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**Case Identifier:** 2da02983-1edf-5d11-8725-c7f02b8b4631
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-06-11
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 11.06.2015 725 2014 368 / 148 (725 14 368 / 148)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2014-368---148_2015-06-11.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 11. Juni 2015 (725 14 368 / 148) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Fallabschluss, adäquater Kausalzusammenhang 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, Kantons-

richter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin i.V. Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Stephan Bläsi, Advokat, 
Birsigstrasse 34, 4011 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Christian Leupi, Rechtsanwalt, Grossenba-
cher Rechtsanwälte AG, Zentralstrasse 44, 6003 Luzern 
 

  
  
Betreff Leistungen (4.40162.12.6) 
 
 
 
A.  Der 1964 geborene A.____ arbeitete zuletzt als Hilfsspengler bei der Firma B.____. In 
dieser Eigenschaft war er bei der SUVA obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nicht-
berufsunfällen versichert. Gemäss Schadenmeldung UVG vom 25. Januar 2012 brach A.____ 
am 18. Januar 2012 bei Arbeiten auf einer Schaltafel ein und stürzte aus einer Höhe von circa 
2,7 Metern von einem Gerüst auf eine Pergola. Die Schaltafel stürzte hinterher und traf A.____ 
an der linken Schulter, wobei er sich eine mehrfache Schulterfraktur zuzog. Die SUVA gewährte 
in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Heilungskosten). Nach Abklärung der 

 
 
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gesundheitlichen Verhältnisse stellte sie mit Verfügung vom 12. Februar 2014 die Taggeldleis-
tungen per 28. Februar 2014 ein. Zur Begründung führte sie an, dass gemäss der kreisärztli-
chen Beurteilung vom 12. Dezember 2013 der medizinische Endzustand erreicht sei, womit sich 
die Rentenfrage stelle. Diesbezüglich kam sie nach Abklärung der erwerblichen Verhältnisse in 
Anwendung der allgemeinen Bemessungsmethode gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 2% 
zum Schluss, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Gleichzeitig erklärte sie sich 
bereit, die Kosten für die Physiotherapie und die Schmerzmittel noch bis zum 31. März 2014 zu 
übernehmen. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die SUVA mit Einsprache-
entscheid vom 31. Oktober 2014 ab.  
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch Advokat Stephan Bläsi, am 
25. November 2014 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, in Aufhebung des angefochtenen Ein-
spracheentscheides vom 31. Oktober 2014 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die 
gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten, Taggelder) rückwirkend wieder zu erbringen; unter 
o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Bewilligung der unentgeltli-
chen Prozessführung mit Advokat Bläsi als unentgeltlichem Rechtsvertreter. Zur Begründung 
führte er im Wesentlichen aus, dass die Leistungseinstellung durch die SUVA zu früh verfügt 
worden sei, nämlich zu einem Zeitpunkt, als die zielorientierte Heilbehandlung noch in vollem 
Gange war und die beruflichen Wiedereingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung 
(IV) noch bevorstanden. Infolgedessen sei auch die Adäquanzprüfung hinsichtlich der psychi-
schen Beschwerden zu früh erfolgt. Überdies würde das ihm attestierte Zumutbarkeitsprofil, auf 
das sich die SUVA in ihrem Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2014 stütze, auf unzu-
reichenden medizinischen Unterlagen beruhen.  
 
C. Mit Vernehmlassung vom 10. Februar 2015 beantragte die SUVA, vertreten durch Ad-
vokat Christian Leupi, die Abweisung der Beschwerde. 
 
D. In ihrer Stellungnahme vom 7. April 2015 zu den vom Gericht nachträglich beigezoge-
nen Akten der IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) hielt die SUVA weiterhin an ihrem Stand-
punkt fest.  
 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in C.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-

 
 
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gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versi-
cherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einsprache-
entscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene – Beschwerde des Versicherten vom 25. November 2014 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer über den 28. Februar 
2014 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat.  
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch entsteht gemäss 
Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung 
der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Per-
son. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, 
wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 10% invalid ist.  
 
3.2 Für Leistungen nach UVG hat der Unfallversicherer nur unter der Voraussetzung auf-
zukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krank-
heit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang 
besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs 
sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusam-
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund-
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, 
das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetre-
tene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen ei-
nem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung 
oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin-
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leis-
tungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.3 Um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers begründen zu können, muss zwischen 
dem versicherten Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, son-
dern auch ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der wiederkehrenden Formu-
lierung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache 

 
 
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eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allge-
meinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen her-
beizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt er-
scheint (BGE 125 V 461 E. 5a, 123 III 112 E. 3a, 123 V 103 E. 3d und 139 E. 3c, 122 V 416 
E. 2a, je mit Hinweisen). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammenhangs kommt 
dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b mit 
Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem versi-
cherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erforderliche 
adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach 
den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 
E. 1b).  
 
4.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher Kau-
salzusammenhänge im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig 
auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen 
sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medi-
zinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies 
bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 
stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, weshalb es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 
ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der einge-
reichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a).  
 
4.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit 
der Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach 
alleine ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Diesen Be-
richten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG 

 
 
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eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie 
sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer 
Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). In Bezug auf Berichte von behandeln-
den Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mit-
unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Guns-
ten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Der Umstand, dass 
eine ärztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, 
rechtfertigt für sich allein aber nicht Zweifel am Beweiswert des betreffenden Parteigutachtens 
(BGE 125 V 353 E. 3b/dd). 
 
5.1 Zur Beurteilung der strittigen Frage sind im Wesentlichen folgende medizinischen Un-
terlagen von Bedeutung: 
 
5.2 Im Operationsbericht vom 20. Januar 2012 hielt Dr. med. D.____, FMH Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, der Klinik F.____, wo der Versicherte 
im Anschluss an das Unfallereignis vom 18. Januar 2012 operiert worden war, fest, dass die 
Operation der komplexen Fraktur gut verlaufen sei. Er habe diese mittels Schrauben und 
Kirschner-Draht fixiert. 
 
5.3 Am 1. März 2012 führte Dr. D.___ aus, dass sich im Röntgenbild anlässlich der Nach-
untersuchung am 13. Februar 2012 ein guter Heilungsverlauf gezeigt habe. Am 29. Februar 
2012 sei eine partielle Materialentfernung erfolgt, im Rahmen derer normale Verwachsungen für 
Frakturen dieser Art festgestellt worden seien. Es sei Physiotherapie für die nächsten vier Wo-
chen zu empfehlen, wobei Ende März eine weitere Kontrolle geplant sei. Er attestiere dem Ver-
sicherten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bis Ende März. 
 
5.4 Mit Bericht vom 21. März 2012 stellte das Medizinische Versorgungszentrum E.____ 
die Diagnose eines Zustandes nach subcapitaler Humerusfraktur, die osteosynthetisch versorgt 
wurde, wobei keine Hinweise auf eine Re-Fraktur ausgemacht werden konnten. 
 
5.5 Im Operationsbericht der Klinik F.____ vom 11. April 2012 wurde anlässlich einer wei-
teren partiellen Materialentfernung festgestellt, dass der Humeruskopf in gutem Zustand sei. 
Die in Narkose durchgeführte subacromiale Dekompression mit Mobilisation der Schulter, er-
mögliche dem Patienten wieder eine Antepulsion bis 140°, eine Abduktion bis 120°, eine sym-
metrische Aussenrotation sowie eine gewisse Innenrotation.  
 
5.6 Am. 20 April 2012 diagnostizierte Dr. D.____ einen Status nach Operation und Fixation 
der komplexen Fraktur sowie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Bezüglich der Ge-
dächtnis- und Konzentrationsstörungen konnten im Rahmen eines durchgeführten MRI aber 
keine organischen Nachweise ausgemacht werden. Die am 11. April 2012 in Narkose durchge-
führte Mobilisation der Schulter sei gut verlaufen. Der Patient klage über persistierende 
Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Diesbezüglich präzisiert Dr. D.____ im Zwi-
schenbericht vom 30. April 2012 zuhanden der Beschwerdegegnerin, dass er eine ankylosierte 
und blockierte Schulter mit einer Antepulsion sowie einer Abduktion von jeweils nur 20° habe 

 
 
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feststellen können. Aufgrund dessen sei intensive Physiotherapie zu empfehlen. Insgesamt sei 
der Patient aber in gutem Allgemeinzustand entlassen worden. 
 
5.7 Der Beschwerdeführer befand sich vom 22. August 2012 bis 10. Oktober 2012 in der 
Rehaklinik G.____. Im Austrittsbericht vom 11. Oktober 2012 wurde die Diagnose eines Tinnitus 
Grad II, welcher anamnestisch durch Schmerz getriggert sowie verstärkt werde, eine schwere 
Anpassungsstörung mit psychotraumatologischer und depressiver Reaktion im Übergang zu 
einer leichten depressiven Episode (ICD-10: F 43.22) sowie ein Verdacht auf ein Depersonali-
sationssyndrom (ICD-10: F 48.1) gestellt. In somatischer Hinsicht wurde festgehalten, dass die 
weiterhin bestehenden Einschränkungen im Bereich der linken Schulter der Trümmerfraktur 
zuzuordnen seien. So hätte die Belastbarkeit der Schulter zwar durch die stationäre Rehabilita-
tion gesteigert werden können, die Beweglichkeit derselben sei hingegen trotz intensivier Phy-
siotherapie und guter Motivation des Patienten annähernd unverändert geblieben. Sollten die 
Beschwerden unter Fortführung der intensivierten ambulanten Therapie weiter andauern, sei 
eine kernspintomographische Untersuchung mit Frage nach Kapsulitis und Zustand der Rotato-
renmanschette zu empfehlen. In der angestammten Tätigkeit als Hilfsspengler bestehe eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit. Eine leidensangepasste leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne 
längerdauernde Tätigkeiten über Kopfhöhe, ohne repetitiven Krafteinsatz des linken Armes, 
ohne Hantieren von Gewichten körperfern (mit langen Hebel) und ohne Arbeit an sturzexponier-
ten Stellen sei hingegen ganztags zumutbar. 
 
5.8 Anlässlich einer ersten kreisärztlichen Beurteilung hielt Dr. med. H.____, FMH Psychi-
atrie und Psychotherapie, am 6. November 2012 fest, dass sich in den medizinischen Unterla-
gen im Anschluss an das Unfallereignis keine Hinweise für psychische Erkrankungen fänden. 
Im psychosomatischen Konsilium der Rehaklinik G.____ werde nicht ganz klar, auf welche psy-
chopathologischen Befunde sich die Diagnosen stützen würden. Der Befund sei bis auf nieder-
gestimmte Anteile unauffällig. Der Bericht des Versicherten lasse auf eine Anpassungsstörung 
schliessen, es fehle aber an Aussagen über stationär beobachtete Symptome oder Verhaltens-
auffälligkeiten sowie die Synthese aus berichteten Beschwerden, beobachteten Verhaltenswei-
sen und festgestellten psychopathologischen Auffälligkeiten. Es würde von einer Unfallkausali-
tät gesprochen, wobei gleichzeitig Lexotanil und Tramadol-Konsum als Suchtkomponenten im 
Raum stünden, ohne dass darauf näher eingegangen werde. Ebenso sei unklar, warum ein 
Wechsel von der Therapie mit Lexotanil (Beruhigungsmittel mit Suchtpotential) auf eine antide-
pressiv wirksame Medikation nicht gelungen sei. Es sei eine Kostengutsprache für eine Abklä-
rungsphase von zehn Sitzungen zu erteilen und anschliessend ein Bericht darüber einzuverlan-
gen.  
 
5.9 Mit Zwischenbericht vom 17. Dezember 2012 hielt Dr. D.____ fest, dass er eine Vor-
stellung beim Spezialisten Dr. med. I.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, empfehle.  
 
5.10 Anlässlich einer MRI-Untersuchung stellte Dr. D.____ mit Bericht vom 28. Januar 2013 
einen Status nach Fraktur des Humeruskopfes mit Osteosynthese sowie eine Tendinose der 

 
 
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langen Bizepssehne fest. Nachweise einer Rottatorenmanschettenläsion sowie eines Sudeck 
konnten nicht ausgemacht werden.  
 
5.11 Im Bericht vom 29. Januar 2013 diagnostizierte Dr. med. J.____, FMH Oto-Rhino-
Laryngologie, einen subakuten kompensierten Tinnitus Grad II beidseits sowie eine mittelgradi-
ge, sensorineurale Hochtonschwerhörigkeit rechts mehr als links. Der Versicherte habe schon 
vor dem Unfallereignis rechts schlechter gehört, eine Hörminderung bestehe nicht erst seit dem 
Unfall. Aufgrund der starken Schulterschmerzen sei der Patient bereits in einer Entspannungs-
therapie. Diesbezüglich empfehle er eine gute, analgetische Therapie, da der Tinnitus eindeutig 
durch die Schmerzsituation getriggert sowie verstärkt werde. Sollte es zu einer Dekompensati-
on des Tinnitus kommen, müssten weitere verhaltenstherapeutische Schritte in Erwägung ge-
zogen werden.  
 
5.12 Auch in der kreisärztlichen Beurteilung von Dr. med. K.____, FMH Oto-Rhino-
Laryngologie, vom 7. Februar 2013 wurde diesbezüglich festgehalten, dass keine unfallbedingte 
Hörverminderung vorliege. Der Tinnitus stelle keine eigene Entität dar. Ein Tinnitus sei ein häu-
figes Begleitsymptom einer Schwerhörigkeit. Ob und gegebenenfalls in welcher Intensität ein 
solcher Tinnitus wahrgenommen werde, hänge von verschiedenen Faktoren ab, wozu bei-
spielsweise einerseits die psychische Befindlichkeit und andererseits aber auch Schmerzen und 
Verspannungen im Bereich des Schultergürtels gehören würden. Dass die Präsenz des Tinnitus 
bzw. dessen Intensität in gleicher Weise schwanke wie die Intensität der Schmerzen im Schul-
terbereich, sei ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Schulterbeschwerden den Tinnitus trig-
gern könnten. In diesem Sinne teile er die Auffassung von Dr. J.____. Eine direkt gegen den 
Tinnitus gerichtete Behandlung sei nicht möglich. Es sei davon auszugehen, dass mit einer 
Verbesserung der Beschwerden im Schulterbereich auch eine Besserung der Tinnitus-
Beschwerden einhergingen. Insofern bestehe beim Tinnitus somit ein teilkausaler Zusammen-
hang zum Unfallereignis vom 18. Januar 2012 bzw. zur dabei zugezogenen Schulterverletzung, 
spezielle Therapiemassnahmen bezogen auf den Tinnitus seien aber nicht möglich. Weder die 
Hörverminderung noch der Tinnitus würden aber die Arbeitsfähigkeit des Versicherten ein-
schränken. Diesbezüglich entscheidend seien allein die Verhältnisse im Schulterbereich. 
 
5.13 Mit Bericht vom 19. März 2013 zuhanden der Beschwerdegegnerin stellte der Kreisarzt 
Dr. med. L.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
die Diagnose eines Status nach Humeruskopffraktur links mit operativer Versorgung mittels 
Plattenosteosynthese, eines Tinnitus beidseits sowie eines Status nach fraglicher schwerer An-
passungsstörung mit psychotraumatologischer und depressiver Reaktion im Übergang zu einer 
leicht depressiven Episode. Im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung habe sich beim Ver-
sicherten eine Schultersteife links gezeigt. Etwas unklar sei die spontane Schmerzsymptomatik 
im linken Schultergürtelbereich. Diesbezüglich sei eine Arthroskopie zu empfehlen, um die int-
raarticulären Verhältnisse besser beurteilen zu können. Der Versicherte sei im Lindenhofspital 
in Bern bei Dr. I.____ zur weiteren Behandlung anzumelden. Aktuell seien dem Versicherten 
leichte Tätigkeiten manuell links unterhalb der Horizontalen ohne mittelschwere und schwere 
Arbeit sechs bis acht Stunden täglich zumutbar.  
 

 
 
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5.14  Mit Bericht vom 27. Mai 2013 diagnostizierte Dr. I.____ ein posttraumatisches Schul-
terschmerzsyndrom links nach 3-Segmentfraktur vom 18. Januar 2012. Insgesamt bestehe eine 
auffallende Diskrepanz zwischen dem vergleichsweis guten radiologischen Befund und dem 
Ausmass des (chronifizierten) Schmerzsyndroms. Einzig aufgrund dieser subjektiven Angaben 
des Versicherten sei eine Re-Arthrolyse mit befundsorientierter Bicepstenodese und offener 
periarticulärer Arthrolyse zu empfehlen.  
 
5.15 Am 12. September 2013 führte Dr. I.____, vier Wochen nach Vornahme der Arthrolyse, 
Bicepstenodese und Resection heterotoper Ossifikationen am proximalen Humerus links, aus, 
dass die Auto- und Physiotherapie fortzuführen seien. Vom jetzigen Zeitpunkt an dürften auch 
Innen- und Aussenrotationsübungen, auch gegen leichten Widerstand, durchgeführt werden. 
Die Amplituden sollten vor allem in Richtung Elevation und Innenrotation gesteigert werden. 
 
5.16 Anlässlich einer Nachuntersuchung stellte Dr. I.____ am 21. November 2013 fest, dass 
es in subjektiver Hinsicht in Bezug auf die Beweglichkeit deutlich besser gehe als präoperativ, 
die Situation bezüglich der Schmerzen habe sich aber kaum verändert. Es bestehe weiterhin 
eine gewisse Diskrepanz zwischen den subjektiven und den objektiven Befunden. Zur Linde-
rung des chronischen Schmerzsyndroms könnte allenfalls eine Konsultation in einer Schmerz-
sprechstunde hilfreich sein. Die berufliche Reintegration solle aber mit Nachdruck vorangetrie-
ben werden. Diesbezüglich könne davon ausgegangen werden, dass der Arm aus rein mecha-
nischer Perspektive voll belastbar sei. Es sei eine letzte Verordnung bezüglich der Physiothera-
pie auszustellen und anschliessend zur alleinigen Autotherapie überzugehen. Weitere Verlaufs-
kontrollen seien vorerst nicht geplant.  
 
5.17 In der kreisärztlichen Beurteilung vom 12. Dezember 2013 führte der Kreisarzt 
Dr. med. M.____, FMH Orthopädie und Unfallchirurgie, aus, dass objektiv eine gute Beweglich-
keit der linken Schulter bestehe. Subjektiv seien noch persistierende Schmerzzustände am lin-
ken Schultergelenk vorhanden. Eine Vorstellung des Versicherten in einer Schmerzsprechstun-
de sei aber nicht sinnvoll. Es sei davon auszugehen, dass durch weitere physiotherapeutische 
Behandlungen in der nächsten Zeit sich die Schmerzen soweit reduzieren werden, dass der 
Versicherte seine orale Schmerzmedikation eventuell sogar ganz absetzen könne. Insgesamt 
handle es sich um einen medizinischen Endzustand. Aufgrund der erlittenen Fraktur und der 
bestehenden Einschränkungen im Bereich der linken Schulter werde der Versicherte nicht mehr 
in seiner angestammten Tätigkeit als Spengler arbeiten können. Eine mittelschwere Tätigkeit 
mit Arbeiten links unterhalb der Horizontalen sowie das Tragen von körpernahen Lasten bis 5kg 
seien ihm aber ganztägig zumutbar. 
 
6.1 Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob die SUVA die vorübergehenden Leistungen 
(Taggeld und Heilungskosten) zu Recht per 28. Februar 2014 eingestellt hat. Der Beschwerde-
führer bringt vor, dass der Fallabschluss zu früh erfolgt sei, so dass die Adäquanzprüfung hin-
sichtlich der organisch nicht objektivierbaren Beschwerden sowie die Rentenprüfung nicht hät-
ten vorgenommen werden dürfen.  
 

 
 
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6.2.1 Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung 
der ärztlichen Behandlung keine namhaft Verbesserung des Gesundheitszustandes der versi-
cherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Inva-
lidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung 
und die Taggeldleistungen dahin. Die verunfallte Person hat solange Anspruch auf Heilbehand-
lung, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Verbesserung des Ge-
sundheitszustandes mehr erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Ein-
stellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine 
Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 137 V 201 E. 2.1; 134 V 
114 E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 2. Mai 2014, 8C_888/2013, E. 4.1). Ob eine namhafte 
Besserung des Gesundheitszustandes im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG noch möglich ist, be-
stimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstel-
lung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be-
griffes "namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweck-
mässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fal-
len muss (BGE 134 V 115 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2014, 8C_888/2013, 
E. 4.1). Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen zu erwartender geringfügiger thera-
peutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang 
muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retro-
spektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2014 
8C_888/2013, E. 4.1 mit Hinweisen). Alsdann ist die Frage, ob von der Fortsetzung der ärztli-
chen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist 
nur hinsichtlich der somatischen Leiden vorzunehmen (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 
5. Juni 2014, 8C_137/2014, E. 4 und vom 1. Juni 2015, 8C-181/2015, E. 3.2.1). 
 
6.2.2 Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Rüge des verfrühten Fallab-
schlusses per 28. Februar 2014 zunächst geltend macht, dass die Heilbehandlung mit dem Be-
streben, seinen jetzigen Gesundheitszustand und die damit verbundene Arbeitsfähigkeit nam-
haft zu verbessern, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch in vollem Gange war und der 
medizinische Endzustand demnach nicht eingetreten sei, kann ihm nicht beigepflichtet werden. 
Aus der medizinischen Aktenlage geht insgesamt deutlich hervor, dass die Humerusfraktur gut 
konsolidiert ist. Bereits am 1. März 2012 berichtete Dr. D.____ über einen anlässlich der Nach-
untersuchung vom 13. Februar 2012 festgestellten guten Heilungsverlauf und im Rahmen der 
partiellen Materialentfernung festgestellte normale Verwachsungen. Im Bericht des Medizini-
schen Versorgungszentrums E.____ vom 21. März 2012 konnten zudem keine Hinweise auf 
eine Re-Fraktur ausgemacht werden. Auch im weiteren Verlauf zeigt sich eine Konsolidation 
des Bruches ohne weitere Komplikationen (vgl. E. 6.5 und 6.6 vorne). Sodann wird dem Be-
schwerdeführer bereits im Zeitpunkt seines Austritts aus der Rehaklinik G.____, am 11. Oktober 
2012, in einer leidensangepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne längerdauernde 
Tätigkeiten über Kopfhöhe, ohne repetitiven Krafteinsatz des linken Armes, ohne Hantieren von 
Gewichten körperfern (mit langen Hebel) und ohne Arbeit an sturzexponierten Stellen eine volle 
Arbeitsfähigkeit attestiert. Auch in der kreisärztlichen Beurteilung vom 19. März 2013 wird ihm, 
zunächst zwar bezüglich leichter Tätigkeiten manuell links unterhalb der Horizontalen, eine Ar-

 
 
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beitsfähigkeit von sechs bis acht Stunden täglich attestiert. Seit April 2012 führt der Beschwer-
deführer aufgrund der unfallbedingt verbliebenen Bewegungseinschränkungen Physiotherapie 
durch. Somatische Ursachen, welche diese Bewegungseinschränkungen erklären könnten, 
namentlich Nachweise einer Rottatorenmanschettenläsion sowie eines Sudeck, konnten aber 
nicht ausgemacht werden. Gleich verhält es sich auch bezüglich der vom Beschwerdeführer 
vom selben Zeitpunkt an geklagten Schmerzen. So wird wiederholt eine Diskrepanz zwischen 
diesen subjektiven Beschwerden und dem vergleichsweise guten objektiven Befund festgestellt. 
Am 21. November 2013 stellte Dr. I.____ im Anschluss an die Durchführung der Arthrolyse aber 
auch in subjektiver Hinsicht eine erneute Verbesserung der Armbeweglichkeit fest und führte 
aus, dass der Arm aus rein mechanischer Perspektive voll belastbar sei, wobei er letztmals eine 
Verordnung bezüglich der Physiotherapie ausstellte und im Anschluss daran den Übergang zur 
alleinigen Autotherapie verordnete. Verlaufskontrollen plante er keine mehr ein. Gestützt auf die 
genannten Berichte sowie insbesondere die kreisärztliche Beurteilung vom 23. Dezember 2013 
von Dr. M.____, im Rahmen derer eine zwischenzeitlich vollständige knöcherne Konsolidation 
der Fraktur festgestellt wurde, ist davon auszugehen, dass bezüglich den organischen Unfall-
folgen keine Verbesserung mehr mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu erwarten war, die 
ins Gewicht fallen würde. Somit ist der medizinische Endzustand aber eingetreten. Daran ver-
mag der Beschwerdeführer auch mit seinem Vorbringen, wonach er sich zurzeit in ärztlicher 
Behandlung beim Schmerzspezialisten Dr. N.____ befinde, nichts zu ändern. Die von 
Dr. N.____ empfohlenen, nicht somatisch indizierten Behandlungen mittels Schmerztabletten 
stehen dem Fallabschluss auf den 28. Februar 2014 mit Adäquanzprüfung nach BGE 115 V 
133 (vgl. E. 7 hiernach) nicht entgegen. Zudem geht aus dem Bericht von Dr. N.____ auch nicht 
hervor, dass von dieser Behandlung prospektiv eine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes zu erwarten war. Dessen ungeachtet bedingt der Fallabschluss nicht, dass eine ärztli-
che Behandlung nicht länger erforderlich ist; vorausgesetzt wird – wie dargelegt – lediglich, 
dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte Verbesserung des Gesund-
heitszustandes mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 115 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts 
2. Mai 2014, 8C_888/2013, E. 4.1). Dass keine solche Verbesserung mehr mit Auswirkung auf 
die Arbeitsfähigkeit zu erwarten war, wird in der kreisärztlichen Beurteilung vom 12. Dezember 
2013 in Übereinstimmung mit den vorhanden medizinischen Berichten schlüssig und nachvoll-
ziehbar dargelegt. Unter den vorliegenden Voraussetzungen vermag der Bericht von Dr. N.____ 
deshalb die kreis- und fachärztlichen Beurteilungen nicht in Zweifel zu ziehen.  
 
6.3 Auch besteht vorliegend kein Anlass, in grundsätzlicher Hinsicht an der Richtigkeit der 
Feststellungen des Kreisarztes Dr. M.____ sowie der übrigen involvierten Fachärzte zu zwei-
feln. Rechtsprechungsgemäss können Berichte versicherungsinterner Ärzte soweit berücksich-
tigt werden, als keine – auch nur geringe – Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen 
bestehen (vgl. BGE 135 V 471 E. 4.7). Wie bereits dargelegt, ist die durch Dr. M.____ gestützt 
auf die sich bei den Akten befindlichen medizinischen Berichte vorgenommene Schlussfolge-
rung, dass der medizinische Endzustand eingetreten sei, einleuchtend und überzeugend. Als-
dann nimmt Dr. M.____ aufgrund seiner eingehenden persönlichen Untersuchung und Befun-
derhebung vom 12. Dezember 2013 auch eine schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung der 
zumutbaren Arbeitsfähigkeit vor und auch das fachärztlich attestierte Zumutbarkeitsprofil, wel-
ches den aufgrund der erlittenen Fraktur verbleibenden Einschränkungen im Bereich der linken 

 
 
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Schulter Rechnung trägt, wird hinreichend begründet. Insgesamt ist somit nicht zu beanstan-
den, dass die SUVA zur Beurteilung des medizinischen Sachverhalts und der Arbeitsfähigkeit in 
somatischer Hinsicht vollumfänglich auf die kreisärztliche Beurteilung vom 12. Dezember 2013 
abgestellt hat. 
 
6.4 Soweit der Beschwerdeführer ferner geltend macht, die SUVA habe die Zumutbarkeits-
frage in medizinischer Hinsicht ungenügend abgeklärt und sei damit dem Untersuchungsgrund-
satz im Sinne von Art. 43 Abs. 1 ATSG nicht nachgekommen, ist darauf hinzuweisen, dass so-
fern die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklä-
rungen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und 
inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zur Überzeugung führen, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360, 
125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen) zu betrachten und es könnten weitere Beweismass-
nahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die 
Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte 
Beweiswürdigung; vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 S. 27 E. 4 S. 28; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, 
weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162, je mit 
Hinweisen). Wie bereits dargelegt, beruhen die Einschätzung der medizinischen Situation und 
die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf umfassenden Abklärungen, welche insgesamt zu einem 
nachvollziehbaren Ergebnis führen. Dies gilt umso mehr, als dass der Beschwerdeführer dies-
bezüglich nichts vorbringt, was diese Schlussfolgerungen vorliegend in Zweifel zu ziehen ver-
mag. Aufgrund der klaren Sachlage ist dem Untersuchungsgrundsatz vorliegend Genüge getan. 
Es kann deshalb in antizipierter Beweiswürdigung von weiteren Abklärungen abgesehen wer-
den (BGE 136 I 236 E. 5.3, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine mit Hinweisen). 
 
6.5 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, dass der Fallabschluss noch nicht habe 
verfügt und die Rentenprüfung entsprechend nicht habe vorgenommen werden dürfen, da im 
Zeitpunkt der leistungseinstellenden Verfügung invalidenversicherungsrechtliche, berufliche 
Wiedereingliederungsmassnahmen in Form eines Arbeitsversuches im Gange waren.  
 
6.5.1 Gemäss Art. 19. Abs. 3 UVG erlässt der Bundesrat „nähere Vorschriften über die Ent-
stehung des Rentenanspruchs, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist, der Entscheid der IV über die 
berufliche Eingliederung jedoch erst später gefällt wird.“ Laut Art. 30 Abs. 1 erster Satz der Ver-
ordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 wird diesfalls vom Ab-
schluss der ärztlichen Behandlung an vorübergehend eine Rente ausgerichtet, die aufgrund der 
in diesem Zeitpunkt bestehenden Erwerbsunfähigkeit festgesetzt wird. Das Bundesgericht hat 
hierzu festgehalten, dass die Übergangsrente ein (vorläufiges) Surrogat der allenfalls folgenden 
(definitiven) Invalidenrente ist. Damit eine Übergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG ausgerich-
tet werden kann, muss der ausstehende Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung 
aber Vorkehren beschlagen, welche einer Eingliederungsproblematik aufgrund eines unfallkau-
salen Gesundheitsschadens gelten (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 1. April 2009, 
8C_304/2008, E. 3.2.1 f. und vom 1. Juni 2015, 8C_181/2015, E. 3.2.2). Der in Art. 19 Abs. 1 
erster Satz UVG vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der IV kann 

 
 
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sich demnach, soweit es um berufliche Massnahmen geht, nur auf Vorkehren beziehen, welche 
geeignet sind, den der UVG-Invalidenrente zugrunde zu legenden Invaliditätsgrad zu beeinflus-
sen. Auch die Frage, ob zwischen dem ausstehenden Entscheid der IV über die Eingliede-
rungsmassnahmen und dem Gesundheitsschaden ein unfallkausaler Zusammenhang besteht 
ist bezogen auf die organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden im Rahmen der Beur-
teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs gesondert zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 
vom 1. Juni 2015, 8C_181/2015, E. 3.2.2). 
 
6.5.2 Aus den vorliegenden Akten geht unbestrittenermassen hervor, dass die IV-Stelle mit 
Schreiben vom 6. Oktober 2014 Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 6. Oktober 2014 
bis 4. Januar 2015 erteilte und somit erst nach der Verfügung der SUVA am 12. Februar 2014 
berufliche Massnahmen durchführte. Wie die Beschwerdegegnerin diesbezüglich in grundsätz-
licher Hinsicht richtig ausführt, hinderte sie der Umstand noch laufender invalidenrechtlicher 
Eingliederungsmassnahmen vorliegend aber nicht, den Fall abzuschliessen. Wie hiervor ausge-
führt, kann sich der in Art. 19 Abs. 1 UVG enthaltene Vorbehalt bezüglich des Abschlusses all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss nur auf 
Vorkehren beziehen, welche den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrunde zu legen-
den Invaliditätsgrad beeinflussen können (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Februar 2008, 
U 79/07, E. 3.2.2. mit Hinweisen). Für das Vorliegen dieser Voraussetzungen braucht es kon-
krete Anhaltspunkte, die jeweils im konkreten Einzelfall zu prüfen sind. Anders als in dem von 
der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil waren die Eingliederungsmassnahmen vorliegend beim 
– die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 129 V 4 E. 1.2) – 
Einspracheentscheid noch im Gange. Aufgrund der kreisärztlichen Beurteilung von Dr. M.____ 
vom 12. Dezember 2013 steht indessen in somatischer Hinsicht fest, dass dem Beschwerde-
führer mit den verbleibenden Unfallfolgen eine mittelschwere Tätigkeit mit Arbeiten links unter-
halb der Horizontalen sowie das Tragen von körpernahen Lasten bis 5 kg ganztägig zumutbar 
ist. Dem Beschwerdeführer wäre es somit möglich, in einer angepassten Tätigkeit mindestens 
ein Invalideneinkommen zu erzielen, wie es die SUVA ihrer Verfügung vom 28. Februar 2014 
zugrunde legte. Berufliche Massnahmen, insbesondere wenn es sich dabei um ein Arbeitstrai-
ning im Sinne einer Leistungssteigerung handelt, sind unter diesen Voraussetzungen nicht ge-
eignet, dieses der Invaliditätsbemessung zu Grunde gelegte Invalideneinkommen zu verbes-
sern und entsprechend den Invaliditätsgrad der unfallversicherungsrechtlichen Invalidenrente 
zu beeinflussen. Damit ist gleichzeitig festzustellen, dass die Voraussetzungen zum Fallab-
schluss im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG im Verfügungszeitpunkt erfüllt waren und folglich auch 
die Übergangsrente gemäss Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 UVV nicht geprüft 
werden musste. 
 
6.6 Aufgrund des Gesagten ist im Sinne eines Zwischenergebnisses festzuhalten, dass die 
Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Leistungen in Form von Heilbehandlung und Tag-
geld zu Recht per 28. Februar 2014 eingestellt hat. Damit war sie gemäss massgeblicher bun-
desgerichtlicher Rechtsprechung gehalten, hinsichtlich der psychischen Beschwerden die Adä-
quanzfrage zu prüfen (vgl. E. 7 hiernach; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 19. März 
2014, 8C_691/2013, E. 7.1 mit Hinweisen). 
 

 
 
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7.1 Zu prüfen bleibt demnach, ob die Beschwerdegegnerin für die Beschwerden des Be-
schwerdeführers ab 28. Februar 2014 aufzukommen hat, die keinem organischen Substrat zu-
zuordnen sind. Wie sich der Darlegung der medizinischen Situation entnehmen lässt, diagnosti-
zierten die Ärzte der Rehaklinik G.____ im Austrittsbericht vom 11. Oktober 2012 eine schwere 
Anpassungsstörung mit psychotraumatologischer und depressiver Reaktion im Übergang zu 
einer leichten depressiven Episode (ICD-10: F 43.22), einen Verdacht auf ein Depersonalisati-
onssyndrom (ICD-10: F 48.1) sowie die Diagnose eines Tinnitus Grad II, welcher anamnestisch 
durch Schmerz getriggert sowie verstärkt werde. In der kreisärztlichen Beurteilung vom 6. No-
vember 2012 werden die von der Rehaklinik im psychosomatischen Konsilium gestellten Diag-
nosen sowie deren festgestellte natürliche Unfallkausalität allerdings in Frage gestellt. Wie die 
Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf BGE 138 V 248 zutreffend ausführt, ist der Tinnitus un-
ter den vorliegenden Voraussetzungen keiner organischen Ursache zuzuordnen, sodass die 
Adäquanzprüfung auch diesbezüglich zu erfolgen hat. In diesem Zusammenhang ist sodann zu 
berücksichtigen, dass der diagnostizierte Tinnitus, selbst wenn die adäquate Kausalität bejaht 
würde, ohnehin keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten hätte (vgl. E. 6.13 
hiervor).  
 
7.2 Die Frage, ob die über den 28. Februar 2014 hinaus medizinisch nicht hinreichend 
nachweisbaren Beschwerden natürlich kausal durch das Unfallereignis verursacht worden sind, 
hat die Beschwerdegegnerin nicht abschliessend geklärt, da sie davon ausging, dass eine Leis-
tungspflicht mangels adäquaten Kausalzusammenhangs ohnehin entfalle. Dieses Vorgehen 
ist nicht zu beanstanden. Nach der Rechtsprechung kann die Frage nach dem natürlichen Kau-
salzusammenhang bei psychischen Beschwerden in jenen Fällen offen gelassen werden, in 
welchen der für die Bejahung einer Leistungspflicht erforderliche adäquate Kausalzusammen-
hang ohnehin verneint werden muss, was vorliegend – wie nachfolgend darzulegen sein wird – 
der Fall ist (SVR 1995 U 23 S. 68 E. 3c; ebenso: Urteil des Bundesgerichts vom 2. Juli 2010, 
8C_182/2010, E. 3.2).  
 
7.3 Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren 
Unfallfolgeschäden, ohne dass die versicherte Person ein Schleudertrauma der HWS oder ei-
nen äquivalenten Verletzungsmechanismus erlitten hat, erfolgt die Adäquanzbeurteilung psy-
chischer Unfallfolgen nach den in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien (vgl. zu den Anforde-
rungen an die Objektivierbarkeit von organischen Leiden: nicht publizierte E. 2 des Urteils BGE 
135 V 465, in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25 [8C_216/2009]). Nach dieser Rechtsprechung setzt die 
Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfallereignis bzw. einer 
unfallähnlichen Körperschädigung und einer anschliessend einsetzenden psychischen Fehlent-
wicklung im Einzelfall voraus, dass dem fraglichen Ereignis für die Entstehung der psychisch 
bedingten Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft 
dann zu, wenn es objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft 
ins Gewicht fällt (BGE 115 V 141 E. 7 mit Hinweisen). 
 
7.3.1 Eine spezielle Adäquanzprüfung verlangt zunächst eine Qualifikation des Unfallereig-
nisses nach seiner Schwere. Die Schwere des Unfalles bestimmt sich dabei nach dem augen-
fälligen Geschehensablauf und nicht nach den Kriterien, welche bei der Beurteilung der Adä-

 
 
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quanz bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden. Zu prüfen ist im Rahmen einer objektivier-
ten Betrachtungsweise, ob der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, 
wobei im mittleren Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzierung nach der Nähe zu den 
leichten oder schweren Unfällen erfolgt. Massgebend sind der augenfällige Geschehensablauf 
mit den sich dabei entwickelnden Kräften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitum-
stände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können. Derartigen dem ei-
gentlichen Unfallgeschehen nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adä-
quanzkriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die - ein eigenes Kriterium bildenden - 
Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzieht, aber auch für - unter dem Gesichts-
punkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Un-
falls zu prüfende - äussere Umstände, wie eine allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Ver-
letzungs- resp. gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zieht (SVR 2008 
UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Immerhin können die erlittenen Verletzungen aber Rück-
schlüsse auf die Kräfte gestatten, die sich beim Unfall entwickelt haben (SVR 2009 UV Nr. 57 
S. 203, 8C_77/2009 E. 4.1.1). 
 
7.3.2 Gemäss Schadenmeldung UVG vom 26. Januar 2012 hat sich das Ereignis vom 
18. Januar 2012 wie folgt zugetragen: Beim Betreten einer Schaltafel bei Arbeiten an einem 
Pergoladach drehte sich diese und der Versicherte stürzte aus einer Höhe von circa 2,7 Metern 
auf eine Pergola, wobei er der ergänzenden Aktennotiz vom 26. Januar 2012 zufolge zunächst 
auf den Füssen landete. Die Schaltafel stürzte hinterher und traf den Versicherten an der Schul-
ter. Dadurch zog er sich eine mehrfache Schulterfraktur zu. Aufgrund des augenfälligen Ge-
schehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften und unter Berücksichtigung, dass 
der Versicherte auf den Füssen gelandet ist und sich die Verletzung erst durch die Schaltafel 
zugezogen hat, ist das Ereignis vom 18. Januar 2012 mit der Vorinstanz als mittelschwerer Un-
fall im Grenzbereich zu den leichten zu qualifizieren. 
 
7.4 Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und 
Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalls allein schlüs-
sig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit 
dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon 
erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: 
 

besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 
 

die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe 
Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; 

 
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; 

 
körperliche Dauerschmerzen; 

 
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 

 
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 

 
Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 115 V 133 E. 6c/aa). 

 
 
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Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall er-
forderlich. Ist der Unfall – wie im vorliegenden Fall – als mittelschwer an der Grenze zu den 
leichten Ereignissen einzuordnen, kann die Unfalladäquanz des Beschwerdebildes nur bejaht 
werden, wenn vier der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt 
vorliegt (Urteil des Bundesgerichts vom 4. April 2013, 8C_729/2012, E. 7.2; BGE 115 V 133 E. 
6c/aa S. 140; SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100 E. 4.5 [8C_897/2009]). 
 
7.4.1 Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände ist objektiv zu beurteilen 
und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. des Angstgefühls der versicherten Person 
(Urteil vom 15. Januar 2015, 8C_325/2014. E. 4.2.2). Der Beschwerdeführer stürzte von einem 
Baugerüst auf eine Pergola, wobei er zunächst auf den Füssen landete. Die Schaltafel stürzte 
hinterher und traf den Beschwerdeführer an der Schulter. Durch die hinterherstürzende Schalta-
fel kann dem Ereignis zwar in subjektiver Hinsicht eine gewisse Eindrücklichkeit entnommen 
werden. Objektiv betrachtet und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass jedem mittelschwe-
ren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit innewohnt (Urteil des Bundesgerichts vom 20. Novem-
ber 2008, 8C_39/2008, E. 5.2), kann das Unfallereignis aber, so wie es sich vorliegend insge-
samt zugetragen hatte, nicht als besonders dramatisch oder eindrücklich im Sinne der massge-
benden bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezeichnet werden, womit diese Kriterium zu ver-
neinen ist. 
 
7.4.2 Weiter zog sich der Beschwerdeführer durch den Unfall keine Verletzungen zu, die 
erfahrungsgemäss geeignet sind eine psychische Fehlentwicklung auszulösen. Er erlitt bei die-
sem Unfall eine mehrfache Schulterfraktur. Wie bereits ausgeführt, ist den medizinischen Unter-
lagen zu entnehmen, dass die Fraktur komplikationslos konsolidiert ist. Da auch keine weiteren 
strukturell objektivierbaren unfallbedingten Veränderungen erhoben wurden, kann die Fraktur 
nicht als geeignet betrachtet werden, eine psychische Fehlentwicklung zu begünstigen. Damit 
ist auch dieses Kriterium zu verneinen. 
 
7.4.3 Was das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung angeht, 
ist mit der Beschwerdegegnerin darauf hinzuweisen, dass dieses Kriterium nicht allein nach 
einem zeitlichen Massstab zu beurteilen ist. Von Bedeutung sind auch Art und Intensität der 
Behandlung sowie inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist. 
Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planmässigkeit auf die 
Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete ärztliche Behandlung von ungewöhnlich 
langer Dauer vorliegen. Manualtherapeutische Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes und 
medikamentöse Schmerzbekämpfung allein genügen diesen Anforderungen nicht (Urteil des 
Bundesgerichts vom 9. Februar 2015, 8C_765/2014, E. 11.3). Im Rahmen der partiellen Materi-
alentfernung wird im Operationsbericht der Klinik F.____ vom 11. April 2012 bereits drei Monate 
nach dem Unfallereignis festgestellt, dass der Humeruskopf in gutem Zustand sei und die in 
Narkose durchgeführte subacromiale Dekompression mit Mobilisation der Schulter, dem Patien-
ten wieder eine Antepulsion bis 140°, eine Abduktion bis 120°, eine symmetrische Aussenrota-
tion sowie eine gewisse Innenrotation ermögliche. Im weiteren Verlauf standen im Rahmen der 
ärztlichen Behandlungen die Physiotherapie und die Einnahme von Schmerzmitteln im Vorder-
grund. Insbesondere konnten in der MRI-Untersuchung vom 28. Januar 2013 keine Nachweise 

 
 
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einer Rotatorenmanschettenläsion sowie eines Sudeck ausgemacht werden. Der durch 
Dr. I.____ vorgeschlagene, weitere operative Eingriff der Arthrolyse war sodann eine objektiv 
nicht zwingend erforderliche Massnahme allein aufgrund der mehrfach festgestellten Diskre-
panz zwischen dem Ausmass des (chronifizierten) Schmerzsyndroms und dem vergleichsweise 
guten radiologischen Befund. Insgesamt kann somit nicht von einer mit einer gewissen Plan-
mässigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichteten ärztlichen Behandlung 
von ungewöhnlich langer Dauer gesprochen werden. Demnach kann auch dieses Kriterium 
nicht bejaht werden. 
 
7.4.4 Seit dem Zeitpunkt einer komplikationslos verlaufenen partiellen Materialentfernung im 
April 2012 klagt der Beschwerdeführer über persistierende Schmerzen. Wie bereits dargelegt, 
lassen sich diese aber kaum objektivieren und sie stehen insbesondere in einem Missverhältnis 
zum vergleichsweise guten radiologischen Befund. Unter Berücksichtigung, dass im Rahmen 
des Kriteriums der körperlichen Dauerschmerzen, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend aus-
führt, nur physisch bedingte bzw. organisch nachweisbare Beschwerden zu beachten sind, ist 
auch dieses Kriterium vorliegend nicht erfüllt. 
 
7.4.5 Auch das Kriterium der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich 
verschlimmert hat, ist unbestrittenermassen nicht erfüllt. 
 
7.4.6 Aus der ärztlichen Behandlung und allfälligen erheblichen Beschwerden kann nicht 
schon auf ein Erfüllen des Kriteriums des schwierigen Heilungsverlaufes und der erheblichen 
Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, welche die Heilung 
beeinträchtigt haben (Urteil des Bundesgerichts vom 21. November 2014, 8C_496/2014, 
E. 4.6). Solche Gründe sind vorliegend nicht ersichtlich. Aus den medizinischen Unterlagen 
geht vielmehr hervor, dass die Fraktur komplikationslos konsolidiert ist und das chronifizierte 
Schmerzsyndrom und die Bewegungseinschränkungen, welche die Einnahme von Schmerzmit-
teln sowie die Physiotherapie bedingen, zentrale Bestandteile der weiteren ärztlichen Untersu-
chungen bilden. 
 
7.4.7 Schliesslich ist hinsichtlich des Kriteriums des Grads und der Dauer der physisch be-
dingten Arbeitsunfähigkeit festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt sei-
nes Austritts aus der Rehaklinik G.____ am 11. Oktober 2012 eine leidensangepasste leichte 
bis mittelschwere Tätigkeit ohne längerdauernde Tätigkeiten über Kopfhöhe, ohne repetitiven 
Krafteinsatz des linken Armes, ohne Hantieren von Gewichten körperfern (mit langen Hebel) 
und ohne Arbeit an sturzexponierten Stellen ganztags zumutbar war. Auch in der kreisärztlichen 
Beurteilung vom 19. März 2013 wird bezüglich leichter Tätigkeiten manuell links unterhalb der 
Horizontalen eine Arbeitsfähigkeit von sechs bis acht Stunden täglich attestiert. Demnach ist 
auch dieses Kriterium nicht erfüllt. 
 
7.5 Somit ist festzuhalten, dass keines der Adäquanzkriterien nach der massgebenden 
Rechtsprechung erfüllt ist. Demnach hat die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 18. Januar 2012 und den über den 28. Februar 
2014 hinaus anhaltend geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden, zu 

 
 
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Recht verneint. Entsprechend kann auch die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammen-
hang bezüglich dieser Beschwerden offen gelassen werden. 
 
8. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die SUVA auf der Basis des von 
Dr. M.____ am 12. Dezember 2013 attestierten Zumutbarkeitsprofils, wonach dem Beschwer-
deführer eine mittelschwere Tätigkeit mit Arbeiten links unterhalb der Horizontalen sowie das 
Tragen von körpernahen Lasten bis 5 kg ganztägig zumutbar seien, über den Anspruch auf 
eine ordentliche Rente befunden hat.  
 
9.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen. Gemäss Art. 16 ATSG hat die Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Versicherten 
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu erfolgen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die 
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Be-
handlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Vali-
deneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einan-
der gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad 
bestimmen lässt (BGE 104 V 136). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für den 
Einkommensvergleich grundsätzlich die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenan-
spruchs massgebend (vgl. BGE 129 V 222, 128 V 174).  
 
9.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär 
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 
steht. Vorliegend geht der Versicherte keiner Erwerbstätigkeit mehr nach. Im Einkommensver-
gleich ist deshalb von einem hypothetischen Invalideneinkommen auszugehen. Um dieses zu 
ermitteln, können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss LSE oder die so-
genannten Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) herangezogen werden 
(BGE 126 V 76 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412). 
 
9.3 Im Entscheid BGE 129 V 472 ff. befasste sich das Bundesgericht ausführlich mit der 
Invaliditätsbemessung aufgrund von Arbeitsplatzbeschreibungen aus der von der SUVA ge-
schaffenen DAP und stellte fest, dass die für die Invaliditätsbemessung herangezogenen DAP-
Profile im konkreten Einzelfall repräsentativ sein müssen. Es genügt daher nicht, wenn lediglich 
ein einziger oder einige wenige zumutbare Arbeitsplätze angegeben werden, weil es sich dabei 
sowohl hinsichtlich der Tätigkeit als auch des bezahlten Lohnes um Sonder- oder Ausnahmefäl-
le handeln kann. Vielmehr muss der Unfallversicherer mindestens fünf DAP-Blätter auflegen, 
damit die Repräsentativität der DAP-Profile als gegeben betrachtet werden kann. Zusätzlich 
sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung der 
versicherten Person in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und 
den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungs-
profil entsprechenden Gruppe. Dadurch wird eine hinreichende Überprüfung des dem Unfall-
versicherer bei der Auswahl der DAP-Blätter zustehenden Ermessens ermöglicht. Sind die er-

 
 
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wähnten verfahrensmässigen Anforderungen nicht erfüllt, kann nicht auf den DAP-
Lohnvergleich abgestellt werden (vgl. zitiertes Urteil, E. 4.2.2; vgl. auch BGE 139 V 595 f. 
E. 6.3).  
 
9.4 Bei der Berechnung des Invalideneinkommens stützte sich die SUVA auf die DAP, 
wobei sie insgesamt fünf DAP-Blätter für das Jahr 2013 auflegte. Darüber hinaus machte sie 
Angaben über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung des Versicherten in 
Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze (insgesamt 87 DAP), über den dabei erzielba-
ren Höchstlohn (Fr. 81‘570.--), über den Tiefstlohn (Fr. 44‘219.--) sowie über den Durchschnitts-
lohn der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe (Fr. 61‘755.--). Die von 
der Rechtsprechung geforderten fünf DAP-Blätter, die dem attestierten Zumutbarkeitsprofil von 
Dr. M.____ entsprechen, ergeben einen Durchschnittslohn von Fr. 56‘261.--.  
 
9.5 Anhand der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 57‘590.-- und des 
zumutbaren Invalideneinkommens von Fr. 56‘261.-- ermittelte die SUVA einen Invaliditätsgrad 
von 2%. Das von der SUVA ermittelte Invalideneinkommen sowie die massgebenden Bemes-
sungsgrundlagen werden von der Beschwerdegegnerin – zu Recht – nicht beanstandet. 
 
10. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhalten, dass 
es die Beschwerdegegnerin zu Recht abgelehnt hat, dem Beschwerdeführer im Zusammen-
hang mit dem Unfallereignis vom 18. Januar 2012 über den 28. Februar 2014 hinaus Leistun-
gen aus der obligatorischen Unfallversicherung auszurichten. Bei diesem Ergebnis ist die gegen 
den betreffenden Einspracheentscheid der SUVA vom 31. Oktober 2014 erhobene Beschwerde 
abzuweisen.  
 
11.1 Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Ge-
richt für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine 
Kosten zu erheben. 
 
11.2 Die ausserordentlichen Kosten sind wettzuschlagen; die obsiegende Beschwerdegeg-
nerin ist zwar anwaltlich vertreten, Art. 61 lit. g ATSG schränkt den Anspruch auf eine Partei-
entschädigung jedoch ausdrücklich auf die Beschwerde führende Person ein. 
 
11.3 Abschliessend bleibt über den Antrag des Beschwerdeführers zu befinden, es sei ihm 
die unentgeltliche Verbeiständung mit seinem Rechtsvertreter zu bewilligen. Gemäss 
Art. 61 lit. f Satz 2 ATSG wird der Beschwerde führenden Person, wo die Verhältnisse es recht-
fertigen, ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt. Mit Inkraftsetzung des ATSG ist der im 
Wortlaut mit Art. 61 lit. f ATSG übereinstimmende Art. 108 Abs. 1 lit. f UVG aufgehoben worden. 
Damit hat sich inhaltlich nichts geändert und die bisherige Rechtsprechung des damaligen EVG 
zu Art. 108 Abs. 1 lit. f UVG hat weiterhin Geltung (Urteil X. des EVG vom 3. Juli 2003, 
U 114/03, E. 2.1). Gemäss dieser Rechtsprechung ist die unentgeltliche Verbeiständung im 
kantonalen Beschwerdeverfahren zu bewilligen, wenn der Prozess nicht offensichtlich aus-
sichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder 
doch geboten ist (Urteil U. des EVG vom 7. Juli 2003, U 356/02, E. 3.1; ALEXANDRA RUMO-

 
 
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JUNGO, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz 
über die Unfallversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/ Genf 2003, S. 451 mit Hinweisen auf 
BGE 100 V 62 E. 3 und 98 V 117 E. 2; vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, 
Zürich/Basel/Genf 2009, Art. 61 Rz. 104). Diese Voraussetzungen sind vorliegend gegeben: Die 
Bedürftigkeit des Versicherten kann gestützt auf die eingereichten Unterlagen bejaht werden, 
die Beschwerde kann nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden und die anwaltli-
che Vertretung ist geboten gewesen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner 
Honorarnote vom 2. März 2015 für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand 
von 5 Stunden und Auslagen von Fr. 167.30 ausgewiesen, was umfangmässig nicht zu bean-
standen ist. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 
17. November 2003 (in der seit 1. Januar 2014 geltenden Fassung) beträgt das Honorar bei 
unentgeltlicher Verbeiständung 200 Franken pro Stunde. Dem Rechtsvertreter des Beschwer-
deführers ist deshalb für seine Bemühungen ein Honorar in der Höhe von Fr. 1‘267.80 
(5 Stunden à Fr. 200.-- + Auslagen von Fr. 167.30 zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) aus der Ge-
richtskasse auszurichten. 
 
11.4 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Or-
ganisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Par-
tei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald 
sie dazu in der Lage ist. 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 1‘267.80 (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) aus der Ge-
richtskasse ausgerichtet.