# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2286443d-fe4a-5b46-9132-ae7d47f4e28e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-12
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 12.10.2023 BK 2023 280
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2023-280_2023-10-12.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 23 280

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 12. Oktober 2023

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichterin Hubschmid
Gerichtsschreiberin Kurt

Verfahrensbeteiligte Unbekannte Täterschaft (namentlich nicht bekannte verantwort-
liche Organe und/oder Mitarbeitende sowie Hilfspersonen der 
A.________ AG

Beschuldigte

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

B.________
v.d. Fürsprecher Dr. C.________

Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer

Gegenstand Rechtsverzögerung

Strafverfahren wegen versuchter Nötigung

Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen die Regionale Staatsan-
waltschaft Bern-Mittelland betreffend Verfahren BM 21 33675

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: Staatsanwalt-
schaft) führt gegen die Beschuldigte ein Strafverfahren wegen versuchter Nötigung. 
Am 5. Juli 2023 reichte der Straf- und Zivilkläger (nachfolgend: Beschwerdeführer), 
vertreten durch Fürsprecher Dr. C.________, Beschwerde ein und beantragte, es 
sei die Staatsanwaltschaft anzuweisen, das Verfahren unverzüglich an die Hand zu 
nehmen und Anklage zu erheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Der 
Verfahrensleiter der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des 
Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer) eröffnete am 13. Juli 2023 ein 
Beschwerdeverfahren. Die Generalstaatsanwaltschaft beantragte in ihrer Stellung-
nahme vom 18. Juli 2023 die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 
20. Juli 2023 nahm und gab der Verfahrensleiter Kenntnis der Stellungnahme. Auf 
die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels wurde verzichtet. Weitere Einga-
ben gingen nicht mehr ein. 

2. Die Beschwerde ist zulässig gegen Verfügungen und konkrete Verfahrenshandlun-
gen der Strafverfolgungsbehörden, aber auch gegen Unterlassungen unter Ein-
schluss der Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 2 Bst. a 
der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0]). Beschwerden wegen 
Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung sind an keine Frist gebunden 
(Art. 396 Abs. 2 StPO). Die Zuständigkeit der Beschwerdekammer ergibt sich aus 
Art. 13 Bst. c StPO i.V.m. Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) i.V.m. Art. 29 Abs. 2 
des Organisationsreglements des Obergerichts (OrR OG; BSG 162.11). Der Be-
schwerdeführer ist Straf- und Zivilkläger und hat ein aktuelles und praktisches In-
teresse an einer Durchführung des Verfahrens innert angemessener Frist. Er ist 
somit zur Beschwerde legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die formgerechte Be-
schwerde ist einzutreten.

3. Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch 
auf Beurteilung innert angemessener Frist (Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung 
der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101]). Art. 6 Ziff. 1 der Konventi-
on zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) ver-
mittelt diesbezüglich keinen weitergehenden Schutz als Art. 29 Abs. 1 BV. Gemäss 
Art. 5 Abs. 1 StPO nehmen die Strafbehörden die Strafverfahren unverzüglich an 
die Hand und bringen sie ohne unbegründete Verzögerung zum Abschluss. Das 
Beschleunigungsgebot verpflichtet die Behörden, ein Strafverfahren mit der gebo-
tenen Beförderung zu behandeln, nachdem die beschuldigte Person darüber in 
Kenntnis gesetzt wurde. Sie soll nicht länger als notwendig den Belastungen eines 
Strafverfahrens ausgesetzt sein. Die Beurteilung der angemessenen Verfahrens-
dauer entzieht sich starren Regeln. Ob sich die Dauer als angemessen erweist, ist 
in jedem Einzelfall unter Würdigung aller konkreten Umstände zu prüfen (BGE 143 
IV 373 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Erforderlich ist eine Gesamtwürdigung der im jewei-
ligen Einzelfall gegebenen Umstände. Dass eine einzelne Verfahrenshandlung zu 
einem früheren Zeitpunkt hätte vorgenommen werden können, verletzt das Be-
schleunigungsgebot für sich allein gesehen noch nicht. Erforderlich ist, dass die 

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Behörden bei objektiver Betrachtung des Einzelfalls in der Lage gewesen wären, 
den Fall als solchen innert wesentlich kürzerer Zeit abzuschliessen. Dies ist dann 
anzunehmen, wenn das Verfahren über einen Zeitraum von mehreren Monaten 
hinweg nicht betrieben wurde oder in einer Haftsache die Untersuchung über einen 
Zeitraum von acht Monaten hinweg faktisch ruht, weil der als Gutachter beauftragte 
Sachverständige untätig bleibt und sich nach einem ersten Aktenstudium für be-
fangen erklärt. Gleiches gilt, wenn das Nichtbetreiben darauf zurückzuführen ist, 
dass der Ausgang eines anderen Verfahrens abgewartet wurde. Allerdings sollen 
Phasen der Inaktivität durch Phasen besonderer Beschleunigung kompensiert wer-
den können. Dass die Strafverfolgungsbehörden und/oder die Gerichte unzweck-
mässig organisiert sind, entschuldigt Verzögerungen ebenso wenig wie eine unzu-
reichende personelle und/oder sachliche Ausstattung, es sei denn, es handelt sich 
um bloss vorübergehende und nicht vorhersehbare Engpässe. Der Komplexität des 
Verfahrens und dem Umfang der Sache ist insoweit Rechnung zu tragen, als die 
Behandlung schwieriger Sach- und Rechtsfragen notwendigerweise eine gewisse 
Zeit in Anspruch nimmt. Demgegenüber kann eine Verletzung des Beschleuni-
gungsgebots auch gerade darin liegen, dass die Strafbehörden eine rechtlich mög-
liche und von der Sache her gebotene Beschränkung des Verfahrensgegenstands 
nicht vorgenommen haben. Aufgetretene Verzögerungen können dadurch kom-
pensiert werden, dass in anderen Verfahrensabschnitten mit besonderer Beschleu-
nigung agiert wird (WOHLERS, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessord-
nung, 3. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 5 StPO). Gemäss Praxis der Beschwerdekammer 
bedeutet eine Untätigkeit von zehn Monaten in aller Regel eine Rechtsverzögerung 
bzw. unter Umständen auch bereits ein Stillstand von sieben, acht oder neun Mo-
naten; (Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern BK 17 517 vom 1. März 
2018 E. 5.1 mit Hinweisen, vgl. zudem Beschluss des Obergerichts des Kantons 
Bern BK 13 215 vom 25. September 2013 E. 5.2). Anspruch auf Verfahrensbe-
schleunigung haben primär beschuldigte Personen, in etwas geringerem Mass je-
doch auch die übrigen Verfahrensbeteiligten wie die Privatklägerschaft (Urteil des 
Bundesgericht 6B_411/2015 vom 9. September 2015 E. 3.3 mit Hinweisen).

4. Der Beschwerdeführer erstattete am 12. August 2021 Anzeige gegen die Beschul-
digte wegen versuchter Nötigung mit der Begründung, dass die A.________ AG die 
Herausgabe der ihr übergebenen Schuldbriefe von der Bezahlung einer nicht be-
rechtigten Forderung abhängig mache. Komme er der Aufforderung nicht nach, 
entstehe ihm ein gravierender Nachteil, weil er sein Grundstück nicht an eine Dritt-
person verkaufen könne. Die Staatsanwaltschaft nahm das Verfahren am 19. No-
vember 2021 nicht an die Hand. Eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene 
Beschwerde hiess die Beschwerdekammer mit Beschluss BK 21 557 vom 30. Mai 
2022 gut. Die Akten gingen zwecks Eröffnung einer Strafuntersuchung an die 
Staatsanwaltschaft zurück. Zwischen dem Eingang der Strafanzeige vom 12. Au-
gust 2021 bei der Staatsanwaltschaft am 13. August 2021 und dem Erlass der 
Nichtanhandnahme vom 19. November 2021 vergingen rund drei Monate. In die-
sem Zusammenhang ist in Übereinstimmung mit der Generalstaatsanwaltschaft 
keine Rechtsverzögerung ersichtlich. 

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Der gutheissende Beschwerdebeschluss vom 30. Mai 2022 ging am 1. Juni bei der 
Staatsanwaltschaft ein. Nachdem der Beschwerdeführer am 26. September 2022 
bei der Staatsanwaltschaft darum ersucht hatte, das Strafverfahren an die Hand zu 
nehmen, eröffnete die Staatsanwaltschaft am 11. Oktober 2022 und damit nach 
rund vier Monaten eine Strafuntersuchung gegen unbekannte Täterschaft wegen 
versuchter Nötigung. Gleichentags forderte sie den Beschwerdeführer auf, ergän-
zend zur Anzeige einige Fragen zu beantworten. Der Beschwerdeführer kam dieser 
Aufforderung mit Eingabe vom 13. Oktober 2022 nach. Zudem forderte sie bei 
Rechtanwalt D.________ und Rechtsanwältin E.________ am 11. Oktober 2022 
schriftliche Stellungnahmen ein, wobei die beiden auf die Einreichung einer Stel-
lungnahme verzichteten (vgl. Schreiben vom 27. Oktober 2022). Ebenfalls am 
11. Oktober 2022 ersuchte die Staatsanwaltschaft die A.________ AG, vertreten 
durch Rechtsanwalt F.________, um eine schriftliche Stellungnahme. Nach einer 
Fristverlängerung stellte Rechtsanwalt F.________ am 11. November 2022 diverse 
Beweisanträge und ersuchte darum, ihm die bereits erstreckte Frist zur Stellung-
nahme nach erfolgter Edition der Akten (gemäss Beweisanträgen) und ihm gewähr-
ter Einsicht neu anzusetzen. Diese Eingabe ging am 14. November 2022 bei der 
Staatsanwaltschaft ein. Aus den Akten gehen keine weiteren Ermittlungshandlun-
gen hervor. Nach schriftlicher Mahnung vom 27. Januar 2023 und vom 30. März 
2023 erhob der Beschwerdeführer am 5. Juli 2023 Rechtsverzögerungsbeschwer-
de.

5. Seit dem gutheissenden Beschwerdebeschluss, welcher der Staatsanwaltschaft 
am 1. Juni 2022 zugegangen ist, erfolgten am 11. Oktober somit lediglich die Eröff-
nung des Verfahrens sowie die Aufforderungen an die Angeschriebenen, schriftlich 
Stellung zu nehmen. Innerhalb eines Zeitraumes von 13 Monaten waren dies die 
einzigen Ermittlungshandlungen. Aus der Stellungnahme des Beschwerdeführers 
ergab sich nichts grundsätzlich Neues. Die übrigen Angeschriebenen liessen sich 
materiell nicht zu den Vorwürfen vernehmen; die A.________ AG stellte insgesamt 
drei Beweisanträge, über welche bisher nicht befunden wurde. Zwischen dem Ein-
gang der letzten Stellungnahme von Rechtsanwalt F.________ am 14. November 
2022 und der Rechtsverzögerungsbeschwerde liegen knapp acht Monate. Auch mit 
Blick auf die Komplexität des Verfahrens und den Umfang der Sache rechtfertigt 
sich ein solcher Stillstand bzw. eine bisherige Verfahrensdauer von 13 Monaten 
(gerechnet ab Beschluss BK 21 557) nicht. Zwar berufen sich Rechtsanwalt 
D.________ und Rechtsanwältin E.________ auf das Berufsgeheimnis. Dieser 
Umstand stellt aber kein Hindernis für weitere Ermittlungshandlungen dar, zumal 
sich die mögliche Täterschaft wohl nicht einzig aus deren Angaben ermitteln lässt. 
Sollte die Staatsanwaltschaft die Ansicht vertreten, der Sachverhalt sei nicht genü-
gend abgeklärt, hätte sie weitere Ermittlungshandlungen tätigen müssen. Andern-
falls gilt es, die eingereichten Unterlagen zu würdigen und Frist nach Art. 318 StPO 
anzusetzen. Auch wenn es sich vergleichsweise nicht um ein prioritär zu behan-
delndes Verfahren handelt und der Anspruch des Beschwerdeführers als Privatklä-
ger auf Verfahrensbeschleunigung in etwas geringerem Mass besteht, kann er sich 
vorliegend zu Recht auf eine Rechtsverzögerung berufen. Die Staatsanwaltschaft 
hat das Beschleunigungsgebot verletzt. 

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6. Gemäss Art. 397 Abs. 4 StPO kann die Beschwerdekammer der Staatsanwalt-
schaft im Fall einer Rechtsverzögerung Weisungen erteilen und für deren Einhal-
tung Fristen setzen. Die Staatsanwaltschaft wird angewiesen, das Verfahren nun-
mehr beförderlich fortzuführen. Auf weitere Weisungen wird verzichtet. Mit Blick auf 
den aktuellen Stand des Verfahrens rechtfertigt es sich zudem nicht, die Staatsan-
waltschaft anzuweisen, Anklage zu erheben. 

7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Kanton Bern die Verfahrenskosten, 
bestimmt auf CHF 1‘200.00 (Art. 423 Abs. 1 i.V.m. Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Um-
stand, dass dem Begehren, die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, Anklage zu er-
heben, nicht entsprochen wurde, rechtfertigt keine Kostenausscheidung. 

8. Dem Beschwerdeführer ist für seine Aufwendungen im Beschwerdeverfahren dem-
entsprechend eine Entschädigung auszurichten, zumal der Beizug eines Anwaltes 
geboten ist. Der Beschwerdeführer hat die Entschädigung ins richterliche Ermes-
sen gestellt. Gemäss Art. 17 Abs. 1 Bst. g Ziffer 1 der Parteikostenverordnung 
(PKV; BSG 168.811) beträgt der Honorarrahmen in Beschwerdeverfahren (Art. 393 
bis 397 StPO) betreffend nicht instanzabschliessende Verfügungen und Verfah-
renshandlungen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der erstinstanzlichen Ge-
richte CHF 500.00 bis 5'000.00. Innerhalb dieses Rahmentarifs bemisst sich der 
Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand und der Bedeu-
tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 des Kan-
tonalen Anwaltsgesetzes [KAG; BSG 168.11]). Der Streitgegenstand des Be-
schwerdeverfahrens war auf die Frage der Rechtsverzögerung begrenzt, was we-
der sachverhaltsmässig noch rechtlich einen grossen Aufwand bedeutet. Das 
bestätigt auch die kurze Beschwerdeschrift. Die Entschädigung hat demzufolge im 
untersten Bereich des Rahmentarifs zu liegen. Die Beschwerdekammer erachtet 
eine Entschädigung von CHF 600.00 (inkl. Auslagen und MWST) als angemessen.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Es wird festgestellt, dass die Regionale 
Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland das Beschleunigungsgebot verletzt hat. Die 
Staatsanwaltschaft wird angewiesen, das Verfahren beförderlich fortzuführen. 

Soweit weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’200.00, trägt der Kanton 
Bern. 

3. Dem Beschwerdeführer wird für seine Aufwendungen im Beschwerdeverfahren eine 
Entschädigung von CHF 600.00 ausgerichtet.

4. Zu eröffnen:
- dem Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer, v.d. Fürsprecher Dr. C.________

(per Einschreiben)
- der Beschuldigten (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Staatsanwalt G.________

(mit den Akten – per Kurier)

Bern, 12. Oktober 2023 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Kurt
i.V. Gerichtsschreiberin Lienhard

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 
Es wird um Zustellung eines Einzahlungsscheins ersucht. 

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.