# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7d3fa4ca-2a9f-53c5-90fe-951d11f11801
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 19.08.2019 II 2019 52
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2019-52_2019-08-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2019 52

Entscheid vom 19. August 2019

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Ergänzungsleistungen (Kosten Zahnbehandlung)

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Sachverhalt:

A. A.________, geboren ________ 1963, ist mit B.________, geboren 
________ 1975, verheiratet. Er bezieht seit 2004 eine volle Invalidenrente der IV-
Stelle Schwyz sowie Ergänzungsleistungen.

B. Am 17. September 2018 ging bei der Ausgleichskasse Schwyz eine 
Rechnung über Fr. 606.30 der Zahnarztpraxis C.________ AG, Luzern, von 
B.________ ein (Vi-act. A 33/2). Am 9. und 10. Oktober 2018 gingen bei der 
Ausgleichskasse Schwyz zwei Kostenvoranschläge über Fr. 2'060.80 und 
Fr. 1'077.80 (Vi-act. A 36) der Zahnarztpraxis C.________ AG, Luzern, und ein 
weiterer Kostenvoranschlag über Fr. 1'452.45 der D.____ (Zahnarztpraxis AG), 
Luzern, ein (Vi-act. A 37). Zusätzlich wurde auch noch eine Rechnung über 
Fr. 710.15 derselben Zahnarztpraxis eingereicht (Vi-act. A 38). Am 24. Oktober 
2018 schliesslich erreichte die Ausgleichskasse Schwyz nochmals eine Rech-
nung über Fr. 631.10 für eine Zahnbehandlung bei PD Dr. Dr. E.________ (Vi-
act. A 40).

C. Die Ausgleichskasse Schwyz ersuchte mit Schreiben vom 15. Okto-
ber 2018 ihren Vertrauenszahnarzt Dr. med. dent. F.________ um Beurteilung 
der eingereichten Rechnungen und der Kostenschätzungen. Mit Schreiben vom 
8. November 2018 bat die Ausgleichskasse Schwyz A.________ um Mitteilung, 
in welcher Zahnarztpraxis die geplanten Behandlungen seiner Ehefrau durchge-
führt werden (Vi-act. A 43). Mit E-Mail vom 13. November 2018 teilte dieser mit, 
dass seine Ehefrau die Behandlungen bei der D.____ (Zahnarztpraxis AG) vor-
nehmen lassen werde (Vi-act. A 44/49). 

D. Dr. med. dent. F.________ nahm daraufhin mit Schreiben vom 17. No-
vember 2018 Stellung zu den Rechnungen und den Kostenschätzungen (Vi-
act. A 46). Dabei kam er zum Schluss, dass von den bereits durchgeführten 
Zahnbehandlungen und den noch geplanten nicht alle Kosten durch die Aus-
gleichskasse Schwyz zu übernehmen seien, da es bei gewissen Behandlungen 
an der Einfachheit, Notwendigkeit und Zweckmässigkeit fehle. Er empfahl des-
halb der Ausgleichskasse Schwyz eine Kostenübernahme von Fr. 2'488.90. Die 
Ausgleichskasse Schwyz sprach mit Verfügung vom 23. November 2018 
A.________ eine Kostengutsprache im Umfang von Fr. 2'488.90 zu und über-
nahm bereits Fr. 1'086.35 (Vi-act. A 47).

E. Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 6. Dezem-
ber 2018 Einsprache bei der Ausgleichskasse Schwyz (Vi-act. B 1) und bean-
tragte:

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1. Die Verfügung vom 23.11.18 sei (bis auf die Kostengutsprache für die 
Weiterbehandlung bei der D.____ (Zahnarztpraxis AG), Luzern, vgl. 
Dispositivziffer 4) aufzuheben.

2. Die Rechnung Nr. 184151 der Zahnarztpraxis C.________ AG vom 6.9.18 im 
Betrag von Fr. 606.30 sei vollumfänglich anzuerkennen und es sei dem 
Einspracheführer die Differenz (Fr. 606.30 minus Fr. 414.60) von Fr. 191.70 
nachzuzahlen.

3. Die Rechnung N. 11238-218074868 der D.____ (Zahnarztpraxis AG), Luzern, 
vom 9.10.18 im Betrag von Fr. 710.15 sei vollumfänglich anzuerkennen und es 
sei dem Einspracheführer die Differenz (Fr. 710.15 minus Fr. 671.75) von 
Fr. 38.40 nachzuzahlen.

4. Der Betrag von Fr. 631.10 der Rechnung Nr. 181338 vom 15.10.18 sei direkt 
auf das Konto der Kieferchirurgischen Praxis PD Dr. Dr. med. dent. 
E.________, Luzern, zu überweisen.

5. Das Verfahren sei kostenfrei.

F. Mit Einspracheentscheid Nr. 12077/18 vom 28. Mai 2019 erkannte die 
Ausgleichskasse Schwyz was folgt:

1. In teilweiser Gutheissung der Einsprache vom 6. Dezember 2018 wird im Sinne 
der Erwägungen dem Einsprecher der Betrag von Fr. 191.70 (Rechnung vom 
6. September 2018 der Zahnarztpraxis C.________; Fr. 606.30 abzgl. 
Fr. 414.60) zugesprochen. Im Übrigen wird die Einsprache in Bestätigung der 
angefochtenen Verfügung vom 23. November 2018 abgewiesen.

2. Der Einsprecher hat Anspruch auf eine Nachzahlung von Fr. 191.70.

3. Das Verfahren ist kostenlos.

4.-5. [Rechtsmittelbelehrung, Zustellung]

G. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ mit Schreiben vom 25. Ju-
ni 2019 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Der beiliegende Einspracheentscheid des Rechtsdienstes der Ausgleichskasse 
Schwyz vom 28.5.19 sei bis auf die Nachzahlung von Fr. 191.70 (vgl. 
Dispositivziffer 1 und 2) aufzuheben.

2. Der Betrag von Fr. 631.10 der Rechnung Nr. 181338 vom 15.10.18 sei von der 
Ausgleichskasse Schwyz direkt auf das Konto der Kieferchirurgischen Praxis 
PD Dr. Dr. med. dent. E.________, Luzern zu überweisen.

3. Es sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren bzw. das Verfahren sei 
kostenfrei.

H. Die Ausgleichskasse Schwyz beantragt am 17. Juli 2019 mit Verweis auf 
den Einspracheentscheid Nr. 12077/18 vom 28. Mai 2019 (Vi-act. B 7) die Ab-
weisung der Beschwerde, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten 
des Beschwerdeführers.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nebst der jährlichen Ergänzungsleistung kennt das Bundesgesetz über die 
Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 
(ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 als weitere Leistungsart die Vergütung 
von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 ELG). Die Kantone vergüten 
den Bezügern einer jährlichen Ergänzungsleistung ausgewiesene, im laufenden 
Jahr entstandene Kosten unter anderem für zahnärztliche Behandlung (Art. 14 
Abs. 1 lit. a ELG). 

Die Kantone bezeichnen die Kosten, die nach Art. 14 Abs. 1 ELG vergütet 
werden können. Sie können die Vergütung auf im Rahmen einer wirtschaftlichen 
und zweckmässigen Leistungserbringung erforderliche Ausgaben beschränken 
(Art. 14 Abs. 2 ELG; vgl. VGE II 2018 36 vom 26.6.2018 Erw. 1.1.2; VGE II 2016 
95 vom 24.1.2017 Erw. 1.1; VGE II 2014 108 vom 17.3.2015 Erw. 1.1; VGE 
II 2011 34 vom 29.6.2011 Erw. 1.2 m.H. auf Alfred Maurer/Gustavo Scartazzini/ 
Marc Hürzeler, Bundessozialversicherungsrecht, 3. Aufl., Basel 2009, § 13 N 29 
Ergänzungsleistungen zur AHV/IV [EL], mit Verweis auf Art. 14 Abs. 2 ELG; 
vgl. auch Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl., 
Freiburg/Basel 2014, Rz. 826 ff.).

1.2 Im kantonalen Gesetz über EL zur AHV/IV vom 28. März 2007 (KELG; 
SRSZ 362.200) wird in § 8 Abs. 1 normiert, dass den Bezügerinnen und Be-
zügern einer jährlichen EL ausgewiesene, im laufenden Jahr entstandene Krank-
heits- und Behinderungskosten im Rahmen des Bundesgesetzes vergütet wer-
den. Die Kosten für Zahnbehandlungen werden übernommen, wenn sie einer 
notwendigen, zweckmässigen und wirtschaftlichen Behandlung entsprechen (§ 9 
Abs. 2 Satz 1 KELG). Zahnbehandlungskosten von mehr als Fr. 8'000.-- pro 
berechtigte Person und zusammenhängende Behandlungen gelten nicht als 
zweckmässig und wirtschaftlich. Höhere Kosten können ausnahmsweise und 
wenn dies die Umstände erfordern, übernommen werden (§ 9 Abs. 2 Satz 2 und 
3 KELG). Der Regierungsrat erlässt Bestimmungen über die Vergütung von 
Krankheits- und Behinderungskosten, soweit dies nicht im Bundesgesetz oder im 
KELG geregelt ist (§ 9 Abs. 3 KELG). Als zusammenhängende Behandlung gilt 
die Wiederherstellung der Kaufunktion des Kauorgans mit einfachen und wirt-
schaftlich sinnvollen Therapiemitteln, d.h. in der Regel die Wiederherstellung von 
Oberkiefer und Unterkiefer (Rz. 217 der kantonalen Weisungen betreffend Ver-
gütung von Krankheits- und Behinderungskosten im Rahmen des Gesetzes über 
die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV [Stand am 1.1.2019; nachfolgend: 
kant. Weisung]). Besteht der begründete Verdacht, dass mittels Teilbehandlun-

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gen die Anwendung des Höchstbetrages umgangen wird, werden die noch nicht 
beglichenen Zahlungen verweigert (kant. Weisung Rz. 218).

1.3 Nach § 12 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Gesetz über die Ergän-
zungsleistung zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [VVzKELG; 
SRSZ 362.211] vom 11. Dezember 2007 sind für die Vergütung von Zahn-
behandlungskosten der Unfall-, Militär- und Invalidenversicherungs-Tarif 
(UV/MV/IV-Tarif) über die Honorierung zahnärztlicher Leistungen sowie für zahn-
technische Arbeiten massgebend. Liegen die Kosten einer Zahnbehandlung 
(inklusive Labor) voraussichtlich höher als Fr. 2'500.--, so ist der EL-Stelle vor der 
Behandlung ein Kostenvoranschlag einzureichen (§ 12 Abs. 2 VVzKELG; 
kant. Weisung Rz. 208). Für Behandlungen und Ausführungen ab Fr. 2'500.-- hat 
die Ausgleichskasse den Kostenvoranschlag dem beratenden Zahnarzt zu unter-
breiten. Im Zweifelsfall können ihm auch tiefere Kostenvoranschläge oder Rech-
nungen zur Begutachtung eingereicht werden (kant. Weisung Rz. 213). Wenn die 
Ausgleichskasse einen Kostenvoranschlag genehmigt hat, bedeutet dies keine 
Kostengutsprache. Die versicherte Person kann aber damit rechnen, dass gegen 
eine Behandlung im Umfang des genehmigten Kostenvoranschlages keine fach-
lichen Einwände erhoben werden. Eine Vergütung setzt voraus, dass im Zeit-
raum der Behandlung die Voraussetzungen für den Bezug von Ergänzungs-
leistungen und die Voraussetzungen für die Vergütung von Krankheits- und 
Behinderungskosten erfüllt sind (Rz. 214).

1.4 Zur Beurteilung, ob eine notwendige, wirtschaftliche und zweckmässige 
Behandlung und Ausführung vorliegt, gelten folgende Vorgaben (kant. Weisung 
Rz. 205):

Prothetische Versorgungen sollen gemäss den Richtlinien der Vereinigung der 
Kantonszahnärzte (VKZS) [www.kantonszahnaerzte.ch] erfolgen.

Verbundkeramische Brücken werden im Rahmen der EL nur gemäss den Richt-
linien der VKZS bewilligt.

Generell soll bei der Therapieplanung auf das Prophylaxebewusstsein bzw. die zu 
erwartende Einstellung der Patientin/des Patienten zur Prophylaxe und den lang-
fristigen Erhalt der Zähne geachtet werden. Auch allgemeinmedizinische Aspekte 
sollen beachtet werden.

Von zwei ausführbaren Therapien ist die kostengünstigere zu wählen.

1.5 Die Planungs- und Behandlungsempfehlungen der Vereinigung der Kan-
tonszahnärzte und Kantonszahnärztinnen der Schweiz (VKZS; Stand: Januar 
2018; abrufbar unter: www.kantonszahnaerzte.ch) nennen Kriterien zur zahnärzt-
lichen Behandlungsplanung bei Sozialhilfe- und EL-Bezügern. Die Behandlungs-
wünsche von Sozialhilfe- und Ergänzungsleistungsbezügern weichen oft von den 

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einschränkenden Behandlungsvorgaben der Sozialzahnmedizin ab. Befunde und 
Behandlung müssen bedarfsgerecht sein und können subjektive Behandlungs-
bedürfnisse oft nicht abdecken. Kostenträger sind deshalb bezüglich Planung 
und Durchführung zum sorgsamen Umgang mit öffentlichen Geldern verpflichtet 
(vgl. Planungs- und Behandlungsempfehlungen VKZS, Einleitung, S. 2, 6, 10). In 
Analogie zu Art. 32 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG; 
SR 832.10) vom 18. März 1994 heisst dies konkret "wirksam - zweckmässig - 
wirtschaftlich" bzw. "wirtschaftlich und zweckmässig" gemäss Art. 14 ELG 
(Planungs- und Behandlungsempfehlungen VKZS, Einleitung, S. 6; Urteil des 
BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 Erw. 3.2 m.w.Verw., u.a. auf BGE 127 V 80 
Erw. 3c/aa). Eine medizinische Leistung ist demnach wirksam, wenn sie objektiv 
geeignet ist, auf den angestrebten diagnostischen, therapeutischen und pflegeri-
schen Nutzen hinzuwirken (Urteil des BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 Erw. 3.2 
m.w.Verw.). Wirksamkeit bezeichnet die kausale Verknüpfung von medizinischer 
Massnahme und medizinischem Erfolg. Die Zweckmässigkeit setzt Wirksamkeit 
voraus und beurteilt sich grundsätzlich nach medizinischen Kriterien; zweckmäs-
sig ist jene Anwendung, welche den besten diagnostischen und therapeutischen 
Nutzen aufweist (Urteil des BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 Erw. 3.2.2 
m.w.Verw.). Wirtschaftlichkeit im Bereich KVG setzt Wirksamkeit und Zweck-
mässigkeit voraus und ist das massgebende Kriterium für die Auswahl unter den 
zweckmässigen Behandlungsalternativen: wirtschaftlich ist bei vergleichbarem 
medizinischen Nutzen die kostengünstigste Variante. Zweckmässigkeit und Wirt-
schaftlichkeit setzen zudem die Notwendigkeit einer medizinischen Massnahme 
(Indikation) voraus (VGE II 2017 70 vom 13.12.2017 Erw. 1.5; vgl. Urteil des 
BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 Erw. 3.2.3 m.w.Verw.).

Die VKZS-Empfehlungen unterscheiden zwei Behandlungsphasen. Einerseits 
primäre, nicht aufschiebbare Massnahmen (Notfall-/ Schmerzbehandlung), die 
den Patienten schmerzfrei machen sollen, wobei dies mit einfachen und z.T. pro-
visorischen Mitteln erreicht werden kann. Andererseits sekundäre Massnahmen 
("Sanierung", Weiterbehandlung). Eine einfache und zweckmässige Sanierung 
besteht:

- in der Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne und Wurzelreste,

- in der Erhaltung strategisch wichtiger Zähne, 

- im Legen von Füllungen (Kompositfüllungen) und 

- in der längerfristigen Erhaltung der Kaufähigkeit. Kaufähigkeit: Funk-
tionelle Adaptation; normalerweise müssen 10 oder mehr funktionelle 
Antagonistenpaare vorhanden sein. 

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Lückenversorgung mit teilprothetischen Methoden (v.a. Modellguss) sowie Kro-
nen- und Brückenversorgungen fallen in der Regel nicht unter den Begriff der 
einfachen Sanierung (zum Ganzen: VKZS Planungs- und Behandlungsempfeh-
lungen, Einleitung, S. 7).

1.6.1 Im Detail beschreibt die VKZS das Umfeld bzw. die Prognose einer fest-
sitzenden Implantatprothese folgendermassen (VKZS Empfehlung G: Kronen, 
Brücken, Implantatprothetik, Stand Januar 2018): 

Festsitzender Zahnersatz und implantatgetragene Kronen sind sehr komfortabel, 
sehr teuer und entsprechen meist nicht den Kriterien wirksam – zweckmässig - 
wirtschaftlich. Festsitzende prothetische Behandlungsmittel sind grundsätzlich nur 
im Ausnahmefall, nur bei sehr guter Mundhygiene und Patientenmitarbeit und nur 
bei einer Langzeitprognose von normalerweise mehr als 10 Jahren bewilligungs-
fähig. 

Im gepflegten und kariesarmen Gebiss gibt es jedoch zunehmend Behandlungssi-
tuationen, welche sich ohne festsitzende prothetische Mittel nicht vernünftig und 
nur mit übermässigem zusätzlichem Schaden für das Kausystem versorgen las-
sen. Langfristig lassen sich mit solchen Massnahmen deutlich Kosten sparen.

1.6.2 Für den Einsatz festsitzender Zahnprothesen setzt die VKZS folgendes 
voraus (VKZS Empfehlung G):

Der Patient zeigt ein gepflegtes und weitgehend kariesarmes Gebiss, ist an der 
oralen Gesundheit interessiert und arbeitet aktiv seit Jahren mit, diese orale Ge-
sundheit zu erhalten. Dies ist durch den Behandler speziell zu attestieren.

Complianceattest: Attest einer aktiven (positiven) Patientenmitarbeit bezüglich 
Mundhygiene und von minimal drei besuchten Mundhygiene-Recallterminen in den 
letzten 18 Monaten in der gleichen behandelnden / planenden Praxis.

1.6.3 Will der Patient oder der behandelnde Zahnarzt eine festsitzende Zahn-
prothese beantragen, so hat er gemäss VKZS Empfehlung G folgendes einzurei-
chen:

- Ausführliche Begründung der Behandlungsindikation bzw. der Kauunfähigkeit 
plus Complianceattest [siehe Erw. 1.6.2] 

- Detaillierte Planung samt Kostenvoranschlag und detailliertem Laborkostenvor-
anschlag (UV/MV/IV-Tarif) plus Orthopantomogramm oder ersatzweise: Zahn-
schema plus Taschenbefund plus Röntgenbilder der Nachbar- /bzw. Klammer-
zähne plus allfälliger Konstruktionszeichnung

1.7 Im Sozialversicherungsverfahren gelten der Untersuchungsgrundsatz so-
wie der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
[ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Gemäss dem Untersuchungsgrundsatz ha-
ben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerde-

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fall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollstän-
dige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Versicherten 
resp. die Parteien trifft eine Mitwirkungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 
lit. c ATSG; BGE 136 V 376 Erw. 4.1.1; BGE 110 V 48 Erw. 4a), vor allem in Be-
zug auf Tatsachen, die sie besser kennen als die (Verwaltungs- oder Gerichts-) 
Behörde und welche diese sonst gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand 
erheben könnte (Urteile des BGer 9C_669/2016 vom 20.12.2016 Erw. 7.1 und 
9C_238/2015 vom 6.7.2015 Erw. 3.2.1, je mit Hinweisen). 

2.1 Der Beschwerdeführer bringt hinsichtlich der Rechnung Nr. 181388 von PD 
Dr. Dr. E.________ vom 15. Oktober 2018 vor, zu den verrechneten Leistungen 
sei es mangels Geldes bzw. wegen fehlender Behandlung gekommen. So sei Dr. 
med. dent. G.________ vor Behandlungsbeginn erkrankt und habe danach noch 
einen Unfall mit Spitalfolge gehabt. Infolge früherer zahnärztlicher Falschbehand-
lungen bzw. Nichtbehandlungen sei es bei seiner Frau zu Zahnlücken gekom-
men, die mit Implantaten geschlossen werden sollten. Derartige Implantate hiel-
ten bei sehr guter Mundhygiene und guter Compliance des Patienten mehr als 
zehn Jahre und gälten deshalb unter EL-Gesichtspunkten als bewilligungsfähig.

Die Ehefrau des Beschwerdeführers leide an einer Metallunverträglichkeit, wes-
halb bei ihr eine metallfreie (Keramik-)Lösung vorzuziehen sei. Aufgrund der 
Besonderheit dieser Lösungen seien genaue Abklärungen nötig gewesen. Die 
Zahnarztpraxis C.________ AG habe korrekt zu EL-Tarifen abgerechnet. Sie ha-
be sodann die Ehefrau des Beschwerdeführers an die Praxis von PD Dr. Dr. 
E.________ verwiesen, mit welcher sie zusammenarbeite. Auch PD Dr. Dr. 
E.________ habe korrekt zu EL-Tarifen abgerechnet. Für die zeitliche Verzöge-
rung der Behandlung könne die Ehefrau des Beschwerdeführers nichts. 

Im Vorfeld der Behandlung habe eine DVT (Digitale Volumentomographie) 
erstellt werden müssen. Diese habe ergeben, dass bei der Ehefrau des Be-
schwerdeführers aktuell zu wenig Knochensubstanz im Kiefer vorhanden sei, um 
Keramik-Implantate zu setzen. Für das Setzen von zwei (eher drei) Implantaten 
sei die Situation als "zu komplex" eingestuft worden. Deshalb habe man ent-
schieden, den Einsatz von Keramik-Implantaten bis auf weiteres zu sistieren und 
stattdessen als Übergangslösung eine allergikergerechte, metallfreie Nylon-
Teilprothese einzusetzen.

Weder er noch seine Ehefrau seien vorgängig über die Kosten einer DVT aufge-
klärt worden. Hinzu komme, dass für Zahnbehandlungskosten bis Fr. 2'500.-- im 
Rahmen der EL gar kein Kostenvoranschlag eingereicht werden müsse, weshalb 
ihnen kein Vorwurf gemacht werden könne. Sie hätten von der DVT nicht einmal 
profitieren können, weil das Untersuchungsergebnis das sei, dass beim jetzigen 

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Erfahrungs- und Wissensstand der Einsatz von Keramik-Implantaten im vorlie-
genden Fall auf Grund der Komplexität aktuell noch als zu risikoreich beurteilt 
und deshalb provisorisch "auf Eis gelegt" worden sei. Als Übergangs-Notlösung 
sei eine allergikergerechte metallfreie Nylon-Teilprothese gewählt worden. 

Finanziell befänden sich der Beschwerdeführer und seine Ehefrau in einer Not-
lage. So habe er gemäss EL-Verfügung vom 28. August 2018 lediglich Fr. 281.-- 
pro Monat erhalten. Sie könnten die Zahnarztkosten nicht bezahlen. Die Vor-
instanz verkenne das Vorliegen grosser wirtschaftlicher Härte. So sollten Er-
gänzungsleistungen ein lebensnotwendiges Existenzminimum garantieren, ohne 
dass damit Schulden bezahlt werden könnten. 

Abschliessend bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe das recht-
liche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 verletzt, indem sie auf das 
Vorbringen der grossen wirtschaftlichen Härte in der Einsprache nicht einge-
gangen sei. Würde im Übrigen nur die Rechnung der Zahnarztpraxis C.________ 
beglichen, jene von PD Dr. Dr. E.________ aber nicht, so würde - nach Ansicht 
des Beschwerdeführers - die Vorinstanz das Gleichbehandlungsgebot i.S.v. 
Art. 8 BV verletzen.

2.2 Die Vorinstanz hat von der Rechnung der D.____ (Zahnarztpraxis AG), Lu-
zern, vom 9. Oktober 2018 über Fr. 710.15 (Vi-act. A 38/Bf-act. 4) einen Betrag 
von Fr. 38.40 für eine dritte Anästhesie nicht übernommen, weil nur zwei Zähne 
(Nrn. 26 und 47) entfernt worden seien, und die Notwendigkeit einer dritten Anäs-
thesie zu bezweifeln sei bzw. nicht rechtsgenüglich begründet werde (ange-
fochtener Entscheid Erw. 12). Mit seiner Beschwerde (S. 7 unten) zieht der Be-
schwerdeführer den Antrag auf Rückerstattung dieser Fr. 38.40 explizit zurück. 
Zu prüfen ist nachstehend somit, ob die Vorinstanz die Rückvergütung der Kos-
ten gemäss Rechnung Nr. 181388 von PD Dr. Dr. E.________ im Betrag von 
Fr. 631.10 (Bf-act. 5/Vi-act. A 40) zu Recht verweigert hat.

3. Die Vorinstanz begründet die Abweisung der Rückvergütung der Kosten 
gemäss Rechnung Nr. 181388 (Bf-act. 5/Vi-act. A 40) von Dr. Dr. E.________ mit 
Blick auf die Einschätzungen des Vertrauenszahnarztes Dr. med. dent. 
H.________, wie dieser sie in seiner Stellungnahme vom 17. November 2018 
äusserte:

Die Patientin zeigt immer noch ein kariös stark angegriffenes Lückengebiss mit 
einer ungenügenden Mundhygiene. Ebenso muss die Compliance als sehr 
fragwürdig eingeschätzt werden. Im 2011 erfolgte eine Kostengutsprache über 
CHF 3000.- für eine Sanierung bei Dr. I.________. Die Sanierung erfolgte dann 
aber bei Dr. J.________, CHF 2262.55. Ein regelmässiges Recall kann nicht 

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evaluiert werden und im 2017 schliesslich erfolgt eine Anfrage für 
Kostengutsprache durch Dr. G.________. Es wurden wieder CHF 2800.- 
gutgesprochen. Eine Behandlung erfolgte wohl nicht, zumindest ist keine 
entsprechende Rechnung beiliegend.

Zudem liegt ein ausgefülltes Formular, datiert mit dem 8.10.2018 der Zahnarzt-
praxis C.________ mit einer Rechnung und einer Kostenschätzung bei. Der 
Befund erfolgte am 18.6.2018. Datiert mit dem 3.10.2018 liegt im Weiteren ein 
Formular der D.________ bei, begleitet von einer Rechnung und einer 
Kostenschätzung. Das Befunddatum ist der 21.9.2018. Im Formular wird der 
Wunsch der Patientin nach festsitzendem Zahnersatz geäussert. Deshalb liegt 
wohl auch eine Rechnung bei für ein DVT von Dr. E.________, Luzern, über CHF 
631.-.

Die AHV [recte: Ausgleichskasse Schwyz] hat schriftlich nachgefragt, wo nun die 
Behandlung stattfinden soll. Herr A.________ hat im Namen der Patientin 
schriftlich geantwortet und sich für die D.________ entschieden.

Zusammengefasst bedeutet das, dass sehr viele Zahnärzte konsultiert wurden, die 
jedes Mal Untersuchungen und Unterlagen wie Röntgen erstellten. Das DVT ist in 
diesem Fall nicht indiziert, ausser Frau Hssaine ist bereit, die gewünschten 
Implantate selber zu bezahlen. Ebenso darf in der sozialen Zahnmedizin eine gute 
Compliance und ein gutes Recallverhalten erwartet werden. Beides ist zur Zeit 
nicht nachweisbar. Die zu ergreifenden Massnahmen müssen gemäss 
Empfehlungen des VKZS einfach, zweckmässig und notwendig sein. Die 
Mehrkosten durch unnötige Untersuchungen wegen häufigen Zahnarztwechsels 
werden nicht getragen.

Zusammengefasst heisst das:

1. Die Rechnung von Dr. E.________ über CHF 631.- wird von der AHV 
[recte: EL] nicht übernommen.

[…].

4.1.1 Den Akten liegt die Rechnung Nr. 184151 der Zahnarztpraxis 
C.________ AG vom 6. September 2018 bei (Vi-act. A 33/2). Derzufolge wurde 
am 18. Juni 2018 ein Orthopantomogramm erstellt. Gemäss den Empfehlungen 
der VKZS wäre dieses - zusammen mit weiteren Planungsunterlagen, einem 
Complianceattest, einer Behandlungsbegründung und einem Kostenvoranschlag 
- ausreichend gewesen, damit die Vorinstanz den sozialzahnmedizinischen An-
trag auf Kostengutsprache hätte prüfen können (vgl. Erw. 1.6.3). Ausserhalb von 
Notfallbehandlungen ist diese denn auch zwingend abzuwarten (vgl. VKZS Pla-
nungs- und Behandlungsempfehlungen, Einleitung, S. 3). Die DVT vom 26. Juli 
2018 erweist sich mithin als nicht notwendig. 

Dafür spricht auch, dass im Formular "Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, Ab-
klärung Zahnbehandlungskosten" Dr. med. dent. K.________ (Zahnarztpraxis 
C.________ AG) am 8. Oktober 2018 als Behandlungsplan einen "neuen Zahn-
ersatz 24, 25, 26 (metallfrei) abnehmbar provi" vorgesehen hat (Vi-act. A 45/15-

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18). Auf die Frage, ob in den nächsten fünf Jahren weitere zahnärztliche Behand-
lungen absehbar seien, beantwortete sie, dass die Patientin einen festsitzenden 
Zahnersatz wünsche. Die Zahnhygiene beurteilte sie mit "wenig Plaque id [inter-
dental] und Glattflächen, scheint motiviert". Am 3. Oktober 2018 beantwortete 
Dr. med. dent. L.________ der D.____ (Zahnarztpraxis AG) die Frage nach ab-
sehbaren zahnärztlichen Behandlungen in den nächsten fünf Jahren mit "Zahn-
ersatz 24/25/26/27: Die Patientin wünscht sehr eindeutig einen festsitzenden 
Zahnersatz und möchte keine abnehmbare Lösung (deshalb ist z.Zt. auch keine 
provisorische Lösung geplant). --> Die Situation wird ~3 Mt nach der Extraktion 
von 26 erneut beurteilt und mit der Pat. besprochen. Ein Kostenvoranschlag 
für diese prothetische Phase wird dann zu diesem Zeitpunkt erstellt" (Vi-
act. A 45/19-22). Ferner beurteilte Dr. med. dent. L.________ die Mundhygiene 
als durchschnittlich. Inwiefern das DVT, welches die Ehefrau des Beschwerde-
führers bereits am 26. Juli 2018, mithin vor den Besprechungen und der Extrak-
tion des Zahnes 26) anfertigen liess, notwendig war, geht aus den Akten nicht 
hervor. Ebenso wenig geht aus den Akten hervor, dass das DVT bei PD Dr. Dr. 
E.________ auf Geheiss der Zahnarztpraxis C.________ AG angefertigt worden 
wäre. Dies scheint denn auch unwahrscheinlich, zumal der behandelnde Zahna-
rzt der Zahnarztpraxis C.________ AG darüber informiert war, dass die Vorschrif-
ten der sozialen Krankenversicherung gelten und entsprechend nur Notfallbe-
handlungen ohne behördliche Prüfung vorgenommen werden können.

4.1.2 Im Übrigen liefert der Beschwerdeführer auch keinen Beweis dafür, dass 
weder seine Ehefrau noch er über die zusätzlichen Kosten einer digitalen Volu-
mentomographie informiert worden seien. Dies scheint denn auch unglaub-
würdig, zumal die Ehefrau des Beschwerdeführers die Praxis PD Dr. Dr. med. 
dent. E.________ einzig zu diesem Zweck aufgesucht hat. Ohnehin darf von Pa-
tienten allgemein (und insbesondere in der sozialen Krankenversicherung) ein 
gewisses Kostenbewusstsein erwartet und das Wissen vorausgesetzt werden, 
dass Zahnbehandlungen und Laboruntersuchungen stets auch entsprechende 
Kosten generieren.

4.1.3 Ebenso wenig kann dem Argument des Beschwerdeführers gefolgt werden, 
dass die Kosten von Fr. 631.10 unter der Schwelle von Fr. 2'500.-- liegen, wes-
halb kein Kostenvoranschlag einzuholen gewesen wäre, weil die Schwelle von 
Fr. 2'500.-- nicht überschritten worden sei. Diese bezieht sich nämlich auf die 
ganze Behandlung (inkl. Labor) und nicht bloss auf das zur Behandlung notwen-
dige bildgebende Verfahren (vgl. Erw. 1.3). Ob die Vorinstanz dem Gesuch um 
Kostengutsprache für festsitzende Implantate entsprochen hätte (entgegen den 
Empfehlungen ihres Vertrauenszahnarztes) ist vorliegend nicht zu prüfen. 

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4.2 Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz habe den Anspruch 
auf gehörige Prüfung und Berücksichtigung (Teilgehalt von Art. 29 Abs. 2 BV) 
verletzt, indem sie sich nicht zu seinem Vorbringen der grossen wirtschaftlichen 
Härte geäussert hat, ist folgendes festzuhalten:

4.2.1 Der Anspruch auf gehörige Prüfung und Berücksichtigung i.S.v. Art. 29 BV 
verlangt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung, dass die Behörde die 
Vorbringen des Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidung 
berücksichtigt, was aber nicht bedeutet, dass sich die Behörde mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen 
ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesent-
lichen Punkte beschränken (BGE 136 I 229 Erw. 5.2, vgl. auch BGE 142 III 433 
Erw. 4.3 m.w.H.; Giovanni Biaggini, BV Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2017, N 23 
zu Art. 29).

4.2.2 Unter dem Untertitel "Wirtschaftlicher Härtefall" führte der Beschwerde-
führer in seiner Einsprache vom 6. Dezember 2018 folgendes aus (Bf-act. 3; 
Vi-act. B 1):

Ergebnis der von der AKSZ mit Schreiben vom 3.7.17 angeordneten EL-Revision 
war, dass meine Frau und ich über kein Vermögen verfügen und am sozialen 
Existenzminimum leben. Nichts anderes geht auch aus der aktuellen EL-Verfügung 
vom 28.8.18 hervor.

Im Monat November 2018 wurden mir Fr. 1'175.-- IV Rente und Fr. 22.- (!) 
Ergänzungsleistungen ausbezahlt. Für den Rest muss meine Frau als 
"Arbeitspferd" an Stelle der staatlichen Sozialversicherung aufkommen. (Original-
Zitat Ständerat Peter Föhn: "hervorragendes Schweizer Sozialsystem"). Obwohl 
die Ehefrau arbeiten muss wie ein Pferd, bleibt nach dem Abzug der Mietkosten 
beim Lebensbedarf nicht einmal das betreibungsrechtliche Existenzminimum!

Und obschon ein Fall grosser Härte vorliegt, will die Ausgleichskasse Schwyz mit 
ihrer Verfügung, dass von den EL-Bezügern sogar noch anteilsmässig 
Zahnarztkosten übernommen werden, auch wenn sämtliche Rechnungen EL-
konform und korrekt ausgestellt sind. Mehr: Im Fall von PD Dr. Dr. med. dent. 
E.________ wird sogar eine Kostenübernahme komplett verweigert. Soll 
Kieferchirurg Dr. E.________, der seine Leistung korrekt verrechnete, jetzt leer 
ausgehen, weil die EL-Bezüger mangels Geld die Leistung nicht bezahlen können 
und die AKSZ willkürlich nicht bezahlen will?

4.2.3 Im Bereich der Ergänzungsleistungen kommt der vom Beschwerdeführer 
angerufene Begriff des "Härtefalls" einzig im Bereich der Rückforderung von 
unrechtmässig bezogenen Leistungen zur Anwendung. So muss, wer Leistungen 
zu Unrecht, aber in gutem Glauben empfangen hat, diese nicht zurückerstatten, 
wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 1 ATSG). 

13

4.2.4 Weder das ATSG, noch das ELG oder KELG enthalten eine gesetzliche 
Grundlage, um die Kosten einer Zahnbehandlung, die nicht den 
Voraussetzungen von Art. 14 ELG i.V.m. § 8 f. KELG entspricht, aufgrund 
wirtschaftlicher Härte zu übernehmen. 

4.2.5 Soweit der Beschwerdeführer das Recht auf Hilfe in Notlagen i.S.v. Art. 12 
BV anruft, spricht er den Zuständigkeitsbereich der Fürsorgebehörde der 
Gemeinde an (§ 6 Gesetz über die Sozialhilfe [ShG; SRSZ 380.100] vom 
18.5.1983), wobei sich der Anspruch auf Sozialhilfe nach Massgabe des SHG 
richtet. In jedem Fall liefert Art. 12 BV keinen Anspruch auf die Kostenvergütung 
von im Widerspruch zu den EL-rechtlichen Vorschriften bezogenen 
Zahnbehandlungen.

4.2.6 Da die "wirtschaftliche Härte" kein zulässiges Entscheidkriterium im 
Rahmen der EL-rechtlichen Kostenübernahme für Behandlungen darstellt, ist 
diese für den vorinstanzlichen Entscheid nicht weiter relevant. Folglich kann im 
Unterlassen der Vorinstanz, sich zu diesem Vorbringen zu äussern, keine 
Gehörsverletzung erkannt werden (vgl. Erw. 4.2.1).

4.3 Soweit sich der Beschwerdeführer auf das Gleichbehandlungsgebot 
gemäss Art. 8 BV beruft, und vorbringt, indem die Behandlungskosten von PD 
Dr. Dr. E.________ nicht übernommen werden, würde dieser zu Unrecht anders 
behandelt als die Zahnarztpraxis C.________ AG, ist folgendes festzuhalten:

4.3.1 Dem Grundsatz der Rechtsgleichheit kommt umfassende Geltung zu 
(vgl. Art. 8 Abs. 1 BV). Er ist von allen staatlichen Organen in sämtlichen Funk-
tionen zu beachten. Der Anspruch auf Gleichbehandlung verlangt, dass Rechte 
und Pflichten der Betroffenen nach dem gleichen Massstab festzusetzen sind: 
Gleiches ist nach Massgabe seiner Gleichheit gleich, Ungleiches nach Massgabe 
seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln. Das Gleichheitsprinzip untersagt 
unterschiedliche Regelungen, denen keine rechtliche Unterscheidung zugrunde 
liegt. Andererseits verbietet es aber auch die Gleichbehandlung von Fällen, die 
sich in tatsächlicher Hinsicht wesentlich unterscheiden (VGE III 2017 137 vom 
24.10.2017 Erw. 4.5.2; Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 
7. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, Rz. 565, 572).

4.3.2 Wie vorstehend erläutert (vgl. Erw. 1.2), sieht das KELG vor, dass den Be-
zügerinnen und Bezügern einer jährlichen EL ausgewiesene, im laufenden Jahr 
entstandene Krankheits- und Behinderungskosten im Rahmen des Bundesge-
setzes vergütet werden. Die Kosten für Zahnbehandlungen werden übernom-
men, wenn sie einer notwendigen, zweckmässigen und wirtschaftlichen Behand-

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lung entsprechen (§ 9 Abs. 2 Satz 1 KELG). Damit soll sichergestellt werden, 
dass Befunde und Behandlung bedarfsgerecht sind und sorgsam mit öffentlichen 
Geldern umgegangen wird (vgl. Erw. 1.5). Es darf mithin davon ausgegangen 
werden, dass die entsprechenden Zahnbehandlungskosten übernommen wer-
den, sofern diese Voraussetzungen sowie die allgemeinen EL-Anspruchs-
voraussetzungen (vgl. Erw. 1.3) erfüllt sind. 

4.3.3 Entsprechend den vorinstanzlichen Ausführungen im Einspracheentscheid 
wurde denn auch die Behandlung der Zahnarztpraxis C.________ AG als not-
wendig, zweckmässig und wirtschaftlich beurteilt (Bf-act. 1/Vi-act. B 7, Rz. 11). 
Im Gegensatz dazu wurde dies bei der Behandlung von PD Dr. Dr. E.________ 
zu Recht verneint (vgl. vorstehend Erw. 4.1.1 ff.), weshalb diese Zahnbehand-
lungskosten gemäss § 9 Abs. 2 Satz 1 KELG nicht übernommen werden können, 
was gleichzeitig impliziert, dass es sich um ungleiche Sachverhalte handelt. Von 
einer Verletzung des Gleichbehandlungsgebots kann folglich nicht die Rede sein. 

5. Aus all diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
die Übernahme der Zahnbehandlungskosten gemäss Rechnung Nr. 181388 von 
PD Dr. Dr. E.________ vom 15. Oktober 2018 abgelehnt hat. Die Beschwerde 
erweist sich als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.

6. Das vorliegende Verfahren ist kostenlos (Art. 1 ELG i.V.m. Art. 61 
lit. a ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das verwaltungsgerichtliche Verfahren ist kostenlos.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 19. August 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. August 2019