# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4add87db-ce0c-50c1-a92a-e37ec8de40d7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Steuerrekursgericht 30.09.2015 DB.2015.112
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Steuerrekurs/ZH_SRK_001_DB-2015-112_2015-09-30.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 
1. Abteilung 

1 DB.2015.112 
1 ST.2015.139 
 
 

Entscheid 
 
 

30. September 2015 
 

 
Mitwirkend: 

Abteilungspräsident Anton Tobler, Steuerrichter Walter Balsiger, Steuerrichter Michael 
Ochsner und Gerichtsschreiber Hans Heinrich Knüsli 
 
 
 

In Sachen 
 
 
A Gm bH,   
c/o B AG,  
 Beschwerdeführerin/ 
 Rekurrentin,  
vertreten durch RA lic.iur. C,  

 
 
 

gegen 
 
 
 
1. Sc hw eizer is che  E idge noss ensc haf t ,   
 Beschwerdegegnerin,  
2. Sta at  Zür ic h ,   
 Rekursgegner,  
vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Bau,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

 
 
 

betreffend 

Direkte Bundessteuer 9.2.2010 - 31.12.2011 sowie 
Staats- und Gemeindesteuern 9.2.2010 - 31.12.2011 

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hat sich ergeben: 
 

 

 A. A GmbH (nachfolgend die Pflichtige) wurde am … …  2010 ins Handelsre-

gister mit Sitz in D, AR, eingetragen. Sie bezweckt die Führung von E- und  

F-Geschäften und die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Geschäftsbereichen 

sowie den Handel mit Waren aller Art. Gesellschafter sind G und H, welche beide auch 

als Geschäftsführer tätig sind. In I, ZH, verfügt die Pflichtige über ein Ladengeschäft; 

daneben betreibt sie einen mobilen Verkaufsstand, welcher jeweils an Ausstellungen, 

Messen und Ähnlichem zum Einsatz kommt.  

 

 Im Kanton Zürich reichte die Pflichtige eine Steuererklärung für Kapitalgesell-

schaften mit Zweigniederlassung mit ausserkantonalem Hauptsitz ein; die Steuerperio-

de umfasste das überlange erste Geschäftsjahr 1.2.2010 - 31.12.2011. Mit Auflage 

vom 26. März 2013 verlangte das kantonale Steueramt die Einreichung diverser Buch-

haltungskonten und weiterer Unterlagen, insbesondere bezüglich der beruflichen Vor-

sorge. Zudem stellte es sich auf den Standpunkt, dass der effektive Sitz der Pflichtigen 

im Kanton Zürich liege, und gab ihr Gelegenheit zum Gegenbeweis. Die Auflage wurde 

am 3. Juni 2013 gemahnt. Die Pflichtige reagierte am 20. Juni 2013.  

 

 Mit Auflage vom 17. Oktober 2013 und Mahnungen vom 5. Dezember 2013 

bzw. 30. Januar 2014 führte das kantonale Steueramt eine weitere Untersuchung 

durch und erliess in der Folge einen Veranlagungs-/Einschätzungsvorschlag, den die 

Pflichtige zum grössten Teil ablehnte. Am 28. April 2014 traf das kantonale Steueramt 

die Veranlagung für die direkte Bundessteuer sowie die Einschätzung für die Staats- 

und Gemeindesteuern, Steuerperiode 1.2.2010 - 31.12.2011. Darin beanspruchte es 

die Steuerhoheit über die Pflichtige kraft persönlicher Zugehörigkeit und rechnete es 

diverse Aufwandpositionen als geschäftsmässig nicht begründet bzw. als geldwerte 

Leistungen auf.  

 

 

 B. Hiergegen liess die Pflichtige am 28. Mai 2014 Einsprache erheben und 

beantragen, den Sitz in D AR anzuerkennen und auf die Aufrechnungen zu verzichten.  

 

 Das kantonale Steueramt verlangte darauf mit Auflage vom 24. Juni 2014 wei-

tere Auskünfte und Unterlagen zur beruflichen Vorsorge. Diese wurde am 12. Novem-

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ber 2014 gemahnt. Die Pflichtige antwortete am 28. November 2014. Einen weiteren 

Veranlagungs-/Einschätzungsvorschlag lehnte sie am 4. Februar 2015 ab.  

 

 Am 30. April 2015 hiess das kantonale Steueramt die Einsprachen teilweise 

gut und veranlagte die Pflichtige sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die 

Staats- und Gemeindesteuern, je Steuerperiode 1.2.2010 - 31.12.2011, mit einem 

steuerbaren Reingewinn von Fr. 48'900.- sowie einem Eigenkapital bzw. steuerbaren 

Kapital von Fr. 20'000.-. Dabei hielt es am Hauptsteuerdomizil der Pflichtigen in I fest 

und rechnete diverse Aufwendungen als geschäftsmässig nicht begründet auf, u.a. 

Auslagen für die in Konkurs gefallene Schwestergesellschaft J GmbH von Fr. 25'500.-, 

BVG-Beiträge auf fiktiven Löhnen der beiden Aktionäre von Fr. 22'032.- sowie zuguns-

ten der beiden Aktionäre übernommene BVG-Arbeitnehmerbeiträge von Fr. 5'276.-.  

 

 

 C. Mit Beschwerde bzw. Rekurs vom 3. Juni 2015 beantragte die Pflichtige, es 

sei mit Bezug auf die direkte Bundessteuer festzustellen, dass der Kanton Appenzell 

Ausserrhoden für die Veranlagung zuständig sei, und der steuerbare Reingewinn sei 

auf Fr. 26'300.- sowie das Eigenkapital auf Fr. 20'000.- festzusetzen. Bei den Staats- 

und Gemeindesteuern sei eine Ausscheidung analog derjenigen des Kantons Appen-

zell Ausserrhoden vorzunehmen, dabei sei der Betriebsstätte im Kanton Zürich ein 

Anteil von 58,4% zuzuweisen und der steuerbare Reingewinn auf Fr. 26'300.- festzu-

setzen. Zudem beantragte sie die Zusprechung einer Parteientschädigung.  

 

 Zur Begründung führte sie aus, die Wahl des Sitzes in Appenzell AR habe 

keinen steuerlichen, sondern einen gesundheitsrechtlichen Hintergrund gehabt. Die 

Wertschöpfung sei jeweils durch das mobile E-Geschäft vor Ort und damit ausserhalb 

des Kantons Zürich erfolgt. Dieses Geschäft könne deshalb nicht einfach dem Kanton 

Zürich zugewiesen werden. Bezüglich der einzelnen Aufrechnungen halte sie am Ab-

zug der "Kosten J GmbH" fest. Sie habe ein geschäftliches Interesse an diesen Auf-

wendungen gehabt, da sie befürchtet habe, dass ansonsten die Kundenbasis verloren 

ginge. Sie habe sich zudem erhofft, aus der Liquidationsmasse ausgewählte Schnäpp-

chen erwerben zu können, und habe deshalb Vorleistungen erbringen müssen. Es sei 

deshalb gerechtfertigt, die Hälfte des Betrags, somit Fr. 12'250.-, als Aufwand zum 

Abzug zuzulassen. Bei der Aufrechnung BVG seien die Löhne gesamthaft über das 

Geschäftsjahr von 22 Monate zu betrachten. Die Überversicherung reduziere sich da-

durch erheblich, sodass die Aufrechnung auf Fr. 7'000.- herabzusetzen sei. Die Auf-

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rechnung der übernommenen Arbeitnehmeranteile von Fr. 5'276.- sei korrekt, indessen 

sei die Übernahme als Lohnaufwand zu qualifizieren. Die Steuerrückstellung sei ent-

sprechend anzupassen.  

 

 Das kantonale Steueramt schloss am 22. Juni 2015 auf Abweisung der 

Rechtsmittel. Die Eidgenössische Steuerverwaltung liess sich nicht vernehmen. Die 

Pflichtige verzichtete am 30. Juli 2015 auf eine weitere Stellungnahme. 

 

 

 

Die Kammer zieht in Erwägung: 

 

 

 1. Gemäss Art. 105 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteu-

er vom 14. Dezember 1990 (DBG), in der Fassung vom 22. März 2013, in Kraft seit  

1. Januar 2014, erheben die kantonalen Behörden die direkte Bundessteuer von den 

juristischen Personen, die am Ende der Steuerperiode ihren Sitz oder den Ort ihrer 

tatsächlichen Verwaltung im Kanton haben. Ist der Ort der Veranlagung im Einzelfall 

ungewiss oder streitig, so wird er, wenn mehrere Kantone in Frage kommen, von der 

Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) bestimmt (Art. 108 Abs. 1 DBG). Erfährt 

eine Veranlagungsbehörde von einem konkurrierenden Anspruch eines andern Kan-

tons, ist deshalb vor weiteren Veranlagungshandlungen die Eidgenössische Steuer-

verwaltung anzugehen, um die Zuständigkeit festlegen zu lassen (Richner/Frei/Kauf-

mann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. A., 2009, Art. 108 N 8 DBG; Beusch/May-

hall, in: Zweifel/Beusch/Mäusli-Allenspach, Kommentar zum Interkantonalen Steuer-

recht, 2011, § 40 N 22 ff.). Der Entscheid der ESTV ist mittels Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar.  

 

 Angesichts des umstrittenen steuerrechtlichen Sitzes hätte demnach das kan-

tonale Steueramt das Veranlagungsverfahren sistieren und die Feststellung des Veran-

lagungsorts von der ESTV verlangen müssen. Die Veranlagungsverfügung vom  

28. April 2014 und der Einspracheentscheid vom 30. April 2015 mit Bezug auf die di-

rekte Bundessteuer sind demnach voreilig erfolgt. Der Einspracheentscheid ist deshalb 

aufzuheben und das Geschäft nach Rechtskraft zur Festsetzung des Veranlagungsorts 

an die ESTV zu überweisen. Nach deren Entscheid wird das kantonale Steueramt das 

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Veranlagungsverfahren wieder aufzunehmen haben, falls die ESTV die Zuständigkeit 

des Kantons Zürich bestätigen sollte. 

 

 Im Folgenden ist deshalb nur noch auf den Rekurs betreffend die Staats- und 

Gemeindesteuern einzugehen.  

 

 

 2. a) aa) Juristische Personen sind aufgrund persönlicher Zugehörigkeit steuer-

pflichtig, wenn sich ihr Sitz oder ihre tatsächliche Verwaltung im Kanton befindet (§ 55 

des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997, StG). Die Steuerpflicht endet u.a. mit der Verle-

gung des Sitzes oder der tatsächlichen Verwaltung aus dem Kanton (§ 59 Abs. 2 StG).  

 

 Unter Sitz ist der zivilrechtliche bzw. statutarische Sitz zu verstehen. Die steuer-

rechtliche Zugehörigkeit bestimmt sich vorab nach diesem, sofern er nicht nur formeller 

Natur ist (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 

3. A., 2013, § 55 N 7 f. StG, auch zum Folgenden). Im letzteren Fall (so genanntes 

Briefkastendomizil) ist auf den Ort der tatsächlichen Geschäftsführung abzustellen. Für 

einen bloss formellen Charakter des statutarischen Sitzes sprechen folgende Umstän-

de:  

- die Gesellschaft unterhält am statutarischen Sitz keine Büros oder sonstigen Ein-

richtungen und ist auch telefonisch nicht erreichbar;  

-  die Gesellschaft besitzt am Sitz keine wesentliche Infrastruktur; 

-  am statutarischen Sitz befinden sich weder Leitung noch Geschäftseinrichtungen 

(Büroräumlichkeiten, Personal usw.). Vielmehr stellt ein Beauftragter der juristischen 

Person seine Geschäftsadresse zur Verfügung, nimmt allenfalls die für diese be-

stimmte Post entgegen und leitet sie an die Gesellschaft weiter;  

-  Anfragen an die Gesellschaft am statutarischen Sitz werden von einem anderen Ort 

aus erledigt;  

-  die Sitzungen der Gesellschaftsorgane werden nicht am statutarischen Ort durchge-

führt.  

 

 Der Ort der tatsächlichen Verwaltung liegt nach der Rechtsprechung des Bun-

desgerichts dort, wo eine Gesellschaft ihren wirtschaftlichen und tatsächlichen Mittel-

punkt hat bzw. wo die normalerweise am Sitz sich abspielende Geschäftsführung be-

sorgt wird (BGr, 16. Mai 2013, 2C_1086/2012, E 2.2, mit Hinweisen, auch zum Fol-

genden; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, § 55 N 11 ff. StG). Massgebend ist somit die 

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Führung der laufenden Geschäfte im Rahmen des Gesellschaftszwecks. Dabei ist es 

kaum denkbar, dass die tatsächliche Verwaltung im Auftragsverhältnis von Dritten aus-

geübt wird (BGr, 8. September 2003, 2A.560/2002, E. 5.2.2). Das Bundesgericht 

grenzt die Geschäftsleitung ab von der blossen administrativen Verwaltung einerseits 

und der Tätigkeit der obersten Gesellschaftsorgane anderseits, soweit Letztere sich auf 

die Ausübung der Kontrolle über die eigentliche Geschäftsleitung und gewisse 

Grundsatzentscheide beschränkt. Entscheidend ist jener Ort, wo die Fäden der Ge-

schäftsführung zusammenlaufen und die wesentlichen Unternehmensentscheide fal-

len. Abzustellen ist somit auf den Ort der Führung der laufenden Geschäfte im Sinn der 

obersten Leitung der operationellen Betriebsführung (vgl. Übersicht in Heilinger/Maute, 

Der Begriff der tatsächlichen Verwaltung im interkantonalen und internationalen Ver-

hältnis bei den direkten Steuern, StR 2008, 742, 752). Findet die Geschäftsleitung in 

diesem Sinn an verschiedenen Orten statt, so kommt es auf den Mittelpunkt dieser 

Tätigkeiten an. Nicht entscheidend ist in der Regel der Ort der Verwaltungsratssitzun-

gen, der Generalversammlungen oder der Wohnsitz der Aktionäre.  

