# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1163d1ca-c0f7-560c-82d0-5e41947f6a8d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-12-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.12.2016 D-7226/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7226-2016_2016-12-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-7226/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  D e z e m b e r  2 0 1 6  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer; 

Gerichtsschreiber Philipp Reimann. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei, 

Beschwerdeführer, 

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 

Verfügung des SEM vom 21. November 2016 / N (…). 

 

 

 

D-7226/2016 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer – ein türkischer Staatsangehöriger kurdischer 

Ethnie aus der Kreisstadt B._______ in der Provinz C._______ – am 8. No-

vember 2001 in der Schweiz erstmals um Asyl nachsuchte, 

dass das damalige BFF (Bundesamt für Flüchtlinge; seit dem 1. Januar 

2015: SEM) mit Verfügung vom 22. Juli 2002 das Asylgesuch ablehnte, die 

Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Vollzug anordnete, 

dass die damalige Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil vom 17. Januar 

2005 die hiergegen erhobene Beschwerde vollumfänglich abwies, 

dass der Beschwerdeführer am (…) 2005 eine Schweizer Bürgerin heira-

tete und in der Folge eine kantonale Aufenthaltsbewilligung B erhielt, 

dass der Beschwerdeführer am 27. Oktober 2016 in der Schweiz erneut 

ein Asylgesuch stellte, 

dass er anlässlich seiner Befragung im Empfangs- und Verfahrenszentrum 

(EVZ) D._______ am 14. November 2016 und der Anhörung durch das 

SEM nach Art. 29 Abs. 1 AsylG (SR 142.31) am 21. November 2016 im 

Wesentlichen vorbrachte, seine Aufenthaltsbewilligung sei im Jahre 2007 

nicht mehr verlängert worden, weil die kantonalen Behörden nicht von ei-

ner echten Ehe ausgegangen seien, 

dass seine Ehe im Jahre 2010 offiziell geschieden worden sei, 

dass er das zweite Asylgesuch allein deswegen gestellt habe, weil er in der 

Schweiz über kein (ausländerrechtliches) Bleiberecht mehr verfüge, 

dass er nicht in die Türkei zurückkehren könne, da er seit 15 Jahren nicht 

mehr dort gewesen sei und in der Türkei überdies über kein Beziehungs-

netz mehr verfügen würde, 

dass er gesund sei, 

dass das SEM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 21. November 

2016 in Anwendung von Art. 31a Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch nicht 

eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, 

wobei ihm die editionspflichtigen Akten ausgehändigt wurden, 

D-7226/2016 

Seite 3 

dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, ein Asylgesuch 

gemäss Art. 18 AsylG liege erst dann vor, wenn ein Ausländer die Schweiz 

um Schutz vor Verfolgung nachsuche, 

dass auf ein Gesuch gemäss Art. 31a Abs. 3 AsylG nicht einzutreten sei, 

wenn kein Asylgesuch im Sinne von Art. 18 AsylG gestellt worden sei, was 

beispielsweise der Fall sei, wenn ein Asylgesuch ausschliesslich aus wirt-

schaftlichen oder medizinischen Gründen eingereicht werde, 

dass der Beschwerdeführer sein Asylgesuch allein damit begründet habe, 

in der Schweiz über kein Bleiberecht mehr zu verfügen und nicht mehr in 

die Türkei zurückkehren zu können, weil er dort seit 15 Jahren nicht mehr 

gewesen sei, 

dass folglich, da der Beschwerdeführer die Schweiz nicht um Schutz vor 

Verfolgung ersuche, auf sein Gesuch in Anwendung von Art. 31a Abs. 3 

AsylG nicht einzutreten und die Wegweisung anzuordnen sei, 

dass der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei, 

dass der Beschwerdeführer mit vorgedruckter Formular-Eingabe vom 

23. November 2016 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob, 

wobei er diese ausschliesslich unter der Rubrik Undurchführbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs um eine handschriftliche Begründung ergänzte,  

dass mit dem vorgedruckten Formular beantragt wurde, die Verfügung des 

SEM sei aufzuheben, seine Flüchtlingseigenschaft sei festzustellen, ihm 

sei in der Schweiz Asyl zu gewähren, die Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit 

und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und die vorläu-

fige Aufnahme anzuordnen, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte, es sei ihm die unent-

geltliche Prozessführung zu gewähren, auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses zu verzichten und ein amtlicher Rechtsbeistand einzusetzen, fer-

ner sei die aufschiebende Wirkung eventuell wiederherzustellen,  

dass der Beschwerdeführer zur Begründung im Wesentlichen geltend 

machte, er lebe nunmehr seit 15 Jahren in der Schweiz und sei hier gut 

integriert, weshalb es unzumutbar sei, ihn in die Türkei zurückzuschicken, 

zumal er zu seinen beiden dort lebenden Brüdern keinen Kontakt habe und 

folglich in der Türkei vollkommen auf sich allein gestellt wäre, 

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Seite 4 

dass die vorinstanzlichen Akten am 25. November 2016 beim Bundesver-

waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), 

 

und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entschei-

det, ausser – was vorliegend nicht der Fall ist – bei Vorliegen eines Auslie-

ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-

son Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d 

Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vorbehältlich 

nachfolgender Erwägungen einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die 

Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5), 

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintre-

tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen materi-

ellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache 

zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39 

E. 3 m.w.H.), weshalb auf die Begehren, seine Flüchtlingseigenschaft sei 

festzustellen und ihm sei in der Schweiz Asyl zu gewähren, nicht einzutre-

ten ist,  

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs materiell 

geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 

Kognition zukommt, 

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Seite 5 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass gemäss Art. 31a Abs. 3 AsylG auf ein Gesuch nicht eingetreten wird, 

welches die Anforderungen an ein Asylgesuch von Art. 18 AsylG nicht er-

füllt, was namentlich dann gilt, wenn das Asylgesuch ausschliesslich aus 

wirtschaftlichen oder medizinischen Gründen eingereicht wird, 

dass nach Art. 18 AsylG jede Äusserung, mit der eine Person zu erkennen 

gibt, dass sie die Schweiz um Schutz vor Verfolgung nachsucht, als Asyl-

gesuch gilt, 

dass der Begriff der Verfolgung einen menschlichen Akteur voraussetzt und 

dementsprechend auch Gefahren umfasst, die von Bürgerkriegen, allge-

meiner Gewalt oder drohenden Menschenrechtsverletzungen ausgehen 

(vgl. die vom Bundesverwaltungsgericht weitergeführte Praxis gemäss 

Entscheidungen und Mitteilungen der [vormaligen] Schweizerischen Asyl-

rekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 18 E. 5), während Ereignisse höhe-

rer Gewalt, die nicht von Menschenhand verursacht wurden (beispiels-

weise Naturkatastrophe, Hungersnot, Dürre), ausgenommen sind, 

dass vom Verfolgungsbegriff gemäss Art. 18 AslyG auch Gefahren ausge-

nommen sind, die sich einzig aus der Persönlichkeit und Lebenssituation 

der asylsuchenden Person ergeben, wozu insbesondere gesundheitliche 

Probleme gehören, selbst wenn diese die (hohe) Schwelle des Schutzbe-

reichs von Art. 3 EMRK überschreiten (vgl. EMARK 2003 Nr. 18 E. 5c),  

dass der Beschwerdeführer nicht um Schutz vor einer von Menschen ver-

ursachten Verfolgung, sondern einzig um Legalisierung seines Aufenthalts 

in der Schweiz nach Wegfall der ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewilli-

gung zum Zweck des Verbleibs in der Schweiz ersucht, womit er die Anfor-

derungen an ein Asylgesuch gemäss Art. 18 AsylG offenkundig nicht erfüllt, 

weshalb ohne weiteren Begründungsaufwand auf die zutreffenden Ausfüh-

rungen der Vorinstanz zu verweisen ist, zumal der Beschwerdeführer seine 

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Beschwerde in diesem Punkt nicht respektive genauso wie an der Anhö-

rung begründet,  

dass das SEM demnach in Anwendung von Art. 31a Abs. 3 AsylG zu Recht 

auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung 

aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG),  

dass vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zu-

dem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013 

E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-

klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Staats-

sekretariat zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Staatssekretariat das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-

chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Voll-

zug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist 

(Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass das flüchtlingsrechtliche Rückschiebungsverbot von Art. 33 Abs. 1 

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge 

(FK, SR 0.142.30) und Art. 5 AsylG nicht anwendbar ist, da der Beschwer-

deführer keine Verfolgung geltend macht, 

dass sich die Zulässigkeit des Vollzugs vielmehr nach den allgemeinen ver-

fassungs- und völkerrechtlichen Bestimmungen (Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 

des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 

grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 

[FoK, SR 0.105], Art. 3 EMRK) bestimmt und keine Anhaltspunkte dafür 

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auszumachen sind, der Beschwerdeführer wäre im Falle einer Ausschaf-

fung im Heimatstaat mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer verbotenen 

Strafe oder Behandlung ausgesetzt, 

dass der Wegweisungsvollzug demnach zulässig ist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimatland noch individuelle Gründe 

auf eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers im Falle einer Rück-

kehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend 

zumutbar ist, 

dass der Beschwerdeführer nach eigenem Bekunden gesund ist (vgl. act. 

B6/15 S. 11 Ziff. 8.02) und über langjährige Berufserfahrung im Gastge-

werbe verfügt (vgl. act. B6/15 S. 6 Ziff. 1.17.05), 

dass er zwar behauptet, zu seinen beiden in der Türkei lebenden Brüdern 

keinen Kontakt zu haben, weshalb ihn diese bei der Neubegründung einer 

Existenz in der Türkei nicht unterstützen würden und er auf sich allein ge-

stellt wäre, 

dass es sich hierbei lediglich um eine Behauptung handelt, 

dass darüber hinaus in der Schweiz drei weitere Geschwister des Be-

schwerdeführers leben (vgl. act. B6/15 S. 8 Ziff. 3.02), die ihn bei der Wie-

dereingliederung in der Türkei finanziell unterstützen können, 

dass somit der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AuG) und er über einen gültigen Reisepass verfügt (vgl. act. 

B6/15 S. 8 Ziff. 4.02), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

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AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,  

dass aufgrund des direkten Entscheids in der Hauptsache das Gesuch um 

Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos ge-

worden ist, 

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG sowie um 

Einsetzung eines amtlichen Rechtsbeistands im Sinne von Art. 110a AsylG 

– ungeachtet der allfälligen Bedürftigkeit des Beschwerdeführers – allein 

schon deshalb abzuweisen ist, weil die Begehren – wie sich aus den vor-

stehenden Erwägungen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen waren, 

weshalb die kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen für die Gewährung 

der unentgeltlichen Rechtspflege nicht vorliegen, 

dass der eventuell gestellte Antrag auf Wiederherstellung der aufschieben-

den Wirkung von vorneherein gegenstandslos war, da die Vorinstanz der 

Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen hatte, weshalb da-

rauf mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten war,   

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie 

der amtlichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Simon Thurnheer Philipp Reimann 

 

 

Versand: