# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dea6ca1c-646f-53e3-8243-4602e3923d03
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 07.01.2013 UH120281
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UH120281_2013-01-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: UH120281-O/U/BUT 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Thomas Meyer, Präsident, und lic. iur. K. 

Balmer, Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer sowie Gerichtsschreibe-

rin  lic. iur. A. Sterchi 

 

Beschluss vom 7. Januar 2013 
 

in Sachen 

 

A._____, 
Beschwerdeführer 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
Beschwerdegegnerin 

 

sowie 

 

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich,  
Verfahrensbeteiligte 

 

betreffend Aufhebung einer Weisung (Nachverfahren)   
 
Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Uster, Einzelgericht 
in Strafsachen vom 3. September 2012, GA120003 

 

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Erwägungen: 

I. 

 A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) wurde mit Urteil des Bezirksge-

richts Uster, Einzelgericht in Strafsachen, vom 26. April 2012 unter anderem des 

(mehrfachen) vorsätzlichen Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 

91 Abs. 1 und 2 SVG, des mehrfachen Fahrens trotz Entzug des Führerauswei-

ses im Sinne von Art. 95 Ziff. 2 aSVG, der Verletzung von Verkehrsregeln im Sin-

ne von Art. 90 Ziff. 1 SVG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 SVG und der mehrfa-

chen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig gesprochen 

und mit 10 Monaten Freiheitsstrafe (wovon 5 Tage durch Haft erstanden) sowie 

einer Busse von Fr. 600.--, teilweise als Zusatzstrafe zu der mit Strafbefehl der 

Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 21. August 2009 ausgefällten Strafe, be-

straft. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde unter Ansetzung einer Probezeit von 

5 Jahren aufgeschoben. Dem Beschwerdeführer wurden die Weisungen erteilt, an 

den deliktorientierten Lernprogrammen OtO (Lernprogramm im Einzelsetting) und 

TdV (Training für drogenauffällige Verkehrsteilnehmende) und an den Nachge-

sprächen beim Justizvollzug Kanton Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste 

(nachfolgend: JuV) teilzunehmen. Gleichzeitig wurde die mit Strafbefehl der 

Staatsanwaltschaft See/Oberland am 11. März 2008 wegen diverser Verkehrsde-

likte ausgefällte Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 130.--  für vollziehbar er-

klärt (Urk. 11/3/33). 

 Am 1. Juni 2012 stellte das JuV dem Bezirksgericht Uster den Antrag auf 

Aufhebung der erteilten Weisungen. Es führte zur Begründung des Antrags aus, 

der Beschwerdeführer sei zu den vereinbarten Terminen nicht erschienen, wes-

halb die Durchführung der Programme nicht möglich sei (Urk. 11/1; Urk. 11/2). Mit 

Verfügung vom 3. September 2012 hob das Bezirksgericht Uster, Einzelgericht in 

Strafsachen (nachfolgend: Vorinstanz) die genannten Weisungen auf und ordnete 

den Vollzug der aufgeschobenen Freiheitstrafe an (Urk. 4). Gegen diesen Ent-

scheid liess der Beschwerdeführer rechtzeitig Beschwerde erheben und beantra-

gen, es sei das Begehren um ersatzlose Aufhebung der Weisungen abzuweisen 

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und es seien die Weisungen fortzuführen, eventualiter zu verschärfen. Für den 

Fall der Aufhebung der Weisungen liess der Beschwerdeführer den Antrag stel-

len, es sei ein Gutachten über seinen aktuellen psychischen Zustand einzuholen 

(Urk. 2). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2012 wurde der Vorinstanz und der 

Staatsanwaltschaft See/Oberland (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) Frist zur 

Stellungnahme angesetzt (Urk. 7). Die Vorinstanz hat auf Stellungnahme verzich-

tet (Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Eingabe vom 22. Oktober 

2012 Abweisung der Beschwerde (Urk. 14). Am 25. Oktober 2012 liess der Be-

schwerdeführer darauf hinweisen, dass er eine Dachdeckerfirma gegründet habe, 

seine Lebensumstände deutlich besser seien und keine konkrete und erhebliche 

Rückfallgefahr (mehr) bestehe (Urk. 17). Gleichzeitig reichte er ein Schreiben sei-

ner Mutter ein (Urk. 18/1). Diese hatte sich bereits im September 2012 mit einem 

Schreiben an die Kammer gewandt (Urk. 6). 

 

II. 

 1. a) Die Vorinstanz hielt in ihrem Entscheid unter Hinweis auf Art. 95 Abs. 

3-5 StGB zusammengefasst fest, dass sowohl die Weiterführung der bisherigen 

Massnahmen als auch die Anordnung neuer Massnahmen aufgrund der man-

gelnden Einsicht des Beschwerdeführers in die Notwendigkeit therapeutischer 

Massnahmen und dem anhaltenden Unvermögen des Beschwerdeführers, kon-

sequenzorientiert zu handeln, nicht angezeigt sei. Angesichts des ernsthaften 

Rückfallrisikos des Beschwerdeführers sei der Vollzug der aufgeschobenen Frei-

heitsstrafe anzuordnen (Urk. 4).    

 b) Der Beschwerdeführer lässt zur Begründung seiner Beschwerde zusam-

mengefasst vorbringen, er habe sich nicht bewusst oder gar absichtlich den Wei-

sungen entzogen. Zwei Termine mit dem JuV seien wegen des Antritts der neuen 

Arbeitsstelle bzw. wegen des Umzugs vergessen gegangen und der letzte Termin 

sei vom JuV mündlich falsch genannt und das schriftliche Aufgebot zudem an die 

falsche Adresse geschickt worden. Von einem Scheitern oder einer Undurchführ-

barkeit der Weisungen könne deshalb nicht gesprochen werden. Auch sei es un-

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zutreffend, dass er zu keiner Zeit Therapieeinsicht gehabt habe. Vielmehr sei er 

seit der Erstellung des Gutachtens vom 14. September 2010 reifer geworden und 

zur eigenverantwortlichen Überzeugung gelangt, dass eine Therapie angezeigt 

und unabdingbar sei. Auch habe er sich beruflich und privat stabilisiert sowie den 

Drogenkonsum gänzlich eingestellt und den Alkoholkonsum auf ein Mindestmass 

reduziert. Angesichts dieser stark verbesserten Lebensumstände könne von einer 

konkreten und erheblichen Rückfallgefahr nicht mehr die Rede sein, weshalb die 

Anwendung der Kann-Vorschrift von Art. 95 Abs. 5 StGB unverhältnismässig und 

falsch sei (Urk. 2 S. 3 ff.; Urk. 17). 

 c) Die Beschwerdegegnerin macht in ihrer Beschwerdeantwort geltend, es 

sei offensichtlich, dass der Beschwerdeführer nicht gewillt sei, die nötigen Ver-

bindlichkeiten für eine Therapie aufzubringen, weshalb der vorinstanzliche Ent-

scheid zu bestätigen sei (Urk. 14). 

 2. Gemäss Art. 95 Abs. 3 StGB erstattet die zuständige Behörde dem Ge-

richt Bericht, wenn der Verurteilte die Weisungen missachtet oder wenn diese 

nicht durchführbar oder nicht mehr erforderlich sind. In solchen Fällen kann das 

Gericht die Probezeit verlängern, Bewährungshilfe anordnen oder die Weisungen 

ändern, aufheben oder neue Weisungen erteilen (Art. 95 Abs. 4 StGB). Auch 

kann das Gericht die bedingte Strafe widerrufen, wenn ernsthaft zu erwarten ist, 

dass der Verurteilte neue Straftaten begeht (Art. 95 Abs. 5 StGB). Sofern mit 

Massnahmen nach Abs. 4 von Art. 95 StGB das Ziel der Rückfallverhütung ge-

währleistet werden kann, gehen sie der eingriffsstärkeren Anordnung nach Abs. 5 

von Art. 95 StGB vor (vgl. Baechtold in: BSK, Basel 2007, N 7 zu Art. 95).  

 3. Aus dem Bericht des JuV vom 1. Juni 2012 und dem beigelegten Journal 

(Urk. 11/1; Urk. 11/2) geht hervor, dass am 18. April 2012 ein Erstgespräch mit 

dem Beschwerdeführer stattfand. Den nächsten Termin vom 26. April 2012 sagte 

der Beschwerdeführer kurzfristig ab. Zu den Terminen vom 3., 8. und 10. Mai 

2012 erschien der Beschwerdeführer unentschuldigt nicht. Der Beschwerdeführer 

liess dazu in der Beschwerdebegründung erklären, die Termine seien wegen des 

Antritts einer neuen Arbeitsstelle und des Umzugs vergessen gegangen (Urk. 2 S. 

5). Den dem Beschwerdeführer per eingeschriebenen Brief mitgeteilten und spä-

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ter mündlich bestätigten Termin vom 22. Mai 2012 nahm der Beschwerdeführer 

ebenfalls nicht wahr, wobei er diesbezüglich geltend macht, das JuV habe den 

Brief an eine falsche Adresse verschickt und ihm telefonisch irrtümlich den 22. 

Juni 2012 genannt (Urk. 2 S. 5). 

 4. Entgegen der Auffassung des JuV und der Vorinstanz (Urk. 11/1; Urk. 4 

S. 8) rechtfertigen diese Umstände noch keine Aufhebung der Weisungen. Geht 

man zu Gunsten des Beschwerdeführers davon aus, dass der Termin vom 22. 

Mai 2012 aufgrund eines Missverständnisses nicht eingehalten wurde, liegen alle 

Termine, zu denen der Beschwerdeführer unentschuldigt nicht erschien (3. 8. und 

10. Mai 2012), innerhalb weniger Tage. Da der Beschwerdeführer während der 

genannten Tage wegen des Antritts einer neuen Arbeitsstelle und des Bezugs ei-

ner eigenen Wohnung sehr beschäftigt war (Urk. 2 S. 5; Urk. 11/12 S. 5), kann 

sein unentschuldigtes Nichterscheinen zu diesen Terminen für sich allein noch 

nicht als Undurchführbarkeit oder Scheitern der Massnahmen interpretiert wer-

den. Vielmehr besteht noch Aussicht, dass künftig und nach Behebung der An-

fangsschwierigkeiten eine Zusammenarbeit mit dem JuV möglich ist. Dies auch 

deshalb, weil Hinweise dafür vorliegen, dass sich die persönliche und berufliche 

Situation des Beschwerdeführers in den letzten Monaten etwas stabilisiert hat 

(Urk. 2 S. 8; Urk. 17). Solange aber begründete Aussicht besteht, dass sich eine 

kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem JuV etablieren lässt, kann auch bei 

Nichteinhalten von Terminen nicht von einer Missachtung der Weisungen oder 

von einer Undurchführbarkeit der Weisungen im Sinne von Art. 95 Abs. 3 StGB 

ausgegangen werden (vgl. dazu Baechtold, a.a.O., N 5 zu Art. 95). Die Aufhe-

bung der Weisungen ist somit im jetzigen Zeitpunkt nicht angezeigt. Damit stellt 

sich auch die Frage der Anordnung des Vollzugs der aufgeschobenen Freiheits-

strafe nicht. 

 5. Daher ist Dispositiv Ziffer 1 des angefochtenen Entscheides in Gutheis-

sung der Beschwerde aufzuheben. Der Antrag des JuV auf Aufhebung der Wei-

sungen ist abzuweisen und es sind die mit Urteil des Bezirksgerichts Uster, Ein-

zelgericht in Strafsachen, vom 26. April 2012 dem Beschwerdeführer erteilten 

Weisungen fortzuführen. 

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 6. Abschliessend ist der Beschwerdeführer mit aller Deutlichkeit darauf 
hinzuweisen, dass er sich in Zukunft an die Termine und die Abmachungen 
mit dem JuV zu halten hat. Sollte der Beschwerdeführer nicht willig oder 
nicht fähig sein, an den genannten Lernprogrammen teilzunehmen, wird 
sich die Frage der Kriminalprognose und damit auch die Frage des Wider-
rufs der bedingten Strafe im Sinne von Art. 95 Abs. 5 StGB stellen. 

 7. Trotz Gutheissung der Beschwerde ist die vorinstanzliche Kostenrege-

lung, mit welcher die Kosten dem Beschwerdeführer auferlegt worden sind, zu 

bestätigen, hat der Beschwerdeführer doch durch sein mehrfaches unentschuldig-

tes Nichterscheinen beim JuV das vorinstanzliche Verfahren, welches zudem zu 

den adäquaten Folgen der Verurteilung des Beschwerdeführers gehört, verur-

sacht (Art. 426 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 363 Abs. 1 StPO).  

 

III. 

 Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens auf die Ge-

richtskasse zu nehmen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem anwaltlich vertretenen Be-

schwerdeführer ist für das Beschwerdeverfahren eine Entschädigung zuzuspre-

chen (Art. 436 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO). Die Hö-

he der Entschädigung richtet sich nach dem Anwaltstarif (§§ 2, 19 und 22 der 

Verordnung des Obergerichts des Kantons Zürich über die Anwaltsgebühren). 

Angesichts der gesamten Umstände erscheint eine Entschädigung von Fr. 600.--, 

zuzüglich 8% Mehrwertsteuer, als angemessen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung 

des Bezirksgerichts Uster, Einzelgericht in Strafsachen, vom 3. September 

2012 (GA120003) aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt: 

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"1.  Der Antrag des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich vom 1. Juni 

2012 auf Aufhebung der A._____ mit Urteil des Bezirksgerichts Uster, 

Einzelgericht in Strafsachen, vom 26. April 2012 erteilten Weisungen 

wird abgewiesen. Die genannten Weisungen werden bestätigt und fort-

geführt." 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen. 

3. Dem Beschwerdeführer wird für das Beschwerdeverfahren aus der Ge-

richtskasse eine Entschädigung von Fr. 648.-- ausgerichtet. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, zweifach, für sich und den Beschwerde-
führer (per Gerichtsurkunde) 

− die Beschwerdegegnerin, ad C-3/2009/5209 (gegen Empfangsbestäti-
gung) 

− das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Voll-
zugsdienste 

− die Vorinstanz, ad GA120003 (gegen Empfangsbestätigung) 
sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 
Rechtsmittel:  
− die Vorinstanz, ad GA120003, unter Rücksendung der Akten 

GA120003 (Urk. 11), gegen Empfangsbestätigung 
 
 

5. Rechtsmittel:  

 Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei 
der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 

Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebe-

nen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die wei-

teren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen 

Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes. 

 

 

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Zürich, 7. Januar 2013 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer 

 
Präsident: 

 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Sterchi 
 
 
 

	Beschluss vom 7. Januar 2013
	
	Erwägungen:
	I.

	1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung des Bezirksgerichts Uster, Einzelgericht in Strafsachen, vom 3. September 2012 (GA120003) aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:
	2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Dem Beschwerdeführer wird für das Beschwerdeverfahren aus der Gerichtskasse eine Entschädigung von Fr. 648.-- ausgerichtet.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, zweifach, für sich und den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde)
	 die Beschwerdegegnerin, ad C-3/2009/5209 (gegen Empfangsbestätigung)
	 das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Vorinstanz, ad GA120003 (gegen Empfangsbestätigung)
	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel:
	 die Vorinstanz, ad GA120003, unter Rücksendung der Akten GA120003 (Urk. 11), gegen Empfangsbestätigung