# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 29af900f-9193-5a30-9c0a-9a8a411f692b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.08.2010 E-5694/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5694-2010_2010-08-20.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5694/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Markus König, 
mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;
Gerichtsschreiberin Eveline Chastonay.

A._______,
Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 3. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5694/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 4. April 2010 in der Schweiz ein Asyl-
gesuch  stellte,  zu  dem er  am 19. April  2010  im  Transitzentrum  Alt-
stätten befragt wurde,

dass er dabei geltend machte, (...)  über (...)  und (...)  in die Schweiz 
gereist zu sein und das Heimatland nur deswegen verlassen zu haben, 
weil  B._______  Probleme  gehabt  hätten  und  er  in  Nigeria  ausser 
einem Freund niemanden mehr habe,

dass der zuständige BFM-Sachbearbeiter dem Beschwerdeführer bei 
der Befragung zur Kenntnis brachte, dass aufgrund widersprüchlicher 
Altersangaben  ([...]  S. 9  f.),  der  Nichtabgabe  von  Identitätspapieren 
ohne überzeugende Begründung, der unglaubhaften Schilderung der 
Reiseumstände  und  aufgrund  eines  ärztlichen  Gutachtens 
(radiologische  Altersanalyse  des  Handwurzelknochens  vom  7.  April 
2010) von der Volljährigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen und 
sein Asylgesuch entsprechend behandelt werde,

dass der Beschwerdeführer bei der mündlichen Anhörung zudem an-
gab, sich vor der Einreise in die Schweiz (...) in Italien aufgehalten zu 
haben und dort erkennungsdienstlich erfasst worden zu sein, 

dass das BFM mit Verfügung vom 3. August 2010 in Anwendung von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 
142.31)  auf  das Asylgesuch nicht  eintrat und den Beschwerdeführer 
nach Italien wegwies,

dass es zur Begründung seiner Verfügung ausführte, gestützt auf die 
einschlägigen  staatsvertraglichen  Bestimmungen  (Abkommen  vom 
26. Oktober  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft 
und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren 
zur  Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in 
einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags [Dub-
lin-Assoziierungsabkommen,  SR  0.142.392.68];  Verordnung  [EG] 
Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kri-
terien  und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats,  der  für  die 
Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat 
gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  [Dublin-II-VO];  Verordnung  [EG] 
Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom  2. September  2003  mit  Durch-

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führungsbestimmungen zur Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates 
[DVO Dublin]) sei Italien für die Durchführung des Asylverfahrens zu-
ständig, 

dass  das  BFM  weiter  ausführte,  gestützt  auf  die  Aussagen  des 
Beschwerdeführers habe es am 3. Mai 2010 an Italien ein Ersuchen 
um Übernahme des  Beschwerdeführers  im Sinn  von Art.  10  Abs. 2 
Dublin-II-VO gestellt,  aufgrund  der  Tatsache,  dass  Italien  innert  der 
vorgesehenen  Frist  nicht  geantwortet  habe,  sei  von  dessen  Zu-
stimmung  auszugehen  und  eine  Rückführung  habe  –  vorbehältlich 
einer  allfälligen  Unterbrechung  oder  Verlängerung  –  bis  spätestens 
6. Januar 2011 zu erfolgen, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen 
Gehörs  zur  Handwurzelknochenanalyse  beziehungsweise  dem  von 
ihm angegebenen Geburtsdatum sowie  zur  festgestellten  Zuständig-
keit  Italiens  zur  Durchführung  seines  Asylgesuches  lediglich  erklärt 
habe, er  habe sich in  Italien nicht  wohlgefühlt,  dort  weder  ein Haus 
noch Arbeit gehabt, würde aber dorthin zurückkehren, wenn die italie -
nischen Behörden sich um ihm kümmern würden,

dass  er  ausserdem  die  widersprüchlichen  Angaben  betreffend  sein 
Geburtsdatum nicht habe plausibel aufklären können,

dass der Vollzug nach Italien zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit  Eingabe vom 11. August 2010 (Post-
stempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde erhob und dabei beantragte, der Nichteintretensentscheid 
des BFM sei aufzuheben, es sei vom Selbsteintritt  Gebrauch zu ma-
chen  und  sein  Asylgesuch  sei  zur  materiellen  Prüfung  an  die  Vor-
instanz  zurückzuweisen,  es  sei  Flüchtlingseigenschaft  festzustellen 
und ihm Asyl gewähren,

dass er in prozessualer Hinsicht den Verzicht auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses sowie die Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege beantragte,

dass das Bundesverwaltungsgericht am 12. August 2010 den Vollzug 
der angefochtenen Verfügung mittels vorsorglicher Massnahme provi-
sorisch aussetzte, 

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und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass  es  im  Asylbereich  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Ver-
fügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968  über 
das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
grundsätzlich  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG  und  Art. 52 
VwVG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), weshalb auf den An-
trag auf Asylgewährung nicht einzutreten ist,

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dass zunächst zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht von der Un-
glaubhaftigkeit  der geltend gemachten Minderjährigkeit  ausgegangen 
ist,

dass gemäss Rechtsprechung eine asylsuchende Person die objektive 
Beweislast für die behauptete Minderjährigkeit und die Folgen der Be-
weislosigkeit  trägt und diese Beweislastregel sich zuungunsten einer 
asylsuchenden  Person  auswirkt,  wenn  die  Behauptung  der  Minder-
jährigkeit  tatsächlich unbewiesen bleibt,  das heisst,  wenn weder der 
asylsuchenden  Person  der  Nachweis  gelingt,  dass  sie  weniger  als 
18 Jahre  alt  ist,  noch  der  Behörde,  dass  sie  18-jährig  oder  älter  ist 
(vgl.  zum Ganzen  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 30),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  sich  nach  Durchsicht  der  Akten 
angesichts  der  widersprüchlichen  Altersangabe  des  Beschwerde-
führers,  der  offensichtlich  nicht  überzeugenden  Angaben  zu  den 
Identitätsdokumenten und anderen Personalausweisen sowie der un-
glaubhaften Schilderung der Reiseumstände  der Auffassung der Vor-
instanz anschliesst,  zumal  der Beschwerdeführer sein Geburtsdatum 
im Rubrum seiner Beschwerde mit (...) angibt,

dass die Minderjährigkeit des Beschwerdeführers damit nicht glaubhaft 
gemacht worden ist,

dass zu prüfen bleibt, ob das BFM zu Recht auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der  vorherige Aufenthalt  in  Italien  vom Beschwerdeführer  nicht 
bestritten wird, er in der Beschwerde hingegen auf schlechte Lebens-
bedingungen (Unterkunft, Verpflegung, Arbeit) in diesem Land hinweist 
sowie geltend macht,  er  habe schon lange keine medizinischen Ge-
sundheitschecks mehr gehabt und mache sich Sorgen um seine Ge-
sundheit, er sei zudem in Italien wegen C._______ von verschiedenen 
Personen, auch von Italienern, angegriffen worden,

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dass vorliegend Italien gemäss den einschlägigen Bestimmungen des 
Dubliner-Vertragswerks für die Behandlung des Asylgesuchs des Be-
schwerdeführers zuständig ist,

dass  die  vom Beschwerdeführer  geäusserten  Vorbehalte  gegenüber 
den Aufenthaltsbedingungen in Italien an dieser Feststellung nichts zu 
ändern vermögen,

dass  hinsichtlich  der  grundsätzlichen  Vorbehalte  des  Beschwerde-
führers betreffend Unterkunft und Betreuung in Italien festzuhalten ist,  
dass Asylsuchende dort zwar bei der Unterkunft, der Arbeit und dem 
Zugang zu medizinischer Infrastruktur gewissen Schwierigkeiten aus-
gesetzt sein können,

dass aber auch festzuhalten ist, dass Italien unter anderem Signatar-
staat  des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der 
Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 
0.101) und des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Fol-
ter  oder  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Be-
handlung  oder  Strafe  (FoK,  SR 0.105)  ist  und keine konkreten  Hin-
weise dafür  bestehen,  dieses  Land  werde sich  im vorliegenden  Fall 
nicht  an  die  aus  diesen  Übereinkommen  resultierenden  Ver-
pflichtungen halten,

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt  behandelt  werden und sich – neben den 
staatlichen  Strukturen  –  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen 
der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,

dass  beispielsweise  die  Organisation  "Arci  con  Fraternità"  seit  dem 
1. Januar 2009 die Betreuung der Flüchtlinge im Flughafen Fiumicino 
(Rom) organisiert  und dort  den Asylsuchenden kostenlose Beratung 
anbietet,

dass  unter  diesen  Umständen  entgegen  der  Auffassung  des  Be-
schwerdeführers keine konkreten Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, 
der  Beschwerdeführer  würde  im  Fall  einer  Rückkehr  nach  Italien  in 
eine  existenzbedrohende  Notlage  geraten  (vgl.  auch  Urteile  des 
Bundesverwaltungsgerichts  E-4109/2009  vom  17.  August  2009, 
E-6195/2009 vom 30. Oktober 2009),

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dass den Akten somit insgesamt keine Gründe zu entnehmen sind, die 
einer Zuständigkeit Italiens für die Behandlung des Asylgesuchs ent-
gegenstehen könnten,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend keine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung erteilt  wurde 
und auch kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb 
die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Be-
stimmungen steht und demnach zu bestätigen ist, 

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem es  sich  um ein 
Überstellungsverfahren in  den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat handelt – systembedingt kein Raum bleibt für Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass eine entsprechende Beurteilung soweit  notwendig vielmehr  be-
reits im Rahmen der Prüfung des Selbsteintritts stattfinden muss,

dass  in  casu  keine  Vollzugshindernisse  die  Anwendung  der 
Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) erfordern,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass  mit  dem vorliegenden  Entscheid  in  der  Sache  der  Antrag  auf 
Verzicht einer Kostenvorschusserhebung gegenstandslos wird, 

dass  das in der Beschwerde gestellte Gesuch um unentgeltliche Pro-
zessführung im Sinn von Art. 65 Abs. 1 VwVG zufolge Aussichtslosig-
keit der Rechtsbegehren abzuweisen ist,

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dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinn 
von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils 
zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
kantonale Ausländerbehörde.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Markus König Eveline Chastonay

Versand: 

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