# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69e06c52-8695-54f1-9304-8948cbd2b123
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 13.03.2025 VR3 2025 16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2025-16_2025-03-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 13. März 2025

Referenz VR3 25 16

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Schmid Christoffel, Vorsitz
Ott, Aktuar

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG
Beschwerdegegnerin

Gemeinde C._____
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Baueinsprache (Mobilfunkanlage)

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In Erwägung,

– dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. Februar 2025 (Datum 
Poststempel: 8. Februar 2025), eingegangen bei der Gemeinde C._____ am 
11. Februar 2025, Beschwerde gegen den Einspracheentscheid sowie die 
Baubewilligung der Gemeinde C._____ vom 18. Dezember 2024, mitgeteilt am 
9. Januar 2025, erhoben hat,

– dass gemäss Art. 8 Abs. 2 VRG (BR 370.100) eine Frist als gewahrt gilt, wenn 
die Eingabe rechtzeitig bei einer unzuständigen Behörde eingereicht worden ist,

– dass die Gemeinde C._____ die Beschwerde am 13. Februar 2025 
zuständigkeitshalber an das Obergericht des Kantons Graubünden 
weitergeleitet hat,

– dass das Gericht von der beschwerdeführenden Partei einen Kostenvorschuss 
verlangen kann und für die Leistung des Kostenvorschusses der Partei eine 
angemessene Frist zu setzen ist (Art. 74 Abs. 1 und Abs. 2 VRG),

– dass die Vorsitzende den Beschwerdeführer mit prozessleitender Verfügung 
vom 20. Februar 2025 unter Androhung der Säumnisfolgen gemäss Art. 74 
Abs. 3 VRG (Nichteintreten auf das Rechtsmittel) per Einschreiben zur Leistung 
eines Kostenvorschusses in der Höhe von CHF 4'000.00 bis zum 4. März 2025 
aufgefordert hat,

– dass der besagte Kostenvorschuss innert Frist nicht geleistet wurde,

– dass die zuständige Vorsitzende in einzelrichterlicher Kompetenz entscheidet, 
wenn ein Rechtsmittel offensichtlich unzulässig ist (Art. 43 Abs. 3 lit. b VRG und 
Art. 38 Abs. 3 GOG [BR 173.000]),

– dass eine eingeschriebene Sendung, soweit dem Adressaten eine 
Abholungseinladung in sein Postfach oder Briefkasten gelegt wird, am letzten 
Tag der Abholfrist von sieben Tagen als fiktiv zugestellt gilt, sofern der Adressat 
mit der Zustellung hat rechnen müssen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
9C_152/2024 vom 27. März 2024 E. 3.1 f., 1C_379/2023 vom 23. Januar 2024 
E. 4.1 und 1C_707/2021 vom 21. November 2022 E. 4.1 ff. sowie Urteile des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 23 16 vom 28. März 2023 
E. 2.1 und R 20 69 vom 10. November 2020 E. 1.2),

– dass der Beschwerdeführer angesichts der am 8. Februar 2025 erhobenen 
Beschwerde mit behördlichen Zustellungen rechnen musste,

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– dass eine weitergehende Vereinbarung mit der Schweizerischen Post wie etwa 
eine Verlängerung der Abholfrist, ein Zurückbehaltungsauftrag oder ein 
Nachsendeauftrag die Wirkungen der Zustellfiktion nicht zu beeinträchtigen 
vermag (vgl. BGE 141 II 429 E. 3.1 und 127 I 31 E. 2b; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_695/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 4.1, 2C_543/2021 
vom 27. Juli 2021 E. 2.2.1 und 1C_707/2021 vom 21. November 2022 E. 4.4),

– dass die Verfügung vom 20. Februar 2025 betreffend Kostenvorschuss gemäss 
Track & Trace-Auszug der Schweizerischen Post am 21. Februar 2025 an der 
zuständigen Postabhol-/zustellstelle angekommen und dem Beschwerdeführer 
zur Abholung gemeldet worden ist, innert sieben Tagen nicht abgeholt wurde 
und somit als am 28. Februar 2025 zugestellt gilt,

– dass folglich auf das Begehren der Partei nicht einzutreten ist, wenn sie den 
Kostenvorschuss trotz Androhung der Säumnisfolgen nicht fristgemäss leistet 
(Art. 74 Abs. 3 VRG),

– dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten in der Regel vom 
Beschwerdeführer zu tragen sind (Art. 73 Abs. 1 VRG), doch aufgrund des 
geringen Verfahrensaufwandes ausnahmsweise keine Kosten erhoben werden,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]