# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 88edd05d-8a43-568c-85c2-5d7f59fe6f6b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.03.2010 C-1470/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1470-2007_2010-03-23.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-1470/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Stephan Breitenmoser (Vorsitz),
Stefan Mesmer und Hans Urech;
Gerichtsschreiberin Katharina Walder Salamin

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Kurt Gemperli, 
Scheffelstrasse 2, 9000 St. Gallen,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Beschwerde gegen die Verfügung 
vom 1. Februar 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-1470/2007

Sachverhalt:

A.
Die Beschwerdeführerin, geboren am 2. Januar 1952 und in Österreich 
wohnhafte  Schweizerin,  arbeitete  zuletzt  vom 1. Dezember  2001 bis 
zum  31.  Januar  2003  als  Mitarbeiterin  in  der  Kantine  eines  Unter-
nehmens in Altstätten SG. In dieser Zeit  leistete sie Beiträge an die 
schweizerische AHV/IV. Anschliessend zog sie nach Österreich. Dort 
arbeitet sie seit  dem 1. Dezember 2004 während dreier Stunden pro 
Woche als Reinigungskraft bei einer Immobilien-Vermögenstreuhand-
firma. Am 1. September 2005 reichte sie bei  der Vorinstanz ein Ge-
such  um  Bezug  von  Leistungen  der  schweizerischen  Invaliden-
versicherung ein. 

B.
Mit  Vorbescheid  vom 28. Juli  2006  eröffnete  die  Vorinstanz  der  Be-

schwerdeführerin, dass ihr Leistungsbegehren abgewiesen werde, da 

keine  anspruchsbegründende  Invalidität  vorliege.  Der  Beschwerde-

führerin  wurde  Gelegenheit  gegeben,  sich  hierzu  innert  30  Tage zu 

äussern. Mit  Schreiben vom 15. August  2006 wies die  Beschwerde-

führerin darauf hin, dass sie bereits zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr 

in  der  Lage  sei,  eine  gewinnbringende  Teilzeitbeschäftigung  anzu-

nehmen, und dass weitere operative Massnahmen vorgesehen seien, 

welche ihre Möglichkeiten noch weiter einschränken würden. 

Mit  Verfügung  vom  1.  Februar  2007  wies  die  Vorinstanz  das 

Leistungsbegehren  der  Beschwerdeführerin  gestützt  auf  den 

Schlussbericht  des Regionalen  Ärztlichen  Dienstes  Rhone  (nach-

folgend: RAD Rhone) vom 25. Januar 2007 von Dr. X._______ ab. Sie 

führte  aus,  die  Abklärungen  hätten  ergeben,  dass  der  Be-

schwerdeführerin gemäss dem Gesamtgutachten vom 5. Januar 2006 

leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit hohem Hand-Kraftaufwand zu 

100 % zumutbar seien. Zumutbar seien ihr auch alle Tätigkeiten, die 

eine normale Gebrauchshand voraussetzen würden. Es sei allgemein 

bekannt,  dass  Heberden-Arthrosen  bei  einer  Verschlimmerung  zu 

Operationen  führen  könnten;  diese  würden  aber  zu  einer  Ver-

minderung der Schmerzen beitragen. Geplante Operationen seien von 

diesem  Gesichtspunkt  her  nichts  Aussergewöhnliches,  sie  könnten 

sogar zu einer Verbesserung der Situation führen. Trotz des Gesund-

heitsschadens der Beschwerdeführerin seien daher eine Betätigung im 

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bisherigen Aufgabenbereich sowie eine dem Gesundheitszustand an-

gepasste, gewinnbringende Teilzeittätigkeit  noch immer zumutbar. Es 

liege  damit  keine  Invalidität  im  Rechtssinne  vor,  die  einen  Renten-

anspruch begründen könnte.

C.
Mit Beschwerde vom 22. Februar 2007 gegen die Verfügung der Vor-

instanz  vom  1. Februar  2007  macht  die  Beschwerdeführerin  sinn-

gemäss  geltend,  bei  ihr  liege  eine  bleibende  Erwerbs-  und  Arbeits-

unfähigkeit  vor,  weshalb  die  Verfügung  vom 1. Februar  2007  aufzu-

heben  und  ihr  eine  IV-Rente  zuzusprechen  sei.  Zusammen  mit  der 

Beschwerde  reichte  sie  ein  Schreiben  von  Dr. Y._______  vom 

10. Februar  2007  sowie  zwei  Operationsberichte  von  Dr. Z._______ 

und vier Fotos ihrer Hände ein.

D.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom 22. Februar  2007  beantragte  die  Vor-

instanz die Abweisung der Beschwerde. Sie führte aus, dass sich aus 

dem mit der Beschwerde eingereichten Attest von Dr. Y._______ vom 

10. Februar  2007  an  neuen  Informationen  lediglich  ergebe,  dass  im 

Oktober  2006  und  im  Januar  2007  zwei  weitere  Fingeroperationen 

durchgeführt  worden  und  weitere  Versteifungsoperationen  geplant 

seien. Es  sei  hingegen  keine Rede davon,  dass  sich  deswegen  die 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gegenüber dem Zeitpunkt der 

Begutachtung  verändert  habe.  Das  Attest  von  Dr. Y._______  vom 

10. Februar 2007 führe daher nicht zu einer veränderten Beurteilung 

der Situation. 

E.
Mit  Replik  vom  16.  August  2007  machte  der  neu  beigezogene 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin geltend, dass die Vorinstanz 

die Verfügung zu Unrecht auf der Basis der Erkenntnisse vom Januar 

2006  erlassen  habe.  Der  Sachverhalt  sei  zum  damaligen  Zeitpunkt 

noch  nicht  genügend  abgeklärt  gewesen  und  präsentiere  sich  zum 

heutigen Zeitpunkt erheblich anders. Gemäss Auskunft des damaligen 

Gutachters  Dr. Y._______  seien  bei  der  Beschwerdeführerin,  ab-

gesehen von den bekannten Arthrosen in den Fingerendgelenken, neu 

auch  ein  Rückenleiden  (Rückenschmerz  bei  Osteochondrose  L5/S1 

und  degenerativer  Anterolisthese  L4/L5)  sowie  ein  Schulterleiden 

(beginnende Schulterarthrose links) diagnostiziert  worden. Diese De-

generationen  am  Bewegungsapparat  hätten  sich  seit  2006  ver-

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schlimmert. Es lägen Behinderungen und Funktionsausfälle vor allem 

am Rücken und an den Händen vor. Dieser  Sachverhalt  liesse sich 

durch  zwei  für  die  IV-Stelle  Vaduz  erstellte  Gutachten  von 

Dr. U._______  und  dem  bereits  im  Januar  2006  beigezogenen 

Dr. V._______  belegen.  Die  neu  eingereichten  ärztlichen  Gutachten 

zeigten demnach, dass der Beschwerdeführerin durch ihre Leiden auf 

dem Arbeitsmarkt erhebliche Einschränkungen erwachsen würden, so 

dass  sie  als  Reinigungskraft  überhaupt  nicht  mehr  einsatzfähig  sei. 

Neben  dem  Rücken-  und  Schulterleiden  sei  sie  im  Haushalt  auch 

durch  die  Arthrosen  in  den  Fingerendgelenken  und  den  damit  ver-

bundenen  Einschränkungen  der  Fingerbeweglichkeit  eingeschränkt. 

Schliesslich  fehle  das  auf  Seite  6  des  Gutachtens  V._______  vom 

4. Juli 2007 erwähnte Formular Leistungskalkül, so dass die Aktenlage 

nach wie vor nicht vollständig sei. Die angefochtene Verfügung sei aus 

den genannten Gründen nicht haltbar. Aus diesen Gründen müsse bei 

der  Beschwerdeführerin  für  den  massgeblichen  Zeitpunkt  eine  Er-

werbsunfähigkeit von mindestens 50 % angenommen werden. 

F.
Mit Duplik vom 19. September 2007 teilte die Vorinstanz unter Verweis 

auf die Beilage mit, dass die Akten erneut dem ärztlichen Dienst der 

Vorinstanz unterbreitet worden seien, und beantragte gestützt darauf 

die  Abweisung  der  Beschwerde  sowie  die  Bestätigung  der  an-

gefochtenen Verfügung. 

G.
Mit  Eingabe  vom 28. Dezember  2007  machte  der  Vertreter  der  Be-

schwerdeführerin  darauf  aufmerksam,  dass  Letztere  am  14.  Januar 

2008  an  zwei  weiteren  Fingern  von  Dr. Y._______  operiert  werden 

müsse, was im entscheidwesentlichen Zeitpunkt bereits hätte voraus-

gesehen werden können und müssen.

G.a Mit  Verfügung  vom  14.  September  2009  forderte  das  Bundes-
verwaltungsgericht  die  Vorinstanz  auf,  zwei  fehlende  Beilagen  zur 

Vernehmlassung  vom 19. September  2007  einzureichen,  und  stellte 

diese am 24. September 2009 dem Rechtsvertreter der Beschwerde-

führerin zur freiwilligen Stellungnahme bis zum 16. Oktober 2009 zu.

G.b Am  16.  November  2009  reichte  die  Beschwerdeführerin  innert 
erstreckter  Frist  eine  schriftliche  Stellungnahme  zu  den  ihr  unter-

breiteten Beilagen ein. Als weiteres Beweismittel für ihre Ausführungen 

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reichte  sie  einen  Karteiausdruck  ihrer  Krankengeschichte  bei 

Dr. Y._______ ein.

G.c Die Vorinstanz verzichtete stillschweigend darauf, sich innert der 
ihr  eingeräumten  Frist  zu  den  ergänzenden  Ausführungen  der  Be-

schwerdeführerin vom 16. November 2009 zu äussern.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) i.V.m. Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b 
des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19. Juni 
1959  (IVG,  SR  831.20)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen der Vorinstanz. 

1.1 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet. Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren Mitte März 
2009 auf die Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich 
neu zusammen aus Richter Stephan Breitenmoser und Richter Hans 
Urech der Abteilung II sowie Richter Stefan Mesmer der Abteilung III.

1.2 Nach  Art.  37  VGG richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem Bundes-
verwaltungsgericht  nach  dem  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungs-
verfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet  das VwVG aufgrund von 
Art. 3 Bst. dbis  VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, 
soweit  das  Bundesgesetz  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialver-
sicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) anwendbar 
ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf 
die  Invalidenversicherung  (Art.  1a-26  und  Art.  28-70)  anwendbar, 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG vor-
sieht.

1.3 Die  Beschwerdeführerin  hat  frist-  und  formgerecht  Beschwerde 
erhoben (Art. 60 ATSG). Sie ist durch die Verfügung besonders berührt 
und hat  ein  schutzwürdiges  Interesse an deren Änderung oder  Auf-
hebung (Art. 59 ATSG). Auf die Beschwerde ist damit einzutreten.

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2.
Anfechtungsgegenstand des  vorliegenden  Beschwerdeverfahrens  ist 
die  Verfügung der  Vorinstanz vom 1. Februar  2007.  Das Bundesver-
waltungsgericht prüft gestützt auf Art. 49 VwVG anhand der Rügen der 
Beschwerdeführerin, ob die angefochtene Verfügung Bundesrecht ver-
letzt,  einschliesslich  der  Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des 
Ermessens,  ob  die  Vorinstanz  den  rechtserheblichen  Sachverhalt 
richtig  und  vollständig  abgeklärt  hat  und  ob  der  Entscheid  an-
gemessen ist. 

3.
Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf 
eine schweizerische Invalidenrente hat.

3.1 Der  Anspruch  der  Beschwerdeführerin  auf  Leistungen  der 
schweizerischen  Invalidenversicherung  bestimmt  sich  ausschliesslich 
nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach 
dem IVG,  der  IVV, dem ATSG und  der  entsprechenden  Verordnung 
vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11). Weil in zeitlicher Hinsicht 
grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend  sind,  die  bei  der 
Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben, 
und nach ständiger Praxis bei der Beurteilung eines Falles grundsätz-
lich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver-
waltungsakts eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (vgl. BGE 132 
V 2 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, m.w.H.), sind im vorliegenden Fall die auf den 
1. Januar 2004 in Kraft  getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision 
anwendbar, nicht aber diejenigen der 5. IV-Revision.

3.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art.  8  Abs.  1 
ATSG).  Nach  Art.  4  IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburts-
gebrechen,  Krankheit  oder  Unfall  sein  (Art.  4  Abs. 1  IVG). Gemäss 
Art. 28 Abs. 1 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bei 
einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente 
bei  einem  solchen  von  mindestens  60 %,  auf  eine  halbe  Rente  ab 
einem  Grad  der  Invalidität  von  50 %  und  auf  eine  Viertelrente  ab 
einem  solchen  von  40 %.  Gemäss  Abs.  1ter dieser  Norm  werden 
Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, 
nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen 
Aufenthalt  gemäss Art. 13 ATSG in der Schweiz haben,  soweit  nicht 
völkerrechtliche  Vereinbarungen  eine  abweichende  Regelung  vor-

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sehen. Eine solche Ausnahme gilt seit dem 1. Juni 2002 auch für die 
Staatsangehörigen  eines  EU-Mitgliedstaats  und  der  Schweiz,  sofern 
sie in einem EU-Mitgliedstaat Wohnsitz haben (vgl. BGE 130 V 253 E. 
2.3 und E. 3.1). 

3.3 Je nachdem, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder 
nichterwerbstätig einzustufen ist, variiert  die anzuwendende Methode 
der Invaliditätsgradbemessung (allgemeine Methode des Einkommens-
vergleichs, gemischte Methode, spezifische Methode des Betätigungs-
vergleichs [vgl. Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 2ter 

IVG]).  Welche  Methode  im  Einzelfall  zur  Anwendung  gelangt,  ergibt 
sich aus der Beantwortung der Frage, was die versicherte Person bei 
im  Übrigen  unverändert  gebliebenen  Umständen  vorwiegend  täte, 
wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Diese Frage 
beurteilt  sich  praxisgemäss  unter  Berücksichtigung  sämtlicher  ent-
scheidrelevanter  Umstände  (namentlich  der  persönlichen,  familiären, 
sozialen und erwerblichen Verhältnisse),  wie sie sich bis zum Erlass 
der  angefochtenen  Verfügung  entwickelt  haben,  wobei  für  die  hypo-
thetische  Annahme  einer  (Teil-)Erwerbstätigkeit  bzw.  Nichterwerbs-
tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (vgl. BGE 117 V 194 E. 
3b mit  Hinweisen;  LOCHER,  a.a.O., S. 248, Rz. 4;  ULRICH MEYER-BLASER, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 26 ff.).

3.4 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  Erwerbstätiger  wird 
das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt  der 
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit  bei  ausgeglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  In-
valideneinkommen),  in  Beziehung  gesetzt  zum  Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte,  wenn sie nicht  invalid  geworden wäre (sog. 
Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Dieser Einkommensvergleich hat in 
der Regel so zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen-
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der In-
validitätsgrad  bestimmen  lässt.  Soweit  die  fraglichen  Erwerbsein-
kommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie 
nach  Massgabe  der  im  Einzelfall  bekannten  Umstände  zu  schätzen 
und  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte  miteinander  zu  ver-
gleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 
29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

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3.4.1 Bei  der  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der  beruflich-erwerblichen Situation  auszugehen,  in  welcher  die  ver-
sicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Er-
werbseinkommen  gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach  der  Rechtsprechung  in  der  Regel  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  Bundesamt  für  Statistik  seit  dem 
Jahre  1994  periodisch  herausgegebenen  Lohnstrukturerhebungen 
heranzuziehen  (vgl.  das  Urteil  des  EVG  U  75/03  vom  12. Oktober 
2006),  allenfalls  die  Zahlen  der  Dokumentation  über  Arbeitsplätze 
(DAP; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3b).

3.4.2 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass 
bei  der  Ermittlung  der  beiden  Vergleichseinkommen  gleich  vorge-
gangen  wird,  dass  also  eine  gleichartige  Vergleichsbasis  vorliegt 
(Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen, vgl. KIESER, ATSG, Rz. 8 zu 
Art. 16). In zeitlicher Hinsicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des 
(hypothetischen)  Rentenanspruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und 
Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und all-
fällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum 
Erlass  der  angefochtenen  Verfügung  zu  berücksichtigen  sind  (BGE 
129  V  222  E.  4.1).  Die  für  die  Invaliditätsgradbemessung  mass-
gebenden  Vergleichseinkommen  eines  im  Ausland  wohnenden  Ver-
sicherten müssen sich zudem auf den gleichen Arbeitsmarkt beziehen, 
weil  es  die  Unterschiede  in  den  Lohnniveaus  und  den  Lebens-
haltungskosten nicht gestatten, einen objektiven Vergleich der in Frage 
stehenden Einkommen vorzunehmen (KIESER, ATSG, Rz. 8 zu Art. 16; 
Urteil des EVG I 817/05 vom 5. Februar 2007 E. 8.1, Urteil des EVG U 
262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4).

3.4.3 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird der In-
validitätsgrad für diese Erwerbstätigkeit nach Art. 16 ATSG festgelegt. 
Waren  sie  neben  ihrer  beruflichen  Tätigkeit  auch  in  einem weiteren 
Aufgabenbereich (meistens im Haushalt) tätig, so wird der Invaliditäts-
grad für diese Tätigkeit (seit 1. Januar 2004) nach Art. 28 Abs. 2bis IVG 
berechnet. In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der 
Anteil  der Tätigkeit  im Aufgabenbereich festzulegen und der Invalidi-
tätsgrad  entsprechend  der  Behinderung in  beiden Bereichen  zu  be-
messen  (gemischte  Methode  [Art.  28  Abs.  2ter  IVG];  vgl.  Urteil  des 

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Bundesgerichts 9C_686/2008 vom 4. November 2008 E. 3.2 mit Hin-
weis; Urteil des EVG I 725/04 vom 20. Januar 2006 mit Hinweisen). 

3.5 Aufgrund  des  im  gesamten  Sozialversicherungsrecht  geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner  Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert 
nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- 
oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzunehmen,  soweit  sie  noch 
möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 235 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
der IV-Stelle, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Aus-
mass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumut-
barer  Tätigkeit  und  zumutbarem  Einsatz  auf  dem  ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  einsetzen  kann.  Diese  Arbeitsmöglichkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungs-
tätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.),  wobei  es unerheblich ist,  ob er seine 
Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht. 

4.
Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach dem Ausmass der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der daraus 
folgenden Unfähigkeit,  ein  Erwerbseinkommen zu erzielen  (vgl. BGE 
110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich 
zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- und Arbeitsmöglichkeiten nicht 
nur  im  angestammten  Beruf  und  der  bisherigen  Tätigkeit,  sondern, 
wenn erforderlich, auch in zumutbaren anderen beruflichen Tätigkeiten 
(Verweistätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätz-
lich nach wirtschaftlichen, und nicht nach medizinischen Grundsätzen 
zu ermitteln. Dies bedeutet, dass es bei der Bemessung der Invalidität 
einzig  und  allein  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  der 
funktionellen Behinderung ankommt, welche nicht unbedingt mit dem 
nach medizinischen Kriterien festgelegten Grad der funktionellen Ein-
schränkung übereinstimmen müssen (vgl. BGE 110 V 273; ZAK 1985, 
S. 459). 

4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – 
und im Beschwerdefall das Gericht  – auf  Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen  haben.  Aufgabe  des  Arztes  oder  der  Ärztin  ist  es,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 

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Person arbeitsunfähig ist. Des Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden  können 
(vgl. BGE 125 V 25 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; Rechtsprechung und 
Verwaltungspraxis  in  den  Bereichen  AHV, IV  etc.,  AHI-Praxis  2002, 
S. 62 E. 4b/cc). Aufgabe des medizinischen Dienstes ist es, zu Handen 
der  Verwaltung  den  medizinischen  Sachverhalt  zusammenzufassen 
und  zu  würdigen.  Dazu  gehört  auch,  bei  sich  widersprechenden 
medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob 
auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zu-
sätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Diesen Berichten kann nicht 
jegliche Aussen- oder Beweiswirkung abgesprochen werden. Vielmehr 
stellen  sie  entscheidrelevante  Aktenstücke  dar  (vgl.  Urteil  des 
Bundesgerichts 9C.341/2007 vom 16. November 2007 E. 4.1, m.w.H.; 
Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  I  143/07  vom 
14. September 2007 E. 3.3).

4.2 Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren gilt  der 
Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung.  Danach  haben  Ver-
sicherungsträger und Gericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an 
förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu 
würdigen.  Für  das  vorliegende  Beschwerdeverfahren  bedeutet  dies, 
dass  alle  Beweismittel,  unabhängig  davon,  von  wem  sie  stammen, 
objektiv zu prüfen sind. Danach ist zu beurteilen, ob die verfügbaren 
Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des streitigen  Rechts-
anspruchs  gestatten,  und,  wenn  dies  der  Fall  ist,  aufgrund  des  als 
massgeblich befundenen Ergebnisses zu entscheiden. Hinsichtlich des 
Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die 
streitigen Belange massgeblich ist, auf umfassenden Untersuchungen 
beruht, die vorgebrachten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten  (Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
schlüssig  ist  und  ob  die  Schlussfolgerungen  der  Expertinnen  und 
Experten begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; 
AHI-Praxis  2001,  S. 112  f.).  Wird  im  Wesentlichen  oder  sogar  aus-
schliesslich gestützt auf die vom zu beurteilenden Versicherungsträger 
intern eingeholten medizinischen Unterlagen entschieden, sind an die 
Beweiswürdigung  strenge  Anforderungen  in  dem  Sinne  zu  stellen, 
dass  bei  auch  nur  geringen  Zweifeln  an  der  Zuverlässigkeit  und 
Schlüssigkeit  der  ärztlichen  Feststellungen  ergänzende  Abklärungen 
vorzunehmen  sind  (vgl.  BGE  122  V  157  E.  1d;  Urteil  des  Bundes-

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gerichts U 365/06 vom 26. Januar 2007 E. 4.1, m.w.H.). Im Sozialver-
sicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz 
nicht etwas Abweichendes vorsieht,  nach dem Beweisgrad der über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit  eines 
bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der 
Richter  und  die  Richterin  haben  jener  Sachverhaltsdarstellung  zu 
folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Geschehensabläufen  als  die 
Wahrscheinlichste  erachten  (vgl.  BGE 126  V  353  E. 5b,  125  V  193 
E. 2, m.w.H.). 

5.
Die Beschwerdeführerin wendet gegen den angefochtenen Entscheid 
ein,  die  Vorinstanz  habe  einen  Anspruch  auf  eine  Invalidenrente  zu 
Unrecht  verneint  und  das  Leistungsgesuch  zu  Unrecht  abgewiesen. 
Sie habe den Sachverhalt zum damaligen Zeitpunkt ungenügend ab-
geklärt und die Verfügung zu Unrecht auf der Grundlage der Erkennt-
nisse aus dem Januar 2006 erlassen. Neben diesen Einwänden ist zu 
prüfen,  ob  durch  die  neueren  medizinischen  Veränderungen  neue 
Sachverhaltselemente  vorliegen,  die  aus  prozessökonomischen 
Gründen im vorliegenden Verfahren mitzuberücksichtigen sind.

5.1 Den Akten ist  zu entnehmen,  dass die Beschwerdeführerin  zum 
Zeitpunkt  des  angefochtenen  Entscheids  im  Wesentlichen  an  einer 
ausgeprägten Heberdenarthrose an den Endgelenken der Langfinger, 
verbunden  mit  chronischen  Nacken-  und  Rückenbeschwerden  bei 
altersgemässen klinischen Befunden, litt und immer noch leidet. 

5.2 Hinsichtlich des Einflusses der erwähnten Leiden auf die Arbeits-
fähigkeit  der  Beschwerdeführerin  ist  unbestritten,  dass  die  Be-
schwerdeführerin insgesamt in ihren feinmotorischen Fertigkeiten und 
bei Tätigkeiten, wo eine grosse Greifkraft notwendig ist, eingeschränkt 
ist. Strittig ist jedoch, ob bei der Beschwerdeführerin, abgesehen von 
den bereits bekannten Arthrosen in den Fingerendgelenken neu auch 
Rücken-  und  Schulterleiden  zu  diagnostizieren  sind  und  ob  diese 
einen  erheblichen  Einfluss  auf  ihre  Arbeitsfähigkeit  ausüben  oder 
nicht. Diesbezüglich macht die Vorinstanz in ihren Vernehmlassungen 
geltend, dass es der Beschwerdeführerin weiterhin zumutbar sei, sich 
im bisherigen  Aufgabenbereich  zu  betätigen und eine dem Gesund-
heitszustand  angepasste  gewinnbringende  Tätigkeit  auf  Teilzeitbasis 
auszuüben. Demgegenüber  geht  die Beschwerdeführerin  davon aus, 
dass  der  Sachverhalt  bei  Erlass  der  angefochtenen  Verfügung nicht 

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vollständig geklärt  gewesen sei  und die Vorinstanz die Verfügung zu 
Unrecht auf Basis der Erkenntnisse vom Januar 2006 erlassen habe. 
Die  Beschwerdeführerin  wendet  ein,  der  angefochtene  Entscheid 
stütze  sich  vor  allem auf  zwei  Gutachten  ab,  die  im  Rahmen eines 
sozialversicherungsrechtlichen  Verfahrens  in  Österreich  erstellt 
worden  seien.  Es  handle  sich  hierbei  um  ein  Gutachten  von 
Dr. Y._______  vom  5. Januar  2006  (recte:  2005)  und  eines  von 
Dr. V._______  vom  11. Januar  2006.  Der  seinerzeitige  Gutachter 
Dr. Y._______ habe jedoch mit Schreiben vom 8. Juli 2007 mitgeteilt, 
dass bei der Beschwerdeführerin neben den bekannten Arthrosen in 
den  Fingerendgelenken  auch  ein  Rücken-  und  ein  Schulterleiden 
(Rückenschmerz  bei  Osteochondrose  L5/S1  und  degenerativer 
Anterolisthese  L4/L5  bzw.  beginnende  Schulterarthrose  links)  zu 
diagnostizieren sei. Diese Degenerationen hätten sich seit  2006 ver-
schlimmert.  Genauso  habe  die  Pensionsversicherungsanstalt 
Dornbirn,  welche  das  österreichische  Verfahren  leite,  am 
22. Dezember  2006  um  nochmalige  Begutachtung  der  Versicherten 
ersucht. Deshalb sei ihr eine schweizerische IV-Rente auszurichten.

5.3 Als Beweis für ihre Arbeitsunfähigkeit,  insbesondere wegen ihrer 
Rücken- und Schulterleiden, reichte die Beschwerdeführerin folgende 
medizinische Unterlagen ein:

- Schreiben  der  Pensionsversicherungsanstalt  Dornbirn  vom 
15. März 2007;

- Schreiben  Dr. Y._______  (Orthopädie  und  orthopädische 
Chirurgie/Unfallchirurgie) vom 8. Juli  2007 mit  Karteiausdruck: 
Dr. Y._______  teilt  dem  Rechtsvertreter  der  Beschwerde-
führerin  auf  Anfrage hin  folgende Diagnosen am Bewegungs-
apparat  der  Beschwerdeführerin  mit:  Arthrosen  in  den 
Fingerendgelenken,  Rückenschmerz  bei  Osteochondrose 
L5/S1 und degenerativer Anterolisthese L4/L5 (Bandscheiben-
verschmälerung  der  untersten  Bandscheibe  und  vermehrte 
Beweglichkeit  im  Segment  darüber),  Zustand  nach  Operation 
eines  schnellenden  Mittelfingers  links,  beginnende  Schulter-
arthrose links. Dr. Y._______ hält abschliessend fest, dass sich 
die obigen Degenerationen seit 2006 verschlimmert hätten und 
Behinderungen  und  Funktionsausfälle  vor  allem  am  Rücken 
und an den Händen vorlägen;

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- ärztliches  Gutachten  der  Pensionsversicherungsanstalt 
Landesstelle Vorarlberg, Dornbirn, vom 26. Juni 2007 zum An-
trag auf Erstellung eines orthopädischen Gutachtens über Auf-
trag der AHV Liechtenstein, erstellt von Dr. U._______ (Ortho-
pädie  und  orthopädische  Chirurgie):  Daraus  geht  bezüglich 
Leistungsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  im  Wesentlichen 
hervor, dass die Schmerzen im Bereich der linken Schulter, der 
Fingergelenke sowie der Lendenwirbelsäule (LWS) im Vorder-
grund  stehen.  An  der  Schulter  könne  eine  positive  Impinge-
mentsymptomatik  aufgezeigt  werden,  wobei  nativradiologisch 
kein Kalkdepot aufgezeigt werden könne. Im Bereich der LWS 
sei  die  Beweglichkeit  altersentsprechend  unauffällig,  im 
Röntgen  könne  jedoch  eine  degenerative  Antelisthese  L4/L5 
mit  begleitender  Spondylarthrose  aufgezeigt  werden.  Im  Be-
reich der Fingerendgelenke zeigten sich fortgeschrittene Heb-
erdenarthrosen.  In  der  Summe  führt  der  Gutachter  aus,  der 
Beschwerdeführerin  seien  leichte  Arbeiten  in  wechselnder 
Körperhaltung  zumutbar,  während  Arbeiten  mit  Nässe-  und 
Kälteexpositionen  nicht  durchgeführt  werden  könnten.  Eine 
Besserung des Gesundheitszustandes sei nicht möglich;

- ausführlicher  ärztlicher  Bericht  vom  4. Juli  2007  der  Ver-
trauensärztin  der  Pensionsversicherungsanstalt  Landesstelle 
Vorarlberg,  Dr. V._______,  bestimmt  für  die  Anstalten  der 
Liechtensteinischen  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung 
und  Invalidenversicherung,  Vaduz:  Die  Patientin  leide  unter 
einer  Einklemmungssymptomatik  der  linken  Schulter,  einer 
Abnützung  der  Fingerendgelenke  (Heberden-Arthrosen), 
ausserdem an chronischen Lendenwirbelsäulenschmerzen bei 
degenerativem  scheinbarem  Wirbelgleiten  L4/L5  mit  be-
gleitender  Spondylarthrose.  Im  Vordergrund  stünden  die 
Schmerzen  im  Bereich  der  Schulter  links,  der  Fingergelenke 
und  der  LWS.  An  der  Schulter  könne  eine  positive 
Impingementsymptomatik  aufgezeigt  werden,  wobei  nativ-
radiologisch kein Kalkdepot  festgestellt  werden könne. Im Be-
reich der LWS sei die Beweglichkeit altersentsprechend unauf-
fällig, im Röntgen allerdings sei eine degenerative Antelisthese 
L4/L5  mit  begleitender  Spondylarthrose  festzustellen.  Im  Be-
reich  der  Fingerendgelenke  bestünden  fortgeschrittene  Heb-
erden-Arthrosen.

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6.
Ist  der Sachverhalt  von der  verfügenden Behörde unrichtig  oder un-
vollständig ermittelt  worden, ist  der Rechtsanwendungsakt mit  einem 
Fehler behaftet (Art. 49 Bst. b VwVG). Unrichtig ist die Feststellung des 
Sachverhalts  namentlich  dann,  wenn  der  Verfügung  falsche,  akten-
widrige Tatsachen zugrunde gelegt  worden sind oder wenn Beweise 
falsch gewürdigt worden sind. Unvollständig ist der Sachverhalt dann, 
wenn  nicht  über  alle  rechtserheblichen  Umstände  Beweis  geführt 
wurde oder wenn entscheidrelevante Tatsachen zwar erhoben wurden, 
diese jedoch daraufhin nicht  oder  nicht  genügend gewürdigt  wurden 
und  nicht  in  den  Entscheid  einflossen  (vgl.  ZIBUNG/HOFSTETTER,  in: 
Waldmann/Weissenberger, Praxiskommentar VwVG, Zürich 2009, Art. 
49 N 38).

6.1 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange relevant ist, auf umfassenden 
Untersuchungen  beruht,  auch  die  geltend  gemachten  Beschwerden 
berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten  (Anamnese)  abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen der  Expertin  oder  des Experten begründet  sind. 
Zudem  ist  den  Gutachten  von  externen  Spezialärzten,  welche  auf-
grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht  in  die  Akten erstellt  wurden,  grundsätzlich volle  Beweiskraft 
zuzuerkennen,  solange  nicht  konkrete  Indizien  gegen  deren  Zuver-
lässigkeit sprechen. 

6.2 In  vorliegendem  Zusammenhang  wurde  bereits  in  den 
medizinischen Gutachten von Dr. Y._______ vom 5. Januar 2006 fest-
gestellt,  dass  die  Beschwerdeführerin  an  chronischen  Nacken-  und 
Rückenbeschwerden  leide.  Genauso  hält  auch  das  medizinische 
Gesamtgutachten  vom  11.  November  2005  fest,  dass  chronische 
Nacken- und Rückenbeschwerden bei altersgemässen klinischen Be-
funden vorlägen. Gestützt darauf seien der Beschwerdeführerin leichte 
und mittelschwere Arbeiten zumutbar, allerdings keine Tätigkeiten, bei 
denen  feinmotorische  Fertigkeiten  oder  eine  grosse  Griffkraft  nötig 
seien.  Es  kann  daher  nicht  davon  ausgegangen  werden,  dass  der 
Umstand,  dass  die  Beschwerdeführerin  ausser  an  Arthrosen  in  den 
Fingerendgelenken auch an Nacken- und Rückenbeschwerden leide, 
nicht  gewürdigt  worden  sei  bzw. nicht  bereits  in  den  Entscheid  der 
Vorinstanz  eingeflossen  sei.  Vielmehr  steht  aufgrund  der  Aktenlage 

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fest, dass die Vorinstanz die geklagten Beschwerden in vorliegendem 
Zusammenhang schon mitberücksichtigt hat.

6.2.1 Hinzu  kommt,  dass  aus  den  von  der  Beschwerdeführerin  als 
Beweis  für  ihre  Arbeitsunfähigkeit  eingereichten  Dokumenten  nicht 
hervorgeht,  dass  sie  tatsächlich  aufgrund  der  Nacken-  und  Rücken-
beschwerden tatsächlich arbeitsunfähig wäre. Aus dem Schreiben von 
Dr. Y._______ vom 8. Juli 2007 geht zwar hervor, dass Behinderungen 
und Funktionsausfälle vor allem am Rücken und an den Händen vor-
lägen. Dr. Y._______  äussert  sich  in  diesem Schreiben  jedoch  nicht 
zur  Arbeitsfähigkeit  bzw. Arbeitsunfähigkeit  der  Beschwerdeführerin. 
Dr. U._______ geht in seinem ärztlichen Gutachten vom 26. Juni 2007 
demgegenüber sogar davon aus, dass der Beschwerdeführerin in der 
Summe  leichte  Arbeiten  in  wechselnder  Körperhaltung  zumutbar 
seien.  Ausgeschlossen  werden  lediglich  Arbeiten  mit  Nässe-  und 
Kälteexpositionen. Als  zumutbar  wurde eine ständige leichte  körper-
liche  Belastbarkeit  angegeben  mit  überwiegend  leichten  Hebe-  und 
Trageleistungen. Schliesslich  hält  auch  Dr. V._______  mit  Gutachten 
vom 4. Juli 2007 zusammenfassend fest, dass der Beschwerdeführerin 
leichte  Tätigkeiten  in  wechselnder  Körperhaltung  zumutbar  seien. 
Auch sie betont, dass Arbeiten mit Nässe- und Kälteexpositionen nicht 
mehr  durchgeführt  werden  könnten.  Die  Beschwerdeführerin  könne 
ihre  letzte  Tätigkeit  als  Reinigungskraft  nicht  mehr  vollschichtig  ver-
richten, eine angepasste Arbeit könne jedoch verrichtet werden. 

6.2.2 Insgesamt  kann  daher  davon  ausgegangen  werden,  dass  der 
Beschwerdeführerin  eine  leichte  Tätigkeit  zumutbar  ist,  sofern  dabei 
Nässeexpositionen vermieden werden können.

6.2.3 Diese  Würdigung  wird  auch  dadurch  gestützt,  dass  die  Vor-
instanz  die  von  der  Beschwerdeführerin neu  eingereichten  Akten 
nochmals  dem ärztlichen  Dienst  unterbreitet  hat. In  seiner  Stellung-
nahme vom 13. September 2007 hält dieser fest, dass sich von Seiten 
der  Fingerarthrosen  keine  neuen  Aspekte  zeigten  und  die  auf  den 
Fotos  dargestellten  prä-  und  postoperativen  Resultate  als  be-
friedigend,  wenn  nicht  sogar  als  erfreulich  einzustufen  seien.  Des 
Weiteren  sei  das  Lumbovetebralsyndrom  als  funktionell  einzustufen 
und entspreche sicher nicht einer langdauernden und invalidisierenden 
Erkrankung.  Die  Osteochondrose  L5/S1  sei  etwas  häufig  anzu-
treffendes  und  müsse  nicht  direkt  zu  Beschwerden  führen.  Die 
Anterolisthesis  L4/L5  habe  keinen  Krankheitswert  und  auch  die  als 

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rein funktionell einzustufenden Schulterschmerzen entsprächen sicher 
nicht  einer Schulterarthrose. Auch diese Schmerzen führten nicht  zu 
einer  langdauernden und invalidisierenden Erkrankung. Diese neuen 
Feststellungen bestätigten den ärztlichen Dienst in seiner Beurteilung 
vom Januar 2007. 

6.2.4 Diese Folgerungen des ärztlichen Dienstes sind schlüssig und 
nachvollziehbar, und sie werden auch durch die neuesten Vorbringen 
der  Beschwerdeführerin  vom  16.  November  2009  und  die  ein-
gereichten Auszüge aus der Krankengeschichte der Beschwerdeführer 
von Dr. Y._______ nicht  in Frage gestellt. Deren Einträge bis Herbst 
2007  mit  den  darin  festgehaltenen  operativen  Eingriffen  an  den 
Fingerendgelenken  sind  in  der  Beurteilung  des  ärztlichen  Dienstes 
bereits berücksichtigt. Die Einträge aus dem Jahr 2008 zeigen einer-
seits  die  bereits  berücksichtigte  Verbesserung  durch  die  durch-
geführten  Operationen  und  halten  die  durch  die  verabreichten 
Medikamente  erhaltenen  Verbesserungen  fest.  Keiner  der  Einträge 
weist indessen auf eine generelle Verschlechterung der Situation hin, 
was Anlass dazu gäbe zu vermuten, dass wesentliche Sachverhalts-
elemente  nicht  berücksichtigt  worden  wären.  Auch  die  spätere 
Krankengeschichte  der  Beschwerdeführerin  ist  damit  entgegen  ihrer 
Ansicht nicht dazu geeignet,  die Beurteilung der Vorinstanz in Frage 
zu  stellen.  Damit  steht  fest,  dass  die  von  der  Beschwerdeführerin 
geltend gemachten neuen Beschwerden nichts an der Beurteilung zu 
ändern vermögen, dass vorliegend keine rentenbegründende Invalidi-
tät  vorliegt.  Diese  Schlussfolgerung  wird  auch  dadurch  unterstützt, 
dass es die Vorinstanz nicht für  notwendig erachtete, auf  die letzten 
Vorbringen der Beschwerdeführerin nochmals mit einer Stellungnahme 
zu reagieren.

6.3 Zu bemerken bleibt schliesslich, dass sich die Frage, ob ein An-
spruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung be-
steht,  allein  nach den schweizerischen Rechtsvorschriften  bestimmt. 
Für  die  Beurteilung  eines Rentenanspruchs  sind  die  Feststellungen 
des ausländischen Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und 
Anspruchsbeginn  für  die  rechtsanwendenden  Behörden  in  der 
Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996, 
S.  177  E.  1).  Vielmehr  unterstehen  ausländische  Beweismittel  der 
freien Beweiswürdigung des Richters. Gemäss Art. 40 der Verordnung 
Nr. 574/72 hat der Träger eines EU-Mitgliedstaats bei der Bemessung 
des Grades der Erwerbsminderung die von den Trägern der anderen 

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Staaten erhaltenen ärztlichen Unterlagen und Berichte sowie die ver-
waltungsmässigen  Auskünfte  allerdings  zu  berücksichtigen. 
Demgemäss  hat  in  die  Gesamtbeurteilung  der  vorliegenden  Frage 
einzufliessen,  dass  auch  die  österreichische  Pensionsversicherungs-
anstalt den Antrag auf Zuerkennung einer Invaliditätspension der Be-
schwerdeführerin mit Bescheid vom 30. Januar 2006 abgelehnt hat.

6.4 Vorliegend sind damit keine Gründe ersichtlich, vom Entscheid der 
Vorinstanz abzuweichen. Das Gutachten ist für die streitigen Belange 
umfassend,  es beruht  auf  allseitigen Untersuchungen,  berücksichtigt 
die  vorgebrachten  Beschwerden,  ist  in  Kenntnis  der  Vorakten  ab-
gegeben worden, leuchtet in der Darlegung der Zusammenhänge und 
in  der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  ein  und  erscheint  in 
seinen  Schlussfolgerungen  als  schlüssig  und  nachvollziehbar  be-
gründet. Mit der Annahme, dass die Ausübung einer leichten Tätigkeit 
als Reinigungskraft  noch zumutbar ist,  sofern dabei durch geeignete 
Hilfsmittel  Nässeexpositionen  vermieden  werden,  wird  auf  die  ge-
nannten  Beschwerden,  insbesondere  auch  auf  die  Rücken-  und 
Nackenbeschwerden,  ausreichend  Rücksicht  genommen.  Das 
Bundesverwaltungsgericht  sieht  daher  keinen  Anlass,  die  Sache 
anders als die Vorinstanz zu beurteilen.

6.5 Die  Vorinstanz  hat  die  Bemessung  der  Invalidität  der  Be-
schwerdeführerin sinngemäss geprüft und ist zum Schluss gekommen, 
dass gemäss der vorliegend zur Anwendung kommenden, gemischten 
Methode  keine  Invalidität  vorliegt.  Aus  der  Aktenlage  geht  keine 
bleibende  Erwerbsunfähigkeit  und  keine  ausreichende,  während 
mindestens eines Jahres dauernde Arbeitsunfähigkeit hervor. Es liegt 
somit keine Invalidität im Rechtssinn vor, die einen Rentenanspruch zu 
begründen vermöchte.

Die  Beschwerde  ist  daher  abzuweisen  und  der  angefochtene  Ent-
scheid zu bestätigen. 

7.
Gemäss Art.  69  Abs. 1bis  i.V.m. Art.  69  Abs. 2  IVG (in  der  seit  dem 
1. Juli  2006  gültigen  Fassung)  ist  das  Beschwerdeverfahren  bei 
Streitigkeiten  um  die  Bewilligung  oder  die  Verweigerung  von  IV-
Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Die 
Verfahrenskosten sind grundsätzlich der unterliegenden Partei aufzu-
erlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Sie werden im vorliegenden Fall  auf 

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Fr. 400.– festgelegt und mit dem am 25. Mai 2007 geleisteten Kosten-
vorschuss in gleicher Höhe verrechnet.

8.
Da  die  Beschwerdeführerin  mit  ihren  Anträgen  unterliegt,  hat  sie 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.– werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Sie  werden nach Eintritt  der  Rechtskraft  des vorliegenden 
Urteils  mit  dem  am  25.  Mai  2007  geleisteten  Kostenvorschuss 
verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde);
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ---);
- das Bundesamt für Sozialversicherungen.

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stephan Breitenmoser Katharina Walder Salamin

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30  Tage  nach  Eröffnung  beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand: 

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