# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e044660f-bce8-5405-81ac-9cbb62857fd9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 15.12.2021 II 2021 69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-69_2021-12-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 69

Entscheid vom 15. Dezember 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.A.________ und B.A.________, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Kantonale Steuerkommission / Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagung 2018: 
Berufskosten)

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Sachverhalt:

A. Die Kantonale Steuerverwaltung / Kantonale Verwaltung für die direkte 
Bundessteuer des Kantons Schwyz (Veranlagungsbehörde) veranlagte die Ehe-
gatten A.A.________ und B.A.________ (Steuerpflichtige) mit Veranlagung vom 
16. Dezember 2019 für das Steuerjahr 2018 abweichend von deren Selbstdekla-
ration bei den Kantons- und Gemeindesteuern mit einem steuerbaren Einkom-
men von Fr. 68'000.-- (satzbestimmend Fr. 35'700.--) und einem steuerbaren 
Vermögen von Fr. 0.-- sowie bei den direkten Bundessteuern mit einem steuer-
baren (und satzbestimmenden) Einkommen von Fr. 81'200.-- (vgl. Steuerakten 
2018 act. 1 ff.). 

Die Ehegatten hatten stattdessen in ihrer Steuererklärung für das Steuerjahr 
2018 bei den Kantons- und Gemeindesteuern ein steuerbares Einkommen von 
Fr. 7'074.-- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 0.-- sowie bei den direkten 
Bundessteuern ein steuerbares Einkommen von Fr. 46'994.-- deklariert (vgl. 
Steuerakten 2018 act. 12 ff.).

Die Abweichung beruhte im Wesentlichen darauf, dass die Veranlagungsbehörde 
anstelle der vom Ehemann A.A.________ unter (unmittelbare/übrige) Berufskos-
ten (Code 314 EP/EM) geltend gemachten Effektiven Berufskosten in der Höhe 
von insgesamt Fr. 23'451.-- (Berufsbekleidung: Fr. 2'110.--; Steueraufwand ge-
koppelt an Berufstätigkeit: Fr. 5'066.--; Unentgeltliche Arbeitsleistung zu Berufs-
tätigkeit: Fr. 12'082.--; Fahrzeugaufwand Fahrzeug für Berufstätigkeit: Fr. 4'193.--
) nur die Pauschale von 20 Prozent vom Nettolohn, maximal Fr. 6'900.-- (Kan-
tons- und Gemeindesteuern), bzw. von 3 Prozent vom Nettolohn entsprechend 
Fr. 3'251.--, min. Fr. 2'000.-- / max. Fr. 4'000.-- (direkte Bundessteuer) berück-
sichtigte.

Ferner liess die Veranlagungsbehörde die vom Ehemann A.A.________ eben-
falls unter Berufskosten geltend gemachten Fahrkosten (Code 318 EP/EM) in der 
Höhe von Fr. 9'506.-- nur bis zum Umfang des gesetzlich vorgesehenen Höchst-
betrags von Fr. 8'000.-- (Kantons und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 3'000.-- (direk-
te Bundessteuer) zum Abzug zu. 

Sodann wurden auch die vom Ehemann A.A.________ geltend gemachten 
Mehrkosten bei auswärtigem Wochenaufenthalt für ein auswärtiges Zimmer 
Fr. 4'060.-- (Code 321 EP/EM) und zus. Verpflegung Fr. 450.-- (Code 322 
EP/EM) sowie die von der Ehefrau B.A.________ geltend gemachten Mehrkos-
ten bei auswärtiger Verpflegung voll von Fr. 3'200.-- (Code 369 EF) nicht aner-
kannt. 

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Schliesslich akzeptierte die Veranlagungsbehörde auch die unter Kosten für 
dauernde Lasten (Code 740) als "Erschwernisausgleich" deklarierte Lohnkom-
pensation im Betrag von Fr. 27'425.-- (Anteil 30% vom Nettolohn gemäss 
Lohnausweis von Fr. 91'418.--) nicht.

B. Mit Eingabe vom 27. Dezember 2019 erhoben die Ehegatten 
A.A.________ und B.A.________ Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 
2018 betreffend Kantonale Steuern / Direkte Bundessteuer und erbaten um ent-
sprechende Anpassungen (vgl. Einspracheakten act. 24 ff.):

Code 314: Die Begründung ihrerseits wurde wahlweise getätigt. Unter Einreichung 
belegter effektiver Berufsauslagen ist eine Anrechnung zulässig. Diese sind 
natürlich erhöht, da der Kanton über unzureichende Anstellungsmöglichkeiten 
verfügt, erhöhte Mehraufwendungen sind natürlichen Ursprungs. 
Code 321: Die Aufwendungen für den auswärtigen Wochenaufenthalt (USA) sind 
zulässig, da dies an das Arbeitsverhältnis gekoppelt ist.
Code 369: Mindestens eine Erwerbstätigkeit ist vorhanden, daher werden 
Verpflegungskosten geltend gemacht.
Code 740: Die dauernden Lasten (Erschwernisausgleich) sind zulässig, es sei 
denn Sie können Gegenteiliges belegen wie in etwa verhältnismässiger 
Betreuungszeiten oder ausreichend dem Lebensunterhalt dienender zur Verfügung 
stehender Anstellungsmöglichkeiten. Beides ist in keinster Weise gegeben. 

C. Mit Einsprache-Entscheid vom 29. April 2021 (Versand: 12.5.2021) wies 
die Kantonale Steuerkommission / Kantonale Verwaltung für die direkte Bundes-
steuer des Kantons Schwyz die von den Ehegatten A.A.________ und 
B.A.________ erhobene Einsprache gegen die Veranlagung ab (vgl. Einspra-
cheakten act. 1 ff.).

D. Mit Eingabe vom 7. Juni 2021 (Postaufgabe) erheben die Ehegatten 
A.A.________ und B.A.________ (Beschwerdeführer) gegen den Einsprache-
Entscheid der Kantonalen Steuerkommission / Kantonalen Verwaltung für die di-
rekte Bundessteuer des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz.

E. Mit Vernehmlassung vom 15. Juni 2021 beantragt die Kantonale Steuer-
kommission / Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer des Kantons 
Schwyz (Vorinstanz), die Beschwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten der 
Beschwerdeführer vollumfänglich abzuweisen.

F. Mit Schreiben vom 16. Juni 2021 und anschliessender Einreichung des 
Formulars "Auskünfte zur Erlangung der unentgeltlichen Rechtspflege" vom 
6. Juli 2021 stellen die Beschwerdeführer sodann auch ein Gesuch um Erteilung 
des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführer stellen zunächst die Unabhängigkeit bzw. Unvorein-
genommenheit der Kantonalen Steuerkommission als solche in Frage und rügen 
auch (zumindest sinngemäss) eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches 
Gehör. Es wird von ihnen behauptet, von der Kantonalen Steuerkommission 
würden jegliche Veranlagungen durchwegs bestätigt und nie ein anderer Ent-
scheid gefällt oder eine Veranlagungsanpassung vorgenommen. Auch habe ent-
gegen der Sachverhaltsdarstellung eine "Anhörung" im Einspracheverfahren zu 
keinem Zeitpunkt stattgefunden. Bestätigt werden könne eine stets gleiche Emp-
fehlung die Einsprache zurückzuziehen (vgl. Beschwerde, S. 1 f.).

1.1 Bereits im Einspracheverfahren ist von den Beschwerdeführern die Vorprü-
fung durch die "synchron agierenden Organe Kommission und Verwaltung" wie 
auch "damit verbundene Kosten" für einen begründeten Einsprache-Entscheid 
beanstandet worden (vgl. Einspracheakten act. 8 = Schreiben vom 18.8.2020). 

Soweit die Beschwerdeführer dabei offenbar der Meinung sind, die Einsprache-
behörde müsse eine von der Verwaltung unabhängige Gerichtsinstanz sein, ist 
dies bereits vom Ansatz her nicht zutreffend. Das Einspracheverfahren ist seiner 
Natur nach ein fortgesetztes Veranlagungsverfahren (vgl. das Urteil des Bundes-
gerichts 2C_458/2012, 2C_459/2012 vom 15.3.2013 Erw. 4.2.2 mit Hinweisen; 
abrufbar unter <www.bger.ch>, Rubrik "Rechtsprechung"), worauf schon die Vor-
instanz in Erw. 2 des angefochtenen Einsprache-Entscheids hingewiesen hat. 

Art. 48 Abs. 4 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steu-
ern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; 
SR 642.12) vom 14. Dezember 1990 sieht sogar ausdrücklich vor, dass die Ver-
anlagungsbehörde über die Einsprache entscheidet. Damit sieht der Bundesge-
setzgeber selbst vor, dass ganz oder zumindest zum Teil die gleichen Personen 
über die Einsprache entscheiden, welche zuvor den Veranlagungsentscheid ge-
troffen haben. 

Im Übrigen ist vom Bundesgericht bestätigt worden, dass das in § 153 des Steu-
ergesetzes des Kantons Schwyz (StG; SRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 vor-
gesehene zweistufige Einspracheverfahren (zunächst Überprüfung durch die ver-
fügende Abteilung; Überweisung an die Steuerkommission nur, wenn sich die 
Einsprache als unbegründet erweist oder keine Einigung erzielt werden kann) 
den bundesrechtlichen Vorgaben von Art. 48 StHG entspricht (vgl. dazu das Ur-
teil des Bundesgerichts 2C_1075/2017 vom 30.7.2018 Erw. 2.1.2, publiziert auch 
in: Steuerpraxis des Kantons Schwyz [StPS-Entscheide] 2018, S. 24 ff. abrufbar 
unter <www.sz.ch/steuern/entscheide>). 

http://www.bger.ch
http://www.sz.ch

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Es ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdeführer auf die möglichen 
Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Einspracheverfahrens hinge-
wiesen wurden (§ 154 Abs. 1 StG) und ihnen mit Blick auf die unbegründete Ein-
sprache die Gelegenheit eingeräumt wurde, im Sinne einer vereinfachten Verfah-
renserledigung ihre Einsprache ohne Kostenfolge zurückzuziehen und auf einen 
(gegebenenfalls) kostenpflichtigen Einsprache-Entscheid der Kantonalen Steuer-
kommission zu verzichten.

1.2 Im Weiteren ist zwar nicht zu verkennen, dass sich für das Einsprache-
verfahren aus Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge-
nossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 analog zu Art. 30 Abs. 1 BV be-
stimmte Anforderungen an die Unparteilichkeit, Unbefangenheit und Unvoreinge-
nommenheit der Entscheidbehörde ergeben. 

Nach Art. 30 Abs. 1 BV hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von 
einem unparteiischen unvoreingenommenen und unbefangenen Richter ohne 
Einwirkung sachfremder Umstände entschieden wird. Die Anforderungen von 
Art. 30 Abs. 1 BV können aber nicht unbesehen auf Art. 29 Abs. 1 BV übertragen 
werden (BGE 137 II 431 Erw. 5.2 S. 451 f.). Einen Teilgehalt des durch Art. 29 
Abs. 1 BV gewährleisteten Grundrechts auf gleiche und gerechte Behandlung 
durch nicht gerichtliche Behörden bildet das Gebot der Unbefangenheit. Im Kern 
dieser Garantie steht, dass sich Verwaltungsbeamte in Bezug auf die Beurteilung 
des Sachverhalts nicht bereits festgelegt haben (BGE 140 I 326 Erw. 5.2 
S. 329 f. mit Hinweisen; vgl. dazu etwa die Urteile des Bundesgerichts 
2C_425/2018 vom 25.3.2019 Erw. 2.2 sowie 2C_649/2016, 2C_650/2016 vom 
15.12.2016 Erw. 4.1). 

In Analogie zu Art. 30 Abs. 1 BV verpflichtet Art. 29 Abs. 1 BV daher eine nicht-
richterliche Amtsperson zum Ausstand, wenn Umstände vorliegen, die nach ob-
jektiven Gesichtspunkten geeignet sind, den Anschein von Befangenheit zu er-
wecken. Für Angehörige von Verwaltungsbehörden, die mit dem Vollzug des 
Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer betraut sind, stellt Art. 109 des 
Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) vom 14. De-
zember 1990 zudem eigenständige Regeln über den Ausstand auf. In den 
Ausstand zu treten hat danach insbesondere, wer an einer Verfügung oder Ent-
scheidung in massgeblicher Weise mitzuwirken hat und in der Sache befangen 
sein könnte (Art. 109 Abs. 1 Bst. d DBG; vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 
2C_811/2016, 2C_812/2016 vom 6.10.2016 Erw. 3.1). Desgleichen enthält auch 
das Schwyzer Steuergesetz in § 129 StG eine entsprechende eigenständige Re-
gelung über den Ausstand für die mit dem Vollzug dieses Gesetzes betrauten 
(nichtrichterlichen) Amtspersonen sowie Mitglieder von Kollegialbehörden.

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Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung haben nichtrichterliche Amtsper-
sonen im Wesentlichen dann in den Ausstand zu treten, wenn sie an der zu be-
handelnden Sache ein persönliches Interesse haben, zu einem früheren Zeit-
punkt gegenüber der Partei ihre persönliche Geringschätzung oder Abneigung 
zum Ausdruck gebracht haben oder wenn ihnen Verfahrens- oder Ermessensfeh-
ler unterlaufen sind, die ihrer Natur oder wegen ihrer aussergewöhnlichen Häu-
fung besonders schwer wiegen und auf einen gravierende Verletzung ihrer 
Amtspflichten gegenüber dem Betroffenen hinauslaufen. In der Regel kann aus 
Äusserungen, die mit der normalen Ausübung von Verwaltungsfunktionen oder 
mit den üblichen Befugnissen der am Verfahren beteiligten Behörde im Einklang 
stehen, nicht auf den Anschein von Parteilichkeit geschlossen werden (vgl. zum 
Ganzen: das Urteil des Bundesgerichts 2C_425/2018 vom 25.3.2019 Erw. 2.2 
mit weiteren Hinweisen). 

Aufgrund der blossen Tatsache, dass die Kantonale Steuerkommission wie auch 
die Kantonale Steuerverwaltung unter exakt gleicher Anschrift wie auch Post-
fachadresse fungieren (vgl. Beschwerde, S. 1 f.), kann nicht auf den Anschein 
von Parteilichkeit von deren (einzelnen) Mitgliedern geschlossen werden. Ebenso 
wenig wird die Unparteilichkeit, Unbefangenheit und Unvoreingenommenheit der 
(einzelnen) Mitglieder der Kantonalen Steuerkommission dadurch in Frage ge-
stellt, dass den Beschwerdeführern vor dem Einsprache-Entscheid nochmals die 
Gelegenheit eingeräumt wurde, die Einsprache durch Rückzug ohne Kostenfolge 
zu erledigen (vgl. Einspracheakten act. 9 f.). Sodann muss auch die blosse Be-
hauptung der Beschwerdeführer als völlig haltlos bezeichnet werden, dass die 
Kantonale Steuerkommission offensichtlich jegliche Veranlagungen durchwegs 
bestätige und unter diesen Voraussetzungen nie ein anderer bzw. eigenständiger 
Entscheid der Kantonalen Steuerkommission stattfinde (vgl. Beschwerde, S. 1).

Damit wird von den Beschwerdeführern zudem auch grundsätzlich übersehen, 
dass auf eine institutionelle Befangenheit der Kantonalen Steuerkommission oh-
nehin nicht erkannt werden könnte, weil sich Ausstandsbegehren rechtspre-
chungsgemäss nur gegen (sämtliche) Mitglieder einer Behörde, nicht aber gegen 
eine (Kollegial-) Behörde als solche richten können (vgl. das Urteil des Bundes-
gerichts 8C_712/2011 vom 18.10.2011 Erw. 3.3 mit Hinweis). Gegen einzelne 
Mitglieder der Kantonalen Steuerkommission wurden von den Beschwerdefüh-
rern keine konkreten Befangenheitsgründe vorgebracht, welche über eine pau-
schale Ablehnung hinausgehen (vgl. BGE 139 I 121 Erw. 4.3 S. 125).  

1.3 Zum Anspruch auf rechtliches Gehör gehören auch das Recht des Betrof-
fenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides 
zur Sache zu äussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und form-

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richtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel (BGE 134 I 140 Erw. 5.3 S. 
148; vgl. dazu auch das Urteil des Bundesgerichts 2C_837/2019 vom 29.1.2020 
Erw. 4.1). Die Begründungspflicht als Teilgehalt des verfassungsmässigen An-
spruchs auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verpflichtet die Behörde, 
die Vorbringen der rechtssuchenden Partei tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prü-
fen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen (vgl. dazu das 
Urteil des Bundesgerichts 2C_839/2016, 2C_840/2016 vom 12.4.2017 Erw. 
3.1.1).

Dass sich die Vorinstanz jedoch im angefochtenen Einsprache-Entscheid nicht 
ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein-
wand auseinandersetzte und sich auf die für den Entscheid wesentlichen Ge-
sichtspunkte beschränkte, ist nicht zu beanstanden. Wenn die Beschwerdeführer 
mit der Begründung des angefochtenen Entscheids (z.B. der Aussage "dass dies 
keiner weiteren Prüfung bedarf") nicht einverstanden sind, heisst dies noch kei-
neswegs, dass auf die Gegebenheiten der Steuerpflichtigen nicht eingegangen 
wurde und die Begründung ungenügend sei. Immerhin erlaubten die Erwägun-
gen den Beschwerdeführern, die Tragweite des Einsprache-Entscheids zu er-
kennen und diesen anzufechten (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 
2C_681/2008, 2C_682/2008 vom 12.12.2008 Erw. 2.5). Ebenso wenig ist von 
daher eine Verletzung der Begründungspflicht ersichtlich, wie auch die nachfol-
genden Erwägungen zeigen. Insofern lässt sich auch nicht sagen, dass den Be-
schwerdeführern im Veranlagungs- und/oder Einspracheverfahren kein "neutral 
beurteilendes Gehör in der Beurteilung der Sachlage" gewährt worden wäre (vgl. 
Beschwerde, S. 3).

2. Strittig und zu prüfen ist in der Hauptsache die Abzugsfähigkeit der von den 
Beschwerdeführern geltend gemachten Gewinnungs- bzw. Berufskosten der un-
selbständigen Erwerbstätigkeit. 

Bund und Kantone erheben von den natürlichen Personen eine Einkommens-
steuer (§ 1 Abs. 1 Bst. a StG; Art. 1 Bst. a DBG). Zu diesem Zweck wird das Rei-
neinkommen der Steuerpflichtigen ermittelt, indem von deren gesamten steuer-
baren Einkünften (vgl. §§ 17-25 StG; Art. 16-24 DBG) die mit der Einkommenser-
zielung zusammenhängenden Aufwendungen (Gewinnungskosten) und allge-
meinen Abzüge (§§ 27-33 StG; Art. 26-33a DBG) abgezogen werden (§ 26 StG; 
Art. 25 DBG).

Als Gewinnungs- bzw. Berufskosten abzugsfähig sind die gesetzlich umschrie-
benen notwendigen Aufwendungen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, das 
heisst unter anderem namentlich "die notwendigen Kosten (…) für Fahrten zwi-
schen Wohn- und Arbeitsstätte" bis maximal Fr. 8'000.-- bei den Kantons- und 

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Gemeindesteuern (§ 27 Abs. 1 Bst. a StG) bzw. "bis zu einem Maximalbetrag" 
von Fr. 3'000.-- bei der direkten Bundessteuer (Art. 26 Abs. 1 Bst. a DBG), "die 
notwendigen Mehrkosten für Verpflegung ausserhalb der Wohnstätte und bei 
Schichtarbeit" (§ 27 Abs. 1 Bst. b StG; Art. 26 Abs. 1 Bst. b DBG), "die notwendi-
gen Mehrkosten für auswärtigen Wochenaufenthalt" (§ 27 Abs. 1 Bst. c StG; im 
Recht der direkten Bundessteuer nicht ausdrücklich im Gesetz, sondern in der 
entsprechenden Verordnung geregelt), sowie "die übrigen für die Ausübung des 
Berufes erforderlichen Kosten" (§ 28 Abs. 1 Bst. a StG; Art. 26 Abs. 1 Bst. c 
DBG).

Bei unselbständig Erwerbstätigen können Gewinnungs- bzw. Berufskosten nur 
im Rahmen der gesetzlichen Umschreibung von Art. 26 DBG bzw. den entspre-
chenden Bestimmungen des Schwyzer Steuergesetzes in § 27 und § 28 StG ab-
gezogen werden, das heisst es sind – abgesehen von Weiterbildungs- und Um-
schulungskosten – nur die Kosten abziehbar, die "notwendig" bzw. "erforderlich" 
sind, um die betreffenden Einkünfte zu erzielen (vgl. BGE 142 II 293 Erw. 3.3 
S. 299 f.; BGE 124 II 29 Erw. 3b S. 32 f.). Die Pflicht zur rechtssatzmässigen 
Ausgestaltung des Steuertatbestandes erfasst auch die Abzüge. Dies ist Aus-
druck des im Abgaberecht des Bundes und der Kantone streng ausgeprägten 
Legalitätsprinzips (Art. 127 Abs. 1 BV; vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 
2C_745/2017 vom 21.9.2017 Erw. 2.1 mit Hinweisen, publiziert in: Der Steue-
rentscheid [StE] 2017 DBG/ZH B 22.3 Nr. 119).

Näheres zu den abzugsfähigen Berufskosten der unselbständig Erwerbenden 
wird zudem betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern (gestützt auf § 27 
Abs. 2 StG) in den §§ 12-15 der vom Regierungsrat beschlossenen kantonalen 
Vollzugsverordnung zum Steuergesetz (VVStG; SRSZ 172.211) vom 22. Mai 
2001 sowie betreffend die direkten Bundessteuern (gestützt auf Art. 26 Abs. 2 
DBG) in der bundesrechtlichen Verordnung des Eidgenössischen Finanzdepar-
tements (EFD) über den Abzug der Berufskosten unselbständig Erwerbender bei 
der direkten Bundessteuer mit Anhang (Berufskostenverordnung, VBK; 
SR 642.118.1) vom 10. Februar 1993 geregelt (vgl. auch das diesbezügliche 
Kreisschreiben Nr. 26 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 22. Septem-
ber 1995 betr. Abzug von Berufskosten der unselbständigen Erwerbstätigkeit).

3. Unter anderem können somit gemäss § 28 Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 26 
Abs. 1 Bst. c DBG "die übrigen für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kos-
ten" abgezogen werden.

Bei den Kantons- und Gemeindesteuern können gemäss § 28 Abs. 2 StG unmit-
telbare Berufsauslagen, die von Arbeitgeberseite nicht abgegolten werden, na-
mentlich Aufwendungen für Berufswerkzeuge und Berufskleider, Fachliteratur, 

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privates Arbeitszimmer und Schwerarbeit sowie für schwer nachweisbare Klein-
auslagen wie Park- und Telefongebühren, mit einer Gewinnungskostenpauschale 
steuerlich in Abzug gebracht werden. Der Abzug beträgt 20 Prozent des durch 
Lohnausweis bestätigten Nettolohnes, maximal 6'900 Franken. Die bei der direk-
ten Bundessteuer in Art. 26 Abs. 2 DBG für die übrigen Berufskosten (nach Arti-
kel 26 Absatz 1 Buchstabe c) vorgesehenen Pauschalabzüge wurden gemäss 
Art. 3 (sowie Anhang) VBK (Fassung gemäss Ziff. II der V des EFD vom 
6.3.2015, in Kraft seit 1.1.2016 [AS 2015 861]) auf 3% des Nettolohnes, jedoch 
nicht unter Fr. 2'000.-- und nicht über Fr. 4'000.-- festgesetzt.

Anstelle der Pauschalen können die notwendigen tatsächlichen unmittelbaren 
Berufsauslagen geltend gemacht werden, sofern hierfür der Nachweis erbracht 
wird (§ 28 Abs. 5 StG; Art. 26 Abs. 2 DBG sowie Art. 7 Abs. 1 Satz 2 in Verb. mit 
Art. 4 VBK), wobei in diesem Fall die gesamten tatsächlichen Kosten und deren 
berufliche Notwendigkeit nachzuweisen sind (vgl. dazu das Urteil des Bundesge-
richts 2C_681/2008 vom 12.12.2008 Erw. 3.5). Weil es sich um steueraufheben-
de bzw. –mindernde Tatsachen handelt, sind diese gegebenenfalls höheren ef-
fektiven Kosten von den Steuerpflichtigen nicht nur zu behaupten, sondern auch 
zu belegen, und sie tragen hierfür die Folgen der Beweislosigkeit (BGE 133 II 
153 Erw. 4.3 S. 158). 

Damit ist im Folgenden zu prüfen, ob die von den Beschwerdeführern geltend 
gemachten effektiven Berufskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 23'451.-- (Be-
rufsbekleidung: Fr. 2'110.-- [Steuerakten 2018 act. 44 f.]; Steueraufwand gekop-
pelt an Berufstätigkeit: Fr. 5'066.-- [Steuerakten 2018 act. 46 f.]; Unentgeltliche 
Arbeitsleistung zu Berufstätigkeit: Fr. 12'082.-- [Steuerakten 2018 act. 48]; Fahr-
zeugaufwand Fahrzeug für Berufstätigkeit: Fr. 4'193.-- [Steuerakten 2018 
act. 49 ff.]) als "übrige Berufskosten" zu qualifizieren sind und in ihrem tatsächli-
chen Umfang (anstelle der gegebenenfalls tieferen Pauschalabzüge) abgezogen 
werden können. 

3.1 Die Beschwerdeführer deklarierten in ihrer Steuererklärung für das Steuer-
jahr 2018 für den Ehemann mit zwei Lohnausweisen einen Nettolohn von ge-
samthaft Fr. 91'418.-- (Fr. 35’910.-- und Fr. 55'508.--) zuzüglich Leistungen der 
Arbeitslosenversicherung (ALV) von netto Fr. 16'940.-- (vgl. Steuerakten 2018 
act. 39 ff.). 

Gestützt darauf ermittelte die Veranlagungsbehörde bei den Kantons- und Ge-
meindesteuern eine Gewinnungskostenpauschale in der (max.) Höhe von 
Fr. 6'900.-- (20 Prozent des durch Lohnausweis bestätigten Nettolohnes, maxi-
mal 6'900 Franken) sowie bei den direkten Bundessteuern Fr. 3'251.--             

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(3% des Nettolohns zuzüglich Leistungen der ALV von insgesamt Fr. 108'358.--, 
mindestens im Jahr Fr. 2'000.- / höchstens im Jahr Fr. 4'000.--). 

Diese Pauschalen beinhalten auch die Aufwendungen für Berufskleider. Wie 
Veranlagungsbehörde und Vorinstanz festgestellt haben, ist die Berufskleidung 
(Fr. 2'110.--; vgl. Steuerakten 2018 act. 44 f.) bereits (beim Code 314 EP/EM) für 
den Ehemann mit den für die übrigen Berufskosten vorgesehenen Pauschalab-
zügen bei den Kantons- und Gemeindesteuern (Fr. 6'900.--) sowie bei den direk-
ten Bundessteuern (Fr. 3'251.--) abgegolten. 

Die restlichen von den Beschwerdeführern als unmittelbare Berufsauslagen gel-
tend gemachten Aufwendungen (Steueraufwand, unentgeltliche Arbeitsleistung, 
Fahrzeugaufwand) qualifizieren nicht als "übrige Berufskosten" gemäss § 28 
Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 26 Abs. 1 Bst. c DBG und können hier deshalb nicht 
abgezogen werden. Anstelle des Abzugs der geltend gemachten effektiven Be-
rufskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 23'451.-- können daher richtigerweise 
(lediglich) die entsprechenden tieferen Pauschalabzüge bei den Kantons- und 
Gemeindesteuern (Fr. 6'900.--) sowie bei den direkten Bundessteuern 
(Fr. 3'251.--) geltend gemacht und abgezogen werden.

3.2 Die Argumentation der Beschwerdeführer, der Steueraufwand stehe direkt 
im Zusammenhang mit der Berufsausübung, ohne Anstellung keine Steuerein-
nahmen, geht fehl (vgl. Beschwerde, S. 2). Der von den Beschwerdeführern gel-
tend gemachte an die Berufstätigkeit "gekoppelte" Steueraufwand (Fr. 5'066.--; 
Steuerakten 2018 act. 46 f.) stellt kein gemäss § 28 Abs. 1 Bst. a StG bzw. 
Art. 26 Abs. 1 Bst. c DBG als "übrige Berufskosten" abzugsfähiger Aufwand dar, 
da die betreffenden Steuern den Lebenshaltungskosten zugerechnet werden 
müssen. Es handelt sich dabei um Steuern, die zu bezahlen sind, nicht um die 
steuerbaren Einkünfte zu erzielen, sondern weil Einkommen erzielt wird (vgl. da-
zu etwa Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 
2016, Art. 34 DBG N 94). Dass bezahlte Steuern bei den natürlichen Personen 
(inkl. Selbständigerwerbenden und Personengesellschaftern) bei der Einkom-
menssteuer nicht abzugsfähig sind (anders als bei den juristischen Personen bei 
der Gewinnsteuer; vgl. § 65 Abs. 1 Bst. a StG und Art. 59 Abs. 1 Bst. a DBG), er-
gibt sich auch schon ausdrücklich aus dem Gesetz (vgl. dazu § 34 Bst. e StG 
und Art. 34 Bst. e DBG; vgl. dazu zudem auch das Urteil des Bundesgerichts 
2C_534/2018 vom 27.9.2019 Erw. 3.6.3).

3.3 Auch soweit die Beschwerdeführer als übrige für die Ausübung des Berufes 
erforderliche Kosten geltend machen, die Ausübung der Haupterwerbstätigkeit 
durch den Steuerpflichtigen erfordere "unentgeltliche Arbeitsleistung" (z.B. Ab-

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schlussarbeiten, Monats-, Quartals-, Jahresabschluss) und setzte ein weiteres 
Anstellungsverhältnis voraus (Unentgeltliche Arbeitsleistung zu Berufstätigkeit: 
Fr. 12'082.--; vgl. Steuerakten 2018 act. 48), kann dieses Vorbringen nicht 
berücksichtigt werden (vgl. Beschwerde, S. 2). Wie bereits das Bundesgericht im 
BGE 124 II 29 Erw. 4c S. 35 festgehalten hat, kann ein steuerlicher Abzug nicht 
schon deshalb zugelassen werden, weil der Steuerpflichtige durch die Ausübung 
seiner Erwerbstätigkeit daran gehindert wird, eine andere, einträglichere Tätigkeit 
auszuüben.

3.4 Ebenfalls nicht unter den übrigen für die Ausübung des Berufes erforderli-
chen Kosten gemäss § 28 Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 26 Abs. 1 Bst. c DBG ab-
gezogen werden kann der zusätzlich geltend gemachte "Fahrzeugaufwand" 
(Fahrzeugaufwand Fahrzeug für Berufstätigkeit: Fr. 4'193.--; Steuerakten 2018 
act. 49 ff.). Diesbezüglich können grundsätzlich nur die notwendigen Kosten für 
Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte im Rahmen der gesetzlichen Um-
schreibung gemäss § 27 Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 26 Abs. 1 Bst. a DBG gel-
tend gemacht werden. 

Der Beschwerdeführer war im Jahr 2018 für die Fahrten zwischen seiner Wohn- 
und Arbeitsstätte unbestrittenermassen auf die Benützung eines privaten Fahr-
zeugs angewiesen, wodurch ihm Kosten von Fr. 9'506.-- (97 Arbeitstage x 
140 km x Fr. 0.70 pro Fahrkilometer) entstanden sind (vgl. Steuerakten 2018 
act. 38 = Berufsauslagen Formular 4.1). Steht kein öffentliches Verkehrsmittel zur 
Verfügung oder ist dessen Benützung objektiv nicht zumutbar, so können für die 
effektiven Arbeitstage die Kosten der Benützung des privaten Fahrzeugs gemäss 
dem vom EFD festgelegten Betrag pro gefahrenen Kilometer abgezogen werden 
(Art. 5 Abs. 2 Bst. b VBK; vgl. dazu auch § 27 Abs. 2 StG in Verb. mit § 12 Abs. 2 
VVStG). Der Ansatz für Autos beträgt nach den Pauschalansätzen der direkten 
Bundessteuer ab dem Steuerjahr 2016 Fr. 0.70 pro Fahrkilometer (vgl. Anhang 
Ziff. 2 VBK).

