# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2474bb79-2a8f-5c09-bad7-123d2a8ecc56
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS240255-O3
**Docket/Reference:** PS240255-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS240255-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS240255-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Beschluss vom 24. Januar 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____ [Stiftung],

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Uster vom 10. Dezember 2024 (EK240428)

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Erwägungen:

1.

Mit Urteil vom 10. Dezember 2024 eröffnete das Konkursgericht des Be-

zirksgerichts Uster den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung der 

Gläubigerin (act. 9).

2.1.

Mit Eingabe vom 16. Dezember 2024 (Datum Poststempel) erhob die 

Schuldnerin Beschwerde gegen das Urteil vom 10. Dezember 2024. Sie bean-

tragte die Aufhebung des Konkurses und ersuchte um Erteilung der aufschieben-

den Wirkung (act. 2). Mit Verfügung vom 18. Dezember 2024 wurde der Be-

schwerde die aufschiebende Wirkung einstweilen nicht zuerkannt und die Schuld-

nerin darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde innert der Rechtsmittelfrist im 

Sinne der Erwägungen ergänzen könne. Schliesslich wurde der Schuldnerin Frist 

angesetzt, um für das Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss von 

CHF 750.– zu leisten (act. 6). 

2.2.

Da die Schuldnerin den von ihr verlangten Kostenvorschuss innert ange-

setzter Frist nicht bezahlte (act. 7/1), wurde ihr nach Art. 101 Abs. 3 ZPO mit Ver-

fügung vom 13. Januar 2025 eine einmalige Nachfrist von 5 Tagen angesetzt 

(act. 11). Auch innert dieser Nachfrist leistete die Schuldnerin den Kostenvor-

schuss nicht (act. 12). Ergänzungen zur Beschwerde gingen keine ein. 

2.3.

Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 10/1-15). Das Verfahren ist spruchreif.

3.

Das Gericht setzt eine Frist zur Leistung des Vorschusses (Art. 101 

Abs. 1 ZPO). Wird der Vorschuss auch nicht innert einer Nachfrist geleistet, so 

tritt das Gericht auf die Klage oder auf das Gesuch nicht ein (Art. 101 Abs. 3 

ZPO). Die Schuldnerin wurde mit Ansetzung der Nachfrist auf die in Art. 101 

Abs. 3 ZPO statuierte Säumnisfolge hingewiesen (act. 11 Dispositiv-Ziffer 1 2. Ab-

satz). Da sie den Vorschuss auch innert der Nachfrist nicht bezahlt hat, ist auf die 

Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten. 

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4.

Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens der 

Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind 

keine zuzusprechen: Der Schuldnerin nicht, weil sie unterliegt, der Gläubigerin 

nicht, weil sie sich nicht äussern musste.

1.

2.

3.

4.

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 750.– festgesetzt und 

der Schuldnerin auferlegt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vor-

sorglich zur Kollokation angemeldet.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Dübendorf, ferner im Urteils-Dispo-

sitiv an das Handelsregisteramt des Kantons Bern und an das Betreibungs-

amt Fällanden, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
24. Januar 2025