# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ddee5c5d-ce91-5d70-b895-702485b98eeb
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 19.05.2017 ZK2 2017 8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2017-8_2017-05-19.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

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\n   Beschluss vom 19. Mai 2017
\n   ZK2 2017 8
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.

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In Sachen

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A.________
\n        Gesuchsteller und Beschwerdeführer,
 
gegen
 
B.________
\n        Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin,
 
 
 

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\n      	betreffend

\n      	Mieterstreckung

\n     \n    \n   \n   (Beschwerde gegen den Beschluss der Schlichtungsbehörde in Mietsachen des Bezirks Küssnacht vom 2. Dezember 2016, Schli Be Nr. 23/2016 );-
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\n   hat die 2. Zivilkammer,
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\n    nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n   1. Am 28. Februar 2013 schlossen A.________ als Mieter (nachfolgend Beschwerdeführer) und B.________ als Vermieterin (nachfolgend Beschwerdegegnerin) einen Mietvertrag für eine 4-Zimmerwohnung an der C.________strasse xx___ in Küssnacht am Rigi ab (Vi-act. 1.1, Schli Be Nr. 11/2015).
\n   a) Mit offiziellem Formular vom 19. März 2015 kündigte die Beschwerdegegnerin das Mietverhältnis per 30. April 2015 aufgrund ausstehender Mietzinse (Vi-act. 1.6, Schli Be Nr. 11/2015). Mit Schlichtungsgesuch vom 23. April 2015 an die Schlichtungsbehörde in Mietsachen des Bezirks Küssnacht (nachfolgend Schlichtungsbehörde) focht der Beschwerdeführer die Kündigung an und beantragte für den Fall ihrer Gültigkeit die Erstreckung des Mietverhältnisses (Vi-act. 1, Schli Be Nr. 11/2015). Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 9. Juni 2015 schlossen die Parteien folgenden Vergleich ab (Vi-act. 10, Schli Be Nr. 11/2015):
\n   1. Das Mietverhältnis wird in gegenseitigem Einverständnis per Ende Oktober 2016 definitiv aufgelöst.
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\n   2. Das Mietverhältnis kann durch den Mieter mit einer zweimonatigen Kündigungsfrist per Ende eines Monats gekündigt werden.
\n   Die Schlichtungsbehörde schrieb das Verfahren gleichentags zufolge Vergleichs ab (Vi-act. 11, Schli Be Nr. 11/2015).
\n   b) Mit Gesuch vom 28. Oktober 2016 (Vi-act. 1, Schli Be Nr. 23/2016, Postaufgabe: 31. Oktober 2016; ergänzt am 31. Oktober 2016, Vi-act. 2, Schli Be Nr. 23/2016) beantragte der Beschwerdeführer die Erstreckung des Mietverhältnisses. Die Beschwerdegegnerin reichte innert Frist (Vi-act. 4, Schli Be Nr. 23/2016) keine Stellungnahme ein.
\n   Mit Beschluss vom 2. Dezember 2016 trat die Schlichtungsbehörde auf das Erstreckungsgesuch zufolge fehlender Prozessvoraussetzung (res iudicata) nicht ein (Vi-act. 6, Schli Be Nr. 23/2016).
\n   c) Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 11. Januar 2017 Einsprache (recte: Beschwerde) bei der Schlichtungsbehörde (KG-act. 2) und beantragte sinngemäss, das Mietverhältnis sei bis zu seinem Auszug am 4. Februar 2017 zu erstrecken. Ausserdem bat er Frau D.________ von der Schlichtungsbehörde um Anwesenheit/Begleitung bei der Wohnungsabgabe am 3. Februar 2017. Schliesslich machte er eine Forderung gegenüber der Beschwerdegegnerin von total Fr. 5‘000.00 geltend.
\n   Ebenfalls am 11. Januar 2017 schloss der Beschwerdeführer mit einem neuen Vermieter einen Mietvertrag mit Mietbeginn am 1. Februar 2017 ab (KG-act. 2/1).
\n   Die Schlichtungsbehörde überwies die Beschwerde mit Verfügung vom 17. Januar 2017 zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht (KG-act. 1). Am 27. Januar 2017 reichte sie aufforderungsgemäss die Akten ein – sowohl des Verfahrens Schli Be Nr. 11/2015 als auch des Verfahrens Schli Be Nr. 23/2016 – und beantragte mit kurzer Stellungnahme die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers (KG-act. 5).
\n   Die Beschwerdegegnerin reichte innert Frist (KG-act. 7) keine Beschwerde-antwort ein.
\n   2. Der angefochtene Entscheid der Schlichtungsbehörde ist ein erstinstanzlicher Endentscheid (Zingg, in: Berner Kommentar zur ZPO, Bern 2012, N 32 zu