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**Case Identifier:** 9bf8f8b1-f4ce-5594-8125-1e55ff22ae97
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.11.2023 200 2023 451
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-451_2023-11-20.pdf

## Full Text

200 23 451 UV
SCI/BRO/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 20. November 2023

Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiberin Brunner

A.________ GmbH
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 12. Mai 2023 (… / ...)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Nov. 2023, UV/23/451, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die A.________ GmbH (A.________ bzw. Beschwerdeführerin) bezweckt 
die Ausführung von ... aller Art, insbesondere von...,..., ... und die Über-
nahme von ... sowie den … aller Art und die Erbringung von weiteren 
Dienstleistungen im Bereiche des Hauptzwecks (<www.zefix.ch>) und ist 
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwer-
degegnerin) für die obligatorische Unfallversicherung angeschlossen (Ak-
ten der Suva [act. II und act. IIA] act. II 32, 39, 50, 64, 69, 86, 98). Nach 
Abschluss einer Betriebsrevision (act. II 105, 118, 121) teilte die Suva mit 
Schreiben vom 26. September 2022 (act. II 123) der A.________ mit, dass 
die zwischen dem 5. Januar und dem 17. Juni 2020 bzw. zwischen dem 3. 
Januar und dem 8. Februar 2019 in der Buchhaltung aufgeführten Barzah-
lungen von Fr. 110'770.-- an die C.________ GmbH (C.________; am 
TT.MM 2023 aus dem Handelsregister gelöscht [<www.zefix.ch>]) respek-
tive von Fr. 38'500.-- an die D.________ GmbH (D.________) als Ver-
gütung an unselbstständige Arbeitnehmende der A.________ qualifiziert 
und daher auf die versicherte Lohnsumme aufgerechnet würden. Mit der 
Rechnung nach Revision 01.01.2019 - 31.12.2020 vom 13. Oktober 2022 
(act. II 124) forderte die Suva Versicherungsprämien von gesamthaft 
Fr. 5'348.40 nach. Die dagegen erhobene Einsprache (act. II 127) wies die 
Suva mit Entscheid vom 12. Mai 2023 (act. II 150) ab. 

B.

Hiergegen erhob die A.________, weiterhin vertreten durch Fürsprecher 
B.________, mit Eingabe vom 12. Juni 2023 Beschwerde mit folgenden 
Rechtsbegehren: 

1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 12. Mai 2023 und die Rechnung 
nach Revision vom 13. Oktober 2022 seien aufzuheben, eventualiter 
sei die Rechnung entsprechend den nachfolgenden Ausführungen 
herabzusetzen. 

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2. Eventualiter sei der Entscheid der Vorinstanz vom 12. Mai 2023 aufzu-
heben und die Sache zur Neubeurteilung an die zuständige Vorinstanz 
zurückzuweisen. 

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

Mit Beschwerdeantwort vom 9. August 2023 beantragte die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

Mit prozessleitender Verfügung vom 5. Oktober 2023 wurden bei der 
E.________ Beweismassnahmen angeordnet. Mit Schreiben vom 30. Ok-
tober 2023 reichte die E.________ die verlangten Unterlagen ein. 

Mit prozessleitender Verfügung vom 1. November 2023 gab der Instrukti-
onsrichter den Parteien die Möglichkeit, zu den eingereichten Unterlagen 
Stellung zu nehmen. Mit Eingabe vom 9. November 2023 verzichtete die 
Beschwerdegegnerin auf die Einreichung einer Stellungnahme und hielt an 
ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. Die Beschwerdeführerin 
bestätigte mit Eingabe vom 14. November 2023 sinngemäss die in der Be-
schwerde gestellten Rechtsbegehren und machte weitere Ausführungen. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 

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gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde grundsätz-
lich (vgl. jedoch E. 1.2 hiernach) einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 12. Mai 
2023 (act. II 150). Dieser trat an die Stelle der ihm zugrundeliegenden Ver-
fügung vom 13. Oktober 2022 (act. II 124), auch wenn er sie inhaltlich bloss 
bestätigt (BGE 119 V 347 E. 1b S. 350; SVR 2020 AHV Nr. 9 S. 25 E. 1; 
RKUV 1998 U 308 S. 454 E. 2a). Die besagte Verfügung bildet damit nicht 
Anfechtungsobjekt, sodass auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten 
ist, als die Aufhebung der Verfügung vom 13. Oktober 2022 (act. II 124) 
beantragt wird. 

1.3 Umstritten ist die Nachforderung von Versicherungsprämien für die 
Jahre 2019 und 2020 in der Höhe von Fr. 5'348.40 (act. II 124 S. 1). Der 
Streitwert liegt unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der Beschwerde 
in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Nach Art. 1a Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 
über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) sind die in der Schweiz be-
schäftigten Arbeitnehmer obligatorisch versichert. Als Arbeitnehmer im Sin-
ne dieser Bestimmung gilt, wer eine unselbstständige Erwerbstätigkeit im 
Sinne der Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversi-
cherung (AHV) ausübt (Art. 1 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 
über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]). Die Arbeitnehmereigen-
schaft ist in Art. 10 ATSG geregelt.

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2.2 Die Prämien für die obligatorische Versicherung der Berufsunfälle 
und Berufskrankheiten trägt der Arbeitgeber (Art. 91 Abs. 1 UVG). Die 
Prämien werden von den Versicherern in Promillen des versicherten Ver-
dienstes festgesetzt (Art. 92 Abs. 1 Satz 1 UVG). Als versicherter Verdienst 
gilt dabei – mit gewissen, hier nicht weiter relevanten Abweichungen – der 
nach der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebende Lohn (Art. 22 
Abs. 2 UVV).

2.2.1 Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger 
Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der mass-
gebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisi-
onen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertags-
entschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit diese 
einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes darstellen (Art. 5 
Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Zum massgebenden 
Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge des Arbeitnehmers und der Ar-
beitnehmerin, die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhän-
gen. Unerheblich ist, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder aufgelöst wor-
den ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. 
Als beitragspflichtiges Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit 
gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete Arbeit, sondern 
grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die aus dem Arbeits-
verhältnis bezogen wird oder in diesem wirtschaftlich hinreichend begrün-
det ist. Eine allfällige Beitragsfreiheit einer wirtschaftlich mit dem Arbeits-
verhältnis zusammenhängenden Leistung bedarf angesichts der General-
klausel von Art. 5 Abs. 2 erster Satz AHVG einer besonderen Rechtsgrund-
lage (BGE 145 V 320 E. 5.2.2 S. 322, 139 V 50 E. 2.1 S. 52). Dabei ist un-
beachtlich, ob der Lohn vom Arbeitgeber oder von einem Dritten ausbe-
zahlt wird (ARV 2003 S. 116 E. 4.1).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall 
selbstständige oder unselbstständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf-
grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. 
Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivil-
rechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte 

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für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlagge-
bend zu sein. Als unselbstständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu be-
trachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw. ar-
beitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unter-
nehmerrisiko trägt. Die Hauptkriterien zur Bestimmung des Abhängigkeits-
verhältnisses im Hinblick auf die Arbeitsorganisation und aus betriebswirt-
schaftlicher Sicht sind das Weisungsrecht des Arbeitgebers, das Unterord-
nungsverhältnis des Arbeitnehmers zu diesem und seine Verpflichtung, die 
ihm anvertraute Aufgabe persönlich zu erfüllen. Ein weiteres Kriterium bil-
det die Verpflichtung des Arbeitnehmers, seine Dienste regelmässig für 
denselben Arbeitgeber zu erbringen. Darüber hinaus bedeutet die Möglich-
keit des Arbeitnehmers, seine Arbeitszeit zu gestalten, nicht unbedingt, 
dass es sich um eine selbstständige Tätigkeit handelt. Aus diesen Grund-
sätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch 
anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben 
anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung 
einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Um-
stände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider 
Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, 
welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 
E. 3.1 S. 141; SVR 2021 UV Nr. 14 S. 71 E. 3.2).

2.2.3 Nach der gesetzlichen Regelung kann massgebender Lohn nur an 
Unselbstständigerwerbende ausgerichtet werden. Ein Arbeitgeber kann 
dieselbe Arbeit durch eigene von ihm entlöhnte Angestellte ausführen las-
sen oder damit einen selbstständigerwerbenden Dritten oder eine juristi-
sche Person beauftragen, welche hierfür allenfalls eigene Arbeitnehmer 
einsetzt. Im zweiten Fall stellt die an den Dritten geleistete Entschädigung 
für diese Tätigkeit nicht massgebenden Lohn, sondern Einkommen aus 
selbstständiger Erwerbstätigkeit bzw., im Falle einer juristischen Person, 
überhaupt kein beitragspflichtiges Einkommen dar (BGer 8C_218/2019, 
E. 4.1.1).

2.2.4 Im Regelfall üben Akkordanten eine unselbstständige Erwerbstätig-
keit aus und werden gemäss ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung 
nur dann als Selbstständigerwerbende qualifiziert, wenn sie Inhaber eines 

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eigenen Betriebs sind und so als gleichberechtigte Geschäftspartner mit 
eigenem Unternehmerrisiko für den Akkordvergeber arbeiten (Entscheide 
des Bundesgerichts [BGer] vom 29. März 2022, 9C_647/2021, E. 2.2.2, 
und vom 15. Oktober 2019, 8C_218/2019, E. 4.3.1 in fine mit Hinweisen; 
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute BGer] 
vom 30. Juni 2006, H 191/05 und U 499/05, E. 2.2.1; vgl. auch Bundesamt 
für Sozialversicherungen [BSV], Wegleitung über den massgebenden Lohn 
in der AHV, IV und EO [WML] Rz. 4022; zur Bedeutung von Verwaltungs-
weisungen vgl. BGE 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228). 

2.3 Die Arbeitgeber haben laufend Aufzeichnungen zu machen, die 
über Beschäftigungsart und Lohn sowie über Zahl und Daten der Arbeitsta-
ge eines jeden Arbeitnehmers genaue Auskunft geben. Auf Verlangen ge-
ben sie dem Versicherer weitere Auskünfte über alle die Versicherung be-
treffenden Verhältnisse sowie Einsicht in die Aufzeichnungen und die zu 
deren Kontrolle dienenden Unterlagen (Art. 93 Abs. 1 UVG, vgl. auch 
Art. 116 UVV).

2.4 Rechtsprechungsgemäss sind die Organe der AHV (und mit ihnen 
die anderen Organe der Sozialversicherung) ebenso wenig wie die Steuer-
behörden verpflichtet, die zivilrechtliche Form, in der ein Sachverhalt er-
scheint, unter allen Umständen als verbindlich anzusehen. Dies gilt na-
mentlich dann, wenn ein Umgehungstatbestand vorliegt. Soll ein Rechtsin-
stitut zweckwidrig zur Verwirklichung von Interessen verwendet werden, die 
dieses Institut nicht schützen will, so liegt Rechtsmissbrauch vor. In Analo-
gie zu den in der steuerrechtlichen Praxis und Doktrin entwickelten Kriteri-
en liegt eine (rechtsmissbräuchliche) Beitragsumgehung vor, wenn – ers-
tens – die von den Beteiligten gewählte Rechtsgestaltung als ungewöhn-
lich, sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gege-
benheiten völlig unangemessen erscheint, wenn – zweitens – anzunehmen 
ist, dass diese Wahl missbräuchlich und lediglich deshalb getroffen worden 
ist, um Beiträge einzusparen, welche bei sachgemässer Ordnung der Ver-
hältnisse geschuldet wären, und – drittens – wenn das gewählte Vorgehen, 
sofern es von den Organen der AHV hingenommen würde, tatsächlich zu 
einer erheblichen Beitragsersparnis führte (BGer 8C_218/2019, E. 4.2.1 mit 
Hinweisen).

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3.

3.1 Zwischen den Parteien nicht umstritten ist, dass die buchhalterisch 
ausgewiesenen Zahlungen in der Höhe von insgesamt rund Fr. 149'270.-- 
(act. II 109 S. 2 f.) der Abgeltung von Arbeitsleistungen dienten (act. II 127 
S. 4 Art. 2 Ziff. 2 und S. 7 Art. 3 Ziff. 2). Es besteht kein Anlass, für die Bar-
zahlungen einen anderen Rechtsgrund anzunehmen. Solches könnte 
näher auch nicht mehr abgeklärt werden.

Während die Beschwerdegegnerin davon ausgeht, dass besagte Zahlun-
gen prämienpflichtige Lohnzahlungen der Beschwerdeführerin selbst dar-
stellen (act. II 123, 150; Beschwerdeantwort), stellt sich die Beschwerde-
führerin auf den Standpunkt, es handle sich um Zahlungen an Subunter-
nehmen, die mit eigenem Personal und Material Arbeit verrichteten 
(act. II 127; Beschwerde). Umstritten ist, ob die buchhalterisch ausgewie-
senen Zahlungen in der Höhe von insgesamt rund Fr. 149'270.-- (act. II 109 
S. 2 f.) Lohnzahlungen der Beschwerdeführerin darstellen und darauf bei 
dieser die paritätischen Beiträge zu erheben sind.

3.2 In Bezug auf die Geschäftsbeziehung der Beschwerdeführerin zur 
C.________ ist festzuhalten was folgt: 

3.2.1 Gemäss den Buchhaltungsunterlagen der Beschwerdeführerin für 
das Jahr 2020 vergütete diese zwischen dem 5. Januar und 17. Juni 2020 
Fr. 110'770.66 an die C.________ (act. II 109 S. 2). Die einzelnen Teilzah-
lungen stimmen dabei in etwa (jedoch nicht genau) mit den Nettobeträgen 
von fünf aktenkundigen Rechnungen der C.________ überein (act. II 112 
S. 18 ff.), wobei sämtliche Zahlungen gemäss Vermerk auf den Rechnun-
gen bar erfolgten und der Erhalt jeweils unterschriftlich sowie mit Firmen-
stempel quittiert wurde. In den Rechnungen wurde als Art der Leistung „...“ 
genannt und der Zeitraum der erfolgten Leistungen sowie die ... Quadrat-
meter als auch der Preis pro Quadratmeter von 
Fr. 40.-- aufgeführt. Demgegenüber geht aus den Rechnungen nicht her-
vor, dass die C.________ damit Arbeitsmaterial oder Gerätschaften ver-
rechnete und an welchen Objekten wann Leistungen erbracht wurden. Un-
klar bleibt ebenfalls, welche Personen die Arbeiten ausgeführt haben. 

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Die C.________ GmbH wurde am TT.MM. 2019 im Handelsregister einge-
tragen und bezweckte die Ausführung sämtlicher Dienstleistungen im Be-
reich ..., insbesondere die … und … von ... . Einziger Gesellschafter und 
Geschäftsführer mit Einzelunterschrift war F.________. Am TT.MM. 2020 
wurde über die C.________ der Konkurs eröffnet (<www.zefix.ch>). In die-
sem Zusammenhang wurde F.________ am TT.MM. 2020 durch das Kon-
kursamt G.________ einvernommen. Dabei gab er – ermahnt zur wahr-
heitsgemässen Aussage unter Strafandrohung – unter anderem an, ausser 
ihm seien keine Mitarbeiter beschäftigt gewesen und die GmbH habe über 
keinerlei Aktiven verfügt, insbesondere auch nicht über bewegliche Sachen 
wie Maschinen, Fahrzeuge oder ein Warenlager (act. IIA 3 S. 2 ff.). 
Gemäss Verlustschein vom TT.MM 2020 (act. IIA 1) bestanden im Zeit-
punkt des Pfändungsvollzuges vom TT.MM 2020 keine Debitorenguthaben, 
kein Inventar und keine Fahrzeuge. Ebenfalls seien keine Aufträge vorhan-
den gewesen (S. 2). Die C.________ meldete der Beschwerdegegnerin im 
Jahr 2020 keine Arbeitnehmer und keine Lohnsumme (act. IIA 2).

Schriftliche Verträge oder anderweitige Dokumentationen, die das Ge-
schäftsverhältnis und den Zahlungsfluss transparent machen würden, sind 
nicht aktenkundig und bestehen gemäss Aussage der Beschwerdeführerin 
nicht (act. II 117 S. 2; Beschwerde S. 5 Art. 3). 

3.2.2 Aufgrund der Akten des Konkursamts G.________ ist erstellt, dass 
es der C.________ im vorliegend relevanten Zeitraum sowohl an Betriebs-
mitteln als auch an Arbeitnehmern fehlte. Ebenso bestanden keine Aufträ-
ge. Diese Umstände sprechen gegen eine aktive, der Beschwerdeführerin 
gleichgeordnete Subunternehmerin. Hinzu kommt, dass die C.________ 
gemäss Handelsregister nicht im ...bereich tätig war (<www.zefix.ch>). Zu-
dem lässt sich eine fortwährende wirtschaftliche und überdies selbstständi-
ge Tätigkeit der C.________ auch nicht aus ihren Rechnungen (act. II 112 
S. 18 ff.) ableiten. Diese sind unspezifisch, sodass sich nicht nachvollzie-
hen lässt, wo, mit welchen Arbeitern und an welchem Objekt ...arbeiten 
ausgeübt worden sind. Ausserdem sollen gemäss der Rechnung vom 16. 
Juni 2020 (act. II 112 S. 21) ...tätigkeiten für die Zeit vom 20. Mai bis 16. 
Juni 2020 abgegolten worden sein, obwohl gemäss Verlustschein vom 
TT.MM 2020 (act. IIA 1) im Zeitpunkt des Pfändungsvollzuges am TT.MM 

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2020 keine Aufträge vorhanden waren. Angemerkt sei im Übrigen, dass die 
Rechnungen auffällig erscheinen, entsprechen diese doch in grafischer 
Gestaltung und Wortlaut exakt den ebenfalls aktenkundigen Rechnungen 
der H.________ GmbH (act. II 112 S. 12 ff.). Jedenfalls können auch die 
Rechnungen nach objektiven Gesichtspunkten nicht als belastbares Indiz 
für eine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit der C.________ dienen. 

Auf Seiten der Beschwerdeführerin bestehen keinerlei Belege, welche den 
Zahlungsfluss transparent nachweisen würden. Zwar trifft es durchaus zu, 
dass Verträge mit Subunternehmen formlos, d.h. mündlich, abgeschlossen 
werden können (zur diesbezüglichen Rüge vgl. Beschwerde S. 5 Art. 3). 
Allerdings verkennt die Beschwerdeführerin mit diesem Hinweis, dass sie 
hinsichtlich der Verabgabung von Sozialversicherungsbeiträgen eine hohe 
Sorgfaltspflicht trifft. Nicht gefolgt werden kann ihr daher, wenn sie ihre 
weitgehend vollständige Untätigkeit zur Dokumentation ihrer Geschäft-
stätigkeit und eines korrekten Zahlungsflusses mit dem Argument zu wider-
legen versucht, es sei unverhältnismässig – insbesondere bei der Verab-
gabung kleinerer ...tätigkeiten – von ihr entsprechenden Aufwand zu ver-
langen (Beschwerde S. 6 Art. 4). Bei den hier zur Diskussion stehenden 
Beträgen insgesamt und den jeweiligen jeweils fünfstelligen Einzelzahlun-
gen kann das Auftragsvolumen denn auch keinesfalls als „Vergabe kleine-
rer ...tätigkeiten“ betrachtet werden. Dazu kommt, dass derartig hohe Bar-
geldzahlungen ungewöhnlich sind, dies umso mehr, als auf den Rechnun-
gen auf Einzahlungsscheine verwiesen wird (vgl. act. II 112 S. 18 ff.). Es 
erschliesst sich denn auch nicht und wurde von der Beschwerdeführerin zu 
keinem Zeitpunkt überzeugend dargelegt, aus welchen legalen Gründen 
die Zahlungen weitestgehend undokumentiert bar zu erfolgen hatten.

3.3 In Bezug auf die Geschäftsbeziehung der Beschwerdeführerin zur 
D.________ ist festzuhalten was folgt: 

Gemäss den Buchhaltungsunterlagen der Beschwerdeführerin für das Jahr 
2019 leistete sie zwischen dem 3. Januar und 8. Februar 2019 zwei Zah-
lungen an die (inzwischen gelöschte) I.________ GmbH (I.________; Kon-
kurseröffnung am TT.MM 2019 [<www.zefix.ch>]) von insgesamt 
Fr. 38'500.-- (Kontoblatt 5910 „Unterakkordanten“; act. II 109 S. 3). Nach-
dem sie aufgefordert worden war, die entsprechenden Rechnungen nach-

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zureichen (act. II 113), reichte sie mit dem Hinweis, bei den Buchungssät-
zen bestehe wohl ein Irrtum, weshalb die Namen der Unterakkordanten 
nicht übereinstimmten, zwei Rechnungen der D.________ ein (act. II 117 
S. 1 und S. 8 f.). Die erste der auf die I.________ gebuchte Zahlung (vom 
3. Januar 2019 in der Höhe von Fr. 18'570.10) stimmt mit dem Nettobetrag 
der auf das gleiche Datum datierten Rechnung überein (act. II 109 S. 3, 
117 S. 8). Die Buchung vom 8. Februar 2019 stimmt in etwa mit der Rech-
nung vom gleichen Tag überein (act. II 109 S. 3, 117 S. 9).

Die D.________ GmbH mit vormaligem Sitz in ... wurde im … 2015 ge-
gründet. J.________ war einzige Gesellschafterin und Geschäftsführerin 
mit Einzelunterschrift. Sie schied im … 2021 aus der Gesellschaft aus und 
wurde durch K.________ als einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer 
mit Einzelunterschrift ersetzt. Gleichzeitig wurde der Sitz der Gesellschaft 
nach ... verlegt (SHAB Meldung vom TT.MM 2021, Meldungsnummer ...). 
Die D.________ meldete gegenüber der zuständigen Ausgleichskasse so-
wohl im Jahr 2018 als auch im Jahr 2019 ausschliesslich J.________ als 
Arbeitnehmerin mit einer Lohnsumme von Fr. 8'450.-- (act. IIA 5; Lohnbe-
scheinigung 2018 und Jahresabrechnung für Lohnbeiträge vom 27. De-
zember 2018; beides in den Gerichtsakten). Eine massgebliche wirtschaft-
liche und selbstständige Tätigkeit der D.________ ergibt sich für die hier 
zur Diskussion stehende Zeit nicht. Ihr fehlt es an Arbeitnehmern. Dies 
spricht gegen eine der Beschwerdeführerin gleichgeordnete Subunterneh-
merin, welche das vorliegend zur Diskussion stehende Auftragsvolumen 
innerhalb von acht Wochen (1'036 Stunden [500 + 536.50; act. II 117 S. 8 
f.]) hätte erfüllen können. 

Darüber hinaus bestehen weitere erhebliche Inkonsistenzen: Die Rechnun-
gen tragen einen Stempel (L.________ GmbH, ...strasse ..., ..., …@....ch) 
sowie eine Unterschrift (angeblich von K.________ [act. II 127 S. 8 Art. 3 
Ziff. 5]; act. II 117 S. 8 f.). Der angebrachte Stempel enthält sowohl Kom-
ponenten der D.________ (Adresse) als auch der erst später (im Jahr 
2022) gegründeten (<www.zefix.ch>) L.________ (Name und E-Mail 
[<....ch/kontakt>]) und das Logo im Briefkopf weist unübersehbare Ähnlich-
keiten mit jenem der L.________ auf (<....ch>). Dies ist umso erstaunlicher, 
als die Rechnungen rund drei Jahre vor der Gründung der L.________ im 

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Februar 2022 (<www.zefix.ch>) ausgestellt worden sein sollen. Zudem war 
die in den Rechnungen aufgeführte Adresse (...strasse ..., ...) im Zeitpunkt 
der angeblichen Rechnungsstellung nicht Sitz der D.________. Erst im … 
2021, also mehr als zwei Jahre später, verlegte sie ihren Sitz von ... nach 
.... Erst in diesem Zeitpunkt wurde denn auch K.________, welcher die 
Barzahlungen quittiert haben soll (act. II 127 S. 8 Art. 3 Ziff. 5), zeich-
nungsberechtigter Geschäftsführer (<www.zefix.ch>), nachdem er das Un-
ternehmen durch Erwerb aller Anteile übernommen hatte. Zuvor war er 
weder Organ der D.________ noch bei dieser angestellt (vgl. hiervor). So 
meldete die D.________ in den Jahren 2018 und 2019 gegenüber der zu-
ständigen Ausgleichskasse ausschliesslich J.________ als Arbeitnehmerin 
(act. IIA 5; Lohnbescheinigung 2018 und Jahresabrechnung für Lohnbei-
träge vom 27. Dezember 2018; beides in den Gerichtsakten).

Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang rechtsanwaltlich 
geltend machen lässt, der Umstand, dass die sich auf den Rechnungen 
befindlichen Quittierungen des Erhalts der Barzahlungen von einer nicht 
zeichnungsberechtigten Person unterzeichnet worden seien, sei nicht ihr 
Problem (Beschwerde S. 8 Art. 4 lit. b), verkennt sie die rechtliche Bedeu-
tung einer Quittung. Wenn sie (angebliche) Forderungen eines Unterneh-
mens durch (Bar)Zahlungen an eine Person tilgen und quittieren lässt, oh-
ne die Legitimation des Empfängers zu klären bzw. sich eine entsprechen-
de Vollmacht vorlegen zu lassen, so riskiert sie, dass sie die Tilgung ihrer 
Schuld nicht rechtsgenüglich beweisen kann oder die Forderung gar beste-
hen bleibt. So kann das Unternehmen den Empfang bestreiten und (noch-
mals) Zahlung verlangen. Sodann bleibt zu erwähnen, dass keines der in 
den Rechnungen erwähnten Unternehmen (D.________ und L.________; 
act. II 117 S. 8 f.) mit dem in den Buchhaltungsunterlagen der Beschwerde-
führerin für das Jahr 2019 genannten Unternehmen (I.________; act. II 109 
S. 3) übereinstimmt. Soweit die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Sum-
me dieser Unstimmigkeiten und der sich daraus ergebenden Folgen gel-
tend macht, wenn die Beschwerdegegnerin an der Echtheit der Rechnun-
gen zweifle, hätte sie auch am Inhalt der Rechnungen zweifeln müssen 
(Beschwerde S. 8 Art. 4 lit. b), verkennt sie, dass die Beschwerdegegnerin 
zu keinem Zeitpunkt die von der Beschwerdeführerin konsequent getätigte 
Angabe, dass die bei der Beschwerdeführerin buchhalterisch erfassten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Nov. 2023, UV/23/451, Seite 13

Barzahlungen in Abgeltung von Arbeitsleistungen erfolgten (vgl. act. II 127 
S. 4 f. Art. 2 Ziff. 2 und S. 7 Art. 3 Ziff. 2), in Zweifel gezogen hat. Auf diese 
Angabe hat sich die Beschwerdeführerin auch im vorliegenden Verfahren 
behaften zu lassen, zumal Anhaltspunkte für anderweitige Zahlungszwecke 
nicht auszumachen sind.

3.4 Dem Vorstehenden zufolge ist die Behauptung der Beschwerdefüh-
rerin, sie habe an Unterakkordanten für deren Personal Zahlungen geleistet 
(vgl. act. II 117 S. 2, 127 S. 4 f. Art. 2 Ziff. 2 und S. 7 Art. 3 Ziff. 2), nicht 
bewiesen. Zu Recht ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass mit 
dem gewählten Konstrukt die Deklarations- und Abgabepflicht umgangen 
wurde. Nachdem die Beschwerdeführerin stets beteuert hat, dass Arbeits-
leistungen erbracht wurden, ist mit Blick auf die in dieser Höhe ungewöhnli-
chen Barzahlungen, die nicht nachvollziehbare Dokumentation der Arbeit 
der wirtschaftlich nicht mehr respektive kaum noch aktiven Unternehmun-
gen, sowie der aufgrund der Inkonsistenzen nicht beweistauglichen weni-
gen aktenkundigen Belege mit Sicherheit erstellt, dass die Beschwerdefüh-
rerin in gemeinsamer Absprache mit Drittpersonen und unter Nutzung der 
Firma fremder Unternehmen Aufträge mit nicht näher genannten und auf-
grund der fehlenden Bereitschaft zur Mitwirkung auch nicht mehr zu eruie-
renden Personen erledigte. Einzig ersichtlicher Grund hierfür ist die Umge-
hung der gesetzlichen Deklarations- und Abgabepflicht. Das Vorgehen der 
Beschwerdeführerin führte denn auch zu einer erheblichen Reduktion der 
für die Beitragsermittlung massgebenden Lohnsumme und damit gleichzei-
tig zu einer entsprechenden Beitragsersparnis. Ihre Angaben in Bezug auf 
die in den Jahren 2019 und 2020 erfolgten Barzahlungen dienten folglich 
einer rechtsmissbräuchlichen Beitragsumgehung und entfalten keine bei-
tragsrechtliche Verbindlichkeit gegenüber der Beschwerdegegnerin (vgl. 
E. 2.4 hiervor). Aufgrund des von der Beschwerdeführerin in Zusammenar-
beit mit Dritten geschaffenen Konstrukts ist eine Zuweisung der Lohnzah-
lungen an bestimmte Personen, da diese ungenannt geblieben und offen-
sichtlich in Schwarzarbeit beschäftigt wurden, nicht möglich. Dies ändert an 
der Beitragspflicht der Beschwerdeführerin jedoch nichts. Dass weitere 
Abklärungen zusätzliche Erkenntnisse ermöglichen könnten, ist nicht er-
sichtlich, zumal gemäss Angaben der Beschwerdeführerin keinerlei schrift-
lichen Dokumente, weder für die ihr von Dritten erteilten Aufträge, noch für 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Nov. 2023, UV/23/451, Seite 14

die danach erfolgte Weitergabe und Abwicklung über die angeblichen Un-
terakkordanten, erstellt worden waren (act. II 117 S. 2; Beschwerde S. 5 
Art. 3). Mithin ist die Beschwerdegegnerin ihrer dem Untersuchungsgrund-
satz entspringenden Abklärungspflicht (vgl. EVG H 191/05 und U 499/05, 
E. 4.1 e contrario) – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Be-
schwerde S. 11 Art. 8) – hinreichend nachgekommen. 

Da mit den von der Beschwerdegegnerin ausgerichteten Barzahlungen 
unbestritten Angestellte bezahlt wurden, stellen diese in vollem Umfang 
Lohnzahlungen dar. Da der angebliche Sachaufwand zu keinem Zeitpunkt 
transparent und buchhalterisch korrekt ausgeschieden und verbucht wurde, 
ist solcher nicht bewiesen (zur diesbezüglichen Rüge vgl. Beschwerde 
S. 9 f. Art. 6). 

Nach dem Dargelegten stellen die von der Beschwerdeführerin in den Jah-
ren 2019 und 2020 ausgerichteten und buchhalterisch ausgewiesenen Bar-
zahlungen von insgesamt Fr. 149'270.-- bei der Beschwerdeführerin zu 
veranlagenden massgebenden Lohn dar. Sie ist diesbezüglich beitrags-
pflichtig (vgl. E. 2.2 und E. 2.2.1 hiervor). 

4.

Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
12. Mai 2023 (act. II 150) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

Aufgrund des gerichtlich Festgestellten (vgl. E. 3.2 ff.) ist das vorliegende 
Urteil nach Eintritt der Rechtskraft dem kantonalen Kontrollorgan gemäss 
Art. 4 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über Massnahmen zur 
Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA; SR 822.41) des Kantons Bern zur 
Klärung allfälligen Koordinationsbedarfs und Einbezugs weiterer Behörden, 
aufgrund der erheblichen Hinweise auf strafrechtliches Handeln insbeson-
dere auch der zuständigen Staatsanwaltschaft, zur Kenntnis zu bringen.

5.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Nov. 2023, UV/23/451, Seite 15

5.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret; VKD; 
BSG 161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen 
aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde 
setzt die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach 
pflichtgemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für 
die Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen 
auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- 
(Art. 4 Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 1’500.--, werden ent-
sprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Be-
zahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- 
entnommen. Die Restanz von Fr. 1'000.-- ist der Beschwerdeführerin nach 
Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1’500.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- entnommen. Die Restanz von Fr. 1’000.-- wird ihr nach Ein-
tritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.

3. Zu eröffnen (R):

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Nov. 2023, UV/23/451, Seite 16

- Fürsprecher B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit

Zur Kenntnis nach Rechtskraft des Urteils: 
- Amt für Wirtschaft des Kantons Bern (AWI), Arbeitsmarktaufsicht, 

Laupenstrasse 22, 3008 Bern

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.