# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d4931d91-99ff-5c77-a050-b3ead9e8323c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-05-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.05.2018 C-5867/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5867-2017_2018-05-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5867/2017 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 4 .  M a i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, 

vertreten durch Mónica Villavecchia, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung der IVSTA vom 14. September 2017. 

 

 

 

C-5867/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-

instanz) mit Verfügung vom 14. September 2017 das Gesuch von 

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) um Leistungen der schwei-

zerischen Invalidenversicherung abgewiesen hat (Akten im Beschwerde-

verfahren [BVGer act.] 1 Beilage 2), 

dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 

13. Oktober 2017 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten und zu-

dem ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat (BVGer act. 1, 

11), 

dass der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung 

von der Bezahlung von Verfahrenskosten) mit Zwischenverfügung vom 

25. Januar 2018 gewährt wurde (BVGer act. 15), 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 11. April 2018 auf ihren Entscheid 

vom 14. September 2017 zurückgekommen ist und der Beschwerdeführe-

rin eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab dem 1. Mai 2013 zugespro-

chen hat (BVGer act. 22), 

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 8. Mai 2018 mitgeteilt hat, 

mit der vorinstanzlichen Verfügung vom 11. April 2018 sei ihren Anträgen 

vollumfänglich entsprochen worden (BVGer act. 24), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen 

Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen 

hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-

standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

C-5867/2017 

Seite 3 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-

desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 

VwVG), 

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind, 

dass die Parteien, die Anspruch auf Parteientschädigung erheben, dem 

Gericht vor dem Entscheid eine detaillierte Kostennote einzureichen haben 

und das Gericht im Säumnisfall die Entschädigung auf Grund der Akten 

festzusetzen hat (Art. 14 Abs. 1 und 2 VGKE), 

dass die Parteientschädigung für die anwaltlich vertretene Beschwerdefüh-

rerin – unter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, der sehr kurz ge-

fassten Beschwerdeschrift und dem Umstand, dass nur ein Schriftenwech-

sel durchgeführt wurde – auf Fr. 800.– festzusetzen ist. 

 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Die Vorinstanz wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteient-

schädigung von Fr. 800.– zu bezahlen. 

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Seite 4 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– Das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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