# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 096c25ae-bac9-5e86-992c-b011cb665f50
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-13
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 13.05.2025 V 2025 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2025-6_2025-05-13.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: MLaw Patrick Trütsch, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiberin: MLaw Jacqueline Kalt

U R T E I L  vom 13. Mai 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________, zzt. B.________
Beschwerdeführer

gegen

Vollzugs- und Bewährungsdienst, Bahnhofstrasse 10, Postfach, 6301 Zug
Beschwerdegegner 

betreffend

Straf- und Massnahmenvollzug 
(Urlaubsgesuch und Versetzungsgesuch)

V 2025 6

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Urteil V 2025 6

A. A.________ wurde mit Urteil Nr. SE 2024 31 des Strafgerichts Zug vom 30. Au-
gust 2024 insbesondere zu 19 Monaten Freiheitsstrafe, abzüglich 113 Tage U-Haft, 
rechtskräftig verurteilt. A.________ befand sich ab dem 12. Juli 2024 im (vorzeitigen) 
Strafvollzug in der C.________. Am 21. Oktober 2024 wurde er in die Abteilung Kleingrup-
pe in der C.________ versetzt. Ab dem 27. Januar 2025 befand er sich im Regelvollzug in 
der C.________ (BG-act. 4.1). Am 27. Februar 2025 wurde er von der C.________ in die 
D.________, versetzt. Mit Schreiben vom 20. März 2025 zeigte der Vollzugs- und Be-
währungsdienst des Kantons Zug dem Verwaltungsgericht eine erneut geplante Verset-
zung von A.________ am 24. März 2025 in die E.________ an (act. 21). Diese Verset-
zung konnte aufgrund des renitenten Verhaltens des Beschwerdeführers nicht durchge-
führt werden (BG-act. 1.1). Seit dem 4. April 2025 befindet sich A.________ in der 
B.________.

A.________ hat diverse Versetzungs- und Urlaubsgesuche beim Vollzugs- und Be-
währungsdienst des Kantons Zug gestellt, welche dieser stets ablehnte. Mit Schreiben 
vom 21. Januar 2025 verlangte A.________ in Bezug auf die Ablehnung seiner Gesuche 
um Versetzung vom 9. und 13. Dezember 2024 sowie seines Gesuchs um Gewährung 
von Urlaub vom 2. Januar 2025 eine beschwerdefähige Verfügung. Diese Verfügung er-
liess der Vollzugs- und Bewährungsdienst des Kantons Zug am 29. Januar 2025 und lehn-
te darin sämtliche vorgenannten Gesuche ab (BG-act. 4.1). 

B. Am 31. Januar 2025 ging beim Verwaltungsgericht eine Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde von A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) gegen die Verfügung des 
Vollzugs- und Bewährungsdienstes (nachfolgend Beschwerdegegner) vom 29. Janu-
ar 2025 ein. Der Beschwerdeführer beantragte darin sinngemäss die Aufhebung der Ver-
fügung vom 29. Januar 2025 und die Gutheissung der Versetzungsgesuche und des Ur-
laubsgesuchs (act. 1).

C. Mit Schreiben vom 12. Februar 2025 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um 
unentgeltliche Prozessführung (act. 7), welches mit Verfügung des Kammervorsitzenden 
vom 17. März 2025 bewilligt wurde (act. 19).

D. Mit Schreiben vom 21. Februar 2025 beantragte der Beschwerdeführer beim Ver-
waltungsgericht erneut die Versetzung in eine andere Strafanstalt sowie die vorzeitige Ent-
lassung aus dem Vollzug (act. 12). Mit Schreiben vom 13. März 2025 ersuchte der Be-
schwerdeführer wiederum um Hafturlaub und die bedingte Entlassung aus dem Vollzug 

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Urteil V 2025 6

(act. 18). Mit Schreiben vom 20. März 2025 reichte der Beschwerdeführer letztmals eine 
Stellungnahme zu seiner Beschwerde ein, in welcher er seinen Standpunkt erneut darleg-
te (act. 23). 

E. Der Beschwerdegegner reichte mit Schreiben vom 28. März 2025 seine Vernehm-
lassung zur Beschwerde ein und beantragte deren vollumfängliche Abweisung (act. 26). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 1 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungs-
sachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1) ist gegen Verwaltungsent-
scheide unterer kantonaler Verwaltungsbehörden, soweit sich ihre Entscheide auf Bundes-
recht stützen und die Gesetzgebung keinen Weiterzug an den Regierungsrat oder das 
Bundesverwaltungsgericht vorsieht, die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig. 
Der Entscheid des Beschwerdegegners stützt sich auf das Schweizerische Strafgesetz-
buch (SR 311.0; Art. 62 ff. StGB) und damit Bundesrecht. Ein Weiterzug an den Regie-
rungsrat oder das Bundesverwaltungsgericht ist vorliegend nicht vorgesehen. Die Be-
schwerde wurde fristgerecht eingereicht und entspricht den formellen Anforderungen 
gemäss § 65 VRG. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-
men. Als Adressat der Verfügung, mit welcher seine Gesuche abgewiesen wurden, ist er 
besonders berührt und verfügt über ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
oder Abänderung (§ 62 Abs. 1 lit. b und c VRG). Die Verwaltungsgerichtsgerichtbe-
schwerde ist daher zu prüfen.

1.2 Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsord-
nung des Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 162.11).

1.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann jede Rechtsverletzung sowie jede 
für den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts 
gerügt werden (§ 63 Abs. 1 und Abs. 2 VRG). In besonderen Fällen, namentlich bei Be-
schwerden im Sinne von § 61 Abs. 1 Ziff. 1 VRG, kann vor Verwaltungsgericht auch die 
unrichtige Handhabung des Ermessens gerügt werden (§ 63 Abs. 3 VRG). Im vorliegen-

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den Fall ficht der Beschwerdeführer eine sich auf Bundesrecht stützende, direkt vor Ver-
waltungsgericht anfechtbare Verfügung des Beschwerdegegners an (§ 61 Abs. 1 Ziff. 1 
VRG). Dementsprechend steht dem Verwaltungsgericht eine umfassende Kognition im 
Sinne einer Rechts-, Sachverhalts- und Ermessensüberprüfung zu.

2.
2.1 Der Beschwerdeführer beantragte die Versetzung aus der C.________ in eine an-
dere Strafanstalt. Am 27. Februar 2025 ist der Beschwerdegegner diesem Antrag nachge-
kommen und hat den Beschwerdeführer in die D.________ versetzt. Am 4. April 2025 
wurde der Beschwerdeführer wiederum versetzt und befindet sich seither in der 
B.________.

2.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss der Beschwerdeführer 
grundsätzlich ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Ent-
scheids bzw. an der Überprüfung der von ihm erhobenen Rügen haben, damit auf die Be-
schwerde eingetreten werden kann. Von einem hinreichenden schutzwürdigen Interesse 
darf allgemein ausgegangen werden, falls durch die Gutheissung des Rechtsmittels ein 
ansonsten drohender materieller oder ideeller Nachteil abgewendet werden kann. Das 
schutzwürdige Interesse besteht im praktischen Nutzen, der sich ergibt, wenn die be-
schwerdeführende Person mit ihrem Anliegen obsiegt und dadurch ihre tatsächliche oder 
rechtliche Situation unmittelbar beeinflusst werden kann. Das Rechtsschutzinteresse muss 
daher grundsätzlich aktuell sein, sprich nicht nur bei Einreichung der Beschwerde, son-
dern auch im Zeitpunkt des Urteils vorliegen. Fällt das aktuelle Interesse im Verlaufe des 
Verfahrens dahin, wird die Sache als erledigt erklärt; fehlte dieses schon bei Beschwerde-
einreichung, ist auf die Eingabe nicht einzutreten. In dieser Hinsicht sind auch nach der 
angefochtenen Verfügung eingetretene Tatsachen bzw. die zugehörigen Beweismittel zu 
berücksichtigen (vgl. BGer 2C_1014/2022 vom 18. September 2024 E. 1.4.1 mit Hinwei-
sen).

2.3 Der Beschwerdeführer stellt vorliegend sinngemäss einen Antrag auf Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung, in welcher sein Gesuch um Versetzung in eine andere 
Strafanstalt abgelehnt wurde. Im Zeitraum zwischen Einreichung der vorliegenden Be-
schwerde und der Entscheidfällung durch das Verwaltungsgericht wurde der Beschwerde-
führer (mehrfach) in andere Haftanstalten versetzt. Dem Antrag des Beschwerdeführers 
wurde damit vollumfänglich entsprochen. Mit einem Obsiegen des Beschwerdeführers 

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wird seine tatsächliche Situation deshalb nicht mehr beeinflusst. Ein aktuelles Rechts-
schutzinteresse an der Behandlung dieses Antrags besteht deshalb nicht mehr.

2.4 Da das aktuelle Rechtsschutzinteresse während des hängigen Verfahrens entfal-
len ist, fehlt es dem Beschwerdeführer am schutzwürdigen Interesse im Sinne von § 62 
Abs. 1 lit. c VRG. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist deshalb in Bezug auf das Ge-
such um Versetzung in eine andere Strafanstalt gegenstandslos geworden.

3.
3.1 Der Beschwerdeführer beantragte weiter sinngemäss die Aufhebung der be-
schwerdegegnerischen Verfügung und die Gewährung eines Hafturlaubs. In seinem 
Schreiben vom 2. Januar 2025 (Eingang beim Beschwerdegegner am 7. Januar 2025; 
BG-act. 7.23) begründete der Beschwerdeführer seinen Antrag damit, dass er am 30. Ja-
nuar 2025 von 8:00 bis 17:00 Uhr das Betreibungsamt aufsuchen wolle, um seine finanzi-
ellen Angelegenheiten zu regeln. Zudem beabsichtige er, seine Eltern per WhatsApp zu 
kontaktieren. Weiter wolle er seine Freundin besuchen, die in Deutschland lebt, und plane, 
6 Stunden mit ihr zu verbringen.

3.2
3.2.1 Der Beschwerdegegner lehnte das Gesuch des Beschwerdeführers um Hafturlaub 
hauptsächlich mit der Begründung ab, dass dieser im Strafvollzug wenig kooperationsbe-
reit sei. Zudem haben bereits mehrere Disziplinarmassnahmen gegen ihn verhängt wer-
den müssen – konkret am 23. Oktober, 28. Oktober und 11. November 2024 (act. 4.1). In 
seiner Verfügung ging der Beschwerdegegner dabei eingangs auf den im Rahmen der 
Vollzugsplanung des Beschwerdeführers bei der C.________ eingeforderten Vollzugsbe-
richt ein. In diesem Vollzugsbericht vom 18. November 2024 wurde festgehalten, dass der 
Beschwerdeführer bereits in der Anfangszeit seiner Inhaftierung eine gewisse Beharrlich-
keit, gepaart mit Engstirnigkeit und Penetranz, gezeigt habe. Der Beschwerdeführer habe 
sich seit seinem Eintritt beharrlich für seine Anliegen eingesetzt, wobei dies inadäquate 
Züge angenommen habe. In seiner Beharrlichkeit trete er sehr vehement, festgefahren, 
ungeduldig und uneinsichtig auf. Dabei werde er ausufernd und sehr einnehmend. In Ge-
sprächen führe er Monologe und sei dabei stark auf seine eigene Wahrnehmung fixiert. 
Gegenüber anderen Sichtweisen oder sich wiederholenden Erklärungen sei er stets taub. 
Das Gefühl, sich mit dem Beschwerdeführer dauernd im Kreis zu drehen, sei aus Sicht der 
Betreuungspersonen allgegenwärtig. Es sei zu Situationen gekommen, in denen diese 
Beharrlichkeit sehr impulsiv in destruktives Verhalten und Aggression umgeschlagen sei, 

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insbesondere, wenn seine Bedürfnisse nicht in seinem Sinne erfüllt worden seien. So re-
agiere er entweder mit einer trotzigen Verweigerungshaltung oder werde laut, ausfällig und 
beleidigend oder stosse massive Drohungen aus. Es scheine, dass der Beschwerdeführer 
die Befriedigung seiner Bedürfnisse, die durch sein empfundenes Unrecht gefärbt seien, 
mittels äusserst impulsivem und destruktivem Verhalten erzwingen wolle. Jegliche 
Bemühungen seitens der C.________, mit ihm in einen Dialog zu treten, hätten nicht ge-
fruchtet. 

Aus der vorliegenden angefochtenen Verfügung geht weiter hervor, dass der Beschwer-
degegner die C.________ um eine Stellungnahme zum gestellten Urlaubsgesuch gebeten 
hatte. In der angefochtenen Verfügung wird daraufhin erläutert, dass die C.________ 
empfohlen hat, das Gesuch abzulehnen. Diese Empfehlung wurde erneut mit dem Verhal-
ten des Beschwerdeführers begründet. Im Wesentlichen wiederholte die C.________ ihre 
Einschätzung aus dem Vollzugsbericht vom 18. November 2024.

Der Beschwerdegegner hielt in der angefochtenen Verfügung abschliessend fest, ein Be-
such beim Betreibungsamt durch den Beschwerdeführer könne durch alternative Lösun-
gen ersetzt werden, wie etwa einer telefonischen Absprache mit der entsprechenden Stel-
le. Der Kontakt mit seinen Eltern könne ebenso telefonisch erfolgen. Darüber hinaus habe 
die Partnerin des Beschwerdeführers die Möglichkeit, ihn während seines Aufenthalts in 
der C.________ zu besuchen. Urlaube im Ausland seien gemäss der Richtlinie während 
dem Vollzug einer freiheitsentziehenden Sanktion nicht zulässig. 

3.2.2 In seiner Vernehmlassung vom 28. März 2025 führte der Beschwerdegegner aus, 
dass das Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers durch die C.________ in ihrer Stel-
lungnahme vom 21. Oktober 2024 als sehr durchwachsen beschrieben worden sei. Über-
dies lägen bereits zwei Disziplinarverfügungen gegen den Beschwerdeführer vor, in denen 
er wegen des Entfachens eines Feuers und Sachbeschädigung diszipliniert wurde. 
Gemäss Stellungnahme der C.________ vom 3. Dezember 2024 sei es weiter zu mehre-
ren massiven Regelverstössen mit entsprechender Sanktionierung und Arreststrafen ge-
kommen. Zudem habe sich der Beschwerdeführer kaum absprachefähig gezeigt und es 
sei in verschiedenem Kontext zu Drohungen gekommen (act. 26). 

3.2.3 Den vom Beschwerdegegner dem Gericht eingereichten Akten sind ferner folgen-
de Massnahmen zu entnehmen, die gegen den Beschwerdeführer im Verlaufe seiner In-
haftierung ergriffen wurden:

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- Disziplinarmassnahme vom 31. Juli 2024 (BG-act. 5.14), in welcher ein Verweis 
ausgesprochen wurde, da der Beschwerdeführer mit einem Mitinhaftierten eine 
körperliche Auseinandersetzung hatte;

- Disziplinarmassnahme vom 23. Oktober 2024 (BG-act. 5.13), mit welcher der Be-
schwerdeführer einen Tag in eine Arrestzelle und anschliessend in die Abteilung 
Kleingruppe versetzt wurde. Diese Disziplinarmassnahme wurde ergriffen, da der 
Beschwerdeführer aufgrund von Arbeitsverweigerung in seine Zelle eingeschlossen 
wurde und er seinen Unmut darüber durch wiederholtes Betätigen des Zellenrufs 
ausdrückte. Anschliessend entfachte der Beschwerdeführer am Boden seiner Zelle 
ein Feuer, welches den Feueralarm auslöste;

- Disziplinarmassnahme vom 28. Oktober 2024 (BG-act. 5.12), in welcher der Be-
schwerdeführer mit einer Arreststrafe von fünf Tagen diszipliniert wurde, da er ei-
nen Brandalarm in seiner Zelle auslöste. In der Arrestzelle beschädigte er mit einer 
Büroklammer die Abdeckung der Videoüberwachungskamera, verunreinigte die 
Zelle mit Essen, urinierte absichtlich neben die Toilette und verstopfte die sanitären 
Anlagen mit seiner Kleidung;

- Disziplinarmassnahme vom 11. November 2024 (BG-act. 5.11), in welcher der Be-
schwerdeführer mit eine Arreststrafe von sieben Tagen diszipliniert wurde, da er 
aus Langeweile einen Brandmelder aus der Zellendecke riss, seinen Zelleneingang 
verschmutzte und einen Besen beschädigte;

- Disziplinarmassnahme vom 4. Februar 2025 (BG-act. 5.10), in welcher der Be-
schwerdeführer mit einem Zelleneinschluss von 36 Stunden und 15 Minuten diszi-
pliniert wurde, da es zu einer verbalen und vermutungsweise auch körperlichen 
Auseinandersetzung mit einem Mitinhaftierten kam;

- Disziplinarmassnahme vom 12. Februar 2025 (BG-act. 5.9), mit welcher ein Ver-
weis ausgesprochen sowie der Arbeitsplatz entzogen wurde, da beim Beschwerde-
führer in der Zelle die Trainerhosen eines Mitinhaftierten sowie diverse Reinigungs-
utensilien, welche grundsätzlich an seinem Arbeitsplatz in der Wäscherei aufbe-
wahrt werden, sichergestellt wurden;

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- Verfügung einer besonderen Sicherheitsmassnahme vom 28. Februar 2025 (BG-
act. 5.8), 3. März 2025 (BG-act. 5.7) resp. 4. März 2025 (BG-act. 5.6), in welcher 
der Beschwerdeführer mit einem Schutz- und Sicherheitseinschluss in einer Si-
cherheitszelle vom 27. Februar 2025 bis 4. März 2025 diszipliniert wurde, da bei 
ihm im Rahmen der Leibesvisitation anlässlich des Eintritts in die D.________ vier 
Schrauben im Bund seiner Unterhose festgestellt wurden und er suizidale Äusse-
rungen und Androhungen von Problemen machte. Aufgrund dessen wurde er in ei-
ne Arrestzelle einquartiert, in welcher er mit seinem Mittagessen die Kameras ver-
schmutzte;

- Verfügung einer besonderen Sicherheitsmassnahme vom 4. und 7. März 2025 (BG-
act. 5.4 und 5.5), mit welcher der Beschwerdeführer in eine Sicherheitszelle ver-
setzt wurde, da er sich nach Aufhebung der ersten Sicherheitsmassnahme dahin-
gehend äusserte, dass er Sachbeschädigung begehen würde, einen Brand legen 
sowie sämtliches Personal verbal und wenn möglich physisch angehen würde;

- Disziplinarverfügung vom 10. März 2025 (BG-act. 5.3), mit welcher der Beschwer-
deführer aufgrund von beleidigendem und ungebührlichen Verhaltens dem Perso-
nal gegenüber am 2. März 2025 und am 5. März 2025 jeweils mit einem Tag Arrest 
diszipliniert wurde;

- Verfügung einer besonderen Sicherheitsmassnahme vom 17. März 2025 (BG-act. 
5.2), in welcher der Beschwerdeführer mit einem Schutz- und Sicherheitseinschluss 
und einem Bewegungsmonitoring diszipliniert wurde, nachdem er mit Brandstiftung 
gedroht hatte;

- Disziplinarverfügung vom 20. März 2025 (BG-act. 5.1), mit welcher der Beschwer-
deführer aufgrund von Drohungen dem Personal gegenüber mit dem Tod am 
16. März 2025 und am 18. März 2025 mit sieben Tagen Arrest diszipliniert wurde.

3.2.4 In den Akten des Beschwerdegegners befindet sich zudem eine Telefonnotiz vom 
17. März 2025, aus der hervorgeht, dass die D.________ den Beschwerdegegner darüber 
informierte, den Beschwerdeführer nicht länger in Haft behalten zu können, da sein Ver-
halten nicht länger toleriert werden könne. Er verkote jeden zweiten Tag seine Zelle und 
spreche täglich Drohungen dem Personal gegenüber aus (BG-act. 6.1).

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3.2.5 Der Beschwerdegegner reichte ferner dem Gericht den Vollzugsbericht der 
C.________ vom 24. Februar 2025 (nachfolgend Vollzugsbericht) ein (Beilage 5 zu act. 
26). Der Vollzugsbericht wurde im Hinblick auf die Prüfung der bedingten Entlassung des 
Beschwerdeführers erstellt und beschränkt sich auf den Zeitraum ab dem 18. November 
2024. Zum Verhalten des Beschwerdeführers wurde im Vollzugsbericht insbesondere 
festgehalten, dass er sich nach wie vor vehement, festgefahren, ungeduldig und unein-
sichtig zeige. Im Gespräch werde er ausufernd und sehr einnehmend. Er führe sich wie-
derholende Monologe, wobei er auf seine Wahrnehmung fixiert bleibe. Er scheine äussere 
Gegebenheiten nicht akzeptieren und kaum aushalten zu können. Mit seiner radikalen 
Bewertung von Sachverhalten legitimiere er seine teilweisen absolut inadäquaten und 
übersteigerten Reaktionen. Mit seinem impulsiven und teilweise ambivalenten Verhalten, 
welches oftmals provokativ wirke, erwecke der Beschwerdeführer immer noch den Ein-
druck, etwas erzwingen zu wollen. In der täglichen Auseinandersetzung seien die Mitarbei-
tenden der C.________ in Sachen Geduld, Motivation und deeskalierendem Verhalten 
äusserst gefordert. Der Beschwerdeführer habe beispielsweise in einem am 21. Februar 
2025 mit ihm geführten Gespräch erwähnt, dass Adolf Hitler aus seiner Sicht alles richtig 
gemacht hätte und er dies nach seiner Entlassung auch so machen werde. Zuerst werde 
er alle anderen töten und dann sich selbst. Weiter habe der Beschwerdeführer während 
des am 4. Februar 2025 verfügten Zelleneinschlusses den Mitinhaftierten mit dem Tode 
bedroht und angekündigt, das gesamte Gefängnis kaputt zu machen und anzuzünden. 
Zudem wolle er die Zelle fluten und unter Strom setzen. Ferner kündigte er an, nach seiner 
Entlassung die Kinder des Mitinhaftierten vergiften zu wollen und alle Rassisten zu töten. 
In der Nacht habe er sich dann oberflächliche Verletzungen zugefügt und seine Zelle mit 
Blut verschmiert. Zudem habe er versucht, die Aufsichtsperson, welche sich die Wunden 
ansehen wollte, durch die geöffnete Klappe zu packen. Es habe die Ambulanz und die Po-
lizei aufgeboten werden müssen, um den Beschwerdeführer, welcher nicht kooperierte, in 
die Arrestzelle zu verlegen. Im Verlauf des nachfolgenden Tages habe er begonnen die 
Arrestzelle auseinander zu nehmen, polterte an die Tür, versuchte die Kamera abzude-
cken und drohte damit, sich mit einer Rasierklinge Verletzungen zuzufügen. 

Weiter ist dem Vollzugsbericht zu entnehmen, dass es zu keiner Entwicklung im Bereich 
der Deliktsauseinandersetzung gekommen sei seit der letzten Berichterstattung im No-
vember 2024. Vielmehr scheine sich im Ungerechtigkeitsempfinden des Beschwerdefüh-
rers die egozentrische Wahrnehmung noch weiter verfestigt zu haben. Eigene Anteile 
würden von ihm absolut bagatellisiert, zurückgewiesen oder ganz verneint werden. Er stel-
le sich auf den Standpunkt, dass er zu Unrecht inhaftiert sei. Es würden für ihn lediglich 

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noch äussere Ungerechtigkeiten und ein Versagen des Systems existieren. Darin legiti-
miere er sein aggressiv anmutendes Auftreten. Der Beschwerdeführer habe keinen 
adäquaten Umgang mit inneren destruktiven Impulsen und Wut gefunden. Abschliessend 
gelangte die C.________ zum Schluss, dass nicht von einer Verbesserung des Vollzugs-
verlaufs gesprochen werden könne, da kaum eine Entwicklung zu erkennen sei. Es ent-
stehe sogar der Eindruck, dass sich die egozentrische Wahrnehmung des Beschwerde-
führers noch weiter verfestigt habe und er darin immer noch die Legitimation für seine ina-
däquaten und übersteigerten Reaktionen finde. Die massiven Drohungen, welche sich auf 
den Zeitraum nach der Entlassung beziehen, seien aus Sicht der C.________ als delikts-
relevant zu werten. Insgesamt bestünden erhebliche Zweifel an der langfristen Deliktsfrei-
heit und die C.________ stelle sich die Frage, ob weitere flankierende Massnahmen ge-
troffen oder weitere Abklärungen gemacht werden müssen.

3.3 Artikel 74 ff. StGB regeln die Grundzüge des Straf- und Massnahmenvollzugs, 
worunter auch die Gewährung von Urlaub fällt (Art. 84 Abs. 6 StGB). Die Einzelheiten des 
Vollzugs richten sich nach kantonalem Recht und den für den einzelnen Kanton jeweils 
massgebenden Konkordatsrichtlinien. Auf kantonaler und konkordatlicher Ebene massge-
bend sind vorliegend die Justizvollzugsverordnung (JVV; BGS 331.11) und das Konkordat 
der Kantone der Nordwest- und Innerschweiz über den Vollzug von Strafen und Mass-
nahmen (Strafvollzugskonkordat; BGS 332.33). Darüber hinaus hat die Konkordatskonfe-
renz des Strafvollzugskonkordats Nordwest- und Innerschweiz eine Richtlinie betreffend 
die Ausgangs- und Urlaubsgewährung vom 5. April 2024 erlassen (nachfolgend: Richtli-
nie). Weiter besteht ein Merkblatt der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirekto-
rinnen und -direktoren (KKJPD) zu den Vollzugsöffnungen im Straf- und Massnahmenvoll-
zug vom 29. März 2012 (nachfolgend Merkblatt KKJPD; beides abrufbar unter 
www.konkordate.ch/konkordatliche-erlasse-ssed, besucht am 23. April 2025). 

Die Gewährung eines Urlaubs gemäss Art. 84 Abs. 6 StGB stellt eine Vollzugslockerung 
dar (BGer 6B_827/2020 vom 6. Januar 2021 E. 1.4.3). Ob eine Vollzugsöffnung im Einzel-
fall bewilligt werden kann, ist aufgrund einer Analyse des konkreten Risikos für eine Flucht 
oder eine neue Straftat unter Berücksichtigung des Zwecks und der konkreten Modalitäten 
der geplanten Öffnung sowie der aktuellen Situation der eingewiesenen Person zu ent-
scheiden (Merkblatt KKJPD, Ziff. 5.2). Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewie-
senen im Strafvollzug und die Risiken einer Flucht oder eines Rückfalls definieren sich da-
bei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach 
Art. 86 StGB gelten (BGer 6B_577/2020 vom 7. Juli 2020 E. 1.3.3; 6B_1151/2019 vom 

http://www.konkordate.ch/konkordatliche-erlasse-ssed

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21. Januar 2020 E. 1.3.3; 6B_240/2018 vom 23. November 2018 E. 2.3; je mit Hinwei-
sen).  Die Richtlinien normieren in Art. 12 die Bewilligungsvoraussetzungen für Ausgänge 
und Urlaube und halten dafür nebst einem geringen Fluchtrisiko und der geringen Gefahr 
der Begehung weiterer Straftaten fest, dass (1) die eingewiesene Person den Vollzugsplan 
einhält und bei den Eingliederungsbemühungen aktiv mitwirkt, (2) das Verhalten der ein-
gewiesenen Person im Vollzug zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, (3) Grund zur An-
nahme besteht, dass die eingewiesene Person rechtzeitig in die Vollzugseinrichtung 
zurückkehrt, sich an die durch die zuständige Behörde festgelegten Bedingungen und Auf-
lagen hält und während des Ausgangs oder Urlaubs das in sie gesetzte Vertrauen nicht 
missbraucht und (4) die eingewiesene Person über genügend Mittel verfügt, um die Kos-
ten des Ausgangs oder Urlaubs zu bezahlen.

