# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8836330d-3b99-554d-9905-8ba2498e66f0
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-15
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 15.10.2025 SV1 2025 33
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV1-2025-33_2025-10-15.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 15. Oktober 2025
mitgeteilt am 22. Oktober 2025

Referenz SV1 25 33

Instanz Erste sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
von Salis und Bäder Federspiel
Jauch, Aktuarin

Parteien A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. rer. publ. HSG Michael B. Graf,

gegen

B.________ AG
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach KVG

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Sachverhalt

A. A.________, geb. 1980, ist bei der B.________ AG (nachfolgend: 
B.________) gegen die Folgen von Krankheit versichert. Seit dem Einsatz einer 
Ulnakopfprothese im Oktober 2020 befindet sich A.________ in 
ergotherapeutischer Behandlung. Am 25. April 2024 wurde letztmalig eine 
Kostengutsprache für zwei Serien erteilt. Mit Schreiben vom 10. September 2024 
ersuchte die behandelnde Ärztin der C.________ (nachfolgend: C.________), Dr. 
med. univ. D.________, Assistenzärztin Handchirurgie, bei diagnostiziertem 
nozizeptiv-neuropathischem Schmerzsyndrom am linken Vorderarm und der linken 
Hand mit vegetativ unterhaltener Schmerzkomponente sowie einer Tenosynovitis 
des dritten und vierten Strecksehnenfaches um Kostengutsprache für das 
Fortsetzen einer Ergotherapie. Aufgrund der Diagnosen und der dadurch bedingten 
Einschränkungen der Kraft sowie Beweglichkeit am linken Handgelenk sei das 
Fortsetzen einer Ergotherapie zur Durchführung von passiven/analgetischen 
Massnahmen sowie zur weiteren Mobilisation und zum schrittweisen Kraftaufbau 
medizinisch indiziert. Nach Rücksprache mit ihrem Vertrauensarzt lehnte die 
B.________ das Gesuch am 8. Oktober 2024 ab, da eine Therapiepause indiziert 
sei.

B. Infolge der Ablehnung ersuchte A.________ mit E-Mail vom 11. Oktober 
2024 um Wiedererwägung des Entscheids. Nachdem die B.________ daraufhin 
A.________ mitgeteilt hatte, dass sie zur erneuten Beurteilung einen ausführlichen 
medizinischen Bericht benötige, stellte die behandelnde Ärztin Dr. med. 
D.________ am 18. Oktober 2024 ein formelles Wiedererwägungsgesuch unter 
Hinweis auf eine dringende Indikation zur Fortsetzung der Ergotherapie. Mit 
Schreiben vom 4. November 2024 bestätigte die B.________ die 
Leistungsablehnung erneut. 

C. Mit Schreiben vom 25. November 2024 betreffend die Hand-Sprechstunde 
vom 22. November 2024 ersuchte die C.________ erneut um Kostengutsprache für 
die Verlängerung der Ergotherapie. Auf Ersuchen von A.________ und nach 
Rücksprache mit ihrem Vertrauensarzt erliess die B.________ am 27. Januar 2025 
eine entsprechende formelle Verfügung, mit welcher die Kostengutsprache erneut 
abgewiesen wurde. 

D. Dagegen liess A.________ am 27. Februar 2025 Einsprache erheben und 
einen Bericht des Hausarztes Dr. med. E.________, Facharzt für Innere Medizin, 
vom 11. Februar 2025 sowie ein Schreiben der C.________ vom 2. Dezember 2024 
einreichen. Dr. med. E.________ führte in seinem Bericht namentlich aus, nach 

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Absetzen der Ergotherapie sei es zu einem Supinationsdefizit gekommen, welches 
nun zu einer Schmerzausweitung in die vermehrt belastete Schulter und 
Oberarmmuskulatur geführt habe mit der Notwendigkeit einer 
physiotherapeutischen Behandlung. 

E. Aufgrund der neu eingereichten medizinischen Unterlagen holte die 
B.________ bei einer anderen Vertrauensärztin eine weitere Beurteilung ein. 
Gestützt darauf hiess die B.________ die Einsprache mit Entscheid vom 22. Mai 
2025 teilweise gut und gewährte Kostengutsprache für eine Ergotherapie im 
Umfang von zwei Mal pro Jahr für drei bis vier Sitzungen als 
Wiederholungstherapie. 

F. Dagegen liess A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 23. Juni 
2025 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Graubünden erheben und 
beantragen, der Einspracheentscheid vom 22. Mai 2025 sei insoweit aufzuheben, 
als die Kostengutsprache limitiert sei. Die B.________ sei zu verpflichten, die 
Kosten der Ergotherapie ab dem 10. September 2024 bis auf Weiteres zu bezahlen. 
Zur Begründung brachte er im Wesentlichen vor, aufgrund der medizinischen 
Berichte der C.________ sowie der Ergotherapie sei rechtsgenüglich erstellt, dass 
eine schwerwiegende Störung beziehungsweise eine schwere somatische 
Erkrankung gegeben sei, die medizinische Indikation für diese dringend und damit 
zweckmässig sei und somit die Voraussetzungen nach Art. 6 Abs. 1 KLV gegeben 
seien. Die Ergotherapie ziele darauf ab, die Funktionalität seiner linken Hand zu 
verbessern und ihm damit zur Selbständigkeit in den alltäglichen 
Lebensverrichtungen zu verhelfen. Therapieziel sei es, das Supinationsdefizit zu 
reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und die Schmerzen zu reduzieren, 
womit auch das Funktionsdefizit verringert werden könne. Die Kostenpflicht der 
B.________ sei damit zu bejahen. 

G. Mit Vernehmlassung vom 18. August 2025 schloss die B.________ 
(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) auf Abweisung der Beschwerde und nahm in 
ablehnender Weise zu den Vorbringen des Beschwerdeführers Stellung. Dabei 
führte sie namentlich aus, die Feststellungen und Schlussfolgerungen der 
Vertrauensärztin seien begründet und nachvollziehbar. Ihr folgend sei die 
Weiterführung einer Dauertherapie nicht zweckmässig und wirtschaftlich. Aus den 
Berichten der C.________ sowie der Ergotherapie lasse sich die Notwendigkeit 
einer Dauertherapie – wobei weder Dauer noch Frequenz beschrieben werde – 
nicht herleiten. Die bestehenden Defizite könnten, wie von der Vertrauensärztin 
schlüssig dargelegt werde, im Rahmen eines Wiederholungstherapiesettings 
zweckmässig angegangen werden.

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H. Der Beschwerdeführer replizierte am 3. September 2025 bei unveränderten 
Rechtsbegehren und reichte zwei ärztliche Zeugnisse, welche eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit vom 31. Juli 2025 bis 31. Oktober 2025 bescheinigen, sowie 
einen Sprechstundenbericht der C.________ vom 27. August 2025 ein. Dabei 
führte er namentlich aus, seine Beschwerden und die Behandlungsbedürftigkeit der 
linken Hand hätten sich aufgrund der Sistierung der Ergotherapie erneut verstärkt. 

I. Die Beschwerdegegnerin reichte am 15. September 2025 eine Duplik ein und 
hielt unverändert an ihrem Antrag fest.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, auf den angefochtenen 
Einspracheentscheid sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den 
nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 22. Mai 2025. Dieser Entscheid stellt gemäss Art. 1 
Abs. 1 KVG i.V.m. Art. 56 Abs. 1 ATSG (SR 830.1) ein taugliches 
Anfechtungsobjekt dar. Die örtliche Zuständigkeit des Obergerichts des Kantons 
Graubünden ist gegeben: Zuständig ist gemäss Art. 58 Abs. 1 ATSG das 
Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit 
der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Vorliegend hatte der Beschwerdeführer 
seinen Wohnsitz bei Einreichung der Beschwerde am 23. Juni 2025 in F.________. 
Die sachliche und funktionelle Zuständigkeit des Obergerichts ergibt sich aus Art. 57 
ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a VRG (BR 370.100), wonach das Obergericht 
Beschwerden gegen Einspracheentscheide und Verfügungen in 
Sozialversicherungssachen beurteilt, die gemäss Bundesrecht der Beschwerde 
unterliegen. Auch die Legitimation ist gegeben: Als formeller und materieller 
Adressat ist der Beschwerdeführer vom angefochtenen Entscheid berührt und er 
weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Überprüfung auf (Art. 59 ATSG). Auf 
die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 60 und Art. 61 
lit. b ATSG) ist somit einzutreten.

2. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die 
Kostenübernahme für die Ergotherapie als Dauertherapie zu Recht abgelehnt bzw. 
zu Recht nur Kostengutsprache für eine intermittierende Behandlung zugesprochen 
hat. Dabei ist insbesondere strittig, ob die Ergotherapie als Dauertherapie 
zweckmässig und wirtschaftlich ist. 

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3.1.1. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt nach Art. 24 
Abs. 1 KVG die Kosten für die Leistungen gemäss den Art. 25 bis 31 KVG nach 
Massgabe der in den Art. 32 bis 34 KVG festgelegten Voraussetzungen. Nach 
Art. 25 Abs. 1 KVG übernimmt sie die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose 
oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen. Diese Leistungen 
umfassen unter anderem die Behandlungen, die ambulant von Personen 
durchgeführt werden, die auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes oder einer 
Ärztin Leistungen erbringen (Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 KVG). Zu diesen Personen, 
welche auf ärztliche Anordnung hin Leistungen erbringen, gehören unter anderem 
auch Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten (Art. 48 KVV [SR 832.102]). Nach 
Art. 33 Abs. 2 KVG muss der Bundesrat bestimmte Leistungen näher bezeichnen, 
die nicht von Ärzten und Ärztinnen oder Chiropraktoren und Chiropraktorinnen 
erbracht werden. In Art. 33 lit. b KVV hat er diese Aufgabe weitgehend an das 
Eidgenössische Departement des Innern (EDI) delegiert (vgl. Art. 33 Abs. 5 KVG). 
Gestützt auf diese Delegationsbestimmung hat das EDI die Verordnung über 
Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-
Leistungsverordnung, KLV; SR 832.112.31) erlassen, welche unter anderem die 
Leistungen von Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 KVG näher bezeichnet. 

Nach Art. 6 Abs. 1 KLV übernimmt die Versicherung die Kosten und Leistungen, die 
auf ärztliche Anordnung hin von Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen sowie 
von Organisationen der Ergotherapie erbracht werden, soweit sie der versicherten 
Person bei somatischen Erkrankungen durch Verbesserung der körperlichen 
Funktionen zur Selbständigkeit in den alltäglichen Lebensverrichtungen verhelfen 
(lit. a) oder im Rahmen einer psychiatrischen Behandlung durchgeführt werden 
(lit. b). Die KLV umschreibt somit nicht die einzelnen zu vergütenden Leistungen in 
der Ergotherapie, sondern beschränkt sich auf die Formulierung des Ziels (vgl. BGE 
130 V 288 E. 3.1). Die Versicherung übernimmt je ärztliche Anordnung die Kosten 
von höchstens neun Sitzungen, wobei die erste Behandlung innert acht Wochen 
seit der ärztlichen Anordnung durchgeführt werden muss (Art. 6 Abs. 2 KLV). Soll 
die Ergotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht 
(Langzeitbehandlung), zu Lasten der Versicherung fortgesetzt werden, so hat der 
behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin dem Vertrauensarzt oder der 
Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die 
Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten. Der Vertrauensarzt oder die 
Vertrauensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob, in welchem Umfang und 
für welche Zeitdauer bis zum nächsten Bericht die Ergotherapie zu Lasten der 
Versicherung fortgesetzt werden kann (Art. 6 Abs. 4 KLV).

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3.1.2. Die gesetzliche Vermutung, wonach die Krankheitsbehandlung den 
gesetzlichen Prinzipien der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit 
entspricht, gilt für Ergotherapeuten nur, soweit deren (ärztlich angeordnete) 
Leistungen von der Positivliste nach Art. 6 Abs. 1 KLV erfasst sind (Art. 33 Abs. 2 
KVG). Überdies ist diese Vermutung aufgrund der in Art. 6 Abs. 4 KLV 
festgehaltenen formellen Anforderung einer vertrauensärztlichen Überprüfung auf 
den Umfang von 36 ergotherapeutischen Behandlungen beschränkt (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 9C_374/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 3.2 mit Hinweisen).

3.2. Nach Art. 32 Abs. 1 KVG müssen die Leistungen nach Art. 25 bis 31 KVG 
wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein. Die Wirksamkeit muss nach 
wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen sein.

3.2.1. Eine medizinische Leistung ist im Sinne von Art. 32 Abs. 1 KVG wirksam, 
wenn sie objektiv den Erfolg der Behandlung der Krankheit erwarten lässt, mit 
anderen Worten muss sie objektiv geeignet sein, auf den angestrebten 
diagnostischen, therapeutischen oder pflegerischen Nutzen hinzuwirken. 
Wirksamkeit bezeichnet die kausale Verknüpfung von Ursache (medizinische 
Massnahme) und Wirkung (medizinischer Erfolg) (vgl. BGE 145 V 116 E. 3.2.1, 139 
V 135 E. 4.4.1, 133 V 115 E. 3.1 und 130 V 299 E. 6.1; EUGSTER, Die obligatorische 
Krankenpflegeversicherung, in: Meyer [Hrsg.], Schweizerisches 
Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, Rz. 329).

3.2.2. Die Zweckmässigkeit einer Leistung setzt deren Wirksamkeit voraus. Ob eine 
Leistung zweckmässig ist, muss anhand des diagnostischen oder therapeutischen 
Nutzens der Anwendung im Einzelfall, unter Berücksichtigung der damit 
verbundenen Risiken, gemessen am angestrebten Heilerfolg der möglichst 
vollständigen Beseitigung der körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung 
beurteilt werden (vgl. 148 V 128 E. 4.1, 137 V 295 E. 6.2 und 130 V 299 E. 6.1; 
Urteil des Bundesgerichts 9C_246/2020 vom 4. März 2021 E. 5.2). Die Frage der 
Zweckmässigkeit hängt damit von medizinischen Kriterien ab und deckt sich mit 
derjenigen nach der medizinischen Indikation. Ist die medizinische Indikation einer 
wirksamen Behandlungsmethode gegeben, ist auch die Zweckmässigkeit zu 
bejahen. Umgekehrt sind medizinisch nicht indizierte therapeutische oder 
diagnostische Vorkehren regelmässig auch unzweckmässig (vgl. BGE 139 V 135 
E. 4.4.2 und 130 V 532 E. 2.2).

3.2.3. Das Wirtschaftlichkeitserfordernis im Sinne von Art. 32 Abs. 1 KVG bezieht 
sich nach der Rechtsprechung auf die Wahl unter mehreren zweckmässigen 
Behandlungsalternativen: Bei vergleichbarem medizinischem Nutzen ist die 

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kostengünstigste Variante bzw. diejenige mit dem besten Kosten-/Nutzen-
Verhältnis zu wählen. Das bedeutet aber nicht, dass dort, wo es nur eine einzige 
Behandlungsmöglichkeit gibt, diese ungeachtet der Kosten in jedem Fall als 
wirtschaftlich zu betrachten wäre. Unter dem allgemeinen Gesichtspunkt der 
Verhältnismässigkeit, die für das gesamte Staatshandeln gilt (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV), 
ist eine Leistung zu verweigern, wenn zwischen Aufwand und Heilerfolg ein grobes 
Missverhältnis besteht, was eine Beurteilung des Verhältnisses von Kosten und 
Nutzen voraussetzt. Es können somit weder die hohe therapeutische Wirksamkeit 
noch die Wirtschaftlichkeit je getrennt voneinander betrachtet werden in dem Sinne, 
dass die Frage nach dem hohen therapeutischen Nutzen mit einem kategorialen Ja 
oder Nein beantwortet werden könnte und bejahendenfalls die Kosten in beliebiger 
Höhe zu übernehmen wären. Vielmehr ist die Frage nach dem hohen 
therapeutischen Nutzen graduell und in Relation zu den Behandlungskosten zu 
beurteilen: Je höher der Nutzen ist, desto höhere Kosten sind gerechtfertigt (vgl. 
BGE 142 V 26 E. 5.2.1, 139 V 135 E. 4.4.3 und 136 V 395 E. 7.4). Das Gebot der 
Wirtschaftlichkeit besagt sodann, dass die Krankenversicherer die Leistungen auf 
das Mass zu beschränken haben, das für den Behandlungszweck erforderlich ist 
(vgl. BGE 151 V 30 E. 2.2.1.1).

4.1. Im Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich der Untersuchungsgrundsatz, 
wobei die Auskunfts‑ und Mitwirkungspflicht der Leistungen beanspruchenden 
Person zu berücksichtigen ist. Die Behörde hat, wo notwendig, den 
rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die 
Anträge der Parteien gebunden zu sein (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 3 ATSG; 
WIEDERKEHR, ATSG-Kommentar, 5. Aufl. 2024, Art. 43 Rz. 14 ff. und Rz. 93 ff.). Die 
Untersuchungspflicht gilt sowohl im Verwaltungsverfahren wie auch grundsätzlich 
im kantonalen Gerichtsverfahren (vgl. Art. 61 lit. c ATSG). Die Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs 
erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Wenn der 
Versicherungsträger oder das kantonale Sozialversicherungsgericht im Rahmen 
einer umfassenden, sorgfältigen, objektiven und inhaltsbezogenen 
Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, dass ein bestimmter Sachverhalt 
überwiegend wahrscheinlich sei, steht dies einer antizipierten Beweiswürdigung 
nicht entgegen bzw. liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine 
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 
229 E. 5.3, 134 I 140 E. 5.3 und 124 V 90 E. 4b). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel 
an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der getroffenen Tatsachenfeststellungen 
bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen 
noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. Urteile des 

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Bundesgerichts 8C_414/2022 vom 24. Januar 2023 E. 4.1 f., 9C_58/2022 vom 
7. Juni 2022 E. 4.1.1 f., 8C_521/2021 vom 22. März 2022 E. 3.1.1 f., 9C_377/2021 
vom 22. Oktober 2021 E. 5.3.1, 8C_641/2019 vom 8. April 2020 E. 3.3.1, nicht publ. 
in: BGE 146 V 121, 8C_398/2018 vom 5. Dezember 2018 E. 3.1 und 8C_616/2013 
vom 28. Januar 2014 E. 2.1; WIEDERKEHR, a.a.O., Art. 43 Rz. 19 f. und Rz. 31 ff.). 
Kommt die Verwaltung ihrer Abklärungspflicht nicht oder nicht genügend nach, kann 
die Sache aus diesem Grund an die Verwaltung zurückgewiesen werden (vgl. BGE 
132 V 368 E. 5). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn der 
Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache der verfügenden 
Verwaltungsstelle (Art. 43 Abs. 1 ATSG) oder des Sozialversicherungsgerichts 
(Art. 61 lit. c ATSG) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu 
sein (vgl. BGE 144 V 427 E. 3.2 und 138 V 218 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 
8C_414/2022 vom 24. Januar 2022 E. 4.3).

4.2.1. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob dieser 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den 
Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 
Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (vgl. BGE 143 V 124 E. 2.2.2, 134 
V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a).

4.2.2. In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll gemäss 
Bundesgericht der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden, dass diese 
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen 
eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 und 125 V 
351 E. 3b/cc; Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2022 vom 25. Mai 2023 E. 5.4, 
8C_736/2021 vom 22. März 2022 E. 5.2 und 8C_660/2020 vom 1. Februar 2021 
E. 4.4). Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen, worunter 
namentlich auch die beratenden Ärzte und Ärztinnen bzw. die Vertrauensärzte und 
Vertrauensärztinnen der Krankenversicherer gemäss Art. 57 KVG fallen, kommt 
nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG 
eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem 
Gerichtsgutachten. Generell sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen 
zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens 
entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit 

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und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 
139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.6 f. sowie 125 V 351 E. 3b/ee; Urteile 
des Bundesgerichts 8C_410/2022 vom 23. Dezember 2022 E. 4.3, 8C_549/2021 
vom 7. Januar 2022 E. 7.1 und 8C_143/2021 vom 7. Juni 2021 E. 2.4).

5. Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass beim 
Beschwerdeführer eine Fortsetzung der Ergotherapie im Sinne von 
intermittierenden Therapiesitzungen medizinisch begründet sei, nicht jedoch eine 
ergotherapeutische Dauerbehandlung. Dabei stützt sie sich auf die Beurteilung ihrer 
Vertrauensärztin Dr. med. G.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin 
und Rheumatologie, vom 11. Mai 2025 (vgl. act. C.20) ab, welche sie für schlüssig 
und nachvollziehbar hält (vgl. Vernehmlassung vom 18. August 2025 Rz. 21 
[act. A.2]). Demgegenüber ist der Beschwerdeführer gestützt auf die Berichte der 
C.________ sowie der Ergotherapeutin H.________, dipl. Ergotherapeutin BSc, der 
Ansicht, dass die Voraussetzungen nach Art. 6 Abs. 1 KLV für eine Dauertherapie 
gegeben sind (vgl. Beschwerde vom 23. Juni 2025 Rz. 24 und 28 [act. A.1]).

6. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers sind im 
Wesentlichen die folgenden medizinischen Unterlagen zu berücksichtigen:

6.1. Dr. med. D.________ diagnostizierte in ihrem Bericht vom 10. September 
2024 ein nozizeptiv-neuropathisches Schmerzsyndrom am linken Vorderarm und 
der linken Hand mit vegetativ unterhaltener Schmerzkomponente sowie eine 
Tenosynovitis des dritten und vierten Strecksehnenfaches. Aufgrund dieser 
Diagnose und der dadurch bedingten Einschränkungen der Kraft sowie 
Beweglichkeit am linken Handgelenk erachtete sie das Fortsetzen einer 
Ergotherapie medizinisch dringend indiziert, einerseits zur Durchführung von 
passiven/analgetischen Massnahmen und andererseits zur weiteren Mobilisation 
und zum schrittweisen Kraftaufbau (act. C.5; siehe ferner Wiedererwägungsgesuch 
vom 18. Oktober 2024 [act. C.9]). 

6.2. In ihrem Verlaufsbericht vom 6. November 2024 hielt die behandelnde 
Ergotherapeutin H.________ fest, beim linksdominanten Patienten sei am 
13. Oktober 2020 wegen einer primären Arthrose des distalen Radioulnargelenkes 
(DRUG) eine Herbert-Prothese eingebaut worden. Nachfolgend seien aber 
persistierende Schmerzen aufgetreten, sowohl bewegungsabhängig als auch in 
Ruhe, so dass nach allen möglichen Abklärungen die Prothese habe ausgebaut 
werden müssen. Eine Ursache für die Schmerzhaftigkeit habe nicht gefunden 
werden können. Nach der Prothesenentfernung mit Resektion des DRUG habe sich 

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eine nur unbefriedigende Verbesserung der Situation gezeigt und das Handgelenk 
habe sich im Alltag als zu wenig stabil erwiesen. Daher sei entschieden worden, 
eine DRUG-Totalprothese (Scheker) einzubauen (vgl. act. C.13 S. 5). Im Weiteren 
berichtete Ergotherapeutin H.________ über den Verlauf der Behandlung und 
führte aus, die schwierige, schmerzhafte und massiv geschwollene Ausgangslage 
des Handgelenkes habe sich mit der regelmässigen Behandlung langsam aber 
stetig verbessert. Der Beschwerdeführer sei im Alltag zunehmend selbstständiger 
geworden und habe seine Hand bei Alltagsaktivitäten wieder vermehrt einsetzen 
können. Aktuell befinde sich der Beschwerdeführer in einer beruflichen Umschulung 
als IT-Spezialist. Er könne seine dominante linke Hand wieder für leichte 
Haltearbeiten einsetzen und habe auch die Fähigkeit wiedererlangt, im 
Dreipunktegriff zu manipulieren. Nach wie vor sei es sehr schwierig, Gewicht von 
1,5 kg ohne Ledermanschette, welche er zum Arbeiten permanent trage, mit der 
Hand zu stabilisieren. Sehr feine Tätigkeiten mit Kabeln und Steckern seien 
ebenfalls sehr schwierig und kaum möglich. Im Verlauf sei versucht worden, die 
Behandlung auf alle zwei bis drei Wochen zu reduzieren. Mit dem vermehrten 
Einsatz der Hand im Alltag habe sich eine schmerzhafte, druckdolente Stelle im 
Bereich des fünften Strecksehnenfachs über dem Handgelenk entwickelt. Aufgrund 
der zunehmenden Entzündung sei von der harten Ledermanschette auf eine weiche 
Neoprenmanschette umgestellt worden. Trotzdem habe sich die Entzündung nicht 
zurückgebildet. Nach der Behandlung sei der Schmerz reduziert, allerdings nicht 
anhaltend für zwei Wochen, weshalb die Behandlung wieder wöchentlich habe 
stattfinden müssen. Trotz vermehrter Behandlung sei es immer schlimmer 
geworden, so dass am 13. Dezember 2023 eine Notfallkonsultation in der 
C.________ erfolgt sei. Durch den vermehrten Einsatz der Hand im Alltag als IT-
Spezialist habe sich eine massive Tendovaginitis im Bereich des fünften 
Strecksehnenfachs auf Höhe Handgelenk gebildet. Die Entzündung habe sich als 
sehr hartnäckig und behandlungsresistent erwiesen. In der Kontrolle vom 20. März 
2024 sei in der C.________ wegen persistierender starker Entzündung mit 
Bewegungseinschränkungen Kortison oral abgegeben worden (vgl. act. C.13 S. 5). 
Durch die starken einschiessenden Schmerzen in endgradiger Stellung oder bei 
Stabilisierung des Handgelenkes über längere Zeit sei die 
Handgelenksbeweglichkeit und somit auch der Einsatz der Hand im Alltag bei allen 
täglichen Verrichtungen stark eingeschränkt (vgl. act. C.13 S. 4). Die Behandlung 
schlage jetzt gut an und die Entzündung gehe zurück. Durch die reduzierten 
Schmerzen sei die Hand bei den täglichen Verrichtungen im Alltag auch wieder 
besser einsetzbar. Mit der Ergotherapie würden Bewegungsmuster verändert, Kraft 
aufgebaut, die Bewegungseffizienz angegangen sowie Wahrnehmungstraining und 
Pacing durchgeführt (vgl. act. C.13 S. 5). Zum weiteren Vorgehen führte 

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Ergotherapeutin H.________ aus, aktuell müsse nach der langen Ruhestellung in 
der Ellbogen- und Unterarmschiene die gesamte Bewegungskoordination, die 
Feinmotorik und die Kraft des ganzen Armes, der Hand und der Finger wieder 
auftrainiert werden, damit die Hand im Alltag wiedereingesetzt werden könne. Es 
sei entscheidend wichtig, dass der Beschwerdeführer weiterhin behandelt werden 
könne (vgl. act. C.13 S. 6). 

6.3. Im Bericht der C.________ vom 25. November 2024 zur Sprechstunde vom 
22. November 2024 führte Prof. Dr. med. I.________, Leitender Arzt Handchirurgie, 
in anamnestischer Hinsicht aus, der Beschwerdeführer berichte über einen 
unzufriedenstellenden Zustand. Die lokalen Schmerzen im Vorderarm und in der 
Muskulatur aufgrund eines Distorsionstraumas im Sommer hätten sich zwar 
zurückgebildet, verblieben sei aber eine verstärkte Schmerz- und 
Schwellungsneigung. Seitdem die Kostengutsprache seitens der 
Beschwerdegegnerin nicht mehr erfolgt sei, sei er auf sich selber gestellt, 
bandagiere sein Handgelenk und führe selbständige Massnahmen, wie er sie in der 
Ergotherapie erlernt habe, durch. Dies sei aber nicht ausreichend. Neben der 
vermehrten Schmerz- und Schwellungsneigung bestünden massive Rückschritte 
bezüglich Kraft und vor allem Feinmotorik, sobald die Ergotherapiemassnahmen 
sistiert worden seien (vgl. act. C.11 S. 2 f.). Prof. Dr. med. I.________ hielt in seiner 
Beurteilung fest, nach multiplen Voroperationen bestehe ein chronischer 
Schmerzzustand, einerseits unter dem Aspekt von rezidivierenden 
Tenosynovitiden, andererseits im Sinne eines nozizeptiven, vegetativ 
unterhaltenden Schmerzsyndroms wechselnder und belastungsabhängiger 
Ausprägung. Die diesbezüglich durchgeführten Therapiemassnahmen 
medikamentös seien bis diesen Sommer, langfristig auch durch die stattgehabte 
Ergotherapie, erfolgreich gewesen. Die heutige Untersuchung im Sinne einer 
Momentaufnahme zeige einen recht guten Zustand des Handgelenkes, könne aber 
mangels vorgängiger Belastung und des Verlaufs nicht zur Beurteilung der 
kritisierten Punkte dienen. So sei es aufgrund der heutigen Untersuchung nicht 
möglich, den beklagten Verlust an Feinmotorik, Geschicklichkeit und Schmerzen im 
Verlauf zu dokumentieren, insbesondere nicht im Langzeitverlauf und bei Wegfallen 
der Ergotherapiemassnahmen. Aufgrund der Aufzeichnungen der Ergotherapeutin 
H.________, aus welchen der Wert dieser Massnahmen hervorgehe, sowie des 
diagnostizierten Schmerzsyndroms erachtete Prof. Dr. med. I.________ die 
Fortsetzung bzw. den Einsatz von ergotherapeutischen Massnahmen für indiziert, 
wogegen die heute rezeptierte Voltaren-Medikation nicht als Dauermassnahme 
herangezogen werden könne (vgl. act. C.13 S. 3). 

12 / 21

6.4. Am 2. Dezember 2024 nahm Prof. Dr. med. I.________ zu den 
Einschränkungen in den alltäglichen Lebensverrichtungen Stellung. Ankleiden und 
Auskleiden sei durch die schmerzhafte, endgradige Vorderarmdrehung und 
Handgelenksschmerzen nur verlangsamt möglich, auch schmerzhaft, insbesondere 
beim Schlüpfen in Ärmel von Hemden und Jacken. Was das Essen anbelange, so 
sei durch die mangelnde Koordination/Feinmotorik das Hantieren mit 
Gegenständen, wie beispielsweise dem Besteck, verzögert, verlangsamt und zum 
Teil schmerzhaft. Auch das Hantieren mit einem Löffel, bei der eine extreme 
Supination notwendig sei, sei aufgrund der Schmerzauslösung in endgradiger 
Supination eingeschränkt. Auch bei der Körperpflege (Waschen, Kämmen, 
Rasieren, Baden/Duschen) seien feinmotorische Verrichtungen, wie beispielsweise 
Kämmen oder Rasieren verlangsamt und eingeschränkt. Die hygienischen 
Verrichtungen hinter dem Rücken im Zusammenhang mit der Notdurft müssten in 
extremer Supination durchgeführt werden, was lediglich eingeschränkt möglich sei 
(vgl. act. C.13 S. 10).

6.5. Vertrauensarzt Dr. med. J.________, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, hielt in seiner Beurteilung vom 6. Januar 2025 fest, die 
Grundvoraussetzung für die Leistungspflicht ergotherapeutischer Leistungen sei bei 
somatischen Erkrankungen die Verbesserung körperlicher Funktionen. Im Falle 
einer Dauerbehandlung müsse eine dauerhafte/kontinuierliche Verbesserung 
körperlicher Funktionen objektivierbar sein. Bezüglich der Sensibilität würden zu 
keinem Zeitpunkt Pathologien beschrieben werden. Gleiches gelte für die 
Greiffunktionen. Einzig auf die Haltefunktion werde in den Berichten mit konkreten 
Befunden eingegangen. Ein Funktionsparameter, welcher sich in den 
Verlaufsberichten finde, sei die Fähigkeit, ein Gewicht von 1.5 kg ohne 
Ledermanschette zu stabilisieren. Diese sei gemäss Berichten unverändert und 
habe offenbar durch die Ergotherapie nicht funktionell verbessert werden können. 
Bezüglich der naheliegenden Funktionen der Hand resp. des Unterarmes lägen 
somit keine Befunde vor, welche ein funktionelles Defizit ausweisen würden. 
Betrachte man sodann die Beweglichkeit, sei im jüngsten Befund vom 
25. November 2024 eine weitgehend schmerzfreie Beweglichkeit im Handgelenk 
mit Flexion/Extension 60-0-70° und Radial-/Ulnar 15-0-40° beschrieben. Unter 
Berücksichtigung der referenzierten Normwerte lägen mit Ausnahme einer 
geringgradigen Einschränkung der Radialabduktion normwertige Beweglichkeiten 
vor. Bezüglich der Beweglichkeit könne somit bei fehlendem funktionellen 
Krankheitswert auch keine wesentliche Verbesserung mehr erreicht werden. Auch 
bezüglich der Kraft fehlten in den Arzt- und Ergotherapieberichten die 
Referenzwerte und insbesondere eine funktionelle Einordnung. Sodann würden im 

13 / 21

Bericht von Prof. I.________ vom 25. November 2024 Feinmotorik, Geschicklichkeit 
und Schmerzen als Funktionen resp. Defizite der betroffenen Körperregion benannt 
werden, wobei es nicht möglich sei, den beklagten Funktionsverlust im Verlauf zu 
dokumentieren (vgl. act. C.16 S. 7). Vertrauensarzt Dr. med. J.________ kam 
deshalb zum Schluss, es lägen keine nachvollziehbaren Befunde zu funktionellen 
Defiziten und deren Beeinflussbarkeit durch die Ergotherapie vor. Daher sei die 
Grundvoraussetzung des Art. 6 KLV medizinisch nicht erfüllt. Eine ununterbrochene 
Fortführung der Therapie sei daher nicht zweckmässig. Dr. med. J.________ 
betonte, dass es sich dabei um eine situative Beurteilung handle. Er empfahl 
deshalb eine Pause und keinen dauerhaften Verzicht auf Ergotherapie. Bei 
Veränderung der Befunde könne eine erneute Beurteilung zweckmässig sein (vgl. 
act. C.16 S. 9). Im Übrigen wies er darauf hin, dass die Ergotherapeutin wiederholt 
das Ziel formuliert habe, die Therapeuten-assistierte Therapie "auszuschleichen" 
und den Beschwerdeführer zu befähigen, Strategien selbstständig (i. S. eines 
Heimprogramms) umzusetzen. Dies sei im Herbst 2023 deshalb nicht umgesetzt 
worden, da aufgrund fortgesetzter Mehrbelastung eine Exazerbation der 
Beschwerden und ein neues Krankheitsbild (Tendovaginitis) aufgetreten seien. 
Nachdem diese abgeklungen seien, persistiere zwar einerseits ein chronisches 
Schmerzsyndrom. Andererseits sei bezüglich der Therapieziele Beweglichkeit, 
Feinmotorik und Kraft davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer nach 
gesamthaft über 4-jähriger Therapie über Kompetenzen zum Heimtraining verfüge. 
Eine Notwendigkeit zur Therapeuten-assistierten Behandlung sei daher in 
mehrfacher Hinsicht nicht ausgewiesen (vgl. act. C.16 S. 8 f.).

6.6. Hausarzt Dr. med. E.________ berichtete am 11. Februar 2025 von einer 
Beschwerdezunahme nach Therapiepause. Durch die fehlende Ergotherapie sei ein 
Supinationsdefizit aufgetreten, welches nun zu einer Schmerzausweitung in die 
vermehrt belastete Schulter und Oberarmmuskulatur geführt habe. Diese 
Schmerzen müssten nun physiotherapeutisch behandelt werden (vgl. act. C.18 
S. 8). 

6.7. In ihrer vertrauensärztlichen Stellungnahme vom 11. Mai 2025 führte Dr. 
med. G.________ aus, der Beschwerdeführer scheine Mühe zu haben, seine 
Handgelenksprothesenseite adäquat im Rahmen des Möglichen zu belasten. 
Diesbezüglich dürfte zu wenig praktische, ergonomische Instruktion erfolgt sein. Der 
Beschwerdeführer scheine eher unrealistische Vorstellungen zu seiner 
Handgelenksbelastbarkeit zu haben. Inwiefern er ergonomische Prinzipien 
konsequent einhalte, werde nirgends beschrieben. Grundsätzlich sei ein mit bereits 
einer zweiten Prothese versorgtes Handgelenk naturgemäss minderbelastbar. Der 

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Beschwerdeführer werde immer ein tieferes Beweglichkeits- und 
Belastbarkeitsniveau haben. Die dargestellte Situation erscheine im normal 
möglichen Rahmen bei Status nach zweiter Handgelenksprothese mit zusätzlich 
neuropathisch-vegetativer Reaktion. Ob die alltäglichen Verrichtungen des Lebens 
beeinträchtigt seien, könne nicht beantwortet werden. Es fehlten generell konkrete 
Angaben zum Arbeitsplatz, zur Arbeitsweise sowie zum Coping des 
Beschwerdeführers. Aus ärztlicher Sicht sei in der vorliegenden Situation eine 
taugliche Instruktion des Beschwerdeführers im Umgang mit seinem Handgelenk 
im Alltag das Ergotherapieziel. Da sich zusätzlich ein nozizeptiv-neuropathisches 
Schmerzsyndrom entwickelt habe, sei ein adäquates Pacing der Belastbarkeit von 
grosser Bedeutung, ebenso eine Begleitmedikation, ein gezieltes psychologisches 
Coaching und Medikamente. All dies sei erfolgt. Eine Dauerergotherapie könne 
nicht als zweckmässig eingeschätzt werden. Intermittierende 
Ergotherapiesitzungen im Umfang von zwei Mal pro Jahr drei bis vier Sitzungen 
hingegen schon, weil der Beschwerdeführer bezüglich Ergonomie, Belastbarkeit im 
Alltag und Umgang im Alltag mit seinem Handgelenk offensichtlich immer wieder 
erneute Instruktionen brauche. Daran ändere der Bericht des Hausarztes vom 
11. Februar 2025 nichts, da der Arzt nicht konkret benenne, was Ursache sei und 
welche Massnahmen ergriffen werden könnten (vgl. act. C.20). 

7.1. Zunächst ist festzuhalten, dass in Übereinstimmung mit dem 
Beschwerdeführer auch Vertrauensärztin Dr. med. G.________ in ihrer Beurteilung 
vom 11. Mai 2025 – im Gegensatz zum Vertrauensarzt Dr. med. J.________ (vgl. 
act. C.16) – zum Schluss gelangte, dass vorliegend ein Behandlungsbedarf mittels 
Ergotherapie besteht (vgl. act. C.20). Die Verfahrensbeteiligten sind sich demnach 
einig, dass eine ergotherapeutische Behandlung wirksam ist. Allerdings besteht 
Uneinigkeit über die Frequenz und Dauer einer solchen Therapie, insbesondere 
über die Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Dauertherapie. Dr. med. 
D.________ und Dr. med. I.________ der C.________ empfahlen die Fortsetzung 
der Ergotherapie, was unbestritten ist. Sie äusserten sich jedoch nicht zur Frequenz 
der Sitzungen, sondern nur zum übergeordneten Therapieziel, namentlich dem 
Funktionserhalt (vgl. Berichte der C.________ vom 10. September 2024 [act. C.5], 
vom 18. Oktober 2024 [act. C.9 S. 2] und vom 25. November 2024 [act. C.11 S. 2]). 
Vertrauensärztin Dr. med. G.________ verneinte in ihrer Beurteilung vom 11. Mai 
2025 die Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Dauertherapie und erachtete 
intermittierende Repetitionen der Verhaltensmassnahmen bzw. eine 
Therapieintensität von drei bis vier Sitzungen ca. zweimal pro Jahr für genügend. 
Dies begründete sie damit, dass der Beschwerdeführer bezüglich Ergonomie, 
Belastbarkeit im Alltag und Umgang im Alltag mit seinem Handgelenk offensichtlich 

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immer wieder erneute Instruktionen brauche. Passive Massnahmen durch die 
Ergotherapie seien kaum indiziert (vgl. act. C.20 S. 2). 

Diese vertrauensärztliche Einschätzung greift indes zu kurz und überzeugt gestützt 
auf die Aktenlage nicht. Aus dieser ergibt sich vielmehr, dass Mitte des Jahres 2023 
versucht wurde, die Behandlungsfrequenz der Ergotherapie auf alle zwei bis drei 
Wochen zu reduzieren. Diese Reduktion erfolgte zu früh und der Beschwerdeführer 
entwickelte in der Folge durch den vermehrten Einsatz der Hand im Alltag und durch 
die auftretenden muskulären Verspannungen eine Tendovaginitis (vgl. Berichte 
Ergotherapie vom 1. Juni 2023 [vgl. act. C.12 S. 15 f.] und vom 20. Oktober 2023 
[vgl. act. C.12 S. 21 f.]). Trotz erneuter wöchentlicher Therapie wurde die 
Entzündung immer schlimmer, weshalb die C.________ am 13. Dezember 2023 
eine Ellbogenschiene mit Einschluss der Hand verordnete, gefolgt von einer 
mehrwöchigen Ruhigstellung in Ellbogen- und Unterarmschiene (vgl. Bericht 
Ergotherapie vom 15. Dezember 2023 [vgl. act. C.12 S. 25 f.]). Im Bericht der 
Ergotherapeutin H.________ vom 5. April 2024 wird nach erfolgter Kortisonabgabe 
erstmals vom Rückgang der Entzündung und wieder besserer Einsetzbarkeit der 
Hand im Alltag berichtet und festgehalten, dass aufgrund der langen Ruhigstellung 
nun die gesamte Bewegungskoordination, die Feinmotorik und die Kraft des ganzen 
Armes, der Hand und der Finger wieder auftrainiert werden müsse (vgl. act. C.12 
S. 32 f.). Am 25. April 2024 wurde alsdann seitens der Beschwerdegegnerin 
letztmalig eine Kostengutsprache für zwei Serien erteilt (vgl. act. 4 S. 20). Auch im 
Verlaufsbericht vom 6. November 2024 erachtete Ergotherapeutin H.________ die 
weitere Behandlung des Beschwerdeführers zum Auftrainieren der 
Bewegungskoordination, der Feinmotorik und der Kraft des ganzen Armes, der 
Hand und der Finger nach wie vor für entscheidend wichtig (vgl. act. C.13 S. 6). Dr. 
med. I.________ stellte anlässlich der Sprechstunde vom 22. November 2024 zwar 
einen recht guten Zustand des Handgelenkes fest, relativierte diese Aussage jedoch 
dahingehend, dass es sich um eine Momentaufnahme handle und diese 
Feststellung mangels vorgängiger Belastung und Kenntnis des Verlaufs nicht zur 
Beurteilung der kritisierten Punkte diene und es aufgrund der Untersuchung nicht 
möglich sei, den beklagten Verlust an Feinmotorik, Geschicklichkeit und Schmerzen 
im Verlauf zu dokumentieren, insbesondere nicht im Langzeitverlauf und bei 
Wegfallen der Ergotherapiemassnahmen (vgl. act. C.11 S. 3). Zum Wert der 
Ergotherapiemassnahmen und zur Begründung der Fortsetzung dieser 
Massnahmen verwies Dr. med. I.________ auf die echtzeitlichen Berichte der 
Ergotherapeutin H.________ (vgl. act. C.11 S. 3), welche den Verlauf und die 
Behandlungsbedürftigkeit nachvollziehbar aufzeigen. Nach Wegfall der 
Ergotherapie stellte Hausarzt Dr. med. E.________ am 11. Februar 2025 eine 

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Beschwerdezunahme nach Therapiepause fest. Durch die fehlende Ergotherapie 
sei ein Supinationsdefizit aufgetreten, welches nun zu einer Schmerzausweitung in 
die vermehrt belastete Schulter und Oberarmmuskulatur geführt habe (vgl. act. C.18 
S. 8). Vertrauensärztin Dr. med. G.________ tut dieses Defizit einzig damit ab, dass 
sich in den vorherigen Akten keine so geäusserte Aussage finde und der Arzt 
benennen können müsste, was die Ursache sei und welche Massnahmen ergriffen 
werden könnten (vgl. act. C.20 S. 3). Eine nachvollziehbare und einleuchtende 
Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich aus dem erwähnten Supinationsdefizit 
des Beschwerdeführers eine über intermittierende Therapiesitzungen 
hinausgehende Behandlungsbedürftigkeit ergeben könnte, ist nicht ersichtlich. Dies 
obwohl sie in ihrer Empfehlung alsdann im Einklang mit Dr. med. E.________ 
ebenfalls festhielt, dass aktuell die linke obere Extremität ebenfalls symptomatisch 
geworden sei, obwohl sie wohl gesund sei (vgl. act. C.20 S. 3). Die bereits von Dr. 
med. E.________ am 11. Februar 2025 erwähnte Verschlechterung des Zustandes 
des linken Handgelenkes aufgrund der fehlenden Ergotherapie führte letztlich – trotz 
medikamentöser Behandlung und Konsultation in der Schmerzsprechstunde – 
erneut zu einer Exazerbation und zu einer ausgeprägten Strecksehnensynovitis des 
4. Strecksehnenfachs, bei chronisch rezidivierenden Tenosynovitiden des 3., 4. und 
6. Strecksehnenfachs links sowie chronischem nozizeptiv-neuropathischem 
Schmerzsyndrom (vgl. Sprechstundenbericht der C.________ vom 27. August 
2025 [act. B.4). Der Sprechstundenbericht der C.________ vom 27. August 2025 
datiert zwar nach dem Einspracheentscheid vom 22. Mai 2025, allerdings sind 
später eingetretene Tatsachen zu berücksichtigen, soweit sie in engem 
Zusammenhang mit dem Streitgegenstand stehen und Rückschlüsse auf den im 
relevanten Zeitraum gegebenen Sachverhalt erlauben, was vorliegend der Fall ist 
(vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_318/2024 vom 23. Januar 2025 E. 4.8.3, 
8C_166/2023 vom 6. März 2024 E. 4.1, 9C_758/2020 vom 25. Mai 2021 E. 3.2). So 
lässt dieser Bericht Rückschlüsse auf den weiteren Beschwerdeverlauf zu, wie sich 
dieser bereits aufgrund des Berichts von Dr. med. E.________ im Februar 2025 
ansatzweise abzeichnete. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin war 
eine derartige Entwicklung aufgrund des von Dr. med. E.________ im Februar 2025 
festgestellten Zustandes des linken Handgelenkes absehbar. Aufgrund des oben 
beschriebenen Verlaufs, wonach es nach Aussetzung der Ergotherapie bereits 
mehrfach zu einer Verschlimmerung des Gesundheitszustandes des 
Beschwerdeführers gekommen ist, ergeben sich ernsthafte Zweifel an der von 
Vertrauensärztin Dr. med. G.________ empfohlenen intermittierenden Therapie 
und bedarf es hierzu weiterer Abklärungen. 

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7.2. Hinzu kommt, dass Vertrauensärztin Dr. med. G.________ im Weiteren 
ausführte, sie könne die Fragen, ob die alltäglichen Lebensverrichtungen 
beeinträchtigt seien, nicht beantworten, und in diesem Zusammenhang darauf 
hinwies, dass es an konkreten Angaben zum Arbeitsplatz, zur Arbeitsweise und zum 
Coping fehle (vgl. act. C.20 S. 2). Dies ist allerdings einerseits bereits insoweit zu 
relativieren, als dass die Situation am Arbeitsplatz nicht zu den alltäglichen 
Lebensverrichtungen gehört. Auch belegt Dr. med. G.________ ihre – vom 
Beschwerdeführer bestrittenen – Aussagen, wonach zu wenig praktische, 
ergonomische Instruktion erfolgt sei und nirgends beschrieben werde, inwiefern der 
Beschwerdeführer die ergonomischen Prinzipien konsequent einhalte, nicht näher, 
weshalb sie spekulativ anmuten. Anderseits übersieht sie offenbar den Bericht der 
C.________ vom 2. Dezember 2024. Dort wird detailliert und konkret beschrieben, 
in welchen und inwieweit der Beschwerdeführer in den alltäglichen Verrichtungen 
des Lebens eingeschränkt ist (vgl. act. C.13 S. 10). Damit setzte sich 
Vertrauensärztin Dr. med. G.________ in keiner Weise auseinander, obwohl die 
Beschwerdegegnerin explizit um Beantwortung der Frage bat, ob der Bericht der 
C.________ vom 2. Dezember 2024 etwas an der Empfehlung des 
Vertrauensarztes Dr. med. J.________ ändere und ob dadurch Defizite in den 
alltäglichen Lebensverrichtungen ausgewiesen seien (vgl. act. C.19). Vielmehr 
nahm Vertrauensärztin Dr. med. G.________ lediglich Bezug auf die Beurteilung 
des Vertrauensarztes Dr. med. J.________ vom 6. Januar 2025 (vgl. act. C.20 
S. 2), welcher den Bericht vom 2. Dezember 2024 ebenfalls nicht gewürdigt hatte, 
da dieser ihm mutmasslich nicht vorgelegen hatte (vgl. act. C.19). Damit fehlte es 
ihr aber an relevanten Informationen, um überhaupt erst die Frage nach dem 
Therapieziel beantworten zu können. 

7.3. Soweit Vertrauensärztin Dr. med. G.________ alsdann die in den Akten 
mehrmalig ausgewiesene Verschlechterung des Gesundheitszustandes des 
Beschwerdeführers nach Reduktion (Entwicklung einer Tendovaginitis) bzw. 
Absetzung der Ergotherapie (Auftreten eines Supinationsdefizits) mutmasslich auf 
eine zu hohe bzw. nicht adäquate Belastung des Handgelenks durch den 
Beschwerdeführer zurückführt, leitet sie dies weder nachvollziehbar her noch ist 
dies für die Beurteilung, ob eine Ergotherapie im Rahmen einer Dauertherapie 
zweckmässig und wirtschaftlich ist, entscheidend (vgl. Erwägungen 3.2.2 und 3.2.3 
vorstehend). 

7.4. Insgesamt vermag die vertrauensärztliche Beurteilung von Dr. med. 
G.________ vom 11. Mai 2025 somit keine beweiswertig genügende Beurteilung, 
insbesondere in Bezug auf die Beeinträchtigung des Beschwerdeführers in den 

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alltäglichen Lebensverrichtungen sowie dem Behandlungsziel der 
ergotherapeutischen Massnahmen, zu bilden. Gestützt auf die vorliegenden Akten 
kann nicht abschliessend über die benötigten ergotherapeutischen Behandlungen 
befunden werden, zumal auch die Arztpersonen der C.________ keine bestimmte 
Anzahl an Therapiesitzungen nannten. Dies ist im Rahmen eines, der 
Vertrauensärztin zu unterbreitenden, begründeten Vorschlags über die Fortsetzung 
der Therapie nachzuholen (vgl. Art. 6 Abs. 4 KLV). Der rechtserhebliche 
Sachverhalt präsentiert sich somit als unvollständig abgeklärt und ein 
reformatorischer Entscheid erweist sich als verfrüht. Daher ist die Angelegenheit in 
Gutheissung der Beschwerde an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit 
diese zur vorliegend strittigen Frage der Dauer und Frequenz der 
ergotherapeutischen Behandlung zunächst weitere Abklärungen bei den 
behandelnden Arztpersonen und in der Folge eine versicherungsexterne 
fachärztliche Beurteilung einholt sowie gestützt darauf (unter Gewährung des 
rechtlichen Gehörs) erneut über den Leistungsanspruch entscheidet. Vor diesem 
Hintergrund kann auf weitere Beweisvorkehren verzichtet werden, zumal das 
streitberufene Gericht aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine 
Überzeugung gebildet hat und annehmen darf, dass diese Überzeugung durch 
weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 145 I 167 E. 4.1, 144 II 
427 E. 3.1.3, 141 I 60 E. 3.3, 136 I 229 E. 5.3 und 134 I 140 E. 5.3; Urteile des 
Bundesgerichts 8C_555/2024 vom 4. April 2025 E. 8.4.2, 8C_272/2024 vom 
4. März 2025 E. 4.2, 8C_302/2024 vom 20. Dezember 2024 E. 10 und 
8C_411/2021 vom 27. August 2021 E. 4.3.2).

8. Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen, der 
angefochtene Einspracheentscheid vom 22. Mai 2025 aufzuheben und die 
Angelegenheit aufgrund der Unklarheiten in Bezug auf die Therapiefrequenz zu 
weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. 

9.1. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die 
Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der 
Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges 
Obsiegen (vgl. BGE 141 V 281 E. 11.1, 137 V 57 E. 2.1, 137 V 210 E. 7.1 und 132 
V 215 E. 6.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_702/2023 vom 15. Februar 2024 
E. 7.1, 9C_455/2022 vom 13. November 2023 E. 11.2.3 und 11.3.2, 9C_379/2022 
vom 23. August 2023 E. 4.2, 8C_281/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 7.1). Gemäss 
Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen 
kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das 

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Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht 
einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen. 
Da das KVG keine Kostenpflicht statuiert und Mutwilligkeit oder Leichtsinn nicht 
vorliegen, werden keine Gerichtskosten erhoben.

9.2. Der Beschwerdeführer hat als obsiegende beschwerdeführende Partei 
grundsätzlich gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf Ersatz der Parteikosten 
zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Die Bemessung der Entschädigung erfolgt 
ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach 
der Schwierigkeit des Prozesses, wobei der zeitliche Aufwand der Rechtsvertretung 
regelmässig von der Schwierigkeit des Prozesses mitbestimmt wird. Im Übrigen 
wird die Bemessung der Parteientschädigung gemäss Art. 61 Satz 1 ATSG nach 
dem kantonalen Recht bestimmt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_455/2022 vom 
13. November 2023 E. 11.3.1, 9C_519/2020 vom 6. Mai 2021 E. 2.2, 9C_64/2019 
vom 25. April 2019 E. 4, 9C_714/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 9.2, 
9C_321/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 6.1). Gemäss Art. 78 VRG i.V.m. Art. 2 HV 
(Honorarverordnung; BR 310.250) wird die Parteientschädigung nach Ermessen 
des Gerichts festgesetzt, wobei es grundsätzlich von dem in der Honorarnote 
geltend gemachten (und als angemessen zu betrachtenden) Aufwand sowie vom 
(üblichen) Stundenansatz ausgeht.

9.3. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte aufforderungsgemäss 
am 23. September 2025 eine Honorarnote ein. Das geltend gemachte Honorar 
beläuft sich auf insgesamt CHF 3'726.85 (bestehend aus einem Aufwand von 11.05 
Stunden à CHF 300.00 [CHF 3’315.00] zzgl. einer Spesenpauschale von 4 % 
[CHF 132.60] und 8.1 % MWST [CHF 279.25]). Der geltend gemachte 
Arbeitsaufwand erscheint grundsätzlich als angemessen, wobei für den zukünftigen 
Aufwand für das Urteilsstudium und die Besprechung des Urteils mit dem Klienten 
praxisgemäss lediglich eine Stunde gewährt wird (vgl. Urteile des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 22 125 vom 21. Februar 2023 
E. 8, S 19 53 vom 28. April 2020 E. 7.2 und S 18 81 vom 18. Februar 2020 E. 7.1). 
Sodann liegt keine Honorarvereinbarung im Recht, weshalb der geltend gemachte 
Stundenansatz von CHF 300.00 praxisgemäss auf CHF 240.00 zu reduzieren ist 
(vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 23 83 vom 
20. August 2024 E. 14.2.2 mit Hinweis). Ausserdem ist betreffend Barauslagen 
praxisgemäss eine Pauschale von 3 % zuzusprechen (vgl. Urteile des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 24 8 vom 12. März 2024 E. 8.2 
und S 23 55 vom 19. September 2023 E. 9.2.2). Insgesamt erweist sich somit eine 
Entschädigung von CHF 2'685.60 (10.05 Stunden à CHF 240.00 [CHF 2'412.00] 

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zzgl. Auslagenpauschale von 3 % [CHF 72.35] und 8.1 % MWST [CHF 201.25]) als 
angemessen. In diesem Umfang hat die Beschwerdegegnerin den 
Beschwerdeführer aussergerichtlich zu entschädigen.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 22. Mai 2025 aufgehoben und die Angelegenheit im Sinne der 
Erwägungen zu weiteren Abklärungen sowie zu neuem Entscheid an die 
B.________ AG zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die B.________ AG hat A.________ mit CHF 2'685.60 (inkl. Barauslagen 
und MWST) zu entschädigen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]