# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75aa2710-6bc9-5dde-beb8-ce58b078e507
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.09.2025 LC250007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC250007_2025-09-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LC250007-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. S. Janssen und Oberrichterin lic. iur. N. Jeker 

sowie Gerichtsschreiber MLaw D. Valsangiacomo

Beschluss und Urteil vom 12. September 2025
(unbegründete Ausfertigung)

in Sachen

A._____, 
Beklagte, Berufungsklägerin und Anschlussberufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

gegen

B._____, 

Kläger, Berufungsbeklagter und Anschlussberufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, 

betreffend Ehescheidung

Berufung gegen ein Teilurteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren 
am Bezirksgericht Zürich, 8. Abteilung, vom 13. Dezember 2024 
(FE200856-L)

- 2 -

Rechtsbegehren:

des Klägers (Urk. 108 S. 1 f.):

 "1. Der gemeinsame Sohn C._____ der Parteien (geb. tt.mm.2012) 
sei unter der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien zu be-
lassen;

2. Der Sohn C._____ sei unter die alternierende Obhut der Parteien 
zu stellen;

3. Der Kläger/Vater soll den Sohn C._____ wie folgt betreuen:
a) in geraden Kalenderwochen von Montagmorgen bis Mitt-
wochmorgen und von Freitagabend bis Sonntagabend;
b) in ungeraden Wochen von Montagmorgen bis Mittwochmit-
tag;
c) in geraden Kalenderjahren an Auffahrt und an Weihnachten 
(24./25. Dezember) und in ungeraden Kalenderjahren an Ostern, 
Pfingsten und Silvester/Neujahr (31. Dezember/1. Januar);
d) während insgesamt fünf Wochen in den Schulferien, wobei 
der Kläger/Vater in geraden Kalenderjahren den Ferienbezug be-
stimmen darf und in ungeraden Kalenderjahren die Beklagte/Mut-
ter;

4. Die Erziehungsgutschriften der AHV/IV sollen der Beklagten zu-
gewiesen werden;

5. Der Kläger/Vater sei zu verpflichten, die bei ihm während seiner 
Betreuungszeit anfallenden Kinderkosten zu bezahlen, und die 
Beklagte/Mutter sei zu verpflichten, die bei ihr während ihrer Be-
treuungszeit anfallenden Kinderkosten zu bezahlen;
zudem sei der Kläger/Vater zu verpflichten der Beklagten/Mutter 
an die Kosten des Unterhaltes und der Erziehung des Sohnes 
C._____ einen monatlichen Kinderunterhaltsbeitrag von maximal 
CHF 500.00 zu zahlen (exklusive Kinderzulagen/Ausbildungszula-
gen, welche der Vater bezieht), zahlbar ab Rechtskraft des Schei-
dungsurteils (spätestens 1. Juli 2024) bis zum ordentlichen Ab-
schluss einer angemessenen Erstausbildung des Sohnes 
C._____, solange die Beklagte/Mutter dem Sohn C._____ min-
destens zeitlich hälftig betreut und der Sohn C._____ keine eige-
nen Forderungen an den Kläger/Vater stellt;

6. Der Kläger/Vater sei für berechtigt zu erklären, ab 1. Juli 2024 zu 
viel bezahlte Kinderunterhaltsbeiträge mit den gerichtlich neu fest-
gesetzten Unterhaltsbeiträgen zu verrechnen;

7. Die Parteien seien zu verpflichten, sich an ausserordentlichen 
Kindeskosten nach vorgängiger Absprache je zur Hälfte zu beteili-
gen;

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8. Der Kindesunterhaltsbeitrag gemäss Ziffer 5 hiervor sei gerichts-
üblich zu indexieren;

9. alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich 8,1% 
Mehrwertsteuer, zulasten der Beklagten."

der Beklagten (Urk. 110 S. 1 ff.):

 "1. Es sei Ziffer 4.1 und 4.2 sowie 5.2 der Teilscheidungsvereinba-
rung der Parteien vom 10./17. Mai 2024 zu genehmigen;

2. Es sei der Sohn C._____, geb. tt.mm.2012, unter der elterlichen 
Obhut der Beklagten zu belassen;

3. Es sei der Kläger berechtigt zu erklären, C._____ wie folgt zu be-
treuen:
- jede Woche von Donnerstag, 18.00 Uhr (Mutter bringt) bis 

Freitagmorgen (Schulbeginn);
- in ungeraden Kalenderwochen von Freitag (Schulschluss) 

bis Montagmorgen (Schulbeginn);
- jährlich am 25. Dezember, vom 14.30 Uhr bis und mit 

26. Dezember, 14.30 Uhr;
- in Jahren mit ungerader Jahreszahl am 31. Dezember, 14.30 

Uhr bis 1. Januar, 14.30 Uhr;
- fällt das Betreuungswochenende auf Ostern, so ist der Klä-

ger zusätzlich berechtigt, C._____ bereits ab Gründonners-
tag, 17.45 Uhr, bis Ostermontag, 18.00 Uhr, zu betreuen;

- fällt das Betreuungswochenende auf Pfingsten, verlängert 
sich die Betreuungsverantwortung des Klägers bis Pfingst-
montag, 18.00 Uhr;

4. Es sei die für den Sohn C._____ errichtete Beistandschaft im 
Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB und Art. 325 Abs. 1 ZGB aufzuhe-
ben;

5. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten für den Sohn 
C._____ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils betreffend Unter-
halt bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbil-
dung monatlich im Voraus angemessene Unterhaltsbeiträge zu-
züglich gesetzliche und/oder vertragliche Familienzulagen zumin-
dest wie folgt zu bezahlen:
- CHF 2'600.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils 

bis 31. Juli 2025;
- CHF 2'892.00 ab 1. August 2025 bis 31. Oktober 2028;

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- CHF 2'960.00 ab 1. November 2028 bis zum Abschluss 
einer angemessenen Ausbildung (auch über 
die Mündigkeit hinaus);

6. Es seien die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 5 vorstehend ba-
sierend auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bun-
desamtes für Statistik zu indexieren;

7. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten für die bereits ge-
buchten Gymivorbereitungskurse CHF 1'375.00 zu bezahlen und 
sich auch an weiteren schulischen Förderungsmassnahmen für 
C._____ im Zusammenhang mit einem möglichen Gymieintritt fi-
nanziell zu 50 % zu beteiligen;

8. Es sei der Kläger zu verpflichten, sich an den ausgewiesenen 
ausserordentlichen Kinderkosten von C._____, welche 
CHF 200.00 pro Position übersteigen und welche nicht von einem 
Dritten erhältlich gemacht werden können, finanziell zu 50 % zu 
beteiligen;

9. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss der Teil-
scheidungsvereinbarung vom 10./17. Mai 2024."

Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 8. Abteilung vom 13. Dezember 2024:
(Urk. 119 = Urk. 124)

1. Es wird vorgemerkt, dass mit Teil-Urteil vom 28. Mai 2024 über die Schei-

dung der Ehe der Parteien entschieden und die Teilvereinbarung der Par-

teien vom 10./17. Mai 2024 mit Ausnahme der Kinderbelangte genehmigt 

wurde (nachehelicher Unterhalt, güter- und vorsorgerechtliche Auseinander-

setzung, Kosten- und Entschädigungsfolgen).

2. Der Sohn C._____, geboren tt.mm.2012, wird unter der gemeinsamen elter-

lichen Sorge der Parteien belassen. Der zivilrechtliche Wohnsitz von 

C._____ ist bei der Beklagten.

3. Die Obhut für den Sohn C._____, geboren tt.mm.2012, wird beiden Parteien 

mit wechselnder Betreuung überlassen. 

Der Kläger ist berechtigt, die Betreuungsverantwortung für den Sohn wie 

folgt zu übernehmen: jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Mon-

tagvormittag (Schulbeginn), jede Woche von Montagvormittag (Schulanfang) 

bis Mittwochvormittag (Schulanfang).

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4. Es wird folgende Feiertagsbetreuungsregelung festgelegt:

Der Kläger ist berechtigt bzw. verpflichtet, C._____ an folgenden Feiertagen 

zu betreuen:

 jeweils am zweiten Tag der Doppelfeiertage Weihnachten und Neujahr, 
 in Jahren mit gerader Jahreszahl Ostern und in Jahren mit ungerader 

Jahreszahl an Pfingsten; das auf diese Feiertagsbetreuung folgende 
Wochenende verbringt C._____ mit der Beklagten, womit die abwech-
selnde Wochenendbetreuung weitergeführt wird.

Fällt das Betreuungswochenende des Klägers auf Ostern, beginnt seine Be-

treuungsverantwortung bereits ab Gründonnerstag, 17.45 Uhr, und dauert 

bis Mittwochvormittag (Schulanfang). Fällt das Betreuungswochenende des 

Klägers auf Pfingsten, dauert seine Betreuungsverantwortung wie standard-

mässig festgelegt bis Mittwochvormittag (Schulanfang).

Die Beklagte ist berechtigt bzw. verpflichtet, C._____ an folgenden Feierta-

gen zu betreuen:

 jeweils am ersten Tag der Doppelfeiertage Weihnachten und Neujahr, 
 in Jahren mit ungerader Jahreszahl an Ostern und in Jahren mit gera-

der Jahreszahl an Pfingsten; das auf diese Feiertagsbetreuung fol-
gende Wochenende verbringt C._____ mit dem Kläger, womit die ab-
wechselnde Wochenendbetreuung weitergeführt wird.

Fällt das Betreuungswochenende der Beklagten auf Ostern, dauert ihre Be-

treuungsverantwortung bis Ostermontag, 18.00 Uhr. Fällt das Betreuungs-

wochenende der Beklagten auf Pfingsten, verlängert sich ihre Betreuungs-

verantwortung bis Pfingstmontag, 18.00 Uhr.

Weitergehende oder abweichende Betreuungsregelungen nach gegensei-ti-

ger Absprache bleiben vorbehalten.

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5. Die Teilvereinbarung der Parteien vom 10./17. Mai 2023 betreffend Zif-

fern III. - VI. der Teilscheidungsvereinbarung wird im Übrigen – soweit erfor-

derlich – genehmigt. Sie lautet wie folgt:

 "III. Elterliche Sorge

4.1. Wir beantragen dem Gericht, die elterliche Sorge für unseren gemeinsamen 
Sohn C._____, geboren am tt.mm.2012, beiden Eltern gemeinsam zu belas-
sen.

Entsprechend verpflichten wir uns, sämtliche wesentlichen Fragen der Pflege, 
Erziehung und

Ausbildung miteinander abzusprechen. Uns ist bekannt, dass ein Aufenthalts-
wechsel des Sohnes der Zustimmung beider Eltern bedarf, wenn der neue 
Aufenthaltsort im Ausland liegt, oder der Wechsel des Aufenthaltsortes erheb-
liche Auswirkungen auf die Ausübung der elterlichen Sorge und die persönli-
chen Kontakte zwischen einem Elternteil und dem Kind hat.

4.2. Die Erziehungsgutschriften der AHV/IV sollen der Beklagten zugewiesen wer-
den.

IV. Obhut und Betreuung

5.1. Wir verweisen auf unsere bisher gestellten Anträge und überlassen die Ob-
hutszuteilung und die Regelung der Betreuungsanteile der Eltern (mit Aus-
nahme der nachfolgenden Ferienregelung) für unseren Sohn C._____ dem 
Gericht.

5.2. Der Kläger ist berechtigt und verpflichtet, den Sohn C._____ während insge-
samt 5 Wochen in den Schulferien auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in 
die Ferien zu nehmen bzw. zu betreuen.

V. Kindesunterhalt

6. Die Unterhaltsbeiträge für C._____ gemäss Entscheid der Eheschutzrichterin 
vom 21. Dezember 2018, Ziffer 4, sollen mit Eintritt der Rechtskraft des 
Scheidungsurteils enden. 

7. Wir verweisen auf unsere bisher gestellten Anträge und überlassen die Rege-
lung des Kindesunterhalts ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils 
dem Gericht.

8. Sollte das Gericht für die Festsetzung des Kindesunterhaltes weitere Unterla-
gen benötigen, verpflichten wir uns, diese Unterlagen dem Gericht auf erste 
Aufforderung vorzulegen.

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VI. Beistandschaft für C._____

9. Wir überlassen die Fortführung oder Aufhebung der mit Beschluss der KESB 
der Stadt Zürich vom 17. September 2020 angeordneten Beistand-schaft für 
C._____ dem Gericht."

6. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Erziehungsgutschrift für die Be-

rechnung der AHV/IV-Renten der Beklagten alleine angerechnet wird. Es ist 

Sache der Parteien, die betroffenen Ausgleichskassen zu informieren. 

7. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten für den Sohn C._____ die folgen-

den Kinderunterhaltsbeiträge, zuzüglich Familienzulagen, zu bezahlen:

 Fr. 1'885.– ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit 
31. Juli 2025 (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt)

 Fr. 1'300.– ab 1. August 2025 bis und mit 31. Oktober 2030 
(davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt)

 Fr. 1'120.– ab 1. November 2030 

Die Unterhaltsbeiträge und die Familienzulagen sind an die Beklagte zahlbar 

und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. Die Zahlungsmoda-

litäten gelten über die Volljährigkeit des Sohns C._____ bzw. bis zum Ab-

schluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, 

solange C._____ seinen zivilrechtlichen Wohnsitz bei der Beklagten hat und 

keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Kläger stellt bzw. keinen anderen 

Zahlungsempfänger bezeichnet.

8. Der Antrag des Klägers um Verrechnung von seit Rechtskraft des Teil-Urteils 

vom 28. Mai 2024 zu viel bezahlten Unterhaltsbeiträgen für C._____ wird ab-

gewiesen.

9. Die Parteien werden verpflichtet, ausserordentliche Kinderkosten (mehr als 

Fr. 200.– pro Ausgabeposition, z.B. Zahnarztkosten, ungedeckte Gesund-

heitskosten, Kosten für schulische Förderungsmassnahmen, etc.) je zur 

Hälfte zu übernehmen, soweit nicht Dritte, insbesondere Versicherungen, 

diese Kosten übernehmen. Voraussetzung für die hälftige Kostentragung ist, 

dass sich die Parteien vorgängig über die ausserordentliche Ausgabe geeinigt 

haben.

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10. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten für die bereits gebuchten Gymna-

siumsvorbereitungskurse Fr. 1'350.– zu bezahlen.

11. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 7 vorstehend basiert 

auf folgenden Grundlagen: 

Einkommen 
netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, inkl. Liegenschaftserträge, Familienzu-
lagen separat:
 Kläger: Fr. 9'290.– (80%-Pensum)
 Beklagte: Fr. 4'883.– bis 31.07.2025 (50%-Pensum)

Fr. 7'018.– ab 01.08.2025 (80%-Pensum)

 C._____: die Familienzulage von Fr. 250.–

Vermögen:
 Kläger: Fr. 650'000.– (geschätzt)
 Beklagte: Fr. 200'000.– (geschätzt)
 C._____: Fr. 0.–

Familienrechtlicher Bedarf:
 C._____: Fr. 3'041.– (bis 31.07.2025)

Fr. 3'241.– (ab 01.08.2025)

12. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 7 basieren auf dem Landesindex der 

Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende November 

2024 von 106.9 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). Sie werden 

jeweils auf den 1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2026, 

dem Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres angepasst. Die 

Anpassung erfolgt nach folgender Formel:

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
Neuer Unterhaltsbeitrag  =

106.9

Fällt der Index unter den Stand von Ende November 2024, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

13. Die für den Sohn C._____ mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde Zürich vom 17. September 2020 angeordneten Beistandschaf-

- 9 -

ten gestützt auf Art. 308 Abs. 2 ZGB und Art. 325 Abs. 1 ZGB werden fortge-

führt. Der Beiständin werden die folgenden Aufgaben übertragen:

- die Eltern mit Rat und Tat in der Sorge um C._____ zu unterstützen, 

- die Umsetzung der alternierenden Obhut und der veränderten Betreu-

ungsanteile der Eltern zu begleiten, 

- auf eine (weitere) Verbesserung der Kommunikation der Eltern hinzuwir-

ken und soweit notwendig zwischen ihnen in Konfliktsituationen zu ver-

mitteln,

- die Einkünfte und das Kindsvermögen von C._____ sorgfältig zu verwal-

ten,

- bei Bedarf das Inventar über die zu verwaltenden Vermögenswerte zu 

aktualisieren. 

14. Die Kindesschutzbehörde wird angewiesen, der Beiständin von C._____ die 

Aufgaben gemäss vorstehend Dispositiv Ziffer 13 zu erteilen.

15. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 9'000.– festgesetzt. 

16. Die Kosten werden den Parteien vereinbarungsgemäss je zur Hälfte aufer-

legt.

17. Vom gegenseitigen Verzicht der Parteien auf Parteientschädigung wird Vor-

merk genommen.

18. (Mitteilungssatz)

19. (Rechtsmittelbelehrung)

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Berufungsanträge:

der Beklagten, Berufungsklägerin und Anschlussberufungsbeklagten 
(Urk. 123 S. 2 ff.):

"1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zü-
rich vom 13. Dezember 2024 (FE200856-L) aufzuheben und 
durch folgende Neuregelung zu ersetzen:
« Die Obhut für den Sohn C._____, geboren tt.mm.2012, wird der 
Beklagten zugeteilt.
Der Kläger wird berechtigt und verpflichtet erklärt, die Betreuung 
des Sohnes auf eigene Kosten wie folgt zu übernehmen: jedes 
zweite Wochenende von Freitagabend (Schulschluss) bis Mon-
tagmorgen (Schulbeginn), jede Woche von Donnerstagabend (ab 
18:00 Uhr) bis Freitagmorgen (Schulbeginn).»

2. Es sei die Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils des Bezirksgerichts Zü-
rich vom 13. Dezember 2024 (FE200856-L) aufzuheben und 
durch folgende Neuregelung zu ersetzen:
«Es wird folgende Feiertagsbetreuungsregelung festgelegt:
Der Kläger ist berechtigt bzw. verpflichtet, C._____ an folgenden 
Feiertagen zu betreuen:
- jährlich am 25. Dezember, vom 14.30 Uhr bis und mit 26. 

Dezember, 14.30 Uhr;
- in Jahren mit ungerader Jahreszahl am 31. Dezember, 

14.30 Uhr bis 1. Januar, 14.30 Uhr;
- fällt das Betreuungswochenende auf Ostern, so ist der Klä-

ger zusätzlich berechtigt, C._____ bereits ab Gründonners-
tag, 17.45 Uhr, bis Ostermontag, 18.00 Uhr, zu betreuen;

- fällt das Betreuungswochenende auf Pfingsten, verlängert 
sich die Betreuungsverantwortung des Klägers bis Pfingst-
montag, 18.00 Uhr.»

3. Es sei die Dispositiv-Ziffer 7 des Urteils des Bezirksgerichts Zü-
rich vom 13. Dezember 2024 (FE200856-L) aufzuheben und 
durch folgende Neuregelung zu ersetzen:
«Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten für den Sohn 
C._____ die folgenden Kinderunterhaltsbeiträge, zuzüglich Famili-
enzulagen, zu bezahlen:
- Fr. 2'410.– ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis

und mit 31. Juli 2025 (davon Fr. 0.– 
Betreuungsunterhalt)

- Fr. 1'993.– ab 1. August 2025 bis und mit 31. Oktober 

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2028 (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt)
- Fr. 1'950.– ab 1. November 2028 bis und mit 31. Okto-

ber 2030 (davon Fr. 0.– Betreuungsunter-
halt)

- Fr. 1'476.– ab 1. November 2030.
Die Unterhaltsbeiträge und die Familienzulagen sind an die Be-
klagte zahlbar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden 
Monats. Die Zahlungsmodalitäten gelten über die Volljährigkeit 
des Sohns C._____ bzw. bis zum Abschluss einer angemesse-
nen Ausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, solange 
C._____ seinen zivilrechtlichen Wohnsitz bei der Beklagten hat 
und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Kläger stellt bzw. 
keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.»

4. Es sei die Dispositiv-Ziffer 11 des Urteils des Bezirksgerichts Zü-
rich vom 13. Dezember 2024 (FE200856-L) aufzuheben und 
durch folgende Neuregelung zu ersetzen:
«Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 7 vorste-
hend basiert auf folgenden Grundlagen:
Einkommen:
netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, inkl. Liegenschaftser-
träge, Familienzulagen separat:
- Kläger: Fr. 11'230.– (100%-Pensum)
- Beklagte: Fr. 4'883.– bis 31.07.2025 (50%-Pensum)

Fr. 7'018.– ab 01.08.2025 (80%-Pensum)
- C._____ die Familienzulage von Fr. 215.– bzw. Fr. 268.–

Vermögen:
- Kläger: Fr. 650'000.– (geschätzt)
- Beklagte: Fr. 200'000.– (geschätzt)
- C._____ Fr. 0.–

Familienrechtlicher Bedarf:
C._____: Fr. 3'041.– (bis 31.07.2025)

Fr. 3'241.– (ab 01.08.2025)»

5. Eventualiter in Bezug auf die vorstehenden Anträge Ziffer 1 bis 4 
seien die Dispositiv-Ziffern 3, 4, 7 und 11 des Urteils des Bezirks-
gerichts Zürich vom 13. Dezember 2024 aufzuheben und die Sa-
che an die Vorinstanz zurückzuweisen.

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6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. Mehrwert-
steuer) zulasten des Berufungsbeklagten."

des Klägers, Berufungsbeklagten und Anschlussberufungsklägers 
(Urk. 133 S. 2 f.):

"1. Die Berufung sei vollumfänglich abzuweisen;

 2. Das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 8. Abteilung, vom 13. Dezem-
ber 2024, sei zu bestätigen;

 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich 8.1% Mehrwert-
steuer, zulasten der Berufungsklägerin."

Anschlussberufung

"1. Es sei festzustellen, dass der Berufungsbeklagte verpflichtet ist, der 
Beklagten für das Kind C._____ einen Unterhaltsbeitrag von 
CHF 1'885.00 pro Monat, zuzüglich Familienzulagen, ab Rechtskraft 
des Teil-Urteils vom 28. Mai 2024 (bis zum ordentlichen Abschluss ei-
ner angemessenen Erstausbildung) zu bezahlen;

 2. Ziffer 8 des angefochtenen Urteils vom 13. Dezember 2024 sei aufzu-
heben und der Berufungsbeklagte sei für berechtigt zu erklären, zu viel 
bezahlte Kindesunterhaltsbeiträge seit Rechtskraft des Teil-Urteils vom 
28. Mai 2024 mit zukünftigen Unterhaltsbeiträgen zu verrechnen, evtl. 
zurückzufordern;

 3. Ziffer 4 Abs.1, erster Spiegelstrich, des angefochtenen Urteils vom 
13. Dezember 2024 sei aufzuheben und der Kläger sei für berechtigt 
und verpflichtet zu erklären, den Sohn C._____ an Weihnachten und 
Neujahr wie folgt zu betreuen:

- in geraden Kalenderjahren an Weihnachten (24. und 25. Dezember) 
und in ungeraden Kalenderjahren an Silvester / Neujahr (31. Dezem-
ber/1. Januar);

 4. Die Ferienregelung gemäss Ziffer 5./IV./5.2. sei wie folgt zu präzisie-
ren: «In geraden Kalenderjahren fällt dem Berufungsbeklagten und in 

- 13 -

ungeraden Kalenderjahren der Berufungsklägerin das Ferien-Wahl-
recht zu».

 5. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich 8,1% Mehrwert-
steuer, zulasten der Berufungsklägerin."

Es wird beschlossen:

1. Die Berufung betreffend die Dispositiv-Ziffer 3 (1. Absatz), des Teil-Urteils 

des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 

8. Abteilung, vom 13. Dezember 2024 wird abgeschrieben.

2. Die Anschlussberufung betreffend die Dispositiv-Ziffer 8 des Teil-Urteils des 

Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 8. Abtei-

lung, vom 13. Dezember 2024 wird abgeschrieben.

3. Es wird vorgemerkt, dass das Teil-Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen 

Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 8. Abteilung, vom 13. Dezember 2024 

betreffend die Dispositiv-Ziffern 1, 2, 6, 9, 10, 13 und 14 am 24. Juni 2025 

und die Dispositiv-Ziffern 3 (1. Absatz) sowie 8 am 19. August 2025 in 

Rechtskraft erwachsen ist.

4. Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis.

Es wird erkannt:

1. In Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 3 (2. Absatz), 4, 7, 11 und 12 des Teil-

Urteils des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zü-

rich, 8. Abteilung, vom 13. Dezember 2024 wird die Ziffer 1 der Vereinba-

rung der Parteien vom 19. August 2025 genehmigt und werden diese wie 

folgt ersetzt:

"3. Die Obhut für den Sohn C._____, geboren tt.mm.2012, wird beiden Parteien 

mit wechselnder Betreuung überlassen. Der zivilrechtliche Wohnsitz von 

C._____ ist bei der Beklagten. 

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Der Kläger ist berechtigt, die Betreuungsverantwortung für den Sohn wie folgt 

zu übernehmen:

Bis und mit Februar 2026 jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis 

Montagvormittag (Schulbeginn) sowie jede Woche von Donnerstagabend 

(Schulschluss) bis Freitagmorgen (Schulanfang).

Ab März 2026 fortlaufend in einer Woche von Montagabend (18.00 Uhr) bis 

Mittwochmorgen (Schulbeginn) sowie von Freitagabend (18.00 Uhr) bis und 

mit Sonntag und in der folgenden Woche von Montag bis Dienstagmorgen 

(Schulbeginn). 

Eine weitergehende Betreuung durch den Kläger ist im Einverständnis mit 

C._____ und in Absprache mit den Eltern jederzeit möglich. Eine solche Aus-

weitung führt nicht zur Abänderung der Unterhaltsbeiträge, solange der Be-

treuungsanteil des Klägers 70 % nicht überschreitet. 

In der übrigen Zeit wird C._____ von der Beklagten betreut. 

Woche 2:

 Morgen
Schule/tags-
über Abend

Montag Vater Vater Vater
Dienstag Vater Mutter Mutter
Mittwoch Mutter Mutter Mutter
Donnerstag Mutter Mutter Mutter
Freitag Mutter Mutter Mutter
Samstag Mutter Mutter Mutter
Sonntag Mutter Mutter Mutter

Woche 1:

 
Nacht/Mor-
gen

Schule/tags-
über Abend

Montag Mutter Mutter Vater
Dienstag Vater Vater Vater
Mittwoch Vater Mutter Mutter
Donnerstag Mutter Mutter Mutter
Freitag Mutter Mutter Vater
Samstag Vater Vater Vater
Sonntag Vater Vater Vater

- 15 -

 4. Es wird folgende Feiertagsbetreuungsregelung festgelegt:

Der Kläger ist berechtigt bzw. verpflichtet, C._____ an folgenden Feiertagen 

zu betreuen:

 jährlich am 25. Dezember von 11.00 Uhr bis und mit 26. Dezember 
18.00 Uhr, 

 in Jahren mit gerader Jahreszahl am 31. Dezember von 11.00 Uhr 
bis 1. Januar, 11.00 Uhr, und in Jahren mit ungerader Jahreszahl vom 
1. Januar 11.00 Uhr bis 2. Januar 18.00 Uhr.

Der Kläger ist berechtigt und verpflichtet C._____ während fünf Wochen der 

Schulferien zu sich und mit sich in die Ferien zu nehmen. Die Parteien spre-

chen sich über die Aufteilung der Ferien bis 31. Oktober des Vorjahres ab. 

Können sich die Parteien nicht einigen so steht dem Kläger das Wahlrecht in 

ungeraden Jahren und der Beklagten in geraden Jahren zu. 

 7.1. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten für den Sohn C._____ ab Septem-

ber 2025 Kinderunterhaltsbeiträge im Betrag von monatlich Fr. 1'995.– (davon 

Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) zzgl. Kinder- resp. Ausbildungszulagen zu be-

zahlen. 

Die Unterhaltsbeiträge und die Kinder- resp. Ausbildungszulagen sind an die 

Beklagte zahlbar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. Die 

Zahlungsmodalitäten gelten über die Volljährigkeit des Sohns C._____ bzw. 

bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung auch über die Volljährig-

keit hinaus, solange C._____ seinen zivilrechtlichen Wohnsitz bei der Beklag-

ten hat und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Kläger stellt bzw. kei-

nen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.

Darüber hinaus ist der Kläger verpflichtet zusätzlich für sämtliche Kosten für 

die Ski-Ausrüstung von C._____ (inkl. Ski, Skihelm, Skibrille, Skibekleidung 

etc., wobei die Skiausrüstung jeweils jährlich ab Anfang Dezember bereitzu-

stellen ist) sowie für sämtliche zukünftigen Schulkosten (inkl. Schul- resp. Uni-

versitätsgebühren, Bücher, obligatorische Lager, Computer, welchen C._____ 

in der Schule verwendet, Schulmaterial etc., exkl. private schulische Förder-

kurse sowie Kosten für eine Privatschule) aufzukommen.

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Die Beklagte ist verpflichtet die Kosten für die weiteren Hobbies (derzeit Se-

geln und Golf) zu bezahlen. 

 7.2. Der Kläger verpflichtet sich der Beklagten einen Betrag von Fr. 780.–, zahlbar 

bis 22. August 2025 zu bezahlen (Kostenanteil für bereits bezogene Bücher 

sowie Kosten für den Schulcomputer). 

Mit Bezahlung dieses Betrags erklären sich die Parteien per Saldo 

(insbesondere auch die Kosten für das Auto und die Kursgebühren für die 

Gymnasiumvorbereitungskurse) aller bisherigen Ansprüche vollständig 

auseinandergesetzt. 

 11. Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 7 vorstehend basiert auf 

folgenden Grundlagen: 

Einkommen 
netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, inkl. Liegenschaftserträge, Fami-
lienzulagen separat:
 Kläger: Fr. 11'230.– (100%-Pensum)
 Beklagte: Fr. 7'018.– ab 01.09.2025 (80%-Pensum)

Fr. 8'448.– ab 01.09.2028 (100%-Pensum)
 C._____: die Familienzulage 

Vermögen:
 Kläger: Fr. 650'000.– (geschätzt)
 Beklagte: Fr. 200'000.– (geschätzt)
 C._____: Fr. 0.–

 12. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 7 basieren auf dem Landesindex der Kon-

sumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Juli 2025 von 

107.8 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). Sie werden jeweils auf 

den 1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2027, dem Stand 

des Indexes per Ende November des Vorjahres angepasst. Die Anpassung er-

folgt nach folgender Formel:

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
Neuer Unterhaltsbeitrag  =

107.8

Fällt der Index unter den Stand von Ende Juli 2025, berechtigt dies nicht zu einer 

Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge."

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2. Die Dispositiv-Ziffern 15, 16 und 17 (Kosten- und Entschädigungsfolgen) des 

Teil-Urteils des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht 

Zürich, 8. Abteilung, vom 13. Dezember 2024 werden bestätigt.

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt.

4. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien 

je zur Hälfte auferlegt und mit dem Kostenvorschuss der Beklagten, Beru-

fungsklägerin und Anschlussberufungsbeklagten von Fr. 5'000.– verrechnet. 

Ein allfälliger Restbetrag wird von den Parteien je zur Hälfte bezogen.

Verzichten die Parteien auf eine Begründung des Entscheids, wird die Ent-

scheidgebühr auf zwei Drittel ermässigt. 

Der Kläger, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungskläger wird ver-

pflichtet, der Beklagten, Berufungsklägerin und Anschlussberufungsbeklag-

ten den von ihr geleisteten und zur Deckung der Gerichtskosten bean-

spruchten Kostenvorschuss zur Hälfte zu ersetzen. 

5. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für das zweitinstanzli-

che Verfahren gegenseitig auf eine Parteientschädigung verzichtet haben.

6. Schriftliche Mitteilung an:

- die Parteien,
- die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Zürich, betreffend Ziffer 2
- an das Bezirksgericht Zürich, 8. Abteilung, unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten, sowie mit dem Hinweis, dass die Mitteilung der 
Rechtskraft des Teil-Urteils vom 13. Dezember 2024 an die folgenden 
Stellen durch das Bezirksgericht Zürich zu erfolgen hat:

 mit Formular an das Zivilstandsamt der Stadt Zürich,
 mit Formular an die Einwohnerdienste der Stadt Zürich,
 an die KESB der Stadt Zürich, unter Hinweis auf Dispositivziffer 

13 und 14 des Teil-Urteils vom 13. Dezember 2024.

7. Die Parteien können innert 10 Tagen von der schriftlichen Zustellung an 
schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 

8021 Zürich, eine Begründung dieses Entscheides verlangen (Art. 318 

Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft 

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den Parteien die Frist zur Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustellung des 

begründeten Entscheides. 

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

Zürich, Datum12. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Vorsitzende:

lic. iur. A. Huizinga

Der Gerichtsschreiber:

MLaw D. Valsangiacomo

versandt am:
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