# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 280f91fe-ed76-580e-9bbf-16cdb06a8548
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 25.07.2013 RT130118
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT130118_2013-07-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: RT130118-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin  

Dr. L. Hunziker Schnider und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan  

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Subotic 

Urteil vom 25. Juli 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
 

Beklagter und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  

Kläger und Beschwerdegegner 

 

1, 2 vertreten durch Amt für Jugend und Berufsberatung 

 

betreffend Rechtsöffnung  
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfah-
ren am Bezirksgericht Horgen vom 28. Mai 2013 (EB130127-F) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1.1. Mit Eingabe vom 16. April 2013 (Urk. 1) hatten die Kläger und Beschwerde-

gegner (fortan Kläger) in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes D._____ 

(Zahlungsbefehl vom 8. April 2013) gestützt auf ein rechtskräftiges Eheschutz-

Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 28. Juli 2011 (Urk. 4/3), mit welchem der 

Beklagte und Beschwerdeführer (fortan Beklagter) zur Leistung monatlicher Kin-

derunterhaltsbeiträge im Betrag von Fr. 832.– je Kind, mithin insgesamt 

Fr. 1'664.–, zuzüglich allfälliger Familienzulagen verpflichtet worden war, Rechts-

öffnung für Fr. 3'726.– nebst Zins und Betreibungskosten verlangt (Urk. 1).  

1.2. Der Beklagte liess sich innert der ihm durch die Vorinstanz mit Verfügung 

vom 26. April 2013 (Urk. 5) angesetzten Frist nicht vernehmen, weshalb die Vo-

rinstanz androhungsgemäss aufgrund der Akten entschied und mit (zunächst un-

begründetem) Urteil vom 28. Mai 2013 (Urk. 7) das Rechtsöffnungsbegehren der 

Kläger unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten gut-

hiess.  

1.3. Nach Zustellung desselben meldete sich der Beklagte mit einer als "Be-

schwerde" bezeichneten Eingabe vom 6. Juni 2013 bei der Vorinstanz, legte sei-

ne Sicht der Dinge dar und reichte Unterlagen ein (Urk. 10 und 11/1-3). Die Vo-

rinstanz nahm diese Eingabe als Begründungsbegehren entgegen und fasste ei-

nen begründeten und damit beschwerdefähigen Entscheid (Urk. 19) ab. 

1.4. Mit Eingabe vom 9. Juli 2013 (Datum des Poststempels: 10. Juli 2013) erhob 

der Beklagte hiergegen rechtzeitig (vgl. Urk. 13/2) Beschwerde (Urk. 18). 

2.1. Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 

neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen. Dies wird 

mit dem Charakter der Beschwerde begründet, die sich als ausserordentliches 

Rechtsmittel im Wesentlichen auf die Rechtskontrolle beschränkt und nicht das 

erstinstanzliche Verfahren fortsetzen soll. Das Novenverbot ist umfassend und gilt 

sowohl für echte wie auch für unechte Noven (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-

Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozess-

ordnung (ZPO), Zürich/Basel/Genf 2013, Art. 326 N 3 f.).  

- 3 - 

Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich un-

richtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Im Beschwerdeverfahren gilt das Rügeprinzip (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-

Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO-Komm., a.a.O., Art. 321 N 15), d.h. die 

Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln 

(unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachver-

halts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet. Was nicht gerügt 

wird, hat grundsätzlich Bestand. Werden keine oder ungenügende Rügen erho-

ben, stellt dies einen nicht behebbaren Mangel dar (vgl. Art. 132 ZPO), d.h. ist 

nicht eine Nachfrist zur ergänzenden Begründung anzusetzen, sondern ist die 

Beschwerde abzuweisen. 

2.2. Der Beklagte setzt sich nicht mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinan-

der, weshalb seine Beschwerde den strengen Vorgaben des Rügeprinzips im Be-

schwerdeverfahren nicht zu genügen vermag. Er macht lediglich sinngemäss gel-

tend, die in Betreibung gesetzten Unterhaltsbeiträge bereits bezahlt zu haben. In-

des hätte er dies bereits vor Vorinstanz geltend machen und entsprechend bele-

gen müssen, hat sich jedoch erst nach Erlass des vorinstanzlichen Entscheids 

und damit zu spät vernehmen lassen. Da im vorliegenden Beschwerdeverfahren 

wie bereits ausgeführt ein absolutes Novenverbot herrscht, können die diesbe-

züglichen Ausführungen des Beklagten im Rechtsmittelverfahren nicht gehört und 

die eingereichten Belege (Urk. 20) nicht beachtet werden.  

2.3. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 

3. Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 48 und 

Art. 61 GebV SchKG auf Fr. 300.– festzusetzen und gestützt auf Art. 106 Abs. 1 

ZPO dem Beklagten aufzuerlegen. Den Klägern ist mangels wesentlicher Umtrie-

be für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen. 

 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

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2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beklagten auf-

erlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugespro-

chen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger unter Beilage einer Ko-

pie von Urk. 18, sowie an das Bezirksgericht Horgen, je gegen Empfangs-

schein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 3'726.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 25. Juli 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 

lic. iur. S. Subotic 
 
versandt am: js 

	Urteil vom 25. Juli 2013
	Erwägungen:
	Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Im Beschwerdeverfahren gilt das Rügeprinzip (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Le...

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beklagten auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger unter Beilage einer Kopie von Urk. 18, sowie an das Bezirksgericht Horgen, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...