# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c77a9beb-ba42-5e7c-9892-245153e07cda
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-07
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 07.05.2020 UV 2018/58
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2018-58_2020-05-07.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2018/58

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 02.09.2020

Entscheiddatum: 07.05.2020

Entscheid Versicherungsgericht, 07.05.2020
Art. 18 UVG. Festlegung des Streitgegenstands. Kreisärztliche Beurteilungen 
als beweiskräftig erachtet. Einkommensvergleich. Kein Rentenanspruch. 
Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 7. Mai 2020, UV 2018/58).

Entscheid vom 7. Mai 2020

Besetzung

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und 

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Katja Meili

Geschäftsnr.

UV 2018/58

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Ehrenzeller, Engelgasse 214, 9053 Teufen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Invalidenrente

Sachverhalt

A.  

A.___ war bei der B.___ GmbH als Hilfsgärtner tätig und dadurch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) gegen die Folgen von 

Unfällen obligatorisch versichert, als er am 19. August 2011 beim Rasenmähen 

stolperte (gemäss Schadenmeldung "mit Rasenschuhen stolperte") und auf die rechte 

Schulter fiel (Suva-act. I/1, vgl. Suva-act. I/18). Der am 20. August 2011 

erstbehandelnde Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte eine 

Schulterkontusion rechts und attestierte dem Versicherten vom 20. August bis 18. 

September 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-act. I/2-2, I/6, I/18). Die Suva 

kam für die Kosten der Heilbehandlung auf und entrichtete Taggelder (Suva-act. I/3).

A.a. 

Die Arbeitgeberin meldete der Suva am 15. November 2011 einen am 27. Oktober 

2011 erlittenen Rückfall zum genannten Unfall (Suva-act. I/7). Dr. med. D.___, Oberarzt 

Orthopädie, Spital E.___, listete in seinem Bericht vom 22. November 2011 als 

Diagnosen eine ausgedehnte Rotatorenmanschettenläsion rechts, eine proximale 

Bicepssehnenläsion rechts und eine Bursitis subacromialis rechts auf (Suva-act. I/16). 

Dr. med. F.___, Innere Medizin FMH, hatte dem Versicherten ab 9. November 2011 eine 

Arbeitsunfähigkeit von 50% attestiert (Suva-act. I/31). Am 24. November 2011 führte 

Dr. D.___ eine diagnostische Schulterarthroskopie rechts, eine offene 

Rotatorenmanschettenrekonstruktion sowie eine Clavicularesektion rechts durch 

(Suva-act. I/20). Die Suva erbrachte wiederum ihre Versicherungsleistungen (Suva-act. 

I/23, I/39).

A.b. 

Am 20. Februar 2012 befand Dr. D.___, der Versicherte sei ab sofort zu 30% 

arbeitsfähig. Innerhalb der nächsten Wochen könne die Arbeitsfähigkeit sukzessive auf 

bis zu 100% gesteigert werden (Suva-act. I/53). Mit Schreiben vom 22. Februar 2012 

A.c. 

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teilte die Suva dem Versicherten mit, sie entrichte ab dem 5. März bis zum 18. März 

2012 noch ein Taggeld basierend auf einer Arbeitsfähigkeit von 50%. Per 19. März 

2012 stelle sie die Taggeldleistungen ein (Suva-act. I/54).

Nachdem Dr. F.___ und Dr. D.___ den Versicherten weiterhin mindestens teilweise 

als arbeitsunfähig erachtet hatten (vgl. Suva-act. I/61 f., I/78), untersuchte Suva-

Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates FMH, den Versicherten am 13. Juni 2012. Gleichentags 

beurteilte er, es liege noch eine rezidivierende belastungsabhängige 

Schmerzsymptomatik mit Beweglichkeitseinschränkung des rechten Schultergelenks 

vor. Weitere zwei bis drei Serien Physiotherapie seien nötig. Die angestammte Tätigkeit 

als Hilfsgärtner sei nicht mehr vollschichtig zumutbar, in einer adaptierten Tätigkeit 

bestehe jedoch eine Arbeitsfähigkeit von 100% (Suva-act. I/80). Mit Schreiben vom 18. 

Juli 2012 teilte die Suva dem Versicherten mit, sie bezahle im Sinne einer 

Übergangsfrist bis am 30. November 2012 weiterhin Taggelder. Ab dem 1. Dezember 

2012 betrachte sie ihn als voll arbeitsfähig in einer angepassten Tätigkeit und stelle ihre 

Taggeldleistungen ein. Für die Kosten der noch notwendigen Behandlung komme sie 

weiterhin auf (Suva-act. I/89).

A.d. 

Suva-Kreisarzt Dr. G.___ befand am 29. Oktober 2012, es lägen noch 

objektivierbare Unfallfolgen vor. Von weiteren Behandlungen könne nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit eine namhafte Besserung des unfallbedingten 

Gesundheitszustandes erwartet werden (Suva-act. I/101). Mit Schreiben vom 11. 

Dezember 2012 teilte die Suva dem Versicherten mit, sie gehe weiterhin von einer 

vollen Arbeitsfähigkeit ab 1. Dezember 2012 aus. Sie stelle die Übernahme der 

Heilkosten per 31. Dezember 2012 ein (Suva-act. I/107).

A.e. 

Gestützt auf die Beurteilung von Dr. G.___ (vgl. Suva-act. I/122) sprach die Suva 

dem Versicherten mit Verfügung vom 18. März 2013 eine Integritätsentschädigung 

basierend auf einer Integritätseinbusse von 5% zu und verneinte einen Rentenanspruch 

(Suva-act. I/126). Dagegen erhob der Versicherte am 9. April 2013 Einsprache (Suva-

act. I/130).

A.f. 

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Dr. med. H.___, Orthopädie I.___, berichtete am 22. Juli 2013 nach Durchführung 

eines MRI (vgl. Suva-act. I/147) über eine Funktionseinschränkung der Schulter rechts 

bei kernspintomographisch nachgewiesener partieller Reruptur bei Status nach 

Rotatorenmanschettenrekonstruktion rechts und lateraler Clavicularesektion. Es sei 

eine Verschlechterung der Situation eingetreten und die aktuelle Arbeitsfähigkeit von 

100% im Gartenbau erscheine als nicht realistisch (Suva-act. I/145).

A.g. 

Nach einer Untersuchung vom 10. September 2013 empfahl Dr. G.___ eine 

stationäre Rehabilitation (Suva-act. I/153). Die Suva teilte dem Versicherten am 18. 

September 2013 mit, der Fallabschluss sei zu früh erfolgt, sie nehme ihren Entscheid 

vom 18. März 2013 vollumfänglich zurück (Suva-act. I/154). Sie entrichtete ihm 

rückwirkend ab 1. Dezember 2012 Taggelder basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit 

von 20% (Suva-act. I/162; im Zeitraum vom 17. Juni bis 4. August 2013 hatte der 

Versicherte aufgrund einer unfallbedingten Beinverletzung bereits ein Taggeld 

basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 100% erhalten; vgl. Suva-act. I/156).

A.h. 

Vom 18. Dezember 2013 bis 16. Januar 2014 befand sich der Versicherte stationär 

in der Rehaklinik Bellikon. Die dort behandelnden Ärzte berichteten am 20. Januar 

2014, bei Austritt hätten bewegungs-/belastungsabhängige Schulterschmerzen rechts, 

eine deutlich eingeschränkte Schulterbeweglichkeit rechts und eine Kraftminderung 

des Arms rechts bestanden. Im Rahmen der stationären Rehabilitation habe keine 

namhafte Verbesserung der Beschwerden erzielt werden können. Die Tätigkeit im 

Gartenbau sei nicht zumutbar. Die zuletzt ausgeübte angepasste Tätigkeit (kleinere und 

auch körperlich leichtere Hilfstätigkeiten im Gartenbau) könne hingegen mindestens 

halbtags aufgenommen werden. Eine andere adaptierte Tätigkeit sei ganztags 

zumutbar (Suva-act. I/186). Ab 10. Februar 2014 nahm der Versicherte die Tätigkeit bei 

seiner Arbeitgeberin in einem Pensum von 50% bei ganztägiger Anwesenheit wieder 

auf (vgl. Suva-act. I/189, I/192, I/198).

A.i. 

Nach einer weiteren Untersuchung beurteilte Kreisarzt Dr. G.___ am 29. April 2014, 

es liege eine eingeschränkte, belastungsbedingte Abduktion der rechten Schulter vor. 

Es sei mit keiner weiteren Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes zu 

rechnen. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit verwies er auf seine frühere Einschätzung vom 

A.j. 

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13. Juni 2012 (Suva-act. I/209, vgl. Suva-act. I/80). Den Integritätsschaden schätzte er 

auf 10%, wovon 5% bereits entschädigt worden sei (Suva-act. I/210).

Am 23. Mai 2014 teilte die Suva dem Versicherten mit, sie stelle die Heilkosten- 

und Taggeldleistungen per 30. Juni 2014 ein (Suva-act. I/212). Mit Verfügung vom 28. 

Mai 2014 sprach sie dem Versicherten eine zusätzliche Integritätsentschädigung 

basierend auf einer Integritätseinbusse von 5% zu (total 10%) und verneinte einen 

Rentenanspruch (Suva-act. I/217).

A.k. 

Die Arbeitgeberin meldete der Suva am 6. Oktober 2014 einen weiteren Rückfall 

vom 19. September 2014 zum Unfall vom 19. August 2011 (Suva-act. I/236). Dr. H.___ 

berichtete am 27. Oktober 2014, es sei am 19. September 2014 bei einem Sturz zu 

einer Retraumatisierung der rechten Schulter gekommen. Kernspintomographisch sei 

keine relevante zusätzliche Schädigung sichtbar (Suva-act. I/242, vgl. Suva-act. I/241, 

I/248). Dr. F.___ hatte dem Versicherten am 19. September 2014 eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100% und ab 20. September 2014 eine solche von 50% 

attestiert (Suva-act. I/231-2).

A.l. 

Kreisarzt Dr. G.___ beurteilte am 11. November 2014, es sei keine wesentliche 

Verschlimmerung des Befundes festzustellen. An seiner Beurteilung vom 29. April 2014 

sei festzuhalten. Eine allfällig attestierte Arbeitsunfähigkeit sei mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nicht auf eine unfallbedingte Verschlimmerung zurückzuführen. Mit 

weiteren Behandlungsmassnahmen sei überwiegend wahrscheinlich keine Besserung 

des Schulterbefundes zu erreichen (Suva-act. I/251). Mit Schreiben vom 18. November 

2014 teilte die Suva dem Versicherten mit, sie erkläre sich entgegenkommenderweise 

dazu bereit, für die Heilbehandlungen sowie die Arbeitsunfähigkeit ab 19. September 

bis zur kreisärztlichen Beurteilung vom 11. November 2014 die 

Versicherungsleistungen zu erbringen (Suva-act. I/254).

A.m. 

Am 3. Februar 2015 suchte der Versicherte wegen vermehrten Schmerzen im 

Bereich des Oberarms Dr. H.___ auf. Dieser hielt einen im Vergleich zur 

Voruntersuchung praktisch unveränderten Befund fest (Suva-act. I/263). Am 19. Mai 

2015 führte Dr. H.___ eine Infiltration durch und hielt fest, der Versicherte arbeite 

A.n. 

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derzeit zu 50% (Suva-act. I/268). Mit Schreiben vom 5. Juni 2015 übernahm die Suva 

vorläufig die Kosten der weiteren Behandlungsmassnahmen (Suva-act. I/271).

Die Arbeitgeberin teilte der Suva am 27. Dezember 2016 mit, der Versicherte sei 

am 13. Dezember 2016 auf dem Weg zur Arbeit ausgerutscht und auf die rechte 

Schulter gefallen (Suva-act. I/275; teilweise ist in den Akten auch - scheinbar aufgrund 

eines Missverständnisses - von einem Sturz auf die Hand am 9. bzw. 13. Dezember 

2016 die Rede; vgl. Suva-act. I/277, II/21). Die Suva kam für die Folgen des Unfalls auf. 

Am 1. Februar 2017 hielt sie fest, der Fall habe bereits wieder abgeschlossen werden 

können, der Versicherte sei seit 16. Januar 2017 wieder voll arbeitsfähig (Suva-act. II/

36 f.).

A.o. 

Dr. med. J.___, Orthopädie I.___, hatte am 30. Dezember 2016 über ein 

posttraumatisches ulnares Handgelenksganglion rechts berichtet. Der Versicherte habe 

ihm mitgeteilt, er sei im Herbst 2015 gestürzt und darauf habe sich die zystische 

Veränderung am Handgelenk gebildet. Diese hätte im November 2015 entfernt werden 

sollen, er sei jedoch nicht zur Operation gegangen. Jetzt habe er zunehmend 

Beschwerden. Dr. J.___ hielt fest, prinzipiell könne ein Ganglion durch einen Unfall 

verursacht oder auch degenerativ bedingt sein. Er könne dies im Nachhinein nicht 

beurteilen (Suva-act. I/276). Am 3. April 2017 berichtete Dr. J.___, er habe am 31. 

Januar 2017 bei einer Synovalektomie mit Partialruptur der Extensor carpi ulnaris 

Sehne distal diese operiert und stabilisiert. Diesbezüglich sei der Versicherte 

beschwerdefrei, er klage aber über Schmerzen weiter proximal, die er als Folge eines 

Unfalles vom 20. März 2017 sehe. Dr. J.___ hielt als Diagnose eine (posttraumatische) 

Synovalitis der ECU-Sehne rechts fest und führte eine Infiltration durch. Bezüglich des 

Handgelenks sei der Versicherte voll arbeitsfähig (Suva-act. II/41).

A.p. 

Dr. H.___ berichtete am 1. Juni 2017, der Versicherte arbeite weiterhin zu 50% 

ganztags mit reduzierter Leistung im Gartenbau. Eine Reevaluation der zumutbaren 

Belastbarkeit durch den Suva-Kreisarzt wäre sinnvoll (Suva-act. I/279). Nach einer 

kreisärztlichen Abschlussuntersuchung hielt Dr. med. K.___ am 15. Juni 2017 als 

Diagnose eine Rotatorenmanschettenschädigung der Supraspinatussehne bei 

vorbestehender und durch den Unfall aktivierter Acromioclaviculararthrose sowie einen 

Zustand nach Bicepssehnenruptur rechts fest. Es sei wieder von einem Abschluss des 

A.q. 

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B.  

Schadenfalles aus dem Jahr 2011 und auch des neuen Unfallereignisses vom 

Dezember 2016 auszugehen. In einer adaptierten Tätigkeit könne der Versicherte 

vollschichtig eingesetzt werden (Suva-act. I/282). Den Integritätsschaden für das rechte 

Schultergelenk schätzte er auf 15%, wovon 10% bereits anerkannt seien (Suva-act. I/

283). Mit Verfügung vom 21. Juli 2017 sprach die Suva dem Versicherten zusätzlich zur 

bereits ausgerichteten Integritätsentschädigung eine solche basierend auf einer 

Integritätseinbusse von 5% zu (total 15%; Suva-act. I/290).

Die Arbeitgeberin meldete der Suva am 21. Juli 2017 einen weiteren Unfall. Der 

Versicherte habe am 26. Juni 2017 einen Mähbalken auffangen wollen, worauf dieser 

auf sein Handgelenk gefallen sei (Suva-act. I/292). Dr. F.___, welcher den Versicherten 

am 3. Juli 2017 deswegen erstmals behandelt hatte, hatte ein Distorsionstrauma der 

rechten Hand festgestellt und ihm vom 27. Juni bis 30. Juli 2017 eine Arbeitsfähigkeit 

von 100% attestiert (Suva-act. III/19). Dr. J.___ hielt am 7. August 2017 fest, es liege 

ein Geschwulst des Kleinfingergrundgliedes radiodorsal rechts, am ehesten ein 

Ganglion, vor. Ob dies mit dem Unfallereignis zusammenhänge, sei ihm noch nicht klar 

(Suva-act. III/12). Kreisarzt Dr. K.___ befand am 23. August 2017, es bestehe kein 

kausaler Zusammenhang zwischen dem Ganglion und dem Unfallereignis (Suva-act. III/

20). Die Suva teilte dem Versicherten am 24. August 2017 mit, sie übernehme aus 

ökonomischen Gründen für das Unfallereignis vom 26. Juni 2017 die bis zur Kontrolle 

vom 4. August 2017 bei Dr. J.___ angefallenen Kosten. Die Kosten der Entfernung des 

Geschwulsts am Kleinfinger trage sie mangels Unfallfolge nicht (Suva-act. III/23, vgl. 

Suva-act. III/8).

A.r. 

Mit Verfügung vom 5. September 2017 verneinte die Suva einen Rentenanspruch 

bezüglich des Rückfalls vom 19. September 2014 und des Unfalls vom 13. Dezember 

2016, der sich während des laufenden Rückfalls ereignet hatte (Suva-act. I/301).

A.s. 

Gegen die Verfügung vom 5. September 2017 erhob der Versicherte am 26. 

September 2017 Einsprache (Suva-act. I/306, vgl. Begründung in Suva-act. I/314).

B.a. 

Am 6. Februar 2018 meldete die Arbeitgeberin der Suva einen Unfall vom 29. 

Dezember 2017. Der Versicherte sei im Treppenhaus ausgerutscht (Suva-act. IV/3). Dr. 

B.b. 

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F.___ behandelte den Versicherten deswegen erstmals am 2. Januar 2018 und stellte 

eine Kontusion des Handgelenks rechts fest (Suva-act. IV/11). Er attestierte dem 

Versicherten vom 29. Dezember 2017 bis 18. Februar 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 

100% (Suva-act. IV/3 f., IV/10). Kreisarzt Dr. K.___ beurteilte am 22. Februar 2018, die 

Beschwerden seien unfallkausal. Eine Kontusion könne eine Arbeitsunfähigkeit von bis 

zu sechs Wochen nach sich ziehen (Suva-act. IV/16). Die Suva kam für die Folgen des 

Unfalles vom 29. Dezember 2017 auf (Suva-act. IV/17).

Am 6. März 2018 wurde der Versicherte durch Ärzte des Spitals E.___ untersucht. 

Diese berichteten am 8. März 2018 über eine Tendinitis der Extensor carpi ulnaris 

Sehne rechts. Die Beschwerden des Versicherten hätten sich bei Wiederaufnahme der 

Arbeit Mitte Februar 2018 verstärkt. Die Arbeit im Gartenbau könne nur zu 50% 

ausgeführt werden (Suva-act. I/320).

B.c. 

Nach einer kreisärztlichen Untersuchung vom 18. April 2018 beurteilte Dr. K.___ 

gleichentags, es lägen noch eine Funktions- und Belastungseinschränkung des rechten 

Schultergelenks sowie eine Bewegungslimitierung und Krafteinschränkung des rechten 

Armes vor. Bezüglich des Handgelenks rechts sei der Status quo sine jeweils 

spätestens am 31. Januar 2017, 10. August 2017 bzw. 15. Februar 2018 eingetreten. 

Das Handgelenksganglion rechts sei unfallunabhängig und folgenlos ausgeheilt. In 

einer adaptierten, schultergelenkschonenden Tätigkeit als Hilfsgärtner bestehe eine 

50%ige Arbeitsfähigkeit (Suva-act. I/332).

B.d. 

Mit Verfügung vom 26. April 2018 stellte die Suva die für die Folgen des Unfalls 

vom 29. Dezember 2017 erbrachten Leistungen per 2. April 2018 ein (Suva-act. I/334).

B.e. 

Dr. H.___ hielt am 11. Juni 2018 fest, seines Erachtens bestehe weiterhin eine 

50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten im Gartenbau ganztags (Suva-act. I/

335). Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis per Ende Juni 2018 (Suva-act. I/

330).

B.f. 

Mit Entscheid vom 25. Juni 2018 wies die Suva die gegen die Verfügung vom 5. 

September 2017 erhobene Einsprache ab (Suva-act. I/336).

B.g. 

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C.  

Erwägungen

1.

Zwischen den Parteien ist der Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens 

umstritten.

Gegen den Einspracheentscheid vom 25. Juni 2018 erhob der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) die vorliegende Beschwerde vom 27. August 2018. Er 

beantragte darin, dieser sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab November 2014 

eine Invalidenrente von mindestens 40% zuzusprechen. Eventualiter sei der 

Einspracheentscheid aufzuheben und eine polydisziplinäre Begutachtung 

durchzuführen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Weiter sei ihm die 

unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu gewähren (act. G1).

C.a. 

Die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte am 21. September 2018 

die Abweisung der Beschwerde. Sie brachte unter anderem vor, die 

Handgelenksproblematik sei nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens (act. G5).

