# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 074da82e-3eac-5392-89cb-225510519d63
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-02-19
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 19.02.2013 6B 103/2013 (6B_103/2013)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-103-2013_2013-02-19.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_103/2013 

 

Verfügung vom 19. Februar 2013 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Strafanzeigen. 

 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

 

1. 

Die Vizepräsidentin des Obergerichts des Kantons Thurgau schrieb am 11. September 2012 eine kantonale Beschwerde von X.________ zufolge Verzichts auf Weiterführung des Verfahrens als erledigt ab. In der Verfügung wurde auf die Möglichkeit einer Beschwerde ans Bundesgericht hingewiesen. 

 

Am 6. Januar 2013 wandte sich X.________ an die Vorinstanz. Das Schreiben betraf die "ohnehin rechtsungültige" Verfügung vom 11. September 2012. Die Vorinstanz stellte die Eingabe dem Bundesgericht zu, da sie vermutlich eine Beschwerde an diese Instanz darstelle. 

 

Das Bundesgericht lud X.________ am 30. Januar 2013 in Anwendung von Art. 42 Abs. 6 BGG ein, bis spätestens am 19. Februar 2013 schriftlich zu erklären, ob es die Eingabe vom 6. Januar 2013 als Beschwerde ans Bundesgericht entgegennehmen und behandeln soll. 

 

X.________ teilte dem Bundesgericht mit Schreiben vom 31. Januar 2013 (Posteingang am 18. Februar 2013) mit, er habe keine Beschwerde ans Bundesgericht gegen den "rechtsungültigen" Entscheid der Vorinstanz erheben wollen. Bei dieser Sachlage ist das bundesgerichtliche Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben. 

 

2. 

Es sind keine Gerichtskosten zu erheben. 

 

Demnach verfügt der Einzelrichter: 

 

1. 

Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben. 

 

2. 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

3. 

Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau, Vizepräsidentin, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 19. Februar 2013 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Schneider 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn