# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 66b2f5a7-ec9e-5587-9ea2-415b26fbb585
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 08.02.2018 LE170055
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LE170055_2018-02-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LE170055-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende,  

 Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin Dr. S. Janssen  

 sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. N. Gerber 

Beschluss vom 8. Februar 2018 

 
in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsgegner und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Y._____ 

 

betreffend Eheschutz 
 
Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Einzelgerichts im  
summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 11. August 2017 
(EE170021-G) 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 

Der Gesuchstellerin (Urk. 10 und Prot. I, sinngemäss): 
 1.  Es sei zur Kenntnis zu nehmen, dass die Gesuchstellerin und der 

Gesuchsgegner seit dem 12. Februar 2017 getrennt leben. 
 2.  Superprovisorisch sei eine Verlängerung des Kontakt- und Ra-

yonverbots vom 21. Februar 2017 (Gesch-Nr. GS170002) des 
Gesuchsgegners über den 26. Mai 2017 hinaus anzuordnen und 
es sei anzuordnen, dass der Gesuchsgegner sich der Wohnung 
C._____-Strasse …, D._____ ZH nicht auf mehr als 500m zu nä-
hern habe. Dem Gesuchsgegner sei weiter zu verbieten, mit der 
Gesuchstellerin in irgendeiner Form (persönlich, per Post, Tele-
fon, SMS, E-Mail etc, auch über Drittpersonen) Kontakt aufzu-
nehmen, beide Verbote unter Androhung der Ungehorsamsstrafe 
nach Art. 292 StGB.  

 3. Ebenfalls sei der Gesuchsgegner superprovisorisch zu monatli-
chen Unterhaltszahlungen im Voraus von CHF 8'314.– zu ver-
pflichten, zum ersten mal ab dem 1. Mai 2017. 

 4.  Das Kind E._____, geboren am tt.mm.2010, sei unter die alleinige 
Obhut der Gesuchstellerin zu stellen. Die elterliche Sorge für das 
Kind sei dem Gesuchsgegner zu entziehen und ihr allein zuzutei-
len. 

 5.  Zur Überwachung des persönlichen Verkehrs des Gesuchsgeg-
ners mit dem Kind sei eine Beistandschaft gemäss Art. 308 
Abs. 2 ZGB zu errichten. Das Besuchsrecht des Gesuchsgegners 
sei als begleitetes Besuchsrecht anzuordnen, jeden zweiten 
Samstag für jeweils zwei Stunden, auf Kosten des Gesuchsgeg-
ners. Das Besuchsrecht sei auf die Schweiz zu beschränken. 

 6.  Die eheliche Wohnung C._____-Strasse …, D._____ ZH, sei der 
Gesuchstellerin samt Hausrat und Mobiliar zur alleinigen Benut-
zung zuzuweisen. 

 7.  Das Familienfahrzeug Skoda Octavia, Kontrollschild ZH …, sei 
der Gesuchstellerin zur alleinigen Benutzung zuzuweisen. 

 8.  Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, sämtliche Schlüssel von 
Haus und Fahrzeug der Gesuchstellerin abzugeben. 

 9.  Dem Gesuchsgegner sei zu verbieten, die eheliche Wohnung 
C._____-Strasse … [recte: …], D._____ ZH, zu betreten. Ihm sei 
weiter zu verbieten, mit der Gesuchstellerin in irgendeiner Form 
Kontakt aufzunehmen, sei es durch Direktkontakte, Anrufe, SMS, 
E-Mail oder über Drittpersonen. Ihm sei weiter zu verbieten, das 
Gebiet 500m um die eheliche Wohnung C._____-Strasse … in 
D._____ zu betreten. 

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 10.  Der Gesuchsgegner sei per 1. August 2017 zu verpflichten, der 
Gesuchstellerin angemessene monatliche, jeweils im Voraus auf 
den 28. des Vormonats zahlbare Unterhaltsbeiträge an den Un-
terhalt des Kindes sowie an die Gesuchstellerin persönlich zu be-
zahlen, in noch zu beziffernder Höhe, jedoch mindestens 
CHF 8'314.–. 

 11.  Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin einen 
angemessenen Prozesskostenvorschuss in Höhe von 
CHF 5'500.– zu bezahlen. Subsidiär sei der Gesuchstellerin die 
unentgeltliche Rechtspflege für die Gerichts- und Anwaltskosten 
zu gewähren unter Beiordnung von Dr. Y._____ als unentgeltli-
chem Rechtsbeistand. 

  Von der Anforderung der Gerichtsgebühren sei zunächst abzuse-
hen. 

 12. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Ge-
suchgegners, zuzüglich Mehrwertsteuer. 

 13. Es sei die Gütertrennung zwischen den Parteien ab 7. August 
2017 anzuordnen. 

 
Des Gesuchsgegners (Urk. 33): 
  1. Dem Gesuchsgegner sei das Getrenntleben zu bewilligen und es 

sei vorzumerken, dass die Parteien seit dem 12. Februar 2017 
getrennt leben. 

 2. Das Kind E._____, geb. tt.mm.2010, sei unter die Obhut der Ge-
suchstellerin zu stellen. 

 3. Auf Rechtsbegehren 4, 2. Teil der Gesuchstellerin sei nicht einzu-
treten, eventualiter sei es abzuweisen und es sei die gemeinsame 
elterliche Sorge über das Kind E._____ beizubehalten. 

 4. Dem Gesuchsgegner sei ein persönlicher Verkehr im Sinne eines 
gerichtsüblichen Besuchsrechts (jede zweite Woche von Sams-
tag, 09.00 Uhr, bis Sonntag, 17.00 Uhr, sowie ein Besuchsrecht 
[recte: Ferienbesuchsrecht] von drei Wochen pro Jahr) zuzuspre-
chen. 

  Für den Fall, dass der Gesuchsgegner in Australien lebt, sei ein 
jährliches Besuchsrecht von 5 Wochen, in Tranchen von mindes-
tens zwei Wochen am Stück, festzulegen. 

 5. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, jeweils auf den Ersten je-
des Monats folgende Unterhaltszahlungen zu leisten: 

  - CHF 2'192.40 Barunterhalt für das Kind (abzgl. allfällige Kin-
derzulagen) 

 - CHF 3'000.00 Betreuungsunterhalt für das Kind 
  - CHF 2'142.55 Ehegattenunterhalt 

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  Ab 1. Februar 2018: 
  - CHF 2'992.40 Barunterhalt für das Kind (abzgl. allfällige Kin-

derzulagen) 
  - CHF 255.70 Betreuungsunterhalt für das Kind 
  - CHF 2'486.85 Ehegattenunterhalt 
  Wenn der Gesuchsgegner wieder in Australien lebt: 
  - CHF 1'513.00 Barunterhalt für das Kind (abzgl. allfällige Kin-

derzulagen) 
  - CHF 0.00 Betreuungsunterhalt für das Kind 
  - CHF 0.00 Ehegattenunterhalt 
 6.  Die eheliche Wohnung an der C._____-Strasse …, D._____, sei 

der Gesuchstellerin für die Dauer des Getrennlebens zur alleini-
gen Nutzung zuzuweisen. 

  Folgende Gegenstände aus der ehelichen Wohnung seien dem 
Gesuchsgegner zuzuweisen: 

  a) Kleidung des Gesuchsgegners (Anzüge, Hemden, Hosen, So-
cken, Unterwäsche, Jacken, Pullovers, Schuhen, Mützen, Kra-
watten etc.) 

  b) Bücher des Gesuchsgegners 
  c) Dokumente des Gesuchsgegners (inkl. Steuerunterlagen, Quit-

tungen, Arbeitsverträge, Versicherungs-Dokumente) 
  d) Fahrrad des Gesuchsgegners (inkl. Helm und Zubehör) 
  e) Reiseutensilien des Gesuchsgegners (Adapter, Reise-

Kopfkissen etc.) 
  f) Persönliche Gegenstände des Gesuchsgegners (vom Nacht-

tisch, von der Garderobe, Truhe und Schubladen): 
   a. Portable hard drives und USB keys 
   b. Digitale Kamera, Ladegerät und Kabel 
   c. Natels, Ladegerät und Kabel 
   d. Keys and key rings 
   e. Schiedsrichter-Ausrüstung 
  g) Yoga-Matte 
  h) Werkzeug (inkl. Werkzeugkiste, Schraubenzieher, elektrische 

Bohrmaschine mit Bohrer) 
  i) Schlafsack 
  j) Tauch-Ausrüstung  
  k) F._____ Laptop-Tasche 

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  I) Rasierpinsel mit Ständer sowie die Toilettenartikel des Ge-
suchsgegners 

  m) Haarschneidemaschine 
  n) Bild von E._____ (Elefant)  
  o) Neopren für Schuheinlagen und Leim 
  p) Die DVDs des Gesuchsgegners (u.a. Big Blue) 
  q) Kochbrett 
  r) Im Keller gelagerte Kunstgegenstände 
  Der restliche Hausrat/Mobiliar sowie das Auto Skoda Octavia  

seien der Gesuchstellerin zuzuweisen. 
  Die in Australien eingelagerten Gegenstände (Hausrat und Mobi-

liar) seien dem Gesuchsgegner zuzuweisen. 
 7.  Rechtsbegehren 8 und 9 der Gesuchstellerin seien abzuweisen. 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwert-
steuer) zulasten des Klägers [recte: Gesuchsgegners]. 

Urteil und Verfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 11. August 2017: 
(Urk. 38 = Urk. 43 S. 30 ff.) 

1. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien zum Getrenntleben 

berechtigt sind und bereits seit 12. Februar 2017 getrennt leben.  

2. Der Sohn der Parteien E._____, geboren tt.mm. 2010, wird für die Dauer 

des Getrenntlebens unter die Obhut der Gesuchstellerin gestellt.  

3. Der Antrag der Gesuchstellerin auf alleinige Zuteilung der elterlichen Sorge 

wird abgewiesen. 

4. Der Gesuchsgegner wird für berechtigt erklärt, den Sohn E._____, geboren 

am tt.mm.2010, jeden zweiten Sonntag in einem von der Beiständin festge-

legten Besuchstreff während zweier Stunden zu treffen. Während Ferienab-

wesenheit oder Krankheit von E._____ respektive dessen Mutter entfallen 

die Besuche ersatzlos. 

5. Für E._____, geboren am tt.mm.2010, wird eine Beistandschaft nach 

Art. 308 Abs. 2 ZGB errichtet. Im Rahmen der besonderen Befugnisse wird 

dem Beistand folgender Auftrag erteilt: 

a) das rechtsgültig angeordnete Besuchsrecht zwischen E._____ sowie 

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dessen Vater wie unter Ziffer 4 vorstehend festgehalten zu organisieren und 

zu überwachen und für die Organisation eines geeigneten Besuchstreffs 

verantwortlich zu sein, und 

b) zwischen den Eltern bei Problemen bei der Umsetzung des Besuchs-

rechts zu vermitteln. 

6. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirkes Meilen wird ein-

geladen – sofern überhaupt nötig – den Beistand zu ernennen. 

7. Die eheliche Wohnung an der C._____-Str. … in D._____ wird der Gesuch-

stellerin samt Hausrat und Mobiliar – soweit nicht unter Dispositiv 10 ausge-

nommen – zur alleinigen Benutzung zugeteilt. 

8. Das Fahrzeug Skoda Octavia, Kontrollschild ZH …, wird der Gesuchstellerin 

zur alleinigen Benutzung zugeteilt. 

9. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin innert 10 Tagen 

ab Rechtskraft dieses Entscheids auf erstes Verlangen sämtliche Schlüssel 

für die eheliche Wohnung und das Fahrzeug Skoda Octavia, Kontrollschild 

ZH …, herauszugeben. 

10. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsgegner innert 10 Tagen 

ab Rechtskraft dieses Entscheids auf erstes Verlangen folgende Gegen-

stände herauszugeben: 

a) Kleidung des Gesuchsgegners (Anzüge, Hemden, Hosen, Socken, Un-

terwäsche, Jacken, Pullovers, Schuhen, Mützen, Krawatten etc. 

b) Bücher des Gesuchsgegners 

c) Dokumente des Gesuchsgegners (inkl. Steuerunterlagen, Quittungen, Ar-

beitsverträge, Versicherungs-Dokumente) mit Ausnahme gemeinsamer Un-

terlagen 

d) Fahrrad des Gesuchsgegners (inkl. Helm und Zubehör) 

e) Reiseutensilien des Gesuchsgegners (Adapter, Reise-Kopfkissen etc.) 

f) Persönliche Gegenstände des Gesuchsgegners (vom Nachttisch, von der 

Garderobe, Truhe und Schubladen: 

a. Portable hard drives und USB keys 

b. Digitale Kamera, Ladegerät und Kabel 

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c. Natels, Ladegerät und Kabel 

d. Keys and key rings (mit Ausnahme der unter Dispositiv Ziffer 9 erwähnten 

Schlüssel) 

e. Schiedsrichter-Ausrüstung 

g) Yoga-Matte 

h) Werkzeug (inkl. Werkzeugkiste, Schraubenzieher, elektrische Bohrma-

schine mit Bohrer) 

i) Schlafsack 

j) Tauch-Ausrüstung 

I) Rasierpinsel mit Ständer sowie die Toilettenartikel des Gesuchsgegners 

m) Haarschneidemaschine 

o) Neopren für Schuheinlagen und Leim 

p) Die DVDs des Gesuchsgegners (u.a. Big Blue) 

r) Im Keller gelagerte Kunstgegenstände 

11. Die in Australien eingelagerten Gegenstände (Hausrat und Mobiliar) werden 

dem Gesuchsgegner zur alleinigen Benutzung zugeteilt. 

12. Dem Gesuchsgegner wird verboten, die vormals eheliche Wohnung an der 

C._____-Strasse …, D._____, zu betreten und sich der Wohnung mehr als 

500 m zu nähern sowie mit der Gesuchstellerin persönlich/mündlich in Kon-

takt zu treten. 

Bei Nichtbeachtung dieser Verfügung hat der Gesuchsgegner mit einer Be-

strafung wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung nach Art. 292 

StGB (Bestrafung mit Busse) zu rechnen. 

Im Mehrumfang (schriftliche Kontakte aller Art) wird das mit Verfügung vom 

9. Mai 2017 angeordnete Verbot aufgehoben. 

13. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer des 

Getrenntlebens für den gemeinsamen Sohn E._____, geboren am 

tt.mm.2010, Kinderunterhaltsbeiträge von monatlich CHF 6'672.-- (davon 

CHF 4'332.-- Betreuungsunterhalt), zahlbar monatlich im Voraus, je auf den 

Monatsersten, ersmals rückwirkend ab 1. August 2017, zu bezahlen. 

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14. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer des 

Getrenntlebens für sich persönlich Unterhaltsbeiträge von monatlich 

CHF 1'190.-- zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus, je auf den Monats-

ersten, erstmals rückwirkend ab 1. August 2017. 

15. Das Gesuch der Gesuchstellerin um Anordnung der Gütertrennung wird ab-

gewiesen. 

16. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

CHF 5'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF 412.50   Dolmetscherkosten 

CHF 5'412.50      Kosten total 

17. Die Kosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. 

18. Die gegenseitigen Parteientschädigungen werden wettgeschlagen. 

19. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin einen Prozesskos-

tenbeitrag von CHF 5'500.-- zu bezahlen. 

20. [Schriftliche Mitteilung.] 

21. [Rechtsmittel: Berufung, Frist 10 Tage.] 

Berufungsanträge: 

des Gesuchsgegners und Berufungsklägers (Urk. 42 S. 2 f.): 
1. Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheides sei aufzuhe-

ben und durch folgende Fassung zu ersetzen: 
 Der Berufungskläger wird berechtigt erklärt, den gemeinsamen 

Sohn E._____, geboren am tt.mm.2010, jedes zweite Wochenen-
de von Samstag, 09.00 Uhr, bis Sonntag, 17.00 Uhr, zu sich oder 
mit sich auf Besuch zu nehmen.  

 Zusätzlich wird der Berufungskläger für berechtigt erklärt, den 
gemeinsamen Sohn E._____ während jährlich drei Wochen und 
in der Zeit nach der Rückkehr des Berufungsklägers nach Austra-
lien für jährlich fünf Wochen (in Tranchen von mindestens zwei 
Wochen am Stück) mit sich oder zu sich in die Ferien zu nehmen.  

 Zudem wird der Berufungskläger für die Zeit nach seiner Rück-
kehr nach Australien berechtig erklärt, mit dem gemeinsamen 
Sohn E._____, geboren am tt.mm.2010, zweimal wöchentlich wie 

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folgt über Skype/Face Time zu kommunizieren: jeweils jeden 
Mittwoch zwischen 07.30 Uhr und 08.00 Uhr sowie einmal am 
Wochenende zwischen 07.30 Uhr und 08.00 Uhr, jeweils Schwei-
zer Zeit.  

2. Dispositiv-Ziffer 12 des angefochtenen Entscheides sei wie folgt 
abzuändern:  

 Dem Berufungskläger wird verboten, die vormals eheliche Woh-
nung an der C._____-Strasse …, D._____, zu betreten und sich 
der Wohnung mehr als 500 m zu nähern. Ausgenommen sind die 
Übergaben des Kindes E._____ im Rahmen des Besuchsrechts 
(abholen, zurückbringen). Zudem wird dem Berufungskläger ver-
boten, mit der Berufungsbeklagten persönlich/mündlich in Kontakt 
zu treten.  

 Bei Nichtbeachtung dieser Verfügung hat der Berufungskläger mit 
einer Bestrafung wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Ver-
fügung nach Art. 292 StGB (Bestrafung mit Busse) zu rechnen.  

 3. Dispositiv-Ziffer 13 des angefochtenen Entscheides sei wie folgt 
zu ergänzen bzw. abzuändern: 

 …  
 Für die Zeit nach der Rückkehr des Berufungsklägers nach Aust-

ralien (ab 9. September 2017) wird der Berufungskläger verpflich-
tet, für den gemeinsamen Sohn E._____ Kinderunterhaltsbeiträge 
von monatlich CHF 2'159.40 (Barunterhalt),  
abzgl. allfällige Kinderzulagen, zu bezahlen. Ein Betreuungsun-
terhalt wird mangels Leistungsfähigkeit nicht festgesetzt. 

4. Dispositiv-Ziffer 14 des angefochtenen Entscheids sei wie folgt zu 
ergänzen bzw. abzuändern: 

 … 
 Für die Zeit nach der Rückkehr des Berufungsklägers nach Aust-

ralien (9. September 2017) wird mangels Leistungsfähigkeit kein 
Unterhalt für die Berufungsbeklagte persönlich festgelegt.  

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zu-
lasten der Berufungsbeklagten.  

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der Gesuchstellerin und Berufungsbeklagten (Urk. 55 S. 2): 
1. Die Berufung des Berufungsklägers sei vollumfänglich abzuwei-

sen.  
2. Das Besuchsrecht des Berufungsklägers sei auf die Schweiz zu 

begrenzen. 
3. Der Berufungskläger sei zu verpflichten, der Berufungsbeklagten 

einen angemessenen Prozesskostenvorschuss in der Höhe von 
CHF 4'000.– zu bezahlen. Subsidiär sei der Berufungsbeklagten 
die unentgeltliche Rechtspflege für die Gerichts- und Anwaltskos-
ten zu gewähren unter Beiordnung von Dr. Y._____ als unentgelt-
lichem Rechtsbeistand.  

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu-
lasten des Berufungsklägers.  

Erwägungen: 

I. 

1. Die Parteien sind seit 2009 verheiratet und Eltern des Sohnes E._____, 

geboren am tt.mm.2010 (Urk. 10 S. 4; Urk. 11/2). Sie lebten bis im Herbst 2014 

gemeinsam in Australien. Per September 2014 wurde der Gesuchsgegner und 

Berufungskläger (fortan: Gesuchsgegner) von seiner Arbeitgeberin F._____ … 

Pty Ltd in die Schweiz entsandt (Urk. 34/3). In der Folge war der Gesuchsgegner 

von September 2014 bis September 2017 für F._____ in der Schweiz tätig 

(Urk. 34/3-5). Mit Eingabe vom 20. März 2017 reichte die Gesuchstellerin und Be-

rufungsbeklagte (fortan: Gesuchstellerin) beim Einzelgericht am Bezirksgericht 

Meilen (fortan: Vorinstanz) ein Eheschutzgesuch ein (Urk. 1). Betreffend den erst-

instanzlichen Prozessverlauf kann auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen 

werden (Urk. 43 S. 5 f.). Am 11. August 2017 erliess die Vorinstanz den eingangs 

zitierten Entscheid (Urk. 43). 

2. Dagegen erhob der Gesuchsgegner am 23. August 2017 rechtzeitig Beru-

fung und stellte die eingangs genannten Berufungsanträge (Urk. 42). Am 

1. September 2017 reichte er eine Noveneingabe zur Ergänzung seiner Berufung 

ein (Urk. 49). Mit Verfügung vom 5. September 2017 wurde ihm Frist zur Leistung 

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eines Kostenvorschusses von Fr. 3'000.– angesetzt (Urk. 51), welchen er fristge-

recht leistete (Urk. 52). Daraufhin wurde der Gesuchstellerin mit Verfügung vom 

14. September 2017 Frist zur Beantwortung der Berufung angesetzt (Urk. 53). Die 

Berufungsantwort datiert vom 28. September 2017 (Urk. 55; dem Gesuchsgegner 

am 5. Oktober 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt, Urk. 58). Aufgrund eines Tele-

fonats mit der Einwohnerkontrolle D._____ am 12. Oktober 2017 ergab sich, dass 

der Gesuchsgegner sich zwischenzeitlich per 13. September 2017 nach Australi-

en abgemeldet hatte (Urk. 59). In der Folge wurde er mit Verfügung vom 

25. Oktober 2017 aufgefordert, der beschliessenden Kammer seine aktuelle 

Wohnadresse in Australien mitzuteilen (Urk. 63). Mit Eingabe vom 8. November 

2017 teilte der Gesuchsgegner mit, dass er neu an der … [Adresse], in Australien 

wohne (Urk. 64; der Gesuchstellerin am 28. November 2017 zur Kenntnisnahme 

zugestellt, Urk. 67). Am 21. Dezember 2017 wurde dem Gesuchsgegner sodann 

Frist angesetzt, um sich zum Gesuch der Gesuchstellerin um Zusprechung eines 

Prozesskostenbeitrags zu äussern (Urk. 68). Die Stellungnahme erging nach 

einmaliger Fristerstreckung am 12. Januar 2018 (Urk. 70 ff.). Daraufhin wurde mit 

Verfügung vom 15. Januar 2018 die Gesuchstellerin zur Stellungnahme zu den 

Noven aufgefordert (Urk. 74), welche Stellungnahme hierorts am 2. Februar 2018 

rechtzeitig einging (Urk. 76 ff.). Da – wie zu zeigen sein wird – das Gesuch der 

Gesuchstellerin um Zusprechung eines Prozesskostenbeitrags abzuweisen ist, er-

folgt die Zustellung der letzten Stellungnahme der Gesuchstellerin vom 2. Februar 

2018 an den Gesuchsgegner mit dem vorliegenden Endentscheid. Soweit der 

Gesuchsgegner im Übrigen darüber hinaus während des laufenden Berufungsver-

fahrens weitere unaufgeforderte Noveneingaben ins Recht gereicht hat, welche in 

der vorstehenden Prozessgeschichte keine Erwähnung finden, wird darauf nach-

folgend einzugehen sein, sofern sie für die Entscheidfindung von Belang sind. 

II. 

1. Die Berufung hemmt die Rechtskraft des angefochtenen Entscheides im 

Umfang der Anträge (Art. 315 Abs. 1 ZPO). Die Dispositiv-Ziffern 1 bis 3, 5 bis 11, 

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15 und 19 blieben unangefochten und sind damit in Rechtskraft erwachsen, was 

vorzumerken ist.  

2. Die Berufungsinstanz wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 57 

ZPO). Sie ist weder an die Begründung der Berufungsanträge noch an die Erwä-

gungen der Vorinstanz gebunden. Ihre Kognitionsbefugnis ist in tatsächlicher und 

rechtlicher Hinsicht umfassend. Aufgrund der allgemeinen Begründungspflicht der 

Berufung (Art. 311 ZPO) prüft das Berufungsgericht aber grundsätzlich nur die 

ihm vorgetragenen Beanstandungen. Es ist nicht verpflichtet, den erstinstanzli-

chen Entscheid von sich aus auf alle denkbaren Mängel zu untersuchen, wenn 

diese von keiner Partei gerügt werden, es sei denn, der Sachverhalt sei geradezu 

willkürlich festgestellt oder das Recht offensichtlich verletzt worden und die Feh-

lerhaftigkeit trete klar zu Tage (ZK ZPO - Reetz/Theiler, Art. 311 N 36). Mit ande-

ren Worten bedeutet dies, dass die Berufung führende Partei sich im Einzelnen 

sachbezogen mit den Entscheidgründen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und 

konkret aufzuzeigen hat, was am angefochtenen Urteil oder am Verfahren der  

Vorinstanz falsch war. Dieser Anforderung genügt eine Berufungspartei nicht, 

wenn sie lediglich auf die vor erster Instanz vorgetragenen Vorbringen verweist, 

sich mit Hinweisen auf frühere Prozesshandlungen zufriedengibt oder den ange-

fochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Die Parteien haben die von 

ihnen kritisierten Erwägungen des angefochtenen Entscheids wie auch die Akten-

stücke, auf die sie ihre Kritik stützen, genau zu bezeichnen (BGE 138 III 374 E. 

4.3.1.; BGer 4A_580/2015 vom 11. April 2016, E. 2.2. [nicht publiziert in BGE 142 

III 271]). Was nicht in einer den gesetzlichen Begründungsanforderungen genü-

genden Weise beanstandet wird, braucht von der Rechtsmittelinstanz nicht über-

prüft zu werden. 

3. Neue Tatsachen können gemäss Art. 317 Abs. 1 ZPO im Berufungsverfah-

ren nur noch berücksichtigt werden, wenn diese ohne Verzug vorgebracht werden 

und wenn sie trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht 

werden konnten. Die in Art. 317 Abs. 1 lit. a und b ZPO genannten Voraussetzun-

gen müssen kumulativ erfüllt sein. Das Berufungsverfahren dient nicht dazu, dass 

die Parteien Versäumtes nachbessern können. Auf die Parteivorbringen und neu 

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eingereichten Unterlagen ist nur insoweit einzugehen, als diese rechtzeitig beige-

bracht wurden und für die Beurteilung des vorliegenden Falls notwendig erschei-

nen. 

4. Die Gesuchstellerin stellte in ihrer Berufungsantwort die eingangs genann-

ten Berufungsanträge (Urk. 55 S. 2). Im Wesentlichen schliesst sie auf Abweisung 

der Berufung. Hingegen verliert die berufungsbeklagte Partei, die nicht selbst Be-

rufung erhoben hat, ihr Recht, vor der Rechtsmittelinstanz Rechtsbegehren zu 

stellen, welche über den blossen Antrag auf Abweisung der vom Berufungskläger 

erhobenen Hauptberufung hinausgehen (ZK ZPO – Reetz/Theiler, Art. 312 N 7, 

N 12). Weil die Gesuchstellerin keine eigenständige Berufung erhoben hat und 

eine Anschlussberufung im summarischen Verfahren unzulässig ist (Art. 314 

Abs. 2 ZPO), ist ihr Begehren, wonach das Besuchsrecht des Gesuchsgegners 

auf die Schweiz zu begrenzen sei (Antrag Ziffer 2, Urk. 55 S. 2), nicht Gegen-

stand des vorliegenden Berufungsverfahrens, weshalb auf diesen Antrag nicht 

einzutreten ist. 

III. 

1. Die Vorinstanz erwog, der Gesuchsgegner sei mit Verfügung des Bezirks-

gerichts Zürich vom 14. Februar 2017 in Untersuchungshaft versetzt worden unter 

dem dringenden Tatverdacht, die Gesuchstellerin am 11. Februar 2017 im Rah-

men einer Auseinandersetzung mit einem Handtuch derart gewürgt zu haben, 

dass punktförmige Hauteinblutungen im Bereich der Augen der Gesuchstellerin 

entstanden seien und sie dadurch in Lebensgefahr geraten sei. Am 28. Februar 

2017 sei der Gesuchsgegner aus der Untersuchungshaft entlassen und gleichzei-

tig seien Gewaltschutzmassnahmen in Bezug auf die Person der Gesuchstellerin 

angeordnet worden (Urk. 43 S. 7 f.). Im Zusammenhang mit der Regelung des 

Besuchsrechts des Gesuchsgegners gegenüber dem gemeinsamen Sohn 

E._____ sei hervorzuheben, dass im vorliegenden Eheschutzverfahren voraus-

sichtlich nur eine kurze Zeitspanne von mehreren Wochen oder Monaten zu re-

geln sei, weil die Zukunft ungewiss sei. Zeitaufwändige Abklärungen über die Er-

ziehungsfähigkeit des Gesuchsgegners seien daher nicht möglich, sondern wür-

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den sich allenfalls dann aufdrängen, wenn die Wohnsituationen der Parteien klar 

seien. Das begleitete Besuchsrecht ermögliche eine langsame Annäherung von 

Vater und Sohn, hätten die beiden sich seit dem Vorfall im Februar 2017 doch 

erst dreimal und offenbar mit grossen Zeitabständen gesehen. Ein langsamer 

Aufbau der Beziehung sei nach einem so langen Unterbruch angezeigt. Schliess-

lich, so die Vorinstanz weiter, erübrige sich die Anhörung von E._____, die zwei-

felsohne eine Belastung für das Kind darstellen würde. Dass E._____ seinen Va-

ter liebe und sehen wolle, sei unbestritten. Weitergehendes könne auch durch ei-

ne Kinderanhörung nicht geklärt werden, es sei denn, die Kinderanhörung würde 

auf nicht kindergerechte Fragen ausgedehnt. Da ohne besondere Anordnung ein 

begleiteter Besuch ausserhalb der Schweiz kein Thema sein dürfte, würden sich 

hierzu spezielle Anordnungen erübrigen (Urk. 43 S. 18 f.).  

2.1. Der Gesuchsgegner rügt vorab in prozessualer Hinsicht, dass die Vor-

instanz E._____ nicht angehört habe, obschon er dies nicht nur bezüglich diverser 

Punkte als Beweis offeriert, sondern explizit beantragt habe. Damit habe die Vor-

instanz nicht nur das rechtliche Gehör, sondern auch die Pflicht der Sachverhalts-

abklärung im Sinne der Offizial- und Untersuchungsmaxime verletzt (Urk. 42 

S. 4).  

2.2. Die Gesuchstellerin entgegnet, die Vorinstanz habe berechtigterweise den 

Antrag des Gesuchsgegners auf Anhörung von E._____ im Rahmen der Offizial- 

und Untersuchungsmaxime abgelehnt. Nach der gestützt auf Art. 272 ZPO gel-

tenden Untersuchungsmaxime stelle das Gericht den Sachverhalt von Amtes we-

gen fest und sei in dieser Hinsicht nicht an die Parteivorbringen gebunden. Die 

Tatsache an sich, dass der Gesuchsgegner die Anhörung von E._____ beantragt 

habe, habe die Vorinstanz nicht zwangsläufig zur Durchführung einer Kinderanhö-

rung verpflichtet. Ausserdem habe die Vorinstanz ausführlich begründet, wieso 

sie auf die Kinderanhörung verzichtet habe (Urk. 55 S. 3).  

3.1. Besonders hervorzuheben ist vorliegend die Bedeutung der im Bereich der 

Kinderbelange geltenden uneingeschränkten Untersuchungsmaxime gemäss 

Art. 296 Abs. 1 ZPO. Bei dieser Bestimmung handelt es sich um die prozessrecht-

liche Grundnorm zur Ermittlung des Sachverhalts bezüglich der Kinderbelange. 

- 15 - 

Das Gericht hat selbst ohne Parteiantrag sämtliche Tatsachen, die für die Anord-

nung über die Kinder von Bedeutung sind, von Amtes wegen zu ermitteln. Weglei-

tend ist die Erkenntnis, dass in familienrechtlichen Angelegenheiten für die Kinder 

ein verstärktes Bedürfnis nach Schutz und ein erhöhtes Interesse an der materiel-

len Wahrheit besteht, deren Findung gefördert werden soll (BSK ZPO - Steck, 

Art. 296 N 3). Das Gericht ist dabei nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, 

alle nötigen Abklärungen zu treffen. Insbesondere hat es gemäss Art. 298 Abs. 1 

ZPO Kinder anzuhören oder durch eine beauftragte Drittperson in geeigneter 

Weise anhören zu lassen, sofern weder das Alter noch andere wichtige Gründe 

gegen eine Kinderanhörung sprechen. Es soll dadurch zum einen ein für seinen 

Entscheid wesentliches Erkenntnismittel erhalten, zum anderen soll dem Kind ge-

zeigt werden, dass seine Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden und 

in die Entscheidfindung miteinfliessen. Die Bestimmung von Art. 298 ZPO konkre-

tisiert einerseits die aus Art. 12 UNKRK fliessenden konventionsrechtlichen Ga-

rantien und setzt andererseits den Anspruch des Kindes auf rechtliches Gehör 

sowie den in diesem Bereich geltenden Untersuchungsgrundsatz um (FamKomm 

Scheidung/Schweighauser, Art. 298 N 12). Damit hat eine Kinderanhörung grund-

sätzlich in allen familienrechtlichen Verfahren stattzufinden (ZK ZPO - Schweig-

hauser, Art. 298 N 24; BK ZPO I - Spycher, Art. 298 N 5; Pfänder Baumann, Dike-

Komm-ZPO, Art. 298 N 10). Das Bundesgericht geht im Sinne einer Richtlinie da-

von aus, dass die Anhörung des Kindes in der Regel ab dem sechsten Altersjahr 

möglich ist (BGE 131 III 663 E. 1.2.3.).  

3.2. Vorliegend beantragte der Gesuchsgegner die Anhörung des siebenjähri-

gen E._____ bereits vor Vorinstanz (Urk. 33 S. 6 ff.). Weil die Kinderanhörung wie 

ausgeführt als Pflichtrecht ausgestaltet ist, wäre die Vorinstanz unter Vorbehalt 

der vom Gesetz genannten wichtigen Gründe zur Anhörung von E._____ gehal-

ten gewesen. Die Vorinstanz führte diesbezüglich lediglich aus, eine Anhörung 

von E._____ erübrige sich, da diese zweifelsohne eine Belastung für diesen dar-

stellen würde. Dass E._____ seinen Vater liebe und sehen wolle, sei unbestritten. 

Weitergehendes könne auch durch eine Kinderanhörung nicht geklärt werden, es 

sei denn, die Kinderanhörung würde auf nicht kindergerechte Fragen ausgedehnt 

(Urk. 43 S. 18). Damit wird die grundsätzliche Bedeutung der Kinderanhörung 

- 16 - 

übersehen. E._____ wäre zu seinem Verhältnis zum Gesuchsgegner und auch zu 

seinen Wünschen betreffend ein Besuchsrecht des Gesuchsgegners zu befragen 

gewesen. Wichtige Gründe, die gegen eine Kinderanhörung sprächen, sind vor-

liegend weder ersichtlich noch werden solche seitens der Gesuchstellerin vorge-

tragen. Dass jede Kinderanhörung eine gewisse Belastung für das Kind darstellt, 

ist der Sache immanent. Entsprechend könnte mit dieser Begründung keine Kin-

deranhörung je durchgeführt werden. Nicht zulässig ist im Übrigen auch der Ver-

zicht auf die Anhörung mit der Begründung, dass deren Resultat ohnehin antizi-

piert werden könne und am Entscheid nichts ändern würde. Dies insbesondere 

auch deshalb, weil das Recht auf Anhörung nicht nur der Sachverhaltsermittlung 

dient, sondern ein höchstpersönliches Recht des Kindes darstellt (BK ZPO I - 

Spycher, Art. 298 N 8). Die Vorinstanz hätte damit E._____ anhören müssen, hat-

te er die Altersgrenze von sechs Jahren doch bereits vor Vorinstanz überschritten.  

4. Nach dem Gesagten verletzte die Vorinstanz nicht nur das rechtliche Ge-

hör der Parteien, indem sie E._____ nicht anhörte, sondern sie klärte auch den 

Sachverhalt in einem wesentlichen Punkt nicht ab und verletzte schliesslich 

E._____s Recht auf Anhörung. Die Vorinstanz wird daher E._____ anzuhören ha-

ben. Bereits vor Vorinstanz hatte der Gesuchsgegner mehrfach vorgebracht, er 

werde voraussichtlich im September 2017 nach Australien zurückkehren (Urk. 33 

S. 5 und S. 13 ff.; Urk. 34/5; Prot. I S. 10). Mittlerweile ist der Gesuchsgegner wie 

angekündigt nach Australien zurückgekehrt (Urk. 59). Entsprechend wird die Vor-

instanz nach Durchführung der Kinderanhörung mit E._____ zu prüfen haben, ob 

das Verfahren mit Blick auf den zwischenzeitlich neu eingetretenen Sachverhalt 

spruchreif ist oder ob weitere Beweismassnahmen, insbesondere zur Frage der 

finanziellen Verhältnisse des Gesuchsgegners in Australien, zu treffen sind. Auch 

wird die Vorinstanz ein Besuchsrecht des Gesuchsgegners gegenüber seinem 

Sohn E._____ festzusetzen haben, das den neuen Verhältnissen Rechnung trägt 

(Art. 273 Abs. 1 ZGB). 

5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Verfahren nicht spruchreif ist. 

Es ist grundsätzlich nicht Aufgabe der Berufungsinstanz, den Sachverhalt anstelle 

der ersten Instanz zu erstellen (ZK ZPO - Reetz/Hilber, Art. 318 N 35). Dies gilt im 

- 17 - 

vorliegenden Fall umso mehr, als im erstinstanzlichen Verfahren trotz Parteian-

trag keine Kinderanhörung stattgefunden hat und die Berufungsinstanz durch eine 

nachträgliche Kinderanhörung im Rechtsmittelverfahren faktisch die Aufgabe der 

Vorinstanz wahrnehmen würde. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt sich eine 

Rückweisung des Entscheids an die Vorinstanz zwecks Vervollständigung des 

Sachverhalts (Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 2 ZPO).  

6. Nach dem Gesagten ist das Urteil des Einzelgerichts im summarischen 

Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 11. August 2017 – soweit noch nicht in 

Rechtskraft erwachsen – aufzuheben und die Sache zur Vervollständigung des 

Sachverhalts gemäss den vorstehenden Erwägungen und zu neuer Entscheidung 

an die Vorinstanz zurückzuweisen. Damit erübrigt es sich, auf die weiteren Rügen 

des Gesuchsgegners einzugehen.  

IV. 

1. Zufolge der Rückweisung des Verfahrens an die Vorinstanz können die 

Kosten- und Entschädigungsfolgen für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren 

nicht abschliessend geregelt werden. Die Vorinstanz wird die Gerichtsgebühr neu 

festzusetzen und die Kosten neu zu verteilen haben. Es sind daher zwar für das 

Berufungsverfahren Gerichtskosten festzusetzen, doch ist der Entscheid über die 

Kostenauflage und die Regelung der Entschädigungsfolgen dem Endentscheid 

der Vorinstanz vorzubehalten (Art. 104 Abs. 4 ZPO). Da das Verfahren nicht ab-

geschlossen wird, ist die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren in Anwen-

dung von §§ 5 Abs. 1, 6 Abs. 2 lit. b und 12 GebV OG auf Fr. 2'000.– festzuset-

zen. Es ist sodann vorzumerken, dass der Gesuchsgegner für das zweitinstanzli-

che Verfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– geleistet hat (Urk. 52). 

2.1. Schliesslich ist das Gesuch der Gesuchstellerin um Zusprechung eines an-

gemessenen Prozesskostenvorschusses, eventualiter um Gewährung der unent-

geltlichen Rechtspflege zu beurteilen (Urk. 55 S. 2). Da über den Antrag um Zu-

sprechung eines Prozesskostenvorschusses erst mit dem vorliegenden Endent-

scheid entschieden wird, ist er als Antrag auf Leistung eines Prozesskostenbei-

- 18 - 

trags entgegenzunehmen. Der Vollständigkeit halber bleibt darauf hinzuweisen, 

dass nach der Praxis der beschliessenden Kammer im Eheschutzverfahren man-

gels gesetzlicher Grundlage keine vorsorglichen Geldzahlungen angeordnet wer-

den können (OGer ZH RE160014 vom 18. November 2016, E. 4.2.2.; OGer ZH 

LE140010 vom 3. Juli 2014, E. III./3.). Ein Prozesskostenbeitrag ist unter densel-

ben Voraussetzungen wie die dazu subsidiäre unentgeltliche Rechtspflege zu 

gewähren. Vorausgesetzt ist, dass die ersuchende Partei mittellos ist und ihr 

Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Zusätzlich muss es dem angespro-

chenen Ehegatten möglich sein, dem anderen die Mittel, die dieser zur Durchfüh-

rung des Prozesses benötigt, zu bevorschussen (OGer ZH LY170001 vom 

25. April 2017, E. V.4.).  

2.2. Die Gesuchstellerin beantragt, der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, ihr 

für das Berufungsverfahren einen Prozesskostenbeitrag von Fr. 4'000.– zu bezah-

len, eventualiter ersucht sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Zur 

Begründung macht sie geltend, sie erziele kein Erwerbseinkommen und es sei 

nicht davon auszugehen, dass sie in absehbarer Zeit genügend verdienen könne, 

um für sich und E._____ zu sorgen. Ausserdem verfüge sie über kein nennens-

wertes Vermögen (Urk. 55 S. 12). Letzteres belegt sie mittels des Kontoauszugs 

eines UBS Kontos, lautend auf beide Parteien, per Ende September 2017 

(Urk. 57/2), eines Kontoauszugs der Credit Suisse, Bonviva Silver, per Ende Sep-

tember 2017, aus welcher Übersicht nicht einmal hervorgeht, auf wen das Konto 

lautet (Urk. 57/3), sowie einer unbestimmten Kontoübersicht einer australischen 

Bank (Urk. 57/4). Weder macht die Gesuchstellerin in der Berufungsantwort nähe-

re Ausführungen zu ihrer Vermögenssituation noch zu den ins Recht gereichten 

Belegen. Jedenfalls lassen diese keine Rückschlüsse auf ihre Vermögenslage zu. 

Der Gesuchsgegner bestreitet die Mittellosigkeit der Gesuchstellerin. Die rudi-

mentäre Begründung der Gesuchstellerin äussere sich nicht ausführlich und nur 

unzulänglich zu deren Vermögenslage. Die Parteien hätten gemeinsames Ver-

mögen, so auch ein Haus in Australien, dessen Verkauf die Parteien zurzeit in Be-

tracht ziehen würden, was zu erheblichen flüssigen Mitteln führen werde. Ausser-

dem würden die Eheleute in Australien über Wertschriften verfügen (Urk. 71). Mit 

Stellungnahme vom 1. Februar 2018 stellt die Gesuchstellerin weder in Abrede, 

- 19 - 

dass die Parteien in Australien gemeinsam ein Haus besitzen, noch dass sie über 

Wertschriften verfügen würden. Vielmehr bringt sie vor, nicht alle Vermögenswer-

te der Parteien seien gemeinsam; so seien die 60'000 AUD, die der Gesuchsgeg-

ner im Zeitpunkt der Trennung in Investmentfonds gehabt habe, auf seinen Na-

men gelaufen. Ausserdem sei ein Agent mit dem Verkauf des Hauses beauftragt 

worden, welcher Vorgang mindestens sechs Monate dauern könne. Das Haus sei 

damit nicht innert nützlicher Frist verwertbar (Urk. 76 S. 2). Weiter macht sie gel-

tend, dass ihr zudem die Mittel fehlen würden, um die vom Gesuchsgegner ge-

leisteten Unterhaltszahlungen zu versteuern. Die Steuerrechnung vom 

12. Oktober 2017 sei offen (Urk. 76 S. 4). Diese Rechnung legt die Gesuchstelle-

rin denn auch ins Recht (Urk. 78/5). Daraus ergibt sich, dass sie nebst einem Ein-

kommen von Fr. 50'000.– über ein steuerbares und satzbestimmendes Vermögen 

von Fr. 200'000.– verfügt. In ihrer Eingabe vom 1. Februar 2018 sucht man je-

doch vergeblich nach Ausführungen zur Zusammensetzung ihres Vermögens von 

offenbar doch mindestens Fr. 200'000.–. Nach bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung gilt eine Person dann als bedürftig, wenn sie die Prozesskosten nicht auf-

zubringen vermag, ohne jene Mittel anzugreifen, die für die Deckung des eigenen 

notwendigen Lebensunterhalts bzw. desjenigen der Familie erforderlich sind. Es 

ist die gesamte wirtschaftliche Situation der gesuchstellenden Partei zu würdigen, 

wobei den individuellen Umständen Rechnung zu tragen ist. Dabei gilt die grobe 

Faustregel, wonach es einer Partei möglich sein sollte, bei weniger aufwändigen 

Prozessen innert Jahresfrist bzw. bei anderen innert maximal zweier Jahre die 

Prozesskosten zu tilgen (BGE 141 III 369 E. 4.1.). Die Gesuchstellerin geht, wie 

dargelegt, selber davon aus, dass der Verkauf des gemeinsamen Hauses in Aust-

ralien innerhalb der nächsten sechs Monate abgewickelt wird. Im Übrigen ist dem 

Gesuchsgegner zuzustimmen, dass sie ihre Vermögenslage insgesamt nur unzu-

länglich begründet und belegt hat. Entsprechend ist ihre Mittellosigkeit zu vernei-

nen und sowohl der Antrag der Gesuchstellerin auf Zusprechung eines Prozess-

kostenbeitrags als auch ihr Eventualantrag auf Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und unentgeltlichen Rechtsverbeiständung abzuweisen.  

- 20 - 

Es wird beschlossen: 

1. Das Begehren der Gesuchstellerin, es sei der Gesuchsgegner zu verpflich-

ten, ihr für das Berufungsverfahren einen Prozesskostenbeitrag von 

Fr. 4'000.– zu bezahlen, wird abgewiesen. 

2. Das Eventualgesuch der Gesuchstellerin um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wird 

abgewiesen.  

3. Es wird vorgemerkt, dass die Dispositiv-Ziffern 1 bis 3, 5 bis 11, 15 und 19 

des Urteils des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksge-

richt Meilen vom 11. August 2017 (EE170021-G) in Rechtskraft erwachsen 

sind. 

4. Auf das Begehren der Gesuchstellerin, das Besuchsrecht des Gesuchsgeg-

ners gegenüber dem gemeinsamen Sohn E._____ sei auf die Schweiz zu 

begrenzen, wird nicht eingetreten.  

5. Die Dispositiv-Ziffern 4, 12 bis 14 und 16 bis 18 des Urteils des Einzelge-

richts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 11. August 

2017 (EE170021-G) werden aufgehoben und die Sache wird zur Vervoll-

ständigung des Sachverhalts und zu neuer Entscheidung im Sinne der Er-

wägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

6. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.– festgesetzt. Es 

wird vorgemerkt, dass der Gesuchsgegner für das Berufungsverfahren einen 

Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– geleistet hat. 

7. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsverfah-

rens wird dem Endentscheid der Vorinstanz vorbehalten.  

8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage 

der Doppel von Urk. 76 bis 78, an das Migrationsamt des Kantons Zürich (im 

Dispositivauszug Ziffern 3 und 8 sowie Ziffer 1 des vorinstanzlichen Ent-

- 21 - 

scheids), an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirks Mei-

len sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

9. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG und ein Entscheid über 
vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Zürich, 8. Februar 2018 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. N. Gerber 
 
 
versandt am: 
bz 

	Beschluss vom 8. Februar 2018
	Rechtsbegehren:
	Urteil und Verfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 11. August 2017: (Urk. 38 = Urk. 43 S. 30 ff.)
	1. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien zum Getrenntleben berechtigt sind und bereits seit 12. Februar 2017 getrennt leben.
	2. Der Sohn der Parteien E._____, geboren tt.mm. 2010, wird für die Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Gesuchstellerin gestellt.
	3. Der Antrag der Gesuchstellerin auf alleinige Zuteilung der elterlichen Sorge wird abgewiesen.
	4. Der Gesuchsgegner wird für berechtigt erklärt, den Sohn E._____, geboren am tt.mm.2010, jeden zweiten Sonntag in einem von der Beiständin festgelegten Besuchstreff während zweier Stunden zu treffen. Während Ferienabwesenheit oder Krankheit von E.__...
	5. Für E._____, geboren am tt.mm.2010, wird eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB errichtet. Im Rahmen der besonderen Befugnisse wird dem Beistand folgender Auftrag erteilt: a) das rechtsgültig angeordnete Besuchsrecht zwischen E._____ sowie de...
	6. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirkes Meilen wird eingeladen – sofern überhaupt nötig – den Beistand zu ernennen.
	7. Die eheliche Wohnung an der C._____-Str. … in D._____ wird der Gesuchstellerin samt Hausrat und Mobiliar – soweit nicht unter Dispositiv 10 ausgenommen – zur alleinigen Benutzung zugeteilt.
	8. Das Fahrzeug Skoda Octavia, Kontrollschild ZH …, wird der Gesuchstellerin zur alleinigen Benutzung zugeteilt.
	9. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin innert 10 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids auf erstes Verlangen sämtliche Schlüssel für die eheliche Wohnung und das Fahrzeug Skoda Octavia, Kontrollschild ZH …, herauszugeben.
	10. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsgegner innert 10 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids auf erstes Verlangen folgende Gegenstände herauszugeben: a) Kleidung des Gesuchsgegners (Anzüge, Hemden, Hosen, Socken, Unterwäsche, Jacken, ...
	11. Die in Australien eingelagerten Gegenstände (Hausrat und Mobiliar) werden dem Gesuchsgegner zur alleinigen Benutzung zugeteilt.
	12. Dem Gesuchsgegner wird verboten, die vormals eheliche Wohnung an der C._____-Strasse …, D._____, zu betreten und sich der Wohnung mehr als 500 m zu nähern sowie mit der Gesuchstellerin persönlich/mündlich in Kontakt zu treten. Bei Nichtbeachtung d...
	13. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer des Getrenntlebens für den gemeinsamen Sohn E._____, geboren am tt.mm.2010, Kinderunterhaltsbeiträge von monatlich CHF 6'672.-- (davon CHF 4'332.-- Betreuungsunterhalt), zahlba...
	14. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer des Getrenntlebens für sich persönlich Unterhaltsbeiträge von monatlich CHF 1'190.-- zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus, je auf den Monatsersten, erstmals rückwirkend ab ...
	15. Das Gesuch der Gesuchstellerin um Anordnung der Gütertrennung wird abgewiesen.
	16. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	17. Die Kosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
	18. Die gegenseitigen Parteientschädigungen werden wettgeschlagen.
	19. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin einen Prozesskostenbeitrag von CHF 5'500.-- zu bezahlen.
	20. [Schriftliche Mitteilung.]
	21. [Rechtsmittel: Berufung, Frist 10 Tage.]
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	IV.
	Es wird beschlossen:
	1. Das Begehren der Gesuchstellerin, es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, ihr für das Berufungsverfahren einen Prozesskostenbeitrag von Fr. 4'000.– zu bezahlen, wird abgewiesen.
	2. Das Eventualgesuch der Gesuchstellerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands wird abgewiesen.
	3. Es wird vorgemerkt, dass die Dispositiv-Ziffern 1 bis 3, 5 bis 11, 15 und 19 des Urteils des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 11. August 2017 (EE170021-G) in Rechtskraft erwachsen sind.
	4. Auf das Begehren der Gesuchstellerin, das Besuchsrecht des Gesuchsgegners gegenüber dem gemeinsamen Sohn E._____ sei auf die Schweiz zu begrenzen, wird nicht eingetreten.
	5. Die Dispositiv-Ziffern 4, 12 bis 14 und 16 bis 18 des Urteils des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 11. August 2017 (EE170021-G) werden aufgehoben und die Sache wird zur Vervollständigung des Sachverhalts und zu ...
	6. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.– festgesetzt. Es wird vorgemerkt, dass der Gesuchsgegner für das Berufungsverfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– geleistet hat.
	7. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens wird dem Endentscheid der Vorinstanz vorbehalten.
	8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage der Doppel von Urk. 76 bis 78, an das Migrationsamt des Kantons Zürich (im Dispositivauszug Ziffern 3 und 8 sowie Ziffer 1 des vorinstanzlichen Entscheids), an die Kindes- ...
	Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz zurück.
	9. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...