# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c8f9049-413e-587b-a3fc-684407d9f600
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.12.2018 III 2018 172
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-172_2018-12-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 172

Entscheid vom 18. Dezember 2018

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
B.________, 
gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, B.________ 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (vorsorglicher Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Mit Verfügung vom 25. September 2018 hat das kantonale Verkehrsamt 
gegenüber A.________ (geb. A.________1966) einen vorsorglichen Sicherungs-
entzug angeordnet. Die Wiederteilung des Führerausweises wurde vom Ergebnis 
einer verkehrsmedizinischen Untersuchung bei einem Verkehrsmediziner SGRM 
(gemäss einer abgegebenen Liste) abhängig gemacht. Zur Begründung dieser 
Massnahme führte das Verkehrsamt u.a. was folgt aus (vgl. Bf-act. 3):

Wir haben einen Rapport der Kantonspolizei Schwyz erhalten. Im Rahmen eines 
Ermittlungsverfahrens gegen Sie konnten anlässlich der am 10.09.2018 durchge-
führten Hausdurchsuchung Ecstasy-Pillen und Marihuana sichergestellt werden. 
Das Betäubungsmittel konnte Ihnen zugeordnet werden. Gegenüber der Polizei 
gaben Sie an, Ihrer Ehefrau mehrmals Ecstasy übergeben zu haben. Zudem ver-
kauften Sie einer weiteren Person Ecstasy. Gegenüber der Polizei äusserten Sie 
sich dahingehend, MDMA und Marihuana zu konsumieren. Weil Sie schon seit 
längerer Zeit Schlafmedikamente benötigen würden und von diesen wegkommen 
möchten, würden Sie am Wochenende Marihuana rauchen. Das erste Mal in 
Berührung mit MDMA seien Sie in den 80-er Jahren gekommen. Das MDMA helfe 
Ihnen abzuschalten. Zudem sagten Sie aus, dass Sie in Abständen von drei oder 
vier Wochen jeweils zwei bis drei Pillen konsumieren.
Aufgrund der Gesamtumstände besteht der Verdacht auf eine verkehrsrelevante 
Suchtproblematik und damit Zweifel an Ihrer Fahreignung (Art. 15d Abs. 1 lit. b 
SVG). (…)

B. Gegen diese Verfügung liess A.________ fristgerecht am 16. Oktober 2018 
beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegeh-
ren:

1.1 Die Verfügung des Verkehrsamts des Kantons Schwyz, Abteilung Mass-
nahmen, vom 25. September 2018 sei aufzuheben.

1.2 Eventualiter sei die Verfügung des Verkehrsamts des Kantons Schwyz auf-
zuheben und die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Vor-
instanz zurückzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates.

C. Mit Vernehmlassung vom 24. Oktober 2018 beantragte das Verkehrsamt, 
die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei, 
unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

D. Mit Eingaben vom 14. November 2018 sowie vom 30. November 2018 
nahm der Beschwerdeführer zur vorinstanzlichen Vernehmlassung sowie zur 
Verwertbarkeit des Protokolls der delegierten Einvernahme vom 10. September 
2018 Stellung.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Führerausweise werden entzogen, wenn die gesetzlichen 
Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 
Strassenverkehrsgesetz [SVG; SR 741.01] vom 19. Dezember 1958). Dies ist 
unter anderem der Fall, wenn eine Person an einer Sucht leidet, welche die 
Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG). Drogensucht wird nach der 
Rechtsprechung bejaht, wenn die Abhängigkeit von der Droge derart ist, dass 
der Betroffene mehr als jede andere Person der Gefahr ausgesetzt ist, sich ans 
Steuer eines Fahrzeugs in einem - dauernden oder zeitweiligen - Zustand zu 
setzen, der das sichere Führen nicht mehr gewährleistet (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 1C_285/2018 vom 12.12.2018 Erw. 3.1 mit Verweis auf BGE 124 
II 559 Erw. 2b mit Hinweisen). Im Interesse der Verkehrssicherheit setzt die 
Rechtsprechung den regelmässigen Konsum von Drogen der 
Drogenabhängigkeit gleich, sofern dieser seiner Häufigkeit und Menge nach 
geeignet ist, die Fahreignung zu beeinträchtigen. Auf fehlende Fahreignung darf 
geschlossen werden, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, 
Drogenkonsum und Strassenverkehr ausreichend zu trennen, oder wenn die 
naheliegende Gefahr besteht, dass er im akuten Rauschzustand am 
motorisierten Strassenverkehr teilnimmt (vgl. zit. Urteil des Bundesgerichts 
1C_285/2018 Erw. 3.1 mit Verweis auf BGE 127 II 122 Erw. 3c S. 126).  

1.2 Jedoch erlaubt an sich nicht jeder regelmässige Konsum von Drogen schon 
den Schluss auf eine fehlende Fahreignung (BGE 128 II 335 Erw. 4b S. 337). 
Regelmässiger Drogenkonsum erweckt dann berechtigte Zweifel an der 
Fahreignung, wenn zusätzliche Anzeichen bestehen, der Betroffene könnte nicht 
in der Lage sein, zuverlässig zwischen Drogenkonsum und Strassenverkehr zu 
trennen. Entsprechende Anhaltspunkte ergeben sich etwa aus dem 
Konsumverhalten der Betroffenen, ihrer Vorgeschichte - namentlich hinsichtlich 
einschlägigen Drogenmissbrauchs im Strassenverkehr - sowie ihrer 
Persönlichkeit (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 Erw. 3.1 mit Verweis 
auf das Urteil des Bundesgerichts 1C_384/2017 vom 7.3.2018 Erw. 2.1 mit 
Hinweisen).

1.3 Wecken konkrete Anhaltspunkte ernsthafte Zweifel an der Fahreignung 
des Betroffenen, ist eine verkehrsmedizinische Abklärung anzuordnen (Art. 15d 
Abs. 1 SVG, Art. 28a Abs. 1 Verkehrszulassungsverordnung [VZV; SR 741.51] 
vom 27. Oktober 1976). Diesfalls ist der Führerausweis nach Art. 30 VZV in der 
Regel vorsorglich zu entziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 
Erw. 3.2 mit Verweis auf BGE 127 II 122 Erw. 5 S. 128). Denn steht die Fahr-

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eignung des Betroffenen ernsthaft in Frage, ist es unter dem Gesichtspunkt der 
Verkehrssicherheit grundsätzlich nicht zu verantworten, ihm den Führerausweis 
bis zum Vorliegen des Untersuchungsergebnisses zu belassen. Gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für den vorsorglichen 
Führerausweisentzug nach Art. 30 VZV kein strikter Beweis erforderlich, hierfür 
genügen vielmehr bereits konkrete Anhaltspunkte, dass die Fahreignung zu 
verneinen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 Erw. 3.2 mit Verweis 
auf BGE 125 II 493 Erw. 2b S. 495). 

1.4 Ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen namentlich 
bei Vorliegen der in der nicht abschliessenden Aufzählung von Beispielen in 
Art. 15d Abs. 1 lit. a-e SVG genannten Gegebenheiten. Diesfalls ist grundsätzlich 
zwingend und ohne weitere Einzelfallprüfung eine Fahreignungsuntersuchung 
anzuordnen, selbst wenn die Zweifel im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder 
nur abstrakter Natur sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 Erw. 3 mit 
Verweis auf Jürg Bickel, in: Basler Kommentar, Strassenverkehrsgesetz, 2014, 
N 15 zu Art. 15d SVG). Diese Tatbestände begründen mithin einen Anfangs-
verdacht fehlender Fahreignung, welcher zur Anordnung einer Fahreignungs-
untersuchung führt (Botschaft vom 20. Oktober 2010 zu Via sicura, 
Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr, BBI 
2010 8447, Ziff. 1.3.2.6, 8470).

2. Was die Fragestellung anbelangt, wann ernsthafte Zweifel an der 
Fahreignung einer Person bestehen, wenn kein konkreter Fall nach Art. 15d Abs. 
1 lit. a SVG („Fahren in angetrunkenem Zustand mit einer best. 
Blutalkoholkonzentration“), lit. b („Fahren unter dem Einfluss von 
Betäubungsmitteln oder bei Mitführen von Betäubungsmitteln“), lit. c 
(„rücksichtslose Verkehrsregelverletzung“), lit. d („Meldung einer IV-Stelle“) oder 
lit. e („Meldung eines Arztes“) vorliegt, sind der Rechtsprechung folgende 
Differenzierungen zu entnehmen:

- Ein regelmässiger, aber kontrollierter und mässiger Konsum erlaubt für sich allein 
nicht den Schluss auf fehlende Fahreignung (vgl. René Schaffhauser, in: 
Handbuch Strassenverkehrsrecht, Basel 2018, S. 288, N 277 mit Hinweisen, u.a. 
auf das Urteil des Bundesgerichts 1C_618/2015 vom 7.3.2016 Erw. 2).

- In diesem soeben erwähnten Urteil 1C_618/2015 geriet der Fahrzeuglenker in 
eine Polizeikontrolle, wobei der durchgeführte Drogenschnelltest in Bezug auf 
Kokain und Cannabis positiv ausfiel, allerdings die Fahrfähigkeit im Ereignis-
zeitpunkt nicht als vermindert beurteilt wurde. Es ging um einen gelegentlichen 
Marihuana-Konsum und zumindest einmal Kokain-Konsum, indes sei ein 
Mischkonsum nicht belegt. Von Bedeutung war auch, dass der Betroffene noch 
nie im Strassenverkehr in fahrunfähigem Zustand angetroffen wurde. Das 

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Bundesgericht gelangte in diesem Fall zum Ergebnis, es fehle an den 
Voraussetzungen, dem Lenker den Führerausweis provisorisch zu entziehen und 
eine verkehrsmedizinische Abklärung anzuordnen.

- In einem weiteren Urteil 1C_556/2012 ging es um einen Lenker, welcher der 
Polizei durch eine langsame Fahrweise aufgefallen war; sein THC-Gehalt im Blut 
lag deutlich unter dem massgebenden Grenzwert und seine Fahrfähigkeit war 
nach Einschätzung der die Blutentnahme durchführenden Ärztin nicht merkbar 
beeinträchtigt, weshalb er nach dem Vorfall mit dem PW nach Hause fahren 
durfte. Zweifel an seiner Fahrfähigkeit erweckte der Lenker durch seine von der 
Polizei protokollierte Aussage, wonach er seit Jahrzehnten wöchentlich rund 4 
Joints konsumiere (was der Lenker später bestritt). Für das Bundesgericht war 
u.a. von Bedeutung, dass der Lenker seit Jahrzehnten zum Führen von 
Fahrzeugen berechtigt war, indes sein automobilistischer Leumund ungetrübt 
war. Insgesamt ging das Bundesgericht von einem regelmässigen, aber 
kontrollierten und mässigen Haschischkonsum aus und erachtete die 
angeordnete verkehrsmedizinische Untersuchung als nicht rechtens.

- Im Urteil 1C_445/2012 vom 26. April 2013 hielt das Bundesgericht fest, dass bei 
andauerndem, regelmässigem und gleichzeitig hohem Cannabiskonsum die 
Anordnung einer verkehrsmedizinischen Begutachtung berechtigt sei (vgl. auch 
Schaffhauser, a.a.O., N 279). In jenem Fall hatte der Betroffene im Rahmen der 
Strafuntersuchung ausgesagt, er rauche jeden Abend zwischen 2 und 10 Joints, 
was er zwar später wieder relativierte. Das widersprüchliche Aussageverhalten 
trage nicht dazu bei, die bestehenden Anzeichen für eine möglicherweise 
fehlende Fahreignung zu widerlegen. Hinzu komme, dass der Betroffene vor 
einigen Jahren wegen Fahrens unter Cannabiseinfluss verurteilt worden war. 
Insgesamt erachtete das Bundesgericht in jenem Fall, dass ernsthafte Zweifel an 
der Fahreignung gegeben seien, auch wenn dem Betroffenen in den letzten 
Jahren kein Fehlverhalten im Strassenverkehr nachzuweisen sei.

- Im Urteil 1C_328/2013 vom 18. September 2013 ging es darum, dass dem 
Betroffenen der Führerausweis wegen Fahrens unter Einfluss von Cannabis und 
Alkohol sowie der Aussage, haschischsüchtig zu sein, auf unbestimmte Zeit 
entzogen worden war. Nach der Rückgabe des Ausweises und Aufhebung der 
Auflagen waren bei einer Hausdurchsuchung beim Betroffenen 1.78 kg 
Haschisch und andere Betäubungsmittel gefunden worden. Das Bundesgericht 
bejahte das Vorliegen von ernsthaften Zweifeln an der Fahreignung und 
bestätigte den vorsorglichen Sicherungsentzug (vgl. auch Schaffhauser, a.a.O, N 
282).

- Gemäss dem Urteil 1C_862/2013 vom 2. April 2014 rechtfertigen eine hohe THC-
Konzentration verbunden mit einer Auffälligkeit im Verkehr einen vorsorglichen 
Entzug des Führerausweises sowie die Anordnung einer 
Fahreignungsuntersuchung (vgl. Schaffhauser, a.a.O., N 284f., wonach der 
Drogenschnelltest positiv ausfiel mit Überschreiten des Grenzwertes um das 15-
Fache und zudem der Lenker mit seinem Lieferwagen auf einer 
Autobahnausfahrt mit allen 4 Rädern eine Sperrfläche überfuhr).

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- Sodann rechtfertigt ein Mischkonsum von Cannabis und Alkohol und/oder 
anderen Betäubungsmitteln generell eine Fahreignungsabklärung, da sich die 
Wirkungen der verschiedenen Substanzen ungünstig beeinflussen können (vgl. 
Schaffhauser, a.a.O., N 286f. mit Verweis auf die Urteile 1C_618/2015 und 
1C_111/2015).

- Des Weiteren erachtet die Rechtsprechung einen einmaligen nachgewiesenen 
Kokain-Konsum ohne Zusammenhang mit dem Führen eines Motorfahrzeuges 
noch nicht als relevanten Hinweis auf das Vorliegen einer verkehrsrelevanten 
Drogensucht (vgl. Schaffhauser, a.a.O., N 288 mit Verweis auf weitere Urteile 
des Bundesgerichts). Demgegenüber erweckt ein regelmässiger gelegentlicher 
Konsum von Heroin oder Kokain ernsthafte Zweifel an der Fahreignung. 
Beispielsweise schützte das Bundesgericht die Anordnung einer 
Fahreignungsbegutachtung in einem Fall, in welchem der Betroffene seit rund 3 
Jahren gelegentlich Kokain konsumierte und sich innerhalb eines Jahres 30g 
davon beschafft hatte (vgl. Schaffhauser, a.a.O., N 288 mit Verweis auf das Urteil 
1C_282/2007).

3.1 Im vorliegenden Fall verhält es sich so, dass der Beschwerdeführer mit 
Jahrgang 1966 nach der Aktenlage seit Juni 1996 und mithin seit über 22 Jahren 
über den Führerausweis (für verschiedene Kategorien) verfügt. Dass er jemals 
unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug gelenkt hat, ist nicht 
aktenkundig, jedenfalls sind keine solche Vorfälle ersichtlich (nachdem er im 
Register für Administrativmassnahmen nicht verzeichnet ist). 

3.2 Die betreffenden Zweifel an der Fahreignung hat die Vorinstanz in ihrer 
Vernehmlassung (S. 3) mit den folgenden Ausführungen begründet:

Der Beschwerdeführer hat bereits in den 80er Jahren MDMA konsumiert, weil es 
geholfen habe, abzuschalten (Einvernahme vom 10. September 2018, S. 4, Frage 
1). Er konsumiert im Abstand von drei oder vier Wochen MDMA (Einvernahme 
vom 10. September 2018, S. 6, Frage 33). Der Beschwerdeführer gab zudem an, 
„schon zwei bis drei Pillen pro Konsum“ einzunehmen (Einvernahme vom 10. 
September 2018, S. 15, Frage 101). Der Beschwerdeführer sagte ferner aus, dass 
er immer eine gewisse Stückzahl an Pillen für sich zuhause gehabt habe und 
wiedergeholt habe, wenn er wieder benötigte (Einvernahme vom 10. September 
2018, S. 15, Frage 98). Neben dem MDMA konsumiert der Beschwerdeführer auch 
wöchentlich durchschnittlich einen Joint in der Woche (Einvernahme vom 10. 
September 2018, S. 5, Frage 25). Die Aussagen des Beschwerdeführers und 
dessen Ehefrau sind teilweise widersprüchlich, die tatsächlich konsumierte (und 
verkaufte bzw. verteilte) Drogenmenge dürfte jedenfalls nicht kleiner gewesen sein, 
als angegeben wurde. Zusammenfassend gab der Beschwerdeführer an der 
Einvernahme vom 10. September 2018 an, neben einem wöchentlichen Joint, 
mindestens zwei bis drei MDMA im Abstand von drei oder vier Wochen zu 
konsumieren. Wie bereits erwähnt, dürfte es sich dabei um eine Minimalangabe 
handeln. Aufgrund des an der Einvernahme vom 10. September 2018 
angegebenen Drogenkonsums bestehen erhebliche Zweifel an der Fahreignung 
des Beschwerdeführers. Beim Beschwerdeführer liegt ein regelmässiger Konsum 
von Drogen vor, der in seiner Häufigkeit und Menge geeignet ist, die Fahreignung 

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erheblich zu beeinträchtigen. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass der 
Beschwerdeführer gemäss Einvernahme vom 10. September 2018 Chauffeur von 
Beruf ist (S. 1, Angaben zum Beschuldigten). Bei einem Chauffeur werden 
grundsätzlich höhere Anforderungen an die Fahreignung gestellt. Daher ist es 
umso wichtiger, dass die Fahreignung verkehrsmedizinisch abgeklärt ist. (…)

3.3 Aus den aktenkundigen Unterlagen der Kantonspolizei Schwyz vom 2. 
Dezember 2018 ist zu entnehmen, dass die bei der von der Staatsanwaltschaft 
C.________ veranlassten Hausdurchsuchung vom 10. September 2018 in der 
damaligen Wohnung des Beschwerdeführers sichergestellten Betäubungsmittel 
5.5 Gramm MDMA, 4.1 Gramm Cannabis sowie 4 Gramm Tabak-Marihuana-
Gemisch umfassten. Zu beachten ist zum einen, dass die Hausdurchsuchung 
beim Beschwerdeführer im Kontext mit einem Strafverfahren gegen eine Dritt-
person veranlasst wurde, weil der Mobiltelefonverkehr dieser Drittperson auch 
einen gewissen WhatsApp-Verkehr mit dem Beschwerdeführer beinhaltete. Zum 
andern fällt ins Gewicht, dass die in der Wohnung des Beschwerdeführers 
sichergestellten Betäubungsmittel nicht ausschliesslich für den Eigengebrauch 
des Beschwerdeführers verwendet wurden, sondern teilweise auch verkauft 
sowie teilweise an die Ehefrau abgegeben wurden (vgl. zit. Polizeibericht, S. 7). 
Der evaluierte Konsum des Beschwerdeführers von Betäubungsmitteln wurde im 
Polizeibericht (S. 8) wie folgt zusammengefasst:

K.A. (beschuldigt) konsumiert seit den 80er Jahren MDMA [EV K.A. vom 
10.09.2018, Frage-22] und nimmt alle drei oder vier Wochen MDMA [EV K.A. vom 
10.09.2018, Frage-33]. K.A. konsumierte am Wochenende vom 18./19.08.2018 bei 
sich zu Hause zum letzten Mal MDMA [EV K.A. vom 10.09.2018, Frage-30]. K.A. 
nimmt pro Konsum rund zwei bis drei Pillen ein [EV K.A. vom 10.09.2018, Frage-
101]. Da er seit längerer Zeit Schlafmedikamente benötigt, raucht er jeweils am 
Wochenende Marihuana, um von den Medikamenten wegzukommen [EV K.A. vom 
10.09.2018, Frage-21]. K.A. raucht durchschnittlich einen Joint in der Woche. Ab 
und zu raucht er am Freitag und am Samstag jeweils einen Joint und 
anschliessend eine längere Zeit nicht mehr [EV K.A. vom 10.09.2018, Frage-25]. 
Für den Marihuanakonsum gibt er rund CHF 50.-/Monat aus [EV K.A. vom 
10.09.2018, Frage-29]. Am Sonntag, 09.09.2018, ca. 21.00 Uhr, rauchte K.A. zum 
letzten Mal einen Joint bei sich zu Hause [EV K.A. vom 10.09.2018, Frage-23.]

3.4 Vergleicht man diesen dargelegten, im Polizeibericht festgehaltenen 
Sachverhalt mit der Rechtsprechung, welche in Erwägung 2 im Einzelnen 
dargelegt wurde, ist im konkreten Fall zwar von einem regelmässigen, aber 
kontrollierten und mässigen Konsum auszugehen, welcher für sich allein nicht 
den Schluss auf eine fehlende Fahreignung erlaubt. Dies gilt erst recht, als der 
Beschwerdeführer bei der Einvernahme vom 10. September 2018 (Fragen 23 
und 24) glaubhaft ausführte, dass er das letzte Mal am Sonntagabend, 10. 
September 2018, den Rest eines Joints bzw. rund zwei oder drei Züge 
Marihuana geraucht habe, mit anderen Worten einen Joint in der Regel in 

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mehreren Etappen rauche. Bei dieser Sachlage liegt weder ein Fall vor, dass der 
Beschwerdeführer Betäubungsmittel im Fahrzeug mitgeführt hat (anders als im 
Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 vom 12.12.2018 betreffend VGE III 2018 
31), noch dass der Beschwerdeführer unter Einfluss von Betäubungsmitteln 
gefahren und kontrolliert wurde, noch dass ein relevanter Mischkonsum vorliegt, 
welcher generell eine Fahreignungsabklärung erfordert (vgl. Schaffhauser, 
a.a.O., N 278 i.V.m. dem oben aufgeführten Konsum). Dafür spricht schliesslich, 
dass der Beschwerdeführer seit über 22 Jahren Fahrzeuge lenkt und sein 
automobilistischer Leumund ungetrübt ist. 

4. Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzuhalten, dass der beim 
Beschwerdeführer im Rahmen einer Hausdurchsuchung festgestellte 
Betäubungsmittelbesitz in Verbindung mit dem abgeklärten Eigenkonsum ohne 
relevanten Zusammenhang mit dem Führen eines Motorfahrzeugs noch nicht 
ausreicht, um ernsthafte Zweifel an der Fahreignung im Sinne der höchstrichter-
lichen Rechtsprechung zu begründen. Es liegen damit keine konkreten 
Anhaltspunkte für eine fehlende Fahreignung des Beschwerdeführers vor, die 
eine verkehrsmedizinische Untersuchung rechtfertigen könnten. Die Beschwerde 
erweist sich als begründet, weshalb die angefochtene Verfügung ersatzlos 
aufgehoben wird. Diesem Ergebnis entsprechend kann offen bleiben, wie es sich 
mit den weiteren Rügen des Beschwerdeführers verhält, wonach das rechtliche 
Gehör verletzt worden sei bzw. wonach die Einvernahme vom 10. September 
2018 die Anforderungen von Art. 158 Schweizerische Strafprozessordnung 
(Strafprozessordnung, StPO; SR 312.0) vom 5. Oktober 2007 (betreffend 
Hinweise bei der ersten Einvernahme) nicht erfülle.

5. Nachdem die Beschwerde gutgeheissen wird, gehen die Verfahrenskosten 
zu Lasten des Staates. Der vom Beschwerdeführer bezahlte Kostenvorschuss 
wird zurückerstattet. Zudem wird dem Beschwerdeführer zu Lasten des Kantons 
eine Parteientschädigung zugesprochen. Die Entschädigung richtet sich nach 
dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411), welcher in § 2 
die Bemessungskriterien (Wichtigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, den 
Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie den notwendigen Zeitaufwand) 
vorsieht sowie in § 14 die Honorarbandbreite für die Vertretung vor Verwaltungs-
gericht mit Fr. 300.-- bis Fr. 8‘400.-- umschreibt (§ 14 GebTRA). Im Lichte dieser 
Grundsätze wird die Parteientschädigung ermessensweise auf Fr. 2‘000.-- fest-
gelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. Die ange-
fochtene Verfügung vom 25. September 2018 wird ersatzlos aufgehoben. 
Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer den Führerausweis umgehend 
wieder auszuhändigen.

2. Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten des Staates. Der vom Beschwerde-
führer bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 900.-- wird seinem Rechtsver-
treter aus der Gerichtskasse zurückerstattet.

3. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten des Kantons Schwyz eine Parteien-
tschädigung von Fr. 2‘000.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Be-
schwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes 
über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
 den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
 die Vorinstanz (EB, und 1 Dispositiv z.H. des Amtes für Finanzen, 

unter Hinweis auf Dispositiv-Ziffer 3)
 und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern (A).

Schwyz, 18. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Dezember 2018