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**Case Identifier:** b6c560f1-7d71-5243-9d9c-971b9e360b1e
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 19.06.2014 715 2013 349 (715 13 349)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_715-2013-349_2014-06-19.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
vom 19. Juni 2014 (715 13 349) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Arbeitslosenversicherung 
 
 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung; Eventualvorsatz bejaht, da versicherte Per-
son aufgrund ihres Verhalten mit Kündigung durch die Arbeitgeberin rechnen musste; 
Berücksichtigung von schuldmindernden Gründen führt zu Reduktion der Einstelltage 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Gerichtsschreiberin Margit Campell 

 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland, Bahnhofstrasse 32, 
4133 Pratteln, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
 
 
 
A. A.____ arbeitete ab 1. Oktober 1986 bei der B.____. Am 17. Juli 2012 kündigte die 
Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist per 
31. Dezember 2012. Am 14. November 2012 meldete sich A.____ zur Arbeitsvermittlung beim 
Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) und am 22. Januar 2013 zum Bezug von Tag-
geldern der Arbeitslosenversicherung (ALV) ab 1. Januar 2013 bei der Öffentlichen Arbeitslo-
senkasse (Arbeitslosenkasse) an. Mit Verfügung Nr. 494/2013 vom 11. März 2013 stellte die 
Arbeitslosenkasse A.____ wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für die Dauer von 
32 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Eine dagegen gerichtete Einsprache wies die Ein-

 
 
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spracheinstanz des Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) Baselland, Abteilung Öf-
fentliche Arbeitslosenkasse, am 29. Oktober 2013 ab. Zur Begründung wurde im Wesentlichen 
ausgeführt, der Versicherte habe mit seinem Verhalten die Gefahr einer Kündigung eventual-
vorsätzlich in Kauf genommen. Er habe somit die Arbeitslosigkeit teilweise selbst verschuldet, 
weshalb er in der Anspruchsberechtigung einzustellen sei. 
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte, vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, 
am 29. November 2013 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozial-
versicherungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, es sei der Einspracheentscheid der Be-
schwerdegegnerin vom 29. Oktober 2013 aufzuheben und festzustellen, dass ihn kein Ver-
schulden an seiner Arbeitslosigkeit treffe. Eventualiter sei die Einstellung der Leistung auf weni-
ger als 16 Tage festzulegen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung wurde im Wesentlichen 
vorgebracht, dass die Annahme der Vorinstanz, er habe die Arbeitslosigkeit eventualvorsätzlich 
in Kauf genommen, nicht zutreffe. 
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Vernehmlassung vom 17. Februar 2014 unter 
Hinweis auf ihre Ausführungen in der Verfügung und im angefochtenen Einspracheentscheid 
auf Abweisung der Beschwerde.  
 
 
Die Präsidentin zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversi-
cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 in Verbindung mit den 
Art. 56 und 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheentscheide aus dem Bereich der Arbeits-
losenversicherung Beschwerde beim kantonalen Versicherungsgericht erhoben werden. Örtlich 
zuständig ist nach Art. 100 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 128 Abs. 1 sowie Art. 119 
Abs. 1  lit. a und Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 
die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 das Versicherungsgericht desjenigen 
Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit des Verfügungserlasses die Kontrollpflicht er-
füllt. Vorliegend erfüllt der Beschwerdeführer seine Kontrollpflicht im Kanton Basel-Landschaft. 
Nach § 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsge-
richt Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 
ATSG. Auf die beim sachlich und örtlich zuständigen Gericht form- und fristgerecht eingereichte 
Beschwerde ist somit einzutreten. 
 
1.2 Gemäss § 55 Abs. 1 VPO entscheidet die präsidierende Person der Abteilung Sozial-
versicherungsrecht des Kantonsgerichts Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 10'000.-- 
durch Präsidialentscheid. Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin den 
Beschwerdeführer zu Recht wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für die Dauer von 32 
Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat. Bei einem Taggeld von Fr. 226.60 beläuft 
sich der Streitwert auf Fr. 7‘251.20, weshalb die Angelegenheit präsidial zu entscheiden ist. 

 
 
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2.1 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person alles Zumutbare unternehmen, 
um eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Schadenminderungspflicht; 
vgl. BGE 114 V 285 E. 3, 111 V 239 E. 2a, 108 V 165 E. 2a). Kommt sie dieser Verpflichtung 
nicht nach, kann die zuständige Arbeitslosenkasse eine Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung verfügen (vgl. Art. 30 AVIG). Die Einstellung hat die Funktion einer Haftungsbegrenzung 
der Versicherung für Schäden, die die versicherte Person hätte vermeiden oder vermindern 
können. Als Verwaltungssanktion ist sie vom Gesetzmässigkeits-, Verhältnismässigkeits- und 
Verschuldensprinzip beherrscht (vgl. THOMAS NUSSBAUMER, in: Koller/Müller/Rhinow/Zimmerli, 
Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, Arbeitslosenversicherung, Basel 
2007, Rz. 822 ff.). 
 
2.2 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ist eine versicherte Person in der Anspruchsberech-
tigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden arbeitslos geworden ist. Selbstver-
schuldete Arbeitslosigkeit liegt unter anderem dann vor, wenn die versicherte Person durch ihr 
Verhalten, insbesondere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, der Arbeitgeberin An-
lass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat (vgl. Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV). Die 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt keine 
fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen nach Art. 337 beziehungs-
weise Art. 346 Abs. 2 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) vom 30. März 1911 vo-
raus. Das unkorrekte Verhalten muss auch nicht zwingend eine eigentliche Verletzung arbeits-
vertraglicher Pflichten darstellen, sondern es genügt, dass die versicherte Person durch ihr 
sonstiges Verhalten innerhalb und ausserhalb des Betriebs berechtigten Anlass zur Kündigung 
gab (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG, seit 1. Januar 2007: Bun-
desgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 8. Oktober 2002, C 392/00, E. 3.1; ARV 1987 
Nr. 7; 1982 Nr. 18). Erforderlich ist demnach lediglich ein von der Verwaltung beziehungsweise 
dem Gericht nachgewiesenes vermeidbares Fehlverhalten der versicherten Person 
(vgl. JACQUELINE CHOPARD, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, Zürich 1998, 
S. 108). Dabei müssen nicht zwingend Beanstandungen in beruflicher Hinsicht vorgelegen ha-
ben. Es genügt beispielsweise, dass charakterliche Eigenschaften im weiteren Sinne, die den 
Arbeitnehmer für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen, zur Entlassung geführt haben 
(vgl. BGE 112 V 244 f. E. 1). Von selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit im Sinne der Arbeitslo-
senversicherung ist folglich dann auszugehen, wenn und soweit der Eintritt der Arbeitslosigkeit 
nicht objektiven Faktoren zuzuschreiben ist, sondern in einem nach den persönlichen Verhält-
nissen vermeidbaren Verhalten der versicherten Person liegt (vgl. ARV 1998 Nr. 9 S. 44 E. 2b 
mit Hinweisen; GERHARD GERHARDS, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Bern 
und Stuttgart 1987, Band I, Rz. 8 zu Art. 30). 
 
2.3 Gemäss Art. 20 lit. b des Übereinkommens der Internationalen Arbeitsorganisation 
über Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (Über-
einkommen Nr. 168 der IAO), das für die Schweiz am 17. Oktober 1991 in Kraft trat, kann eine 
Leistung, auf die eine geschützte Person bei Voll- oder Teilzeitarbeitslosigkeit oder Verdienst-
ausfall in Folge einer vorübergehenden Arbeitseinstellung ohne Unterbrechung des Beschäfti-
gungsverhältnisses Anspruch gehabt hätte, nur gekürzt werden, wenn die zuständige Stelle 

 
 
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festgestellt hat, dass die betreffende Person vorsätzlich zu ihrer Entlassung beigetragen hat. 
Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der IAO ist hinreichend bestimmt und klar, um als 
Grundlage eines Entscheides im Einzelfall dienen zu können (vgl. BGE 122 V 54 ff.); er ist da-
her direkt anwendbar. Wegen des Primats des Völkerrechts geht Art. 20 
lit. b des Übereinkommens Nr. 168 der IAO Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV vor. Demzufolge führt nicht 
jedes schuldhafte Verhalten der versicherten Person, das dem Arbeitgeber Anlass zur Auflö-
sung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat, zu einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG. Das vorwerfbare Verhalten muss gemäss Art. 20 lit. b des 
Übereinkommens Nr. 168 der IAO vielmehr vorsätzlich erfolgt sein, wobei auch Eventualvorsatz 
genügt (vgl. Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG: heute: Bundesgericht, 
sozialrechtliche Abteilungen] vom 4. Juni 2002, C 371/01, E. 2b und vom 8. August 2002, 
C 14/01, E. 1.2).  
 
3.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerde-
verfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Versicherungsträger und 
Gerichte von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen 
Sachverhalts zu sorgen (vgl. BGE 125 V 195 E. 2; 122 V 158 E. 1a). Dies bedeutet, dass in 
Bezug auf den rechtserheblichen Sachverhalt Abklärungen vorzunehmen sind, wenn hierzu 
aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus  den Akten ergebender Anhaltspunkte hin-
reichender Anlass besteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2009, 8C_106/2009, E. 1 
mit weiteren Hinweisen). Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein 
Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (vgl. BGE 125 V 193 E. 2; Urteil des Bundes-
gerichts vom 17. Juni 2009, 8C_412/2009, E. 1). Die Mitwirkungspflicht kommt als allgemeiner 
Verfahrensgrundsatz auch im kantonalen Beschwerdeverfahren zur Anwendung und bedeutet 
das aktive Mitwirken der Parteien bei der Feststellung des Sachverhalts (vgl. THOMAS LOCHER, 
Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, S. 446 f., 489 f.; FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 284 f.). 
 
3.2 Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine 
Tatsache erst und nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt 
sind (vgl. MAX KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Auflage, Bern 1978, S. 135). Im 
Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit zu fällen (vgl. BARBARA KUPFER BUCHER, Rechtsprechung des Bun-
desgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und Insolvenzentschädigung, Zürich 2013, S. 161). Die blosse Möglichkeit eines 
bestimmten Sachverhaltes genügt diesen Beweisanforderungen nicht. Es ist vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die das Gericht von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, 121 V 47 E. 2a, 
121 V 208 E. 6b). Eine Ausnahme hierzu bildet die Anwendung von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV 
(vgl. dazu Urteil des EVG vom 17. Oktober 2000, C 53/00, E. 3a). Praxisgemäss muss das der 
versicherten Person im Rahmen dieser Bestimmung zur Last gelegte Verhalten in beweismäs-
siger Hinsicht klar feststehen, ansonsten eine Einstellung ausser Betracht fällt (vgl. Urteile des 
EVG vom 7. November 2002, C 365/01, E. 2 und vom 8. Oktober 2002, C 392/00, E. 3.1; siehe 
im Weiteren auch BGE 112 V 245 E. 1). 

 
 
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3.3 In seiner Beweiswürdigung ist das Gericht regelmässig auf die Parteivorbringen und 
insbesondere auf die Aussagen der Arbeitgeberin angewiesen. Diese sollte eine Sachverhalts-
darstellung abgeben, ohne am Ausgang des Verfahrens interessiert zu sein und ohne ein Inte-
resse daran zu haben, die versicherte Person in einem ungünstigen Licht erscheinen zu lassen. 
Solange kein Grund besteht, an den Aussagen der Arbeitgeberin zu zweifeln, ist auf diese ab-
zustellen. Es darf hingegen insbesondere dann nicht einzig auf deren Aussagen zu den Um-
ständen der vorzeitigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses abgestellt werden, wenn diese be-
stritten und durch keine weiteren Indizien gestützt werden (vgl. BGE 112 V 245 E. 1; ARV 1999 
Nr. 8 S. 39 E. 7b; Urteil des EVG vom 8. März 2001, C 102/00, E. 1a). Das der versicherten 
Person zur Last gelegte Verhalten muss klar feststehen und von dieser vorsätzlich ausgeübt  
worden sein. Ein derartiges Verhalten muss demnach als solches auch bewiesen werden und 
nicht bloss mit dem ansonsten im Bereich des Sozialversicherungsrechts erforderlichen Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein (vgl. Urteil des EVG vom 26. April 
2006, C 11/06, E. 3). Bei Differenzen zwischen der Arbeitgeberin und dem Arbeitnehmer darf 
somit nicht ohne Weiteres auf ein fehlerhaftes Verhalten des Arbeitnehmers geschlossen wer-
den, wenn die Arbeitgeberin nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für die sie 
keine Beweise anführen kann (vgl. Urteil des EVG vom 26. April 2001, C 380/00, E. 2b; 
BGE 112 V 245 mit Hinweisen; NUSSBAUMER, a.a.O., Rz. 831). 
 
4. Zu prüfen ist zunächst, ob der Beschwerdeführer zur Kündigung Anlass gegeben und 
deshalb die Folgen der selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a 
AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV mithin die Einstellung in der Anspruchsberech-
tigung zu tragen hat. Der rechtserhebliche Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:  
 
4.1.1 Der Beschwerdeführer wurde am 11. April 2012 von der Arbeitgeberin verwarnt. Dem 
gleichentags verfassten Schreiben (vgl. act. 122) ist zu entnehmen, dass die Arbeitgeberin die 
Qualität der Arbeitsleistung des Beschwerdeführers bemängelte und mit dieser - da ungenü-
gend - nicht zufrieden gewesen sei. Der Beschwerdeführer wurde insbesondere aufgefordert, 
seine Aufgaben engagiert, präzise, unter Beachtung des Qualitätsstandards und nicht nur auf 
das Minimum bedacht zu erfüllen. Weiter wurde von ihm mehr Interesse an der Arbeit und mehr 
Engagement in Bezug auf die Weiterbildung verlangt. Schliesslich wurde der Beschwerdeführer 
aufgefordert, einen freundlicheren Umgangston und mehr Hilfsbereitschaft gegenüber den Ar-
beitskollegen wie auch gegenüber den Klienten zu zeigen. Für Mitte Juni 2012 war eine Zwi-
schenbilanz betreffend die Kritikpunkte vorgesehen. Die künftige Zusammenarbeit hänge von 
einer klaren Verbesserung der vorgenannten Kritikpunkte ab. Zudem wurde der Beschwerde-
führer bereits am 11. April 2012 aufgefordert, sich aktiv um eine neue Tätigkeit zu bemühen. 
Das Schreiben wurde am 19. April 2012 vom Beschwerdeführer unterzeichnet und an die Ar-
beitgeberin retourniert. Er bestätigte, über den Inhalt und die Konsequenzen informiert zu sein. 
Er werde sich anstrengen, um die Kritikpunkte erfüllen und das Vertrauen der Arbeitgeberin 
zurückgewinnen zu können. Am 17. Juli 2012 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis 
per Ende Dezember 2012. Ihrer Arbeitgeberbescheinigung vom 23. November 2012 ist zu ent-
nehmen, dass die erbrachte Leistung nicht den Erwartungen und Anforderungen entsprochen 
habe. In ihrem Schreiben an die Arbeitslosenkasse vom 15. Februar 2013 hielt die Arbeitgebe-

 
 
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rin unter Hinweis auf die Verwarnung vom 11. April 2012 fest, dass für die Auflösung des Ar-
beitsverhältnisses im Wesentlichen die ungenügende Arbeitsleistung (Qualität, Kunden- und 
Lösungsorientierung) und das mangelnde Arbeitsinteresse (minimales Engagement, Einsatz-
freude, Leistungsmotivation) ursächlich gewesen seien. Der Beschwerdeführer habe die An-
sprüche an die Stelle bezüglich des Fachwissens und aufgrund des geringen Entwicklungspo-
tentials und -interesses zu wenig erfüllen können. Es sei aber anzumerken, dass die Anforde-
rungen in der Versicherungsbranche im Laufe der Jahre gestiegen seien und die Komplexität 
zugenommen habe. Weiter habe auch sein Umgangston (Freundlichkeit und Emotionalität) ge-
genüber internen Stellen sowie Teammitgliedern nicht mehr den Erwartungen entsprochen.  
 
4.1.2 Der Beschwerdeführer äusserte im Fragebogen „Rechtliches Gehör“ der Arbeitslosen-
kasse am 22. Februar 2013, dass er nicht (mehr) motiviert gewesen sei. Zur Untermauerung 
dieser Behauptung reichte er Kopien des E-Mailverkehrs zwischen ihm und dem CEO der Ar-
beitgeberin ein, welcher zwischen dem 5. und dem 19. September 2012 stattfand. Den Kopien 
ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer der Konzernleitung vorwarf, dass diese dem 
Personal 37,7 % des Pensionskassenguthabens „gestohlen“ habe. Weiter sei das Personal im 
Rahmen des Firmenjubiläums nicht speziell bedacht worden und schliesslich kritisierte er die 
Aktionäre, die nichts für das gute Firmenergebnis beitragen würden.  
 
4.1.3 Im Einspracheverfahren machte der Beschwerdeführer geltend, die Gründe für die 
mangelnde Motivation seien vielschichtig. Die Problematik lasse sich auch aus dem E-
Mailverkehr zwischen dem Beschwerdeführer und dem Vorgesetzten nach der Kündigung ent-
nehmen. Tatsache sei, dass der Beschwerdeführer viele Jahre bei seiner Arbeitgeberin ange-
stellt gewesen sei. Weiter stehe auch fest, dass die Arbeitgeberin in ihrem Schreiben an die 
Arbeitslosenkasse vom 5. (recte: 15.) Februar 2013 erwähnt habe, dass er die Anforderungen 
an die Stelle nicht mehr ganz erfüllt habe. Es sei offensichtlich, dass er nicht mehr in das Unter-
nehmen gepasst habe und die Kündigung schon anfangs 2012 beschlossen worden sei. Es 
dürfe ihm daher nicht ohne weiteres ein schweres Verschulden angelastet werden. Vielmehr 
hätten komplizierte Strukturen offenkundig zu Differenzen geführt. Hinzu komme, dass in der 
Versicherungsbranche die Leistungsanforderungen sicherlich fordernder geworden seien. Er 
habe von jungen Jahren an für die Arbeitgeberin gearbeitet und seine Stelle sicherlich nicht 
leichtfertig aufs Spiel gesetzt, umso mehr als er bereits über 50 Jahre alt sei.  
 
4.1.4 In der vorliegenden Beschwerde wiederholt der Beschwerdeführer sinngemäss die 
bereits erwähnten Ausführungen. Er macht insbesondere geltend, dass er die Kündigung nicht 
eventualvorsätzlich in Kauf genommen habe. Die Arbeitgeberin habe pauschale Vorwürfe ge-
gen ihn erhoben. Er habe kaum Gelegenheit gehabt, sein Verhalten zu ändern, zumal ihm von 
Seiten der Arbeitgeberin nur sehr kurze Zeit für eine Veränderung gegeben worden sei. Es sei 
denn auch unbewiesen, dass er nach seiner Verwarnung am 11. April 2012 noch Verfehlungen 
begangen habe.  
 
4.2 Das Verhalten des Beschwerdeführers führte im April 2012 zu einer schriftlichen Ver-
warnung, welche mit einer Kündigungsandrohung verbunden war. Konkret warf die Arbeitgebe-
rin dem Beschwerdeführer mangelhafte Qualität in Bezug auf die geleistete Arbeit sowie feh-

 
 
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lende Kunden- und Lösungsorientierung vor. Weiter habe er nur ein minimales Engagement 
sowie wenig Einsatz gezeigt. Auch sein Umgangston wurde kritisiert und als nicht angepasst 
bezeichnet. Diese Argumente machen deutlich, dass die Arbeitgeberin entgegen den Ausfüh-
rungen in der Beschwerde keine Pauschalvorwürfe gegen den Beschwerdeführer erhob. Viel-
mehr machte sie konkrete Beanstandungen sowohl in beruflicher (Qualität und Engagement) 
wie auch in persönlicher Hinsicht (Umgangston). Diese Vorhalte wurden vom Beschwerdeführer 
zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise konkret bestritten. Er liess einzig verlauten, dass er 
nicht mehr motiviert gewesen sei, was auch dem im September 2012 geführten E-Mailkontakt 
mit dem CEO der Arbeitgeberin zu entnehmen sei. Der Beschwerdeführer hat damit durch sein 
Verhalten der Arbeitgeberin Anlass zur Kündigung gegeben, weshalb seine Arbeitslosigkeit als 
selbstverschuldet im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV zu bezeichnen ist. 
 
5. In einem nächsten Schritt ist zu prüfen, ob dem Beschwerdeführer zu Recht (eventu-
al)vorsätzliches Verhalten zur Last gelegt werden kann oder ob sein Handeln als fahrlässig zu 
bezeichnen ist.  
 
5.1 Eventualvorsatz ist anzunehmen, wenn die betroffene Person vorhersehen kann oder 
vorhersehen muss, dass ihr Verhalten zu einer Kündigung durch den Arbeitgeber führt (vgl. 
Urteil des EVG vom 11. Januar 2001, C 282/00, E. 2b). Somit darf im Rahmen von Art. 44 Abs. 
1 lit. a AVIG bei blosser Fahrlässigkeit keine Einstellung in der Anspruchsberechtigung erfolgen 
(vgl. CHOPARD, a.a.O., S. 76 f.; implizit auch BGE 124 V 236 E. 3b). Diese Rechtsprechung ist 
gemäss Urteil vom 17. Oktober 2000, C 53/00, auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV 
anwendbar. Das Bundesgericht hat weiter in seinem Urteil vom 6. Juni 2012, 8C_872/2011, E. 
4.2 (unter Hinweis auf GUIDO JENNY, Basler Kommentar Strafrecht I, Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], 
Basel 2007, S. 295) die Frage beantwortet, wann ein Verhalten (eventual)vorsätzlich und wann 
ein solches (bewusst)fahrlässig ist. Es führte aus, dass Eventualvorsatz und bewusste Fahrläs-
sigkeit auf der Wissensseite übereinstimmen würden; beide Male sei dem Täter die Möglichkeit, 
das Risiko der Tatbestandsverwirklichung bewusst. Die entscheidende Differenz liege auf der 
Willensseite. Auch wer jene Möglichkeit erkenne, könne sich, selbst leichtfertig, über sie hin-
wegsetzen, d.h. darauf vertrauen bzw. mit der Einstellung handeln, dass schon nichts passieren 
werde. Das sei der Fall der bewussten Fahrlässigkeit. Demgegenüber erfordere der Eventual-
vorsatz, dass der Täter oder die Täterin sich für die Tatbestandsverwirklichung entscheide, sie 
in Kauf nehme, ernstlich in Rechnung stelle. Eventualvorsatz liegt also vor, wenn der Täter oder 
die Täterin den Eintritt des tatbestandlichen Erfolgs zwar nicht mit Gewissheit voraussieht, aber 
doch ernsthaft für möglich hält und ihn für den Fall des Eintritts in Kauf nimmt. Als Faustregel 
formuliert gilt, dass der Täter oder die Täterin die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen 
hat, liegt grundsätzlich näher, je wahrscheinlicher es ihm oder ihr erschien, dass sie eintreten 
könnte, und je weniger er oder sie sie innerlich ablehnte und umgekehrt (vgl. auch Urteil des 
Bundesgerichts vom 16. Juni 2008, 8C_504/2007, E. 5.4 mit Hinweis).  
 
5.2 Aufgrund der glaubhaften Angaben der Arbeitgeberin in ihrem Schreiben vom 
11. April 2012 und 15. Februar 2013 steht fest, dass der Beschwerdeführer seine Arbeit nicht 
mehr zu deren Zufriedenheit erledigte. Neben mangelnder Qualität der Arbeit als solcher wur-
den dem Beschwerdeführer auch eine minimalistische Arbeitsweise und ein unangemessener 

 
 
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Umgangston mit Arbeitskollegen sowie mit Klienten vorgeworfen. Diese Tatsachen führten zur 
schriftlichen Verwarnung, welche mit einer Kündigungsandrohung als Ausdruck der Ernsthaf-
tigkeit der Äusserung ergänzt wurde. Diese ganzen Kritikpunkte wurden denn auch vom Be-
schwerdeführer – wie bereits erwähnt - nicht bestritten. Unter diesen Umständen durfte er aber 
nicht darauf vertrauen, dass die Verwarnung für ihn ohne Folge bleibe. Da er bei dieser Sachla-
ge mit der Kündigung rechnen musste und er diese in Kauf nahm, ist sein Verhalten als (even-
tual)vorsätzlich zu bezeichnen. 
 
5.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer vorliegend mit seinem 
Verhalten der Arbeitgeberin Anlass zur Kündigung gegeben hat. In Anbetracht der Gesamtsi-
tuation ist ihm mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein eventualvorsätzliches Verhalten zur 
Last zu legen, welches im Rahmen von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIG zur Einstellung in der An-
spruchsberechtigung führt. Der Entscheid der Kasse ist in dieser Hinsicht somit nicht zu bean-
standen. Zu prüfen bleibt die Dauer der Einstellung von 32 Tagen.  
 
6.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach dem Grad 
des Verschuldens und beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage (Art. 30 Abs. 3 AVIG). 
Nach Art. 45 Abs. 2 AVIV wird die Einstellung in der Anspruchsberechtigung abgestuft; sie dau-
ert 1-15 Tage bei leichtem (lit. a), 16-30 Tage bei mittelschwerem (lit. b) und 31-60 Tage bei 
schwerem (lit. c) Verschulden. Nach § 57 lit. c  VPO hat die sozialversicherungsrechtliche Abtei-
lung des Kantonsgerichts bzw. bei Präsidialentscheiden deren präsidierende Person die ange-
fochtene Verfügung auch auf deren Angemessenheit zu überprüfen. Sie greift jedoch bei der 
Beurteilung der von der Kasse angeordneten Einstellungsdauer praxisgemäss nur mit Zurück-
haltung in deren Ermessensspielraum ein. 
 
6.2 Die Kasse stellte den Beschwerdeführer in der Verfügung vom 11. März 2013 wegen 
selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für die Dauer von 32 Tagen in der Anspruchsberechtigung 
ein und ging damit von einem schweren Verschulden im untersten Bereich aus. Im Einsprache-
entscheid vom 29. Oktober 2013 hielt die Vorinstanz an der Anzahl Einstelltage fest. 
 
6.3 Das Verschulden des Beschwerdeführers ist unter Berücksichtigung aller objektiven 
und subjektiven Gegebenheiten zu würdigen. Aufgrund der in Erwägung 4 und 5 gemachten 
Ausführungen steht fest, dass er durch sein Verhalten die Mitverantwortung für die Auflösung 
des Arbeitsverhältnisses trägt. Zu Gunsten des Beschwerdeführers ist aber zu bedenken, dass 
er die ihm übertragenen Arbeiten offensichtlich während vielen Jahren zufriedenstellend erfüllt 
hat. Zu beachten ist auch - wie selbst die Arbeitgeberin festhält -, dass die Anforderungen in der 
Versicherungsbranche in den letzten Jahren gestiegen sind. Zwar kann aufgrund dieser Formu-
lierung nicht geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit grundsätzlich 
überfordert war. Dennoch ist diese Tatsache zu seinen Gunsten zu berücksichtigen, war es ihm 
anscheinend nicht möglich, den hohen Anforderungen ohne weiteres zu entsprechen. Unter 
Berücksichtigung dieser verschuldensbeeinflussenden Umstände ist aber eine Ansiedelung des 
individuellen Verschuldensgrades des Beschwerdeführers im schweren Bereich nicht ange-
zeigt. Gerechtfertigt und angemessen ist vielmehr - wie das Bundesgericht in einem ähnlich 
gelagerten Fall festhält - eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung im unteren Rahmen 

 
 
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eines mittelschweren Verschuldens im Sinne von Art. 45 Abs. 2 lit. b AVIV und damit von 16 
Tagen (vgl. Urteil des Bundesgericht vom 3. April 2007, C 277/06, E. 6.2). 
 
6.4 Der Beschwerdeführer beantragt in seinem Eventualantrag die Einstellung in der An-
spruchsberechtigung während weniger als 16 Tagen und damit die Berücksichtigung eines 
höchstens leichten Verschuldens. Aufgrund der vorstehenden Ausführungen steht fest, dass 
das Verschulden des Beschwerdeführers auch unter Beachtung der Minderungsgründe nicht 
als leicht im Sinne von Art. 30 Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 45 Abs. 3 lit. a AVIV zu qualifizieren ist 
(vgl. KUPFER BUCHER, a.a.O., S. 185 ff.). Da er im untersten Bereich des mittelschweren Ver-
schuldens während 16 Tagen im Anspruch eingestellt wird, ist die Beschwerde teilweise gutzu-
heissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 29. Oktober 2013 dahingehend abzu-
ändern, als die Dauer der Einstelltage von 32 Tage auf 16 Tage reduziert wird.  
 
7.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu er-
heben.  
 
7.2 Da der Beschwerdeführer mit seinem Eventualantrag praktisch vollständig obsiegte, 
hat er gemäss Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf vollen Ersatz der Parteikosten. Der Rechtsver-
treter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 6. März 2014 für das vorliegende 
Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 6 Stunden 25 Minuten (inkl. nachprozessuale 
Bemühungen, vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts vom 26. September 2012, 9C_387/2012) 
und Barauslagen in der Höhe von Fr. 27.30 geltend gemacht, was angesichts der sich stellen-
den Sachverhalts- und Rechtsfragen angemessen erscheint. Der der Honorarnote beigelegten 
Deservitenkarte ist allerdings zu entnehmen, dass sich darunter drei kleinere Bemühungen be-
finden, welche auf den Kontakt des Rechtsvertreters mit der Rechtsschutzversicherung zurück-
zuführen sind. Dieser Aufwand würde im Falle einer nicht Rechtsschutz versicherten Person 
nicht anfallen und kann daher nicht berücksichtigt werden. Aus diesem Grund sind die Bemü-
hungen im Zusammenhang mit der Rechtsschutzversicherung im Umfang von insgesamt 30 
Minuten in Abzug zu bringen. Damit ist dem Kläger für das vorliegende Verfahren eine Partei-
entschädigung in der Höhe von insgesamt Fr. 1‘627.-- (5 Stunden und 55 Minuten à Fr. 250.-- 
zuzüglich Auslagen in der Höhe von Fr. 27.30 und 8 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beklag-
ten zuzusprechen.   
 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden der angefochtene 
Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 29. Oktober 2013 und die 
diesem zugrunde liegende Verfügung Nr. 494/2013 vom 11. März 2013 
aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer wäh-
rend 16 Tagen in der Anspruchsberechtigung einzustellen ist. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Arbeitslosenkasse hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschä-
digung in Höhe von Fr. 1‘627.-- (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteu-
er) auszurichten.