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**Case Identifier:** 889c0daf-2c57-5974-8e31-623161591833
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.03.2014 200 2013 471
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-471_2014-03-10.pdf

## Full Text

200 13 471 UV
SCJ/ZID/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 10. März 2014

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Grütter, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 30. April 2013 (E 0886/2013)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1979 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA bzw. Beschwerdegegnerin) 
obligatorisch gegen die Folgen von Berufs-, Nichtberufsunfällen sowie Be-
rufskrankheiten versichert (Akten der SUVA [act. II] 1).

Aufgrund einer am 18. Februar 2009 bei der Arbeit zugezogenen distalen 
Radiusfraktur wurde der Versicherte mit einer Kirschnerdraht-Osteosyn-
these versorgt (act. II 10, 12 f.). Während bestehender Arbeitsunfähigkeit 
(act. II 15, 20/1 unten) war er am 2. Mai 2009 als Mitfahrer in einen Autoun-
fall verwickelt, bei dem er sich ein Schädel-Hirntrauma mit verschiedenen 
Frakturen zuzog (act. 8, 10, 12 f., 16 ff., 33, 40 f., 44 ff., 64 ff.). Die SUVA 
erbrachte die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Heilbehandlung und 
Taggeld (act. II 28, 37). Es folgten eine kreisärztliche Untersuchung im Ja-
nuar 2010 (act. II 54), eine stationäre Behandlung in der Rehaklinik 
H.________ vom 2. März bis 2. Juni 2010 (act. II 89), ein von der Eid-
genössischen Invalidenversicherung (IV) initiiertes Arbeitstraining im ... in 
... vom August bis November 2010 (act. II 129/8 ff.), eine weitere Rehabili-
tation in der Rehaklinik H.________ vom 7. März 2011 bis 4. Mai 2011 
(act. II 155) und kreisärztliche Untersuchung im Juli 2011 (act. II 161) sowie 
eine versicherungsmedizinische Beurteilung im August 2011 (act. II 167). 
Gleichzeitig liess die Haftpflichtversicherung den Versicherten observieren 
(act. II 169, 177). Am 19. Januar 2012 erstattete die Rehaklinik 
H.________ gestützt auf die Observationsergebnisse ein orthopädisches 
Aktengutachten (act. II 176), worauf die SUVA mit Schreiben vom 28. Fe-
bruar 2012 (act. II 180) und Verfügung vom 16. März 2012 (act. II 185) die 
Leistungen per sofort einstellte und eine Rückforderung des Taggeldes 
basierend auf einer Arbeitsfähigkeit von 50% ab 3. Juni 2010 und von 
100% ab 5. Mai 2011 geltend machte. Ein erneutes Arbeitstraining im ... in 
... ab 30. April 2012 musste mangels Zielerreichung abgebrochen werden 
(act. II 198 f.). Auf Einsprache und vorsorgliches Erlassgesuch hin 
(act. II 186 f.) hob die SUVA am 4. Oktober 2012 ihre Verfügung vom 

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16. März 2012 (act. II 185) auf, hielt an der Leistungseinstellung fest, ver-
zichtete auf eine Rückforderung der bisher ausgerichteten Versicherungs-
leistungen bis 4. Mai 2011 und prüfte, ob und allenfalls welche Leistungen 
über den 4. Mai 2011 hinaus geschuldet seien (act. II 200). Mit Verfügung 
vom 25. Februar 2013 schloss sie den Fall per 5. Mai 2011 ab und verzich-
tete auf eine Rückforderung der bis 31. Januar 2012 bezahlten Taggelder; 
ferner verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente und verfügte eine 
Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 15% 
(act. II 203). Mit Einspracheentscheid vom 30. April 2013 (act. II 211) wies 
sie die gegen ihre Verfügung vom 25. Februar 2013 (act. II 203) erhobene 
Einsprache vom 27. März 2013 (act. II 205 ff.) ab.

B.

Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
am 3. Juni 2013 Beschwerde. Er beantragt, unter Aufhebung des Einspra-
cheentscheides vom 30. April 2013 (act. II 211) und der Verfügung vom 25. 
Februar 2013 (in Bezug auf die nicht gewährte Invalidenrente; act. II 203) 
sei ihm infolge des Unfalls vom 2. Mai 2009 eine Rente nach dem Bundes-
gesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG; SR 832.20) 
ab dem 1. Februar 2012 auszurichten, eventualiter sei die Sache zur Neu-
beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, unter Kosten- 
und Entschädigungsfolge. Gleichzeitig ersucht er um Erteilung der unent-
geltlichen Rechtspflege.

Mit Beschwerdeantwort vom 4. September 2013 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 11. September 2013 ersuchte der In-
struktionsrichter die Beschwerdegegnerin, in Ergänzung zur Beschwerde-
antwort zum Beweiswert des Austrittsberichts der Rehaklinik H.________ 
vom 6. Mai 2011 (act. II 155) unter Berücksichtigung der Rechtsprechung 
gemäss BGE 136 V 117 Stellung zu nehmen. Gleichzeitig hiess er das Ge-
such um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung von Rechtsanwalt 
B.________ als amtlicher Anwalt gut.

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Aufforderungsgemäss reichte die IV-Stelle Bern (IVB) am 26. September 
2013 die IV-Akten (act. III) ein und orientierte über den Stand des Verfah-
rens.

Mit Eingabe vom 31. Oktober 2013 nahm die Beschwerdegegnerin zum 
Beweiswert des Austrittsberichts der Rehaklinik H.________ vom 6. Mai 
2011 (act. II 155) Stellung. Während die Beschwerdegegnerin auf Schluss-
bemerkungen verzichtete, machte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 
5. Dezember 2013 hiervon Gebrauch.

Aufforderungsgemäss reichte Rechtsanwalt B.________ am 17. Dezember 
2013 die Kostennote ein.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 
1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzu-
treten.

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet der auf der Verfügung vom 25. Februar 
2013 (act. II 203) basierende Einspracheentscheid vom 30. April 2013 
(act. II 211), womit die Beschwerdegegnerin den Fall rückwirkend per 
5. Mai 2011 abgeschlossen und die Ausrichtung einer Invalidenrente ver-
weigert hat. Dabei geht es um die Folgen zweier Unfallereignisse vom 
18. Februar und 2. Mai 2009. Die Beschwerdegegnerin hat auf die Rück-
forderung der bis 31. Januar 2012 unter Annahme einer vollen Arbeitsun-
fähigkeit ausgerichteten Taggelder verzichtet, weshalb der Beschwerdefüh-
rer an sich zu Recht die Ausrichtung einer Rente erst ab 1. Februar 2012 
beantragt. Die mit Verfügung vom 25. Februar 2013 (act. II 203) angeord-
nete Ausrichtung einer Integritätsentschädigung von 15% ist unangefoch-
ten in Rechtskraft erwachsen. Streitig und zu prüfen ist somit einzig noch 
der Anspruch auf eine Invalidenrente ab 1. Februar 2012.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 

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Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und 
einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall 
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem 
im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusam-
menhanges genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Steht aufgrund einer speziellen Adäquanzprüfung fest, dass ein allfällig 
bestehender natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit 
nicht rechtsgenüglich wäre, braucht die Frage, ob der natürliche Kausalzu-
sammenhang tatsächlich besteht, nicht geprüft zu werden (BGE 135 V 465 
E. 5.1 S. 472).

2.3 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 
UV Nr. 30 S. 122 E. 5.2).

2.3.1 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt sich die 
adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 138 V 
248 E. 4 S. 250, 134 V 109 E. 2.1 S. 112). Objektivierbar sind Untersu-
chungsergebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Unter-
suchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Von orga-
nisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gespro-
chen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen, insbesondere 
bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten 

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Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 
E. 5.1 S. 251).

2.3.2 Bei organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden ist für die 
Beurteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf auszuge-
hen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubezie-
hen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese 
Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte geprüft (BGE 115 
V 133 E. 6c aa S. 140), während bei Schleudertraumen und äquivalenten 
Verletzungen der Halswirbelsäule sowie Schädel-Hirntraumen auf eine 
Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten ver-
zichtet wird (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1). 
Dabei ist wie folgt zu differenzieren: Es ist zunächst abzuklären, ob die ver-
sicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule, eine 
dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung (SVR 1997 UV Nr. 95 S. 346 
E. 2a, 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Schädel-Hirntrauma (BGE 117 V 
369 E. 4b S. 382; SVR 2001 UV Nr. 1 S. 2 E. 3) erlitten hat, wobei die 
Schleudertrauma-Praxis nur dann Anwendung findet, wenn sich innert der 
Latenzzeit von 24 bis 72 Stunden Beschwerden in der Halsregion und der 
Halswirbelsäule (HWS) manifestieren (SVR 2009 UV Nr. 30 S. 107 E. 5.2). 
Liegt keine der erwähnten Verletzungen vor, gelangt die Rechtsprechung 
gemäss BGE 115 V 133 für Unfälle mit psychischen Folgeschäden zur An-
wendung. Ergeben die Abklärungen indessen, dass die versicherte Person 
eine der soeben erwähnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt wer-
den, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung 
gehörenden Beeinträchtigungen (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Kon-
zentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Vi-
susstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung 
usw; BGE 119 V 335 E. 1 S. 338, 117 V 359 E. 4b S. 360) zwar teilweise 
vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber bereits unmittel-
bar nach dem Unfall ganz in den Hintergrund treten oder die physischen 
Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Be-
urteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt 
haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind (vgl. RKUV 2002 
U 465 S. 438 E. 3a). Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung eben-
falls die in BGE 115 V 133 für Unfälle mit psychischen Folgeschäden auf-

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gestellten Grundsätze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der 
Adäquanz gemäss den in der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109, 
117 V 359) festgelegten Kriterien, d.h. ohne Unterscheidung zwischen kör-
perlichen und psychischen Beschwerden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112, 
127 V 102 E. 5b bb S. 103).

2.3.3 Bei psychischen Unfallfolgen setzt die Bejahung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs grundsätzlich voraus, dass dem Unfallereignis für 
die Entstehung einer psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit eine mass-
gebende Bedeutung zukommt. Das trifft dann zu, wenn es objektiv eine 
gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht 
fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist gemäss BGE 115 V 133 E. 6 
S. 138 an das objektiv erfassbare Unfallereignis anzuknüpfen,
wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf mit den sich 
dabei entwickelnden Kräften – eine Katalogisierung der Unfälle in leichte 
(banale), im mittleren Bereich liegende und schwere Unfälle vorzunehmen 
ist (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183). Bei banalen Unfällen kann der adäquate 
Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheits-
störungen in der Regel ohne weiteres verneint, bei schweren Unfällen da-
gegen in der Regel bejaht werden. Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich 
lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbs-
unfähigkeit ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf Grund 
des Unfalles allein schlüssig beantworten. Das Bundesgericht hat daher 
festgestellt, dass weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittel-
bar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirek-
te Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen sind. 
Als wichtigste Kriterien sind zu nennen (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183, 115 
V 133 E. 6c aa S. 140):

- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere 
Eindrücklichkeit des Unfalles;

- die Schwere oder besondere Art der erlittenen (somatischen) 
Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, 
psychische Fehlentwicklungen auszulösen;

- ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
- körperliche Dauerschmerzen;

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- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich 
verschlimmert;

- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
- Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit.

2.4 Gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG sowie gemäss konstanter Recht-
sprechung hat der Versicherer – sofern allfällige Eingliederungsmassnah-
men der Invalidenversicherung abgeschlossen sind – die Heilbehandlung 
(und das Taggeld) nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter 
Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des 
Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung 
abzuschliessen (BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 201).

Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid 
(Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 
UVG). 

2.5 Um den Leistungsanspruch des Versicherten bzw. die Leistungs-
pflicht des betreffenden Sozialversicherungsträgers beurteilen zu können, 
ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen an-
gewiesen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfü-
gung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Ge-
sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 
Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig 
sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch 
zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass der Be-
schwerdeführer am 2. Mai 2009 einen Unfall im Rechtssinne (vgl. E. 2.1 
hiervor) erlitten hat und danach unfallkausal Beschwerden aufgetreten sind. 
Die Beschwerdegegnerin hat denn auch Versicherungsleistungen erbracht 

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(vgl. act. II 28, 37). Vom Beschwerdeführer wird weiter zu Recht nicht be-
stritten, dass keine organisch-somatischen Unfallfolgen mit Auswirkung auf 
die Arbeitsfähigkeit (mehr) vorliegen. Umstritten ist hingegen, ob beim Be-
schwerdeführer ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vor-
liegt, welcher zu Rentenleistungen führen könnte. Den medizinischen Akten 
lässt sich im Wesentlichen Folgendes entnehmen:

3.1.1 Anlässlich des Unfalls vom 2. Mai 2009 wurden in dem Spital 
I.________ und im Spital J.________ ein Subduralhämatom links mit Frak-
tur des Sinus sphenoidalis rechts ohne relevante Dislokation, Fraktur des 
Ehtmoiddaches, frontobasaler Fraktur links bis ins Felsenbein verlaufend, 
und Processus transversus-Fraktur diagnostiziert (act. II 10 bzw. 12 f.). 
Während das Spital I.________ von einer vollen Arbeitsunfähigkeit bis vor-
aussichtlich 14. Juni 2009 ausging (act. II 16), wurde diese von den behan-
delnden Ärzten immer wieder über dieses Datum hinaus verlängert (act. II 
25, 27, 32 f., 40, 54/5, 63, 72, 83, 96 ff.). 

3.1.2 Bezüglich der am 18. Februar 2009 zugezogenen Radiusfraktur 
fand wegen persistierenden Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkun-
gen am 26. Juni 2009 eine handchirurgische Verlaufskontrolle im Spital 
J.________ statt. Dabei wurden eher geringe Restbeschwerden am linken 
Handgelenk in Form einer Einschränkung der Handgelenksflexion/
-extension, wobei mit einem disziplinierten Aufdehnen noch eine normale 
Bewegungsamplitude erreicht werden könne, sowie eine mässige Ge-
fühlsstörung entlang des wahrscheinlich durch den Kirschnerdraht lädierten 
Nervus radialis, wobei auf eine Nervenrevision zu verzichten sei, festge-
stellt. Es sei in Bezug auf das Handgelenk ab 1. Juli 2009 eine 50%ige und 
ab 13. Juli 2009 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit gegeben (vgl. act. II 22), 
da es klinisch keinen Grund gebe, welcher eine weitere Verlängerung der 
Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würde (vgl. act. II 54/3 und 89/5).

3.1.3 In einem neurologischen Bericht vom 6. Juli 2009 von Dr. med. 
C.________, Facharzt für Neurologie FMH, wird eine posttraumatische 
Anosmie festgestellt. Das grössere Problem stelle indessen die vom Be-
schwerdeführer geklagte Wesensveränderung dar, welche nur bedingt mit 
den Frakturen erklärt werden könne. Vermutlich liege eine gewisse Fron-
talhirnschädigung vor. Es wird eine stationäre Rehabilitation in der Klinik 

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H.________ vorgeschlagen, welche der Beschwerdeführer aber ablehne 
(act. II 18).

3.1.4 Anlässlich einer Untersuchung im Spital I.________ vom 19. Okto-
ber 2009 wurden Hinweise gefunden für eine posttraumatische Angst-
störung mit kognitiver Minderleistung unklarer Ätiologie. Es wird erneut ein 
stationärer Aufenthalt in der Klinik H.________ vorgeschlagen (act. II 46).

3.1.5 Im Rahmen einer kreisärztlichen Untersuchung vom 13. Januar 
2010 durch Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie FMH, wird unter 
anderem festgestellt, dass eine konklusive klinische Untersuchung und 
Beurteilung nicht möglich sei, da der Beschwerdeführer aus Angst vor 
Schmerzen schlecht kooperiert habe, wobei vor allem die rechtsseitige 
Lumbalregion kaum berührbar gewesen sei. Das Ganze habe zeitweise 
groteske Ausmasse angenommen. Nach Meinung des untersuchenden 
Arztes müsse eine stationäre Rehabilitation spätestens jetzt eingeleitet 
werden, da fast schon acht Monate nach dem Unfall das eingetretene 
Schonungs- und Abwehrverhalten nicht mehr akzeptabel sei. 

3.1.6 Nach einem stationären Aufenthalt in der Rehaklinik H.________ 
vom 2. März bis 2. Juni 2010 werden im Austrittsbericht vom 7. Juni 2010 
(act. II 89) aufgrund der Radiusfraktur vom 18. Februar 2009 Restbe-
schwerden bei Rehabilitationsdefizit und eine Hypästhesie der linken Hand, 
sowie aufgrund der traumatischen Hirnverletzung vom 2. Mai 2009 eine 
posttraumatische Anosmie, eine Anpassungsstörung mit vorwiegend ängst-
licher Reaktion, eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und 
psychischen Faktoren und eine unspezifische neuropsychologische 
Störung im Rahmen eines multifaktoriellen Geschehens, und ferner ein 
Lumbovertebralsyndrom mit Minimalprotrusionen L4/L5 sowie L5/S1 fest-
gehalten. Im Rahmen der Anpassungsstörung bestehe nach wie vor eine 
milde Angstsymptomatik sowie gesteigerte Nervosität, die im Alltag jedoch 
kaum Einschränkungen der Funktionsfähigkeit bedingen würde. Das Bild 
einer posttraumatischen Belastungsstörung liege gegenwärtig nicht vor. Es 
bestehe eine leichte Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung 
mit Krankheitswert. Es bestehe eine unspezifische kognitive Störung im 
Rahmen eines multifaktoriellen Geschehens. Somatisch-organisch seien 
keine relevanten Unfallfolgen mehr feststellbar. Aus somatisch-hirnorgani-

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scher Sicht sei ab Juli 2010 eine kognitiv leichte und körperlich leichte bis 
mittelschwere Tätigkeit vollschichtig zumutbar.

3.1.7 Nach einem zweiten stationären Aufenthalt in der Rehaklinik 
H.________ vom 7. März bis 4. Mai 2011 werden die Anpassungsstörung 
und die unspezifische neuropsychologische Störung nicht mehr diagnosti-
ziert. Eine psychotherapeutische Weiterbetreuung sei bei fehlender Motiva-
tion nicht erfolgsversprechend und eine entsprechende Behandlung nicht 
weiter indiziert. Infolge erheblicher Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien 
die Resultate der physischen Leistungstests für die Beurteilung der zumut-
baren Belastbarkeit nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei 
gutem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte. Infolge Selbst-
limitierung und ungenügender Kooperation im Behandlungsprogramm hät-
ten auch die zu erwartenden Verbesserungen bezüglich Funktion und Be-
lastbarkeit nicht erreicht werden können. Das Ausmass der demonstrierten 
physischen und kognitiven Einschränkungen lasse sich mit den geringfügi-
gen objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung 
und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen aus somatischer Sicht 
nicht erklären. Es liege keine psychische Störung mit Krankheitswert oder 
neuropsychologische Störung vor, welche eine arbeitsrelevante Leistungs-
minderung begründen könnte. Aus der klinischen Beobachtung und dia-
gnostischen Abklärung ergäben sich keine Anhaltspunkte für das Vorliegen 
einer depressiven Stimmungslage oder einer Angstsymptomatik; das ge-
schilderte soziale Rückzugsverhalten habe sich während des stationären 
Aufenthalts nicht gezeigt. Somit sei weder von einer schweren affektiven 
Erkrankung oder Angststörung auszugehen, noch liege aktuell eine Anpas-
sungsstörung in Form einer ängstlichen oder depressiven Reaktion vor. Im 
Rahmen der Verhaltensbeobachtungen im Therapieprogramm liessen sich 
wiederholt Inkonsistenzen im Beschwerdeverhalten beobachten, sodass im 
Gesamtverlauf der Behandlung eine Aggravation vermutet werden könne. 
Dem Beschwerdeführer sei eine berufliche Tätigkeit ganztags ohne Ein-
schränkungen ab 5. Mai 2011 zumutbar; einzig Arbeiten, bei denen Ge-
ruchsvermögen erforderlich sei, seien nicht zumutbar (act. II 155).

3.1.8 In einer weiteren kreisärztlichen Untersuchung vom 20. Juli 2011 
weist Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 13

Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, auf schwierige Untersu-
chungsbedingungen hin. Spontan werde der Kopf frei bewegt, bei der sys-
tematischen Prüfung indessen eine reduzierte Kopfbeweglichkeit demons-
triert. Das linke Handgelenk sei reizlos und frei beweglich. Die angegebene 
Sensibilitätsminderung gehe weit über das entsprechende Dermatom hin-
aus. Es sei von einem stabilisierten Zustand auszugehen (act. II 161).

3.1.9 In einer versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 8. August 
2011 durch Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, wird bezüglich des 
Handgelenks die Einschätzung des Kreisarztes (vgl. E. 3.1.8 hiervor) über-
nommen. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer geschilderten invalidisie-
renden LWS-Beschwerden seien aus orthopädisch-traumatologischer Sicht 
keine Beeinträchtigungen für die zumutbare Arbeitsfähigkeit zu formulieren 
(act. II 167).

3.1.10 Im ärztlichen Zwischenbericht des behandelnden Hausarztes 
Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 
23. November 2011 wird bei den bereits bekannten Diagnosen, erweitert 
um einen neu aufgetretenen Herpes zoster lumbal rechts, unverändert eine 
100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 3. Mai 2009 bis auf weiteres (abgesehen 
vom Arbeitseinsatz im ...) bescheinigt, da sich der Beschwerdeführer auch 
weiterhin absolut nicht in der Lage fühle, irgend eine Arbeit aufzunehmen 
(act. II 173).

3.1.11 Nach Vorlage der Observationsergebnisse (act. II 169, 177) hielt die 
Rehaklinik H.________ im orthopädischen Aktengutachten vom 19. Januar 
2012 (act. II 176) fest, diese zeigten ein normales Bewegungsausmass 
ohne jegliche Beeinträchtigungen der körperlichen Funktion. Die bereits in 
sämtlichen Voruntersuchungen geklagten, teilweise grotesk anmutenden 
Beschwerden müssten aufgrund der Videoaufzeichnungen insgesamt in 
Frage gestellt werden. Der Beschwerdeführer habe im beobachteten Zeit-
raum immer wieder den Kopf nach beiden Seiten sowie nach oben und 
unten problemlos bewegen können, dies ohne Anzeichen von Schwindel. 
So gesehen sei auch die Schwindelsymptomatik offensichtlich genauso zu 
hinterfragen wie die übrigen Beschwerden. Eine seit dem letzten Unfall 
durchgehende Arbeitsunfähigkeit sei von daher nicht erklärbar. Spätestens 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 14

nach Austritt aus dem ersten stationären Aufenthalt in der Klinik 
H.________ (3. Juni 2010) habe eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit für 
angepasste Tätigkeiten vorgelegen. Ab dem zweiten Aufenthalt (bis 4. Mai 
2011) könne von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Zu-
sammenfassend habe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits ab 
Februar 2010, d.h. im ersten Beobachtungszeitraum, eine volle Arbeits-
fähigkeit zumindest auf rein somatischem Fachgebiet bestanden. Eine voll-
umfängliche Arbeitsfähigkeit einschliesslich des psychischen Bereichs 
müsse spätestens seit dem zweiten Aufenthalt in der Klinik H.________ 
angenommen werden.

3.1.12 Auf Anfrage des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers bestätigte 
das Spital J.________ mit Schreiben vom 18. März 2013 (Akten des Be-
schwerdeführers [act. I] 4) das Vorliegen gewisser Einschränkungen aus 
psychiatrischer Sicht infolge des Unfalls. Der Beschwerdeführer leide an 
chronischen Schmerzen, an Konzentrationsschwierigkeiten, subjektiv an 
Vergesslichkeit, an Schwindel und an Flashbacks. Ihrer Ansicht nach be-
stehe daher eine gewisse Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit, wobei 
deren genaue Quantifizierung anhand der bisher erfolgten ambulanten Be-
handlungstermine nicht möglich sei. Im Gegensatz zu den Berichten der 
Rehaklinik H.________ erfülle der Beschwerdeführer aus ihrer Sicht aktuell 
die Kriterien einer depressiven Störung, am ehesten leichten Grades.

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 232 E. 5.1, 125 V 
351 E. 3a S. 352).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 15

hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 
in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 
ee S. 354).

3.3 Die Beschwerdegegnerin stützte die Ablehnung einer Invalidenrente 
massgeblich auf den Austrittsbericht der Rehaklinik H.________ vom 
6. Mai 2011 (act. II 155; vgl. E. 3.1.7 hiervor).

3.3.1 Diesbezüglich ist vorab zu prüfen, ob auf diesen Bericht beweis-
mässig abgestellt werden kann, erachtete doch das Bundesgericht in 
BGE 136 V 117 das Recht auf Selbstbestimmung, welches Teil des 
Anspruchs auf persönliche Freiheit bildet, und den Anspruch auf rechtliches 
Gehör als verletzt, wenn die SUVA die medizinische Begutachtung einer 
versicherten Person während eines Rehabilitationsaufenthalts durch die 
behandelnden Ärzte ohne Wissen der betroffenen Person anordnet (E. 2 
S. 125). Konkret ging es um einen in Absprache mit der versicherten 
Person von der SUVA angeordneten Rehabilitationsaufenthalt in der 
Rehaklinik H.________, deren Ärzte neben einem Austrittsbericht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 16

auftragsgemäss neuropsychologische, psychiatrische, physikalisch-
medizinische sowie neurologische Stellungnahmen abgaben und diese 
interdisziplinär zusammenfassten. Ziel des Aufenthaltes neben der 
stationär durchzuführenden Rehabilitationsmassnahme waren eine 
Beurteilung der Zumutbarkeit sowie eine interdisziplinäre Stellungnahme, 
worüber der Rechtsvertreter der versicherten Person von der SUVA vor 
und unmittelbar nach dem Aufenthalt in der Rehaklinik H.________ nicht 
informiert worden war (BGE 136 V 117 E. 3 S. 119). Entsprechend erachtet 
der Beschwerdeführer in seinen Schlussbemerkungen vom 5. Dezember 
2013 den Austrittsbericht vom 6. Mai 2011 (act. II 155) infolge Verletzung 
des rechtlichen Gehörs als nicht verwertbar.

Die Beschwerdegegnerin weist in der ergänzenden Stellungnahme vom 
31. Oktober 2013 zu Recht darauf hin, dass es beim stationären Aufenthalt 
in der Klinik H.________ vom 7. März bis 4. Mai 2011 nicht in erster Linie 
um eine Begutachtung, sondern um die berufliche Wiedereingliederung mit 
dem Ziel einer gesteigerten Belastbarkeit zur Stellensuche ging (so act. II 
155/3 und 5, je oben; vgl. auch act. II 134). Zu diesem Zweck wurde ein 
intensives Therapieprogramm angeordnet (act. II 155/3 unten). Dass 
gleichzeitig auch ein psychiatrischer und ein neuropsychologischer Bericht 
erstellt wurden, ändert nichts daran, denn im Hinblick auf eine geplante 
berufliche Wiedereingliederung musste zwingend abgeklärt werden, an 
welchen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführer litt 
und welche Tätigkeiten ihm gesundheitsbedingt zumutbar waren. Eine ent-
sprechende Begutachtung ist von der Beschwerdegegnerin denn auch – im 
Gegensatz zu dem BGE 136 V 117 zugrundliegenden Sachverhalt – nicht 
explizit angeordnet worden; die Beschwerdegegnerin regte bloss an, die 
Compliancekontrolle und differenzialdiagnostische Überlegungen in die 
Beurteilung einfliessen zu lassen (act. II 138) und ersuchte um eine Stel-
lungnahme zu den organischen Unfallfolgen, zum Zumutbarkeitsprofil so-
wie zur Integritätsentschädigung (act. II 144) – all das im Rahmen der oh-
nehin durchzuführenden medizinischen Abklärungen. Entgegen der Mei-
nung des Beschwerdeführers in seinen Schlussbemerkungen vom 5. De-
zember 2013 ist im Hinblick auf den Austrittsbericht vom 6. Mai 2011 (act. II 
155) das rechtliche Gehör nicht verletzt worden, weshalb darauf abgestellt 
werden kann.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 17

3.3.2 Da dieser Bericht aufgrund einlässlichen Untersuchungen, in 
Kenntnis der Vorakten und unter Berücksichtigung der geklagten Be-
schwerden erstattet wurde und die Schlussfolgerungen begründet sind (vgl. 
E. 3.2 hiervor), erfüllt er die für den Beweiswert massgebenden Anforde-
rungen und erbringt grundsätzlich vollen Beweis (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b 
bb S. 353). Der im Beschwerdeverfahren neu eingereichte Bericht des Spi-
tals J.________ vom 18. März 2013 (act. I 4; vgl. E. 3.1.12 hiervor) spricht 
nicht gegen die Zuverlässigkeit der Einschätzung der Rehaklinik 
H.________ (act. II 155), werden darin doch keine Elemente erwähnt, die 
deren Ärzten nicht bekannt gewesen wären. So werden schon im Austritts-
bericht als aktuelle Probleme ausdrücklich anhaltende Rücken- und Kopf-
schmerzen, (nicht objektivierbarer) Schwindel, Taubheitsgefühl auf der 
rechten Flanke und im Gesässbereich, vollständige Anosmie, Angabe von 
psychischer Belastung und Verdacht auf Aggravation der Beschwerden 
genannt (act. II 155/1). Allein schon diese relativierende Umschreibung und 
insbesondere die diagnostische Beurteilung (inkonsistentes und aggravato-
risches Verhalten; act. II 155/3) verdeutlichen, dass es sich dabei gross-
mehrheitlich um subjektive und in der Folge nicht objektivierbare Angaben 
des Beschwerdeführers handelt. Auch im Bericht des Spitals J.________ 
(act. I 4) werden diese Einschränkungen mehr anamnestisch ("leidet […] 
subjektiv an Vergesslichkeit, an Schwindel und an Flashbacks […]") denn 
diagnostisch aufgeführt. Es folgt weiter der Hinweis, dass eine genaue 
Quantifizierung der Einschränkung der Leistungsfähigkeit aufgrund der 
bisher erfolgten ambulanten Behandlungstermine nicht möglich sei, was 
impliziert, dass sie den Fall nicht abschliessend und umfassend beurteilen 
können. Die Angaben zur Leistungseinschränkung sowie zu den gesund-
heitliche Problemen erweisen sich somit als äusserst vage und rechtferti-
gen keinesfalls – anders als in der Beschwerde, S. 6 unten und S. 9 oben – 
die Annahme einer ganzen Arbeitsunfähigkeit. Obwohl schon im Austritts-
bericht (act. II 155/3) und noch deutlicher im orthopädischen Aktengutach-
ten (unter Einbezug der Observationsergebnisse; act. II 176/10) die in 
sämtlichen Voruntersuchungen geklagten, teilweise grotesk anmutenden 
Beschwerden in Frage gestellt wurden, äussert sich das Spital J.________ 
mit keinem Wort zu dieser Inkonsistenz und Aggravation. Ebenfalls ohne 
Begründung geht sie aber von einer depressiven Störung leichten Grades 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 18

aus. Damit erweisen sich die Ausführungen des Spitals J.________ als zu 
vage, um die abweichende Meinung schlüssig zu begründen.

Auch aus dem Verweis (Beschwerde, S. 5 f.) auf die Berichte des Neurolo-
gen Dr. med. C.________ vom 6. Juli 2009 (act. II 18; vgl. E. 3.1.3 hiervor), 
eines nach dem Unfall vom 2. Mai 2009 vor Ort anwesenden Kreisarztes 
(vgl. act. II 17/6 Mitte) und der Rehaklinik H.________ vom 15. Dezember 
2010 (Reevaluation; act. III 59) vermag der Beschwerdeführer nichts zu 
seinen Gunsten abzuleiten. Die erstgenannten Berichte fallen in eine Zeit, 
während welcher die Arbeitsunfähigkeit und die dementsprechend ausge-
richteten Versicherungsleistungen (auch nachträglich) nicht weiter zu Dis-
kussionen Anlass gaben (vgl. act. II 180 und 185). Vor der Reevaluation 
befand sich der Beschwerdeführer im Belastbarkeitsaufbautraining der IV 
im ... (Steigerung der Präsenzzeit bis 70%, quantitative Leistung 60%, qua-
litative Leistung 90%; act. III 59/1 unten); anlässlich der Reevaluation liess 
sich zum damaligen Zeitpunkt aus psychiatrischer Sicht noch immer die 
Diagnose einer Anpassungsstörung (mit Angstsymptomatik und anhalten-
der innerer Unruhe) sowie einer chronischen Schmerzstörung stellen 
(act. III 59/2 unten), wobei schon damals auf die Einnahme einer Opfer- 
und übermässigen (körperlichen) Schonhaltung (act. III 59/1 unten) und auf 
nicht immer konsistent erscheinende Aussagen (act. III 59/2 unten) hinge-
wiesen worden ist. Empfohlen wurde daher ein erneuter stationärer Aufent-
halt in der Rehaklinik H.________, um die Tendenz einer fortschreitenden 
Invalidisierung – mit Verdacht auf Aggravation der Beschwerden – entge-
genzuwirken und die berufliche Integration vorzubereiten (act. III 59/3 
oben). Dieser Aggravationsverdacht bewahrheitete sich in der Folge, wes-
halb der Beschwerdeführer in dieser Zeit im Nachhinein unter Berücksichti-
gung einer leichten Leistungsminderung in Folge einer psychischen 
Störung mit Krankheitswert als arbeitsfähig erachtet worden ist (act. II 
176/9). Die geltend gemachten psychischen Probleme wurden somit – ent-
gegen der Beschwerde, S. 6 – kohärent berücksichtigt.

3.4 Entsprechend den Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der 
Beschwerdeantwort, S. 4 f. und 8 f., hat somit als erstellt zu gelten, dass 
beim Beschwerdeführer kein invalidisierender psychischer Gesundheits-
schaden (mehr) vorliegt, welcher zu Rentenleistungen führen könnte. Dass 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 19

der Beschwerdeführer an einer chronischen Schmerzstörung leidet, ändert 
nichts daran, denn die Voraussetzungen zur Annahme eines invalidisieren-
den Charakters der Schmerzstörung sind offensichtlich nicht erfüllt (vgl. 
act. II 155/2 Mitte). Es erübrigt sich deshalb eine Prüfung der Adäquanz. 
Abgesehen davon weist die Beschwerdegegnerin in der ergänzenden Stel-
lungnahme vom 31. Oktober 2013, S. 4 ff., zu Recht darauf hin, dass die 
Adäquanzkriterien hinsichtlich einer allfälligen psychischen Fehlentwicklung 
nach Unfall (vgl. E. 2.3.3 hiervor) nicht erfüllt wären.

3.5 Der medizinische Sachverhalt erweist sich somit als genügend ab-
geklärt – insbesondere hat die Beschwerdegegnerin im Anschluss an den 
Austrittsbericht der Rehaklinik H.________ vom 6. Mai 2011 (act. II 155) 
weitere Unterlagen eingeholt, mit welchen die sich aus der Observation 
ergebende Vermutung auf eine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit 
bestätigt worden ist (act. II 161, 167, 176). Von Weiterungen ist deshalb 
abzusehen und auf die beantragte Rückweisung an die Beschwerdegegne-
rin zur Neubeurteilung kann verzichtet werden.

3.6 Die Beschwerdegegnerin ist somit zu Recht davon ausgegangen, 
dass dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit, wie er sie vor dem Unfall vom 
18. Februar 2009 ausgeübt hat (act. II 2, 20), in physischer Hinsicht weiter-
hin zumutbar ist (act. II 203/2 oben). Da zudem kein invalidisierender psy-
chischer Gesundheitsschaden vorliegt (vgl. E. 3.4 hiervor), hat die Be-
schwerdegegnerin den Anspruch auf eine Rente zufolge fehlender Invali-
dität zu Recht abgelehnt. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer 
bei seiner Arbeitgeberin nur gerade während dreier Tage tätig war (act. III 
36), weshalb fraglich ist, ob für das Valideneinkommen überhaupt auf diese 
Tätigkeit abgestellt werden könnte. Schliesslich ist aus dem Auszug aus 
dem individuellen Konto (act. III 7) ersichtlich, dass der Beschwerdeführer 
in der Zeit vor den Unfällen vom 18. Februar und 2. Mai 2009 nur sehr be-
scheidene Erwerbseinkommen erzielt hat, sodass ohne weiteres ange-
nommen werden kann, dass er heute ein vergleichbares Einkommen reali-
sieren kann. 

3.7 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde unbegründet und somit 
abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 20

4.

4.1 Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG in Ver-
bindung mit Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-
schwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). Aufgrund der ge-
währten unentgeltlichen Rechtspflege (prozessleitende Verfügung vom 
11. September 2013) bleibt indes das amtliche Honorar für Rechtsanwalt 
B.________ festzustellen.

Gemäss Art. 42 des kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 
(KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwältinnen 
und Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem gebo-
tenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der Tarif-
ordnung für den Parteikostenersatz entspricht. Bei der Festsetzung des 
gebotenen Zeitaufwandes sind die Bedeutung der Streitsache und die 
Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auslagen und Mehrwert-
steuer werden zusätzlich entschädigt (Abs. 1). Die Aufwendungen für die 
Erlangung des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege sind nach den glei-
chen Regeln zu entschädigen (Abs. 3). Nach Art. 42 Abs. 4 KAG in Verbin-
dung mit Art. 1 der Verordnung über die Entschädigung der amtlichen An-
wältinnen und Anwälte vom 20. Oktober 2010 (EAV; BSG 168.711) beträgt 
der Stundenansatz Fr. 200.--.

Mit Kostennote vom 17. Dezember 2013 machte Rechtsanwalt B.________ 
ein ordentliches Honorar von Fr. 1'867.10 (inkl. Auslagen und MWSt.) gel-
tend, was nicht zu beanstanden ist. Entsprechend dem geltend gemachten 
Aufwand von 6.5 Stunden wird das amtliche Honorar auf Fr. 1'300.-- 
(6.5 Stunden à Fr. 200.--), zuzüglich Auslagen von Fr. 103.80 und 8% 
Mehrwertsteuer (auf Fr. 1'403.80) von Fr. 112.30, somit insgesamt auf 
Fr. 1'516.10 festgesetzt und Rechtsanwalt B.________ nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse vergütet. Vorbehalten 
bleibt die Nachzahlungspflicht des Beschwerdeführers gegenüber dem 
Kanton Bern entsprechend den Voraussetzungen von Art. 123 ZPO 
(Art. 113 VRPG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. März 2014, UV/13/471, Seite 21

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Der tarifmässige Parteikostenersatz des amtlichen Anwalts wird in die-
sem Verfahren auf Fr. 1'867.10 (inkl. Auslagen und MWSt.) festge-
setzt. Davon wird Rechtsanwalt B.________ nach Eintritt der Rechts-
kraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse eine auf Fr. 1'516.10 festge-
setzte Entschädigung (inkl. Auslagen und MWSt.) vergütet. Vorbehal-
ten bleibt die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SUVA 
- Bundesamt für Gesundheit 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern, Bereich Inkasso, Postfach 8334, 

3001 Bern

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.