# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 90833c61-ec81-51ac-a693-c21c54dd83d2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-01-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 27.01.2012 RT120004
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT120004_2012-01-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: RT120004-O/U.doc 

 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, lic. iur. M. Spahn und 

Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Montani Schmidt. 

Urteil vom 27. Januar 2012 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____ GmbH,  
Klägerin und Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

betreffend Rechtsöffnung   
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 
Zürich vom 7. Dezember 2011 (EB111794) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. a) Mit Urteil vom 7. Dezember 2011 erteilte die Vorinstanz der Be-

schwerdegegnerin und Klägerin (fortan Klägerin) in der Betreibung Nr. … des Be-

treibungsamtes C._____ (Zahlungsbefehl vom 6. Oktober 2011) für eine offene 

Forderung provisorische Rechtsöffnung für Fr. 12'000.– nebst 5 % Zins seit 

15. August 2011; die Kosten- und Entschädigungsfolgen wurden zu Lasten des 

Beschwerdeführers und Beklagten (fortan Beklagter) geregelt (Urk. 8 S. 3). Dieser 

Entscheid erfolgte in Bezug auf den Beklagten infolge seiner Säumnis anlässlich 

der Verhandlung vom 7. Dezember 2011 aufgrund der Akten (Urk. 8 S. 2).  

b) Hiergegen hat der Beklagte mit Schreiben vom 24. Dezember 2011, 

zur Post gegeben am 30. Dezember 2011 und eingegangen am 3. Januar 2012 – 

unter Berücksichtigung der Betreibungsferien – fristgerecht Beschwerde erhoben, 

mit welcher er sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens bean-

tragt (Urk. 7).  

2. a) Der Beklagte macht mit seiner Beschwerde in materieller Hinsicht 

geltend, dass er nicht privat an der B._____ GmbH beteiligt gewesen sei, sondern 

die Firma D._____ GmbH. Damit hätte die D._____ und nicht er als Privatperson 

betrieben werden müssen, weshalb ein Grundlagenirrtum vorliege (Urk. 7).  

b) Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue An-

träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen. 

Dies wird mit dem Charakter der Beschwerde begründet, die sich als ausseror-

dentliches Rechtsmittel im Wesentlichen auf die Rechtskontrolle beschränkt und 

nicht das erstinstanzliche Verfahren fortsetzen soll. Das Novenverbot ist umfas-

send und gilt sowohl für echte wie auch für unechte Noven (Freiburghaus/Afheldt, 

in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zi-

vilprozessordnung (ZPO), Zürich/Basel/Genf 2010, Art. 326 N 3 f.). Aufgrund des 

Novenverbots können die vom Beklagten im Beschwerdeverfahren erstmals vor-

gebrachten Rügen nicht mehr berücksichtigt werden. Der Beklagte macht denn 

auch zu Recht nicht geltend, zu der auf den 7. Dezember 2011 angesetzten Ver-

- 3 - 

handlung vor Vorinstanz nicht korrekt vorgeladen worden zu sein oder keine 

Kenntnis von dieser gehabt zu haben (vgl. Urk. 5; Urk. 7).  

c) Selbst wenn aber der Einwand des Beklagten berücksichtigt würde, 

zielte diese Rüge ins Leere: das Rechtsöffnungsbegehren stützt sich auf eine 

Vereinbarung vom 21. Juli 2011 zwischen der B._____ GmbH, der D._____ 

GmbH (vertreten durch den Beklagten), dem Beklagten persönlich sowie E._____ 

(Urk. 4/1). Sodann hat der Beklagte diese Vereinbarung nicht nur als Vertreter der 

D._____ GmbH, sondern auch in eigenem Namen unterzeichnet. In Ziffer 1 und 2 

vereinbarten die Parteien, dass der Beklagte persönlich der Klägerin den Betrag 

von Fr. 12'000.– schulde. Damit aber war der Beklagte vor Vorinstanz durchaus 

passivlegitimiert. Weiter ist der Beklagte darauf hinzuweisen, dass im Rechtsöff-

nungsverfahren nicht die Begründetheit einer Forderung geprüft wird – hierfür ist 

er auf das ordentliche Verfahren zu verweisen –, sondern ob die Voraussetzun-

gen für eine provisorische oder definitive Rechtsöffnung (entsprechender Rechts-

öffnungstitel, keine Einwendungen sofort glaubhaft gemacht) erfüllt sind. Dies hat 

die Vorinstanz ausführlich dargelegt (Urk. 6a S. 2 f. E. 2), worauf zwecks Vermei-

dung unnötiger Wiederholungen verwiesen werden kann. Jene Erwägungen sind 

denn auch – zu Recht – ungerügt geblieben. 

d) Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet. Es 

kann daher davon abgesehen werden, eine Beschwerdeantwort der Klägerin oder 

eine Stellungnahme der Vorinstanz einzuholen (Art. 322 ZPO, Art. 324 ZPO). Die 

Beschwerde ist abzuweisen und das angefochtene Urteil ist zu bestätigen. 

3. a) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind in Anwen-

dung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 500.– festzulegen und 

ausgangsgemäss dem Beklagten aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

b) Der Klägerin ist mangels relevanter Umtriebe im Beschwerdeverfahren 

keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

- 4 - 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beklagten auf-

erlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage eines 

Doppels von Urk. 7, sowie an das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audi-

enz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 12'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 27. Januar 2012 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 

lic. iur. K. Montani Schmidt 
 
versandt am: js 

	Urteil vom 27. Januar 2012
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beklagten auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage eines Doppels von Urk. 7, sowie an das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...