# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1144dc1d-2dc6-53c5-a1cd-ee8d2b8a0e20
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 16.04.2021 S 2020 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-4_2021-04-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 16. April 2021
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. B.________,

gegen

Suva, Versicherungsleistungen, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung
(Leistungen)

S 2020 4

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Urteil S 2020 4

A. Der 1967 geborene A.________ ist seit dem 1. September 2004 bei der 
C.________ GmbH als Geschäftsführer angestellt und in dieser Eigenschaft bei der 
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen Berufs- und 
Nichtberufsunfälle versichert. Am 1. Januar 2018 erlitt er einen Autounfall im Ausland, 
wobei er sich vorwiegend am Kopf verletzte (Suva-act. 1). Die Suva anerkannte in der 
Folge ihre Leistungspflicht und richtete die gesetzlichen Leistungen aus. Mit Verfügung 
vom 28. September 2018 stellte sie die Versicherungsleistungen per 21. Oktober 2018 ein 
(Suva-act. 54 S. 1 f.). Hiergegen liess A.________ am 16. Oktober 2018 vorsorglich 
Einsprache erheben (Suva-act. 60), welche am 21. November 2018 ergänzt wurde (Suva-
act. 69). Mit Entscheid vom 25. November 2019 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-
act. 95).

B. Beschwerdeweise liess A.________ beantragen, der Einspracheentscheid vom 
25. November 2019 sei aufzuheben. Ihm seien weiterhin die gesetzlichen 
Versicherungsleistungen (Pflegeleistungen und Taggelder) auszurichten. Eventualiter 
seien die Rentenleistungen zu prüfen resp. zuzusprechen. Verfahrensrechtlich sei 
eventualiter ein gerichtliches polydisziplinäres Gutachten einzuholen. Subeventualiter sei 
die Sache an die Suva, mit der Verpflichtung ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen, 
zurückzuweisen. Gerügt wurde eine unzureichende medizinische Abklärung. Die 
gesundheitlichen Einschränkungen seien nach wie vor adäquat unfallkausal. Die 
medizinische Behandlung sei weiterhin erforderlich, ebenso eine Verbesserung des 
Gesundheitszustandes als auch die Steigerung der Arbeitsfähigkeit (act. 1). 

C. Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort auf Abweisung. Begründend führte 
sie an, der Fallabschluss sei nicht verfrüht erfolgt, da im Zeitpunkt der Leistungseinstellung 
keine namhafte Besserung mehr zu erwarten gewesen sei. Die weiterhin geklagten 
Beschwerden stünden zudem nicht mehr in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum 
Unfallereignis (act. 3).

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Urteil S 2020 4

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in 
casu: 25. November 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 
1b). Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der 
Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 
V 445 E. 1.2.1).

1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. 
November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über 
die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1. Januar 
2018 ereignet, weshalb – entsprechend den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln – 
die am 1. Januar 2017 in Kraft getretenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden.

1.3 Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. Art. 83 ATSG sieht vor, 
dass für im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim 
erstinstanzlichen Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu 
beurteilende Beschwerde wurde am 13. Januar 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall 
Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] sowie § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen 
Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung [VV UVG; BGS 
842.5]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend 
gestützt auf Art. 58 Abs. 1 ATSG – Zuständigkeit am Wohnsitz der versicherten Person 
oder des Beschwerde führenden Dritten zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung – 
gegeben, wohnt der Beschwerdeführer doch in D.________. Der angefochtene 

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Urteil S 2020 4

Einspracheentscheid datiert vom 25. November 2019 und wurde dem Rechtsvertreter am 
26. November 2019 zugestellt (act. 1 S. 3). Die Beschwerdeschrift trägt das Datum des 
13. Januar 2020, wurde gleichentags der Post übergeben und ging am darauffolgenden 
Tag beim Verwaltungsgericht ein. Damit ist die 30-tägige Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 
ATSG unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG – 
vom 18. Dezember bis 2. Januar – gewahrt. Der Beschwerdeführer ist vom angefochtenen 
Entscheid direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
einen verständlichen Antrag und eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen 
Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3.
3.1 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die 
zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalls voll oder teilweise 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). 
Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie 
Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, 
wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 
Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige 
Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem 
Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen im Regelfalle dahin 
(Art. 19 Abs. 1 UVG).

3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt nebst dem 
Vorliegen eines Unfalls (Art. 4 ATSG) oder einer körperähnlichen Schädigung (Art. 6 Abs. 
2 UVG) zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen 
Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 
Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne 
deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der 
gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare 
Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis 
zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der 

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Urteil S 2020 4

versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht 
werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im 
Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem 
im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung 
eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1).

3.3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 
Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 
adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von 
der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das 
Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2).

3.4 Hervorzuheben ist, dass die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus 
dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im 
Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle spielt, da sich 
hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt. Sind die geklagten 
Beschwerden natürlich unfallkausal, aber nicht organisch objektiv ausgewiesen (vgl. dazu: 
BGE 134 V 109 E. 2.1 sowie BGE 134 V 231 E. 5.1), so ist die Adäquanz besonders zu 
prüfen. Dabei ist vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind 
gegebenenfalls weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Hat die versicherte 
Person beim Unfall eine Verletzung erlitten, welche die Anwendung der Schleudertrauma-
Rechtsprechung rechtfertigt, so sind hierbei die durch BGE 134 V 109 E. 10 präzisierten 
Kriterien massgebend. Ist diese Rechtsprechung nicht anwendbar, so kommen 
grundsätzlich die Adäquanzkriterien zum Zuge, welche für psychische Fehlentwicklungen 
nach einem Unfall entwickelt wurden (BGE 115 V 133 E. 6c/aa [sog. Psycho-Praxis]; BGE 
138 V 248 E. 4).

3.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es 
verlässlicher medizinischer Entscheidsgrundlagen. Wie die einzelnen Beweismittel zu 
würdigen sind, ist in BGE 125 V 351 E. 3 festgelegt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines 
Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 

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ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 
134 V 231 E. 5.1, vgl. auch BGE 135 V 465 E. 4.4).

4. Streitig und zu prüfen ist, ob die Suva zu Recht ihre Leistungen mangels 
adäquaten Kausalzusammenhangs der noch geklagten Beschwerden und dem 
Unfallereignis vom 1. Januar 2018 per 21. Oktober 2018 eingestellt hat oder ob der 
Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung hat.

Die Suva begründete ihre Leistungseinstellung im angefochtenen Entscheid damit, dass 
aufgrund der bildgebenden Abklärungen und den schlüssigen und nachvollziehbaren und 
vor allem übereinstimmenden Arztberichten beim Versicherten keine unfallbedingten 
strukturellen Läsionen hinreichend nachweisbar seien. Die Abklärungen seien 
polydisziplinär und umfassend erfolgt. Weitere Untersuchungen seien nicht angezeigt. Die 
Bildgebung wie auch die klinischen – mithin neurologischen – Abklärungen seien ohne 
Ergebnis geblieben. Somit bestünden auch keine Zweifel an der Beurteilung von Dr. med. 
E.________, Facharzt für Chirurgie, welche sich hinreichend aus den Berichten herleiten 
lasse. Die Neuropsychologie vermöge es nach derzeitigem Wissensstand nicht, 
selbständig die Beurteilung der Genese bzw. der Kausalität abschliessend vorzunehmen. 
Vielmehr gelte dies für die Frage, ob ein struktureller Schaden durch das Unfallereignis 
entstanden sei (Suva-act. 95 E. 3.2). Zum Fallabschluss bemerkte die Unfallversicherung, 
mit Beurteilung vom 20. September 2018 halte Dr. E.________ fest, dass von weiteren 
Behandlungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Verbesserung des 
unfallbedingten Gesundheitszustandes mehr erwartet werden könne. Diesbezüglich werde 
auf die eingegangenen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse verwiesen. Bereits ab dem 10. März 
2018 sei eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % attestiert worden. Diese Arbeitsunfähigkeit habe 
bis zum Zeitpunkt der Einstellung und vielmehr auch darüber hinaus bestanden. Daran 
vermöchten auch die Ausführungen von Dr. med. F.________, FMH Allgemeine Innere 
Medizin, vom 20. Januar 2019 nichts zu ändern. Zu erwähnen sei, dass sie eine erneute 
neuropsychologische Untersuchung fordere. In der Klinik G.________ sei aber explizit 
festgestellt worden, dass neuropsychologisch keine weiteren Massnahmen indiziert seien. 
Vielmehr sei man zum Schluss gelangt, dass die Verlangsamung am ehesten durch einen 
veränderten Schlaf-Wach-Rhythmus mit vermehrter Tagesmüdigkeit entstanden sei. 
Insofern sei es nicht schlüssig, weshalb der unfallbedingte Heilungsprozess gemäss den 

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Ausführungen des Versicherten noch nicht abgeschlossen sein solle. Daran würden auch 
weitere medizinische Abklärungen nichts ändern (Suva-act. 95 E. 4). In Bezug auf die 
Adäquanzprüfung stufte die Suva das Ereignis vom 1. Januar 2018 als mittelschweren 
Unfall im eigentlichen Sinne ein (Suva-act. 95 E. 6.1). Von den genannten 
Adäquanzkriterien erachtete sie maximal eines, indessen nicht in ausgeprägter Weise, als 
erfüllt an (Suva-act. 95 E. 6.3), weshalb die Adäquanz verneint wurde.

5. Der Beschwerdeführer rügt, die Einstellung der Leistungen basiere auf einer 
unrichtigen, unzureichenden und beweisuntauglichen medizinischen Abklärung resp. 
Nichtabklärung. Es sei ein polydisziplinäres Gutachten erforderlich (act. 1 Ziff. 23).

5.1 In Bezug auf den medizinischen Sachverhalt moniert der Beschwerdeführer, im 
neurologischen Befund vom 6. Juni 2018 werde bezüglich der Reflexe festgehalten, diese 
seien an den oberen Extremitäten seitengleich schwach auslösbar, an den unteren 
Extremitäten seitengleich schwach auslösbar. Aus dieser Formulierung sei nicht 
ersichtlich, ob es sich bei diesem Befund um eine positive oder negative neurologische 
Diagnose handle. Die Suva habe es unterlassen, sich Klarheit darüber zu verschaffen, ob 
die schwache Auslösung der genannten Reflexe ein pathologisch nachweisbarer Befund 
sei. Die neurologischen Befunde seien nicht aussagekräftig resp. ein neurologischer 
nachweisbarer Befund könne nicht ausgeschlossen werden (act. 1 Ziff. 13–17).

Der Beschwerdeführer wurde bildgebend abgeklärt. Am 9. Januar 2018 wurde ein MRI 
(Magnetic Resonance Imaging) des Gehirns durchgeführt, welches keine 
posttraumatischen Veränderungen zeigte. Lediglich eine vorbestehende leichte vaskuläre 
Leukenzephalopathie konnte vorgefunden werden (Suva-act. 5). Auch die neurologische 
Untersuchung in der Klinik G.________ ergab keinen relevanten Gesundheitsschaden 
(Suva-act. 42 S. 7–10). Aus dem Umstand, dass die neurologische Fachärztin festhielt, die 
Reflexe an den oberen und unteren Extremitäten seien seitengleich schwach resp. sehr 
schwach auslösbar, kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wäre dies 
krankheitswertig, hätte dies die Neurologin auch dementsprechend vermerkt und eine 
Diagnose gestellt oder aber weitere Abklärungen in die Wege geleitet. Dergleichen ist 
vorliegend nicht gegeben. Wie die Suva zudem zutreffend anführt, kann den gesamten 
medizinischen Akten nichts Gegenteiliges entnommen werden. Insbesondere besteht 
keine anderslautende Angabe eines Facharztes, selbst die Hausärztin macht nichts 
dergleichen geltend. Damit ist nicht ersichtlich, inwiefern die neurologischen Befunde nicht 
aussagekräftig sein sollten. Es kann hierzu im Übrigen auf die zutreffenden Darstellungen 

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der Suva im angefochtenen Entscheid (vgl. Suva-act. 95 E. 3.2) und in der 
Beschwerdeantwort (act. 3 Ziff. 6.1–6.3) verwiesen werden. 

5.2 Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, vor der Beurteilung von 
Dr. E.________ vom 20. September 2018 habe die Suva Leistungen ausgerichtet. Damit 
lasse sich darauf schliessen, dass sie bis dahin die Adäquanz zum Unfallereignis bejaht 
habe. Aufgrund des Berichtes vom 20. September 2018 habe sie die Leistungen auf den 
21. Oktober 2018 eingestellt. Dieser Bericht sei aber nicht beweiskräftig, würden doch 
zwei Fragen mit zwei Wörtern beantwortet. Ausserdem verleite das zur Verfügung 
gestellte vorformulierte Suva-Formular bereits zu einer nicht objektivierbaren 
Begutachtung durch den Arzt, da genau diese Fragen beantwortet werden müssten, 
welche zur Einstellung von Leistungen führen würden. Auch enthalte der Bericht weder 
eine Signatur noch Unterschrift. Es könne ebenfalls davon ausgegangen werden, dass Dr. 
E.________ keine Kenntnis der Suva-Akten und der Krankheitsgeschichte gehabt habe. 
Zudem widerspreche sich die Suva, wenn sie einerseits festhalte, über Tatfragen hätten 
die Behörden resp. das Gericht mit dem üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu befinden, andererseits diese Frage ihrem Arzt aber vorlege. 
Hinsichtlich der Frage der Erhöhung der Arbeitsfähigkeit könne auch daran gezweifelt 
werden, dass sich Dr. E.________ mit den medizinischen Akten oder Möglichkeiten 
überhaupt auseinandergesetzt habe. Nicht zuletzt sei auch die fachliche Qualifikation von 
Dr. E.________ zur Beurteilung dieser Fragen dahingestellt. Er sei weder Neurologe noch 
Neuropsychologe. Ein Facharzt für Chirurgie sei nicht geeignet, rechtsgenüglich über 
neurologische oder neuropsychologische Unfallfolgen zu urteilen (act. 1 Ziff. 18–20.5).

5.2.1 Der Vorwurf des Beschwerdeführers hinsichtlich der Anerkennung der Adäquanz 
bis zum 20. September 2018 zielt ins Leere. Hiervon kann keine Rede sein. Wie die Suva 
zutreffend vorbringt, erfolgt die Prüfung der Adäquanzfrage im Zeitpunkt des 
Fallabschlusses (BGer 8C_548/2020 vom 18. Dezember 2020 E. 4.1.2).

5.2.2 Es mag zutreffen, dass die Stellungnahme von Dr. E.________ vom 
20. September 2018 (Suva-act. 51) äusserst knapp ausgefallen ist. Dies ändert allerdings 
nichts am Ergebnis. Zunächst bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Kreisarzt 
nicht sämtliche Akten zur Verfügung hatte. Immerhin wird unter der Rubrik "Problematik" 
darauf verwiesen. Ebenfalls nicht stichhaltig ist der Einwand der mangelnden 
Fachkompetenz. Mit der Suva ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte der Suva nach 
ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind. Da 

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sie ausschliesslich Unfallpatienten, unfallähnliche Körperschädigungen und 
Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über 
besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen (BGer 
8C_316/2019 vom 24. Oktober 2019 E. 5.4). Dem Kreisarzt Dr. E.________ war es ohne 
weiteres möglich, die vorhandenen Akten zu würdigen und eine entsprechende 
Beurteilung abzugeben.

5.2.3 Wünschenswert wäre es sicher gewesen, hätte der Kreisarzt zur Frage der 
Möglichkeit einer wesentlichen Verbesserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes 
eine Begründung zur besseren Nachvollziehbarkeit angegeben. Indessen geht aus dem 
neuropsychologischen Bericht der Klinik G.________ vom 6. Juni 2018 hervor, dass keine 
weiteren Massnahmen indiziert seien. Damit findet die Beantwortung der Frage durch 
Dr. E.________ eine ausreichende Stütze in den Akten. Ergänzend ist anzumerken, dass 
keinerlei anderslautende ärztliche Meinungen vorliegen, welche eine medizinische 
Massnahme vorschlagen würden. Die von der Hausärztin angeregte Verlaufsbeurteilung 
reicht hierfür jedenfalls nicht aus.

