# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3d8c76c-8296-5d5f-9d39-b1f1bd977ecc
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 26.07.2018 SB180287
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180287_2018-07-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180287-O/U/mc 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, Oberrichter lic. iur. Stiefel und 

Oberrichterin lic. iur. Wasser-Keller sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. 

Karabayir 

Beschluss vom 26. Juli 2018 

 

in Sachen 

 

A._____, 
Privatklägerin und Berufungsklägerin 

 

unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung, vom 
29. Januar 2018 (DG170247) 
 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Am 2. Februar 2018 meldete die Privatklägerin gegen das Urteil des Be-

zirksgerichtes Zürich vom 29. Januar 2018 rechtzeitig Berufung an (Urk. 41; 

Prot. II S. 49). Nach Erhalt der schriftlichen Urteilsbegründung am 2. Juli 2018 

(Urk. 46/3), zog sie ihre Berufung mit Eingabe vom 11. Juli 2018, eingegangen 

am 13. Juli 2018, zurück (Urk. 50). Das Verfahren ist demgemäss als durch 

Rückzug erledigt abzuschreiben.  

2. Da der Rückzug innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer 

schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO einging, sind 

im vorliegenden Verfahren keine Kosten zu erheben (ZR 110 [2011] Nr. 37). 

Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung, vom 

29. Januar 2018 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Vertreterin der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der 
Privatklägerin 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten) 

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5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Strafkammer 
 
 

Zürich, 26. Juli 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Karabayir 
 

 
 
 

	Beschluss vom 26. Juli 2018
	 Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Vertreterin der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.