# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 003d637e-844f-5f88-a887-d24fe498dafc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.07.2008 C-3023/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3023-2006_2008-07-21.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3023/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  J u l i  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richterin Elena Avenati-Carpani, Richter Alberto Meuli, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Einspracheentscheid vom 29. September 
2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3023/2006

Sachverhalt:

A.
Der  verheiratete  österreichische  X._______  arbeitete  von  1968  bis 
1970 während insgesamt 18 Monaten als Kellner in der Schweiz (act. 
18, Nr. 16 S. 3-4 BVGer Akten). Am 31. August 2003 gab er seine Tä-
tigkeit  als  Verkaufsleiter  im  Aussendienst  bei  der  A._______  in 
W.______ auf (act.13). Am 29. Dezember 2003 reichte er bei der Pen-
sionsversicherungsanstalt  Landesstelle  S._______,  eingegangen  bei 
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) am 26. 
Mai 2004, ein Gesuch um Bezug von Leistungen der schweizerischen 
Invalidenversicherung ein (E 204, S. 7). Mit Schreiben vom 2. Juli 2004 
(act. 6) reichte der Beschwerdeführer einen Bescheid des Bundessozi-
alamtes vom 27. April 2004 nach (act. 5), worin ihm eine Behinderung 
von 60% bescheinigt wurde.

B.
Mit Verfügung vom 18. Mai 2005 wies die IV-Stelle das Leistungsge-
such wegen Fehlens einer anspruchsbegründenden Invalidität ab (act. 
20). Sie stützte sich dabei insbesondere auf:

- den Schlussbericht vom 11. Mai 2005 von Dr. E._______, regionaler 
ärztlicher Dienst der Invalidenversicherung (nachfolgend: RAD Rho-
ne) (act. 19), 

- das ärztliche Gesamtgutachten vom 19. Mai 2004 und das ärztliche 
Gutachten vom 10. Mai 2004 von Dr. H._______, Facharzt für Un-
fallchirurgie (act. 17, 15), 

- das ärztliche Gutachten vom 10. Mai 2004 von Dr. F._______, Inter-
nist/Rheumatologe (act. 16), 

- den  vom  Versicherten  ausgefüllten  Fragebogen  vom  10.  Januar 
2005 (act. 14), 

- den vom letzten Arbeitgeber  ausgefüllten Fragebogen, A_______, 
vom 31. Januar 2005 (act. 13). 

C.
Gegen die Verfügung vom 18. Mai 2005 erhob der Versicherte am 22. 
Juni 2005 Einsprache mit dem Antrag auf Zusprechung einer Viertels-

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rente  (act.  24).  Zum  Beweis  legte  er  das  unfallchirurgische  Ergän-
zungsgutachten vom 11. Mai 2005 von Univ. Doz. Dr. P._______, Fach-
arzt  für Unfallchirurgie, Allg. beeideter gerichtlicher Sachverständiger 
für Unfallchirurgie bei (act. 23).

Nach Einsichtnahme in das Ergänzungsgutachten von Univ. Doz. Dr. 
P._______ vom 11. Mai 2005 kam Dr. E._______ vom RAD Rhone in 
ihrer Stellungnahme vom 11. September 2006 zum Schluss, dass in 
der  bisherigen  Tätigkeit  eine  30%-ige  Arbeitsunfähigkeit  ab  10.  Mai 
2004 bestehe, und der Versicherte mit Wirkung ab 10. Mai 2004 in ei-
ner angepassten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig sei (act. 27). 

D.
Mit  Einspracheentscheid vom 29. September  2006 bestätigte die IV-
Stelle ihre Verfügung vom 18. Mai 2005 und wies die Einsprache ab. 
Sie führte aus, mangels einer abweichenden gemeinschafts- bzw. ab-
kommensrechtlichen Regelung seien für die Invaliditätsbemessung al-
lein  schweizerische  Rechtsnormen  massgeblich.  Dementsprechend 
bestehe keine Bindung der schweizerischen Invalidenversicherung an 
die  Beurteilung  ausländischer  Versicherungsträger,  Krankenkassen, 
anderer Behörden und Ärzte. Gemäss ärztlichem Dienst gebe das neu 
eingereichte  unfallchirurgische  Ergänzungsgutachten  vom  11.  Mai 
2005 keinen Anlass zu einer anderen Beurteilung des Leistungsgesu-
ches. Gestützt auf die medizinischen Unterlagen sei die angestammte 
Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter zu 70% und eine der Gesundheit 
angepasste Tätigkeit (leicht, wechselbelastend, ohne Heben und Tra-
gen von Gewichten über 5 kg mit dem rechten Arm, ohne Überkopfar-
beiten,  ohne kniende Positionen)  zu  100% zumutbar. Somit  bestehe 
keine anspruchsbegründende Invalidität.

E.
Mit  Eingabe  vom 29.  Oktober  2006  erhob  X._______  (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) Beschwerde bei der Eidgenössischen Rekurskom-
mission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die 
im  Ausland  wohnenden  Personen  (nachfolgend:  Rekurskommission). 
Er  führte  insbesondere  aus,  infolge  der  erlittenen Arbeitsunfälle  von 
der  österreichischen  Allgemeinen  Unfallversicherung  einerseits  eine 
Unfallrente wegen dauernder Invalidität  zu erhalten,  andererseits  sei 
ihm laut Sachverständigengutachten vom 23. Mai 2006 (recte: 21. Mai 
2006)  die  Arbeit  als  Aussendienstmitarbeiter  nicht  mehr  möglich. Es 
sei amtlich bestätigt, dass er einen Invaliditätsgrad von 40% aufweise 

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und somit  gemäss Art. 28 Abs. 1 des  Bundesgesetzes vom 19. Juni 
1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) Anspruch auf 
eine Viertelsrente habe. Zum Beweis legte er  das arbeitspsychologi-
sche  und  berufskundliche  Sachverständigengutachen  vom  21.  Mai 
2006 von Mag. U._______, Allgemein beeidete und gerichtlich zertifi-
zierte Sachverständige (Arbeitspsychologie, Berufskunde) bei. 

F.
Am 1. Januar 2007 ging das Verfahren auf das Bundesverwaltungsge-
richt über. 

G.
Mit Vernehmlassung vom 28. Februar 2007 beantragte die IV-Stelle die 
Abweisung der Beschwerde. Sie verwies auf die Stellungnahme vom 
23. Januar 2007 von Dr. E._______ vom RAD Rhone (act. 30), welche 
aufgrund  des  arbeitspsychologischen  und  berufskundlichen  Gutach-
tens von Dr. U._______ vom 21. Mai 2006 und des Gutachtens von Dr. 
med. K._______ vom 16. Januar 2005 neu zum Schluss kam, dass in 
der bisherigen Tätigkeit ab 10. Mai 2004 eine 60%-ige statt 30%-ige 
Arbeitsunfähigkeit  und in  einer  angepassten Tätigkeit  eine 100%-ige 
Arbeitsfähigkeit ab 10. Mai 2004 bestehe. Der von der IV-Stelle am 22. 
Februar 2007 durchgeführte Einkommensvergleich habe eine gesund-
heitlich bedingte Erwerbseinbusse von 21% ergeben (act. 32). 

H.
Mit  Replik vom 28. März 2007 hielt  der Beschwerdeführer an seiner 
Beschwerde  vollumfänglich  fest.  Er  verwies  auf  das  Gutachten  von 
Mag.  U.________  vom  21.  Mai  2006,  worin  ihm  eine  60%-ige 
Minderung  der  Erwerbsfähigkeit  und  ein  berufskundlicher  Verwei-
sungsschutz attestiert  worden sei. Zudem sei vermerkt, dass ihm die 
bisherige Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter nicht mehr möglich sei. 
Dem Schreiben legte er eine Kopie seines Behindertenpasses sowie 
eine Kopie seines Parkausweises für Behinderte bei.

I.
In der Duplik vom 10. Mai 2007 führte die IV-Stelle mit Verweis auf die 
Verfügung vom 18. Mai  2005 und den Einspracheentscheid  vom 29. 
September 2006 aus, das schweizerische Recht kenne – anders als 
das österreichische Recht  – keine Einschränkung der Verweisbarkeit 
im  Sinn  eines  Berufsschutzes.  Diesbezüglich  sei  festzuhalten,  dass 
dem Beschwerdeführer laut berufskundlichem Gutachten Verweistätig-

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keiten im Innendienst zumutbar seien trotz bestehendem Berufsschutz 
nach österreichischem Recht. 

J.
Mit Verfügung vom 22. Mai 2008 wurde dem Beschwerdeführer die Zu-
sammensetzung des Spruchkörpers mitgeteilt. Es gingen keine Aus-
standsbegehren ein.

K.
Mit Verfügung vom 18. Juni 2008 wurde die Vorinstanz aufgefordert, ei-
nen Auszug aus dem individuellen Konto der Ausgleichskasse betref-
fend die Beitragszeiten sowie allfällige weitere Nachweise betreffend 
die berufliche Tätigkeit des Beschwerdeführers in der Schweiz zu edie-
ren. 

L.
Mit Eingabe vom 20. Juni 2008 reichte die Vorinstanz die verlangten 
Unterlagen nach (Auszug aus dem individuellen Konto und zwei  Ar-
beitsbestätigungen). 

M.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung  der  beim  Inkrafttreten  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
bei Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den 
Beschwerdediensten  der  Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Die 
Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [Ver-
waltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]). 

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht un-
ter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Artikel 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021). 
Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich zweifellos um eine Ver-
fügung im Sinn von Art. 5 VwVG. Zulässig sind Beschwerden gegen 

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Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d 
VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG). Das Bundesverwaltungsge-
richt  ist  somit  für  die  Behandlung der  vorliegenden Beschwerde zu-
ständig.

1.2 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid be-
sonders  berührt  und  hat  an  dessen  Aufhebung  oder  Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG, vgl. auch 
Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist daher 
zur Beschwerde legitimiert.

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG, vgl. auch Art. 60 Abs. 1 ATSG).

2.
Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-
sentlichen  nach  den  Vorschriften  des  VGG,  des  VwVG (vgl.  Art.  37 
VGG) sowie des ATSG.

2.1 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

3.
Streitig und im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist, ob der Beschwer-
deführer bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 29. September 
2006 in einem rentenberechtigenden Ausmass invalid geworden ist. 

3.1 Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfah-
ren zur Anwendung gelangen.

3.2 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2).

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3.3 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

3.4 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der Europäischen Union, so dass vorliegend die folgenden Erlasse an-
wendbar sind: das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Eu-
ropäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über 
die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, nachfol-
gend: FZA, SR 0.142.112.681), sein Anhang II, die Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme 
der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer  und  Selbstständige  sowie 
deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und ab-
wandern (nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71, SR 0.831.109.268.1) 
sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 
über  die  Durchführung  der  Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 (nachfol-
gend:  Verordnung  Nr.  574/72,  SR  0.831.109.268.11)  (vgl.  Art.  80a 
IVG).

Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis anhhin gel-
tenden bilateralen Abkommen zwischen der  Schweizerischen Eidge-
nossenschaft  und  den  einzelnen  Mitgliedstaaten  der  Europäischen 
Gemeinschaft  insoweit  aus,  als  darin  derselbe Sachbereich  geregelt 
wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst a FZA werden die Systeme der 
sozialen  Sicherheit  koordiniert,  um insbesondere  die  Gleichbehand-
lung aller Mitglieder der Vertragstaaten zu gewährleisten. 

Die Bestimmung des Invaliditätsgrads richtet sich auch nach dem In-
krafttreten des FZA nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 E. 
2.4.). Gemäss Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom 
Träger eines Mitgliedstaates getroffene Entscheidung über die Invalidi-
tät eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staa-
tes  nur  dann verbindlich,  wenn die  in  den Rechtsvorschriften  dieser 
Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V 
dieser  Verordnung als übereinstimmend anerkannt  sind,  was für  das 
Verhältnis zwischen Österreich und der Schweiz (ebenso wie für das 
Verhältnis zwischen den übrigen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz) 
nicht der Fall  ist. Gemäss Art. 40 der Verordnung Nr. 574/72 hat der 
Träger eines Mitgliedstaates aber bei der Bemessung des Grades der 
Erwerbsminderung die von den Trägern der anderen Staaten erhalte-

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nen ärztlichen Unterlagen und Berichte sowie die verwaltungsmässi-
gen Auskünfte zu berücksichtigen, soweit sie rechtsgenüglich ins Ver-
fahren eingebracht werden. Jeder Träger behält jedoch insbesondere 
die Möglichkeit, durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner Wahl die an-
tragstellende Person untersuchen zu lassen. 

3.5 Am 1. Januar 2003 sind das ATSG sowie die zugehörige Verord-
nung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts (ATSV, SR 830.11)  in  Kraft  getreten,  welche für 
die  Beurteilung  des  vorliegend  geltend  gemachten  Leistungsan-
spruchs ab diesem Zeitpunkt anwendbar sind. Nicht anwendbar sind 
die Änderungen des ATSG vom 6. Oktober 2006 und der ATSV vom 
28.  September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw. AS  2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), da der angefochtene Entscheid vor 
Inkrafttreten  der  entsprechenden  Bestimmungen  ergangen  ist  (vgl. 
auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 
Rz. 4). 

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche Bundesgericht  (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) 
erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefi-
nitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchst-
richterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-
krafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung 
ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung übernommen 
und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 
3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modi-
fizierung  der  bisherigen  Judikatur  zur  Invaliditätsbemessung  bei  er-
werbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Me-
thode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 
IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung 
vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b). 

3.6 Am 1. Januar 2004 ist die Änderung des Bundesgesetzes und der 
Verordnung über  die Invalidenversicherung vom 21. März  2003 bzw. 
vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) 
in Kraft getreten. Somit ist für die Prüfung von Ansprüchen, die nach 

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diesem Zeitpunkt entstanden sind, die seit dem 1. Januar 2004 gültige 
Fassung des IVG, vorbehältlich der Übergangsbestimmungen zur Än-
derung vom 21. März 2003 (AS 2003 3850), anwendbar. Die Änderun-
gen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 28. September 
2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. 
Januar 2008) sind im vorliegenden Verfahren nicht anwendbar, da der 
angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestim-
mungen ergangen ist (vgl. auch KIESER, a.a.O., Art. 82 Rz. 4).

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  ge-
leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung). Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben 
sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die an-
dere erfüllt ist.

Der Beschwerdeführer hat während mehr als eines Jahres Beiträge an 
die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 
geleistet, so dass die Voraussetzung der Mindestbeitragsdauer für den 
Anspruch auf  eine ordentliche Invalidenrente gemäss Art. 36  Abs. 1 
IVG (in der vorliegend anwendbaren, bis am 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung) erfüllt ist (Nr. 16 S. 1-2 BVGer-Akten). 

4.1 Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach 
Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für 
die zwölf der Anmeldung vorangegangenen Monate ausgerichtet (Art. 
48 Abs. 2 IVG, Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft vom 1. Januar 
2003  bis  31. Dezember  2007). Massgebend  ist  die  Einreichung des 
Gesuchs beim Versicherungsträger, wobei für Staatsangehörige eines 
Mitgliedstaates  der  Europäischen  Union  die  Anmeldung  beim  Versi-
cherungsträger des Wohnlandes massgebend ist  (Art. 86 Abs. 1 der 
Verordnung Nr. 1408/71). Vorliegend erfolgte  die  Anmeldung am 29. 
Dezember  2003  bei  der  österreichischen  Pensionsversicherungsan-
stalt,  weshalb allfällige Leistungen frühestens ab dem 29. Dezember 
2002 ausgerichtet werden können.

Demgemäss  ist  zu  überprüfen,  ob  im  Zeitraum  vom  29.  Dezember 
2002 bis zum 29. September 2006 (Datum des Einspracheentscheids) 
ein  Rentenanspruch  entstanden  ist.  Nach  der  Rechtsprechung  des 

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Schweizerischen Bundesgerichts ist der  rechtserhebliche Sachverhalt 
im  Beschwerdeverfahren  vor  dem  Sozialversicherungsgericht  nach 
den tatsächlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochte-
nen Verfügung bzw. des angefochtenen Einspracheentscheids zu be-
urteilen (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen, vgl. auch THOMAS LOCHER, 
Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3.  Auflage,  Bern  2003,  S. 
489 Rz. 20).

4.2 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 
die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsun-
fähig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG [Fassung vom 6. Oktober 
2000, in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007]) oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig war (Bst. b). Eine bleibende Er-
werbsunfähigkeit  besteht  vorliegend  nicht;  es  handelt  sich  nach  der 
Rechtsprechung  des Bundesgerichts  vielmehr  um ein  labiles  Krank-
heitsgeschehen,  welches  frühestens  nach  Ablauf  der  Wartefrist  ge-
mäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b einen allfälligen Rentenanspruch begründen 
kann (Urteil  des Bundesgerichts I  163/2005 vom 30. Mai 2005, BGE 
119 V 98 E. 4a).

4.3 Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invali-
dität"  nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern  nach der 
Unfähigkeit,  Erwerbseinkommen zu erzielen  (BGE 110 V 275 E. 4a, 
BGE 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betäti-
gen. Dabei sind die Erwerbs-  bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im 
angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in 
zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. 

Nach Art. 8 Abs. 1 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende 
oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 
Art. 4 IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von Geburtsgebre-
chen, Krankheit oder Unfall sein kann; nach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die 
Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des An-
spruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art  und Schwere er-
reicht hat.

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf  dem in Betracht  kommenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig 

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gewesenen Fassung). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträch-
tigung der körperlichen und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

4.4 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 
IVG in  der  bis  zum 31. Dezember  2003 gültig  gewesenen Fassung, 
wenn  die  versicherte  Person  mindestens  zu  zwei  Dritteln,  derjenige 
auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und derjenige 
auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Nach 
Abs. 1 des Art. 28 IVG (in Kraft vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 
2007) hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem 
Invaliditätsgrad von 40%, auf eine halbe Rente bei einem solchen von 
50%, auf eine Dreiviertelsrente bei einem Grad der Invalidität von 60% 
und auf eine ganze Rente bei einem solchen von 70%. 

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung)  werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von 
weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih-
ren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz  haben.  Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  ab  1.  Juni 
2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige  von 
Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union,  welche  Anspruch  auf  Vier-
telsrenten haben,  wenn sie  in  einem Mitgliedstaat  der Europäischen 
Union  Wohnsitz  haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizeri-
schen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Aus-
zahlungsvorschrift,  sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung 
dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

4.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkom-
men, Art. 16 ATSG). 

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und 
abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invali-

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denversicherung  von  jenem  der  Arbeitslosenversicherung  abzugren-
zen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht 
zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; ander-
seits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her ei-
nen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen  Ge-
sichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall,  ob die invalide Person die 
Möglichkeit  hat,  ihre  restliche Erwerbsfähigkeit  zu  verwerten und ob 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht  (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermit-
telt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Ar-
beitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-
beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 
1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 
ATSG kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo die zumutba-
re Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der 
allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter 
nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeit-
gebers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 
322 E. 4).

4.6 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi-
cherungsrecht  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich  dauernd  arbeitsunfähiger 
Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem ande-
ren Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen und  anzunehmen,  soweit 
sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
einer IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter 
seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumut-
barem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. 
Diese  sogenannte  Verweisungstätigkeit  hat  sich  der  Versicherte  an-
rechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 
S. 204 f.),  wobei  es unerheblich ist,  ob er  seine Restarbeitsfähigkeit 
tatsächlich verwertet oder nicht.

4.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch an-
dere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes 
oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

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Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig-
keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen der  versicherten Person noch zuge-
mutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-
Praxis 2002 S. 62 E. 4b.cc). 

4.8 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung  –  wie  alle  anderen  Beweismittel  –  frei,  d.h.  ohne  Bindung  an 
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdi-
gen. Dies bedeutet für das Gericht,  dass es alle Beweismittel,  unab-
hängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung  des  streitigen  Rechtsanspruchs  gestatten. Insbesondere  darf 
es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes ei-
nes Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Ana-
mnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Ex-
perten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit 
Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Beweiswert umfasst 
allerdings nur medizinische Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte im 
Sozialversicherungsverfahren beigezogen werden,  nicht  aber  weitere 
Fragen wie z.B. die wirtschaftliche Beurteilung. 

5.
Der Beschwerdeführer beantragt die Zusprechung einer Viertelsrente. 
Zur  Begründung  macht  er  geltend,  aufgrund  einer  60%-igen  Minde-
rung der Erwerbsfähigkeit vom österreichischen Bundessozialamt eine 
Unfallrente wegen dauernder Invalidität  zu erhalten und daher eben-
falls Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversiche-
rung zu haben. 

5.1 Den vom Beschwerdeführer eingereichten medizinischen Unterla-
gen ist Folgendes zu entnehmen:

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5.2 Den am 10. Mai 2004 und am 19. Mai 2004 erstellten ärztlichen 
Gutachten von Dr. H.______, Facharzt für Unfallchirurgie, sind als Dia-
gnosen Omarthrose  mit  annähernder  Ankylose  Schulter  rechts,  Ver-
dacht auf mediale Meniskusläsion Knie links, Status nach Unterschen-
kelfraktur links sowie leichtgradiges Übergewicht zu entnehmen. Leich-
te  Arbeiten,  die  abwechselnd  im  Gehen,  Stehen  und  Sitzen 
durchgeführt werden könnten, seien während der üblichen Arbeitszeit 
möglich. Zu vermeiden seien Arbeiten in unebenem Gelände, auf Lei-
tern und Gerüsten, Arbeiten in Kälte- und Nassexposition seien gele-
gentlich möglich. Arbeiten jedoch, die eine freie Bewegung der rechten 
Schulter erforderten, sollten gemieden werden (act. 15, 17). 

Dr. F.______, Facharzt für Innere Medizin, erachtet in seinem am 10. 
Mai 2004 erstellten Gutachten Arbeiten, die im Sitzen, Gehen und Ste-
hen durchgeführt werden können, vollschichtig zumutbar. Als Hauptur-
sache  der  Minderung  der  Erwerbsfähigkeit  führt  er  leichtgradiges 
Übergewicht  sowie  chronische Schmerzen bei  degenerativ  bedingter 
Schultersteife  rechts  auf. Aus internistischer  Sicht  seien dem Unter-
suchten altersentsprechende Belastungen zuzumuten (act. 16).

5.3 Dr. E._______, IV-Stellenärztin vom RAD Rhone, nahm in ihrem 
Schlussbericht vom 11. Mai 2005 namentlich zum Gutachten von Dr. 
H._______ vom 10. Mai 2004 wie folgt Stellung: In seiner bisherigen 
Tätigkeit sei der Beschwerdeführer mit Wirkung ab dem 10. Mai 2004 
zu 30%, in einer angepassten Tätigkeit hingegen sei er mit Wirkung ab 
dem 10. Mai 2005 (recte: 10. Mai 2004) zu 0% arbeitsunfähig. Schwere 
Arbeit sowie Arbeiten mit dem rechtem Arm ohne Heben und Tragen 
über 5 kg, ebenso Überkopfhöhe und kniende Position seien zu ver-
meiden (act. 19). Als Hauptdiagnose stellte Dr. E.______ fest: Omarth-
rose mit annähernder Ankylose Schulter rechts und Status nach trau-
matischer Schulterluxation rechts 1980, als Nebendiagnosen mit Aus-
wirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  Verdacht  auf  mediale 
Meniskusläsion  Knie  links  sowie  leichtgradiges  Übergewicht  und als 
Nebendiagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit Zustand 
nach  Unterschenkelfraktur  links  1964  und  Sprunggelenksverletzung 
links 1999 (act. 19). 

5.4 Der  Beschwerdeführer  hat  im  Einspracheverfahren  ein  weiteres 
ärztliches  Gutachten  eingereicht.  Univ. Doz. Dr. P._______,  Facharzt 
für  Unfallchirurgie,  Allg.  beeideter  gerichtlicher  Sachverständiger  für 
Unfallchirurgie, schätzte in seinem unfallchirurgischen Ergänzungsgut-

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achten vom 11. Mai 2005 die Gesamtminderung der Erwerbsfähigkeit 
unter Berücksichtigung der Arbeitsunfälle vom 16. April 1980, vom 3. 
März 1999 und vom 6. September 1966 auf 40% ein (act. 23).

Die IV-Stelle legte das eingereichte Gutachten erneut ihrem ärztlichen 
Dienst  vor. Dr. E._______ bezifferte  in  ihrer  Stellungnahme vom 11. 
September 2006 die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in sei-
ner bisherigen Tätigkeit – wie auch schon in ihrer Beurteilung vom 11. 
Mai 2005 – mit 30% und in einer Verweistätigkeit mit 0%. Die von Dr. 
P._______  aufgeführten  Diagnosen  einer  geringfügigen  Retropatel-
lararthrose und OSG Arthrose links habe auf die festgestellte Arbeits-
fähigkeit bzw. Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen bzw. in einer ange-
passten Tätigkeit keinen erheblichen Einfluss (act. 27). 

Nach dem Erlass des Einspracheentscheids reichte der Beschwerde-
führer ein arbeitspsychologisches und berufskundliches Sachverstän-
digengutachten  von  Mag.  U._______,  Allg.  beeidete  und  gerichtlich 
zertifizierte Sachverständige, vom 21. Mai 2006 ein. Die Gutachterin 
hielt  fest,  innerhalb der Beschäftigungsgruppe 4 nach dem Kollektiv-
vertrag für Angestellte der gewerblichen Kreditgenossenschaften seien 
dem Exploranden Verweisungstätigkeiten als Kassier, Sachbearbeiter 
oder Referent  im Innendienst  von Banken und Versicherungen mög-
lich. Innerhalb der Beschäftigungsgruppe 3 des entsprechenden Kol-
lektivvertrages seien Verweistätigkeiten  wie  Arbeiten  in  der  Massen-
verwaltung oder als Sachbearbeiter im back office Bereich mit weniger 
selbständigen  Aufgaben  zumutbar.  Die  Arbeitsplatzanforderungen  in 
der Beschäftigungsgruppe 3 und 4 seien insgesamt mit  dem psychi-
schen  und  physischen  Leistungskalkül  vereinbar,  so  dass  der  Be-
schwerdeführer  aus  berufskundlicher  Sicht  einsetzbar  sei.  Als 
Schlussfolgerungen  hält  die  Gutachterin  fest,  aus  berufskundlicher 
Sicht bestehe ein Verweisungsschutz. Tätigkeiten als Aussendienstmit-
arbeiter  seien im Hinblick auf  Einschränkungen im Auspendeln nicht 
mehr möglich. Jedoch seien unter Berücksichtigung der Leistungsein-
schränkungen – wie erwähnt – verweisbare Tätigkeiten innerhalb der 
Beschäftigungsgruppe 4 und 3 des entsprechenden Kollektivvertrages 
zumutbar. 

5.5 Die wiederum zur Stellungnahme aufgeforderte IV-Stellenärztin Dr. 
E._______ gelangte am 23. Januar 2007 namentlich in Würdigung des 
Gutachtens von Mag. U._______ vom 21. Mai 2006 und dem Gutach-
ten von Dr. med. K._______ vom 16. Januar 2001 (in den Akten nicht 

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vorhanden) neu zum Schluss, dass mit Wirkung ab 10. Mai 2004 eine 
60%-ige  Arbeitsunfähigkeit  im  bisherigen  Beruf  bestehe;  leichte  bis 
mittelschwere wechselbelastende Verweistätigkeiten ohne Heben und 
Tragen von Gewichten über 10-20 kg, ohne längere vornüber geneigte 
Körperhaltung, ohne Arbeiten über Kopfhöhe und ohne kniende Positi-
on bei der Arbeit seien ohne Einschränkungen zumutbar (act. 30). Die 
IV-Stellenärztin weicht in ihrem Bericht von ihrer früheren Beurteilung 
insoweit  ab, als dass sie nun in der bisherigen Tätigkeit  ab dem 10. 
Mai  2004 eine 60%-ige Erwerbsunfähigkeit  statt  einer  30%-igen an-
nimmt. 

5.6 Vorliegend bestehen keine Hinweise dafür, dass die IV-Stellenärz-
tin  die medizinischen Akten nicht  pflichtgemäss gewürdigt  hätte. Die 
Beurteilung von Dr. E._______ berücksichtigt die geklagten Leiden des 
Beschwerdeführers  und  ist  in  Berücksichtigung  sämtlicher  ärztlicher 
Gutachten insbesondere dem Gutachten von Mag. U._______ vom 21. 
Mai 2006, welche zum gleichen Schluss kommt, abgegeben worden. 
Die Schlussfolgerungen der IV-Stellenärztin sind hinreichend begrün-
det, und die Beurteilung der gesundheitlichen Situation des Beschwer-
deführers  und  deren  Auswirkungen  auf  die  Erwerbsfähigkeit  sind 
durchaus einleuchtend und  nachvollziehbar. In  Übereinstimmung mit 
der Beurteilung im arbeitspsychologischen Gutachten erachtet sie den 
Beschwerdeführer in leidensangepassten Verweistätigkeiten zu Recht 
als  zu  100% arbeitsfähig. Es sind  keine Gründe ersichtlich,  von der 
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der IV-Stellenärztin abzuweichen.

6.
Zu  überprüfen  bleiben  noch  die  erwerblichen  Auswirkungen  auf  die 
festgestellten Beeinträchtigungen.

Bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades ist für die Berechnung des 
Valideneinkommens  praxisgemäss  von  jenem  Einkommen  auszuge-
hen, das vor dem Eintritt der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähig-
keit erzielt wurde (KIESER, a.a.O., Art. 16 Rz. 11). Die IV-Stelle stellte in 
ihrem Einkommensvergleich vom 22. Februar 2007 auf den vom Be-
schwerdeführer zuletzt erzielten Jahreslohn im Jahr 2002 ab und inde-
xierte  diesen  bis  ins  Jahr  2005  und  ermittelte  einen  Betrag  von  € 
47'027.33. Für die Berechnung des Invalidenlohns stützte sich die IV-
Stelle auf die gemäss dem arbeitspsychologischen und berufskundli-
chen Gutachten vorgeschlagenen Tätigkeiten im Innendienst (bei einer 
Versicherung  oder  einer  Bank)  einerseits  und  die  vom  ärztlichen 

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Dienst  der  IV-Stelle  vorgeschlagenen Verweistätigkeiten  andererseits 
und zog sodann zu Recht den monatlichen Durchschnittslohn gemäss 
den statistischen Angaben des Jahrbuches der österreichischen Wirt-
schaft – Statistik 2006 (WKO - Tabelle 5.5, Berufskategorie IV – Salz-
burg) heran und ermittelte einen Jahreslohn von € 37'152.--, was einen 
Invaliditätsgrad  von  gerundet  21%  ergibt  ([{47'027.33  –  37'152}  x 
100] : 47'027 = 20,999%). 

6.1 Nach  der  Rechtsprechung  ist  beim  Einkommensvergleich  unter 
Verwendung statistischer Tabellenlöhne zu berücksichtigen,  dass ge-
sundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfstätig-
keiten behindert  sind,  im Vergleich zu voll  leistungsfähigen und ent-
sprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind 
und  deshalb  in  der  Regel  mit  unterdurchschnittlichen  Lohnansätzen 
rechnen müssen. Sodann ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass 
weitere persönliche und berufliche Merkmale des Versicherten wie Al-
ter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität  oder Aufenthaltska-
tegorie  sowie  Beschäftigungsgrad  Auswirkungen  auf  die  Höhe  des 
Lohnes haben können. In BGE 126 V 75 hat das Bundesgericht (vor-
mals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) die bisherige Praxis da-
hin gehend präzisiert, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Ta-
bellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen Umstän-
den des konkreten Einzelfalles (leidensbedingte Einschränkung, Alter, 
Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) 
abhängig ist. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen, wobei der 
Abzug auf  insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist  (BGE 129 V 
472 E. 4.2.3 mit Hinweisen). 

6.2 Vorliegend hat die Vorinstanz bei der Berechnung des Invaliden-
lohns keinen leidensbedingten Abzug vorgenommen. 

Bei der gerichtlichen Überprüfung, ob ein leidensbedingter Abzug ge-
währt  wird,  darf  das Sozialversicherungsgericht  sein Ermessen nicht 
ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen. 
Vielmehr  geht  es  um die  Frage,  ob der  zu  überprüfende  Entscheid, 
den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit 
den  allgemeinen  Rechtsprinzipien  in  einem  konkreten  Fall  getroffen 
hat, nicht zweckmässigerweise anders hätte ausfallen sollen. Die Vor-
instanz ist bei der Berechnung des Invalideneinkommens insbesonde-
re davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer  durchaus in  der 

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Lage ist,  anspruchsvolle  Tätigkeiten  im Innendienst  (bei  einer  Versi-
cherung oder  einer  Bank)  auszuüben und demnach nicht  mit  einem 
unterdurchschnittlichen  Verdienst  rechnen  muss.  Zudem  ist  der  Be-
schwerdeführer in einer Verweistätigkeit zu 100% arbeitsfähig und hat 
demzufolge keinen Anspruch auf einen leidensbedingten Abzug. Somit 
sind vorliegend keine Gründe ersichtlich, welche eine andere Ermes-
sensausübung als naheliegender erscheinen liessen. 

6.3 Die  Vorinstanz  hat  den  Rentenanspruch  des  Beschwerdeführers 
demnach zu  Recht  verneint,  weshalb  der  angefochtene  Einsprache-
entscheid zu bestätigen, und die Beschwerde abzuweisen ist. 

6.4 Der  Vollständigkeit  halber  sei  darauf  hingewiesen,  dass  der  Be-
schwerdeführer aus der Tatsache, dass er vom österreichischen Bun-
dessozialamt eine Behindertenrente erhält, nichts zu seinen Gunsten 
ableiten kann. Ebensowenig kennt das schweizerische Recht, anders 
als das österreichische, Einschränkungen der Verweisbarkeit im Sinn 
eines  Berufsschutzes.  Gemäss  konstanter  Rechtsprechung  sind  die 
schweizerischen Behörden an die Beurteilung ausländischer Versiche-
rungsträger,  Krankenkassen,  anderer  Behörden  und  Ärzte  nicht  ge-
bunden (vgl. auch E. 4.3, ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen 
ausländische  Beweismittel  der  freien  Beweiswürdigung  des  Richters 
bzw. der Richterin. Die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach schwei-
zerischem Recht kann deshalb sehr wohl zu anderen Ergebnissen füh-
ren als diejenige nach der österreichischen Behindertengesetzgebung.

Ebenso bleibt beizufügen, dass auch der österreichische Sozialversi-
cherungsträger den Antrag des Beschwerdeführers auf Gewährung ei-
ner Berufsunfähigkeitspension mit  Bescheid vom 8. Juni  2004 abge-
wiesen hat (act. 7). 

7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

7.1 Verfahrenskosten  werden  keine erhoben,  da es  im vorliegenden 
Verfahren um die  Bewilligung bzw. Verweigerung von Versicherungs-
leistungen geht, und gemäss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden und 
nach der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts für die hängigen Be-
schwerden gegen IV-Einspracheentscheide auch weiterhin anwendba-
re Bestimmungen keine Verfahrenskosten erhoben werden (vgl. Art. 69 
Abs. 2 IVG [in der bis zum 30. Juni 2006 in Kraft  gestandenen Fas-

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sung]  in  Verbindung  mit  Art.  85bis Abs.  2  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1946 über die Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
[AHVG, SR 831.10]).

7.2 Der  unterliegenden  Partei  ist  entsprechend  dem  Verfahrensaus-
gang keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art.64 Abs. 1 VwVG e 
contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der 
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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