# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a908000f-b64d-5beb-87a3-2ac58959c6bf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.07.2010 A-3468/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3468-2010_2010-07-30.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3468/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  J u l i  2 0 1 0

Richter Markus Metz (Vorsitz), Richterin Kathrin Dietrich, 
Richter André Moser, 
Gerichtsschreiberin Yvonne Wampfler Rohrer.

A._______, 
Beschwerdeführer,

gegen

Billag AG,
av. de Tivoli 3, 1700 Freiburg,
Erstinstanz,
Bundesamt für Kommunikation BAKOM,
Abteilung Aufsicht und Funkkonzessionen, 
Zukunftstrasse 44, Postfach, 2501 Biel,
Vorinstanz.

Radioempfangsgebühren.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

A-3468/2010

Sachverhalt:

A.
Am  15.  Mai  2003  meldete  A._______  rückwirkend  auf  den 
1. September  2002  je  ein  betriebsbereites  Radio-  und  Fernsehgerät 
für den privaten Empfang an. Entsprechend stellte ihm die Billag AG 
ab diesem Datum Rechnung.

Gesuche  von  A._______  vom 31.  Mai  und  10.  November  2004  um 
Gebührenbefreiung  lehnte  die  Billag  AG  durch  Verfügung  vom 
28. August 2004 ab, bzw. trat darauf mit Verfügung vom 28. Juni 2005 
nicht ein. Diese Verfügungen erwuchsen in Rechtskraft.

Da A._______ in einem Schreiben vom 18. Juli 2005 dem Bundesamt 
für Kommunikation BAKOM mitteilte, er besitze kein Fernsehgerät, hob 
die  Billag  AG  die  Gebührenpflicht  für  den  Fernsehempfang  mit 
Verfügung vom 1. September 2005 rückwirkend auf den 31. Juli 2005 
auf. Auch diese Verfügung blieb unangefochten.

Ungeachtet  dessen blieb A._______ alle Gebühren an die Billag AG 
schuldig.  Am  28.  November  2007  verfügte  die  Billag  AG  unter 
anderem,  A._______  habe  die  Empfangsgebühren  vom 1. Juli  2006 
bis  31.  März  2007  zu  bezahlen.  Auch  diese  Verfügung  er langte 
Rechtskraft,  da  A._______  dagegen  erst  am  4. Februar 2008 
Einsprache erhob.

B.
Mit Schreiben vom 26. Juni 2008 teilte A._______ der Billag AG mit, er 
sei  seit  dem 1.  Mai  2008  mit  B._______  zusammengezogen;  diese 
habe  sich  entschieden,  die  Radio-  und  Fernsehgebühren  offiziell 
anzumelden. Mit Verfügung vom 9. Juli 2008 hob deshalb die Billag AG 
die  Gebührenpflicht  von  A._______  für  den  Radioempfang  auf  den 
30. Juni  2008 auf  und wies ihn  darüber  hinaus auf  die gesetzlichen 
Voraussetzungen über die Gebührenbefreiung hin.

Gegen  diese  Verfügung  reichte  A._______  am  28.  Juli  2008  beim 
BAKOM Beschwerde ein mit der Begründung, er habe sich seit Jahren 
bei der Billag AG abgemeldet.

Am 9. April 2010 wies das BAKOM die Beschwerde im Wesentlichen 
mit  der  Begründung ab,  A._______ habe erstmals  am 26. Juni 2008 

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rechtsgenüglich  die  Betriebseinstellung  seines  Empfangsgeräts  bzw. 
den Zusammenzug mit einer bereits gemeldeten Person mitgeteilt.

C.
A._______  (Beschwerdeführer)  erhebt  gegen  die  Verfügung  des 
BAKOM (Vorinstanz) vom 9. April 2010 am 12. Mai 2010 Beschwerde 
beim  Bundesverwaltungsgericht  und  verlangt  im  Wesentlichen,  von 
allen Gebührenlasten befreit zu werden; er begründet dies, er habe an 
seinem  früheren  Wohnort  kein  betriebsbereites  Fernsehgerät 
besessen,  und  er  wohne  ab  2008  in  einem Untermietverhältnis,  wo 
allfällig der Hauptmieter gebührenpflichtig wäre. Am 4. Juni 2010 reicht 
der Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht  aufforderungs-
gemäss das ausgefüllte „Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege“ ein.

D.
In der Vernehmlassung vom 6. Juli 2010 beantragt die Billag AG (Erst-
instanz), die Beschwerde abzuweisen; die Gebührenpflicht für den pri -
vaten Fernsehempfang habe vom 1. Oktober 2002 bis zum 30. Sep-
tember 2005 und für den privaten Radioempfang vom 1. Oktober 2002 
bis  30. Juni  2008 ununterbrochen bestanden. Der  Beschwerdeführer 
habe seit  Beginn der Gebührenpflicht keine einzige Rechnung begli -
chen. Erstmals mit Schreiben vom 26. Juni 2008 sei sie darüber infor-
miert worden, dass der Beschwerdeführer in einem Haushalt lebe, in 
dem bereits eine Drittperson die Empfangsgebühren bezahle.

E.
Auch  die  Vorinstanz  beantragt  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 
8. Juli 2010 die Abweisung der Beschwerde unter Hinweis auf die be-
gründete angefochtene Verfügung vom 9. April  2010,  falls überhaupt 
darauf eingetreten werden könne. Der Beschwerdeführer rüge in sei-
ner  Beschwerde  einzig  die  Gebühren  für  den  Fernsehempfang. An-
fechtungsobjekt  bilde  aber  die  Verfügung  der  Erstinstanz  vom 
9. Juli 2008 betreffend die Radioempfangsgebühren.

F.
Auf die weiteren Vorbringen wird, soweit für den Entscheid wesentlich,  
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt  das Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Vorin-
stanzen sind die in Art. 33 und Art. 34 VGG genannten Behörden. Als  
Verfügungen gelten nach Art.  5  Abs. 2  VwVG auch Beschwerdeent-
scheide im Sinne von Art. 61 VwVG.

1.2 Der  Beschwerdeentscheid  des  BAKOM vom 9.  April  2010  stellt  
eine Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG dar und das BAKOM ist nach 
Art. 33  Bst. d  VGG  zulässige  Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsge-
richts. Dieses ist demnach zuständig zur Beurteilung der vorliegenden 
Beschwerde.

1.3 Anfechtungsobjekt  im  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsge-
richt bildet einzig der vorinstanzliche Entscheid vom 9. April 2010; die-
ser ersetzt allfällige Entscheide unterer Instanzen (sog. Devolutiveffekt; 
ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 25 Rz. 2.7). Frühere Verfü-
gungen der  Erstinstanz über  die  Gebührenpflicht  bzw. die  Befreiung 
von der Gebührenpflicht für ein Fernsehgerät des Beschwerdeführers 
sind unangefochten geblieben (vgl. oben A.). Soweit der Beschwerde-
führer die Aufhebung sämtlicher Verfügungen der Erstinstanz und der 
Vorinstanz über seine Gebührenpflicht verlangt, kann daher auf seine 
Beschwerde nicht eingetreten werden.

Im Streit liegen hier damit lediglich seine Radioempfangsgebühren für 
die Zeit vom 1. April 2007 bis 30. Juni 2008; über die Fernseh- und die 
Radioempfangsgebühren  vor  dem  1.  April  2007  hat  die  Billag  AG 
rechtskräftig verfügt; darauf ist – wie gesagt – nicht zurückzukommen.

1.4 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor 
der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur 
Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders 
berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung hat. Als formeller Verfügungsadressat hat der Beschwerde-
führer  ohne weiteres ein  aktuelles,  schutzwürdiges Interesse an der 

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Aufhebung  des  angefochtenen  Entscheids  der  Vorinstanz  vom 
9. April 2010. Er ist folglich beschwerdelegitimiert.

1.5 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 
(Art. 50 und Art. 52 VwVG) ist – unter Vorbehalt der Ausführungen in 
E. 1.3 hiervor – einzutreten.

2.
Das  Bundesverwaltungsgericht  überprüft  den  angefochtenen  Ent-
scheid auf Verletzungen von Bundesrecht – einschliesslich der unrich-
tigen  oder  unvollständigen  Feststellung  des  Sachverhalts  und  Über-
schreitung oder Missbrauch des Ermessens – sowie auf Angemessen-
heit hin (Art. 49 VwVG).

3.
Im  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  gilt  der  Grundsatz 
der Rechtsanwendung von Amtes wegen. Das Bundesverwaltungsge-
richt  ist  nicht  an  die  Begründung  der  Begehren  gebunden  (Art.  62 
Abs. 4 VwVG).

4.
4.1 Wer ein zum Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen geeig-
netes  Gerät  (Empfangsgerät)  zum  Betrieb  bereithält  oder  betreibt, 
muss eine Empfangsgebühr bezahlen (Art. 68 Abs. 1 des Bundesge-
setzes  vom  24. März  2006  über  Radio  und  Fernsehen  [RTVG, 
SR 784.40]).  Diese  stellt  nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesge-
richts wie auch des Bundesverwaltungsgerichts eine Regalabgabe dar, 
welche für das Recht, Programme zu empfangen, geschuldet ist, und 
zwar  unabhängig  davon,  welche  und  wie  viele  Personen  in  einem 
Haushalt die Geräte benutzen, welche Programme empfangen werden 
oder  ob die Geräte  überhaupt  benutzt  werden (vgl. BGE 121 II  183 
E. 3a;  BVGE 2007/15  E.  3;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichtes 
A-2348/2006 vom 14. August 2007 E. 4.1, A-2761/2009 vom 23. Okto-
ber 2009 E. 5.1, A-893/2010 vom 2. Juni 2010 E. 4.1).

4.2 Wer ein Empfangsgerät zum Betrieb bereithält oder betreibt, muss 
dies zudem der Gebührenerhebungsstelle vorgängig melden; ebenso 
zu melden sind – in schriftlicher Form – Änderungen der meldepflichti -
gen Sachverhalte (Art. 68 Abs. 3 RTVG sowie Art. 60 Abs. 1 der Ra-
dio- und Fernsehverordnung vom 9. März 2007 [RTVV, SR 784.401]). 
Die Gebührenpflicht beginnt am ersten Tag des Monats, der dem Be-
ginn  des  Bereithaltens  oder  des  Betriebs  des  Empfangsgeräts  folgt 

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und endet mit Ablauf des Monats, in dem das Bereithalten und der Be-
trieb aller Empfangsgeräte enden, jedoch nicht vor Ablauf des Monats, 
in dem dies der Gebührenerhebungsstelle schriftlich gemeldet worden 
ist (Art. 68 Abs. 4 und Abs. 5 RTVG).

Eine  einmal  bestehende  Gebührenpflicht  kann  damit  ausschliesslich 
durch eine ordnungsgemässe Abmeldung seitens des Gebührenpflich-
tigen beendet werden. Die Praxis des Bundesgerichts stellt klare An-
forderungen an die Melde- bzw. Mitwirkungspflicht  derjenigen Perso-
nen,  die  Radio-  und Fernsehprogramme empfangen oder  den  Emp-
fang einstellen wollen. So hält die Rechtsprechung fest, es sei nicht zu 
beanstanden,  dass  die  Erstinstanz  diese  Mitwirkungspflicht  relativ 
streng handhabe und eine deutliche Mitteilung verlange, wenn die Ge-
bührenpflicht ablaufe, da es sich beim Inkasso der fraglichen Gebüh-
ren  um  Massenverwaltung  handle  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts 
2A.621/2004 vom 3. November 2004 E. 2.2; Urteile des Bundesverwal-
tungsgericht  A-4466/2008  vom  3. Februar  2009,  A-2348/2006  vom 
14. August  2007,  A-2276/2006 vom 1. März  2007,  A-2761/2009 vom 
23. Oktober 2009 E. 5.2).

Eine Beendigung ist zeitlich erst nach Eingang der Meldung möglich. 
Wird das Gesuch gutgeheissen, so endet die Gebührenpflicht am letz-
ten Tag des Monats, in dem das Gesuch um Gebührenbefreiung ein-
gereicht worden ist (Art. 64 Abs. 2 RTVV). Eine rückwirkende Beendi-
gung ist somit unabhängig von den tatsächlichen Verhältnissen durch 
den Wortlaut des Gesetzes ausgeschlossen (vgl. Urteil des Bundesge-
richts  2C.629/2007  vom 13. März  2008  E. 2.1).  Anders  ausgedrückt 
kann eine Person, die sich einmal für den Radio- und Fernsehempfang 
angemeldet  hat,  selbst  dann  der  Gebührenpflicht  unterliegen,  wenn 
sie tatsächlich gar keine (betriebsbereiten) Empfangsgeräte mehr zum 
Betrieb bereit hält oder betreibt. Der Grund für eine solche Regelung 
besteht im Wesen der Empfangsgebühr als Regalabgabe. Solange der 
Gebührenpflichtige angemeldet ist, hat er das Recht, Radio- und Fern-
sehprogramme zu empfangen. Allein  für  dieses Recht,  und nicht  für 
das tatsächliche Empfangen, ist die Empfangsgebühr geschuldet (Ur-
teil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-2761/2009  vom  23. Oktober 
2009 E. 5.3).

5.
Unbestritten ist im vorliegenden Fall, dass der Beschwerdeführer seit  
dem 1. September  2002 bei  der  Erstinstanz für  den privaten Radio- 

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und Fernsehempfang angemeldet war. Aus den soeben gemachten Er-
wägungen geht hervor, dass die Auffassung, wonach es auf das tat-
sächliche  Vorhandensein  bzw.  das  Betreiben  von  Empfangsgeräten 
ankomme,  nicht  mit  der  gesetzlichen  Regelung  zu  vereinbaren  ist.  
Vielmehr hätte der Beschwerdeführer zur Beendigung seiner Gebüh-
renpflicht  die  Änderung  des  Sachverhalts,  d.h.  das  Nicht-Mehr-
Vorhandensein von betriebsbereiten Empfangsgeräten, der Erstinstanz 
schriftlich melden müssen (Art. 60 Abs. 2 i.V.m. Art. 64 Abs. 2 RTVV). 
Er hat dies für sein Radioempfangsgerät – wie den beim Verfahren lie-
genden Akten der Erstinstanz entnommen werden kann – erstmals am 
26. Juni 2008 in Bezug auf seinen Wohnortswechsel getan, weshalb er 
für die Zeit vom 1. April 2007 bis 30. Juni 2008 für den Radioempfang 
gebührenpflichtig ist. Der Beschwerdeführer hat keine Kopie eines frü-
heren  Schreibens  an  die  Erstinstanz  seiner  Beschwerde  beigelegt. 
Ebensowenig belegt ist seine blosse Behauptung, er habe sich schon 
früher abgemeldet; telefonische Meldungen sind nach dem Gesagten 
ohnehin unbeachtlich. Seine Beschwerde ist deshalb abzuweisen, so-
weit darauf eingetreten werden kann.

6.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer an sich 
die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 
Da  ihm die  unentgeltliche  Rechtspflege  im  Sinn  von Art.  65  Abs. 1 
VwVG bewilligt  werden kann,  ist  er  von der  Übernahme der  Verfah-
renskosten  befreit.  Dem  nicht  vertretenen  und  unterliegenden  Be-
schwerdeführer  steht  keine  Parteientschädigung  zu  (Art. 64  Abs. 1 
VwVG; Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE,  SR  173.320.2]).  Seinem  Antrag,  ihm  einen  unentgeltlichen 
Rechtsbeistand beizugeben,  kann  nicht  entsprochen werden,  da die 
Voraussetzungen gemäss Art. 65 Abs. 2 VwVG offensichtlich nicht er-
füllt sind.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen soweit darauf eingetreten wird.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dem  Beschwerdeführer  wird  weder  eine  Parteientschädigung  zuge-
sprochen noch ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beigegeben.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Einschreiben)
- die Erstinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr und Energie 

und Kommunikation UVEK (Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Markus Metz Yvonne Wampfler Rohrer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

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