# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6c92443e-d826-5f88-a4e0-d7a9c15aaf57
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.08.2018 PC180031
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PC180031_2018-08-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PC180031-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende,  

 Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn  

 sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Montani Schmidt  

Beschluss vom 29. August 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____,  
Klägerin und Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

betreffend Ehescheidung (Kostenvorschuss)  
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen  
Verfahren am Bezirksgericht Affoltern vom 30. Juli 2018 (FE180051-A) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 

1.1 Mit Verfügung vom 30. Juli 2018 setzte die Vorinstanz der Klägerin und 
Beschwerdegegnerin (fortan Klägerin) eine Frist von 20 Tagen an, um für das 

Scheidungsverfahren (Scheidung auf Klage) einen Kostenvorschuss von 

Fr. 4'500.– zu leisten (Urk. 2 S. 2).  

1.2 Hiergegen erhob der Beklagte und Beschwerdeführer (fortan Beklag-
ter) am 21. August 2018 (Datum Poststempel) innert Frist Beschwerde ein 

(Urk. 1). 

2.1 Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen 
erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Dazu gehört unter anderem die Frage, ob die Partei, 

welche ein Rechtsmittel einlegt, durch den angefochtenen Entscheid beschwert 

ist, d.h. ob sie einen Nachteil erleidet (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). 

2.2 Mit Verfügung vom 30. Juli 2018 verpflichtete die Vorinstanz die Kläge-
rin, also B._____ einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 4'500.– zu leisten 

(Urk. 2 S. 2 Dispositivziffer 1). Der Beklagte wurde zu nichts verpflichtet, weshalb 

er durch den angefochtenen Entscheid in keiner Weise einen Nachteil hat.  

2.3 Damit erweist sich die vorliegende Beschwerde als offensichtlich unzu-
lässig, weshalb auf das Einholen einer Beschwerdeantwort der Gegenpartei ver-

zichtet werden kann (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Auf die Beschwerde ist nicht einzutre-

ten. 

2.4 Der Vollständigkeit halber bleibt der Beklagte darauf hinzuweisen, dass 
er sein Gesuch um Sistierung des Verfahrens sowie seine weiteren Vorbringen 

nicht im Beschwerdeverfahren, sondern bei der Vorinstanz, d.h. dem Einzelge-

richt im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Affoltern, einreichen kann. Da-

rauf ist nicht weiter einzugehen. 

3.1 Es rechtfertigt sich, umständehalber auf die Erhebung von Kosten zu 
verzichten.  

- 3 - 

3.2 Der Klägerin ist mangels relevanter Umtriebe für das Beschwerdever-
fahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage je eines 

Doppels bzw. einer Kopie der Urk. 1 und Urk. 3, sowie an die Vorinstanz, je 

gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 29. August 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 

lic. iur. K. Montani Schmidt  
 
versandt am: 
sf 

	Beschluss vom 29. August 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage je eines Doppels bzw. einer Kopie der Urk. 1 und Urk. 3, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...