# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3f7ebd8-0c86-5cf1-9bd5-c6397b3b6e9f
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-02-19
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 19.02.2007 SKA 2007 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SKA-2007-1_2007-02-19.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 19. Februar 2007 ad Schriftlich mitgeteilt am: 
SKA 07 1

Entscheid
Kantonsgerichtsausschuss

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Vorsitz Präsident Brunner
RichterInnen Tomaschett-Murer und Giger
Aktuar ad hoc Trüssel

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In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des A., Schuldner und Beschwerdeführer,

gegen

die Retentionsurkunde des Betreibungsamtes Ilanz vom 15. Januar 2007, in Sachen 
der B . , Gläubiger und Beschwerdegegner, gegen den Beschwerdeführer, 

betreffend Retention,

wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 25. Januar 2007, in die vom Be-
treibungsamt Ilanz zugestellten Akten sowie in Erwägung,

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- dass das Betreibungsamt Ilanz am 15. Januar 2007 auf Gesuch der B. bei A. 
ein Retentionsverzeichnis aufnahm,

- dass A. dagegen am 25. Januar 2007 Beschwerde beim Kantonsgerichts-
ausschuss als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ein-
reichte und rügte, es seien drei Gegenstände mit Retention belegt worden, 
die im Eigentum einer Drittfirma stehen würden,

- dass das Betreibungsamt Ilanz am 31. Januar 2007 auf eine Stellungnahme 
verzichtete und darauf hinwies, dass keine Betreibung auf Pfandverwertung 
eingeleitet worden sei,

- dass die B. keine Vernehmlassung eingereicht haben,

- dass gemäss Art. 283 Abs. 3 SchKG das Betreibungsamt ein Verzeichnis der 
dem Retentionsrecht unterliegenden Gegenstände aufnimmt und dem Gläu-
biger eine Frist zur Anhebung der Betreibung auf Pfandverwertung ansetzt,

- dass in der Retentionsurkunde vom 15. Januar 2007 den Vermietern eine 
Frist von 10 Tagen seit Zustellung der Urkunde zur Einleitung der Betreibung 
auf Pfandverwertung angesetzt und gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, 
dass im Unterlassungsfalle der Retentionsbeschlag für die betreffende For-
derung erlösche,

- dass das Betreibungsamt Ilanz am 31. Januar 2007 mitteilte, es sei keine 
Betreibung auf Pfandverwertung eingeleitet worden und dies telefonisch am 
19. Februar 2007 nochmals bestätigte,

- dass unter diesen Umständen mit dem Fristablauf zur Einleitung der Betrei-
bung auf Pfandverwertung die Wirkung des Retentionsverzeichnisses ohne 
Weiteres dahin fiel (Schnyder/Wiede, in: Staehelin/Bauer/Staehelin, Kom-
mentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG III, 
Basel 1998, N 91 zu Art. 283 SchKG),

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- dass unter diesen Umständen die Beschwerde gegenstandslos geworden ist, 
da keine mit Retention belegten Gegenstände mehr bestehen,

- dass unter diesen Umständen die Beschwerde am Geschäftsverzeichnis ab-
geschrieben werden kann,

- dass für dieses Verfahren keine Kosten erhoben werden (Art. 61 Abs. 2 lit. a 
der Gebührenverordnung zum SchKG),

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erkannt:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeich-
nis abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen vorliegende Entscheidung kann gemäss Art. 72 des Bundesgerichts-
gesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundes-
gericht geführt werden. Diese ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Ta-
gen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zuläs-
sigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das 
Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an:

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Für den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden
als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs  

Der Präsident Der Aktuar ad hoc