# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** af3aad96-598c-5c47-bca0-ed4b39d3154d
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-02-21
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 21.02.2012 KSK 2012 3
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2012-3_2012-02-21.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 21. Februar 2012 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 12 3 15. März 2012

(Auf die gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde ist mit 
Urteil vom 21. Juni 2012 nicht eingetreten worden).

Verfügung
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Vorsitz Brunner
Aktuarin ad hoc Sigron

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

der A . , Beschwerdeführerin, vertreten durch MLaw Franziska Christina Säuberli, 
Via dal Bagn 3, 7500 St. Moritz, 

gegen

die Pfändungsurkunde des Betreibungsamtes X. vom 3. Januar 2012, mitgeteilt 
am 4. Januar 2012, in Sachen des B., gegen die Beschwerdeführerin,

betreffend Pfändung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. In der Betreibung Nr. 01 der A. (nachfolgend: A.) gegen B. über rund Fr. 
104'000.– erfolgte am 12. August 2011 der Pfändungsvollzug durch das Betrei-
bungsamt X.. In der entsprechenden Pfändungsurkunde wurde verfügt, dass vom 
Lohn des Schuldners im Sinne einer stillen Pfändung Fr. 500.– monatlich gepfän-
det werden. Gegen diese Pfändungsurkunde erhob die A. am 26. August 2011 
Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden und beantragte die Aufhebung 
der Pfändung und die Rückweisung zur neuen Pfändung durch das Betreibungs-
amt X.. Mit Urteil KSK 11 65 vom 23. November 2011 hiess das Kantonsgericht 
von Graubünden die Beschwerde teilweise gut, hob die angefochtene Pfändungs-
urkunde auf und wies die Sache zur Vornahme einer neuen Pfändung im Sinne 
der Erwägungen an das Betreibungsamt X. zurück. 

B. Das Betreibungsamt X. stellte am 3. Januar 2012 eine neue Pfändungsur-
kunde in der Betreibung Nr. 01 aus. Die Pfändungsurkunde inkl. Pfändungsvollzug 
wurde gemäss darin enthaltener Angabe am 4. Januar 2011 mitgeteilt und der 
Rechtsvertreterin der A. am 10. Januar 2012 zugestellt. Darin wurde verfügt, dass 
vom Nettolohn des Schuldners monatlich Fr. 676.90 gepfändet werden. Ausge-
hend von einem monatlichen Nettolohn von Fr. 7’002.50 wurden dem Schuldner 
somit Fr. 6'325.60 als Existenzminimum belassen. 

C. Am 19. Januar 2012 erhob die A. Beschwerde beim Kantonsgericht von 
Graubünden mit den Begehren um Aufhebung der Pfändungsverfügung vom 
3. Januar 2012 inkl. Pfändungsvollzug in der Betreibung Nr. 01 und Feststellung 
eines pfändbaren Einkommens [recte: pfändbare Quote] von monatlich mindes-
tens Fr. 1'779.90. Eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin die Rückweisung 
der Angelegenheit zur erneuten Berechnung des pfändbaren Einkommens im Sin-
ne der Erwägungen an das Betreibungsamt X.. Die Beschwerdeführerin macht 
geltend, das Betreibungsamt X. habe im Rahmen der Existenzminimumberech-
nung vom 3. Januar 2012 sein Ermessen erheblich überschritten und zwingendes 
gesetzliches Recht verletzt, indem es dem Existenzminimum des Schuldners Spe-
sen angerechnet habe, die es nicht hätte anrechnen dürfen. Gemäss der Berech-
nung der Beschwerdeführerin beträgt das Existenzminimum des Schuldners Fr. 
5'222.60 pro Monat und nicht wie vom Betreibungsamt X. berechnet Fr. 6'325.60 
pro Monat.

D. Am 31. Januar 2012 liess sich das Betreibungsamt X. vernehmen und er-
stellte darin – ohne gleichzeitig eine neue Verfügung zu erlassen (vgl. Art. 17 

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Abs. 4 SchKG) – eine neue Berechnung des Existenzminimums. Gemäss dieser 
würde das Existenzminimum des Schuldners neu Fr. 5'770.30 pro Monat betra-
gen, womit sich eine pfändbare Quote von Fr. 1'232.20 ergäbe. Schliesslich er-
suchte das Betreibungsamt X. das Kantonsgericht von Graubünden, die Be-
schwerde teilweise abzulehnen und die Situation unter Einbezug der neuen Fak-
ten zu beurteilen. 

E. Mit Vernehmlassung vom 31. Januar 2012 ersuchte der Schuldner um Ab-
weisung der Beschwerde. 

Auf den Inhalt der Pfändungsurkunde inkl. Pfändungsvollzug, die weiterge-
henden Ausführungen in der Beschwerdeschrift sowie in den Vernehmlassungen 
und das in der gleichen Betreibungssache ergangene Urteil des Kantonsgerichts 
von Graubünden (KSK 11 65) wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Er-
wägungen eingegangen. 

II. Erwägungen

1.a) Gegen jede Verfügung eines Betreibungsamtes kann innert einer Frist von 
zehn Tagen bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung oder Unange-
messenheit Beschwerde geführt werden (Art. 17 Abs. 1 und 2 des Bundesgeset-
zes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG; SR 281.1]). Einzige kantonale 
Aufsichtsbehörde im Kanton Graubünden ist das Kantonsgericht (Art. 11 der Voll-
ziehungsverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 
[GVV zum SchKG; BR 220.100] i.V.m. Art. 8 der Kantonsgerichtsverordnung 
[KGV; BR 173.100]). Gemäss Art. 14a Abs. 1 GVV zum SchKG sind Beschwerden 
gemäss Art. 17 SchKG schriftlich einzureichen.

b) Vorliegend wurde die Pfändungsurkunde am 3. Januar 2012 ausgefertigt 
und ging bei der Beschwerdegegnerin am 10. Januar 2012 ein. Mit Eingabe der 
Beschwerde am 19. Januar 2012 wurde die zehntägige Beschwerdefrist von 
Art. 17 Abs. 2 SchKG gewahrt. Auf die im Übrigen formgerecht eingereichte Be-
schwerde ist somit grundsätzlich einzutreten (Art. 59 lit. e der Schweizerischen 
Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272]). Der Entscheid ergeht in Anwendung von 
Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) in einzel-
richterlicher Kompetenz.

2.a) Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerdeschrift geltend, die Exis-
tenzminimumberechnung des Betreibungsamtes X. vom 3. Januar 2012 verletze 

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zwingendes Recht und sei völlig unangemessen. Zur Berechnung des Existenz-
minimums bzw. der pfändbaren Quote ist zunächst auf Art. 93 Abs. 1 SchKG zu 
verweisen, wonach Erwerbseinkommen jeder Art soweit gepfändet werden kann, 
als es nach dem Ermessen des Betreibungsbeamten für den Schuldner und seine 
Familie nicht unbedingt notwendig ist. Zu bestimmen ist der tatsächliche, objektive 
Notbedarf des Schuldners und seiner Familie, nicht etwa der standesgemässe 
oder gar der gewohnte Bedarf. Nur so ist es nämlich möglich, sowohl den Interes-
sen des Schuldners wie des Gläubigers Rechnung zu tragen (BGE 119 III 70 
E. 3.b S. 73; BGE 116 III 15 E. 2.d S. 21; Urteil des Bundesgerichts 7B.205/2003 
vom 17. Oktober 2003, E. 2). Als Hilfsmittel ohne normative Kraft wurden Richtlini-
en zur Berechnung des Existenzminimums nach Art. 93 SchKG erlassen. Mit Wir-
kung ab 1. Oktober 2009 wurden die Richtlinien für die Berechnung des betrei-
bungsrechtlichen Existenzminimums durch das Kantonsgericht von Graubünden 
als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs angepasst. Diese Richt-
linien dienen als praxisorientierte und unvollständige Rechtsanwendungshilfe, 
welche den in Art. 93 SchKG eingeräumten Ermessensspielraum nicht zu be-
schränken vermag. Die Betreibungsbeamten haben sich somit nicht blindlings an 
die von der Aufsichtsbehörde aufgestellten Berechnungsrichtlinien zu halten, son-
dern sie haben stets zu prüfen, ob deren Anwendung zu einem den konkreten 
Umständen angemessenen Ergebnis führt, wobei ihnen ein weiter Spielraum ge-
geben ist (vgl. Vonder Mühll, in Staehelin/Bauer/Staehelin, Basler Kommentar, 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Aufl., Basel 2010, N 21 zu 
Art. 93). 

