# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ccd397b-41c3-5e1a-a2a5-5cd021457d60
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-01
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 01.02.2021 BK 2020 474
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2020-474_2021-02-01.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 20 474

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 1. Februar 2021

Besetzung Oberrichter J. Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiberin Lauber 

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

Gegenstand Untersuchung von Personen 

Strafverfahren wegen Widerhandlung gegen das Strassenver-
kehrsgesetz

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Berner Jura-Seeland vom 22. Oktober 2020 (BJS 20 
23028)

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Erwägungen:

1. Der Beschuldigte A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) wurde am 22. Ok-
tober 2020 um 00:40 Uhr von einer Polizeipatrouille als Lenker eines Personenwa-
gens kontrolliert. Gemäss den polizeilichen Beobachtungen vor Ort bestand beim 
Beschwerdeführer aufgrund seiner geröteten Augen, seiner vergrösserten Pupillen 
und der verlangsamten Pupillenreaktion der Verdacht auf eine Fahrunfähigkeit. Der 
von der Polizei durchgeführte Atemalkoholtest verlief negativ. Nach erfolgter 
Rechtsbelehrung gab der Beschwerdeführer gegenüber der Polizei an, am 16. Ok-
tober 2020 0.5g Kokain konsumiert und am 18. Oktober 2020 ungefähr einen Joint 
Marihuana geraucht zu haben. Der in der Folge durchgeführte Drogenschnelltest 
fiel positiv auf die Substanzen THC und Kokain aus. Daraufhin verfügte die Regio-
nale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) 
eine Blut- und Urinprobe. Diese wurde am 22. Oktober 2020 um 00:55 Uhr bzw. um 
01:27 Uhr durchgeführt. Der Führerausweis wurde dem Beschwerdeführer zuhan-
den des Strassenverkehrsamts vorläufig abgenommen. Am 30. Oktober 2020 er-
hob der Beschwerdeführer bei der Staatsanwaltschaft gegen die Verfügung vom 
22. Oktober 2020 betreffend Anordnung einer Blut- und Urinprobe Beschwerde. 
Diese leitete die Beschwerde am 11. November 2020 zuständigkeitshalber der Be-
schwerdekammer in Strafsachen weiter. Die Generalstaatsanwaltschaft schloss mit 
Stellungnahme vom 27. November 2020 auf kostenfällige Abweisung der Be-
schwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Stellungnahme der Generalstaatsan-
waltschaft wurde dem Beschwerdeführer am 1. Dezember 2020 zugestellt. Dieser 
liess sich in der Folge nicht mehr vernehmen. 

2.

2.1 Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft und der 
der Polizei kann bei der Beschwerdekammer in Strafsachen innert 10 Tagen 
schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. 
Art. 396 Abs. 1 der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0], 
Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsregle-
ments des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). 

2.2 Da das Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft vorerst auf Französisch geführt 
wurde, wurde das vorliegende Beschwerdeverfahren entsprechend auch auf 
Französisch instruiert. Der Beschwerdeführer und die Generalstaatsanwaltschaft 
haben ihre Eingaben auf Deutsch verfasst. Zudem hat die Generalstaatsanwalt-
schaft in ihrer Stellungnahme einleitend darauf hingewiesen, dass die Strafuntersu-
chung gegen den Beschwerdeführer nunmehr auf Deutsch geführt wird. Entspre-
chend ist auch der vorliegende Beschluss auf Deutsch zu verfassen (vgl. Art. 4 
Abs. 4 Bst. a und Art. 5 Abs. 1 des Dekrets über die Gerichtssprachen [GSD; BSG 
161.13]). 

2.3 Der Streitgegenstand ist durch das Anfechtungsobjekt begrenzt. Anfechtungsobjekt 
ist vorliegend die verfügte Blut- und Urinentnahme. Mithin bildet einzig die Frage 
der Zulässigkeit der Blut- und Urinprobe den Verfahrensgegenstand. Soweit der 
Beschwerdeführer sich gegen die Abnahme seines Führerausweises wendet, ist 

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auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Abnahme des Führerausweises ist Teil 
des Administrativverfahrens. Der Beschwerdeführer hat seine diesbezüglichen 
Einwände im dortigen Verfahren vorzubringen. 

2.4 Zur Beschwerde legitimiert ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse 
an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat (Art. 382 Abs. 1 StPO). 
Das Rechtsschutzinteresse bzw. die Beschwer muss im Zeitpunkt des Entscheides 
über die Beschwerde noch aktuell sein. Zur abstrakten Beantwortung einer Rechts-
frage steht die Beschwerde grundsätzlich nicht zur Verfügung. Dieses Erfordernis 
soll sicherstellen, dass die Beschwerdeinstanz konkrete und nicht bloss theoreti-
sche Fragen entscheidet und dient damit der Prozessökonomie. Ein aktuelles 
Rechtsschutzinteresse ist unter anderem dann zu verneinen, wenn die anzufech-
tende, hoheitliche Verfahrenshandlung im fraglichen Prozessstadium nicht mehr 
korrigiert werden kann, was beispielsweise der Fall ist, wenn sich die Beschwerde 
gegen die Anordnung und Durchführung einer bereits abgeschlossenen Haus-
durchsuchung richtet (GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafpro-
zessordnung, 2011, N. 244). Aufgrund dessen tritt die Beschwerdekammer in 
Strafsachen gemäss konstanter Praxis auf die Beschwerde ohne aktuelles Rechts-
schutzinteresse nicht ein, es sei denn, es werde ein das Verfahren beeinflussender 
Nachteil (z.B. offensichtliches Beweisverwertungsverbot; vgl. Beschluss des Ober-
gerichts des Kantons Bern BK 18 83 vom 21. Juni 2018 E. 5.1) geltend gemacht 
oder es stelle sich eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung (vgl. etwa Beschlüs-
se des Obergerichts des Kantons Bern BK 20 355 vom 13. Oktober 2020 E. 3; BK 
16 493 vom 9. März 2017 E. 2.2; BK 15 216 vom 28. September 2015 E. 2.2; BK 
14 7 vom 19. Februar 2014 E. 2.2 und BK 12 42 vom 13. Juni 2012 E. 2.2). 

2.5 Die Blut- und Urinentnahme erfolgte am 22. Oktober 2020, womit die Zwangs-
massnahme bereits vorgenommen worden ist und nicht mehr rückgängig gemacht 
werden kann. Gestützt auf die in E. 2.4 hiervor zitierte Rechtsprechung ist ein aktu-
elles Rechtsschutzinteresse an der Frage, ob die Blut- und Urinprobe rechtmässig 
abgenommen wurde, also grundsätzlich zu verneinen. Soweit aus der Laienbe-
schwerde sinngemäss herausgelesen werden könnte, dass der Beschwerdeführer 
die Rechtmässigkeit der Blut- und Urinentnahme mit Blick auf die spätere Verwert-
barkeit im Verfahren anficht und damit einen das Verfahren beeinflussenden Nach-
teil geltend machen würde, hätte er die Entfernung von Beweisen in einem ersten 
Schritt bei der verfahrensleitenden Staatsanwaltschaft beantragen müssen. Erst ein 
abschlägiger Entscheid der Staatsanwaltschaft wäre beschwerdefähig (vgl. Be-
schlüsse des Obergerichts des Kantons Bern BK 20 355 vom 13. Oktober 2020 
E. 3; BK 18 304 vom 16. August 2018 E. 2.3 f.; BK 18 87 vom 13. Juni 2018 E. 5.2 
f.).

2.6 Vorliegend handelt es sich jedoch um eine besondere Konstellation, welche dazu 
führt, dass die Beschwerdekammer in Strafsachen ausnahmsweise auf die Be-
schwerde eintritt. So erfolgten die Blut- und Urinprobe derart offensichtlich recht-
mässig, dass keine weiteren Abklärungen notwendig sind, um dies festzustellen. 
Den Beschwerdeführer in einer solchen Konstellation zwecks vorgängiger Feststel-
lung, dass die Ergebnisse der Blut- und Urinprobe in die Verfahrensakten Eingang 
finden können, an die Staatsanwaltschaft zu verweisen, würde einen prozessualen 

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Leerlauf darstellen und damit zu Verzögerungen führen, die keinen praktischen 
Nutzen mit sich bringen (vgl. Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern BK 
20 355 vom 13. Oktober 2020 E. 3; BK 19 313 vom 27. August 2019 E. 4.3; BK 18 
304 vom 16. August 2018 E. 2.5; BK 18 83 vom 21. Juni 2018). Demnach ist hier 
ausnahmsweise auf das Vorliegen eines aktuellen Rechtsschutzinteresses zu ver-
zichten und auf die Beschwerde in diesem Punkt einzutreten.

3.

3.1 Fahrzeugführer können voraussetzungslos einer Atemalkoholprobe unterzogen 
werden (Art. 55 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes [SVG; SR 741.01] und 
Art. 10 Abs. 1 der Verordnung über die Kontrolle des Strassenverkehrs [Strassen-
verkehrskontrollverordnung, SKV; SR 741.013]). Weist ein Fahrzeugführer Anzei-
chen von Fahrunfähigkeit auf und sind diese nicht oder nicht allein auf Alkoholein-
fluss zurückzuführen, kann er weiteren Voruntersuchungen, namentlich Urin- und 
Speichelproben unterzogen werden (Art. 55 Abs. 2 SVG). Folglich kann die Polizei 
zum Nachweis von Betäubungsmitteln namentlich im Urin, Speichel oder Schweiss 
gemäss Art. 10 Abs. 2 SKV Vortests durchführen, wenn Hinweise dafür bestehen, 
dass die kontrollierte Person wegen einer anderen Substanz als Alkohol fahrun-
fähig ist und in diesem Zustand ein Fahrzeug geführt hat. Eine Blutprobe ist anzu-
ordnen, wenn Anzeichen von Fahrunfähigkeit vorliegen, die nicht auf Alkoholein-
fluss zurückzuführen sind. Zusätzlich kann eine Sicherstellung von Urin angeordnet 
werden (Art. 55 Abs. 3 Bst. a SVG und Art. 12a SKV). Die vom Bundesamt für 
Strassen (ASTRA) erlassene Weisung vom 2. August 2016 betreffend die Feststel-
lung der Fahrunfähigkeit im Strassenverkehr legt in Kapitel B Ziff. 2.1 fest, dass es 
verschiedene Verdachtsgründe für Fahrunfähigkeit wegen des Einflusses von 
Betäubungs- oder Arzneimitteln gibt (abrufbar im Internet unter 
www.astra.admin.ch > Fachleute und Verwaltung > Vollzug Strassenverkehrsrecht 
> Dokumente betr. Strassenverkehr > Weisungen). Solche Verdachtsgründe liegen 
insbesondere vor, wenn der Fahrzeugführer einen berauschten, müden, euphori-
schen, apathischen, sonst wie auffälligen Eindruck hinterlässt oder eine lallende 
oder verwaschene Sprache aufweist, dabei aber nicht ausschliesslich unter Alko-
holeinfluss steht (Bst. a). Weiter bestehen solche Verdachtsgründe, wenn der 
Fahrzeugführer angibt, Betäubungsmittel oder Arzneimittel konsumiert zu haben 
(Bst. b). Bei Vorliegen (auch nur) eines Verdachtsgrunds darf die Polizei einen Vor-
test auf Betäubungsmittel durchführen. Vortests dienen den Kontrollbehörden als 
Entscheidungshilfen für die Anordnung weiterer Untersuchungsmassnahmen (vgl. 
Kapitel. B Ziff. 2.2 der vorgenannten Weisung). 

3.2 Die Anordnung von körperlichen Untersuchungen (Art. 251 StPO) und damit von 
Blut- und Urinproben stellt eine Zwangsmassnahme dar. Als Zwangsmassnahme 
muss sie auf einem hinreichenden Tatverdacht beruhen, gesetzlich vorgesehen 
und verhältnismässig sein (Art. 197 StPO).

3.3 Aus dem Anzeigerapport der Kantonspolizei Bern vom 26. Oktober 2020 und dem 
Polizeiprotokoll betreffend Verdacht auf Fahrunfähigkeit vom 22. Oktober 2020 
geht hervor, dass die diensthabenden Polizisten anlässlich der Verkehrskontrolle 
vom 22. Oktober 2020 festgestellt haben, dass der Beschwerdeführer gerötete Au-

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gen sowie vergrösserte Pupillen mit verzögerter Reaktion hatte. Der von den Poli-
zisten durchgeführte Atemalkoholtest war negativ. Der Beschwerdeführer gab nach 
erfolgter Rechtsbelehrung an, dass er am 16. Oktober 2020 0.5g Kokain konsu-
miert und am 18. Oktober 2020 ungefähr einen Joint Marihuana geraucht habe. Er 
konsumiere Marihuana regelmässig einmal pro Woche. Kokain nehme er nur spo-
radisch. In Anbetracht dessen, dass im Zusammenhang mit dem Konsum von 
Betäubungsmitteln die Nulltoleranz gilt, dass beim Beschwerdeführer obige Fest-
stellungen gemacht wurden (gerötete Augen; vergrösserte Pupillen; verlangsamte 
Pupillenreaktion) und er einen regemässigen Betäubungsmittelkonsum eingestan-
den hatte, konnten und mussten die Polizisten davon ausgehen, dass der angege-
bene Zeitpunkt des letztmaligen Konsums möglicherweise doch weniger weit 
zurücklag als vom Beschwerdeführer angegeben. Die Polizisten gingen folglich zu 
Recht von einem Verdacht des Fahrens in fahrunfähigem Zustand (unter Drogen-
einfluss) aus. Sie handelten deshalb korrekt, als sie beim Beschwerdeführer einen 
Drogenschnelltest durchführten. Nachdem dieser positiv auf die Substanzen THC 
und Kokain ausgefallen war, nahmen die Polizisten vorschriftsgemäss mit der 
Staatsanwaltschaft Kontakt auf. Diese verfügte in der Folge eine Blut- und Urinpro-
be. Sowohl der durch die Polizei vorgenommene Drogenschnelltest als auch die 
von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blut- und Urinprobe erfolgten demnach 
zufolge des offensichtlich gegebenen Tatverdachts wegen Fahrens in fahrunfähi-
gem Zustand zu Recht. Zudem ist die Blut- und Urinentnahme mit Blick auf die zu 
untersuchende Tat verhältnismässig. Die gesetzlichen Voraussetzungen zur An-
ordnung der angefochtenen Zwangsmassnahme sind damit augenscheinlich erfüllt. 

4. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Es ist fest-
zustellen, dass die Blut- und Urinprobe rechtmässig erfolgt sind. Die daraus ge-
wonnenen Beweise sind folglich verwertbar. 

5. Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelver-
fahrens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt 
auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird. Beim vorliegenden 
Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf 
CHF 1’200.00, demnach dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Es wird festgestellt, 
dass die Blut- und Urinprobe rechtmässig erfolgt ist. Die daraus gewonnenen Beweise 
sind verwertbar. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’200.00, werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt. 

3. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland, Staatsanwalt 

B.________
(mit den Akten – per Einschreiben)

Bern, 1. Februar 2021 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter J. Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber
i.V. Gerichtsschreiberin Lustenberger

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.