# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d4aefba-5a1c-5957-8ca4-f7c6d4f6416b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.08.2018 II 2018 57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-57_2018-08-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2018 57

Entscheid vom 20. August 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
c/o AXA-ARAG Rechtsschutz AG, Affolternstrasse 42, 
Postfach 6944, 8050 Zürich,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung, Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG)

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Sachverhalt:

A. Am 13. Dezember 2017 meldete das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum 
Lachen (RAV Lachen) A.________ (Jg. 1982) zur Arbeitsvermittlung an (Vi-act. 
2). Am 3. Januar 2018 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung 
ab dem 23. Dezember 2017 (Vi-act. 1). Dies, nachdem er am 11. Dezember 
2017 von der C.________ AG die Kündigung seines Einsatzvertrages (Einsatz-
betrieb D.________ AG) aus wirtschaftlichen Gründen per 22. Dezember 2017 
erhielt (Vi-act. 1, 12, 13). Per 15. Januar 2018 wurde er von der C.________ AG 
für einen Einsatz bei der D.________ AG wieder angestellt, worauf er von der 
Arbeitsvermittlung abgemeldet wurde (Vi-act. 14; Bf-act. 4). Per 1. März 2018 
stellte die D.________ AG A.________ direkt an (Bf-ac.t 10).

B. Am 1. Februar 2018 informierte das Amt für Arbeit A.________ über die 
Absicht, ihn wegen ungenügender Arbeitsbemühungen in der Zeit vor Eintritt der 
Arbeitslosigkeit in der Anspruchsberechtigung einzustellen (Vi-act. 4). Nach Ein-
gang der Stellungnahme von A.________ vom 2. Februar 2018 (Vi-act. 5) verfüg-
te das Amt für Arbeit am 5. Februar 2018 die Einstellung in der Anspruchsbe-
rechtigung für die Dauer von 12 Tagen ab dem 25. Dezember 2017 wegen feh-
lenden Arbeitsbemühungen in den letzten Monaten bis zum Eintritt in die Arbeits-
losigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn (Vi-act. 6). 

C. Gegen die Einstellungsverfügung vom 5. Februar 2018 erhob A.________ 
am 19. Februar 2018 Einsprache (Vi-act. 7), die vom Amt für Arbeit mit Entscheid 
Nr. 134/18 vom 26. April 2018 abgewiesen wurde (Vi-act. 9).

D. Am 28. Mai 2018 lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 
26. April 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Be-
schwerde erheben mit den Anträgen:

1. Es sei die verfügte Taggeldeinstellung aufzuheben;

2. eventualiter sei die verfügte Taggeldeinstellung angemessen zu reduzieren;

3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 12. Juni 2018 beantragt die Vorinstanz die vollumfäng-
liche Abweisung der Beschwerde.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Es ist unbestritten, dass der Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeits-
losenentschädigung grundsätzlich gegeben ist. Streitig und nachfolgend zu prü-
fen ist, ob ihm in der Zeitspanne für die letzten Monate vor Eintritt in die Arbeits-
losigkeit ungenügende persönliche Arbeitsbemühungen anzulasten sind, welche 
eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG 
für die Dauer von 12 Tagen rechtfertigen.

2.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (Art. 30 Abs. 1 
lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 
die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz; AVIG; SR 837.0] 
vom 25.6.1982). Diese Regelung steht im Zusammenhang mit der in Art. 17 
Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, wonach die versicherte Per-
son, welche Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des 
zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen muss, um Arbeitslosig-
keit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu 
suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. 

2.2 Eine versicherte Person hat nicht erst nach Eintritt der Arbeitslosigkeit, 
Stellenbemühungen vorzunehmen, vielmehr ist diese Pflicht insbesondere auch 
während der Kündigungszeit und bei einem befristeten Arbeitsverhältnis (von 
mindestens drei Monaten Dauer) mindestens in den drei letzten Monaten zu er-
füllen. Die arbeitslos gewordene Person hat den Nachweis ihrer Bemühungen 
um Arbeit bereits bei der Anmeldung vorzulegen (BGE 141 V 365 Erw. 2.2). Da-
bei kann sich die versicherte Person generell nicht auf Rechtsunkenntnis berufen 
(Urteil des BGer 8C_463/2016 vom 20.9.2016 Erw. 3.2 mit Hinweis auf BGE 139 
V 524 Erw. 2.1.2; BGE 124 V 215 Erw. 2; BGE 126 V 308 Erw. 2b; VGE 367/98 
vom 15.7.1998 Erw. 2b). Die Bemühungen sind zu tätigen, bevor mithin über-
haupt von Seiten der Arbeitslosenversicherung entsprechende Informationen ge-
zielt an von Arbeitslosigkeit bedrohte Versicherte abgegeben werden können 
(VGE 380/00 vom 20.9.2000 Erw. 2b; VGE 319/04 vom 16.6.2004 Erw. 1, Prot. 
S. 654). Auch sind die Arbeitsbemühungen unabhängig von den Erfolgsaussich-
ten vorzunehmen (Gerhards, Kommentar zum AVIG, Art. 17 Rz. 14; VGE 432/97 
vom 17.12.1997 mit Hinweisen).

Dies gilt ebenso für Arbeitnehmende, die ein Arbeitsverhältnis eingehen, von 
dem sie wissen oder wissen müssen, dass es von voraussichtlich kürzerer Dauer 
sein wird. Das mit der Annahme einer solchen Stelle verbundene erhöhte Risiko 
einer voraussehbaren Arbeitslosigkeit erfordert gleichsam im Gegenzug, dass 

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der Arbeitnehmer sich weiter um (zumutbare) Arbeit bemüht (Urteil BGer 
8C_271/2011 vom 14.6.2011 Erw. 2.2).

2.3 Ist eine versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, be-
misst sich die Dauer der Einstellung nach dem Grad, der Schwere des Verschul-
dens (Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstellung dauert 1 - 15 Tage bei leichtem Ver-
schulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwerem Verschulden und 31 - 60 Tage bei 
schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 2 AVIV). 

2.4 Bei der Bemessung der Einstellungsdauer sind alle Umstände des konkre-
ten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, 
Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) und Begleitumstände zu berücksich-
tigen (vgl. VGE I 2008 85 vom 25.6.2008 Erw. 4.1 mit Verweisen auf VGE 324/02 
vom 17.7.2002 Erw. 5b; Chopard, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, 
S. 167 ff.; AVIG-Praxis ALE, Januar 2016, D 64). Massgebend ist das Gesamt-
verhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen 
Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu 
würdigen ist (BGE 130 V 125 Erw. 3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des jeweils 
definierten Rahmens für leichtes, mittelschweres und schweres Verschulden 
auszugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend verschärft und 
bei privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (BGE 123 V 153 Erw. 3b).

2.5 Das SECO hält in der AVIG-Praxis ALE D72 ff. ein Einstellraster für ver-
schiedene Einstellungs-Tatbestände bereit. Dieses Einstellraster soll eine wei-
testmögliche Gleichbehandlung der Versicherten auf nationaler Ebene gewähr-
leisten und den Vollzugsstellen als Entscheidungshilfe dienen. 

Die Verwaltungsweisungen sind für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich. 
Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine 
dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 141 V 365 Erw. 2.3; BGE 138 
V 346 Erw. 6.2; BGE 137 V 1 Erw. 5.2.3).

Das SECO-Einstellraster sieht für ungenügende Arbeitsbemühungen während 
einmonatiger Kündigungsfrist eine Einstellung von 3 bis 4 Tagen vor, bei zwei-
monatiger Kündigungsfrist von 6 bis 8 Tagen und ab dreimonatiger Kündigungs-
frist von 9 bis 12 Tagen. Bei fehlenden Arbeitsbemühungen während einmonati-
ger Kündigungsfrist ist eine Einstellung von 4 bis 6 Tagen vorgesehen, bei zwei-

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monatiger Kündigungsfrist von 8 bis 12 Tagen und ab dreimonatiger Kündigungs-
frist von 12 bis 18 Tagen (AVIG-Praxis ALE D79). Für befristete Arbeitsverhält-
nisse verlangen die Richtlinien des SECO (AVIG-Praxis ALE B314) den Nach-
weis von Arbeitsbemühungen in den letzten drei Monaten vor der Beendigung 
des Arbeitsverhältnisses, was allerdings voraussetzt, dass das befristete Arbeits-
verhältnis mindestens drei Monate gedauert hat (BGE 141 V 365 Erw. 4.2). Bei 
zeitlich befristeten Arbeitsverhältnissen soll somit, wie bei den gekündigten Ar-
beitsverhältnissen, dem in einer solchen Situation bestehenden erhöhten Risiko 
einer voraussehbaren Arbeitslosigkeit der Betroffenen mit der Forderung nach 
frühzeitigen Bemühungen um neue Arbeit entgegengetreten werden.

Nach dem Einstellraster des SECO erhöht sich bei fehlenden Arbeitsbemühun-
gen während der Kündigungsfrist die Einstelldauer somit proportional zur Dauer 
der Kündigungszeit. Mit Blick auf die Praxis, wonach in der Regel zehn bis zwölf 
Stellenbewerbungen pro Monat verlangt werden (BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4), ist 
grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass sich die Länge der Zeitspanne, 
während der sich die versicherte Person in Nachachtung der in Art. 17 Abs. 1 
AVIG statuierten Schadenminderungspflicht (BGE 139 V 524 Erw. 2.1.1) um zu-
mutbare Arbeit bemühen muss, auf die Höhe der Sanktion auswirkt, wenn sie ih-
rer Obliegenheit in keiner Weise nachkommt (BGE 141 V 365 Erw. 4.1).

2.6 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 
Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 
Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr 
jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Gesche-
hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 Erw. 6 mit Hin-
weisen). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Be-
weisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungs-
gerichts (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000) oder der verfügenden 
Verwaltungsstelle (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ist, für die Zusammentragung des Be-
weismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die 
Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosig-
keit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen 
gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift aller-
dings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersu-
chungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermit-
teln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu ent-
sprechen (BGE 138 V 218 Erw. 6 mit Hinweisen; Urteil BGer 8C_535/2017 vom 

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7.11.2017 Erw. 4.2; 8C 307/2016 vom 17.8.2016 Erw. 5.3). Bleiben erhebliche 
Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachen-
feststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Ab-
klärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Ur-
teil BGer 8C_271/2011 vom 14.6.2011 Erw. 3.3).

3.1.1  Die Vorinstanz geht vorliegend davon aus, die letzte Anstellung des Be-
schwerdeführers vor Eintritt der Arbeitslosigkeit sei eine auf drei Monate befriste-
te gewesen; das Arbeitsverhältnis hätte ohne vorherige Kündigung spätestens 
nach Ende der vereinbarten dreimonatigen Einsatzdauer geendet. Daraus leitet 
die Vorinstanz ab, der Beschwerdeführer sei verpflichtet gewesen, sich vorzeitig 
um eine neue Stelle zu bemühen, da er mit Blick auf den auf drei Monate befris-
teten Temporäreinsatz ein erhöhtes Risiko eingegangen sei, arbeitslos zu wer-
den. Entsprechend der dreimonatigen Befristung sei es sachgerecht, für die 
Festsetzung der Einstellungsdauer das SECO-Raster für eine dreimonatige Kün-
digungsfrist heranzuziehen (angefochtener Einspracheentscheid Erw. 7 - 10). 

3.1.2  Dieser Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz kann − aufgrund der vorlie-
genden Akten − nicht gefolgt werden.

Am 30. Juni 2017 unterzeichnete der Beschwerdeführer mit der C.________ AG 
einen Einsatzvertrag mit Arbeitsbeginn 3. Juli 2017 (Vi-act. 12). Die Einsatzdauer 
wurde auf "bis auf weiteres max. 3 Monate" festgesetzt. Nachdem der Einsatz 
nach drei Monaten (3.7. bis 2.10.2018) aber nicht endete, sondern − gemäss den 
im Recht liegenden Unterlagen − stillschweigend weitergeführt wurde, wandelte 
sich das befristet abgeschlossene Anstellungsverhältnis in ein unbefristetes Ar-
beitsverhältnis um (Art. 334 Abs. 2 des Bundesgesetzes betreffend die Ergän-
zung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht, 
OR; SR 220] vom 30.3.1911). 

Diese Grundlage, dass im Falle stillschweigender Weiterführung der Einsatzver-
trag als auf unbestimmte Zeit verlängert gilt, zitiert auch die Vorinstanz (ange-
fochtener Einspracheentscheid Erw. 7). Was sie dann zur Überzeugung brachte, 
es sei vorliegend von einem auf drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis auszu-
gehen, begründet die Vorinstanz indes nicht weiter. Es liegen weder Anhalts-
punkte für einen neuen, auf drei Monate befristeten Arbeitsvertrag vor, noch auf 
eine auf drei Monate befristete Verlängerung der Anstellung. Gegen eine auf 
(weitere) drei Monate befristete Anstellung spricht auch die Tatsache, dass dem 
Beschwerdeführer am 11. Dezember 2017 mit einer Frist von sieben Tagen auf 
den 22. Dezember 2017 (Ende der nächsten Arbeitswoche) gekündigt wurde. 
Hätte es sich um eine befristete dreimonatige Anstellung gehandelt, hätte dem 

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Beschwerdeführer vor Ablauf der Befristung nicht gekündigt werden können (vgl. 
Einsatzvertrag i.V.m. Rahmenarbeitsvertrag Ziff. 3.2 Abs. 1 sowie Art. 334 Abs. 1 
OR). Das Nämliche gälte, wenn es sich um eine auf drei Monate befristete Ver-
längerung der Anstellung gehandelt hätte. Demgegenüber kommt die von der 
Arbeitgeberin konkret angewendete siebentägige Kündigungsfrist (auf Ende der 
folgenden Arbeitswoche) bei unbefristeten Einsatzverträgen zur Anwendung, 
wenn im vierten bis und mit dem sechsten Monat gekündigt wird (vgl. Einsatzver-
trag i.V.m. Rahmenarbeitsvertrag Ziff. 3.2 Abs. 2 Pt. 2 i.V.m. GAV Personalver-
leih, Stand 29.3.2016, Art. 5).

Mithin stand der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Kündigung in einem unbe-
fristeten Arbeitsverhältnis. Wenn aber der Beschwerdeführer nicht in einer (auf 
drei Monate) befristeten Anstellung stand, hat die Vorinstanz seine Arbeits-
bemühungen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit zu Unrecht unter dem Gesichtspunkt 
der Beendigung einer (mindestens auf drei Monate) befristeten Anstellung beur-
teilt und zu Unrecht festgestellt, der Beschwerdeführer habe sich in den drei Mo-
naten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nur ungenügend um Arbeit bemüht. 

3.2.1  Anderseits kann auch der Darstellung des Beschwerdeführers nicht unein-
geschränkt gefolgt werden, wonach er sich aufgrund der stillschweigenden Wei-
terführung des Einsatzvertrages in einer Festanstellung befunden habe und da er 
festangestellt gewesen sei, sei er weder veranlasst noch verpflichtet gewesen, 
sich nach einer Festanstellung umzusehen. Als Angestellter in unbefristetem Ar-
beitsverhältnis habe er nicht damit rechnen müssen, eine Kündigung zu erhalten, 
eine solche sei zu keinem vorgängigen Zeitpunkt Thema gewesen (Beschwerde-
schrift Ziff. 9 und 12).

3.2.2  Entgegen dieser Ausführung arbeitete der Beschwerdeführer über die Be-
fristung hinaus temporär und er befand sich nicht in einer Festanstellung. Der 
Beschwerdeführer leistete weiterhin Temporärarbeit; der Zweck und die Dauer 
des Arbeitsvertrages zwischen ihm und der C.________ AG war nach wie vor auf 
einen einzelnen Einsatz bei der D.________ AG beschränkt (vgl. Art. 27 Abs. 2 
AVV). Auch nach der (stillschweigenden) Weiterführung des Einsatzes über die 
Befristung hinaus basierte dieses Arbeitsverhältnis auf dem Einsatzvertrag, dem 
Rahmenvertrag für temporäre Arbeitseinsätze, dem GAV Personalverleih sowie 
dem Bundesgesetz über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (AVG; 
SR 823.11) vom 6. Oktober 1989 und der Verordnung über die Arbeitsvermittlung 
und den Personalverleih (AVV, SR 823.111) vom 16. Januar 1991. Entsprechend 
galten weiterhin insbesondere die kurzen Kündigungsfristen für Temporärarbeit, 
u.a. eine Frist von nur sieben Tagen in der Zeit vom vierten bis und mit dem 
sechsten Monat der ununterbrochenen Anstellung (Art. 19 Abs. 4 AVG i.V.m. Art. 

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49 AVV und Rahmenarbeitsvertrag Ziff. 3.2). Erst ab dem siebten Monat hätte 
der Beschwerdeführer mit einem Kündigungsschutz vergleichbar einer Festan-
stellung rechnen dürfen (vgl. Rahmenarbeitsvertrag Ziff. 3.2 Abs. 2 Pt. 3.; Art. 
335c Abs. 1 OR). Während den ersten sechs Monaten musste der Beschwerde-
führer mit einer kurzfristigen Beendigung des Einsatzes und damit mit Stellen- 
bzw. Erwerbslosigkeit rechnen. Im Zeitpunkt der Kündigung befand er sich im 
sechsten Monat, mithin in einer kritischen Phase der Temporärarbeit, würde sich 
doch die Kündigungsfrist ab dem Folgemonat auf einen Monat verlängern. 
Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer in der Baubranche tätig war und na-
mentlich über die Festtage oftmals reduziert gearbeitet wird, was das Risiko einer 
Beendigung der Temporärarbeit erhöht. Dem entspricht das Kündigungsschrei-
ben, wonach das Arbeitsverhältnis aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst werde 
(Bf-act. 3). Zudem erhellt aus den Akten, dass der Beschwerdeführer seit Okto-
ber 2016 für die C.________ AG tätig war (Vi-act. 1). In den Akten liegt neben 
dem Einsatzvertrag vom 30. Juni 2017 (und jenem vom 10.1.2018, Bf-act. 7) ein 
weiterer vom 20. Januar 2017, ebenfalls mit einem Einsatz für die D.________ 
AG (Vi-act. 11). Mithin arbeitete der Beschwerdeführer seit Oktober 2016 mehr-
mals hintereinander für dieselbe Arbeitgeberin jeweils für weniger als sechs Mo-
nate und mindestens zweimal hintereinander für denselben Einsatzbetrieb. Aller-
dings ergibt sich aus den Akten nicht, ob alle Einsätze über die dreimonatige Be-
fristung hinaus stillschweigend verlängert wurden, oder ob dies nur auf den letz-
ten Einsatz zutrifft (zumindest enthalten alle drei Verträge vom 20.1.2017, 
30.6.2017 und 10.1.2018 die gleichlautende Formulierung "bis auf weiteres max. 
3 Monate"). So oder anders musste sich der Beschwerdeführer im Klaren sein, 
dass seine Temporäreinsätze bis Ende des sechsten Monats kurzfristig gekün-
digt werden können. Indem der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 
2. Februar 2018 an die Vorinstanz selber ausführt, er wolle sich und seiner Fami-
lie eine sichere und sorglose Zukunft bieten und habe daher stets nach Festan-
stellungen Ausschau gehalten, bestätigt er, gewusst zu haben, nicht in einer 
Festanstellung zu arbeiten. Somit wusste er auch oder hätte er zumindest wissen 
müssen, dass er kurzfristig stellenlos sein kann. Ohnehin kann er aus dem Um-
stand, es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass er entsprechende Arbeits-
bemühungen hätte nachweisen müssen, nichts zu seinen Gunsten ableiten (Erw. 
2.2).

3.3 Zusammenfassend ist erstellt, dass die Vorinstanz zu Unrecht von einer auf 
drei Monate befristeten Anstellung ausgegangen ist und vom Beschwerdeführer 
damit zu Unrecht den Nachweis genügender Arbeitsbemühungen während der 
letzten drei Monate vor Arbeitslosigkeit verlangt hat. Demgegenüber wusste der 
Beschwerdeführer oder hätte er aufgrund seiner beruflichen Laufbahn mit mehre-

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ren Temporäranstellungen (wovon die letzten drei vor der relevanten Arbeitslo-
sigkeit alle mit derselben Arbeitgeberin und mindestens die letzten zwei bei dem-
selben Einsatzbetrieb) wissen müssen, dass er temporär angestellt war bzw. ihm 
trotz unbefristetem Arbeitsverhältnis bis Ablauf von sechs Monaten kurzfristig 
gekündigt werden konnte, und dass mithin für ihn ein erhebliches Risiko einer 
Arbeitslosigkeit bestand. Dennoch konnte er weder für die (erwiesenermassen 
kurze) Zeit nach Erhalt der Kündigung bis Ende der Anstellung, noch für die übri-
ge Zeit der temporären Anstellung, insbesondere auch nicht für die ersten drei 
Monate der befristeten Anstellung, irgendwelche Arbeitsbemühungen nachwei-
sen. Insoweit aber ist er seiner Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen, 
weshalb er wegen ungenügender Arbeitsbemühungen vor Eintritt der Arbeitslo-
sigkeit in der Anspruchsberechtigung einzustellen ist (Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG). 

3.4 Für die Bemessung der Einstellungsdauer sind die Gesamtumstände zu 
berücksichtigen und ausgehend vom Mittelwert des definierten Rahmens des 
entsprechenden Verschuldens die Dauer entsprechend dem Verhalten zu er-
höhen oder zu kürzen (Erw. 2.4). Ein Anhaltspunkt bildet das Einstellraster des 
SECO, das bei fehlenden Arbeitsbemühungen bei einmonatiger Kündigungsfrist 
eine Einstellung von 4 bis 6 Tagen vorsieht (AVIG-Praxis ALE D79). Die Kündi-
gungsfrist betrug beim Beschwerdeführer gar nur 7 Tage. Anderseits war er in 
temporärer Anstellung und er musste − insbesondere aus eigenen Erfahrungen − 
wissen, dass in den ersten sechs Monaten auch bei einer unbefristeten Anstel-
lung eine Kündigung nicht unwahrscheinlich ist. Schliesslich ist beachtlich, dass 
der Beschwerdeführer trotz dieser Umstände keine Arbeitsbemühungen nach-
weisen konnte. Insgesamt muss er sich daher ein leichtes Verschulden vorwer-
fen lassen, das mit 1 bis 15 Einstelltagen sanktioniert wird (Art. 45 Abs. 3 lit. a 
AVIV). Namentlich aufgrund der sehr kurzen Kündigungsfrist und (aufgrund der 
Baubranche) des Zeitpunktes kurz vor den Festtagen ist ausgehend vom Mittel-
wert des vorliegend definierten Rahmens für leichtes Verschulden eine Einstel-
lung für die Dauer von fünf Tagen angemessen.

4.1 Damit erweist sich der eventualiter gestellte Antrag, die Einstellungsdauer 
sei angemessen zu reduzieren, als begründet. 

4.2 Es werden keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 61 lit. a ATSG).

4.3 Die Gutheissung eines Eventualantrages kommt einem vollständigen Ob-
siegen gleich. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerde-
führende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Dies gilt auch für eine ver-
sicherte Person, welche durch einen Anwalt oder eine Anwältin einer Rechts-
schutzversicherung vertreten ist (BGE 135 V 473 Regeste). Die Parteientschädi-

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gung wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach 
der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses be-
messen (Art. 61 lit. g ATSG). Der kantonale Gebührentarif für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) sieht in § 14 für das Honorar in Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vor. Unter 
Berücksichtigung der massgebenden, in § 2 Abs. 1 GebTRA aufgeführten Krite-
rien, ist dem Beschwerdeführer zu Lasten der Vorinstanz ermessensweise eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen und MwSt.) zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutheissen, als der Einspracheentscheid 
vom 26. April 2018 und die Verfügung vom 5. Februar 2018 aufgehoben 
werden und der Beschwerdeführer ab dem 25. Dezember 2017 für die 
Dauer von 5 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt wird. 

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem durch eine Rechtsschutzversicherung vertretenen 
Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'000.-- 
(inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

5. Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 20. August 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 24. September 2018