# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bd83eaf2-639d-518a-8d0c-5759d0a2bf4e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.12.2018 I 2018 90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-90_2018-12-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 90

Entscheid vom 14. Dezember 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG, 
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Kausalität; Zahnarztkosten)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg 1950) ist Inhaber und Geschäftsführer der C.________ 
GmbH, und als solcher bei der B.________ AG (B.________) obligatorisch un-
fallversichert. Am 6. Juli 2017 stürzte er bei der Treppe beim Büro-Vorplatz in 
D.________ (Vi-act. 1). Bei diesem Sturz biss er auf einen Zahn und verletzte 
sich leicht an der Backenwand und am Kopf (Vi-act. 5). Am 13. Juli 2017 reichte 
med.dent. F.________ der B.________ eine Kostenschätzung über Fr. 4'423.05 
ein für eine Verbundmetallkeramik (VMK) Brücke 16 x 13 nach Zahnunfall Ober-
kiefer rechts (Vi-act. 3). 

B. Nachdem die B.________ bei ihrem beratenden Zahnarzt Dr.med.dent. 
E.________ eine Stellungnahme betreffend ihre Leistungspflicht eingeholt hatte 
(Vi-act. 6 und 7), teilte sie A.________ am 27. September 2017 die Ablehnung 
der Kostenübernahme mit (Vi-act. 9). Auf Widerspruch von A.________ hin (Vi-
act. 11) verfügte die B.________ am 24. November 2017 die Ablehnung des An-
spruchs auf Versicherungsleistungen (Vi-act. 12). Die am 29. November 2017 
hiergegen erhobene Einsprache lehnte die B.________ am 31. August 2018 ab 
(Vi-act. 19).

C. Am 28. September 2018 erhebt A.________ gegen den Einspracheent-
scheid vom 31. August 2018 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz mit den Rechtsbegehren:

1. Der Einspracheentscheid vom 31. August 2018 sei aufzuheben und die Fraktur 
der Zahnbrücke 16x13 als Folge des Unfalles vom 6. Juli 2017 anzuerkennen.

2. Dem Kläger seien die durch den Unfall entstandenen Zahnarztkosten von CHF 
4'116.95 durch die Beklagte zu erstatten.

3. Da sich die Beklagte bei ihrer Beurteilung auf die Stellungnahme ihres Experten 
Dr. E.________ beruft, diese dem Kläger bisher aber nicht vorlag, seien dem 
letzteren die vollständigen medizinischen Unterlagen samt Röntgenbilder im 
Nachhinein noch zur Kenntnisnahme zu unterbreiten. Dies mit einer Frist von 
30 Tagen ab Erhalt zur Überprüfung. Der Kläger behält sich vor, sich seiner-
seits noch mit einem Fachexperten abzusprechen und je nachdem für den wei-
teren Verlauf des Verfahrens einen Rechtsanwalt beizuziehen.

D. Mit Vernehmlassung vom 16. Oktober 2018 beantragt die B.________ die 
Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten 
des Beschwerdeführers sowie Zustellung der vollständigen Beschwerdeakten. 
Nach Erhalt der Beschwerdeakten verzichtet sie am 19. Oktober 2018 auf eine 
Ergänzung ihrer Vernehmlassung. Am 12. November 2018 nimmt der Beschwer-
deführer, in Kenntnis der vorinstanzlichen Akten, Stellung zur Vernehmlassung 
der Vorinstanz.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Sturz des Beschwerdeführers vom 6. Juli 2017 ist unbestritten und 
ebenso, dass die Brücke 16x13 des Beschwerdeführers zerbrach. Strittig ist in-
des die Bedeutung des Unfallereignisses für den Schaden der Brücke und die 
Leistungspflicht der Vorinstanz betreffend die zahnärztliche Behandlung. 

1.2 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundes-
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 
830.1) vom 6. Oktober 2000 die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, 
die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den 
Tod zur Folge hat.

1.3.1  Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
134 V 109 Erw. 2.1; BGE 129 V 177 Erw. 3.1 f.). Ursachen im Sinne des natürli-
chen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein 
der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise 
bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Die Adäquanz als 
rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang er-
gebenden Haftung des Unfallversicherers spielt bei organisch objektiv ausgewie-
senen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate und natürli-
che Kausalität weitgehend decken (BGE 134 V 109 Erw. 2).

1.3.2  Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un-
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi-
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geisti-
ge Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten 
nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitli-
che Störung entfiele; m.a.W. wenn der Unfall überwiegend wahrscheinlich zu-
mindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist (BGE 
134 V 109 Erw. 2.1; Urteile BGer 8C_172/2018 vom 4.6.2018 Erw. 4.2; 
8C_588/2013 vom 16.1.2014 Erw. 4.3.4). 

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1.3.3  Rechtsprechungsgemäss gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG 
massgebenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die ge-
sundheitliche Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine 
schadensauslösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungs-
begründend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis 
früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des 
Zeitpunkts des Schadenseintritts conditio sine qua non war. Anders verhält es 
sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge-
genwärtiges Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, 
manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und 
Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteile BGer 8C_380/2011 vom 
20.10.2011 Erw. 4.2.1; 8C_847/2016 vom 5.4.2017 Erw. 5.3.2).

1.3.4  Einem Ereignis kommt nach dem Gesagten der Charakter einer an-
spruchsbegründenden Teilursache zu, wenn das aus der potentiellen pathoge-
nen Gesamtursache resultierende Risiko zuvor nicht dermassen gegenwärtig 
war, dass der auslösende Faktor gleichsam beliebig und austauschbar erschie-
ne. Dagegen entspricht die unfallbedingte Einwirkung - bei erstelltem Auslösezu-
sammenhang - einer (anspruchshindernden) Gelegenheits- oder Zufallsursache, 
wenn sie auf einen derart labilen, prekären Vorzustand trifft, dass jederzeit mit 
einem Eintritt der (organischen) Schädigung zu rechnen gewesen wäre, sei es 
aus eigener Dynamik der pathogenen Schadensanlage oder wegen Ansprechens 
auf einen beliebigen anderen Zufallsanlass. Wenn ein alltäglicher alternativer Be-
lastungsfaktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte 
bewirken können, erscheint der Unfall nicht als kausal signifikantes Ereignis, 
sondern als austauschbarer Anlass; es entsteht daher keine Leistungspflicht des 
obligatorischen Unfallversicherers (Urteil BGer 8C_380/2011 vom 20.10.2011 
Erw. 4.2.2; 8C_337/2016 vom 7.7.2016 Erw. 4.1.2). 

1.3.5  Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber 
die Verwaltung (im Beschwerdefall der Richter) im Rahmen der ihr obliegenden 
Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat (BGE 138 V 218 Erw. 6; 
BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines Zusam-
menhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 
V 177 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1, BGE 118 V 289 Erw. 1b).

1.4 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 

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vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Kieser, ATSG-Kommentar, 3.A., Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, er-
gibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen sind, 
und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind die für 
die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in der 
Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als verfügende Instanz und 
im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen an-
nehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungs-
recht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abwei-
chendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Be-
weisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensab-
läufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 126 V 
353 Erw. 5b; BGE 125 V 193 Erw. 2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die 
Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache 
des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für 
die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversiche-
rungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur inso-
fern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 
ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten woll-
te. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich er-
weist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdi-
gung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für 
sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 Erw. 3b; Urteil 
8C_663/2009 vom 27.4.2010 Erw. 2.2). Auf ein beantragtes Beweismittel kann 
ohne Verletzung des Gehörsanspruches des Versicherten verzichtet werden, 
wenn die Verwaltung oder der Richter bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung gelangt, der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, sei nicht 
rechtserheblich oder der angebotene Beweis vermöge keine Abklärungen her-
beizuführen. In der damit verbundenen antizipierten Beweiswürdigung kann kein 
Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV erblickt werden 
(BGE 122 V 157 Erw. 1d mit Hinweis auf BGE 104 V 209 Erw. a und BGE 119 V 
335 Erw. 3c je mit Hinweisen).

1.5 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-

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nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

Zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist 
die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf Angaben 
ärztlicher Fachkräfte angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztbe-
richts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 
auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fachper-
son begründet sind (BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Ausschlaggebend für den Be-
weiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft eines 
Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebe-
nen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; BGE 
122 V 157 f. Erw. 1c mit Hinweisen).

Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungsgemäss 
Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll-
ziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 
ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). Ein Anstellungs-
verhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr beson-
derer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 
objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne 
Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Be-
weiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli-
chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 
V 225 Erw. 5.2; BGE 135 V 465 Erw. 4.4 mit Hinweisen).

2.1 Der Beschwerdeführer stürzte am 6. Juli 2017 auf der Treppe des Büro-
Vorplatzes und schlug mit dem Kopf auf, so dass er sich leichte Verletzungen am 
Kopf und der Wangeninnenseite zuzog. Zudem biss er dabei die Zähne zusam-
men. Dieser Sachverhalt ist soweit unbestritten.

2.2 Das Zusammenbeissen der Zähne hatte nach Darstellung des Beschwer-
deführers zur Folge, dass die Brücke 16x13 eine Porzellan Fraktur erlitt und er-
setzt werden musste (Vi-act. 3). Ursächlich dafür ist seines Erachtens der Sturz, 
d.h. das anerkannte Unfallereignis, da ohne Sturz der Zahnschaden nicht einge-
treten wäre (Vi-act. 11).

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2.3 Demgegenüber besteht gemäss der ablehnenden Verfügung (Vi-act. 12) 
zwischen dem Unfallereignis und der Keramikfraktur nicht mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit ein Zusammenhang. Die Vorinstanz begründet dies mit der 
Beurteilung des beratenden Zahnarztes Dr.med.dent. E.________. Dieser be-
antwortete die Frage, ob der Schaden an der Brücke mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit auf das beschriebene Ereignis zurückgeführt werden könne (Vi-act. 
7), dass durch einen Schlag der Unterkieferzähne an die Oberkieferzähne ein 
Zahn bzw. eine Keramik einer Rekonstruktion beschädigt werden könne. Es 
müsse daher davon ausgegangen werden, dass die Zahnbehandlung aufgrund 
des Schadens an der Brücke möglicherweise in einem kausalen bzw. teilkausa-
len Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehe. Seines Erachtens sprechen 
jedoch gegen eine überwiegende Wahrscheinlichkeit die intraoralen Fotos, nach 
denen die Keramik der Brücke in einem Zustand gewesen sei, der eher für einen 
Schaden durch chronische Einwirkung (wie durch alltägliche funktionelle Belas-
tung) spreche. Die Schichtdecke der Keramik sei an der Bruchstelle sehr ausge-
dünnt und die Oberfläche zeige im Bereich der Bruchstelle eine desintegrierte, 
poröse Oberflächenstruktur. Aus struktureller Sicht müsse von einer vorbeste-
henden Schädigung der Keramik als unfallfremder Faktor ausgegangen werden. 
Zudem folge aus der Karies an Zahn 17, dass die Keramik im Interdentalraum 
zwischen Zahn 16 und 17 bereits längere Zeit vor dem versicherten Ereignis frak-
turiert sei, da das Röntgenbild der Brücke mesial an Zahn 17 eine deutliche Kari-
es im Bereich der Schmelz-Zementgrenze zeige. Der Interdentalraum Zahn 16 
und 17 müsse bereits längere Zeit (mehrere Monate) offen gewesen sein. 
Schliesslich zeige Zahn 16 im Bereich der mesiobukkalen Wurzel eine ausge-
dehnte Karies, die den Ersatz der Brücke 16x13 unbesehen der Keramikfraktur 
zwingend notwendig mache, ansonsten Zahn 16 verloren gehe.

2.4 In der Einsprache betont der Beschwerdeführer, er tue sich schwer mit der 
Begründung, dass keine natürliche Kausalität vorliege, da der Sturz unmittelbar 
zum Schaden an der Brücke geführt habe. Durch die Sturzeinwirkung sei ein 
Stück Porzellan ausgebrochen, das er der Vorinstanz als Beweis zugestellt habe. 
Ohne Sturz wäre dies eindeutig nicht passiert, auf jeden Fall nicht zum gleichen 
Zeitpunkt. Es sei klar, dass eine Brücke nicht ewig halte. Vorliegend aber habe 
der Unfall das Ganze beschleunigt und vorverlegt. D.h. ohne Unfall wäre der 
Schaden zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form nicht entstanden, bzw. wäre zu 
diesem Zeitpunkt keine zahnärztliche Behandlung notwendig gewesen (Vi-act. 
13).

2.5 Mit Verweis auf die Praxis zur Beweisregel "post hoc ergo propter hoc" (Ur-
teil BGer 8C_332/2013 vom 25.7.2013 Erw. 5.1) sowie betreffend Unfallereignis 

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als austauschbarer Zufallsanlass (Urteil BGer 8C_337/2016 vom 7.7.2016 Erw. 
4.1.2) hält die Vorinstanz im Einspracheentscheid fest, der behandelnde Zahna-
rzt med.dent. F.________ beschränke sich auf die Darstellung der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung nach dem Unfallereignis und Dr.med.dent. E.________ 
führe schlüssig und nachvollziehbar aus, dass aufgrund der Vorschädigung ein 
beliebiges Ereignis gereicht hätte, um die Fraktur herbeizuführen. Die Tatsache, 
dass die Keramikbrücke nach dem Unfall gebrochen war, reiche nicht aus, um 
die natürliche Kausalität zu belegen. Wenn ein alltäglicher austauschbarer Belas-
tungsfaktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Schädigung hätte bewirken kön-
nen, dann könne nicht vom natürlichen Kausalzusammenhang ausgegangen 
werden. Mithin sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 6. Juli 2017 und der 
Fraktur der Brücke Zahn 16x13 gegeben.

2.6 Beschwerdeweise hält der Beschwerdeführer fest, es habe sich beim Sturz 
nicht um eine Bagatelle gehandelt, habe doch der Treppensturz zu einer Kopf-
verletzung geführt, was der Versicherungsmitarbeiter bezeugen könne. Er habe 
beim Sturz den Kopf auf der Treppe angeschlagen, was unmittelbar zum Brü-
ckenschaden geführt habe. Bis dahin sei die Brücke intakt und voll gebrauchs-
fähig gewesen. Die Schädigung habe eine doch massive direkte Einwirkung 
benötigt; ein beliebiges Ereignis hätte nicht zum selben Resultat geführt. Der 
Zahn der Zeit nage zweifellos an einer Porzellanbrücke; dass schon vor dem 6. 
Juli 2017 eine Porzellanfraktur vorhanden gewesen sei, sei bildmässig nicht er-
stellt. Dentalräume könnten sich durch Abnützungserscheinung oder altersbe-
dingt verbreitern. Wenn dadurch vermehrt Speisereste zu den Zahnhälsen ge-
langen, könne nicht auf eine Porzellanfraktur geschlossen werden. Die gewöhnli-
che Nahrungsaufnahme führe zudem nicht zu Frakturen. Auch der Umstand, 
dass die Keramik im Bereiche der Bruchstelle ausgedünnt und die Oberfläche in-
folge der alltäglichen Belastung porös gewesen sei, spiele mit Blick auf Art. 36 
UVG keine Rolle. Bis zum Unfall sei der Zahnersatz voll gebrauchsfähig gewe-
sen und wäre es ohne Unfall weiterhin geblieben. Die natürliche Kausalität könne 
daher nicht verneint werden. 

3.1 Aus der Begründung der Vorinstanz erhellt nicht zweifelsfrei, ob sie ihre 
Leistungspflicht ablehnt, weil das Unfallereignis nur möglicherweise zur Porzel-
lanfraktur der Brücke 16x13 geführt habe (und sie damit die natürliche Kausalität 
verneint) oder weil das Unfallereignis zwar kausal, aber einen beliebigen, aus-
tauschbaren Zufallsanlass darstelle, mit der Porzellanfraktur zu annähernd glei-
cher Zeit zu rechnen gewesen wäre wegen Ansprechens auf einen beliebigen all-

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täglichen alternativen Belastungsfaktor (der Unfall damit kein kausal signifikantes 
Ereignis darstellt).

3.2 Soweit die Vorinstanz ausführt, es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, 
dass die Fraktur durch das Unfallereignis vom 6. Juli 2017 verursacht worden sei, 
kann dem nicht gefolgt werden. Das Ereignis selber ist unbestritten. In der Un-
fallmeldung werden der Sturz und Biss auf Zahn festgehalten. Infolge des Unfal-
les suchte der Beschwerdeführer den Zahnarzt auf. Entgegen der Darstellung 
der Vorinstanz führt der behandelnde Zahnarzt nicht bloss den Befund nach dem 
Unfallereignis auf, sondern er dokumentiert explizit, der Beschwerdeführer habe 
beim Unfall vom 6. Juli 2017 Zahn 16 angeschlagen, das Porzellan sei frakturiert 
(Vi-act. 3). Es handelt sich nicht bloss um eine "post hoc ergo propter hoc"-
Aussage, sondern um eine klare Zuweisung des Befundes zur Ursache. Auch 
trifft nicht zu, dass der Beschwerdeführer bis zur Beschwerdeeingabe nie von 
leichten Kopfverletzungen gesprochen habe, hat er doch im Fragebogen vom 
25. August 2017 zur Frage "Wie und wann haben Sie sich die Zahnverletzung 
zugezogen? Genaue Beschreibung des Hergangs" ausgeführt "… Bagenwand 
und am Kopf leichte Verletzung" (Vi-act. 5). Zudem bestreitet die Vorinstanz 
nicht, dass der Beschwerdeführer ein Porzellanstück zum Beweis eingereicht 
hatte (Bf-act. 4 und 11). Und schliesslich führt auch Dr.med.dent. E.________ 
aus, grundsätzlich vermöge der beschriebene Unfall zur bekannten Porzellan-
fraktur führen. Auch wenn Dr.med.dent E.________ auch andere Ursachen für 
möglich hält, so ist doch überwiegend wahrscheinlich, dass das durch den Sturz 
vom 6. Juli 2017 verursachte Zusammenbeissen von Unterkiefer und Oberkiefer 
zur Fraktur der Brücke 16x13 geführt hat. 

3.3 Auch wenn der Sturz vom 6. Juli 2017 die Porzellanfraktur verursacht hat, 
wäre die Vorinstanz dennoch nicht leistungspflichtig, wenn damit auch bei belie-
bigem alltäglichen alternativen Belastungsfaktor zu annähernd gleicher Zeit hätte 
gerechnet werden müssen. Der anerkannte Unfall würde diesfalls kein kausal si-
gnifikantes Ereignis darstellen. 

Nicht von Belang ist die Begründung der Vorinstanz, infolge Karies an Zahn 16 
müsse die Brücke unbesehen der Fraktur ersetzt werden, ansonsten Zahn 16 
verloren gehe. Ob und wann sich der Beschwerdeführer dieser Behandlung un-
terzogen hätte, ist derart ungewiss, dass dies die Ursächlichkeit des Unfalles 
zum Brückenersatz nicht zu negieren vermag.

Es ist unbestritten, dass es sich bei der frakturierten Brücke nicht um eine neue 
gehandelt hat. Sie war bereits gealtert und wies gemäss Dr.med.dent. 
E.________ wesentliche, durch den alltäglichen Gebrauch verursachte Abnüt-

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zung auf, was der Beschwerdeführer nicht bestreitet. Dass die Brücke jedoch be-
reits vor dem Unfallereignis eine Fraktur aufgewiesen hätte, ist nicht belegt. Al-
lein die Karies an Zahn 17 ist dafür nicht beweisend. Unbestritten ist, dass die 
Brücke früher oder später hätte ersetzt werden müssen. Für die Frage der Leis-
tungspflicht der Vorinstanz entscheidend ist jedoch, ob die Schädigung zufälli-
gerweise durch das Sturzereignis herbeigeführt wurde und annähernd gleichzei-
tig auch ein alltägliches Ereignis zur Fraktur geführt hätte. Dies erscheint indes 
nicht überwiegend wahrscheinlich. Die Feststellung des beratenden Zahnarztes, 
die Struktur an der Bruchstelle spreche für einen Schaden durch chronische Ein-
wirkung durch die alltägliche funktionelle Belastung vermag wohl den generellen 
Zustand, die Abnützung der Brücke zu beschreiben und die chronische Einwir-
kung wird die Struktur der Brücke und damit die Bruchstelle beeinflusst haben. 
Es vermag dies aber nicht den Zeitpunkt bzw. den Unfall als Gelegenheitsursa-
che der Fraktur zu belegen. Das Gebiss und mithin die Brücke ist täglich in Ge-
brauch und wird damit jederzeit alltäglichen Belastungen ausgesetzt. Dies hat die 
- bereits gealterte - Brücke des Beschwerdeführers stets ausgehalten. Wie lange 
dem noch so gewesen wäre, ist offen. Tatsache ist, dass es sich bei der Belas-
tung durch das sturzverursachte Zusammenbeissen nicht um eine alltägliche Be-
lastung gehandelt hat, sondern um ein aussergewöhnliches Unfallereignis mit 
weiteren Verletzungen, was wesentliches Indiz für die Ausserordentlichkeit der 
Belastung ist. Das Unfallereignis ist als Umstand zu bezeichnen, ohne dessen 
Vorhandensein die Schädigung der Brücke nicht zur gleichen Zeit eingetreten 
wäre. Der Sturz vom 6. Juli 2017 mit dem Anschlagen des Kopfes und dadurch 
bewirktem Zusammenbeissen wirkt leistungsbegründend, da die Brückenfraktur 
zwar auch ohne das versicherte Ereignis früher oder später wohl eingetreten wä-
re, der Unfall aber hinsichtlich des Zeitpunkts des Schadenseintritts conditio sine 
qua non war. Dem Unfall ist in Bezug auf die Brückenfraktur eigenständige Be-
deutung zuzumessen, so dass der Sturz zumindest als Teilursache und nicht als 
Zufallsursache zu bezeichnen ist. Es kann nicht von einem Zufallsereignis ge-
sprochen werden. Dass die alltägliche Belastung resp. ein beliebiges anderes all-
tägliches Ereignis annähernd gleichzeitig zur selben Schädigung geführt hätte, ist 
nicht überwiegend wahrscheinlich. 

3.4 Wenn aber das Unfallereignis, mindestens was den Zeitpunkt anbelangt, 
als das kausal signifikante Ereignis betrachtet werden muss, so ist die Vorinstanz 
für den Ersatz der Brücke 16x13 leistungspflichtig. Die Beschwerde erweist sich 
damit als begründet und ist gutzuheissen.

4. Kosten werden keine erhoben; Anspruch auf eine Parteientschädigung be-
steht nicht (Art. 61 lit. a und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Einspracheentscheid vom 
31. August 2018 und die Verfügung vom 24. November 2017 aufgehoben. 
Die Vorinstanz ist für die Behandlung der Fraktur der Brücke 16x13 leis-
tungspflichtig. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit BAG, 3003 Bern (A).

Schwyz, 14. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Dezember 2018