# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a9b55873-fa1c-5556-8911-a80eeddbdf19
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 11.11.2016 SB160286
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160286_2016-11-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB160286-O/U/cw 
 

Mitwirkend: der Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, die Oberrichterin lic. iur. 

Wasser-Keller, der Ersatzoberrichter lic. iur. Wenker sowie der Ge-

richtsschreiber lic. iur. Hafner 

Urteil vom 11. November 2016 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschuldigter und Berufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 
Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis,  

vertreten durch Leitende Staatsanwältin lic. iur. Wiederkehr,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Diebstahl etc.   
 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, III. Abteilung, vom 
19. Februar 2016 (DG150036) 

-   2   - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 28. September 

2015 (Urk. 21) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

− des mehrfachen, teilweise versuchten, bandenmässigen Diebstahls im 

Sinne von Art. 139 Ziff. 1 in Verbindung mit Ziff. 3 Abs. 1 und Abs. 2 

StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern 

1 - 11, 14, 16, 19), 

− des mehrfachen, teilweise versuchten Diebstahls im Sinne von Art. 139 

Ziff. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB 

(Anklageziffern 13 und 18), 

− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB 

(Anklageziffern 1 - 11, 13, 14, 18, 19), 

− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB  

(Anklageziffern 1 - 11, 13, 14, 18, 19),  

− der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch im Sinne 

von Art. 94 Abs. 1 lit. a SVG (Anklageziffern 15 und 17),  

− der Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch im Sinne von Art. 94 

Abs. 1 lit. b SVG (Anklageziffer 12),  

− der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 

SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 1 SVG, Art. 4 Abs. 2 VRV, Art. 93 Abs. 1 SVG 

i.V.m. Art. 29 SVG (Anklageziffer 12),  

-   3   - 

− des Lenkens eines Motorfahrzeugs ohne die vorgeschriebene Haft-

pflichtversicherung im Sinne von Art. 96 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 63 

Abs. 1 SVG (Anklageziffer 12). 

2. Der Beschuldigte wird – teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des 

Strafgerichts Nr. 2 Terrassa, Spanien, vom 10. Juni 2011 – bestraft mit einer 

Freiheitsstrafe von 4 Jahren, wovon bis und mit heute 377 Tage durch Haft 

sowie durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind, sowie mit einer Geld-

strafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.–.  

3. Die Freiheitsstrafe und die Geldstrafe werden vollzogen.  

4. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. Septem-

ber 2015 beschlagnahmte Mobiltelefon Apple iPhone 6, mit SIM-Karte '…' 

Nr. … (Asservat-Nr. A008'171'537, lagernd bei der Kasse des Bezirks-

gerichts Horgen) wird der Kantonspolizei Zürich übergeben. Der Beschul-

digte wird ermächtigt, innerhalb von 30 Tagen ab Rechtskraft des Urteils 

unter Aufsicht der Kantonspolizei Zürich Dateien ohne Deliktsrelevanz vom 

Mobiltelefon zu kopieren. Der dadurch entstehende Aufwand wird dem 

Beschuldigten in Rechnung gestellt.  

Nach unbenutztem Ablauf der 30-tägigen Frist respektive nach erfolgtem 

Kopieren wird das Mobiltelefon der Kasse des Bezirksgerichts Horgen zur 

gutscheinenden Verwendung überlassen. Ein allfälliger Verwertungserlös 

wird zur Verfahrenskostendeckung verwendet. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. Sep-

tember 2015 beschlagnahmten Betäubungsmittel , 0.3 Gramm Kokain, 

(Asservat Nr. A008'317'768, BM Lager-Nummer …, lagernd bei der 

Asservate-Triage) werden eingezogen und der Kantonspolizei Zürich zur 

Vernichtung überlassen. 

6. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

8. September 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und 

der zuständigen Behörde zur Vernichtung überlassen: 

-   4   - 

− 1 Paar schwarze Handschuhe (Asservat-Nr. A007'930'225);  

− 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'924'347); 

− 1 Paar schwarze Handschuhe (Asservat-Nr. A007'930'076); 

− 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'930'305); 

− 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'930'587); 

− 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'930'598); 

− 1 Vorschlaghammer (Asservat-Nr. A007'930'601) 

− 1 Hammer (Asservat-Nr. A007'930'623); 

− 1 Verstellschlüssel (Asservat-Nr. A007'930'645); 

− diverse gebrauchte Papiertaschentücher (Asservat-Nr. A007'930'725); 

− 2 Paar schwarze Handschuhe (Asservat-Nr. A007'930'736); 

− 1 Paar Handschuhe (Asservat-Nr. A007'953'642); 

− 1 Paar Handschuhe (Asservat-Nr. A007'953'971); 

lagernd beim Forensischen Institut, sowie: 

− gefälschte italienische Identitätskarte lautend auf B._____  

(Asservat-Nr. A008'171'322); 

− Zettel mit Telefonnummer … (Asservat-Nr. A'008'173'135); 

− 2 Hotelbadges ... (Asservat-Nr. A007'925'760 und A007'925'260); 

− SIM-Karte … (Asservat-Nr. A007'925'259); 

− Handzettel mit Telefonnummern (Asservat-Nr. A008'171'355); 

− 2 SIM-Karten (Asservat-Nr. A008'171'366); 

-   5   - 

− Lederportemonnaie (Asservat-Nr. A008'171'333); 

− Mobiltelefon Samsung, weiss/silbern inkl. SIM-Karte Nr. … (Asservat-

Nr. A008'171'402); 

− Mobiltelefon Samsung, schwarz, inkl. SIM-Karte Nr. … (Asservat-Nr. 

A008'171'413);  

lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. 

7. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

23. April 2015 beschlagnahmten Bargeldbeträge werden eingezogen und 

zur Verfahrenskostendeckung verwendet: 

− Bargeld: EUR 8.58; 

− Bargeld: Fr. 0.45; 

lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. 

8. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

23. April 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der 

zuständigen Behörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen: 

− 1 Reisetasche; 

− 1 Ansteckschmuck, Pin …; 

− 1 Einkaufstasche "Chicorée; 

− 3 Paar Handschuhe; 

− 6 Paar Herrensocken; 

− 5 Stück Herrenunterwäsche; 

− 4 Pullover Marken "März Classic" (braun), "Falconeri" (dunkelblau), 

"Wiliam Lockie" (braun), "Façonnable" (rot); 

-   6   - 

− Taschenmesser "Victorinox", Typ SwissCard; 

lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen.  

9. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

23. April 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen zwecks 

Bereithaltung für allfällige Drittansprecher für die Dauer von 5 Jahren ab 

Rechtskraft des Urteils: 

− 1 Armbanduhr, Marke "Tissot", Modell PR 100; 

− 1 goldfarbene Gliederhalskette mit Anhänger in Käferform; 

− 1 Münze 70. Dienstjubiläum 1989, Generalfeldmarschall …; 

− 2 Paar Ohrstecker mit diversen unechten Steinen, goldfarben; 

− 1 Taschenuhr (Schlüsselanhänger, Käferform goldfarben mit 

eingebauter Uhr); 

lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. Nach Ablauf von 

5 Jahren werden die Gegenstände zugunsten der Staatskasse verwertet.  

10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

8. September 2015 beschlagnahmten Bargeldbeträge werden eingezogen 

und zur Verfahrenskostendeckung verwendet: 

− Euro 1'440.– (Asservat-Nr. A007'924'370); 

− Euro 505.01 (Asservat-Nr. A008'171'344); 

− USD 251.01 zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'639); 

− GBP 170.– zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'673); 

− Fr. 20.10 zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'708 und A008'171'741); 

− Euro 44.30 zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'753 und A008'173'124); 

-   7   - 

− CZK 100.– zu 1/3 (Asservat-Nr. A007'948'723), 

− lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. 

11. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

8. September 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und 

der zuständigen Behörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen: 

− 2 Ohrstecker, Silber mit je 3 Kristallen (Asservat-Nr. A008'171'388); 

− 1 Schmuckanhänger, Silber mit 3 Kristallen (Asservat-Nr. 

A008'171'399); 

− Mobiltelefon BlackBerry 9320 mit SIM-Karte Nr. … (Asservat-Nr. 

A008'171'424); 

− Herrenjacke 'Woolrich' mit Innenfutter, grau/schwarz, Grösse S, 

Anrechnung eines allfälligen Verwertungserlöses zu 1/3 (Asservat- 

Nr. A'007'982'789); 

lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. Ein allfälliger 

Verwertungserlös wird zur Verfahrenskostendeckung verwendet. 

12. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

8. September 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen 

zwecks Bereithaltung für allfällige Drittansprecher für die Dauer von 

5 Jahren ab Rechtskraft des Urteils: 

− Goldbarren 1g, Credit Suisse (Asservat-Nr. A007'924'687); 

− Armkette, goldfarben, Länge 18cm, feingliedrig (Asservat-Nr. 

A007'924'881); 

− Goldvreneli, Fr. 20.–, Jahrgang 1935 (Asservat-Nr. A'007'925'248); 

− 2 Ohrringe Gold, mit je einem Diamant, zu 1/3 (Asservat-Nr. 

A008'171'775); 

-   8   - 

− 1 Ohrstecker Gold, mit Blatt-Anhänger Gold/schwarz, zu 1/3 (Asservat-

Nr. A008'171'833); 

− Fingerring Rotgold, Gravur '…', zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'171'991); 

− Fingerring Gold, mit 3 Diamanten, zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'172'132); 

− Fragmente aus Armkette, Gold, zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'172'314); 

− Fragmente aus Armkette, Gold, zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'173'347); 

lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. Nach Ablauf von 

5 Jahren werden die Gegenstände zugunsten der Staatskasse verwertet.  

13. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den Privatklägern 3, 

4, 5 und 6 aus dem eingeklagten Ereignis in solidarischer Haftung mit den 

Mittätern C._____ und D._____ dem Grundsatze nach schadenersatz-

pflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatz-

anspruches werden die Privatkläger 3, 4, 5 und 6 auf den Weg des Zivil-

prozesses verwiesen. 

14. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den Privatklägern 7 und 8 Schadenersatz 

von Fr. 38'410.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. Februar 2014 zu bezahlen.  

15. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der E._____ AG [Versicherung] anstelle 

der Privatkläger 7 und 8 Fr. 37'787.45 zuzüglich 5 % Zins ab 11. Februar 

2014 zu bezahlen. 

16. Die Genugtuungsbegehren der Privatkläger 4, 5 und 6 werden abgewiesen. 

17. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 3'000.00  Gerichtsgebühr, die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 7'686.60  Kosten Vorverfahren, 

Fr. 165.60  Abschlepp-/Überführungskosten zu 1/3, 

Fr.  10'852.20  Total 
 

Weitere Kosten bleiben vorbehalten. 

-   9   - 

18. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem 

Beschuldigten auferlegt, aber abgeschrieben.  

19. [Mitteilungen] 

20. [Rechtsmittel] 

 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

(Urk. 85 S. 2) 

1. Der Beschuldigte sei unter Anrechnung der erstandenen Haft zu einer 

angemessenen, tieferen Freiheitsstrafe zu verurteilen von maximal 36 

Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à CHF 10.00 

zu verurteilen; 

2. Es sei die Strafe teilbedingt auszusprechen, wobei max. 21 Monate  

zu vollziehen und 15 Monate bedingt auszusprechen sind, unter An-

setzung einer angemessenen Probezeit; 

3. Unter ausgangsgemässen Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 

MwSt.) für das erstinstanzliche Verfahren sowie das Berufungsver-

fahren. 

b) Der Vertreterin der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis:  

(Urk. 74; sinngemäss) 

Verzicht auf Berufung und Anschlussberufung und Bestätigung des 

vorinstanzlichen Urteils. 

________________________ 

-   10   - 

Erwägungen: 

I.  Prozessgeschichte / Prozessuales 

1. Gegen das eingangs wiedergegebene Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, 

III. Abteilung, vom 19. Februar 2016 (DG150036), liess der Beschuldigte mit Ein-

gabe vom 26. Februar 2016 (Datum Poststempel) innert Frist Berufung anmelden 

(Urk. 60). Das vollständig begründete Urteil (Urk. 68) wurde vom Beschuldigten 

am 23. Juni 2016 (Urk. 66/2) entgegengenommen. Am 13. Juli 2016 (Datum 

Poststempel) reichte der Verteidiger die Berufungserklärung fristgerecht ein 

(Urk. 70). Mit Präsidialverfügung vom 18. Juli 2016 wurde der Staatsanwaltschaft 

Limmattal/Albis sowie den Privatklägern 1-8 unter Hinweis auf die Berufungserklä-

rung des Beschuldigten Frist zur Erhebung einer Anschlussberufung bzw. zum 

Antrag auf Nichteintreten auf die Berufung angesetzt (Urk. 72). Mit Eingabe vom 

21. Juli 2016 verzichtete die Staatsanwaltschaft auf Anschlussberufung (Urk. 74). 

Die Privatkläger liessen sich demgegenüber nicht vernehmen. Mit Präsidialverfü-

gung vom 29. Juli 2016 wurde Rechtsanwalt X._____ auf entsprechendes Ge-

such (Urk. 75) als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten bestellt (Urk. 76). 

2. Mit Eingabe vom 28. September 2016 (Urk. 58 im Verfahren SB160287) stellte 

die Verteidigung des Mitbeschuldigten C._____ das Gesuch, das Verfahren sei an 

die Vorinstanz zurückzuweisen, da das Verfahrensprotokoll der Vorinstanz nicht 

durch die Verfahrensleitung unterzeichnet worden sei. Mit Präsidialverfügung vom 

7. Oktober 2016 wurde der Antrag abgewiesen (Urk. 59 SB160287). Gleichzeitig 

wurden der Verfahrensleiter des vorinstanzlichen Verfahrens sowie die Gerichts-

schreiberin als Zeugen vorgeladen (Urk. 79) und am 4. November 2016 einver-

nommen (Urk. 82 und 84; Prot. II S. 4 ff.) sowie die Akten des bezirksgerichtlichen 

Verfahrens gegen den Mitbeschuldigten D._____ (DG150035) beigezogen (Urk. 

61/1-2 in SB160287).  

Während die fehlende Unterschrift nicht nachträglich beigebracht werden kann, 

konnten die Zeugen bestätigen, dass die erstinstanzliche Verhandlung und die 

Beratung so abliefen, wie es im Protokoll festgehalten worden war (Urk. 82 S. 4 f.; 

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Urk. 84 S. 3 ff.; Prot. II S. 4 ff.). Gemäss Bundesgericht ist der Nachweis, dass 

das Verfahren korrekt durchgeführt wurde, auf diese Weise erbracht (BGE 

6B_157/2016 vom 8. August 2016 E. 3.4). Dass das Protokoll unrichtig sei, wurde 

vom Mitbeschuldigten C._____ ohnehin nie behauptet. Von einer Rückweisung ist 

daher abzusehen.  

3. Beweisanträge wurden keine gestellt. Das Verfahren erweist sich als spruch-

reif. 

4. Gemäss Art. 402 StPO hat die Berufung im Umfang der Anfechtung 

aufschiebende Wirkung. Die Rechtskraft des angefochtenen Urteils wird somit im 

Umfang der Berufungsanträge gehemmt, während die von der Berufung nicht 

erfassten Punkte in Rechtskraft erwachsen (vgl. BSK StPO-Eugster, Art. 402 N 1 

f.). 

Der Beschuldigte lässt Dispositivziffern 2 (Strafe) und 3 (Vollzug) anfechten 

(Urk. 85). Damit erwächst das vorinstanzliche Urteil in Dispositivziffern 1 

(Schuldspruch), 4-12 (Beschlagnahmungen), 13-16 (Zivilansprüche), sowie 17 

und 18 (Kostendispositiv) in Rechtskraft, was vorab mit Beschluss festzustellen 

ist. 

II.  Strafzumessung 

1. Das Gericht bemisst die Strafe nach dem Verschulden des Täters. Es 

berücksichtigt das Vorleben, die persönlichen Verhältnisse sowie die Wirkung der 

Strafe auf das Leben des Täters. Nach Art. 47 Abs. 2 StGB bestimmt sich die 

Bewertung des Verschuldens nach der Schwere der Verletzung oder Gefährdung 

des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den 

Beweggründen und Zielen des Täters sowie danach, wie weit der Täter nach den 

inneren und äusseren Umständen in der Lage war, die Gefährdung oder 

Verletzung zu vermeiden. 

2. Hat der Täter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzungen für 

mehrere gleichartige Strafen erfüllt, so verurteilt ihn das Gericht zu der Strafe der 

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schwersten Straftat und erhöht sie angemessen. Es darf jedoch das Höchstmass 

der angedrohten Strafe nicht um mehr als die Hälfte erhöhen und ist an das ge-

setzliche Höchstmass der Strafart gebunden (Art. 49 Abs. 1 StGB). Da vorliegend 

indessen keine ausserordentlichen Gegebenheiten im Sinne der Rechtsprechung 

bestehen, ist ein Verlassen des ordentlichen Strafrahmens nicht erforderlich (BGE 

136 IV 55 ff.). Mit der Vorinstanz sind diese Strafzumessungsfaktoren innerhalb 

des ordentlichen Strafrahmens straferhöhend bzw. strafmindernd obligatorisch zu 

berücksichtigen. Bei der Bildung der Gesamtstrafe nach Art. 49 Abs. 1 StGB hat 

der Richter in einem ersten Schritt den Strafrahmen für die schwerste Straftat zu 

bestimmen und alsdann die Einsatzstrafe für diese Tat, unter Einbezug aller straf-

erhöhenden und strafmindernden Umstände, innerhalb dieses Strafrahmens fest-

zusetzen. In einem zweiten Schritt hat er diese Einsatzstrafe unter Einbezug der 

anderen Straftaten in Anwendung des Asperationsprinzips angemessen zu einer 

Gesamtstrafe zu erhöhen, wobei er ebenfalls den jeweiligen Umständen Rech-

nung zu tragen hat (BGE 127 IV 101 E. 2b mit Hinweis; Urteil 6B_460/2010 vom 

4. Februar 2011 E. 3.3.4 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 137 IV 57). 

Ist eine Tat zu beurteilen, die der Täter begangen hat, bevor er wegen einer 

anderen Tat verurteilt worden ist, so ist die Zusatzstrafe so zu bemessen, dass 

der Täter nicht schwerer bestraft wird, als wenn die strafbaren Handlungen 

gleichzeitig beurteilt worden wären (Art. 49 Abs. 2 StGB). Wie die Vorinstanz 

korrekt festhielt, gilt dies auch, wenn es sich bei der ersten Verurteilung um einen 

ausländischen Entscheid handelt (BGE 132 IV 102 E. 8.2). 

3. Der Beschuldigte beging am 1., 2. und 8. Juni 2010 in der Schweiz drei 

bandenmässige Einbruchdiebstähle bzw. einen Diebstahlsversuch und entwendete 

mehrfach ein Fahrzeug zum Gebrauch (Dossiers Nr. 14-19), ehe er mit 

rechtskräftigem Urteil des Strafgerichts Nr. 2 von Terrassa, Spanien, vom 10. Juni 

2011 wegen eines anderen Einbruchdiebstahls sowie Widerstands und 

Ungehorsams gegenüber Behörden, Beamten oder Personal der privaten 

Sicherheitsorgane zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt drei Jahren verurteilt 

wurde (Urk. 17/3). Da er die erwähnten Delikte in der Schweiz vor seiner 

Verurteilung in Spanien begangen hat und, wie die Vorinstanz korrekt erwägt, er für 

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die in der Schweiz begangenen Delikte zu einer Freiheitsstrafe zu verurteilen ist, ist 

in Anwendung von Art. 49 Abs. 2 StGB für die im Juni 2010 in der Schweiz 

verübten Delikte eine Zusatzstrafe zum spanischen Urteil zu bilden. Diese Delikte 

sind daher getrennt von den später in der Schweiz verübten Delikten zu beurteilen. 

Die Vorinstanz erwog (Urk. 68 S. 20 f.), dass der Beschuldigte – wären alle im 

Jahre 2010 (in der Schweiz und in Spanien) begangenen Delikte zusammen zu 

beurteilen gewesen – für diese mit einer hypothetische Gesamtstrafe von weniger 

als 3 Jahren Freiheitsstrafe bestraft worden. Da er bereits in Spanien zu einer 

Freiheitsstrafe von 3 Jahren verurteilt worden sei, sei daher für die 2010 in der 

Schweiz begangenen Delikte keine Zusatzstrafe mehr auszufällen. Dies 

widerspricht jedoch der seit dem Ergehen des erstinstanzlichen Urteils präzisierten 

Praxis des Bundesgerichtes. Gemäss BGE 6B_829/2014 vom 30. Juni 2016 

E. 2.4.2. darf das Gericht nicht im Rahmen der retrospektiven Konkurrenz auf die 

rechtskräftige Grundstrafe zurückkommen. Die gedanklich zu bildende 

hypothetische Gesamtstrafe, die auszusprechen wäre, würden alle der Grund- 

und Zusatzstrafe zugrunde liegenden Delikte gleichzeitig beurteilt werden, hat das 

Gericht aus der rechtskräftigen Grundstrafe (für die abgeurteilten Taten) und der 

nach seinem freien Ermessen festzusetzenden Einzelstrafen für die neuen (nicht 

abgeurteilten) Taten zu bilden. Eine der Ansicht des Gerichts nach zu milde oder 

zu harte rechtskräftige Grundstrafe kann nicht über die Zusatzstrafe korrigiert 

werden, da dies einen faktischen und nicht nur hypothetischen Eingriff in die 

Rechtskraft des Ersturteils darstellen würde. Der Täter würde über die 

Zusatzstrafe nachträglich für die bereits rechtskräftig beurteilten Taten schwerer 

bestraft oder privilegiert. Es ist demnach auch für diese Delikte eine hypothetische 

Zusatzstrafe auszufällen. 

4. Als schwerste Tat gilt grundsätzlich jene, die mit dem schärfsten Strafrahmen 

bedroht ist, und nicht jene, die nach den konkreten Umständen 

verschuldensmässig am schwersten wiegt (BSK Strafrecht I-Ackermann, 3. Aufl., 

Basel 2013, Art. 49 N 116 mit weiteren Hinweisen). Bandenmässiger Diebstahl als 

schwerste Tat wird mit Freiheitsstrafe bis 10 Jahre oder Geldstrafe nicht unter 

180 Tagessätzen bestraft.  

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Da die mehrfache Sachbeschädigung und der mehrfache Hausfriedensbruch 

lediglich zur Durchführung der verschiedenen Einbrüche vorgenommen wurden 

und damit einen notwendigen und integralen Teil dieser Delikte darstellen, drängt 

es sich auf, die Strafzumessung für diese Taten gemeinsam durchzuführen. 

Auszugehen ist deshalb für die eigentliche Verschuldensbemessung von diesem 

Tatkomplex (Dossiers Nr. 1-11). 

5. Bei der objektiven Tatschwere fällt zunächst der hohe Deliktsbetrag und die 

intensive Delinquenz auf. In nur zwei Tagen wurden bei insgesamt elf Einbrüchen 

Geld und andere Wertsachen im Betrag von ca. Fr. 102'000.– entwendet und ein 

Sachschaden von ca. Fr. 26'500.– angerichtet. Dies zeugt von einer hohen 

kriminellen Energie. Die Diebestour war sodann - entgegen der Ansicht der Ver-

teidigung (Urk. 85 S. 11) - sorgfältig geplant, auch wenn die spezifischen 

Tatobjekte nach kurzem Observieren relativ spontan ausgewählt wurden. So 

reisten der Beschuldigte und seine Mittäter in einem gestohlenen Auto an, bei 

dem die Kontrollschilder gegen Schweizerische ausgewechselt worden waren, um 

weniger aufzufallen, und es wurde in Frankreich eine eigentliche Basis für ihre 

Diebestouren eingerichtet. In diese Planung waren alle involviert; der 

Beschuldigte selbst lenkte die meiste Zeit das gestohlene Fahrzeug. Bei den 

jeweiligen Einbrüchen gingen die Täter dann mit grosser Professionalität vor, 

indem einer Schmiere stand und die anderen rasch die Räumlichkeiten 

durchsuchten. Dabei lag der Fokus auf Bargeld sowie leicht transportierbarer und 

veräusserbarer Beute wie Schmuck und elektronischen Geräten. Der beim 

Eindringen angerichtete Schaden war für solche Delikte allerdings nicht 

übermässig gross. Es ist jedoch nicht zu übersehen, dass der Beschuldigte bei 

zehn von elf Einbrüchen in die jeweiligen Liegenschaften eindrang. Entgegen der 

Verteidigung (Urk. 56 S. 6) kann daher nicht angenommen werden, er sei als 

Täter nicht an vorderster Front gewesen. Eine gewisse Hartnäckigkeit ist 

ebenfalls offensichtlich, liessen sich der Beschuldigte und seine Mittäter doch nur 

durch äussere Umstände - einen Einbruchsalarm und eine bereits ausgeräumte 

Wohnung - davon abhalten, die Delikte durchzuziehen. Dass es in diesen beiden 

Fällen beim blossen Diebstahlsversuch blieb, kann daher nur marginal zu 

Gunsten des Beschuldigten gewertet werden. Dass die Bande nur in 

-   15   - 

Liegenschaften einbrach, in denen sich zur Tatzeit niemand aufhielt, mindert das 

Verschulden nur unwesentlich, diente dieses Vorgehen doch primär dazu, das 

eigene Risiko ertappt und verhaftet zu werden, zu vermindern. Das objektive 

Tatverschulden wiegt somit auch im Rahmen des bandenmässigen Diebstahls 

keinesfalls mehr leicht. 

Zur subjektiven Tatschwere ist auszuführen, dass der Beschuldigte mit direktem 

Vorsatz und aus rein finanziellen Interessen handelte. Dass er mit der Beute 

seinen angeblichen Drogenkonsum finanzieren wollte, erweist sich angesichts 

des geltend gemachten mässigen Drogenkonsums (maximal ein- bis zweimal pro 

Woche [Urk. 9/12 S. 21], seit seiner Entlassung aus der Haft in Spanien nur noch 

unregelmässiger Drogenkonsum [Prot. I S. 28]) als blosse Schutzbehauptung. 

Ihm ging es, wie seine wiederholte Delinquenz belegt, vielmehr darum, eine 

möglichst grosse Beute zu machen. Eine eigentliche finanzielle Notlage war 

ebenfalls nicht vorhanden; die geltend gemachten Schulden von Fr. 8'500.– 

(Urk. 9/1 S. 6) genügen hierfür jedenfalls nicht, und für die von der Verteidigung 

angeführten Schulden wegen Drogenkonsums bei nicht näher bezeichneten 

aggressiven Gläubigern (Urk. 56 S. 6 f.) fehlen jegliche Anhaltspunkte. Wie die 

Verteidigung selbst anführt, konnte der Beschuldigte diese finanziellen Probleme 

mit Unterstützung der Familie inzwischen lösen (Urk. 56 S. 7), was ausserdem 

belegt, dass er Alternativen zur Delinquenz hatte. 

Das subjektive Tatverschulden vermag folglich das objektive nicht zu relativieren. 

Die von der Vorinstanz festgelegte Einsatzstrafe von 36 Monaten ist demnach 

nicht zu beanstanden. 

Auch ein Vergleich der Verschuldensbewertung mit den Mitangeschuldigten 

C._____ und D._____ führt zu keinem anderen Ergebnis. Die Rollen aller 

Tatbeteiligten waren gemäss ihren eigenen Angaben austauschbar (Prot. I S. 33). 

So wurde das gestohlene Auto auf der Reise in die Schweiz von allen drei 

Beschuldigten gelenkt (Prot. I S. 35, S. 43), die Kontrollschilder wurden vom 

Beschuldigten und dem Mitbeschuldigten C._____ gemeinsam ausgetauscht 

(Prot. I S. 44) und die Tatobjekte gemeinsam beobachtet (Prot. I S. 54). Dass der 

Mitbeschuldigte D._____ bei den eigentlichen Einbrüchen meist Schmiere stand, 

-   16   - 

während der Beschuldigte immer in die jeweiligen Objekte einbrach (Prot. I S. 45), 

wirkt sich ohnehin nicht zu seinen Gunsten aus, da dies, wenn überhaupt, auf 

eine stärkere Tatbeteiligung des Beschuldigten, sicherlich aber nicht eine 

geringfügigere, schliessen lassen würde. Bezüglich des subjektiven 

Tatverschuldens ist festzuhalten, dass bei keinem der drei Täter eine eigentliche 

Notlage oder eine verminderte Schuldfähigkeit vorliegt. Da die Tatbeiträge aller 

drei Mittäter und das jeweilige objektive und subjektive Tatverschulden nicht 

wesentlich voneinander abweichen, ist die von der Vorinstanz festgelegte 

Einsatzstrafe von 36 Monaten für alle Beschuldigten (Urk. 49 S. 18 in SB160287, 

Urk. 61/2/54 in SB160287 und Urk. 68 S. 24 f.) nicht zu beanstanden (vgl. BGE 

135 IV 191 E. 3.2. f.). 

6. Diese verschuldensangemessene Strafe ist aufgrund von Umständen, die mit 

der Tat grundsätzlich nichts zu tun haben, zu erhöhen oder herabzusetzen. Mass-

gebend hierfür sind im Wesentlichen täterbezogene Komponenten wie die 

persönlichen Verhältnisse, Vorstrafen, Leumund, Strafempfindlichkeit und 

Nachtatverhalten (Geständnis, Einsicht, Reue etc.; vgl. BSK StGB  

I-Wiprächtiger/Keller, Art. 47 N 120 ff; Trechsel/Affolter-Eijsten, Schweizerisches 

Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 2. Aufl., Art. 47 StGB N 22 ff.).  

7. Bezüglich der persönlichen Verhältnisse kann auf die diesbezüglichen 

Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 68 S. 29). Demnach wurde 

der Beschuldigte in …, F._____ [Staat in Südosteuropa], geboren, wo er auch mit 

seinen fünf Geschwistern bei seinen Eltern aufwuchs. Er lebt immer noch dort, nun 

mit seiner Verlobten, und verdient als Chauffeur ca. Euro 300.– im Monat, wobei er 

seine Mutter nach Möglichkeit unterstützt (Urk. 9/3 S. 4). Heute ergänzte der 

Beschuldigte, er besitze kein Vermögen, seine Familie habe aber während seiner 

Haft Land verkauft und seine Schulden von rund Fr. 8'500.– zurückbezahlt. Er 

plane zudem eine baldige Hochzeit (Prot. II S. 10 f.). Wie die Vorinstanz 

zutreffend ausführte, liegt trotz der finanziellen Belastung, die Gefängnisbesuche 

für seine in F._____ lebende Familie darstellen, keine erhöhte 

Strafempfindlichkeit vor. Gemäss eigenen Aussagen wird der Beschuldigte denn 

auch regelmässig von Familienangehörigen im Gefängnis besucht (Prot. I S. 24). 

-   17   - 

Aus diesen persönlichen Verhältnissen ergeben sich keine 

strafzumessungsrelevanten Umstände. 

8. Der Beschuldigte weist in der Schweiz keine Vorstrafen auf (Urk. 17/2). 

Demgegenüber wurde er gemäss dem Strafregisterauszug aus Spanien vom 

6. Juli 2015 vom Strafgericht Nr. 2 Terrassa am 10. Juni 2011 unter dem Namen 

A1._____ wegen eines Einbruchdiebstahls sowie wegen Widerstands und 

Ungehorsams gegenüber Behörden, Beamten oder Personal der privaten 

Sicherheitsorgane mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 3 Jahren bestraft 

(Urk. 17/3/1-2), was er im Rahmen der vorinstanzlichen Hauptverhandlung wie 

auch der Berufungsverhandlung bestätigte (Prot. I S. 26 und Prot. II S. 11 f.). 

Auch wenn diese Vorstrafe des Beschuldigten bereits einige Zeit zurückliegt, ist sie 

aufgrund ihrer teilweisen Einschlägigkeit und des nicht unbeträchtlichen 

Strafmasses doch erheblich straferhöhend zu werten (vgl. BGer 1B_88/2015 vom 

7. April 2015 betr. Verwertbarkeit ausländischer Vorstrafen). 

9. Was das Nachtatverhalten angeht, so ist im Einklang mit der Vorinstanz der 

Versuch des Beschuldigten, sich der Verhaftung durch Flucht – zuerst im Auto, 

dann nach einem von ihm verursachten Unfall zu Fuss – zu entziehen, als 

straferhöhend zu werten, allerdings nur äusserst leicht.  

Der Vorinstanz ist dahingehend zuzustimmen, dass dem Beschuldigten keine 

Einsicht oder Reue zugute gehalten werden kann. Seine Äusserungen, wonach er 

sich sehr schlecht fühle und er einen grossen Fehler begangen habe (Prot. I S. 48 

und S. 53), erweisen sich angesichts der Tatsache, dass er seit Jahren 

regelmässig Einbruchdiebstähle begeht, als reine Floskeln. Dies zeigt sich auch 

daran, dass er zwar geltend macht, die Freiheitsstrafe von drei Jahren, die er in 

Spanien verbüsst habe, habe ihn sehr stark beeinflusst, er aber dennoch kurz 

nach seiner Entlassung im Jahre 2013 bereits wieder zu delinquieren begann 

(Urk. 9/11 S. 5). 

Bezüglich seines Geständnisses hat die Vorinstanz zutreffend und ausführlich 

dargelegt, dass es angesichts der übrigen Beweismittel, namentlich des 

sichergestellten Diebesgutes und der DNA-Spuren, zwecklos gewesen wäre, 

-   18   - 

seine Beteiligung an den ihm nachgewiesenen Straftaten zu leugnen (Urk. 68 

S. 30 f.). Dies relativiert sein von der Verteidigung geltend gemachtes, 

anfängliches Geständnis (Urk. 56 S. 3) bezüglich der im Februar 2015 

begangenen Taten beträchtlich. Hinzu kommt, dass er zwar seine Beteiligung an 

denjenigen Taten aus den Jahren 2010 und 2014 nach anfänglichem Leugnen 

eingestand, bei denen seine DNA-Spuren gesichert werden konnten, aber keine 

weiterführenden Angaben zu seinen Mittätern machte und vorschob, sich nicht 

mehr erinnern zu können (Urk. 9/8 und 9/9). Von einem Geständnis, dass die 

Untersuchung wesentlich erleichtert hätte, kann unter diesen Umständen keine 

Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall: Indem der Beschuldigte wiederholt falsche 

Angaben zu den Hintergründen der Taten im Februar 2015 und deren 

Vorbereitung machte und Erinnerungslücken vorschob (Urk. 9/1 S. 2 f., Urk. 9/4 

S. 7-13 und Urk. 9/11 S. 2 f.; Prot. I S. 48 f.), erschwerte er die Untersuchung 

vielmehr. Sein Geständnis ist daher nur geringfügig strafmindernd zu 

berücksichtigen. 

Weitere Straferhöhungs- oder Strafminderungsgründe sind nicht ersichtlich. 

10. Unter Berücksichtigung der erwähnten Strafzumessungsgründe ist die 

Einsatzstrafe für die Einbruchdiebstähle gemäss Dossiers 1-11 um 6 auf 42 

Monate Freiheitsstrafe zu erhöhen.  

11. Wie bereits erwähnt, ist diese Einsatzstrafe in einem zweiten Schritt unter 

Einbezug der anderen Straftaten in Anwendung des Asperationsprinzips 

angemessen zu einer Gesamtstrafe zu erhöhen, wobei ebenfalls den jeweiligen 

Umständen Rechnung zu tragen ist.  

12. Zur objektiven Tatschwere der am 1. und 2. Juni 2010 begangenen 

bandenmässigen Einbruchdiebstähle (Dossier 14, 16 und 19) ist auszuführen, 

dass der Deliktsbetrag von ca. Fr. 58'750.– sehr hoch ist, was sich erheblich 

straferhöhend auswirkt. Auch der angerichtete Sachschaden von ca. Fr. 13'000.– 

bei lediglich zwei Einbrüchen und einem Versuch hiezu ist beträchtlich, was 

straferhöhend zu werten ist. Dass in ein Gebäude eingebrochen wurde, in dem 

zur Tatzeit niemand anwesend war, wirkt sich nur unwesentlich zu Gunsten des 

-   19   - 

Beschuldigten aus, da dies vor allem der Minimierung seines eigenen Risikos 

diente. Ebenso wenig ist der Umstand, dass es bei einem Einbruch (Dossier 19) 

beim Versuch blieb, strafmindernd zu werten, da der Beschuldigte nicht aus 

eigenem Antrieb von der Vollendung des Deliktes absah, sondern schlichtweg 

daran scheiterte, in die Wohnung einzudringen. Nach dem Gesagten ist vor dem 

Hintergrund des nicht unbeträchtlichen Strafrahmens bis 10 Jahre Freiheitsstrafe 

(Art. 139 Ziff. 1 StGB) von einem noch leichten Verschulden auszugehen. 

Subjektiv liegt ein rein finanzielles Motiv mit direktem Vorsatz vor. Zu Gunsten des 

Beschuldigten ist davon auszugehen, dass er mindestens teilweise durch seinen 

damaligen täglichen Drogenkonsum zur Tat veranlasst wurde (Prot. I S. 28). Das 

subjektive Tatverschulden vermag das objektive demnach leicht zu relativieren. 

Es ist daher von einer hypothetischen Einsatzstrafe von zwei Jahren auszugehen. 

Wie bereits erwähnt, sind die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten 

strafzumessungsneutral zu werten. Zum Zeitpunkt der im Juni 2010 begangenen 

Delikte wies er auch noch keine Vorstrafe auf. Da es ihm angesichts der 

Beweislage unmöglich war, seine Beteiligung abzustreiten, was sein Geständnis 

erheblich relativiert, ist die hypothetische Einsatzstrafe für die bandenmässigen 

Einbruchdiebstähle vom 1. und 2. Juni 2010 daher mit Verweis auf die obigen 

Erwägungen bei zwei Jahren zu belassen. 

13. Zur objektiven Tatschwere des am 8. Juni 2010 begangenen 

Einbruchdiebstahls (Dossier 18) ist auszuführen, dass es bei einem Versuch 

blieb, bei dem weder Beute gemacht noch Sachschaden angerichtet wurde. Dies 

wirkt sich jedoch nicht zu Gunsten des Beschuldigten aus, da er die Flucht ergriff, 

als er vom Geschädigten gesehen wurde, und nicht von sich aus sein Vorhaben 

aufgab. Subjektiv liegt ein rein finanzielles Motiv mit direktem Vorsatz vor. Es ist 

von einer hypothetischen Einsatzstrafe von 6 Monaten auszugehen.  

Erneut sind die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten, der zum 

Deliktszeitpunkt keine Vorstrafe aufwies, strafzumessungsneutral zu werten. Da 

es ihm angesichts der Beweislage unmöglich war, seine Beteiligung abzustreiten, 

was sein Geständnis erheblich relativiert, ist die hypothetische Einsatzstrafe für 

-   20   - 

den Einbruchsversuch vom 8. Juni 2010 daher mit Verweis auf die obigen 

Erwägungen bei 6 Monaten zu belassen. 

14. Zur objektiven Tatschwere der Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch 

gemäss Dossier 15 und 17 ist festzuhalten, dass die beiden Fahrzeuge jeweils 

nur für kurze Zeit für die Einbrüche gebraucht und dann unbeschädigt wieder 

abgestellt wurden. Es ist vor dem Hintergrund des weiten Strafrahmens von 

einem leichten Tatverschulden auszugehen, wofür eine hypothetische 

Einsatzstrafe von einem Monat angemessen erscheint. Die persönlichen 

Verhältnisse des Beschuldigten sind diesbezüglich strafzumessungsneutral zu 

werten, und da auch sein Geständnis stark zu relativieren ist, ist es dabei zu 

belassen. 

15. Zur objektiven Tatschwere des am 11. Februar 2014 begangenen 

Einbruchdiebstahls ist auszuführen, dass der Deliktsbetrag von ca. Fr. 68'890.– 

sehr hoch ist, was sich erheblich straferhöhend auswirkt. Wieviel der Beschuldigte 

davon letztendlich erhalten hat, spielt für die Strafzumessung keine wesentliche 

Rolle, ebenso wenig, dass er keine so grosse Beute erwartete, da er offensichtlich 

auf eine möglichst grosse Beute hoffte und diese dann auch abtransportierte. 

Ebenfalls straferhöhend ist zu werten, dass beim Einbruch ein Sachschaden von 

Fr. 5'500.– verursacht wurde, was relativ hoch ist. Dass in ein Gebäude 

eingebrochen wurde, in dem zur Tatzeit niemand anwesend war, wirkt sich nur 

unwesentlich zu Gunsten des Beschuldigten aus, da dies vor allem der 

Minimierung seines eigenen Risikos diente. Die Ansicht der Verteidigung, es 

müsse von einer gewissen Mitschuld der Opfer ausgegangen werden, da 

Schmuck im Wert von fast Fr. 70'000.– nicht in einem Tresor aufbewahrt worden 

sei (Urk. 56 S. 5 und Urk. 85 S. 9), erscheint abwegig, weshalb ihr nicht zu folgen 

ist. Nach dem Gesagten ist vor dem Hintergrund des nicht unbeträchtlichen 

Strafrahmens bis 5 Jahre Freiheitsstrafe (Art. 139 Ziff. 1 StGB) von einem noch 

leichten Verschulden auszugehen. Subjektiv liegt ein rein finanzielles Motiv mit 

direktem Vorsatz vor, der sich, wie bereits ausgeführt, auf eine möglichst grosse 

Beute erstreckte. Wie bereits zu den Delikten im Februar 2015 ausgeführt wurde, 

handelte der Beschuldigte weder aus einer finanziellen Notlage noch unter dem 

-   21   - 

Einfluss von Drogen. Das subjektive Tatverschulden vermag das objektive 

demnach nicht zu relativieren. Es ist von einer hypothetischen Einsatzstrafe von 

8 Monaten auszugehen. 

Wie bereits erwähnt, sind die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten 

strafzumessungsneutral zu werten. Aufgrund seiner teilweise einschlägigen 

Vorstrafen, seines Nachtatverhaltens sowie des Umstandes, dass es ihm 

angesichts der erdrückenden Beweislage unmöglich war, seine Beteiligung 

abzustreiten, was sein Geständnis erheblich relativiert, ist die hypothetische 

Einsatzstrafe für den Einbruchdiebstahl vom 11. Februar 2014 daher mit Verweis 

auf die obigen Erwägungen auf 10 Monate zu erhöhen. 

16. Sodann hat der Beschuldigte sich im Februar 2015 im Zusammenhang mit 

den Einbruchdiebstählen überdies zahlreicher Verstösse gegen das 

Strassenverkehrsgesetz schuldig gemacht.  

Wie bereits die Vorinstanz zur objektiven Tatschwere der Entwendung eines 

Fahrzeugs zum Gebrauch gemäss Dossier 12 zutreffend festhielt, hat er dieses 

Fahrzeug nicht nur vorübergehend, sondern für zwei ausgedehnte Diebestouren 

in der Schweiz benutzt. Zudem hat er die Kontrollschilder durch gestohlene 

Schweizer Kontrollschilder ersetzt und damit die Herkunft des Fahrzeuges 

verschleiert, was geeignet war, dessen Auffinden zusätzlich zu erschweren. 

Verschuldenserschwerend ist zu berücksichtigen, dass das Fahrzeug im Rahmen 

einer sorgfältig geplanten Einbruchsserie als Transport- und Fluchtfahrzeug 

genutzt wurde. Subjektiv fällt ins Gewicht, dass er mit direktem Vorsatz handelte. 

Es ist vor dem Hintergrund des weiten Strafrahmens aber insgesamt von einem 

noch leichten Tatverschulden auszugehen, wofür eine hypothetische 

Einsatzstrafe von 4 Monaten angemessen erscheint. 

Wie bereits erwähnt, sind die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten 

strafzumessungsneutral zu werten. Aufgrund seiner – allerdings nicht 

einschlägigen – Vorstrafe, seines Nachtatverhaltens sowie der Tatsache, dass es 

ihm angesichts der Umstände seiner Verhaftung unmöglich war, seine Beteiligung 

abzustreiten, was die Bedeutung seines Geständnisses erheblich relativiert, ist 

-   22   - 

die hypothetische Einsatzstrafe für dieses Delikt daher mit Verweis auf die obigen 

Erwägungen bei 4 Monaten Freiheitsstrafe zu belassen. 

Die weiteren, am 8. Februar 2015 begangenen Verstösse gegen das SVG (grobe 

Verletzung der Verkehrsregeln, nicht betriebssicherer Zustand sowie Fahren 

eines Motorfahrzeugs ohne die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung) hängen 

so eng zusammen, dass sie bei der Strafzumessung als ein Tatkomplex zu 

behandeln sind. Zu ihrer objektiven Tatschwere ist festzuhalten, dass der 

Beschuldigte mit einem gestohlenen Fahrzeug und ohne vorgeschriebene 

Haftpflichtversicherung mit Sommerreifen und übersetzter Geschwindigkeit auf 

schneebedeckter Fahrbahn unterwegs war und auf der Flucht vor der Polizei 

durch seine rücksichtlose Fahrweise mehrmals die Kontrolle über das Fahrzeug 

verlor. Dies stellte eine erhöht abstrakte Gefahr für Leib und Leben der übrigen 

Verkehrsteilnehmer dar und schuf überdies eine konkrete Gefahr für seine 

Mitfahrer. Dass es zu keinen Personenschäden kam, ist einzig auf einen Zufall 

zurückzuführen. Das objektive Tatverschulden wiegt daher erheblich. Subjektiv ist 

festzuhalten, dass der Beschuldigte bemerkte, dass er das Fahrzeug aufgrund 

der Witterungsverhältnisse nicht kontrollieren konnte und somit Dritte gefährdete, 

jedoch weiterfuhr und erst durch einen Unfall gestoppt wurde, mithin mit direktem 

Vorsatz handelte. Dabei handelte er aus äusserst egoistischen Motiven, nämlich 

um sich seiner Verhaftung durch die Polizei zu entziehen. Auch die subjektive 

Tatschwere ist damit als erheblich zu bezeichnen. Hierfür erscheint eine 

hypothetische Einsatzstrafe von 4 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. 

Auch hier sind die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten 

strafzumessungsneutral zu werten. Aufgrund seiner – allerdings nicht 

einschlägigen – Vorstrafe, seines Nachtatverhaltens sowie der Tatsache, dass es 

ihm angesichts der Umstände seiner Verhaftung unmöglich war, seine Beteiligung 

abzustreiten, was auch hier die Bedeutung seines Geständnisses erheblich 

relativiert, ist die hypothetische Einsatzstrafe mit Verweis auf die obigen 

Erwägungen bei 4 Monaten Freiheitsstrafe zu belassen. 

17. Bei der Asperation ist das Verhältnis der einzelnen Taten untereinander, ihr 

Zusammenhang, ihre grössere oder geringere Selbständigkeit sowie die 

-   23   - 

Gleichheit oder Verschiedenheit der verletzten Rechtsgüter und 

Begehungsweisen zu beachten. Der Gesamtschuldbeitrag des einzelnen Delikts 

wird dabei geringer zu veranschlagen sein, wenn die Delikte zeitlich, sachlich 

oder situativ in einem engen Zusammenhang stehen (BGer 6B_323/2010, Urteil 

vom 23. Juni 2010). 

Zunächst ist eine hypothetische Gesamtstrafe für alle im Jahre 2010 begangenen 

Delikte zu bilden, einschliesslich der daraus teilweise resultierenden 

rechtskräftigen Vorstrafe in Spanien, ehe dann die Grundstrafe für die im Februar 

2015 begangenen Einbruchsdelikte (Dossiers 1-11) um diese Zusatzstrafe und 

die Strafen für die SVG-Delikte erhöht wird. 

Da der Strafrahmen für die schwerste Tat der Delikte in Spanien fünf Jahre 

beträgt (vgl. Art. 241 und Art. 556 Código Penal), ist dafür von der hypothetischen 

Einsatzstrafe für die bandenmässigen Einbrüche in der Schweiz im Juni 2010 

auszugehen. Die infolge Asperation eintretende Reduzierung der rechtskräftigen 

Grundstrafe ist dabei von der resultierenden Strafe abzuziehen (BGE 

6B_829/2014 vom 30. Juni 2016 E. 2.4.4.). Vorliegend wäre die hypothetische 

Einsatzstrafe von zwei Jahren für die bandenmässigen Einbruchdiebstähle 

(Dossier 14, 16 und 19) für die in Spanien begangenen Delikte um ein Jahr und 

für den Einbruchsversuch (Dossier 18) sowie für die SVG-Verstösse, die beide 

eng mit den erwähnten Delikten zusammenhängen, um zwei Monate zu erhöhen. 

Nach Abzug der rechtskräftigen Strafe von drei Jahren verbleibt somit eine 

hypothetische Zusatzstrafe von 2 Monaten. Bei der Asperation dieser Strafe ist 

sodann dem Umstand, dass bereits eine hypothetische Gesamtstrafe gebildet 

wurde, Rechnung zu tragen (vgl. BGE 6B_829/2014 vom 30. Juni 2016 E. 2.4.4.). 

Davon ausgehend und angesichts der Tatsache, dass die Verstösse gegen das 

SVG gemäss Dossier 12 nicht nur untereinander sondern auch sehr eng mit den 

Einbruchsdelikten, für die das entwendete Fahrzeug gebraucht wurde (Dossier  

1-11), zusammenhängen und das Einbruchsdelikt im Februar 2014 eine grosse 

Ähnlichkeit in Ausführung und Planung mit denjenigen im Februar 2015 aufweist, 

würde sich vorliegend eine Asperation der Strafe um 12 Monate zu einer 

Freiheitsstrafe von 54 Monaten als gerechtfertigt erweisen. Einer entsprechenden 

-   24   - 

Erhöhung des Strafmasses der Vorinstanz steht jedoch das 

Verschlechterungsverbot gemäss Art. 391 Abs. 2 StPO im Wege. 

Die von der Vorinstanz ausgefällte Strafe erweist sich auch im Vergleich mit der 

gegen den Mitbeschuldigten D._____ ausgesprochenen und bereits 

rechtskräftigen vorinstanzlichen Freiheitsstrafe von 42 Monaten (vgl. Urk. 61/2/54) 

als angemessen. D._____ beteiligte sich im höchstens gleichen Ausmass an den 

verübten Taten (Urk. 61/2/54 S. 17-19 insb. E. 3.1.3. in SB160287), weist jedoch 

weitaus mehr und schwerwiegendere Vorstrafen auf, ohne dass dies durch 

stärker zu gewichtende Strafminderungsgründe ausgeglichen worden wäre 

(Urk. 61/2/54 S. 20-22 insb. E. 4.2.2. und E. 4.2.5. in SB160287). Auch die heute 

gegen den Mitbeschuldigten C._____ auszufällende Strafe von 42 Monaten lässt 

die Bestrafung des Beschuldigten nicht als unangemessen erscheinen, da der 

Beschuldigte weit mehr Delikte begangen hat als der Mitbeschuldigte C._____. 

18. Für das Führen eines Motorfahrzeugs ohne die vorgeschriebene 

Haftpflichtversicherung ist gemäss Art. 96 Abs. 2 SVG zusätzlich zu einer 

Freiheitsstrafe zwingend auch eine Geldstrafe auszufällen. Aufgrund des 

Tatverschuldens sowie der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des 

Beschuldigten erweist sich – mit der Vorinstanz – eine Geldstrafe von 

10 Tagessätzen zu Fr. 30.– als angemessen. 

19. Der Beschuldigte ist demnach mit einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten, 

teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Strafgerichts Nr. 2 Terrassa, Spanien, 

vom 10. Juni 2011, sowie zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.– zu 

bestrafen. Daran anzurechnen sind bis und mit heute insgesamt 643 Tage 

Untersuchungshaft und vorzeitiger Strafvollzug.  

20. Der (teil)bedingte Strafvollzug fällt für die Freiheitsstrafe vorliegend von 

vorneherein ausser Betracht, da eine Strafe von über 3 Jahren Freiheitsstrafe 

ausgesprochen wird (vgl. Art. 42 und Art. 43 StGB). Wie die Vorinstanz zutreffend 

ausgeführt hat (Urk. 68 S. 32 f.), ist aufgrund des Umstandes, dass der 

Beschuldigte weniger als fünf Jahre vor der Tat eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren 

verbüsste, die Gewährung des bedingten Strafvollzugs für die auszusprechende 

-   25   - 

Geldstrafe gemäss Art. 42 Abs. 2 StGB nur bei Vorliegen besonders günstiger 

Umstände möglich. Solche sind vorliegend nicht auszumachen, delinquierte der 

Beschuldige doch kurze Zeit nach seiner Entlassung aus der Haft wieder und in 

massivem Ausmass. Auch die Geldstrafe ist demnach zu vollziehen.  

III.  Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Der Beschuldigte unterliegt mit seiner Berufung vollumfänglich. Ausgangsgemäss 

sind ihm die Kosten des Berufungsverfahrens, ausgenommen diejenigen der 

amtlichen Verteidigung, aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung sind auf die Gerichtskasse zu nehmen (Art. 426 Abs. 1 

StPO). Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, III. Abtei-

lung, vom 19. Februar 2016 bezüglich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 

4-12 (Beschlagnahmungen), 13-16 (Zivilansprüche) sowie 17 und 18 

(Kostendispositiv) in Rechtskraft erwachsen ist. 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ wird, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des 

Strafgerichts Nr. 2 Terrassa, Spanien, vom 10. Juni 2011, mit 48 Monaten 

Freiheitsstrafe bestraft, wovon bis und mit heute 643 Tage durch Unter-

suchungs- und Sicherheitshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug erstanden 

sind, sowie mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 30.–. 

2. Die Freiheitsstrafe und die Geldstrafe werden vollzogen.  

 

-   26   - 

3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'200.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 9'800.–   amtliche Verteidigung 

 
4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amt-

lichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen. Die 

Rückzahlungspflicht bleibt vorbehalten. 

5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis  
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste  

− die Privatkläger 1-8; 

− die E._____ AG, Schadens Nr. …, Versicherungsnehmer: G._____,  
… [Adresse]  
 
(Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer 
eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) - wird den Privatklägern nur 
zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs 
verlangen.) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 

− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste 

− das Migrationsamt des Kantons Zürich  

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A. 

-   27   - 

6. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des 

Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 11. November 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Hafner 
 

 

 

	Urteil vom 11. November 2016
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	 des mehrfachen, teilweise versuchten, bandenmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 in Verbindung mit Ziff. 3 Abs. 1 und Abs. 2 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern 1 - 11, 14, 16, 19),
	 des mehrfachen, teilweise versuchten Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffern 13 und 18),
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (Anklageziffern 1 - 11, 13, 14, 18, 19),
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB  (Anklageziffern 1 - 11, 13, 14, 18, 19),
	 der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch im Sinne von Art. 94 Abs. 1 lit. a SVG (Anklageziffern 15 und 17),
	 der Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch im Sinne von Art. 94 Abs. 1 lit. b SVG (Anklageziffer 12),
	 der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 1 SVG, Art. 4 Abs. 2 VRV, Art. 93 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 29 SVG (Anklageziffer 12),
	 des Lenkens eines Motorfahrzeugs ohne die vorgeschriebene Haft-pflichtversicherung im Sinne von Art. 96 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 SVG (Anklageziffer 12).

	2. Der Beschuldigte wird – teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Strafgerichts Nr. 2 Terrassa, Spanien, vom 10. Juni 2011 – bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren, wovon bis und mit heute 377 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafa...
	3. Die Freiheitsstrafe und die Geldstrafe werden vollzogen.
	4. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. Septem-ber 2015 beschlagnahmte Mobiltelefon Apple iPhone 6, mit SIM-Karte '…' Nr. … (Asservat-Nr. A008'171'537, lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen) wird der Kantonspol...
	Nach unbenutztem Ablauf der 30-tägigen Frist respektive nach erfolgtem Kopieren wird das Mobiltelefon der Kasse des Bezirksgerichts Horgen zur gutscheinenden Verwendung überlassen. Ein allfälliger Verwertungserlös wird zur Verfahrenskostendeckung verw...
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. September 2015 beschlagnahmten Betäubungsmittel , 0.3 Gramm Kokain, (Asservat Nr. A008'317'768, BM Lager-Nummer …, lagernd bei der Asservate-Triage) werden eingezogen und der Kanton...
	6. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. September 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der zuständigen Behörde zur Vernichtung überlassen:
	 1 Paar schwarze Handschuhe (Asservat-Nr. A007'930'225);
	 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'924'347);
	 1 Paar schwarze Handschuhe (Asservat-Nr. A007'930'076);
	 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'930'305);
	 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'930'587);
	 1 Schraubenzieher (Asservat-Nr. A007'930'598);
	 1 Vorschlaghammer (Asservat-Nr. A007'930'601)
	 1 Hammer (Asservat-Nr. A007'930'623);
	 1 Verstellschlüssel (Asservat-Nr. A007'930'645);
	 diverse gebrauchte Papiertaschentücher (Asservat-Nr. A007'930'725);
	 2 Paar schwarze Handschuhe (Asservat-Nr. A007'930'736);
	 1 Paar Handschuhe (Asservat-Nr. A007'953'642);
	 1 Paar Handschuhe (Asservat-Nr. A007'953'971);
	lagernd beim Forensischen Institut, sowie:
	 gefälschte italienische Identitätskarte lautend auf B._____  (Asservat-Nr. A008'171'322);
	 Zettel mit Telefonnummer … (Asservat-Nr. A'008'173'135);
	 2 Hotelbadges ... (Asservat-Nr. A007'925'760 und A007'925'260);
	 SIM-Karte … (Asservat-Nr. A007'925'259);
	 Handzettel mit Telefonnummern (Asservat-Nr. A008'171'355);
	 2 SIM-Karten (Asservat-Nr. A008'171'366);
	 Lederportemonnaie (Asservat-Nr. A008'171'333);
	 Mobiltelefon Samsung, weiss/silbern inkl. SIM-Karte Nr. … (Asservat-Nr. A008'171'402);
	 Mobiltelefon Samsung, schwarz, inkl. SIM-Karte Nr. … (Asservat-Nr. A008'171'413);
	lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen.

	7. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 23. April 2015 beschlagnahmten Bargeldbeträge werden eingezogen und zur Verfahrenskostendeckung verwendet:
	 Bargeld: EUR 8.58;
	 Bargeld: Fr. 0.45;

	lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen.
	8. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 23. April 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der zuständigen Behörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen:
	 1 Reisetasche;
	 1 Ansteckschmuck, Pin …;
	 1 Einkaufstasche "Chicorée;
	 3 Paar Handschuhe;
	 6 Paar Herrensocken;
	 5 Stück Herrenunterwäsche;
	 4 Pullover Marken "März Classic" (braun), "Falconeri" (dunkelblau), "Wiliam Lockie" (braun), "Façonnable" (rot);
	 Taschenmesser "Victorinox", Typ SwissCard;

	lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen.
	9. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 23. April 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen zwecks Bereithaltung für allfällige Drittansprecher für die Dauer von 5 Jahren ab Rechtskraft des Urteils:
	 1 Armbanduhr, Marke "Tissot", Modell PR 100;
	 1 goldfarbene Gliederhalskette mit Anhänger in Käferform;
	 1 Münze 70. Dienstjubiläum 1989, Generalfeldmarschall …;
	 2 Paar Ohrstecker mit diversen unechten Steinen, goldfarben;
	 1 Taschenuhr (Schlüsselanhänger, Käferform goldfarben mit eingebauter Uhr);

	lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. Nach Ablauf von 5 Jahren werden die Gegenstände zugunsten der Staatskasse verwertet.
	10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. September 2015 beschlagnahmten Bargeldbeträge werden eingezogen und zur Verfahrenskostendeckung verwendet:
	 Euro 1'440.– (Asservat-Nr. A007'924'370);
	 Euro 505.01 (Asservat-Nr. A008'171'344);
	 USD 251.01 zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'639);
	 GBP 170.– zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'673);
	 Fr. 20.10 zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'708 und A008'171'741);
	 Euro 44.30 zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'753 und A008'173'124);
	 CZK 100.– zu 1/3 (Asservat-Nr. A007'948'723),
	 lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen.

	11. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. September 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der zuständigen Behörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen:
	 2 Ohrstecker, Silber mit je 3 Kristallen (Asservat-Nr. A008'171'388);
	 1 Schmuckanhänger, Silber mit 3 Kristallen (Asservat-Nr. A008'171'399);
	 Mobiltelefon BlackBerry 9320 mit SIM-Karte Nr. … (Asservat-Nr. A008'171'424);
	 Herrenjacke 'Woolrich' mit Innenfutter, grau/schwarz, Grösse S, Anrechnung eines allfälligen Verwertungserlöses zu 1/3 (Asservat- Nr. A'007'982'789);

	lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. Ein allfälliger Verwertungserlös wird zur Verfahrenskostendeckung verwendet.
	12. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 8. September 2015 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen zwecks Bereithaltung für allfällige Drittansprecher für die Dauer von 5 Jahren ab Rechtskraft des Urteils:
	 Goldbarren 1g, Credit Suisse (Asservat-Nr. A007'924'687);
	 Armkette, goldfarben, Länge 18cm, feingliedrig (Asservat-Nr. A007'924'881);
	 Goldvreneli, Fr. 20.–, Jahrgang 1935 (Asservat-Nr. A'007'925'248);
	 2 Ohrringe Gold, mit je einem Diamant, zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'775);
	 1 Ohrstecker Gold, mit Blatt-Anhänger Gold/schwarz, zu 1/3 (Asservat-Nr. A008'171'833);
	 Fingerring Rotgold, Gravur '…', zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'171'991);
	 Fingerring Gold, mit 3 Diamanten, zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'172'132);
	 Fragmente aus Armkette, Gold, zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'172'314);
	 Fragmente aus Armkette, Gold, zu 1/3 (Asservat-Nr. A'008'173'347);

	lagernd bei der Kasse des Bezirksgerichts Horgen. Nach Ablauf von 5 Jahren werden die Gegenstände zugunsten der Staatskasse verwertet.
	13. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den Privatklägern 3, 4, 5 und 6 aus dem eingeklagten Ereignis in solidarischer Haftung mit den Mittätern C._____ und D._____ dem Grundsatze nach schadenersatz-pflichtig ist. Zur genauen Festste...
	14. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den Privatklägern 7 und 8 Schadenersatz von Fr. 38'410.– zuzüglich 5 % Zins ab 11. Februar 2014 zu bezahlen.
	15. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der E._____ AG [Versicherung] anstelle der Privatkläger 7 und 8 Fr. 37'787.45 zuzüglich 5 % Zins ab 11. Februar 2014 zu bezahlen.
	16. Die Genugtuungsbegehren der Privatkläger 4, 5 und 6 werden abgewiesen.
	17. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	18. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt, aber abgeschrieben.
	19. [Mitteilungen]
	20. [Rechtsmittel]
	Berufungsanträge:
	Verzicht auf Berufung und Anschlussberufung und Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils.
	________________________
	Erwägungen:
	I.   Prozessgeschichte / Prozessuales
	II.  Strafzumessung
	III.   Kosten- und Entschädigungsfolgen

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, III. Abtei-lung, vom 19. Februar 2016 bezüglich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 4-12 (Beschlagnahmungen), 13-16 (Zivilansprüche) sowie 17 und 18 (Kostendispositiv) in Rechts...
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ wird, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Strafgerichts Nr. 2 Terrassa, Spanien, vom 10. Juni 2011, mit 48 Monaten Freiheitsstrafe bestraft, wovon bis und mit heute 643 Tage durch Unter-suchungs- und Sicherheitshaft s...
	2. Die Freiheitsstrafe und die Geldstrafe werden vollzogen.
	3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht bleibt vorbehalten.
	5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Privatkläger 1-8;
	 die E._____ AG, Schadens Nr. …, Versicherungsnehmer: G._____,  … [Adresse]   (Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) - wird den Privatklägern nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 T...
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A.

	6. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.