C.b. 

Am 25. September 2018 entsprach die Verfahrensleitung dem Gesuch des 

Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. 

G6).

C.c. 

Mit Replik vom 23. November 2018 hielt der Beschwerdeführer an seinen 

Rechtsbegehren fest. Eventualiter beantragte er für den Fall, dass das Gericht in einer 

Vorbeurteilung zum Schluss kommen sollte, dass die Handgelenksproblematik im 

vorliegenden Verfahren nicht einbezogen werden dürfe, die Sistierung des Verfahrens 

bis zum Erlass einer Rentenverfügung betreffend die Handgelenksproblematik. Zudem 

änderte er seinen Hauptantrag insofern, als er beantragte, es seien ihm für die 

Arbeitsunfähigkeit ab November 2014 bis zur Erreichung des medizinischen 

Endzustands Taggelder und danach eine angemessene Rente zuzusprechen (act. 

G10).

C.d. 

In ihrer Duplik vom 10. Januar 2019 beantragte die Beschwerdegegnerin, die 

Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (act. G12).

C.e. 

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Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der 

Einspracheentscheid vom 25. Juni 2018 (Suva-act. I/336). Diesem liegt die Verfügung 

vom 5. September 2017 zugrunde (Suva-act. I/301). Diese bezog sich einzig auf den 

Rentenanspruch bezüglich der Folgen des Rückfalls vom 19. September 2014 (vgl. 

Suva-act. I/236, ursprünglicher Unfall vom 19. August 2011; Suva-act. I/1) sowie des 

Unfalls vom 13. Dezember 2016 (vgl. Suva-act. I/275). Der Beschwerdeführer 

beanstandete in seiner Einsprache vom 26. September 2017 bzw. der Begründung 

vom 23. November 2017 dementsprechend die Rentenberechnung bezüglich der 

Beschwerden an der rechten Schulter. Er beantragte eine Rente sowie eventualiter eine 

Begutachtung (Suva-act. I/306, I/314). Im angefochtenen Einspracheentscheid gab die 

Beschwerdegegnerin die Voraussetzungen für einen Rentenanspruch wieder und 

verneinte einen solchen gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen (Suva-act. I/336). 

Sie erwähnte zwar im Einspracheentscheid die betroffenen Unfälle bzw. Rückfälle 

nicht. Der Anfechtungsgegenstand kann jedoch durch den Einspracheentscheid im 

Vergleich zur Verfügung nicht erweitert werden. Zudem wurde die Einsprache 

dispositivmässig abgewiesen und in den Erwägungen festgehalten, die Verfügung 

könne nicht beanstandet werden (Suva-ac.t I/336). Damit sind folglich vorliegend 

lediglich die Rentenansprüche im Zusammenhang mit dem Rückfall vom 19. 

September 2014 zum Unfall vom 19. August 2011 und im Zusammenhang mit dem 

Unfall vom 13. Dezember 2016 Streitgegenstand. Dr. F.___ hatte mit Arztzeugnis vom 

9. Januar 2017 über zwei Stürze vom 9. und 13. Dezember 2016 berichtet. Bei 

ersterem sei der Beschwerdeführer auf die rechte Schulter und die rechte Hand 

geprallt, bei letzterem nur auf die rechte Schulter. Er hatte als Befund unter anderem 

eine Schwellung, Schürfung und Druckdolenz am Handrücken rechts erhoben (Suva-

act. II/21). Wie der Beschwerdeführer am 25. Januar 2017 selbst klarstellte, betraf der 

Unfall vom 13. Dezember 2016 nur die Schulter, nicht die Hand rechts (vgl. Suva-act. I/

277). Leistungen im Zusammenhang mit der Handgelenksproblematik sind damit 

vorliegend nicht Streitgegenstand und es drängen sich dazu keine weiteren 

Ausführungen auf. Dies gilt auch bezüglich des Ganglions, dessen Unfallkausalität 

umstritten ist. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Ganglion sei infolge eines 

Sturzes im Herbst 2015 entstanden (Suva-act. I/276). Diesbezüglich liegt keine 

Unfallmeldung vor und das Ereignis war ohnehin nicht Gegenstand des 

Einspracheentscheids sowie der diesem zugrundeliegenden Verfügung. Daran ändert 

nichts, dass Dr. K.___ am 4. April 2018 festgehalten hatte, er halte es für besser, 

entsprechend dem Wunsch von Dr. H.___ eine kreisärztliche Untersuchung 

durchzuführen. So könnten die verschiedenen Fälle unter einen Hut gebracht und die 

entsprechenden Fälle alle gegebenenfalls abgeschlossen werden (Suva-act. IV/31). 

Auch die Tatsache, dass die kreisärztliche Untersuchung von Dr. K.___ vom 18. April 

1.1. 

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2.

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden 

2018 die Beschwerden am Handgelenk rechts miteinschloss (vgl. Suva-act. I/332) 

erweitert den Streitgegenstand nicht. Dies, zumal es nicht die Aufgabe von Dr. K.___ 

war, sich zum rechtlichen Vorgehen zu äussern. Zudem diente die genannte 

Untersuchung auch als Grundlage für die - den Unfall vom 29. Dezember 2017 

betreffende - Verfügung vom 26. April 2018 (vgl. Suva-act. I/334). Bei diesen 

Gegebenheiten kann die Aussage des Beschwerdeführers in der Replik, der 

Hauptantrag sei zu relativieren (vgl. act. G10 S. 7 Rz 11), nicht als Antrag auf 

zusätzliches Taggeld verstanden werden, sodass sich auch hierzu Ausführungen 

erübrigen.

Weiter stellt der Beschwerdeführer in seiner Replik für den Fall, dass das Gericht 

zum Ergebnis gelange, die Handgelenksproblematik sei nicht Streitgegenstand, einen 

Antrag auf Sistierung des Verfahrens und Aufforderung der Beschwerdegegnerin, eine 

diesbezügliche Rentenverfügung zu erlassen. Alsdann könne die ganze Angelegenheit 

gemeinsam beurteilt werden (act. G10). Wie die Beschwerdegegnerin jedoch zu Recht 

geltend macht (act. G12), kann sie im vorliegenden Verfahren nicht dazu verpflichtet 

werden, eine Rentenverfügung bezüglich der - nicht Streitgegenstand bildenden - 

Beschwerden am Handgelenk rechts zu erlassen. Der diesbezügliche Antrag des 

Beschwerdeführers ist deshalb abzuweisen. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass 

die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls vom 26. Juni 2017 "aus 

ökonomischen Gründen" bis zur Kontrolle vom 4. August 2017 durch Dr. J.___ aufkam, 

die Unfallkausalität des Geschwulsts am Kleinfinger jedoch verneinte (vgl. Suva-act. III/

20, III/23). Mit Verfügung vom 26. April 2018 stellte sie die Leistungen für die Folgen 

des Unfalls vom 29. Dezember 2017 infolge Erreichens des Status quo sine per 2. April 

2018 ein und verneinte den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen (Suva-act. I/

334). Sollte der Beschwerdeführer trotz dieser rechtskräftigen Entscheide entgegen der 

Beschwerdegegnerin (vgl. act. G12) der Ansicht sein, ein Rentenanspruch in Bezug auf 

die Handgelenksproblematik stehe weiterhin zur Diskussion, stünde ihm eine 

Rechtsverweigerungsbeschwerde offen (vgl. Art. 56 Abs. 2 des Bundesgesetzes über 

den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

1.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/22

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daher, nachdem Ereignisse aus den Jahren 2011 (mit Rückfall 2014) und 2016 zur 

Diskussion stehen, die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

3.

In materieller Hinsicht umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

(aufgrund von Folgen der obgenannten Unfälle) des Beschwerdeführers gegenüber der 

Beschwerdegegnerin.

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10% invalid, so hat sie 

Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Die vorübergehenden 

Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) sind einzustellen und der Anspruch auf eine 

Invalidenrente zu prüfen, wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen der 

Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind und von der Fortsetzung der ärztlichen 

Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten 

Person mehr erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG).

3.1. 

Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht nur für Gesundheitsschäden, 

die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten Unfallereignis 

zusammenhängen (Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 181, E. 3; vgl. statt vieler: Alexandra 

Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/

Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Während es Aufgabe der Ärztin oder des Arztes ist, den 

natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage 

nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (Rumo-Jungo/Holzer, 

a.a.O., S. 55, 58; BGE 125 V 456; 123 III 110; 143 II 661). Im Bereich klar 

ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren strukturellen 

Veränderungen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers jedoch 

praktisch keine Rolle (vgl. BGE 117 V 359, E. 5d/bb, unten, mit Hinweisen auf Lehre 

und Rechtsprechung; BGE 118 V 286, E. 3a).

3.2. 

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der 

3.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/22

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4.

Der Fallabschluss (Art. 19 Abs. 1 UVG) ist nur insofern umstritten, als der 

Beschwerdeführer geltend macht, nach der Rentenprüfung per 1. Juli 2017 (die 

kreisärztliche Untersuchung erfolgte im Juni 2017, die Verfügung erging im September 

2017; Suva-act. I/282, I/301) hätten sich am 26. Juni und am 29. Dezember 2017 zwei 

Unfälle bezüglich des Handgelenks rechts ereignet, weshalb der medizinische 

Endzustand noch nicht habe erreicht sein können (vgl. act. G10). Diese Unfälle sind 

jedoch wie gesagt vorliegend nicht zu beurteilen und der Fallabschluss per Juli 2017 ist 

nicht zu beanstanden. Im Zeitpunkt der Rentenprüfung lagen unbestritten noch 

gewisse unfallkausale Restfolgen aus den Ereignissen vom 19. August 2011 und 13. 

Dezember 2016 vor. Kreisarzt Dr. K.___ hatte am 28. Juni 2017 und 18. April 2018 eine 

Funktions- und Belastungseinschränkung des rechten Schultergelenks, eine 

Bewegungslimitierung sowie eine Krafteinschränkung des rechten Armes festgehalten 

(Suva-act. I/282, I/332). Umstritten und nachfolgend zu prüfen ist jedoch die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a). Nach der 

Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im 

Wesentlichen gestützt auf versicherungsinterne medizinische Beurteilungen zu 

entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge 

Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen sind. Ein Anspruch auf eine versicherungsexterne 

Begutachtung besteht gemäss Rechtsprechung nicht (BGE 135 V 465).

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5.

Dabei ist vorab die Frage zu klären, ob die Leistungseinschränkungen des 

Beschwerdeführers rechtsgenüglich abgeklärt wurden. Der angefochtene 

Einspracheentscheid stützt sich in medizinischer Hinsicht auf die kreisärztlichen 

Beurteilungen vom 13. Juni 2012, 30. April 2014, 28. Juni 2017 und 19. April 2018 (vgl. 

Suva-act. I/336). Der Beschwerdeführer spricht diesen die Beweiskraft teilweise ab und 

hält ihnen abweichende Beurteilungen der behandelnden Ärzte entgegen (vgl. act. G1, 

G10).

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die kontinuierliche Verschlechterung 

des Zustandes seiner Schulter sei von der Beschwerdegegnerin bzw. den Kreisärzten 

nicht anerkannt worden (vgl. act. G1), ist dies nicht zutreffend. Wie er selbst einräumt, 

wurde ihm nach der mit Verfügung vom 18. März 2013 erfolgten Zusprache einer 

Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 5% (vgl. Suva-

act. I/26) mit Verfügungen vom 28. Mai 2014 und 21. Juli 2017 jeweils eine zusätzliche 

Integritätsentschädigung basierend auf weiteren  Integritätseinbussen von 5% 

zugesprochen (vgl. Suva-act. I/217, I/290). Dies offensichtlich, weil die 

Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen der Kreisärzte eine 

Verschlechterung des Zustandes der rechten Schulter des Beschwerdeführers 

anerkannte. Inwiefern die Beschwerdegegnerin die Entwicklung der 

Schulterbeschwerden mit dem Rückfall im September 2014 und dem erneuten Sturz im 

Dezember 2016 nicht berücksichtigt haben sollte, ist entgegen der Kritik des 

Beschwerdeführers (act. G1) nicht ersichtlich.

5.1. 

Der Beschwerdeführer war jeweils von ca. Februar bzw. März bis Ende Oktober 

bzw. November als Hilfsgärtner beschäftigt und bezog im Winter Arbeitslosentaggelder 

(vgl. Suva-act. I/36, I/63, I/79, I/105). Seine ursprüngliche Tätigkeit als Hilfsgärtner ist 

dem Beschwerdeführer unbestritten nicht mehr zumutbar (vgl. Suva-act. I/80, I/186). 

Die körperlich schwere Tätigkeit wurde ab Frühjahr 2013 insofern angepasst, als der 

Beschwerdeführer bei seiner Arbeitgeberin vermehrt leichtere Arbeiten erledigen 

konnte. Bereits damals wurde der Beschwerdeführer jedoch von der 

Beschwerdegegnerin sowie der IV-Stelle darauf hingewiesen, dass diese Tätigkeit nicht 

ideal adaptiert sei und er eine andere Anstellung suchen sollte (vgl. Suva-act. I/105, I/

115). Am 15. Oktober 2013 teilte die Arbeitgeberin der Beschwerdegegnerin mit, der 

Beschwerdeführer sei zu 100% anwesend, die Leistung liege jedoch bei lediglich ca. 

2/3. Schwere Gegenstände könne er gar nicht heben und Verrichtungen über 

Brusthöhe gingen nicht. Dies sei jedoch häufig notwendig, der Beschwerdeführer 

5.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/22

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müsse immer Hilfe beiziehen (Suva-act. I/156). Ab 10. Februar 2014 arbeitete der 

Beschwerdeführer bei seiner Arbeitgeberin in einem Pensum von 50% bei ganztägiger 

Anwesenheit (vgl. Suva-act. I/189, I/192, I/198). Die Arbeitgeberin führte am 12. März 

2014 aus, sie habe einen Auftrag für Unterhaltsarbeiten erhalten, welche der 

Beschwerdeführer problemlos ausführen könne. Sie könne den Beschwerdeführer 

damit ab April 2014 zu 80% beschäftigen, die 20%ige Einschränkung sei durch die 

gelegentlich notwendige Überwachung des Beschwerdeführers bzw. benötigte Hilfe 

sowie seine eingeschränkte Mobilität (Transport) bedingt (Suva-act. I/198). Der 

Beschwerdeführer leistete jedoch weiterhin nur ein Pensum von 50% bei ganztägiger 

Anwesenheit, wobei nicht bekannt ist, ob die Arbeitgeberin ihn wie angekündigt 

durchgehend praktisch ausschliesslich mit Unterhaltsarbeiten beschäftigen konnte (vgl. 

Suva-act. I/279). Wie sich nachfolgend ergibt, war auch die angepasste Tätigkeit als 

Hilfsgärtner nicht ideal adaptiert. Die Kündigung per 30. Juni 2018 erfolgte schliesslich, 

da der Vorgesetzte des Beschwerdeführers aufgrund seines Alters seine 

Geschäftstätigkeit stark reduzieren wollte (Suva-act. I/330, I/322).

Bezüglich einer adaptierten Tätigkeit befand Kreisarzt Dr. G.___ am 13. Juni 2012, 

der Beschwerdeführer sei in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne Über-

Kopf-Arbeiten, ohne ausladende körperferne Bewegungen des rechten Armes sowie 

ohne repetitive Rotationsbewegungen des Armes vollschichtig vermittelbar (Suva-act. 

I/80). Am 29. April 2014 hielt Dr. G.___ fest, die Arbeitsfähigkeitsschätzung und das 

Zumutbarkeitsprofil vom 13. Juni 2012 behielten Gültigkeit (Suva-act. I/209). Kreisarzt 

Dr. K.___ beurteilte nach seiner Abschlussuntersuchung vom 14. Juni 2017, dem 

Beschwerdeführer seien keine körperfernen Belastungen des rechten Armes auf 

Brusthöhe oder Überkopf und keine repetitiven Rotationsbewegungen des (rechten) 

Armes mehr zuzumuten. Er könne in einer leichten bis gelegentlich mittelschweren 

adaptierten Tätigkeit vollschichtig eingesetzt werden. Beim Heben von Lasten über fünf 

Kilogramm sei der Einsatz des rechten Armes über Hüfthöhe nur noch als Zudien-Arm 

zum linken Arm zumutbar. Im Grossen und Ganzen entspreche die 

Zumutbarkeitsbeurteilung den Einschätzungen der kreisärztlichen Untersuchungen aus 

den Jahren 2012 und 2014 (Suva-act. I/282). Wie in E. 5.2 erwähnt, brauchte der 

Beschwerdeführer auch in seiner ab Frühjahr 2014 angepassten Tätigkeit als 

Hilfsarbeiter gelegentlich Hilfe. So ist es ihm beispielsweise nicht möglich, die 

benötigten Geräte aus dem Lieferwagen aus- und einzuladen (vgl. Suva-act. I/198). Die 

Arbeitgeberin führte am 12. März 2014 aus, die Unterhaltsarbeiten, die sie zukünftig 

vermehrt anbieten könne, würden vor allem Lauben, Rasen mähen, jäten, Rabatten 

schneiden oder Häckselarbeiten beinhalten (Suva-act. I/198). Letztere beiden 

Tätigkeiten sind kaum mit dem Zumutbarkeitsprofil vereinbar, bedeuten sie doch eine 

5.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/22

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körperferne Belastung des rechten Armes auf Brusthöhe bzw. repetitive 

Rotationsbewegungen und einen gewissen Krafteinsatz. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit 

des Beschwerdeführers ist damit nicht als ideal adaptiert zu betrachten. Folglich lässt 

sich entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. act. G1) aus der Tatsache, 

dass er auch für leichte Tätigkeiten als Hilfsgärtner nur zu 50% leistungsfähig ist, nicht 

schliessen, dass eine volle Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit nicht der 

Realität entspricht.

Nach der Untersuchung vom 18. April 2018 befand Dr. K.___ schliesslich, 

hinsichtlich des rechten Schultergelenks fänden sich im Vergleich zum 14. Juni 2017 

identische Untersuchungsbefunde. Dementsprechend sei das formulierte 

Zumutbarkeitsprofil weiterhin vollumfänglich gültig. Er führte weiter aus, als Folgen der 

- vorliegend nicht zu beurteilenden - Unfallereignisse vom 26. Juni 2017 und vom 29. 

Dezember 2017 habe jeweils eine sechswöchige volle Arbeitsunfähigkeit des 

Beschwerdeführers bestanden. In den verbleibenden Zeitabschnitten sei er in einer 

leidensadaptierten, schultergelenkschonenden Tätigkeit als Hilfsgärtner zu 50% 

arbeitsfähig gewesen. Es bestehe aus unfallbedingter Sichtweise seit dem 15. Februar 

2018 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Die vom Hausarzt 

attestierten Zeiten der Arbeitsunfähigkeit würden sich nicht nur auf die Unfallfolgen, 

sondern auch auf krankheitsabhängige Gesundheitsstörungen beziehen und wichen 

demnach von seiner Beurteilung ab (Suva-act. I/332). Wie der Beschwerdeführer zu 

Recht geltend macht (act. G10), hielt Dr. K.___ in seiner letzten kreisärztlichen 

Beurteilung lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 50% fest. Es ist jedoch davon 

auszugehen, dass er sich dabei auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit des 

Beschwerdeführers bezog, erwähnte er doch ausdrücklich eine "leidensadaptierte, 

schulterschonende Tätigkeit als Hilfsgärtner" (Suva-act. I/332). Diese war jedoch wie 

gesagt nicht als ideal adaptiert zu betrachten. Zur Arbeitsfähigkeit in einer ideal 

adaptierten Tätigkeit auf dem allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nahm Dr. 

K.___ am 18. April 2018 nicht konkret Stellung. Da er festhielt, der Befund und das 

Zumutbarkeitsprofil betreffend die rechte Schulter seien seit der Untersuchung vom 14. 

Juni 2017 unverändert (vgl. Suva-act. I/332), ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

davon auszugehen, dass er auch die Arbeitsfähigkeit nicht davon abweichend 

festlegen wollte. Ansonsten hätte er sich mit seiner vorherigen Beurteilung 

auseinandersetzen und seine divergierende Einschätzung begründen müssen. Auch an 

der im Anschluss an die kreisärztliche Untersuchung erfolgten Besprechung mit dem 

Beschwerdeführer hielt die zuständige Casemanagerin der Beschwerdegegnerin fest, 

aufgrund der medizinischen Beurteilung des ärztlichen Dienstes könne für die Zeit ab 

5.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/22

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dem 20. März 2018 kein Taggeld mehr ausbezahlt werden. Unfallbedingt liege keine 

Arbeitsunfähigkeit mehr vor (Suva-act. I/331).

Wie der Beschwerdeführer weiter ausführt, gibt es wenige Tätigkeiten, bei welchen 

die Arme nicht über der Hüfthöhe eingesetzt werden müssen (act. G1). Dr. K.___ hat 

jedoch nur festgehalten, beim Heben von Lasten über fünf Kilogramm sei der Einsatz 

des rechten Armes über Hüfthöhe nur noch als Zudien-Arm zum linken Arm zumutbar 

(Suva-act. I/282) und hat Arbeiten über Hüfthöhe nicht generell ausgeschlossen. Es 

sind damit durchaus Tätigkeiten denkbar, bei denen leichtere Lasten gehoben werden 

und die Arme auch über der Hüfthöhe eingesetzt werden können. So zum Beispiel 

leichtere Verpackungs- und Sortierarbeiten. Die im Beschwerdeverfahren geltend 

gemachten Verspannungen bzw. Schmerzen in der Schulter, welche gemäss 

Beschwerdeführer bei längerem Hantieren an einem Tisch sitzend auftreten (act. G1), 

sind aufgrund der medizinischen Akten nicht ausgewiesen. Das vom Beschwerdeführer 

erwähnte frühzeitige Mitbewegen der Scapula bei Abduktion der Schulter rechts bzw. 

die "Verwachsung" (vgl. act. G1, G10) war Dr. K.___ bekannt, zumal er den Bericht von 

Dr. H.___ vom 1. Juni 2017 auszugsweise wiedergab (vgl. Suva-act. I/279, I/282-3 f.). 

Die Kreisärzte haben damit alle Beschwerden bezüglich der rechten Schulter des 

Beschwerdeführers berücksichtigt.

5.5. 

Dr. F.___ hatte dem Beschwerdeführer nach der Rückfallmeldung vom 19. 

September 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 50% attestiert. Das Arztzeugnis war für 

die Arbeitgeberin ausgestellt, weshalb davon auszugehen ist, dass sich die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung auf die tatsächlich ausgeübte und damit eben auf eine nicht 

ideal adaptierte Tätigkeit bezog (vgl. Suva-act. I/231-2). Dr. H.___ hielt am 19. Mai 2015 

zwar fest, der Beschwerdeführer arbeite zu 50%, äusserte sich jedoch selbst nicht zur 

Arbeitsfähigkeit (Suva-act. I/268). Am 1. Juni 2017 berichtete Dr. H.___, der 

Beschwerdeführer arbeite zu 50% ganztags mit reduzierter Leistung im Gartenbau, 

was nach Angaben des Beschwerdeführers einigermassen beschwerdemässig 

kompensiert werden könne. Dr. H.___ schätzte die Arbeitsfähigkeit erneut nicht selbst, 

erachtete aber eine Reevaluation durch den Kreisarzt als sinnvoll (Suva-act. I/279). Die 

von Dr. F.___ vom 27. Juni bis 30. Juli 2017 sowie vom 29. Dezember 2017 bis 18. 

Februar 2018 attestierte volle Arbeitsunfähigkeit bezog sich sodann primär auf die 

Verletzungen des Handgelenks rechts (vgl. Suva-act. III/19, IV/3 f., IV/10). Dr. F.___ 

berichtete am 22. März 2018, der Beschwerdeführer habe seine Tätigkeit als 

Hilfsgärtner am 27. Februar 2018 zu 50% wiederaufgenommen, habe diese aber 

wegen immobilisierender Schmerzen nicht mehr fortsetzen können. Er äusserte sich 

jedoch nicht zur objektiven Arbeitsfähigkeit, insbesondere nicht in einer ideal 

5.6. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/22

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adaptierten Tätigkeit (Suva-act. I/319). Dr. H.___ hatte am 8. Januar 2018 ausgeführt, 

der Beschwerdeführer habe einen Arbeitsvertrag im Gartenbau für eine 50%-ige 

Tätigkeit ganztags, die er realisieren könne. Zur Beurteilung der sozialen Situation 

hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit weise er den Beschwerdeführer nochmals dem 

Kreisarzt zur Beurteilung zu. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der derzeitigen 

Problematik der bestehenden Anstellung im 50% Pensum. Sollte eine Steigerung auf 

eine 100%ige Arbeitsfähigkeit festgelegt werden müssen, würde dies für den 

Beschwerdeführer den Stellenverlust bedeuten (Suva-act. I/316). Daraus ist zu 

schliessen, dass Dr. H.___ eine höhere Arbeitsfähigkeit in einer besser adaptierten 

Tätigkeit nicht ausschloss, jedoch aus sozialen und finanziellen Gründen der Ansicht 

war, der Beschwerdeführer sollte weiterhin an seinem damaligen Arbeitsplatz tätig 

bleiben. Die allfälligen unfallfremden Schwierigkeiten des Beschwerdeführers 

(mangelnde Sprachkenntnisse, fehlende Ausbildung, eingeschränkte intellektuelle 

Fähigkeiten, kein Führerschein; vgl. Suva-act. I/198, act. G1) eine andere Anstellung zu 

finden, können jedoch bei der Festlegung der medizinisch-theoretischen 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit nicht berücksichtigt werden. Dr. H.___ 

beurteilte am 11. Juni 2018 sodann, seines Erachtens bestehe weiterhin eine 50%ige 

Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten im Gartenbau ganztags (Suva-act. I/335). Er 

setzte sich jedoch nicht mit den Anforderungen dieser (per 30. Juni 2018 gekündigten) 

Tätigkeit auseinander und äusserte sich nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer ideal 

adaptierten Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Einschätzungen der 

behandelnden Ärzte sind damit nicht geeignet, die kreisärztlichen Beurteilungen in 

Zweifel zu ziehen.

Bei der Würdigung der medizinischen Situation fällt weiter ins Gewicht, dass die 

kreisärztlichen Beurteilungen auf umfassender Aktenkenntnis sowie eigenen 

Untersuchungen beruhen, das gesamte unfallkausale Leidensbild des 

Beschwerdeführers berücksichtigen und die auf dieser Grundlage gezogenen Schlüsse 

nachvollziehbar sind. Aus den vom Beschwerdeführer vorgebrachten medizinischen 

Einschätzungen ergeben sich zudem keine objektiven Gesichtspunkte, welche in den 

kreisärztlichen Beurteilungen ausser Acht gelassen worden wären. Weitere 

medizinische Abklärungen erübrigen sich.

5.7. 

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6.

Basierend auf einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit ist im 

Rahmen eines Einkommensvergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln.

Für das Valideneinkommen ist massgebend, was die versicherte Person aufgrund 

ihrer beruflichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen 

Rentenbeginns verdient hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Dabei ist in der 

Regel vom zuletzt – d.h. grundsätzlich vor dem Beginn der unfallbedingten ganzen oder 

teilweisen Arbeitsunfähigkeit – erzielten Verdienst auszugehen (BGE 139 V 30 E. 3.3.2, 

je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 18. März 2015, 8C_590/2014, E. 5.1). 

Die durch die Beschwerdegegnerin vorgenommene Festlegung des jährlichen 

Valideneinkommens auf rund Fr. 62'246.-- (vgl. Suva-act. I/300), welche sich auf die 

Angaben der früheren Arbeitgeberin bezüglich des hypothetischen Jahreslohnes des 

Beschwerdeführers im Jahr 2017 ohne erlittenen Unfall stützt (Suva-act. I/298), ist 

grundsätzlich nicht zu beanstanden. Auch der Beschwerdeführer wendet gegen die 

Berechnung des Validenlohns nichts ein (vgl. act. G1, G10, Suva-act. I/314).

6.1. 

 6.2. 

Nur unter besonderen Voraussetzungen lässt es die Rechtsprechung zu, dass 

das Invalideneinkommen dem nach Eintritt der gesundheitlichen Einbussen noch 

erzielten Einkommen gleichgesetzt wird. Dabei wird - kumulativ - vorausgesetzt, dass 

ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis den Bezug auf den allgemeinen Arbeitsmarkt 

erübrigt, dass die verbleibende Arbeitsfähigkeit zumutbar voll ausgeschöpft wird und 

dass nicht ein Soziallohn ausgerichtet wird (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 

Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 16 N 46 ff., mit Hinweisen). Vorliegend ist entgegen den 

Ausführungen des Beschwerdeführers (vgl. act. G1, G10) nicht auf sein tatsächlich 

erzieltes Einkommen abzustellen, da er mit diesem die ihm zumutbare Arbeitsfähigkeit 

von 100% nicht voll ausschöpft. Hat die versicherte Person nach Eintritt des 

Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue 

Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können entweder LSE-Tabellenlöhne oder die DAP-

Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen; Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. Januar 2010, 8C_579/2009, E. 2.1). Es ist damit grundsätzlich 

nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur Festsetzung des 

Invalidenlohns DAP-Daten beigezogen hat. Der Beschwerdeführer beanstandet die 

gewählten DAP-Profile und bringt insbesondere vor, er sei nicht zu beidhändigem, 

6.2.1. 

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feinmotorischen Arbeiten bei längerem Sitzen fähig (vgl. act. G1, G10). Er bezieht sich 

dabei vorwiegend auf vorliegend nicht relevante Einschränkungen des Handgelenks 

rechts. Das DAP-Profil Nr. 4153 erscheint für den Beschwerdeführer jedoch insofern 

als nicht geeignet, als ca. stündlich Gewichte von 5-10kg bis zur Lendenhöhe gehoben 

werden müssen (vgl. Suva-act. I/286-4 ff.). Beim DAP-Profil Nr. 4976 ist selten das 

Heben von Gewichten bis zu 5kg über die Brusthöhe notwendig (Suva-act. I/286-16 

ff.). Es erscheint daher fraglich, ob die beiden ausgewählten DAP-Arbeitsplätze den 

Adaptionskriterien des Beschwerdeführers vollumfänglich entsprechen. Aus diesem 

Grund ist für die Festlegung des Invalideneinkommens auf die statistischen Daten der 

LSE abzustellen. Eine Rückweisung an die Beschwerdegegnerin für eine neue DAP-

Abfrage, wie von dieser beantragt (vgl. act. G5), fällt vorliegend ausser Betracht, 

nachdem die Suva die DAP-Erhebungen nicht mehr vornimmt.

Da dem Beschwerdeführer Hilfsarbeitertätigkeiten zumutbar sind, rechtfertigt es 

sich, das Invalideneinkommen gestützt auf die LSE 2014, Total sämtlicher 

Wirtschaftszweige, Kompetenzniveau 1, Männer, zu bestimmen (die LSE 2016 war zum 

Zeitpunkt des Einspracheentscheids noch nicht publiziert und daher nicht anwendbar; 

vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 27. November 2019, 8C_64/2019, E. 6.2.1). Der 

entsprechende Lohn belief sich im Jahr 2014 auf Fr. 5'312.-- pro Monat bzw. Fr. 

63'744.-- jährlich. Aufgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 

41.7 Stunden und angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2017 (Index 2014: 

2'220, 2017: 2'249) ergibt sich ein massgebliches Jahreseinkommen von Fr. 67'321.--. 

Verglichen mit dem Valideneinkommen von 2017 von Fr. 62'246.-- liegt eine 

Unterdurchschnittlichkeit von aufgerundet 8% vor. Folglich ist eine Parallelisierung im 

Ausmass von 3% vorzunehmen (zum Erheblichkeitsgrenzwert von 5% vgl. BGE 135 V 

297 E. 6.2). Es resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 65'301.-- (0.97 x Fr. 

67'321.--).

6.2.2. 

Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten (Hilfsarbeiter-)Tätigkeiten behindert 

sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren 

arbeitnehmenden Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit 

unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand 

Rechnung getragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer 

versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben können (BGE 129 V 481 E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2). Wie in E. 5.3 

ausgeführt, hat der Beschwerdeführer gewisse qualitative Einschränkungen. Er ist im 

6.2.3. 

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7.  

8.  

Da die Gerichtsschreiberin verhindert ist, wird der Entscheid für diese stellvertretend 

von einer mitwirkenden Richterin unterzeichnet (Art. 39  Abs. 2 VRP).

Vergleich zu voll leistungsfähigen Arbeitnehmern damit lohnmässig benachteiligt und 

muss mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen (vgl. zum Ganzen Philipp 

Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in Ueli Kieser/Miriam Lendfers [Hrsg.]: Jahrbuch zum 

Sozialversicherungsrecht 2012, S. 139 ff.; Urteil des Bundesgerichts vom 28. Januar 

2014, 9C_796/2013, E 3.1.2). Vorliegend rechtfertigt es sich, den Tabellenlohnabzug 

auf 10% festzusetzen, womit ein Invalideneinkommen von Fr. 58'771.-- (0.9 x Fr. 

65'301.--) resultiert.  

Ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit bei 

einem Valideneinkommen von Fr. 62'246.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 

58'771.-- resultiert ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von rund 6%.

6.3. 

Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid nicht zu 

beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.

7.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).7.2. 

Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung des Beschwerdeführers. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach 

Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (HonO; 

sGS 963.75; in der vorliegend anwendbaren, seit 1. Januar 2019 gültigen Fassung, 

siehe Art. 30  HonO) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. In der vorliegend zu 

beurteilenden Angelegenheit erscheint eine pauschale Parteientschädigung von 

Fr. 4'000.-- als angemessen. Diese ist um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 des 

Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Somit hat der Staat den Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers pauschal mit Fr. 3'200.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

7.3. 

bis

Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

7.4. 

ter

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Das Sistierungsgesuch wird abgewiesen.

2.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

3.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Fr. 3'200.-- (inkl. 

Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 07.05.2020
	Art. 18 UVG. Festlegung des Streitgegenstands. Kreisärztliche Beurteilungen als beweiskräftig erachtet. Einkommensvergleich. Kein Rentenanspruch. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Mai 2020, UV 2018/58).

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