# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dea68a2c-a21b-56be-bee1-f5528cfe20ed
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 13.03.2012 810 2012 19 (810 12 19)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2012-19_2012-03-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 13. März 2012 (810 12 19) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Rechtspflege 

 

 

Beschwerdeeingabe ohne klar umschriebenes Rechtsbegehren / Nichteintreten 

 

 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Gerichtsschreiber Markus  

Pachlatko 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Sozialberatung B.____, Beschwerdegegnerin 
 
 
 

Betreff Unterstützung  
(Entscheid der Sozialberatung B.____ vom 05. Januar 2012) 

 

 

 
Das Kantonsgericht hat  i n  E r w ä g u n g , 

 

dass die Beschwerdeführerin in rubrizierter Angelegenheit mit Eingabe vom 11. Januar 2012 

Beschwerde erhob, wobei die Beschwerdeeingabe kein klar umschriebenes Rechtsbegehren 

enthielt, 

 

 
 
Seite 2   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

dass das Kantonsgericht die Beschwerdeführerin mit eingeschriebenem Brief vom  

19. Januar 2012 auf die Formerfordernisse einer Beschwerde aufmerksam machte und ihr ge-

stützt auf § 5 Abs. 3 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 

(VPO) vom 16. Dezember 1993 eine unerstreckbare Frist zur Einreichung einer verbesserten 

Beschwerdeeingabe bis 20. Februar 2012 setzte, verbunden mit der Androhung, nach unbe-

nutztem Fristablauf auf die Eingabe nicht einzutreten, 

 

dass die Beschwerdeführerin diese Frist unbenutzt verstreichen liess, 

 

dass bei Nichtbefolgen einer Anordnung im Sinne von § 5 Abs. 3 VPO die präsidierende Person 

entscheidet (§ 1 Abs. 3 lit. d VPO), 

 

dass somit auf die Beschwerde vom 11. Januar 2012 gestützt auf § 5 Abs. 3 VPO nicht einzu-

treten ist, 

 

dass es sich im vorliegenden Fall rechtfertigt, aufgrund des geringen Aufwands gestützt auf 

§ 4 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren der Gerichte (GebT) vom 15. November 2010 auf 

die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten 

 

 

e r k a n n t : 

 

 

://: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

   

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

   

 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 

 

 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber