# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 401d94c0-1fc3-5e8d-9a76-d67b6f01c726
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2008 A-4010/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4010-2007_2008-10-27.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4010/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richterin Marianne Ryter Sauvant (Vorsitz), 
Richter Jürg Kölliker, Richterin Kathrin Dietrich, 
Gerichtsschreiber Adrian Mattle.

1. A._______,
B._______,
C._______,
alle vertreten durch Q._______,
Beschwerdeführerinnen,
2. D._______,
Beschwerdeführerin,
3. Kanton Zürich, Volkswirtschaftsdirektion,
Beschwerdeführer,
4. E._______,
vertreten durch R._______,
Beschwerdeführer,
5. F._______,
vertreten durch S._______,
Beschwerdeführerin,
6. G._______ und Mitbeteiligte,
vertreten durch S._______,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Kanton Zürich, Volkswirtschaftsdirektion, 
Beschwerdegegner,
2. H._______,

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

A-4010/2007

Beschwerdegegner,
3. I._______,
Beschwerdegegnerin,
4. J._______ und K._______, 
Beschwerdegegner,
5. L._______,
Beschwerdegegner,
6. M._______,
Beschwerdegegnerin,
7. N._______,
Beschwerdegegner,
8. O._______ und P._______,
vertreten durch T._______,
Beschwerdegegner,

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, 
Energie und Kommunikation (UVEK),
Vorinstanz.

Nationalstrasse SN 1.4.1 Zürich - Westast; Umbau 
Pfingstweidstrasse und Berner-Strasse / A1.

Seite 2

Gegenstand

A-4010/2007

Sachverhalt:

A.
Mit Beschluss vom 26. Mai 2004 genehmigte der Bundesrat den west-
lichen Bereich des generellen Projekts Nationalstrasse SN 1.4.1. Das 
genehmigte  Projekt  im  Westen der  Stadt  Zürich  umfasst  die  Teilab-
schnitte  „Hardhof“  und „Pfingstweidstrasse“  und  beinhaltet  eine  Um-
klassierung  der  Bernerstrasse/A1  und  der  Pfingstweidstrasse  zur 
Nationalstrasse  3. Klasse.  Der  östliche  Bereich  des  generellen  Pro-
jekts  mit  den  Teilabschnitten  „Hardbrücke“  und  „Sihlquai“  wurde  zu-
rückgestellt.

B.
Nach erfolgter Vorprüfung durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) 
beantragte der Kanton Zürich beim Eidgenössischen Departement für 
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Gesuch vom 
28. Februar 2005  die Erteilung der Plangenehmigung für das Ausfüh-
rungsprojekt  „Nationalstrasse  SN 1.4.1  Zürich-Westast,  Umbau 
Pfingstweidstrasse und Berner-Strasse/A1“. Gleichzeitig  ersuchte die 
Stadt Zürich (bzw. die Verkehrsbetriebe Zürich [VBZ]) beim Bundesamt 
für Verkehr (BAV) am 14. Februar 2005 um die Erteilung der Plange-
nehmigung für eine neue Tramlinie zwischen dem Escher-Wyss-Platz 
und  dem  Bahnhof  Altstetten  (Tram  Zürich  West).  Im  Teilabschnitt 
„Pfingstweidstrasse“ verläuft  die geplante neue Tramlinie im gleichen 
Verkehrsraum auf der nördlichen Seite entlang der geplanten National-
strasse SN 1.4.1. 

C.
Das aufgelegte Projekt sieht vor, dass der bisherige Anschluss (Turbi-
nenstrasse) des südlich der Pfingstweidstrasse gelegenen Maag-Are-
als  an  die  Pfingstweidstrasse  wegfällt.  Neu  soll  die  Turbinenstrasse 
weiter westlich in die Pfingstweidstrasse einmünden, und zwar genau 
gegenüber der Technoparkstrasse, welche von der Pfingstweidstrasse 
Richtung Norden führt. So soll an dieser Stelle ein vierarmiger Knoten 
(Knoten  Technoparkstrasse)  entstehen,  was  verkehrstechnisch  zwin-
gend notwendig sei. Im Projekt wird nicht nur die Einmündung der neu-
en Turbinenstrasse in die Pfingstweidstrasse festgelegt, sondern auch 
der Verlauf  der neuen Turbinenstrasse. Für die Erstellung der neuen 
Turbinenstrasse  sieht  das  Auflageprojekt  zusätzlichen  Landerwerb 
bzw.  den  Abbruch  der  Liegenschaften  Turbinenstrasse  X._______, 
Y._______ und Z._______. 

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Gemäss  den  Ausführungen  im  Technischen  Bericht  (Auflageprojekt, 
Beilage  1)  soll  die  geplante  neue  Turbinenstrasse  die  Pfingstweid-
strasse  provisorisch  mit  der  bestehenden  Turbinenstrasse  verbinden 
und – nach dem projektbedingten Wegfall  des heutigen Anschlusses 
der Turbinenstrasse an die Pfingstweidstrasse – die Erschliessung des 
Maag-Areals weiterhin gewährleisten. Gemäss den Plänen zum Aufla-
geprojekt führt die östliche Begrenzungslinie der projektierten, neuen 
Turbinenstrasse nach einer Biegung zwar bis an die bisherige Turbi-
nenstrasse, die westliche Begrenzungslinie endet jedoch nach unge-
fähr 80 Metern ohne weitere Fortsetzung und ohne Verbindung zur bis-
herigen Turbinenstrasse. Lediglich mit gestrichelten Begrenzungslinien 
angedeutet  sind auf  den erwähnten Plänen vorgesehene, vom Ende 
der  projektierten  neuen  Turbinenstrasse  weiterführende  Verkehrsver-
bindungen Richtung Osten, Süden und Westen, wobei die östliche Be-
grenzungslinie der neuen Turbinenstrasse gemäss Auflageprojekt SN 
1.4.1 mit der nach den kantonalen Sonderbauvorschriften „Maag-Areal 
Plus“ offenbar vorgesehenen Linienführung nicht übereinstimmt. 

D.
Das UVEK ordnete für das Ausführungsprojekt SN 1.4.1 die Durchfüh-
rung eines ordentlichen Plangenehmigungsverfahrens an und erteilte 
dem Kanton Zürich den Auftrag, das Gesuch auszustecken, zu publi-
zieren und öffentlich aufzulegen. Den zu enteignenden Grundeigentü-
mern wurden der geplante Landerwerb und die Aussteckung vom Kan-
ton Zürich  und  den  VBZ mit  Schreiben  vom 4. März  2005  und vom 
23. März 2005 persönlich angezeigt. Den Fachbehörden des Bundes 
unterbreitete  das  UVEK  das  Ausführungsprojekt  SN 1.4.1  zur  Ver-
nehmlassung. Der Kanton Zürich bzw. die ins Verfahren einbezogenen 
kantonalen  Fachstellen  erhielten  ebenfalls  Gelegenheit  zur  Stellung-
nahme. Die öffentliche Auflage der beiden Projekte SN 1.4.1 und Tram 
Zürich West wurde mit einer gemeinsamen Publikation angezeigt und 
vom 4. April 2005 bis 3. Mai 2005 koordiniert durchgeführt. Als Adres-
se für Einsprachen gegen beide Projekte wurde das UVEK bezeichnet. 
Insgesamt gingen gegen die beiden Projekte während der Auflagefrist 
63 Einsprachen ein, wobei bei  einer grösseren Anzahl davon in Ver-
handlungen zwischen den Gesuchstellenden und den Einsprechenden 
einvernehmliche Lösungen erzielt werden konnten. 

E.
Mit  gemeinsamer  Einsprache  vom  2. Mai  2005  stellten  U._______, 
B._______  und  C._______ den Antrag,  es  sei  sicherzustellen,  dass 

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die (neue) Turbinenstrasse von der Pfingstweidstrasse bis zur Einmün-
dung in die (bestehende) alte Turbinenstrasse funktionsgerecht ausge-
baut  werde,  und zwar  inklusive Werkleitungen im nach den Sonder-
bauvorschriften für das Maag Areal vorgesehenen Profil. Mit der Reali-
sierung  des aufliegenden  Projekts  werde die  zentrale  Erschliessung 
des ganzen Maag Areals, auf welche die Einsprecherinnen als Eigen-
tümerinnen von Liegenschaften angewiesen seien, abgeschnitten. Die-
se hätten daher Anspruch auf  eine ordnungsgemässe Ersatzzufahrt. 
Die diesbezüglichen Angaben im Projektplan seien ausgesprochen ru-
dimentär und im technischen Bericht sei unbestimmt von einer ledig-
lich  provisorischen  Verbindung  die  Rede,  deren  Ausgestaltung  nicht 
erkennbar sei.

Verschiedene  Bewohner  der  Turbinenstrasse  Y._______  und 
Z._______  (H._______,  I._______,  J._______  und  K._______, 
L._______, M._______, N._______, O._______ und P._______) erho-
ben ebenfalls Einsprache und verlangten, die projektierte neue Turbi-
nenstrasse sei nicht zu genehmigen. 

Weiter erhob die D._______ Einsprache und beantragte eine Rückstel-
lung und Überarbeitung des Projekts. E._______ beantragte in seiner 
Einsprache,  das  Plangenehmigungsgesuch sei  nicht  zu  genehmigen 
und die öffentliche Auflage zu wiederholen. G._______ erhob Einspra-
che  gemeinsam  mit  F._______  und  weiteren  Mitbeteiligten  mit  dem 
Hauptbegehren,  das  Plangenehmigungsgesuch  des  Kantons  Zürich 
sei abzulehnen.

F.
Mit Plangenehmigung vom 15. Mai 2007 bewilligte das UVEK das Aus-
führungsprojekt SN 1.4.1 gemäss den öffentlich aufgelegten Plandos-
siers mit mehreren Auflagen. Gleichzeitig erteilte das BAV die Plange-
nehmigung für die von den VBZ beantragte neue Tramlinie mit mehre-
ren Auflagen.

Das UVEK genehmigte auch den Knoten Technoparkstrasse bzw. die 
projektierte  Einmündung  der  neuen  Erschliessungsstrasse  in  die 
Pfingstweidstrasse. Es hiess jedoch die sieben Einsprachen der Be-
wohner  der  Turbinenstrasse  Y._______  und  Z._______  insofern  gut, 
als es die vom Maag Areal zum Knoten Technoparkstrasse führende 
neue Turbinenstrasse sowie den dazu benötigten Landerwerb nicht ge-
nehmigte,  weil  offensichtlich  alternative  Strassenführungen  zum An-
schluss Technoparkstrasse möglich seien,  die das Eigentum der  be-

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troffenen  Grundeigentümer  weniger  stark  beanspruchen  würden  als 
das  Auflageprojekt. Das UVEK wies  den Kanton Zürich an,  die Pla-
nung diesbezüglich zu überarbeiten, als Projektänderung zur Geneh-
migung einzureichen sowie den benötigten Landerwerb neu zu bean-
tragen.  Die  Einsprache  der  U._______,  der  B._______  und  der 
C._______ wies es im Sinne seiner Erwägungen ab.

Die Einsprachen der D._______, von E._______ sowie des G._______ 
bzw. der F._______ und weiteren Mitbeteiligten wies das UVEK ab, so-
weit es auf diese eintrat.

G.
Gegen die Plangenehmigung des UVEK (Vorinstanz) sind beim Bun-
desverwaltungsgericht  bis  am  26. Juni  2007  insgesamt  sechs  Be-
schwerden eingegangen.

Der  Kanton  Zürich  (Beschwerdeführer  3)  und  die  gemeinsam  be-
schwerdeführenden  A._______  (Rechtsnachfolgerin  der  U._______), 
B._______  und  C._______  (Beschwerdeführerinnen  1)  beantragen, 
die an den Knoten Technoparkstrasse führende neue Turbinenstrasse 
sei gemäss Auflageprojekt zu genehmigen.

Die D._______ (Beschwerdeführerin 2), E._______ (Beschwerdeführer 
4), F._______ (Beschwerdeführerin 5) sowie G._______ und Mitbetei-
ligte (Beschwerdeführende 6), welche alle gleichzeitig auch Beschwer-
de  gegen  die  Plangenehmigung  des  BAV erheben,  beantragen,  die 
Plangenehmigung sei aufzuheben. 

Der Beschwerdeführer 4 verlangt  mit  Eventualbegehren,  die Plange-
nehmigung sei zur Nachbesserung der Verfahrensmängel und zu neu-
em Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventuell stellt er 
den Antrag,  die Sache sei  an die Vorinstanz zurückzuweisen,  wobei 
das generelle Projekt zu überprüfen und allenfalls zu überarbeiten sei, 
eine  rechtsgenügliche  Ausführungsvariante  mit  einer  dosierten  Ver-
kehrskapazität zu erarbeiten sei, verschiedene Gutachten einzuholen 
seien,  Lärmmessungen  vorzunehmen seien,  eine  rechtmässige  Um-
weltverträglichkeitsprüfung  durchzuführen  sei,  die  Immissionsgrenz-
werte  für  Luft  und Lärm einzuhalten  seien,  der  kantonale  Massnah-
menplan Luft zu überarbeiten sei und – falls die Linienführung Pfingst-
weidstrasse beibehalten werde – bauliche Massnahmen wie Tunnels 
oder Ummantelungen vorzusehen seien. 

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Die Beschwerdeführenden 5 und 6, welche an der wenige hundert Me-
ter  von  der  Pfingstweidstrasse  entfernt  liegenden  Hardturmstrasse 
wohnen, verlangen, die Sache sei zur Fortsetzung des Verfahrens an 
die Vorinstanzen zurückzuweisen,  wobei  diese zu verpflichten seien, 
die Verkehrsführung während der Bauphase der Projekte so zu organi-
sieren, dass die Hardturmstrasse keine zusätzlichen Belastungen er-
fahre. Die Beschwerdeführenden 6 verlangen darüber hinaus, die Vor-
instanz  sei  zu  verpflichten,  die  Pfingstweidstrasse  nicht  als  Hoch-
leistungsstrasse auszubauen, sondern zu einer innerstädtischen Ver-
bindungsstrasse  zurückzubauen  und  flankierende  Massnahmen  zu 
treffen,  damit  in  der  Hardturmstrasse eine reduzierte  Verkehrsbelas-
tung erreicht werde.

Die Beschwerdeführenden 2, 4 und 6 sind der Ansicht,  dass die ge-
plante SN 1.4.1 eine neue Anlage darstelle. Es handle sich bei  den 
beiden Projekten SN 1.4.1 und Tram Zürich West umweltrechtlich um 
eine  einheitliche  Anlage,  weshalb  die  Immissionen  von  Tram  und 
Strasse gesamthaft zu beurteilen seien. Die Lärm- bzw. Luft-Immissi-
onsgrenzwerte  würden  im  Bereiche  der  Pfingstweidstrasse  bzw. der 
Hardstrasse  nicht  eingehalten  und  die  Voraussetzungen  für  die  Ge-
währung von Erleichterungen seien nicht erfüllt. Ausserdem rügen die 
Beschwerdeführenden  2,  4  und  6  verschiedene  planungsrechtliche 
Fehler und bestreiten, dass für die Realisierung der Projekte ein Be-
darf bestehe. Tauglichere Projektvarianten seien nicht geprüft oder zu 
Unrecht verworfen worden. Schliesslich machen sie verschiedene Ver-
fahrensfehler und insbesondere die Verletzung des rechtlichen Gehörs 
geltend. 

Der  Beschwerdeführer  4  bringt  darüber  hinaus  vor,  die  Vorinstanz 
habe das fehlerhafte generelle Projekt zu Unrecht nicht vorfrageweise 
überprüft, die Kombination von Nationalstrasse und Tramlinie sei unzu-
lässig und es sei zu Unrecht keine Ausführungsvariante mit einer do-
sierten Verkehrskapazität geprüft worden. Weiter habe die Vorinstanz 
zu  Unrecht  eine  Vereinbarung  mit  dem  Stadtrat  Zürich  vom 1. April 
2004 nicht beachtet und nicht genügend untersucht, ob das Projekt Er-
schütterungen verursachen könnte. Schliesslich sei die Verlegung ei-
nes Industriegeleises nicht nach den anwendbaren Vorschriften bewil-
ligt  worden und die in Aussicht  gestellten Massnahmen für  die Bau-
phase seien ungenügend.

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H.
Mit Verfügung vom 25. Juli 2007 hat die Instruktionsrichterin die sechs 
Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung der Vorinstanz ver-
einigt und die Vorinstanz zur Vernehmlassung eingeladen. Weiter sind 
neben dem Kanton Zürich (Beschwerdegegner 1 und gleichzeitig Be-
schwerdeführer  3)  die Bewohner der  Turbinenstrasse Y._______ und 
Z._______, deren Einsprachen die Vorinstanz im erwähnten Sinn teil-
weise  gutgeheissen  hatte  (Beschwerdegegner 2-8),  das  Bundesamt 
für  Raumentwicklung  (ARE),  das  Bundesamt  für  Strassen (ASTRA), 
das Bundesamt für Kultur (BAK), das Bundesamt für Umwelt (BAFU) 
sowie die VBZ zur Stellungnahme eingeladen worden.

I.
Mit  Beschwerdeantwort  vom  24. August  2007  beantragt  der  Kanton 
Zürich  (Beschwerdegegner  1,  gleichzeitig  Beschwerdeführer  3),  die 
Beschwerde der Beschwerdeführerinnen 1 sei gutzuheisen, diejenigen 
der Beschwerdeführenden 2, 4, 5 und 6 seien abzuweisen, soweit da-
rauf  einzutreten sei. Weiter stellt  er  den Antrag, der Beschwerde sei 
die aufschiebende Wirkung zu entziehen, eventualiter nur soweit das 
angefochtene Projekt nicht von der Beschwerde berührt werde.

Mit  Schreiben vom 24. August 2007 und vom 3. September 2007 er-
klären sich die Beschwerdegegner 2 und 7 mit dem Entscheid der Vor-
instanz  einverstanden.  Der  Beschwerdegegner  5  beantragt  mit  Be-
schwerdeantwort  vom  11. September  2007  die  Abweisung  der  Be-
schwerde des Beschwerdeführers 3. Die Beschwerdegegner 8 verlan-
gen mit Beschwerdeantwort vom 11. September 2007, die Beschwer-
den der Beschwerdeführenden 1 und 3 seien abzuweisen. Weiter be-
antragen sie, das auszuarbeitende Erschliessungsprojekt für die neue 
Turbinenstrasse sei nur soweit nach Nationalstrassenrecht durchzufüh-
ren, als daran ein Bundesinteresse bestehe. Es sei auf den Bereich bis 
maximal  Ende der Stauspuren zu beschränken,  weil  die  neue Turbi-
nenstrasse nicht  bzw. höchstens im unmittelbaren Knotenbereich als 
Bestandteil der SN 1.4.1 gelten könne. Der Enteignungsbann auf den 
betroffenen  Grundstücken  sei  aufzuheben.  Eventualiter  sei  die  Pro-
jektänderung im Sinne des Entscheids der Vorinstanz vorzunehmen.

J.
Mit Vernehmlassung vom 27. August 2007 und ergänzendem Schrei-
ben vom 10. September 2007 hält die Vorinstanz vollumfänglich an der 

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Plangenehmigung  fest  und  beantragt,  sämtliche  Begehren  der  Be-
schwerdeführenden seien abzuweisen.

K.
Mit Schreiben vom 13. und vom 22. August 2007 verzichten das ARE 
und das BAK auf eine Stellungnahme. Das BAFU erklärt mit Schreiben 
vom 27. August  2007,  es  erachte  den  Entscheid  der  Vorinstanz  als 
bundesumweltrechtskonform.  Das  ASTRA  beantragt  mit  Schreiben 
vom 11. September 2007 die Abweisung der Beschwerden.

Auf Ersuchen des Bundesverwaltungsgerichts nimmt das ASTRA am 
24. Oktober 2007 Stellung zum Antrag des Beschwerdegegners 8, wo-
nach das auszuarbeitende  Erschliessungsprojekt  für  die  neue  Turbi-
nenstrasse nur soweit nach Nationalstrassenrecht durchzuführen sei, 
als daran ein Bundesinteresse bestehe, weshalb es auf den Bereich 
bis maximal Ende der Stauspuren zu beschränken sei. Das ASTRA ist 
der  Ansicht,  auf  diesen  Antrag  sei  nicht  einzutreten,  weil  der  Be-
schwerdegegner 8 es unterlassen habe, gegen den Entscheid der Vor-
instanz Beschwerde zu erheben. In der Sache hält es fest, das Natio-
nalstrassenprojekt habe für einen gleichwertigen Ersatz für die bisheri-
ge Einmündung Turbinenstrasse zu sorgen. Soweit der Ersatz der Tur-
binenstrasse den Abbruch von Liegenschaften voraussetze, bilde das 
Nationalstrassenrecht die Rechtsgrundlage für den Enteignungstitel.

Mit  ergänzender  Stellungnahme vom 24. Oktober 2007 erläutert  das 
BAFU seine Praxis bezüglich der anzuwendenden Rechtsgrundlagen 
bei der Beurteilung von Lärm, welcher von Bahnen und Strassen im 
gleichen Verkehrsraum erzeugt wird. Das BAFU ist der Ansicht, dass 
die Vorinstanz für die Beurteilung der zu erwartenden Lärmimmissio-
nen der Trams zwischen den Knoten Hardstrasse und Aargauerstrasse 
die korrekten Rechtsgrundlagen angewendet habe. 

L.
Am  24. Oktober  2007  bzw.  am  6. November  2007  reichen  die  Be-
schwerdeführerinnen 1  und  der  Beschwerdeführer  3  eine  Replik  ein 
und halten an ihren Beschwerden fest.

Mit Replik vom 24. Oktober 2007 bzw. vom 6. November 2007 halten 
die Beschwerdeführenden 6 und der Beschwerdeführer 4 ebenfalls an 
ihren Beschwerden fest.

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M.
Am 7. November 2007 hat das Bundesverwaltungsgericht  nach Anhö-
ren der Parteien verschiedene Verfahrensanträge (Sistierung des Ver-
fahrens,  Vereinigung  des  Beschwerdeverfahrens  mit  demjenigen  ge-
gen die Plangenehmigung Tram Zürich West und getrennte Behand-
lung der Beschwerden der Beschwerdeführenden 1 und 3 von den üb-
rigen Beschwerden) mit Zwischenverfügung abgewiesen und den An-
trag des  Beschwerdegegners  1  um Entzug der  aufschiebenden Wir-
kung der Beschwerde der Beschwerdeführenden 2, 4, 5 und 6 teilwei-
se gutgeheissen. 

Weiter  hat  das  Bundesverwaltungsgericht  festgehalten,  dass  es  auf 
verschiedene  Rügen  sowie  die  entsprechenden  Beweisanträge  der 
Beschwerdeführenden 2, 4 und 6 nicht eintrete. Mit diesen Rügen wer-
de das Projekt in allgemeiner Weise, die geplante Linienführung bzw. 
Vorgänge  im  Rahmen  der  generellen  Projektierung  kritisiert,  ohne 
dass  die  Beschwerdeführenden konkret  aufzeigen würden,  inwiefern 
die  angefochtene  Plangenehmigungsverfügung  im  Bereich  ihrer  Lie-
genschaften gegen Bundesrecht verstossen soll. Damit richteten sich 
diese Rügen einzig gegen das generelle Projekt, wie es vom Bundes-
rat mit Beschluss vom 26. Mai 2004 genehmigt worden sei.

N.
Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer 4 am 12. Dezember 
2007 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben und beantragt, das 
Bundesverwaltungsgericht sei zu verpflichten, auf die genannten Rü-
gen einzutreten und der teilweise Entzug der aufschiebenden Wirkung 
sei nicht zu gewähren.

O.
Am 27. Dezember 2007 reicht  die Vorinstanz eine Duplik  ein,  nimmt 
Stellung zu den Repliken der Beschwerdeführenden 1, 4 sowie 6 und 
verzichtet  auf  eine  Stellungnahme  zur  Replik  des  Beschwerdefüh-
rers 3.

Mit Duplik vom 21. Dezember 2007 bzw. vom 4. Februar 2008 halten 
die  Beschwerdegegner  1,  5  und  8  an  ihren  Anträgen  fest.  Der  Be-
schwerdegegner 5 beantragt in seiner Duplik zusätzlich,  das Bundes-
verwaltungsgericht solle den Gesuchsteller einladen, auch die Beibe-
haltung des bisherigen Knotens Turbinenstrasse in Erwägung zu zie-
hen.

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P.
Mit Urteil vom 26. März 2008 trat das Bundesgericht auf die Beschwer-
de des Beschwerdeführers 4 vom 12. Dezember 2007 nicht ein.

Q.
Die Beschwerdeführerinnen 1 am 24. April 2008, die Beschwerdefüh-
rerin 2 (Equinix [Switzerland] AG als Rechtsnachfolgerin der IXEurope 
[Switzerland]  AG)  am  3. Juni  2008,  der  Beschwerdeführer  3  am 
25. April 2008 sowie der Beschwerdeführer 4 am 13. Mai 2008 reichen 
Schlussbemerkungen ein und halten an ihren Beschwerden fest.

R.
Am 11. September 2008 ist unter der Leitung der Instruktionsrichterin 
eine öffentliche Verhandlung durchgeführt worden, an welcher die Be-
schwerdeführenden 1,  3,  4,  5  und 6,  die Beschwerdegegner  1,  2,  5 
und 8 sowie die Vorinstanz teilgenommen haben. Die Verfahrensbetei-
ligten  haben  Gelegenheit  erhalten,  Verdeutlichungen,  Ergänzungen 
oder  Berichtigungen zum bisher  festgestellten  Sachverhalt  anzubrin-
gen und ihre Standpunkte dazulegen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5  des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021).  Die  Plangenehmigungsverfügung  der  Vorinstanz  stellt 
eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG dar. Das UVEK gehört  zu 
den Behörden nach Art. 33  VGG und ist  daher  eine  Vorinstanz  des 
Bundesverwaltungsgerichts. Eine Ausnahme, was das Sachgebiet an-
geht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht 
ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerden.

1.2 Zur  Anfechtung  der  Plangenehmigungsverfügung  ist  befugt,  wer 
vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglich-
keit zur Teilnahme erhalten hat, durch die Projektpläne berührt ist und 
ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat 
(Art. 48 VwVG). Dieses Interesse kann rechtlicher oder auch nur tat-

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sächlicher Natur sein, doch muss der Beschwerdeführende durch das 
Projekt stärker als jedermann betroffen sein und in einer besonderen, 
beachtenswerten,  nahen  Beziehung  zur  Streitsache  stehen.  Diese 
Nähe  der  Beziehung  zum  Streitgegenstand  muss  bei  Bauprojekten 
insbesondere  in  räumlicher  Hinsicht  gegeben sein. Ein Beschwerde-
führender kann die Überprüfung eines Bauvorhabens nur im Lichte je-
ner Rechtsätze verlangen, die sich rechtlich oder tatsächlich auf seine 
Stellung auswirken. Beschwerdegründe Privater, mit  denen ein bloss 
allgemeines  öffentliches  Interesse  an  der  richtigen  Anwendung  des 
Rechts verfolgt  wird,  ohne dass dem Beschwerdeführenden im Falle 
des Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht, sind unzulässig (BGE 
133 II 249 E. 1.3.1-1.3.2; BVGE 2007/1 E. 3.4). Zur Frage der räumli-
chen Nähe hält die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum National-
strassen- und Eisenbahnbau fest, dass betroffene Private nicht allge-
mein am Projekt oder der geplanten Linienführung Kritik üben dürfen. 
Vielmehr  haben  sie  konkret  aufzuzeigen,  inwiefern  das  Ausfüh-
rungsprojekt  im Bereiche ihres Grundstücks gegen Bundesrecht  ver-
stosse (vgl. BGE 120 Ib 59 E. 1c, BGE 118 Ib 206 E. 8b).

1.2.1 Die  SPS  Immobilien  AG  als  mitbeteiligte  Beschwerdeführerin 
(Beschwerdeführerinnen 1) war nicht unter ihrem heutigen Namen am 
Verfahren vor  der  Vorinstanz  beteiligt. Sie  belegt  jedoch mit  Auszug 
aus  dem  Handelsregister  des  Kantons  Solothurn  vom  6. Dezember 
2006 ihre Fusion (Übernahme der Aktiven und Passiven) mit der Maag 
Zahnräder AG, welche bei der Vorinstanz Einsprache gegen das Aus-
führungsprojekt erhoben hatte. Somit waren sämtliche Beschwerdefüh-
renden am Verfahren vor der Vorinstanz beteiligt: Der Kanton Zürich 
(Beschwerdeführer 3) als Gesuchsteller, die Beschwerdeführenden 1, 
2, 4, 5 und 6 mit Einsprachen gegen das Ausführungsprojekt SN 1.4.1 
(Art. 27d des Bundesgesetzes über die Nationalstrassen vom 8. März 
1960 [NSG, SR 725.11]).

1.2.2 Als Eigentümer von in unmittelbarer Nähe des Bauprojekts bzw. 
wenigen hundert Meter entfernt liegenden Grundstücken sind die Be-
schwerdeführenden 1, 2, 4, 5 und 6 in ihren schutzwürdigen Interes-
sen betroffen und somit zur Beschwerde legitimiert. Die Vorinstanz be-
zweifelt  die  Legitimation  des  Vereins  IG  Hardturmquartier,  weil  sich 
nicht  alle  Vereinsmitglieder  hinter  die  Einsprache  gestellt  hätten. Ob 
diese unbelegte Behauptung zutrifft oder ob mit der Beschwerde – wie 
für eine egoistische Verbandsbeschwerde (vgl. dazu BGE 130 II  514 
E. 2.3.3 mit Hinweisen) vorausgesetzt – die Interessen aller oder einer 

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grossen Zahl von Mitgliedern verfolgt wird, kann offen bleiben, da der 
Verein zusammen mit verschiedenen Einzelpersonen Beschwerde er-
hebt (Beschwerdeführende 6), deren Legitimation zu bejahen ist (vgl. 
Entscheid des Bundesgerichts vom 7. September 1998, veröffentlicht 
in Zentralblatt 2/2000, S. 83 ff., E. 2). Der Beschwerdeführer 3 als Ge-
suchsteller  ist  legitimiert,  weil  die neue Turbinenstrasse nicht  wie im 
Auflageprojekt vorgesehen genehmigt worden ist und somit hoheitliche 
Befugnisse  in  Frage  stehen,  an  deren  Ausübung  er  ein  eigenes 
schutzwürdiges Interesse hat (vgl. BGE 131 II 753 E. 4.3.1).

1.2.3 Der Beschwerdeführer 4 rügt,  das Plangenehmigungsverfahren 
habe sehr lange gedauert. Soweit er damit einen Verstoss gegen das 
Rechtsverzögerungsgebot  (Art. 29  Abs. 1  der  Bundesverfassung  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101], 
Art. 46a VwVG) geltend machen wollte,  besteht  für  ihn  im Zeitpunkt 
der Urteilsfällung kein schutzwürdiges Interesse mehr. Eine Beschwer-
de wegen Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung muss erhoben 
werden,  solange  der  betreffende  Entscheid  der  untätigen  Behörde 
noch aussteht. Auf die erst nach dem Erlass der angefochtenen Verfü-
gungen erhobene Rüge ist  daher mangels aktuellen Rechtsschutzin-
teresses nicht einzutreten (vgl. ANDRÉ MOSER/PETER UEBERSAX, Prozessie-
ren  vor  eidgenössischen  Rekurskommissionen,  Basel  und  Frankfurt 
a.M. 1998, S. 170 Rz. 5.7).

1.3 Die Beschwerdeführenden 2, 4 und 6 bringen nebst anderen ver-
schiedene Rügen vor, welche sich gegen das vom Bundesrat geneh-
migte allgemeine Projekt richten. So beanstandet die Beschwerdefüh-
rerin 2, dass die Projekte SN 1.4.1 und Tram Zürich West Auswirkun-
gen auf andere Planungen haben könnten, jedoch nicht mit diesen ko-
ordiniert  worden seien. Der  Beschwerdeführer  4  macht  geltend,  das 
Projekt  SN 1.4.1 entspreche nicht  dem Zeitgeist  bzw. berücksichtige 
die Entwicklung von Zürich West bezüglich Besiedlung und Arbeitsort 
nicht. Es missachte wesentliche Ziele und Grundsätze des Raumpla-
nungsrechts  und  eine  raumplanungsrechtliche  Interessenabwägung 
habe nicht stattgefunden. Das Projekt SN 1.4.1 sei nur ein Anhängsel 
des Projekts Tram Zürich West, nicht dringlich und es bestehe gar kein 
Bedarf  für  dessen  Realisierung. Es  hätten  weitere  Quartiere  in  den 
Projektperimeter  einbezogen  werden  müssen  und  das  Projekt  habe 
unzulässige präjudizielle Wirkung auf andere, noch nicht genehmigte 
Nationalstrassenabschnitte.  Grundsätzliche  Alternativen  zum  Projekt 
seien nicht geprüft worden. Weiter ist der Beschwerdeführer 4 der An-

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sicht, das generelle Projekt verletze verschiedene rechtliche Anforde-
rungen  und  sei  vorfrageweise  zu  überprüfen.  Insbesondere  sei  die 
blosse  Teilgenehmigung  des  ursprünglich  vorgesehenen  generellen 
Projekts durch den Bundesrat unzulässig und die Genehmigung des 
generellen Projekts sei nicht mit der Erteilung der Infrastrukturkonzes-
sion für das Tram Zürich West koordiniert worden. Die Beschwerdefüh-
renden 6 machen geltend, dass eine tauglichere Alternative zur Linien-
führung  der  SN 1.4.1  bestehen würde. Abgesehen  davon stelle  das 
Projekt keine Notwendigkeit dar.

1.3.1 Die schweizerische Gesetzgebung belässt auf dem Gebiet des 
Nationalstrassenbaus  dem  einzelnen  Betroffenen  nur  wenig  Spiel-
raum, um sich gegen eine ihm missliebige Linienführung zur Wehr zu 
setzen. Die mit  dem Nationalstrassenbau befassten eidgenössischen 
und  kantonalen  Behörden  wie  auch  das  Bundesverwaltungsgericht 
sind an die von der Bundesversammlung für den Nationalstrassenbau 
getroffenen  grundlegenden  Entscheidungen  gebunden  (vgl.  Art.  11 
Abs. 1 NSG). Die im Bundesbeschluss über das Nationalstrassennetz 
gewählten allgemeinen Linienführungen und die festgelegten Klassie-
rungen der einzelnen Nationalstrassen können daher bei der richterli-
chen Kontrolle nicht mehr in Frage gestellt werden. Weiter sind grund-
sätzlich  auch  die  vom  Bundesrat  genehmigten  generellen  Projekte 
(vgl. Art. 20 NSG) der Überprüfung durch das Bundesverwaltungsge-
richt entzogen. Eine direkte Anfechtung des bundesrätlichen Genehmi-
gungsbeschlusses ist ausgeschlossen, und zwar nicht nur hinsichtlich 
seines Inhaltes, nämlich der Festlegung vor allem der Linienführung, 
der  Anschlussstellen  und  der  Kreuzungsbauwerke  der  National-
strassen (vgl. Art. 12 NSG), sondern auch in Bezug auf das Zustande-
kommen, das heisst auf das vor dem Bundesrat durchgeführte Bereini-
gungs-  und  Genehmigungsverfahren.  Das  genehmigte  Projekt  kann 
nur indirekt und insofern beanstandet werden, als sich die geltend ge-
machten Mängel im Ausführungsprojekt, das allein Objekt der Anfech-
tung  bildet,  niedergeschlagen  haben  (Urteil  des  Bundesgerichts 
1E.5/2005 vom 9. August 2005, BGE 118 Ib 206 E. 8 b-d).

1.3.2 Weil die Beschwerdeführenden 2, 4 und 6 mit den unter E. 1.3 
genannten Einwänden das Projekt in allgemeiner Weise, die geplante 
Linienführung bzw. Vorgänge im Rahmen der generellen Projektierung 
kritisieren,  ohne  dass  sie  diesbezüglich  konkret  aufzuzeigen  vermö-
gen,  inwiefern  die  angefochtene  Plangenehmigung  für  das  Ausfüh-
rungsprojekt SN 1.4.1 im Bereich ihrer Liegenschaften gegen Bundes-

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recht verstossen soll, richten sich die genannten Rügen einzig  gegen 
das  generelle  Projekt,  wie  es  vom  Bundesrat  mit  Beschluss  vom 
26. Mai  2004 genehmigt  worden  ist. Auf  die  unter  E. 1.3  genannten 
Rügen der Beschwerdeführenden 2, 4 und 6 sowie entsprechende Be-
weisanträge ist deshalb nicht einzutreten.

1.4 Weitere Anträge und Rügen der Beschwerdeführenden 2 und 4-6 
betreffen  das  Tram Zürich  West,  die  parallel  zur  Pfingstweidstrasse 
verlaufende  Hardturmstrasse,  ein  bestehendes  Industriegeleis,  wel-
ches im Zusammenhang mit  der  Realisierung der Projekte SN 1.4.1 
und Tram Zürich West verschoben werden soll sowie eine Absichtser-
klärung des Stadtrats der Stadt Zürich vom 1. April 2004 zur verkehrs-
politischen Entwicklung in Zürich West.

1.4.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet einzig die Plan-
genehmigungsverfügung zum Projekt SN 1.4.1.

Ausführungsprojekte für Nationalstrassen geben Aufschluss über Art, 
Umfang und Lage des Werkes samt allen Nebenanlagen, die Einzel-
heiten  seiner  bautechnischen  Gestaltung  und  die  Baulinien  (Art. 21 
NSG). Zu den Nationalstrassen gehören neben dem Strassenkörper 
alle Anlagen, die zur technisch richtigen Ausgestaltung der Strassen 
erforderlich  sind  (Art. 6  NSG und  Art. 2  der  Nationalstrassenverord-
nung vom 7. November 2007 [NSV, SR 725.111] bzw. Art. 3 der inzwi-
schen  aufgehobenen  Verordnung  über  die  Nationalstrassen  vom 
18. Dezember 1995 [aNSV, AS 1996 250]). Nebenanlagen sind Rast-
stätten und Tankstellen bei Nationalstrassen, zu welchen der seitliche 
Zugang  verboten  ist  (Art. 7  Abs. 1  NSG und  Art. 6  NSV bzw. Art. 4 
Abs. 1 aNSV). Soweit Bauten und Anlagen nicht Bestandteil der Natio-
nalstrasse  bilden  bzw. als  Nebenanlage  der  Nationalstrasse  gelten, 
sind  sie  nicht  vom UVEK mittels  Plangenehmigung  für  das  Ausfüh-
rungsprojekt,  sondern  –  unter  Vorbehalt  der  bundesrechtlichen  Be-
stimmungen und der Projektgenehmigung durch die zuständigen Bun-
desbehörden – von den Kantonen zu bewilligen.

1.4.2 Die Beschwerdeführenden 2, 5 und 6 beantragen je in einer ein-
zigen Beschwerdeschrift sowohl die Aufhebung der Plangenehmigung 
der Vorinstanz (Ausführungsprojekt SN 1.4.1) als auch derjenigen des 
BAV zum Tram Zürich West. Mehrere Rügen betreffen einzig das Tram 
Zürich West. Dies gilt insbesondere auch für die Rüge des Beschwer-
deführers  4,  wonach  die  im vorliegenden Fall  gewählte  Kombination 
von Nationalstrasse und Tram unzulässig sei, weil zwischen den Bauli-

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nien einer Nationalstrasse ohne Bewilligung weder Neubauten erstellt 
noch  Umbauten  vorgenommen  werden  dürften.  Diejenigen  Anträge 
und Rügen,  welche ausschliesslich  das  Tram Zürich  West  betreffen, 
bilden indes nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb 
hier  auf  sie  nicht  einzutreten ist  (vgl. aber  Urteil  des Bundesverwal-
tungsgerichts A-4122/2007 vom 27. Oktober 2008).

1.4.3 Die Bescherdeführenden 6 beantragen, es seien konkrete flan-
kierende Massnahmen (Reduktion Fahrspuren, Abklassierung, Tempo 
30,  bauliche  Massnahmen,  Dosiersystem,  Fahrverbot  für  schwere 
Lastwagen) zu treffen, damit die prognostizierte, erheblich reduzierte 
Verkehrsbelastung  in  der  Hardturmstrasse  im  Betriebszustand  auch 
erreicht  werde.  Weil  entlang  der  Hardturmstrasse  die  Immissions-
grenzwerte für Lärm bereits heute überschritten würden, sei diese sa-
nierungsbedürftig  im Sinne  von Art. 16  Abs. 1  des  Umweltschutzge-
setzes vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01). Zwar werde im Aufla-
geprojekt SN 1.4.1 eine Verkehrsreduktion prognostiziert, es gehe al-
lerdings nicht hervor, wie diese Reduktion erreicht werden solle. Ohne 
verbindliche  Massnahmen  für  die  Hardturmstrasse  drohe  vielmehr 
eine  weitere  Zunahme  des  Verkehrs.  Die  beantragten  Massnahmen 
stünden in einem direkten Zusammenhang mit dem Projekt SN 1.4.1 
und seien im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens gestützt auf 
Art. 11 Abs. 1-3 USG anzuordnen.

Die Hardturmstrasse verläuft parallel zur geplanten SN 1.4.1 und stellt 
keinen  Anschluss  im Sinne von Art. 2  Bst. c  NSV bzw. Art.  3  Bst. c 
aNSV dar. Sie ist demnach nicht Bestandteil des Nationalstrassenpro-
jekts. Daran vermag die räumliche Nähe zur geplanten Nationalstrasse 
nichts zu ändern. Die im Auflageprojekt dargestellte Verkehrsentwick-
lung bzw. die prognostizierte Verkehrsreduktion in der Hardturmstrasse 
ist nicht Folge des Ausführungsprojekts SN 1.4.1, sondern hat davon 
unabhängige  Ursachen  (vgl.  Umweltverträglichkeitsbericht  SN  1.4.1 
Zürich Westast, 3. Stufe [UVB 3. Stufe], S. 23). Soweit die Beschwer-
deführenden 6  die  umweltschutzrechtliche  Sanierung  der  Hardturm-
strasse bzw. für diese die Anordnung konkreter Massnahmen zur Ver-
kehrsberuhigung verlangen, bilden ihre Anträge und Rügen nicht Ge-
genstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb auf sie nicht einzutre-
ten ist.

1.4.4 Der Beschwerdeführer 4 rügt, für die Verlegung eines bestehen-
den  Industriegeleises  sei  das  hierfür  notwendige  Verfahren  nicht 

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durchgeführt  bzw. nicht  mit  dem Projekt  SN 1.4.1/Tram Zürich  West 
koordiniert worden.

Im Technischen Bericht findet das Industriegeleis zwar Erwähnung und 
es  ist  auch  in  den  Plänen  zum  Auflageprojekt  ersichtlich.  Das  In-
dustriegeleis überquert die Nationalstrasse und ist bei der Projektaus-
arbeitung  deshalb  richtigerweise  mitberücksichtigt  worden.  Es  bildet 
jedoch nach Art. 21 i.V.m. Art. 6 NSG nicht Bestandteil des National-
strassenprojekts. Insofern  geht  die Vorinstanz fehl,  wenn sie in ihrer 
Vernehmlassung zu den Beschwerden ausführt, die Verlegung des In-
dustriegeleises bilde integrierender Bestandteil der Plangenehmigung. 
Die  Rügen,  welche  das  Industriegeleis  betreffen,  sind  nicht  Gegen-
stand des vorliegenden Verfahrens; auf sie ist nicht einzutreten.

1.4.5 Der Beschwerdeführer 4 macht schliesslich geltend, der Stadtrat 
der Stadt Zürich habe sich am 1. April 2004 („goldene Brücke“) bezüg-
lich seiner Verkehrsplanung zu verschiedenen Handlungen und Unter-
lassungen verpflichtet und nicht sämtliche Verpflichtungen eingehalten. 
Die  vom Beschwerdeführenden  4  erwähnte  Vereinbarung  stellt  eine 
Absichtserklärung des Stadtrats der Stadt Zürich über die verkehrpoli-
tische Entwicklung von Zürich West dar und ist nicht Gegenstand des 
vorliegenden Verfahrens.

1.5 Die Beschwerdegegner 5 und 8 beantragen ihrerseits eine Abän-
derung  bzw.  Ergänzung  der  Plangenehmigungsverfügung.  Die  Be-
schwerdegegner  8  verlangen,  das  auszuarbeitende  Erschliessungs-
projekt  für  die  neue  Turbinenstrasse  sei  nur  soweit  nach  National-
strassenrecht durchzuführen, als daran ein  Bundesinteresse bestehe. 
Es sei auf den Bereich bis maximal Ende der Stauspuren zu beschrän-
ken, weil die neue Turbinenstrasse nicht bzw. höchstens im unmittelba-
ren Knotenbereich als Bestandteil der SN 1.4.1 gelten könne. Der Ent-
eignungsbann auf den betroffenen Grundstücken sei aufzuheben. Der 
Beschwerdegegner 5 beantragt in seiner Duplik zusätzlich, das Bun-
desverwaltungsgericht solle den Gesuchsteller einladen, auch die Bei-
behaltung  des  bisherigen  Knotens  Turbinenstrasse  in  Erwägung  zu 
ziehen. Weil die Beschwerdeführer 5 und 8 gegen die Verfügung der 
Vorinstanz  selber  keine  Beschwerde  erhoben  haben,  stellt  sich  die 
Frage, ob ihre Begehren auf Abänderung bzw. Ergänzung der Plange-
nehmigungsverfügung überhaupt zu prüfen sind.

1.5.1 Wird eine Verfügung nicht insgesamt angefochten, sondern be-
zieht sich eine Beschwerde nur auf einen Teil der in der Verfügung ge-

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regelten  Rechtsverhältnisse,  prüft  das  Bundesverwaltungsgericht 
grundsätzlich nur Punkte, welche aufgrund der Beschwerdebegehren 
noch streitig sind. In der Verfügung festgelegte, aber aufgrund der Be-
schwerdebegehren nicht  mehr streitige Fragen können nur überprüft 
werden, wenn sie in einem engen Sachzusammenhang mit dem Streit-
gegenstand stehen (BGE 131 V 164 E. 2.1, BGE 125 V 413 E. 1 mit 
Hinweisen;  ANDRÉ MOSER/PETER UEBERSAX,  a.a.O.,  Rz. 2.13).  Demnach 
können die Beschwerdegegner vorliegend grundsätzlich nur noch im 
Rahmen des durch die Begehren der Beschwerdeführenden bestimm-
ten Streitgegenstands Anträge stellen, während allfällige Anträge, wel-
che  keinen  sachlichen  Zusammenhang  mit  den  Begehren  der  Be-
schwerdeführenden aufweisen, nicht zulässig wären.

1.5.2 Indem die Beschwerdeführenden 1 und 3 in  ihrer  Beschwerde 
das Begehren stellen, die neue Turbinenstrasse sei ohne Rückweisung 
an den Projektersteller zu genehmigen, haben sie die Frage, ob und 
wie das Maag-Areal durch das Nationalstrassenprojekt verkehrstech-
nisch  erschlossen  werden  soll,  zum  Streitgegenstand  gemacht.  Die 
Anträge der Beschwerdegegner 8 betreffen ebenso die verkehrstech-
nische Erschliessung des Maag-Areals und weisen zu den Begehren 
der Beschwerdeführenden 1 und 3 zweifellos einen engen sachlichen 
Zusammenhang auf. Diese Anträge liegen demzufolge im Rahmen des 
Streitgegenstands, weshalb das Bundesverwaltungsgericht darüber zu 
entscheiden hat.

1.5.3 In Bezug auf die Aufforderung des Beschwerdegegners 5,  das 
Bundesverwaltungsgericht solle den Beschwerdeführer 3 (Gesuchstel-
ler) einladen, auch die Beibehaltung des bisherigen Knotens Turbinen-
strasse in  Erwägung zu ziehen,  ist  allerdings festzuhalten,  dass der 
von der Vorinstanz genehmigte Knoten Technoparkstrasse im Gegen-
satz zum weiteren Verlauf der neuen Turbinenstrasse bereits im gene-
rellen Projekt vorgesehen war. Sofern der Beschwerdegegner 5 seine 
Anregung als Rechtsbegehren verstanden haben will, betrifft sein An-
liegen  einzig  das  generelle  Projekt,  wie  es  vom  Bundesrat  mit  Be-
schluss vom 26. Mai 2004 genehmigt worden ist, weshalb darauf nicht 
einzutreten ist (vgl. E. 1.3).

1.6 Im Übrigen und soweit die Anträge und Rügen das Ausführungs-
projekt SN 1.4.1 betreffen, ist auf die form- und fristgerecht eingereich-
ten Beschwerden (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) einzutre-
ten. 

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2.
Der Beschwerdeführer 4 kritisiert, ihm sei zu wenig Zeit für die Einrei-
chung einer Beschwerde gegen die Plangenehmigungsverfügung der 
Vorinstanz zur Verfügung gestanden.

Beschwerden  an  das  Bundesverwaltungsgericht  sind  von  Gesetzes 
wegen innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung der Verfügung einzurei-
chen (Art. 50 Abs. 1 VwVG). Es handelt sich hierbei um eine gesetzli-
che  Frist,  welche  nicht  erstreckt  werden  kann  (ALFRED KÖLZ/ISABELLE 
HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bun-
des, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 344). Erfordert es der aussergewöhnli-
che Umfang oder  die  besondere  Schwierigkeit  einer  Beschwerdesa-
che, so gestattet die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführenden, 
der darum in seiner sonst ordnungsgemäss eingereichten Beschwerde 
nachsucht, deren Begründung innert einer angemessenen Nachfrist zu 
ergänzen (Art. 53 VwVG). 

Ein entsprechendes Gesuch hat der Beschwerdeführer 4 nicht gestellt, 
er  erhielt  jedoch im weiteren Verfahren ausreichend Gelegenheit  zur 
Ergänzung der Beschwerdebegründung (vgl. Replik vom 6. November 
2007 sowie Schlussbemerkungen vom 13. Mai 2008).

Rechtliches Gehör

3.
Die Beschwerdeführenden 1,  2,  4,  5 und 6 rügen verschiedene Ver-
letzungen ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör.

3.1 Der  in  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesverfassung vom 18. April  1999 
(BV, SR 101)  garantierte  Grundsatz  des  rechtlichen Gehörs  umfasst 
die Rechte der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einfluss-
nahme auf den Prozess der Entscheidfindung. In diesem Sinne dient 
es einerseits der Sachabklärung, stellt andererseits aber auch ein per-
sönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass von Verfügungen 
dar, welche in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreifen (vgl. BGE 
126 V 130 E. 2b, BGE 121 V 150 E. 4a; KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 292 ff.). 
Für das Verwaltungsverfahren wurde der Anspruch auf rechtliches Ge-
hör in den Art. 26 ff. VwVG sowie in den verfahrensrechtlichen Bestim-
mungen der Spezialgesetze konkretisiert. Für den hier  interessieren-
den Bereich ist insbesondere Art. 27d NSG zu beachten.

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Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst das Recht, sich in einer 
Sache mit widerstreitenden Interessen mehrerer Parteien zu den Vor-
bringen einer Gegenpartei, die erheblich erscheinen, äussern zu kön-
nen (Art. 31 VwVG) sowie das unmittelbar aus Art. 29 VwVG ableitbare 
Recht  auf  Teilnahme  an  einem  Augenschein  (KÖLZ/HÄNER,  a.a.O., 
Rz. 324). Weiter umfasst er das Recht einer Partei, am Sitze der verfü-
genden Behörde Einsicht in die entscheidwesentlichen Akten nehmen 
zu können (Art. 26 Abs. 1 VwVG). Aus dem Akteneinsichtsrecht wiede-
rum folgt  die  Pflicht  der  Behörden,  die Parteien  zu benachrichtigen, 
wenn  sie  entscheidwesentliche  Akten  beiziehen,  welche  diese  nicht 
kennen und auch nicht kennen können (BGE 132 V 387 E. 3.1; ULRICH 
HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 
5. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf  2006,  Rz. 1672  ff.,  KÖLZ/HÄNER,  a.a.O., 
Rz. 298).

Aus dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs leitet sich auch die Pflicht 
der Behörden ab, die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechts-
stellung Betroffenen sorgfältig und ernsthaft zu prüfen und in der Ent-
scheidfindung  zu  berücksichtigen  (Art. 32  Abs. 1  VwVG; BGE 129  I 
232 E. 3.2). Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, sich 
mit  den wesentlichen Vorbringen des Rechtssuchenden zu befassen 
und Entscheide zu begründen (vgl. Art. 35 Abs. 1 VwVG). Die Begrün-
dung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene 
ihn sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er 
wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entschei-
des  ein  Bild  machen  können.  In  diesem  Sinne  müssen  wenigstens 
kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde 
leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid stützt. Das bedeutet in-
dessen nicht, dass sich die Behörde ausdrücklich mit jeder tatbeständ-
lichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen 
müsste. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen 
Gesichtspunkte  beschränken.  Die  Behörde  hat  demnach  in  der  Be-
gründung  ihres  Entscheides  diejenigen  Argumente  aufzuführen,  die 
tatsächlich ihrem Entscheid zugrunde liegen (BGE 129 I  232 E. 3.2; 
BGE 126 I  97 E. 2b; BGE 112 Ia 107 E. 2b; vgl. auch  LORENZ KNEU-
BÜHLER, Die Begründungspflicht, Bern 1998, S. 22 ff.).

3.1.1 Der  Gehörsanspruch  ist  nach  feststehender  Rechtsprechung 
formeller Natur, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der 
Erfolgsaussichten  der  Beschwerde  grundsätzlich  zur  Aufhebung  des 
mit  dem Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt  (statt  vieler: 

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BGE 126  I  19  E. 2d/bb).  Nach  der  Rechtsprechung  kann  eine  Ver-
letzung des Gehörsanspruchs aber als geheilt gelten, wenn die unter-
bliebene Gewährung des rechtlichen Gehörs (also etwa die unterlas-
sene Anhörung, Akteneinsicht oder Begründung) in einem Rechtsmit-
telverfahren nachgeholt  wird,  in  dem die Beschwerdeinstanz mit  der 
gleichen  Prüfungsbefugnis  entscheidet  wie  die  untere  Instanz.  Die 
Heilung  ist  aber  ausgeschlossen,  wenn  es  sich  um eine  besonders 
schwerwiegende Verletzung der Parteirechte handelt. Zudem darf dem 
Beschwerdeführer  kein  Nachteil  erwachsen und  die  Heilung  soll  die 
Ausnahme bleiben (BGE 129 I  129 E. 2.2.3; BGE 126 V 130 E. 2b; 
BGE 126 I 68 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 1A.234/2006 vom 8. Mai 
2007 E. 2.2;  Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts A-2016/2006 vom 
2. Juli  2008 E. 5; Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts  A-1681/2006 
vom 13. März 2008 E. 2.4; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 986 f.). 

3.1.2 Bei Verstössen gegen die  Begründungspflicht  schliesslich  wird 
der Mangel als behoben erachtet, wenn die Rechtsmittelbehörde eine 
hinreichende Begründung liefert  oder wenn die unterinstanzliche Be-
hörde  anlässlich  der  Anfechtung  ihres  Entscheides  eine  genügende 
Begründung  nachschiebt,  etwa  in  der  Vernehmlassung  (Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts A-1737/2006 vom 22. August 2007 E. 2.2; 
KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 214 mit Hinweisen). 

3.2 Die  Beschwerdeführerinnen  1  machen  geltend,  die  Vorinstanz 
habe ihren Anspruch auf eine Ersatzzufahrt  nicht behandelt, die  Ein-
wände der  Beschwerdegegner  ohne vorgängige Anhörung übernom-
men und sie nicht an einem Augenschein teilnehmen lassen.

3.2.1 Die Beschwerdeführerinnen 1  haben sich bei  ihrer  Einsprache 
gegen das Auflageprojekt in erster Linie auf Art. 7 Abs. 3 des Bundes-
gesetzes vom 20. Juni 1930 über die Enteignung (EntG, SR 711) ge-
stützt und verlangt,  dass die neue Turbinenstrasse in dem nach den 
Sonderbauvorschriften vorgesehenen Bereich erstellt werde.

Indem die Vorinstanz in ihrer Begründung zum Schluss kommt, die pri-
vaten Interessen am Gebot der ungeschmälerten Eigentumsausübung 
würden  gegenüber  der  Umsetzung  der  projektierten  Erschliessung 
Vorrang geniessen, ohne dabei auf den von den Beschwerdeführerin-
nen 1  geltend gemachten Anspruch auf  eine  Ersatzzufahrt  einzuge-
hen,  hat  sie  ein rechtzeitig  vorgebrachtes und für  den Entscheid er-
heblich  erscheinendes Argument  der  Beschwerdeführerinnen 1 nicht 

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berücksichtigt und damit ihre Prüfungs- und Begründungspflicht nach 
Art. 32 Abs. 1 und Art. 35 Abs. 1 VwVG verletzt.

Die  Vorinstanz  hält  in  ihrer  Vernehmlassung  nun  aber  ausdrücklich 
fest,  der  Anspruch  der  Beschwerdeführerinnen  1  auf  eine  Ersatzzu-
fahrt werde nicht bestritten und, weil die im Auflageprojekt vorgesehe-
ne Erschliessung nicht genehmigt worden ist,  auch nicht beeinträch-
tigt. Da sich zudem das Bundesverwaltungsgericht  mit  den wesentli-
chen  Vorbringen  der  Beschwerdeführerinnen  1,  insbesondere  ihrem 
Anspruch auf Ersatzzufahrt, mit gleicher Prüfungsbefugnis wie die Vor-
instanz (vgl. Art. 49 VwVG) auseinandersetzt und den Verlauf der neu-
en  Turbinenstrasse  ebenfalls  nicht  festlegt,  sondern  das  Verfahren 
diesbezüglich  zur  Projektänderung  und  damit  zur  erneuten 
Genehmigung zurückweist (vgl. E. 10 und 11), erscheint die Verletzung 
des rechtlichen Gehörs als nicht besonders schwerwiegend und ist sie 
als geheilt zu betrachten.

3.2.2 Die  Vorinstanz  hat  den  Beschwerdeführerinnen  1  keine  Gele-
genheit gegeben, zu den Einsprachen der Bewohnerinnen und Bewoh-
ner  der  Turbinenstrasse  Y._______ und Z._______  Stellung zu  neh-
men. Sie sind auch nicht zu einem Augenschein eingeladen worden, 
an welchem Vertreter der Vorinstanz, des Kantons sowie der Stadt Zü-
rich  und  mehrere  Personen  aus dem Kreis  der  Bewohnerinnen  und 
Bewohner  der  Turbinenstrasse Y._______ und Z._______ teilgenom-
men haben. Offenbar ist  ihnen auch nicht  das Beschlussprotokoll  zu 
Kenntnis gebracht worden.

Im Unterschied zu anderen Verwaltungsverfahren sind von einer Plan-
genehmigung nach Art. 26 NSG regelmässig sehr viele Personen be-
troffen, weshalb Art. 27d NSG für die Betroffenen mit der Einsprache 
ein formalisiertes Äusserungsrecht vorsieht. In einem solchen Einspra-
cheverfahren stehen sich die gesuchstellenden Behörden und die Ein-
sprechenden als Parteien mit widerstreitenden Interessen gegenüber. 
Hingegen  können  die  Einsprechenden,  bevor  das  Departement  ent-
scheidet, untereinander nicht den Status einer Gegenpartei im Sinne 
von  Art. 31  VwVG  einnehmen,  weshalb  die  Genehmigungsbehörde 
nicht  verpflichtet  ist,  den  Einsprechenden  Gelegenheit  zur  Stellung-
nahme zu anderen Einsprachen zu geben. Mit der Einsprachemöglich-
keit  ist  dem rechtlichen  Gehör  der  Einsprechenden  im  erstinstanzli-
chen Verwaltungsverfahren spezialgesetzlich genüge getan.

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Die Vorinstanz war somit vorliegend nicht verpflichtet, den Beschwer-
deführerinnen 1 Gelegenheit  zu den Vorbringen der Beschwerdegeg-
ner  2-8  zu geben (vgl. dazu Urteil  des  Bundesgerichts  1A.249/2003 
E. 6.2).  Hingegen  wäre  den  Beschwerdeführerinnen 1  gestützt  auf 
Art. 29 VwVG die  Teilnahme am durchgeführten Augenschein zu er-
möglichen gewesen.

Den Beschwerdeführerinnen 1 sind die im vorliegenden Beschwerde-
verfahren eingegangenen Stellungnahmen der Beschwerdegegner so-
wie  der  Vorinstanz  zur  Kenntnis-  und Stellungnahme zugestellt  wor-
den. Ihnen ist  im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht somit aus-
reichend  Gelegenheit  gegeben  worden,  sich  zur  projektierten  Turbi-
nenstrasse zu äussern. Weil zudem, wie bereits erwähnt (vgl. E. 3.2.1 
hiervor), mit vorliegendem Urteil der Verlauf der neuen Turbinenstrasse 
nicht definitiv festgelegt wird, erscheint auch bezüglich der verpassten 
Möglichkeit,  am durchgeführten  Augenschein  teilzunehmen,  die  Ver-
letzung  des  rechtlichen  Gehörs  als  nicht  besonders  schwerwiegend 
und ist  diese mit  Blick  auf  die  Prüfungsbefugnis  des  Bundesverwal-
tungsgerichts als geheilt zu betrachten.

3.3 Die Beschwerdeführenden 2, 4, 5 und 6 sind der Ansicht, die Vor-
instanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör dadurch verletzt, 
dass sie auf verschiedene Rügen ihrer Einsprachen nicht eingegangen 
sei und ihren Entscheid nicht hinreichend begründet habe.

Tatsächlich ist die Vorinstanz auf verschiedene Rügen der Beschwer-
deführenden  nicht  eingetreten,  dies  jedoch  nicht  ohne  Begründung. 
Aus der angefochtenen Plangenehmigungsverfügung wird ersichtlich, 
dass  sie  die  Rügen der  Beschwerdeführenden  zur  Kenntnis  genom-
men und sich damit befasst hat. Sie hat das Nichteintreten auf diejeni-
gen Rügen, welche sich ihrer Ansicht nach  nicht gegen das Anfech-
tungsobjekt  richten,  begründet:  Einerseits  hat  sie  festgehalten,  dass 
sie diejenigen Rügen, welche einzig das  Tramprojekt  betreffen, nicht 
behandelt. Andererseits hat sie argumentiert, es fehle den Beschwer-
deführenden bezüglich der allgemeinen Einwände gegen das Projekt, 
welche nicht gegen das Anfechtungsobjekt gerichtet seien, an der Le-
gitimation (S. 15 ff., S. 52,  S. 55, S. 59 f. und S. 65 der Plangenehmi-
gungsverfügung).  Die  Beschwerdeführenden  waren  sich  zudem,  wie 
sich an den Vorbringen in den Beschwerden zeigt, über die Tragweite 
des angefochtenen Entscheides im Klaren und ohne weiteres imstan-
de, diesen sachgerecht anzufechten. Die Vorinstanz ist damit ihrer Be-

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gründungspflicht  nach Art. 35 Abs. 1 VwVG in hinreichendem Masse 
nachgekommen. Ob die Vorinstanz auf die einzelnen Rügen zu Recht 
nicht eingetreten ist, ist indes keine Frage der Begründungspflicht bzw. 
des rechtlichen Gehörs.

3.4 Der Beschwerdeführer 4 beanstandet mit  Verweis auf seine Ein-
sprache vom 3. Mai 2005 verschiedene Vorgänge im Rahmen der öf-
fentlichen Auflage des Ausführungsprojekts.

3.4.1 Er bemängelt,  dass die Akten der Projektauflage zunächst nur 
beim Tiefbauamt  der  Stadt  Zürich  einsehbar  gewesen seien  und es 
nicht möglich gewesen sei, sich die Akten zusenden oder zur Mitnah-
me bereitstellen zu lassen. Zudem sei die Akteneinsicht zu Beginn der 
Auflagefrist  durch die engen Platzverhältnisse und die beschränkten 
Kopiermöglichkeiten (fehlende Infrastruktur für Kopien von grösserem 
Format  als  A3)  erschwert  worden. Die  Möglichkeit  der  Akteneinsicht 
sei ausserdem zeitlich begrenzt (08.30 Uhr bis 11.15 Uhr sowie 13.30 
Uhr bis 16.00 Uhr) gewesen. Kurze Zeit später sei es zwar möglich ge-
wesen, die Akten bei den Projektverantwortlichen zu bestellen, diese 
seien allerdings erst nach 10 Tagen der 30-tägigen Einsprachefrist bei 
ihm eingetroffen. Der Beschwerdegegner 1 hat in seiner Stellungnah-
me zur  Einsprache des Beschwerdeführers  4  festgehalten,  dass  die 
Akteneinsicht ab Beginn der Auflagefrist (4. April  2005) gewährleistet 
gewesen sei. Ab dem 6. bzw. 8. April 2005 habe den Einsichtnehmen-
den bei  Bedarf  mehr  Platz zur Einsichtnahme an einem Arbeitstisch 
bzw. Sitzungstisch zur Verfügung gestanden. Ab dem 8. April 2005 sei 
es möglich gewesen, Kopien der Akten bzw. ganze Auflagedossiers zu 
bestellen.

3.4.2 Im  nationalstrassenrechtlichen  Plangenehmigungsverfahren  er-
möglicht die öffentliche Planauflage gemäss Art. 27b Abs. 2 NSG die 
Einsichtnahme  in  die  Projektakten.  Das  Bundesgericht  hat  bisher, 
ohne sich speziell zu Art. 27b Abs. 2 NSG zu äussern, offen gelassen, 
ob aus Art. 29 BV für praktizierende Anwälte ein Anspruch auf Zusen-
dung oder Herausgabe von Akten abgeleitet werden kann (BGE 122 I 
109 E. 2b mit  Hinweis). Das Bundesverwaltungsgericht  hingegen hat 
kürzlich in Fortsetzung seiner Praxis bzw. der Praxis der ehemaligen 
Rekurskommission  für  Infrastruktur  und  Umwelt  (REKO/INUM)  ent-
schieden,  im  Rahmen  der  üblichen  Akteneinsicht  bei  den  Verfahren 
zum Flughafen Zürich keine Originalakten und keine Kopien von Ak-

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tenstücken zuzustellen (Zwischenverfügung A-1936/2006 vom 11. Ja-
nuar 2008).

3.4.3 Im Unterschied zu  anderen Verwaltungsverfahren sind wie be-
reits vorne erwähnt von einem Nationalstrassen-Auflageprojekt wie bei 
den Verfahren zum Flughafen Zürich regelmässig sehr viele Personen 
betroffen. Je nach Umfang der Akten und Anzahl der an einer Einsicht-
nahme  interessierten  Personen  ist  die  Herausgabe  von  Akten  bzw. 
ganzen  Auflagedossiers  mit  grossem  Aufwand  verbunden,  weshalb 
eine  Herausgabepflicht  zumindest  nicht  selbstverständlich  erscheint. 
Es  kann  indessen  vorliegend  offen  bleiben,  ob  bzw. unter  welchen 
Voraussetzungen im Rahmen einer Projektauflage nach Art. 27d NSG 
ein Recht auf Herausgabe der Akten besteht, da am 5. Tag der 30-tägi-
gen Auflagefrist  entschieden  worden  ist,  auf  Bestellung hin  die  ver-
langten  Akten  bzw. ein  vollständiges  Auflagedossier  herauszugeben 
bzw. zuzustellen und eine entsprechende Bestellung des Beschwerde-
führers 4 nach dessen eigener Angabe ohne Verzug ausgeführt  wor-
den ist. Damit  hatte der  Beschwerdeführer  4 trotz  des grossen Um-
fangs der Akten bis zum Ablauf der Auflagefrist ausreichend Zeit zur 
Einsicht  in  die  Akten,  zumal  die  Möglichkeit  der  Akteneinsicht  beim 
Tiefbauamt der Stadt Zürich von Beginn weg bestanden hat.

3.5 Der Beschwerdeführer 4 kritisiert weiter, dass er von einer Bereini-
gung  der  Differenzen  zwischen  den  Gesuchstellern  und  dem BAFU 
vom 15. März 2006 und den dabei getroffenen Vereinbarungen keine 
Kenntnis erhalten habe.

3.5.1 Die Vorinstanz hat sich in ihrem Entscheid auf ein Protokoll be-
rufen,  welches anlässlich  einer  Besprechung zwischen den Gesuch-
stellern der beiden Projekte SN 1.4.1 sowie Tram Zürich West und dem 
BAFU am 15. März 2006 erstellt worden ist (S. 42 Plangenehmigung). 
Namentlich  nimmt  die  Vorinstanz  Bezug  auf  die  Besprechung  von 
Massnahmen zur Emissionsminderung bei  Bautransporten sowie der 
Art des einzubauenden Strassenbelags. Offenbar hatte der Beschwer-
deführer 4 keine Kenntnis  vom Protokoll  der Besprechung. Dadurch, 
dass sich die Vorinstanz in ihrem Entscheid auf das erwähnte Protokoll 
stützt,  ohne dass der Beschwerdeführer 4 davon vorgängig Kenntnis 
erhalten hat, hat sie dessen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 

3.5.2 Weil  sowohl  die  Massnahmen  zur  Emissionsminderung  bei 
Bautransporten als auch der Einbau eines lärmdämmenden Strassen-
belags Inhalt des UVB 3. Stufe sind (S. 38 und 49), es sich bei diesen 

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beiden Themenbereichen dementsprechend nicht um neue, bis zu die-
sem  Zeitpunkt  im  Verfahren  noch  nicht  zur  Sprache  gekommenen 
Punkte handelt, erscheint die Verletzung des Gehörsanspruchs aller-
dings als nicht besonders schwerwiegend. 

Dem Beschwerdeführer 4 wurden zudem am 3. Oktober 2007 im vor-
liegenden  Verfahren  die  Vernehmlassung  der  Vorinstanz  und  am 
26. November  2007  das  Verzeichnis  der  Vorakten  zur  Kenntnis  ge-
bracht.  Auf  Gesuch  hin  wurde  ihm am 11. Januar  2008  zudem das 
Protokoll vom 15. März 2006 über die Besprechung zwischen den Ge-
suchstellern  und dem BAFU zusammen mit  weiteren Akten zur  Ein-
sichtnahme  zugestellt.  Weil  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  der 
gleichen  Prüfungsbefugnis  wie  die  Vorinstanz  urteilt  (Art. 49  VwVG) 
und die im Einspracheverfahren unterbliebene Gewährung des rechtli-
chen Gehörs des Beschwerdeführers 4 ohne Nachteil für diesen nach-
geholt  worden  ist,  kann  die  Verletzung  des  Gehörsanspruchs  auch 
diesbezüglich als geheilt gelten.

Feststellung des Sachverhalts und Beweisanträge

4.
Die Beschwerdeführenden 2,  4 und 6 machen geltend, die Vorinstanz 
habe den rechtserheblichen Sachverhalt nicht korrekt und vollständig 
festgestellt.

4.1 Bereits in seiner Einsprache hat der Beschwerdeführer 4 kritisiert, 
bei der Erstellung des Projekts SN 1.4.1/Tram Zürich West seien me-
thodische Anforderungen nicht erfüllt worden.

In seiner Beschwerde macht  er  erneut  geltend,  die Grundlagen,  auf 
welche die Vorinstanz ihren Entscheid gestützt habe, seien nicht voll-
ständig und teilweise fehlerhaft. Insbesondere die dem Projekt zugrun-
de gelegten Verkehrsprognosen seien unvollständig  bzw. sie  würden 
nicht auf zulässigen, sachgerechten Grundlagen, sondern auf veralte-
ten Zahlen basieren, die regionalen Verkehrsbeziehungen nur mangel-
haft berücksichtigen und unerklärliche Differenzen mit den Prognose-
zahlen  für  das  generelle  Projekt  enthalten.  Die  Verkehrsprognosen 
würden  zudem verschiedene  Unsicherheiten  und  ungeklärte  Annah-
men aufweisen. Die Behauptung, es gebe keine Verkehrsumlagerun-
gen  von  der  Förrlibuckstrasse/Hardturmstrasse  auf  die  Pfingstweid-

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strasse sei  falsch und die Verkehrsknoten,  insbesondere der Knoten 
Pfingstweidstrasse/Hardstrasse, seien nicht auf ihre Funktionstüchtig-
keit  untersucht  worden. Der  Langsamverkehr  sei  zu  wenig  beachtet 
und die Lärmwerte seien nicht genügend ermittelt worden. Zusätzlich 
macht  der  Beschwerdeführer  4  geltend,  die  Vorinstanz  habe zu Un-
recht nicht geprüft, ob mit durch den Strassenverkehr verursachten Er-
schütterungen  zu  rechnen  sein  wird.  Er  erachtet  es  zudem  als 
stossend, dass die Vorinstanz an vielen Stellen einfach die Meinung 
der  Fachbehörden übernommen habe. Als  Entscheidbehörde sei  sie 
verpflichtet, sich selber ein Bild zu machen.

Auch  die  Beschwerdeführerin  2  macht  geltend,  der  Knoten  Pfingst-
weidstrasse/Hardstrasse sei nicht auf seine Funktionstüchtigkeit unter-
sucht worden.

Die Beschwerdeführenden 6 wiederum sind der Ansicht, der Umwelt-
verträglichkeitsbericht sei  unvollständig und falsch, weil  er die Lärm-
Grenzwertüberschreitungen und Rechtsverstösse nicht ausweise.

4.2 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft  die angefochtene Verfü-
gung auch auf eine allfällig unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des  Sachverhalts  hin  (Art. 49  Bst. b  VwVG). Es  auferlegt  sich  aller-
dings  dann  eine  gewisse  Zurückhaltung,  wenn  unter  anderem tech-
nische  Fragen  zu  beurteilen  sind  und  wenn  der  Entscheid  der  Vor-
instanz  mit  Amtsberichten bzw. Stellungnahmen der  Fachstellen  des 
Bundes übereinstimmt. Sachkundige Auskünfte einer Amtsstelle wer-
den nur dann inhaltlich überprüft und es wird nur dann von ihnen ab-
gewichen,  wenn  dafür  stichhaltige  Gründe,  also  etwa  offensichtliche 
Mängel oder innere Widersprüche, gegeben sind (KÖLZ/HÄNER,  a.a.O., 
Rz. 290;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-2422/2008  vom 
18. August 2008 E. 7.2). Dementsprechend weicht das Bundesverwal-
tungsgericht  nicht  ohne  Not  von  der  Auffassung  der  Vorinstanz  ab, 
wenn diese ihren Entscheid auf einen Amtsbericht in der Funktion des 
Gutachtens gestützt hat (KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 282). Es ist ohne wei-
teres  zulässig,  bei  der  Prüfung  naturwissenschaftlicher  und  techni-
scher Fragen auf die Berichte und Stellungnahmen der vom Gesetzge-
ber  beigegebenen  sachkundigen  Instanzen  abzustellen.  Ergänzende 
Beweiserhebungen in Form von Expertisen sind denn auch nur aus-
nahmsweise und nur dort vorzunehmen, wo die Klärung der umstritte-
nen Sachverhaltsfrage für  die  rechtliche Beurteilung unabdingbar  ist 
(Urteil des Bundesgerichts 1E.1/2006 vom 12. April 2006 E. 5 mit wei-

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teren  Hinweisen; Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-2016/2006 
vom 2. Juli 2008 E. 15.5.1). In diesem Zusammenhang ist insbesonde-
re  auf  die  Umweltverträglichkeitsprüfung  hinzuweisen.  Zum  Bericht, 
den  der  Gesuchsteller  einzureichen  hat  (Art. 9  Abs. 2  und  3  USG), 
nimmt das BAFU als Umweltschutzfachstelle des Bundes zu Handen 
der  entscheidenden  Behörde  Stellung  und  beantragt  allenfalls 
Auflagen und Bedingungen (Art. 9 Abs. 5 USG). Diese Stellungnahme 
hat faktisch den Charakter einer amtlichen Expertise (BGE 124 II 460 
E. 4b mit Hinweisen).

4.3 Die Vorinstanz hat angegeben, auf welche Akten sich die Projekt-
genehmigung stützt. Wo es notwendig erschien, hat sie vor ihrem Ent-
scheid  zusätzliche  Abklärungen  getroffen  bzw.  weitere  Stellungnah-
men von den Fachbehörden des Bundes sowie  des  Kantons  Zürich 
verlangt.

Im Anschluss an die Einsprache des Beschwerdeführers 4 hat die Vor-
instanz folgende zusätzlichen Stellungnahmen eingeholt: Stellungnah-
me des BUWAL vom 28. September 2005 zur Luftbelastung, Stellung-
nahme des BUWAL vom 15. Dezember 2005 betreffend PM10-Belas-
tung, Stellungnahme der Baudirektion Zürich vom 15. Dezember 2005. 
Die Fachbehörden des Bundes und des Kantons Zürich erhielten somit 
ausreichend Gelegenheit,  zum Projekt  sowie  zu  der  Einsprache des 
Beschwerdeführers 4 Stellung zu nehmen. Am 30. Mai 2006 wurde zu-
dem  mit  dem  Beschwerdeführer  4  ein  Augenschein  bzw. eine  Eini-
gungsverhandlung durchgeführt.

4.4
Die  verkehrsplanerischen  Grundlagen  für  die  Projektierung  und  Di-
mensionierung  der  SN  1.4.1  wurden  mittels  eines  detaillierten  Ver-
kehrsmodells  ermittelt,  welches  der  Beschwerdegegner  1  in  seiner 
Vernehmlassung  vom  15. Dezember  2005  zur  Einsprache  des  Be-
schwerdeführers 4 ausführlich dargestellt und erläutert hat. Soweit da-
bei Annahmen für die Zukunft zu treffen gewesen sind, ist zu beach-
ten, dass solche Prognosen naturgemäss mit gewissen Unsicherheiten 
verbunden sind (BGE 126 II 522 E. 14, BGE 124 II 460 E. 4b mit Hin-
weisen).  Die  Modellrechnungen haben jedoch deutlich  gezeigt,  dass 
die Belastungen während den Spitzenstunden aufgrund der angebots-
orientierten  Planung  konstant  bleiben. Der  Beschwerdegegner  1  hat 
aufgezeigt, dass mit der Realisierung des Projekts SN 1.4.1 die Ver-
kehrskapazitäten nicht vergrössert werden.

Seite 28

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Der Knoten Pfingstweidstrasse/Hardstrasse im Besonderen findet Er-
wähnung  im  Technischen  Bericht  („Knoten  Hardstrasse“,  S. 25).  Es 
werden  darin  die  vorgesehenen  Fahrbeziehungen  skizziert.  Gemäss 
diesem Bericht berücksichtigt der Knoten das neue Verkehrsregime in 
der Hardstrasse, welches gleichzeitig mit dem Bau des Trams Zürich 
West  eingeführt  werden  soll.  Ausreichend  berücksichtigt  worden  ist 
auch  der  Langsamverkehr  (Fuss-  und  Radverkehr;  vgl.  Technischer 
Bericht,  S. 29 f. sowie Bericht  Leistungsfähigkeit  und Verkehrskoordi-
nation Pfingstweidstrasse [Beilage Nr. 22 zum Auflageprojekt], S. 5 f.).

Das  BAFU  bestätigt  in  seiner  Stellungnahme  vom  27. August  2007 
ausdrücklich, der UVB 3. Stufe enthalte die nötigen Aussagen zur Ver-
kehrsentwicklung und für Ist-, Ausgangs- und Betriebszustand jeweils 
eine  Emissionsbilanz für  Stickoxide und Feinstaub,  die  entsprechen-
den  Immissionskarten  sowie  eine  Berechnung  und  Beurteilung  der 
Lärmbelastungen. Es lägen keine Anhaltspunkte vor, welche das Re-
sultat  der Verkehrsmodellierung bezweifeln liessen. So sei  insbeson-
dere der für die Zukunft prognostizierte Mehrverkehr nicht Folge des 
Projekts,  sondern  des  allgemeinen  Verkehrswachstums.  Das  BAFU 
kommt deshalb zusammenfassend zum Schluss, dass der UVB 3. Stu-
fe  inhaltlich  korrekt  sei  und  der  Entscheid  darauf  abgestellt  werden 
könne. Es besteht kein Anlass, an diesen Ausführungen des BAFU zu 
zweifeln.

4.5 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Projektun-
terlagen und insbesondere der UVB 3. Stufe die notwendigen Informa-
tionen enthalten und den rechtlichen Anforderungen entsprechen (vgl. 
Art. 21 NSG und Art. 12 NSV bzw. Art. 13a aNSV sowie Art. 9 der Ver-
ordnung vom 19. Oktober 1988 über die Umweltverträglichkeitsprüfung 
[UVPV, SR 814.011]). Die Vorinstanz  hat  die  von den Fachbehörden 
eingegangenen Anregungen zum Auflageprojekt und Stellungnahmen 
zu  den  Einsprachen  ausreichend  berücksichtigt.  Die  Kritik  der  Be-
schwerdeführenden 4 und 6 an der Sachverhaltsfeststellung der Vor-
instanz vermag deshalb nicht zu überzeugen.

5.
Weiter sind verschiedene im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht 
gestellte Beweisanträge der Beschwerdeführenden 4, 5 und 6 zu prü-
fen:

• Expertise zu den Neubauelementen des Projekts SN 1.4.1 so-
wie Augenschein;

Seite 29

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• Expertise zu den Überschreitungen der Planungswerte (Lärm) 
bei benachbarten Liegenschaften sowie Augenschein;

• Expertise zur Realisierbarkeit des Alternativprojekts (Verlegung 
Pfingstweidstrasse  auf  eine  die  Bahngeleise  überspannende 
Brücke) sowie Augenschein;

• Augenschein zur Frage der Verhältnismässigkeit einer Tieferle-
gung und Einhausung der SN 1.4.1;

• Augenschein  zur  Frage  der  Legitimation  eines  mitbeteiligten 
Beschwerdeführers der Beschwerdeführenden 6;

• Expertise zur  Luftschadstoffsituation sowie zu den Kosten für 
Alternativprojekt  (Verlegung  Pfingstweidstrasse  auf  eine  die 
Bahngeleise überspannende Brücke);

• Augenschein Hardturmstrasse (Verkehrszunahme während der 
Bauphase, Lärmwerte, Lärmzunahme, Routen Ausweichverkehr 
während Bauphase, Verkehrsprognosen Betriebszustand);

• Expertise  zur  Verkehrszunahme in  der  Hardturmstrasse  wäh-
rend der Bauphase;

• Edition  von  Unterlagen  zu  den  heutigen  Lärmwerten  in  der 
Hardturmstrasse durch die Stadt Zürich;

• Expertise zur Lärmzunahme in der Hardturmstrasse;

• Gutachten über Funktionstüchtigkeit  etc. des Knotens Pfingst-
weidstrasse/Hardstrasse.

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht  stellt  den Sachverhalt  von Amtes 
wegen fest (Art. 12 VwVG) und bedient sich nötigenfalls verschiedener 
Beweismittel. Es nimmt die ihm angebotenen Beweise ab, wenn diese 
zur  Abklärung des Sachverhaltes  tauglich  erscheinen (Art. 33 Abs. 1 
VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht  kann von einem beantragten 
Beweismittel  dann  absehen,  wenn  bereits  Feststehendes  bewiesen 
werden soll,  wenn zum voraus gewiss ist,  dass der angebotene Be-
weis keine wesentlichen Erkenntnisse zu vermitteln vermag oder wenn 
die verfügende Behörde den Sachverhalt auf Grund eigener Sachkun-

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de  ausreichend  würdigen  kann  (antizipierte  Beweiswürdigung;  BGE 
131 I 153 E. 3 sowie KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 268 ff. und 320).

5.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  vorliegend  ein  umfassendes 
Instruktionsverfahren durchgeführt und unter anderem das ASTRA so-
wie  das  BAFU zur  Stellungnahme zu den Beschwerden eingeladen. 
Das ASTRA beantragt in seiner Stellungnahme die Abweisung der Be-
schwerden. Das BAFU hat sich in seiner Stellungnahme vom 27. Au-
gust 2007 mit den umweltschutzrechtlichen Einwänden der Beschwer-
deführenden  auseinandergesetzt  und  ist  zum  Schluss  gekommen, 
dass das Projekt bundesumweltrechtskonform sei. Unter Berücksichti-
gung dieser Fachberichte sieht das Bundesverwaltungsgericht keinen 
Anlass,  weitere  Expertisen  einzuholen.  Der Sachverhalt  erschliesst 
sich  in  genügender Weise aus den Akten (vgl. auch E. 4.5)  und die 
Einholung weiterer  Gutachten  sowie die  Durchführung  eines  Augen-
scheins erscheinen zur weiteren Abklärung des entscheidwesentlichen 
Sachverhalts nicht erheblich, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung 
davon abzusehen ist. Zudem liegen die Anträge, jedenfalls soweit sie 
das  sog. Alternativprojekt  (Verlegung  der  Pfingstweidstrasse)  betref-
fen,  ausserhalb  des  Streitgegenstandes,  betreffen  sie  doch  Fragen, 
welche  im  Rahmen des  generellen  Projektes  zu  entscheiden  waren 
bzw. entschieden worden sind.

Koordinationspflicht

6.
Der Beschwerdeführer 4 ist der Ansicht, die Vorinstanz habe die Koor-
dinationspflicht  mehrfach  verletzt.  Art. 25a  des  Raumplanungsge-
setzes vom 22. Juni 1979 (RPG, SR 700) verpflichte die Behörden zu 
einer  formellen  und materiellen  Koordination. Zwar  sei  eine  formelle 
Koordination  insoweit  erfolgt,  als  die  beiden  Projekte  SN 1.4.1  und 
Tram Zürich West gleichzeitig öffentlich aufgelegt worden seien. Hinge-
gen sei die Koordinationspflicht verletzt worden, indem ihm die Plan-
genehmigungsverfügung  des  UVEK (SN 1.4.1)  erst  zwei  Tage nach 
derjenigen des BAV (Tram Zürich West) eröffnet worden sei. Weiter sei 
das Gebot der materiellen Koordination dadurch verletzt worden, dass 
keine gemeinsame Leitbehörde bezeichnet  worden sei. Die fehlende 
materielle Koordination sei namentlich bei der Prüfung der Umweltver-
träglichkeit augenfällig. Art. 8 USG sehe ausdrücklich vor, dass Einwir-
kungen sowohl einzeln als auch gesamthaft  und nach ihrem Zusam-

Seite 31

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menwirken zu beurteilen seien. Bei der projektierten SN 1.4.1 sowie 
dem Tram Zürich West handle es sich um eine einheitliche Anlage, de-
ren Umweltauswirkungen gesamthaft betrachtet werden müssten, wes-
halb auch eine beide Projekte umfassende Umweltverträglichkeitsprü-
fung durchzuführen gewesen wäre.

Die Beschwerdeführerin 2 vertritt ebenfalls die Auffassung, für die SN 
1.4.1 und das Tram Zürich West hätten nicht zwei verschiedene Plan-
genehmigungsverfügungen erlassen werden dürfen, da es sich um ein 
einziges Projekt handle.

6.1 Art. 25a RPG verlangt eine formelle und materielle Koordination, 
wenn die Errichtung oder die Änderung einer Baute oder Anlage Verfü-
gungen mehrerer Behörden erfordert. Art. 25a RPG stellt eine bundes-
rechtliche  Minimalvorschrift  für  Bewilligungen  kantonaler  Behörden 
dar.  An  den  bundesrechtlichen  Zuständigkeitsregelungen  wollte  der 
Gesetzgeber mit dem Erlass dieser Bestimmung hingegen nichts än-
dern  (Botschaft  zu  einer  Revision  des  Bundesgesetzes  über  die 
Raumplanung vom 30. Mai 1994, BBl 1994 III 1075, 1085 f.). Auch im 
Hinblick auf die systematische Einordnung von Art. 25a RPG – Art. 25 
RPG erklärt die Kantone zuständig für die Regelung der Zuständigkei-
ten und des Verfahrens der Nutzungsplanung – wird klar, dass Art. 25a 
RPG in bundesrechtlich geregelten Plangenehmigungsverfahren keine 
Anwendung findet.

6.2 Zwar sind die Projekte SN 1.4.1 und Tram Zürich West aufeinander 
abgestimmt worden und das Tram soll  im Teilabschnitt  „Pfingstweid-
strasse“  im  gleichen  Verkehrsraum  entlang  der  geplanten  National-
strasse verlaufen, dennoch sind die beiden Auflageprojekte nach der 
klaren gesetzlichen Regelung in verschiedenen Verfahren und von ver-
schiedenen Behörden zu genehmigen (Art. 21 ff. NSG und Art. 17 ff. 
des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 [EBG, SR 742.101]). 
Daran vermag auch Art. 8 USG nichts zu ändern. Die gesetzlich be-
gründete Zuständigkeit einer Verwaltungsbehörde schliesst gleichzeitig 
die Zuständigkeit einer anderen Behörde aus. Verwaltungsbefugnisse 
dürfen von der nach allgemeiner Regel  zuständigen Behörde grund-
sätzlich nicht auf eine andere Behörde übertragen werden (Verbot der 
Delegation von Verwaltungsbefugnissen; BGE 133 II 181 E. 5.1.3). Vor-
liegend wäre es insbesondere auch nicht zulässig gewesen, dass das 
UVEK und das BAV in einem gemeinsamen Entscheid sowohl über die 
Plangenehmigung für das Ausführungsprojekt SN 1.4.1 als auch das 

Seite 32

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Tram Zürich West befunden hätten. Die SN 1.4.1 erscheint nach der 
klaren gesetzlichen Regelung als eigenständige Anlage, deren Recht-
mässigkeit  in  einem  eigenen  Verfahren  separat  vom  Plangenehmi-
gungsverfahren Tram Zürich West zu beurteilen ist.

6.3 Was die Forderung nach einer beide Projekte umfassenden Um-
weltverträglichkeitsprüfung (UVP) anbelangt, so sind auch hier die be-
stehenden  Verwaltungsstrukturen  und  -organisationen  massgeblich. 
Die UVP ist nicht als eigenständiges Bewilligungsverfahren ausgestal-
tet,  sondern ist  jeweils im Rahmen eines vorgegebenen Zulassungs-
verfahrens abzuwickeln (HERIBERT RAUSCH/PETER M. KELLER,  in:  Vereini-
gung für  Umweltrecht/Keller  [Hrsg.],  Kommentar zum Umweltschutz-
gesetz,  2. Aufl.,  Zürich  2004, Rz. 10  zu  Art. 9 USG;  Botschaft  vom 
31. Oktober  1979  zum  Bundesgesetz  über  den  Umweltschutz  [BBl 
1979 III  777]). Vorliegend ist  deshalb entsprechend der gesetzlichen 
Regelung richtigerweise für beide Projekte je eine Umweltverträglich-
keitsprüfung durchgeführt worden (vgl. Art. 1 f. sowie Anhang Nr. 11.1 
und 12.1 UVPV i.V.m. Art. 9 USG). Inwiefern im Rahmen der Überprü-
fung, ob das Ausführungsprojekt SN 1.4.1 die umweltrechtlichen Vor-
schriften einhält, aufgrund von Art. 8 USG die vom Tram Zürich West 
ausgehenden (Lärm-)Immissionen mitzuberücksichtigen sind, ist nach-
folgend noch zu prüfen (vgl. E. 13.5).

6.4 Obwohl  hierfür  keine ausdrückliche gesetzliche Verpflichtung be-
standen hat,  wurden die  beiden Projekte  SN 1.4.1  und  Tram Zürich 
West unter Beachtung der Zuständigkeits- und Verfahrensvorschriften 
so  gut  wie  möglich  koordiniert.  Die  zuständigen  Behörden  wurden 
nach  überzeugender  Darstellung  des  Beschwerdegegners  1  von  ei-
nem speziell  eingesetzten Verfahrenskoordinationsteam begleitet und 
haben eng zusammengearbeitet. Die Projekte sind gemeinsam und mit 
einheitlicher  Rechtsmittelbelehrung  aufgelegt  worden.  Die  beiden 
Plangenehmigungsverfügungen sind soweit  koordiniert  worden,  dass 
sie in weiten Teilen derselben Struktur folgen. Schliesslich wurden die 
Plangenehmigungsverfügungen den Parteien praktisch gleichzeitig er-
öffnet. Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerde-
führer 4 dadurch, dass ihm die Plangenehmigungsverfügung SN 1.4.1 
zwei Tage nach derjenigen zum Tram Zürich West eröffnet worden ist, 
ein wesentlicher Nachteil hätte entstehen sollen.

7.
Der Beschwerdeführer 4 macht zudem bezüglich geforderter Koordina-

Seite 33

A-4010/2007

tion bzw. gesamthafter Betrachtung geltend, nachdem der Bundesrat 
nur  den  westlichen  Teil  (Abschnitte  „Hardhof“  und  „Pfingstweid-
strasse“)  des  ursprünglich  geplanten generellen  Projekts  genehmigt, 
den östlichen Teil  (Abschnitte  „Hardbrücke“ und „Sihlquai“)  hingegen 
zurückgestellt habe, könne kein Ausführungsprojekt nur für den west-
lichen Teil genehmigt werden, weil dies Art. 8 USG, der eine gesamt-
hafte Prüfung der Einwirkungen verlange, zuwiderlaufe. 

7.1 Art. 8 USG verlangt, dass Umwelteinwirkungen sowohl einzeln als 
auch gesamthaft  und nach ihrem Zusammenwirken beurteilt  werden. 
Zu berücksichtigen sind alle Emissionen, die durch die bestimmungs-
gemässe Nutzung einer Anlage verursacht  werden (BGE 131 II  470 
E. 4.1 mit Hinweisen). Dieser Grundsatz gilt  für die rechtsanwenden-
den Behörden auch dann, wenn er bezüglich der interessierenden Um-
weltbereiche in den nachfolgenden Bestimmungen des Gesetzes oder 
auf  Verordnungsebene  keine  Konkretisierung  erfahren  hat 
(RAUSCH/KELLER, a.a.O., Rz. 7 zu Art. 8 USG). Art. 8 USG hat zur Folge, 
dass die Umweltrechtskonformität eines Projekts unter Einbezug aller 
Teilvorhaben, die in zeitlicher und sachlicher Hinsicht zusammenhän-
gen, zu prüfen ist. Ein einzelnes Vorhaben darf jedoch dann isoliert be-
urteilt werden, wenn dessen alleinige Verwirklichung zweckmässig er-
scheint und gleichzeitig die Ausführung weiterer damit zusammenhän-
gender  Projekte  ungewiss  ist  (RAUSCH/KELLER,  a.a.O., Rz. 8 zu 
Art. 8 USG). 

7.2 Indem der Bundesrat vorliegend beschlossen hat,  einen Teil des 
ursprünglich  vorgesehenen  generellen  Projekts  zu  genehmigen  und 
den anderen Teil zurückzustellen, hat er den Perimeter für das durch 
den Kanton auszuarbeitende Ausführungsprojekt bzw. die nach Art. 8 
USG gesamthaft zu beurteilende Anlage verbindlich festgelegt. Art. 8 
USG steht  der  Beschränkung des Ausführungsprojekts  auf  den vom 
Bundesrat genehmigten Teil nicht entgegen. 

Turbinenstrasse

8.
Die Vorinstanz hat in Ziffer 11 der angefochtenen Plangenehmigungs-
verfügung entschieden, die an den Knoten Technoparkstrasse führen-
de neue Turbinenstrasse nicht zu  genehmigen. Die Erschliessung an 
den Knoten Technoparkstrasse sei zu überarbeiten und als Projektän-

Seite 34

A-4010/2007

derung des Nationalstrassenprojekts zur Genehmigung einzureichen. 
In  ihrer  Begründung  für  die  Nichtgenehmigung  der  neuen  Turbinen-
strasse hat die Vorinstanz ausgeführt, es seien offensichtlich alternati-
ve Strassenführungen zum Anschluss Technoparkstrasse möglich, die 
das Eigentum der betroffenen Grundeigentümer weniger stark  bean-
spruchen würden als das Auflageprojekt.

Die  Beschwerdeführerinnen 1  und der  Beschwerdeführer  3  (als  Ge-
suchsteller des Projekts gleichzeitig Beschwerdegegner 1) beantragen 
übereinstimmend,  Dispositiv  Ziffer  11  der  angefochtenen  Verfügung 
sei  aufzuheben und die an den Knoten Technoparkstrasse führende 
neue Turbinenstrasse sei gemäss Auflageprojekt zu genehmigen.

Die Beschwerdegegner 2, 3, 5, 7 und 8 dagegen beantragen die Ab-
weisung der Beschwerden der Beschwerdeführenden 1 und 3. Die Be-
schwerdegegner  8  beantragen  zusätzlich,  das  auszuarbeitende  Er-
schliessungsprojekt für die neue Turbinenstrasse sei nur soweit nach 
Nationalstrassenrecht  durchzuführen,  als  daran  ein  Bundesinteresse 
bestehe. Es sei auf den Bereich bis maximal Ende der Stauspuren zu 
beschränken. Der Enteignungsbann auf den betroffenen Grundstücken 
sei aufzuheben. Die Beschwerdegegner 8 sind der Ansicht, die neue 
Turbinenstrasse könne gar nicht Bestandteil des Nationalstrassenpro-
jekts bilden und für die Genehmigung der Turbinenstrasse bzw. die für 
deren  Realisierung  notwendigen  Enteignungen  bestehe  gar  kein  öf-
fentliches Interesse des Bundes. Eventualiter sei die Projektänderung 
gemäss den Erwägungen der Vorinstanz vorzunehmen.

9.
Vorab ist zu klären, ob bzw. bis zu welchem Punkt eine südlich an den 
Knoten Technoparkstrasse führende Erschliessungsstrasse nach Bun-
desrecht überhaupt Bestandteil des durch die Vorinstanz zu genehmi-
genden  Ausführungsprojekts  SN  1.4.1  ist.  Als  Rechtsgrundlagen  in 
Frage kommen einerseits Art. 6 NSG (vgl. E. 9.1), andererseits Art. 7 
Abs. 2 und 3 EntG (vgl. E. 9.2).

9.1 Die  Beschwerdegegner  8  sind  der  Ansicht,  eine  solche  Er-
schliessungsstrasse könne nach Art. 6  NSG über  den unmittelbaren 
Knotenbereich hinaus nicht  als Bestandteil  der SN 1.4.1 gelten. Das 
Bundesgericht habe in BGE 106 Ib 26 festgehalten, dass Anschlüsse 
von Nationalstrassen erster und zweiter Klasse Bestandteil von Natio-
nalstrassen seien. Im Umkehrschluss würden Anschlüsse an National-
strassen  dritter  Klasse  nicht  Bestandteil  der  Nationalstrasse  bilden. 

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Sollte  der  fragliche Anschluss dennoch als  Bestandteil  der  National-
strasse anerkannt  werden,  sei  zumindest der bescheidenen  Ausbau-
form der Pfingstweidstrasse Rechnung zu tragen, weshalb allerhöchs-
tens der Bereich bis zum Ende der zwei Stauspuren, welche  bei der 
Einmündung zur  Pfingstweidstrasse projektiert  seien,  als  Bestandteil 
des Ausführungsprojekts SN 1.4.1 gelten könnten. Nach Bundesrecht 
bestehe  kein  Titel  für  die  für  die  Realisierung  der  geplanten  Er-
schliessungsstrasse  notwendige Enteignung  privater  Liegenschaften. 
Es handle sich vielmehr um eine städtische  Arealerschliessung, wel-
che vom Nationalstrassenprojekt nicht erfasst werde. 

9.1.1 Das  vom Bundesverwaltungsgericht  zur  Stellungnahme aufge-
forderte  ASTRA hält  fest,  dass  auch  Anschlussstellen  bei  National-
strassen dritter Klasse Bestandteil der Nationalstrasse seien. Im vorlie-
genden Fall müsse im Rahmen des Nationalstrassenprojektes für ei-
nen  gleichwertigen  Ersatz  der  wegfallenden  Einmündung  Turbinen-
strasse gesorgt werden. Soweit diese Ersatzzufahrt den Abbruch von 
Liegenschaften  voraussetze,  bilde  das  Nationalstrassenrecht  die 
Rechtsgrundlage für die Enteignung.

9.1.2 Zu  den  Nationalstrassen  gehören  neben  dem  Strassenkörper 
alle Anlagen, die zur technisch richtigen Ausgestaltung der Strassen 
erforderlich sind, insbesondere Kunstbauten, Anschlüsse, Rastplätze, 
Signale, Einrichtungen für den Betrieb und Unterhalt der Strassen, Be-
pflanzungen  sowie  Böschungen,  deren  Bewirtschaftung  dem  An-
stösser nicht zugemutet werden kann (Art. 6 NSG). Je nach Ausbau-
form und den von der technischen Funktion her bedingten Erfordernis-
sen bilden auch Anschlüsse samt Verbindungsstrecken bis zur nächs-
ten  leistungsfähigen  Kantons-,  Regional-  oder  Lokalstrasse, soweit 
diese  hauptsächlich  dem  Verkehr  zur  Nationalstrasse  dienen,  ein-

schliesslich  Verzweigungen  oder  Kreisel Bestandteil  der  National-
strasse (Art. 2 Bst. c NSV bzw. Art. 3 Bst. c aNSV). 

Bei der Beantwortung der Frage, ob bzw. bis zu welchem Punkt eine 
Zufahrtstrasse  Bestandteil  einer  Nationalstrasse  bildet,  ist  demnach 
von  einem  funktionellen  Ansatz  auszugehen:  Die  kantonalen  und 

nationalen  Strassennetze  müssen  der  jeweiligen  Zweckbestimmung 

entsprechend  abgegrenzt  werden  (Urteil  des  Bundesgerichts  vom 
27. September 2006,  1A.139/2006, E. 4.2 mit Hinweis; Entscheid der 
REKO/INUM vom 9. Juni 2006, E. 11.2). Eine generelle Beschränkung 
auf Anschlüsse von Nationalstrassen erster und zweiter Klasse kann 

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aus Art. 2 Bst. c NSV bzw. Art. 3 Bst. c aNSV i.V.m. Art. 6 NSG nicht 
abgeleitet  werden.  Dies  umso  weniger  als  auch  Art. 10  NSV  i.V.m. 
Art. 12  NSG,  wonach  die  durch  den  Bundesrat  zu  genehmigenden 
generellen  Projekte  die  Anschlussstellen  zu  enthalten  haben,  nicht 
zwischen Nationalstrassen verschiedener Klassen unterscheidet. Das 
Bundesgericht  hat  zwar  festgehalten,  dass  Anschlüsse  von 
Nationalstrassen  erster  und  zweiter  Klasse  Bestandteil  einer 
Nationalstrasse  bilden würden,  dies  jedoch –  wie  der  Formulierung, 
wonach  jedenfalls die  Anschlüsse  von  Nationalstrassen  erster  und 
zweiter  Klasse Bestandteil  der  Nationalstrasse seien,  zu entnehmen 
ist  –  für  Nationalstrassen  dritter  Klasse  nicht  ausgeschlossen  (BGE 
106 Ib 26 E. 12a).

9.1.3 Eine Verbindungsstrasse von der Pfingstweidstrasse bis zur be-
stehenden Turbinenstrasse ohne weitere Verzweigungen oder Kreisel 
würde keine weiteren Verkehrsbeziehungen schaffen und somit haupt-
sächlich dem Verkehr zur Nationalstrasse dienen. Eine solche Verbin-
dungsstrasse  bildet  demnach  gemäss  Art. 2  Bst. c  NSV  bzw. Art. 3 
Bst. c  aNSV i.V.m. Art. 6  NSG Bestandteil  des  Nationalstrassenpro-
jekts. Nach  dem  klaren  Wortlaut  von  Art. 2  Bst. c  NSV  bzw.  Art. 3 
Bst. c  aNSV  ist  die  Verbindungsstrasse  nicht  nur  im  Knotenbereich 
oder  bis  zum Ende der  Stauspuren  Bestandteil  der  Nationalstrasse, 
sondern bis zu demjenigen Punkt, an welchem sie in die bisherige Tur-
binenstrasse als nächste leistungsfähige Kantons-, Regional- oder Lo-
kalstrasse mündet.

9.2 Die Beschwerdeführerinnen 1 sind zudem der Ansicht, sie hätten 
(auch) nach Art. 7 Abs. 3 EntG und Art. 45 Abs. 1 NSG Anspruch auf 
eine praxistaugliche und vorschriftskonforme Ersatzzufahrt,  nachdem 
die  Einmündung  der  alten  Turbinenstrasse  in  die  Pfingstweidstrasse 
aufgehoben werden soll. Der Beschwerdeführer 3 macht geltend, das 
durch die Schliessung des bestehenden Anschlusses entstehende Er-
schliessungsproblem sei durch den Werkträger zu lösen und die pro-
jektierte neue Turbinenstrasse biete den gesetzlich gebotenen Ersatz 
dafür,  dass  durch  das  Nationalstrassenprojekt  die  notwendige  ver-
kehrstechnische Erschliessung des Maag-Areals wegfalle.

9.2.1 Die Vorinstanz ist in ihrem Entscheid offenbar ebenfalls von ei-
nem Anspruch  der  Beschwerdeführerinnen  1  ausgegangen,  wonach 
das zu genehmigende Nationalstrassenprojekt eine ausreichende Er-
schliessung ihrer  Areale  an die  Pfingstweidstrasse zu gewährleisten 

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habe. Sie hält in der Vernehmlassung fest, ein solcher Anspruch werde 
weder bestritten noch durch die Nichtgenehmigung der im Auflagepro-
jekt  dargestellten  Erschliessung beeinträchtigt  (vgl. E. 3.2.1  hiervor). 
Dem Antrag auf eine funktionsgerechte Erschliessung könne nach wie 
vor zeitgerecht entsprochen werden.

9.2.2 Für öffentliche Einrichtungen wie Strassen, Brücken oder Leitun-
gen,  welche  durch  die  Ausführung  oder  den  Betrieb  des  Unterneh-
mens eines Enteigners im Sinne des EntG in Mitleidenschaft gezogen 
werden, sind Ersatzvorkehrungen zu treffen, soweit dies durch das öf-
fentliche Interesse gefordert wird. Weiter sind die geeigneten Vorrich-
tungen  zu  erstellen,  um  die  Öffentlichkeit  und  die  benachbarten 
Grundstücke  gegen  Gefahren  und  Nachteile  sicherzustellen,  die  mit 
der  Erstellung und dem Betriebe des  Unternehmens notwendig  ver-
bunden und nicht nach Nachbarrecht zu dulden sind (Art. 7 Abs. 2 und 
3 EntG; BGE 131 II 420 E. 4.1, BGE 122 II 165 E. 14, BGE 122 II 12 
E. 1a, BGE 121 II 436 E. 7). Für die Vorkehren, die zum Ersatz enteig-
neter Rechte oder zur Wahrung der öffentlichen Interessen erforderlich 
sind,  kann  das  Enteignungsrecht  in  Anspruch  genommen  werden 
(Art. 4 Bst. e EntG). 

Im Rahmen eines Nationalstrassenprojekts haben Art. 7 Abs. 2 und 3 
EntG zur Folge, dass eine neue Strasse, welche als Ersatz für eine mit 
dem Projekt aufgehobene Zufahrtstrasse zu erstellen ist,  Bestandteil 
der Nationalstrasse bildet. Dies ergibt sich sinngemäss auch aus dem 
NSG, indem dieses für einen solchen Fall die Verteilung der Kosten re-
gelt: Massnahmen, die zur Behebung von Beeinträchtigungen beste-
hender  Verkehrswege  durch  eine  neue  Nationalstrasse  erforderlich 
sind, fallen auf die neue Anlage (Art. 45 Abs. 1 NSG).

Art. 7 Abs. 2 und 3 EntG bilden somit eine eigenständige Grundlage 
für  eine  neue Zufahrtstrasse als  Bestandteil  eines  Nationalstrassen-
projekts,  wenn  die  neue  Strasse  als  Ersatz  für  eine  bisherige  er-
scheint. Dies gilt nur dann nicht, wenn die neue Zufahrt grössere bis-
her nicht erschlossene Flächen zugänglich machen oder wenn die Ver-
kehrskapazität  beispielsweise  durch  zusätzliche Fahrstreifen  deutlich 
erhöht würde. In einem solchen Fall müsste die Zugehörigkeit der ge-
planten  Zufahrtstrassen  zum  Nationalstrassenprojekt  einzig  nach 
Art. 2 NSV bzw. Art. 3 aNSV i.V.m. Art. 6 NSG beurteilt werden.

9.2.3 Weil  auf  dem  Maag-Areal  verschiedene  grössere  Bauprojekte 
geplant  sind,  besteht  nach dem Wegfall  der  bisherigen Einmündung 

Seite 38

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zweifellos ein  öffentliches Interesse für  eine Ersatzzufahrt,  zumal  es 
sich um die Hauptzugangsmöglichkeit zum Areal handelt. Auch die pri-
vaten Interessen der Eigentümer von Liegenschaften auf dem Maag-
Areal am Fortbestand einer tauglichen Zufahrt zu ihren Grundstücken 
sind  offenkundig.  Im  Rahmen  des  Ausführungsprojekts  SN 1.4.1  ist 
deshalb  für  eine  Ersatzzufahrt  für  die  mit  dem Projekt  aufgehobene 
bisherige  Zufahrtstrasse  von  der  Pfingstweidstrasse  auf  das  Maag-
Areal zu sorgen. Eine solche Zufahrt hat dem öffentlichen Interesse an 
einer  mit  der  bisherigen  Situation  vergleichbaren  Erschliessung  des 
Maag-Areals  sowie  den  Interessen  der  Grundeigentümer  an  einer 
funktionsgerechten Zufahrt zu ihren Grundstücken zu genügen.

9.3 Zusammenfassend ist  festzuhalten,  dass eine vom Knoten Tech-
noparkstrasse  nach  Süden  führende  Erschliessungsstrasse  bis  zur 
Einmündung  in  die  bisherige  Turbinenstrasse  sowohl  gestützt  auf 
Art. 2 Bst. c NSV bzw. Art. 3 Bst. c aNSV i.V.m. Art. 6 NSG als auch 
gestützt  auf  Art. 7  Abs. 2  und  3  EntG  Bestandteil  des  National-
strassenprojekts  bildet.  Die  Anträge  der  Beschwerdegegner  8,  das 
auszuarbeitende  Erschliessungsprojekt  für  die  neue  Turbinenstrasse 
sei  nur  soweit  nach Nationalstrassenrecht  durchzuführen,  mithin  auf 
den Bereich bis  maximal  Ende der Stauspuren zu beschränken und 
der Enteignungsbann auf den betroffenen Grundstücken sei aufzuhe-
ben, sind demnach abzuweisen.

10.
Weiter sind die Anträge der Beschwerdeführenden 1 und 3 zu prüfen, 
wonach die neue Turbinenstrasse gemäss Auflageprojekt zu genehmi-
gen sei.

10.1 Gemäss den Ausführungen im Technischen Bericht (Auflagepro-
jekt, Beilage 1) soll die geplante neue Turbinenstrasse die Pfingstweid-
strasse  provisorisch  mit  der  bestehenden  Turbinenstrasse  verbinden 
und  –  nach  dem  Wegfall  des  heutigen  Anschlusses  der  Turbinen-
strasse an die Pfingstweidstrasse – die Erschliessung des Maag-Are-
als weiterhin gewährleisten. Betrachtet man allerdings die zum Aufla-
geprojekt  gehörenden  Pläne,  insbesondere  die  beiden  Dokumente 
„Umbau Pfingstweidstrasse und Bernerstrasse/A1,  Übersicht  1:2500“ 
(Beilage  2)  und  „Duttweilerstrasse-Hardstrasse  (Los  4),  Situation 
1:500“  (Beilage  5),  fällt  auf,  dass  die  östliche  Begrenzungslinie  der 
neuen Turbinenstrasse nach einer Biegung zwar bis an die bisherigen 
Turbinenstrasse führt,  nicht  dagegen die westliche Begrenzungslinie, 

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sondern nach ungefähr 80 Metern ohne weitere Fortsetzung endet. Er-
sichtlich sind auf den erwähnten Plänen bloss in Form von gestrichel-
ten Begrenzungslinien die gemäss den Sonderbauvorschriften Maag-
Areal Plus vorgesehenen vom Ende der projektierten neuen Turbinen-
strasse  weiterführenden  Verkehrsverbindungen  Richtung  Osten,  Sü-
den und Westen, wobei die östliche Begrenzungslinie der neuen Turbi-
nenstrasse  offenbar  mit  der  nach  den  Sonderbauvorschriften  Maag-
Areal Plus vorgesehenen Linienführung nicht übereinstimmt. Die pro-
jektierte neue Turbinenstrasse endet  somit  ohne Fortsetzung und es 
wird nicht ersichtlich, wie an dieser Stelle der bis anhin über die bishe-
rige Turbinenstrasse Richtung Süden führende Verkehr weitergeleitet 
werden soll.

So wie die neue Turbinenstrasse in den vom Beschwerdeführer 1 ein-
gereichten Projektplänen dargestellt wird, kann sie nicht als Anschluss 
im Sinne von Art. 2 Bst. c NSV bzw. Art. 3 Bst. c aNSV und damit Be-
standteil  der  Nationalstrasse  gelten,  weil  sie  nicht  bis  zu  einer  leis-
tungsfähigen Kantons-, Regional- oder Lokalstrasse führt. Daran ver-
mag auch der Umstand nichts zu ändern, dass die geplante  Turbinen-
strasse zu einem späteren Zeitpunkt  offenbar  den Anschluss an die 
gemäss  den  kantonalen  Sonderbauvorschriften  vorgesehenen,  aber 
noch  nicht  realisierten  Erschliessungsstrassen  für  das  Gebiet  des 
Maag-Areals  bilden  soll.  Ebensowenig  vermag  die  neue  Turbinen-
strasse, so wie in den vom Kanton Zürich eingereichten Projektunterla-
gen dargestellt,  den Anforderungen von Art. 7 Abs. 2 und 3 EntG an 
eine Ersatzzufahrt für die wegfallende bisherige Einfahrt zu genügen. 
Dies machten im Übrigen die Beschwerdeführerinnen 1 selber im Rah-
men ihrer Einsprache vom 2. Mai 2005 gegen das Ausführungsprojekt 
geltend.

10.2 Nach Art. 22 NSG und Art. 13 NSV bzw. Art. 6 aNSV sind in den 
Ausführungsprojekten  beidseits  der  projektierten  Strasse  Baulinien 
festzulegen. Zwischen den Baulinien  dürfen ohne Bewilligung weder 
Neubauten erstellt noch Umbauten vorgenommen werden, auch wenn 
diese  von  der  Baulinie  nur  angeschnitten  werden.  Bauarbeiten,  die 
zum Unterhalt  eines Gebäudes notwendig sind, gelten nicht als Um-
bauten im Sinne dieser Bestimmung (Art. 23 Abs. 1 NSG). Baulinien 
sind  auch  bei  Anschlüssen  und  Verzweigungen  festzulegen  (Art. 13 
Abs. 2 NSV bzw. Art. 6 Abs. 2 aNSV).

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Im Bereich der geplanten neuen Turbinenstrasse sind in den Plänen 
zum Ausführungsprojekt zwar Baulinien eingezeichnet. Diese verlaufen 
im  Bereich  der  neuen  Turbinenstrasse  allerdings  nicht  parallel,  son-
dern  schräg  zur  Strasse,  sodass  der  südliche  Teil  der  projektierten 
neuen Turbinenstrasse nicht zwischen den beiden Linien liegt, sondern 
von der westlichen der beiden Linien angeschnitten wird. Aus den Aus-
führungen der Parteien ist zu schliessen, dass es sich bei diesen Bau-
linien um kantonale Baulinien handelt, welche im Jahr 1998 entspre-
chend dem damaligen Stand der Planung für das Maag-Areal festge-
legt worden sind. Gemäss einem inzwischen rechtskräftigen Entscheid 
des Gemeinderats der Stadt Zürich vom 23. November 2005 (vgl. Ur-
teil des Bundesgerichts 1C_50/2008 vom 10. Juni 2008) sind die gel-
tenden kantonalen Baulinien im Bereich des Maag-Areals aufgehoben 
bzw. an die Sonderbauvorschriften für das Maag-Areal angepasst wor-
den.

Unabhängig von der Festsetzung kantonaler Baulinien hat der Kanton 
Zürich  als  Gesuchsteller  für  das  Ausführungsprojekt  SN 1.4.1  beid-
seits der geplanten Strasse Baulinien, welche den Anforderungen von 
Art. 22  NSG und Art. 13  NSV entsprechen,  festzulegen. Dieser  Ver-
pflichtung ist  er  im Rahmen der  Projekteingabe für  den Bereich der 
neuen Turbinenstrasse nicht nachgekommen, weshalb das Auflagepro-
jekt auch in dieser Hinsicht nicht vollständig, mithin nicht rechtmässig 
ist.

10.3 Vor diesem Hintergrund sind die Einwände der Beschwerdefüh-
renden 1 und 3 unerheblich, die Vorinstanz habe zu Unrecht die neue 
Turbinenstrasse lediglich als provisorische Verbindung betrachtet und 
sie habe nicht beachtet, dass andere Linienführungen andere Eigentü-
mer beeinträchtigen würden. Ebensowenig sind ihre Einwände erheb-
lich, die vom Beschwerdeführer 3 vorgelegten Erschliessungsvarianten 
seien mit ganz entscheidenden Nachteilen behaftet und könnten aus 
technischen Gründen nicht  als  tauglich  angesehen werden bzw. der 
Anspruch der Beschwerdeführerinnen 1 auf eine praxistaugliche und 
vorschriftskonforme Ersatzzufahrt  könne damit nicht  erreicht  werden. 
Die  projektierte,  neue  Turbinenstrasse  entspricht  ohnehin  nicht  den 
gesetzlichen Anforderungen (vgl. E. 10.1 f. hiervor).

10.4 Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  die  projektierte  neue 
Turbinenstrasse nicht genehmigungsfähig ist, weil sie nicht bis zu ei-
ner leistungsfähigen Kantons-, Regional- oder Lokalstrasse führt  und 

Seite 41

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mit dem Auflageprojekt keine bundesrechtlichen Baulinien festgesetzt 
worden sind. Die Anträge der Beschwerdeführenden 1 und 3, die neue 
Turbinenstrasse sei gemäss Auflageprojekt zu genehmigen, sind des-
halb abzweisen. 

11.
Offen ist  noch die Frage nach  der  genauen Streckenführung der  zu 
überarbeitenden neue Turbinenstrasse. Damit verbindet sich die Frage 
nach der Verbindlichkeit der vorinstanzlichen Erwägungen zu der vom 
Beschwerdegegner 1 neu auszuarbeitenden Erschliessungsvariante. 

11.1 Wohl bringt die Vorinstanz in den Erwägungen sinngemäss zum 
Ausdruck, der Beschwerdegegner 1 habe eine Variante auszuarbeiten, 
welche weniger stark in die Eigentumsrechte der Beschwerdegegner 
2-8 eingreife (vgl. Plangenehmigung vom 15. Mai 2007, S. 73 f.). Aber 
in  der  umstrittenen Ziffer  11 des Dispositivs  verpflichtet  sie  den Be-
schwerdegegner 1 lediglich, die Erschliessung an den Knoten Techno-
parkstrasse  zu  überarbeiten  und  als  Projektänderung  einzureichen, 
ohne auf die Erwägungen zu verweisen.  In ihrer Stellungnahme vom 
27. Dezember 2007 hält die Vorinstanz denn auch fest,  sie habe nur 
verlangt, dass die betreffende Erschliessung überarbeitet werde, habe 
sich dagegen hinsichtlich der Art der Erschliessung nicht geäussert.

Die Rechtskraft eines Entscheids bezieht sich bloss auf dessen Dispo-
sitiv.  Nur  wenn  im  Dispositiv  eines  Rückweisungsentscheides  aus-
drücklich  auf  die  Erwägungen  verwiesen  wird,  werden  diese  selbst 
zum  Bestandteil  des  Dispositivs  und  können  Rechtskraft  erlangen 
(BGE 120 V 233 E. 1a; KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 716). Vorliegend hat die 
Vorinstanz mangels  entsprechendem Verweis  im Dispositiv  demnach 
zur Art und Weise der Projektänderung keine verbindlichen Anweisun-
gen getroffen. Soweit in den Erwägungen der Vorinstanz Anweisungen 
zur Art  und Weise der Projektüberarbeitung enthalten sind,  erlangen 
diese keine Rechtskraft.

11.2 Mit Blick auf die noch vorzunehmende Projektänderung sind die 
Vorbringen der  Beschwerdeführenden 1 und 3 zu prüfen. Diese wen-
den ein, eine alternative Linienführung führe zwangsläufig dazu, dass 
die Zufahrt  zum Maag-Areal ausserhalb des in den kantonalen Son-
derbauvorschriften dafür bestimmten Bereichs anzuordnen sei. Zudem 
habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt, dass die Liegenschaften der 
Beschwerdegegner innerhalb rechtskräftiger (kantonaler) Baulinien lä-
gen und deshalb nicht neu überbaut werden könnten. Schliesslich sei 

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die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgegangen, dass es sich bei der 
neuen  Turbinenstrasse  um  eine  provisorische  Verbindungsstrasse 
handle. Nach der kantonalen Planung sei diese vielmehr als definitive 
Erschliessungsstrasse zum Maag-Areal vorgesehen. Die Beschwerde-
führenden 1 und 3 machen mit diesen Begehren geltend, die Strecken-
führung  der  neuen  Turbinenstrasse  sei  (auch)  durch  das  kantonale 
Recht vorbestimmt.

Die  Vorinstanz  hat  bei  der  Erteilung  von  Plangeneh