# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d344fd0c-7642-57de-aef0-02c5c9cb5d11
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-19
**Language:** de
**Title:** Einstellung von Taggeldleistungen zwischen Unfallereignis mit Schulterverletzung und einer mehr als ein Jahr später durchgeführten Schulterarthroskopie, da zwischenzeitlich keine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer begründet war. (BGE 8C_830/2016)
**Docket/Reference:** UV.2015.00104
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2015.00104.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2015.00104
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Sozialversicherungsrichterin Fehr
Gerichtsschreiber Nef
Urteil
vom
19. Oktober 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
AXA Versicherungen AG
Generaldirektion
General
Guisan
-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1987 geborene
X.___
war
seit
1.
März 2013
als
Geschäftsführer der
Y.___
GmbH in
Z.___
angestellt und in dieser Eigenschaft bei der
Axa
Versicherungen AG
(AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert
.
Mit Schadenmeldung vom 2
3.
Juli 2013 wurde der AXA
angezeigt, dass der Versicherte
a
m
6.
Juli 2013 beim Jogging
auf einem Stein
aus
gerutscht
und
ge
stürzt
sei und sich an der Schulter verletzt habe
(
Urk.
11/1
-2
).
Die AXA trat auf den Schaden ein und gewährte Heilbehandlungen und Taggeld.
Am
3.
April 2014
teilte die AXA dem Versicherten mit, dass ab sofort eine 75%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, weshalb sie das Taggeld ab
1.
April 2014 nur noch auf der Basis einer 25%igen Arb
eits
unfähigkeit ausrichte
. A
ufgrund des Heilungsverlaufs
könne sodann
eine weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100
%
in bisheriger Tätigkeit
späteste
ns ab
1.
Mai 2014 erfolgen
(
Urk.
11/12).
Am 12. September 2014 wurde an der rechten Schulter eine
arthroskopische
postero
-inferi
ore Schulter
stabilisierung durchgeführt (Urk. 10/14).
Mit
Verfü
gung vom 1
0.
Oktober 2014
hielt die AXA
einen Taggeldanspruch
ab
1.
April 2014
auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 25
%
fest
und
verneinte einen
Taggeld
anspruch
für
den
Zeitraum
vom
1.
Mai 2014 bis 1
1.
September 2014
Warteperiode bis zur Schulteroperation
(
Urk.
11/29).
Die Einsprache des Versi
cherten
vom 3
0.
Januar 2015 (
Urk.
11/47) wies
sie mit Entscheid vom 2
7.
April 2015
ab
(
Urk.
2).
2.
Hie
r
gegen
erhob der Versicherte am 2
7.
Mai 2015 Beschwerde
mit dem sinnge
mässen Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und
es
seien
die Taggeldleistungen
bei einer Arbeitsunfähigkeit
von 100
%
für den Zeitraum vom
1.
April bis 1
1.
September 2014 zu erbringen
. Die AXA
beantragte
in ihrer Beschwerdeantwort vom
7.
Oktober 2015 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
8), was dem Beschwerdeführer am
8.
Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht wurde
(
Urk.
12).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1).
1.2
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
rechts
,
ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er er
lischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit,
mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art.
16 Abs.
1 und 2 UVG
i.V.m
. Art.
6 ATSG; BGE
137 V 199 E.
2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2.
Dezember 2014 E.
3),
mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der ver
sicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG).
1.3
Arbeitsunfähigkeit
ist
gemäss
Art.
6 ATSG die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil
weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem ande
ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt.
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vor
ak
t
en
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.5
Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche die  Verwaltung im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass, solange sie in einem konkreten Fall noch nicht Prozesspartei ist, als Ver
waltungsorgan dem Gesetzes
vollzug dient. Wenn die von der
Verwaltung be
auftragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf das Gericht in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin begründet
e
ihren Entscheid mit
der Stellungnahme ihres beratenden Arztes, wonach
gestützt auf die medizinische Aktenlage
in der bisherigen Tätigkeit höchstens eine Arbeitsunfä
higkeit von 25
%
nachvollzieh
bar sei
(
Urk.
10/6) und ab Mai
2014
bis
zur Operation im September 2014 keine
medizinischen
Berichte vorliegen
würden
, welche eine Arbeitsunfähigkeit glaub
haft mach
ten.
Die volle Arbeitsfähigkeit per Mitte April 2014
sei sogar
durch den behandelnden Ar
zt
Dr.
me
d.
A.___
,
O
rthopädische Chirurgie FMH, bestätigt worden
.
Dr.
med.
B.___
,
O
rthopädische Chirurgie FMH, habe
sodann
bereits im Januar 2014 einen Arbeitsversuch vorgeschlagen (
Urk.
2
Ziff.
2.3.3 f.).
In ihrer Beschwerdeantwort
vermerkte
die Beschwerdegegnerin
,
es lägen keine echtzeitliche
n
und
begründete
n
Berichte
bis zum 1
1.
September 2014 vor, die eine Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum ab
1.
Mai
2014
rechtsgenüglich
belegen könnten. Hieran änderten auch die im Beschwerdev
erfahren nachge
reichten Berichte
der
Klinik C.___
und
von
Dr.
B.___
nichts (
Urk.
8
Ziff.
2.3.2).
Sodann bestünden an der
Echtheit der
aufgelegten
A
rbeitsa
tteste
, aus welchen hervorgehen solle, dass der Beschwerdeführer die Arbeitsversuche aus gesundheitlichen Gründen habe
abbrechen müssen, erhebliche Zweifel
. Diese enthielten zum grossen Teil denselben Text und sogar dieselben
Ortho
graphiefehler
. Es sei auch nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer
als Geschäftsführer der
Y.___
GmbH ausgerechnet für die streitige
Periode Mai bis September 2014
eine andere berufliche Tätigkeit
h
ätt
e ausüben soll
e
n. Fest
stehe, dass
der Beschwerdeführer
nach der Erholung von der Operation vom September 2014 wieder
seine
angestammte
Tätigkeit als Geschäftsführer weiter
geführt habe
.
2.2
I
m
Einspracheverfahren
machte der damals
noch
a
nwaltlich
ve
rtretene Be
schwerdeführer
dagegen geltend,
es sei unbestritten, dass er sich am
6.
Juli 2013
eine Verletzung der rechten Schulter mit diagnostiziertem
transmuralem
Teilriss
der
Supraspinatussehne
zugezogen habe. Diese Verletzung an der rechten Extre
mität habe zumindest bis zur Operation vom 1
2.
September 2014 anhaltende Belastungs- und Bewegungsschmerzen verursacht. Das seitliche Heben des rechten Arms sei nur
bis zur H
orizontal
e
n
möglich gewesen und unter Belas
tung sei es sofort zu ziehenden Schmerzen in der rechten Schulter
gekommen. Im Alltag sei er beim Heben und Tragen von Lasten eingeschränkt gewesen. In seiner beruflichen Tätigkeit habe er oft körperlich schwere Arbeit und
Über
kopfarbeit
verrichten müssen, insbesondere wenn er auf Montage
gegangen sei
oder im Lage
r
Arbeiten verrichtet
hab
e.
Die medizinische Aktenlage gestatte es nicht
,
ab April 2014 eine
25%ige und ab
1.
Mai 2014 eine
0%ige Arbeitsun
fähigkeit zu attestieren. Der medizinische Endzustand sei im Mai 2014 noch nicht erreicht gewesen, weil
von
eine
r
erneute
n
Operation, die im September 2014 durchgeführt worden sei
,
eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszu
standes
habe
erwartet werden k
ö
nne
n
. Es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass
er
trotz Operationsindikation zwi
schen Januar 2014 und 12.
September 2014 im April/Mai 2014 plötzlich wieder vollkommen gesund und arbeitsfähig gewesen sei (
Urk.
11/47).
In
seiner
Beschwerde wies er
sodann auf zwei Arbeitszeugnisse hin, die belegen würden, dass er im massgebenden Zeitraum nicht
habe
arbeiten k
önn
e
n
. So
dann habe er sich mit dem Arzt in Verbindung gesetzt, der das erste G
utachten erstellt habe. Aufgrund neuer Erkenntnisse habe dieser seine damals gemachten Aussagen korrigiert (
Urk.
1).
2.3
Vorliegend strittig
und zu prüfen sind
damit
die
Herabsetzung
der Taggelder ab
1.
April
2014 und deren Einstellung im Zeitraum vom
1.
Mai
2014
bis 1
1.
September 2014.
3.
3.1
Im Bericht des
D.___
vom 1
6.
Juli 2013 beurteilte der zuständige Arzt eine Magnetresonanz-Tomografie (MRI)
der rechten Schulter. Er beschrieb eine regelrechte
Position des
Humeruskopfes
im
G
lenoid
,
einen intakten
Knorpelbelag
beider Gelenkflächen, eine regelre
chte Darstellung des Labrums und wies darauf hin, dass d
as
Ac
r
omion
in sagittaler Ebene leicht hakenförmig
,
in der koronaren Eb
ene absteigend (down
sloping
)
verlaufe und
d
er
sub
acromi
a
le
Ra
um
aus diesem Grund auf ca. 5
mm Durchmesser eingeengt
sei
und
der
Fettstreifen der Bursa
subacro
mialis-subdeltoidea
teilweise
fehle
.
Er vermerkte, d
ie
Bursa enthalte leicht vermehrt Flüssigkeit
und d
ie
Supraspina
tusseh
ne
sei etwa 1 cm proxima
l vom
Ansatz inhomogen und nehme vor allem in der ventralen Hälfte Kontrastmittel auf. Alle übrigen
rotatorenmanschetten
bildenden
Sehnen, die zugehörigen Muskelbäuche und
die
lange
Bicepssehne
erschiene
n
unauffällig.
In seiner Beurteilung hielt
er
einen nicht
trans
m
uralen
Teilriss
der
Supraspinatussehne
und Zeichen einer Bursitis
subacromialis-subdeltoidea
fest, die
vermutlich Folge des anamnestisch bekannte
n Traumas bei vorbestehender
sub
acromialer
Enge
sei (
Urk.
10/2).
3.2
Dr.
med.
E.___
wies im Bericht vom 1
5.
September 2013 auf die Erstbehandlung des Beschwerdeführers am
9.
Juli 2013 hin. Dieser sei beim Jogging auf den gestreckten rechten Arm gestürzt
. E
s bestehe eine schmerzbedingte e
inge
schränkte Beweglichkeit. Im
Röntgenbefund und
in der Diagnose hielt die
Ärztin einen nicht
transmuralen
Teilriss
der
Suprasp
inatussehne
und Zeichen einer B
u
r
sitis
subacromialis
fest
. Es wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab
8.
Juli 2013 voraussichtlich bis auf weiteres attestiert (
Urk.
1
0/
1).
3.3
Dr.
med.
B.___
diagnostizierte
im Bericht
vom 1
3.
November
2013
eine
Partial
läsion
der
rechten
Supraspi
n
a
tussehne
nach einem
Sturz im Juli 2013
,
als der Beschwerdeführer beim Jogging ausgerutscht und nach vorne auf die A
rme gestürzt sei.
I
m
am Untersuchungstag
angefertigten Röntgenbild
ersah er
keine Hinweise für degenerative Veränderungen im Bereich des
Glenohumera
lgelenks
oder des AC-Gelenk
s.
Er wies darauf hin, dass er
bei traumatischer Partialruptur der
Supraspinatussehne
eine
therapeutische
subacromiale
Infiltration der rech
ten Schulter
durchgeführt und als
schmerzlindernde Massnahme
Physiotherapie
und
eine
schulterstabilisierende Muskelkräftigung inklusive Heimprogramm
ver
ordnet
habe
(
Urk.
10/3).
Im Bericht vom
3
0.
Januar 2014 vermerkte der Arzt, der Beschwerdeführer habe sich gemeldet, da nach der letztmaligen therapeutischen
subacromialen
Infiltra
tion die Beschwerden an der rechten Schulter nicht deutlich abgenommen hät
ten. Ausserdem habe die Physiotherapie die Beschwerden vorübergehend jeweils verstärkt und nicht zum Verschwinden gebracht. Der Beschwerdeführer betreibe aktuell regelmässig leichtes Krafttraining, ohne dabei die Sch
ultern schwer zu belasten. Teil
weise seien für eine Woche keinerlei Beschwerden an der rechten Schulter vorhanden. Intermittierend komme es jedoch wieder zu Schmerzen, welche für
zwei bis drei
Tage persistierten. D
ies passiere zum Beispiel nach
H
eb
en von Lasten oder Bewegungen
der Schulter. Obwohl
momentan die Beschwerden
nicht sonderlich stark zu sein schienen, arbeite der Beschwerde
führer
bisher
noch nicht.
Aufgrund persistierender Restbeschwerden unter kon
servativer Behandlung seien dies
e Massnahmen ausgeschöpft. Eine
arthrosko
pische
Supraspinatussehnenrefixation
sei
zu evaluieren und
der
Beschwerdefüh
rer
hierzu
aufzubieten. Eine weitere Kontrolle in seiner Sprechstunde sei nicht geplant und
es sei
dem Beschwerdeführer ein Arbeitsversu
ch vorgeschlagen worden (
Urk.
10
/4).
3.4
Dr.
med.
F.___
,
Facharzt FMH Chirurgie, Intensivmedizin, vom medizinischen Dienst der AXA hielt in seiner Stellungnahme vom 1
1.
März 2014 fest, eine
volle Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers sei medizinisch weder
zu
begrün
den noch nachvollziehbar.
Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers anläss
lich des Gesprächs mit dem Aussendienstmitarbeiter führe er selbständig eine
Unternehmung
mit zwei bis drei Angestellten. Er gebe an
,
vorwiegend im Aussendienst als Berater im Verkauf
tätig zu sein,
wobei er
manch
mal Flyer und Werbemate
rial abge
be. Er schreibe Rechnungen, mache die Buchhaltung zusam
men mit dem Buchhalter, sei grundsätzlich mehr als Investor
,
daneben aber auch im Lager tätig. Glaubhaft sei, dass der Beschwerdeführer im Lager keine schweren Lasten tragen könne. Die übrigen angegebenen Tätigkeiten seie
n
jedoch auch mit einer eingeschränkten Schulterfunktion voll zu erledigen. Aus
gehen
d
von
den
Angaben
des Beschwerdeführers
über seine Tätigkeit sei höchs
tens eine Arbeitsunfähigkeit von 25
%
nachvollziehbar. In einer den Beschwer
den angepassten Tätigkeit müsste der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig sein (
Urk.
10
/6).
3.5
Im Bericht des
G.___
vom 1
5.
April 2014 be
schrieb
der zuständige Arzt
aufgrund der
am selben Tag durchgeführten
Arthro
-MRI
der rechten Schulter
eine
gelenkseitige
dorsal akzentuierte Partialruptur der
Supraspinatussehne
ohne
transmuralen
Riss,
den Verdacht auf eine
anteriore
Intervallläsion und
eine
posteroinferiore
Labrumläsion mit kleiner Labrumzyste
(
Urk.
10
/8 S. 3)
.
3.6
Dr.
A.___
hielt
im Eintrag zur Krankengeschichte vom 1
3.
Mai 2014
anlässlich der
Konsultation des Beschwerdeführers
zur Besprechung
der
MRI
-Bilder
fest, b
ei anamnestisch anhaltenden Restbeschwerden und längsseitiger akze
ntuierter Partialruptur der
Supraspinatuss
ehne
dorsal sei ein operatives Vorgehen im Rahmen einer SAS und
transossären
Supraspinatusnaht
trans
d
eltoi
dal
mini-open möglich. Eine
subacromiale
Inf
i
l
tration sei bereits früher versucht worden, sei aber nur über c
a. drei
Wochen erfolgreich gewesen
. Der Beschwerdeführer
sei über den Eingriff aufgeklärt worden,
möchte sich voraussichtlich ab Herbst operieren lassen und werde sich zu einem späteren Zeitpunkt
zur Vereinbarung des Operationstermins melden. Bis dahin sei die Behandlung abgeschlossen. Die
vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Arbeitsunfähi
gkeit betrage aktuell 100
%
,
50
%
ab
1.
Ju
ni 2014 und 0
%
ab 1.
Juli 2014 (
Urk.
10/8 S. 1)
In seinem Bericht
vom 2
3.
Mai 2014 wies
Dr.
A.___
darauf hin, er bestätige, dass die Arbeitsfähigkeiten vom Beschwerdeführer vorgeschlagen worden seien. Es bestehe keine medizinische Begründung dazu. Es seien auch keine medizini
schen Massnahmen vorgesehen, die zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führten.
Seines Erachtens sei der Beschwerdeführer s
pätestens seit der letzten MRI-Abklärung
voll arbeitsfähig (
Urk.
10
/9).
3.7
Die Ärzte der Klinik
C.___
berichteten
am
2
2.
August 2014
über die Konsul
tation des Beschwerdeführers vom 1
9.
August 2014 zur Einholung
einer
Zweitmeinung in Bezug auf die empfohlene Operation.
Sie hielten fest, klinisch zeige sich einerseits eine schmerzhafte und kraftgeminderte
Supraspinatussehne
, andererseits vor allem eine
postero
-inferiore Instabilität bei
einer im MRI nach
gewiesenen
postero
-inferioren
Labrumläsion und
einer intramuralen
Supraspi
natussehnenläsion
. Aus ihrer Sicht stehe jedoch die
postero
-inferiore Instabilität
im Vordergrund, dies auch in
der klini
schen Untersuchung, weshalb
nach mehr als einjähriger Beschwerdepersistenz trotz absolvierter Physiotherapie und im MRI nachgewiesener Labrumläsion eine Schulterarthroskopie mit
postero
-infe
riorem
Labrumre
pair
und je nach intraoperativem Befund gegebenenfalls ein
Supraspinatussehnen-Débridement
/-
repair
vereinbart
worden sei
. Es werde ein Operationstermin für den 1
2.
September 2014 geplant
(
Urk.
10
/10).
Im Operationsbericht
der Klinik
C.___
vom 1
2.
September 2014 wurde
auf die am gleichen Tag durchgeführte
arthroskopische
postero
-inferiore
Schulter
stabilisierung
rechts mit Bio
SutureTak
-Anker
hingewiesen
. Z
um
intraartikulä
ren
Befund
vermerkte der Operateur
, es bestehe eine unauffäll
ige
Bicepsinser
tion
mit stabilem
Bicepsanker
. Der Knorpelüberzug
glenohumeral
sei
vollständig
intakt, die ventralen L
abrumabschnitte unauffällig und
unauffällig inseriere auch
die
Subscapularissehne
. Das
mediale und laterale
Pulle
y
-System
sei
intakt und der Verlauf d
er langen
Bicepssehne
im
Sulcus
stabil. An der Insertion der
Supraspinatussehne
zeige sich
articularseit
ig
eine
Aufrauung
der Schleimhau
t
, die mit dem
Shaver
débridiert
werde. Ein subst
a
ntieller Defekt der
Supraspi
natuss
ehne
liege nicht vor und unauffällig zeige sich auch die Insertion der
Infraspinatussehne
.
Es bestehe eine
ausgeprägte
posteriore
Gelenk
kapsel
ohne
Anzeichen
einer Hill-Sachs-Läsion. D
as
posteriore
La
brum
sei
auf der Position 6:30
Uhr
bis 10:00 Uhr am
Glenoid
eingerissen.
Die Bursa
sei
absolut unauffäl
lig
und
es liege
kein substantieller
Defekt der
Rotatorenmanschette
vor
(
Urk.
10
/14).
Im Bericht vom 2
1.
Oktober 2014 über de
n klinischen Kontrolluntersuch sechs
Wochen postoperativ
wies der zuständige Arzt
der Klinik
C.___
auf einen zufriedenstellenden Verlauf hin. D
er Beschwerdeführer habe die Neer-Schiene bereits abgebaut. Lokal zeigten sich reizlose Narbenverhältnisse ohne Rötungen oder
Infektzeichen
. Es gelinge eine aktive Flexion
bis zur Horizontal
en. Die Rotationen seien weich und
vor allem die Innenrotati
onen noch eingeschränkt (
Urk.
10
/16).
Im Bericht vom
9.
März 2015 nahm der zuständige
Arzt der Klinik
C.___
aufgrund einer Nachfrage der Beschwerdegegnerin
unter anderem zur Arbeits
fähigkeit
Stellung
. Er vermerkte, der Beschwerdeführer sei ab dem
Operations
tag
vom 1
2.
September 2014 bis einschliesslich 1
8.
Januar 2015 von ihm 100
%
arbeitsunfähig geschrieben worden. Bei der zweiten postoperativen Kontrolle sei ab Mitte Januar 2015 ein Arbeitsversuch von 50
%
geplant gewesen. Durch die anschliessende
Schmerzexazerbation
habe das Zeugnis wie folgt angepasst werden müssen: 100
%
arbeitsunfähig vom 1
1.
Dezember 2014 bis 15
.
Februar
2015, 50
%
arbeitsunfähig vom 1
6.
Februar bis
1.
März 2015 und 0
%
arbeits
unfähig ab
2.
März 2015 (
Urk.
10
/20 S. 2).
Anlässlich der Kontrolle sechs Monate postoperativ beschrieb der Arzt am 1
1.
März 2015 einen sehr schönen Verlauf mit guter Funktion. Die
Arbeitstätig
keit
habe der Beschwerdeführer ab
2.
März 2015 wieder zu 100
%
aufnehmen können. Die physiotherapeutischen Massnahmen könnten im Verlauf abge
schlossen werden. Weitere Kontrollen seie
n nicht mehr vorgesehen (
Urk.
10
/19).
Aufgrund
einer weiteren Konsultation vom
2.
April 2015 berichtete der Arzt,
im Anschluss an die letzte Kont
rolle vom 1
1.
März 2015 habe sich der Beschwer
deführer telefonisch no
chmals gemeldet und mitgeteilt
,
die Arbeitsfähigkeit zu 100
%
sei nicht möglich und er habe nochmals auf 50
%
reduzieren müssen. Er habe den Beschwerdeführer nochmals gesehen. Die Schmerzsituation sei etwas
regredient
, noch leicht vorhanden. Vor allem unter der Horizontalen würden Schmerzen verspürt. Die Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit zu 100
%
sei sicherlich möglich, wobei es eine gewisse Angewöhnung an die Alltagstätigkeit brauche. Nach einem ausführlichen
Gespräch habe
er dem Beschwerdeführer nochmals ein Zeugnis vom 1
8.
März bis 1
2.
April 20
15 für 50
%
ausgestellt (
Urk.
10
/21).
3.8
Dr.
B.___
wies im Bericht 2
6.
Mai 2015 darauf hin, dass er eine Korrektur zum Bericht vom 2
9.
Januar 2014 anbringen möchte.
Nach der Infiltration der rech
ten Schulter hätten die Schmerzen während ein bis zwei Wochen deutlich abge
nommen. Danach seien die Schmerzen wieder unverändert aufgetreten. Im An
schluss an die Sprechstunde vom 2
9.
Januar 2014 habe der Beschwerdeführer zweimalig einen von ihm vorgeschlagenen Arbeitsversuch durchgeführt. Beide
Arbeitsversuche vom
3.
bis
7.
Februar 2014 sowie vom
1.
b
is 1
4.
Mai
2014 seien
leider gescheitert wegen Unfähigkeit zu arbeiten aufgrun
d der
Schulter
schmerzen
rechts. Rückwirkend bestätige er eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 2
9.
Januar bis z
um 1
2.
September 2014 (
Urk.
10/2
5 S. 2 f
.
).
3.9
Dr.
med.
H.___
, Allgemeine Innere Medizin FMH, beratender Arzt der
AXA
,
nahm am
1
5.
Juli 2015
eine Aktenbeurteilung vor. Er hielt fest, in der Periode April 2014 bis zum Operationszeitpunkt sei eine volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, also als Geschäftsführer, im Aussendienst und für nicht allzu schwere Lagertätigkeiten gegeben. Seit dem Unfallereignis bestünden durchwegs grosse Diskrepanzen zwischen objektiv
en Befunden, welche präope
rativ nicht allzu schwer wiegten und postoperativ weitgehend normal seien
,
und den subjektiv
geäusserten Beschwerden (
Urk.
10
/27 S. 4).
4.
4.1
In medizinischer Hinsicht ist aufgrund der Aktenlage erstellt, dass sich der Be
schwerdeführer aufgrund des Ereignisses vom
6.
Juli 2013 an der rechten Schulter einen
transmuralen
Teilriss
der
Supraspinatussehne
und ein
e
postero
-inferiore Labrumläsion zugezogen hat
te
(E. 3.5). Die persistierenden Beschwer
den wurden vorerst konservativ mittels einer Infiltration im November 2013 sowie mit Physiotherapie un
d einem schulterstabilisierenden
Krafttraining be
handelt (E. 3.3). Am 1
2.
September 2014 wurde sodann eine
Schulterarthrosko
pie
durchgeführt (E. 3.
7).
4.2
Aufgrund des Aussendienstberichtes vom
3.
Oktober 2013 ist aktenkundig
, dass der Beschwerdeführer im
massgebenden Zeitraum
als
Gesellschafter
und
Ge
schäftsführer der
Y.___
GmbH
tätig
war
. Seinen Angaben zufolge
arbeite
t
d
ie Firma
mit 0900er
Telefonn
ummern
in
den
Bereichen wie
Hor
o
s
kop,
Gewinn-/
Glücks
pielen und Erotik und betreibt
eigene Hom
e
pages.
Das Geld verdien
e
er beziehungsweise die Firma
mit
Verbindungsgebühren
und Tarife
n
. I
nklusive dem Beschwerdeführer
seien
drei Vollzeit
-
und ein Teilzeitmitarbeiter beschäftigt.
Seine Tätigkeit liege vorwiegend
im
Aussendienst
bereich
. Er gehe zu verschiedenen Kioskbetreiber
n, die seine Produkte anb
öten
oder
dafür Wer
bung machten. Er berate sie entsprechend im Verkauf oder gebe Flyer und Werbematerial ab. Er schreibe Rechnungen, mache die Buchhaltung zusammen mit dem Buchhalter, sei auch im Lager mit Flyer, Werbematerial usw.
beschäf
tigt, grundsätzlich
aber mehr als Investor tät
ig (
Urk.
11/3
S. 2
Ziff.
6
und
Urk.
9/2).
5.
5.1
Uneins sind sich die Parteien
darin, ob und inwiefern
Unfallfolgen die
Arbeits
fähigkeit
des Beschwerdeführers im
hie
r
vor
umschrieben
en
Aufgabenbereich
als
Geschäftsführer
im Zeitraum vom
1.
April
2014
bis 1
1.
September
2014
ein
schränk
t
en
.
5.2
I
n Bezug auf die Arbeitsfähigkeit vermerkte
der behandelnde Orthopäde
Dr.
B.___
bereits im Januar 2014, dass
die
Restbeschwerden in der Schulter
unter
konser
vativer Behandlung
nicht
zum
Verschwinden
hätten
gebracht
werden
kö
nnen
,
wobei teilweise
eine Woche keinerlei Beschwerden an der rechten Sch
ulter bestünden, dann jedoch
nach Heben von Lasten oder Bewegungen
wieder
Schmerzen
für zwei bis drei
Tage persistier
en
würden
.
Er bemerkte auch, dass
die Beschwerden nicht sonderlich stark zu sein
sch
ie
nen und
der Besc
hwerde
führer
trotzdem nicht arbeite
(E. 3.3).
Dr.
F.___
vom
medizin
ischen Dienst
der AXA
wies vor diesem Hintergrund
aufgrund des Belastungsprofils in ange
stammter Tätigkeit
als Geschäftsführer
nachvollziehbar darauf hin, dass mit
Ausnahme des Tragens von schweren Lasten im Lager sämtliche Tätigkeiten auch mit eingeschränkter Schulterfunktion aus
ge
üb
t werden
könn
t
e
n
(E.
3.4).
Dr.
A.___
beurteilte
sodann
nach Sichtung des MRI vom 1
3.
Mai 2014
den Beschwe
rdeführer spätestens nach der
MRI-Abklärung für voll arbeitsfähig (E.
3.6).
5.3
E
chtzeitliche
orthopädische Berichte,
die dem Beschwerdeführer
medizinisch begründet
eine andere
Arbeitsfähigkeit
attestieren
,
liegen nicht vor.
Die frühe
ren Angaben von
Dr.
A.___
im Bericht vom 1
3.
Mai 2014
sind auf
Vorschlag des Beschwerdeführers
erfolgt
und
geben damit
seine
rein
subjektive
A
nsicht
wieder
, was
keiner ärztlichen B
eurteilung der Arbeitsfähigkeit
entspricht
.
E
ine echtzeitliche Beurteilung der (Rest-) Arbeitsfähigkeit ergibt sich auch aus dem Bericht von
Dr.
B.___
vom 2
6.
Mai 2015
nicht. U
ngeprüft
werden darin
die Angaben
des Beschwerdeführers,
wonach zwei
Arbeitsversuche aufgrund von Schulterschmerzen gesch
eitert seien
,
als Grundlage übernom
men
,
um ohne den Be
schwerdeführer gesehen zu haben
retrospektiv
eine fehlende
verwertbare Arbeitsfähigkeit im Zeitraum vom 2
9.
Januar bis zum 1
2.
September 2014
zu
attestier
en
(E. 3.8).
Auf
d
ie
im vorliegende Beschwerdeverfahren nachgereicht
en
ä
rztliche
n
Zeugnisse
von
Dr.
med.
E.___
und
vo
n
Dr.
med.
I.___
,
die
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom
1.
April
2014 bis
1
1.
September 2014
(
Urk.
3/3 und 3/
6) attestierte
n
,
kann
ebenfalls
nicht abgestellt werden, da diese
ohne Begründung von der fachärztlichen Meinung
abweichen, was den
bundes
gerichtlichen
Anforderungen an
beweiskräftige
Berichte offensichtlich nicht zu
genügen vermag (vgl. E.
1.4 f.).
Keine begründeten Arbeitsunfähigkeiten ergeben
sich im Weiteren aus den eingereichten Arbeitsbescheinigungen (
Urk.
3/4 und
Urk.
3/5). Einerseits handel
t es sich hierbei nicht um medizinische
Bericht
e
mit
einer
ärztlich attestierte
n
Arbeitsunfähigkeit.
Anderseits weist die
Beschwerde
gegnerin
zu Recht auf erhebliche Zweifel
in Bezug auf die
Echtheit dieser Doku
mente hin, nachdem diese
Schreiben
trotz verschiedener Arbeitgeber nicht nur in Bezug auf die Darstellung und Inhalt weitgehend identisch sind
,
sondern auch die gleichen Orthographiefehler aufweisen und
selbst
die Adresse
im Brief
kopf
des
J.___
auch
im Briefkopf des Schreibens der
K.___
GmbH
erscheint
.
Anzunehmen
ist deshalb
, dass diese Dokumente nicht von den Absen
dern im Briefkopf erstellt wurden.
5.4
Die medizinischen Akten zeigen, dass
bereits im Januar 2014 das Fernbleiben des Beschwerdeführers von der Arbeit aus fachärztlicher Sicht nicht mehr
zu begründen war (
Urk.
10
/4). Aufgrund des
MRI vom 1
3.
Mai 2014 wurde sodann von
Dr.
A.___
eine
100%ige Arbeitsfähigkeit
attestiert
. Darüber hinausgehende Arbeitsunfähigkeiten wurden
ausschliesslich deshalb
bestätigt
, weil sich der Beschwerdeführer
aufgrund von Schmerzangaben
selbst für voll arbeitsunfähig hielt und
er
einen bereits im Januar 2014 zur Evaluation vorgeschlagenen
arthroskopischen
Eingriff (
Urk.
10
/4) erst im Herbst 2014
(
Urk.
10/8) durchfüh
ren lassen
wollte
,
und zwar
nachdem ihm die Leistungsherabsetzung im April 2014 angekündigt w
o
rde
n war
(
Urk.
11/12)
.
Aufgrund des
zeitliche
n
Ablauf
s
mit
Zuwarten
mit
der Arthroskopie ist den
n
auch
ein erheblicher
Leidensdruck zufolge unfa
llbedingter Schmerzen in Frage zu stellen
. All diesen
Umstände
n zum Trotz
wurde
n
, obwohl nicht
nachgewiesernermassen
unfallbedingt,
unge
kürzte
Taggeldleistung
en
seit dem
6.
Juli
2013
bis Ende März
2014 und auf einer Arbeits
unfähigkeit von 25
%
basierende
Taggeld
er
bis Ende April 2014
erbracht
, was
als
sehr
grosszügig erscheint.
5.5
D
ie Beschwerdegegnerin
ist
ihrer Abklärungspflicht in genügendem Mass nach
gekommen. Das Resultat ergibt keinen weiteren Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 90 E. 4b). Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn die
Beschwerdegegnerin
aufgrund medizinisch-theoretischer Überlegun
gen davon ausgegangen ist, es liege ab
1.
April 2014 eine 75
%ige und ab
1.
Mai 2014
eine volle Arbe
itsfähigkeit in der bisherigen Geschäftsführert
ätigkeit vor, und die Taggeldleistungen ab diesem Z
eitpunkt
bis zum
arthroskopischen
Ein
griff vom 1
1.
September 2014
einstellte.
5.6
Der angefochtene
Einspracheentscheid
erweist sich nach dem Gesagten als rech
tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
AXA Versicherungen AG
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GräubNef