# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a4167b18-2286-5b37-8edb-4c6afe7186e3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 28.08.2025 BEK 2025 88
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-88_2025-08-28.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 28. August 2025
BEK 2025 88

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Pius Kistler,
Gerichtsschreiber Noah Thurnherr.

In Sachen A.________ AG,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March 
vom 18. Juni 2025, ZES 2025 329);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Das Betreibungsamt Reichenburg drohte der A.________ AG in der Be-
treibung Nr. xx am 14. April 2025 den Konkurs an für eine Forderung der 
C.________ von Fr. 22’011.45 nebst 5 % Zins seit 12. Juni 2024, für aufgelau-
fenen Verzugszins von Fr. 482.20 sowie Betreibungskosten von Fr. 177.30 (Vi-
act. 1, Beilage 2). Die Gesuchstellerin reichte beim Bezirksgericht March am 
23. Mai 2025 gegen die Gesuchsgegnerin das Konkursbegehren für total 
Fr. 7’871.90 ein (betriebene Forderung von Fr. 22’011.45 nebst Zins zu 5 % seit 
11. Juni 2024, Verzugszins von Fr. 482.30 und Betreibungskosten von 
Fr. 177.30, abzüglich sechs Zahlungen; Vi-act. 1). Der Einzelrichter bezifferte 
die von der Gesuchsgegnerin zu bezahlende Forderung auf Fr. 8’616.20 
(inkl.  Gerichtskosten von Fr. 200.00; Vi-act. 2). An der Konkursverhandlung 
vom 17. Juni 2025 erschien keine der Parteien (Vi-act. 3, E. 2). Der Einzelrich-
ter eröffnete am 18. Juni 2025 den Konkurs (Vi-act. 3, Dispositivziffer 1). Die 
Gerichtskosten von Fr. 200.00 erhob er von der Gläubigerin, jedoch zulasten 
der Schuldnerin (Vi-act. 3, Dispositivziffer 2).

2. Gegen diesen Entscheid reichte die Gesuchsgegnerin bzw. Beschwerde-
führerin am 27. Juni 2025 Beschwerde mit folgenden Anträgen ein: (1) Die an-
gefochtene Verfügung sei mit sofortiger Wirkung aufzuheben und es sei die Be-
schwerdeführerin in die Verfügung über ihr Vermögen wiedereinzusetzen, (2) 
der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen sowie (3) die Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen 
(KG-act. 1). Verfahrensleitend wurde der Beschwerde die aufschiebende Wir-
kung nicht zuerkannt. Das Konkursamt wurde eingeladen, Massnahmen 
gemäss Art. 174 Abs. 3 SchKG zu beantragen. Allfällige vom Konkursamt ver-
fügte Vermögenssperren wurden vorläufig aufrechterhalten. Die Verfahrenslei-
tung auferlegte der Beschwerdeführerin eine zehntägige Frist zur Leistung des 

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Kostenvorschusses von Fr. 750.00 und setzte der Gesuchstellerin bzw. Be-
schwerdegegnerin die zehntägige Frist zur Beantwortung der Beschwerde an. 
Zudem wies sie die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie innert der Rechts-
mittelfrist – sofern noch nicht erfolgt – die vollständige Tilgung der Betreibungs-
forderung sowie der Konkurseröffnungskosten nachzuweisen oder den ge-
schuldeten Betrag beim Kantonsgericht zu hinterlegen oder einen Verzicht der 
Gläubigerin auf Konkursdurchführung vorzulegen sowie die Zahlungsfähigkeit 
glaubhaft zu machen habe (KG-act. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte 
mit Beschwerdeantwort vom 3. Juli 2025 die vollumfängliche Abweisung der 
Beschwerde unter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdeführerin (KG-act. 4). 
Die Beschwerdeführerin reichte am 8. Juli 2025 weitere Unterlagen ein (KG-
act. 6) und nahm am 14. Juli 2025 Stellung zur Zahlungsfähigkeit und zur Be-
schwerdeantwort (KG-act. 8). Eine weitere Stellungnahme der Beschwerde-
gegnerin datiert vom 17. Juli 2025 (KG-act. 10) und eine Noveneingabe der Be-
schwerdeführerin vom 21. Juli 2025 (KG-act. 12). Am 31. Juli 2025 sandte die 
Beschwerdeführerin eine weitere Eingabe zu (KG-act. 14).

