# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a619507-bee8-5240-b1cb-b307bdc49d03
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-05-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.05.2021 C-1428/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1428-2021_2021-05-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1428/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M a i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Caroline Gehring, Richterin Viktoria Helfenstein,    

Gerichtsschreiberin Tatjana Bont. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

1. B._______, (Indien),   

2. C._______, (Indien),  

beide handelnd durch D._______, (Indien),  

Beschwerdegegnerinnen,  

 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Kostenneuverlegung;  

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Juni 2020. 

 

 

C-1428/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass im Verfahren C-1102/2019, C-1112/2019 das Bundesverwaltungsge-

richt mit Urteil vom 17. Juni 2020 die Beschwerde der A._______ AG (Be-

schwerdeführerin) abwies, die Verfahrenskosten von Fr. 800.– der Be-

schwerdeführerin auferlegte und keine Parteientschädigung zusprach,  

dass die Beschwerdeführerin am 22. Juli 2020 beim Bundesgericht gegen 

das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Juni 2020 Beschwerde 

in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben hat,  

dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_468/2020 vom 12. März 2021 die 

Beschwerde teilweise guthiess, den Entscheid des Bundesverwaltungsge-

richts vom 17. Juni 2020 und die Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte 

im Ausland (IVSTA) vom 15. Februar 2019 insoweit aufhob, als die Be-

schwerdeführerin zu Zahlungen verpflichtet wurde,  

dass das Bundesgericht die Sache zur Entscheidung über die Nachzah-

lung und den Verrechnungsantrag der IV-Stelle an die Beschwerdeführerin 

zurückwies und im Übrigen die Beschwerde abwies, 

dass das Bundesgericht im besagten Urteil die Sache an das Bundesver-

waltungsgericht zwecks Neuverlegung der Kosten des vorangegangenen 

Verfahrens zurückwies, 

dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-1102/2019 und 

C-1112/2019 im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befin-

den ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),  

dass nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts eine Rückwei-

sung der Sache an die Verwaltung zu neuem Entscheid (mit offenem Aus-

gang) für die Auferlegung der Gerichtskosten und der Parteientschädigung 

als volles Obsiegen der beschwerdeführenden Partei gilt (BGE 132 V 215 

E. 6.1, Urteil BGer 8C_244/2010 vom 18. Februar 2011 E. 8.2, Urteil BGer 

8C_359/2010 vom 10. November 2010 E. 7, je mit Hinweisen),  

dass der Beschwerdeführerin folglich für das Verfahren C-1102/2019, C-

1112/2019 keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) und der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten ist,  

C-1428/2021 

Seite 3 

dass der unterliegenden Vorinstanz ebenfalls keine Verfahrenskosten auf-

zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),  

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann (Art. 

64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE], SR 173.320.2),  

dass der Beschwerdeführerin gemäss Rechtsprechung, wonach den Sozi-

alversicherern im Grundsatz kein Anspruch auf Parteientschädigung ein-

zuräumen ist (vgl. hierzu BGE 126 V 143 E. 4b; insb. Urteil des EVG [heute: 

BGer] K 47/01 vom 25. August 2003 E. 5.2; Urteil des BVGer C-2061/2009 

vom 16. März 2012 E. 6.2; jeweils mit Hinweisen), keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen ist,  

dass die unterliegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario; Art. 7 Abs. 3 VGKE),  

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Verfahrenskosten aufzu-

erlegen sind (Art. 6 Bst. b VGKE) und keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 ff. VGKE).  

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren C-1102/2019, C-1112/2019 werden keine Verfahrens-

kosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 800.– nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

zurückerstattet. 

2.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

3.  

Für das vorliegenden Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben 

und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

C-1428/2021 

Seite 4 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde, Beilage: Formular 

«Zahladresse») 

– die Beschwerdegegnerinnen (Publikation im Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […] / […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tatjana Bont 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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