# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 29ecbc3c-7519-5937-a8b5-6b71abe1efb5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.11.2017 100 2017 222
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2017-222_2017-11-28.pdf

## Full Text

100.2017.222U
DAM/BLO/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. November 2017

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichter Daum
Gerichtsschreiberin Blum

A.________
diese vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Erziehungsdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Hochbegabtenförderung; Schulgeldübernahme für den Privat-
schulbesuch an der Feusi Sportschule im Schuljahr 2016/2017 (Entscheid 
der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 28. Juni 2017; 
4800.600.250.07/16 [756686])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.11.2017, Nr. 100.2017.222U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. ….2002) besucht seit dem 12. Oktober 2015 die private 
Sportschule Feusi in Bern. Am 5. Juli 2016 ersuchte er den Kanton Bern 
um Übernahme des Schulgelds für das Schuljahr 2016/2017. Das Amt für 
Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB) der Erziehungsdirektion 
des Kantons Bern (ERZ) lehnte das Begehren mit Verfügung vom 
11. August 2016 ab.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 12. September 2016 Be-
schwerde bei der ERZ, welche das Rechtsmittel mit Entscheid vom 28. Juni 
2017 abwies.

C.

Hiergegen hat A.________ am 31. Juli 2017 Verwaltungsgerichts-
beschwerde erhoben mit dem Antrag, der Entscheid der ERZ sei aufzu-
heben und das Gesuch um Schuldgeldübernahme für das Schuljahr 
2016/2017 sei gutzuheissen. Die ERZ beantragt mit Beschwerdeantwort 
vom 17. August 2017 für den Kanton Bern die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 

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Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht einge-
reichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Der Beschwerdeführer betreibt Eishockey als Leistungssport. Ab 
Beginn des Schuljahres 2015/2016 besuchte er zunächst eine Sportklasse 
der Volksschule der Stadt Bern im Schulkreis Länggasse. Dabei handelt es 
sich um eine Partnerschule der SCB Future AG, die für die schulische 
Ausbildung der Eishockeynachwuchsspieler des SC Bern besorgt ist. 
Wegen Leistungsschwierigkeiten im Schulbereich wechselte er per 
12. Oktober 2015 an die private Sportschule Feusi (Beilage 14 und 20 zur 
Beschwerde an die ERZ vom 12.9.2016; Beschwerde S. 3).

2.2 Am 21. September 2015 ersuchte der Beschwerdeführer das AKVB 
erfolglos um Übernahme des Schulgelds für die Sportschule Feusi im 
Schuljahr 2015/2016. Eine gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde 
wies die ERZ mit rechtskräftigem Entscheid vom 18. Mai 2016 ab (Verfah-
ren 4800.600.250.01/16 [730646]; Beilage 17 und 19 zur Beschwerde an 
die ERZ vom 12.9.2016). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist 
allein die Übernahme des Schulgelds für das Schuljahr 2016/2017 durch 
den Kanton.

3.

3.1 Für das Schulwesen sind die Kantone zuständig (Art. 62 Abs. 1 der 
Bundesverfassung [BV; SR 101]). Sie sorgen für einen ausreichenden 
Grundschulunterricht, der an öffentlichen Schulen unentgeltlich ist (Art. 19 

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und 62 Abs. 2 BV). Dieser muss angemessen und geeignet sein; er soll 
genügen, um die Schülerinnen und Schüler sachgerecht auf ein selbstver-
antwortliches Leben im modernen Alltag vorzubereiten (vgl. BGE 141 I 9 
E. 3.2; BGer 2C_807/2015 vom 18.10.2016, in ZBl 2017 S. 377 E. 3.1). Die 
Kantone verfügen bei der Ausgestaltung des Grundschulunterrichts über 
einen weiten Spielraum. Ein Anspruch auf die optimale bzw. geeignetste 
überhaupt denkbare Schulung eines Kindes besteht nicht (allgemein 
BGE 138 I 162 E. 3.2 mit Hinweisen; Bernhard Ehrenzeller, in St. Galler 
Kommentar zur BV, 3. Aufl. 2014, Art. 62 N. 21; vgl. auch BGE 140 I 9 
E. 3.3).

3.2 Der Kanton Bern hat den Zugang zum unentgeltlichen Grundschul-
unterricht im Bereich der Förderung von Hochbegabten in Art. 7a des 
Volksschulgesetzes vom 19. März 1992 (VSG; BSG 432.210) konkretisiert. 
Dort werden die Voraussetzungen genannt, die erfüllen muss, wer in einen 
spezifisch-strukturierten Ausbildungsgang für Hochbegabte der öffentlichen 
Schule nach den Bestimmungen der Interkantonalen Vereinbarung vom 
20. Februar 2003 für Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten für 
Hochbegabte (nachfolgend: HBV; BSG 439.38-1) auf Kosten der Wohn-
sitzgemeinde aufgenommen werden will. Für bernische Schülerinnen und 
Schüler in Ausbildungsgängen an Privatschulen im Kanton Bern kann der 
verlangte Schulgeldbeitrag nach Art. 6 Abs. 1 des Gesetzes vom 29. Ja-
nuar 2008 betreffend den Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung für 
Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten für Hochbegabte (nach-
folgend: Beitrittsgesetz HBV; BSG 439.38) geleistet werden, wenn der Aus-
bildungsgang gemäss Art. 2 Beitrittsgesetz HBV gemeldet wurde (Bst. a) 
und die Schülerin oder der Schüler die Voraussetzungen für eine indi-
viduelle Kostengutsprache erfüllt (Bst. b). Der Kanton leistet die individuelle 
Kostengutsprache, wenn der gewünschte Ausbildungsgang die Vereinbar-
keit von schulischer Ausbildung und Hochbegabtenförderung besser er-
laubt als der öffentliche Ausbildungsgang im Kanton Bern und die Schülerin 
oder der Schüler eine qualifizierte Bestätigung ihrer oder seiner Hochbe-
gabung vorweist (Art. 5 Beitrittsgesetz HBV).

3.3 Sowohl die öffentliche Volksschule der Stadt Bern im Schulkreis 
Länggasse (Sportklasse) als auch die private Sportschule Feusi sind für die 

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Oberstufe (7.-9. Schuljahr) im Anhang 1 der HBV aufgeführt (vgl. 
Ausbildungen des Standortkantons Bern, Sekundarstufe I; Art. A1-1 HBV 
i.V.m. dem Anhang für das Schuljahr 2016/2017, abrufbar unter: 
<http://www.edk.ch>, Rubrik «Arbeiten», «Hochbegabte»). Solche Aus-
bildungsgänge fördern gezielt eine Hochbegabung, gewährleisten eine 
schulische oder berufliche Ausbildung, die zu einem anerkannten Ab-
schluss führt, und bieten konkrete Unterstützung der Schülerinnen und 
Schüler, damit diese die Förderung der Hochbegabung und die Ausbildung 
verbinden sowie alle ihre Fähigkeiten harmonisch entwickeln können (Art. 3 
HBV). Sodann steht fest, dass der vom Beschwerdeführer besuchte Aus-
bildungsgang an der Sportschule Feusi gemeldet wurde (Art. 6 Abs. 1 
Bst. a i.V.m. Art. 2 Beitrittsgesetz HBV) und er als Inhaber einer Swiss 
Olympic Talent Card den Nachweis seiner Hochbegabung erbracht hat 
(Art. 5 Beitrittsgesetz HBV). Als weitere Voraussetzung näher zu prüfen ist, 
ob die schulische Ausbildung und Hochbegabtenförderung an der Sport-
schule Feusi für den Beschwerdeführer im Sinn von Art. 5 Beitrittsgesetz 
HBV besser vereinbar sind als in der Sportklasse der Stadt Bern.

3.4 Wie die Vorinstanz zu Recht festhält (Beschwerdeantwort S. 2), 
sollen Hochbegabte nach dem Willen des Gesetzgebers grundsätzlich die 
ordentlichen öffentlichen (kommunalen oder kantonalen) Ausbildungsgänge 
im Kanton Bern besuchen. Das ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstan-
den, solange dieses Angebot angemessen und ausreichend ist, selbst 
wenn Privatschulen ein noch höheres Mass an individueller Betreuung an-
bieten können (vgl. dazu BGer 2P.216/2002 vom 5.2.2003, in ZBl 2007 
S. 162 E. 5.4; BGer 2C_249/2014 vom 27.3.2015 E. 3.3; ferner auch ERZ 
19.9.2008, in BVR 2009 S. 168 E. 2.3.3). Nur wenn aus pädagogischer 
Sicht eine bessere Ausbildungssituation gewährleistet wird, kann eine indi-
viduelle Kostengutsprache für einen spezifischen Ausbildungsgang für 
Hochbegabte geleistet werden. Ein Rechtsanspruch darauf besteht indes 
nicht (vgl. Vortrag des Regierungsrats zum Gesetz betreffend den Beitritt 
zur Interkantonalen Vereinbarung für Schulen mit spezifisch-strukturierten 
Angeboten für Hochbegabte, in Tagblatt des Grossen Rates 2008, Bei-
lage 4, S. 10 Ziff. 4.2.5 und 4.2.6). Damit wird dem allgemeinen Grundsatz, 
wonach verfassungsmässig kein Anspruch auf die beste Lösung bzw. das 
Maximum besteht (vgl. vorne E. 3.1), auch auf dem Gebiet der Hoch-

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begabtenförderung Rechnung getragen. Wohl kann für hochbegabte Kinder 
ein besonderer Unterricht erforderlich sein, der ihnen den Erwerb ange-
messener Fähigkeiten ermöglicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass die 
Eltern das Kind auf Kosten der öffentlichen Hand in eine Privatschule 
schicken können, insbesondere dann nicht, wenn ein geeignetes öffent-
liches Angebot besteht (vgl. Regula Kägi-Diener, in St. Galler Kommentar 
zur BV, 3. Aufl. 2014, Art. 19 N. 43 mit Hinweisen).

3.5 Im vorliegenden Fall ist zu berücksichtigen, dass mit der Sport-
klasse der Stadt Bern ein öffentlicher Ausbildungsgang zur Verfügung 
steht, der Spitzensport und Schule unter Einbezug von sportlichen Part-
nern, darunter die SCB Future AG, optimal miteinander verbinden soll. Die-
ses Bildungsangebot ist denn auch wie dasjenige der Sportschule Feusi im 
Anhang 1 der HBV aufgeführt (vorne E. 3.3). Grundsätzlich ist damit ein 
geeignetes öffentliches Angebot im Bereich der sportlichen Hochbegab-
tenförderung vorhanden. Die Anforderungen an das Kriterium der besseren 
Vereinbarkeit von Schule und Hochbegabtenförderung für die Schulgeld-
übernahme durch den Kanton dürfen und müssen in einem solchen Fall 
höher sein als beim Vergleich mit einem öffentlichen Ausbildungsgang, der 
nicht spezifisch oder jedenfalls nicht im gleichen Mass auf die Hochbegab-
tenförderung ausgerichtet ist (Regelklasse). Es ist daher nicht zu bean-
standen, wenn die Vorinstanz verlangt, die Verbesserung müsse in der 
vorliegenden Situation «gewichtiger ausfallen», da diese bereits im Nor-
malfall «erheblich bzw. deutlich» sein müsse (vgl. angefochtener Entscheid 
E. 2.3 S. 6; Beschwerdeantwort S. 3).

4.

4.1 Nach Ansicht des Beschwerdeführers lassen sich schulische Aus-
bildung und Hochbegabtenförderung an der Sportschule Feusi besser ver-
einbaren als in der Sportklasse der Stadt Bern. Im Zusammenhang mit sei-
nen Vorbringen stellt er zahlreiche Beweisanträge (Einholen eines Berichts 
der Sportschule Feusi zu seiner Entwicklung, Parteibefragung, Befragung 
verschiedener Personen, gerichtliches Gutachten). Er vermag jedoch nicht 
aufzuzeigen, in welchen Punkten die Vorinstanz den Sachverhalt unrichtig 

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oder unvollständig festgestellt haben soll. Im Wesentlichen beschränkt er 
sich darauf, verschiedene tatsächliche Aspekte nochmals darzustellen und 
sie anders zu gewichten als die ERZ (vgl. Beschwerde S. 3 ff.). Soweit er 
Sachumstände namentlich im Zusammenhang mit seiner körperlichen und 
mentalen Verfassung sowie seinem Leistungsvermögen ins Feld führt, 
kann ebenfalls nicht auf eine fehlerhafte vorinstanzliche Sachverhaltsfest-
stellung geschlossen werden. Vielmehr wäre es Sache des Beschwerde-
führers, seine Vorbringen zu substanziieren und der Behörde im Rahmen 
der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 20 VRPG unaufgefordert sachdienliche 
Unterlagen einzureichen. Diesen Anforderungen kommt er nur unzu-
reichend nach. Es reicht deshalb nicht aus, Beweismittel wie Partei- und 
Zeugenbefragungen anzubieten, damit das Gericht den Sachverhalt weiter 
ermittelt (vgl. allgemein dazu BVR 2014 S. 197 E. 3.1; weiterführend 
Markus Berger, Sachverhaltsermittlung im ursprünglichen Verwaltungsver-
fahren und im Verwaltungsprozess, in BVR 2014 S. 550 ff., insb. S. 564 ff.). 
Unter den gegebenen Umständen sind von den gestellten Beweisanträgen 
keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb auf weitere Untersuchun-
gen zu verzichten ist (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung statt vieler 
BGE 141 I 60 E. 3.3; BVR 2015 S. 159 E. 3.4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 18 N. 8 ff.).

4.2 Der Beschwerdeführer weist zunächst darauf hin, dass die Sport-
schule Feusi in unmittelbarer Nähe zur Postfinance Arena liege. Daraus 
ergebe sich für den Besuch der Eishockey-Trainings ein Zeitgewinn, der 
eine grosse Entlastung bringe (Beschwerde S. 5). – Es ist unbestritten, 
dass die Sportklasse der Stadt Bern im Schulkreis Länggasse vom 
Wohnort des Beschwerdeführers in etwa der gleichen Reisezeit erreichbar 
ist wie die Sportschule Feusi. Die Sportschule Feusi liegt jedoch in 
unmittelbarer Nähe zur Postfinance Arena, wo der Beschwerdeführer trai-
niert. Die Vorinstanz geht grundsätzlich von einem täglichen Zeitgewinn 
von ungefähr 20 Minuten aus, wobei sie unwidersprochen festgestellt hat, 
dass der Beschwerdeführer nicht jeden Tag Training hat. Der Schluss, 
diese Zeitspanne bedeute objektiv nur eine geringe Ersparnis, ist nicht zu 
beanstanden. Der Beschwerdeführer selber behauptet denn auch nicht 
mehr, die Zeitersparnis wäre grösser, war er im vorinstanzlichen Verfahren 
doch noch von täglich 50 Minuten ausgegangen (vgl. Beschwerde an die 

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ERZ vom 12.9.2016 S. 5). Weiter unterlässt er es auch vor Verwaltungs-
gericht, näher darzulegen, inwiefern der Zeitgewinn von 20 Minuten einen 
erheblichen Einfluss auf seinen engen Zeitplan haben soll (angefochtener 
Entscheid E. 2.3 S. 7). Nichts Gegenteiliges ergibt sich aus dem blossen 
Hinweis, selbst ein relativ kleiner Zeitgewinn könne eine grosse Entlastung 
darstellen und es sei für seine mentale und körperliche Entspannung vor 
dem Training förderlich, wenn er den Weg zu Fuss zurücklegen könne. Mit 
der Vorinstanz ist deshalb von einem unerheblichen täglichen Zeitgewinn 
auszugehen.

4.3 Nach Ansicht des Beschwerdeführers ermöglicht ihm der spätere 
Schulbeginn an der Sportschule Feusi, sich wesentlich besser zu erholen, 
was im Spitzensport absolut zentral sei (Beschwerde S. 5). – Die Vor-
instanz hat den späteren Unterrichtsbeginn als massgeblichen Faktor für 
den Vergleich zwischen der Sportschule Feusi und der Sportklasse der 
Stadt Bern berücksichtigt. Sie hat aber auch ausgeführt, der morgendliche 
Schlaf sei für andere Schulkinder genauso von Bedeutung, zumal es in der 
Verantwortung jeder und jedes Einzelnen liege, für genügend Schlaf und 
Erholung zu sorgen (angefochtener Entscheid E. 2.3 S. 7 f.). Der Be-
schwerdeführer hält dem hauptsächlich entgegen, er könne die fehlende 
Erholung am Morgen nicht durch «schlichtes früheres zu Bett gehen» kom-
pensieren, ohne dies allerdings näher zu begründen oder zu belegen. Zu-
dem bringt er vor, im Spitzensport gehe es darum, Grenzen auszuloten und 
das Maximum herauszuholen, weshalb es im Training unerlässlich sei, 
auch die individuell angeborenen Schlafmuster zu berücksichtigen. Wes-
halb dies allein aufgrund des früheren Unterrichtsbeginns an der städti-
schen Schule nicht möglich sein soll, ist indes nicht erkennbar. Abgesehen 
davon ist nicht erstellt, wie oft der Beschwerdeführer effektiv vom späteren 
Unterrichtsbeginn an der Sportschule Feusi profitiert, hat er es doch auch 
vor Verwaltungsgericht unterlassen, einen detaillierten Stundenplan einzu-
reichen.

4.4 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, an der Sportschule 
Feusi werde seine Hochbegabung problemlos gefördert. In der Sportklasse 
der Stadt Bern sei dies hingegen nicht möglich gewesen, was sich nach 
dem Wechsel eindeutig gezeigt habe (Beschwerde S. 4). Als Gründe führt 

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er insbesondere die kleineren Klassen sowie die bessere fachliche Betreu-
ung an der Sportschule Feusi an (Beschwerde S. 5).

4.4.1 Der Beschwerdeführer verkennt mit seiner Argumentation, dass aus 
der schulischen Leistungssteigerung an der Sportschule Feusi nicht auf 
eine wesentlich bessere Vereinbarkeit von Schule und Hochbegabtenförde-
rung im Vergleich zur Sportklasse der Stadt Bern geschlossen werden 
kann. Zu Recht hat die ERZ ausgeführt, der Beschwerdeführer könne aus 
dem erfolgreichen Abschluss der 7. Klasse an der Sportschule Feusi nichts 
zu seinen Gunsten ableiten (angefochtener Entscheid E. 2.3 S. 9). Der Be-
schwerdeführer besuchte die Sportklasse der Stadt Bern nur für wenige 
Wochen, bevor er an die Privatschule wechselte (vgl. vorne E. 2.1). In 
dieser kurzen Zeit kam er nicht in den Genuss von weitergehenden Unter-
stützungsmassnahmen, um seine schulischen Leistungen zu verbessern. 
Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, lässt sich daher nicht 
beurteilen, wie sich die schulischen Leistungen mit entsprechender Unter-
stützung in der Sportklasse der Stadt Bern entwickelt hätten (angefochte-
ner Entscheid E. 2.3 S. 9). Eine Leistungssteigerung wäre an der Volks-
schule unter Umständen ebenfalls möglich gewesen. Anders als der 
Beschwerdeführer meint (Beschwerde S. 10), sind damit nicht alle Möglich-
keiten zur Hochbegabtenförderung an der öffentlichen Schule ausgeschöpft 
worden. Inwiefern die fachliche Betreuung an der Sportschule Feusi besser 
sein soll als in der Sportklasse der Stadt Bern, bleibt zudem unbelegt und 
ist nicht erstellt. Es darf ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass 
an öffentlichen Schulen ebenfalls Lehrkräfte mit ausgezeichneten Fach-
kenntnissen beschäftigt werden.

4.4.2 Des Weiteren mag zwar zutreffen, dass kleinere Klassen, wie sie an 
der Sportschule Feusi vorhanden sind, für eine positive schulische Ent-
wicklung förderlich sind. Dies gilt aber auch für Schülerinnen und Schüler, 
welche die Regelklasse besuchen und keine Hochbegabung haben. Ihnen 
wird deswegen nicht auf Kosten der öffentlichen Hand der Besuch einer 
Privatschule ermöglicht. Nicht zu beanstanden ist deshalb, wenn die Vor-
instanz diesen Einwand unter dem Gesichtspunkt der Rechtsgleichheit als 
nicht im Zusammenhang mit der Hochbegabung des Beschwerdeführers 
stehend beurteilt hat (angefochtener Entscheid E. 2.3 S. 9). Ohnehin spie-

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len weitere Faktoren wie die unterrichtenden Lehrkräfte oder die Kamera-
dinnen und Kameraden in der Klasse eine massgebliche Rolle bei der Ent-
wicklung der schulischen Leistungen. Das trifft indes auf jede Schule zu 
und hängt nicht mit der Hochbegabung des Beschwerdeführers zusammen. 
Aus der angeblich fachlich besseren Betreuung und den kleineren Klassen 
an der Sportschule Feusi kann daher noch nicht abgeleitet werden, die Pri-
vatschule ermögliche eine wesentlich bessere Vereinbarkeit von Schulbil-
dung und Hochbegabtenförderung als die öffentliche Schule der Stadt 
Bern.

4.5 Zusammenfassend ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass dem 
Beschwerdeführer aus dem Besuch der Sportschule Feusi im Vergleich zur 
Sportklasse der Stadt Bern nur geringfügige Vorteile erwachsen, insbeson-
dere solche organisatorischer Art. Sowohl einzeln als auch in der Gesamt-
heit betrachtet bringen die verschiedenen thematisierten Aspekte keine 
wesentliche bzw. gewichtige Verbesserung, wie sie Art. 5 Beitrittsgesetz 
HBV verlangt (vorne E. 3.5). Dem Beschwerdeführer ist es unbenommen, 
das aus seiner Sicht beste Bildungsangebot zu nutzen; für das Schulgeld 
hat er aber selber aufzukommen. Eine maximale Verbesserung der Verein-
barkeit von schulischer Ausbildung und Hochbegabtenförderung, wie sie 
offenbar erwartet wird (Beschwerde S. 9), lässt sich gerade nicht auf 
Kosten des Kantons finanzieren.

5.

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich rügt, die Vorinstanz habe bei der 
Prüfung der Verhältnismässigkeit die für ihn massgebenden persönlichen 
Voraussetzungen nicht berücksichtigt, obwohl eine individuelle Kostengut-
sprache zur Diskussion stehe (Beschwerde S. 8 f.), ist sein Einwand un-
behelflich. Die ERZ hat die individuelle Situation des Beschwerdeführers 
durchaus gewürdigt. Wie bereits mehrfach erwähnt besteht aber kein An-
spruch auf Finanzierung der für ihn individuell besten Lösung bzw. des Ma-
ximums. Inwiefern die Vorinstanz bei der Anwendung von Art. 6 Abs. 1 
i.V.m. Art. 5 Beitrittsgesetz HBV allgemeine Rechtsprinzipien wie den Ver-
hältnismässigkeitsgrundsatz verletzt haben soll, ist nicht erkennbar.

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6.

Nach dem Erwogenen hält der angefochtene Entscheid der Rechtskontrolle 
stand. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 
Bei diesem Verfahrensausgang hat der unterliegende Beschwerdeführer 
die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind 
keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- dem Beschwerdegegner

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.