Gemäss § 27 Abs. 1 Bst. a StG (vgl. auch § 12 Abs. 2 VVStG) bzw. Art. 26 
Abs. 1 Bst. a DBG (vgl. auch Art. 5 Abs. 1 VBK und Anhang Ziff. 2) können diese 
Kosten der Benützung des privaten Fahrzeugs nach den entsprechenden Pau-
schalansätzen der direkten Bundessteuer "bis maximal" insgesamt höchstens 
Fr. 8'000.-- (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. "bis zu einem Maximalbetrag" 
von Fr. 3'000.-- (direkte Bundessteuer) in Abzug gebracht werden. Mit diesem 
Abzug folgt das Bundessteuergesetz dem "Fabriktorprinzip" (vgl. dazu das Urteil 
des Bundesgerichts 2C_745/2017 vom 21.9.2017 Erw. 2.3, publiziert in: 
StE 2017 DBG/ZH B 22.3 Nr. 119). Der Nachweis höherer Kosten über den ge-
setzlich festgelegten Maximalbetrag von Fr. 8'000.-- (Kantons- und Gemeinde-

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steuern) bzw. Fr. 3'000.-- (direkte Bundessteuer) hinaus ist damit ausgeschlos-
sen (insbesondere im Unterschied zu den für die übrigen Berufskosten vorgese-
henen Pauschalabzügen; vgl. § 28 Abs. 5 StG und Art. 26 Abs. 2 DBG). Die An-
wendung von § 27 Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 26 Abs. 1 Bst. a DBG führt des-
halb dazu, dass die geltend gemachten Fahrkosten bloss im Umfang "bis maxi-
mal" insgesamt höchstens Fr. 8'000.-- (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. 
"bis zu einem Maximalbetrag" von Fr. 3'000.-- (direkte Bundessteuer) zum Abzug 
zugelassen werden können und hier der Nachweis höherer effektiver Kosten 
entgegen der Meinung der Beschwerdeführer nicht (mehr) möglich ist. 

Nachdem Bundesgesetze und Völkerrecht für das Bundesgericht und die ande-
ren rechtsanwendenden Behörden massgebend sind (Art. 190 BV), ist die Ober-
grenze von Fr. 3'000.-- für den Fahrkostenabzug im Recht der direkten Bundes-
steuer gemäss Art. 26 Abs. 1 Bst. a DBG ungeachtet der gegebenenfalls beson-
deren Situation der Steuerpflichtigen (z.B. fehlende Anstellungsmöglichkeiten in 
der Nähe des Arbeitsortes) anzuwenden, und wird – nachdem Art. 9 Abs. 1 StHG 
ausdrücklich die Möglichkeit für die Kantone vorsieht, auch bei den kantonalen 
Steuern eine Begrenzung des Fahrkostenabzugs einzuführen – von dem An-
wendungsgebot von Art. 190 BV auch die Bestimmung im Schwyzer Steuerge-
setz gemäss § 27 Abs. 1 Bst. a StG als Umsetzungsakt der bundesgesetzlichen 
Ordnung erfasst (das heisst durch das StHG bundesgesetzlich gedeckt bzw. 
"immunisiert"), weshalb der darin vorgesehene Maximalbetrag von Fr. 8'000.-- für 
den Fahrkostenabzug ebenfalls – wie bereits die Obergrenzen von Fr. 3'000.-- im 
Recht der direkten Bundessteuer gemäss Art. 26 Abs. 1 Bst. a DBG – anzuwen-
den ist (vgl. dazu ausführlich das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Bern vom 16.7.2021, Nr. 100.2020.118/119U publiziert unter: <www.vgb.justice. 
be.ch>, Rubrik "Rechtsprechung/Verwaltungsgericht/Urteilssammlung des Ver-
waltungsgerichts"). 

Somit ist es auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den geltend ge-
machten Fahrkostenabzug lediglich bis zum Umfang des gesetzlich vorgesehe-
nen Maximalbetrags von Fr. 8'000.-- (Kantons- und Gemeindesteuern) und 
Fr. 3'000.-- (direkte Bundessteuer) akzeptierte und feststellte, dass die Abzüge 
"keiner weiteren Überprüfung" bedürften. Der Hinweis der Beschwerdeführer, 
dass ein lückenloses Fahrtenbuch vorgelegt worden sei, ist daher unbehelflich. 
Der Vorwurf, dass die Vorinstanz bei den Berufskosten einfach den Pauschalab-
zug gewählt habe, ohne dass sie auch nur annähernd auf die Gegebenheiten der 
Beschwerdeführer eingegangen wäre, ansonsten das Fahrtenbuch irgendwo Er-
wähnung fände, geht fehl. Der Nachweis höherer Kosten ist in diesem Fall aus-
geschlossen. Unter den gegebenen Umständen kann auch auf die von den Be-
schwerdeführern beantragte Prüfung insbesondere mit Bezug auf die unzumut-

13

bare Verkehrsanbindung von Lachen/SZ (Wohnort) nach Triesen/FL (Arbeitsort) 
verzichtet werden (vgl. Beschwerde, S. 2). Der Beweisantrag wird daher abge-
wiesen (vgl. zur sogenannten "antizipierten" Beweiswürdigung statt vieler BGE 
144 II 427 Erw. 3.1.3 S. 435).

Damit ist zugleich auch klar, dass die von den Beschwerdeführern geltend ge-
machten höheren Kosten für den "Fahrzeugaufwand" auch nicht zu den "übrigen 
für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kosten" zu zählen und als solche 
gemäss § 28 Abs. 1 Bst. a StG bzw. Art. 26 Abs. 1 Bst. c DBG abzugsfähig sind, 
würden damit doch ansonsten höhere Fahrkosten über den Maximalbetrag von 
Fr. 8'000.-- (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. Fr. 3'000.-- (direkte Bundes-
steuer) hinaus gewissermassen "durch die Hintertüre" wieder eingeführt. Zudem 
gilt es auch zu beachten, dass durch den für die notwendigen Kosten für die 
Benützung des privaten Fahrzeugs festgelegten Betrag von Fr. 0.70 pro gefah-
renen Kilometer bereits sämtliche Kosten wie Treibstoff, Reparaturen, Amortisa-
tionen, Versicherungen usw. pauschal abgedeckt werden. Insoweit umfasst der 
Ansatz nicht nur den Arbeitsweg, sondern beruht auf einer Gesamtfahrleistung 
(vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 2C_630/2012 vom 20.2.2013 Erw. 2.2). 
Es können daher auch nicht gleichzeitig pauschale und effektive Aufwendungen 
für eine und dieselbe Kategorie von Gewinnungskosten geltend gemacht werden 
(vgl. dazu entsprechend die Urteile des Bundesgerichts 2C_807/2011 vom 
9.7.2012 Erw. 2.4.2 sowie 2C_266/2008 vom 16.12.2008 Erw. 5.5 mit Hinwei-
sen). 

4. Gemäss § 27 Abs. 1 Bst. c StG ist vorgesehen, dass "die notwendigen 
Mehrkosten für auswärtigen Wochenaufenthalt" als Berufskosten abgezogen 
werden können. Nach der vom Regierungsrat des Kantons Schwyz gestützt auf 
§ 27 Abs. 2 StG beschlossenen Vollzugsverordnung können gemäss § 14 Abs. 1 
VVStG Steuerpflichtige mit auswärtigem Arbeitsort, denen die alltägliche Rück-
kehr an den steuerrechtlichen Wohnsitz nicht möglich ist oder nicht zugemutet 
werden kann, die notwendigen Mehrkosten für den auswärtigen Aufenthalt ab-
ziehen. 

Im Recht der direkten Bundessteuer ist die Abziehbarkeit der Mehrkosten für 
auswärtigen Wochenaufenthalt nicht ausdrücklich im Gesetz, sondern in der ent-
sprechenden Verordnung geregelt (vgl. dazu die Regelung der Abzüge der 
Mehrkosten für auswärtigen Wochenaufenthalt gemäss Art. 9 Abs. 1 VBK). Ent-
sprechend sind Wochenaufenthalter steuerpflichtige Personen, die an den Ar-
beitstagen am Arbeitsort bleiben und nur übers Wochenende regelmässig an den 
steuerlichen Wohnsitz zurückkehren (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 
2C_177/2012 vom 25.9.2012 Erw. 3.1). 

14

Für den Abzug der notwendigen Mehrkosten der auswärtigen Verpflegung wer-
den nach Art. 9 Abs. 2 VBK feste Pauschalansätze bestimmt (gemäss Anhang 
Ziff. 1 zur VBK beträgt der volle Abzug im Tag Fr. 30.-- und im Jahr Fr. 6'400.-- 
Fassung vom 6.3.2015, in Kraft seit 1.1.2016), und für den Abzug der notwendi-
gen Mehrkosten der Unterkunft sind nach Art. 9 Abs. 3 VBK die ortsüblichen Aus-
lagen für ein Zimmer abziehbar (entsprechend § 14 Abs. 2 und 3 VVStG). 

Der Beschwerdeführer deklarierte (unter Code 321 EP/EM) als Auslagen für das 
auswärtige Zimmer einen Betrag von insgesamt Fr. 4'060.-- für drei Aufenthalte 
in den USA (von 17.8.2018 bis 31.8.2018: Fr. 1'820.--; von 25.10.2018 bis 
1.11.2018: Fr. 1'050.--; von 14.12.2018 bis 21.12.2018: Fr. 1'190.--). Weiter de-
klarierte der Beschwerdeführer (unter Code 322 EP/EM) notwendige Mehrkosten 
der auswärtigen Verpflegung zus. Verpflegung Fr. 15.-- pro Tag (Pauschalabzug 
für zweite Hauptmahlzeit) für insgesamt 30 Tage. 

Damit die von den Beschwerdeführern geltend gemachten notwendigen Mehr-
kosten für den auswärtigen Aufenthalt in den USA abgezogen werden können, 
muss zunächst richtigerweise vorausgesetzt werden, dass überhaupt von einem 
Wochenaufenthalt gesprochen werden kann (vgl. angefochtener Einsprache-
Entscheid Erw. 3.2). Inwieweit allerdings die Aufenthalte in den USA tatsächlich 
beruflich notwendig waren, kann hier dahingestellt bleiben. 

Der Nachweis dafür, dass dem Beschwerdeführer infolge der vorübergehenden 
(einmal für 2 Wochen sowie zweimal für 1 Woche dauernden) Aufenthalte in den 
USA für die Unterkunft und/oder Verpflegung effektiv zusätzliche Mehrkosten 
entstanden sind, welche nicht von Arbeitgeberseite effektiv oder im Rahmen des 
Spesenreglements abgegolten wurden (wie z.B. Rückerstattung der Übernach-
tungsspesen gegen Beleg, effektive Spesenvergütungen für Mittags- oder 
Abendessen oder als Pauschale für eine Hauptmahlzeit), so dass sich ein Abzug 
für ein Zimmer und/oder der Pauschalabzug für die zweite Hauptmahlzeit (zus. 
Verpflegung Fr. 15.-- pro Tag) rechtfertigen würde, ist von den Beschwerdefüh-
rern nicht erbracht worden. 

Diese Beurteilung drängt sich insbesondere auch deshalb auf, weil der Arbeitge-
ber dem Arbeitnehmer bereits von Arbeitsrechts wegen (vgl. Art. 327a Abs. 1 
OR) alle für die Ausführung der Arbeit notwendigen Ausgaben (Spesen) zu er-
setzen hat. Weiter sind dem Arbeitnehmer bei Arbeiten an auswärtigen Arbeitsor-
ten, d.h. die vom gewöhnlichen Arbeitsort abweichen, auch die für den Unterhalt 
erforderlichen Aufwendungen zu vergüten. Deshalb sind hier auch die geltend 
gemachten Mehrkosten für die auswärtigen Aufenthalte in den USA zu Recht 
nicht als abzugsfähige Berufskosten akzeptiert worden. 

15

Streng genommen müsste sich vielmehr die Frage stellen, ob nicht deswegen die 
abziehbaren Fahrkosten für die Benützung des privaten Fahrzeugs und auch die 
Mehrkosten bei auswärtiger Verpflegung/Schichtarbeit entsprechend zu kürzen 
wären, was grundsätzlich zu einer Verschlechterung des Einsprache-Entscheids 
zuungunsten der Steuerpflichtigen führen würde. Der im Verhältnis zum geringen 
Streitwert und zur Bedeutung der Streitsache hohe Aufwand rechtfertigt es je-
doch, diesbezüglich von zusätzlichen Weiterungen abzusehen, die mit einer 
möglichen sogenannten "reformatio in peius" verbunden wären. 

5. Im Weiteren wird von den Beschwerdeführern richtigerweise nicht mehr 
beanstandet, dass als Berufsauslagen gemäss § 27 Abs. 1 Bst. b StG bzw. 
Art. 26 Abs. 1 Bst. b DBG nur dem Ehemann für Mehrkosten bei auswärtiger 
Verpflegung/Schichtarbeit der (max.) Betrag von Fr. 3'200.-- gewährt wurde 
(240 x Fr. 15.-- pro Tag maximal Fr. 3'200.--), während der Ehefrau hier kein ent-
sprechender Abzug (anders bei der Pauschale für die übrigen Berufskosten; vgl. 
dazu das Urteil des Bundesgerichts 2C_681/2008, 2C_682/2008 vom 12.12.2008  
Erw. 3.4) zugestanden wurde, weil die Ehefrau gemäss Steuererklärung für das 
Steuerjahr 2018 keiner unselbständigen Erwerbstätigkeit nachging (vgl. Steuer-
akten 2018 act. 18) und einzig Leistungen der Arbeitslosenversicherungen (ALV) 
im Betrag von Fr. 20'180.-- für die Monate Januar bis Mai deklarierte und belegte 
(vgl. Steuerakten 2018 act. 43). 

Nachdem deshalb unbestritten für die Ehefrau kein Abzug der Mehrkosten bei 
auswärtiger Verpflegung/Schichtarbeit möglich ist, stellen sich die Beschwerde-
führer dagegen nunmehr auf den Standpunkt, dass die Arbeitslosenentschädi-
gung kein Lohn oder Nettolohn sei, und es sich hierbei deshalb nicht um steuer-
bares Einkommen handle. 

Damit wird von den Beschwerdeführern jedoch verkannt, dass es sich bei den 
Leistungen aus der Arbeitslosenversicherungen nach Art. 23 Bst. a DBG (ent-
sprechend auch gemäss § 24 Bst. a StG) um Ersatzeinkünfte für eine un-
selbständige Erwerbstätigkeit handelt, welche ebenfalls steuerbar sind (vgl. dazu 
auch das Urteil des Bundesgerichts 2C_681/2008, 2C_682/2008 vom 12.12.2008 
Erw. 3.5). 

Nachdem die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung von den Einkünften ab-
gezogen werden (§ 33 Abs. 1 Bst. f StG; Art. 33 Abs. 1 Bst. f DBG), ist darin ent-
gegen der Meinung der Beschwerdeführer auch kein Widerspruch zu erkennen, 
dass die Leistungen der Arbeitslosenversicherung zur Besteuerung herangezo-
gen werden (vgl. Beschwerde, S. 2 f.). 

16

Es handelt sich bei der Arbeitslosenentschädigung auch nicht um Unterstüt-
zungsleistungen im Sinne von Art. 24 Bst. d DBG (bzw. § 25 Bst. d StG). Letztere 
bezwecken nicht den Ersatz des dahingefallenen Erwerbseinkommens, sondern 
die Deckung des notwendigen Lebensbedarfs, weshalb sie im Unterschied zur 
Arbeitslosenentschädigung steuerfrei sind (vgl. dazu etwa Rich-
ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 23 
DBG N 15). 

6. Der von den Beschwerdeführern zusätzlich als "dauernde Last, Erschwer-
nisausgleich" geltend gemachte Abzug im Betrag von Fr. 27'425.40 (entspre-
chend einer Lohnkompensation im Anteil von 30 Prozent des Nettolohns gemäss 
Lohnausweisen von gesamthaft Fr. 91'418.--) wird mit der "unzureichenden Bei-
tragsleistung von Seiten des Kantons in der Bereitstellung ausreichender Ar-
beitsmöglichkeiten" begründet, was zu "Ausweichungen auf ferngelegene Arbeit-
nehmerstandorte" führe (vgl. Steuerakten 2018 act. 27). 

Damit wird von den Beschwerdeführern zunächst verkannt, dass mit "dauernde 
Lasten" i.S. von Art. 33 Abs. 1 Bst. b DBG (bzw. § 33 Abs. 1 Bst. b StG) im priva-
ten Vermögensbereich liegende Verpflichtungen gemeint sind, welche der steu-
erpflichtigen Person auf Dauer oder während eines längeren Zeitraums auferlegt 
sind, aus einem Vermögensgegenstand selber zu erbringen sind und dessen 
Nutzwert vermindern (vgl. dazu etwa Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkom-
mentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 33 DBG N 29 ff.). Aus dieser Bestimmung 
vermögen die Beschwerdeführer deshalb nichts zu ihren Gunsten abzuleiten.

Im Weiteren gilt es zu beachten, dass die Abgaben von Bund und Kantone einem 
strengen Legalitätsprinzip unterliegen und von der Pflicht zur rechtssatzmässigen 
Ausgestaltung des Steuertatbestandes auch die Abzüge erfasst werden, weshalb 
vom steuerbaren Einkommen nur die gesetzlich vorgesehenen Abzüge getätigt 
werden können. Insofern werden die abzugsfähigen Berufskosten nach Art. 26 
DBG und den entsprechenden Bestimmungen in den Steuergesetzen der Kanto-
ne abschliessend aufgezählt (vgl. dazu auch das Urteil des Bundesgerichts 
2A.224/2004 vom 26.10.2004 Erw. 6).

Bei dem allenfalls noch unter "Berufskosten" geltend gemachten Abzug für "dau-
ernde Last, Erschwernisausgleich" scheint den Beschwerdeführern dagegen of-
fenbar eine Art zusätzlicher strukturpolitischer Abzug vorzuschweben (ähnlich 
vergleichbar mit dem Produktionserschwernisbeitrag in der Landwirtschaft zum 
Ausgleich erschwerter Produktionsbedingungen in Berg- und Hügelregionen), 
wofür jedoch im Abgaberecht des Bundes und der Kantone keine gesetzliche 
Grundlage besteht. 

17

Für die Anrechnung eines entsprechenden Abzugs unter "dauernde Last, Er-
schwernisausgleich" oder "Berufskosten" bleibt deshalb kein Raum.

7. Die Beschwerde ist insgesamt unbegründet. Sie ist abzuweisen.

Bei diesem Ausgang sind den Beschwerdeführern die Kosten des Verfahrens 
aufzuerlegen (vgl. § 128 StG in Verb. mit § 72 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspfle-
gegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974; Art. 144 Abs. 1 DBG). 

Mit Blick auf die in der Hauptsache gestellten Anträge erweist sich das im verwal-
tungsgerichtlichen Verfahren eingereichte Gesuch um Erlangung der unentgeltli-
chen Rechtspflege als aussichtlos. Es ist deshalb abzuweisen und eine Prüfung 
der finanziellen Verhältnisse erübrigt sich folglich (vgl. dazu entsprechend auch 
Entscheid VGer SZ VGE II 2015 23 vom 21.3.2015 Erw. 5.2).

Da sich dementsprechend auch die Beschwerde gegen den angefochtenen Ein-
sprache-Entscheid der Kantonalen Steuerkommission als unbegründet erweist, 
besteht insofern kein Grund, auf die Kostenauflage und Kostenverteilung für den 
Einsprache-Entscheid zurückzukommen. 

Die Schwyzer Regelung zur Kostenauflage im Einspracheverfahren liegt zudem 
innerhalb des den Kantonen durch das Steuerharmonisierungsgesetz ein-
geräumten Regelungsspielraums und ist deshalb nicht zu beanstanden (vgl. das 
Urteil des Bundesgerichts 2C_458/2012, 2C_459/2012 vom 15.3.2013 Erw. 4.2 
mit Hinweisen).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege 
wird abgewiesen.

3. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'500.-- werden den 
Beschwerdeführern je zur Hälfte auferlegt, unter solidarischer Haftung für 
die gesamten Kosten. Sie haben am 17. Juni 2021 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 1'500.-- bezahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen ist. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (2/EB)
- den Gemeinderat … (A; im Dispositiv)
- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung DVS, 3003 Bern (A).

Schwyz, 15. Dezember 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Versand: 13. Januar 2022

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