# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1674b446-8767-5e3b-980d-36668f72adfa
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-02-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.02.2012 E-6782/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6782-2011_2012-02-14.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­6782/2011

U r t e i l   v om   1 4 .   F e b r u a r   2 0 1 2  

Besetzung Einzelrichterin Christa Luterbacher,
mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;  
Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann.

Parteien A._______, geboren am (…),
Türkei,  
vertreten durch lic. iur. Sevim Coban Gültekin, 
(…)
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Vollzug der Wegweisung 
(Abweisung eines Wiedererwägungsgesuchs); 
Verfügung des BFM vom 15. November 2011 / N (…).

E­6782/2011

Seite 2

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  erstmals  am  20.  Dezember  2004  in  der 
Schweiz  um Asyl  ersuchte  und  im Wesentlichen  geltend machte,  seine 
Familie  sei  von  den  türkischen  Behörden  unter  Druck  gesetzt  worden, 
nachdem  sein  Bruder  sich  den  Guerilla  der  PKK  (Kurdische 
Arbeiterpartei) angeschlossen habe, 

dass  er  namentlich  vortrug,  er  sei  wegen  diesem  Bruder  von  den 
türkischen Behörden selbst der PKK­Mitgliedschaft verdächtigt worden,

dass  er  –  der  Beschwerdeführer  –  jedoch  gegen  den  Waffengebrauch 
sei, weshalb er auch keinen Militärdienst absolviert habe (vgl. Akten A7, 
S. 9),

dass  das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  Verfügung 
vom  16.  Februar  2005  als  unglaubhaft  begründet  abwies  und  die 
Wegweisung aus der Schweiz und deren Vollzug anordnete,

dass  der  Beschwerdeführer  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom  21. 
März  2005  bei  der  damals  zuständigen  Schweizerischen 
Asylrekurskommission (ARK) anfocht,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  am  1.  Januar  2007  seine  Arbeit 
aufnahme  und  dabei  alle  bei  der  ARK  hängigen  Beschwerdeverfahren 
übernahm  (vgl.  Art.  53  Abs.  2  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32),

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Abschreibungsentscheid vom 9. 
September 2009 das Beschwerdeverfahren infolge Gegenstandslosigkeit 
abschrieb,  nachdem  der  Beschwerdeführer  gemäss  Mitteilung  [der 
kantonalen  Behörde]  vom  24.  Juli  2009  unbekannten  Aufenthaltes  war 
und  sein  damaliger  Rechtsvertreter  dem  Gericht  mit  Schreiben  vom  8. 
September 2009 mitgeteilt hatte, dass der Beschwerdeführer die Schweiz 
verlassen  und  an  der  Weiterführung  des  Beschwerdeverfahrens  kein 
Interesse mehr habe,

dass  der  Beschwerdeführer  am  20.  Juli  2011  ein  zweites  Asylgesuch 
einreichte  und  dabei  vortrug,  er  sei  seit  1996  Verantwortlicher  "der 
Organisation" gewesen (vgl. B13, S. 4),

E­6782/2011

Seite 3

dass er von 1997 bis 2004 als PKK­Guerilla aktiv am bewaffneten Krieg 
beteiligt gewesen sei (vgl. B13, S. 5),

dass  er  im  Rahmen  seines  ersten  Asylverfahrens  erst  im 
Beschwerdeverfahrens seine vollständigen Asylgründe vorgetragen habe, 
nachdem er nicht gewusst habe, wie die Schweizer Behörden "zu dieser 
Sache  stehen" würden und die Europäische Union  (EU)  die PKK  in  die 
Terroristenliste habe aufnahmen wollen (vgl. B13, S. 7),

dass  das  zweite  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  vom  BFM  mit 
Verfügung  vom 26. August  2011  abgewiesen  und  die Wegweisung  aus 
der Schweiz sowie der Wegweisungsvollzug angeordnet wurde,

dass  das  BFM  zur  Begründung  sinngemäss  ausführte,  die  im  ersten 
Asylverfahren erst auf Beschwerdeebene geltend gemachte PKK­tätigkeit 
sei  aufgrund  mehrfacher  gravierender  inhaltlicher  Widersprüche  als 
nachgeschoben und unglaubhaft zu beurteilen,

dass der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass  diese  BFM­Verfügung  vom  26.  August  2011  unangefochten  blieb 
und  daher  nach  Ablauf  der  30­tägigen  Beschwerdefrist  in  Rechtskraft 
erwuchs,

dass  gemäss  einer  Mitteilung  [der  kantonalen  Behörde]  der 
Beschwerdeführer seit 21. Oktober 2011 unbekannten Aufenthaltes ist,

dass die Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 31. Oktober 2011 und unter 
Einreichung  der  –  bereits  im  Rahmen  des  zweiten  Asylverfahrens 
eingereichten – vom Beschwerdeführer am 7. Juli 2011 unterzeichneten 
Vollmacht ein Gesuch um Wiedererwägung gestellt hat,

dass  dabei  darum  ersucht  wurde,  es  sei  wiedererwägungsweise 
festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers 
unzumutbar sei, 

dass  das  auf  den  Wegweisungsvollzugspunkt  beschränkte 
Wiedererwägungsgesuch  im  Wesentlichen  damit  begründet  wurde,  der 
Beschwerdeführer  habe  im  Verlauf  von  telefonischen  Gesprächen  mit 
seiner  Mutter  erfahren,  dass  er  in  der  Türkei  nach  wie  vor  polizeilich 
gesucht werde,

E­6782/2011

Seite 4

dass seine Mutter  in den vergangenen Jahren mehrmals  ihren Wohnsitz 
habe  wechseln  müssen,  weil  sie  von  einer  Spezialeinheit  zur 
Bekämpfung  des  Terrorismus  immer  wieder  aufgesucht  und  über  ihre 
beiden Söhne befragt worden sei,

dass der Beschwerdeführer von seiner Mutter weiter erfahren habe, dass 
ein Haftbefehl gegen  ihn erlassen worden sei und sein "Fall" auch beim 
Büro  der  nationalen  Menschenrechtsorganisation  (IHD)  aktenkundig 
geworden sei,

dass  die  Einreichung  entsprechender  Beweismittel  in  Aussicht  gestellt 
wurde, in der Folge aber nichts eingereicht wurde,

dass  das  BFM  mit  Entscheid  vom  15.  November  2011  das 
Wiedererwägungsgesuch  vom  31.  Oktober  2011  abwies,  gleichzeitig 
festhielt,  die BFM­Verfügung vom 26. August 2011 sei  rechtskräftig und 
vollstreckbar  und  einer  allfälligen  Beschwerde  komme  keine 
aufschiebende Wirkung zu,

dass  diese  BFM­Verfügung  vom  15.  November  2011  dem 
Beschwerdeführer am 16. November 2011 eröffnet wurde,

dass die Rechtsvertreterin  im Namen des Beschwerdeführers gegen die 
BFM­Verfügung  vom  15.  November  2011  Beschwerde  einreichte  und 
dabei  beantragte,  die  vorinstanzliche  Verfügung  sei  vollumfänglich 
aufzuheben,  die  vorläufige  Aufnahme  sei  zu  gewähren,  auf  die 
"Ausweisung"  (recte:  Wegweisung)  des  Beschwerdeführers  sei  zu 
verzichten,  die aufschiebende Wirkung sei wiederherzustellen  (recte:  zu 
gewähren)  und  es  sei  die  unentgeltliche  Rechtspflege  inklusive 
–verbeiständung  im  Sinne  von  Art.  65  Abs.  1  und  2  des 
Verwaltungsverfahrensgesetz  vom  20. Dezember  1968   (VwVG,  SR 
172.021) zu gewähren,

dass  zur  Begründung  auf  die  Tätigkeit  des  Beschwerdeführers  für  die 
PKK, die damit verbundene behördliche Suche nach seiner Person, eine 
[Erkrankung], auf den Inhalt diverser Telefongespräche mit seiner Mutter 
und auf seine Bedürftigkeit verwiesen wurde,

dass  zudem  vorgetragen  wurde,  es  sei  aufgrund  der 
Identitätskartennummer  des  Beschwerdeführers  dem  BFM  möglich,  die 
Verfolgung des Beschwerdeführers zu recherchieren,

E­6782/2011

Seite 5

dass die  zuständige  Instruktionsrichterin mit Telefax  vom 19. Dezember 
2011  an  die  zuständige  kantonale  Behörde,  an  das  BFM  und  an  die 
Rechtsvertreterin den Vollzug der Wegweisung einstweilen aussetzte,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen 
Verfügungen  (Art.  5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art.  105  des 
Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i.V.m.  Art.  31­34 
VGG,  Art.  83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005  [BGG,  SR  173.110]),  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  seitens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende Person Schutz sucht, was vorliegend nicht der Fall 
ist,

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 6 AsylG und Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form­  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 6 AsylG und Art. 
37 VGG i.V.m. Art. 52 VwVG), 

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 
111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf eine einlässliche 
Instruktion  des  Beschwerdeverfahrens  und  auf  einen  Schriftenwechsel 
verzichtet  wurde,  nachdem  der  Entscheid  in  der  Sache  selbst  direkt 
erfolgen kann,

E­6782/2011

Seite 6

dass  bei  dieser  Sachlage  der  Beschwerdeantrag  auf  Gewährung  der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos geworden ist,

dass  das  BFM  trotz  der  Mitteilung  vom  21.  Dezember  2011  betreffend 
den  unbekannten  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  davon  ausgehen 
durfte,  der  Rechtsvertreterin  sei  der  Aufenthalt  bekannt,  und  auf  das 
Wiedererwägungsgesuch eintrat,

dass  die Wiedererwägung  im Verwaltungsverfahren  ein  gesetzlich  nicht 
geregelter Rechtsbehelf ist, auf dessen Behandlung durch die verfügende 
Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht, jedoch nach herrschender 
Lehre  und  ständiger  Praxis  des  Bundesgerichts  aus  Art.  29  der 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 
1999  (BV,  SR  101)  unter  bestimmten  Voraussetzungen  ein 
verfassungsmässiger Anspruch auf Wiedererwägung abgeleitet wird (vgl. 
BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen),

dass  demnach  auf  ein  Wiedererwägungsgesuch  einzutreten  ist,  wenn 
sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid 
beziehungsweise  seit  dem  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen 
Rechtsmittelinstanz  in  wesentlicher Weise  verändert  hat  und mithin  die 
ursprüngliche  (fehlerfreie)  Verfügung  an  nachträglich  eingetretene 
Veränderungen  der  Sachlage  anzupassen  ist  (vgl.  Entscheidungen  und 
Mitteilungen  der Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK]  2003 
Nr. 17 E. 2a S. 103 f. mit weiteren Hinweisen),

dass  im  Rahmen  des  Wiedererwägungsgesuches  das  Vorliegen  neuer 
erheblicher  Sachverhaltselemente  behauptet  wird,  so  dass  das  BFM 
demnach zu Recht auf das Wiedererwägungsgesuch eingetreten ist,

dass  die  Vorinstanz  zur  Begründung  ihrer  ablehnenden  Verfügung 
ausführte,  der  Beschwerdeführer  habe  in  seinem  ersten  und  zweiten 
Asylverfahren  unglaubhafte  Aussagen  zu  seiner  Verfolgungssituation 
gemacht,  

dass diese Einschätzung des BFM im Ergebnis zu bestätigen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  seines 
Wiedererwägungsgesuchs  keine  stichhaltigen,  neuen  Hinweise  für  die 
von  ihm  behauptete  Verfolgungssituation  im  Heimatland  vorträgt  und 
keinerlei  Beweismittel  einreicht,  welche  seine  auf  blosse Behauptungen 
beschränkte Argumentation stützen würden,

E­6782/2011

Seite 7

dass  die  bisherigen  Schilderungen  des  Beschwerdeführers,  namentlich 
zu seinem Verhältnis zur PKK und zu seinen Tätigkeiten innerhalb dieser 
Organisation, als widersprüchlich und unsubstanziiert  qualifiziert werden 
müssen, 

dass  daher  seine  Vorbringen  im  Wiedererwägungsverfahren,  die  im 
Wesentlichen  auf  der Behauptung  beruhen,  er werde  nach wie  vor  aus 
politischen  Gründen  und  wegen  seiner  PKK­Zugehörigkeit  behördlich 
verfolgt, ins Leere stossen, 

dass  auch  das  in  der  Beschwerde  vorgetragene  Vorbringen,  die 
Asylbehörden  könnten  die  Verfolgungssituation  des  Beschwerdeführers 
selbst  recherchieren,  angesichts  der  Mitwirkungspflicht  des 
Beschwerdeführers gemäss Art. 8 AsylG unbehelflich bleibt, 

dass  es  nach  ständiger  Praxis  und  Rechtsprechung  nicht  Aufgabe  der 
Asylbehörden  ist,  bei  fehlenden,  konkretisierten  Hinweisen  seitens  des 
Beschwerdeführers  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  zu 
forschen,  falls  dieser  –  wie  vorliegend  –  seiner  Mitwirkungs­  und 
Wahrheitspflicht  im  Rahmen  der  Sachverhaltsermittlung  nicht 
nachkommt,

dass  auch  die  Hinweise  des  Beschwerdeführers  auf  bestehende 
gesundheitliche  Probleme  nicht  weiter  konkretisiert  oder  mit  ärztlichen 
Berichten  untermauert  werden,  weshalb  keine  hinreichenden 
Anhaltpunkte  für  ein  irgendwie  geartetes  Wegweisungshindernis 
medizinischer Art vorhanden sind, 

dass  dem  BFM  sodann  bezüglich  der  Bewertung  der  Vorbringen,  es 
handle  sich  weder  um  wiedererwägungsrechtlich  relevante  Tatsachen 
noch  um  eine  seit  der  früheren  Verfügung  veränderte  Sachlage, 
zuzustimmen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  zusammenfassend  keine  erheblichen 
Vorbringen geltend machen konnte, die zu einer Wiedererwägung hätten 
führen müssen, 

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder 
unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

E­6782/2011

Seite 8

dass  sich  die  Beschwerdevorbringen  als  offensichtlich  aussichtslos 
erweisen,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege inklusive –verbeiständung abzuweisen ist,

dass  demzufolge  die  Verfahrenskosten  von  Fr.  1'200.­  (Art. 1 – 3  des 
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

E­6782/2011

Seite 9

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1'200.­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Christa Luterbacher Sandra Bodenmann

Versand: