# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c456a746-9683-5363-b253-bbfe46006030
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-05
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 05.07.2023 S 2021 119
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-119_2023-07-05.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Ivo Klingler 
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 5. Juli 2023
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA B.________,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, Postfach, 
8087 Zürich
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Alters- und Hinterlassenenversicherung
(Schadenersatz gemäss Art. 52 AHVG)

S 2021 119

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Urteil S 2021 119

A.
A.a. Die C.________ GmbH, gegründet am xx.xx.2010 unter der Firma D.________ 
GmbH, hatte ab xx.xx.2013 ihren letzten Sitz unter gleichzeitiger Umfirmierung in 
E.________ GmbH in F.________. Per xx.xx. 2014 wurde die Gesellschaft von Amtes 
wegen gelöscht, nachdem kein begründetes Interesse an der Aufrechterhaltung der Ein-
tragung innert angesetzter Frist geltend gemacht wurde.

A.b. Da die C.________ GmbH bis zu deren endgültigen Löschung im Handelsregister 
Lohnbeiträge für das Jahr 2012 schuldig blieb, verpflichtete die Sozialversicherungsanstalt 
des Kantons Zürich (nachfolgend SVA) u.a. A.________ als ehemaligen Gesellschafter 
und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift mit Schadenersatzverfügung vom 8. Februar 
2016 (SVA-act. 391), ihr Fr. 585'686.65 für entgangene paritätische Sozialversicherungs-
beiträge zu bezahlen. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die SVA mit Einspra-
cheentscheid vom 5. Juli 2017 (SVA-act. 428) teilweise gut, indem sie die Schadenersatz-
forderung aufgrund des Ausscheidens des Versicherten als Gesellschafter und Geschäfts-
führer der C.________ GmbH per xx. Dezember 2012 auf Fr. 557'097.– reduzierte. 

A.c. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies unter Bejahung der Haftungsvor-
aussetzungen nach Art. 52 Abs. 2 AHVG die Sache zur Neuberechnung der Schadener-
satzforderung an die SVA zurück (VGer ZG S 2018 5 vom 20. Dezember 2018 Dispositiv-
Ziffer 1).

B. Nach Vornahme weiterer Abklärungen verfügte die SVA am 10. März 2020 ge-
genüber A.________ erneut eine Schadenersatzforderung in Höhe von Fr. 485'030.40 für 
unbezahlte Lohnbeiträge, Verwaltungskosten sowie Beiträge an die Arbeitslosenversiche-
rung und Familienausgleichskasse (SVA-act. 473 S. 7–9). Sie hielt fest, die Lohnsumme 
für die Periode von Januar bis November 2012 betrage Fr. 3'811'650.06, womit sich die für 
diesen Zeitraum geschuldeten Beiträge auf Fr. 516'782.97 beliefen. Hiervon seien die be-
reits in Rechnung gestellten Beiträge von Fr. 16'322.30 abzuziehen. Ebenfalls zu subtra-
hieren seien die akontoweise in Rechnung gestellten FAK-Zulagen von Fr. 22'968.40 und 
die effektiven FAK-Zulagen von Fr. 7'538.15 wieder zu addieren. Daran hielt sie mit Ein-
spracheentscheid vom 8. Juli 2021 fest (SVA-act. 490).

C. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 9. September 2021 beantragt 
A.________, es sei der Einspracheentscheid vom 8. Juli 2021 aufzuheben und es sei fest-
zustellen, dass kein Schadenersatz geschuldet sei. Eventualiter sei in Aufhebung des an-

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gefochtenen Entscheids die Angelegenheit an die SVA zurückzuweisen, um eine neue 
nachvollziehbare Abrechnung über die Schadenersatzbeiträge zu erstellen. Subeventuali-
ter sei der Einspracheentscheid vom 8. Juli 2021 aufzuheben und der Schadenersatzbe-
trag herabzusetzen (act. 1).

D. Der mit Verfügung vom 13. September 2021 verlangte Kostenvorschuss von 
Fr. 14'000.– wurde vom Beschwerdeführer fristgerecht bezahlt (act. 2 f.)

E. Die SVA schliesst mit Vernehmlassung vom 8. November 2021 auf Abweisung der 
Beschwerde (act. 5).

F. Mit Eingaben vom 19. November 2021 (Beschwerdeführer, act. 7) bzw. vom 
7. Dezember 2021 (Beschwerdegegnerin, act. 9), hielten die Parteien an ihren jeweiligen 
Anträgen fest.

G. Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 28. Dezember 2021 (act. 13) sich zur 
Eingabe des Beschwerdeführers vom 20. Dezember 2021 (act. 11) nochmals zu äussern.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätz-
lich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (hier: 8. Juli 
2021) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b). In zeitlicher Hinsicht sind, 
vorbehältlich abweichender Übergangsbestimmungen, diejenigen Rechtssätze massge-
bend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten 
(vgl. etwa BGE 147 V 278 E. 2.1; 144 II 326 E. 2.1.1; 131 V 9 E. 1; 129 V 354 E. 1, je mit 
Hinweisen).

2.
2.1 Gegen Schadenersatzverfügungen nach Art. 52 AHVG kann ein Betroffener 
gemäss Art. 52 Abs. 1 ATSG Einsprache erheben. Die Beschwerde gegen den Einspra-
cheentscheid nach Art. 56 Abs. 1 ATSG ist gemäss Art. 52 Abs. 5 AHVG und in Abwei-
chung von Art. 58 Abs. 1 ATSG beim Sozialversicherungsgericht am Wohnsitz des Arbeit-

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gebers, bei einer juristischen Person am Sitz, konkret am letzten Sitz der Gesellschaft, zu 
erheben. Das gleiche Procedere gilt sinngemäss für die Invalidenversicherung (Art. 66 des 
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]), für die Erwerbsersatz-
ordnung (Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende 
und bei Mutterschaft [EOG; SR 834.1]), für die Arbeitslosenversicherung (Art. 6 des Bun-
desgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschä-
digung [AVIG; SR 837.0]) sowie für Beiträge nach dem seit 2009 in Kraft stehenden Bun-
desgesetz über die Familienzulagen (FamZG; SR 836.2; Art. 25 lit. c FamZG). 

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beurteilt als einzige kantonale Gerichtsinstanz 
Beschwerden und Klagen aus dem Gebiet der eidgenössischen Sozialversicherung, für 
welche das Bundesrecht eine kantonale Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 und § 82 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Die C.________ GmbH bzw. die 
E.________ GmbH als Rechtsnachfolgerin der C.________ GmbH hatte ihren letzten Sitz 
in der Gemeinde F.________, im Kanton Zug. Somit ist das Verwaltungsgericht des Kan-
tons Zug für die Beurteilung der Beschwerde örtlich und sachlich zuständig.

2.2 Der Einspracheentscheid der SVA datiert vom 8. Juli 2021 (SVA-act. 490). Die am 
10. September 2021 der Post übergebene Beschwerde ist, unter Berücksichtigung des 
Fristenstillstands vom 15. Juli bis und mit 15. August (Art. 38 Abs. 4 lit. b i.V.m. Art. 60 
Abs. 2 ATSG) rechtzeitig innert der 30-tägigen Beschwerdefrist gemäss Art. 60 Abs. 1 
ATSG eingereicht worden. Die Beschwerdeschrift entspricht den formellen Anforderungen 
und der Beschwerdeführer ist als direkt Betroffener beschwerdelegitimiert. Somit ist die 
Beschwerde zu prüfen. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3. In seinem Urteil S 2018 5 vom 20. Dezember 2018 bejahte das Verwaltungsge-
richt das Vorliegen der Haftungsvoraussetzungen, namentlich einen Schaden (vgl. dazu 
auch nachstehend E. 4), die Rechtswidrigkeit und die Kausalität. Weiter verneinte es 
Rechtfertigungs- oder Exkulpationsgründe sowie eine Verjährung. Einzig hinsichtlich der 
zeitlichen Abgrenzung der Schadenersatzforderung wies das Gericht die Sache zur Neu-
berechnung an die Vorinstanz zurück (vgl. zusammenfassend E. 13 des vorgenannten Ur-
teils). Dabei handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (vgl. 
BGE 133 V 477 E. 4.2). Das Gericht bleibt an seinen Zwischenentscheid gebunden. Eine 
davon abweichende Beurteilung ist aber einerseits bei Vorliegen prozessualer Revisions-
gründe nach Art. 61 lit. i ATSG zulässig und andererseits sind Tatsachen zu berücksichti-

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gen, die sich seit dem aufgehobenen Einspracheentscheid vom 5. Juli 2017 (SVA-
act. 428) verwirklichten (BGE 133 V 477 E. 5.2.3; BGer 8C_624/2020 vom 16. April 2021 
E. 5.2, 8C_3/2013 vom 24. Juli 2013 E. 3.5). Soweit der Beschwerdeführer nun in seiner 
Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 8. Juli 2021 nochmals Einwendungen 
gegen die Haftungsvoraussetzungen macht, ist folglich nicht weiter darauf einzugehen. 
Denn weder macht er einen prozessualen Revisionsgrund geltend noch legt er Tatsa-
chenänderungen seit dem aufgehobenen Einspracheentscheid vom 5. Juli 2017 dar. Sei-
ne Vorbringen erschöpfen sich teilweise lediglich in anderslautenden Begründungen ge-
gen die einzelnen Haftungsvoraussetzungen, teilweise wird Gleiches vorgebracht.

4.
4.1 Das Verwaltungsgericht äusserte sich in seinem Urteil S 2018 5 vom 20. Dezem-
ber 2018 explizit auch zur Höhe der Schadenersatzforderung. Es erwog, dass der Be-
schwerdeführer nichts Stichhaltiges gegen die Schadenssumme vorgebracht hat. Das 
Verwaltungsgericht stützte sich – wie bereits schon die Vorinstanz – bei seinem Entscheid 
im Wesentlichen auf die Lohndeklaration vom 27. März 2013, welche von der damaligen 
Treuhänderin G.________ AG erstellt worden war. Anhand von Stichproben wies es nach, 
dass die eingereichte Lohndeklaration mit sich in den Akten befindlichen Lohnausweisen 
übereinstimmten. In Würdigung der Aktenlage erachtete das Gericht die Forderungssum-
me insgesamt als von der Beschwerdegegnerin rechtsgenüglich substantiiert und nach-
gewiesen (E. 7.3.3 des vorgenannten Urteils). Soweit sich die Vorbringen des Beschwer-
deführers wiederum gegen die Forderungssumme als solche richten, sind sie ebenfalls 
nicht zu hören (vgl. E. 3 hiervor).

4.2 Einzig hinsichtlich der zeitlichen Abgrenzung, hatte der Beschwerdeführer doch 
lediglich bis am xx. Dezember 2012 seine Organstellung inne, weshalb er nur für die ent-
gangenen Beiträge von Januar bis und mit November 2012 haftbar ist, beanstandete das 
Verwaltungsgericht den Einspracheentscheid vom 5. Juli 2017 und wies die Sache an die 
SVA zurück, damit sie den korrekten, auf den Versicherten anfallenden Anteil neu berech-
ne. Diesbezügliche Rügen gilt es nun zu prüfen.

4.3
4.3.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst, der Betrag sei insgesamt nicht hinreichend 
nachvollziehbar. Es bleibe unklar, wann welcher Betrag und für welche Schuld bezahlt 
worden sei. Es lägen nicht allen geltend gemachten Beitragsforderungen rechtskräftige 
Beitragsverfügungen zugrunde. Der beigelegte Kontoauszug sei handschriftlich korrigiert 

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worden, wobei die Korrekturen nicht nachvollziehbar seien bzw. nicht ersichtlich sei, wes-
halb gewisse Positionen gestrichen worden seien und andere nicht (act. 1 Ziff. 16). Auf 
Seite 5 des Kontoauszuges sei die einzige nicht ausgeglichene Position erwähnt. Sie da-
tiere auf den 24. Januar 2014. Die geschuldete Summe auf der Höhe der "Verzugszinsen" 
sei handschriftlich festgehalten. Warum diese Ergänzungen nicht auf der Höhe der ent-
sprechenden "Untertitel" angebracht und wie diese Beträge effektiv berechnet worden sei-
en, sei nicht ersichtlich. Das "Total zu unseren Gunsten" sei noch immer auf 
Fr. 585'686.65 festgesetzt, obwohl dieses Total gemäss den Ausführungen in Ziff. 3b nur 
noch Fr. 485'030.40 betragen solle. Es habe offenbar keine Neuberechnung über die elek-
tronischen Systeme stattgefunden. Auf dem Kontoauszug seien weiterhin die Lohnbeiträ-
ge für Januar bis Dezember aufgeführt, anstatt der Lohnbeträge für Januar bis November 
(act. 1 Ziff. 17). Wie die Verwaltung die Lohnbeiträge angepasst habe, sei aus der Verfü-
gung nicht ersichtlich. Zwar behaupte sie, dass die massgebende Lohnsumme neu nur 
noch Fr. 3'811'650.06 betrage. Wie sie diesen berechnet habe, mit entsprechender Doku-
mentation, werde ihm nicht mitgeteilt. Die Korrektheit könne somit nicht nachvollzogen 
werden. Ob neu tatsächlich nur die Periode Januar bis November 2012 erfasst sei, bleibe 
fraglich. Um den Betrag zu belegen, werde von der Beschwerdegegnerin auf die Lohnde-
klaration vom 27. März 2013 verwiesen, welche zu einem Zeitpunkt erstellt worden sei, als 
er bereits aus der Gesellschaft ausgeschieden gewesen sei. Zudem enthalte die Deklara-
tion weitestgehend nur einen Vor- oder Nachnamen des vermeintlichen Mitarbeiters, so-
dass eine Nachprüfung gänzlich ausgeschlossen sei. Sogar wenn etwaige Beträge ge-
schuldet wären, sei der Schaden somit nicht genügend substantiiert, geschweige denn 
nachvollziehbar (act. 1 Ziff. 18).

4.3.2 Diese Rüge zielt ins Leere. Aus den Akten erhellt, dass die C.________ GmbH für 
das Jahr 2012 insgesamt eine Lohnsumme von Fr. 4'305'188.85 ausgerichtet hat (SVA-
act. 242). Der gemeldeten Lohnsumme lagen IK-Buchungen bei, welche den Geldfluss be-
legten. Hiergegen bringt der Beschwerdeführer nichts Substantielles vor. Die SVA legte im 
angefochtenen Entscheid weiter dar, dass sie von dieser Lohnsumme jenen Anteil aus-
schied, der auf die Monate Januar bis November 2012 fiel (Fr. 3'811'650.06). Wie sich 
dieser Betrag zusammensetzt, ist ohne weiteres aus der Beilage "Übersicht Lohnsumme 
Januar bis November 2012" zum Einspracheentscheid vom 8. Juli 2021 ersichtlich. In der 
letzten Spalte sind die entsprechenden Beträge enthalten. Diese korrelieren mit den An-
gaben der gemeldeten Lohnsumme (SVA-act. 242). Die Auflistung der SVA ist fein säu-
berlich erfolgt, unter Angabe der jeweiligen Seite in der Lohnmeldung. Eine Überprüfung 

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ist uneingeschränkt möglich. Ebenfalls wurden die Einsatzzeiten der jeweiligen Arbeit-
nehmerinnen und Arbeitnehmer korrekt in die Tabelle überführt.

Von der Lohnsumme, welche auf den Zeitraum von Januar bis November 2012 fällt, wur-
den die entsprechenden Beiträge in der Tabelle im angefochtenen Entscheid (E. 3b) aus-
geschieden. Diese belaufen sich auf Fr. 516'782.97. Davon zog die Vorinstanz die Akon-
tobeiträge der Monate Januar bis Dezember 2012 (Fr. 16'322.30) und die FAK-Zulagen 
(Fr. 22'968.40) ab. Hinzugerechnet hat sie diejenigen Familienzulagen, welche sie bereits 
gutgeschrieben hatte (Fr. 7'538.15). Daraus resultiert die Schadenersatzforderung von 
Fr. 485'030.40. Die Akontobeiträge können dem beigefügten Kontoauszug (SVA-act. 473 
S. 13 ff.) entnommen werden (sh. auch Auflistung der SVA in E. 3b im angefochtenen Ent-
scheid). Nicht zu berücksichtigen sind jeweils die Positionen FAK-ZUL. PAUSCH. von 
Fr. 500.– oder Familienzulagen das Jahr 2011 betreffend (vgl. etwa Position 2012 0008) 
von Fr. 93.80. Die durch die C.________ GmbH ausgerichteten Familienzulagen können 
ebenfalls der Lohnsummenmeldung vom 27. März 2013 entnommen werden (SVA-
act. 242 S. 2). Eine Auflistung findet sich in Excelform in den Akten (SVA-act. 242 S. 20 f.). 
Die SVA musste hierbei Korrekturen vornehmen, da teilweise Nachzahlungen für das Jahr 
2011 aufgeführt waren. Die Beträge in den grauen Kästchen mit den abgehakten Zahlen 
ergibt die Summe Fr. 22'968.40. Im Übrigen findet sich diese Verrechnung auch im Konto-
auszug wiedergegeben (sh. Posten 2014 0002; SVA-act. 473 S. 13). Gleiches gilt für die 
aufgerechneten, direkt durch die SVA ausgerichteten Familienzulagen in Höhe von 
Fr. 7'538.15. Die einzelnen Beträge dazu erhellen ebenso aus dem Kontoauszug (SVA-
act. 473 S. 13 ff.), wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zutreffend erklärt. In-
wiefern die eingeforderte Schadenssumme nicht nachvollziehbar sein soll, ist demnach in 
keiner Weise ersichtlich.

4.4 Hinsichtlich des Vorwurfs, auch die Berechnung der FAK-Zulagen sei ungenügend 
belegt und es sei unklar, woher die Berechnungsgrundlage für diese Zahlen stammten, 
und der Abzug sei nicht nachvollziehbar (act. 1 Ziff. 19 f.), kann auf das vorstehend Ge-
sagte verwiesen werden. Der Abzug von Fr. 22'968.40 ist ausreichend belegt und nach-
vollziehbar. Insbesondere beruht er auf der Deklaration durch die Treuhänderin und einer 
Überprüfung durch die SVA. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

4.5 Soweit der Beschwerdeführer die handschriftlichen Korrekturen und die fehlende 
elektronische Erfassung der Änderungen moniert sowie dass die handschriftliche Berech-
nung fehleranfällig sei, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten (act. 1 Ziff. 21 f.). Wie 

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unter Erwägung 4.3.2 dargelegt, sind die Berechnungen ausreichend nachvollziehbar. 
Daran ändern auch handschriftliche Notizen im Kontoauszug nichts. Letztlich handelt es 
sich dabei um die im angefochtenen Entscheid aufgeführten Lohnbeiträge für die Monate 
Januar bis November 2012 (vgl. E. 3b des angefochtenen Entscheids). Davon abgezogen 
wurden die früher in Rechnung gestellten Lohnbeiträge im Umfang von Fr. 16'322.30 und 
die durch die Arbeitgeberin direkt ausgerichteten Familienzulagen von Fr. 22'968.40. Auf-
gerechnet wurden demgegenüber die von der SVA ausbezahlten Familienzulagen von 
Fr. 7'538.15, was den eingeforderten Betrag von Fr. 485'030.42 ergibt. Fehler in der Be-
rechnung sind weder erkennbar noch vom Beschwerdeführer dargetan.

4.6 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die SVA somit nun ihre For-
derungssumme in rechtsgenüglicher Weise, mithin zeitlich und masslich, substantiiert und 
dargelegt. Seine pauschalen Einwände, ohne konkret darzulegen, in welcher Hinsicht die 
neue Berechnung falsch wäre, vermögen daran nicht das Geringste zu ändern. Aus den 
Akten und aus den Ausführungen im angefochtenen Entscheid ergeht hinreichend klar, 
wie sich die jeweiligen Beträge zusammensetzen und woher sie stammen. Damit steht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer für die Schadener-
satzforderung von Fr. 485'030.40 haftbar ist.

5. Abschliessend ist noch einmal festzustellen, dass – nachdem weder ein prozes-
sualer Revisionsgrund geltend gemacht noch Tatsachenänderungen seit dem aufgehobe-
nen Einspracheentscheid vom 5. Juli 2017 dargelegt wurden – keine Verjährung eingetre-
ten ist, die Rechtswidrigkeit des Tuns resp. Unterlassens des Beschwerdeführers sowie 
die Kausalität dessen für den entstandenen Schaden als erstellt gelten und dass beacht-
bare Rechtfertigungs- und Exkulpationsgründe, die ihn zu entlasten vermöchten, nicht er-
sichtlich sind. Die Vernachlässigung der beitragsrechtlichen Vorschriften muss im Lichte 
der einschlägigen Praxis mindestens als grobfahrlässig beurteilt werden. Was den Scha-
den anbelangt, so ist für die Beitragsperiode von Januar bis November 2012 ein solcher 
von Fr. 485'030.40 zweifelsohne ausgewiesen. Hierfür ist der Beschwerdeführer haftbar. 
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet 
und ist abzuweisen.

6. Da es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen 
geht, sind die Bestimmungen des kantonalen Rechts über die Verfahrenskosten anwend-
bar (Art. 61 Ingress i.V.m. lit. fbis ATSG). Gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG sind die Kosten 
dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei mit Blick auf die umfangrei-

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chen Akten, den verursachten Aufwand, den Streitwert von Fr. 485'030.40, die Bedeutung 
der Sache für die Parteien, jedoch auch das Parallelverfahren S 2021 120, das den weit-
gehend gleichen Sachverhalt betrifft und mit dem Synergien bestanden, eine Spruchge-
bühr von Fr. 10'000.– als angemessen erscheint. Eine Parteientschädigung nach Art. 61 
lit. g ATSG ist dem unterliegenden Beschwerdeführer nicht zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 10'000.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 14'000.– verrechnet wird. Der Mehrbe-
trag von Fr. 4'000.– wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel; unter Beila-
ge der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 28. Dezember 2021), an die Sozial-
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, an das Bundesamt für Sozialversiche-
rungen, Bern, sowie zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwal-
tung des Kantons Zug.

Zug, 5. Juli 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am