# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3c01b900-879e-5955-9f38-6dde271c3a10
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 22.11.2021 470 21 213 (470 2021 213)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-21-213_2021-11-22.pdf

## Full Text

Seite 1  http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 
Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 
22. November 2021 (470 2021 213) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Strafprozessrecht 
 
 
Beschlagnahmebefehl 
 
 
 

Besetzung Präsident Enrico Rosa, Richter Daniel Häring (Ref.),  
Richterin Helena Hess; Gerichtsschreiber Bryan Smith 
 
 

Parteien A.____,  
Beschwerdeführerin 

  
 
gegen 
 
 

 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  
Allgemeine Hauptabteilung,  
Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  
Beschwerdegegnerin  
 
 

Gegenstand Beschlagnahmebefehl 
Beschwerde gegen den Beschlagnahmebefehl der Staatsanwalt-
schaft Basel-Landschaft vom 18. August 2021 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 

 
 
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A. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Allgemeine Hauptabteilung (nachfolgend: 
Staatsanwaltschaft) führt gegen A.____ eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf Dieb-
stahl und betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage. Anlässlich einer Haus-
durchsuchung wurde bei A.____ ein Couvert mit Bargeld im Betrag von total CHF 12'600.– 
sichergestellt. In der Folge erliess die Staatsanwaltschaft am 18. August 2018 hinsichtlich dieses 
Bargeldbetrags einen Beschlagnahmebefehl. 
 
B. Gegen die vorgenannte Verfügung der Staatsanwaltschaft reichte A.____ (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 30. August 2021 beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, 
Abteilung Strafrecht (nachfolgend: Kantonsgericht), eine Beschwerde ein. Sie beantragte sinnge-
mäss die Aufhebung des Beschlagnahmebefehls vom 18. August 2021 unter Kostenfolge. Even-
tualiter begehrte sie die Beschränkung der Beschlagnahme auf einen Betrag von CHF 3'000.–. 
 
C. Mit kantonsgerichtlicher Verfügung vom 31. August 2021 wurde das schriftliche Verfah-
ren angeordnet und die Beschwerde wurde der Staatsanwaltschaft zur Stellungnahme bis zum 
13. September 2021 zugestellt. 
 
D. Am 10. September 2021 erstattete die Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme, worin sie 
die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde beantragte. 
 
E. Mit Verfügung vom 10. September 2021 wurde die Stellungnahme der Staatsanwalt-
schaft der Beschwerdeführerin zur Kenntnisnahme zugestellt und der Schriftenwechsel geschlos-
sen. 
 
Erwägungen 
 
I. Formelles 

1.1 Die Beschwerde ist gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO zulässig gegen Verfügungen und 
Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden. Gemäss 
Art. 393 Abs. 2 StPO können Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), die unvollständige 
oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) sowie Unangemessenheit (lit. c) gerügt wer-
den. Da mit der Beschwerde alle Mängel des angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden 
können, verfügt die Rechtsmittelinstanz über volle Kognition (GUIDON, Basler Kommentar StPO, 
2. A. 2014, Art. 393 N 15). Die Beschwerdefrist gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Ent-
scheide beträgt zehn Tage, wobei die Beschwerde schriftlich und begründet bei der Beschwer-
deinstanz einzureichen ist (Art. 396 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 382 Abs. 1 StPO ist jede Partei, 
die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Ver-
fügung hat, zur Beschwerde legitimiert. Als Parteien bezeichnet Art. 104 Abs. 1 StPO die be-
schuldigte Person (lit. a), die Privatklägerschaft (lit. b) sowie die Staatsanwaltschaft (lit. c). 
 

 
 
 

 
 
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1.2 Mit der vorliegenden Beschwerde wird der Beschlagnahmebefehl der Staatsanwaltschaft 
vom 18. August 2018 angefochten, welcher ein taugliches Beschwerdeobjekt darstellt. Der Be-
schlagnahmebefehl wurde der Beschwerdeführerin frühestens am 19. August 2021 eröffnet, wes-
halb die Rechtsmittelfrist in Berücksichtigung der Fristverlängerung gemäss Art. 90 Abs. 2 StPO 
mit Eingabe vom 30. August 2021 gewahrt ist. Ferner ist die Beschwerdeführerin ihrer Begrün-
dungspflicht nachgekommen und durch die angefochtene Verfügung unmittelbar in ihren Rechten 
betroffen. Die Zuständigkeit der Dreierkammer des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung 
Strafrecht, als Beschwerdeinstanz ist gemäss § 15 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Schwei-
zerischen Strafprozessordnung vom 12. März 2009 (EG StPO; SGS 250) ebenfalls gegeben, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. 
 
II. Materielles 

1. 

1.1. Ihre Beschlagnahmeverfügung vom 18. August 2018 begründet die Staatsanwaltschaft 
zusammengefasst damit, dass ein hinreichender Tatverdacht bestehe und das sichergestellte 
Bargeld im vorliegenden Verfahren zwecks Verwendung als Beweismittel (Art. 263 Abs. 1 lit. a 
StPO), mindestens bis zum Betrag von CHF 5'000.– zur Sicherstellung der Verfahrenskosten 
(Art. 263 Abs. 1 lit. b StPO), im Hinblick auf eine Zurückgabe an die Berechtigten (Art. 263 Abs. 1 
lit. c StPO) oder eine Einziehung (Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO) zu beschlagnahmen sei. Eventualiter 
könne vorliegend auch eine Beschlagnahme gemäss Art. 71 Abs. 3 des Schweizerischen Straf-
gesetzbuchs (StGB, SR 311.0) erfolgen.  

 
1.2. Zur Begründung ihrer Beschwerde vom 30. August 2021 bringt die Beschwerdeführerin 
im Wesentlichen vor, dass ihr seitens der Polizei in Aussicht gestellt worden sei, sie werde das 
beschlagnahmte Bargeld zurück erhalten, sofern sie dessen Herkunft nachweisen könne. Die 
beabsichtigte Rückzahlung sei jedoch nicht erfolgt, weil man der Beschwerdeführerin offenbar 
neben dem Diebstahl im "C.____" noch weitere Delikte vorwerfe. Die Einschätzung der Staats-
anwaltschaft, wonach die hinreichende Wahrscheinlichkeit einer deliktischen Herkunft des Gel-
des bestehe, sei unzutreffend. In den Jahren 2016 bis 2021 habe die Beschwerdeführerin von 
ihrem Lebensgefährten einen Betrag von insgesamt CHF 161'900.– geschenkt erhalten.  
 
1.3. Die Anträge gemäss Stellungnahme vom 10. September 2021 begründet die Staatsan-
waltschaft zusammengefasst damit, dass der Beschwerdeführerin nebst mehreren Diebstählen 
auch vorgeworfen werde, sie habe zwischen dem 22. Dezember 2020 und dem 9. Februar 2021 
mit einer fremden Bankkarte mehrere unbefugte Geldbezüge getätigt und dabei insgesamt 
CHF 9'600.– erlangt. Sodann habe man bei der Beschwerdeführerin weitere Bank- und Kunden-
karten gefunden, welche ebenfalls nicht auf ihren Namen lauten würden. Daher bestehe der Ver-
dacht, dass die Beschwerdeführerin noch andere betrügerische Missbräuche von Datenverarbei-
tungsanlagen begangen und dabei Bargeld deliktisch erlangt habe. Folglich bestehe der 
dringende Verdacht, dass es sich beim sichergestellten Bargeld um deliktisch erlangte Vermö-

 
 
 

 
 
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genswerte handle. Die Beschwerdeführerin habe zunächst über ihre Verteidigung geltend ge-
macht, das sichergestellte Bargeld sei die Schenkung einer nicht näher genannten Person, wel-
che sie zur Bezahlung einer kostspieligen Zahnbehandlung erhalten habe. Zum Nachweis seien 
ein Kontoauszug sowie zwei Kostenvoranschläge eines Zahnarztes eingereicht worden. Der Kon-
toauszug belege eine Überweisung von CHF 15'000.–, während aus den Kostenvoranschlägen 
hervorgehe, dass Anzahlungen von insgesamt CHF 7'000.– zu leisten gewesen seien. Ange-
sichts des Umstandes, dass diese Geldsummen mit dem Barbetrag von CHF 12'600.– nicht über-
einstimmen würden, und die Zahnbehandlung letztlich auch nicht durchgeführt worden sei, wür-
den diese Erklärungen zur Herkunft des Geldes nicht überzeugen. Überdies werde in der Be-
schwerde vorgebracht, dass das beschlagnahmte Geld Teil einer Schenkung des Lebenspartners 
im Umfang von insgesamt CHF 161'900.– sei. Diese Ausführungen stünden im Widerspruch zu 
den ersten Depositionen der Berufungsklägerin und ihr Wahrheitsgehalt müsse im weiteren Ver-
lauf des Verfahrens noch geklärt werden. Im Ergebnis bestünde nach wie vor der hinreichende 
Verdacht, dass es sich beim beschlagnahmten Bargeld um deliktisch erlangte Vermögenswerte 
handle. Selbst wenn dieser Nachweis letztlich nicht erbracht werden könne, dürfe das Geld 
zwecks Sicherung von Verfahrenskosten und Ersatzforderungen beschlagnahmt werden.   
 
2. 
2.1. Gemäss Art. 198 Abs. 1 lit. a StPO ist die Staatsanwaltschaft dazu befugt, Zwangsmass-
nahmen anzuordnen. Diese verfolgen den Zweck, Beweise zu sichern, die Anwesenheit von Per-
sonen im Verfahren sicherzustellen oder die Vollstreckung des Endentscheides zu gewährleisten 
(Art. 196 lit. a-c StPO). Zwangsmassnahmen können nur ergriffen werden, wenn sie gesetzlich 
vorgesehen sind, ein hinreichender Tatverdacht vorliegt, die damit angestrebten Ziele nicht durch 
mildere Massnahmen erreicht werden können und die Bedeutung der Straftat die Zwangsmass-
nahme rechtfertigt (Art. 197 StPO). Als Zwangsmassnahme im Sinne der Strafprozessordnung 
gilt namentlich die Beschlagnahme nach Art. 263 ff. StPO. Gegenstände und Vermögenswerte 
einer beschuldigten Person oder einer Drittperson können beschlagnahmt werden, wenn diese 
als Beweismittel oder zur Sicherstellung von Verfahrenskosten, Geldstrafen, Bussen und Ent-
schädigungen gebraucht werden, den Geschädigten zurückzugeben oder einzuziehen sind 
(Art. 263 Abs. 1 StPO). Sind die der Einziehung unterliegenden Vermögenswerte nicht mehr vor-
handen, so erkennt das Gericht grundsätzlich auf eine Ersatzforderung des Staates in gleicher 
Höhe. Die Untersuchungsbehörde kann im Hinblick auf die Durchsetzung der Ersatzforderung 
Vermögenswerte des Betroffenen mit Beschlag belegen (Art. 71 StGB).  
 
2.2. Aus den beigezogenen Akten der Strafuntersuchung folgt, dass die Beschwerdeführerin 
des Diebstahls (Art. 139 StGB) sowie des betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungs-
anlage (Art. 147 StGB) dringend verdächtigt ist. Der Verdacht bezieht sich nicht auf geringfügige 
Taten im Sinne von Art. 172ter StGB, so dass es sich jeweils um einen Verbrechenstatbestand 
handelt, der mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bedroht ist. Hinsichtlich des Ladendiebstahls 
einer Bluse im Wert von CHF 1'650.– zum Nachteil der B.____ AG in Zürich ist die Beschwerde-
führerin geständig. Weshalb sie jedoch starke Magnete, die sich erfahrungsgemäss zur Entfer-
nung von Diebstalsicherungen an Waren eignen, sowie eine Etikettierpistole mit sich führte, wollte 
die Beschwerdeführerin nicht näher begründen (vgl. Einvernahme der Stadtpolizei Zürich vom 

 
 
 

 
 
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21. Mai 2021). Ausserdem wird die Beschwerdeführerin weiter verdächtigt, einen Diebstahl zum 
Nachteil der C.____ AG in Basel begangen zu haben, zumal die per Video aufgezeichnete Tat-
verdächtige eine grosse Ähnlichkeit mit der Beschwerdeführerin aufweist (vgl. Rapport der Kan-
tonspolizei Basel-Stadt vom 15. Januar 2021). Weiter wurde anlässlich einer Hausdurchsuchung 
bei der Beschwerdeführerin ein Couvert mit Bargeld im Betrag von CHF 12'600.– sichergellt und 
in ihren Effekten wurden zwei Bankkarten lautend auf "D.____" und "E.____" aufgefunden (vgl. 
Dokumentation der Stadtpolizei Zürich vom 25. Juni 2021, S. 6, 9, 12, 13). Sodann wurden mit 
der letztgenannten Bankkarte vier Bargeldbezüge im Betrag von insgesamt CHF 9'600.– getätigt, 
wobei die beim Geldbezug auf Video festgehaltene Person eine Ähnlichkeit mit der Beschwerde-
führerin aufweist (vgl. Rapport der Kantonspolizei Basel-Stadt vom 18. Februar 2021). Aus den 
Depositionen von F.____ geht hervor, dass es sich bei der betreffenden Bankkarte um jene ihres 
verstorbenen Ehemannes handle und sie vermutlich von der Bank einen neuen Code für diese 
Karte erhalten habe. F.____ leide an einer Seh- und Gehbehinderung und habe daher die Be-
schwerdeführerin als persönliche Betreuerin und Sekretärin beauftragt. Im Rahmen dieses Man-
datsverhältnisses habe die Beschwerdeführerin Zugang zu den Effekten sowie der Korrespon-
denz von F.____ gehabt. Letztere habe der Beschwerdeführerin weder die betreffende Bankkarte 
übergegeben noch den Auftrag zum Bezug der vorgenannten Geldbeträge erteilt (vgl. Einver-
nahme der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 21. Juni 2021). Die Beschwerdeführerin 
betreibt eine Website (www.____), wonach sie persönliche Dienstleistungen (z.B. administrative 
Dienstleistungen, Fahrdienst, Einkäufe, Ausflüge) für Seniorinnen und Senioren in der Region 
X.____ anbietet. Auf dieser Website werden unter anderem Kundenrezensionen eingeblendet, 
wobei sowohl Beiträge von "F.____" aus Y.____ als auch "D.____" aus Z.____ aufgeführt sind. 
Daraus ist zu schliessen, dass es sich bei der Inhaberin der zweiten bei der Beschwerdeführerin 
aufgefundenen Bankkarte ebenfalls um eine Kundin von Betreuungsdienstleistungen handelt. Zu 
den Vorwürfen des Diebstahls zum Nachteil der C.____ AG sowie des Missbrauchs der Bank-
karte wollte sich die Beschwerdeführerin bislang nicht äussern (vgl. Einvernahme der Staatsan-
waltschaft Basel-Landschaft vom 19. April 2021).  
 
2.3. Aus vorstehender Erwägung erhellt, dass die Beschwerdeführerin dringend verdächtigt 
ist, mehrfach Diebstähle und betrügerische Missbräuche einer Datenverarbeitungsanlage began-
gen zu haben. Hinsichtlich der Bankkarte von D.____ sind weitere Ermittlungshandlungen ange-
zeigt. Die Beschwerdeführerin konnte die Herkunft des mit Verfügung vom 18. August 2018 be-
schlagnahmten Bargelds nicht plausibel darlegen. Einerseits brachte sie vor, dass sie das Geld 
geschenkt erhalten habe, ohne hierfür nähere Angaben zu machen oder Belege einzureichen. 
Andererseits brachte sie vor, sie habe das beschlagnahmte Bargeld zwecks Anzahlung einer 
Zahnbehandlung verwenden wollen. Sie habe hierfür schenkungshalber CHF 15'000.– überwie-
sen erhalten. Während die Überweisung im vorgenannten Betrag belegt wird, ist in keiner Weise 
ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin hiervon CHF 12'600.– in bar beziehen musste, um 
zwei Anzahlungen zu leisten, welche sich gemäss den eingereichten Kostenschätzungen auf ins-
gesamt CHF 7'000.– beliefen und auf ein Bankkonto der Zahnarztpraxis zu überweisen waren. 
Es ist daher beim aktuellen Stand der Ermittlungen in Übereinstimmung mit der Staatsanwalt-
schaft davon auszugehen, dass es sich beim beschlagnahmten Bargeld um deliktisch erlangte 

 
 
 

 
 
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Vermögenswerte handelt. Damit besteht für die Beschlagnahme als Beweismittel, zur Heraus-
gabe an die Geschädigten sowie zwecks Sicherstellung der Verfahrenskosten eine hinreichende 
Grundlage (Art. 263 Abs. 1 StPO).  
 
2.4. Schliesslich ist mit Blick auf die Verhältnismässigkeit der Massnahme (Art. 197 Abs. 1 lit. c 
und d StPO) zu erwägen, dass der genaue Umfang der Deliktssumme noch Gegenstand der 
laufenden Ermittlungen ist. Angesichts der bereits erfolgten Beweiserhebungen sowie der vo-
raussichtlichen Verfahrenskosten besteht indessen keine Gefahr, dass die beschlagnahmte 
Geldsumme den Umfang einer allfälligen Restitution, Ersatzforderung und Kostenauflage über-
steigen wird. Daher erweist sich die Beschlagnahme auch als verhältnismässig im Sinne des 
Gesetzes, so dass die Beschwerde abzuweisen ist. 
 
III. Kosten 

Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach 
Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch jene Partei, auf deren 
Rechtsmittel nicht eingetreten wird, oder die das Rechtsmittel zurückzieht. Ausgangsgemäss sind 
die Verfahrenskosten von total CHF 1'050.-- (bestehend aus einer Gerichtsgebühr von 
CHF 1'000.– und Auslagen von pauschal CHF 50.–) in Anwendung von § 13 Abs. 1 der Verord-
nung über die Gebühren der Gerichte vom 15. November 2010 (Gebührentarif, GebT; SGS 
170.31) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Beim vorliegenden Verfahrensausgang sind ihr 
keine Parteikosten zu ersetzen.  
 
  

 
 
 

 
 
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Demnach wird erkannt: 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 
 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus einer Gerichts-

gebühr von CHF 1'000.– zuzüglich Auslagen von pauschal CHF 50.–, 
somit total CHF 1'050.–, gehen zu Lasten der Beschwerdeführerin.   

 
 3. Dieser Beschluss wird den Parteien schriftlich eröffnet. 

 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
Enrico Rosa 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
Bryan Smith 

 
 
 
 
Dieser Entscheid ist rechtskräftig.