# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e694e668-cd23-50e2-91e7-63e6309e9f99
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-02-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 13.02.2013 IV 2011/220
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2011-220_2013-02-13.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2011/220

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 13.02.2013

Entscheiddatum: 13.02.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 13.02.2013
Art. 16 ATSG. Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleich. 
Anwendungsfall des Prozentvergleichs. Die versicherte Person ist mit dem 
entsprechend der Teilarbeitsunfähigkeit reduzierten Beschäftigungsgrad 
weiterhin beim gleichen Arbeitgeber tätig (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 13. Februar 2013, IV 
2011/220).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Ralph Jöhl

 

Entscheid vom 13. Februar 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Regula Schmid, Engelgasse 2, 9004 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

IV-Leistungen

 

Sachverhalt:

A.     

A.a   A.___ meldete sich am 10. November 2009 zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-

act. 1). Dabei gab er u.a. an, er habe eine Lehre als Gipser absolviert. Das 

Gipsergeschäft B.___ in teilte am 20. November 2009 mit (IV-act. 10), es beschäftige 

den Versicherten seit dem 1. Mai 2008 als Gipser. Der Jahreslohn 2008 habe Fr. 

104'081.-- betragen. Die Leistung des Versicherten würde einen Lohn von Fr. 4'000.-- 

rechtfertigen. Gemäss einem Auszug aus seinem individuellen Beitragskonto (IK) hatte 

der Versicherte in den Jahren 2006 und 2007 bei seinem früheren Arbeitgeber Fr. 

96'749.-- und Fr. 94'791.-- verdient (IV-act. 12-2). Dr. med. C.___, Innere Medizin FMH, 

berichtete am 2. Dezember 2009 (IV-act. 16), folgende Diagnosen beeinträchtigten die 

Arbeitsfähigkeit: Osteochondrosis dissecans am linken Kniegelenk mit 

Femoropatellararthrose und St. n. Kniegelenksarthroskopie links am 26. Februar 2009 

mit Shaving, Pridie-Bohrungen und lateraler Teilmeniskektomie. Es bestehe ein leichtes 

Streck- und Beugungsdefizit. Ausserdem habe der Versicherte Schmerzen beim Knien 

und bei Wetterwechsel. In einer sitzenden Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 8 

Std. pro Tag. Als Gipser werde der Versicherte nicht mehr zu mehr als 60% arbeiten 

können. Adaptiert sei der Versicherte voll arbeitsfähig. Die zuständige Sachbearbeiterin 

der IV-Stelle notierte am 10. März 2010 (IV-act. 24), der Versicherte sei nach wie vor als 

Gipser tätig. Seit dem 3. Februar 2010 arbeite er zu 60%. Wenn er Schmerzen habe, 

sei sein Arbeitspensum tiefer. Der Versicherte teilte am 27. Juli 2010 mit (IV-act. 27), er 

brauche keine Unterstützung beim Arbeitsplatzerhalt. Dr. C.___ berichtete am 10. 

August 2010 (IV-act. 30), der Versicherte sei als Gipser seit dem 12. Januar 2009 

durchgehend in einem wechselnden Ausmass arbeitsunfähig. Seit dem 1. Juli 2010 

betrage die Arbeitsunfähigkeit 50%. Die Orthopäden hätten den Versicherten als zu 

jung für einen Kniegelenkersatz betrachtet. Rein sitzend könnte der Versicherte ohne 

weiteres zu 100% einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Dr. med. D.___, Spezialarzt 

Orthopädische Chirurgie FMH, Sportmedizin (SGSM), St. Gallen, hatte Dr. C.___ am 23. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

März 2010 mitgeteilt (IV-act. 30-5), der Versicherte könne wegen der ventralen 

Kniegelenkschmerzen links nicht zu mehr als 60% arbeiten. Die Beschwerden seien 

glaubhaft. Das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit müsse gutachterlich festgelegt werden, 

wobei wahrscheinlich ein erneutes MRI notwendig sei. Klinisch sei keine 

Verschlechterung objektivierbar. Dr. C.___ gab der IV-Stelle am 10. August 2010 eine 

seit dem 1. Juli 2010 bestehende Arbeitsunfähigkeit des Versicherten von 50% an (IV-

act. 30-3). Am 6. September 2010 berichtete Dr. D.___ der IV-Stelle (IV-act. 35), die 

Diagnosen lauteten: V. a. Heberden-Arthrose III und V rechts und Chondropathie Grad 

IV mit Osteonekrose der Trochlea distal sowie Grad II des lateralen Tibiaplateaus bei 

St. n. lateraler Teilmeniskektomie 06/09 links. Er gab weiter an, seit einem Jahr 

bestünden intermittierende, belastungsabhängige Schmerzen in den DIP-Gelenken II - 

IV bds., ausserdem eine Druckdolenz. Diese Gelenke würden gelegentlich anschwellen. 

Im linken Knie bestünden belastungsabhängige Schmerzen insbesondere beim Knien, 

Treppensteigen und Heben und Tragen von Lasten. Das Knie sei gelegentlich 

geschwollen, Blockaden oder ein Instabilitätsgefühl würden vom Versicherten aber 

verneint. Arbeiten mit Kraftanwendung der Hände, regelmässiges Tragen von Lasten 

über 5 bis 10 kg, häufiges Treppen- oder Leiternsteigen und knieende Arbeiten seien 

nicht mehr vollumfänglich möglich. Er habe den Versicherten am 2. Juni 2009 zu 30% 

arbeitsunfähig geschrieben. Der Versicherte arbeite zu 50%. Das genaue Ausmass der 

Einschränkung in der bisherigen Tätigkeit sollte gutachterlich bestimmt werden, zumal 

ein erneutes MRI nötig sei.

A.b   Die IV-Stelle beauftragte Dr. med. E.___, Orthopädische Chirurgie FMH, am 15. 

November 2010 mit einer Begutachtung (IV-act. 42). Dr. E.___ berichtete in seinem 

Gutachten vom 3. Januar 2011 (IV-act. 44) u. a., am 23. Dezember 2010 sei eine 

Kernspintomographie des linken Knies erstellt worden. Diese habe eine im Vergleich 

zur Voruntersuchung vom 3. Februar 2009 fast vollständige Regredienz der 

Signalstörung im patellären Gleitlager des Femurs mit nur noch einer kleinvolumigen 

ulcusartigen Knorpelveränderung in dieser Region ergeben. Folgende Diagnosen seien 

erhoben worden: Retropatellararthrose und St. n. lateraler Teilmeniskektomie links, 

Impingement-Symptomatik Schulter rechts, Epicondylitis radialis Ellbogen links und 

Heberden-Arthrose Dig. III Hand rechts. In seiner Beurteilung gab Dr. E.___ an, seit der 

Knieoperation würden unveränderte Beschwerden angegeben, die teilweise zu einer 

Arthrose passten, obwohl in diesem Zeitraum keine radiologische Veränderung habe 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

festgestellt werden können und obwohl die noch empfindlichere Kernspintomographie 

in der Wiederholung eine deutliche Besserung der Nekrosezone gezeigt habe. 

Geblieben seien retropatelläre Knorpelveränderungen, welche die 

belastungsabhängigen Beschwerden zum Teil erklärten. Der Versicherte habe eine 

Impingement-Symptomatik mit erhaltener Gelenkfunktion angegeben. Die 

Epicondylopathie am linken Ellbogen werde zur Zeit behandelt, die rechtsseitige 

Epicondylopathie sei bereits erfolgreich angegangen worden. Die Kraft beim 

Faustschluss sei rechts als Folge der beginnenden Fingerarthrose beeinträchtigt; links 

bestehe keine Beeinträchtigung. Bei der Arbeit als Gipser bestünden folgende 

Einschränkungen: Kein Knien während mehr als einer halben Stunde, kein wiederholtes 

Heben von Lasten über 10 kg, regelmässiges Unterbrechen von Überkopfarbeiten, 

Verlangsamung beim Auftragen eines Abriebs, gelegentlicher Unterbruch bei kräftigem 

Halten des Griffs. Diese qualitativen Einschränkungen erforderten vermehrte Pausen 

und bedeuteten eine Verlangsamung des Arbeitstempos. Das habe eine 

Arbeitsunfähigkeit des Versicherten als Gipser von 30% zur Folge. Der behandelnde 

Orthopäde habe vor drei Monaten ebenfalls eine Arbeitsunfähigkeit von 30% 

angegeben. Damals sei die objektive Verbesserung in der Kernspintomographie aber 

noch nicht bekannt gewesen. Die aktuelle Taxierung müsse also als leicht schlechter 

angesehen werden. Eine adaptierte Tätigkeit wäre vollschichtig zumutbar. Die IV-Stelle 

verglich ein Valideneinkommen als Gipser von Fr. 104'081.-- mit einem zumutbaren 

Invalideneinkommen ebenfalls als Gipser von Fr. 72'857.-- und ermittelte so einen 

Invaliditätsgrad von 30% (IV-act. 50).

A.c   Mit einem Vorbescheid vom 21. Februar 2011 kündigte die IV-Stelle dem 

Versicherten die Abweisung seines Rentenbegehrens an (IV-act. 53). Der Versicherte 

liess durch seine Rechtsvertreterin einwenden (IV-act. 55), die behandelnden Ärzte 

hätten ihm alle eine Arbeitsunfähigkeit von 40% attestiert. Dr. E.___ habe sich mit 

seiner Arbeitsfähigkeitsschätzung an diejenige von Dr. D.___ angelehnt, sei dabei aber 

irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass dieser eine Einschränkung von 30% 

angegeben habe. Dr. E.___ hätte ebenfalls eine Arbeitsunfähigkeit von 40% 

angegeben, wenn ihm bewusst gewesen wäre, dass Dr. D.___ von diesem 

Arbeitsunfähigkeitsgrad ausgegangen sei. Deshalb sei bei Dr. D.___ nochmals ein 

Zeugnis einzuholen. Dieses Zeugnis sei dann Dr. E.___ unter Hinweis darauf 

vorzulegen, dass er fälschlicherweise von einer anderen Zahl als Dr. D.___ 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ausgegangen sei. Angesichts der tatsächlichen Leistungsfähigkeit des Versicherten sei 

der Arbeitgeber nicht bereit, diesen zu mehr als 60% zu beschäftigen und zu bezahlen. 

Bei der Anrechnung eines Einkommens über einem Beschäftigungsgrad von 60% 

müsste zwingend dieBerufsberatung eingeschaltet werden, um mit dem Arbeitgeber zu 

sprechen. Dr. med. M. Amstad vom RAD wies am 5. April 2011 darauf hin (IV-act. 59), 

dass Dr. D.___ selbst wiederholt auf eine gutachterliche Festlegung der Arbeitsfähigkeit 

hingewiesen habe. Deshalb wäre es wenig zielführend, bei ihm nochmals ein 

Arztzeugnis einzuholen. Die zuständige Sachbearbeiterin notierte am 10. Mai 2011 (IV-

act. 61), mit beruflichen Massnahmen könne keine finanziell bessere Eingliederung 

erwartet werden. Mit einer Verfügung vom 27. Mai 2011 wies die IV-Stelle das 

Rentenbegehren ab. Gleichzeitig hielt sie fest, die beruflichen Massnahmen würden 

nicht nochmals aufgenommen (IV-act. 62).

B.       

B.a   Der Versicherte liess am 5. Juli 2011 Beschwerde erheben und die Zusprache 

einer Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von wenigstens 40% beantragen; 

eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme zusätzlicher medizinischer und 

beruflicher Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; die beruflichen 

Eingliederungsmassnahmen seien wieder aufzunehmen (act. G 1). Die Begründung 

entsprach inhaltlich weitgehend dem Einwand gegen den Vorbescheid. Die 

Rechtsvertreterin verlangte eine Befragung des Arbeitgebers zur Leistungsfähigkeit des 

Beschwerdeführers. Sie wies darauf hin, dass zur Verwertung der zusätzlichen 10% an 

Beschäftigungsgrad berufliche Eingliederungsmassnahmen notwendig wären. Bei 

einem Valideneinkommen von Fr. 104'081.-- als Gipser sei es illusorisch, den 

Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit rentenausschliessend einzugliedern. 

Am 18. August 2011 reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers einen Bericht 

der Rheumatologie des Kantonsspitals St. Gallen vom 1. Juli 2011 ein (act. G 4.1.1). 

Laut diesem Bericht litt der Versicherte an Fingergelenksarthralgien bds. (bei einem 

guten Ansprechen auf perorale Steroide), an Schulterschmerzen rechts bei 

Impingement-Symptomatik (subacromiale Infiltration rechts am 24. Juni 2011), an 

mikrozytärer, hypochromer Anämie und an Epicondylitis humeri lateralis und medialis 

links. Die Rechtsvertreterin betrachtete gestützt auf diese Angaben eine 

polydisziplinäre Begutachtung als sinnvoll.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.b   Die Beschwerdegegnerin beantragte am 16. September 2011 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 6). Sie machte geltend, es sei nicht belegt, dass Dr. D.___ von 

einer Arbeitsunfähigkeit von 40% ausgegangen sei. Am 6. September 2010 habe er 

ausdrücklich eine Arbeitsunfähigkeit von 30% angegeben. Dr. E.___ habe sich nicht an 

die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. D.___ angelehnt. Deshalb sei es

irrelevant, dass Dr. D.___ von einer leicht höheren Arbeitsunfähigkeit ausgegangen sei. 

Im Übrigen sei sich Dr. D.___ über das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit nicht sicher 

gewesen. Da der Beschwerdeführer im angestammten Beruf mehr verdienen könne als 

in einer adaptierten Tätigkeit, genüge ein Prozentvergleich. Dieser ergebe einen 

Invaliditätsgrad von 30%. Berufliche Massnahmen wären aufgrund des Alters und der 

momentanen Beschäftigungssituation nicht sinnvoll.

B.c   Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers wandte am 27. September 2011 ein 

(act. G 8), das Gutachten E.___ sei unklar. Dr. E.___ habe auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. D.___ Bezug genommen und seine eigene 

Schätzung daran angelehnt. Diese Unklarheit könnte aus der Welt geschafft werden, 

wenn Dr. E.___ mit der tatsächlichen Einschätzung von Dr. D.___ konfrontiert würde. 

Dr. D.___ sei nämlich entgegen der Annahme von Dr. E.___ nicht von

einer Arbeitsunfähigkeit von 30%, sondern von einer solchen von 40% ausgegangen. 

Das Gutachten des Kantonsspitals zeige, dass die rheumatologischen Beschwerden 

immer weiter fortschritten. Grundsätzlich sei die Arbeit als Gipser nicht mehr zumutbar, 

aber die konkrete Situation erfordere es, die bestehende Arbeitsfähigkeit so lange als 

möglich zu erhalten. Da der Arbeitgeber nicht mehr als 60% des Lohns bei einer 

vollständig erhaltenen Arbeitsfähigkeit zahle, dürfe kein Prozentvergleich erfolgen. 

Berufliche Massnahmen seien auch am Arbeitsplatz möglich.

B.d   Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 11. Oktober 2011 auf eine 

Stellungnahme (act. G 11).

 

Erwägungen:

1.      

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die angefochtene Verfügung datiert vom 27. Mai 2011, die Beschwerde vom 5. Juli 

2011. Zwischen diesen beiden Daten liegen erheblich mehr als 30 Tage. Zwar dürfte es 

die Regel sein, dass eine Verfügung am Tag ihrer Erstellung aufgegeben wird und dass 

sie, wenn sie mit normaler Post (B-Post-Einzelsendung) versandt wird, innerhalb von 

drei Arbeitstagen nach der Aufgabe zugestellt wird. Die angefochtene Verfügung wäre 

demnach spätestens am 1. Juni 2011 und nicht erst am 6. Juni 2011, wie der 

Beschwerdeführer geltend macht, zugestellt und eröffnet worden. Da zwischen der 

Erstellung und dem Versand einer Verfügung aber erfahrungsgemäss mehrere Tage 

vergehen können und da auch die Zustellung mit normaler Post ausnahmsweise mehr 

als die üblichen drei Tage nach der Postaufgabe in Anspruch nehmen kann, lässt sich 

nicht von einem Normalablauf auf den effektiven Ablauf schliessen. Es liegt durchaus 

noch im Bereich des Üblichen, dass eine Verfügung erst 10 Tage nach ihrer Datierung 

zugestellt wird. Das geltend gemachte Eröffnungsdatum 6. Juni 2011 ist deshalb 

plausibel. Demnach, und weil für das Gegenteil ohnehin die Beschwerdegegnerin 

beweispflichtig wäre, ist davon auszugehen, dass die Beschwerde fristgerecht innert 

30 Tagen seit der Eröffnung der angefochtenen Verfügung erhoben worden ist.

2.      

Anspruch auf eine Invalidenrente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit nicht 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder 

verbessern können (Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG), die während eines Jahres ohne 

wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen 

sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% 

invalid sind (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG). Der Beschwerdeführer ist in der Lage, 

entsprechend dem Grad der verbliebenen Arbeitsfähigkeit weiterhin seinem Beruf als 

Gipser nachzugehen. Von diesem Arbeitsfähigkeitsgrad hängt es also ab, ob die 

krankheitsbedingte Erwerbseinbusse als Gipser so hoch ist, dass mit einem Erreichen 

der Invaliditätsgrenze von 40%, ab der ein Rentenanspruch bestehen kann (Art. 28 

Abs. 2 IVG), zu rechnen ist. Beträgt die Erwerbseinbusse in der Tätigkeit als Gipser 

weniger als 40%, kann zum Vornherein keine rentenrelevante Invalidität vorliegen, 

womit sich sowohl die Prüfung der Erfüllung des sogenannten Wartejahrs als auch die 

Prüfung und gegebenenfalls die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

(soweit sie dem Grundsatz der "Eingliederung vor Rente" [vgl. U. Kieser, ATSG-

Kommentar, 2. A., Vorbemerkungen N. 47] entspringen) erübrigt.

2.1    Drei Ärzte haben sich zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers geäussert. Dr. 

C.___ hat angegeben, mehr als 60% würden als Gipser kaum mehr gehen (vgl. IV-act. 

16-2). In seinem Bericht vom 10. August 2010 (vgl. IV-act. 30-3) hat er dann für die Zeit 

ab 1. Juli 2010 nur noch eine Arbeitsfähigkeit von 50% bestätigt. Er hat diesem Bericht 

eine Mitteilung des behandelnden Orthopäden Dr. D.___ vom 23. März 2010 (vgl. IV-

act. 30-5) beigelegt. Dr. D.___ hat in dieser Mitteilung keine Arbeitsfähigkeitsschätzung 

abgegeben. Er hat nur darauf hingewiesen, dass das Ausmass der Arbeitsfähigkeit 

gutachterlich festgelegt werden sollte und dass dazu wohl eine erneute MRI-

Untersuchung notwendig sei. In seinem eigenen Bericht vom 6. September 2010 (vgl. 

IV-act. 35-6) hat Dr. D.___ dann zwar angegeben, er habe den Beschwerdeführer ab 2. 

Juni 2009 zu 30% arbeitsunfähig geschrieben, aber er hat gleichzeitig erneut darauf 

hingewiesen, dass das Ausmass der Arbeitsfähigkeit gutachterlich festgelegt werden 

sollte und dass dazu eine erneute MRI-Abklärung notwendig sein dürfte. Auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzungen dieser beiden Ärzte kann also nicht abgestellt werden, 

denn Dr. D.___ hat seine eigene Einschätzung als nicht ausreichend verlässlich 

bezeichnet und Dr. C.___ hat sich faktisch auf die Einschätzung von Dr. D.___ berufen, 

weil er als Internist nicht über jene orthopädischen Fachkenntnisse und -erfahrungen 

verfügt hat, die für eine überzeugende Arbeitsfähigkeitsschätzung erforderlich gewesen 

wären. Mit den Angaben von Dr. C.___ und Dr. D.___ ist die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers als Gipser also nicht belegt. Dr. E.___ hat das von Dr. D.___ 

empfohlene orthopädische Gutachten erstattet (vgl. IV-act. 44). Er hat sich dabei u.a. 

auf das Ergebnis einer erneuten MRI-Untersuchung abgestützt. Die Behauptung des 

Beschwerdeführers, Dr. E.___ habe sich an die Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. 

