# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4da9d508-884e-5554-94a9-6f5b46782ef5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.11.2016 RT160184
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT160184_2016-11-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT160184-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller, Vorsitzender, Oberrichterin  

Dr. D. Scherrer und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach sowie  

Gerichtsschreiberin lic. iur. G. Ramer Jenny 

Beschluss vom 14. November 2016 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,  

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Rechtsöffnung (Kostenvorschuss)   
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 14. Oktober 2016 (EB160419-I) 
 
 

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Erwägungen: 

1.a) Mit Eingabe vom 6. Oktober 2016 reichte die Gesuchstellerin und Be-

schwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) bei der Vorinstanz ein Begehren ein 

um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. … des Betrei-

bungsamtes Dübendorf (Zahlungsbefehl vom 14. März 2016) für Fr. 147.25, zu-

züglich 5% Zins seit 12. März 2016 auf Fr. 126.– und Betreibungskosten 

(Urk. 5/1). Mit Verfügung vom 14. Oktober 2016 setzte die Vorinstanz der Ge-

suchstellerin Frist zur Leistung eines Gerichtskostenvorschusses von Fr. 150.– an 

(Urk. 5/3 = Urk. 2). 

b) Gegen diesen Entscheid wandte sich der Gesuchsgegner und Beschwerde-

führer (fortan Gesuchsgegner) mit fristgerechter (Urk. 5/4, Briefumschlag zu 

Urk. 1) Eingabe vom 24. Oktober 2016 ans Obergericht mit dem sinngemässen 

Antrag (Urk. 1): 

 Es seien sämtliche Zahlungen an die Gesuchstellerin einzustellen. Die der Be-

schwerdeschrift beigelegte Strafanzeige vom 22. August 2016 sei nicht an die Gesuch-

stellerin zuzustellen.  

 Mit Eingabe vom 7. November 2016 gab der Gesuchsgegner der beschlies-

senden Kammer seine Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der 

Staatsanwaltschaft vom 20. Oktober 2016 bekannt (Urk. 6). 

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die sinngemäss als 

Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO entgegenzunehmende Eingabe vom 24. Okto-

ber 2016 sogleich als offensichtlich unzulässig erweist, kann auf die Einholung ei-

ner Beschwerdeantwort verzichtet werden (Art. 322 Abs. 1 ZPO). 

2.a) Die Prozessvoraussetzungen für ein Rechtsmittel sind von Amtes wegen zu 

prüfen, d.h. auch ohne dass eine Partei dies verlangt (Art. 60 ZPO). Für eine Be-

schwerde ist (unter anderem) Prozessvoraussetzung, dass diejenige Partei, wel-

che Beschwerde erhebt, durch den angefochtenen Entscheid einen Nachteil er-

leidet; ohne diese sogenannte Beschwer hat die Beschwerde führende Partei kein 

schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung ihrer Beschwerde und ist dement-

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sprechend auf eine solche nicht einzutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Soweit 

ein solcher Nachteil nicht geradezu auf der Hand liegt, ist er in der Beschwerde 

darzulegen und zu begründen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). 

b) Der Gesuchsgegner erleidet durch die angefochtene Verfügung keinen 

Nachteil. Er wird zu nichts verpflichtet. Einzig der Gesuchstellerin wird eine Frist 

zur Zahlung eines Gerichtskostenvorschusses angesetzt. Er bringt in seiner Be-

schwerde denn auch nichts gegen die angefochtene Verfügung vor. So verweist 

er lediglich auf verschiedene "Pendenzen im IV-Verfahren", unter anderem eine 

Beschwerde gegen eine IV-Verfügung vom 24. Juni 2016 und eine Strafanzeige 

vom 22. August 2016 (Urk. 3/1), mit welchen er massive grobfahrlässige Verlet-

zungen seiner Grundrechte geltend gemacht habe. Bis zu deren Erledigung seien 

Zahlungen an die Gesuchstellerin eingestellt (Urk. 1). Diese Vorbringen haben mit 

der Anordnung des Kostenvorschusses in der angefochtenen Verfügung nichts zu 

tun und sind daher nicht geeignet, einen daraus entstehenden Nachteil des Ge-

suchsgegners zu begründen. Sofern sie als Sistierungsgesuch für das Rechtsöff-

nungsverfahren zu verstehen sind, wären sie vor Vorinstanz einzubringen.  

c) Auf die Beschwerde des Gesuchsgegners ist folglich mangels Beschwer 

nicht einzutreten. 

d) Sodann hat der Gesuchsgegner kein schutzwürdiges Interesse an der Ge-

heimhaltung der Strafanzeige vom 22. August 2016 gegenüber der Gesuchstelle-

rin dargetan. Solches ist denn auch nicht ersichtlich, zumal das mit der Strafan-

zeige anhängig gemachte Verfahren offenbar mit Nichtanhandnahmeverfügung 

vom 20. Oktober 2016 erledigt worden ist (Urk. 6). Folglich sind der Gesuchstelle-

rin die vom Gesuchsgegner im Beschwerdeverfahren eingereichten Urkunden 

und Rechtsschriften ohne Einschränkungen zur Kenntnis zu bringen.  

3.a) Für das Beschwerdeverfahren ist umständehalber auf die Erhebung von Ge-

richtskosten zu verzichten. 

b) Es sind keine Parteientschädigungen für das Beschwerdeverfahren zuzu-

sprechen, dem Gesuchsgegner zufolge seines Unterliegens, der Gesuchstellerin 

mangels erheblicher Umtriebe (Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

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Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

des Doppels von Urk. 1 und der Kopien von Urk. 3/1-3 und Urk. 6, sowie an 

die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert der Haupt-
sache beträgt Fr. 180.55. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 14. November 2016 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. G. Ramer Jenny 
versandt am: 
mc 

	Beschluss vom 14. November 2016
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.
	3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage des Doppels von Urk. 1 und der Kopien von Urk. 3/1-3 und Urk. 6, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...