# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 30bff139-27bd-50b0-8348-d52a72c312b1
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-01
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 01.12.2025 ZR2 2025 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZR2-2025-41_2025-12-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 1. Dezember 2025
mitgeteilt am 2. Dezember 2025

Referenz ZR2 25 41

Instanz Zweite zivilrechtliche Kammer

Besetzung Bergamin, Vorsitz
Coray-Mosele, Aktuarin

Parteien A._____
Berufungskläger

gegen

B._____
Berufungsbeklagter

Gegenstand Forderung

Anfechtungsobj. Entscheid Regionalgericht Plessur, Einzelrichter, vom 19. August 
2025, mitgeteilt am 19. August 2025 (Proz. Nr. 135-2025-517)

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Sachverhalt

A. A._____ stellte am 21. Januar 2025 beim Vermittleramt Plessur ein 
Schlichtungsgesuch gegen B._____. Nachdem anlässlich der 
Schlichtungsverhandlung vom 18. März 2025 keine Einigung hat erzielt werden 
können, stellte das Friedensrichteramt gleichentags die Klagebewilligung aus.

B. Am 6. Mai 2025 reichte A._____ eine Klage an das Kreisgericht C._____ ein. 
Dieses schrieb das Verfahren am 21. Mai 2025 als durch Rückzug erledigt ab.

C. Am 3. Juni 2025 machte A._____ eine Eingabe an das Regionalgericht 
Plessur. Mit Schreiben vom 4. Juli 2025 teilte dieses A._____ zusammengefasst 
mit, seine Eingabe würde nicht die Voraussetzungen einer Klage nach Art. 221 oder 
244 ZPO erfüllen, wobei dieser Mangel grundsätzlich nicht verbesserlich sei, und 
forderte ihn auf, innert zehn Tagen das Original der dem Kreisgericht C._____ 
eingereichten Klage beizubringen. Am 9. Juli 2025 reichte A._____ eine Klage 
datierend vom selben Datum ein. Mit Entscheid vom 19. August 2025 trat das 
Regionalgericht Plessur auf die Klage nicht ein.

D. Dagegen ergriff A._____ (fortan Berufungskläger) mit Eingabe vom 
18. September 2025 (Datum Poststempel) sinngemäss Berufung an das 
Obergericht des Kantons Graubünden. Am 19. September 2025 wurde ihm Frist zur 
Einreichung des Nichteintretensentscheids angesetzt. In der Folge wandte sich der 
Berufungskläger an das Regionalgericht Plessur und beantragte die Weiterleitung 
des Nichteintretensentscheids, was am 26. September 2025 erfolgte.

E. Mit Eingabe vom 5. November 2025 (Datum Poststempel) reichte B._____ 
(fortan Berufungsbeklagter) eine Berufungsantwort ein und beantragte die 
vollumfängliche Abweisung der Berufung sowie die Bestätigung des Urteils des 
Regionalgerichts Plessur – unter Auflage der Gerichtskosten sowie einer 
"allfälligen" Parteientschädigung an den Berufungskläger.

F. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Das Verfahren erweist sich 
als spruchreif.

G. Aufgrund der längerdauernden Abwesenheit von Oberrichterin Richter-
Baldassarre amtet Oberrichter Bergamin als Vorsitzender.

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Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

1.1. Anfechtungsobjekt ist vorliegend der Nichteintretensentscheid des 
Regionalgerichts Plessur vom 19. August 2025 und damit ein erstinstanzlicher 
Endentscheid. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten steht dagegen das 
Rechtsmittel der Berufung offen, wenn der Streitwert mindestens CHF 10'000.00 
beträgt (Art. 308 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 ZPO). Der Klage vom 9. Juli 2025 (RG-
act. I/1) ist zu entnehmen, dass der Berufungskläger mindestens CHF 16'170.00 
fordert, womit das Streitwerterfordernis erfüllt ist.

1.2. Der Nichteintretensentscheid vom 19. August 2025 wurde mit dem Vermerk 
"nicht abgeholt" an das Regionalgericht Plessur zurückgesandt. Aufgrund des 
laufenden Verfahrens musste der Berufungskläger mit einer Zustellung rechnen. 
Damit greift die sogenannte Zustellfiktion, wonach die Zustellung des 
eingeschrieben versandten Nichteintretensentscheids am siebten Tag nach 
dem erfolglosen Zustellungsversuch – vorliegend der 27. August 2025 (vgl. RG-
act. V/5) – als erfolgt gilt (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO). Die dreissigtägige 
Berufungsfrist (Art. 311 Abs. 1 ZPO) endete am 26. September 2025. Die 
Berufungsschriften datieren vom 18. und 25. September 2025 (Poststempel) und 
erweisen sich als fristgerecht.

1.3. Die Berufung ist nach Art. 311 Abs. 1 ZPO begründet einzureichen. Bei 
Eingaben von Laien ist dabei kein strenger Massstab anzusetzen. Aus der Eingabe 
des Berufungsklägers vom 18. September 2025 geht hervor, dass er mit dem 
Nichteintretensentscheid des Regionalgerichts nicht einverstanden ist, und er legt 
dar, weshalb der Entscheid unrichtig sein soll, was als genügend zu erachten ist.

1.4. Auf die Berufung ist einzutreten. Ihre Beurteilung fällt in die Zuständigkeit der 
Zweiten zivilrechtlichen Kammer (Art. 7 Abs. 1 Einführungsgesetz zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO]; BR 320.100; Art. 10 Abs. 1 lit. a 
Verordnung über die Organisation und Geschäftsführung des Obergerichts [OGV]; 
BR 173.010). Zumal sich das Rechtsmittel als offensichtlich begründet erweist, 
entscheidet es vorliegend in einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 7 Abs. 2 lit. b 
EGzZPO).

2. Nichteintretensentscheid

2.1. Das Regionalgericht Plessur erwog, die vom Berufungskläger eingereichte 
Klage datiere vom 9. Juli 2025. Damit handle es sich – trotz Ansetzung einer 

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Nachfrist mit expliziter Aufforderung zur Einreichung des Originals – offensichtlich 
nicht um das Original der ursprünglich dem Kreisgericht C._____ eingereichten 
Klage vom 6. Mai 2025 und auch nicht um eine Kopie. Da der Berufungskläger nicht 
das Original der Klage eingereicht habe, genüge die Eingabe ans Regionalgericht 
Plessur nicht, um mit ihr die Rechtshängigkeit nach Art. 63 Abs. 1 ZPO zu wahren. 
Die Klagebewilligung sei den Parteien am 18. März 2025 ausgehändigt worden. Die 
dreimonatige Frist zur Einreichung der Klage beim Gericht habe somit, unter 
Berücksichtigung der Gerichtsferien, am 3. Juli 2025 geendet. Die beim 
Regionalgericht Plessur am 3. Juni 2025 eingereichten Dokumente würden den 
Anforderungen an eine Klage gemäss Art. 221 oder Art. 244 ZPO nicht genügen. 
Diejenige vom 9. Juli 2025 sei hingegen verspätet. Auf die Klage sei folglich nicht 
einzutreten (act. B.1 E. 3 ff.). 

2.2. Der Berufungskläger beantragt, der Nichteintretensentscheid sei 
aufzuheben, das ursprüngliche Eingabedatum beim Kreisgericht C._____ als 
fristwahrend zu berücksichtigen, die Klage im ordentlichen Verfahren zuzulassen 
sowie materiell zu prüfen und eventualiter das Verfahren an die zuständige Instanz 
zur erneuten korrekten Behandlung zurückzuweisen. Zur Begründung führt er in 
einer Tabelle aus, was für Auskünfte er vom Vermittleramt Plessur auf seine 
Anfragen erhalten, was ihm das Regionalgericht Plessur mitgeteilt habe und was 
für ein "Resultat" daraus entstanden sei. Insbesondere weist er darauf hin, dass bis 
am 3. Juli 2025 keine Meldung an ihn gemacht worden sei, um ihn auf Korrekturen 
hinzuweisen, und dass das Kreisgericht C._____ nicht die erforderlichen und der 
Situation gerechten Informationen übermittelt habe (act. A.1).

2.3. Im Folgenden ist zu beurteilen, ob das Regionalgericht Plessur zu Recht nicht 
auf die Klage eingetreten ist und diese materiell nicht beurteilt hat. Soweit der 
Berufungsbeklagte ausführt, die verlangten Unterlagen übermittelt und freiwillig die 
Hälfte der Kosten für das Schlichtungsverfahren gezahlt zu haben, womit die 
Angelegenheit aus seiner Sicht erledigt sei (act. A.3), äussert er sich inhaltlich zur 
Begründetheit der Klage und es kann darauf nicht eingegangen werden.

2.4. Nach Abschluss des Schlichtungsverfahrens gelangte der Berufungskläger 
am 6. Mai 2025 an das Kreisgericht C._____, welches sich als örtlich unzuständig 
erachtete und daher dem Berufungskläger in Aussicht stellte, auf seine Klage nicht 
einzutreten, worauf er die Klage angebrachtermassen zurückzog (RG-act. II/8). Ob 
das Kreisgericht C._____ angesichts dessen, dass nur von einem zwingenden 
Gerichtsstand nicht abgewichen werden darf (Art. 9 ZPO) und das angerufene 
Gericht zuständig wird, wenn sich die beklagte Partei ohne Einrede der fehlenden 
Zuständigkeit zur Sache äussert (Art. 18 ZPO), zu Recht einen 

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Nichteintretensentscheid in Aussicht stellte, kann – wie sich zeigen wird – 
offenbleiben. Ebenso braucht nicht abschliessend geklärt zu werden, ob – falls eine 
Unzuständigkeit vorgelegen hätte – die Eingabe des Berufungsklägers als Laie 
gemäss dem neuen Abs. 1bis von Art. 143 ZPO durch das Kreisgericht C._____ 
hätte weitergeleitet werden müssen.

2.5. Rund einen Monat nach seiner Eingabe vom 3. Juni 2025 setzte das 
Regionalgericht Plessur den Berufungskläger darüber in Kenntnis, dass damit die 
Anforderungen an eine Klage nicht erfüllt seien, und befand, es handle sich um 
einen Mangel, der grundsätzlich nicht verbesserlich sei (RG-act. V/2). 
Diesbezüglich ist Folgendes zu präzisieren.

2.6. Einer Prozesspartei muss Gelegenheit zur Verbesserung einer offensichtlich 
unvollständigen Klageschrift eingeräumt werden, wenn die Rechtsmittel-, Klage- 
oder Gültigkeitsfrist der Klagebewilligung noch läuft. Die Gelegenheit zur 
Verbesserung stützt sich in diesem Fall jedoch nicht auf Art. 132 ZPO. Vielmehr 
weist das Gericht die Rechtsschrift nach dem Grundsatz von Treu und Glauben 
gemäss Art. 52 ZPO zur Ergänzung zurück, wenn das Gericht den Mangel erkennt 
und eine Verbesserung innerhalb der Frist noch möglich ist (vgl. Urteil des 
Obergerichts des Kantons Zürich LB120028 vom 13. August 2012 S. 12 f., publ. in: 
ZR 111 (2012) Nr. 76; LEUENBERGER, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2025, Art. 211 N. 7 m.H.).

2.7. Die Eingabe des Berufungsklägers vom 3. Juni 2025 an das Regionalgericht 
Plessur umfasste das Schreiben des Kreisgerichts C._____ vom 21. Mai 2025, die 
Vorladung zur Schlichtungsverhandlung vom 18. März 2025, die Klagebewilligung 
vom 18. März 2025 sowie diverse Schreiben und Verfügungen des 
Bildungsdepartements des Kantons St. Gallen im Zusammenhang mit 
Stipendiengesuchen. Ein Schreiben mit Datierung und Unterschrift, aus welchem 
die Parteien, das Rechtsbegehren und der Streitgegenstand hervorgehen würde, 
fehlte offensichtlich. Dem Regionalgericht Plessur wie auch dem 
Berufungsbeklagten ist zuzustimmen, dass damit die Anforderungen selbst an eine 
Klage im vereinfachten Verfahren (Art. 244 ZPO) nicht erfüllt waren und insofern ein 
Mangel vorlag. Dieser Mangel war indes sofort und ohne Weiteres erkennbar. Zum 
Zeitpunkt der Einreichung der genannten Unterlagen war zudem die dreimonatige 
sogenannte Prosequierungsfrist, das heisst die Frist, in welcher nach Ausstellung 
der Klagebewilligung die Klage beim Gericht eingereicht werden kann (Art. 209 
Abs. 3 ZPO), noch nicht abgelaufen. Wie das Regionalgericht zutreffend erwog, lief 
diese Frist aufgrund des Fristenstillstands während den (Oster-)Gerichtsferien 
(Art. 145 Abs. 1 lit. a ZPO) noch bis am 3. Juli 2025. Das Vorgehen des 

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Regionalgerichts Plessur, indem es den Berufungskläger als Laie erst einen Monat 
nach Einreichung einer offensichtlich unzureichenden Klage und nach Ablauf der 
bei der mangelhaften Eingabe noch einen Monat laufenden Prosequierungsfrist auf 
den Mangel hinwies, erweist sich als nicht vereinbar mit der Pflicht zum Handeln 
nach Treu und Glauben gemäss Art. 52 ZPO, welche sich für die Gerichte bereits 
aus der verfassungsrechtlichen Vorgabe von Art. 9 BV ergibt, und damit als 
rechtsverletzend. Der Berufungskläger rügt damit zu Recht, dass bis am 3. Juli 2025 
keine Meldung an ihn gemacht worden sei, um ihn auf Korrekturen hinzuweisen 
(act. A.1).

2.8. Dass die nach Hinweis auf den Mangel eingereichte Klage vom 9. Juli 2025 
nach Ablauf der Prosequierungsfrist erfolgte, ist auf die Verletzung der Pflicht des 
Handelns nach Treu und Glauben durch das Regionalgericht Plessur 
zurückzuführen. Daraus dürfen dem Berufungskläger keine Nachteile erwachsen. 
Entsprechend ist die nach dem Hinweis des Regionalgerichts Plessur auf den 
Mangel eingegangene Klage vom 9. Juli 2025 zu berücksichtigen.

2.9. Damit ist auch nicht von Belang, dass es sich nicht um das Original der dem 
Kreisgericht C._____ eingereichten Klage handelt. Die Rückdatierung der 
Rechtshängigkeit auf das Datum der ersten Einreichung an einem unzuständigen 
Gericht gestützt auf Art. 63 ZPO, was die Einreichung des Originals der Klage an 
das zuerst angerufene Gericht voraussetzt, war vorliegend nicht notwendig. 
Aufgrund der noch laufenden Gültigkeitsfrist der Klagebewilligung bestand die 
Möglichkeit der Einreichung einer neuen, verbesserten Klage und es waren auch 
keine Umstände ersichtlich, die erforderten, dass auf das Datum der 
Rechtshängigkeit der ersten Einreichung am Kreisgericht C._____ abgestellt wird. 
Der Rückgriff auf Art. 63 ZPO drängte sich nur deshalb auf, weil das Regionalgericht 
Plessur untätig blieb und die noch einen Monat laufende Frist verstreichen liess, 
ehe sie den Berufungskläger als Laie auf den offensichtlichen Mangel hinwies und 
eine Verbesserung der Klage innert Prosequierungsfrist dadurch nicht mehr möglich 
war.

2.10. Im Ergebnis ist der Nichteintretensentscheid vom 18. August 2025 
aufzuheben und die Sache an das Regionalgericht Plessur zur weiteren Beurteilung 
zurückzuweisen. Das Regionalgericht Plessur hat die verbesserte Klageschrift vom 
9. Juli 2025 als innert der Klagebewilligungsfrist erfolgt entgegen zu nehmen und 
über die nächsten Prozessschritte zu befinden.

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3. Kosten

3.1. Mit Aufhebung des angefochtenen Entscheids ist auch der vorinstanzliche 
Kostenentscheid aufzuheben. Die Vorinstanz hat über die Kosten des 
erstinstanzlichen Verfahren in ihrem neuen Endentscheid zu befinden. 

3.2. In einem Rückweisungsentscheid kann die obere Instanz die Verteilung der 
Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens der Vorinstanz überlassen (Art. 104 
Abs. 4 ZPO), unter Festsetzung der Höhe der Gerichtskosten des 
Berufungsverfahrens durch die Rechtsmittelinstanz (HOFMANN/BAECKERT, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 104 N. 17). Der Entscheid hierüber liegt im 
Ermessen der Rechtsmittelinstanz und hängt davon ab, ob im Berufungsentscheid 
über ein gewichtiges Element der Beurteilung definitiv entschieden wurde oder ob 
der Streit der Parteien im Wesentlichen offenbleibt (Urteil des Obergerichts des 
Kantons Graubünden ZR1 25 10 vom 5. Mai 2025 E. 5.2 m.w.H.). Im vorliegenden 
Fall ist noch nicht absehbar, welche Partei letztlich obsiegen wird. Daher erscheint 
es angemessen, lediglich die Gerichtskosten festzusetzen und deren Verteilung 
sowie den Entscheid über die Parteientschädigung der Vorinstanz zu überlassen, 
das heisst vom definitiven Ausgang des Verfahrens abhängig zu machen. In 
Anwendung von Art. 11 Abs. 1 und Art. 15 VGZ (BR 320.210) wird die 
Entscheidgebühr vorliegend auf CHF 400.00 festgesetzt.

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Es wird erkannt:

1. Die Berufung wird gutgeheissen. Der Nichteintretensentscheid des 
Regionalgerichts Plessur vom 19. August 2025 wird aufgehoben und die 
Sache im Sinne der Erwägungen zur Neuentscheidung zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf CHF 400.00 festgesetzt.

3. Die Verteilung der Gerichtskosten sowie die Festsetzung einer allfälligen 
Parteientschädigung für das Berufungsverfahren werden dem 
Regionalgericht Plessur überlassen.

4. [Rechtsmittelbelehrung] 

5. [Mitteilung]