# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bce7bbb9-277f-5da4-926b-d760ff0804b9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.09.2025 II 2025 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-46_2025-09-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 46

Entscheid vom 26. September 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Kursbesuch)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1989, französischer Staatsangehöriger, Aufenthaltsbe-
willigung B) war vom 24. Januar 2024 bis zum 24. April 2024 bei der B.________ 
SA als Senior IT Project Manager und Agile Coach angestellt. Es handelte sich 
um ein befristetes Arbeitsverhältnis (vgl. Vi-act. 2 und 3). 

B. Am 8. April 2024 hat sich A.________ beim Regionalen Arbeitsvermitt-
lungszentrum C.________ zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 1). Am 22. 
April 2024 beantragte er Arbeitslosenentschädigung für den Zeitraum ab 25. April 
2024 (Vi-act. 2). Per 14. April 2025 erfolgte ein Wechsel des zuständigen Ar-
beitsvermittlungszentrums. Neu ist das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum 
D.________ zuständig (vgl. Vi-act. 8).

C. Am 21. Mai 2025 reichte A.________ beim Amt für Arbeit ein Gesuch um 
Zustimmung zum Kursbesuch "Vorbereitung auf die CISSP-Zertifizierung" für den 
Zeitraum vom 2. Juni 2025 bis 6. Juni 2025 ein (vgl. Vi-act. 3). Mit Verfügung 
vom 22. Mai 2025 lehnte das Amt für Arbeit das Gesuch ab (vgl. Vi-act. 4), wo-
gegen A.________ am 11. Juni 2025 Einsprache erhob (vgl. Vi-act. 5). Mit Ein-
spracheentscheid Nr. 184/25 vom 3. Juli 2025 wies das Amt für Arbeit die Ein-
sprache ab (vgl. Vi-act. 7). 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid reicht A.________ am 8. Juli 2025 
(Postaufgabe 9.7.2025) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz ein; er wolle die Ablehnung der Finanzierung der von ihm vorgeschlage-
nen CISSP-Ausbildung sowie seine Zuweisung zum InnoPark-Programm anfech-
ten. Mit Verfügung vom 10. Juli 2025 setzte ihm der verfahrensleitende Richter 
eine nicht erstreckbare Frist bis 21. Juli 2025 zur Verbesserung der Beschwerde-
schrift betreffend Unterschrift sowie Einreichung eines Anfechtungsobjekts be-
treffend InnoPark-Programm.

E. Mit Eingabe vom 10. Juli 2025 (Postaufgabe 12.7.2025) reichte der Be-
schwerdeführer eine ergänzte Beschwerdeschrift ein, die die Beschwerde vom 
8. Juli 2025 ersetzen solle. Das Gericht informierte den Beschwerdeführer mit 
Schreiben vom 14. Juli 2025, die neue Eingabe vom 10. Juli 2025 weise die 
nämlichen Mängel auf, wie die ursprüngliche Eingabe, weshalb an der Aufforde-
rung zur Verbesserung der Eingabe innert nicht erstreckbarer Frist bis 21. Juli 
2025 festzuhalten sei (vgl. VG-act. 5).

F. Mit Schreiben vom 16. Juli 2025 (Postaufgabe 18.7.2025) reichte der Be-
schwerdeführer die verbesserte Beschwerdeschrift ein und beantragt sinn-

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gemäss die Aufhebung des Einspracheentscheides Nr. 184/25 betreffend Verfü-
gung vom 22. Mai 2025 und die Kostenübernahme für die CISSP-Weiterbildung 
durch das Amt für Arbeit.

G. Mit Vernehmlassung vom 24. Juli 2025 beantragt das Amt für Arbeit die 
Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer nimmt am 12. August 2025 
unter Beibehaltung seiner Anträge replizierend Stellung. Die Vorinstanz lässt sich 
in der Folge nicht mehr vernehmen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Rechtsmitteleingabe muss nach § 38 Abs. 2 des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 einen Antrag, eine Be-
gründung, die Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der Partei oder ihres 
Vertreters enthalten. Zudem muss die angefochtene Verfügung oder der Ent-
scheid der Eingabe beigefügt oder genau bezeichnet werden (§ 38 Abs. 2 VRP).

1.2 Die Eingaben des Beschwerdeführers vom 8. und 10. Juli 2025 genügten 
den Anforderungen an eine Rechtsmitteleingabe gemäss § 38 VRP nicht. Zum 
einen fehlte die Unterschrift des Beschwerdeführers; zum anderen war, wie das 
Gericht in der Verfügung vom 10. Juli 2025 festhielt, kein Anfechtungsobjekt be-
treffend das InnoPark-Programm bezeichnet oder beigelegt. Mit Eingabe vom 
16. Juli 2025 reicht der Beschwerdeführer zwar eine persönlich unterschriebene 
Beschwerdeschrift ein, erwähnte das InnoPark-Programm darin jedoch nicht 
mehr und legte auch kein entsprechendes Anfechtungsobjekt vor. Der vorliegen-
de Entscheid beschränkt sich daher auf die Beschwerde gegen den Einspra-
cheentscheid vom 3. Juli 2025 betreffend Ablehnung des Kursgesuches infolge 
fehlender arbeitsmarktlicher Indikation. In Bezug auf die Zuweisung des Be-
schwerdeführers zum InnoPark-Programm sind die Anforderungen an eine 
Rechtsmitteleingabe gemäss § 38 VRP - trotz Aufforderung zur Verbesserung - 
nicht erfüllt, weswegen darauf nicht einzutreten ist.

2.1 Das Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 
die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0) 
vom 25. Juni 1982 bezweckt gemäss Art. 1a Abs. 2 AVIG u.a. die Verhütung ei-
ner drohenden Arbeitslosigkeit, die Bekämpfung einer bestehenden Arbeitslosig-
keit und die Förderung der raschen und dauerhaften Eingliederung in den Ar-
beitsmarkt. Diesem Zweck dienen namentlich die im sechsten Kapitel des AVIG 
geregelten arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 59 ff. AVIG).

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2.2 Die Versicherung erbringt finanzielle Leistungen für arbeitsmarktliche 
Massnahmen zu Gunsten von versicherten Personen und von Personen, die von 
Arbeitslosigkeit bedroht sind (Art. 59 Abs. 1 AVIG). Mit arbeitsmarktlichen Mass-
nahmen in Form von Bildungsmassnahmen, Beschäftigungsmassnahmen und 
speziellen Massnahmen (Art. 59 Abs. 1bis AVIG) soll die Eingliederung von Versi-
cherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, geför-
dert werden. Solche Massnahmen sollen gemäss Art. 59 Abs. 2 AVIG insbeson-
dere die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten verbessern, damit diese rasch 
und dauerhaft wieder eingegliedert werden können (lit. a), die beruflichen Qualifi-
kationen entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts fördern (lit. b), die 
Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern (lit. c) oder die Möglichkeit bie-
ten, Berufserfahrungen zu sammeln (lit. d). Als Bildungsmassnahmen gelten na-
mentlich individuelle oder kollektive Kurse zur Umschulung, Weiterbildung oder 
Eingliederung sowie Übungsfirmen und Ausbildungspraktika (Art. 60 Abs. 1 
AVIG). Wer von sich aus an einem Kurs teilnehmen will, muss der zuständigen 
Amtsstelle rechtzeitig vor Beginn ein begründetes Gesuch mit den erforderlichen 
Unterlagen einreichen (Art. 60 Abs. 3 AVIG). Die Beurteilung der Voraussetzun-
gen für die Gewährung von Massnahmen nach Art. 59 ff. AVIG hat prospektiv 
aufgrund der im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung gegebenen Verhältnisse zu 
erfolgen (vgl. BGE 128 V 192 E. 7b/bb m.H.a. BGE 112 V 398 E. 1a; Urteile 
BGer 8C_202/2013 vom 28.5.2013 E. 5.2; VGE II 2022 90 vom 15.2.2023 E. 1.2 
m.H.a. VGE II 2018 97 vom 16.1.2019 E. 1.2 f.). 

2.3 Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) hat im Urteil vom 24. De-
zember 2004 (C 77/04) erkannt, dass mit dem per 1. Juli 2003 neu gefassten 
Art. 59 AVIG, nach dessen Abs. 2 für die Erbringung von Leistungen u.a. vor-
ausgesetzt wird, dass die Versicherten aus Gründen des Arbeitsmarktes er-
schwert vermittelbar sind (gegenüber unmöglicher oder stark erschwerter Ver-
mittlungsfähigkeit nach Art. 59 Abs. 1 Satz 1 AVIG in der bis 30.6.2003 in Kraft 
gestandenen Fassung), weder eine erleichterte Begründung des Anspruchs auf 
arbeitsmarktliche Massnahmen noch eine Ausweitung des Kreises von An-
spruchsberechtigten beabsichtigt war. Die bisherige Rechtsprechung zur Ab-
grenzung von Grund- und allgemeiner beruflicher Weiterbildung einerseits und 
Umschulung und Weiterbildung im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Sinne 
anderseits bleibt daher weiterhin anwendbar (vgl. Urteile EVG C 77/04 vom 
24.12.2004 E. 3.5; BGer 8C_222/2016 vom 30.6.2016 E. 2.1).

