# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 49a093ca-87da-5657-9704-e7f4db6837ab
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.08.2010 C-2714/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2714-2008_2010-08-16.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2714/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli,
Richter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Kehl,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Verfügung vom 14. März 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2714/2008

Sachverhalt:

A.
A._______, geboren am (...) 1958, ist italienischer Staatsangehöriger 
und wohnt in Italien. Er arbeitete ab 1. Februar 2001 in der Schweiz 
als Bohrmitarbeiter (SUVA-Akten) im Bereich Tiefbohrungen. Am 21. 
Oktober 2002 erlitt A._______ einen Unfall (SUVA act. 1), wobei ihm 
eine Verrohrung beim Abladen vom LKW zwischen Schulter und Hals 
fiel  (SUVA  act. 15).  Er  arbeitete  anschliessend  weiter.  Ab  dem 
20. August  2004  wurde  er  zu  100%  krankgeschrieben  (IV  act.  16). 
Gemäss Auszug aus dem individuellen  Konto zahlte  A._______ von 
Februar 2001 bis Dezember 2004 die obligatorischen Beiträge an die 
schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (IV 
act. 1). Am 13. April  2005 (eingegangen bei der IV-Stelle am 31. Mai 
2005) meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland (IVSTA) für die Ausrichtung von Leistungen der Invalidenver-
sicherung an wegen "Nackenschmerzen und Bandscheiben" (IV act. 
2). Die IVSTA klärte in der Folge die medizinische und wirtschaftliche 
Situation  des  Beschwerdeführers  ab.  Insbesondere  liess  sie  das 
Formular  E213  durch  einen  Facharzt  für  Allgemeinmedizin/Sozial-
medizin ausfüllen.

B.
Die  Deutsche  Rentenversicherung  lehnte  am  20.  Januar  2006  den 
Rentenantrag von A._______ ab, weil keine Erwerbsminderung  bzw. 
Berufsunfähigkeit vorliege (act. 18).

C.
Dr.  B._______,  Regionaler  Ärztlicher  Dienst  der  IV-Stelle  (RAD) 
schätzte  am  24.  November  2006  die  Arbeitsunfähigkeit  des  Ver-
sicherten aufgrund der Akten auf 50% in der bisherigen Tätigkeit seit  
2002 und 0% in Verweisungstätigkeiten (act. 28). Nach der Einholung 
eines  Einkommensvergleichs  (act.  34)  teilte  die  IVSTA  dem  Ver-
sicherten mit  Vorbescheid vom 16. Mai  2007 (act. 41)  mit,  dass das 
Leistungsbegehren abgewiesen werden müsste. Die  Ausübung einer 
leichteren  dem  Gesundheitszustand  besser  angepassten  gewinn-
bringenden  Tätigkeit  wie  z.B.  Pförtner,  Aufseher,  Magaziner,  kleine 
Lieferungsarbeiten mit Fahrzeug oder interne Postverteilung sei noch 
in  rentenausschliessender  Weise zumutbar. Im anschliessenden Ein-
wandverfahren,  nahm  die  IVSTA  das  fachorthopädische  Gutachten 
vom 20. August  2007 (act. 57),  welches von der deutschen Renten-

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versicherung  Baden-Württemberg,  Z._______  in  Auftrag  gegeben 
wurde, sowie weitere Arztberichte zu den Akten (act. 52-55).

D.
In  der  Zwischenzeit  hatte  der  Versicherte  eine neue Stelle  in  Italien 
angenommen  und  wies  in  seinem  Einwand  daraufhin,  dass  dieses 
Einkommen als sein Invalideneinkommen zu gelten habe (act. 59, 67, 
68).

E.
Am 14. März 2008 verfügte die IVSTA die Abweisung des Leistungs-
begehrens (act. 70). Der  Invaliditätsgrad betrage lediglich  21%,  was 
kein Recht auf eine Rente begründe.

F.
Gegen  diese  Verfügung  liess  der  Versicherte  (nachfolgend:  Be-
schwerdeführer)  am  25.  April  2008  Beschwerde  erheben  und  be-
antragen, die Verfügung vom 19. März 2008 sei aufzuheben und die 
Sache  sei  an  die  Vorinstanz  zur  Neubeurteilung  zurückzuweisen. 
Eventualiter  sei  die  Vorinstanz  anzuweisen,  dem  Beschwerdeführer 
eine ganze Rente auszurichten. Zur Begründung führte er im Wesent-
lichen an, sein aktuelles Einkommen sei ihm als Invalideneinkommen 
anzurechnen; allenfalls sei der Betrag von Fr. 4'307 gemäss den Daten 
der  Schweizerischen  Lohnstrukturerhebung  (LSE),  Anforderungs-
niveau  4,  Lohnniveau  nach  Grossregionen,  heranzuziehen  und  ein 
höherer leidensbedingter Abzug von 40% zu gewähren. Zudem liege 
eine krasse Verletzung der Begründungspflicht sowie eine Verletzung 
des rechtliche Gehörs und eine Rechtsverweigerung vor, weshalb die 
angefochtene  Verfügung  bereits  aus  formellen  Gründen  aufzuheben 
sei.

G.
Die IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) reichte am 20. August 2008 ihre 
Vernehmlassung ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde. 
Die  vom  Beschwerdeführer  erhobenen  Rügen  bezüglich  der 
wirtschaftlichen  Invaliditätsbemessung  seien  unbegründet.  Die  Vor-
instanz  liess  zudem einen  neuen  Einkommensvergleich  durchführen 
unter Verwendung von Angaben, welche für Italien gültig sind. Dieser 
neue  Einkommensvergleich  habe einen  Invaliditätsgrad  von 24% er-
geben.

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H.
Mit  Replik  vom  14. Oktober  2008  machte  der  Beschwerdeführer 
geltend,  er  sei  im  Stundenlohn  angestellt  und  es  werde  ihm  kein 
13. Monatslohn ausgerichtet. 

Die Vorinstanz wies in ihrer Duplik daraufhin, dass dem Beschwerde-
führer gemäss eingereichtem Lohnblatt  vom Dezember 2007 ein an-
teiliger 13. Monatslohn ausgerichtet worden sei.

I.
Die Instruktionsrichterin schloss mit Verfügung vom 29. Oktober 2008 
den Schriftenwechsel.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingerichteten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Anfechtungsobjekt bildet vorliegend die Verfügung der Vorinstanz 
vom 14. März 2008.

1.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundes-
gesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom  20. Dezember  1968 
(Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), sofern kein Aus-
nahmetatbestand erfüllt ist (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das 
Bundesverwaltungsgericht  vom  17. Juni  2005  [Verwaltungsgerichts-
gesetz,  VGG,  SR  172.32).  Zulässig  sind  Beschwerden  gegen  Ver-
fügungen  von  Vorinstanzen  gemäss  Art. 33  VGG.  Die  IV-Stelle  für 
Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art.  33 Bst. d 
VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die In-
validenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]).

Der angefochtene Entscheid ist als Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG 
zu qualifizieren, und eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zur  Beurteilung  der  vor-
liegenden Beschwerde zuständig.

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1.3 Der  Beschwerdeführer  ist  durch  den  angefochtenen  Entscheid 
besonders berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts  [ATSG,  SR  830.1]).  Er  ist  daher  zur  Be-
schwerde legitimiert.

1.4 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1,  Art. 52  Abs. 1  VwVG; vgl.  auch  Art. 60  ATSG),  und  der  Be-
schwerdeführer  hat  den  einverlangten  Kostenvorschuss  innert  der 
gesetzten Frist bezahlt. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

2.
Streitgegenstand und damit zu prüfen ist vorliegend, ob die Vorinstanz 
zu Recht das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers abgewiesen 
hat. Der  Beschwerdeführer  rügt  insbesondere,  die  Berechnung  des 
Invalideneinkommens sei nicht korrekt vorgenommen worden. Zudem 
liege eine Verletzung des rechtlichen  Gehörs  sowie  eine  Rechtsver-
weigerung vor.

2.1 Mit  der  Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich  Über-   bzw.  Unterschreitung  oder  Missbrauch  des  Er-
messens),  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen  Fest-
stellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen 
(Art. 49 VwVG). 

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 
212, vgl. 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b).

3.
3.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  in  der  Regel  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen 
Übergangsbestimmungen. 

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Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das VwVG findet  aufgrund von Art. 3  Bst. dbis VwVG jedoch 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das   ATSG 
anwendbar  ist.  Nach  Art. 2  des  ATSG sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG  anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze 
des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach  Art.  1  Abs.  1  IVG  sind  die  Be-
stimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 
28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung 
vom ATSG vorsieht.

3.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtsvorschriften anwendbar, die bei Erlass der angefochtenen Ver-
fügung vom 14. März 2008 in Kraft standen, weiter aber auch solche,  
die  zu  jenem Zeitpunkt  bereits  ausser  Kraft  waren,  die  aber  für  die 
Beurteilung  eines  allenfalls  früher  entstandenen  Leistungsanspruchs 
von Belang sind (BGE 130 V 329 E. 2.3, BGE 134 V 315 E. 1.2). 

3.2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Italien und hat 
dort  seinen Wohnsitz,  so dass vorliegend die  folgenden Erlasse an-
wendbar  sind:  das  am  1.  Juni  2002  in  Kraft  getretene  Abkommen 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom 21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681), sein Anhang II, die Verordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der 
Systeme der sozialen Sicherheit  auf  Arbeitnehmer und Selbständige 
sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- 
und  abwandern  (nachfolgend:  Verordnung  [EWG]  Nr.  1408/71; 
SR 0.831.109.268.1)  sowie  die  Verordnung  (EWG)  Nr.  574/72  des 
Rates  vom  21.  März  1972  über  die  Durchführung  der  Verordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 (nachfolgend: Verordnung [EWG] Nr. 574/72; SR 
0.831.109.268.11)  (vgl.  Art.  80a IVG).  Das  Freizügigkeitsabkommen 
setzt  die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen 
Mitgliedstaaten der  Europäischen Union insoweit  aus,  als  darin  der-
selbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA).

Soweit  dieses  Abkommen,  insbesondere  dessen  Anhang  II,  der  die 
Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), 
und dessen Ausführungserlasse keine abweichenden Bestimmungen 

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vorsehen,  ist  mangels  einer  einschlägigen  gemeinschaftsrechtlichen 
bzw.  abkommensrechtlichen  Regelung  die  Ausgestaltung  des  Ver-
fahrens  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraussetzungen  einer 
schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  Sache  der  innerstaat-
lichen Rechtsordnung (BGE 130 V 253 E. 2.4). Daraus folgt, dass die 
Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch 
des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71  grundsätzlich  nach  den  für  schweizerische  Staats-
angehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben.

3.2.2 Ferner  ist  das  ATSG in  der  Fassung  vom 6. Oktober  2006,  in 
Kraft seit 1. Januar 2008 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 
5155)  anwendbar, bzw. in  der  Fassung vom 6. Oktober  2000 für  die 
Prüfung eines allfälligen Leistungsanspruchs zwischen dem 1. Januar 
2003  und  dem  31.  Dezember  2007  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-
Kommentar, 2. Auflage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5). Weiter 
ist die Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) anwendbar.

Das IVG ist grundsätzlich in der Fassung vom 6. Oktober 2006, in Kraft 
seit  dem 1. Januar  2008 anwendbar  (5. IV-Revision; AS 2007 5129; 
BBl  2005 4459),  bzw. pro  rata temporis  vom 1. Januar 2004 bis  31. 
Dezember 2007 in der Fassung vom 21. März 2003 (4. IV-Revision; AS 
2003  3837  3835;  BBl  2001  3205);  ferner  die  Verordnung  vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) seit 
dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 28. September 2007 (5. IV-
Revision; AS 2007 5155) bzw. vom 1.  Januar 2004 bis 31. Dezember 
2007  in  der  Fassung  vom  21.  Mai  2003  (4. IV-Revision;  AS  2003 
3859).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  (Art.  16)  sowie  zur  Revision  der 
Invalidenrente  und  anderer  Dauerleistungen  (Art.17)  hat  das 
Schweizerische  Bundesgericht  (vormals:  Eidgenössisches  Ver-
sicherungsgericht)  erkannt,  dass  es  sich  bei  den in  Art.  3-13 ATSG 
enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche 
Fassung  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  zu  den  ent-
sprechenden  Begriffen  vor  Inkrafttreten  des  ATSG handelt  und  sich 
inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte 

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Rechtsprechung  übernommen  und  weitergeführt  werden  kann  (vgl. 
BGE 130 V 343 E. 3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt  
nicht  zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditäts-
bemessung  bei  erwerbstätigen  Versicherten,  welche  weiterhin  nach 
der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist 
(zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft ge -
standenen Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und 
b).

4.
4.1 Der  Beschwerdeführer  rügt  eine  Verletzung  des  rechtlichen  Ge-
hörs, da die Vorinstanz die Verfügung vom 14. März 2008 nicht  hin-
reichend begründet habe und sich insbesondere nicht mit den Partei-
vorbringen auseinander gesetzt habe. Die angefochtene Verfügung sei 
aus  formellen  Gründen  und  unter  Kostenfolgen  zu  Lasten  der  Vor-
instanz  an  diese  zur  Neubeurteilung  zurückzuweisen.  Komme  das 
Gericht  gleichwohl  zum  Schluss,  die  gerügten  schwerwiegenden 
Mängel  seien  im  Beschwerdeverfahren  heilbar,  so  seien  die  Ver-
fahrens-  und  Parteikosten  aus  vorgenannten  Gründen  unabhängig 
vom Ausgang des Beschwerdeverfahrens der Vorinstanz aufzuerlegen.

4.2 Gemäss  Art.  35  Abs.  1  VwVG müssen  schriftliche  Verfügungen 
grundsätzlich  immer  begründet  werden.  Bei  der  Begründungspflicht 
handelt  es  sich  um  einen  Teilgehalt  des  Anspruchs  auf  rechtliches 
Gehör  (Art. 29  Abs. 2  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18.  April  1999  [BV,  SR  101]; ULRICH 
HÄFELIN/WALTER HALLER/HELEN KELLER,  Schweizerisches  Bundesstaats-
recht,  7. Aufl.,  Zürich  2008,  Rz. 838).  Nach  der  bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung soll die Begründungspflicht verhindern, dass sich die 
Behörde  von  unsachlichen  Motiven  leiten  lässt,  und  es  dem  Be-
troffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht an-
zufechten. Dies  ist  nur  dann möglich,  wenn  sowohl  er  wie  auch die 
Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild 
machen können. In  diesem Sinn müssen wenigstens kurz  die  Über-
legungen  genannt  werden,  von  denen  sich  die  Behörde  hat  leiten 
lassen  und  auf  welche sich  ihre  Verfügung  stützt. Dies  bedeutet  in-
dessen  nicht,  dass  sie  sich  ausdrücklich  mit  jeder  tatbeständlichen 
Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. 
Vielmehr  kann  sie  sich  auf  die  für  den  Entscheid  wesentlichen  Ge-
sichtspunkte beschränken (BGE I 3/05 vom 17. Juni 2005 E. 3.1.3 mit 
Hinweisen, BGE 124 V 180 E. 1a, BGE 118 V 56 E. 5b). 

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Vorliegend hat die Vorinstanz die angefochtene Verfügung nur knapp 
begründet  und  insbesondere  nicht  einlässlich  dargelegt,  aufgrund 
welcher Erwägungen sie das Leistungsgesuch abgewiesen hat. Sie hat 
zudem die Einwände des Beschwerdeführer nicht erwähnt und diese 
ohne  Begründung  abgewiesen. Dem Beschwerdeführer  war  es  zwar 
möglich,  die Tragweite des Entscheides zu erkennen; er  konnte sich 
aufgrund  der  knappen  Verfügungsbegründung  jedoch  nur  ein  un-
genügendes  Bild  der  massgebenden  vorinstanzlichen  Überlegungen 
machen.  Die  Vorinstanz  ist  ihrer  Begründungspflicht  daher  nur  teil -
weise nachgekommen, worin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
zu erblicken ist.

4.3 Nach ständiger Praxis kann eine nicht besonders schwerwiegende 
Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt werden, wenn die betroffene 
Person  die  Möglichkeit  erhält,  sich  vor  einer  Beschwerdeinstanz  zu 
äussern,  die  sowohl  den  Sachverhalt  wie  die  Rechtslage  frei  über-
prüfen kann. Die Heilung eines allfälligen Mangels soll  aber die Aus-
nahme bleiben (BGE I 193/04 vom 14. Juli 2006, BGE 126 V 130 E. 
2b). Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen 
Gehörs  an  die  Verwaltung  ist  im  Sinne  einer  Heilung  des  Mangels 
selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs 
dann  abzusehen,  wenn  und  soweit  die  Rückweisung  zu  einem 
formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen 
würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförder-
lichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 116 V 
182 E. 3d; zum Ganzen ausführlich Urteil des EVG vom 14. Juli 2006, I 
193/04).

Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens begründete die Vorinstanz ihre 
Verfügung einlässlicher. Die Beschwerdeführerin erhielt Akteneinsicht 
in  das  vollständige  Dossier  und  hatte  im  Rahmen  des  Schriften-
wechsels  Gelegenheit,  sich  ausführlich  zu  äussern  und  zur 
Argumentation  der  Vorinstanz  Stellung  zu  nehmen. Ferner  prüft  das 
Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde mit voller Kognition (Art. 49 
VwVG). Eine Rückweisung würde im heutigen Zeitpunkt zu einer un-
nötigen  Verfahrensverzögerung  führen,  weshalb  ausnahmsweise  auf 
eine Rückweisung verzichtet wird.

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5.
5.1 Gemäss  Art. 48  Abs. 2  IVG  in  der  bis  am  31. Dezember  2007 
gültig gewesenen Fassung werden die Leistungen in Abweichung von 
Art. 24  Abs. 1  ATSG  lediglich  für  die  zwölf  der  Anmeldung  voran-
gehenden  Monate  ausgerichtet,  wenn  sich  eine  versicherte  Person 
mehr  als  zwölf  Monate  nach  Entstehen  des  Anspruchs  anmeldet. 
Vorliegend hat der Beschwerdeführer die Anmeldung am 31. Mai 2005 
eingereicht. 

Nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  sind  für  die  Be-
stimmung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts im  Beschwerde-
verfahren grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Er-
lasses des angefochtenen Entscheids massgebend, in casu demnach 
am 14. März 2008 (vgl. BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinweisen; THOMAS 
LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3.  Auflage,  Bern 
2003, § 74 N 20). 

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im 
vorliegenden  Beschwerdeverfahren  grundsätzlich  nicht  berücksichtigt 
werden.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt  seither 
verändert  haben,  unter  Umständen  Gegenstand  einer  neuen  Ver-
waltungsverfügung  bilden  (BGE  121  V  362  E. 1b  mit  weiteren  Hin-
weisen).

Das Bundesverwaltungsgericht  kann  sich  daher  auf  die  Prüfung be-
schränken,  ob  ein  allfälliger  Leistungsanspruch  am  (31. Mai  2004) 
bestanden hat  bzw. ob eine solcher zwischen diesem Zeitpunkt  und 
dem 14. März 2008 entstanden ist.

5.2 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung  hat,  wer  invalid  im  Sinne  des  Gesetzes  ist  (Art. 8  ATSG)  und 
beim  Eintritt  der  Invalidität  während  der  vom Gesetz  vorgesehenen 
Dauer  Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  In-
validenversicherung (AHV/IV) geleistet  hat,  d.h. während mindestens 
drei Jahren laut Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden 
Fassung. Diese  Bedingungen  müssen  kumulativ  gegeben  sein;  fehlt 
eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt 
ist.

Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr  als 
eines Jahres, aber auch während mehr als drei Jahren Beiträge an die 

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schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung ge-
leistet,  so dass die Voraussetzung der  Mindestbeitragsdauer  für  den 
Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1  
IVG).

5.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen  Fassung  besteht  der  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Drei-
viertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invalidi -
tätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und  bei  einem Invaliditätsgrad  von mindestens  40% ein  solcher  auf 
eine  Viertelsrente.  Hieran  hat  die  5. IV-Revision  nichts  geändert 
(Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). 

Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, 
werden jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und 
gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG) in  der  Schweiz  haben,  was 
laut  Rechtsprechung  des  EVG  eine  besondere  An-
spruchsvoraussetzung  darstellt  (BGE  121  V  264  E.  6c).  Eine  Aus-
nahme von diesem Prinzip  gilt  seit  dem 1. Juni  2002 für  Schweizer 
Bürger und Staatsangehörige der EU, denen bereits ab einem Invali-
ditätsgrad von 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie in einem 
Mitgliedstaat  der  EU  Wohnsitz  haben  –  was  vorliegend  der  Fall  ist 
(Art. 28 Abs. 1ter IVG in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen 
Fassung bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden 
Fassung).

5.4 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 
die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsun-
fähig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 IVG [Fassung vom 6. Oktober 2000, 
in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007] Bst. a) oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig war (Bst. b). Eine bleibende Er-
werbsunfähigkeit  besteht  vorliegend  nicht;  es  handelt  sich  nach  der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts  vielmehr  um ein  labiles  Krank-
heitsgeschehen,  welches  frühestens  nach  Ablauf  der  Wartefrist  ge-
mäss Art. 29  Abs. 1 Bst. b  einen allfälligen Rentenanspruch begrün-
den  kann  (Urteil  des  Bundesgerichts  I  163/2005 vom 30. Mai  2005, 
BGE 119  V  98  E. 4a).  Gemäss  Art. 28  Abs. 1  IVG in  der  seit  dem 
1. Januar 2008 geltenden Fassung haben jene Versicherten Anspruch 
auf eine Rente, welche ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich 

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im  Aufgabenbereich  zu  betätigen,  nicht  durch  zumutbare  Eingliede-
rungsmassnahmen wieder  herstellen,  erhalten oder  verbessern  kön-
nen (Bst. a),  und die zusätzlich während eines Jahres ohne wesent-
lichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40% arbeitsunfähig 
(Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu 
mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). 

Eine  bleibende  Erwerbsunfähigkeit  besteht  vorliegend  nicht.  Es 
handelt  sich  nach der  Rechtsprechung des Bundesgerichts  vielmehr 
um ein labiles Krankheitsgeschehen, welches frühestens nach Ablauf 
der  gesetzlichen  Wartezeit  einen  allfälligen  Rentenanspruch  be-
gründen kann (Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG in der seit 1. Januar 2008 bzw. 
Art. 29  Abs. 1  Bst. b  IVG  in  der  bis  31. Dezember  2007  gültigen 
Fassung;  Urteil  des  Bundesgerichts  I 163/2005  vom  30. Mai  2005, 
BGE 119 V 98 E. 4a).

Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsfähigkeit  im Sinne der  vorer-
wähnten Bestimmungen, der bewirkt,  dass die zwölfmonatige Warte-
zeit wieder von vorne zu laufen beginnt, liegt dann vor, wenn die ver-
sicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll ar-
beitsfähig war (vgl. Art. 29 ter  IVV in der bis  zum 31. Dezember  2007 
und der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Eine Arbeitsaufnahme 
unterbricht aber die zwölfmonatige Wartezeit nicht, sofern sie gemäss 
ärztlichen  Feststellungen  die  Kräfte  des  Versicherten  offensichtlich 
überfordert (vgl. ZAK 1964 S. 179 E. 3 und 1963 S. 243 E. 1b).

Die Arbeitsunfähigkeit  muss in der Regel mindestens 20% betragen, 
um im Rahmen der  zwölfmonatigen Wartezeit  berücksichtigt  werden 
zu  können  (AHI-Praxis  1998  S. 124;  Ziff. 2010  KSIH  in  der  seit 
1. Januar 2010 gültigen Fassung). Nach Ablauf der Wartezeit muss die 
versicherte  Person  weiterhin  mindestens  40%  erwerbsunfähig  sein 
(Art. 28 Abs. 1 Bst. c IVG in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung).

5.5 Invalidität ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde ganze oder  teilweise Erwerbsunfähigkeit  oder  der  Unmög-
lichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jewei lige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).  Arbeits-
unfähigkeit  ist  die  durch eine Beeinträchtigung  der  körperlichen und 
geistigen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im 

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bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare  Arbeit  zu  leisten. 
Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen 
Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsun-
fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen 
Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und  Ein-
gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Arbeits-
markt  (Art.  7  ATSG).  Für  die  Beurteilung  des  Vorliegens  einer  Er-
werbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung  zu  berücksichtigen.  Eine  Erwerbsunfähigkeit  liegt 
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 
7 Abs. 2 ATSG in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [5. IV-Revision], in 
Kraft seit 1. Januar 2008). 

Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invalidität" 
demnach nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern nach 
der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 132 V 93 E. 4, 
BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen Auf -
gabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmög-
lichkeiten  nicht  nur  im  angestammten  Beruf  bzw. in  der  bisherigen 
Tätigkeit,  sondern  auch  in  zumutbaren  Verweisungstätigkeiten  zu 
prüfen.  Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit einzig auf 
die objektiven wirtschaftlichen Folgen einer funktionellen Behinderung 
an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der funktionellen 
Einschränkung (vgl. BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).

5.6 Für  die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen  könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog. 
Valideneinkommen, Art. 16 ATSG). 

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und 
abstrakter  Begriff,  welcher  dazu  dient,  den  Leistungsbereich  der  In-
validenversicherung  von  jenem  der  Arbeitslosenversicherung  abzu-
grenzen.  Der  Begriff  umschliesst  einerseits  ein  bestimmtes  Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; 
andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur 

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her  einen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen hält.  Nach diesen 
Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die 
Möglichkeit  hat,  ihre  restliche Erwerbsfähigkeit  zu  verwerten und ob 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide  Person  unter  den  konkreten  Arbeitsmarktverhältnissen  ver-
mittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene 
Arbeitskraft  noch wirtschaftlich nutzen könnte,  wenn die verfügbaren 
Arbeitsplätze  dem  Angebot  an  Arbeitskräften  entsprechen  würden 
(AHI-Praxis 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne 
von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo 
die  zumutbare  Tätigkeit  nur  in  so  eingeschränkter  Form möglich  ist, 
dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass 
sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnitt -
lichen Arbeitgebers möglich wäre (SVR 2009 IV Nr. 8,  S. 17,  E. 3c; 
SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4).

Zu  bemerken  ist,  dass  aufgrund  des  im  gesamten  Sozialver-
sicherungsrecht  geltenden  Grundsatzes  der  Schadenminderungs-
pflicht  ein in  seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsun-
fähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem 
anderen  Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzunehmen, 
soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 504 E. 4, 113 
V 22 E. 4a, 111 V 235 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt 
bzw. am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in  welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit 
hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Ver-
weisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er 
seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

5.7 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Unter-
suchungsgrundsatz  beherrscht  (Art.  43  ATSG). Danach  hat  die  Ver-
waltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht  von Amtes wegen 
für die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachver-
halts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; 
er  findet  zum  einen  sein  Korrelat  in  den  Mitwirkungspflichten  der 
Parteien (Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, 
je mit Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richter-

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liche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer  Partei 
behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im 
Rahmen  des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechts-
pflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben 
Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Ab-
klärungen stets  vorzunehmen oder  zu  veranlassen,  wenn hiezu auf-
grund  der  Parteivorbringen  oder  anderer  sich  aus  den  Akten  er-
gebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass  besteht  (BGE  117  V 
282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts [vormals EVG] vom 
20. Juli 2000, I 520/99).

5.8 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
- und im Beschwerdefall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen  haben.  Aufgabe  des  Arztes  oder  der  Ärztin  ist  es,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage,  welche 
Arbeitsleistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden 
können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 
62 E. 4b.cc). 

Die Verwaltung und das Gericht haben die medizinischen Unterlagen 
- wie auch alle anderen Beweismittel - nach dem Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung,  d.  h.  ohne  Bindung  an  förmliche  Beweisregeln, 
sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass 
alle Beweismittel objektiv zu prüfen sind - unabhängig davon, von wem 
sie  stammen - und  danach  zu  entscheiden  ist,  ob  die  verfügbaren 
Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen  Rechts-
anspruchs  gestatten.  Insbesondere  darf  das  Gericht  bei  einander 
widersprechenden  medizinischen  Berichten  den  Prozess  nicht 
erledigen,  ohne  das  gesamte  Beweismaterial  zu  würdigen  und  die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische  These  abstellt.  Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines 
Arztberichtes  ist  entscheidend,  ob  der  Bericht  für  die  streitigen  Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten  Beschwerden  berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 

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(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der 
medizinischen  Zusammenhänge  und  in  der  Beurteilung  der 
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 
Expertin  oder  des Experten begründet  sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 
BGE 122 V 157 E. 1c mit Hinweisen; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a).  
Der erhöhte Beweiswert  umfasst allerdings nur medizinische Fragen, 
zu  deren  Beantwortung  Ärzte  im  Sozialversicherungsverfahren  bei-
gezogen werden, nicht aber weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche 
Beurteilung.

6.
6.1 Die  Berichte  geben  ein  vollständiges  Bild  über  die  gesundheit -
lichen  Schäden  des  Beschwerdeführers  und  gestatten  gemäss  Dr. 
B._______, RAD, eine zuverlässige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit 
des Beschwerdeführers.

6.2 Dr.  med.  C._______,  Facharzt  für  Orthopädie  erstellte  am  20. 
August  2008 ein  fachorthopädisches Gutachten,  in  welchem er  zum 
Schluss  kam,  der  Beschwerdeführer  leide  an  einem  Wurzelreiz-
syndrom C8 rechtsseitig bei Bandscheibenvorfall C7/Th1 rechtsseitig, 
chronischem pseudoradikulärem Lumbalsyndrom bei  mässiggradigen 
degenerativen  Wirbelsäulenveränderungen,  schmerzhaftem  Knie-
scheibengleitlager  an  beiden  Kniegelenken.  Dem  Beschwerdeführer 
seien  Schwerarbeiten  und  mittelschwere  Arbeiten  unzumutbar.  Im 
einzelnen  unzumutbar  seien  Arbeiten  unter  Zeitdruck,  Einzel-  und 
Gruppenakkordarbeiten,  Arbeiten  in  Zwangshaltung  der  Wirbelsäule. 
Nicht  durchführbar  seien  häufige  Überkopfarbeiten,  Arbeiten  mit 
häufigem Treppen- und Leiternsteigen, Arbeiten mit Heben und Tragen 
von Lasten ohne mechanische Hilfsmittel, ferner Arbeiten, die die volle 
Gebrauchsfähigkeit  der  rechten  Hand  voraussetzten,  Arbeiten  mit 
starken Temperaturschwankungen, Arbeiten unter Einfluss von Hitze, 
Kälte,  Nässe.  Der  Beschwerdeführer  könne  auf  dem  allgemeinen 
Arbeitsmarkt 6 Stunden und mehr täglich erwerbstätig sein. 

Dr. B._______  beurteilte  aufgrund  der  Akten  eine  Arbeitsunfähigkeit 
von 50% in der angestammten Tätigkeit und 0% in einer Verweisungs-
tätigkeit.  Der  Beschwerdeführer  habe  leichte  degenerative  Ver-
änderungen  an  der  Halswirbelsäule  ohne  irgendwelche  neuro-
logischen  Ausfallsyndrome.  Als  Verweisungstätigkeiten  kämen  sämt-
liche leichten bis mittelschweren Tätigkeiten in Frage.

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Der Beschwerdeführer  begründete seine Beschwerde mit  der  fehler-
haften Berechnung des Einkommensvergleichs. In medizinischer Hin-
sicht äusserte er sich nicht. Auch machte er keine Bemerkungen zur 
Einschätzung der Ärzte bezüglich der Arbeitsfähigkeit.

Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sich mit 
der zusammenfassenden Einschätzung der vollen Erwerbsfähigkeit in 
Verweisungstätigkeiten  der  Vorinstanz  einverstanden  erklärte.  In 
Übereinstimmung  damit  hat  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  des 
Verwaltungsverfahrens  auch  bekannt  gegeben,  dass  er  seit  dem 
23. Oktober 2007 wieder einer vollen Erwerbstätigkeit nachgehe.

7.
Der  Beschwerdeführer  machte  bezüglich  den  Einkommensvergleich 
geltend,  die  Vorinstanz  sei  bereits  am  8.  Oktober  2007  informiert 
worden, dass er eine neue Stelle angenommen habe, und es sei ihm 
dieser Lohn als Invalideneinkommen anzurechnen. Aus diesem Grund 
habe  die  Vorinstanz  den  Beschwerdeführer  aufgefordert  den  Frage-
bogen für den Arbeitgeber ausfüllen zu lassen. Bei einem Pensum von 
100% würde er ein monatliches Einkommen von Euro 1'124.- (ca. Fr. 
1'800.-)  erzielen. Eventualiter  wäre von einem Tabellenlohn LSE von 
Fr. 4'307  auszugehen,  gemäss  Lohnniveau  nach  Grossregionen.  Im 
Weiteren sei  ein  höherer leidensbedingter Abzug, praxisgemäss von 
40%,  vorzunehmen,  da  der  Beschwerdeführer  gemäss  den 
medizinischen Beurteilungen nur noch leichte Verweisungstätigkeiten 
ausführen könne.

7.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbe-
ginns  nach  dem  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit 
als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zu-
letzt  tatsächlich  erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung  und  der  realen 
Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 129 
V 222 E. 4.3.1; RKUV 2006 U 568 S. 66 E. 2). 

Die Vorinstanz ging gestützt  auf  die Angabe des Beschwerdeführers 
und  dessen  letzten  Arbeitgebers  in  der  Schweiz  von  einem 
Valideneinkommen inkl. 13. Monatslohn von Fr. 5'357.08 im Jahr 2004 
aus. Der  Beschwerdeführer  bestätigte  diesen  Betrag  in  seinem Ein-
wand im Vorbescheidsverfahren (act. 59).

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7.2 Für  die  Bestimmung des trotz  Gesundheitsschädigung zumutba-
rerweise  noch  realisierbaren  Einkommens  (Invalideneinkommen)  ist 
primär  von  der  beruflich-erwerblichen  Situation  auszugehen,  in  wel-
cher die versicherte Person konkret  steht  (BGE 129 V 475 E. 4.2.1, 
126 V 76 E. 3b aa). Im Rahmen der Invaliditätsbemessung darf bei der 
Bestimmung  des  trotz  der  gesundheitlichen  Beeinträchtigung  zu-
mutbarerweise  erzielbaren  Einkommens  nicht  von  realitätsfremden 
Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. Von der versicherten Per-
son können nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung 
der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzel-
falles zumutbar sind (BGE 113 V 28 E. 4a; ZAK 1989 S. 321 E. 4a).

Die  Vorinstanz bestimmte das hypothetische Invalideneinkommen im 
Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung anhand der Tabellenlöhne der 
LSE  2004,  Tabelle  TA1,  Anforderungsniveau  4.  Sie  stellte  auf  den 
Durchschnitt  der  Zentralwerte  für  Männer  in  den  möglichen  Ver-
weisungstätigkeiten  ab,  für  die  keine  Berufs-  und  Fachkenntnisse 
vorausgesetzt  sind. Der  Durchschnittslohn  ergab  bei  einer  wöchent-
lichen Arbeitszeit  von 41.6 Stunden pro Woche ein monatliches Ein-
kommen von Fr. 4'673.34 (act. 34). Zusätzlich gewährte die Vorinstanz 
dem Beschwerdeführer  einen  leidensbedingten  Abzug  von  10% an-
gesichts seines Alters und der noch zumutbaren Tätigkeiten, woraus 
ein Invalideneinkommen von Fr. 4'206.01 resultiert  und zu einem In-
validitätsgrad von 21.49% führte.

7.3 Wie die Vorinstanz richtig ausführte, ist  der Vergleich von in der 
Schweiz und in Italien erzielbaren Erwerbseinkommen nicht zulässig. 
Für die Bemessung der Invalidität eines im Ausland wohnhaften Ver-
sicherten muss der Vergleich der massgebenden Einkommen auf ein 
und demselben Arbeitsmarkt erfolgen. 

7.3.1 Für den Einkommensvergleich vom 13. Februar 2007 ist auf das 
effektiv in der Schweiz erzielte Valideneinkommen abzustützen. Es ist 
daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für die Ermittlung des 
Invalideneinkommens  auf  statistische  Werte  des  schweizerischen 
Arbeitsmarktes abgestellt hat.  Entscheidend ist, dass sich die beiden 
massgebenden  Vergleichseinkommen  auf  denselben  Arbeitsmarkt 
beziehen,  weil  es  die  Unterschiede  in  den  Lohnniveaus  und  den 
Lebenshaltungskosten zwischen den Ländern nicht gestatten, über die 
Grenzen  hinweg  einen  objektiven  Vergleich  der  in  Frage  stehenden 
Einkommen  vorzunehmen  (BGE  110  V  273  E.  4b  S.  276;  Corinne 

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Monnard, La notion de marché du travail équilibré de l'art. 28 al. 2 LAI, 
Diss. Lausanne 1990, S. 56 f. und 90 f.). Die Vorinstanz hat ebenfalls  
korrekt  auf  die  standardisierten  Bruttolöhne  für  die  ganze  Schweiz 
gemäss TA1 abgestellt, und nicht wie vom Beschwerdeführer gefordert 
auf regionale Löhne von Grossregionen (vgl. Urteil vom 7. November 
2007 I 860/06 E. 3.1 mit Hinweisen).

7.3.2 Was  die  Höhe  des  leidensbedingten  Abzugs  betrifft,  hat  die 
Rechtsprechung  den  zulässigen  maximalen  Abzug  auf  25%  be-
schränkt.  Es  gilt  zu  berücksichtigen,  dass  gesundheitlich  beein-
trächtigte Personen, die selbst  bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten be-
hindert  sind,  im Vergleich zu voll  leistungsfähigen und entsprechend 
einsetzbaren  Arbeitnehmern  lohnmässig  benachteiligt  sind  und  des-
halb in  der  Regel  mit  unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 
müssen.  Diesem  Umstand  ist  mit  einem  Abzug  vom  Tabellenlohn 
Rechnung zu tragen (BGE 124 V 323 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 
41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in 
welchem  Ausmass  Tabellenlöhne  herabzusetzen  sind,  hängt  von 
sämtlichen  persönlichen  und  beruflichen  Umständen  des  konkreten 
Einzelfalles  ab  (leidensbedingte  Einschränkung,  Alter,  Dienstjahre, 
Nationalität/Aufenthaltskategorie  und  Beschäftigungsgrad).  Der  Ein-
fluss  sämtlicher  Merkmale  auf  das  Invalideneinkommen  ist  nach 
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen (BGE 129 V 481 
E. 4.2.3, 126 V 80 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b).

Der von der Vorinstanz gewährte Abzug von 10% ist angesichts des 
Alters  des  Beschwerdeführers  und  der  ihm  noch  zumutbaren  Tätig-
keiten nicht zu beanstanden. Das Gericht sieht in Berücksichtigung der 
erwähnten Rechtsprechung keinen Hinweis auf  einen zu niedrig  ge-
währten Abzug.

7.4 Im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  hat  die  Vorinstanz  am 
4. August 2008 einen neuen Einkommensvergleich vorgenommen und 
dabei  für  das  Validen-  und  das  Invalideneinkommen  auf  den 
italienischen  Arbeitsmarkt  abgestellt.  Dabei  hat  sie  für  das 
Valideneinkommen durschnittliche  statistische  Werte  und für  das  In-
valideneinkommen  das  effektiv  erzielte  Einkommen  in  Italien  heran-
gezogen. Die Vergleichseinkommen beziehen sich somit auch hier auf 
denselben Arbeitsmarkt.

Gemäss diesem Einkommensvergleich beträgt das vom Beschwerde-
führer  nicht  bestrittene  Valideneinkommen  für  das  Jahr  2007 

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Euro 1'825.26  gemäss  Bulletin  der  Arbeitsstatistik,  Bureau  Inter-
national du Travail, Genf 2006.

Das Invalideneinkommen von Euro 1'389.30 entspricht korrekterweise 
dem effektiv  erzielten  Einkommen  des  Beschwerdeführers.  Die  Vor-
instanz berücksichtigte dabei zutreffend den 13. Monatslohn (vgl. act.  
67 Ziff. 10a).

Wird  gemäss  dem  Einkommensvergleich  vom  4.  August  2008  das 
Valideneinkommen mit dem Invalideneinkommen verglichen, resultiert 
ein Invaliditätsgrad von 23.89% ([Valideneinkommen Invalideneinkom-
men] x 100) : Valideneinkommen). Wie die Vorinstanz richtig feststellte, 
begründet dies keinen Anspruch auf eine Invalidenrente.

7.5 Aus diesen Gründen ist die Beschwerde abzuweisen, und die Ver-
fügung vom 14. März 2008 ist zu bestätigen.

8.
Es bleibt noch, über die Verfahrenskosten und die Parteientschädigung 
zu entscheiden.

8.1 Die  Verfahrenskosten  werden  in  der  Regel  der  unterliegenden 
Partei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskosten sind ge-
mäss dem Reglement vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2)  zu  bestimmen.  Sie  werden  auf  Fr. 400.-  festgelegt.  Es 
erfolgt  eine  Verrechnung  mit  dem  bereits  einbezahlten  Kostenvor-
schuss von gleicher Höhe.

8.2 Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist  keine Parteientschädi-
gung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE e 
contrario). Die  obsiegende Vorinstanz hat  keinen Entschädigungsan-
spruch (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

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C-2714/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherung (Einschreiben)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG). 

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