# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d30aa04-2f90-5d22-84cd-f129528fa530
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.08.2019 RU190026
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU190026_2019-08-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RU190026-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichter Dr. M. Sarbach sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel 

Urteil vom 12. August 2019 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____,  
Klägerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Forderung 

 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, 
Kreise 3 + 9, vom 4. April 2019 (GV.2019.00104 / SB.2019.00149) 
 

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Erwägungen: 
 

1.1. Am 8. März 2019 ging beim Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise 3 + 

9 (fortan Vorinstanz) ein Schlichtungsgesuch der Klägerin und Beschwerdegegne-

rin (fortan Beschwerdegegnerin) ein (act. 1). Die Beschwerdegegnerin ergänzte 

das im Formular vorgedruckte Rechtsbegehren wie folgt:  

" Der/ Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger/ der Klägerin zu be-
zahlen: 
CHF 3'000.– nebst 5 % Zins seit 31.08.2019 und CHF      Betrei-
bungskosten in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 3, 
sowie CHF      für       
der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr.       des Betreibungsam-
tes (Zahlungsbefehl vom      ) sei aufzuheben; 
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des/der Be-
klagten." 

Die Vorinstanz nahm das Rechtsbegehren wie folgt entgegen (vgl. act. 12): 

" Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 3'000.00 nebst 5% 
Zins seit 31.08.2017 und CHF 73.30 für die Kosten der Betreibung 
Nr. … des Betreibungsamtes Zürich 3 ausgestellt am 11.12.2018 zu 
bezahlen, sowie sei der Rechtsvorschlag vom 17.12.2018 aufzuheben.  
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklag-
ten." 

1.2. In der Folge wurden die Parteien zur Schlichtungsverhandlung betreffend 

"Forderung Fr. 3'000.–" auf den 4. April 2019 vorgeladen (act. 3). Mit Verschie-

bungsanzeige vom 3. April 2019 wurde die Verhandlung auf den 8. Mai 2019 ver-

schoben (act. 8). Mit E-Mail-Eingabe vom 4. April 2019 erklärte der Beklagte und 

Beschwerdeführer (nachfolgend Beschwerdeführer) sinngemäss, die Forderung 

von Fr. 3'000.– anzuerkennen (act. 9), woraufhin die Vorinstanz das Verfahren 

zufolge Klageanerkennung abschrieb (act. 10 = act. 12).  

1.3. Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe datiert vom 27. April 

2019, hier eingegangen am 3. Mai 2019, Beschwerde (act. 15). Sinngemäss stellt 

der Beschwerdeführer folgende Anträge:  

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1. Das Urteil des Friedensrichters sei hinsichtlich des Zinses und der 
Betreibungskosten aufzuheben und es sei festzustellen, dass nur 
eine Forderung von Fr. 3'000.– anerkannt worden sei. 

2. Für das Verfahren vor Friedensrichter seien keine Kosten zu er-
heben.  

1.4. Mit Verfügung vom 16. Mai 2019 wurde der Beschwerdegegnerin Frist zur 

Beschwerdeantwort angesetzt (act. 18), welche innert Frist einging (act. 23). Die 

vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Das Verfahren ist spruchreif.  

2. Der Beschwerdeführer macht zusammengefasst geltend, es sei lediglich ei-

ne Forderung von Fr. 3'000.– anerkannt worden. Ein Zins von 5% sei nicht ver-

einbart gewesen, sondern eine Pauschale von Fr. 3'000.–. Die Betreibungskosten 

von Fr. 73.30 werde er nicht übernehmen. Lediglich die Forderung von Fr. 3'000.– 

werde anerkannt und mit dem ersten zur Verfügung stehenden Kapital ausbe-

zahlt. Die Gerichtsgebühr von Fr. 250.– werde er nicht übernehmen, da Friedens-

richter nicht kostenpflichtig seien (act. 15).  

3.1.1. Ein Vergleich, eine Klageanerkennung oder ein Klagerückzug hat die 

Wirkung eines rechtskräftigen Entscheides (Art. 241 Abs. 2 ZPO). Das Gericht 

schreibt das Verfahren ab (Art. 241 Abs. 3 ZPO). Die Anfechtung einer Erledigung 

infolge Klageanerkennung ist im Gesetz nur rudimentär geregelt. Stellt sich eine 

Partei auf den Standpunkt, die Parteierklärung sei wegen einer mangelhaften Wil-

lensbildung zivilrechtlich unwirksam, ist das mit Revision geltend zu machen 

(Art. 328 ZPO; ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, 3. Aufl. 2016, Art. 328 N 25). Die 

Revision wird von der Instanz behandelt, welche den Prozess erledigte (Art. 328 

Abs. 1 erster Satz ZPO).  

 Der Abschreibungsentscheid bildet gemäss Bundesgericht hingegen kein 

Anfechtungsobjekt und ist einzig hinsichtlich der Regelung der Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen mit Beschwerde nach Art. 110 ZPO anfechtbar (BGE 139 III 

133 E. 1.2.). Die Kammer lässt eine Berufung bzw. Beschwerde an die Rechts-

mittelinstanz indes zu, wenn die Rügen des Rechtsmittelklägers Fehler bei der Er-

ledigung des Verfahrens an sich betreffen (so wenn streitig ist, ob die Parteierklä-

rung tatsächlich oder formell gültig abgegeben wurde, ob ein Vertreter bevoll-

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mächtigt war oder ob eine Widerrufsfrist ungenutzt abgelaufen ist; vgl. OGer 

NP130033 vom 20. März 2014; OGer PD110003 vom 4. März 2011 = ZR 

110/2011 Nr. 34; OGer PF110004 vom 9. März 2011; vgl. OFK ZPO-Engler, 

Art. 241 N. 11). 

3.1.2. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Klage nur im 

Umfang von Fr. 3'000.– anerkannt zu haben. Er habe weder die Übernahme der 

Betreibungskosten in der Höhe von Fr. 73.30 noch den Zins von 5% anerkannt 

(act. 7). Damit rügt der Beschwerdeführer die Erledigung des Verfahrens an sich, 

mithin dass die Klage hinsichtlich der Betreibungskosten und des Zinses zu Un-

recht zufolge Klageanerkennung abgeschrieben worden sei. Dies kann nach Pra-

xis der Kammer mit Beschwerde geltend gemacht werden. Gleiches gilt für die 

Anfechtung der Kosten- und Entschädigungsfolgen.  

3.2.1. Die Beschwerde ist innert der 30-tägigen Beschwerdefrist schriftlich 

und begründet einzureichen (vgl. Art. 321 Abs. 1 ZPO). Mit der Beschwerde kann 

die unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des 

Sachverhaltes geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete An-

träge zu stellen und zu begründen. Neue Tatsachenbehauptungen und neue Be-

weismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

3.2.2. Die Beschwerde datiert vom 27. April 2019 und ging am 3. Mai 2019 

bei der Kammer ein. Ein Poststempel fehlt (act. 15). Die angefochtene Verfügung 

soll am 4. April 2019 per A-Post versandt worden sein (vgl. act. 14, wobei das 

Versanddatum von der Vorinstanz handschriftlich korrigiert wurde). Empfangs-

scheine liegen nicht vor. Da die Beschwerde selbst bei einem Empfang des ange-

fochtenen Entscheids am 5. April 2019 rechtzeitig erfolgt ist, erübrigen sich Weite-

rungen dazu. Auf die Beschwerde ist einzutreten.  

4.1.1. Wie erwähnt bestreitet der Beschwerdeführer, den Zins und die Betrei-

bungskosten anerkannt zu haben (act. 15).  

4.1.2. Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid einzig mit der Erwägung, im 

Schreiben vom 4. April 2019 habe der Beschwerdeführer die Klage anerkannt. 

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Bezüglich der Rückzahlung könne er jedoch keine Angaben machen, da er im 

Moment über keine Liquidität verfüge (act. 12 S. 2).  

4.1.3. Bei den Akten befindet sich ein E-Mail vom 4. April 2019. Diesem lässt 

sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer bestätigt, der Beschwerdegegnerin 

Fr. 3'000.– zu bezahlen. Die Zahlung werde erfolgen, sobald der Verein über die-

sen Betrag verfüge. Bis dahin bleibe dieser Betrag geschuldet (act. 9).  

 Eingaben sind dem Gericht (und dem Friedensrichter) in Papierform oder 

elektronisch einzureichen. Sie sind zu unterzeichnen (Art. 130 Abs. 1 ZPO). Bei 

elektronischer Übermittlung muss das Dokument, das die Eingabe und die Beila-

gen enthält, mit einer anerkannten elektronischen Signatur des Absenders 

versehen sein (Art. 130 Abs. 2 ZPO). Das E-Mail des Beschwerdeführers erfüllt 

diese Anforderungen nicht. Folglich stellt das E-Mail keine gültige Klageanerken-

nung dar. Da die Klageanerkennung aber in Bezug auf die Fr. 3'000.– vom Be-

schwerdeführer nicht bestritten wird, bleibt es dabei.  

 Im darüberhinausgehenden Betrag liegt hingegen keine Klageanerkennung 

vor. Einerseits wurden die Formvorschriften von Art. 130 Abs. 1 ZPO nicht einge-

halten. Andererseits anerkennt der Beschwerdeführer explizit nur eine Forderung 

im Umfang von Fr. 3'000.–; etwas anderes ist seinem Schreiben nicht zu entneh-

men (vgl. act. 9). Eine Anerkennung des Zinses und der Betreibungskosten 

scheidet im Übrigen auch deshalb aus, weil dem Beschwerdeführer einzig das 

Schlichtungsgesuch der Beschwerdegegnerin zugestellt wurde, aus welchem we-

der die Forderung eines Zinses von 5% seit 31. August 2017 noch Betreibungs-

kosten von Fr. 73.30 hervorgehen (vgl. act. 1). Diese könnten damit auch nicht 

von einer Anerkennung umfasst sein. Die Beschwerdegegnerin verlangte zwar 

Zins von 5%, aber erst ab 31. August 2019 (vgl. act. 1). Ob es sich dabei um ei-

nen Schreibfehler handelt – wie die Vorinstanz wohl annahm – oder um einen 

bewussten Verzicht auf die Zinsforderung bis zum 31. August 2019, geht aus dem 

Schlichtungsgesuch nicht hervor.  

 Ist das Vorbringen einer Partei unklar, widersprüchlich, unbestimmt oder of-

fensichtlich unvollständig, gibt das Gericht den Parteien durch entsprechende 

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Fragen Gelegenheit zur Klarstellung (Art. 56 ZPO). Ein eigenmächtiges Anpassen 

des Rechtbegehrens durch den Friedensrichter ist hingegen nicht zulässig. Der 

vorinstanzliche Entscheid ist somit insofern anzupassen, als nur eine Klageaner-

kennung der Forderung von Fr. 3'000.– vorliegt. Hinsichtlich Zins und Betrei-

bungskosten ist das Verfahren an die Vorinstanz zurückzuweisen, wobei die Vor-

instanz zunächst zu klären haben wird, wie das Rechtsbegehren der Beschwer-

degegnerin lautet und danach das Verfahren durchzuführen bzw. gegebenenfalls 

über die Zinsforderung und die Betreibungskosten zu entscheiden hat (Art. 212 

ZPO).  

4.2.1. Weiter ficht der Beschwerdeführer die Kostenauflage an mit der 

Begründung, Verfahren vor Friedensrichter seien nicht kostenpflichtig (act. 15). 

4.2.2. Die Vorinstanz setzte die Kosten des Schlichtungsverfahrens auf 

Fr. 250.– fest und auferlegte sie dem Beschwerdeführer (act. 12 Dispo-Ziff. 3).  

4.2.3. Schlichtungsverfahren sind entgegen der Ansicht des Beschwerdefüh-

rers nicht kostenlos (vgl. Art. 95 ZPO; Art. 207 ZPO). Die Erhebung von Kosten ist 

damit nicht zu beanstanden. Die Höhe der Gebühr für das Schlichtungsverfahren 

ergibt sich bei vermögensrechtlichen Streitigkeiten aus § 3 Abs. 1 der Gebühren-

verordnung des Obergerichts vom 8. September 2010 (GebV OG). Bei einem 

Streitwert von Fr. 3'000.– kann eine Gebühr von Fr. 250.– bis Fr. 420.– erhoben 

werden. Weshalb eine Gebühr von Fr. 250.– hier nicht angemessen wäre, legt der 

Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, weshalb es dabei bleibt. 

4.2.4. Die Prozesskosten, wozu auch die Kosten des Schlichtungsverfahren 

zählen (vgl. Art. 95 ZPO), werden grundsätzlich der unterliegenden Partei aufer-

legt. Bei Anerkennung der Klage gilt die beklagte Partei als unterliegend (Art. 106 

Abs. 1 ZPO). Wie ausgeführt ist von einer Klageanerkennung im Umfang der For-

derung von Fr. 3'000.– auszugehen. Eine Rückweisung erfolgt einzig in Bezug auf 

den Zins und die Kosten des Betreibungsverfahrens. Da Zins und Betreibungs-

kosten lediglich einen Bruchteil der Forderung darstellen, ist die vollumfängliche 

Kostenauflage an den Beschwerdeführer – unabhängig vom Ausgang der Rück-

weisung – nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz ist indes darauf hinzuweisen, 

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dass die Ermittlung des Rechtsbegehrens der Klägerin sowie ein allfälliger Ent-

scheid über Zins und Betreibungskosten in der Gebühr von Fr. 250.– enthalten 

sind.  

5. Umständehalber sind für dieses Verfahren keine Kosten zu erheben. Eine 

Umtriebsentschädigung wird nicht verlangt und ist damit nicht zuzusprechen. 

Es wird erkannt: 

1. Dispositiv Ziff. 1 der Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, 

Kreise 3 + 9, vom 4. April 2019 wird aufgehoben und durch folgende Fas-

sung ersetzt: 

"Das Verfahren wird hinsichtlich der Forderung von Fr. 3'000.– als durch 

Klageanerkennung erledigt abgeschrieben.  

In der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes Zürich 3 vom 11.12.2018 

wird der Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 3'000.– aufgehoben." 

2. Hinsichtlich Zins und Betreibungskosten wird die Sache zur Ergänzung des 

Verfahrens und zu neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die  

Vorinstanz zurückgewiesen. 

3. Im Übrigen wird die Verfügung des Friedensrichteramts 3 + 9 vom 4. April 

2019 bestätigt. 

4. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren fallen ausser Ansatz. 

5. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.  

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer unter Bei-

lage eines Doppels von act. 23, das Betreibungsamt Zürich 3 und – unter 

Beilage der Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

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richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 3'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw J. Camelin-Nagel 
 
versandt am: 
13. August 2019 
 
 
 
 

	Urteil vom 12. August 2019
	Es wird erkannt:
	1. Dispositiv Ziff. 1 der Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreise 3 + 9, vom 4. April 2019 wird aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:
	"Das Verfahren wird hinsichtlich der Forderung von Fr. 3'000.– als durch Klageanerkennung erledigt abgeschrieben.
	In der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes Zürich 3 vom 11.12.2018 wird der Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 3'000.– aufgehoben."
	2. Hinsichtlich Zins und Betreibungskosten wird die Sache zur Ergänzung des Verfahrens und zu neuer Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die  Vorinstanz zurückgewiesen.
	3. Im Übrigen wird die Verfügung des Friedensrichteramts 3 + 9 vom 4. April 2019 bestätigt.
	4. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren fallen ausser Ansatz.
	5. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer unter Beilage eines Doppels von act. 23, das Betreibungsamt Zürich 3 und – unter Beilage der Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...