# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e039534-0d68-563c-8a03-77375ec147d5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2014 C-4797/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4797-2013_2014-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-4797/2013 

 

 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 

 

 
 

Parteien 

 
X._______ AG, 

vertreten durch Dr. Niklaus B. Müller, Hartmann Müller Part-

ner, Zürichbergstrasse 66, 8044 Zürich, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
Gegen 

 

 
SUVA, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Arbeitssicherheit Entzug der Betriebsanerkennung, Einspra-

cheentscheid SUVA vom 21. Juni 2013. 

 

 

C-4797/2013 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Unfallversicherung (nachfolgend SUVA oder 

Vorinstanz) mit Schreiben vom 15. Mai 2013 der X._______ AG, eine auf 

Asbestsanierung spezialisierte Unternehmung, (nachfolgend Beschwer-

deführerin) mitteilte, eine Besichtigung der Baustelle "Z._______" (Z) am 

8. Mai 2013 habe ergeben, dass bei der Sanierung Asbestreste nicht 

fachmännisch beseitigt worden seien und daher ein Verfahren für den 

Entzug der Anerkennung als Asbestsanierungsunternehmen eingeleitet 

und die Unternehmung auf Stufe 1 gesetzt werde (act. 1/20), 

dass die Beschwerdeführerin mit Stellungnahme vom 3. Juni 2013 um die 

Beibehaltung der Stufe 0 ersuchte, mit der Begründung, das Risiko einer 

Freisetzung von Asbestfasern sei sehr gering, da die im Fliesenkleber 

vorhandenen Asbestfasern fest im Zement gebunden seien (act. 1/21), 

dass die SUVA mit Einsprachentscheid vom 21. Juni 2013 (act. 1/3) der 

Beschwerdeführerin mitteilte, dass der Entzug der Anerkennung auf dem 

Verfahrensstand Stufe 1 beibehalten werde,  

dass die Beschwerdeführerin den Einspracheentscheid vom 21. Juni 

2013 mit Beschwerde vom 26. August 2013 (act. 1) beim Bundesverwal-

tungsgericht anfocht und dessen Aufhebung unter Kosten- und Entschä-

digungsfolgen beantragte, mit der Begründung, es handle sich um fest-

gebundenen Asbest und nicht wie von der Vorinstanz angenommen um 

schwachgebundenen Asbest, 

dass der mit Zwischenverfügung vom 30. August 2013 einverlangte Kos-

tenvorschuss von Fr. 1000.- (act. 2) am 27. September 2013 beim Bun-

desverwaltungsgericht einging (act. 4),  

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 20. Dezember 2013 

(act. 8) mitteilte, dass sie ihren Einspracheentscheid vom 21. Juni 2013 

ersatzlos aufhebe und deshalb dem Bundesverwaltungsgericht beantra-

ge, das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos vom Protokoll abzu-

schreiben,  

dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 27. Januar 2014 (act. 12/1) der 

Beschwerdeführerin bestätigte, dass sowohl der Einspracheentscheid 

vom 21. Juni 2013 als auch die Verfügung vom 15. Mai 2013 ersatzlos 

aufgehoben würden,  

C-4797/2013 

Seite 3 

dass die Beschwerdeführerin replikweise am 4. Februar 2014 (act. 12) ih-

re Kostennote einreichte und beantragte, gestützt auf das Schreiben der 

Vorinstanz vom 27. Januar 2014 sei das Verfahren zufolge Anerkennung 

gegenstandslos geworden und vom Protokoll abzuschreiben,  

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass die SUVA eine Vorin-

stanz gemäss Art. 33 Bst. e VGG ist und Einspracheentscheide der SUVA 

über die Zuteilung der Betriebe und der Versicherten zu den Klassen und 

Stufen der Prämientarife, vor dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar 

sind (Art. 109 Bst. b des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die 

Unfallversicherung (UVG, SR 832.20),  

dass das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren infolge 

Widerrufs des Einspracheentscheides vom 21. Juni 2013 und der Verfü-

gung vom 15. Mai 2013 gegenstandslos geworden und deshalb abzu-

schreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),  

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 

2 VwVG),  

dass somit keine Verfahrenskosten zu erheben sind und der Beschwerde-

führerin der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- zurückzuerstatten 

ist,  

dass in Anwendung von Art. 15 i.V.m. Art. 5 und Art. 7 Abs. 1 VGKE der 

Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz 

zuzusprechen ist, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, 

dass die Parteientschädigung für Beschwerdeverfahren vor dem Bundes-

verwaltungsgericht die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere not-

wendige Auslagen der Partei umfasst, die Parteientschädigung nach dem 

notwendigen Zeitaufwand des Vertreters oder der Vertreterin zu bemes-

sen ist und der Stundenansatz für Anwälte und Anwältinnen mindestens 

C-4797/2013 

Seite 4 

Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.- (exkl. Mehrwertsteuer) beträgt (Art. 8 ff. 

VGKE), 

dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin dem Bundesverwal-

tungsgericht eine Kostennote vom 4. Februar 2014 eingereicht hat, wo-

nach ein Aufwand von 88.66 Stunden zu einem Ansatz von Fr. 400.- zu-

züglich Auslagen in Höhe von Fr. 69.- und damit ein Gesamthonorar von 

Fr. 35'535.40 (exkl. Mehrwertsteuer) geltend gemacht wird,  

dass dieser ausserordentlich hohe Aufwand in keiner Weise gerechtfertigt 

ist, zumal die Beschwerdesache in einem frühen Verfahrensstadium erle-

digt werden konnte, der Sachverhalt keineswegs komplex ist, der Abklä-

rungsaufwand entgegen der Ansicht des Rechtsvertreters der Beschwer-

deführerin nicht aussergewöhnlich hoch war und Materialien aus dem 

Vorverfahren verwendet werden konnten,  

dass sich der höchste Stundenansatz von Fr. 400.- nicht rechtfertigen 

lässt, aufgrund der Bedeutung des vorliegenden Falls für die Beschwer-

deführerin, jedoch ein erhöhter Stundenansatz von Fr. 300.- gerechtfertigt 

erscheint,  

dass in Anbetracht dieser Umstände die Kostennote insoweit zu kürzen 

ist, als im vorliegenden Fall ein Gesamtaufwand von maximal 25 Stunden 

angemessen erscheint und das anwaltliche Honorar bei einem erhöhten 

Stundensatz von Fr. 300.- (vgl. Art. 10 Abs. 2 VGKE) auf Fr. 7'500.- (exkl. 

Mehrwertsteuer) zuzüglich Fr. 69.- Auslagen (exkl. Mehrwertsteuer) be-

stimmt wird, was insgesamt eine Entschädigung in Höhe von 8'175.- (inkl. 

Mehrwertsteuer) ergibt,  

dass die Parteientschädigung der anwaltlich vertretenen Beschwerdefüh-

rerin somit auf Fr. 8'175.- (inkl. Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der 

unterliegenden Vorinstanz zu bezahlen ist. 

 

  

C-4797/2013 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 

wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- nach Rechtskraft die-

ses Urteils zurückerstattet.  

3.  

Die Vorinstanz wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteient-

schädigung von Fr. 8'175.- (inkl. Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref.-Nr. ______, Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Gesundheit, Direktionsbereich Kranken- und Un-

fallversicherung (Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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