# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d8cf8594-f263-5cdc-a3a4-ed718572b041
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.09.2010 D-6716/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6716-2010_2010-09-23.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6716/2010/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Hans Schürch, 
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;
Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller Leibundgut.

A._________, geboren (...),
Sri Lanka,
c/o schweizerische Vertretung in Colombo, Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 2. Juli 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6716/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer,  ein  srilankischer  Staatsangehöriger 
tamilischer Ethnie, am 16. Januar 2005 bei der schweizerischen Bot -
schaft in Colombo ein schriftliches Asylgesuch einreichte,

dass dieser Eingabe mehrere Beweismittel beilagen,

dass  der  Beschwerdeführer  –  auf  entsprechende  Aufforderung  des 
BFM vom 16. März 2007 hin – mit  Eingabe vom 10. April  2007 sein 
Gesuch bestätigte,

dass der  Vater  des  Beschwerdeführers  mit  Eingabe vom 3. Oktober 
2007  ein  Unterstützungsschreiben  für  den  Beschwerdeführer  ein-
reichte,

dass  der  Beschwerdeführer  am  5.  Oktober  2007  auf  der  schweize-
rischen Botschaft  in  Colombo persönlich zu seinen Asylgründen an-
gehört wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs  im 
Wesentlichen vorbrachte, er stamme ursprünglich aus B.___________,

dass er im Juli 2002 von den LTTE entführt und in der Folge gedrängt  
worden  sei,  sich  im  Vanni-Gebiet  einer  militärischen  Ausbildung  in 
einem LTTE-Camp zu unterziehen,

dass er sich geweigert habe und daraufhin gezwungen worden sei, in  
den LTTE-Camps administrative Tätigkeiten zu verrichten,

dass  seine  Eltern  nach  seiner  Entführung  mehrere  internationale 
Organisationen um Hilfe gebeten hätten, jedoch erfolglos,

dass er nach zwei missglückten Fluchtversuchen schliesslich im Juni  
2004 aus dem LTTE-Camp geflüchtet und nach Hause zurückgekehrt 
sei,

dass  er  nach  einigen  Tagen  zusammen  mit  seinen  Eltern  nach 
C.________ gegangen sei, da die LTTE in B.___________ nach ihm 
gesucht hätten,

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dass  er  von  C._________  aus  umgehend  nach  D.__________ 
weitergereist sei und dort bei einem Onkel gelebt habe,

dass sein Vater in C.________ lebe, er selber sich jedoch dort nicht 
registrieren  lassen  könne,  weil  sich  die  zuständige  Behörde  in 
B.___________  wegen  seiner  früheren  Zugehörigkeit  zu  den  LTTE 
weigerte,  das  für  eine  Registrierung  nötige  Empfehlungsschreiben 
auszustellen, 

dass  er  auch  in  D.__________ von  den  LTTE behelligt  worden  sei, 
indem  sie  ihn  regelmässig  zuhause  aufgesucht  und  ihm  gedroht 
hätten,  wenn  er  nicht  zu  ihnen  zurückkehre,  werde  er  Probleme 
bekommen,

dass er am 1. Januar 2005 von einer unbekannten Gruppierung ent-
führt und erst nach sieben Tagen wieder freigelassen worden sei, wo-
bei man ihm nahegelegt habe, sich von den LTTE fernzuhalten,

dass er in der Folge weiterhin von den LTTE behelligt worden sei,

dass er befürchte, erneut von den LTTE zwangsrekrutiert  zu werden 
oder aufgrund der häufigen Besuche der LTTE Probleme mit den Be-
hörden zu bekommen,

dass für die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers auf dessen 
Eingaben sowie das Anhörungsprotokoll  bei den Akten zu verweisen 
ist,

dass  der  Beschwerdeführer  folgende  Beweismittel  einreichte  (alles 
Kopien  oder  beglaubigte  Kopien):  Schulunterlagen,  Bestätigungs-
schreiben des Schulrektors J. B. G. vom 25. September 2007, Quittung 
der Sri Lanka Monitoring Mission (SLMM), Geburtsregisterauszug des 
Beschwerdeführers sowie einiger Familienangehöriger, Identitätskarte 
und  Reisepass,  Schreiben  des  UNICEF  vom  17.  Oktober  2006, 
Bestätigungsschreiben  der  Human  Rights  Commission  of  Sri  Lanka 
vom 2. November 2006, Schreiben des Pfarrers J. N. vom 20. Oktober 
2006, Schreiben von V. J. vom 20. Oktober 2006, Unterlagen zur Pen-
sionierung  der  Eltern  des  Beschwerdeführers,  Berufsausweise  der 
Eltern, Lebenslauf des Beschwerdeführers,

dass er mit Eingaben vom 20. Mai 2008 und 15. Januar 2009 erneut 
an die schweizerische Botschaft in Colombo gelangte und dabei aus-

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führte,  er  sei  am 13. Oktober  2007 in Colombo von der  Polizei  ver-
haftet und in der Folge dem Gericht vorgeführt worden,

dass er daraufhin 14 Monate lang im Gefängnis festgehalten und in 
dieser Zeit mehrmals befragt worden sei,

dass  er  schliesslich  am  18.  Dezember  2008  ohne  Auflagen  freige-
lassen worden und daraufhin nach E.__________ gezogen sei,

dass er zur  Untermauerung dieser  Vorbringen folgende Beweismittel 
einreichte: Haftbestätigung des ICRC vom 29. Dezember 2008, Über-
setzung  eines  Bestätigungsschreibens  des  F.__________  vom 
3. Januar 2009, Übersetzung eines Schreibens der Staatsanwaltschaft 
vom 4. Dezember 2008 (alles Kopien),

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. Januar 
2010  mitteilte,  aufgrund  der  Aktenlage gedenke es,  das  Asylgesuch 
abzulehnen und die Einreisebewilligung zu verweigern,

dass das BFM dem Beschwerdeführer  gleichzeitig  Gelegenheit  gab, 
sich innert Frist dazu zu äussern, dieser sich jedoch nicht vernehmen 
liess,

dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 
vom 2. Juli 2010 – eröffnet am 17. Juli 2010 – ablehnte und ihm die  
Einreise in die Schweiz verweigerte,

dass  es  zur  Begründung  anführte,  die  Vorbringen  des  Beschwerde-
führers seien teils nicht einreiserelevant, teils unglaubhaft, weshalb er 
die Anforderungen an die Schutzbedürftigkeit nicht erfülle,

dass für  die  weitere Begründung der  vorinstanzlichen Verfügung auf 
die Akten zu verweisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  (englischsprachiger)  Eingabe  vom 
10. August  2010  (Eingang  bei  der  schweizerischen  Botschaft  in 
Colombo  am 16.  August  2010)  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung 
erhob und dabei sinngemäss um Aufhebung der vorinstanzlichen Ver-
fügung und Gewährung von Asyl in der Schweiz ersuchte,

dass der Beschwerde folgende Beweismittel beilagen: Auszug aus der 
Zeitung "Uthayan" vom 4. August 2010 (Kopie), Schreiben des Pfarrers 

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S.  A.  vom  25.  Juli  2010,  Schreiben  des  Grama  Niladhari  vom 
20. Januar  2010  sowie  eine  Mitteilung  des  Beschwerdeführers  vom 
10. August 2010 betreffend die gültige Zustelladresse,

dass  auf  den  Inhalt  der  Beschwerde  –  soweit  wesentlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes 
vom  26. Juni 1998  [AsylG,  SR 142.31]  i.V.m.  Art. 31-33  des  Ver-
waltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass aus prozessökonomischen Gründen darauf  verzichtet  wird,  den 
Beschwerdeführer zur Übersetzung seiner nicht in einer Amtssprache 
verfassten Beschwerde anzuhalten,  da die  auf  Englisch formulierten 
Begehren  und  deren  Begründung  für  das  Bundesverwaltungsgericht 
verständlich sind,

dass somit auf die ansonsten frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  sowie  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

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dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111  Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass das Bundesamt ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen 
kann,  wenn  die  asylsuchende  Person  keine  Verfolgung  glaubhaft 
machen oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden 
kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesamt Asylsuchenden die Einreise  zwecks Abklärung 
des Sachverhalts bewilligt, wenn ihnen nicht zugemutet werden kann, 
im  Wohnsitz-  oder  Aufenthaltsstaat  zu  bleiben  oder  in  ein  anderes 
Land auszureisen (Art. 20 Abs. 2 AsylG),

dass bei  diesem Entscheid  die  Voraussetzungen zur  Erteilung einer 
Einreisebewilligung restriktiv zu umschreiben sind, wobei den Behör-
den ein weiter Ermessensspielraum zukommt, indem neben der erfor-
derlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG namentlich die Bezie-
hungsnähe zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch 
einen  anderen  Staat,  die  Beziehungsnähe  zu  anderen  Staaten,  die 
praktische  Möglichkeit  und objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen 
Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs-  und  Assi -
milationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. Entscheidungen 
und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 
1997 Nr. 15 S. 126 ff.),

dass die Vorinstanz mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen zu 
Recht festgestellt hat, der Beschwerdeführer sei nicht schutzbedürftig,

dass der Beschwerdeführer geltend machte, er befürchte Verfolgungs-
massnahmen seitens der staatlichen Behörden,

dass er jedoch den Akten zufolge nach seiner Festnahme durch die 
Sicherheitsbehörden  im Oktober  2007  und  der  darauffolgenden,  14-
monatigen Haft im Dezember 2008 ohne Auflagen freigelassen worden 
war,

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dass aufgrund  seiner  Ausführungen  im Weiteren davon auszugehen 
ist, er habe nach dieser Haftentlassung keine weiteren, konkreten und 
ernsthaften Behelligungen durch staatliche Sicherheitskräfte mehr er-
dulden müssen,

dass  er  in  der  Beschwerde  lediglich  vorbrachte,  die  zuständige  Be-
hörde  seines  Herkunftsortes  verweigere  ihm nach  wie  vor  die  Aus-
stellung einer Wohnsitzbestätigung, unter anderem weil sein Name auf 
einer Liste von Terrorismus-Verdächtigen erscheine,

dass er jedoch – wie erwähnt – im Dezember 2008 vorbehaltlos aus 
der Haft entlassen und seither nicht mehr durch staatliche Behörden 
verfolgt worden war, weshalb seine Befürchtung, in Zukunft möglicher-
weise erneut wegen Terrorismusverdachts festgenommen zu werden, 
unbegründet erscheint,

dass der Beschwerdeführer ausserdem vorbrachte, er fürchte sich vor 
Behelligungen durch die LTTE sowie durch weitere Gruppierungen,

dass er jedoch nach seiner angeblichen Flucht aus einem LTTE-Camp 
im Jahr 2004 und der angeblichen Entführung durch eine unbekannte 
Gruppierung im Jahr 2005 den Akten zufolge keinen ernsthaften Ver-
folgungsmassnahmen seitens dieser Gruppierungen mehr ausgesetzt 
war,

dass die geltend gemachte Furcht vor zukünftiger asylrelevanter Ver-
folgung  durch  die  LTTE  oder  andere  nichtstaatliche  Akteure  daher 
nicht nachvollziehbar ist,

dass bei dieser Sachlage die Frage der Glaubhaftigkeit der diesbezüg-
lichen Vorbringen (vgl. dazu die vom BFM in der angefochtenen Ver-
fügung geäusserten Zweifel) offen bleiben kann,

dass nach dem Gesagten insgesamt keine konkreten Anhaltspunkte 
für  eine  relevante  und  aktuelle  Gefährdung  des  Beschwerdeführers 
vorliegen,

dass an dieser Einschätzung weder die weiteren Vorbringen in der Be-
schwerde noch die eingereichten Beweismittel  etwas zu ändern ver-
mögen,

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dass es dem Beschwerdeführer nach dem Gesagten nicht  gelungen 
ist,  eine  aktuelle  und  unmittelbare  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3  
AsylG beziehungsweise konkrete Hinweise auf eine künftige  asylrele-
vante  Verfolgung  und  eine  damit  einhergehende,  begründete  Verfol-
gungsfurcht darzulegen,

dass  aufgrund  der  Aktenlage  vielmehr  davon  auszugehen  ist,  der 
weitere Verbleib im Heimatland, namentlich an seinem letzten Wohnort 
in  E.__________,  sei  ihm  im  heutigen  Zeitpunkt  ohne  weiteres 
zumutbar, zumal er dort offensichtlich über eine Unterkunft sowie ein 
soziales Beziehungsnetz verfügt (vgl. dazu seine Eingabe vom 20. Mai 
2008),

dass  die  Vorinstanz  somit  zu  Recht  die  Erteilung  der  Einreisebe-
willigung verweigert und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass die angefochtene Verfügung demnach Bundesrecht nicht verletzt, 
den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und 
angemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzu-
weisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten grundsätzlich 
dem Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG), 
aus verwaltungsökonomischen Gründen indessen in Anwendung von 
Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) auf  die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten 
ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Dem Beschwerdeführer werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung der schweizerischen Ver-
tretung in Colombo (per EDA-Kurier)

- die  schweizerische  Vertretung  in  Colombo,  mit  der  Bitte  um 
Eröffnung des Urteils  an  den  Beschwerdeführer  sowie  Zustellung 
der beiliegenden Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungs-
gericht (per EDA-Kurier; in Kopie; Referenz (...)/N (...))

- das BFM, mit den Akten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Hans Schürch Anna Dürmüller Leibundgut

Versand:

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