# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc60ce46-dd2d-5925-b60d-6af30b384ecb
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-24
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 24.03.2025 BS 2024 92
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BS-2024-92_2025-03-24.pdf

## Full Text

20250211_160743_ANOM.docx

I. Beschwerdeabteilung BS 2024 92

Oberrichterin F. Wiget, Abteilungspräsidentin
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Staub
Gerichtsschreiber C. Schwegler

Beschluss vom 24. März 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,
vertreten durch Staatsanwalt C.________,
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Nichtanhandnahme

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Sachverhalt

1. Am 2. Juli 2024 erstattete die A.________ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) bei der 
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug Strafanzeige gegen D.________, B.________, 
G.________, H.________, I.________, E.________ und J.________ betreffend Betrug, un-
getreue Geschäftsbesorgung, Konkursdelikte und Urkundenfälschung, begangen unter ande-
rem als eingetragene oder faktische Organe der K.________ Management AG mit Sitz in 
L.________. Zur Begründung führte die Beschwerdeführerin – zusammengefasst – Folgen-
des aus:

1.1 Am 3. Juli 2017 habe sich der Verwaltungsrat der K.________ Group plc (M.________), da-
mals bestehend aus I.________ und N.________, entschieden, eine Anleihe im Betrag von 
maximal EUR 125 Mio. "aufzulegen". Im Zusammenhang mit dem Erwerb solcher Anleihen 
habe die Beschwerdeführerin mit der K.________ Group plc am 18. März 2017 einen "DCM 
Purchase Contract" abgeschlossen, wobei dieser Vertrag seitens der K.________ Group plc 
von I.________ und D.________ unterzeichnet worden sei. Der Vertrag sei dann mit einer in 
L.________ unterzeichneten Vereinbarung vom 18. Januar 2018 ("Aufhebungs- und Ände-
rungsvereinbarung zum Vertrag vom 18.03.2017") teilweise angepasst worden.

1.2 Die Beschwerdeführerin habe für den Erwerb solcher Anleihen in der Zeit vom 22. August 
2017 bis 26. März 2018 insgesamt EUR 15'301'924.23 an die K.________ Group plc bezahlt. 
Es seien insgesamt 12 Transaktionen von ihrer Broker Bank, der O.________, zu Gunsten 
des bei der P.________ auf die K.________ Management AG lautenden Kontos erfolgt. 

1.3 Die K.________ Group plc habe die im "Private Placement Memorandum" vom 14. Juli 2017 
genannte Anleihe bzw. die als "Senior unsecured" bezeichneten Bonds von bis zu EUR 125 
Mio. über die Q.________ Wertpapierbörse herausgegeben. Die schliesslich vollständig ge-
zeichneten K.________-Anleihen im Betrag von insgesamt EUR 22'778'000.00 zuzüglich 
Zins seien spätestens am 31. Juli 2022 zur Rückzahlung fällig gewesen. Am 7. Juni 2023 
habe die K.________ Group plc beim Amtsgericht R.________ einen Insolvenzantrag ge-
stellt. Eine Rückzahlung aus den K.________-Anleihen an die Beschwerdeführerin sei 
schliesslich nicht erfolgt.

1.4 Die Beschwerdeführerin sei über den Bestand der Aktiven der K.________ Group plc 
getäuscht worden, wobei Urkunden erstellt und verwendet worden seien. Diese Angaben 
über den Bestand von Aktiven der K.________ Group plc, welchen eine erhebliche Bedeu-
tung zugekommen sei, seien unwahr und unvollständig gewesen. Die von der K.________ 
Management AG gesteuerte K.________ Group plc habe ausserdem Beteiligungen an Toch-
tergesellschaften zu überhöhten Preisen erworben. Diesen Tochtergesellschaften seien un-
gesicherte Darlehen gewährt worden mit dem Wissen, dass diese Tochtergesellschaften 
nicht in der Lage gewesen seien, die Darlehen zurückzuzahlen. Schliesslich habe die von der 
K.________ Management AG gesteuerte K.________ Group plc ihre Beteiligungen an den 
Tochtergesellschaften bzw. die von diesen gehaltenen Vermögenswerte ohne Not (und nicht 
im Interesse der K.________ Group plc) unter Wert veräussert. Die Erlöse seien nicht an die 
K.________ Group plc geflossen. Die Insolvenz der K.________ Group plc sei dadurch her-
beigeführt worden, dass die Vermögenswerte zu geringen Gegenleistungen veräussert und 

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einzelne Gläubiger bevorzugt bzw. leichtfertig Kredite gewährt und "verschleudert" worden 
seien. Dadurch seien die Anleihensgläubiger der K.________ Group plc geschädigt worden.

2. Mit Verfügung vom 4. September 2024 nahm die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchun-
gen gegen D.________, B.________, G.________, H.________, I.________, E.________ 
und J.________ betreffend Betrug, ungetreue Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung 
nicht an die Hand. Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen und den 
beschuldigten Personen wurden keine Entschädigung und keine Genugtuung ausgerichtet 
(Verfahren 2A 2024 194-200).

3. Mit Eingabe vom 17. September 2024 erhob die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung 
Beschwerde bei der I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts mit folgenden Anträgen:

1. Die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 4. September 
2024 sei aufzuheben und das Verfahren zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen.

2. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug sei durch das Obergericht anzuweisen, eine Strafun-
tersuchung gegen D.________, B.________, G.________, H.________, I.________, 
E.________, J.________ sowie allenfalls weitere Personen betreffend ungetreue Geschäfts-
besorgung, Konkursdelikte, Misswirtschaft, Urkundenfälschung sowie Betrug zu eröffnen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Auslagen und MWST zulasten des Staa-
tes.

4. Die Staatsanwaltschaft beantragte in der Vernehmlassung vom 1. Oktober 2024 die kos-
tenfällige Abweisung der Beschwerde.

5. Der Beschuldigte E.________ verzichtete am 4. November 2024 auf eine Vernehmlas-
sung. Der Beschuldigte D.________ liess sich nicht vernehmen. Den übrigen Beschuldig-
ten stellte die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahmeverfügung vorerst nicht zu.

6. Am 17. Februar 2025 übermittelte die Staatsanwaltschaft der Beschwerdeabteilung ein 
bei ihr am 3. Februar 2025 eingegangenes Schreiben der Beschwerdeführerin.

Erwägungen

1. Gegen Entscheide der Staatsanwaltschaft kann innert 10 Tagen bei der I. Beschwerdeabtei-
lung des Obergerichts Beschwerde geführt werden (Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO, Art. 393 Abs. 1 
lit. a StPO, Art. 396 Abs. 1 StPO, § 21 Abs. 1 lit. b GOG und § 7 Abs. 1 GO OG). Auf die un-
bestrittenermassen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzu-
treten.

Mit der Beschwerde können Rechtsverletzungen, die unvollständige oder unrichtige Sach-
verhaltsfeststellung und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 393 Abs. 2 StPO). Die 

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Beschwerdeinstanz entscheidet in einem schriftlichen Verfahren (Art. 397 Abs. 1 StPO). Sie 
verfügt über volle Kognition (Art. 391 Abs. 1 StPO).

2. Die Staatsanwaltschaft eröffnet eine Untersuchung, wenn sich etwa aus einer Strafanzeige 
ein hinreichender Tatverdacht ergibt (Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO). Die zur Eröffnung einer 
Strafuntersuchung erforderlichen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung müs-
sen erheblich und konkreter Natur sein. Blosse Gerüchte oder Vermutungen genügen nicht. 
Der Anfangsverdacht soll eine plausible Tatsachengrundlage haben, aus der sich die kon-
krete Möglichkeit ergibt, dass eine Straftat begangen worden ist. Dagegen verfügt die Staats-
anwaltschaft die Nichtanhandnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizei-
rapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen 
eindeutig nicht erfüllt sind (Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO). Ob die Behörde ein Strafverfahren 
durch Nichtanhandnahme erledigen kann, beurteilt sich nach dem aus dem strafprozessua-
len Legalitätsprinzip abgeleiteten Grundsatz "in dubio pro duriore". Danach darf die Nichtan-
handnahme nur in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen. Die Strafverfol-
gungsbehörde und die Beschwerdeinstanz verfügen in diesem Rahmen über einen gewissen 
Ermessensspielraum (Urteil des Bundesgerichts 6B_700/2020 vom 17. August 2021 E. 3.3 
m.w.H.).

3. Die Staatsanwaltschaft begründete die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung im We-
sentlichen wie folgt:

3.1 Die Beschwerdeführerin habe in der Strafanzeige unter anderem ausgeführt, die K.________ 
Group plc habe falsche Angaben über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht, indem sie 
ihre finanziellen Verhältnisse bis und mit dem Geschäftsjahr 2019 entgegen der Wahrheit so 
dargestellt habe, als seien die Immobilien S.________, T.________ und U.________ ihr 
tatsächlich zugeführt worden. Die Beschwerdeführerin habe in diesem Zusammenhang auf 
die Darstellungen im "Private Placement Memorandum" vom 14. Juli 2017 verwiesen und sei 
im Zusammenhang mit den darin enthaltenen Angaben zu den Aktiven der K.________ 
Group plc zum Schluss gekommen, dass es sich dabei um die Immobilien "V.________", 
"W.________", "X.________", "Y.________" und "Z.________" handeln müsse. Zudem seien 
diese Immobilien bzw. Liegenschaften in den mit "K.________ Group plc / Group Summary 
Presentation / January 2017" sowie mit "K.________ Group plc / Group Summary Presenta-
tion / February 2018" betitelten Dokumentationen als "Asset Base" bezeichnet worden. Die 
Beschwerdeführerin habe in Anbetracht dieser Angaben die Schlussfolgerung gezogen, es 
sei damals von den Beschuldigten zugesichert worden, dass diese Immobilien spätestens ab 
2017 die Vermögensbasis der K.________ Group plc bzw. der von ihr ausgegebenen 
K.________-Anleihen gebildet hätten. Dabei bestehe jedoch – so die Beschwerdeführerin – 
der Verdacht, dass die K.________ Group plc in Wirklichkeit nie Eigentümerin dieser Immo-
bilien gewesen sei bzw. dass diese Immobilien nie als Vermögensbasis der K.________-
Anleihe gedient hätten.

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3.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin lasse sich die Behauptung, in diesen Do-
kumentationen sei die Zusicherung enthalten, dass die K.________ Group plc Eigentümerin 
von Immobilien gewesen sei und diese die Vermögensbasis der von ihr ausgegebenen 
K.________-Anleihe gebildet hätten, nicht belegen: Das "Private Placement Memorandum" 
vom 14. Juli 2017 enthalte einen umfangreichen und detaillierten Haftungsausschluss 
(Disclaimer). Zudem werde im Memorandum betreffend die K.________-Anleihe über EUR 
125 Mio. in der Sparte "Use of proceeds" angegeben, dass die Erlöse für "Development and 
rufurbishment of properties and pipeline" verwendet würden. Ausserdem sei gemäss Memo-
randum geplant gewesen, die Anleiheerlöse in bereits beschriebene Immobilienentwick-
lungsprojekte zu investieren, die in AA.________ Wachstumsregionen angesiedelt seien, 
wobei sich diese Liste im Lauf der Zeit ganz oder teilweise ändern könne.

3.3 Sodann enthielten die mit "K.________ Group plc / Group Summary Presentation / January 
2017" sowie mit "K.________ Group plc / Group Summary Presentation / February 2018" be-
zeichneten Dokumentationen ebenfalls einen Disclaimer. Im mit "K.________ Group plc / 
Group Summary Presentation / February 2018" betitelten Dokument würden zudem sechs in 
AA.________ liegende Immobilien erwähnt, die jedoch nicht als Asset der K.________ 
Group plc., sondern dem "K.________ Group’s property portfolio" zugeordnet würden. 

3.4 Gemäss dem Gutachten vom 22. Juni 2022 über die Ermittlung einer Insolvenzquote in ei-
nem hypothetischen Insolvenzverfahren über das Vermögen der K.________ Group plc hät-
ten die wesentlichen Beteiligungen der K.________ Group plc zum Zeitpunkt der Anleihebe-
gebung im Jahr 2017 unter anderem an der AB.________ GmbH, der AC.________ GmbH 
und der AD.________ GmbH bestanden, welche wiederum Anteile an anderen Gesellschaf-
ten gehabt hätten. Diesen seien verschiedene Immobilien im Portfolio zugeordnet gewesen. 

3.5 Es bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass betreffend die K.________-Anleihe Immobili-
en direkt im Eigentum der K.________ Group plc gestanden hätten bzw. ihr direkt hätten zu-
geführt werden sollen. Es fehle somit an einem Anfangsverdacht, wonach die Beschuldigten 
gegenüber der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Herausgabe der K.________-
Anleihe falsche Angaben gemacht bzw. die Beschwerdeführerin durch falsche Angaben zur 
Tätigung von Zahlungen motiviert hätten.

3.6 Soweit die Beschwerdeführerin den Beschuldigten neben den Täuschungshandlungen im 
Zusammenhang mit der Herausgabe der K.________-Anleihe weitere strafrechtlich relevante 
Handlungen vorwerfe, so sei keine schweizerische Zuständigkeit gegeben bzw. das schwei-
zerische Strafrecht nicht anwendbar. Es gehe aus den Akten nicht hervor, wo der zwischen 
der Beschwerdeführerin und der K.________ Group plc am 18. März 2017 abgeschlossene 
"DCM Purchase Contract" unterzeichnet worden sei. Die entsprechende Anpassung vom 
18. Januar 2018 sei mutmasslich in L.________ unterzeichnet worden. Bei beiden Vereinba-
rungen sei L.________ als Gerichtsstand gewählt worden. Die K.________ Management AG 
sei dabei insoweit involviert gewesen, wonach sie bei der Zahlungsabwicklung habe mitwir-
ken sollen. Im Insolvenzantrag vom 7. Juni 2023 werde betreffend die K.________ Manage-
ment AG unter anderem erwähnt, dass die K.________ Group plc 100 % der Aktien der 
K.________ Management AG, die in der Struktur als Zwischenholding diene, halte und dass 
die Umsetzung der Geschäftszwecke der K.________ Group plc ursprünglich unter anderem 
durch die beiden Tochtergesellschaften, die AE.________ GmbH sowie die AF.________ 

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GmbH, erfolgt sei. Im "Private Placement Memorandum" vom 14. Juli 2017 werde sodann 
aufgeführt, dass "The management and administration company of K.________ Group" in 
L.________ lokalisiert sei, wobei insbesondere nicht ausgeführt werde, welche Tätigkeiten 
damals davon genau betroffen gewesen seien. Schliesslich werde die K.________ Manage-
ment AG in den mit "K.________ Group plc / Group Summary Presentation / January 2017" 
sowie "K.________ Group plc / Group Summary Presentation / February 2018" bezeichneten 
Dokumentationen bzw. den darin aufgeführten Diagrammen zur Struktur der K.________-
Gruppe unter der Bezeichnung "Management, Holding and Services Companies" erwähnt. 
Aufgrund dieser Angaben liessen sich jedoch keine Hinweise entnehmen, dass die 
K.________ Management AG bei den übrigen, den Beschuldigten vorgeworfenen Handlun-
gen involviert gewesen sei.

3.7 Selbst wenn für diese zur Anzeige gebrachten Handlungen eine schweizerische Zuständig-
keit bestehen würde, fehlte es diesbezüglich ebenfalls an einem Anfangsverdacht. So seien 
die Jahresabschlüsse der K.________ Group plc jeweils geprüft worden, wobei den entspre-
chenden Prüfungsberichten keinerlei Anzeichen zu entnehmen seien, welche auf ein strafba-
res Verhalten hindeuteten. Bereits in der Bilanz per Ende 2017 seien die Investments in die 
Tochtergesellschaften, die AG.________ GmbH, die AH.________ GmbH, die K.________ 
Management AG, die AC.________ GmbH sowie die AD.________ GmbH aufgeführt und 
konkretisiert worden. Weiter seien dem Entwurf vom 22. Juni 2022 betreffend eines Grobab-
laufplans für die Restrukturierung der K.________-Anleihe bzw. der Unternehmensanleihe 
2017/2022 der K.________ Group plc nach den Regelungen des AI.________ ebenso wenig 
Hinweise auf strafbare Handlungen zu entnehmen wie dem Insolvenzantrag vom 7. Juni 
2023 (insbesondere Ausführungen betreffend den Ablauf der verschiedenen Bauprojekte der 
AJ.________ GmbH sowie der Gesellschaften AF.________ GmbH und AK.________ 
GmbH). Ferner liessen sich auch den entsprechenden Ausführungen zum Ablauf des Re-
strukturierungverfahrens keine Hinweise entnehmen, dass es dabei zu strafbaren Handlun-
gen gekommen sei.

4. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber im Wesentlichen Folgendes geltend:

4.1 Die K.________ Group plc habe die Beschwerdeführerin mittels der "K.________ Group 
Summary Presentation" bzw. der "K.________ Company Presentation" vom März 2017 durch 
die darin aufgeführten Immobilien als Asset Bases in der Verhandlungsphase bzw. vor Ab-
schluss des Darlehensvertrages "Private Placement Memorandum" vom 14. Juli 2017 sowie 
des "DCM Purchase Agreements" vom 18. März 2017 über ihre Kreditwürdigkeit und damit 
über die vorhandenen Sicherheiten der allfälligen Forderungen und somit über ihre Rückzah-
lungsfähigkeit getäuscht. Diese Täuschungshandlungen seien bereits nach Abschluss eines 
"Engagement Agreements" im November 2016 erfolgt, womit eine gewisse Vertrauensbasis 
und Geschäftsbeziehung vorhanden gewesen sei.

4.2 Die K.________ Management AG habe der Beschwerdeführerin durch Übergabe und Ein-
sicht in die JLL Bewertungsgutachten und Reporte, namentlich des "JLL Report U.________" 
sowie des "JLL Report AL.________", beide vom Mai 2017, ihre finanzielle Lage aufgezeigt 
und dadurch bei der Beschwerdeführerin "das Motiv für einen Irrtum […] gesetzt". Durch die-
se Bewertungsgutachten, zusammen mit der "K.________ Company Presentation", habe die 
K.________ Group plc der Beschwerdeführerin eine verbindliche Erklärung abgegeben, dass 

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EUR 100 Mio. Eigenkapital und Assets vorhanden gewesen seien. Erst nach diesen erfolgten 
Ausführungen sei zwischen den Parteien der Darlehensvertrag "Private Placement Memo-
randum" vom 14. Juli 2017 abgeschlossen worden. Durch das Einbringen dieser Unterlagen 
sei die Beschwerdeführerin durch Vorspiegeln einer falschen Sachlage arglistig getäuscht 
worden. Die K.________ Group plc habe zu keinem Zeitpunkt den tatsächlichen Willen ge-
habt, dieses Darlehen zurückzubezahlen. 

4.3 Ein betrügerisches Verhalten sei insbesondere im Zusammenhang mit zwei Immobilien er-
sichtlich, welche in der Periode 2016 bis 2018 wiederholt als Bestand-Assets benannt und 
aufgezeichnet worden seien. Dabei handle es sich um die Liegenschaften "AM.________ 
GmbH (U.________)" und "AN.________ GmbH (AO.________)". Der "JLL Report 
U.________", der "JLL Report AL.________" sowie das Forecast-Zahlenwerk zeigten ein-
deutig, dass die beiden Assets als Forecast bilanziell erfasst worden seien. Zudem seien die 
gleichen Zahlen erneut in der Planung der vorläufigen Bilanzzahlen der K.________ Group 
plc 2018 zur Verfügung gestellt worden. Die Beschwerdeführerin sei in Unkenntnis darüber 
gelassen worden, dass diese Immobilien eben nicht eingebracht worden seien. Erst heute 
wisse die Beschwerdeführerin, dass die beiden Immobilien der K.________ Group plc bzw. 
der K.________ Management AG niemals von den verantwortlichen beschuldigten Personen 
der K.________ Group plc zugeführt oder als Sachkapitalerhöhung eingebracht worden sei-
en, um das aufgeführte Eigenkapital in der Höhe von EUR 100 Mio. einzubezahlen. Dies, 
obwohl das entsprechende Eigenkapital in der Höhe von EUR 100 Mio. bereits im "DCM 
Purchase Agreement" vom 18. März 2017 aufgelistet worden sei.

4.4 Die beiden erwähnten Immobilien seien von den Verantwortlichen an der Seite der 
K.________ Group plc bzw. K.________ Management AG direkt anderweitig verkauft und die 
"überhängenden" Geldwerte aus diesen Verkäufen den Beschuldigten gutgeschrieben wor-
den. Damit habe die K.________ Group plc bzw. die K.________ Management AG aus die-
sen Verkäufen keine Einkünfte erzielt, um die Bondgläubiger zu bedienen. Folglich habe die 
K.________ Group plc die Beschwerdeführerin im Hinblick auf den bzw. beim Abschluss des 
Darlehensvertrages selbst über ihre Sicherheit der Forderung sowie über ihren Rückzah-
lungswillen getäuscht, was einem "Kreditbetrug" entspreche. 

4.5 Zwar enthalte das "Private Placement Memorandum" vom 14. Juli 2017 einen umfangreichen 
und detaillierten Haftungsausschluss. Es wäre jedoch stossend, diesen als Freizeichnungs-
klausel für die K.________ Group plc zu sehen, da die K.________ Group plc bzw. die 
K.________ Management AG bereits in der Verhandlungsphase des "Private Placement 
Memorandum" arglistig getäuscht hätten. Das Einfügen eines Haftungsausschlusses im ab-
geschlossenen Vertrag verstosse sodann gegen den Grundsatz von Treu und Glauben. 

4.6 Durch die falsche Ausweisung der beiden erwähnten Immobilien in der Bilanz der 
K.________ Group plc bzw. der K.________ Management AG hätten die Beschuldigten fal-
sche Bilanzen erstellt. Auch die Bewertungsgutachten und Reporte seien "zu hoch ausge-
wiesen" worden. Darüber hinaus seien ebenfalls nicht pfandrechtlich belastete Assets einge-
bracht worden, wodurch sich die K.________ Group plc bzw. die K.________ Management 
AG ebenfalls der Urkundenfälschung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Misswirt-
schaft strafbar gemacht habe.

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4.7 Eine schweizerische Zuständigkeit sei entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft ge-
geben. So hätten mehrere Treffen und Besprechungen der massgeblichen Parteien in 
L.________, AP.________ und AQ.________ stattgefunden. Sodann seien unter anderem 
die Unterlagen "JLL Report U.________" und "JLL Report AL.________" in L.________ per-
sönlich vom Beschuldigten I.________ übergeben worden. Die K.________ Group plc habe 
ausserdem ihren Sitz zum massgeblichen Zeitpunkt in L.________ gehabt und gegen Ende 
2017 eigene Räumlichkeiten der in L.________ ansässigen AR.________ AG in 
AP.________ bezogen.

5. Die Beschwerdeführerin sieht ein tatbestandsmässiges Verhalten der Beschuldigten 
zunächst darin begründet, dass diese über den Bestand der Aktiven der K.________ Group 
plc unter Verwendung von unwahren und unvollständigen Urkunden getäuscht habe. Sie er-
hebt gegenüber den Beschuldigten in diesem Zusammenhang den Vorwurf des Betrugs so-
wie der Urkundenfälschung.

5.1 Einen Betrug gemäss Art. 146 StGB begeht, wer in Bereicherungsabsicht jemanden durch 
Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig in die Irre führt oder ihn in einem 
Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser 
sich selbst oder einen anderen am Vermögen schädigt. Arglistig wird das täuschende Verhal-
ten des Täters zum einen durch die Verwendung von betrügerischen Machenschaften oder 
Kniffen, wenn also die Täuschung durch zusätzliche Massnahmen unterstützt wird, oder 
wenn der Täter ein ganzes Lügengebäude errichtet, in welchem mehrere aufeinander abge-
stimmte Lügen den Getäuschten in die Irre führen sollen. Nach der Rechtsprechung können 
aber auch einfache Lügen arglistig sein, wenn sie nicht ohne besondere Mühe überprüfbar 
sind, wenn dem Getäuschten die Überprüfung nicht zumutbar ist, wenn der Täter den 
Getäuschten von der Überprüfung abhält oder wenn er aufgrund besonderer Umstände damit 
rechnet, der Getäuschte werde von einer Überprüfung absehen. Hätte sich das Opfer mit 
einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst schützen und den Schaden durch ein Mini-
mum an zumutbarer Vorsicht vermeiden können, so scheidet Arglist aus (BGE 135 IV 76 
E. 5.2 m.H.; Urteil des Bundesgerichts 6B_572/2020 vom 8. Januar 2021 E. 4.2 m.H.).

5.2 Den Tatbestand der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB erfüllt unter anderem, 
wer in der Absicht, jemanden am Vermögen oder an andern Rechten zu schädigen oder sich 
oder einem andern einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen (Abs. 1), eine Urkunden 
fälscht oder verfälscht, die echte Unterschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur 
Herstellung einer unechten Urkunde benützt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrich-
tig beurkundet oder beurkunden lässt (Abs. 2). Urkunden sind gemäss Art. 110 Abs. 4 StGB 
unter anderem Schriften, die bestimmt und geeignet sind, eine Tatsache von rechtlicher Be-
deutung zu beweisen. Art. 251 Ziff. 1 StGB erfasst die Urkundenfälschung im engeren Sinne 
und die Falschbeurkundung. Als Urkundenfälschung im engeren Sinne gilt das Herstellen ei-
ner unechten Urkunden, deren wirklicher Aussteller mit dem aus ihr ersichtlichen Urheber 
nicht identisch ist. Demgegenüber betrifft die Falschbeurkundung die Errichtung einer echten, 
aber unwahren Urkunde, bei der der wirkliche und der in der Urkunde enthaltene Sachverhalt 
nicht übereinstimmen. Die Falschbeurkundung erfordert eine qualifizierte schriftliche Lüge. 
Eine solche wird nur angenommen, wenn dem Schriftstück eine erhöhte Glaubwürdigkeit zu-
kommt (BGE 146 IV 258 E. 1.1; 142 IV 119 E. 2.1; 138 IV 130 E. 2.1; je m.H.).

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6. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft fehlt es bezüglich der von der Beschwerdeführerin 
erhobenen Betrugsvorwürfe an einer Täuschung sowie an der ebenfalls erforderlichen Arg-
list. Darüber hinaus bestehen gemäss Staatsanwaltschaft auch keine Anhaltspunkte dafür, 
dass die Beschuldigten zu diesem Zweck Urkunden gefälscht hätten. Demgegenüber vertritt 
die Beschwerdeführerin die Auffassung, von den Beschuldigten betreffend den mit der 
K.________ Group plc am 18. März 2017 abgeschlossenen "DCM Purchase Contract" in 
mehrfacher Hinsicht über bestehende Sicherheiten getäuscht worden zu sein.

6.1 Die Beschwerdeführerin erblickt diese Täuschungen vor allem im "Private Placement Memo-
randum" vom 14. Juli 2017 (Vi act. 20/1/24 ff.), worin auf die Aktiven der K.________ Group 
plc und dabei insbesondere auf die sechs Liegenschaften "AS.________", "AT.________", 
"AU.________", "AV.________" und "AW.________" Bezug genommen werde. Nach Auffas-
sung der Beschwerdeführerin seien diese Liegenschaften darüber hinaus in den Dokumenta-
tionen "K.________ Group plc / Group Summary Presentation / January 2017" und 
"K.________ Group plc / Group Summary Presentation / February 2018" als "Asset Base" 
(Vermögensbasis) aufgeführt worden.

6.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann daraus jedoch nicht auf eine Zusi-
cherung der K.________ Group plc hinsichtlich ihrer Vermögensbasis seit 2017 geschlossen 
werden. Ebenso wenig ergibt sich daraus, dass diese Liegenschaften die Vermögensgrund-
lage der von ihr herausgegebenen Anleihen gebildet hätten. Zunächst wird im "Private Pla-
cement Memorandum" klar ausgewiesen, dass es sich bei der K.________ Group plc um ei-
ne Holdinggesellschaft handelt, welche lediglich die Aktien der Immobiliengesellschaften hält 
("K.________ Group is a parent company to K.________ Group’s AX.________ property 
owning companies" [Vi act. 20/1/42]; "K.________ Group consists real estate owning com-
panies and the holding company to the real estate owning companies as well as manage-
ment service companies" [Vi act. 20/1/44]). Sodann ist darin ein umfangreicher Haftungsaus-
schluss enthalten, welcher der Beschwerdeführerin bekannt war. Ferner wird im betreffenden 
Memorandum etwa festgehalten, dass geplant sei, die Anleihenserlöse in Immobilienentwick-
lungsprojekte in AA.________ Wachstumsregionen zu investieren, wobei sich die entspre-
chende Liste im Lauf der Zeit ganz oder teilweise ändern könne. Eine Zusicherung, wonach 
die von der Beschwerdeführerin genannten Immobilien die Vermögensbasis der K.________ 
Group plc bilden würden, lässt sich dem Memorandum nicht entnehmen. Ebenso wenig ent-
halten der "DCM Purchase Contract" vom 18. März 2017 (Vi act. 20/1/156 ff.) und die Ergän-
zung dazu vom 18. Januar 2018 (Vi act. 20/1/161) eine solche Zusicherung. Einen Haftungs-
ausschluss beinhalten sodann auch die von der Beschwerdeführerin erwähnten "K.________ 
Group plc / Group Summary Presentation / January 2017" und "K.________ Group plc / 
Group Summary Presentation / February 2018" (Vi act. 20/1/253 und Vi act. 20/1/275). Zu-
dem ist klar festgehalten, dass es sich bei den Präsentationen lediglich um Zukunfts-visionen 
bzw. Zukunftserwartungen handelt ("This document includes ‘forward-looking statements’, 
which do not describe facts of the past, but containing the words ‘believe’, ‘estimate’, ‘ex-
pect’, ‘anticipate’, ‘assume’, ‘plan’, ‘intend’, ‘could’, and words of similar meaning. These for-
ward-looking statements are subject to inherent risks and uncertainties since they relate to 
future events and are based on current assumptions and estimates of K.________, which 
might not occur at all or occur not as assumed.”; Vi act. 20/1/254). Abgesehen davon ist auch 
daraus die Holdingstruktur ersichtlich (Vi act. 20/1/259 und 283). Zudem werden in Letzterer 
sechs in AA.________ liegende Immobilien erwähnt, jedoch nicht als Vermögen der 

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K.________ Group plc, sondern als "K.________ Group’s property portfolio" (Vi act. 
20/1/277). Es bestehen aufgrund dieser Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass betreffend die 
K.________-Anleihen die von der Beschwerdeführerin genannten Immobilien direkt im Ei-
gentum der K.________ Group plc gestanden hätten. Es fehlt darüber hinaus ganz allgemein 
an einer verbindlichen Erklärung der K.________ Group plc, dass bei ihr Eigenkapital und 
Assets in Form von Immobilien in der Höhe von über EUR 100 Mio. vorhanden gewesen 
wären. Dass dies nicht der Fall war, lässt sich dem Jahresbericht 2017 entnehmen. Daraus 
zeigt sich, dass das Anlagevermögen einzig aus Investitionen in Tochtergesellschaften be-
steht (Vi act. 20/1/187).

6.3 Eine Täuschung der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Herausgabe der 
K.________-Anleihen ergibt sich auch nicht aus der "K.________ Group plc / Company Pre-
sentation / March 2017 (Vi act. 17/1/25 ff.), was von der Beschwerdeführerin neu im Be-
schwerdeverfahren vorgebracht wird. Zunächst enthält auch dieses Dokument einen Haf-
tungsausschluss (Vi act. 17/1/26) und die unter "financial information" aufgeführten Angaben 
erfolgten unter dem Vorbehalt "pro forma". Zudem ist der Hinweis ersichtlich, dass es sich 
um die konsolidierte Bilanz handelt. Daraus erhellt denn auch, dass das durch die Bonds ge-
nerierte Kapital für Investitionen in die Tochtergesellschaften verwendet werden soll (Vi act. 
17/1/43). Aus dem "Engagement Agreement" vom 30. November 2016 (Vi act. 17/1/83 ff.) 
zwischen der Beschwerdeführerin und der K.________ Group plc ergibt sich sodann, dass 
die Beschwerdeführerin gestützt darauf als Beraterin der K.________ Group plc hätte fungie-
ren sollen (inklusive Entschädigung und Verschwiegenheitserklärung). Das "Engagement
Agreement" umfasste unter anderem eine Mitwirkung der Beschwerdeführerin bei der Ver-
marktung von Kapitalanlagen. Die Beschwerdeführerin hatte somit gestützt auf diese Verein-
barung einen wesentlichen Einblick in die Geschäftstätigkeit der K.________ Group plc, wo-
mit auch unter diesem Gesichtspunkt eine Täuschung seitens der K.________ Group plc als 
höchst unwahrscheinlich erscheint. Anhaltspunkte, wonach die K.________ Group plc über 
den Bestand ihrer Aktiven von erheblicher Bedeutung getäuscht und im Zusammenhang mit 
dieser Täuschung Urkunden erstellt und verwendet hätte, lassen sich den Akten nicht ent-
nehmen. Die Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen die Beschuldigten insoweit 
zu Recht nicht an die Hand genommen. 

7. Weiter erachtet die Beschwerdeführerin die Tatbestände der ungetreuen Geschäftsbesor-
gung und der Misswirtschaft bzw. weiterer Konkursdelikte als erfüllt. Sie stellt sich auf den 
Standpunkt, die von der K.________ Management AG gesteuerte K.________ Group plc ha-
be Beteiligungen an in AA.________ ansässige Tochtergesellschaften zu überhöhten Prei-
sen erworben, diesen Tochtergesellschaften ungesicherte Darlehen gewährt mit dem Wis-
sen, dass diese nicht in der Lage seien, die Darlehen zurückzuzahlen, bzw. sie habe die an 
den Tochtergesellschaften gehaltenen Vermögenswerte unter Wert veräussert und so die In-
solvenz der K.________ Group plc herbeigeführt. 

7.1 Zunächst ist diesbezüglich die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin zu prüfen.

7.1.1 Die Beschwerdelegitimation ist als Eintretensvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen 
(vgl. Bähler, Basler Kommentar, 3. A. 2023, Art. 382 StPO N 4). Gemäss Art. 382 Abs. 1 
StPO, der die Legitimation sowohl für die Beschwerde als auch die Berufung regelt, kann je-
de Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Abänderung eines 

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Entscheides hat, ein Rechtsmittel ergreifen. Partei ist namentlich die Privatklägerschaft 
(Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO). Als Privatklägerschaft gilt die geschädigte Person, die gegenü-
ber einer Strafverfolgungsbehörde spätestens bis zum Abschluss des Vorverfahrens aus-
drücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivilklägerin zu beteiligen (Art. 118 
Abs. 1 und 3 StPO), wobei der Strafantrag dieser Erklärung gleichgestellt ist (Art. 118 Abs. 2 
StPO). Geschädigte im Sinne von Art. 118 Abs. 1 StPO ist, wer durch die Straftat in seinen 
Rechten unmittelbar verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). In seinen Rechten unmittel-
bar verletzt ist, wer Träger des durch die verletzte Strafnorm geschützten oder zumindest 
mitgeschützten Rechtsguts ist (Urteil des Bundesgerichts 6B_491/2023 vom 7. August 2023 
E. 2.3.1).

7.1.2 Das Delikt der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB) schützt den Wert des Ver-
mögens als Ganzes. Bei Straftaten gegen das Vermögen gilt der Träger des geschädigten 
Vermögens als geschädigte Person. Bei Vermögensdelikten zum Nachteil einer Aktienge-
sellschaft sind weder die Aktionäre noch die Gesellschaftsgläubiger unmittelbar verletzt. Ak-
tionäre und Gläubiger einer Gesellschaft sind in Bezug auf ein Vermögensdelikt zum Nachteil 
der Gesellschaft bloss mittelbar betroffen, selbst wenn dasselbe (strafbare) Verhalten – ex 
post betrachtet – zugleich den Tatbestand eines Konkursdelikts erfüllt. Fällt die geschädigte 
Gesellschaft in Konkurs bzw. wird sie nach den Vorschriften über den Konkurs liquidiert, gilt 
die Konkursmasse als ihre Rechtsnachfolgerin (Urteil des Bundesgerichts 6B_562/2021 vom 
7. April 2022 E. 3.3.1 f.). Nach dem Gesagten ist die Beschwerdeführerin als Gläubigerin der 
K.________ Group plc – mangels anderweitiger Ausführungen in der Beschwerdeschrift – 
hinsichtlich des Vorwurfs der ungetreuen Geschäftsbesorgung nicht als Geschädigte im Sin-
ne von Art. 115 Abs. 1 StPO anzusehen. Auf die Beschwerde ist mithin in diesem Punkt nicht 
einzutreten.

7.1.3 Geschütztes Rechtsgut der Konkursdelikte gemäss Art. 163 ff. StGB ist das Vermögen der 
Gläubiger des Gemeinschuldners. Als geschädigte Personen gemäss Art. 115 Abs. 1 StPO 
gelten infolgedessen die einzelnen Gläubiger. Die Aktionäre sind durch Konkursdelikte nur 
indirekt betroffen, es sei denn, sie haben gleichzeitig Gläubigerstellung (Urteil des Bundesge-
richts 6B_562/2021 vom 7. April 2022 E. 3.4.1). Der Beschwerdeführerin ist somit als Anlei-
hensgläubigerin als Geschädigte im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO anzusehen, was sie zur 
Beschwerde legitimiert. 

7.1.4 Die Beschwerdeführerin übersieht indes, dass die in Art. 163 ff. StGB geregelten Konkursde-
likte als objektive Strafbarkeitsbedingung voraussetzen, dass ein Konkurs eröffnet oder ein 
Verlustschein ausgestellt wurde (Urteil des Bundesgerichts 6B 562/2021 vom 7. April 2022 
E. 3.4.2). Der Nichtanhandnahmeverfügung vom 4. September 2024 ist in der E. 3.5 lediglich 
zu entnehmen, dass ein Restrukturierungsverfahren durchgeführt und am 7. Juni 2023 ein 
Insolvenzantrag eingereicht wurde. Dass in der Folge tatsächlich ein Konkurs eröffnet wurde, 
ergibt sich daraus nicht. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren 
können zwar sinngemäss so verstanden werden, dass zwischenzeitlich über die K.________ 
Group plc der Konkurs eröffnet wurde ("[…] was letztlich im AI.________ Verfahren im Jahre 
2022, sowie dem Konkurs der K.________ Group plc bzw. der K.________ Management AG 
jetzt in Liquidation im Jahre 2023 endete"; act. 1 Rz 10). Sie macht indes keine konkreten 
Angaben zur Konkurseröffnung und unterlässt es, entsprechende Belege einzureichen. Man-

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gels hinreichender Begründung ist auch in diesem Punkt nicht auf die Beschwerde einzutre-
ten.  

7.2 Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, wäre sie aus folgenden Grün-
den abzuweisen:

7.2.1 Die Staatsanwaltschaft begründete in der angefochtenen Verfügung ausführlich und detail-
liert, weshalb keine Hinweise dafür bestehen, dass die K.________ Management AG in die 
vorerwähnten, von der Beschwerdeführerin zur Anzeige gebrachten Handlungen involviert 
war und daher weder ein Handlungs- noch ein Erfolgsort in der Schweiz liegt und somit keine 
schweizerisches Zuständigkeit gegeben ist. Sie hielt etwa fest, dass im am 7. Juni 2023 beim 
Amtsgericht R.________ eingereichten Insolvenzantrag betreffend die K.________ Ma-
nagement AG unter anderem erwähnt werde, dass die K.________ Group plc (M.________) 
100 % der Aktien der K.________ Management AG mit Sitz in der Schweiz halte, die in der 
Struktur als Zwischenholding diene. Die Umsetzung der Geschäftszwecke der K.________ 
Group plc sei unter anderem durch die beiden Tochtergesellschaften, die AE.________ 
GmbH sowie die AY.________ GmbH, erfolgt (Vi act. 20/1/8 f.). Die Staatsanwaltschaft führ-
te sodann aus, dass der Zweck der K.________ Management AG im Handelsregister der 
Kantons L.________ umschrieben werde als "Führen der internationalen Geschäfte der 
K.________ Group plc und Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bereich ‘Midd-
le Office’ für gruppeneigene Unternehmen und für Dritte". Schliesslich, so die Staatsanwalt-
schaft, werde die K.________ Management AG in den "K.________ Group Plc / Group 
Summary Presentation / February 2018" unter der Bezeichnung "Management, Holding and 
Service Company" geführt (Vi act. 20/1/259 und Vi act. 20/1/283).

7.2.2 Die Beschwerdeführerin führte in der Beschwerdeschrift über weite Strecken aus, weshalb 
aus ihrer Sicht entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft dennoch eine schweizeri-
sche Zuständigkeit gemäss Art. 3 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 StGB gegeben 
sein soll. Dabei bezog sie sich aber insbesondere auf die Betrugsvorwürfe im Zusammen-
hang mit den K.________-Anleihen. Bezüglich dieses Sachverhaltskomplexes verneinte die 
Staatanwaltschaft aber eine schweizerische Zuständigkeit nicht, sondern nahm die Strafun-
tersuchung aufgrund eines fehlenden Anfangsverdachts nicht an die Hand. 

7.2.3 Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren weiteren Ausführungen in der Beschwerdeschrift 
keine hinreichenden Anhaltspunkte für die Bejahung eines Begehungs- oder Erfolgsortes in 
der Schweiz aufzuzeigen. Dafür reichen die behaupteten Treffen und Besprechungen u.a. in 
L.________ und die Übergabe von Unterlagen in der Schweiz nicht aus, zumal die Be-
schwerdeführerin nichts zum Inhalt der angeblichen Besprechungen in der Schweiz ausführt. 
Ein konkreter Anknüpfungspunkt, welcher eine schweizerische Zuständigkeit begründen 
würde, fehlt. Die Behauptung der Beschwerdeführerin schliesslich, die K.________ Group plc 
habe ihren Sitz in L.________ gehabt, findet in den Akten keine Stütze, wird doch durchwegs 
AZ.________, M.________, als Sitz der Gesellschaft angegeben (vgl. etwa Vi act. 17/1/42 
und Vi act. 17/1/66). Zudem wurden in AA.________ das Restrukturierungsverfahren geführt 
bzw. der Insolvenzantrag gestellt. Auch dies spricht gegen einen schweizerischen Sitz der 
K.________ Group plc. Die Staatsanwaltschaft hat demzufolge die Strafuntersuchung gegen 
die Beschuldigten auch betreffend die weiteren, neben den Betrugsvorwürfen zur Anzeige 
gebrachten Handlungen, insbesondere Vorwürfe betreffend ungetreue Geschäftsbesorgung 

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und Konkursdelikte, gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO aufgrund fehlender Prozessvor-
aussetzung zu Recht nicht an die Hand genommen. 

8. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin 
aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO).

Beschluss

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten dieses Verfahrens von

CHF 1'130.00Gebühren
CHF 70.00 Auslagen
CHF 1'200.00Total

werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
verrechnet.

3. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. und 90 ff. des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) erhoben werden. Die Beschwerdegründe richten sich nach 
Art. 95 ff. BGG. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schrift-
lich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheides und der 
Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
einzureichen.

4. Mitteilung an:
- Parteien 
- Rechtsanwalt F.________ (z.H. E.________)
- D.________
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
I. Beschwerdeabteilung

F. Wiget C. Schwegler
Abteilungspräsidentin Gerichtsschreiber

versandt am: