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**Case Identifier:** 48245ee2-ea7c-5e9f-b3d4-26f2260bf831
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.04.2021 100 2020 393
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2020-393_2021-04-16.pdf

## Full Text

100.2020.393/394U
BUC/IMA/SPR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 16. April 2021   

Verwaltungsrichter Bürki
Gerichtsschreiberin Imfeld

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Nordring 8, 3013 Bern

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 
2016 (Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 
22. September 2020; 100 19 323, 200 19 284)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.04.2021, Nrn. 100.2020.393/
394U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ ist als Finanzberater für die B.________ AG (nachfolgend: 
B.________) tätig. Da er für das Jahr 2016 trotz Mahnung keine 
Steuererklärung eingereicht hatte, veranlagte ihn die Steuerverwaltung des 
Kantons Bern mit Verfügungen vom 9. Oktober 2018 nach Ermessen auf ein 
steuerbares Einkommen von Fr. 75'000.-- bzw. Fr. 87'000.-- (Kantons- und 
Gemeindesteuern bzw. direkte Bundessteuer). A.________ erhob dagegen 
am 7. November 2018 Einsprachen und reichte gleichzeitig die Steuer-
erklärung für das Jahr 2016 nach. Darin deklarierte er insbesondere Ein-
künfte aus unselbständiger Tätigkeit von Fr. 101'325.-- und Berufskosten 
von insgesamt Fr. 53'243.--. In seinen Einsprachen führte A.________ aus, 
er stehe mit der B.________ in einem agenturvertraglichen Verhältnis und 
komme vollumfänglich für sämtliche mit dieser Tätigkeit verbundenen Ausla-
gen auf. Mit Entscheiden vom 9. Juli 2019 hiess die Steuerverwaltung die 
Einsprachen teilweise gut. Sie qualifizierte die Tätigkeit von A.________ 
dabei allerdings als unselbständige Erwerbstätigkeit, liess die geltend ge-
machten Berufskosten im Umfang von Fr. 31'636.-- bzw. Fr. 27'936.-- (Kan-
tons- und Gemeindesteuern bzw. direkte Bundessteuer) zu und setzte das 
steuerbare Einkommen für das Jahr 2016 bei den Kantons- und Gemeinde-
steuern auf Fr. 54'407.-- und bei der direkten Bundessteuer auf Fr. 66'359.-- 
fest.

B.

Dagegen gelangte A.________ am 24. Juli 2019 an die Steuerrekurskom-
mission des Kantons Bern (StRK), welche die Rechtsmittel mit Entscheiden 
vom 22. September 2020 abwies, soweit sie darauf eintrat. Zudem nahm die 
StRK eine Schlechterstellung (sog. reformatio in peius) vor. Sie reduzierte 
die zum Abzug zugelassenen Berufskosten bzw. Spesen auf Fr. 10'012.75 
bzw. Fr. 9'239.75 (Kantons- und Gemeindesteuern bzw. direkte Bundes-
steuer) und wies die Sache zur Neuveranlagung im Sinn der Erwägungen an 
die Steuerverwaltung zurück.

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394U, Seite 3

C.

Hiergegen hat A.________ mit innert Nachfrist verbesserter Eingabe vom 
23. Oktober bzw. 5. November 2020 sowohl betreffend die Kantons- und Ge-
meindesteuern als auch die direkte Bundessteuer 2016 Verwaltungsge-
richtsbeschwerde erhoben. Er beantragt sinngemäss, die Entscheide der 
StRK seien aufzuheben und die vor der StRK geltend gemachten Auslagen 
für seine als selbständige Erwerbstätigkeit zu qualifizierende Tätigkeit seien 
vollständig zum Abzug zuzulassen.

Sowohl die StRK als auch die Steuerverwaltung beantragen mit Beschwer-
devernehmlassung vom 18. November bzw. mit Beschwerdeantwort vom 
22. Dezember 2020 die Abweisung der Beschwerden. Die Eidgenössische 
Steuerverwaltung hat sich nicht vernehmen lassen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Ge-
setzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 145 des Bundesgesetzes vom 
14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] sowie 
Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug der 
direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Bei den angefochtenen Rück-
weisungsentscheiden handelt es sich um Endentscheide, verbleibt der Steu-
erverwaltung doch kein Entscheidungsspielraum mehr; die Rückweisung 
dient nur noch der (rechnerischen) Umsetzung des Angeordneten 
(BVR 2017 S. 205 E. 1.4 mit Hinweisen). Die zusätzlichen Voraussetzungen 
von Art. 74 Abs. 3 i.V.m. Art. 61 Abs. 3 VRPG für die Anfechtung von Zwi-
schenentscheiden müssen daher nicht erfüllt sein. Der Beschwerdeführer 
hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch die angefochte-

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nen Entscheide besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 
Abs. 2 StG sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Die Bestim-
mungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 151 StG i.V.m. Art. 81 
Abs. 1 und Art. 32 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 DBG). Auf die Be-
schwerden ist einzutreten.

1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und Gemeindesteu-
ern als auch der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwal-
tungsgericht zwei Urteile fällen, da es sich um verschiedene Steuern handelt, 
die unterschiedlichen Gemeinwesen zustehen und in getrennten Verfahren 
veranlagt werden. Allerdings können die Entscheide in ein und derselben 
Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 142 II 293 E. 1.2, 135 II 260 
E. 1.3.1, 130 II 509 E. 8.3). Weil vorliegend die einschlägigen Bestimmun-
gen des kantonalen und eidgenössischen Rechts weitgehend gleich lauten, 
rechtfertigt es sich, die Verfahren betreffend die Kantons- und Gemeinde-
steuern sowie die direkte Bundessteuer 2016 zu vereinigen (Art. 17 Abs. 1 
VRPG) und die Streitigkeit hinsichtlich kommunaler, kantonaler und eidge-
nössischer Steuern gemeinsam zu beurteilen.

1.3 Die Gutheissung der Beschwerden würde sowohl bei den Kantons- 
und Gemeindesteuern als auch bei der direkten Bundessteuer zu einer Steu-
erersparnis von weniger als Fr. 20'000.-- führen, womit die Beurteilung in die 
einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 des Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Umstritten ist, ob die Tätigkeit des Beschwerdeführers steuerrechtlich als un-
selbständige oder selbständige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist. Vor Ver-
waltungsgericht nicht mehr streitig ist die Aufrechnung des Eigenmietwerts 
(vgl. angefochtene Entscheide E. 7).

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2.1 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall 
selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund 
der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien, sondern 
nach den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse 
vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die steuerrechtliche 
Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein (BGer 
2C_929/2019 und 2C_930/2019 vom 17.1.2020 E. 2.2, 2C_603/2014 vom 
21.8.2015 E. 2.2; vgl. auch BGE 146 V 139 E. 3.1). Als unselbständig er-
werbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einer Arbeitgeberin 
oder einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatori-
scher Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. 
Unter den Begriff der selbständigen Erwerbstätigkeit fällt demgegenüber 
jede Tätigkeit, bei der auf eigenes Risiko, unter Einsatz von Arbeit und Kapi-
tal, in einer frei gewählten Arbeitsorganisation und mit der Absicht der Ge-
winnerzielung am Wirtschaftsverkehr teilgenommen wird. Eine selbständige 
Erwerbstätigkeit kann haupt- oder nebenberuflich sowie dauernd oder vo-
rübergehend ausgeübt werden. Nicht erforderlich ist, dass die steuerpflich-
tige Person nach aussen sichtbar am Wirtschaftsverkehr teilnimmt bzw. ein 
selbständiger Marktauftritt vorliegt und sie ein Unternehmen, Gewerbe oder 
Geschäft betreibt. Für eine selbständige Erwerbstätigkeit spricht, dass die 
Arbeitsleistung nicht persönlich erbracht werden muss, sondern von der 
steuerpflichtigen Person auch einer Drittperson auf vertraglicher Basis über-
tragen werden kann. Weitere Anhaltspunkte sind etwa das Ausmass der 
Investitionen, ein vielfältiger, wechselnder Kundenstamm und das Vorliegen 
eigener Geschäftsräumlichkeiten (vgl. BGE 138 II 251 E. 2.4.2 [betreffend 
Mehrwertsteuer], 125 II 113 E. 5b, 122 V 169 E. 3; BGer 2C_929/2019 und 
2C_930/2019 vom 17.1.2020 E. 2.2, 9C_250/2017 vom 30.10.2017 E. 2.3, 
2C_603/2014 vom 21.8.2015 E. 2.2; Peter Locher, Kommentar zum DBG, 
I. Teil, 2. Aufl. 2019, Art. 18 N. 6 ff.; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Hand-
kommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 18 N. 19; zum Ganzen VGE 
2016/209/210 vom 8.3.2018 E. 2.2).

2.2 Ob eine selbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, ist stets nach den ge-
samten Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. Die einzelnen Gesichts-
punkte können in unterschiedlicher Intensität auftreten und dürfen nicht iso-
liert betrachtet werden. Weil vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage 

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treten, muss sich der Entscheid danach richten, welche im konkreten Fall 
überwiegen (vgl. BGE 146 V 139 E. 3.1, 138 II 251 E. 2.4.2 [betreffend 
Mehrwertsteuer], 125 II 113 E. 5b; BGer 2C_929/2019 und 2C_930/2019 
vom 17.1.2020 E. 2.3; VGE 2016/209/210 vom 8.3.2018 E. 2.2).

3.

3.1 Der Beschwerdeführer arbeitet als Finanzberater für die B.________, 
die Finanzprodukte und Versicherungen von Partnergesellschaften vermit-
telt. Gemäss dem von ihm eingereichten Agenturvertrag mit der B.________, 
der weder personalisiert noch unterschrieben ist, ist der Beschwerdeführer 
«selbständiger Gewerbetreibender» und als «Vermittlungsagent» für die 
B.________ tätig; er steht zu ihr «in einem Auftragsverhältnis und somit 
weder in einem Anstellungsverhältnis (kein Arbeitsvertrag, kein 
Handelsreisendervertrag) noch in einer gesellschaftsrechtlichen Beziehung» 
(Agenturvertrag B.________ [nachfolgend: Agenturvertrag] Ziff. 3.2, 
Vorakten StRK [act. 6A] pag. 96 ff.). Sozialversicherungsrechtlich wird er 
dagegen laut vertraglicher Regelung «von den zuständigen Behörden wie 
[ein] Arbeitnehmer behandelt»: Die B.________ zieht die Beiträge an die 
Sozialversicherungen direkt von den ihm zustehenden 
Vermittlungsprovisionen ab und überweist sie an die entsprechenden 
Einrichtungen (Agentenreglement B.________ [nachfolgend: 
Agentenreglement] Ziff. 3.1, Vorakten StRK [act. 6A] pag. 267 ff.). Die 
Hauptaufgabe des Beschwerdeführers besteht darin, selbständig im Namen 
und auf Rechnung von B.________ Kundinnen und Kunden zu Produkten 
und Dienstleistungen von Partnergesellschaften zu beraten und diese 
Geschäfte zu vermitteln (Agenturvertrag Ziff. 4.1). Als Entschädigung für 
seine Tätigkeit erhält er Vermittlungsprovisionen entsprechend seiner Stufe 
im Karriereplan der B.________ sowie der jeweils gültigen 
Bewertungsgrundlagen (Agenturvertrag Ziff. 5.1). Der Anspruch auf 
Provision entsteht mit Abschluss und Erfüllung des vermittelten Geschäfts 
zwischen der Partnergesellschaft und der Kundin bzw. dem Kunden 
(Agenturvertrag Ziff. 5.2). Ein Basis- bzw. Fixlohn ist im Agenturvertrag nicht 
vorgesehen. Die B.________ übernimmt die Kosten für die dem 
Beschwerdeführer zur Verfügung gestellte Büroinfrastruktur, für die von ihr 

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angebotene interne Ausbildung sowie teilweise auch für Werbung und 
Sponsoring-Aktivitäten. Alle übrigen bei der Tätigkeit anfallenden Kosten 
trägt der Beschwerdeführer (Agenturvertrag Ziff. 8). Gemäss Vertrag ist der 
Beschwerdeführer bei der Ausgestaltung seiner Tätigkeit in organisatori-
scher, zeitlicher und örtlicher Hinsicht sowie in Bezug auf die Auswahl seiner 
Kundinnen und Kunden frei (Agenturvertrag Ziff. 4.3). Zur Unterstützung bei 
seiner Tätigkeit hat er eine Assistentin beigezogen, die einen Arbeitsvertrag 
mit der B.________ (vormals: … AG) abgeschlossen hat. Der Beschwerde-
führer kommt für ihre Lohn-, Personal- und übrigen Infrastrukturkosten auf 
(vgl. Kostenvereinbarung für Assistenzstelle vom 30.6./21.11.2011 und 
Stellenbeschreibung vom 20.12.2011, Vorakten StRK [act. 6A] pag. 264 
bzw. 143 f.; Agenturvertrag Ziff. 4.3), wobei er diesbezüglich für das Jahr 
2016 abzugsfähige Lohnkosten und eine Bürokostenbeteiligung von 
Fr. 17'036.-- bzw. Fr. 1'800.-- geltend macht. Seine Beratungs- und 
Vermittlungstätigkeit hat er jedoch selber auszuüben, d.h. er darf keine Un-
teragentinnen bzw. Unteragenten anstellen (Agenturvertrag Ziff. 3.3, 4.3).

3.2 Die StRK hat die Tätigkeit des Beschwerdeführers als unselbständige 
Erwerbstätigkeit gewertet. Sie hat dabei vorab auf den für das Jahr 2016 
ausgestellten Lohnausweis und die darin aufgeführten, abgerechneten So-
zialversicherungsbeiträge verwiesen. Der Beschwerdeführer sei zudem ein-
zig im Namen und auf Rechnung der B.________ am Markt aufgetreten, und 
diese sei im Vermittlungsregister der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht 
(FINMA) als seine Arbeitgeberin aufgeführt. Entsprechend habe er seine 
Einkünfte im Jahr 2016 ausschliesslich mit seiner Tätigkeit als Finanzberater 
für die B.________ erzielt und sei daher von dieser Tätigkeit abhängig gewe-
sen. Der Beschwerdeführer dürfe sodann nur diejenigen Geschäfte vermit-
teln, welche die B.________ für den Vertrieb freigegeben habe. Am unselb-
ständigen Erwerbsstatus ändere nichts, dass das Entschädigungsmodell der 
B.________ keinen eigentlichen Basis- bzw. Fixlohn vorsehe, sondern die 
Abgeltung einzig aus Vermittlungsprovisionen bestehe; vielmehr stelle dies 
eine typische Form eines Arbeitsverhältnisses mit Entlöhnung auf Provi-
sionsbasis dar. Die B.________ verfüge zudem über weitgehende 
Weisungsrechte. Diese regelten nicht nur seine Rechtsstellung und 
Schweige- und Geheimhaltungspflicht, sondern auch die Bekanntgabe von 
Daten, das jeweils gültige Produktsortiment, die Anstellung von 

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Hilfspersonen und das Corporate Image sowie die Formen der 
disziplinarischen Massnahmen in Zusammenhang mit sexueller Belästigung 
und Mobbing. Auch werde der Beschwerdeführer verpflichtet, die von der 
B.________ angebotenen und als obligatorisch bezeichneten Ausbildungen 
zu besuchen. Ferner weist die StRK darauf hin, dass die Kosten für die ihm 
(persönlich) zur Verfügung gestellte Büroinfrastruktur von der B.________ 
getragen würden. Das auf dem Beschwerdeführer lastende 
unternehmerische Risiko in Gestalt der Erfolgsabhängigkeit der 
Entschädigung seiner Tätigkeit sei nicht derart erheblich, dass es die Indizien 
für eine unselbständige Erwerbstätigkeit zu überwiegen vermöchte. Daran 
ändere der Umstand nichts, dass der Beschwerdeführer Hilfspersonen auf 
eigene Kosten anstellen könne. Schliesslich habe sich der 
Beschwerdeführer laut der von ihm eingereichten Steuererklärung 2016 sel-
ber als unselbständig erwerbstätige Person erachtet und entsprechend die 
notwendigen Formulare in Zusammenhang mit einer selbständigen Erwerbs-
tätigkeit nicht eingereicht (vgl. zum Ganzen angefochtene Entscheide E. 4).

3.3 Diese Erwägungen der Vorinstanz sind schlüssig. Was der Be-
schwerdeführer dagegen vorbringt, lässt die Qualifikation seiner Tätigkeit als 
unselbständige Erwerbstätigkeit nicht rechtsfehlerhaft erscheinen:

3.3.1 Der Beschwerdeführer wendet zunächst ein, seine Tätigkeit erfolge 
auf eigenes Risiko, womit ein Kernmerkmal der selbständigen Erwerbstätig-
keit gegeben sei. So verfüge er nicht über ein festes Gehalt, sondern erhalte 
lediglich Vermittlungsprovisionen. Diese stünden zudem unter dem Vorbe-
halt der Rückforderung bzw. der Verrechnung, soweit sie vermittelte Ge-
schäfte beträfen, die einer Stornohaftung unterlägen. Weiter bezahle er die 
für ihn tätige Hilfsperson sowie weitere Auslagen wie etwa solche für Unter-
lagen und Briefpapier der B.________ selber. Sein Unternehmerrisiko 
umfasse – nebst seiner eigenen Entlöhnung – auch diese nicht 
unerheblichen Auslagen (vgl. Beschwerden Ziff. 1.2.1). – Es ist unbestritten, 
dass der Beschwerdeführer das Risiko für sein eigenes Einkommen sowie 
für Lohn-, Personal- und übrige Infrastrukturkosten der von ihm engagierten 
Assistentin trägt. Überdies trifft ihn ein gewisses Unternehmerrisiko für von 
ihm bezahlte Auslagen, die bei seiner Erwerbstätigkeit anfallen. Allerdings 
übernimmt laut vertraglicher Regelung die B.________ einen Teil der Kosten 

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im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit (vgl. vorne E. 3.1). Insbesondere 
stellt sie ihm die Büroinfrastruktur einschliesslich eines Arbeitsplatzes in 
Zollikofen zur Verfügung (vgl. angefochtene Entscheide E. 6.3.1) und kommt 
für die interne Ausbildung auf. Das unternehmensspezifische Risiko, dass 
dem Beschwerdeführer bei seiner Tätigkeit unabhängig vom Arbeitserfolg 
Kosten anfallen (Verlustrisiko), ist demnach beschränkt. Da die 
Agententätigkeit von ihrer Art her von vornherein nur geringe Investitionen 
erfordert und der Beschwerdeführer denn auch nicht geltend macht, im 
Hinblick auf seine Vermittlungstätigkeit nennenswerte Investitionen getätigt 
zu haben, erschöpft sich sein wirtschaftliches Risiko im Übrigen in der 
Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg bzw. darin, dass geleistete 
Arbeit nicht oder nicht vollständig entschädigt wird (vgl. zum Entstehen und 
Dahinfallen des Vergütungsanspruchs und Verwirken von 
Vermittlungsprovisionen Agenturvertrag Ziff. 5.2 f. bzw. 5.4). Dieses Risiko 
kann nicht nur Selbständigerwerbende, sondern grundsätzlich auch 
Arbeitnehmende treffen und ist vorliegend somit für sich allein jedenfalls 
nicht ausschlaggebend (vgl. BGer 2C_929/2019 und 2C_930/2019 vom 
17.1.2020 E. 4.2; vgl. auch BGE 137 I 273 [BGer 2C_463/2010 vom 
1.7.2011] nicht publ. E. 4.2 und 4.5.2, in StE 2011 A 24.24.45 Nr. 1 und 
ASA 80 S. 423; VGE 2016/209/210 vom 8.3.2018 E. 3.3.4; Leuch/Strahm, in 
Leuch/Kästli/Langenegger [Hrsg.], Praxis-Kommentar zum Berner Steuerge-
setz, Band 1, 2. Aufl. 2014, Art. 21 N. 6 mit Hinweisen). Weiter übt der Be-
schwerdeführer seine Tätigkeit zwar eigenständig in dem Sinn aus, als er 
«[selbständig] berät und vermittelt»; er tut dies jedoch im Namen und auf 
Rechnung der B.________ (Agenturvertrag Ziff. 4.1). Gesamthaft betrachtet 
trägt der Beschwerdeführer wohl ein gewisses unternehmerisches Risiko, 
was als solches für die Selbständigkeit seiner Erwerbstätigkeit spricht. Wie 
die StRK jedoch zutreffend festgehalten hat und im Folgenden weiter be-
gründet wird, vermag dieser Aspekt die übrigen Indizien, die für eine unselb-
ständige Erwerbstätigkeit sprechen, nicht aufzuwiegen.

3.3.2 Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er könne seine Tätigkeit 
sachlich und zeitlich frei organisieren, Produkte sowohl der Muttergesell-
schaft als auch verschiedener Partnerfirmen vermitteln und werde bezüglich 
Aufbau und Führung der eigenen Organisation nicht massgeblich einge-
schränkt (Beschwerden Ziff. 1.2.3), ist ihm in der Tat zwar zu Gute zu halten, 

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dass er bei seiner alltäglichen Arbeitsorganisation in zeitlicher und örtlicher 
Hinsicht sowie in Bezug auf die Auswahl seiner Kundschaft Freiheiten zu 
geniessen scheint. So ist es beispielsweise ihm überlassen, ob er die von 
der B.________ zur Verfügung gestellten Büroräumlichkeiten benutzt oder 
nicht (Agenturvertrag Ziff. 4.3). Insoweit ist der Beschwerdeführer von der 
B.________ unabhängig. Zu beachten ist aber, dass die B.________ 
aufgrund des Agenturvertrags und des Agentenreglements gegenüber dem 
Beschwerdeführer über insgesamt weitreichende Weisungsrechte verfügt: 
So darf der Beschwerdeführer nur diejenigen Geschäfte vermitteln, welche 
die B.________ für den Vertrieb freigegeben hat und seiner Stellung im 
Karriereplan entsprechen (Agenturvertrag Ziff. 4.1; Agentenreglement 
Ziff. 1.4). Die Kundinnen und Kunden hat er nach Massgabe der von der 
B.________ entwickelten «Privaten Finanzierungsstrategie» zu beraten und 
dabei ausschliesslich die von dieser und ihren Partnergesellschaften zur 
Verfügung gestellten Beratungsgrundlagen zu benutzen (Agenturvertrag 
Ziff. 4.2). Weiter gibt die B.________ detaillierte Regeln zur Abrechnung der 
Vermittlungsprovisionen vor (Agentenreglement Ziff. 4) und stellt nicht nur 
bezüglich der Produktepalette, sondern insbesondere auch hinsichtlich der 
Entschädigung auf die Stellung des Beschwerdeführers im Karriereplan ab, 
was sowohl auf dessen enge Einbindung in die Organisation der B.________ 
hindeutet als auch Aspekte eines Abgeltungssystems erkennen lässt, wie sie 
sich typischerweise bei der Lohnfestsetzung unselbständiger Personen 
finden, zumal für die Beförderung auf die nächste Vergütungsstufe genaue 
Bewertungsgrundlagen bestehen (vgl. Agenturvertrag Ziff. 5.1; 
Agentenreglement Ziff. 5). Ferner ist der Beschwerdeführer verpflichtet, die 
von der B.________ angebotenen Ausbildungen zu besuchen und die 
diesbezüglichen Ausbildungsrichtlinien zu befolgen (Agenturvertrag Ziff. 4.4; 
vgl. auch Agentenreglement Ziff. 11). Einschränkungen gelten auch bei der 
Kundenanwerbung: Diese erfolgt grundsätzlich über bestehende persönliche 
Kontakte und Empfehlungen. Hingegen ist es dem Beschwerdeführer 
untersagt, Personen oder Unternehmen ohne vorgängigen persönlichen 
Kontakt zur Kundengewinnung anzuschreiben (Agentenreglement Ziff. 2.2). 
Der Beschwerdeführer hat überdies bei Marketingaktivitäten mit der 
Marketingabteilung der B.________ Rücksprache zu nehmen und im 
Allgemeinen das Corporate Image der Gesellschaft zu beachten 
(Agenturvertrag Ziff. 9; Agentenreglement Ziff. 2). Sodann darf er seine 

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Vermittlungs- und Beratungstätigkeit nicht auf Dritte übertragen, d.h. keine 
Unteragentinnen bzw. Unteragenten anstellen. Der Beschwerdeführer hat 
hingegen zulässigerweise auf eigene Kosten eine Assistentin beigezogen; 
deren Arbeitsvertrag wurde aber mit der B.________ und nicht mit ihm 
abgeschlossen (vgl. vorne E. 3.1). Zusammenfassend war der 
Beschwerdeführer im Jahr 2016 in seiner Freiheit, Tätigkeit und Arbeits-
alltag eigenständig zu organisieren und zu gestalten, aufgrund des umfas-
senden und dichten Netzes an vertraglichen Vorgaben der B.________ 
(bestehend aus Agenturvertrag, Agentenreglement, Vergütungsstufen- und 
Karriereplan, Produkteübersicht sowie Bewertungsgrundlagen; vgl. Agentur-
vertrag Ziff. 1) in beträchtlichem Mass eingeschränkt bzw. umgekehrt bei 
seiner Tätigkeit stark in die Organisation der B.________ eingebunden. Das 
Ausmass seiner vertraglichen Verpflichtungen und die weitreichenden Wei-
sungen von B.________ in praktisch allen wesentlichen Aspekten der Agen-
tentätigkeit sind als gewichtige Indizien dafür zu werten, dass der Beschwer-
deführer unselbständig erwerbstätig war.

3.3.3 Zu beachten ist zudem, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2016 
ausschliesslich für die B.________ gearbeitet hat. Dass er laut Vertrag auch 
für andere Unternehmen hätte tätig sein dürfen, ist dabei insofern nicht weiter 
von Belang, als nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten für mehrere Arbeit- 
oder Auftraggeberinnen und -geber verrichten zu dürfen, sondern die tat-
sächliche Auftragslage bzw. die effektiven wirtschaftlichen Verhältnisse 
massgebend sind. Ein gewisses Konkurrenzverbot besteht insofern, als ihm 
vertraglich untersagt ist, Mitarbeitende und Kundinnen bzw. Kunden der 
B.________ abzuwerben oder selber Verträge mit den Partnerfirmen der 
B.________ abzuschliessen (vgl. Agenturvertrag Ziff. 13; Agentenreglement 
Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer war somit auch wirtschaftlich weitgehend 
von der B.________ abhängig, was ein weiteres wesentliches Indiz für eine 
unselbständige Erwerbstätigkeit darstellt (vgl. auch BGE 137 I 273 [BGer 
2C_463/2010 vom 1.7.2011] nicht publ. E. 4.2, in StE 2011 A 24.24.45 Nr. 1 
und ASA 80 S. 423, wo anders als im vorliegenden Fall trotz ausschliessli-
cher Tätigkeit für eine Gesellschaft eine selbständige Erwerbstätigkeit des 
Versicherungsagenten bejaht wurde, dieser allerdings u.a. das vollständige 
Unternehmerrisiko trug, selber Unteragentinnen bzw. -agenten anstellen 
konnte und zudem Praktikabilitätsüberlegungen im Bereich der interkanto-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.04.2021, Nrn. 100.2020.393/
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nalen Doppelbesteuerung hineinspielten; VGE 2016/209/210 vom 8.3.2018 
E. 3.3.3; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 18 N. 19, 19b; Yves 
Noël, in Noël/Aubry Girardin [Hrsg.], Commentaire romand, Impôt fédéral 
direct, 2. Aufl. 2017, Art. 18 DBG N. 2; Leuch/Strahm, a.a.O., Art. 21 N. 3). 
Weiter ist zu beachten, dass die B.________ den Beschwerdeführer 
sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer behandelt und im 
Vermittlungsregister der FINMA als seine Arbeitgeberin aufgeführt ist (vgl. 
vorne E. 3.1 f.). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. 
Beschwerde Ziff. 1.2.6) kann namentlich diese vertraglich vorgesehene 
Leistung von Sozialversicherungsbeiträgen bzw. die 
sozialversicherungsrechtliche Behandlung seiner Tätigkeit als (weiteres) 
Indiz für eine unselbständige Tätigkeit berücksichtigt werden (vgl. etwa 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 18 N. 65; sodann Steuergericht 
BL 510 18 98 und 530 18 57 vom 24.5.2019 E. 2.3 [bestätigt durch 
Kantonsgericht BL 810 19 291 und 810 19 292 vom 2.9.2020 E. 4.2]; vgl. 
auch BGer 2C_929/2019 und 2C_930/2019 vom 17.1.2020 E. 4.1).

3.3.4 Der Beschwerdeführer führt sodann aus, er erfülle auch die weiteren 
Kriterien einer selbständigen Erwerbstätigkeit ohne weiteres. So habe er bei 
seiner Tätigkeit Arbeit und Kapital eingesetzt, mit Gewinnerzielungsabsicht 
gehandelt sowie in planmässiger und anhaltender Weise am Wirtschaftsver-
kehr teilgenommen (vgl. Beschwerden Ziff. 1.2.2, 1.2.4 f.). – Für die Abgren-
zung der selbständigen von der unselbständigen Erwerbstätigkeit sind pri-
mär die vorerwähnten Aspekte (E. 3.3.1-3.3.3) von Bedeutung (vgl. Julia von 
Ah, Die Besteuerung Selbständigerwerbender, 2. Aufl. 2011, S. 4 f.; Peter 
Locher, a.a.O., Art. 17 N. 15 f.; Knüsel/Suter, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], 
Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Art. 17 DBG 
N. 2 f.; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 18 N. 19; Leuch/Strahm, 
a.a.O., Art. 21 N. 4). Der Beschwerdeführer führt denn auch selber aus, dass 
das Kriterium der anhaltenden und planmässigen Teilnahme am Wirtschafts-
verkehr zur Unterscheidung steuerbarer Gewinne von privaten Kapitalgewin-
nen (mit anderen Worten der selbständigen Erwerbstätigkeit von der privaten 
Vermögensverwaltung) dient (vgl. Beschwerden Ziff. 1.2.5; vgl. etwa auch 
VGE 2016/120/121 vom 31.8.2017, in StE 2018 B 23.1 Nr. 89 E. 2.2; 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 18 N. 19c ff.). Es ist weder er-
sichtlich noch konkret dargetan, inwiefern die weiteren von ihm vorgebrach-

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ten Kriterien bei der Beurteilung, ob er seine Tätigkeit als Versicherungs-
agent selbständig oder unselbständig ausgeübt hat, massgebend sein könn-
ten. Der Beschwerdeführer kann aus diesen Vorbringen daher nichts zu 
seinen Gunsten ableiten.

3.4 Zusammenfassend wurde der Beschwerdeführer für seine im Jahr 
2016 erbrachte Agententätigkeit von der B.________ auf Provisionsbasis 
entlöhnt, womit er insoweit das Risiko für sein eigenes Einkommen sowie 
überdies für die Kosten der von ihm engagierten Assistentin und andere bei 
seiner Tätigkeit anfallende Auslagen trug. Indessen stellte ihm die 
B.________ die Büroinfrastruktur zur Verfügung und kam für die interne 
Ausbildung auf. Weiter tätigte der Beschwerdeführer keine erheblichen 
Investitionen. Er war durchwegs in fremdem Namen und auf fremde 
Rechnung tätig, so dass insgesamt kein übermässiges unternehmerisches 
Risiko auf ihm lastete. Auch wenn er bei seiner alltäglichen 
Arbeitsorganisation in zeitlicher und örtlicher Hinsicht sowie in Bezug auf die 
Auswahl seiner Kundschaft gewisse Freiheiten genoss, bestand doch in 
wesentlichen Belangen eine relativ strenge Kontrolle und engmaschige 
Einbindung in die Organisation der B.________, womit von einem 
Subordinationsverhältnis zwischen ihm und der B.________ auszugehen ist. 
Zudem war der Beschwerdeführer wirtschaftlich von dieser abhängig, da er 
ausschliesslich für sie tätig war. Nachdem ihn die B.________ auch 
sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer behandelte, ihm für seine 
Tätigkeit einen Lohnausweis ausstellte und im Vermittlungsregister der 
FINMA als seine Arbeitgeberin aufgeführt war, überwiegen bei einer Ge-
samtbetrachtung und -würdigung der Verhältnisse im konkreten Fall die In-
dizien für eine unselbständige Tätigkeit (vgl. zum Ganzen auch Steuergericht 
BL 510 18 98 und 530 18 57 vom 24.5.2019 E. 2.3 [bestätigt durch Kantons-
gericht BL 810 19 291 und 810 19 292 vom 2.9.2020 E. 4.2] zu einem ver-
gleichbaren Fall). Unter diesen Umständen ist unerheblich, dass der Be-
schwerdeführer im Vertrag als selbständiger Gewerbetreibender bezeichnet 
und darin sein Verhältnis zur B.________ als Auftrag qualifiziert wird (vgl. 
vorne E. 2.1 f. und 3.1). Die StRK hat die Tätigkeit des Beschwerdeführers 
im Jahr 2016 somit zu Recht als unselbständige Erwerbstätigkeit qualifiziert. 
Ausgehend von diesem Ergebnis hat sie geprüft, ob und inwiefern die gel-
tend gemachten Auslagen als Berufskosten bzw. Spesen zum Abzug zuzu-

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lassen sind. Sie hat sich dabei mit den Auslagen im Einzelnen auseinander-
gesetzt und ihre Beurteilung eingehend und überzeugend begründet (vgl. 
angefochtene Entscheide E. 6). Der Beschwerdeführer beanstandet für den 
Fall, dass er entgegen seinen hauptsächlichen Vorbringen als unselbständig 
erwerbstätig qualifiziert werden sollte, die entsprechenden Erwägungen mit 
keinem Wort. Es besteht insofern kein Anlass für eine nähere Überprüfung 
von Amtes wegen.

4.

Die Beschwerden erweisen sich nach dem Gesagten als unbegründet und 
sind abzuweisen. Bei diesem Ausgang der Verfahren wird der Beschwerde-
führer kostenpflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 
Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). Parteikosten sind keine zu sprechen 
(Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG; Art. 145 
Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; 
SR 172.021]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Verfahren betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2016 sowie 
die direkte Bundesteuer 2016 werden vereinigt.

2. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2016 wird 
abgewiesen.

3. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2016 wird abgewie-
sen.

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4. Die Kosten der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von insgesamt Fr. 2'000.--, werden dem Beschwerde-
führer auferlegt.

5. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

6. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Steuerverwaltung des Kantons Bern
- Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- Eidgenössische Steuerverwaltung 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.