# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ab1d6a2-ecd7-5cf8-9cc6-11a465e86119
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 11.08.2014 SK2 2014 20
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2014-20_2014-08-11.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 11. August 2014 Schriftlich mitgeteilt am:
SK2 14 20 13. August 2014

Beschluss
II. Strafkammer

Vorsitz Hubert
Richter Pritzi und Schlenker
Aktuar Pers

In der strafrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, 

gegen

die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 1. April 2014, 
mitgeteilt am 2. April 2014, in Sachen des Beschwerdeführers gegen Y._____,

betreffend üble Nachrede,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Am 30. November 2010 ging beim Kreisamt Oberengadin eine Strafklage 
von X._____ gegen Y._____ und die Vormundschaftsbehörde Oberengadin we-
gen übler Nachrede etc. ein. Aufgrund der geänderten Zuständigkeiten im Zu-
sammenhang mit der Einführung der eidgenössischen Strafprozessordnung leitete 
das Kreisamt Oberengadin die Strafklage in der Folge an die Staatsanwaltschaft 
Graubünden weiter. Nachdem diese die Laieneingabe von X._____ seinem dama-
ligen Rechtsvertreter, Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Howald, zur Überarbeitung 
hatte zukommen lassen, reichte dieser zuhanden der Staatsanwaltschaft 
Graubünden am 31. März 2011 eine überarbeitete Strafanzeige gegen Y._____ 
wegen übler Nachrede ein. Die zur Anzeige gebrachten Delikte seien durch 
Y._____ begangen worden, indem dieser ehrverletzende und rufschädigende 
Aussagen in seinem beistandschaftlichen Schlussbericht an die Vormundschafts-
behörde Oberengadin/Bergell gemacht habe. In der Begründung wurde geltend 
gemacht, Y._____ vertrete in seinem Schlussbericht die Auffassung, dass Aussa-
gen von X._____, wonach er sein ganzes Vermögen für seine Betreuung aufge-
wendet habe, nicht der Wahrheit entsprächen. Weiter führe er auf, dass X._____ 
einen "Räuberbrief" an seine Adresse verfasst habe, welcher von der Schwester 
von X._____ unterzeichnet worden sei. Ferner mutmasse Y._____, er sei über-
zeugt, dass X._____ seine Ex-Frau um deren Ansprüche aus Güterrecht gebracht 
habe. Zudem – so die folgenden Mutmassungen – wolle X._____ seine Ex-Frau 
durch eine Betreibung seitens seiner Schwester gegen ihn erneut schädigen. 
Y._____ unterstelle X._____ in seinem Bericht ohne weiteres die Vornahme be-
trugsähnlicher Handlungen und die Haltung "wer sich ihm in den Weg stelle, wer-
de zum Abschuss freigegeben". Schliesslich solle X._____ Y._____ als manipu-
lierbaren Handlanger angesehen haben. Zu diesen Aussagen kämen noch weitere 
hinzu, die – zumindest in ihrer Gesamtheit – ebenfalls geeignet seien, die Ehre 
sowie den Ruf seines Mandanten zu verletzen.

B. Am 12. Mai 2011 eröffnete die Staatsanwaltschaft Graubünden nach Prü-
fung der Akten und in Anwendung von Art. 309 StPO eine Strafuntersuchung ge-
gen Y._____ wegen übler Nachrede gemäss Art. 173 StGB.

C. Nach Durchführung der Untersuchung, in deren Verlauf unter anderem eine 
Vergleichsverhandlung zwischen X._____ und Y._____ durchgeführt wurde, wel-
che jedoch scheiterte, und Letzterer einvernommen wurde, stellte die Staatsan-
waltschaft Graubünden das Verfahren gegen Y._____ mit Verfügung vom 1. April 
2014, mitgeteilt am 2. April 2014, ein.

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D. Gegen diese Einstellungsverfügung erhob X._____ mit Eingabe vom 8. 
April 2014 (Poststempel: 14. April 2014) Beschwerde an das Kantonsgericht von 
Graubünden mit dem Antrag, die Einstellungsverfügung sei aufzuheben und die 
Weiterführung der Untersuchungen sei einem unbelasteten Staatsanwalt zu über-
tragen.

E. Auf die Einholung von Vernehmlassungen wurde verzichtet. Die Akten der 
Staatsanwaltschaft Graubünden wurden hinzugezogen.

Auf die weitergehenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung sowie in 
der Beschwerdeschrift wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägun-
gen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Gemäss Art. 322 Abs. 2 sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit 
Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 
(EGzStPO; BR 350.100) kann gegen Einstellungsverfügungen der Staatsanwalt-
schaft beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde geführt werden. Die 
Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet einzureichen (Art. 322 
Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). Die angefochtene Einstellungsverfügung der 
Staatsanwaltschaft Graubünden vom 1. April 2014 wurde dem damaligen Rechts-
vertreter des Beschwerdeführers am 3. April 2014 zugestellt (act. E.2). Mit Einga-
be vom 14. April 2014 erfolgte die Beschwerde somit am letzten Tag der gesetzli-
chen Frist und damit fristgerecht, sodass insoweit – unter Vorbehalt der nachfol-
genden Ausführungen zur Begründungspflicht – darauf einzutreten ist. Nicht ein-
getreten werden kann hingegen auf die vom Beschwerdeführer eingereichten 
Nachträge zur Beschwerde (act. A.2-4) sowie auf den den ersten Nachtrag erset-
zenden Nachtrag vom 28. April 2014, welcher dem Kantonsgericht am 2. Mai 2014 
persönlich überbracht wurde (act. A.5). Diese Eingaben erfolgten allesamt erst 
nach Ablauf der 10-tägigen Beschwerdefrist am 14. April 2014 und somit ver-
spätet. Dem Beschwerdeführer war diesbezüglich die Rechtslage bereits aus den 
Verfahren SK2 12 45 und SK2 12 46 bekannt, da schon in diesen beiden Verfah-
ren auf diverse, vom Beschwerdeführer eingereichte Nachträge unter anderem 
mangels Fristeinhaltung nicht eingetreten werden konnte.

2. Die Strafprozessordnung enthält keine abschliessende Liste der nicht-
behördlichen, zur Beschwerde legitimierten Personen. Vielmehr kann gemäss der 

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allgemeinen Bestimmung zur Rechtsmittellegitimation in Art. 382 Abs. 1 StPO jede 
Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung 
eines Entscheids hat, Beschwerde ergreifen. Gemeinsame und kumulative Vor-
aussetzungen für die Beschwerdebefugnis bilden das Vorliegen der Rechtsfähig-
keit, der Prozessfähigkeit und der Beschwer (vgl. zum Ganzen Patrick Guidon, Die 
Beschwerde gemäss Schweizer Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, N 
221 ff.).

a. Gemäss Art. 322 Abs. 2 StPO kann die Einstellungsverfügung von den Par-
teien angefochten werden. Parteien sind im Haupt- und Rechtsmittelverfahren ne-
ben der Staatsanwaltschaft die beschuldigte Person sowie die Privatklägerschaft 
(Art. 104 Abs. 1 StPO). Als Privatkläger gilt der Geschädigte, der ausdrücklich er-
klärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivilkläger zu beteiligen, wobei der 
Strafantrag dieser Erklärung gleichgestellt ist (Konstituierung; Art. 118 Abs. 1 und 
2 StPO). Als geschädigte Person gilt die Person, die durch die Straftat in ihren 
Rechten unmittelbar verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Ob tatsächlich eine 
tatbestandsmässige, rechtswidrige und schuldhafte Straftat vorliegt, wird erst im 
Endentscheid festgestellt. Bis dahin bleibt sie eine blosse Hypothese (vgl. Goran 
Mazzucchelli/Mario Postizzi, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommen-
tar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Basel 2011, N 20 zu Art. 115 
StPO). Nachfolgend gilt es zu prüfen, ob seitens des Beschwerdeführers eine ge-
setzeskonforme Konstituierung erfolgt ist.

b. Seitens der geschädigten Person ist eine Willenserklärung erforderlich, wo-
bei der Wille, sich am Strafverfahren als Straf- und/oder Zivilkläger zu beteiligen, 
ausdrücklich manifestiert werden muss. Diese Erklärung wird in der Praxis als 
Konstituierung bezeichnet und ist spätestens bis zum Abschluss des Vorverfah-
rens an die Strafverfolgungsbehörde (Art. 118 Abs. 3 StPO), d.h. die Polizei oder 
die Staatsanwaltschaft (Art. 12 StPO), zu richten (vgl. Mazzucchelli/Postizzi, 
a.a.O., N 4 zu Art. 118 StPO). Die Konstituierung kann schriftlich oder mündlich zu 
Protokoll gegeben werden. Dabei besteht die Wahl, sich entweder nur im Straf-
punkt oder nur im Zivilpunkt zu konstituieren oder kumulativ beide Klagen geltend 
zu machen (Art. 119 Abs. 1 und 2 StPO).

c. Im vorliegenden Fall konstituierte sich der Beschwerdeführer in seiner 
überarbeiteten und von seinem damaligen Rechtsvertreter verfassten Strafanzeige 
vom 31. März 2011 ausdrücklich als Privatkläger und äusserte zugleich den 
Wunsch, im anzuhebenden Strafverfahren Parteirechte auszuüben. Weiter führte 
er darin aus, sich die Geldendmachung zivilrechtlicher Ansprüche vorzubehalten 

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(act. 3b.1 S. 2). Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass X._____ als 
Privatkläger im Sinne von Art. 118 Abs. 1 StPO zu qualifizieren ist, womit er zur 
Beschwerdeführung legitimiert ist.

3. Die Beschwerde ist zu begründen und die Person, die das Rechtsmittel der 
Beschwerde ergreift, hat genau anzugeben, welche Punkte des Entscheids ange-
fochten werden, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen und welche 
Beweismittel angerufen werden (Art. 396 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 385 Abs. 1 
StPO). Eine blosse Bestreitung der Ausführungen des angefochtenen Entscheids 
ohne Angabe von Gründen, welche einen anderen Entscheid nahelegen, genügt 
den Substantiierungsanforderungen nicht (vgl. u.a. Martin Ziegler, in: Niggli/Heer/ 
Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessord-
nung, Basel 2011, N 1 ff., insbes. auch N 4 zu Art. 385 StPO, sowie Jeremy Ste-
phenson/Gilbert Thiriet, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zur 
Schweizerischen Strafprozessordnung, Basel 2011, N 9 zu Art. 396 StPO).

a. Die vorliegende Einstellungsverfügung enthält eine ausführliche Begrün-
dung. Die Staatsanwaltschaft führte darin aus, dass nach Rechtsprechung und 
Lehre die Rechtfertigungsründe des Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches, 
unter anderem der Rechtfertigungsrund der Amts- und Berufspflicht, Vorrang vor 
dem Entlastungsbeweis im Sinne von Art. 173 Ziff. 2 StGB hätten, welcher nur 
zum Zuge komme, wenn die Straflosigkeit sich nicht bereits aus einem Rechtferti-
gungsrund ergebe. Die ehrverletzende Äusserung eines Beamten sei dann durch 
die Amtspflicht gerechtfertigt, wenn er sich in Erfüllung seiner Amtspflicht geäus-
sert habe, die Äusserung sachbezogen sei, nicht eindeutig über das Notwendige 
hinausgehe, nicht unnötig verletzend sei und nicht wider besseres Wissen erfolge. 
Wer verpflichtet sei, zu äussern, was er für wahr halte, unterscheide sich wesent-
lich von demjenigen, welchem es freistehe, ob er sich äussern wolle oder nicht. 
Gemäss Art. 451 in Verbindung mit Art. 423 und Art. 367 Abs. 3 aZGB sei bei der 
Beistandschaft auf eigenes Begehren gestützt auf Art. 394 aZGB ein Schlussbe-
richt zu erstatten, wobei das Zivilgesetzbuch keine Vorschriften über den Inhalt 
dieses Berichts enthalte und diesem lediglich noch Informationszweck zukomme. 
Es liege in der Natur der Sache, dass Berichte von Mandatsträgern eine subjektive 
Sicht der Dinge wiedergäben und deshalb inhaltlich umstritten sein könnten. Ent-
scheidend sei, dass der Bericht in jeder Hinsicht sachbezogen sei und der Vor-
mundschaftsbehörde, der betreuten Person und gegebenenfalls den Rechtsnach-
folgern Aufschluss darüber gebe, ob die wohlverstandenen Interessen der betreu-
ten Person im Rahmen des Möglichen und Machbaren gewahrt, die gesetzlichen 
Zuständigkeiten respektiert worden seien, die Zielsetzungen der Massnahme ein-

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gehalten worden seien und die Eignung des Mandatsträgers gegeben sei bzw. 
nötig gewesen sei, auch auf Lebensvorgänge Bezug zu nehmen, welche sich vor 
der Errichtung der Massnahme hätten abgespielt haben können. Y._____ sei am 
5. August 2010 von der Vormundschaftsbehörde Oberengadin/Bergell zur Abgabe 
eines Schlussberichts aufgefordert worden, welchen er in Erfüllung seiner Pflich-
ten als Beistand zuhanden der Vormundschaftsbehörde am 12. August 2010 ver-
fasst habe. Der entsprechende Schlussbericht äussere sich zur aktuellen Situation 
von X._____, soweit diese dem Beistand bekannt gewesen sei. Dies beinhalte 
Ausführungen zu seinen Wohnverhältnissen, zu den Gesundheits- und Leistungs-
beeinträchtigungen, zur Versicherungssituation, zu begleiteten und abgeschlosse-
nen Gerichtsverfahren, zu den Steuererklärungen, zu einer Betreibung der 
Schwester von X._____ und zu dessen allgemeinem Befinden. Sodann halte der 
Schlussbericht fest, dass die Beistandschaft nicht die richtige Massnahme sei, um 
X._____ zu helfen. Die Äusserungen von Y._____ im Bericht vom 12. August 
2010 seien vor obgenanntem Zweck, den ein Schlussbericht erfüllen müsse, 
sachbezogen. Auch das Bezirksgericht Maloja habe in seinem Entscheid vom 6. 
Dezember 2011 festgehalten, dass der Schlussbericht den gesetzlichen Vorgaben 
entspreche und den Informationszweck voll und ganz erfülle. Gemäss den Aussa-
gen von Y._____ anlässlich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 22. 
Februar 2012 habe er mit dem Bericht aufzeigen wollen, dass die angeordnete 
Massnahme sinnlos gewesen sei und deshalb habe aufgehoben werden müssen. 
Die Ausführungen würden weder eindeutig über das Notwendige hinausgehen, 
noch seien sie unnötig verletzend oder seien wider besseres Wissen erfolgt. Vor 
diesem Hintergrund seien allfällige ehrverletzende Äusserungen im Bericht von 
Y._____ aufgrund seiner Amtspflicht gerechtfertigt. Im Sinne einer Eventualbe-
gründung erwog die Staatsanwaltschaft, dass, selbst wenn eine Rechtfertigung 
verneint würde, Y._____ den Entlastungsbeweis gemäss Art. 173 Ziff. 2 StGB er-
bringen könnte. In diesem Zusammenhang nahm sie sodann zu den einzelnen 
Vorwürfen Stellung und erläuterte unter Hinweis auf die entsprechenden Akten 
jeweils, aus welchem Grund Y._____ ernsthafte Gründe hatte, seine Äusserung 
für wahr zu halten, bzw. in guten Treuen davon ausgehen durfte, dass das Vorge-
hen des Beschwerdeführers mit seiner Einschätzung übereinstimmte. Schliesslich 
gelangte die Staatsanwaltschaft zur Auffassung, dass Y._____ bei der geschilder-
ten Beweislage nicht rechtsgenüglich nachgewiesen werden könne, sich der üblen 
Nachrede zum Nachteil von X._____ strafbar gemacht zu haben. Weitere Be-
weismittel seien keine ersichtlich. Die Möglichkeit einer Verurteilung erscheine 
daher als unwahrscheinlich. Somit sei die vorliegende Strafuntersuchung gegen 
Y._____ unter Übernahme der Kosten auf die Staatskasse einzustellen.

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b. Auf diese Argumentationen geht der Beschwerdeführer in seiner Be-
schwerde nicht ein. Soweit er sich überhaupt mit dem Gegenstand der vorliegen-
den Angelegenheit befasst, lässt er es im Wesentlichen – neben diversen, teilwei-
se ungebührlichen Beschimpfungen und ausartenden, haltlosen Anschuldigungen 
gegenüber den verschiedensten Behördenmitgliedern, namentlich gegenüber dem 
Beschuldigten Y._____ – bei einer Wiederholung seiner bereits in der Strafklage 
(act. 3a.1) dargelegten Auffassungen bewenden (vgl. etwa Beschwerde, act. A.1, 
S. 7 ff.), ohne konkret auf die Begründung der Staatsanwaltschaft für die Verfah-
renseinstellung einzugehen und sich mit dieser auseinanderzusetzen. Nebst dem 
pauschalen Vorwurf der Voreingenommenheit der Staatsanwaltschaft und dem 
Einwand, Letztere habe den Vorfall nicht angemessen untersucht und der Ent-
scheid sei falsch, nimmt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde im Wesentli-
chen erstmals auf den letzten beiden Seiten (S. 11 und 12) konkret Bezug auf ein-
zelne Erwägungen der angefochtenen Verfügung. Allerdings findet auch an dieser 
Stelle keine Auseinandersetzung mit der Begründung in der Einstellungsverfügung 
statt. Vielmehr begnügt sich der Beschwerdeführer damit, die Erwägungen der 
Staatsanwaltschaft als "empörend", "haltlos", "unangebracht", "wild erfunden" etc. 
zu bezeichnen. Eine substantiierte Auseinandersetzung mit dem Entscheid fehlt 
hingegen gänzlich. Der Beschwerdeführer führt weder aus, weshalb die Erwägun-
gen der Staatsanwaltschaft falsch sein sollen, noch trägt er Argumente vor, die 
einen anderen Entscheid nahelegen würden. Auf einzelne entscheidrelevante Er-
wägungen in der angefochtenen Einstellungsverfügung – wie auf die Ausführun-
gen betreffend das Vorliegen des Rechtfertigungsgrunds der Amts- und Berufs-
pflicht, betreffend die Pflicht des Beschuldigten, sich im Schlussbericht zur aktuel-
len Situation des Beschwerdeführers zu äussern, betreffend Sachbezogenheit der 
inkriminierten Äusserungen, betreffend die Erbringung des Entlastungsbeweises 
gemäss Art. 173 Ziff. 2 StGB – geht er überhaupt nicht ein. Die Beschwerde ver-
mag somit den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Begründung nicht zu 
genügen, weshalb darauf grundsätzlich nicht einzutreten ist.

c. Allenfalls könnte sich die Frage stellen, ob dem Beschwerdeführer gestützt 
auf Art. 385 Abs. 2 StPO Gelegenheit zur Verbesserung seiner Eingabe hätte ein-
geräumt werden müssen. Dieser Bestimmung zufolge ist bei rechtzeitig einge-
reichten, jedoch ungenügenden Rechtsmittelschriften grundsätzlich eine Nachfrist 
zur Verbesserung anzusetzen (Ziegler, a.a.O., N 3 zu Art. 385 StPO). Diese Be-
stimmung konkretisiert das für staatliche Stellen geltende Verbot des überspitzten 
Formalismus, wonach sich die Behörde nicht auf das strikte Einhalten von Form-
vorschriften berufen darf, wenn dies durch keine schützenwerten Interessen ge-

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deckt ist. Der Sinn der Nachfrist besteht im Schutz der rechtsunkundigen Partei, 
welche erst kurz vor Ablauf der Anfechtungsfrist in Unkenntnis der formellen An-
forderungen eine namentlich ungenügend begründete Beschwerdeschrift einreicht 
(vgl. Entscheid der Beschwerdekammer des Obergerichts Aargau SBK.2012.150 
vom 22. Juni 2012, E. 1.2, in: forumpoenale 5/2013, S. 278). Demgegenüber ist 
Art. 385 Abs. 2 StPO nicht anwendbar für Eingaben, die der Einreicher, dem die 
Anforderungen bekannt sind, bewusst mangelhaft abfasst. Ansonsten wäre es ihm 
möglich, die Bestimmung von Art. 89 Abs. 1 StPO zu umgehen, wonach gesetzli-
che Fristen, zu denen Rechtsmittelfristen gehören, nicht erstreckt werden können 
(Urteil des Bundesgerichts 6B_872/2013 vom 17. Oktober 2013, E. 3; Entscheid 
der Beschwerdekammer des Obergerichts Aargau SBK.2012.150 vom 22. Juni 
2012, E. 1.2, in: forumpoenale 5/2013, S. 277 f.; Ziegler, a.a.O., N 3 zu Art. 385 
StPO). Ebenso wenig ist eine Nachristansetzung erforderlich, soweit der ange-
fochtene Entscheid mehrere selbständige Begründungen enthält und sich die 
Rechtsmitteleingabe nicht mit allen auseinandersetzt (Ziegler, a.a.O., N 4 zu Art. 
385 StPO). Im vorliegenden Fall konnte auf das Ansetzen einer Nachfrist verzich-
tet werden. Zwar war der Beschwerdeführer zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
nicht mehr anwaltlich vertreten, er wurde indessen schon in früheren Verfahren 
wiederholt und detailliert auf die Begründungserfordernisse hingewiesen (vgl. die 
Entscheide der II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 12 45 
und SK2 12 46 vom 1. Februar 2013). Er hatte somit Kenntnis von den Anforde-
rungen, weshalb sich eine Nachfristansetzung gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO be-
reits aus diesem Grund erübrigte. Vom Ansetzen einer Nachfrist konnte aber auch 
deshalb abgesehen werden, weil sich der Beschwerdeführer – wie bereits erwähnt 
– mit einzelnen Erwägungen in der angefochtenen Einstellungsverfügung über-
haupt nicht auseinandergesetzt hat. Nach dem Gesagten ist somit auf die Be-
schwerde mangels einer rechtsgenüglichen Begründung nicht einzutreten.

4. Doch selbst wenn auf die vorliegende Beschwerde einzutreten wäre, wäre 
diese aus den nachfolgenden Gründen abzuweisen.

a. Gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Ein-
stellung des Verfahrens, wenn kein Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage 
rechtfertigt. Der Entscheid über die Einstellung eines Verfahrens hat sich nach 
dem Grundsatz "in dubio pro duriore" zu richten. Dieser ergibt sich aus dem Lega-
litätsprinzip. Er bedeutet, dass eine Einstellung durch die Staatsanwaltschaft 
grundsätzlich nur bei klarer Straflosigkeit bzw. offensichtlich fehlenden Prozess-
voraussetzungen angeordnet werden darf. Hingegen ist – sofern die Erledigung 
mit einem Strafbefehl nicht in Frage kommt – Anklage zu erheben, wenn eine Ver-

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urteilung wahrscheinlicher erscheint als ein Freispruch. Falls sich die Wahrschein-
lichkeiten eines Freispruchs oder einer Verurteilung in etwa die Waage halten, 
drängt sich in der Regel, insbesondere bei schweren Delikten, eine Anklageerhe-
bung auf. Bei zweifelhafter Beweis- bzw. Rechtslage hat nicht die Staatsanwalt-
schaft über die Stichhaltigkeit des strafrechtlichen Vorwurfs zu entscheiden, son-
dern das zur materiellen Beurteilung zuständige Gericht. Der Grundsatz, dass im 
Zweifelsfall nicht eingestellt werden darf, ist auch bei der Überprüfung von Einstel-
lungsverfügungen zu beachten. Indessen verfügt die Staatsanwaltschaft bei der 
Beurteilung dieser Frage über einen gewissen Spielraum (vgl. zum Ganzen die 
Urteile des Bundesgerichts 6B_718/2013 vom 27. Februar 2014, E. 2.3.1, sowie 
1B_170/2012 vom 19. Juni 2012, E. 3.1).

b. Die Staatsanwaltschaft hat in ihrer Einstellungsverfügung unter Hinweis auf 
Lehre und Rechtsprechung zunächst zutreffend festgehalten, dass die Rechtferti-
gungsründe des Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches, unter anderem der 
Rechtfertigungsrund der Amts- und Berufspflicht, Vorrang vor dem Entlastungs-
beweis im Sinne von Art. 173 Ziff. 2 StGB haben, der nur zum Zuge kommt, wenn 
die Straflosigkeit sich nicht bereits aus einem Rechtfertigungsgrund ergibt. Die 
ehrverletzende Äusserung eines Beamten ist dann durch die Amtspflicht gerecht-
fertigt, wenn der Beamte sich in Erfüllung seiner Amtspflicht geäussert hat, die 
Äusserung sachbezogen ist, nicht eindeutig über das Notwendige hinausgeht, 
nicht unnötig verletzend ist und nicht wider besseres Wissen erfolgt. Wer verpflich-
tet ist, zu äussern, was er für wahr hält, unterscheidet sich wesentlich von demje-
nigen, welchem es freisteht, ob er sich äussern will oder nicht. Daher rechtfertigt 
es sich auch, den zur Äusserung Verpflichteten unter den genannten Vorausset-
zungen von der Last des Gutglaubensbeweises im Sinne von Art. 173 Ziff. 2 StGB 
zu befreien (vgl. BGE 123 IV 97 E. 2.c.aa S. 98 f. mit zahlreichen Hinweisen; vgl. 
auch Andreas Donatsch, Strafrecht III, 10. Aufl., Zürich 2013, S. 389; Günter Stra-
tenwerth/Guido Jenny/Felix Bommer, Schweizerisches Strafrecht, Besonderer Teil 
I, 7. Aufl., Bern 2010, § 11 N 51). In der Folge legte die Staatsanwaltschaft aus-
führlich und nachvollziehbar dar, dass der Beschuldigte von der damaligen Vor-
mundschaftsbehörde Oberengadin/Bergell zur Abgabe eines Schlussberichts auf-
gefordert wurde (act. 3b.9) und Ersterer dieser Aufforderung in Erfüllung seiner 
Pflichten nachkam (act. 3b.3). Die in diesem Bericht gemachten Äusserungen sei-
en mit Blick auf den Zweck, den ein Schlussbericht erfüllen müsse, alsdann sach-
gerecht. So würden die Ausführungen weder eindeutig über das Notwendige hin-
ausgehen, noch seien sie unnötig verletzend oder seien wider besseres Wissen 
erfolgt. Vor diesem Hintergrund seien allfällige ehrverletzende Äusserungen im 

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betreffenden Bericht des Beschuldigten aufgrund seiner Amtspflicht gerechtfertigt. 
Eine Durchsicht des sich bei den Akten befindlichen Berichts von Y._____ vom 12. 
August 2010 (act. 3b.3) bestätigt die staatsanwaltschaftliche Einschätzung in jeder 
Hinsicht. Wie die Staatsanwaltschaft korrekt festgehalten hat, äusserte sich 
Y._____ darin zu den Wohnverhältnissen des Beschwerdeführers, zu den Ge-
sundheits- und Leistungsbeeinträchtigungen, zur Versicherungssituation, zu be-
gleiteten und abgeschlossenen Gerichtsverfahren sowie zu den Steuererklärun-
gen. Darüber hinaus vertrat er – wie bereits das Obergericht des Kantons Luzern 
– die Auffassung, dass die Aussagen von X._____, wonach er für seine Betreuung 
sein ganzes Vermögen aufgewendet habe, nicht der Wahrheit entsprechen könn-
ten. Des Weiteren habe sein Mandant nicht nachvollziehbare Vermögensdispositi-
onen getroffen. So sei ihm letzthin eine Betreibung seiner Schwester im Betrag 
von Fr. 495'291.20 zugestellt worden, woraufhin er Rechtsvorschlag erhoben und 
die Gläubigerin über das Betreibungsamt ersucht habe, ihre Beweismittel vorzule-
gen. Als Reaktion darauf habe er einen "Räuberbrief", geschrieben von X._____ 
und unterzeichnet von seiner Schwester, erhalten. Diese Betreibung – so Y._____ 
weiter – sei wohl ein weiterer Versuch von X._____, seine Ex-Frau, die er um ihre 
Ansprüche aus Güterrecht gebracht habe, erneut zu schädigen. Y._____ vertrat in 
seinem Bericht ferner die Meinung, dass beziehungsmässig empfundene Krän-
kungen und Verletzungen, die der psychisch fragile, intelligente und einst sicher 
äusserst tüchtige Geschäftsmann im Zuge einer jahrzehntelangen eherechtlichen 
Auseinandersetzung erlitten habe, diesen subjektiv zur Vornahme betrugsähnli-
cher Handlungen legitimieren würden; wer sich ihm dabei in den Weg stelle, wer-
de zum Abschuss freigegeben. Abschliessend hielt Y._____ fest, dass X._____ im 
Rahmen einer Beistandschaft nicht geholfen werden könne. Die Erfahrung habe 
gezeigt, dass er als Beistand lediglich die Stellung eines manipulierbaren Hand-
langers hätte einnehmen sollen. Der Staatsanwaltschaft ist darin beizupflichten, 
dass die eben zitierten Äusserungen des damaligen Beistands mit Blick auf die 
notwendigen inhaltlichen Voraussetzungen eines Schlussberichts im Sinne von 
Art. 394 aZGB, sachbezogen sind. Namentlich gehen sie weder eindeutig über 
das Notwendige hinaus noch sind sie unnötig verletzend; ebenso wenig sind sie 
wider besseres Wissen erfolgt. Es lässt sich denn auch nicht vermeiden, dass Be-
richte von Mandatsträgern eine subjektive Sicht der Dinge wiedergeben und des-
halb inhaltlich umstritten sein können. Entsprechend besteht der Sinn der Geneh-
migung des Schlussberichts auch nicht darin, die darin aufgeführten Inhalte nach 
dem objektiven Wahrheitsgehalt zu erforschen und ihnen dadurch behördlich fest-
gestellte Beweiskraft zu verleihen, weshalb die Genehmigung eines Schlussbe-
richts nicht gleichbedeutend ist mit der Zustimmung zu allen Aussagen und Tätig-

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keiten des Mandatsträgers (vgl. Kurt Affolter, in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar zum Zivilgesetzbuch I, 4. Aufl., Basel 2010, N 28 f. zu Art. 451-453 
ZGB). Mit Blick auf die vorangegangenen Ausführungen ist die Schlussfolgerung 
der Staatsanwaltschaft, wonach allfällige ehrverletzende Äusserungen im Bericht 
von Y._____ aufgrund seiner Amtspflicht gerechtfertigt seien, nicht zu beanstan-
den. Der Beschwerde wäre diesbezüglich somit selbst im Falle des Eintretens kein 
Erfolg beschieden.

c. Schliesslich gelangte die Staatsanwaltschaft im Rahmen einer Eventualbe-
gründung zum Schluss, dass Y._____ – selbst wenn eine Rechtfertigung verneint 
würde – den Entlastungsbeweis gemäss Art. 173 Ziff. 2 StGB erbringen könnte. 
Nach dieser Bestimmung ist der Beschuldigte nicht strafbar, wenn er beweist, 
dass die von ihm vorgebrachte oder weiterverbreitete Äusserung der Wahrheit 
entspricht, oder dass er ernsthafte Gründe hatte, sie in guten Treuen für wahr zu 
halten. Unter Hinweis auf die entsprechenden Aktenstücke nahm die Staatsan-
waltschaft auf den Seiten 5 ff. der angefochtenen Verfügung zu jeder einzelnen 
Äusserung im Schlussbericht, welche vom Beschwerdeführer als ehrverletzend 
betrachtet wurde, Stellung und erläuterte detailliert und nachvollziehbar, weshalb 
Y._____ ernsthafte Gründe hatte, seine jeweiligen Ausführungen für wahr zu hal-
ten bzw. in guten Treuen davon ausgehen durfte, dass die diesen Äusserungen 
zugrunde liegenden Tatumstände sich derart abgespielt haben, wie von ihm in 
seinem Bericht geschildert. Auch diese Schlussfolgerungen geben keinerlei An-
lass zu irgendwelchen Beanstandungen. Es liegen aufgrund der Akten- und Be-
weislage mithin keine Anhaltspunkte vor, dass Y._____ mit seinen Äusserungen 
beabsichtigt hat, den Ruf des Beschwerdeführers vorsätzlich wider besseres Wis-
sen zu schädigen (vgl. in diesem Zusammenhang auch die Aussagen von 
Y._____ anlässlich der Konfronteinvernahme vom 28. November 2011 sowie der 
staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 22. Februar 2012, act. 3b.5 und 3b.6). 
Nach dem Gesagten ist die Staatsanwaltschaft zu Recht zur Auffassung gelangt, 
dass Y._____ angesichts der vorliegenden Akten- und Beweislage nicht rechts-
genüglich nachgewiesen werden kann, sich der üblen Nachrede zum Nachteil von 
X._____ strafbar gemacht zu haben, und die Möglichkeit einer Verurteilung dem-
zufolge unwahrscheinlich erscheint. Die Strafuntersuchung ist nach den vorange-
gangenen Ausführungen somit zu Recht eingestellt worden, was, selbst wenn auf 
die Beschwerde einzutreten wäre, deren Abweisung zur Folge hätte.

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Kosten des Beschwerde-
verfahrens zu Lasten des Beschwerdeführers (Art. 428 Abs. 1 StPO). Diese wer-

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den auf Fr. 2'000.-- festgesetzt (vgl. Art. 8 der Verordnung über die Gerichtsge-
bühren in Strafverfahren [VGS; BR 350.210]).

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.-- gehen zu Lasten 
des Beschwerdeführers.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. des Bundesgerichtsge-
setzes (BGG; SR 173.110) Beschwerde in Strafsachen an das Bundesge-
richt geführt werden. Die Beschwerde ist dem Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 Tagen seit Eröffnung der 
vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG 
vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwer-
delegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Be-
schwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: