# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2d4ba0f-9a63-5679-ac7a-58382fd019ed
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.05.2024 E-375/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-375-2024_2024-05-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-375/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  M a i  2 0 2 4  

Besetzung 
 Richterin Constance Leisinger (Vorsitz), 

Richter Thomas Segessenmann,  

Richterin Camilla Mariéthoz Wyssen,    

Gerichtsschreiberin Eva Hostettler. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch Derya Özgül, (…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Rechtsverzögerung / N (…). 

 

 

 

E-375/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer ersuchte am 27. November 2019 in der Schweiz um 

Asyl. Am 3. Dezember 2019 nahm das SEM seine Personalien auf und be-

fragte ihn summarisch zum Reiseweg. Am 17. Januar 2020 wurde er zu 

seinen Asylgründen angehört. 

B.  

Das SEM teilte sein Asylverfahren am 22. Januar 2020 dem erweiterten 

Verfahren zu. Die zugewiesene Rechtsvertretung beendete das Mandats-

verhältnis mit Anzeige vom 27. Januar 2020. Am 18. Juni 2020 bevoll-

mächtigte der Beschwerdeführer die rubrizierte Rechtsvertreterin. 

C.  

Mit Verfügung vom 16. April 2021 stellte das SEM fest, dass der Beschwer-

deführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt, lehnte sein Asylgesuch ab 

und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Weg-

weisung an.  

D.  

Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Mai 2021 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Im Rahmen eines Schriften-

wechsels hob das SEM am 30. November 2022 seine Verfügung vom 

16. April 2021 auf und nahm das erstinstanzliche Verfahren wieder auf. In-

folgedessen wurde das Beschwerdeverfahren mit Entscheid vom 6. De-

zember 2022 als gegenstandslos geworden abgeschrieben.  

E.  

Am 16. Januar 2023 ersuchte der Beschwerdeführer um Auskunft über den 

Verfahrensstand. Mit Schreiben vom 26. Januar 2023 wurde er aufgefor-

dert, alle ihm zur Verfügung stehenden Verfahrensdokumente sowie einen 

aktuellen Auszug aus UYAP respektive e-Devlet einzureichen. Mit Eingabe 

vom 13. Februar 2023 reichte er Gerichtsdokumente inklusive Übersetzun-

gen sowie einen Auszug aus UYAP ein.  

F.  

Mit Eingaben vom 4. April und 9. Mai 2023 ersuchte er um Auskunft über 

den Stand des Verfahrens und um baldigen Abschluss. Das SEM teilte dem 

Beschwerdeführer im Schreiben vom 23. Mai 2023 mit, das Asylgesuch sei 

aufgrund der hohen Geschäftslast noch hängig. Das Verfahren werde bald-

möglichst gemäss interner Prioritätenordnung entschieden. 

E-375/2024 

Seite 3 

G.  

Mit Eingaben vom 19. Juni, 25. September und 7. Dezember 2023 er-

suchte der Beschwerdeführer erneut um Auskunft über den Verfahrens-

stand und baldigen Entscheid. In der letzten Eingabe stellte er in Aussicht, 

dass eine Rechtsverzögerungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsge-

richt eingereicht werde, sollte bis Ende Jahr kein Entscheid ergehen. Diese 

Anfragen blieben unbeantwortet.  

H.  

Mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 16. Januar 2024 

reichte der Beschwerdeführer eine Rechtsverzögerungsbeschwerde ein 

und beantragte, das SEM sei anzuweisen, das Asylverfahren beförderlich 

abzuschliessen und zügig einen Entscheid zu fällen.  

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgelt-

lichen Prozessführung, um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses sowie um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. 

Der Eingabe waren eine aktuelle Fürsorgebestätigung sowie Kopien der 

Verfahrensstandanfragen zuhanden der Vorinstanz beigelegt.  

I.  

Mit Zwischenverfügung vom 24. Januar 2024 stellte die Instruktionsrichte-

rin fest, dass über die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Pro-

zessführung und Rechtsverbeiständung zu einem späteren Zeitpunkt be-

funden werde und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. 

Die Vorinstanz wurde eingeladen, innert Frist eine Vernehmlassung einzu-

reichen.  

J.  

Das SEM liess sich am 28. Februar 2024 innert erstreckter Frist zur Be-

schwerde vernehmen und beantragte deren Abweisung. Dabei stellte es 

im Wesentlichen fest, die lange Verfahrensdauer erkläre sich mit den his-

torischen Höchstwerten an Schutzsuchenden. Es treffe zu, dass das vor-

liegende Verfahren insgesamt bereits sehr lange dauere. Man sei selbst-

verständlich bemüht, das hängige Verfahren zeitnah abzuschliessen. Nach 

Eingang einer vertieften Dokumentenanalyse könne der vorliegende Fall 

voraussichtlich im März 2024 entschieden werden.  

K.  

Mit Verfügung vom 29. Februar 2024 wurde der Beschwerdeführer zur 

Replik eingeladen. Am 4. März 2024 replizierte er und führte aus, die 

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Vernehmlassung der Vorinstanz scheine verspätet eingegangen zu sein, 

weshalb sie vom Gericht nicht zu berücksichtigen sei. Die hohe Geschäfts-

last vermöge nicht zu rechtfertigen, dass das bereits im November 2022 

wiederaufgenommene Verfahren immer noch hängig sei. Erschwerend 

komme hinzu, dass die Vorinstanz seit dem 26. Januar 2023 keine Verfah-

rensstandanfragen beantwortet habe.  

L.  

In der Eingabe vom 15. April 2024 führte der Beschwerdeführer aus, die 

Vorinstanz habe einen Entscheid bis Ende März 2024 in Aussicht gestellt. 

Ein solcher fehle jedoch nach wie vor. Der Eingabe war eine Kostennote 

beigelegt.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig und 

entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – 

endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]).  

1.2 Gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer anfecht-

baren Verfügung kann bei der Beschwerdeinstanz, die für die Behandlung 

einer Beschwerde gegen eine ordnungsgemäss ergangene Verfügung zu-

ständig wäre, Beschwerde geführt werden (Art. 46a VwVG; vgl. dazu auch 

MARKUS MÜLLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bun-

desgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 19 

zu Art. 46a). Das Bundesverwaltungsgericht ist damit zur Beurteilung der 

vorliegenden Rechtsverzögerungsbeschwerde zuständig. 

1.3 Rechtsverzögerungsbeschwerden richten sich gegen den Nichterlass 

einer anfechtbaren Verfügung. Die Beschwerdelegitimation setzt voraus, 

dass bei der zuständigen Behörde zuvor ein Begehren um Erlass einer 

Verfügung gestellt wurde und Anspruch darauf besteht. Ein Anspruch ist 

anzunehmen, wenn die Behörde verpflichtet ist, in Verfügungsform zu han-

deln und der ansprechenden Person nach Art. 6 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG 

Parteistellung zukommt (vgl. BVGE 2008/15 E. 3.2 m.w.H.). 

Vorliegend ersuchte der Beschwerdeführer um Asyl. Über das Gesuch hat 

die Vorinstanz in Form einer anfechtbaren Verfügung zu befinden. Eine 

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solche ist bis anhin nicht ergangen. Der Beschwerdeführer hat zudem 

mehrfach ein Begehren um Erlass einer anfechtbaren Verfügung gestellt. 

Er ist daher zur Beschwerdeführung legitimiert. 

1.4 Gegen das unrechtmässige Verzögern einer Verfügung kann grund-

sätzlich jederzeit Beschwerde geführt werden (Art. 50 Abs. 2 VwVG). Den-

noch steht der Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung nicht völlig im Belieben 

der beschwerdeführenden Person. Der Grundsatz von Treu und Glauben 

bildet die Grenze. Die beschwerdeführende Person muss zudem darlegen, 

dass sie zur Zeit der Beschwerdeerhebung ein schutzwürdiges – mithin 

aktuelles und praktisches – Interesse an der Vornahme der verzögerten 

Amtshandlung respektive der Feststellung einer entsprechenden Rechts-

verzögerung hat. 

Das schutzwürdige Interesse des Beschwerdeführers an der Vornahme 

der allenfalls verzögerten Amtshandlung manifestiert sich vorliegend einer-

seits in den bei den Akten liegenden Eingaben an die Vorinstanz, mit denen 

er um beförderliche Verfahrenserledigung gebeten hat. Andererseits ergibt 

es sich aus der Tatsache, dass das SEM bis anhin noch nicht in der Sache 

entschieden hat. Der Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ist daher nicht zu 

beanstanden.  

1.5 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist auf die formgerecht ein-

gereichte (vgl. Art. 52 Abs. 1 VwVG) Rechtsverzögerungsbeschwerde ein-

zutreten.  

2.  

Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, so-

weit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

3.  

Die Prüfungsbefugnis des Bundesverwaltungsgerichts beschränkt sich 

vorliegend auf die Frage, ob die Vorinstanz das Rechtsverzögerungsverbot 

verletzt hat. Im Falle einer Gutheissung der Beschwerde weist es die Sa-

che mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zurück (Art. 61 Abs. 1 

VwVG, vgl. BVGE 2008/15 E. 3.1.2, m.w.H.).  

4.  

4.1 Gemäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b AsylG hört das SEM die Asylsuchenden 

innerhalb von 20 Tagen nach dem Entscheid über die Zuweisung in den 

Kanton zu den Asylgründen an. Materiell ist über Asylgesuche 

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erstinstanzlich in der Regel innerhalb von zehn Arbeitstagen nach der Ge-

suchstellung zu entscheiden (Art. 37 Abs. 2 AsylG). 

4.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist in Kenntnis der von der Vorinstanz 

getroffenen Massnahmen zur Beschleunigung der Verfahren, ebenso der 

nach wie vor hohen Pendenzenzahl. Es ist unvermeidlich und nachvoll-

ziehbar, dass gewisse Verfahren nicht innerhalb der Behandlungsfristen 

von Art. 37 Abs. 2 AsylG abgeschlossen werden können, insbesondere 

dann, wenn sich weitere Abklärungen aufdrängen. Vorliegend kann indes 

nicht von einer gerechtfertigten Verfahrensverzögerung ausgegangen wer-

den. Der Beschwerdeführer hat am 27. November 2019 um Asyl nachge-

sucht und wurde am 3. Dezember 2019 summarisch zur Person befragt. 

Am 17. Januar 2020 wurde er zu seinen Asylgründen angehört und sein 

Asylverfahren am 22. Januar 2020 dem erweiterten Verfahren zugeteilt. Mit 

Verfügung vom 16. April 2021 wies das SEM das Asylgesuch erstmals ab. 

Im Rahmen eines Schriftenwechsels hob es am 30. November 2022 seine 

Verfügung vom 16. April 2021 auf und nahm das erstinstanzliche Verfahren 

wieder auf. Am 26. Januar 2023 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, 

weitere Beweismittel zu den Akten zu reichen. Dieser Aufforderung hat er 

mit Eingabe vom 13. Februar 2023 Folge geleistet. Seither erfolgten – ab-

gesehen vom Schreiben vom 23. Mai 2023, welchem keine verbindliche 

Zusage zur weiteren Verfahrensdauer zu entnehmen ist – keine weiteren 

Verfahrenshandlungen seitens des SEM. Die weiteren Anfragen des Be-

schwerdeführers vom 19. Juni, 25. September und 7. Dezember 2023 blie-

ben unbeantwortet. Im Rahmen der Vernehmlassung liess das SEM ver-

lauten, es sei zutreffend, dass das vorliegende Verfahren insgesamt bereits 

sehr lange dauere. Nach Eingang einer vertieften Dokumentenanalyse 

könne der vorliegende Fall voraussichtlich im März 2024 entschieden wer-

den. 

4.3 Seit der Wiederaufnahme des Asylverfahrens im November 2022 sind 

16 Monate vergangen und das SEM ist abgesehen von der im Januar 2023 

erfolgten Aufforderung zur Einreichung von Beweismitteln im vorliegenden 

Verfahren untätig geblieben, ohne dass sich dafür aus den Akten objektive 

Gründe ergeben. Eine Nichtbehandlung während einer solch langen Zeit 

ist unbesehen allfälliger anderer überzeitiger Verfahren grundsätzlich zu 

lang, zumal der Beschwerdeführer sein Asylgesuch vor viereinhalb Jahren 

einreichte. Da nach wie vor kein (neuer) Entscheid ergangen ist, besteht 

ein aktuelles Interesse an der Feststellung, dass die Vorinstanz das Ver-

fahren nunmehr zeitnah und zügig einem Entscheid zuzuführen und abzu-

schliessen hat. Das Beschleunigungsgebot im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV 

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ist vorliegend verletzt und die Rüge der Rechtsverzögerung erweist sich 

insgesamt als begründet.  

5.  

Die Beschwerde ist gutzuheissen. Die Vorinstanz ist anzuweisen, das Asyl-

gesuch des Beschwerdeführers vom 27. November 2019 beförderlich zu 

behandeln und zeitnah einer Verfügung zuzuführen.  

6.  

6.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben 

(Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Die Gesuche um unentgeltliche Prozessfüh-

rung und Erlass von der Kostenvorschusspflicht sind damit gegenstandslos 

geworden. 

6.2 Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der ganz 

oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für die ihr erwachsenen notwendigen und verhältnis-

mässig hohen Kosten zusprechen (vgl. für die Grundsätze der Bemessung 

der Parteientschädigung ausserdem Art. 7 ff. des Reglements über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 

21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]).  

Die rubrizierte Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers macht in der zu 

den Akten gereichten Kostennote einen Aufwand von Fr. 1’229.60 geltend. 

Der geltend gemachte zeitliche Aufwand von insgesamt 6 Stunden er-

scheint in Anbetracht der vorliegenden Eingaben deutlich überhöht und ist 

von Amtes wegen zu kürzen. Die geltend gemachten Kosten für weitere 

Auslagen von Fr. 29.60 erscheinen ebenfalls nicht angemessen, zumal le-

diglich die Beschwerde per Einschreiben zugestellt wurde. Gestützt auf die 

in Betracht zu ziehenden Bemessungsfaktoren (Art. 9–13 VGKE) ist das 

SEM anzuweisen, dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 

Höhe von Fr. 450.– (inkl. Auslagen) auszurichten.  

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. 

2.  

Das SEM wird angewiesen, das Asylgesuch des Beschwerdeführers ohne 

weitere Verzögerung zu behandeln und das betreffende Verfahren zum Ab-

schluss zu bringen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Das SEM wird angewiesen, dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor 

dem Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung in der Höhe von 

Fr. 450.– zu entrichten.  

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und das SEM.  

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Constance Leisinger Eva Hostettler 

 

 

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