# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5f87e44-664a-5832-9365-d71be1654389
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.08.2025 RT250139
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT250139_2025-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: RT250139-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. N. Jeker und Oberrichter lic. iur. T. Engler 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw I. Aeberhard

Beschluss vom 21. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____ AG, 
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Winterthur vom 26. Mai 2025 (EB250174-K)

- 2 -

Nach Einsicht in die Beschwerde der Gesuchsgegnerin vom 18. Juli 2025 (Datum 

Poststempel: 20. Juli 2025; Urk. 12),

in der Erwägung,

dass die Beschwerdefrist zehn Tage beträgt (Art. 321 Abs. 2 ZPO; vgl. auch die 

korrekte Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Entscheid, Urk. 9 Dispositiv-Zif-

fer 6 = Urk. 13 Dispositiv-Ziffer 6),

dass Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist beim Gericht eingereicht oder 

zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diploma-

tischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden müssen (Art. 143 

Abs. 1 ZPO),

dass das angefochtene Urteil der Gesuchsgegnerin am 19. Juni 2025 zugestellt 

wurde (Urk. 10 und Urk. 15/3), womit die Beschwerdefrist am 30. Juni 2025 ablief,

dass die Beschwerde der Post erst am 20. Juli 2025 (Urk. 12) und damit nach Ab-

lauf der Beschwerdefrist übergeben wurde, weshalb auf die Beschwerde nicht ein-

zutreten ist (OGer ZH RA250002 vom 8. April 2025 E. 2),

dass die Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens ausgangsgemäss der Ge-

suchsgegnerin aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und unter Berücksichti-

gung des Streitwerts von Fr. 7'105.10 (Urk. 12 S. 1) und in Anwendung von Art. 48 

i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG die Entscheidgebühr auf Fr. 100.– festzusetzen 

ist,

dass der Gesuchsgegnerin infolge ihres Unterliegens (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und 

der Gesuchstellerin mangels relevanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3 ZPO) für das Be-

schwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

- 3 -

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 100.– festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegne-

rin auferlegt.

4. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zu-

gesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

der Doppel bzw. Kopien von Urk. 12, Urk. 14, Urk. 15/1 und Urk. 15/3-6, so-

wie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit.

Der Streitwert beträgt Fr. 7'105.10.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 21. August 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw I. Aeberhard
versandt am:
jo