3. Mit der Beschwerde kann eine unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) oder 
offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden 
(Art. 320 ZPO). Solche Beschwerdegründe macht die Beschwerdeführerin nicht 
geltend. Im Konkursverfahren kann die Beschwerdeinstanz gemäss Art. 174 
Abs. 2 SchKG die Konkurseröffnung auch dann aufheben, wenn die Schuldne-
rin erstens durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld, einschliess-
lich Zinsen und Kosten, getilgt (Ziff. 1) oder der geschuldete Betrag zuhanden 
des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung 
des Konkurses verzichtet (Ziff. 3), und wenn die Schuldnerin zweitens ihre Zah-
lungsfähigkeit glaubhaft macht. Diese Konkurshinderungsgründe müssen sich 
innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben und geltend gemacht werden (Gi-
roud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbe-
treibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 20a). Nach Ablauf der 

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Rechtsmittelfrist können keine neuen Tatsachenbehauptungen mehr vorge-
bracht oder neue Beweismittel eingereicht werden (BGE 136 III 294 E. 3.1). 
Eine Verbesserung der Beschwerde nach Verstreichen der Rechtsmittelfrist ist 
mithin nicht zulässig.

a) Die angefochtene Verfügung wurde der Beschwerdeführerin am 20. Juni 
2025 zugestellt (Sendungsverfolgung der Post und KG-act. 3), sodass die 
zehntägige Beschwerdefrist (Art. 174 Abs. 1 SchKG) am 30. Juni 2025 endete. 
Die Einreichung des Zwischenabschlusses am 8. Juli 2025 (KG-act. 6) und die 
Stellungnahmen zur Zahlungsfähigkeit am 14. Juli 2025 (KG-act. 8) und am 
31. Juli 2025 (KG-act. 14) erfolgten damit verspätet. Einer Partei kann auf Ge-
such hin zwar eine Nachfrist im Sinne der Wiederherstellung gewährt werden, 
wenn sie glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden trifft 
(Art. 148 Abs. 1 ZPO), was auch für Rechtsmittelfristen möglich ist (Hoffmann-
Nowotny/Brunner, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 2021, Art. 148 ZPO N 2). Die an-
waltlich vertretene Beschwerdeführerin beantragt jedoch keine Fristwiederher-
stellung noch ist den genannten Eingaben zu entnehmen, weshalb die dortige 
Beschwerdebegründung und die neuen Unterlagen nicht innerhalb der Be-
schwerdefrist eingereicht werden konnten. Diese Ausführungen und die damit 
neu eingereichten Unterlagen sind somit nicht zu berücksichtigen.

Die mit der Noveneingabe vom 21. Juli 2025 (KG-act. 12) neu eingereichte Ver-
fügung der Beschwerdegegnerin vom 17. Juli 2025 ist ein nach dem erstin-
stanzlichen Entscheid entstandenes, echtes Novum betreffend den aktuellen 
Forderungsbetrag der Beschwerdegegnerin. Im Konkurseröffnungsverfahren 
geht das Novenrecht von Art. 174 SchKG demjenigen nach Art. 326 Abs. 1 ZPO 
vor (Urteil BGer 5A_66/2025, 5A_67/2025 vom 6. Juni 2025 E. 5.4). Die erst 
nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereichte Novenbeilage kann deshalb nicht 
berücksichtigt werden. Im Übrigen ist Art. 317 ZPO entgegen der Ansicht der 

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Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren ohnehin nicht anwendbar und 
(echte) Noven wären ebenso nach Art. 326 Abs. 1 ZPO ausgeschlossen.

b) Der im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG zu hinterlegende Betrag 
muss die Zinsen und sämtliche Kosten decken, sodass die Gläubigerin vollstän-
dig entschädigt wird. Dies beinhaltet nebst der Forderung insbesondere den 
Kostenvorschuss für das Konkurseröffnungsverfahren und sämtliche Kosten 
des Konkursamtes (Urteil BGer 5A_865/2013 vom 21. Januar 2014 E. 3; Dig-
gelmann, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar, Schuldbetreibung und Konkurs, 
2. A. 2014, Art. 174 SchKG N 10; Konkurseröffnungskosten: Urteil 
BGer 5A_409/2013 vom 8. Juli 2013 E. 2.1 m.H. auf BGE 133 III 687 E. 2.3). 
Folglich ist nicht nur massgebend, welcher Betrag bei der Konkursgläubigerin 
noch aussteht. Die Konkursschuldnerin hat sich vielmehr beim Konkursamt 
über die anfallenden Kosten zu informieren (Giroud/Simoni, in: Staehe-
lin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 
3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 21c).

Der erstinstanzliche Einzelrichter bezifferte die zu bezahlende Forderung auf 
total Fr. 8’616.20 (inkl.  Gerichtskosten von Fr. 200.00; Vi-act. 2). Diesen Betrag 
hinterlegte die Beschwerdeführerin beim Kantonsgericht am 26. Juni 2025 
(vgl. KG-act. 2; KG-act. 1/4). Hinzu kommen die nach dem Konkurseröffnungs-
entscheid entstandenen Kosten des Konkursamtes, deren Höhe jedoch nicht 
bekannt ist. Die behauptete Zahlung von Fr. 5’450.00 (KG-act. 1, Rz. 11) wurde 
am 27. Juni 2025 lediglich visiert (KG-act. 1/5), traf jedoch beim Kantonsgericht 
nicht ein. Die weiteren Hinterlagen von Fr. 2’000.00 am 1. Juli 2025 (KG-act. 6/1 
und 2) und von Fr. 4’250.00 am 7. Juli 2025 (KG-act. 6/2 und 2) erfolgten nach 
Ablauf der Rechtsmittelfrist am 30. Juni 2025, d.h. verspätet. Die erste Voraus-
setzung für die beantragte Konkursaufhebung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 
Ziff. 1 SchKG ist damit nicht erfüllt. Selbst wenn die Hinterlagen rechtzeitig er-
folgt wären, ist die Beschwerde abzuweisen, wie sich nachstehend zeigt.

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Der Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren von Fr. 750.00 wurde mit 
der Hinterlage vom 1. Juli 2025 gedeckt (vgl. KG-act. 2).

c) Zahlungsfähigkeit heisst, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 
sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 
können. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen einen Schuld-
ner noch nicht zahlungsunfähig erscheinen. Die Beurteilung der Zahlungsfähig-
keit beruht auf einem anhand der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten ge-
wonnenen Gesamteindruck (vgl. nur Urteil BGer 5A_108/2021 vom 29. Sep-
tember 2021 E. 2.2). Die Zahlungsfähigkeit ist bloss glaubhaft zu machen, d.h. 
sie muss wahrscheinlicher sein als die Zahlungsunfähigkeit. Zu strenge Anfor-
derungen sind nicht zu stellen (vgl. nur Urteil BGer 5A_33/2021 vom 28. Sep-
tember 2021 E. 2.2). Ein wichtiges Dokument für das Glaubhaftmachen der 
Zahlungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister (Urteil 
BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3). Der Nachweis der Zah-
lungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG ist innert der Rechtsmittel-
frist von zehn Tagen (Art. 174 Abs. 1 SchKG) seit Zustellung des angefochte-
nen Entscheids zu erbringen (BGE 139 III 491, E. 4.4; Urteil BGer 5A_108/2021 
vom 29. September 2021, E. 3; Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, 
Art. 174 SchKG N 11 und N 20a).

aa) Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin reichte innert der Be-
schwerdefrist keinen Betreibungsregisterauszug ein. Wie bereits erwähnt, lief 
die Rechtsmittelfrist am 30. Juni 2025 ab und die Beschwerdeführerin wurde 
prozessleitend am 1. Juli 2025 darauf hingewiesen, dass die Glaubhaftma-
chung der Zahlungsfähigkeit mit entsprechenden Beilagen innerhalb der 
Rechtsmittelfrist zu erfolgen hat (KG-act. 2, Ziff. 4). Die mit der Eingabe vom 
14. Juli 2025 eingereichten Betreibungsregisterauszüge (KG-act. 8/1 und 8/2) 

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sind somit verspätet und grundsätzlich nicht zu beachten. Die Beschwerdein-
stanz kann jedoch von Amtes wegen einen Betreibungsregisterauszug einholen 
(Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 16b), weshalb 
es zulässig sein muss, den Betreibungsregisterauszug vom 8. Juli 2025 (KG-
act. 8/1) zu berücksichtigen. Dies kann die Beschwerdeführerin jedoch nicht 
dazu benützen, rechtserhebliche Tatsachen (z.B. Erläuterungen zu den einzel-
nen darin aufgeführten Forderungen) nach Ablauf der Beschwerdefrist geltend 
zu machen und zu belegen (Urteil BGer 5A_1009/2017 vom 16. Februar 2018 
E. 2.3). Der Betreibungsregisterauszug weist nebst der vorliegenden Konkurs-
forderung sieben weitere Forderungen im Stadium der Konkursandrohung mit 
einem Gesamtbetrag von Fr. 232’216.55 aus. Bereits diese Anhäufung von 
Konkursandrohungen ist ein starkes Indiz gegen die Zahlungsfähigkeit (Gi-
roud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbe-
treibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26b). Weitere zehn Be-
treibungen im Gesamtbetrag von Fr. 126’415.51 befinden sich im Einleitungs-
stadium. Die Beschwerdeführerin legte mit der Beschwerde nicht dar, ob die 
Forderungen mit Konkursandrohung gezahlt und die übrigen offenen Betrei-
bungsforderungen mindestens gedeckt sind, oder welche Massnahmen sie zu 
deren Tilgung vornahm bzw. vornehmen wird. Selbst mit der ohnehin unzuläs-
sigen Noveneingabe vom 14. Juli 2025 macht die Beschwerdeführerin ihre Be-
hauptungen, verschiedene Betreibungen seien getilgt worden (KG-act. 8, 
S. 2 f.), nicht mittels Beilagen glaubhaft. Die zahlreichen offenen Betreibungen 
seit Juni 2024 legen nahe, dass die Zahlungsschwierigkeiten der Beschwerde-
führerin seit längerem bestehen und es sich nicht nur um einen kurzfristigen 
Liquiditätsengpass handelt.

bb) Zur Zahlungsfähigkeit erklärt die Beschwerdeführerin, sie befinde sich im 
Endstadium der Verhandlungen mit einem möglichen Investor, der bei Über-

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nahme der Aktien liquide Mittel einschiessen und damit die Liquidität sicherstel-
len werde (KG-act. 1, Rz. 15). Diese Behauptungen belegt sie jedoch nicht, ob-
wohl die Vertragsunterzeichnung gemäss E-Mail der Beschwerdeführerin vom 
29. Dezember 2024 angeblich bereits im Januar 2025 hätte erfolgen sollen (KG-
act. 4/1). Sodann sei die Gesellschaft aufgrund von Rangrücktrittserklärungen 
dreier Gläubiger entgegen der Jahresrechnung 2024 nicht mehr überschuldet 
(KG-act. 1, Rz. 18 f.). Der Rangrücktritt ist die Erklärung des Gläubigers, im 
Falle eines Konkurses im Rang hinter alle übrigen Gläubiger bis zu deren vollen 
Befriedigung zurückzutreten (vgl. Kägi/Zweifel/Wüstiner, in: Watter/Vogt 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 6. A. 2024, Art. 725b OR 
N 52). Die Forderung bleibt hingegen als solche bestehen, weshalb der Ran-
grücktritt für sich allein keine echte Sanierungsmassnahme darstellt und die 
Überschuldung nicht beseitigt (BGE 150 III 315 E. 6.2.2). Zudem sind die zuläs-
sigen Konkursaufhebungsgründe in Art. 174 Abs. 2 SchKG abschliessend auf-
gezählt, weshalb die Beseitigung einer Überschuldung mit einem Rangrücktritt 
als echtes Novum im Sinne dieser Bestimmung nicht geltend gemacht werden 
kann (BGer 5A_243/2019 E. 3.1). Demzufolge sind die Rangrücktritte nicht ge-
eignet, die Zahlungsfähigkeit nach Art. 174 Abs. 2 SchKG glaubhaft zu machen.

cc) Gemäss Bilanz per 31. Dezember 2024 verfügte die Beschwerdeführerin 
damals über sehr geringe liquide Mittel (Bankkonto) von Fr. 1’038.62 (KG-
act. 1/7, Pos. 1020). Zudem verzeichnete die Gesellschaft einen Verlust von 
Fr. 242’803.16 (KG-act. 1/7). Des Weiteren fallen insbesondere einerseits ein 
Rangrücktritt für ein Darlehen von Fr. 207’230.00 (Pos. 2562) und andererseits 
ein Lohnguthaben des einzigen Mitglieds der Gesellschaft von Fr. 100’000.00 
(Pos. 2503) sowie ein von diesem gewährtes Darlehen von Fr. 242’522.64 
(Pos. 2414) und ein Darlehen der D.________ AG von Fr. 100’000.00 (Pos. 
2412) auf. Die Beschwerdeführerin scheint demnach nur deswegen keinen 
noch grösseren Verlust zu verzeichnen, weil ein Darlehensgeber die Geltend-
machung seiner Forderung aufschob und der einzige Gesellschafter bzw. eine 

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auf ihn lautende weitere Gesellschaft der Beschwerdeführerin Darlehen über-
liessen. Dies weist darauf hin, dass sich die Beschwerdeführerin bereits spätes-
tens Ende 2024 in finanziellen Schwierigkeiten befand. Im Übrigen ist die Jah-
resrechnung/Bilanz nicht aktuell, sodass nicht beurteilt werden kann, ob sich 
die Situation seither verbesserte. Weshalb sie keine aktuelle Zwischenbilanz 
oder mindestens eine aktuelle Debitoren- und Kreditorenliste einreichen konnte, 
erklärt die Beschwerdeführerin nicht.

dd) Insgesamt gelingt es der Beschwerdeführerin nicht, ihre Zahlungsfähig-
keit glaubhaft zu machen, sodass die zweite Voraussetzung zur Aufhebung der 
Konkurseröffnung nach Art. 174 Abs. 2 SchKG nicht erfüllt ist.

4. Weil die Beschwerdeführerin ihre Zahlungsfähigkeit innert Rechtsmittel-
frist nicht glaubhaft machen konnte, ist die Beschwerde abzuweisen. Die Kosten 
des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 sind ausgangsgemäss der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO) und aus der Hin-
terlage zu beziehen. Die Restanz in Höhe von Fr. 14’116.20 der beim Kantons-
gericht hinterlegten Beträge (Fr. 8’616.20 + Fr. 2’000.00 + Fr. 4’250.00 ./. Kos-
ten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00) ist dem Konkursamt Schwyz zu 
überweisen, das über dessen Verwendung zu entscheiden hat (vgl. Gi-
roud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. A. 2021, Art. 174 N 25a). Mangels Antrags 
(KG-act. 4) ist der nicht anwaltlich oder anderweitig berufsmässig vertretenen 
Beschwerdegegnerin (vgl. Art. 68 Abs. 2 ZPO, Art. 27 Abs. 1 SchKG) im Be-
schwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen;-

beschlossen:

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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und aus ihrer Hinterlage bezogen.

3. Die Kantonsgerichtskasse hat den Rest in Höhe von Fr. 14’116.20 des 
hinterlegten Betrags an das Konkursamt March zu überweisen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

5. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), die Beschwerdegegnerin 
(1/R), das Grundbuch- und Konkursamt March (je 1/R), das Betreibungs-
amt Reichenburg (1/R), das Handelsregisteramt des Kantons Schwyz 
(1/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die 
Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichts-
kasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 1. September 2025  amu