# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 34a66c88-3d52-54ae-9736-0ff4e8028e1a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.05.2010 D-1543/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1543-2010_2010-05-26.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1543/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo; 
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

A.________ Somalia,
vertreten durch Rechtsberatungsstelle 
für Asyl Suchende St. Gallen / Appenzell, Tellstrasse 4, 
Postfach 1727, 9001 St. Gallen,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin);
Verfügung des BFM vom B._________

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1543/2010

Das Bundesverwaltungsgericht,

in Anwendung 

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021),

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs-
gericht (VGG, SR 173.32),

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110),

des  Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20),

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK, SR 0.101),

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30),

des Abkommens vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kri-
terien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die 
Prüfung eines in  einem Mitgliedstaat  oder  in  der  Schweiz gestellten 
Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsabkommen  [DAA,  SR 
0.142.392.68]),

der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar  2003 
zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-
gliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatsan-
gehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist 
(Dublin-II-VO),

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der  Verordnung  (EG)  Nr.  1560/2003  der  Kommission  vom  2. 
September  2003  mit  Durchführungsbestimmungen  zur  Dublin-II-VO 
(DVO Dublin),

des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2),

stellt fest,

dass die Beschwerdeführerin am 12. Juni 2009 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte,

dass  der  Beschwerdeführerin  gestützt  auf  zwei  Eurodac-Treffer  vom 
28. Juni 2008 und 21. Juli 2008 in Italien im C.________am 23. Juni  
2009 das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach Italien 
gewährt wurde,

dass die Beschwerdeführerin bestätigte, sich in Italien aufgehalten zu 
haben, indessen nicht dorthin zurückkehren wolle, da sie dort 'immer 
in die Kirche habe gehen müssen, um etwas zu essen zu bekommen 
und gezwungen gewesen sei, auf der Strasse zu schlafen' (vgl. BFM-
Protokoll A8, S. 2),

dass  das  BFM  mit  -  am  8.  März  2010  eröffneter  -  Verfügung  vom 
4. März 2010 in Anwendung von  Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG  auf das 
Asylgesuch der  Beschwerdeführerin  vom 12. Juni  2009  nicht  eintrat 
und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug 
nach Italien anordnete,

dass gleichzeitig festgestellt wurde, einer allfälligen Beschwerde kom-
me keine aufschiebende Wirkung zu (Art. 107a AsylG),

dass die Beschwerdeführerin mit auf den 11. März 2010 datierter, zu-
handen  der  Schweizerischen  Post  am 12.  März  2010  aufgegebener 
Eingabe ihrer Rechtsvertreterin an das Bundesverwaltungsgericht ge-
gen  diesen  Entscheid  fristgerecht  Beschwerde  erhob  und  in  verfah-
rensrechtlicher  Hinsicht  unter  anderem  darum  ersuchte,  es  sei  im 
Sinne einer vorsorglichen Massnahme der vorliegenden Beschwerde 
die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die unentgeltliche Rechts-

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pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu gewähren und auf die Er-
hebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, 

dass in der Beschwerde im Wesentlichen unter Einreichung einer Ul-
traschallaufnahme vom 1. März 2010 auf die bestehende Schwanger-
schaft der Beschwerdeführerin hingewiesen wurde,

dass der  Vater des ungeborenen Kindes D._______ ein somalischer 
Staatsangehöriger sei E.________, welcher sich seit August 2008 als 
Asylsuchender in der Schweiz aufhalte,

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom 
18. März 2010 das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung 
der Beschwerde im Sinne vorsorglicher Massnahmen abwies und den 
Vollzug der Wegweisung nicht aussetzte,

dass die Beschwerdeführerin im Weiteren dazu aufgefordert wurde, bis 
zum  29.  März  2010  die  lediglich  behauptete  Tatsache,  bei 
D._______handle  es  sich  um  den  werdenden  Kindsvater,  näher  zu 
belegen,  beispielsweise  durch  Einreichung  einer  entsprechenden 
Stellungnahme des Betroffenen, 

dass  die  Beschwerdeführerin  dieser  Aufforderung  bis  zum  jetzigen 
Zeitpunkt nicht nachkam, 

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 
AsylG i.V.m. Art. 31-33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht wurde, der Be-
schwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legiti-

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miert ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 
Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  ent-
schieden wird (Art. 111 Bst. e  AsylG),  und es  sich,  wie  nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass aufgrund der  Abklärungen des BFM bei  der EURODAC-Daten-
bank der Aufenthalt der Beschwerdeführerin in Italien feststeht und sie 
diesen auch nicht bestreitet,

dass somit Italien für die Prüfung des am 12. Juni 2009 in der Schweiz 
eingereichten Asylgesuchs der Beschwerdeführerin zuständig ist (vgl. 
Art. 10 Abs. 1 Dublin -II-VO),

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dass  die  italienischen  Behörden  das  Ersuchen  der  Schweizer  Be-
hörden  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  innert  zweier 
Wochen  nicht  beantwortet  haben,  womit  die  Zuständigkeit  Italiens 
gemäss  Dubliner  Verfahrensregelung  aufgrund  der  so  genannten 
Verfristung definitiv geworden ist (vgl. Art. 20 Abs. 1 Dublin -II-VO),

dass in der Beschwerde im Wesentlichen unter Einreichung einer Ul-
traschallaufnahme vom 1. März 2010 auf die bestehende Schwanger-
schaft der Beschwerdeführerin hingewiesen wurde,

dass der Vater des ungeborenen Kindes C._______ ein somalischer 
Staatsangehöriger sei E._______, welcher sich seit  August 2008 als 
Asylsuchender in der Schweiz aufhalte,

dass  im  Weiteren  unter  Einreichung  eines  Schreibens  des  italieni-
schen Innenministeriums vom 26. November 2009 in Kopie geltend ge-
macht  wurde, angesichts der mangelnden medizinischen Versorgung 
Asylsuchender  in  Italien  sei  bei  einem  Wegweisungsvollzug  nach 
Italien mit einer gesundheitlichen Gefährdung der Beschwerdeführerin 
zu rechnen,

dass nämlich im Schreiben des italienischen Innenministeriums vom 
26.  November  2009  empfohlen  werde,  auf  Rückführungen  von 
'vulnerable  subects'  wie  beispielsweise  schwangere  Frauen  nach 
Italien zu verzichten, 

dass  hinsichtlich  der  grundsätzlichen  Vorbehalte  gegenüber  der 
Behandlung  Asylsuchender  in  Italien  festzuhalten  ist,  dass 
Asylsuchende in Italien zwar bei der Unterkunft,  der Arbeit  und dem 
Zugang  zur  medizinischen  Infrastruktur  gewissen  Schwierigkeiten 
ausgesetzt sein können, 

dass  indessen  Italien  sowohl  Signatarstaat  des  Abkommens  vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR 
0.142.30)  und  der  Konvention  vom 4. November  1950  zum Schutze 
der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist, 

dass  keine  konkreten  Anhaltspunkte  vorliegen,  wonach  sich  Italien 
nicht  an  die  daraus  resultierenden  völkerrechtlichen  Verpflichtungen 
hält,

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dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt  behandelt  werden und sich  -  neben den 
staatlichen  Strukturen  -  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen 
der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen, 

dass die Organisation „Arci con Fraternità“ seit dem 1. Januar 2009 die 
Betreuung der  Flüchtlinge  im Flughafen Fiumicino  (Rom) organisiert 
und dort den Asylsuchenden kostenlose Rechtsberatung anbietet,

dass  unter  diesen  Umständen  entgegen  den  Beschwerdevorbringen 
keine  konkreten  Anhaltspunkte  dafür  ersichtlich  sind,  die  Be-
schwerdeführerin würde im Falle einer Rückkehr nach Italien in eine 
existenzielle  Notlage  geraten  (vgl.  auch  Urteile  des  Bundesver-
waltungsgerichts E-4109/2009 vom 17. August 2009 und E-6195/2009 
vom 30. Oktober 2009), 

dass an dieser Einschätzung die bestehende Schwangerschaft der Be-
schwerdeführerin im frühen Stadium (der mutmassliche Geburtstermin 
wird mit September 2010 angegeben) nichts ändert, kann doch von ei-
ner diesbezüglichen hinreichenden medizinischen Betreuung der Be-
schwerdeführerin in Italien ausgegangen werden, 

dass im Zusammenhang mit der Schwangerschaft der Beschwerdefüh-
rerin  festzuhalten ist,  dass in  der  Beschwerde ohne jegliche weitere 
Angaben lediglich behauptet wird, bei C._____handle es sich um den 
werdenden  Kindsvater  und  trotz  Aufforderung  bis  zum  heutigen 
Zeitpunkt keine entsprechenden Angaben gemacht oder Beweismittel 
eingereicht  wurden,  welche  die  geltend  gemachte  Tatsache  belegen 
würden,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  der  Beschwerdeführerin  nicht  ein-
getreten ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem 
kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 
Nr. 21),  weshalb  die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den 
gesetzlichen  Bestimmungen steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

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dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens,  bei  dem  es  sich  um  ein 
Überstellungsverfahren in  den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 
AuG,

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Dublin-Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorgehende 
Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtete,

dass  die  Beschwerdeführerin  demnach  nicht  darzutun  vermag, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten (Art. 1-3 VGKE) 
der  Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  wäre  (Art. 63  Abs. 1  VwVG), 
indessen  angesichts  der  voraussichtlichen  Uneinbringlichkeit  auf  die 
Kostenauferlegung verzichtet wird (Art 6 Bst. b VGKE),

dass bei dieser Sachlage das Gesuch um Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG gegenstandslos 
wird.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt, mit den Akten______ (per Kurier; in 

Kopie)
- (....)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

Versand: 

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