# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7d679a4c-ae4d-55dd-bc9b-cb6b3214bde9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250098-O3
**Docket/Reference:** PS250098-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250098-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250098-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Bohli Roth

Beschluss vom 13. Juni 2025

in Sachen

A._____,

Schuldner und Beschwerdeführer

gegen

B._____ SA, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Uster vom 25. März 2025 (EK250063)

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Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 25. März 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirks-

gerichtes Uster für eine Forderung der Gläubigerin von Fr. 1'793.95 inklusive Zin-

sen und Kosten den Konkurs über den Schuldner (act. 3). Dagegen erhob dieser 

mit Eingabe vom 14. April 2025 (Datum der Abgabe am Empfang des Obergerich-

tes) rechtzeitig Beschwerde. Er beantragt die Aufhebung des Konkurses, eventu-

aliter dessen Sistierung. Es sei ihm die Möglichkeit einzuräumen, die Forderung 

aussergerichtlich zu begleichen. Bei der Kostenfestsetzung seien die konkreten 

Umstände des Falles zu berücksichtigen. Der Schuldner führt aus, dass er bis zur 

Konkurseröffnung keine Kenntnis von der Konkursforderung gehabt habe. Sobald 

ihm die Möglichkeit dazu gegeben werde, werde er die Forderung umgehend be-

zahlen. Entgegen anderer Behauptungen habe er die Konkurskosten in der Höhe 

von Fr. 1'200.– beim Konkursamt Dübendorf sichergestellt. Ein allfälliger Konkurs 

wäre für ihn existenzbedrohend (act. 2).

2. Mit Verfügung vom 15. April 2025 wurde dem Schuldner eine Frist von 

10 Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren 

angesetzt (act. 9). Die Sendung kam mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" zurück 

(act. 10/1). Gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO gilt eine eingeschriebene gerichtli-

che Postsendung, die nicht abgeholt worden ist, am siebten Tag nach dem erfolg-

losen Zustellungsversuch als zugestellt, sofern der Adressat mit einer Zustellung 

rechnen musste. Der Schuldner hat das Beschwerdeverfahren eingeleitet und 

musste deshalb mit Zustellungen rechnen. Die Verfügung vom 15. April 2025 

wurde an die von ihm auf der Beschwerde bezeichnete Adresse in Kloten ver-

schickt. Sie wurde ihm gemäss der Sendungsverfolgung der Post am 16. April 

2025 zur Abholung gemeldet, so dass die siebentägige Abholfrist am 23. April 

2025 endete (act. 2 und 10/1). An diesem Tag gilt die Verfügung als zugestellt. Da 

der Schuldner den Vorschuss für das Beschwerdeverfahren innerhalb der ange-

setzten Zahlungsfrist nicht geleistet hatte, wurde ihm am 15. Mai 2025 eine ein-

malige fünftägige Nachfrist angesetzt, mit der Androhung, dass auf die Be-

schwerde nicht eingetreten werde, wenn der Vorschuss innert dieser Nachfrist 

nicht bezahlt werde (act. 12). Diese Verfügung wurde dem Schuldner am 20. Mai 

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2025 zugestellt (act. 13). Die Nachfrist lief somit am 26. Mai 2025 ab (Art. 142 

Abs. 1 und 3 ZPO). Der Schuldner liess diese Frist ungenutzt verstreichen.

3. Gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO tritt das Gericht auf die Klage oder das 

Gesuch nicht ein, wenn der Kostenvorschuss auch nicht innert einer Nachfrist ge-

leistet wird. Der Schuldner hat den für das vorliegende Beschwerdeverfahren zu 

leistenden Vorschuss auch innert der ihm mit Verfügung vom 15. Mai 2025 ange-

setzten Nachfrist nicht bezahlt, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss 

nicht einzutreten ist. Auf die vom Schuldner in der Beschwerde erhobenen Ein-

wendungen gegen die Konkurseröffnung ist damit nicht weiter einzugehen. 

4.

Ausgangsgemäss wird der Schuldner für das Beschwerdeverfahren 

kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Der Gläubigerin ist mangels erheblicher 

Umtriebe keine Entschädigung zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und 

dem Schuldner auferlegt. 

1.

2.

3.

Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich zur Kollokation ange-

meldet.

4.

5.

Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage einer 

Kopie von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Uster 

(unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Dü-

bendorf, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons 

Zürich und an das Betreibungsamt Volketswil, je gegen Empfangsschein.

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6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. S. Bohli Roth

versandt am:
16. Juni 2025