5.2.4 Unbehelflich ist auch der Einwand betreffend das vorformulierte Suva-Formular 
und die Tatfrage. Auch bei Einholung eines Gutachtens würden im Übrigen dieselben 
Fragen gestellt wie im Formular. Die Unfallversicherung hat über die Tatfragen nach dem 
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden. Hierfür bedarf 
sie entsprechender verlässlicher Angaben von Ärzten (vgl. BGer 8C_824/2018 vom 
26. März 2019 E. 3.2). Selbstverständlich benötigt sie auch Angaben, wie wahrscheinlich 
ein Gesundheitsschaden auf ein Unfallereignis zurückgeführt werden kann oder ob ein 
organisches Korrelat vorliegt. Hinsichtlich der Frage nach den strukturell objektivierbaren 
Folgen ist zudem in Erinnerung zu rufen, dass bei organisch objektiv ausgewiesenen 
Unfallfolgen die Adäquanz praktisch keine Rolle spielt, da sich die adäquate weitgehend 
mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1). Dabei handelt es sich um 
einen zentralen Punkt in der Sachverhaltsermittlung.

5.2.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der medizinische Sachverhalt 
ausreichend erstellt ist. Insbesondere fanden bildgebende Abklärungen des Gehirns 
(Suva-act. 5) und ein LTHV (Leichte Traumatische Hirnverletzung)-Assessment in der 
Klinik G.________ (Suva-act. 42) statt. Gestützt darauf steht fest, dass beim 
Beschwerdeführer keine objektivierbaren Befunde erhoben werden konnten. Hierzu ist 
überdies auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verweisen, wonach allein bei einer 

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Commotio cerebri mit einem GCS (Glasgow Coma Scale)-Wert von 15, wie er beim 
Beschwerdeführer im Spital in H.________ konstatiert wurde (Suva-act. 11 S. 3), nicht auf 
eine organische Unfallfolge geschlossen werden kann (BGer 8C_636/2018 vom 
28. November 2018 E. 4.3). 

5.3 Zur neuropsychologischen Sachlage bringt der Beschwerdeführer vor, die Suva 
habe den neuropsychologischen Bericht vom 10. April 2018 falsch gelesen. Sie schliesse 
daraus, dass der unfallbedingte Heilungsprozess abgeschlossen sei, da keine weiteren 
Massnahmen indiziert seien. Dies treffe nicht zu, denn auch wenn keine weiteren 
Massnahmen indiziert seien, heisse das noch lange nicht, dass der unfallbedingte 
Heilungsprozess neuropsychologisch abgeschlossen sei und keine diesbezüglichen 
Abklärungen in Zukunft mehr nötig seien. Die Neuropsychologen hätten im Bericht vom 
10. April 2018 konkrete Empfehlungen abgegeben, wie er mit seinen Defiziten umzugehen 
habe, damit sich sein Zustand verbessere (schrittweise Steigerung des Arbeitspensums, 
Beratungsgespräche für die Schlafstörungen etc.). Wenn der Heilungsprozess gemäss 
Beschwerdegegnerin abgeschlossen wäre, hätten die Neuropsychologen wohl keine 
Empfehlungen machen müssen. Mit diesen Massnahmen sei eine Verbesserung des 
Gesundheitszustandes und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Zudem habe 
Dr. F.________ in ihren Berichten vom 20. November 2018 und 20. Januar 2019 dringend 
zu einer neuropsychologischen (und neurologischen) Verlaufsbeurteilung geraten, um die 
unfallbedingten gesundheitlichen Folgen genauer zu evaluieren und zu behandeln. Dies 
habe die Suva stets verweigert, womit sie ihm das rechtliche Gehör verweigert und das 
berechtigte Anliegen von Dr. F.________ nicht ernst genommen habe (act. 1 Ziff. 9–12). 
Implizit rügt der Beschwerdeführer folglich einen verfrühten Fallabschluss.

5.3.1 Nach konstanter Rechtsprechung zu Art. 19 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer 
– sofern allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen 
sind – die Heilbehandlung und das Taggeld nur solange zu gewähren, als von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des 
Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter 
Einstellung der vor-übergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs 
auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 134 V 
109 E. 4.1). Ob eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes noch möglich ist, 
bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder 
Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Dabei 
verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die 

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durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. 
Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3). Der Fallabschluss 
setzt zudem lediglich voraus, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine 
erhebliche Verbesserung mehr erwartet werden kann, nicht aber, dass eine ärztliche 
Behandlung nicht länger erforderlich ist (BGer 8C_727/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 
3.2.2 und 8C_585/2010 vom 5. November 2010 E. 8).

5.3.2 Der Beschwerdeführer erlitt beim Autounfall in H.________ am 1. Januar 2018 
eine Commotio cerebri (GCS 15; Bericht der Klinik I.________ [Suva-act. 11 S. 3 f.]). Das 
am 9. Januar 2018 durchgeführte MRI des Gehirns ergab keine posttraumatischen 
Veränderungen des Hirnparenchyms und keine intrakranielle Hämorrhagie. Es konnten 
indessen punktförmige Mikroblutungen im Marklager rechts, am ehesten chronisch 
mikroangiopathischer Genese, festgestellt werden. Es gab zudem geringe gliotische 
Veränderungen periventrikulär, vereinzelt im Marklager und subkortikal beidseits, ebenfalls 
am ehesten im Rahmen einer leichten vaskulären Leukenzephalopathie. Auch fand die 
Radiologin Zeichen einer chronischen Sinusitis maxillaris rechts vor (Suva-act. 5). In der 
Klinik G.________ fand überdies ein LTHV-Assessment statt (Suva-act. 42). Aus 
neuropsychologischer Sicht wurde eine leichte bis mittelschwere kognitive Störung mit 
Verlangsamung in mehreren attentionalen Teilbereichen sowie leichten verbal-
mnestischen Einschränkungen, multifaktoriell bedingt (Status nach LTHV, allgemeine 
Verunsicherung, erhöhte Müdigkeit aufgrund der Schlafstörung) diagnostiziert. 
Präzisierend führten die Neuropsychologen aus, einerseits sei die vor drei Monaten 
erlittene LHTV zu berücksichtigen, nach welcher in der Anfangsphase neben körperlichen 
und psychischen Symptomen auch kognitive Beeinträchtigungen aufträten, welche sich in 
der Mehrheit der Fälle nach etwa drei bis sechs Monaten vollständig zurückbildeten. 
Möglicherweise sei der Erholungsprozess beim Versicherten aufgrund der 
vorbestehenden diskreten hirnorganischen Auffälligkeiten verzögert. Schliesslich könnte 
auch die bestehende allgemeine Verunsicherung, welche im Rahmen der ungewohnten 
Untersuchungssituation mit Prüfungscharakter allenfalls verstärkt aufgetreten sei, sowie 
die erhöhte Müdigkeit aufgrund der Schlafprobleme einen leichten Einfluss auf die 
gezeigten kognitiven Leistungen haben. Die Funktionsfähigkeit im Beruf insbesondere im 
Hinblick auf das Arbeitstempo und bei komplexen Tätigkeiten, die über längere Zeit ein 
hohes Mass an Konzentration erforderten, dürfte eingeschränkt sein. Rein 
neuropsychologisch seien keine weiteren Massnahmen indiziert. Eine schrittweise 
Steigerung des Arbeitspensums nach Massgabe der Beschwerden sei sinnvoll. Bezüglich 
der bestehenden Schlafstörung werde ein Beratungsgespräch empfohlen (Suva-act. 42 

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S. 6). Am 20. September 2018 äusserte sich Kreisarzt Dr. E.________ dahingehend, dass 
durch eine weitere Behandlung/Therapie keine wesentliche Besserung des 
unfallbedingten Gesundheitszustandes zu erwarten sei (Suva-act. 51 S. 1). Die Hausärztin 
des Versicherten regte in ihren Schreiben vom 20. Januar 2019 (Suva-act. 74) und 
13. November 2019 (Suva-act. 93) eine neuropsychologische und neurologische 
Verlaufsbeurteilung an.

5.3.3 Der Suva ist beizupflichten, dass gestützt auf die Aktenlage von einer weiteren 
Behandlung der unfallbedingten Folgen keine namhafte Besserung mehr zu erwarten ist. 
Der Beschwerdeführer erlitt bei seinem Autounfall am 1. Januar 2018 eine Commotio 
cerebri (GCS 15). Unfallbedingte strukturelle Läsionen konnten zudem bildgebend 
ausgeschlossen werden, indessen hatte eine leichte vaskuläre Leukenzephalopathie 
vorbestanden (Suva-act. 5). 

Insgesamt ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargelegt, dass die leicht- bis 
mittelschwere kognitive Störung überhaupt unfallkausal ist. Wie die Suva zu Recht 
bemerkt, ist eine neuropsychologische Testuntersuchung allein nicht ausreichend, um die 
Kausalitätsfrage eines Beschwerdebildes selbständig und abschliessend zu beantworten 
(BGer 8C_636/2018 vom 28. November 2018 E. 4.2). Die bildgebenden Abklärungen am 
9. Januar 2018 konnten keine strukturellen Läsionen nachweisen, was selbst die 
Hausärztin in deren Bericht vom 21. Februar 2018 bestätigte (Suva-act. 23). Allerdings 
gab es einen vorbestehenden Gesundheitsschaden, in dessen Rahmen die Beschwerden 
erklärbar waren. Wohl kann es bei einer LTHV in der Anfangsphase zu kognitiven 
Beeinträchtigungen kommen, welche sich aber nach etwa drei bis sechs Monaten 
zurückbilden. Dies ist dem neuropsychologischen Bericht vom 6. Juni 2018 zu entnehmen 
(Suva-act. 42 S. 6). Die neurologische Untersuchung in der Klinik G.________ ergab keine 
relevanten Befunde (Suva-act. 42 S. 7–10). Kann kein unfallbedingtes organisches 
Korrelat nachgewiesen werden, können die kognitiven Beeinträchtigungen auch nicht als 
unfallkausal gelten. Nur weil diese nach dem Unfall aufgetreten bzw. festgestellt worden 
sind, bedeutet dies nicht, dass sie durch das Ereignis vom 1. Januar 2018 verursacht 
worden sind. Dies liefe auf die unzulässige Beweismaxime "Post hoc ergo propter hoc" 
hinaus (BGer 8C_772/2019 vom 4. August 2020 E. 4.2.2). Da die von Dr. F.________ 
bescheinigte Arbeitsunfähigkeit auf den kognitiven Einschränkungen fusst, kann auch 
keine namhafte Verbesserung der unfallbedingten Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit 
mehr erwartet werden.

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Urteil S 2020 4

Ferner ist festzustellen, dass selbst wenn die kognitive Störung unfallbedingt wäre, auch 
diesfalls keine namhafte Besserung mehr zu erwarten wäre. Die Neuropsychologen der 
Klinik G.________ hielten nach ihrer Untersuchung unmissverständlich fest, dass keine 
weiteren Massnahmen indiziert seien (Suva-act. 42 S. 6). Was die schrittweise Steigerung 
des Pensums anbelangt, so handelt es sich dabei weder um eine Heilbehandlung noch 
um eine medizinische Massnahme. Dasselbe gilt im Übrigen auch für die von Dr. 
F.________ angeregte Verlaufsbeurteilung. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dies bei 
blanden Befunden zu einer namhaften Besserung führen sollte. Waren bereits im Juni 
2018 keine medizinischen Massnahmen mehr angezeigt, ist bei gleich gebliebenem 
Gesundheitszustand nicht erkennbar, weshalb dies nun der Fall sein sollte. Wie die Suva 
überdies zutreffend hinweist, bedarf es für den Fallabschluss nicht, dass eine ärztliche 
Behandlung nicht länger erforderlich ist. Auch eine völlige Schmerzfreiheit wird nicht 
vorausgesetzt. 

5.3.4. Nicht stichhaltig ist zudem der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs 
(act. 1 Ziff. 11.2 und 22). Die Suva hat im angefochtenen Einspracheentscheid die als 
wesentlich erachteten Tatsachen und die daraus gezogenen rechtlichen Schlüsse 
nachvollziehbar dargelegt. Insbesondere geht daraus hervor, weshalb die 
Beschwerdegegnerin weitere Abklärungen nicht für angezeigt hielt (vgl. Suva-act. 95 E. 4). 
Es ist auch nicht ersichtlich, dass die Suva die Berichte der Hausärztin ignoriert hätte. 
Soweit der Versicherte zudem vorbringt, Dr. F.________ habe berichtet, dass die 
gesundheitlichen Einschränkungen erst seit dem Unfall am 1. Januar 2018 aufgetreten 
seien, weshalb logischerweise ein Konnex zum Ereignis bestehe, ist auf das in Erwägung 
5.3.3 Gesagte zur unzulässigen Beweismaxime "Post hoc ergo propter hoc" zu verweisen.

5.4 Der Fallabschluss ist somit nicht verfrüht erfolgt. Eine namhafte Besserung der 
unfallbedingten Folgen ist nicht mehr zu erwarten. Auch erweist sich der medizinische 
Sachverhalt als ausreichend abgeklärt. Der Beschwerdeführer wurde neurologisch, 
neuropsychologisch und bildgebend abgeklärt. Organisch nachweisbare Unfallfolgen 
konnten keine nachgewiesen werden. Dementsprechend ist nicht erkennbar, inwiefern 
weitere Abklärungen neue entscheidrelevante Erkenntnisse hervorzubringen vermöchten. 
Die Suva hat in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung darauf verzichtet und gleiches 
gilt für das vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren (vgl. zur antizipierten 
Beweiswürdigung: BGE 136 I 229 E. 5.3). Damit bedarf es einer gesonderten 
Adäquanzprüfung.

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Urteil S 2020 4

6.
6.1 Der Beschwerdeführer bringt einzig vor, es werde betreffend Schwere des Unfalls 
auf die Einsprache vom 21. November 2019 verwiesen (act. 1 Ziff. 24). Darin führte er 
lediglich aus, es handle sich um einen schweren Unfall und die Adäquanzkriterien nach 
BGE 134 V 109 seien nicht anwendbar (Suva-act. 69 Ziff. 6). Eine Begründung kann nicht 
entnommen werden. Damit ist er nicht zu hören. Zur Unfallschwere kann vollumfänglich 
auf das zutreffend von der Suva Erwogene im angefochtenen Entscheid verwiesen 
werden (Suva-act. 95 E. 6.1). Dem ist nichts hinzuzufügen. 

6.2 Zu den Adäquanzkriterien äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort 
bzw. beanstandet diese nicht. Auch diesbezüglich kann auf die Erwägungen im 
angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Suva-act. 95 E. 6.2 und 6.3). Anhaltspunkte 
für eine fehlerhafte Subsumtion sind keine ersichtlich. Es sei lediglich an dieser Stelle 
erwähnt, dass die Suva in der Verfügung vom 28. September 2018 (Suva-act. 54) die für 
den Versicherten günstigere Schleudertrauma-Praxis gemäss BGE 134 V 109 
angewendet und im angefochtenen Entscheid das Ergebnis bestätigt hat. Darin hat sie 
aber auch zutreffend darauf hingewiesen, dass ein Schädel-Hirntrauma, welches 
höchstens den Schweregrad einer Commotio cerebri – nicht im Grenzbereich zu einer 
Contusio cerebri – erreicht, wie vorliegend gegeben, grundsätzlich nicht für die 
Anwendung der Schleudertrauma-Praxis genügt (vgl. BGer 8C_75/2016 vom 18. April 
2016 E. 4.2).

7. Abschliessend ist festzuhalten, dass die Leistungseinstellung der Suva per 
21. Oktober 2018 mangels adäquatem Kausalzusammenhangs zu Recht erfolgt ist. Die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.

8. Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenlos und eine 
Parteientschädigung ist – bei vollständigem Unterliegen – nicht zuzusprechen (vgl. Art. 61 
lit. a und lit. g ATSG). Dem obsiegenden Sozialversicherer ist in Übereinstimmung mit 
Art. 61 lit. g ATSG – welcher nur für die obsiegende Beschwerde führende Partei eine 
Entschädigung vorsieht – keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Urteil S 2020 4

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Beschwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 16. April 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am