# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de94f531-4152-5e8e-92d1-e0beb094f9ac
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-03-20
**Language:** de
**Title:** Rückweisung zur medizinischen und beruflichen Abklärung
**Docket/Reference:** IV.2016.00607
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2016.00607.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2016.00607
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin Hediger
Urteil
vom
20. März 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Cordula
Spörri
Ileri
Spörri
Rechtsanwälte
Forchstrasse
2 / Kreuzplatz, Postfach 1568, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1967 geborene
Y.___
,
von Ber
uf Metallbauschlosser mit eid
ge
nössischem Fähigkeitsausweis,
war seit 1990
bei der
Firma
Z.___
AG
,
angestellt
;
zuletzt
war er
seit November 2011
als Leiter der VPS (Verteilerprüfstand) tätig
(
Urk.
7/7/5,
Urk.
7/16
,
Urk.
3/5
)
.
Am 2
1.
Juli 2009 erlitt
er
einen Verkehrsunfall
(Kollision als Motorradfahrer mit einem Personenwagen)
,
anlässlich welchem ihm der linke Unterschenkel abgetrennt wurde (Unfallmeldung,
Urk.
7/11/204
)
und woraufhin die
Unfallversicherung die gesetzlichen Leistungen
erbrachte
. M
it Datum vom 9.
Dezember 2009
meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf das vorgenannte
Unfallereig
nis
bei der Eidgenöss
i
s
chen
I
n
validen
versicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/7). Die Sozialversicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
zog
Auszü
g
e
aus dem Individuel
len Konto (
Urk.
7/14
,
Urk.
7/32
,
Urk.
7/85
) sowie die Akten der Unfallv
ersicherung bei (
Urk.
7/11
,
Urk.
7/18,
Urk.
7/22,
Urk.
7/25,
Urk.
7/27,
Urk.
7/28,
Urk.
7/33,
Urk.
7/35-36,
Urk.
7/38
,
Urk.
7/
40
,
Urk.
7/
46-47,
Urk.
7/56) und
tätigte medizinische und
berufliche Abklärun
gen
.
Im Rahmen einer firmeninternen, personellen Umstrukturierung über
nahm
der Versicherte
-
im Sinne eines angepassten Arbeitsplatzes -
neu die Stelle als „Projec
t
M
anager
Operations
Einb
autenw
erkstatt
“ (vgl.
firmeninter
nes Rundschreiben vom
8.
August 2011,
Urk.
7/44
).
In dieser Funktion
stei
gerte der Versicherte sein Arbeitspensum
soweit aufgrund der vorliegenden Akten ersichtlich -
von initial 40
%
auf zuletzt 60
%
(vgl.
Urk.
7/56,
Urk.
7/101)
.
Im Hinblick auf
die
neue Funktion
resp.
zwecks
Arbeitsplatz
erhalts
erteilte
die IV-Stelle
dem Versicherten
Kosten
gutsprache
für einen Deutschkurs
zur Verbesserung der schriftlichen Sprachkompetenz
(Mitteilung vom
4.
Juni 2012
,
Urk.
7/67
) sowie für den
Modul-
Lerngang
„
Projektmana
ger
“
bei
A.___
(Mitteilung vom 27.
Sep
tember 2013, Urk. 7/82
). M
it Mitteilung vom 3.
Februar 2015 schloss die IV
Stelle ihre Bemühungen in Sachen Eingliederung ab (
Urk.
7/100).
Im Hinblick auf die Rentenprüfung
tätigte
IV-Stelle
weitere Abklärungen
,
ins
besondere
holte
sie
die
Verlaufs
akten
der Unfallversiche
rung (
Urk.
7/103-106
, Urk.
7/
115-116)
sowie die
Stellung
nahme des Regionalen Ä
rztlichen Dienstes (RAD) vom 3.
Februar
2016 (
Urk.
7/119)
ein.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/120-128) wies die IV-Stelle das Re
ntengesuch des Versicherten mit
Verfügu
ng vom 2
2.
April 2016 (Urk.
2) ab.
2.
Dagegen erhob
Y.___
am 2
5.
Mai 2016 Beschwerde und beantragte, es sei ihm
eine
Viertelsrente
resp. eine halbe Rente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen
an die Vorinstanz
zurückzuweisen.
Subeventualiter
sei das Verfah
r
en zu sistieren (
Urk.
1 S. 1). Ausserdem legte der Beschwerdeführer diverse Unte
rlagen auf (
Urk.
3/1-10
). Mit Beschwerdeantwort vom 2
7.
Juni 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was dem Beschwerdeführer am
1.
Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit
(Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über de
n All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG])
.
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein
(Art. 4 Abs. 1 des Bundesge
setzes über die Invalidenversicherung [IVG])
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objek
tiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf
gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.5
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).
2.
2.1
In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentli
chen,
nach Abschluss der beruflichen Massnahmen sei der Beschwerdeführer in einer – näher umschriebenen – angepassten
Verweistä
tigkeit
zu 100
%
erwerbsfähig. Der darauf gestützt ermittelte
Einkommens
vergleich
ergebe einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 3
%
(
Urk.
1 S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer wandte dagegen im Wesentlichen ein,
aufgrund seiner körperlichen Leiden sei er nach wie vor zu 40
%
arbeitsunfähig (
Urk.
1 S. 3
). Entgegen der Beschwerdegegnerin sei er
angesichts seiner Fähigkeiten und Berufserfahrung
– ungeachtet der absolvierten beruflichen Massnahmen – nicht in der Lage, eine vorwiegend sitzende, anspru
chsvolle Tätigkeit auszu
führen
(
Urk.
1 S. 4
f.).
Vor diesem Hintergrund erhob der Beschwerdeführer Einwendungen im Zusammenhang mit der Invaliditätsbemessung
(
Urk.
1 S. 7
f.)
. Schliesslich
brachte der Beschwerdeführer vor,
der medizinische Endzu
stand
sei noch nicht erreicht
. Die Prothese verursache noch
immer erhebliche Beschwerden.
Subeventualiter
sei die Sache daher zur Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen, namentlich Evaluation der
(funktionellen)
Leistungsfähigkeit, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (
Urk.
1 S. 8).
3.
3.1
Die
medizinische
Aktenlage stellt sich im Wesentlichen wie folgt dar:
3.2
Auf den notfallmässigen Reim
plantation
sversuch
des linken Unterschenkels im
B.___
vom 2
1.
Juli 2009 erfolgten
zunächst mehrfache
Revisions
operationen
.
Ende
Juli 2009
musste
der linke Unterschenkel
zufolge einer akuten Ischämie
schliesslich
amputiert
werden
(
Urk.
7/11/111-137)
.
Die beur
teilenden Ärzte des
B.___
attestierten d
em Beschwerdeführer
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
vom 2
1.
Jul
i bis 1.
September 2009 (Urk.
7/11/112).
3.3
Von September 2009 bis Ende
Mai
2010 hielt sich
der Beschwerdeführer
zur stationären Rehabilitation
in der Rehaklinik
C.___
auf
.
Aus dem
Austritts
bericht
vom 3
1.
Mai 2010 ergibt sich (nach anfänglichen
,
revisions
bedürf
ti
gen
Komplikationen aufgrund mechanischer Irritationen am
Stumpf
ende
, vgl.
Urk.
7/19/5 ff. =
Urk.
7/106/153 ff.
)
ein regelrechter
Prothesen
aufbau
und –
abschluss
. Der Beschwerdeführer sei mit der Prothese ganztags
hilfs
mittelfrei
und in allen Ebenen mobil.
Die
Schmerzmedikation
habe
bei Aus
tritt fast vollständig eingestellt werden können.
Die neurologischen und
psychosomatischen Abklärungen
sowie
der übrige klinische und
labor
che
mische
Verlauf
hätten sich als unauffällig erwiesen.
In seiner bisherigen Tätigkeit als Leiter des Verteilprüfstandes sei der Beschwerdeführer
ab 1.
September 2009
zu 100
%
arbeitsunfähig. Gleichzeitig empfahlen die beur
teilende
n
Ärzte eine schrittweise Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeiten zur „Angewöhnung/Anpassung an die Arbeit“
(
Urk.
7/25/3-1
4, vgl. auch Urk.
7/106/125)
.
In der Folge übernahm
d
er
Beschwerdeführer
im
angestammten Betrieb stundenweise
(ca. 1-2 Stunden täglich) leichtere Büro
arbeiten (vgl.
Urk.
7/56/1).
3.
4
Zwischenzeitlich beklagte der Beschwerdeführer im August 2009 eine Ver
schlechterung der Beugung des Daumens und Zeigefingers links sowie ein intermittierend auftretendes Taubheitsge
fühl des
ulnarseitigen
4.
und 5.
Fingers links. Das stationäre neurolo
gische Konsilium im
B.___
vom 12.
August 2009 ergab ein
Nervus
-
interosseus
-
anterior
-Syndrom links. Die beurteilenden Fachärzte empfahlen physio- und ggf. ergotherapeutische Massnahmen (
Urk.
7/103/331 f.).
Da sich in der Folge aus subjektiver Sicht des Beschwerdeführers keine Verbesserung einstellte, zogen die beurteilenden Ärzte im Juni 2010 eine operative Exploration, ggf. Dekompression des Nervs
resp. ein
en
Sehnentransfer
in Erwägung (vgl.
Urk.
7/106/64
f.,
Urk.
7/106/58
;
vgl.
demgegenüber
Urk.
7/103/325 f.
, wonach im November 2011 elektrophysiologisch eine leichte Verbesserung eingetreten sei).
Im Langzeitverlauf
stellte
sich
diesbezüglich
schliesslich sowohl
subjektiv
als auch
objektiv
eine Spontanheilung
ein
(
Berich
t der
D.___
Klinik vom 28.
Februar 2011,
Urk.
7/40/38
).
3.
5
Nach
weiteren
Eingriffen
im August
2010 (
Osteosynthesematerialentfernung
,
Urk.
7/105/10)
und
November 2010
(
Stumpfrevision,
Urk.
7
/103/376 ff.
)
begab
sich der Beschwerdeführer
Ende 2010
erneut
zur stationären Rehabili
tation
in der Rehaklinik
C.___
.
Laut
Austrittsbericht vom 5.
Januar 2011 hätten b
ei
Eintritt
zwei leicht
dehiszente
Stellen in der Mitte der
Narbe
bestanden
, welche unter adäquater Behandlung der Wundzentren im Verlauf
vollständig
regredient
gewesen seien. Die Prothese habe angepasst werden müssen. Die Druckstellen im Bereich der Narbe seien bis zum Austr
itt fast gänzlich abgeheilt.
Bei
Austritt
wurde dem Beschwerdeführer
bis auf
weiteres
eine 100
%
ige Arbeitsunfähigkeit attestiert
(
Urk.
7/35/6 ff.
)
.
In der Folge
über
nahm der Beschwerdeführer wiederum
stundenweise
Büroarbeiten
im angestammten Betrieb
(vgl.
Urk.
7/56/1
, vgl. auch
Urk.
7/103/353
).
3.
6
Mit Schreiben zuhanden der Unfallversicherung vom 2
8.
Januar 2011 teilte
die Ärzteschaft
der Rehaklinik
C.___
mit, der Beschwerdeführer sei erneut zur Schaftanpassung eingetreten. Beruflich sei er noch immer an einem Schonarbeitsplatz (Büro) platziert. Die Arbeitgeberin wolle ihn aufgrund sei
ner 100%igen Arbeitsunfähigkeit nicht an seinen ursprünglichen Arbeitsplatz zurücksetzen.
Er sei daher mit dem Beschwerdeführer dahingehend ver
blieben, dass er letzterem
ab
7.
Februar 2011 für di
e zuletzt ausgeübte Tätig
keit eine 25
%
ige A
rbeitsfähig
keit attestiere
(
halbtags mit reduzierter Leis
tung,
Urk.
7/36
/3
).
3.
7
Nach einer
firmen
internen Umstrukturierung übernahm der Beschwerde
führer
neu die Stelle als „Projec
t
M
anager
Operations
Ei
nbautenw
erkstatt
“
(vgl.
Urk.
7/44)
.
In
dieser Funktion
attestierte
ihm
der
Leitende
Arzt
des
B.___
per 2
5.
August 2011 ein
e
40
%
ige A
rbeitsfähig
keit
, mit einer möglichen
Stei
g
erungsfähigkeit
auf 50
%
per 1.
November 2011
bei
entsprechend
güns
ti
gem Verlauf (
Urk.
7/103/146
)
.
3.
8
Im Januar
/Februar 2012
liess sich
de
r
Beschwerdeführer
in
der Rehaklinik
C.___
wegen
Rücken- und
Weichteilbeschwerden am linken Ober- und Unterschenkel
untersuchen. D
er
beurteilende Oberarzt kam zum Schluss, die beklagten Rückenbeschwerden entsprächen am ehesten einer statischen Problematik im Zusammenhang mit der Oberschenk
e
lprothese. Hinweise für eine
radikuläre
Reizung mit sensomotorischen Au
s
fällen
, entzündlich rheu
matische Veränderungen oder
eine
lumbale Instabilität
liessen sich jedenfalls nicht finden
. Auch die beklagten Beschwerden im Oberschenkel hätten am ehesten eine mechanische Ursache im Z
usammenhang mit der Prothese. Entsprechend
seien
weitere Prothesena
n
passungen vorzunehmen
(
Urk.
7/103/40,
Urk.
7/103/45).
3.
9
Mit
Konsiliarbericht des
B.___
vom 2
2.
Februar 2012
hielt der beurteilende Chefarzt
folgende Diagnosen fest
(
Urk.
7/103/20
):
-
Verkehrsunfa
ll am 21.07.2009: Kollision als
Motorradfahrer mit PW
-
T
raumatische, totale Amputation Unterschenkel links im distalen Drit
tel
-
21.07.
2009 Replantation Unterschenkel links Übergang mittleres und distales Drittel
-
24./27.07.2009
Dé
bridement
, Spülung, VAC-Wechsel Unter
schenkel links
-
29.07.2009 Revision bei arterieller
Arrosionsblutung
-
29.
07.2009
Thrombektomie
A.
tibialis
poste
rior
links wegen akuter Ischämie des transplantierten Unterschenkels
links bei thrombo
ti
schem Verschl
uss A.
tibialis
posterior
-
30.07.2009 Lappentrans
f
er Unterschenkel links (M.
latissimus
dorsi
), Unterschenkelamputation links
-
01./02.08.2009
Dé
bridement
, Spülung, feuchter Verband wegen Wundinfekt/Osteomyelitis bei Nachweis von
Bazillius
Spezies
-
08.08.2009
D
é
bride
ment
Ampulationsstumpf
, Spülung
-
10.
08.2009
D
ébrideme
nt
, Spülun
g
-
12.08.2009 Adaptation der Stumpfweichteile
-
15.08.2009
Dé
bridement
, VAC-Wechsel Unterschenke
l
links
-
19.08.2009 Spalthautentnahme Oberschenkel
links,
Thiersch
de
ckung
Amputati
onsstumpf
-
15.
02.2010 Stumpfrevision Unterschenkel links bei ausgeprägter
Fibulaossifikation
-
11.11.
2010 Narbenrevision sowie Abrundung des
Tibiastumpfes
-
D
islozierte laterale
Tibiaplateaufraktur
links
-
06.08.2009 Entfernung Fixateur externe Knie links, Osteot
omie Tibia, Resektion Fibula, KA
S links, offene Reposition
Tibiako
pf
trümmerfraktur
, Schraubenost
eosynthese, Wiederanlage Knie
ge
lenk,
überbrückender Fixateur externe
-
Nervus
interosseus
anterior
-Syndrom links, DD: Kontusionsbedingt
Peri
analabszess
bei &h SSL mit Verdacht auf
transsphinktäre
Fistel
-
04.
11.2010 operative Revision
-
Al
lergisches Asthma bronchiale
-
Infe
k
t
exazerbation
12/2010
-
Status nach operativ versorgter
Klavikulafraktur
rechts 1994
Ausserdem notierte der beurteilende Chefarzt des
B.___
einen absolut reiz
losen Unterschenkels
t
umpf mit einer abgeheilten Druckstelle im Bereich des
Pes
anserinus
. Ansonsten bestünden vollkommen reizlose Haut- und
Weich
teil
verhältnisse
. Aus seiner Sicht bestehe im Bereich des
Unterschenkel
stumpfes
aus chirurgischer Sicht kein Handlungsbedarf. Es sei eine
Pro
thesen
anpassung
vo
r
zuziehen
. Bezüglich Arbeitsfähigkeit seien derzeit keine Änderungen vorzunehmen
(
Urk.
7/103
/2
1
).
3.
10
Im
Bericht
der Rehaklinik
C.___
vom 2
9.
März 201
2
wurden – mit Aus
nahme eines
lumbospondylogenen
Schmerzsyndroms – keine zusätzli
chen Diagnosen gestellt
(
Urk.
7/103/4
f.).
Unter der laufenden, ambulanten Physio
therapie seien die Rückenbeschwerden abgeklungen.
Die Beschwerden seien weiterhin lokalisiert im Ber
ei
ch der unteren LWS zum Kreuzbein.
D
adurch
sei der Beschwerdeführer
jedoch
nicht
in seiner Mobilität einge
schränkt. Er trage die Unterschenkelprothese wie bisher ca. 14 Stunden am Tag.
Allerdings
habe der Beschwerdeführer beim Treppenabsteigen bemerkt, dass die Prothese gegen die linke Knieinnenseite drücke und eine
Hautirrita
tion
auslöse. Dieses mechanische Problem sei mittels Änderung bzw. Anpassung der Prothese zu beheben
.
Derzeit gehe der Beschwerdeführer sei
ner Tätigkeit als Projektmanager im Umfang von 50
%
nach
(Urk.
7/103/5
).
Anlässlich der Nachkontrolle im August 2012
habe
der Beschwerdeführer
berichtet
, unter laufender ambulanter Physiotherapie seien die Rücken
schmerzen weiter abgeklungen. Die Beschwerden
träten
noch
nach längerem Gehen oder Sitzen, auch im Rahmen seiner gegenwärtigen beruflichen Tätig
keit
, auf
.
Der beurteilende Oberarzt der Rehaklinik
C.___
attestierte d
em
Beschwerdeführer eine 60%ige Arbeitsfähigkeit
,
befristet bis und mit 30.
September 2012
(
Urk.
7/104/718
f.).
3.
11
Auf Initiative seiner Lebenspartnerin liess sich der Beschwerdeführer neuro
psychologisch untersuchen (vgl.
Urk.
7/101/18).
Im neurologischen Attest des Institut
s
für neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung vom 1
8.
Januar 2013 wurde gestützt auf die Untersuchungen vom
6.
Dezember 2012 und de
n
darin erhobenen Auffälligkeiten eine kongenitale Lese-Rechtschreibestörung (
Dyslexie
) nach ICD-10 F81.0 diagnostiz
i
ert (
Urk.
7/
78
).
3.1
2
Im August 2013 zog sich der Beschwerdeführer durch eine Kontusion eine Verletzung am me
dialen Unterschenkel rechts zu, in deren Folge
es zu
einer
behandlungsbedürftigen
Wundheilungsstörung
als Kombinationsfolge einer primären Varikose und der schon vorbestehenden operationsbedingten tro
phischen Veränderungen im Sinne eines Narbengewebes kam
(
Urk.
7/104/32,
7/104/
41,
Urk.
104/43
).
3.1
3
A
m 1
9.
Februar 2014
erfolgte
abermals
eine
operative
Revision des
Unter
schenkelamputationsstumpfes
rechts
(richtig: links)
mit Korrektur der Weichteile, Straffung des Hautmaterials sowie
Polsterung des
Unter
schenkelstumpfes
im
B.___
(vgl. Operationsbericht,
Urk.
7/
104/365
)
und
anschliessendem
Rehabilitation
saufenthalt
in der Rehaklinik
C.___
.
Aus dem
Austrittsbericht vom 1
7.
April 2014
erhellt, es
habe mit der
Unter
schenkelprothese
ein sicheres Gehen auf ebenem,
unebenem
und schrägem
Boden
sowie beim
Treppensteigen erreicht w
erden können. Im April 2014 sei
der Beschwerdefüh
r
er
als selbständiger Fussgänger ohne zusätzliche Hilfs
mittel und
mit deutlich gesteigertem Wohlbefinden
(die präoperativ beklag
ten Schmerzen seien komplett
regredient
) na
ch Hause entlassen worden
. Die beurteilende Oberärztin attestierte dem Beschwerdeführer ab 2
2.
April 2014 eine 40%
ige Arbeitsfähigkeit und ab 12.
Mai 2014 eine 60%ige Arbeitsfähig
keit in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als
Projektm
anager
(
Urk.
7/96/
4-
6
).
Im weiteren Verlauf klagte der Beschwerdeführer
jedoch erneut
über
Druck
beschwerden
im Bereich des medialen Stumpf
s und
des
Kniegelenk
s
. In beruflicher Hinsicht gab der Beschwerdeführer an, er komme bei seiner Arbeit im 60
%
- Pensum gut zurecht,
merke jedoch, dass er damit an seine
Limite
stosse und abends müde sei
(
vgl.
Bericht
der Rehaklinik
C.___
vom 4.
Juni 2014,
Urk.
7/104/245
;
Bericht der Rehaklinik
C.___
vom 1
3.
August 2014,
Urk.
7/104/148).
3.1
4
Im August und Dezember 2014 kam es abermals zu Beschwerden und Kompli
kationen im Zusammenhang mit der Prothese (
Urk.
7/104/88,
Urk.
7/104/148), woraufhin
der Beschwerdeführer i
m April 2015
eine neue Prothese
erhielt
.
In der Folge
wurde
der Verdacht auf einen beginnenden Prothesenrandknoten diagnostiziert (
vgl. Bericht der Rehaklinik
C.___
vom 1
0.
Juli 2015
Urk.
7/115/81). So habe sich
nach
1-2 Stunden Arbeiten mit Aufheben von Gegenständen/regelmässige
m in die Hocke
gehen
tags darauf ein
entsprechender
Befund in der
Poplitea
gezeigt. Ausserdem
habe der Beschwerdeführer
seit ca. 2 Monate
n
an
intermittierend im linken Gesäss und Bein
lokalisierten
Parästhesien
und
Taubheitsgefühlen
zu leiden
(
Urk.
7/115/82).
Im weiteren Verlauf
sei
es zu einer spontanen Eröffnung des Prothesenrandknotens
gekommen, woraufhin i
m November 2015 erneut
Druckschmerzen, Hau
tirritationen sowie
zystische
Veränderungen in der linken Kniekehle
dokumentiert
wurden
(vgl.
Urk.
7/115/32).
Im Dezember 2015
habe
sich im Bereich der
Politea
eine leichte
hyper
e
chogene
Verände
rung
gezeigt
,
woraufhin
die beurteilenden Ärzte
eine
Resektion des Befundes empfo
hlen
hätten
(vgl. Bericht
der Rehaklinik
C.___
vom 10.
Dezember 2015,
Urk.
7/115/26).
3.1
5
Mit Stellungnahme vom
3.
Februar 2016 kam
Dr.
med.
E.___
, Facharzt
FMH
für Chirurgie, RAD, zum Schluss, bei Verlust des linken Unterschenkels bestehe aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges, mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkei
ten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerndes Gehen und Stehen auf unebenem Grund.
In einer angepassten, überwiegend sitzenden, leicht wechselbelastenden Verweistätigkeit (teils sitzend, teils ebenerdig gehend), auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah
, sei der
Beschwerdeführer
spätestens seit Abschluss der beruflichen Massnahmen am 2
9.
November 2012 zu 100
%
arbeitsfähig (
Urk.
7/119/9).
4.
4.1
Aus den angeführten
Unterlagen
lassen sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und deren Auswirkungen
auf seine Erwerbs
fähigkeit
nicht
hinreichend
beurteilen.
4
.
2
Der angefochtenen Verfügung vom
22
.
April 2016
lag
mit den zitierten Berich
ten der Rehaklinik
C.___
resp. des
B.___
k
ein hinreichend abgeklär
ter
Sachverhalt zugrunde, welcher eine abschliessende und rechtsko
nforme Beurteilung der hier zu beurteilenden Frage
erlaubt hätte.
Insbesondere
lassen die darin enthaltenen Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen jegliche Begrün
dung vermi
ssen und ist fraglich, inwieweit
sich die beurteilenden Ärzte hierfür auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers
ab
stützten (vgl. insbesondere
Urk.
7/104/245 und
Urk.
7/104/148).
Dass der Beschwerde
führer
ungeachtet der be
klagten Leiden
offenbar
in
der Lage war
, in seiner Freizeit
Golf
zu spielen und auf Segeltrips zu gehen
(vgl.
Urk.
7/52/1,
Urk.
7/104/245) wirft jedenfalls Fragen
auf
.
Sodann
enthalten die
vorliegen
den
Berichte
keinerlei Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer ideal angepassten Verweistätigkeit und bleibt auch unklar, ob und inwiefern es sich
bei
der zuletzt au
sgeübten Tätigkeit als Projektm
ana
ger um eine eben solche handelt
.
Ganz abgesehen davon, dass die
vorliegenden Akten
wenig aufschlussreich sind betreffend die Frage
, welche Aufgaben die Stelle
als Projektmanager
konkret beinhaltete (vgl. Jobprofil,
Urk.
7/45). Als widersprüchlich erweisen sich
denn
auch
die Angaben zum prozentualen Anteil der einzelnen Aufgabenbereiche (vgl.
Urk.
2 S. 6,
Urk.
7/104/622). Unklar bleibt ferner, ob der Beschwerdeführer zwischenzeitlich
auch
in einem höheren Pens
um als zu 60
%
arbeitete. Gab
er
doch
im Schreiben zuhanden der Beschwerdegegnerin vom
3.
Oktober 2013 an, er habe nebs
t seiner Tätig
keit als Projektm
anager die Stellvertretung am Verteilerprüfstand und in der
Beizerei
sowie Aufgaben im Bereich der „
F.___
“ übernommen (
Urk.
7/86, vgl. auch Beschwerde vom 2
5.
Mai 2016,
Urk.
1 S. 6). Aus welchen G
ründen der Beschwerdeführer die neu zu besetzende
100
%
- Stelle bei der „
F.___
“ nach eigenen Angaben letztendlich nicht übernehmen konnte, erschliesst sich dem Gericht ebenso wenig (
Urk.
7/86/2, vgl. auch
Urk.
7/101/18).
Frag
lich
bleibt
schliesslich
, inwiefern
sich
die
im
Januar 2013
festgestellte
Dyslexie
(vgl. E.
3.11
) resp. die
– wenn auch nur vorübergehend manifest gewordene
-
posttraumatische Kompressionsneuropathie des
Nervus
i
nterosseus
anterior
(vgl. E. 3.4
)
sowie Wundheilungsstörung im Nachgang der Kontusion im August 2013 (vgl. E. 3.12)
im zeitlichen Verlauf
auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt
e
n
.
Selbstredend vermag auch
die Stellungnahme von RAD-
Arzt
Dr.
E.___
vom
3.
Februar 2016
(
vgl.
E. 3.15
), welche ohne eigene fachärztliche Unter
suchungen lediglich gestützt auf die (unzulängliche) Aktenlage erfolgte, den Anforderungen an eine ausreichende medizinische
Entscheidungs
grund
lage
nicht zu genügen.
4
.
3
In Anbetracht dieser Erwägungen ist eine sämtliche Aspekte des vorliegenden Falles umfassende medizinische
und berufliche
Abklärung
, allenfalls
unter Einschluss
einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
,
anzuord
nen.
In diesem Sinne
ist
die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Ent
scheid aufzuheben.
4
.
4
Da die Beschwerdegegnerin zunächst ergänzende medizinische
und berufli
che
Abklärungen zu tätigen hat, kann im vorliegenden Beschwerdeverfahren offen bleiben, wie es sich mit der Invaliditätsbemessung im Einzelnen ver
hält.
5
.
5
.1
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflich
tig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fe
stgelegt. Die Kosten sind ermes
sensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5
.2
Nach Art. 34 Abs. 3
des
GSVGer
hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwie
rigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen. Vor
liegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr.
2
‘200.-- (inkl.
Barausla
gen
und Mehrwertsteuer) als angemessen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom
22
.
April 2016
aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über
den Rentenanspruch
neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen
nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine
Prozessent
schädigung
von
Fr.
2‘200
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Cordula
Spörri
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesge
richt Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstHediger