# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b31efcc7-f589-5d09-a641-77d896ffd9f0
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-01
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 01.04.2025 460 24 170 (460 2024 170)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_460-24-170_2025-04-01.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 

1. April 2025 (460 24 170) 

___________________________________________________________________ 

 

Strafprozessrecht 

Prüfungsumfang im Rückweisungsverfahren 

Nach einer Rückweisung durch das Bundesgericht darf das Kantonsgericht lediglich über die 

vom Bundesgericht aufgehobenen Punkte neu entscheiden. Alle übrigen Teile des Urteils blei-

ben verbindlich. Die Einziehung der Mobiltelefone ist aufgrund der Bestätigung durch das Bun-

desgericht rechtskräftig. Der erst im Rückweisungsverfahren gestellte Antrag auf Herausgabe 

der auf den Mobiltelefonen gespeicherten Daten erweist sich daher als verspätet und ist unbe-

achtlich (E. I/A und C). 

Strafrecht 

Einziehung 

Die Sicherungseinziehung setzt einen Zusammenhang mit einer Straftat voraus. Eingezogen wer-

den können nur Gegenstände, die zur Tatbegehung dienten oder bestimmt waren (Tatwerk-

zeuge) oder durch die Tat hervorgebracht wurden (Tatprodukte). Neben diesem Deliktskonnex 

ist eine konkrete Gefährdung erforderlich, wobei keine überhöhten Anforderungen gestellt werden 

dürfen (E. II/A). 

Die Sicherungseinziehung unterliegt dem Verhältnismässigkeitsprinzip. Stellt jedoch der Gegen-

stand nur in den Händen des Täters eine Gefahr dar, gebietet die Verhältnismässigkeit, die Sache 

zu verwerten und den Erlös an den Berechtigten herauszugeben (E. II/A). 

 

 

 

 

 
 
 

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Besetzung Vizepräsidentin Lea Hungerbühler, Richter Dominique Steiner (Ref.), 

Richter Daniel Häring, Richterin Isabella Schibli, Richter Markus 

Clausen; Gerichtsschreiber Stefan Steinemann 

 

Parteien Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  

Hauptabteilung Besondere Delikte,  

Rheinstrasse 27, Postfach, 4410 Liestal,  

Anklagebehörde 

  

gegen 

 

 A._____,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel, 

Uraniastrasse 40, 8001 Zürich,  

Beschuldigter und Berufungskläger 

 

 

Gegenstand Qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

etc. (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichts) 

 

Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 

14. Juli 2017 (300 16 207); Urteil des Kantonsgerichts                             

Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 16. Januar 2019        

(460 17 254); Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom      

19. August 2020 (6B_193/2020, 6B_224/2020); Urteil des              

Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom             

3. August 2023 (460 20 203); Urteil des Schweizerischen                    

Bundesgerichts vom 10. Juli 2024 (6B_1115/2023) 

 

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A. Zum Verfahrensgang bis zum Urteil des Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Straf-

recht, vom 3. August 2023 kann auf die Ausführungen im genannten Urteil verwiesen werden. 

B. Das Kantonsgericht entschied mit Urteil vom 3. August 2023 in Bezug auf A._____ Folgen-

des: 

I. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 14. Juli 2017 bzw. das 

Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 16. Januar 2019 wie folgt in Rechtskraft erwach-

sen ist: 

 A._____ 

a. A._____ wird der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Ban-

denmässigkeit), der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, des 

mehrfachen Betrugs sowie der versuchten Nötigung schuldig erklärt und verurteilt  

 

zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 27 Monaten, davon 13,5 Monate 

unbedingt, bei einer Probezeit von 3 Jahren für den bedingten Teil der Strafe,  

 

unter Anrechnung der vom 5. Juni 2013 bis zum 7. November 2013 sowie vom 14. April 

2015 bis zum 18. Dezember 2015 ausgestandenen Untersuchungshaft von insgesamt 

405 Tagen,  

 

in Anwendung von Art. 19 Abs. 2 lit. b BetmG, Art. 19 Abs. 1 lit. a BetmG, Art. 146 Abs. 1 

StGB, Art. 181 StGB i.V.m. Art. 22 StGB, Art. 40 StGB, Art. 43 StGB, Art. 44 StGB, 

Art. 49 Abs. 1 StGB sowie Art. 51 StGB. 

 b.  A._____ wird von der Anklage der Geldwäscherei (Ziff. 1.5 der Anklageschrift) und der 

mehrfachen Geldwäscherei (Ziff. 2.2 der Anklageschrift) sowie von der Anklage der ein-

fachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Ziff. 1.4 der Anklageschrift) 

freigesprochen. 

   

 c. A._____ wird bei seiner Anerkennung behaftet, der Gemeinde E._____ Fr. 38‘469.10 zu 

bezahlen. 

   

 d. A._____ wird dazu verurteilt, dem Staat eine Ersatzforderung in Höhe von Fr. 29‘000.− 

zu bezahlen. Diese Ersatzforderung erlischt in dem Ausmass, als A._____ die von ihm 

anerkannte Forderung der Gemeinde E._____ im Betrag von Fr. 38‘469.10 (Ziff. III/6 des 

erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) bezahlt. 

   

 e. (…) 

  

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 f. Betreffend die Anträge von A._____ auf Herausgabe eines Teils des Beschlagnahme-

guts an ihn wird verfügt, dass folgende beschlagnahmte Gegenstände nach Rechtskraft 

des Urteils unter Aufhebung der Beschlagnahme  

dem Beschuldigten A._____ zurückgegeben werden: 

  – G 29037: 4 Mobiltelefone [...]  

 –  G 29033: lMEl Unterlagen [...] 

 –  G 29039: Ausländische SIM-Karte [...]  

 –  G 29034: diverse Schlüssel [...]  

 –  G 29079: Grundkarte zu SIM-Karte [...]  

 –  G 29084: 3 Schlüssel [...]  

 –  G 29080: lMEl Unterlagen [...]  

 –  G 29076: Swisscom Vertrag [...]  

 –  G 29087: Mobiltelefon Nokia [...] 

 –  G 29064: IMEI und Grundkarte zu SIM-Karte [...]  

 –  G 44903: 4 Mobiltelefone [...] 

 –  G 39248: USB-Stick Kingston [...]  

 –  G 29027: Mac Book mit Tasche [...] 

zu den Akten genommen werden: 

 –  G 42128: Quittungen B._____bank [...] 

 –  G 42129: Brief aus Holzkästchen [...] 

 g. Auf den Antrag von A._____ auf Herausgabe des Omega-Garden-Rads wird nicht ein-

getreten. 

h. (…) 

i. (…) 

   

j. (…) 

   

k. (…) 

 

 l. Die ordentlichen Kosten des A._____ betreffenden [ersten] Berufungsverfahrens werden 

auf Fr. 21'375.− festgesetzt (47,5 % von Fr. 45‘000.− [bestehend aus einer Urteilsgebühr 

von Fr. 44‘500.− und Auslagen von Fr. 500.−]). 

 m. Zufolge Bewilligung der amtlichen Verteidigung wird dem Rechtsvertreter von A._____, 

Rechtsanwalt Markus Steiner, [für das erste Berufungsverfahren] ein Honorar in der 

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Höhe von Fr. 12‘400.− (inklusive Auslagen) zuzüglich Fr. 954.80 Mehrwertsteuer, total 

Fr. 13‘354.80, zulasten der Gerichtskasse ausgerichtet. 

  
 

 

(…) 

 

III.   A._____ 

 1.a Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden A._____ nach Rechtskraft dieses Ur-

teils bis drei Monate danach auf erstes Verlangen unter Aufhebung der Beschlagnahme her-

ausgegeben. Nach ungenutztem Ablauf dieser Frist verbleiben die Beweismittel bei den Ak-

ten:   

   – G 29145:  Unterlagen EFH-F._____  

 –  G 29146:  Unterlagen F._____ mit Ausnahme der Baupläne „Ferienhäuser in 

F._____“ 

 – G 29147:  Unterlagen Verträge (ersatzweise Kopie des betreffenden Vertrags) 

 – G 29148:  Unterlagen E-Mail  

 – G 29149:  Unterlagen Buchhaltung   

 – G 29150:  Unterlagen Steuererklärung  

 – G 29151:  Unterlagen D._____bank  

 – G 29152:  Unterlagen G._____  

 – G 39235:  2 Notizzettel  

 – G 39236:  1 Schlüssel Keso 

 – G 39237:  3 Schlüssel 

 – G 39242: Schriftsachen und Notizen   

 – G 39243:  diverse Schriftsachen  

 – G 39244:  diverse Handnotizen  

 – G 39245: diverse Handnotizen   

 – G 39246:  1 Notizblock Atami  

 – G 39247:  1 Couvert mit Notizen  

 – G 39249:  1 Schlüssel KABA   

 – G 39250:  diverse Notizen   

 – G 39253:  4 Schlüssel   

 – G 39254:  diverse Quittungen  

 – G 39256:  1 Buch „In$ide Job“ mit Versteck und Notizen   

 – G 39257:  diverse Schriftsachen 

 – G 39258:  diverse Schriftsachen und Notizen 

 – G 39259:  diverse Schriftsachen und Notizen 

 – G 39260:  3 Bundesordner mit Unterlagen   

 – G 39261:  1 Aktenmappe mit Unterlagen mit Ausnahme der beiden                         

 Growkataloge 

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 – G 42133:  1 Holzkästchen [...] 

 – G 44901:  1 Notizzettel  

 – G 51826:   1 Plastiksack, weiss, mit ca. 10 kg Hanfsamen (Polizei BL) 

 – G 51839:  1 Schlüsselanhänger [...] 

 

 1.b Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden zur Verwertung eingezogen oder im 

Falle der Nichtverwertbarkeit vernichtet (Art. 69 StGB): 

 – G 29040: 4 Mobiltelefone  

 – G 29043:  1 Wasserflasche   

 – G 29045:  11 SIM-Karten mit Grundkarten 

 – G 29047:  1 Duftspray   

 – G 29050:  1 Duftspray  

 – G 29051:  Arbeitshandschuhe   

 – G 29053:  1 Rolle Klebeband   

 – G 29054:  1 Hammer 

 – G 29081:  1 Muster eines Wachstumsdüngers 

 – G 31537:  4 Säcke Hydrokorrels [...]  

 – G 39251:  3 Mobiltelefone   

 – G 44891:  2 Hygrostate Eberle  

 – G 44895:  1 Bostitch 

 – G 44898:  1 Eurostecker  

 – G 44900:  1 Elektroverteiler  

 – G 44902:  1 Thermostat  

 – G 49073:  1 Laptop HP mit Netzkabel  

 – G 49074:  1 Drucker HP Office Jet  

 – G 51753:  36 Säcke mit je 70 l Gartenerde [...] 

 – G 51754:  5 blaue Kunststofffässer mit Deckel [...] 

 – G 51755:  1 Heizlüftgebläse Eurom, rot [...] 

 – G 51756:  9 Pflanzenuntersätze Plastik [...] 

 – G 51757:  1 Humifidicator (recte: Humidifier)/Entfeuchter Cezio [...]  

 – G 51758:  1 Wasserschlauch, ca. 16 m, grün [...] 

 – G 51759:  2 Lampenfassungen ohne Leuchtstoffröhre [...]  

 – G 51760:  5 Steinwollmatten [...]  

 – G 51761:  2 Lüftungsrohre aus Aluminium und 1 Aluminiumgitter [...] 

 – G 51762:  4 Stehventilatoren [...]  

 – G 51763:  1 Aluflexrohr, ca. 5 m, schwarz [...]  

 – G 51764:  1 Lüftungsmotor [...] 

 – G 51765:  1 Heizlüfter [...]  

 – G 51766:  1 Steuergerät Prima Klima [...] 

 – G 51767:  1 Heizlüfter [...]  

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 – G 51768:  1 Eimer mit einem Wasserschlauch, 1 Thermometer und 2 Sprühflaschen  

  aus Plastik [...]  

 – G 51769:  2 Lampenfassungen ohne Leuchtmittel [...]  

 – G 51770:  1 Wasserstaubsauger Kärcher [...]  

 – G 51773:  2 Aufhängeschienen aus verzinktem Blech [...]  

 – G 51774:  1 Verlängerungskabel [...]  

 – G 51775:  1 Lavabo mit Armatur und Wasserzuleitung [...]  

 – G 51776:  1 Unterverteilung Steffen [...] 

 – G 51777:  1 Eurosteckdose Sursum [...]  

 – G 51778:  1 Litzenkabel mit Stecker und Kupplung [...] 

 – G 51779: 10 m Litzenkabel Sursum mit Kupplung [...] 

 – G 51780:  8 m Litzenkabel mit Kupplung Sursum [...] 

 – G 51781:  2 Stecker ohne Kabel [...]  

 – G 51782:  8 m Elektrokabel [...] 

 – G 51783:  6 Filtermasken (Mundschutz) [...]  

 – G 51784:  8 Messbecher [...] 

 – G 51785:  1 Hygrostat 220 V [...] 

 – G 51786:  2 LED-Stirnlampen [...] 

 – G 51787:  2 Farbpinsel [...] 

 – G 51788:  4 Doppelstecker weiss [...] 

 – G 51789:  1 gebrauchte Wasserpumpe [...] 

 – G 51790:  1 m Litzenkabel, weiss [...] 

 – G 51791:  3 schwarze Stecker ohne Kabel [...] 

 – G 51792:  2 Kupplungen [...] 

 – G 51793:  2 blaue Baumscheren [...] 

 – G 51794:  2 Scheren [...] 

 – G 51795:  1 Spezialschere, orange [...] 

 – G 51796:  1 Pack Insektenfangkleber [...] 

 – G 51797:  1 Pack Polierwatte [...] 

 – G 51798:  8 Kanisterverschlüsse [...] 

 – G 51799:  2 weisse Kanisterverschlüsse [...] 

 – G 51801:  1 grüne Tragtasche [...]  

 – G 51802:  1 Unterverteilung mit Sicherungen, Zeitschaltuhren und 1 m Anschluss-          

  kabel [...] 

 – G 51803:  1 Schachtel mit 15 Elektrostarter [...]  

 – G 51804:  1 Schachtel mit Aluflexschlauch [...]  

 – G 51805:  1 Schachtel mit Alurohr-Verbindungen [...] 

 – G 51806:  1 Schachtel mit diverse Kabelresten [...]  

 – G 51807:  1 Unterverteilung, weiss, mit diversen Kabelreste, 1 Schütz und 2                    

Verteilerdosen [...]  

 – G 51808:  1 Schachtel mit diversen Aufhängesystemen Aromec [...]  

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 – G 51809:  1 Schachtel mit 15 Spannsets [...] 

 – G 51810:  1 Schachtel mit 198 Blumentöpfen [...]  

 – G 51811:  2 Pack Einweghandschuhe [...]  

 – G 51812:  1 Kunststofffass, blau, mit diversen Kupplungsteilen und Wasserleitungen    

 [...]  

 – G 51813:  1 Kiste mit 6 Belüfter und Kabelboxen [...]  

 – G 51814:  12 Kunststoffuntersetzer 110 x 60 cm [...]  

 – G 51815:  5 Kunststoffuntersetzer 110 x 100 cm [...]  

 – G 51816:  1 Kunststoffuntersetzer 90 x 70 cm [...]  

 – G 51817:  25 Pflanzenschalen [...]  

 – G 51818:  1 Spezialtransparenthaube Garland [...]  

 – G 51819:  1 Standlüfter Sonnenkönig [...]  

 – G 51820:   1 Kiste mit Bewässerungsschläuchen & ca. 600 Stk. Erdsonden  

        [...] 

 – G 51821:  3 Blechlüftungsteile [...]  

 – G 51822:  6 Briden für Lüftungsrohr, versch. Grössen [...] 

 – G 51823:  1 Schachtel mit 3 Aluflexschläuchen [...]  

 – G 51824:  1 angebrauchter Sack Perlit Körner [...]  

 – G 51827:  1 angebrauchter Sack mit Spezialmix-Dünger [...] 

 – G 51828:  1 Schachtel mit 36 Steinwollwürfel [...]  

 – G 51829:  8 Schalen mit Steinwollwürfel [...]  

 – G 51830:  3 Säcke Pflanzenerde, 2 angebrauchte Säcke Pflanzenerde […] 

 – G 51831:   4 Säcke Hydrokorrels, 2 angebrauchte Säcke Hydrokorrels [...]  

 – G 51832: 16 Lampenfassungen ohne Leuchtmittel, FL-Armaturen mit                         

      Verbindungskabeln [...]  

 – G 51833:  25 FL-Röhren Leuchtmittel [...]  

 – G 51834:  1 neuwertige Allzweckschaufel [...] 

 – G 51835:  1 grüne Giesskanne, 10 l [...]  

 – G 51835:  1 Sack mit 5 elektr. Kupplungen & Steckern [...] 

 1.c Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden zur Vernichtung eingezogen (Art. 69 StGB): 

 – G 29030:  Growunterlagen   

 – G 29042:  1 DVD Instruction Video Omega-Garden 

 – G 29049:  1 Hanfmühle 

 – G 29072:  1 Buch „Deine eigenen Stecklinge“   

 – G 29082:  1 Pollen-Extraktor „Powder Max“   

 – G 37955:  1 Growkatalog   

 – G 39234:  1 Mobiltelefon Nokia   

 – G 39238:  leere Minigrip-Beutel  

 – G 39239:  1 Grundkarte Sunrise 

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 – G 39240:  2 SIM-Karten Sunrise  

 – G 39241:  2 SIM-Karten Lebara  

 – G 39255:  1 Buch „Marijuana Growers Handbuch“ hrsg. von Ed Rosenthals und persön-

liche Notizen 

 – G 44892:  1 Paar Gummihandschuhe  

 – G 44893:  1 Paar Gummihandschuhe  

 – G 44894:  1 Silberfolie   

 – G 44896:  1 Staubmaske   

 – G 44897:  1 Pack Feuchttücher  

 – G 44899:  2 Batterienverpackung   

 – G 44904:  1 Mobiltelefon Sony  

 – G 44911:  1 Mobiltelefon Nokia   

 – G 44922:  1 Buch „Der Cannabis Anbau“   

 – G 44923:  1 Buch „Anbau auf Kokos“ 

 – G 44924:  1 Buch „Marihuana drinnen“   

 – G 44925:  1 Buch „I love it“   

 – G 51800:  2 Zeitschriften Hanfjournal [...] 

 1.d Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden nach Rechtskraft dieses Urteils zu Händen 

der Polizei Basel-Landschaft freigegeben:  

 – G 29055: 1 Pfefferspray 

 – G 51838: 1 Baseballschläger  

 2.a Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden A._____ unter Aufhebung der Be-

schlagnahme auf erstes Verlangen nach Rechtskraft dieses Urteils herausgegeben: 

  – G 42130:  Taschenuhren Doxa [...] 

  –  G 42131:  Uhr & 1 Ring [...] 

 2.b Die beschlagnahmte Barschaft (Fr. 2'625.− [ersatzweise für die beschlagnahmten 10'000.− Bra-

silianische Real; G 42126, auf dem Konto der Finanzverwaltung Baselland bei der H._____Bank] 

und Fr. 2'000.− [G 42127, auf dem Konto der Finanzverwaltung Baselland bei der H._____Bank]) 

wird gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit den A._____ auferlegten erstinstanzlichen Verfahrenskosten 

von insgesamt Fr. 44'908.80 verrechnet.  

 2.c Der beschlagnahmte Silberbarren à 500 g und die beschlagnahmten fünf Silberbarren à je 

100 g (G 42132: [...]) werden verwertet und der Erlös wird gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit 

den A._____ auferlegten erstinstanzlichen Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 44'908.80 

verrechnet. 

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 3.a Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung BM/OK, vom 

7. Juni 2013 angeordnete Sperre des Konto Nr. [...] und des Depots Nr. [...] bei der 

I._____bank, lautend auf A._____, wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben. 

Die I._____bank wird angewiesen, dieses Konto nach Rechtskraft dieses Urteils zuhanden 

des Berechtigten freizugeben. 

 3.b Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung BM/OK, vom 

7. Juni 2013 angeordnete Sperre des Kontos Nr. [...] bei der J._____bank, lautend auf 

A._____, wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben. 

Die J._____bank wird angewiesen, dieses Konto nach Rechtskraft dieses Urteils zuhanden 

des Berechtigten freizugeben.  

 3.c Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung BM/OK, vom 

7. Juni 2013 angeordnete Sperre des Kontos Nr. [...] (heute: Nr. [...]) bei der D._____bank 

[…]), lautend auf die K._____ GmbH, wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben. 

Die D._____bank wird angewiesen, dieses Konto nach Rechtskraft dieses Urteils zuhanden 

der Berechtigten freizugeben. 

 3.d Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung BM/OK, vom 

7. Juni 2013 angeordnete Sperre des Kontos Nr. [...] bei der L._____bank, lautend auf 

A._____, wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben. 

Die L._____bank wird angewiesen, dieses Konto nach Rechtskraft dieses Urteils zuhanden 

des Berechtigten freizugeben. 

 3.e Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung BM/OK, vom 

28. Juni 2013 angeordnete Sperre des Kontos Nr. [...] bei der M._____bank, lautend auf 

A._____, wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben. 

Die M._____bank wird angewiesen, dieses Konto nach Rechtskraft dieses Urteils zuhanden 

des Berechtigten freizugeben. 

 3.f Das Guthaben des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung 

BM/OK, vom 11. Juni 2013 gesperrten Kontos Nr. [...] bei der C._____bank, lautend auf 

A._____, wird nach Rechtskraft dieses Urteils gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit den A._____ 

auferlegten erstinstanzlichen Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 44'908.80 verrechnet. 

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Die Sperre dieses Kontos wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben und die 

C._____bank angewiesen, das Guthaben nach Rechtskraft dieses Urteils auf das Konto IBAN 

[...] bei der J._____bank, lautend auf das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- 

u. Strafrecht, 4410 Liestal (Verwendungszweck: KG 460 20 203), zu überweisen. 

 3.g Das Guthaben des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung 

BM/OK, vom 7. Juni 2013 gesperrten Kontos Nr. [...] bei der N._____bank, lautend auf 

A._____, wird nach Rechtskraft dieses Urteils gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit den A._____ 

auferlegten erstinstanzlichen Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 44'908.80 verrechnet. 

Die Sperre dieses Kontos wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben und die 

N._____bank angewiesen, das Guthaben nach Rechtskraft dieses Urteils auf das Konto IBAN 

[...] bei der J._____bank, lautend auf das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- 

u. Strafrecht, 4410 Liestal (Verwendungszweck: KG 460 20 203), zu überweisen. 

 3.h Das Guthaben der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung 

BM/OK, vom 28. Juni 2013 gesperrten Police Nr. [...] bei der O.___versicherung AG,  wird 

nach Rechtskraft dieses Urteils gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit den A._____ auferlegten 

erstinstanzlichen Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 44'908.80 verrechnet. 

Die Sperre dieser Police wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben und die O.___ver-

sicherung AG angewiesen, das Guthaben nach Rechtskraft dieses Urteils auf das Konto 

IBAN [...] bei der J._____bank, lautend auf das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung 

Zivil- u. Strafrecht, 4410 Liestal (Verwendungszweck: KG 460 20 203), zu überweisen. 

 3.i Das Guthaben der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung 

BM/OK, vom 28. Juni 2013 gesperrten Police Nr. [...] bei der P.___versicherung, wird nach 

Rechtskraft dieses Urteils gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit den A._____ auferlegten erstin-

stanzlichen Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 44'908.80 verrechnet. 

Die Sperre dieser Police wird nach Rechtskraft dieses Urteils aufgehoben und die P.___ver-

sicherung, angewiesen, das Guthaben nach Rechtskraft dieses Urteils auf das Konto IBAN 

[...] bei der J._____bank, lautend auf das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- 

u. Strafrecht, 4410 Liestal (Verwendungszweck: KG 460 20 203), zu überweisen. 

 4. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung BM/OK, vom 

6. September [2013] beim Grundbuchamt Q._____ angeordnete Grundbuchsperre betreffend 

die im Eigentum von A._____ stehende Liegenschaft R._____ 1 (Ferienhaus Nr. 2) in F._____ 

(Parzelle Nr. 3 im Grundbuch F._____) und die Beschlagnahme der in der Beschlagnahme-

position G 29146 abgelegten Baupläne „Ferienhäuser in F._____“ werden nach Rechtskraft 

dieses Urteils aufgehoben. Die vorgenannte Liegenschaft wird samt den Bauplänen 

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Seite 12  http://www.bl.ch/kantonsgericht 
 

verwertet. Der Verwertungserlös wird, nach Begleichung der üblichen Veräusserungsunkos-

ten sowie einer allfällig verkäuferseitig geschuldeten Handänderungs- und Grundstückge-

winnsteuer und Tilgung der auf der Liegenschaft lastenden Hypothekarschulden von 

A._____, gemäss Art. 442 Abs. 4 StPO mit den A._____ auferlegten erstinstanzlichen Verfah-

renskosten von insgesamt Fr. 44'908.80 verrechnet. 

Ein allfällig danach verbleibender Überschuss wird im Umfang von Fr. 29'000.− gestützt auf 

Art. 71 Abs. 3 StGB zwecks Sicherung der Ersatzforderung bis zur vollständigen Bezahlung 

der Ersatzforderung von Fr. 29'000.− oder der Bezahlung der Forderung der Gemeinde 

E._____ im Umfang von Fr. 29'000.− bzw. bis zur Anordnung von Sicherungsmassnahmen 

gemäss Art. 98 ff. SchKG in einem allfälligen Zwangsvollstreckungsverfahren beschlag-

nahmt, längstens jedoch für die Dauer von zwei Jahren nach Eintritt der Rechtskraft dieses 

Urteils. Soweit der vorgenannte Überschuss den Betrag von Fr. 29'000.− übersteigt, wird die-

ser A._____ ausbezahlt. 

 5. Die Untersuchungsgebühr von Fr. 20'000.−, die Gebühr für die Akteneinsicht von Fr. 137.50, 

die Kosten des Zwangsmassnahmengerichts von Fr. 4'550.− und der erstinstanzliche Ge-

richtsgebührenanteil von Fr. 15'000.− werden zu fünf Achteln (Fr. 24'804.70) A._____ aufer-

legt und zu drei Achteln (Fr. 14'882.80) auf die Staatskasse genommen. 

Die Auslagen werden im Umfang von Fr. 20'104.10 A._____ auferlegt und im Übrigen auf die 

Staatskasse genommen.  

 6. A._____ hat dem Kanton Basel-Landschaft die für das erstinstanzliche Verfahren ausgerichtete 

Entschädigung der amtlichen Verteidigung im Umfang von fünf Achteln, ausmachend 

Fr. 63'316.70, zurückzuzahlen, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 

Abs. 4 StPO). 

Die Dispositivziffer III/5 i.V.m. Anhang Ziffer III/8 des Urteils des Strafgerichts vom 14. Juli 

2017 wird ersatzlos aufgehoben. 

IV. (…) 

Die A._____ betreffenden Kosten des ersten Berufungsverfahrens von Fr. 21'375.− (bestehend aus 

einer Urteilsgebühr von Fr. 21'137.50 und Auslagen von Fr. 237.50) werden zur Hälfte 

(Fr. 10'687.50) A._____ auferlegt und zur Hälfte (Fr. 10'687.50) auf die Staatskasse genommen. 

Die Gerichtskosten des zweiten Berufungsverfahrens (ohne Kosten für die amtlichen Verteidigun-

gen) fallen ausser Ansatz. 

http://www.bl.ch/kantonsgericht

 
 
 

Seite 13  http://www.bl.ch/kantonsgericht 
 

 (…) 

V.b. A._____ hat dem Kanton Basel-Landschaft die für das erste Berufungsverfahren ausgerichtete Ent-

schädigung der amtlichen Verteidigung im Umfang der Hälfte, ausmachend Fr. 6'677.40, zurückzu-

zahlen, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO). 

Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel wird für die amtliche Verteidigung von A._____ im zweiten Be-

rufungsverfahren eine Entschädigung von Fr. 5'269.55 (inkl. Auslagen und MWST) aus der Staats-

kasse ausgerichtet. 

Für diese im zweiten Berufungsverfahren ausgerichtete Entschädigung der amtlichen Verteidigung 

besteht keine Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

 

C. Gegen dieses Urteil erhob A._____ (fortan: Beschuldigter) mit Eingabe vom 15. September 

2023 Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Er beantragte, das Urteil sei insofern ab-

zuändern, als ihm (1.) insgesamt zehn Mobiltelefone (G 29040, G 39251, G 39234, G 44904 und 

G 44911), ein Laptop HP mit Netzkabel (G 49073) und ein Drucker HP Office Jet (G 49074) nach 

Aufhebung der Beschlagnahme herauszugeben seien, (2.) die Grundbuchsperre betreffend das 

in seinem Eigentum stehende Ferienhaus in F._____, und die Beschlagnahme der zugehörigen 

Baupläne aufzuheben seien, von einer Verwertung dieser Objekte abzusehen sei und sie zu sei-

nen Gunsten freizugeben seien, und (3.) eine Entschädigung von Fr. 7'500.− für ein beschlag-

nahmtes und irrtümlich vernichtetes Omega-Garden-Rad zu seinen Gunsten festzusetzen und 

diese Entschädigung mit den ihm auferlegten erstinstanzlichen Verfahrenskosten zu verrechnen 

sei. Eventualiter sei das Urteil des Kantonsgerichts im angefochtenen Umfang aufzuheben und 

die Sache an dieses zur Neuentscheidung zurückzuweisen. 

D. Mit Teilrechtskraftsbescheinigung vom 29. September 2023 wurde festgestellt, dass das 

Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Strafrecht, vom 3. August 2023, soweit es den Beschuldig-

ten betrifft, in der Dispositivziffer I; der Dispositivziffer III/1.a; der Dispositivziffer III/1.b mit Aus-

nahme der Anordnung der Einziehung zur Verwertung bzw. im Falle der Nichtverwertbarkeit zur 

Vernichtung hinsichtlich der Beschlagnahmepositionen G 29040 (4 Mobiltelefone), G 39251 (3 

Mobiltelefone), G 49073 (1 Laptop HP mit Netzkabel) und G 49074 (1 Drucker HP Office Jet); der 

Dispositivziffer III/1.c mit Ausnahme der Anordnung der Einziehung zur Vernichtung hinsichtlich 

der Beschlagnahmepositionen G 39234 (1 Mobiltelefon Nokia), G 44904 (1 Mobiltelefon Sony) 

und G 44911 (1 Mobiltelefon Nokia); der Dispositivziffer III/1; den Dispositivziffern III/2.a-c; den 

Dispositivziffern III/3.a-i; der Dispositivziffer III/5 und der Dispositivziffer III/6 in Rechtskraft er-

wachsen ist. 

E. Mit Präsidialverfügung vom 9. April 2024 wurde auf Antrag des Beschuldigten die Grund-

buchsperre des in seinem Eigentum stehenden Ferienhaus in F._____ aufgehoben. 

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Seite 14  http://www.bl.ch/kantonsgericht 
 

F. Das Bundesgericht hiess mit Urteil vom 10. Juli 2024 die Beschwerde des Beschuldigten 

teilweise gut. Es hob das Urteil des Kantonsgerichts vom 3. August 2023 sowohl hinsichtlich der 

Einziehung des Laptops HP mit Netzkabel (G 49073) und des Druckers HP Office Jet (G 49074) 

als auch bezüglich des Nichteintretens auf die Schadenersatzforderung im Zusammenhang mit 

dem vernichteten „Omega-Garden-Rad“ sowie des Antrags auf Anrechnung des Schadenersatz-

betrags an die erstinstanzlichen Verfahrenskosten auf und wies die Sache zur neuen Entschei-

dung an das Kantonsgericht zurück. lm Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf 

eintrat bzw. das Verfahren nicht als gegenstandslos abschrieb. 

G. Mit Präsidialverfügung vom 13. August 2024 wurde den Parteien Frist angesetzt, um be-

gründete Anträge einzureichen. 

H. Die Staatsanwaltschaft teilte am 16. September 2024 den Verzicht auf eine Stellungnahme 

mit. 

I. Der Beschuldigte beantragte mit Eingabe vom 16. September 2024: 

 1.  Die Beschlagnahme des Laptops HP mit Netzkabel (G 49073) sowie des Druckers HP 

Office Jet (G 49074) sei aufzuheben und diese Gegenstände seien ihm herauszuge-

ben. 

 2.  Für die Vernichtung des Omega-Garden-Rads sei ihm eine Entschädigung von 

Fr. 7'500.− zuzusprechen und diese mit den Verfahrenskosten zu verrechnen. 

 3.  Von den einzuziehenden zehn Mobiltelefonen (G 29040, G 39251, G 39234, G 44904 

und G 44911) sei vor deren Vernichtung eine Datensicherung durchzuführen und ihm 

herauszugeben. Vorab sei ihm die vorhandene Datensicherung (act. 16.01.21 und 

53.06.001) im Wege der Akteneinsicht zur Verfügung zu stellen. 

J. Die Staatsanwaltschaft begehrte mit Stellungnahme vom 7. Oktober 2024 die Abweisung 

der Anträge des Beschuldigten. 

K. Mit Präsidialverfügung vom 16. Oktober 2024 wurde der Schriftenwechsel geschlossen. 

Ausserdem wurde bestimmt, dass die vorliegende Sache – unter Vorbehalt begründeter Einwen-

dungen der Parteien bis zum 28. Oktober 2024 – im schriftlichen Verfahren weitergeführt wird. 

Innert Frist erfolgten keine entsprechenden Einwendungen der Parteien. 

 

 

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Erwägungen 

I. PROZESSUALES 

A. Allgemeine Grundsätze des Rückweisungsverfahrens 

1. Heisst das Bundesgericht eine Beschwerde gut und weist es die Angelegenheit zur 

neuen Beurteilung an das Berufungsgericht zurück, darf sich dieses von Bundesrechts wegen 

nur noch mit jenen Punkten befassen, die das Bundesgericht kassierte. Die anderen Teile des 

Urteils haben Bestand und sind in das neue Urteil zu übernehmen. Entscheidend ist dabei die 

materielle Tragweite des bundesgerichtlichen Entscheids. Die neue Entscheidung der kantonalen 

Instanz ist somit auf diejenige Thematik beschränkt, die sich aus den bundesgerichtlichen Erwä-

gungen als Gegenstand der neuen Beurteilung ergibt. Das Verfahren wird nur insoweit neu in 

Gang gesetzt, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts 

Rechnung zu tragen (BGE 143 IV 214 E. 5.2.1; BGer 6B_910/2024 vom 11. Februar 2025 

E. 1.2.2). 

2. Aufgrund der Bindungswirkung bundesgerichtlicher Rückweisungsentscheide hat die mit 

der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz nach ständiger Rechtsprechung die rechtliche 

Beurteilung, mit der die Zurückweisung begründet wird, ihrer Entscheidung zugrunde zu legen. 

Es ist dem Berufungsgericht, abgesehen von allenfalls zulässigen Noven, verwehrt, der Beurtei-

lung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die 

Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid ausdrücklich 

abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden sind (BGE 143 IV 214 E. 5.3.3). 

Rügen, die schon gegen das erste Berufungsurteil beim Bundesgericht hätten vorgebracht wer-

den können und deren Geltendmachung den Parteien nach Treu und Glauben auch zumutbar 

war, können nach der Rückweisung der Sache durch das Bundesgericht an das Berufungsgericht 

im Neubeurteilungsverfahren nicht mehr vorgebracht werden (vgl. BGE 117 IV 97 E. 4a; BGer 

6B_910/2024 vom 11. Februar 2025 E. 1.2.2; 6B_1310/2023 vom 19. August 2024 E. 1.1). 

B. Feststellung der Rechtskraft  

1. Erfolgt eine Teilanfechtung eines Urteils, erwächst dieses hinsichtlich der nicht ange-

fochtenen Punkte in Rechtskraft (JOSITSCH/SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Pra-

xiskommentar, 4. Aufl. 2023, N. 1 zu Art. 402). Ein zweitinstanzliches Urteil wird auch insoweit 

rechtskräftig, als das Bundesgericht auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht eintritt oder 

diese abweist (vgl. HEIMGARTNER/WIPRÄCHTIGER, Basler Kommentar, Bundes-gerichtsgesetz, 

3. Aufl. 2018, N. 13 zu Art. 61 BGG). Die Rechtskraft ist vorab festzustellen (Art. 438 Abs. 1 

StPO). 

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2.1 Mit der Teilrechtskraftsbescheinigung vom 29. September 2023 wurden die damals be-

reits rechtskräftigen Punkte des Urteils des Kantonsgerichts vom 3. August 2023 festgestellt. Dies 

braucht hier nicht wiederholt zu werden. 

2.2 Der Beschuldigte hat die mit Urteil des Kantonsgerichts vom 3. August 2023 in den Dis-

positivziffer III/1.b und c angeordnete Einziehung der Beschlagnahmepositionen G 29040 (4 Mo-

biltelefone), G 39251 (3 Mobiltelefone), G 39234 (1 Mobiltelefon Nokia), G 44904 (1 Mobiltelefon 

Sony) und G 44911 (1 Mobiltelefon Nokia) mit Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht 

angefochten. Das Bundesgericht hat in dieser Hinsicht die Beschwerde mit Urteil vom 10. Juli 

2024 abgewiesen. Insoweit ist das vorgenannte Urteil des Kantonsgerichts folglich rechtskräftig. 

Ebenfalls in Rechtskraft erwachsen ist die Festsetzung der Höhe der amtlichen Verteidigung im 

zweiten Berufungsverfahren. 

2.3 Nachdem das Bundesgericht im Urteil vom 10. Juli 2024 erkannt hat, dass der vom Be-

schuldigten anhängig gemachte Anspruch auf Ausrichtung einer Entschädigung von Fr. 7'500.− 

wegen der Vernichtung des Omega-Garden-Rads noch im Streit liegt, ist die in der Dispositiv-

Ziffer I/g betreffend den Beschuldigten des Urteils des Kantonsgerichts vom 3. August 2023 be-

scheinigte Rechtskraft des erstinstanzlichen Nichteintretensentscheids auf den Antrag des Be-

schuldigten um Herausgabe des Omega-Garden-Rads aufzuheben. 

C. Herausgabe von Daten 

Wie bereits festgestellt, ist die Einziehung der Beschlagnahmepositionen der fraglichen zehn Mo-

biltelefone (G 29040, G 39251, G 39234, G 44904 und G 44911) mit dem Urteil des Bundesge-

richts vom 10. Juli 2024 rechtskräftig geworden. Der vom Beschuldigten erst mit Eingabe vom 

16. September 2024 gestellte Antrag, es sei vor der Vernichtung dieser Mobiltelefone eine Da-

tensicherung durchzuführen und ihm herauszugeben, erweist sich folglich als verspätet, weshalb 

darauf nicht eingetreten werden kann. Das Begehren des Beschuldigten um Herausgabe der 

Daten auf dem Weg der Akteneinsicht kommt einer unzulässigen Umgehung der Sperrwirkung 

der Rechtskraft der angeordneten Einziehung dieser Mobiltelefone gleich. Da dieses Vorgehen 

keinen Rechtsschutz verdient, ist auf den vorerwähnten Antrag ebenfalls nicht einzutreten. 

II. EINZIEHUNG 

A. Rechtliche Grundlagen 

1. Gemäss Art. 69 StGB verfügt das Gericht ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit einer be-

stimmten Person die Einziehung von Gegenständen, die zur Begehung einer Straftat gedient ha-

ben oder bestimmt waren oder die durch eine Straftat hervorgebracht worden sind, wenn diese 

Gegenstände die Sicherheit von Menschen, die Sittlichkeit oder die öffentliche Ordnung gefähr-

den (Abs. 1). Das Gericht kann anordnen, dass die eingezogenen Gegenstände unbrauchbar 

gemacht oder vernichtet werden (Abs. 2). 

 

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2. Die Sicherungseinziehung nach Art. 69 StGB setzt einen Bezug zu einer Straftat (An-

lasstat) voraus. Zwischen den eingezogenen Gegenständen und der Anlasstat muss ein hinrei-

chend konkreter Konnex gegeben sein; die fraglichen Gegenstände müssen zur Begehung der 

Anlasstat gedient haben oder dazu bestimmt gewesen sein (Tatwerkzeuge) oder durch die Straf-

tat hervorgebracht worden sein (Tatprodukte). Zusätzlich zu diesem Deliktskonnex wird eine kon-

krete Gefährdung verlangt. Das Gericht hat im Sinn einer Gefährdungsprognose zu evaluieren, 

ob es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der Gegenstand in der Hand des Eigentümers zukünf-

tig die Sicherheit von Menschen, die Sittlichkeit oder die öffentliche Ordnung gefährdet (BGE 150 

II 519 E. 4.6; 149 IV 307 E. 2.4.1). An die Gefährdung sind keine überhöhten Anforderungen zu 

stellen; es genügt, dass bei der Belassung des Gegenstands in den Händen des Täters eine 

entsprechende Gefährdung wahrscheinlich ist (BGE 127 IV 203 E. 7b; 124 IV 121 E. 2a; BGer 

6B_1115/2023 vom 10. Juli 2024 E. 2.2.2). 

3. Die Sicherungseinziehung unterliegt dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 36 

Abs. 3 BV), da sie in die Eigentumsgarantie nach Art. 26 BV eingreift. Daher muss die Siche-

rungseinziehung zur Erreichung des Sicherungszwecks geeignet sein. Insbesondere bei einer 

problemlosen Wiederbeschaffungsmöglichkeit kann die Eignung in Frage stehen. Ausserdem 

darf sie nicht weiter gehen, als es der Sicherungszweck gebietet (BGE 150 II 519 E. 4.6; 137 IV 

249 E. 4.5; 135 I 209 E. 3.3.1). Schliesslich muss die Einziehung verhältnismässig im engeren 

Sinne sein, d.h. zwischen dem anvisierten Ziel der Sicherung und dem Eingriff in das Eigentum 

des Betroffenen muss ein vernünftiges Verhältnis bestehen (BGer 6B_1115/2023 vom 10. Juli 

2024 E. 2.2.3). In Art. 69 Abs. 2 StGB ist die Verwertung des eingezogenen Gegenstands nicht 

ausdrücklich vorgesehen. Stellt jedoch der Gegenstand nur in den Händen des Täters eine Ge-

fahr dar, gebietet der Verhältnismässigkeitsgrundsatz, die Sache zu verwerten und den Erlös an 

den Berechtigten herauszugeben (BGE 135 I 209 E. 3.3.2; OGer BE BK 20 440 vom 19. Januar 

2021 E. 7.2; THOMMEN, in: Ackermann [Hrsg.], Kommentar, Kriminelles Vermögen - Kriminelle 

Organisationen, Bd. I, 2018, N. 302 zu Art. 69 StGB). 

B. Konkrete Beurteilung 

BA. Elektronische Geräte 

Wie im Urteil des Kantonsgerichts vom 3. August 2023 festgestellt, wurde der Beschuldigte im 

vorliegenden Verfahren rechtskräftig wegen versuchter Nötigung schuldig gesprochen. Er nutzte 

den Laptop HP samt dem Netzteil (G 49073) und den Drucker HP Office Jet (G 49074) bei der 

Ausführung dieser Tat (S._____ 3, act. 92.03.001 ff.). Damit ist der Deliktskonnex dieser beiden 

Gegenstände gegeben. Indes hat die Staatsanwaltschaft nicht dargelegt, dass bei einer Rück-

gabe der Gegenstände an den Beschuldigten von diesen künftig eine Gefährdung ausgehen 

könnte. Eine entsprechende Gefährdung ist nicht erkennbar, da die versuchte Nötigung ein sin-

guläres, bereits längere Zeit zurückliegendes Verhalten des Beschuldigten darstellt. Ausserdem 

ist die Einziehung zur Erreichung des Sicherungszwecks offensichtlich nicht geeignet, weil der 

Beschuldigte problemlos jederzeit einen Laptop und Drucker kaufen könnte. Da die 

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Sicherungseinziehung nach dem zuvor Erwogenen zudem keinen Strafcharakter hat, ist die von 

der Vorinstanz verfügte Einziehung – auch wenn diese Gegenstände mittlerweile nur noch einen 

geringen Wert aufweisen dürften – unverhältnismässig. Daraus folgt, dass der Laptop HP mit 

dem Netzteil (G 49073) und der Drucker HP (G 49074) dem Beschuldigten zurückzugeben sind. 

BB. Omega-Garden-Rad 

Ab Sommer 2011 betrieben der Beschuldigte und T._____ in U._____ eine Indooranlage zur 

Kultivierung von illegalen Hanfpflanzen mit einem THC-Gehalt von mehr als einem Prozent. Ab 

Februar 2012 geschah dies auch gemeinsam mit W._____. Ab Ende Februar 2013 verarbeiteten 

sie illegale Hanfpflanzen im Lagerraum an der V._____strasse 4 in X._____. Bei der Durchsu-

chung dieses Lagerraums am 5. Juni 2013 wurde das noch verpackte Omega-Garden-Rad si-

chergestellt (act. 86.15.002 ff.). Es scheint, dass dieses Gerät speziell dafür entwickelt wurde, um 

Cannabis drinnen anzubauen. Es liegt auf der Hand, dass dieses Gerät für das heimliche An-

bauen von illegalen Hanfpflanzen im Innern eines Gebäudes besonders geeignet ist. Es wird 

weder dargetan noch ist ersichtlich, dass derartige Anbaumethoden mit beträchtlichen Investiti-

onskosten in der Landwirtschaft Anwendung finden. Auch wenn das Omega-Garden-Rad noch 

verpackt war, erscheint es als äusserst unwahrscheinlich, dass dieses Gerät im Wert von 

Fr. 7'500.− angeschafft wurde, ohne es nutzen zu wollen. Vor diesem Hintergrund kann nur ge-

schlossen werden, dass das Omega-Garden-Rad im Sinne von Art. 69 StGB zur Begehung einer 

Straftat bestimmt war. Angesichts der einschlägigen Vorstrafen des Beschuldigten (Verurteilung 

am 25. Januar 2006 durch das Landgericht Y._____ wegen Widerhandlungen gegen das Betäu-

bungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 9 Monaten; Verurteilung am 12. Ok-

tober 2009 durch das Tribunal Correctionnel Z._____ wegen Widerhandlungen gegen das Be-

täubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten, S._____ 1, PD Beschul-

digter act. 01.02.002 ff.) und der Verurteilung durch das Kantonsgericht vom 16. Januar 2019 

unter anderem wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer 

teilbedingten Strafe von 27 Monaten muss ausserdem befürchtet werden, dass er das Omega-

Garden-Rad bei einer Aushändigung für einschlägige Widerhandlungen gegen das Betäubungs-

mittelgesetz verwenden könnte. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass eine Verwertung des 

Omega-Garden-Rads ein beträchtliches Risiko für die Volksgesundheit mit sich bringen würde: 

Es ist kaum zu erwarten, dass dieses durch einen Erwerber in der Landwirtschaft zur Produktion 

unbedenklicher Pflanzen verwendet wird; vielmehr muss wegen seiner besonderen Eignung 

ernsthaft befürchtet werden, dass ein Erwerber es zur Aufzucht illegaler Hanfpflanzen verwenden 

könnte. Wäre das Omega-Garden-Rad im Rahmen des Untersuchungsverfahrens nicht verse-

hentlich entsorgt worden, hätte das Sachgericht daher nicht dessen Verwertung, sondern Ver-

nichtung anordnen müssen. Demnach ist dem Beschuldigten durch die irrtümliche Vernichtung 

des Omega-Garden-Rads bereits im Untersuchungsverfahren kein Schaden entstanden, wes-

halb ihm kein Schadenersatzanspruch zusteht. Der Antrag des Beschuldigten auf Zusprechung 

einer Geldsumme von Fr. 7'500.− als Schadenersatz für das vernichtete Omega-Garden-Rad und 

Verrechnung dieses Betrags mit den Verfahrenskosten ist somit abzuweisen. 

http://www.bl.ch/kantonsgericht
https://www.justement.ch/ref/Art.%2069%20StGB?q=%22zur%20Begehung%20einer%20Straftat%20gedient%20haben%20oder%20bestimmt%20waren%20oder%20%22%20%20%22gegenstand%20dazu%20bestimmt%22&fedlex=https%3A%2F%2Ffedlex.data.admin.ch%2Feli%2Fcc%2F54%2F757_781_799%23art_69

 
 
 

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III. KOSTEN UND ENTSCHÄDIGUNG 

BA. Kosten 

a. Erstes Berufungsverfahren 

Der Beschuldigte erreicht mit seiner Berufung im Schuldpunkt einen Freispruch im geringfügigen 

Anklagefall 1.4 Abs. 1 und unterliegt hingegen mit dem Antrag auf Freispruch im Anklagefall 2.1. 

Im Strafpunkt erscheint er sodann zu mehr als der Hälfte als erfolgreich. Ausserdem dringt er mit 

seinem Rechtsbegehren betreffend das Beschlagnahmegut in gewissem Masse durch. Im Wei-

teren sind seine Anträge zu den Kosten des Vorverfahrens und des erstinstanzlichen Prozesses 

in erheblichem Umfang erfolgreich. Ferner erwirkt er eine Aufhebung der sofortigen Rückzah-

lungspflicht der Kosten der amtlichen Verteidigung im Vorverfahren und erstinstanzlichen Pro-

zess. Zudem ist die verschiedentlich festgestellte Verletzung der Begründungspflicht der Vor-

instanz bei der Kostenverlegung zugunsten des Beschuldigten zu berücksichtigen, soweit die 

Kosten in den betreffenden Punkten zufolge Obsiegens des Letzteren ohnehin nicht bereits zu-

lasten des Staats gehen. In Anwendung von Art. 428 Abs. 1 StPO sind somit dem Beschuldigten 

die ihn betreffenden Kosten des ersten Berufungsverfahrens von Fr. 21'375.− (bestehend aus 

der Urteilsgebühr von Fr. 21'137.50 und Auslagen von Fr. 237.50) zur Hälfte aufzuerlegen und 

zur Hälfte auf die Staatskasse zu nehmen. 

b. Zweites Berufungsverfahren 

Die Kosten für das zweite Berufungsverfahren haben ausser Ansatz zu bleiben, nachdem die 

teilweise Aufhebung des Urteils des Kantonsgerichts vom 16. Januar 2019 durch das Bundesge-

richt nicht von den Parteien zu verantworten ist.  

c. Drittes Berufungsverfahren 

Die Durchführung des dritten Berufungsverfahrens hat ebenfalls keine Partei zu verantworten. 

Die Kosten des dritten Berufungsverfahrens von insgesamt Fr. 3'050.− (bestehend aus der Ur-

teilsgebühr von Fr. 3’000.− und den Auslagen von pauschal Fr. 50.−) sind folglich auf die Staats-

kasse zu nehmen. 

BB. Entschädigung der amtlichen Verteidigung/Rückzahlungspflicht 

a. Erstes Berufungsverfahren 

Für die der amtlichen Verteidigung im ersten Berufungsverfahren ausgerichtete Entschädigung 

ist der Beschuldigte aufgrund von Art. 135 Abs. 4 StPO im hälftigen Umfang (Fr. 6'677.40) zur 

Rückzahlung an den Kanton Basel-Landschaft verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen Ver-

hältnisse erlauben. 

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b. Zweites Berufungsverfahren 

Da dem Beschuldigten im zweiten Berufungsverfahren keine Kosten auferlegt wurden, besteht in 

diesem Verfahren keine Rückzahlungspflicht für die Kosten der amtlichen Verteidigung. 

c. Drittes Berufungsverfahren 

Für das dritte Berufungsverfahren bleibt die Entschädigung der amtlichen Verteidigung des Be-

schuldigten festzusetzen. Die Entschädigung der amtlichen Verteidigung in Strafsachen ist nach 

dem Zeitaufwand auf der Basis eines Stundenansatzes von Fr. 200.− zu bemessen (§ 2 Abs. 1 

TO, § 3 Abs. 2 TO). Die Bemühungen des Anwalts müssen im Umfang den Verhältnissen ent-

sprechen, d.h. sachbezogen und angemessen sein. Die Anwaltskosten müssen mithin in einem 

vernünftigen Verhältnis zur Schwierigkeit des Falls und zur Wichtigkeit der Sache stehen. Nicht 

zu entschädigen sind nutzlose, überflüssige und verfahrensfremde Aufwendungen (BGE 117 Ia 

22 E. 4b; BGer vom 7B_264/2022 vom 8. Mai 2024 E. 5.2.1). Der amtliche Verteidiger, Rechts-

anwalt Dr. Stephan Schlegel, war aufgrund der beiden bundesgerichtlichen Verfahren und des 

zweiten Berufungsprozesses mit dem vorliegenden Fall bereits vertraut. Angesichts dessen und 

der sehr einfachen Sachlage erscheint für die notwendigen Bemühungen im dritten Berufungs-

verfahren die Entschädigung eines Zeitaufwands von zwei Stunden zu je Fr. 200.−, von Auslagen 

von Fr. 20.− und der Mehrwertsteuer von Fr. 34.− als angemessen. Diese Entschädigung von 

total Fr. 454.− ist dem amtlichen Verteidiger aus der Staatskasse zu entrichten. 

Weil dem Beschuldigten im dritten Berufungsverfahren keine Kosten auferlegt wurden, besteht in 

diesem Verfahren keine Rückzahlungspflicht für die Kosten der amtlichen Verteidigung. 

 

Demnach wird erkannt: 

://:  I.  Es wird festgestellt, dass das Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 

14. Juli 2017 bzw. das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abtei-

lung Strafrecht, vom 16. Januar 2019 bzw. das Urteil des Kantonsgerichts 

Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 3. August 2023 wie folgt in 

Rechtskraft erwachsen ist: 

Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden zur Verwertung eingezogen oder im 

Falle der Nichtverwertbarkeit vernichtet (Art. 69 StGB): 

– G 29040: 4 Mobiltelefone  

– G 39251:  3 Mobiltelefone 

Die folgenden beschlagnahmten Gegenstände werden zur Vernichtung eingezogen (Art. 69 

StGB): 

– G 39234:  1 Mobiltelefon Nokia   

http://www.bl.ch/kantonsgericht

 
 
 

Seite 21  http://www.bl.ch/kantonsgericht 
 

– G 44904:  1 Mobiltelefon Sony  

– G 44911:  1 Mobiltelefon Nokia 

Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel wird für die amtliche Verteidigung von A._____ im zweiten 

Berufungsverfahren eine Entschädigung von Fr. 5'269.55 (inkl. Auslagen und MWST) aus der 

Staatskasse ausgerichtet. 

 
 II.a) 

 

 

 

 

      

Auf den Antrag des Beschuldigten, es sei von den einzuziehenden zehn Mo-

biltelefonen (G 29040, G 39251, G 39234, GG 44904 und G 44911) vor Ver-

nichtung eine Datensicherung durchzuführen und ihm herauszugeben bzw. 

es sei ihm die vorhandene Datensicherung (act. 16.01.21 und 53.06.001) 

vorab im Wege der Akteneinsicht zur Verfügung zu stellen, wird nicht einge-

treten. 

 
    b) In Abänderung der Dispositivziffer III/1.b des Urteils des Kantonsge-

richts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 3. August 2023 wer-

den die folgenden beschlagnahmten Gegenstände dem Beschuldigten 

nach Rechtskraft dieses Urteils bis drei Monate danach auf erstes Ver-

langen unter Aufhebung der Beschlagnahme herausgegeben. Nach un-

genutztem Ablauf dieser Frist werden diese Gegenstände vernichtet. 

– G 49073:  1 Laptop HP mit Netzkabel 

– G 49074:  1 Drucker HP Office Jet 

 
    c)      Die in der Dispositiv-Ziffer I/g betreffend den Beschuldigten des Urteils des 

Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 3. August 

2023 bescheinigte Rechtskraft des erstinstanzlichen Nichteintretensent-

scheids hinsichtlich des Antrags des Beschuldigten um Herausgabe des 

Omega-Garden-Rads wird aufgehoben. 

Der Antrag des Beschuldigten, es sei ihm für die Vernichtung des Omega-

Garden-Rads eine Entschädigung von Fr. 7'500.− zuzusprechen und diese 

mit den Verfahrenskosten zu verrechnen, wird abgewiesen. 

 
 III.    Die den Beschuldigten betreffenden Kosten des ersten Berufungsverfahrens 

von Fr. 21'375.− (bestehend aus der Urteilsgebühr von Fr. 21'137.50 und 

Auslagen von Fr. 237.50) werden zur Hälfte (Fr. 10'687.50) dem Beschuldig-

ten auferlegt und zur Hälfte (Fr. 10'687.50) auf die Staatskasse genommen. 

Die Gerichtskosten des zweiten Berufungsverfahrens (ohne Kosten für die 

amtlichen Verteidigungen) fallen ausser Ansatz. 

http://www.bl.ch/kantonsgericht

 
 
 

Seite 22  http://www.bl.ch/kantonsgericht 
 

Die Kosten des dritten Berufungsverfahrens von total Fr. 3’050.− (bestehend 

aus der Urteilsgebühr von Fr. 3’000.− und den Auslagen von pauschal 

Fr. 50.−) werden auf die Staatskasse genommen. 

 
 IV.    Der Beschuldigte hat dem Kanton Basel-Landschaft die für das erste Beru-

fungsverfahren ausgerichtete Entschädigung der amtlichen Verteidigung im 

Umfang der Hälfte, ausmachend Fr. 6'677.40, zurückzuzahlen, sobald es 

seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO). 

Für die dem Beschuldigten im zweiten Berufungsverfahren ausgerichtete 

Entschädigung der amtlichen Verteidigung besteht keine Rückzahlungs-

pflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

Rechtsanwalt Dr. Stephan Schlegel wird für die amtliche Verteidigung des 

Beschuldigten im dritten Berufungsverfahren eine Entschädigung von 

Fr. 454.− (inkl. Auslagen und MWST) aus der Staatskasse ausgerichtet.  

Für diese im dritten Berufungsverfahren ausgerichtete Entschädigung der 

amtlichen Verteidigung besteht keine Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO.  
Vizepräsidentin 

 

 

 

Lea Hungerbühler 

Gerichtsschreiber 

 

 

 

Stefan Steinemann 

 

 

 

(Dieser Entscheid ist rechtskräftig.) 

http://www.bl.ch/kantonsgericht