# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a4a4b6d-dd38-5c2d-bd34-0b1ec5192547
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-03-23
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Offentlich-rechtliche Abteilung 23.03.2021 2C 258/2021 (2C_258/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_002_2C-258-2021_2021-03-23.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  2C_258/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 23. März 2021
  
 

 

    
  II. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Seiler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Businger. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern, 

2. Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Art. 6f Abs. 3 lit. a Covid-19-Verordnung besondere Lage (gemeinsames Singen an einer religiösen Veranstaltung). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Mit Beschwerde vom 18. März 2021 wandte sich A.________ an das Bundesgericht und machte geltend, Art. 6f Abs. 3 lit. a der Verordnung vom 19. Juni 2020 über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26) verstosse gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit, soweit das gemeinsame Singen an einer religiösen Veranstaltung verboten werde. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. 

 

    
  2.
  
 

Das Bundesgericht beurteilt Beschwerden gegen kantonale Erlasse (Art. 82 lit. b BGG). Bundeserlasse unterliegen keiner abstrakten Normenkontrolle. Das Bundesgericht kann eine bundesrätliche Verordnung nur vorfrageweise im Rahmen einer inzidenten Normenkontrolle auf ihre Gesetz- und Verfassungsmässigkeit hin prüfen. Eine solche steht hier nicht zur Diskussion: Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, dass gegen ihn ein individueller Hoheitsakt ergangen sei. Ein abstraktes Normenkontrollverfahren auf Bundesebene, wie es der Beschwerdeführer im Resultat wünscht, ist im Bundesgerichtsgesetz nicht vorgesehen (vgl. Urteile 2C_30/2021 vom 19. Januar 2021 E. 2.3; 2C_280/2020 vom 15. April 2020 E. 2.2; siehe auch BGE 139 II 384 ff.). Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG). 

 

    
  3.
  
 

Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig; es kann jedoch davon abgesehen werden, eine Gebühr zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 23. März 2021 

 

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Seiler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Businger