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**Case Identifier:** 2fc42667-8ff8-5033-9133-c82f6e0afe6a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-09
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 09.12.2025 100 2025 223
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2025-223_2025-12-09.pdf

## Full Text

100.2025.223U
BUC/LIJ/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 9. Dezember 2025

Verwaltungsrichter Bürki
Gerichtsschreiberin Liniger 

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …

Beschwerdeführer

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern

Beschwerdegegnerin

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Nordring 8, 3013 Bern

betreffend Grundstückgewinnsteuer; Parteikostenersatz (Entscheid der 
Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 17. Juni 2025; 
100 24 161)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 09.12.2025, Nr. 100.2025.223U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Mit Kaufvertrag vom 9. Dezember 2019 veräusserte die B.________ GmbH 
das Grundstück … Gbbl. Nr. 1________ an A.________ zum Preis von 
Fr. 70'000.-- (Kaufpreis laut Vertrag); der Grundbucheintrag erfolgte auf den 
8. Januar 2020. Am 1. April 2021 veranlagte die Steuerverwaltung des Kan-
tons Bern die von der B.________ GmbH zu bezahlende Grundstückgewinn-
steuer bei einem steuerbaren Gewinn von Fr. 996'600.-- auf Fr. 523'871.50 
(inkl. einer Busse von Fr. 1'000.-- und Gebühren von Fr. 60.--); dabei rech-
nete sie geldwerte Leistungen in der Höhe von Fr. 1'066'640.-- an. Diese 
Veranlagungsverfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

Am 19. Mai 2021 liess die Steuerverwaltung auf dem veräusserten Grunds-
tück zur Sicherung der Gesamtforderung ein gesetzliches Grundpfandrecht 
in der Höhe von Fr. 523'871.50 ins Grundbuch eintragen. Auf Ersuchen von 
A.________ als belasteter Grundeigentümer erliess die Steuerverwaltung 
am 15. Juli 2022 eine «Pfandrechts- und Veranlagungsverfügung». Am 
11. August 2022 erhob A.________ Einsprache und beantragte eine Reduk-
tion des steuerbaren Grundstückgewinns. Mit Entscheid vom 18. März 2024 
hiess die Steuerverwaltung die Einsprache teilweise gut und setzte die zu 
bezahlende Grundstückgewinnsteuer bei einem steuerbaren Grundstückge-
winn von Fr. 995'000.-- auf Fr. 521'942.75 (exkl. Busse und Gebühren) 
herab. 

B.

Dagegen gelangte A.________ am 18. April 2024 an die Steuerrekurskom-
mission des Kantons Bern (StRK). Diese hiess den Rekurs mit Entscheid 
vom 17. Juni 2025 teilweise gut und reduzierte den steuerbaren Grundstück-
gewinn auf Fr. 236'000.-- (Ziff. 1). Weiter auferlegte sie A.________ anteils-
mässige Verfahrenskosten von Fr. 500.-- (Ziff. 2) und sprach ihm einen Par-
teikostenersatz von pauschal Fr. 3'200.-- (inkl. Auslagen und MWSt) zu 
(Ziff. 3).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 09.12.2025, Nr. 100.2025.223U, 
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C.

Am 18. Juli 2025 hat A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. 
Er beantragt, Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben und es 
sei ihm für die Aufwendungen im Verfahren vor der StRK ein Parteikosten-
ersatz von mindestens Fr. 10'758.45 (inkl. Auslagen und MWSt) zuzuspre-
chen. Eventuell sei auf die Erhebung von Verfahrenskosten im verwaltungs-
gerichtlichen Verfahren zu verzichten.

Die StRK hat mit Beschwerdevernehmlassung vom 7. August 2025 keinen 
förmlichen Antrag gestellt, ersucht jedoch darum, dass die Sache im Fall des 
Vorliegens einer Gehörsverletzung zur erneuten Festsetzung des Parteikos-
tenersatzes an sie zurückzuweisen sei. Die Steuerverwaltung hat sich mit 
Beschwerdeantwort vom 14. August 2025 zum Einspracheverfahren geäus-
sert, sich indes (ebenfalls) eines Antrags enthalten. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht wäre zur Beurteilung der Beschwerde in der 
Hauptsache (Grundstückgewinnsteuer) als letzte kantonale Instanz gemäss 
Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die 
Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 
Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11]), zumal es 
sich beim angefochtenen Entscheid um einen Endentscheid handelt, da die 
Rückweisung lediglich der (rechnerischen) Umsetzung des Angeordneten 
dient und der Steuerverwaltung diesbezüglich kein Entscheidungsspielraum 
mehr verbleibt (vgl. statt vieler BGE 150 II 346 E. 1.3.4, 145 III 42 E. 2.1; 
BVR 2017 S. 205 E. 1.4). Das Verwaltungsgericht ist deshalb auch zuständig 
für die Beschwerde im (Partei-)Kostenpunkt (Art. 75 Bst. c VRPG, Umkehr-
schluss), ohne dass die zusätzlichen Voraussetzungen von Art. 74 Abs. 3 
i.V.m. Art. 61 Abs. 3 VRPG für die Anfechtung von Zwischenentscheiden er-
füllt sein müssen. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Rekursver-

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fahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Än-
derung (Art. 151 StG i.V.m. Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 
StG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 151 StG 
i.V.m. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. dazu auch hinten 
E. 3.1).

2.

In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtli-
chen Gehörs. 

2.1 Er bringt zunächst vor, die StRK habe die Festsetzung der Parteikos-
ten unzureichend begründet (vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerde Rz. 11 f., 
18 ff.). Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundes-
verfassung [BV; SR 101]; Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern 
[KV; BSG 101.1]; Art. 21 ff. VRPG) folgt namentlich die grundsätzliche Pflicht 
der Behörden, ihren Entscheid zu begründen (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b 
VRPG; zur Begründungspflicht allgemein statt vieler BGE 146 II 335 E. 5.1; 
BVR 2025 S. 219 E. 3.1). Allerdings braucht ein Entscheid hinsichtlich der 
Parteikosten im Allgemeinen nicht eigens begründet zu werden, weil sich die 
Kostenliquidation weitgehend aus dem Verfahrensausgang ergibt 
(BGer 2C_589/2022 vom 23.11.2022 E. 4.3; Ruth Herzog, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 104 N. 26, 
auch zum Folgenden). Eine Konstellation, in der es (ausnahmsweise) erfor-
derlich gewesen wäre, die Gründe für die Festsetzung der Parteikosten 
näher darzulegen (dazu etwa BGE 139 V 496 E. 5.1; BGer 2C_589/2022 
vom 23.11.2022 E. 4.3, 2C_725/2017 vom 13.4.2018 E. 3.2), ist weder er-
sichtlich noch geltend gemacht. Daraus, dass die StRK neben Art. 200 
Abs. 4 StG und Art. 11 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemes-
sung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; 
BSG 168.811) nicht zusätzlich auf Art. 41 des Kantonalen Anwaltsgesetzes 

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vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) verwiesen hat (Verwaltungsge-
richtsbeschwerde Rz. 12, 21), kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Es liegt insofern keine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
vor.

2.2 Der Beschwerdeführer sieht eine weitere Gehörsverletzung darin, 
dass die Vorinstanz ihn vor dem Festsetzen des Parteikostenersatzes nicht 
angehört bzw. keine Kostennote einverlangt habe, obschon er sowohl im Re-
kurs vom 18. April 2024 als auch in der Stellungnahme vom 14. August 2024 
darum ersucht habe, vor Abschluss des Verfahrens eine Kostennote einrei-
chen zu können (Verwaltungsgerichtsbeschwerde Rz. 18 ff.). Der Anspruch 
auf rechtliches Gehör beinhaltet auch das Recht, sich vor Erlass einer Ver-
fügung oder eines Entscheids zu den Sachumständen zu äussern 
(BGE 144 I 11 E. 5.3, 140 I 99 E. 3.4; BVR 2018 S. 281 E. 3.1). Dies gilt 
grundsätzlich auch für die Bemessung der Parteikosten (Art. 21 Abs. 1 
VRPG; Ruth Herzog, a.a.O., Art. 104 N. 25, auch zum Folgenden). In der 
Regel geschieht dies in der Praxis dadurch, dass anwaltlich vertretenen Par-
teien Gelegenheit zum Einreichen einer Kostennote eingeräumt wird. Eine 
entsprechende Pflicht besteht aber nicht (vgl. BGE 142 III 131 
[BGer 4A_325/2015 vom 9.2.2016] nicht publ. E. 5.3; BGer 2C_15/2025 vom 
20.10.2025 E. 4.2, 1C_688/2023 vom 24.2.2025 E. 2.1.2, 2C_725/2017 vom 
13.4.2018 E. 3.3.1). Bisweilen wird der Anspruch auf rechtliches Gehör als 
gewahrt erachtet, wenn die Partei in die Lage versetzt wird, innert einer 10-
tägigen Frist eine Kostennote für die Rechtsvertretung einzureichen, sobald 
ohne weiteren Aufwand mit dem Abschluss des Verfahrens gerechnet wer-
den kann (BGer 2C_15/2025 vom 20.10.2025 E. 4.3, 1C_688/2023 vom 
24.2.2025 E. 2.1.2, jeweils mit Hinweis auf BGer 9C_307/2014 vom 
15.7.2014 E. 3.2 f.). Hingegen kann es unter Umständen das rechtliche 
Gehör verletzen, wenn – wie hier (vgl. Rekurs vom 18.4.2024 Rz. 60 sowie 
Eingabe vom 14.8.2024 Rz. 19, Vorakten StRK [act. 3A] pag. 11 und 92) – 
die (wiederholte) Anfrage einer Partei betreffend Einreichen einer Kosten-
note unbeantwortet bleibt und die Behörde den Parteikostenersatz nach ei-
genem Ermessen festsetzt (vgl. BGer 2C_725/2017 vom 13.4.2018 E. 3.3.1; 
vgl. aber BGer 2C_253/2016 vom 10.11.2016 E. 4.1 f., in welchem eine 
Gehörsverletzung trotz mehrmaliger Anfrage des Beschwerdeführers ver-
neint wurde). Wie es sich damit im vorliegenden Fall verhält, braucht nicht 

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abschliessend geklärt zu werden. Eine allfällige Gehörsverletzung wäre als 
nicht besonders schwerwiegend zu qualifizieren und könnte im verwaltungs-
gerichtlichen Verfahren ohnehin als geheilt betrachtet werden, was der Be-
schwerdeführer nicht in Abrede stellt (vgl. Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
Rz. 22). So stellen sich insoweit nur Rechtsfragen, womit dem Verwaltungs-
gericht dieselbe Prüfungsbefugnis zukommt wie der Vorinstanz (vgl. Art. 80 
VRPG sowie vorne E. 1.2 und hinten E. 3.1). Der Beschwerdeführer konnte 
im verwaltungsgerichtlichen Verfahren seine Rechte wahrnehmen, Nachteile 
erwachsen ihm nicht (auch verfahrenskostenmässig nicht; vgl. hinten E. 4; 
zur Heilung von Gehörsverletzungen statt vieler BGE 147 IV 340 E. 4.11.3; 
BVR 2012 S. 28 E. 2.3.5).

3.

Der Beschwerdeführer rügt, ihm seien für das vorinstanzliche Verfahren zu 
tiefe Parteikosten zugesprochen worden. Dass die StRK von einem Obsie-
gen im Umfang von 90 % ausgegangen ist, beanstandet er hingegen nicht 
(vgl. angefochtener Entscheid E. 5; Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
Rz. 2, 12; vgl. auch vorne Bst. C).

3.1 Gemäss (dem aufgrund von Art. 11 des Gesetzes vom 23. November 
1999 über die Steuerrekurskommission [StRKG; BSG 661.611] bzw. Art. 151 
und Art. 200 Abs. 4 StG i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG anwendbaren) Art. 41 
Abs. 1 KAG i.V.m. Art. 11 Abs. 1 PKV beträgt das Honorar in Beschwerde-
verfahren Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz zuzüglich allfälliger Zuschläge 
nach Art. 11 Abs. 2 und Art. 16 i.V.m. Art. 9 PKV. Innerhalb dieses Rahmen-
tarifs bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen 
Zeitaufwand, der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro-
zesses (Art. 41 Abs. 3 KAG). Bei der Bestimmung und Verlegung von Ver-
fahrens- und Parteikosten auferlegt sich das Verwaltungsgericht praxis-
gemäss eine gewisse Zurückhaltung und billigt den vorinstanzlichen 
Behörden einen grossen Beurteilungs- und Ermessensspielraum zu. Es 
greift aber ein, wenn die Behörde ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt 
hat (statt vieler BVR 2004 S. 133 E. 1.3; aus jüngerer Zeit etwa 
VGE 2023/164 vom 6.5.2025 E. 7.2).

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3.2 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, es sei von einer deutlich über-
durchschnittlichen Bedeutung der Sache auszugehen, da er sich aufgrund 
der in Frage stehenden Steuerforderung von Fr. 521'942.75 in seiner wirt-
schaftlichen Existenz ernsthaft gefährdet gesehen habe. Auch der gebotene 
Zeitaufwand habe deutlich über dem Durchschnitt gelegen, da eine gewis-
senhafte und sorgfältige Mandatsführung vier Rechtsschriften notwendig ge-
macht habe. Hinzu käme der Aufwand für die Auseinandersetzung mit vier 
«komplexen» Gutachten. Demgegenüber sei die Schwierigkeit des Prozes-
ses insgesamt als durchschnittlich zu beurteilen. Vor diesem Hintergrund er-
scheine eine Ausschöpfung des Tarifrahmens im Umfang von 85 % als an-
gemessen und entspreche die vor der Vorinstanz offerierte und im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren eingereichte Kostennote mit einem Ho-
norar von Fr. 10'758.45 dem in der Sache gebotenen Aufwand (Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde Rz. 13 ff.).

3.3 Zur Bedeutung der Streitsache ergibt sich Folgendes: Vor der Vorin-
stanz strittig war die Höhe des aus dem Verkauf des Grundstücks Gbbl. 
Nr. 1________ resultierenden steuerbaren Grundstückgewinns, welchen die 
Steuerverwaltung im Pfandrechtsverfahren mit Einspracheentscheid vom 
18. März 2024 auf Fr. 995'000.-- festgesetzt hatte, was eine Steuerforderung 
von Fr. 521'942.75 (exkl. Busse und Gebühren) ergab (vorne Bst. A). Der 
Beschwerdeführer als Erwerber des Grundstücks trägt aufgrund des gesetz-
lichen Grundpfandrechts das Risiko des Steuerinkassos, indem das Grund-
stück für die Steuerforderung als Sicherheit haftet (vgl. VGE 2021/38 vom 
14.4.2023 E. 2.3). Vor diesem Hintergrund kann zwar kaum gesagt werden, 
der Beschwerdeführer sei durch eine allfällige Zwangsverwertung des (so-
weit ersichtlich nach wie vor unbebauten) Grundstücks geradezu in seiner 
wirtschaftlichen Existenz gefährdet. Dennoch kann die Bedeutung der Streit-
sache angesichts der Vermögensinteressen, die für den Beschwerdeführer 
auf dem Spiel standen, als leicht überdurchschnittlich bezeichnet werden.

3.4 Gebotener Zeitaufwand ist der Aufwand, den eine fachlich ausgewie-
sene, gewissenhafte Rechtsvertretung unter Berücksichtigung der Schwie-
rigkeit der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse und des Aktenumfangs 
für die korrekte Erledigung des Geschäfts benötigt (vgl. etwa BVR 2021 
S. 406 [VGE 2020/299 vom 4.5.2021] nicht publ. E. 8.3; Ruth Herzog, a.a.O., 

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Art. 104 N. 14). Die Angelegenheit ist hier von durchschnittlicher Schwierig-
keit, wovon auch der Beschwerdeführer ausgeht. Es stellten sich keine kom-
plexen Rechtsfragen und die Akten sind nicht allzu umfangreich. Zu sichten 
waren zwar insgesamt vier Expertisen zum Verkehrswert der fraglichen Pa-
rzelle. Weder das Gerichtsgutachten der StRK (Vorakten StRK [act. 3A] 
pag. 103 ff.) noch das Parteigutachten (Vorakten StV [act. 3B] pag. 49 ff.) ist 
aber besonders ausführlich oder komplex (13 bzw. 10 Seiten). Die beiden 
übrigen je bloss ein bis zwei Seiten umfassenden Expertenberichte der Steu-
erverwaltung (Vorakten StRK [act. 3A] pag. 46 f., 78 f.) sind leicht überschau-
bar. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass der (damalige) Rechtsvertreter 
erst im Rekursverfahren beigezogen wurde und sich erstmals mit der Sache 
vertraut machen musste. Zu verfassen waren neben dem Rekurs je eine 
Stellungnahme zur Vernehmlassung der Steuerverwaltung und zum Ge-
richtsgutachten sowie eine weitere (einseitige) Eingabe zu allfälligen Ableh-
nungsgründen gegen den Gutachter. Trotz eines gewissen Mehraufwands 
bewegt sich der Umfang der getroffenen Vorkehrungen damit noch im Be-
reich eines durchschnittlichen Verfahrens. Der gebotene Zeitaufwand kann 
demnach entgegen dem Beschwerdeführer nicht als überdurchschnittlich 
qualifiziert werden. 

3.5 Nach dem Gesagten ist insgesamt zwar (entgegen dem Beschwer-
deführer) nicht von «deutlich» und auch nicht von leicht überdurchschnittli-
chen, so aber doch immerhin von klar durchschnittlichen Verhältnissen aus-
zugehen. Der von der Vorinstanz auf pauschal Fr. 3'200.-- (inkl. Auslagen 
und MWSt) festgesetzte Parteikostenersatz (bei einem Obsiegen von 90 %, 
vgl. vorne E. 3 Ingress) erweist sich im Licht des Tarifrahmens und der ge-
setzlichen Bemessungskriterien (vorne E. 3.1) folglich als zu tief; es ist davon 
auszugehen, dass die StRK diese unzureichend berücksichtigt und ihr Er-
messen damit rechtsfehlerhaft ausgeübt hat. Ziffer 3 des angefochtenen Ent-
scheids ist daher aufzuheben. Mit Blick auf den Ermessensspielraum, wel-
cher der StRK auch innerhalb der massgeblichen (aufgrund der 
voranstehenden E. 3.3 ff. verbal grundsätzlich abgesteckten) Bandbreite des 
Tarifrahmens bezüglich der Höhe des Parteikostenersatzes noch verbleibt 
(vgl. auch vorne E. 3.1), ist die Sache zu dessen erneuten Festsetzung im 
Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.

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4.

Bei diesem Ergebnis dringt der Beschwerdeführer mit seinen Rechtsbegeh-
ren nur teilweise durch, hat er doch einen reformatorischen Hauptantrag ge-
stellt (vorne Bst. C). Er hat auch im Kostenpunkt als nur teilweise obsiegend 
zu gelten, da nach dem Gesagten nicht davon auszugehen ist, dass die in-
folge Rückweisung vorzunehmende Neufestsetzung der Parteikosten noch 
zu einer vollständigen Gutheissung des Begehrens führen kann. Nur in die-
sem Fall wäre aber nach der Praxis des Verwaltungsgerichts im Kostenpunkt 
von einem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen (zur Praxis bei Rückwei-
sungsentscheiden mit offenem Verfahrensausgang vgl. etwa BVR 2020 
S. 455 E. 5.1; Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 6). Im Umfang seines Unter-
liegens wird der Beschwerdeführer für das verwaltungsgerichtliche Verfah-
ren an sich kostenpflichtig; aufgrund besonderer Umstände (vgl. vorne 
E. 2.2) rechtfertigt es sich hier indessen, auf das Erheben von Verfahrens-
kosten zu verzichten und dem Beschwerdeführer im verwaltungsgerichtli-
chen Verfahren die Parteikosten antragsgemäss (vollständig) zu ersetzen 
(vgl. Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 und 3 sowie Art. 104 Abs. 1 VRPG), 
zumal die Kostennote des Rechtsvertreters (act. 1C, Beilage 6) zu keinen 
Bemerkungen Anlass gibt.

5.

Gegen dieses Urteil ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten an das Bundesgericht gemäss Art. 82 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; 
SR 173.110) zulässig, sofern eine der zusätzlichen Voraussetzungen von 
Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind.

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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, dass Ziffer 3 des Entscheids 
der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 17. Juni 2025 aufge-
hoben und die Sache zur Neufestsetzung des Parteikostenersatzes im 
Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. Im Übrigen 
wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 2'000.-- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. 

3. Der Kanton Bern (Steuerrekurskommission des Kantons Bern) hat dem 
Beschwerdeführer die Parteikosten für das Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht, bestimmt auf Fr. 1'611.85 (inkl. Auslagen und MWSt), zu er-
setzen. 

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern
- Steuerrekurskommission des Kantons Bern 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.