# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 39f7710e-93c7-5bf7-86ad-9b9acff473ff
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.10.2014 100 2014 62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-62_2014-10-28.pdf

## Full Text

100.2014.62U
DAM/SCA/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. Oktober 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Daum und Häberli
Gerichtsschreiberin Schnyder Niedermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführerin 

gegen

Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Nichtbestehen der Lehrabschlussprüfung (Entscheid der Erziehungs-
direktion des Kantons Bern vom 6. Februar 2014; 4800.600.350.52/13 [632650])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ absolvierte im Frühjahr 2013 die Lehrabschlussprüfung als 
Pferdefachfrau, Fachrichtung Pferdepflege. Dabei legte sie unter anderem Prüfungen 
ab in den Qualifikationsbereichen «A Praktische Arbeit I» (nachfolgend: PA I; Prüfung 
vom 26.4.2013) und «B Praktische Arbeit II» (nachfolgend: PA II; Prüfung vom 
29.5.2013), wobei ihr im zweiten Qualifikationsbereich am 25. Juni 2013 eine 
Wiederholung der Teilprüfung B.3.1 «Bewegen der Pferde ‚im coupierten Gelände‘» 
gestattet wurde. Mit Notenausweis vom 27. Juni 2013 teilte ihr die kantonale 
Prüfungskommission mit, sie habe im Fach PA I die Note 3,5 und im Fach PA II die 
Note 4 erzielt, was eine ungenügende «Fallnote» (Mittelwert aus der Note PA I und 
PA II) von 3,8 ergebe. Das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) wurde daher trotz 
einer genügenden Gesamtnote von 4,3 nicht erteilt.

B.

Dagegen erhob A.________ am 22. Juli 2013 Beschwerde bei der Erziehungsdirektion 
des Kantons Bern (ERZ), welche das Verfahren mit Entscheid vom 6. Februar 2014 als 
erledigt vom Geschäftsverzeichnis abschrieb, soweit «die Hauptanträge zur 
praktischen Arbeit II» betreffend. Im Übrigen wies die ERZ die Beschwerde ab.

C.

Am 10. März 2014 hat A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit 
folgenden Anträgen in der Sache: 

«1. Der Entscheid vom 6. Februar 2014 der Erziehungsdirektion des Kantons Bern sei 
vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei der Beschwerdeführerin in der praktischen Arbeit I und II mindestens die 
Mittelwertnote 4 zu erteilen.

3. Es sei der Beschwerdeführerin das Fähigkeitszeugnis als Pferdefachfrau EFZ zu 
erteilen.

4. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 3

5. Der Beschwerdeführerin sei für das vorliegende Verfahren die vollumfängliche 
unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Rechtsanwalt … sei als unentgeltlicher 
Rechtsbeistand zu ernennen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.»

Die ERZ beantragt mit Vernehmlassung vom 5. Mai 2014 die Abweisung der 
Beschwerde; zur unentgeltlichen Rechtspflege enthält sie sich eines Antrags. Am 
9. Mai 2014 hat A.________ um Akteneinsicht ersucht, worauf ihr mit Verfügung vom 
12. Mai 2014 die Einsichtnahme in die amtlichen Akten samt den Vorakten der ERZ 
gewährt wurde.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 55 
Abs. 2 des Gesetzes vom 14. Juni 2005 über die Berufsbildung, die Weiterbildung und 
die Berufsberatung [BerG; BSG 435.11]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanz-
lichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 
einzutreten (vgl. auch E. 2 hiernach).

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG; Art. 55 Abs. 4 BerG). Da hier ver-
fahrensrechtliche Mängel und nicht die konkrete Bewertung einer Prüfungsleistung in 
Frage stehen, prüft das Verwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen im Rahmen 
seiner gesetzlichen Kognition (Rechtskontrolle) uneingeschränkt (vgl. BVR 2012 S. 152 
E. 1.2, 2011 S. 324 E. 4.2; BGE 136 I 229 E. 5.4.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 80 N. 3, Art. 66 N. 4 f.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 4

2.

Vorab ist zu prüfen, was Streitgegenstand des voliegenden Verfahrens bildet bzw. ob 
die ERZ das Beschwerdeverfahren zu Recht als teilweise gegenstandslos geworden 
abgeschrieben hat (vgl. angefochtener Entscheid, E. 1.2 und Dispositivziffer 1, erster 
Satz). 

2.1 Beschwerden sind nur im Rahmen des Streitgegenstands zulässig. Dieser 
bezeichnet im Beschwerdeverfahren den Umfang, in dem das mit der angefochtenen 
Verfügung geregelte Rechtsverhältnis umstritten ist. Zu seiner Bestimmung ist von der 
angefochtenen Verfügung bzw. vom angefochtenen Entscheid, dem sog. 
Anfechtungsobjekt, auszugehen, das den Rahmen des Streitgegenstands vorgibt. Der 
Streitgegenstand kann mithin nicht über das hinausgehen, was die Vorinstanz beurteilt 
hat, welche wiederum nur das von der verfügenden Behörde Angeordnete prüfen darf. 
Innerhalb dieses Rahmens bezeichnen die Parteien in ihren Rechtsmitteleingaben den 
Streitgegenstand (sog. Dispositionsmaxime). Konkret wird der Streitgegenstand durch 
die Beschwerdeanträge und die Beschwerdebegründung umschrieben. Es ist den 
Parteien daher möglich, den Streitgegenstand einzuschränken. Soweit die 
beanstandete Verfügung oder der beanstandete Entscheid nicht angefochten wird, 
erwächst sie bzw. er in Rechtskraft (zum Ganzen BVR 2011 S. 391 E. 2.1 mit 
zahlreichen Hinweisen).

2.2 Den Rechtsmittelverfahren vor dem Verwaltungsgericht und der ERZ liegt die 
Verfügung der kantonalen Prüfungskommission vom 27. Juni 2013 zu Grunde, mit 
welcher der Beschwerdeführerin das EFZ als Pferdefachfrau verweigert wurde (Akten 
ERZ, Beilage zu act. 1). Letzteres erhält, wer die Lehrabschlussprüfung bestanden 
oder ein gleichwertiges Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat (Art. 38 
Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 über die Berufsbildung 
[Berufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10]). Der Bundesrat regelt die Anforderungen an 
die Qualifikationsverfahren (Art. 34 Abs. 1 Satz 1 BBG); die Kantone sorgen für deren 
Durchführung und stellen die Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse aus (Art. 38 Abs. 2 
und Art. 40 Abs. 1 BBG). Nach Art. 19 Abs. 1 der hier noch anwendbaren Verordnung 
des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) vom 12. Dezember 2007 
über die berufliche Grundbildung Pferdefachfrau/Pferdefachmann mit eidgenössischem 
Fähigkeitsausweis (AS 2008 S. 117; seit dem 1.1.2014 Verordnung des Staats-

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sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI] vom 4. November 2013 über 
die berufliche Grundbildung Pferdefachfrau/Pferdefachmann mit eidgenössischem 
Fähigkeitsausweis [SR 412.101.220.77]) ist das Qualifikationsverfahren mit 
Abschlussprüfung bestanden, wenn der Durchschnitt aus der Summe der Noten der 
Qualifikationsbereiche «praktische Arbeit I» und «praktische Arbeit II» mindestens mit 
der Note 4 bewertet wird (Bst. a) und die Gesamtnote mindestens 4 beträgt (Bst. b).

2.3 Die Beschwerdeführerin erzielte zwar mit 4,3 eine genügende Gesamtnote; da 
jedoch der Notendurchschnitt aus den Qualifikationsbereichen PA I und PA II mit 3,8 
ungenügend ausfiel, hat sie die Abschlussprüfung nicht bestanden und es wurde ihr 
das EFZ verweigert (vorne Bst. A). Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 22. Juli 
2013 Beschwerde bei der ERZ, wobei sie folgende Anträge stellte (Akten ERZ, act. 1):

«Ich erhebe Rekurs gegen die Notengebung und Beurteilung

PA 1 vom 26. April 2013

Wiederholen Teilprüfung vom 25. Juni 2013, Reiten im coupierten Gelände im NPZ»

Mit Bemerkungen vom 12. Dezember 2013 (Eingang bei der ERZ am 13.12.2013) 
stellte die Beschwerdeführerin, nunmehr anwaltlich vertreten, die folgenden Anträge 
(Akten ERZ, act. 15; Hervorhebung durch das Gericht):

«A. Hauptsache:

1. Die Verfügung betreffend Nichterteilung des Fähigkeitsausweises vom 27.06.2013 
sei aufzuheben.

2. Es sei der Beschwerdeführerin in der Praktischen Arbeit 1 und 2 mindestens die 
Note 4 zu erteilen.

3. Es sei der Beschwerdeführerin das Fähigkeitszeugnis als Pferdefachfrau EFZ zu 
erteilen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates.

B. Im Beweispunkt:

1. Es seien sämtliche Qualifikationsbereiche praktisches Arbeiten 1 und praktisches 
Arbeiten 2 betreffenden Akten (Qualifikationsblätter, Handnotizen sämtlicher 
Experten) der Abschlussprüfung der Beschwerdeführerin [im] Original bei der 
kantonalen Prüfungskommission zu edieren und dem Unterzeichnenden sei nach 
Zustellung der beantragten Akten das Replikrecht einzuräumen.

2. […]

3. […]»

Am 16. Dezember 2013 ging bei der ERZ eine als «korrigierte Fassung der Eingabe 
vom 12. Dezember 2013!!» überschriebene, ebenfalls auf den 12. Dezember 2013 
datierte Eingabe der Beschwerdeführerin ein (Akten ERZ, act. 17; vorab zugestellt per 

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Fax am 13.12.2013 [Akten ERZ, act. 16]). Der Rechtsvertreter begründete die erneute 
Eingabe mit Software-Problemen bzw. Korrekturen, die in der ursprünglichen Eingabe 
nicht hätten vorgenommen werden können. Dazu hielt er fest, dass «in materieller und 
inhaltlicher Hinsicht […] keine Korrekturen angebracht» worden seien 
(Begleitschreiben vom 13.12.2013 [Akten ERZ; act. 16 und 17]). Die korrigierte 
Fassung enthält denn auch gleichlautende Rechtsbegehren, mit Ausnahme von Ziffer 2 
der Anträge in der Hauptsache (Hervorhebung durch das Gericht):

«A. Hauptsache:

1. […]

2. Es sei der Beschwerdeführerin in der Praktischen Arbeit 1 mindestens die Note 4 
zu erteilen.

[…]»

Aus diesen Anträgen sowie den weiteren Ausführungen schloss die ERZ, die 
Beschwerdeführerin habe ihre Beschwerde auf die Beurteilung der PA I beschränkt: Da 
die Schlussbemerkungen der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin keine Anträge 
in der Hauptsache zur Wiederholungsprüfung und auch keine Begründung zum 
«Reiten ‚im coupierten Gelände‘» mehr enthielten, und weil zudem die 
Wiederholungsprüfung «in anderem Zusammenhang (mit der Neutralität des 
Chefexperten)» thematisiert werde, ging die ERZ davon aus, «dass die Anträge in der 
Hauptsache betreffend die praktische Arbeit II als zurückgezogen gelten». Das 
Verfahren sei insofern vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben (angefochtener Ent-
scheid, E. 1.2). Diese Auffassung hat sie in der Beschwerdevernehmlassung an das 
Verwaltungsgericht vom 5. Mai 2014 bekräftigt (act. 7, S. 2 oben).

2.4 Der Beschwerderückzug ist eine prozessual erhebliche Erklärung, vergleichbar 
der Rechtsmitteleinlegung selbst. Er muss ausdrücklich, unmissverständlich und 
unbedingt erfolgen, andernfalls er unbeachtlich ist (BVR 2007 S. 429 E. 2.2, S. 523 
E. 3.2, je mit Hinweisen; BGE 134 III 332 E. 2, 119 V 36 E. 1b; Kölz/Häner/Bertschi, 
Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, 
N. 1147). Daraus folgt, dass nicht leichthin auf einen Rückzug oder auf ein Unterziehen 
geschlossen werden darf. Grundsätzlich bedarf es einer eindeutigen (Rückzugs-)Er-
klärung (vgl. BVR 1988 S. 123 E. 2a; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 39 N. 7).

2.5 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 
22. Juli 2013 die Beurteilung und Benotung der PA I sowie der Teilprüfung «Reiten ‚im 
coupierten Gelände‘» der PA II beanstandet hat. Damit hat sie den Streitgegenstand 

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klar umrissen und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, in welcher Hinsicht sie 
die angefochtene Verfügung überprüft haben will. Eine ebenso klare nachträgliche 
Eingrenzung des Streitgegenstands auf die Überprüfung der PA I bzw. ein unmissver-
ständlicher Beschwerderückzug bezüglich der fraglichen Teilprüfung der PA II ist 
dagegen nicht ersichtlich: Zunächst ist festzustellen, dass bereits der Antrag 2 der 
Eingabe vom 12. Dezember 2013, auf welchen sich die ERZ im Wesentlichen bezieht, 
keinesfalls als klar und unmissverständlich bezeichnet werden kann. Vielmehr ist zu 
vermuten, dass die (im Übrigen weder von der ERZ noch von der Beschwerdeführerin 
weiter thematisierte) Differenz zwischen der ursprünglichen und der korrigierten 
Fassung der Eingabe vom 12. Dezember 2013 auf einem Versehen beruht, hat der 
Rechtsvertreter doch ausdrücklich darauf hingewiesen, es bestünden keine materiellen 
oder inhaltlichen Unterschiede zwischen den beiden Fassungen (vgl. E. 2.3 hiervor). 
Ein klarer und unmissverständlicher Beschwerderückzug hinsichtlich der PA II kann 
daraus jedenfalls nicht abgeleitet werden. Nichts anderes ergibt sich aus den übrigen 
Ausführungen der Beschwerdeführerin. Entgegen der Auffassung der ERZ bezieht sie 
sich auch in der Eingabe vom 12. Dezember 2013 ausdrücklich auf die PA II bzw. die 
wiederholte Teilprüfung «Reiten ‚im coupierten Gelände‘» vom 25. Juni 2013. Sie 
beanstandet darin namentlich das Verfahren der Pferdezuteilung: Als einzige von fünf 
Kandidatinnen und Kandidaten habe sie ohne Losentscheid ein Pferd direkt vom 
Chefexperten zugeteilt erhalten; dieses habe sich als «schwer händelbar» erwiesen. 
Darin sei eine «schwerwiegende ungerechte Behandlung» zu erblicken «womit allein 
auch aus diesem Grunde die Notenverfügung aufzuheben [sei]» (Akten ERZ, act. 15 
und 17, je S. 6). Weiter ist zu berücksichtigen, dass sich die Anträge im Beweispunkt 
ebenfalls ausdrücklich auf die PA I und II beziehen. Vor diesem Hintergrund ist es 
unhaltbar, von einem teilweisen Beschwerderückzug auszugehen. Mit ihren 
Ausführungen in der Vernehmlassung zur näheren Bestimmung des Streitgegenstands 
anhand der Begründung zeigt die ERZ im Übrigen selber, dass von einer eindeutigen 
Rückzugserklärung keine Rede sein kann.

2.6 Nach dem Gesagten hätte die ERZ die Beschwerde umfassend zu prüfen 
gehabt, weshalb sich die teilweise Abschreibung des Verfahrens als rechtswidrig 
erweist; der angefochtene Entscheid ist bereits aus diesem Grund aufzuheben. 

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3.

Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches 
Gehör, indem ihr wiederholt die Einsichtnahme in die vollständigen Prüfungsunterlagen 
verweigert worden sei.

3.1 Am 8. Juli 2013 wurde der Beschwerdeführerin und ihrer Ausbildnerin auf dem 
Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) Einsicht in die Prüfungsunterlagen gewährt, 
im Beisein eines Prüfungsexperten und eines MBA-Mitarbeiters (vgl. Beschwerde, 
Beilage 12). Die Beschwerdeführerin hat sich dabei Notizen gemacht; Kopien der 
Unterlagen wurden keine erstellt. Bereits in der Beschwerde an die ERZ vom 22. Juli 
2013 rügte die Beschwerdeführerin, man habe ihr bei diesem Termin die Herausgabe 
von Kopien verweigert (Akten ERZ, act. 1). Die kantonale Prüfungskommission hielt 
dagegen mit Stellungnahme vom 16. September 2013 fest, Kopien seien von der 
Beschwerdeführerin «nicht mit Nachdruck gewünscht und daher auch nicht verweigert» 
worden (Akten ERZ, act. 4). In der Beilage zur Stellungnahme des Chefexperten vom 
11. September 2013 finden sich unter anderem Kopien der «Notenblätter praktische 
Arbeit I + II», auf welche sich der Chefexperte in seinen Ausführungen stützt (Akten 
ERZ, Beilage zu act. 4). Diese Dokumente wurden der Beschwerdeführerin im 
vorinstanzlichen Verfahren zugänglich gemacht, worauf sie wiederholt Akteneinsicht in 
sämtliche Prüfungsunterlagen im Original verlangte (Eingaben an die ERZ vom 
6.11.2013, 20.11.2013 und 12.12.2013 [Akten ERZ, act. 9, 11, 15 und 17]). Zur 
Begründung führte sie im Wesentlichen aus, es handle sich bei den von der 
Prüfungskommission bzw. vom Chefexperten zu den Akten gegebenen Dokumenten 
nicht um die vollständigen Prüfungsunterlagen. Es fehlten z.B. vier der fünf von ihr 
vorbereiteten und eingereichten Lektionenpläne, welche Bestandteil der Prüfung 
bildeten. Ausserdem habe der Experte bei der Einsichtnahme am 8. Juli 2013 andere 
Beurteilungsbögen («im Hochformat mit je einer Spalte für die Beurteilungen der 
Experten» bzw. «Blätter in blauer Farbe») bei sich gehabt. Die nun vorgelegten 
Expertenprotokolle seien im Querformat, lückenhaft und nicht unterzeichnet, weshalb 
nicht nur die Vollständigkeit, sondern auch die «Originalkonformität» der Akten 
bestritten werde (vgl. Eingabe vom 6.11.2013 [Akten ERZ, act. 9] sowie Eingabe vom 
12.12.2013, je S. 4 [Akten ERZ, act. 15 und 17]). Die ERZ hat das Ersuchen 
abgewiesen mit der Begründung, dass sich Kopien der wesentlichen 
Prüfungsunterlagen in den Beilagen zur Stellungnahme des Chefexperten vom 
11. September 2013 befänden. Gründe, weshalb die «Originalkonformität» der Kopien 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 9

zweifelhaft sein könnte, seien keine ersichtlich (vgl. Verfügung vom 12.11.2013 [Akten 
ERZ, act. 10]). Darin erblickt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs (Beschwerde, S. 4 ff.).

3.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist eine grundlegende Verfahrensgarantie 
und bestimmt sich in erster Linie nach dem einschlägigen (kantonalen) Verfahrensrecht 
(Art. 21 ff. VRPG), subsidiär nach den Mindestgarantien gemäss Art. 26 Abs. 2 der 
Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) und Art. 29 Abs. 2 der 
Bundesverfassung (BV; SR 101). Er umfasst unter anderem das Recht auf 
Akteneinsicht (vgl. Art. 23 VRPG), welches im Zusammenhang mit 
Prüfungsentscheiden gebietet, dass an der Prüfung gescheiterten Kandidatinnen und 
Kandidaten auf Verlangen Einsicht in ihre Prüfungsakte gegeben werden muss, 
ansonsten ihnen verunmöglicht wird, ein Rechtsmittel gegen den Prüfungsentscheid 
geeignet zu begründen bzw. darüber zu entscheiden, ob sie überhaupt ein solches 
erheben wollen. Das Akteneinsichtsrecht umfasst neben der Befugnis, sich Notizen zu 
machen, auch die Möglichkeit, bei der Behörde gegen Entgelt Kopien herstellen zu 
lassen. Ein erläuterndes Prüfungsgespräch, bei welchem zwar die 
entscheidwesentlichen Akten vorgelegt werden, die Herausgabe von Kopien aber 
verweigert wird, vermag dem Anspruch auf Akteneinsicht nicht zu genügen. Im Sinn 
einer transparenten Prüfungsbewertung ist den Kandidatinnen und Kandidaten auf 
Verlangen grundsätzlich in sämtliche für den negativen Prüfungsentscheid wesentliche 
Akten Einsicht zu gewähren (vgl. BVR 2012 S. 152 E. 2.3.1 f. mit zahlreichen 
Hinweisen). Grundsätzlich ist gemäss Merkblatt des MBA vom 28. November 2008 in 
alle Unterlagen Einsicht zu gestatten, die das Zustandekommen der erteilten Noten 
erklären. Es handelt sich dabei namentlich um die eigentlichen Prüfungsarbeiten, 
Beurteilungsblätter, Protokolle, Fotos, Unterpositionsnoten und Hilfsnotenblätter, 
soweit für alle Kandidatinnen und Kandidaten einheitlich verwendet. Provisorische 
Handnotizen des Expertengremiums gehören nur bedingt dazu; es ist aber davon 
auszugehen, dass die für die Notengebung wesentlichen Handnotizen auf dem 
Prüfungsprotokoll figurieren (Merkblatt Einsichtnahme in Prüfungsarbeiten des MBA 
vom 28.11.2008 [abrufbar unter <http://www.erz.be.ch>, Rubriken «Berufsbildung, 
Berufliche Grundbildung, Qualifikationsverfahren, Info/Formulare PEX/PK»]; in diesem 
Sinn auch Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB [Hrsg.], Handbuch 
für Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten in Qualifikationsverfahren der 
beruflichen Grundbildung, 2. Aufl. 2012, S. 31).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 10

3.3 Die Zweifel der Beschwerdeführerin an der Vollständigkeit der vorliegenden 
Prüfungsakten sind nachvollziehbar. Gemäss dem Leitfaden zum 
Qualifikationsverfahren Pferdefachfrau EFZ, Fachrichtung Pferdepflege, vom Januar 
2013 (in Beilage zur Stellungnahme des Chefexperten vom 11.9.2013 [Akten ERZ, 
act. 4]) stellt die zu prüfende Person im Fach PA I ein Dossier zusammen, welches sie 
spätestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin einreichen muss. Der Ablauf und die 
Organisation der zu prüfenden Positionen sind der Kandidatin bzw. dem Kandidaten 
freigestellt und aus dem Dossier ersichtlich (insb. Ablauf, Zeitplan, Lektionen und Par-
courspläne; Leitfaden, S. 7). Das Dossier ist somit für die Nachvollziehbarkeit der 
Prüfung bzw. deren Bewertung unerlässlich und gehört als wesentlicher Bestandteil 
der Prüfung PA I zu den Prüfungsakten. Bei den von der kantonalen 
Prüfungskommission eingereichten Prüfungsakten findet sich lediglich eine Kopie der 
Seiten 18-20 des Dossiers der Beschwerdeführerin (Lektionenplan Longier- bzw. 
Longenarbeit). Die Prüfungsunterlagen sind somit unvollständig. Daran ändert nichts, 
dass das Dossier von der Beschwerdeführerin selber verfasst worden ist und damit 
auch von ihr nachträglich nochmals zu den Akten gereicht werden könnte. Zu den 
Prüfungsakten gehört jene (physische) Fassung des Dossiers, welche die Beschwer-
deführerin vor der Prüfung bei der Prüfungskommission eingereicht hat. Die 
Auffassung der ERZ, die Beschwerdeführerin habe es selber zu verantworten, wenn 
sie nicht mehr über die Lektionenpläne in elektronischer Form verfüge, zielt daher an 
der Sache vorbei (vgl. Vernehmlassung der ERZ vom 5.5.2014, S. 2 [act. 7]). 

3.4 Weiter ist festzuhalten, dass die Behauptung der Beschwerdeführerin, bei der 
Einsichtnahme vom 8. Juli 2013 habe sich der anwesende Experte unter anderem auf 
hochformatige Beurteilungsbögen in blauer Farbe gestützt (vgl. vorne E. 3.1), bislang 
nicht in Abrede gestellt worden ist. Sollten solche einheitlichen Beurteilungsbögen von 
den Experten tatsächlich verwendet und ausgefüllt worden sein, gehören sie zu den 
Akten (E. 3.2 hiervor). Zu den eingereichten Kopien der querformatigen Notenblätter ist 
anzumerken, dass nicht klar ist, ob es sich hierbei um die eigentlichen 
Prüfungsprotokolle handelt. Es fällt auf, dass die Notenblätter jeweils nur von einer 
Person handschriftlich ausgefüllt worden sind und weder eine Datierung noch 
Unterschriften aufweisen. Da die Prüfungsexpertinnen und -experten gemäss Art. 35 
Abs. 2 der Verordnung vom 19. November 2003 über die Berufsbildung (Berufsbil-
dungsverordnung, BBV; SR 412.101) gehalten sind, die Resultate sowie ihre 
Beobachtungen während des Qualifikationsverfahrens einschliesslich der Einwände 
der Kandidatinnen und Kandidaten schriftlich festzuhalten, ist jedenfalls nicht 

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auszuschliessen, dass noch andere Protokollbögen vorhanden sind und es sich bei 
den eingereichten Notenblättern um nachträglich erstellte Unterlagen handelt. Sollte 
dem so sein, wäre der Beschwerdeführerin Einblick in die eigentlichen 
Prüfungsprotokolle zu gewähren. Da die BBV ausdrücklich die Protokollierungspflicht 
vorschreibt, kann die Einsichtnahme in solche Aufzeichnungen nicht mit der 
Begründung verweigert werden, es handle sich dabei lediglich um (provisorische) 
handschriftliche Notizen (vgl. Vernehmlassung der ERZ vom 5.5.2014, S. 2 [act. 7]).

3.5 Die ERZ hat nach dem Gesagten die vollständigen Prüfungsakten einzuholen 
und der Beschwerdeführerin anschliessend Einsicht zu gewähren. Grundsätzlich hat 
diese das Recht, die Originalakten einzusehen (vgl. z.B. BGer 9C_885/2013 vom 
1.4.2014, E. 3.2.2, 1B_289/2010 vom 13.10.2010, E. 1). Bei diesem Ergebnis 
erübrigen sich weitere Beweismassnahmen, wie sie die Beschwerdeführerin beantragt 
(Zeugenbefragung; Beschwerde, S. 5). Gemäss Praxis der kantonalen Verwaltungs- 
und Gerichtsbehörden spricht – jedenfalls in Fällen wie dem vorliegenden – nichts 
dagegen, im Anwaltsregister eingetragenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten 
auf Wunsch die Originalakten zuzustellen (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., 
Art. 23 N. 12; vgl. ferner Obergericht des Kantons Bern, Entscheid der 
Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen vom 16.5.2013, in BlSchK 2014 
S. 96). Eine Beschränkung der Akteneinsicht auf den Streitgegenstand ist nicht 
sachgerecht, denn Prüfungsabsolventinnen und -absolventen steht das 
Akteneinsichtsrecht unabhängig von einem Rechtsmittelverfahren zu. Es ist sogar 
üblich, dass ein Gesuch um Akteneinsicht vor Ergreifen eines Rechtsmittels gestellt 
wird, weshalb sich der Umfang der Einsichtnahme von vornherein nicht auf den 
Streitgegenstand reduzieren lässt. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin 
im vorliegenden Verfahren den Streitgegenstand zwischenzeitlich umrissen hat (vorne 
E. 2.3 f.) und sich ihre Anträge in der Sache auf diesen zu richten haben, ansonsten 
darauf nicht eingetreten würde. 

3.6 Die Beschwerde ist somit dahin gutzuheissen, dass der angefochtene 
Entscheid aufzuheben und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an die 
Vorinstanz zurückzuweisen ist. Soweit weitergehend ist die Beschwerde abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 12

4.

4.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdeführerin als teilweise 
obsiegend zu betrachten. Sie hat in der Hauptsache auch vor dem Verwaltungsgericht 
mit ihrem Hauptbegehren eine genügende Benotung der Prüfungen PA I und II sowie 
die Erteilung des EFZ als Pferdefachfrau beantragt und eine Rückweisung zur 
Neubeurteilung nur eventualiter verlangt (vorne Bst. C). In der Beschwerdebegründung 
rügt sie jedoch ausschliesslich die formellen Mängel des angefochtenen Entscheids 
(Beschränkung des Streitgegenstands und Verweigerung der Akteneinsicht). In dieser 
Hinsicht ist die Beschwerdeführerin vollumfänglich durchgedrungen, weshalb es sich 
rechtfertigt, trotz des (gemessen an den Anträgen) teilweisen Unterliegens von der 
Ausscheidung von Verfahrenskosten abzusehen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Es sind somit 
keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 2 VRPG). Die Beschwerdeführerin 
hat zudem Anspruch auf Ersatz ihrer Parteikosten (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
Abs. 1 VRPG). Die Kostennote gibt zu keinen Bemerkungen Anlass. Das Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege ist als gegenstandslos geworden vom Ge-
schäftsverzeichnis abzuschreiben (Art. 39 Abs. 1 VRPG).

4.2 Die im vorinstanzlichen Verfahren entstandenen Kosten werden vom 
Verwaltungsgericht im Rahmen eines Rückweisungsentscheids grundsätzlich nicht 
liquidiert (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 5). Im vorliegenden Fall 
ist indessen dem besonderen Umstand Rechnung zu tragen, dass die 
Beschwerdeführerin vor der Vorinstanz wiederholt erfolglos um Vervollständigung der 
Akten und um Akteneinsicht ersucht hat (vgl. vorne E. 3.1). Für diesen Aufwand, der 
sich vor dem Hintergrund dieses Urteils als berechtigt erwiesen hat, ist ihr – 
unabhängig vom Ausgang des Verfahrens in der Hauptsache – ein pauschaler 
Parteikostenbeitrag von Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen und MWSt) zuzusprechen.

5.

Gegen das vorliegende Urteil dürfte nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde 
gemäss Art. 113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) zulässig sein, auch wenn im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht die Fähigkeitsbewertung als solche, sondern 
lediglich damit zusammenhängende Verfahrensfragen umstritten waren (Art. 83 Bst. t 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 13

BGG; Grundsatz der Einheit des Verfahrens, vgl. dazu etwa BGE 138 II 501 E. 1.1). Da 
es sich um einen Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 BGG handelt (vgl. 
BGE 135 II 30 E. 1.3, 133 V 477 E. 4.1), ist die Beschwerde aber nur zulässig, wenn 
die zusätzlichen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, dass der Entscheid der Erzie-
hungsdirektion des Kantons Bern vom 6. Februar 2014 aufgehoben und die Sache 
zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. Soweit 
weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3. Der Kanton Bern (ERZ) hat der Beschwerdeführerin für das Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht die Parteikosten, festgesetzt auf insgesamt Fr. 1'047.75 (inkl. 
Auslagen und MWSt) zu ersetzen.

4. Der Kanton Bern (ERZ) hat der Beschwerdeführerin für das Verfahren vor der 
Erziehungsdirektion des Kantons Bern einen Beitrag an die Parteikosten von 
pauschal Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen und MWSt) zu bezahlen.

5. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird als gegenstandslos geworden 
vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

6. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- der Erziehungsdirektion des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.10.2014, Nr. 100.2014.62U, Seite 14

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.