# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c50d2344-380a-5d83-9463-701bfe44b497
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-03-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.03.2022 C-513/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-513-2022_2022-03-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-513/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  M ä r z  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regina Derrer, 

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Zwangsanschluss an die Auffangeinrichtung;  

Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG  

vom 17. Januar 2022. 

 

 

 

C-513/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG mit Verfügung vom 17. Januar 

2022 (BVGer act. 3/6) die A._______ (nachfolgend Beschwerdeführerin) 

als Arbeitgeberin rückwirkend per 1. Januar 2019 der Stiftung Auffangein-

richtung BVG (nachfolgend Vorinstanz) anschloss und ihr die Kosten auf-

erlegte, 

dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 

31. Januar 2022 (Datum Postaufgabe) beim Bundesverwaltungsgericht 

angefochten hat (BVGer act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern wie hier keine Aus-

nahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zwangsanschlusses von 

Arbeitgebern an die Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht an-

fechtbar sind (Art. 60 Abs. 2bis i.V.m. Art. 60 Abs. 2 Bst. a des Bundesge-

setzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und 

Invalidenvorsorge [BVG, SR 831.40] i. V. m. Art. 33 Bst. h VGG), 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 15. Feb-

ruar 2022 (BVGer act. 4) zur Leistung eines Kostenvorschusses in der 

Höhe von Fr. 800.- bis zum 18. März 2022 aufgefordert wurde, ansonsten 

auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

dass die Beschwerdeführerin diese Zwischenverfügung am 18. Februar 

2022 (BVGer act. 5) am Postschalter abgeholt hat,  

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet hat (BVGer act. 7), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

C-513/2022 

Seite 3 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass vorliegend keine Verfahrenskosten erhoben werden,  

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das Bundes-

amt für Sozialversicherungen und die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regina Derrer Karin Wagner 

 

C-513/2022 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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