2.4 Grundvoraussetzung für den Anspruch auf Teilnahme an individuellen ar-
beitsmarktlichen Massnahmen ist die arbeitsmarktliche Indikation. Leistungen 
sind nur zuzusprechen, wenn die (inländische) Arbeitsmarktlage dies unmittelbar 

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gebietet. Nach Gesetz und Rechtsprechung sind die Grundausbildung und die 
allgemeine Förderung der beruflichen Weiterbildung nicht Sache der Arbeitslo-
senversicherung. Die Leistungen der Versicherung dienen einzig der Bekämp-
fung der Arbeitslosigkeit, von welcher die versicherte Person bereits betroffen 
oder doch unmittelbar bedroht ist. Aus diesem Grund sind arbeitsmarktliche 
Massnahmen nach Art. 59 ff. AVIG nur einzusetzen, wenn die Arbeitsmarktlage 
dies unmittelbar gebietet. Dadurch soll verhindert werden, dass Leistungen zu 
Zwecken in Anspruch genommen werden, die nicht mit der Arbeitslosenversiche-
rung in Zusammenhang stehen (vgl. Urteile EVG C 242/05 vom 6.10.2006 E. 4.1; 
C 56/04 vom 10.1.2005 E. 2 m.H.a. die Botschaft des Bundesrates zu einem 
neuen Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung vom 2.7.1980, BBl 1980 III 610 f.). Mit anderen Worten 
darf die Leistung nur dann erfolgen, wenn die Vermittlung des Versicherten aus 
Gründen des Arbeitsmarktes unmöglich oder stark erschwert ist ("Förderungsvor-
aussetzung"). Dies ist beispielsweise dann zu bejahen, wenn sich das Berufs-
spektrum eines Versicherten seine Vermittelbarkeit auf ganz spezielle Tätigkeits-
bereiche ("Nischen") einschränkt (vgl. BGE 111 V 277 E. 2e) oder wenn eine ab-
geschlossene Berufsausbildung Lücken aufweist, die der aktuelle und voraus-
sehbar künftige Arbeitsmarkt nicht oder nur beschränkt toleriert (vgl. VGE II 2022 
90 vom 15.2.2023 E. 1.4; VGE II 2018 97 vom 16.1.2019 E. 1.7).

2.5 Die Anspruchsvoraussetzung der arbeitsmarktlichen Indikation besteht aus 
einer objektiven und einer subjektiven Komponente. Das objektive Element be-
zieht sich auf den aktuellen Bedarf des Arbeitsmarktes nach Arbeitskräften. 
Demgegenüber betrifft die subjektive Komponente die Anpassungsbedürftigkeit 
der versicherten Person an diesen Bedarf des Arbeitsmarktes (vgl. Urteil BGer 
8C_67/2018 vom 16.4.2018 E. 4.1 m.H.). Die Voraussetzung der 
arbeitsmarktlichen Indikation ist nur erfüllt, wenn die Anpassungsbedürftigkeit der 
versicherten Person an die Nachfrage eines für ihn räumlich und zeitlich 
erreichbaren Arbeitsmarktes feststeht (vgl. Gerhards, AVIG-Kommentar, Bd. II, 
Art. 59 AVIG, N 33). Was die objektive Zielrichtung anbelangt, muss die fragliche 
arbeitsmarktliche Massnahme spezifisch dafür bestimmt, geeignet und notwendig 
sein, die Vermittelbarkeit zu fördern. Es darf somit nicht die bildungsmässige, so-
ziale oder wirtschaftliche Verbesserung im Vordergrund stehen, sondern die Ver-
besserung der Einsatzmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Ein wei-
teres hilfreiches Kriterium ist der Gesichtspunkt der sozialen Üblichkeit unter 
Berücksichtigung des Alters, der Motivation und der weiteren Lebensumstände 
des Versicherten. Es ist demnach jeweils zu prüfen, ob die fragliche Vorkehr bei 
den gegebenen Umständen nicht ohnehin Bestandteil der üblichen Berufsausbil-
dung ist und ob der Versicherte den Kurs auch besuchen würde, wenn er - bei im 

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Übrigen gleichen Verhältnissen - nicht arbeitslos wäre (vgl. BGE 111 V 271 E. 2d 
S. 276).

2.6 Die Grenze zwischen Grund- und allgemeiner beruflicher Weiterausbildung 
einerseits sowie Umschulung und Weiterbildung im arbeitslosenversicherungs-
rechtlichen Sinne anderseits ist fliessend. Da ein und dieselbe Vorkehr beiderlei 
Merkmale aufweisen kann und namentlich praktisch jede Massnahme der allge-
meinen Berufsbildung auch der Vermittlungsfähigkeit der versicherten Person auf 
dem Arbeitsmarkt zugutekommt, ist entscheidend, welche Aspekte im konkreten 
Fall unter Würdigung aller Umstände überwiegen (BGE 111 V 271 E. 2b und 2c 
S. 247 f.; Urteil des EVG C 48/05 vom 4.5.2005 E. 1.2; VGE II 2022 90 vom 
15.2.2023 E. 1.6.1). Arbeitsmarktrechtliche Massnahmen müssen Vorkehren 
sein, welche der versicherten Person erlauben, sich an die industriellen und 
technischen Fortschritte anzupassen und somit seine Vermittlungsfähigkeit för-
dert. Stehen einer versicherten Person aufgrund ihrer vielfältigen Ausbildung auf 
dem Arbeitsmarkt andere Möglichkeiten offen, so fehlt die arbeitsmarktliche Indi-
kation (vgl. Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 
S. 353 m.w.H.). Zudem reicht ein rein theoretischer Nutzen, der im konkreten Fall 
die Vermittlungsfähigkeit kaum verbessert, nicht aus. Die Wahrscheinlichkeit 
muss dargetan werden, dass die Vermittlungsfähigkeit im konkreten Fall tatsäch-
lich und in erheblichem Mass gefördert wird. Wird die Vermittlungsfähigkeit durch 
den Kurs nur unwesentlich gesteigert, kann er nicht bewilligt werden (vgl. Kupfer 
Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, S. 341 m.w.H; Staats-
sekretariat für Wirtschaft SECO, Direktion für Arbeit, Weisung AVIG AMM (AVIG-
Praxis AMM), Stand: 1.7.2025, Rz. A 24 [nachfolgend zit. als AVIG-Praxis AMM]).

2.7 Beim Begriff "arbeitsmarktliche Indikation" wie beim Ausdruck "erhebliche 
Verbesserung der Vermittelbarkeit" handelt es sich um unbestimmte Rechtsbe-
griffe, weswegen der Verwaltung in Anwendung dieser Begriffe ein gewisser Er-
messensspielraum zu gewähren ist. Das Verwaltungsgericht ist daher gehalten, 
nicht ohne Not in das Ermessen der Verwaltung einzugreifen (vgl. VGE II 2022 
90 vom 15.2.2023 E. 3; Urteil des Verwaltungsgerichts ZG S 2015 78 vom 
10.9.2015 E. 4.3.3).

3.1 Das Gesuch um Zustimmung zum Kursbesuch begründete der Beschwer-
deführer wie folgt (vgl. Vi-act. 3): 

Ich habe kürzlich die PMP-Zertifizierung erhalten und möchte meine Sicherheits-
expertise mit der CISSP-Zertifizierung vertiefen. Ich habe bereits sicherheitsrele-
vante Projekte geleitet darunter IT-Absicherung und cloud security. Diese Kompe-
tenzen sind zentral für regulierte Branchen wie Banken, Versicherungen und das 
Gesundheitswesen, die in der Schweiz stark vertreten sind. Die CISSP-Schulung 

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bei PSYND – dem einzigen (ISC)2-akkreditierten Anbieter in der Schweiz – ist eine 
gezielte Massnahme zur Stärkung meiner Position auf dem Arbeitsmarkt. Da die 
nächste Session erst im Oktober stattfindet, ist der Kurs im Juni 2025 eine strate-
gische Gelegenheit für einen raschen Wiedereinstieg.

3.2 Die Vorinstanz lehnte das Kursgesuch im Wesentlichen infolge fehlender 
arbeitsmarktlicher Indikation ab. Im Einspracheentscheid vom 3. Juli 2025 erwog 
sie, dass es sich bei der CISSP-Zertifizierung zwar um eine international aner-
kannte und im Bereich der Informationssicherheit geschätzte Zusatzqualifikation 
handle, dennoch sei es eine hochgradig spezialisierte Weiterbildung, welche weit 
über die Mindestanforderungen für eine Vielzahl offener Positionen im IT-Projekt-
management oder IT-Sicherheitsumfeld hinausgehe. Eine solche Zusatzqualifika-
tion sei nicht Voraussetzung für die grundsätzliche Vermittlung in eine zumutbare 
Stelle gemäss Art. 16 AVIG.

Aufgrund des professionellen Profils sowie der PMP-Zertifizierung des Be-
schwerdeführers sei davon auszugehen, dass auch ohne diese spezifische Wei-
terbildung eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt möglich sein sollte. Insbeson-
dere habe der Beschwerdeführer mit seinen diversen Anstellungen in qualifizier-
ten Positionen bewiesen, dass er nicht schwer vermittelbar sei. Auch aus den 
Nachweisen der persönlichen Arbeitsbemühungen sei ersichtlich, dass durchaus 
Stellen vorhanden seien, die dem Profil des Beschwerdeführers entsprechen 
würden. Eine Dringlichkeit im Sinne eines arbeitsmarktbedingten Vermittlungs-
hemmnisses sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht festzustellen. Zudem sei der ange-
strebte Berufsbereich (z.B. ISO, GRC-Berater oder Security Architect) kein ab-
rupter Berufswechsel, sondern eher eine längerfristige berufliche Neupositionie-
rung. Solche Karriereschritte seien nicht über die Arbeitslosenversicherung zu fi-
nanzieren. Zusammenfassend liege keine erschwerte oder gar unmögliche Ver-
mittelbarkeit aus Gründen des Arbeitsmarkes vor, der Beschwerdeführer sei nicht 
als erschwert vermittlungsfähig zu betrachten; aus diesem Grund sei die Not-
wendigkeit einer Weiterbildung in diesem Bereich aus arbeitslosenversicherungs-
rechtlicher Sicht nicht vorhanden.

3.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe mehr als zehn Jahre Erfah-
rung in der Leitung komplexer IT-Projekte, insbesondere in stark regulierten 
Branchen wie Banken, Versicherungen und der öffentlichen Verwaltung. Zudem 
habe er im Laufe seiner Karriere zunehmend Aufgaben in den Bereichen IT-
Sicherheit, Risikomanagement, IAM, Compliance und Governance übernommen 
und verfüge über zwei international anerkannte Projektmanagement-Zertifizie-
rungen: Project Management Professional (PMP) und zertifizierter Agile Coach 
(SAFe SPC). Bei seinen letzten Arbeitsanstellungen habe er konzernweite Pro-

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gramme in den Bereichen Cybersicherheit und IT-Governance geleitet. Er strebe 
eine Position als IT-Projektleiter, Scrum Master oder Berater für IT-Governance 
an. Diese Jobprofile seien in der Schweiz stark gefragt, aber insbesondere im 
Bereich der Informatiksicherheit auch stark umkämpft. Die CISSP-Zertifizierung 
stelle die offizielle und international anerkannte Anerkennung seiner bereits aus-
geübten Spezialisierung dar. Zudem sei diese in Stellenausschreibungen oft Vor-
aussetzung oder stark empfohlen. Sie sei ausserdem direkt auf seine vorhande-
nen Kompetenzen abgestimmt und ermögliche ihm, seine bestehenden Fähigkei-
ten gezielt gegenüber potenziellen Arbeitgebern zu belegen und die Nachfrage 
nach zertifizierten Fachkräften in der Schweiz zu bedienen.

Bei der CISSP-Zertifizierung handle es sich für den Beschwerdeführer weder um 
eine Umschulung noch um eine Qualifikation auf höherem Niveau, sondern um 
ein gezieltes Instrument zur sofortigen Wiedereingliederung. Die Finanzierung 
der CISSP-Weiterbildung sei geeignet, verhältnismässig und stehe im direkten 
Zusammenhang zu seinen bisherigen Bemühungen im Rahmen der RAV-Be-
treuung; sie erhöhe deutlich die Chancen auf eine rasche, nachhaltige Wieder-
eingliederung in einem Sektor mit hoher Nachfrage.

3.4 In der Vernehmlassung vom 24. Juli 2025 hält die Vorinstanz fest, dass die 
vom Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht dargelegten Gründe nicht zu 
überzeugen vermögen. Dem Beschwerdeführer sei dargelegt worden, dass er 
nicht als schwer vermittelbar gelte, weswegen der Vorbereitungskurs auf die 
CISSP-Zertifizierung arbeitsmarktlich nicht indiziert sei. Im Übrigen werde auf die 
Vorakten verwiesen.

3.5 Replizierend bringt der Beschwerdeführer vor, dass die Ablehnung der Fi-
nanzierung unter Begründung des Fehlens einer klaren arbeitsmarktlichen Indi-
kation den aktuellen Entwicklungen auf dem schweizerischen IT-Arbeitsmarkt wi-
derspreche. Stellenangebote in Bereichen Banken, Versicherungen, Verwaltung 
und Industrie würden ausdrücklich eine CISSP-Zertifizierung verlangen oder be-
vorzugen. Dies bestätige, dass die Zertifizierung kein einfaches Plus sei, sondern 
ein entscheidendes Kriterium für die Vorauswahl in den relevanten Sektoren. 
Studien und Marktanalysen würden einen strukturellen Mangel an qualifizierten 
Fachkräften im Bereich der Informationssicherheit belegen. Zudem stelle die 
CISSP-Zertifizierung ein gängiger Standard für spezialisierte und verantwor-
tungsvolle Positionen in der IT-Sicherheit dar. Es handle sich somit nicht um eine 
persönliche Weiterbildungsmassnahme, sondern, um eine Reaktion auf konkrete 
und dokumentierte Anforderungen des Arbeitsmarkts. Dies würden auch die 
Rückmeldungen und Filtermechanismen der Arbeitgeber zeigen. Er habe seit 

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April 2024 über 140 gezielte Bewerbungen eingereicht, jedoch bislang ohne An-
stellung im gewünschten Fachbereich.

4. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer die allgemeinen Anspruchsvor-
aussetzungen nach Art. 8 AVIG erfüllt und damit grundsätzlich Anspruch auf 
Leistungen der Arbeitslosenversicherung hat. Umstritten ist hingegen, ob der Be-
schwerdeführer einen Anspruch auf Übernahme der Kosten des CISSP-Kurses 
zur Vorbereitung der CISSP-Zertifizierung hat.

4.1 Die Übernahme der Kurskosten setzt die Angemessenheit der Massnahme 
voraus. Eine Massnahme erscheint verhältnismässig, wenn der dafür erforderli-
che zeitliche und finanzielle Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum 
angestrebten Kursziel steht. In zeitlicher Hinsicht müssen die Kurse von be-
schränkter Dauer sein. Die Kosten müssen in einem vernünftigen Verhältnis zum 
voraussichtlichen Erfolg der Massnahme stehen (vgl. Kupfer Bucher, Rechtspre-
chung des Bundesgerichts zum AVIG, S. 351 f.). Der vom Beschwerdeführer be-
antragte Kurs umfasst eine Dauer von fünf Tagen. Die hierfür anfallenden Kosten 
bezifferte der Beschwerdeführer im Gesuch um Zustimmung zum Kursbesuch mit 
Fr. 4'983.--. Gemäss Beschwerdeschrift habe er mittlerweile jedoch ein Online-
Kursformat bei einem akkreditierten Anbieter gefunden, welches Kosten in Höhe 
von Fr. 3'500.-- verursachen würde. Zudem führte der Beschwerdeführer mehr-
fach an, dass er bereit wäre, einen Teil der Kosten selbst zu tragen (vgl. Be-
schwerde, S. 2 Ziff. 5). Die Kurskosten erscheinen nicht geradezu übermässig 
und auch die Dauer des Kurses von fünf Tagen ist nicht als klar unangemessen 
zu beurteilen. Jedoch folgt, wie der Beschwerdeführer selbst ausführt, auf den 
Vorbereitungskurs noch ein intensives, teils mehrwöchiges Selbststudium (vgl. 
Beschwerde, S. 7). Ob dies dazu führt, dass die arbeitsmarktliche Massnahme 
nicht mehr angemessen erscheint, kann vorliegend offenbleiben, da es - wie 
nachfolgend darzulegen ist - an er arbeitsmarktlichen Indikation der Massnahme 
fehlt.

4.2.1 Zu beurteilen ist, ob eine arbeitsmarktliche Indikation vorliegt. Zunächst ist 
festzuhalten, dass das Kriterium des Alters des Beschwerdeführers (Jg. 1989) 
nicht gegen die Bewilligung des gewünschten Kurses spricht. 

4.2.2 Eine arbeitsmarktliche Indikation besteht insbesondere dann nicht, wenn 
der versicherten Person aufgrund ihrer vielseitigen Ausbildung auf dem Arbeits-
markt andere Möglichkeiten offenstehen (vgl. Kupfer Bucher, Rechtsprechung 
des Bundesgerichts zum AVIG, S. 353 m.H.a. ARV 1993/94 N 6 S. 45 E. 2). Vor-
liegend ist der Beschwerdeführer diplomierter Informatikingenieur mit einem Mas-
terabschluss in Business Administration sowie beruflicher Erfahrung im Projekt-

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management als auch im IT und Cybersecurity Bereich. Die Palette an Fähigkei-
ten und Bereichen, in welchen der Beschwerdeführer sowohl ausgebildet ist als 
auch berufliche Erfahrung hat, beschränkt sich folglich nicht einzig auf den Infor-
mationssicherheitsbereich. Vielmehr erscheint die CISSP-Zertifizierung als ein 
weiterer Karriereschritt in diesem Fachbereich, ohne dass dabei die Vor-
aussetzung der arbeitsmarktlichen Indikation erfüllt sind.

4.2.3 Auch das beschwerdeführerische Vorbringen, sein generalistisches Profil, 
auf einem stark spezialisierten und wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt reiche 
nicht aus, weswegen seine faktische Vermittlungsfähigkeit im Bereich Cyberse-
curity eingeschränkt sei (vgl. Beschwerde, S. 10), mag angesichts seiner vielsei-
tigen Ausbildung nicht zu überzeugen. Der Beschwerdeführer weist in seiner Be-
schwerdeschrift beispielsweise darauf hin, dass er erst vor kurzem die PMP-
Zertifizierung abgeschlossen hat. Hierbei handelt es sich um eine Zertifizierung, 
die u.a. die Fähigkeiten nachweist, Projekte und Teams zu leiten sowie Projekt-
ziele zu erfüllen (vgl. https://destcert.com/resources/cissp-vs-pmp/; eingesehen 
am 5.9.2025; https://www.zhaw.ch/en/sml/continuing-education/detail/course/
pmi-pmp-certification-preparatory-course; eingesehen am 5.9.2025). Dagegen 
zielt die CISSP-Zertifizierung darauf ab, Kenntnisse und Fähigkeiten nachzu-
weisen, um Cybersecurity-Programme fachgerecht zu führen (vgl. Vi-act. 3, An-
hang 2, S. 1). 

Ferner ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass es sich bei dem Vorbereitungskurs 
zur CISSP-Zertifizierung um eine hochgradig spezialisierte Weiterbildung han-
delt. Dies mag zwar das Vorliegen einer arbeitsmarktlichen Indikation nicht 
grundsätzlich ausschliessen; angesichts der breiten beruflichen Fähigkeiten des 
Beschwerdeführers, insbesondere auch ausserhalb des Informationssicherheits-
bereich, erscheint seine Vermittlungsfähigkeit jedoch gegeben. Soweit der Be-
schwerdeführer ausführt, dass seine faktische Vermittlungsfähigkeit "im Bereich 
Cybersecurity eingeschränkt" sei (vgl. Beschwerde, S. 10) und dies trotz seiner 
bestehenden Berufserfahrung, übersieht er, dass er in der Vergangenheit nicht 
ausschliesslich im Bereich Cybersecurity gearbeitet hat, sondern er insbesonde-
re auch im Bereich des Projektmanagements und im Agile Coaching über Erfah-
rung verfügt. Dass es genügend offene Stellen gibt, die seinem beruflichen Profil 
entsprechen, zeigt sich zudem auch daran, dass der Beschwerdeführer nach ei-
genen Angaben seit April 2024 über 140 Bewerbungen tätigen konnte (vgl. Re-
plik, S. 2). Auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren vermag der Beschwerde-
führer nicht aufzuzeigen, dass ihm seine Ausbildung und seine Berufserfahrung 
nur eine zu sehr eingeschränkte Stellenauswahl biete, so dass ihm allein eine 
CISSP-Zertifizierung reelle Chancen auf dem Arbeitsmarkt einräumen würde. 

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4.2.4 Dass der Vorbereitungskurs den Beschwerdeführer für verschiedene (auch 
höhere) Positionen interessanter machen könnte, reicht nicht aus, damit eine ar-
beitsmarktliche Indikation vorliegt. Dies gilt auch für das Vorbringen, dass die 
CISSP-Zertifizierung unter frankophonen IT-Fachkräften in der Schweiz noch sel-
tener sei und somit ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal darstellen kön-
ne. Bei der Prüfung der Frage nach der arbeitsmarktlichen Indikation ist eben ge-
rade nicht entscheidend, dass der beantragte Kurs die Chancen der versicherten 
Person innerhalb ihres bisherigen Tätigkeitsgebietes erhöht und das Bewer-
bungsfeld erweitert, da praktisch jede berufliche Massnahme wegen der dadurch 
vermittelten zusätzlichen Kenntnisse Vorteile auf dem Arbeitsmarkt bringt. Aus-
schlaggebend ist vielmehr, ob der Arbeitsmarkt für Personen mit den Qualifikati-
onen des Beschwerdeführers grundsätzlich Stellen bereithält und ob er aus per-
sönlichen Gründen im Wettbewerb um diese Stelle benachteiligt ist (vgl. Urteile 
BGer 8C_222/2016 vom 30.6.2016 E. 4; BGer 8C_67/2018 vom 16.4.2018 
E. 4.2; Sozialversicherungsgericht ZH AL 2018.00310 vom 18.3.2019 E. 5). Der 
Beschwerdeführer führt weiter insbesondere aus, dass die CISSP-Zertifizierung 
in Job-ausschreibungen als Voraussetzung oder zumindest als stark empfohlen 
angeführt wird. Bei den vom Beschwerdeführer genannten Beispielen (soweit 
diese noch abrufbar sind) wird die CISSP-Zertifizierung jedoch (wenn überhaupt) 
nur als Beispiel mit anderen Zertifizierungen genannt. Dass es sich hierbei um 
eine zwingende Voraussetzung handelt, oder dass ohne entsprechende Zertifi-
zierung beinahe keine Arbeitsplätze vorhanden wären, ist hingegen nicht ersicht-
lich.

Vor diesem Hintergrund ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszu-
gehen, dass der Arbeitsmarkt für Personen mit den Qualifikationen des Be-
schwerdeführers Stellen bereithält und er auch in subjektiver Hinsicht aus per-
sönlichen Gründen nicht benachteiligt ist.

4.3.1 Als massgebender Gesichtspunkt für die Teilnahme an Bildungsmassnah-
men gilt zudem jener der sozialen Üblichkeit unter Berücksichtigung des Alters, 
der Motivation und der weiteren Lebensumstände des Stellensuchenden (vgl. 
oben E. 1.4; m.w.H. AVIG-Praxis AMM, Rz. A 17 ff.). Im Besonderen spielt die 
Motivation des Stellensuchenden insoweit eine Rolle, als dass, wenn es sich bei 
der beantragten Massnahme um die Realisierung eines unabhängig von der Ar-
beitslosigkeit gehegten Berufswunsches handelt, die Massnahme als nicht ar-
beitsmarktlich indiziert zu beurteilen ist (vgl. AVIG-Praxis AMM, Rz. A 17).

4.3.2 Zur Motivation des Beschwerdeführers ist festzuhalten, dass dieser, wie 
seinem Lebenslauf zu entnehmen ist, grundsätzliches Interesse und Motivation 
zur Ablegung von Zertifizierungen zeigt. Vor allem unter dem Blickwinkel, dass 

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sich der Beschwerdeführer - wie seiner Beschwerdeschrift entnommen werden 
kann - im Bereich der Informationssicherheit weiterentwickeln möchte, kann wohl 
angenommen werden, dass er zumindest eine Motivation gehabt hätte, den Vor-
bereitungskurs zur Ablegung der CISSP-Zertifizierung auch im Fall, dass er nicht 
arbeitslos geworden wäre, zu machen. Auch unter diesem Blickwinkel ist folglich 
die arbeitsmarktliche Indikation als nicht gegeben zu betrachten. 

5. Zusammenfassend ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die 
Kostenübernahme für den Vorbereitungskurs zur CISSP-Zertifizierung ablehnte. 
Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist daher abzuweisen. 

6. Für das vorliegende Verfahren sind keine Kosten zu erheben (vgl. Art. 1 
Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Anspruch auf 
eine Parteientschädigung besteht nicht (Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 26. September 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 9. Oktober 2025