# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1471108b-4cc2-5bed-bbea-88909ab1b9a3
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-03-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 05.03.2007 I 1007/06
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_016_I-1007-06_2007-03-05.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 7} 

I 1007/06 

 

Urteil vom 5. März 2007 

I. sozialrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Ursprung, Präsident, 

Bundesrichter Schön, Frésard, 

Gerichtsschreiber Grünvogel. 

 

Parteien 

H.________, 1954, Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland, 

avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Invalidenversicherung, 

 

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland wohnenden Personen vom 29. September 2006. 

 

In Erwägung, 

dass H.________ am 21. November 2006 (Poststempel) Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland wohnenden Personen (heute: Bundesverwaltungsgericht) vom 29. September 2006 erhoben hat, 

dass das Verfahren kostenpflichtig ist (Art. 134 OG), 

dass das Präsidium des Eidgenössischen Versicherungsgerichts H.________ mit Verfügung vom 28. November 2006 aufgefordert hat, innert 14 Tagen nach Erhalt dieses Schreibens einen Kostenvorschuss von Fr. 500.- zu bezahlen, und angedroht hat, dass bei Nichtleistung innert der gesetzten Frist aus diesem Grunde auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werde, 

dass die als Einschreiben mit Rückschein zugestellte Kostenvorschussverfügung mit dem postalischen Vermerk «final notice 12-28; return to sender 1-4» an das Bundesgericht als Rechtsnachfolgerin des Eidgenössischen Versicherungsgerichts seit dem 1. Januar 2007 zurückgelangt ist, 

dass eine derartige Postsendung grundsätzlich in dem Zeitpunkt als zugestellt gilt, in welchem der Adressat sie tatsächlich in Empfang nimmt, 

dass die Sendung, wenn der Adressat nicht angetroffen wird und daher eine Abholungseinladung in seinen Briefkasten oder sein Postfach gelegt wird, in jenem Zeitpunkt als zugestellt gilt, in welchem sie auf der Post abgeholt wird; geschieht dies nicht innert der von der Post gestützt auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gesetzten Abholfrist, so gilt die Sendung als am letzten Tag dieser Frist zugestellt (vgl. BGE 127 I 31, 123 III 493, 119 II 149 Erw. 2, 119 V 94 Erw. 4b/aa, je mit Hinweisen), 

dass, wer sich während eines hängigen Verfahrens für längere Zeit von dem den Behörden bekanntgegebenen Adressort entfernt, ohne für die Nachsendung der an die bisherige Adresse gelangenden Korrespondenz  zu  sorgen  und  ohne  der  Behörde zu melden, wo er 

nunmehr zu erreichen ist, bzw. ohne einen Vertreter zu beauftragen, nötigenfalls während seiner Abwesenheit für ihn zu handeln, eine am bisherigen Ort versuchte Zustellung als erfolgt gelten zu lassen hat, sofern die Zustellung eines behördlichen Aktes während der Abwesenheit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist (BGE 119 V 94 Erw. 4b/aa mit Hinweisen), 

dass die Beschwerdeführerin auf Grund der am 21. November 2006 erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mit der Zustellung eines behördlichen Aktes rechnen musste, 

dass die Kostenvorschussverfügung vom 28. November 2006 mit Ablauf der Abholfrist am 28. Dezember 2006 als zugestellt zu gelten hat, 

dass sich die Beschwerdeführerin die Nichtleistung des Kostenvorschusses innert der gesetzten Frist entgegenhalten lassen muss und die entsprechenden Rechtsfolgen zu tragen hat, 

dass androhungsgemäss nach Art. 150 Abs. 4 OG zu verfahren ist, 

dass - obwohl das Verfahren an sich kostenpflichtig ist - praxisgemäss bei Nichteintretensentscheiden zufolge unterbliebener oder verspäteter Leistung des Vorschusses keine Gerichtskosten erhoben werden, 

 

erkennt das Bundesgericht: 

1. 

Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. 

2. 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, der Schweizerischen Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. 

 

Luzern, 5. März 2007 

 

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: