# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7b828043-e405-53cd-9656-34cdb11f1761
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2010 A-4230/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4230-2010_2010-10-27.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4230/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richter Michael Beusch (Vorsitz), 
Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Richterin Charlotte Schoder, 
Gerichtsschreiberin Claudia Zulauf.

A._______, ..., 
vertreten durch ...,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Task Force Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-4230/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft, schlossen (AS 2009 5669, Abkommen 09),

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein  Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss dem Anhang des 
Abkommens  09  betraf,  guthiess  mit  der  Begründung,  das  Abkom-
men 09  sei  eine  Verständigungsvereinbarung  und  habe  sich  an  das 
Stammabkommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder 
Abgabebetrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  Ver-
einigten Staaten von Amerika über  ein Amtshilfegesuch des Internal 
Revenue  Service  der  Vereinigten  Staaten  von  Amerika  betreffend 
UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesell-
schaft, unterzeichnet in Washington am 19. August 2009 (Änderungs-
protokoll Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459), abschloss und die vor-
läufige Anwendung des Vertrages beschloss,

dass  die  ESTV  daraufhin  mit  Schlussverfügung  vom  20. April  2010 
entschied, dem IRS betreffend A._______ (nachfolgend: Beschwerde-

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führer) Amtshilfe zu leisten, weil sie (aus näher dargelegten Gründen) 
zum Schluss kam, es handle sich um einen Fall der Kategorie 2/A/b, 
für  den  gemäss  dem  Abkommen 09  in  der  Fassung  vom  31. März 
2010 (SR 0.672.933.612, Staatsvertrag 10) Amtshilfe zu gewähren sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. Juni 2010 gegen die 
vorerwähnte  Schlussverfügung  der  ESTV  beim  Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerde  erhob  und  beantragte,  die  angefochtene 
Verfügung  aufzuheben  und  das  Verfahren  zur  Gewährung  des 
rechtlichen  Gehörs  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  sowie 
eventualiter,  die  angefochtene  Verfügung  aufzuheben  und  das 
Amtshilfeersuchen  definitiv  und  vollumfänglich  abzuweisen –  alles 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 11. Juni 2010 
den  Beschwerdeeingang  bestätigte  und  weitere  Instruktionsver-
fügungen nach Vorliegen eines Entscheids im entsprechenden Pilot-
verfahren in Aussicht stellte,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 
und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010  2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren; dass 
der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertragsreferen-
dum unterstellt wurde,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 22. Juli  2010 
dem Beschwerdeführer mitteilte, es – das Bundesverwaltungsgericht – 
habe am 15. Juli 2010 im Pilotfall A-4013/2010 über die Gültigkeit des 
Abkommens vom 19. August 2009 zwischen der Schweizerischen Eid-
genossenschaft  und  den  Vereinigten  Staaten  von  Amerika  über  ein 
Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der Vereinigten Staaten 
von Amerika betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht 
errichteten  Aktiengesellschaft,  (mit  Anhang  und  Erkl.;  SR 
0.672.933.612) entschieden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
24. August 2010  die Besetzung des Spruchkörpers mitteilte und dem 
Beschwerdeführer  Frist  bis  zum  14.  September  2010  zur  Leistung 
eines Kostenvorschusses ansetzte,

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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. September 2010 ein 
Fristerstreckungsgesuch stellte und das Bundesverwaltungsgericht die 
Frist zur Leistung des Kostenvorschusses mit Verfügung vom 10. Sep-
tember 2010 bis zum 24. September 2010 erstreckte,

dass der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
4. Oktober  2010  der  Vorinstanz  Frist  zur  Vernehmlassung  und  Frei-
schaltung der Akten ansetzte,

dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 13. Oktober  2010 
beantragte,  die  angefochtene  Schlussverfügung  aufzuheben  und  die 
Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an sie zurückzuweisen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 
Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 der 
Verordnung  vom  15. Juni  1998  zum  schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen  vom  2. Oktober  1996  [Vo DBA-USA, 
SR 672.933.61]  i.V.m. Art.  31  -  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders  berührt  ist  und  an  deren  Aufhebung  ein  schutzwürdiges 
Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde somit ein-
zutreten ist,

dass unter dem Titel "Rechte der betroffenen Person" Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA bestimmt, dass die ESTV die an den Informationsinhaber 
gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der   ame-
rikanischen  Behörde  (soweit  darin  nicht  ausdrücklich  die  Geheim-
haltung verlangt wird) auch der betroffenen Person, die einen schwei-
zerischen  Zustellungsbevollmächtigten  bezeichnet  hat,  eröffnet;  hat 
die betroffene Person keinen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet, 
so  ist  die  Eröffnung  von  der  zuständigen  amerikanischen  Behörde 
nach amerikanischem Recht vorzunehmen; gleichzeitig setzt die ESTV 

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der  Person  eine  Frist  zur  Zustimmung  zum  Informationsaustausch 
oder zur Bestellung eines Zustellungsbevollmächtigten (Art.  20e Abs. 2 
Vo DBA-USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass  letztere  Regelung  auch  dem in  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesver-
fassung der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 
(BV, SR 101)  festgehaltenen  und  in  den  Art.  26  –  33  VwVG exem-
plarisch konkretisierten Grundsatz der Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs entspricht, wonach Parteien ein Recht haben, in einem vor einer 
Verwaltungs-  oder  Justizbehörde  geführten  Verfahren  mit  ihrem  Be-
gehren angehört zu werden, Einblick in die Akten zu erhalten und zu 
den für  die Entscheidung wesentlichen Punkten Stellung zu nehmen 
(BGE 135 II 286 E. 5.1, 132 II 485 E. 3.2, 129 I 232 E. 3.2; Urteil des 
Bundesgerichts  1P.26/2007  vom 4.  Juli  2007  E. 3.1;  BVGE 2009/36 
E. 7.1;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4034/2010  vom 
11. Oktober  2010,  A-4936/2010  vom  21. September  2010  E. 4.2, 
A-3786/2010 vom  15. Juli  2010,  A-3123/2008  vom  27. April  2010 
E. 2.2),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird 
oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18.  März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 
E. 3.3.4;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4034/2010  vom 
11. Oktober 2010, A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2); dass nach 
der Rechtsprechung eine Verletzung des Gehörsanspruchs als geheilt 
gelten kann, wenn die unterbliebene Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs  (also  etwa  die  unterlassene  Anhörung,  Akteneinsicht,  Be-
gründung) in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, in dem die 
Beschwerdeinstanz mit der gleichen Prüfungsbefugnis entscheidet wie 
die untere Instanz; dass die Heilung aber ausgeschlossen ist, wenn es 
sich um eine besonders schwerwiegende Verletzung der Partei rechte 

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handelt, zudem dem Beschwerdeführer kein Nachteil  erwachsen darf 
und die  Heilung die  Ausnahme bleiben soll  (BGE 126 V 130 E. 2b; 
Urteil  des  Bundesgerichts  1C_148/2010  vom  6.  September  2010 
E. 4.3;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-4034/2010  vom 
11. Oktober  2010,  A-3123/2008  vom  27. April  2010  E. 2.2.3, 
A-1681/2006  vom  13. März  2008  E.  2.4;  ULRICH HÄFELIN/GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl., 
Zürich/Basel/Genf 2010, Rz. 1709 ff.),

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerdeschrift  vom 9. Juni 
2010  geltend  macht,  er  sei  erstmals  mit  Zustellung  der  Schlussver-
fügung am 13. Mai  2010 auf  das  gegen ihn gerichtete  Amtshilfever-
fahren aufmerksam geworden,

dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 13. Oktober  2010 
dem nicht  widerspricht,  sondern ihrerseits beantragt,  die Angelegen-
heit  sei  zur  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  an  sie  zurückzu-
weisen, 

dass auch aus den Akten nicht ersichtlich ist, dass der Beschwerde-
führer vom vorinstanzlichen Verfahren Kenntnis gehabt hätte, weshalb 
den übereinstimmenden Anträgen der Prozessparteien ohne weiteres 
stattzugeben ist, 

dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn  der  Erwägungen  gutzuheissen,  den  angefochtenen  Entscheid 
aufzuheben und die Streitsache zur Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs  und zum allfälligen Erlass  eines  neuen Entscheids  an die  Vor-
instanz zurückzuweisen,

dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen des Beschwerdeführers einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid  mit  noch offenem 
Ausgang  als  volles  Obsiegen  der  beschwerdeführenden  Partei  gilt 
(BGE 132 V 215 E. 6.1;  MARCEL MAILLARD, in:  Praxiskommentar VwVG, 
Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 63 N 14),

dass dem Beschwerdeführer demzufolge keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario); dass somit der ge-

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leistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 20'000.--  dem  Beschwerdeführer 
zurückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass dem Beschwerdeführer  nach Art. 64  Abs. 1  VwVG i.V.m. Art. 7 
Abs. 1  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft; dass auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung auf 
der Basis einer Kostennote es Aufgabe des Gerichts ist, zu überprü-
fen, in welchem Umfang die geltend gemachten Kosten als notwendig 
für die Vertretung anerkannt werden können (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden Verfahren unter Würdigung der ein-
gereichten Rechtsschriften  zur  Auffassung gelangt,  Kosten von pau-
schal  Fr. 10'000.--  seien  als  notwendig  für  die  Vertretung  zu  qualifi -
zieren,

dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  im  Sinn  der  Erwägungen  gutgeheissen.  Der 
angefochtene  Entscheid  wird  aufgehoben  und  die  Streitsache  zur 
Gewährung des rechtlichen Gehörs und zum allfälligen Erlass eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 20'000.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

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3.
Die  Vorinstanz  wird  verpflichtet,  dem Beschwerdeführer  eine  Partei-
entschädigung in Höhe von Fr. 10'000.-- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Claudia Zulauf

Versand:

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