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**Case Identifier:** d1d5a0ef-7515-5490-a463-e803e7c365a1
**Source:** Aargau (entscheidsuche) (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-24
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 24.11.2025 VBE.2025.240
**Docket/Reference:** VBE.2025.240
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2025-240_2025-11-24.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

1. Kammer 

 

VBE.2025.240 / sb / GM 
Art. 160 

 

 

Urteil vom 24. November 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Kathriner, Präsident  

Oberrichterin Gössi  

Oberrichter Roth  

Gerichtsschreiber Berner  

 

 
   

Beschwerde- 

führerin  

 A._____  

vertreten durch Dr. iur. Peter F. Siegen, Rechtsanwalt,  

Stadtturmstrasse 10, Postfach, 5401 Baden  

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau  

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 17. April 2025) 
 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1966 geborene Beschwerdeführerin meldete sich 4. April 2022 erneut 

bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (Rente, berufliche 

Massnahmen) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an, nach-

dem ihr die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 12. Dezember 

2018 auf ein erstes Leistungsbegehren vom 29. März 2016 hin für die Zeit 

vom 1. Februar bis 31. März 2017 eine ganze und für die Periode vom 

1. April bis 30. September 2017 eine Dreiviertelsrente zugesprochen hatte. 

Die Beschwerdegegnerin klärte daraufhin die gesundheitliche sowie er-

werbliche Situation der Beschwerdeführerin ab. Hierzu holte sie unter an-

derem auf Empfehlung ihres internen Regionalen Ärztlichen Diensts (RAD) 

bei der MGSG Medizinisches Gutachtenzentrum Region St. Gallen GmbH, 

Rorschach, ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 23. Februar 

2023 erstattet wurde. Gestützt darauf stellte die Beschwerdegegnerin der 

Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 4. August 2023 die Abweisung 

des Leistungsbegehrens betreffend Invalidenrente in Aussicht. Nachdem 

die Beschwerdeführerin dagegen am 28. August beziehungsweise 

21. September 2023 Einwände erhoben hatte, holte die Beschwerdegeg-

nerin nach Rücksprache mit dem RAD am 17. Juni 2024 eine ergänzende 

gutachterliche Stellungnahme ein, die am 23. Juli 2024 erstatte wurde. In 

der Folge hielt die Beschwerdegegnerin abermals Rücksprache mit dem 

RAD und gewährte der Beschwerdeführerin ferner das rechtliche Gehör, 

ehe sie schliesslich das Leistungsbegehren betreffend Invalidenrente mit 

Verfügung vom 17. April 2025 abwies. 

 

2. 

2.1. 

Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 27. Mai 2025 

fristgerecht Beschwerde und stellte folgende Anträge: 

 

"Es sei die Verfügung der [Beschwerdegegnerin] vom 17. April 2025 be-
treffend keinen Anspruch auf eine Invalidenrente aufzuheben, und es sei 
der Beschwerdeführerin rückwirkend ab dem 1. Oktober 2022 eine ganze 
Rente auszurichten; 
 
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin;" 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 29. Juli 2025 beantragte die Beschwerdegegne-

rin die Abweisung der Beschwerde.  

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 8. August 2025 wurde die be-

rufliche Vorsorgeeinrichtung der Beschwerdeführerin zum Verfahren beige-

 - 3 - 

 

 

laden und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt. Nachdem diese 

mit Eingabe vom 13. August 2025 darauf hingewiesen hatte, dass die Be-

schwerdeführerin bei ihr mangels Erreichens der Eintrittsschwelle nach 

BVG nicht versichert gewesen sei, wurde sie mit instruktionsrichterlicher 

Verfügung vom 5. November 2025 aus dem Verfahren entlassen.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Anspruch der 

Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente mit Verfügung 17. April 2025 

(Vernehmlassungsbeilage [VB] 90) zu Recht verneint hat. 

 

2. 

Vorgängig ist auf Folgendes hinzuweisen: Der Beschwerdegegnerin wurde 

von der IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 12. Dezember 

2018 auf ein erstes Leistungsbegehren vom 29. März 2016 (VB 44.47) hin 

für die Zeit vom 1. Februar bis 31. März 2017 eine ganze und für die Peri-

ode vom 1. April bis 30. September 2017 eine Dreiviertelsrente zugespro-

chen (VB 44.6). Es handelt sich demnach beim hier zu beurteilenden Leis-

tungsbegehren vom 4. April 2022 (VB 3) um eine Neuanmeldung, weshalb 

insbesondere massgebend wäre, ob seit der letzten materiellen Prüfung 

des Rentenanspruchs eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Ver-

hältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 

den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. statt vieler BGE 134 V 131 E. 3 

S. S. 132 f. und 133 V 108 E. 5 S. 110 ff.). Dies kann indes mit nachfolgen-

der Begründung letztlich offen bleiben.  

 

3. 

Die Beschwerdeführerin bringt in formeller Hinsicht vor, die Beschwerde-

gegnerin habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. So habe 

diese – nachdem die Beschwerdeführerin am 28. August (VB 73) respek-

tive 21. September 2023 (VB 79) gegen den Vorbescheid vom 4. August 

2023 (VB 72, S. 2 ff.) Einwände erhoben hatte – zwar auf Empfehlung von 

RAD-Arzt Dr. med. B._____, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

vom 1. Mai 2024 (VB 83, S. 2) am 17. Juni 2024 eine ergänzende gut-

achterliche Stellungnahme eingeholt, welche schliesslich am 23. Juli 2024 

erstattet (VB 85, S. 2 ff.) und am 22. November 2024 von Dr. med. B._____ 

gewürdigt wurde (VB 87, S. 2). In der Folge habe es die Beschwerdegeg-

nerin aber unterlassen, vor Erlass der Verfügung vom 17. April 2025 einen 

neuen Vorbescheid zu erlassen. Damit habe sie der Beschwerdeführerin 

die Wahrung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör verstellt. Dem kann 

indes nicht gefolgt werden. Zum einen stellte die Beschwerdegegnerin der 

Beschwerdeführerin am 1. April 2025 sowohl die ergänzende gutachterli-

che Stellungnahme vom 23. Juli 2024 wie auch die Beurteilung des RAD 

 - 4 - 

 

 

vom 22. November 2024 zu und gewährte ihre Frist für eine allfällige Stel-

lungnahme (VB 88), wovon die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 

10. April 2025 denn auch Gebrauch machte (VB 89). Zum anderen war auf-

grund dieses Vorgehens für die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin 

ohne weiteres erkennbar, dass die Beschwerdegegnerin ihrer Auffassung 

bezüglich einer allfälligen Befangenheit eines oder mehrerer Gutachter 

nicht folgen wird. Inwiefern der Anspruch der Beschwerdeführerin auf recht-

liches Gehör mit dem Verzicht der Beschwerdegegnerin auf die neuerliche 

Durchführung des Vorbescheidverfahrens verletzt worden sein soll, ist da-

mit nicht ersichtlich, zumal ein Vorbescheid nicht die verbindliche Wirkung 

einer Verfügung hat und Einwänden im Vorbescheidverfahren keine 

Rechtsmittelqualität zukommt (vgl. zum Ganzen BGE 142 V 380 E. 5.3 

S. 387, SVR 2008 IV Nr. 43 S. 145, 9C_115/2007 E. 4 und E. 5, sowie Ur-

teil des Bundesgerichts 8C_210/2017 vom 22. August 2017 E. 6.2.1). 

Selbst wenn der Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin gefolgt würde, 

dass vorliegend im Verzicht auf die erneute Durchführung des Vorbe-

scheidverfahrens eine Gehörsverletzung zu erblicken wäre, würde dies je-

denfalls keinen nicht heilbaren Verfahrensfehler darstellen (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 9C_606/2014 vom 9. Dezember 2014 E. 2.3). Eine allfäl-

lige Gehörsverletzung kann damit als geheilt gelten, konnte sich die Be-

schwerdeführerin doch im vorliegenden Beschwerdeverfahren vor einem 

Gericht mit voller Kognition bezüglich Tat- und Rechtsfragen ausführlich 

äussern. Dass sie aufgrund der Umstände nicht zur sachgerechten Anfech-

tung des fraglichen Entscheid in der Lage gewesen wäre, wird von der Be-

schwerdeführerin nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich.  

 

4. 

4.1. 

Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit 

oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zu-

mutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder ver-

bessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen 

sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 

ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 IVG). 

 

4.2. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-

ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztli-

chen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel-

che Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können 

(BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f. mit Hinweisen).   

 - 5 - 

 

 

4.3. 

Der Versicherungsträger und das Gericht (vgl. Art. 61 lit. c in fine ATSG) 

haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisre-

geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwer-

deverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entschei-

den hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des 

streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander 

widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 

ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-

ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 

abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 2.1 

S. 396). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entschei-

dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 und 125 V 351 E. 3a S. 352). Ausschlagge-

bend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines 

Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-

gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a 

S. 352 und 122 V 157 E. 1c S. 160 f.). Dennoch hat es die Rechtsprechung 

mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in 

Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richt-

linien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b S. 352). 

 

4.4. 

Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingehol-

ten Gutachten externer Spezialärzte darf Beweiswert zuerkannt werden, 

solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_737/2019 vom 19. Juli 2020 

E. 5.1.4 mit Verweis auf BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Den Gutachten 

kommt somit bei Abklärungen im Leistungsbereich der Sozialversicherung 

überragende Bedeutung zu (RENÉ WIEDERKEHR, in: Kieser/Kradolfer/Lend-

fers [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts, 5. Aufl. 2024, N. 17 zu Art. 44 ATSG; vgl. auch 

BGE 132 V 93 E. 5.2.8 S. 105). 

 

5. 

5.1. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer Verfügung vom 17. April 2025 

in medizinischer Hinsicht auf das von ihr eingeholte polydisziplinäre 

MGSG-Gutachten vom 23. Februar 2023 (VB 71) inklusive ergänzender 

gutachterlicher Stellungnahme vom 23. Juli 2024 (VB 85). Das Gutachten 

vereint eine internistische Beurteilung durch Dr. med. C._____, Facharzt 

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für Allgemeine Innere Medizin, eine orthopädische Beurteilung durch 

Dr. med. D._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo-

gie des Bewegungsapparates, eine neurologische Beurteilung durch 

Dr. med. E._____, Facharzt für Neurologie, und eine psychiatrische Beur-

teilung durch Dr. med. von F._____, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-

therapie. Es wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä-

higkeit gestellt (vgl. VB 71.1, S. 24): 

 

"Cervicovertebralsyndrom bei Spondylarthrose L3/4 mit möglicher Kom-
pression der Nervenwurzeln C4 beidseits, Osteochondrose, Spondylarth-
rose und Diskusprotrusion C4/5 mit Kompression der Nervenwurzeln C5 
beidseits, Spondylarthrose und Diskusprotrusion C5/6 mit Kompression 
der Nervenwurzel C6 beidseits, Spondylarthrose und Diskusprotrusion 
C6/7 mit schwerer Spinalkanalstenose und Kompression der Nervenwur-
zel C7 beidseits 
 
Lumboischiaigie beidseits bei Spondylarthrose und Ligamenta flava Hy-
pertrophie L2/3 mit möglicher Nervenwurzelaffektion L3 beidseits, Osteo-
chondrose, Spondylarthrose und Diskusprotrusion L3/4 mit schwerer Spi-
nalkanalstenose und Kompression der Nervenwurzel L5 rechts, Osteo-
chondrose, Spondylarthrose und Diskusprotrusion mit möglicher Kom-
pression der Nervenwurzel L4 links, Kompression L5 links sowie Kontakt 
zur Nervenwurzel L5 rechts und Spondylarthrose L5/S1 
 
Schwere Lumbale Spinalkanalstenose Höhe LWK 3-4 
- Mögliche Claudicatio spinalis mit Verminderung der Gehstrecke 
- Zusätzlich lumbo-spondylogenes Schmerzsyndrom 
 
Mögliche intermittierende lumboradikuläre Reizung L5 links 
 
Leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0)" 

 

Die Gutachter hielten aus gesamtmedizinischer Sicht zusammenfassend 

fest, es sei seit Januar 2020 für die angestammte Tätigkeit als Verkäuferin 

von einer Arbeitsunfähigkeit von 65 % auszugehen. In einer angepassten 

leichten abwechselnd sitzenden und stehenden Tätigkeit in temperierten 

Räumen ohne häufige inklinierte, reklinierte oder rotierte Körperhaltung, 

ohne fixierte Kopfhaltung bestehe demgegenüber eine Arbeitsfähigkeit von 

80 %. Dabei seien ab März 2022 zusätzlich Tätigkeiten mit erhöhter emoti-

onaler Belastung, Stressbelastung, notwendiger geistiger Flexibilität, ver-

mehrtem Kundenkontakt, oder überdurchschnittlicher Dauerbelastung zu 

vermeiden (VB 71.1, S. 26). An dieser Beurteilung hielt Dr. med. F._____ 

mit ergänzender Stellungnahme vom 23. Juli 2024 aus psychiatrischer 

Sicht fest (VB 85).  

 

6. 

6.1. 

Die Beschwerdeführerin wurde zur Erstellung des MGSG-Gutachtens vom 

23. Februar 2023 inklusive ergänzender gutachterlicher Stellungnahme 

vom 23. Juli 2024 von den medizinischen Experten fachärztlich umfassend 

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und in Kenntnis sowie unter Würdigung der Vorakten (vgl. insb. VB 71.1, 

S. 4 ff., VB 71.3, S. 4 ff., und VB 71.4, S. 3 f.) und unter Berücksichtigung 

der geklagten Beschwerden untersucht. Es wurden ferner eigene Zusat-

zuntersuchungen durchgeführt (Labor-, Röntgen- und MRI-Untersuchung 

sowie Elektroneurographie; vgl. VB 71.1, S. 10 f., VB 71.2, S. 7 f., VB 71.3, 

S. 3 und S. 8 f. sowie S. 14, VB 71.4, S. 15 f., und VB 71.5). Dabei beur-

teilten die Gutachter die medizinischen Zusammenhänge sowie die medi-

zinische Situation einleuchtend und gelangten zu einer nachvollziehbar be-

gründeten Schlussfolgerung. Dem Gutachten kommt damit grundsätzlich 

Beweiswert im Sinne vorstehender Kriterien (vgl. E. 4.3 f.) zu. Es ist denn 

auch in somatischer Hinsicht unumstritten, was nach dem Dargelegten zu 

keinerlei Weiterungen Anlass gibt. 

 

6.2. 

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Begutachtung durch die MGSG 

sei nicht ergebnissoffen erfolgt. Dies zeige sich bereits an folgendem Pas-

sus im Gutachten vom 23. Februar 2023: "[…] nach 27 Jahren in der 

Deutschschweiz und als Schweizer Staatsbürgerin einen Dolmetscher be-

nötigen ?!". Durch die Verwendung von Frage- und Ausrufezeichen sei die 

"feindselige" Grundhaltung der Gutachter zu Tage getreten. Entsprechend 

hätten die Gutachtern denn auch auf die ihnen von der Beschwerdegegne-

rin vorgelegten Einwände lediglich mit einer psychiatrischen Stellung-

nahme reagiert, was ihre Gleichgültigkeit und ihre Voreingenommenheit 

bestätige. Dem kann nicht gefolgt werden. Die von der Beschwerdeführerin 

angeführte Verwendung von Frage- und Ausrufezeichen findet sich ledig-

lich im – von der Beschwerdeführerin in medizinischer Hinsicht nicht in 

Frage gestellten – orthopädischen Teil des MGSG-Gutachtens und fand 

keinen Eingang in die interdisziplinäre Gesamtbeurteilung. Bereits aus die-

sem Grund ist sie ungeeignet, eine Befangenheit sämtlicher Gutachter zu 

begründen. Soweit der orthopädische Gutachter damit eine gewisse Ver-

wunderung zum Ausdruck bringt, ist dies angesichts der von ihm genann-

ten Umstände zudem objektiv nicht unbegründet. Rechtsprechungsge-

mäss ist es denn auch Aufgabe des Gutachters, Angaben über seine Be-

obachtungen und Feststellungen insbesondere auch betreffend Verhalten, 

Konsistenz oder Aggravationshinweisen zu erfassen. Daraus ergeben sich 

keine Anhaltspunkte, welche den Anschein von Voreingenommenheit be-

gründen vermöchten (vgl. bspw. Urteile des Bundesgerichts 8C_390/2017 

vom 9. November 2017 E. 4.1, 8C_665/2015 vom 21. Januar 2016 E. 4.3 

und Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 329/05 vom 

10. Februar 2006 E. 4.2.1). Der orthopädische Teil des MSGS-Gutachtens 

vom 23. Februar 2023 ist zudem – wie auch sämtliche anderen Teile des 

Gutachtens – gestützt auf umfassende anamnestische und klinische Erhe-

bungen objektiv abgefasst und lässt weder inhaltlich noch durch die Art der 

Kommunikation objektiv die Vermutung einer Voreingenommenheit auf-

kommen (vgl. zum Ganzen statt vieler SVR 2023 IV Nr. 17 S. 57, 

8C_150/2022 E. 8.2 mit Hinwiesen). Dass zu den Einwänden der Be-

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schwerdeführerin vom 21. September 2023 lediglich der psychiatrische 

Gutachter Stellung genommen hat, erklärt sich schliesslich damit, dass die 

inhaltlichen Rügen der Beschwerdeführerin einzig den psychiatrischen Ge-

sundheitszustands betrafen und sich zudem der psychiatrische Gutachter 

hinsichtlich der (subjektiven) sprachlichen Verständigungsfähigkeit der Be-

schwerdeführerin im Gutachten vom 23. Februar 2023 im Rahmen der 

Würdigung von Ressourcen und Belastungsfaktoren einlässlich geäussert 

hat (vgl. VB 71.4, S. 18 und S. 23). 

 

6.3. 

6.3.1. 

Die Beschwerdeführerin führt weiter an, die gutachterliche Beurteilung 

ihres Gesundheitszustands sei in psychiatrischer Hinsicht nicht nach-

vollziehbar und widerspreche der Einschätzung ihrer behandelnden Ärzte. 

Diesbezüglich ist zu beachten, dass den MGSG-Gutachtern sämtliche 

Berichte behandelnder Ärzte der Beschwerdeführerin – insbesondere die 

psychiatrische Beurteilung von Dr. med. G._____, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie, vom 19. September 2022 (VB 53) – vollständig zur 

Verfügung standen, auf die sie sich bei ihrer Einschätzung des Gesund-

heitszustands und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin stützen 

konnten (vgl. insb. den Aktenzusammenzug im psychiatrischen Teil des 

MGSG-Gutachtens in VB 71.4, S. 3 f.). Die Beurteilung der behandelnden 

Ärzte waren den MGSG-Gutachtern damit hinreichend bekannt und wurde 

berücksichtigt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_145/2022 vom 

5. August 2022 E. 5.2, 8C_616/2017 vom 14. Dezember 2017 E. 6.2.2 und 

8C_209/2017 vom 14. Juli 2017 E. 4.2.2). Der psychiatrische Gutachter 

legte anhand umfangreicher anamnestischer Erhebungen und objektiver 

Befunde, welche sämtliche geklagten Beschwerden vollständig umfassen 

(vgl. VB 71.4, S. 5 ff.), nachvollziehbar begründet dar, weshalb – entgegen 

der Ansicht der behandelnden Ärzte – nicht von der Diagnose einer 

schweren depressiven Störung oder einer Schmerzstörung auszugehen 

sei. Er zeigt dabei plausibel auf, dass die – auch von Dr. med. G._____ in 

seinem Bericht vom 19. September 2022 erwähnten – psychopatho-

logischen Befunde die Annahme einer schweren depressiven Störung nicht 

zu rechtfertigen vermögen und dass angesichts der weitgehend durch 

somatische Befunde erklärbaren Schmerzen die Diagnose einer Schmerz-

störung nicht gestellt werden kann. Zudem weist er zutreffend darauf hin, 

dass Dr. med. G._____ in seinem Bericht vom 19. September 2022 

unzureichend zwischen somatischen und psychischen Beschwerden 

unterscheidet (vgl. zum Ganzen insb. VB 71.4, S. 20). Schliesslich äussert 

er sich – ohne eine Aggravation anzunehmen (vgl. insb. VB 85, S. 4) – im 

Speziellen einlässlich und überzeugend zum sozialen Kontext respektive 

zur Belastungsfaktoren sowie Ressourcen der Beschwerdeführerin und 

insbesondere zu deren Beziehungsnetz und deren sprachlicher, beruflicher 

und sozialer Integration (VB 71.4, S. 18 f. sowie S. 22 ff., und VB 85, 

S. 4 f.). Die vom psychiatrischen Gutachter beschriebenen objektiven Fak-

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toren werden von der Beschwerdeführerin denn auch nicht in Frage 

gestellt, jedoch abweichend beurteilt. Die eigenen diesbezüglichen 

laienhaften medizinischen Würdigungen der Beschwerdeführerin sind 

indes mangels Relevanz nicht geeignet, Zweifel am Gutachten zu 

begründen (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_806/2021 vom 

5. Juli 2022 E. 5.2.3, 8C_794/2017 vom 27. März 2018 E. 4.2.2 und 

9C_283/2017 vom 29. August 2017 E. 4.1.2). Im Ergebnis ähnliches gilt 

schliesslich für die nicht fachärztlichen Angaben zum psychischen 

Gesundheitszustands durch die Hausärztin der Beschwerdeführerin, 

Dr. med. H._____, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, in deren 

Schreiben vom 26. Februar 2024 (vgl. SVR 2019 IV Nr. 29 S. 90, 

8C_584/2018 E. 4.1.1.2; siehe ferner Urteile des Bundesge-

richts 8C_317/2019 vom 30. September 2019 E. 4.2.2 und 8C_290/2019 

vom 25. September 2019 E. 4.3). Aufgrund der Formulierung und der 

Bezeichnung des Schreibens vom 28. Februar 2024 ist ferner 

anzunehmen, dass sich Dr. med. H._____ in einem Umfang mit den 

Interessen der Beschwerdeführerin identifiziert, welcher über das normale 

Mass hinausgeht, das bei einem behandelnden Arzt zu erwarten ist. Es hat 

hier ein eigentlicher Rollenwechsel vom behandelnden Arzt zum Partei-

vertreter stattgefunden (vgl. zum Ganzen Urteile des Bundesgerichts 

8C_532/2024 vom 26. Juni 2025 E. 4.2, 8C_635/2022 vom 16. Februar 

2023 E. 4.8, 8C_549/2021 vom 7. Januar 2022 E. 7.2 und 8C_79/2018 vom 

6. Juni 2018 E. 4.2). 

 

6.3.2. 

Schliesslich ist auch der von der Beschwerdeführerin im Beschwerdever-

fahren verurkundete Bericht von Dr. med. G._____ vom 20. Mai 2025 (Be-

schwerdebeilage [BB] 4) nicht geeignet, ein Abweichen vom psychiatri-

schen Teil des MGSG-Gutachtens zu begründen, hält Dr. med. G._____ 

doch im Wesentlichen lediglich an seiner bereits früher geäusserten abwei-

chenden Auffassungen fest (vgl. dazu statt vieler SVR 2017 IV Nr. 49 

S. 148, 9C_338/2016 E. 5.5). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführe-

rin kann aus diesem Bericht ferner keine Veränderung des Gesundheitszu-

stands nach dem Begutachtungszeitpunkt abgeleitet werden. Zwar führt 

Dr. med. G._____ unter Angabe einer vollen Arbeitsunfähigkeit aus, es sei 

"seit Ende 2024/Anfang 2025 […] von einer Verschlechterung des Gesund-

heitszustandes mit zunehmenden depressiven und Schmerzproblematik 

sowie anderen somatischen Beschwerden auszugehen". Für diese Beur-

teilung gibt er indes keine Begründung. Aus dem Bericht ist denn auch nicht 

ersichtlich, auf welche objektiven Befunden die von Dr. med. G._____ pos-

tulierte Veränderung des Gesundheitszustands zurückzuführen sein soll 

respektive welche neuen oder anderen funktionalen Einschränkungen die 

Beschwerdeführerin nunmehr zu gewärtigen hat. Vor diesem Hintergrund 

und mit Blick auf den Umstand, dass Dr. med. G._____ bereits in seinem 

Bericht vom 19. September 2022 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert 

hatte, ist dessen pauschale Angabe eines veränderten Gesundheitszu-

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stands mit voller Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehbar, zumal auch im 

Bericht vom 20. Mai 2025 – wie bereits in jenem vom 19. September 2022 

(vgl. dazu vorstehende E. 6.3.1.) – nicht hinreichend zwischen den Folgen 

somatischer und psychischer Beschwerden differenziert wird. 

 

6.3.3. 

Insgesamt sind die Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht geeignet, ein 

Abweichen vom psychiatrischen Teil des MGSG-Gutachtens zu begrün-

den. Entgegen deren Ansicht fand die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des 

psychiatrischen Gutachters zudem Eingang in die gesamtmedizinische 

Konsensbeurteilung. Dass dabei nicht einfach eine Addition der einzelnen 

unter verschiedenen medizinischen Titeln ausgewiesenen Teilarbeitsun-

fähigkeiten stattfand, ist nicht zu beanstanden (vgl. statt vieler SVR 2022 

IV Nr. 24 S. 79, 8C_632/2021 E. 5.2, und Urteile des Bundesgerichts 

8C_793/2017 vom 8. Mai 2018 E. 5.3, 8C_660/2016 vom 29. Dezember 

2016 E. 5.3.1 sowie 8C_619/2016 vom 17. November 2016 E. 4.2.2). 

 

6.4. 

Nach dem Dargelegten bestehen keine im MGSG-Gutachten vom 23. Feb-

ruar 2023 inklusive ergänzender gutachterlicher Stellungnahme vom 

23. Juli 2024 unerkannten oder ungewürdigten Aspekte (vgl. statt vieler 

SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.1.1, und Urteil des Bundesge-

richts 9C_425/2019 vom 10. September 2019 E. 3.4 mit Hinweisen). Auch 

ist eine relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwer-

deführerin nach dem Begutachtungszeitpunkt nicht ersichtlich. Damit 

kommt dem MGSG-Gutachten vom 23. Februar 2023 inklusive ergänzen-

der gutachterlicher Stellungnahme vom 23. Juli 2024 Beweiswert im Sinne 

vorstehender Kriterien (vgl. E. 4.3. f.) zu. Es ist daher vom darin beschrie-

benen Gesundheitszustand sowie der dort attestierten Arbeitsfähigkeit aus-

zugehen. 

 

7. 

Die Feststellungen der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der aus invaliden-

versicherungsrechtlicher Sicht bestehenden erwerblichen Auswirkungen 

des Gesundheitsschadens respektive der massgebenden Grundlagen zur 

Festsetzung der Vergleichseinkommen werden von der anwaltlich vertrete-

nen Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt und sind ausweislich der 

Akten auch nicht zu beanstanden, weshalb auf diesbezügliche Weiterun-

gen zu verzichten ist. Bei einem Invaliditätsgrad von weniger als 40 % be-

steht – unabhängig vom Vorliegen eines allfälligen Neuanmeldungsgrunds 

(vgl. vorne E. 2.) – kein Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. vorne 

E. 4.1.). Daran würde selbst die Gewährung eines generellen Abzugs vom 

auf Basis statistischer Angaben festgesetzten Invalideneinkommen von 

10 % gemäss der per 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Fassung von 

Art. 26bis Abs. 3 IVV im Ergebnis nichts zu ändern vermögen. Auf dies-

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bezügliche intertemporale Differenzierungen zum anwendbaren Recht 

kann daher verzichtet werden. 

 

8. 

8.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

8.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.  

 

8.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als  

Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch 

auf Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

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Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 24. November 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

1. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Kathriner Berner