# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a07609f3-352d-571b-a7f2-f5b670c9aad6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-06
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 06.09.2017 IV 2015/292
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-292_2017-09-06.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/292

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 04.05.2020

Entscheiddatum: 06.09.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 06.09.2017
Art. 16 IVG. Beim der Ermittlung des Invalideneinkommen ist von demjenigen 
Arbeitspensum (vorliegend 100%) auszugehen, welches von den Gutachtern 
als zumutbar erachtet wurde und nicht von demjenigen, welches der 
Versicherte (selbstgewählt) aktuell wahrnimmt (Entscheid des 
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 6. September 2017, IV 
2015/292).

Entscheid Versicherungsgericht, 06.09.2017

Entscheid vom 6. September 2017

Besetzung                                                                      

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichter Ralph Jöhl, Versicherungsrichterin 

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Markus Jakob             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

IV 2015/292            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Ronald Pedergnana,

Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen, 

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gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Rente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ verletzte sich am 18. Oktober 2010 während der Arbeit als Koch am linken 

Oberarm und an der Schulter, als er einen mit Eis gefüllten Kübel anhob (act. G 4.1/IV-

act. 1, 3, 14; act. G 4.2/Fremdakten Suva 29, 33). Im Arztbericht vom 20. Oktober 2010 

diagnostizierten Dr. med. B.___ und Dr. med. C.___, Kantonsspital St. Gallen 

(nachfolgend KSSG), eine nicht dislozierte Tuberculum majus Fraktur links (DD: alte 

Fraktur) und den Verdacht auf eine Supraspinatussehnenläsion links (Fremdakten Suva 

32). Im Arztbericht vom 25. November 2010 erhoben Dr. med. D.___ und Dr. med. 

E.___, Klinik für Orthopädische Chirurgie, KSSG, basierend auf einer Arthro-MRI 

Untersuchung eine Tendinitis der langen Bicepssehne mit Pulleyläsion und eine 

Partialruptur der Subscapularissehne (Fremdakten Suva 25).

A.b  Am 26. April 2011 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem 

Versicherten per 30. Juni 2011, da sie ihm keine leidensadaptierte Tätigkeit anbieten 

konnte (IV-act. 7-3, 13, 31, 142).

A.c  Im Arztbericht vom 9. Mai 2011 diagnostizierte Dr. med. F.___, Facharzt für 

Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, St. Gallen, beim Versicherten u.a. 

eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelschwergradige bis schwergradige 

depressive Episode. Aus psychiatrischer Sicht ging er von einer 100%igen 

Arbeitsunfähigkeit aus (Fremdakten Suva 4). Im Arztbericht vom 18. Mai 2011 ging Dr. 

med. G.___, Facharzt für Allgemein und Innere Medizin FMH, wegen des 

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Schulterleidens und auch aus psychiatrischen Gründen von einer 100%igen 

Arbeitsunfähigkeit aus (Fremdakten Suva 3).

A.d  Am 25. Mai 2011 führte die IV-Stelle im Rahmen der Früherfassung eine 

Eingliederungsberatung durch (IV-act. 7). Am 31. Mai 2011 meldete sich der 

Versicherte zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an (IV-act. 10).

A.e  Am 27. Juni 2011 wurden beim Versicherten im KSSG arthroskopisch eine 

Rotatorenmanschettennaht sowie eine subacromiale Dekompression an der linken 

Schulter durchgeführt (IV-act. 39-16).

A.f  Im Arztbericht vom 25. November 2011 stellten Dr. H.___ und lic phil. I.___ die 

Diagnosen: rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelschwergradige depressive 

Episode (ICD-10: F33.1), Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) und eine sich 

abzeichnende somatoforme Störung mit hypochondrischen Elementen (ICD-10: F45.8). 

Sie empfahlen dem Versicherten eine stationäre Therapie (IV-act. 39-13 ff.). Im 

Arztbericht vom 8. Dezember 2011 diagnostizierte Dr. med. E.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, 

Orthopädie J.___, Restbeschwerden (DD: Reruptur) bei Status nach arthroskopischer 

Rotatorenmanschettenrekonstruktion links 06/11. Er schätzte die aktuelle 

Arbeitsfähigkeit auf 0% (IV-act. 39-11 f.).

A.g  Am 15. Dezember 2011 untersuchte Suva-Kreisarzt Dr. med. K.___, Facharzt für 

Chirurgie FMH, den Versicherten. Der Kreisarzt erhob eine Bewegungseinschränkung 

der linken Schulter, vor allem bei Abduktion, weniger bei Anteversion, eine mässige 

Tendinopathie der Subraspinatussehne und begleitende Bursitis subacromialis/

subdeltoidea linksseitig. Er ging ab dem 19. Dezember 2011 von einer 50%igen und ab 

Januar 2012 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus für eine leichte bis höchstens 

mittelschwere körperliche Tätigkeit mit gesamthaft reduziertem Armeinsatz links ohne 

Notwendigkeit des Hebens und Tragens von Gewichten über Hüfthöhe, 

ausnahmsweise auch bis Brusthöhe, linksseitig und ohne Notwendigkeit von Über-

Kopf-Arbeiten (IV-act. 39-5 ff.).

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A.h  Vom 21. Februar bis 23. März 2012 war der Versicherte in der Klinik L.___ 

hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 25. Mai 2012 diagnostizierten die Klinikärzte u.a. 

eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: 

F33.1), und einen Status nach Schulteroperation links 2011, bei Zustand nach Unfall 

(IV-act. 52). Im Arztbericht vom 28. Juni 2012 ging Psychiater Dr. H.___ vom Vorliegen 

einer rezidivierenden depressiven Störung, aktuell leichtgradige depressive Episode 

(ICD-10: F33.0), einer Anpassungsstörung (ICD-10: F43.2) und einer somatoformen 

Schmerzstörung mit hypochondrischen Elementen (ICD-10: F45.8) aus (IV-act. 53). Im 

Arztbericht vom 21. Oktober 2012 nannte Dr. M.___, Fachärztin für Innere Medizin, mit 

Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit persistierende Schulterschmerzen und eine leichte bis 

mittelschwere Depression. Für Tätigkeiten, bei denen der linke Arm nicht mehr als 90 

Grad abduziert werden müsse und nur leichte Lasten zu bewegen seien, schätzte sie 

die Arbeitsfähigkeit auf 100% (IV-act. 61).

A.i   Am 15. Oktober 2012 begann der Versicherte einen auf drei Monate angesetzten 

Arbeitsversuch als Koch im Hotel N.___ (IV-act. 64, 68, 83). Im Arztbericht vom 5. 

November 2012 berichteten Dr. med. O.___ und Dr. med. P.___, Klinik für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, KSSG, über 

ihre Erkenntnisse aus der Nachkontrolle des Versicherten vom 30. Oktober 2012. Die 

Ärzte empfahlen die Durchführung einer nochmaligen Schulterarthroskopie für eine 

Bizepssehnen-Tenotomie, Reacromioplastik und gegebenenfalls 

Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion (IV-act. 67). Mit Mitteilung vom 26. November 

2012 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Unterstützung bei der Stellensuche 

durch die Eingliederungsberatung (IV-act. 70). Am 17. Dezember 2012 wurde im KSSG 

die empfohlene zweite Schulteroperation durchgeführt (IV-act. 73). Die Orthopädieärzte 

des KSSG attestierten dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis 31. März 

2013 (IV-act. 78, 80, 81).

A.j   Am 15. August 2013 trat der Versicherte eine unbefristete Stelle als Koch im 

Alterswohn- und Pflegeheim Q.___ mit einem 60%-Pensum verteilt auf drei Tage pro 

Woche an (IV-act. 95, 98, 102, 105, 117-31, 41).

A.k  Mit Mittteilung vom 7. Oktober 2013 erklärte die IV-Stelle ihre 

Eingliederungsbemühungen für abgeschlossen (IV-act. 92).

