# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 377e03ff-fb05-5532-b37a-18c049beda20
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-10-24
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 24.10.2007 BB.2007.57
**Docket/Reference:** BB.2007.57
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2007-57_2007-10-24

## Full Text

Beweismittel und unentgeltliche Rechtspflege (Art. 214 Abs. 1 BStP, Art. 64 Abs. 1 BGG);;Beweismittel und unentgeltliche Rechtspflege (Art. 214 Abs. 1 BStP, Art. 64 Abs. 1 BGG);;Beweismittel und unentgeltliche Rechtspflege (Art. 214 Abs. 1 BStP, Art. 64 Abs. 1 BGG);;Beweismittel und unentgeltliche Rechtspflege (Art. 214 Abs. 1 BStP, Art. 64 Abs. 1 BGG)

Entscheid vom 24. Oktober 2007  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub, 
Gerichtsschreiber Hanspeter Lukács  

   
 
Parteien 

  
A., 
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
 
 
 
 
 
 
Vorinstanz 
 

  
BUNDESANWALTSCHAFT, 
 

Beschwerdegegnerin 
 
 
EIDGENÖSSISCHES UNTERSUCHUNGSRICH-
TERAMT, 
 

 
Gegenstand  Beweismittel und unentgeltliche Rechtspflege  

(Art. 214 Abs. 1 BStP, Art. 64 Abs. 1 BGG) 
 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BB.2007.57 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- der Eidgenössische Untersuchungsrichter in der Voruntersuchung gegen A. 
wegen Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB auf Beweisantrag der Bun-
desanwaltschaft hin am 20. September 2007 verfügte, dass eine psychiat-
rische Begutachtung von A. angeordnet werde, wobei er zur Begründung 
auf die Eingabe der Bundesanwaltschaft vom 31. August 2007 verwies 
(act. 1); 

- A. mit Eingabe vom 29. September 2007 „Einsprache“ bei der I. Beschwer-
dekammer erhob, worin er erklärte, dass er sich einer psychiatrischen Be-
gutachtung widersetzen werde und „Eurem Gefälligkeitspsychiater nichts 
zu sagen“ hätte (act. 1 S. 2); 

- A. gleichzeitig um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte; 

- mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens auf das Einholen von Vernehm-
lassungen verzichtet wurde (act. 2); 

- die Beschwerde gegen Amtshandlungen und wegen Säumnis des Untersu-
chungsrichters und demnach vorliegend zulässig ist (Art. 214 Abs. 1 BStP); 

- die Beschwerde der Beschwerdekammer schriftlich einzureichen ist 
(Art. 216 Satz 1 BStP), woraus sich ergibt, dass eine gesetzeskonforme 
Beschwerdeerhebung nebst einem schriftlichen Antrag auch eine schriftli-
che Begründung erfordert, mit welcher der Beschwerdeinstanz darzulegen 
ist, inwiefern die angefochtene Amtshandlung fehlerhaft und daher aufzu-
heben oder abzuändern sei (vgl. TPF BB.2005.43 vom 7. Juli 2005 E. 3.1); 

- sich die Beschwerde im Sinne von Art. 219 Abs. 1 BStP sofort als unbe-
gründet erweist, da sie wohl einen sinngemässen Antrag auf Aufhebung 
von Ziffer 3 der angefochtenen Verfügung enthält, dieser Antrag aber in 
keiner Art und Weise begründet worden ist, wobei darauf hinzuweisen ist, 
dass der Beschwerdeführer sich diesbezüglich – aufgrund der Verweisung 
in der angefochtenen Verfügung – mit der Begründung des Beweisantrags 
der Bundesanwaltschaft hätte auseinandersetzen müssen; 

- das Beschwerdeverfahren somit ohne Weiterungen durch Nichteintretens-
entscheid zu erledigen ist (TPF BB.2005.43 vom 7. Juli 2005 E. 5); 

- das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abzuweisen ist, da sich die 
Beschwerde zum Vorneherein als aussichtslos erweist (Art. 245 Abs. 1 
BStP i.V.m. Art. 64 Abs. 1 BGG); 

- 3 - 

 

 

- A. demnach die Verfahrenskosten zu tragen hat (Art. 66 Abs. 1 BGG), wo-
bei die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.-- festzusetzen ist (Art. 3 des Regle-
ments vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundes-
strafgericht, SR 173.711.32); 

- 4 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 
 
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 25. Oktober 2007 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Bundesanwaltschaft 
- Eidg. Untersuchungsrichteramt 
 
Beilage 

- 1 Einzahlungsschein 

 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.