge ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

2. Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten wäre, müsste diese abgewie-
sen werden. Es kann hierfür vollumfänglich auf die Begründung der Vorinstanz 
verwiesen werden, welche auch unter Berücksichtigung der Ausführungen des 
Beschwerdeführers keinen Grund zu Beanstandungen gibt. So hat die Vorinstanz 
offensichtlich zu Recht erkannt, dass eine bloss pauschal vorgetragene Behaup-
tung, nie ein gültiges Urteil im C._____ erhalten zu haben, nicht geeignet ist, die 
auf dem im Recht liegenden Strafbefehl bescheinigte Vollstreckbarkeit desselben 
in Frage zu stellen. Dass der Beschwerdeführer nach eigener (verspäteter) Dar-
stellung eine Annahme des ihm per Einschreiben mitgeteilten Strafbefehls verwei-
gert hat, würde mit Blick auf die in Art. 85 Abs. 4 StPO statuierte Zustellfiktion im 
Übrigen nichts daran ändern, dass der Strafbefehl ihm gehörig eröffnet wurde und 
mit Ablauf der Einsprachefrist in Rechtskraft erwachsen ist. Am Gegenstand des 
Rechtsöffnungsverfahren vorbei gingen sodann die weiteren Ausführungen des 
Beschwerdeführers vor erster Instanz, zumal der Rechtsöffnungsrichter die 
Rechtmässigkeit des zu vollstreckenden Entscheides nicht mehr zu prüfen hat und 
die Hintergründe des Strafbefehls für die Frage der Rechtsöffnung ebenso wenig 
von Relevanz sind wie allfällige Versäumnisse der Neuenburger Behörden in den 
vom Beschwerdeführer angestrengten Verfahren.

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdever-
fahrens in Anwendung von Art. 106 Abs. 1 ZPO dem Beschwerdeführer aufzuer-
legen. Die Spruchgebühr wird gestützt auf Art. 48 in Verbindung mit 61 Abs. 1 der 
Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 
(GebVSchKG, SR 281.25) auf CHF 250.00 festgesetzt. Nachdem auf die Einho-
lung einer Beschwerdeantwort verzichtet wurde, ist dem Beschwerdegegner keine 
Parteientschädigung zuzusprechen.

4. Der vorliegende Entscheid ergeht in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 des Ge-
richtsorganisationsgesetzes des Kantons Graubünden (GOG; BR 173.000) und 
Art. 7 Abs. 2 lit. b EGzZPO in einzelrichterlicher Kompetenz, da sich die vorliegen-
de Beschwerde als offensichtlich unzulässig erwiesen hat. Im Übrigen ergibt sich 
die einzelrichterliche Kompetenz auch aus Art. 7 Abs. 1 lit. a EGzZPO, da der 
Streitwert im vorliegenden Verfahren den Betrag von CHF 5'000.00 nicht über-
schreitet. 

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III. Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 250.00 gehen zu Lasten 
von A._____.

3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer-
de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeu-
tung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss 
Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bun-
desgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus-
fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen 
Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die 
weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die 
Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

4. Mitteilung an: