# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f5e16270-3f1d-5a64-9b8f-1702c6ad4699
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.03.2010 B-3219/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3219-2009_2010-03-22.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-3219/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Ronald Flury (Vorsitz), 
Richter Jean-Luc Baechler, Richterin Eva Schneeberger, 
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Mario Bortoluzzi, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde RAB,
Vorinstanz.

Gesuch um Zulassung als Revisionsexpertin vom 
21. Dezember 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-3219/2009

Sachverhalt:

A.
A._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführerin)  ersuchte  die  eidge-
nössische  Revisionsaufsichtsbehörde  (nachfolgend:  Vorinstanz)  am 
21. Dezember  (eingegangen  am 28. Dezember)  2007  um Zulassung 
als Revisionsexpertin und um entsprechende Aufnahme im Revisoren-
register.

B.
Am  9. Januar  2008  erteilte  die  Vorinstanz  der  Beschwerdeführerin 
nach  einer  summarischen  Prüfung  ihres  Gesuchs  die  provisorische 
Zulassung als Revisionsexpertin.

C.
Mit E-Mail vom 9. September 2008 forderte die Vorinstanz im Rahmen 
der  abschliessenden  Beurteilung  des  Zulassungsgesuchs  die  Be-
schwerdeführerin auf, ihr Gesuch mit den notwendigen Unterlagen zu 
vervollständigen und insbesondere die Fachpraxis nachzuweisen.

Die  Beschwerdeführerin  reichte  sämtliche Unterlagen am 6. Oktober 
2008 ein.

D.
Mit E-Mail  vom 4. Dezember 2008 informierte die Vorinstanz die Be-
schwerdeführerin, dass die von ihr geltend gemachte Fachpraxis unter 
Beaufsichtigung  nicht  vollumfänglich  angerechnet  werden  könne,  da 
die  gesetzlichen  Voraussetzungen  diesbezüglich  nur  teilweise  erfüllt 
seien. Einerseits sei die Fachpraxis im Rahmen ihrer Tätigkeit für die 
X._______ (...) teilweise vor Beginn ihrer Ausbildung zur Treuhänderin 
mit eidgenössischem Fachausweis erworben worden, da diese Ausbil-
dung  grundsätzlich  nicht  länger  als  drei  Jahre  dauere  und  das  ent-
sprechende  Diplom  vom  26. Oktober  1992  datiere.  Entsprechend 
könnten  ihr  statt  der  geltend  gemachten  24 Monate  nur  14 Monate 
Fachpraxis angerechnet werden, es sei denn, sie könne nachweisen, 
dass  ihre  Ausbildung  schon  früher  begonnen  habe.  Die  geltend 
gemachte Fachpraxis im Rahmen der Tätigkeit bei der Y._______ (...) 
könne schliesslich nur bis zum 8. August 1994 angerechnet  werden, 
da  die  Beschwerdeführerin  ab  diesem  Zeitpunkt  Einsitz  im  Verwal-
tungsrat der Gesellschaft gehabt habe und ab diesem Zeitpunkt somit 
kein formelles Unterstellungsverhältnis mehr bestanden habe. Die Be-

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schwerdeführerin verfüge daher nur über 57 Monate anrechenbare be-
aufsichtigte Fachpraxis; dies reiche für eine Zulassung als Revisions-
expertin nicht  aus. Falls die Beschwerdeführerin über  weitere beauf-
sichtigte Fachpraxis verfüge, solle sie ihr Gesuch entsprechend ergän-
zen.  Die  Voraussetzungen  für  eine  Zulassung  als  Revisorin  seien 
erfüllt. Die Vorinstanz wies die Beschwerdeführerin auf  ihre Möglich-
keiten zum weiteren Verfahrensgang hin und gewährte ihr  eine  Frist 
zur Einreichung einer Stellungnahme bis zum 5. Januar 2009.

Innert der gesetzten Frist ging bei der Vorinstanz keine Stellungnahme 
der Beschwerdeführerin ein.

E.
Mit Verfügung vom 15. April 2009 wies die Vorinstanz das Gesuch um 
Zulassung als Revisionsexpertin ab, soweit sie darauf eintrat. Die pro-
visorische Zulassung als Revisionsexpertin werde aufgehoben und die 
entsprechende Eintragung im Revisorenregister  gelöscht  (Ziff. 1  Dis-
positiv). Die Beschwerdeführerin wurde als Revisorin zugelassen und 
entsprechend  im  Revisorenregister  eingetragen  (Ziff. 2  Dispositiv). 
Einer  allfälligen Beschwerde  gegen  Ziff. 1  entzog  die  Vorinstanz  die 
aufschiebende Wirkung.

Die Vorinstanz begründet den Entscheid damit, dass die Beschwerde-
führerin lediglich über eine anrechenbare Fachpraxis von 57 Monaten 
verfüge und nicht über die vom Gesetz geforderten 144 Monate, da die 
Zeit nach ihrer Wahl in den Verwaltungsrat der Y._______ lediglich als 
unbeaufsichtigte Fachpraxis gewertet werden könne. Somit seien die 
Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt. Ein Härtefall  liege nicht vor. 
Die Verweigerung der Zulassung sei verhältnismässig.

F.
Gegen  diese  Verfügung  erhob  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe 
vom  18. Mai  2009  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht.  Sie 
beantragt die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zu-
lassung als  Revisionsexpertin  und die  entsprechende Eintragung im 
Revisorenregister. Überdies sei die aufschiebende Wirkung wiederher-
zustellen; die provisorische Zulassung solle während des Beschwerde-
verfahrens Bestand haben. 

Die von der Vorinstanz vorgenommene Anrechnung von 14 Monaten 
beaufsichtigte  Fachpraxis  im  Rahmen  ihrer  Tätigkeit  bei  der 

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X._______ werde nicht  bestritten. Es sei  jedoch verfehlt  im Rahmen 
der  Tätigkeit  der  Beschwerdeführerin  bei  der  Y._______  von  einer 
anrechenbaren  beaufsichtigten  Fachpraxis  von  lediglich  43 Monaten 
auszugehen,  indem ab  Zeitpunkt  des  Eintritts  in  den Verwaltungsrat 
der Y._______ nicht mehr von einer Beaufsichtigung auszugehen sei. 
Die Beschwerdeführerin sei  auch nach Eintritt  in  den Verwaltungsrat 
weiterhin  in  einem  Arbeitsverhältnis  zur  Y._______  gestanden  und 
habe die gleiche Tätigkeit wie bis anhin ausgeführt. Im Rahmen ihres 
Arbeitsverhältnisses sei sie weiterhin weisungsgebunden gewesen. Ein 
Arbeitsvertrag setze ein Subordinationsverhältnis voraus. Dieses habe 
gegenüber  den  übrigen  Mitgliedern  des  Verwaltungsrates  bestanden 
und  zudem  durch  die  Kollektivzeichnungsberechtigung  zu  zweien 
Ausdruck in der Unterschriftenregelung gefunden. In ihrer Funktion als 
Verwaltungsrätin  sei  die  Beschwerdeführerin  selbstredend nicht  wei-
sungsgebunden gewesen. Diesbezüglich müsse zwischen dem Verwal-
tungsratsmandat  und  dem  Arbeitsverhältnis  unterschieden  werden. 
Deshalb erfülle  die Beschwerdeführerin  die zeitlichen Anforderungen 
an  die  beaufsichtigte  Fachpraxis.  Darüberhinaus  seien  diese  auch 
nach der unzutreffenden Betrachtungsweise der Vorinstanz erfüllt: Per 
1. Januar  2002  sei  das  bestehende  Arbeitsverhältnis  mit  der 
Y._______ auf die Z._______ (...)  übertragen worden, in welcher die 
Beschwerdeführerin  kein  Verwaltungsratsmandat  bekleide.  Die  Be-
schwerdeführerin  sei  ab  diesem  Zeitpunkt  zwar  weiterhin  für  die 
Y._______ tätig gewesen, in welcher sie das Amt als Delegierte des 
Verwaltungsrates bekleidet habe. Diese Tätigkeit habe sie jedoch auf-
grund des Arbeitsvertrages mit der Z._______ ausgeübt, in deren Ver-
waltungsrat sie nie Einsitz gehabt habe. Das arbeitsrechtliche Engage-
ment bei der Z._______ habe bis zum 31. Dezember 2008 gedauert. 
Seither bestehe das Arbeitsverhältnis wieder zur Y._______.

Die  Beschwerdeführerin  rügt  zudem eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs;  von  der  E-Mail  vom  4. Dezember  2008  habe  sie  erst  mit 
Eröffnung der angefochtenen Verfügung Kenntnis erlangt. Demzufolge 
habe sie die in der E-Mail angesetzte Frist nicht wahren können. Eine 
elektronische Fristansetzung sei problematisch. Es dürften ihr aus der 
Gehörsverletzung keine Nachteile entstehen.

G.
Mit  Zwischenentscheid  vom  16. Juni  2009  wies  das  Bundesverwal-
tungsgericht  das  Gesuch  um  Wiederherstellung  der  aufschiebenden 
Wirkung ab.

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H.
Mit  Vernehmlassung  vom 13. Juli  2009  beantragt  die  Vorinstanz  die 
Beschwerde  abzuweisen,  soweit  darauf  einzutreten  sei.  Es  sei  fest-
zuhalten,  dass  die  Beschwerdeführerin  die  bis  zum  8. August  1994 
anerkannte  Fachpraxis  akzeptiere.  Es  gehe  demnach  einzig  um die 
Beurteilung der  ab dem 8. August  1994 erworbenen Fachpraxis  und 
um die Frage, ob diese als unter Beaufsichtigung erworben gelten kön-
ne. Die Beschwerdeführerin habe zwar in einem doppelten Rechtsver-
hältnis zur Gesellschaft gestanden; es könne jedoch nicht je nach den 
Umständen  die  Stellung  als  Mitglied  des  Verwaltungsrates  oder  die 
Stellung als Arbeitnehmerin in den Vordergrund rücken. Die Beschwer-
deführerin sei  vollwertiges Mitglied des obersten Leitungsorgans der 
Y._______ gewesen. Sie könne demnach nicht geltend machen, dass 
sie  im  Hinblick  auf  die  Zulassung  als  Revisionsexpertin  nur  als 
untergeordnete Mitarbeiterin zu gelten habe. Selbst wenn man davon 
ausgehe, dass ein Subordinationsverhältnis grundsätzlich fortbestehen 
könne,  liege  aufgrund  der  gleichzeitigen  Mitgliedschaft  im  Verwal-
tungsrat kein eigentliches Subordinationsverhältnis mehr vor, weil die 
entsprechende  Person  gleichzeitig  an  ihrer  eigenen  Beaufsichtigung 
beteiligt  wäre.  Das  Subordinationsverhältnis  bestehe  höchstens  ge-
genüber dem Gesamtverwaltungsrat. Diese Beaufsichtigung durch den 
Gesamtverwaltungsrat erfülle die gesetzlichen Voraussetzungen nicht; 
die Fachpraxis gelte nur als unter Beaufsichtigung erworben, wenn die 
beaufsichtigte Person einer entsprechenden Fachperson formell unter-
stellt  sei  und  die  Tätigkeit  weisungsgebunden  ausgeübt  werde.  Der 
Gesetzgeber gehe bei der Beaufsichtigung von einem Verhältnis zwi-
schen  zwei  natürlichen  Personen  aus  (gewissermassen  zwischen 
Lehrer und Schüler), in welchem sich die beaufsichtigende Person mit 
der  konkreten,  täglichen  Arbeit  der  beaufsichtigten  Person  befasse 
und die beaufsichtigte Person Anweisungen entgegennehme. Die Be-
aufsichtigung durch ein Gremium sei dagegen nicht zulässig. Wäre die 
Beaufsichtigung durch den Gesamtverwaltungsrat möglich, würde die 
vom  Gesetz  verlangte  Beaufsichtigung  letztlich  ihren  eigentlichen, 
fachbezogenen Sinn verlieren und zu einer Art  Generalaufsicht  wer-
den,  die rechtlich ohnehin vorausgesetzt  sei  und naturgemäss in je-
dem Unternehmen bestehe. Im Ergebnis dürfte jeder Mitarbeitende als 
unter  Beaufsichtigung durch den Gesamtverwaltungsrat  stehend gel-
ten und die blosse Anstellung im Revisionsunternehmen würde zum 
Erwerb der beaufsichtigten Fachpraxis führen. Selbst wenn angenom-
men würde, dass eine Person durch den Gesamtverwaltungsrat beauf-
sichtigt werden könne, sei der Beweis für eine Beaufsichtigung in cor-

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pore vorliegend nicht erbracht. Zudem könne aus der Unterschriften-
regelung der Y._______ nichts über die Hierarchie im Innenverhältnis 
der Gesellschaft geschlossen werden. 

Das  neue  Vorbringen  der  Beschwerdeführerin,  zwischen  dem  1. Ja-
nuar 2002 und dem 31. Dezember 2008 nicht bei Y._______, sondern 
bei der Z._______ angestellt  gewesen zu sein, spreche nicht für das 
Vorliegen  eines  Beaufsichtigungsverhältnisses:  Der  Arbeitsvertrag 
belege,  dass  die  Beschwerdeführerin  bei  der  Z._______-Gruppe,  zu 
welcher die Y._______ gehöre, angestellt gewesen sei und dass ihr die 
Führung der Y._______ sowie die Ausübung des Amtes als Delegierte 
des Verwaltungsrates oblag. Eine Tätigkeit für die Z._______ auf dem 
Gebiet  des  Rechnungswesens  und  der  Rechnungsrevision  sei  nicht 
belegt.  Es  sei  davon  auszugehen,  dass  die  Z._______  das 
Personalwesen  für  die  Z._______  Gruppe  besorge  und  dass  der 
Anstellungsvertrag  deshalb  über  die  Z._______  erfolgt  sei.  Zudem 
habe  die  Beschwerdeführerin  in  ihrem  Zulassungsgesuch  bestätigt, 
seit dem 1. Januar 1991 bis heute für die Y._______ tätig gewesen zu 
sein.  Somit  habe  die  Beschwerdeführerin  bei  der  Z._______  keine 
beaufsichtigte Fachpraxis erworben.

I.
In ihrer Replik vom 14. September 2009 hält die Beschwerdeführerin 
fest, es seien durchaus Konstellationen denkbar, in welchen dem Ge-
samtverwaltungsrat eine Weisungsbefugnis gegenüber einzelnen Ver-
waltungsratsmitgliedern  zukomme;  diese  bestehe  auch  dann,  wenn 
einzelne Mitglieder parallel  einer Arbeitstätigkeit  im betreffenden Un-
ternehmen nachgehen. Für das Kriterium der beaufsichtigten Fachpra-
xis sei vorliegend allein die arbeitsrechtliche Stellung massgebend; bei 
der  Ausführung von Revisionen handle  es sich  um eine organunab-
hängige Arbeitstätigkeit. Sogar wenn ein einzelner Verwaltungsrat eine 
organabhängige  Arbeitstätigkeit  ausübe,  sei  er  gegenüber  dem Ge-
samtverwaltungsrat  verantwortlich  und  deshalb  weisungsgebunden. 
Übe ein Verwaltungsrat  eine  organunabhängige Tätigkeit  aus,  könne 
ein  Arbeitsverhältnis  durchaus  unabhängig  vom  Weisungsrecht  des 
Gesamtverwaltungsrates  bestehen.  Mit  der  Mitgliedschaft  der  Be-
schwerdeführerin  im  Verwaltungsrat  habe  sich  hinsichtlich  ihrer  ar-
beitsrechtlichen Unterstellung im Betrieb nichts geändert. Arbeitsrecht-
lich sei die Beschwerdeführerin dem Direktor und Verwaltungsratsmit-
glied (ab 2004 Verwaltungsratspräsident)  der Y._______,  B._______, 
unterstellt  und  ihm  als  ausgewiesene  Fachperson  gegenüber  wei-

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sungsgebunden gewesen. Das für einen Arbeitsvertrag typische Sub-
ordinationsverhältnis sei vorliegend zu bejahen. Es sei  davon auszu-
gehen,  dass  der  Verwaltungsratspräsident  B._______  auch  ohne 
entsprechende ausdrückliche vertragliche Vereinbarung ein Weisungs-
recht  gegenüber  dem  Arbeitnehmerverwaltungsrat  habe.  Es  habe 
insofern  ein  Verhältnis  zwischen  zwei  natürlichen  Personen  gemäss 
den Ausführungen der Vorinstanz bestanden. Selbst wenn davon aus-
zugehen wäre, dass ein Weisungsrecht nur vom Gesamtverwaltungs-
rat auszuüben wäre, sei nicht einzusehen, weshalb eine solche Beauf-
sichtigung unzulässig  sein  solle. Die  Beschwerdeführerin  sei  sowohl 
als Verwaltungsrätin als auch, und vor allem, als Arbeitnehmerin der 
sie beaufsichtigenden Fachperson, B._______, unterstellt gewesen.

J.
Mit Duplik vom 14. Oktober 2009 ergänzt die Vorinstanz ihre bisheri-
gen Ausführungen zum Subordinationsverhältnis. Das Weisungsrecht 
des  Verwaltungsrates  bestehe  grundsätzlich  nur  gegenüber  diesem 
untergeordneten  Stellen  und  nicht  gegenüber  einzelnen  Mitgliedern. 
Das  für  den  Arbeitsvertrag  typische  Subordinationsverhältnis  falle 
durch die Wahl einer Arbeitnehmerin in den Verwaltungsrat dahin oder 
werde zumindest stark relativiert; sie vertrete ab diesem Zeitpunkt die 
Arbeitgeberin.  Die  von  der  Revisionsaufsichtsverordnung  geforderte 
Weisungsgebundenheit  und  formelle  Unterstellung  sei  bei  der  Be-
schwerdeführerin mit deren Einsitznahme im Verwaltungsrat dahinge-
fallen. Der Arbeitsvertrag belege kein Unterstellungsverhältnis der Be-
schwerdeführerin zu B._______. Im Übrigen sei es an der Beschwer-
deführerin, die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen zu beweisen. 
Diese  seien  formeller  Art  und  bildeten  Garant  für  eine  klare  und 
rechtsgleiche  Rechtsanwendung.  Folge  man  der  Argumentation  der 
Beschwerdeführerin,  stelle  man auf  eine de facto-Betrachtungsweise 
ab, die im Widerspruch zur Absicht des Gesetzgebers stehe.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden 
Streitsache zuständig (Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. e des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [VGG, SR 173.32]  i.V.m. Art. 28 
Abs. 2 des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [RAG, 
SR 221.302]).

Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-
men (Art. 48 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-
verfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), ist durch die 
angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  (Art. 48  Abs. 1  Bst. b 
VwVG)  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG). 

Die  Beschwerde  wurde  frist-  und  formgerecht  eingereicht  und  die 
übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 
Abs. 1  und  Art. 44 ff.  VwVG).  Auf  die  Beschwerde  ist  daher  einzu-
treten.

2.
Das Revisionsaufsichtsgesetz ist seit dem 1. September 2007 in Kraft 
(Verordnung über die weitere Inkraftsetzung des Revisionsaufsichtsge-
setzes vom 22. August 2007 [AS 2007 3969]). Dieses regelt die Zulas-
sung und die Beaufsichtigung von Personen, die Revisionsdienstleis-
tungen erbringen, und dient der ordnungsgemässen Erfüllung und der 
Sicherstellung  der  Qualität  von  Revisionsdienstleistungen  (Art. 1 
Abs. 1 und 2 RAG).

2.1 Natürliche  Personen  und  Revisionsunternehmen,  die  Revisions-
dienstleistungen erbringen,  bedürfen einer  Zulassung durch die  Auf-
sichtsbehörde (Art. 3  Abs. 1 RAG i.V.m. Art. 1  Abs. 1 der  Revisions-
aufsichtsverordnung vom 22. August  2007 [RAV, SR 221.302.3]). Die 
Aufsicht  obliegt  nach Art. 28  Abs. 1 RAG der  Vorinstanz. Diese ent-
scheidet auf Gesuch hin über die Zulassung von Revisionsexpertinnen 
und  Revisionsexperten,  Revisorinnen  und  Revisoren  sowie  staatlich 
beaufsichtigten Revisionsunternehmen (Art. 15 Abs. 1 RAG).

2.2 Art. 43  Abs. 3 RAG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 RAV sehen übergangs-
rechtlich  ein  erleichtertes  Zulassungsverfahren  vor:  Natürliche  Per-
sonen und Revisionsunternehmen, die bis vier Monate nach Inkrafttre-

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ten des RAG bei der Aufsichtsbehörde ein Gesuch um Zulassung als 
Revisorin oder Revisor, Revisionsexpertin oder Revisionsexperte oder 
als staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen einreichen, dürfen 
bis  zum Entscheid  über  die  Zulassung Revisionsdienstleistungen im 
Sinne von Art. 2 Bst. a RAG erbringen. Bei fristgerechter Einreichung 
des  Zulassungsgesuchs  wird  der  Gesuchsteller  grundsätzlich  provi-
sorisch zugelassen. Die  Aufsichtsbehörde  ist  jedoch gemäss Art. 47 
Abs. 2 RAV befugt,  Gesuche abzuweisen und eine provisorische Zu-
lassung  zu  verweigern,  wenn  die  Zulassungsvoraussetzungen  auf-
grund einer summarischen Überprüfung offensichtlich nicht erfüllt sind, 
etwa wenn das Gesuch offensichtlich unvollständig oder aussichtslos 
ist  (vgl.  Botschaft  zur  Änderung  des  Obligationenrechts  [Revisions-
pflicht im Gesellschaftsrecht] sowie zum Bundesgesetz über die Zulas-
sung  und  Beaufsichtigung  der  Revisorinnen  und  Revisoren  vom 
23. Juni 2004, BBl 2004 4092 f., nachfolgend: Botschaft RAG).

2.3 Die Beschwerdeführerin  hat  ihr  Gesuch um Zulassung als  Revi-
sionsexpertin am 21. Dezember 2007, somit innerhalb der viermona-
tigen Frist, eingereicht und wurde in der Folge provisorisch als Revi-
sionsexpertin zugelassen.

3.
Eine natürliche Person wird gemäss Art. 4 Abs. 1 RAG als Revisions-
expertin  oder  Revisionsexperte  zugelassen,  wenn  sie  die  Anforde-
rungen  an  Ausbildung  und  Fachpraxis  erfüllt  und  über  einen  unbe-
scholtenen Leumund verfügt. 

Die Anforderungen an Leumund und Ausbildung sind vorliegend erfüllt 
und werden nicht bestritten.

4.
Strittig ist, ob die Beschwerdeführerin die Anforderungen an die beauf-
sichtigte Fachpraxis hinsichtlich ihrer Zulassung als Revisionsexpertin 
und entsprechender Eintragung im Revisorenregister erfüllt.

Die  Vorinstanz  anerkennt  insgesamt  57 Monate  als  beaufsichtigte 
Fachpraxis:  davon  14 Monate  während  ihrer  Ausbildung  ab  dem 
26. Oktober  1989  (drei  Jahre  vor  Ausbildungsabschluss)  bis  zum 
31. Dezember  1990  bei  der  X._______  und  43 Monate  bei  der 
Y._______  ab  dem  1. Januar  1991  bis  zur  Wahl  der  Be-
schwerdeführerin  in  der  Verwaltungsrat  der  Y._______  am 8. August 

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1994. Es  könne  lediglich  diejenige  Fachpraxis  angerechnet  werden, 
die  vor  der  Wahl  der  Beschwerdeführerin  in  der  Verwaltungsrat  der 
Y._______  erworben  wurde,  da  die  Beaufsichtigung  eines  Mitglieds 
des  Verwaltungsrates  durch  ein  anderes  Mitglied  nicht  möglich  sei, 
weil  diese hierarchisch gleichgestellt  und gleichberechtigt seien. Das 
für  den  Arbeitsvertrag  typische  und  notwendige  Subordinationsver-
hältnis falle durch die Wahl einer Arbeitnehmerin in den Verwaltungsrat 
dahin oder werde zumindest stark relativiert. Die Zeit ab August 1994 
bis  Ende März 2009  anerkennt  die  Vorinstanz  als  unbeaufsichtigte 
Fachpraxis (176 Monate). 

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sie die gesamte gesetz-
lich  vorgeschriebene  Zeit  an  beaufsichtigter  Fachpraxis  erfülle. Zum 
einen seien durchaus Konstellationen denkbar, in denen der Gesamt-
verwaltungsrat befugt sei, seinen einzelnen Mitgliedern Weisungen zu 
erteilen. Zum anderen sei jedoch für die Beantwortung der Frage, ob 
die Beschwerdeführerin der im Sinne des RAG beaufsichtigenden Per-
son unterstellt  bzw. gegenüber  dieser  weisungsgebunden war,  allein 
ihre  arbeitsrechtliche Stellung massgebend. Bei  der  Ausführung von 
Revisionen für Kunden handle es sich um eine organunabhängige Ar-
beitstätigkeit.  Der  Arbeitsvertrag  der  Beschwerdeführerin  zur 
Y._______  habe  nach  der  Wahl  in  den  Verwaltungsrat  weiterhin 
Gültigkeit gehabt.

4.1 Zugelassene Revisionsexperten sind berechtigt, wirtschaftlich be-
deutsame  Unternehmen  im  Rahmen  einer  ordentlichen  Revision  zu 
prüfen  (Art. 727b  Abs. 2  des  Obligationenrechts  vom 30. März  1911 
[OR, SR 220]). Sie müssen über dieselbe Ausbildung verfügen wie zu-
gelassene Revisoren, haben sich jedoch über eine zusätzliche, deut-
lich  längere  Fachpraxis  auszuweisen  (vgl.  Botschaft  RAG,  BBl 2004 
4007).  Die  Fachpraxis  ist  vom  Gesuchsteller  nachzuweisen  (Art. 3 
Abs. 1 und 2 RAV; vgl. auch HANS PETER WALTER/RETO SANWALD, Die Auf-
sicht über die Revisionsstellen – Instrument zur echten Qualitätsver-
besserung?,  Schweizerische  Zeitschrift  für  Wirtschafts-  und  Finanz-
marktrecht [SZW] 6/2007, S. 450 ff., 456).

4.2 Sinn und Zweck der (gesetzlichen) Festsetzung von fachlichen An-
forderungen  an  Revisorinnen und  Revisoren bzw. Revisionsexpertin-
nen und Revisionsexperten ist die Gewährleistung der Verlässlichkeit 
von Revisionen (Botschaft RAG, BBl 2004 3997 f.). Nach dem Zweck-
artikel  des Revisionsaufsichtsgesetzes dient  dieses  der  ordnungsge-

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mässen Erfüllung und der Sicherstellung der Qualität  von Revisions-
dienstleistungen (Art. 1 Abs. 2 RAG). Die Umschreibung des Zwecks 
ist  für  die  Auslegung des Revisionsaufsichtsgesetzes  heranzuziehen 
(Botschaft RAG, BBl 2004 4059). Unter diesem Gesichtspunkt ist das 
Kriterium der (beaufsichtigten) Fachpraxis zu werten.

4.3 Die  Beschwerdeführerin  verfügt  über  einen  Abschluss  als  Treu-
händerin mit einem eidgenössischen Fachausweis, weshalb vorliegend 
Art. 4 Abs. 2 Bst. c RAG einschlägig ist: 

Die Anforderungen an Ausbildung und Fachpraxis erfüllen:
[...]
c. Absolventinnen  und  Absolventen  eines  Universitäts-  oder  Fachhoch-
schulstudiums in Betriebs-, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften an einer 
schweizerischen  Hochschule,  Fachleute  im  Finanz-  und  Rechnungswesen 
mit  eidgenössischem Fachausweis  sowie  Treuhänderinnen  und  Treuhänder 
mit  eidgenössischem  Fachausweis,  je  mit  mindestens  zwölf  Jahren 
Fachpraxis;
[...]

Die  Anforderungen  an  die  Fachpraxis  werden  in  Art. 4  Abs. 4  RAG 
präzisiert:

Die Fachpraxis muss vorwiegend auf den Gebieten des Rechnungswesens 
und der  Rechnungsrevision erworben worden sein,  davon mindestens zwei 
Drittel unter Beaufsichtigung durch eine zugelassene Revisionsexpertin oder 
einen zugelassenen Revisionsexperten oder durch eine ausländische Fach-
person mit vergleichbarer Qualifikation. Fachpraxis während der Ausbildung 
wird angerechnet, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Diese Bestimmung wurde aus der Verordnung des Bundesrates vom 
15. Juni  1992  über  die  fachlichen  Anforderungen  an  besonders  be-
fähigte  Revisoren  (AS 1992  1210)  übernommen und  angepasst.  Die 
Beschwerdeführerin muss somit über zwölf Jahre Fachpraxis verfügen, 
wovon acht Jahre unter Beaufsichtigung absolviert  sein müssen. Die 
Fachpraxis  hat  dabei  vorwiegend auf  den Gebieten des Rechnungs-
wesens und der Rechnungsrevision zu erfolgen. Aus Sinn und Zweck 
dieser  Regelung  ergibt  sich,  dass  diese  praktische  Erfahrung  min-
destens zu einem grossen Teil aus der entsprechenden Führung von 
Mandaten  (interne  oder  externe  Revisionsarbeiten)  stammen  muss. 
Zudem  hat  die  praktische  Erfahrung  sowohl  in  den  Bereichen  des 
Rechnungswesens  als  auch  der  Rechnungsrevision  ohne  grössere 
Unterbrüche gewonnen worden zu sein (vgl. hierzu Urteil des Bundes-
verwaltungsgerichts B-390/2008 vom 30. April 2008 E. 3.6.3).

Die Vorinstanz nimmt gemäss ihrer Praxis eine vorwiegende Tätigkeit 

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auf den erwähnten Gebieten bei einem Tätigkeitsgrad von 75 % einer 
100 %-Stelle  an  (vgl. Ziff. 4.14  der  angefochtenen  Verfügung). Somit 
hat die Beschwerdeführerin eine beaufsichtigte Fachpraxis von 72 Mo-
naten zu erfüllen (144 x 3/4 x 2/3). Die Beschwerdeführerin setzt sich 
der Anwendung dieser Praxis nicht entgegen.

4.4 Vorliegend  nicht  streitig  sind  die  von  der  Vorinstanz  als  beauf-
sichtigte  Fachpraxis  anerkannten  57 Monate  ab  dem  Zeitpunkt  drei 
Jahre  vor  dem  Ausbildungsabschluss  der  Beschwerdeführerin  als 
Treuhänderin mit eidgenössischem Fachausweis, bis zu ihrer Wahl in 
der Verwaltungsrat der Y._______ am 8. August 1994.

Streitgegenstand bildet demnach die Frage, ob die von der Beschwer-
deführerin geltend gemachte (Fachpraxis-) Zeit nach ihrer Wahl in den 
Verwaltungsrat  der  Y._______  bis  zum Zeitpunkt  der  Gesuchseinrei-
chung bzw. Gesuchsbeurteilung von der Vorinstanz zu Recht nicht als 
beaufsichtigte  Fachpraxis  bzw. unbeaufsichtigte  Fachpraxis  gewertet 
worden ist.

4.5 Massgebend ist  Art. 7 RAV, welcher  den Begriff  der Beaufsichti-
gung definiert. Demnach gilt Fachpraxis als unter Beaufsichtigung er-
worben, wenn die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller einer Fach-
person,  welche die gesetzlichen Anforderungen erfüllt,  formell  unter-
stellt war und die Tätigkeit weisungsgebunden ausgeübt hat. Verlangt 
ist  somit eine formelle Unterstellung unter eine die gesetzlichen Vor-
aussetzungen  erfüllende  Fachperson  sowie  die  weisungsgebundene 
Ausübung der Tätigkeit.

4.6 Bevor darauf  einzugehen ist,  ob die Beschwerdeführerin in Aus-
übung ihres Verwaltungsratsmandats als "beaufsichtigt" im Sinne von 
Art. 7 RAV gelten kann, ist vorab zu prüfen, ob sie in einem allfälligen 
Doppelverhältnis zur Y._______ gestanden hat (bzw. steht) und dieses 
Doppelverhältnis in Bezug auf die Anwendung des Revisionsaufsichts-
rechts relevant ist. Es ist zu klären, ob hinsichtlich der Voraussetzung 
der beaufsichtigten Fachpraxis zwischen einem allfälligen Arbeitsver-
hältnis und dem organschaftlichen Verhältnis zur betreffenden Gesell-
schaft zu unterscheiden ist.

4.6.1 Der  Verwaltungsrat  einer  Aktiengesellschaft  steht  zu  dieser  in 
einem organschaftlichen Verhältnis. In Lehre und Rechtsprechung wird 
dabei  von  einem  einheitlichen  Vertragsverhältnis  ausgegangen,  das 
eine gesellschaftsrechtliche und eine auftragsrechtliche Komponente 

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aufweist; zu diesem organschaftlichen Grundverhältnis können weitere 
eigenständige  Rechtsverhältnisse  hinzukommen  (zum  Ganzen  KARIN 
EUGSTER/HANS CASPAR VON DER CRONE, Rechtliche Stellung des Geschäfts-
führers im Konzern, SZW 6/2007, S. 434 ff., 438 mit Hinweisen;  MARC 
BAUEN/SILVIO VENTURI,  Der  Verwaltungsrat,  Zürich/Basel/Genf  2007, 
Rz. 76 ff.;  ROLAND MÜLLER/LORENZ LIPP/ADRIAN PLÜSS,  Der Verwaltungsrat, 
Ein Handbuch für die Praxis, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2007, S. 31 f.; 
ROLAND MÜLLER,  Der  Verwaltungsrat als  Arbeitnehmer,  Zürich/Basel/ 
Genf 2005,  S. 80  [nachfolgend:  Der  Verwaltungsrat];  ROLAND MÜLLER, 
Problematik  einer  Doppelstellung  als  Verwaltungsrat  und  Arbeit-
nehmer,  Ein  besonderes  Mass  an  Verantwortung?,  Der  Schweizer 
Treuhänder [ST] 2006, S. 851 ff., 852 [nachfolgend: Problematik einer 
Doppelstellung]).

4.6.2 Die Wahl von Angestellten in den Verwaltungsrat ist grundsätz-
lich  zulässig  (MARTIN WEHRLI,  in:  Heinrich  Honsell/Nedim  Peter  Vogt/ 
Rolf  Watter  [Hrsg.],  Basler  Kommentar  Obligationenrecht II,  3. Aufl., 
Basel 2009, Art. 707 Rz. 24; BAUEN/VENTURI, a.a.O., Rz. 34; MÜLLER/LIPP/ 
PLÜSS,  a.a.O.,  S. 39). Nach  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung 
zur Frage, ob ein leitendes Organ einer Aktiengesellschaft zu dieser in 
einem Arbeitsverhältnis  stehen kann,  ist  jeweils  eine  Beurteilung im 
Einzelfall vorzunehmen; dabei ist entscheidend, ob die betroffene Per-
son  in  dem  Sinne  in  einem  Abhängigkeitsverhältnis  steht,  dass  sie 
Weisungen empfängt; ist dies zu bejahen, liegt ein arbeits- und gesell-
schaftsrechtliches  Doppelverhältnis  vor  (BGE 130  III  213 E. 2.1; vgl. 
auch BGE 128 III 129 E. 1aa). Das Bundesgericht geht somit von zwei 
Rechtsverhältnissen aus, die gleichzeitig nebeneinander Bestand ha-
ben können (vgl. zum Ganzen  MÜLLER,  Der Verwaltungsrat,  S. 203 ff., 
insb.  S. 220).  Eine  Doppelstellung  als  Verwaltungsrat  und  Arbeit-
nehmer ist dann gegeben, wenn das organschaftliche und das arbeits-
rechtliche Verhältnis rechtsgültig zur selben Zeit  zur gleichen Gesell-
schaft  bestehen  (ROLAND MÜLLER,  Problematik  einer  Doppelstellung, 
S. 851).

Die  Vorinstanz  hat  das  Arbeitsverhältnis  und  damit  die  Tätigkeit  der 
Beschwerdeführerin bei der Y._______ bis zum Zeitpunkt ihrer Wahl in 
den Verwaltungsrat am 8. August 1994 als weisungsgebunden qualifi-
ziert,  das Vorliegen einer formellen Unterstellung und damit ein Sub-
ordinationsverhältnis  bejaht  und  daher  als  beaufsichtigte  Fachpraxis 
anerkannt.  Das  Arbeitsverhältnis  der  Beschwerdeführerin  war  nach 
ihrer Wahl in der Verwaltungsrat keiner Änderung unterworfen (weder 

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formell  noch  tatsächlich);  der  Arbeitsvertrag  und  der  integrierte 
Stellenbeschrieb erfuhren keine Änderung, hatten nach wie vor Gültig-
keit und die Beschwerdeführerin führte weiterhin unter Aufsicht ihres 
Vorgesetzten  Revisionsmandate  sowie  die  weiteren  im  Stellenbe-
schrieb genannten Aufgaben (aufgegliedert nach Revisionstätigkeiten, 
Buchhaltung und übrige Tätigkeiten) aus. Als direkte Vorgesetzte be-
zeichnet der Stellenbeschrieb die jeweilige fachverantwortliche Person 
bei der Y._______. Somit liegt ein Doppelverhältnis vor, welches min-
destens bis zum Zeitpunkt der Arbeitsvertragsänderung per 1. Januar 
2002 zur Y._______ bestand. Das Arbeitsverhältnis der Beschwerde-
führerin  ist  angesichts  des  Stellenbeschriebs  sowie  des  Tätigkeits-
inhalts als organunabhängige Tätigkeit zu qualifizieren.

4.6.3 Die Vorinstanz bringt vor, dass aus dem Arbeitsvertrag der Be-
schwerdeführerin  vom 2. bzw. 5. Oktober  1990 in  keiner  Weise eine 
Unterstellung  unter  B._______  hervorgehe.  Die  Beschwerdeführerin 
habe gemäss Arbeitsvertrag dem jeweiligen Fachverantwortlichen der 
Y._______  unterstanden.  Die  Vorinstanz  sei  zugunsten  der  Be-
schwerdeführerin davon ausgegangen, dass damit B._______ gemeint 
sei. Diese Unterstellung habe jedoch spätestens ab ihrer Wahl in den 
Verwaltungsrat keine Gültigkeit gehabt.

Die Vorinstanz geht somit davon aus, dass die Beschwerdeführerin bis 
zum  8. August  1994  B._______  als  Fachperson  i.S.v.  Art. 7  RAV 
formell unterstellt war und ihre Tätigkeit weisungsgebunden ausgeübt 
hat.  Dieses formelle  Unterstellungsverhältnis  hat  nach  den  vorange-
gangenen Erwägungen auch nach ihrer Wahl in den Verwaltungsrat in 
Bezug auf die organunabhängige Tätigkeit bestanden. Daran vermag 
der Umstand, dass im Arbeitsvertrag vom 2. bzw. 5. Oktober 1990 le-
diglich  der  jeweilige  Fachverantwortliche  als  Vorgesetzter  und  nicht 
namentlich B._______ erwähnt ist, nichts zu ändern; üblicherweise ist 
bei Abschluss des Arbeitsvertrags nicht absehbar, ob die Person des 
zuständigen Fachverantwortlichen sich im Laufe der  Zeit  ändert;  die 
Bezeichnung  der  Funktion  des  Vorgesetzten  ist  detailliert 
("Fachverantwortliche der Y._______ [Bereich Steuern, BVG], [Bereich 
Buchhaltung/Revision]") und genügt. Dass dies vorliegend stets diesel-
be Person war, ändert an diesem Ergebnis nichts.

B._______ erfüllt als zugelassener Revisionsexperte die in Art. 7 RAV 
gestellten Anforderungen an die Fachperson (vgl. die entsprechende 

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Eintragung  im  Revisorenregister  vom  [Datum]);  somit  konnte  er  die 
Beschwerdeführerin beaufsichtigen.

4.6.4 Besteht,  wie  vorliegend,  ein  Doppelverhältnis  zur  betreffenden 
Gesellschaft (vgl. E. 4.6.2), ist dieses auch in Bezug auf die Revisions-
aufsichtsgesetzgebung  zu  beachten:  Wenn ein  (organunabhängiges) 
Arbeitsverhältnis und ein organschaftliches Verhältnis nebeneinander 
bestehen,  muss  es  bezogen  auf  das  Arbeitsverhältnis  möglich  sein, 
beaufsichtigte  Fachpraxis  zu  erwerben.  Die  Ausführungen  der  Vor-
instanz  lassen den Umkehrschluss zu,  dass die Beschwerdeführerin 
zugelassen worden  wäre,  hätte  sie  sich  nicht  in  den  Verwaltungsrat 
wählen lassen. Dies bedeutet schliesslich, dass es einem potentiellen 
Gesuchsteller  innerhalb  derjenigen  Zeit,  in  der  er  die  beaufsichtigte 
Fachpraxis  erlangt  (vorliegend  8 Jahre),  nicht  möglich  ist,  innerhalb 
des betreffenden Unternehmens aufzusteigen. Zwar mag dies für grös-
sere Unternehmen praktikabel und gewollt sein, jedoch werden kleine-
re und Kleinst-Betriebe benachteiligt, indem ein allfälliger Aufstieg von 
verdienten  Mitarbeitern  gegebenenfalls  für  8 Jahre  verhindert  wird. 
Dies schränkt allfällige Karrieremöglichkeiten unverhältnismässig ein. 
Die Beschwerdeführerin konnte nach der Praxis der Vorinstanz die An-
forderungen an die Fachpraxis nur erfüllen, indem sie aus dem Verwal-
tungsrat zurückgetreten wäre oder eine Arbeitstätigkeit in einem ande-
ren Betrieb aufgenommen hätte.

4.6.5 Somit verfügt die Beschwerdeführerin grundsätzlich über zusätz-
liche  88 Monate  beaufsichtigte  Fachpraxis  (bis  zum  31. Dezember 
2001). Davon ist jedoch diejenige Zeit abzuziehen, in welcher sie als 
Verwaltungsrätin  organabhängige  Aufgaben  wahrgenommen  hat.  Ihr 
fehlen  jedoch  zur  Erfüllung  der  erforderlichen  beaufsichtigten  Fach-
praxis  lediglich  15 Monate  (vgl.  E. 4.3 f.).  Selbst  wenn  man  davon 
ausgehen würde,  dass das  Verwaltungsratsmandat  der  Beschwerde-
führerin  bis  zu  80 % ihrer  Zeit  beansprucht  hätte,  sind  die  erforder-
lichen zusätzlichen 15 Monate beaufsichtigte Fachpraxis erreicht. Die 
Beschwerdeführerin  verfügt  damit  in  der  Zeit  von  Oktober 1989  bis 
Dezember 2001  insgesamt  über  die  nach  Art. 4  Abs. 2  Bst. c  RAG 
erforderlichen 12 Jahre Fachpraxis (beaufsichtigt und unbeaufsichtigt).

Eine  Prüfung  der  Situation  nach  Änderung  des  Arbeitsvertrags  per 
1. Januar  2002 und eine Auseinandersetzung mit  der  Frage,  ob der 
Gesamtverwaltungsrat  einen einzelnen Verwaltungsrat  beaufsichtigen 
kann (vgl. E. 4.6), kann somit unterbleiben. Angesichts dieses Ergeb-

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nisses  erübrigt  sich  zudem die  Prüfung  einer  allfälligen  Anwendung 
der Härtefallklausel nach Art. 43 Abs. 6 RAG.

5.
Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
(vgl. hierzu Sachverhalt E., in fine). Angesichts des Prozessausgangs 
kann jedoch auf eine detaillierte Auseinandersetzung hinsichtlich der 
Rechtmässigkeit  einer elektronischen Fristansetzung und deren Kon-
sequenzen verzichtet werden. Darüberhinaus ist dennoch festzuhalten, 
dass kein Mangel vorliegt, der nicht im Beschwerdeverfahren hätte ge-
heilt werden können; die Beschwerdeführerin konnte im Beschwerde-
verfahren sämtliche Unterlagen nachreichen und sich dazu äussern.

6.
Zusammengefasst  ergibt  sich,  dass  die  Beschwerdeführerin  die  An-
forderungen an die beaufsichtigte Fachpraxis in Bezug auf die Zulas-
sung  als  Revisionsexpertin  erfüllt.  Die  Beschwerde  ist  daher  gutzu-
heissen  und  die  angefochtene  Verfügung  insoweit  aufzuheben,  als 
dass  sich  diese  auf  die  Nichtzulassung  der  Beschwerdeführerin  als 
Revisionsexpertin  bezieht  (Ziff. 1  der  angefochtenen  Verfügung).  Da 
die  Beschwerdeführerin  die  Anforderungen an  Leumund und  Ausbil-
dung ebenfalls erfüllt (vgl. E. 3 sowie Ziff. 4.1 der angefochtenen Ver-
fügung), ist sie als Revisionsexpertin zuzulassen und entsprechend in 
das Revisorenregister einzutragen.

7.
Bei  diesem  Verfahrensausgang  gilt  die  Beschwerdeführerin  als  ob-
siegende Partei, weshalb ihr keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 
Abs. 1 VwVG). Vorinstanzen haben keine Verfahrenskosten zu tragen 
(Art. 63 Abs. 2 VwVG).

Mit  Zwischenentscheid  vom  16. Juni  2009  wies  das  Bundesverwal-
tungsgericht  das Gesuch der  Beschwerdeführerin  um Wiederherstel-
lung der aufschiebenden Wirkung ab; diesbezüglich ist die Beschwer-
deführerin unterlegen, weshalb ihr die Kosten für diesen Zwischenent-
scheid in der Höhe von Fr. 500.– aufzuerlegen sind.

Als obsiegende Partei hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine 
Parteientschädigung  für  die  ihr  erwachsenen  notwendigen  Kosten 
(Art. 64  Abs. 1  VwVG  i.V.m.  Art. 7  Abs. 1  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 

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Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Diese umfasst die 
Kosten  der  Vertretung  sowie  allfällige  weitere  notwendige  Auslagen 
der  Parteien  (Art. 8 ff.  VGKE).  Das  Anwaltshonorar  wird  nach  dem 
notwendigen Zeitaufwand des Vertreters  bemessen. Der  Stundenan-
satz beträgt für Anwälte mindestens Fr. 200.– und höchstens Fr. 400.–, 
ausschliesslich Mehrwertsteuer (Art. 10 VGKE). Wird keine Kostennote 
eingereicht,  setzt  das Bundesverwaltungsgericht  die Parteientschädi-
gung aufgrund der Akten fest (Art. 14 VGKE).

Die Beschwerdeführerin  liess sich vor Bundesverwaltungsgericht  an-
waltlich vertreten,  reichte hingegen keine detaillierte  Kostennote ein. 
Die  Parteientschädigung  ist  daher  aufgrund  der  Akten  und  des  ge-
schätzten  Aufwands  durch  das  Bundesverwaltungsgericht  festzu-
setzen. Eine Parteientschädigung in Höhe von Fr. 4'000.– (inkl. MwSt) 
erscheint insgesamt als angemessen.

Die Parteientschädigung wird der Vorinstanz in ihrer Funktion als ver-
fügende Behörde auferlegt (Art. 64 Abs. 2 VwVG).

8.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der 
Beurteilung  der  erforderlichen  Dauer  der  zu  absolvierenden  Fach-
praxis nicht um eine rein formelle, rechnerische Voraussetzung, viel-
mehr  muss  die  erworbene  Fachpraxis  unter  qualitativen  Gesichts-
punkten gewürdigt werden. Im Ergebnis geht es deshalb gemäss der 
bundesgerichtlichen  Praxis  um  die  Bewertung  der  Eignung  der  Be-
schwerdeführerin aufgrund ihrer praktischen Fachtätigkeit, deren Über-
prüfung dem Bundesgericht entzogen ist (vgl. Art. 83 lit. t des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110] sowie Urteile 
des  Bundesgerichts  2C_438/2008  vom  16. Oktober  2008  E. 2  und 
2C_136/2009 vom 16. Juni 2009). Ob das Bundesgericht in einem Fall, 
in welchem es um die Frage geht, ob beaufsichtigte (Fachpraxis-) Zeit 
als  Verwaltungsratsmitglied  erworben  werden  kann,  zum  gleichen 
Schluss kommen würde, ist  eine  Frage, deren Beantwortung nicht in 
der  Kompetenz  des  Bundesverwaltungsgerichts  liegt.  Vielmehr  wird 
das Bundesgericht  gegebenenfalls  selbst  über die  Zulässigkeit  einer 
allfälligen  Beschwerde  entscheiden.  Diese  Überlegungen  führen  zu 
der  Rechtsmittelbelehrung,  wie  sie  im  Nachgang  zum  Entscheiddis-
positiv formuliert ist.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung vom 
15. April  2009  wird  insoweit  aufgehoben,  als  dass  sie  sich  auf  die 
Nichtzulassung der Beschwerdeführerin als Revisionsexpertin bezieht 
(Ziff. 1 der angefochtenen Verfügung).

2.
Die Beschwerdeführerin  wird als Revisionsexpertin  im Sinne der Er-
wägungen zugelassen.

3.
Die  Vorinstanz  wird  angewiesen,  die  Beschwerdeführerin  als  Revi-
sionsexpertin im Revisorenregister einzutragen.

4.
Für den Hauptentscheid werden keine Verfahrenskosten erhoben. Die 
Kosten  für  den  Zwischenentscheid  vom 16. Juni  2009  von Fr. 500.– 
werden  der  Beschwerdeführerin  auferlegt  und  mit  dem  am 29. Mai 
2009  geleisteten  Kostenvorschuss  von Fr. 2'500.– verrechnet.  Der 
Restbetrag von Fr. 2'000.– wird der Beschwerdeführerin  nach Eintritt 
der  Rechtskraft  des  vorliegenden  Urteils  aus  der  Gerichtskasse 
zurückerstattet.

5.
Der  Beschwerdeführerin  wird  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine  Partei-
entschädigung von Fr. 4'200.– (inkl. MwSt) zugesprochen. Dieser Be-
trag ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils der Be-
schwerdeführerin zu überweisen.

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6.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Rückerstat-
tungsformular)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das  Eidgenössische  Justiz-  und  Polizeidepartement  EJPD  (Ge-

richtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Ronald Flury Astrid Hirzel

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Voraussetzungen 
gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff. und  100  des Bundesgerichtsgesetzes 
vom  17. Juni  2005  (BGG,  SR 173.110)  gegeben  sind.  Die  Rechts-
schrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die  Begehren, 
deren Begründung mit  Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift 
zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, 
soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl. 
Art. 42 BGG).

Versand: 25. März 2010

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