# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 03ca600d-948a-5d55-83fb-9e70eb3d641b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-06-03
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 03.06.2015 6B 516/2015 (6B_516/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-516-2015_2015-06-03.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_516/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 3. Juni 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Missachten eines Rotlichts einer Lichtsignalanlage als Lenker eines Fahrrades, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 31. März 2015. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 31. März 2015 im Berufungsverfahren wegen Missachtung des Rotlichts als Lenker eine Fahrrades zu einer Busse von Fr. 60.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt er einen Freispruch an. 

 

 In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf das angefochtene Urteil kurz darzulegen, inwieweit dieses nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll. Soweit die vorliegende Beschwerde überhaupt verständlich ist, genügt sie den Anforderungen nicht. Nebst offensichtlich unbegründeten Vorwürfen ("Obergerichts-Inquisitor") enthält sie keine Ausführungen, die sich konkret auf das angefochtene Urteil beziehen würden. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2.
  
 

 

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 3. Juni 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn