# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f463da47-d0b1-5178-bb1a-7f238c18e27c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-21
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Abgaberechtliche Kammer 21.09.2020 A 2018 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_002_A-2018-18_2020-09-21.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

ABGABERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Ivo Klingler und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiber: lic. iur. George Kammann

U R T E I L  vom 21. September 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

E. und F.________
vertreten durch
B.________ AG 
Rekurrenten

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug 
Rekursgegnerin 

betreffend

Kantons- und Gemeindesteuer sowie Direkte Bundessteuer ab 2013 

A 2018 18

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Urteil A 2018 18

A. Zwischen 1998 und Ende 2012 hatten E. und F.________ (im Folgenden: 
Rekurrenten) ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in der Einwohnergemeinde A.________, 
wo sie ein Landhaus ____ bewohnten. Das Grundstück hatte dem Rekurrenten bis 
Dezember 2011 gehört. Am 14. Dezember 2011 übertrug er das Grundstück seinen drei 
Kindern zu Eigentum und räumte sich und der Rekurrentin im Gegenzug ein 
Nutzniessungsrecht daran ein. Am 31. Januar 2013 meldeten sich die Rekurrenten bei der 
Einwohnergemeinde A.________ ab und gaben an, ihren Wohnsitz in die USA zu 
verlegen. Zuvor, am 15. Januar 2013, hatten sie einen Mietvertrag für eine 5-Zimmer-
Wohnung in Monaco unterzeichnet. Sie organisierten im Februar 2013 einen 
Möbeltransport von A.________ nach Monaco und stellten sich im weiteren Verlauf im 
Umgang mit der Steuerverwaltung des Kantons Zug auf den Standpunkt, dass sie am 
31. März 2013 nach Monaco umgezogen seien. Am 16. Oktober 2015 meldeten sie der 
Einwohnergemeinde A.________, dass sie ab 1. Januar 2016 wieder an ihrer alten 
Wohnadresse in dieser Gemeinde wohnen würden. Am 12. April 2017 veranlagte die 
Steuerverwaltung des Kantons Zug sie für das Steuerjahr 2013, wobei sie von einer 
unbeschränkten Steuerpflicht der Rekurrenten in der Schweiz und im Kanton Zug infolge 
eines beibehaltenen Wohnsitzes in A.________ ausging. Dagegen wehrten sich die 
Rekurrenten mit einer Einsprache am 15. Mai 2017.

Mit Schreiben vom 27. Juni 2017 (Rekursbeilage 17) forderte die Steuerverwaltung die 
Rekurrenten auf, diverse Unterlagen einzureichen. Zur Begründung gab sie unter anderem 
an, es gehe ihr darum, die tatsächlichen Aufenthaltstage der Rekurrenten für den 
gesamten Zeitraum der geltend gemachten Wohnsitzverlegung nach Monaco 
widerspruchsfrei abzuklären und zusammen mit weiteren Indizien für und gegen eine 
Wohnsitzverlegung im Sinne einer Verschiebung des Lebensmittelpunktes in einem 
Gesamtkontext einzuordnen. In der Einsprache würden die Rekurrenten viele Personen 
als Zeugen anbieten. Weder das DBG noch das StHG kenne (vom Steuerstrafrecht 
ausgenommen) die Möglichkeit von (freiwilligen) Zeugeneinvernahmen. Zudem handle es 
sich bei allen angebotenen Zeugen um Personen, die aufgrund von verwandtschaftlichen, 
freundschaftlichen, beruflichen oder auftragsmässigen Verhältnissen mit den Rekurrenten 
höchstens als Auskunftspersonen, nicht aber als Zeugen in Frage kämen. Bei 
verschiedenen der von den Rekurrenten eingereichten Unterlagen seien der 
Steuerverwaltung ausserdem Widersprüche, Lücken und Unklarheiten im Verhältnis zu 
anderen Dokumenten oder Ausführungen im Einspracheschreiben aufgefallen. 

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Urteil A 2018 18

Am 31. Oktober 2017 reichten die Rekurrenten im Wesentlichen folgende Unterlagen ein 
(Rekursbeilage 18): eine Excel-Liste mit Flugreisedaten, Kreditkartenabrechnungen, 
Strom- und Wasserrechnungen betreffend das Haus in A.________, Telefonrechnungen 
des monegassischen Festnetz- und Mobiltelefons, die Lohnausweise der Haushaltshilfen 
in A.________ und Monaco. Erläuternd führten sie aus, dass sie nicht mehr über Kopien 
von Flugtickets verfügten, weshalb sie die Flüge aufgrund der Kreditkartenabrechnungen 
in einer Excel-Liste nachgeführt hätten. Die Flüge seien ausschliesslich mit der Kreditkarte 
bezahlt worden, weshalb die Excel-Liste sämtliche gebuchten Flüge enthalte. Der 
Rekurrent sei im Weiteren in der fraglichen Periode praktisch nicht mehr im Corporate Jet 
der ehemaligen Arbeitgeberin geflogen. Diese Flüge seien vernachlässigbar. Auf den 
Kreditkartenabrechnungen seien nur wenige Buchungen in Monaco ausgewiesen, da sie 
dort sehr zurückgezogen gelebt hätten und die Haushaltshilfe die Einkäufe in bar erledigt 
habe. In der angesprochenen Zeit habe der Rekurrent generell Barzahlungen getätigt. Er 
habe die Barbeträge von seinem Mitarbeiterkonto bezogen und diese in seiner Wohnung 
in Monaco im Tresor aufbewahrt. Der Stromverbrauch in A.________ sei in den Jahren 
2013 bis 2015 nicht tiefer gewesen als in den Jahren davor oder danach. Beim 
Wasserverbrauch sei indessen ein deutlicher Rückgang von zirka 2500 Kubikmeter im 
Jahr 2012/2013 auf zirka 1500 Kubikmeter im Jahr 2013/2014 festzustellen. Die 
ehemalige Arbeitgeberin des Rekurrenten habe ihm zwar ein Mobiltelefon zur Verfügung 
gestellt; die entsprechenden Rechnungen könnten aber aus Vertraulichkeitsgründen nicht 
eingereicht werden. Der Lohn der Haushaltshilfe in A.________ habe sich zwischen 2011 
und 2016 nicht verändert. 

Am 30. November 2017 forderte die Steuerverwaltung die Rekurrenten zur Einreichung 
weiterer Unterlagen auf, darunter den Nachweis der Flugbewegungen anhand der 
Onlinedaten der Flugtickets, eine kalendarische Aufstellung der Anwesenheitstage pro 
Land/Ort und Abrechnungen einer MasterCard, welche die Steuerverwaltung im Besitz der 
Rekurrenten wähnte (Rekursbeilage 19). Mit Schreiben vom 28. Februar 2018 
(Rekursbeilage 20) bestritten die Rekurrenten diesen Besitz. Es handle sich um die 
Kreditkarte der Haushaltshilfe in Monaco. Weiter erklärten sie, es seien entgegen früherer 
Äusserungen im Jahr 2013 gleichwohl noch einige Flüge mit dem Corporate Jet der 
ehemaligen Arbeitgeberin durchgeführt worden, so etwa nach ____ (3.–9. März), in die 
____ (13.–16. März, 9.–11. April, 22. April–2. Mai, 21.–24. Juni, 16.–20. Juli) und nach 
____ (21.–30. Mai). 

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Urteil A 2018 18

Mit Einspracheentscheid vom 11. September 2018 (Rekursbeilage 21) wies die 
Rekursgegnerin die Einsprache der Rekurrenten ab. Zur Begründung führte sie im 
Wesentlichen aus, gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung habe die 
steuerpflichtige Person zu beweisen, dass eine Wohnsitzverlegung ins Ausland 
stattgefunden habe. Könne die steuerpflichtige Person diesen Nachweis nicht erbringen, 
bestehe der Wohnsitz in der Schweiz fort. Halte sich jemand an verschiedenen Orten auf, 
sei aufgrund der Gesamtheit der Umstände des Einzelfalles abzuklären, wo sich der 
Wohnsitz befinde. Aus der durch die Rekurrenten eingereichten rekonstruierten 
kalendarischen Aufstellung ergebe sich klar, dass der Rekurrent sich zwischen 2013 und 
2015 in allen drei Jahren nur unwesentlich öfter in Monaco als in A.________ aufgehalten 
habe. Die meiste Zeit habe er im übrigen Ausland verbracht. Bezüglich der 
Aufenthaltstage der Rekurrentin scheine sich die Aufenthaltsdauer auf den ersten Blick 
zugunsten von Monaco zu verschieben; allerdings dürfe die kalendarische Aufstellung 
nicht isoliert von den übrigen Umständen betrachtet werden.

Bezüglich der Wohnsituation sei beispielsweise festzuhalten, dass die Rekurrenten das 
Nutzniessungsrecht am Grundstück in A.________ trotz der vorgebrachten Absicht des 
dauernden Verbleibens in Monaco nie hätten löschen lassen. Im März 2014 hätten sie 
ausserdem die Option zum Kauf des benachbarten Gutes (___ Quadratmeter ____ direkt 
neben ihrem Grundstück) ausgeübt. Der Kauf sei darauf im Juli 2015 abgeschlossen 
worden. In Monaco hätten die Rekurrenten indessen nur über eine Mietwohnung verfügt. 
Beim Wasserverbrauch falle der sehr grosse Unterschied zwischen den effektiv 
konsumierten Mengen in A.________ und Monaco auf. Zwar sei der Verbrauch in 
A.________ 2013 und 2014 zurückgegangen, doch habe er bereits 2015 wieder das 
Niveau der Jahre 2010–2012 erreicht gehabt. In Monaco sei der Wasserkonsum der 
Rekurrenten mit einem jährlichen Verbrauch zwischen 15 (2013), 39 (2014) und 37 (2015) 
Kubikmetern hingegen immer vergleichsweise tief gewesen. Die Erklärung der 
Rekurrenten, die MasterCard sei diejenige der Haushaltshilfe in Monaco, sei im Übrigen 
nicht nachvollziehbar, da damit diverse Hotel- und Restaurantrechnungen beglichen 
worden seien, die nicht mit dem Aufgabenbereich einer Haushaltshilfe vereinbar seien. 
Auch stehe sie im Widerspruch zur früheren Aussage, dass die Haushaltshilfe bar 
eingekauft habe. Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass die Rekurrenten die Belege der 
MasterCard eingereicht hätten, um den Beweis für die Absicht des dauernden Verbleibens 
in Monaco zu erbringen. Weiter stelle die Tatsache, dass die Haushaltshilfe in A.________ 
unverändert weiterbeschäftigt worden sei, zusammen mit dem Umstand, dass das 
Arbeitsverhältnis nicht auf die Kinder übertragen worden sei, ein Indiz dafür dar, dass die 

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Urteil A 2018 18

Haushaltshilfe weiterhin primär im Interesse der Rekurrenten tätig gewesen sei. Gegen 
eine Wohnsitzverlegung spreche auch, dass die Rekurrenten gemäss eigener Aussage 
kaum soziale Kontakte in Monaco gehabt hätten. Aus dem transportierten Hausrat lasse 
sich ferner nicht ohne weiteres auf eine Absicht dauernden Verbleibens schliessen. Denn 
auch für einen temporären Aufenthalt wäre das Verbringen eines Teils des Hausrats 
nachvollziehbar. Schliesslich falle auf, dass die monegassische Adresse nur auf 
Unterlagen ersichtlich sei, die einen direkten Zusammenhang mit Monaco aufwiesen; auf 
allen anderen – wie etwa den Schreiben des Kreditkartenherausgebers oder der 
Krankenkasse – sei die Adresse in A.________ verwendet worden. Zusammenfassend sei 
es den Rekurrenten damit nicht gelungen, den Nachweis einer Wohnsitzverlegung zu 
erbringen, weshalb der Wohnsitz in A.________ weiterbestehe.

B. Mit Rekurs vom 12. Oktober 2018 wandten sich die Rekurrenten an das 
Verwaltungsgericht und beantragten, dass 1. die Einspracheentscheide vom 11. 
September 2018 sowohl bezüglich der Kantons- und Gemeindesteuern 2013 als auch der 
direkten Bundessteuer 2013 aufzuheben seien; 2. die Rekurrenten aufgrund der 
Wohnsitzverlegung ins Ausland per 31. März 2013 in der Schweiz ab dem 1. April 2013 
nur noch aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit zu veranlagen seien; 3. die 
Entschädigung der ehemaligen Arbeitgeberin des Rekurrenten für dessen Tätigkeit ab 
dem 22. Februar 2013 über Fr. ____ im Umfang von Fr. ____ der Schweiz zur 
Besteuerung zuzuweisen sei und der Rest dem Wohnsitzstaat Monaco; 4. für die Zwecke 
der Kantons- und Gemeindesteuern 2013 ein steuerbares Einkommen von Fr. ____ zum 
Satz von Fr. ____ und ein steuerbares Vermögen von Fr. ____ zum Satz von Fr. ____ zu 
veranlagen seien; 5. für die Zwecke der direkten Bundessteuer 2013 ein steuerbares 
Einkommen von Fr. ____ zum Satz von Fr. ____ zu veranlagen sei. All dies unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Rekursgegnerin. 

Zum Sachverhalt führten die Rekurrenten aus, sie hätten ihren Wohnsitz seit 1998 in 
A.________ im Kanton Zug. Im Rahmen der Erbschaftssteuerinitiative sei das Eigentum 
am Grundstück in A.________ mit öffentlich beurkundetem Abtretungsvertrag vom 
14. Dezember 2011 (Rekursbeilage 22) an die Kinder übertragen worden und die 
Rekurrenten seien seither nur noch nutzniessungsberechtigt. Sie hätten am 15. Januar 
2013 einen Mietvertrag mit einer Mindestvertragsdauer von drei Jahren für eine 5-Zimmer-
Wohnung zum Jahresmietpreis von EUR ____ in Monaco unterzeichnet. Es habe sich um 
eine Wohnung mit fünf Zimmern und einer Fläche von 268 Quadratmetern gehandelt. Sie 

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hätten sich per 31. Januar 2013 in A.________ abgemeldet (mit Ziel USA) und seien per 
31. März 2013 nach Monaco umgezogen. 

Der Rekurrent habe bis kurz vor dem Umzug das Amt des Verwaltungsratspräsidenten bei 
der C.________ AG innegehabt, weswegen er und seine Familie wiederholt Ziele von 
Angriffen militant auftretender ____ gewesen seien. Auch sei er 2012 und 2013 im 
Zusammenhang mit der Diskussion um ____ in den Medien häufig massiv kritisiert 
worden. Vor diesem Hintergrund und zum Schutz der eigenen Persönlichkeit hätten sie 
sich entschieden, nach Aufgabe der beruflichen Führungstätigkeit des Rekurrenten den 
persönlichen Wohnsitz nach Monaco zu verlegen. Aufgrund des hohen medialen 
Interesses am Rekurrenten und insbesondere mit Blick auf die damalige Hetzjagd der 
Boulevardpresse hätten sie befürchtet, in Monaco keine Ruhe zu finden bzw. von der 
Presse bis nach Monaco verfolgt zu werden. In Absprache mit ihrem Rechtsvertreter 
hätten sie deshalb beabsichtigt, zunächst vorübergehend in die USA zu ziehen, um 
danach ungestört den Wohnsitz nach Monaco zu verlegen. In der Folge hätten sie aber 
ihre Pläne geändert und sich entschieden, ohne den Umweg in die USA direkt nach 
Monaco zu ziehen. Die Anwesenheit in Monaco sei viel durch Geschäftsreisen des 
Rekurrenten unterbrochen worden, wobei die Rekurrentin ihn oft begleitet habe. Weiter 
besässen sie Immobilien in ____ sowie in ____ und ____. Beide hätten sich regelmässig 
auf Reisen befunden und sich auch für jeweils längere Zeiten in ihren Immobilien in 
Übersee aufgehalten. An diesem Verhalten habe sich nach der Wohnsitzverlegung nach 
Monaco nichts geändert. In A.________ hätten sich ihre drei Kinder an den Wochenenden 
aufgehalten. Die Rekurrenten seien dort jedoch nur noch besuchsweise anwesend 
gewesen. Insbesondere habe es in A.________ regelmässig Aufenthalte der Rekurrenten 
gegeben, als sie auf der Durchreise gewesen seien. Die selbstständige Tätigkeit des 
Rekurrenten für seine ehemalige Arbeitgeberin habe sich auf Einsätze im Ausland 
beschränkt. Für diese Einsätze sei er mit total Fr. ____ entschädigt worden. Per 1. Januar 
2016 hätten sie ihren Wohnsitz wieder nach A.________ verlegt, wobei ihr Hausrat im 
Wert von Fr. ____ bereits am 12. Dezember 2015 vom Zollamt D.________ abgefertigt 
worden sei. Die Rückverlegung des Wohnsitzes in die Schweiz sei unter anderem deshalb 
erfolgt, da es nach einer rund dreijährigen Abwesenheit um den Rekurrenten in der 
Schweiz medial ruhiger geworden sei. Das Interesse an seiner Person des öffentlichen 
Lebens habe zusehends abgenommen.

Im Veranlagungsverfahren 2013 habe es verschiedene Besprechungen zwischen der 
Steuerverwaltung und den Rekurrenten gegeben. Ausserdem seien mehrere 

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Aktenauflagen erfolgt. Dabei sei es unter anderem um die Frage der Wohnsitzverlegung 
gegangen. Anlässlich einer Besprechung am 8. September 2015 hätten sie der 
Steuerverwaltung umfassende und sachdienliche Unterlagen sowie Informationen zum 
Nachweis der Wohnsitzverlegung nach Monaco abgegeben. Am 21. April 2016 habe die 
Steuerverwaltung sie unter anderem aufgefordert, die Aufenthaltstage in der Schweiz 
zwischen der Ab- und Wiederanmeldung in A.________ mitzuteilen, worauf sie der 
Steuerverwaltung mitgeteilt hätten, dass der Rekurrent in der fraglichen Zeit rund 160 
Tage in der Schweiz verbracht habe. Anlässlich einer weiteren Besprechung am 16. 
Dezember 2016 habe sich die Steuerverwaltung auf den Standpunkt gestellt, dass die 
Angaben der Rekurrenten zu den Aufenthaltstagen in der Schweiz ungenügend seien. Der 
Rekurrent habe nochmals versucht aufzuzeigen, dass diese Tage nur geschätzt werden 
könnten, da keine schriftlichen Aufzeichnungen über die einzelnen Aufenthalte und deren 
Länge bestünden. Am 6. Februar 2017 hätten sie den Outlook-Kalender des Rekurrenten 
für die Zeitdauer vom März bis Oktober 2013 eingereicht. Daraus gehe hervor, dass der 
Rekurrent die Einsätze für die ehemalige Arbeitgeberin alle im Ausland geleistet habe. 

In rechtlicher Hinsicht führten die Rekurrenten unter anderem aus, sie hätten als 
Nutzniesser das Grundstück in A.________ gar nicht verkaufen können. Ein Verkauf sei 
ohnehin nicht in Frage gekommen, da die Liegenschaft als Familiensitz für ihre 
Nachkommen erhalten bleiben solle. Zudem hätte für das grosszügige und einzigartig 
gelegene Grundstück mit höchster Wahrscheinlichkeit gar kein Mieter gefunden werden 
können. Die Beibehaltung einer bisherigen Wohnstätte sei nur dann ein Indiz für die 
Fortführung des Schweizer Wohnsitzes, wenn sich die Beibehaltung nur daraus erklären 
lasse, dass ein Steuerpflichtiger wieder in diese zurückkehren möchte. Dies sei bei den 
Rekurrenten aber offensichtlich nicht der Fall gewesen. Sie hätten die Liegenschaft in 
A.________ in erster Linie für ihre Kinder erhalten wollen. Die Rekurrenten hätten zwar 
bereits 2009 über die Option verfügt, das benachbarte Gut (____ Quadratmeter ____ 
direkt neben dem Grundstück der Rekurrenten) von der ehemaligen Arbeitgeberin des 
Rekurrenten zu kaufen, sofern diese dort ein Bauvorhaben nicht realisieren würde. Die 
ehemalige Arbeitgeberin habe sich erst 2013 gegen das Bauvorhaben ausgesprochen, 
worauf die Rekurrenten ihre Option zum Kauf des Guts ausgeübt hätten. 

Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung könne auch ein im Vorhinein befristeter 
Aufenthalt unter Umständen das Merkmal der Dauerhaftigkeit erfüllen (BGer 2C_678/2013 
vom 28. April 2014 E. 2.2). Demzufolge spreche das Beibehalten des 
Nutzniessungsrechts bzw. die Ausübung der Kaufoption für das Gut in A.________ nicht 

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gegen eine Wohnsitzverlegung nach Monaco. Selbst wenn die Rekurrenten bei ihrem 
Wegzug nach Monaco erwogen hätten, dass sie eines unbekannten Tages wieder zurück 
nach A.________ kehren würden, stünde dies einer Wohnsitzverlegung nach Monaco 
nicht entgegen. Anders als im so genannten Weltenbummler-Fall (BGE 138 II 300), in 
welchem ein Weltenbummler durch seine Reiserei auf hoher See im Ausland keinen 
permanenten, festen Standort begründet habe, hätten die Rekurrenten vorliegend 
plausibilisiert, dass sie in Monaco einen steuerrechtlichen Wohnsitz begründet hätten. Es 
sei unbestritten, dass die Mietwohnung in Monaco deutlich kleiner sei als das Eigenheim 
im A.________. Dabei sei auch zu beachten, dass eine Wohnung mit 268 Quadratmetern 
in Monaco als sehr grosszügig einzustufen sei.

Insgesamt erscheine das Beibehalten der subjektiven Steuerpflicht in A.________ als 
nicht sehr wahrscheinlich. Vielmehr hätten die Rekurrenten die Wohnsitzverlegung nach 
Monaco durch zahlreiche Indizien plausibilisiert. Die Rekurrenten seien beispielsweise 
unbestrittenermassen am 14. Februar 2013 mit einem beträchtlichen Teil des Mobiliars 
und der Einrichtungen inklusive Kunstgegenstände nach Monaco umgezogen. Es sei 
unwahrscheinlich, dass sie Mobiliar im Wert von rund Fr. ____ von A.________ nach 
Monaco überführt hätten, ohne dort einen Wohnsitz zu begründen bzw. um es in der 
nahen Zukunft wieder zurückzuführen. Am 15. Februar 2013 hätten sie ferner 
Aufenthaltsbewilligungen für Monaco erhalten, wobei die monegassischen Behörden 
offenbar von ihrem Wohnsitz in Monaco ausgegangen seien. Es sei weiter kein 
Widerspruch, dass sie sich in der Schweiz am 31. Januar 2013 nach den USA abgemeldet 
hätten, obwohl bereits seit der Unterzeichnung des Mietvertrages für die Wohnung in 
Monaco am 15. Januar 2013 klar gewesen sei, dass die Rekurrenten nach Monaco ziehen 
wollten. Denn dieses Vorgehen hätte sich aufgrund der damaligen Situation so ergeben. 

Gemäss der rekonstruierten kalendarischen Übersicht habe sich der Rekurrent 2013 an 
131 Tagen in Monaco und an 57 Tagen in A.________ aufgehalten. Die Rekurrentin habe 
sich 2013 an 193 Tagen in Monaco und an 46 Tagen in A.________ aufgehalten. Auch 
wenn der Aufenthalt in Monaco immer wieder durch Reisen unterbrochen worden sei, 
habe dies auf die Begründung des steuerrechtlichen Wohnsitzes keinen Einfluss. Es treffe 
zu, dass der Rekurrent von März 2013 bis Dezember 2015 an 309 Tagen in Monaco und 
an 204 Tagen in A.________ gewesen sei; demgegenüber habe sich die Rekurrentin an 
574 Tagen in Monaco und an 137 Tagen in A.________ aufgehalten. Der Grund dafür, 
hänge damit zusammen, dass der Rekurrent geschäftlich sehr häufig unterwegs gewesen 
sei. Er sei grundsätzlich sehr selten zuhause gewesen, weshalb die Zahl der Tage in der 

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Schweiz, welche er als Drehscheibe für seine Reisen verwendet habe, nicht weniger tief 
liege als die Tage in Monaco.

Es werde in diesem Zusammenhang auf eine kalendarische Aufstellung der 
Anwesenheitstage pro Land und Ort für die Jahre 2013 bis Ende 2015 verwiesen. Diese 
sei basierend auf der Geschäftsagenda und den Flugtickets rekonstruiert und nach 
bestem Wissen und Gewissen erstellt worden. Aus den Flugbewegungen gehe hervor, 
dass sämtliche Flüge mit internationalen Destinationen von Zürich aus erfolgt seien. Den 
Weg von Monaco nach Zürich habe der Rekurrent regelmässig mit dem Auto 
zurückgelegt. Denn es mache keinen Unterschied, ob man diese Strecke fliege (Zeitdauer 
ca. 6 Stunden) oder fahre (Zeitdauer ca. 7,5 Stunden). Für diese Fahrten seien bewusst 
verschiedene Fahrzeuge verwendet worden, ein Teil davon sei inzwischen wieder verkauft 
worden und ein anderer Teil habe sich im Eigentum der ehemaligen Arbeitgeberin des 
Rekurrenten befunden. 

Die Rekurrenten hätten während drei Tagen pro Woche an rund drei Stunden pro Tag eine 
Haushaltshilfe gehabt, welche ihre Anwesenheit in Monaco bestätigen könne. Auch der 
Concierge der Liegenschaft in Monaco könne ihren häufigen Aufenthalt dort bestätigen. 
Schliesslich habe auch der Chauffeur des Rekurrenten, welcher ihn manchmal von 
Monaco nach Zürich gefahren habe, genaueste Kenntnisse über die Anwesenheit des 
Rekurrenten in der Schweiz gehabt. 

Ferner würden die Strom- und Wasserrechnungen aufzeigen, dass die Wohnung in 
Monaco bewohnt worden sei. Die Kreditkartenabrechnungen würden nur wenige 
Buchungen in Monaco aufweisen; dies hänge damit zusammen, dass die Rekurrenten dort 
aufgrund des hohen medialen Interesses am Rekurrenten zurückgezogen gelebt hätten. 
Lebensmittel-einkäufe seien meistens durch die Haushaltshilfe erledigt und bar bezahlt 
worden. Der Rekurrent habe das Bargeld jeweils von seinem Mitarbeiterkonto bei seiner 
ehemaligen Arbeitgeberin bezogen und dann im Tresor in Monaco aufbewahrt. Die 
Rekurrenten stimmten der Rekursgegnerin darin zu, dass es sich bei der MasterCard mit 
den Endziffern "1010" entgegen der bisherigen Ausführungen nicht um die Kreditkarte der 
Haushaltshilfe, sondern um diejenige des Rekurrenten handle. Es gebe geringfügige 
Abweichungen zwischen der rekonstruierten kalendarischen Aufstellung und den 
Kreditkartenabrechnungen; dies weil alles schon so lange zurückliege und die 
elektronische Agenda nur noch teilweise verfügbar gewesen sei. Die Tatsache, dass die 
Rekurrenten in Monaco wenig soziale Kontakte gehabt hätten, hänge damit zusammen, 

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dass sie die Öffentlichkeit gemieden hätten, um nicht erkannt zu werden. Zudem hätten 
die Rekurrenten auch in A.________ ausserhalb der Familie wenig soziale Kontakte 
gehabt. Die Rekurrenten hätten in Monaco über ein Fixtelefon verfügt. Aus den 
monatlichen Rechnungen sei ersichtlich, dass jeden Monat lokale Telefonate in Rechnung 
gestellt worden seien. Ergänzend sei zu erwähnen, dass die ehemalige Arbeitgeberin des 
Rekurrenten diesem ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt habe; diese 
Telefonrechnungen könnten aus Vertraulichkeitsgründen indessen nicht eingereicht 
werden. Diverse Zeugen hätten die Rekurrenten in Monaco besucht oder in A.________ 
selten gesehen, und könnten deren Anwesenheit in Monaco somit bestätigen. Man 
verweise auf eine entsprechende Liste mit 12 Personen, die als Zeugen befragt werden 
könnten.

Die Rekursgegnerin wende ein, dass das Beibehalten der Haushaltshilfe in A.________ 
und ihr gleichbleibender Lohn gegen eine Verlegung des Lebensmittelpunktes nach 
Monaco spreche. Dies gelte auch für die Tatsache, dass die Lohnausweise für die 
Haushaltshilfe weiterhin von der Rekurrentin ausgestellt worden seien. Der Lohn sei 
indessen deshalb nicht geändert worden, da die physische Präsenz der Haushaltshilfe aus 
Sicherheitsgründen erwünscht gewesen sei. Es sei nicht ungewöhnlich, dass die 
Rekurrentin die Haushaltshilfe nicht an die Kinder delegiert habe. Es sei ferner in der Tat 
so, dass ein Teil der Post der Rekurrenten weiterhin nach A.________ gelangt und nicht 
umadressiert worden sei. Dies deshalb, weil die Haushaltshilfe ohnehin im Hause 
gewesen sei und die Post weitergeleitet habe. Der Rekurrent habe seinen Wohnsitz im 
Übrigen auch versicherungstechnisch in Monaco gehabt. Gemäss einem Schreiben der 
Krankenkasse habe er gewisse Behandlungskosten, die in der Schweiz angefallen seien, 
weitgehend selber zahlen müssen, da diese aufgrund des ausländischen Wohnsitzes nicht 
durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung in der Schweiz gedeckt gewesen 
seien. Der Rekurrent sei sich nicht bewusst gewesen, dass er nicht mehr obligatorisch in 
der Schweiz krankenversichert sei.

Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass die Rekurrenten damit ihre 
Wohnsitzverlegung nach Monaco plausibilisiert hätten. Die Rekurrenten hätten sich aus 
nachvollziehbaren wichtigen privaten Gründen in A.________ abgemeldet, hätten einen 
beträchtlichen Teil ihres Hausrates nach Monaco spediert und hätten sich nur noch für 
Kurzbesuche in der Schweiz aufgehalten. 

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Sofern festgestellt werde, dass die Rekurrenten in Monaco unbeschränkt steuerpflichtig 
seien, müsse beurteilt werden, wie die Entschädigung der ehemaligen Arbeitgeberin an 
den Rekurrenten versteuert werden müsse. Die Rekursgegnerin habe die Entschädigung 
als Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit veranlagt. Die Qualifikation könne 
vorliegend indessen offen bleiben, da die Entschädigung so oder anders im Wohnsitzstaat 
(und somit in Monaco) zu versteuern sei. Denn selbst wenn die Entschädigung als 
Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit qualifiziert würde, hätte die Schweiz (als Nicht-
Wohnsitz-staat) nur dann einen Anknüpfungspunkt, wenn der Rekurrent über feste 
Einrichtungen in der Schweiz verfügt hätte. Da dies nicht der Fall gewesen sei, unterliege 
die Entschädigung der Steuerhoheit Monacos. Wenn die Entschädigung hingegen als 
Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit betrachtet würde, werde der Rekurrent 
ohne steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz aufgrund wirtschaftlicher 
Zugehörigkeit nur dann steuerpflichtig, wenn er die Erwerbstätigkeit in der Schweiz 
ausgeübt hätte, das heisst wenn er bei der Arbeitsausübung in der Schweiz physisch 
anwesend gewesen wäre. Dies sei beim Rekurrenten aber nicht der Fall gewesen. Es 
werde eine Aufteilung in linearer Abhängigkeit zur Wohnsitzdauer vorgeschlagen: Die 
Gesamtentschädigung von Fr. ____ sei für 252 Tage (22. Februar 2013 bis zum 
31. Oktober 2013) ausgerichtet worden, davon würden 38 Tage (22. Februar 2013 bis 31. 
März 2013) auf die Schweiz entfallen, was Fr. ____ für die Schweiz ergebe (Fr. ____ / 252 
Tage x 38 Tage). 

Auf die übrigen Ausführungen ist in den Erwägungen – sofern entscheidwesentlich – 
einzugehen. 

C. Mit Schreiben vom 15. Oktober 2018 wurden die Rekurrenten ersucht, dem 
Verwaltungsgericht einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 25'000.– zu überweisen. 
Dieser ging fristgerecht ein.

D. Am 20. Dezember 2018 reichte die Rekursgegnerin ihre Vernehmlassung ein und 
beantragte im Wesentlichen, dass der Rekurs unter Kostenfolgen abzuweisen sei. Zur 
Begründung führte die Rekursgegnerin zunächst grundsätzlich Folgendes aus: Man weise 
ausdrücklich alle Aussagen im Rekurs zurück, wonach die Rekurrenten stets umgehend 
und vollständig alle notwendigen Auskünfte und Unterlagen eingereicht hätten. Anlässlich 
der Besprechung vom 8. September 2015 seien beispielsweise keine "umfassenden" 
(Rekurs, S. 6, Rz. 17) Unterlagen eingereicht worden. Denn wäre das der Fall gewesen, 
hätte die Rekursgegnerin nicht bezüglich der detaillierten Anzahl der Aufenthaltstage 

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(Rekursbeilage 10, S. 3) nachfragen müssen. Sogar im Einspracheverfahren seien am 27. 
Juni 2017 und am 30. November 2017 noch Rückfragen notwendig gewesen 
(Rekursbeilagen 17 und 19). Die MasterCard sei noch im Einspracheverfahren 
abgestritten worden. Ferner habe es auch Widersprüche bei Aussagen zu den Flügen mit 
dem Corporate Jet der ehemaligen Arbeitgeberin gegeben (Rekursbeilage 20, S. 2 Ziff. 2 
und Rekursbeilage 18, Frontseite). 

Die Rekurrenten erklärten den Umstand, dass bei der Abmeldung in A.________ als 
Wegzugsort USA und nicht Monaco angegeben wurde, widersprüchlich. So werde im 
Rekurs einerseits ausgeführt, dass die Rekurrenten befürchteten, aufgrund des hohen 
medialen Interesses in Monaco keine Ruhe zu finden, weshalb sie beabsichtigt hätten, 
zuerst vorübergehend in die USA und dann nach Monaco zu ziehen (Rekurs, S. 4 Rz. 8); 
andererseits werde ausgeführt, dass die Rekurrenten zwar geplant hätten, nach Monaco 
zu ziehen, sich dann aber kurzfristig, vor der Übersiedlung nach Monaco (Rekurs, S. 21 
Rz. 53) entschieden hätten, vorübergehend in die USA zu ziehen. Das sei nicht dasselbe: 
Gemäss der ersten Variante sei ein Wegzug in die USA beabsichtigt gewesen, gemäss 
der zweiten Variante ein Wegzug nach Monaco. Abgesehen davon seien keinerlei 
Unterlagen wie Umzugsofferten oder Mietverträge eingereicht worden, welche die USA als 
Wegzugsort im Geringsten plausibilisieren würden. Es verhalte sich im Gegenteil so, dass 
bereits im Zeitpunkt der Abmeldung in A.________ diverse Vorbereitungen in 
Zusammenhang mit Monaco getroffen worden seien; so sei der Mietvertrag für Monaco 
am 15. Januar 2013 (Rekursbeilage 16-6) unterzeichnet und am 31. Januar 2013 eine 
Offerte für den Umzug nach Monaco eingeholt worden. Bemerkenswert sei ferner, dass 
der Umzug nach Monaco am 14. Februar 2013 stattgefunden habe (Rekursbeilage 16, S. 
7), d.h. 14 Tage nach der Abmeldung in A.________ mit Wegzugsort USA. Es erscheine 
wenig plausibel, dass 14 Tage vor dem effektiven Umzugstermin nach Monaco noch die 
(vorübergehende) Absicht bestanden habe, in die USA zu ziehen. Die Ausführungen im 
Rekurs liessen den Schluss zu, dass für die Rekurrenten der vorübergehende Rückzug 
aus der Öffentlichkeit im Vordergrund gestanden habe. Hätte tatsächlich die Absicht 
dauernden Verbleibens in Monaco bestanden, dürfe angenommen werden, dass dieser 
Ort auch als Wegzugsort gegenüber der Einwohnerkontrolle A.________ angegeben 
worden wäre. 

Mit Blick auf die Aufenthaltstage und die Reisetätigkeit würden die Rekurrenten selbst 
darauf hinweisen, dass ihre nachträglich angefertigte kalendarische Zusammenstellung 
Fehler enthalte. Sie hätten sich andererseits aber nicht die Mühe gemacht, einen Abgleich 

13

Urteil A 2018 18

der Kalendereinträge mit den Kreditkartenabrechnungen vorzunehmen. Im Rekurs 
übernähmen die Rekurrenten die Zahlen, die die Rekursgegnerin aufgrund der 
rekonstruierten Kalendereinträge erstellt habe, ohne weiteres und hätten sie für korrekt 
befunden (Rekurs, S. 21 Rz. 54). Wie eine Überprüfung ergeben habe, seien einige 
Einträge im rekonstruierten Kalender indessen nicht mit den Kreditkartenabrechnungen 
deckungsgleich. Es werde auf die nachfolgende Tabelle verwiesen, in welcher sämtliche 
Daten mit Abweichungen aufgeführt seien. Aus dieser Darstellung folge, dass sich die 
tatsächliche Anzahl der Aufenthaltstage der Rekurrenten zugunsten von A.________ und 
zulasten von Monaco verschiebe. Bereits aufgrund der Tabelle im Einspracheentscheid 
habe nicht gesagt werden können, dass sich der Rekurrent wesentlich häufiger in Monaco 
als in A.________ aufgehalten habe. Die jüngste Auswertung zeige, dass sich auch die 
Rekurrentin deutlich weniger häufig in Monaco aufgehalten zu haben scheine. Was 
besonders hervorsteche, sei, dass die Kreditkartenabbuchungen ausserhalb Monacos des 
Öfteren mitten in einer im rekonstruierten Kalender längeren als "in Monaco" bezeichneten 
Periode stattgefunden hätten. Angesichts dessen, dass die Fahrten zwischen A.________ 
und Monaco mit unterschiedlichen Fahrzeugen getätigt worden seien, bei denen gemäss 
Vorbringen der Rekurrenten ein Fahrtennachweis kaum mehr möglich sei, müsse 
festgestellt werden, dass sich über die effektive Anzahl der Aufenthaltstage in Monaco 
praktisch keine gesicherten Angaben machen liessen. Die Rekurrenten erwähnten im 
Rekurs zwar Kilometerstände, hätten es indessen unterlassen, diese nachvollziehbar zu 
belegen. Abgesehen davon seien die Kilometerstände alleine nicht sehr aussagekräftig, 
da die Fahrzeuge auch auf anderen Strecken als Schweiz–Monaco hätten gefahren 
werden können. Der Umstand, dass die Kreditkartenabrechnungen mehrmals Buchungen 
im Raum A.________ zeigten, obwohl gemäss rekonstruiertem Kalender eine 
Anwesenheit in Monaco geltend gemacht worden sei, lasse vermuten, dass sich die 
Rekurrenten auch an anderen nicht durch Kreditkartenbuchungen belegten Tagen nicht in 
Monaco aufgehalten hätten. Dieser Eindruck werde dadurch verstärkt, dass der Rekurrent 
sich gemäss den Kreditkartenabrechnungen ein Generalabonnement der SBB bestellt 
habe; sowohl im September 2014 als auch im September 2015 (Beilage Rekursgegnerin 
2b und 2c). Die Rekurrenten hätten weiter vorgebracht, die Wohnsituation in Monaco sei 
den Verhältnissen in der Schweiz adäquat. Dieser Standpunkt sei bereits aufgrund des 
Grössenunterschieds wenig schlüssig. Die Rekursgegnerin habe bereits im 
Einspracheentscheid ausgeführt, dass die Rekurrenten in A.________ in einem Landhaus 
auf einem ____ Quadratmeter Grundstück wohnten, einschliesslich Schwimmbad, 
Gärtnerhaus, ____ sowie ____. In Monaco hingegen verfügten sie über eine Wohnung mit 
268 Quadratmeter Wohnfläche inkl. kleinem Schwimmbad und über keinen Garten. Am 

14

Urteil A 2018 18

auffälligsten sei indessen, dass es sich bei der Wohnung in Monaco um eine möblierte 
Wohnung handle; dies ergebe sich klar aus dem Mietvertrag (Rekursbeilage 4, S. 2 Ziff.2). 
Es dürfe angezweifelt werden, dass sich eine Person mit der Absicht dauernden 
Verbleibens am neuen Ort eine möblierte Wohnung miete. Es seien denn auch 
mehrheitlich Kunstgegenstände und praktisch keine üblichen Einrichtungsgegenstände 
von A.________ nach Monaco verbracht worden (vgl. hierzu Liste des Umzugsguts in 
Rekursbeilage 16-9). Die von den Rekurrenten angesprochenen Möbelkäufe in Monaco 
liessen nicht zwangsläufig auf eine Absicht dauernden Verbleibens in Monaco schliessen. 
Es ist auch bei bloss temporärem Aufenthalt nachvollziehbar, wenn sich Personen dort 
angenehm einrichten; zudem könnten die erworbenen Möbel sehr wohl nach dem Ende 
des temporären Aufenthalts nach A.________ verbracht und dort weiterverwendet worden 
sein. Des Weiteren gehe aus den Rekursbeilagen 5 und 16-11 hervor, dass der Rekurrent 
weiterhin die Funktion als Vorsitzender des Lenkungsausschusses A.________ bei seiner 
ehemaligen Arbeitgeberin beibehalten habe. Es sei deshalb davon auszugehen, dass er 
lange vor dem Bekanntwerden des Entscheids der ehemaligen Arbeitgeberin über den 
Verkauf des benachbarten Gutes Bescheid gewusst habe. 

Im Rekurs werde ausgeführt, dass es sich beim Grundstück in A.________ um den 
Familiensitz handle, und dass dieser für die Kinder der Rekurrenten erhalten bleiben solle, 
weshalb ein Verkauf nicht in Frage gekommen sei (Rekurs, S. 17 Rz. 45). Dazu sei 
anzumerken, dass das Eigentum am Grundstück in A.________ bereits im Dezember 
2011 auf die Kinder übertragen worden sei, wobei die Rekurrenten sich ein 
Nutzniessungsrecht eingeräumt hätten. Das Argument, dass ein Verkauf nicht in Frage 
gekommen sei, verfange bei Nutzniessungsberechtigten nicht. Es erscheine 
naheliegender, dass die Rekurrenten das Grundstück in A.________ für sich selbst zur 
Nutzung bereit hielten und nicht für die Kinder; sei doch das Nutzniessungsrecht nie 
gelöscht worden und auch die Haushaltshilfe sei weiterhin angestellt geblieben. Auch das 
Vorbringen der Rekurrenten, dass das benachbarte Gut dafür gekauft worden sei, dass 
die Kinder darauf Eigenheime erstellen können, greife ins Leere. Denn die Kinder hätten 
zu dieser Zeit bereits Eigenheime besessen. Es stelle sich auch die Frage, weshalb die 
Rekurrenten weder die Kaufoption noch das benachbarte Gut nach dem Erwerb auf die 
Kinder übertragen hätten.

Bei den Haushaltshilfen falle auf, dass die monegassische Haushaltshilfe im Stundenlohn 
angestellt gewesen und nur an drei Tagen pro Woche jeweils drei Stunden tätig gewesen 
sei. Die Haushaltshilfe in A.________ sei hingegen in unverändertem Pensum weiter 

15

Urteil A 2018 18

angestellt geblieben (Rekursbeilage 18-9). Angesichts der geltend gemachten 
Wohnsitzverlegung nach Monaco seien umgekehrte Verhältnisse zu erwarten gewesen. 
Auch sei das Anstellungsverhältnis der Haushaltshilfe in A.________ nicht auf die neuen 
Eigentümer (die Kinder) übergegangen, sondern sei bei den Rekurrenten verblieben. Der 
Umstand, dass alles wie bisher weitergeführt worden sei, spreche für eine Beibehaltung 
des Wohnsitzes in A.________. Es erscheine als ungewöhnlich, dass sich die Rekurrentin 
weiterhin um das Arbeitsverhältnis mit der Haushaltshilfe in A.________ gekümmert habe. 
Es stelle sich etwa die Frage, wie eine Überwachung oder Instruktion derselben ohne 
physische Anwesenheit in A.________ überhaupt möglich sein könne. Auch sei nicht 
nachvollziehbar, weshalb die Kinder, welche Wochenaufenthalter in ____ seien (Rekurs, 
S. 5 Rz. 11), weiterhin eine Haushaltshilfe im selben Umfang wie die Rekurrenten 
benötigten. Ferner erschliesse sich nicht, weshalb die Haushaltshilfe zu Wochenbeginn 
und ausserhalb der Semesterferien Lebensmitteleinkäufe tätige; hätten sich die Kinder 
doch studienhalber als Wochenaufenthalter in ____ befunden (Rekursbeilage 23: statt 
vieler: Einkäufe vom Dienstag, den 25. November 2014; Montag, den 16. März 2015 oder 
Montag, den 18. Mai 2015). Weiter ergebe eine Überprüfung der 
Kreditkartenabrechnungen der Haushaltshilfe, dass oft in der ersten Wochenhälfte eine 
Apotheke aufgesucht worden sei sowie dass praktisch jeden Monat Nespresso-Kapseln 
für Fr. 100–200 gekauft worden seien. Ein echter Vergleich der Kreditkartenabrechnungen 
der Haushaltshilfe sei nicht möglich, da nicht alle Abrechnungen eingereicht worden seien. 
Zudem seien die Rekurrenten von 2013 bis 2015 des Öfteren im (nicht monegassischen) 
Ausland gewesen; dies erkläre zumindest teilweise die tieferen Abrechnungen. 

Die Strom- und Wasserabrechnungen liessen im Weiteren keine Rückschlüsse auf die 
Anwesenheiten der Rekurrenten in A.________ oder Monaco zu, da in beiden Haushalten 
(Monaco und A.________) eine Haushaltshilfe anwesend gewesen sei. Beim 
Wasserverbrauch komme hinzu, dass die Sommer 2013 und 2014 gemäss den 
Klimabulletins des Bundesamts für Meteorologie sehr sonnenarm und regenreich gewesen 
seien (Vernehmlassungsbeilage 3). Die Rekurrenten könnten deshalb aus dem Rückgang 
des Wasserverbrauchs nichts zu ihren Gunsten ableiten. Bei den Telefonrechnungen falle 
auf, dass während mehrerer Monate in Monaco exakt derselbe Betrag von EUR 5.73 in 
Rechnung gestellt worden sei. Es stelle sich die Frage, wie mit einzeln fakturierten 
Telefongesprächen immer derselbe Rechnungsbetrag erreicht werden könne. Zudem 
übersteige der in Rechnung gestellte Betrag nie EUR 6.– pro Monat. Der 
Festnetzanschluss in Monaco sei deshalb von geringer Aussagekraft. Auch sei nicht 
ersichtlich, weshalb aus Vertraulichkeitsgründen keine Unterlagen bezüglich der von der 

16

Urteil A 2018 18

ehemaligen Arbeitgeberin zur Verfügung gestellten Mobiltelefone beigebracht werden 
könnten. Die Rekursgegnerin habe in der Beweisauflage ausdrücklich festgehalten, dass 
die Telefonnummern geschwärzt werden dürften. Einzig Datum, Land und Ort müssten 
ersichtlich sein. Abgesehen davon unterlägen Steuerbehörden dem Steuergeheimnis.

Nach Ansicht der Rekurrenten habe keine Notwendigkeit bestanden, die Adressänderung 
konsequent durchzuführen. Dies lasse die Absicht dauernden Verbleibens in Monaco 
höchst fraglich erscheinen. Dies insbesondere, wenn berücksichtigt werde, dass die 
Schweizer Post einen Nachsendedienst ins In- und Ausland anbiete. Wenn jemand an 
einen neuen Ort ziehe, dann werde nach der allgemeinen Lebenserfahrung ein 
Nachsendeauftrag eingerichtet. Ohne einen solchen Auftrag hätte die Haushaltshilfe in 
A.________ alle Sendungen für die Rekurrenten den Rekurrenten manuell nachsenden 
müssen – ausser die Rekurrenten hätten sich ohnehin regelmässig in A.________ 
aufgehalten, dann hätte die Haushaltshilfe die Post einfach sammeln und übergeben 
können. Die fehlenden Adressänderungen sowie der fehlende Nachsendeauftrag 
sprächen gegen die Absicht dauernden Verbleibens in Monaco. Es sei bemerkenswert, 
dass auch die Kreditkartenabrechnungen der Haushaltshilfe in A.________ nach 
A.________ gesandt worden seien (ebenso wie alle anderen Abrechnungen in 
Rekursbeilage 18-2). 

Nachdem noch im Einspracheverfahren von den Rekurrenten bestritten worden sei, dass 
sie eine MasterCard besässen, sei nun im Rekurs bestätigt worden, dass die Rekurrenten 
eine MasterCard besässen und es seien Abrechnungen eingereicht worden 
(Rekursbeilage 23). Bemerkenswerterweise seien aber die Abrechnungen der MasterCard 
mit den Endziffern "0292" eingereicht worden, obwohl im Einspracheentscheid die 
MasterCard mit den Endziffern "1010" angesprochen worden sei. Es lägen somit immer 
noch keine vollständigen Unterlagen vor.

Die Rekurrenten würden aus einem Schreiben einer Krankenversicherung (Rekursbeilage 
18-3) herleiten, dass sich der versicherungsrechtliche Wohnsitz in Monaco befinde. Dazu 
sei festzustellen, dass das Schreiben an die Adresse in A.________ gesandt worden sei. 
Weiter sei den Akten zu entnehmen, dass die nachträgliche Verschiebung des 
versicherungsrechtlichen Wohnsitzes ins Ausland anscheinend nicht freiwillig erfolgt sei. 
Denn die Krankenkasse habe aufgrund eigener Untersuchungen festgestellt, dass sich der 
Rekurrent aus der Schweiz abgemeldet habe. 

17

Urteil A 2018 18

Es falle bei einer Gesamtwürdigung aller Umstände auf, dass in keiner der Darstellungen 
irgendeine besondere Bindung zu Monaco dargelegt werde. Der Beweggrund, sich für 
eine gewisse Zeit nach Monaco zu begeben, sei das Entrinnen vor der Presse gewesen. 
Die Ausführungen der Rekurrenten im Zusammenhang mit der Abmeldung aus 
A.________ unter Angabe eines Wegzugsorts in den USA erhellten, dass es den 
Rekurrenten anscheinend nicht so wichtig gewesen sei, an welchen Ort sie sich zwecks 
Distanz zur Presse begäben. Schliesslich ergäben sich aus den Akten keine sozialen 
Kontakte in Monaco, da die Rekurrenten dort nach eigenen Angaben sehr zurückgezogen 
gelebt hätten (Rekurs, S. 25 Rz. 60). 

Zur rechtlichen Qualifikation der Entschädigung über Fr. ____ führte die Rekursgegnerin 
im Wesentlichen Folgendes aus: Im Rekurs werde geltend gemacht, dass sich die 
Tätigkeit des Rekurrenten für die ehemalige Arbeitgeberin auf die Erledigung von 
konkreten Aufträgen (Rekurs, S. 5 Rz. 12) beschränkt habe. Es sei zwar zutreffend, dass 
im Vertrag (Rekursbeilage 5) gewisse Leistungen festgehalten würden. Allerdings spreche 
die Art der Entlohnung gegen eine Tätigkeit auf Auftragsbasis respektive gegen eine 
selbstständige Tätigkeit. Denn gemäss Vertrag (Rekursbeilage 5, S. 3 Ziff. 5) erhalte der 
Rekurrent die Entschädigung als Pauschale ("lump sum"), und zwar unabhängig von der 
durch ihn erbrachten Dienstleistungen ("irrespective of the amount of services provided 
during the Period"). Unter unabhängigen Dritten würde wohl keine pauschale 
Entschädigung, unabhängig von den erbrachten Dienstleistungen, vereinbart werden. 
Weiter erhalte der Rekurrent über die Vertragslaufzeit hinaus gewisse Leistungen von der 
ehemaligen Arbeitgeberin, wie etwa Sicherheitspersonal, Dienstwagen inkl. Chauffeur, VIP 
IT Services, Büro inklusive Sekretariatsdienstleistungen bis zum 31. Dezember 2019 
(Rekursbeilage 5, S. 3 Ziff. 6). Auch dies sei unter unabhängigen Dritten im 
Auftragsverhältnis unüblich. Schliesslich ergebe sich aus Ziffer 1 des Vertrages, dass 
dieser die Verwaltungsratsverträge vom 25. Januar 2011 und vom 22. Januar 2013 
ersetze ("replace, supersede and novate"). In einer Gesamtwürdigung könne festgestellt 
werden, dass die Entschädigung nicht für eine neue selbstständige Tätigkeit erbracht 
worden sei, sondern für die Fortführung der bisherigen Verwaltungsratstätigkeit. Auch die 
Tatsache, dass ein Teil der Entschädigung in Form von Mitarbeiterbeteiligungen erbracht 
werde, weise eher auf eine unselbständige Tätigkeit hin; da mittels 
Mitarbeiterbeteiligungen jeweils eine gewisse Bindungswirkung an ein Unternehmen 
bezweckt werde. Ferner habe der Rekurrent weiterhin über ein Mitarbeiterkonto bei der 
ehemaligen Arbeitgeberin verfügt (Rekurs, S. 25 zweiter Absatz). Sei die Entschädigung 
nun also aufgrund früherer, infolge Ansässigkeit in der Schweiz erbrachter Leistungen 

18

Urteil A 2018 18

steuerbar, dann sei die Entschädigung in der Schweiz quellensteuerpflichtig, selbst wenn 
die Wohnsitzverlegung nach Monaco steuerrechtlich anerkannt würde.

E. Mit Replik vom 8. März 2019 führten die Rekurrenten im Wesentlichen Folgendes 
aus: Es sei unbestritten, dass die Rekurrenten bis zum 31. März 2013 unbeschränkt 
steuerpflichtig gewesen seien. Entscheidend sei nicht, ob der neue Wohnsitz zuerst in den 
USA und dann in Monaco begründet worden wäre; entscheidend sei einzig, ob der neue 
Wohnsitz in Monaco tatsächlich ab dem 1. April 2013 bestanden habe. Es sei von Anfang 
an geplant gewesen, dass der Wegzug in die USA nur vorübergehender und taktischer 
Natur gewesen sei; dies im Hinblick auf die Verfolgung durch die Presse. Der 
rekonstruierte Kalender weiche von den Kreditkartenabrechnungen ab und erhebe keinen 
Anspruch auf absolute Korrektheit. Die Rekurrenten seien sehr häufig auf Reisen 
gewesen. Die Aufenthalte in der Schweiz hingegen hätten grösstenteils in Zusammenhang 
mit den bereits im Rekurs erwähnten Durchreisen ins Ausland stattgefunden. Die 
Abweichungen der Kreditkartenabrechnungen zum rekonstruierten Kalender beliefen sich 
auf etwa 40 bis 50 Aufenthaltstage in der Schweiz, je für die Ehefrau und den Ehemann, 
über die Jahre 2013 bis 2015. Diese Abweichungen stiessen die Behauptung im Rekurs, 
dass die Rekurrenten sich ab April 2013 vorwiegend in Monaco aufgehalten hätten, nicht 
um. Die Rekurrenten hätten nie über ein GA der SBB verfügt, es handle sich um das GA 
der Tochter; wobei leider keine Abonnementsbestätigung der SBB beigebracht werden 
könne. Die Benzinbezüge in den Kreditkartenabrechnungen seien auf den Fahrten von 
und nach Monaco entstanden. Der Hauptbeweis für das Vorliegen des Wohnsitzes in 
A.________ sei Sache der Steuerbehörde. Sie habe darzutun, dass der Wohnsitz der 
Rekurrenten ab April 2013 in A.________ als sehr wahrscheinlich erscheine. Dies sei ihr 
bis heute nicht gelungen. Es treffe weder zu, dass die Wohnung in Monaco möbliert 
gemietet worden sei noch, dass die Rekurrenten nur Kunstgegenstände nach Monaco 
verbracht hätten. Aus dem Erwerb des benachbarten Gutes könne nicht geschlossen 
werden, dass die Rekurrenten bereits 2014 die Rückverlegung ihres Wohnsitzes nach 
A.________ geplant hätten. Die Einkäufe zu Wochenbeginn seien ebenso wie der 
Verbrauch an Nespresso-Kapseln nicht aussagekräftig. So könnten zu Wochenbeginn die 
Vorräte wieder aufgefüllt worden sein, und die Kinder könnten die Nespresso-Kapseln mit 
nach ____ genommen haben. Bei den Einkäufen in der "Apotheke Drogerie ____" könne 
es sich sowohl um Einkäufe in der Apotheke oder der Drogerie gehandelt haben; so 
könnten beispielsweise Putzmittel gekauft worden sein. Der Rekurrent habe seine 
Medikamente grossmehrheitlich direkt von der Klinik G.________ oder im Ausland 
bezogen. Zu den Festnetzrechnungen in Monaco sei festzuhalten, dass die Rekurrenten, 

19

Urteil A 2018 18

wenn immer möglich über das Internet kommuniziert hätten, weshalb die Kosten des 
Festnetzes kaum variierten. Auf Adressänderungen sei aus Vertraulichkeitsgründen 
verzichtet worden. Die Rekurrenten hätten die korrekte MasterCard eingereicht. Die 
Entschädigung sei in Monaco steuerbar, da sich dort auch der Wohnsitz der Rekurrenten 
befunden habe. Es handle sich bei der Entschädigung nicht um eine blosse 
Lohnfortzahlung aus dem bisherigen vertraglichen Verhältnis. 

F. Mit Duplik vom 15. April 2019 hielt die Rekursgegnerin an ihren Anträgen fest. Zur 
Begründung führte sie im Wesentlichen Folgendes aus: Das Bundesgericht habe im Urteil 
2C_1267/2012 vom 1. Juli 2013 in E. 3.3 f. festgehalten, dass im internationalen 
Verhältnis Art. 24 Abs. 1 ZGB analog anwendbar sei, d.h. der einmal begründete Wohnsitz 
in der Schweiz bleibe bis zum Erwerb eines neuen Wohnsitzes im Ausland bestehen. Der 
Steuerpflichtige habe somit die Begründung eines neuen Wohnsitzes im Ausland zu 
beweisen (BGer 2C_1107/2014 vom 14. September 2015 E. 5.2). 

Als Nachweis der Aufenthaltstage in Monaco sei der rekonstruierte Kalender 
(Rekursbeilage 20-2) eingereicht worden, dieser sei indessen nicht an die 
Kreditkartenabrechnungen angepasst worden (Replik, S. 2). Die meisten Fahrten von und 
nach Monaco seien mit Fahrzeugen zurückgelegt worden, wobei es für diese Fahrten 
keine Beweise gebe (Rekurs, S. 23 Rz. 56). Die meisten Einkäufe in Monaco seien bar 
bezahlt worden, wobei die Barbeträge jeweils vom Mitarbeiterkonto des Rekurrenten bei 
der ehemaligen Arbeitgeberin bezogen und in Monaco dann im Tresor aufbewahrt worden 
seien (Rekurs, S. 25 Rz. 60). Es sei zutreffend, dass die Rekurrenten die korrekte 
MasterCard eingereicht hätten; es verhalte sich aber auch so, dass immer noch nicht alle 
Kreditkartenabrechnungen vollständig eingereicht worden seien. So lägen für die 
MasterCard mit den Endziffern "0292" nur die Abrechnungen 2013 bis Januar 2014 vor. 
Für die MasterCard mit den Endziffern "6372" fänden sich in den Akten nur Abrechnungen 
von Februar bis Mai 2014. Ab Mai 2014 gebe es Abrechnungen einer MasterCard mit den 
Endziffern "7764" sowie einer AmericanExpress mit den Endziffern "1236". Es lägen somit 
für alle Kreditkarten nur einzelne Monate vor, nicht aber vollständige Unterlagen. Eine 
Überprüfung der unvollständigen Kreditkartenabrechnungen ergebe, dass einige der im 
rekonstruierten Kalender als Monaco oder Ausland bezeichneten Tage in der Schweiz 
verbracht worden seien. Für viele im rekonstruierten Kalender als Monaco bezeichneten 
Tage fehlten jegliche Nachweise. Eine Zeugenbefragung könnte nur Aufschluss über jene 
Aufenthaltstage geben, an denen die Zeugen die Zeit gleichzeitig und gemeinsam mit den 
Rekurrenten am selben Ort verbracht hätten. Dies würde an der Beweislosigkeit der 

20

Urteil A 2018 18

meisten Aufenthaltstage in Monaco nichts ändern. Die Klausel im Mietvertrag bezüglich 
der Möbel sei sehr offen gehalten, weshalb sie Raum für Interpretationen lasse. Zudem 
werde im Mietvertrag eine Kaution von EUR ____ verlangt. Der Umstand, dass die 
Rekurrenten nur ein Jahr nach ihrem Umzug nach Monaco das benachbarte Gut gekauft 
hätten, zeige ihre Bindung an den Lebensmittelpunkt A.________. Aus den wenigen 
eingereichten Abrechnungen der Krankenkasse (Replikbeilage 3) sei ersichtlich, dass der 
Rekurrent von April bis September 2015 in der Klinik G.________ in Zürich ambulant 
behandelt worden sei. Bezüglich der Möbelkäufe (Replikbeilage 1) sei auffallend, dass 
nicht alle Seiten vorlägen sowie dass auf Seite 6 von einer Villa ("your Villa") gesprochen 
werde und als Datum "Cannes, October 18th, 2012" aufgeführt sei. Es handle sich bei der 
Wohnung in Monaco jedoch nicht um eine Villa, noch verfüge diese über ein "Garden 
Guest Bedroom" oder ein "Guard’s Office". Es entstehe der Eindruck, dass ein Beleg über 
Möbelkäufe eingereicht worden sei, der sich nicht auf die Wohnung in Monaco beziehen 
könne. Die Rekurrenten hätten den Flughafen Zürich als Drehscheibe für ihre Reisen 
gewählt. Dies erscheint angesichts des von ihnen angegebenen Hauptindizes für die 
Wohnsitzverlegung nach Monaco, nämlich die Flucht vor der Presse in der Schweiz, eher 
ungewöhnlich. 

Zur Frage der Steuerbarkeit der Entschädigung sei festzuhalten, dass die vom 
Rekurrenten in der Replik eingereichte Bestätigung der ehemaligen Arbeitgeberin nichts 
an der Einschätzung der Rekursgegnerin zu ändern vermöge, wonach es bei den 
Pauschalen und umfangreichen Nebenleistungen für den Rekurrenten um Einkünfte im 
Zusammenhang mit dessen früherer Verwaltungsratstätigkeit in der Schweiz handle. In 
der Replik seien konkrete Aufträge erwähnt worden, für welche der Rekurrent mit einem 
entsprechenden Honorar entschädigt worden sei (Replik, S. 6). Diese Aufträge seien 
indessen nicht nachgewiesen worden. Die Aussage stehe ferner im Widerspruch zu den 
Vorbringen in der Einsprache und im Rekurs, wonach eine Aufteilung der Entschädigung 
in einzelne Tätigkeiten nicht möglich sei (Einsprache, S. 14 Rz. 28 und Rekurs, S. 7 Rz. 
19). Ein weiteres Indiz für die Weiterführung des bisherigen Arbeitsverhältnisses bei der 
ehemaligen Arbeitgeberin und gegen eine selbstständige Tätigkeit sei die Tatsache, dass 
das Vorsorgeverhältnis des Rekurrenten bei der Kaderkasse der ehemaligen 
Arbeitgeberin im Rahmen einer "externen Mitgliedschaft" habe weitergeführt werden 
können (Rekursbeilage 13). 

G. Mit Schreiben vom 25. April 2019 liessen sich die Rekurrenten ein weiteres Mal 
vernehmen. Im Wesentlichen wurde dabei ausgeführt, dass sich bei den Möbelkäufen ein 

21

Urteil A 2018 18

unwahres Dokument eingeschlichen habe, weshalb das korrekte nun nachgereicht werde. 
Weiter wurde ein E-Mail-Verkehr zwischen den Rekurrenten und der Innenarchitektin 
eingereicht, welcher belegen solle, dass sich die Auftragsbestätigung vom 28. Februar 
2013 (gemäss nachgereichter Beilage 1) auf die Einrichtung der Wohnung in Monaco 
bezogen habe. 

H. Nachdem dieses Schreiben der Rekursgegnerin zur Kenntnis gebracht wurde, 
gingen beim Verwaltungsgericht keine weiteren Stellungnahmen mehr ein.

22

Urteil A 2018 18

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss Art. 140 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer 
(DBG; SR 642.11) kann der Steuerpflichtige gegen Einspracheentscheide der 
Veranlagungsbehörde für die direkte Bundessteuer innert 30 Tagen nach der Zustellung 
bei einer von der Steuerbehörde unabhängigen Rekurskommission schriftlich Beschwerde 
erheben. Gemäss § 75 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1) 
ist das Verwaltungsgericht die kantonale Rekursbehörde im Sinne der Vorschriften über 
die direkte Bundessteuer. Die Beschwerden werden, unter Vorbehalt abweichender und 
ergänzender Vorschriften des Bundesrechtes, wie kantonale Steuerstreitigkeiten 
behandelt (§ 75 Abs. 2 VRG). Nach § 136 Abs. 1 des Steuergesetzes (StG; BGS 632.1) 
kann die steuerpflichtige Person gegen den Einspracheentscheid der kantonalen 
Steuerverwaltung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs beim Verwaltungsgericht erheben. 
Gemäss § 121 StG sind die Bestimmungen des VRG unter Vorbehalt der Regelungen im 
StG sinngemäss anwendbar. Der Rekurs muss einen Antrag und eine Begründung 
enthalten. Die notwendigen Beweisunterlagen sind beizulegen oder zu bezeichnen (§ 136 
Abs. 3 StG; ähnlich: Art. 140 Abs. 2 DGB). 

Die vorliegende Beschwerde (bezüglich der direkten Bundessteuer) bzw. Rekurs 
(bezüglich der kantonalen Steuern) wird der einfacheren Lesbarkeit halber im Folgenden 
als Rekurs bezeichnet, wobei der Begriff "Rekurs" beide Rechtsmittel (Beschwerde und 
Rekurs) umfasst.

Der Rekurs erfüllt alle formellen Anforderungen, weshalb darauf einzutreten ist. Die 
Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VO; BGS 162.11).

1.2 Das Verwaltungsgericht kann Einspracheentscheide der kantonalen 
Steuerverwaltung sowohl bezüglich kantonaler Steuern (§ 63 Abs. 3 VRG i.V.m. § 74 
Abs. 2 VRG i.V.m. § 121 StG i.V.m. § 136 Abs. 2 StG) als auch bezüglich der direkten 
Bundessteuer (Art. 140 Abs. 3 DBG) in vollem Umfang überprüfen. Das 
Verwaltungsgericht stellt den Sachverhalt von Amtes wegen fest (§ 74 Abs. 2 VRG i.V.m. 
§ 121 StG i.V.m. § 137 Abs. 1 StG sowie Art. 142 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 130 Abs. 1 
DBG). Es gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (§ 74 Abs. 2 VRG 

23

Urteil A 2018 18

i.V.m. § 121 StG i.V.m. § 137 Abs. 2 StG sowie Art. 143 Abs. 1 DBG). Das 
Verwaltungsgericht ist demzufolge verpflichtet, auf den – unter Mitwirkung der 
Verfahrensbeteiligten – festgestellten Sachverhalt die richtige Rechtsnorm, d.h. jenen 
Rechtssatz anzuwenden, den es als zutreffend erachtet, und ihm jene Auslegung zu 
geben, von der es überzeugt ist. Aus der Rechtsanwendung von Amtes wegen folgt, dass 
das Verwaltungsgericht als Rekursinstanz nicht an die rechtliche Begründung der 
Begehren gebunden ist und einen Rekurs auch aus anderen als den geltend gemachten 
Gründen (teilweise) gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer 
von der Vorinstanz abweichenden Begründung bestätigen kann. 

1.3 Auch wenn im harmonisierten Steuerrecht an sich das Beweismass der vollen 
Überzeugung ("Regelbeweismass") herrscht, bedarf es keiner absoluten Gewissheit. Es 
genügt, dass die Veranlagungsbehörde nach erfolgter Beweiswürdigung und aufgrund 
objektiver Gesichtspunkte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Vorliegen 
eines rechtserheblichen Sachumstandes überzeugt ist. Die Auffassung kann auf Indizien 
beruhen und bedingt keinen direkten Beweis (BGer 2C_1067/2017 vom 11. November 
2019 E. 2.2.3). Anders verhält es sich bei Beweisnot, bei welcher das mildere Beweismass 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als ausreichend erachtet wird. Von einer 
Beweisnot ist nicht schon zu sprechen, wenn eine Tatsache, die ihrer Natur nach ohne 
weiteres dem unmittelbaren Beweis zugänglich wäre, nicht bewiesen werden kann, weil 
der beweisbelasteten Partei die Beweismittel fehlen. Blosse Beweisschwierigkeiten im 
konkreten Einzelfall können zu keiner Beweiserleichterung führen (BGE 144 III 264 E. 5.3 
S. 269 f.). Gelangt die Behörde zu keiner derart gewichtigen Überzeugung, kommen die 
Beweislastregeln von Art. 8 ZGB zur Anwendung. Im Abgaberecht gilt demnach gemäss 
der so genannten Normentheorie (BGE 143 II 661 E. 7.2), dass die Veranlagungsbehörde 
die Beweislast für die abgabebegründenden und -erhöhenden Tatsachen trägt, während 
die abgabepflichtige Person für die abgabeaufhebenden und -mindernden Tatsachen 
beweisbelastet ist (BGer 2C_480/2019 vom 12. Februar 2020 E. 2.3.1).

2. 
2.1 Anfechtungsobjekte ist vorliegend der Einspracheentscheid vom 11. September 
2018 der Steuerverwaltung des Kantons Zug. Streitgegenstand ist in erster Linie, ob die 
Rekurrenten ihren steuerrechtlichen Wohnsitz vom 1. April 2013 bis zum 31. Dezember 
2013 weiterhin in A.________ hatten. Präzisierend ist dazu anzumerken, dass die 
Abmeldung in A.________ bereits am 31. Januar 2013 erfolgte, der Wegzug ins Ausland 
aber gemäss Angaben der Rekurrenten erst per 31. März 2013 (Rekurs, S. 4 Rz. 7). 

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Urteil A 2018 18

Folgerichtig lautete Antrag 2 des Rekurses denn auch auf "ab 1. April 2013" (Rekurs, S. 2 
Antrag 2). Kommt das Gericht zur Erkenntnis, dass der steuerrechtliche Wohnsitz der 
Rekurrenten, wie von ihnen vorgetragen, sich ab 1. April 2013 in Monaco befand, müsste 
in einem weiteren Schritt die Frage geklärt werden, ob die zusätzliche Entschädigung, die 
der Rekurrent von seiner ehemaligen Arbeitgeberin für seine 2013 geleistete Tätigkeit 
erhalten hat, vollständig in der Schweiz zu versteuern oder teilweise Monaco zuzuweisen 
ist. Dazu wäre vorab zu entscheiden, ob die Entschädigung von rund Fr. ____ als 
Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit qualifiziert.

2.2 Nach Angabe der Rekurrenten verlegten diese ihren Wohnsitz per 1. Januar 2016 
(Rekurs, S. 5 Rz. 14) wieder nach A.________. Obwohl somit grundsätzlich unklar ist, wo 
sich der Wohnsitz der Rekurrenten in den Jahren 2013 (ab 1. April), 2014 und 2015 
befand, ist die Frage, wo die Rekurrenten 2014 und 2015 Wohnsitz hatten, nicht 
Gegenstand des Verfahrens. Dennoch ist die Rückverlegung des Wohnsitzes nach 
A.________ für die Beurteilung der Frage, ob 2013 in Monaco ein neuer Wohnsitz 
begründet wurde, von Bedeutung. Ebenso können deshalb auch die Lebensumstände der 
Rekurrenten in den Jahren 2014 und 2015 nicht einfach ausgeblendet werden, sondern 
sind in die Würdigung der verschiedenen Sachverhaltsumstände mit einzubeziehen.

3.
3.1 Natürliche Personen sind in der Schweiz bzw. im Kanton aufgrund persönlicher 
Zugehörigkeit steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt 
hier haben (Art. 3 Abs. 1 DBG; Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung 
der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; 
SR 642.14]). Der steuerrechtliche Wohnsitz besteht wie auch der zivilrechtliche (Art. 23 
Abs. 1 ZGB) am Ort, wo die steuerpflichtige natürliche Person sich in der Absicht 
dauernden Verbleibens aufhält und den sie sich zum Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen 
gemacht hat (BGE 138 V 23 E. 3.1.1 S. 24 f.). Der Begriff des Wohnsitzes setzt sich damit 
aus einem objektiven äusseren (Aufenthalt) und einem subjektiven inneren Merkmal 
(Absicht dauernden Verbleibens) zusammen (BGE 143 II 233 E. 2.5.1 S. 237).

3.2 Der steuerrechtliche Wohnsitz ist insofern nicht frei wählbar, als es auf den 
gefühlsmässigen Lebensmittelpunkt nicht ankommt (BGE 138 II 300 E. 3.2 S. 305 f.). Zur 
Bestimmung des steuerrechtlichen Lebensmittelpunkts sind vielmehr die äusserlich 
wahrnehmbaren familiären, beruflichen, wirtschaftlichen und weiteren rechtserheblichen 
Lebensumstände zu ermitteln, abzuwägen und daraufhin zu prüfen, ob sie den Schluss 

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Urteil A 2018 18

zulassen, es liege die Absicht des dauernden Aufenthaltes vor (BGE 143 II 233 E. 2.5.2 
S. 238). Auch ein von vornherein bloss vorübergehender Aufenthalt vermag einen 
steuerrechtlichen Wohnsitz zu begründen, sofern er auf eine bestimmte Dauer angelegt ist 
und der Lebensmittelpunkt tatsächlich dorthin verlegt wird. Als Mindestdauer wird 
üblicherweise ein Jahr vorausgesetzt (BGE 143 II 233 E. 2.5.1 S. 237). Dies alles gilt auch 
im interkantonalen Verhältnis (Art. 127 Abs. 3 BV; BGE 132 I 29 E. 4.1 S. 36; BGer 
2C_762/2019 vom 18. November 2019 E. 3.3.2), ferner im internationalen 
Zusammenhang, wobei dort zusätzlich eine "Tie-Breaker Rule" gilt, soweit diese 
Gegenstand eines Doppelbesteuerungsabkommens ist (so etwa zu Art. 4 Abs. 2 DBA CH-
DE: BGer 2C_128/2016 vom 7. April 2017 E. 5.2; 2C_1267/2012 vom 1. Juli 2013 E. 5.1).

3.3 Das Bundesgericht hat in konstanter Praxis ausgeführt, dass es für eine 
Wohnsitzverlegung ins Ausland nicht genügt, die Verbindungen zum bisherigen Wohnsitz 
zu lösen; entscheidend ist vielmehr, dass nach den gesamten Umständen ein neuer 
Wohnsitz begründet worden ist. Obschon das Bundesgesetz über die direkte 
Bundessteuer – anders als noch Art. 4 Abs. 1 des Bundesratsbeschlusses vom 9. 
Dezember 1940 über die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt; BS 6 350; in 
Kraft bis 31. Dezember 1994) – zur Umschreibung des steuerlichen Wohnsitzes nicht 
mehr ausdrücklich auf das Zivilgesetzbuch (Art. 23-26 ZGB) verweist, hat sich der 
rechtliche Gehalt dieses Begriffs nicht verändert und lehnt sich weitgehend an den 
Wohnsitzbegriff des ZGB an (vgl. dazu Botschaft vom 25. Mai 1983 über die 
Steuerharmonisierung, BBl 1983 III 86 und 155). Nach wie vor gilt grundsätzlich, dass 
niemand an mehreren Orten zugleich Wohnsitz haben kann. Gleichermassen bleibt – wie 
nach altem Recht – der einmal begründete Wohnsitz grundsätzlich bis zum Erwerb eines 
neuen bestehen (sog. "rémanence du domicile"). Nicht entscheidend ist deshalb, wann 
sich der Steuerpflichtige am bisherigen Wohnort abgemeldet oder diesen verlassen hat. 
Begibt er sich ins Ausland, so hat er die direkte Bundessteuer zu entrichten, bis er 
nachweisbar im Ausland einen neuen Wohnsitz begründet. Eine andere Sichtweise würde 
eine zu grosse Missbrauchsgefahr nach sich ziehen (BGer 2A.337/2000 vom 6. Februar 
2001 E. 2b und c; 2C_627/2011 vom 7. März 2012 E. 4.1; 2C_472/2010 vom 18. Januar 
2011 E. 2.2; BGE 138 II 300 E. 3.3). 

3.4 Was die interkantonale oder internationale Festlegung des direktsteuerlichen 
Lebensmittelpunkts betrifft, hängen die Beweisführungs- und Beweislast massgeblich 
davon ab, ob es sich um den (angeblichen) Wegzug (in einen anderen Kanton oder einen 
anderen Staat) oder den (angeblichen) Zuzug (aus einem anderen Kanton oder einem 

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Urteil A 2018 18

anderen Staat) handelt (BGer 2C_480/2019 vom 12. Februar 2020 E. 2.3.2). Geht es um 
den (angeblichen) Wegzug der bislang unbeschränkt steuerpflichtigen natürlichen Person 
in einen anderen Kanton bzw. in einen ausländischen Staat, so hat im Kanton oder in der 
Schweiz bis dahin begriffsnotwendig eine persönliche Zugehörigkeit bestanden. Mit dem 
Wegzug entfällt zumindest die unbeschränkte Steuerpflicht (Art. 6 Abs. 1 DBG). 
Entsprechend stellt der Wegzug sich als steuermindernde oder -ausschliessende 
Tatsache dar und hat die steuerpflichtige Person daher die Sachumstände nachzuweisen, 
aus denen hervorgeht, dass ein neuer Lebensmittelpunkt entstanden ist (BGE 138 II 300 
E. 3.4 S. 307 [internationales Verhältnis]; BGer 2C_1036/2017 vom 10. März 2019 E. 2.3 
[interkantonales Verhältnis]). Die steuerpflichtige Person ist im Veranlagungsverfahren 
mitwirkungspflichtig (Art. 123 Abs. 1 und Art. 126 Abs. 1 DBG; Art. 42 Abs. 1 StHG) und 
hat die Tatsachen aufzuzeigen, die, verglichen mit den Vorperioden, zu einer anderen 
Würdigung des steuerrechtlichen Wohnsitzes führen (BGer 2C_473/2018 vom 10. März 
2019 E. 4.3). Ihr obliegt der Beweis für die von ihr behauptete subjektive Steuerpflicht an 
einem neuen Ort, wenn die von der Steuerbehörde angenommene bisherige subjektive 
Steuerpflicht als sehr wahrscheinlich gilt (BGer 2C_1036/2017 vom 10. März 2019 E. 2.3; 
2C_431/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 2.1; 2C_480/2019 vom 12. Februar 2020 E 
2.3.3). 

3.5 Die Rekurrenten geben an, dass sie seit 1998 in A.________ wohnten (Rekurs, 
S. 3 Rz. 5), und dass sie ihren Wohnsitz dort bis zum 31. März 2013 beibehalten hätten 
(so etwa: Rekurs, S. 2 Antrag 2; Replik, S. 1 Ziff. 3.2.1). Die Rekursgegnerin geht von 
einem Wohnsitz in A.________ für das gesamte Jahr 2013 aus. Damit ist unbestritten, 
dass die Rekurrenten zumindest in den ersten drei Monaten der Steuerperiode 2013 in der 
Schweiz und im Kanton Zug unbeschränkt steuerpflichtig waren. Die Rekurrenten stellen 
jedoch in Abrede, dass die bisherige subjektive Steuerpflicht in A.________ sehr 
wahrscheinlich sein soll (Rekurs, S. 16 Rz. 45). Der Hauptbeweis für das Vorliegen des 
Wohnsitzes A.________ ab April 2013 sei Sache der Steuerbehörde. Diese habe 
darzutun, dass der Wohnsitz der Rekurrenten ab April 2013 als sehr wahrscheinlich 
erscheine. Dieser Hauptbeweis sei der Behörde nicht gelungen (Replik, S. 3 Ziff. 3.2.3). 
Die Rekurrenten verkennen, dass das Bundesgericht mit seiner zuvor zitierten 
Rechtsprechung zur Beweisführung bei der Aufgabe des Wohnsitzes im Resultat eine 
Beweislastregel zuungunsten der Steuerpflichtigen etabliert hat. Sobald nämlich die 
Steuerbehörde beweisen kann, dass die Steuerpflicht zumindest zu Beginn einer 
Steuerperiode bestand, ist es nach der Normentheorie an der steuerpflichtigen Person den 
Wegfall ihrer Steuerpflicht als steuermindernde Tatsache zu beweisen. Es hilft ihr vor 

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Urteil A 2018 18

Bundesgericht nicht, wenn sie bloss beweist, dass sie den Wohnsitz in der Schweiz 
aufgegeben hat, wenn nicht bewiesen ist, dass sie einen Wohnsitz im Ausland begründet 
hat, welcher den fiktiven Wohnsitz nach Art. 24 Abs. 1 ZGB verdrängen würde 
(Oesterhelt/Seiler, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen 
Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, 3. Aufl. 2017, Art. 3 N 67 f.). 
Vorliegend gilt ein Wohnsitz der Steuerpflichtigen in der Schweiz bzw. im Kanton Zug 
zumindest bis zum 31. März 2013 als erstellt. Die Rekurrenten haben das 
Nutzniessungsrecht an ihrem Wohnhaus in A.________ danach nicht aufgegeben, sie 
haben das Haus nicht an Dritte vermietet, sind unbestrittenermassen auch nach April 2013 
regelmässig dorthin zurückgekehrt, um ihre Kinder zu besuchen. Bei solchen Umständen 
ergibt sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts eine natürliche Vermutung für 
eine Beibehaltung des Wohnsitzes am bisherigen Ort (vgl. BGer 2C_565/2016 vom 21. 
Dezember 2016 E. 3.1). Schon aus diesem Grund gilt der Wohnsitz der Rekurrenten in 
A.________ für die Zeit ab April 2013 als sehr wahrscheinlich. Es gibt im Sachverhalt auch 
keine Anhaltspunkte dafür, welche geeignet wären, diese natürliche Vermutung 
umzustossen. Die Rekurrenten haben daher die Begründung eines neuen Wohnsitzes im 
Ausland (hier: Monaco) zu belegen. Sollte der Beweis einer Wohnsitzverlegung von den 
Rekurrenten nicht erbracht werden können, haben sie die Folgen der Beweislosigkeit zu 
tragen (BGer 2C_473/2018 vom 10. März 2019 E. 4.3; 2C_510/2016 vom 29. August 2016 
E. 2.4; 2C_873/2014 vom 8. November 2015 E. 3.3; vgl. hierzu auch Erwägung 1.3 vorne). 
Das Verwaltungsgericht hat zu prüfen, ob den Rekurrenten aufgrund der vorliegenden 
Akten der Nachweis einer Wohnsitzverlegung ins Ausland gelungen ist. 

4. 
4.1 Das Verwaltungsgericht hat sich bereits im Urteil A 2016 21 vom 28. November 
2017 mit einer Wohnsitzverlegung ins Ausland (damals: Dubai) befasst. Dieses Urteil 
wurde ans Bundesgericht weitergezogen und von diesem im Urteil BGer 2C_114/2018 
vom 18. Juli 2019 geschützt. 

Damals prüfte das Verwaltungsgericht die Wohnsitzverlegung anhand folgender Kriterien: 
persönliche Beziehungen (nachfolgend E. 4.2), geschäftliche Beziehungen (nachfolgend 
E. 4.3), Wohnsituation (nachfolgend E. 4.4) und Aufenthaltstage (nachfolgend E. 4.5). 
Auch in diesem Fall scheint es sachgerecht, sich in erster Linie auf diese Indizien 
abzustützen, wobei anschliessend noch weitere Indizien (E. 4.6) geprüft werden. 
Abgerundet wird diese Erwägung mit einem Fazit (E. 4.7).

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Urteil A 2018 18

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Urteil A 2018 18

4.2 Persönliche Beziehungen

4.2.1 Die Rekurrenten führen aus, dass sie "in Monaco wenig soziale Kontakte" 
(Rekurs, S. 25 Rz. 60 letzter Absatz) gehabt hätten. Es ist offensichtlich, dass dieses 
Kriterium bereits aufgrund dieser Aussage gegen eine Wohnsitzverlegung nach Monaco 
spricht. 

Die Rekurrenten erklären dazu, sie hätten in Monaco die Öffentlichkeit bewusst gemieden, 
um nicht erkannt zu werden (Rekurs, S. 25 Rz. 60 erster und letzter Absatz). Es ist 
durchaus vorstellbar, dass Menschen sich an einem anderen Ort mit einer zumindest 
vorübergehenden Absicht des dauernden Verbleibens niederlassen, um dort sehr 
zurückgezogen zu leben, weil sie in der Öffentlichkeit nicht erkannt werden wollen. Im 
vorliegenden Fall ist es aufgrund der regen Reisetätigkeit der Rekurrenten im Zeitraum ab 
April 2013 bis Ende 2015 indessen durchaus angebracht, an diesem Beweggrund Zweifel 
zu hegen. Dies umso mehr, als die Rekurrenten gemäss eigener Aussage bei sämtlichen 
Flügen mit internationalen Destinationen Zürich als Start- und Zielflughafen wählten 
(Rekurs, S. 22 Rz. 56), also denjenigen Flughafen, wo sie wohl am ehesten erkannt 
werden würden. Auf die Reisetätigkeit ist im Einzelnen noch weiter hinten 
zurückzukommen (E. 4.5.2 und 4.6.1). Ferner geben die Rekurrenten an, verschiedene 
Immobilien in ____ sowie in ____ und ____ zu besitzen (Rekurs, S. 5 Rz. 10). Auch dort 
hätten sie sich vermutlich ohne weiteres eine Weile aufhalten können, um zurückgezogen 
und ohne soziale Kontakte leben zu können. Dies wäre angesichts der Grösse und 
Ausstattung des Grundstücks in A.________, welches die Rekurrenten selber als 
aussergewöhnlich grosszügiges und einzigartig gelegenes Objekt bezeichnen (Rekurs, S. 
17 Rz. 45 erster Absatz), wahrscheinlich auch dort sehr gut möglich gewesen. Auf die 
Ausstattung des Grundstücks ist detaillierter weiter hinten einzugehen (E. 4.4.2). Die 
besondere wirtschaftliche Situation der Rekurrenten mit einem international gestreuten 
Immobilienbesitz und überdurchschnittlich grosszügigen Wohnverhältnissen an ihrem 
angestammten und bis Ende März 2013 unbestrittenen Wohnort in A.________ sprechen 
auf den ersten Blick jedenfalls nicht für eine Wohnsitzbegründung in Monaco in einer 
268 m2 grossen Mietwohnung (Fünfzimmer-Duplexwohnung im 11. und 12. Stock eines 
Wohnblocks, Rekursbeilage 4), nur um nicht in der Öffentlichkeit erkannt zu werden. 

4.2.2 Die Rekurrenten geben an, sie hätten ganz allgemein ausserhalb der Familie in 
A.________ wenig soziale Kontakte gehabt (Rekurs, S. 25, Rz. 60 letzter Absatz). Vor der 
behaupteten Verlegung des Wohnsitzes hätten sie ihr Haus in A.________ zusammen mit 

30

Urteil A 2018 18

ihren Kindern seit Jahren bewohnt (Rekurs, S. 16 Rz. 45). Ab April 2013 hätten die ____ 
volljährigen Kinder sich am Wochenende in der Liegenschaft aufgehalten, wo die 
Rekurrenten sie anlässlich regelmässiger Aufenthalte zur Durchreise besucht hätten. Im 
Übrigen hätten die Kinder als Wochenaufenthalter in ____ gelebt und dort studiert 
(Rekurs, S. 5 Rz. 11). Die Rekurrenten hätten ihren Kindern eine Haushaltshilfe zur Seite 
gestellt, welche mittels einer auf die Rekurrenten lautenden Kreditkarte Einkäufe für sie 
erledigt habe (Rekurs, S. 25 Rz. 60 dritter Absatz, S. 26 Rz. 62 oder Replik, S. 4 dritter 
Absatz). Von Monaco aus hätten die Rekurrenten kaum telefoniert, weshalb sie die in den 
dort abgeschlossenen Telefonabonnements enthaltenen Freiminuten nicht ausgeschöpft 
hätten. Für die Kommunikation mit den Kindern habe man das Internet verwendet 
(Rekursbeilage 18, S. 5 Mitte). Gemäss Abtretungsvertrag schenkten die Rekurrenten die 
Liegenschaft in A.________ im Dezember 2011 ihren Kindern (Rekursbeilage 22). Die 
Rekurrenten führten dazu aus, ein Verkauf sei nicht in Frage gekommen, da sie die 
Liegenschaft als Familiensitz für ihre Nachkommen hätten erhalten wollen (Rekurs, S. 17 
Rz. 45). Auch das benachbarte ____ m2 grosse Nachbargrundstück hätten sie ____ im 
Interesse ihrer Kinder gekauft (Rekurs, S. 17 Rz. 46; Replik, S. 4 erster Absatz), um ihnen 
zu ermöglichen, ihre Eigenheime darauf zu bauen (Rekurs, S. 18 Rz. 46). 

All diese Aussagen lassen darauf schliessen, dass die ____ Kinder – sie waren im April 
2013 zwischen 21 und 28 Jahre alt (Rekursbeilage 22, S. 1) – die engsten und mit 
Abstand wichtigsten Bezugspersonen der Rekurrenten im hier interessierenden Zeitraum 
waren. Da die Kinder damals in der Schweiz wohnten, spricht auch dieser Befund gegen 
eine Wohnsitzverlegung ins Ausland. 

4.2.3 Weitere ins Gewicht fallende persönliche Beziehungen sind aus den Akten nicht 
ersichtlich, weshalb das Kriterium persönliche Beziehungen deutlich gegen eine 
Wohnsitzverlegung nach Monaco spricht. Wenn schon, deuten die Indizien auf die 
Beibehaltung des Wohnsitzes in der Schweiz hin.

4.3 Geschäftliche Beziehungen

Geschäftliche Beziehungen der Rekurrentin sind weder aktenkundig noch wurden diese 
geltend gemacht. Beim Rekurrenten sind einzig geschäftliche Beziehungen zu seiner 
ehemaligen Arbeitgeberin aus den Akten ersichtlich. Rekursbeilage 5 ist ein Vertrag 
zwischen dem Rekurrenten und seiner ehemaligen Arbeitgeberin, welche dort als 
Schweizer AG mit Sitz in D.________ bezeichnet wird. Im Wesentlichen vereinbaren die 

31

Urteil A 2018 18

Parteien darin, dass der Rekurrent nach Beendigung seines Amts als 
Verwaltungsratspräsident bis zum 31. Oktober 2013 gewisse Dienstleistungen für seine 
ehemalige Arbeitgeberin erbringen wird, wofür diese ihn mit Geld und weiteren Leistungen 
entschädigt. Die Durchsicht des Vertrags ergibt, dass gewichtige Zusatzleistungen der 
ehemaligen Arbeitgeberin einen klaren Bezug zur Schweiz aufweisen. So wird ihm ein 
Chauffeur mit Fahrzeug ("stationed in Switzerland") zur Verfügung gestellt für Fahrten in 
der Schweiz und in benachbarten Ländern bis zum 31. Dezember 2019 (Rekursbeilage 5, 
S. 3 Ziff. 6). Dazu kommt, dass die ehemalige Schweizer Arbeitgeberin dem Rekurrenten 
gemäss dessen eigenen Angaben – offenbar ausservertraglich – weitere Fahrzeuge zur 
Verfügung gestellt hat, die auf diese oder nahestehende Gesellschaften immatrikuliert 
waren (Rekurs, S. 23 Rz. 56). Gemäss Vertrag kann der Rekurrent bis zum 31. Dezember 
2019 ferner ein Büro in D.________ inklusive Sekretariatsdienstleistungen beanspruchen 
("Office and secretarial services to be provided on ____/D.________ for free until 31 
December 2019", Rekursbeilage 5, S. 3 Ziff. 6). Ihm wird ausserdem der Titel als 
Ehrenpräsident auf Lebenszeit verliehen (Rekursbeilage 5, S. 2 Ziff. 2). Im Rekurs wird 
zusätzlich ausgeführt, dass der Rekurrent im hier interessierenden Zeitraum weiterhin 
über ein Mitarbeiterkonto bei der ehemaligen Arbeitgeberin verfüge (Rekurs, S. 25 Rz. 60 
2. Absatz). Auf der anderen Seite lassen sich auch gewisse Leistungen, die der Rekurrent 
zu erbringen hat, mit der Schweiz in Verbindung bringen. So wird er weiterhin als 
Vorsitzender des Steuerungsausschusses "A.________" und "____" [dem ____ der 
ehemaligen Arbeitgeberin in D.________] bezeichnet (Rekursbeilage 5, S. 2 Ziff. 3 und 4). 
Ferner verpflichtet er sich während einer Übergangsphase zu gewissen 
Aufsichtstätigkeiten beim Tagesgeschäft im Büro des Verwaltungsratspräsidenten, im 
Unternehmenssekretariat und im Bereich der Unternehmenssicherheit ("office of the 
chairman", "corporate secretary", "corporate security", Rekursbeilage 5, S. 2 Ziff. 3). 
Schliesslich verpflichtet er sich dazu, keine Mandate für die Konkurrenz der bisherigen 
Arbeitgeberin anzunehmen. Er hat jedes neu angenommene Mandat dem 
Verwaltungsratspräsidenten zu melden (Rekursbeilage 5, S. 4 Ziff. 8). Der Vertrag erwähnt 
schliesslich ein paar Aufgaben des Rekurrenten mit Auslandbezug. So hat er noch 
vorübergehend die Aufgabe des Verwaltungsratspräsidenten von gewissen 
Tochtergesellschaften wahrzunehmen (bis 31. Juli 2013 von zwei Gesellschaften in den 
USA und einer in Bermuda; bis 31. Oktober 2013 von einer in Frankreich und einer in 
Spanien). Zusätzlich verpflichtet er sich zur Teilnahme an einem bereits organisierten 
Coachingseminar in Deutschland (Rekursbeilage 5, S. 3 Ziff. 6 unten). 

32

Urteil A 2018 18

Aus dem Vertrag geht somit hervor, dass der Rekurrent in der streitgegenständlichen 
Periode weiterhin geschäftliche Beziehungen zur Schweiz unterhalten hat. Ob diese, wie 
von den Rekurrenten gefordert, als selbstständige Tätigkeit, oder wie von der 
Steuerverwaltung gefordert, als unselbständige Tätigkeit zu qualifizieren sind, kann vorerst 
offen bleiben. Zumindest ein Teil der vom Rekurrenten zu erbringenden oder auch zu 
unterlassenden Leistungen haben einen Konnex zur Schweiz. Gewichtige vertragliche 
Leistungen der Schweizer AG lassen sich ebenfalls der Schweiz zuordnen. So oder 
anders ergeben sich keinerlei Hinweise auf geschäftliche Beziehungen zu Monaco, 
weshalb auch das Kriterium der geschäftlichen Beziehungen klar gegen eine 
Wohnsitzverlegung nach Monaco spricht und wenn schon für den Fortbestand des 
Schweizer Wohnsitzes.

4.4 Wohnsituation

4.4.1 In Monaco verfügten die Rekurrenten über eine Mietwohnung mit 236 
Quadratmetern Wohnfläche, dazu über eine Terrasse mit kleinem Schwimmbad (Fläche 
Aussenbereich: 32 Quadratmeter). Es handelte sich um eine Fünfzimmer-Duplexwohnung 
im 11. und 12. Stock eines Wohnblocks. Das Mietverhältnis trat am 15. Januar 2013 in 
Kraft. Der Vertrag war auf drei Jahre, bis zum 15. Januar 2016, befristet, mit 
automatischer Verlängerung um weitere drei Jahre bei ausbleibender Kündigung (Rekurs, 
S. 4 Rz. 9; Rekursbeilage 4, Mietvertrag, S. 1, 2 und 14). Die Rekurrenten engagierten in 
Monaco eine Haushaltshilfe, welche im Schnitt pro Monat wie folgt für sie tätig war: 2013 – 
31,5 Stunden; 2014 – 38.75 Stunden; 2015 – 39 Stunden (Rekursbeilage 18-16, 
Monatsabrechnungen). 

4.4.2 In A.________ hatten die Rekurrenten ein Nutzniessungsrecht an verschiedenen 
Grundstücken inne. Auf einem dieser Grundstücke steht ein Landhaus, das sie bis März 
2013 unbestrittenermassen bewohnten. Die zusammenhängenden Grundstücke in 
A.________ umfassten gemäss Abtretungsvertrag vom 14. Dezember 2011 eine Fläche 
von ____ Quadratmetern (____, Rekursbeilage 22, Abtretungsvertrag) mit einer 
Gebäudefläche von über 1'700 Quadratmetern (____, Rekursbeilagen 22-1 bis 22-6, 
Liegenschaftsreporte). Das Wohnhaus wies eine Grundfläche von 723 Quadratmetern auf. 
Auf Pressebildern ist zu sehen, dass dieses Haus ____ meist zweigeschossig in 
Erscheinung tritt (https://www.____.ch/____, Artikel vom ____, eingesehen am 16. Juli 
2020). Von ____ her sind teilweise sogar drei Geschosse erkennbar 
(https://www.____.ch/____, Artikel vom ____, eingesehen am 16. Juli 2020). Die effektive 

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Wohnfläche dürfte folglich deutlich über 1'400 Quadratmeter betragen haben. Die 
Grundstücke verfügten über ____ sowie über ein Schwimmbad. Neben dem Wohnhaus 
befanden sich darauf ein Gärtner-, ____ und ein ____ (Rekursbeilage 22). Im März 2014 
übten die Rekurrenten ferner die Option zum Kauf des benachbarten Gutes aus. Dieses 
Gut liegt ebenfalls ____, neben dem Grundstück der drei Kinder, und umfasst ____ 
Quadratmeter (Rekurs, S. 17 Rz. 46). 

In A.________ war 2013 eine Haushaltshilfe mit jährlichem Brutto-Lohn von Fr. ____ für 
die Rekurrenten tätig (Rekursbeilage 18-9, Lohnausweis 2013). Bei einem Stundenlohn 
von Fr. ____ ergibt dies eine monatliche Arbeitszeit von ____ Stunden. Bei einem eher 
hohen Stundenlohn von Fr. ____ ergäbe dies immer noch eine monatliche Arbeitszeit von 
____ Stunden. In den Jahren 2014 und 2015 blieb die Haushaltshilfe angestellt und 
erzielte einen Brutto-Lohn von Fr. ____ im Jahr 2014 und von Fr. ____ im Jahr 2015 
(Rekursbeilage 18-9, Lohnausweise 2014 und 2015). Die Rekurrenten kümmerten sich 
nach eigenen Angaben weiterhin um das Arbeitsverhältnis mit der Haushaltshilfe (Rekurs, 
S. 27 Rz. 63), d.h. die Rekurrenten blieben weiterhin ihre Arbeitgeber trotz der geltend 
gemachten geringen Präsenz in der Schweiz (Rekurs, S. 26 Rz. 62). Die Lohnausweise 
für die Hausangestellte in A.________ zu Handen der Steuerbehörde wurden 2013, 2014 
und 2015 im Übrigen mit der Ortsangabe A.________ versehen. Die Richtigkeit der 
Angaben bestätigte jeweils die Rekurrentin unter Angabe der Adresse in A.________ 
(Rekursbeilage 18-9).

4.4.3 Ferner ist festzuhalten, dass die Rekurrenten sich Post von Unternehmen mit Sitz 
in der Schweiz, von denen sie Dienstleistungen bezogen, weiterhin nach A.________ 
senden liessen. So sind etwa monatliche Kontoauszüge der Kreditkarte AmericanExpress 
(Rekursbeilage 18-2) aktenkundig, welche sowohl während der streitgegenständlichen 
Periode als auch in den Jahren 2014 und 2015 ausnahmslos nach A.________ gesandt 
wurden. Ferner stellte das Reisebüro der AmericanExpress die Rechnungen für Reisen, 
welche die Rekurrenten über dieses Büro gebucht hatten, auf die Adresse in A.________ 
aus (diverse Unterlagen zu Rekursbeilage 20-1). Auch schickte die H.________, die 
Schweizer Krankenkasse der Rekurrenten, die Post soweit ersichtlich nach A.________, 
darunter Leistungsabrechnungen und ein Schreiben, in dem es ausgerechnet um die nicht 
ordnungsgemäss Bekanntgabe des Wegzugs ging (Replikbeilage 3, Rekursbeilage 20-3, 
Rekursbeilage 18-3). Auf diesen Punkt wird noch zurückzukommen sein (E. 4.6.2). 
Weitere Schreiben an die Adresse in A.________ im Zeitraum 2013 bis 2015 betrafen 

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etwa die Stromrechnungen der WWZ AG (Rekursbeilage 18-5) und Abrechnungen der 
Swiss Miles & More Mastercard (Rekursbeilage 23, Replikbeilage 4). 

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4.4.4 Die Rekurrenten machen geltend, dass sie am 14. Februar 2013 mit einem 
beträchtlichen Teil des Mobiliars und der Einrichtungen nach Monaco umgezogen seien 
(Rekurs, S. 19 Rz. 51). In den Akten befindet sich eine Liste des transportierten Gutes. Die 
Liste, versehen mit dem Datum 30. Januar 2013, umfasst total 106 Positionen (94 + 12), 
davon sind 62 Kunstgegenstände (94 – 32). Übliche Einrichtungsgegenstände des 
täglichen Gebrauchs sind (unter anderem) folgende zu finden: Kaffeemaschine, 
Küchengeräte, Tische, Stühle, Sofas, Lampen, Bücher, Kleider und Besteck 
(Rekursbeilage 16-9). Die Rekurrenten geben an, dass sie Mobiliar und Kunst im Wert von 
rund Fr. ____ von der Schweiz nach Monaco transportiert hätten (Rekurs, S. 19 Rz. 51). In 
den Akten befindet sich ausserdem eine Liste mit dem Transportgut, das im Dezember 
2015 von Monaco nach A.________ zurückgebracht wurde. Sie enthält weitgehend die 
gleichen Gegenstände, die schon auf der Liste vom 30. Januar 2013 figurierten 
(Rekursbeilage 8). Der Schweizer Zoll schätzte den Wert des eingeführten Guts auf rund 
Fr. ____ (Rekursbeilage 7). Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Rekurrentin die 
Wohnung in Monaco zusätzlich mit lokal gekauftem Mobiliar ausstatteten (Rekursbeilage 
16-13, Replikbeilage 1, Beilage 1 zur Stellungnahme vom 25. April 2019). 

4.4.5 Es gilt, die zuvor ausgebreiteten Sachverhaltselemente zur Wohnsituation zu 
würdigen. 

4.4.5.1 Zunächst ist bezüglich der räumlichen Verhältnisse festzustellen, dass die 
Grundstück- und die Wohnfläche in A.________ markant grösser sind als die Wohn- und 
Aussenräume, die den Rekurrenten in Monaco zur Verfügung standen. Zwar sind 236 
Quadratmeter Wohnfläche für monegassische Verhältnisse wohl als grosszügig zu 
bezeichnen, wie die Rekurrenten vorbringen (Rekurs, S. 19 Rz. 50), doch verfügten die 
Rekurrenten in A.________ über eine nochmals deutlich grosszügigere und komfortablere 
Wohnsituation. Insbesondere ist dort auch der ausserordentlich grosse Umschwung zu 
beachten, der es den Rekurrenten in A.________ beispielsweise erlaubte, sich dort vor 
fremden Blicken ungestört aufzuhalten und sich bei Freizeitaktivitäten zu erholen (etwa 
Spaziergänge zu unternehmen, ____, die Natur und die Ruhe zu geniessen). Dies alles 
war im 32 Quadratmeter grossen Aussenbereich der Wohnung im elften Stock des Blocks 
in der dicht bebauten und dicht bevölkerten Stadt Monaco nicht möglich. Die Wohnung in 
Monaco konnte den gewohnten Lebenskomfort der Rekurrenten mit anderen Worten nicht 
annähernd bieten, was nicht für eine Wohnsitznahme in Monaco spricht.

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4.4.5.2 Die Rekursgegnerin wertet den Umstand, dass die Haushaltshilfe in A.________ 
im bisherigen Umfang angestellt blieb, als Indiz gegen eine Wohnsitzverlegung. Wenn 
schon hätten die Kinder, als Eigentümer, einen Vertrag mit der Haushaltshilfe 
abschliessen müssen (Vernehmlassung, S. 9 f.). Nach Meinung des Gerichts darf die 
Frage der Weiterführung des Arbeitsverhältnisses der Haushaltshilfe [in A._______] nicht 
überbewertet werden. Es ist gut nachzuvollziehen, dass eine Anwesenheit der 
Haushaltshilfe im grossen Haus aus Sicherheitsgründen weiterhin erwünscht war, wie von 
den Rekurrenten vorgebracht (Rekurs, S. 27 Rz. 63). Es dürfte bei Abwesenheit der 
Rekurrenten dort ausserdem genügend Arbeit für die Haushaltshilfe gegeben haben. Eine 
Übertragung des Arbeitsvertrags auf die Kinder ist im Übrigen wohl auch deshalb nicht 
erfolgt, da in den wirtschaftlichen Verhältnissen der Rekurrenten jährliche Lohnkosten von 
rund Fr. ____ nicht besonders stark ins Gewicht fallen. 

4.4.5.3 Was die transportierten Möbel betrifft, so wendet die Rekursgegnerin ein, dass 
mehrheitlich Kunstgegenstände und praktisch keine üblichen Einrichtungsgegenstände 
von A.________ nach Monaco verbracht worden seien (Vernehmlassung, S. 8 Ziff. 3.2.4). 
Es ist richtig, dass die Liste des Transportguts auffallend viele Kunstgegenstände enthält 
und vergleichsweise wenig Gegenstände des täglichen Gebrauchs (Rekursbeilage 16-9). 
Allerdings liessen die Rekurrenten sich die Wohnung durch Innendekorationsfirmen unter 
anderem mit Sofas, einem Esstisch mit Stühlen, Betten, Matratzen, Stoffüberzügen, 
Teppichen und Terrassenmöbeln ausstatten, was sowohl Offerten wie auch Rechnungen 
in den Akten belegen (Rekursbeilage 16-3; Beilage 1 zur Stellungnahme vom 25. April 
2019). In den Akten befinden sich auch Kopien eines Mailverkehrs aus dem Zeitraum 
27. Dezember 2012 bis 7. Januar 2013, in dem der Rekurrent und die Innendekorateurin 
in Cannes sich über die Ausstattung der Wohnung und insbesondere auch über die 
Bettauswahl eingehend austauschten (Beilage 3 zur Stellungnahme vom 25. April 2019). 
Die Rekurrenten bringen vor, es sei wenig wahrscheinlich, dass sie 
Einrichtungsgegenstände im Wert von rund Fr. ____ nach Monaco überführt hätten, ohne 
dort einen Wohnsitz zu begründen. Der Umfang des mitgeführten Mobiliars und der Kunst 
zeige auf, dass sie nicht nur vorübergehend ihren Wohnsitz nach Monaco hätten verlegen 
wollen. Es sei ihnen auch nicht darum gegangen, in Monaco ein Feriendomizil zu 
begründen (Rekurs, S. 20 Rz. 51). Die Tatsache, dass die Rekurrenten Kunst und Möbel 
in erheblichem Umfang von A.________ nach Monaco transportiert haben, stellt 
zusammen mit den getätigten Zukäufen von Möbeln und weiteren 
Einrichtungsgegenständen vor Ort ein Indiz für eine Wohnsitznahme in Monaco dar. Die 
Rekurrenten legten in ihrer neuen Mietwohnung offenbar Wert auf einen hohen 

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Wohnkomfort und auf ein behagliches Ambiente (vgl. dazu auch ein Mail des Rekurrenten 
vom 3. Januar 2013 an die Innendekorateurin in Cannes, Beilage 3 zur Stellungnahme 
vom 25. April 2019). Allerdings ist der Wert dieses Indizes insoweit zu relativieren, als die 
Rekurrenten lediglich rund 5 Prozent des von ihnen deklarierten steuerbaren Vermögens 
nach Monaco verbrachten (rund Fr. ____ gemäss Steuererklärung 2013, Rekursbeilage 
9). Dazu kommt, dass die Rekurrenten per Ende 2013 Kunst im Wert von Fr. ____ 
deklarierten (Rekursbeilage 9). Auf der Liste des Umzugsguts sind unter der Rubrik Kunst 
Gegenstände von rund Fr. ____ aufgeführt (Rekursbeilage 16-9, Positionen 32-94). Dies 
bedeutet, dass die Rekurrenten gemessen am Wert mehr als die Hälfte ihrer Kunst 
zurückliessen. Die Rekurrenten haben nicht vorgebracht, dass sie die nicht transportierte 
Kunst irgendwo zwischengelagert hätten. Somit spricht einiges dafür, dass sich Kunst im 
Wert von über Fr. ____ weiterhin im – gemäss ihren Aussagen – unbewohnten Haus in 
A.________ befand. All dieses spricht wiederum eher gegen eine Wohnsitzverlegung der 
Rekurrenten ins Ausland. Zu beachten ist auch, dass angesichts der wirtschaftlichen 
Verhältnisse der Rekurrenten (deklariertes steuerbares Einkommen 2013 rund Fr. ____, 
Rekursbeilage 9) die zweimal anfallenden Kosten für den Transport der Möbel und 
Kunstgegenstände (Fr. ____ gemäss Voranschlag vom 1. Februar 2013 für den Transport 
von Monaco nach A.________, Rekursbeilage 16-7) sowie die Auslagen für Möbel und 
weitere Inneneinrichtungen vor Ort (vgl. Schlussrechnung des Innendekorateurs aus 
Cannes vom 28. Mai 2013 über rund EUR ____, Rekursbeilage 16-13) bei ihrem 
Entscheid eine nicht allzu grosse Bedeutung gehabt haben dürften. Es ist somit auch 
durchaus denkbar, dass die Rekurrenten sich die Wohnung in Monaco für temporäre 
Aufenthalte wohnlich eingerichtet haben wie von der Rekursgegnerin vorgebracht 
(Vernehmlassung, S. 9 oben). Alles in allem liefern die Umstände des Transports und der 
Wohnungsausgestaltung vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der 
Rekurrenten kein klares Resultat. Von einem eindeutigen Indiz für eine Absicht eines 
dauernden Verbleibens in Monaco kann jedenfalls nicht gesprochen werden. 

4.4.5.4 Der Verzicht auf einen Postnachsendeauftrag durch die Rekurrenten lässt sich für 
das Gericht allerdings nur schwer nachvollziehen, weil ein solcher schnell und einfach 
eingerichtet werden kann und bei Wohnsitzverlegungen sowohl innerhalb der Schweiz wie 
auch ins Ausland Usanz ist. Die Rekurrenten bringen vor, es sei darum gegangen, die 
Adresse in Monaco möglichst vertraulich zu halten (Replik, S. 5). Dieser Befürchtung steht 
Art. 7 Abs. 3 des Postgesetzes (PG; SR 783.0) entgegen, wonach die Post Adressdaten 
an Dritte nur weitergeben darf, wenn Betroffene dazu ihre Einwilligung geben. Ausserdem 
hätten die Rekurrenten in Monaco wohl auch ein Postfach einrichten können, wohin sie 

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sich die an die Adresse in A.________ gerichtete Post hätten nachsenden lassen können. 
Da die Rekurrenten keinen Nachsendeauftrag einrichteten, hätte die Haushälterin in 
A.________ alle Nachsendungen durchführen müssen, d.h. frankieren und zur Poststelle 
bringen oder in den nächsten Briefkasten einwerfen müssen, ausser – und dies scheint 
plausibler – die Rekurrenten hielten sich regelmässig in A.________ auf, womit sich die 
Einrichtung eines Nachsendeauftrags erübrigt hätte. Im Übrigen ist nur schwer zu 
verstehen, weshalb die Rekurrenten ihrer Krankenkasse die neue Adresse in Monaco 
nicht bekanntgaben. Gemäss Ziffer 2.5 lit. c der allgemeinen Versicherungsbedingungen 
KVG der H.________ sind Versicherte jedenfalls verpflichtet, sämtliche das 
Versicherungsverhältnis betreffende Änderungen in den persönlichen Verhältnissen (z.B. 
Wohnsitzwechsel) innert Monatsfrist der auf der Versicherungspolice genannten 
Organisationseinheit des Versicherers zu melden (Bedingungen einsehbar unter 
www.H.________.ch/dam/internet/dokumente/01_privatkunden/01_ver-
tragsbedingungen_kvg/avb_okp_de.pdf, eingesehen am 20. August 2020). Das 
Zurückbehalten der Post in A.________ und die Nichtbekanntgabe des Adresswechsels 
an die Krankenkasse sprechen relativ deutlich gegen eine Absicht des dauernden 
Verbleibens in Monaco. 

4.4.6 Eine Gesamtwürdigung der Wohnsituation ergibt kein eindeutiges Resultat. Es 
könnte sich aufgrund der Indizien sowohl bei der Wohnung in Monaco als auch beim Haus 
in A.________ um den Wohnsitz gehandelt haben, während die jeweils andere 
Wohngelegenheit als eine Art Feriendomizil zu qualifizieren wäre. Aufgrund der 
Beweislastverteilung bei Wohnsitzverlegungen ins Ausland hat dies zur Folge, dass die 
Rekurrenten mit ihren Eingaben keine Wohnsitzverlegung nach Monaco haben 
nachweisen können. Der Vollständigkeit halber ist noch festzustellen, dass keines der 
Indizien bei der Wohnsituation stark genug ist, die natürliche Vermutung einer 
Beibehaltung des Wohnsitzes in A.________ umzustossen. Dies gilt auch für den Befund 
beim Möbeltransport, der unter allen Faktoren noch am ehesten auf die Absicht eines 
längeren Aufenthalts in Monaco hindeutet. 

4.5 Aufenthaltstage

4.5.1 Die Rekurrenten reichten eine kalendarische Aufstellung ihrer verschiedenen 
Aufenthaltsorte in der Periode 2013 bis 2015 ein, welche sie anhand der Geschäftsagenda 
des Rekurrenten und anhand von Flugtickets rekonstruiert hatten (Rekursbeilage 20, 
Schreiben vom 28. Februar 2018, S. 2). Sie betonten dabei mehrfach, dass sie nicht in der 

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Lage gewesen seien, eine vollständige Agenda zu erstellen. Abweichungen zu den 
effektiven Aufenthalten seien deshalb möglich (Rekursbeilage 20, S. 2; Rekurs, S. 25 
dritter Absatz; Replik, S. 2 Ziff. 3.2.3). Sie begründeten die Abweichungen unter anderem 
damit, dass die massgebende Periode schon einige Zeit zurückliege und die elektronische 
Agenda nur noch teilweise verfügbar gewesen sei (Rekurs, S. 25 dritter Absatz). Weiter 
hätten sie trotz intensiver Bemühungen immer noch nicht alle Flugtickets beschaffen 
können (Rekursbeilage 20, Schreiben vom 28. Februar 2018, S. 1). Gemäss der 
kalendarischen Aufstellung habe sich der Rekurrent im Jahr 2013 an 131 Tagen in 
Monaco und an 57 Tagen in A.________ aufgehalten und die Rekurrentin an 193 Tagen in 
Monaco und an 46 Tagen in A.________. Damit hätten sich beide Ehegatten 2013 
wesentlich häufiger in Monaco als in A.________ aufgehalten. Über die Periode März 
2013 bis Dezember 2015 sei der Rekurrent im Übrigen an 309 Tagen in Monaco und an 
204 Tagen in A.________ gewesen. Demgegenüber sei die Rekurrentin in diesem 
Zeitraum an 574 Tagen in Monaco und an 137 Tagen in A.________ gewesen (Rekurs, S. 
21 Rz. 54). 

4.5.2 Es stellt sich die Frage der Beweiskraft der nicht vollständigen kalendarischen 
Zusammenstellung. 

4.5.2.1 In der Vernehmlassung der Rekursgegnerin findet sich ab Seite 5 eine Aufstellung 
aller von ihr entdeckten Diskrepanzen zwischen dem rekonstruierten Kalender und den 
Kreditkartenabrechnungen. Beim Rekurrenten stellte sie 2013 bei acht im Kalender 
ausgewiesenen Aufenthaltsperioden in Monaco fest, dass dessen 
Kreditkartenabrechnungen gleichzeitig Zahlungen in der Schweiz, Deutschland, Österreich 
und in den USA auswiesen. Bei der Rekurrentin bemerkte die Rekursgegnerin bei sechs 
im Kalender angegebenen Monacoaufenthalten anhand der Kreditkartenabrechnung 
gleichzeitig Ausgaben in der Schweiz, Deutschland, Spanien und den USA. In einem Fall 
wurde beim Rekurrenten eine Abweichung in umgekehrter Richtung festgestellt, das heisst 
dass er während eines im rekonstruierten Kalender angegebenen Aufenthalts in 
A.________ gemäss Kreditkarte eine Ausgabe in Nizza tätigte (Vernehmlassung, S. 5). 
Die Untersuchung im Jahr 2014 ergab folgendes Ergebnis: Beim Rekurrent wurden bei 
vier im Kalender aufgeführten Monacoaufenthaltsperioden Kreditkartenzahlungen in der 
Schwei