D.___ "angelehnt" (gemeint ist wohl, Dr. Z.___ habe diese Einschätzung ungeachtet des 

Ergebnisses seiner eigenen Untersuchung unbesehen übernommen), ist nicht haltbar. 

Das Gutachten zeigt deutlich, dass Dr. E.___ eine selbständige, umfassende und 

gründliche Untersuchung (unter Einbezug des Ergebnisses der erneuten MRI-

Abklärung) vorgenommen hat und dass er seine Arbeitsfähigkeitsschätzung 

unbeeinflusst von der - eindeutig erkennbar nur unter Vorbehalt erfolgten - 

Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. D.___ abgegeben hat. Dr. E.___ hat zwar, wie der 

Aktenauszug in seinem Gutachten zeigt, den Bericht von Dr. D.___ gekannt, aber er hat 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

das Ergebnis seiner eigenen Abklärungen nicht danach ausgerichtet. Inwiefern eine 

"Konfrontation" mit dem Inhalt des Berichts von Dr. D.___ der Ermittlung des objektiven 

Arbeitsfähigkeitsgrads dienen könnte, ist nicht erkennbar. Das Gutachten von Dr. E.___ 

erfüllt alle an ein beweistaugliches medizinisches Gutachten zu stellenden 

Anforderungen (vgl. Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, bearbeitet von 

U. Meyer, 2. A., S. 352 f.). Aus orthopädischer Sicht ist der Beschwerdeführer in 

seinem Beruf als Gipser also mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 70% 

arbeitsfähig. Daran vermögen die im Bericht der Rheumatologie des Kantonsspitals St. 

Gallen vom 1. Juli 2011 (vgl. act. G 4.1.1) angegebenen zusätzlichen Diagnosen 

(Fingergelenksarthralgien bds., Schulterbeschwerden re. bei Impingementproblematik, 

Epicondylitis humeri lateralis und medialis links) nichts zu ändern.

Dr. E.___ hat die Schulter-, Ellbogen- und Fingerbeschwerden ebenfalls festgestellt und 

seine Arbeitsfähigkeitsschätzung einfliessen lassen. In Bezug auf die Schmerzen in den 

Ellbogen hat er darauf hingewiesen, dass sich diese bei einer medikamentösen 

Behandlung jeweils besserten bzw. dass sie sogar verschwänden. Dasselbe hat er für 

die Fingerbeschwerden angegeben. Der Bericht des Kantonsspitals St. Gallen zeigt 

zwar, dass die Schulter-, Ellbogen- und Fingerbeschwerden doch nicht ganz zum 

Verschwinden gebracht werden konnten. Er belegt aber nicht, dass diese 

Beschwerden bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung so stark zugenommen 

hätten, dass sie die Arbeitsfähigkeit spürbar reduzieren würden. In Bezug auf die 

Schulterbeschwerden rechts hat Dr. Z.___ im Übrigen einen - qualitativen - Einfluss auf 

die Arbeitsfähigkeit angenommen. Allerdings ist er davon ausgegangen, dass mit der 

durch die Reduktion des Beschäftigungsgrads auf 70% geschaffenen Möglichkeit, 

erheblich mehr und zudem nach Bedarf Arbeitspausen einzuschalten, auch den 

Schulterbeschwerden Rechnung getragen sei. Der Bericht des Kantonsspitals St. 

Gallen vermag deshalb weder eine relevante Zunahme der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung zu belegen noch Zweifel an der Richtigkeit der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. E.___ zu wecken. Auch die vom Beschwerdeführer 

effektiv erbrachte Arbeitsleistung kann nicht als Indiz gegen die Richtigkeit dieser 

Arbeitsfähigkeitsschätzung ins Feld geführt werden, denn dabei handelt es sich um die 

subjektive Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers, die sich auf die von Dr. C.___ 

attestierte Arbeitsfähigkeit stützen dürfte. Diese Einschätzung ist aber, wie das 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Gutachten von Dr. E.___ zeigt, zu pessimistisch gewesen. Dass sich der 

Beschwerdeführer (und mit ihm sein Arbeitgeber) an einen Beschäftigungsgrad von 

weniger als 70% gewöhnt hat, kann nichts daran ändern, dass der objektive 

Arbeitsfähigkeitsgrad von 70% als zumutbar betrachtet werden muss. Bei der 

Invaliditätsbemessung ist deshalb von einem Arbeitsfähigkeitsgrad des 

Beschwerdeführers als Gipser von 70% auszugehen.

2.2    Da der Beschwerdeführer seine Arbeitsstelle trotz der krankheitsbedingten Ein­

busse an Arbeitsfähigkeit hat behalten können und da der Lohn dem Arbeitsfähigkeits-/

Beschäftigungsgrad entsprechend (also nicht überproportional) gekürzt worden ist, 

kann, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht geltend gemacht hat, anstelle eines 

regulären Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) ein Prozentvergleich erfolgen. Es 

resultiert ein Invaliditätsgrad von 30% (womit sich eine Prüfung einer allfälligen 

Eingliederungspflicht erübrigt). Da die Akutphase mit einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 

100% und 50% (vgl. IV-act. 30-3) weniger als ein Jahr gedauert hat, das sogenannte 

Wartejahr also nicht erfüllt worden ist, kann auch nicht für eine beschränkte Zeit von 

einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad ausgegangen werden. Die 

Beschwerdegegnerin hat das Rentenbegehren des Beschwerdeführers also zu Recht 

abgewiesen. Sollte sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach dem 

Erlass der angefochtenen Verfügung erheblich verschlechtert haben, dürfte einer 

Neuanmeldung zum Bezug einer Invalidenrente nichts im Weg stehen.

3.      

3.1    Der Beschwerdeführer hat in seiner Stellungnahme zum Vorbescheid (vgl. IV-

act. 55-3) sinngemäss geltend gemacht, bei der Anrechnung eines Einkommens bei

einem Beschäftigungsgrad von mehr als 60% müsse zwingend die Berufsberatung 

eingeschaltet werden, um mit dem Arbeitgeber zu sprechen. Deshalb beantrage er 

formal die Wiederaufnahme der beruflichen Eingliederung. Darauf hat die 

Beschwerdegegnerin reagiert, indem sie in der angefochtenen Verfügung nicht nur das 

Rentenbegehren abgewiesen, sondern auch entschieden hat, die berufliche 

Eingliederung nicht wieder aufzunehmen. In der Beschwerde hat der Beschwerdeführer 

zwar formal nur eine Rückweisung zur weiteren beruflichen Abklärung beantragen 

lassen, aber in der Beschwerdebegründung (vgl. act. G 1 S. 4 f.) findet sich das 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Begehren, die berufliche Eingliederung wieder aufzunehmen, wenn ein Einkommen bei 

einem Arbeitsfähigkeits- bzw. Beschäftigungsgrad von mehr als 60% angerechnet 

werden müsse. Gemeint hat er damit wohl das Begehren, die Nichteintretensverfügung 

der Beschwerdegegnerin aufzuheben und durch einen (zwar gerichtlichen, aber seiner 

Natur nach nur verfahrensleitenden) Eintretensentscheid zu ersetzen, worauf die 

Beschwerdegegnerin ein Verfahren zur beruflichen Eingliederung (mit dem Ziel des 

Erhalts des Arbeitsplatzes trotz Erhöhung des Beschäftigungsgrads auf 70%) 

durchzuführen habe.

3.2    Die Beschwerdegegnerin hatte ihren Nichteintretensentscheid damit begründet, 

dass das Pensum beim jetzigen Arbeitgeber ohne weiteres auf 70% erhöht werden 

könne. Sinngemäss hatte sie also geltend gemacht, es sei kein Beizug ihrer 

Berufsberatung notwendig, um den Arbeitgeber dazu zu bewegen, den 

Beschäftigungsgrad von 60% auf 70% zu erhöhen. Gemäss dem Assessmentprotokoll 

der Eingliederungsberatung hat der Arbeitgeber angegeben, er sei flexibel und könne 

auf das Befinden des Beschwerdeführers eingehen; der Beschwerdeführer müsse 

einfach "rentieren" (vgl. IV-act. 26-3). Diese Äusserung bezog sich auf die damals 

aktuelle Situation, in der die Frage diskutiert wurde, ob der Beschwerdeführer an 

seinem Arbeitsplatz zu 50% oder zu 60% tätig sein könne. Der Arbeitgeber hatte also 

nur die Möglichkeit vor Augen, dass der Beschwerdeführer vorübergehend auch einmal 

weniger als 60% leisten könnte. An eine Arbeitsfähigkeit von 70% dachte damals noch 

niemand. Die Frage, ob der Arbeitgeber bereit sei, den Beschäftigungsgrad des 

Beschwerdeführers - und damit auch den Lohn - auf 70% zu erhöhen, lässt sich 

deshalb anhand der Akten nicht vorweg beantworten. Dazu ist eine Besprechung mit 

dem Arbeitgeber notwendig. Es ist durchaus möglich, dass der Beschwerdeführer 

dabei eine Unterstützung durch die Berufsberatung der Beschwerdegegnerin 

benötigen wird. Dies muss ausreichen, um auf das Gesuch um berufliche Eingliederung 

einzutreten. Die (verfahrensabschliessende) angefochtene Nichteintretensverfügung ist 

deshalb aufzuheben und durch einen (verfahrensleitenden) Eintretensentscheid zu 

ersetzen. Die Beschwerdegegnerin wird demzufolge berufliche Massnahmen zur 

Durchsetzung der Erhöhung des Beschäftigungsgrads prüfen und gegebenenfalls 

durchführen müssen. Dazu ist die Sache an sie zurückzuweisen.

4.      

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Der Beschwerdeführer unterliegt somit im Hinblick auf die Rentenberechtigung und er 

obsiegt im Hinblick auf die berufliche Eingliederung. Der gesamte Vertretungsaufwand 

würde praxisgemäss eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) rechtfertigen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass 

das Aktenstudium auch der Durchsetzung des Beschwerdebegehrens betreffend die 

berufliche Eingliederung gedient hat, ist der Anteil am gesamten Vertretungsaufwand, 

welcher der Durchsetzung der Rentenberechtigung gedient hat, als erheblich grösser 

einzuschätzen. Dies rechtfertigt es, die dem Beschwerdeführer zustehende 

Parteientschädigung auf Fr. 1'000.-- festzusetzen. Die Beschwerdegegnerin hat dem 

Beschwerdeführer somit eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. Der Beschwerdeführer hat somit auch 

für den überwiegenden Teil der Gerichtskosten aufzukommen. Diese belaufen sich 

angesichts des durchschnittlichen Beurteilungsaufwands praxisgemäss auf Fr. 600.--. 

Davon haben der Beschwerdeführer Fr. 500.-- und die Beschwerdegegnerin Fr. 100.-- 

zu bezahlen. Der vom Beschwerdeführer zu übernehmende Anteil ist durch den 

geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- vollumfänglich gedeckt. Die Differenz von 

Fr 100.-- ist dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.       Die gegen die Verneinung eines Rentenanspruchs gerichtete Beschwerde wird 

abgewiesen.

2.       Die gegen die Verfügung, nicht auf das Begehren um berufliche 

Eingliederungsmassnahmen einzutreten, gerichtete Beschwerde wird dahingehend 

gutgeheissen, dass auf dieses Begehren eingetreten wird; die Sache wird zur 

Durchführung eines entsprechenden Verwaltungsverfahrens an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

3.       Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 1'000.-- zu bezahlen (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

4.       Die Beschwerdegegnerin hat eine anteilige Gerichtsgebühr von Fr. 100.--, der 

Beschwerdeführer eine anteilige Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- zu bezahlen; letztere ist 

durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt; die Differenz von Fr. 

100.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 13.02.2013
	Art. 16 ATSG. Invaliditätsbemessung mittels Einkommensvergleich. Anwendungsfall des Prozentvergleichs. Die versicherte Person ist mit dem entsprechend der Teilarbeitsunfähigkeit reduzierten Beschäftigungsgrad weiterhin beim gleichen Arbeitgeber tätig (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 13. Februar 2013, IV 2011/220).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T11:00:12+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen