# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c316e2d8-c7d3-59eb-a633-a59798f667ca
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 05.09.2025 SV2 2023 69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV2-2023-69_2025-09-05.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 5. September 2025
mitgeteilt am 9. September 2025

Referenz SV2 23 69

Instanz Zweite sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung von Salis, Vorsitz
Bäder Federspiel und Pedretti
Maurer, Aktuarin

Parteien B._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Yannick Gloor

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva)
Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach UVG

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Sachverhalt

A. B._____, Jahrgang 1958, war seit Januar 1979 bei der Carrosserie A._____, 
C._____, als Carrosserie-Spengler angestellt und aufgrund dieses Arbeits-
verhältnisses bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die 
Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfall versichert, als er am 8. März 2020 beim 
Skifahren stürzte. Dabei erlitt er ein Polytrauma mit Nasenkontusion, Contusio 
cordis, nach ventral dislozierter Sternumfraktur, Rippenfraktur Costa I rechts, 
Flexionsverletzung BWK 2/3, Frakturen des Processus transversus LWK 2 und 3 
rechts, kompletter Berstungsfraktur LWK 1, Flexionsdistraktionsverletzung BWK 
12/LWK 1 und inkompletter Paraplegie sub L4. Am Unfalltag wurde am D._____ 
eine dorsale Aufrichtungsspondylodese Th11-L1 mit Dekompression und 
Laminektomie Th12 sowie eine dorsale Aufrichtungsspondylodese C5-Th6 
durchgeführt, am 11. März 2020 erfolgte eine Doppelplattenosteosynthese des 
Sternums sowie eine Thorakotomie links, eine Diskektomie Th12/L1, L1/2, eine 
Korporektomie L1 mit ventraler Dekompression durch Entfernung der Hinterwand-
fragmente, Wirbelkörperersatz Th12 mit Rekolift-Cage und Thoraxdrainage links 
sowie am 14. März 2020 die Einlage einer Mathys-Drainage rechts. Am 17. März 
2020 wurde B._____ für eine stationäre Rehabilitation in das E._____ in F._____ 
verlegt, wo zusätzlich eine autonome Dysregulation mit Blasen-, Darm, Herz-
/Kreislauf- und Sexualfunktionsstörungen diagnostiziert wurde. Beim Austritt aus 
dem E._____ F._____ am 9. September 2020 bestand eine sensomotorisch 
inkomplette Paraplegie sub L4 (AIS C), initial AIS B, und eine autonome 
Dysregulation mit Blasen-, Darm-, Herz/Kreislauf- und Sexualfunktionsstörung, 
Urinableitung via intermittierendem Selbstkatheterismus (ISK). B._____ wurde in 
gutem Allgemein- und normalgewichtigen Ernährungszustand nach Hause 
entlassen. Er war als Teilfussgänger mobil, die Gehstrecke betrug 60 Meter, sonst 
erfolgte die Fortbewegung mittels manuellem Rollstuhl. B._____ wurde ab dem 
8. März 2020 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 
attestiert. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen.

B. Mit Verfügung vom 24. September 2020 sprach die Suva B._____ ab dem 
1. Oktober 2020 eine Hilflosenentschädigung von monatlich CHF 812.00 aufgrund 
einer Hilflosigkeit leichten Grades zu.

C. Mit Verfügung vom 6. Juli 2021 sprach die Suva B._____ für die verbliebene 
Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 8. März 2020 ab dem 1. September 2021 eine 
monatliche Invalidenrente von CHF 2'593.05 und ab dem 1. Juli 2023 eine solche 
von CHF 1'763.25 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 44 % und eines 
versicherten Jahresverdienstes von CHF 88'400.00 sowie eine Integritäts-

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entschädigung von CHF 59'280.00 basierend auf einer Integritätseinbusse von 
40 % zu.

D. Dagegen erhob B._____ am 1. September 2021 Einsprache mit dem Antrag 
auf Aufhebung der Verfügung vom 6. Juli 2021 und Zusprechung einer höheren 
Invalidenrente sowie höheren Integritätsentschädigung.

E. Am 9. November 2021 informierte die Suva B._____ dahingehend, dass sie 
beabsichtige, die angefochtene Verfügung vom 6. Juli 2021 zu seinen Ungunsten 
abzuändern und gab ihm Gelegenheit zum Rückzug der Einsprache. In seiner 
Stellungnahme vom 6. Januar 2022 hielt B._____ an seiner Einsprache fest und 
reichte Arztberichte des behandelnden Facharztes Dr. med. G._____, E._____ 
F._____, vom 17. November 2021 und 15. Dezember 2021 ein.

F. Mit Einspracheentscheid vom 22. Mai 2023 hiess die Suva die Einsprache 
insoweit teilweise gut, als sie B._____ ab dem 1. September 2021 eine Invaliden-
rente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 47 % zusprach; im Übrigen wies sie 
die Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat.

G. Dagegen erhob B._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 23. Juni 2023 
Beschwerde an das frühere Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und 
beantragte, was folgt:

1. Der Einsprache-Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 22. Mai 2023 
sei aufzuheben.

2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, dem Beschwerdeführer 
rückwirkend ab dem 1. September 2021 eine Invalidenrente basierend 
auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 64 % auszurichten.

3. Die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, dem Beschwerdeführer 
eine Integritätsentschädigung von mindestens CHF 118'560.00 
auszurichten.

4. Eventualiter: Der Einsprache-Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 
22. Mai 2023 sei aufzuheben und die Sache sei zur Vornahme weiterer 
Abklärungen im Sinne der Beschwerderügen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen verbunden mit der Anordnung 
eine neue Verfügung im Sinne der Beschwerderügen zu erlassen.

– unter Kosten- und Entschädigungsfolgen –

Zur Begründung brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, die Suva 
stütze die Beurteilung der mutmasslichen Resterwerbsfähigkeit allein auf die 
versicherungsinternen Aktenbeurteilungen von PD Dr. med. H._____ vom 22. April 
2021 und 5./9. Mai 2023. Dieser habe die komplexen gesundheitlichen 
Einschränkungen eines inkompletten Paraplegikers aus isoliert neurologischer 
Sicht beurteilt und sich zu medizinischen Fragen ausserhalb seines Fachgebiets 

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geäussert, ohne eigene Untersuchungen getätigt zu haben. Die neurologische 
Beurteilung von Dr. med. H._____, wonach der Beschwerdeführer bei Abwesenheit 
neuropathischer Schmerzen ausschliesslich sitzende, leichte Tätigkeiten mit einem 
ca. 80 %-Pensum leisten könne, werde den schweren gesundheitlichen Beein-
trächtigungen des Beschwerdeführers nicht gerecht. Er sei zwar in den Aktivitäten 
des täglichen Lebens selbständig, benötige jedoch gegenüber Personen ohne 
Einschränkungen mehr Zeit dafür. Es bestehe ein erhöhter Zeitbedarf nicht nur bei 
Tätigkeiten in der Freizeit, sondern auch während der Arbeitszeit, gerade für 
Toilettengänge oder für das An- und Ausziehen. Aus paraplegiebedingten Gründen 
weise er überdies einen hohen, komplexen und volatilen Pflegedarf auf. Es bestehe 
ein erhöhter Zeitbedarf für Positionswechsel, für das Verrichten der Körperpflege, 
für Massnahmen der Dekubitusprophylaxe oder das tägliche Katheterisieren. Von 
PD Dr. med. H._____ bleibe in der Beurteilung vom 22. April 2021 unberücksichtigt, 
dass die Bestreitung des Arbeitsweges für den Beschwerdeführer mit hohem 
zeitlichen und kraftmässigem Aufwand verbunden sei. Auch die zweimal 
wöchentliche intensive Physiotherapie, während welcher er keiner Erwerbstätigkeit 
nachgehen könne, werde nicht berücksichtigt. In der Gesamtschau der 
gesundheitlichen Beschwerden und unter Berücksichtigung der neuropathischen 
Schmerzen sei laut dem behandelnden Facharzt aus paraplegiologischer Sicht ein 
Arbeitspensum in angepasster Tätigkeit von maximal 60 % zumutbar. Die 
neurologische Beurteilung von PD Dr. med. H._____ erweise sich bezüglich der 
mutmasslich verbleibenden (Rest-)Arbeitsfähigkeit insofern als unvollständig, als 
dass der zeitliche und kräftemässige Mehraufwand, welchen der Beschwerdeführer 
aufgrund der erlittenen inkompletten Paraplegie zu bewältigen habe, unbeachtet 
geblieben sei. Deshalb könne nicht auf die Beurteilung der (Rest-)Arbeitsfähigkeit 
von PD Dr. med. H._____ abgestellt werden. Abzustellen sei vielmehr auf die 
Beurteilung von Dr. med. G._____ vom 14. Juni 2023, wonach die angepasste 
Tätigkeit maximal 60 % betrage. Der Leidensabzug von 10 % erweise sich als zu 
tief. Mit dem Teilzeitpensum, dem erhöhten Pausenbedarf und den zusätzlichen 
Leistungseinschränkungen aufgrund der Rollstuhlabhängigkeit könne er seine 
verbleibende Erwerbsfähigkeit nur noch mit unterdurchschnittlichem Erfolg 
verwerten. Im Lichte dessen sei vorliegend ein leidensbedingter Abzug vom 
Tabellenlohn von 25 % gerechtfertigt. Nicht zu beanstanden sei das 
Valideneinkommen von CHF 88'400.00 sowie die Ermittlung eines Invalidenein-
kommen gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2020. Unter Berücksichtigung der 
zeitlichen Einschränkung von 40 % und einem leidensbedingten Abzug vom 
Tabellenlohn von 25 % resultiere für das Jahr 2021 ein Invalideneinkommen von 
CHF 31'864.35 resp. ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von gerundet 64 %. 
Zu beanstanden sei auch die Einschätzung des Integritätsschadens von 40 %. PD 

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Dr. med. H._____ verkenne die Tragweite der gesundheitlichen Beeinträch-
tigungen, denen Rechnung zu tragen sei. Die ihm zustehende Integritäts-
entschädigung sei daher in Anwendung der Suva-Tabelle 21 (Integritätsschaden bei 
Rückenmarksverletzungen) unter Berücksichtigung des Wertes für inkomplette 
Paraplegie sub L2 (ASIA C) und gestützt auf Art. 25 UVG i.V.m. Art. 22 UVV auf 
CHF 118'560.00 festzusetzen. Falls das Gericht der hier vertretenen Auffassung 
nicht folgen sollte, rechtfertigten sich ergänzende Abklärungen durch die Suva, da 
an deren Beurteilungen nicht nur geringe Zweifel bestünden.

H. Mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2023 beantragte die Suva 
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde und die 
Bestätigung des Einspracheentscheids vom 22. Mai 2023. Zur Begründung führte 
sie im Wesentlichen aus, dass auf die Beurteilungen von PD Dr. med. H._____, 
denen voller Beweiswert zukomme, abgestellt werden könne. Dass PD Dr. med. 
H._____ den Beschwerdeführer nicht persönlich untersucht habe, mindere den 
Beweiswert nicht. Dem Einwand des Beschwerdeführers, dass sich PD Dr. med. 
H._____ zu Fragen äussere, die ausserhalb seines Fachgebietes lägen, sei zu 
widersprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_59/2020 vom 14. April 2020 E. 5.2). 
Der Bericht des Facharztes Dr. med. G._____ vom 14. Juni 2023 vermöge keine 
Zweifel an der Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit der versicherungsinternen 
Beurteilungen zu wecken. PD Dr. med. H._____ zeige in der Beurteilung vom 
12. Juli 2023 auf, dass die vom behandelnden Arzt erwähnte motorische 
Einschränkung der unteren Extremität nicht plausibel und inkonsistent zu den 
Voruntersuchungen sei, dass neuroanatomisch keine Rückenmarksschädigung, 
sondern ein Caudasyndrom mit fehlender Spastik und fehlendem invalidisierendem 
neuropathischem Syndrom ohne Dauermedikation vorliege, dass die neuen 
Angaben hinsichtlich Blasen-Mastdarmstörung widersprüchlich seien und diese 
gesamthaft nicht invalidisierend seien bzw. keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 
hätten und der vom behandelnden Arzt postulierte Integritätsschaden von 70 % 
bzw. 80 % schon angesichts der Diagnose einer inkompletten Paraplegie sub L3 
resp. L4 ASIA D gemäss Tabelle 21 nicht statthaft sei, wobei bei fehlender 
Rückenmarksschädigung eine Beurteilung des Integritätsschadens nach Tabelle 21 
ohnehin nur im Quervergleich möglich sei. Auf die schlüssige Beurteilung von PD 
Dr. med. H._____ vom 12. Juli 2023 sei somit abzustellen. Im Rahmen der 
Invaliditätsbemessung sei es Aufgabe des Arztes, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeit der Versicherte arbeitsunfähig sei. Äussere Faktoren, wie ein 
allenfalls längerer Arbeitsweg oder Therapien ausserhalb der Arbeitszeit, seien 
dabei nicht zu beachten. Weitere Beweisabnahmen erübrigten sich somit. Die 

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Beschwerdegegnerin hielt weiter fest, dass in casu ein leidensbedingter Abzug vom 
Tabellenlohn von 10 % angemessen erscheine. Die intermittierenden Ruhepausen 
seien bereits mit dem Arbeitspensum von 80 % in angepasster Tätigkeit 
berücksichtigt. Auch die zugesprochene Invalidenrente aufgrund einer Erwerbs-
unfähigkeit von gerundet 47 % sei nicht zu beanstanden. Auf die versicherungs-
medizinische Beurteilung des Integritätsschadens sei nach dem Gesagten 
abzustellen, dem Beschwerdeführer sei zu Recht eine Integritätsentschädigung 
basierend auf einer Integritätseinbusse von 40 % zugesprochen worden.

I. Replizierend hielt der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 11. September 
2023 an seinen Rechtsbegehren gemäss Beschwerde fest und vertiefte seinen 
Standpunkt unter Stellungnahme zu den Ausführungen in der Beschwerdeantwort.

J. Mit Schreiben vom 21. September 2023 verzichtete die Beschwerdegegnerin 
auf die Erstattung einer umfassenden Duplik unter Verweis auf die Begründung in 
der Beschwerdeantwort vom 3. August 2023 und erneutem Antrag auf Abweisung 
der Beschwerde.

K. In der Folge ordnete die vormalige Instruktionsrichterin gestützt auf einen 
entsprechenden Entscheid des Gerichts und nach Gewährung des rechtlichen 
Gehörs mit Verfügung vom 3. September 2024 die Einholung eines bidisziplinären, 
neurologischen und urologischen Gerichtsgutachtens bei der asim, Academy of 
Swiss Insurance Medicine, Basel, an. Dieses wurde am 31. Dezember 2024 
(Eingang Obergericht: 10. Januar 2025) erstattet (nachfolgend: asim-Gutachten). 
Die Gutachterin und die Gutachter attestierten dem Beschwerdeführer in einer 
leidensangepassten Tätigkeit bei leicht verminderter Präsenzfähigkeit und 
erhöhtem Pausenbedarf eine Restarbeitsfähigkeit von 27.5 Nettostunden pro 
Woche resp. 69 % bei einer 40-Stunden Woche, spätestens ab etwa zwei Jahren 
nach dem Unfall. Von neurologischer Seite wurde ein Integritätsschaden in der 
Höhe von 60 % geschätzt.

L. Mit Eingabe vom 21. Januar 2025 nahm der Beschwerdeführer Stellung zum 
Gerichtsgutachten. Er hielt fest, dass bei einer Restarbeitsfähigkeit gemäss 
Gutachten von 69 % (40-Stunden Woche) bzw. einem auf die betriebsübliche 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden umgerechneten Arbeitspensum von 66 % 
(100/41.7 h x 27.5 h), einer Nominallohnentwicklung für das Jahr 2021 von -0.2 %, 
einer betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden sowie unter 
Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn im Umfang von 
25 % ein hypothetisches Invalideneinkommen in der Höhe von CHF 34'738.15 und 
eine Erwerbseinbusse von CHF 53'661.85 resultiere resp. ein Invaliditätsgrad von 

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61 %. Gemäss den gutachterlichen Feststellungen belaufe sich der erlittene 
Integritätsschaden auf 60 %, womit gestützt auf Art. 25 UVG i.V.m. Art. 22 UVV ein 
Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von CHF 88'920.00 bestehe. Der 
Einspracheentscheid sei deshalb antragsgemäss aufzuheben und die Beschwerde-
gegnerin zu verurteilen, dem Beschwerdeführer ab dem 1. September 2021 eine 
Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 61 % sowie eine Integritäts-
entschädigung in der Höhe von CHF 88'920.00 zuzusprechen.

M. Am 6. Februar 2025 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung zum Gutachten 
der asim vom 31. Dezember 2024. Sie hielt im Wesentlichen fest, die Gutachter 
begründeten in Verletzung der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 
8C_558/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.1.3) die leichte Reduktion der Präsenzzeit 
ausschliesslich mit dem Therapiebedarf und dem minimen Mehraufwand bei den 
alltäglichen Dingen des Lebens (ADL), was nicht zu überzeugen vermöge. Sie 
widersprächen sich selbst, wenn sie den erhöhten Pausenbedarf von täglich 
eineinhalb Stunden mit der Blasenfunktionsstörung mit imperativem Harndrang und 
Pollakisurie begründeten, sei dem Gutachten doch wiederholt zu entnehmen, dass 
die urologischen Aspekte keinen Einfluss auf die zeitliche oder leistungsfähige 
Arbeitsfähigkeit hätten (Ziffer 4.7, 4.8 und 5). Überdies überzeuge es nicht, wenn 
die Gutachter die von ihnen postulierte Restarbeitsfähigkeit von 70 % mit den 
subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zu begründen versuchten. In einer 
angepassten Tätigkeit sei deshalb von einer noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 
mindestens 80 % auszugehen, wie dies PD Dr. med. H._____ dargelegt habe. Da 
sich auch hinsichtlich Rentenbeginn sowie Validen- und Invalideneinkommen 
aufgrund des Gutachtens keine Änderungen ergäben, bleibe es bei einem 
Invaliditätsgrad von 47 %, die zugesprochene Invalidenrente erweise sich somit als 
korrekt. Die Einschätzung im neurologischen Teilgutachten (S. 18), wonach bei der 
Beurteilung des Integritätsschadens von einer inkompletten Paraplegie ASIA C 
ausgegangen werden müsse, widerspreche den medizinischen Akten, wo doch seit 
Dezember 2020 durchgehend von einer sensomotorisch inkompletten Paraplegie 
ASIA D berichtet werde; dies unter Einreichung von SPZ-Berichten vom Januar 
resp. Dezember 2024 und Januar 2025. Nachdem auch die neurologische 
Gutachterin einen Abzug wegen der kaum alltagsrelevanten Blasen-/Darm-
funktionsstörung und der nur geringen Ausprägung der neuropathisch-nozizeptiven 
Schmerzen vorgenommen und keine Zeichen für eine Muskelspastik gefunden 
habe, erweise sich mit Blick auf die Tabelle 21 (Integritätsschaden bei Rückenmark-
verletzungen) die Schätzung von PD Dr. med. H._____ mit einer Integritätseinbusse 
von 40 % weiterhin als angemessen.

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N. Am 14. Februar 2025 nahm der Beschwerdeführer Stellung zu den Aus-
führungen der Beschwerdegegnerin vom 6. Februar 2025. Er führte aus, es sei nicht 
zu beanstanden, dass bei der Beurteilung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit jene 
Zeiten, in denen der Beschwerdeführer keiner Erwerbstätigkeit nachgehen könne 
(einmal/Woche Physiotherapie, dreimal/Woche medizinische Trainingstherapie 
MTT), mitberücksichtigt würden. Dieses Vorgehen widerspreche auch nicht der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung; das zitierte Urteil sei mit dem vorliegenden 
Fall nicht vergleichbar. Weiter hätten die Gutachter bei der Bemessung der 
verbleibenden Restarbeitsfähigkeit nicht unbenommen auf die Angaben des 
Beschwerdeführers abgestellt, sondern diese gestützt auf die eigenen Abklärungs- 
und Untersuchungsergebnisse prozentgenau festgelegt, wobei ihnen ein gewisses 
medizinisches Ermessen zukomme. Auch der zitierte Widerspruch gehe fehl. Die 
Ausführungen im Gutachten, wonach die urologischen Aspekte im Rahmen des 
aktuell praktizierten Regimes keinen Einfluss auf die zeitliche oder leistungsfähige 
Arbeitsfähigkeit hätten, könnten im Gesamtkontext, insbesondere mit Blick auf das 
urologische Fachgutachten, nur so verstanden werden, dass die Blasenfunktions-
störung mit imperativem Harndrang und Pollakisurie aus rein urologischer Sicht 
nicht zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führe. Werde jedoch darüber 
hinaus der Tatsache Rechnung getragen, dass die Toilettengänge im Vergleich zu 
Arbeitnehmenden ohne gesundheitliche Einschränkungen jeweils mehr Zeit in 
Anspruch nähmen, resultiere aus neurologischer Sicht ein erhöhter Pausenbedarf 
und eine damit einhergehende verminderte Arbeitsfähigkeit. Bezüglich der 
Einwendungen der Beschwerdegegnerin gegen das neurologische Teilgutachten, 
wonach seit Dezember 2020 durchgehend von einer sensomotorisch inkompletten 
Paraplegie ASIA D berichtet worden sei, hielt der Beschwerdeführer fest, dass 
bereits der behandelnde Arzt Dr. med. G._____ in seinem Bericht vom 14. Juni 
2023 postuliert habe, dass die Stärke der Schlüsselmuskel im Durchschnitt unter 
einem Kraftgrad von M3 liege, was einem ASIA-Score C von L2 entspreche. Die 
neurologische Gutachterin habe sich vorliegend ausführlich mit der abweichenden 
Beurteilung von PD Dr. med. H._____ auseinandergesetzt. Gestützt auf ihre 
eigenen klinischen Untersuchungen habe sie schliesslich im Gutachten einlässlich 
und nachvollziehbar dargelegt, weshalb der Beurteilung von PD Dr. med. H._____ 
nicht gefolgt werden könne. Im Ergebnis sei somit auch in Bezug auf den erlittenen 
Integritätsschaden auf die Beurteilung der Gutachterin abzustellen.

O. Mit Schreiben vom 21. Februar 2025 verzichtete die Beschwerdegegnerin 
auf eine weitere Stellungnahme.

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P. Den Parteien wurde am 13. März 2025 die Möglichkeit eingeräumt, 
Ergänzungsfragen zum asim-Gerichtsgutachten zu stellen. Die Beschwerde-
gegnerin verzichtete am 24. März 2025 auf das Einreichen von Ergänzungsfragen.

Q. Mit Schreiben vom 1. April 2025 wurden der Begutachtungsstelle asim die 
Äusserungen der Parteien zum Gutachten unterbreitet und sie um eine 
Stellungnahme gebeten, ob und wenn ja, welche Anpassung das Gerichtsgutachten 
vom 31. Dezember 2024 dadurch erfahre bzw. inwiefern es präzisiert oder ergänzt 
werde.

R. Am 19. Mai 2025 erstattete die Begutachtungsstelle asim die geforderte 
Stellungnahme. Mit Eingaben vom 2. Juni 2025 nahmen die Parteien dazu Stellung.

S. Mit Schreiben vom 6. Juni 2025 äusserte sich der Beschwerdeführer zur 
Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 2. Juni 2025 und hielt fest, die rein 
urologischen Aspekte führten für sich allein genommen zu keiner Einschränkung 
der zumutbaren Arbeitsfähigkeit. Würden jedoch zusätzlich die neurologischen 
Einschränkungen bei den fünf bis acht Toilettengängen pro Tag berücksichtigt, 
ergäbe sich in der Gesamtschau ein erhöhter Pausenbedarf und damit eine 
Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit. Erst die Wechselwirkung zwischen 
den urologischen und den neurologischen Aspekten begründe letztlich einen 
erhöhten Pausenbedarf und damit eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit, weshalb 
diese auch zu Recht im Rahmen der konsensualen Gesamtbeurteilung gewürdigt 
worden sei.

T. Am 3. Juli 2025 zeigte die Vorsitzende den Abschluss des Schriftenwechsels 
an.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtschriften, auf den 
angefochtenen Einspracheentscheid vom 22. Mai 2023 sowie die weiteren Akten 
wird, sofern erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 22. Mai 2023 (vgl. Suva-act. 255; act. B.3). Gemäss 
Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 ATSG (SR 830.1) kann 
gegen einen Einspracheentscheid innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung 
Beschwerde an das Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben werden, in 
dem die versicherte Person im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Der Beschwerdeführer wohnt im Kanton Graubünden, womit die örtliche 

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Zuständigkeit des heutigen Obergerichts des Kantons Graubünden, auf das mit 
Inkrafttreten des revidierten GOG (BR 173.000) per 1. Januar 2025 die hängigen 
Verfahren des vormaligen Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
übertragen wurden (Art. 122 Abs. 5 GOG), gegeben ist. Dessen sachliche 
Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a VRG 
(BR 370.100). Als formeller und materieller Adressat des angefochtenen 
Einspracheentscheids ist der Beschwerdeführer davon überdies berührt und weist 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung auf (Art. 59 
ATSG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 60 
und Art. 61 ATSG) ist somit einzutreten.

2. Vorliegend unbestritten blieb der Anspruch des Beschwerdeführers an sich 
auf eine Invalidenrente und der Rentenbeginn ab 1. September 2021 sowie das 
Valideneinkommen (VEK) von CHF 88'400.00 (vgl. z.B. Beschwerde vom 23. Juni 
2023 [act. A.1.]). Streitig ist hingegen der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 
höhere als die von der Beschwerdegegnerin basierend auf einem Invaliditätsgrad 
von 47 % gewährte Invalidenrente (nachfolgende Erwägung 7.5) sowie der 
Anspruch auf eine höhere als die von der Beschwerdegegnerin basierend auf einem 
Integritätsschaden von 40 % gewährte Integritätsentschädigung (nachfolgende 
Erwägung 8.3.3). Dabei ist zwischen den Parteien insbesondere die zumutbare 
Resterwerbsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit strittig (nachfolgende 
Erwägung 7.4).

3.1. Nach Art. 18 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf eine Invaliden-
rente, wenn er infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG) ist, 
sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat. Als 
rentenbegründende Invalidität im Sinne von Art. 18 Abs. 1 UVG gilt bei erwerbs-
tätigen Versicherten die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 
verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 
Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die 
Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die 
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs-
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist 
(Art. 7 Abs. 2 ATSG; BGE 141 V 574 E. 5.2 m.H.a. BGE 139 V 547 E. 5.7).

3.2. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das 
die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

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medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine 
ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitslage erzielen könnte 
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte (Valideneinkommen), wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG [allgemeine Methode des Einkommensvergleichs]; BGE 150 V 410 E. 6.2, 
145 V 141 E. 3, 143 V 295 E. 2.1). Art. 20 Abs. 1 UVG zufolge beträgt die Invaliden-
rente bei Vollinvalidität 80 % des versicherten Verdienstes, bei Teilinvalidität wird 
sie entsprechend gekürzt.

4.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der Sozial-
versicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 
Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Versicherungsträger und Gericht von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen 
Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz und im 
Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 
annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Die Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs 
erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Wenn der Versicherungs-
träger oder das kantonale Sozialversicherungsgericht im Rahmen einer 
umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen Beweiswürdigung zur 
Überzeugung gelangt, dass ein bestimmter Sachverhalt überwiegend wahrschein-
lich sei, steht dies einer antizipierten Beweiswürdigung nicht entgegen. Bleiben 
jedoch erhebliche Zweifel an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der 
getroffenen Tatsachenfeststellungen bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von 
zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu 
erwarten sind (vgl. BGE 146 V 240 E. 8.1 f.; vgl. Urteile des Bundesgerichts 
9C_138/2024 vom 3. Juli 2024 E. 4.4, 9C_484/2022 vom 11. Januar 2023 E. 4.2, 
8C_288/2021 vom 26. Oktober 2021 E. 3.2.1). Im Sozialversicherungsrecht hat das 
Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen 
nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 
V 427 E. 3.2, 138 V 218 E. 6).

4.2. In Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes von Art. 43 Abs. 1 und 
Art. 61 lit. c ATSG ist bei Erlass eines Entscheides grundsätzlich der gesamte sich 
bis zum Entscheidzeitpunkt entwickelnde Sachverhalt zu berücksichtigen. Der 
gerichtliche Überprüfungszeitpunkt beschränkt sich grundsätzlich auf den 

12 / 44

Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung bzw. des 
Einspracheentscheids – in casu 22. Mai 2023 – verwirklicht hat (vgl. BGE 144 V 210 
E. 4.3.1, 143 V 295 E. 4.1.2, 142 V 337 E. 3.2). Spätere Berichte und Dokumente 
sind in die Beurteilung miteinzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die im 
Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegebene Situation 
erlauben (BGE 121 V 362 E. 1b; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 8C_37/2023 
vom 12. Oktober 2023 E. 4.2.2, 8C_503/2021 vom 18. November 2021 E. 4.1 
m.w.H., 8C_557/2020 vom 28. Oktober 2020 E. 4.4). Vorliegend spricht nichts 
gegen die Berücksichtigung der Berichte von Dr. med. G._____ vom 14. Juni 2023 
und des Versicherungsmediziners PD Dr. med. H._____ vom 12. Juli 2023, da sie 
Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens 
gegebene Situation erlauben.

4.3.1. Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es verlässlicher medizinischer Entscheidgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Wie 
die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind, wurde in BGE 125 V 351 E. 3 
festgelegt. Demnach gilt für das gesamte Verwaltungs- und 
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren der Grundsatz der freien Beweis-
würdigung. Das heisst, Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte 
haben die Beweise frei, nämlich ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie 
umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet 
dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, 
objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt (vgl. zum Ganzen: BGE 143 V 124 E. 2.2.2 und 125 V 351 E. 3a). 
Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für 
die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 
die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 
Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Fachperson begründet und 
nachvollziehbar sind (vgl. BGE 146 V 9 E. 2, 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a und 
122 V 157 E. 1c; Urteile des Bundesgerichts 9C_626/2023 vom 1. Mai 2024 E. 5.2, 
8C_704/2022 vom 27. September 2023 E. 3.3). Ausschlaggebend für den 
Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 

13 / 44

Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 
Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 122 V 157 E. 1c).

4.3.2. Dennoch hat es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen 
medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung 
aufzustellen: Auf Berichte und Gutachten versicherungsinterner Arztpersonen des 
Versicherers kann rechtsprechungsgemäss abgestellt werden, wenn keine auch nur 
geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs-
internen ärztlichen Feststellungen bestehen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/ee; Urteile 
des Bundesgerichts 8C_37/2025 vom 24. Juni 2025 E. 4.2, 8C_233/2024 vom 
6. November 2024 E. 3.2, 8C_686/2023 vom 2. April 2024 E. 3.2 m.w.H.). Solche 
geringen Zweifel können in erster Linie durch abweichende Stellungnahmen 
anderer medizinischer Fachpersonen begründet werden (vgl. Urteile des Bundes-
gerichts 9C_9/2021 vom 3. Mai 2021 E. 3.2, 8C_399/2020 vom 28. September 
2020 E. 5 m.H.a. das Urteil des Bundesgerichts 8C_224/2020 vom 13. Mai 2020 
E. 4.3). Die Tatsache allein, dass die befragte Arztperson in einem Anstellungs-
verhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde 
Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer 
Umstände, die das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als 
begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, die den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des 
Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (zum Ganzen: 
BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den 
Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht 
dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 
ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sach-
verständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens 
erledigt werden, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. 
Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2; Urteile 
des Bundesgerichts 8C_372/2024 vom 1. Mai 2025 E. 3.2, 8C_233/2024 vom 
6. November 2024 E. 3.2, 8C_347/2023 vom 5. Januar 2024 E. 2.3). Anspruch auf 
ein Gerichtsgutachten besteht rechtsprechungsgemäss, wenn die Abklärungs-
ergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtserheblichen Punkten nicht 
ausreichend beweiswertig sind (vgl. BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2, 139 V 225 E. 4.3, 
137 V 210 E. 4.4.1.5).

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4.3.3. In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll die 
Richterperson auch der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass behandelnde 
Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels-
fällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 
351 E. 3b/cc).

4.3.4. Reine Aktenbeurteilungen sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund 
vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich 
feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche 
Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. u.a. Urteile 
des Bundesgerichts 8C_499/2024 vom 30. Mai 2025 E. 5.1, 8C_574/2023 vom 
9. Januar 2024 E. 3.2, 8C_253/2023 vom 7. August 2023 E. 3). Was 
Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine ärztliche 
Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, 
keine Zweifel an ihrem Beweiswert (BGE 125 V 351 E. 3b/dd).

5. Vorliegend unbestritten blieb der Zeitpunkt des Fallabschlusses und damit 
der Beginn des (grundsätzlich unbestrittenen) Rentenanspruchs des Beschwerde-
führers per 1. September 2021.

5.1. Das Valideneinkommen (VEK) ist dasjenige Einkommen, das die versicherte 
Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; 
Art. 18 UVG). Für die Ermittlung des VEK ist rechtsprechungsgemäss 
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen 
Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als 
gesunde Person tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls 
verdienen könnte (BGE 135 V 297 E. 5.1, 134 V 322 E. 4.1). Dabei wird in der Regel 
am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens-
entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die 
bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. 
Ausnahmen von diesem Erfahrungsgrundsatz müssen mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 144 I 103 E. 5.3, 139 V 28 E. 3.3.2).

Die Beschwerdegegnerin ermittelte im angefochtenen Einspracheentscheid 
gestützt auf das erzielte Einkommen im Jahr vor dem Unfall ein Valideneinkommen 
von CHF 88'400.00 (vgl. Suva-act. 130), was nicht zu beanstanden ist und 
insbesondere auch vom Beschwerdeführer nicht bestritten wurde (vgl. Beschwerde, 
Rz. 41, S. 12 [act. A.1]).

15 / 44

5.2. Strittig ist hingegen die Bemessung des vom Beschwerdeführer trotz 
Gesundheitsschadens hypothetisch erzielbaren sog. Invalideneinkommens. Um 
das Invalideneinkommen berechnen zu können, muss zuerst die (Rest-)Arbeits-
fähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit mit dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen. Beim Invaliden-
einkommen (IVEK) handelt es sich um jenes Einkommen, welches die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage noch erzielen könnte (Art. 16 ATSG). 
Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist die Frage entscheidend, welche 
Arbeitsleistungen der versicherten Person in welchem Umfang noch zugemutet 
werden können, beziehungsweise wie gross die Arbeitsfähigkeit in einer optimal 
angepassten Tätigkeit ist. Für dessen Festsetzung ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. 
Übt die versicherte Person – wie hier – nach Eintritt der Invalidität keine oder 
jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aus, können die 
Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen 
Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen werden (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.2 
m.H.a. BGE 143 V 295 E. 2.2 und 135 V 297 E. 5.2). Dabei wird in der Regel der 
Totalwert angewendet. Sodann ist von der Tabellengruppe A (standardisierte 
Bruttolöhne) auszugehen (BGE 124 V 321 E. 3b/aa), wobei üblicherweise auf die 
Tabelle TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor, abgestellt wird. Bei der Verwendung 
der standardisierten Bruttolöhne ist gemäss Rechtsprechung jeweils vom 
sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen (vgl. zum Ganzen BGE 148 V 174 
E. 6, 126 V 75 E. 3b/bb; Urteile des Bundesgerichts 8C_181/2024 vom 
20. Dezember 2024 E. 6.1, 8C_110/2022 vom 9. Februar 2023 E. 5.4, 
8C_128/2022 vom 15. Dezember 2022 E. 6.2.1). Die Verwendung der Tabellen-
löhne der LSE 2020 blieb vorliegend unbestritten (vgl. Beschwerde vom 23. Juni 
2023 und angefochtener Einspracheentscheid vom 22. Mai 2023).

5.3.1. Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Einschätzung der (Rest-)
Arbeitsfähigkeit hauptsächlich auf die neurologischen Aktenbeurteilungen ihres 
Versicherungsmediziners PD Dr. med. H._____, Facharzt für Neurologie, Mitglied 
FMH, vom 22. April 2021 (Suva-act. 153), 8. November 2021 (Suva-act. 189), 
5./9. Mai 2023 (Suva-act. 253) sowie auf die mit Beschwerdeantwort eingereichte 
Aktenbeurteilung vom 12. Juli 2023, welcher die medizinisch-theoretische 
Arbeitsfähigkeit in einer bestmöglich angepassten Tätigkeit mit 80 % einschätzte 
und einen Integritätsschaden von 40 % annahm (vgl. act. C.1).

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5.3.2. Der Beschwerdeführer beruft sich seinerseits auf die Beurteilungen des 
behandelnden Facharztes Dr. med. G._____, Leitender Arzt Paraplegiologie, 
Facharzt Physikalische Medizin und Rehabilitation, E._____ F._____, vom 
17. November 2021 (vgl. Suva-act. 199; act. B.5) und 15. Dezember 2021 (vgl. 
Suva-act. 198; act. B.6) sowie auf den mit Beschwerde eingereichten Bericht vom 
14. Juni 2023 (vgl. act. B.1), welcher ein Arbeitspensum in angepasster Tätigkeit 
von maximal 60 % für zumutbar erachtet und einen Integritätsschaden von 60 bis 
80 % als gegeben sieht (Suva-act. 198; act. B.1).

5.3.3.1. In der neurologischen Aktenbeurteilung vom 22. April 2021 (Suva-act. 
153 S. 3 f.) folgerte PD Dr. med. H._____, der residual bis 200 m eingeschränkt 
gehfähige Versicherte leide nach dem Skisturz vom 8. März 2020 mit Schwerpunkt 
knöcherne LWK 1 und 2-Verletzungen an einer Verletzung unterhalb der Rücken-
marksebene mit einem Conus-Caudasyndrom und einer inkompletten Paraplegie 
ohne Spastik mit Areflexie und einer nahezu kompletten Fussheber- und Fuss-
senkerlähmung ohne die Notwendigkeit eines kontinuierlichen dauerhaften 
Selbstkatheterismus. Hinsichtlich Zumutbarkeitsprofil hielt PD Dr. med. H._____ 
fest, der Versicherte sei medizinisch-theoretisch in der Lage, ausschliessend 
sitzende leichte Tätigkeiten in einem 80 %-Pensum zu leisten, bei Abwesenheit von 
neuropathischen Schmerzen. Rückenschmerzen träten bei muskulären 
Verspannungen auf, gemäss letztem Bericht vom 16. Dezember 2020 (Anm. des 
Gerichts: gemeint ist wohl der Bericht vom 28. Dezember 2020 des E._____ über 
die Verlaufskontrolle vom 16. Dezember 2020 [Suva-act. 129]). Deswegen sei 
diesbezüglich von einer zusätzlichen Pausennotwendigkeit zur Haltungsänderung 
auszugehen (Suva-act. 153 S. 3 f.).

5.3.3.2. Die Schätzung des Integritätsschadens von 40 % begründete der 
Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ mit medizinischer Beurteilung vom 
22. April 2021 (vgl. Suva-act. 150) damit, dass keine Rückenmarksschädigung im 
engeren anatomischen Sinne vorliege, sondern eine Conus-Caudaverletzung mit 
Schwerpunkt cauda equina bei inkompletter schlaffer Paraplegie der Fussheber und 
Fusssenker ohne Spastik und mit Ausfall der Muskeleigenreflexe. Die Miktion 
erfolge auf normalem Weg ohne dauerhafte Notwendigkeit eines intermittierenden 
Selbstkatheterismus, es bestehe weder eine Harn- noch eine Stuhlinkontinenz. 
Komplikationen mit Harnwegsinfekten seien nicht aufgetreten. Neuropathische 
Schmerzen lägen nicht vor. Die Sensibilität sei weitgehend erhalten mit 6/8 Vibration 
an den Fussknöcheln. Der Versicherte sei eingeschränkt gehfähig. Analog müsste 
entsprechend einer Paraplegie ASIA D unterhalb von L2 ein Integritätsschaden von 
60 % vergeben werden, jedoch müsse bei fehlender Spastik, fehlenden neuro-

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pathischen Schmerzen und fehlender Notwendigkeit zu intermittierenden 
Selbstkatheterismus ein Abzug von mindestens 20 % erfolgen. Das Cauda-equina 
Syndrom werde gemäss Suva-Tabelle 21 im Rahmen von 40 bis 70 % eingeschätzt. 
Da hierbei jedoch die charakteristischen radikulären Schmerzen vollständig 
abwesend seien und auch keine Reithosenanästhesie bestehe, müsse 
diesbezüglich analog der unterste Wert zur Anwendung kommen. Analog sei hierbei 
der Integritätsschaden für eine beidseitige vollständige Peroneuslähmung von je 
20 % nach Suva-Tabelle 1 (Anm. des Gerichts: gemeint wohl Suva-Tabelle 2 und 
dort für Peroneuslähmung 10 %, und bds. wohl 20 %; Tabelle 1 betrifft 
Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten, welche vorliegend nicht tangiert 
sind) im anzustellenden Quervergleich noch zu beachten, wobei vorliegend jedoch 
nicht die entsprechenden Sensibilitätsausfälle vorhanden seien, jedoch zusätzlich 
eine Fusssenkerlähmung.

5.3.3.3. In seiner weiteren Beurteilung vom 8. November 2021 (vgl. Suva-act. 
189) hielt Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ an seiner Einschätzung 
vom April 2021 fest, wobei aufgrund einer zwischenzeitlichen Schmerzfreiheit bei 
der Zumutbarkeitseinschätzung keine Pensumseinschränkung mehr erfolgen 
müsse, sodass der Versicherte im allgemeinen Arbeitsmarkt nunmehr ganztägig 
ganz überwiegend sitzend, selten stehend und für kurze Strecken mit Fortbewegung 
angepasst als arbeitsfähig eingeschätzt werde (vgl. Suva-act. 189 S. 4).

5.3.3.4. Im ärztlichen Bericht vom 17. November 2021 über die Verlaufs-
kontrolle sah Dr. med. G._____ eine intensivere Physiotherapie von mindestens 
zwei Mal pro Woche als indiziert, um das Gehen und Stehen, die Rumpfstabilität 
und die Kraft der unteren Extremitäten gezielt aufzubauen. Er hielt fest, der Patient 
sollte aufgrund der unfallbedingten nur teilweise innervierten Gesässmuskulatur 
und der verminderten Sensibilität im Gesässbereich und der damit verbundenen 
Gefahr von Dekubitus nicht über längere Zeit (nur zwei bis drei Stunden am Stück) 
sitzen. Neu seien der stechende Schmerz und die zusätzliche Empfindlichkeit der 
Unterschenkel, welche bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt 
werden sollten. Er attestierte weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Anm. des 
Gerichts: in der bisherigen Tätigkeit) bis 31. Dezember 2021 (vgl. Suva-act. 199; 
act. B.5).

5.3.3.5. Mit Bericht vom 15. Dezember 2021 (vgl. Suva-act. 198) ging Dr. med. 
G._____ auf die Fragen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers u.a. zur 
Arbeitsfähigkeit in angepasster, überwiegend sitzender Tätigkeit wie folgt ein: Die 
Arbeitsfähigkeit in überwiegend sitzender Tätigkeit sei ziemlich eingeschränkt, weil 
der Patient nur teilweise innervierte Gesässmuskeln aufweise und die Sensibilität 

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im Gesässbereich vermindert sei. Seit der letzten ambulanten Kontrolle (vgl. Suva-
act. 199; act. B.5) gebe es neu auch stechende Schmerzen in den Beinen, welche 
langsam progressiv seien. Der Patient könne mit zwei Unterarmgehstöcken 300 bis 
400 m in einem langsamen Tempo zurücklegen, müsse sich aber sehr 
konzentrieren, weil er noch immer erheblich sturzgefährdet sei. Dies ermüde ihn im 
Verlauf des Tages immer mehr; auch deswegen sei die Arbeitsfähigkeit 
eingeschränkt. Bei vorwiegend sitzender Tätigkeit sei von einem maximalen 
Pensum von 60 % auszugehen. Ausserdem bestehe die Notwendigkeit, täglich 
nachts zu katheterisieren. Dann habe er auch eine neurologische Blase und könnte 
diesbezüglich möglicherweise noch Komplikationen sowie vermehrte 
Harnwegsinfekte entwickeln oder die Notwendigkeit, öfters zu katheterisieren (vgl. 
Suva-act. 198; act. B.6). Dr. med. G._____ verneinte die Nachvollziehbarkeit und 
Begründetheit des Quervergleichs mit einer beidseitigen Peroneusparese bei der 
Bemessung der Integritätsentschädigung, da dort eine ganz andere Situation 
vorliege. Bei der beidseitigen Peroneusparese liege nur eine Verminderung der 
Kraft von beiden Fusshebern vor, ein Patient könne mit angepassten Orthesen bis 
zu einigen Kilometern laufen. Beim zu beurteilenden Patienten seien aber wichtige 
stabilisierende Muskeln von Rumpf, Hüfte und Knien erheblich kraftvermindert und 
könnten wahrscheinlich nur teilweise weiter auftrainiert werden. Zum Beispiel sei 
die Kraft der Erector spinae-Muskeln (thorakale Rückenmuskulatur) bds. vermindert 
(Kraft 4 aus 5). Fussheber, Glutealmuskulatur und wichtige Beckenstabilisatoren 
seien erheblich kraftvermindert und verursachten eine zusätzliche Instabilität. Ein 
Patient mit nur beidseitiger Peroneusparese habe auch keine chronischen 
einschiessenden Nervenschmerzen und keine neurologische Blasenfunktions-
störung. Beim Patienten sei zwar die Rede von einem Conus-Cauda-Syndrom ohne 
erhebliche Spastik, er habe aber bereits chronische einschiessende Schmerzen in 
den Beinen, verminderte Stabilität des Rumpfes, des Beckens und der Knie; es sei 
die Rede von einer neurologischen Blasenfunktionsstörung, womit wichtige 
Kriterien für eine höhere Integritätsschädigung als 40 % erfüllt seien; eine solche 
liege eher im Gebiet von 60 % bis 70 % (vgl. Suva-act. 198).

5.3.3.6. Im Bericht vom 16. Dezember 2022 über die Verlaufskontrolle vom 
30. November 2022 (vgl. Suva-act. 232) hielt Dr. med. G._____ fest, der Patient 
berichte über Fortschritte beim Gehen und der Kraftmuskulatur im Rumpfbereich. 
Er könne nun ca. 1 km zurückzulegen mit kleinen Pausen, 0.5 km ohne Pausen. Im 
Sommer sei er viel mit dem Handbike unterwegs gewesen. Der Patient berichte 
immer noch über Kribbeln an Füssen und am Gesäss, die Füsse seien sehr 
empfindlich. Ab und zu habe er Schmerzen im rechten Unterschenkel, eine Spastik 
werde verneint. Der Patient befinde sich in einem guten Allgemein- und erfreulichem 

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Rehabilitationszustand. Er mache immer noch kleine, aber für ihn wesentliche 
Fortschritte beim Kraftaufbau und Gehen. In einer funktionellen Elektrostimulation 
sah Dr. med. G._____ keinen Nutzen, weil die Gesässmuskulatur nicht funktionell 
sei und es zukünftig auch nicht sein werde (vgl. Suva-act. 232).

5.3.3.7. Mit Beurteilung vom 5./9. Mai 2023 hielt der Versicherungsmediziner 
PD Dr. med. H._____ weiterhin an den neurologischen Einschätzungen vom 
22. April 2021 und 8. November 2021 fest, da die zwischenzeitlichen Ausführungen 
und Dokumentationen nichts daran änderten. Ausgewiesen sei weiterhin keine 
Rückenmarksschädigung, sondern ein Conus-Cauda-Syndrom mit Schädigung der 
peripheren Nervenwurzeln unterhalb L4 bei Abwesenheit einer Spastik und 
erloschenen Reflexen der unteren Extremitäten. Dokumentiert sei im Gegenteil ein 
guter Allgemein- und Rehabilitationszustand, mit einer Gehfähigkeit von nun sogar 
1 km (mit Pausen) resp. 0.5 km ohne Pausen. Im letzten urologischen Befund vom 
5. Dezember 2022 (vgl. Suva-act. 228) sei weiterhin tagsüber eine ausschliessliche 
Spontanmiktion ohne die Notwendigkeit eines intermittierenden Selbstkatheter-
ismus ausgewiesen, bei erhaltener Sensibilität im Gesäss ("Sensibilität perianal 
vorhanden"). Aufgrund des tiefen Schädigungsniveaus der kaudalen spinalen 
Nervenwurzeln sei neurologisch eine Schwächung der thorakalen Rumpf-
muskulatur bereits neuroanatomisch nicht nachvollziehbar, ebenso wenig wie eine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen der Notwendigkeit, sich nachts 
katheterisieren zu müssen (Hinweis auf Bericht von Dr. med. G._____ vom 
15. Dezember 2021 [vgl. Suva-act. 198; act. B.5]). Von dauerhaft invalidisierenden 
Schmerzen, welche die Arbeitsfähigkeit einschränken würden, zumal sie initial als 
negativ dokumentiert worden seien, sei auch in der letzten Dokumentation keine 
Rede mehr, bei fehlender Schmerzmedikation auch bei Bedarf (Bericht vom 
16. Dezember 2022 [vgl. Suva-act. 232]). Auch eine Dekubitusgefahr sei bei 
allenfalls gering eingeschränkter Gesäss-Sensibilität nicht wahrscheinlich, zumal 
sie sich im über drei Jahre dokumentierten Verlauf intakter Hautverhältnisse auch 
nie realisiert habe (Hinweis auf letzten Bericht vom 30. November 2022 [Anm. des 
Gerichts: gemeint wohl Bericht vom 16. Dezember 2022 über die Verlaufskontrolle 
vom 30. November 2022 [vgl. Suva-act. 232] oder Bericht vom 5. Dezember 2022 
über die urologische Untersuchung vom 30. November 2022 [vgl. Suva-act. 228]). 
Zur von Behandlerseite geschätzten Arbeitsfähigkeit von 60 % in überwiegend 
sitzender Position wandte der Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ ein, 
dass eine Einschränkung des Autofahrens in sitzender Position (Hinweis auf 
Stellungnahme vom 15. Dezember 2021) nie mitgeteilt worden sei, so dass bei 
dokumentiert im urologischen Befund erhaltener perianaler Sensibilität eine 
Reduktion der rein sitzenden Arbeitsfähigkeit auf 60 % hier versicherungs-

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medizinisch-neurologisch gesehen nicht begründet und nicht nachvollziehbar sei, 
bei einem bereits vormalig eingeschätzten bestmöglich angepassten Pensum von 
minimal 80 bis 100 % aus versicherungsmedizinisch-neurologischer Einschätzung 
(vgl. Suva-act. 253 S. 3).

PD Dr. med. H._____ hielt auch am eingeschätzten Integritätsschaden von 40 % 
bei beidseitiger Fussheberparese sowie zusätzlich einer minimalen kaum funktionell 
relevanten neurogenen Blasenstörung, ohne die Notwendigkeit eines intermit-
tierenden Katheterismus tagsüber und ohne invalidisierende neuropathische 
Beschwerden fest, mit dem Hinweis, dass es sich neuroanatomisch und funktionell 
eben nicht um eine Rückenmarksverletzung mit dem Vollbild eines zentralen 
Querschnitts handle. Der Versicherte sei angesichts einer residuellen Gehfähigkeit 
mit Orthesen für 1 km, fehlenden invalidisierenden radikulären Schmerzen und 
eines fehlenden notwendigen durchgehenden Selbstkatheterismus der Harnblase 
in einem guten Funktionszustand im Rahmen eines residuell nur leichten Conus 
Cauda-Syndroms, das in der Regel mit 40 bis 70 % und vorliegend mit 40 % 
Integritätsschaden daher angemessen beurteilt worden sei (vgl. Suva-act. 253).

5.3.3.8. Im Bericht vom 14. Juni 2023 über die Verlaufskontrolle vom 13. Juni 
2023 führte Dr. med. G._____ aus, bekannt sei eine sensomotorisch inkomplette 
Paraplegie sub L3 AIS D nach Skiunfall am 8. März 2020 mit neurologischen 
Blasen- und Darmentleerungsstörungen. Die neurologische Situation sei grosso 
modo unverändert, die Kraft an den oberen Extremitäten und am Rumpf sei bis auf 
Niveau L2 intakt. Ab L3 Richtung kaudal sei die Kraft zunehmend gestört, auch die 
Sensibilität ab Niveau L3 sei gestört. Die Kraft der Hüftflexoren sei bds. M5, 
Hüftabduktion sehr schwach (M2), Hüftextension M0, Adduktion bds. M3. Die 
Knieextension bds. M4, distal im Unterschenkel Kraft nur M0-2 bds. Der Patient 
könne an zwei Unterarmgehstöcken kurze Strecken gehen mit instabilem Rumpf, 
vor allem wegen mangelnder Kraft am Gesäss, den Hüftabduktoren und 
Unterschenkeln. Wegen mangelnder Kraft und Hypotrophie der Gesäss- und 
Beckenmuskulatur bestehe sehr deutlich im Stehen, aber auch einigermassen im 
Sitzen, eine Rumpfinstabilität, welche längeres Sitzen sehr schwierig mache. Eine 
Einschränkung der Sitzdauer bestehe auch wegen der Missempfindungen 
(Dysästhesien), welche sich im Tagesverlauf und bei längerem Sitzen bis zu stark 
neuropathischen Schmerzen entwickelten. Diese würden sich wahrscheinlich noch 
verstärken, da die Gesässmuskulatur stark hypotrophiert sei und keine Polsterung 
für die Nerven biete, die durch das Gesäss bis zu den Beinen verlaufen würden. Die 
neuropathischen Schmerzen hätten sich im Verlauf der letzten zwei Jahre im 
negativen Sinn weiterentwickelt und der Patient brauche jetzt spezifische 

21 / 44

Analgetika, um diese zu bewältigen und schlafen zu können. Deswegen müsse der 
Patient Gelegenheit zur regelmässigen Entlastung haben (u.a. mit Stehen). Auch 
brauche er extra Zeit zur Durchführung seines Blasen- und Darmmanagements: Mit 
Medikamenten müsse er den Darm stimulieren und am Morgen seinen Darm 
manuell ausräumen. Wenn er dies nicht ordentlich mache, leide er tagsüber an 
Stuhlinkontinenz. Auch das Wasserlösen koste ihn tagsüber mehr Zeit, er brauche 
dafür vor allem absolute Ruhe während fünf bis zehn Minuten. Auch am Abend 
müsse er sich nochmals katheterisieren zur Vorbeugung von Harnweginfektionen. 
Entgegen PD Dr. med. H._____ sei das Funktionsniveau nicht mit dem eines 
Patienten vergleichbar, der nur eine beidseitige Fussheberparese habe. Der Patient 
könne nur "therapeutisch" gehen mit Hilfsmitteln. Er habe einen instabilen Rumpf 
beim Sitzen und Stehen, zunehmende Schmerzen im Tagesverlauf und eine 
neurologisch beeinträchtigte Blasen- und Darmfunktion. Dadurch ermüde er 
tagsüber schneller, brauche mehr Zeit für die Selbstversorgung, längeres Sitzen sei 
für ihn aus medizinischen Gründen nicht zumutbar. Dr. med. G._____ schätzte eine 
verbleibende Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, z.B. Büroarbeit, aus 
paraplegiologischer Sicht von nicht mehr als 60 % machbar. Bezüglich 
Integritätsschaden führte Dr. med. G._____ aus, dass laut Tabelle 21 der Suva der 
entsprechende Integritätsschaden bei sensomotorischer Paraplegie auf Niveau L2 
(das kaudalste Segment mit normaler Funktion, Typ ASIA D, d.h. inkomplette 
Paraplegie, wobei die motorische Funktion unterhalb des neurologischen Niveaus 
einen Muskelgrad ˃3 zeige) bei 70 % liege. Streng genommen liege die Stärke der 
Schlüsselmuskeln beim Patienten jedoch im Durchschnitt unter M3, was einem 
ASIA Score C von L2 und einem damit verbundenen Integritätsschaden von sogar 
80 % entspreche (vgl. act. B.1).

5.3.3.9. In seiner Stellungnahme vom 12. Juli 2023 zum Bericht von Dr. med. 
G._____ vom 14. Juni 2023 (vgl. Beilage 1 zur Beschwerdeantwort [act. C.1]) führte 
PD Dr. med. H._____ aus, die Einwände von Behandlerseite bezüglich Beurteilung 
der Arbeitsfähigkeit beträfen insbesondere die motorische Einschränkung der 
unteren Extremitäten, die weit über die bereits berücksichtigte hochgradige 
Funktionsstörung der Fussheber und –senker hinausginge bei jedoch leicht 
eingeschränkten Kniestrecker-Lähmungen (M4 bds.) und einer Einschränkung auch 
der Hüftextension (angegeben mit M0 bei doch voller Kraft der Hüftbeuger mit M5). 
Dies sei jedoch nicht plausibel, da nicht konsistent mit den dokumentiert besseren 
Kraftgraden der ASIA scale aus dem E._____ bereits vom 28. Dezember 2020 mit 
Dokumentation u.a. einer vollen Kraft der Kniestrecker (M. quadriceps L3/4 mit M5 
bds. [vgl. Suva-act. 129 S. 6, Muskelstatus untere Extremität]). Auch die neuen 
Angaben hinsichtlich der Blasen-Mastdarmstörung seien widersprüchlich: Zuvor sei 

22 / 44

durchgehend eine Spontandefäkation (Anmerkung Dr. med. H._____: Stuhlgang) 
dokumentiert (Hinweis Dr. med. H._____: zuletzt ausdrücklich im letzten Bericht 
vom 30. November 2022 S. 4 im Anhang – [Anm. des Gerichts: gemeint wohl 
Bericht vom 16. Dezember 2022 über die Verlaufskontrolle vom 30. November 2022 
{vgl. Suva-act. 232 S. 5}]), jetzt aber angegeben, der Darm müsse einmalig pro Tag 
ausgeräumt werden (Hinweis PD Dr. med. H._____ auf Bericht vom 27. Juni 2023 
[Anm. des Gerichts: ein solcher liegt nicht bei den Akten; gemeint ist wohl der 
Bericht vom 14. Juni 2023 {vgl. act. B.1 S. 2}]). Insgesamt bleibe es hier bei der 
Einschätzung einer gesamthaft nicht invalidisierenden Blasen-Mastdarmstörung bei 
regelhaft spontanem Wasserlassen und Defäktion jeweils ohne Inkontinenz-
probleme. Wenn abends mehr Zeit zu einem einmaligen Katheterisieren benötigt 
werde zur sicheren Komplettentleerung der Blase und beim Stuhlgang, habe dies 
keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Entgegen des behandelnden Arztes nehme 
der Versicherte auch dokumentiert keine analgetische oder antineuropathische 
Dauermedikation ein, weswegen bei zuvor lange Zeit dokumentierter fehlender 
Schmerzen nunmehr aktuell aber geltend gemachte Schmerzen im Gesässbereich 
eher nicht nachvollziehbar eingeschätzt werden müssten im Sinne einer Verdeut-
lichung der Beschwerden. PD Dr. med. H._____ bestätigte daher die bisherige 
medizinisch-theoretische Zumutbarkeit von 80 % in einer überwiegend sitzenden, 
bestmöglich angepassten Tätigkeit auch mit einer jederzeit gegebenen Möglichkeit 
einer Entlastung durch Stehen (z.B. am Stehpult). Ebenso hielt er daran fest, dass 
der Integritätsschaden für das erlittene Caudasyndrom mit 40 % angemessen 
bewertet sei bei erhaltener residueller Gehfähigkeit, fehlenden höhergradigen und 
tatsächlich invalidisierenden neuropathischen Schmerzen ohne jegliche 
Dauermedikation, einer fehlenden Spastik und einer fehlenden höhergradigen 
Blasenentleerungsstörung bei Spontanmiktion.

PD Dr. med. H._____ wies hinsichtlich Integritätsschaden auf die Suva Tabelle 21.5 
(Anm. des Gerichts: gemeint ist die Tabelle 21 S. 5) hin, wonach die Merkmale 3-6 
zusätzlich zu berücksichtigen seien, wenn diese an der motorischen Lähmung 
gemessen aussergewöhnlich ausgeprägt oder – wie vorliegend – besonders gering 
seien im Hinblick auf die Spastik, die neuropathischen Schmerzen und die 
neurogene Blasenstörung. Bei fehlender Rückenmarkschädigung sei eine 
Beurteilung nach Tabelle 21 auch nicht uneingeschränkt, sondern nur im 
Quervergleich möglich und müsse gemäss dem klinischen Syndrom eines Cauda 
equina-Syndroms erfolgen. Entscheidend bei der Beurteilung des Integritäts-
schadens sei auch die residuell erhaltene Gehfähigkeit mit Unterschenkelorthese 
mit einem Paar Unterarmgehstützen für mind. 300 bis 400 m (Hinweis auf Bericht 
vom 15. Dezember 2021). PD Dr. med. H._____ hielt weiter fest, dass bei einer 

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Paraplegie unterhalb L2 ASIA D ein Integritätsschaden gemäss Suva Tabelle von 
maximal 60 % zuzuordnen wäre und von diesem noch die fehlenden 
Querschnittsmerkmale Spastik und der fehlende laufende Selbstkatheterismus 
abgezogen werden müssten und nicht wie daher von Behandlerseite falsch 
angegeben 70 % oder gar 80 %, was angesichts der Diagnose einer inkompletten 
Paraplegie sub L3 respektive L4 ASIA D gemäss Tabelle 21 nicht statthaft sei (vgl. 
Beilage 1 zur Beschwerdeantwort [act. C.1]).

5.4.1. Zusammenfassend erachtete der Versicherungsmediziner PD Dr. med. 
H._____ eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 80 % in überwiegend 
sitzender, bestmöglich angepasster Tätigkeit auch mit einer jederzeit gegebenen 
Möglichkeit einer Entlastung durch Stehen (z.B. Stehpult) als zumutbar, mit der 
Begründung, es bestehe eine Pausennotwendigkeit von 20 % zur Haltungs-
änderung wegen der im Verlauf des Tages auftretenden Rückenschmerzen bei 
muskulären Verspannungen. Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestünde 
wegen der Notwendigkeit, sich abends katheterisieren zu müssen, und beim 
Stuhlgang. Er blieb bei seiner Einschätzung einer gesamthaft nicht invalidisierenden 
Blasen-Mastdarmstörung bei regelhaft spontanem Wasserlassen und Defäktion 
jeweils ohne Inkontinenzprobleme. PD Dr. med. H._____ hielt zusammenfassend 
weiter fest, aufgrund des tiefen Schädigungsniveaus der kaudalen spinalen 
Nervenwurzeln sei neurologisch eine Schwächung der thorakalen Rumpf-
muskulatur bereits neuroanatomisch nicht nachvollziehbar, ebenso wenig wie eine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen der Notwendigkeit, sich nachts 
katherisieren zu müssen; dauerhaft invalidisierende Schmerzen, die die Arbeits-
fähigkeit einschränken würden, zumal initial als negativ dokumentiert, würden auch 
in der letzten Dokumentation (Anm. des Gerichts: gemeint wohl Bericht vom 
16. Dezember 2022 [Suva-act. 232]) nicht erwähnt; es bestehe keine Schmerz-
medikation auch bei Bedarf; die Dekubitusgefahr bei allenfalls gering 
eingeschränkter Gesäss-Sensibilität sei nicht wahrscheinlich, zumal im nunmehr 
über drei Jahre dokumentierten Verlauf eine solche auch nie aufgetreten und eine 
Einschränkung des Autofahrens in sitzender Position nie mitgeteilt worden seien, 
womit bei dokumentiert erhaltener perianaler Sensibilität eine Reduktion einer rein 
sitzenden Tätigkeit auf 60 % nicht begründet sei.

5.4.2. Wenn PD Dr. med. H._____ am 12. Juli 2023 festhält, dass jetzt (Anm. des 
Gerichts: im Bericht von Dr. med. G._____ vom 14. Juni 2023 [act. B.1]) angegeben 
werde, der Darm müsse einmalig pro Tag manuell ausgeräumt werden, nachdem 
zuvor durchgehend eine Spontandefäktion dokumentiert worden sei, trifft dies so 
nicht zu. Bereits in den urologischen Berichten vom 16. Dezember 2020 (vgl. Suva-

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act. 126), vom 20. Oktober 2021 (vgl. Suva-act. 188) und vom 5. Dezember 2022 
(vgl. Suva-act. 228) wurde jeweils unter Anamnese festgehalten, dass die Stuhlent-
leerung alle drei bzw. alle zwei Tage mit digitalem Ausräumen erfolge bzw. dass die 
Stuhlentleerung täglich erfolge, unterstützt mit manuellem Ausräumen (morgens; 
gemäss Bericht von Dr. med. G._____ vom 14. Juni 2023 [act. B.1]).

5.4.3. Demgegenüber erachtete der behandelnde Arzt Dr. med. G._____ 
zusammenfassend eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 60 % in 
vorwiegend sitzender, angepasster Tätigkeit als gegeben, eingeschränkt wegen nur 
teilweise innervierter Gesässmuskeln und verminderter Sensibilität im Gesäss-
bereich. Neu lägen stechende Schmerzen in den Beinen vor (Anm. des Gerichts: 
solche wurden bereits im Bericht vom 17. November 2021 erwähnt [Suva-act. 199; 
act. B.5]), welche langsam progressiv seien. Es bestehe eine Müdigkeit im Verlaufe 
des Tages, da der Patient mit zwei Unterarmgehstöcken 300 bis 400 m zurücklegen 
könne, sich dabei sehr konzentrieren müsse, weil er noch immer erheblich 
sturzgefährdet sei. Aufgrund mangelnder Kraft und Hypotrophie der Gesäss- und 
Beckenmuskulatur bestehe deutlich im Stehen, als auch einigermassen im Sitzen, 
eine Rumpfinstabilität. Dadurch werde längeres Sitzen schwierig und träten 
Missempfindungen (Dysästhesien) auf, welche sich im Tagesverlauf und bei 
längerem Sitzen bis zu stark neuropathischen Schmerzen entwickelten. 
Neuropathische Schmerzen hätten sich in den letzten zwei Jahren im negativen 
Sinn weiterentwickelt, der Patient brauche jetzt spezifische Analgetika zu deren 
Bewältigung und um schlafen zu können. Deshalb müsse die Gelegenheit zur 
regelmässigen Entlastung bestehen (u.a. im Stehen). Dr. med. G._____ begründete 
zusammenfassend seine Beurteilung weiter damit, dass der Patient extra Zeit zur 
Durchführung des Blasen- und Darmmanagements benötige, morgens werde der 
Darm manuell ausgeräumt, für das Wasserlösen tagsüber sei mehr Zeit und 
absolute Ruhe nötig (5 bis 10 Minuten), insgesamt liege ein instabiler Rumpf beim 
Sitzen und Stehen vor, bestünden zunehmende Schmerzen im Tagesverlauf und 
eine neurologisch beeinträchtigte Blasen- und Darmfunktion. Dadurch erfolge eine 
rasche Ermüdung im Tagesverlauf, so dass der Patient mehr Zeit für die Selbst-
versorgung benötige und längeres Sitzen aus medizinischen Gründen nicht 
zumutbar sei.

5.4.4. Soweit PD Dr. med. H._____ am 12. Juli 2023 dazu festhält, dass der 
Versicherte auch dokumentiert keine analgetische oder antineuropathische 
Dauermedikation einnehme, weshalb bei zuvor lange Zeit dokumentierter fehlender 
Schmerzen nunmehr aktuell geltend gemachte Schmerzen im Gesässbereich eher 
nicht nachvollziehbar und im Sinne der Verdeutlichung zu verstehen seien, muss 

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seitens des Gerichts darauf hingewiesen werden, dass der Beschwerdeführer 
bereits am 9. September 2020 Nervenschmerzen erwähnte, diese jedoch als 
erträglich beschrieb (vgl. Suva-act. 92 S. 1), und im Bericht vom 17. November 2021 
erwähnt wird, dass er nachts manchmal stechende Schmerzen an den Unter-
schenkeln verspüre (vgl. Suva-act. 194 S. 3).

5.4.5. Es liegen also gegensätzliche Beurteilungen zur medizinisch-theoretischen 
Arbeitsfähigkeit vor: Der Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ beurteilt die 
20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit lediglich mit der Notwendigkeit von 
Pausen zur Haltungsänderung aufgrund der im Tagesverlauf auftretenden 
Rückenschmerzen bei muskulärer Verspannung. Er verneint im Gegensatz zu 
Dr. med. G._____ eine invalidisierende Blasen-Mastdarmstörung, dauerhaft 
invalidisierende Schmerzen, eine Schwächung der thorakalen Rumpfmuskulatur 
und hält eine Dekubitusgefahr für nicht wahrscheinlich.

Demgegenüber erachtet Dr. med. G._____ längeres Sitzen aus medizinischen 
Gründen als nicht zumutbar aufgrund eines instabilen Rumpfes beim Sitzen und 
Stehen, aufgrund zunehmender Schmerzen im Tagesverlauf, neurologisch 
beeinträchtigter Blasen- und Darmfunktion, insgesamt rascher Ermüdung im 
Tagesverlauf und extra Zeitaufwendung bei der Selbstversorgung. Gestützt darauf 
schätzt er eine 40%ige Einschränkung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit.

5.4.6. Weitgehend einig sind sich der Versicherungsmediziner und die 
behandelnden Ärzte über die beim Unfall vom 8. März 2020 erlittenen Verletzungen 
und die entsprechenden Diagnosen (vgl. z.B. Diagnosen im Bericht vom 
17. November 2021 [Suva-act. 194]). Diskrepanzen bestehen hingegen hinsichtlich 
des Ausmasses und der Auswirkungen dieser unfallbedingten gesundheitlichen 
Leiden auf die Arbeitsfähigkeit (und den Integritätsschaden), womit zu prüfen ist, ob 
die Beurteilungen der behandelnden Fachärzte des E._____ F._____, wo der 
Beschwerdeführer während etwa sechs Monaten zur stationären Rehabilitation war, 
diejenigen des Versicherungsmediziners PD Dr. med. H._____ in Zweifel zu ziehen 
vermögen. Solche geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, die zu ergänzenden Abklärungen 
führen (BGE 139 V 225 E. 5.2), sind nach Auffassung des Gerichts vorliegend mit 
Blick auf die diametral voneinander abweichenden medizinischen Beurteilungen zur 
Arbeitsfähigkeit (und auch zum Integritätsschaden) gegeben. Kommt dazu, dass PD 
Dr. med. H._____ den Beschwerdeführer nie persönlich untersucht hat und 
vorliegend die medizinische Situation und insbesondere deren Auswirkungen allein 
gestützt auf neurologische Aktenbeurteilungen seitens der Beschwerdegegnerin 
nach Auffassung des Gerichts nicht umfassend abgeklärt wurden. Auch hinsichtlich 

26 / 44

des Integritätsschadens sind sich – wie gesehen – der Versicherungsmediziner PD 
Dr. med. H._____ (40 %) und der behandelnde Facharzt G._____ (70 bis 80 %) 
nicht einig; einig sind sie sich lediglich hinsichtlich der Anwendbarkeit der Suva-
Tabelle 21.

5.4.7. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung holt ein kantonales 
Versicherungsgericht in der Regel dann ein Gerichtsgutachten ein, wenn es im 
Rahmen der Beweiswürdigung zum Schluss kommt, ein bereits erhobener 
medizinischer Sachverhalt müsse (insgesamt oder in wesentlichen Teilen) noch 
gutachterlich geklärt werden oder eine Administrativexpertise sei in einem 
rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig. Eine Rückweisung an den 
Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn es darum geht, zu einer bisher 
vollständig ungeklärten Frage ein Gutachten einzuholen. Ebenso steht es dem 
Versicherungsgericht frei, eine Sache zurückzuweisen, wenn allein eine 
Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen 
erforderlich ist (vgl. BGE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210 E. 4.4.1.4 f.; Urteile des 
Bundesgerichts 8C_716/2020 vom 17. Februar 2021 E. 6.1, 8C_558/2017 vom 
1. Februar 2018 E. 3.2.1, 8C_633/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 3.2). Das 
Gericht war nach dem Gesagten der Auffassung, dass die Einschätzungen von 
Dr. med. G._____ zumindest geringe Zweifel an den versicherungsinternen 
Aktenbeurteilungen von Versicherungsmediziner PD Dr. med. H._____ zu wecken 
vermochten resp. eine abschliessende Beurteilung der Angelegenheit gestützt auf 
die vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht möglich war, weshalb es zur 
abschliessenden Klärung der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit und des 
Integritätsschadens entsprechend bei der asim ein Gerichtsgutachten in Auftrag 
gab (vgl. Schreiben des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 4. Juli 
2024 [act. D.7] resp. Gutachtensauftrag vom 3. September 2024 [act. D.10]).

6. Damit sind die Aussagen der Gutachterin und der Gutachter gemäss asim-
Gutachten den Feststellungen des Versicherungsmediziners PD Dr. med. H._____ 
gegenüberzustellen resp. die Beweiswertigkeit des asim-Gutachtens zu prüfen. Es 
ist durch das Gericht darzulegen, weshalb es das asim-Gutachten in Bezug auf die 
Frage der Erwerbstätigkeit in adaptierter Tätigkeit als beweiswertig erachtet.

6.1.1. Am 31. Dezember 2024 erstattete die asim das interdisziplinäre (Neurologie, 
Urologie und Versicherungsmedizin) Gerichtsgutachten. Die Gutachterin und die 
Gutachter hielten folgende unfallkausale Diagnosen fest (vgl. asim-Gutachten, 
S. 15, Ziff. 5 [act. G.2]):

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1. St. n. kompletter Berstungsfraktur LWK1 bei Flexionsdistraktions-
verletzung von BWK12/LWK1 mit konsekutiver Einengung des 
Spinalkanals um ca. 80 %.

Mit in der Folge

2. Inkomplette schlaffe sensomotorische Paraplegie sub L4 ASIA C

a. Klinisch-neurologisch: schlaffer, distal betonter sensomotorischer 
Paraparese, Areflexie Kennreflexe L5 und S1 bds., leichtes Mixed Pain 
Syndrom der unteren Extremitäten mit nozizeptiver und 
neuropathischer Schmerzkomponente

b. Neurogene Harnblasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörung

– Videourodynamik 12/2022: Neurogene Harnblasenfunktions-
störung mit Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie, Harnblasenkapazität 
540 ml, kein VUR, stabiler Speicherdruck bis 9 cm/H20, 
Miktionsphase mit Druckanstieg bis 60 cm/H20

– Videourodynamik: 12/2020: Neurogene Harnblasenfunktions-
störung mit Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie, normokapazitäre 
Harnblase bis 500 ml, kein VUR

– Restharnbildung bei Miktion per urethram: 45 ml, über Einmal-
katheter 100-200 ml

– Erektile Dysfunktion, IIEF-5-Score 5/25 Punkte

– aktuell Harnwegsinfekt mit Klebsiella oxytoca

6.1.2. Die Gutachterin und die Gutachter führten zur Arbeitsfähigkeit in einer 
adaptieren Tätigkeit, Spezifikation der adaptierten Tätigkeit und Beginn der 
Arbeits(un)fähigkeit folgendes aus (vgl. asim-Gutachten, S. 12 ff., Ziff. 4.7 
[act. G.2]): Die Arbeitsfähigkeit werde einzig aus neurologischer Sicht beein-
trächtigt. Die urologischen Aspekte (Blasen-/Darmfunktionsstörung) hätten im 
Rahmen des aktuell praktizierten Regimes keinen Einfluss auf die zeitliche oder 
leistungsfähige Arbeitsfähigkeit. Der Zugang zu einer Toilette sollte gewährleistet 
sein. In einer körperlich ausschliesslich leichten, sitzenden Tätigkeit sei der 
Explorand arbeitsfähig. Eine Einschränkung der Präsenzfähigkeit könne über den 
geringen zeitlichen Mehrbedarf bei den ADL nicht begründet werden. Auch bestehe 
keine stark erhöhte Dekubitusgefahr. Der Explorand könne mit Hilfsmitteln auf-
stehen und umherlaufen. Er spüre das Gesäss hinreichend, was vor entsprech-
enden Komplikationen schütze. Bei gut angepasstem Rollstuhl-Sitzkissen könne 
der Explorand trotz der deklarierten Überempfindlichkeit die Arbeitszeit im Rollstuhl 
sitzend verbringen. Essentiell sei, dass der Explorand in einem Aufgabenbereich 
arbeite, in dem er jederzeit Pausen einlegen könne, um die Position zu wechseln. 
Ebenso habe der Arbeitsplatz ergonomisch gut angepasst zu sein, um muskuläre 
Verspannungen/Dysbalancen bestmöglich zu vermeiden. Im Weiteren sollte in der 
Nähe des Arbeitsplatzes gut und schnell eine behindertengerechte Toilette 
erreichbar und die Räumlichkeiten rollstuhlgängig sein. Optimal wären flexible 

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Arbeitszeiten und Pausenzeiten sowie die Möglichkeit von Homeoffice. Der 
Arbeitsweg müsse überwindbar und mit einem Rollstuhl gut zu bewältigen sein. Zu 
vermeiden seien zu lange Arbeitswege, da das Hantieren eines manuellen 
Rollstuhls sehr anstrengend sei. Alternativ sei ein elektrischer Rollstuhl zu erwägen. 
Der vom E._____ argumentierte vermehrte zeitliche Mehraufwand bei den ADL 
(Morgenhygiene, inkl. Transfers, Duschen, Ankleiden; Darmmanagement; 
Selbstkatheterismus) könne in dieser Form aus neurologischer Sicht nur in 
minimaler Ausprägung bestätigt werden. Aus neurologischer Sicht sei kumulativ ein 
Zeitbedarf für die ADL von eineinhalb Stunden noch im Rahmen des medizinisch 
Zumutbaren im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit; diesbezüglich auf eine Reduktion 
der Präsenzfähigkeit zu schliessen, sei aus gutachterlicher Sicht wenig plausibel. 
Es müsse aber noch der Therapiebedarf (Physiotherapie, MTT) hinzugezogen 
werden. Vor diesem Hintergrund zzgl. dem zeitlichen Mehrbedarf für die ADL werde 
eine leichte Reduktion der Präsenzzeit zugestanden. Überdies bestehe im Hinblick 
auf die Blasenfunktionsstörung mit imperativem Harndrang und Pollakisurie bis zu 
achtmal täglich ein erhöhter Pausenbedarf, der bei der Bemessung der 
Arbeitsfähigkeit insgesamt zu berücksichtigen sei, genauso wie die Notwendigkeit 
des regelmässigen Positionswechsels. Weiter hielten die Gutachterin und die 
Gutachter fest, dass die neurologische Schädigung und damit die neurologischen 
Diagnosen klar führend seien; die neurogenen Blasen-, Darm- und Sexualfunktions-
störungen eine Folge der erlittenen neurologischen Verletzung seien. Das 
derzeitige Blasenmanagement führe nicht zu einer über die neurologische 
Beurteilung hinausgehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bei 
entsprechender Anpassung der Arbeitsumgebung und –umstände.

6.1.3. In Bezug auf die Restarbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit legten die 
Gutachterin und die Gutachter fest, dass beim Exploranden eine maximale Präsenz 
von sieben Stunden im Tag, fünf Tage die Woche mit erhöhtem Pausenbedarf von 
1.5 Stunden pro Tag, d.h. 27.5 Nettostunden in einer 40-Stunden Woche resp. 69 % 
möglich sei. In dieser Anwesenheitszeit bestehe keine weitere Leistungsminderung 
(vgl. asim-Gutachten S. 13 [act. G.2]). Sie kamen zum Schluss, "Damit resultiert in 
leidensangepasster Tätigkeit bei leicht verminderter Präsenzfähigkeit und erhöhtem 
Pausenbedarf eine Restarbeitsfähigkeit von 69 %. Dies deckt sich mit der 
subjektiven Einschätzung des Exploranden (könnte sich ein Pensum von maximal 
70 % vorstellen). Bezüglich Beginns muss dieser retrospektiv betrachtet nach einer 
ausreichenden Angewöhnungszeit an die körperliche Behinderung einerseits 
angesetzt werden und bei eingetretener Stabilisierung des Gesundheitszustandes. 
Betrachtet man sich den retrospektiven Verlauf, dann besteht der aktuell von dem 
Exploranden beschriebene Gesundheitszustand seit spätestens etwa zwei Jahren 

29 / 44

nach dem Unfall. Ab dann lagen ausreichend Coping-Strategien und eine 
ausreichend lange Anpassungszeit an die körperliche Behinderung vor. In diesem 
Zeitraum wäre eine langsame Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf ein knapp 
70%iges Pensum (rechnerisch 69 %) möglich gewesen." (asim-Gutachten S. 13 f. 
[act. G.2])

6.1.4. Die Gutachterin und die Gutachter der asim schätzten die durch den Unfall 
verursachte Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität 
(Integritätsschaden) – in Abweichung zur Suva-ärztlichen Einschätzung von 40 % 
wie auch in Abweichung zur SPZ-Einschätzung von bis zu 80 % – von 
neurologischer Seite aufgrund der neurologischen Folgen auf 60 %. Darin 
eingeschlossen waren die Auswirkungen der neurogenen Blasen-, Darm- und 
Sexualfunktionsstörung als Teil des neurologischen Schädigungsbildes (vgl. asim-
Gutachten S. 18 [act. G.2]).

6.1.5. In der Stellungnahme vom 19. Mai 2025 zu den Stellungnahmen der 
Beschwerdegegnerin vom 6. Februar 2025 und des Beschwerdeführers vom 
14. Februar 2025 äusserten sich die asim-Gutachterin und Gutachter zur 
medizinischen Frage, wie der von der Beschwerdegegnerin vermeintlich fest-
gestellte "Widerspruch" zwischen dem urologischen und neurologischen bzw. 
Gesamtgutachten in Bezug auf die Auswirkungen der urologischen Gesundheits-
probleme auf die Arbeitsfähigkeit zu verstehen sei. Sie führten nachvollziehbar an, 
dass sich die klinischen Fachgebiete in einem interdisziplinären Gutachten auf eine 
isolierte Betrachtung, ob die direkten Auswirkungen der fachspezifischen 
Gesundheitsstörung einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, konzentrierten. 
Es sei Aufgabe der federführenden Disziplin – hier die Neurologie – die funktionellen 
Einschränkungen gesamthaft zu würdigen. Es liege aus ihrer Sicht kein Wider-
spruch vor, da die indirekten "urologischen" Auswirkungen, da neurologisch bedingt, 
im Konsensgutachten abschliessend gewürdigt würden, so dass aus gesamt-
medizinischer gutachterlicher Sicht von der Arbeitsfähigkeit von 69 % ausgegangen 
werde (vgl. act. G.9, S. 1).

6.2. Was die Beschwerdegegnerin dagegen vorbringt, verfängt nicht. Es kann 
vielmehr der Auffassung des Beschwerdeführers gefolgt werden, dass die 
Ausführungen im Gutachten, wonach die urologischen Aspekte im Rahmen des 
aktuell praktizierten Regimes keinen Einfluss auf die zeitliche oder leistungsfähige 
Arbeitsfähigkeit hätten, im Gesamtkontext, insbesondere mit Blick auf das 
urologische Fachgutachten, nur so verstanden werden könnten, dass die 
Blasenfunktionsstörung mit imperativem Harndrang und Pollakisurie aus rein 
urologischer Sicht nicht zu einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit führe. Werde 

30 / 44

jedoch darüber hinaus der Tatsache Rechnung getragen, dass die Toilettengänge 
im Vergleich zu Arbeitnehmenden ohne gesundheitliche Einschränkungen jeweils 
mehr Zeit in Anspruch nähmen, resultiere aus neurologischer Sicht ein erhöhter 
Pausenbedarf und eine damit einhergehende verminderte Arbeitsfähigkeit (vgl. act. 
A.9, S. 2).

6.3. Hinsichtlich der Klassifikation der inkompletten Paraplegie und damit 
verbunden der Frage nach der Integritätsentschädigung wiesen die Gutachterin und 
die Gutachter zu Recht auf die detailliert und fundiert auf den eigenen klinischen 
Untersuchungen beruhenden Ausführungen im neurologischen Fachgutachten (vgl. 
asim-Gutachten, Neurologisches Gutachten, S. 19 bis 22) hin, die sich mit den 
Einschränkungen im Einzelfall auseinandersetzten und eben gerade nicht auf eine 
summarisch grobgerasterte Zuordnung abstützten.

6.4. Das streitberufene Gericht erachtet das Gerichtsgutachten der asim vom 
31. Dezember 2024 als voll beweiswertig. Das asim-Gutachten wie auch die 
Stellungnahme dazu vom 19. Mai 2025 beruhen auf einer umfassenden 
medizinischen Aktenlage, samt bildgebenden Befunden und persönlichen 
Explorationen des Beschwerdeführers am 26. und 27. November 2024. Überdies 
setzen sich die Begutachtenden ausführlich mit den abweichenden Ansichten des 
Versicherungsmediziners PD Dr. med. H._____ auseinander und begründen ihre 
davon abweichenden Beurteilungen (vgl. z.B. asim-Gutachten, versicherungs-
medizinische Beurteilung S. 12 ff., Ziff. 4.7 und S. 18, Ziff. 7.1 und 7.2; vgl. auch 
neurologisches Fachgutachten Dr. med. I._____, S. 17, 19 und 21). Das Gutachten 
und die Stellungnahme sind schlüssig und nachvollziehbar, einleuchtend und in sich 
widerspruchsfrei. Die Beschwerdegegnerin vermag mit ihren Stellungnahmen vom 
6. Februar 2025 (vgl. act. G.4) und 2. Juni 2025 (vgl. act. G.10) nichts vorzubringen, 
was die Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit des asim-Gutachtens massgeblich zu 
erschüttern vermöchte. Denn das Gerichtsgutachten wurde i.S.v. Art. 61 lit. c ATSG 
eingeholt. Von einem Gerichtsgutachten kann rechtsprechungsgemäss nur aus 
zwingenden Gründen abgewichen werden. Solche zwingenden Gründe können 
gegeben sein, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist, wenn ein vom Gericht 
eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu anderen 
Schlussfolgerungen gelangt oder wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen 
anderer Fachexperten dem Gericht als so überzeugend erscheinen, dass ein 
Gerichtsgutachten infrage gestellt wird (BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2, 135 V 465 
E. 4.4,125 V 351 E. 3b/aa; Urteile des Bundesgerichts 8C_692/2022, 8C_702/2022 
vom 2. Mai 2023 E. 6.2, 9C_528/2021 vom 11. Februar 2022 E. 4.2, 8C_80/2021 
vom 7. Juli 2021 E. 2.1; vgl. KIESER, ATSG-Kommentar, 5. Aufl. 2024, Art. 43 N. 67 

31 / 44

m.H.). Das asim-Gutachten und die ergänzende Stellungnahme behandeln in 
umfassender, sorgfältiger und überzeugender Weise die geklagten Beschwerden 
und ihren Verlauf und stützen sich dabei auf die gesamte (medizinische) Aktenlage 
und Bildgebung ab. Sie ergänzen die bis dahin unvollständige Anamnese in nicht 
zu beanstandender Weise. Diese Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge 
und der medizinischen Situation ist einleuchtend und die daraus gezogenen 
Schlussfolgerungen erweisen sich als überzeugend, womit auf das 
Gerichtsgutachten der asim vom 31. Dezember 2024 vollumfänglich abgestellt 
werden kann.

7. Auf der Grundlage des beweiswertigen Gerichtsgutachtens der asim bleibt 
die Bemessung des Invalideneinkommens. Für die Bestimmung des 
Invalideneinkommens ist unbestrittenermassen von der vom Bundesamt für 
Statistik erstellten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) auszugehen. 
Dabei ist anhand der Tabellenlöhne auf die aktuellsten statistischen Daten 
abzustellen. Gemeint sind damit die im Zeitpunkt der Verfügung resp. des 
Einspracheentscheids (vgl. BGE 143 V 295 E. 4.1.7) aktuellsten veröffentlichten 
Daten in Bezug auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns (BGE 150 V 67 E. 4.2 m.H.). 
Gemäss der anwendbaren Tabelle TA1 der LSE 2020 betrug der monatliche 
Bruttolohn (Zentralwert) im Kompetenzniveau 1 im privaten Sektor für Männer im 
Jahr 2021 durchschnittlich CHF 5'261.00, was unbestritten blieb. Grundsätzlich 
unbestritten blieb auch der Anspruch des Beschwerdeführers auf Zusprache eines 
leidensbedingten Abzugs, strittig ist aber dessen Höhe.

Wird das Invalideneinkommen – wie hier unbestrittenermassen – auf der Grundlage 
von statistischen Lohndaten wie namentlich der LSE ermittelt, ist der so erhobene 
Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen 
werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der 
Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 
Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (vgl. BGE 148 
V 174 E. 6.3, 146 V 16 E. 4.1, 126 V 75 E. 5a/cc, 124 V 321 E. 3b/aa) und die 
versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. dazu BGE 134 V 64 E. 4.2.1) nur 
mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 146 V 16 
E. 4.1, 135 V 297 E. 5.2, 126 V 75 E. 5b/aa in fine). Der Abzug soll aber nicht 
automatisch erfolgen, er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach 
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht über-
steigen (BGE 146 V 16 E. 4.1, 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2, 126 V 75 E. 5b/aa 
und E. 6). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug vom 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-297%3Ade&number_of_ranks=0#page297
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-322%3Ade&number_of_ranks=0#page322
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&number_of_ranks=0#page75

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Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich 
leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Die Frage, 
ob ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Abzug vom Tabellen-
lohn vorzunehmen ist, stellt eine vom Gericht frei zu prüfende Rechtsfrage dar (vgl. 
BGE 148 V 174 E. 6.5, 146 V 16 E. 4.2, 137 V 71 E. 5.1). Nach ständiger 
Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, 
wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, 
nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss 
sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessens-
ausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2, 126 V 75 
E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein 
Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück-
sichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug 
gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 
29. Februar 2016 E. 3.4.3, 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2).

7.1. Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer aufgrund zusätz-
licher Einschränkungen wegen der ganz überwiegend sitzenden Tätigkeit bzw. 
zusätzlicher Pausennotwendigkeit zur Haltungsänderung einen leidensbedingten 
Abzug von 10 % (vgl. angefochtener Einspracheentscheid vom 22. Mai 2023, 
Ziff. 5d [Suva-act. 255, S. 12] und Verfügung vom 6. Juli 2021 [Suva-act. 163, S. 2]).

7.2. Der Beschwerdeführer erachtet hingegen einen leidensbedingten Abzug vom 
Tabellenlohn von 25 % gerechtfertigt (vgl. Beschwerde Rz. 40 [act. A.1]). 
Begründend führt er dazu an, ins Gewicht fallen würden der erhöhte Pausenbedarf 
und die damit einhergehende eingeschränkte Leistungsfähigkeit sowie der 
Umstand, dass dem Beschwerdeführer lediglich ein Teilzeitpensum zumutbar sei. 
Des Weiteren sei der Beschwerdeführer zur individuellen Fortbewegung auf einen 
Rollstuhl angewiesen, woraus ebenfalls eine weitergehende Beeinträchtigung der 
effektiven Leistungsfähigkeit resultiere. Nicht zuletzt müsse es sich um eine 
Verweistätigkeit handeln, die der Beschwerdeführer aufgrund des erhöhten 
Pausenbedarfs praktisch jederzeit unterbrechen könne, wodurch das Spektrum der 
erwerblichen Tätigkeiten zusätzlich eingeschränkt werde.

7.3.1. Nach ständiger Rechtsprechung können gesundheitliche Einschränkungen, 
die bereits bei der Beurteilung des medizinischen Zumutbarkeitsprofils enthalten 
sind, nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzuges einfliessen 
und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen. Dabei 
rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige 
versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich reduziert leistungsfähig ist, an 

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sich keinen Abzug vom Tabellenlohn. Ein leidensbedingter Abzug kommt aber u.a. 
dann zum Tragen, wenn sich die Anforderungen an einen (leidensangepassten) 
Arbeitsplatz auch im Rahmen eines zumutbaren Pensums auswirken und die 
versicherte Person selbst bei körperlich leichten Hilfsarbeitertätigkeiten in ihrer 
Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Unter solchen Umständen ist gemäss 
Bundesgericht davon auszugehen, dass aufgrund der entsprechenden 
Einschränkungen mit einer erheblichen Lohneinbusse im Vergleich zum 
Medianwert des Tabellenlohns gerechnet werden muss (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 8C_283/2022 vom 16. Februar 2023 E. 4.2.2 m.w.H., 9C_360/2022 
vom 4. November 2022 E. 4.3.1; vgl. auch die Urteile des Bundesgerichts 
9C_604/2023 vom 26. Februar 2024 E. 5.4, 9C_57/2023 vom 28. September 2023 
E. 5.3 f. und 9C_572/2023 vom 18. Juni 2024 E. 4.4.2). Bestehen über das ärztlich 
beschriebene Beschäftigungspensum hinaus zusätzliche Einschränkungen, wie 
beispielsweise ein vermindertes Rendement pro Zeiteinheit wegen verlangsamter 
Arbeitsweise oder ein Bedarf nach ausserordentlichen Pausen, oder ist die 
funktionelle Einschränkung ihrer besonderen Natur nach nicht ohne weiteres mit 
den Anforderungen vereinbar, wie sie sich aus den gewöhnlichen betrieblichen 
Abläufen ergeben, kann dies bei der Bemessung des leidensbedingten Abzugs vom 
statistischen Tabellenlohn berücksichtigt werden (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.3, 146 V 
16 E. 4.1 m.w.H.; Urteile des Bundesgerichts 9C_760/2023 vom 4. Dezember 2024 
E. 6.3.2 m.w.H., 8C_219/2019 vom 30. September 2019 E. 5.2, 8C_552/2017 vom 
18. Januar 2018 E. 5.3.1 m.w.H).

7.3.2. Vorliegend gilt es zu prüfen, welche Faktoren massgebend sind. Gemäss 
asim-Gutachten ist der Beschwerdeführer in einer körperlich ausschliesslich 
leichten, sitzenden Tätigkeit in einem Pensum von 69 % (40-Stunden-Woche) resp. 
66 % arbeitsfähig. Es besteht die Notwendigkeit, dass der Beschwerdeführer 
jederzeit Pausen einlegen kann, u.a. um die Position zu wechseln. Zudem ist er auf 
einen ergonomisch angepassten Arbeitsplatz angewiesen. Im Weiteren muss in der 
Nähe des Arbeitsplatzes gut und schnell erreichbar eine behindertengerechte 
Toilette verfügbar und die Räumlichkeiten müssen rollstuhlgängig sein. Schliesslich 
muss der Arbeitsweg überwindbar, nicht zu lange und mit einem Rollstuhl gut zu 
bewältigen sein. Die Gutachterin und die Gutachter berücksichtigten bei der 
Bemessung der Arbeitsfähigkeit die körperlich ausschliesslich leichte, sitzende 
Tätigkeit, die Reduktion der Präsenzzeit wegen des Therapiebedarfs und den 
zeitlichen Mehrbedarf für die ADL, zudem den erhöhten Pausenbedarf wegen der 
Blasenfunktionsstörung mit imperativem Harndrang und Pollakisurie sowie die 
Notwendigkeit des regelmässigen Positionswechsels (vgl. asim-Gutachten, S. 12 f., 
Ziff. 4.7). Damit wurde das durch den Beschwerdeführer vorgebrachte Merkmal des 

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erhöhten Pausenbedarfs bereits bei der Bemessung der Restarbeitsfähigkeit 
berücksichtigt, weshalb es nicht nochmals zu einer Reduktion beim Tabellenlohn 
führen kann (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_760/2023 vom 4. Dezember 2024 
E. 6.3.2, 8C_219/2019 vom 30. September 2019 E. 5.2, 8C_558/2017 vom 
1. Februar 2018 E. 5.3.1).

7.3.3. Der Beschwerdeführer bringt weiter u.a. das Merkmal Teilzeitpensum vor. In 
seiner Rechtsprechung geht das Bundesgericht davon aus, dass Männer, die 
gesundheitlich bedingt nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, statistisch 
gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt werden, als Vollzeiterwerbstätige. 
Ob tatsächlich ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen sei, müsse allerdings 
stets mit Blick auf den konkreten Beschäftigungsgrad und die jeweils aktuellen 
Werte gemäss anwendbarer LSE-Tabelle beurteilt werden (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 9C_288/2021 vom 30. November 2021 E. 5.2, 8C_303/2020 vom 
6. August 2020 E. 4.2.2.2, 8C_729/2019 vom 25. Februar 2020 E. 5.3.3.1). Die 
bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Tabellenlohnabzug bei Teilzeitpensen ist 
indes uneinheitlich. Wurde ein Abzug zugestanden, so hängt die Höhe des Abzugs 
– soweit ersichtlich – nicht direkt von der Höhe des Teilzeitpensums ab. Einen 10 %-
Abzug gab es für Pensen von 85 % bis hinunter auf 50 %. Das Bundesgericht stufte 
aber eine Lohndifferenz von 5.85 % mehrfach nicht als überproportionale 
Lohneinbusse ein, weshalb kein Abzug vom Tabellenlohn erfolgte (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 8.6, 8C_139/2020 vom 
30. Juli 2020 E. 6.3.2, 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E. 6.3.2, 9C_223/2020 vom 
25. Mai 2020 E. 4.3.2; vgl. zum Ganzen: EGLI/FILIPPO/GÄCHTER/MEIER, 
Grundprobleme der Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung, 2021, 
S. 205 ff.). Hier liegt der standardisierte Median-Bruttolohn von Männern ohne 
Kaderfunktion bei einem Teilzeitpensum von 50 bis 74 % im Vergleich zu einem 
Vollpensum (ab 90 %) gemäss Tabelle T18 der LSE 2020 um rund 4 % tiefer 
(CHF 5'957.00 bei Teilzeit, CHF 6'218.00 bei Vollzeit). Dies stellt praxisgemäss für 
sich allein keine relevante überproportionale Lohneinbusse dar. Allerdings ist der 
lohnbeeinflussende Faktor "Beschäftigungsgrad" im Rahmen der gesamthaften 
Schätzung mitzuberücksichtigen (vgl. u.a. das Urteil des Bundesgerichts 
8C_332/2022 vom 19. Oktober 2022 E. 5.2.2.1, 8C_115/2021 vom 10. August 2021 
E. 4.2.2).

7.3.4. Bei der gesamthaften Schätzung aller lohnbeeinflussenden Merkmale ist 
entscheidend, dass den gesundheitsbedingten körperlichen Limitierungen der 
Leistungsfähigkeit angemessen Rechnung getragen wird. Die von der Gutachterin 
und den Gutachtern attestierte Restarbeitsfähigkeit von 69 % (40-Stunden-Woche) 

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resp. 66 % trug den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beeinträch-
tigungen, insbesondere der körperlich ausschliesslich leichten, sitzenden Tätigkeit, 
dem erhöhten Pausenbedarf und den häufigeren Unterbrechungen der Tätigkeit 
(therapie- und ADL-bedingt) genügend Rechnung. Die in der Verfügung vom 6. Juli 
2021 (Pausennotwendigkeit zur Haltungsänderung [Suva-act. 163 S. 2]) bzw. im 
angefochtenen Einspracheentscheid vom 22. Mai 2023 (ganz überwiegend 
sitzende Tätigkeit [Suva-act. 255 S. 12]) genannten Gründe für einen Leidens-
abzug, wie ihn die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer im Umfang von 
10 % zugestand, sind im Zumutbarkeitsprofil bezüglich Restarbeitsfähigkeit 
abgebildet und rechtfertigen keinen Abzug. Hingegen ist dem Beschwerdeführer 
dennoch ein Leidensabzug aufgrund folgender Überlegungen zuzugestehen: Der 
Beschwerdeführer war im Zeitpunkt des Rentenbeginns 63 Jahre alt. Er wäre nur 
noch in einem Teilzeitpensum arbeitsfähig und als Rollstuhlfahrer als auch aufgrund 
der Notwendigkeit der jederzeitigen Unterbrechung der Tätigkeit bzw. selbständigen 
Einteilung der Pausen und Bewegungsmöglichkeiten auf spezifische Arbeits-
platzanforderungen (u.a. ergonomisch angepasster Arbeitsplatz, gute und schnelle 
Erreichbarkeit einer behindertengerechten Toilette in der Nähe des Arbeitsplatzes, 
Rollstuhlzugänglichkeit der Räumlichkeiten) angewiesen. Zudem muss der 
Arbeitsweg überwindbar, nicht zu lange und mit einem Rollstuhl gut zu bewältigen 
sein. Die Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers bewirken somit eine 
erschwerte Verwertbarkeit der trotz des Gesundheitsschadens noch zumutbaren 
Arbeitsfähigkeit. Dem Beschwerdeführer steht damit selbst innerhalb der zumut-
baren Verweistätigkeiten nur noch ein beschränktes Tätigkeitsspektrum offen, was 
eine Reduktion des potentiell angebotenen Lohns zur Folge hat. Damit rechtfertigt 
sich nach gesamthafter Würdigung der konkreten Umstände des Einzelfalls im 
Sinne einer umfassenden Schätzung des Einflusses aller in Betracht fallenden 
Merkmale (BGE 126 V 75 E. 5b/bb) mit Blick auf die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung ein Tabellenlohnabzug von insgesamt 10 %.

7.4. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass in einer leidensangepassten 
Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von 69 % bei einer 40-Stunden-Woche bestehe, 
was 27.5 Stunden pro Woche entspreche. Umgerechnet auf die betriebsübliche 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. BGE 124 V 321 E. 3b/bb; Statistik der 
betriebsüblichen Arbeitszeit des BFS, im Internet abrufbar) ergibt sich eine 
Restarbeitsfähigkeit von 66 % (100/41.7 x 27.5). Unter Berücksichtigung einer 
betriebsüblichen Wochenarbeitszeit im Jahr 2021 von 41.7 Stunden, einer 
Nominallohnentwicklung von -0.2 % im Jahr 2021 (vgl. www.bfs.admin.ch), einem 
Arbeitspensum von 66 %, sowie einem leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn 

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von 10 % ergibt sich für das Jahr 2021 ein Invalideneinkommen in der Höhe von 
CHF 39'016.00 (CHF 5'261.00 x 12 Mt. / 40 h/W x 41.7 h/W x 0.998 x 0.66 x 0.9).

7.5. Aus dem Vergleich des Invalideneinkommens von CHF 39'016.00 mit dem 
Valideneinkommen von CHF 88'400.00 resultiert eine Erwerbseinbusse von 
CHF 49'384.00 und damit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von rund 56 % 
(55.86 %; zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2; Urteil des Bundes-
gerichts 8C_447/2017 vom 17. Januar 2018 E. 5.6). Als Ergebnis ist festzuhalten, 
dass der Beschwerdeführer ab dem 1. September 2021 Anspruch auf eine 
Invalidenrente der Beschwerdegegnerin basierend auf einem Invaliditätsgrad von 
56 % hat. Die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene Rente ist dement-
sprechend zu erhöhen.

8.1. Letztlich bleibt noch die Höhe der Integritätsentschädigung zu prüfen. Die 
Integritätsentschädigung beruht auf einer dauernden und erheblichen Schädigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität (Art. 24 Abs. 1, Art. 25 
Abs. 1 f. UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV). Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritäts-
entschädigung in Form einer Kapitalleistung gewährt (Satz 1). Sie darf den am 
Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht über-
steigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft 
(Satz 2; vgl. Art. 22 Abs. 1 UVV). Gemäss Art. 36 Abs. 2 UVV gelten für die 
Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat 
der Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala 
(vgl. BGE 124 V 29 E. 1b m.H.) häufig vorkommende und typische Schäden 
prozentual gewichtet. Für die im Anhang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden 
entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des 
Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für 
spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der 
Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 Satz 1). Es besteht kein 
Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % 
beträgt. Die von der Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala gemäss 
Anhang 3 zur UVV erarbeiteten Feinraster in tabellarischer Form enthalten Richt-
werte, mit denen die Gleichbehandlung der Versicherten gewährleistet werden soll 
(BGE 124 V 29 E. 1b und c, 116 V 156 E. 3a; Urteile des Bundesgerichts 
8C_88/2025 vom 11. Juni 2025 E. 2.3.1, 8C_478/2022 vom 30. Mai 2023 E. 6.1 
m.H., 8C_664/2021 vom 8. März 2022 E. 2.3).

8.2. Die Feststellung des Grades des Integritätsschadens ist eine Tatfrage, die 
ein Mediziner zu beurteilen hat (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2; Urteile des Bundes-
gerichts 8C_88/2025 vom 11. Juni 2025 E. 2.3.3, 8C_550/2024 vom 18. März 2025 

http://links.weblaw.ch/de/BGE-130-V-121
http://links.weblaw.ch/de/8C_447/2017

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E. 6.1, 8C_38/2024 vom 28. Juni 2024 E. 2.4; BERGER, in: Frésard-
Fellay/Leuzinger/Pärli [Hrsg.], Basler Kommentar zum Unfallversicherungsgesetz, 
2019, Art. 25 Rz. 13). Es geht dabei um die medizinisch-theoretische Ermittlung der 
Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität, subjektive Faktoren sind 
ausser Acht zu lassen (BGE 150 V 469 E. 3 m.H.). Der Verwaltung und dem im 
Streitfall angerufenen Gericht obliegt es dann, gestützt au