# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8f38843c-a450-5635-bd4f-e4f4a1ab57a2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.08.2025 D-6309/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6309-2025_2025-08-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6309/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richterin Esther Marti;   

Gerichtsschreiberin Sara Steiner. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,   

vertreten durch Marek Wieruszewski, Solidaritätsnetz Bern, 

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (sicherer 

Drittstaat - Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG);  

Verfügung des SEM vom 12. August 2025. 

 

 

 

D-6309/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 20. Juli 2025 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass ein Eurodac-Abgleich ergab, dass er am 20. Juni 2025 bereits in Grie-

chenland einen Asylantrag gestellt hatte und ihm von Griechenland am 

25. Juni 2025 flüchtlingsrechtlicher Schutz gewährt worden war, 

dass dem Beschwerdeführer vom SEM am 30. Juli 2025 das rechtliche 

Gehör zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid in Anwendung von 

Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG (SR 142.31) mit Anordnung der Wegweisung 

nach Griechenland gewährt wurde,  

dass er dabei im Wesentlichen geltend machte, in Griechenland werde er 

von seinen Widersachern aus Afghanistan verfolgt und habe keine Hilfe 

erhalten, 

dass das SEM mit Schreiben vom 5. August 2025 an die griechischen Be-

hörden gelangte und diese gestützt auf die europäische Rückführungsricht-

linie (Richtlinie 2008/115/EG) und das bilaterale Rückübernahmeabkommen 

(SR 0.142.113.729) um eine Wiederaufnahme des Beschwerdeführers er-

suchte,  

dass Griechenland diesem Ersuchen mit Erklärung vom 6. August 2025 

entsprach, unter Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer von Grie-

chenland am 25. Juni 2025 als Flüchtling anerkannt worden sei und die 

ihm gestützt darauf erteilte Aufenthaltsbewilligung noch bis zum 24. Juni 

2028 gültig sei,  

dass der Beschwerdeführer – handelnd durch die zugewiesene Rechtsver-

tretung – am 12. August 2025 zum Entscheidentwurf Stellung nahm, 

dass das SEM mit Verfügung vom 12. August 2025 – eröffnet am 13. Au-

gust 2025 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf das Asyl-

gesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Voll-

zug anordnete, 

dass die zugewiesene Rechtsvertretung das Mandat am 13. August 2025 

niederlegte, 

D-6309/2025 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. August 2025 – handelnd 

durch die rubrizierte Rechtsvertretung – gegen diesen Entscheid beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, es sei die 

angefochtene Verfügung aufzuheben und auf das Asylgesuch einzutreten; 

eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzu-

weisen, 

dass er in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen Pro-

zessführung einschliesslich des Verzichts auf Erhebung eines Kostenvor-

schusses ersuchte, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 

21. August 2025 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 

AsylG), 

 

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die 

Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 2012/4 E. 2.2, je m.w.H.), 

D-6309/2025 

Seite 4 

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintre-

tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen materi-

ellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache 

zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39 

E. 3 m.w.H.), 

dass die Vorinstanz hinsichtlich der Frage der Wegweisung und des Weg-

weisungsvollzugs eine materielle Prüfung vorgenommen hat, weshalb das 

Bundesverwaltungsgericht diese Punkte insoweit ohne Einschränkung 

prüft, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass der in der Beschwerde gestellte Antrag um Rückweisung der Sache 

an die Vorinstanz inhaltlich nicht begründet wird, weshalb darauf nicht wei-

ter einzugehen ist, zumal sich den Akten keine Hinweise auf formelle Män-

gel der Verfügung beziehungsweise eine Verletzung des rechtlichen Ge-

hörs entnehmen lassen, 

dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch in der Regel 

nicht eingetreten wird, wenn die asylsuchende Person in einen nach Art. 6a 

Abs. 2 Bst. b AsylG als sicher bezeichneten Drittstaat zurückkehren kann, 

in welchem sie sich vorher aufgehalten hat, 

dass es sich bei Griechenland – einem Mitgliedstaat der EU – um einen 

sicheren Drittstaat im Sinne der erwähnten Bestimmung handelt (Be-

schluss des Bundesrats vom 14. Dezember 2007; in Kraft seit dem 1. Ja-

nuar 2008), 

dass der Beschwerdeführer sich gemäss den vorliegenden Akten zuvor 

dort aufhielt und von Griechenland am 25. Juni 2025 als Flüchtling aner-

kannt wurde, er dort über eine gültige Aufenthaltsbewilligung verfügt und 

die griechischen Behörden seiner Rückübernahme explizit zustimmten, er 

folglich nach Griechenland zurückkehren kann, 

D-6309/2025 

Seite 5 

dass die Vorinstanz mithin in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG 

zu Recht nicht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers eingetreten ist, 

dass die Vorinstanz die Wegweisung aus der Schweiz verfügt und den Voll-

zug anordnet, wenn sie auf ein Asylgesuch nicht eintritt (Art. 44 AsylG), der 

Beschwerdeführer in der Schweiz insbesondere weder über eine auslän-

derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-

lung einer solchen verfügt, die Wegweisung demnach zu Recht angeordnet 

wurde (Art. 44 AsylG; vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4.; 2009/50 E. 9, je m.w.H.),  

dass die Vorinstanz das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt (im Sinne von Art. 44 

[zweiter Satz] AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2-4 AIG [SR 142.20]), wenn der 

Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich 

ist,  

dass der Vollzug nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise in den Drittstaat entgegenstehen (vgl. Art. 

83 Abs. 3 AIG), von der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs auszu-

gehen wäre, wenn dem Beschwerdeführer im Drittstaat aufgrund von 

Krieg, allgemeiner Gewalt oder einer medizinischen Notlage konkret Ge-

fahr drohen würde (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG) und schliesslich der Vollzug 

nicht möglich wäre, wenn der Beschwerdeführer nicht in den Drittstaat ver-

bracht oder freiwillig dorthin reisen könnte (vgl. Art. 83 Abs. 2 AIG), 

dass die Vorinstanz in ihrer Verfügung im Wesentlichen festhielt, das Non-

Refoulement-Gebot bezüglich des Heimat- oder Herkunftsstaates sei nicht 

zu prüfen, da der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in 

dem er Schutz vor Rückschiebung gemäss Art. 5 Abs. 1 AsylG finde,  

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zum Schluss gelangt ist, 

im Falle des Beschwerdeführers sei der Vollzug der Wegweisung nach 

Griechenland möglich (Art. 83 Abs. 2 AIG), zulässig (Art. 83 Abs. 3 AIG) 

und auch zumutbar (Art. 83 Abs. 4 AIG),  

dass es dabei im Wesentlichen festhielt, vorliegend seien keine Gründe 

ersichtlich, dass der Beschwerdeführer bei einer allfälligen Rückkehr nach 

Griechenland in eine existenzielle Notlage geraten würde, zumal er sich in 

zumutbarer Weise darum bemühen könne, in die vor Ort vorhandenen Un-

terstützungsprogramme und Hilfsprojekte aufgenommen zu werden, 

D-6309/2025 

Seite 6 

dass betreffend seine Vorbringen über Drohungen und Übergriffe durch 

Drittpersonen auf die funktionierenden griechischen Schutz- und Strafver-

folgungsbehörden zu verweisen sei, 

dass entgegen seinen Vorbingen auch davon auszugehen sei, er habe eine 

Sozialversicherungsnummer, da diese automatisch mit der Schutzgewäh-

rung ausgestellt werde, 

dass auch aufgrund seines Gesundheitszustands (Allergie, Zahnschmer-

zen und psychisches Unwohlsein) nicht auf eine besondere Vulnerabilität 

geschlossen werden könne, 

dass der Beschwerdeführer diesen überzeugenden Erwägungen der Vo-

rinstanz in seiner Beschwerde nichts Substanzielles entgegenzusetzen 

vermag,  

dass er zwar unter Verweis auf verschiedene Länderberichte geltend 

macht, der Wegweisungsvollzug sei als unzulässig und unzumutbar zu er-

kennen,  

dass damit allerdings nichts eingebracht wird, was im Lichte der massge-

blichen Praxis geeignet wäre, die angefochtene Verfügung zu erschüttern, 

dass sich das Bundesverwaltungsgericht im Referenzurteil E-3427/2021, 

E-3431/2021 vom 28. März 2022 ausführlich mit der Situation in Griechen-

land auseinandergesetzt und dabei auch anerkannt hat, dass die dort herr-

schenden Aufnahmebedingungen nicht nur im Falle von asylsuchenden 

Personen, sondern auch im Falle von Personen mit Schutzstatus zu deut-

lichen Klagen Anlass geben, und zwar insbesondere, soweit es die Situa-

tion von besonders verletzlichen Personen wie Familien mit Kindern, allein-

stehenden Frauen und schwer kranken Personen betrifft,  

dass das Gericht aber auch in Kenntnis dieser Umstände grundsätzlich von 

der Zulässigkeit und Zumutbarkeit der Überstellung nach Griechenland 

ausgeht, und zwar jedenfalls immer dann, wenn nicht von einer besonde-

ren Verletzlichkeit der vom Wegweisungsvollzug betroffenen Personen 

auszugehen ist (vgl. zum Ganzen das Referenzurteil, insbes. E. 11),  

dass die vom Beschwerdeführer erwähnten und teilweise vorgelegten Be-

richte zur Situation in Griechenland keine Anpassung der erwähnten Praxis 

nach sich zuziehen vermögen, zumal die Praxis in Kenntnis der darin dar-

gestellten schwierigen Situation definiert wurde,  

D-6309/2025 

Seite 7 

dass auch der Verweis auf das Referenzurteil des Bundesverwaltungsge-

richts F-5298/2024 vom 12. Juni 2025 an dieser Analyse nichts zu ändern 

vermag, zumal dieses Urteil ausschliesslich die Situation von Asylsuchen-

den im Rahmen des Zuständigkeitsverfahrens gemäss Dublin-III-Verord-

nung betrifft und entgegen der Behauptung in der Beschwerde die Lage für 

Menschen mit Schutzstatus in Griechenland gemäss obiger Rechtspre-

chung anders zu beurteilen ist, 

dass sich das SEM zur Frage der Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzuges im Lichte sowohl der massgeblichen Praxis als auch 

der ersichtlichen Einzelfallumstände geäussert hat,  

dass es dabei zu Recht davon ausging, der gebildete und über eine gute 

finanzielle Situation verfügende Beschwerdeführer würde bei einer allfälli-

gen Rückkehr nach Griechenland nicht in eine existenzielle Notlage gera-

ten, und auf die entsprechenden Unterstützungsprogramme und Hilfspro-

jekte verwies, 

dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, der Beschwerdeführer 

spreche die griechische Sprache nicht, habe in Griechenland keine Sozial-

hilfeleistungen beantragen und weder Unterkunft noch Arbeit finden kön-

nen, dieser sich jedoch nur 20 bis 25 Tage in einem Camp aufgehalten und 

gemäss seinen Angaben keine entsprechenden Bemühungen unternom-

men hat, 

dass auch der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers nicht ge-

gen eine Wegweisung nach Griechenland spricht, und diesbezüglich auf 

die Erwägungen des SEM zu verweisen ist, denen in der Beschwerde 

nichts entgegnet wird, 

dass sodann bezüglich der Drohungen und Übergriffe durch Drittpersonen 

der Verweis des SEM auf die Möglichkeit der Schutzsuche bei den griechi-

schen Behörden trotz gegenteiliger Behauptung des Beschwerdeführers 

zu bestätigen ist, 

dass nach dem Gesagten der Wegweisungsvollzug als zulässig, zumutbar 

und möglich zu erkennen ist, womit die Anordnung einer vorläufigen Auf-

nahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG),  

dass sich nach diesen Erwägungen die Anordnung des Wegweisungsvoll-

zugs nach Griechenland als rechtmässig sowie als angemessen erweist 

D-6309/2025 

Seite 8 

und die dagegen erhobene Beschwerde als offensichtlich unbegründet ab-

zuweisen ist, 

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (im 

Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG) mit vorliegendem Urteil abzuweisen ist, da 

sich die Beschwerde nach dem Gesagten als von Anfang an aussichtslos 

erwiesen hat, 

dass daher die Kosten des Verfahrens, die auf Fr. 750.– zu bestimmen und 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

D-6309/2025 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und die kan-

tonale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Sara Steiner