# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b15be643-470e-5cbb-9e18-fbc7470c4326
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-08
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 08.05.2024 SBK.2024.61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBK-2024-61_2024-05-08.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

SBK.2024.61  
(STA.2023.7709)  

Art. 133 

 

 

Entscheid vom 8. Mai 2024 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichterin Massari  

Oberrichterin Schär  

Gerichtsschreiberin Kabus 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____,  

[…]  

 

  
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau,  

Seetalplatz, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg  

 

 

Beschuldigter   B._____,  

[…]  

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau 

vom 9. Februar 2024 

 

in der Strafsache gegen B._____ 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten: 

 

1. 

Mit Eingabe vom 24. September 2023 erstattete A._____ (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau Strafanzeige 

gegen den Beistand seiner Partnerin C._____, B._____ (nachfolgend: Be-

schuldigter), wegen Betrugs und Amtsmissbrauchs zum Nachteil von 

C._____ bzw. wegen Amtsmissbrauchs und Diskriminierung zu seinem ei-

genen Nachteil. 

 

2. 

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau verfügte am 9. Februar 2024 die 

Nichtanhandnahme der Strafsache gegen den Beschuldigten, was von der 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau am 14. Februar 2024 geneh-

migt wurde. 

 

3. 

3.1. 

Gegen diese ihm am 16. Februar 2024 zugestellte Nichtanhandnahmever-

fügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Februar 2024 bei 

der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aar-

gau Beschwerde und beantragte Folgendes: 

 

" Es sei zu ermitteln wegen Betrug durch doppelte Forderung der Gebühr 
für Mündelführung und doppelte Forderung der Gerichtskosten. 
 
Es sei zu ermitteln, wohin das Geld geflossen ist vom Klientenvermögens-
bericht von den Nummern 16.06 und 17.02. 
 
Es seien alle Anträge, die ich an die Staatsanwaltschaft gestellt habe, zu 
erfüllen. Gegen die unlegale Schlüsselabnahme und gegen die Eingriffe in 
meine persönlichen Rechte seien die einschlägigen Gesetze anzuwenden. 
 
Herr B._____ habe endlich mindestens Kopien aller Zahlungsbelege, die 
er für Frau C._____ gemacht hat, auf Papier zu belegen. 
 
Die Verfahrenskosten seien der verursachenden Partei zu belasten. 
 
Es sei für Frau C._____ und mich A._____ angemessene Parteikosten zu 
gewähren." 

 

3.2. 

Am 7. März 2024 leistete der Beschwerdeführer die mit Verfügung vom 

1. März 2024 von der Verfahrensleiterin der Beschwerdekammer in Straf-

sachen des Obergerichts des Kantons Aargau für allfällige Kosten einge-

forderte Kostensicherheit von Fr. 800.00. 

 

 - 3 - 

 

 

3.3. 

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau ersuchte mit Beschwerdeantwort 

vom 12. März 2024 um kostenfällige Abweisung der Beschwerde, soweit 

darauf überhaupt einzutreten sei. 

 

3.4. 

Der Beschuldigte liess sich nicht vernehmen. 

 

 
   

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. 

Nichtanhandnahmeverfügungen der Staatsanwaltschaft sind gemäss 

Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO mit 

Beschwerde anfechtbar. Nachdem vorliegend keine Beschwerdeaus-

schlussgründe gemäss Art. 394 StPO bestehen, ist die Beschwerde zuläs-

sig. 

 

2. 

2.1. 

Gemäss Art. 382 Abs. 1 StPO kann jede Partei, die ein rechtlich geschütz-

tes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, ein 

Rechtsmittel ergreifen. Als Partei gilt gemäss Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO die 

Privatklägerschaft. Als Privatklägerschaft gilt die geschädigte Person, die 

gegenüber einer Strafverfolgungsbehörde spätestens bis zum Abschluss 

des Vorverfahrens ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- 

oder Zivilklägerin zu beteiligen (Art. 118 Abs. 1 und 3 StPO). Geschädigte 

Person ist, wer durch eine Straftat in seinen Rechten unmittelbar verletzt 

worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Unmittelbar verletzt und damit in eigenen 

Rechten betroffen ist, wer Träger des durch die verletzte Strafnorm ge-

schützten oder zumindest mitgeschützten Rechtsgutes ist (BGE 145 IV 

491 E. 2.3; 143 IV 77 E. 2.2; 141 IV 454 E. 2.3.1; je mit Hinweisen). 

 

2.2. 

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hielt zur Begründung der ange-

fochtenen Verfügung fest, aus der über mehrere Seiten hinweg verfassten 

Strafanzeige ergebe sich kein strafbares Verhalten. Namentlich sei aus den 

der Strafanzeige beiliegenden Dokumenten nicht ersichtlich, dass die Ent-

schädigung für die Mandatsführung von Fr. 2'000.00 doppelt verrechnet 

worden sei. Zudem falle der Vorwurf des zur Anzeige gebrachten diskrimi-

nierenden Verhaltens aufgrund des Geschlechts unter keine Strafnorm. 

Entsprechend sei die Strafanzeige vom 24. September 2023 i.S.v. Art. 310 

Abs. 1 lit. a StPO nicht an die Hand zu nehmen. 

 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-IV-491%3Ade&number_of_ranks=0#page491
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-IV-491%3Ade&number_of_ranks=0#page491
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-77%3Ade&number_of_ranks=0#page77
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-454%3Ade&number_of_ranks=0#page454

 - 4 - 

 

 

2.3. 

2.3.1. 

Der Beschwerdeführer brachte beschwerdeweise vor, im Klientenvermö-

gensbericht vom 17. Juli 2023 sei unter 16.06 festgehalten, dass die Ge-

bühr für die Mündelführung von Fr. 2'000.00 vom Vermögen bereits abge-

bucht worden sei. Trotzdem habe der Beschuldigte C._____ eine weitere 

Rechnung über Fr. 2'000.00 gesendet. Unter 17.2 seien Gerichtskosten 

von Fr. 450.00 abgebucht worden. Diese seien demnach bezahlt. Dennoch 

sei seitens Gerichtskasse eine weitere Rechnung über Fr. 450.00 an 

C._____ gesendet worden. Hierbei handle es sich um Betrug.  

 

2.3.2. 

Der Tatbestand des Betruges nach Art. 146 Abs. 1 StGB zeichnet sich 

dadurch aus, dass die Tatbestandsverwirklichung den Eintritt eines Vermö-

gensschadens voraussetzt. Er schützt den Wert des Vermögens als 

Summe der rechtlich geschützten wirtschaftlichen Güter gemäss dem vor-

wiegend vertretenen wirtschaftlich-juristischen Vermögensbegriff. Als ge-

schädigte Person gilt somit der Inhaber (natürliche oder juristische Person) 

des geschädigten Vermögens (vgl. GORAN MAZZUCCHELLI/MARIO POSTIZZI, 

in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, 

N. 56 zu Art. 115 StPO). 

 

Weder aus der Strafanzeige noch aus der Beschwerde geht hervor, inwie-

fern die Vermögensinteressen des Beschwerdeführers durch den Beschul-

digten tangiert worden sein sollen. Vielmehr geht es hierbei ausschliesslich 

um die Partnerin des Beschwerdeführers, C._____. Diese ist verbeiständet 

(kombinierte Beistandschaft nach Art. 393 i.V.m. Art. 394 Abs. 1 ZGB, 

act. 10 und 16). Beim Beschuldigten handelt es sich um deren Beistand 

(act. 13). Im Klientenvermögensbericht vom 13. Juni 2023 für die Zeit vom 

1. August 2021 bis 31. Mai 2023 geht es ausschliesslich um das Vermögen 

von C._____. Unter "Ausgaben" sind in Ziffer 16.06 eine Gebühr von 

Fr. 2'000.00 für die Mündelführung und in Ziffer 17.02 Gerichtskosten in 

Höhe von Fr. 450.00 erfasst. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 

Aarau genehmigte den Klientenvermögensbericht am 17. Juli 2023 

(act. 16 f.) und stellte die Entscheidgebühr von Fr. 450.00 am 19. Juli 2023 

C._____ in Rechnung (act. 14). Am 31. Juli 2023 stellte der Beschuldigte 

ihr Fr. 2'000.00 als Entschädigung für die Mandatsführung in der Zeit vom 

1. August 2021 bis 31. Mai 2023 in Rechnung (act. 13). Es handelt sich 

ausschliesslich um Gelder, welche das Vermögen von  

C._____ betreffen. Da der Beschwerdeführer nicht Träger des durch die 

angezeigte Strafnorm geschützten Rechtsgutes ist, ist er bezüglich des 

Vorwurfs des Betruges nicht Geschädigter i.S.v. Art. 115 Abs. 1 StPO, wes-

halb er nicht berechtigt ist, sich am Strafverfahren als Partei zu beteiligen. 

Auf die Beschwerde ist insoweit mangels Legitimation nicht einzutreten.  

 

 - 5 - 

 

 

Nur nebenbei ist zu erwähnen, dass sich aus den Akten nicht ergibt, dass 

die Rechnung für die Mandatsführung zwei Mal bezahlt worden sein soll. 

Der Beschuldigte sendete die Rechnung C._____ erst, nachdem die Kin-

des- und Erwachsenenschutzbehörde Aarau den Klientenvermögensbe-

richt am 17. Juli 2023 genehmigt hatte. Dies ergibt sich daraus, dass der 

Beschuldigte die Rechnung erst am 31. Juli 2023 stellte und sich dabei 

ausdrücklich auf den Entscheid vom 17. Juli 2023 bezog (vgl. act. 13). Das-

selbe gilt im Übrigen für die Entscheidgebühr der Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde Aarau (act. 14) 

 

2.4. 

Der Straftatbestand des Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB) schützt nebst 

öffentlichen Interessen sekundär auch das Interesse der Bürgerinnen und 

Bürger, nicht unkontrollierter sowie willkürlicher staatlicher Machtentfaltung 

ausgesetzt zu werden. Als Geschädigte gelten dabei nur Personen, die 

durch die tatbestandsmässige Handlung unmittelbar beeinträchtigt worden 

sind (Urteil des Bundesgerichts 1C_456/2021 vom 6. Januar 2022 

E. 1.4.1). Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Tatbestand inhalt-

lich weit formuliert ist und dementsprechend auf vielfältige Weise begangen 

werden kann. Die betroffene Person, die aus Art. 312 StGB Rechte abzu-

leiten gedenkt, hat daher exakt darzulegen, inwieweit die behauptete amt-

liche Handlung ihre privaten Interessen verletzt (vgl. Urteile des Bundesge-

richts 6B_970/2020 vom 23. September 2020 E. 3.6.2; 6B_837/2018 vom 

9. November 2018 E. 4.2 m.H.). 

 

Der Beschwerdeführer legte weder in seiner Strafanzeige noch in der Be-

schwerde verständlich dar, inwiefern er durch den (angeblichen) Amtsmiss-

brauch des Beschuldigten gegenüber C._____ selber unmittelbar geschä-

digt worden sein soll. Vielmehr bemängelt er bloss in allgemeiner Weise, 

dass der Beschuldigte seinen Beruf schlecht ausübe und äussert zudem 

Zweifel an der Notwendigkeit der Beistandschaft, weil er psychologische 

Aufbauhilfe für C._____ als angemessener erachtet (act. 5 ff.), wobei diese 

Vorwürfe ohnehin nicht von strafrechtlicher Relevanz sind.  

 

Abgesehen davon legt der Beschwerdeführer auch mit keinem Wort dar, 

inwiefern er durch den angeblichen Amtsmissbrauch des Beschuldigten im 

Zusammenhang mit dem Umzug (act. 3 f.) in seinen persönlichen Rechten 

unmittelbar geschädigt worden sein soll. Ebensowenig ist das Verhalten 

des Beschuldigten diesbezüglich von strafrechtlicher Relevanz. Nachdem 

der Beschuldigte der Beistand von C._____ ist, stand es ihm zu, hinsichtlich 

des Umzugsunternehmens eine Auswahl zu treffen. 

 

Der Beschwerdeführer wirft dem Beschuldigten weiter Amtsmissbrauch im 

Zusammenhang mit der Herausgabe des Wohnungsschlüssels vor. Konk-

ret soll der Beschuldigte C._____ bei der Schlüsselübergabe für die neue 

Wohnung einen der Schlüssel unrechtmässig abgenommen und dadurch 

 - 6 - 

 

 

unberechtigt die Privatsphäre des Beschwerdeführers tangiert haben, da 

sich in der Wohnung auch dessen Gegenstände (Küchengeschirr, Bettwä-

sche) befunden hätten (act. 8). Inwiefern der Beschuldigte C._____ den 

Schlüssel "hinterlistig" abgenommen haben soll, weil er nach dem Schlüs-

sel mit der Begründung, er habe von all seinen Verbeiständeten einen 

Wohnungsschlüssel, gefragt haben soll, legt der Beschwerdeführer aber 

nicht dar. Für eine "unrechtmässige" Abnahme des Wohnungsschlüssels 

liegen damit keinerlei Indizien vor, vielmehr scheint C._____ denselben 

freiwillig herausgegeben zu haben. Der Beschwerdeführer macht auch 

nicht geltend, dass er sich erfolglos gegen die Schlüsselherausgabe zur 

Wehr gesetzt hätte. Eine willkürliche staatliche Machtentfaltung ihm gegen-

über liegt damit eindeutig nicht vor.  

 

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich einen Amtsmissbrauch in einer 

vom Beschuldigten angeblich doppelt erfolgten Bezahlung der Miete von 

C._____ am 27. Januar 2023 erblickt (act. 9), ist wiederrum nicht erkenn-

bar, inwieweit dies die Interessen des Beschwerdeführers tangiert. Im Üb-

rigen bestehen ausweislich der Mahnung mit Kündigungsandrohung vom 

16. August 2023 Ausstände gegenüber dem Vermieter und nicht ein Gut-

haben (act. 15). 

 

2.5. 

Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde sodann vor, dass er daran 

festhalte, dass er in seinen persönlichen Rechten auch wegen Diskriminie-

rung wegen seines Geschlechts durch den Beschuldigten verletzt worden 

sei. Eine Diskriminierung wegen des Geschlechts fällt, wie die Staatsan-

waltschaft Lenzburg-Aarau zutreffend festgehalten hat, unter keine Straf-

norm. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, Opfer häuslicher Ge-

walt zu sein (act. 7), legt er hierfür weder einen konkreten Sachverhalt vor 

noch macht er Ausführungen zur Täterschaft. Den Beschuldigten kann die-

ser Vorwurf jedenfalls nicht treffen, da er mit diesem nicht in häuslicher Ge-

meinschaft lebt. Die Beschwerde ist insoweit abzuweisen, soweit darauf 

überhaupt einzutreten ist.   

 

3. 

Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzu-

treten ist. 

 

4. 

Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem unter-

liegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Eine 

Entschädigung ist ihm nicht auszurichten. Dem Beschuldigten ist im Be-

schwerdeverfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden. 

 

 

  

 - 7 - 

 

 

   

Die Beschwerdekammer entscheidet: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

 

2. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus einer Gerichtsge-

bühr von Fr. 800.00 und den Auslagen von Fr. 85.00, zusammen 

Fr. 885.00, werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit der von ihm 

geleisteten Sicherheit von Fr. 800.00 verrechnet, so dass er noch Fr. 85.00 

zu bezahlen hat. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 
   

Aarau, 8. Mai 2024 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Richli Kabus