# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aafb6a0c-1069-5ddb-a307-65edcdc1ddb1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-02-11
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 11.02.2022 6B 1451/2021 (6B_1451/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1451-2021_2022-02-11.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_1451/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 11. Februar 2022
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Einstellung (einfache Körperverletzung und Freiheitsberaubung); Verlängerung der Beschwerdefrist; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts 

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 12. Oktober 2021 (BK 21 443). 

 

 

    
  Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Nach einer Strafanzeige stellte die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland das vom Beschwerdeführer angestrebte Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung und Freiheitsberaubung am 17. September 2021 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 12. Oktober 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen (Art. 62 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 14. Dezember 2021 Frist bis zum 7. Januar 2022 sowie mit Verfügung vom 17. Januar 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 31. Januar 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, dies unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (Art. 62 Abs. 3 BGG). Die mittels Gerichtsurkunden versandten Verfügungen konnten zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht einging und der Beschwerdeführer auch sonst nicht reagierte, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht im Geringsten entspricht. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass eine Fristerstreckung zur (ergänzenden) Beschwerdebegründung nicht in Betracht kommt; die Beschwerdefrist ist eine gesetzlich bestimmte Frist, die nicht erstreckt werden kann (Art. 47 BGG). 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 11. Februar 2022 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill