# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5332a144-d0b2-5748-a517-d5fcc7c78801
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 17.02.2025 S 2024 79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2024-79_2025-02-17.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Sarah Schneider und Ersatzrichter Dr. iur. Martin Skripsky
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 17. Februar 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA Dr. iur. Thomas Grieder, Badenerstrasse 21, Postfach, 
8021 Zürich 1 Sihlpost

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2024 79

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Urteil S 2024 79

A. Der 1969 geborene A.________ war seit dem 31. Mai 2022 als Bezüger von Tag-
geldern der Arbeitslosenversicherung bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versi-
chert, als er sich am 14. März 2023 beim Verzehr eines Früchtebrotes einen Schaden an 
Zahn 16 (Kronenfraktur mit Pulpabeteiligung) zugezogen hat (Suva-act. 1 und 7). Mit Ver-
fügung vom 28. November 2023 lehnte die Suva ihre Leistungspflicht für eine implantatge-
tragene Versorgung von Zahn 16 ab mit der Begründung, das Gebiss sei abgesehen von 
den Unfallfolgen behandlungsbedürftig. Ein Implantat an Zahn 16 könne erst nach privater 
Sanierung erneut geprüft werden. Ohne private Sanierung werde von der Suva eine Ober-
kiefer-Modellgussprothese übernommen oder eine pro forma Gutsprache für eine Modell-
gussprothese erteilt (Suva-act. 35). Die dagegen erhobene Einsprache (Suva-act. 36) wies 
die Suva mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2024 ab (Suva-act. 40).

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 12. September 2024 liess der Be-
schwerdeführer beantragen, die Verfügung vom 28. November 2023 sowie der Einspra-
cheentscheid vom 15. Juli 2024 seien aufzuheben und es seien ihm im Zusammenhang 
mit dem Zahn 16 für eine Implantatversorgung die gesetzlichen Versicherungsleistungen 
zu erbringen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegne-
rin. Zur Begründung führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, die von der Be-
schwerdegegnerin geforderte vorgängige Sanierung des Gebisses sei für eine erfolgreiche 
Implantatversorgung nicht erforderlich (act. 1). 

C. Mit Vernehmlassung vom 13. November 2024 beantragte die Suva die Abweisung 
der Beschwerde (act. 4).

D. Mit Replik vom 9. Dezember 2024 hielt der Beschwerdeführer an seinen Rechts-
begehren und Begründungen fest. Ergänzend zur Beschwerde wies er darauf hin, dass 
folgende Sanierungen bereits vor einiger Zeit gemacht worden seien: Am 3. sowie 10. Juli 
2023 seien die Zähne 45 und 14 mit einer zweiflächigen Kompositfüllung saniert worden. 
Anschliessend habe er im Dezember 2023 bei seinem langjährigen Zahnarzt in der Türkei 
bei Regio 24 und 25 je ein Implantat setzen lassen. Am 26. Februar 2024 sei die Kronen-
versorgung erfolgt. Die von der Beschwerdegegnerin bestrittenen Bedingungen (Sanie-
rung Regio 45 und 24) habe er damit erfüllt (act. 6). Zur Bestätigung legte der Beschwer-
deführer entsprechende zahnärztliche Unterlagen auf (BF-act. 7–9). 

E. Mit Duplik vom 10. Januar 2025 beantragte die Beschwerdegegnerin die Gutheis-
sung der Beschwerde im Sinne der Übernahme der Kosten für das Implantat an Zahn 16. 

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Urteil S 2024 79

Zur Begründung führte sie aus, aufgrund der im Zusammenhang mit der Replik aufgeleg-
ten zahnärztlichen Unterlagen sei davon auszugehen, dass die von ihr verlangte Sanie-
rung des Gebisses durch den Beschwerdeführer vorgenommen worden sei. Bei dieser 
Ausgangslage könne am Einspracheentscheid vom 15. Juli 2024 und an der Ablehnung 
des Implantats an Zahn 16 nicht festgehalten werden. Bei der Verlegung der Gerichtskos-
ten sei jedoch zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer erst mit Replik vom 9. De-
zember 2024 vorbringe, dass die Sanierung des Gebisses erfolgt sei und die entspre-
chenden Unterlagen auflege, dies obwohl die Sanierung des Gebisses offensichtlich noch 
vor Erlass des Einspracheentscheides erfolgt sei, womit sich das vorliegende Beschwer-
deverfahren als überflüssig erwiesen hätte (act. 8).

F. Mit Stellungnahme vom 17. Januar 2025 hielt der Beschwerdeführer an den in der 
Beschwerde gestellten Anträgen fest. Er führte aus, das Urteil habe unter Kostenfolgen zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin zu erfolgen, da sich die Beschwerdegegnerin erstmals 
nach zwei abschlägigen Entscheiden und einem gegenteiligen Antrag in der Beschwerde-
antwort einsichtig zeige. Unabhängig davon gehe es im vorliegenden Verfahren um die 
strittige Frage, ob eine vorgängige Sanierung für eine erfolgreiche Implantatversorgung er-
forderlich sei oder nicht. Da eine solche in der Beschwerdeantwort von der Beschwerde-
gegnerin gefordert worden sei, gehe das Argument, dass sich das Beschwerdeverfahren 
als überflüssig erwiesen hätte, fehl (act. 10). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Örtlich zuständig ist das Versicherungsgericht 
desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ih-
ren Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Der Beschwerdeführer wohnt in B.________. 
Damit ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug in Anwendung von § 4 Abs. 1 lit. b der 
kantonalen Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung 
(BGS 842.5) örtlich und sachlich zuständig. Die Beschwerdegegnerin erliess den vorlie-
gend angefochtenen Einspracheentscheid am 15. Juli 2024. Die Beschwerdeschrift wurde 

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am 12. September 2024 der Post übergeben. Unter Berücksichtigung von Art. 38 Abs. 4 
lit. b ATSG gilt die Beschwerde als rechtzeitig i.S.v. Art. 60 Abs. 1 ATSG eingereicht. Die 
Beschwerdeschrift entspricht sodann den formellen Anforderungen an eine Beschwerde 
und der Beschwerdeführer ist als von der Verfügung des Unfallversicherers direkt Betrof-
fener zur Beschwerde legitimiert. Somit ist die Beschwerde vom Gericht zu prüfen. Die 
Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Ver-
waltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2.
2.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der 
Unfallfolgen, nämlich auf die ambulante Behandlung durch den Arzt, den Zahnarzt oder 
auf deren Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson sowie im weiteren durch den 
Chiropraktor (lit. a), die vom Arzt oder Zahnarzt verordneten Arzneimittel und Analysen 
(lit. b), die Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der allgemeinen Abteilung eines 
Spitals (lit. c), die ärztlich verordneten Nach- und Badekuren (lit. d) und die der Heilung 
dienlichen Mittel und Gegenstände (lit. e).

2.2 Gemäss Art. 48 UVG kann der Versicherer unter angemessener Rücksichtnahme 
auf den Versicherten und seine Angehörigen die nötigen Anordnungen zur zweckmässi-
gen Behandlung des Versicherten treffen. Dies bedeutet, dass der Unfallversicherer 
gemäss dem Naturalleistungsprinzip die notwendigen Behandlungsmassnahmen bestim-
men kann und ein Recht auf solche Versicherungsleistungen nur besteht, wenn die Be-
handlung im Einverständnis des Versicherers vorgenommen wird (vgl. Rumo-
Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bun-
desgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 233). An die Zweckmässigkeits-
beurteilung von unfallbedingten Behandlungsmassnahmen durch den Unfallversicherer 
sind auch die Leistungserbringer gebunden. Wer für die Unfallversicherung tätig ist, hat 
sich gemäss Art. 54 UVG in der Behandlung, in der Verordnung und Abgabe von Arznei-
mittel sowie in der Anordnung und Durchführung von Heilanwendungen und Analysen auf 
das durch den Behandlungszweck geforderte Mass zu beschränken. Der Versicherer hat 
demnach sowohl gegenüber dem Leistungserbringer als auch gegenüber der versicherten 
Person das Recht, die Übernahme von unnötigen therapeutischen oder von solchen 
Massnahmen, die durch weniger kostspielige ersetzt werden können, abzulehnen. 
(vgl. Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 240). Entgegen dem Wortlaut von Art. 54 UVG finden 
alle drei Kernprinzipien des Leistungsrechts (sog. WZW-Kriterien) Geltung in der Unfall-

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versicherung. Demnach hat eine Behandlung nicht nur wirtschaftlich, sondern auch 
zweckmässig (vgl. auch Art. 67 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; 
SR 832.202]) und wirksam zu erfolgen (Pärli/Kunz, in: Basler Kommentar, Unfallversiche-
rungsgesetz, 2019, Art. 54 N 10). 

3.
3.1 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 15. Juli 2024, mit welchem 
die Beschwerdegegnerin eine implantatgestützte Versorgung von Zahn 16 abgelehnt bzw. 
die Kostenübernahme auf eine Modellgussprothese beschränkt hat mit der Begründung, 
gemäss ihrer beratenden Zahnärzte könne die Implantatversorgung aufgrund des Zustan-
des des Restgebisses des Beschwerdeführers nicht als wirtschaftlich und zweckmässig 
betrachtet werden. 

Nachdem der Beschwerdeführer im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels unter Auflage 
entsprechender zahnärztlicher Belege geltend gemacht hatte, dass die Sanierung des 
Gebisses bereits vor einiger Zeit erfolgt sei (act. 6 Rz. 5 sowie BF-act. 7–9), beantragte 
die Beschwerdegegnerin die Gutheissung der Beschwerde im Sinne der Kostenübernah-
me für das Implantat an Zahn 16 (act. 8). Damit liegt nun in materieller Hinsicht ein ge-
meinsamer Antrag der Parteien auf Kostenübernahme der implantatgestützten Versorgung 
vor. Der von den Parteien im Verlaufe des gerichtlichen Verfahrens gemeinsam vertretene 
Standpunkt gilt nach der Rechtsprechung als übereinstimmender Antrag der Parteien an 
das Gericht und ist von diesem auf seine Übereinstimmung mit dem Tatbestand und Ge-
setz zu überprüfen (BGE 104 V 165 E. 1). 

3.2 Die Kostenübernahme der beantragten Implantatversorgung von Zahn 16 steht mit 
der Akten- und Rechtslage in Einklang.

Namentlich ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 14. März 2023 einen Unfall im 
Rechtssinne und infolgedessen einen Schaden an Zahn 16 erlitten hat. Ausgewiesen ist 
sodann die Notwendigkeit der Extraktion des genannten Zahnes und der Umstand, dass 
die Unfallversicherung für dessen Ersatz aufzukommen hat. Einigkeit besteht des Weite-
ren dahingehend, dass eine Versorgung des erlittenen Zahnschadens mittels Implantats 
grundsätzlich als zweckmässige Behandlung gemäss UVG anzusehen ist. 

Um die Frage zu beantworten, ob die beantragte implantatgetragene Versorgung auch im 
vorliegenden Fall als adäquate Lösung zu betrachten sei, holte die Beschwerdegegnerin 

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mehrere vertrauensärztliche Einschätzungen von Dr. med. dent. C.________, beratende 
Zahnärztin der Suva, ein (Stellungnahmen vom 25. Mai 2023 [Suva-act. 29] und 30. Okto-
ber 2023 [Suva-act. 31]). Zudem legte sie das Dossier im Beschwerdeverfahren Dr. med. 
dent. D.________, eidg. dipl. Zahnarzt SSO, vor, der am 16. Oktober 2024 eine ausführli-
che Stellungnahme erstattete (Bg. Bel. 1). Diese zahnmedizinischen Beurteilungen erfül-
len die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert einer versiche-
rungsinternen Aktenbeurteilung gestellten Anforderungen. Die Zahnärzte erfassten darin 
den gesamten massgebenden medizinischen Sachverhalt, namentlich den aktuellen Paro-
status, und stützten sich auf die vollständigen Akten. Dabei legten sie nachvollziehbar be-
gründet und überzeugend dar, dass aufgrund des zum damaligen Zeitpunkt noch ange-
nommenen unsanierten Gebisszustandes mit mehreren kariösen Zähnen eine Implantati-
on Regio 16 weder sinnvoll noch zweckmässig sei. Bei fehlender Zweckmässigkeit be-
stand daher kein Anspruch auf Kostenübernahme zulasten der Unfallversicherung. Was 
der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Die Beschwerdegegnerin durfte 
sich somit gestützt auf die überzeugenden vertrauensärztlichen Beurteilungen auf eine 
einfache und zweckmässige Versorgung beschränken. Entgegen der Auffassung des Be-
schwerdeführers ist es dementsprechend nicht zu beanstanden, dass die Unfallversiche-
rung die Versorgung mittels Implantats mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2024 abge-
lehnt und zur Behebung der Unfallfolgen eine Modellgussprothese als angemessen erach-
tet hat. 

Nachdem schliesslich der Beschwerdeführer im Zuge des vorliegenden Verfahrens unter 
Auflage der entsprechenden Belege nachgewiesen hatte, dass er sein Restgebiss bereits 
im Sommer 2023 sowie Winter 2023/2024 habe sanieren lassen (act. 6 Rz. 5 sowie BF-
act. 7–9), spricht nichts mehr gegen die Kostenübernahme der Implantatversorgung, was 
auch die Beschwerdegegnerin mit Duplik vom 10. Januar 2025 anerkannt hat (act. 8). Der 
angefochtene Einspracheentscheid vom 15. Juli 2024 ist daher in Gutheissung der Be-
schwerde aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die Kosten für die Im-
plantatversorgung von Zahn 16 zu übernehmen.

4.
4.1 Mangels einer entsprechenden Bestimmung im UVG ist das Verfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG).

4.2 Die obsiegende beschwerdeführende Person hat grundsätzlich Anspruch auf Er-
satz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

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Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierig-
keit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). 

Nach ständiger Rechtsprechung hat unnötige Kosten zu bezahlen, wer sie verursacht 
hat. Dementsprechend kann keine Parteientschädigung beanspruchen, wer zwar im Pro-
zess obsiegt, sich aber den Vorwurf gefallen lassen muss, er habe es wegen Verletzung 
der auch im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes geltenden Mitwirkungspflicht selber 
zu verantworten, dass ein unnötiger Prozess geführt worden sei (BGer 9C_148/2011 vom 
29. April 2011 E. 2). 

Vorliegend ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer erst nachdem mit Einspracheent-
scheid vom 15. Juli 2024 die Kostenübernahme für eine Implantatversorgung abgelehnt 
worden und das Beschwerdeverfahren bereits fortgeschritten war, entsprechende 
zahnärztliche Unterlagen auflegte, aus denen hervorgeht, dass die Sanierung des Gebis-
ses erfolgt ist und dies offensichtlich sogar noch vor Erlass des angefochtenen Einspra-
cheentscheids. Vor dem Hintergrund der dem Beschwerdeführer obliegenden Mitwir-
kungspflicht, wäre es diesem ohne weiteres zumutbar gewesen, die genannten Unterlagen 
unmittelbar nach erfolgter Behandlung einzureichen. Dadurch hätte das vorliegende Be-
schwerdeverfahren vermieden werden können. In Anbetracht dieser Ausgangslage hat der 
Beschwerdeführer trotz seines Obsiegens keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 15. Juli 2024 
aufgehoben und die Suva verpflichtet, die Kosten für die Implantatversorgung zu 
übernehmen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die Be-
schwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 17. Februar 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am