# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab660c10-f4e9-5cdd-b0b5-f86e7b4dcd63
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-19
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 19.06.2014 R 2013 154
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2013-154_2014-06-19.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT
DES KANTONS GRAUBÜNDEN

R 13 154

5. Kammer 

bestehend aus

Präsident Meisser als Vorsitzender, Verwaltungsrichter Audétat 

und Verwaltungsrichterin Moser, Aktuarin Bernhard

URTEIL
vom 19. Juni 2014

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Nina Ambühl, 

Beschwerdeführerin
gegen 

Gemeinde X._____, 
Beschwerdegegnerin

und

Amt für Raumentwicklung Graubünden, 

Beschwerdegegner

betreffend Baugesuch (BAB)

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1. Im Dezember 2010 reichte A._____ bei der Gemeinde X._____ ein Bau-

gesuch betreffend Ferienhaus Nr. 58 auf Parzelle 625 ein, welches sie 

später zurückzog. Am 26. August 2012 reichte sie erneut ein Baugesuch 

zwecks Unterhalt des Ferienhauses ein. In der Umgebung sei ein Brun-

nen vorhanden, von dem sie das Wasser beziehe. Sie verfüge über eine 

chemische Camping-Toilette (Typ biologisch abbaubares WC, Entsor-

gung in der Kanalisation im Dorf).

2. Dagegen erhob B._____, Eigentümer von Parzellen 633, 634 und 636, 

am 25. September 2012 Einsprache und beantragte die Rückweisung des 

Gesuchs zur Überarbeitung und Vervollständigung an die Gesuchsteller-

in.

Dazu nahm A._____ am 16. November 2012 Stellung. Am 29. Januar 

2013 reichte sie weitere Unterlagen nach.

3. Am 17. April 2013 erteilte das Amt für Raumentwicklung Graubünden 

(ARE) gestützt auf Art. 24c des Bundesgesetzes über die Raumplanung 

(RPG; SR 700) in Verbindung mit Art. 42 Abs. 3 der Raumplanungsver-

ordnung (RPV; SR 700.1) und Art. 43a RPV die BAB-Bewilligung 

(Nr. 2012-0820) unter der Auflage, dass die Abwasserbeseitigung mittels 

einer abflusslosen Grube erfolgen müsse, in welcher sämtliches ver-

schmutztes Abwasser (inklusive das Küchen- und Hygienewasser) ent-

sorgt werden müsse. Das Amt für Natur und Umwelt (ANU) hatte dem 

BAB-Vorhaben am 25. September 2012 im internen Prüfungsverfahren 

zugestimmt, jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass beim Abwasser 

der Antrag der Gemeinde zu berücksichtigen sei.

4. Am 10. Mai 2013 erteilte auch der Gemeindevorstand X._____ A._____ 

die Bewilligung, die landwirtschaftliche Temporärbaute Nr. 58, Parzel-

le 625, unter Einhaltung der Auflagen gemäss den eingereichten Plänen 

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umzubauen. Als Auflage verfügte sie, das Abwasser sei in einer ge-

schlossenen Grube zu sammeln. Der Inhalt der abflusslosen Grube müs-

se in einer zentralen Abwasserreinigungsanlage (ARA) auf eigene Kosten 

entsorgt werden. Anderweitige Entsorgungsanlagen würden nicht bewil-

ligt. Die Bauherrschaft werde verpflichtet, vor Baubeginn der Gemeinde 

Art und Grösse der abflusslosen Grube mitzuteilen.

B._____ hatte seine Einsprache offenbar schon vorher zurückgezogen, 

so dass sich ein Einspracheentscheid erübrigte; abgeschrieben wurde die 

Einsprache jedoch nicht.

5. Am 30. Mai 2013 erhob A._____ (Beschwerdeführerin) Beschwerde ge-

gen den Entscheid der Gemeinde und beantragte die Aufhebung der 

Ziff. 4 der Baubewilligung sowie der Ziff. 2 der BAB-Bewilligung (Abwas-

serbehandlung).

Die Beschwerde richte sich gegen die Auflage, das Abwasser in einer 

abflusslosen Grube zu entsorgen. Gemäss Art. 12 des Kantonalen Ge-

wässerschutzgesetzes (KGschG; BR 815.100) sorgten die Gemeinden 

dafür, dass verschmutztes Abwasser aus kleineren Gebäuden und Anla-

gen, welche aus zwingenden Gründen noch nicht an die Kanalisation an-

geschlossen werden könnten, auf befriedigende Weise beseitigt werde, 

unter Anhörung der Fachstelle (in Graubünden das ANU). Das ANU sei 

im Rahmen des BAB-Verfahrens angehört worden. Gemäss Aussage des 

ANU könne dieses nur im Rahmen der Anträge einer Gemeinde Stellung 

nehmen. Die Gemeinde habe in ihrem Antrag bereits die Auflage ge-

macht, eine abflusslose Grube zu erstellen, weswegen die Fachstelle da-

zu gar keine Stellung mehr habe nehmen können.

Dem Merkblatt des ANU könnten verschiedene mögliche Abwasseranla-

gen entnommen werden. Hier handle es sich um eine Wohnbaute ohne 

fliessendes Wasser im Sinne des Merkblattes AM008. Die Liegenschaft 

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befinde sich im Gewässerschutzbereich A. Das Merkblatt führe für einen 

solchen Fall zwei mögliche Abwasseranlagen auf. Eine Variante nenne 

als mögliche Abwasseranlage explizit die Komposttoilette, wobei das 

Grauwasser grossflächig oberflächlich ausgebreitet werden könne. Das 

vorliegende Merkblatt als Verwaltungsverordnung konkretisiere eine offe-

ne und unbestimmte Rechtsnorm zwecks Beseitigung des verschmutzten 

Abwassers und um eine einheitliche Praxis zu gewährleisten. Es zeige 

damit für die Beschwerdeführerin Aussenwirkung. Es gehe nicht, dass die 

Beschwerdeführerin ohne fliessendes Wasser eine abflusslose Grube 

einzubauen habe, um Wasser zu sammeln, welches gar nicht existiere. 

Das Abwasser könne im Sinne des Merkblattes des ANU entsorgt wer-

den. Die Auflage sei unverhältnismässig und verletze das Ermessen der 

Gemeinde. Sie hole das wenige Wasser, welches sie benötige, vom nahe 

liegenden Brunnen. Sie habe die Renovation ihres Hauses auf Instand-

stellungsarbeiten beschränkt und wolle insbesondere den Erhalt der Lie-

genschaft sicherstellen.

6. Am 19. Juni 2013 liess das ANU dem ARE seine interne Stellungnahme 

zukommen. Gemäss dem Merkblatt "Planung, Bau und Betrieb von Ab-

wasseranlagen für Bauten ausserhalb der Bauzone" des ANU vom Sep-

tember 2009, Seite 11, sehe das ANU bei Maiensäss-, Wald- und Alphüt-

ten ohne fliessendes Wasser im Gebäude in erster Priorität eine abfluss-

lose Grube vor. Als weitere Möglichkeit sehe die Wegleitung die Möglich-

keit einer Komposttoilette vor, wobei das Grauwasser (Abwaschwasser 

aus Küche, Waschwasser [ohne Toilette]) grossflächig oberflächlich aus-

gebreitet werden solle (Ausleeren mit Schwung vor der Hütte). Das ANU 

habe dem Baugesuch am 25. September 2012 zugestimmt, auch der Ab-

wasserentsorgung mittels abflussloser Grube. Zwar seien gemäss Merk-

blatt bei Gebäuden ohne Wasser auch nur eine Komposttoilette und das 

oberflächliche Ausbringen des Grauwassers zulässig, als erste Priorität 

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sehe das ANU aber auch in solchen Fällen die Erstellung einer abflusslo-

sen Grube vor. Das ANU begrüsse es deshalb sehr, wenn eine Gemeinde 

dies von sich aus anordne.

Das ANU habe erstens dem Baugesuch am 25. September 2012 zuge-

stimmt und damit auch Stellung genommen und zweitens entspreche die 

von der Gemeinde beantragte Lösung einer abflusslosen Grube der ers-

ten Priorität des Merkblattes des ANU für solche Fälle. Gemäss Art. 12 

Abs. 4 KSchG hätten die Gemeinden dafür zu sorgen, dass ausserhalb 

des Bereichs öffentlicher Kanalisationen das verschmutzte Abwasser 

zweckmässig durch besondere Verfahren beseitigt werde. Wenn nun eine 

Gemeinde eine für den Gewässerschutz bessere Lösung verlange, werde 

dies von Seiten des ANU begrüsst. Die von der Gemeinde verlangte Lö-

sung (abflusslose Grube) sei eine bessere Lösung für den Gewässer-

schutz und das ANU habe dagegen nichts einzuwenden.

In der Beschwerde werde ausgeführt, es werde weiterhin ein biologisches 

Camping-WC verwendet bzw. die Beschwerdeführerin verfüge bereits seit 

1984 über eine chemikalische respektive chemische Toilette. Das ANU 

verfüge nicht über Pläne zum aktuellen Bauvorhaben. Gemäss Plan 

Grundriss Erdgeschoss des zurückgezogenen BAB-Gesuches von 

2010/2011 befinde sich im Gebäude ein "best komp WC" mit einer "sand-

kiste für wc bei best. fenster". Früher sei gemäss mündlichen Angaben 

der Beschwerdeführerin eine "Bakterientoilette" im nebenstehenden Stall 

benutzt worden. Dem ANU sei aufgrund dieser Informationen nicht klar, 

wie das Schwarzwasser entsorgt werden solle.

Auch wenn das Gebäude noch nicht über fliessendes Wasser verfüge, 

würden die Bewohnerin und allfällige Gäste doch Grauwasser produzie-

ren. Das Gebäude befinde sich in unmittelbarer Nähe zu zwei anderen 

Gebäuden (Abstand etwa 5 respektive 9 Meter) sowie gut 15 Meter von 

einer Art Platz (Parzelle 906) entfernt. In einer Entfernung von etwa 

25 Metern befinde sich eine Kapelle und von etwa 35 Metern das Gebäu-

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de auf Parzelle 819. Diese Platzverhältnisse erschienen insgesamt für 

das grossflächige oberflächliche Ausbreiten von Grauwasser eher un-

günstig.

Es fehlten Angaben zur geplanten Nutzung des Gebäudes (Anzahl Bet-

ten, Anzahl Personen, Benutzungsdauer). Da bereits Leerrohre für Was-

ser eingezogen worden seien, müsse damit gerechnet werden, dass 

früher oder später Wasser ins Gebäude geleitet werde, auch wenn die 

Beschwerdeführerin nicht plane, Wasser zu installieren. Zu berücksichti-

gen sei überdies, dass sie die mit dem vorliegenden Verfahren nachträg-

lich bewilligten Bauarbeiten ohne Bewilligung durchgeführt habe. Das 

ANU beantrage die Abweisung der Beschwerde.

7. Am 24. Juni 2013 beantragte das ARE (Beschwerdegegner) die Abwei-

sung der Beschwerde.

Die Gemeinde habe im BAB-Verfahren eine sachlich gerechtfertigte Auf-

lage beantragt. Das ARE sei an diese Auflage gebunden. Schon deshalb 

habe sich das ARE veranlasst gesehen, dem entsprechenden Antrag der 

Gemeinde zu folgen.

Nach Auffassung des ANU sollte die Abwasserbeseitigung gemäss dem 

Merkblatt AM008 in erster Priorität stets durch eine abflusslose Grube er-

folgen. Deshalb begrüsse es die Fachstelle sehr, wenn eine Gemeinde im 

Temporärsiedlungsgebiet von sich aus abflusslose Gruben anordne. Für 

das ARE habe demnach keine Veranlassung bestanden, die Stellung-

nahme des ANU als Fachstelle in Zweifel zu ziehen. Zudem entspreche 

es der Praxis der Gemeinde, bei Temporärwohnbauten ohne fliessendes 

Wasser generell die Erstellung abflussloser Gruben anzuordnen.

Das ANU habe zur fraglichen Auflage der Gemeinde Stellung genommen. 

Es habe hinsichtlich der Abwasserbeseitigung explizit auf den umstritte-

nen Antrag der Gemeinde verwiesen und diese unterstützt.

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Im Erdgeschoss der Hütte seien Wasserrohre erstellt worden. Früher oder 

später werde Wasser ins Gebäude geleitet, wodurch eine grössere Men-

ge Abwasser anfalle. Auch aus diesem Grund sei die Installation der in 

Frage stehenden abflusslosen Grube gerechtfertigt. Die Auflage der Ge-

meinde sei weder sachfremd noch unverhältnismässig. Das ANU verwei-

se in seiner Stellungnahme vom 19. Juni 2013 zu Recht auf die ungünsti-

ge Situation hinsichtlich der Grauwasserentsorgung. Das Gebäude befin-

de sich in unmittelbarer Nähe zu zwei anderen Gebäuden und zur Kapel-

le, was gegen ein grossflächiges Ausbreiten von Grauwasser spreche. 

Zusammenfassend ergebe sich, dass die fragliche und unbestrittener-

massen auf einer gesetzlichen Grundlage beruhende Auflage im öffentli-

chen Interesse stehe, verhältnismässig sei und auch dem Rechtsgleich-

heitsgebot Rechnung trage.

8. Am 3. Juli 2013 beantragte auch die Gemeinde (Beschwerdegegnerin) 

die Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht solle einen Augenschein durchführen, um festzu-

stellen, welche Bauarbeiten bereits ausgeführt worden seien und welche 

Möglichkeiten einer Entsorgung anfallender Abwässer bestünden. Die 

noch im Jahr 2010 nicht mehr bewohnbare Hütte soll neu in ein Ferien-

haus umgebaut werden, welches offensichtlich über sämtliche baulichen 

Vorkehrungen für eine vollständige Elektrifizierung, für eine Wasserver-

sorgung und -entsorgung (Leerrohre verlegt), für eine Küche mit Kochge-

legenheit, Bad und WC, eine Stube mit neuer Beheizungsmöglichkeit und 

mehrere Zimmer verfüge. Das Ferienhaus sei geeignet für den Anfall ei-

ner nicht unbeachtlichen Menge von Abwasser. Die behauptete Entsor-

gung des Schwarzwassers im Dorf X._____ sei eine Schutzbehauptung. 

Das Dorf sei 4.5 Kilometer entfernt und 500 Meter tiefer gelegen.

Der Weiler liege im Y._____ in einer besonderen Zone der Ruhe und Er-

holung mit besonderen Schutzstatus. Allein schon die Wohnnutzung in 

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Gebäuden lasse Grauwasser und Schwarzwasser anfallen. Dies sei be-

achtlich im empfindlichen Raum der U._____. Seit Jahrzehnten würden 

deshalb bei massgeblichen Umbauten die jeweiligen Bauherren verpflich-

tet, für die Hausabwässer jeglicher Art eine abflusslose Grube zu erstel-

len. Dies sei von der Gemeinde ausnahmslos bei allen Liegenschaften in 

diesem Weiler als auch in den benachbarten Weilern so verfügt und um-

gesetzt worden.

Das ANU habe Stellung nehmen können und die Forderung des Einbaus 

einer abflusslosen Grube unterstützt.

9. Am 22. August 2013 schrieb die Beschwerdeführerin, sie habe sich man-

gels Angaben über die Grösse und Art der abflusslosen Grube mit dem 

Gesuch an die Gemeinde gewandt, ob diese eine Anschlussbewilligung 

für den Wasserbezug für das Ferienhaus erteilen würde, womit Art und 

Grösse der abflusslosen Grube definiert werden könnte. Sie beantragte 

beim Verwaltungsgericht zudem die Sistierung des vorliegenden Verfah-

rens bis zum Entscheid der Gemeinde. Das Verfahren wurde in der Folge 

sistiert.

10. Am 19. September 2013 teilte die Gemeinde der Beschwerdeführerin mit, 

nicht sie sei für den Wasserbezug ab der privaten Wasserversorgung im 

Weiler zuständig, sondern die Gesamtheit der privaten Liegenschaftsbe-

sitzer im Einzugsbereich des Weilers.

11. Am 20. September 2013 (Poststempel) schrieb die Gemeinde duplicando, 

sie halte an ihren Rechtsbegehren fest.

Die Wasserversorgung im Weiler sei privat. Kein Gebäudeeigentümer im 

Weiler verfüge über einen festen Wasseranschluss. Keiner pumpe ab 

Brunnen Wasser in seine Liegenschaft. Manche würden mit einem Gar-

tenschlauch kurzfristig Wasser in einen Haustank ableiten. Nicht die Bau-

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bewilligungsbehörde habe Art und Grösse der abflusslosen Grube zu er-

mitteln und vorzuschreiben, sondern die Beschwerdeführerin selbst habe 

gestützt auf die Informationen des ANU ein Gesuch um Bewilligung einer 

bestimmten, von ihr detailliert auszuweisenden, abflusslosen Grube zu 

unterbreiten, welches dann vom Kanton und von der Gemeinde zu prüfen, 

allenfalls zu bewilligen oder aber zur Überarbeitung zurückzuweisen sei.

12. Am 4. Oktober 2013 führte die Beschwerdeführerin aus, beim juristischen 

Berater der Gemeinde handle es sich offenbar um den unmittelbar betrof-

fenen Nachbarn und Einsprecher. Die erhobenen Anschuldigungen und 

Hinweise betreffend fehlender Kenntnis der Sach- und Rechtslage seitens 

der Beschwerdeführerin und deren Rechtsvertreterin seien unnötig.

Es werde bestritten, dass die Hütte über bauliche Vorkehrungen für eine 

vollständige Elektrifizierung, Wasserversorgung und -entsorgung für die 

Küche mit Kochgelegenheit, Bad und WC, Stube mit neuer Heizungsmög-

lichkeit und mehrere Zimmer verfüge. Die Hütte verfüge über keinerlei 

derartige Vorkehrungen. Es sei lediglich ein Rohr im kleinsten Raum ein-

gebaut worden. Dies sei keine vollständige Wasserversorgung. Auch be-

züglich Elektrifizierung fehle es an jeglichen Vorkehrungen. Die Hütte ver-

füge zudem über keinen Wasseranschluss, ein solcher sei auch nicht ge-

plant und nicht einfach zu realisieren. Die Entsorgung des Schwarzwas-

sers sei stets im Dorf erfolgt.

Sie habe von der Stellungnahme des ANU vom 25. September 2012 jetzt 

erst Kenntnis erhalten. Dieses Aktorum als Stellungnahme zu qualifizie-

ren, sei übertrieben. Das ANU weise lediglich darauf hin, dass die Ge-

meinde eine Auflage bezüglich Abwasser zu machen gedenke und stim-

me dem zu. Das ANU könne von einer beabsichtigten Auflage einer Ge-

meinde im Übrigen gar nicht abweichen, weswegen gar kein Raum für ei-

ne eigentliche Stellungnahme bestehe.

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Es gebe keine sachlichen Gründe für die verfügte Auflage. Wenn die Be-

schwerdeführerin später eine hauseigene Wasserversorgung installieren 

wolle, müsste sie selbstverständlich vorgängig ein Baugesuch einreichen. 

Sollte die Gemeinde dann als Auflage eine abflusslose Grube verfügen, 

wäre dies sachlich gerechtfertigt. Jetzt verfüge sie über keine entspre-

chenden Installationen und die Auflage sei sachfremd und unverhältnis-

mässig.

Das Gesuch um Wasserbezug sei der Gemeinde gestellt worden, weil die 

Beschwerdeführerin habe sicher sein wollen, dass sie für den Fall der Er-

richtung einer abflusslosen Grube auch genügend Wasser vom Brunnen 

beziehen dürfe. Die Gemeinde habe sich für nicht zuständig erklärt. Ent-

gegen der Ansicht der Gemeinde beziehe aber offenbar jeder Grundei-

gentümer ohne Einwilligung der Übrigen eigenmächtig Wasser von be-

sagter Quelle. Gewisse Gebäudeeigentümer hätten gemäss Aussage der 

Gemeinde hausintern eine Elektropumpe, um das Wasser in die hausei-

gene Wasserversorgung einzuspeisen.

Die Beschwerdeführerin habe keine Angaben darüber erhalten, welche 

Belege für die definitive Bewilligung der abflusslosen Grube nachzurei-

chen seien. Sie verfüge nur über eine Baubewilligung mit der Auflage, das 

Wasser in einer abflusslosen Grube zu sammeln sowie der Verpflichtung, 

Art und Grösse der Grube mitzuteilen. Dies bringe Rechtsunsicherheiten 

mit sich. Die Tatsache, dass eine Baubewilligung mit einer solchen Aufla-

ge versehen werde, ohne diese näher zu konkretisieren, werfe Fragen 

auf. Art und Grösse könne dem von der Gemeinde erwähnten Merkblatt 

nicht entnommen werden. Sie habe sich deshalb beim ANU erkundigt, 

welche Art abflusslose Grube in Frage komme. Gemäss Aussage des 

ANU sei relevant, wieviel Wasser anfalle. Beim jetzigen Wasserverbrauch 

der Beschwerdeführerin würde zum Beispiel ein kleiner Tank von ca. 

20 Litern genügen. Auf jeden Fall falle sehr wenig Wasser an.

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13. Am 17. Oktober 2013 schrieb die Gemeinde, sie halte an ihren Anträgen 

fest. Allenfalls sei ein Augenschein durchzuführen. Das ARE habe aller-

dings bereits ein Protokoll und Fotos angefertigt, womit der Zustand der 

Liegenschaft ausreichend belegt sei.

14. Mit Schreiben vom 19. November 2013 teilte der Instruktionsrichter den 

Parteien mit, dass im vorliegenden Verfahren ein Augenschein durchge-

führt werde, welcher jedoch nicht mehr vor dem Wintereinbruch stattfin-

den könne. Das Verfahren wurde bis zur Schneeschmelze bzw. bis zum 

5. Mai 2014 – der Einladung zum Augenschein – sistiert.

15. Am 19. Mai 2014 schrieb das zur Stellungnahme eingeladene ANU, das 

Maiensäss befinde sich nicht in einem Gewässerschutzbereich, weswe-

gen die Tabelle auf Seite 10 und nicht diejenige auf Seite 11 des Merk-

blattes AM008 massgebend sei. Als Wohnbaute mit einfachen sanitären 

Einrichtungen unter acht Einwohnerwerten gelte gemäss den Erläuterun-

gen auch eine Maiensäss-, Alp- oder Waldhütte ohne fliessendes Wasser 

im Gebäude (Seite 11). Im Übrigen werde auf die Vernehmlassung vom 

19. Juni 2013 verwiesen.

16. Am 13. Juni 2014 führte das Verwaltungsgericht einen Augenschein an 

Ort und Stelle durch, an welchem die Beschwerdeführerin, vertreten 

durch ihre Rechtsanwältin, die Beschwerdegegnerin, vertreten durch den 

Gemeindepräsidenten, ein Gemeindevorstandsmitglied und die Gemein-

dekanzlistin, wiedervertreten durch ihren Rechtsanwalt, sowie der Be-

schwerdegegner, das ARE, vertreten durch den Leiter BAB- und Rechts-

dienst und den Leiter Abteilung Siedlungswasser, erschienen. Allen An-

wesenden wurde Gelegenheit erteilt, sich anhand der Örtlichkeiten auch 

noch mündlich zu den aufgeworfenen Fragen zu äussern. Zu Beginn des 

Augenscheins wurde die Frage thematisiert, ob es in Ordnung sei, dass 

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der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin zugleich ehemaliger Ein-

sprecher sei. Die Beschwerdeführerin sah dadurch die Neutralität der Be-

schwerdegegnerin in Frage gestellt, entschloss sich aber am Ende des 

Augenscheins, zu dieser Sache keine Stellung mehr nehmen zu wollen. 

Das ARE gab eine Gewässerschutzkarte des Kantons Graubünden und 

die Beschwerdegegnerin einen Kartenauszug des Weilers mit einge-

zeichneten Abwasseranlagen zu den Akten.

Auf das Ergebnis des Augenscheines sowie die weiteren Ausführungen 

der Parteien in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den Erwä-

gungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet die Baubewilligung 

der Gemeinde X._____ vom 10. Mai 2013, mit welcher das von der heuti-

gen Beschwerdeführerin gestellte Baugesuch vom 26. August 2012 be-

treffend Umbau und Erneuerung Maiensäss unter Auflagen bewilligt wor-

den ist. Auf die vorliegend frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

ist einzutreten. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Gemeinde die 

Auflage, das Abwasser in einer geschlossenen Grube zu sammeln und 

deren Inhalt in einer zentralen Abwasserreinigungsanlage auf eigene Kos-

ten zu entsorgen, zu Recht verfügt hat.

2. Beim Rechtsvertreter der Gemeinde am Augenschein handelte es sich 

offensichtlich um den vormaligen Einsprecher B._____, der vorher auch 

schon als anonymer Rechtsschriften-Verfasser aufgetreten ist – eine sehr 

spezielle Praxis der Gemeinde X._____, welche – zumindest theoretisch 

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– zu Interessenskonflikten führen könnte. Da aufgrund der Akten ange-

nommen werden muss, dass B._____ seine Einsprache vor dem erstin-

stanzlichen Entscheid zurückgezogen hat, ist er nicht mehr Verfahrensbe-

teiligter und damit ein Interessenskonflikt eher unwahrscheinlich. Als ei-

gentlicher Rechtsvertreter ist B._____ nur am Augenschein aufgetreten. 

Anwesend waren auch der Gemeindepräsident, ein weiteres Gemeinde-

vorstandsmitglied und die Gemeindekanzlistin, welche vom Gericht und 

der Gegenpartei direkt befragt werden konnten. Insoweit kann bei dieser 

Stellvertretung keine Unrechtmässigkeit festgestellt werden. Die Be-

schwerdeführerin hat denn auch auf das Stellen diesbezüglicher Anträge 

nach Anmeldung ihrer Bedenken letztlich trotzdem verzichtet.

3. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da 

ihr die Stellungnahme des ANU vom 25. September 2012 im Rahmen des 

internen Prüfungsverfahrens nicht zur Kenntnisnahme vorgelegt worden 

sei. Diesbezüglich gilt es festzuhalten, dass eine allfällige Verletzung des 

rechtlichen Gehörs nicht vorliegt respektive die allfällig leichte Gehörsver-

letzung geheilt ist. Die Beschwerdeführerin hat nämlich im vorliegenden 

Verfahren im Rahmen des doppelten Schriftenwechsels zu den Eingaben 

des ANU rechtsgenüglich Stellung nehmen können.

4. a) Um die Frage zu klären, ob die Gemeinde die Auflage, das Abwasser in 

einer geschlossenen Grube zu sammeln und deren Inhalt in einer zentra-

len Abwasserreinigungsanlage auf eigene Kosten zu entsorgen, zu Recht 

verfügt hat, gilt es, die einschlägigen Bestimmungen des Kantonalen Ge-

wässerschutzgesetzes (KGschG; BR 815.100) beizuziehen:

Art. 11 Grundsätze
Die Einleitung und Behandlung von Abwasser richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

a) verschmutztes Abwasser muss behandelt werden;

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b) behandeltes Abwasser darf man nur mit Bewilligung der kantonalen Behörde in ein 

Gewässer einleiten oder versickern lassen;

c) den Abwasserreinigungsanlagen darf nur verschmutztes Abwasser zugeführt wer-

den;

d) nicht verschmutztes Abwasser ist versickern zu lassen; erlauben die örtlichen Ver-

hältnisse dies nicht, ist es nach Massgabe des generellen Entwässerungsplans oder 

mit Bewilligung der kantonalen Behörde in ein oberirdisches Gewässer einzuleiten.

Art. 12 Verschmutztes Abwasser
1. Zuständigkeit der Gemeinden
1 Die Gemeinden sorgen dafür, dass im Bereich der öffentlichen Kanalisation ver-

schmutztes Abwasser in die Kanalisation eingeleitet und der Abwasserreinigungsanlage 

zugeführt wird.
2 Sie sorgen dafür, dass verschmutztes Abwasser aus kleineren Gebäuden und Anlagen, 

welche aus zwingenden Gründen noch nicht an die Kanalisation angeschlossen werden 

können, auf befriedigende Weise beseitigt wird; die Fachstelle ist anzuhören.
3 Bei Landwirtschaftsbetrieben entscheiden die Gemeinden nach Massgabe des Bun-

desgesetzes, ob das häusliche Abwasser mit der Gülle verwertet werden darf.
4 Ausserhalb des Bereichs öffentlicher Kanalisationen sorgen die Gemeinden für die 

zweckmässige Beseitigung des verschmutzten Abwassers durch besondere Verfahren; 

die Fachstelle ist anzuhören.

Art. 15 Abwassertechnische Voraussetzungen für die Erteilung von Baubewilligungen
1 Die Gemeinden prüfen im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens, ob die abwasser-

technischen Voraussetzungen erfüllt sind.
2 Ist für das Bauvorhaben die Fachstelle anzuhören oder liegt eine Zuständigkeit der 

Fachstelle nach Artikel 13 vor, sind die Baugesuchsunterlagen an diese weiterzuleiten.
3 Auflagen und Bedingungen der Fachstelle sind in die Baubewilligung aufzunehmen. 

Verfügungen der Fachstelle sind den Gesuchstellenden durch die Gemeinden gleichzei-

tig mit der Baubewilligung zu eröffnen.

Für die gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a notwendige Abwasserbehandlung sind 

die Gemeinden zuständig. Sie sorgen gemäss Art. 12 Abs. 2 dafür, dass 

verschmutztes Abwasser aus kleineren Gebäuden und Anlagen, welche 

aus zwingenden Gründen noch nicht an die Kanalisation angeschlossen 

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werden können, auf befriedigende Weise beseitigt wird; die Fachstelle ist 

anzuhören.

b) Vorliegend ist streitig, was im konkreten Fall eine "befriedigende Weise" 

ist. Dies ist grundsätzlich eine Ermessensfrage. Die Anhörung des ANU 

hat ergeben, dass, je nach Voraussetzungen, entweder das oberflächli-

che Ausbreiten des Grauwassers und die Entsorgung des Schwarzwas-

sers mittels Komposttoilette oder eben der Einbau einer abflusslosen 

Grube "befriedigend" ist. Die Voraussetzungen werden in der Tabelle auf 

Seite 10 beziehungsweise 11 des Merkblattes AM008 des ANU spezifi-

ziert. Gemäss Schreiben des ANU vom 19. Mai 2014, bestätigt anlässlich 

des Augenscheins, befindet sich das vorliegend in Frage stehende Mai-

ensäss ausserhalb des Gewässerschutzbereiches A und der Gewässer-

schutzzone S, weshalb die Tabelle auf Seite 10 und nicht jene auf Sei-

te 11 anwendbar ist, wovon die Beschwerdeführerin fälschlicherweise 

ausgegangen ist. Das ANU kategorisierte das vorliegend in Frage ste-

hende Maiensäss zu Recht als Wohnbaute mit einfachen sanitären Ein-

richtungen mit weniger als 8 Einwohnerwerten und einer Belegungsdauer 

von weniger als 100 Tagen. Auf die tatsächliche Belegung der Hütte 

kommt es somit nicht an. Der Tabelle auf Seite 10 des genannten Merk-

blattes kann nun entnommen werden, dass für entsprechende Bauten ab-

flusslose Gruben priorisiert werden. Nicht entscheidend ist, ob die Baute 

tatsächlich an das Wasser angeschlossen ist, was hier unstreitig nicht der 

Fall ist, oder ohne weiteres an das Wasser angeschlossen werden könn-

te, wobei vorliegend aufgrund der Aktenlage und den Erkenntnissen am 

Augenschein weder die tatsächlichen noch die rechtlichen Voraussetzun-

gen eines solchen Wasseranschlusses gegeben sind. Der Augenschein 

hat indessen gezeigt, dass die Einleitung von Meteorwasser oder – von 

Zeit zu Zeit mittels Gebrauchs eines Gartenschlauches – von Brunnen-

wasser in einen im Gebäudeinneren zu installierenden Tank durchaus im 

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Bereich des Möglichen liegt. Die Installation eines Brauchwassertanks, 

dessen Benutzung als Wasservorrat und der damit einhergehende Was-

serverbrauch ist nach den Erkenntnissen am Augenschein bewilligungs-

frei möglich, ebenso der Bezug von Wasser ab dem Brunnen. Der Brun-

nen steht nach den Erkenntnissen am Augenschein allen Wohngebäude-

eigentümern im Weiler zur Verfügung.

Ist dem aber so, hat die Gemeinde hier zu Recht und offensichtlich pra-

xisgemäss die Installation einer abflusslosen Grube im Sinne des Merk-

blatts AM008 Seite 10 verfügt. Am Augenschein wurde bestätigt, dass die 

Gemeinde im fraglichen Gebiet bei Um- und Ausbauten von Wohngebäu-

den praxisgemäss immer den Einbau einer abflusslosen Grube verfüge, 

unabhängig davon, ob tatsächlich Wasser in das Gebäude geleitet wird 

oder nicht. Somit wurde die abflusslose Grube vorliegend zu Recht – ins-

besondere auch unter dem Blickwinkel der Rechtsgleichheit – verfügt.

c) Nach den Ausführungen des ANU am Augenschein ist es schliesslich kor-

rekt, wenn die betroffene Gebäudeeigentümerin in dem zu stellenden Ge-

such selber bestimmt, wie die abflusslose Grube dimensioniert werden 

soll. Dies ist sachlich begründet, weil eine betroffene Grundeigentümerin 

selber am besten beurteilen kann, welches Grubenvolumen der Benut-

zung ihres Gebäudes angemessen ist.

Zusammenfassend bleibt somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegne-

rin die Auflage, das Abwasser in einer geschlossenen Grube zu sammeln 

und deren Inhalt in einer zentralen Abwasserreinigungsanlage auf eigene 

Kosten zu entsorgen, zu Recht verfügt hat. Die Beschwerde ist folglich 

abzuweisen.

5. Die Gerichtskosten gehen bei diesem Ausgang des Verfahrens gestützt 

auf Art. 73 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; 

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BR 370.100) zulasten der Beschwerdeführerin. Bund, Kanton und Ge-

meinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisatio-

nen wird gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG in der Regel keine Parteientschädi-

gung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsie-

gen. Davon abzuweichen besteht vorliegend kein Anlass.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 2'000.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 424.--

zusammen Fr. 2'424.--

gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 Tagen seit Zustellung die-

ses Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur, 

zu bezahlen.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]