# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d94fe72c-6e02-5cf0-b7d8-0fb568394d98
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.11.2025 D-6628/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6628-2025_2025-11-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6628/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richterin Giulia Marelli;   

Gerichtsschreiberin Aglaja Schinzel. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

sowie deren Kind 

C._______, geboren am (…), 

Türkei,   

alle vertreten durch Marek Wieruszewski,  

Solidaritätsnetz Bern, (…),  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 28. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Beschwerdeführenden ihr Heimatland gemäss eigenen Aussagen 

am 29. August 2022 verlassen haben und am 5. September 2022 in die 

Schweiz eingereist sind, wo sie am 14. September 2022 um Asyl ersuch-

ten, 

dass sie zur Begründung ihrer Asylgesuche vorbrachten, sie seien kurdi-

sche Aleviten und der Beschwerdeführer sei seit 2019 Mitglied der 

Halklarιn Demokratik Partisi (HDP) gewesen, 

dass er regelmässig ein weisses Auto gesehen habe, welches ihn verfolgt 

oder bei seinem Geschäft vorbeigefahren sei, weshalb er gewusst habe, 

dass er beschattet werde, 

dass am 15. August 2022 in seiner Abwesenheit Polizisten zu ihm nach 

Hause gekommen seien, wobei dies sieben oder acht Tage später erneut 

geschehen sei, 

dass sie aufgrund dieser Vorfälle ausgereist seien und nach ihrer Ausreise 

mehrere Verfahren gegen den Beschwerdeführer wegen Propaganda für 

eine «verbotene Organisation» und Beleidigung des Präsidenten eingelei-

tet worden seien, 

dass der Beschwerdeführer zur Untermauerung der Asylgesuche diverse 

Beweismittel, namentlich türkische Justizdokumente, zu den vorinstanzli-

chen Akten reichte (unter anderem eine Mitgliedschaftskarte der HDP, ei-

nen Unzuständigkeitsbeschluss, einen Vereinigungsbeschluss, einen Un-

tersuchungsbericht der Polizei sowie zwei Open Source-Untersuchungs-

berichte der Polizei, Stellungnahme der Generaldirektion für Strafsachen, 

eine Anklageschrift der Staatsanwaltschaft in D._______, einen Eingangs-

beschluss des 23. Strafgerichts für leichtere Straftaten D._______, ein ers-

tes und ein zweites Verhandlungsprotokoll des 23. Strafgerichts für leich-

tere Straftaten D._______, Vorführbefehle, Vorführbeschlüsse, einen Un-

tersuchungsbericht über Facebook-Beiträge, die Anklageschrift der Gene-

ralstaatsanwaltschaft in D._______, ein Schreiben der Sicherheitsdirektion 

der Stadt E._______, ein Untersuchungsbericht der Direktion zur Bekämp-

fung der Cyberkriminalität, ein Unzuständigkeitsbeschluss der General-

staatsanwaltschaft in E._______, Anträge auf Ausstellung eines Vorführbe-

fehls, einen Überweisungsbericht der Generalstaatsanwaltschaft 

D._______, ein Schreiben des Büros für Militärdelikte der Generalstaats-

anwaltschaft in D._______, ein Schreiben der Direktion der 

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Sicherheitsabteilung, ein Ermittlungsprotokoll der Sicherheitsabteilung, ein 

Überweisungsbericht der Generalstaatsanwaltschaft D._______ sowie ein 

Verhandlungsprotokoll des 23. Strafgerichts für leichtere Straftaten in 

D._______), 

dass das SEM die Asylgesuche der Beschwerdeführenden mit Verfügung 

vom 28. Juli 2025 – eröffnet am 31. Juli 2025 – ablehnte, ihre Flüchtlings-

eigenschaft verneinte sowie die Wegweisung aus der Schweiz und den 

Vollzug anordnete, 

dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, dass die vom 

Beschwerdeführer angeführten Strafverfahren keine asylrelevante Verfol-

gung zu begründen vermögen würden, da dieser einerseits strafrechtlich 

unbescholten sei, die eingereichten Dokumente andererseits über keine 

verifizierbaren Sicherheitsmerkmale und über einen geringen Beweiswert 

verfügen würden, 

dass die genannten Verfahren gemäss aktueller Rechtsprechung des Bun-

desverwaltungsgerichts ferner keine flüchtlingsrechtliche Relevanz aufwei-

sen würden, weshalb nicht von einer objektiv begründeten Furcht vor ei-

nem ernsthaften Nachteil im Sinne einer asylrelevanten Untersuchungshaft 

auszugehen sei, 

dass aufgrund seiner Einträge auf Facebook und Twitter (heute: X) ersicht-

lich sei, dass diese in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit seiner 

Ausreise und dem Asylgesuch in der Schweiz stehen würden, wobei er we-

der den Eindruck eines politischen Aktivisten vermitteln würde noch, dass 

seine Aktivitäten auf grosse Resonanz gestossen wären, was den türki-

schen Strafverfolgungsbehörden nicht entgehen dürfte, 

dass somit viel für ein bewusst eingeleitetes Strafverfahren spreche, um 

einen Schutzstatus in der Schweiz zu erlangen, was ein rechtsmissbräuch-

liches Vorgehen darstelle, 

dass die eingereichten Bilder sowie Video- und Sprachaufnahmen als Be-

weismittel nicht ausreichend aussagekräftig seien und nicht zur Begrün-

dung einer Gefährdungslage herangezogen werden könnten, 

dass ferner aus den Aussagen des Beschwerdeführers hervorgehe, dass 

er nicht in exponierter Stellung für die HDP tätig gewesen sei, weshalb 

keine beachtliche Wahrscheinlichkeit bestehe, dass sich die Befürchtun-

gen, in absehbarer Zukunft gezielter staatlicher Verfolgung ausgesetzt zu 

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sein, verwirklichen würden, wobei dasselbe für sein Vorbringen gelte, aus 

einer politisch aktiven Familie zu stammen, 

dass auch die geltend gemachten Diskriminierungen aufgrund der eth-

nisch-religiösen Zugehörigkeit in ihrer Intensität nicht über die Nachteile 

hinausgehen würden, welche weite Teile der kurdischen Bevölkerung in der 

Türkei in ähnlicher Weise treffen könnten, weshalb auch diese nicht flücht-

lingsrechtlich relevant seien, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 1. September 2025 ge-

gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 

erhoben und dabei beantragten, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe-

ben und die Vorinstanz anzuweisen, den Beschwerdeführenden in der 

Schweiz Asyl zu gewähren, eventualiter seien sie infolge Unzulässigkeit 

und Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig in der Schweiz 

aufzunehmen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung beantragten, 

dass die Beschwerde damit begründet wurde, der Beschwerdeführer sei 

Mitglied der Partei HDP und dieser werde vom türkischen Präsidenten vor-

geworfen, der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) nahezustehen, weshalb 

Mitglieder der HDP in der Türkei verfolgt würden, 

dass die Tatsache, dass die eingereichten Dokumente über keine verifizier-

baren Sicherheitsmerkmale verfügen würden, nicht dem Beschwerdefüh-

rer angelastet werden könne, und die Vorinstanz diese auf Fälschungs-

merkmale hätte überprüfen müssen, 

dass sich die Beschwerdebegründung im Weiteren massgeblich in Wieder-

holungen der bereits vorgebrachten Aussagen über die allgemeine Situa-

tion in der Türkei erschöpft, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 2. 

September 2025 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 2 

AsylG [SR 142.31]), 

dass die Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 11. September 

2025 den legalen Aufenthalt der Beschwerdeführenden in der Schweiz bis 

zum Abschluss des Beschwerdeverfahrens feststellte und gleichzeitig na-

mentlich das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 

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aufgrund Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren abwies und ihnen 

Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses ansetzte, 

dass der einverlangte Kostenvorschuss fristgerecht am 25. September 

2025 geleistet wurde, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 30. September 2025 ver-

schiedene Referenzschreiben zu den Akten reichten, darunter eines von 

einem Anwalt in der Türkei als Google-Übersetzung und sechs von Be-

kannten aus der Schweiz (Kollektivunterkunft, Sozialdienst, Sprachlehre-

rin, Betreuung, Standortleitung und Lehrerin Tagesschule), sowie eine Ver-

einbarung betreffend die Beschwerdeführerin in Bezug auf deren freiwillige 

Tätigkeit und eine Arbeitsbestätigung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-

nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 

sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass nach Prüfung der Akten festzuhalten ist, dass das SEM den Sachver-

halt vollständig und richtig festgestellt hat, 

dass es in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zur Erkennt-

nis gelangt ist, die Vorbringen der Beschwerdeführenden würden den An-

forderungen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit 

nicht genügen,  

dass auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann und es den 

Beschwerdeführenden nicht gelingt, diesen Argumenten Stichhaltiges ent-

gegenzusetzen, 

dass insbesondere der Verweis auf die Praxis des Gerichts und das Refe-

renzurteil E-4103/2024 vom 8. November 2024 sowie die Einschätzung 

des SEM, die kumulativ erforderlichen Voraussetzungen seien nicht erfüllt, 

zu stützen ist, 

dass mit dem SEM festzuhalten ist, dass die Beschwerdeführenden bis zu 

ihrer Ausreise strafrechtlich unbescholten waren und die von ihnen einge-

reichten Dokumente nur über einen geringen Beweiswert verfügen, 

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dass auch der Einschätzung, der Beschwerdeführer verfüge über kein re-

levantes politisches Profil, nach Prüfung der Akten gefolgt werden kann, 

dass somit davon ausgegangen werden kann, dass er bei einer Rückkehr 

nicht mit erheblicher Wahrscheinlichkeit von einer flüchtlingsrechtlich rele-

vanten Verfolgung betroffen wäre,  

dass der Vorwurf, das SEM habe es unterlassen, die Dokumente auf ihre 

Echtheit zu prüfen, nicht zu überzeugen vermag, zumal dies aus dem 

Grund unterlassen wurde, da diese leicht käuflich erwerbbar sind und nur 

über einen geringen Beweiswert verfügen, 

dass die weiteren Ausführungen in der Beschwerde zur Lage in der Türkei 

die aktuelle Praxis nicht umzustossen vermögen, 

dass es den Beschwerdeführenden somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

das Staatssekretariat die Asylgesuche zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

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Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass – wie in der angefochtenen Verfügung mit zutreffender Begründung 

festgestellt wurde – weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungs-

weise Herkunftsstaat der Beschwerdeführenden noch individuelle Gründe 

auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, 

weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass insbesondere bei einem Wegweisungsvollzug auch keine Verletzung 

des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kin-

des (nachfolgend: KRK, SR 0.107) droht, zumal das Kind der Beschwer-

deführenden erst neun Jahre alt ist, die prägenden Jahre für seine Entwick-

lung somit noch vor sich hat und zusammen mit seinen Eltern, von welchen 

es noch in hohem Masse abhängt, ausreisen wird, 

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dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Hei-

matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG) und es den Beschwerdeführenden obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den 

Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass der in gleicher Höhe geleistet Kostenvorschuss zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist.  

(Dispositiv nächste Seite) 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Beglei-

chung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kanto-

nale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Contessina Theis Aglaja Schinzel 

 

 

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