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**Case Identifier:** 2d1301cf-a3ca-5640-982a-919fe6c15164
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-04
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Zivilrecht 04.08.2015 420 15 148 (420 2015 148)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_001_420-15-148_2015-08-04.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht 

 

vom 4. August 2015 (420 15 148) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Schuldbetreibungs- und Konkursrecht 

 

 

Verwertung eines Grundpfandes im Gesamteigentum nach den Regeln der VZG  

 

 

Besetzung  Präsident Thomas Bauer, Richterin Barbara Jermann Richterich (Ref.), 
Richter Dieter Freiburghaus; Aktuar Hansruedi Zweifel 

  
 

Parteien  A.____,  
vertreten durch Rechtsanwälte Urs Bürgi und/oder Marc Peyer, Gross-
münsterplatz 9, 8001 Zürich,  
Beschwerdeführer 

  gegen 

  Betreibungsamt Basel-Landschaft, Eichenweg 4, Postfach, 
4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 

   

Gegenstand  Betreibungsrechtliche Beschwerde 
Mitteilung des Lastenverzeichnisses und der Steigerungsbedingungen 
durch das Betreibungsamt Basel-Landschaft vom 29. April 2015 an die 
Eigentümer des Grundpfandes 

 

 

 
 
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A. Mit Mitteilung vom 29.04.2015 teilte das Betreibungsamt Basel-Landschaft den betrie-
benen Grundpfandeigentümern die Verwertung in den Betreibungen Nr. XXXXXXX0 und 
Nr. XXXXXXX1 mit, zeigte ihnen den Versteigerungstermin vom 03.07.2015 an und übermittelte 
ihnen folgende Unterlagen: „Beschrieb und Lastenverzeichnis“, „Protokoll der Grundstückver-
steigerung“ und „Baurechtsvertrag“. 

B. Gegen diese Verfügung erhob der Schuldner in der Betreibung Nr. XXXXXXX0 mit Ein-
gabe vom 11.05.2015 Beschwerde. Gleichzeitig bestritt er das Lastenverzeichnis. Er stellte fol-
gende Rechtsbegehren: 
„1. Hauptantrag: Es sei das Verfahren in der Betreibung Nr. YYYYYYY0 des Betreibungsamtes 
Binningen auf Verwertung eines Grundpfandes aufzuheben. 
2. Eventualantrag: Es sei festzustellen dass die Betreibung Nr. YYYYYYY0 des Betreibungsam-
tes Binningen gemäss Art. 154 Abs. 2 SchKG erloschen ist. 
3. Sub-Eventualanträge: 
3.a Es sei die Anzeige vom 29.04.2015 in der Betreibung Nr. YYYYYYY0 des Betreibungsam-
tes Binningen aufzuheben; 
3b. Es sei das Lastenverzeichnis in der Betreibung Nr. YYYYYYY0 des Betreibungsamtes Bin-
ningen aufzuheben; 
3c. Es seien die Steigerungsbedingungen in der Betreibung Nr. YYYYYYY0 des Betreibungs-
amtes Binningen aufzuheben; 
3d. Es sei die auf den 03.07.2015 angekündigte öffentliche Versteigerung in der Betreibung 
Nr. YYYYYYY0 des Betreibungsamtes Binningen zu annullieren bzw. zu widerrufen. 
3e. Es sei die Beschwerdegegnerin 1 in der Betreibung Nr. YYYYYYY0 des Betreibungsamtes 
Binningen zur vollständigen und korrekten Durchführung des Verfahrens gemäss VVAG anzu-
weisen. 
4. Sub-Sub-Eventualanträge: 
4.a Es sei im Lastenverzeichnis (Seite 3) ersatzlos zu streichen: 

• Parteientschädigung gemäss Urteil 160 12 1244 I vom 18.09.2012 im Betrag von 
CHF 7‘784.00; 

• Zins zu 5% auf Parteientschädigung seit dem 18.09.2012 von CHF 1‘086.50 (Urteil 160 
12 1244 I); 

• Parteientschädigung gemäss Urteil 160 12 1246 I vom 18.09.2012 von CHF 7‘784.00; 
• Zins zu 5% auf Parteientschädigung seit dem 18.09.2012 von CHF 1‘086.50 (Urteil 160 

12 1246 I). 
4.b Es sei das Lastenverzeichnis (Seite 3) wie folgt zu berichtigen: 

• „Zahlungsbefehle Nr. YYYYYYY0 und Nr. YYYYYYY1“ statt „Zahlungsbefehle 
Nr. XXXXXXX0 und Nr. XXXXXXX1“; 

• „Zins zu 5% auf Grundforderung seit dem 01.02.2012 von CHF 85‘262.77“ statt „Zins 
zu 5% auf Grundforderung seit dem 01.02.2012 von CHF 85‘333.85“. 

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MWST von derzeit 8%) zulasten der Be-
schwerdegegnerin 1 und/oder der Beschwerdegegnerin 2 respektive zulasten des Staates, so-
fern keine Kostenfreiheit besteht.“ 
In prozessualer Hinsicht sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und in Be-
zug auf den strittigen Inhalt des Lastenverzeichnisses die Versteigerung auszusetzen. 

 
 
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Zur Begründung wird ausgeführt, vorliegend werde die verfahrensrechtliche Erstellung und der 
materiell-rechtliche Inhalt des Lastenverzeichnisses, die verfahrensrechtliche Erstellung und 
Auflage der Steigerungsbedingungen, die angekündigte öffentliche Versteigerung vom 
03.07.2015 sowie das Betreibungs- und Verwertungsverfahren an sich beanstandet. Die Einga-
be gelte daher sowohl als Beschwerde an die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und 
Konkurs als auch als Bestreitung gemäss Ziff. 1 der Anzeige vom 29.04.2015. 
 
Der Gläubiger habe gestützt auf einen Inhaberschuldbrief die vorliegende Betreibung auf 
Grundpfandverwertung eingeleitet. Bis heute sei aber eine Kündigung des Schuldbriefs unter-
blieben, weshalb im Zeitpunkt der Betreibungseinleitung gar keine fällige Forderung bestanden 
habe. Dies habe die Nichtigkeit des Betreibungsverfahrens zur Folge, was von Amtes wegen 
jederzeit zu beachten sei. Ferner sei trotz zweier eigenständiger Betreibungen gegen den Be-
schwerdeführer und dessen Ehefrau eine Zusammenführung der beiden Betreibungsverfahren 
erfolgt. Die Erstellung eines einzigen bzw. gemeinsamen Lastenverzeichnisses resp. Steige-
rungsbedingungen-Exemplars sei aber unzulässig. Die Unterlassung separater Verfahrens-
schritte für beide Betreibungen und die fehlende Angabe der Betreibungsnummern sei rechts-
widrig und habe die Ungültigkeit der entsprechenden Dokumente gemäss Anzeige vom 
29.04.2015 zur Folge. Somit sei die Gant vom 03.07.2015 zu widerrufen. Die Aufhebung der 
Betreibung von Amtes wegen ergebe sich zusätzlich daraus, dass das Betreibungsamt die für 
die einfache Gesellschaft des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau zwingend vorgeschrie-
benen Verwertungsvorschriften gemäss VVAG missachtet habe. Für den Fall, dass die Auf-
sichtsbehörde dem Antrag auf Aufhebung der Betreibung nicht stattgeben und lediglich die Ver-
fahrensschritte ab Verwertungsbegehren als unbeachtlich erachten sollte und damit nochmals 
ein Verwertungsbegehren zu stellen wäre, so sei die Frist dazu inzwischen abgelaufen. Sollte 
die Aufsichtsbehörde weder dem Antrag auf Aufhebung der Betreibung noch dem Antrag der 
Feststellung der erloschenen Betreibung folgen, seien aufgrund des rechtswidrigen Versäu-
mens des Verfahrens nach VVAG zumindest die Anzeige vom 29.04.2015, das Lastenver-
zeichnis, die Steigerungsbedingungen und der Versteigerungstermin aufzuheben und es sei 
ferner das Betreibungsamt zur vollständigen und korrekten Durchführung des Verfahrens ge-
mäss VVAG anzuweisen. Weiter sei die Aufnahme der Parteientschädigungen gemäss Urteil in 
den Verfahren Nr. 160 12 1244 I und Nr.160 12 1246 I und der Verzugszinsen auf diesen Par-
teientschädigungen widerrechtlich erfolgt. Schliesslich sei die Zinsberechnung auf der Forde-
rung von CHF 498‘300.00 falsch. Das korrekte Berechnungsresultat betrage CHF 85‘262.77. 
 
C. Mit Verfügung vom 13.05.2015 wurde die Beschwerde dem Betreibungsamt Basel-
Landschaft zur Vernehmlassung zugestellt und in Aussicht gestellt, über den Antrag auf Ertei-
lung der aufschiebenden Wirkung nach Eingang dieser Vernehmlassung zu befinden. 
 
D. Mit Vernehmlassung vom 27.05.2015 beantragte das Betreibungsamt Basel-Landschaft 
die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Beschwerdeverfahren be-
fasse sich nicht mit der Lastenbereinigung. Alle diesbezüglich geltend gemachten Rügen könn-
ten im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens nicht vorgetragen werden. Entgegen den Anga-
ben des Beschwerdeführers bestehe unter der Betreibungsnummern XXXXXXX0 und 

 
 
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XXXXXXX1 eine rechtskräftige Forderung, weil der Rechtsvorschlag nach Erteilung der proviso-
rischen Rechtsöffnung gestützt auf einen Vergleich im Aberkennungsverfahren zurückgezogen 
worden sei. Das Lastenverzeichnis beziehe sich auf die auf dem zu verwertenden Grundstück 
ruhenden Lasten und nicht auf die der Verwertung zugrunde liegenden Betreibungen. Es sei 
daher irrelevant, ob eine oder zwei Betreibungen zum Verwertungsverfahren geführt hätten. Die 
Angabe der Betreibungsnummer sei unter diesem Gesichtspunkt nicht erforderlich, sie sei je-
doch bei der Mitteilung der Verwertung angegeben worden, womit die angebliche Rechtswidrig-
keit widerlegt sei. Die Rüge betreffend die verspätete Eingabe des Verwertungsbegehrens sei 
unzutreffend, gehe der Beschwerdeführer doch von einer falschen Frist aus. Diese betrage 2 
Jahre ab Zustellung des Zahlungsbefehls und stehe während der Dauer des Rechtsöffnungs-
verfahrens still. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers sei im Rahmen des Grund-
pfandbetreibungsverfahrens nicht die VVAG anzuwenden. Bei einem im Gesamteigentum ste-
henden Grundstück sei vorausgesetzt, dass das Pfandrecht auf dem ganzen Grundstück und 
nicht auf dem Anteil des Schuldners laste. In diesen Fällen hafte das Grundstück gemäss den 
Regeln von Art. 805 ZGB. Somit falle die Verwertung im vorliegenden Fall in den Bereich der 
Art. 141 i.V.m. Art. 155 ff. SchKG sowie der VZG. Die aufschiebende Wirkung sei nicht zu ge-
währen. Dennoch müsse der Steigerungstermin aufgrund der Lastenbereinigungsklage sistiert 
werden. 
 
E. Mit Verfügung vom 29.05.2015 wurde der Beschwerde einstweilen die aufschiebende 
Wirkung erteilt und die im Rahmen der Beschwerde erfolgte Bestreitung des Lastenverzeichnis-
ses zuständigkeitshalber dem Betreibungsamt Basel-Landschaft überwiesen. Weiter wurde der 
Gläubiger zur Beschwerdevernehmlassung eingeladen. 
 
F. Mit Vernehmlassung vom 12.06.2015 beantragte der Gläubiger die Abweisung der Be-
schwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des 
Beschwerdeführers. Er schliesse sich den Erwägungen des Betreibungsamtes Basel-
Landschaft vollumfänglich an, soweit einzelne Punkte nicht ausgeführt würden. Die behauptete 
Nichtigkeit des Betreibungsverfahrens stelle einen untauglichen Versuch des Beschwerdefüh-
rers dar, das bereits zufolge Vergleichs durch beide Parteien anerkannte und im Entscheid des 
Bezirksgerichts Arlesheim vom 19.11.2013 zur Fortsetzung der Betreibung bestätigte Verfahren 
aufheben zu lassen. Gemäss diesem Entscheid sei der Gläubiger explizit berechtigt worden, die 
Betreibung fortzusetzen und anschliessend das Verwertungsbegehren zu stellen. Ferner habe 
der Beschwerdeführer gemäss dem genannten Entscheid fristgerecht seinen Rechtsvorschlag 
zurückgezogen. Dieser Entscheid lasse die vorgebrachten Beschwerdegründe und Rechtsbe-
gehren obsolet werden. Die mangelnde Fälligkeit einer Forderung sei durch Rechtsvorschlag 
und nicht mittels einer Beschwerde geltend zu machen. Zudem rechtfertige es sich nicht, einen 
Schuldner, der die vorliegende Schuld anerkannt und ihre Fälligkeit im Zeitpunkt des Vergleichs 
nicht bestritten habe, im momentanen Verfahrensstadium von Amtes wegen zu schützen. Der 
Antrag auf Aufhebung der Betreibung wegen Nichtigkeit sei folglich abzuweisen. Das Grund-
pfandrecht biete zwar keine Deckung für Anwaltskosten und sonstige Kosten des ordentlichen 
Verfahrens. Hingegen seien die Kosten der Betreibung einschliesslich der Kosten des Rechts-
öffnungsverfahrens pfandgesichert. Die im Lastenverzeichnis angemeldeten und tatsächlich 
aufgeführten Parteientschädigungen seien dem Rechtsvertreter des Gläubigers im Rechtsöff-

 
 
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nungsverfahren zugesprochen worden, weshalb deren Aufnahme im Lastenverzeichnis berech-
tigt sei. Das Gleiche gelte auch für die Verzugszinsen auf den Parteientschädigungen. 
 
G. Mit Verfügung vom 16.06.2015 wurde der Schriftenwechsel geschlossen und die Akten-
zirkulation bei der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs angeordnet. 

Erwägungen 

1. Mit Ausnahme der Fälle, in denen das Gesetz den Weg der gerichtlichen Klage vor-
schreibt, kann gegen jede Verfügung eines Betreibungsamtes bei der Aufsichtsbehörde über 
Schuldbetreibung und Konkurs wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwer-
de geführt werden. Für die Bereinigung des Lastenverzeichnisses ist gemäss Art. 156 Abs. 1 
i.V.m. Art. 140 Abs. 1 und Art. 106 ff. SchKG der Weg der gerichtlichen Klage vorgesehen, 
weshalb auf die Rügen betreffend den materiell-rechtlichen Inhalt des Lastenverzeichnisses 
nicht einzutreten ist (BSK SchKG I-Feuz, Art. 140 N 126). Diesbezüglich ist bereits eine Über-
weisung an das Betreibungsamt zwecks Ansetzung der Klagefrist erfolgt (BSK SchKG I-Feuz, 
Art. 140 N 114). Wird eine Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit geltend gemacht, so 
muss die Beschwerde gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG grundsätzlich innert zehn Tagen seit dem 
Zeitpunkt, in welchem der Beschwerdeführer von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, ange-
bracht werden. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Mitteilung des Betreibungs-
amtes Basel-Landschaft vom 29.04.2015 bezüglich des Lastenverzeichnisses und der Steige-
rungsbedingungen sowie bezüglich der Bekanntgabe des Versteigerungstermins. Dieses 
Schreiben stellt einerseits eine Spezialanzeige gemäss Art. 139 SchKG dar und dient dazu, 
dem Betroffenen sichere Kenntnis von der Versteigerung zu verschaffen (BSK SchKG I-
Stöckli/Duc, Art. 139 N 20). Die Anzeige der Versteigerung eines Grundstücks an den Schuld-
ner ist als Betreibungshandlung zu qualifizieren (BSK SchKG I-Bauer, Art. 56 N 37 und 37a), 
die mittels Beschwerde anfechtbar ist. Andererseits ist mit dem Schreiben des Betreibungsam-
tes Basel-Landschaft vom 29.04.2015 das Lastenverzeichnis gemäss Art. 140 Abs. 2 SchKG 
dem Schuldner mit Ansetzung der zehntägigen Bestreitungsfrist mitgeteilt worden. Das Recht 
zur Beschwerdeführung kommt jenen Personen zu, welche durch die in Frage stehende Pfän-
dung in ihren Rechten betroffen sind und dadurch ein eigenes aktuelles Interesse an der Abän-
derung der Pfändung haben. Der Betreibungsschuldner ist in Bezug auf den Pfändungsvollzug 
fraglos zur Beschwerdeführung berechtigt. Die Beschwerdefrist ist durch die Postaufgabe der 
Beschwerde am 11.05.2015 (Montag) gewahrt. Die sachliche Zuständigkeit der Dreierkammer 
der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts ergibt sich aus § 6 Abs. 3 lit. a EG SchKG. Auf die 
Beschwerde ist daher einzutreten, soweit der Beschwerdeführer nicht die materielle Begründet-
heit der Ansprüche im Lastenverzeichnis bestreitet. 

2. Die Rüge der nichtigen Betreibung auf Grundpfandverwertung mangels Kündigung des 
Schuldbriefs erweist sich als unbehelflich. Der Einwand der mangelnden Fälligkeit der in Betrei-
bung gesetzten Forderung ist durch die Erhebung des Rechtsvorschlags geltend zu machen. 
Darüber hat der Richter im Rechtsöffnungs- und allenfalls im Aberkennungsverfahren und nicht 
die Aufsichtsbehörde zu entscheiden. Der Beschwerdeführer erhob Rechtsvorschlag. Nachdem 
der Beschwerdeführer im Anschluss an die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung an den 

 
 
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Gläubiger (vgl. Verfahren vor dem Bezirksgericht Arlesheim 160 12 1244 I) im Aberkennungs-
prozess die grundpfandgesicherte Forderung anerkannt und den Rechtsvorschlag in der 
Grundpfandbetreibung zurückgezogen hat (vgl. Verfahren vor dem Bezirksgericht Arlesheim 
150 12 2940 I), sind materiell-rechtliche Einwendungen gegen den Bestand oder die Fälligkeit 
der Grundpfandforderung im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht mehr zu hören. Dies kä-
me der Überprüfung der im Aberkennungsprozess abgeschlossenen Vereinbarung gleich, was 
nicht statthaft ist. Eine von Amtes wegen zu beachtende Nichtigkeit ist daher nicht auszu-
machen. 

3. Der Gläubiger hat gegen den Beschwerdeführer und dessen Ehefrau als Solidarschuldne-
rin je eine Betreibung auf Pfandverwertung angehoben, wobei als Pfand in beiden Betreibungen 
„Grundbuch B.____, Parzelle C.____“ angegeben wurde. Dass hinsichtlich dieses Pfandgegen-
standes in den Betreibungen Nr. XXXXXXX0 und XXXXXXX1 der Gläubiger das Verwertungs-
begehren stellte, wurde dem Beschwerdeführer und dessen Ehefrau am 16.07.2014 je geson-
dert mitgeteilt. Da es jedoch um die Verwertung eines einzigen Pfandgegenstandes geht, ist 
das Vorgehen des Betreibungsamtes Basel-Landschaft, für diesen Pfandgegenstand lediglich 
eine Mitteilung an beide Solidarschuldner betreffend Steigerungstermin und Steigerungsbedin-
gungen ohne nochmalige Angabe der Betreibungsnummern zu verfassen und lediglich ein Las-
tenverzeichnis zu erstellen, nicht zu beanstanden. Mit dem Lastenverzeichnis sollen die auf 
dem zu verwertenden Grundstück lastenden dinglichen und realobligatorischen Rechte endgül-
tig abgeklärt werden (BSK SchKG I-Feuz, Art. 140 N 2). Zur Erreichung dieses Zwecks ist die 
Angabe der konkreten Betreibung nicht von Bedeutung. Inwieweit ein Rechtsschutzinteresse 
des Beschwerdeführers hinsichtlich der Rügen der Unterlassung separater Verfahrensschritte 
für beide Betreibungen und der fehlenden Angabe der Betreibungsnummern besteht, ist somit 
fraglich, kann jedoch offen bleiben. Der Beschwerdeführer legt nämlich in keiner Weise dar, 
inwiefern das Betreibungsamt die Verfahrensvorschriften von Art. 156 i.V.m. Art. 133 ff. SchKG 
und Art. 25 ff. VZG verletzt hat. Er stösst mit seiner Rüge der formell-rechtwidrigen Erstellung 
der Anzeige vom 29.04.2015, des Lastenverzeichnisses und der Steigerungsbedingungen so-
mit ins Leere. 

4. Bei der Betreibung auf Pfandverwertung ist gemäss Art. 151 Abs. 1 SchKG der Pfandge-
genstand im Betreibungsbegehren zu bezeichnen. Pfandgegenstand bildet gemäss Pfandver-
trag vom 21.07.2011 und Inhaber-Schuldbrief Nr. ZZZZZZZZ „Grundbuch B.____, Parzelle 
C.____“ und nicht der Anteil des Beschwerdeführers an einer einfachen Gesellschaft resp. am 
Gesamteigentum. Entsprechend wurde in den Betreibungsbegehren vom 07.02.2012 gegen 
den Beschwerdeführer und dessen Ehefrau der Pfandgegenstand bezeichnet. Dass der Pfand-
gegenstand im Eigentum einer einfachen Gesellschaft als Gesamteigentum des Beschwerde-
führers und seiner Ehefrau steht, spielt in der Betreibung auf Pfandverwertung keine Rolle, wä-
re doch auch ein Dritteigentum am Pfandgegenstand möglich. Im Verfahren gemäss Art. 151 
SchKG entfällt im Unterschied zur ordentlichen Betreibung der Verfahrensabschnitt der Pfän-
dung, weil der Pfandgegenstand entweder durch Parteivereinbarung oder durch Gesetz zum 
Voraus bestimmt ist (vgl. Art. 37 Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-Känzig/Bernheim, Art. 151 N 17). 
Die Voraussetzungen von Art. 1 VVAG sind vorliegend somit nicht erfüllt, weshalb die Anwen-
dung der VVAG im vorliegenden Fall ausscheidet. Die Rüge der Missachtung des zwingend 

 
 
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vorgeschriebenen Verwertungsverfahrens gemäss VVAG erweist sich damit als unzutreffend. 
Folglich erübrigt es sich, auf die vorsorglich vorgetragene Rüge der Verspätung eines nachträg-
lich neu gestellten Verwertungsbegehrens einzugehen. 

5. Nach der per 01.01.2014 in Kraft getretenen neuen Organisationsstruktur der Betrei-
bungsämter und der Zusammenführung zu einem kantonalen Betreibungsamt im Kanton Basel-
Landschaft sind die bisherigen Betreibungsnummern durch neue Nummern ersetzt worden. Die 
im Lastenverzeichnis bei der Pfandstelle 6 angegebenen Betreibungsnummern (vgl. S. 3) stim-
men mit den (neuen) Betreibungsnummern gemäss Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 
16.07.2014 an den Beschwerdeführer und dessen Ehefrau überein. Aus den Eintragungen im 
Geschäftsprotokoll über die Betreibungen Nr. XXXXXXX0 und Nr. XXXXXXX1 ergibt sich fer-
ner, dass diese beiden Verfahrensnummern die ursprünglich vom damaligen Betreibungsamt 
Binningen vergebenen Betreibungsnummern YYYYYYY0 und 21201271 ersetzt haben. Die 
Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet. 

6. Aufgrund der obigen Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutre-
ten ist. Für das Beschwerdeverfahren werden gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG grundsätz-
lich keine Kosten erhoben, wobei einer Partei oder ihrem Vertreter bei böswilliger oder mutwilli-
ger Prozessführung Bussen bis zu CHF 1‘500.00 sowie Gebühren und Auslagen auferlegt wer-
den können. Die vorgetragenen Gründe des Beschwerdeführers beruhen auf offensichtlich ge-
setzeswidrigen Auffassungen und bezwecken offensichtlich die Verschleppung des Verfahrens. 
Gleichwohl wird von der Verhängung einer Busse oder einer Kostenauferlegung abgesehen. Im 
Beschwerdeverfahren darf gemäss Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG keine Parteientschädigung zu-
gesprochen werden. 

 
Demnach wird erkannt: 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

 2. Es werden keine Kosten erhoben. 

Präsident 
 
 
Thomas Bauer 

Aktuar 
 
 
Hansruedi Zweifel 

 
 
Auf die gegen den obigen Entscheid erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 
vom 9. September 2015 (Nr. 5A_681/2015) nicht ein.