# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dd3f1e11-d2c7-58e0-96a2-f17549d24190
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-10
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 10.07.2014 BV.2014.19
**Docket/Reference:** BV.2014.19
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2014-19_2014-07-10

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).;;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).;;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).;;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR).

Beschluss vom 10. Juli 2014  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Cornelia Cova, 

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Roland Winiger, 

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION, 

 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BV.2014.19, BP.2014.21 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) 

führt die Strafuntersuchung 62-2013-049 wegen des Verdachts der Wider-

handlungen gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über 

Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52). 

 

 

B. Im Rahmen dieses Verfahrens führte die ESBK am 18. Juni 2013 eine 

Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten des Hotels B. in Olten, dessen 

Inhaber und Geschäftsführer A. ist, durch. Gleichentags wurde A. zur Sa-

che einvernommen (BH.2014.5 act. 2.2). 

 

 

C. Gestützt auf die Ermittlungsergebnisse der obgenannten Hausdurchsu-

chung wurde A. am 2. April 2014 angehalten. Gleichentags wurden Haus-

durchsuchungen an seinem Wohndomizil sowie in den Räumlichkeiten der 

C. AG in Olten vollzogen (BH.2014.5 act. 1.1). 

 

 

D. Mit Verfügung vom 10. April 2014 sperrte die ESBK das auf A. laufende 

Universalkonto CHF Nr. 1 bei der Bank D. (act. 2.1), wogegen dieser, ver-

treten durch Rechtsanwalt Roland Winiger, am 21. April 2014 Beschwerde 

bei diesem Gericht führt und folgende Rechtsbegehren stellt (act. 1):  

 

"1. Die angefochtene Verfügung sei aufzuheben. 

 2. Auf die Sperrung des Universalkontos bei der Bank D. CHF Nr. 1, lautend 

auf A., sei zu verzichten bzw. es seien die auf dem Konto vorhandenen 

Gelder nicht zu beschlagnahmen. 

 3. Eventualiter sei unter Bestätigung der verfügten Kontosperre der Betrag 

von CHF 118'050.00 freizugeben. 

 4. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

 5. U.E.&K.F." 

 

Gemäss Art. 26 Abs. 2 lit. b VStrR wurde die Beschwerde beim Direktor der 

ESBK eingereicht, worauf dieser die Beschwerde mitsamt Beschwerdeant-

wort am 28. April 2014 diesem Gericht weiterleitete (act. 2).  

 

 

- 3 - 

 

 

E. Mit Replik vom 12. Mai 2014 hielt der Beschwerdeführer an seinen in der 

Beschwerde gestellten Anträgen - ausser an Rechtsbegehren Ziff. 3 - fest 

(act. 5). Am 15. Mai 2014 wurde die Replik der ESBK zur Kenntnis zuge-

stellt (act. 7). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1.  

1.1 Art. 57 Abs. 1 SBG besagt, dass bei der Verfolgung von Widerhandlungen 

gegen das SBG das Bundesgesetz vom 22. März 1974 über das Verwal-

tungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0) zur Anwendung gelangt. Verfolgende 

Behörde ist dabei das Sekretariat der ESBK.  

 

1.2 Gegen Zwangsmassnahmen im Sinne der Art. 45 ff. VStrR und damit zu-

sammenhängende Amtshandlungen kann bei der Beschwerdekammer des 

Bundesstrafgerichts Beschwerde geführt werden (Art. 26 Abs. 1 VStrR). 

Die Beschwerde ist innert drei Tagen, nachdem der Beschwerdeführer von 

der Amtshandlung Kenntnis erhalten hat, bei der zuständigen Behörde 

schriftlich mit Antrag und kurzer Begründung einzureichen (Art. 28 Abs. 3 

VStrR). 

 

Die Eintretensvoraussetzungen geben vorliegend zu keinen Bemerkungen 

Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.  

 

 

2.  

2.1 Gemäss ESBK wurde das zur Diskussion stehende Konto zur Sicherung 

der einzuziehenden Vermögenswerte bzw. zur Deckung einer entspre-

chenden Ersatzforderung des Staates gesperrt (act. 2.1). Der Beschwerde-

führer wendet gegen die angefochtene Verfügung sinngemäss ein, dass 

kein Konnex zwischen dem ihm vorgeworfenen Sachverhalt und dem Kon-

to bestehe (act. 1 Ziff. 10), und dass die ESBK ihre Begründungspflicht ver-

letzt habe, indem sie in ihrer Verfügung vom 10. April 2014 den Delikts-

konnex nicht darlege (act. 1 Ziff. 8 und 9). Vollständigkeitshalber ist zu er-

wähnen, dass der Rechtsanwalt des Beschwerdeführers in der Beschwer-

deschrift festhält, dass das gesperrte Konto auf das Hotel B. laute. Da er in 

seiner Replik anerkennt, dass das gesperrte Konto auf den Beschwerde-

führer lautet (act. 1 Ziff. 5, 6 und. 11 ff. und act. 5 Ziff. 1), braucht auf die in 

diesem Zusammenhang vorgebrachten Rügen nicht eingegangen zu wer-

den. 

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2.2 Die Beschlagnahme ist eine provisorische (konservatorische) prozessuale 

Massnahme zur vorläufigen Sicherung von Beweismitteln bzw. zur vorläufi-

gen Sicherstellung von allenfalls der Einziehung unterliegenden Vermö-

genswerten oder Gegenständen (vgl. BGE 135 I 257 E. 1.5 S. 260; HAURI, 

Verwaltungsstrafrecht [VStrR], Bern 1998, S. 111; PIQUEREZ/MACALUSO, 

Procédure pénale suisse, 3. Aufl., Genf/Zürich/Basel 2011, N. 1354; PIETH, 

Schweizerisches Strafprozessrecht, 2. Aufl., Basel 2012, S. 137).  

 

2.3 Voraussetzung einer Beschlagnahme ist zunächst, dass ein hinreichender 

Verdacht auf eine strafbare Handlung vorliegt. Der hinreichende Verdacht 

setzt nicht voraus, dass Beweise und Indizien bereits für eine erhebliche 

oder hohe Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung sprechen; allerdings muss 

er sich im Verlaufe der Ermittlungen weiter verdichten (vgl. Beschluss des 

Bundesstrafgerichts BV.2013.19 + 20 vom 19. März 2014, E. 5.2). Die Be-

schlagnahme muss wie jedes Zwangsmittel verhältnismässig sein (Art. 36 

Abs. 3 BV; vgl. auch Art. 45 Abs. 1 VStrR).  

 

2.4 Die ESBK begründet den Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer wie 

folgt (act. 2): 

 

Der Beschwerdeführer soll im Hotel B. und zahlreichen anderen Lokalitäten 

in der Schweiz auf "Internet-Terminals" und Automaten die Online-Casino 

Plattform "E.-Fun" bzw. "E.-Casino" angeboten und daraus ehebliche ille-

gale Gewinne generiert haben. Über diese serverbasierte Online-Plattform 

könne auf diverse klassische Glücksspiele wie Poker, Roulette und Wal-

zenspiele zugegriffen werden. Auswertungen eines im Rahmen der Haus-

durchsuchung vom 18. Juni 2013 beschlagnahmten USB-Sticks hätten u.a. 

ergeben, dass der Beschwerdeführer Inhaber der Internet-Domain  

"E.-casino.com" sei und regen Austausch mit "Internet Hoster" aus diver-

sen Ländern pflege. Weiter befänden sich auf dem obgenannten USB-Stick 

Dokumente mit dem Inhalt "Wir sind E.-Casino" und "Wir besitzen im Mo-

ment 500 Terminals". Aus den beschlagnahmten Abrechnungen gehe her-

vor, dass der Umsatz von "E." in den Monaten Oktober 2012 und Dezem-

ber 2012 - April 2013 durchschnittlich rund Fr. 3'200'000.-- betragen habe. 

Der Beschwerdeführer und seine Mittelsmänner sollen dabei im Schnitt 

Fr. 690'000.-- beziehen, wobei Fr. 236'000.-- an einen Unbekannten gehe. 

Auf den Abrechnungen befinde sich u.a. die Unterschrift des Beschwerde-

führers. Zwei bei der Hausdurchsuchung vom 18. Juni 2013 anwesende 

Gäste hätten zu Protokoll gegeben, an diesem Abend Online-Casinospiele 

gespielt zu haben. Die Gewinne seien ihnen jeweils durch Mitarbeiter des 

Hotels B. in bar ausbezahlt worden. Weiter lägen Belege vor, wonach die 

F. AG "Internet Terminals" an Aufsteller verkaufe, welche die "Internet 

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Terminals" an Lokalbesitzer weitervertrieben. Die Geräte sollen illegale 

Glücksspiele enthalten, welche der Beschwerdeführer organisiere. 

 

2.5 Art. 55 Abs. 1 lit. a SBG lautet wie folgt: Mit Gefängnis bis zu einem Jahr 

oder mit Busse bis zu 1 Million Franken wird bestraft, wer vorsätzlich eine 

Spielbank errichtet, betreibt, dazu Raum gibt oder Spieleinrichtungen be-

schafft, ohne dass die dafür notwendigen Konzessionen oder Bewilligun-

gen vorliegen. In schweren Fällen ist die Strafe Zuchthaus bis zu fünf Jah-

ren oder Gefängnis nicht unter einem Jahr. Damit kann zusätzlich eine 

Busse bis zu Fr. 2'000'000.-- verbunden werden.  

 

2.6 Die obgenannten Feststellungen der ESBK liefern genügend konkrete Hin-

weise, welche im jetzigen Zeitpunkt den hinreichenden Verdacht begrün-

den, wonach der Beschwerdeführer die Strafnorm von Art. 55 Abs. 1 lit. a 

SBG erfüllt und dabei siebenstellige Gewinne generiert haben könnte. Der 

hinreichende Tatverdacht wird vom Beschwerdeführer auch nicht explizit 

bestritten. Die Kontosperre erweist sich auch als verhältnismässig, insbe-

sondere ist der Betrag auf dem gesperrten Konto mit Fr. 242'169.36 kleiner 

als der mutmasslich durch Widerhandlungen gegen das SBG erzielte Ge-

winn.  

 

2.7 Gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b VStrR sind vom untersuchenden Beamten Ge-

genstände und andere Vermögenswerte, die voraussichtlich der Einzie-

hung unterliegen, mit Beschlag zu belegen. Welche Gegenstände der Ein-

ziehung unterliegen, ergibt sich aus Art. 69 ff. StGB (vgl. Art. 2 VStrR; EI-

CKER/FRANK/ACHERMANN, Verwaltungsstrafrecht und Verwaltungsstrafver-

fahrensrecht, Bern 2012, S. 195). Gemäss Art. 70 Abs. 1 StGB verfügt das 

Gericht u.a. die Einziehung aller Vermögenswerte die durch eine Straftat 

erlangt worden sind. Einzuziehen sind nicht nur direkt aus der Straftat 

stammende Vermögenswerte, sondern auch echte und unechte Surrogate 

(BOMMER/GOLDSCHMID, Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 263 StPO 

N. 44; HEIMGARTNER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessord-

nung [StPO], Zürich/Basel/Genf 2010, Art. 263 StPO N. 17). Ebenfalls ein-

ziehbar und mithin beschlagnahmefähig sind Erträge aus Straftaten ohne 

individuellen Geschädigten (BOMMER/GOLDSCHMID, a.a.O., Art. 263 StPO 

N. 43). Die Vermögenseinziehungsbeschlagnahme nach Art. 46 Abs. 1 lit. b 

VStrR i.V.m. Art. 70 Abs. 1 StGB setzt zusätzlich zu den obgenannten Vo-

raussetzungen der Beschlagnahme einen Deliktskonnex voraus; es bedarf 

einer voraussichtlich adäquaten, wesentlichen Kausalität zwischen der 

möglichen Straftat und dem erlangten Vermögenswert (HEIMGARTNER, 

Strafprozessuale Beschlagnahme, Zürich/Basel/Genf 2011, S. 144 f. 

m.w.H.). 

- 6 - 

 

 

Sind die der Einziehung unterliegenden Vermögenswerte nicht mehr vor-

handen, so erkennt das Gericht auf eine Ersatzforderung des Staates in 

gleicher Höhe (Art. 71 Abs. 1 StGB). Zur Sicherung einer solchen Ersatz-

forderung können die Vermögenswerte des Betroffenen ebenfalls mit Be-

schlag belegt werden (sog. Ersatzforderungsbeschlagnahme; Art. 71 

Abs. 3 StGB i.V.m. Art. 2 VStrR.; vgl. auch EICKER/FRANK/ACHERMANN, 

a.a.O., S. 196). 

 

2.8 Zunächst gilt es festzuhalten, dass sämtliche aus Widerhandlungen gegen 

das SBG generierten Gewinne der Einziehung unterstehen - es wird nicht 

vorausgesetzt, dass jemand individuell geschädigt wird (s. supra E. 2.7). 

Sind die erzielten Gewinne nicht mehr vorhanden, so hat der Staat einen 

Ersatzforderungsanspruch gegenüber dem Täter. Vorliegend besteht der 

hinreichende Tatverdacht, dass der Beschwerdeführer siebenstellige Ge-

winne durch Widerhandlungen gegen das SBG erzielt hat, weswegen die 

erzielten Gewinnerträge und deren Surrogate mittels Vermögenseinzie-

hungsbeschlagnahme beschlagnahmt werden können. Sind diese Vermö-

genswerte (Gewinnerträge und Surrogate) nicht mehr vorhanden, so kön-

nen Vermögenswerte des Beschuldigten mittels Ersatzforderungsbe-

schlagnahme gesichert werden. Die Frage nach dem Deliktskonnex kann 

deshalb offen gelassen werden.  

 

2.9 Die ESBK begründete die hier angefochtene Verfügung wie folgt: Der Be-

schwerdeführer stehe nach einer zweiten, kürzlich durchgeführten Haus-

durchsuchung unter dringendem Verdacht, in den Räumlichkeiten des un-

ter seiner Führung stehenden Hotels B. in Olten sowie diverser anderer Lo-

kalitäten in der Schweiz eine serverbasierte Online-Spielbank mit zahlrei-

chen Terminals zu betreiben, und damit den Tatbestand vom Art. 55 Abs. 1 

lit. a SBG erfüllt zu haben. Die bisherigen Untersuchungen der ESBK hät-

ten bestätigt, dass der Beschwerdeführer aus dem widerrechtlichen Online-

Casinobetrieb beachtliche illegale Einnahmen erziele. Der Beschwerdefüh-

rer und seine Firmen hätten Geschäftsbeziehungen zur Bank D. Es beste-

he die Möglichkeit, dass der Beschwerdeführer illegale Einnahmen auf das 

gesperrte Konto geschafft habe. Vermögenswerte, welche durch eine Straf-

tat erlangt worden seien, unterlägen der Einziehung. Zur Sicherung der 

einzuziehenden Vermögenswerte bzw. zur Deckung einer entsprechenden 

Ersatzforderung des Staates sei das obgenannte Konto zu sperren. 

 

Indem der Beschwerdeführer rügt, dass die ESBK den Deliktskonnex nicht 

darlege, verkennt er, dass es sich bei der Beschlagnahme um eine vorläu-

fige Massnahme handelt und eine summarische Begründung - auch im 

Hinblick auf Art. 29 Abs. 2 BV - genügt (HEIMGARTNER, Strafprozessuale 

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Beschlagnahme, Zürich/Basel/Genf 2011, S. 106). Da die ESBK festhielt, 

welcher Sachverhalt dem Beschwerdeführer vorgeworfen wird, welchen 

Tatbestand dieser erfüllt haben könnte sowie welche Beschlagnahmegrün-

de bestehen, hat sie ihre Begründungspflicht erfüllt.  

 

2.10 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 

abzuweisen. Mit der materiellen Behandlung bzw. der Abweisung der Be-

schwerde wird das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der auf-

schiebenden Wirkung gegenstandslos.  

 

 

3. Die Gerichtskosten sind bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Be-

schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 

25 E. 3). Die Gerichtsgebühr ist dabei auf Fr. 2'000.-- festzusetzen, unter 

Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe (Art. 73 

StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts 

vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in 

Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).  

 

 

- 8 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird zufolge Gegens-

tandslosigkeit als erledigt abgeschrieben. 

 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Beschwerdeführer zur Bezah-

lung auferlegt, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in glei-

cher Höhe.  

 

 

  

 

Bellinzona, 11. Juli 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Roland Winiger 

- Eidgenössische Spielbankenkommission 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 
79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).