# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d01da27-7687-5eed-b973-c339718e1caf
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 13.12.2021 I 2021 65
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-65_2021-12-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 65

Entscheid vom 13. Dezember 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. __.__.____) war im Handel mit Wertpapieren erwerbs-
tätig, zuletzt für die B.________ AG, bei welcher er als Hauptaktionär fungierte 
(vgl. IV-act. 1-6/8 oben i.V.m. IV-act. 6-2/5 unten). Die Eidgenössische Finanz-
marktaufsicht (Finma) untersagte dieser Firma mit Verfügung vom 5. März 2015, 
ohne Bewilligung eine finanzmarktrechtlich bewilligungspflichtige Tätigkeit aus-
zuüben; insbesondere wurde der Gesellschaft jegliche Tätigkeit als bewilligungs-
pflichtige Effektenhändlerin im Sinne des Börsengesetzes untersagt (vgl. Akten 
Taggeldversicherung, TG-act. 3-5ff./17).

B. Am 11. März 2016 suchte A.________ die C.________ (______) auf, 
nachdem die kurz zuvor durchgeführte kernspintomographische Untersuchung 
einen paramedianen Bandscheibenvorfall ergeben hatte, welcher die Nerven-
wurzel S1 komprimierte. Aufgrund der progredienten Beschwerden wurde umge-
hend eine Dekompression der Nervenwurzel vorgenommen (mikrochirurgische 
Sequestrektomie L5/S1 links). Am 15. März 2016 konnte A.________ die 
C.________ verlassen (vgl. TG-act. 1-5/10 bis 1-10/10). 

Am 21. März 2018 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Leistungsbezug 
ein; A.________ umschrieb seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt: 
"Aufgrund meiner beruflichen und persönlichen Situation bin ich völlig unbelast-
bar und von den Ärzten arbeitsunfähig geschrieben", seit 2015 (vgl. IV-act. 1-6/8, 
Ziff. 6.1). 

C. A.________ lässt sich seit dem 23. Mai 2016 vom Psychiater med.pract. 
D.________ (_____) behandeln, welcher ihn in einem am 2. Oktober 2018 ein-
gegangenen Bericht als vollständig arbeitsunfähig beurteilt (vgl. IV-act. 11). Nach 
Durchführung eines Abklärungsgesprächs (am 9.5.2018, vgl. IV-act. 6) und wei-
teren Abklärungen, welche sich u.a. deshalb verzögerten, weil der behandelnde 
Psychiater dreimal gemahnt werden musste, den zugestellten Fragebogen aus-
zufüllen (IV-act. 8), gelangte der RAD-Arzt Dr.med. E.________ (Allgemeinmedi-
zin FMH) am 18. März 2019 zum Ergebnis, dass weder aus somatischer, noch 
aus psychiatrischer Sicht anhand der vorliegenden Akten eine abschliessende 
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gemacht werden könne, weshalb die Einholung 
eines MEDAS-Gutachtens empfohlen wurde (IV-act. 18-5/5). 

D. Am 25. März 2019 teilte die IV-Stelle A.________ mit, dass zur Klärung der 
Leistungsansprüche eine umfassende medizinische Untersuchung als nötig er-
achtet werde (IV-act. 19). Der Begutachtungsauftrag wurde der MEDAS 
F.________ ______ _____ zugelost (IV-act. 21). Mit Schreiben vom 16. Mai 

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2019 informierte die IV-Stelle A.________ hinsichtlich der Namen der vorgese-
henen Gutachter (IV-act. 26). Daraufhin liess A.________ durch ein Schreiben 
seines Psychiaters med.pract. D.________ vom 29. Mai 2019 der IV-Stelle mittei-
len, dass sinngemäss ihm in nächster Zeit eine Begutachtung nicht zumutbar sei 
(IV-act. 27). Nach Prüfung dieser Einwände durch den RAD-Arzt Dr.med. 
E.________ (vgl. IV-act. 28-6/6) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. Juni 
2019 an der Durchführung der Begutachtung fest (IV-act. 30).

Eine dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsge-
richt mit Entscheid VGE I 2019 63 vom 13. November 2019 abgewiesen (IV-act. 
43).

E. Nachdem der Entscheid des Verwaltungsgerichts in Rechtskraft erwachsen 
war, hat die IV-Stelle die Gutachterstelle mit der Durchführung der Begutachtung 
beauftragt (IV-act. 48). Aufgrund der besonderen Massnahmen des Bundesrates 
zum Schutz der Bevölkerung aufgrund des Coronavirus wurden die geplanten 
Untersuchungstermine abgesagt (IV-act. 50). Am 11. August 2020 teilte Rechts-
anwalt G.________ (______) der IV-Stelle mit, dass er A.________ vertrete (vgl. 
IV-act. 54). Am 21. Oktober 2020 ging bei der IV-Stelle das per 20. Oktober 2020 
fertiggestellte Gutachten der MEDAS F.________ ein (IV-act. 56). Der RAD-Arzt 
Dr.med. E.________ beurteilte das Gutachten am 3. November 2020 als nach-
vollziehbar und in sich schlüssig (IV-act. 58). Mit Vorbescheid vom 16. November 
2020, adressiert an den Rechtsvertreter, kündigte die IV-Stelle an, das Leis-
tungsbegehren abzuweisen (IV-act. 61). Innert zweimal erstreckter Frist bean-
tragte der Rechtsvertreter von A.________ mit Eingabe vom 26. Februar 2021, 
es sei von der MEDAS F.________ ein Ergänzungsgutachten einzuholen (IV-act. 
69). Zu den Einwänden des behandelnden Psychiaters (IV-act. 69-3ff./9) nahm 
der begutachtende Psychiater am 4. August 2021 Stellung (IV-act. 77). Am 
25. August 2021 verfügte die IV-Stelle, dass kein Anspruch auf eine Invalidenren-
te und auf berufliche Massnahmen bestehe (IV-act. 80).

F. Gegen diese am 27. August 2021 eingegangene Verfügung reichte 
A.________ rechtzeitig am 27. September 2021 beim Verwaltungsgericht Be-
schwerde ein mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung sei aufzuheben und an die Vorinstanz für eine Neubeurteilung 
zurückzuweisen.

2. Es sei für die Neubeurteilung ein psychiatrisches Obergutachten zu erstellen.

3. Dem Beschwerdeführer sei das Recht einzuräumen, der Vorinstanz drei Vor-
schläge für einen Obergutachter zu machen.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

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G. Mit Vernehmlassung vom 29. Oktober 2021 beantragte die IV-Stelle, die 
Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers abzuweisen. 
Zu dieser Vernehmlassung äusserte sich der Beschwerdeführer in einer Eingabe 
vom 19. November 2021.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Invalidität die durch einen kör-
perlichen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussichtlich blei-
bende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 
Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Er-
werbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG:

- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invalidität 
stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das die 
versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (Meyer/ 
Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., Art. 28a N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 

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Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a). Mit dem Untersuchungsgrundsatz korrelie-
ren die Mitwirkungspflichten der versicherten Person, indem diese zur Abklärung 
des Sachverhaltes beitragen muss (vgl. Meyer/Reichmuth, a.a.O., Art. 53-57 IVG 
N 10 mit Verweis auf BGE 122 V 157 Erw. 1a).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4).

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle 
Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 
danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
122 V 157 Erw. 1c). Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutach-
ten von externen Spezialisten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist regelmäs-
sig volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 Erw. 1.3.4 mit Hinweis).

1.5.3  Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist mithin entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-

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leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gege-
benen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).

1.5.4  In der Rechtsprechung sind die Aufgaben von Rechtsanwender und 
Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung seit jeher wie folgt verteilt 
worden: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es erstens, den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe 
der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher 
Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde 
zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der 
Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall 
Gerichte nicht kompetent sind (z.B. Urteil des Bundesgerichts 9C_437/2012 vom 
6.11.2012 Erw. 3.2). Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine 
abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur 
Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer 
Sicht so substanziell wie möglich begründet. Die ärztlichen Angaben sind eine 
wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (so die mit BGE 
105 V 156 Erw. 1 begründete und in zahllosen Urteilen bestätigte 
Rechtsprechung, z.B. BGE 132 V 93 Erw. 4).

1.5.5  Die psychiatrische Exploration kann von der Natur der Sache her nicht 
ermessensfrei erfolgen. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher 
praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene 
medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu 
respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts I 676/05 vom 13.3.2006 Erw. 2.4 mit Verweis auf die Leitlinien 
der Schweizerischen Gesellschaft für Versicherungspsychiatrie für die 
Begutachtung psychischer Störungen, in: SAeZ 2004 S. 1050 f.; siehe auch die 
überarbeitete Fassung in SZS 2016, S. 435 ff.). 

1.6 Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die 
medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung an 
den normativen Vorgaben zu orientieren, die Gutachter im Idealfall gemäss der 
entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 Erw. 5.2). Die 
Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei, insbesondere 
daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen 

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Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die 
ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf 
Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 Erw. 6 S. 426f.). Im 
Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, 
ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen 
Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf 
einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 Erw. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 
ATSG). Eine rentenbegründende Invalidität ist nur dann anzunehmen, wenn 
funktionelle Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und 
widerspruchsfrei festgestellt sind und somit den versicherungsmedizinischen 
Vorgaben Rechnung getragen wurde (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
8C_821/2018 vom 18.6.2019 Erw. 3.2 mit Verweis auf BGE 141 V 281 Erw. 6; 
8C_260/2017 vom 1.12.2017 Erw. 4.2.4).

Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen 
einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend 
nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann 
somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte 
Arbeitsunfähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung 
der massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung 
ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen 
(Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist 
der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über 
die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person 
auswirkt (vgl. zit. Urteil 8C_821/2018 vom 18.6.2019 Erw. 3.2 mit Verweis auf 
BGE 143 V 418 Erw. 6 und auch BGE 144 V 50 Erw. 4.3).

1.7 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. A. Rz. 153; Urteil des Bundesgerichts 8C_424/2010 
vom 19.7.2010 Erw. 3.2.3 mit Verweis auf BGE 134 I 140 Erw. 5.3). 

2. Was die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten sowie die 
Auswirkungen auf das verbliebene (zumutbare) Leistungsvermögen anbelangt, 
sind den vorliegenden Akten u.a. die folgenden Angaben zu entnehmen.

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2.1 Der Psychiater med.pract. D.________ (Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie FMH, _______), welcher den Versicherten seit 23. Mai 2016 
behandelt, stellte in seinem am 1. Oktober 2018 der IV-Stelle erstatteten Bericht 
die Diagnose einer Anpassungsstörung, übergehend in eine posttraumatische 
Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1) "mit der Folge einer 
Persönlichkeitsveränderung durch die Folgen im physischen, psychischen und 
geistigen wie auch sozialen Bereich" (vgl. IV-act. 11-2/5 Ziff. 2.5). Der 
Versicherte habe bis Januar 2014 ein altersentsprechendes, normales Leben 
geführt, bis er (sinngemäss) in eine (berufliche) Stresssituation durch die FINMA 
geraten sei, welche ihm die Ausübung der bisherigen Berufstätigkeit untersagt 
habe (vgl. IV-act. 11-2f./5, Ziff. 2.1 und 3.2). In diesem Bericht beurteilte der 
behandelnde Psychiater den Versicherten als weiterhin vollständig arbeitsunfähig 
(IV-act. 11-1/5). Eine Prognose zur künftigen Arbeitsfähigkeit konnte er nicht 
abgeben, indes verwies er darauf, dass diese vom weiteren Verlauf abhänge (IV-
act. 11-2/5, Ziff. 2.7). Beim Versicherten seien Ressourcen vorhanden, aber sie 
könnten derzeit nicht abgerufen werden (IV-act. 11-3/5, Ziff. 3.5).

2.2.1  An der interdisziplinären Begutachtung des Versicherten durch die MEDAS 
F.________, welche sich aufgrund einer vom Versicherten erhobenen 
Beschwerde verzögerte (vgl. VGE I 2019 63 vom 13.11.2019 = IV-act. 43), 
wirkten folgende Sachverständige mit (vgl. IV-act. 56-2/79):

- Dr.med. H.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie u. Traumatologie 
des Bewegungsapparates/ Fallführer);

- Dr.med. I.________ (Facharzt für Allgem. Innere Medizin FMH);
- Dr.med. J.________ (Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie FMH);
- lic.phil. K.________ (Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP).

2.2.2  Diese vorgenannten Sachverständigen stellten im interdisziplinären Gut-
achten vom 20. Oktober 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit (vgl. IV-act. 56-6/79 oben):

- Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung, Persönlichkeitsakzentuierung Z73

- Dysthymie F34.1
- Minimale bis leichte neuropsychologische Einschränkungen in den Bereichen 

Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exekutivfunktionen multifaktorieller Genese

2.2.3  Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führten die 
Gutachter was folgt auf (IV-act. 56-6/79, oberhalb der Mitte):

- Chronisches Lumbovertebralsyndrom
bei Z.n. mikrochirurgischer Sequestrektomie L5/S1 links am 11.03.2016 mit 
nachfolgenden leichtgradigen Funktionsstörungen

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- Fehlhaltung der Wirbelsäule bei einem leichten teilfixierten Rundrücken und 
leichtem Hohlkreuz mit muskulärer Dysbalance

- Leichter Knick-/Spreizfuss
- Folgenlos abgeheilte Arthroskopien des linken Kniegelenkes (…)
- Ohne wesentliche Probleme überstandene multiple Zerrung bzw. 

Bandverletzung in beiden Sprunggelenken mit operativer Konsequenz am 
linken Sprunggelenk im Alter von 30 Jahren nach intensiven sportlichen 
Aktivitäten

- Prae-Adipositas = Übergewicht (BMI 25.5)

2.2.4  Zur Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit (Wertschriftenhan-
del) führten die Gutachter aus (IV-act. 56-9/79 Ziff. 4.7)

Bei dem Versicherten ist auf psychiatrischem und neuropsychiatrischem Gebiet 
eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (mit einer um 20% verminderten Leistungsfähigkeit 
bei ganztägiger Präsenz) zu begründen aufgrund von Hinweisen auf ein leichtes 
kognitives Defizit und damit bestehender leichter Minderung der Leistungsfähigkeit. 
Dies imponiert als minimale bis leichte neuropsychologische Störung, wobei dies 
auch abhängig ist von seinem sozialen Umfeld und der eingetretenen Isolation.
Bis vor wenigen Jahren bestand ein unauffälliges kognitives Profil, es kam dann 
zur Verschlechterung bis hin zur jetzt wieder verbesserten, aber immer noch mini-
malen bis leichten Einschränkung.
Auf orthopädischen wie auch internistischem Gebiet kann keine Minderung der Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit bei ganztägiger Präsenz begründet werden. (…)

2.2.5  In einer angepassten Verweistätigkeit veranschlagten die Gutachter im 
Konsens keine Minderung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Ergänzend führten 
sie aus, eine angepasste Tätigkeit böte dem Versicherten ein Umfeld, in wel-
chem er weniger Zeitdruck ausgesetzt wäre. Dabei müsste er sich eine normale 
Menge an Informationen merken (und nicht wie zuvor eine sehr grosse Menge). 
Unter diesen Umständen könne auf neuropsychiatrischem Gebiet keine Ein-
schränkung der Leistungsfähigkeit attestiert werden. Hinsichtlich der psychischen 
Symptomatik sollte der Versicherte nicht unter Zeitdruck arbeiten und die Gele-
genheit bekommen, Pausen einzulegen. Er bedürfe einer wohlwollenden Haltung 
des Arbeitgebers und der Kollegen. Aus orthopädischer Sicht sei die leicht ver-
minderte Rückenbelastbarkeit zu beachten (IV-act. 56-9/79 Ziff. 4.8).

2.3 Der RAD-Arzt Dr.med. E.________ (Allgemeinmedizin FMH) beurteilte das 
MEDAS-Gutachten am 3. November 2020 als schlüssig und nachvollziehbar. 
Zudem pflichtete er der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Gutachter bei (IV-act. 
58).

2.4.1  Nach dem einen Leistungsanspruch ablehnenden Vorbescheid (IV-act. 61) 
erhob der damals beanwaltete Versicherte einzig Einwände gegen das psychia-

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trische Teilgutachten, derweil die somatischen Erkenntnisse nicht in Frage ge-
stellt wurden (vgl. IV-act. 69; darauf ist nachfolgend zurückzukommen).

2.4.2  Zu den Einwänden des behandelnden Psychiaters med.pract. D.________ 
vom 23. Februar 2021 (= IV-act. 69-3ff./9) nahm der MEDAS-Psychiater Dr.med. 
J.________ am 4. August 2021 Stellung (vgl. IV-act. 77, auch darauf ist nachfol-
gend zurückzukommen).

2.5 In einer Eingabe vom 22. September 2021 machte der behandelnde Psych-
iater u.a. geltend, dass "das polydisziplinäre MEDAS-Standardgutachten im völli-
gen Widerspruch zu meiner langjährigen, therapeutischen Erfahrung und Beglei-
tung mit dem betroffenen Patienten" stehe, wobei sich die von der IV-Stelle er-
lassene Verfügung "leider nur auf das Gutachten der MEDAS stützt". Im Sinne 
einer fairen Beurteilung empfahl er, ein psychiatrisches Obergutachten erstellen 
zu lassen (vgl. Bf-act. 15).

3. Eine gerichtliche Würdigung der vorliegenden Unterlagen sowie der Anga-
ben der Beteiligten zeitigt die nachfolgend dargelegten Ergebnisse.

3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass auch in der vorliegenden Beschwerde ans 
Gericht keine Einwände gegen die somatischen Untersuchungen und die ent-
sprechenden Abklärungsergebnisse erhoben werden. Namentlich werden auch 
keine neuen somatischen Berichte/ Abklärungen angesprochen und es wird in 
der Beschwerde nicht vorgebracht, dass bezüglich Rücken, Knie- und Sprungge-
lenke (etc.) relevante Einschränkungen bestünden, welche zusätzlich zu unter-
suchen seien. Bei dieser Sachlage ist unbestritten, dass die in Erwägung 2.2.3 
aufgeführten (somatischen) Diagnosen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
für angepasste Tätigkeiten begründen. Dies deckt sich auch mit der Erklärung 
des Versicherten anlässlich der orthopädischen Teilbegutachtung, "dass er auf-
grund seiner orthopädischen Probleme auch weiterhin in der Lage sei, seiner be-
ruflichen Tätigkeit nachzugehen" (vgl. IV-act. 56-38/79 Mitte). 

Dementsprechend erübrigt es sich hier, auf den somatischen Gesundheitszu-
stand des Versicherten weiter einzugehen.

3.2.1  Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er an einer komplexen post-
traumatischen Belastungsstörung leide und dass er auf Hilfeleistungen bis zur 
Bewältigung der Traumata angewiesen sei (vgl. Beschwerde, Ziff. 25). Die Ver-
schlechterung des psychischen Gesundheitszustands wird vom behandelnden 
Psychiater (med.pract. D.________) in einem Bericht vom 23. Februar 2018 an 
die Taggeldversicherung (L.________) sinngemäss mit dem Einschreiten der 
FINMA gegen die damalige berufliche Tätigkeit des Versicherten begründet (vgl. 

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KV-act. 1.2/10; analog auch im Bericht vom 2.10.2018 an die IV-Stelle = IV-act. 
11-2/5 oben). 

3.2.2  Im Einklang mit dieser vom behandelnden Psychiater vorgenommenen 
Zuordnung steht auch die Argumentation in der ersten Beschwerde ans Verwal-
tungsgericht (I 2019 63) vom 9. November 2019 (S. 3), wo der der Ursprung der 
psychischen Probleme darin erblickt wird, dass die FINMA die berufliche und pri-
vate Existenz des Versicherten zerstört habe (vgl. IV-act. 40-3/13 Ziff. 2).

3.2.3  Den vorliegenden Akten ist zu entnehmen, dass der Versicherte seit 2011 
als Inhaber, Geschäftsführer und Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift der Firma 
B.________ AG Handel an in- und ausländischen Börsen mit allen Arten von Fi-
nanzwerten und Wertpapieren (u.a. Aktien, Futures, Optionen, Derivaten etc.) 
betrieb (vgl. IV-act. 5-1/2 unten i.V.m. dem Handelsregisterauszug in IV-act. 40-
11/13). Diese Berufstätigkeit wurde von der Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA mit 
superprovisorischer Verfügung vom 5. März 2015 per sofort untersagt, wobei zu-
sätzlich eine andere Firma als Untersuchungsbeauftragte eingesetzt wurde, wel-
che ermächtigt und beauftragt wurde, allein für die B.________ AG zu handeln 
sowie allfällige Missstände abzuklären, nachdem diesbezüglich offenbar die 
FINMA entsprechende Hinweise und Kenntnisse (betr. mögliche Marktmanipula-
tionen) erhalten hatte (vgl. KV-act. 3-5ff./17; vgl. dazu auch die Angaben des 
Versicherten gegenüber dem psychiatrischen Gutachter, wonach im Juli 2017 ein 
zweites Verfahren stattgefunden habe, welches für ihn ein achtjähriges Tätig-
keitsverbot als Selbständiger im Finanzbereich bzw. ein fünfjähriges Berufsverbot 
eingebracht habe, was dann zu einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts 
geführt habe, welchen er beim Bundesgericht angefochten habe, vgl. IV-act. 56-
52/79 unten). 

3.2.4  In seinem Bericht vom 23. Februar 2018 an die Taggeldversicherung um-
schrieb der behandelnde Psychiater die Beschwerden des Versicherten wie folgt 
(vgl. KV-act. 1-2f./10, Schreibweise gemäss Original):

Körperlich: weiterhin schonhaltungs bedingte ganz körperliche Muskel-, Gelenk 
und Schmerzbedingte Trainingseinschränkungen. Das heisst aufgrund seiner Kör-
perbeschwerden ist er völlig eingeschränkt und kann zur Zeit in keiner Art und 
Weise zu Reduktion dieser Beschwerden etwas unternehmen! Sämtliche Versuche 
haben durch Überbelastung zur Verschlechterung des Zustandes geführt.
Mental sind folgende Beschwerden vorhanden, die bei geringster Belastungszu-
nahme sich verschlechtern.
Stark eingeschränkte und blockierte Konzentration, Wahrnehmung und Verarbei-
tung sind überstimuliert, seine Gedanken sind dauernd am drehen. Es gelingt ihm 
nur schlecht sich abzulenken. Geringste Berührung mit der Ursache seiner Be-

12

schwerden beschleunigen das Gedankendrehen und Erschöpfung durch Überlas-
tung.
Gedanken zu zwischenmenschlichen Beziehung sind vollständig blockiert. Er hat 
seine Validität praktisch vollständig verloren und sieht sich invalide (völlig wertlos).
Emotional findet das Obengesagte ebenfalls Niederschlag: Alle Gefühle sind stark 
reduziert oder völlig blockiert, anfängliche Wut-, Zorn- und Ohnmächtigkeitsreakti-
onen sind in der Zwischenzeit praktisch vollständig blockiert, es entwickelt sich ein 
Gefühl der Apathie und Abgestumpftheit. Zur Zeit ist es dem Patienten kaum mehr 
möglich, sich selbst zu trauen und zuzutrauen, er ist im totalem Misstrauen völlig 
blockiert und lebt in dauernden Angst und Panikzuständen.
Er empfindet sich völlig sinnlos dahin vegetierend, kann sich mit der Vergangen-
heit, mit der Gegenwart aber vor allem auch nicht mit der Zukunft identifizieren.
Die bisher genannten Beschwerden beinhalten dass beim geringsten inneren oder 
äusserer Druck eine verheerende Überlastung entsteht.
Sozial: Kurz nach Eintreten der gesundheitsbelastender Situation kam es zur 
Trennung und anschliessend schnell zur Scheidung, aus der Ehe gingen 3 Kinder 
hervor, die nun bei der Mutter leben.
(…)
Aufgrund meiner Untersuchung und Gespräche kann das Obengesagte einfach 
nur bestätigt und auf die grosse Gefahr der Chronifizierung und Persönlichkeits-
veränderung hingewiesen werden. Ebenso weise ich auf die multidisziplinäre 
Komplexität der Therapieversuche hin, welche häufig in solchen Fällen kaum zu 
bewältigen sind. Also sind in meinen Augen die obigen Befunde dadurch sogar ob-
jektivierbar.
(…)
Die Bedingungen für eine schwere Posttraumatische Belastungsstörung mit begin-
nender Persönlichkeitsstörung sind meines Erachtens vollständig mehr als erfüllt.
Beurteilung der Diagnose: Es liegt eine ICD10F PTBS vollständig vor.
Persönlichkeitsstörung ICD10F 62.80 sind Hinweise vorhanden.
Somatische Diagnose überlasse ich den Somatiker.
(…)
Seit 03.03.2016 100% arbeitsunfähig und diese weiterhin auf unbestimmte Zeit. 
Solange die Ursache der Störung nicht behoben werden kann, muss aufgrund des 
Fortbestehens der Noxe mit erfolgloser Therapie gerechnet werden.
(…)
Zur Zeit kommt keine andere Beschäftigung resp. Arbeit in Frage. Aufgrund seines 
gesundheitlichen Zustandes.
(…)

3.2.5  Aus diesen vorstehenden Angaben ist (sinngemäss) grundsätzlich abzulei-
ten, dass der behandelnde Psychiater die durch das erwähnte Berufsverbot (als 
gewerbsmässiger Wertschriftenhändler) ab März 2015 bewirkte, seit Jahren an-
haltende Blockade des Versicherten als relevante psychische Erkrankung (An-
passungsstörung i.S. einer posttraumatischen Belastungsstörung) qualifiziert, 
welche während Jahren eine vollständige Arbeitsunfähigkeit rechtfertige. Wes-

13

halb eine andere Beschäftigung, welche u.a. den Versicherten von der Aus-
einandersetzung mit der FINMA ablenken könnte, für den Versicherten weder 
früher, noch aktuell in Frage komme, bzw. als unzumutbar zu betrachten sei, 
wurde vom behandelnden Psychiater nach der Aktenlage nicht hinreichend the-
matisiert, und zwar auch nicht in der aktuellsten Stellungnahme vom 22. Sep-
tember 2021 (Bf-act. 15). In der zuletzt erwähnten Stellungnahme hält der be-
handelnde Psychiater daran fest, dass die von ihm gestellte Diagnose einer post-
traumatischen Belastungsstörung "mit über 40 Jahren Berufserfahrung eindeutig" 
gegeben sei. Damit erweckt der behandelnde Psychiater den Eindruck, dass aus 
einer bestimmten Diagnose tel quel auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ge-
folgert werden könne. Dass beim Vorliegen einer Belastungsstörung durchaus 
(weiterhin) Ressourcen für eine verwertbare (Teil)Arbeitsfähigkeit vorhanden sein 
können bzw. aus objektiver Sicht erwartet werden dürfen, wird vom behandeln-
den Psychiater auch nicht ansatzweise behandelt. Namentlich blendet dieser 
Psychiater den Umstand aus, dass der Versicherte im Rahmen der MEDAS-
Begutachtung vorhandene Ressourcen zeigte bzw. unter anderem erklärte,

- dass er sich auf eine einzelne Tätigkeit im üblichen Tempo konzentrieren kann 
(IV-act. 25/79);

- dass er seine Aufmerksamkeit auch auf mehrere Stimuli gleichzeitig teilen kann 
(auch wenn er dabei etwas langsamer ist, IV-act. 56-25/79);

- dass er fähig ist, neue verbale Informationen kurzfristig im Gedächtnis zu behal-
ten und diese zu variieren (z.B. mehrere sprachliche Informationen aufnehmen 
und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen, IV-act. 56-25/79);

- dass er etwas langsamer lernt, aber das Gelernte in üblichem Masse im Ge-
dächtnis behält (IV-act. 56-25/79);

- dass er im nichtsprachlichen Bereich (Fähigkeit, sich kurzfristig visuelle Informa-
tionen zu merken, neue visuelle Informationen zu lernen und im Gedächtnis zu 
behalten, später frei abzurufen) keine Beeinträchtigung zeigt (IV-act. 56-25/79);

- dass er Ideen generieren (verbal und visuell) sowie flexibel zwischen zwei ihm 
gut bekannten Aufgaben hin- und herwechseln kann (IV-act. 56-25/79);

- dass er sich durch konkurrierende Reize nicht übermässig aus dem Konzept 
bringen lässt (IV-act. 56-25/79);

- dass er pünktlich zu einem Termin erscheinen und auch einen längeren Reise-
weg auf sich nehmen kann (IV-act. 56-25/79);

- dass er seinen Haushalt selbständig führen und auch die üblichen Besorgungen 
erledigen kann (IV-act. 56-33/79);

- dass er alle 14 Tage die bei der Ex-Frau lebenden Zwillinge (Jahrgang 2012) be-
treuen kann (vgl. IV-act. 56-32f./79; der älteste Sohn mit Jahrgang 2003 ist zwi-
schenzeitlich volljährig);

- dass er nach Bedarf einen Personenwagen fährt und auch die öffentlichen Ver-
kehrsmittel benützen kann (IV-act. 56-33/79); 

14

- dass er sich überlegte, das früher begonnene Jus-Studium zu beenden, indes 
würden die bereits absolvierten Semester nicht mehr angerechnet, zudem fehle 
ihm das Geld, um ein Studium zu finanzieren (IV-act. 56-53/79 unten und 56-
57/79 unterhalb der Mitte);

- und dass er sich u.a. mit Computer, Internet und Netflix beschäftigt (IV-act. 56-
19/79 unten sowie IV-act. 56-33/79 unterhalb der Mitte).

Die Fragestellung, weshalb eine Person, welche die angeführten Tätigkeiten wie 
Haushaltführung, Kinderbetreuung, Autofahren, Beschäftigungen mit Computer, 
Internet und Netflix etc. ausüben kann, dennoch als vollständig arbeitsunfähig 
gelten soll, wird vom behandelnden Psychiater nicht beantwortet. Interessant ist 
in diesem Zusammenhang die Aussage dieses Psychiaters (vom 23.2.2021), 
dass (sinngemäss) solange das FINMA-Trauma "nicht juristisch bearbeitet und 
behoben" sei, die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten "auf dem Arbeitsmarkt wie 
auch dem angepassten 2. Arbeitsmarkt weiterhin bestehen" bleibe (vgl. IV-act. 
69-5/9 oben). Damit vertritt dieser Psychiater grundsätzlich den (aus IV-
rechtlicher Sicht nicht haltbaren) Standpunkt, wonach eine Arbeitsfähigkeit des 
Versicherten erst in Frage komme, wenn die Auseinandersetzung mit dem Be-
rufsverbot beendet bzw. beseitigt sei. Letztlich orientiert sich der behandelnde 
Psychiater an der Haltung des Versicherten, welcher gegenüber dem psychiatri-
schen Teilgutachter erklärte, Bewältigungsstrategien habe er im Moment keine 
"bis die Probleme gerichtlich gelöst seien" (vgl. IV-act. 56-54/79 oben).

3.3.1  Im Gegensatz zu den vorstehenden Ausführungen, welche sich namentlich 
mit den Überzeugungen des Versicherten bzw. seines behandelnden Psychiaters 
befassen, erfüllt das vorliegende MEDAS-Gutachten die von der Rechtsprechung 
formulierten Anforderungen an beweiskräftige Arztberichte, insbesondere auch 
hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Störungen (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30.11.2017). Wie die Vorinstanz in 
ihrer Vernehmlassung (Ziff. 4) zutreffend ausführt, wurde das psychiatrische Teil-
gutachten in Kenntnis und Berücksichtigung sämtlicher Vorakten erstellt und die 
geklagten Beschwerden wurden zur Kenntnis genommen. Das Gutachten beruht 
auf eigenen anamnestischen Erhebungen (von rund zwei Stunden) und Untersu-
chungen, zudem wurde eine Laboruntersuchung zur Prüfung des Serumspiegels 
durchgeführt (siehe oben Erw. 56-63/79 oben sowie 56-75/79 unterhalb Mitte) 
und auch die Ergebnisse der neuropsychologischen Untersuchung einbezogen. 
Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die im MEDAS-Gutachten und nament-
lich auch im psychiatrischen Teilgutachten enthaltenen Beurteilungen und 
Schlussfolgerungen zu den Diagnosen und Auswirkungen auf die Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit nachvollziehbar, schlüssig und widerspruchsfrei sind.

15

3.3.2  Konkret führten die MEDAS-Gutachter in der interdisziplinären Gesamtbe-
urteilung (Konsensbeurteilung) u.a. aus, dass der lange als Spitzensportler (Bas-
ketball Nationalliga A) tätige Versicherte ab 2014 zunehmende Beschwerden im 
Bereich der Wirbelsäule aufwies, die sich 2015 verstärkten (IV-act. 56-3/79 un-
ten). Zur gleichen Zeit sei seine Firma aufgrund von Anzeigen in die "Schusslinie" 
der Finanzmarktaufsicht geraten, welche ihm den Effektenhandel untersagte und 
ihm ein mehrjähriges Berufsverbot auferlegte. Obwohl er der Hauptaktionär der 
Firma war, sei ihm die Leitung seiner Firma untersagt worden und es sei ein Un-
tersuchungsbeauftragter als Leiter der Firma eingesetzt worden. Seit dieser Zeit 
habe sich parallel zu den Wirbelsäulenbeschwerden ein ausgeprägtes psycho-
somatisches Krankheitsbild entwickelt (vgl. IV-act. 56-4/79 oben). 

Im psychiatrischen und neuropsychiatrischen Gutachten berücksichtigten die 
Sachverständigen die Angaben des Versicherten wonach, es ihm aktuell nicht 
gut gehe, er vegetiere nur noch. Im Kopf fühle er sich durch die Angelegenheit 
ständig belastet. Er könne nirgendwo hingehen, mache lediglich Spaziergänge, 
keinen Sport mehr. Ständig würde er nachgrübeln. Er schlage sich irgendwie 
durch, habe auch starke Schmerzen. Die Ungewissheit und die Unsicherheit gä-
ben ihm das Gefühl, immer alles falsch gemacht zu haben. Er könne sich auch 
gar nicht bewerben, sei nicht vermittelbar. Einmal habe man ihm gesagt, dass 
man ihn in seinem alten Beschäftigungsfeld nicht nehmen würde, weil die Auf-
sichtsbehörde gegen ihn aktiv sei. Er habe somit keine Existenzgrundlage mehr. 
Ins Ausland könne er nicht, weil er seine Kinder hier habe (IV-act. 56-4f./79).

Es seien Schlafprobleme vorhanden, Albträume, Ein- und Durchschlafstörungen. 
Die Vermögensverhältnisse seien unklar. Dies gehe schon seit Jahren so. Er 
habe schon alles versucht, aber es sei ihm noch nicht gelungen, einen Ausweg 
zu finden. Er habe auch schon daran gedacht, eventuell ein Studium aufzuneh-
men, eventuell Jura zu Ende zu studieren, die geleisteten Semester würden je-
doch nicht angerechnet, weshalb er wieder von vorne anfangen müsste. Ausser-
dem fehle es ihm an Geld, er könnte das Studium nicht finanzieren. Er sehe kein 
Ausweichen mehr, habe körperliche Beschwerden, eine Fehlhaltung, auch Ver-
lust des sozialen Lebens. Die Probleme seien durch die behördlichen Ermittlun-
gen zustande gekommen. Er wäre völlig gesund, wenn nicht die prekäre berufli-
che Situation eingetreten wäre. Diese habe ihn krank und arbeitsunfähig ge-
macht. Er habe es nie angestrebt, von einer Versicherung etwas zu beanspru-
chen (IV-act. 56-5/79 oben).

3.3.3  Die psychischen und neuropsychologischen Gesundheitsstörungen wer-
den durch die MEDAS-Sachverständigen u.a. folgendermassen beurteilt (IV-act. 
56-7f./79):

16

Aus psychiatrischer Sicht besteht aber eine Dysthymie als auch Schwierigkeiten 
bei der Lebensbewältigung, auch eine Persönlichkeitsakzentuierung. Die zuvor 
eher leichten Auffälligkeiten der Persönlichkeitsstrukturierung haben sich durch 
den anhaltenden Verbitterungsaffekt verstärkt. Es bestehen auch minimale bis 
leichte neuropsychologische Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, 
Gedächtnis, Exekutivfunktionen multifaktorieller Genese.
Die Ressourcen des Versicherten sind durch die schwierige persönliche Situation 
leicht reduziert, dies ist jedoch ein reversibler Zustand, der sich nach Verbesse-
rung der psychosozialen Situation wieder zum grossen Teil zurückbilden wird.
Das Hauptmerkmal der Dysthymie ist eine gedrückte Stimmungslage. Der Versi-
cherte fühlt sich traurig, teilweise auch resigniert, grübelt nach. Er berichtet auch 
über reduziertes Selbstvertrauen, Konzentrationsschwierigkeiten, teilweise auch 
Interessenverlust und sozialen Rückzug. In Bezug auf die Zukunft beschreibt er 
gegenwärtig eine eher pessimistische Zukunftssicht.
Die Frustrationstoleranz erscheint bei ihm gegenwärtig aber trotz der zahlreichen 
Schwierigkeiten und der dysthymen Stimmungslage nicht wesentlich reduziert, er 
zeigt sich weiterhin kämpferisch und versucht die Entscheidung der Aufsichts-
behörde mit allen Mitteln rückgängig zu machen. Somit wirkt er im Alltagsleben be-
lastbar und zum grossen Teil auch anpassungsfähig.
(…)

Bevor die Gutachter die Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit beantwortet ha-
ben (siehe oben Erw. 2.2.4 und 2.2.5), haben sie ausdrücklich auch relevante 
Persönlichkeitsaspekte, Belastungsfaktoren und Ressourcen geprüft und eine 
Konsistenzprüfung durchgeführt (vgl. IV-act. 56-8f./79). 

3.3.4  Im Lichte all dieser Aspekte ist es nicht zu beanstanden, dass die Vor-
instanz in der angefochtenen Verfügung den Beweiswert des vorliegenden inter-
disziplinären MEDAS-Gutachtens bejaht hat. Dies gilt erst recht, als sie die vom 
behandelnden Psychiater gegen das MEDAS-Gutachten erhobenen Einwände 
(siehe IV-act. 69-3ff./9) dem begutachtenden Psychiater vorgelegt hat. Dieser 
Sachverständige hat in seiner Entgegnung vom 4. August 2021 nachvollziehbar 
dargelegt, weshalb im Rahmen der Begutachtung die erhobenen Befunde bzw. 
die festgestellte Symptomatik gesamthaft in der angestammten Tätigkeit keine 
vollständige, sondern nur eine reduzierte Einschränkung der zumutbaren Leis-
tungsfähigkeit um rund 20% rechtfertigt, derweil für angepasste Tätigkeiten keine 
quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu veranschlagen ist (vgl. IV-act. 
77-3ff./5).

Beizupflichten ist sodann auch den überzeugenden Ausführungen in der Ver-
nehmlassung der Vorinstanz (Ziff. 5, 7. und 8.) zur Dysthymie (F34.1) sowie den 
geringen neuropsychologischen Einschränkungen in den Bereichen Aufmerk-
samkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen sowie den Schwierigkeiten bei der 
Lebensbewältigung. Es kann darauf verwiesen werden.

17

Dass sich der Versicherte wegen der psychischen Problematik als nicht mehr ar-
beitsfähig sieht (IV-act. IV-act. 56-31/79 unten) und der behandelnde Psychiater 
diese Einschätzung teilt (vgl. oben), vermag den im MEDAS-Gutachten in der 
Konsensbeurteilung evaluierten Arbeitsfähigkeitsgrad nicht in Frage zu stellen. In 
diesem Zusammenhang fällt die ständige Rechtsprechung ins Gewicht, wonach 
die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen 
Fachperson einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachme-
dizinischen Experten andererseits es nicht zulässt, ein Administrativgutachten 
stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn 
der behandelnde Arzt zu anderslautenden Einschätzungen gelangt (vgl. statt vie-
ler Urteil 8C_909/2017 vom 26.6.2018 Erw. 9 mit Hinweisen). Anzufügen ist, 
dass der bundesgerichtliche Vorbehalt für Fälle, in denen sich eine abweichende 
Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige - und nicht rein subjektiver Interpretati-
on entspringende - Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder 
ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil 8C_874/2017 vom 23.5.2018 Erw. 5.2.2), 
hier nicht gegeben ist. Im Übrigen verhält es sich im konkreten Fall nicht so, dass 
die aktenkundige Exploration unangemessen kurz ausgefallen wäre, wie dies die 
Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 3 in fine) zutreffend festgehalten hat.

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht schliesslich im vorlie-
genden Fall kein Anlass, hier noch durch das Gericht eine psychiatrisches Ober-
gutachten einzuholen. Von weiteren Abklärungen sind keine entscheidrelevanten 
Ergebnisse zu erwarten, weshalb darauf im Rahmen einer zulässigen antizipier-
ten Beweiswürdigung verzichtet werden kann.

4. Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen des gutachtlich festgestellten 
Gesundheitszustandes und Arbeitsfähigkeitsgrades hat die Vorinstanz in der an-
gefochtenen Verfügung einen Prozentvergleich vorgenommen. Dazu hat sich der 
Beschwerdeführer nicht geäussert. Es ist denn auch nicht ersichtlich, weshalb 
die vorinstanzliche Vorgehensweise hier zu beanstanden wäre.

5. Aus all diesen Gründen bleibt es dabei, dass die Vorinstanz sich in der an-
gefochtenen Verfügung auf das vorliegende MEDAS-Gutachten abstützen durfte 
und im Rahmen des Einkommensvergleichs kein rentenbegründender Invali-
ditätsgrad resultiert. An diesem Ergebnis vermögen die weiteren Vorbringen des 
Beschwerdeführers nichts zu ändern. Unbehelflich ist namentlich auch der Ein-
wand in der Beschwerde (S. 7) sowie in der Eingabe vom 19. November 2021 (S. 
1 unten), dass die Stellungnahme des psychiatrischen Gutachters nur einen per-
sönlichen Angriff auf die Fachkompetenz des behandelnden Arztes darstelle. 
Analoges gilt auch für die sinngemässe Rüge, die Vorinstanz habe die Ein-
schränkung exakt so hoch bemessen, dass kein Rentenanspruch entstehe. Dazu 

18

kann auf die zutreffenden Ausführungen in der Vernehmlassung (Ziff. 10) verwie-
sen werden.

6. Die Beschwerde ist nach dem Gesagten als unbegründet abzuweisen. Die-
sem Ergebnis entsprechend fallen die Verfahrenskosten zu Lasten des Be-
schwerdeführers.

19

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr inkl. Kanzleiauslagen) werden auf 
Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat einen 
Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung ausge-
glichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A).

Schwyz, 13. Dezember 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Versand: 4. Januar 2022