# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 94a367d1-2a4b-5187-9a58-35dc5e079c85
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2025 F-8598/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-8598-2025_2025-11-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-8598/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Christa Preisig, 

mit Zustimmung von Richterin Susanne Genner;   

Gerichtsschreiberin Megen Sulejmanagic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, geboren am (…), Afghanistan   

vertreten durch MLaw Bahman Ghafouri,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern   

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren - Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG);  

Verfügung des SEM vom 30. Oktober 2025. 

 

 

 

F-8598/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführerin ersuchte am 3. September 2025 in der Schweiz 

um Asyl. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eu-

rodac) ergab, dass sie bereits am 28. August 2025 in Kroatien ein Asylge-

such gestellt hatte. 

B.  

Am 19. September 2025 gewährte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin 

im Rahmen des Dublin-Gesprächs das rechtliche Gehör zu einem allfälli-

gen Nichteintretensentscheid und der Möglichkeit der Überstellung nach 

Kroatien, dessen Zuständigkeit für die Behandlung des Asylgesuchs 

grundsätzlich in Betracht komme. Zudem wurde sie zu ihrem Gesundheits-

zustand befragt. 

Dabei äusserte die Beschwerdeführerin, sie und ihre Familie (Eltern, voll-

jährige Schwester und minderjähriger Bruder) seien noch nie so schlecht 

behandelt worden wie in Kroatien. So sei ihr während der dortigen Regist-

rierung am Kopftuch gezogen worden und man habe, ohne sie zu fragen, 

ein Bild von ihr ohne Kopftuch gemacht. Es sei ihr diesbezüglich gesagt 

worden, in Kroatien dürfe kein Kopftuch getragen werden. Des Weiteren 

sei ihr Gepäck durchsucht und die Gegenstände seien auf dem Boden her-

umgeschmissen worden. Die Polizisten hätten sie darüber hinaus verspot-

tet, erniedrigt und beleidigt. In gesundheitlicher Hinsicht leide sie unter De-

pressionen, hormonellen Problemen, Alpträumen, Schweissausbrüchen, 

Zahnschmerzen und Vergesslichkeit. 

C.  

Die kroatischen Behörden hiessen das Gesuch der Vorinstanz vom 

24. September 2025 um Wiederaufnahme der Beschwerdeführerin ge-

stützt auf Art. 20 Abs. 5 Bst. d der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Eu-

ropäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung 

der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die 

Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in ei-

nem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig 

ist (Dublin-III-VO), am 8. Oktober 2025 gut. 

D.  

Mit Verfügung vom 30. Oktober 2025 (eröffnet am 3. November 2025) trat 

die Vorinstanz auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht ein, ord-

nete ihre Überstellung nach Kroatien an und forderte sie auf, die Schweiz 

F-8598/2025 

Seite 3 

am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Zudem wies sie da-

rauf hin, dass einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung 

zukomme. 

E.  

Mit Beschwerde vom 10. November 2025 beantragte die Beschwerdefüh-

rerin, die angefochtene Verfügung sei vollständig aufzuheben und die Vor-

instanz anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten. Eventualiter sei die 

Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventu-

aliter sei die Vorinstanz zusätzlich zur Aufhebung der Verfügung und Rück-

weisung der Sache anzuweisen, bei den kroatischen Behörden eine 

schriftliche individuelle Garantieerklärung bezüglich einer adäquaten me-

dizinischen Versorgung und einer nahtlosen Unterbringung in einer adä-

quaten Unterkunft einzuholen 

In prozessrechtlicher Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin, es sei 

die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Aussetzung des Wegwei-

sungsvollzugs superprovisorisch zu verfügen. Des Weiteren sei die unent-

geltliche Prozessführung unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses zu gewähren.  

F.  

Am 11. November 2025 ordnete die Instruktionsrichterin einen superprovi-

sorischen Vollzugsstopp an.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Behandlung der Beschwerde 

zuständig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 31 ff. VGG) und die Sachur-

teilsvoraussetzungen sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde einzutreten 

ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG, Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

1.2 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb 

sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines 

zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).  

F-8598/2025 

Seite 4 

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in der vorliegenden Ange-

legenheit endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).  

2.  

2.1 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem 

einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. Art. 7 

Abs. 1 Dublin-III-VO).  

2.2 Im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens (Art. 23–25 Dublin-III-

VO) findet grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung mehr statt 

(vgl. zum Ganzen BVGE 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1). Vielmehr ist der Mit-

gliedstaat, bei dem der erste Antrag auf internationalen Schutz gestellt 

wurde, gehalten, Antragsteller, die in einem anderen Mitgliedstaat einen 

Antrag auf internationalen Schutz gestellt haben, nachdem sie ihren ersten 

Antrag noch während des Verfahrens zur Bestimmung des zuständigen 

Mitgliedstaats zurückgezogen haben, wieder aufzunehmen (Art. 20 Abs. 5 

Satz 1 Dublin-III-VO). 

2.3 Kroatien hat dem Ersuchen der Schweiz um Wiederaufnahme der Be-

schwerdeführerin am 8. Oktober 2025 zugestimmt (vgl. SEM-act. 22/1). 

Damit ist die grundsätzliche Zuständigkeit Kroatiens gegeben.  

3.  

3.1 Die Vorinstanz hat korrekt erwogen, dass keine wesentlichen Gründe 

für die Annahme von systemischen Schwachstellen des kroatischen Asyl- 

und Aufnahmesystems bestehen, die eine Zuständigkeit der Schweiz ge-

mäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO begründen würden (vgl. Referenzurteil 

E-1488/2020 vom 22. März 2023 E. 9.5; zuletzt etwa Urteil des BVGer 

F-8030/2025 vom 30. Oktober 2025 E. 3.2). Die Vorbringen der Beschwer-

deführerin, einschliesslich der von ihr angeführten Berichte und Rechtspre-

chung, vermögen nichts an dieser Einschätzung zu ändern. 

3.2 Weiter hat die Vorinstanz korrekt dargelegt, dass vorliegend keine völ-

kerrechtlichen Vollzugshindernisse ersichtlich sind, welche die Schweiz zu 

einem Selbsteintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO verpflichten würden. 

Ebenso hat sie in rechtsfehlerfreier Ausübung des ihr zustehenden Ermes-

sens von einem freiwilligen Selbsteintritt der Schweiz abgesehen (vgl. 

Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO und Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 

11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]). 

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Seite 5 

Diesbezüglich hat sie die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten 

gesundheitlichen Beschwerden (Aufzählung Beschwerden) hinreichend 

gewürdigt und zutreffend festgestellt, dass ihr diverse Arzneimittel zur Be-

handlung ausgehändigt wurden (SEM-act. 23/1). In Bezug auf die gerügte 

Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes lässt sich festhalten, dass sich 

die Vorinstanz bei der Beurteilung der gesundheitlichen Situation zwar le-

diglich auf das Verlaufsblatt der Medic-Help sowie auf die Angaben der Be-

schwerdeführerin im Rahmen des Dublin-Gesprächs stützte (vgl. SEM-act. 

17/3 und 23/1). Allerdings war die Beschwerdeführerin über die Möglichkeit 

informiert, sich bezüglich ihrer physischen und psychischen Beschwerden 

an das Gesundheitspersonal wenden zu können und nahm diese für den 

Bezug von Arzneimitteln auch in Anspruch. Überdies geht aus dem Ver-

laufsbericht hervor, dass sie einen von ihr gewünschten Termin zur Kon-

trolle ihrer Schilddrüsenwerte nicht wahrgenommen hat und gemäss Akten 

keine weiteren offenen Arzttermine bestanden (SEM-act. 25/1). Mit Blick 

auf die Mitwirkungspflicht ist hinzuzufügen, dass weder sie noch ihre 

Rechtsvertretung – die erstmals auf Beschwerdeebene den Verdacht einer 

posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) äusserte – eine Überwei-

sung an spezialisierte Fachärzte verlangte. Zudem wurden auch keine ärzt-

lichen Atteste zu den im Dublin-Gespräch genannten psychologischen Be-

handlungen in Albanien eingereicht (SEM-act. 17/3). Eine Verletzung des 

Untersuchungsgrundsatzes beziehungsweise eine unvollständige Sach-

verhaltsfeststellung ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich. Angesichts 

der vorliegenden Umstände ist zudem nicht von einer derart gravierenden 

gesundheitlichen Einschränkung auszugehen, aufgrund derer gestützt auf 

Art. 3 EMRK von einer Überstellung nach Kroatien abgesehen werden 

müsste (vgl. Urteil des EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 13. Dezember 

2016, Grosse Kammer, Nr. 41738/10, §§ 180-193, bestätigt durch Savran 

gegen Dänemark 7. Dezember 2021, Grosse Kammer, Nr. 57467/15, §§ 

121 ff.).  

Die Vorinstanz hat sich damit in der angefochtenen Verfügung ausreichend 

mit den spezifischen Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinanderge-

setzt und alle relevanten Sachverhaltselemente rechtsprechungskonform 

gewürdigt. So hat sie korrekt erwogen, dass Kroatien über eine ausrei-

chende medizinische Infrastruktur verfügt und verpflichtet ist, der Be-

schwerdeführerin zumindest die Notversorgung und allfällig zwingend er-

forderliche Behandlungen von Krankheiten und schweren psychischen 

Störungen zu gewähren (zur medizinischen Infrastruktur in Kroatien siehe 

statt vieler Urteil F-3019/2025 vom 8. Mai 2025 E. 7.5 f.). Sofern dies im 

Überstellungszeitpunkt erforderlich wäre, würden die schweizerischen 

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Seite 6 

Behörden, die mit dem Vollzug der angefochtenen Verfügung beauftragt 

sind, die kroatischen Behörden in geeigneter Weise über allfällige spezifi-

sche medizinische Bedürfnisse und Umstände informieren (Art. 31 f. Dub-

lin-III-VO). Bereits jetzt ist entsprechend in den Überstellungsmodalitäten 

vermerkt, inwiefern medizinische Einschränkungen bestehen.  

Soweit die Beschwerdeführerin die Befürchtung äussert, es drohe ihr sys-

tematische Gewalt seitens der kroatischen Polizeibehörde, ist festzuhalten, 

dass die Vorinstanz bereits zutreffend feststellte, dass mögliches unkorrek-

tes oder rechtswidriges Verhalten einzelner Mitarbeitenden der kroatischen 

Sicherheitskräfte oder der Behörden entsprechend zur Anzeige gebracht 

werden können. Die von der Beschwerdeführerin geschilderten Vorfälle 

(siehe Bst. B) vermögen keine systemischen Mängel darzulegen oder die 

Schweiz zu einem Selbsteintritt zu verpflichten (vgl. Urteil F-3019/2025 

E. 6.2 und 7.4 m.w.H.).  

3.3 Anzumerken bleibt schliesslich, dass die von der Beschwerdeführerin 

geltend gemachte Anwesenheit ihrer in der Schweiz aufenthaltsberechtig-

ten volljährigen Schwester keine Zuständigkeit der Schweiz nach Art. 16 

Abs. 1 Dublin-III-VO zu begründen vermag. Die Vorinstanz hat zutreffend 

festgehalten, dass weder aus den gelegentlichen finanziellen Unterstüt-

zungsleistungen noch aus den zwei Besuchen der Schwester in Albanien 

während der Flucht der Beschwerdeführerin ein besonderes Abhängig-

keitsverhältnis im Sinn dieser Bestimmung beziehungsweise der diesbe-

züglich relevanten Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK abgeleitet werden 

kann (vgl. SEM-act. 26/8). Die auf Beschwerdeebene eingereichte Zustim-

mungserklärung der Schwester und ihr damit verbundener Wunsch, mit ih-

rer Familie in der Schweiz leben zu können, vermögen an dieser Beurtei-

lung nichts zu ändern. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Eltern 

der Beschwerdeführerin und ihre weitere volljährige Schwester, die ihrer-

seits um Asyl ersucht hatten, ebenfalls nach Kroatien überstellt werden 

(vgl. Urteile des BVGer F-8030/2025 vom 3. November 2025, F-8593/2025 

vom 18. November 2025). Eine allenfalls erforderliche Unterstützung 

könnte somit durch ihre Eltern oder ihre nach Kroatien zu überstellende 

Schwester gewährleistet werden. Im Übrigen ist daran zu erinnern, dass 

die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren An-

trag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3). 

3.4 Vor diesem Hintergrund lässt die Prüfung der angefochtenen Verfü-

gung keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erkennen (vgl. zum 

Ganzen statt vieler Urteil des BVGer F-4274/2023 vom 13. März 2024 E. 3; 

F-8598/2025 

Seite 7 

BGE 140 I 285 E. 6.3.1). Der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache 

an die Vorinstanz ist damit abzuweisen. Auch der Subeventualantrag, die 

Vorinstanz sei anzuweisen, verbindliche Zusicherungen bezüglich der Un-

terbringung und der medizinischen Versorgung von den kroatischen Be-

hörden einzuholen, ist abzuweisen (vgl. Referenzurteil E-1488/2020 vom 

22. März 2023 E. 12). 

3.5 Zusammengefasst ist die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch der 

Beschwerdeführerin nicht eingetreten (Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG) und 

hat ihre Wegweisung nach Kroatien angeordnet (Art. 44 AsylG). Im Ergeb-

nis ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden (Art. 106 AsylG) 

und die Beschwerde abzuweisen. Mit diesem Urteil fällt der am 11. Novem-

ber 2025 angeordnete Vollzugsstopp dahin und das Gesuch um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung wird gegenstandslos.  

4.  

4.1 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist 

abzuweisen, da die Beschwerde gemäss den vorstehenden Erwägungen 

als aussichtslos zu bezeichnen war (Art. 65 Abs. 1 VwVG). 

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerde-

führerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden 

Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und die zu-

ständige kantonale Migrationsbehörde. 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christa Preisig Megen Sulejmanagic