# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce6dcf8f-dc56-540a-ba2e-45ca986fd86a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.02.2025 100 2024 84
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-84_2025-02-04.pdf

## Full Text

100.2024.84U
STN/REC/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. Februar 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Reichelt

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Bern
Kramgasse 20, 3011 Bern

betreffend Beschlagnahme einer Waffe samt Munition (Entscheid der 
Sicherheitsdirektion des Kantons Bern vom 15. Februar 2024; 
2023.SIDGS.542)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2025, Nr. 100.2024.84U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Am 5. April 2023 stellte die Kantonspolizei Bern bei A.________ eine Armee-
pistole (SIG 210, 9mm Para, Seriennummer …) inkl. zwei dazugehörige Ma-
gazine sicher. Mit Verfügung vom 18. Juli 2023 beschlagnahmte sie die si-
chergestellte Waffe und ordnete deren Einlagerung an. Über das weitere 
Vorgehen (definitive Einziehung oder Rückgabe des Gegenstands) werde 
voraussichtlich im Jahr 2027 oder auf ein entsprechend begründetes Gesuch 
hin entschieden. 

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 31. Juli 2023 Beschwerde bei 
der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (SID). Mit Entscheid vom 15. Fe-
bruar 2024 wies die SID die Beschwerde ab.

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 19. März 2024 Verwaltungsge-
richtsbeschwerde erhoben. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei 
aufzuheben und die Kantonspolizei Bern sei anzuweisen, ihm die beschlag-
nahmte Waffe inklusive zwei Magazine herauszugeben. Mit Vernehmlas-
sung vom 16. April 2024 schliesst die SID auf Abweisung der Beschwerde. 

Mit Eingabe vom 15. August 2024 hat A.________ auf Ersuchen des Instruk-
tionsrichters das Dispositiv des ihn betreffenden Strafurteils des Oberge-
richts des Kantons Bern vom 24. Mai 2024 zu den Akten gereicht 
(OGer SK 23 203); er hält an seinem Rechtsbegehren fest. Auf Ersuchen 
des Instruktionsrichters hat das Obergericht des Kantons Bern am 1. No-
vember 2024 eine Kopie des in der Zwischenzeit schriftlich begründeten Ur-
teils vom 24. Mai 2024 (inkl. Rechtskraftbescheinigung) eingereicht 

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(OGer SK 23 203). A.________ und die SID haben auf Bemerkungen dazu 
verzichtet.

Erwägungen:

1. 

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

2.

Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs. Die Vorinstanz habe den angefochtenen Entscheid ungenügend be-
gründet und sich mit einem «entscheidwesentlichen Sachverhaltskomplex» 
nicht auseinandergesetzt (Beschwerde S. 14 f.). 

2.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 21 ff. VRPG sowie 
Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 26 Abs. 2 der 
Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) garantiert namentlich das 
Recht, dass die Behörde die Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechts-
stellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und bei der Entscheidfindung 
berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid 
zu begründen (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG), wobei sie sich auf die 

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für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken kann (statt vieler 
BGE 146 II 335 E. 5.1; BVR 2022 S. 51 E. 2.3; Michel Daum, in Herzog/
Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 
N. 15 und 28, Art. 52 N. 6 f.).

2.2 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, aus wel-
chen Gründen sie den Hinderungsgrund nach Art. 8 Abs. 2 Bst. c des Bun-
desgesetzes vom 20. Juni 1997 über Waffen, Waffenzubehör und Munition 
(Waffengesetz, WG; SR 514.54) als erfüllt erachtete (vgl. angefochtener Ent-
scheid insb. E. 3.4 und 4.5). Der angefochtene Entscheid ist in allen Teilen 
ausreichend begründet und erlaubte eine sachgerechte Anfechtung, wie 
auch die Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht deutlich macht. Eine 
Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.

3.

In der Sache strittig ist, ob die Beschlagnahme der beim Beschwerdeführer 
sichergestellten Waffe inklusive der zwei Magazine rechtmässig ist.

3.1 Die zuständige Behörde beschlagnahmt Waffen, wesentliche und be-
sonders konstruierte Waffenbestandteile, Waffenzubehör, Munition und Mu-
nitionsbestandteile aus dem Besitz von Personen, für die ein Hinderungs-
grund nach Art. 8 Abs. 2 WG besteht oder die zum Erwerb oder Besitz nicht 
berechtigt sind (Art. 31 Abs. 1 Bst. b WG). Die Beschlagnahme von Waffen 
und Munition nach Art. 31 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 8 Abs. 2 WG hat präven-
tiven und im Fall einer späteren Herausgabe vorübergehenden Charakter. 

3.2 Einen Hinderungsgrund setzen insbesondere Personen, welche zur 
Annahme Anlass geben, dass sie sich selbst oder Dritte mit der Waffe ge-
fährden (Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG). An den Nachweis einer Selbst- oder Dritt-
gefährdung im Sinn von Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG durch den Besitz einer Waffe 
sind keine allzu hohen Anforderungen zu stellen (BVR 2015 S. 66 E. 2.2; 
BGer 2A.546/2004 vom 4.2.2005 E. 3.2.2). Es wird zwar kein strikter Beweis 
einer Gefährdung verlangt, gleichzeitig wird aber immerhin mehr als ein 
bloss vager diesbezüglicher Verdacht vorausgesetzt. Es muss eine an kon-
krete Gegebenheiten anknüpfende, überwiegende Wahrscheinlichkeit für 

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eine Selbst- oder Drittgefährdung unter Verwendung einer Waffe vorliegen 
(VGE 2020/470 vom 29.7.2021 E. 2.2; vgl. auch BGer 2C_955/2019 vom 
29.1.2020 E. 3.1, 2C_397/2019 vom 6.12.2019 E. 3.2; Michael Bopp, in 
Fancincani/Sutter [Hrsg.], Handkommentar WG, 2017, Art. 8 N. 16; Philippe 
Weissenberger, Die Strafbestimmungen des Waffengesetzes [unter Berück-
sichtigung von Art. 260quater StGB], in AJP 2000 S. 153 ff., 163). Bei der 
Prüfung, ob der Hinderungsgrund der Selbst- oder Drittgefährdung nach 
Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG erfüllt ist, kommt der zuständigen Behörde ein weiter 
Beurteilungsspielraum zu. Sie muss im Einzelfall sorgfältig und aufgrund 
sämtlicher Umstände prüfen, ob bei einer Person Anhaltspunkte für eine 
Selbstgefährdung vorliegen oder konkrete Hinweise dafür bestehen, dass 
keine Gewähr für einen sorgfältigen und verantwortungsbewussten Umgang 
mit der Waffe gegeben ist und deshalb Dritte gefährdet sind (VGE 2017/180 
vom 20.12.2017 E. 2.2.3; BGer 2C_1163/2014 vom 18.5.2015 E. 3.3 f.; vgl. 
zum Ganzen VGE 2021/172 vom 29.10.2021 E. 3.2 und 3.3).

3.3 Ein Hinderungsgrund besteht auch bei Personen, die wegen wieder-
holt begangener Verbrechen oder Vergehen im Strafregister eingetragen 
sind, solange der Eintrag nicht gelöscht ist (Art. 8 Abs. 2 Bst. d WG). Nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist bei der Tatbestandsvariante 
Eintragung im Strafregister «wegen wiederholt begangener Verbrechen oder 
Vergehen» von Art. 8 Abs. 2 Bst. d WG (zweiter Satzteil) der Hinderungs-
grund entsprechend dem klaren Gesetzeswortlaut bereits durch die wieder-
holte Begehung von Verbrechen oder Vergehen erfüllt. Dabei ist nicht zu-
sätzlich im Einzelfall zu prüfen, ob sich die Beschlagnahme rechtfertigt bzw. 
ob sie verhältnismässig ist. Ebenso wenig ist zu prüfen, ob die im Strafregis-
ter eingetragenen Delikte eine gewalttätige oder gemeingefährliche Gesin-
nung offenbaren bzw. ob die betreffende Person noch Gewähr für einen kor-
rekten Umgang mit Waffen bietet. Der Hinderungsgrund ist auch erfüllt, wenn 
es sich bei den zwei im Strafregister eingetragenen Vergehen um solche ge-
gen die Strassenverkehrsgesetzgebung handelt. Auch wenn, wie das Bun-
desgericht einräumt, diese Praxis streng ist, so folgt sie doch dem Wortlaut 
der einschlägigen Normen, entspricht dem Willen des Gesetzgebers und ist 
zum Schutz der Polizeigüter bzw. zur Bekämpfung der missbräuchlichen 
Verwendung von Waffen geboten (vgl. BGer 2C_1271/2012 vom 6.5.2013 
E. 3.1 f., 2C_158/2011 vom 29.9.2011 E. 3.3, 2C_125/2009 vom 4.8.2009 

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E. 3.3, 3.5; JTA 2018/138 vom 2.8.2018 E. 4.1). Personen, die Waffen besit-
zen oder tragen wollen, müssen mit Blick auf die erhöhten Gefahren, welche 
von diesen Gegenständen ausgehen, besonders zuverlässig sein. Durch 
wiederholtes deliktisches Verhalten von erheblicher Schwere (Verbrechen 
oder Vergehen) wird das Vertrauen in die betreffende Person erschüttert, 
dass sie weiterhin in jeder Hinsicht ordnungsgemäss mit Waffen umgehen 
wird (vgl. BGer 2C_1271/2012 vom 6.5.2013 E. 3.2, 2C_158/2011 vom 
29.9.2011 E. 3.5, 2C_125/2009 vom 4.8.2009 E. 3.4; zum Ganzen 
BVR 2019 S. 521 E. 3.1 [bestätigt durch BGer 2C_269/2019 vom 
18.9.2019]). 

3.4 Das Verwaltungsgericht stützt seine Beurteilung grundsätzlich auf 
den Sachverhalt im Entscheidzeitpunkt (vgl. Art. 25 VRPG) und wendet das 
Recht von Amtes wegen an (Art. 20a Abs. 1 VRPG). Es ist insbesondere 
nicht an die rechtlichen Vorbringen der Parteien gebunden und kann eine 
Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen 
bzw. eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz ab-
weichenden Begründung abweisen (sog. Substitution der Motive; statt vieler 
BVR 2022 S. 406 E. 2.3 mit Hinweisen).

4.

Es ist von folgendem entscheiderheblichen Sachverhalt auszugehen:

4.1 Im März 2008 sowie im Mai 2015 wurde dem Beschwerdeführer der 
Führerausweis jeweils für einen Monat entzogen wegen mangelnder Auf-
merksamkeit im Strassenverkehr und Nichteinhaltens eines genügenden Ab-
stands beim Hintereinanderfahren mit Unfallfolge bzw. wegen verbotenen 
Befahrens des Pannenstreifens sowie Rechtsüberholens auf der Autobahn 
(Vorfälle in den Jahren 2007 und 2013; Akten Kantonspolizei 97 ff., 95 f.). 
Der Vorfall, der dem Entzug im Mai 2015 zugrunde lag, führte zu einer straf-
rechtlichen Verurteilung wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (und 
Übertretung der Verkehrsregeln). Am 28. Oktober 2014 wurde der Be-
schwerdeführer erneut strafrechtlich verurteilt wegen mehrfacher Beschimp-
fung (vgl. OGer SK 23 203 vom 24.5.2024 E. 23.1 und 27.2 [act. 13]).

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4.2 Aufgrund von drei Vorfällen im Strassenverkehr zwischen September 
2018 und Februar 2019 verpflichtete das Strassenverkehrs- und Schifffahrts-
amt des Kantons Bern (SVSA) den Beschwerdeführer am 6. November 
2019, sich einer verkehrspsychologischen Fahreignungsuntersuchung zu 
unterziehen. Zur Begründung führte es aus, aufgrund der genannten Vorfälle 
bestünden bei ihm berechtigte Zweifel an seiner charakterlichen Eignung 
zum Führen eines Motorfahrzeugs (Akten Kantonspolizei pag. 100 ff.). Die 
dagegen geführten Beschwerden wies die Rekurskommission des Kantons 
Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugfüh-
rern (RKMF) mit Urteil vom 22. April 2020 (Akten Kantonspolizei pag. 24 ff.) 
und schliesslich das Bundesgericht mit Urteil 1C_405/2020 vom 8. Dezem-
ber 2020 ab (Akten Kantonspolizei pag. 37 ff.). Am 8. März 2021 wurde das 
verkehrspsychologische Gutachten erstattet, in welchem die Verkehrspsy-
chologin die charakterliche Fahreignung des Beschwerdeführers aus ver-
kehrspsychologischer Sicht als negativ beurteilte. Zur Wiedererlangung der 
Fahreignung empfahl sie eine Psychotherapie, um die im Gutachten genann-
ten Kritikpunkte zu beheben, wobei die Förderung eines realitätsnahen 
Selbstbilds im Fokus stehen sollte (Akten Kantonspolizei pag. 46 ff., 59). Ge-
stützt auf diese Abklärung verfügte das SVSA am 4. Juni 2021 den Siche-
rungsentzug des Führerausweises des Beschwerdeführers aus charakterli-
chen Gründen auf unbestimmte Zeit (Akten Kantonspolizei pag. 63 ff.), was 
die RKMF mit Urteil vom 15. September 2021 bestätigte (Akten Kantonspo-
lizei pag. 68 ff.). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesge-
richt mit Urteil 1C_763/2021 vom 9. Dezember 2022 ab (Akten Kantonspoli-
zei pag. 84 ff.). Es stellte zusammenfassend fest, dem Gutachten vom 
8. März 2021 zufolge würden die Ursachen hinsichtlich der Vorkommnisse 
in den Jahren 2007 und 2013, die je einen einmonatigen Warnungsentzug 
zur Folge gehabt hätten, vom Beschwerdeführer externalisiert. Eigene An-
teile bzw. eigenes Fehlverhalten werde nicht erkannt. Der Beschwerdeführer 
wirke sehr konfliktbereit und nicht willens, das Strassenverkehrsgesetz als 
für alle gültig anzuerkennen. In Bezug auf die drei weiteren Vorfälle zwischen 
September 2018 und Februar 2019 sehe er sich ausschliesslich als Opfer 
behördlicher Willkür. Die Häufung von Vorwürfen sowie die kategorische 
Weigerung des Beschwerdeführers, sich selbstkritisch mit den Ursachen 
oder seinem Zutun zu den jeweiligen Konfliktsituationen auseinanderzuset-
zen, seien als auffällig zu bewerten. Durch seine starke Tendenz, sich selbst 

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zu überhöhen bzw. sich als unbescholtenen und rechtschaffenen Bürger dar-
zustellen, scheine eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den perso-
nengebundenen Ursachen bislang nicht möglich gewesen zu sein. Aufgrund 
seines Verhaltens in der Untersuchungssituation und seiner Äusserungen 
müsse bei ihm von einer ausgeprägt rechthaberischen und in einem erhöh-
ten Masse konfliktbereiten Persönlichkeit ausgegangen werden (vgl. 
BGer 1C_763/2021 vom 9.12.2022 E. 5.1).

4.3 Am 25. Dezember 2022 stürzte der Beschwerdeführer im Garten sei-
nes Wohnhauses eine Böschung hinunter, worauf seine Ehefrau den Ret-
tungsdienst alarmierte. Aufgrund der angetroffenen Situation am Unfallort 
avisierten Rettungsdienst und Feuerwehr die Polizei. Im Polizeirapport wird 
festgehalten, dass sich den Einsatzkräften ein «sonderbares Bild» offenbart 
habe. Im Garten habe eine Elektro-Motorsäge am Boden gelegen. Im Be-
reich der Schneide habe sich eine beträchtliche Menge Tomatensauce be-
funden, welche «wohl Blut simulieren sollte». Am Boden seien eine halbleere 
Flasche Tomatensauce und im angrenzenden Geräteraum ein weisses, 
ebenfalls mit Tomatensauce beflecktes T-Shirt gelegen. Als die Ambulanz 
mit dem Beschwerdeführer losfahren wollte, habe ein Sanitäter die Polizei 
um Begleitung gebeten. Im Sanitätsfahrzeug habe sich der agitierte Be-
schwerdeführer unsittlich verhalten und die Einsatzkräfte (Sanität und Poli-
zei) beschimpft (Berichtsrapport vom 16.1.2023; Akten Kantonspolizei 
pag. 9 f.). 

4.4 Am 27. Dezember 2022 wurde der Beschwerdeführer mittels einer 
ärztlich angeordneten fürsorgerischen Unterbringung vom Inselspital zuerst 
in die Privatklinik … und anschliessend in das Psychiatriezentrum Münsin-
gen verlegt. Von dort trat er am 4. Januar 2023 gegen ärztlichen Rat aus. 
Aufgrund fremdaggressiven Verhaltens in der häuslichen Umgebung wurde 
gleichentags die Polizei avisiert (Beschwerdebeilage [BB] 8; vgl. auch Akten 
Kantonspolizei pag. 9 ff.). Anschliessend wurde der Beschwerdeführer er-
neut mit ärztlich angeordneter fürsorgerischer Unterbringung aufgrund aku-
ter Selbst- und Fremdgefährdung im Rahmen eines unklaren agitierten Zu-
standsbilds den Universitären Psychiatrischen Diensten (UPD) Bern zuge-
wiesen (BB 8; Akten Kantonspolizei pag. 9 ff.). Dem Austrittsbericht der UPD 
vom 2. Februar 2023 ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer im 

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weiteren Verlauf affektiv entspannt und sich freundlich und kooperativ ge-
zeigt habe. Der behandelnde Arzt, B.________, ging diagnostisch davon 
aus, dass der Beschwerdeführer «im Rahmen des Sturzes und der wieder-
holten Sedationen unter agitierten Verwirrtheitszuständen im Rahmen eines 
psychoorganischen Durchgangssyndroms gelitten» habe. Am 11. Januar 
2023 habe der Beschwerdeführer die Entlassung nach Hause gewünscht. 
Bei fehlenden Hinweisen auf akute Eigen- oder Fremdgefährdung habe dem 
Wunsch entsprochen werden können (BB 8). Mit Schreiben vom 31. Juli 
2023 bestätigte der behandelnde Arzt dem Beschwerdeführer «auf [dessen] 
Wunsch», dass nach der Einweisung in die UPD im Januar 2023 ein schwe-
res psychoorganisches Syndrom festgestellt wurde. Das Auftreten nach ei-
nem Schädel-Hirn-Trauma und die klinische Symptomatik mit Verwirrtheit, 
auffälligem Verhalten und Bewusstseinstrübung sowie der zeitliche Verlauf 
mit einer vollständigen Remission innerhalb weniger Wochen seien typisch 
für die zugrundeliegende, vorübergehende organische Beeinträchtigung der 
Hirnfunktion. Diese Symptomatik dürfe nicht mit einer anhaltenden psychia-
trischen Erkrankung verwechselt werden, was im Austrittsbericht vom 2. Fe-
bruar 2023 dokumentiert worden sei. Folglich habe der Beschwerdeführer 
am 11. Januar 2023 psychiatrisch symptomfrei und insbesondere ohne Hin-
weise auf Eigen- oder Fremdgefährdung entlassen werden können. Weiter 
bestätigte der Arzt dem Beschwerdeführer, dass er von der Fachstelle Be-
drohungsmanagement der Kantonspolizei Bern Ende März 2023 telefonisch 
angefragt worden sei, ob von ihm noch eine Fremdgefährdung ausginge. 
Dieses Risiko habe er (der Arzt) eindeutig ausgeschlossen (BB 9).

4.5 Mit Verfügung vom 31. März 2023 ermächtigte der stellvertretende 
Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Bern-Mittelland die Kantons-
polizei Bern, die private Liegenschaft des Beschwerdeführers in … sowie 
dessen Praxisräumlichkeiten in … und … zu betreten und zu durchsuchen 
(Akten Kantonspolizei pag. 4 ff.). Die Kantonspolizei Bern machte am 5. April 
2023 von der Betretungsermächtigung Gebrauch, durchsuchte die private 
Liegenschaft des Beschwerdeführers und stellte eine Armeepistole (SIG 
210, 9mm Para, Seriennummer …) inkl. zwei dazugehörige Magazine sicher. 
Gemäss Berichtsrapport händigte der Beschwerdeführer die Waffe der Poli-

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zei «unter Protest» aus. Während der erfolgten Sicherstellung sei der Be-
schwerdeführer gegenüber den anwesenden Einsatzkräften «verbal ausfäl-
lig, laut und rechthaberisch» gewesen (Akten Kantonspolizei pag. 1 f.). 

4.6 Am 5. April 2023 eröffnete die Gesundheits-, Sozial- und Integrati-
onsdirektion des Kantons Bern (GSI) gegenüber dem Beschwerdeführer ein 
Verfahren um Entzug der Berufsausübungsbewilligung als Arzt. Mit Schrei-
ben vom 14. Juni 2023 teilte die GSI mit, dass das Verfahren eingestellt und 
vom Entzug abgesehen werde (BB 13 [act. 9A]).

4.7 Mit Strafbefehl vom 26. März 2024 der Staatsanwaltschaft des Kan-
tons Freiburg wurde der Beschwerdeführer wegen Beschimpfung (Art. 177 
StGB), begangen am 26. Mai 2023, verurteilt (OGer SK 23 203 vom 
24.5.2024 E. 5.2.3 und 27.2 [act. 13]). Am 24. Mai 2024 verurteilte das Ober-
gericht des Kantons Bern den Beschwerdeführer zweitinstanzlich wegen 
mehrfacher grober Verkehrsregelverletzung (Art. 90 Abs. 2 des Strassenver-
kehrsgesetzes vom vom 19. Dezember 1958 [SVG; SR 741.01]), Vereite-
lung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Art. 91a Abs. 1 
SVG), Sachbeschädigung (Art. 144 Abs. 1 des Schweizerischen Strafge-
setzbuches [StGB; SR 311.0]) und Nötigung (Art. 181 StGB) zu einer unbe-
dingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 300.-- (Deliktszeitraum Sep-
tember 2018 bis Februar 2019; OGer SK 23 203 vom 24.5.2024 [act. 13]; 
vgl. auch vorne Bst. C).

5.

Im Folgenden ist zu beurteilen, ob beim Beschwerdeführer ein Hinderungs-
grund nach Art. 8 Abs. 2 WG besteht. 

5.1 Das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 24. Mai 2024 
(vorne E. 4.7) ist in Rechtskraft erwachsen. Bei sämtlichen Delikten handelt 
es sich um Vergehen (vgl. Art. 10 Abs. 3 StGB). Damit ist der Beschwerde-
führer rechtskräftig wegen wiederholt begangener Vergehen verurteilt wor-
den, womit der Hinderungsgrund nach Art. 8 Abs. 2 Bst. d WG erfüllt ist. Da-
bei ist nicht zusätzlich im Einzelfall zu prüfen, ob sich die Beschlagnahme 
rechtfertigt bzw. ob sie verhältnismässig ist (vgl. vorne E. 3.3). 

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5.2 Die Vorinstanz hat aber auch den Hinderungsgrund von Art. 8 Abs. 2 
Bst. c WG zu Recht bejaht:

5.2.1 Die SID anerkannte, dass die Gründe für die Einweisung des Be-
schwerdeführers in die UPD auf ein unfallbedingtes und medikament-indu-
ziertes Durchgangssyndrom zurückzuführen waren und bei Austritt keine 
akute Fremd- und Eigengefährdung vorlag. Sie erachtete allerdings die Um-
stände vor dem Unfall am 25. Dezember 2022 als Indiz dafür, dass der Be-
schwerdeführer mindestens eine Gefahr für sich selbst darstellte. Weiter ge-
wichtete die SID die im Rahmen der Fahreignungsuntersuchung festgestellte 
charakterliche Nichteignung des Beschwerdeführers für die Teilnahme am 
Strassenverkehr und erachtete in einer Gesamtwürdigung den Hinderungs-
grund nach Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG als erfüllt (angefochtener Entscheid 
E. 4.5). 

5.2.2 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde 
S. 13 f.) bildet die im Rahmen der Fahreignungsuntersuchung festgestellte 
charakterliche Nichteignung zur Teilnahme am Strassenverkehr durchaus ei-
nen Hinderungsgrund nach Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG (vgl. auch Vernehmlas-
sung vom 16.4.2024 S. 2 [act. 3]): Dem Beschwerdeführer wurde der 
Führerausweis zwei Mal für einen Monat und im Juni 2021 für unbestimmte 
Zeit entzogen (vorne E. 4.1 und 4.2), was insgesamt darauf hindeutet, dass 
es ihm schwerfällt, sich an die geltenden Gesetze zu halten. Hinzu kommt, 
dass die Verkehrspsychologin bei der im Rahmen des Sicherungsentzugs 
im Juni 2021 durchgeführten Begutachtung zum Schluss kam, dass der Be-
schwerdeführer aggressive Tendenzen zeige, sich als Opfer behördlicher 
Willkür sehe und gleichzeitig Einsicht in eigenes Fehlverhalten vermissen 
lasse. Sie erachtete die Häufung der Vorwürfe sowie die kategorische Wei-
gerung des Beschwerdeführers, sich selbstkritisch mit den Ursachen oder 
seinem Zutun zu den jeweiligen Konflikten auseinanderzusetzen, als auffäl-
lig. Insgesamt ging sie beim Beschwerdeführer von einer ausgeprägt recht-
haberischen und in erhöhtem Masse konfliktbereiten Persönlichkeit aus (vgl. 
vorne E. 4.2). Bereits gestützt darauf ist zu schliessen, dass der Beschwer-
deführer nicht über die charakterlichen Eigenschaften verfügt, welche für ei-
nen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen vorausgesetzt werden. Daran 
ändert nichts, dass das verkehrspsychologische Gutachten keine konkreten 

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Aussagen dazu macht, ob vom Beschwerdeführer eine Eigen- oder Fremd-
gefährdung nach Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG ausgeht (Beschwerde S. 14; Ein-
gabe vom 15.8.2024 S. 4 [act. 9]). Unerheblich ist auch, dass das Gutachten 
von März 2021 stammt bzw. die Vorfälle, auf welche sich das Gutachten 
stützt, schon länger zurückliegen (Eingabe vom 15.8.2024 S. 4 [act. 9]), zu-
mal der Beschwerdeführer nicht behauptet, die von der Verkehrsgutachterin 
empfohlene Psychotherapie absolviert zu haben (vgl. vorne E. 4.2).

5.2.3 Schliesslich ändert auch nichts, dass im Austrittsbericht der UPD vom 
2. Februar 2023 und im ärztlichen Schreiben vom 31. Juli 2023 festgehalten 
wird, bei Klinikaustritt des Beschwerdeführers am 11. Januar 2023 habe kein 
Hinweis auf eine akute Eigen- und Fremdgefährdung bestanden (vorne 
E. 4.4). Der behandelnde Arzt hatte soweit aktenkundig keine Kenntnis von 
den Führerausweisentzügen, vom Inhalt des verkehrspsychologischen Gut-
achtens, von den strafrechtlichen Verurteilungen und vom hängigen Straf-
verfahren, welches schliesslich zur Verurteilung durch das Obergericht vom 
24. Mai 2024 führte. Bereits aus diesem Grund ist die Einschätzung des be-
handelnden Arztes auf eine fehlende Selbst- und Fremdgefährdung des Be-
schwerdeführers zu relativieren und es kann nicht der Schluss gezogen wer-
den, ein Waffenbesitz sei aus ärztlicher Sicht unbedenklich. Dies gilt umso 
mehr als der Beschwerdeführer anscheinend lediglich während einer Woche 
in den UPD war bzw. vom erwähnten Arzt behandelt wurde. 

5.3 Vor diesem Hintergrund kann offengelassen werden, wie das Verhal-
ten des Beschwerdeführers vor dem Unfallereignis am 25. Dezember 2022 
in Bezug auf die hier strittige Frage zu werten ist. Auf die diesbezüglichen 
Rügen zur unvollständigen bzw. unrichtigen Sachverhaltsfeststellung ist da-
her nicht weiter einzugehen (Beschwerde S. 11 f; hinten E. 6). Mit Blick auf 
das vorne Gesagte kann der Beschwerdeführer auch nichts zu seinen Guns-
ten daraus ableiten, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
(KESB) auf die von der Polizei getätigte Gefährdungsmeldung keine Ab-
klärungen traf oder Massnahmen anordnete (Beschwerde S. 13). Gleiches 
gilt für die Tatsache, dass die GSI das Verfahren betreffend Entzug der Be-
rufsbewilligung mittlerweile eingestellt hat (Eingabe vom 15.8.2024 S. 5 [act. 
9]; vorne E. 4.6). Soweit der Vorfall vom 25. Dezember 2022 bzw. das von 
der GSI angekündigte Verfahren den Anstoss für umfassende Abklärungen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2025, Nr. 100.2024.84U, 
Seite 13

zur Waffentauglichkeit des Beschwerdeführers und schliesslich für die Be-
schlagnahme der Waffe gaben (vgl. Eingabe vom 15.8.2024 S. 5 [act. 9]), ist 
dies mit Blick auf das aggressive und auffällige Verhalten und die mehrfa-
chen fürsorgerischen Unterbringungen des Beschwerdeführers nicht zu be-
anstanden (vgl. vorne E. 4.3 und 4.4).

5.4 Personen, die Waffen besitzen wollen, müssen mit Blick auf die er-
höhten Gefahren, die von diesen Gegenständen ausgehen, besonders zu-
verlässig sein (vorne E. 3.3). Die waffenrechtlich geforderte Zuverlässigkeit 
liegt hier nicht vor. Der Beschwerdeführer bietet keine Gewähr für einen 
sorgfältigen und verantwortungsbewussten Umgang mit einer Waffe. Der 
Schluss der Vorinstanz auf das Vorliegen des Hinderungsgrunds von Art. 8 
Abs. 2 Bst. c WG und (daraus abgeleitet) auf einen Grund zur Beschlag-
nahme von Waffe und Munition nach Art. 31 Abs. 1 Bst. b WG ist somit nicht 
zu beanstanden.

5.5 Beim Hinderungsgrund von Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG ist anders als bei 
der hier ebenfalls erfüllten Tatbestandsvariante von Art. 8 Abs. 2 Bst. d WG 
eine Verhältnismässigkeitsprüfung vorzunehmen. Die Vorinstanz hat die 
Verhältnismässigkeit der Beschlagnahme zu Recht bejaht (angefochtener 
Entscheid E. 4.5). Die Beschlagnahme der Waffe ist geeignet, das im öffent-
lichen Interesse liegende Ziel (Schutz der Öffentlichkeit vor unsachgemäs-
sem Waffengebrauch) zu erreichen. Sie ist auch erforderlich; eine mildere 
Massnahme ist nicht ersichtlich. Schliesslich überwiegt das öffentliche Inter-
esse das private Interesse des Beschwerdeführers am Besitz der Waffe und 
Munition. Dies gilt umso mehr, als es sich bei der Beschlagnahme um eine 
bloss vorsorgliche Sicherungsmassnahme handelt. Über die (definitive) Ein-
ziehung wird erst später zu entscheiden sein (Ziff. 2 des Dispositivs der Ver-
fügung der Kantonspolizei vom 18.7.2023 [Akten Kantonspolizei pag. 134].; 
vgl. BVR 2015 S. 66 E. 4).

6.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2025, Nr. 100.2024.84U, 
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Zusammenfassend sind im zu beurteilenden Fall die Hinderungsgründe von 
Art. 8 Abs. 2 Bst. c und d WG erfüllt. Entgegen der Auffassung des Be-
schwerdeführers ist der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend erstellt. 
Weitere Beweismassnahmen wie die beantragten Partei- und Zeugenbefra-
gungen (Beschwerde S. 4, 5 und 6; act. 1C), der beantragte Augenschein 
(Beschwerde S. 4; act. 1C) sowie die Edition des Forstausbildungsdossiers 
des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 4; act. 1C) sind nicht geeignet, am 
Ausgang des Verfahrens etwas zu ändern. Die entsprechenden Beweisan-
träge werden daher abgewiesen (antizipierte Beweiswürdigung; statt vieler 
BGE 147 IV 534 E. 2.5.1, 144 II 427 E. 3.1.3; BVR 2022 S. 93 E. 4.5.4, 2021 
S. 239 E. 5.6, 2015 S. 557 E. 3.8). Aus denselben Gründen durfte die 
Vorinstanz auf weitere Beweismassnahmen verzichten, ohne den Untersu-
chungsgrundsatz zu verletzen. 

7.

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdefüh-
rer kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu spre-
chen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men. 

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Sicherheitsdirektion des Kantons Bern 
- Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.