# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7aaf1d32-c716-5d7e-8b2a-4fc5545acdce
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 10.07.2019 UE190049
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE190049_2019-07-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE190049-O/U/WID 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident, und lic. iur. D. Oehninger, 

Oberrichterin lic. iur. K. Eichenberger und Gerichtsschreiber Dr. A. 

Brüschweiler 

 

 

Beschluss vom 10. Juli 2019 
 

in Sachen 

 

A._____, 
Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, 
Beschwerdegegnerinnen 

 

betreffend Einstellung   
 
Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zü-
rich-Sihl vom 11. Februar 2019, E-2/2017/10026294 
 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

 1. A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) liess am 10. August 2017 bei 

der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl Strafanzeige gegen seine Ehefrau B._____ 

(nachfolgend Beschwerdegegnerin 1) wegen "Gefährdung des Lebens, versuch-

ter schwerer Körperverletzung, SVG-Delikte etc." erstatten (Urk. 17/D1/1). Er wirft 

ihr vor, sie habe am 31. Mai 2017 um ca. 12.40 Uhr versucht, ihn auf der 

C._____-Strasse … in Zürich zu überfahren; hierbei sei sie mit ihrem Fahrzeug … 

mit dem Kennzeichen ZH ... auf ihn losgefahren und schliesslich mit seinem Per-

sonenwagen und mit einem weiteren parkierten Fahrzeug kollidiert. Mit Verfügung 

vom 27. März 2018 nahm die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl eine Untersuchung 

nicht an Hand (Urk. 17/D1/8). In Gutheissung der vom Beschwerdeführer gegen 

diese Nichtanhandnahmeverfügung erhobenen Beschwerde wurde diese mit Be-

schluss der hiesigen Kammer vom 29. Juni 2018 aufgehoben, und die Akten wur-

den im Sinne der Erwägungen an die Untersuchungsbehörde zurückgewiesen 

(Urk. 25 im Verfahren UE180126). 

 2. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl stellte das Strafverfahren mit Verfü-

gung vom 11. Februar 2019 ein (Urk. 5). Gegen diese Einstellungsverfügung liess 

der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. Februar 2019 innert Frist Beschwerde 

erheben und die folgenden Anträge stellen (Urk. 2 S. 2): 

"1. Es sei die Verfügung vom 11. Februar 2019 (Ref. E-2/2017/10026294) 

aufzuheben und die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl anzuweisen, die 

Strafuntersuchung im Sinne der Erwägungen fortzusetzen.  

2. Es sei im Falle der Gutheissung der Beschwerde Staatsanwältin MLaw 

F._____ anzuweisen, die Angelegenheit zur Fortsetzung im Sinne der 

Erwägungen an ein anderes Büro der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 

abzutreten. 

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3. Es seien die Verfahrensakten (Geschäfts-Nr. E-2/2017/10026294) bei 

der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vollumfänglich beizuziehen.  

4. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen." 

Mit Verfügung vom 5. März 2019 wurde dem Beschwerdeführer aufgegeben, eine 

Prozesskaution von einstweilen Fr. 2'000.- zu leisten (Urk. 7), worauf am 5. April 

2019 eine entsprechende Geldzahlung erfolgte (Urk. 14). Nachdem der Staats-

anwaltschaft und der Beschwerdegegnerin 1 mit Verfügung vom 8. April 2019 

Frist zur Stellungnahme angesetzt worden war (Urk. 13), verzichtete die Staats-

anwaltschaft mit Eingabe vom 11. April 2019 auf weitere Ausführungen und ver-

wies auf die Begründung der angefochtenen Verfügung vom 11. Februar 2019 

(Urk. 16). Die Beschwerdegegnerin 1 liess sich innert Frist nicht vernehmen. Der 

Beschwerdeführer replizierte mit Eingabe vom 10. Mai 2019 (Urk. 20) innert der 

mit Verfügung vom 29. April 2019 angesetzten Frist (Urk. 19). Das Verfahren er-

weist sich damit als spruchreif. 

Infolge Neukonstituierung der Kammer ergeht der vorliegende Beschluss in teil-

weise anderer als der angekündigten Besetzung.  

 

II.  

1. Begründung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl zur Einstellungsverfügung 

Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Einstellungsverfügung im Wesentlichen 

damit, sie sei mit Beschluss der hiesigen Kammer vom 29. Juni 2018 angewiesen 

worden, D._____ (die zum Tatzeitpunkt als Beifahrerin im Fahrzeug der Be-

schwerdegegnerin 1 sass) als Zeugin zu befragen. Ihre Aussagen hätten zu kei-

nen anderen Erkenntnissen als denjenigen geführt, die bereits in der Begründung 

der Nichtanhandnahmeverfügung vom 27. März 2018 festgehalten worden seien. 

Im Gegenteil habe D._____ die Aussagen der Beschwerdegegnerin 1 und der üb-

rigen Zeugen gestützt, wonach die Beschwerdegegnerin 1 den Beschwerdeführer 

nicht habe überfahren wollen, sondern vielmehr in Panik geraten sei. Auch nach 

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der Befragung der Zeugin D._____ bestünden keine Hinweise, dass die Be-

schwerdegegnerin 1 in Bezug auf die vom Beschwerdeführer erhobenen Vorwürfe 

der Sachbeschädigung, der versuchten Körperverletzung, der Gefährdung des 

Lebens und der versuchten Tötung vorsätzlich gehandelt habe. In der gleichen 

Sache sei hingegen gegen die Beschwerdegegnerin 1 ein Strafbefehl wegen ein-

facher Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtbeherrschen des Fahrzeuges 

ergangen (Urk. 5 S. 1 f.).  

 

2. Beschwerdebegründung und Replik 

Zur Begründung seiner Beschwerde liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen 

vorbringen, es sei mindestens erstellt, dass die Beschwerdegegnerin 1 am 

31. Mai 2017 jedenfalls fahrlässig, wahrscheinlich aber vorsätzlich in den Porsche 

des Beschwerdeführers gefahren sei. Als sie daraufhin davongefahren sei, habe 

sie zudem weitere geparkte Fahrzeuge touchiert. Aus den Aussagen der Zeugin 

D._____ vom 7. Dezember 2018 lasse sich keineswegs der klare Schluss ziehen, 

dass die Beschwerdegegnerin 1 nicht vorsätzlich gehandelt habe. Die Zeugin 

D._____ habe ausgeführt, dass der Beschwerdeführer ängstlich gewirkt habe, als 

sie ihn nach dem Vorfall auf der Strasse gesehen und mit ihm gesprochen habe. 

Diese Aussage stütze die Darstellung des Beschwerdeführers, dass die Be-

schwerdegegnerin 1 versucht habe, ihn zu überfahren. Ausserdem habe die Be-

schwerdegegnerin 1 gemäss der Aussage der Zeugin D._____ vor dem Aufprall 

ängstlich und unruhig gewirkt. Dies spreche dafür, dass die Beschwerdegegnerin 

1 gewusst habe, was sie gleich tun würde, und dass sie geplant vorgegangen sei. 

Die Zeugin D._____ wisse, dass die Beschwerdegegnerin 1 willentlich zumindest 

in den Porsche des Beschwerdeführers gefahren sei, allenfalls gar versucht habe, 

ihn zu überfahren.  

Die Beschwerdegegnerin 1 habe sich allenfalls der mehrfachen, zumindest even-

tualvorsätzlichen Sachbeschädigung strafbar gemacht. Es dränge sich der kon-

krete Verdacht auf, dass sie bewusst - geplant oder aus einer Kurzschlussreakti-

on heraus - das Auto des Beschwerdeführers gerammt und allenfalls sogar ver-

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sucht habe, ihn zu "erwischen", zumal er unmittelbar neben seinem Fahrzeug ge-

standen sei. Als sie sodann habe davonfahren bzw. flüchten wollen, sei er vor ih-

rem Fahrzeug gestanden, habe diesem jedoch ausweichen können. Ein Motiv für 

die Handlungen der Beschwerdegegnerin 1 lasse sich ohne Weiteres in den be-

kannten Streitereien zwischen den Eheleuten finden, insbesondere nachdem die 

Beschwerdegegnerin 1 kurz vor dem Vorfall herausgefunden habe, dass der Be-

schwerdeführer sie schon seit Jahren mit einer anderen Frau betrogen habe 

(Urk. 2 S. 7 ff.). 

Replicando liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen ausführen, der ange-

fochtenen Einstellungsverfügung läge ein Sachverhalt zugrunde, der sich am 

31. Mai 2017 an der C._____-Gasse … in Zürich um ca. 12.30 Uhr ereignet habe. 

Bezüglich dieses Sachverhaltes seien gegenseitige, strafrechtlich relevante Be-

schuldigungen erhoben worden. So beschuldige die Beschwerdegegnerin 1 den 

Beschwerdeführer nötigender Handlungen, während ihr der Beschwerdeführer 

Gefährdung des Lebens und eventualiter versuchte schwere Körperverletzung 

vorwerfe. Hinsichtlich der gegen den Beschwerdeführer erhobenen Vorwürfe ha-

be die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl am 28. März 2018 Anklage erhoben. Es sei 

unumgänglich, dass die Ereignisse vom 31. Mai 2017 von einem unabhängigen 

Richter in ihrer Gesamtheit und unter Würdigung sämtlicher Aussagen und Vor-

würfe beurteilt würden (Urk. 20 S. 1 f.). 

 

3. Rechtliches und Folgerungen 

 a)  Gemäss Art. 308 Abs. 1 StPO besteht der Zweck der Untersuchung 

darin, den Sachverhalt in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht so weit abzuklä-

ren, dass das Vorverfahren abgeschlossen werden kann. Bei der Verfolgung die-

ses Zwecks steht der Staatsanwaltschaft ein gewisser Ermessensspielraum zu. 

Insbesondere hat sie diejenigen Vorkehrungen zu treffen, die zur Klärung des Fal-

les Wesentliches beizutragen vermögen. Sie ist aber nicht verpflichtet, alle er-

denklichen Ermittlungshandlungen vorzunehmen. Nach Beendigung des Untersu-

chungsverfahrens entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob ein Strafbefehl zu erlas-

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sen, Anklage zu erheben oder das Verfahren einzustellen sei (Art. 318 StPO). Ei-

ne vollständige oder teilweise Einstellung erfolgt nach Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO, 

wenn sich ein Tatverdacht nicht in einem Mass erhärten lässt, das eine Anklage 

rechtfertigt. Eine Anklage ist in der Regel nur dann zu erheben, wenn genügend 

Anhaltspunkte vorliegen, welche es rechtfertigen, das Verfahren weiterzuführen, 

und die Staatsanwaltschaft die Tatbeteiligung sowie eine Strafe bzw. Massnahme 

im Zeitpunkt der Anklageerhebung für wahrscheinlich hält. Keine Anklage ist zu 

erheben, wenn mit Sicherheit oder grosser Wahrscheinlichkeit mit einem Frei-

spruch zu rechnen ist. Des Weiteren hat eine Einstellung nach Art. 319 Abs. 1 

StPO zu ergehen, wenn kein Straftatbestand erfüllt ist (lit. b), Rechtfertigungs-

gründe bzw. Schuldausschlussgründe einen Straftatbestand unanwendbar ma-

chen (lit. c), Prozessvoraussetzungen definitiv nicht erfüllt werden können bzw. 

Prozesshindernisse aufgetreten sind (lit. d) oder nach gesetzlicher Vorschrift auf 

eine Strafverfolgung oder Bestrafung verzichtet werden kann (lit. e). Sinn und 

Zweck des Art. 319 StPO ist es, die beschuldigte Person vor Anklagen zu schüt-

zen, die mit einiger Sicherheit zu Freisprüchen führen müssten. Da die Staatsan-

waltschaft nicht dazu berufen ist, über Recht und Unrecht zu richten, darf sie je-

doch nicht allzu rasch, gestützt auf eigene Bedenken, zu einer Einstellung schrei-

ten. In Zweifelsfällen beweismässiger oder rechtlicher Natur soll - wenn kein 

Strafbefehl ergehen kann - tendenziell Anklage erhoben werden. Der Grundsatz 

"in dubio pro reo" nach Art. 10 Abs. 3 StPO spielt hier nicht (vgl. zum Ganzen: 

Schmid/Jositsch, Handbuch des schweiz. Strafprozessrechts, 3. Auflage, Zürich/ 

St. Gallen 2017, N 1247 ff.; Schmid/Jositsch, StPO Praxiskommentar, 3. Auflage, 

Zürich/St. Gallen 2018, Art. 319 N 1 ff., insbesondere N 5; Nathan Landshut, in: 

Donatsch/Hansjakob/Lieber, Kommentar zur StPO, 2. Auflage, Zürich 2014, 

Art. 308 N 1 f., Art. 319 N 1 ff., insbesondere N 15). 

 b) Anlässlich seiner polizeilichen Einvernahme vom 1. Juni 2017 gab der 

Beschwerdeführer zu Protokoll, er habe sein Auto parkiert und Geld in die Park-

uhr geworfen. Plötzlich habe er die Beschwerdegegnerin 1 mit ihrem Auto gese-

hen. Diese sei zweimal in sein Auto gefahren und habe ihn dann überfahren wol-

len. Sie habe ihn überfahren wollen, als er auf der Strasse gestanden sei. Er sei 

auf die Seite gegangen, worauf sie in ein anderes Auto gefahren sei. Im Auto der 

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Beschwerdegegnerin 1 habe sich eine ihrer Kolleginnen befunden, die am Abend 

des 31. Mai 2017 nach Kroatien abgereist sei. Die Frage, ob die Beschwerdegeg-

nerin 1 zunächst in sein Auto gefahren, dann rückwärts, dann wieder vorwärts 

und ein zweites Mal in sein Fahrzeug gefahren sei, bejahte der Beschwerdeführer 

und fügte hinzu, dass er sie dann habe fragen wollen, was sie mache, und dass 

sie ihn habe überfahren wollen. Er sei dann zur Seite gegangen, und sie sei in ein 

anderes Fahrzeug gefahren (Urk. 17/D1/7/1 S. 2 f.).  

Anlässlich seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 13. Juni 2017 erklär-

te der Beschwerdeführer, er sei am Geldeinwerfen gewesen, als seine Frau mit 

einer Kollegin im Auto eingetroffen sei. Als sie ihn gesehen habe, sei sie sofort in 

seinen Porsche hineingefahren. In der Folge habe er beobachtet, wie sie rück-

wärts gefahren sei und nochmals auf seinen Porsche habe zufahren wollen. Er 

habe versucht, ihr den Weg zu blockieren. Als sie nochmals auf den Porsche zu-

gefahren sei, habe er realisiert, dass sie keinen Spass mache: Sie fahre auf ihn 

zu, weil er vor dem Porsche gestanden sei. Deswegen habe er einen Schritt zur 

linken Seite gemacht. Dann sei sie retour gefahren, und er sei zur Seite gesprun-

gen. Sie sei ausgewichen und habe den Wagen auf der linken Seite touchiert 

(Urk. 17/D1/7/2 S. 2). 

Nach der Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdegegnerin 1 im Rahmen ihrer 

polizeilichen Einvernahme vom 31. Mai 2017 habe sie einen freien Parkplatz ge-

sehen und parkieren wollen, als sie den Beschwerdeführer erblickt habe. Sie ha-

be ihn da stehen sehen und einen Schock bekommen. Weil sie derart ausser sich 

gewesen sei, sei sie in seinen Porsche reingefahren. Plötzlich sei er vor ihrem Au-

to gestanden. Sie habe einfach nur von ihm weg wollen. Sie habe verzweifelt das 

Gaspedal gesucht und nur noch wegfahren wollen. Da sei er plötzlich auf der Sei-

te gestanden und habe sie durch das Fenster gepackt. Er habe an ihr gerissen 

und gezogen, und plötzlich habe sie ein anderes Auto touchiert (Urk. 24/D1/7/3 

S. 2).  

Anlässlich ihrer staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 13. Juni 2017 antwor-

tete die Beschwerdegegnerin 1 auf die Frage, ob sie die Vorfälle vom 31. Mai 

2017 um ca. 12.30 Uhr etwas genauer beschreiben könne, dass sie einen Park-

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platz gesucht habe, als sie den Beschwerdeführer gesehen habe; sie sei einfach 

weitergefahren und habe weg wollen. Sie sei unter einem Schock gestanden und 

wisse nicht mehr, was genau passiert sei. Sie habe das Gaspedal gedrückt. Sie 

habe einfach Panik bekommen, was auf die ganze Situation zurückzuführen sei, 

in welcher sie sich in der vorangegangenen Zeit mit dem Beschwerdeführer be-

funden habe. Er sei immer aggressiver zu ihr geworden. Ihre Sachverhaltsdarstel-

lung im Rahmen ihrer polizeilichen Einvernahme vom 31. Mai 2017 sei richtig. Sie 

könne nicht mehr einhundertprozentig sagen, wie es gewesen sei, da sie die gan-

ze Geschichte abstosse. Sie habe nicht versucht, ihn zu überfahren (Urk. 24/D1/ 

7/4 S. 3 ff.). Im Zeitpunkt des Vorfalles vom 31. Mai 2017 habe sich eine Kollegin 

in ihrem Auto befunden, die eine gemeinsame Freundin von ihr und dem Be-

schwerdeführer sei. Diese heisse D._____ und wohne in Zagreb (Urk. 24/D1/7/4 

S. 11 f.). 

Anlässlich seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 13. Juni 2017 sagte 

E._____ als Zeuge aus, er habe den Vorfall von seinem Büro aus beobachtet, das 

sich gleich gegenüber im ersten Stock befinde. Er arbeite an einem Stehpult, 

weshalb er gut auf die C._____-Strasse sehe. Am 31. Mai 2017 habe er um 

ca. 12.30 Uhr auf die Strasse geschaut, weil es entweder eine verbale Auseinan-

dersetzung oder einen "Chlapf" gegeben habe. Er wisse nicht mehr, was es ge-

nau gewesen sei. Sein Fenster sei geöffnet gewesen, und er habe hinunterge-

schaut. Über den ersten Teil des Vorfalls könne er nicht mehr aussagen, aber er 

habe einen schwarzen Porsche gesehen, der dort parkiert gewesen sei. Beim 

Porsche sei der Beschwerdeführer gestanden. Dort sei auch ein Auto gestanden, 

wobei er nicht mehr sagen könne, ob das Auto am Hineinfahren oder am Rück-

wärtsfahren gewesen sei oder ob die Beschwerdegegnerin 1 schon wieder bereit 

gewesen sei, um auf der Strasse wegzufahren. Er meine, dass er gesehen habe, 

dass das Auto in den Porsche hineingefahren sei und die Beschwerdegegnerin 1  

wieder habe wegfahren ("abhauen oder flüchten") wollen. Dann habe er gesehen, 

wie der Beschwerdeführer vor das Auto hingesprungen sei und es mit den Hän-

den wie habe stoppen wollen. Er habe die Wegfahrt blockieren wollen. Seine 

Wahrnehmung sei gewesen, dass das Auto einen Schaden verursacht habe und 

der Beschwerdeführer nun die Wegfahrt habe verhindern wollen. Dann habe er 

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empfunden, dass es dramatisch werde: Die Beschwerdegegnerin 1 habe mit recht 

viel Gas nach links gesteuert, wie in einer Panikattacke. Sie sei dem Beschwerde-

führer ausgewichen und deswegen voll in die Seite des auf der anderen Seite 

parkierten Autos gefahren. Der Aufprall sei derart heftig gewesen, dass ihr Auto 

kurzzeitig wie auf zwei Rädern gestanden sei. Danach sei sie nach rechts in die 

Fahrbahn eingebogen und in schnellem Tempo davon gefahren. Zu Beginn seiner 

Beobachtungen sei der Beschwerdeführer links beim Heck des Porsches gestan-

den, wobei er nicht sagen könne, ob der Beschwerdeführer da gestanden sei oder 

ob er sich bereits auf die Seite bewegt habe (Urk. 24/ D1/7/5 S. 2 ff.). 

D._____ sagte anlässlich ihrer staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 7. De-

zember 2018 als Zeugin aus, sie sei am 31. Mai 2017 um ca. 12.30 Uhr auf dem 

Beifahrersitz gesessen. Die Beschwerdegegnerin 1 und sie hätten einen Park-

platz gesucht und zwei Runden gemacht. Sie [die Zeugin] habe ein Telefonge-

spräch mit ihrer Tochter geführt und auf ihrem Telefon herumgetippt, als die Be-

schwerdegegnerin 1 in den Porsche hineingefahren sei. Die Beschwerdegegnerin 

1 sei nervös gewesen und habe gezittert. Als es einen Aufprall gegeben habe, 

habe sie [die Zeugin] von ihrem Telefon aufgeschaut und den Beschwerdeführer 

gesehen. Dieser sei dann von der linken Seite zum Auto geschritten. Als die Be-

schwerdegegnerin 1 das Fenster aufgemacht habe oder das Fenster bereits ge-

öffnet gewesen sei, habe der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 1 

"schnappen" wollen. Sie habe schnell das Fenster geschlossen, und sie seien 

weitergefahren. Sie seien dann noch in ein seitlich parkiertes Auto gefahren. Die 

Beschwerdegegnerin 1 sei zuerst einmal in den Porsche gefahren, dann sei sie 

zurückgefahren und habe seitlich wegfahren wollen. Sie habe die Kontrolle verlo-

ren und sei seitlich in die anderen Autos gefahren. Vor dem Aufprall habe sie [die 

Zeugin] den Beschwerdeführer nicht gesehen (Urk. 17/D1/12 S. 3 ff.). In dem 

Moment, als die Beschwerdegegnerin 1 in den Porsche gefahren sei, habe sie 

[die Zeugin] den Beschwerdeführer zum ersten Mal gesehen; sie habe ihn "oben 

beim Porsche" gesehen. Auf die Frage, wo er beim Porsche gestanden sei, ant-

wortete die Zeugin (Urk. 17/D1/12 S. 7): "Vorne, wahrscheinlich neben dem Por-

sche. Ich bin nicht sicher. Keine Ahnung." Auf die Ergänzungsfrage des Rechts-

vertreters des Beschwerdeführers, ob sie einschätzen könne, wie weit entfernt der 

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Beschwerdeführer nach der Kollision mit dem Porsche gestanden sei, führte die 

Zeugin aus (Urk. 17/D1/12 S. 11): "Er war ungefähr zwei Autolängen weg von 

uns. Er stand praktisch neben seinem Auto auf dem Trottoir. Ich kann das nicht 

genau sagen. Vielleicht ist er auch neben seinem Auto neben der Türe gestan-

den." Die Beschwerdegegnerin 1 habe den Beschwerdeführer nicht getroffen, als 

sie in den Porsche gefahren sei. Sie [die Zeugin] habe nicht den Eindruck gehabt, 

dass die Beschwerdegegnerin in den Beschwerdeführer habe hineinfahren wol-

len. Sie könne sich nicht erklären, aus welchem Grund sie in den Porsche gefah-

ren sei. Auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 1 mehrfach in den Porsche 

gefahren sei, antwortete die Zeugin (Urk. 17/D1/12 S. 8): "So, wie ich mich erinne-

re, nur einmal." Sie wisse nicht, ob sich der Beschwerdeführer nach der Kollision 

mit dem Porsche vor das Auto der Beschwerdegegnerin 1 gestellt und so habe 

verhindern wollen, dass sie wegfahre (Urk. 17/D1/12 S. 12). 

 c) Nach Art. 144 Abs. 1 StGB wird auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu 

drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer eine Sache, an der ein fremdes Eigen-

tums-, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, beschädigt, zerstört oder 

unbrauchbar macht. Hat der Täter einen grossen Schaden verursacht, so kann 

auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden; die Tat wird 

von Amtes wegen verfolgt (Art. 144 Abs. 3 StGB).  

Im Rahmen seiner Strafanzeige vom 10. August 2017 hat der Beschwerdeführer 

den Vorwurf der Sachbeschädigung nicht erhoben, sondern die fallführende 

Staatsanwältin angefragt, ob sie "nun endlich ihren Amtspflichten gem. Art. 7 

StPO gehorchend die längst fällige Strafuntersuchung gegen Frau B._____ we-

gen der ihr seit längerem bekannten Offizialdelikten (insb. Gefährdung des Le-

bens, versuchte schwere Körperverletzung, SVG-Delikte etc.) eingeleitet" habe 

(Urk. 17/D1/1 S. 1). Erst nachträglich liess der Beschwerdeführer in der Begrün-

dung seiner Beschwerde geltend machen, die Beschwerdegegnerin 1 habe "sich 

allenfalls der mehrfachen, zumindest eventualvorsätzlichen Sachbeschädigung 

(Art. 144 Abs. 1 StGB) strafbar gemacht" (Urk. 2 S. 11). Aus der Tatsache, dass 

sich der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers explizit auf Art. 144 Abs. 1 StGB 

bezieht, ist ersichtlich, dass er nicht der Auffassung ist, im vorliegenden Fall habe 

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die Beschwerdegegnerin 1 durch die Kollision mit dem Porsche des Beschwerde-

führers sowie mit einem weiteren Fahrzeug einen schweren Schaden im Sinne 

von Art. 144 Abs. 3 StGB verursacht, so dass ein Offizialdelikt vorläge. Ein 

schwerer Schaden ist in Bezug auf die Kollision mit dem Porsche des Beschwer-

deführers nur schon aus dem Grund auszuschliessen, weil auf der entsprechen-

den Aufnahme vom 31. Mai 2017, die auf dem Fotobogen der Stadtpolizei Zürich 

abgebildet ist, die Kratzer nicht erkennbar sind und der Polizeibeamte dement-

sprechend neben der Fotografie den Vermerk "Sachschaden am Fahrzeug des 

Ehemannes. Leichte Kratzer an Heckstossstange (Kratzer sind auf dem Foto 

nicht ersichtlich, da sie sehr klein sind)" anbrachte (Urk. 17/D2/3 S. 3). Da der Be-

schwerdeführer keinen Strafantrag wegen Sachbeschädigung stellte, ist bezüglich 

des Vorwurfs der Sachbeschädigung des Porsches des Beschwerdeführers diese 

Prozessvoraussetzung nicht erfüllt. Hinsichtlich des ebenfalls vom Beschwerde-

führer erhobenen Vorwurfs der Beschädigung eines weiteren Fahrzeuges durch 

eine seitliche Kollision ist der Beschwerdeführer nicht Geschädigter und damit 

auch nicht beschwerdelegitimiert, weshalb diesbezüglich auf die Beschwerde 

mangels Legitimation nicht einzutreten ist.  

 d) Gemäss Art. 129 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder 

Geldstrafe bestraft, wer einen Menschen in skrupelloser Weise in unmittelbare 

Lebensgefahr bringt. Wer vorsätzlich einen Menschen lebensgefährlich verletzt, 

wird gemäss Art. 122 Abs. 1 und 4 StGB mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten 

bis zu zehn Jahren bestraft. Führt der Täter, nachdem er mit der Ausführung ei-

nes Verbrechens oder Vergehens begonnen hat, die strafbare Tätigkeit nicht zu 

Ende oder tritt der zur Vollendung der Tat gehörende Erfolg nicht ein oder kann 

dieser nicht eintreten, so kann das Gericht die Strafe gemäss Art. 22 Abs. 1 StGB 

mildern.  

Mittels der vorliegenden Beweismittel lässt sich aus den folgenden Gründen we-

der erstellen, dass sich der Beschwerdeführer zwischen seinem Porsche und dem 

von der Beschwerdegegnerin 1 gelenkten Fahrzeug befand und die Beschwerde-

gegnerin 1 vorsätzlich vor der Kollision mit dem Porsche auf den Beschwerdefüh-

rer zufuhr, um ihn zu verletzen (1), noch lässt sich erstellen, dass die Beschwer-

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degegnerin 1 nach der Kollision mit dem Porsche vorsätzlich auf den Beschwer-

deführer zufuhr, um ihn zu überfahren (2):  

(1) Während der Beschwerdeführer anlässlich seiner polizeilichen Einvernahme 

vom 1. Juni 2017 noch zu Protokoll gegeben hatte, die Beschwerdegegnerin 1 

habe ihn überfahren wollen, nachdem sie zweimal in sein Auto gefahren sei, er-

hob er anlässlich seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 13. Juni 2017 

den zusätzlichen Vorwurf, die Beschwerdegegnerin 1 sei bereits nach der ersten 

Kollision mit dem Porsche auf ihn zugefahren, als er versucht habe, ihr den Weg 

zu blockieren (nachdem er beobachtete habe, dass sie nochmals auf seinen Por-

sche zufahren wolle). Nach der Sachverhaltsdarstellung der Zeugin D._____ fuhr 

die Beschwerdegegnerin 1 hingegen nur einmal in den Porsche und lenkte da-

nach ihr Auto rückwärts, um seitlich wegzufahren. Da der Zeuge E._____ dem 

Geschehen nach seinen eigenen Aussagen erst seine Aufmerksamkeit schenkte, 

nachdem er einen "Chlapf" gehört hatte, konnte er nur einen Teil des Geschehens 

bezeugen; er meinte, gesehen zu haben, dass das Auto in den Porsche hineinge-

fahren sei und die Beschwerdegegnerin 1 wieder habe wegfahren ("abhauen oder 

flüchten") wollen. Er führte nicht aus, dabei beobachtet zu haben, dass sich der 

Beschwerdeführer vor das Heck seines Porsches stellte, als die Beschwerdefüh-

rerin 1 auf den Porsche zufuhr. Die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdefüh-

rers wird somit von keinem der beiden Zeugen bestätigt und von der Beschwer-

degegnerin 1 bestritten. Bei dieser Beweislage ist ein anklagegenügender Tatver-

dacht bezüglich des ersten Vorwurfs der Gefährdung des Lebens und der ver-

suchten schweren Körperverletzung (versuchtes Überfahren des Beschwerdefüh-

rers vor der angeblich zweiten Kollision mit seinem Porsche) zu verneinen. 

(2) Während der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin 1 im Weiteren vor-

wirft, sie habe ihn überfahren wollen, als er nach den beiden Kollisionen mit sei-

nem Porsche auf der Strasse gestanden sei, gab der Zeuge E._____ zu Protokoll, 

der Beschwerdeführer sei vor das Auto der Beschwerdegegnerin 1 hingesprun-

gen und habe die Wegfahrt blockieren wollen, worauf die Beschwerdegegnerin 1 

ausgewichen sei und nach links gesteuert habe. Die Zeugin D._____ konnte sich 

nicht daran erinnern, dass sich der Beschwerdeführer nach der Kollision mit dem 

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Porsche vor das Auto der Beschwerdegegnerin 1 gestellt und so habe verhindern 

wollen, dass sie wegfahre. Wiederum wird die Sachverhaltsdarstellung des Be-

schwerdeführers von keinem der beiden Zeugen bestätigt und von der Beschwer-

degegnerin 1 bestritten. Bei dieser Beweislage ist auch bezüglich des zweiten 

Vorwurfs der Gefährdung des Lebens und der versuchten schweren Körperverlet-

zung (versuchtes Überfahren des Beschwerdeführers nach der Kollision mit sei-

nem Porsche) ein anklagegenügender Tatverdacht zu verneinen. 

Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.  

 

III. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Ausgangsgemäss sind die Kosten für das Beschwerdeverfahren dem Beschwer-

deführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist in Anwen-

dung von § 2 Abs. 1 lit. b - d und gestützt auf § 17 Abs. 1 der Gebührenverord-

nung des Obergerichts vom 8. September 2010 (GebV OG) auf Fr. 1'500.- festzu-

setzen und mit der geleisteten Prozesskaution von Fr. 2'000.- zu verrechnen. Im 

darüber hinausgehenden Betrag ist dem Beschwerdeführer die geleistete Pro-

zesskaution unter Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates zurückzuerstat-

ten. 

Mangels erheblicher Umtriebe ist der Beschwerdegegnerin 1 keine Prozessent-

schädigung zuzusprechen. 

 

- 14 - 

Es wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.  

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 1'500.– fest-

gesetzt, dem Beschwerdeführer auferlegt und mit der geleisteten Prozess-

kaution von Fr. 2'000.- verrechnet. 

Der Restbetrag der Kaution (Fr. 500.–) wird dem Beschwerdeführer unter 

Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates zurückerstattet. 

3. Der Beschwerdegegnerin 1 wird keine Entschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− RA lic. iur. X._____, in zweifacher Ausfertigung, für sich und zuhanden 
des Beschwerdeführers (per Gerichtsurkunde) 

− die Beschwerdegegnerin 1 (per Gerichtsurkunde) 
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl unter gleichzeitiger Rücksendung 

der beigezogenen Akten [Urk. 17] (gegen Empfangsbestätigung) 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 
Rechtsmittel an: 

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch) 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. 

- 15 - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Zürich, 10. Juli 2019 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. A. Flury 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. A. Brüschweiler 
 
 
 

	Beschluss vom 10. Juli 2019
	 Erwägungen:
	I.
	II.

	1. Begründung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl zur Einstellungsverfügung
	3. Rechtliches und Folgerungen
	III. Kosten- und Entschädigungsfolgen

	Der Restbetrag der Kaution (Fr. 500.–) wird dem Beschwerdeführer unter Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates zurückerstattet.
	 RA lic. iur. X._____, in zweifacher Ausfertigung, für sich und zuhanden des Beschwerdeführers (per Gerichtsurkunde)

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...
	Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.