# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1a98e8c6-19f0-517c-9b00-2741f59375e1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.01.2024 200 2023 331
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-331_2024-01-17.pdf

## Full Text

200 23 331 KV und
200 23 513 KV und
200 23 679 KV und
200 23 856 KV und
200 23 857 KV (5)
WIS/SCC/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 16. April 2024
Berichtigung des Urteils vom 17. Januar 2024

Verwaltungsrichterin Wiedmer
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Sanitas 
Forderungsmanagement, Postfach, 3000 Bern 14
Beschwerdegegnerin

Berichtigung des Urteils vom 17. Januar 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2024, KV/23/331, Seite 2

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

 Den Parteien wurde am 22. Januar 2024 ein Urteil der Sozialversiche-
rungsrechtlichen Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern 
vom 17. Januar 2024 eröffnet (KV/2023/331, KV/2023/513, 
KV/2023/679, KV/2023/856, KV/2023/857). Ziff. 7 des Urteils vom 
17. Januar 2024 lautete wie folgt: Die Verfahrenskosten von Fr. 1’000.-- 
werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem ge-
leisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'100.-- entnommen. Vom vom Be-
schwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss werden ihm nach Rechts-
kraft des Urteils Fr. 1'100.-- zurückerstattet. Es steht jedoch fest, dass 
der Beschwerdeführer Kostenvorschüsse von Fr. 2'900.-- bezahlte.

 Ist ein Entscheid unvollständig oder unklar oder stehen seine Bestim-
mungen untereinander oder mit den Entscheidgründen im Widerspruch 
oder enthält er Redaktions- oder Rechnungsfehler, so nimmt die Ver-
waltungsjustizbehörde von Amtes wegen oder auf schriftliches Gesuch 
hin die nötige Erläuterung oder Berichtigung vor (Art. 100 Abs. 1 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]). Der erläuterte oder berichtigte Entscheid 
ersetzt den ursprünglichen (Art. 100 Abs. 4 VRPG).

Der Geltungsbereich von Art. 100 VRPG erstreckt sich auch auf kanto-
nale sozialversicherungsrechtliche Justizentscheide (MARKUS MÜLLER, 
in: HERZOG/DAUM [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl., 
Bern 2020, Art. 100 N. 3). Von Amtes wegen kann die Verwaltungsjus-
tizbehörde ihre Entscheide jederzeit berichtigen (MÜLLER, a.a.O., 
Art. 100 N. 15).

 Es ist offensichtlich, dass Ziff. 7 des Urteils vom 17. Januar 2024 einen 
Redaktionsfehler enthält. Richtigerweise hat der Beschwerdeführer 
Kostenvorschüsse von Fr. 2'900.-- bezahlt und ihm sind davon 
Fr. 1'900.-- zurückzuerstatten. Ziff. 7 des Urteilsdispositivs ist entspre-
chend zu berichtigen.

 Für diesen kostenlosen Entscheid ist dieselbe Spruchbehörde zustän-
dig wie für den ursprünglichen Entscheid (Art. 100 Abs. 1 VRPG; MÜL-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2024, KV/23/331, Seite 3

LER, a.a.O., Art. 100 N. 4). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzuspre-
chen.

 Mit der Eröffnung des korrigierten Entscheids beginnt für jenen Teil des 
Dispositivs, der eine Berichtigung erfahren hat, eine neue Rechtsmittel-
frist zu laufen (Art. 100 Abs. 4 VRPG; MÜLLER, a.a.O., Art. 100 N. 18).

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Ziff. 7 des Dispositivs des am 22. Januar 2024 eröffneten Urteils vom 
17. Januar 2024 in Sachen A.________ (KV/2023/331, KV/2023/513, 
KV/2023/679, KV/2023/856, KV/2023/857) wird wie folgt berichtigt:

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 2'900.-- entnommen. Vom vom Beschwerdeführer geleisteten Kos-
tenvorschuss werden ihm nach Rechtskraft des Urteils Fr. 1'900.--
zurückerstattet.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Sanitas 
- Bundesamt für Gesundheit 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2024, KV/23/331, Seite 4

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.