# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b4e7da1-b512-5b30-adac-4850218d4022
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-01
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 01.02.2021 470 20 268
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-20-268_2021-02-01.pdf

## Full Text

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, 

vom 1. Februar 2021 (470 20 268) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Strafprozessrecht 

 

 

Verfahrenseinstellung 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richterin Susanne Afheldt (Ref.), 

Richter Stephan Gass; Gerichtsschreiber i.V. Vladimir Hof 

 

 

Parteien A.____,  

Beschwerdeführerin 

  

 

gegen 

 

 

 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Allgemeine Hauptabteilung, 

Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  

Beschwerdegegnerin 

 

B.____,  

Beschuldigte 

  

Gegenstand Verfahrenseinstellung 

Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft 

Basel-Landschaft vom 16. November 2020 

 

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A. Am 30. Juli 2020 erstattete A.____ auf dem Polizeihauptposten Q.____ Strafanzeige 

gegen B.____ (nachfolgend: Beschuldigte). Der Beschuldigten wurde vorgeworfen, sie habe 

C.____, die Hauskatze von A.____, über einen längeren Zeitraum gefüttert, geeignete Schlafge-

legenheiten im eigenen Hausaussenbereich hergerichtet, sie immer wieder zu sich ins Haus ge-

nommen und ihr verschiedene Annehmlichkeiten geboten, um sie zum Bleiben zu motivieren. Die 

Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Allgemeine Hauptabteilung (nachfolgend: Staatsanwalt-

schaft), eröffnete daraufhin ein Strafverfahren wegen Sachentziehung. 

B. Am 16. November 2020 verfügte die Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 319 

Abs. 1 lit. a StPO die Einstellung des Strafverfahrens betreffend Sachentziehung. Eine allfällige 

Zivilklage wurde auf den Zivilweg verwiesen. Ferner gingen die Verfahrenskosten zu Lasten des 

Staats und der beschuldigten Person wurde keine Entschädigung und keine Genugtuung zuge-

sprochen. 

C. Gegen die Einstellungsverfügung vom 16. November 2020 erhob A.____ (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 25. November 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht Ba-

sel-Landschaft, Abteilung Strafrecht (nachfolgend: Kantonsgericht), und begehrte sinngemäss 

die Aufhebung der Einstellungsverfügung und die Wiederaufnahme des Strafverfahrens. 

D. Mit Verfügung des Kantonsgerichts vom 27. November 2020 wurde die Beschwerdefüh-

rerin gestützt auf Art. 383 Abs. 1 StPO verpflichtet, eine Sicherheitsleistung von CHF 500.00 bis 

zum 10. Dezember 2020 zu erbringen. 

E. Die Beschuldigte wies in ihrer Stellungnahme vom 6. Dezember 2020 alle Vorwürfe von 

sich und äusserte sich zur Eingabe der Beschwerdeführerin. 

F. Die Staatsanwaltschaft beantragte in ihrer Stellungnahme vom 9. Dezember 2020 die 

Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge. 

G. Schliesslich reichte die Beschwerdeführerin mit Datum vom 12. Dezember 2020 eine 

weitere Eingabe ein. 

 

Erwägungen 

1.1 Die Zuständigkeit der Dreierkammer der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts 

als Beschwerdeinstanz zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde ergibt sich aus Art. 20 

Abs. 1 lit. b und Abs. 2 der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0), wonach die 

Befugnisse der Beschwerdeinstanz dem Berufungsgericht übertragen werden können, und die 

Beschwerdeinstanz Beschwerden gegen Verfahrenshandlungen und gegen nicht der Berufung 

unterliegende Entscheide der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Übertretungsstrafbehörden 

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beurteilt, sowie aus § 15 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessord-

nung (EG StPO; SGS 250). Nach Art. 322 Abs. 2 StPO sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO kann 

gegen eine Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Beschwerde erhoben werden. Gemäss 

Art. 393 Abs. 2 StPO können mit der Beschwerde gerügt werden: Rechtsverletzungen, ein-

schliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechts-

verzögerung (lit. a); die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (lit. b) so-

wie Unangemessenheit (lit. c). 

1.2 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Einstellungsverfügung der Staatsan-

waltschaft vom 16. November 2020. Die Beschwerdefrist gegen schriftlich oder mündlich eröff-

nete Entscheide beträgt zehn Tage, wobei die Beschwerde schriftlich und begründet bei der Be-

schwerdeinstanz einzureichen ist (Art. 322 Abs. 2 StPO sowie Art. 396 Abs. 1 StPO). Die Be-

schwerdeschrift vom 25. November 2020 ist am 26. November 2020 der Schweizerischen Post 

übergeben worden, womit die Beschwerde fristgerecht erhoben worden ist. Mit bereits erwähnter 

Verfügung des Kantonsgerichts vom 27. November 2020 ist die Beschwerdeführerin verpflichtet 

worden, eine Sicherheitsleistung von CHF 500.00 bis zum 10. Dezember 2020 zu erbringen, wel-

che fristgerecht am 2. Dezember 2020 entrichtet worden ist. 

1.3 Der Umfang der Beschwerde ist in Art. 385 Abs. 1 StPO geregelt. Danach hat die Person 

oder die Behörde, die das Rechtsmittel ergreift, genau anzugeben, welche Punkte des Entschei-

des sie anficht (lit. a), welche Gründe einen anderen Entscheid nahelegen (lit. b) und welche Be-

weismittel sie anruft (lit. c). Bei Laienbeschwerden sind die Anforderungen gemäss ständiger Pra-

xis des hiesigen Gerichts nicht allzu hoch anzusetzen. Die vorliegende Beschwerde ist durch eine 

nicht anwaltlich vertretene juristische Laienperson verfasst worden, was bei Unklarheiten bzw. 

Inkohärenz zwischen Anträgen und Begründung zu berücksichtigen ist. Demnach vermag die 

Beschwerdeschrift trotz fehlenden förmlichen Anträgen den Anforderungen an eine Laienbe-

schwerde knapp zu genügen. Zumal auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist 

auf die Beschwerde vom 25. November 2020 einzutreten. 

2. Vorliegend ist zu prüfen, ob die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren zu Recht einge-

stellt hat. Die Einstellungsverfügung vom 16. November 2020 bezieht sich formell auf den Straf-

tatbestand der Sachentziehung. Aus der Begründung ergibt sich, dass ebenfalls der Straftatbe-

stand der unrechtmässigen Aneignung Gegenstand des Strafverfahrens gewesen ist. 

2.1 Der Einstellungsverfügung liegt folgender von der Staatsanwaltschaft ermittelter Sach-

verhalt zugrunde: Bis im August 2019 habe die Beschwerdeführerin mit ihrer Familie am X.____ 

in Y.____ (in der Nachbarschaft zur Beschuldigten) gewohnt. Anschliessend sei die Beschwer-

deführerin im September 2019 mit ihrer Familie an die Z.____ in Y.____ in eine Dachwohnung 

gezogen. Ihre Hauskatze C.____ habe es nach dem Umzug immer wieder in ihre alte und ge-

wohnte Umgebung gezogen, welche ca. 500 Meter Luftlinie entfernt sei, weshalb sie immer wie-

der nach C.____ habe suchen müssen. Der Beschuldigten sei vorgeworfen worden, sie habe 

C.____ insbesondere nach dem Umzug über einen längeren Zeitraum gefüttert, geeignete 

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Schlafgelegenheiten im eigenen Hausaussenbereich hergerichtet, sie immer wieder zu sich ins 

Haus genommen und ihr verschiedene Annehmlichkeiten geboten, um sie zum Bleiben zu moti-

vieren. Dies habe dazu geführt, dass C.____ über Wochen nicht nach Hause gekommen sei. 

Demgegenüber habe die Beschuldigte der Beschwerdeführerin den Vorwurf gemacht, sie würde 

C.____ vernachlässigen, weil das Tier ein paar Fellknäuel aufweise. Nach Ansicht der Beschwer-

deführerin kümmere sie sich aber sehr wohl um C.____. Wenn die Katze aber nicht nach Hause 

komme und im alten Quartier gefüttert werde, könne sie sich nicht um das Tier kümmern. Weiter 

habe ihr die Beschuldigte per SMS mitgeteilt, dass sie C.____ bei sich aufnehmen würde, was 

jedoch nicht in ihrem Interesse sei. Die ganze Angelegenheit bestehe seitdem unverändert fort, 

und das Verhältnis zwischen der Beschwerdeführerin, der Beschuldigten und deren Ehemann sei 

zerstritten. Die Beschuldigte habe in der Einvernahme unter anderem angegeben, dass die An-

schuldigungen der Beschwerdeführerin komplett falsch seien. Sie habe C.____ keinen Zugang 

in ihr Haus gewährt. Aus ihrer Sicht sei es völlig normal, dass eine Katze in ihre alte Umgebung 

zurückkehre, zumal C.____ noch mit D.____, einer anderen Katze aus dem Quartier, befreundet 

gewesen sei. Es stimme zwar, dass sie C.____ bei sich schon mal gefüttert habe, dies sei aber 

nicht verboten, zumal sie das Gefühl gehabt habe, dass das Tier verwahrlost gewesen sei. Im 

Aussenbereich ihres Hauses stünden zwei Katzenkörbe, welche ihrer im Oktober 2019 verstor-

benen Katze gehört haben. Da die Körbe draussen stünden, bestehe die Möglichkeit, dass 

C.____ dort die Gelegenheit zum Schlafen benütze. Die Katzentüre habe sie nach dem Ableben 

ihrer Katze verriegelt, so dass fremde Katzen keinen Zugang haben. Die Beschuldigte habe de-

mentiert, dass sie sich bereits Ende August/Anfang Oktober (recte: September) 2019 um C.____ 

gekümmert habe, sondern erstmals Anfang April 2019 (recte: 2020), als sie von einer Nachbarin 

darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass sich C.____ im Quartier herumtreibe. 

2.2 Die Staatsanwaltschaft hat die Einstellungsverfügung vom 16. November 2020 dahinge-

hend begründet, dass das gelegentliche Füttern einer Katze mit unschädlichem Futter keine An-

eignungsabsicht im Sinne der Art. 137 oder Art. 141 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs 

(StGB; SR 311.0) darstelle und somit nicht strafbar sei. Die Geschädigte habe keine hinreichen-

den Beweise erbringen können, dass C.____ durch die Beschuldigte regelmässig oder gar sys-

tematisch gefüttert werde – ihre Angaben würden lediglich auf Annahmen beruhen. Ebenso bilde 

das Aufstellen von Weidekörben im Aussenbereich eines Privatgrundstücks, zu dem freilaufende 

Tiere Zugang hätten, keine unrechtmässige Aneignung oder Sachentziehung im Sinne von 

Art. 137 StGB bzw. Art. 141 StGB. Der Katze sei es bei ihren Streifzügen selber überlassen ge-

wesen, einen entsprechenden Ruheplatz auf- und auszusuchen, den sie auch selbständig wieder 

habe verlassen können. Die Geschädigte habe ferner keine hinreichenden Beweise erbringen 

können, dass C.____ von der Beschuldigten regelmässig in ihrem Haus eingesperrt werde – auch 

diese Depositionen würden auf Annahmen basieren. Es sei durchaus möglich, dass C.____ auch 

von anderen Personen im Quartier beherbergt werde. Die SMS-Mitteilungen der Beschuldigten, 

in welcher sie der Beschwerdeführerin angeblich mitgeteilt habe, dass C.____ bei ihr sei und nun 

ihr gehöre, seien von der Beschwerdeführerin gelöscht worden und in der Folge nicht mehr als 

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Beweis vorhanden; die Beschuldigte bestreite den Vorwurf. Weiter stelle die Beschuldigte in Ab-

rede, C.____ ins Haus genommen und eingesperrt zu haben, das Gegenteil könne ihr nicht nach-

gewiesen werden. Auch eine entsprechende Aneignungsabsicht im Sinne von Art. 137 StGB oder 

Art. 141 StGB sei nicht erstellt. Angesichts der konkreten Sach- und Beweislage sei ein Frei-

spruch vor dem Strafgericht mit Sicherheit zu erwarten, weshalb das Verfahren in Anwendung 

von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO einzustellen sei. 

2.3 Gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 25. No-

vember 2020 habe sich die Auseinandersetzung mit der Beschuldigten über ein Jahr lang hinge-

zogen. Nach ihrem bisherigen Kenntnisstand sei dies bereits die dritte Katze, welche die Familie 

der Beschuldigten entfremde; diese Familie müsse die Kosten und Unkosten aller Art, welche sie 

dem Staat und ihr verursacht habe, bezahlen. Während eines ganzen Jahres habe sie ihre Katze 

bei der Familie der Beschuldigten abholen müssen, wobei die Tochter der Beschwerdeführerin 

und der Ehemann der Beschuldigten jeweils dabei gewesen seien. Die Nachbarn hätten sie re-

gelmässig gesehen, wie sie ihre Katze abgeholt hätten. Die Beschwerdeführerin begehrt sinnge-

mäss die Einvernahme ihrer Tochter, des Ehemanns der Beschuldigten und diverser Nachbarn 

als Zeugen oder Auskunftspersonen. Die Beschuldigte habe der Beschwerdeführerin bis zum 

Zeitpunkt ihrer Strafanzeige in Aussicht gestellt, sie mache weiter und höre nicht auf, C.____ zu 

füttern. Die Katzen zweier Nachbarn seien von der Familie der Beschuldigten ebenfalls entfrem-

det und als ihr Eigentum beschlagnahmt worden. Die verstorbene Katze der Familie der Beschul-

digten („ihre Katze“) sei die Katze eines anderen Nachbarn gewesen, welcher im vorliegenden 

Verfahren als Zeuge einzuvernehmen sei. Die Familie der Beschuldigten habe bei ihrer Einfahrt 

und bei der Haustüre Videokameras installiert. Eine Nachbarin habe C.____ während des Spital-

aufenthalts der Beschwerdeführerin gesucht und bei der Beschuldigten abgeholt, als diese 

C.____ nicht der Beschwerdeführerin habe herausgeben wollen. Auf dem GPS-Tracker könne 

man den gesamten Verlauf erkennen, wo sich C.____ wann und wie lange aufgehalten habe. 

Dass sich die Katze am Wohnort der Beschuldigten aufgehalten habe, sei ein Hinweis darauf, 

dass C.____ dort gefüttert werde. Die Beschuldigte habe in mehreren SMS-Mitteilungen ihre 

Macht ausgespielt und angedeutet, dass sie C.____ behalten wolle. Wenn sie das Tier nur ab 

und zu gefüttert hätte, wäre C.____ nach Hause gekommen. 

2.4 Die Beschuldigte verweist in ihrer Stellungnahme vom 6. Dezember 2020 auf die bereits 

gemachten Aussagen vom 28. August 2020 auf dem Polizeihauptposten Q.____ und bestreitet 

alle Vorwürfe. In Bezug auf die neue Beschuldigung, wonach die Katzen zweier Nachbarn durch 

ihre Familie entfremdet und als ihr Eigentum beschlagnahmt worden seien, sowie dass die ver-

storbene Katze ihrer Familie die Katze eines Nachbarn gewesen sei, führt die Beschuldigte aus, 

die Familie habe die Katze jenes Nachbarn offiziell und mit seinem Einverständnis übernommen 

und alle damit verbundenen Auslagen bestritten. Die Katze habe einen Tumor gehabt und gegen 

das Ende ihres Lebens intensive Betreuung durch den Tierarzt gebraucht. Der betreffende Nach-

bar könne gerne dazu befragt werden. Vom anderen Nachbarn habe die Familie der Beschuldig-

ten nicht gewusst, dass er eine Katze besitze; sie würden sich nicht persönlich kennen. Seine 

Katze sei diesen Sommer leider in einem Schwimmbad in der Nachbarschaft ertrunken. 

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2.5 Die Staatsanwaltschaft beantragt in ihrer Stellungnahme vom 9. Dezember 2020 die Ab-

weisung der Beschwerde sowie die Auferlegung der Kosten zulasten der Beschwerdeführerin 

und verweist im Wesentlichen auf die Begründung in der Einstellungsverfügung vom 16. Novem-

ber 2020. Die Beschuldigte bestreite die von der Beschwerdeführerin erhobenen Anschuldigun-

gen. Selbst wenn die Vorwürfe des systematischen Fütterns und eines sporadischen Beherber-

gens der Katze im Haus zutreffen würden, sei damit weder eine Absicht zur Sachentziehung noch 

eine Aneignungsabsicht nachweisbar. Die Beschuldigte habe zwar ausgeführt, C.____ teilweise 

gefüttert zu haben, jedoch habe sie lediglich die Absicht gehabt, das offenbar unterversorgte Tier 

nicht verhungern zu lassen. Diese Aussagen seien in sich schlüssig, nachvollziehbar und könnten 

der Beschuldigten nicht widerlegt werden. Eine eindeutige Aneignungsabsicht könne bei einer 

Katze wohl ohnehin erst dann als objektiv erstellt gelten, wenn sich jemand zu Unrecht als deren 

Besitzer in der ANIS-Datenbank eintragen lasse. Dies sei aber hier nicht der Fall und auch zu 

keinem Zeitpunkt behauptet worden, weshalb dieser Tatbestand nur am Rande geprüft worden 

sei. Eine Absicht zur Sachentziehung, um der Beschwerdeführerin und deren Tochter einen er-

heblichen Nachteil zuzufügen, sei nicht erkennbar, ebenso wenig ein Motiv dazu. Das Verfahren 

sei unter dem Titel der Sachentziehung deshalb zu Recht eingestellt worden. Auch eine subsidi-

äre Betrachtung unter dem Tatbestand der unrechtmässigen Aneignung würde zu einer Verfah-

renseinstellung führen, da in beiden Fällen angesichts der Sach- und Rechtslage eine Verurtei-

lung der Beschuldigten vor dem Strafgericht auszuschliessen sei. 

3. Gemäss Art. 319 Abs. 1 StPO stellt die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren vollständig 

oder teilweise ein, wenn sich kein Tatverdacht erhärtet, der eine Anklage rechtfertigt (lit. a), kein 

Straftatbestand erfüllt ist (lit. b), Rechtfertigungsgründe einen Straftatbestand unanwendbar ma-

chen (lit. c), Prozessvoraussetzungen definitiv nicht erfüllt werden können oder Prozesshinder-

nisse aufgetreten sind (lit. d) oder nach gesetzlicher Vorschrift auf Strafverfolgung oder Bestra-

fung verzichtet werden kann (lit. e). Die Gründe gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a bis d StPO verstehen 

sich als zwingend und führen somit ausnahmslos zur Einstellung des Verfahrens (NATHAN 

LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, in: Zürcher Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessord-

nung, 3. Auflage, Zürich 2020, N 14 zu Art. 319 StPO; ROLF GRÄDEL/MATTHIAS HEINIGER, in: Bas-

ler Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Auflage, Basel 2014, N 6 zu 

Art. 319 StPO). Eine Einstellung gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO ist zu verfügen, wenn kein 

Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage rechtfertigt. Das Bundesgericht hat sich in verschiede-

nen Entscheiden für den Grundsatz „in dubio pro duriore“ ausgesprochen, wonach die Staatsan-

waltschaft eine Einstellung nur bei klarer Straflosigkeit bzw. offensichtlich fehlenden Prozessvo-

raussetzungen verfügen darf (BGE 137 IV 219 E. 7.1; BGer 1B_46/2011 vom 1. Juni 2011 E. 4; 

1B_366/2011 vom 24. Oktober 2011 E. 2.1), wobei in Zweifelsfällen eine Anklage und gerichtliche 

Beurteilung zu erfolgen hat. Eine Einstellung des Verfahrens ist aber immer dann angezeigt, wenn 

nach der gesamten Aktenlage mit Sicherheit oder grosser Wahrscheinlichkeit ein Freispruch zu 

erwarten ist und die Durchführung einer Hauptverhandlung als eigentliche Ressourcenver-

schwendung bzw. aufgrund des absehbaren Freispruchs als Zumutung für den Beschuldigten 

erscheint (GRÄDEL/HEINIGER, a.a.O., N 8 zu Art. 319 StPO; NIKLAUS SCHMID/DANIEL JOSITSCH, 

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Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3. Auflage, Zürich/St. Gallen 2017, N 1251). 

Im Interesse der Verfahrensökonomie und der beschuldigten Person ist darauf zu achten, dass 

keine leichtfertigen Anklagen erhoben werden (LANDSHUT/BOSSHARD, a.a.O., N 3 zu Art. 319 

StPO). 

4. Wer sich eine fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit 

unrechtmässig zu bereichern, wird gemäss dem Straftatbestand der unrechtmässigen Aneig-

nung, wenn nicht die besonderen Voraussetzungen der Art. 138 bis 140 StGB zutreffen, mit Frei-

heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Hat der Täter die Sache gefunden oder ist 

sie ihm ohne seinen Willen zugekommen, handelt er ohne Bereicherungsabsicht oder handelt er 

zum Nachteil eines Angehörigen oder Familiengenossen, so wird die Tat nur auf Antrag verfolgt 

(Art. 137 StGB). Wer dem Berechtigten ohne Aneignungsabsicht eine bewegliche Sache entzieht 

und ihm dadurch einen erheblichen Nachteil zufügt, wird nach dem Tatbestand der Sachentzie-

hung, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 141 StGB). 

Stellt eine Bestimmung auf den Begriff der Sache ab, so findet sie entsprechende Anwendung 

auf Tiere (Art. 110 Abs. 3bis StGB). Ob eine Sache im Sinne von Art. 138 StGB fremd ist, beurteilt 

sich nach zivilrechtlichen Kriterien (BGE 132 IV 8 E. 3.3). Aneignung bedeutet, dass der Täter die 

fremde Sache oder den Sachwert wirtschaftlich seinem eigenen Vermögen einverleibt, sei es, um 

sie zu behalten oder zu verbrauchen, sei es, um sie an einen andern zu veräussern bzw. dass er 

wie ein Eigentümer über die Sache verfügt, ohne diese Eigenschaft zu haben. Die Aneignung 

setzt einerseits einen Willen des Täters auf dauernde Enteignung des bisherigen Eigentümers 

voraus und andererseits einen Willen auf mindestens vorübergehende Zueignung an sich selbst, 

d.h. auf Verwendung der Sache zu seinen eigenen Zwecken. Dieser Wille muss sich sodann nach 

aussen manifestieren (BGE 118 IV 148 E. 2a; BGer 6B_827/2010 vom 24. Januar 2010 E. 5.5). 

Der Tatbestand der Sachentziehung schützt namentlich die Verfügungsmacht des Eigentümers 

(STEPHAN SCHLEGEL, in: Schweizerisches Strafgesetzbuch, Handkommentar, 4. Auflage, Bern 

2020, N 1 zu Art. 141 StGB). Die Tathandlung des Entziehens bedeutet das Wegnehmen oder 

Vorenthalten einer Sache (BGE 115 IV 207 E. 1b/aa). Der Täter muss durch sein Verhalten klar 

seinen Willen zu erkennen geben, den dinglich Berechtigten an der Ausübung seines Verfü-

gungsrechts über die Sache jedenfalls in wesentlichem Masse zu hindern (PHILIPPE 

WEISSENBERGER, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Auflage, Basel 2019, N 23 zu Art. 141 

StGB). Der vom Gesetzeswortlaut geforderte erhebliche Nachteil beschränkt sich nicht auf finan-

zielle Schäden; es genügt, wenn die Sache nur Affektionswert hat (ANDREAS DONATSCH, StGB 

Kommentar, 20. Auflage, Zürich 2018, N 5 zu Art. 141 StGB; WEISSENBERGER, a.a.O., N 5 zu 

Art. 141 StGB). 

5.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst sinngemäss, dass der Sachverhalt nicht rechts-

genügend erstellt worden sei. So hätten die Strafbehörden namentlich die Tochter der Beschwer-

deführerin, den Ehemann der Beschuldigten sowie diverse Nachbarn als Zeugen oder Auskunfts-

personen einvernehmen müssen. Ferner hätte der GPS-Tracker von C.____, die SMS-

Kommunikation zwischen der Beschwerdeführerin und der Familie der Beschuldigten sowie de-

ren Videoaufnahmen ausgewertet werden müssen. 

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5.2 Über Tatsachen, die unerheblich, offenkundig, der Strafbehörde bekannt oder bereits 

rechtsgenügend erwiesen sind, wird nicht Beweis geführt (Art. 139 Abs. 2 StPO). Im vorliegenden 

Fall sind weitere Beweiserhebungen unter Berücksichtigung der nachfolgenden Ausführungen 

mangels sachlicher Relevanz nicht erforderlich. Aus der Beschwerde ist denn auch nicht ersicht-

lich, welches Ergebnis sich die Beschwerdeführerin aus der zusätzlichen Beweiserhebung erhofft 

und inwiefern dieses die Würdigung des Sachverhalts durch die Strafbehörden konkret beeinflus-

sen sollte. Namentlich ist nicht nachvollziehbar, was die mittels GPS-Tracker aufgezeichneten 

Routen einer freilaufenden Katze aussagen sollen. Die Staatsanwaltschaft hat folglich zu Recht 

von der Erhebung weiterer Beweise abgesehen. 

6. Die Beschwerdeführerin wirft der Beschuldigten im Wesentlichen vor, sie habe C.____ 

systematisch angefüttert und beherbergt sowie nachts bei sich im Hause eingeschlossen. 

6.1. Die Beschuldigte bestreitet konsequent, C.____ systematisch angefüttert und nachts ins 

Haus genommen zu haben. Fraglich ist unter diesen Umständen, ob der betreffende Vorwurf 

rechtsgenüglich nachweisbar ist, sodass sich eine Anklage rechtfertigt. Grundsätzlich kann eine 

Anklage auch auf ein Einzelzeugnis gestützt werden; dies wird dann geschehen dürfen, wenn 

dieses von einem unbefangenen Zeugen stammt oder es durch Indizien besonders gestützt wird, 

da nur dann eine Verurteilung als wahrscheinlich erachtet werden kann. In Fällen, in denen aus-

ser den sich widersprechenden Aussagen des Geschädigten und der beschuldigten Person keine 

wesentlichen Beweismittel vorhanden sind, ist indes ein besonders gewissenhaftes Wahrschein-

lichkeitskalkül über die Aussichten der Anklage anzustellen. Massgeblich ist die Überlegung, ob 

die Zweifel von derartigem Gewicht sind, dass eine Verurteilung nach den praktischen Erfahrun-

gen nicht mehr für wahrscheinlich gehalten werden kann. Steht dem bestreitenden Beschuldigten 

nur die Aussage eines an der Verurteilung unmittelbar interessierten Geschädigten gegenüber 

und finden dessen Anschuldigungen nicht eine objektive Bestätigung im Untersuchungsergebnis, 

so kann von einem für die Anklageerhebung hinreichenden Verdacht nicht gesprochen werden 

(LANDSHUT/BOSSHARD, a.a.O., N 17 zu Art. 319 StPO). Die Beschuldigte hat anlässlich der Ein-

vernahme vom 28. August 2020 die wesentlichen Vorwürfe explizit bestritten, namentlich auch 

den vorliegend wohl schwerwiegendsten, sie habe das Tier der Beschwerdeführerin bei sich zu 

Hause eingesperrt, sodass die Katze nicht mehr aus freiem Willen nach Hause habe kommen 

können. Da sich somit die Vorwürfe lediglich auf die Aussagen der Beschwerdeführerin stützen, 

welche als Anzeigeerstatterin und mutmasslich Geschädigte ein unmittelbares persönliches Inte-

resse an der Weiterführung des Strafverfahrens hat, vermögen ihre Depositionen allein keinen 

hinreichenden Tatverdacht zu begründen. 

6.2 Unbestritten ist, dass die Beschuldigte – zumindest bis zur Abmahnung der Beschwer-

deführerin – C.____ „ab und an mal“ bei sich zu Hause gefüttert hat. Zudem hat die Beschuldigte 

zwei Weidekörbe in ihrem Garten aufgestellt, welche von ihrer mittlerweile verstorbenen Katze 

genutzt worden sind und nun von C.____ beansprucht werden, was die Beschuldigte auch duldet. 

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Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, die Beschuldigte habe sich C.____ damit unrechtmäs-

sig angeeignet, ist festzustellen, dass die Beschuldigte durch das bloss gelegentliche Füttern von 

C.____ und dem Aufstellen von Weidekörben im Aussenbereich ihrer Liegenschaft weder einen 

Willen auf dauernde Enteignung noch einen solchen auf mindestens vorübergehende Zueignung 

manifestiert. Es ist nicht ersichtlich, dass die Beschuldigte dadurch eine Verschiebung der Herr-

schaftsmöglichkeiten über C.____ zu ihren Gunsten beabsichtigen würde. Vielmehr handelt es 

sich beim sporadischen Füttern einer freilaufenden Katze um ein sozialadäquates Verhalten, so-

weit dies nicht systematisch zur gezielten Entfremdung vom Besitzer oder zur Schädigung der 

Gesundheit des Tieres geschieht. Im Übrigen ist das Aufstellen der Weidekörbe in keiner Weise 

strafrechtlich zu beanstanden, zumal diese bereits von der verstorbenen Katze der Beschuldigten 

genutzt worden und keineswegs gezielt für C.____ bereitgestellt worden sind. Hinzu kommt, dass 

aus Sicht der Beschuldigten C.____ vernachlässigt und verwahrlost gewesen ist, da das Tier im 

ganzen Fell mehrere Knäuel gehabt habe. Somit hat die Beschuldigte dem Tier offenbar helfen 

wollen. Eine Aneignungsabsicht wäre etwa erst dann zu bejahen, wenn jemand das Tier in eige-

nem Namen durch den Tierarzt behandeln lässt, die Katze mit in die Ferien nimmt oder in einem 

Tierheim unterbringt oder wenn sich jemand als deren Besitzer in der ANIS-Datenbank zur Re-

gistrierung sämtlicher Heimtiere (ausser den Hunden) eintragen lässt. Solcherlei Verhaltenswei-

sen liegen indessen bei der Beschuldigten evidentermassen nicht vor. Nach dem Gesagten ist 

daher aus dem äusseren Verhalten der Beschuldigten keine Manifestation eines Aneignungswil-

lens erkennbar, weshalb der Tatbestand der unrechtmässigen Aneignung vorliegend klarerweise 

nicht erfüllt ist. 

Auch im Lichte der Sachentziehung stellt das Verhalten der Beschuldigten weder eine Weg-

nahme noch ein Vorenthalten von C.____ gegenüber der Beschwerdeführerin dar. Eine Beein-

trächtigung der Verfügungsmacht der Beschwerdeführerin als strafbewehrte Sachentziehung 

wäre erst dann gegeben, wenn jemand der Katze die ihr seitens der Beschwerdeführerin über-

lassene Freiheit entzieht, beispielsweise indem das Tier eingeschlossen oder nicht bloss gele-

gentlich, sondern systematisch angelockt und gefüttert wird, was im vorliegenden Fall jedoch 

nicht hinreichend erwiesen ist (vgl. Ziff. 5.1). Damit ist auch dieser Tatbestand offensichtlich nicht 

erfüllt. 

Letztlich ist anzumerken, dass es sich bei C.____ um eine freilaufende Katze in einer ländlichen 

Gegend handelt. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass Katzen als eigensinnige und freiheits-

liebende Tiere gelten. Das Tier verfügt somit über eine vollständige Freiheit und hat die Möglich-

keit, sich Futter zu suchen, wo es möchte, und kann sich dorthin begeben, wo es will. Die Tatsa-

che, dass andere Menschen Kontakt mit C.____ pflegen und ihm gelegentlich Futter und Aufent-

halt anbieten, vermag die Verfügungsmacht der Halterin nicht derart einzuschränken, dass von 

einer Sachentziehung die Rede sein könnte. Eine Pflicht, freilaufende Katzen zu verscheuchen 

oder zu ignorieren, existiert nicht. Insbesondere im vorliegenden Fall ist die noch junge Katze an 

die bisherige Umgebung gewohnt, welche wohl auch nach wie vor ihr Revier darstellt. Dort kann 

sie weiterhin den Kontakt zur befreundeten Nachbarskatze D.____ pflegen, weshalb es nahelie-

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gend erscheint, dass das Tier ohne jegliches Zutun der Beschuldigten regelmässig das alte Re-

vier aufsucht. Überdies ist es aufgrund der konkreten Umstände keineswegs auszuschliessen, 

dass C.____ auch durch andere Nachbarn gefüttert wird. 

7. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen lässt sich weder eine Sachentziehung noch 

eine unrechtmässige Aneignung der Katze C.____ durch die Beschuldigte nachweisen, weshalb 

das Strafverfahren zu Recht eingestellt wurde und die Beschwerde folglich als unbegründet ab-

zuweisen ist. 

8. Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfah-

rens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Entsprechend dem Ausgang des vor-

liegenden Verfahrens werden die Kosten des Kantonsgerichts in der Höhe von CHF 800.00, be-

stehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 750.00 gemäss § 13 Abs. 1 der Verordnung über die 

Gebühren der Gerichte (GebT; SGS 170.31) und Auslagen von CHF 50.00, der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt. Die von der Beschwerdeführerin erbrachte Sicherheitsleistung in der Höhe von 

CHF 500.00 wird mit den von ihr zu bezahlenden Verfahrenskosten verrechnet. 

 

Demnach wird erkannt: 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die ordentlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus ei-

ner Gerichtsgebühr von CHF 750.00 zuzüglich Auslagen von pauschal 

CHF 50.00, somit total CHF 800.00, gehen zu Lasten der Beschwerde-

führerin. 

Die von der Beschwerdeführerin erbrachte Sicherheitsleistung von 

CHF 500.00 wird mit den ordentlichen Kosten des Beschwerdeverfah-

rens verrechnet. 

 

Präsident 
 
 
 
 
Dieter Eglin 
 
 
 
Dieser Entscheid ist rechtskräftig. 
 

Gerichtsschreiber i.V. 
 
 
 
 
Vladimir Hof 
 
 
 

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