# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 715ba3a2-ff0d-5ee2-a965-6674f16a0dba
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-05-27
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 27.05.2015 6B 452/2015 (6B_452/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-452-2015_2015-05-27.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_452/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 27. Mai 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Einsprache (Überschreiten der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit), 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. April 2015. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Die Beschwerde ist von zwei Personen im Namen der Beschwerdeführerin abgefasst worden. Die Beschwerdeführerin hat die Eingabe indessen auch persönlich unterschrieben. Die Eingabe erfüllt folglich die Formerfordernisse. 

 

    
  2.
  
 

 

 Das Stadtrichteramt Zürich büsste die Beschwerdeführerin mit Strafbefehl vom 2. April 2014 wegen Überschreitens der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit mit Fr. 40.--. Auf eine Einsprache gegen den Strafbefehl trat das Bezirksgericht Zürich am 6. Oktober 2014 infolge Verspätung nicht ein. Die dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 10. April 2015 ab. Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, ein vernünftiges Urteil zu fällen. 

 

 In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, dass und inwieweit dieser nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dieser Bedingung genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Darin wird einfach die Lebenssituation der Beschwerdeführerin dargestellt, ohne dass konkrete Rügen in Bezug auf die Verfügung des Obergerichts vom 10. April 2015 vorgebracht würden. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3.
  
 

 

 Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Damit wird das nachträglich sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (act. 6) gegenstandslos. 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 27. Mai 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn