# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 85d5e301-7f62-5958-859a-5edba7a9fba6
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 29.06.2021 SB210060
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210060_2021-06-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210060-O/U/jv 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz, Präsident, lic. iur. B. Gut und 

lic. iur. B. Amacker sowie der Gerichtsschreiber MLaw L. Zanetti 

 

Urteil vom 29. Juni 2021 

 
in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____,  

 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. G. Krayenbühl, 

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend einfache Körperverletzung etc. und Widerruf  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich,  
3. Abteilung - Einzelgericht, vom 27. Oktober 2020 (GG200130) 

-  2  - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 24. Juni 2020 

(Urk. 23) ist diesem Urteil beigeheftet. 

 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 64 S. 61 ff.) 

"Es wird erkannt: 

1. Das Verfahren betreffend des Vorwurfs des geringfügigen Diebstahls wird einge-

stellt. 

2. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB; 

− des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB; 

− der versuchten Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB in Verbindung mit 

Art. 22 Abs. 1 StGB; 

− der mehrfachen Missachtung einer Ein- oder Ausgrenzung im Sinne von 

Art. 119 Abs. 1 AIG; 

− der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1; 

− des Nichtanzeigen eines Fundes im Sinne von Art. 332 StGB; sowie 

− des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG. 

3. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf 

− der versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit 

Art. 22 Abs. 1 StGB. 

4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Abtei-

lung 1 Luzern vom 1. Februar 2019 ausgefällten Strafe von 30 Tagessätzen zu 

CHF 30.00 wird widerrufen und als vollziehbar erklärt. 

5. Der Beschuldigte wird bestraft mit 11 Monaten Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zu 

den mit  

-  3  - 

− Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 25. Juni 2020; 

− Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2020; 

− Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 14. Juli 2020 [recte: 

Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis]; 

− Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. Juli 2020 [recte: 

Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis]; 

ausgefällten Strafen (wovon bis und mit heute 18 Tage durch Haft erstanden sind) 

sowie mit einer Busse von CHF 300.00. 

6. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen. 

7. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine 

Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen. 

8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 2. Juni 2020 be-

schlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Arm-

banduhr der Marke Fossil, schwarz, Asservaten-Nr. A012'126'602, wird nach Eintritt 

der Rechtskraft dieses Entscheids dem Privatkläger B._____ innert einer Frist von 

einem Monat auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten sie der zustän-

digen Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen wird. 

9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 31. März 2020 

beschlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde 

Mobiltelefon Samsung Galaxy S4, IMEI-Nr. 1, Asservaten-Nr. A012'175'278, wird 

nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids dem Privatkläger C._____ innert ei-

ner Frist von einem Monat auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten es 

der zuständigen Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen wird. 

10. Die folgenden, beim Forensischen Institut Zürich unter der Geschäfts-Nr. 74243724 

sichergestellten Spuren und Spurenträger werden nach Eintritt der Rechtskraft 

dieses Entscheids eingezogen und vernichtet: 

− A012'151'734  Vergleichs-WSA 
− A012'119'812  DNA-Spur – Wattetupfer 

11. Der Privatkläger B._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg 

des Zivilprozesses verwiesen. 

-  4  - 

12. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger B._____ CHF 1'000.– als Ge-

nugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewie-

sen. 

13. Der Privatkläger C._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg 

des Zivilprozesses verwiesen. Das Genugtuungsbegehren wird abgewiesen. 

14. Die Privatklägerin, die D._____ AG, wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den 

Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

15. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

CHF 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF  1'500.00   Gebühr für das Vorverfahren  

CHF 4'643.70   Auslagen (medizinische Gutachten etc.) 

CHF  27.60   Entschädigung Zeuge 

CHF 2'362.70   amtliche Verteidigung RA lic. iur. X2._____ (bereits entschädigt) 

CHF 12'714.10   amtliche Verteidigung RA lic. iur. X1._____ 

CHF 7'303.95   unentgeltliche Rechtsvertretung RA lic. iur. Y._____ 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

16. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss vorstehen-

der Dispositiv-Ziffer 15, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie 

der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers, werden dem Beschuldigten 

auferlegt. 

17. Der mit Wirkung vom 31. Dezember 2018 bis 3. Januar 2019 eingesetzte amtliche 

Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wurde mit 

CHF 2'362.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt 

eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

18. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____, wird 

mit CHF 12'714.10 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten 

bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

-  5  - 

19. Der unentgeltliche Rechtsbeistand des Privatklägers B._____, Rechtsanwalt lic. iur. 

Y._____, wird mit CHF 7'303.95 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 

Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

20. (Mitteilungen) 

21. (Allgemeines Rechtsmittel) 

22. (Rechtsmittel betr. Ziff. 18) 

23. (Rechtsmittel betr. Ziff. 19)" 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten (Urk. 81): 

1. Der Berufungskläger sei vom Vorwurf des Diebstahls im Sinne von Art. 139 

Ziff. 1 StGB freizusprechen. 

2. Der Berufungskläger sei in Abänderung der vorinstanzlichen Dispositiv- 

Ziffer 5 mit einer Zusatzstrafe von sechs Monaten zu bestrafen. 

3. In Abweichung der vorinstanzlichen Dispositivziffer 16 seien die Kosten der 

Untersuchung, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung und der 

unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers B._____, zu zwei Dritteln 

dem Berufungskläger aufzuerlegen. 

4. Im Übrigen sei das erstinstanzliche Urteil zu bestätigen. 

5. Es seien die Kosten des zweitinstanzlichen Gerichtsverfahrens auf die 

Staatskasse zu nehmen. 

6. Es sei die amtliche Verteidigung aus der Gerichtskasse gemäss eingereich-

ter Honorarnote zu entschädigen. 

b) Der Staatsanwaltschaft (Urk. 71): 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils  

-  6  - 

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Zum Verfahrensgang bis zum Erlass des erstinstanzlichen Urteils kann auf 

die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ver-

wiesen werden (Urk. 64 S. 6). Gegen das eingangs im Dispositiv wiedergegebene 

und mündlich eröffnete Urteil (vgl. Prot. I S. 38) liess der Beschuldigte innert 

gesetzlicher Frist die Berufung anmelden (Urk. 54; Art. 399 Abs. 1 StPO). Nach 

Zustellung des begründeten Urteils reichte der Beschuldigte sodann wiederum 

fristgerecht seine Berufungserklärung ein (Urk. 67; Art. 399 Abs. 3 StPO). Die 

Staatsanwaltschaft erklärte daraufhin innert ihr angesetzter Frist, auf eine An-

schlussberufung zu verzichten und die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils zu 

beantragen (Urk. 71). Mit dem – teilweise konkludent erklärten – Einverständnis 

aller Parteien wurde mit Präsidialverfügung vom 26. März 2021 die Durchführung 

eines schriftlichen Berufungsverfahrens angeordnet (Urk. 77). Der Beschuldigte 

reichte sodann innert der ihm angesetzten Frist seine Berufungsbegründung ein 

(Urk. 81). Die übrigen Parteien liessen sich in der Folge nicht mehr vernehmen, 

womit das Verfahren spruchreif ist. 

2. Der Beschuldigte ficht das vorinstanzliche Urteil hinsichtlich des Schuld-

spruchs wegen Diebstahls zum Nachteil des Privatklägers C._____ (Disp.-Ziffer 2, 

2. Spiegelstrich), des Strafpunkts (Disp.-Ziffer 5) sowie der Kostenauflage (Disp.-

Ziffer 16) an. Aufgrund der Anfechtung des Strafpunktes ist im Übrigen auch 

Disp.-Ziffer 6 betreffend Vollzug der Strafe sowie Disp.-Ziffer 7 betreffend Ersatz-

freiheitsstrafe als mitangefochten zu betrachten. Im Übrigen ist das Urteil der Vo-

rinstanz in Rechtskraft erwachsen, was vorab festzustellen ist. 

II. Sachverhalt 

1. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten im noch zu beurteilenden 

Dossier zusammengefasst vor, er habe am tt. November 2018 ca. zwischen 02:00 

und 06:00 Uhr gemeinsam mit E._____ und einer weiteren unbekannten Person 

in der Wohnung des Privatklägers C._____, während dieser geschlafen habe, 

-  7  - 

zahlreiche Gegenstände des Privatklägers C._____ sowie der Privatklägerin 

D._____ AG entwendet. 

2. Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, ist allseits unbestritten und 

erstellt, dass sich der Beschuldigte zur Tatzeit in der Wohnung des Privatklägers 

C._____ aufgehalten und er bzw. seine Begleiter in der Folge zahlreiche Gegen-

stände mitgenommen haben. Der Beschuldigte macht hierbei geltend, der Privat-

kläger C._____ habe ihn und seine Begleiter in seine Wohnung eingeladen, um 

dort eine weitere Flasche Whiskey zu konsumieren. Im Rahmen dieses Besuchs 

habe der Privatkläger C._____, welcher seinerseits stark betrunken bzw. be-

rauscht gewesen sei, ihnen diverse Kleidungsstücke sowie Mobiltelefone ge-

schenkt (vgl. hierzu Urk. 64 S. 19). 

2.2 Der Privatkläger C._____ macht geltend, sich hinsichtlich der Geschehnisse 

in der Nacht auf den tt. November 2018 nur noch daran erinnern zu können, in 

der F._____ Bar zwei kleine Biere getrunken zu haben. Anschliessend habe er 

den Fussgängerstreifen vor der Bar überquert und sei auf der anderen Strassen-

seite von drei Männern angesprochen worden. Von da an fehle ihm jegliche Erin-

nerung bis zum nächsten Tag ca. 16:00 oder 17:00 Uhr (Urk. D2/4/2 Frage 10). 

Als er zuhause aufgewacht sei, sei es ihm körperlich sehr schlecht gegangen und 

er sei benommen gewesen. Er habe beim Gang zur Toilette bemerkt, dass im 

Schlafzimmer der Kleiderschrank offen gestanden sei und Kleiderbügel auf dem 

Boden unter dem Bett gelegen seien. Die Tablare seien herausgerissen gewesen 

(a.a.O. Frage 18). Er nehme an, dass neben dem Alkohol noch eine andere Sub-

stanz im Spiel gewesen sein müsse, da die erlebten Symptome nicht von der 

konsumierten Menge Alkohol hätten ausgelöst werden können (a.a.O. Frage 30).  

2.3 Der Beschuldigte führte demgegenüber detailliert aus, wie der Abend bzw. 

die Nacht seiner Ansicht nach verlaufen sei (vgl. die ausführliche Darstellung bei 

der Staatsanwaltschaft, Urk. D1/3/6). Ins Auge sticht hierbei, dass er auffällige 

Details zu Protokoll gab, wie man konkret zur Wohnung des Privatklägers gelangt 

sei; dass dieser seinen Schlüssel im Veston in der Bar vergessen habe und einen 

Ersatzschlüssel für die Haupttüre aus dem Briefkasten bzw. sodann für die Woh-

nungstür einen solchen aus einer Lampe habe hervorholen müssen; der Privat-

-  8  - 

kläger zwecks Bezahlung des Taxis noch Geld habe abheben müssen; wie er 

seinen Zustand wahrgenommen habe und von welchen Themen (er sei Millionär; 

er wolle sich umbringen; er habe sich scheiden lassen, da er seine sexuelle Ori-

entierung gewechselt habe; er habe Kakaoplantagen in Afrika; er könne dem Be-

schuldigten und seinen Begleitern sein Haus und sein Auto überlassen, wenn er 

Suizid begehe) dieser gesprochen habe. Hinsichtlich der Übergabe der Gegen-

stände erklärte der Beschuldigte, der Privatkläger habe ihn nach seiner Telefon-

nummer gefragt. Als er ihm gesagt habe, dass er kein Telefon besitze, habe die-

ser geantwortet, dass er ein Mobiltelefon habe, das er nicht brauche und dem Be-

schuldigten geben könne. Er habe daraufhin das Telefon, ein Samsung, mitsamt 

der Schachtel geholt und dem Beschuldigten gegeben. Der Privatkläger habe ge-

sagt, man könne sich sicher auf Facebook kontaktieren, da er seine beiden Mobil-

telefone in der Bar vergessen habe. Schliesslich habe er die Facebooknamen des 

Beschuldigten bzw. seiner Begleiter wissen wollen und seinen eigenen Face-

booknamen auf einen Zettel geschrieben. Anschliessend habe er sie gefragt, ob 

sie auch Kleider haben möchten. Er habe gesagt, er würde die Kleider ohnehin 

nicht brauchen und würde diese sonst wegwerfen, weshalb der Beschuldigte und 

seine Begleiter diese akzeptiert hätten. Anschliessend habe der Privatkläger die 

Kleider geholt und in Plastiksäcke gepackt (Urk. D1/3/6 Frage 12; Urk. D1/3/5 

Frage 74 ff.).  

Teilweise lassen sich diese Schilderungen des Beschuldigten anhand weiterer 

Anhaltspunkte bzw. Beweismittel verifizieren. So führte die Mitarbeiterin der 

"G._____ Bar" gegenüber der Polizei aus, der Privatkläger C._____ habe seine 

Jacke in der Bar abgegeben, da er noch seinen Autoschlüssel darin gehabt habe 

(vgl. Urk. D2/1 S. 5). Dies bestätigt insoweit die Schilderung des Beschuldigten, 

wonach der Privatkläger C._____ erklärt habe, er habe seinen Schlüssel in der 

Bar vergessen, weshalb er den Ersatzschlüssel aus dem Briefkasten habe neh-

men müssen. Zudem habe sie den Privatkläger als angetrunken bzw. leicht be-

trunken wahrgenommen (vgl. Urk. D2/1 S. 5), was ebenfalls die Darstellung des 

Beschuldigten stützt, wonach der Privatkläger bereits stark angetrunken gewesen 

sei, als sie sich kennen gelernt hätten (Urk. D1/3/6 Frage 16). 

-  9  - 

Auf Vorhalt der Aussagen des Privatklägers C._____, wonach der Beschuldigte 

und seine Begleiter die Gegenstände unrechtmässig entwendet hätte, erklärte er, 

er hätte das Telefon sicherlich nicht für eigene Zwecke gebraucht, wenn er es 

gestohlen hätte, da ihm auch bewusst sei, dass die Polizei dies aufdecken könne 

(Urk. D1/3/5 Frage 92). Auf Hinweis, dass der Privatkläger gar vier Mobiltelefone 

vermisse, führte der Beschuldigte schliesslich aus, der Privatkläger habe ihnen 

nach der Taxifahrt mitgeteilt, dass er seinen Veston in der Bar vergessen habe, 

worin sich zwei Mobiltelefone und seine Hausschlüssel befinden würden 

(Urk. D1/6/3 Frage 32). Diese Schilderung hinsichtlich weitere Mobiltelefone 

erscheint insofern nachvollziehbar, als der Privatkläger tatsächlich seinen Veston 

in der Bar vergessen hat und sich darin ohne Weiteres auch Mobiltelefone hätten 

befinden können. 

2.4 Die Vorinstanz erwägt, die Ausführungen des Beschuldigten betreffend 

Übergabe der Gegenstände und Kleidungsstücke seien im Gegensatz zu den de-

taillierten Ausführungen zur Vorgeschichte karg ausgefallen (Urk. 64 S. 25). Wei-

ter seien in den Aussagen des Beschuldigten hinsichtlich der übergebenen Klei-

dungsstücke und dem Behältnis, in welche diese verstaut worden seien, einige 

Widersprüche zu erkennen (Urk. 64 S. 22). Bei genauerer Betrachtung, erweisen 

sich diese vermeintlichen Widersprüche aber – mit der Verteidigung (Urk. 81 S. 5) 

– als nicht relevant. So betrifft es lediglich ein untergeordnetes Detail, ob die Klei-

dungsstücke nun in mehrere Plastiktaschen oder nur einer verstaut worden sein 

sollen. Ebenso kann nichts Relevantes daraus abgeleitet werden, dass der Be-

schuldigte gemäss den protokollierten Aussagen einmal von "Plastiksäcken" und 

an anderer Stelle von "Plastiktaschen" gesprochen haben soll, zumal dies auch 

auf Differenzen in der Übersetzung aus der französischen Sprache zurückgeführt 

werden könnte und ohnehin nicht vollends klar ist, worin der Bedeutungsunter-

schied zwischen Plastiksäcken und Plastiktaschen liegt.  

2.5.1 Die Schilderung des Beschuldigten, wonach der Privatkläger C._____ die 

fraglichen Kleidungsstücke sowie die drei Mobiltelefone ihnen schlicht geschenkt 

habe, erscheint auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich. Der Privatkläger wurde 

indessen vom Beschuldigten als stark alkoholisiert bzw. unter Drogeneinfluss ste-

-  10  - 

hend beschrieben, der immer wieder wirre Ausführungen gemacht habe. Er sei 

bereits bei ihrem Kennenlernen "zu" gewesen (Urk. D1/3/6 Frage 12 und 16 f.). 

Damit korrespondiert wiederum, dass der Privatkläger selbst geltend macht, sich 

in der fraglichen Nacht an nichts erinnern zu können und am nächsten Morgen 

stark benommen aufgewacht zu sein (Urk. D2/4/2 Frage 18). Entsprechend liegt 

es durchaus nahe, dass sich der Privatkläger in einem Rauschzustand befunden 

haben könnte, in welchem er irrationale Äusserungen getätigt oder im Nachhinein 

nicht nachvollziehbare Handlungen begangen haben könnte.  

Festzuhalten ist jedenfalls, dass sich der Beschuldigte sehr detailliert, ausführlich 

und in sich schlüssig über den Verlauf des Abends bzw. der Nacht geäussert hat. 

Hierbei beschrieb er auch den Zustand des Privatklägers grundsätzlich nachvoll-

ziehbar und schlüssig, wonach dieser bereits zu Beginn angetrunken gewirkt ha-

be und zum Schluss gar vollends betrunken bzw. berauscht gewesen sei. Der 

Privatkläger habe er immer wieder wirre Aussagen gemacht, wonach er sich um-

bringen wolle, er Millionär sei, er in Afrika eine Kakaoplantage besitze und er sein 

Haus und sein Auto dem Beschuldigten und seinen Begleitern überlassen könne, 

wenn er Suizid begehen sollte (vgl. Urk. D1/3/6 Frage 12; Urk. D1/3/5 Frage 68). 

Zudem habe sich der Privatkläger im Verlaufe des Abends zunehmend "unzumut-

bar" verhalten und sexuelle Handlungen mit dem Beschuldigten bzw. dessen Be-

gleitern initiieren wollen (vgl. Urk. D1/3/5 Frage 70 ff.; Urk. D1/3/6 Frage 20 und 

34). Geht man von der Richtigkeit dieser – nicht von vornherein widerlegbaren – 

Schilderungen aus, so erscheint es zumindest denkbar, dass der Privatkläger 

dem Beschuldigten tatsächlich in einem Rauschzustand Kleidungsstücke und wei-

tere Gegenstände übergegeben haben könnte.  

2.5.2 Der Privatkläger belastet den Beschuldigten im Übrigen durch seine Aus-

sagen nicht direkt. Vielmehr schliesst er einzig aus den Umständen, in welchen er 

aufgewacht ist und in welchen er seine Wohnung vorgefunden hat, dass ihm die 

Gegenstände unrechtmässig abgenommen worden sein müssen. Selbst die eige-

nen Schilderungen des Privatklägers schliessen entsprechend nicht aus, dass er 

die Gegenstände dem Beschuldigten in seinem Rauschzustand tatsächlich so wie 

-  11  - 

von diesem geschildert übergeben hat, er sich im Nachhinein daran aber schlicht 

nicht mehr zu erinnern vermag. Andere Beweismittel stehen nicht zur Verfügung.  

2.5.3 Eine allfällig denkbare Tatvariante, wonach der Beschuldigte oder eine sei-

ner Begleitpersonen dem Privatkläger absichtlich eine Substanz verabreicht ha-

ben könnten, um diesen widerstandsunfähig zu machen bzw. um ihn dazu zu 

bringen, Wertgegenstände zu verschenken, wäre im Übrigen nicht vom Anklage-

sachverhalt abgedeckt. Dies fällt entsprechend von vornherein ausser Betracht 

(vgl. Art. 350 Abs. 1 StPO). 

2.5.4 Die Erklärung, der Beschuldigte und seine Begleiter hätten die Gegenstände 

dem Privatkläger unrechtmässig abgenommen, erscheint demnach zwar als 

naheliegendste Variante, sie lässt sich aufgrund der vorhandenen Beweismittel 

indessen nicht erstellen. Letztlich bleibt das Geschehen in der Wohnung des 

Privatklägers unbekannt.  

2.6 Der Beschuldigte ist daher in Anwendung des Grundsatzes in dubio pro reo 

vom Vorwurf des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB gemäss Dossier 2 

freizusprechen. 

III. Sanktion 

1. Die Vorinstanz hat den Beschuldigten unter Einbezug des Schuldspruchs 

wegen Diebstahls gemäss Dossier 2 sowie als Zusatzstrafe zu diversen Strafbe-

fehlen der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat und Limmattal/Albis zu einer Frei-

heitsstrafe von 11 Monaten verurteilt (Urk. 64 S. 61).  

2. Die Vorinstanz hat die relevanten Strafzumessungsgrundsätze ebenso wie 

die Vorgehensweise bei retrospektiver Konkurrenz (Art. 49 Abs. 2 StGB) zutref-

fend dargelegt (Urk. 64 S. 38 ff.). Darauf wird verwiesen. 

3.1 Die Strafzumessung hinsichtlich der Dossiers 1, 3, 4, 6 und 7 wird allseits 

nicht beanstandet und wurde von der Vorinstanz sorgfältig und zutreffend vorge-

nommen. Darauf wird vorab verwiesen. Die Verteidigung verlangt lediglich auf-

grund des Freispruchs in Dossier 2 eine tiefere Strafe. Zu übernehmen ist daher 

-  12  - 

die von der Vorinstanz festgesetzte Strafe für Dossier 1 von 4 Monaten, wovon 

als Einsatzstrafe neu auszugehen ist. Hinsichtlich Dossier 3 ist wiederum mit der 

Vorinstanz von einer hypothetischen Einsatzstrafe von 80 Tagen auszugehen, 

welche wiederum zu einer Asperation im Umfang von 50 Tagen führt (vgl. Urk. 64 

S. 45 f.). Betreffend Dossier 4 ist mit der Vorinstanz eine hypothetische Einsatz-

strafe von einem Monat festzusetzen, was zu einer Asperation im Umfang von 

20 Tagen führt (vgl. Urk. 64 S. 46 f.). In Bezug auf Dossier 7 ist mit der Vorinstanz 

eine hypothetische Einsatzstrafe von 3 Monaten festzusetzen, was zu einer Aspe-

ration im Umfang von 2 Monaten führt (vgl. Urk. 64 S. 50). Insgesamt resultiert 

demnach für die heute zu beurteilenden Delikte eine Gesamtfreiheitsstrafe von 

8 Monaten und 10 Tagen. 

Zu folgen ist der Vorinstanz auch, wenn sie die Ausfällung einer Geldstrafe 

angesichts der zahlreichen Vorstrafen des Beschuldigten als einerseits nicht 

angemessen beurteilt und aufgrund der finanziellen Verhältnisse des Beschuldig-

ten davon ausgeht, dass er eine solche auch nicht bezahlen könnte (Urk. 64 

S. 50 f.). Es ist entsprechend eine Freiheitsstrafe auszufällen. 

Wie bereits die Vorinstanz erwogen hat (Urk. 64 S. 51), ist zunächst unter Einbe-

zug der mit den Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 25. und 

28. Juni 2020 bzw. der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 14. und 18. Juli 

2020 ausgefällten Freiheitsstrafen von 250 Tagen eine hypothetische Gesamt-

strafe zu bilden. Die bereits ausgefällten 250 Tage Freiheitsstrafe sind in Anwen-

dung des Asperationsprinzips mit einer Erhöhung der Einsatzstrafe um 6 Monate 

zu berücksichtigen. Demnach resultiert eine hypothetische Gesamtfreiheitsstrafe 

von 14 Monaten und 10 Tagen. Abzüglich der bereits ausgefällten 250 Tage 

Freiheitsstrafe resultiert eine Zusatzstrafe in Höhe von 6 Monaten. 

3.2 Hinsichtlich der Übertretungen gemäss Dossiers 6 ist mit der Vorinstanz 

(Urk. 64 S. 47 f.) eine Busse in Höhe von Fr. 300.– festzusetzen. Für den Fall, 

dass der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht bezahlt, ist eine Ersatzfreiheits-

strafe von 3 Tagen auszusprechen. 

-  13  - 

4. Unter Hinweis auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz (Urk. 64 

S. 52) zu bestätigen ist im Übrigen die Anordnung des Vollzugs der Freiheitsstra-

fe. 

IV. Kosten und Entschädigungsfolgen 

1. Angesichts des Freispruchs in Dossier 2 sind die Kosten der Untersuchung 

und des erstinstanzlichen Verfahrens dem Beschuldigten bloss zu 2/3 aufzuerle-

gen und im Übrigen auf die Gerichtskasse zu nehmen.  

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ih-

res Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte ob-

siegt mit seinen Berufungsanträgen vollumfänglich, weshalb die Kosten – inkl. je-

ne der amtlichen Verteidigung, welche mit Fr. 2'692.70 ausgewiesen sind 

(Urk. 83) und angemessen erscheinen – auf die Gerichtskasse zu nehmen sind. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 

27. Oktober 2020 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird erkannt: 

1. Das Verfahren betreffend des Vorwurfs des geringfügigen Diebstahls wird eingestellt. 

2. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB; 

− […] 

− der versuchten Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB in Verbindung mit 
Art. 22 Abs. 1 StGB; 

− der mehrfachen Missachtung einer Ein- oder Ausgrenzung im Sinne von 
Art. 119 Abs. 1 AIG; 

− der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1; 

− des Nichtanzeigen eines Fundes im Sinne von Art. 332 StGB; sowie 

− des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG. 

3. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf 

-  14  - 

− der versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit Art. 22 
Abs. 1 StGB. 

4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Abteilung 1 

Luzern vom 1. Februar 2019 ausgefällten Strafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00 

wird widerrufen und als vollziehbar erklärt. 

5. […] 

6. […] 

7. […] 

8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 2. Juni 2020 beschlag-

nahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Armbanduhr 

der Marke Fossil, schwarz, Asservaten-Nr. A012'126'602, wird nach Eintritt der 

Rechtskraft dieses Entscheids dem Privatkläger B._____ innert einer Frist von einem 

Monat auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten sie der zuständigen La-

gerbehörde zur Vernichtung überlassen wird. 

9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 31. März 2020 be-

schlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Mobilte-

lefon Samsung Galaxy S4, IMEI-Nr. 1, Asservaten-Nr. A012'175'278, wird nach Ein-

tritt der Rechtskraft dieses Entscheids dem Privatkläger C._____ innert einer Frist 

von einem Monat auf erstes Verlangen hin herausgegeben, ansonsten es der zu-

ständigen Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen wird. 

10. Die folgenden, beim Forensischen Institut Zürich unter der Geschäfts-Nr. 74243724 

sichergestellten Spuren und Spurenträger werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses 

Entscheids eingezogen und vernichtet: 

− A012'151'734   Vergleichs-WSA 

− A012'119'812   DNA-Spur – Wattetupfer 

11. Der Privatkläger B._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des 

Zivilprozesses verwiesen. 

12. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger B._____ CHF 1'000.– als Genug-

tuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 

13. Der Privatkläger C._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des 

Zivilprozesses verwiesen. Das Genugtuungsbegehren wird abgewiesen. 

-  15  - 

14. Die Privatklägerin, die D._____ AG, wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den 

Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

15. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

CHF 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF  1'500.00   Gebühr für das Vorverfahren  

CHF 4'643.70   Auslagen (medizinische Gutachten etc.) 

CHF  27.60   Entschädigung Zeuge 

CHF 2'362.70   amtliche Verteidigung RA lic. iur. X2._____ (bereits entschädigt) 

CHF 12'714.10   amtliche Verteidigung RA lic. iur. X1._____ 

CHF 7'303.95   unentgeltliche Rechtsvertretung RA lic. iur. Y._____ 

  Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

16. […] 

17. Der mit Wirkung vom 31. Dezember 2018 bis 3. Januar 2019 eingesetzte amtliche 

Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wurde mit 

CHF 2'362.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt ei-

ne Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

18. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____, wird mit 

CHF 12'714.10 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt 

eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

19. Der unentgeltliche Rechtsbeistand des Privatklägers B._____, Rechtsanwalt lic. iur. 

Y._____, wird mit CHF 7'303.95 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 

Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

20. [Mitteilungen] 

21. [Allgemeines Rechtsmittel] 

22. [Rechtsmittel betr. Ziff. 18] 

23. [Rechtsmittel betr. Ziff. 19]" 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

-  16  - 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte wird vom Vorwurf des Diebstahls im Sinne von Art. 139 

Ziff. 1 StGB (Dossier 2) freigesprochen. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 6 Monaten Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe 

zu den mit  

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 25. Juni 2020; 

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2020; 

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 14. Juli 2020; 

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 18. Juli 2020 

ausgefällten Strafen (wovon bis und mit heute 18 Tage durch Haft erstanden 

sind) sowie mit einer Busse von Fr. 300.–. 

3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu 

bezahlen. 

4. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle 

eine Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen. 

5. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss 

vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 15, ausgenommen diejenigen der amtlichen 

Verteidigung sowie der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers, 

werden dem Beschuldigten zu 2/3 auferlegt und im Übrigen auf die Ge-

richtskasse genommen. 

6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Die weiteren Kos-

ten betragen:  

Fr. 2'692.70   amtliche Verteidigung 

 

-  17  - 

7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich diejenigen der 

amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen. 

8. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 
− die Vertretung des Privatklägers B._____ im Doppel für sich und die 

Privatklägerschaft 
− den Privatkläger C._____ 
− die Privatklägerin D._____ AG 
− die Privatklägerin H._____ 
− das Staatssekretariat für Migration SEM 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-

ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Vornahme der notwendigen 
Mitteilungen betreffend vorinstanzliche Disp. Ziffer 4, 8, 9 und 10) 

− die Kordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des 
DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung 
der Vernichtungs- und Löschungsdaten 

− die Kantonspolizei Zürich, KDM-ZD, mit separatem Schreiben (§ 54a 
Abs. 1 PolG) 

− den Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich, Abteilung 
Bewährungs- und Vollzugsdienste 

− die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A und B 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich. 

9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

-  18  - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 29. Juni 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Prinz 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

MLaw L. Zanetti 
 

 
 

	Urteil vom 29. Juni 2021
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 64 S. 61 ff.)
	1. Das Verfahren betreffend des Vorwurfs des geringfügigen Diebstahls wird eingestellt.
	2. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB;
	 des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB;
	 der versuchten Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB;
	 der mehrfachen Missachtung einer Ein- oder Ausgrenzung im Sinne von Art. 119 Abs. 1 AIG;
	 der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1;
	 des Nichtanzeigen eines Fundes im Sinne von Art. 332 StGB; sowie
	 des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG.

	3. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf
	 der versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB.

	4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern vom 1. Februar 2019 ausgefällten Strafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00 wird widerrufen und als vollziehbar erklärt.
	5. Der Beschuldigte wird bestraft mit 11 Monaten Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zu den mit
	 Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 25. Juni 2020;
	 Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2020;
	 Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 14. Juli 2020 [recte: Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis];
	 Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. Juli 2020 [recte: Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis];

	ausgefällten Strafen (wovon bis und mit heute 18 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer Busse von CHF 300.00.
	6. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen.
	7. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen.
	8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 2. Juni 2020 beschlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Armbanduhr der Marke Fossil, schwarz, Asservaten-Nr. A012'126'602, wird nach Eintritt der Rechtskra...
	9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 31. März 2020 beschlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Mobiltelefon Samsung Galaxy S4, IMEI-Nr. 1, Asservaten-Nr. A012'175'278, wird nach Eintritt der Re...
	10. Die folgenden, beim Forensischen Institut Zürich unter der Geschäfts-Nr. 74243724 sichergestellten Spuren und Spurenträger werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids eingezogen und vernichtet:
	 A012'151'734   Vergleichs-WSA
	 A012'119'812   DNA-Spur – Wattetupfer

	11. Der Privatkläger B._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	12. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger B._____ CHF 1'000.– als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen.
	13. Der Privatkläger C._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. Das Genugtuungsbegehren wird abgewiesen.
	14. Die Privatklägerin, die D._____ AG, wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	15. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	16. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss vorstehender Dispositiv-Ziffer 15, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	17. Der mit Wirkung vom 31. Dezember 2018 bis 3. Januar 2019 eingesetzte amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wurde mit CHF 2'362.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforde...
	18. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____, wird mit CHF 12'714.10 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	19. Der unentgeltliche Rechtsbeistand des Privatklägers B._____, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, wird mit CHF 7'303.95 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	20. (Mitteilungen)
	21. (Allgemeines Rechtsmittel)
	22. (Rechtsmittel betr. Ziff. 18)
	23. (Rechtsmittel betr. Ziff. 19)"
	Berufungsanträge:
	1. Der Berufungskläger sei vom Vorwurf des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB freizusprechen.
	2. Der Berufungskläger sei in Abänderung der vorinstanzlichen Dispositiv- Ziffer 5 mit einer Zusatzstrafe von sechs Monaten zu bestrafen.
	3. In Abweichung der vorinstanzlichen Dispositivziffer 16 seien die Kosten der Untersuchung, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers B._____, zu zwei Dritteln dem Berufungskläger au...
	4. Im Übrigen sei das erstinstanzliche Urteil zu bestätigen.
	5. Es seien die Kosten des zweitinstanzlichen Gerichtsverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen.
	6. Es sei die amtliche Verteidigung aus der Gerichtskasse gemäss eingereichter Honorarnote zu entschädigen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales
	II.  Sachverhalt
	III.  Sanktion
	IV.  Kosten und Entschädigungsfolgen

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 27. Oktober 2020 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	1. Das Verfahren betreffend des Vorwurfs des geringfügigen Diebstahls wird eingestellt.
	2. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB;
	 […]
	 der versuchten Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB;
	 der mehrfachen Missachtung einer Ein- oder Ausgrenzung im Sinne von Art. 119 Abs. 1 AIG;
	 der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von Art. 19a Ziff. 1;
	 des Nichtanzeigen eines Fundes im Sinne von Art. 332 StGB; sowie
	 des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b AIG.

	3. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf
	 der versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB.

	4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern vom 1. Februar 2019 ausgefällten Strafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00 wird widerrufen und als vollziehbar erklärt.
	5. […]
	6. […]
	7. […]
	8. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 2. Juni 2020 beschlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Armbanduhr der Marke Fossil, schwarz, Asservaten-Nr. A012'126'602, wird nach Eintritt der Rechtskra...
	9. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 31. März 2020 beschlagnahmte und bei der Kantonspolizei Zürich, Asservate Triage, lagernde Mobiltelefon Samsung Galaxy S4, IMEI-Nr. 1, Asservaten-Nr. A012'175'278, wird nach Eintritt der Re...
	10. Die folgenden, beim Forensischen Institut Zürich unter der Geschäfts-Nr. 74243724 sichergestellten Spuren und Spurenträger werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids eingezogen und vernichtet:
	 A012'151'734   Vergleichs-WSA
	 A012'119'812   DNA-Spur – Wattetupfer

	11. Der Privatkläger B._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	12. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger B._____ CHF 1'000.– als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen.
	13. Der Privatkläger C._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. Das Genugtuungsbegehren wird abgewiesen.
	14. Die Privatklägerin, die D._____ AG, wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	15. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	16. […]
	17. Der mit Wirkung vom 31. Dezember 2018 bis 3. Januar 2019 eingesetzte amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wurde mit CHF 2'362.70 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforde...
	18. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____, wird mit CHF 12'714.10 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	19. Der unentgeltliche Rechtsbeistand des Privatklägers B._____, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, wird mit CHF 7'303.95 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	20. [Mitteilungen]
	21. [Allgemeines Rechtsmittel]
	22. [Rechtsmittel betr. Ziff. 18]
	23. [Rechtsmittel betr. Ziff. 19]"
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte wird vom Vorwurf des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB (Dossier 2) freigesprochen.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 6 Monaten Freiheitsstrafe als Zusatzstrafe zu den mit
	- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 25. Juni 2020;
	- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2020;
	- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 14. Juli 2020;
	- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 18. Juli 2020
	ausgefällten Strafen (wovon bis und mit heute 18 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 300.–.
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. Die Busse ist zu bezahlen.
	4. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen.
	5. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 15, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers, werden dem Beschuldigten zu 2...
	6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Die weiteren Kosten betragen:
	7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	8. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vertretung des Privatklägers B._____ im Doppel für sich und die Privatklägerschaft
	 den Privatkläger C._____
	 die Privatklägerin D._____ AG
	 die Privatklägerin H._____
	 das Staatssekretariat für Migration SEM
	 die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Vornahme der notwendigen Mitteilungen betreffend vorinstanzliche Disp. Ziffer 4, 8, 9 und 10)
	 die Kordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 die Kantonspolizei Zürich, KDM-ZD, mit separatem Schreiben (§ 54a Abs. 1 PolG)
	 den Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A und B
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich.

	9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.