 

 bb) Es obliegt der Steuerbehörde, jene Umstände darzutun und zu beweisen, 

aus denen folgt, dass sich der Sitz einer Gesellschaft in ihrem Kanton befindet. Denn 

gemäss dem generellen Grundsatz über die Beweislastverteilung (Art. 8 ZGB) haben 

im Allgemeinen die Steuerbehörden die steuerbegründenden Tatsachen zu beweisen, 

mithin auch jene, welche die Steuerhoheit begründen. Der Steuerpflichtige ist jedoch 

zur Mitwirkung und namentlich zu umfassender Auskunftserteilung verpflichtet (vgl.  

§§ 133 ff. StG).  

 

 b) Die Pflichtige rügt, dass die Vorinstanz über die Frage der Steuerhoheit 

keinen Vorentscheid gefällt hat.  

 

 aa) Das Bundesgericht hat einen Anspruch auf Vorausbeurteilung der Steuer-

hoheitsfrage bei interkantonalen Steuerhoheitskonflikten zugebilligt (BGE 125 I 54,  

E. 1a, 62 I 75). Dieser Anspruch besteht aber nur dann, wenn die grundsätzliche Frage 

strittig ist, ob eine Person der Steuerhoheit eines Kantons untersteht, nicht aber dann, 

wenn lediglich strittig ist, ob sie der beschränkten oder unbeschränkten Steuerpflicht 

unterliegt (Zweifel/Hunziker, in: Kommentar zum Interkantonalen Steuerrecht, 2011,  

§ 6 N 103). Denn diese Frage betrifft nicht die Steuerpflicht als solche, sondern bloss 

den Umfang der subjektiven Steuerpflicht.  

 

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 Juristische Personen mit Sitz oder mit tatsächlicher Verwaltung ausserhalb 

des Kantons sind steuerpflichtig, wenn sie u.a. im Kanton Betriebsstätten unterhalten 

(§ 56 Abs. 1 lit. b StG). Die Steuerpflicht ist diesfalls beschränkt und betrifft nur diejeni-

gen Teile des Gewinn und Kapitals, für die eine Steuerpflicht im Kanton besteht (§ 57 

Abs. 2 StG).  

 

 bb) Die Pflichtige verfügt in I über eine Betriebsstätte und ist demnach im Kan-

ton Zürich auf jeden Fall beschränkt steuerpflichtig. Damit ist die grundsätzliche Frage, 

ob die Pflichtige der Steuerhoheit des Kantons Zürich untersteht, nicht strittig. Das kan-

tonale Steueramt war deshalb nicht verpflichtet, einen Vorentscheid über die Frage der 

beschränkten oder unbeschränkten Steuerpflicht im Kanton Zürich zu fällen.  

 

 c) Gemäss Auszug aus dem Handelsregister wurde die Pflichtige am … 

… 2010 mit Sitz in D, AR, gegründet. In der Auflage vom 26. März 2013 listete das 

kantonale Steueramt seine Gründe für den effektiven Sitz im Kanton Zürich auf. Sollte 

sich die Pflichtige dieser Sichtweise nicht anschliessen, habe sie den Nachweis der 

effektiven Geschäftsführung in D zu erbringen.  

 

 Die Pflichtige führte hierzu am 20. Juni 2013 aus, dass sie ein "fahrendes"  

E-Geschäft betreibe und 2011 an mehr als 200 Tagen Ausstellungen, Messen und 

Standaktionen besucht habe. Dabei sei mehr als die Hälfte der Umsätze erzielt wor-

den. Die Geschäftsstelle I habe lediglich der Fertigung der K gedient. Im Rekurs er-

gänzte sie, der Sitz im Kanton AR habe keinen steuerlichen, sondern einen gesund-

heitsrechtlichen Hintergrund, da dieser Kanton keine Polizeibewilligung verlange. 

Weiter unterstrich sie nochmals die Bedeutung des mobilen Verkaufsgeschäfts, wo-

durch ein bedeutender Teil der Geschäftsführung ausserhalb des Kantons Zürich statt-

finde und D AR zuzuweisen sei.  

 

 Gemäss Handelsregister war die Pflichtige nur unter der Adresse der B AG in L 

c/o postalisch erreichbar. Über die Verhältnisse in D hat sie keine Angaben gemacht. 

Bekannt ist, dass der B AG Fr. 1'303.- überwiesen wurden (Konto Nr…., Buchung vom 

… … 2011). Gemäss zugehöriger Rechnung handelt es sich um die "Endabrechnung 

für Servicedienstleistungen" vom … … 2011 bis … … 2012. Die B AG bezweckt ge-

mäss Handelsregister die Ausführung und Vermittlung von Finanzdienstleistungen aller 

Art sowie Erbringung von Dienstleistungen im Bereich von Marketing, Public Relation, 

Personal, Geschäftsadministration, Unternehmensgründungen und -beratung sowie 

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Consulting, Erbringung Dienstleistungen in den Bereichen Übersetzungen und Sprach-

dienstleistungen.  

 

 Weiter liegt der Mietvertrag I vom .../... März 2010 vor. Gemäss diesem umfasst 

das Mietobjekt ein Ladenlokal mit Verkaufsraum, einen Lagerraum/Büro von 50 m2 

sowie zwei Kunden- und drei Angestelltenparkplätze. In diesen Räumen führt die 

Pflichtige ein E-Ladengeschäft, wie auch aus der im Rekurs angegebenen Internetseite 

hervorgeht. Der Bruttomietzins beträgt Fr. 6'195.- pro Monat. Die beiden Inhaber der 

Pflichtigen hatten ihren Wohnsitz in I bzw. im nahegelegenen M (vgl. Adressen auf 

Lohnausweisen). 

 

 Bei dieser Sachlage besteht keine Veranlassung zur Annahme, dass der Pflich-

tigen in D AR Räume zur Verfügung standen, und noch weniger, dass dort effektiv ir-

gend eine Tätigkeit, geschweige denn eine Geschäftsleitungstätigkeit stattfand. Aus 

den vorhandenen Anhaltspunkten wie c/o Adresse, der Bezeichnung der in Rechnung 

gestellten Leistungen als "Servicedienstleistungen" (und nicht etwa Raummiete), und 

dem tiefen Rechnungsbetrag ist vielmehr zu schliessen, dass es sich um ein typisches 

Briefkastendomizil handelte. Mithin unterhielt die Pflichtige am statutarischen Sitz keine 

Büros oder sonstigen Einrichtungen und befand sich dort keine Leitung, sondern stellte 

die B AG ihre Geschäftsadresse zur Verfügung, nahm allenfalls die für die Pflichtige 

bestimmte Post entgegen und leitete sie an die Gesellschaft weiter. Die Pflichtige 

bringt nichts vor, was diesen sich unmittelbar aus den Akten ergebenden Schluss wi-

derlegen würde, hat sie es doch versäumt, trotz Aufforderung irgendwelche Angaben 

einerseits über die Verhältnisse in D, insbesondere Art, Umfang und Nutzung der dorti-

gen Räumlichkeiten, als auch über die dort stattgefundenen Aktivitäten zu machen.  

 

 Die Pflichtige verweist als Gegenargument auf die mobile Geschäftstätigkeit, 

welche sich nicht verorten liesse und deshalb dem statutarischen Sitz zuzuweisen sei. 

Dem ist nicht zu folgen. Wie bereits ausgeführt, ist der Ort der tatsächlichen Verwal-

tung massgebend, worunter die Führung der laufenden Geschäfte verstanden wird. 

Dieser hat sich nach dem Gesagten nicht in D AR befunden, weshalb die Argumentati-

on der Pflichtigen von vornherein nicht verfängt. Aber selbst wenn man ihr diesbezüg-

lich folgte, würde ihr dies nicht weiter helfen. Bei der Pflichtigen wird die Geschäftslei-

tung durch die beiden Anteilsinhaber wahrgenommen. Es ist anzunehmen, dass 

wichtige operative Leitungsentscheide jeweils laufend im Rahmen der täglichen Arbeit 

getroffen wurden, mithin entweder im mobilen Verkaufsgeschäft oder dann stationär in 

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I, wo ihnen ein Büro zur Verfügung stand. Genaueres über ihren jeweiligen Einsatzort 

und die Arbeitsaufteilung ist nicht bekannt. Hilfsweise kann auf die in den beiden Ver-

kaufslokalen ausgeübte Tätigkeit abgestellt werden. Dabei ist festzustellen, dass das 

Verkaufsgeschäft in I ein höheres Gewicht innerhalb ihres Betriebs zukam, betrug doch 

der Umsatz dort Fr. 948'571.95, während sich derjenige des mobilen Verkaufsstands 

auf Fr. 656'789.10 belief. An diesem Schluss ändert nichts, dass gemäss Standplan 

2011 das mobile Verkaufsgeschäft an 208 Standtagen in Betrieb war. Zum einen ist 

nicht bekannt – und aufgrund des höheren Umsatzes unwahrscheinlich – dass das 

Ladengeschäft in I während dieser Zeit geschlossen war. Überdies befand sich das 

mobile Verkaufsgeschäft während ca. 32 Tagen im Kanton Zürich. Kommt damit dem 

Ladengeschäft betrieblich eine höhere Bedeutung zu, ist auch anzunehmen, dass die 

Geschäftsführer die massgeblichen operativen Entscheide mehrheitlich dort gefällt 

haben, zumal dort eine fixe Infrastruktur zur Verfügung stand.  

 

 Der weitere Einwand, die Wahl des Sitzes in D AR sei aus gesundheitspolizeili-

chen Gründen erfolgt, betrifft das Motiv, vermag aber an der Qualifikation des statutari-

schen Sitzes als rein formell nichts zu ändern. Anzufügen ist, dass die Pflichtige den 

statutarischen Sitz per ... … 2015 in den Kanton Zug verlegt hat, sie selbst somit dem 

gesundheitspolizeilichen Motiv auf die Dauer keine erhebliche Bedeutung zugemessen 

hat.  

 

 d) Der Rekurs ist deshalb diesbezüglich abzuweisen und der vorinstanzliche 

Entscheid zu bestätigen.  

 

 

 3. Streitig sind die Auslagen der Pflichtigen im Zusammenhang mit der  

J GmbH auf dem Konto Nr. … "Buchhaltung, Beratungen" in der Höhe von Fr. 25'500.-. 

Die Vorinstanz begründet die Aufrechnung damit, dass es sich um Kosten der J GmbH 

gehandelt habe, zu deren Übernahme kein Grund bestanden habe. Die Pflichtige hält 

mit dem Rekurs am Aufwand nur noch im Umfang der Hälfte fest.  

 

a) Der steuerbare Reingewinn setzt sich gemäss § 64 Abs. 1 StG zusammen 

aus dem Saldo der Erfolgsrechnung, unter Berücksichtigung des Saldovortrags des 

Vorjahres (Ziff. 1) und allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausge-

schiedenen Teilen des Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäfts-

mässig begründetem Aufwand verwendet werden (Ziff. 2). Geschäftsmässig begründet 

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sind Aufwendungen dann, wenn sie auf Massnahmen beruhen, welche die Unternehm-

ensleitung in guten Treuen in Erfüllung des Gesellschaftszwecks getroffen hat. Zu die-

sen zählen namentlich alle Aufwendungen, Wertverminderungen und Verluste, deren 

Vermeidung der Unternehmung im Hinblick auf die Erfüllung ihres Gesellschaftszwecks 

nach den Umständen des Einzelfalls nicht zumutbar ist (Richner/Frei/Kaufmann/Meut-

er, § 64 N 162 StG). Als geschäftsmässig nicht begründet werden dagegen Aufwen-

dungen erachtet, die auf ungewöhnlichen, sachwidrigen, absonderlichen Gepflogenhei-

ten oder auf völlig unangemessenen Massnahmen beruhen, oder von denen anzu-

nehmen ist, die Gesellschaft habe damit lediglich Steuern einsparen wollen, die bei 

sachgemässer Ordnung der Verhältnisse geschuldet gewesen wären. Demgegenüber 

ist es für die geschäftsmässige Begründetheit einer Aufwendung nicht erforderlich, 

dass sie für den Betrieb notwendig oder im Sinn einer rationellen und gewinnorientier-

ten Betriebsführung zweckmässig ist. Ungeschickte Dispositionen sind ebenso hinzu-

nehmen wie mangelnde Rentabilität einer Investition, ist es doch nicht Sache der Steu-

erbehörde, in die unternehmerische Entscheidungsfreiheit einzugreifen. Es genügt, 

wenn der Betrieb und der damit verfolgte Zweck der Gewinnerzielung mit der Aufwen-

dung in irgendeinem kausalen Zusammenhang steht, wobei dieser Zusammenhang 

immerhin sachlicher Natur sein muss. Kausalität mit einem spezifischen Ertrag darf 

jedoch nicht verlangt werden (Kuhn/Brülisauer, in: Kommentar zum Schweizerischen 

Steuerrecht, Band I/1, 2. A., 2002, Art. 24 N 56 ff. StHG). 

 

Bei Transaktionen zwischen Schwestergesellschaften ist der Drittvergleich zu 

beachten. Ob eine Vorteilszuwendung zwischen Gesellschaften, die von denselben 

Aktionären beherrscht werden, geschäftsmässig begründet war, ist ausschliesslich 

vom Standpunkt der einzuschätzenden Gesellschaft aus zu beurteilen. Massgebend ist 

nach anerkannter schweizerischer Auffassung das so genannte "at arm's length"-

Prinzip (RB 1985 Nr. 42, mit Verweisungen). Bei Verletzung dieses Grundsatzes ist die 

Aufwendung nicht geschäftsmässig begründet. 

 

 Um die Beurteilung der geschäftsmässigen Begründetheit von geltend ge-

machten Aufwendungen – und der allfällig damit verbundenen verdeckten Gewinnaus-

schüttungen – zu ermöglichen, ist die steuerpflichtige Gesellschaft kraft der sie treffen-

den gesetzlichen Obliegenheiten (§§ 132 ff. StG) gehalten, an der Abklärung der 

solchen Aufwendungen zugrunde liegenden Tatsachen mitzuwirken, wobei sie für de-

ren Verwirklichung beweisbelastet ist (vgl. RB 1977 Nr. 60). Insbesondere hat sie spä-

testens vor Steuerrekursgericht binnen der Rekursfrist eine substanziierte Sachdarstel-

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lung vorzutragen und die Beweismittel für deren Richtigkeit beizubringen (RB 1964 

Nr. 68, 1975 Nr. 54).  

 

 b) Die J GmbH, N, gehörte den beiden Anteilsinhabern der Pflichtigen, wes-

halb es sich um Schwestergesellschaften handelte. Sie war am ... … 2011 im Handels-

register gelöscht worden, nachdem das über sie eröffnete Konkursverfahren mit Verfü-

gung des Einzelrichters vom 13. Juli 2011 mangels Aktiven eingestellt worden war. Die 

erwähnten Kosten umfassten solche einer Rechtsanwaltskanzlei im Zusammenhang 

mit dem Konkurs sowie eines Treuhandbüros für Aufwendungen zur Nachführung der 

Buchhaltung der J GmbH. Es ist nicht streitig, dass die J GmbH Empfängerin der ver-

rechneten Leistungen war.  

 

 Die verrechneten Arbeiten wären demnach von der J GmbH zu tragen gewe-

sen. Sollte sie hierzu finanziell nicht in der Lage gewesen sein, wäre es Sache der Ak-

tionäre gewesen, ihr die hierfür nötigen Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Solche 

Kosten können nach dem Grundsatz des Drittvergleichs nur dann der Pflichtigen be-

lastet werden, wenn sie eine Gegenleistung in derselben Höhe erhalten hätte. Die 

Pflichtige behauptet zwar solches, doch bleiben ihre Ausführungen unklar. Sie erwähnt 

den Kundenstamm und macht weiter geltend, sie habe erhofft, durch solche Vorleis-

tungen Schnäppchen aus der Konkursmasse zu erwerben. Indessen wird nirgends 

dargetan, um welche Schnäppchen es sich dabei handelte. Aus dem verwendeten 

Begriff der Vorleistung ist vielmehr zu schliessen, dass diese Kostenübernahme eben 

gerade ohne konkrete Gegenleistung erfolgte. Die Pflichtige macht denn auch nicht 

geltend, es habe sich dabei um einen Kaufpreis für bestimmte Güter gehandelt.  

 

 Damit ist die geschäftsmässige Begründetheit nicht ersichtlich, und ist der 

vorinstanzliche Entscheid auch in diesem Punkt zu bestätigen.  

 

 

 4. a) Streitig sind die Beiträge an die berufliche Vorsorge. Ein Vergleich der 

ausbezahlten mit den versicherten Löhnen ergibt für das Geschäftsjahr 9.2.2010 bis 

31.12.2011 folgende Zahlen:  

 

  

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Kalenderjahr 2010  2011 

 Gesell- Gesell- Gesell- Gesell- 
 schafter 1  schafter 2  schafter 1  schafter 2 
 
 Fr.  Fr.  Fr.  Fr.  

Gemeldeter Lohn BVG  126'000.-  126'000.-  61'398.-  61'398.-  

Bruttolohn gemäss Lohnausweis    61'397.-  61'397.-  93'000.-  95'800.-  

Differenz  64'603.-  64'603.-  - 31'602.-  - 34'402.-.  

 

 Demnach lag 2010 eine Überversicherung vor, weshalb das kantonale Steu-

eramt die auf dem überschiessenden Teil bezahlten BVG-Beträge aufrechnete. Diese 

Aufrechnungen schätzte es nach pflichtgemässem Ermessen auf Fr. 10'942.90 für den 

Aktionär 1 und Fr. 11'089.20 für den Aktionär 2.  

 

 Die Pflichtige wendet dagegen ein, dass im Gründungsjahr der Lohnaufwand 

nie zuverlässig geschätzt werden könne. Sie habe auf eine nachträgliche Korrektur 

verzichtet, da ja ein überlanges Geschäftsjahr vorgelegen habe. Bei einer sachgerech-

ten Betrachtung sei die Überversicherung 2010 mit der Unterversicherung 2011 zu 

kompensieren. Damit verblieben zu hohe Prämien von lediglich rund Fr. 3'500.- pro 

Aktionär.  

 

 b) Laufende Beiträge des Arbeitgebers an die berufliche Vorsorge des Arbeit-

nehmers gehören zum Personalaufwand und sind deshalb gestützt auf Art. 81 Abs. 1 

des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge 

vom 25. Juni 1982 (BVG) i.V.m. § 64 Abs. 1 Ziff. 1 StG abzugsfähig. Grundlegende 

Voraussetzung ist, dass die Leistungen auf einer verbindlichen gesetzlichen, statutari-

schen oder reglementarischen Grundlage beruhen und dieser entsprechen. Darüber 

hinaus darf der in der beruflichen Vorsorge versicherte Lohn das AHV-pflichtige Ein-

kommen nicht übersteigen (Art. 1 Abs. 2 BVG). Der Arbeitgeber schuldet der Vorsor-

geeinrichtung die gesamten Beiträge (Art. 66 Abs. 2 BVG). Er zieht den in den regle-

mentarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung festgelegten Beitragsanteil des 

Arbeitnehmers vom Lohn ab (Art. 66 Abs. 3 BVG).  

 

 Die Pflichtige hat sich für die Durchführung der obligatorischen wie auch der 

überobligatorischen beruflichen Vorsorge der O-Sammelstiftung für die obligatorische 

berufliche Vorsorge angeschlossen. Gemäss Art. 3.1 des Kassenreglements der  

P Versicherungen, Ausgabe 2010 (nachfolgend Kassenreglement), gilt als gemeldeter 

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1 ST.2015.139 

- 13 - 
 
 
 
Lohn der mutmassliche AHV-Lohn. Dieser ergibt sich aus dem zuletzt bekannten AHV-

Lohn. Dabei sind die eingetretenen bzw. für das laufende Jahr vereinbarten Änderun-

gen zu berücksichtigen, nicht aber nur gelegentlich anfallende Lohnbestandteile.  

 

 Der versicherte Jahreslohn 1 für die Berechnung der Altersgutschriften ist 

gleich dem gemeldeten mutmasslichen AHV-Lohn bis höchstens dem oberen BVG-

Grenzbetrag, abzüglich eines Koordinationsabzugs. Der Koordinationsabzug entspricht 

dem vom Bundesrat festgelegten Betrag (Art. 4.1 des Kassenreglements). Die jährli-

chen Altersgutschriften betragen hier zwischen 0% und 18%, abhängig vom Alter  

(Art. 6.1 des Kassenreglements).  

 

 Der versicherte Jahreslohn 2 für die Berechnung der Altersgutschriften ist 

gleich dem gemeldeten mutmasslichen AHV-Lohn bis höchstens dem UVG-Höchst-

lohn, abzüglich eines Koordinationsabzugs in Höhe des versicherten Jahreslohns 1 für 

die Berechnung der Altersgutschriften (Art. 4.2 des Kassenreglements). Die Altersgut-

schriften betragen hier 20% des versicherten Lohns (Art. 6.1 des Kassenreglements).  

 

 Der Koordinationsabzug betrug 2010 Fr. 23'940.- und 2011 Fr. 24'360.-, der 

obere BVG-Grenzbetrag 2010 Fr. 82'080.- bzw. 2011 Fr. 83'520.- (vgl. Publikation 

"Wichtige Masszahlen im Bereich der beruflichen Vorsorge 2014 - 2015", www.bsv. 

admin.ch/dokumentation/zahlen, Kategorie Kennzahlen/Berufliche Vorsorge und  

3. Säule). Der maximale jährliche UVG-Lohn belief sich 2010/11 auf Fr. 126'000.-  

(Art. 22 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982, in 

der Fassung gemäss 27. Juni 2007, in Kraft seit 1. Januar 2008, SR 832.202).  

 

 c) aa) Aus diesen Vorgaben ergibt sich, dass der gemeldete Lohn 2010  

gesetzes- und reglementswidrig zu hoch war. Dagegen lässt sich nicht einwenden, 

dass im ersten Jahr die Löhne der Geschäftsentwicklung angepasst werden müssten 

und deshalb Differenzen zwischen den gemeldeten und ausbezahlten Löhnen unver-

meidlich seien sowie toleriert werden sollten. Art. 3.1 des Kassenreglements sieht 

nämlich genau für diesen Fall eine laufende Korrektur vor. Mithin bezahlte die Pflichtige 

2010 ohne geschäftsmässige Begründung zu viel Beiträge.  

 

 bb) Für das Jahr 2011 gilt demgegenüber, dass die abgerechneten BVG-

Beiträge reglementswidrig zu tief waren. Mit dieser Feststellung kann es aber nicht sein 

Bewenden haben. Die Pflichtige ist sowohl gegenüber den Arbeitnehmern als auch der 

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Pensionskasse zu einer korrekten Abrechnung und Ablieferung der Beiträge verpflich-

tet. Seit 2011 besteht deshalb in diesem Umfang eine offene Schuld der Pflichtigen 

gegenüber der Vorsorgeeinrichtung. Damit stellt sich die Frage, ob diese Schuld nicht 

sogar erfolgswirksam in die Buchhaltung hätte aufgenommen werden müssen und der 

vorliegende Jahresabschluss demnach den betreffenden Aufwand handelsrechtswidrig 

zu tief ausweist. 

 

 Aufwendungen fliessen grundsätzlich zum Zeitpunkt ab, in welchem die steu-

erpflichtige Person zur Zahlung verpflichtet ist (Soll-Methode, Richner/Frei/Kauf-

mann/Meuter, § 50 N 79 StG). Ausnahmsweise kann auch auf die Fälligkeit abgestellt 

werden. Ist dagegen die Erfüllung der Forderung besonders unsicher, wird auf den 

Zeitpunkt der Erfüllung des Anspruchs abgestellt (Ist-Methode). Mit Entscheid vom  

9. August 2011 (2C_429/2010) hatte das Bundesgericht die Frage zu entscheiden, 

wann irrtümlich nicht bezahlte oder nicht ordnungsgemäss verbuchte AHV- und BVG-

Beiträge, die erst nach einer Kontrolle durch die Ausgleichskasse nacherhoben wur-

den, als Aufwand belastet werden dürfen (StE 2011 B 72.11 Nr. 21). Dabei hat es fest-

gehalten, dass dies jedenfalls dann im Beitragsjahr zu erfolgen hat, wenn der Mangel 

noch vor Eintritt der Rechtskraft der betreffenden Einschätzung zutage trete und eine 

Nachberichtigung sowohl möglich als auch notwendig gewesen wäre; in diesem Fall 

sei sogar ein späterer Abzug erst bei Erhalt der Nachtragsverfügung der Sozialversi-

cherungsanstalt mangels Periodizität unzulässig (E. 2.3.1 und 2.3.2).  

 

 Im vorliegenden Fall ist der Mangel noch vor Eintritt der Rechtskraft erkannt 

worden. Die Pflichtige hat aber keine Schritte unternommen, um eine korrekte BVG-

Abrechnung für 2011 zu erstellen; zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist offen, ob je eine 

solche vorgenommen wird. Die Pflichtige selbst erachtet eine solche sogar als über-

flüssig, da diese am Ergebnis nach ihrer Auffassung nichts ändern würde (Schreiben 

vom 28. November 2014). Sie beurteilt die Beiträge offenkundig als verrechnet. Darauf 

ist sie zu behaften.  

 

 cc) Bei dieser speziellen Sachlage erscheint es als gerechtfertigt, mit der 

Pflichtigen die zu viel bezahlten BVG-Beiträge 2010 mit den zu tiefen Beiträgen 2011 

zu verrechnen. Entscheidend ist, dass es sich hier um ein überlanges Geschäftsjahr 

und damit aus steuerrechtlicher Sicht um ein und dieselbe Steuerperiode handelt. Über 

die gesamte Steuerperiode betrachtet ist der BVG-Aufwand aber nicht zu hoch, soweit 

er die korrekten BVG-Beiträge 2011 nicht übersteigt.  

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- 15 - 
 
 
 
 Hinzuweisen ist, dass die Praxis mit Bezug auf Selbstständigerwerbende mit 

bei Geschäftsaufnahme stark schwankenden Jahresergebnissen pragmatisch verfährt. 

So schlägt die Arbeitsgruppe Vorsorge der Schweizerische Steuerkonferenz vor, auf 

eine Rückzahlung zu verzichten, sofern der Versicherte für das nachfolgende Jahr auf 

das Vorjahresergebnis abstellt (Schweizerische Steuerkonferenz, Vorsorge und Steu-

ern, Anwendungsbeispiel A.3.4.2). Soweit demnach unmittelbar ein Ausgleich stattfin-

det, verzichtet die Praxis auf eine Korrektur. Dies erscheint auch vorliegend als ge-

rechtfertigt, zumal die Pflichtige für 2011 offenkundig auf die Vorjahreszahlen abgestellt 

hat.  

 

 d) aa) Damit ist die Höhe der geschäftsmässig begründeten BVG-Beiträge zu 

ermitteln. Das kantonale Steueramt hat zu diesem Zweck mit Auflage vom 26. März 

2013 und Mahnung vom 3. Juni 2013 sowie erneut mit Auflage vom 17. Oktober 2013 

und Mahnung vom 5. Dezember 2013 Unterlagen der Pensionskasse verlangt, aus 

welchen die versicherten Löhne sowie deren Finanzierung hervorgehen. Aus dem dar-

auf eingereichten Pensionskassenreglement gehen zwar die Beitragssätze für die 

Sparbeiträge, nicht aber für die übrigen Beiträge hervor, weshalb das kantonale Steu-

eramt diese gestützt auf § 139 Abs. 2 StG zu Recht nach pflichtgemässem Ermessen 

geschätzt hat.  

 

 bb) Eine zu Recht ergangene Ermessenseinschätzung kann der Steuerpflich-

tige nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten (§ 140 Abs. 2 StG). Für diesen 

Nachweis stehen ihm zwei Möglichkeiten offen (Martin Zweifel, in: Kommentar zum 

Schweizerischen Steuerrecht, Band I/1, 2. A., 2002, Art. 48 N 46 ff. StHG und in: 

Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2b, 2. A., 2008, Art. 132 N 39 ff. 

DBG, je auch zum Folgenden). Er kann den tatsächlichen Sachverhalt dartun und den 

entsprechenden Nachweis leisten mit der Folge, dass die Ermessensveranlagung 

durch eine ordentliche Veranlagung ersetzt wird und die Steuerfaktoren nach den für 

"gewöhnliche" Veranlagungen geltenden Regeln ermittelt werden. Ist dieser Nachweis 

nicht möglich oder misslingt er, hat die Ermessenseinschätzung weiterhin Bestand, der 

Steuerpflichtige kann aber noch darlegen und nachweisen, dass diese offensichtlich 

unrichtig ist. 

 

  

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 cc) Die Pflichtige hat weder mit der Einsprache noch mit dem Rekurs neue 

Unterlagen eingereicht, aus welchen die Beitragssätze genau ermittelt werden können. 

Die Schätzung hat damit weiter Bestand und ist lediglich mit Bezug auf die Höhe zu 

überprüfen.  

 

 dd) Wie bereits festgehalten, ist die Höhe der Schätzung zu korrigieren, da die 

zu viel bezahlten Beiträge 2010 mit den noch ausstehenden Beiträge 2011 zu verrech-

nen sind.  

 

 Beide Aktionäre haben sich 2011 den gleichen Lohn ausbezahlt und fallen in 

dieselbe Alterskategorie (Jahrgänge 1972 und 1974). Der Bruttolohn betrug jeweils 

Fr. 93'000.-. Die Höhe der zusätzlich zum Sparbeitrag zu leistenden Prämien (Risiko 

für Invalidität, Todesfall, Kosten etc.) geht aus den Unterlagen nicht direkt hervor; aus 

der Kostenaufstellung 2011 ist abzuleiten, dass sie durchschnittlich ca. 48% des Spar-

beitrags betrugen (Sparprämie Fr. 9'181.-, Rest Fr. 4'415.- ). Dies ergibt folgende Be-

rechnung: 

 

BVG-Beitrag 1  Fr.  Fr.  

BVG-Grenzbetrag 83'520.-  
Koordinationsabzug - 24'360.- 
Versicherter Jahreslohn 1 59'160.- 
BVG-Beitrag 1 (Beitragssatz 10%)  5'916.- 
 

BVG-Beitrag 2  

AHV-Lohn 93'000.-  
BVG-Grenzbetrag - 83'520.-  
Versicherter Jahreslohn 2 9'480.- 
BVG-Beitrag 2 (Beitragssatz 20%)  1'896.- 

 
Zwischentotal  7'812.-  

Risikoprämien ca. 48% der Sparprämie   3'750.-  

total pro Aktionär   11'562.-.  

 

 Dieser Betrag ist den effektiv für 2011 bezahlten Beiträgen sowie dem vom 

Steuerkommissär errechneten Überschuss aus dem Vorjahr gegenüber zu stellen. 

Dies ergibt:  

 

  

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 Gesellschafter 1  Gesellschafter 2 

 Fr.  Fr.  

Prämie bezahlt 5'245.-  5'307.-  

Übertrag 2010  10'943.- 11'089.- 

Prämien  - 11'562.- - 11'562.-  

zu viel   4'626.- 4'834.-. 

 

 Dies führt zu einer totalen Aufrechnung von Fr. 9'460.-.  

 

 e) Die Vorinstanz hat ferner festgestellt, dass die Pflichtige für 2011 die Ar-

beitnehmerbeiträge den beiden geschäftsführenden Aktionären reglementswidrig nicht 

weiterbelastet hat, und in diesem Umfang eine Aufrechnung vorgenommen. Der unter-

lassene Abzug ergibt sich insbesondere aus den Lohnausweisen, welche keine BVG-

Beiträge enthalten. 2010 wurde der Arbeitnehmerabzug jeweils vorgenommen.  

 

 aa) Der Beitrag der versicherten Person beträgt jeweils 50% der gesamten auf 

sie entfallenden Spar-, Risiko- und Kostenbeiträge sowie der gesetzlichen Zusatzauf-

wendungen (Art. 8.2 des Kassenreglements). Die Finanzierung der auf die beiden Ak-

tionäre als Arbeitnehmer entfallenden Beiträge durch die Pflichtige widerspricht dem-

nach dem Kassenreglement. Zudem sind die Arbeitnehmer-Beiträge einer weiteren 

angestellten Person dieser belastet worden (vgl. Lohnausweis). Mithin hat die Pflichtige 

Drittpersonen dieselbe Bevorzugung versagt.  

 

 bb) Die Pflichtige macht geltend, dies müsse nicht zwingend zu einer steuerli-

chen Aufrechnung führen, vielmehr sei der übernommene Anteil in zusätzlichen Lohn 

um zu qualifizieren, welcher bei der Arbeitgeberin wiederum als Lohnaufwand abzugs-

fähig sei.  

 

 Ein solches Vorgehen ist abzulehnen. Die Kapitalgesellschaft ist an die einge-

reichte Jahresrechnung gebunden, und die Steuerbehörden dürfen sich auf die einge-

reichte Erfolgsrechnung und Bilanz samt Anhang verlassen (Peter Locher, Kommentar 

zum DBG, II. Teil., 2004, Art. 58 N 69). Es gilt das Prinzip der Einzel- und nicht der 

Gesamtbetrachtung; jede einzelne Bilanzposition ist vom Grundsatz der Massgeblich-

keit der Handelsbilanz erfasst. Darum geht es nicht an, Aufwandpositionen, welche 

steuerlich nicht anerkannt werden, um zu qualifizieren, mit dem Zweck, das Gesamtre-

sultat nicht zu verändern und Aufrechnungen zu vermeiden. Deshalb ist es nicht statt-

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haft, Leistungen an den mitarbeitenden Aktionär (oder eine nahestehende Person), 

welchen steuerlich kein Aufwandcharakter zuzumessen ist, in Lohn umzuwandeln 

(Markus Reich, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a, 2. A., 

2008, Art. 20 N 54a DBG). Damit sprechen bereits formelle Gründe gegen eine Um-

qualifizierung in Lohn.  

 

 Überdies rechtfertigt sich auch materiell nicht, auf Lohnaufwand zu schliessen, 

ergibt sich doch aus dem direkten Vergleich mit der angestellten unabhängigen dritten 

Person, dass bei dieser die Arbeitnehmerbeiträge eben gerade nicht von der Gesell-

schaft getragen wurden, und die Beitragsübernahme bei den Anteilseignern demnach 

offenkundig im Beteiligungsverhältnis begründet war.  

 

 cc) Damit liegt im Umfang, in dem die Prämien gemäss Reglement und An-

hang von den Anteilseignern aufzubringen gewesen wären, eine geldwerte Leistung an 

diese vor, welche als verdeckte Gewinnausschüttung gemäss § 64 Abs. 1 Ziff. 2 lit. e 

StG dem steuerbaren Ertrag der Pflichtigen hinzuzurechnen ist, wie es die Vorinstanz 

getan hat.  

 

 dd) Quantitativ ist eine Neuberechnung vorzunehmen, nachdem die zulässi-

gen BVG-Beiträge 2011 durch Verrechnung mit den zu hohen Beiträgen 2010 zu 

Gunsten der Pflichtigen höher anzusetzen sind. Bei neuen BVG-Beiträgen 2011 von je 

Fr. 11'562.- pro Aktionär ergibt das eine Aufrechnung von lediglich diesem Betrag.  

 

 f) Zusammenfassend beträgt die Aufrechnung BVG somit Fr. 21'022.-  

(= Fr. 9'460 + Fr. 11'562.-) statt Fr. 27'308.- (= Fr. 22'032.- plus Fr. 5'276.-) gemäss 

Einspracheentscheid.  

 

 

 5. Dies ergibt für die Staats- und Gemeindesteuern unter Berücksichtigung der 

erforderlichen Neuberechnung der Steuerrückstellung folgenden steuerbaren Reinge-

winn:  

 

  

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 Fr.  

Steuerbarer Reingewinn gem. Einspracheentscheid 48'973.-  

Korrektur BVG  

gem. Einspracheentscheid – 27'308.-  

neu   21'022.-  

Korrektur Steuerrückstellung  

bereits verbucht   1'200.- 

zusätzlich gem. Einspracheentscheid 11'400.-  

Zwischentotal 55'287.-  

Steuerrückstellung neu  - 11'313.- 

Total   43'974.- 

gerundet  43'900.-.  

 

 Bei der Berechnung der Steuerrückstellung wird von entsprechenden Korrek-

turen bei der direkten Bundessteuer ausgegangen.  

 

 

 6. a) Gestützt auf diese Erwägungen sind die Rechtsmittel teilweise gutzu-

heissen. Da das Ergebnis für die Beschwerde und den Rekurs sehr unterschiedlich 

ausfällt, rechtfertigt es sich, hierzu separate Kostenauflagen vorzunehmen. Für das 

Beschwerdeverfahren ist von einem unentschiedenen Verfahrensausgang auszuge-

hen, während die Pflichtige im Rekurs mehrheitlich unterliegt. Ausgangsgemäss sind 

die Kosten des Verfahrens den Parteien daher entsprechend anteilsmässig aufzuerle-

gen (Art. 144 Abs. 1 DBG und § 151 Abs. 1 StG). Der Pflichtigen ist bei diesem Aus-

gang keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 

bzw. § 152 StG i. V. m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom  

24. Mai 1959/8. Juni 1997, VRG). 

 

 b) Mit Bezug auf die direkte Bundessteuer kann der vorliegende Entscheid nur 

mit Beschwerde angefochten werden, soweit er einen nicht wiedergutzumachenden 

Nachteil bewirken könnte oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-

scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein 

weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (§ 19a Abs. 2 VRG i.V.m. Art. 93 Abs. 1 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005). 

 

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Demgemäss erkennt die Kammer: 

 

 

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Einspracheentscheid vom  

30. April 2015 wird aufgehoben. Die Akten werden nach Rechtskraft des vorlie-

genden Entscheids zur Feststellung des Veranlagungsorts für die Steuerperiode 

9.2.2010 - 31.12.2011 an die Eidgenössische Steuerverwaltung überwiesen. 

 

2. Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen. Die Rekurrentin wird für die Steuerperiode 

9.2.2010 - 31.12.2011 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 43'900.- (Ge-

winnsteuersatz 8%) und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 20'000.- (Kapi-

talsteuersatz 0,75‰) eingeschätzt.  

 

[…] 

 

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1 ST.2015.139 

	Entscheid