# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 283321da-d30e-519d-a06e-0946b17c782e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250240-O3
**Docket/Reference:** PS250240-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250240-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250240-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach, Vorsitzende, Oberrichterin 

lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin Dr. M. Isler sowie Ge-

richtsschreiber MLaw S. Widmer

Beschluss und Urteil vom 8. September 2025

A._____, 

Schuldner und Beschwerdeführer,

in Sachen

gegen

Kanton Zürich,

Gläubiger und Beschwerdegegner,

vertreten durch Kantonales Steueramt Zürich, 

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 7. August 2025 (EK251326)

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Erwägungen:

1.

1.1. Der Schuldner und Beschwerdeführer (nachfolgend: Schuldner) ist seit dem 

tt.mm.2023 als Inhaber des Einzelunternehmens B._____ im Handelsregister des 

Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Handelsregisterauszug bezweckt das Ein-

zelunternehmen die Erbringung von Beratungsleistungen (Management Consul-

ting und Strategy Consulting) mit Hauptfokus … (act. 7).

1.2. Am 13. Juni 2025 (Datum Poststempel) stellte der Gläubiger und Beschwer-

degegner (nachfolgend: Gläubiger) beim Bezirksgericht Zürich ein Begehren um 

Eröffnung des Konkurses über den Schuldner (act. 9/1). Nach Durchführung des 

Verfahrens eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichts Zürich (nachfolgend: 

Vorinstanz) mit Urteil vom 7. August 2025 den Konkurs über den Schuldner für 

eine Forderung des Gläubigers von Fr. 6'683.90 nebst 4.75% Zins seit 9. Novem-

ber 2024, Fr. 101.40.– ohne Zins und Fr. 222.– Betreibungskosten. Die Ent-

scheidgebühr setzte die Vorinstanz auf Fr. 400.– fest, auferlegte sie dem Schuld-

ner und bezog sie aus dem vom Gläubiger geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 1'800.–. Den Rest des Vorschusses überwies die Vorinstanz dem mit dem 

Vollzug des Konkurses betrauten Konkursamt Wiedikon-Zürich (fortan: Konkur-

samt; act. 3 = act. 8 [Aktenexemplar] = act. 9/8).

1.3. Mit Eingabe und Nachtrag vom 13. August 2025 erhob der Schuldner gegen 

die Konkurseröffnung Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Er be-

antragt die Aufhebung der Konkurseröffnung und in prozessualer Hinsicht die Ge-

währung der aufschiebenden Wirkung (act. 2 und act. 5). Die Akten des vorin-

stanzlichen Verfahrens wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 9/1-11).

1.4. Mit Verfügung vom 14. August 2025 verweigerte die Kammer der Be-

schwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung. Gleichzeitig setzte die Kammer 

dem Schuldner eine Frist von zehn Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses 

für die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– an (act. 10). In 

der Verfügungsbegründung informierte die Kammer den Schuldner über die Vor-

aussetzungen für eine Aufhebung der Konkurseröffnung und für die Gewährung 

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der aufschiebenden Wirkung. Gleichzeitig wies sie ihn darauf hin, dass er seine 

Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist noch ergänzen könne (act. 10 

E. 2-3).

1.5. Mit Eingabe vom 15. August 2025 ergänzte der Schuldner seine Be-

schwerde (act. 12 samt Beilage act. 13/1-3) und stellte erneut ein Gesuch um auf-

schiebende Wirkung. 

1.6. Mit Verfügung vom 15. August 2025 wurde die aufschiebende Wirkung er-

neut einstweilen verweigert (act. 14). Wiederum machte die Kammer den Schuld-

ner darauf aufmerksam, welche Voraussetzung für die Gewährung der aufschie-

benden Wirkung und die Aufhebung der Konkurseröffnung bis zum Ablauf der 

Rechtsmittelfrist noch zu erfüllen wäre (act. 14 E. 2).

1.7. Am 20. August 2025 reichte der Schuldner eine weitere Ergänzung seiner 

Beschwerde ein. Darin ersucht er erneut um Gewährung der aufschiebenden Wir-

kung (act. 16 samt Beilagen act. 17/1-3).

1.8. Am 1. September 2025 ging bei der Obergerichtskasse fristgerecht der ver-

langte Kostenvorschuss von Fr. 750.– ein (act. 18, vgl. act. 11/1). 

1.9. Auf das Einholen einer Beschwerdeantwort ist zu verzichten (Art. 322 Abs. 1 

ZPO). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Mit dem vorliegenden Entscheid 

in der Sache wird das (noch pendente) Gesuch um Gewährung der aufschieben-

den Wirkung gegenstandslos und ist abzuschreiben.

2.

Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 

Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 11). 

Die Gerichtsurkunde mit dem angefochtenen Entscheid wurde dem Schuldner am 

8. August 2025 zur Abholung gemeldet. Der Schuldner holte die Gerichtsurkunde 

innerhalb der Abholfrist nicht ab, weshalb sie der Vorinstanz retourniert wurde 

(act. 11/11). Weil der Schuldner nach Erhalt der Anzeige der Konkursverhandlung 

mit einer Zustellung rechnen musste (vgl. act. 11/7), gilt die Zustellung am siebten 

Tag nach dem erfolglosen Zustellversuch, d.h. am 15. August 2025, als erfolgt 

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(Art. 138 Abs. 3 ZPO). Die zehntägige Rechtsmittelfrist begann somit am 16. Au-

gust 2025 zu laufen und endete am 25. August 2025. Sowohl die Beschwerde 

vom 13. August 2025 als auch die Ergänzungen vom 15. und 20. August 2025 er-

folgten mithin rechtzeitig und sind zu berücksichtigen. Der Schuldner ist zur Be-

schwerde legitimiert. Er hat den Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren 

fristgerecht geleistet (E. 1.7). Dem Eintreten auf die Beschwerde steht nichts ent-

gegen.

3.

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurser-

öffnung aufheben, wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld einschliesslich Zinsen 

und Kosten getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht zu-

handen des Gläubigers hinterlegt ist (Hinterlegung) oder der Gläubiger auf die 

Durchführung des Konkurses verzichtet hat (Gläubigerverzicht; vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG). Tilgung und Hinterlegung müssen "einschliesslich Zinsen und 

Kosten" vor Ablauf der Beschwerdefrist erfolgt sein (KUKO SchKG-DIGGEL-

MANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 10; BGE 136 III 294 E. 3.2). Zu den "Kos-

ten" gehören auch die vom Gläubiger vorgeschossenen Kosten des erstinstanzli-

chen Konkursgerichtes und des Konkursamtes (BGer 5A_829/2014 vom 9. Fe-

bruar 2015 E. 3.3; BGer 5A_435/2013 vom 10. Juli 2013 E. 2.1; BGer 

5A_409/2013 vom 8. Juli 2013 E. 2; BGE 133 III 687 E. 2.3). 

Gelingt es dem Schuldner durch Urkunden nachzuweisen, dass er die Konkurs-

forderung einschliesslich Kosten und Zinsen bereits vor der Konkurseröffnung ge-

tilgt hat und stellt er innerhalb der Beschwerdefrist auch die Kosten des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes und des Konkursamtes sicher, wird praxisgemäss 

auf die Prüfung der Zahlungsfähigkeit verzichtet (ZR 110/2011 Nr. 79; statt Vieler: 

OGer ZH PS250037 vom 7. Februar 2025 E. 3.3). Bei der Zahlung an das Betrei-

bungsamt ist dieser Nachweis mit einer Bestätigung des Betreibungsamtes zu er-

bringen.

4.

4.1. Vorliegend behauptete der Schuldner in seiner Beschwerde vom 13. August 

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2025, er habe die der Konkurseröffnung zugrundeliegende Forderung samt Kos-

ten und Zinsen bereits vor der Konkurseröffnung an das Betreibungsamt bezahlt 

(act. 2 und act. 5). Zum Beweis verwies er auf eine Transaktionsübersicht seiner 

Bank. Daraus geht hervor, dass er dem Betreibungsamt Zürich 3 am 25. Juni 

2025 und somit vor der Konkurseröffnung einen Betrag von Fr. 7'150.50 überwie-

sen hat. Als Verwendungszweck ist die Nummer der streitgegenständlichen Be-

treibung angegeben (act. 4/2). 

4.2. Mit Verfügung vom 14. August 2025 forderte die Kammer den Schuldner 

auf, eine Abrechnung des Betreibungsamtes einzureichen, um bestimmen zu kön-

nen, ob die Konkursforderung einschliesslich Zinsen und Kosten mit der Überwei-

sung vom 25. Juni 2025 vollständig beglichen ist. Gleichzeitig machte die Kam-

mer den Schuldner darauf aufmerksam, dass bei einer bloss teilweisen Zahlung 

vor der Konkurseröffnung auch die Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht werden 

müsse. Die Kammer listete die Urkunden auf, die in der Regel zur Glaubhaftma-

chung der Zahlungsfähigkeit erforderlich sind (act. 10 E. 3.2).

4.2. Mit seiner Beschwerdeergänzung vom 15. August 2025 reichte der Schuld-

ner eine Abrechnung des Betreibungsamtes ein. Sodann machte er geltend, ihm 

sei vom Betreibungsamt trotz seiner Anfrage per E-Mail vom 27. Juni 2025 erst 

heute mitgeteilt worden, dass eine zusätzliche Inkassogebühr von Fr. 32.95 be-

rechnet worden sei. Weil er über die Inkassogebühr zu keiner Zeit informiert wor-

den sei, habe das Betreibungsamt die Gesamtforderung nicht geschlossen. Er 

habe sich erlaubt, die Inkassogebühr nun beim Betreibungsamt zu begleichen. Er 

hoffe sehr, dass das Versäumnis des Betreibungsamtes, ihn über die Gebühr in 

Kenntnis zu setzen resp. dem Konkursamt mitzuteilen, dass sich der Ausstand 

unterdessen nur noch auf Fr. 32.95 belaufe, für ihn mit keinen weiteren Aufwän-

den verbunden sei. Das Versäumnis des Betreibungsamtes habe ihn bereits 

Fr. 1'800.– für das Konkursamt und Fr. 750.– für das Obergericht und den Verlust 

seines Kreditkartenkontos bei seiner Bank gekostet (act. 12). In seiner Eingabe 

vom 20. August 2025 führte er ergänzend aus, es könne der Abrechnung des Be-

treibungsamtes entnommen werden, dass das Betreibungsamt dem Schuldner 

den geschuldeten Betrag bereits vor der Konkurseröffnung überwiesen habe. Bei 

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den neu dazugekommenen Gebühren handle es sich nicht um eine Schuld ge-

genüber dem Gläubiger; dieser sei bereits vollständig befriedigt. Vielmehr handle 

es sich um eine neue Schuld gegenüber dem Betreibungsamt (act. 16).

4.3. Aus der Abrechnung des Betreibungsamtes vom 26. Juni 2025 (act. 13/1) 

ergibt sich, dass der Schuldner mit seiner Überweisung vom 25. Juni 2025 zwar 

den grössten Teil der Konkursforderung bezahlt hat. Aufgrund der vom Betrei-

bungsamt erhobenen Inkasso-Kosten von Fr. 35.75 blieb allerdings ein Restbe-

trag von Fr. 22.85 offen. Bei diesem Restbetrag handelt es sich entgegen dem 

Dafürhalten des Schuldners nicht um eine Schuld gegenüber dem Betreibungs-

amt. Die Inkasso-Kosten gehören zu den Betreibungskosten (vgl. Art. 19 Abs. 1 

SchKG) und sind von der eingegangenen Zahlung vorab in Abzug zu bringen 

(Art. 68 Abs. 2 SchKG). Dem Gläubiger wurde deshalb nicht der volle geschuldete 

Betrag von Fr. 7'132.60, sondern ein Betrag von Fr. 7'114.75 überwiesen. Das er-

gibt sich ohne Weiteres aus der eingereichten Abrechnung. Soweit der Schuldner 

die nicht vollständige Bezahlung auf ein Versäumnis des Betreibungsamtes zu-

rückführt, ist ihm zu widersprechen. Zunächst ist nicht glaubhaft, dass er vom Be-

treibungsamt bis am 20. August 2025 weder eine Abrechnung noch eine sonstige 

Rückmeldung zur Zahlung vom 25. Juni 2025 erhalten hat. Selbst wenn dem aber 

so gewesen wäre, hätte er sich die verspätete Kenntnisnahme des verbleibenden 

Zahlungsausstandes selbst zuzuschreiben. Von einem Schuldner, dem in der 

fraglichen Betreibung bereits die Vorladung der Konkursverhandlung zugestellt 

wurde (act. 11/5+7), darf nach Treu und Glauben erwartet werden, dass er sich 

die vollständige Tilgung der Schuld einschliesslich Zinsen und Kosten vom Betrei-

bungsamt quittieren lässt. Das gilt nur schon deshalb, weil es seine und nicht die 

Aufgabe des Betreibungsamtes oder des Gläubigers ist, das Konkursgericht über 

die Tilgung der Konkursforderung zu informieren (BGer 5A_519/2019 vom 29. Ok-

tober 2019 E. 3.4.1 f. m.H. auf FRITSCHI, Verfahrensfragen bei der Konkurseröff-

nung, 2010, S. 294). Darauf wurde der Schuldner in der Vorladung zur Konkurs-

verhandlung denn auch explizit hingewiesen (act. 11/5 S. 2). Sollte das Betrei-

bungsamt auf seine nicht als Frage formulierte E-Mail vom 27. Juni 2025 ("FYI, 

die Betreibung Nr. 1 ist vollständig beglichen [Zahlung erfolgte vor 2 Tagen, 

müsste somit bei Ihnen sichtbar sein]") also tatsächlich in keiner Weise reagiert 

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haben, wäre es an ihm gelegen, nochmals nachzufragen und den bestehenden 

Ausstand vor der Konkurseröffnung zu begleichen. 

4.4. Der Schuldner hat die Konkursforderung einschliesslich Kosten und Zinsen 

erst am 15. August 2025 und folglich nach der Konkurseröffnung vollständig beim 

Betreibungsamt beglichen (act. 13/2). Am 13. August 2025 hat er beim Konkur-

samt einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'800.– geleistet. Das Konkur-

samt bestätigte am gleichen Tag, dass mit diesem Vorschuss die Kosten des 

Konkursverfahrens inklusive die Kosten der Vorinstanz gedeckt sind (act. 4/4). 

Demzufolge ist der Konkursaufhebungsgrund der Tilgung durch Urkunden nach-

gewiesen. Es ist allerdings entgegen dem Schuldner nicht von einer Zahlung vor, 

sondern von einer Zahlung nach der Konkurseröffnung auszugehen. Es bleibt da-

her im Folgenden zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit des Schuldners glaubhaft 

ist.

5.

5.1. Nach der Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, 

wenn der Schuldner in der Lage ist, in näherer Zukunft seinen laufenden Verbind-

lichkeiten nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die bestehenden 

Schulden abzutragen (vgl. OGer ZH PS240008 vom 13. Februar 2024 E. 3.4.1; 

OGer ZH PS230169 vom 22. September 2023 E. 4.1; OGer ZH PS230093 vom 

17. Juli 2023 E. 2.1; OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2). An die 

Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit dürfen keine zu strengen Anforderun-

gen gestellt werden; es genügt, wenn die Zahlungsfähigkeit wahrscheinlicher er-

scheint als die Zahlungsunfähigkeit (statt Vieler BGer 5A_353/2022 vom 31. Au-

gust 2022 E. 2.3). Es liegt am Schuldner, Beweismittel vorzulegen, die geeignet 

sind, seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. Behauptungen 

allein reichen nicht aus (OGer ZH PS230133 vom 17. August 2023 E. 4.1). Wich-

tigstes bzw. unerlässliches Beweismittel für diese Beurteilung ist der Auszug aus 

dem Betreibungsregister. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf dem 

aus den Unterlagen gewonnenen Gesamteindruck der Zahlungsgewohnheiten 

des Schuldners (BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). In 

der Praxis haben sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit gewisse Grund-

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sätze und Leitlinien herausgebildet: So gilt ein Schuldner prinzipiell als zahlungs-

unfähig, wenn er beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, systema-

tisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt (BGer 

5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 m.w.H.). Allgemein sind erhöhte An-

forderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stellen, wenn 

(weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung oder Pfändungsankün-

digung in Betreibungen nach Art. 43 SchKG vorhanden sind (BGer 5A_615/2020 

vom 30. September 2020 E. 3.1; BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; je 

m.w.H.).

5.2. Der Schuldner macht geltend, ein Teil der noch offenen Betreibungen könne 

er sofort vollständig begleichen und hinsichtlich der anderen Betreibung habe er 

mit dem Gläubiger (Kanton Zürich) einen Zahlungsmodus vereinbart. Zum Beweis 

verweist er auf eine "Liste der aktuell offenen Betreibungen" (act. 17/3), ein Zah-

lungsabkommen mit dem Steueramt der Stadt Zürich (act. 17/1) und eine Über-

sicht seines Portfolios an Kryptowährungen (act. 17/2). Die Liste der aktuell offe-

nen Betreibungen bezeichnet er als "aktuellen Auszug aus dem Betreibungsregis-

ter" (act. 16).

5.3. Vorweg ist festzuhalten, dass es sich bei dieser vermutlich vom Betreibungs-

amt stammenden Liste nicht um einen Betreibungsregisterauszug i.S.v. Art. 8a 

SchKG handelt, was neben dem Titel in Klammern denn auch ausdrücklich ge-

schrieben steht (vgl. act. 17/3). Die Liste führt nicht sämtliche in den vergangenen 

drei bzw. fünf Jahren gegen den Schuldner eingeleiteten Betreibungen, sondern 

nur die offenen Betreibungen auf. Sie enthält auch keine Angaben zu allfälligen 

nicht getilgten Verlustscheinen. Sie gibt deshalb weniger Aufschluss über die Zah-

lungsgewohnheiten des Schuldners als ein richtiger Betreibungsregisterauszug. 

Nach der Rechtsprechung ist ein Betreibungsregisterauszug für die Glaubhaftma-

chung der Zahlungsfähigkeit unerlässlich (vgl. E. 5.2). Entsprechend schrieb die 

Kammer in der Verfügung vom 14. August 2025 explizit, dass ein aktueller, detail-

lierter und vollständiger Betreibungsregisterauszug benötigt werde (act. 10 

E. 3.2).

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5.4. Weiter ergibt sich aus Liste der offenen Betreibungen, dass aktuell fünf Be-

treibungen über total Fr. 19'495.20 offen sind. Drei davon über total 18'430.55 be-

finden sich bereits im Stadium der Konkursandrohung (act. 17/3). Es sind daher 

erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit zu stel-

len. Der Schuldner verfügt zwar über Kryptowährungen im Gesamtwert von USD 

38'916.90 bzw. umgerechnet rund Fr. 31'360.– (act. 17/2). Dabei scheint es sich 

allerdings um sein einziges nennenswertes Aktivum zu handeln, mit welchem der 

Schuldner auch seine laufenden Geschäftsverbindlichkeiten und seinen Lebens-

unterhalt zu finanzieren hat (vgl. act. 6 S. 11 f.). Zu seinen laufenden Verbindlich-

keiten und Einkünften machte der Schuldner keinerlei Ausführungen. Er reichte 

auch keine Unterlagen zu seiner Geschäftstätigkeit ein, obwohl er in der Verfü-

gung vom 14. August 2025 ausdrücklich auf die Notwendigkeit entsprechender 

Belege hingewiesen wurde. Aus dem eingereichten Protokoll der Einvernahme 

des Schuldners beim Konkursamt ergibt sich nur, dass seine Mietkosten nach ei-

genen Angaben Fr. 3'445.– pro Monat betragen (act. 6). Welche monatlichen pri-

vaten und beruflichen Ausgaben sonst noch anfallen und welche monatlichen Ein-

künfte der Schuldner erzielt, ist hingegen unbekannt. Es ist deshalb völlig unklar, 

ob der Schuldner die mit dem Steueramt der Stadt Zürich vereinbarten Zahlungs-

raten wird einhalten können (vgl. act. 17/1).

5.5. Zusammenfassend kann mangels hinreichender Angaben und Unterlagen 

nicht beurteilt werden, ob der Schuldner in der Lage ist, in näherer Zukunft seinen 

laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen und innert längstens zwei Jahren die 

bestehenden Schulden abzutragen. Die erhöhten Anforderungen an die Glaub-

haftmachung der Zahlungsfähigkeit sind nicht erfüllt. Die Beschwerde ist folglich 

abzuweisen.

6.

Es bleibt, den Schuldner auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die Mög-

lichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursgericht 

besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen sind 

oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner 

Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist (dazu 

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insbesondere KUKO SchKG-DIGGELMANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, Art. 195 N 3, 

N 3a und N 5).

7.

Ausgangsgemäss wird der Schuldner für das Beschwerdeverfahren kosten-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren 

sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV 

SchKG) und mit dem vom Schuldner geleisteten Kostenvorschuss in gleicher 

Höhe zu verrechnen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen: Dem 

Schuldner nicht, weil er unterliegt, dem Gläubiger nicht, weil ihm im Beschwerde-

verfahren keine zu entschädigenden Umtriebe entstanden sind.

Es wird beschlossen:

1.

Das Gesuch um aufschiebende Wirkung vom 20. August 2025 wird abge-

schrieben.

2.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.

1.

2.

Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

3.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage von 

Kopien von act. 2, 5, 12 und 16, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Wiedikon-Zürich, fer-

ner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und 

an das Betreibungsamt Zürich 3, je gegen Empfangsschein.

4.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

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Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
10. September 2025