# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0001653e-c45f-5dc5-856a-af350b66cd7e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-02-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.02.2024 E-7034/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7034-2023_2024-02-29.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7034/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 9 .  F e b r u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Richter David R. Wenger (Vorsitz), 

Richter Lorenz Noli, Richterin Roswitha Petry,    

Gerichtsschreiber Michal Koebel. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Iran,   

vertreten durch lic. iur. Shahryar Hemmaty,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Rechtsverzögerung (N […]). 

 

 

 

E-7034/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer ersuchte am 1. Dezember 2015 in der Schweiz um 

Asyl. 

B.  

Mit Verfügung vom 30. Mai 2018 stellte das SEM fest, der Beschwerdefüh-

rer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab und 

ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an.  

C.  

Eine hiergegen am 26. Juni 2018 eingereichte Beschwerde wies das Bun-

desverwaltungsgericht mit Urteil E-3795/2018 vom 14. Februar 2019 ab.  

D.  

Mit Eingabe vom 31. August 2022 reichte der Beschwerdeführer unter Bei-

lage eines Arztberichts beim SEM ein als Wiedererwägung bezeichnetes 

Gesuch ein.  

E.  

Am 6. September 2022 verfügte die Vorinstanz im Sinne einer vorsorgli-

chen Massnahme die einstweilige Aussetzung des Vollzugs der Wegwei-

sung zuhanden der zuständigen kantonalen Behörde. 

F.  

Mit Eingaben vom 7. September 2022, 4. November 2022, 5. Januar 2023 

und 18. Juli 2023 reichte der Beschwerdeführer beim SEM verschiedene 

Arztberichte zu den Akten, der letzte datierend vom 14. Juli 2023. Gleich-

zeitig wies er in seiner letzten Eingabe vom 18. Juli 2023 auf die lange 

Verfahrensdauer hin und ersuchte das SEM um Beschleunigung des Ver-

fahrens. 

G.  

Mit Eingabe vom 18. Dezember 2023 reichte der Beschwerdeführer unter 

Beilage eines Schreibens vom 17. Oktober 2023 (Gesuch um Beschleuni-

gung des Verfahrens) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein 

und beantragte, es sei festzustellen, dass das Verhalten des SEM zu lange 

dauere und dieses sei anzuweisen, das Asylverfahren ohne weitere Verzö-

gerungen zu behandeln sowie zügig abzuschliessen. In prozessualer Hin-

sicht sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und insbesondere 

auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten. 

E-7034/2023 

Seite 3 

H.  

Der Instruktionsrichter hielt mit Zwischenverfügung vom 28. Dezember 

2023 fest, über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege werde zu einem späteren Zeitpunkt befunden. Weiter verzichtete er 

einstweilen auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und lud das SEM 

zur Vernehmlassung ein. 

I.  

Am 4. Januar 2024 reichte der Beschwerdeführer eine Fürsorgebestäti-

gung vom 19. Dezember 2023 zu den Akten. 

J.  

Die Vorinstanz beantragte nach gewährter Fristerstreckung in der Ver-

nehmlassung vom 30. Januar 2024 sinngemäss die Abweisung der Be-

schwerde. Die Vernehmlassung wurde dem Beschwerdeführer am 1. Feb-

ruar 2024 zur Kenntnis gebracht. 

K.  

Mit Schreiben vom 8. Februar 2024 forderte das SEM den Beschwerdefüh-

rer zur Einreichung eines aktuellen Arztberichts auf.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]). 

Gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer anfechtba-

ren Verfügung kann bei der Beschwerdeinstanz, die für die Behandlung 

einer Beschwerde gegen die ordnungsgemäss ergangene Verfügung zu-

ständig wäre, Beschwerde geführt werden (Art. 46a VwVG, vgl. dazu auch 

MARKUS MÜLLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bun-

desgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2019, Rz. 19 zu 

Art. 46a). Das Bundesverwaltungsgericht ist damit zur Beurteilung der vor-

liegenden Rechtsverzögerungsbeschwerde zuständig. 

1.2 Rechtsverzögerungsbeschwerden richten sich gegen den Nichterlass 

einer anfechtbaren Verfügung. Die Beschwerdelegitimation setzt voraus, 

dass bei der zuständigen Behörde zuvor ein Begehren um Erlass einer 

E-7034/2023 

Seite 4 

Verfügung gestellt wurde, diese verpflichtet ist, in Verfügungsform zu han-

deln und der ansprechenden Person nach Art. 6 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG 

Parteistellung zukommt (vgl. BVGE 2008/15 E. 3.2 m.w.H.). 

Der Beschwerdeführer ersuchte mit Eingabe vom 31. August 2022 um die 

Wiedererwägung der SEM-Verfügung vom 30. Mai 2018 hinsichtlich des 

Wegweisungsvollzuges. Über dieses Gesuch hat das SEM in Form einer 

anfechtbaren Verfügung zu befinden. Eine solche ist bis anhin nicht ergan-

gen. Der Beschwerdeführer ist daher zur Beschwerdeführung legitimiert. 

1.3 Gegen das unrechtmässige Verzögern einer Verfügung kann grund-

sätzlich – unter Beachtung des Grundsatzes von Treu und Glauben – je-

derzeit Beschwerde geführt werden (Art. 50 Abs. 2 VwVG). Die beschwer-

deführende Person muss dabei darlegen, dass sie zur Zeit der Beschwer-

deerhebung ein schutzwürdiges – mithin aktuelles und praktisches – Inte-

resse an der Vornahme der verzögerten Amtshandlung respektive der 

Feststellung einer entsprechenden Rechtsverzögerung hat (vgl. ANDRÉ 

MOSER ET AL., Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 

2022, Rz. 5.23). 

Das schutzwürdige Interesse des Beschwerdeführers an der Vornahme 

der allenfalls verzögerten Amtshandlung ergibt sich aus der Tatsache, dass 

die Vorinstanz bis anhin nicht in der Sache entschieden hat. Was den Zeit-

punkt der Beschwerdeerhebung betrifft, so ist dieser nicht zu beanstanden. 

1.4 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist auf die formgerecht ein-

gereichte (Art. 52 Abs. 1 VwVG) Rechtsverzögerungsbeschwerde einzu-

treten. 

1.5 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

2.  

Die Prüfungsbefugnis des Bundesverwaltungsgerichts beschränkt sich 

vorliegend auf die Frage, ob die Vorinstanz das Rechtsverzögerungsverbot 

verletzt hat. Im Falle einer Gutheissung der Beschwerde weist das Bun-

desverwaltungsgericht die Sache mit verbindlichen Weisungen an die  

Vorinstanz zurück (Art. 61 Abs. 1 VwVG). Hingegen ist das Gericht nicht 

befugt, sich dazu zu äussern, wie ein unrechtmässig verzögerter Entscheid 

inhaltlich hätte ausfallen sollen, da es – Spezialkonstellationen vorbehal-

ten – nicht anstelle der untätig gebliebenen Behörde entscheiden darf, 

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Seite 5 

andernfalls der Instanzenzug verkürzt und möglicherweise Rechte der Ver-

fahrensbeteiligten verletzt würden (vgl. BVGE 2008/15 E. 3.1.2 m.w.H.). 

3.  

3.1 Das Verbot der Rechtsverzögerung ergibt sich als Teilgehalt aus der 

allgemeinen Verfahrensgarantie von Art. 29 Abs. 1 BV. Danach hat jede 

Person unter anderem Anspruch auf eine Beurteilung ihrer Sache innert 

angemessener Frist (sog. Beschleunigungsgebot). Diese Verfassungsga-

rantie gilt für alle Sachbereiche und alle Akte der Rechtsanwendung (vgl. 

BGE 130 I 174 E. 2.2 m.w.H.). 

3.2 Von einer Rechtsverzögerung im Sinne des Gesetzes ist nach Lehre 

und Praxis auszugehen, wenn behördliches Handeln zwar nicht (wie bei 

einer Rechtsverweigerung) grundsätzlich infrage steht, aber die Behörde 

nicht innert der Frist handelt, die nach der Natur der Sache objektiv noch 

als angemessen erscheint. Die Angemessenheit der Dauer eines Verfah-

rens ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der gesamten Umstände zu 

beurteilen. In Betracht zu ziehen sind dabei namentlich die Komplexität der 

Sache, das Verhalten der betroffenen Beteiligten und der Behörden, die 

Bedeutung des Verfahrens für die betroffene Partei sowie einzelfallspezifi-

sche Entscheidungsabläufe (vgl. zum Ganzen BGE 130 I 312 E. 5.1 f. 

m.w.H.). 

3.3 Ein Verschulden der Behörde an der Verzögerung wird nicht vorausge-

setzt, weshalb sie das Rechtsverzögerungsverbot auch dann verletzt, 

wenn sie wegen Personalmangels oder Überlastung nicht innert angemes-

sener Frist handelt (vgl. BGE 138 II 513 E. 6.4, 107 Ib 160 E. 3c, 103 V 

190 E. 5c). Eine Verzögerung kann sich jedoch durch ausserordentliche 

Umstände rechtfertigen lassen, wenn die Geschäftslast in aussergewöhn-

lichem und nicht vorhersehbarem Mass angestiegen ist (vgl. Urteil des 

BVGer D-5494/2023 vom 14. Februar 2024 E. 2.3 und E. 4, E-6376/2023 

vom 21. Dezember 2023 E. 2.3 und MOSER, et al., a.a.O. S. 343 Rz. 5.27). 

Überdies sind spezialgesetzliche Behandlungsfristen bei der Beurteilung 

der Angemessenheit der Verfahrensdauer zu berücksichtigen (vgl. zum 

Ganzen auch Urteil des BVGer E-1438/2018 vom 5. April 2018 E. 3.2 

m.w.H.).  

4.  

Der Beschwerdeführer macht geltend, das Verfahren dauere seit Einrei-

chung des Wiedererwägungsgesuchs am 31. August 2022 bereits mehr als 

fünfzehn (recte: dreizehn) Monate, was im Kontext eines 

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Seite 6 

Wiedererwägungsverfahrens aussergewöhnlich lange sei. In diversen 

kürzlich ergangenen Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts seien ent-

sprechende Beschwerden gutgeheissen worden. Die Vorinstanz könne 

sich in casu auch nicht auf eine hohe Arbeitsbelastung berufen, da für das 

Wiedererwägungsverfahren keine zusätzlichen Abklärungen angekündigt 

worden seien. Trotz des Schreibens vom 17. Oktober 2023, in dem die Be-

schleunigung des Verfahrens beantragt sowie die Einreichung einer 

Rechtsverzögerungsbeschwerde in Aussicht gestellt worden sei, habe die 

Vorinstanz keine Schritte unternommen. 

5.  

5.1 Gemäss den einschlägigen gesetzlichen Verfahrensfristen sind Nicht-

eintretensentscheide in der Regel innerhalb von fünf Arbeitstagen nach 

Einreichung eines Wiedererwägungsgesuchs zu treffen; in den übrigen 

Fällen sind Entscheide in der Regel innerhalb von zehn Arbeitstagen nach 

Gesuchstellung zu treffen (vgl. 111b Abs. 2 AsylG). Gemäss bundesrätli-

cher Botschaft handelt es sich hierbei jedoch um Ordnungsfristen, die über-

schritten werden können, wenn erforderliche Abklärungen mehr Zeit in An-

spruch nehmen oder die personellen Ressourcen des SEM nicht ausrei-

chen (vgl. Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Asylgesetzes vom 

26. Mai 2010, BBl 2010 4455 ff., insbesondere S. 4496).  

5.2 Der Beschwerdeführer reichte sein Wiedererwägungsgesuch am 

31. August 2022 (Eingang SEM: 1. September 2022) ein. Dieses war zum 

Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung am 18. Dezember 2023 über dreizehn 

Monate hängig. Da allein aus dem Umstand, dass die Vorinstanz die Fris-

ten von Art. 111b Abs. 2 AsylG vorliegend deutlich überschritten hat, keine 

Verletzung des Rechtsverzögerungsverbots abgeleitet werden kann, ist für 

die Beurteilung des vorliegenden Falles entscheidend, ob diese Verfah-

rensdauer als angemessen betrachtet werden kann. 

Vorab ist festzuhalten, dass das Bundesverwaltungsgericht Kenntnis von 

der nach wie vor hohen Geschäftslast des SEM sowie von den Zusatzbe-

lastungen durch den Ukraine-Konflikt hat, der die Geschäftslast der Migra-

tionsbehörden in erheblichem Masse erhöhte und dessen Auswirkungen – 

neben den aktuellen Höchstwerten an Asylgesuchen – eine zusätzliche 

Herausforderung für das Schweizer Asylwesen darstellt. Der Personalman-

gel und die Überlastung des SEM sind jedoch gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung nicht geeignet, um die zögerliche Behandlung des vorlie-

genden Dossiers zu rechtfertigen (vgl. BGE 138 II 513 E 6.4). Auch lässt 

sich eine Verzögerung durch ausserordentliche Umstände nicht 

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Seite 7 

rechtfertigen, handelt es sich in casu doch um ein juristisch nicht komple-

xes Wiedererwägungsgesuch, das bereits zum Zeitpunkt der Einreichung 

spruchreif war. So wurde zusammen mit dem Wiedererwägungsgesuch ein 

ausführlicher Arztbericht ins Recht gelegt, der die fristgerechte Behandlung 

des Gesuchs durchaus ermöglicht hätte. Stattessen blieb die Vorinstanz 

(bis auf die Aussetzung des Vollzugs der Wegweisung am 6. Septem-

ber 2022) bis zum Zeitpunkt nach der Beschwerdeerhebung untätig. Dass 

sie inzwischen am 8. Februar 2024 einen aktuellen Arztbericht einforderte 

und das Verfahren ohne diesen nicht mehr spruchreif ist, ist auf die Ver-

schleppung des Verfahrens seitens der Vorinstanz und nicht auf das Ver-

halten des Beschwerdeführers zurückzuführen. Insgesamt ist die Behand-

lungsdauer für das nicht komplexe Wiedererwägungsverfahren als unan-

gemessen zu betrachten. 

5.3 Das Beschleunigungsgebot von Art. 29 Abs. 1 BV ist somit verletzt. Die 

Rüge der Rechtsverzögerung erweist sich als begründet. 

6.  

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen. Die Akten gehen 

an die Vorinstanz zurück, verbunden mit der Anweisung, das Wiedererwä-

gungsgesuch nach Eingang des aktuellen Arztberichts beförderlich zu be-

handeln und rasch einer Verfügung zuzuführen. 

7.  

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben 

(Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Das Gesuch um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung und der Antrag auf Verzicht der Erhebung eines Kos-

tenvorschusses werden mit dem vorliegenden Urteil gegenstandslos. 

7.2 Obsiegende und teilweise obsiegende Parteien haben Anspruch auf 

eine Parteientschädigung für die ihnen erwachsenen notwendigen Kosten 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die 

Parteientschädigung auf Grund der Akten festzulegen (Art. 14 Abs. 2 in fine 

VGKE). Gestützt auf Art. 9–13 VGKE ist dem Beschwerdeführer zulasten 

der Vorinstanz eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 400.– zuzu-

sprechen. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. 

2.  

Das SEM wird angewiesen, das Wiedererwägungsgesuch des Beschwer-

deführers beförderlich zu behandeln und rasch einer Verfügung zuzufüh-

ren. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Das SEM wird angewiesen, dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor 

dem Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung von insgesamt 

Fr. 400.– auszurichten. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und das SEM. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Michal Koebel 

 

 

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