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**Case Identifier:** 5841dcdd-360e-5200-95bc-e8a67abdff6b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-18
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 18.01.2024 B 2023/22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2023-22_2024-01-18.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2023/22

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 04.03.2024

Entscheiddatum: 18.01.2024

Entscheid Verwaltungsgericht, 18.01.2024
Bau- und Umweltrecht, Art. 36 Abs. 1 LSV, Art. 109 Abs. 1 in Verbindung mit 
Abs. 2 Satz 1, Art. 139 Abs. 1 Ingress und lit. a PBG. Das strittige 
Bauvorhaben wurde rechtsgenüglich bekannt gemacht, führt weder zu einer 
Vermehrung oder wesentlichen Verstärkung einer allenfalls bestehenden 
Baurechts- widrigkeit und ist strassenmässig hinreichend erschlossen (E. 8, 
11-12.2). Angesichts des Charakters des durch die geplanten 
Veranstaltungen verursachten Lärms, der Häufigkeit der Veranstaltungen, 
der Anzahl der Gäste pro Veranstaltung sowie der gegebenen Entfernungen 
zu den nächstgelegenen Wohnhäusern bzw. unüberbauten Wohnzonen, 
kann beim aktuellen Kenntnisstand ausgeschlossen werden, dass die 
vorliegend strittigen Veranstaltungen bei den umliegenden Gebäuden mit 
lärm-empfindlichen Räumen, namentlich beim Haus des Beschwerdeführers, 
zu mehr als gering-fügig störenden Lärmimmissionen führen werden, selbst 
wenn sie in der Ruhe- und Nachtzeit stattfinden. Die Beschwerdebeteiligte 
durfte darauf verzichten, bei der Be-schwerdegegnerin eine Lärmprognose 
einzuholen, ohne Recht zu verletzen (E. 13) (Verwaltungsgericht B 2023/22). 
Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit 
Urteil vom 25. Februar 2025 gutgeheissen (Verfahren 1C_126/2024).

Entscheid vom 18. Januar 2024

Besetzung

Abteilungspräsidentin Lendfers; Verwaltungsrichterin Zindel,

Verwaltungsrichter Steiner; Gerichtsschreiber Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

A.__,

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Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Pfister,

Advokaturbüro Pfister, Bischofszellerstrasse 53, 9200 Gossau,

gegen

Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen,

Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

B.__ GmbH,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt M.A. HSG Samuel Horner,

Advokatur 107, Rorschacher Strasse 107, 9000 St. Gallen,

Politische Gemeinde Z.__,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Baubewilligung

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

Der Kanton St. Gallen ist Eigentümer des 12'524 m  grossen Grundstücks 0000_, 

Grundbuchkreis Z.__, welches unter anderem mit dem ehemaligen 

2

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Güterexpeditionsgebäude Assek.-Nr. 0001_ überbaut ist. Südöstlich dieses Gebäudes 

verläuft die C.__-strasse (Gemeindestrasse zweiter Klasse) mit Radweg. Im (Nord- 

resp. Süd-)Westen grenzt das Grundstück Nr. 0000_ an das Bahngrundstück Nr. 0002_ 

(projektierte Liegenschaft Nr. 0003_) an. Nach dem Zonenplan der Politischen 

Gemeinde Z.__ ist es hauptsächlich der Wohn-Gewerbe-Zone WG4 

(Lärmempfindlichkeitsstufe III) und sonst dem übrigen Gemeindegebiet zugewiesen. Im 

Gebäude Assek.-Nr. 0001_ (C.__-strasse 001_) auf Parzelle Nr. 0000_, welches 

ehedem als Lager gedient hatte, betreibt die B.__ GmbH einen Showroom für Lampen 

und Leuchten mit Büro und Lager, welcher vom Amt für Baubewilligungen der Stadt 

Z.__ am 27. Juni 2017 bewilligt worden ist (Baugesuch Nr. 00000_). Am 

23. Juli 2020/27. Oktober 2020 reichte die B.__ GmbH das Baugesuch Nr. 00001_ für 

eine Nutzungserweiterung ihres Verkaufslokals für Veranstaltungen ein. Während der 

öffentlichen Auflage vom 29. Oktober 2020 bis 11. November 2020 ging eine 

Einsprache von A.__ ein, welcher Miteigentümer der Stockwerkeinheit Nr. 0004_ auf 

dem Stammgrundstück Nr. 0005_ (Wohn-Gewerbe-Zone WG4) ist. Am 3. Juni 2021 

reichte die B.__ GmbH ein Korrekturgesuch ein, welches A.__ im vereinfachten 

Verfahren bekanntgegeben wurde. Innert der bis 18. Juni 2021 eröffneten 

Einsprachefrist erhob dieser dagegen Einsprache. Mit Entscheid vom 1. Oktober 2021 

wies die Baubewilligungs-kommission der Stadt Z.__ die Einsprache(n) ab und 

bewilligte das (korrigierte) Baugesuch unter Nebenstimmungen und unter gleichzeitiger 

Eröffnung aller kantonalen und kommunalen Teilverfügungen und Stellungnahmen 

sowie der Zustimmung der D.__ als Gesamtentscheid (act. 9/7/1-3, 6, 9, 11, 14-23, 

act. 24, 29, https://www.geoportal.ch, Stand: 4. Januar 2024).

B.

Dagegen rekurrierte A.__ am 26. Oktober 2021 an das Bau- und Umweltdepartement 

(BUD). Am 14. März 2022 reichte das Amt für Umwelt (AFU) einen Amtsbericht ein. 

Vom 21. November 2022 bis 21. Dezember 2022 lag der Teilstrassenplan C.__-strasse, 

Anpassung Klassierung an tatsächlichen Verlauf im Bereich Haus 002 bis 001_, 

öffentlich auf (Publ.-Nr. 00.082.752). Mit Entscheid vom 20. Januar 2023 wies das BUD 

den Rekurs ab. Gegen den Entscheid des BUD (Vorinstanz) vom 20. Januar 2023 erhob 

A.__ (Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 

3. Februar 2023 und Ergänzung vom 13. März 2023 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht mit den Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid sowie 

der Gesamtentscheid der Baubewilligungskommission der Politischen Gemeinde Z.__ 

(Beschwerdebeteiligte) vom 1. Oktober 2021 unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, 

zuzüglich Mehrwertsteuer, aufzuheben. Dementsprechend sei das Baugesuch der B.__ 

GmbH (Beschwerdegegnerin) unter gleichzeitiger Gutheissung seiner Einsprache 

abzuweisen. Am 21. März 2023 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde. 

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Die Beschwerdegegnerin und die Beschwerdebeteiligte verzichteten (stillschweigend) 

auf eine Stellungnahme und das Stellen eigener Anträge. Am 5. Juni 2023 und 

28. August 2023 liess sich der Beschwerdeführer nochmals vernehmen. Am 

2. Oktober 2023 nahm er zu den vom Verwaltungsgericht beigezogenen Akten der 

Beschwerdebeteiligten zur Baubewilligung vom 27. Juni 2017 Stellung. Am 

16. November 2023 führte das Verwaltungsgericht im Beisein der Parteien einen 

Augenschein durch. Am 17. Dezember 2023 liess sich der Beschwerdeführer zum 

Augenscheinprotokoll vernehmen. Mit Eingabe vom 3. Januar 2024 beantragte die 

Beschwerdegegnerin durch ihren Rechtsvertreter die Zusprechung einer 

ausseramtlichen Entschädigung (act. 1 f., 5, 8, 11, 15, 18 f., 22, 24, 29, 32, 34, 9/1 und 

9, https://publikationen.sg.ch, Stand: 4. Januar 2024).  

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids, die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge, die Feststellungen anlässlich des 

Augenscheins sowie die Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen 

eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe 

vom 3. Februar 2023 erfolgte rechtzeitig und erfüllt zusammen mit der Ergänzung vom 

13. März 2023 formell und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in 

Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Der Beschwerdeführer ist 

zur Erhebung des Rechtsmittels befugt (Art. 54 des Bundesgesetzes über den 

Umweltschutz, Umweltschutzgesetz; SR 814.01, USG, in Verbindung mit Art. 89 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, Bundesgerichtsgesetz; SR 

173.110, BGG, Art. 111 Abs. 1 BGG und Art. 33 Abs. 3 Ingress und lit. a des 

Bundesgesetzes über die Raumplanung, Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG; Art. 64 

in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich 

einzutreten.       

Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit darin die Aufhebung des 

erstinstanzlichen Entscheids vom 1. Oktober 2021 resp. die Abweisung des 

Baugesuchs vom 23. Juli 2020/ 27. Oktober 2020, korrigiert am 3. Juni 2021, und die 

Gutheissung der Einsprache(n) verlangt wird (Devolutiveffekt, vgl. BGer 8C_665/2022 

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vom 15. Dezember 2022 E. 1.3; VerwGE B 2019/123 vom 28. Mai 2020 E. 1 je mit 

Hinweisen).

2.

Der erstinstanzliche Entscheid der Beschwerdebeteiligten datiert vom 1. Oktober 2021 

und erging damit nach Inkrafttreten des Planungs- und Baugesetzes (sGS 731.1, PBG) 

am 1. Oktober 2017 (nGS 2017-049). Auf das strittige Bauvorhaben sind somit 

grundsätzlich die Bestimmungen des PBG anwendbar (vgl. Art. 173 Abs. 1 PBG). Die 

Anwendung "neuen Rechts" im Sinne von Art. 173 Abs. 2 PBG setzt allerdings nach 

der vom Verwaltungsgericht bestätigten Praxis der Vorinstanz voraus, dass die ans 

PBG angepassten kommunalen Rahmennutzungspläne in Kraft sind. Die Bauordnung 

der Beschwerdebeteiligten (SRS 731.1, BO, vom Baudepartement [BD] genehmigt am 

9. August 2002, Änderungen genehmigt am 23. Februar 2006, 2. Februar 2016 und 

30. Januar 2017) mit dazugehörendem Zonenplan (vom BD genehmigt am 

15. November 2001) wurde noch nicht an das neue Recht angepasst. Von den neuen 

PBG-Regelungen kann daher vorerst nur Gebrauch gemacht werden, sofern sie direkt 

anwendbar sind. Ist dies nicht der Fall, ist das bis 30. September 2017 gültig gewesene 

Gesetz über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, 

BauG, in der Fassung vom 1. Januar 2015) heranzuziehen (vgl. dazu VerwGE 

B 2022/120 vom 12. Mai 2023 E. 3.1, mit Hinweisen).

3.

Antragsgemäss hat das Verwaltungsgericht am 1. September 2023 die Bauakten zum 

bestehenden Showroom für Lampen und Leuchten mit Büro und Lager der 

Beschwerdegegnerin beigezogen und am 16. November 2023 einen Augenschein 

durchgeführt. Darüber hinaus stellt der Beschwerdeführer die Beweisanträge (act. 5, 

S. 3-5, 8, 10 Ziff. II/6, III/1 f., 4, IV/A/4a-4b, 4i, act. 6 bzw. 23 lit. B und D, act. 18 Ziff. 3, 

6a), es seien alle Bauakten zur Liegenschaft Güterbahnhofstrasse 003_ und 002_ 

beizuziehen; es sei eine Amtsauskunft beim Grundbuchamt Z.__ einzuholen; es seien 

der Miet-/Pachtvertrag der Beschwerdegegnerin mit dem Kanton St. Gallen, der 

Strassenplan der Stadt Z.__ sowie der Teilstrassenplan C.__-strasse zu edieren. Es 

besteht kein Anlass, den verbleibenden Beweisanträgen des Beschwerdeführers zu 

entsprechen. Die mit Blick auf die nachstehend zu schildernden Gegebenheiten 

entscheidrelevanten tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich mit hinreichender Klarheit 

aus den Verfahrensakten, den unmittelbaren Wahrnehmungen am Augenschein vom 

16. November 2023 und dem Geoportal, welchem ein offizieller Anstrich anhaftet und 

dessen Beizug im vorliegenden Zusammenhang nahelag, weshalb die daraus 

stammenden Tatsachenangaben als notorisch betrachtet werden können (vgl. zu den 

nicht beweisbedürftigen notorischen Tatsachen BGE 149 I 91 E. 3.4; BGer 

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1C_582/2018 vom 23. Dezember 2019 E. 2.3, je mit Hinweisen, insbesondere auf 

BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: Pra 2018 Nr. 61, und zur antizipierten Beweiswürdigung 

BGE 144 V 361 E. 6.5; 144 II 427 E. 3.1.3 je mit Hinweis[en], siehe davon teilweise 

abweichende Meinung von M. Bickel, Antizipierte Beweiswürdigung, Bern 2021, 

Rz. 530 ff.).

4.

Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdebeteiligten und der Vorinstanz eine 

Verletzung der Untersuchungsmaxime (vgl. dazu Art. 12 VRP und VerwGE B 2023/41 

vom 2. Mai 2023 E. 2.1.2, mit Hinweisen, siehe dazu auch [Art. 64 in Verbindung mit] 

Art. 52 VRP) und seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 4 Ingress und lit. c der 

Verfassung des Kantons St. Gallen, sGS 111.1, KV, in Verbindung mit Art. 29 Abs. 2 

der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV) vor 

(act. 22, S. 1-3 lit. A/1a-1c, 2, lit. B/1), da diese trotz seiner entsprechenden Anträge 

die Bauakten der Liegenschaft C.__-strasse 001_ nicht beigezogen hätten und die 

Vorinstanz keinen Augenschein durchgeführt habe. Diese allfälligen Mängel wären 

indes ausnahmsweise als nachträglich im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht 

geheilt zu betrachten: Im vorliegenden Fall stellen sich keine Ermessens-, sondern 

lediglich Rechtsfragen (vgl. dazu Art. 33 Abs. 3 Ingress und lit. b RPG). Der 

Beschwerdeführer erhielt Gelegenheit, in die vom Verwaltungsgericht nachträglich 

beigezogenen Akten Einsicht zu nehmen und sich dazu zu äussern. Überdies führte 

das Verwaltungsgericht am 16. November 2023 im Beisein der Parteien einen 

Augenschein durch (vgl. dazu act. 19, 22, sowie BGE 139 II 489 E. 3.3; 

BGer 1C_586/2019 vom 3. August 2020 E. 2.2 f., nicht publ. in: BGE 147 I 161, und 

BGer 1C_539/2021 vom 15. November 2022 E. 4.3.2, je mit Hinweisen). Ob sich die 

Argumentation der Vorinstanz unter Berücksichtigung der nachträglich beigezogenen 

Akten und der Erkenntnisse anlässlich des Augenscheins inhaltlich halten lässt, bleibt 

im Folgenden zu prüfen.

5.

Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt (act. 15 Ziff. 1), die 

Beschwerdegegnerin habe im Beschwerdeverfahren – abgesehen von ihrem 

Kostenbegehren (act. 34) – keinen Antrag gestellt und keine Stellungnahme eingereicht, 

weshalb die Beschwerde gutzuheissen sei, soweit sie nicht von der Geschäftsliste 

abzuschreiben sei, kann ihm nicht gefolgt werden. Zunächst bestehen keine Hinweise 

dafür und solche bringt der Beschwerdeführer auch nicht vor, dass die 

Beschwerdegegnerin das strittige Baugesuch zurückgezogen hätte und damit das 

Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden wäre. Weiter sind zumindest die 

unmittelbar Betroffenen, deren Rechtsstellung aufgrund der Rechtsbegehren geändert 

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werden soll, wie hier die Beschwerdegegnerin als Baugesuchstellerin, trotz 

Stillschweigen auch weiterhin am Beschwerdeverfahren zu beteiligen, selbst wenn sie 

sich trotz Gelegenheit (vgl. dazu Art. 64 in Verbindung mit Art. 53 VRP; 

verfahrensleitenden Anordnung der zuständigen Abteilungspräsidentin vom 

23. März 2023, act. 10) nicht zur Beschwerde äussern. Es liegt eine notwendige 

Teilnahme vor (vgl. dazu VerwGE B 2023/63 vom 22. Oktober 2023 E. 2.2, mit Hinweis; 

J. Beriger, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar 

Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2023, N 22 zu Art. 57 VwVG; A. Griffel, in: 

Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl. 2014, 

N 16 zu § 26b VRG ZH; M. Daum, in: Herzog/derselbe [Hrsg.], Kommentar zum Gesetz 

über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, N 4 zu 

Art. 12 VRPG BE).

6.

Soweit der Beschwerdeführer in der Sache rügt, das Baugesuch der 

Beschwerdegegnerin aus dem Jahr 2017 sei weder visiert noch einem ordentlichen 

Bewilligungsverfahren unterzogen worden (act. 22, S. 3 f. lit. B/2, act. 29, S. 6) noch sei 

die im Grundriss Hochparterre vom 27. Mai 2017 (act. 24) vorgesehene und am 

27. Juni 2017 vom Amt für Baubewilligungen der Beschwerdebeteiligten bewilligte 

Parkierung und Anlieferung formell bewilligt worden (act. 22, S. 6 f. lit. B/5b-5d), da 

dafür sowohl eine ausdrückliche strassenbaupolizeiliche Zufahrtsbewilligung im Sinne 

von Art. 63 Abs. 1 Ingress und lit. a und Abs. 2 des Strassengesetzes (sGS 732.1, StrG, 

vgl. dazu VerwGE B 2023/50 vom 26. Oktober 2023 E. 7.1 f., mit Hinweisen) als auch 

eine Ausnahmebewilligung bezüglich der Nichteinhaltung der Sichtzonen (Art. 101 

Abs. 2 StrG) fehle, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Schliesslich behauptet er 

nicht und ist auch nicht ersichtlich, dass die Baubewilligung vom 27. Juni 2017, welche 

unangefochten in Rechtskraft erwachsen und von welcher Gebrauch gemacht worden 

ist, deswegen nichtig wäre (vgl. dazu BGE 145 IV 197 E. 1.3.2, mit Hinweisen) oder 

Fristwiederherstellungsgründe (vgl. dazu Art. 30  und Art. 30  Abs. 1 VRP in 

Verbindung mit Art. 148 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, SR 272, 

ZPO, und VerwGE B 2023/66 vom 27. Juni 2023 E. 2.1, mit Hinweisen) vorlägen (vgl. 

dazu auch act. 29, S. 6 Votum des Vertreters der Vorinstanz).                 

Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdeführer moniert (act. 22, S. 4 f. lit. B/3-4a, act. 29, 

S. 6), die gemäss Baugesuch vom 10. Mai 2017/6. Juni 2017 auf fünf Jahre befristete 

Baubewilligung vom 27. Juni 2017 für die Umnutzung des Gebäudes Assek.-Nr. 0001_ 

auf Parzelle Nr. 0000_ (C.__-strasse 001_) – auf welcher die Baubewilligung vom 

1. Oktober 2021 basiert (vgl. dazu Baubewilligungs- und Einspracheentscheid der 

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Beschwerdebeteiligten vom 1. Oktober 2021, act. 9/7/1, S. 6 E. 4.6) – sei abgelaufen. 

Die rechtskräftige Bewilligung vom 27. Juni 2017 wurde unbefristet erteilt.

7.

Soweit der Beschwerdeführer die Bauberechtigung der Beschwerdegegnerin in Zweifel 

zieht (act. 5, S. 5 f. Ziff. III/4), ist festzuhalten, dass der Kanton St. Gallen als 

Eigentümer des Baugrundstücks Nr. 0000_ das strittige Baugesuch unterzeichnet hat 

(vgl. dazu Art. 137 PBG in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 Satz 3 der Verordnung zum 

Planungs- und Baugesetz. sGS 731.11, PBV; Art. 12 Abs. 1 des Vollzugsreglements zur 

Bauordnung und zum Reklamereglement der Beschwerdebeteiligten, SRS 731.11, VR-

BO, vom BD am 27. Februar 2006 genehmigt, cRS 2006, 161; VerwGE B 2021/59 und 

66 vom 20. Januar 2022 E. 4.1 mit Hinweisen).

8.

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend (act. 22, S. 5 f., 8 lit. B/4b, 5a, 6d, act. 29, 

S. 3, 5, act. 32 Ziff. 2), die Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 sei schlicht falsch, weil 

gar keine rechtsgültige Bewilligung für die (angebliche) Ausgangslage, nämlich ein 

"Verkaufslokal", vorliege, und das streitige Baugesuch "Nutzungserweiterung eines 

Verkaufslokals für Veranstaltungen" falsch eingereicht und falsch ausgeschrieben 

worden sei.

8.1.      

Wie die Bauanzeige (Art. 139 Abs. 1 Ingress und lit. b PBG, vgl. dazu auch VerwGE 

B 2018/248 vom 14. März 2019 E. 4.2 mit Hinweisen, allerdings in Bezug auf Art. 12b 

des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz, SR 451, NHG) soll auch die 

Bekanntmachung nach Art. 139 Abs. 1 Ingress und lit. a PBG über das Baugesuch 

informieren (Baugesuchsteller, Grundstück und Art der Baute) sowie auf die 

Einsprachemöglichkeit hinweisen. Die amtliche Publikation eines Baugesuchs braucht 

nicht zuletzt im Hinblick auf die Wahrnehmung der Rechtsmittelmöglichkeiten 

aussagekräftig zu sein. Ein Dritter soll sich aus der inhaltlichen Umschreibung des 

Bauvorhabens in der Publikation ein grundsätzliches Bild über mögliche Auswirkungen 

machen können (vgl. dazu Präsidialentscheid VerwGE B 2021/241 vom 

17. Februar 2022 E. 4.2.1, mit Hinweisen).

8.2.      

Das bestehende Geschäftslokal der Beschwerdegegnerin im Gebäude Assek.-

Nr. 0001_ (C.__-strasse 001_) auf Parzelle Nr. 0000_ wurde in der Baubewilligung vom 

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27. Juni 2017 gemäss dem Baugesuch vom 10. Mai 2017/6. Juni 2017 als "Showroom"

für Lampen und Leuchten mit Lager und Büro bewilligt (act. 24). Das strittige 

Baugesuch wurde auf der Publikationsplattform mit "Nutzungserweiterung des 

Verkaufslokals für Veranstaltungen" bekanntgemacht (act. 9/7/16) und am 

1. Oktober 2021 mit demselben Kurzbeschrieb bewilligt (act. 9/7/1). Aus dem 

bewilligten Nutzungs- und Betriebskonzept der Beschwerdegegnerin vom 30. Mai 2017 

(act. 24, Anhang 6) lässt sich entnehmen, dass das mit "Showroom" bezeichnete 

Geschäftslokal der Beschwerdegegnerin dem Verkauf des von ihr angebotenen 

Beleuchtungszubehörs (wie Textilkabel, Leuchtmittel, Industrielampen, 

Lampenfassungen etc.) dient, sei es direkt aus dem Lager oder via Versand ("[…] 

vertreibt hauptsächlich online […]"; "[…] authentisches Einkaufserlebnis in unserem 

neuen Showroom […]"). Auch bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass der fragliche 

Betrieb als Laden des Detailhandels oder als Verkaufsstelle, deren Verkaufsart dem 

Ladenverkauf ähnlich ist, dem kantonalen Gesetz über Ruhetag und Ladenöffnung 

(sGS 552.1, RLG) untersteht (vgl. dazu Art. 7 RLG und Nebenbestimmung Ziff. IV/19 

der Baubewilligung vom 1. Oktober 2021, act. 9/7/1, S. 10). Beim bestehenden 

"Showroom" handelt es sich deshalb nicht, wie der Beschwerdeführer insinuiert, um 

einen blossen Vorführungs- oder Ausstellungsraum, sondern um ein Verkaufsgeschäft. 

Am Augenschein vom 16. November 2023 war im Übrigen offensichtlich erkennbar, 

dass die Lokalität - auch wenn sie gewisse Verkaufsmöglichkeiten bietet - nicht auf ein 

hohes Aufkommen von Laufkundschaft ausgerichtet ist. Die Bezeichnung als 

"Verkaufslokal" im strittigen Baugesuch steht folglich inhaltlich nicht in Widerspruch zu 

derjenigen als "Showroom" in der Baubewilligung vom 27. Juni 2017. Damit geht keine 

Nutzungsänderung einher. Im Übrigen steht vorliegend nicht die Nutzung des 

Gebäudes Assek.-Nr. 0001_ (C.__-strasse 001_) auf Parzelle Nr. 0000_ als 

Verkaufsgeschäft, sondern die bekanntgemachte "Nutzungserweiterung für 

Veranstaltungen" im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Die bisherige Nutzung des 

Geschäftslokals der Beschwerdegegnerin soll daneben im bisherigen Umfang 

unverändert weiterbetrieben werden. Im Weiteren wurde der Beschwerdeführer wegen 

der fraglichen Bekanntmachung nicht davon abgehalten, am 4. November 2020 und 

18. Juni 2021 Einsprache gegen das (korrigierte) Bauvorhaben einzureichen (act. 9/7/6, 

13). Sollten Dritte wegen der konkreten Umschreibung des Vorhabens von einer 

Einsprache gegen das Baugesuch abgehalten worden sein, bedeutet dies zudem 

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keinen Rechtsnachteil für den Beschwerdeführer, welcher im vorliegenden Verfahren 

von Belang wäre (vgl. dazu VerwGE B 2020/98 vom 8. Juli 2021 E. 3.2 mit Hinweisen, 

anders: BGer 1C_5/2019 vom 12. Juni 2019 E. 4.2 f. mit Hinweisen, in: ZBl 2020, 

S. 444 ff.). Vor diesem Hintergrund kann nicht gesagt werden, das strittige 

Bauvorhaben sei falsch ausgeschrieben worden oder es sei von einer rechtlich gar 

nicht bewilligten Nutzung ausgegangen worden, weshalb es zu Unrecht bewilligt 

worden sei.

9.

Der Beschwerdeführer wirft der Beschwerdebeteiligten sodann vor (act. 22, S. 2, 5 

lit. A/1c, 1d, B/4c, act. 29, S. 5, act. 32 Ziff. 2), sie habe nicht geprüft, ob der heutige 

Zustand des Geschäftslokals der Beschwerdegegnerin den bewilligten Plänen 

entspreche. Die Büroräumlichkeiten für "Absolut" seien nicht erstellt worden. Die 

Raumeinteilung und Zwischenwände wichen von den bewilligten Plänen ab. Das 

strittige Bauvorhaben sei damit von einer rechtlich gar nicht bewilligten Nutzung 

ausgegangen, weshalb die Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 zu Unrecht erteilt 

worden sei.     

Wie sich am Augenschein vom 16. November 2023 gezeigt hat (act. 29, S. 5 Bild 4 f.) 

und von der Geschäftsführerin der Beschwerdeführerin (teilweise) bestätigt worden ist 

(act. 29, S. 6), ist die Beschwerdegegnerin vom Grundriss Hochparterre vom 

27. Mai 2017 (act. 24), welcher am 27. Juni 2017 bewilligt worden ist, insoweit 

abgewichen, als sie im "Showroom Fertigprodukte" auf den Einbau der mit "Absolut 

Büro" bezeichneten zwei Räume, des Sitzungszimmers mit Teeküche, des Holzofens 

und der Verpackung/Konfektion verzichtete (vgl. dazu auch act. 23/12). Allerdings ist 

nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht weiter dargetan, inwiefern 

sie zum Einbau der entsprechenden, nicht tragenden Zwischenwände (bis "UK Decke" 

bzw. "UK Träger") und Anlagen verpflichtet gewesen wäre. Dementsprechend hat das 

Amt für Baubewilligung der Beschwerdebeteiligten mit Schreiben vom 

23. Oktober 2017 (act. 24) festgehalten, anlässlich der baupolizeilichen 

Schlussabnahme (vgl. dazu Art. 150 Abs. 1 Ingress und lit. c sowie Abs. 2 PBG) sei 

festgestellt worden, dass die Bauarbeiten ordnungsgemäss ausgeführt worden seien 

(vgl. dazu auch act. 29, S. 7 Votum des Vorsitzenden der Geschäftsführung der 

Beschwerdegegnerin). Mit anderen Worten blieb der Verzicht auf die besagten 

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Innenwände und Anlagen ohne Einfluss auf die Bewilligungsfähigkeit des Vorhabens. 

Demzufolge war die Beschwerdebeteiligte nicht gehalten, wegen dieses Verzichts 

gegen die Beschwerdegegnerin nach Art. 151 PBG (Widerruf Baubewilligung) oder 

Art. 158 f. PBG (Anordnungen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands) 

vorzugehen. Folglich ist der bestehende "Showroom – Fertigprodukte" im von der 

Beschwerdebeteiligten am 1. Oktober 2021 bewilligten Plan Grundriss Hochparterre 

vom 31. März 2021 (act. 9/7/22), soweit die Beschwerdegegnerin von der 

Baubewilligung vom 27. Juni 2017 während deren Geltungsdauer (vgl. dazu Art. 148 

Abs. 1 PBG) Gebrauch gemacht hat, korrekt dargestellt (vgl. dazu auch act. 34, S. 3). 

Diesbezüglich liegt weder ein formell noch materiell baurechtswidriger Zustand vor.

10.

Wie der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am Augenschein vom 

16. November 2023 ferner zutreffend ausgeführt hat und vom Sekretär der 

Baubewilligungskommission der Beschwerdebeteiligten bestätigt worden ist (vgl. 

act. 29, S. 2-4), sind die gelb markierten Schrägparkplätze im Bereich der Anlieferung 

der Beschwerdegegnerin inner- und ausserhalb der klassierten Strassenfläche 

süd(west)lich der Treppe zum Geschäftslokal der Beschwerdegegnerin bis dato nicht 

bewilligt worden. Eine diesbezügliche Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands 

(vgl. dazu Art. 158 f. PBG) bleibt indes ohne Einfluss auf den Ausgang des vorliegenden 

Verfahrens, selbst wenn diese Parkplätze in den Bauplänen vom 31. März 2021 

(act. 9/7/21 f.) eingezeichnet worden sind: Das strittige Bauvorhaben sieht auf den 

fraglichen asphaltierten Flächen lediglich vor, die im Grundriss Hochparterre sowie im 

Konzeptplan je vom 31. März 2021 (act. 9/7/21 f.) ausgeschiedenen Abstellflächen für 

WC-Trailer zu nutzen, welche am 27. Juni 2017 als Senkrechtparkplätze Nrn. 6-9 bzw. 

als Veloabstellplatz (aktuell als Gäste- bzw. Kundenparkplatz Nr. 11 markiert, vgl. dazu 

act. 29, S. 3 Bild 2) rechtskräftig bewilligt worden sind (vgl. Grundriss Hochparterre 

vom 27. Mai 2017, act. 24). Diese Flächen sollen gemäss dem Betriebskonzept vom 

31. März 2021 (act. 9/7/23) bei Veranstaltungen mit über 30 Personen neu als 

Abstellplatz für die WC-Trailer sowie ansonsten für das Catering genutzt werden. Für 

die Beschwerdegegnerin besteht im Übrigen keine Pflicht, im Rahmen des strittigen 

Bauvorhabens (zusätzliche) Parkplätze zu erstellen bzw. auszuscheiden (vgl. dazu 

Art. 69 Abs. 1 PBG; VerwGE B 2014/77 vom 28. April 2015 E. 6; B 2013/225, 226 und 

229 vom 11. Juni 2014 E. 4.3.3; B 2011/53 vom 14. Februar 2012 E. 4.2.4; B 2010/96 

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vom 14. Oktober 2010 E. 5.1, je mit Hinweis[en], allerdings in Bezug auf Art. 72 

Abs. 1 BauG).

11.

Der Beschwerdeführer ist ferner der Ansicht (act. 22, S. 6-8 lit. B/5b-5d, 6, act. 29, 

S. 2-4, Voten seines Rechtsvertreters), die am 27. Juni 2017 bewilligte Parkierung und 

Anlieferung sei materiell baurechtswidrig. Die im Grundrissplan vom 27. Mai 2017 nicht 

vermassten neun Senkrechtparkplätze sowie die Anlieferung wiesen eine Tiefe von 

etwa 5 m bzw. von ungefähr 8,5 m auf. Der Abstand des Gebäudes von der klassierten 

Strassenfläche betrage nach dem Geoportal etwas mehr als 5 m. Die neun Parkplätze 

stünden ausserhalb der klassierten Fläche. Demgegenüber beschlage die 

Anlieferungsfläche rund 3 m der klassierten Strassenfläche. Zudem seien die 

Sichtwinkel für sämtliche neun Senkrechtparkplätze nicht eingehalten. Durch die 

strittige Nutzungserweiterung würde die bestehende Rechtswidrigkeit wesentlich 

verstärkt.

11.1.    

Nach Art. 109 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 PBG sind Umbauten, 

Zweckänderungen und Erweiterungen formell rechtmässig erstellter Bauten, die den 

geltenden Vorschriften oder Plänen widersprechen, zulässig, soweit dadurch die 

(nachträgliche oder ursprüngliche materielle) Rechtswidrigkeit weder vermehrt noch 

wesentlich verstärkt wird. Eine Vermehrung der Rechtswidrigkeit liegt dann vor, wenn 

die Erweiterung zu einer Verletzung zusätzlicher Vorschriften führt. Eine Verstärkung 

der Rechtswidrigkeit ist zu bejahen, wenn eine bereits verletzte Vorschrift in noch 

stärkerem Mass verletzt wird. Wann die Verstärkung einer Rechtswidrigkeit wesentlich 

ist, beurteilt sich zum einen nach der Schwere der Verletzung des Schutzzwecks der 

Norm und zum anderen nach dem Ausmass, in dem ein bestehender rechtswidriger 

Gebäude- oder Anlageteil erweitert werden soll. Unwesentlich ist eine Verstärkung der 

Rechtswidrigkeit nur dann, wenn weder der Schutzzweck der Norm wesentlich 

beeinträchtigt wird, noch die Erweiterung des bestehenden rechtswidrigen Teils für 

sich allein oder zusammen mit dem weiteren Gebäude als bedeutsam bezeichnet 

werden muss. Zur Beurteilung, ob eine geplante Erweiterung zu einer wesentlichen 

Verstärkung der Rechtswidrigkeit führt, ist auf jenen Bereich abzustellen, der die Baute 

zur materiell rechtswidrigen Baute macht. Die Rechtswidrigkeit wird nicht verstärkt, 

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wenn Bauten und Anlagen ohne Vergrösserung des umbauten Raums umgebaut oder 

in ihrem Zweck geändert werden sowie beim Anbringen einer Wärme- und 

Schalldämmung (Art. 109 Abs. 2 Satz 2 PBG, vgl. dazu VerwGE B 2023/68 vom 

15. November 2023 E. 5.1; B 2021/170 vom 14. Februar 2022 E. 6.1, mit Hinweisen).

11.2.

Nicht umstritten ist, dass die mittels des Gemeindestrassenplans (Sondernutzungsplan, 

vgl. dazu VerwGE B 2022/185 f. und 189 f. vom 6. Juli 2023 E. 4.2.4, mit Hinweisen) 

vom 30. Oktober 1990 (vgl. dazu Art. 29 der Sonderbauvorschriften/Schutzverordnung/ 

Strassenplan, SRS 731.8) rechtlich gesicherte Führung der C.__-strasse innerhalb des 

Baugrundstücks Nr. 0000_, an welche die fraglichen Senkrechtparkplätze angrenzen 

und auf welcher sich die fragliche Anlieferung teilweise befindet, nicht mit der 

tatsächlichen Führung der C.__-strasse übereinstimmt (https://www.geoportal.ch, 

act. 29, S. 3 Bild 3). Diese Situation soll mittels des vom 21. November 2022 bis 

21. Dezember 2022 öffentlich aufgelegten Teilstrassenplan C.__-strasse, Anpassung 

Klassierung an tatsächlichen Verlauf im Bereich Haus 8 bis 2, angegangen werden. Ein 

diesbezügliches Rekursverfahren ist beim BUD noch hängig (vgl. dazu act. 29, S. 4 

Votum E.__). Ob der rechtskräftige Gemeindestrassenplan deswegen vorliegend 

ausnahmeweise von Amtes wegen akzessorisch überprüft werden könnte (vgl. dazu 

BGer 1C_208/2022 vom 2. August 2023 E. 5.1; 1C_608/2020 vom 14. Januar 2022 

E. 2.2; 1C_643/2020 vom 7. Januar 2022 E. 3.4, je mit Hinweisen; Waldmann/Hänni, 

Handkommentar Raumplanungsgesetz, 2006, N 16 zu Art. 21 RPG, mit Hinweisen auf 

BGer 1A.167/2002, 1P.425/2002 vom 14. Januar 2003 E. 3.7 sowie 1A.305/2000 vom 

9. Juli 2001 E. 4b, wonach neben den erheblich geänderten Verhältnissen als 

Anpassungsgrund auch die Entdeckung eines schwerwiegenden Fehlers in der 

bisherigen Nutzungsplanung in Frage kommt, sowie Urteil des Verwaltungsgerichts 

Zürich VB.2020.00675 vom 15. Juli 2021 E. 3.4, wonach es den Interessen der 

Planbeständigkeit und Rechtssicherheit stark zuwiderlaufen würde, wenn bereits 

einzelne Planungsfehler zur akzessorischen Überprüfbarkeit des Nutzungsplans 

berechtigen würden), kann aus folgenden Gründen dahingestellt bleiben: Selbst wenn 

die am 27. Juni 2017 bewilligte Parkierung und Anlieferung gemäss der Darstellung des 

Beschwerdeführers materiell baurechtswidrig wäre (vgl. dazu Art. 26 Abs. 3 BO in 

Verbindung mit Art. 104 Ingress und lit. a StrG; Art. 63 Abs. 1 Ingress und lit. a sowie 

Abs. 2 StrG; Art. 2 in Verbindung mit Anhang I VR-BO und VerwGE B 2018/246 vom 

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8. Juli 2019 E. 5.2, mit Hinweisen), wäre eine Vermehrung oder wesentliche 

Verstärkung der Rechtswidrigkeit durch das strittige Bauvorhaben zu verneinen. Wie 

sich den vor- und nachstehenden Erwägungen entnehmen lässt, führt dieses 

Bauprojekt nicht zu einer Verletzung zusätzlicher Vorschriften, zumal, wie gesagt (vgl. 

E. 10 hiervor), keine Parkplatzerstellungspflicht besteht. Zudem wird der umbaute 

Raum des bestehenden Geschäftslokals der Beschwerdegegnerin durch die 

vorgesehenen, geringfügigen Umbauten (Notausgänge, Rampe, Fensterflügel) nicht 

vergrössert (vgl. dazu Baupläne vom 31. März 2021, act. 9/7/21 f.). Der bestehende, 

bewilligte Betrieb der Beschwerdegegnerin wird sodann insoweit in seinem Zweck 

geändert, als das Geschäftslokal höchstens einmal wöchentlich bzw. 50-mal pro Jahr 

für Veranstaltungen für maximal 90 Personen genutzt werden soll (vgl. Betriebskonzept 

vom 31. März 2021, act. 9/7/23). Wie bereits unter Erwägung 10 hiervor ausgeführt, 

sollen dafür die fraglichen Senkrechtparkplätze Nrn. 6-9 – ohne Anlieferung – sowie der 

Veloabstellplatz bei Veranstaltungen mit über 30 Personen als Abstellplatz für die WC-

Trailer und/oder für das Catering umgenutzt werden.

12.

Im Weiteren stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (act. 5, S. 3, 6-11, 

15 f. Ziff. II/4, IV/A, IV/C/5, act. 22, S. 7 lit. B/6a), der Baugrund sei nicht hinreichend 

erschlossen. Die klassierte Fläche der C.__-strasse diene schon seit Jahren als 

Parkplatz. Der Motorfahrzeugverkehr wie auch der Langsamverkehr würden über 

Flächen geführt, die weder rechtlich sichergestellt seien noch den Erfordernissen der 

Verkehrssicherheit genügten.

12.1.    

Bauten und Anlagen dürfen nur auf erschlossenem Land errichtet oder geändert 

werden (vgl. Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG; Art. 66 lit. a PBG; Art. 49 Abs. 1 BauG). Land ist 

erschlossen, wenn unter anderem eine für die betreffende Nutzung hinreichende 

Zufahrt besteht (Art. 19 Abs. 1 RPG, Art. 4 des Wohnbau- und 

Eigentumsförderungsgesetz; SR 843, WEG, Art. 67 Abs. 1 PBG und Art. 49 Abs. 2 

Ingress und lit. a BauG). Eine hinreichende Zufahrt besteht, wenn die Zugänglichkeit 

sowohl für die Benützer der Bauten als auch für Fahrzeuge der öffentlichen Dienste 

gewährleistet ist. Die Zufahrten sollen verkehrssicher sein und haben sich nach den 

zonengerechten Baumöglichkeiten jener Flächen zu richten, die sie erschliessen sollen. 

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Aus bundesrechtlicher Sicht genügt es, wenn eine Zufahrtsstrasse hinreichend nahe an 

Bauten und Anlagen heranführt. Die befahrbare Strasse muss nicht bis zum 

Baugrundstück oder gar zu jedem einzelnen Gebäude reichen; vielmehr genügt es, 

wenn Benützer und Besucher mit dem Motorfahrzeug in hinreichende Nähe gelangen 

und von dort über einen Weg zum Gebäude oder zur Anlage gehen können. Für 

Erschliessungsanlagen auf fremdem Grund ist deren rechtliche Sicherstellung 

nachzuweisen. Zu einer hinreichenden Zufahrt in Wohnzonen gehört auch das 

Verbindungsstück von der öffentlich zugänglichen Strasse zum Baugrundstück 

(Feinerschliessung). Demgegenüber gehören Hausanschlüsse bzw. Hauszufahrten 

nicht zur Feinerschliessung. Sie verbinden ein Grundstück mit der Anlage der 

Feinerschliessung. Die Festlegung des Ausmasses der Erschliessungsanlagen und die 

Umschreibung der genügenden Zugänglichkeit ist Sache des kantonalen Rechts. Den 

kantonalen und kommunalen Behörden steht dabei ein erhebliches Ermessen zu (vgl. 

dazu VerwGE B 2021/12 vom 19. August 2021 E. 4.1, mit Hinweisen). Die Zufahrt muss 

spätestens im Zeitpunkt der Realisierung des Bauvorhabens tatsächlich und rechtlich 

gewährleistet sein. Es ist insofern ausreichend, wenn eine Baubewilligung mit der 

Bedingung versehen wird, wonach die Baubewilligung erst mit der Sicherstellung der 

strassenmässigen Erschliessung rechtswirksam wird (vgl. dazu BGer 1C_57/2021 vom 

3. Februar 2022 E. 3.1, mit Hinweisen, in: BR 2022, S. 287).

12.2.

Wie die Vorinstanz in Erwägung 6.5, 6.7 und 6.9 des angefochtenen Entscheids (act. 2, 

S. 7-9) zutreffend ausgeführt hat, war und ist der Baugrund auf der 12'524 m  grossen 

Parzelle Nr. 0000_ über die C.__-strasse ab der F.__-strasse (Kantonsstrasse erster 

Klasse, Parzelle Nr. 0006_) über die Grundstücke Nrn. 0007_, 0008_, 0009_ 

(projektierte Liegenschaft Nr. 0010_) und 0011_ rechtlich und tatsächlich 

strassenmässig hinreichend erschlossen. Dies umso mehr, als nicht ersichtlich ist und 

vom Beschwerdeführer auch nicht weiter dargelegt wird, dass die C.__-strasse im 

fraglichen Abschnitt tatsächlich nicht den Anforderungen an die Verkehrssicherheit 

genügen sowie aus der strittigen Nutzungserweiterung des Geschäftslokals der 

Beschwerdegegnerin für Veranstaltungen eine qualitativ oder quantitativ intensivere 

Nutzung der C.__-strasse resultieren sollte. Daran ändert nichts, dass, wie der 

Beschwerdeführer zutreffend ausgeführt hat, innerhalb des Baugrundstücks Nr. 0000_ 

die rechtlich gesicherte nicht mit der tatsächlichen Führung der C.__-strasse 

2

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übereinstimmt (https://www.geoportal.ch): Soweit diesem Abschnitt der 

Erschliessungsanlage auf Parzelle Nr. 0000_ auch die Funktion einer internen 

Hauszufahrt zum von der Parzelle Nr. C4985 maximal 64 m entfernt liegenden, vom 

strittigen Bauvorhaben betroffenen Gebäudeteil (vgl. übersichtsplan vom 

31. März 2021, act. 9/7/21) zukommt, führt er nicht über fremden Grund und muss 

deshalb nicht rechtlich gesichert werden. Damit kann dahingestellt bleiben, ob die 

Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 mit Verweis auf den vom 21. November 2022 bis 

21. Dezember 2022 öffentlich aufgelegten Teilstrassenplan C.__-strasse, Anpassung 

Klassierung an tatsächlichen Verlauf im Bereich Haus 002_ bis Haus 001_, mit der 

aufschiebenden Bedingung, wonach die Baubewilligung erst mit der rechtlichen 

Sicherstellung der strassenmässigen Erschliessung rechtswirksam wird, hätte versehen 

werden dürfen.

13.

Der Beschwerdeführer bringt weiter vor (act. 5, S. 11-16 Ziff. IV/C, act. 15 Ziff. 2), bei 

den vorgesehenen Veranstaltungen bis weit über Mitternacht hinaus sei mit erheblichen 

Lärmimmissionen in der Senke zwischen dem G.__-Quartier und den Wohnbauten an 

der H.__-strasse zu rechnen. Diese führten in der Summe dazu, dass die 

Lärmimmissionen übermässig seien. Die Beschwerdegegnerin habe weder abgeklärt, 

wo sich die nächstgelegenen lärmempfindlichen Räume befänden, noch eine 

"Abschätzung" der voraussichtlichen Lärmemissionen bzw. -immissionen 

vorgenommen. Auflageweise habe sie zu Unrecht auf die Immissionsgrenzwerte statt 

auf die Planungswerte abgestellt. Es fehle ein Lärmgutachten zum Nachweis, dass die 

Planungswerte eingehalten seien. Auch seien die Eckdaten zur Nutzung des 

Eventlokals, mit Einschluss von Kontrollmassnahmen, nicht verbindlich festgelegt 

worden.

13.1.    

Neuanlagen dürfen grundsätzlich nur errichtet oder geändert werden, wenn die durch 

diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung 

nicht überschreiten (vgl. Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 Ingress und lit. b der 

Lärmschutz-Verordnung; SR 814.41, LSV). Für Alltags- und Gaststättenlärm hat der 

Bundesrat keine Belastungsgrenzwerte festgesetzt. Die durch sie verursachten 

Immissionen sind daher von der Vollzugsbehörde unmittelbar gestützt auf das Gesetz, 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 17/24

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in Anwendung von Art. 15 in Verbindung mit Art. 19 und Art. 23 USG, zu beurteilen 

(Art. 40 Abs. 3 LSV). Im Rahmen dieser Einzelfallbeurteilung sind der Charakter des 

Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. 

Lärmvorbelastung zu berücksichtigen. Fachlich abgestützte private Richtlinien können 

als Entscheidungshilfe für eine derartige objektivierte Betrachtung berücksichtigt 

werden. Im vorliegenden Zusammenhang kann namentlich die von der Vereinigung 

kantonaler Lärmschutzfachleute (Cercle Bruit) herausgegebene Vollzugshilfe 8.10 zur 

Ermittlung und Beurteilung des Lärms von öffentlichen Lokalen vom 10. März 1999 

(revidiert am 1. Februar 2019, https://www.cerlebruit.ch, Stand: 4. Januar 2024, 

nachfolgend: Vollzugshilfe) beigezogen werden (vgl. dazu BGer 1C_13/2020 vom 

13. Oktober 2020 E. 5.5, mit Hinweisen, in: URP 2021, S. 404 ff.). Zur Einhaltung der 

Planungswerte dürfen die Lärmimmissionen höchstens geringfügig störend sein (vgl. 

dazu BGer 1C_139/2020 vom 26. August 2021 E. 3.1, mit Hinweis, in: URP 2022, 

S. 541 ff.).        

Laut Art. 36 Abs. 1 LSV ermittelt die Vollzugsbehörde die Aussenlärmimmissionen 

ortsfester Anlagen oder ordnet deren Ermittlung an, wenn sie Grund zur Annahme hat, 

dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre 

Überschreitung zu erwarten ist. Bei Anlagen, für welche keine Grenzwerte bestehen, 

gilt dieser Grundsatz sinngemäss (vgl. dazu VerwGE B 2015/113 vom 

20. Dezember 2016 E. 2.2, mit Hinweis). Die Frage, ob Grund zur Annahme besteht, 

dass die Belastungsgrenzwerte überschritten werden, verlangt eine 

vorweggenommene Würdigung der Lärmsituation. Dabei dürfen – jedenfalls im Kontext 

von Art. 25 Abs. 1 USG – keine hohen Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer 

Überschreitung der Belastungsgrenzwerte gestellt werden. Es reicht bereits aus, wenn 

eine Überschreitung der Belastungsgrenzwerte möglich erscheint, d.h. beim aktuellen 

Kenntnisstand nicht ausgeschlossen werden kann. Ist dies der Fall, so ist die Behörde 

zur Durchführung eines Beweis- und Ermittlungsverfahrens nach den Art. 36 ff. LSV 

und den Anhängen 2-7 LSV verpflichtet, ohne dass ihr insoweit ein 

Ermessensspielraum zustünde (vgl. dazu BGer 1C_498/2019 vom 21. Oktober 2020 

E. 4.1 mit Hinweisen, in: URP 2021, S. 420 ff.).

13.2.    

Nicht (mehr) umstritten ist, dass es sich bei der strittigen Nutzungserweiterung des 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 18/24

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Geschäftslokals der Beschwerdegegnerin für Veranstaltungen, wie die Vorinstanz in 

Erwägung 9.2 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 12, vgl. dazu auch Amtsbericht 

des AFU vom 14. März 2022, act. 9/9, S. 1 f.) festgestellt hat, lärmrechtlich um die 

Erstellung einer neuen ortsfesten Anlage handelt (vgl. dazu auch VerwGE B 2022/175 

vom 8. Mai 2023 E. 5.1, mit Hinweisen). Wie der Beschwerdeführer demnach zutreffend 

dargelegt hat, wurden in Auflage Ziff. IV/35 der Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 

(act. 9/7/1, S. 12) gestützt auf die Vernehmlassung der städtischen Dienststelle Umwelt 

und Energie vom 18. November 2020 (act. 9/7/11) anstelle der Planungswerte 

(höchstens geringfügig störende Lärmimmissionen) zu Unrecht die 

Immissionsgrenzwerte (nicht erheblich störende Lärmimmissionen, vgl. dazu 

Art. 15 USG) für massgeblich erklärt. Dasselbe gilt für die Auflage Ziff. IV/22 Satz 4 der 

Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 (act. 9/7/1, S. 11) sowie die Erwägung 9.3.3 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 13), worin auf (erheblich) störende

Lärmimmissionen und damit ebenfalls auf die Immissionsgrenzwerte Bezug genommen 

wurde. Ferner kam die Beschwerdebeteiligte in Erwägung 5.4-5.6 des 

Einspracheentscheids vom 1. Oktober 2021 (act. 9/7/1, S. 7 f.) zum Schluss, dass vom 

geplanten Betrieb bei ordentlicher Betriebsführung, d.h. unter Einhaltung der Auflagen, 

keine rechtlich relevanten übermässigen Lärmimmissionen und keine Gefährdung der 

Nachtruhe ausgehen würden. Wie der an sich nachbarrechtliche Begriff der 

übermässigkeit (vgl. dazu Art. 684 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches; SR 210, 

ZGB) im vorliegenden Fall lärmrechtlich einzuordnen ist, ist nicht restlos klar. Darüber 

hinaus ging das AFU in seinem Amtsbericht vom 14. März 2022 (act. 9/9, S. 4) 

fälschlicherweise davon aus, dass die Beschwerdegegnerin für jede Veranstaltung eine 

wirtschaftspolizeiliche Bewilligung der Stadtpolizei einzuholen habe, wird doch in 

Auflage Ziff. IV/20 der Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 (act. 9/7/1, S. 11) lediglich 

vorgeschrieben, dass das allfällige Erfordernis einer wirtschaftspolizeilichen Bewilligung 

mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung bei der Stadtpolizei abzuklären sei. Zu 

untersuchen bleibt, ob sich der Schluss der Vorinstanz in Erwägung 9.3.3 des 

angefochtenen Entscheids, die Beschwerdebeteiligte habe vorliegend, wie das AFU in 

seinem Amtsbericht vom 14. März 2022 (act. 9/9, S. 4) ausgeführt habe, auf die 

Einholung einer Lärmprognose verzichten dürfen, trotz dieser Ungereimtheiten im 

Ergebnis dennoch halten lässt.

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 19/24

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13.3.    

Gemäss dem der Baubewilligung zugrundeliegenden Betriebskonzept vom 

31. März 2021 (act. 9/7/23) sind im Verkaufsgeschäft der Beschwerdegegnerin 

Veranstaltungen, welche ein hohes Potential für übermässige Geräuschentwicklung 

haben, wie etwa Discoveranstaltungen, Schulabschlussfeiern sowie Geburtstagsfeiern 

für Teenager, ausgeschlossen. Es würden nur eher gediegene, private Anlässe wie 

Produktpräsentationen, Firmenanlässe, Weindegustationen und Apéros angeboten. Es 

werde keine öffentlichen Veranstaltungen geben. Durchschnittlich sei mit etwa einer 

Veranstaltung pro Woche oder etwa 50 Veranstaltungen pro Jahr zu rechnen. Die 

Beschallung der Räumlichkeiten erfolge hauptsächlich in Zimmerlautstärke. Die Fenster 

und Türen würden, wie im täglichen Betrieb, geschlossen gehalten. Die beiden 

Raucherbereiche im Aussenbereich unter dem bestehenden Vordach dürften nur bis 

22.00 Uhr benutzt werden. Ab 22.00 Uhr bestände ein allgemeines Rauchverbot. Nach 

Betriebsschluss dürfe spätestens ab 22.00 Uhr nur noch der hintere Zugang auf der 

Seite der Bahngeleise benutzt werden. Bei Veranstaltungen mit bis 60 bzw. 

90 Personen würden zwei WC-Trailer auf den eigenen Parkplätzen bereitgestellt. Die 

maximale Personenanzahl für eine Veranstaltung werde auf 90 Leute beschränkt. Diese 

Zahl beinhalte etwaige Catering-Mitarbeiter und Veranstalter. Die Beschwerdebeteiligte 

hat in der Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 gestützt auf die Vernehmlassung der 

Dienststelle Umwelt und Energie vom 18. November 2020 sowie auf diejenige der 

Stadtpolizei vom 12. November 2020 zusammengefasst folgende Auflagen verfügt 

(act. 9/7/11 und 1, S. 11-13):

Die Betriebszeiten des Veranstaltungslokals haben sich nach den allgemeinen 

Schliessungszeiten des kantonalen Gastwirtschaftsgesetzes (vgl. dazu Art. 16 

Abs. 1 und Art. 17 Abs. 1 des Gastwirtschaftsgesetzes; sGS 553.1, GWG) und des 

städtischen Gastwirtschaftsreglements (vgl. dazu Art. 3-5 des 

Gastwirtschaftsreglements; SRS 622.1, GWR) zu richten: Sonntag bis Donnerstag 

bis 24.00 Uhr / Freitag und Samstag bis 01.00 Uhr (Ziff. IV/21).

–

Dem Ruhebedürfnis der Anwohner ist gebührend Rechnung zu tragen. Türen, Tore 

und Fenster sind ab dem Beginn der Nachtzeit um 22.00 Uhr geschlossen zu halten. 

Nach 22.00 Uhr darf der Lokaleintritt und -austritt ausschliesslich über den Zugang 

auf der Gebäudenordseite (Gleisseite) erfolgen. Der Betrieb der Lokalität darf zu 

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Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen (act. 2, S. 13 E. 9.3.3), im Gegensatz zu einem 

ganzjährigen Gastwirtschaftsbetrieb sei ausgehend vom Betriebskonzept nur etwa mit 

50 Veranstaltungen pro Jahr zu rechnen. Das Betriebskonzept lasse auch sonst auf 

wenig Aussenlärm schliessen. So sei die Beschallung mit Musik nicht vorgesehen, was 

die Beschwerdebeteiligte in den Auflagen auch sichergestellt habe. 

Immissionsträchtige Tanzveranstaltungen und Konzerte mit elektronischer Verstärkung 

seien damit ausgeschlossen. Weiter seien ab 22.00 Uhr Türen und Fenster 

geschlossen zu halten und die Raucherzonen dürften ab 22.00 Uhr nicht mehr benutzt 

werden. Es sei auch nicht zu befürchten, dass während des möglichen Betriebs nach 

22.00 Uhr bis Mitternacht (unter der Woche) oder 1.00 Uhr (am Wochenende) Lärm 

nach aussen dringe. Unbestrittenermassen verbleibe nach 22.00 Uhr ein durch den 

Gästeverkehr verursachter Sekundärlärm. Um diesen einzudämmen, habe die 

Beschwerdebeteiligte verfügt, dass das Lokal nach 22.00 Uhr nur über den 

gleisseitigen Zugang betreten bzw. verlassen werden dürfe. Der Grossteil der Gäste 

keinen störenden Lärmimmissionen ausserhalb der Eventräumlichkeiten führen (IV/

22 und 36).

Ausser der Nutzung von Vorplatzbereichen auf der Gebäudenord- und -südseite als 

Raucherzonen bis um 22.00 Uhr ist im Rahmen von Veranstaltungen keine zeitlich 

weitergehende oder andere Nutzung ausserhalb der Lokalgebäudes statthaft (IV/23).

–

Sollte eine Musikanlage oder eine musikalische Unterhaltung in einer anderen Form 

zum Einsatz kommen, ist die Beschallung nur im Rahmen von Hintergrundmusik in 

Zimmerlautstärke zulässig. Die Gesuchstellerin ist verpflichtet, diese Auflage ihren 

Mieterinnen der Räumlichkeiten zur Kenntnis zu bringen und für deren Einhaltung zu 

sorgen (IV/24).

–

Eine Änderung der Nutzung oder des Betriebskonzeptes, insbesondere eine 

Musikbeschallung über das erwähnte Ausmass hinaus, erfordert ein erneutes 

baurechtliches Bewilligungsverfahren. Ein allfälliges Baugesuch hätte u.a. ein 

Lärmgutachten zu beinhalten (IV/25).

–

In Abhängigkeit der Veranstaltungsart ist mittels eines adäquaten Einsatzes von 

Helfern und/oder akkreditiertem Sicherheitspersonal die Sicherstellung von Ruhe, 

Ordnung und Sicherheit im Rahmen des Lokalbetriebs zu gewährleisten (IV/26).

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werde daher das Gelände nordseitig über die Geltenwilenstrasse verlassen, um 

Richtung Innenstadt (Bahnhof, öffentliche Tiefgarage) zu gelangen. Der Sekundärlärm 

falle aufgrund der Häufigkeit der Veranstaltungen, der Anzahl der Gäste sowie der 

äussert kurzen Distanz zwischen dem Lokal und der lärmvorbelasteten Kantonsstrasse 

nicht ins Gewicht.

13.4.    

Im Rahmen der vorweggenommenen Würdigung der Lärmsituation ist zunächst zu 

berücksichtigten, dass das Geschäftslokal der Beschwerdegegnerin auf dem 

12'524 m  grossen Grundstück Nr. 0000_, welches neu auch für Veranstaltungen 

genutzt werden soll, auch in der Nähe von reinen Wohn- sowie von Wohn-Gewerbe-

Zonen und damit potentiell von lärmempfindlichen Räumen im Sinne von Art. 2 

Abs. 6 LSV (vgl. dazu auch Art. 39 Abs. 1 Satz 1 und Art. 41 Abs. 1 LSV) liegt (https://

www.geoportal.ch). Zudem sollen die Veranstaltungen im Geschäftslokal der 

Beschwerdegegnerin jeweils auch ausserhalb der allgemeinen Ladenöffnungszeiten 

(vgl. dazu Art. 8 RLG in Verbindung mit Art. 3 des Reglements über Ruhetag und 

Ladenöffnung, SRS 621.1) zwischen 19 bzw. 21 Uhr und 24.00 resp. 01.00 Uhr und 

damit auch in der Ruhe- und Nachtzeit zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr resp. 

22.00 Uhr und 07.00 Uhr (vgl. dazu Vollzugshilfe Kap. 3.4 sowie Art. 2 Abs. 1 Ingress 

und lit. a und c des Immissionsschutzreglements; SRS 751.1) stattfinden (vgl. dazu 

Auflagen Ziff. IV/19 und 21 der Baubewilligung vom 1. Oktober 2021, act. 9/7/1, 

S. 10 f.). überdies sollen den Besuchern der Veranstaltungen ausserhalb des Gebäudes 

Assek.-Nr. 0001_ im Freien zwei Raucherbereiche (Nordwest- und Südostseite) sowie, 

abhängig von der Besucherzahl, zwei WC-Trailer zur Verfügung gestellt werden (vgl. 

dazu Konzeptplan vom 31. März 2021, Produkteblatt vom 26. März 2021 sowie 

Betriebskonzept, act. 9/7/21, 23 f.). Auch könnten die Anwohner vor und nach der 

jeweiligen Veranstaltung durch den Besucherlärm beim Betreten und Verlassen des 

Geschäftslokals der Beschwerdegegnerin gestört werden. Allerdings hat die 

Beschwerdegegnerin sowohl die in der Baubewilligung vom 1. Oktober 2021 verfügten 

Auflagen als auch das Betriebskonzept als Bestandteil des bewilligten Baugesuchs in 

der dargelegten Form einzuhalten (vgl. dazu auch Auflage Ziff. IV/25 der 

Baubewilligung vom 1. Oktober 2021). Demgemäss wird die Anzahl Veranstaltungen 

auf eine pro Woche und maximal 50 pro Jahr und die Anzahl Personen pro 

Veranstaltung auf maximal 90 beschränkt. Weiter müssen Türen, Tore und Fenster – 

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gemäss Betriebskonzept – ab Beginn der Veranstaltung geschlossen gehalten werden. 

Auch ist ab 22.00 Uhr der Lokalein- und -austritt nurmehr über den Zugang auf der 

Gebäudenordseite (Gleisseite) zulässig (Auflagen Ziff. IV/22 und 36). Sodann ist die 

Benützung der Raucherzonen im Aussenbereich ab 22.00 Uhr untersagt (IV/23). Die 

Beschallung mit Musik ist nur im Rahmen von Hintergrundmusik in Zimmerlautstärke 

zulässig (IV/24). Des Weiteren soll der Lärm, der ausserhalb der Anlage verursacht wird 

(sog. Sekundärlärm), mittels des Einsatzes von Helfern und/oder akkreditiertem 

Sicherheitspersonal eingedämmt werden (IV/26). Im Weiteren ist die nähere Umgebung 

mit Lärm vorbelastet: Zum einen wird im Gebäude Assek.-Nr. 0001_ auf Parzelle 

Nr. 0000_ unmittelbar neben dem Geschäftslokal der Beschwerdegegnerin auch das 

vergleichsweise lärmintensive Konzert- und Festlokal I.__ betrieben (vgl. dazu auch 

Grundriss Hochparterre vom 31. März 2021, act. 9/7/22; das I.__ verfügt über eine 

Kapazität von 450 Stehplätzen [https://www.stadt.sg.ch, Stand: 4. Januar 2024]). Zum 

anderen verlaufen zwischen dem Grundstück Nr. 0000_ und dem nächstgelegenen 

Wohnhaus Assek.-Nr. 0012_ auf Parzelle Nr. 0013_ acht Bahngeleise (https://

www.geoportal.ch). Ferner lassen sich aus dem übersichtsplan vom 31. März 2021 

(act. 9/7/21) und dem Geoportal folgenden Entfernungen vom Lokal der 

Beschwerdegegnerin im Gebäude Assek.-Nr. 0001_ auf Parzelle Nr. 0000_ zu den 

nächstgelegenen Wohn- und Geschäftshäusern resp. unüberbauten Wohnzonen 

ermitteln: rund 70 m zum Wohnhaus Assek.-Nr. 0012_ auf Parzelle Nr. 0013_ in der 

Wohnzone 3a (Lärmempfindlichkeitsstufe II); rund 75 m zum beschwerdeführerischen 

Grundstück Nr. 0005_ in der Wohn-Gewerbe-Zone WG4 (Lärmempfindlichkeitsstufe III) 

sowie rund 97 m zur unüberbauten Parzelle Nr. 0014_ (vgl. dazu Art. 39 Abs. 3 und 

Art. 41 Abs. 2 Ingress und lit. a LSV) bzw. rund 117 m zum Wohnhaus Assek.-

Nr. 0015_ auf Parzelle Nr. 0016_ in der Wohnzone W2a (Lärmempfindlichkeitsstufe II). 

Die Distanz zu den nächstgelegenen Geschäftshäusern Assek.-Nrn. 0017_ (Parzelle 

Nr. 0018_) und 0019_ (Parzelle Nr. 0020_), welche beide in der Wohn-Gewerbe-Zone 

WG4 liegen, beträgt rund 56 m bzw. 40 m. Anhaltspunkte dafür, dass sich in diesen 

Geschäftshäusern Personen auch in der Nacht aufhalten, bestehen nicht, weshalb dort 

für die Nacht keine Belastungsgrenzwerte gelten (vgl. dazu Art. 41 Abs. 3 LSV). Unter 

diesen Umständen, insbesondere angesichts des Charakters des durch die geplanten 

Veranstaltungen verursachten Lärms, der Häufigkeit der Veranstaltungen, der Anzahl 

der Gäste pro Veranstaltung sowie der gegebenen Entfernungen zu den 

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nächstgelegenen Wohnhäusern bzw. unüberbauten Wohnzonen, kann beim aktuellen 

Kenntnisstand ausgeschlossen werden, dass die vorliegend strittigen Veranstaltungen 

bei den umliegenden Gebäuden mit lärmempfindlichen Räumen, namentlich beim Haus 

des Beschwerdeführers, zu mehr als geringfügig störenden Lärmimmissionen führen 

werden, selbst wenn sie in der Ruhe- und Nachtzeit stattfinden. Folglich war die 

Beschwerdebeteiligte im vorliegenden Fall nicht verpflichtet, bei der 

Beschwerdegegnerin eine Lärmprognose bzw. ein Lärmgutachten einzuholen. Im 

Übrigen liegt nicht auf der Hand und wird vom Beschwerdeführer auch nicht verlangt, 

dass zusätzliche Massnahme zum Lärmschutz im Sinne der Vorsorge in Betracht zu 

ziehen wären (vgl. zum Vorsorgeprinzip Art. 11 Abs. 2 USG und BGer 1C_174/2020 

vom 5. Mai 2021 E. 6.1, mit Hinweisen).

14.       

Gemäss den vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 

einzutreten ist. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von CHF 3'500 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV). Der vom Beschwerdeführer geleistete 

Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 3'000 wird angerechnet. Entsprechend der 

Verlegung der amtlichen Kosten hat der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin für 

das Beschwerdeverfahren antragsgemäss ausseramtlich zu entschädigen (Art. 98 

Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 98  VRP). Die Entschädigung ist ermessensweise 

pauschal auf insgesamt CHF 3'000 zuzüglich CHF 120 Barauslagen (vier Prozent von 

CHF 3'000) festzulegen (Art. 30 Ingress und lit. b Ziff. 1 sowie Art. 31 Abs. 1 und 

2 AnwG; Art. 6, Art. 19, Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. b, Art. 28  der Honorarordnung, 

sGS 963.5, HonO). Da die Beschwerdegegnerin selbst mehrwertsteuerpflichtig ist und 

die ihr von ihrem Rechtsvertreter in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer als Vorsteuer 

von ihrer eigenen Steuerschuld abziehen kann, kann die Mehrwertsteuer 

unberücksichtigt bleiben, zumal auch (zu Recht) kein entsprechender Antrag gestellt 

worden ist (vgl. dazu Art. 29 HonO; VerwGE B 2020/94 vom 17. Februar 2021 E. 8 mit 

Hinweis; https://www.uid.admin.ch, Stand: 4. Januar 2024).

 

bis

bis

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.

Der Beschwerdeführer bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 3'500. Der von ihm geleistete Kostenvorschuss von CHF 3'000 wird angerechnet.

3.

Der Beschwerdeführer entschädigt die Beschwerdegegnerin für das 

Beschwerdeverfahren ausseramtlich mit insgesamt CHF 3'120 (inklusive Barauslagen), 

ohne Mehrwertsteuer.

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 18.01.2024
	Bau- und Umweltrecht, Art. 36 Abs. 1 LSV, Art. 109 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1, Art. 139 Abs. 1 Ingress und lit. a PBG. Das strittige Bauvorhaben wurde rechtsgenüglich bekannt gemacht, führt weder zu einer Vermehrung oder wesentlichen Verstärkung einer allenfalls bestehenden Baurechts- widrigkeit und ist strassenmässig hinreichend erschlossen (E. 8, 11-12.2). Angesichts des Charakters des durch die geplanten Veranstaltungen verursachten Lärms, der Häufigkeit der Veranstaltungen, der Anzahl der Gäste pro Veranstaltung sowie der gegebenen Entfernungen zu den nächstgelegenen Wohnhäusern bzw. unüberbauten Wohnzonen, kann beim aktuellen Kenntnisstand ausgeschlossen werden, dass die vorliegend strittigen Veranstaltungen bei den umliegenden Gebäuden mit lärm-empfindlichen Räumen, namentlich beim Haus des Beschwerdeführers, zu mehr als gering-fügig störenden Lärmimmissionen führen werden, selbst wenn sie in der Ruhe- und Nachtzeit stattfinden. Die Beschwerdebeteiligte durfte darauf verzichten, bei der Be-schwerdegegnerin eine Lärmprognose einzuholen, ohne Recht zu verletzen (E. 13) (Verwaltungsgericht B 2023/22). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 25. Februar 2025 gutgeheissen (Verfahren 1C_126/2024).

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		2026-01-28T05:34:51+0100
	"9001 St.Gallen"
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