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**Case Identifier:** 8c53559d-3f88-51dc-916b-01f7d3759698
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 30.09.2021 III 2021 129
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-129_2021-09-30.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 129

Entscheid vom 30. September 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Bezirksschulrat B.________,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Schulrecht (Fernunterricht)

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Sachverhalt:

A. C.________ besuchte im Schuljahr 2020/2021 die dritte Klasse der Sekun-
darschule in der Stammklasse ___ im Schulhaus D.________ bei der Klassen-
lehrperson E.________. Mit Schreiben (E-Mail, vgl. Vi-act II/02/Beilage 1, S. 1) 
vom 27. November 2020 wies die Klassenlehrperson die Eltern von C.________, 
A.________ und F.________, darauf hin, dass ihr Sohn mehrfach gegen die in 
den Schulinnenräumen sowie auf dem Schulareal geltende Schutzmaskentrag-
pflicht verstossen habe. Weiter informierte sie die Eltern über die von der Schul-
leitung getroffenen Konsequenzen in dieser Angelegenheit, wonach C.________ 
bei fünf weiteren Verstössen gegen die Schutzmaskentragpflicht an einem Mitt-
wochnachmittag in der Schule nachsitzen müsse und bei weiteren fünf Verstös-
sen ein Timeout erfolge. Diese Mitteilung wurde von A.________ und 
F.________ zur Kenntnis genommen (E-Mail, vgl. Vi-act II/02/Beilage 1, S. 2). 
Am 20. Januar 2021 musste C.________ zu einem Strafnachmittag erscheinen, 
da er (erneut) fünf Mal die Schutzmaskentragpflicht nicht eingehalten hatte. Da er 
zu diesem Strafnachmittag verspätet und ohne Maske erschien, wurde er jedoch 
wieder nach Hause geschickt. Am 22. Januar 2021 (Freitag) wurde für 
C.________ ein Tages-Timeout angeordnet. C.________ kehrte am 25. Januar 
2021 (Montag) wieder in den Unterricht zurück. Mit Schreiben vom 5. Februar 
2021 (vgl. Vi-act. II/02/Beilage 3) teilte der Schulleiter A.________ und 
F.________ mit, dass ihr Sohn C.________ mittlerweile sieben Mal gegen die 
Schutzmaskentragpflicht verstossen habe. Weiter wies der Schulleiter auf das 
drohende Timeout bzw. den Fernunterricht hin, sollte C.________ noch drei wei-
tere Verstösse gegen die Schutzmaskentragpflicht begehen. Am 9. Februar 2021 
fand ein Gespräch zwischen A.________ und dem Rektor statt (vgl. Vi-act. 
I/01/Beilage 2, S. 3 Abs. 3 ff.). Ausserdem äusserten sich A.________ und 
F.________ mit Schreiben (E-Mail, vgl. Vi-act. I/01/Beilage 2) vom 13. Februar 
2021 nochmals zur Sache.

B. Am 11. März 2021 ordnete der Schulleiter des Schulhauses D.________ 
gegenüber C.________ schriftlich (vgl. Vi-act. I/01/Beilage 1) den angedrohten 
Fernunterricht an, da dieser insgesamt zehn Mal gegen die in den Schulräumen 
und auf dem Schulareal geltende Schutzmaskentragpflicht verstossen hatte. Die 
angeordnete Massnahme sah vor, dass C.________ vom 15. März 2021 bis 
28. März 2021 im Fernunterricht zu Hause bleiben müsse. Für den Fall des 
Nichteinverständnisses mit dieser Massnahme wurden die Eltern auf die Mög-
lichkeit einer Einsprache beim Rektorat hingewiesen. 

C. A.________ reichte daraufhin am 15. März 2021 beim Schulpräsidenten 
der Schulen G.________ eine Einsprache ein (vgl. Vi-act. I/01/Beilage 2) mit dem 

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Antrag, "Das Fehlverhalten der Schulleitung & die gezielte Diskriminierung ein-
zelner Kinder ist strafrechtlich zu überdenken. Wir erwarten eine klärende Ant-
wort und den Vorschlag einer Wiedergutmachung bis 22. März 2021". 

Mit Schreiben vom 19. März 2021 (vgl. Vi-act. II/03/Anhang) wies der Rektor die 
Einsprache ab; in der Rechtsmittelbelehrung wurde der Bezirksschulrat 
B.________ als Beschwerdeinstanz bezeichnet. 

D. C.________ absolvierte den angeordneten Fernunterricht. Dabei wurde 
ihm das Material über Microsoft Teams zur Verfügung gestellt und Prüfungen ab-
solvierte er in einem Einzelzimmer in der Schule. 

E. Ebenfalls am 15. März 2021 (Postversand) erhob A.________ beim Bil-
dungsdepartement des Kantons Schwyz "Einsprache" gegen den gegenüber sei-
nem Sohn C.________ angeordneten Fernunterricht (vgl. Vi-act. I/01 [Verwal-
tungsbeschwerde vom 15.3.2021]). Der Antrag entspricht wörtlich demjenigen, 
den er auch dem Schulpräsidenten unterbreitet hatte. 

Das Bildungsdepartement überwies die Eingabe von A.________ mit Schreiben 
vom 16. März 2021 (vgl. Vi-act. I/01, [Schreiben vom 16.3.2021]) zur Behandlung 
an den mit der Verfahrensinstruktion betrauten Rechts- und Beschwerdedienst 
des Sicherheitsdepartements, welcher ein Beschwerdeverfahren (VB 51/2021) 
eröffnete.

F. Mit Schreiben vom 17. März 2021 (vgl. Vi-act. III/02) forderte der Leiter des 
Rechts- und Beschwerdedienstes A.________ auf, mitzuteilen, ob sich seine 
Eingabe gegen die Anordnung des Schulleiters oder gegen einen allfälligen Ein-
spracheentscheid des Rektors der Schule G.________ richte. Hierauf reagierte 
A.________ mit Schreiben vom 18. März 2021 (Postaufgabe; Vi-act. I/02), jedoch 
ohne Beantwortung der gestellten Frage. Am 14. April 2021 meldete A.________ 
dem Rechts- und Beschwerdedienst per E-Mail (vgl. Vi-act. I/03) weitere Vor-
kommnisse, welche sich auf dem Schulareal ereignet haben sollen. Mit Ver-
nehmlassung vom 19. April 2021 (vgl. Vi-act. II/02) beantragte der Bezirksschul-
rat B.________:

- Auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen.

- Unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.

G. Mit Beschluss (RRB) Nr. 502/2021 vom 6. Juli 2021 entschied der Regie-
rungsrat wie folgt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 500.-- wer-

den dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat seinen Anteil innert 120 Tagen 
der Staatskanzlei zu überweisen. 

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3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
(4.-6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

H. Mit Eingabe vom 26. Juli 2021 (Postaufgabe gleichentags) erhebt 
A.________ gegen den RRB Nr. 502/2021 (Versand am 7.7.2021) fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden 
Anträgen:

1. Der Entscheid des Regierungsrates ist vollumfänglich aufzuheben. 
Die Sache sei zur detaillierten Abklärung der Sachlage an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.

2. Auf die Beschwerde ist einzugehen. Da die Beschwerdepunkte 1-3 im Be-
schwerdeentscheid vom 6. Juni 2021 nicht korrekt anerkannt werden.

3. Wahrung der Interessen.
Unter Kosten und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

I. Mit Vernehmlassung vom 13. August 2021 beantragt das Sicherheitsdepar-
tement, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers 
abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. Den inhaltlich 
gleichen Antrag stellt vernehmlassend am 18. August 2021 auch der Bezirk 
H.________. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen, 
Anordnungen im besonderen Rechtsverhältnis bzw. Sonderstatusverhältnis, wie 
es beispielsweise beim Verhältnis zwischen Staat und Schülern der Fall sei, 
komme nach herrschender Lehre und Rechtsprechung grundsätzlich kein Verfü-
gungscharakter zu. Die Anordnung, im Schulbereich eine Schutzmaske zu tra-
gen, tangiere jedoch die persönliche Freiheit der einzelnen Schüler im Sinne von 
Art. 10 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV, SR 101) vom 18. April 1999. Es sei daher trotz eines Sonderstatusverhält-
nisses von einer anfechtbaren Verfügung auszugehen. Die Frage müsse jedoch 
nicht abschliessend geprüft werden, da bereits aus anderen Gründen auf die Be-
schwerde nicht eingetreten werden könne (Erw. 2.2). 

Für die Beurteilung der Beschwerde, welche sich gegen einen Entscheid der 
Schulleitung richte, sei gemäss § 73 Abs. 2 des Volksschulgesetzes (VSG; 
SRSZ 611.210) vom 19. Oktober 2005 der Schulrat zuständig. Mithin wäre der 
Bezirksschulrat B.________ zuständig. Dieser habe jedoch keinen (anfechtba-
ren) Beschluss erlassen, womit der Regierungsrat an und für sich unzuständig 
wäre. Allerdings sei die Anordnung des Schulleiters mit einer fehlerhaften 
Rechtsmittelbelehrung versehen gewesen (Rektorat statt Bezirksschulrat; vgl. 

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vorstehend Ingress lit. B). Ferner habe der Beschwerdeführer seine Beschwerde 
am 15. März 2021 direkt dem Schulpräsidenten zugestellt. Sie sei jedoch nicht 
vom Bezirksschulrat, sondern vom Rektor behandelt und abgewiesen worden. 
Mit der Vernehmlassung vom 19. April 2021 habe sich der Bezirksschulrat mate-
riell zur Sache geäussert (vgl. vorstehend Ingress lit. D). Eine Rückweisung zur 
Neubeurteilung stellte bei dieser Sachlage einen Verfahrensleerlauf dar. Die Ein-
tretensfrage müsse jedoch nicht abschliessend geklärt werden, da auf die Be-
schwerde bereits mangels schutzwürdigem Interesse nicht einzutreten sei 
(Erw. 3.2). 

Die Beschwerde richte sich gegen den gegenüber C.________ angeordneten 
Fernunterricht. Diese Massnahme sei am 28. März 2021 beendet worden, womit 
das schutzwürdige Interesse dahingefallen sei (Erw. 4.3). Die Anträge des Be-
schwerdeführers betreffend Aufhebung des angefochtenen Schutzkonzeptes und 
des darauf gestützten Schulleitungsbeschlusses sowie Rückweisung zur Neube-
urteilung an die zuständige Vorinstanz hätten keinen Einfluss auf die tatsächliche 
oder rechtliche Situation von C.________, da infolge des bereits erfolgten Voll-
zugs kein materieller oder ideeller Nachteil mehr abgewendet werden könne und 
es somit an einem praktischen Nutzen eines Entscheides fehle (Erw. 4.1). 

Der Regierungsrat verneinte auch eine Frage von grundlegender Bedeutung, da 
dem Beschwerdeführer zukünftig keine Androhung einer solchen Massnahme 
mehr drohe (Erw. 5.4). Er begründete diesen Entscheid einerseits damit, dass 
C.________ die obligatorische Schule am 9. Juli 2021 abschliesse und das Son-
derstatusverhältnis zur Schule damit beendet würde (Erw. 5.4), und andererseits, 
dass das kantonale Bildungsdepartement aufgrund der Entspannung der epide-
miologischen Lage und der Einführung repetitiver Tests in Bildungseinrichtungen 
die Schutzmaskentragpflicht am 14. Juni 2021 aufgehoben habe (Erw. 5.2 i.V.m. 
5.4). Aus diesen Gründen könne sich die aufgeworfene Frage des Beschwerde-
führers nicht mehr unter den gleichen Umständen stellen. Es bestehe daher kein 
hinreichendes öffentliches Interesse, die vom Beschwerdeführer aufgeworfenen 
Fragen zu beantworten und trotz fehlendem aktuellem schutzwürdigem Interesse 
einen Sachentscheid zu fällen (Erw. 5.1 ff., bes. Erw. 5.3 und 5.4). 

1.2 Mit seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde bringt der Beschwerdeführer 
vor, es sei zu keiner Zeit eine Beschwerde betreffend Massnahmen oder Fernun-
terricht eingereicht worden. Die drei Beschwerdepunkte beträfen die gezielte 
Diskriminierung einzelner Kinder, grobe Missstände im Sicherheitskonzept sowie 
die Ignorierung von Gesprächen und gleichgültige Behandlung. 

Das schutzwürdige Interesse bestehe darin, dass die verantwortlichen Personen 
ihr Fehlverhalten erkannten und in Zukunft ein korrektes Verhalten an den Tag 

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legten. Er bzw. sie hätten einen weiteren Sohn an der Schule; sie möchten auf 
keinen Fall einen ähnlichen Verlauf erleben. Falls Fragen bestünden, seien sie 
gerne zu einem Gespräch bereit. 

1.3.1  Mit Vernehmlassung vom 18. August 2021 bringt der Bezirksschulrat 
B.________ namentlich vor, die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Be-
schwerdepunkte seien nicht Gegenstand des Verfahrens. Mangels näherer Sub-
stituierung und aufgrund der Pauschalisierung könne darauf gar nicht eingegan-
gen und dazu Stellung genommen werden. Es erscheine fraglich, ob an einer 
Klärung überdies ein Rechtsschutzinteresse bestehe. 

Es stehe dem Beschwerdeführer frei, seine Hinweise und Kritik weiterhin bei den 
Zuständigen der Schule G.________ konstruktiv und kooperativ einzubringen. 
Die aktuelle Situation sei für alle Beteiligten (Schüler, Eltern, Lehrerschaft, Schul-
verwaltung) nicht einfach gewesen und sei es immer noch nicht; habe immer ei-
ne gewisse Ordnung, Konsequenz und Flexibilität erfordert und erfordere dies 
immer noch. 

1.3.2  Das Sicherheitsdepartement führt vernehmlassend aus, die vorgebrachten 
Einwände seien nicht Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens gewe-
sen, weshalb darauf nicht einzutreten sei. 

2.1.1  Vor Erlass einer Verfügung oder eines Entscheides prüft die angerufene 
Behörde gemäss § 27 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP, SRSZ 
234.110) von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung 
oder einen Sachentscheid erfüllt sind. Das Gericht prüft u.a. insbesondere die 
Rechtsmittelbefugnis (vgl. § 27 Abs. 1 lit. d VRP). Ist eine dieser Voraussetzun-
gen nicht gegeben, trifft die Behörde bzw. das Gericht einen Nichteintretensent-
scheid (Abs. 2).  

2.1.2  Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren teil-
genommen (§ 37 Abs. 1 lit. a erster Teilsatz VRP), ist durch den angefochtenen 
Beschwerdeentscheid besonders berührt (§ 37 Abs. 1 lit. b VRP) und hat ent-
sprechend ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des 
angefochtenen Entscheides, d.h. des Nichteintretensbeschlusses des Regie-
rungsrats (§ 37 Abs. lit. c VRP), sowie - gegebenenfalls - an einer materiellen 
Prüfung seiner Beschwerde. Nachdem die übrigen Entscheidungsvoraussetzun-
gen gemäss § 27 Abs. 1 VRP ebenfalls gegeben sind, ist auf die Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde einzutreten.

2.2.1  Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 

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Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs-
gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit 
keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Verweis auf 
BGE 119 IB 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit Hinweisen; 
vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kantonalen Recht-
sprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang der Tätigkeit 
des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegen-
stand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens 
sein, was auch Gegenstand der zugrundeliegenden Verfügung war bzw. nach 
richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die 
erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden hat, fallen 
nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz 
(vgl. statt vieler VGE III 2014 180 vom 24.2.2015 Erw. 1.2 mit Hinweisen, u.a. auf 
VGE III 2014 111 vom 28.1.2015 Erw. 2.1; VGE III 2012 126 vom 15.11.2012 
Erw. 1.2; VGE III 2012 129 vom 19.12.2012 Erw. 2.3.1; siehe auch Martin Bert-
schi, in: Alain Griffel (Hrsg.), Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz 
des Kantons Zürich, 3.A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/ 
Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 
3.A., Zürich 2013, Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122).

2.2.2  Die beiden Schreiben des Beschwerdeführers vom 15. März 2021 an den 
Schulpräsidenten und ans Bildungsdepartement enthalten keine klare Antrags-
stellung. Soweit ein "strafrechtliches Überdenken" eines behaupteten Fehlverhal-
tens (der Schulleitung) geltend gemacht wurde/wird, ist es offensichtlich, dass für 
Untersuchungen strafrechtlicher Art weder die Schulleitung (oder der Bezirks-
schulrat) noch das Bildungsdepartement die richtigen Adressaten sind. Auf die-
ses Begehren des Beschwerdeführers konnten diese Behörden somit bereits 
mangels Zuständigkeit nicht eintreten. 

Soweit der Beschwerdeführer allenfalls ein aufsichtsrechtliches Einschreiten als 
angezeigt erachtet(e), ist festzuhalten, dass dem Verwaltungsgericht keine 
(Ober-) Aufsichtsfunktion über den Regierungsrat wie das Bildungsdepartement 
und eben so wenig über die Schulbehörden zukommt. Falls auf einer Stufe auf-
sichtsrechtliches Handeln geboten gewesen wäre, läge es mithin so oder anders 
auch diesbezüglich nicht in der Kompetenz des Verwaltungsgerichts, Hand-
lungsanweisungen zu machen. 

Inwieweit Anlass für eine Wiedergutmachung bestand/besteht, lässt sich den Ak-
ten nicht entnehmen; soweit darunter ein Schadenersatz zu verstehen sein sollte, 

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ist ein solcher Anspruch klageweise geltend zu machen. Das Beschwerdeverfah-
ren ist mithin das falsche Verfahren. 

Dem Ersuchen des Beschwerdeführers um eine klärende Antwort begegnet der 
Schulrat offen, wie sich aus dessen Vernehmlassung vom 18. August 2021 im 
vorliegenden Verfahren (S. 2 Ziff. 3) ergibt, mit dem Angebot an den Beschwer-
deführer, seine Hinweise und Kritik weiterhin bei den Zuständigen der Schulen 
konstruktiv und kooperativ einzubringen. Gegenstand einer Verfügung und/oder 
eines Beschwerdeverfahrens kann das Ersuchen um eine klärende Antwort hin-
gegen nicht sein. Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens sind in erster Linie 
Verfügungen (§ 36 Abs. 1 VRP). Verfügungen sind hoheitliche, individuelle und 
einseitige Anordnungen einer Behörde (vgl. § 6 Abs. 1 VRP), mit welchen Rechte 
und Pflichten bestimmter Personen begründet, abgeändert oder aufgehoben 
werden (vgl. Abs. 1 lit. a), das Bestehen, Nichtbestehen oder der Inhalt von 
Rechten und Pflichten festgestellt wird (vgl. Abs. 1 lit. b) oder Begehren auf Be-
gründung, Änderung, Aufhebung oder Feststellung von Rechten und Pflichten 
abgewiesen oder durch Nichteintreten erledigt werden (vgl. Abs. 1 lit. c). Charak-
teristisches Merkmal einer Verfügung ist deren unmittelbare Vollziehbarkeit (vgl. 
VGE III 2019 229 Erw. 3.1.3; VGE II 2019 71 Erw. 3.3.3). Es ist leicht einsichtig, 
dass diese Merkmale einer Verfügung auf eine (blosse) Antwort - selbst eine 
klärende - nicht zutreffen. 

2.3 Unabhängig davon, dass bzw. ob der Beschwerdeführer - als juristischer 
Laie - dies weder in seiner Einsprache noch vor dem Verwaltungsgericht mit der 
gebotenen Klarheit zum Ausdruck bringt, kann Gegenstand seiner Einsprache 
bzw. Beschwerde einzig der gegenüber seinem Sohn für die Zeit vom 15. März 
2021 bis 28. März 2021 angeordnete Fernunterricht sein. Hiervon sind die Vor-
instanzen zu Recht ausgegangen. Beizupflichten ist an dieser Stelle auch den 
Ausführungen des Regierungsrates zum grundsätzlich fehlenden Verfügungs-
charakter von Anordnungen in Sonderstatusverhältnissen einerseits, wie auch 
anderseits zum konkreten Fall, dass dies für die Schutzmaskenpflicht im Bereich 
der Schule (Schulareal, Schulhaus, Schulunterricht) sowie entsprechend für An-
ordnungen (Sanktionen wie Fernunterricht), welche gestützt auf eine Zuwider-
handlung gegen die Schutzmaskenpflicht getroffen werden, nicht zutrifft, weil 
hiervon die persönliche Freiheit der betroffenen Rechtssubjekte tangiert wird. 

2.4 Die vom Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgericht vorgebrachten Ar-
gumente (vgl. vorstehend Erw. 1.2 [Diskriminierung; grobe Missstände im Sicher-
heitskonzept; Ignorierung von Gesprächen und gleichgültige Behandlung]) sind 
Elemente der Beschwerdebegründung und als solche vom Streitgegenstand ab-
zugrenzen. Sie betreffen nicht unmittelbar verfügungsweise festgelegte Pflichten 

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(vorliegend den angeordneten Fernunterricht) oder Rechte. Diese Vorbringen 
sind im Kern (ebenfalls) aufsichtsrechtlicher Natur. Hierauf ist mithin nicht einzu-
treten. 

3.1.1  Ist die Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten, so hat das Ver-
waltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nur zu prüfen, 
ob der Nichteintretensentscheid zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es die Frage, so 
hebt es den Nichteintretensentscheid auf und weist die Akten an die Vorinstanz 
zurück, damit diese hinsichtlich dieses Rechtsmittels einen Sachentscheid trifft. 
Erweist sich der Nichteintretensentscheid als rechtmässig, ist die Beschwerde 
ohne materielle Prüfung abzuweisen (vgl. statt vieler: VGE II 2012 108 vom 
24.10.2012 Erw. 2.1; VGE III 2010 192 vom 14.4.2011 Erw. 2.1; VGE III 2007 
158 vom 30.10.2007 Erw. 1.3; VGE III 2014 194 vom 27.11.2014 Erw. 2.1).

3.1.2  Nachfolgend gilt es also (einzig) zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht 
nicht auf die Einsprache des Beschwerdeführers vom 15. März 2021 gegen den 
gegenüber seinem Sohn C.________ angeordneten Fernunterricht durch die 
Schulleitung des Schulhauses D.________ vom 11. März 2021 eingetreten ist. 

3.2 Der Beschwerdeführer bestreitet vor dem Verwaltungsgericht, Beschwerde 
betreffend Massnahmen oder Fernunterricht eingereicht zu haben. Mithin 
bestätigt er implizit die Rechtmässigkeit des Nichteintretens auf seine Einsprache 
bzw. Verwaltungsbeschwerde. Selbst für den Fall, dass der Beschwerdeführer 
einen diesbezüglichen Beschwerdewillen effektiv gehabt hätte, ist die Vorinstanz 
zu Recht nicht auf die Beschwerde eingetreten, wie nachstehend zu zeigen ist.

Anzufügen ist, dass sich der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nichts ent-
nehmen lässt, was für eine grundsätzliche Bestreitung der Rechtmässigkeit der 
(vormals geltenden) Schutzmaskentragpflicht spricht. Vielmehr rügt der Be-
schwerdeführer eine Ungleichbehandlung bei der Durchsetzung der Schutzmas-
kentragpflicht und insofern eine Diskriminierung (seines Sohnes) wie auch Miss-
stände im Sicherheitskonzept. Hierbei handelt es sich, wie erwähnt (vgl. vorste-
hend Erw. 2.2.2), um Vorbringen aufsichtsrechtlicher Natur. 

3.3.1  Jede Rechtsverfolgung setzt grundsätzlich ein hinreichendes, aktuelles 
Rechtsschutzinteresse voraus. Verlangt wird ein realer, praktischer Nutzen an 
der Anfechtung bzw. Änderung eines Verwaltungsaktes (VGE III 2016 10 vom 
30.3.2016 Erw. 1.4.2; vgl. VGE III 2015 56 vom 28.5.2015 Erw. 2.3.1 mit Hinwei-
sen, u.a. auf VGE III 2012 20 vom 23.5.2012 Erw. 1.3; VGE III 2011 61 vom 
21.9.2011 Erw. 1.2.2; VGE III 2010 159+160 vom 18.11.2010 Erw. 2.2.1; EGV-
SZ 1983 Nr. 43 Erw. 3; Josef Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im 

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Kanton Schwyz, S. 37ff.; F. Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, S. 113ff.; sie-
he Vera Marantelli/ Said Huber, in: Waldmann/ Weissenberger, Praxiskommentar 
VwVG, Art. 6 N 16 mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerde dient grundsätzlich 
nicht dazu abstrakt die Rechtmässigkeit des staatlichen Handels zu überprüfen, 
sondern dem Beschwerdeführer einen praktischen Vorteil zu verschaffen, indem 
der Ausgang des Verfahrens die Situation des Beschwerdeführers in rechtser-
heblicher Hinsicht verbessern kann (vgl. BGE 141 II 14, Erw. 4.4). Von einem 
hinreichenden Rechtsschutzinteresse dürfte ausgegangen werden, falls durch 
die Gutheissung des Rechtsmittels ein praktischer materieller oder ideeller Nach-
teil abgewendet werden kann, den die beschwerdeführende Person ansonsten 
aufgrund des angefochtenen Entscheids erleiden würde (vgl. VGE II 2021 52 
vom 21.6.2021 Erw. 3.3.1). Wenn selbst die Gutheissung des Rechtsmittels zu 
keinem anderen Ergebnis führen würde, kann kein rechtserhebliches Rechts-
schutzinteresse vorliegen (vgl. VGE II 2021 52 vom 21.6.2021 a.a.O.). Mangelt 
es an einem Rechtsschutzinteresse schon bei der Anhängigmachung einer Be-
schwerde, so ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Fällt das Rechtsschutzin-
teresse erst im Verlaufe des Verfahrens dahin, so wird das Verfahren gegen-
standslos und dem Beschwerdeführer fällt die Beschwerdelegitimation weg. Das 
Verfahren wird alsdann förmlich als erledigt erklärt, d.h. abgeschrieben (VGE III 
2006 9999 vom 9.10.2006 Erw. 1; vgl. §§ 27, 28 und 37 Verordnung über die 
Verwaltungsrechtspflege, VRP, Bertschi, in: Griffel [Hrsg.], Kommentar VRG, 3. 
Auflage, § 21 N 24; Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kanton 
Schwyz, S. 21 und 42, Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum VRG-Bern, 
Rz. 1 zu Art. 39 mit Hinweisen). 

3.3.2  Der angeordnete Fernunterricht wurde zwischen dem 15. März 2021 und 
28. März 2021 vollzogen. Am ersten Tag des Vollzugs der Massnahme, am 
15. März 2021, reichte der Beschwerdeführer beim Bildungsdepartement Be-
schwerde ein. Diese Massnahme endete am 28. März 2021. Die generelle 
Schutzmaskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler des Zyklus 3 wurde am 
14. Juni 2021 im Schulhaus D.________ aufgehoben und durch die Ersatzmass-
nahme repetitiver Sars-CoV-2-Tests abgelöst. Der Entscheid des Regierungsra-
tes im entsprechenden Verfahren erging am 6. Juli 2021. Der Vollzug des ange-
ordneten Fernunterrichts wie auch die Schutzmaskentragpflicht endeten bereits 
im Verlaufe des erstinstanzlichen Verfahrens. Dem Beschwerdeführer konnte 
(und kann) eine Aufhebung des Verwaltungsaktes keinen realen, praktischen 
Nutzen mehr bringen, da kein materieller oder ideeller Nachteil (mehr) abgewen-
det werden kann. Das schutzwürdige Interesse des Beschwerdeführers (bzw. 
dessen Sohnes) ist während hängigem Verwaltungsbeschwerdeverfahren entfal-
len. Es fehlt(e) dem Beschwerdeführer somit an einem aktuellen Rechtsschutzin-

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teresse (vgl. § 37 Abs. 1 lit. c VRP); auf die Beschwerde war nicht einzutreten 
bzw. die Beschwerde war gegenstandslos geworden. 

Hinzu kommt, dass C.________ die obligatorische Schule offensichtlich am 29. 
Juli 2021 beendet hat. Er untersteht daher nicht mehr der Weisungsbefugnis des 
Bildungsdepartements und der Schulleitung bzw. den Vorgaben des Schutzkon-
zeptes für Volksschulen. Mithin wäre sein schutzwürdiges Interesse jedenfalls 
kurz nach Einreichung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 26. Juli 2021 da-
hingefallen. 

4.1 Der Beschwerdeführer sorgt sich indes, dass sich Ähnliches in (naher) Zu-
kunft wiederholen und insbesondere auch seinem jüngeren Sohn das Gleiche 
wie C.________ widerfahren könnte. Es ist mithin zu prüfen, ob die Vorinstanz 
aufgrund dieser Befürchtung ein schutzwürdiges Interesse hätte annehmen und 
auf die Einsprache/Beschwerde eintreten müssen. 

4.2 Ausnahmsweise wird auf das Erfordernis des aktuellen, praktischen Inter-
esses verzichtet, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnli-
chen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung 
im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren 
grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 141 II 14 Erw. 
4.4; BGE 139 I 206 Erw. 1.1; BGE 136 II 101 Erw. 1.1; BGE 135 I 79 Erw. 1.1). 

Die nachträgliche Überprüfung einer gegenstandslos gewordenen Anordnung hat 
sich auf die in der Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erneut stellende 
Streitfrage zu beschränken (BGE 131 II 670 S. 674 m.w.H.). Dabei werden die 
streitigen Grundsatzfragen durch die individuelle, potentiell wiederholbare Situa-
tion des Beschwerdeführers bestimmt (BGE 131 II 670 S. 674; vgl. BGE 127 I 
164 Erw. 1a und Erw. 6a S. 183; Urteile 2.P.34/1993 vom 28.1.1994 Erw. 5f., pu-
bl. in: ZBl 95/1994 S. 300, und 2A.258/2000 vom 27.10.2000 Erw. 2b und c). 

4.3.1  Der Regierungsrat hat die Chronologie der vorliegend relevanten Verord-
nungen betreffend Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie zutref-
fend dargelegt (angefochtener Beschluss Erw. 5 ff.). Er hat ausgeführt, dass der 
Bundesrat mit Beschluss vom 19. Juni 2020 gestützt auf Art. 6 Abs. 2 lit. a und b 
des Epidemiengesetzes (EpG; SR 818.101) vom 28. September 2012 die Ver-
ordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-
19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage) erlassen. Diese Verord-
nung ordnet Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Insti-
tutionen sowie den Kantonen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie an (Art. 1 
Abs. 1). Die Massnahmen dienen dazu, die Verbreitung des Coronavirus (Covid-
19) zu verhindern und Übertragungsketten zu unterbrechen (Art. 1 Abs. 2). So-

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weit diese Verordnung nichts anders bestimmt, behalten die Kantone ihre Zu-
ständigkeiten (Art. 2). Art. 8 ermächtigt die Kantone, zusätzliche Massnahmen zu 
ergreifen. 

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat gestützt auf Art. 40 EpG sowie Art. 2 
und Art. 8 Covid-19-Verordnung besondere Lage am 14. Oktober 2020 die Ver-
ordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie erlassen 
(Kant. Covid-VO; SRSZ 571.212). Er übertrug dem Bildungsdepartement die 
Kompetenz, Massnahmen für den Schulbereich zu erlassen (§ 4 Abs. Kant. Co-
vid-VO). Die Vorgaben für die obligatorischen öffentlichen Volksschulen erfolgten 
in Form von Schutzkonzepten. Das Bildungsdepartement (Amt für Volksschulen 
und Sport) erliess das entsprechende Schutzkonzept am 23. Oktober 2020 mit 
seitherigen Revisionen.

4.3.2  Bedeutsam ist die starke Reduktion der Coronamassnahmen durch den 
Bundesrat per 26. Juni 2021, worauf das Bildungsdepartement die Schutzmas-
kenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrpersonen an allen Schulen 
bis zur Sekundarstufe II aufgehoben hat.

4.3.3  Ergänzend zu erwähnen ist zum einen, dass die Schulleitungen gemäss 
§ 40 Abs. 2 VSG ermächtigt sind, Disziplinarmassnahmen gemäss § 39 Abs. 1 
lit. a bis lit. i VSG [lit. i: vorübergehender Ausschluss vom Unterricht] zu verfügen. 
Das Bildungsdepartement sah in den internen rechtlichen Erläuterungen zum 
Umgang bei Verweigerung der Schutzmaskentragpflicht in Schulen vom 3. No-
vember 2020 unter Ziff. 2.2 vor (vgl. Vi-act. II/02/B3), dass bei Schülerinnen und 
Schüler, welche die Schutzmaskentragpflicht verweigern, zuerst das Gespräch 
gesucht und ein Verweis ausgesprochen und bei beharrlicher Verweigerung das 
Kind nach Hause geschickt und mit Hausaufgaben bedient werden soll. Prüfun-
gen seien vor Ort alleine in einem Einzelbüro zu absolvieren. 

Zum andern ergeben sich die Schutzmaskentragpflicht, angeordnet durch das 
Bildungsdepartement, wie auch die darauf gestützte disziplinarische Anordnung 
der Schulleitung zum Fernunterricht nicht unmittelbar aus dem Schulbetrieb, 
sondern aus dem Anliegen der öffentlichen Gesundheit als einem sogenannten 
Polizeigut. Die angeordneten Massnahmen bezwecken die Verhinderung der 
Virenübertragungen, die zu schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen wie 
auch zum Kollaps des Gesundheitssystems führen kann. 

4.3.4  Zwischenzeitlich wurde das Schutzkonzept für die Volksschulen am 
10. September 2021 mit Gültigkeit ab dem 13. September 2021 revidiert. Eine 
Schutzmaskenpflicht für Schüler ist grundsätzlich nicht mehr vorgesehen und 

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kann nur ausnahmsweise zeitlich befristet im Sinne einer milderen Massnahme 
als eine Schulschliessung angeordnet werden (S. 3 Ziff. 3). 

4.4 Bei dieser Sachlage ist ein schutzwürdiges Interesse an einer materiellen 
Beurteilung der Rechtmässigkeit eines temporären Fernunterrichts bei Zuwider-
handlung gegen eine Schutzmaskentragpflicht zu verneinen. Eine generelle 
Schutzmaskentragpflicht an den Volksschulen steht zurzeit nicht mehr zur Dis-
kussion. Mittlerweile bzw. genau betrachtet bereits bis zur Geltung des Schutz-
konzeptes vom 10. September wurde die Schutzmaskentragpflicht durch die re-
petitiven Tests auf Sars-CoV-2 ersetzt. Nunmehr bestehen auch für Jugendliche 
seit Kurzem Impfmöglichkeiten. Aufgrund der bisherigen Erfahrung und der neu 
geschaffenen alternativen Massnahmen spricht nichts für eine absehbar erneute 
Anordnung einer generellen Schutzmaskentragpflicht, wobei für den Fall der Zu-
widerhandlung weiterhin Massnahmen wie Fernunterricht vorgesehen werden 
müssten. 

Die vom Beschwerdeführer (sinngemäss) geltend gemachte Wiederholungsge-
fahr bezieht sich überdies auf einen anderen Adressaten potentieller Anordnun-
gen als im vorliegenden Verfahren. 

Die Vorinstanz hat somit zu Recht auch kein schutzwürdiges Interesse an einer 
Beurteilung der Rechtmässigkeit des gegenüber seinem Sohn angeordneten 
Fernunterrichts erkennen können. Auch insoweit ist der angefochtene Entscheid 
zu bestätigen. 

5.1 Der vorinstanzliche Entscheid (RRB) Nr. 502/2021 vom 6. Juli 2021 ist so-
mit nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist - 
soweit darauf eingetreten werden kann - abzuweisen. 

5.2 Die Gebührenordnung für die Verwaltung und Rechtspflege im Kanton 
Schwyz vom 20. Januar 1975 (GebO; SRSZ 173.111) regelt unter anderem die 
Gebühren für die Rechtspflege (vgl. § 1 Abs. 1 GebO). Die Verwaltungs- und 
Gerichtsgebühren sowie die Entschädigungen sind (unter Vorbehalt von § 3 
Abs. 3 GebO [ausnahmsweise Überschreitung der Höchstsätze um bis zu 50 
Prozent]) gemäss den gesetzlichen Ansätzen festzusetzen (§ 3 Abs. 1 GebO). 
Besteht ein Mindest- oder Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach 
der Bedeutung der Sache und nach Zeitaufwand festzusetzen (§ 3 Abs. 2 Satz 1 
GebO). Gebühren und Auslagen können für Rechtsmittelverfahren als Pauschal-
betrag festgesetzt werden (§ 3 Abs. 4 GebO). Für die Behandlung und den Ent-
scheid einer Beschwerde oder einer Revision durch das Verwaltungsgericht gilt 
ein Gebührenrahmen von Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- (§ 25 Ziff. 29 GebO).

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5.3 Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Kosten des 
verwaltungsrechtlichen Verfahrens (Gerichtskosten, Kanzleigebühren und 
Barauslagen) im Umfang von Fr. 500.-- dem Beschwerdeführer auferlegt. Es ist 
keine Parteientschädigung auszurichten. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtskosten, Kanzleigebühren und Barauslagen) 
von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 6. Au-
gust 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- bezahlt, sodass ihm 
Fr. 500.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- den Bezirksschulrat B.________ (R)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- und das Bildungsdepartement (EB).

Schwyz, 30. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. Oktober 2021