# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bb3a7ce5-a6f4-56f2-b69c-e0203864d18d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250293-O2
**Docket/Reference:** PS250293-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250293-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250293-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Ersatzrichterin MLaw 

N. Menghini sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 24. Oktober 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,

gegen

SVA des Kantons Zürich,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Dielsdorf vom 11. September 2025 (EK250355)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2022 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie die Ausführung von Gipser- und Fassadenarbei-

ten aller Art, insbesondere Fassadenbau und -isolation, sowie Maler- und Grund-

putzarbeiten (act. 6). 

1.2. Mit Urteil vom 11. September 2025 eröffnete das Konkursgericht des Be-

zirksgerichts Dielsdorf (fortan Vorinstanz) den Konkurs über die Schuldnerin für 

eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) aus 

der Betreibung-Nr. 1. Die Vorinstanz gab die Höhe der Konkursforderung in ihrem 

Urteil nicht an (act. 8/7 = act. 3 = act. 7). Gemäss der Konkursandrohung vom 

19. Februar 2025 in der Betreibung-Nr. 1 beläuft sich die der Konkurseröffnung 

zugrundeliegende Forderung samt Zinsen und Kosten auf total Fr. 10'476.15 

(act. 8/1 und 8/4; act. 14):

Grundforderung

CHF         

10'408.50

abzügl. Teilzahlung vom 04.12.2024

CHF               

629.35

Zins zu 5% seit dem 04.12.2024 bis 
11.09.2025

Verzugszins

Betreibungskosten

Total

CHF               

376.45

CHF                 

92.55

CHF               

228.00

CHF         

10'476.15

1.3. Gegen das vorinstanzliche Urteil vom 11. September 2025 erhob die Schuld-

nerin am 22. September 2025 (Datum Poststempel) rechtzeitig Beschwerde beim 

Obergericht des Kantons Zürich (act. 2; zur Rechtzeitigkeit: act. 8/8/4). Die vorin-

stanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 8/1-8). Mit Schreiben vom 23. Sep-

tember 2025 reichte die Schuldnerin zur Ergänzung ihrer Beschwerde einen Be-

leg nach (act. 10-11). Mit Verfügung vom 24. September 2025 wurde der Be-

schwerde gegen die Konkurseröffnung einstweilen die aufschiebende Wirkung zu-

erkannt (act. 12). Die Sache erweist sich als spruchreif.

- 3 -

2.

2.1. Gemäss Art. 174 SchKG kann ein Entscheid des Konkursgerichts innert 

zehn Tagen mit Beschwerde nach ZPO angefochten werden, wobei die Parteien 

neue Tatsachen geltend machen können, wenn diese vor dem erstinstanzlichen 

Entscheid eingetreten sind (Abs. 1). Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die 

Konkurseröffnung im Beschwerdeverfahren überdies aufgehoben werden, wenn 

die Schuldnerin mit der Einlegung des Rechtsmittels ihre Zahlungsfähigkeit glaub-

haft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurs-

hinderungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist.

2.2. Die Schuldnerin hat für die Hinterlegung der Konkursforderung samt Zinsen 

und Kosten sowie für die Kosten des obergerichtlichen Beschwerdeverfahrens am 

19. September 2025 Fr. 20'000.00 und am 22. September 2025 zusätzlich 

Fr. 10'000.00 bei der Obergerichtskasse einbezahlt (act. 2 S. 5; act. 5/10-11 und 

act. 9/1). Im Weiteren hat sie mit Zahlung vom 23. September 2025 beim Konkur-

samt Höngg-Zürich zur Deckung der Kosten des Konkursverfahrens und des Kon-

kursgerichts Fr. 1'600.00 sichergestellt (act. 11).

Das Vorliegen des Konkursaufhebungsgrundes der Hinterlegung nach Art. 174 

Abs. 2 Ziff. 2 SchKG ist somit belegt.

2.3.1. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

SchKG). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014, E. 2.2) abzutragen. Bloss vorüberge-

hende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zahlungs-

unfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin 

deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Die Beurteilung der 

Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten einer 

- 4 -

Konkursitin gewonnenen Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 

vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3).

2.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der von der 

Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Re-

gensdorf vom 17. September 2025 weist – ohne die Konkursforderung – sechs 

Betreibungen seit Dezember 2024 aus. Davon trägt eine Betreibung den Code 

"ZG" für bezahlt an den Gläubiger, zwei weitere tragen den Code "Z" für bezahlt 

an das Betreibungsamt, zwei Betreibungen sind mit dem Code "ZB" für Betrei-

bung eingeleitet versehen und eine Betreibung ist bereits bis zur Konkursandro-

hung fortgeschritten (Code "KA"; act. 5/4). 

Insgesamt ist von noch drei offenen Betreibungen über einen Betrag von 

Fr. 17'783.05 auszugehen. Davon befindet sich die Betreibung-Nr. 2 des Steuer-

amtes B._____ über Fr. 6'644.55 bereits im Stadium der Konkursandrohung. Die 

Betreibung-Nr. 3 der Suva Wetzikon und die Betreibung-Nr. 4 der Finanzverwal-

tung des Kantons Zürich befinden sich noch ganz am Anfang des Betreibungsver-

fahrens, es wurde erst die Betreibung eingeleitet resp. der Zahlungsbefehl zuge-

stellt (act. 5/4). Die Schuldnerin äussert sich nicht näher zu den einzelnen noch 

offenen Betreibungen. Sie verweist jedoch darauf, dass sie den Betrag von 

Fr. 30'000.00 zuhanden der Gläubiger hinterlegt habe (vgl. act. 2 S. 4 Rz. 8 und 

S. 5 Rz. 12).

2.3.3. Die Schuldnerin führt aus, sie habe sich betreffend die Zahlungen etc. völ-

lig auf ihren Buchhalter verlassen. Dieser habe auch für die Konkursandrohung 

eine Erklärung gehabt, nämlich dass diese Rechnungen ungerechtfertigt seien 

und korrigiert würden. Ihr (der Schuldnerin) sei erst am 18. September 2025 an-

lässlich der Einvernahme beim Konkursamt Höngg-Zürich klar geworden, dass 

die Zusicherungen des Buchhalters unzutreffend gewesen seien und der Konkurs 

eröffnet worden sei. Letzteres sei für sie schwer nachvollziehbar gewesen, weil 

sie zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch rund Fr. 25'000.00 auf ihrem Konto 

gehabt habe. Sie sei weder überschuldet noch habe sie ernsthafte Zahlungs-

schwierigkeiten. Zur Konkurseröffnung sei es vielmehr gekommen, weil der Buch-

- 5 -

halter seine Aufgaben nicht wahrgenommen habe (act. 2 S. 3). Die Schuldnerin 

erklärt, sie habe Fr. 30'000.00 bei der Obergerichtskasse hinterlegt und sie ver-

füge zudem über mehr als Fr. 20'000.00 an liquiden Mitteln auf ihrem Konto, wo-

mit ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht sei (act. 2 S. 5).

2.3.4. Die Schuldnerin reicht keine Jahresabschlüsse, keinen Zwischenab-

schluss, keine Steuererklärungen oder Steuerrechnungen der letzten Jahre sowie 

keine Debitoren- und Kreditoren-Listen ein. In der unter Strafandrohung vorge-

nommenen Einvernahme beim Konkursamt gab die Schuldnerin an, dass die 

Buchhaltung bis heute nachgeführt sei; der letzte Abschluss datiere vom 31. De-

zember 2024 (act. 5/5 S. 8). Bei der Kammer führt die Schuldnerin aus, der Buch-

halter habe sich trotz mehrfacher Aufforderung geweigert, die nötigen buchhalteri-

schen Aufstellungen für die Beschwerde bereitzustellen (act. 2 S. 3). Dies erklärt 

zwar, weshalb die buchführungspflichtige Schuldnerin die genannten Belege nicht 

innert der zehntägigen Beschwerdefrist vorlegen konnte, ändert jedoch nichts 

daran, dass das Fehlen der genannten Belege die Liquiditätsprüfung erheblich er-

schwert. Die Schuldnerin äussert sich sodann auch nicht zu ihrem Geschäftsgang 

in den letzten Jahren. Sie lässt offen, ob es zu Verlusten oder Gewinnen kam. 

Auch äussert sie sich nicht zur Höhe ihrer geschäftlichen Aufwände und den die-

sen gegenüberstehenden durchschnittlichen Einnahmen. In Bezug auf die Ausga-

benseite ist einzig aus der Einvernahme der Schuldnerin beim Konkursamt be-

kannt, dass sie fünf Angestellte beschäftigt, sich ihr monatlicher Mietzins für das 

Büro an der C._____-strasse 5 in D._____ auf Fr. 269.25 beläuft und zudem Lea-

singverträge für drei (angeblich abbezahlte) Fahrzeuge bestehen (act. 5/5 S. 9 f. 

und 12 f.). Dem Protokoll der Einvernahme beim Konkursamt sind diverse Konto-

belege betreffend vorgenommene Zahlungen, etwa an das Betreibungsamt Re-

gion Frick, die Eidgenössische Steuerverwaltung und das Steueramt B._____, die 

E._____ AG sowie diverse Versicherungen und Privatpersonen ersichtlich. Diese 

Informationen und Kontobelege geben jedoch kein umfassendes Bild über die 

Ausgabenseite der Schuldnerin. Anhand des vorliegenden Betreibungsregister-

auszugs kann allerdings davon ausgegangen werden, dass die Schuldnerin in der 

Vergangenheit die Verbindlichkeiten ihres Tagesgeschäfts weitestgehend decken 

konnte; auflaufen liess sie vor allem (Unfall-)Versicherungs- und Steuerbeträge. 

- 6 -

Zu früheren Konkurseröffnungen oder der Ausstellung von Verlustscheinen kam 

es (bisher) nie (act. 5/4). Zugunsten der Schuldnerin ist zudem zu beachten, dass 

sie in der Lage war, innert kurzer Zeit genügend flüssige Mittel aufzubringen, um 

für die Begleichung der Konkursforderung, der noch offenen Betreibungsschulden 

und der Kosten des Beschwerdeverfahrens insgesamt Fr. 30'000.00 bei der Ober-

gerichtskasse zu hinterlegen sowie beim Konkursamt Höngg-Zürich Fr. 1'600.00 

sicherzustellen (vgl. act. 5/10-11, act. 11). Die Gutschriften auf dem Firmenkonto 

der Schuldnerin bei der Zürcher Kantonalbank waren im August 2025 höher als 

die Belastungen. Der Saldo des Firmenkontos der Schuldnerin betrug per 31. Juli 

2025 Fr. 26'512.82, per Ende August 2025 Fr. 27'689.55 und per 22. September 

2025 Fr. 35'875.37 (act. 5/6-7). 

Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Schuldnerin zwar einerseits ihre fi-

nanziellen Verhältnisse nur sehr spärlich dokumentierte, was die Einschätzung ih-

rer gesamtheitlichen finanziellen Situation erschwert. Andererseits ist jedoch zu 

berücksichtigen, dass die Schuldnerin einen hohen Betrag bei der Obergerichts-

kasse hinterlegte. Nach Deckung der Konkursforderung von Fr. 10'476.15 und der 

Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 verbleibt noch ein Restbetrag 

von Fr. 18'773.85. Aufgrund der Ausführungen der Schuldnerin in ihrer Be-

schwerde (act. 2 S. 4 Rz. 8 und S. 5 Rz. 12) ist davon auszugehen, dass sie 

diese zuhanden der noch offenen Betreibungsforderungen (Betreibungen-Nr. 2, 

Nr. 3 und Nr. 4) hinterlegte und dieser Betrag bei Gutheissung der vorliegenden 

Beschwerde zu deren Tilgung an das Betreibungsamt überwiesen werden kann. 

Damit können alle laut den Akten noch offenen Betreibungsforderungen als getilgt 

gelten. Mit ihrem restlichen Kontoguthaben (rund Fr. 35'000.00 per 22. September 

2025) verbleiben der Schuldnerin im Weiteren noch gewisse Mittel zur Bezahlung 

der laufenden monatlichen Verbindlichkeiten. Es bestehen zumindest gewisse An-

haltspunkte dafür, dass die Schuldnerin ihren laufenden Verpflichtungen in der 

Vergangenheit grundsätzlich nachkommen konnte resp. in der Zukunft wird nach-

kommen können. Gemäss dem Betreibungsregisterauszug der Schuldnerin kam 

es in den letzten Jahren nicht zu zahlreichen Betreibungen gegen sie. Es wurde 

zuvor noch nie der Konkurs über die Schuldnerin eröffnet und es liegen keine Ver-

lustscheine gegen sie vor (act. 5/4). In einer Gesamtbetrachtung erscheint die 

- 7 -

bloss temporäre Illiquidität bzw. die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin daher als 

gerade noch glaubhaft gemacht im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG. Sollte es je-

doch diesen Erwartungen zum Trotz innert relativ kurzer Zeit wieder zur Konkurs-

eröffnung kommen, so wäre diese Tatsache ein starkes Indiz für eine anhaltende 

Zahlungsunfähigkeit der Schuldnerin.

2.4. Das Gesagte führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 

am 11. September 2025 über die Schuldnerin eröffneten Konkurses.

3.

3.1. Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren bei-

der Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre 

Zahlungssäumnis verursacht hat. Parteientschädigungen sind nicht zuzuspre-

chen.

3.2. Die Vorinstanz hielt fest, dass die Entscheidgebühr von Fr. 200.00 aus dem 

Barvorschuss der Gläubigerin bezogen und der Rest des Vorschusses (der Gläu-

bigerin) an das Konkursamt Höngg-Zürich überwiesen worden sei (act. 7 S. 2, 

Dispositiv-Ziffer 3). Aus den vorinstanzlichen Akten geht hervor, dass die Schuld-

nerin am 16. Juli 2025 und damit vor der Konkurseröffnung Fr. 200.00 an die Vor-

instanz überwiesen hat (act. 8/6). Diese Zahlung wird im vorinstanzlichen Urteil 

nicht erwähnt. Die Vorinstanz teilte auf Nachfrage mit, dass der gesamte Kosten-

vorschuss der Gläubigerin von Fr. 1'800.00 an das Konkursamt überwiesen wor-

den sei und die von der Schuldnerin bezahlten Fr. 200.00 für die vorinstanzliche 

Entscheidgebühr behalten worden seien (act. 15). Folglich ist die erstinstanzliche 

Entscheidgebühr von Fr. 200.00 zu bestätigen und festzuhalten, dass diese mit 

dem von der Schuldnerin bei der Vorinstanz einbezahlten Kostenvorschuss von 

Fr. 200.00 zu verrechnen ist. Das Konkursamt Höngg-Zürich ist im Weiteren 

anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 3'400.00 

(Fr. 1'600.00 Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'800.00 von der Gläubigerin 

dem Konkursgericht geleisteter Vorschuss) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der 

Schuldnerin einen nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag 

auszubezahlen.

- 8 -

3.3. Die praxisgemäss in der Höhe von Fr. 750.00 festzulegende Entscheidge-

bühr für das Beschwerdeverfahren ist aus der von der Schuldnerin bei der Ober-

gerichtskasse vorgenommenen Hinterlegung zu beziehen. Die Obergerichtskasse 

ist anzuweisen, von dem bei ihr hinterlegten Totalbetrag von Fr. 30'000.00, der 

Gläubigerin Fr. 10'476.15 auszubezahlen, und nach Abzug von Fr. 750.00 für den 

Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren den Restbetrag von Fr. 18'773.85 

an das Betreibungsamt Regensdorf (zur Tilgung der offenen Betreibungsforderun-

gen in den Betreibungen Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4) zu über-

weisen.

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 11. September 2025 auf-

gehoben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und aus der von ihr bei der Obergerichtskasse hinter-

legten Geldsumme bezogen resp. verrechnet. Die erstinstanzliche Ent-

scheidgebühr von Fr. 200.00 wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt. 

Sie wird mit dem von der Schuldnerin bei der Vorinstanz einbezahlten Kos-

tenvorschuss von Fr. 200.00 verrechnet. 

3.

4.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, von dem bei ihr hinterlegten Total-

betrag von Fr. 30'000.00, der Gläubigerin Fr. 10'476.15 auszubezahlen, und 

– nach Abzug von Fr. 750.00 für den Kostenvorschuss für das Beschwerde-

verfahren – den Restbetrag von Fr. 18'773.85 an das Betreibungsamt Re-

gensdorf (zur Tilgung der offenen Betreibungsforderungen) zu überweisen. 

5.

Das Konkursamt Höngg-Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm einbe-

zahlten Totalbetrag von Fr. 3'400.00 (Fr. 1'600.00 Zahlung der Schuldnerin 

sowie Fr. 1'800.00 von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteter Vor-

- 9 -

schuss) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin einen nach Abzug 

seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

6.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2 und act. 10, sowie an das Konkursgericht des Bezirksge-

richtes Dielsdorf (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das 

Konkursamt Höngg-Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregis-

teramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Regensdorf, je ge-

gen Empfangsschein.

7.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

versandt am:
24. Oktober 2025