# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37b21549-7452-5a60-ba79-2e1f1f18e73a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.05.2024 III 2024 16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-16_2024-05-29.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 16

Entscheid vom 29. Mai 2024 

Besetzung lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Wiedererteilung des Führerausweises 
mit Auflagen)

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Sachverhalt:

A. Mit Verfügung vom 28. März 2023 hat das kantonale Verkehrsamt 
A.________ (geb. 1995) den Führerausweis auf unbestimmte Zeit vorsorglich 
entzogen sowie eine verkehrsmedizinische Untersuchung angeordnet mit der 
Begründung, sie habe am 18. Februar 2023 auf der D.________ in E.________ 
einen Personenwagen in stark angetrunkenem Zustand (0.85 mg/l) gelenkt (vgl. 
Vi-act. 1). Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.

B. Am 16. Mai 2023 fand die verkehrsmedizinische Untersuchung beim Institut 
für Rechtsmedizin Zürich (nachfolgend: IRM) statt. Das daraufhin erstellte ver-
kehrsmedizinische Gutachten von Dr.med. C.________ (Fachärztin für Rechts-
medizin / Verkehrsmedizinerin SGRM) und Dipl. Ärztin F.________ (Assis-
tenzärztin) datiert auf den 19. Juni 2023 (vgl. Vi-act. 2). Gestützt darauf verneinte 
das Verkehrsamt in der Folge mit Verfügung vom 24. Juli 2023 die Fahreignung 
und stellte die Aufhebung des Sicherungsentzuges unter Erfüllung folgender Auf-
lagen in Aussicht (vgl. Vi-act. 3):

- Einhaltung einer mindestens 6-monatigen Alkoholtotalabstinenz gemäss der im 
Merkblatt festgehaltenen Vorgehensweise;

- Regelmässige Besprechung bei einer Fachperson für Suchtprobleme (Fach-
stelle für Suchtprobleme, Arzt, Psychiater oder Psychologe);

- Neubegutachtung (inklusive Haaranalyse) bei einem Arzt der Anerkennungs-
stufe 4 frühestens im Dezember 2023;

- Die Abstinenz sowie die Begleitgespräche sind über den Mindestzeitraum bis 
zur Neubegutachtung fortzusetzen;

- Die Überprüfung der Abstinenz erfolgt mittels Haaranalyse. Für die Haaranaly-
se werden mindestens 5 cm lange, kosmetisch unbehandelte, d.h. nicht ge-
färbte, nicht getönte oder gebleichte Kopfhaare benötigt. Bei fehlender oder zu 
kurzer Kopfbehaarung (weniger als 5 cm) dürfen die Körperhaare (Arm- oder 
Beinhaare) bis zur nächsten Abstinenzkontrolle nicht rasiert werden;

- Bei einer Neubegutachtung ist ein entsprechender Bericht über die Begleitge-
spräche (Ärztliches Zeugnis: Fahreignung und psychische Erkrankung/en [inkl. 
Substanzgebrauch] oder Bericht Therapiestelle) vorzulegen;

- Evt. Lernfahrausweis, theoretische und praktische Führerprüfung.

Auch diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

C. Am 21. November 2023 fand eine weitere verkehrsmedizinische Untersu-
chung beim IRM statt; das verkehrsmedizinische Gutachten von Dr.med. 
C.________ und Dipl. Ärztin F.________ folgte daraufhin am 15. Januar 2024 
(vgl. Vi-act. 6).

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Gestützt auf dieses verkehrsmedizinische Gutachten befürwortete das Verkehrs-
amt mit Verfügung vom 16. Januar 2024 die Fahreignung von A.________ unter 
Auflagen wie folgt (vgl. Vi-act. 7):

- Einhaltung einer Alkoholabstinenz gemäss der im Merkblatt festgehaltenen 
Vorgehensweise;

- Regelmässige Besprechung bei einer Fachperson für Suchtprobleme (Fach-
stelle für Suchtprobleme, Arzt, Psychiater oder Psychologe);

- Erste Abstinenzkontrolle inklusive Haaranalyse beim Institut für Rechtsmedizin, 
Zürich, im Juli 2024;

- Die Überprüfung der Abstinenz erfolgt mittels Haaranalyse. Für die Haaranaly-
se werden mindestens 5 cm lange, kosmetisch unbehandelte, d.h. nicht ge-
färbte, nicht getönte oder gebleichte Kopfhaare benötigt. Bei fehlender oder zu 
kurzer Kopfbehaarung (weniger als 5 cm) dürfen die Körperhaare (Arm- oder 
Beinhaare) bis zur Abstinenzkontrolle nicht rasiert werden;

- Zur Abstinenzkontrolle ist ein entsprechender Bericht über die Begleitge-
spräche (Ärztliches Zeugnis: Fahreignung und psychische Erkrankung/en [inkl. 
Substanzgebrauch] oder Bericht Therapiestelle) mitzunehmen.

D. Gegen diese Verfügung vom 16. Januar 2024 (Postaufgabe: gleichentags) 
lässt A.________ mit Eingabe vom 7. Februar 2024 (Postaufgabe: gleichentags) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben 
mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es seien die beiden Auflagen "Regelmässige Besprechungen bei einer Fach-
person für Suchtprobleme" sowie "Zur Abstinenzkontrolle ist ein entsprechen-
der Bericht über die Begleitgespräche mitzunehmen" in der Verfügung des 
Strassenverkehrsamtes Schwyz vom 16. Januar 2024 vollumfänglich aufzuhe-
ben.

2. Es sei die Auflage "Erste Abstinenzkontrolle inkl. Haaranalyse beim Institut für 
Rechtsmedizin, Zürich, im Juli 2024" aufzuheben und durch folgende Auflage 
zu ersetzen: "Erste Abstinenzkontrolle inkl. Haaranalyse im Juli 2024".

3. Eventualiter seien die Auflagen in der Verfügung des Strassenverkehrsamts 
Schwyz vom 16. Januar 2024 vollumfänglich aufzuheben und die Sache an 
das Strassenverkehrsamt zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung zurückzu-
weisen.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der 
Vorinstanz evt. des Kantons.

E. Mit Vernehmlassung vom 4. März 2024 beantragt das Verkehrsamt, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei, un-
ter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Allerdings anerkannte die Vor-
instanz in der Begründung das Rechtsbegehren Ziff. 2. Zur Vernehmlassung 
äusserte sich die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 20. März 2024, worauf 
das Verkehrsamt mit Eingabe vom 8. April 2024 erneut in der Angelegenheit 
Stellung bezog. Weitere Eingaben liegen in der Angelegenheit nicht vor. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Motorfahrzeugführer müssen über Fahreignung und Fahrkompetenz verfü-
gen (Art. 14 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes [SVG; SR 741.01] vom 
19.12.1958). Gemäss Art. 14 Abs. 2 SVG verfügt über Fahreignung, wer das 
Mindestalter erreicht hat (lit. a), die erforderliche körperliche und psychische Leis-
tungsfähigkeit zum sicheren Führen von Motorfahrzeugen hat (lit. b), frei von ei-
ner Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen beeinträchtigt (lit. c) 
und nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als Motorfahrzeugführer 
die Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht zu nehmen (lit. 
d). Bestehen Zweifel an der Fahreignung einer Person, so wird diese einer Fahr-
eignungsuntersuchung unterzogen (Art. 15d Abs. 1 SVG).

1.2 Gemäss Rechtsprechung darf auf fehlende Fahreignung wegen Drogen-
sucht geschlossen werden, wenn eine Person nicht (mehr) in der Lage ist, Dro-
genkonsum und Strassenverkehr ausreichend auseinanderzuhalten, oder wenn 
die naheliegende Gefahr besteht, dass sie im akuten Rauschzustand am motori-
sierten Strassenverkehr teilnimmt (vgl. Urteil BGer 1C_458/2019 vom 25.3.2020 
E. 2.1 m.H.a. BGE 129 II 82 E. 4.1; BGE 127 II 122 E. 3c). Ein regelmässiger 
aber kontrollierter und mässiger Cannabiskonsum erlaubt für sich allein jedoch 
noch nicht den Schluss auf eine fehlende Fahreignung. Auch verneinte das Bun-
desgericht ernsthafte Bedenken an der Fahreignung einer Person, die lediglich 
einmal und nicht im Zusammenhang mit dem Führen eines Motorfahrzeugs Ko-
kain konsumierte und darüber hinaus einen ungetrübten automobilistischen so-
wie bürgerlichen Leumund hatte (vgl. Urteil BGer 1C_458/2019 vom 25.3.2020 
E. 2.1 m.H.a. Urteil BGer 6A.72/2006 vom 7.2.2007 E. 3.2). Von Bedeutung sind 
dabei die Konsumgewohnheiten des Lenkers - namentlich Häufigkeit, Menge und 
Umstände des Cannabiskonsums und allfälliger Konsum weiterer Betäubungs-
mittel und/oder Alkohol -, seine Vorgeschichte, sein bisheriges Verhalten im 
Strassenverkehr und seine Persönlichkeit (vgl. Urteil BGer 1C_458/2019 vom 
25.3.2020 E. 2.1 m.H.a. BGE 128 II 335 E. 4a/4b, BGE 130 IV 32 E. 5.2, Urteil 
BGer 1C_445/2012 vom 26.4.2013 E. 3.1).

1.3 Gemäss den allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsätzen ist es im 
Rahmen der Verhältnismässigkeit zulässig, aus besonderen Gründen den Füh-
rerausweis mit Auflagen zu versehen, wenn diese der Sicherstellung der Fahr-

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eignung und damit der Verkehrssicherheit dienen sowie mit dem Wesen der Fah-
rerlaubnis im Einklang stehen. Die Anordnung von Auflagen kommt dann in Fra-
ge, wenn der Lenker die gesetzlichen Anforderungen an die Fahreignung bei 
Einhaltung bestimmter Massnahmen erfüllt. Erforderlich ist zudem, dass sich die 
Fahreignung nur mit dieser Massnahme aufrechterhalten lässt und die Auflagen 
erfüll- und kontrollierbar sind (vgl. BGE 131 II 248 E. 6). Dass ein Fahrzeuglenker 
zum Alkoholmissbrauch neigt, stellt einen besonderen Grund dar, der Auflagen 
rechtfertigt. Die Fahreignung solcher Lenker bedarf der besonderen Kontrolle. 
Daran vermag der Umstand nichts zu ändern, dass eine Person grundsätzlich 
über die Eignung verfügt, ein Fahrzeug zu lenken, weil keine Alkoholsucht im 
medizinischen Sinne besteht (vgl. BGE 131 II 248 E. 6.3).

1.4.1 Gemäss Art. 17 Abs. 3 SVG kann der auf unbestimmte Zeit entzogene 
Führerausweis bedingt und unter Auflagen wiedererteilt werden, wenn eine 
allfällige gesetzliche oder verfügte Sperrfrist abgelaufen ist und die betroffene 
Person die Behebung des Mangels nachweist, der die Fahreignung 
ausgeschlossen hat. Zum Nachweis wird bei Suchtkrankheiten in der Regel eine 
kontrollierte Abstinenz über eine gewisse Zeitspanne verlangt. Die Auflage, 
während einer bestimmten Zeit ganz abstinent zu leben, steht in diesen Fällen in 
unmittelbarem Zusammenhang mit der Überwindung der Suchtkrankheit, welche 
die Fahreignung des Betroffenen beeinträchtigt. Der damit verbundene 
empfindliche Eingriff in den Persönlichkeitsbereich erscheint im Interesse der 
Verkehrssicherheit grundsätzlich gerechtfertigt (Urteil BGer 1C_599/2019 vom 
4.11.2020 E. 6.2).

1.4.2 In Art. 17 Abs. 3 SVG ist somit ausdrücklich vorgesehen, dass die Wieder-
erteilung des auf unbestimmte Zeit entzogenen Führerausweises an Auflagen 
geknüpft werden kann. Namentlich kann bei Suchtkrankheiten die 
Wiedererteilung mit der Auflage verknüpft werden, wonach die Abstinenz weiter 
einzuhalten und über eine gewisse Zeit weiter ärztlich zu kontrollieren ist. Eine 
solche Auflage bezweckt, gewisse Bedenken an der Fahreignung auszuräumen, 
die bei der Wiedererteilung des Führerausweises noch bestehen. Vermag die 
betroffene Person in einem solchen Fall die mit der Wiedererteilung des 
Führerausweises auferlegte, ärztlich kontrollierte Abstinenz nicht einzuhalten, ist 
ihr der Ausweis in Anwendung von Art. 17 Abs. 5 SVG wieder zu entziehen (vgl. 
Urteil BGer 1C_599/2019 E. 6.2 m.H.a. BGE 140 II 334 E. 2).

1.4.3 Auflagen, die mit der Wiedererteilung von Ausweisen nach 
Sicherungsentzügen verbunden werden, dienen somit der Kontrolle, ob 
Erkrankungen, Süchte oder Charaktermängel, welche die Fahreignung 

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ausschliessen, tatsächlich nicht mehr vorhanden sind (vgl. Bernhard 
Rütsche/Denise Weber, in: Basler Kommentar zum SVG, Basel 2014, N 28 zu 
Art. 17 SVG).

1.4.4 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die Wiedererteilung 
des Führerausweises nach einem Sicherungsentzug wegen Alkoholmissbrauchs 
je nach den konkreten Umständen für mehrere Jahre an Auflagen geknüpft 
werden. Es ist davon auszugehen, dass die dauerhafte Überwindung der Sucht 
einer Behandlung und Kontrolle während vier bis fünf Jahren bedarf, weshalb 
das Bundesgericht nicht beanstandet hat, die Wiedererteilung grundsätzlich von 
einer dreijährigen Totalabstinenz abhängig zu machen (vgl. zit. Urteil BGer 
1C_599/2019 E. 6.2 m.H.a. Urteil BGer 1C_342/2009 vom 23.3.2010 E. 2.4).

1.4.5 Wie alle Nebenbestimmungen müssen auch Auflagen, die gestützt auf   
Art. 17 Abs. 3 SVG verfügt werden, vor dem Verhältnismässigkeitsprinzip 
standhalten. Demnach muss eine Auflage geeignet, d.h. auf die konkreten 
Umstände angepasst, sowie zwecks Überwachung der Fahreignung notwendig 
und für den Betroffenen zumutbar sein; zudem muss sie erfüllt und kontrolliert 
werden können (vgl. Rütsche/ Weber, a.a.O., N 29 zu Art. 17 SVG m.H.). 

1.5 Die persönlichen Verhältnisse des Betroffenen sind in jedem Fall und von 
Amtes wegen genau abzuklären. Das Ausmass der notwendigen behördlichen 
Nachforschungen richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls und liegt im 
pflichtgemässen Ermessen der Behörde (vgl. BGE 129 II 82 E. 2.2). Die Be-
weismittel und damit auch das verkehrsmedizinische Gutachten unterliegen der 
freien richterlichen Beweiswürdigung (vgl. § 24 Abs. 1 lit. e des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974 und § 25 VRP). 
Gemäss Rechtsprechung ist der Richter an die Auffassung des Experten gebun-
den, soweit Fachfragen betroffen sind und soweit nicht triftige Gründe für eine 
abweichende Würdigung sprechen (vgl. VGE III 2021 56 vom 28.6.2021 E. 2.3.3 
m.H.a. Urteil BGer 1C_164/2020 vom 20.8.2020 E. 4.4). Hinsichtlich des Be-
weiswerts eines Fachberichts einer sachverständigen Person ist entscheidend, 
ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchun-
gen beruht, in voller Kenntnis der Aktenlage abgegeben worden ist, in der Beur-
teilung der Zusammenhänge und der Situation einleuchtet sowie, ob die Schluss-
folgerung der sachverständigen Person begründet sind (vgl. Urteil BGer 
1C_164/2020 vom 20.8.2020 E. 4.4 in Anlehnung an den Beweiswert von Arztbe-
richten im Sozialversicherungsrecht, namentlich BGE 125 V 352 E. 3a).

2.1 Mit vorliegend angefochtener Verfügung vom 16. Januar 2024 befürwortete 
die Vorinstanz die Fahreignung der Beschwerdeführerin unter Auflagen im We-

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sentlichen gestützt auf das verkehrsmedizinische Gutachten vom 15. Januar 
2024 (vgl. vorstehend Ingress lit. B i.V.m. nachstehend E. 5.2; vgl. Vernehmlas-
sung vom 4.3.2024; Stellungnahme vom 8.4.2024 Zu III Ziff. 13 und 14ff.).

2.2 Dagegen wendet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor Verwal-
tungsgericht ein, die Auflagen betreffend regelmässige Besprechung bei einer 
Fachperson für Suchtprobleme sowie die Mitnahme eines Berichts über die Be-
gleitgespräche zur Abstinenzkontrolle basierten auf einem unvollständig ermittel-
ten Sachverhalt bzw. seien unverhältnismässig (vgl. Beschwerde vom 7.2.2024 
Ziff. 8) und daher aufzuheben (vgl. S. 2 [Rechtsbegehren]).

Sie begründet dies damit, dass die Vorinstanz die Sachverhaltsfeststellung des 
IRM telquel übernommen habe, obschon der Sachverhalt unvollständig festge-
stellt worden sei (vgl. Ziff. 9). Insbesondere sei das eingeforderte Gutachten bzw. 
die Einschätzung der Psychotherapeutin (Fr. G.________) vom 11. Januar 2024 
zu Unrecht nicht in die Beurteilung miteingeflossen (vgl. Ziff. 10; Stellungnahme 
vom 20.3.2024 Ziff. 8/11). Aus dem Bericht der Psychotherapeutin gehe hervor, 
dass drei Sitzungen stattgefunden hätten, anlässlich derer die Beschwerdeführe-
rin glaubhaft erklärt habe, weiterhin abstinent leben zu wollen; es hätten keine 
Auffälligkeiten hinsichtlich eines Alkoholkonsums sowie psychisch-psychiatrische 
Störungsbilder vorgelegen; gemäss den veränderten Arbeitsplatzbedingungen 
sei zudem ein Risikofaktor für übermässigen Alkoholkonsum weggefallen (vgl. 
Ziff. 11). Dieser Einschätzung - insbesondere hinsichtlich des stabilisierenden 
Stellenwechsels auf die eingeleitete Alkoholabstinenz - sei im IRM-Gutachten je-
doch keinerlei Bedeutung beigemessen worden (vgl. Ziff. 12). Darüber hinaus 
halte das IRM-Gutachten selber fest, dass mittels Haaranalyse eine klare Verhal-
tensänderung im Sinne einer längerfristigen Alkoholabstinenz nachgewiesen 
worden sei; damit aber müsse aus verkehrsmedizinischer Sicht von einer günsti-
gen Prognose ausgegangen werden, welche die Trunkenheitsfahrt vom 18. Fe-
bruar 2023 und die ursprüngliche verkehrsmedizinische Beurteilung vom 19. Juni 
2023 relativere; das IRM versuche indes im vorliegend zugrundeliegenden Gut-
achten einzig gestützt auf die Trunkenheitsfahrt sowie das ursprüngliche Gutach-
ten die in casu streitigen Auflagen ohne weitere Begründung zu rechtfertigen 
(vgl. Ziff. 13/14/15; vgl. Stellungnahme vom 20.3.2024 Ziff. 10). Die ursprüngliche 
Feststellung treffe indes nicht mehr zu bzw. es liege eine andere Ausgangslage 
vor, nachdem die Beschwerdeführerin nicht mehr in einer Bar arbeite und unter 
der Woche nicht mehr regelmässig während der Arbeit Alkohol konsumiere; da-
mit aber sei der Stellenwechsel als positiv und stabilisierend hervorzuheben (vgl. 
Ziff. 15; Stellungnahme vom 20.3.2024 Ziff. 12/13/16).

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Zudem seien die Auflagen unverhältnismässig, da diese nicht das mildeste Mittel 
darstellten, um sicherzustellen, dass künftige Trunkenheitsfahren nicht mehr vor-
kämen; hierfür reiche der Nachweis einer Alkoholabstinenz aus; das entspre-
chende Risiko sei denn auch deutlich herabgesetzt, nachdem die Beschwerde-
führerin nicht mehr als Barkeeperin arbeite; ohnehin sei zu keinem Zeitpunkt die 
Diagnose eines Alkoholabhängigkeitssyndroms nach ICD (F10.2) gestellt wor-
den; im ursprünglichen Gutachten sei bloss ein starker, chronischer Alkoholkon-
sum über einen mehrmonatigen Zeitraum diagnostiziert worden (vgl. Ziff. 17/18). 
Komme hinzu, dass die Gutachterin dem Bericht der Psychotherapeutin vom 
11. Januar 2024 offenbar keine grosse Bedeutung beigemessen habe bzw. die 
Fahreignung trotz des Umstandes, dass sie nicht im Besitz des entsprechenden 
Fachberichts gewesen sei, befürwortet habe; auch insofern erweise sich die Auf-
lage, wonach zur Abstinenzkontrolle ein Bericht über die Begleitgespräche mit-
zubringen sei, offenbar als nicht notwendig (vgl. Ziff. 19).

2.3 Ergänzend bestätigt die Vorinstanz, dass das Gutachten der Psycho-
therapeutin vom 11. Januar 2024 zum Zeitpunkt des Gutachtenabschlusses am 
15. Januar 2024 nicht vorgelegen habe (vgl. Vernehmlassung vom 4.3.2024 
Ziff. 4.1 Abs. 2). Zwischenzeitlich habe die Vorinstanz den Bericht der Psycho-
therapeutin vom 11. Januar 2024 dem IRM zugestellt, mit dem Ersuchen um Be-
antwortung, ob dieser an der Beurteilung des verkehrsmedizinischen Gutachtens 
vom 15. Januar 2024 - insbesondere hinsichtlich der strittigen Auflagen - etwas 
zu ändern vermöge; dies sei mit E-Mail vom 20. Februar 2024 schlüssig verneint 
worden (vgl. Ziff. 4.1 Abs. 7; Stellungnahme vom 8.4.2024 Zu III Ziff. 8.f.). Das 
Gutachten der Psychotherapeutin vom 11. Januar 2024 stehe im Einklang mit 
dem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 15. Januar 2024, wonach eine klare 
Verhaltensänderung nachgewiesen worden bzw. nachzulesen sei, die Be-
schwerdeführerin habe am 1. Dezember 2023 eine neue Stelle als Sachbearbei-
terin angetreten (vgl. Ziff. 4.1 Abs. 3).

2.4 Dem hält die Beschwerdeführerin mit Stellungnahme vom 20. März 2024 
entgegen, an der mangelhaften Beurteilung des IRM vom 15. Januar 2024 ver-
möge auch die nachträgliche Begründung des IRM vom 20. Februar 2024 nichts 
zu ändern, zumal es sich hierbei um eine generische Erklärung handle bzw. sich 
diese nicht mit dem psychiatrischen Bericht sowie dem Stellenwechsel ausein-
andersetze (vgl. Ziff. 9). Schliesslich sei bei der Beschwerdeführerin in der Ver-
gangenheit kein alkoholbedingt verkehrsrelevantes Verhalten registriert worden, 
womit ein Rückfallrisiko wegfalle und sich daher eine Suchttherapie denn auch 
nicht als notwendig erweise (vgl. Ziff. 16/17).

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2.5 In casu sind sich die Parteien einig, dass nach der rechtskräftigen 
Verfügung der Vorinstanz vom 24. Juli 2023, mit welcher der Beschwerdeführerin 
der Führerausweis auf unbestimmte Zeit entzogen worden war (vgl. vorstehend 
Ingress lit. B), gestützt auf das eingeholte verkehrsmedizinische Gutachten vom 
15. Januar 2024 die Fahreignung der Beschwerdeführerin grundsätzlich wieder 
(unter Auflagen) bejaht werden kann. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist 
einzig und allein die Ausgestaltung dieser Auflagen, welche dazu dienen, den 
verbliebenen Bedenken der Gutachterinnen bzw. der Vorinstanz Rechnung zu 
tragen.

3. Vorweg gilt es zunächst darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde insoweit 
gegenstandslos geworden ist, als die Beschwerdeführerin eine Anpassung der 
Auflage "Erste Abstinenzkontrolle inkl. Haaranalyse beim Institut für Rechtsmedi-
zin, Zürich, im Juli 2024" (Neu: "Erste Abstinenzkontrolle inkl. Haaranalyse im Juli 
2024") verlangt, nachdem die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 4. März 2024 
unmissverständlich eine entsprechende Anpassung anerkannt und dies dem-
entsprechend dem Gericht mitgeteilt hat (vgl. Vernehmlassung vom 4.3.2024 
Ziff. 4.3 sowie Stellungnahme vom 8.4.2024 Zu II und III. Randziffern 2-5). Weite-
re Ausführungen - unabhängig von der vorinstanzlich beantragten vollumfängli-
chen Beschwerdeabweisung - erübrigen sich hierzu in der Folge.

4. Nachfolgend gilt es daher nurmehr zu beurteilen, ob die Vorinstanz gestützt 
auf das verkehrsmedizinische Gutachten vom 15. Januar 2024 die Fahreignung 
der Beschwerdeführerin unter der Auflage der regelmässigen Besprechung bei 
einer Fachperson für Suchtprobleme und der Mitnahme eines Berichts über die 
Begleitgespräche zur Abstinenzkontrolle befürworten durfte. 

5.1 Der am 28. März 2023 vorsorglich angeordnete Führerausweisentzug für 
unbestimmte Zeit wurde wegen des Lenkens eines Fahrzeugs (am 18.2.2023) 
nach einem Alkoholkonsum angeordnet. Im verkehrsmedizinischen Gutachten 
des IRM Zürich vom 19. Juni 2023 wurde zur Beurteilung Folgendes festgehalten 
(vgl. Vi-act. 2 S. 4; Hervorhebung im Original):

Aufgrund des Ereignisses vom 18.02.2023, der Vorakten und der Untersuchungs-
ergebnisse liegt bei Frau A.________ ein verkehrsrelevanter Alkoholmissbrauch 
vor.

Während des Untersuchungsgespräches macht Frau A.________ folgende rele-
vante Angaben: Seit Beginn des Monats Mai 2023 halte sie bis auf eine Ausnah-
me, an welcher sie ½ Glas Prosecco getrunken habe, problemlos eine Alkoholab-
stinenz ein. Davor habe sie an mehreren Tagen pro Woche 3 bis 4 Prosecco und 
zusätzlich 1 bis 2 Shots getrunken. 

Im Rahmen der Untersuchung wurde eine Urinprobenanalyse durchgeführt, welche 
auf sämtliche der getesteten Betäubungsmittel, insbesondere THC, sowie häufig 

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missbräuchlich verwendete psychotrope Medikamente und EtG negativ verlief. 
Dies spricht dafür, dass Frau A.________ wenige Tage, im Fall von THC wenige 
Wochen vor der Untersuchung, keine der getesteten Substanzen sowie keinen Al-
kohol konsumiert hat. 

Zur Überprüfung des Alkoholkonsumverhaltens wurde eine Haarprobenanalyse in 
Auftrag gegeben, welche aufgrund der Konsumangaben segmentiert durchgeführt 
wurde. Dem Bericht vom 31.05.2023 ist zu entnehmen, das für den Zeitraum von 
Anfang Dezember 2022 bis Anfang März 2023 (Segment 2 30 pg/mg) und für den 
Zeitraum von Anfang März bis Anfang Mai 2023 (Segment 1 >100 pg/mg) Ethyl-
glucuronid nachgewiesen werden konnte. Das Resultat für den länger zurücklie-
genden Zeitraum (Segment 2) liegt unter Berücksichtigung einer 30%igen Mess-
unsicherheit im Grenzbereich zwischen moderatem und starkem, chronischem Al-
koholkonsum. Hier ist anzumerken, dass die Haare kosmetisch behandelt waren, 
so dass eingelagerte Stoffe ausgewaschen oder zerstört werden und die gemes-
senen Werte niedriger ausfallen können, als die tatsächlichen. Die im kopfnahen 
1. Segment festgestellte Konzentration spricht für einen starken, chronischen Al-
koholkonsum und fällt höher aus, als nach den anamnestischen Angaben erwartet 
werden konnte.

Bei der körperlichen Untersuchung ergaben sich keine verkehrsrelevanten Befun-
de. Das Fehlen von entsprechenden Befunden schliesst allerdings eine Alkohol-
problematik auch nicht grundsätzlich aus. 

Zusammengefasst wurde bei Frau A.________ haaranalytisch für einen mehrmo-
natigen Zeitraum ein starker, chronischer Alkoholkonsum nachgewiesen. Die 
gemäss Angaben von Frau A.________ eingeleitete Abstinenz bzw. Verhaltensän-
derung konnte aufgrund der zu kurzen Abstinenzdauer noch nicht sicher nachvoll-
zogen werden. Die Diskrepanz zwischen den anamnestischen Angaben und dem 
Ergebnis der Haaranalyse weist zudem auf eine mangelnde Offenheit bzw. Baga-
tellisierung des Alkoholkonsums hin. Aufgrund dieser Sachverhalte sowie unter 
Berücksichtigung der Tatsache, dass der Alkoholkonsum ein Ereignis im Strassen-
verkehr zur Folge hatte und Hinweise auf Gewöhnung/Toleranz (hohe Alkoholkon-
zentration beim Ereignis, hat sich fahrfähig gefühlt) vorgelegen haben, ist ohne 
Verhaltensänderung im Sinne einer längerfristigen Einhaltung einer Alkoholabsti-
nenz aus verkehrsmedizinischer Sicht das Risiko als erhöht anzusehen, dass Frau 
A.________ künftig wieder ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss lenken wird. 

Die Fahreignung von Frau A.________ muss aufgrund eines verkehrsrelevan-
ten Alkoholmissbrauchs negativ beurteilt werden.

Die Vorinstanz begründete in der Folge die fehlende Fahreignung gestützt auf 
das verkehrsmedizinische Gutachten vom 19. Juni 2023 mit dem Vorliegen eines 
verkehrsrelevanten Alkoholmissbrauchs und machte die Wiedererteilung des 
Führerausweises u.a. von einem verkehrsmedizinischen Gutachten sowie von 
der Wahrnehmung einer regelmässigen Besprechung bei einer Fachperson für 
Suchtprobleme abhängig. Dies ist nicht zu beanstanden. Namentlich wird die vol-
le Beweiskraft des verkehrsmedizinischen Gutachtens vom 19. Juni 2023 nicht 
angezweifelt und entsprechende Anhaltspunkte für eine eingeschränkte Beweis-
kraft sind nicht ersichtlich. Im Übrigen hat die Beschwerdeführerin gegen die ver-
fügte Abklärung auch kein Rechtsmittel ergriffen (vgl. vorstehend Ingress lit. A). 

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5.2 Die Vorinstanz hat in der Folge massgeblich auf das daraufhin erstellte 
verkehrsmedizinische Gutachten vom 15. Januar 2024 abgestellt, welches die 
Fahreignung der Beschwerdeführerin wegen einer verkehrsrelevanten Alkohol-
problematik unter Auflagen befürwortete (vgl. Vi-act. 6 bzw. Ingress lit. C). In 
ihrem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 15. Januar 2024 gelangten die 
Gutachterinnen zu folgender Beurteilung (vgl. Vi-act. 6 [S. 4]):

Aufgrund der Aktenlage sowie den Erkenntnissen der aktuellen Untersuchung liegt 
bei Frau A.________ ein verkehrsrelevanter Alkoholmissbrauch mit Verhaltensän-
derung vor.

Frau A.________ gab im Untersuchungsgespräch an, seit Mitte Mai 2023 eine Al-
koholabstinenz einzuhalten, welche problemlos verlaufe. Für die Zukunft wünsche 
sie sich einen genussvollen Umgang mit Alkohol. Auch werde sie Trinken und Fah-
ren strikt voneinander trennen. Die auferlegten suchttherapeutischen Gespräche 
habe sie aufgenommen und mittlerweile zwei Sitzungen absolviert.

Im Rahmen der Untersuchung wurde eine Urinprobenanalyse durchgeführt, welche 
auf den Alkoholmarker EtG negativ verlief. Dies spricht dafür, dass Frau 
A.________ wenige Tage vor der Untersuchung keinen Alkohol konsumiert hat.

Aufgrund der unauffälligen körperlichen Untersuchung bei der letzten verkehrsme-
dizinischen Fahreignungsabklärung wurde auf eine erneute körperliche Untersu-
chung verzichtet. Hinweise auf neue Aspekte einer gesundheitlichen Problematik 
ergaben sich anamnestisch nicht.

Zur Überprüfung des Alkoholkonsumverhaltens wurde eine Haarprobenanalyse in 
Auftrag gegeben. Dem Bericht vom 05.12.2023 ist zu entnehmen, dass für den 
Zeitraum von Anfang Juni bis Anfang November 2023 EtG nicht nachweisbar war. 
Das Resultat steht nicht im Widerspruch zu einer Abstinenz und kann mit den 
anamnestischen Angaben, wonach Frau A.________ seit Mitte Mai 2023 keinen 
Alkohol mehr getrunken hat, in Einklang gebracht werden.

Wie bereits festgehalten, lag zum Zeitpunkt des Gutachtensabschlusses der wie-
derholt angeforderte Bericht der behandelnden Psychotherapeutin nicht vor.

Mittels Haaranalyse konnte eine klare Verhaltensänderung im Sinne einer länger-
fristigen Alkoholabstinenz nachgewiesen werden, sodass aus verkehrsmedizini-
scher Sicht von einer eher günstigen Prognose ausgegangen werden kann. Ana-
mnestisch hatte Frau A.________ angegeben, die therapeutischen Gespräche 
aufgenommen zu haben. Aufgrund des Ereignisses sowie der negativen Beurtei-
lung der Fahreignung bei der letzten verkehrsmedizinischen Untersuchung ist ohne 
dokumentierte und therapeutisch begleitete längerfristige Stabilisierung der Absti-
nenz dennoch das Risiko als erhöht anzusehen, dass Frau A.________ künftig 
wieder ein Fahrzeug in fahrunfähigem Zustand lenken könnte.

Alsdann gelangten die Gutachterinnen zum Ergebnis, dass die Fahreignung der 
Beschwerdeführerin im Begutachtungszeitpunkt befürwortet werden könne, aber 
aufgrund eines verkehrsrelevanten Alkoholmissbrauchs (mit eingeleiteter Verhal-
tensänderung) zur weiteren Stabilisierung, Verlaufsbeobachtung und Senkung 
des Rückfallrisikos folgende Auflagen notwendig seien (vgl. Vi-act. 6 [S. 4/5]):

Alkoholproblematik (verkehrsrelevanter Missbrauch)
- Einhaltung einer Alkoholabstinenz.

12

- Regelmässige Besprechungen bei einer Fachperson für Suchtprobleme 
(Fachstelle für Suchtprobleme, Psychiater oder Psychologe).

Verlaufskontrolle
- Erste Abstinenzkontrolle sollte im Juli 2024 an unserem Institut erfolgen.
- Für die Haaranalyse werden mindestens 5 cm lange, kosmetisch unbehandel-

te, d.h. nicht gefärbte, nicht getönte oder gebleichte Kopfhaare benötigt. Bei 
fehlender oder zu kurzer Kopfbehaarung (weniger als 5 cm) dürfen die Körper-
haare (Arm-, Bein- oder Brusthaare) bis zur nächsten Abstinenzkontrolle nicht 
rasiert werden.

- Ein Bericht über die Begleitgespräche (Ärztliches Zeugnis: Fahreignung und 
psychische Erkrankung/en [inkl. Substanzgebrauch] oder Bericht Therapiestel-
le) muss zur Abstinenzkontrolle mitgebracht werden.

Auflagedauer
- 4 Kontrollzyklen in halbjährlichem Abstand.

Nach 2 halbjährlichen Kontrollzyklen kann die Auflage in eine Fahrabstinenz 
(Verbot des Fahrens unter Alkoholeinfluss) mit Kontrolle des Trinkverhaltens 
gelockert werden.

5.3 Die Vorinstanz folgte in der angefochtenen Verfügung vom 16. Januar 2024 
der Einschätzung der Gutachterinnen, wonach die Fahreignung zu bejahen sei; 
gleichzeitig übernahm sie dabei sowohl die Begründung als auch die von den 
Sachverständigen formulierten Auflagen, ohne im Dispositiv eine zeitliche Befris-
tung der Auflagen bzw. Auflagedauer festzulegen (vgl. vorstehend Ingress lit. C).

5.4.1 Erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren ersuchte die Vorinstanz die 
Gutachterinnen mit E-Mail vom 20. Februar 2024 um Mitteilung, ob der von der 
Beschwerdeführerin nachgereichte Bericht der TriaPlus etwas am Resultat der 
verkehrsmedizinischen Beurteilung zu ändern vermöge (vgl. Vi-act. 10). In jenem 
Bericht vom 11. Januar 2024 (zu Handen des IRM) hatte sich G.________ (Psy-
chotherapeutin, DAS UZH Forensische Wissenschaften, Prognostik) von der 
TriaPlus wie folgt in der Angelegenheit geäussert (vgl. Bf-act. 3):

(…)
Wir bestätigen, dass Frau A.________ am 12.10.2023 die Gesprächstherapie bei 
uns aufgenommen hat. Nachfolgend fanden zwei weitere Sitzungen (14.11. und 
05.12.2023) statt. Ein Folgetermin wurde auf den 09.01.2024 ausgemacht.
Frau A.________ berichtet im Erstgespräch über das Verkehrsdelikt und in diesem 
Zusammenhang von der Begutachtung im IRM-Zürich, sowie aus dieser resultie-
renden Auflagen durch das Strassenverkehrsamt des Kantons Schwyz. In den ko-
gnitiv-verhaltensorientierten und deliktorientierten Einzelsitzungen zeigte sich Frau 
A.________ offen. Es kommen psychoedukative Elemente zu Einsatz, die insbe-
sondere die Wirkung des Alkohols auf die Reaktionsfähigkeit haben. Zu Beginn der 
Einzelsitzungen erfolgt ein Atemalkoholtest. Es gab keine Auffälligkeiten hinsicht-
lich eines Alkoholkonsums. Es wurden keine weiteren psychisch-psychiatrische 
Störungsbilder eruiert. Frau A.________ gibt an, zwischenzeitlich die Arbeitsstelle 
gewechselt zu haben. Zuvor habe sie in einer Bar gearbeitet und sei damit ständig 
in Griffnähe vom Alkohol gewesen. Neu arbeite sie in einer Klinik im Verwaltungs-
bereich im erlernten KV-Beruf. Mit den veränderten Arbeitsplatzbedingungen ist ein 
Risikofaktor für übermässigen Alkoholkonsum weggefallen. Frau A.________ er-
klärt glaubhaft, dass sie weiterhin abstinent leben wolle.

13

5.4.2 Hierzu äusserte sich die Gutachterin Dr.med. C.________ mit E-Mail vom 
20. Februar 2024 zu Handen der Vorinstanz folgendermassen (vgl. Vi-act. 10):

Aufgrund des eingereichten Berichtes ändert sich nichts an der Beurteilung. Die 
Gespräche sollten sicher bis zur nächsten Kontrolle weitergeführt werden, zumal 
sie Teil der Wiederzulassungsvoraussetzungen waren und erst kurz vor der ver-
kehrsmedizinischen Neubegutachtung aufgenommen wurden. Bis zur verkehrs-
medizinischen Untersuchung vom 21.11.2023 hatten lediglich 2 Gespräche 
(12.10.2023 und 14.11.2023) stattgefunden. Die therapeutischen Gespräche die-
nen zunächst zur Einleitung der Abstinenz, zum Kennenlernen der Ursachen des 
problematischen Alkoholkonsums und zum Erarbeiten von geeigneten Strategien 
zur Rückfallvermeidung. Später dann zur Aufrechterhaltung der eingeleiteten Ab-
stinenz und auch zur Vorbereitung auf die Lockerung der Auflagen nach der 2. Ab-
stinenzkontrolle. Sie dienen weiterhin zur Festigung der bisher erreichten thera-
peutischen Ziele, sollen einen gesunden Umgang mit Alkohol begünstigen und die 
erarbeiteten Strategien zur Vermeidung neuerlicher Trunkenheitsfahrten bzw. des 
Rückfalls in einen übermässigen Alkoholkonsum festigen. Diese Zielerreichung ist 
mit 4 Therapiesitzungen nicht gegeben. Daher erachten wir die Fortsetzung für 
notwendig.

6. Eine gerichtliche Würdigung des vorstehend dargelegten IRM-Gutachtens 
vom 15. Januar 2024 zeitigt dabei folgende Ergebnisse:

6.1 Gemäss dem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 15. Januar 2024 
konnte gestützt auf die durchgeführte Haarprobenanalyse von Anfang Juni bis 
Anfang November 2023 eine Alkoholabstinenz bestätigt werden, welche im Ein-
klang mit den anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin - seit Mitte Mai 
2023 keinen Alkohol mehr getrunken zu haben - stand. Mittels Haaranalyse 
konnte eine klare Verhaltensänderung im Sinne einer längerfristigen Alkoholab-
stinenz nachgewiesen werden, sodass die Gutachterinnen von einer eher günsti-
gen Prognose ausgingen (vgl. Vi-act. 6 bzw. vorstehend E. 5.2 [Gutachten S. 4, 
Beurteilung]). Dennoch wiesen die Gutachterinnen darauf hin, dass aufgrund des 
Ereignisses vom 18. Februar 2023 sowie der negativen Beurteilung der Fahreig-
nung bei der letzten verkehrsmedizinischen Untersuchung vom 19. Juni 2023 
ohne dokumentierte und therapeutisch begleitete längerfristige Stabilisierung der 
Abstinenz das Risiko, dass die Beschwerdeführerin künftig wieder ein Fahrzeug 
in fahrunfähigem Zustand lenken könnte, als erhöht anzusehen sei. Diesbezüg-
lich fällt ins Gewicht, dass die Beschwerdeführerin bereits am 12. Oktober 2023 
und somit vor der Gutachtenserstellung vom 15. Januar 2024 die ihr auferlegte 
therapeutische Begleitung aufgenommen hat. Über den Verlauf der therapeuti-
schen Behandlung erstattete die Therapeutin am 11. Januar 2024 Bericht. Die 
Therapeutin verwies namentlich darauf, dass sie anlässlich der zwei bzw. drei 
Sitzungen (mit einer weiteren vorgesehenen Sitzung am 9.1.2024) keine Auffäl-
ligkeiten hinsichtlich eines Alkoholkonsums sowie keine psychisch-psychiatri-
schen Störungsbilder habe eruieren können, dass mit den veränderten Arbeits-

14

platzbedingungen (Stellenwechsel von Barkeeperin zurück in den erlernten KV-
Beruf) ein Risikofaktor für übermässigen Alkoholkonsum weggefallen sei und 
dass die Beschwerdeführerin glaubhaft erklärt habe, sie wolle weiterhin abstinent 
leben (vgl. Bf-act. 3 bzw. vorstehend E. 5.4.2). Der Bericht benennt wesentliche 
Gesichtspunkte, die für die Beurteilung der Prognose hinsichtlich einer künftigen 
Fahrt unter Alkoholeinfluss von Bedeutung sind. Allerdings lag den Gutachterin-
nen dieser Bericht im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung unstreitig nicht vor, 
weshalb eine Auseinandersetzung mit dem Bericht nicht stattfand. Das Gutach-
ten vom 15. Januar 2024 wurde demzufolge nicht in voller Kenntnis der Aktenla-
ge erstattet. Dies schränkt den Beweiswert des Gutachtens ein, was die Be-
schwerdeführerin zu Recht vorbringt (vgl. Stellungnahme vom 20.3.2024 Ziff. 9).

6.2 In der ergänzenden Stellungnahme vom 20. Februar 2024 berücksichtigte 
Dr.med. C.________ den therapeutischen Bericht vom 15. Januar 2024 und hielt 
fest, dass die therapeutische Zielerreichung (Einleitung der Abstinenz; Kennen-
lernen der Ursachen des problematischen Alkoholkonsums; Erarbeiten von ge-
eigneten Strategien zur Rückfallvermeidung; später Aufrechterhaltung der einge-
leiteten Abstinenz; Vorbereitung auf die Lockerung der Auflagen nach der 2. Ab-
stinenzkontrolle) mit den erfolgten zwei bzw. vier Therapiesitzungen nicht gege-
ben sei. Abgesehen von der Anzahl der Therapiesitzungen setzt sich die Gutach-
terin allerdings nicht konkret mit dem Therapiebericht auseinander. Namentlich 
legt die Gutachterin nicht dar, welche der generell mit einer therapeutischen Be-
gleitung einer (Alkohol-)Abstinenz angestrebten Ziele mit einer Verlängerung der 
Gesprächstherapie vorliegend erreicht werden können bzw. müssen. Diesbezüg-
lich wird ergänzend auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin in der Stel-
lungnahme vom 20. März 2024 Ziff. 16 verwiesen, denen nichts beizufügen ist. 

6.3 Ferner findet weder im Gutachten vom 15. Januar 2024 noch in der ergän-
zenden Stellungnahme vom 20. Februar 2024 eine Auseinandersetzung mit dem 
Umstand statt, wonach die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen ihre Stelle 
als Barkeeperin per 30. April 2023 gekündigt und schliesslich am 1. Dezember 
2023 eine Stelle als Sachbearbeiterin im Qualitätsmanagement aufgenommen 
hat. Diese gegenüber der Trunkenheitsfahrt veränderten Lebensumstände fallen 
insbesondere deshalb massgeblich ins Gewicht, weil der anfangs 2023 vorhan-
dene starke, chronische Alkoholkonsum nach den glaubhaften Aussagen der Be-
schwerdeführerin wesentlich mit ihrer Erwerbstätigkeit als Barkeeperin zusam-
menhing (wo Alkohol ständig in Griffnähe gewesen sei) und auch die Trunken-
heitsfahrt auf dem Heimweg von ihrem Arbeitsort in der Bar stattfand (vgl. Vi-
act. 2 S. 4). Dass mit diesem Stellenwechsel gemäss dem Therapiebericht vom 
11. Januar 2024 ein Risikofaktor für übermässigen Alkoholkonsum weggefallen 

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sei, wird von den IRM-Gutachterinnen nicht in die Beurteilung miteinbezogen, wie 
die Beschwerdeführerin überzeugend vorbringt (vgl. Beschwerde Ziff. 15, Stel-
lungnahme vom 20.3.2024 Ziff. 9). 

6.4 Insgesamt erweist sich das verkehrsmedizinische Gutachten vom 15. Ja-
nuar 2024 bzw. die ergänzende Begründung mit E-Mail vom 20. Februar 2024 
hinsichtlich der Fragestellung, ob eine weitere Therapiebegleitung bei einer 
Fachperson für Suchtprobleme für die Beschwerdeführerin erforderlich sei, als 
nicht hinreichend nachvollziehbar, sodass darauf nicht abgestellt werden kann. 

6.5 Die Beschwerdeführerin hat bereits umfangreiche Schritte zur Beseitigung 
des Risikos einer künftigen Teilnahme am Strassenverkehr unter Alkoholeinfluss 
unternommen. Im Einzelnen ist die längerfristige Alkoholabstinenz sowie der 
Stellenwechsel von der Tätigkeit als Barkeeperin zur Sachbearbeiterin und damit 
der Wegfall eines wesentlichen Risikofaktors für übermässigen Alkoholkonsum 
hervorzuheben. Ausserdem hat die Beschwerdeführerin bereits im Oktober 2023 
eine therapeutische Behandlung aufgenommen, in deren Rahmen keine Auffäl-
ligkeiten hinsichtlich des Alkoholkonsums und keine psychisch-psychiatrischen 
Störungsbilder eruiert werden konnten. Die Erklärungen der Beschwerdeführerin, 
wonach sie weiterhin abstinent leben wolle, wurden von den Therapeuten als 
glaubhaft eingeschätzt. Hinweise auf körperliche Auffälligkeiten infolge des ehe-
mals chronischen Alkoholkonsums fanden sich zu keinem Zeitpunkt (vgl. Vi-act. 6 
S. 4). Im Übrigen ist weder ein längerer Alkoholmissbrauch (vor der Trunken-
heitsfahrt vom 18.2.2023) nachgewiesen noch weist die Beschwerdeführerin für 
die Zeit vor dem 18. Februar 2023 Einträge im Administrativmassnahmenregister 
des Informationssystems Verkehrszulassung (IVZ) des Bundesamts für Strassen 
(ASTRA) auf. Aus all diesen Gründen sowie mit Blick auf die im Juli 2024 erneut 
fällige Abstinenzkontrolle (vgl. die unbestrittene Auflage in der angefochtenen 
Verfügung) erweist es sich vorliegend als nicht mehr verhältnismässig, an der 
Auflage der regelmässigen Besprechung bei einer Fachperson für Suchtproble-
me festzuhalten. Damit wird insbesondere der durchwegs erfreulichen Entwick-
lung der Beschwerdeführerin, dem erfolgten Arbeitsstellenwechsel sowie dem 
bevorstehenden Abstinenzkontrolltermin Rechnung getragen.

6.6 Sollte die Abstinenzkontrolle im Juli 2024 die Aufrechterhaltung der Total-
abstinenz nicht vollumfänglich bestätigen können, wird die Beschwerdeführerin 
wiederum mit einschneidenderen Auflagen bzw. Massnahmen zu rechnen ha-
ben.

7. Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz somit insoweit zu Unrecht auf das 
verkehrsmedizinische Gutachten vom 15. Januar 2024 abgestellt, als sie die 

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Fahreignung unter den vorliegend umstrittenen Auflagen (regelmässige Bespre-
chungen bei einer Fachperson für Suchtprobleme; Bericht über die Begleitge-
spräche) befürwortete. Die entsprechenden, mit Verfügung vom 16. Januar 2024 
angeordneten Auflagen sind daher ersatzlos aufzuheben. Die angefochtene Ver-
fügung ist zudem dahingehend anzupassen, als die "erste Abstinenzkontrolle in-
klusive Haaranalyse im Juli 2024 bei einem Arzt der Anerkennungsstufe 4" zu er-
folgen hat (vgl. vorstehen E. 3). Die Beschwerde erweist sich damit als begrün-
det, soweit sie nicht infolge Anerkennung als gegenstandslos geworden abzu-
schreiben ist.

8.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Verfahrenskosten von 
Fr. 900.-- der Vorinstanz auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 900.-- ist ihr durch die Vorinstanz zurückzuerstatten.

8.2 Der obsiegenden Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine 
Parteientschädigung zugesprochen, welche in Beachtung des kantonalen Ge-
bührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, 
der für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen 
von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Ge-
bührentarifs enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsache, Schwierigkeit, 
Umfang und Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitaufwand) sowie in Ausü-
bung des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 2'000.-- (inkl. MwSt und Barausla-
gen) festgelegt wird.

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Das Beschwerdeverfahren wird hinsichtlich Beschwerdeantrag Ziff. 2 infol-
ge Beschwerdeanerkennung insoweit als gegenstandslos geworden am 
Protokoll abgeschrieben, als die angefochtene Verfügung vom 16. Januar 
2024, 3. Lemma, dahingehend angepasst wird, als die "erste Abstinenzkon-
trolle inklusive Haaranalyse im Juli 2024 bei einem Arzt der Anerkennungs-
stufe 4" zu erfolgen hat.

2. Darüber hinaus wird die Beschwerde gutgeheissen und die angefochtene 
Verfügung vom 16. Januar 2024 wird insoweit im Sinne der Erwägungen 
angepasst, als die folgenden Auflagen aufgehoben werden:

- Regelmässige Besprechung bei einer Fachperson für Suchtprobleme 
(Fachstelle für Suchtprobleme, Arzt, Psychiater oder Psychologe); 

- Zur Abstinenzkontrolle ist ein entsprechender Bericht über die Begleit-
gespräche (Ärztliches Zeugnis: Fahreignung und psychische Erkran-
kung/en [inkl. Subtanzgebrauch] oder Bericht Therapiestelle) mitzu-
nehmen.

3. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 900.-- festgesetzt und der Vorinstanz 
auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin am 13. Februar 2024 einbezahl-
te Kostenvorschuss von Fr. 900.-- ist ihr durch die Vorinstanz zurückzuer-
statten.

4. Der Beschwerdeführerin wird zulasten der Vorinstanz eine Parteientschädi-
gung in der Höhe von Fr. 2'000.-- zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Strassen ASTRA, Sekretariat Administrativ-

massnahmen, 3003 Bern (A).

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Schwyz, 29. Mai 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. Juni 2024