# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0367d8c3-90a0-5776-9b89-0f83f91c6533
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.04.2025 D-2213/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2213-2025_2025-04-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-2213/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  A p r i l  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Lukas Müller, 

mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;   

Gerichtsschreiber Michal Koebel. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Somalia,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat);  

Verfügung des SEM vom 25. März 2025 / (…). 

 

 

 

D-2213/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 25. November 2024 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte und geltend machte, minderjährig zu sein, 

dass am 5. Dezember 2024 die Erstbefragung UMA (unbegleitete minder-

jährige Asylsuchende) durchgeführt wurde und der Beschwerdeführer un-

ter anderem ausführte, er habe in Griechenland ein Asylgesuch einge-

reicht, 

dass das SEM am 6. Dezember 2024 mit einem Informationsersuchen be-

treffend den Beschwerdeführer an die griechischen Behörden gelangte und 

diese dem SEM am 20. Januar 2025 mitteilten, der Beschwerdeführer sei 

in Griechenland mit den Personalien B._______, geboren am (…), regis-

triert worden und verfüge sowohl über eine bis 11. Februar 2027 gültige 

Aufenthaltsbewilligung als auch über einen bis 9. März 2029 gültigen grie-

chischen Reisepass,  

dass das SEM am 28. Januar 2025 dem Beschwerdeführer schriftlich das 

rechtliche Gehör zu dessen Schutzstatus in Griechenland sowie den dort 

registrierten Personalien gewährte und die Stellungnahme mit Eingabe 

vom 30. Januar 2025 erfolgte, 

dass das SEM eine forensische Altersdiagnostik am Institut für Rechtsme-

dizin der (…) in Auftrag gab und im Gutachten vom 17. Februar 2025 der 

Schluss gezogen wurde, das durchschnittliche Alter des Beschwerdefüh-

rers liege zwischen (…) und (…), das höchste Mindestalter bei 19 Jahren, 

womit die Volljährigkeit bestätigt sei und das von ihm angegebene minder-

jährige Alter ausgeschlossen werden könne, 

dass das SEM am 18. Februar 2025 dem Beschwerdeführer schriftlich das 

rechtliche Gehör zur beabsichtigten Altersanpassung auf den (…) ge-

währte und die Stellungnahme mit Eingabe vom 21. Februar 2025 erfolgte,  

dass das SEM mit Auftrag vom 26. Februar 2025 das Geburtsdatum des 

Beschwerdeführers im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) 

mit einem Bestreitungsvermerk auf den (…) setzte, 

dass das SEM am 27. Februar 2025 die griechischen Behörden um Rück-

übernahme des Beschwerdeführers ersuchte, die das Ersuchen am 

17. März 2025 guthiessen und (nochmals) bestätigten, dass der Beschwer-

deführer am 9. Februar 2024 in Griechenland als Flüchtling anerkannt 

D-2213/2025 

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worden sei und über einen bis 11. Februar 2027 gültigen griechischen Auf-

enthaltstitel verfüge,  

dass dem Beschwerdeführer am 6. März 2025 anlässlich des Gesprächs 

zur Rückführung in einen sicheren Drittstaat das rechtliche Gehör zur be-

absichtigten Wegweisung nach Griechenland und zum Gesundheitszu-

stand gewährt wurde,  

dass das SEM am 24. März 2025 dem Beschwerdeführer Gelegenheit gab, 

sich zum Entscheidentwurf zu äussern und die Stellungnahme mit Eingabe 

vom 25. März 2025 erfolgte, 

dass das SEM mit Verfügung vom 25. März 2025 (zugestellt am 26. März 

2025) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat (Dispositiv-

ziffer 1), die Wegweisung aus der Schweiz verfügte (Dispositivziffer 2), de-

ren Vollzug nach Griechenland anordnete (Dispositivziffer 3), den zustän-

digen Kanton mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte (Dispositivzif-

fer 4), feststellte, das Geburtsdatum des Beschwerdeführers werde im 

ZEMIS mit einem Bestreitungsvermerk auf den (…) festgelegt (Dispositiv-

ziffer 5) und die editionspflichtigen Akten aushändigte (Dispositivziffer 6), 

dass die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 

26. März 2025 erklärte, sie habe das Mandat niedergelegt, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. März 2025 beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde einreichte und beantragte, es sei die Ver-

fügung vom 26. März 2025 (recte: 25. März 2025) aufzuheben und sein 

Asylgesuch in der Schweiz zu prüfen,  

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei ihm zufolge Mittellosig-

keit die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren, auf die Erhebung ei-

nes Kostenvorschusses zu verzichten und der Beschwerde die aufschie-

bende Wirkung zu erteilen,  

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 2. April 2025 den 

Eingang der Beschwerde bestätigte,  

 

 

 

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Seite 4 

und zieht in Erwägung, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – endgültig 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Beschwerdefüh-

rung legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG) und auf die frist- und formgerecht 

eingereichte Beschwerde – unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwä-

gung – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG die Beschwerde in Verwaltungssachen 

aufschiebende Wirkung hat und die Vorinstanz der Beschwerde diese nicht 

entzogen hat (vgl. Art. 55 Abs. 2 VwVG), weshalb auf den prozessualen 

Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren, 

nicht einzutreten ist, 

dass die Änderung der Personendaten im ZEMIS nicht Gegenstand des 

vorliegenden Verfahrens bildet und hierüber – unter Berücksichtigung der 

zum Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung diesbezüglich noch laufenden 

Beschwerdefrist – praxisgemäss in einem getrennten Verfahren zu behan-

deln ist (Geschäftsnummer D-2278/2025), eine Koordination aber insofern 

erfolgt, als dass in beiden Verfahren derselbe Spruchkörper eingesetzt 

wird, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass die Beschwerdebegründung zwar in englischer Sprache und damit 

nicht in einer Amtssprache des Bundes (vgl. Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 33a 

VwVG und Art. 70 Abs. 1 BV) abgefasst ist, die Eingabe aber keine sprach-

lichen Unklarheiten aufweist, weshalb auf die Einholung einer Übersetzung 

in eine Amtssprache zu verzichten ist,  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin oder eines zweiten 

Richters entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich – wie nach-

folgend aufgezeigt wird – um ein solches Rechtsmittel handelt, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

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Seite 5 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf die Durchführung 

eines Schriftenwechsels verzichtet wurde, 

dass vorab festzustellen ist, dass im Asylverfahren eine geltend gemachte 

Minderjährigkeit von der asylsuchenden Person zu beweisen, soweit ihr ein 

Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen ist 

(vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. a und b AsylG und hierzu BVGE 2019 I/6 E. 5.4 

sowie BVGE 2018 VI/3 E. 3 und E. 4.2.3), 

dass der Beschwerdeführer weder im vorinstanzlichen Verfahren noch auf 

Beschwerdeebene einen Identitätsausweis ins Recht legte (vgl. Art. 1a 

Bst. c AsylV 1 [Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen, SR 142.311]) und 

das SEM – gestützt auf dessen Aussagen und das forensische Altersgut-

achten – zum Schluss gelangte, er sei volljährig und das Geburtsdatum 

folglich auf den (…) anpasste,  

dass das Resultat der Altersanalyse (im Ergebnis Volljährigkeit bestätigt, 

Durchschnittsalter aufgrund radiologischer Untersuchung der Schlüssel-

beine und der dritten Molaren [Weisheitszähne, Anmerkung BVGer] zwi-

schen […] Jahre) als starkes Indiz für die Volljährigkeit des Beschwerde-

führers zu werten ist (BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.1 f.), liegt doch das Mindest-

alter bei der Schlüsselbeinanalyse bei (…) Jahren und überlappen sich die 

sich anhand der beiden Analysen ergebenden Altersspannen (vgl. SEM-

Akten 27/6 S. 4), 

dass die Ausführungen des Beschwerdeführers in seiner Stellungnahme 

im Rahmen des entsprechend gewährten rechtlichen Gehörs nicht ansatz-

weise zu überzeugen vermögen und den entsprechenden Erwägungen der  

Vorinstanz nichts entgegenstellt,  

dass das angerufene Gericht demnach in Übereinstimmung mit der  

Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass es dem Beschwerdeführer nicht ge-

lungen ist, die von ihm geltend gemachte Minderjährigkeit glaubhaft zu ma-

chen, mithin die Vorinstanz zutreffend auf seine Volljährigkeit geschlossen 

hat und der Beschwerdeführer somit aus der ursprünglich behaupteten 

Minderjährigkeit nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag,  

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über- 

prüfen (Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Be-

schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die  

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Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 

2017 VI/5 E. 3.1; 2012/4 E. 2.2, je m.w.H.), 

dass bezüglich der Frage der Wegweisung und des Vollzugs das SEM eine 

materielle Prüfung vorgenommen hat, weshalb dem Gericht diesbezüglich 

volle Kognition zukommt, dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf ein 

Asylgesuch in der Regel nicht eingetreten wird, wenn die asylsuchende 

Person in einen nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG als sicher bezeichneten 

Drittstaat zurückkehren kann, in welchem sie sich vorher aufgehalten hat, 

dass der Bundesrat Staaten, in denen nach seinen Feststellungen effekti-

ver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht, 

als sichere Drittstaaten bezeichnet (Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG) und er 

durch Beschluss vom 14. Dezember 2007 sämtliche Länder der Europäi-

schen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), 

somit auch Griechenland, als sichere Drittstaaten bezeichnet hat, 

dass die Vorinstanz somit zu Recht gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. a 

AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass sich auch aus der Beschwerdeeingabe nichts anderes ergibt, 

dass das SEM, wenn es auf ein Asylgesuch nicht eintritt, in der Regel die 

Wegweisung aus der Schweiz verfügt und den Vollzug anordnet (Art. 44 

AsylG), 

dass der Beschwerdeführer insbesondere weder über eine ausländerrecht-

liche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf einer solchen 

verfügt und die Vorinstanz die Wegweisung demnach zu Recht angeordnet 

hat (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführte, der Be-

schwerdeführer sei in Griechenland als Flüchtling anerkannt und Griechen-

land habe sich am 17. März 2025 zu dessen Rückübernahme bereit erklärt, 

dass der Beschwerdeführer als anerkannter Flüchtling in Griechenland An-

spruch auf Wohnraum, Ausbildung, Beschäftigung, medizinische Versor-

gung sowie weitere Unterstützung durch den griechischen Staat habe und 

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in diesen Belangen den griechischen Staatsbürgerinnen und -bürgern 

gleichgestellt sei, 

dass die behaupteten psychischen Gesundheitsbeschwerden nicht derart 

gravierend seien, um einer Wegweisung nach Griechenland entgegenzu-

stehen; diese seien überdies auch in Griechenland behandelbar,  

dass im Übrigen keine Hinweise vorlägen, wonach der Beschwerdeführer 

in Griechenland notwendige medizinische Behandlung verweigert worden 

sei oder in Zukunft verweigert würde,  

dass auf die zutreffende Begründung der Vorinstanz verwiesen werden 

kann und es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, dieser etwas Stichhalti-

ges entgegenzuhalten, 

dass der Beschwerdeführer in der Erstbefragung UMA keinerlei gesund-

heitliche Beschwerden geltend machte und ausserdem bestätigte, es gehe 

ihm sowohl physisch als auch psychisch gut (vgl. SEM-Akten 13/11 

Ziff. 8.02), 

dass er im weiteren Verlauf des vorinstanzlichen Verfahrens zwar behaup-

tete, unter Schlafproblemen sowie Angstzuständen zu leiden, auf Be-

schwerdeebene aber bestätigte, in Griechenland keine Probleme in Sa-

chen Gesundheit gehabt zu haben,  

dass die Vorinstanz zutreffend auf die geltende Rechtspraxis – insbeson-

dere das Referenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts E-3427/2021,  

E-3431/2021 vom 28. März 2022 – hingewiesen hat,  

dass gemäss dieser Rechtsprechung der Wegweisungsvollzug nach Grie-

chenland für Personen, welche dort Schutzstatus erhalten haben, grund-

sätzlich zulässig und zumutbar ist (Regelvermutung gemäss Art. 83 Abs. 5 

AIG), mit Ausnahme von äusserst vulnerablen Personen (vgl. a.a.O. E. 11), 

dass der Beschwerdeführer insgesamt nicht als besonders vulnerable Per-

son zu qualifizieren ist, insbesondere nachdem er die behauptete Minder-

jährigkeit nicht hat glaubhaft machen können, er mithin als Volljähriger zu 

betrachten ist, und somit keine Umstände zu erkennen sind, welche der 

Zulässigkeit oder Zumutbarkeit einer Überstellung nach Griechenland ent-

gegenstehen könnten (vgl. a.a.O. E. 11.5.3), 

dass sich sodann weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch 

aus den Akten Anhaltspunkte dafür ergeben, dass er für den Fall einer 

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Seite 8 

Rückkehr nach Griechenland dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit ei-

ner nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung 

ausgesetzt wäre,  

dass er sich als anerkannter Flüchtling in Griechenland bei Bedarf an die 

zuständigen Behörden wenden kann, sollte er dort – wie in der Beschwerde 

ausgeführt – entsprechende Nachteile im Zusammenhang mit Rassismus 

erleiden, 

dass es dem Beschwerdeführer offensichtlich nicht gelingt, die oben dar-

gelegte Regelvermutung gemäss Art. 83 Abs. 5 AIG umzustossen,  

dass er in Griechenland einen Schutzstatus erhalten hat, weshalb er sich 

auf die Garantien der Qualifikationsrichtlinie (2011/95/EU) berufen kann 

(insbesondere die Regeln betreffend den Zugang zu Beschäftigung 

[Art. 26], zu Bildung [Art. 27], zu Sozialhilfeleistungen [Art. 29], zu Wohn-

raum [Art. 32] und zu medizinischer Versorgung [Art. 30]), auf die sich Grie-

chenland als EU-Mitgliedstaat behaften lassen muss, 

dass nach dem Gesagten nicht davon auszugehen ist, der Beschwerde-

führer gerate bei einer Rückkehr nach Griechenland zwangsläufig in eine 

existenzbedrohende Situation oder eine medizinische Notlage, 

dass die Vorinstanz den Vollzug nach Griechenland demnach zu Recht als 

zulässig, zumutbar und auch als möglich erachtet hat, womit die Anord-

nung einer vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 

AIG),  

dass demzufolge die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die Be-

schwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen ist, soweit darauf ein-

zutreten ist,  

dass mit dem vorliegenden Direktentscheid in der Sache der Antrag auf 

Verzicht der Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos gewor-

den ist,  

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab-

zuweisen ist, da sich die Beschwerdebegehren entsprechend den vorste-

henden Erwägungen als aussichtslos erwiesen haben (Art. 65 Abs. 1 

VwVG),  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwerdefüh-

rer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.‒ 

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festzusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid wird abgewiesen. 

2.  

Die Datenänderung im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) 

wird im Verfahren D-2278/2025 behandelt. 

3.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

4.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Lukas Müller Michal Koebel 

 

 

Versand: