# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8cdce452-93c2-5cce-98fb-4edf717fe01d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 29.05.2018 110 2017 154
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2017-154_2018-05-29.pdf

## Full Text

ENTSCHEID
DER

BAU-, VERKEHRS- UND ENERGIEDIREKTION 

RA Nr. 110/2017/154 Bern, 29. Mai 2018

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn A.________ und 18 weitere Beschwerdeführende
Beschwerdeführer 1

alle per Adresse Herrn A.________

und

T.________,
Beschwerdegegnerin

sowie

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wohlen, Departement Bau und Planung, 
Hauptstrasse 26, 3033 Wohlen

Amt für Berner Wirtschaft (beco), Immissionsschutz, Laupenstrasse 22, 3011 Bern

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wohlen vom 
15. November 2017 (Baugesuch Nr. 32/17; Mobilfunkanlage)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdegegnerin mietet in Hinterkappelen das Gebäude U.________strasse 3 

für den Betrieb einer Telefonzentrale. Es befindet sich auf der Parzelle Wohlen bei Bern 

Grundbuchblatt Nr. V.________. An der südöstlichen Ecke des Gebäudes steht ein rund 

28 m hoher freistehender Antennenmast. Er ist Teil der seit 2004 bestehenden 

Mobilfunksendeanlage der Beschwerdegegnerin. Die Eigentümerin der Parzelle 

Nr. V.________, die W.________ AG, beabsichtigt, das Gebäude U.________strasse 3 zu 

RA Nr. 110/2017/154 2

Wohnzwecken aufzustocken und an das angrenzende AD.________ "X.________" an der 

U.________strasse 1 anzubauen. Das AD.________ Z.________ wird von der ZZ.________ 

AG betrieben. Es liegt auf dem Grundstück Nr. Y.________, das ebenfalls im Eigentum der 

W.________ AG steht. Im Vorfeld des Aufstockungsprojekts passte die Gemeinde im Jahr 

2016 im geringfügigen Verfahren nach Art. 122 Abs. 7 BauV1 das Nutzungsmass der 

Überbauungsordnung "Z.________ Hinterkappelen" sowie das GBR2 zur ZPP Nr. 4 

"AA.________ / AB.________ / AC.________, Hinterkappelen", an.3 Das 

Aufstockungsprojekt des Gebäudes U.________strasse 3 ist Gegenstand eines separaten 

Baubewilligungsverfahrens.

2. Am 11. April 2017 reichte die Beschwerdegegnerin bei der Gemeinde Wohlen bei Bern 

ein Baugesuch ein. Sie plant, den bestehenden Antennenmast an der südöstlichen 

Gebäudeecke abzubrechen und weiter nordwestlich auf dem Flachdach des 

aufzustockenden Gebäudes U.________strasse 3 auf der Parzelle Nr. V.________ wieder 

aufzustellen. An der Mastspitze sollen drei neue Antennenmodule des Typs 

Kathrein 80010867 montiert werden.4 Der Anlagestandort befindet sich in der Zone mit 

Planungspflicht (ZPP) Nr. 4, für welche die Überbauungsordnung "Z.________, 

Hinterkappelen" gilt. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen die 

Beschwerdeführenden Einsprache. Mit Gesamtentscheid vom 15. November 2017 erteilte 

die Gemeinde Wohlen bei Bern für das Vorhaben die Baubewilligung.

3. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 10. Dezember 2017 Beschwerde bei 

der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie beantragen die 

Aufhebung des Gesamtbauentscheides vom 15. November 2017 und die Verweigerung der 

Baubewilligung. Sie erheben einerseits formelle Rügen und machen andererseits geltend, 

die Anlage verstosse gegen Gestaltungsvorschriften. In den Schlussbemerkungen vom 

5. April 2018 machen die Beschwerdeführenden zudem geltend, der Fachbericht 

1 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) 
2 Baureglement der Gemeinde Wohlen vom 24. März 2010, genehmigt durch das Amt für Gemeinden und 
Raumordnung am 11. März 2011
3 Vgl. Genehmigungsverfügungen des Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR) vom 26. Oktober 2016
4 Vgl. Ziffer 5.5 der Vorakten der Gemeinde Wohlen, Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, 
Zusatzblatt 2: Technische Angaben zu den Sendeantennen für Mobilfunk und drahtlose Teilnehmeranschlüsse 
der Anlage

RA Nr. 110/2017/154 3

Immissionsschutz des beco vom 26. Juni 2017 sei fehlerhaft und könne nicht als 

Entscheidungsgrundlage herangezogen werden.

4. Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 15. Januar 2018 

die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. An diesem 

Rechtsbegehren hält sie in den Stellungnahmen vom 19. März 2018 und 9. April 2018 fest. 

Auch die Gemeinde Wohlen schliesst in ihren Stellungnahmen vom 11. Januar 2018, 6. März 

2018 und 6. April 2018 auf Abweisung der Beschwerde.

5. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet5, führte den 

Schriftenwechsel durch und holte bei der Gemeinde die Vorakten ein. Zudem holte es einen 

Fachbericht der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK) 

ein. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich zum Verfahren zu äussern und 

Schlussbemerkungen einzureichen. Auf die Rechtsschriften, die vorliegenden Akten sowie 

den Fachbericht der OLK vom 20. Februar 2018 wird, soweit für den Entscheid relevant, in 

den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Angefochten ist ein Gesamtentscheid nach Art. 9 KoG6. Laut Art. 11 Abs. 1 KoG kann 

er – unabhängig von den geltend gemachten Einwänden – nur mit dem Rechtsmittel 

angefochten werden, das für das Leitverfahren massgeblich ist. Das Leitverfahren ist im 

vorliegenden Fall das Baubewilligungsverfahren (Art. 5 Abs. 1 KoG). Bauentscheide können 

nach Art. 40 Abs. 1 BauG7 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVE 

angefochten werden. Die BVE ist somit zur Beurteilung der Beschwerde gegen den 

Gesamtentscheid zuständig.

5 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und 
Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191)
6 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1)
7 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721)

RA Nr. 110/2017/154 4

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die 

Einsprecherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. 

Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren Einsprachen abgewiesen wurden, 

sind durch den vorinstanzlichen Gesamtentscheid beschwert. Der Perimeter der Einsprache- 

und Beschwerdelegitimation wird vorliegend durch einen Kreisradius von rund 703 m um die 

geplante Mobilfunkanlage gebildet.8 Laut dem angefochtenen Entscheid befinden sich alle 

Einsprechenden innerhalb dieses Kreises. Als unterlegene Einsprechende haben sie ein 

schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 65 Abs. Bst. c VRPG9 an der Aufhebung oder 

Änderung der angefochtenen Verfügung. Die Beschwerdeführenden sind daher zur 

Beschwerde legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 

einzutreten.

2. Befangenheit

a) Die Beschwerdeführenden rügen unter dem Titel "rechtliches Gehör" zunächst, die 

Gemeinde sei befangen. Dies komme einerseits im angefochtenen Entscheid zum Ausdruck. 

Darin seien wörtlich die Argumente der Beschwerdegegnerin übernommen worden. Das 

zeige, dass sich die Gemeinde Wohlen durch die Grösse der Beschwerdegegnerin habe 

einschüchtern lassen. Andererseits bestehe zwischen dem Aufstockungsprojekt des 

Gebäudes U.________strasse 3 und der geplanten Versetzung der Mobilfunkanlage ein 

direkter Zusammenhang. Die Gemeinde Wohlen habe die Baubewilligung für die Versetzung 

der Antennenanlage erteilen müssen, damit sie das von ihr angestossene Projekt 

(Komplettierung der ZPP Nr. 4 und Schaffung zusätzlicher Pflegeplätze, Alterswohnungen 

und Wohneinheiten) umsetzen könne.

b) Die Gemeinde argumentiert, sie habe weder ein ideelles noch ein finanzielles Interesse 

an der Versetzung der Antenne oder der Aufstockung des Gebäudes. Sie sei weder 

Baurechtsgeberin noch Grundeigentümerin noch verlaufe ein Wegrecht oder dergleichen 

über die Bauparzelle. Auch sei sie nicht Teilhaberin oder Aktionärin bei den beiden 

Bauherrschaften. Die Erteilung der Baubewilligung sei auch nicht auf eine angebliche 

8 Vgl. Ziffer 5.5 der Vorakten der Gemeinde Wohlen, Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, 
S. 5, Ziffer 6 
9 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)

RA Nr. 110/2017/154 5

Übermacht der Beschwerdegegnerin zurückzuführen. Die Aufstockung des Gebäudes 

U.________strasse 3 könne unabhängig von der Mobilfunkanlage realisiert werden.

c) Bei der Rüge der Befangenheit handelt es sich um ein Verfahrensthema, das losgelöst 

vom Gehörsanspruch behandelt werden kann. Mit der Rüge der Befangenheit machen die 

Beschwerdeführenden sinngemäss eine Verletzung von Art. 9 VRPG geltend. Art.  9 VRPG 

regelt, wann eine Person wegen Befangenheit in den Ausstand treten muss. 

Ausstandgründe müssen nach der Rechtsprechung sofort, d.h. ab Kenntnis der 

Befangenheit, gerügt werden.10 Da die Beschwerdeführenden den Akten zufolge von der 

angeblichen Befangenheit der Gemeinde bereits im vorinstanzlichen Verfahren Kenntnis 

hatten, ist ihre Rüge verspätet; darauf kann nicht eingetreten werden. Selbst wenn auf die 

Rügen eingetreten werden könnte, wäre sie unbegründet. Ausstands- und 

Ablehnungsgründe können bloss gegen einzelne Mitglieder einer Behörde und gegen 

Personen, die eine Verfügung oder einen Entscheid zu treffen haben, gerichtet werden, nicht 

aber gegen eine Behörde als solche.11 Das Gleiche ergibt sich aus Art. 47 GG12, der die 

Ausstandspflicht für die Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler 

Behörden umschreibt. Die Gemeinde als solche kann somit von vornherein nicht 

Gegenstand eines Ablehnungsbegehrens sein. Eine Befangenheit einzelner 

Behördemitglieder machen die Beschwerdeführenden nicht geltend und ist auch nicht 

ersichtlich.

d) Weiter ist der Aspekt der Befangenheit im Zusammenhang mit der Regelung von 

Art. 8 Abs. 2 Bst. d BewD13 relevant. Danach ist die Zuständigkeit der Gemeinde für die 

Erteilung der Baubewilligung ausgeschlossen für Bauvorhaben, die für Zwecke der 

Gemeinde bestimmt sind. Dabei geht es darum, den Anschein zu vermeiden, die 

Bewilligungsbehörde entscheide in eigener Sache. Die Bestimmung ist daher nicht nur 

anwendbar, wenn es um Bauvorhaben wie Schulhäuser, Verwaltungsgebäude für die 

Gemeinde und dergleichen geht, sondern stets dann, wenn die Gemeinde am Vorhaben ein 

so starkes Interesse hat, dass ihre Unbefangenheit als gefährdet erscheint.14 Das ist 

10 BVR 2005 S. 561 E. 4.1; BGE 141 III 210 E. 5.2, 136 I 207 E. 3.4
11 BVR 2002 S. 426 E. 1b/bb; VGE 2012/283 vom 15.5.2013, E. 1.2; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar 
zum bernischen VRPG, 1997, Art. 9 N. 7
12 Gemeindegesetz vom 16. März 1998 (GG; BSG 170.11)
13 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
14 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 33 
N. 3 mit weiteren Hinweisen

RA Nr. 110/2017/154 6

beispielsweise der Fall bei Bauvorhaben Dritter auf gemeindeeigenem Boden oder wenn die 

Gemeinde sonst wie aus der Bewilligung direkte finanzielle Vorteile zieht. Eine derartige 

Konstellation liegt hier aber nicht vor: Die Gemeinde zieht weder aus der Baubewilligung für 

das Aufstockungsprojekt noch aus der Baubewilligung für das Versetzen der 

Mobilfunkanlage direkte finanzielle Vorteile. Sie ist weder Eigentümerin der Bauparzelle Nr. 

V.________ noch Baurechtsgeberin. Auch hält die Gemeinde keine Beteiligungen an der 

Bauherrschaft oder an der Eigentümerin des Baugrundstücks. Zudem kann hier auch der 

Umstand, dass die Gemeinde im Jahr 2016 eine geringfügige Anpassung der 

Überbauungsordnung "Z.________, Hinterkappelen" sowie des GBR vornahm, die 

Zuständigkeit der Gemeinde nicht ausschliessen. Wäre dem so, könnte sie für alle 

Bauprojekte, die sich in geringfügig angepassten Überbauungsordnungen befänden, keine 

Baubewilligungen mehr erteilen. Das entspricht nicht dem Sinn und Zweck der Regelung von 

Art. 8 Abs. 2 Bst. d BewD. Bloss indirekte Vorteile an einem Bauprojekt, wie etwa der Erhalt 

oder die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen oder zusätzlichen Pflegeplätzen in der 

Gemeinde, können nicht zu einer Verschiebung der Zuständigkeit führen. Ein Verstoss 

gegen die Regelung von Art. 8 Abs. 2 Bst. d BewD liegt somit nicht vor.

e) Nicht gefolgt werden kann schliesslich der Auffassung der Beschwerdeführenden, die 

Gemeinde habe die Baubewilligung für das Versetzen der Mobilfunkanlage erteilen müssen, 

damit das Aufstockungsprojekt umgesetzt werden kann. Vorliegend kann das 

Aufstockungsprojekt unabhängig vom Ausgang des Baubewilligungsverfahrens betreffend 

die Versetzung der Mobilfunkanlage beurteilt werden. Denn die Beschwerdegegnerin ist als 

Betreiberin der bestehenden Mobilfunksendeanlage nach Anhang 1 Ziffer 65 NISV15 

verpflichtet, die Anlagegrenzwerte auch in neuen Gebäuden einzuhalten. Das bedeutet, dass 

die Beschwerdegegnerin die Sendeleistung der bestehenden Antennen reduzieren oder 

deren Senderichtungen verändern muss, wenn der Anlagegrenzwert in den neu 

aufgestockten Wohneinheiten nicht eingehalten ist. Dazu braucht die Mobilfunksendeanlage 

nicht versetzt zu werden. Es steht der Beschwerdegegnerin indessen frei, in solchen Fällen 

eine Versetzung des Anlagestandorts aus funktechnischen Gründen zu prüfen, so wie sie 

das mit dem vorliegenden Baugesuch getan hat. Für eine Versetzung der Anlage aufgrund 

der Aufstockung des Gebäudes U.________strasse 3 besteht jedoch weder ein rechtlicher 

noch tatsächlicher Zwang. Es liegen somit keine Umstände vor, die objektiv den Anschein 

15 Verordnung des Bundesrats vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; 
SR 814.710)

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der Befangenheit der Gemeinde erwecken könnten. Die Beschwerde erweist sich in diesem 

Punkt als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.

3. Rechtliches Gehör

a) Die Beschwerdeführenden kritisieren weiter, ihnen sei der Fachbericht des beco, auch 

auf Anfrage hin, nicht zugestellt worden. Zudem bringen sie pauschal vor, die Gemeinde 

habe die Argumentation der Beschwerdegegnerin übernommen, ohne auf ihre 

Einsprachepunkte einzugehen. Auch sei die Gemeinde auf die geforderte Sistierung des 

Verfahrens, da die Aufstockung des Gebäudes U.________strasse 3 weder bewilligt noch 

gebaut sei, nicht eingegangen.

b) Die Gemeinde bemerkt, die Beschwerdeführenden hätten ihr Recht auf Akteneinsicht 

gemäss Art. 23 VRPG wahrnehmen und so Kenntnis vom Inhalt des Fachberichts des beco 

vom 26. Juni 2017 erhalten können. Es sei zudem ein Schriftenwechsel durchgeführt 

worden. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liege nicht vor.

c) Die Kritikpunkte der Beschwerdeführenden, d.h. die fehlende Aktenzustellung, die 

fehlende Behandlung von Einsprachepunkten sowie die fehlende Behandlung der 

Verfahrenssistierung, betreffen die Thematik des Gehörsanspruchs (Art. 21 ff. VRPG). 

Dieser verleiht den Parteien das Recht, sich zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise 

beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu 

werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich 

zumindest zum Beweisergebnis zu äussern. Er umfasst insbesondere auch das Recht der 

Parteien, von jedem eingereichten Aktenstück Kenntnis zu nehmen und sich dazu äussern 

zu können, und zwar unabhängig davon, ob dieses Aktenstück neue Tatsachen oder 

Argumente enthält.16 Den Parteien im Baubewilligungsverfahren sind die verfahrensleitenden 

Verfügungen, die Amts- und Fachberichte sowie die Stellungnahmen der Gegenpartei 

zuzustellen, so dass diese Gelegenheit haben, sich dazu zu äussern, sofern sie dies als 

16 BGE 133 I 100, Regeste und E. 4.3 ff.

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erforderlich erachten.17 Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt zudem eine sorgfältige 

Prüfung und Berücksichtigung der Vorbringen der in ihrer Rechtsstellung Betroffenen durch 

die Behörde. Die Vorbringen müssen bei der Entscheidfindung berücksichtigt werden. 

Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihre Verfügung zu begründen (Art. 52 Abs. 1 

Bst. b VRPG). Eine Begründung muss so abgefasst sein, dass die Betroffenen die 

Verfügung sachgerecht anfechten können. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen 

genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid 

stützt. Die Behörde muss jedoch nicht auf jedes Argument der Parteien eingehen; es genügt, 

wenn sie sich mit den wesentlichen Gesichtspunkten auseinandergesetzt hat.18 Der 

Anspruch auf rechtliches Gehör ist ein formeller Anspruch; die Verletzung des rechtlichen 

Gehörs führt deshalb grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Eine 

Gehörsverletzung kann aber dann geheilt werden, wenn die Rechtsmittelinstanz dieselbe 

Kognition hat wie die Vorinstanz und der beschwerdeführenden Person aus der Heilung kein 

Nachteil erwächst. Bei besonders schwerwiegenden Gehörsverletzungen schliesst die 

Rechtsprechung jedoch eine Heilung grundsätzlich aus.19 Die Heilung des rechtlichen 

Gehörs ist allenfalls bei der Kostenverlegung zu berücksichtigen.20

d) Nachdem das Vorhaben in der Ausgabe vom 9. und 14. Juni 2017 des Anzeigers 

Region Bern publiziert wurde, verfasste das beco den Fachbericht Immissionsschutz. Dieser 

datiert vom 26. Juni 2017 und ging nach den Akten am 29. Juni 2017 bei der Gemeinde 

Wohlen ein. In der Folge teilte die Gemeinde der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 

17. Juli 2017 mit, dass gegen das Bauvorhaben Einsprachen und Rechtsverwahrungen 

eingereicht worden sind und der Fachbericht des beco vom 26. Juni 2017 sowie der 

Fachbericht Brandschutz der GVB vorlägen. Die Einsprachen, Rechtsverwahrungen sowie 

die Amts- und Fachberichte stellte die Gemeinde Wohlen nur der Beschwerdegegnerin zu. 

Gleichzeitig erteilte die Gemeinde wiederum nur der Beschwerdegegnerin ausdrücklich die 

Möglichkeit, zu den Amts- und Fachberichten Stellung zu nehmen. Die 

Beschwerdeführenden, die sich zwischenzeitlich als Einsprechende am 

Baubewilligungsverfahren beteiligten, erhielten demgegenüber bloss Kenntnis von den Fach- 

und Amtsberichten. Weder wurde ihnen der Fachbericht des beco zugestellt, noch erhielten 

17 BVR 2009 S. 328 E. 2.4; Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 38/39 N. 9b; Urs Eymann, Das rechtliche Gehör 
im erstinstanzlichen Baubewilligungsverfahren, KPG-Bulletin 2/2006 S. 47 ff.
18 BVR 2013 S. 443 E. 3.1.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 52 N. 5 f.
19 BVR 2012 S. 28 E. 2.3.5; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 21 N. 16
20 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 9

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sie die Möglichkeit – im Gegensatz zur Beschwerdegegnerin –, sich zum Fachbericht des 

beco zu äussern, obwohl sie in ihrer Einsprache besonders Rügen betreffend die 

nichtionisierende Strahlung vorbrachten. Dieses Vorgehen der Gemeinde widerspricht dem 

Gebot der Fairness und dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Verfahrensbeteiligten 

gemäss Art. 29 Abs. 1 BV21. Da die Gemeinde den Beschwerdeführenden den Fachbericht 

des beco vom 26. Juni 2017 nicht zustellte und ihnen auch die Möglichkeit zur Anhörung 

nicht gewährte, verletzte sie auch den Anspruch der Beschwerdeführenden auf rechtliches 

Gehör. Das Rechtsamt der BVE hat den Beschwerdeführenden mit Instruktionsverfügung 

vom 21. März 2018 sowohl den Fachbericht Immissionsschutz des beco vom 26. Juni 2017 

als auch das Schreiben des beco vom 10. Oktober 2017 zur Einsicht und Stellungnahme 

zugestellt. Die Verletzung der erwähnten Verfahrensgarantien (Recht auf ein faires 

Verfahren und Gehörsverletzung) wurde damit im Beschwerdeverfahren geheilt. Die Heilung 

ist allerdings bei der Kostenverlegung zu berücksichtigen (vgl. Erwägung 7).

e) Nicht gefolgt werden kann der Kritik der Beschwerdeführenden, die Gemeinde sei auf 

die Einsprachepunkte nicht oder nur ungenügend eingegangen. Vorliegend geht aus dem 

angefochtenen Entscheid hervor, dass die Gemeinde die einzelnen Rügepunkte detailliert 

prüfte. Damit ist die Gemeinde ihrer Begründungspflicht genügend nachgekommen. Es ist 

nicht erforderlich, dass sich die entscheidende Behörde ausdrücklich mit jedem rechtlichen 

Einwand auseinandersetzt; sie kann sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen 

Gesichtspunkte beschränken.22 Dass die Gemeinde im Ergebnis der Auffassung der 

Beschwerdegegnerin folgte, ist nicht ungewöhnlich, sondern entspricht der Natur eines 

Mehrparteienverfahrens.

Nicht vertieft behandelt werden muss schliesslich der Einwand, die Gemeinde sei auf die 

Sistierung des Verfahrens im angefochtenen Entscheid nicht eingegangen. Den Akten kann 

nirgends entnommen werden, dass die Beschwerdeführenden einen förmlichen Antrag auf 

Sistierung des Verfahrens stellten. Fehlt ein Antrag, kann darüber auch nicht entschieden 

werden. Überdies stellten die Beschwerdeführenden auch im Beschwerdeverfahren keinen 

Antrag auf Sistierung des Verfahrens. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör 

liegt somit nicht vor.

21 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101)
22 Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 52 N. 6

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4. Einigungsverhandlung

a) Zudem monieren die Beschwerdeführenden, die Gemeinde habe kein 

Bereinigungsgespräch organisiert, obwohl sie dies verlangt hätten. Demgegenüber führt die 

Gemeinde aus, die Beschwerdeführenden hätten erstens gar kein Bereinigungsgespräch 

beantragt. Und zweitens sei sie gemäss Art. 34 BewD nicht verpflichtet gewesen, ein 

Bereinigungsgespräch zu organisieren, sogar wenn dies von den Beschwerdeführenden 

beantragt worden wäre.

b) Nach Art. 34 Abs. 1 BewD kann die Baubewilligungsbehörde eine 

Einigungsverhandlung durchführen, sofern die Beteiligten nicht darauf verzichten. Dies 

bedeutet, dass die Baubewilligungsbehörde nicht zu einer Verhandlung einladen muss, wenn 

sie es nicht für notwendig erachtet. Die Verfahrensbeteiligten haben somit keinen Anspruch 

auf die Durchführung einer Einigungsverhandlung, da das Baubewilligungsdekret das 

Abhalten einer solchen ins Ermessen der Bewilligungsbehörde stellt. Der Verzicht auf die 

Einigungsverhandlung kann vorab dann sinnvoll sein, wenn die Aussicht auf eine Einigung 

äusserst gering ist. Beurteilt die Bewilligungsbehörde eine Einigungsverhandlung als 

aussichtslos, darf sie selbst dann auf die Durchführung verzichten, wenn sowohl 

Bauherrschaft als auch Einsprechende eine Verhandlung wünschen.

c) Im vorliegenden Fall erachtete die Gemeinde den Verhandlungsspielraum zwischen 

den Parteien offenbar als gering und verzichtete darauf, eine Einigungsverhandlung durch-

zuführen. Sie hat damit von ihrem rechtlich vorgesehenen Ermessensspielraum Gebrauch 

gemacht. Eine Verletzung von Art. 34 Abs. 1 BewD oder des Gehörsanspruchs (Art. 26 Abs. 

2 KV und Art. 21 ff. VRPG) liegt nicht vor. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem 

Punkt als unbegründet.

5. Immissionsschutz / Abnahmemessungen

a) Die Beschwerdeführenden rügen in den Schlussbemerkungen vom 5. April 2018, der 

Fachbericht Immissionsschutz des beco vom 26. Juni 2017 sei fehlerhaft. Darin verlange das 

beco mit einer Auflage am OMEN Nr. 6 (Ort mitempfindlicher Nutzung) nach Inbetriebnahme 

der Mobilfunkanlage die Durchführung einer Abnahmemessung. Gemäss dem 

Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, betrage dort die berechnete 

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elektrische Feldstärke bloss 3.55 V/m, womit es sich um keinen abnahmerelevanten OMEN 

handle. Hingegen müssten an den OMEN Nr. 3 und 8 Abnahmemessungen durchgeführt 

werden, weil dort der Anlagegrenzwert von 5 V/m zu 80% ausgeschöpft sei. Dort betrage die 

elektrische Feldstärke 4.77 V/m (OMEN Nr. 3) und 4.94 V/m (OMEN Nr. 8). Die 

Beschwerdeführenden stellen aufgrund dieses Fehlers den Fachbericht des beco vom 26. 

Juni 2017 als Ganzes infrage. Sie betrachten zudem den angefochtenen Gesamtentscheid 

als nichtig. Mit diesem sei der Fachbericht des beco zum integrierenden Bestandteil der 

Baubewilligung erklärt worden. Sie beantragen, den Fachbericht Immissionsschutz vom 

26. Juni 2016 nicht als Entscheidgrundlage zu akzeptieren.

Bezugnehmend auf die Stellungnahme des beco vom 10. Oktober 2017 weisen die 

Beschwerdeführenden darauf hin, dass der OMEN Nr. 6 gemäss dem Standortdatenblatt 

vom 20. September 2013, Revision 1.38, als "geplantes Bauprojekt westlich" beschrieben 

worden sei. Diese Beschreibung sei falsch, weil im Zeitpunkt der Erstellung des 

Standortdatenblatts das "geplante Bauprojekt westlich" bereits realisiert worden sei. Es 

könne demzufolge nicht von einem geplanten Projekt und einer unbekannten Bauweise der 

Gebäudehülle, wie das im Zusatzblatt 4a des Standortdatenblattes vom 20. September 

2013, Revision 1.38, beschrieben sei, gesprochen werden. Unter diesen Umständen stelle 

sich die Frage, ob beim OMEN Nr. 6 gemäss dem Standortdatenblatt vom 20. September 

2013, Revision 1.38, eine Messung angeordnet werden müsse, zumal die letzte Messung 

laut beco am 25. Oktober 2007 stattgefunden haben soll. Zwecks Vergleichbarkeit verlangen 

die Beschwerdeführenden zudem, dass die OMEN im Standortdatenblatt vom 23. Dezember 

2016, Revision 1.12, gleich nummeriert werden wie die OMEN im Standortdatenblatt vom 

20. September 2013, Revision 1.38. Ausserdem verlangen sie, es sei für die geplante 

Mobilfunkanlage ein neues Standortdatenblatt sowie ein neuer Situationsplan mit den OMEN 

zu erstellen.

b) Vorliegend ist zwischen der bestehenden und der neu geplanten Mobilfunkanlage zu 

unterscheiden. Für die bestehende und sich heute in Betrieb befindende Mobilfunkanlage ist 

das Standortdatenblatt vom 20. September 2013, Revision 1.38, massgeblich. Diese 

Mobilfunkanlage ist nicht Gegenstand des vorliegenden Baubewilligungs- bzw. 

Baubeschwerdeverfahrens. Soweit die Beschwerdeführenden die in Betrieb stehende 

Mobilfunkanlage und deren Standortdatenblatt vom 20. September 2013, Revision 1.38, 

kritisierten, kann auf ihre Beschwerde nicht eingetreten werden. Dennoch ist zur Bauweise 

der Gebäudehülle Folgendes anzumerken: Diese ist relevant im Zusammenhang mit der 

RA Nr. 110/2017/154 12

Abschirmung der Strahlung bei den OMEN. Denn beim Durchtritt durch die Gebäudehülle 

wird die Strahlung je nach Art des Baustoffs mehr oder weniger stark abgeschirmt.23 Beim 

OMEN Nr. 6 im Standortdatenblatt vom 20. September 2013, Revision 1.38, wurde für die 

Gebäudedämpfung (in dB) ein Wert von "0" eingesetzt, weil von einer unbekannten 

Gebäudehülle ausgegangen wurde. Die Berechnung des OMEN Nr. 6 erfolgte somit für den 

schlechtest möglichen Fall, d.h. ohne Berücksichtigung einer Abschirmung. Selbst in diesen 

Fall war der Anlagegrenzwert beim OMEN Nr. 6 eingehalten. Im Übrigen steht es den 

Beschwerdeführenden frei, ihre Einwände oder Bedenken gegen die bestehende 

Mobilfunkanlage auf der Parzelle Nr. V.________ auf dem baupolizeilichen Weg zur Anzeige 

zu bringen. Die Baupolizei ist Sache der zuständigen Gemeindebehörde (Art. 45 Abs. 1 

BauG).

c) Thema des Beschwerdeverfahrens ist die geplante Mobilfunkanlage, die weiter 

nordwestlich auf dem Flachdach des aufzustockenden Gebäudes U.________strasse 3 

platziert werden soll. Bevor eine Mobilfunkanlage neu erstellt, an einen andern Standort 

verlegt oder am bestehenden Standort ersetzt wird, muss die Anlagebetreiberin der für die 

Bewilligung zuständigen Behörde ein Standortdatenblatt einreichen (Art. 11 NISV). Mit dem 

Standortdatenblatt gibt die Mobilfunkbetreiberin die technischen Daten einer geplanten 

Anlage und die in der Umgebung zu erwartende Strahlung bekannt (Art. 11 NISV). Die 

Strahlung kann in diesem Stadium des Verfahrens jedoch erst berechnet, nicht aber 

gemessen werden, da die Anlage noch gar nicht existiert. Die Prognoserechnung kann daher 

nicht alle Feinheiten der Strahlenausbreitung berücksichtigen. Aus diesem Grund muss nach 

der Inbetriebnahme der Anlage eine Abnahmemessung durchgeführt werden, wenn gemäss 

rechnerischer Prognose der Anlagegrenzwert an einem OMEN zu 80 % erreicht wird. In 

begründeten Fällen kann die Behörde diese Schwelle auch niedriger ansetzen.24

d) Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdegegnerin der Gemeinde das 

Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, eingereicht. Gestützt darauf kam 

das beco im Fachbericht Immissionsschutz vom 26. Juni 2017 zum Ergebnis, dass die 

23 Siehe dazu S. 25 der Vollzugsempfehlung zur NISV des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft 
(BUWAL; heute Bundesamt für Umwelt, BAFU) abrufbar unter: 
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/publikationen-studien/publikationen/mobilfunk-und-
wll-basisstationen.html
24 Siehe dazu Ziff. 2.1.8 Vollzugsempfehlung zur NISV des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft 
(BUWAL; heute Bundesamt für Umwelt, BAFU) abrufbar unter: 
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/publikationen-studien/publikationen/mobilfunk-und-
wll-basisstationen.html 

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/publikationen-studien/publikationen/mobilfunk-und-wll-basisstationen.html
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/publikationen-studien/publikationen/mobilfunk-und-wll-basisstationen.html
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/publikationen-studien/publikationen/mobilfunk-und-wll-basisstationen.html
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/publikationen-studien/publikationen/mobilfunk-und-wll-basisstationen.html

RA Nr. 110/2017/154 13

geplante Mobilfunkanlage die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, der Anlagegrenzwert 

rechnerisch bei sämtlichen OMEN eingehalten ist und das Vorhaben unter Auflagen bewilligt 

werden kann. Unter dem Titel E, Auflagen, ordnete das beco im Fachbericht 

Immissionsschutz vom 26. Juni 2017 – soweit hier von Interesse – Folgendes an:
"Nach der Bauabnahme / Inbetriebnahme

1. Am folgenden OMEN gemäss Standortdatenblatt ist eine Abnahmemessung durchzuführen: 6

Werden die massgebenden Grenzwerte überschritten, ist die Mobilfunk-Basisstation innert einem 

Monat in den rechtmässigen Zustand zu bringen. Dies muss messtechnisch belegt sein.

2. (…)"

Diese Auflage in Ziffer 1 des Fachberichts vom 26. Juni 2017, wonach beim OMEN  Nr. 6 

nach Inbetriebnahme der geplanten Anlage eine Abnahmemessung zur Kontrolle der 

rechnerischen Prognose durchzuführen ist, beruht auf einem Irrtum. Nach dem 

Standortdatenblatt vom 20. September 2013, Revision 1.38, das für die in Betrieb stehende 

Mobilfunkanlage gilt, ist die Strahlung am OMEN Nr. 6 zwar am höchsten. Dieses 

Standortdatenblatt ist für die geplante Anlage aber nicht relevant. Massgebend für die 

geplante Anlage ist das Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12. Danach 

ist der Anlagegrenzwert von 5 V/m aber bei den OMEN Nr. 3 und 8 zu mehr als 80 % 

ausgeschöpft, wie das die Beschwerdeführenden zu Recht vorbringen.25 Die Ziff. 2.3 der 

Nebenbestimmung des Gesamtentscheids der Gemeinde vom 15. November 2017 wird 

deshalb angepasst. Es wird angeordnet, dass nach Inbetriebnahme der geplanten 

Mobilfunkanlage an den OMEN Nr. 3 und 8 eine Abnahmemessung durchgeführt werden 

muss. Diese Auflage ersetzt die Anordnung im Fachbericht Immissionsschutz des beco vom 

26. Juni 2017 (vgl. Buchstabe E, Auflage, Ziffer 1 erster Satz). Der Mangel im Fachbericht 

des beco vom 26. Juni 2017 ist somit korrigiert.

e) Der Irrtum des beco betrifft die Abnahmemessung und nicht die Frage, ob die geplante 

Mobilfunkanlage nach der Prognoserechnung im Standortdatenblatt die Grenzwerte einhält. 

Im vorliegenden Fall besichtigte das beco am 26. Juni 2017 die Umgebung des 

Anlagestandorts26. Es kam zum Schluss, dass der Anlagegrenzwert bei sämtlichen OMEN 

rechnerisch eingehalten ist. Es besteht keine Veranlassung, diese technische Beurteilung 

des beco in Zweifel zu ziehen, zumal auch die Beschwerdeführenden nicht vorbringen, dass 

die Anlage die Grenzwerte nicht einhält. Bei der Frage, ob die geplante Mobilfunkanlage 

nach der rechnerischen Prognose die Grenzwerte einhält, kann somit auf die Beurteilung des 

25 Vgl. Ziffer 5.5 der Vorakten der Gemeinde Wohlen, Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, 
S. 4, Ziffer 5, Strahlung an den höchstbelasteten Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN)
26 Vgl. Ziffer 3.2 der Vorakten der Gemeinde Wohlen

RA Nr. 110/2017/154 14

beco abgestellt werden. Der Antrag der Beschwerdeführenden, es sei der Fachbericht des 

beco vom 26. Juni 2017 nicht als Entscheidgrundlage heranzuziehen, ist unbegründet und 

abzuweisen. Aufgrund der angeordneten Abnahmemessung nach Inbetriebnahme der 

Anlage an den OMEN Nr. 3 und 8 ist sichergestellt, dass der Anlagegrenzwert von 5 V/m an 

den höchstbelasteten OMEN eingehalten ist. Hinzu kommt, dass die Mobilfunkanlage die 

Anforderungen an die Qualitätssicherung gemäss dem Rundschreiben des Bundesamts für 

Umwelt vom 16. Januar 2006 erfüllt.27 Vor diesem Hintergrund sind die Befürchtungen und 

Bedenken der Beschwerdeführenden, die Anlage entspreche den gesetzlichen 

Anforderungen der NISV nicht, unbegründet. Es ist auch nicht nötig, die OMEN im 

Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, und im Situationsplan gleich zu 

nummerieren wie im Standortdatenblatt vom 20. September 2013. Dafür besteht zum einen 

keine rechtliche Grundlage. Zum anderen lassen sich die bestehende und die geplante 

Anlage nicht ohne Weiteres miteinander vergleichen. Denn mit der geplanten Versetzung 

des Anlagestandorts verändert sich die Lage der OMEN. Nach dem Gesagten ist die 

geplante Mobilfunkanlage somit unter dem Gesichtspunkt des Immissionsschutzes 

bewilligungsfähig.

6. Ortsbild- und Denkmalschutz

a) Die Beschwerdeführenden bringen schliesslich vor, die geplante Mobilfunkanlage führe 

zu keiner guten Gesamtwirkung. Sie wirke sich negativ auf das Ortsbild und auf das 

unmittelbar angrenzende Ortsbildschongebiet aus. Das Projekt sei die günstigste und 

einfachste Lösung der Beschwerdegegnerin und widerspreche Art. 9 Abs. 1 BauG, Art. 17 

Abs. 1 BauV28, Art. 14 und Art. 17 GBR. Es bestünden andere Standorte, die ebenfalls 

geeignet wären und an denen das Ortsbild weniger beeinträchtigt würde. In ihren 

Schlussbemerkungen halten die Beschwerdeführenden fest, von einer guten Gesamtwirkung 

könne auch gestützt auf den Bericht der OLK nicht gesprochen werden. Um eine gute 

Gesamtwirkung zu erreichen, müsse der Antennenmast mindestens um 1 m bis 4 m 

reduziert werden. Dadurch könne die Anlage von den öffentlichen Zonen und von den 

Wohnquartieren her als Dachinstallation gelesen werden.

27 Vgl. Ziffer 5.5 der Vorakten der Gemeinde Wohlen, Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016, Revision 1.12, 
S. 5,  Bemerkungen
28 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1)

RA Nr. 110/2017/154 15

b) Die Gemeinde hält demgegenüber fest, die Vorschriften der Überbauungsordnung 

würden eingehalten und das Vorhaben betreffe weder das Ortsbild- oder 

Landschaftsschutzgebiet noch ein denkmalgeschütztes Objekt. Ausserdem würde sich die 

Höhe von technischen Anlagen, worunter auch die Mobilfunkantenne falle, nach der 

technischen Betriebsnotwendigkeit richten. Mobilfunkanlagen seine immer gut sichtbar, 

womit sie sich an beinahe allen Standorten störend auswirken können. Würde daher immer 

gestützt auf Ästhetikvorschriften der Bauabschlag erteilt, würde daraus ein 

flächendeckendes Mobilfunkantennenverbot resultieren. Schliesslich sei festzuhalten, dass 

der neue Antennenmast allseitig zurückversetzt werde und die neuen Antennenkörper 

kleiner seien, als dies bei der bestehenden Anlage der Fall sei. Aus diesen Gründen 

entstehe in Bezug auf das Ortsbild eine günstigere Situation als die bisherige.

c) Die Beschwerdegegnerin kritisiert, die Beschwerdeführenden würden nicht aufzeigen, 

inwiefern das Ortsbild beeinträchtigt werde. Der Einfluss der geplanten Anlage auf das 

Ortsbild sei mit dem jetzigen Einfluss vergleichbar, da die geplante Mobilfunkantenne nur 

einen Meter höher sei als die bestehende. Da es rund um die geplante Anlage viele hohe 

Häuser habe, werde die Sicht auf die Mobilfunkantenne von verschiedenen Seiten verhindert 

oder zumindest beeinträchtigt. Auch Bäume würden die Einsehbarkeit der Mobilfunkantenne 

teilweise beeinträchtigen. Für die direkten Nachbarn werde der Einfluss sogar geschmälert, 

da die neue Anlage eine integrierte und nicht mehr eine freistehende sei. Eine 

Mobilfunkanlage lasse sich wegen ihrer technischen Form und Funktion gestalterisch nur 

schwer einordnen und müsse die Dächer und nähere Umgebung zwingend überragen. Sie 

sei als Mobilfunkanbieterin schliesslich verpflichtet, ein Netz von bestimmter Qualität und 

Dichte aufzubauen und zu betreiben. Eine Reduktion der Höhe würde besonders die 

Senderichtung 3, d.h. das Versorgungsgebiet westlich der Antenne betreffen. Berechnungen 

würden zeigen, dass die Reduktion der Höhe um 1 m Leistungseinbussen von mindestens 

15 % und die Reduktion des Mastes um 2.66 m Leistungseinbussen von 27.5 % bewirken 

würden. Damit könne die notwendige Abdeckung in Bezug auf Qualität und Kapazität nicht 

erreicht werden.

d) Gemäss Art. 9 Abs. 1 BauG dürfen Bauten, Anlagen, Reklamen, Anschriften und 

Bemalungen Landschaften, Orts- und Strassenbilder nicht beeinträchtigen. Diese Vorschrift 

stellt die "ästhetische Generalklausel" im Sinn eines allgemeinen Beeinträchtigungsverbots 

RA Nr. 110/2017/154 16

dar. Art. 17 Abs. 1 BauV29 konkretisiert diese Vorschrift: Aussenanlagen für Radio- und 

Fernsehempfang sowie für Funkzwecke und dergleichen sind möglichst unauffällig zu 

gestalten und anzubringen; sie dürfen die Landschaft und das Ortsbild nicht beeinträchtigen. 

Schutzobjekt des Ortsbild- und Landschaftsschutzes ist der Aussenraum, soweit er von 

einem allgemein begangenen Standort aus als Einheit wirkt und als solche erfassbar ist. 

Eine Beeinträchtigung liegt vor, wenn ein Bauvorhaben einen Gegensatz zur bestehenden 

Überbauung schafft, der erheblich stört.30

Darüber hinaus sind die Gemeinden befugt, eigene Ästhetikvorschriften zu erlassen, die über 

die kantonalen Vorschriften hinausgehen können (Art. 9 Abs. 3 BauG und Art. 17 Abs. 1 

letzter Satz BauV). Solche müssen aber, um eine selbständige Bedeutung zu haben, 

konkreter gefasst sein als die kantonalen.31 Die Gemeinde Wohlen hat unter dem Titel 

"Weiterentwicklung von Orts- und Landschaftsbild" in Art. 14 GBR geregelt, dass Bauten und 

Anlagen so zu gestalten sind, dass das Objekt als Einzelbau und mit Bezug zur Umgebung 

eine gute Lösung ergibt. Bei der Beurteilung der guten Gesamtwirkung sind insbesondere zu 

berücksichtigen:

"- die prägenden Elemente und Merkmale des Strassen-, Orts- und Landschaftsbildes,

- die bestehende Gestaltung der benachbarten Bebauung,

- Standort, Stellung, Form, Proportionen und Dimensionen der Bauten und Anlagen,

- die Fassaden- und Dachgestaltung sowie die Materialisierung und Farbgebung,

- die Gestaltung der Aussenräume, insbesondere des Vorlandes und der Begrenzungen 

gegen den öffentlichen Raum,

- die Gestaltung und Einordnung der Erschliessungsanlagen, Abstellplätze und Eingänge."

Art. 17 GBR enthält zudem Vorschriften zur Dachgestaltung. Danach sind Lukarnen, 

Schleppgauben, Quergiebel, Dachflächenfenster, Firstoblichter, Dacheinschnitte mit 

Überdachung zulässig, wenn sie den Gesamteindruck des Gebäudes nicht beeinträchtigen 

(Art. 17 Abs. 2 GBR). Der Begriff "gute Gesamtwirkung" in Art. 14 Abs. 2 GBR stellt einen 

unbestimmten kommunalen Gesetzesbegriff dar, bei dessen Auslegung die kommunalen 

Behörden einen gewissen Beurteilungsspielraum haben. Jedoch dürfen auch an das 

Erfordernis der guten Gesamtwirkung nicht unverhältnismässig hohe Ansprüche gestellt 

werden. Die gute Gesamtwirkung ist weder an geringen noch an besonders hohen 

29 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1)
30 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 9/10 N. 13 f.
31 Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 9/10 N. 4

RA Nr. 110/2017/154 17

architektonischen Qualitäten zu messen. Das bedeutet bei durchschnittlichen örtlichen 

Gegebenheiten, dass das Mittelmass der Umgebung nicht gestört werden darf und sich eine 

neue Baute oder Anlage an den qualitativ hochwertigeren Bauten und Anlagen der 

Umgebung zu orientieren hat.32

Im Gemeindebaureglement finden sich zudem Gestaltungsgrundsätze für die ZPP Nr. 4 

"AA.________ / AB.________ / AC.________". Danach hat die Überbauung des Gebietes 

aufgrund einer städtebaulichen Gesamtlösung zu erfolgen (Art. 11 Abs. 5 Ziffer 1 GBR). 

Gestaltungsvorschriften finden sich schliesslich auch in Art. 7 der Überbauungsvorschriften 

der Überbauungsordnung "Z.________, Hinterkappelen".33 Danach sind neu zu erstellende 

Anlagen als Gesamtkonzept und als bauliche Einheit zu gestalten. Die Bauten und Anlagen 

sind hinsichtlich Gesamtwirkung, Massstäblichkeit, Dach- und Fassadengestaltung, Material 

und Farbgebung, Terrainveränderungen, Gestaltung der Aussenräume sowie anderer, 

wichtiger Einzelheiten, sorgfältig konzeptionell zu entwickeln, zu detaillieren und aufeinander 

abzustimmen.

e) Gemäss der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung lässt sich das Erstellen einer 

Mobilfunkanlage unter ästhetischen Gesichtspunkten nicht ohne Weiteres mit Gebäuden, auf 

welche die Gestaltungsnormen in erster Linie zugeschnitten sind, vergleichen. Zum einen ist 

das Erscheinungsbild einer Mobilfunkanlage – namentlich Durchmesser und Höhe des Masts 

sowie die Anzahl und optische Erscheinung der Antennen – vorwiegend durch die 

technischen Gegebenheiten bedingt. Die Gestaltungsmöglichkeiten der 

Mobilfunkbetreiberinnen sind daher gering. Ausserdem besteht die Besonderheit, dass 

Mobilfunkanlagen aufgrund ihrer Funktion in der Regel gut sichtbar sind, womit ihnen 

praktisch an jedem Standort von vornherein etwas Störendes anhaftet. Dies allein vermag 

jedoch nicht ohne Weiteres einen Bauabschlag zu rechtfertigen, ansonsten würde aus den 

kommunalen Ästhetiknormen ein flächendeckendes Mobilfunkantennenverbot resultieren, 

was nicht der Absicht des Gesetzgebers entsprechen kann und raumplanungs- bzw. 

fernmelderechtlich problematisch wäre.34 Auch ist zu beachten, dass Mobilfunkantennen 

aufgrund der betrieblich bedingten Höhe regelmässig geeignet sind, Silhouetten zu brechen 

und Horizonte zu teilen. Soweit der Silhouette bzw. dem Horizont nicht eine erhöhte 

32 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O,, Art. 9/10 N. 4a; BVR 2009 S. 329 E. 5.3, BVR 2006 S. 491 E. 6.3.1
33 Überbauungsvorschriften der Überbauungsordnung "Z.________, Hinterkappelen" vom 5. März 2000, 
genehmigt durch das Amt für Gemeinden und Raumordnung am 13. Juli  2001
34 VGE 2011/303 vom 1.6.2012, E. 4.3 mit weiteren Hinweisen

RA Nr. 110/2017/154 18

Schutzwürdigkeit zukommt, vermag diese Wirkung den Bauabschlag nicht zu rechtfertigen.35 

Diesen Umständen ist bei der Beurteilung gebührend Rechnung zu tragen. Auch das 

Bundesgericht betont, dass die Anwendung einer Ästhetikbestimmung bundesrechtwidrig 

sein kann, wenn damit jeglicher Bau von Mobilfunkantennen in einem Dorf verhindert wird.36

f) Das Gebäude U.________strasse 3, auf dem die Antennenanlage geplant ist, befindet 

sich im Perimeter der Überbauungsordnung "Z.________, Hinterkappelen". Diese grenzt 

ostseitig unmittelbar an die Baugruppe A (Hinterkappelen, U.________strasse) und an das 

kommunale Ortsbildschongebiet, in dem sich diverse denkmalgeschützte Gebäude befinden. 

Zur Frage, wie sich die geplante Antenne auf das Ortsbild und die Baudenkmäler auswirkt, 

hat die BVE die OLK beigezogen. Diese führt in ihrem Bericht vom 20. Februar 2018 aus, 

der lange Zeit ländlich geprägte Weiler Hinterkappelen sei 1920 mit der Eröffnung der 

Kappelenbrücke und der damit neu trassierten Staatsstrasse nach Aarberg 

verkehrstechnisch in Stadtnähe gerückt. Dies habe sich jedoch bis nach dem Zweiten 

Weltkrieg kaum auf die Bebauung vor Ort ausgewirkt. Einen ersten Wachstumsschub habe 

das Dorf mit der Wohnüberbauung auf dem Plateau im Bereich des östlichen Dorfeingangs 

(oberhalb der Stägmatt) um 1960 erlebt. Mit der grossflächigen Überbauung des westlich 

des Weilers gelegenen Chappelenfelds habe dann ab den späten 1960er-Jahren ein 

Bauboom eingesetzt, der sich Mitte der Siebzigerjahre aareseitig an der Weinhalde und 

insbesondere hangseitig zum Bergfeld hinauf in Etappen fortgesetzt habe. Faktisch sei das 

kleine Dorf damit ringsum von Neubauten umzingelt worden, was sich auf das äussere 

Ortsbild nachteilig ausgewirkt habe. Die Bernstrassen-Kreuzung wirke bis heute als 

Kristallisationspunkt dieser Entwicklung. Der ursprüngliche Dorfeingang von Westen her sei 

mit dem Bau der AE.________ (erbauen um 1975 anstelle eines Bauernhofs) nachhaltig 

verändert worden, zu einer Zeit, als die bauliche Verdichtung der Südseite der 

U.________strasse bereits im Gang war. Beides sei aus der Grenzziehung der Perimeter im 

Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung 

(ISOS), Bauinventar und Ortsbildschongebiet klar ersichtlich. Mit besagtem strukturellen 

Eingriff sei das Bauernhaus U.________strasse 5 und der vis-à-vis platzierte Wohnstock 

(U.________strasse 10, erbauen um 1900) zu einer neuen Torsituation zum alten 

Hinterkappelen geworden. Indessen habe die weitere bauliche Entwicklung wenig Rücksicht 

auf diese ortsräumlich entscheidende Situation genommen, seien doch die beiden 

35 VGE 2008/23330 vom 31.3.2009, E. 4.4.3; siehe dazu auch Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des 
Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 9/10 N. 17 und 29b mit weiteren Hinweisen
36 BGer 1C_49/2015 vom 9.12.2015, E. 4.3

RA Nr. 110/2017/154 19

volumenbetonten Gebäude U.________strasse 1 (AD.________ "X.________', erbauen um 

2008) und U.________strasse 2 (AE.________), die beide eine für 

Agglomerationsgemeinden charakteristische Typologie verkörpern würden, eindeutig zu 

nahe an die zwei schützens– beziehungsweise erhaltenswerten Altbauten gerückt worden. 

Sie würden damit einen gebührenden Respektabstand zum ehemaligen Dorf missachten, 

der allein schon aufgrund des Massstabssprungs zwischen den genannten Gebäuden 

gegeben sei. Diese den Kreisel begleitenden Baukörper seien überdimensioniert und würden 

schon rein gestalterisch die Existenz der östlich benachbarten Vorgängersiedlung negieren. 

Der um 2000 gefällte Entscheid zur Platzierung einer Mobilfunkantenne auf dem Haus 

U.________strasse 3 – also an der Schnittstelle dieser beiden gegensätzlichen baulichen 

Strukturen – sei in diesem Kontext zu sehen. In dieser Hinsicht zementiere die geplante 

Aufstockung mit ihrem zusätzlichen Volumen gesamthaft einen ortshistorisch falschen und 

kleinräumig unbefriedigenden, durch die jeweils geltende Zonenplanung aber möglich 

gemachten Zustand. Eine neue, versetzt platzierte und nur geringfügig höhere 

Mobilfunkantenne würde im Gesamtzusammenhang an der Situation vor Ort nur wenig 

ändern. Aber auch ein völliges Weglassen einer Antenne würde am inneren Ortsbild des 

alten Weilers, der sich in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verändert habe, wenig 

verbessern. Der alte Dorfkern sei strukturell zwar noch zu grossen Teilen in seiner bis um 

1900 organisch gewachsenen Form vorhanden, wirkt aber heute zunehmend heterogen. 

Dies einerseits aufgrund der zahlreichen Umnutzungen und der teilweise problematischen, 

weil tiefgreifenden Gesamtsanierungen, welche die Substanz der einzelnen Objekte oft stark 

tangiert haben, andererseits aber auch wegen der vielen ungeschickten Veränderungen der 

für den inneren optischen Zusammenhalt wichtigen Zwischenräume und 

strassenbegleitenden Vorzonen. Asphaltierte Abstellflächen, Parkplätze anstelle von 

Hofstätten, aufgerissene Vorgärten sowie vorstädtisch wirkende Infrastrukturen und 

Möblierungen des öffentlichen Raums würden heute im alten Kern von Hinterkappelen 

immer mehr das Bild eines typischen Agglomerationsdorfes vermitteln und nicht mehr jenes 

einer intakten bäuerlichen Siedlung. Solche Orte gäbe es allein in der Gemeinde Wohlen 

noch mehrere und es sei nachvollziehbar, dass zum Beispiel das nahe gelegene 

Oberdettigen oder Möriswil als noch weitgehend intakte Ensembles im ISOS einen höheren 

Stellenwert hätten.

Aufgrund der oben geschilderten lokalen Entwicklung nach 1960 mit ihren zahlreichen 

Veränderungen in und um das alte Hinterkappelen erachtet die OLK heute jedoch aus der 

Perspektive des inneren Ortsbildes die ästhetischen Auswirkungen der neuen Antenne als 

RA Nr. 110/2017/154 20

marginal. Dies gelte erst recht aus Sicht des äusseren Ortsbildes, das aus den meisten 

Blickrichtungen im Konglomerat aus Ein- und Mehrfamilienhäusern kaum mehr 

auszumachen sei. Aus dem letzten verbliebenen offenen Bereich mit einer grösseren 

Hofstatt (im Südosten, auf dem unüberbauten Rest des Plateaus oberhalb der Weinhalde, 

Parzelle Nr. AF.________) sei die besagte Antenne ohnehin nicht sichtbar. Aus Sicht der 

jüngeren Wohnbebauungen an Breitenrain und Bergfeldstrasse könne die neue, näher 

gerückte Antenne zwar durchaus als Störfaktor wahrgenommen werden. Aber auch hier 

gelte es, diesen Eingriff in Relation zur äusserst heterogenen baulichen Gesamtsituation vor 

Ort zu setzen, weshalb die OLK die Auswirkungen ebenfalls als vernachlässigbar erachtet. 

Die vorgängig gemachte Feststellung sei analog auf die Baugruppe A als Ganzes 

beziehungsweise auf das ehemalige Bauernhaus U.________strasse 5 als Einzelobjekt 

übertragbar. Aus dem einen oder andern Standpunkt im historischen Gassenraum (mit 

Blickrichtung gegen Westen) erscheine der neue Standort teilweise sogar besser, da die 

Antennenstange nicht mehr direkt über dem eindrücklichen Dachbereich am strassenseitigen 

Wohnteil des schützenswerten Gebäudes sichtbar sein werde. Die OLK erachtet die 

geplante Mobilfunkanlage deshalb als bewilligungsfähig.

g) Die Beurteilung der OLK ist nachvollziehbar und überzeugt. Es besteht für die BVE 

kein Anlass, von dieser Fachmeinung abzuweichen. Das innere und äussere Ortsbild von 

Hinterkappelen wird von der OLK aufgrund der lokalen baulichen Entwicklung seit 1960 als 

äusserst heterogen charakterisiert. Das bringt die Fotodokumentation zum OLK-Bericht vom 

20. Februar 2018 gut zum Ausdruck. Es kann somit beim alten Kern von Hinterkappelen 

nicht mehr von einer intakten bäuerlichen Siedlung gesprochen werden. Die zahlreichen 

baulichen Eingriffe sowie vorstädtisch wirkende Infrastrukturbauten und Möblierungen des 

öffentlichen Raums vermitteln ein Bild eines typischen Agglomerationsdorfes. In dieser 

Umgebung stört die geplante Mobilfunkanlage nicht, zumal der Anlagestandort weder im 

kommunalen Ortsbildschongebiet noch innerhalb der Baugruppe A (Hinterkappelen, 

U.________strasse) liegt. Vielmehr befinden sich in der unmittelbaren Umgebung des 

Antennenstandorts die beiden voluminösen Gebäude U.________strasse 1 (AD.________ 

"X.________") und U.________strasse 2 (AE.________). Diese mehrstöckigen und bis zu 

17 m hohen Baukörper prägen das Erscheinungsbild rund um den Antennenstandort massiv. 

Die Beschwerdeführenden halten zwar zu Recht fest, die geplante Mobilfunkanlage überrage 

die umliegenden Gebäude. Dem ist aber entgegenzuhalten, dass die OLK die Wirkung der 

projektierten Antennenanlage von mehreren öffentlichen Standorten aus (diverse Standorte 

entlang der U.________strasse sowie von der Bergfeldstrasse aus) prüfte und die 

RA Nr. 110/2017/154 21

ästhetischen Auswirkungen der nur geringfügig höheren Antennenanlage auf das Ortsbild als 

marginal einstufte. Das gilt auch aus der Perspektive der Wohnbebauungen am Breitenrain 

und der Bergfeldstrasse.

h) Nach dem Gesagten steht fest, dass die Vorinstanz die Ortsbildverträglichkeit vom 

öffentlichen Raum aus zusammen mit verschiedenen Baudenkmälern zutreffend beurteilte. 

Die Auswirkungen der geplanten Anlage sind im Kontext der Gesamtsituation marginal. Der 

Antennenstandort befindet sich weder im kommunalen Ortsbildschongebiet noch innerhalb 

der Baugruppe A (Hinterkappelen, U.________strasse). Aufgrund der bestehenden 

vorstädtisch wirkenden Infrastrukturbauten und Möblierungen des öffentlichen Raums tritt die 

geplante Antennenanlage von den relevanten Standorten aus nicht als Fremdkörper in 

Erscheinung. Von einer Beeinträchtigung des Ortsbildes und den denkmalgeschützten 

Bauten kann nicht gesprochen werden. Von gewissen Standorten aus verbessert sich die 

Situation durch die geplante Versetzung der Antennenanlage sogar. Zudem sind an der 

Mastspitze kleinere Antennenkörper vorgesehen. Das wirkt sich im Vergleich zur heutigen 

Situation ebenfalls positiv auf das Ortsbild aus. Denn durch diese Gestaltung kann die 

Weitenwirkung der geplanten Antenne gebrochen werden. Unter diesen Umständen kann 

nicht gesagt werden, die Anlage ergebe mit Bezug zur Umgebung keine gute Lösung im 

Sinn von Art. 14 Abs. 1 GBR. Ansonsten würde aus dieser kommunalen Ästhetiknorm ein 

flächendeckendes Mobilfunk-Antennenverbot auf dem Gemeindegebiet von Wohlen 

resultieren, das fernmelderechtlich problematisch wäre. Die Sichtbarkeit der neuen und 

näher gerückten Antenne mag sich von den privaten Standorten aus, beispielsweise von 

Fenstern und Balkonen oder Gärten, für die Anwohner der Wohnbebauung am Breitenrain 

und der Bergstrasse zwar störend auswirken. Die Aussicht, die man von einem privaten 

Gebäude oder Garten aus geniesst, ist aber kein Gut, das durch Ästhetikvorschriften 

geschützt wird. Schutzobjekt des Ortsbildschutzes ist der Aussenraum, soweit er von einem 

allgemein begangenen Standort aus als Einheit wirkt und als solcher erfassbar ist. 

Massgebend ist also nur die Beurteilung vom öffentlichen Raum aus. Unter Berücksichtigung 

der gesamten Umstände kann der ästhetischen Beurteilung der Vorinstanz und der OLK 

gefolgt werden. Nicht zielführend wäre im vorliegenden Fall eine Reduktion des geplanten 

Antennenmastes, wie dies die Beschwerdeführenden anregen. Dies hätte zum einen auf das 

Ortsbild keinen Einfluss, zumal nach der Einschätzung der OLK sogar ein völliges 

Weglassen der Antenne am Ortsbild nur wenig verändern würde. Zum anderen ist der leicht 

erhöhte Antennenmast funktechnischen begründet, wie sich aus der Stellungnahme der 

Beschwerdegegnerin vom 9. April 2018 ergibt. Entgegen der Auffassung der 

RA Nr. 110/2017/154 22

Beschwerdeführenden ist die geplante Antenne somit mit den kantonalen (Art. 9 BauG und 

Art. 17 BauG) und kommunalen Ästhetikvorschriften (Art. 11 Abs. 5, Art. 14 und Art. 17 GBR 

sowie Art. 7 der Überbauungsvorschriften) vereinbar. Die geplante Antenne stellt zudem eine 

zonenkonforme Nutzung dar, da sie eine Infrastrukturanlage des Siedlungsgebietes ist. 

Innerhalb der Bauzone besteht grundsätzlich Anspruch auf Erteilung der Baubewilligung, 

wenn dem Bauvorhaben keine Hindernisse des geltenden Rechts entgegenstehen. Dies 

bedeutet, dass die Prüfung von Standortalternativen und die Koordination mit bereits 

bestehenden Antennenstandorten innerhalb der Bauzone nur verlangt werden kann, wenn 

das anwendbare kommunale oder kantonale Recht dies vorsieht.37 Vorliegend sind dem 

GBR im Hinblick auf Mobilfunkanlagen keine spezifischen bzw. einschränkenden 

Zonenvorschriften zu entnehmen. Von der Beschwerdegegnerin kann deshalb keine 

Standortevaluation oder Standortkoordination verlangt werden. Unter dem Aspekt des 

Ortsbild- und Denkmalschutzes ist die projektierte Antennenanlage nicht zu beanstanden. 

Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.

7. Kosten

a) Die Verfahrenskosten werden bestimmt auf eine Pauschalgebühr von Fr. 1'500.– 

(Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV38). Für besondere Untersuchungen, 

Gutachten und dergleichen können zusätzliche Gebühren erhoben werden (Art. 103 Abs. 1 

VRPG). Die Kosten der OLK (Fr. 1'000.– gemäss Rechnung vom 28. Februar 2018) werden 

gestützt auf Art. 11 GebV zusätzlich erhoben. Die Verfahrenskosten im 

Beschwerdeverfahren betragen somit Fr. 2'500.–.

b) Nach Art. 108 Abs. 1 VRPG werden die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei 

auferlegt, es sei denn, das prozessuale Verhalten einer Partei gebiete eine andere 

37 BGE 133 II 353 E. 4.2; BGer 1C_328/2007 vom 18.12.2007, E, 3.2; siehe auch BVR 2009 S. 129 E. 9.4 mit 
Hinweisen
38 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21)

RA Nr. 110/2017/154 23

Verlegung oder die besonderen Umstände rechtfertigten, keine Verfahrenskosten zu 

erheben. Behördliche Fehlleistungen wie die Verletzung des rechtlichen Gehörs stellen 

besondere Umstände im Sinn von Art. 108 Abs. 1 VRPG dar.39

Im vorliegenden Verfahren sind die Beschwerdeführenden mit dem Antrag, der Fachbericht 

des beco vom 26. Juni 2017 sei fehlerhaft und müsse korrigiert werden, durchgedrungen. 

Die Beschwerdegegnerin ist in diesem Punkt unterlegen. Es rechtfertigt sich daher, den 

Beschwerdeführenden drei Viertel, d.h. Fr. 1'875.–, und der Beschwerdegegnerin einen 

Viertel, d.h. Fr. 625.–, der Verfahrenskosten, aufzuerlegen. Zudem ist zu berücksichtigen, 

dass auch ein Verfahrensmangel, nämlich die Verletzung des Anspruchs der 

Beschwerdeführenden auf rechtliches Gehör durch die Gemeinde Wohlen, geheilt werden 

musste. Dieser Verfahrensfehler stellt einen besonderen Umstand im Sinne von Art. 108 

Abs. 1 VRPG dar, der es rechtfertigt, auf die Erhebung eines Fünftels der Verfahrenskosten 

von Fr. 2'500.– (ausmachend Fr. 500.–) zu verzichten. Gemäss Rechtsprechung des 

Verwaltungsgerichts ist dieser Betrag einzig den von der Gehörsverletzung betroffenen 

Beschwerdeführenden zugute zu halten bzw. von den auf sie entfallenden Verfahrenskosten 

in Abzug zu bringen.40 Im Ergebnis sind damit den Beschwerdeführenden Verfahrenskosten 

in der Höhe von Fr. 1'375.– (Fr. 1'875.– minus Fr. 500.–) und der Beschwerdegegnerin von 

Fr. 625.– aufzuerlegen.

c) Die Parteien waren nicht anwaltlich vertreten; Parteikosten werden deshalb keine 

gesprochen (Art. 104 Abs. 1 VRPG).

III. Entscheid

1. Die Beschwerde wird insofern gutgeheissen, als Ziff. 2.3 der Nebenbestimmung des 

Gesamtentscheids der Gemeinde Wohlen bei Bern vom 15. November 2017 wie folgt 

angepasst wird:
"2.3 Immissionsschutz

39 VGE 21682 vom 3. September 2003, E. 3.2, in BVR 2004 S. 133 E. 3.2; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 108 N. 7 und 9
40 VGE 2014/198 vom 6.8.2015, E. 4.3

RA Nr. 110/2017/154 24

2.3.1 An folgenden OMEN gemäss Standortdatenblatt vom 23. Dezember 2016 

(Revision 1.12) müssen Abnahmemessung durchgeführt werden: 3 und 8.
Werden die massgebenden Grenzwerte überschritten, ist die Mobilfunk-Basisstation 

innert einem Monat in den rechtmässigen Zustand zu bringen. Dies muss messtechnisch 

belegt sein.

2.3.2 Entstehen im Anlageperimeter neue OMEN, ist der Anlagegrenzwert auch dort 
einzuhalten."

Im Übrigen wird der Gesamtentscheid der Gemeinde Wohlen bei Bern vom 

15. November 2017 bestätigt. Insofern wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf 

eingetreten werden kann.

2. Die Verfahrenskosten werden im Umfang von Fr. 1'375.– den Beschwerdeführenden 

und im Umfang von Fr. 625.– der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung auferlegt. Die 

Beschwerdeführenden haften solidarisch für den gesamten ihnen auferlegten Betrag. 

Separate Zahlungseinladungen folgen, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 

erwachsen ist.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

IV. Eröffnung

- Herrn A.________, eingeschrieben

- T.________, eingeschrieben

- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wohlen, Departement Bau und Planung, 

eingeschrieben

- Amt für Berner Wirtschaft (beco), Immissionsschutz, eingeschrieben

- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), z. H. der OLK Bern-Mittelland, A-

AE.________

BAU-, VERKEHRS- UND 

ENERGIEDIREKTION

Die Direktorin

RA Nr. 110/2017/154 25

Barbara Egger-Jenzer

Regierungsrätin