# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 262a6b78-3c4a-546d-a22c-4c5bf913f7f8
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.05.2024 III 2024 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-19_2024-05-29.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 19

Entscheid vom 29. Mai 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien Bezirksrat March, Bahnhofplatz 3, Postfach 149, 
8853 Lachen,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Erbschaftsamt March, Bahnhofplatz 3, Postfach 245, 
8853 Lachen,

2. Bezirksrat March, Bahnhofplatz 3, Postfach 149, 8853 Lachen,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. A.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

Gegenstand Zivilrecht (konkursamtliche Liquidation einer Erbschaft)

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Sachverhalt:

A. Am 7. April 2022 verstarb C.________. Das Erbschaftsamt March ersuchte 
mit Schreiben vom 25. April 2022 die Ehegattin des Verstorbenen, A.________, 
um Einreichung der Steuerinventarisation. Am 2. Juni 2022 kam sie dieser Auf-
forderung nach. Am 4. November 2022 liess A.________ um Zustellung einer 
Erbbescheinigung ersuchen. Am 30. November 2022 liess sie dem Erbschafts-
amt March mitteilen, gemäss beiliegendem Betreibungsregisterauszug des Be-
treibungsamtes Höfe würden zwei Verlustscheine in Höhe von gesamthaft 
Fr. 245'729.15 vorliegen. Damit sei die Überschuldung amtlich festgestellt. Ge-
stützt darauf gelte die erbrechtliche Ausschlagungsvermutung und sie sei nicht 
Erbin, weshalb das Erbschaftsamt March beim Konkursrichter des Bezirksge-
richts March den Antrag um Anordnung der konkursamtlichen Liquidation der 
Erbschaft stellen solle (Vi-act. II.-02, in Beilagen Erbschaftsamt).

B. Am 9. Februar 2023 verfügte das Erbschaftsamt March (Vi-act. II.-02, in 
Beilagen Erbschaftsamt):

1. Es wird kein Antrag um Anordnung der konkursamtlichen Liquidation gemäss 
Art. 193 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG i.V.m. Art. 566 Abs. 2 ZGB an den Konkursrich-
ter gestellt.

2. Die Gebühren des Erbschaftsamts March betragen Fr. 550.00 (…).

3.-4. (Rechtsmittel, Zustellung).

C. Gegen diese Verfügung liess A.________ am 1. März 2023 Beschwerde 
beim Bezirksrat March erheben (Vi-act. II.-02, in Beilagen Bezirksrat).

D. Mit Beschluss (BRB) Nr. 33 vom 4. April 2023 (versendet am 11.4.2023) 
entschied der Bezirksrat March (Vi-act. I.-01 Beilage 1):

1. Die Verfügung des Erbschaftsamts March vom 9. Februar 2023 wird bestätigt.

2. Die Beschwerde von A.________ (…) wird abgewiesen.

3. Die Verfügungsgebühr geht zulasten der unterlegenen Partei und beträgt 
Fr. 500.00. (…)

4 Auf die Verfügung von Parteientschädigungen wird verzichtet.

5.-6. (Rechtsmittel, Zustellung).

E. Gegen diesen GRB Nr. 33 liess A.________ am 2. Mai 2023 Beschwerde 
beim Regierungsrat des Kantons Schwyz erheben, mit den Anträgen (Vi-act. I.-
01):

1. Die Verfügung des Bezirksrats March vom 4. April 2023 sei aufzuheben und 
es sei ein Antrag auf konkursamtliche Liquidation des Nachlasses von 
C.________ an den Konkursrichter zu stellen.

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2. Eventualiter sei die Verfügung des Bezirksrats March vom 4. April 2023 auf-
zuheben und die Vorinstanz 1 (subeventualiter die Vorinstanz 2) sei anzuwei-
sen, einen Antrag auf konkursamtliche Liquidation des Nachlasses von 
C.________ an den Konkursrichter zu stellen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich gesetzliche Mehrwert-
steuer) für die vorinstanzlichen Verfahren und für das vorliegende Beschwer-
deverfahren zu Lasten der Vorinstanzen.

F. Mit RRB Nr. 39/2024 vom 23. Januar 2024 (versendet am 30.1.2024) ent-
schied der Regierungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Beschluss Nr. 33 des Bezirksra-
tes March vom 4. April 2023 und die Verfügung des Erbschaftsamtes March 
vom 9. Februar 2023 werden aufgehoben. 

2. Das Erbschaftsamt March wird angewiesen einen Antrag auf konkursamtliche 
Liquidation des Nachlasses von C.________ an den Konkursrichter zu stellen.

3. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.- wer-
den dem Bezirk March auferlegt. Dieser hat den Betrag innert 30 Tagen der 
Staatskanzlei zu überweisen. Die Staatskanzlei wird angewiesen, der Be-
schwerdeführerin den von ihr geleisteten Kostenvorschuss (Fr. 1500.-) 
zurückzubezahlen 

4. Der Bezirk March hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 
Fr. 1000.- zu bezahlen.

4.-6.(Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

G. Gegen diesen RRB Nr. 39/2024 erhebt der Bezirk March mit Eingabe vom 
13. Februar 2024 (Postaufgabe 16.2.2024) fristgerecht Beschwerde beim Ver-
waltungsgericht des Kantons Schwyz, mit den Anträgen:

1. Der Beschwerdeentscheid VB 90/2023, Regierungsratsbeschluss Nr. 39 vom 
23. Januar 2024 sei aufzuheben und das Rechtsbegehren von A.________ 
(…) sei vollumfänglich abzulehnen, da

a) Die Beschwerdeführerin die Erbschaft nicht innert Frist ausgeschlagen 
hat;

b) die Ausschlagungsvermutung gemäss Art 566 Abs. 2 ZGB nicht 
nachträglich geltend gemacht werden kann, da die Überschuldung infolge 
der Verheimlichung von Erbschaftsachen (Verlustscheine) durch die Be-
schwerdeführerin innerhalb der dreimonatigen Ausschlagungsfrist 
gemäss Art. 567 ZGB weder festgestellt wurde, noch offensichtlich war;

c) durch die Nicht-Deklaration der Schulden innerhalb der Ausschlagungs-
frist von drei Monaten seit dem Tod des Erblassers das Recht auf Aus-
schlagung gemäss Art. 571 Abs. 2 ZGB wegen Verheimlichung von Erb-
schaftssachen verwirkt wurde;

2. Die Verfügungen des Erbschaftsamts March vom 9. Februar 2023 und des 
Bezirksrats March vom 4. April 2023 seien zu bestätigen.

3. Eventualiter sei festzustellen, dass infolge der unnötig lange dauernden Ent-
scheidfindung des Regierungsrats zwischenzeitlich die Verjährung der Ver-
lustscheine eingetreten ist und somit keine Überschuldung der Erbschaft mehr 

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vorliegt, wodurch auch die Ausschlagungsvermutung gemäss Art 566 Abs. 2 
ZGB nicht mehr geltend gemacht werden kann.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich gesetzliche Mehrwert-
steuer) für die vorinstanzlichen Verfahren und für das vorliegende Beschwer-
deverfahren zu Lasten der Beschwerdeführerin.

H. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 23. Fe-
bruar 2024, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten; eventualiter sei die Be-
schwerde abzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des 
Bezirks March. Das Erbschaftsamt March erklärt am 11. März 2024 Verzicht auf 
eine Vernehmlassung und verweist auf die angefochtene Verfügung vom 9. Fe-
bruar 2023. Die Beschwerdegegnerin lässt mit Vernehmlassung innert erstreck-
ter Frist vom 10. April 2024 die Abweisung der Beschwerde beantragen, soweit 
darauf eingetreten werden könne; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 
Gesetzlicher MwSt.) zulasten des Beschwerdeführers.

I. Der Bezirksrat March beantragt mit zwei separaten Repliken vom 16. April 
2024 (Postaufgabe 23.4.2024) zu den Vernehmlassungen des Sicherheitsdepar-
tements und der Beschwerdegegnerin, auf die Beschwerde vom 13. Februar 
2024 sei einzutreten; die Anträge aus dieser Beschwerdeschrift seien zu bestäti-
gen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Regierungsrates und 
der Beschwerdegegnerin.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass einer Verfügung oder eines Entscheides prüft die Behörde von 
Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung oder einen Sach-
entscheid erfüllt sind. Sie prüft unter anderem insbesondere die Rechtsmittel-
befugnis (§ 27 Abs. 1 lit. d des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine Entscheidungsvoraussetzung nicht ge-
geben, trifft die Behörde eine Nichteintretensverfügung oder einen Nichteintre-
tensentscheid. 

