# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 899cb783-b9b3-50ee-a9b7-c088d3ba5fca
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.08.2020 I 2020 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-38_2020-08-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 38

Entscheid vom 20. August 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________1959, Vater von 2 erwachsenen Kindern) hat 
eine Ausbildung als Konditor-Confiseur absolviert und ab 1984 als Gipser gear-
beitet (von 1984 bis 1994 sowie ab 2001 als Selbständigerwerbender). Aufgrund 
von Schulterbeschwerden, welche nach einer Zungenteilresektion (Neck Dissek-
tion) aufgrund eines Zungentumors (Plattenepithelkarzinom) auftraten, meldete 
sich A.________ am 7. Juni 2018 (= Eingangsdatum) bei der IV-Stelle zum Leis-
tungsbezug an (IV-act. 1). 

B. Nach diversen Abklärungen, welche ein Erstgespräch vom 30. Juli 2018 
und einen Fragebogen für Selbständigerwerbende (etc.) umfassen, teilte die IV-
Stelle am 8. Januar 2019 mit, dass Arbeitsvermittlung (Beratung/ Unterstützung) 
durch die berufliche IV-Integrationsabteilung gewährt werde (IV-act. 26).

C. In der Folge erachtete die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Un-
tersuchung als nötig, was A.________ mit Schreiben vom 11. April 2019 mitge-
teilt wurde (vgl. IV-act. 42). Der Auftrag wurde der Gutachterstelle E.________ 
zugelost (siehe IV-act. 43). Das per 12. August 2019 datierte E.________-
Gutachten ging am 21. August 2019 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 51). Am 3. De-
zember 2019 folgte der Abklärungsbericht der IV-Fachstelle für Selbständiger-
werbende (IV-act. 60).

D. Mit Vorbescheid vom 5. Dezember 2019 kündigte die IV-Stelle an, das 
Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 62). Dagegen liess A.________ mit Ein-
gabe vom 4. Februar 2020 Einwände erheben (IV-act. 70). Mit Verfügung vom 7. 
April 2020 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.

E. Gegen diese am 9. April 2020 eingegangene Verfügung liess A.________ 
rechtzeitig am 11. Mai 2020 (Montag) beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein-
reichen mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 07.04.2020 sei aufzuheben.
2. Dem Beschwerdeführer sei rückwirkend ab 01.12.2018 eine Invalidenrente zu-

zusprechen.
3. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwer-

degegnerin zurückzuweisen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen Mehr-

wertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 10. Juli 2020 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde 
sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. Dazu nahm 
der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 10. August 2020 Stellung.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Invalidität die durch   
einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussicht-
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invalidität 
stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das die 
versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (Meyer/ 
Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., Art. 28a N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

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1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4).

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).

1.6 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. A., Rz. 153; BGE 134 I 140 Erw. 5.3). 

1.7.1  Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist anzunehmen, wenn die zu-
mutbare Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der aus-
geglichene Arbeitsmarkt (vgl. Art. 7 Abs. 1 und Art. 16 ATSG; BGE 138 V 457 
Erw. 3.1 S. 459 f.) praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem 
Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das 
Finden einer entsprechenden Stelle daher von vorneherein als ausgeschlossen 
erscheint (Urteil BGer 9C_898/2017 vom 25.10.2018 Erw. 3.3). 

1.7.2  Das fortgeschrittene Alter wird in der Rechtsprechung, obgleich an sich ein 
invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, das zusammen mit weiteren 
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer 

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versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird und dass ihr deren 
Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungslast nicht mehr zumutbar 
ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis-
tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich 
nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umstän-
den des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Ge-
sundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einar-
beitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, 
vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang 
oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein 
(BGE 138 V 457 Erw. 3.1 S. 459 f.; 107 V 17 Erw. 2c S. 21; Urteil BGer 
8C_892/2017 vom 23.8.2018 Erw. 3.2). Fehlt es an einer wirtschaftlich verwert-
baren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die 
einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (BGE 138 V 457 Erw. 
3.1 S. 460; Urteil BGer 9C_549/2018 vom 20.2.2019 Erw. 3.1.1). Grundsätzlich 
richtet sich der Zeitpunkt, in dem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) 
Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen 
der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit. Diese gilt als aus-
gewiesen, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige 
Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 138 V 457 Erw. 3.3 S. 461 f.). 

2.1 Was die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten anbelangt, 
verhält es sich so, dass die Vorinstanz ein interdisziplinäres Gutachten einholte. 
Auf ein solches im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist 
praxisgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (Urteil BGer 8C_292/2019 vom 27.8.2019 
Erw. 3.2.2 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 137 V 210 Erw. 1.3.4 S. 227).

2.2.1  Beim MEDAS-Gutachten vom 12. August 2019 wirkten folgende 
Sachverständige mit (IV-act. 51-11/59):

Dr.med. F.________ (FMH Allgem. Innere Medizin/ Fallführung)
Dr.med. F.________ (FMH Rheumatologie)
Dr.med. G.________ (FMH Otorhinolaryngologie)
Dr.med. H.________ (FMH Psychiatrie & Psychotherapie)
Dr.med. I.________ (Facharzt für Neurologie)

2.2.2  Diese Gutachter stellten hinsichtlich des Versicherten im Rahmen einer 
Konsensbeurteilung folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
(vgl. IV-act. 51-7f./59):

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1. Chronisches Nacken-Schultergürtel-Syndrom rechts (ICD-10 M89/M75.9)
- funktionell Frozen-Shoulder rechts

o partielle Läsion des Nervus accessorius und suprascapularis 
rechts mit Atrophie der Schultergürtelmuskulatur und neuropathi-
schem Schmerzsyndrom (ICD-10 G57.8, G56.4)

- deutliche Atrophie M. trapezius, supraspinatus und partiell infraspina-
tus bei Status nach Neck dissection 12.12.2017 bei Zungenrand-Ca 
rechts, Status nach Radiotherapie bis 05/18

- radiomorphologisch mässiggradige bis deutliche AC-Gelenksarthrose, 
leichtgradige Tendinose der Supra- und Infraspinatussehne sowie ca. 
30%ige gelenksseitige Partialläsion der Supraspinatussehne, Längs-
riss der langen Bizepssehne im Sulcus intertubercularis (Arthro-MRT 
26.03.2018)

2. Zungenrandkarzinom rechts pT2 pN2a M0 (ICD-10 C02.1)
- Status nach transoraler Tumorresektion und Neck dissection I-IV 

rechts am 12.12.2017
- Status nach perkutaner Bestrahlung des Lymphabflusses Mundboden 

/ zervikal rechts mit 66 Gy vom 19.03. - 03.05.2018

2.2.3  Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit listeten die Gutachter 
was folgt auf (IV-act. 51-8/59):

1. Metabolisches Syndrom (ICD-10 E88.9)
- Arterielle Hypertonie (ICD-10 I10), medikamentös behandelt
- Diabetes mellitus Typ II (ICD-10 E11.9), medikamentös behandelt

o HbA1C 6.3% (Norm 4.5 - 6.3 %)
- Adipositas, BMI 30 kg/m2 (ICD-10 66.0)
- Hepatopathie (ICD-10 K76)

o GOT 59.9 U/L (Norm <40); GPT 103 U/L (Norm < 41); Gamma GT 
231 U/L (Norm 11-66)

o DD im Rahmen des metabolischen Syndroms; NASH; Aethylkonsum 
(CDT normal mit 1.1%)

2. Psoriasis vulgaris (ICD-10 L40)
3. Leichte Polyneuropathie gemischter Aetiologie (ICD-10 G62.9)
4. Anamnestisch aktuell asymptomatische Gonarthrose rechts (ICD-10 M17.1)

- Status nach Kniegelenksarthroskopie mit wahrscheinlicher medialer 
Teilmeniskektomie ca. 11/16

5. Leichtgradige Hochtonschallempfindungsschwerhörigkeit beidseits (ICD-10 
H90.3)

2.2.4  Für die angestammte Tätigkeit als Gipser erachteten die Gutachter den 
Versicherten als nicht mehr arbeitsfähig. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer 
leidensangepassten Tätigkeit gelangten die Gutachter zu folgender Einschätzung 
(vgl. IV-act. 51-9f./59 Ziff. 4.7.1):

Grundsätzlich sind jegliche Tätigkeiten mit dem rechten dominanten Arm, welche 
eine Abduktions- und Elevationsbewegung nötig machen würden, nicht mehr mög-
lich. Das heisst Tätigkeiten in Schulterneutralstellung, z.B. auf Tischhöhe sind hin-
gegen möglich, da keine lokalen Beschwerden im Bereich Ellbogen-, Hand- und 
Fingergelenke vorliegen. Das Heben und Tragen von Lasten mit dem rechten do-
minanten Arm ist auf max. 5 kg zu limitieren. Es bestehen keine Einschränkungen 

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für den Gebrauch und Einsatz des linken Armes, noch bestehen Einschränkungen 
bezüglich der Gehfähigkeit oder das Sitzen an Ort in Wechselbelastung. Tätigkei-
ten mit erhöhten Kommunikationsanforderungen sollten vom Exploranden gemie-
den werden, ebenso intellektuell fordernde Tätigkeiten.

Insgesamt veranschlagten die Gutachter für körperlich leichte, adaptierte Tätig-
keiten in der freien Wirtschaft eine verbliebene Arbeitsfähigkeit von 60%, wobei 
die Arbeitszeit von 2x2.5 bis 2x3 Stunden auf den ganzen Tag verteilt werden 
sollte, um regelmässige Pausen einhalten zu können (IV-act. 51-10/59). 

2.3.1  Vorab ist festzuhalten, dass der Versicherte umfassend abgeklärt worden 
ist. Das vorliegende polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 12. August 2019 er-
füllt die von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen. Es beruht auf eige-
nen umfangreichen Untersuchungen, eingehender Anamneseerhebung und es 
setzt sich namentlich auch mit den anderen medizinischen Berichten auseinan-
der (siehe IV-act. 51-6f./59; IV-act. 51-14/59 bis IV-act. 51-17/59; IV-act. 51-
25/59 Ziff. 2.1; IV-act. 51-46/59 oben). Die Beurteilung der medizinischen Zu-
sammenhänge sowie der medizinischen Situation leuchtet ein. Sodann sind die 
Schlussfolgerungen der Sachverständigen hinreichend begründet.

2.3.2  Daran vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers vor Gericht nichts 
zu ändern. Dem Umstand, wonach der Hausarzt Dr.med. J.________ (IV-act. 37) 
und der behandelnde Rheumatologe Dr.med. K.________ lediglich eine maxima-
le Arbeitsfähigkeit von 30% für leichte Tätigkeiten veranschlagen (IV-act. 36-2/2), 
was im MEDAS-Gutachten diskutiert wurde (siehe IV-act. 51-46/59 oben), ist 
nach höchstrichterlicher Rechtsprechung eingeschränkte Bedeutung zuzumes-
sen, zumal die behandelnden Ärzte mit Blick auf die Nähe zum Patienten, ihren 
Behandlungsauftrag und die häufig punktuelle Beurteilung einer gesundheitlichen 
Situation eher geneigt sind, zugunsten ihres Patienten auszusagen (vgl. Beat 
Weber, "Hürden" und "Hilfen" bei der richterlichen Würdigung von medizinischen 
Gutachten, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2020, herausgegeben 
von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 197ff., S. 203f.). Hinzu kommt, dass der 
Versicherte gegenüber den Gutachtern u.a. sinngemäss erklärte:

- dass er sich an der Haushaltarbeit beteilige (er selber würde sehr gerne kochen, 
zum Teil staubsaugen, er mache die Einkäufe mit dem Auto; spontan schilderte 
er, dass insbesondere das Halten des Steuerrades beim Autofahren für ihn ohne 
Schmerzen möglich sei; vgl. IV-act. 51-20f./59);

- dass er alle Hausarbeiten verrichten könne, ausser die Wäsche (IV-act. 51-
35/59);

- dass er die Meinung vertrat, dass eine körperlich leicht belastende Tätigkeit 
durchaus umsetzbar sei, ohne dass er dies näher quantifizieren könne (IV-act. 
51-21/59);

- dass er höchstens noch eine leichte Arbeit verrichten könne als Chauffeur, ohne 
schwere Hebearbeiten (IV-act. 51-34/59);

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- dass er nebenbei noch leichtere Arbeiten verrichten könne, z.B. als Chauffeur, 
eine richtige Stelle in einer angepassten Tätigkeit bekomme er aber nicht, denn 
wer nehme schon einen 60-jährigen (IV-act. 51-35/59);

- dass er schon zu 50% etwas machen könne, allerdings von einer solchen Stelle 
mit reduziertem Pensum nicht leben könne (IV-act. 51-35/59);

- dass er gerne noch in einer somatisch angepassten Tätigkeit arbeiten wolle, aber 
effektiv geringe Chancen habe, in seinem Alter noch eine Stelle zu finden (IV-act. 
51-37/59);

- dass sich für ihn eine Teilzeitanstellung finanziell auch kaum lohne (IV-act. 51-
37/59);

- dass er selber Auto fahre und damit keine Probleme habe (IV-act. 51-37/59; IV-
act. 51-41/59 oben; IV-act. 51-50/59 oben);

- und dass er für die Begutachtung selber vom Wohnort nach C.________ mit dem 
Auto gefahren sei (IV-act. 51-41/59).

Im Lichte dieser weiterhin vorhandenen Ressourcen (namentlich hinsichtlich des 
problemlosen Lenkens eines Fahrzeuges auch für längere Strecken und im 
Haushaltbereich) gibt die gutachtlich bescheinigte Arbeitsfähigkeit von 60% für 
leidensangepasste leichte Tätigkeiten keinen Anlass zur Beanstandung. Dies gilt 
erst recht, als keine Einschränkungen für den Gebrauch und Einsatz des linken 
Armes sowie hinsichtlich der Gehfähigkeit oder das Sitzen an Ort in Wechselbe-
lastung bestehen (IV-act. 51-47/59, Ziff. 8.2.1 in fine).

3. Hinsichtlich des Einkommensvergleichs drängen sich folgende Ausführun-
gen auf. 

3.1 Die Vorinstanz ermittelte anhand der Betriebsergebnisse des selbständig 
erwerbenden Beschwerdeführers in den Jahren 2013 bis 2016 ein durchschnittli-
ches Einkommen von Fr. 44'389.--, welches als Valideneinkommen übernommen 
wurde (vgl. IV-act. 60-4f./6 i.V.m. der angefocht. Verfügung). Diesem Validenein-
kommen stellte die Vorinstanz ein aus den Tabellenlöhnen (LSE 2016) hergelei-
tetes Durchschnittseinkommen als Hilfsarbeiter gegenüber, umgerechnet auf 
41.7 h/Woche und indexiert auf den Stand von 2018, was Fr. 64'207.-- bzw. bei 
einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 60% Fr. 38'524.-- (64'207 x 0.60) ergab 
(vgl. IV-act. 60-5/6). Beim Einkommensvergleich wurden in der angefochtenen 
Verfügung die erwähnten Zwischenergebnisse versehentlich falsch bezeichnet, 
indessen wurde der Einkommensausfall (von Fr. 5'865.--) sowie der IV-Grad von 
13% (trotz Vertauschung der Bezeichnung Validen- und Invalideneinkommen) 
rechnerisch korrekt berechnet.

3.2.1  In der Beschwerde wird unter Ziffer 4 ein höheres Valideneinkommen pos-
tuliert mit der Begründung, dass das durchschnittliche Jahreseinkommen des 
Beschwerdeführers in den letzten 10 Jahren vor Eintritt des Gesundheitsscha-
dens (nach Massgabe des IK-Auszugs, siehe auch IV-act. 22-2f./3) Fr. 46'470.-- 

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betragen habe, wobei der Betriebsgewinn im Jahr 2015 wegen einer ungewöhn-
lichen Nachfrageflaute und bereits damals bestehenden Schulterbeschwerden 
wegen Arthrose nicht repräsentativ sei. 

3.2.2  Dazu entgegnete die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung überzeugend 
zum einen, dass sinngemäss ein IV-fremder Nachfragerückgang es nicht recht-
fertigt, den Betriebsgewinn 2015 auszuklammern, und zum andern, falls tatsäch-
lich bereits im Jahre 2015 gesundheitliche Probleme Spuren im Geschäftsergeb-
nis hinterlassen hätten (was nicht ausgewiesen sei), konsequenterweise auch 
das folgende Geschäftsjahr 2016 unberücksichtigt zu bleiben hätte. Von daher ist 
grundsätzlich weiterhin auf das in der angefochtenen Verfügung (aus dem Ab-
klärungsbericht der IV-Fachstelle für Selbständigerwerbende = IV-act. 60) herge-
leitete Valideneinkommen (Fr. 44'389.--) bzw. auf das in der Vernehmlassung 
(Ziff. 10 in fine) geringfügig korrigierte Ergebnis von Fr. 44'499.-- abzustellen. 
Abgesehen davon würde sich am Endergebnis eines tiefen, nicht rentenbegrün-
denden IV-Grades selbst dann nichts ändern, wenn nach der Argumentation des 
Beschwerdeführers von einem höheren Durchschnittseinkommen von Fr. 
46'470.-- (vgl. Erw. 3.2.1 i.V.m. IV-act. 22-2f./3) auszugehen wäre (siehe nach-
folgend). 

3.3.1  Was das massgebende Invalideneinkommen anbelangt, orientierte sich 
die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung an der Berechnung, wie sie im 
Abklärungsbericht der IV-Fachstelle für Selbständigerwerbende enthalten ist (IV-
act. 60-5/6). Allerdings ergänzte sie dazu in der Vernehmlassung (Ziff. 11), dass 
im erwähnten Abklärungsbericht auf den Branchenwert "Erbringung von sonsti-
gen Dienstleistungen" (Ziff. 94-96 LSE 2016) abgestellt wurde, derweil praxis-
gemäss der Tabellenwert "TA1, Zeile Total/ Privater Sektor/ Mann" heranzuzie-
hen sei, was umgerechnet auf die Wochenarbeitszeit (41.7h) und indexiert auf 
das Jahr 2018 einen Durchschnittsverdienst von Fr. 67'445.-- (bei einer 
100%igen Arbeitsfähigkeit) ergebe, bzw. umgerechnet auf eine verbliebene Ar-
beitsfähigkeit von 60% ein Invalideneinkommen von Fr. 40'467.-- (67'445 x 0.60) 
resultiere. 

3.3.2  In der Tat wendet die Rechtsprechung in der Regel die Monatslöhne 
gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor" an. Nur ausnahmsweise 
haben das Bundesgericht und früher das Eidg. Versicherungsgericht bei Perso-
nen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig 
gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage 
kam, auf das statistische Durchschnittseinkommen einzelner Branchen abge-
stellt, wenn dies sachgerecht erschien, um der im Einzelfall zumutbaren erwerbli-
chen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen (vgl. 

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Urteil BGer 8C_457/2017 vom 11.10.2017 Erw. 6.2 mit weiteren Hinweisen). Ei-
ne solche Ausnahme lässt sich hier nicht vertreten, nachdem ein Verbleiben des 
Versicherten in der bisherigen Branche aus gesundheitlichen Gründen ausser 
Betracht fällt. Damit ist rechtsprechungsgemäss für Männer aus der LSE 2016 
ein Durchschnittsverdienst für Hilfsarbeitertätigkeiten (Kompetenzniveau 1) von 
Fr. 67'430.-- per 2018 heranzuziehen (5'340 x 12, geteilt durch 40 x 41.7, umge-
rechnet auf die Index-Entwicklung bis 2018, d.h. geteilt durch 2239 x 2260, vgl. 
dazu die Berechnung im Urteil BGer 8C_486/2019 vom 18.9.2019 Erw. 7.4; an-
zufügen ist, dass der geringfügige Unterschied zur Berechnung der Vorinstanz - 
Fr. 67'445.-- [Differenz von 15.--] - auf der Verwendung von anders zusammen-
gesetzten Index-Zahlen beruht). 

Des Weiteren erachtete die Vorinstanz in der Vernehmlassung unter Würdigung 
aller Umstände (Zumutbarkeitsprofil/ Alter) einen leidensbedingten Abzug von 
10% als gerechtfertigt, was den ihr in solchen Fragen zustehenden Beurteilungs-
spielraum nicht überschreitet. Entgegen der Argumentation in der Beschwerde 
(S. 7) ist kein höherer Abzug angebracht, zumal wenn man die beim Versicherten 
weiterhin vorhandenen Ressourcen mitberücksichtigt (siehe oben, Erw. 2.3.2). 
Damit beträgt der Ausgangswert zur Festlegung des massgebenden Invaliden-
einkommens Fr. 60'687.-- (67'430 x 0.9), wovon bei einer Restarbeitsfähigkeit 
von 60% insgesamt Fr. 36'412.-- (60'687 x 0.6) zu berücksichtigen sind.

3.4 Bei einem Vergleich des oben (Erw. 3.2.2) dargelegten Validenein-
kommens von Fr. 44'499.-- und des hergeleiteten Invalideneinkommens von 
Fr. 36'412.-- resultiert ein nicht rentenbegründender IV-Grad von 18% (44'499 
minus 36'412 = 8'087; 8'087 : 44'499 x 100 = 18.17). Selbst wenn entgegen den 
vorstehenden Ausführungen von einem etwas höheren Valideneinkommen von 
Fr. 46'470.-- auszugehen wäre (siehe Erw. 3.2.2 in fine), bliebe es dabei, dass 
ein leicht höherer IV-Grad von aufgerundet 22% keinen Anspruch auf eine IV-
Rente begründet (46'470 minus 36'412 = 10'058; 10'058 : 46'470 x 100 = 21.64). 
Analoges gälte, wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen bei der Ermitt-
lung des Invalideneinkommens ein höherer leidensbedingter Abzug gewährt 
würde. 

4.1 Hinsichtlich der beruflichen Eingliederung verhält es sich so, dass bei ei-
nem oben hergeleiteten IV-Grad von 18% zum vornherein kein Anspruch auf ei-
ne Umschulung besteht. Und selbst dann, wenn ein IV-Grad von mindestens 
20% angenommen würde, macht eine Umschulung beim nunmehr 61-jährigen 
Versicherten wirtschaftlich keinen Sinn. Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlas-
sung Ziffer 15 nachvollziehbar ausgeführt hat, stünde der durch eine Umschu-
lung zu erwartende Erfolg in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Umschu-

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lungskosten (einschliesslich Taggelder). Abgesehen davon hat der Versicherte 
bislang nicht substantiiert dargelegt, in welchem Bereich er sich umschulen las-
sen möchte.

4.2 Die am 8. Januar 2019 von der IV-Stelle gewährte Unterstützung bei der 
Arbeitssuche (IV-act. 26) wurde zwischenzeitlich beendet. Ob dabei eine man-
gelhafte Eingliederungsbereitschaft bzw. -fähigkeit von Bedeutung war, wie sinn-
gemäss in der angefochtenen Verfügung angesprochen wird - ein solcher Man-
gel in der Eingliederungsbereitschaft wird hingegen in der Beschwerde (Ziff. 8) 
und in der Eingabe vom 10. August 2020 (S. 3) klar verneint - kann hier letztlich 
offen bleiben, denn Fakt und vor Gericht unbestritten ist, dass der Versicherte 
gegenüber der für die berufliche Integration zuständigen IV-Mitarbeiterin den 
Wunsch äusserte, die IV-Arbeitsvermittlung zu beenden (IV-act. 73-3/3). Soweit 
in der Beschwerde (Ziff. 8) dieser IV-Mitarbeiterin vorgeworfen wird, sie habe im 
Rahmen der Besprechungen vom 28. Februar 2020 und vom 2. März 2020 eine 
Anstellung bei der Bäckerei D.________ verhindert, widerspricht diese Darstel-
lung den Ausführungen des Hausarztes im Bericht vom 6. August 2020, welcher 
vom Beschwerdeführer am 10. August 2020 eingereicht wurde. Darin führt 
Dr.med. L.________ aus, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. Juli 2020 als 
Chauffeur-Ausläufer für die Firma D.________ AG arbeitet (durchschnittlich 4 
Tage pro Woche von 4.45 Uhr bis 9 Uhr). Dabei habe der Beschwerdeführer 
ständig Schmerzen in der rechten Schultergegend, da die Arbeit "relativ streng" 
sei; er komme deswegen wegen der Schmerzen ans Limit. Diese Beurteilung des 
Hausarztes, wonach die aktuelle Teilerwerbstätigkeit des Beschwerdeführers 
eher ungeeignet sei, steht grundsätzlich im Einklang mit der Einschätzung der 
vorerwähnten IV-Mitarbeiterin (siehe IV-act. 73-3/3 oben). Abgesehen davon ist 
dem Beschwerdeführer entgegenzuhalten, dass gemäss den Einträgen im Ver-
laufsprotokoll vom 5. März 2020 eine weitere Möglichkeit bei einem anderen Ar-
beitgeber (M.________) evaluiert und mit diesem Arbeitgeber die Möglichkeit für 
Schnuppertage vereinbart wurde, was dem Versicherten gleichentags telefonisch 
mitgeteilt wurde (vgl. IV-act. 73-3/3). Zu diesem Schnuppertage-Angebot hat sich 
der Versicherte in der Beschwerde expressis verbis nicht geäussert. In der Ein-
gabe vom 10. August 2020 machte der Beschwerdeführer geltend, dass ein Ein-
satz bei der Firma M.________ AG "wegen der Coronakrise kurzfristig abgesagt" 
wurde. Einmal abgesehen davon, dass diese Absage nicht näher dokumentiert 
wurde, ist es ohne weiteres nachvollziehbar, dass angesichts der aktuellen Co-
rona-Situation potentielle Arbeitgeber sehr zurückhaltend sind mit der Anstellung 
von neuen Mitarbeitern (siehe dazu auch die vom Beschwerdeführer am 
10.8.2020 eingereichten, erfolglosen Arbeitsbemühungen), zumal weiterhin un-
zählige Firmen für einen Teil der Angestellten Kurzarbeit angeordnet haben, mit-

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hin diesbezüglich in erheblichem Masse Kurzarbeitsentschädigungen der Ar-
beitslosenversicherung in Anspruch genommen werden. Indessen ist zu beach-
ten, dass nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung der ausgeglichene Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 in fine ATSG und Art. 16 ATSG) massgebend ist, wel-
cher auch sogenannte Nischenarbeitsplätze umfasst, also Stellen- und Arbeits-
angebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Sei-
ten des Arbeitgebers rechnen können (vgl. Urteil BGer 8C_670/2015 vom 
12.2.2016 Erw. 4.2 mit Hinweis). Nachdem der ausgeglichene Arbeitsmarkt 
gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts genügend realistische Betäti-
gungsmöglichkeiten für Personen kennt, welche funktionell als Einarmige zu be-
trachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können, (vgl. zit. Ur-
teil 8C_670/2015 vom 12.2.2016 Erw. 4.3 mit weiteren Hinweisen), gilt dies erst 
recht auch für Personen, welche grundsätzlich beide Hände einsetzen können, 
indes mit dem rechten dominanten Arm die in Erwägung 2.2.4 umschriebenen 
Einschränkungen zu beachten haben. Mit anderen Worten hat für derzeit auf-
grund der Corona-Situation fehlende Arbeitsplatzangebote grundsätzlich die Ar-
beitslosenversicherung einzustehen (und nicht die Invalidenversicherung, welche 
die jeweiligen Leistungsansprüche nach Massgabe eines ausgeglichenen Ar-
beitsmarktes herleitet). Angesichts dieser bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
und der medizinischen Aktenlage ist die  vorinstanzliche Einschätzung, wonach 
der Versicherte die ihm verbliebene Arbeitskraft bei ausgeglichener Arbeitsmarkt-
lage wirtschaftlich verwerten könnte, hier nicht zu beanstanden. An diesem Er-
gebnis vermögen die weiteren Einwände des Beschwerdeführers nichts zu än-
dern. Unbehelflich ist namentlich auch die Argumentation des Beschwerdefüh-
rers in seiner Eingabe vom 10. August 2020 (S. 2), dass ihm die IV-Stelle "zwar 
den Kontakt mit der Firma N.________ GmbH" vermittelt habe und diese Firma 
ihm "eine Rücksprache in Aussicht" gestellt habe, "welche aber leider nie erfolgt" 
sei. Dazu ist dem Versicherten entgegenzuhalten, dass von ihm ein aktiveres 
Mitwirken hätte erwartet werden dürfen, indem er selber sich bei der betreffenden 
Firma nach Einsatzmöglichkeiten erkundigt hätte. Daraus, dass er (passiv) auf 
eine Rücksprache gewartet habe, kann er hier grundsätzlich nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Im Übrigen wird hinsichtlich der Arbeitsvermittlung auf die wei-
teren Ausführungen der Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (S. 5) verwiesen, 
welchen (abgesehen von den vorstehenden Erwägungen) nichts beizufügen ist.

4.3 Beizupflichten ist auch den vorinstanzlichen Ausführungen, dass die im 
massgebenden Zeitpunkt (Vorliegen des MEDAS-Gutachtens vom 12.8.2019) 
vorhandene Restaktivitätsdauer von nicht ganz 5 Jahren in Anbetracht der ak-
tenkundigen Ressourcen des Versicherten die Annahme einer Unverwertbarkeit 
der Restarbeitsfähigkeit von 60% auf dem Arbeitsmarkt nicht rechtfertigen lässt. 

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Den diesbezüglichen Ausführungen (Ziff. 7 bis 9 der Vernehmlassung) ist unein-
geschränkt beizupflichten. Im Übrigen sind hier auch die vorstehend in Erwägung 
2.3.2 aufgeführten Ressourcen anzurechnen. Bereits erwähnt wurde, dass nach 
der höchstrichterlichen Rechtsprechung auf dem ausgeglichenen (theoretischen) 
Arbeitsmarkt auch für Personen, die funktionell als einarmig zu betrachten sind 
und überdies nur noch leichte Arbeiten verrichten können, grundsätzlich ge-
nügend realistische Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen (vgl. Urteil BGer 
8C_451/2016 vom 17.10.2016, in: SVR-Rechtsprechung 3/2017 IV Nr. 209).

5. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend gehen die Verfah-
renskosten zu Lasten des Beschwerdeführers, ohne dass ein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung besteht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwer-
deführer auferlegt. Er hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, 
so dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Vertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R, inkl. Eingabe des Bf vom 10.8.2020)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A/z.K.).

Schwyz, 20. August 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 7. September 2020