# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9fcc6114-8486-5498-be68-898fa39cf39b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250208-O3
**Docket/Reference:** PS250208-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250208-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250208-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiber MLaw S. Widmer

Beschluss vom 27. August 2025

A._____, 

Schuldner und Beschwerdeführer

in Sachen

gegen

B._____, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Hinwil vom 7. Juli 2025 (EK250194)

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Erwägungen:

1.

1.1 Mit Urteil vom 7. Juli 2025 (act. 6) eröffnete das Konkursgericht des Bezirks-

gerichtes Hinwil (nachfolgend: Vorinstanz) den Konkurs über den Schuldner und 

Beschwerdeführer (nachfolgend: Schuldner) für eine Forderung der Gläubigerin 

und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) von Fr. 105'300.– nebst 5 % 

Zins seit 31. Dezember 2024 und Fr. 459.40 Betreibungskosten.

1.2 Dagegen erhob der Schuldner mit Eingabe vom 16. Juli 2025 (Datum des 

Poststempels) Beschwerde (act. 2). Der Schuldner richtete die Beschwerde an 

die Vorinstanz, welche diese zuständigkeitshalber an die Kammer weiterleitete 

(vgl. act. 5). 

1.3. Mit Verfügung vom 21. Juli 2025 machte die Kammer den Schuldner auf die 

Voraussetzungen für eine Aufhebung der Konkurseröffnung aufmerksam. Zu-

gleich wies sie ihn darauf hin, dass er seine Beschwerde bis zum Ablauf der Be-

schwerdefrist noch ergänzen könne. Zudem setzte die Kammer dem Schuldner 

eine Frist von zehn Tagen zur Leistung eines Kostenvorschusses für das Be-

schwerdeverfahren von Fr. 750.– an (act. 3). 

1.4. Der Schuldner leistete den Kostenvorschuss innert der angesetzten Frist 

nicht und verzichtete auch auf eine Ergänzung seiner Beschwerde. Mit Verfügung 

vom 8. August 2025 setzte die Kammer dem Schuldner eine Nachfrist von fünf 

Tagen zur Leistung des Kostenvorschusses an. Die Kammer wies den Schuldner 

dabei ausdrücklich darauf hin, dass im Säumnisfall auf die Beschwerde nicht ein-

getreten werde (act. 11 Dispositiv-Ziff. 1). Weiterungen erübrigen sich. Das Ver-

fahren ist spruchreif.

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2.

Die Verfügung vom 8. August 2025 wurde dem Schuldner am 12. August 

2025 zugestellt. Die Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses lief somit bis 

am 18. August 2025 (vgl. Art. 142 Abs. 3 ZPO). Bis heute ging bei der Kammer 

kein Kostenvorschuss ein, weshalb androhungsgemäss und in Anwendung von 

Art. 101 Abs. 1 und 3 ZPO auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.

3.

Ausgangsgemäss wird der Schuldner für das zweitinstanzliche Verfahren 

kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist auf Fr. 750.– fest-

zusetzen und dem Schuldner aufzuerlegen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b 

GebV SchKG). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen: Dem Schuldner 

nicht, da er unterliegt, der Gläubigerin nicht, da ihr keine entschädigungspflichti-

gen Aufwendungen entstanden sind.

1.

2.

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und 

dem Schuldner auferlegt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vor-

sorglich zur Kollokation angemeldet.

3.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Grüningen ZH, ferner im Urteils-Dis-

positiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betrei-

bungsamt Hinwil ZH, je gegen Empfangsschein.

4.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw S. Widmer

versandt am:
27. August 2025