# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9dbf24c5-9eb6-5d9b-bcbb-379fc5349563
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250084-O2
**Docket/Reference:** PS250084-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250084-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250084-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Gerichts-

schreiber MLaw S. Widmer

Urteil vom 16. April 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, 

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 18. März 2025 (EK250319)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) ist seit 

dem tt.mm.2019 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Handelsregister 

des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Handelsregistereintrag bezweckt sie 

die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Hauswartung, Gebäudeun-

terhalt sowie Reinigung (act. 7). 

1.2. Am 14. Februar 2025 stellte die Gläubigerin und Beschwerdegegnerin 

(nachfolgend: Gläubigerin) beim Konkursgericht des Bezirksgerichts Zürich (nach-

folgend: Vorinstanz) ein Begehren um Eröffnung des Konkurses über die Schuld-

nerin (act. 9/1). Nach Durchführung des Verfahrens eröffnete die Vorinstanz mit 

Urteil vom 18. März 2025 den Konkurs über die Schuldnerin und beauftragte das 

Konkursamt Oerlikon-Zürich (nachfolgend: Konkursamt) mit dem Vollzug. Die Ent-

scheidgebühr setzte die Vorinstanz auf Fr. 400.– fest, auferlegte sie der Schuld-

nerin und bezog sie aus dem von der Gläubigerin geleisteten Kostenvorschuss. 

Der Rest des Vorschusses überwies die Vorinstanz dem Konkursamt (act. 3 = 

act. 8 [Aktenexemplar] = act. 9/9). 

1.3. Dagegen erhob die Schuldnerin mit elektronischer Eingabe vom 31. März 

2025 (Datum: Abgabequittung) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich 

(act. 2 samt Beilagen act. 3, 4 und 5/3-8). In der Hauptsache beantragt sie die 

Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Abweisung des Konkursbe-

gehrens der Gläubigerin. Daneben sei das Handelsregisteramt des Kantons Zü-

rich unverzüglich anzuweisen, die entsprechende Eintragung vorzunehmen bzw. 

den Zusatz "in Liquidation" zu entfernen. In verfahrensmässiger Hinsicht ersucht 

sie um Gewährung der aufschiebenden Wirkung; alles unter Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten der Gläubigerin bzw. der 

Vorinstanz (act. 2 S. 2).

1.4. Mit Verfügung vom 1. April 2025 erkannte die Kammer der Beschwerde 

einstweilen die aufschiebende Wirkung zu (act. 12 E. 3 und Dispositiv-Ziff. 1). 

Weiter wurde die Schuldnerin über die für die Glaubhaftmachung der Zahlungsfä-

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higkeit in der Regel erforderlichen Unterlagen aufgeklärt und darauf hingewiesen, 

dass sie die Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist noch ergänzen 

könne (act. 12 E. 4 und Dispositiv-Ziff. 2). Den Kostenvorschuss von Fr. 750. für 

das Beschwerdeverfahren hatte die Schuldnerin bereits am 31. März 2025 geleis-

tet (act. 5/8 und act. 10), weshalb eine entsprechende Fristansetzung unterblei-

ben konnte (vgl. act. 12 E. 3). Die Verfügung wurde im Dispositiv auch dem Han-

delsregisteramt des Kantons Zürich eröffnet, worauf dieses die Eintragung betref-

fend die Auflösung der Gesellschaft infolge Konkurses sowie den Zusatz "in Liqui-

dation" im Handelsregister strich (www.zefix.ch; zuletzt besucht am: 14. April 

2025).

1.5. Mit Eingabe vom 3. April 2025 (Datum Poststempel) ergänzte die Schuldne-

rin ihre Beschwerde (act. 14 samt Beilagen act. 15/9-17).

1.6. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 9/1-

11). Auf die Einholung einer Beschwerdeantwort ist aufgrund vollständiger Befrie-

digung der Gläubigerin zu verzichten (vgl. E. 3.2). Das Verfahren ist spruchreif. 

Der Gläubigerin ist mit dem vorliegenden Entscheid eine Kopie der Beschwerde-

schrift zuzustellen.

2.

Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 

Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 11). 

Der angefochtene Entscheid wurde der Schuldnerin am 24. März 2025 zugestellt 

(act. 9/11). Die zehntätige Rechtsmittelfrist begann am 25. März 2025 zu laufen 

und endete am 3. April 2025. Sowohl die Beschwerde vom 31. März 2025 als 

auch die Ergänzung vom 3. April 2025 erfolgten somit rechtzeitig und sind zu be-

rücksichtigen. Die Schuldnerin ist zur Beschwerde legitimiert. Dem Eintreten auf 

die Beschwerde steht nichts entgegen.

3.

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurser-

öffnung aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld einschliesslich Zinsen 

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und Kosten getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zu-

handen der Gläubigerin hinterlegt ist (Hinterlegung) oder die Gläubigerin auf die 

Durchführung des Konkurses verzichtet hat (Gläubigerverzicht; vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG). Tilgung und Hinterlegung müssen "einschliesslich Zinsen und 

Kosten" vor Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt sein (KUKO SchKG-DIGGELMANN, 

2. Aufl. 2014, Art. 174 N 10; BGE 136 III 294 E. 3.2). Zu den "Kosten" gehören 

auch die von der Gläubigerin vorgeschossenen Kosten des erstinstanzlichen Kon-

kursgerichtes und des Konkursamtes (BGer 5A_829/2014 vom 9. Februar 2015 

E. 3.3; BGer 5A_435/2013 vom 10. Juli 2013 E. 2.1; BGer 5A_409/2013 vom 

8. Juli 2013 E. 2; BGE 133 III 687 E. 2.3). Folglich müssen auch diese Kosten von 

der Schuldnerin rechtzeitig sichergestellt werden, damit der Konkursaufhebungs-

grund der Tilgung resp. Hinterlegung gegeben ist.

3.2. Die Schuldnerin macht geltend, sie habe die Konkursforderung einschliess-

lich Kosten und Zinsen getilgt (act. 2 S. 3). Die Schuldnerin hatte bereits vor der 

Konkurseröffnung zwei Teilzahlungen geleistet (vgl. act. 8 S. 1 und act. 9/1+8). 

Wie sich aus der von der Schuldnerin eingereichten Abrechnung des Betreibungs-

amtes Zürich 11 ergibt, hat sie am 31. März 2025 den Rest der Konkursforderung 

inklusive Zinsen und Kosten an das Betreibungsamt bezahlt (act. 5/3). Mit der 

Zahlung an das Betreibungsamt erlischt die Schuld (vgl. Art. 12 SchKG). Damit ist 

belegt, dass die Schuldnerin die der Konkurseröffnung zugrunde liegende Forde-

rung samt Zinsen und Kosten vor Ablauf der Beschwerdefrist getilgt hat. Weiter 

hat die Schuldnerin beim Konkursamt einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.– ge-

leistet (act. 5/7). Das Konkursamt bestätigte in der Quittung vom 28. März 2025 

und auf telefonische Rückfrage hin gegenüber der Kammer, dass dieser Kosten-

vorschuss ausreiche, um im Falle einer Gutheissung der Beschwerde die Kosten 

des Konkursverfahrens inklusive der Kosten des erstinstanzlichen Konkursgerich-

tes zu decken (act. 5/7 und act. 11). Schliesslich hat die Schuldnerin auch den 

Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren von praxisgemäss Fr. 750.– ge-

leistet (act. 5/8; act. 10). Somit ist die erste Voraussetzung für die Aufhebung der 

Konkurseröffnung erfüllt.

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4.

4.1. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit 

denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch 

nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine 

Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und 

die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Nach 

der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn die 

Schuldnerin in der Lage ist, in näherer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten 

nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die bestehenden Schulden ab-

zutragen (vgl. OGer PS240008 vom 13. Februar 2024 E. 3.4.1; OGer ZH 

PS230169 vom 22. September 2023 E. 4.1; OGer ZH PS230093 vom 17. Juli 

2023 E. 2.1; OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2). 

4.2. An die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen 

Anforderungen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahr-

scheinlicher erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt Vieler BGer 5A_353/2022 

vom 31. August 2022 E. 2.3). Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzule-

gen, die geeignet sind, ihre Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. 

Behauptungen allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 

E. 4.1). Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem aus den Unterlagen 

gewonnenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten der Schuldnerin (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Wichtigstes bzw. unerlässli-

ches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus dem Betreibungsregis-

ter. Im Rahmen der Gesamtbetrachtung sind grundsätzlich auch Betreibungen zu 

berücksichtigen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde (zu den länger zu-

rückliegenden vgl. OGer ZH PS200011 vom 19. März 2020 E. 5.3.3). Die Schuld-

nerin ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als 

erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen (BGer 5A_33/2021 vom 

28. September 2021 E. 3.3). 

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4.3.

In der Praxis haben sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit gewisse 

Grundsätze und Leitlinien herausgebildet: So gilt eine Schuldnerin prinzipiell als 

zahlungsunfähig, wenn sie beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, 

systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt 

(BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Allgemein sind er-

höhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stellen, 

wenn (weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung oder Pfändungs-

ankündigung in Betreibungen nach Art. 43 SchKG vorhanden sind (BGer 

5A_615/2020 vom 30. September 2020 E. 3.1; BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 

2018 E. 3.1; je m.w.H.). Ebenfalls kritisch zu beurteilen ist, wenn sich ein Betrieb 

dadurch über Wasser halten muss, dass er öffentlich-rechtliche Forderungen, wel-

che bis vor Kurzem grundsätzlich nicht zum Konkurs führen konnten (vgl. aArt. 43 

Ziff. 1 SchKG), vernachlässigt (OGer ZH PS200042 vom 2. März 2020 E. 4.7;

OGer PS190168 vom 15. Oktober 2019 E. 4.5; OGer PS180135 vom 8. August 

2018 E. 2.3). Hingegen ist der Massstab bei einem ersten Konkurs in der Regel 

ein milderer, als wenn die Schuldnerin innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zwei-

tes Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. September 2018 

E. 2.3).

5.

Die Schuldnerin macht in ihrer Beschwerdeschrift zusammengefasst gel-

tend, sie habe sämtliche offenen Forderungen bis zum 31. März 2025 beglichen. 

Sie verfüge aktuell über Aufträge für das Geschäftsjahr 2025 von total 

Fr. 287'611.20 und offene Rechnungen aus Daueraufträgen im Betrag von 

Fr. 22'562.90. Daneben habe sie am 31. März 2025 auf ihrem Bankkonto eine 

Gutschrift einer Kundin von Fr. 19'264.95 erhalten. Ihre Zahlungsfähigkeit sei da-

her ohne Weiteres glaubhaft (act. 2 Rz. 9). In ihrer Eingabe vom 3. April 2025 er-

gänzt sie, sie habe auf ihrem Bankkonto weitere Gutschriften von Fr. 19'783.80 

und Fr. 2'779.10 erhalten. Gemäss Betreibungsregisterauszug sei sie vier Mal be-

trieben worden. Die Summe der in Betreibung gesetzten Forderungen belaufe 

sich auf Fr. 7'000.–. Drei dieser Forderungen habe sie bereits vollständig bezahlt. 

Gegen eine Forderung habe sie Rechtsvorschlag erhoben, weil die Forderung 

nicht bestehe. Sie habe im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn von Fr. 39'357.84 

und im bisherigen Geschäftsjahr 2025 einen solchen von Fr. 7'242.62 erwirtschaf-

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tet. Ihre flüssigen Mittel (Kasse, Bank und Debitoren) wiesen einen Saldo von 

rund Fr. 115'000.– auf. Damit könne sie sämtlichen Zahlungsverpflichtungen je-

derzeit und fristgerecht nachkommen. Sie sei nie zahlungsunfähig gewesen. Die 

Betreibungen seien vielmehr damit zu erklären, dass sich der Sohn ihrer Ge-

schäftsführerin einer grossen Operation habe unterziehen müssen, wodurch die 

Geschäftsführerin länger abwesend gewesen sei und die Zahlungen nicht fristge-

recht ausgeführt habe. Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit sei durchwegs intakt ge-

blieben, was sich auch daran zeige, dass sie die offenen Betreibungen ohne Wei-

teres habe begleichen und den Kostenvorschuss für das vorliegende Verfahren 

habe leisten können. Die Eröffnung des Konkurses stelle eine sehr einschnei-

dende Massnahme dar, die nur als ultima ratio verfügt werden dürfe. Es gelte die 

Devise "im Zweifel gegen die Konkurseröffnung". In diesem Sinne sei der Konkurs 

antragsgemäss aufzuheben (act. 14 Rz. 2-6).

6.

6.1. Vorweg ist auf die von der Schuldnerin eingereichten Beweismittel und de-

ren Beweiskraft einzugehen. Die Schuldnerin reichte zusammen mit ihrer Be-

schwerdeschrift vom 31. März 2025 verschiedene Abrechnungen des Betrei-

bungsamtes (act. 5/3 f.), Rechnungen und Offerten (act. 5/5) sowie eine Bestäti-

gung einer Gutschrift von Fr. 19'264.95 auf ein Bankkonto ein (act. 5/6). Sie ging 

davon aus, dass dies zur Glaubhaftmachung ihrer Zahlungsfähigkeit ausreiche. 

Aus den genannten Unterlagen ergibt sich zwar, dass die Schuldnerin drei in Be-

treibung gesetzte Forderungen bezahlt hat, über eine solide Auftragslage verfügt 

und Zahlungseingänge zu verzeichnen hat. Wie viele Betreibungen noch offen 

sind, welche Verbindlichkeiten den Aufträgen gegenüberstehen und wie hoch der 

Kontostand nach Eingang der entsprechenden Gutschrift ist, liessen die Unterla-

gen aber offen. Die Zahlungsfähigkeit wäre allein mit den entsprechenden Unter-

lagen nicht glaubhaft gewesen, weshalb die Schuldnerin in der Verfügung vom 

1. April 2025 auf die Möglichkeit der Ergänzung innert noch laufender Rechtsmit-

telfrist hingewiesen wurde.

Mit ihrer Beschwerdeergänzung vom 3. April 2025 reichte die Schuldnerin sodann 

einen aktuellen Betreibungsregisterauszug (act. 15/10), eine Bestätigung einer 

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weiteren Gutschrift auf das Bankkonto mit Saldoangabe (act. 15/9), eine aktuali-

sierte Auftragsliste (act. 15/11), Vertragsunterlagen zum Abschluss eines neuen 

Dauerauftrages (act. 15/12) und Buchhaltungsunterlagen für das Geschäftsjahr 

2024 und das bisherige Geschäftsjahr 2025 ein (act. 15/13-16). Die Buchhal-

tungsunterlagen umfassen jeweils Bilanz, Erfolgsrechnung und Kontenblätter 

(act. 15/14+16). Die Kontenblätter zeigen alle Buchungen, die auf einem be-

stimmten Bilanz- und Erfolgsrechnungskonto seit Anfang 2023 vorgenommen 

wurden. Sie ermöglichen es, die Abschlusszahlen (act. 15/13+15) nachzuvollzie-

hen, und erhöhen damit deren Beweiskraft. Die Buchhaltungsunterlagen machen 

nicht den Eindruck, dass sie im Hinblick auf das vorliegende Verfahren beschönigt 

worden wären, zumal sie auch kritische Aspekte des Geschäftsgangs der Schuld-

nerin beleuchten (vgl. E. 6.4). Es ist deshalb davon auszugehen, dass die in den 

Buchhaltungsunterlagen aufgeführten Zahlen den Tatsachen entsprechen, auch 

wenn beispielsweise am ausgewiesenen Bargeldbestand aufgrund der Höhe im 

Vergleich zum Bankkontoguthaben gewisse Zweifel verbleiben (vgl. das Konto 

"1000 Kasse" in den act. 15/13-16)

6.2. Gemäss dem im Recht befindlichen Betreibungsregisterauszug des Betrei-

bungsamtes Zürich 11 vom 2. April 2025 wurde die Schuldnerin in den vergange-

nen fünf Jahren insgesamt vier Mal betrieben über total Fr. 7'008.59 (act. 15/10). 

Alle Betreibungen wurden zwischen Juli 2024 und Februar 2025 eingeleitet. Die 

Operation des Sohnes der Geschäftsführerin fand am 4. Februar 2025 statt 

(act. 15/17). Ausser der neusten Betreibung wurden alle Betreibungen vor der 

Operation eingeleitet. Die Erklärung, wonach die Betreibungen bloss auf Zah-

lungsverzögerungen infolge der Operation und des damit einhergehenden Aus-

falls der Geschäftsführerin zurückzuführen seien, vermag deshalb nicht zu über-

zeugen. Allenfalls mag die Abwesenheit der Geschäftsführerin dazu beigetragen 

haben, dass zwei dieser Betreibungen ein weit fortgeschrittenes Stadium erreich-

ten (Konkurseröffnung bzw. -androhung), obwohl die flüssigen Mittel zur Zahlung 

möglicherweise vorhanden gewesen wären. Die Schuldnerin weist jedenfalls 

nach, dass sie in der Lage war, bis am 31. März 2025 neben der Konkursforde-

rung auch zwei andere in Betreibung gesetzte Forderungen vollständig zu tilgen 

(vgl. act. 5/4). Damit verbleibt noch eine Betreibung über Fr. 610.–, gegen welche 

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die Schuldnerin Rechtsvorschlag erhob. Die Schuldnerin bestreitet den Bestand 

der entsprechenden Forderung. Sie macht dabei jedoch keine überprüfbaren An-

gaben dazu, weshalb die Forderung nicht bestehen sollte. Die Betreibung kann 

daher bei der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit nicht ausgeblendet werden, auch 

wenn der Betreibungsregisterauszug nicht den Eindruck hinterlässt, dass die 

Schuldnerin systematisch Rechtsvorschlag erhebt. Aus dem Betreibungsregister-

auszug ergeben sich somit Schulden in Höhe von Fr. 610.–.

6.3. Als weitere Verbindlichkeiten schlagen gemäss der eingereichten Zwischen-

bilanz per 31. März 2025 Kreditoren von Fr. 62'192.08, MWST-Verpflichtungen in 

Höhe von Fr. 38'029.43 und der Covid-Kredit von Fr. 37'987.24 zu Buche 

(act. 15/15). Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten also auf 

Fr. 138'208.75. 

6.4. Diesen Verbindlichkeiten stehen gemäss der Zwischenbilanz flüssige Mittel 

in Form eines Kassenbestandes von Fr. 72'147.28, eines Bankguthabens von 

Fr. 19'227.78 und Forderungen (Debitoren) von Fr. 22'562.90 (act. 15/15) gegen-

über. Die Debitoren wurden inzwischen bezahlt, wodurch sich das Bankguthaben 

um den entsprechenden Betrag auf Fr. 41'790.68 erhöht hat (vgl. act. 15/9). Ins-

gesamt verfügt die Schuldnerin über flüssige Mittel in Höhe von Fr. 113'937.96. 

Daneben besitzt sie Anlagevermögen in Form von Maschinen und Apparaten im 

Wert von Fr. 44'468.75 (act. 15/15), das jedoch betriebsnotwendig sein dürfte; die 

Schuldnerin macht jedenfalls nicht geltend, dass sie zur Schuldentilgung Maschi-

nen und Apparate veräussern könnte. Die flüssigen Mittel reichen aus, damit die 

Schuldnerin ihren dringenderen Verpflichtungen (in Betreibung gesetzte Forde-

rung, Kreditoren und MWST-Verpflichtungen) nachkommen kann. Zur Rückzah-

lung des Covid-Kredits innerhalb von höchstens zwei Jahren müsste sie in den 

nächsten Jahren aber zusätzliche Mittel erwirtschaften. Erforderlich wäre dazu ein 

positiver Geschäftsgang.

6.5. Zum Geschäftsgang führt die Schuldnerin unter Hinweis auf die Abschluss-

zahlen aus, sie habe im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn von Fr. 39'357.84 und 

im bisherigen Geschäftsjahr 2025 einen solchen von Fr. 7'242.62 erwirtschaftet 

(act. 14 Rz. 5). Es ist richtig, dass die Erfolgsrechnungen jeweils einen Gewinn in 

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entsprechender Höhe ausweisen (vgl. act. 15/13). Die Erfolgsrechnungen erzäh-

len aber nur die halbe Wahrheit. Im Rahmen der Erfolgsrechnung wurde mit ei-

nem fiktiven Unternehmerlohn kalkuliert (Fr. 72'000.– B._____; Fr. 36'000.– 

C._____; act. 15/14 S. 36 und 45). Die Differenz zwischen diesem fiktiven Unter-

nehmerlohn und den tatsächlichen Privatentnahmen ist in der Bilanz im Passiv-

konto "2850 KK" abgebildet. Der Minussaldo dieses Konto nahm im Geschäftsjahr 

2024 um Fr. 80'271.04 zu. Das bedeutet, dass zusätzlich zum in der Erfolgsrech-

nung verbuchten Unternehmerlohn Mittel der Schuldnerin im Umfang von 

Fr. 80'271.04 für Privates verwendet wurden (vgl. act. 15/13 und act. 15/14 S. 27-

37 und 42-45). Unter Berücksichtigung dieser Privatentnahmen hat sich die Liqui-

dität der Schuldnerin trotz des ausgewiesenen Gewinnes im Geschäftsjahr 2024 

nicht verbessert, sondern um Fr. 40'913.20 (Gewinn Fr. 39'357.84 - Anstieg Priva-

tentnahmen Fr. 80'271.04) verschlechtert (act. 15/13). Im Geschäftsjahr 2025 

zeigt sich bisher ein ähnliches Bild. Der Anstieg der Privatentnahmen übersteigt 

den Gewinn um Fr. 7'404.91. Immerhin vermag die Schuldnerin glaubhaft zu ma-

chen, dass sie zwischenzeitlich weitere Daueraufträge zu akquirieren vermochte 

(act. 15/12). Das allein dürfte zwar noch nicht ausreichen, um die Entwicklung der 

flüssigen Mittel ins Positive zu kehren. Es handelt sich jedoch um die erste Kon-

kurseröffnung. Es ist anzunehmen, dass diese bei der Unternehmerschaft Ein-

druck hinterlassen hat und in Zukunft zu einem vorsichtigeren Umgang mit den 

Gesellschaftsmitteln führt. Bei einer verantwortungsbewussten Handhabung der 

Privatentnahmen, wie etwa im Geschäftsjahr 2023 (vgl. act. 15/13), wäre die 

Schuldnerin mit den aktuellen Umsatz- und Gewinnzahlen in der Lage, innert zwei 

Jahren auch den Covid-Kredit vollständig abzuzahlen. Die Zahlungsfähigkeit ist 

deshalb gerade noch knapp als glaubhaft anzusehen. Bei einer erneuten Kon-

kurseröffnung wäre die Sachlage indes anders zu beurteilen.

6.6. Zusammenfassend sind die Voraussetzungen für die Aufhebung des Kon-

kurses erfüllt. Die Beschwerde ist somit gutzuheissen, das angefochtene Urteil 

aufzuheben und das Konkursbegehren abzuweisen.

7.

7.1. Die Prozesskosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen. Die 

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Schuldnerin hat sie durch Zahlungssäumnisse verursacht. Die Voraussetzungen 

für die Aufhebung des Konkurses wurden erst während der Rechtsmittelfrist ge-

schaffen (vgl. Art. 107 Abs. 1 lit. b und f sowie Art. 108 ZPO). Der Schuldnerin ist 

deshalb auch keine Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren zuzuspre-

chen. Das Gleiche gilt mangels entstandener Umtriebe auch für die Gläubigerin. 

Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist auf Fr. 750.– festzusetzen 

(vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG) und mit dem von der Schuld-

nerin geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen (Art. 111 

Abs. 1 ZPO).

7.2. Das Konkursamt Oerlikon-Zürich bzw. die mobile Equipe Konkurs des Nota-

riatsinspektorats des Kantons Zürich ist anzuweisen, von dem bei ihm bzw. ihr 

einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'400. (Fr. 1'000. Zahlung der Schuldnerin so-

wie Fr. 1'400. Rest des von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschus-

ses) der Gläubigerin Fr. 1'800. und der Schuldnerin einen nach Abzug seiner 

bzw. ihrer Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des 

Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 18. März 2025 aufgeho-

ben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 400.– wird bestätigt, aus dem 

von der Gläubigerin einbehaltenen Kostenvorschuss bezogen und der 

Schuldnerin auferlegt.

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. 

4.

Das Konkursamt Oerlikon-Zürich bzw. die mobile Equipe Konkurs des Nota-

riatsinspektorates des Kantons Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm 

bzw. ihr einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'400.– (Fr. 1'000.– Zahlung der 

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Schuldnerin sowie Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursge-

richt geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldne-

rin einen nach Abzug seiner bzw. ihrer Kosten allfällig verbleibenden Rest-

betrag auszuzahlen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2 und 14, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerich-

tes Zürich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkur-

samt Oerlikon-Zürich und die mobile Equipe Konkurs des Notariatsinspekto-

rats, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zü-

rich und an das Betreibungsamt Zürich 11, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

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