Artikel 3 der Richtlinie definiert Urlaube als bewilligte und zeitlich begrenzte Abwesenhei-
ten der eingewiesenen Person von der Vollzugseinrichtung. Sie dienen in erster Linie der 
Erreichung des gesetzlichen Vollzugsziels der künftigen Straffreiheit. Dazu gehört auch die 
schrittweise Vorbereitung einer bevorstehenden Entlassung. Sachurlaube dienen der Be-
sorgung dringlicher, unaufschiebbarer persönlicher, geschäftlicher oder rechtlicher Ange-
legenheiten, für welche die Anwesenheit der eingewiesenen Person ausserhalb der Voll-
zugseinrichtung unerlässlich ist (Art. 26 Abs. 1 der Richtlinien). Sie können insbesondere 
bewilligt werden für wichtige Behördenkontakte, soweit ein persönlicher Kontakt notwendig 
ist und dieser nicht in der Vollzugseinrichtung stattfinden kann (Art. 26 Abs. 1 lit. e der 
Richtlinien). Beziehungsurlaube dienen dem Aufbau, der Aufrechterhaltung und Pflege 
persönlicher und familiärer Beziehungen, soweit diese für die soziale Wiedereingliederung 
der eingewiesenen Person wertvoll und nötig sind (Art. 22 Abs. 1 der Richtlinien). Sie kön-
nen insbesondere bewilligt werden zum Besuch von Ehe- und Lebenspartnern und Le-
benspartnerinnen, eigenen Kindern, Eltern oder Geschwistern (Art. 22 Abs. 3 lit. a der 
Richtlinien).

3.4 Der Beschwerdeführer wurde im Rahmen des Strafvollzugs wiederholt disziplina-
risch sanktioniert. Die diversen, gegen ihn verhängten Massnahmen beruhten auf 
schwerwiegenden Regelverstössen, darunter Arbeitsverweigerung, Sachbeschädigung, 
das Auslösen von Brandalarmen sowie wiederholtes aggressives und bedrohliches Ver-
halten gegenüber dem Personal und Mitinhaftierten. Laut dem Vollzugsbericht der 
C.________ vom 18. November 2024 zeigt der Beschwerdeführer seit Beginn des Voll-
zugs eine ausgeprägte Ich-Zentriertheit, geringe Absprachefähigkeit und eine erhebliche 
emotionale Instabilität. Er tritt gegenüber dem Vollzugspersonal als festgefahren, impulsiv 

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und uneinsichtig auf, wobei er sich in Gesprächen nicht dialogfähig zeigt, sondern in aus-
ufernden Monologen verharrt. Die Wahrnehmung der Betreuungspersonen, sich mit dem 
Beschwerdeführer "ständig im Kreis zu drehen", illustriert eine fehlende konstruktive Aus-
einandersetzung mit seiner Situation. Ferner dokumentiert der Bericht, dass die bei ihm 
beobachtete Beharrlichkeit bei Nicht-Erfüllung seiner Bedürfnisse regelmässig in destrukti-
ves und bedrohliches Verhalten umschlägt. Das Personal berichtet von Drohungen, laut-
starkem Verhalten sowie von Versuchen, über aggressives Auftreten die Befriedigung sei-
ner Anliegen zu erzwingen. Auch in der ergänzenden Stellungnahme der C.________ vom 
3. Dezember 2024 wird festgehalten, dass in jüngerer Vergangenheit mehrere massive 
Regelverstösse mit Arrestsanktionen ausgesprochen werden mussten. Die festgestellte 
geringe Absprachefähigkeit sowie die wiederholten Drohungen gegenüber Dritten stehen 
einer positiven Legalprognose klar entgegen. 

Der Vollzugsbericht vom 24. Februar 2025 dokumentiert, dass sich diese Tendenzen 
fortsetzen und sogar verschärfen. Der Beschwerdeführer zeigt weiterhin eine radikale Be-
wertung von Sachverhalten und eine extreme Fixierung auf seine Wahrnehmung. In Ge-
sprächen verharrt er in sich wiederholenden Monologen und zeigt keinerlei Bereitschaft, 
seine eigene Rolle in Konflikten zu reflektieren. Insbesondere dokumentiert der Bericht 
gravierende Vorfälle, bei denen der Beschwerdeführer weiterhin mit Drohungen und ag-
gressivem Verhalten auffällt. So äusserte er unter anderem, nach seiner Entlassung Ge-
waltakte zu begehen und "alle zu töten". Während seines Strafvollzugs hat er mehrfach 
mit Brandstiftung, Sachbeschädigung und extremen Drohungen auf sich aufmerksam ge-
macht. Der Beschwerdeführer hat damit bereits im Strafvollzug deliktsrelevantes Verhalten 
gezeigt, was klar gegen eine positive Legalprognose spricht und offensichtlich ein zu be-
anstandendes Verhalten i.S. der Richtlinien darstellt. Darüber hinaus ist aus dem Bericht 
klar ersichtlich, dass der Beschwerdeführer keinerlei adäquaten Umgang mit seinen inne-
ren Impulsen und seiner Wut entwickelt hat. Stattdessen nimmt er eine egozentrische Hal-
tung ein, bei der er eigene Fehler minimiert und die Verantwortung für Konflikte vollständig 
auf äussere Umstände oder andere Personen schiebt. In dieser emotionalen und psychi-
schen Instabilität befindet er sich weiterhin in einer gefährlichen Abwärtsspirale, was eine 
sichere Entlassung oder auch nur eine vorübergehende Öffnung des Vollzugs, wie etwa 
ein Hafturlaub, unmöglich macht.

Schliesslich ist der Auffassung des Beschwerdegegners zuzustimmen, dass der Besuch 
beim Betreibungsamt durch alternative Lösungen ersetzt werden kann und der Kontakt zu 
seinen Eltern telefonisch erfolgen kann. Zudem besteht für die Partnerin des Beschwerde-

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führers die Möglichkeit, ihn während seines Aufenthalts in der C.________ zu besuchen. 
Die vom Beschwerdeführer angeführte Notwendigkeit, ausserhalb der C.________ zu 
sein, ist deshalb nicht als dringliche, unaufschiebbare persönliche oder geschäftliche An-
gelegenheit zu qualifizieren, die eine Anwesenheit ausserhalb der Vollzugseinrichtung un-
erlässlich machen würde. 

Die Gesamtbeurteilung fällt daher negativ aus. Die für die Gewährung eines Hafturlaubs 
erforderliche Verlässlichkeit und Stabilität des Vollzugsverhaltens ist gegenwärtig nicht 
gegeben. Die von der zuständigen Vollzugsbehörde getroffene Entscheidung stützt sich 
auf eine differenzierte Würdigung des bisherigen Vollzugsverlaufs und der aktuellen Ein-
schätzungen fachkundiger Vollzugsorgane. Sie gelangen übereinstimmend zum Schluss, 
dass eine Öffnung des Vollzugs zum jetzigen Zeitpunkt mit erheblichen Risiken für die Si-
cherheit verbunden wäre, mithin keine nur geringe Gefahr für die Begehung weiterer Straf-
taten besteht, und dem Vollzugsziel nicht dienlich ist. 

3.5 Der Beschwerdegegner hat das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung 
eines Hafturlaubs unter umfassender Berücksichtigung des bisherigen Vollzugsverhaltens 
und in Anwendung der einschlägigen gesetzlichen Grundlagen zu Recht abgelehnt. Die 
Voraussetzungen für die Gewährung einer Vollzugslockerung liegen nicht vor. Die Be-
schwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.

4. Im Laufe des Verfahrens beantragte der Beschwerdeführer die bedingte Entlas-
sung aus der Haft (Schreiben vom 21. Februar 2025 [act. 12] und 13. März 2025 [act. 18]). 
Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens ist die Verfügung des Beschwerdegeg-
ners vom 29. Januar 2025. Diese Verfügung äusserte sich nicht zur bedingten Entlassung 
resp. entschied nicht über ein derartiges Gesuch des Beschwerdeführers. Die bedingte 
Entlassung bildet mithin nicht Gegenstand des Anfechtungsobjekts. Sofern der Beschwer-
deführer vorliegend die Aufhebung eines vermeintlich abgelehnten Gesuchs um bedingte 
Entlassung durch der den Beschwerdegegner beantragt, ist darauf nicht einzutreten (vgl. 
dazu BGer 1C_116/2021 vom 1. Februar 2022 E. 1.3 mit Hinweisen).

5. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Entscheid des Beschwerdegegners nicht 
zu beanstanden ist. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abzuwei-
sen ist, soweit darauf einzutreten ist.

6.

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Urteil V 2025 6

6.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer grundsätzlich 
kostenpflichtig (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG). Da dem Beschwerdeführer jedoch die unentgelt-
liche Rechtspflege bewilligt wurde, sind ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.

6.2 Dem in seinem amtlichen Wirkungsbereich tätigen Beschwerdegegner wird ge-
stützt auf § 28 Abs. 2a VRG keine Parteientschädigung zugesprochen.

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Urteil V 2025 6

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung) und 
an den Beschwerdegegner.

Zug, 13. Mai 2025

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am