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**Case Identifier:** 01ac1b0b-8174-5fb9-97a1-9b2badb3818c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-05-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.05.2007 B-2215/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2215-2006_2007-05-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-2215/2006

{ T  0 / 2 }

Urteil vom 8. Mai 2007

Mitwirkung: Richter Frank Seethaler (vorsitzender Richter), Richter 
Stephan Breitenmoser, Richter Ronald Flury;
Gerichtsschreiber Kaspar Plüss

A._______,
Beschwerdeführer

gegen

Kaufmännischer Verband Schweiz, Höhere Fachprüfung für Experten in 
Rechnungslegung und Controlling, Postfach 1853, 8027 Zürich,

Erstinstanz

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), Effingerstrasse 27, 
3003 Bern,

Vorinstanz

betreffend
Höhere Fachprüfung

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

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Sachverhalt:

A. Im Frühjahr 2005 legte der Beschwerdeführer die höhere Fachprüfung für 
diplomierte  Experten in  Rechnungslegung und Controlling  ab.  Mit  Verfü-
gung  vom  13.  Mai  2005  teilte  ihm der  Verein  für  höhere  Prüfungen  im 
Rechnungswesen  und Controlling  (Erstinstanz)  mit,  dass  er  die  Prüfung 
nicht bestanden habe. Aus dem Notenblatt  geht hervor,  dass seine Leis-
tungen im Fach „Steuern“ (schriftlich) mit der Note 2.5 und in der Prüfung 
im Fach „Mündlich“ mit der Note 3.0 als ungenügend bewertet wurden, und 
dass auch seine Gesamtnote von 3.7 ungenügend war. Mit Schreiben vom 
21. Mai 2005 richtete sich der Beschwerdeführer direkt an die beiden Exa-
minatoren  der  Prüfung  „Mündlich“  und führte  aus,  die  ungenügende  Be-
wertung sei für ihn nicht nachvollziehbar.

Am 2. Juni 2005 erhob der Beschwerdeführer beim Bundesamt für Berufs-
bildung und Technologie (BBT) Beschwerde, die er mit Eingabe vom 23. 
Juni 2005 ergänzte. Sinngemäss stellte er den Antrag, der angefochtene 
Entscheid  sei  aufzuheben,  seine Noten  seien in  den  Fächern  „Betriebs- 
und Volkswirtschaftslehre“,  „Controlling“,  „Steuern“,  „internationale  Rech-
nungslegung“ und „Mündlich“ anzuheben, seine Prüfung sei als bestanden 
zu erklären und es sei ihm das Diplom für Experten in Rechnungslegung 
und Controlling auszuhändigen. Zur Begründung machte er im Zusammen-
hang mit der Prüfung im Fach „Steuern“ vom 11. März 2005 geltend, er sei 
gegenüber anderen Kandidierenden benachteiligt gewesen: Er habe – im 
Gegensatz zu anderen Kandidierenden – nicht im Voraus gewusst,  dass 
der Autor dieser Prüfung von einer 3-stündigen Prüfungsdauer ausgegan-
gen sei, obwohl für die Prüfung effektiv nur 2 Stunden zur Verfügung stan-
den. Wäre er über diesen Umstand informiert  gewesen, so wäre er über 
den grossen Prüfungsumfang weniger beunruhigt gewesen, hätte eine Se-
lektion treffen können und wäre ruhiger an die Lösung der Aufgaben her-
angegangen.  Ferner äusserte  sich der Beschwerdeführer  ausführlich zur 
Prüfung  „Mündlich“  vom 12.  April  2005.  Er  gelangte  zum Schluss,  dass 
seine  Prüfungsleistung  erheblich  unterbewertet  worden  sei.  Ausserdem 
habe einer der Examinatoren unmittelbar nach der Prüfung seinen Vortrag 
gelobt. Der Beschwerdeführer verweist im Weiteren auf seine reichhaltige 
praktische  Erfahrung  im  Bereich  der  geprüften  Thematik  und  auf  einen 
Brief seines Vorgesetzten, in welchem dieser sein Unverständnis über die 
nicht  bestandene Prüfung zum Ausdruck bringt.  Schliesslich sei  auch zu 
beachten, dass der Beschwerdeführer bei seinem ersten Prüfungsversuch 
(im Jahr 2004) in der Prüfung im Fach „Mündlich“ die Note 4.5 erzielt habe.

Mit  Stellungnahme vom 13. Oktober 2005 beantragte die Erstinstanz die 
Abweisung  der  Beschwerde.  Sie  führte  aus,  nach  Überprüfung  der  Be-
schwerde könnten die Noten im Fach „Steuern“ auf 3.0 und im Fach „Be-
triebs- und Volkswirtschaftslehre“ auf 4.5 angehoben werden. In den übri-
gen Fächern ergäben sich keine Änderungen. Auch mit der neuen Noten-
summe von 30.5 sei die Prüfung nicht bestanden. Ihrer Stellungnahme leg-

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te die Erstinstanz die Berichte der Experten (zu den schriftlichen Prüfun-
gen) sowie der Examinatoren (zur mündlichen Prüfung) bei. 

Mit Replik vom 25. November 2005 hielt der Beschwerdeführer an seiner 
Beschwerde fest.  Er  befasste sich eingehend mit  den Ausführungen der 
Experten und Examinatoren. Zum Fach „Mündlich“ brachte er im Wesentli-
chen vor, die Kritikpunkte der Examinatoren in den Prüfungsberichten sei-
en vage geblieben, und die Prüfung sei unterbewertet worden. Ausserdem 
habe  sich  der  erste  Examinator  überhaupt  nicht  mit  seinen Argumenten 
befasst, und dem zweiten Examinator fehle es an praktischer Erfahrung.

Mit Entscheid vom 16. März 2006 wies das Bundesamt für Berufsbildung 
und  Technologie  (Vorinstanz)  die  Beschwerde  ab.  Es  erwog,  der  Be-
schwerdeführer sei in der Prüfung im Fach „Steuern“ gegenüber anderen 
Kandidierenden nicht  benachteiligt  worden, und bei der Prüfung im Fach 
„Mündlich“ liege keine Unterbewertung vor. Die Examinatoren der Prüfung 
im Fach „Mündlich“ hätten nachvollziehbar und schlüssig aufgezeigt, was 
vom Kandidaten im Vortrag und im nachfolgenden Prüfungsgespräch er-
wartet worden sei, und inwiefern er den Anforderungen nicht genügt habe. 
Der Prüfungsablauf sei in den Berichten sehr ausführlich aufgezeigt wor-
den,  und es sei  auch für  Laien einleuchtend ausgeführt  worden,  wie die 
Examinatoren zu ihrer Bewertung gekommen seien. Demgegenüber habe 
der Beschwerdeführer  nicht  überzeugend darzulegen vermocht,  dass die 
Erklärungen der Examinatoren unglaubwürdig und die Bewertungen völlig 
unangemessen gewesen seien. Zu Recht nicht in die Bewertung eingeflos-
sen  seien  der  erste  Prüfungsversuch  des  Beschwerdeführers  (im  Jahr 
2004) sowie der Brief seines Vorgesetzten. 

B. Gegen  den  Entscheid  der  Vorinstanz  führte  der  Beschwerdeführer  am 
11. April  2006  Verwaltungsbeschwerde  bei  der  Rekurskommission  EVD. 
Erneut brachte er vor, seine Leistungen im Fach „Mündlich“ seien zu tief 
bewertet  worden.  Er  beantragte  eine neutrale  Expertise  und eine Anhe-
bung der Note von 3 auf 4.5. Weiter bemängelte er, dass sich die Exami-
natoren  nicht  nochmals  mit  seiner  Replik  auseinandergesetzt  hätten.  Im 
Fach "internationale  Rechnungslegung"  beantragte  er  die  Anhebung  der 
Note auf  4.5.  Schliesslich  machte  der  Beschwerdeführer  erneut  geltend, 
dass er in der Prüfung im Fach "Steuern" benachteiligt gewesen sei, weil 
er nicht über die gleichen Informationen betreffend die zeitliche Konzeption 
der Prüfung verfügt habe wie andere Kandidierende.

C. Vorinstanz  und Erstinstanz  schlossen  mit  Stellungnahmen  vom 22.  Juni 
2006 bzw. vom 10. Juli 2006 auf Abweisung der Beschwerde. Dabei führte 
die  Erstinstanz  aus,  gemäss  Bericht  des  Fachvorstandes  vom  15. Juni 
2006 könne die Note im Fach "internationale  Rechnungslegung"  auf  4.5 
angehoben werden. Mit Eingabe vom 15. August 2006 bekräftigte der Be-
schwerdeführer nochmals seinen Standpunkt.

D. Am 24.  Januar  2007 gab das Bundesverwaltungsgericht  die Übernahme 
des Verfahrens bekannt.

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Am 1. März 2007 wurden der Erstinstanz verschiedene Fragen unterbrei-
tet,  welche  sie  mit  Eingabe  vom  17.  April  2007  beantwortete.  Der  Be-
schwerdeführer  nahm hierzu am 21.  April  2007 Stellung.  Seine Eingabe 
wurde den übrigen Verfahrensbetroffenen zur Kenntnis gebracht. 

Auf die erwähnten und weiteren Vorbringen der Parteien wird – soweit sie 
sich für den Entscheid als rechtserheblich erweisen – in den nachfolgen-
den Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kog-
nition,  ob  die  Prozessvoraussetzungen  erfüllt  sind  und  ob  auf  die  Be-
schwerde einzutreten ist  (vgl.  BGE 130 I  312 E.  1,  BGE 129 I  173 E.1; 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  Bern  1983,  S.  73  f.;  ALFRED 
KÖLZ / ISABELLE HÄNER, Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zü-
rich 1998, Rz. 410).

Der  Beschwerdeentscheid  der  Vorinstanz  vom 16.  März 2006 stellt  eine 
Verfügung nach Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-
verfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) dar. Diese Verfü-
gung war bisher bei der Rekurskommission EVD (REKO/EVD) angefoch-
ten, welche vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundes-
verwaltungsgericht  vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG, 
SR 173.32)  am 1. Januar  2007 (vgl.  AS 2006 1069)  zur  Beurteilung  der 
Streitsache  sachlich  und  funktionell  zuständig  war  (vgl.  Art.  61  Abs.  1 
Bst. c Ziff. 1 BBG [zit. in E. 2.1], aufgehoben gemäss Ziff. 35 des Anhangs 
zum VGG). 

Mit  Inkrafttreten  des  VGG  beurteilt  nunmehr  das  Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerden gegen Entscheide der Vorinstanz, und zwar auch dann, 
wenn  sie  noch  vor  dem 1.  Januar  2007  bei  der  REKO/EVD eingereicht 
wurden (vgl. Art. 61 Abs. 2 BBG i.V.m. Art. 31, Art. 33 Bst. d und Art. 53 
Abs. 2 VGG).

Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen 
und ist  durch die angefochtene Verfügung besonders berührt.  Er hat ein 
als schutzwürdig anzuerkennendes Interesse an ihrer Aufhebung oder Än-
derung, weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG). 
Eingabefrist  und -form sind gewahrt  (Art.  50 und 52 Abs.  1 VwVG),  der 
Kostenvorschuss wurde fristgemäss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die 
übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt (Art. 32 ff. VGG i.V.m. Art. 
44 ff. VwVG). 

2. Gemäss  Art.  26 ff.  des  Bundesgesetzes  über  die  Berufsbildung  vom 
13. Dezember 2002 (BBG, SR 412.10) ist die höhere Berufsbildung weit-
gehend Sache der zuständigen Organisationen der Arbeitswelt. Diese re-
geln  die  Zulassungsbedingungen,  Lerninhalte,  Qualifikationsverfahren, 
Ausweise und Titel (vgl. Art. 28 Abs. 2 BBG). Sie berücksichtigen dabei die 
anschliessenden Bildungsgänge. Die Vorschriften unterliegen der Geneh-
migung durch das Bundesamt (Art. 27 und 28 BBG). Bereits nach dem al-

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ten Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 19. April 1978 (aBBG), das 
per 1. Januar 2004 durch das heute geltende BBG abgelöst wurde, konn-
ten die Berufsverbände vom Bund anerkannte Berufsprüfungen und höhe-
re Fachprüfungen veranstalten (Art. 51 Abs. 1 aBBG und Art. 44 Abs. 1 der 
damals geltenden, am 1. Januar 2004 durch die Verordnung über die Be-
rufsbildung vom 19. November 2003 [BBV, SR 412.101] abgelösten, alten 
Verordnung über die Berufsbildung vom 7. November  1979 [aBBV]).  Die 
Berufsverbände  hatten  in  diesem Zusammenhang  ein  Reglement  aufzu-
stellen,  das  der  Genehmigung  des  Eidgenössischen  Volkswirtschaftsde-
partements bedurfte (Art. 51 Abs. 2 aBBG und Art. 45 aBBV). Gestützt auf 
die  damals  geltenden  Delegationsbestimmungen  des  aBBG  hat  der 
Schweizerische Kaufmännische Verband am 29. Mai 1999 ein „Reglement 
über  die Höhere  Fachprüfung  Expertin/Experte  in  Rechnungslegung und 
Controlling“  erlassen,  das  am  5.  November  1999  vom Eidgenössischen 
Volkswirtschaftsdepartement genehmigt wurde. Gemäss Art. 2 Abs. 1 die-
ses Reglements kann der Inhaber des Diploms für Rechnungslegung und 
Controlling in einem Mittel- oder Grossbetrieb eine Kaderposition überneh-
men. Voraussetzung für das Diplom ist das Bestehen einer Prüfung (Art. 
21 Abs.  1 des Reglements).  Geprüft  werden 6  Fächer,  wobei  das Fach 
"Controlling"  sowie  die  Fallstudie  doppeltes  Gewicht  haben  (Art. 16  des 
Reglements). Um die Prüfung zu bestehen, ist eine Schlussnote von min-
destens 4.0 nötig; höchstens eine Fachnote darf unter 4.0 liegen und keine 
Fachnote unter 3.0 (Art. 19 des Reglements). Gemäss Art. 14 Abs. 2 des 
Prüfungsreglements nehmen mindestens zwei Experten an der Prüfung im 
Fach „Mündlich“ teil und bewerten sie; dabei erstellt ein Experte ausführli-
che Notizen über das Prüfungsgespräch.

Die Notensituation des Beschwerdeführers präsentiert sich heute wie folgt: 
"Controlling“  Note 4 (Gewicht  2);  "Internationale  Rechnungslegung" Note 
4.5 (Gewicht 1); "Steuern" Note 3 (Gewicht 1); "BWL/VWL" Note 4.5 (Ge-
wicht 1);  „Fallstudie“  Note 4 (Gewicht 2), „Mündlich“  Note 3 (Gewicht 1). 
Somit  beträgt  der  Notendurchschnitt  des  Beschwerdeführers  3.875.  Um 
die  Prüfung  zu bestehen,  müsste  eine der  beiden  ungenügenden Noten 
um einen vollen Notenwert auf 4.0 angehoben werden.

3. Nach Art. 49 VwVG (i. V. m. Art. 37 VGG) können mit der Beschwerde an 
das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verletzung  von  Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), die unrichti-
ge oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes 
sowie  die  Unangemessenheit  der  angefochtenen  Verfügung  gerügt  wer-
den. 

Bei der Überprüfung von Examensleistungen auferlegte sich seinerzeit die 
REKO/EVD entsprechend  der  Praxis  des  Bundesrates  (VPB 62.62 E.  3; 
VPB 56.16 E. 2.1), des Bundesgerichts (BGE 121 I 225 E. 4b, BGE 118 Ia 
488 E. 4c, BGE 106 Ia 1 E. 3c) sowie anderer verwaltungsunabhängiger 
Rekurskommissionen (VPB 66.62 E. 4) Zurückhaltung,  indem sie in Fra-
gen, die seitens der Verwaltungsjustizbehörden naturgemäss schwer über-
prüfbar sind, nicht ohne Not von der Beurteilung der erstinstanzlichen Prü-
fungsorgane und Experten abwich. Für das Bundesverwaltungsgericht sind 

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keine  Gründe  ersichtlich,  von  der  Praxis  der  REKO/EVD  abzuweichen. 
Das Gericht hat sich somit bei der Überprüfung von Examensleistungen im 
oberwähnten  Rahmen  Zurückhaltung  aufzuerlegen  (vgl.  BVGE  B-
2202/2006 vom 25. Januar 2007 E. 3). Eine solche Zurückhaltung ist aller-
dings nur bei der Bewertung von Prüfungsleistungen angebracht. Sind da-
gegen die Auslegung und die Anwendung von Rechtsvorschriften streitig 
oder werden Verfahrensmängel im Prüfungsablauf gerügt, hat die angeru-
fene Rechtsmittelbehörde die erhobenen Einwendungen mit freier Kogniti-
on  zu  prüfen.  Andernfalls  begeht  sie  eine  formelle  Rechtsverweigerung 
(vgl. BVGE B-2202/2006, a.a.O., mit weiteren Hinweisen).

4. Der  Beschwerdeführer  rügt  in  der  Prüfung  im  Fach  "Steuern"  eine  Un-
gleichbehandlung  gegenüber  anderen  Prüfungsteilnehmern,  weil  er  –  im 
Gegensatz  zu  anderen  Kandidierenden  –  nicht  gewusst  habe,  dass  der 
Verfasser der 2-stündigen Prüfung im Fach "Steuern" vom 11. März 2005 
von einer 3-stündigen Prüfung ausgegangen sei. Diese Rüge bezieht sich 
auf einen allfälligen Mangel im Prüfungsablauf und ist daher mit voller Ko-
gnition zu prüfen.

4.1 Die Erstinstanz macht geltend, die Kandidierenden hätten Anfang Februar 
2005  einen  Prüfungsplan  erhalten.  Aus  diesem  sei  ersichtlich,  dass  die 
Prüfung  im  Fach  "Steuern"  vom 11.  März  2005  2 Stunden  dauere.  Den 
Kandidierenden sei immer die Prüfungsdauer von 2 Stunden kommuniziert 
worden.  Zum Prüfungszeitpunkt  hätten alle  Kandidierenden  einen  identi-
schen Kenntnisstand über den Zeitrahmen im Fach "Steuern" gehabt. Es 
sei nicht richtig,  dass für einzelne Prüfungsteilnehmer ein Vorteil  bestan-
den habe. Der Erstinstanz seien keine anderen Kandidierenden bekannt, 
die die gleiche Rüge wie der Beschwerdeführer vorgebracht hätten.

4.2 Die Darstellung des Sachverhalts durch die Erstinstanz weicht von jener 
des Beschwerdeführers ab. Der Beschwerdeführer macht einen Informati-
onsvorsprung einzelner Kandidierender bezüglich des zeitlichen Prüfungs-
konzepts geltend, während die Erstinstanz von einem identischen Informa-
tionsstand aller Prüfungsteilnehmer ausgeht. Es steht somit „Aussage ge-
gen  Aussage“.  Wessen  Sachverhaltsdarstellung  zutrifft,  lässt  sich  im 
Nachhinein nicht mehr mit letzter Sicherheit feststellen.

Angesichts dieser Situation ist von Bedeutung, dass die Sachverhaltsdar-
stellung der Erstinstanz glaubwürdig und schlüssig wirkt. Unbestritten ist, 
dass die Erstinstanz davon ausging, die Prüfung im Fach „Steuern“ könne 
in 2 Stunden gelöst werden, und dass sie dies den Kandidierenden so mit-
teilte. Dass sich ein Mitglied der Prüfungskommission oder der Verfasser 
der Prüfungsaufgaben in rechtswidriger Weise mit abweichenden Informa-
tionen  an  einzelne  Kandidierende  gewendet  hätten,  ist  demgegenüber 
nicht  nachgewiesen  und  darf  nicht  leichthin  angenommen  werden.  Dies 
umso weniger,  als der Beschwerdeführer keine näheren Angaben hierzu 
machen kann. Zu bezweifeln ist auch, ob eine derartige Information, wenn 
sie überhaupt  gegeben wurde,  objektiv  richtig  gewesen wäre,  zumal  die 
Erstinstanz als zuständiges Organ von einer anderen Beurteilung des Zeit-
bedarfs  ausging.  Hinzu kommt,  dass offenbar  keine gleichartigen Rügen 

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anderer Kandidierender eingegangen sind, was bei einem so gravierenden 
Mangel im Prüfungsablauf, wie er vom Beschwerdeführer geltend gemacht 
wird,  mit  hoher  Wahrscheinlichkeit  zu  erwarten  gewesen  wäre.  Der  Be-
schwerdeführer, der seine Behauptung grundsätzlich zu beweisen hat (Art. 
8 ZGB; vgl. BGE 114 II 289 E. 2a), vermag die Angaben der Erstinstanz je-
denfalls nicht zu widerlegen. Da es der Beschwerdeführer ist, der aus der 
von ihm behaupteten Regelverletzung Recht ableiten will, hat die Beweis-
losigkeit  vorliegend zur  Folge,  dass  nicht  von einer  Ungleichbehandlung 
der Kandidierenden ausgegangen werden darf (vgl. unveröffentlichter Ent-
scheid  der  REKO/EVD  vom  1.  April  2005  [HB/2004-10]  E.  5.2.3,  sowie 
vom 17. Oktober  2001 [00/HB-034]  E.  6.4).  Die Rüge erweist  sich  dem-
nach als nicht stichhaltig.

5. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er sei im Fach „Mündlich“ un-
terbewertet worden. Diese Rüge betrifft die Bewertung einer Prüfungsleis-
tung. Sie wird vom Bundesverwaltungsgericht mit eingeschränkter Kogniti-
on geprüft (vgl. oben, E. 3).

5.1 Die Examinatoren haben die Bewertung der Prüfung des Beschwerdefüh-
rers im Fach „Mündlich“ ausführlich begründet. Der erste Examinator führt 
in seinem Prüfungsbericht zusammenfassend Folgendes aus: Der Vortrag 
des Beschwerdeführers sei zu kurz gewesen. Er habe sich zumeist auf for-
male Aspekte eines Konzernabschlusses konzentriert und kaum materielle 
Lösungsansätze zu den Anforderungen an ein Testat entwickelt. Auch bei 
den rein formalen Aspekten sei der Vortrag lückenhaft  gewesen. Bei den 
Anschlussfragen habe der Beschwerdeführer mehrheitlich falsche Antwor-
ten gegeben oder habe mit Hilfe der Examinatoren an die richtigen Antwor-
ten herangeführt werden müssen (wird unter Beizug von Beispielen ausge-
führt). Die Anzahl und Qualität der Antworten seien auch im anschliessen-
den Frageteil  der  Prüfung  ungenügend  gewesen.  Der  Beschwerdeführer 
habe zur Lösung von verschiedenen Fallbeispielen keine Vorschläge ent-
wickelt und nicht erkannt, welche Probleme sich in den betreffenden Fällen 
aus fachlicher Sicht stellten. Bei allen angeschnittenen Themen habe die 
Zeit  nicht  für  vertiefte  Fragen  auf  einem angemessenen Prüfungsniveau 
gereicht, da bereits bei den Einstiegsfragen – bisweilen mit Heranführen – 
nach der Antwort  habe gesucht  werden müssen.  Teilweise habe der Be-
schwerdeführer Fragen nicht beantworten können, die selbst ein Buchhal-
ter hätte wissen müssen. Der Kandidat habe eine ungenügende Leistung 
erbracht, so dass keine Aufwertung der Note vorgenommen werden könne. 

Der  zweite  Examinator  bemängelt  beim  Vortrag  des  Beschwerdeführers 
die  Thementreue  (zu  grosse  Gewichtung  der  Software  und  des  Konten-
plans), die Unvollständigkeit (erhebliche Anzahl von nicht behandelten As-
pekten, die schwerpunktmässig hätten berücksichtigt werden müssen), die 
nicht  adressatengerechte Präsentation (zu lange Ausführungen über den 
Kontenplan  mit  trivialen  Beispielen)  sowie  die  zu  kurze Dauer.  Die  zum 
Vortrag gestellten Fragen im zweiten Prüfungsteil seien vom Beschwerde-
führer  nur zögerlich und erst  nach Hilfestellung beantwortet  worden,  ob-
wohl das Niveau eher leicht gewesen sei. Bei den Fragen zu weiteren The-
men sei es trotz Hilfestellung nicht gelungen, zielführende Lösungsansätze 

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auf dem fachlich geforderten Niveau zu diskutieren. Zum Teil sei der Ein-
druck  entstanden,  der  Beschwerdeführer  habe  sich  mit  dem  Thema  im 
Vorfeld  der  Prüfung  überhaupt  nicht  auseinandergesetzt.  Der  Kandidat 
habe seine „geistige Beweglichkeit“ in diesem dritten – eher schwierigeren 
– Teil der Prüfung nicht unter Beweis stellen können.

5.2 Der Beschwerdeführer wendet ein, aufgrund der Aufgabenstellung der Prü-
fung im Fach „Mündlich“ sei er davon ausgegangen, dass er dem Verwal-
tungsrat ein Grobkonzept für den Aufbau einer Konzernrechnung vorlegen 
müsse und dabei eine einfache Buchhaltung zu verwenden habe. Er habe 
dies in seinem Vortrag grösstenteils  umgesetzt.  Auch habe er  mehrmals 
darauf hingewiesen, dass er von einem Grobkonzept und nicht von einem 
Detailkonzept ausgehe, was bei den Examinatoren allerdings keine Reakti-
on hervorgerufen habe. Aufgrund des Adressatenkreises (Verwaltungsrat) 
sei er davon ausgegangen, dass er zum Ablauf  der Konsolidierung nicht 
Stellung  nehmen  müsse.  Der  Vortrag  sei  zwar  etwas  kurz  ausgefallen, 
doch die Struktur sei logisch und die Präsentation gut gewesen; einer der 
Examinatoren habe den Vortrag denn auch unmittelbar nach der Prüfung 
gelobt. Einige Fragen der Experten habe er (der Beschwerdeführer) in der 
Tat nicht oder falsch beantwortet. Doch ein perfekter Vortrag wäre ange-
sichts der zur Verfügung stehenden Zeit kaum möglich gewesen, und an 
fachlichem Tiefgang habe es nicht gefehlt. Auch müsse berücksichtigt wer-
den, dass es im Fach „Mündlich“ nicht nur eine, sondern viele Lösungen 
gebe. Es treffe nicht zu, dass er sich im Bereich der Konsolidierung nicht 
auskenne: Er verfüge in diesem Gebiet über zahlreiche persönliche Erfah-
rungen und sei massgeblich am Aufbau der Konzernrechnung seines Ar-
beitgebers  beteiligt  gewesen.  Die  beiden  Experten  hätten  in  ihren  Prü-
fungsberichten an vielen Stellen nicht präzise argumentiert.  Aus den Be-
richten gehe nicht hervor,  auf welche Fragen der Beschwerdeführer wel-
che Antworten gegeben habe und welches die richtige Lösung gewesen 
wäre. Der erste Examinator sei in seiner Stellungnahme nicht auf die Argu-
mente des Beschwerdeführers eingegangen, und einzelne Passagen sei-
nes  Berichts  seien  frei  erfunden  gewesen.  Entgegen  den  Examinatoren 
habe der Beschwerdeführer nicht an alles oder vieles „herangeführt“ wer-
den müssen. Es gelte ausserdem in Rechnung zu stellen, dass einer der 
Examinatoren nur über wenig Erfahrungen im Abnehmen mündlicher Prü-
fungen  auf  Diplomstufe  verfüge.  Ferner  sei  die  Bewertung  für  ihn  auch 
deshalb nicht nachvollziehbar, weil er im Jahr 2004, d.h. beim ersten Prü-
fungsversuch,  in  der  Prüfung  im  Fach  „Mündlich“  die  Note  4.5  erhalten 
habe, obwohl ihm das Thema weniger vertraut gewesen sei als beim zwei-
ten Prüfungsversuch. Insgesamt liege entweder ein grosses Missverständ-
nis oder eine nicht nachvollziehbare Unterbewertung vor. 

5.3 Die Vorinstanz erwog, aus den Stellungnahmen der Examinatoren werde 
ersichtlich, zu welchen Themen der Beschwerdeführer befragt worden sei 
und welche Mängel seine Antworten aufgewiesen hätten. Der Vortrag habe 
nur 7 Minuten gedauert und sei deshalb effektiv zu kurz gewesen. Ausser-
dem habe der Vortrag zumeist formale Aspekte eines Konzernabschlusses 
behandelt.  Materiell  seien hingegen kaum Lösungsansätze geboten wor-

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den,  die  zeigten,  welche  Anforderungen  erfüllt  werden  müssten,  um ein 
Testat zu erhalten. Damit habe der Vortrag nicht den erforderlichen fachli-
chen Tiefgang  erreicht.  Bei  der  Bewertung  hätten  die  Examinatoren  be-
rücksichtigen dürfen, dass der Beschwerdeführer Hilfestellungen benötigt 
habe und dass die Antworten schleppend erfolgt seien. Der Prüfungsablauf 
sei von den Examinatoren insgesamt sehr ausführlich aufgezeigt worden. 
Es sei auch für Laien einleuchtend ausgeführt worden, wie die Bewertung 
zustande gekommen sei.  Demgegenüber vermöge der Beschwerdeführer 
nicht überzeugend darzulegen, dass die Ausführungen der Examinatoren 
unglaubwürdig und die Bewertung völlig unangemessen seien. Es stimme 
zwar,  dass  in  den  Prüfungsberichten  die  Stellungnahmen  zu  den  An-
schlussfragen z.T. knapp ausgefallen seien. Da sich der Beschwerdeführer 
aber selber auch nicht eingehender damit auseinandergesetzt habe, könne 
er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zu Recht seien einzig die in 
der Prüfungssession 2005 erbrachten Leistungen bewertet  worden,  nicht 
aber  anderweitige  fachliche  Leistungsausweise,  Briefe  von Vorgesetzten 
oder frühere Prüfungsergebnisse.

5.4 Gemäss der Gerichtspraxis ist grundsätzlich auf die Meinung der Examina-
toren abzustellen, solange konkrete Hinweise auf deren Befangenheit feh-
len und die Beurteilung der Prüfung nicht als fehlerhaft oder völlig unange-
messen  erscheint.  Vorausgesetzt  wird  allerdings,  dass  ihre  Stellungnah-
men  insofern  vollständig  sind,  als  darin  substanziierte  Rügen  des  Be-
schwerdeführers beantwortet werden, und dass die Auffassung der Exami-
natoren,Beschwerdeführer  den Anforderungen an eine genügende Subs-
tanziierung seiner  Rügen nicht  gerecht,  wenn er  sich einfach darauf  be-
schränkt zu behaupten, seine Lösung sei vollständig und korrekt, ohne die-
se  Behauptung  näher  zu  begründen  oder  zu  belegen  (vgl.  REKO/EVD 
HB/2004-10, E. 6.1.1).

5.5 Im vorliegenden Fall erachtet das Bundesverwaltungsgericht die Prüfungs-
berichte der Examinatoren als sachlich und nachvollziehbar. Aus den Aus-
führungen der Examinatoren geht klar hervor, inwiefern die Antworten des 
Beschwerdeführers  falsch  waren  oder  den  gestellten  Erwartungen  nicht 
entsprachen,  und  wie  die  richtigen  Antworten  gelautet  hätten.  Die  Prü-
fungsberichte sind keineswegs zu vage abgefasst.  Die Ausführungen der 
Examinatoren sind in sich schlüssig. Der Bericht des zweiten Examinators 
setzt  sich  besonders  eingehend  mit  den  Rügen  des  Beschwerdeführers 
auseinander.  Die  beiden  Examinatoren  stimmen  in  den  wesentlichen 
Punkten, die zur Prüfungsbewertung geführt haben, überein. 

Die  Entgegnungen  des  Beschwerdeführers  vermögen  die  Ausführungen 
der Examinatoren nicht  zu entkräften oder als unglaubwürdig erscheinen 
zu lassen.  Es besteht  mithin kein Anlass,  von einer  Unterbewertung der 
Prüfung im Fach „Mündlich“  auszugehen oder  einen  externen  Gutachter 
beizuziehen. Der Beizug von externen Experten wäre im Fall von mündli-
chen Prüfungen ohnehin problematisch: Notizen und Berichte von Eindrü-
cken solcher Prüfungen vermögen nie sämtliche Eindrücke einer Prüfung 
wiederzugeben, so dass eine objektive Überprüfbarkeit kaum möglich er-
scheint. 

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6. Zusammenfassend ist  festzuhalten,  dass die Beschwerde sich als unbe-
gründet erweist und abgewiesen werden muss. 

7. Bei  diesem  Verfahrensausgang  hat  der  Beschwerdeführer  grundsätzlich 
die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskos-
ten werden mit  dem vom Beschwerdeführer  am 8.  Mai  2006 geleisteten 
Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'000.- verrechnet.

Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung aus-
zurichten (Art.  64 Abs. 1 VwVG; Art.  7 Abs.  1 des Reglements über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  vom 
11. Dezember 2006 [VGKE; SR 173.320.2]).

8. Dieser Entscheid kann nicht mit  Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden (Art. 1 Abs. 2 
VGG i. V. m. Art.  83 Bst. t  des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über 
das Bundesgericht, BGG, SR 173.110). Er ist demnach endgültig.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer aufer-
legt  und  mit  dem  am  8.  Mai  2006  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 1'000.-- verrechnet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird eröffnet: 

- dem Beschwerdeführer (eingeschrieben, mit Beilagen)

- der Vorinstanz (eingeschrieben, mit Beilagen)

- der Erstinstanz (eingeschrieben, mit Beilagen)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Frank Seethaler Kaspar Plüss

Versand am: 25. Mai 2007