# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 80ca4d95-f4e6-5510-9b5c-38dbe6e86f6a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-06-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.06.2014 C-2791/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2791-2014_2014-06-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2791/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  J u n i  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Susanna Gärtner. 

 

 
 

Parteien 

 
X._______, Frankreich,  

vertreten durch Comité de protection des travailleurs fronta-

liers européens, 3, route de Mulhouse,  

FR-68190 Ensisheim, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Invalidenrente,  

Verfügung der Vorinstanz vom 17. April 2014. 

 

 

C-2791/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Invalidenversicherungsstelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) 

mit Verfügung vom 17. April 2014 auf das Leistungsbegehren von 

X._______ nicht eintrat (act. 2),  

dass X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer), vertreten durch das 

Comité de protection des travailleurs frontaliers européens (im Folgen-

den: comité de protection), mit Eingabe vom 15. Mai 2014 an das Bun-

desverwaltungsgericht gelangte und erklärte, er lege "Widerspruch gegen 

den bisherigen Bescheid" ein und reiche hierzu einen Arztbericht ein 

(act. 1),  

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnah-

me nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz vor Bundesverwaltungsgericht anfecht-

bar sind (Art. 31. i.V.m. Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bun-

desgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, 

SR 831.20]), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 27. Mai 2014 

aufgefordert wurde, innert 5 Tagen ab Erhalt der Verfügung eine den An-

forderungen von Art. 52 VwVG genügende Beschwerdeschrift einzurei-

chen, insbesondere Rechtsbegehren zu stellen (Art. 52 Abs. 2 VwVG) 

und diese zu begründen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetre-

ten werde (act. 3), 

dass diese Verfügung dem comité de protection gemäss Rückschein am 

31. Mai 2014 zugestellt wurde (act. 4), 

dass das comité de protection mit Eingabe vom 3. Juni 2014 zur Kenntnis 

gab, der Beschwerdeführer habe am 21. Juli 2014 einen Termin beim 

Rheumatologen und die Zustellung des entsprechenden Arztberichtes in 

Aussicht stellte, 

C-2791/2014 

Seite 3 

dass diese Eingabe der angeforderten Beschwerdeverbesserung nicht 

entspricht, und auch innerhalb der auferlegten Frist keine solche einge-

gangen ist, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn, wie im konkreten Fall, Gründe in der Sache oder in der Person der 

Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei auf-

zuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn, wie im konkreten Fall, Gründe in der Sache oder in der Person der 

Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei auf-

zuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

C-2791/2014 

Seite 4 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Susanna Gärtner 

 

  

C-2791/2014 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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