# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7ec2d31a-b333-50c7-a04d-44daa54a4d1e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.10.2018 IV 2018/69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2018-69_2018-10-08.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2018/69

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.09.2019

Entscheiddatum: 08.10.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 08.10.2018
Art. 16 ATSG, Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit: Bejaht für im 
massgeblichen Zeitpunkt 61 1/2 Jahre alten Beschwerdeführer, der u.a. über 
eine Meisterprüfung im Metallbau und Erfahrung als Ausbildner, Leiter 
Materialwirtschaft und Koordinator verfügt. Die angestammte Tätigkeit ist 
nicht mehr zumutbar, in adaptierten Tätigkeiten (leicht bis mittelschwer mit 
frei wählbarer Körperhaltung mit Wechselbelastung) besteht eine 100 %ige 
Arbeitsfähigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 8. Oktober 2018, IV 2018/69).

Besetzung

Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Michaela

Machleidt Lehmann und Marie-Theres Rüegg Haltinner;

Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Geschäftsnr.  

IV 2018/69

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Marcel Kuhn, Studer Anwälte AG, Hauptstrasse 

11a, Postfach 2125, 8280 Kreuzlingen,

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gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 11. Januar 2015 bei der schweizerischen 

Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). Er verwies dabei auf eine 

Gonarthrose und Verkalkungen der Achillessehne, der Knie und Fussgelenke, eine 

Hallux valgus Fehlstellung, eine Polyneuropathie und Meralgia paraesthetica, ein LWS-

Syndrom mit degenerativen Veränderungen, eine Pseudoischialgie und Baastrup-

Phänomen der unteren LWS, eine Arthrose und Verkalkungen der Schultergelenke, ein 

HWS-Syndrom, eine chronische Ellenbogenschleimbeutelentzündung rechts, eine 

Arthrose in Handrücken, Daumenwurzelgelenk und Rhizarthrose, beginnende Arthrose 

der Fingergelenke, eine Migräne mit Aura, einen Tinnitus und chronische 

Mittelohrentzündung, einen Diabetes sowie eine Herzklappenentzündung 1988 (IV-act. 

1-7 f.; vgl. auch RAD-Fallübersicht vom 5. Mai 2015, IV-act. 36) und reichte dazu 

medizinische Unterlagen ein (u.a. Bericht Klinik B.___ vom 18. Dezember 2014, IV-act. 

2; Bericht Dr.med. C.___, Arzt für Neurologie, vom 17. Oktober 2014, IV-act. 4; Bericht 

Dr.med. D.___, Radiologie E.___, vom 21. März 2014, IV-act. 5-2; Dr.med. F.___, 

Rheumatologie, Attest vom 19. Dezember 2015, IV-act. 6; Bericht Dr.med. G.___, 

Facharzt für Orthopädie, vom 20. Oktober 2004, IV-act. 8; Berichte Dr.med. H.___, 

Chirurgische Klinik Kantonsspital I.___, vom 30. März 2012, IV-act. 10-2, vom 4. April 

2012, IV-act. 10-1, und vom 20. April 2012, IV-act. 11).

A.b  Am 22. April 2015 wurde der Versicherte am linken Knie und Sprunggelenk 

operiert (diagnostische und therapeutische Kniegelenksarthroskopie links mit 

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posteromedialer Meniskusglättung, Entfernung Osteophytenformation Patellaspitze 

und mediale Femurkondyle, mediale aufklappende valgisierende proximale 

Tibiaosteotomie links sowie Cheilektomie ventrales OSG links; Operationsbericht Prof. 

Dr.med. J.___, Orthopädie-Traumatologie, vom 22. April 2015, IV-act. 40). Seitens der 

IV-Stelle erging am 6. Mai 2015 die Mitteilung, zurzeit seien aufgrund des 

Gesundheitszustandes keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich (IV-act. 

38). Prof. J.___ schrieb den Versicherten zunächst bis zum 1. März 2016 zu 100 % 

arbeitsunfähig (Arbeitsunfähigkeitszeugnisse Prof. J.___ vom 9. Juni 2015, IV-act. 42, 

vom 14. Juli 2015, IV-act. 45-3, vom 21. August 2015, IV-act. 47, vom 25. September 

2015, IV-act. 50, vom 17. November 2015, IV-act. 59, vom 25. Januar 2016, IV-act. 68). 

Er und Dr. K.___, Allgemeine Medizin/Manuelle Medizin, Schmerzklinik L.___, 

empfahlen eine Frühpensionierung (Sprechstundenbericht Prof. J.___ vom 15. März 

2016, IV-act. 81; Bericht Dr. K.___ vom 31. März 2016, IV-act. 84). Ein MR vom 5. Juli 

2015 (richtig: 2016) zeigte eine multisegmentale Diskopathie der HWS mit dorsalen 

Protrusionen und multiplen Foraminalstenosen von HWK 3 - 7. Morphologisch sei eine 

Affektion sämtlicher Nervenwurzeln dieser Segmente insbesondere linksseitig auf Höhe 

HWK 3 bis 8 und rechtsseitig auf Höhe HWK 6/7 möglich. Weiter war ein subakuter 

ventral betonter Deckplatteneinbruch BWK 4 sichtbar (IV-act. 108-2 f.).

A.c  Die IV-Stelle schloss das Verfahren betreffend beruflicher Eingliederung mit 

Mitteilung vom 21. November 2016 ab, da aufgrund der laufenden Behandlungen und 

der weiter anstehenden bzw. geplanten Operation im Dezember 2016 und der daraus 

resultierenden Arbeitsunfähigkeit berufliche Massnahmen weiterhin nicht durchführbar 

seien (IV-act. 123).

A.d  Am 8. Dezember 2016 wurde das Osteosynthesematerial an der linken Tibia 

entfernt. Im Sprechstundenbericht vom 25. Januar 2017 vermerkte Prof. J.___, 

bezüglich des linken Kniegelenkes sei die Behandlung für den Moment abgeschlossen 

(IV-act. 135). Der Versicherte war seit dem 1. März 2016 bis 27. Januar 2017 weiterhin 

fortlaufend zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (Arbeitsunfähigkeitszeugnisse Dr. 

K.___ vom 1. März 2016, IV-act. 77, vom 30. März 2016, IV-act. 83, vom 10. Mai 2016, 

IV-act. 93, vom 22. Juni 2016, IV-act. 96, vom 27. Juli 2016, IV-act. 105, vom 29. 

September 2016, IV-act. 116, vom 2. November 2016, IV-act. 119, und vom 15. 

Dezember 2016, IV-act. 130-3).

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A.e  RAD-Arzt Dr.med. M.___, Facharzt Chirurgie, nahm am 3. Februar 2017 Stellung, 

aufgrund des Berichts von Prof. J.___ vom 25. Januar 2017 sei der 

Gesundheitszustand nun als stabil zu betrachten. Die angestammte Tätigkeit sei nicht 

mehr zumutbar. Der Versicherte sei in einer optimal angepassten Tätigkeit zu 100% 

arbeitsfähig. Für die Zeit vom 8. Dezember 2016 bis zur Kontrolluntersuchung am 25. 

Januar 2017 habe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden (IV-act. 136). Mit 

Vorbescheid vom 9. Februar 2017 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten das 

rechtliche Gehör zur beabsichtigten Abweisung des Rentenbegehrens (IV-act. 139).

A.f  Dr.med. N.___, Center O.___, führte im Arztbericht vom 23. Februar 2017 

(Posteingang) aus, von Seiten des linken Kniegelenks zeige sich ein zufriedenstellender 

Verlauf. Die Varusgonarthrose rechts sei aktuell asymptomatisch. Am linken OSG 

bestehe eine symptomatische und hochgradige OSG-Arthrose. Hier sei bereits die 

Indikation für die Implantation einer OSG-Prothese gestellt worden. Aufgrund der 

mehrfachen Gelenksarthrose bestehe keine Chance, im erlernten Beruf als 

Metallschlosser bzw. auf dem Bau tätig zu werden. Der Versicherte könne leichte sowie 

sitzende Tätigkeiten ohne Bücken sowie Heben und Tragen von Lasten, ohne 

Absturzgefahr sowie ohne besonderen Zeitdruck verrichten (IV-act. 152-2 ff.).

A.g  Unter Einreichung von Arztberichten von Dr. K.___ vom 7. März 2017, wonach 

dem Versicherten eine adaptierte Tätigkeit während zwei Stunden täglich zumutbar sei 

(IV-act. 161-6 f.), und von Prof. J.___ vom 21. März 2017, gemäss dem eine OSG-

Operation aus finanziellen Gründen nicht weiter verfolgt worden sei und während der 

zweijährigen Behandlung dauerhaft eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden habe 

(IV-act. 161-8 f.), erhob der Versicherte gegen den Vorbescheid am 31. März 2017 

Einwand. Sollte die IV-Stelle nicht auf diese Beurteilungen abstellen, sei eine 

polydisziplinäre Begutachtung zu veranlassen (IV-act. 161-1 ff.).

A.h  Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte durch die Neurologie Toggenburg 

AG polydisziplinär begutachtet (Gutachten vom 1. September 2017, IV-act. 179; 

Dr.med. P.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin; PD Dr.med. Q.___, Facharzt 

orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates; Dr.med. R.___, 

Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie; Untersuchungen 10. Juli und 15. August 

2017). Der orthopädische Gutachter kam zum Schluss, es bestünden eine 

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fortgeschrittene Varusgonarthrose rechts, die zurzeit noch nicht behandelt worden sei 

(eine Knietotalprothese sei empfohlen worden) und eine mässige, durch HTO (Korrektur 

der O-beinigen Achse) teilweise erfolgreich behandelte Gonarthrose links. Schliesslich 

finde sich eine Arthrose des oberen Sprunggelenkes links von mittlerer Schwere. 

Gemäss MR Befund vom 5. Juli 2016 fänden sich mehretagige degenerative 

Veränderungen der Halswirbelsäule ohne klinische Hinweise für eine radikuläre 

Symptomatik. Die Behandlung der Gonarthrose links mittels HTO sei durch einen 

verzögerten Knochendurchbau prolongiert gewesen, aber seit 1. März 2016 

abgeschlossen. Es bestehe weiterhin eine Arthrose des rechten Kniegelenks, wo 

operative Massnahmen anstünden. Die Arthrose des linken Sprunggelenkes sei 

anbehandelt (Cheilektomie April 2015); weitere Eingriffe seien zurzeit nicht geplant (IV-

act. 179-22). Es liege eine Verminderung der Stehbelastbarkeit und der Bewegung im 

linken OSG vor. Die in der Bildgebung festgestellten Veränderungen der 

Halswirbelsäule hätten zurzeit keine direkten Folgen auf die Funktionalität im Alltag, 

stünden aber schwereren axialen oder rotatorischen Belastungen, wie sie etwa bei den 

bisherigen Montagearbeiten aufträten, entgegen (IV-act. 179-22 f.). Gemäss 

polydisziplinärem Konsens liegt in der bisherigen Tätigkeit seit April 2015 aus rein 

orthopädischen Gründen keine Arbeitsfähigkeit mehr vor (IV-act. 179-42). In 

leidensangepassten Tätigkeiten ergebe sich unter Berücksichtigung des 

Leistungsprofils aus rein orthopädischer Sicht und interdisziplinär ab 1. März 2016 eine 

100 %ige Arbeitsfähigkeit. Von April 2015 (Operation HTO links) bis Ende Februar 2016 

sei in leidensadaptierter Tätigkeit keine Arbeitsfähigkeit gegeben gewesen (IV-act. 

179-24 f., 42). Auf Nachfrage des RAD (IV-act. 180, 182-1) führten die Gutachter am 

27. September 2017 zur Begründung ihrer Abweichung der Arbeitsfähigkeitsschätzung 

von Prof. J.___ und Dr. K.___ aus, eine zeitliche Minderung der Arbeitsfähigkeit in 

leidensadaptierter Tätigkeit würde andere somatische Ursachen oder syndromale 

Erkrankungen voraussetzen. Solche seien nicht transparent bzw. würden nicht 

deutlich. Es lägen keine Gründe vor, das Pensum in angepassten Tätigkeiten zu kürzen 

(IV-act. 181-5 f.).

A.i Die IV-Stelle holte eine erneute RAD-Stellungnahme ein (vom 25. Oktober 2017, IV-

act. 182-2) und gewährte dem Versicherten das rechtliche Gehör zu den neu 

aufgelaufenen Akten (IV-act. 183). Dieser nahm am 29. November 2017 Stellung, die 

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Schlussfolgerungen der Gutachter seien nicht nachvollziehbar und seine 

angenommene Restarbeitsfähigkeit sei nicht verwertbar (IV-act. 184).

A.j Mit Verfügung vom 8. Januar 2018 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab. Eine 

Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit liege gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung erst ab dem 64. Altersjahr vor. Da der Versicherte nicht mehr bzw. 

nicht in zumutbarem Ausmass arbeite, sei das Invalideneinkommen gestützt auf 

Tabellenlöhne zu bestimmen. Hilfsarbeitern bzw. gelernten Arbeitern, die vor der 

Behinderung in körperlich schweren Tätigkeiten tätig gewesen seien, stünden nach 

Eintritt der Invalidität eine Vielzahl von Stellen im Produktions- und 

Dienstleistungssektor offen. Für den Versicherten geeignet seien etwa leichtere 

Maschinenbedienungs-, Kontroll-, Sortier-, Prüf- sowie Verpackungsarbeiten, leichtere 

Arbeiten in der Lager- und Ersatzteilbewirtschaftung sowie Kurier- und leichtere 

Lieferdienste. Aufgrund der Adaptionskriterien könne ein Leidensabzug von 20 % 

angerechnet werden. Gesamthaft ergebe sich somit ein Invaliditätsgrad von 24 % (IV-

act. 186).

B. 

B.a  Gegen die Verfügung vom 8. Januar 2018 lässt A.___, vertreten durch 

Rechtsanwalt lic.iur. M. Kuhn, am 9. Februar 2018 Beschwerde erheben. Er beantragt, 

die angefochtene Verfügung sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen aufzuheben 

und es sei ihm spätestens ab 1. April 2016 eine ganze Invalidenrente auszurichten. 

Aufgrund der begründeten medizinischen Berichte von Dr. K.___ und Prof. J.___ 

könnten die Schlussfolgerungen der MEDAS-Gutachter, insbesondere die attestierte 

100 %ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, nicht nachvollzogen werden. 

Angesichts der zahlreichen im Zumutbarkeitsprofil enthaltenen Einschränkungen und 

Anforderungen an eine angepasste Tätigkeit komme nur noch ein äusserst 

eingeschränktes Spektrum an Verweistätigkeiten in Frage. Im Zeitpunkt des MEDAS-

Gutachtens sei er bereits über 61 1/2 Jahre alt gewesen. Es verbleibe ihm damit nur 

noch eine kurze Aktivitätsdauer von weniger als 3 1/2 Jahren bis zum Erreichen des 

ordentlichen Pensionsalters. Weiter sei zu berücksichtigen, dass ihm die angestammte, 

körperlich schwere Tätigkeit im Metallbau unbestrittenermassen nicht mehr zumutbar 

sei. Die Fähigkeiten aus der Berufsausbildung zum Schiffbaufacharbeiter könnten in 

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einer adaptierten Tätigkeit nicht mehr eingesetzt werden. Für einen Berufswechsel in 

eine körperlich leichte, feinmotorische Tätigkeit fehle es ihm an Vorkenntnissen und 

Fertigkeiten, sodass mit einem erheblichen Einarbeitungsaufwand gerechnet werden 

müsste. Weiter bestehe für einen potentiellen Arbeitgeber das Risiko eines 

unterdurchschnittlichen Arbeitstempos, eines erhöhten Pausenbedarfs und 

krankheitsbedingter Arbeitsausfälle, da er sich in absehbarer Zeit weiteren operativen 

Eingriffen unterziehen müsse. Unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte sowie 

angesichts der Praxis des Bundesgerichts könne bei realistischer Betrachtungsweise 

nicht mehr von einer Verwertbarkeit der medizinisch-theoretischen Restarbeitsfähigkeit 

ausgegangen werden, was die Zusprache einer ganzen Rente zur Folge habe (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 10. April 2018 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Die Anforderungen der Rechtsprechung für die Annahme 

einer Unverwertbarkeit der verbleibenden Restarbeitsfähigkeit seien sehr streng. Für 

den Zeitpunkt, in welchem die Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei 

vorgerücktem Alter beantwortet werde, sei auf das Feststehen der medizinischen 

Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbsfähigkeit abzustellen. Dieser Zeitpunkt sei mit der 

Erstellung des polydisziplinären Gutachtens am 1. September 2017 zu konkretisieren. 

Der Beschwerdeführer sei in adaptierten Tätigkeiten 100 % arbeitsfähig. Gemäss 

kantonaler Rechtsprechung sei die Verwertbarkeit bei einer sehr hohen Arbeitsfähigkeit 

für adaptierte Tätigkeiten gegeben, nach der strengeren bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung sogar bei geringeren Arbeitsfähigkeiten. Das negative Fähigkeitsprofil 

schränke den Beschwerdeführer für eine grosse Breite von Hilfstätigkeiten nicht ein, 

weil es sich nur auf körperlich schwere und überwiegend schwere Tätigkeiten beziehe. 

Versicherten, die wegen einer Behinderung die bisherige körperlich schwere Arbeit 

nicht mehr ausüben könnten, stünden körperlich weniger belastende Bedienungs- und 

Überwachungsfunktionen und Stellen im Dienstleistungssektor offen. Beim 

Beschwerdeführer sei daher die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit zu bejahen 

(act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 2. Mai 2018 lässt der Beschwerdeführer vorbringen, der 

Sachverhalt sei vergleichbar mit demjenigen im Urteil des Versicherungsgerichts vom 

22. August 2017 (IV 2017/105), wo die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit verneint 

worden sei. Trotz der attestierten 100 %igen Arbeitsfähigkeit hätten die Gutachter die 

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Frage aufgeworfen, ob ihm, der das ganze Leben lang schwere körperliche Arbeit 

geleistet habe, ab dem 61. Altersjahr noch ein volles Arbeitspensum zugemutet werden 

könne. Die Argumentation der Beschwerdegegnerin vermöge nicht zu überzeugen, da 

die Beurteilung der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit einzelfallbezogen zu 

erfolgen habe (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 8).

Erwägungen

1. 

1.1  Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger der Bundesrepublik Deutschland

(IV-act. 16). Er war vom 1. Februar 1971 bis 10. April 2006 in der Heimat (IV-act. 20-1; 

Angaben zum Beschäftigungsverlauf, Formular E 207, IV-act. 162-2 f.) und ab April 

2006 in der Schweiz erwerbstätig (Auszug aus dem Individuellen Konto [IK], IV-act. 

79-2) und reiste am 1. Juni 2007 in die Schweiz ein (IV-act. 16). Seinen gesetzlichen 

Wohnsitz hatte er im Zeitpunkt der Anmeldung in S.___ (IV-act. 1-1). In der 

Stellungnahme vom 29. November 2017 erwähnte der Beschwerdeführer, in der 

Bundesrepublik Deutschland sei ihm eine 50 %ige Rente wegen teilweiser 

Erwerbsminderung zugesprochen worden (IV-act. 184-1).

1.2  Anwendbar ist das für die Schweiz am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen 

zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 

Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 

0.142.112.681). Dieses verweist in Anhang II Art. 1 Ziff. 1 in Verbindung mit dessen 

Abschnitt A auf die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlamentes und 

des Rates, welche durch die Verordnung (EG) Nr. 988/2009 vom 16. September 2009 

geändert wurde (SR 0.831.109.268.1). Die Zuständigkeit der IV-Stelle des Kantons St. 

Gallen und somit des angerufenen Versicherungsgerichts besteht aufgrund des 

Wohnsitzes bzw. der Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers im Kanton St. Gallen im 

Zeitpunkt der Anmeldung (Art. 55 Abs. 1 IVG; Art. 40 Abs. 1 lit. a bzw. Abs. 2 Satz 1 

und Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201], Art. 69 

Abs. 1 lit. a IVG; Art. 45 Abs. 4 der Verordnung [EG] Nr. 987/2009 des Europäischen 

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Parlaments und Rates [SR 0.831.109.268.11). Die versicherungsmässigen 

Voraussetzungen (Leistung von Beiträgen während mindestens drei Jahren bei Eintritt 

der Invalidität, Art. 36 Abs. 1 IVG) sind erfüllt.

1.3  Da die Renten der schweizerischen IV von den Beitragszeiten abhängig sind, 

richtet jeder Vertragsstaat eine Teilrente pro rata temporis aus (Art. 44 Abs. 1, Art. 46 

Abs. 3 und Art. 52 Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004; E. IMHOF, Eine Anleitung 

zum Gebrauch des Personenfreizügigkeitsabkommens und der VO 1408/71, in: H.-J. 

Mosimann (Hrsg.), Aktuelles im Sozialversicherungsrecht, Zürich 2001, S. 19 ff., S. 87). 

Gemäss Art. 46 Abs. 3 der genannten Verordnung ist die Entscheidung eines 

Mitgliedstaates über den Grad der Invalidität für andere Vertragsstaaten nur bei 

anerkannter Übereinstimmung nach deren Anhang VII bindend, was im Verhältnis zur 

Bundesrepublik Deutschland nicht zutrifft. Demnach durfte die Beschwerdegegnerin 

das Rentengesuch frei prüfen. Dasselbe gilt auch für das vorliegend angerufene 

Gericht.

2. 

Das Gutachten der Neurologie Toggenburg AG vom 1. September 2017 (IV-act. 179) 

berücksichtigt die geklagten Beschwerden und die aktenkundigen Befunde. Unter 

Einbezug der Stellungnahme vom 27. September 2017 (IV-act. 181) erscheint auch die 

von den behandelnden Ärzten abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung 

nachvollziehbar. Objektive Gesichtspunkte, welche an der Schätzung erhebliche 

Zweifel erwecken, werden nicht dargetan. Mit dem RAD (Stellungnahme vom 25. 

Oktober 2017, IV-act. 182-2) ist daher auf das Gutachten abzustellen und 

insbesondere von einer 100 %igen Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten 

auszugehen.

3. 

3.1  Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare 

Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an 

die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine 

übermässigen Anforderungen zu stellen sind. Der als ausgeglichen unterstellte 

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Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und 

Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen 

vonseiten des Arbeitgebers rechnen können. Von einer Arbeitsgelegenheit kann 

gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur dann nicht mehr gesprochen werden, 

wenn die zumutbare Tätigkeit nurmehr in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie 

der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt, oder sie nur unter nicht 

realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre 

und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen 

erscheint (Urteile des Bundesgerichts vom 28. April 2010, 8C_1050/2009, E. 3.3, mit 

Hinweisen, und vom 29. August 2007, 9C_95/2007, E. 4.3). Fehlt es an einer 

wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige 

Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet 

(BGE 138 V 460, E. 3.1).

3.2  Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der 

versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen 

Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Massgeblich für die Beantwortung der Frage 

nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist derjenige Zeitpunkt, ab dem eine 

volle oder teilweise Erwerbstätigkeit medizinisch zumutbar ist. Die medizinische 

Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit steht fest, sobald die medizinischen 

Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 

138 V 460 ff. E. 3.2 ff., mit weiteren Verweisen). Der Einfluss des Lebensalters auf die 

Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern ist 

durch die Umstände des Einzelfalls bedingt. Massgebend können die Art und 

Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare 

Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch 

Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, 

beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem 

angestammten Bereich sein (BGE 138 V 460 E. 3.1; Urteile des Bundesgerichts vom 1. 

März 2017, 8C_678/2016, E. 2.1, und vom 19. Mai 2016, 8C_910/2015 E. 4.2.2, in: SVR 

2016 IV Nr. 58 S. 190).

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3.3  Der im Februar 1956 geborene Beschwerdeführer war im massgeblichen Zeitpunkt 

der Erstattung des Gutachtens der Neurologie Toggenburg AG am 1. September 2017 

(IV-act. 179) rund 61,5 Jahre alt. Aufgrund der verbleibenden Aktivitätsdauer von 3,5 

Jahren bis zur ordentlichen Alterspensionierung kommt eine Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit zwar in Betracht (Urteil des Bundesgerichts vom 25. August 2017, 

8C_403/2017, E. 4.3, mit weiteren Verweisen), lässt sich jedoch nicht mit dem 

fortgeschrittenen Alter alleine begründen (Urteile des Bundesgerichts vom 6. Juli 2015, 

9C_118/2015, E. 4.4, und vom 25. August 2017, 8C_403/2017, E. 5.4). Der 

Beschwerdeführer verfügt über den Facharbeiterbrief als Schiffbauer (IV-act. 17-4) 

sowie über die Meisterprüfung im Metallbauer-Handwerk (IV-act. 17-2 f.). Seinem 

Lebenslauf ist zu entnehmen, dass er auch in anspruchsvollen Funktionen (Ausbilder, 

Leiter Materialwirtschaft, Koordinator) tätig war (IV-act. 17-1). Gemäss Gutachten sind 

ihm körperlich schwere und überwiegend körperlich schwere Tätigkeiten, Arbeiten auf 

Gerüsten, Leitern, Dächern, Bühnen und Stegen, auf unebenen Böden und mit erhöhter 

Anforderung an die Trittsicherheit, Arbeiten im Freien, mit Einwirkung von Nässe, Kälte 

oder Zugluft, Hitze oder Temperaturschwankungen, Arbeiten in Zwangshaltungen, 

Arbeiten in Rumpfbeugung mit inklinierter HWS und mit Erschütterung der HWS, 

Tätigkeiten mit mehr als nur gelegentlichem Bücken oder Knien und im Hocken sowie 

Arbeiten über Kopf und in Vorhaltung der Arme nicht mehr zumutbar (IV-act. 179-23). 

Entsprechend adaptiert sind körperlich leichte bis mittelschwere Arbeiten mit frei 

wählbarer Körperhaltung und -stellung mit Wechsel¬belastung Stehen / Gehen, ohne 

Verlängerung der branchenüblichen Pausenzeiten (IV-act. 179-25). Die erlernte und 

bisherige Tätigkeit ist nicht mehr zumutbar. Prognostisch muss sodann mit weiteren 

Eingriffen gerechnet werden, welche allerdings die Arbeits¬fähigkeit in angepassten 

Tätigkeiten nicht weiter oder länger dauernd einschränken sollten (IV-act. 179-25).

3.4  Die bundesgerichtliche Rechtsprechung geht dahin, die Verwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit nicht deshalb zu verneinen, weil die versicherte Person über eine 

qualifiziertere Ausbildung verfügt und ihre erworbenen Fähigkeiten aufgrund des 

Gesundheitsschadens nicht mehr vollumfänglich umsetzen kann. Sie berücksichtigt 

diesen Umstand vielmehr beim Einkommensvergleich (so etwa Urteil vom 21. Februar 

2008, 9C_471/2007, E. 5.2 betreffend Versichertem mit nicht abgeschlossenem 

Bauingenieurstudium und grosser Erfahrung als Bauleiter; Urteil vom 30. Dezember 

2015, 9C_847/2015, E. 4.3 betreffend 1 1/2 Jahre vor der Pensionierung stehendem 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/14

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Büromaschinen-Servicetechniker mit Handelsdiplom und Sprachkenntnissen, dem 

nebst Sortier- und Überwachungsaufgaben einfache Büroarbeiten weiterhin zumutbar 

waren; Urteil vom 14. Juni 2017, 9C_286/2017, E. 4.2.2 betreffend 61 1/2 jährigem 

Konstruktionsschlosser, der vor Eintritt des Gesundheitsschadens schon Büro- und 

Aufsichtstätigkeiten verrichtet hatte, und Urteil vom 6. Oktober 2017, 8C_439/2017, E. 

5.5 ff. betreffend rund 62-jährigem Versicherten mit Ausbildung als 

Maschinenmechaniker und langjähriger Berufserfahrung als Klärwärter). Der 

Beschwerdeführer hat bereits leitende Tätigkeiten ausgeübt, die dem gutachterlichen 

Zumutbarkeitsprofil besser entsprechen dürften als die zuletzt ausgeübte Arbeit im 

Metallbau. Sein ihm ohne berufliche Massnahmen (Umschulung) verbleibendes 

Spektrum an möglichen Arbeiten ist nicht dermassen eingeschränkt, dass eine 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit vernünftigerweise gar nicht mehr in Betracht 

fällt. Der Kreis zumutbarer Tätigkeiten wird gemäss orthopädischem Teilgutachten 

durch die wegen der weiterhin bestehenden Arthrose des rechten Kniegelenks 

anstehenden bzw. zu erwartenden operativen Massnahmen (HTO/TEP rechte Seite 

oder TEP linke Seite) prognostisch nicht zusätzlich eingeschränkt (IV-act. 179-22, 25). 

Die zu erwartende Rekonvaleszenzzeit wirkt sich zwar auf die effektiv verbleibende 

Aktivitätsdauer aus, was aber, da diese insgesamt noch 3,5 Jahre beträgt, insgesamt 

nicht dazu führen kann, dass die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit verneint 

werden könnte. Die Situation des Beschwerdeführers unterscheidet sich deutlich von 

derjenigen, die das Versicherungsgericht mit Entscheid vom 22. August 2017 (IV 

2017/105) zu beurteilen hatte: Weder ist der Beschwerdeführer bei leichten Arbeiten 

zusätzlich wegen einer Sehbehinderung beeinträchtigt, noch hat er über Jahre 

versucht, eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu finden. Bemühungen des 

Beschwerdeführers um berufliche Wiedereingliederung sind vielmehr nicht 

aktenkundig. Es ist daher von einer Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit 

auszugehen.

4.

4.1  Aufgrund der Anmeldung am 11. Januar 2015 (IV-act. 1) besteht ein allfälliger 

Rentenanspruch frühestens ab 1. Juli 2015 (Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG), wobei die 

Gutachter eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erst ab April 

2015 attestierten (IV-act. 179-24) und somit das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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IVG im April 2016 erfüllt war. Massgebend für den Einkommensvergleich ist damit das 

Jahr 2016 (BGE 129 V 222). Die von den Gutachtern bis Ende Februar 2016 geschätzte 

100 %ige Arbeitsunfähigkeit auch in adaptierter Tätigkeit (IV-act. 179-25) vermag 

keinen befristeten Rentenanspruch zu begründen.

4.2  Gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto (IK; IV-act. 79) erzielte der 

Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit in der Metallbau Montage Einkommen von Fr. 

69'811.-- (2010), Fr. 75'004.-- (2011), Fr. 69'985.-- (2012), Fr. 80'805.-- (2013) und Fr. 

77'093.-- (2014). Es ist davon auszugehen, dass er ohne Eintritt des 

Gesundheitsschadens diese Tätigkeit weiterhin ausgeübt hätte, weshalb das 

Valideneinkommen aufgrund dieser Basis zu bestimmen ist (Urteil des Bundesgerichts 

vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.1, mit weiteren Verweisen). Unter 

Berücksichtigung der Einkommensentwicklung ist das Valideneinkommen für das Jahr 

2016 mit höchstens rund Fr. 80'000.-- zu veranschlagen. Das Durchschnittseinkommen 

für Tätigkeiten des Kompetenzniveaus 1 gemäss Lohnstrukturerhebung (LSE) bzw. 

Lohnentwicklung des Bundesamtes für Statistik (BFS) beträgt für das Jahr 2016 Fr. 

67'022.-- (Informationsstelle AHV/IV, IV 2018, Bern 2018, Anhang 2). Selbst unter 

Gewährung des höchstmöglichen Tabellenlohnabzugs von 25 % (BGE 126 V 80 E. 5 b/

cc ) resultierten ein Invaliditätseinkommen von Fr. 50'267.-- und kein Rentenanspruch 

begründender Invaliditätsgrad von 37 %.

5. 

5.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen 

und durch den von ihm geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- gedeckt. Der 

Beschwerdeführer hat bei diesem Verfahrensausgang keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

Entscheid

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 

Der Beschwerdeführer hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen; diese ist 

durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 08.10.2018
	Art. 16 ATSG, Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit: Bejaht für im massgeblichen Zeitpunkt 61 1/2 Jahre alten Beschwerdeführer, der u.a. über eine Meisterprüfung im Metallbau und Erfahrung als Ausbildner, Leiter Materialwirtschaft und Koordinator verfügt. Die angestammte Tätigkeit ist nicht mehr zumutbar, in adaptierten Tätigkeiten (leicht bis mittelschwer mit frei wählbarer Körperhaltung mit Wechselbelastung) besteht eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Oktober 2018, IV 2018/69).

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