b) Vorliegend anerkennt die Beschwerdeführerin die Berechnung des monatli-
chen Grundbetrages einschliesslich des Kinderzuschlages (Fr. 1'700.– und 
Fr. 400.–) sowie die Berechnung des Mietzinses der Privatwohnung (Fr. 1'950.–) 
und der Krankenkassenprämien (Fr. 472.60). Sie bestreitet jedoch die Berechnung 
der unumgänglichen Berufsauslagen inkl. Mietkosten für das Büro. Das Betrei-
bungsamt X. hat dem Existenzminimum des Schuldners Fr. 800.– als Mietkosten 
für die Büroräumlichkeiten angerechnet. Gemäss Mietvertrag beträgt der monatli-
che Mietzins für das Büro Fr. 1'100.–, wobei das Betreibungsamt X. davon einen 
Betrag von Fr. 300.– abgezogen hat, da der Schuldner das Büro gemeinsam mit 
einem Büropartner (Untermieter) nutzt. Die Beschwerdeführerin erachtet die Miet-
kosten für die Büroräumlichkeiten nicht als unumgängliche Berufsauslagen, da es 
ihrer Ansicht nach dem Schuldner absolut zumutbar sei, sich ein Zimmer in der 
Privatwohnung als Büro einzurichten. Sie verlangt deshalb, dass der Schuldner 
die Büroräumlichkeiten auf den nächsten Kündigungstermin (30. September 2012) 

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kündigt. Bis dahin sei dem Schuldner nur die Hälfte des monatlichen Mietzinses 
von Fr. 800.–, d.h. Fr. 400.– pro Monat, zum Existenzminimum anzurechnen, da 
die Arbeitgeberin die andere Hälfte des Mietzinses als Berufsauslagen entschädi-
ge. Zum gleichen Ergebnis führt nach Ansicht der Beschwerdeführerin die Be-
rechnung unter Berücksichtigung des Büropartners, welcher sich zu einem Viertel 
an den Mietkosten beteiligt und sich deshalb auch zu einem Viertel an den allge-
meinen Bürospesen zu beteiligen habe. Das Betreibungsamt X. hat seinerseits 
Abklärungen zu den Büroräumlichkeiten und der gemeinschaftlichen Nutzung ge-
troffen. Danach ist die Bürofläche von geringer Grösse (12.5–15 m2) und bietet 
knapp genügend Platz für zwei Büroplätze. Zudem benutzt der Büropartner das 
Büro gemäss den getroffenen Abklärungen unregelmässig und hat seine Büroin-
frastruktur selbst mitgebracht. In Anbetracht dieser Umstände ist zu schliessen, 
dass sich eine höhere finanzielle Beteiligung durch den Büropartner der Be-
schwerdeführerin nicht rechtfertigt. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin 
ist es dem Schuldner auch nicht zumutbar, sein Büro in der Privatwohnung einzu-
richten. Als Vorsorgeberater (Versicherungsagent) nimmt der Schuldner nicht nur 
Kundenbesuche wahr, sondern empfängt auch Kunden in seinem Büro, um mit 
ihnen Versicherungsabschlüsse zu besprechen. Diese Besprechungen erfordern 
Vertraulichkeit. Separate Büroräumlichkeiten gewährleisten die notwendige Ver-
traulichkeit und sind keineswegs als Luxus zu bezeichnen. Demnach hat das Be-
treibungsamt X. die Mietkosten für die Büroräumlichkeiten, für welche der Schuld-
ner selbst besorgt sein muss, zu Recht im Umfang von Fr. 800.– pro Monat dem 
Existenzminimum des Schuldners angerechnet (vgl. auch Urteil des Kantonsge-
richts Graubünden KSK 11 65 vom 23. November 2011 E. 4.b und c).

c) Die Beschwerdeführerin beanstandet ausserdem die Anrechnung der Auto-
spesen im Umfang von monatlich Fr. 403.– für den Autoleasing-Vertrag und von 
monatlich Fr. 400.– für die Fahrten zum Arbeitsplatz respektive zur Kundschaft. 
Über diese Positionen hat das Kantonsgericht von Graubünden bereits in seinem 
Urteil KSK 11 65 vom 23. November 2011, welches in der gleichen Betreibungs-
sache erging, entschieden. Die Anrechnung der Leasinggebühren im Umfang von 
Fr. 400.– wurde bereits im Urteil vom 23. November 2011 gutgeheissen, da ein 
Versicherungsagent Kundenbesuche wahrnehmen muss und daher auf ein Fahr-
zeug angewiesen ist (Urteil des Kantonsgerichts Graubünden KSK 11 65 vom 
23. November 2011 E. 4.c). Ebenso wurde im selben Urteil entschieden, dass wei-
tere Spesen in der Höhe von Fr. 600.– (Fr. 400.– für Fahrten und Fr. 200.– für 
auswärtige Verpflegung) für einen Vorsorgeberater mit Kundenkontakten, Benzin-
auslagen, auswärtigem Essen etc. nicht zu beanstanden sind (Urteil des Kantons-

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gerichts Graubünden KSK 11 65 vom 23. November 2011 E. 4.e). Mangels neuer 
Tatsachen, welche eine erneute Prüfung rechtfertigen würden, ist auf diese bereits 
entschiedenen Positionen nicht mehr zurückzukommen.

d) Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, dass die Berufsauslagen des 
Schuldners maximal zur Hälfte (50%) dem Existenzminimum angerechnet werden 
könnten, da die andere Hälfte der Berufsauslagen von der Arbeitgeberin des 
Schuldners übernommen würde. Auch zur Übernahme der Spesen durch die Ar-
beitgeberin hat das Kantonsgericht bereits Stellung genommen (Urteil des Kan-
tonsgerichts Graubünden KSK 11 65 vom 23. November 2011 E. 4.e), so dass 
eine abgeurteilte Sache vorliegt, auf welche mangels neuer Tatsachen nicht mehr 
zurückzukommen ist. Auszugehen ist – um die wesentlichen Feststellungen zu 
wiederholen – gemäss Lohnausweis 2010 von einem Nettolohn in Höhe von 
Fr. 7'002.50 pro Monat inklusive Spesen. Diesen Lohn hat auch das Betreibungs-
amt X. seiner Berechnung des Existenzminimums zugrunde gelegt. Der Spesen-
anteil am Lohn beträgt pro Jahr pauschal Fr. 16'438.–, wovon grundsätzlich auch 
die Beschwerdeführerin ausgeht (Beschwerdeschrift, S. 10, act. A.01). Zu beach-
ten ist, dass die von der Arbeitgeberin ausbezahlten Spesen im berechneten Net-
tolohn enthalten sind. Bei diesem Vorgehen sind die vorangehend anerkannten 
Berufsauslagen bei der Notbedarfsrechnung vollumfänglich und nicht nur zur Hälf-
te zu berücksichtigen, da sonst der Schuldner benachteiligt würde. Im Sinne einer 
alternativen Berechnungsart könnte der Spesenanteil auch vom Lohn abgezogen 
und die Spesenentschädigung der Arbeitgeberin schliesslich von den gesamten 
Berufsauslagen abgerechnet werden. Letztendlich führen die beiden Berech-
nungsmethoden zum gleichen Ergebnis. Bei der vorliegend gewählten Berech-
nungsmethode geht es jedoch nicht an, die Berufsauslagen nur zur Hälfte zu 
berücksichtigen.

e) Die Beschwerdeführerin verlangt schliesslich, dass die Berufstätigkeit der 
Ehefrau des Schuldners geklärt werde. Gemäss den Ausführungen des Schuld-
ners und des Betreibungsamtes X. arbeitet die Ehefrau des Schuldners nur unre-
gelmässig und auf Abruf. Das Einkommen der Ehefrau ist damit unsicher und im 
Voraus nur schwer einschätzbar. Das Betreibungsamt X. hat unter diesen Um-
ständen sein Ermessen nicht überschritten, wenn es der Ehefrau kein Erwerbsein-
kommen zugerechnet und sich für den Fall, dass zusätzliches Einkommen gene-
riert werde, eine Nachpfändung vorbehalten hat.

3. Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist unentgeltlich (Art. 61 Abs. 2 lit. a 
der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 

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[GebV SchKG; SR 281.35]), weshalb die Kosten in der Höhe von Fr. 1'000.– vom 
Kanton Graubünden zu tragen sind. Ebenso entfällt die Zusprechung einer aus-
seramtlichen Entschädigung (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

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III. Demnach wird verfügt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'000.– verbleiben beim 
Kanton Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c des Bundesge-
richtsgesetzes (BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die 
Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, Innert 10 Tagen seit Eröff-
nung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss 
Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, 
die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfah-
ren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: