# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1c9b6605-c706-5c32-a3a0-638eb39da616
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.09.2011 E-4293/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4293-2011_2011-09-13.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­4293/2011

U r t e i l   v om   1 3 .   S ep t embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

Parteien A._______, geboren (…),
(…)
B._______, geboren (…),
und (…)
C._______, geboren (…),
Mongolei,
alle vertreten durch Stefan Hery, HEKS, 
Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende St. Gallen / 
Appenzell,
(…),
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Gegenstand Asyl und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 30. Juni 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführenden  eigenen  Angaben  zufolge  ihren 
Heimatstaat am (…) verliessen und am (…) in die Schweiz gelangten, wo 
sie gleichentags im D._______ um Asyl nachsuchten,

dass sie am 1. Juni 2007 im E._______ summarisch befragt und daselbst 
am 21. Juni 2007 zu ihren Asylgründen angehört wurden,

dass der Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs geltend 
machte, er habe sich seit  (…)  im Auftrag des (…) zusammen mit seiner 
jetzigen Ehefrau, die er am (…) geheiratet habe, in (…) aufgehalten,

dass es seine Aufgabe gewesen sei, (…),

dass es ihm mit der Hilfe von in (...) wohnhaften (…) gelungen sei, (…),

dass seine seit dem Jahr (…) unternommenen Versuche, diese Tätigkeit 
zu beenden, am Widerstand der (…) des (…) gescheitert seien,

dass er schliesslich im Jahre (…) ohne die Einwilligung dieser Person in 
die  Mongolei  zurückgekehrt  sei,  um  von  dort  weiter  nach  Europa  zu 
reisen, und am (…) beim Versuch, in Begleitung seiner Ehefrau nach (…) 
auszureisen, unter einem Vorwand verhaftet und während  (…)  inhaftiert 
worden sei,

dass er am (…) nach der Bestechung eines (…) aus dem (…) geflüchtet 
sei,  bevor  er  in  Begleitung  seiner  Ehefrau,  die  er  anlässlich  eines 
Gefängnisbesuchs über seine geplante Flucht informiert habe, ausgereist 
sei,

dass  die  Beschwerdeführerin  zur  Begründung  ihres  Asylgesuchs 
anführte,  sie  habe  nichts  Konkretes  von  der  (…)tätigkeit  ihres 
Ehemannes in (...) gewusst,

dass sie gleichzeitig mit  ihrem Ehemann verhaftet,  indessen  (…) später 
auf freien Fuss gesetzt worden,

dass sie nach ihrer Freilassung Drohanrufe erhalten habe und einmal sie 
auf der Treppe zu ihrem Wohnhaus bedroht worden sei,

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dass für den Inhalt der weiteren Aussagen auf die Akten und, soweit  für 
den Entscheid wesentlich, auf die nachfolgenden Erwägungen verwiesen 
wird,

dass  die  Beschwerdeführenden  im  erstinstanzlichen  Verfahren  ihre 
mongolischen  Identitätskarten  und  Geburtsurkunden  sowie  einen 
Eheschein zu den Akten reichten,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  21.  September  2010  –  eröffnet  am 
23. September 2010 – gestützt auf Art. 34 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 
26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  auf  die  Asylgesuche  der 
Beschwerdeführenden  vom  18.  Mai  2007  nicht  eintrat  und  die 
Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  vom  29.  März  2011  die 
gegen  diese  Verfügung  eingereichte  Beschwerde  vom  29.  September 
2010 guthiess,  die Verfügung vom 21. September 2010 aufhob und die 
Sache  zur  materiellen  Prüfung  der  Asylgesuche  an  die  Vorinstanz 
zurückwies,

dass  es  mit  Urteil  vom  12.  April  2011  das  gegen  dieses  Urteil 
eingereichte  Revisionsgesuch  vom  1.  April  2011  guthiess,  die 
Dispositivziffer  4  (Parteientschädigung)  aufhob  und  das  BFM  in 
Abänderung  des  Urteils  anwies,  den  Beschwerdeführenden  eine 
Parteientschädigung von Fr. 1100.­ zu entrichten,

dass  das  BFM mit  Verfügung  vom  30.  Juni  2011  –  eröffnet  am  5.  Juli 
2011 – feststellte, die Beschwerdeführenden und C._______ erfüllten die 
Flüchtlingseigenschaft  nicht,  deren  Asylgesuche  vom  (…)  ablehnte  und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  Bundesamt  zur  Begründung  anführte,  die  Vorbringen  der  Be­
schwerdeführenden  vermöchten  den  Anforderungen  an  die 
Glaubhaftigkeit  nicht  zu  genügen,  weshalb  deren  Asylrelevanz  nicht 
geprüft werden müsse und ihre Asylgesuche abzulehnen seien,

dass  insbesondere  das  Vorbringen  des  Beschwerdeführers,  er  habe  in 
(...)  im  Auftrag  des  (…)  als  (...)  gearbeitet,  indem  er  (…),  unglaubhaft 
erscheine,  zumal  die  Mongolei  die  (…)  Behörden  (…)  hätte  ersuchen 
können,

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dass sich diese Schlussfolgerung auch aus dem Umstand ergebe, dass 
der  mongolische  Staat  mit  Sicherheit  nicht  den  (…)  Beschwerdeführer 
(…) eingesetzt hätte,

dass der Beschwerdeführer  denn auch nicht  geltend gemacht  habe,  für 
eine  solche  (...)tätigkeit  ausgebildet  worden  zu  sein,  und  zudem  auch 
nicht geglaubt werden könne, dass es ihm gelungen sei, (…),

dass  daran  zu  erinnern  sei,  dass  in  (...)  beinahe  (…)  Menschen  leben 
würden,  was  die  geltend  gemachte  Vorgehensweise  zusätzlich 
ausschliesse,

dass der Beschwerdeführer trotz einer Vielzahl von gestellten Fragen zu 
seiner (...)agetätigkeit diese nicht nachvollziehbar habe schildern können 
und immer wieder ausgewichen sei,

dass  aus  seinen Angaben  hervorgehe,  er  habe  eine Art  (…)  betrieben, 
welche Tätigkeit indessen nichts mit (…) zu tun habe,

dass sich die Substanzlosigkeit seiner Vorbringen auch daran zeige, dass 
er  auf  die  Fragen  nach  dem  Grund  für  seine  Verfolgung  durch  (…) 
lediglich stereotyp zur Antwort gegeben habe, er denke, man fürchte sich 
vor  ihm,  weil  er  einiges  über  Leute  wisse,  wenn man Macht  und  Geld 
habe, könne man in der Mongolei alles machen,

dass schliesslich seine Antwort auf den Hinweis der befragenden Person 
am Ende der umfassenden Anhörung, die Verfolgung durch (…) sei nach 
wie vor nicht nachvollziehbar, zumal (…) und er so gut wie nichts über die 
(…)  wisse,  nicht  zu  überzeugen  vermöge,  zumal  er  auf  entsprechende 
Nachfrage hin nicht  imstande gewesen sei, die Namen  jener Leute vom 
(…) anzugeben, die ihn fürchten würden,

dass für die geltend gemachte Haft keinerlei Beweismittel existierten und 
seine  Aussage,  es  gebe  nichts  Schriftliches  dazu,  nicht  stichhaltig  sei, 
zumal  die  Schweiz  die  Mongolei  nicht  zuletzt  auch  aufgrund  der  in 
diesem  Staat  herrschenden  genügenden  Rechtssicherheit  als 
verfolgungssicheren Staat bezeichnet habe,

dass  vor  diesem  Hintergrund  die  angeblich  nicht  zu  dokumentierende 
monatelange  Haft  nicht  glaubhaft  sei  und  diese  vielmehr  zur  Frage 
Anlass  gebe,  ob  sie  überhaupt  stattgefunden  beziehungsweise  ob  nicht 

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ein  anderer  Haftgrund  vorgelegen  habe,  der  den  schweizerischen 
Asylbehörden vorenthalten werde,

dass es sich bei der Aussage, ein bestochener (…) habe ihm zur Flucht 
verholfen,  um  ein  stereotypes  Vorbringen  handle,  dessen  sich 
asylsuchende  Personen  in  dieser  oder  in  einer  ähnlichen  Form  oft 
bedienen würden,

dass dabei vergessen gehe, dass der  (…) bei einem solchen Vorgehen 
massive  Probleme  (Entlassung  oder  Bestrafung)  gewärtigen  müsste, 
weshalb  diese  vom  Beschwerdeführer  geltend  gemachte 
Vorgehensweise nicht glaubhaft sei,

dass  auch  die  entsprechenden  Aussagen  der  Beschwerdeführerin  bar 
jeder  Glaubhaftigkeit  und  zudem  widersprüchlich  seien,  zumal  ihre 
Erklärung anlässlich der Anhörung vom 1. Juni 2007, ihr Ehemann habe 
ihr bei einem Besuch  im Gefängnis am (…) beim Abschied einen Zettel 
zugeschoben, auf dem geschrieben gewesen sei, sie müsse ins Ausland 
flüchten, und ihr in Anwesenheit des Bewachungspersonals gesagt habe, 
er komme bald ins Spital und werde versuchen, von dort aus zu flüchten, 
sie solle sich mit einem Freund treffen und weitere Vorkehrungen tätigen, 
realitätsfremd sei,

dass die Beschwerdeführerin ausserdem bei der Anhörung vom 21. Mai 
2007 (recte: 21. Juni 2007) ausgesagt habe, ihr Mann habe ihr den Zettel 
zu  Beginn  des  Besuchs  heimlich  in  die  Hand  gedrückt,  was  im 
Widerspruch zur ursprünglichen Schilderung stehe,

dass die Wegweisung die Regelfolge der Ablehnung eines Asylgesuchs 
und deren Vollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass  die  Beschwerdeführenden  durch  ihren  Rechtsvertreter  mit 
Rechtsmitteleingabe  vom  3.  August  2011  (Poststempel)  in  materieller 
Hinsicht  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  und  die 
Gewährung  von  Asyl,  eventualiter  die  Rückweisung  der  Sache  an  die 
Vorinstanz  zur  Neubeurteilung,  subeventualiter  unter  Anordnung  der 
vorläufigen  Aufnahme  die  Feststellung  der  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs beantragten,

dass sie  in prozessualer Hinsicht unter Verzicht auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
beantragten,

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dass  sie  zur  Stützung  ihrer  Vorbringen  die  Korruptionsrangliste  des 
Annual  Report  2010  von  Transparency  International  zu  den  Akten 
reichten,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren  und  das  eingereichte 
Dokument,  soweit  für  den  Entscheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen wird,

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 11. August 2011 
feststellte,  die  Beschwerdeführenden  und  ihre  Tochter  dürften  den 
Ausgang  des  Verfahrens  in  der  Schweiz  abwarten,  den  Antrag  auf 
Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  abwies  und  Frist  zur 
Leistung eines Kostenvorschusses ansetzte,

dass der Kostenvorschuss von Fr. 600.­ am 18. August 2011 fristgerecht 
bezahlt wurde,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes 
vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31]  i. V. m.  Art. 31 – 33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

dass  die  Beschwerdeführenden  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen  haben,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders 
berührt  sind,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung  der 
Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerde  in  einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird 
(Art.  111  Bst.  e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid 
nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  der Eventualantrag  auf Aufhebung  der  vorinstanzlichen Verfügung 
und  Rückweisung  der  Sache  an  das  BFM  zur  Neubeurteilung mangels 
substanziierter Begründung und fehlender Anhaltspunkte in den Akten für 
eine  unvollständige  respektive  unrichtige  Feststellung  des  Sachverhalts 
oder eine Verletzung des  rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführenden 
abgewiesen wird,

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl  gewährt  (Art. 2 Abs. 1 
AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die  in  ihrem Heimatstaat oder 
im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnten,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion, 
Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder 
wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt 
sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu 
werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 
gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 
ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben 
hält,

dass  Vorbringen  insbesondere  dann  unglaubhaft  sind,  wenn  sie  in 
wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte 
oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,

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dass  die  Vorinstanz  zu  Recht  und mit  zutreffender  Begründung  festge­
stellt  hat,  die  Vorbringen  der  Beschwerdeführenden  seien  mangels 
Glaubhaftigkeit  nicht  geeignet,  asylrelevante  Nachteile  im  Sinne  des 
Asylgesetzes darzutun,

dass sich die Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe darin erschöpfen, 
die  Glaubhaftigkeit  der  mündlichen  Aussagen  zur  Begründung  des 
Asylgesuchs  zu  bekräftigen,  ohne  indessen  in  substanziierter  und 
überzeugender  Weise  zu  den  Erwägungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung Stellung zu nehmen,

dass  insbesondere  das Vorbringen,  der  Beschwerdeführer  sei  aufgrund 
seiner (…) und seiner (…) aus der Sicht des (…) geeignet gewesen, als 
(...) eingesetzt zu werden, nicht zu verfangen vermag, und diesbezüglich 
auf  die  zutreffenden  Erwägungen  in  der  angefochtenen  Verfügung 
verwiesen werden kann,

dass  auch  das  Bundesverwaltungsgericht  –  entgegen  den 
diesbezüglichen  Ausführungen  in  der  Rechtsmitteleingabe  –  in 
Übereinstimmung mit dem Bundesamt davon ausgeht, dass sich der (…) 
angesichts der damit verbundenen grossen Risiken für seine Person nicht 
auf eine Bestechung durch den Beschwerdeführer eingelassen hätte, und 
an  dieser  Beurteilung  auch  das  eingereichte  Dokument 
(Korruptionsrangliste) mangels Bezugs zu seiner Person nichts zu ändern 
vermag,

dass  zudem  Entgegnungen  zu  den  vom  Bundesamt  aufgezeigten 
Unstimmigkeiten  in  zentralen  Punkten  der  Aussagen  der 
Beschwerdeführenden  gänzlich  fehlen,  weshalb  zur  Vermeidung  von 
Wiederholungen auf die zutreffenden Ausführungen in der angefochtenen 
Verfügung verwiesen werden kann,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  nach Durchsicht  der  Protokolle  zur 
Überzeugung  gelangt,  dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Tat  nicht 
imstande  gewesen  ist,  den  Grund  für  die  angebliche  Verfolgung  durch 
(…) auf eine nachvollziehbare Weise zu schildern,

dass  zwar  hinsichtlich  der  diversen  Zitate  von  Protokollstellen  in  der 
Beschwerde  nicht  von  der  Hand  zu  weisen  ist,  die  Aussagen  des 
Beschwerdeführers  würden  Realkennzeichen  enthalten,  diese  indessen 
nicht geeignet erscheinen, die  insgesamt überwiegenden Zweifel an der 

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Glaubhaftigkeit seiner nicht weiter substanziierten Aussagen zum Grund 
der angeblichen Verfolgung durch (…) zu zerstreuen,

dass diesbezüglich insbesondere auf die zutreffenden Ausführungen des 
Bundesamtes  zu  verweisen  ist,  wonach  die  Antwort  des 
Beschwerdeführers  auf  den  Hinweis  der  befragenden  Person  am  Ende 
der umfassenden Anhörung, die Verfolgung durch  (…) sei nach wie vor 
nicht  nachvollziehbar,  zumal  (…) und er  so gut wie nichts über die  (…) 
und deren Machenschaften wisse, nicht zu überzeugen vermöge, zumal 
er auf entsprechende Nachfrage nicht imstande gewesen sei, die Namen 
jener  Leute  aus  dem  (…)  anzugeben,  die  ihn  fürchteten  (Akten  BFM 
A14/22 S. 17),

dass  es  sich  bei  dieser  Sachlage  mangels  Glaubhaftigkeit  der 
asylbegründenden Vorbringen erübrigt, auf die weiteren Ausführungen in 
der Beschwerde einzugehen,

dass  es  den  Beschwerdeführenden  somit  nicht  gelingt,  die 
Flüchtlingseigenschaft  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu 
machen, weshalb  das  Bundesamt  die  Asylgesuche  zu Recht  abgelehnt 
hat,

dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 
(Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 
einer  solchen  besteht  (BVGE  2009/50  E.  9),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 
Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder 
nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  der 
vormaligen  Schweizerischen  Asylrekurskommission  (ARK)  der  gleiche 
Beweisstandard  wie  bei  der  Flüchtlingseigenschaft  gilt,  das  heisst,  sie 
sind  zu  beweisen, wenn  der  strikte  Beweis möglich  ist,  und  andernfalls 

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wenigstens  glaubhaft  zu  machen  (vgl.  WALTER  STÖCKLI,  Asyl,  in: 
UEBERSAX/RUDIN/HUGI YAR/GEISER [Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 
2009, Rz. 11.148),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen 
Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden 
(Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom 
28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 
da  es  den  Beschwerdeführenden  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non­Refoulement  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im 
Sinne  von  Art. 25  Abs. 3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101),  von  Art. 3  des 
Übereinkommens  vom  10. Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere 
grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK,  SR 0.105)  und  der  Praxis  zu  Art. 3  der  Konvention  vom 
4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK,  SR 0.101)  ersichtlich  sind,  die  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat 
droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer 
Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  allein  aufgrund  der  allgemeinen Situation  in  der Mongolei  gemäss 
Rechtsprechung  des  Gerichts  nicht  auf  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs geschlossen werden kann,

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dass vorliegend auch keine  individuellen Vollzugshindernisse vorhanden 
sind,  die  auf  eine  konkrete  Gefährdung  der  Beschwerdeführenden  und 
C._______ in ihrem Heimatland schliessen liessen,

dass gemäss Rechtsprechung der ARK, welche vom Bundesverwaltungs­
gerichts  diesbezüglich  weitergeführt  wird,  im  Rahmen  der 
Zumutbarkeitsprüfung  das  Kindeswohl  einen  Gesichtspunkt  von 
gewichtiger  Bedeutung  bildet  (Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK]  1998 Nr.  13  E.  5e.aa 
S. 98 f.),

dass  vorliegend  die  Beschwerdeführenden  als  leibliche  Eltern  mit  (…) 
C._______  in  die  Mongolei  zurückkehren  können,  zumal  sie  über  eine 
abgeschlossene  Berufsausbildung  als  (…)  respektive  als  (…)  verfügen 
und nach ihrer Rückkehr nicht auf sich allein gestellt sein werden, weil sie 
in  ihrem  Heimatland  über  ein  verwandtschaftliches  Beziehungsnetz 
verfügen,  das  ihnen  beim  Aufbau  einer  neuen  Existenzgrundlage 
behilflich sein kann (A1/12 S. 3 und 4, A2/10 S. 2 und 3),

dass vor diesem Hintergrund das Kindeswohl von C._______ auch in der 
Mongolei,  dem  angestammten  Kulturkreis  (…)  Eltern,  sichergestellt 
erscheint,  und  sich  die  Rüge,  das  BFM  habe  vergessen  zu  erwähnen, 
dass  die  Beschwerdeführenden  bei  einer  Rückkehr  auch  für  (…) 
Unterhalt aufkommen müssten, als nicht stichhaltig erweist,

dass  angesichts  der  Unglaubhaftigkeit  der  Vorbringen  zur  angeblichen 
(…) des Beschwerdeführers in (...) das Argument in der Beschwerde, die 
Beschwerdeführenden  seien  nicht  zuletzt  auch  aufgrund  ihres 
langjährigen Aufenthalts in diesem Staat in der Mongolei entwurzelt, nicht 
zu verfangen vermag,

dass  nach  dem  Gesagten  insgesamt  nicht  davon  auszugehen  ist,  die 
Beschwerdeführenden  und  C._______  gerieten  in  der Mongolei  in  eine 
existenzbedrohende Situation, weshalb der Vollzug der Wegweisung als 
zumutbar zu erachten ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  der  Beschwerdeführenden  und  von 
C._______  in  den  Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine 
Vollzugshindernisse  bestehen  (Art. 83  Abs. 2  AuG),  und  es  den 
Beschwerdeführenden obliegt, bei der Beschaffung der für die Rückreise 
allenfalls  zusätzlich  erforderlichen  Identitätspapiere  mitzuwirken  (vgl. 
Art. 8 Abs. 4 AsylG, BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 – 515),

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dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg­
weisung zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder 
unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 11. August 2011 
den  Antrag  auf  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  (Art.  65 
Abs. 1  VwVG)  abgewiesen  hat,  weshalb  bei  diesem  Ausgang  des 
Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.­  (Art. 1 – 3  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  den 
Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),

dass  die  Verfahrenskosten  durch  den  am  18.  August  2011  geleisteten 
Kostenvorschuss in gleicher Höhe gedeckt und mit diesem zu verrechnen 
sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­  werden  den  Beschwerdeführenden 
auferlegt.  Sie  sind  durch  den  geleisteten  Kostenvorschuss  in  gleicher 
Höhe gedeckt und werden mit diesem verrechnet.

3. 
Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und (…).

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

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