1.2 Zur Einreichung eines Rechtsmittels ist gemäss § 37 Abs. 1 VRP berech-
tigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglich-
keit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a); durch den angefochtenen Entscheid oder 
die angefochtene Verfügung besonders berührt ist (lit b); und ein schutzwürdiges 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung 
hat (lit. c). Zudem sind gemäss § 37 Abs. 2 VRP Gemeinden und andere 
öffentlich-rechtliche Körperschaften zur Einreichung eines Rechtsmittels 
berechtigt, wenn sie die Verletzung von Garantien rügen, die ihnen die Kantons- 

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oder Bundesverfassung gewährt (lit. a); sowie Personen, Organisationen und 
Behörden, wenn sie dazu durch einen Rechtssatz ermächtigt sind (lit. b).

1.3.1  Die Beschwerdebefugnis von Gemeinwesen gestützt auf § 37 Abs. 2 lit. a 
VRP ist praxisgemäss u.a. dann zu bejahen, wenn sie in einem Sachbereich 
über einen erheblichen Entscheidungsspielraum und insbesondere über 
Autonomie verfügen (VGE III 2020 98 vom 26.4.2021 E. 2.3; VGE III 2018 88 
vom 22.6.2018 E. 1.1; VGE III 2010 159 vom 18.11.2010 E. 2.2.1; Häner in: 
Auer/Müller/Schindler, Kommentar zum Bundesgesetz über das 
Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. Bern 2018, N 25 zu Art. 48; BGE 136 V 346 E. 3.3.2 
mit Hinweisen). § 37 Abs. 2 lit. a VRP stimmt wortgenau mit Art. 89 Abs. 2 lit. c 
des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 
2005 überein.

Art. 50 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) vom 18. April 1999 
gewährleistet die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts. 
Nach § 69 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Schwyz (KV; SR 131.215) vom 
24. November 2010 sind Bezirke und Gemeinden im Rahmen des 
übergeordneten Rechts autonom. Gemeinden sind in einem Sachbereich 
autonom, wenn das kantonale oder eidgenössische Recht diesen nicht 
abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur 
Regelung überlässt und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit 
einräumt. Der geschützte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum 
Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen 
entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgenössischen 
Rechts betreffen. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen 
Autonomie aus dem für den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen 
Verfassungs- und Gesetzesrecht (BGE 138 I 242 E. 5.2; BGE 136 I 395 E. 
3.2.1). Ob die beanspruchte Autonomie in diesem Sinne tatsächlich besteht 
und/oder im konkreten Fall verletzt wurde, ist keine Frage des Eintretens, 
sondern der inhaltlichen Beurteilung (BGE 146 I 36 E. 1.4; BGE 140 V 328 E. 
4.1; VGE III 2013 160 vom 18.12.2013 E. 2.2.2; EGV-SZ 2007 Nr. B 8.2). Für 
das Eintreten genügt, wenn sich die Gemeinde in vertretbarer Weise auf einen 
ihr zustehenden Autonomiebereich beruft (Urteil BGer 1C_128/2019 vom 
25.8.2020 E. 1.2). 

1.3.2  Kein schutzwürdiges Interesse ist dann gegeben, wenn die Gemeinde 
nicht ihr eigenes, sondern kantonales oder Bundesrecht anzuwenden hat, und es 
ihr einzig um die Durchsetzung ihrer eigenen Rechtsauffassung geht (vgl. VGE III 
2007 38 vom 24.5.2007 E. 1.1 mit Hinweisen auf VGE 1023/01 vom 14.3.2002 
E. 1b; ZBl 2001, S. 527 E. 2a in fine und BGE 125 II 192 E. 2a/aa). Mit anderen 

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Worten ist nach ständiger Praxis eine von der Rechtsmittelinstanz desavouierte 
Vorinstanz grundsätzlich nicht befugt, den Entscheid der Rechtsmittelinstanz 
weiterzuziehen (vgl. EGV-SZ 2019 B 1.2 E. 2.3.1; VGE III 2009 7 vom 8.4.2009 
E. 1.3 mit Hinweisen).

1.4.1  § 37 Abs. 1 VRP ist inhaltlich mit Art. 89 Abs. 1 BGG und Art. 48 des 
Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) vom 20. 
Dezember 1968 identisch (vgl. EGV-SZ 2009 B 1.1 E. 2.2). Diese Regelung ist in 
erster Linie auf Privatpersonen zugeschnitten, doch kann sich auch das 
Gemeinwesen darauf stützen, falls es durch einen angefochtenen Entscheid 
gleich oder ähnlich wie ein Privater in seinen rechtlichen oder vermögenswerten 
Interessen betroffen ist (was insbesondere dann zutrifft, wenn das Finanz- oder 
Verwaltungsvermögen tangiert wird), und wenn eine zu erwartende 
Mehrbelastung geltend gemacht wird (sofern diese zudem aus Mitteln des 
Finanzvermögens gedeckt werden soll). Ausserdem akzeptiert die Praxis die 
Beschwerdebefugnis 
eines Gemeinwesens, wenn dieses durch den fraglichen Akt in qualifizierter 
Weise in schutzwürdigen hoheitlichen Interessen berührt wird (vgl. aber vorne 
E. 1.3.1 zweiter Absatz; vgl. auch Häner, a.a.O., N 24 ff. zu Art. 48 VwVG). 

Die Beschwerdebefugnis zur Durchsetzung hoheitlicher Anliegen setzt eine 
erhebliche Betroffenheit in wichtigen öffentlichen Interessen voraus. Das 
allgemeine Interesse an der richtigen Rechtsanwendung begründet keine 
Beschwerdebefugnis im Sinne dieser Regelung. Gestützt auf die allgemeine 
Legitimationsklausel von Art. 89 Abs. 1 BGG sind Gemeinwesen nur restriktiv zur 
Beschwerdeführung zuzulassen (Urteil BGer 1C_43/2021 vom 22.11.2022 E. 
1.3.1 mit weiteren Hinweisen, u.a. auf BGE 147 II 227 E. 2.3.2).

1.4.2  Die Rechtsprechung hat in verschiedenen Konstellationen die Legitimation 
von Kantonen oder Gemeinden bejaht, wenn es um Entscheide mit finanziellen 
Auswirkungen geht. Doch ist ihre Legitimation nicht schon dann zu bejahen, 
wenn ein Entscheid Auswirkungen auf das Vermögen des Gemeinwesens hat: 
Zur Begründung des allgemeinen Beschwerderechts genügt nicht jedes 
beliebige, mit der Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe direkt oder indirekt 
verbundene finanzielle Interesse des Gemeinwesens. Bejaht wird die 
Legitimation in Konstellationen, in denen es um finanzielle Leistungen aus 
Rechtsverhältnissen geht, die zwar öffentlich-rechtlich geregelt sind, aber 
Analogien haben zu entsprechenden privatrechtlichen Instituten wie etwa das 
öffentliche Dienstrecht, das Staatshaftungsrecht oder das Enteignungsrecht. 
Verneint wurde die Legitimation des Gemeinwesens hingegen, wenn ihm in 
Beschwerdeentscheiden gegen seine Verfügungen Verfahrens- oder 

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Parteikosten auferlegt werden (BGE 141 II 161 E. 2.3 f. mit zahlreichen 
Hinweisen; BGE 134 II 45 E. 2.2.2; Urteile BGer 1C_670/2013 vom 10.2.2014 E. 
4.1; 2C_20/2016 vom 8.4.2016 E. 2.3). Dies entspricht der Verneinung der 
Legitimation, wenn es einzig um die finanziellen Folgen der Verwaltungstätigkeit 
geht, welche das Gemeinwesen in seiner Stellung als hoheitlich verfügende 
Behörde treffen (BGE 138 II 506 E. 2.3). In solchen Fällen deckt sich das 
finanzielle Interesse des Gemeinwesens mit der Frage der richtigen 
Rechtsanwendung, was zur Legitimation nicht genügt, auch dann nicht, wenn der 
angefochtene Entscheid Präzedenzwirkung für weitere Fälle mit Auswirkungen 
auf die (Kantons-/Gemeinde-) Finanzen hat (BGE 138 II 506 E. 2.4; BGE 134 II 
45 E. 2.2.1; VGE III 2021 106 vom 30.9.2021 E. 2.3.4).

2.1 Der Bezirksrat March begründet seine Beschwerdebefugnis gegen den von 
ihm angefochtenen RRB Nr. 39/2024 in der Replik vom 16. April 2024 zur Ver-
nehmlassung des Sicherheitsdepartements vom 23. Februar 2024 damit, dass er 
durch diesen Beschwerdeentscheid direkt betroffen sei, da dem Bezirk March als 
Rechtsmittelinstanz die Begleichung von Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- sowie 
eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- auferlegt worden sei. 

In seiner materiellen Beschwerdebegründung rügt der Bezirksrat March die - 
nach seiner Ansicht unrichtige - Rechtsanwendung des Regierungsrats im 
angefochtenen RRB Nr. 39/2024.

2.2 Aus den ihm resp. dem Bezirk March im angefochtenen RRB Nr. 39/2024 
auferlegten Verfahrens- oder Parteikosten kann der Bezirksrat March gemäss 
der vorstehenden (E. 1.4.2) wiedergegebenen Rechtsprechung jedoch nicht 
ableiten, durch den angefochtenen Entscheid gleich oder ähnlich wie eine 
Privatperson (im Sinne von § 37 Abs. 1 VRP) betroffen zu sein. 

Auch in Bezug auf seine materielle Beschwerdebegründung kommt dem 
desavouierten Bezirksrat March kein schutzwürdiges Interesse zu, um den 
Rechtsmittelentscheid des Regierungsrats weiterzuziehen.

2.3 Eine Beschwerdebefugnis nach § 37 Abs. 2 VRP macht der Bezirksrat 
March nicht geltend. Weder beruft er sich im Sinne von dessen lit. a - zu Recht 
nicht - auf einen dem Bezirk zustehenden Autonomiebereich (vgl. E. 1.3.1 
hiervor) noch ist eine Bestimmung im Sinne von dessen lit. b erkennbar, welche 
ihn zur Beschwerdeführung im konkreten Fall ermächtigen würden (vgl. dazu 
auch die Vernehmlassung des Sicherheitsdepartements vom 23.2.2024 Ziff. 1 S. 
1 f.).

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3.1 Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde des Bezirksrats March nicht 
einzutreten. 

Anzufügen ist, dass dem Sicherheitsdepartement gemäss § 5 lit. b der Vollzugs-
verordnung über die Aufgaben und die Gliederung der Departemente und der 
Staatskanzlei (VVAG; SRSZ 143.111) vom 11. September 2007 die Instruktion 
des Regierungsrates in der Verwaltungsrechtspflege - d.h. vorliegend im Be-
schwerdeverfahren gegen den RRB Nr. 39/2024 – als Aufgabe zugeteilt ist. Hier-
unter lässt sich usanzgemäss auch die Einreichung von Vernehmlassungen im 
Rechtsmittelverfahren subsumieren (§ 40 Abs. 2 VRP). Im Übrigen ist darauf hin-
zuweisen, dass in der Verwaltungsrechtspflege der Grundsatz der Rechtsan-
wendung von Amtes wegen gilt (§ 26 Abs. 1 VRP) und die Behörde gemäss § 27 
Abs. 1 lit. d VRP insbesondere von Amtes vor Erlass einer Verfügung oder eines 
Entscheides wegen prüft, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung oder 
einen Sachentscheid erfüllt sind (vgl. E. 1.1 hiervor). 

Hieran würde sich grundsätzlich nichts ändern, wenn die Vernehmlassung des 
Sicherheitsdepartements vom 23. Februar 2024 mangels individueller Bevoll-
mächtigung aus dem Recht zu weisen wäre. 

3.2 Diesem Ergebnis entsprechend sind die Verfahrenskosten (Gerichtsge-
bühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'000.-- dem Bezirk 
March aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP; § 25 der Gebührenordnung für die 
Verwaltung und die Rechtspflege im Kantons Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) 
vom 20.1.1975).

3.3 Zudem wird der beanwalteten Beschwerdegegnerin zu Lasten des Bezirks 
March eine Parteientschädigung zugesprochen. Diese wird in Beachtung des kan-
tonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRa; SRSZ 280.411) vom 27. Ja-
nuar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in 
§ 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Er-
messens auf insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt.

4. Wie vorerwähnt (E. 1.3.2), ist nach ständiger Praxis eine von der 
Rechtsmittelinstanz desavouierte Vorinstanz grundsätzlich nicht befugt, den 
Entscheid der Rechtsmittelinstanz weiterzuziehen (vgl. Urteil BGer 1C_43/2021 
vom 22.11.2022 E. 1.3.1 mit weiteren Hinweisen). Ungeachtet dessen ist der 
vorliegende Entscheid mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen, wobei die 
Parteien daraus im Falle eines Weiterzuges nichts zu ihren Gunsten ableiten 
können. Ob die Eintretensvoraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sind, 
unterliegt im Anfechtungsfall der Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat diesen Be-
trag innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheids auf das Postkonto 
CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu bezahlen.

3. Der Beschwerdeführer hat der beanwalteten Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu be-
zahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. BGG).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R)
- das Erbschaftsamt March (R)
- den Regierungsrat (EB)
- und das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB).

Schwyz, 29. Mai 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Juni 2024