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A.l   Im Arztbericht vom 10. Dezember 2013 erachtete Dr. M.___ den Versicherten in 

einer wechselbelastenden Tätigkeit (ohne langes Stehen oder Sitzen, nur leichte 

körperlicher Belastung und keine Belastung der HWS) in einer ruhigen 

Arbeitsumgebung (ohne hohen Zeitdruck) zu 4 Stunden pro Tag als arbeitsfähig (IV-act. 

104-2 f.). Im Bericht vom 14. Januar 2014 schätzte Dr. phil. R.___, Psychologe, die 

Arbeitsfähigkeit des Versicherten aus psychologischer Sicht auf 4 Stunden pro Tag ein 

(IV-act. 109).

A.m Am 22. April 2014 wurde der Versicherte in der Medizinischen Abklärungsstelle, St. 

Gallen (nachfolgend MEDAS), bidisziplinär begutachtet von Dr. med. S.___, Fachärztin 

für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und med. 

prakt. T.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Das Gutachten stammt vom 

5. Juni 2014 (IV-act. 117). Im psychiatrischen Teilgutachten diagnostizierte med. prakt. 

T.___ eine rezidivierende depressive Störung, welche aktuell remittiert sei (ICD-10: 

F33.4), sowie akzentuierte leistungsorientierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1). Er 

empfahl eine ambulante psychiatrische oder psychologische Behandlung und die 

Abgabe von Medikamenten, um eine erneute depressive Episode zu verhindern. Aus 

psychiatrischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Dem 

Versicherten sei deshalb seine aktuelle Tätigkeit als Koch (60%-Pensum) auch in 

Vollzeit zumutbar (IV-act. 117-38 ff., 45). In orthopädischer Hinsicht diagnostizierte Dr. 

S.___ mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit insbesondere ein Impingement¬syndrom 

Schultergelenk rechts bei Supraspinatussehnenruptur im ventralen Ansatz und 

mittleren Sehnendrittel und eine leichtgradige AC-Gelenkarthrose rechts. Zur linken 

Schulter führte die Gutachterin aus, dass diese nach der zweiten Schulterarthroskopie 

mit subacromialer Dekompression fast uneingeschränkt beweglich sei. Bis auf 

minimale Druckdolenzen und eine geringe Kraftabschwächung beim Bicepssehnen-

Anspanntest hätten keine Auffälligkeiten gefunden werden können. Im MRI der HWS 

habe sich eine beginnende Spondylosis deformans in Höhe C4-6 gezeigt. Die vom 

Versicherten geklagten Beschwerden seien somatisch erklärbar und es liege keine 

Schmerzausweitung vor. Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, dass der 

Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Koch durch den ständigen Armeinsatz 

rechts und links handicapiert sei. Er könne keine schweren Töpfe und Pfannen über 

Hüfthöhe heben und keine Tätigkeiten über Kopf dauerhaft durchführen. Sie 

bezweifelte deswegen, ob der Versicherte die Tätigkeit als Koch dauerhaft weiterführen 

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könne (IV-act. 117-43 ff.). Zusammenfassend erklärten die Gutachter, dass der 

Versicherte bedingt durch Rotatorenmanschettenruptur rechts und Status nach 

zweimaliger arthroskopischer Operation links in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 0% 

arbeitsfähig sei, denn er sei weder in der Lage schwere Töpfe und Pfannen über 25 kg 

zu heben noch sei ein repetitiver Armeinsatz beidseits dauerhaft leistbar. Als zumutbar 

erachteten sie eine leichte bis mittelschwere Arbeit ohne ständigen Armeinsatz 

beidseits, ohne Überkopfarbeiten rechts bzw. ohne ständiges schweres Heben und 

Tragen von Lasten über 10 kg. In einer entsprechend adaptierten, wechselbelastenden 

Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 117 S. 46).

A.n  Mit Vorbescheid vom 26. Juni 2014 informierte die IV-Stelle den Versicherten über 

die geplante Abweisung des Anspruchs auf eine Invalidenrente (IV-act. 122).

A.o  Im Einwand vom 19. August und in der Ergänzung vom 18. September 2014 be-

antragte der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Ronald Pedergnana, St. 

Gallen, die Zusprache von Massnahmen nach Art. 18 IVG (IV-act. 126). Am 7. Mai 2015 

führte die IV-Stelle mit dem Versicherten und dessen Rechtsvertreter ein Gespräch zur 

Klärung der notwendigen Leistungen der Invalidenversicherung durch (IV-act. 129, 

135). Mit Schreiben vom 3. Juli 2015 teilte die IV-Stelle St. Gallen dem Versicherten die 

Ablehnung des Leistungsbegehrens um berufliche Massnahmen mit. Zur Begründung 

wurde angeführt, der Versicherte fühle sich in der aktuellen Tätigkeit im zumutbaren 

Pensum eingegliedert und er wünsche keine Unterstützung im Rahmen der 

Arbeitsvermittlung (IV-act. 137).

A.p  Mit Verfügung vom 31. Juli 2015 lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf eine 

Invalidenrente ab, da der Invaliditätsgrad unter 40% liege. Zur Begründung wurde 

angeführt, dass der Versicherte in der aktuellen 60%-Anstellung als Koch seine 

Restarbeitsfähigkeit nicht voll ausschöpfe, denn es bestehe gemäss ärztlicher 

Einschätzung in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine 100%ige 

Arbeitsfähigkeit. Beim Invalideneinkommen sei deshalb auf den anwendbaren 

Tabellenlohn der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BfS) 

abzustellen. Bei einem Vollzeitpensum könne er als Hilfsarbeiter Fr. 61'776.- pro Jahr 

verdienen. Die Erwerbseinbusse betrage demzufolge Fr. 5'574.- und der 

Invaliditätsgrad 8%, weshalb kein Rentenanspruch bestehe (IV-act. 138).

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B.   

B.a  Gegen die Verfügung vom 31. Juli 2015 erhob der Rechtsvertreter des 

Versicherten am 14. September 2015 Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren (act. 

G 1): Die Verfügung vom 31. Juli 2015 sei aufzuheben. Es sei eine Viertelsrente, 

eventualiter halbe Rente zu sprechen. Eventualiter seien berufliche Massnahmen in die 

Wege zu leiten. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Vorinstanz. Im 

Weiteren wurde der Beizug der RAV-Akten verlangt. Zur Begründung wurde 

insbesondere ausgeführt, dass der Beschwerdeführer mit dem aktuellen 60%-Pensum 

als Koch sein verbliebenes Arbeitspotential voll ausschöpfe. Deshalb sei beim 

Invalideneinkommen vom aktuellen Verdienst auszugehen.

B.b  In der Beschwerdeantwort vom 5. November 2015 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 4). Es könne nicht auf das 

derzeit erzielte Einkommen in der 60%-Anstellung als Koch abgestellt werden, denn 

gemäss MEDAS-Gutachten sei dem Beschwerdeführer in einer seiner Behinderung 

optimal angepassten Hilfsarbeiterstelle ein 100%-Pensum zumutbar. Ausgehend vom 

Einkommen gemäss Tabellenwert (LSE 2012, privater Sektor, Männer, 

Kompetenzniveau 1), angepasst an die Normalarbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche 

und die Nominallohnentwicklung bis 2014, resultiere bei einer Vollzeittätigkeit ein 

Jahresverdienst von rund Fr. 66'613.-. Dies ergebe bei Berücksichtigung eines 

10%igen Leidensabzugs ein Invalideneinkommen von Fr. 59'952.-. Das 

Valideneinkommen - ermittelt auf der Basis des zuletzt vor dem Unfall im Jahr 2010 

erzielten Lohns - betrage für das Jahr 2014 Fr. 70'106.-, die Erwerbseinbusse folglich 

Fr. 10'154.- und der Invaliditätsgrad 14%, weshalb kein Rentenanspruch bestehe.

B.c  In der Replik vom 3. Februar 2016 hielt der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers unverändert an den bisherigen Rechtsbegehren fest (act. G 9).

B.d  Mit Schreiben vom 17. Februar 2016 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die 

Einreichung einer Duplik (act. G 11).

Erwägungen

1.   

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Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 31. Juli 2015 ist der Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung. Die IV-Stelle verneinte 

den Rentenanspruch, weil der ermittelte Invaliditätsgrad geringer als 40% sei (IV-act. 

138, act. G 4). Der Beschwerdeführer vertritt dagegen die Ansicht, dass er zumindest 

einen Anspruch auf eine Viertelsrente habe, da er mit seiner aktuellen Tätigkeit seine 

Leistungsfähigkeit voll ausschöpfe (act. G 1). Strittig und deshalb zu prüfen ist, ob die 

abweisende Verfügung über den Rentenanspruch vom 31. Juli 2015 rechtmässig war.

2.   

2.1  Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit 

oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. 

während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 

Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts; ATSG, SR 830.1) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.

2.2  Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.3  Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 

Abs. 2 IVG).

3.   

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Zunächst ist zu prüfen, ob der medizinische Sachverhalt und die verbliebene 

Arbeitsfähigkeit ausreichend geklärt sind.

3.1  Zur Beurteilung der Auswirkungen einer Krankheit ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen 

Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 

Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 

256 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist 

entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den 

erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person 

auseinander setzt, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den 

Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände 

und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen 

Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie 

prüfend nachvollziehen kann und ob der Experte oder die Expertin nicht 

auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen 

erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (vgl. BGE 134 V 231 

E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).

3.2  Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrem Rentenentscheid insbesondere auf 

das MEDAS-Gutachten vom 5. Juni 2014 ab (IV-act. 117).

3.2.1      Im MEDAS-Gutachten wurde eingehend und umfassend die Vorgeschichte 

anhand der Aktenlage dargelegt sowie die Anamnese in allgemeiner, persönlicher und 

systemischer Hinsicht erhoben. Die physischen Befunde und Diagnosen 

(Impingementsyndrom Schultergelenk rechts bei Supraspinatussehnenruptur im 

ventralen Ansatz und mittleren Sehnendrittel, eine leichtgradige AC-Gelenkarthrose 

rechts, Status nach arthroskopischer Rotatorenmanschettennaht links und 

subacromialer Dekompression [26.06.2011] und Status nach Re-Arthroskopie 

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Schultergelenk links mit Bizepstenotomie und subacromialer Dekompression 

[17.12.2012], aktuell gute Funktion, Schmerzreduktion) basieren nachvollziehbar auf 

objektiven Kriterien unter Würdigung der subjektiven Angaben des Beschwerdeführers. 

Dass gemäss den Gutachtern dem Beschwerdeführer nur noch leichte bis 

mittelschwere Arbeiten, ohne ständigen Armeinsatz beidseits, ohne Überkopfarbeiten 

rechts bzw. ohne ständiges schweres Heben und Tragen von Lasten über 10 kg 

zumutbar seien und er in einer voll adaptierten, wechselbelastenden Tätigkeit zu 100% 

arbeitsfähig sei, überzeugt aufgrund der genannten Beeinträchtigungen im Bereich der 

rechten Schulter, des rechten Oberarmes und den trotz zweimaliger Operation noch 

verbliebenen Beschwerden im Bereich des linken Oberarms und der linken Schulter.

3.2.2      Die gutachterliche Einschätzung, dass aus psychiatrischer Sicht nicht von 

einer (zusätzlichen zu berücksichtigenden) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

auszugehen sei, überzeugt, obwohl im bidisziplinären MEDAS-Gutachten vom 5. Juni 

2014 eine ambulante psychiatrische oder psychologische Behandlung und die Abgabe 

von Medikamenten, um eine erneute depressive Episode zu verhindern, empfohlen 

wurden, denn zum Zeitpunkt der Begutachtung konnte weder der Gutachter eine 

depressive Störung feststellen noch liegen entsprechende aktuelle Befunde anderer 

Fachärzte vor. Die Einschätzungen der MEDAS-Gutachter werden zudem durch die 

Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. med. U.___, Fachärztin für Physikalische Medizin 

und Rehabilitation, vom 16. Juni 2014 gestützt: So könne auf das MEDAS-Gutachten 

vom Juni 2014 abgestellt werden, da es ausführlich, schlüssig und nachvollziehbar sei 

(vgl. IV-act. 118). In den Akten befinden sich keine neueren, der gutachterlichen 

Einschätzung widersprechenden Arztberichte und vom Beschwerdeführer wurden 

keine Einwände vorgebracht, welche weitergehende Abklärungen bzw. die Einholung 

eines Ober- bzw. Gerichtsgutachten gebieten würden.

3.2.3      Zusammenfassend ist festzuhalten, dass hinsichtlich einer leidensangepassten 

Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist.

4.   

Da Rentenleistungen der Invalidenversicherung grundsätzlich einen minimalen 

Invaliditätsgrad von 40% voraussetzen und der Invaliditätsgrad vorliegend umstritten 

ist (vgl. act. G 1, G 4 und G 9), ist dieser nachfolgend zu prüfen.

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4.1  Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(sog. Valideneinkommen; vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 28. April 2015, 

8C_612/2014, E. 4.2).

4.2 

4.2.1      Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die 

versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient 

hätte (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 28. April 2015, 8C_612/2014, E. 4.2.2.1). In 

der Regel wird am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der empirischen 

Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein (BGE 129 V 224 E. 4.3.1 mit Hinweisen).

4.2.2      Frühestmöglicher Rentenbeginn ist der 1. Dezember 2011, sechs Monate nach 

Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG). Zu diesem Zeitpunkt 

war auch das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG unbestrittermassen erfüllt. Das 

hypothetische Valideneinkommen des Beschwerdeführers von jährlich Fr. 68‘701.- im 

Jahr 2011 ist durch die Angaben der früheren Arbeitgeberin ausgewiesen (Fremdakten 

Suva 195). Darauf ist im Folgenden abzustellen.

4.3 

4.3.1      Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Person aktuell steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei 

der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen 

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ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, 

und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 

nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als 

Invalidenlohn (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, 2015, Art. 16 N 50). Ist 

kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können 

insbesondere Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch 

herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 129 V 

475 E. 4.2.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 25. November 2016, 

9C_532/2016, E. 4.1.1). Nachfolgend ist daher zu prüfen, ob bei der Rentenberechnung 

hinsichtlich des Invalidenlohnes auf den aktuellen Verdienst abzustellen ist bzw. die 

Voraussetzungen dafür gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung erfüllt sind.

4.3.2      Der Beschwerdeführer ist in einer leidensangepassten Tätigkeit 100% 

arbeitsfähig (vgl. vorstehende E. 3). Somit nützt er mit der aktuellen 60%igen 

Anstellung als Koch, welche zudem nicht leidensangepasst ist, seine 

Restarbeitsfähigkeit nicht gänzlich aus. Auf dem hypothetischen ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt kann der Beschwerdeführer ein höheres Einkommen erzielen, zumal keine 

Gründe ersichtlich sind, die gegen einen Stellenwechsel sprechen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 19. August 2011, 8C_237/2011, E. 2.3). In diesem 

Zusammenhang ist von Relevanz, dass der Beschwerdeführer zwar vor und nach der 

Gesundheitsschädigung im Koch- bzw. Gastronomiebereich gearbeitet hat. Diese 

Tätigkeiten hat er indes nicht als gelernter Koch im Sinne des hier geltenden 

Berufsbilds ausgeübt. Konkrete Anhaltspunkte dafür sind weder ersichtlich (UV-act. 

173-25) noch werden solche geltend gemacht. Der Beschwerdeführer hat schon vor 

seinem Unfall immer spezifische oder nicht speziell qualifizierte Küchen- und 

Gastronomiearbeit, mithin als Hilfsarbeiten zu qualifizierende Tätigkeiten, ausgeübt. Es 

ist ihm damit zumutbar, auch in Zukunft seinen Einschränkungen angepasste 

Hilfsarbeiten im Umfang von 100% auszuüben. Bezüglich Verwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit ist darauf hinzuweisen, dass auf dem hypothetischen, 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt Hilfsarbeiten grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt 

werden (Urteil des Bundesgerichts vom 19. November 2010, 8C_657/2010, E. 5.2.3 mit 

Hinweisen). Damit ist nicht auf das tatsächlich erzielte Einkommen abzustellen und die 

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Prüfung der weiteren Voraussetzungen gemäss vorstehender E. 4.3.1 kann 

unterbleiben.

4.3.3      Zur Ermittlung des Invalideneinkommens kann damit auf die Tabellenlöhne der 

LSE abgestützt werden (vgl. E. 4.3.1). In Anbetracht der Kenntnisse und Fähigkeiten 

des Beschwerdeführers und der im MEDAS-Gutachten genannten zu 

berücksichtigenden gesundheitlichen Einschränkungen ist auch mit Verweis auf die 

Ausführungen gemäss vorstehender E. 4.3.2 vom Lohn eines Hilfsarbeiters 

auszugehen. Der Totalwert für den gesamten privaten Sektor gemäss LSE-Tabelle TA1 

Sektor 4 für Männer betrug im Jahr 2011 bei 100%iger Tätigkeit Fr. 61‘910.- (vgl. auch 

Anhang 2 der Textausgabe Invalidenversicherung, Allgemeiner Teil des 

Sozialversicherungsrechts, Gesetze und Verordnungen, 2015, herausgegeben von der 

Informationsstelle AHV/IV, S. 226). Ein Abzug vom Tabellenlohn ist angezeigt, nachdem 

das Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten wegen des Erfordernisses eines nicht 

ständigen Armeinsatzes auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als 

ausserordentlicher Umstand anzusehen ist, der nicht bereits bei der Leistungsfähigkeit 

als limitierender Faktor berücksichtigt worden ist. Die genaue Abzugshöhe kann indes 

offenbleiben, nachdem auch bei einem maximalen Abzug von 25% (BGE 126 V 80 E. 5 

b/cc) kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40% resultiert. Nach Art. 28 Abs. 2 

IVG besteht damit kein Anspruch auf eine Rente und die Beschwerde ist in diesem 

Punkt abzuweisen.

5.   

Der Beschwerdeführer beantragt eventualiter berufliche Massnahmen.

5.1  Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich lediglich 

Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 

Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 

genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise 

weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 

Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 

insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 131 V 164 f. E. 2.1).

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5.2  Die Frage nach einem Anspruch auf berufliche Massnahmen war nicht Gegenstand 

der Verfügung vom 31. Juli 2015 (IV-act. 141; vgl. vorstehende E. 1). Bereits mit 

Mitteilung vom 3. Juli 2015 hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf berufliche 

Massnahmen verneint. Darin wurde der Beschwerdeführer ausdrücklich darauf 

hingewiesen, dass er eine einsprachefähige bzw. beschwerdefähige Verfügung 

verlangen könne (IV-act. 137). Dies hat er bis zum aktuellen Zeitpunkt nicht getan. 

Entsprechend ist mangels Verfügung in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht 

einzutreten.

6.   

6.1  Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

6.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis Fr. 

1'000.- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- erscheint in 

der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem unterliegenden 

Beschwerdeführer sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.- aufzuerlegen und 

an den bereits geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe anzurechnen.

6.3  Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.   

Der Beschwerdeführer hat die Gerichtskosten von Fr. 600.- zu bezahlen. Der von ihm 

geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird daran angerechnet.

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3.   

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 06.09.2017
	Art. 16 IVG. Beim der Ermittlung des Invalideneinkommen ist von demjenigen Arbeitspensum (vorliegend 100%) auszugehen, welches von den Gutachtern als zumutbar erachtet wurde und nicht von demjenigen, welches der Versicherte (selbstgewählt) aktuell wahrnimmt (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 6. September 2017, IV 2015/292).

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