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**Case Identifier:** d722f6c2-475b-5098-b0c8-d41d1a445c34
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-01
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 01.09.2021 810 21 56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-56_2021-09-01.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 1. September 2021 (810 21 56) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Steuern und Kausalabgaben 
 
 
Abzug von Ehegattenunterhalt / Periodizitätsprinzip / Bindung der Steuerpflichtigen an 
früher abgegebene Erklärungen 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Stefan Schulthess,  

Markus Clausen, Hans Furer, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiber 
Stefan Suter 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Susanne Ackermann, 
Advokatin 

  
 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Kreuzbodenweg 1, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rechtsdienst, 
Rheinstrasse 33, Postfach, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin 
 

 Einwohnergemeinde B.____, Beigeladene 
 

  
Betreff Staatssteuer 2018 (Urteil der Abteilung Steuergericht Basel-Landschaft 

vom 4. Dezember 2020) 
 
 

Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

A. A.____ lebte im Jahr 2018 getrennt von seiner Ehefrau C.____ in B.____. Die beiden 
gemeinsamen Söhne (Jahrgang 1999 und 2001), welche das Gymnasium D.____ besuchten, 
wohnten alternierend bei ihren Eltern. Gestützt auf eine Unterhaltsvereinbarung leistete A.____ 
monatlich Unterhaltszahlungen von Fr. 2'300.-- an seine Ehegattin. In der Steuererklärung 2018 
machte er einen Abzug für diese Unterhaltsbeiträge in der Höhe von Fr. 27'600.-- geltend. 
 
B. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft liess in der Veranlagungsverfü-
gung zur Staatssteuer 2018 vom 24. Oktober 2019 nur den Ehegattenunterhalt in der Höhe von 
Fr. 13'200.-- zum Abzug zu und besteuerte A.____ zum Tarif für Einzelpersonen. 
 
C. Mit Einspracheentscheid vom 8. Juni 2020 hiess die Steuerverwaltung die dagegen er-
hobene Einsprache teilweise gut. Sie anerkannte, dass A.____ in häuslicher Gemeinschaft mit 
einem Kind lebe, weshalb die Besteuerung zum Tarif mit Vollsplitting zur Anwendung komme 
und auch ein entsprechender Kinderabzug zuzusprechen sei. Gleichzeitig könnten die für den 
jüngeren Sohn bestimmten Alimente nicht zu Abzug gebracht werden, da dieser als dem eige-
nen Haushalt angehörig zu betrachten sei. Weil der ältere Sohn bereits volljährig sei, sei auch 
bei diesem kein Abzug für Unterhaltszahlungen möglich. Für ihn sei aber immerhin die Unter-
stützungspauschale abzugsberechtigt. Demgegenüber könne der Ehegattenunterhalt in Abzug 
gebracht werden. Ohne Details über die Höhe dieses Anteils sei bei einer Familie mit zwei Kin-
dern praxisgemäss die Hälfte des Betrags der erwachsenen Person zuzuordnen, so dass 
Fr. 13'800.-- (50 % von Fr. 27'600.--) zum Abzug zuzulassen seien. 
 
D. In der Folge wandte sich A.____ mit Schreiben vom 3. Juli 2020 erneut an die Steuer-
verwaltung und verlangte, dass ein Betrag von Fr. 18'000.-- als Ehegattenunterhalt anerkannt 
werde. Er sei mit Verfügung des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 15. Mai 2019 
rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 zur Zahlung von monatlich Fr. 1'500.-- an seine Ehefrau 
verpflichtet worden. Die Steuerverwaltung leitete das Schreiben als Rekurs an das Steuer- und 
Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht (Steuergericht), 
weiter. 
 
E. Mit Urteil des Präsidenten vom 4. Dezember 2020 wies das Steuergericht den Rekurs 
ab. Das Gericht erwog zusammengefasst, A.____ habe zwar mittels Belegen die Zahlung von 
Fr. 2'300.-- pro Monat an seine damalige Ehefrau nachgewiesen. Allerdings sei aus diesen Be-
legen und aus der Verfügung des Zivilkreisgerichts nicht ersichtlich, wie viel von diesem Betrag 
für die Kinder und wie viel für die Ehefrau bestimmt gewesen sei. Aus der Verfügung des Zivil-
kreisgerichts vom 15. Mai 2019 und dem an der Parteiverhandlung eingereichten Scheidungs-
urteil vom 3. August 2020 mit Scheidungskonvention lasse sich rückwirkend nicht ohne Weite-
res darauf schliessen, dass im Jahr 2018 monatlich Fr. 1'500.-- für die Ehefrau bestimmt gewe-
sen seien. Dem Rekurrenten sei der entsprechende Nachweis nicht gelungen. 
 
F. Gegen das Urteil des Steuergerichts vom 4. Dezember 2020 hat A.____, vertreten durch 
Susanne Ackermann, Advokatin, mit Eingabe vom 5. März 2021 beim Kantonsgericht, Abteilung 
Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), Beschwerde erhoben. Er stellt das 
Rechtsbegehren, es sei in Abänderung des angefochtenen Urteils in der Steuerveranlagung 

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des Beschwerdeführers für das Jahr 2018 der Ehegattenunterhalt im Betrag von 
Fr. 18'000.-- (und nicht lediglich von Fr. 13'200.--) zum Abzug zuzulassen. Dies habe unter o/e-
Kostenfolge zu geschehen. Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, er habe sich im 
Rahmen einer Mediation zur Zahlung eines Unterhaltsbeitrages von monatlich Fr. 2'300.-- ver-
pflichtet, wobei bei diesem Betrag nicht zwischen Ehegatten- und Kindesunterhalt unterschie-
den worden sei. Wie dieser Betrag errechnet worden sei, sei auch nicht mehr nachvollziehbar. 
In der Verfügung des Zivilkreisgerichts vom 15. Mai 2019 werde er aber zur Bezahlung von mo-
natlich Fr. 1'500.-- an den Unterhalt der Ehefrau verpflichtet. Es gehe nicht an, dass sich die 
Steuerbehörden über die klare und unmissverständliche Verfügung eines Zivilgerichts hinweg-
setzen würden. Im Übrigen habe die Steuerverwaltung mit der hälftigen Zuordnung des Unter-
haltsbeitrags an die Ehefrau verkannt, dass die Ehegatten die beiden Kinder alternierend be-
treut hätten. Die Ehefrau habe faktisch mit zwei "halben" Kindern (also einem Kind) zusammen-
gelebt, weshalb nicht die Hälfte, sondern höchstens ein Drittel des bezahlten Unterhalts den 
Kindern zuzurechnen sei. 
 
G. In der Vernehmlassung vom 26. März 2021 beantragt die Steuerverwaltung die Abwei-
sung der Beschwerde. Sie verweist auf das im Steuerrecht geltende strenge Periodizitätsprin-
zip, wonach mangels verpflichtender Vereinbarung im Jahr 2018 auch nur die damals effektiv 
bezahlten Alimente abzugsfähig seien, wobei praxisgemäss 50 % als Ehegattenalimente zum 
Abzug zuzulassen seien. Die erst ab dem 15. Mai 2019 verpflichtende Verfügung des Zivilkreis-
gerichts sei nicht massgebend. 
 
H. Das Steuergericht stellt in der Vernehmlassung vom 26. März 2021 Antrag auf Abwei-
sung der Beschwerde. Ergänzend zu den Erwägungen im angefochtenen Urteil betont es, dass 
das Periodizitätsprinzip Geltung beanspruchen könne, auch wenn diese Frage in seinem Urteil 
habe offengelassen werden können. Es sei unerfindlich, weshalb der Beschwerdeführer keiner-
lei Unterlagen betreffend die zusammen mit einem Mediator erarbeitete Unterhaltsvereinbarung 
eingereicht habe. Aufgrund der im Steuerrecht geltenden Beweislastverteilung müssten bei die-
ser Sachlage die sachverhaltsrelevanten Unsicherheiten dem Beschwerdeführer zum Nachteil 
gereichen. 
 
I. Die Einwohnergemeinde B.____ hat stillschweigend auf Vernehmlassung verzichtet. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss § 131 Abs. 1 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (StG) vom 
7. Februar 1974 können Entscheide des Steuergerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
beim Kantonsgericht angefochten werden. Da sämtliche weiteren formellen Voraussetzungen 
gemäss den §§ 43 ff. des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 erfüllt sind, kann auf die vorliegende Beschwerde eingetreten 
werden. 
 

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2. Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Entscheids 
und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
3. Strittig ist vorliegend, in welcher Höhe die Unterhaltszahlungen des Beschwerdeführers 
an die getrennt von ihm lebende damalige Ehefrau für die Steuerperiode 2018 zum Abzug zu-
zulassen sind. 
 
4.1 Die Vorinstanz erwog in dieser Hinsicht, der Beschwerdeführer habe im Veranlagungs-
verfahren zwar mittels Belegen nachgewiesen, dass er im Jahr 2018 monatlich Fr. 2'300.-- an 
seine Ex-Ehefrau bezahlt habe. Allerdings sei aus diesen Belegen nicht ersichtlich, wie viel von 
diesem Betrag für die Kinder und wie viel für die Ehefrau bestimmt gewesen sei. Damit vorlie-
gend anstelle der von der Steuerverwaltung anerkannten Fr. 13'800.-- insgesamt 
Fr. 18'000.-- zum Abzug zugelassen werden könnten, habe der Beschwerdeführer den Nach-
weis zu erbringen, dass dieser Betrag vollständig für die Bedürfnisse der Ex-Ehefrau gedacht 
gewesen sei. Die ins Recht gelegte Verfügung des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West 
vom 15. Mai 2019 verpflichte den Beschwerdeführer zwar rückwirkend, ab dem 1. Januar 2018 
monatlich Fr. 1'500.-- an seine damalige Ehefrau zu bezahlen. Der Verfügung lasse sich aller-
dings keine differenzierte Berechnung entnehmen, wie sich der Betrag zusammensetze. Aus 
den im Scheidungsurteil vom 3. August 2020 pro futuro festgelegten Unterhaltsbeiträgen lasse 
sich nicht rückwirkend auf die im Jahr 2018 geltende Regelung schliessen. Es könne ohne Wei-
teres davon ausgegangen werden, dass anlässlich der Sitzungen mit dem Mediator eine detail-
lierte Berechnung der Unterhaltsbeiträge vorgenommen worden sei. Die entsprechenden Unter-
lagen habe der Beschwerdeführer allerdings nicht eingereicht. Ihm sei demensprechend der 
Nachweis misslungen, dass im Jahr 2018 monatlich Fr. 1'500.-- für die Bedürfnisse der Ehefrau 
bestimmt gewesen seien. 
 
4.2 In der Beschwerdebegründung macht der Beschwerdeführer geltend, die im Rahmen 
einer Mediation getroffene Abmachung einer Zahlung von monatlich Fr. 2'300.-- unterscheide 
nicht zwischen Ehegatten- und Kindesunterhalt. Wie dieser Betrag errechnet worden sei, sei 
auch nicht mehr nachvollziehbar. Die Höhe des Ehegattenunterhalts im Jahr 2018 ergebe sich 
aber eindeutig aus der Verfügung des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 15. Mai 
2019. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz und der Steuerverwaltung bestehe keinerlei 
Interpretationsspielraum, denn im Entscheid sei vom Betrag von Fr. 1'500.-- "an den Unterhalt 
der Ehefrau" die Rede. Die Zivilgerichte würden immer zwischen Ehegatten- und Kindesunter-
haltsbeiträgen differenzieren. Damit habe der Beschwerdeführer den Nachweis erbracht, dass 
dieser Betrag an den Unterhalt der Ehefrau geschuldet gewesen sei. Ohnehin habe die Steuer-
verwaltung verkannt, dass die Ehegatten die Kinder alternierend betreut hätten. Die Ehefrau 
habe faktisch mit zwei "halben" Kindern (also einem Kind) zusammengelebt, weshalb es von 
Seiten Steuerverwaltung nicht gerechtfertigt gewesen sei, "praxisgemäss" die Hälfte des be-
zahlten Unterhalts den Kindern zuzurechnen. Diese hätten vielmehr höchstens zu einem Drittel 
berücksichtigt werden dürfen. 
 
5.1 Unterhaltsbeiträge für den geschiedenen oder getrennt lebenden Ehegatten werden 
beim leistenden Steuerpflichtigen von den steuerbaren Einkünften abgezogen (§ 29 Abs. 1 lit. i 

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StG). Die Zulässigkeit des Abzugs von Unterhaltsbeiträgen ist das Gegenstück zur Regelung 
von § 24 Abs. 1 lit. f StG, wonach nach dem Zuflussprinzip derartige Leistungen beim Empfän-
ger steuerbares Einkommen darstellen (vgl. MATTHIAS SCHWEIGHAUSER, in: Nefzger/Simonek/
Wenk [Hrsg.], Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, Basel 2004, 
Rz. 152 zu § 29 StG). Unter den Begriff der Unterhaltsbeiträge oder Alimente fallen regelmässig 
oder unregelmässig wiederkehrende Unterstützungen und Unterhaltsleistungen zur Deckung 
des laufenden Lebensbedarfs, die dem Empfänger keinen Vermögenszuwachs verschaffen. 
Der Rechtsgrund für diese Unterhaltsbeiträge liegt dabei in der fortdauernden eherechtlichen 
Beistands- und Unterhaltspflicht nach einer Trennung der Ehegatten. Voraussetzung ist, dass 
die Familiengemeinschaft aufgelöst oder nie entstanden ist. Sowohl die gerichtliche als auch die 
tatsächliche Trennung der Ehegatten führt zur Abzugsfähigkeit der Unterhaltsbeiträge 
(CHRISTINE ARNDT/DANIEL BADER, Steuer- und Familienrecht – wenn verflossene Liebe Steuern 
kostet, FamPra.ch 2020, S. 653; SCHWEIGHAUSER, a.a.O., Rz. 153 zu § 29 StG; Urteil des Kan-
tonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 16. Mai 2018 [810 
17 308] E. 4.1; KGE VV vom 14. Januar 2015 [810 14 265] E. 5.2). 
 
5.2 Im Veranlagungsverfahren trägt grundsätzlich die Steuerbehörde die Beweislast für 
steuerbegründende und -erhöhende, die steuerpflichtige Person jene für die steueraufhebenden 
und -mindernden Tatsachen, wobei sich Modifikationen aus der mitwirkungsorientierten Beweis-
lastverteilung ergeben können (BGE 144 II 427 E. 2.3.2; BGE 140 II 248 E. 3.5; KGE VV vom 
13. Januar 2021 [810 20 101] E. 3.2.1). In der Regel wird eine Bezifferung der Unterhaltsbeiträ-
ge in einem gerichtlichen Urteil oder einer Vereinbarung festgehalten. Das Vorliegen einer rich-
terlichen Anordnung oder eines schriftlichen Vertrags zwischen den Ehegatten ist aber nicht 
zwingend Voraussetzung der Abzugsfähigkeit, da es auch zulässig ist, dass die Ehegatten die 
in einem Urteil oder durch Vertrag festgesetzten Unterhaltsbeiträge einvernehmlich später ab-
ändern. Der Nachweis der tatsächlichen Vereinbarung sowie der entsprechenden Zahlungen 
obliegt als steuermindernde Tatsache aber in jedem Fall dem Zahlenden (ARNDT/BADER, a.a.O., 
S. 654; FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Handkommentar 
zum DBG, 3. Aufl., Zürich 2016, Rz. 56 zu Art. 33 DBG; Urteil des BGer 2C_544/2019 vom 
21. April 2020 E. 6.7; KGE VV vom 16. Mai 2018 [810 17 308] E. 4.2). 
 
5.3 Unterhaltsbeiträge müssen tatsächlich bezahlt werden, damit sie einkommensmindernd 
abgezogen werden können. Eine blosse Verpflichtung zur Zahlung, ohne dass diese tatsächlich 
erfolgt, berechtigt nicht zum Abzug der geschuldeten Beiträge (RICHNER/FREI/KAUFMANN/
MEUTER, a.a.O., Rz. 63a zu Art. 33 DBG; Urteil des BGer 2C_233/2017 vom 13. April 2018 
E. 6.2). Für die zeitliche Anknüpfung ist auf das Periodizitätsprinzip abzustellen (§ 87 Abs. 1 
StG). Unter der Steuerperiode ist dabei derjenige Zeitraum zu verstehen, für welchen die Steu-
ern geschuldet sind. Für natürliche Personen gilt dabei nach § 87 Abs. 2 StG zwingend das 
Kalenderjahr als Steuerperiode (PETER B. NEFZGER, in: Kommentar zum Steuergesetz des Kan-
tons Basel-Landschaft, a.a.O., Rz. 1 zu § 87 StG). Die Einkommenssteuer erfasst damit alljähr-
lich das im Bemessungsjahr tatsächlich erzielte Einkommen. Die zeitliche Aufwandzuordnung 
muss spiegelbildlich erfolgen. Dementsprechend ist der Zeitpunkt der definitiven Entreicherung 
des Steuerpflichtigen massgebend. Abzüge können steuerwirksam in jener Steuerperiode vor-

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genommen werden, in der die entsprechenden Geldzahlungen erfolgten (vgl. MARKUS REICH, 
Steuerrecht, 3. Aufl., Zürich 2020, S. 223). 
 
6.1 Dem Beschwerdeführer ist darin beizupflichten, dass er (rückwirkend) zur monatlichen 
Zahlung von Fr. 1'500.-- an den Unterhalt seiner ehemaligen Ehefrau verpflichtet wurde. Ge-
mäss dem Wortlaut von Ziff. 1 des Dispositivs der Verfügung des Zivilkreisgerichts Basel-
Landschaft West vom 15. Mai 2019 wird der Beschwerdeführer verpflichtet, "an den Unterhalt 
der Beklagten [die Ehefrau des Beschwerdeführers] ab 1. Januar 2018 und für die Dauer des 
Scheidungsverfahrens einen monatlichen und monatlich vorauszahlbaren Betrag von 
CHF 1'500.00 zu bezahlen." Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist diese Formulierung 
eindeutig und besagt unmissverständlich, dass Ehegattenunterhalt zugesprochen wird. Dies 
hilft dem Beschwerdeführer aber vorliegend nicht weiter, denn ausschlaggebend für die Ab-
zugsfähigkeit ist wie oben dargelegt nicht die Verpflichtung zur Zahlung, sondern die tatsächli-
che Zahlung in der betreffenden Steuerperiode. 
 
6.2 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer seiner Ehefrau im Jahr 2018 monatlich 
Fr. 2'300.-- bezahlt hat. In der Beschwerde macht der Beschwerdeführer geltend, er habe sich 
im Rahmen einer Mediation zur Zahlung dieses Betrages verpflichtet, wobei in der Vereinba-
rung nicht zwischen Ehegatten- und Kindesunterhalt unterschieden worden sei. Wie dieser Be-
trag errechnet worden sei, sei auch nicht mehr nachvollziehbar. Diese Darstellung ist zu be-
zweifeln. Die Trennungsvereinbarung wurde nach den früheren Angaben des Beschwerdefüh-
rers von Dr. E.____, Advokat in Basel, in der Funktion als Mediator entworfen. Dass der auf 
dem Gebiet des Familienrechts erfahrene Rechtsanwalt die Unterhaltsbeiträge nicht transparent 
berechnet und die unter verschiedenen Gesichtspunkten eminente Bedeutung der klaren Un-
terscheidung von Ehegatten- und Kindesunterhalt in der Unterhaltsvereinbarung verkannt oder 
bewusst offengelassen haben soll, erscheint lebensfremd. Der Beschwerdeführer hat die be-
sagte Vereinbarung den Steuerbehörden und im vorliegenden Verfahren dem Kantonsgericht 
nicht eingereicht, obwohl er als Steuerpflichtiger alles tun muss, um eine vollständige und richti-
ge Veranlagung zu ermöglichen (Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung 
der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG] vom 14. Dezember 1990), und ihn die 
Steuerverwaltung im Rahmen des Einspracheverfahrens explizit zur Einreichung einer vollstän-
digen Kopie der Trennungsvereinbarung aufgefordert hatte (Schreiben vom 2. April 2020). Das 
verfahrensrechtlich pflichtwidrige Verhalten des Beschwerdeführers darf ihm nicht zum Vorteil 
gereichen. 
 
6.3 Die Behauptung, die Trennungsvereinbarung unterscheide nicht zwischen Ehegatten- 
und Kindesunterhalt, ist nicht nur unbewiesen, sie steht auch im Widerspruch zu früheren An-
gaben des Beschwerdeführers. Als allgemeiner Rechtsgrundsatz fordert das Gebot von Treu 
und Glauben im öffentlichen Recht ein loyales und vertrauenswürdiges Verhalten. In seiner 
Ausprägung als Verbot des widersprüchlichen Verhaltens bindet es sowohl den Staat als auch 
die Individuen. Im Steuerrecht schafft das Verbot des widersprüchlichen Verhaltens (venire 
contra factum proprium) eine prinzipielle Bindung der Steuerpflichtigen an die von ihnen im 
Steuerverfahren abgegebenen Erklärungen. Die steuerpflichtige Person darf sich zu einem 
früheren Verhalten und zu einer früheren Sachdarstellung nicht in Widerspruch setzen (REICH, 

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a.a.O., S. 74; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., Rz. 73 f. zu VB zu Art. 109-121 DBG; 
Urteil des BGer vom 14. Oktober 1983 i.S. R. gegen Kantonale Wehrsteuerrekurskommission 
Obwalden, in: ASA 53 S. 191). Im bei den Akten liegenden Schreiben des Beschwerdeführers 
vom 25. März 2018 an die Steuerverwaltung B.____ wird ausgeführt: "Wir haben mit Hilfe eines 
Mediators unsere Situation geregelt. Demzufolge bezahle ich C.____ monatlich 2300 Fr. Unter-
halt. Diese 2300 Fr. bestehen aus je 600 Fr. pro Kind und 1100 Fr. für C.____." Das Schreiben 
wurde vom Beschwerdeführer und seiner damaligen Ehefrau unterzeichnet. Es bezieht sich 
zwar auf die Steuerperiode 2017, die Verwendung der Gegenwartsform impliziert aber, dass die 
Unterhaltsregelung auch im Jahr 2018 noch galt. Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht 
geltend, die Trennungsvereinbarung sei nachträglich verändert worden. Es ist ihm demnach in 
der Steuerperiode 2018 verwehrt, sich in Widerspruch zu seinen früheren Erklärungen zur 
Steuerperiode 2017 zu setzen. Er ist vielmehr nach dem Grundsatz von Treu und Glauben bei 
seiner Deklaration vom 25. März 2018 zu behaften, zumal die Unterschrift seiner damaligen 
Ehefrau den Angaben besondere Glaubhaftigkeit verleiht. 
 
6.4 Gestützt auf das Schreiben vom 25. März 2018 ist festzuhalten, dass der Beschwerde-
führer im Jahr 2018 seiner damaligen Ehefrau einen Ehegattenunterhalt von Fr. 1'100.-- bezahl-
te, der in dieser Höhe zum Abzug zuzulassen ist. Der vom Zivilkreisgericht Basel-Landschaft 
West rückwirkend festgelegte Unterhaltbeitrag von Fr. 1'500.-- berechtigt nicht zum steuerlichen 
Abzug. Die Konsequenz der gerichtlichen Verfügung ist vielmehr eine Nachforderung der Ex-
Ehefrau gegenüber dem Beschwerdeführer. Diese Unterhaltsbeiträge kann der Beschwerdefüh-
rer in dem Steuerjahr abziehen, in dem er sie effektiv leistet. 
 
7. Nach dem Gesagten zeigt sich, dass die Steuerverwaltung den Ehegattenunterhalt in 
der ursprünglichen Veranlagungsverfügung in der korrekten Höhe von Fr. 13'200.-- zum Abzug 
zuliess und diesen Betrag im Einspracheentscheid zu Unrecht auf Fr. 13'800.-- erhöhte. Bei 
Beschwerden in Steuersachen ist das Kantonsgericht nicht an die Begehren der Parteien ge-
bunden, sondern es stehen ihm die gleichen Befugnisse zu wie den Einschätzungsbehörden 
(§ 18 Abs. 3 VPO). Aus Verhältnismässigkeitsgründen und weil die Schlechterstellung dem Be-
schwerdeführer nicht vorgängig förmlich nach § 18 Abs. 2 VPO angedroht worden ist, sieht das 
Kantonsgericht allerdings vorliegend von der an sich angezeigten Korrektur der Veranlagung zu 
Ungunsten des Beschwerdeführers ab. Die Beschwerde erweist sich im Ergebnis als unbe-
gründet und ist abzuweisen. 
 
8. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die 
Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vor-
liegend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- dem unterlegenen Beschwerde-
führer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen. 
Die Parteikosten werden ausgangsgemäss wettgeschlagen (§ 21 VPO). 
  

Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1'200.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber