# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2f4f1dec-67dd-5c76-b489-3fd24638a939
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 28.03.2025 VBE.2024.414
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2024-414_2025-03-28.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

4. Kammer 

 

VBE.2024.414 / ms / GM 
Art. 36 

 

Urteil vom 28. März 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident  

Oberrichter Kathriner  

Oberrichterin Fischer  

Gerichtsschreiber Schweizer          

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____,  

vertreten durch lic. iur. Kaspar Gehring, Rechtsanwalt, Ulrichstrasse 14, 

8032 Zürich    

     

 
   

Beschwerde-

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau   

 

 
   

Beigeladene   AXA Leistungen 2. Säule, Postfach, 8401 Winterthur   

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 21. Juni 2024) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1989 geborene, zuletzt als Schweisser in der Vorfabrikation tätig 

gewesene Beschwerdeführer meldete sich am 8. Januar 2020 bei der 

Beschwerdegegnerin aufgrund von unfallbedingten Beschwerden am 

rechten Knie zum Bezug von Leistungen (berufliche Integration/Rente) der 

Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an. Die Beschwerdegegnerin 

tätigte daraufhin Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht, 

holte die Akten der Unfallversicherung (Suva) ein, nahm Rücksprache mit 

ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) und gewährte dem Beschwer-

deführer Frühinterventionsmassnahmen in Form eines Ausbildungskurses. 

Mit Mitteilung vom 4. November 2022 übernahm die Beschwerdegegnerin 

sodann die Kosten für eine Coaching-Leistung vom 7. November 2022 bis 

30. April 2023. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren und erneuter 

Rücksprache mit dem RAD sprach die Beschwerdegegnerin dem Be-

schwerdeführer mit Verfügung vom 21. Juni 2024 für den Zeitraum vom 

1. November 2020 bis 31. Mai 2022 eine ganze Rente zu und verneinte 

einen darüber hinausgehenden Rentenanspruch. 

 

2. 

2.1. 

Gegen die Verfügung vom 21. Juni 2024 erhob der Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 22. August 2024 fristgerecht Beschwerde und stellte folgende 

Rechtsbegehren: 

 

"1. Die Verfügung vom 21. Juni 2024 sei insoweit aufzuheben, als dem 
Beschwerdeführer lediglich eine temporäre Rente zugesprochen wurde 
und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwer-
deführer die gesetzlich geschuldeten Leistungen auszurichten, insbe-
sondere eine unbefristete Invalidenrente. 

 2. Es seien die Verfahrensakten aus dem Verfahren VBE.2024.215/ss 
beizuziehen und es seien die Urteile in den beiden Verfahren 
gleichzeitig zu fällen 

 Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin (inkl. 8.1 % MwSt.)." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 27. September 2024 beantragte die Beschwer-

degegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 12. November 2024 wurde die 

berufliche Vorsorgeeinrichtung des Beschwerdeführers im Verfahren bei-

geladen und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt. Diese liess 

sich in der Folge nicht vernehmen. 

 - 3 - 

 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Strittig ist die Rechtmässigkeit der Befristung der ganzen Rente per 

31. Mai 2022. Der Umstand, dass Umfang und allenfalls Dauer des 

Rentenanspruchs über den verfügungsweise geregelten Zeitraum hinweg 

variieren, ist allerdings praxisgemäss unter anfechtungs- und streitgegen-

ständlichem Gesichtspunkt belanglos. Wird nur die Abstufung oder die 

Befristung der Leistungen angefochten, wird damit die gerichtliche Über-

prüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten 

gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (vgl. 

etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_453/2020 vom 20. November 2020 

E. 3.1 mit Hinweisen). Zu prüfen ist daher, ob die Beschwerdegegnerin 

dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 21. Juni 2024 (Vernehm-

lassungsbeilage [VB] 130) zu Recht für den Zeitraum vom 1. November 

2020 bis 31. Mai 2022 eine ganze Rente zugesprochen und darüber hinaus 

einen Rentenanspruch verneint hat. 

 

2. 

Am 1. Januar 2022 traten die Änderungen des revidierten IVG in Kraft 

(Weiterentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 

705, BBI 2017 2535), dies mitsamt entsprechendem Verordnungsrecht. Die 

hier angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Ent-

sprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen ist nach 

der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob 

bis zu diesem Zeitpunkt ein Rentenanspruch entstanden ist (BGE 150 

V 323 E. 4 S. 327 ff.; Urteil des Bundesgerichts 8C_823/2023 vom 8. Juli 

2024 E. 4 [zur Publikation vorgesehen]). Gemäss lit. b Abs. 1 der Über-

gangsbestimmungen bleibt für Rentenbezüger, deren Rentenanspruch vor 

dem Inkrafttreten dieser Änderung entstanden ist und die in diesem 

Zeitpunkt das 55. Altersjahr noch nicht vollendet haben, der bisherige 

Rentenanspruch so lange bestehen, bis sich der Invaliditätsgrad nach Art. 

17 Abs. 1 ATSG ändert. Der bisherige Rentenanspruch bleibt gemäss lit. b 

Abs. 2 der Übergangsbestimmungen auch nach einer Änderung des 

Invaliditätsgrades nach Art. 17 Abs. 1 ATSG bestehen, sofern der bisherige 

Rentenanspruch bei einer Erhöhung des Invaliditätsgrades sinkt oder bei 

einem Sinken des Invaliditätsgrades ansteigt. Der am 1. Januar 2022 

weniger als 55 Jahre alte Beschwerdeführer fällt unter diese Bestimmung.  

 

3. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung in 

medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Beurteilungen von 

Kreisärztin Dr. med. B._____, Fachärztin für Chirurgie, sowie RAD-Ärztin 

Dr. med. C._____, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates. 

 - 4 - 

 

 

 

Im Bericht vom 1. März 2022 über die am 28. Februar 2022 durchgeführte 

Untersuchung stellte Kreisärztin Dr. med. B._____ folgende Diagnosen 

(VB 77.15 S. 11): 

 

"Rechtes Kniegelenk 
Persistierende Restbeschwerden im Bereich des rechten Kniegelenks mit 
ausgeprägter Quadrizepsatrophie bei Status nach Patellarsehnenaug-
mentation und Quadrizepssehnentransfer November 2020 bei Status 
nach vorderer Kreuzbandrekonstruktion mittels Patellarsehnentrans-
plantat November 2019 bei Status nach vorderer Kreuzbandruptur 2017. 
 
Linkes Kniegelenk 
Status nach arthroskopischer Teilmeniskektomie April 2019, zurzeit be-
schwerdefrei." 

 

Kreisärztin Dr. med. B._____ führte aus, die bisherige Tätigkeit als 

Fabrikarbeiter, was eine rein stehende Tätigkeit sei, sei nicht mehr 

zumutbar. In einer optimal angepassten leichten wechselbelastenden 

Tätigkeit, wobei Gehen über 300-500 Meter repetitiv eingeschränkt sei, 

Sitzen in Zwangshaltung für das rechte Knie nicht zumutbar sei, häufige 

Stellungswechsel am Arbeitsplatz möglich sein müssten, ohne 

kniende/kauernde Tätigkeiten, ohne Treppensteigen, ohne Arbeiten auf 

Leitern und Gerüsten, ohne Gehen auf unebener Unterlage, liege eine volle 

Arbeitsfähigkeit vor (VB 77.15 S. 12 f.). 

 

RAD-Ärztin Dr. med. C._____ hielt mit Stellungnahme vom 12. Dezember 

2022 fest, auf die Beurteilung der Kreisärztin Dr. med. B._____ vom 

28. Februar (recte: 1. März) 2022 könne abgestützt werden. Eine 

Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestehe erst seit dem 

1. März 2022 (VB 105 S. 3). 

 

Mit Beurteilung vom 3. Januar 2024 führte RAD-Ärztin Dr. med. C._____ 

aus, die zuletzt ausgeführte Tätigkeit als Mitarbeiter Vormontage/Montage 

sei in keiner Weise als angepasste Tätigkeit anzusehen. Allerdings könne 

aufgrund der vorliegenden Diagnosen auf das Belastungsprofil der Suva 

weiterhin abgestützt werden. Die im (Partei-)Gutachten vom 2. November 

2022 erwähnte 100%ige Arbeitsunfähigkeit in einer Verweistätigkeit (hier 

als Buschauffeur) sei zutreffend, ebenso wie die zuletzt ausgeübte Tätigkeit 

als Mitarbeiter Vormontage/Montage (Arbeitsvertrag vom 1. Mai 2023). 

Allerdings sei dem Beschwerdeführer in einer optimal angepassten Tätig-

keit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar (VB 125 S. 2 f.).  

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 

dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-

suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

 - 5 - 

 

 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des 

Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a 

S. 352). 

 

4.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner 

medizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder im 

Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 

gegebenen Gutachten zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c 

S. 160 ff.). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen 

Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 

Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 

Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 

V 465 E. 4.4 S. 469 f. und 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). 

 

4.3. 

Beweistauglich kann auch eine reine Aktenbeurteilung sein, wenn es im 

Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen erübrigen. Dies ist 

insbesondere der Fall, wenn genügend Unterlagen aufgrund anderer 

persönlicher Untersuchungen vorliegen, die ein vollständiges Bild über 

Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der medizinische 

Sachverständige muss sich insgesamt aufgrund der vorhandenen 

Unterlagen ein lückenloses Bild machen können (Urteile des Bundes-

gerichts 8C_46/2019 vom 10. Mai 2019 E. 3.2.1; 8C_641/2011 vom 

22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen). 

 

5. 

5.1. 

5.1.1. 

Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, die RAD-Beurteilung sei 

unvollständig, da sie die Ergebnisse der beruflichen Massnahme nicht 

berücksichtige. Der Arbeitsversuch habe die Grenzen der Leistungs-

fähigkeit deutlich gezeigt. So gehe aus dem Abschlussbericht der D AG 

vom 16. Mai 2023 klar hervor, dass eine Steigerung der Arbeitsbelastung 

aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei. Im Bericht des 

RAD werde mit keinem einzigen Wort auf die Berichterstattung der 

beruflichen Fachpersonen eingegangen. Es fehle eine nachvollziehbare 

Begründung, weshalb während der Massnahme die medizinisch-

theoretisch postulierte Arbeits-/Leistungsfähigkeit nicht erreicht worden sei. 

Die Beurteilung von RAD-Ärztin Dr. med. C._____ sei zudem in sich 

widersprüchlich. Sie übersehe, dass es sich bei der Tätigkeit als Mitarbeiter 

 - 6 - 

 

 

Vormontage/Montage eben gerade nicht um die "zuletzt ausgeübte" 

Tätigkeit vor der Gesundheitsschädigung handle, sondern um diejenige 

Tätigkeit, in welcher er von der Invalidenversicherung eingegliedert worden 

sei. Zudem entspreche die Tätigkeit genau dem Belastungsprofil 

(Beschwerde S. 5 ff.). 

 

5.1.2. 

Im Abschlussbericht vom 16. Mai 2023 der D AG über den Arbeitsversuch 

vom 7. November 2022 bis 30. April 2023 wurde festgehalten, der 

Beschwerdeführer habe anfangs November 2022 mit vier Stunden pro Tag 

in den Arbeitsversuch gestartet. Er habe von Knieschmerzen berichtet, die 

ihm das häufige Aufstehen und Sitzen bereitet hätten. Ende November 

habe er sein Arbeitspensum auf fünf Stunden pro Tag gesteigert. Die 

zusätzliche Belastung spüre dieser deutlich, so dass er sein Bein 

nachmittags hochlagern müsse und abends ein geschwollenes Bein habe. 

Ab Februar habe der Beschwerdeführer sechs Stunden pro Tag gearbeitet 

und weiterhin über Knieschmerzen und -schwellungen berichtet. Anfang 

März habe der Beschwerdeführer versucht, sein Pensum dennoch um eine 

weitere halbe Stunde zu erhöhen, was aber aufgrund der zusätzlichen 

Schmerzen, auch in den Füssen, der Hüfte und im Rücken, nicht gelungen 

sei, obwohl er abwechselnd sitzend und stehend den Arbeitsplatz habe 

einrichten können. Die Einführung in die Tätigkeiten und Aufgaben sei 

positiv verlaufen: Er sei für seine schnelle Lernfähigkeit gelobt worden und 

habe sich in kurzer Zeit in die verschiedenen Aufgaben wie etwa 

Lötarbeiten eingearbeitet. Der Arbeitgeber sei von Anfang mit der Leistung 

zufrieden gewesen. Der Beschwerdeführer lerne schnell und gern, sei 

motiviert, freundlich und aufgestellt und habe sich auch in das Team in 

kurzer Zeit eingelebt. Er mache seine Arbeit fachlich gut, sei selbstkritisch 

und lerne immer weiter dazu und habe sich zu einem guten Mitarbeiter 

entwickelt. Per 1. Mai 2023 sei der Beschwerdeführer mit einem Pensum 

von 75 % (sechs Stunden pro Tag) fest angestellt worden (VB 116 S. 1 f.).  

 

5.1.3. 

Vorliegend wurde lediglich eine Arbeitsvermittlung respektive ein Arbeits-

versuch und keine "ausführliche berufliche Abklärung" im Sinne der vom 

Beschwerdeführer zitierten Rechtsprechung (vgl. Beschwerde S. 5; 

vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 9C_462/2022 vom 31. Mai 

2023 E. 4.2.2.1) durchgeführt. Der Bericht der D AG vom 16. Mai 2023 

enthält denn auch keine objektiven Feststellungen zur Leistungsfähigkeit, 

sondern es werden im Wesentlichen die subjektiven Angaben des 

Beschwerdeführers wiedergegeben. Ein Bericht über einen Arbeitsversuch 

lässt per se ohnehin keine zuverlässigen Rückschlüsse bezüglich des 

Gesundheitszustandes der versicherten Person bzw. deren Arbeits-

fähigkeit zu, weil es sich dabei nicht um eine medizinische Einschätzung 

handelt und die im Rahmen eines entsprechenden Arbeitsversuchs von der 

versicherten Person gezeigte Leistungsfähigkeit nicht ohne Weiteres 

 - 7 - 

 

 

gleichgesetzt werden kann mit deren – invalidenversicherungsrechtlich 

massgebendem – medizinisch-theoretisch bestehendem Leistungsver-

mögen. Folglich erübrigte sich auch eine detaillierte Auseinandersetzung 

mit dem Bericht der RAD-Ärztin Dr. med. C._____ und es ist auch nicht 

weiter darauf einzugehen, ob die vom Beschwerdeführer im Rahmen des 

Arbeitsversuchs ausgeübte Tätigkeit dem Belastungsprofil entspricht oder 

nicht. 

 

5.2. 

5.2.1. 

Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Differenzen zu den 

Beurteilungen von Dr. med. D._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 

und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 18. Februar 2022 und 

vom 2. November 2022 seien nicht geklärt worden, was wiederum eine 

Unvollständigkeit der Beurteilung des RAD darstelle (Beschwerde S. 7). 

 

5.2.2. 

Mit Parteigutachten vom 18. Februar 2022 stellten Dr. med. D._____ und 

med. pract. E._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato-

logie des Bewegungsapparates, folgende Diagnose mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit (VB 124.30 S. 24): 

 

"1. Belastungs- und Bewegungsabhängiges Schmerzsyndrom des rechten 
Kniegelenkes bei neurologisch diagnostiziertem neuromuskulären 
Defizit mit leichter Athrophie der Quadrizepsmuskulatur  

 (…)". 

 

Aus orthopädischer Sicht bestehe aufgrund der erhobenen Befunde eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100 % im angestammten Beruf als ungelernter 

Arbeiter im Sanitärgewerbe. Im Beruf als Buschauffeur, für die der 

Beschwerdeführer aktuell eine Umschulung absolviere, bestehe zum 

jetzigen Zeitpunkt ebenso eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (VB 124.30 

S. 27). 

 

In einem weiteren Parteigutachten vom 2. November 2022 führten 

Dr. med. D._____ und med. pract. E._____ aus, im Beruf als Buschauffeur 

werde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % perspektivisch in einem Zeitraum 

von sechs bis zwölf Monaten angenommen. Es sei jedoch von einer 

Steigerung der Arbeitsfähigkeit im weiteren Verlauf auszugehen. Zu Beginn 

könne ein Arbeitsversuch im reduzierten Arbeitspensum gestartet werden. 

Der Arbeitsversuch könne im reduzierten Stundenpensum durchaus schon 

zu einem früheren Zeitpunkt als dem Zeitraum von 0-12 Monaten 

durchgeführt werden. Für mögliche andere Verweistätigkeiten könne das 

mögliche Belastungsprofil wie folgt nach dem oben genannten Zeitraum 

definiert werden: Es könnten überwiegend körperlich leichte Arbeiten 

ausgeübt werden. Lasten bis zu fünf Kilogramm könnten gelegentlich 

 - 8 - 

 

 

gehoben und getragen werden. Gelegentliche Arbeiten im Gehen, Stehen, 

wechselweise im Gehen und Sitzen seien möglich. Ein Wechsel der 

Körperhaltung müsse nicht garantiert sein. Die Tätigkeit solle bevorzugt 

sitzend erfolgen. Arbeiten mit gelegentlichem Knien und Bücken könnten 

nicht durchgeführt werden. Arbeiten in Zwangshaltungen seien nicht 

möglich. Überkopfarbeiten seien möglich. Es dürften keine Arbeiten auf 

Gerüsten, Leitern, Regalleitern ausgeführt werden; Treppensteigen sei 

überwiegend möglich. Arbeiten mit besonderer Einwirkung von Nässe, 

Kälte, Zugluft und Temperaturwechsel seien zu vermeiden (VB 119 

S. 78 f.). 

 

5.2.3. 

Dr. med. D._____ und med. pract. E._____ legten nicht dar, aufgrund 

welcher funktionellen Auswirkungen der erhobenen Befunde eine 

Arbeitsunfähigkeit auch in angepassten Tätigkeiten resultieren soll. Es 

wurden insbesondere die subjektiven Schmerzangaben des 

Beschwerdeführers wiedergegeben (vgl. VB 119 S. 47). Die subjektiven 

Schmerzangaben der versicherten Person allein genügen für die 

Begründung einer Arbeitsunfähigkeit jedoch nicht. Vielmehr muss im 

Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungsprüfung verlangt 

werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich 

schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind. Dabei müssen 

die Schmerzangaben zuverlässiger medizinischer Feststellung und Über-

prüfung zugänglich sein (BGE 143 V 124 E. 2.2.2, mit Hinweis auf 

BGE 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398; vgl. auch BGE 139 V 547 E. 5.4 S. 556). 

Dr. med. D._____ und med. pract. E._____ erhoben jedoch im 

Wesentlichen unauffällige Untersuchungsbefunde des rechten Knies und 

sie hielten fest, die bestehenden belastungs- und bewegungsbedingten 

Beschwerden würden aufgrund des neurologisch diagnostizierten 

neuromuskulären Defizits und der feststellbaren Atrophie der rechten 

Oberschenkelmuskulatur resultieren (VB 119 S. 77). Den gesamten 

medizinischen Akten lässt sich jedoch kein neuromuskuläres Defizit 

entnehmen. So wurde insbesondere im Bericht von 

Prof. Dr. med. F._____, Facharzt für Neurologie, über das neurologische 

Konsilium vom 4. Juni 2021 festgehalten, dass klinisch, radiologisch und 

elektrophysiologisch kein Anhalt für eine peripher-neurogene Läsion 

bestehe, welche zu einer Atrophie der Oberschenkelmuskulatur hätte 

beitragen können. Der Unterschied [zwischen dem Umfang des rechten 

und des linken Oberschenkels] wäre am ehesten durch postoperative 

Inaktivität bzw. postoperativ ungleichmässige Belastung zu erklären, sofern 

die Asymmetrie präoperativ nicht schon vorbestehend gewesen sei 

(VB 65.29 S. 2), worauf auch Kreisärztin Dr. med. B._____ hinwies (vgl. 

VB 77.15 S. 12). Zudem erweist sich die Beurteilung von Dr. med. D._____ 

und med. pract. E._____ als widersprüchlich, denn diese stellten fest, dass 

Arbeiten in Zwangshaltungen nicht möglich seien (vgl. VB 119 S. 79). 

Zugleich hielten sie jedoch prognostisch die Tätigkeit als Buschauffeur für 

 - 9 - 

 

 

zumutbar, obwohl bei dieser Tätigkeit das Einnehmen von 

Zwangshaltungen erforderlich wäre. Diesbezüglich stellte RAD-Ärztin 

Dr. med. Herr fest, diese Tätigkeit sei aufgrund von erforderlichen 

Zwangshaltungen nicht geeignet (VB 125 S. 2). Im Übrigen stimmt das von 

Dr. med. D._____ und med. pract. E._____ festgelegte Belastungsprofil im 

Wesentlichen mit den von Dr. med. C._____ und Kreisärztin 

Dr. med. B._____ formulierten Anforderungen an eine angepasste 

Tätigkeit überein, wobei Dr. med. C._____ und Kreisärztin 

Dr. med. B._____ gar davon ausgingen, dass häufige Stellungswechsel 

möglich sein müssten (VB 77.15 S. 12 f.; 105 S. 3). 

 

5.3. 

Zusammenfassend bestehen an den Beurteilungen von RAD-Ärztin 

Dr. med. C._____ respektive Kreisärztin Dr. med. B._____ keine auch nur 

geringen Zweifel, weshalb darauf abzustellen ist (Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit, vgl. BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 mit 

Hinweis auf BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181). Der anspruchsrelevante 

medizinische Sachverhalt erweist sich vor diesem Hintergrund als 

vollständig abgeklärt, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere 

Abklärungen zu verzichten ist (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69, 136 I 229 

E. 5.3 S. 236 f.; Urteil des Bundesgerichts 8C_280/2015 vom 8. August 

2015 E. 2.3). Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer 

in seiner angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiter vollständig arbeits-

unfähig ist. In einer optimal angepassten leichten wechselbelastenden 

Tätigkeit liegt hingegen seit März 2022 eine volle Arbeitsfähigkeit vor (vgl. 

VB 77.15 S. 12 f.; 105 S. 3). 

 

6. 

6.1. 

Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens 

ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer 

zuletzt ein unterdurchschnittliches Einkommen erzielt habe. Sie paralleli-

sierte daher das Valideneinkommen anhand der nominallohnindexierten 

Zentralwerte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des 

Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA1, Ziffer 25, Kompetenzniveau 2, 

Männer) und errechnete ein Valideneinkommen von Fr. 68'925.00. Im 

Vergleich mit dem Invalideneinkommen von Fr. 65'322.00 resultiere per 

März 2022 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5 % (VB 130 

S. 5 f.). 

 

Diesbezüglich bringt der Beschwerdeführer vor, aufgrund der langjährigen 

Erfahrung könne er qualifizierte Arbeiten ausüben, weshalb bei der 

Bemessung des Valideneinkommens das Kompetenzniveau 2 zur Anwen-

dung kommen müsse. Zudem sei die Parallelisierung nicht zulässig, da er 

die letzte Arbeitsstelle nicht aus gesundheitlichen Gründen verloren habe, 

sondern da der damalige Arbeitgeber Konkurs habe anmelden müssen, 

 - 10 - 

 

 

weshalb er auch im Gesundheitsfall eine neue Stelle hätte suchen müssen 

(Beschwerde S. 8 f.). 

 

6.2. 

Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist rechtsprechungsgemäss 

entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Beginns eines 

allfälligen Rentenanspruchs nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde (BGE 131 

V 51 E. 5.1.2 S. 53; 128 V 174; Urteil des Bundesgerichts 9C_488/2008 

vom 5. September 2008 E. 6.4). Dabei wird in der Regel am zuletzt 

erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens-

entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die 

bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. 

Ausnahmen von diesem Erfahrungssatz müssen mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59; vgl. auch 

BGE 135 V 297 E. 5.1 S. 300 f.; 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f.; 129 V 222 

E. 4.3.1 S. 224). 

 

Liegt das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen fünf Prozent oder mehr 

unterhalb des branchenüblichen Zentralwertes der LSE, so entspricht das 

Einkommen ohne Invalidität 95 % dieses Zentralwertes. Diese Regelung 

findet keine Anwendung, wenn das Invalideneinkommen nach Art. 26bis 

Abs. 1 IVV ebenfalls 5 % oder mehr unterhalb des branchenüblichen 

Zentralwertes der LSE liegt (Art. 26 Abs. 2 lit. a IVV) oder das Einkommen 

aus selbstständiger Tätigkeit erzielt wurde (Art. 26 Abs. 2 lit. b IVV). 

 

6.3. 

Die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers, die J AG, wurde 

liquidiert und am 19. September 2023 aus dem Handelsregister gelöscht 

(vgl. www.zefix.ch). Folglich wäre der Beschwerdeführer auch ohne seinen 

Gesundheitsschaden nicht mehr dort erwerbstätig, weshalb 

rechtsprechungsgemäss die branchenüblichen Löhne der LSE 

heranzuziehen sind (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 

8C_314/2019 vom 10. September 2019 E. 6.1 mit Hinweisen). Daher 

erübrigt sich eine Parallelisierung bei der Festsetzung des Validenein-

kommens. 

 

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat die Beschwerdegegnerin 

bezüglich des Valideneinkommens zwar auf das Kompetenzniveau 2 

abgestellt (vgl. VB 130 S. 5). Der Beschwerdeführer hat aber nur die obliga-

torische Schule in Italien absolviert und arbeitete als Ungelernter in der vor 

Eintritt des invalidisierenden Gesundheitsschadens ausgeübten Tätigkeit 

als Schweisser (VB 1; 5 S. 2; 50). Zudem übte er diese Tätigkeit lediglich 

rund vier Jahre aus; zuvor war er unter anderem in der Gastronomie tätig 

gewesen (VB 9 S. 2; 12 S. 2; 50). Gerade auch vor dem Hintergrund, dass 

der Beschwerdeführer zuletzt ein Einkommen von lediglich rund 

 - 11 - 

 

 

Fr. 50'694.00 (VB 9 S. 2) erzielte, rechtfertigt sich die Anwendung von 

Kompetenzniveau 2 nicht. Bei Anwendung des Kompetenzniveaus 1 

resultiert daher unter Anwendung der im Zeitpunkt des Verfügungserlasses 

aktuellsten Tabellenwerte (LSE 2022, TA1_tirage_skill_level, Metallerzeu-

gung; Herst. v. Metallerzeugnissen, Ziff. 24-25, Kompetenzniveau 1, 

Männer), angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit (BfS, Betriebs-

übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, in Stunden pro Woche; 

2004-2023, Ziff. 24-25, 2022=41.3 h), ein Valideneinkommen von 

Fr. 67'278.00 (Fr. 5'430.00 x 41.3/40 x 12). Bei Gegenüberstellung mit dem 

von der Beschwerdegegnerin errechneten und vom Beschwerdeführer 

nicht gerügten Invalideneinkommen von Fr. 65'322.00 (vgl. VB 130 S. 6) 

ergibt sich folglich ein rentenausschliessender (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG) 

Invaliditätsgrad von 3 % (Fr. 67'278.00 - Fr. 65'322.00 / Fr. 67'278.00). 

Selbst wenn per 1. Mai 2023 zu Gunsten des Beschwerdeführers auf das 

effektiv erzielte Einkommen von Fr. 48'750.00 (13 x Fr. 3'750.00 [vgl. 

VB 115 S. 3]) abgestellt würde, resultierte im Übrigen ebenfalls kein 

rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr (Fr. 67'278.00 - Fr. 48'750.00 / 

Fr. 67'278.00 = 28 %).  

 

7. 

7.1. 

Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, gemäss dem Grundsatz 

"Eingliederung vor Rente" respektive "Eingliederung vor Rentenaufhe-

bung" sei es Aufgabe der Invalidenversicherung, im Zeitraum unmittelbar 

nach der angeblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes Eingliede-

rungsmassnahmen durchzuführen (Beschwerde S. 7 f.). 

 

7.2. 

Rechtsprechungsgemäss ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der 

Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu 

verwerten, soweit die versicherte Person nicht über 55-jährig ist und kein 

Rentenbezug von mehr als 15 Jahren vorliegt (SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86, 

9C_163/2009 E. 4.2.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_235/2019 vom 

20. Januar 2020 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Aufgrund des Alters des 1989 

geborenen Beschwerdeführers und der Dauer des Rentenbezugs von rund 

eineinhalb Jahren musste die Beschwerdegegnerin den Ausgang von 

allfälligen Eingliederungsmassnahmen nicht abwarten und durfte die Rente 

in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV per 31. Mai 2022 befristen. Die 

Verfügung vom 21. Juni 2024 erweist sich somit als rechtens. 

 

8. 

8.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

 - 12 - 

 

 

8.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrens-

ausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.  

 

8.3. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als 

Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch 

auf Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt.  

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 
 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom 

siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 

15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 

2. Januar (Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in 

Händen hat (Art. 42 BGG). 

 

 

 - 13 - 

 

 

   

Aarau, 28. März 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

4. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Roth Schweizer