# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8900ca02-0ed7-5139-9f3d-430302c90488
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-05-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 08.05.2022 HG220061
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HG220061_2022-05-08.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
    
 

 

Geschäfts-Nr.: HG220061-O U/mk 

(vormals HG160051-O und HG200129-O) 

 

 

Mitwirkend: Oberrichter Roland Schmid, Präsident, und Oberrichterin  

Dr. Claudia Bühler, Vizepräsidentin, die Handelsrichter Ulrich Ritter, 

Kaspar Wälti und Peter Schweizer sowie der Gerichtsschreiber 

Dr. Benjamin Büchler 

 

Urteil vom 8. Mai 2022 

 

in Sachen 

 

A._____ Systems Ltd,  
Klägerin und Widerbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____,  

 

gegen 

 

B._____ GmbH & Co. KG,  
 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y._____,  

 

betreffend Forderung 
 

- 2 - 

Rechtsbegehren Klage: 
(act. 1 S. 2) 

"1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin EUR 357'001.50 
nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014 sowie GBP 632'544.27 
nebst 5% Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen. 

 2 Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 
EUR 357'001.50 nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014, 
GBP 527'598.13 nebst 5% Zins ab Urteilsdatum, EUR 14'832.77 
nebst 5% Zins ab Urteilsdatum sowie CHF 138'889.65 nebst 5% 
Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen. 

 3. Subeventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 
GBP 282'173.99 nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014 sowie 
GBP 632'544.27 nebst 5% Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen. 

 4. Subsubeventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 
EUR 357'001.50 nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014 sowie 
EUR 782'552.86 nebst 5% Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen. 

 5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklag-
ten." 

Rechtsbegehren Widerklage: 
(act. 26 S. 2) 

"1.  Die Klägerin sei zu verurteilen, der Beklagten EUR 597'934.15 
zuzüglich Zins von 7.12% seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 2.  Eventualiter sei die Klägerin zu verurteilen,  
 - der Beklagten EUR 387'268.50 zuzüglich Zins von 7.12% 

seit 14. Juli 2016 zu bezahlen, Zug um Zug gegen Abliefe-
rung der UV-Curing SMC Production Line zu bezahlen; und  

 -  der Beklagten EUR 210'665.65 zuzüglich Zins von 7.12% 
seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 3.  Subeventualiter sei die Klägerin zu verurteilen, der Beklagten 
EUR 387'268.50 und GBP 175'695.15 zuzüglich Zins von 7.12% 
seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 4.  Subsubeventualiter sei die Klägerin zu verurteilen,  
 -  der Beklagten EUR 387'268.50 zuzüglich Zins von 7.12% 

seit 14. Juli 2016 zu bezahlen, Zug um Zug gegen Abliefe-
rung der UV-Curing SMC Production Line zu bezahlen; und 

 -  der Beklagten GBP 175'695.15 zuzüglich Zins von 7.12% 
seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 5.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin." 

- 3 - 

Rechtsbegehren Klagereplik: 
(act. 63 S. 2) 

"1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin EUR 357'001.50 
nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014 sowie GBP 632'544.27 
nebst 5% Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen, unter Nachklagevor-
behalt. 

 2. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 
EUR 357'001.50 nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014, 
GBP 527'598.13 nebst 5% Zins ab Urteilsdatum, EUR 14'832.77 
nebst 5% Zins ab Urteilsdatum sowie CHF 138'889.65 nebst 5% 
Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen, unter Nachklagevorbehalt. 

 3. Subeventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 
GBP 282'173.99 nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014 sowie 
GBP 632'544.27 nebst 5% Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen, un-
ter Nachklagevorbehalt. 

 4. Subsubeventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin 
EUR 357'001.50 nebst 5% Zins seit 5. Dezember 2014 sowie 
EUR 782'552.86 nebst 5% Zins ab Urteilsdatum zu bezahlen, un-
ter Nachklagevorbehalt. 

 5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklag-
ten." 

Rechtsbegehren Widerklagereplik: 
(act. 67 S. 2) 

"1. Die Klägerin sei zu verurteilen, der Beklagten EUR 596'737.15 
zuzüglich Zins von 7.12% seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 2. Eventualiter sei die Klägerin zu verurteilen, 
 -  der Beklagten EUR 387'268.50 zuzüglich Zins von 7.12% 

seit 14. Juli 2016, Zug um Zug gegen Ablieferung der UV-
Curing SMC Production Line zu bezahlen; und 

 -  der Beklagten EUR 209'468.65 zuzüglich Zins von 7.12% 
seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 3. Subeventualiter sei die Klägerin zu verurteilen, der Beklagten 
EUR 387'268.50 und GBP 174'696.85 zuzüglich Zins von 7.12% 
seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 4. Subsubeventualiter sei die Klägerin zu verurteilen, 
 -  der Beklagten EUR 387'268.50 zuzüglich Zins von 7.12% 

seit 14. Juli 2016, Zug um Zug gegen Ablieferung der UV-
Curing SMC Production Line zu bezahlen; und 

 - der Beklagten GBP 174'696.85 zuzüglich Zins von 7.12% 
seit 14. Juli 2016 zu bezahlen. 

 5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin." 

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Erwägungen: 

1. Prozessverlauf 

1.1. Verfahren HG160051 

Am 4. März 2016 (Datum Poststempel) reichte die Klägerin die Klage hier-

orts ein (act. 1). Nachdem sie den von ihr geforderten Vorschuss für die Gerichts-

kosten von CHF 19'000.– fristgerecht geleistet hatte (act. 4; act. 7), wurde der 

Beklagten Frist zur Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 8). Mit Eingabe 

vom 8. April 2016 beantragte die Beklagte, es sei die Klägerin zu verpflichten, ei-

ne Sicherheit für die Parteientschädigung in Höhe von CHF 40'000.– zu leisten 

(act. 10). Zudem stellte sie den Antrag, es sei ihr die Frist zur Erstattung der Kla-

geantwort bis zum Entscheid über die Sicherstellung einstweilen abzunehmen. 

Mit Verfügung vom 12. April 2016 (act. 11) wurde der Klägerin Frist angesetzt, um 

sich zum Antrag der Beklagten auf Sicherstellung der Parteientschädigung zu 

äussern. Die Klägerin anerkannte in der Folge den Antrag auf Sicherstellung der 

Parteientschädigung und zahlte die Sicherheit in der Höhe von CHF 40'000.– bei 

der Obergerichtskasse ein (act. 15; act. 18). Der Beklagten wurde eine neue Frist 

zur Erstattung der Klageantwort angesetzt. Mit Eingabe vom 13. Juli 2016 (Datum 

Poststempel) erstattete die Beklagte innert Nachfrist die Klageantwort und erhob 

gleichzeitig Widerklage (act. 22; act. 26). Am 8. Dezember 2016 fand eine Ver-

gleichsverhandlung statt, anlässlich welcher zwischen den Parteien keine Eini-

gung erzielt werden konnte (Prot. S. 13 f.). Mit Verfügung vom 14. Dezember 

2016 wurden diverse Eingaben der Parteien für prozessual unbeachtlich erklärt 

und den Parteien je Frist zur Leistung von zusätzlichen Vorschüssen für die Ge-

richtskosten angesetzt (act. 42).  

Am 11. Januar 2017 stellte die Beklagte den Antrag, es sei die Klägerin zu 

verpflichten, die Sicherheit für die Parteientschädigung auf CHF 80'000.– zu er-

höhen (act. 49). In der Folge gingen die geforderten zusätzlichen Vorschüsse für 

die Gerichtskosten ein und es wurde die Klägerin verpflichtet, eine zusätzliche Si-

cherheit von CHF 13'400.– zu bezahlen (act. 60). Sodann wurde der Klägerin 

Frist angesetzt, um ihre Replik sowie die Widerklageantwort einzureichen. Mit 

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Eingabe vom 17. August 2017 (act. 63) erstattete die Klägerin ihre Replik und Wi-

derklageantwort. Die Duplik und Widerklagereplik der Beklagten erfolgte am 15. 

November 2017 (act. 67). Schliesslich reichte die Klägerin am 8. Februar 2018 ih-

re Widerklageduplik ein (act. 72). Diese wurde der Beklagten zugestellt (act. 73). 

Mit Verfügung vom 1. April 2019 wurde den Parteien Frist angesetzt, um zu 

erklären, ob sie - unter Vorbehalt der Durchführung eines Beweisverfahrens - auf 

die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung verzichten (act. 75). Mit 

Eingaben je vom 11. April 2019 (Klägerin act. 77; Beklagte act. 78) verzichteten 

beide Parteien auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung. 

Mit Urteil vom 9. Mai 2019 wies das Handelsgericht die Klage vollumfänglich 

ab und hiess die Widerklage im Umfang von EUR 4'043.08 gut (act. 79 S. 62 f.). 

Gegen das Urteil legte die Klägerin Beschwerde am Bundesgericht ein, welches 

in der Folge die Beschwerde mit Urteil vom 31. März 2020 teilweise guthiess und 

die Ziffern 1, 3, 4 und 5 des Urteils des Handelsgerichts aufhob (act. 87). Der Ent-

scheid über die Widerklage ist damit in Rechtskraft erwachsen. 

1.2. Verfahren HG200129 

Das Bundesgericht hat das Verfahren sodann zur erneuten Entscheidung an 

die Vorinstanz zurückgewiesen (act. 87 Disp. Ziff. 1). Dieses Verfahren wurde un-

ter der Geschäfts-Nr. HG200129 geführt. In Nachachtung des bundesgerichtli-

chen Urteils wurde eine Vertragsbeendigung nach Art. 366 Abs. 1 OR hinsichtlich 

einer Verweigerung der Vertragserfüllung geprüft. Weitere Verfahrensschritte wa-

ren keine erforderlich.  

Mit Urteil vom 12. Juli 2021 verpflichtete das Handelsgericht die Beklagte 

zur Zahlung von EUR 357'001.50 nebst Zins zu 5% seit 4. März 2016, GBP 

210'598.80 nebst Zins zu 5 % seit 12. Juli 2021, EUR 5'354.50 nebst Zins zu 5% 

seit 12. Juli 2021 und CHF 38'652.75 nebst Zins zu 5% seit 12. Juli 2021 (act. 

88). Gegen dieses Urteil hat die Beklagte wiederum Beschwerde am Bundesge-

richt geführt. 

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Mit Urteil vom 22. Februar 2022 hiess das Bundesgericht die beklagtische 

Beschwerde teilweise gut. Es hob die Ziffern 1, 3, 4 und 5 des Urteils des Han-

delsgerichts vom 12. Juli 2021 auf und entschied in der Sache, dass die Beklagte 

zur Zahlung von EUR 357'001.50 nebst Zins zu 5% seit 4. März 2016, GBP 

210'598.80 nebst Zins zu 5% seit 12. Juli 2021 und EUR 5'354.50 nebst Zins zu 

5% seit 12. Juli 2021 verpflichtet wird. Zur Neuregelung der Kosten wurde die Sa-

che sodann an das Handelsgericht zurückgewiesen (act. 95). 

1.3. Verfahren HG220061 

Die Rückweisung betrifft somit einzig die Festlegung und Verteilung der Kos-

ten der kantonalen Verfahren (act. 95 E. 11). Darüber ist ohne Weiterungen zu 

entscheiden. 

2. Kosten und Entschädigungsfolgen 

2.1. Gerichtskosten 

Die Höhe der Gerichtsgebühr bestimmt sich nach der Gebührenverordnung 

des Obergerichts (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster 

Linie nach dem Streitwert (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG). Mit Urteil vom 12. Juli 2021 

wurde die Gerichtsgebühr auf CHF 54'000.– festgelegt (act. 88 Disp. Ziff. 2). Die-

se Ziffer wurde vom Bundesgericht nicht aufgehoben und ist folglich rechtskräftig. 

Zu beurteilen ist einzig noch die Verteilung der Gerichtskosten. 

Die Kosten sind nach Obsiegen und Unterliegen zu verteilen. Bei der Be-

messung des Obsiegens ist zu berücksichtigen, dass die Rückerstattung des be-

reits bezahlten Kaufpreises (EUR 357'001.50, Hauptklage) und die Zahlung des 

Restkaufpreises (EUR 387'268.50, Widerklage) sich gegenseitig ausschliessen. 

Diesbezüglich ist folglich lediglich der höhere Betrag der Widerklage zu berück-

sichtigen. Zur Bemessung des Obsiegens sind die Streitwerte zusammenzuzäh-

len. Demnach obsiegt die Klägerin im Umfang von CHF 948'612.45 (Hauptklage: 

GBP 210'598.80 + EUR 5'354.50 = CHF 301'235.65 per 4. März 2016 + Wider-

klage: EUR 387'268.50 + EUR 206'622.57 = CHF 647'376.80 per 13. Juli 2016) 

und die Beklagte im Umfang von CHF 559'610.40 (Hauptklage: GBP 316'99933 + 

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EUR 9'478.27 + CHF 138'889.65 = CHF 598'263.15 per 4. März 2016, Widerklage 

EUR 4'043.08 = CHF 4'407.20 per 13. Juli 2016). Insgesamt obsiegt die Klägerin 

damit zu rund 60 %. Somit sind die Gerichtskosten zu 40 % der Klägerin und zu 

60 % der Beklagten aufzuerlegen. 

2.2. Parteientschädigungen 

Entsprechend dem Obsiegen und Unterliegen hat die Beklagte der Klägerin 

eine reduzierte Parteientschädigung zu leisten. Die Höhe der Parteientschädigung 

wird nach der Anwaltsgebührenverordnung (AnwGebV) festgesetzt. In Anwen-

dung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie von § 11 AnwGebV ist die Parteientschädigung 

auf CHF 10'500.– festzusetzen.  

Das Handelsgericht erkennt: 

1. Die Gerichtsgebühr für die Verfahren HG160051 und HG200129 

(CHF 54'000.–, gemäss Urteil vom 12. Juli 2021) wird zu 40 % der Klägerin 

und zu 60 % der Beklagten auferlegt. 

Die Kosten werden im Umfang von CHF 27'210.– aus dem von der Klägerin 

geleisteten Kostenvorschuss und im Umfang von CHF 26'790.– aus dem 

von der Beklagten geleisteten Kostenvorschuss bezogen. Für den der Be-

klagten auferlegten, aus dem Kostenvorschuss der Klägerin bezogenen Teil 

der Gerichtskosten (CHF 5'610.–), steht der Klägerin das Rückgriffsrecht zu. 

2. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung von 

CHF 10'500.– zu bezahlen. 

3. Die von der Klägerin geleistete Sicherheit für die Parteientschädigung wird 

ihr nach Eintritt der Rechtskraft zurückerstattet. 

4. Für das vorliegende Urteil werden keine Kosten erhoben. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien. 

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6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-

wert entspricht der Gerichtsgebühr 

 

 
Zürich, 8. Mai 2022 

 
Handelsgericht des Kantons Zürich 

 
Vorsitzender: 

 
 
 

lic. iur. Roland Schmid 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. Benjamin Büchler 
 
 
 
 

	Urteil vom 8. Mai 2022
	Rechtsbegehren Klage: (act. 1 S. 2)
	Rechtsbegehren Widerklage: (act. 26 S. 2)
	Rechtsbegehren Klagereplik: (act. 63 S. 2)
	Rechtsbegehren Widerklagereplik: (act. 67 S. 2)
	Erwägungen:
	1. Prozessverlauf
	1.1. Verfahren HG160051
	1.2. Verfahren HG200129
	1.3. Verfahren HG220061

	2. Kosten und Entschädigungsfolgen
	2.1. Gerichtskosten
	2.2. Parteientschädigungen

	Das Handelsgericht erkennt:
	1. Die Gerichtsgebühr für die Verfahren HG160051 und HG200129 (CHF 54'000.–, gemäss Urteil vom 12. Juli 2021) wird zu 40 % der Klägerin und zu 60 % der Beklagten auferlegt.
	2. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung von CHF 10'500.– zu bezahlen.
	3. Die von der Klägerin geleistete Sicherheit für die Parteientschädigung wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft zurückerstattet.
	4. Für das vorliegende Urteil werden keine Kosten erhoben.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien.
	6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...