# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4a973d91-2a1b-520f-b65e-862c29811060
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-03
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 03.12.2025 VBE.2025.82
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2025-82_2025-12-03.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

VBE.2025.82 / ms / GM 
Art. 170 

 

Urteil vom 3. Dezember 2025 
 
 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichter Kathriner  

Gerichtsschreiber Schweizer          

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 B._____ 

vertreten durch lic. iur. Monica Armesto, Advokatin, Hauptstrasse 31, 

Postfach, 5070 Frick    

 

     
   

Beschwerde- 

gegner  

 AWA - Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau, Rain 53, 

5000 Aarau   

 

     
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend AVIG 

(Einspracheentscheid vom 23. Januar 2025) 
 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1993 geborene Beschwerdeführer meldete sich am 27. März 2024 für 

einen Beschäftigungsgrad von 100 % zur Arbeitsvermittlung an und bean-

tragte am 28. Juni 2024 ab dem 1. Juli 2024 Arbeitslosenentschädigung. 

Am 18. September 2024 verfügte der Beschwerdegegner, dass der Be-

schwerdeführer für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. August 2024 im Rah-

men von 35 % einer Vollzeitstelle vermittlungsfähig gewesen sei und das 

Taggeld ab dem 1. Juli 2024 daher entsprechend reduziert werde. Die da-

gegen erhobene Einsprache wies der Beschwerdegegner mit Einsprache-

entscheid vom 23. Januar 2025 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 23. Januar 2025 erhob der Be-

schwerdeführer mit Eingabe vom 24. Februar 2025 fristgerecht Be-

schwerde und stellte folgende Rechtsbegehren: 

 

"1. Der Einspracheentscheid vom 23. Januar 2025, zugestellt am 24. Ja-
nuar 2025, sei aufzugehen, die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerde-
führers für den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis zum 1. August 2024, seit 
auf 100% einer Vollzeitstelle festzulegen und dem Beschwerdeführer 
seien die ungekürzten Arbeitslosenleistungen zu gewähren. 

 2. Eventualiter sei die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers für 
den fraglichen Zeitraum auf 95% einer Vollzeitstelle festzulegen und 
dem Beschwerdeführer um 5% eines Vollzeitpensums gekürzte Ar-
beitslosenleistungen zu gewähren. 

3. Die Beschwerdegegnerin ist zur Übernahme der Vertretungskosten des 
Beschwerdeführers zu verpflichten." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 14. März 2025 beantragte der Beschwerdegeg-

ner die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdegegner mit Einspracheent-

scheid vom 23. Januar 2025 (Vernehmlassungsbeilage [VB] 12-19) zu 

Recht von einer Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Umfang 

einer Teilzeitbeschäftigung von (lediglich) 35 % für den Zeitraum vom 

1. Juli bis 31. August 2024 ausgegangen ist. 

 

 - 3 - 

 

 

2. 

2.1. 

2.1.1. 

Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslo-

senentschädigung ist die Vermittlungsfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG). 

Vermittlungsfähig ist die arbeitslose Person, wenn sie bereit, in der Lage 

und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliede-

rungsmassnahmen teilzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG). Zur Vermittlungs-

fähigkeit gehört demnach nicht nur die Arbeitsfähigkeit im objektiven Sinn, 

sondern subjektiv auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den 

persönlichen Verhältnissen während der üblichen Arbeitszeit einzusetzen 

(BGE 125 V 51 E. 6a S. 58 und Urteil des Bundesgerichts 8C_337/2019 

vom 13. September 2019 E. 3.1). Wesentliches Merkmal der Vermittlungs-

bereitschaft ist die Bereitschaft zur Annahme einer Dauerstelle als Arbeit-

nehmerin oder Arbeitnehmer; dazu genügt die Willenshaltung oder die 

bloss verbal erklärte Vermittlungsbereitschaft nicht. Vielmehr muss die ver-

sicherte Person sich nach Art. 17 AVIG der öffentlichen Arbeitsvermittlung 

zur Verfügung stellen, angebotene zumutbare Arbeit annehmen und sich 

selbst intensiv um eine zumutbare Stelle bemühen (NUSSBAUMER, a.a.O., 

Rz. 270 und Urteil des Bundesgerichts 8C_56/2019 vom 16. Mai 2019 

E. 2.1).  

 

2.1.2. 

Der Begriff der Vermittlungs(un)fähigkeit als Anspruchsvoraussetzung 

schliesst graduelle Abstufungen aus. Entweder ist die versicherte Person 

vermittlungsfähig, insbesondere bereit, eine zumutbare Arbeit im Umfang 

von mindestens 20 % eines Normalarbeitspensums anzunehmen, oder 

nicht. Die Vermittlungsfähigkeit kann sich dabei beispielsweise auf ein klei-

neres Pensum beziehen, während sie für ein höheres Pensum nicht gege-

ben sein kann; im Rahmen eines bestimmten (mindestens 20%igen) Pen-

sums kann die Vermittlungsfähigkeit indessen nur erfüllt oder nicht erfüllt 

sein (BGE 136 V 95 E. 5.1 S. 97). 

 

2.1.3. 

Zur Vermittlungsfähigkeit gehören nicht nur die Arbeitsfähigkeit und die 

Vermittlungsbereitschaft, sondern auch die Arbeitsberechtigung. Wenn und 

solange keine (ausländerrechtliche) Arbeitsberechtigung besteht, fehlt es 

auch an der Vermittlungsfähigkeit der versicherten Person und damit an 

ihrer Anspruchsberechtigung (Art. 8 Abs. 1 lit. f i.V.m. mit Art. 15 AVIG; 

BGE 126 V 376 E. 1b S. 378; Urteil des Bundesgerichts 8C_581/2018 vom 

25. Januar 2019 E. 2.2.1). 

 

2.2. 

Auch wenn die Vorschrift über den anrechenbaren Arbeitsausfall in Art. 11 

AVIG unter den Anspruchsnormen eingereiht ist, stellt sie rechtsprechungs-

gemäss gleichzeitig auch eine Entschädigungsbemessungsregel dar (vgl. 

 - 4 - 

 

 

BGE 125 V 51 E. 6b S. 58 f. und Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2019 

vom 4. Juli 2019 E. 3.2). Die Bestimmung des Ausmasses des Arbeitsaus-

falles erfolgt durch den Vergleich des verlorenen Beschäftigungsumfangs 

mit dem Beschäftigungsumfang, den die versicherte Person nach Eintritt 

der Arbeitslosigkeit anstrebt (BGE 143 V 168 E. 2 S. 170). Arbeitnehmer, 

die nach dem Verlust ihrer Vollzeitbeschäftigung – aus welchen Gründen 

auch immer – lediglich noch teilzeitlich erwerbstätig sein wollen oder kön-

nen, die also zwar bereit sind, eine zumutbare Arbeit anzunehmen, im Un-

terschied zu vorher jedoch nur noch in reduziertem Umfang, erleiden einen 

bloss teilweisen Arbeitsausfall. Diesfalls geschieht die Kürzung des Tag-

geldanspruchs durch eine entsprechende Reduktion des der Entschädi-

gungsbemessung zugrunde zu legenden versicherten Verdienstes 

(BGE 143 V 168 E. 2 S. 170 mit Hinweisen). 

 

3. 

3.1. 

Der Beschwerdegegner führte im angefochtenen Einspracheentscheid zur 

Begründung aus, im fraglichen Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 31. August 

2024 sei der Beschwerdeführer im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung B 

mit der Anmerkung "Ausbildung mit Erwerbstätigkeit" gewesen. In diesem 

Zeitraum hätte ihm höchstens eine Nebenverdiensttätigkeit für jede zumut-

bare Stelle bewilligt werden können, bei welcher die wöchentliche Arbeits-

zeit 15 Stunden nicht hätte überschreiten dürfen (Art. 38 der Verordnung 

über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Dies entspreche 

praxisgemäss einem anrechenbaren Arbeitsausfall von rund 35 %. Es 

treffe zwar zu, dass gemäss der vorgebrachten Bestimmung von Art. 40 

VZAE Ausländerinnen und Ausländern, die in der Schweiz an einer Hoch-

schule oder Fachhochschule eine Weiterbildung absolvieren, auch eine Er-

werbstätigkeit mit einem grösseren Pensum bewilligt werden könne, jedoch 

nur dann, wenn diese deren wissenschaftlichen Spezialbereich betreffe 

(VB 25-26). 

 

Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, er habe für sein Dok-

torandenstudium eine Arbeitsbewilligung gemäss Art. 40 VZAE besessen, 

welche ihm eine volle Erwerbstätigkeit im Rahmen seines Fachgebiets er-

laubt habe. Er habe bereits per 1. September 2024 wieder eine Erwerbstä-

tigkeit im Rahmen eines Arbeitspensums von 100 % aufgenommen. Damit 

habe er bewiesen, dass es ihm trotz der hinsichtlich eines höheren Pen-

sums als 15 Wochenstunden bestehenden fremdenpolizeilichen Ein-

schränkung auf Erwerbstätigkeiten, welche in einem engen Zusammen-

hang mit dem Doktorandenstudium gestanden hätten, innerhalb von weni-

ger als zwei Monaten gelungen sei, eine vollzeitliche Anstellung zu erhalten 

(Beschwerde S. 5 f.). 

 

 - 5 - 

 

 

3.2. 

Ausländerinnen und Ausländer, die für Aus- und Weiterbildungszwecke in 

der Schweiz zugelassen werden, können unter gewissen Voraussetzungen 

zur (Neben-)Erwerbstätigkeit zugelassen werden. Nach VZAE ist dies mög-

lich für Tätigkeiten, die neben einer Aus- oder Weiterbildung ausgeübt wer-

den (Nebenerwerb), obligatorische Praktika im Rahmen der Aus- oder Wei-

terbildung sowie für die Erwerbstätigkeit während der Weiterbildung an ei-

ner Hoch- oder Fachhochschule. Nach Art. 38 VZAE kann die zuständige 

Behörde einer ausländischen Person bewilligen, neben ihrer Aus- oder 

Weiterbildung an einer Schweizerischen Hochschule oder Fachhochschule 

eine Nebenerwerbstätigkeit auszuüben, sofern die Ausbildung schon min-

destens sechs Monate andauert, die Nebenerwerbstätigkeit im Rahmen 

der Ausbildung verantwortbar ist und die wöchentliche Arbeitszeit aus-

serhalb der Ferien 15 Stunden nicht überschreitet. Für die Bewilligungser-

teilung müssen zudem ein Gesuch des künftigen Arbeitgebers vorliegen 

sowie die Einhaltung der orts-, berufs- und branchenüblichen Lohn- und 

Arbeitsbedingungen gewährleistet sein. Nach Art. 40 VZAE kann die zu-

ständige Behörde auch eine Erwerbstätigkeit während der Weiterbildung 

an einer schweizerischen Hoch- oder Fachhochschule bewilligen, sofern 

es sich um eine Erwerbstätigkeit im wissenschaftlichen Spezialbereich der 

betreffenden Ausländerinnen und Ausländer handelt. Hierfür muss ein Ge-

such des zukünftigen Arbeitgebers vorliegen, die orts-, berufs- und bran-

chenüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen müssen eingehalten werden 

und die Weiterbildung darf durch die Erwerbstätigkeit nicht behindert wer-

den (vgl. dazu MARTINA CARONI, NICOLE SCHEIBER, CHRISTA PREISIG,  

MONIKA PLOZZA, Migrationsrecht, 5. Aufl., 2022, Ziff. 533 f.). 

 

3.3. 

Ausweislich der Akten war der Beschwerdeführer seit Februar 2020 im 

Rahmen eines Doktorandenstudiums an der C._____ in der Schweiz 

wohnhaft und arbeitstätig (vgl. VB 147-148; 152). Bis am 30. Juni 2024 war 

er in einem 100%igen Pensum beim D._____ als PhD Student angestellt 

(VB 101; 164). Für die Zeit vom 1. Juli bis 31. August 2024 wurde er von 

der C._____ in einem 60%igen Pensum als "Assistant-doctorant" angestellt 

(VB 131). Am 22. August 2024 wurde der Beschwerdeführer per 

1. September 2024 mit einem Pensum von 100 % bei der C._____ 

angestellt, woraufhin er sich per 31. August 2024 von der 

Arbeitsvermittlung abmeldete (VB 61; 108; 111). Hinsichtlich des 

Aufenthaltstitels ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer im 

fraglichen Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis am 31. August 2024 über eine 

Aufenthaltsbewilligung B mit Vermerk "Ausbildung mit Erwerbstätigkeit" 

verfügte (VB 94; 97). 

 

3.4. 

Unbestrittenermassen wäre es dem Beschwerdeführer aufgrund seiner 

Aufenthaltsbewilligung lediglich möglich gewesen, in seinem wissenschaft-

 - 6 - 

 

 

lichen Spezialbereich eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit anzutreten 

(vgl. E. 3.2. hiervor). Mit diesen Einschränkungen blieb es dem Beschwer-

deführer aber verwehrt, sämtliche ihm zumutbaren Erwerbstätigkeiten an-

zutreten, womit er gemäss Art. 15 Abs. 1 AVIG für diesen Bereich nicht als 

vermittlungsfähig gilt. Mit anderen Worten stand dem Beschwerdeführer le-

diglich eine sehr begrenzte Auswahl an möglichen Arbeitsstellen zur Ver-

fügung, namentlich konnte er keine allgemeinen Tätigkeiten annehmen, da 

diese nicht in einem qualifizierten Zusammenhang mit seinem Doktorat 

standen. Es mag zwar zutreffen, dass der Beschwerdeführer in der Lage 

war, auf seinem spezialisierten Gebiet per 1. September 2024 wieder eine 

Vollzeitanstellung zu erhalten (Beschwerde S. 6). Indes ist für die Beurtei-

lung der Vermittlungsfähigkeit im relevanten Zeitraum entscheidend, ob der 

Beschwerdeführer grundsätzlich bereit, in der Lage und berechtigt gewe-

sen war, jede Arbeit unverzüglich anzunehmen (vgl. Art. 16 Abs. 1 AVIG), 

wozu er aufgrund seiner Aufenthaltsbewilligung mit Vermerk "Ausbildung 

mit Erwerbstätigkeit" lediglich in einem Umfang von 15 Stunden pro Woche 

berechtigt war und mit einer entsprechenden Bewilligung rechnen konnte 

(vgl. Art. 38 lit. b VZAE). Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens stand 

denn auch nur die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung "B" im Raum, 

da der Beschwerdeführer die Doktorwürde im vorliegend relevanten Zeit-

raum vom 1. Juli bis 31. August 2024 noch nicht erlangt hatte (gemäss sei-

nen eigenen Angaben hatte er selbst im Zeitpunkt der Beschwerdeerhe-

bung das Doktorat noch nicht erfolgreich abgeschlossen; vgl. Beschwerde 

S. 3 f.). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist auch nicht von 

einer Vermittlungsfähigkeit im Umfang eines 95%igen Pensums auszuge-

hen, weil er bereits in einem 60%igen Pensum erwerbstätig gewesen sei 

(vgl. Beschwerde S. 5). So ist ein Arbeitsausfall nur im Umfang anrechen-

bar, für den eine versicherte Person eine zumutbare Arbeit annehmen kann 

(vgl. E. 2.2. hiervor), was nach dem zuvor Dargelegten einer Tätigkeit im 

Umfang von 15 Stunden pro Woche entsprach. Ohnehin bemühte sich der 

Beschwerdeführer im Übrigen nicht um eine entsprechende Nebener-

werbstätigkeit, sondern bewarb sich einzig auf Vollzeitstellen in seinem wis-

senschaftlichen Spezialbereich (vgl. VB 118-121). Insgesamt ist daher 

nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner von einer Vermittlungs-

fähigkeit des Beschwerdeführers für ein Pensum von 35 % und gestützt 

darauf von einem anrechenbaren Arbeitsausfall in diesem Ausmass aus-

ging. Der Einspracheentscheid vom 23. Januar 2025 erweist sich somit als 

rechtens. 

 

4. 

4.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

4.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

 - 7 - 

 

 

4.3. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und dem Beschwerdegegner aufgrund seiner Stellung als  

Sozialversicherungsträger (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch 

auf Parteientschädigung zu. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG).  

 - 8 - 

 

 

   

Aarau, 3. Dezember 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Roth Schweizer