# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84264f22-d1a4-5875-aab5-221ecf6438b0
**Source:** Zürich (entscheidsuche) (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.10.2025 PF250038
**Docket/Reference:** PF250038
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PF250038_2025-10-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PF250038-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin Dr. C. Scho-

der sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Jauch

Beschluss vom 2. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführer

betreffend Erbenermittlung

im Nachlass von B._____, geboren tt. April 1943, von C._____, gestorben 
tt.mm.2025, wohnhaft gewesen D._____-str. …, E._____

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 
Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 26. Juni 2025 (EN250039)

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Erwägungen:

1.

1.1. Am tt.mm.2025 starb B._____, geboren tt. April 1943, von C._____ (fortan: 

Erblasserin). Auf Antrag bzw. Anzeige von F._____, dem Partner der Erblasserin, 

ermittelte das Einzelgericht des Bezirksgerichts Dietikon (fortan: Vorinstanz) die 

Erben (act. 5 E. I; vgl. auch act. 6/1). Mit Urteil vom 26. Juni 2025 (act. 3 = act. 5 

[Aktenexemplar]) stellte die Vorinstanz fest, dass die Erblasserin als gesetzliche 

Erben ihre vier Geschwister, darunter auch A._____ (fortan: Beschwerdeführer), 

hinterlassen hatte (act. 5 Dispositiv-Ziffer 2 i.V.m. E. II). Die Gerichtskosten in 

Höhe von Fr. 672.40 auferlegte die Vorinstanz (sinngemäss) dem Nachlass und 

hielt fest, dass diese mit separater Rechnung von G._____ als einem der gesetzli-

chen Erben bezogen würden (act. 5 Dispositiv-Ziffer 5). Dazu erwog sie, die Er-

ben hafteten für Nachlassschulden solidarisch (act. 5 E. III). Das vorinstanzliche 

Urteil wurde dem Beschwerdeführer nach eigenen Angaben am 28. Juli 2025 zu-

gestellt (vgl. act. 2 S. 2).

1.2. Mit Eingabe vom 28. Juli 2025 (ebenso Datum des Poststempels; act. 2; 

samt Beilagen, act. 3–4) erhob der Beschwerdeführer die vorliegende Be-

schwerde. Er stellt darin keinen ausdrücklichen Antrag, wehrt sich jedoch sinnge-

mäss gegen die solidarische Haftbarkeit für Schulden im Nachlass der Erblasse-

rin. Gleichzeitig stellte er in Aussicht, gegenüber der Vorinstanz die Ausschlagung 

der Erbschaft zu erklären (vgl. act. 2 S. 2 f.).

1.3. Mit Urteil vom 8. August 2025 (act. 7) protokollierte die Vorinstanz die Aus-

schlagungserklärungen aller vier gesetzlichen Erben (act. 7 Dispositiv-Ziffer 1 

i.V.m. E. II). Weiter stellte sie fest, dass der Nachlass durch alle nächsten gesetz-

lichen Erben der Erblasserin ausgeschlagen worden sei, wovon dem Konkursge-

richt des Bezirks Dietikon Kenntnis gegeben werde (act. 7 Dispositiv-Ziffer 2). 

Schliesslich zog die Vorinstanz Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils vom 26. Juni 2025 in 

Wiedererwägung, hob diese auf und ordnete an, die Kosten jenes Verfahrens 

würden nicht vom Beschwerdeführer bezogen, sondern vorsorglich im Erbschafts-

konkurs zur Kollokation angemeldet (act. 7 Dispositiv-Ziffer 3).

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1.4. Am 13. August 2025 wurde über den Nachlass der Erblasserin der Konkurs 

eröffnet (act. 8).

2.

2.1. Der Beschwerdeführer war bei Beschwerdeerhebung durch den angefoch-

tenen Entscheid nur insoweit beschwert, als dem Nachlass der Erblasserin Ge-

richtskosten auferlegt worden waren, für welche der Beschwerdeführer als ge-

setzlicher Erbe solidarisch haftbar gewesen wäre. Diese Beschwer ist mit der Erb-

ausschlagung durch den Beschwerdeführer zwischenzeitlich dahingefallen. Eine 

anderweitige Beschwer, d.h. ein schutzwürdiges Interesse an der Durchführung 

des Beschwerdeverfahrens (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), wird vom Beschwerde-

führer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Demzufolge ist das Be-

schwerdeverfahren als gegenstandslos abzuschreiben (vgl. Art. 242 ZPO).

2.2. Aufgrund des geringen Aufwands ist auf die Erhebung einer Entscheidge-

bühr für das zweitinstanzliche Verfahren ausnahmsweise zu verzichten. Parteient-

schädigungen sind keine zuzusprechen. 

Es wird beschlossen:

1. Das Beschwerdeverfahren wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrie-

ben.

2. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Kosten erhoben.

3. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer sowie unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

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Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 672.40.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Jauch

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