# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c0f38efd-bde3-5bb2-be03-5616a32c93c7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 18.01.2024 HG230224
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HG230224_2024-01-18.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
    
 

 

Geschäfts-Nr.: HG230224-O U/ei 

 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. Stephan Mazan, Vizepräsident, Oberrichterin Flurina 

Schorta, die Handelsrichter Dr. Alexander Müller und Rudolf Dürst, 

Handelsrichterin Dr. Myriam Gehri sowie Gerichtsschreiber Lukas 

Bügler 

 

Urteil vom 18. Januar 2024 

 

in Sachen 

 

A._____ Genossenschaft, Klägerin 
 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ 

 

gegen 

 

B._____, 
Beklagter 

 

betreffend Forderung (URG) 
 

 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2) 

"1.  Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 482.55 zuzüg-
lich Zins zu 5 % p.a. seit dem 4. Juni 2019 zu bezahlen. 

 2.  Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 482.55 zuzüg-
lich Zins zu 5 % p.a. seit dem 10. Juli 2021 zu bezahlen. 

 3.  Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 482.55 zuzüg-
lich Zins zu 5 % p.a. seit dem 14. Mai 2022 zu bezahlen. 

 4.  Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nummer 1 des Betrei-
bungsamts Dübendorf, sei aufzuheben. 

 5.  Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehr-
wertsteuer zu Lasten des Beklagten." 

Sachverhalt und Verfahren 

A. Sachverhaltsübersicht 

a. Parteien und ihre Stellung 

Die Klägerin ist eine Genossenschaft mit Sitz in Zürich und dem Zweck der … 

(act. 1 Rz. 6). Die Klägerin ist gemäss Bewilligung des Eidgenössischen Instituts 

für Geistiges Eigentum (IGE) berechtigt und verpflichtet, die Vergütungsansprü-

che gemäss dem Urheberrechtsgesetz geltend zu machen (vgl. act. 3/2). 

Der Beklagte führt eine Arztpraxis in Zürich (act. 1 Rz. 8). 

b. Prozessgegenstand 

Mit der vorliegenden Klage macht die Klägerin als Verwertungsgesellschaft ge-

mäss URG ausstehende Vergütungen nach dem Gemeinsamen Tarif GT 3a gel-

tend (act. 1 Rz. 6 ff.). 

B. Prozessverlauf 

Am 5. Oktober 2023 reichte die Klägerin ihre Klage hierorts ein (act. 1). Gleichen-

tags wurden der Klägerin Frist zur Bezahlung des Gerichtskostenvorschusses und 

dem Beklagten Frist zur Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 5). Diese 

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Verfügung wurde dem Beklagten zugestellt (act. 6/2). Der Kostenvorschuss der 

Klägerin ging fristgerecht ein (act. 7). 

Nachdem der Beklagte innert Frist weder die Klageantwort eingereicht noch 

rechtzeitig um Fristerstreckung nachgesucht hatte, wurde ihm mit Verfügung vom 

17. November 2023 eine Nachfrist angesetzt, unter Androhung, dass bei Säumnis 

entweder ein Endentscheid getroffen oder zur Hauptverhandlung vorgeladen wür-

de (act. 10). Nachdem zwei postalische Zustellversuche scheiterten (act. 11), 

wurde dem Beklagten die entsprechende Verfügung schliesslich am 1. Dezember 

2023 durch Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt zugestellt (act. 12; 

act. 13). Bis heute hat sich der Beklagte nicht vernehmen lassen. 

Erwägungen 

1. Formelles 

1.1. Versäumte Klageantwort 

Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant-

wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die 

Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun-

gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem 

Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage-

grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert 

ist und dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehaup-

tungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Unter den gegebe-

nen Umständen ist, wenn es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, nach dem 

Klagebegehren zu erkennen. Ist die Klage demgegenüber nicht schlüssig, also 

bereits nach dem Vorbringen der klagenden Partei nicht begründet, ist sie trotz 

Säumnis der beklagten Partei abzuweisen. Dabei hat das Gericht auch rechts-

hemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu berücksichti-

gen, soweit sie in der Klage selbst angeführt sind. Andere Tatsachen, die aus den 

Akten ersichtlich sind, dürfen nur insoweit berücksichtigt werden, als sie für das 

Vorhandensein der von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvoraussetzungen von 

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Bedeutung sind (Art. 153 Abs. 2 ZPO; BSK ZPO-WILLISEGGER, Art. 223 N 20 und 

23; DIKE Komm.-PAHUD, Art. 223 N 3 f.). Diese Säumnisfolge wurde dem Beklag-

ten mit Verfügung vom 17. November 2023 angedroht (act. 10). Da der Beklagte 

innert Nachfrist keine Klageantwort eingereicht hat, ist androhungsgemäss zu ver-

fahren. Entsprechend haben die klägerischen Behauptungen grundsätzlich als 

unbestritten zu gelten. 

1.2. Prozessvoraussetzungen 

Die örtliche Zuständigkeit des hiesigen Handelsgerichts stützt sich auf Art. 10 

Abs. 1 lit. b ZPO und ist gegeben, da der Beklagte Wohnsitz im Kanton Zürich 

hat. Die sachliche Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 5 Abs. 1 lit. a ZPO i.V.m. 

Art. 6 Abs. 4 lit. a ZPO und § 44 lit. a GOG und ist ebenfalls gegeben. Die übrigen 

Prozessvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Damit ist auf die 

Klage einzutreten. Wie sogleich zu zeigen ist, erweist sich die Sache als spruch-

reif. 

2. Materielles 

2.1. Unbestrittener Sachverhalt 

Gemäss den seitens des Beklagten unbestritten gebliebenen klägerischen Dar-

stellungen ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: 

Der Beklagte hat der damals zuständigen C._____ eine Nutzung gemäss GT 3a 

angemeldet und gab dabei an, abgabepflichtige audiovisuelle Nutzungen auf ei-

ner Fläche bis 1'000 m2 und auf bis zu 200 Amtslinien durchzuführen (act. 1 

Rz. 10 f.). Die Vergütung für das Jahr 2019 in der Höhe von CHF 482.55 hat die 

Klägerin dem Beklagten – gestützt auf die unveränderten Vergütungsgrundlagen 

– am 24. April 2019 in Rechnung gestellt. Jene der Jahre 2021 und 2022 über je-

weils denselben Betrag wurden sodann mit Rechnungen vom 7. Juni 2021 bzw. 8. 

April 2022 vom Beklagten eingefordert (act. 1 Rz. 13). Der Beklagte hat diese 

Rechnungen – anders als für das Jahr 2020 (act. 1 Rz. 8) – in der Folge trotz 

Mahnung nicht bezahlt (act. 1 Rz. 14). Nachdem die Forderung zu Inkassozwe-

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cken zediert und die Beklagte erfolglos betrieben worden war, erfolgte eine Rück-

zession der Forderung an die Klägerin (act. 1 Rz. 15). 

2.2. Rechtliches 

Werke der Musik und andere akustische Werke sind urheberrechtlich geschützt, 

sofern sie individuell sind (Art. 2 Abs. 2 lit. b URG). Die Urheber der Werke haben 

das ausschliessliche Recht zu bestimmen, ob, wann und wie ihr Werk verwendet 

wird, wozu insbesondere die öffentliche Aufführung des Werkes zählt (Art. 10 

Abs. 1 und 2 lit. c URG). Die Erlaubnis für die öffentliche Aufführung der verwalte-

ten Musik ist bei der entsprechenden Verwertungsgesellschaft einzuholen, und es 

ist ihr gemäss Art. 46 URG die in den anwendbaren Tarifen vorgesehene Ent-

schädigung zu leisten. Die Tarife sind nach rechtskräftiger Genehmigung für die 

Gerichte verbindlich (Art. 44 ff. URG; Art. 59 Abs. 3 URG; BGE 125 III 141 E. 4.a). 

Aufgrund des in Art. 45 Abs. 2 URG statuierten Gleichbehandlungsgebots sind die 

Verwertungsgesellschaften auch beim Abschluss von Nutzungsverträgen an die 

Tarife gebunden (HGer AG-Urteil HSU.2007.7 vom 5. Juni 2007 E. 3.4, in: sic! 

2008 S. 24 ff.). 

2.3. Würdigung 

Bei der Klägerin handelt es sich um eine vom Eidgenössischen Institut für Geisti-

ges Eigentum zugelassene Verwertungsgesellschaft nach Art. 40 ff. URG bzw. 

Ziff. 3 Gemeinsamer Tarif GT 3a (act. 3/2). Die eingeklagte Forderung wurde zwar 

zeitweise an eine Dritte (Inkassogesellschaft) zediert, mittlerweile jedoch wieder 

an die Klägerin rückzediert; die Aktivlegitimation ist daher gegeben (act. 3/8; 

act. 3/10). Ebenso ist die Passivlegitimation des Beklagten gegeben, nachdem 

dieser nach dem zugrundeliegenden, unbestrittenen Sachverhalt als Nutzer im 

Sinne des Gemeinsamen Tarifs GT 3a gilt. 

Nach den schlüssigen und unbestrittenen klägerischen Darstellungen hat die Klä-

gerin für das Jahr 2019, 2021 und 2022 zutreffend eine Vergütung in Höhe von je 

CHF 482.55 vom Beklagten gefordert. Die in Rechnung gestellten Forderungen 

wurde bis anhin nicht beglichen. Die Klägerin fordert zusätzlich einen Zins von 5% 

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seit dem 4. Juni 2019 für die Vergütung des Jahres 2019, seit dem 10. Juli 2021 

für das Jahr 2021 und seit dem 14. Mai 2022 für das Jahr 2022. Zur Begründung 

stützt sie sich auf die Rechnungsstellungen am 24. April 2019, 7. Juni 2021 und 8. 

April 2022, die tarifliche Zahlungsfrist von 30 Tagen gemäss Ziff. 15 GT 3a sowie 

die auf den Rechnungen angegebenen Zahlungstermine (act. 1 Rz. 13 f.). Die im 

Recht liegenden Rechnungen der Klägerin enthalten den Vermerk "Zahlbar bis 

03.06.2019" (act. 3/5), "Zahlbar bis 09.07.2021" (act. 3/6) und "Zahlbar bis 13.05.2021" 

(act. 3/7). Die Verzugszinse sind damit wie beantragt geschuldet. 

Gemäss Ziffer 4 des Rechtsbegehrens fordert die Klägerin zudem die Beseitigung 

des Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Dübendorf. 

Im entsprechenden Zahlungsbefehl wurde indes bloss die Vergütung des Jahres 

2022 in Betreibung gesetzt (act. 3/9). Mit Gutheissung der Klage ist der diesbe-

zügliche Rechtsvorschlag im Sinne von Art. 79 SchKG im Umfang von 

CHF 482.55 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 14. Mai 2022 zu beseitigen. Für die im 

Zahlungsbefehl ausgewiesenen Betreibungskosten ist schliesslich gemäss Art. 68 

Abs. 2 SchKG keine Beseitigung des Rechtsvorschlages nötig (BGE 144 III 360, 

E. 3.6.2 mit Hinweis auf BGer 5A_455/2012 vom 5. Dezember 2012, E. 3). 

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

3.1. Gerichtskosten 

Die Höhe der Gerichtsgebühr bestimmt sich nach der Gebührenverordnung des 

Obergerichts (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster Li-

nie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 

lit. a GebV OG). Vorliegend beträgt der Streitwert CHF 1'447.65. In Anwendung 

von § 4 Abs. 1 und 2 GebV OG sowie angesichts des im Verhältnis zum Streitwert 

hohen Zeitaufwandes ist die Gerichtsgebühr auf CHF 400.– festzusetzen. Da die 

Klägerin vollumfänglich obsiegt, sind die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem 

Beklagten aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und vorab aus dem von der Kläge-

rin geleisteten Kostenvorschuss zu decken. Zudem ist der Klägerin das Rück-

griffsrecht auf den Beklagten einzuräumen (Art. 111 Abs. 2 ZPO). 

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3.2. Parteientschädigungen 

Ausgangsgemäss ist der Klägerin zudem eine Parteientschädigung zuzuspre-

chen. Deren Höhe richtet sich nach der Anwaltsgebührenverordnung vom 

8. September 2010 (AnwGebV; Art. 105 Abs. 2 und Art. 96 ZPO). Die Grundge-

bühr ist dabei mit der Begründung oder Beantwortung der Klage verdient (§ 11 

Abs. 1 AnwGebV). Nach § 4 Abs. 1 AnwGebV beträgt die Grundgebühr vorlie-

gend rund CHF 350.–. Diese kann bei besonders hohem Zeitaufwand um bis zu 

einem Drittel erhöht werden (§ 4 Abs. 2 AnwGebV). Die Klägerin verfasste eine 

Klageschrift (abzüglich Parteibezeichnungen, Rechtsbegehren und Verzeichnis-

se) von rund fünf Seiten (act. 1). Aufgrund dieser ausgewiesenen Arbeiten be-

steht selbst bei der maximalen Gebühr nach § 4 Abs. 1 und 2 AnwGebV 

(CHF 466.–) ein offensichtliches Missverhältnis zum Zeitaufwand der Klägerin. 

Die Gebühr ist damit in Anwendung von § 2 Abs. 2 AnwGebV angemessen zu er-

höhen und auf CHF 650.– festzusetzen. 

Ist einer mehrwertsteuerpflichtigen Partei eine Parteientschädigung zuzuspre-

chen, hat dies zufolge Möglichkeit des Vorsteuerabzugs ohne Berücksichtigung 

der Mehrwertsteuer zu erfolgen. Ist die anspruchsberechtigte Partei nicht im vol-

len Umfang zum Abzug der Vorsteuer berechtigt, ist die Parteientschädigung um 

den entsprechenden Faktor anteilsmässig anzupassen. Solche aussergewöhnli-

chen Umstände hat eine Partei zu behaupten und zu belegen (BGer 4A_552/2015 

vom 25. Mai 2016, E. 4.5; ZR 104 [2005] Nr. 76; SJZ 101 [2005] S. 531 ff.). Die 

Klägerin beantragt, ihr sei eine Parteientschädigung zuzüglich Mehrwertsteuer 

zuzusprechen (act. 1 S. 2). Sie behauptet aber keine für die Zusprechung der 

Mehrwertsteuer erforderlichen aussergewöhnlichen Umstände. Daher ist der Klä-

gerin die Parteientschädigung ohne Mehrwertsteuer zuzusprechen. 

Das Handelsgericht erkennt: 

1. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 nebst Zins zu 5% 

seit 4. Juni 2019 zu bezahlen. 

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2. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 nebst Zins zu 5 % 

seit 10. Juli 2021 zu bezahlen. 

3. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 nebst Zins zu 5 % 

seit 14. Mai 2022 zu bezahlen. 

4. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Düben-

dorf (Zahlungsbefehl vom 16. September 2022) wird im Umfang von Dispo-

sitiv-Ziffer 3 beseitigt. 

5. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 400.–. 

6. Die Kosten werden dem Beklagten auferlegt und vorab aus dem von der 

Klägerin geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. Im in Anspruch genomme-

nen Umfang wird der Klägerin das Rückgriffsrecht auf den Beklagten einge-

räumt. 

7. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung von 

CHF 650.– zu bezahlen. 

8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie nach Eintritt der Rechtskraft an 

das IGE, Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern. 

9. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-

wert beträgt CHF 1'447.65. 

 

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Zürich, 18. Januar 2024 
 

Handelsgericht des Kantons Zürich 
 

Der Vorsitzende: 
 
 
 

Dr. Stephan Mazan 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Lukas Bügler 

 

	Urteil vom 18. Januar 2024
	 Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2)
	Sachverhalt und Verfahren
	A. Sachverhaltsübersicht
	a. Parteien und ihre Stellung
	b. Prozessgegenstand

	B. Prozessverlauf
	Erwägungen
	1. Formelles
	1.1. Versäumte Klageantwort
	1.2. Prozessvoraussetzungen

	2. Materielles
	2.1. Unbestrittener Sachverhalt
	2.2. Rechtliches
	2.3. Würdigung

	3. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	3.1. Gerichtskosten
	3.2. Parteientschädigungen

	Das Handelsgericht erkennt:
	1. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 nebst Zins zu 5% seit 4. Juni 2019 zu bezahlen.
	2. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 nebst Zins zu 5 % seit 10. Juli 2021 zu bezahlen.
	3. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 nebst Zins zu 5 % seit 14. Mai 2022 zu bezahlen.
	4. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Dübendorf (Zahlungsbefehl vom 16. September 2022) wird im Umfang von Dispositiv-Ziffer 3 beseitigt.
	5. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 400.–.
	6. Die Kosten werden dem Beklagten auferlegt und vorab aus dem von der Klägerin geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. Im in Anspruch genommenen Umfang wird der Klägerin das Rückgriffsrecht auf den Beklagten eingeräumt.
	7. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung von CHF 650.– zu bezahlen.
	8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie nach Eintritt der Rechtskraft an das IGE, Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern.
	9. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...