# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 44b7cfa9-4450-568a-810f-7f1efc75e03f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.09.2025 D-6558/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6558-2025_2025-09-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6558/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Susanne Bolz-Reimann, 

mit Zustimmung von Richterin Camilla Mariéthoz Wyssen;  

Gerichtsschreiberin Regula Aeschimann. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Südafrika,  

(…),   

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Flughafenverfahren (Asyl und Wegweisung);  

Verfügung des SEM vom 21. August 2025. 

 

 

 

D-6558/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Beschwerdeführerin kam am (…) Juli 2025 zusammen mit ihrer 

Tochter B._______ und ihrem Enkel C._______ (N […]) am Flughafen 

D._______ an. Bei der Einreisekontrolle wurde festgestellt, dass das von 

Deutschland erteilte Schengen-Visum in ihrem südafrikanischen Reise-

pass eine Totalfälschung sei, während der Reisepass keine Fälschungs-

merkmale aufwies.  

A.b Nach einer Einvernahme durch die Kantonspolizei D._______ am 

31. Juli 2025 wurde die Beschwerdeführerin von der Staatsanwaltschaft 

E._______ am 1. August 2025 der Fälschung von Ausweisen schuldig ge-

sprochen.  

A.c In der Folge stellte die Beschwerdeführerin am 4. August 2025 ein 

Asylgesuch. Gleichentags wurde ihr das rechtliche Gehör zu einer Einrei-

severweigerung und der Zuweisung in den Transitbereich des Flughafens 

D._______ gewährt. Sie reichte durch ihre zugewiesene Rechtsvertretung 

mit Schreiben vom 6. August 2025 eine entsprechende Stellungnahme ein.  

A.d Mit Verfügung vom 7. August 2025 verweigerte das SEM vorläufig die 

Einreise in die Schweiz und wies die Beschwerdeführerin für die Dauer von 

maximal sechzig Tagen dem Transitbereich des Flughafens D._______ zu. 

B.  

B.a Das SEM hörte die Beschwerdeführerin am 13. August 2025 zu ihren 

Asylgründen an.  

B.b Dabei machte die Beschwerdeführerin geltend, sie sei in F._______ 

(Simbabwe) aufgewachsen und habe nach dem Tod ihres Vaters zusam-

men mit ihrer Mutter in deren Herkunftsort G._______ gelebt. Später habe 

sie geheiratet und sei ihrem Ehemann im Jahr 1997 nach Südafrika gefolgt. 

Sie hätten sich in H._______ niedergelassen, wo auch ihre Tochter gebo-

ren sei. Mit der Zeit habe sich ihr Ehemann verändert und schliesslich be-

gonnen, Drogen zu nehmen. Er habe ihren Besitz nach und nach verkauft 

und sei gewalttätig geworden. Als sie deswegen bei der Polizei gewesen 

sei, habe diese ihr gesagt, es sei schwierig, drogenabhängige Personen 

zu beeinflussen; er benötige sicher Hilfe und sollte zur Rehabilitation ge-

hen. Der Ehemann habe sich einer Rehabilitation jedoch verweigert. Sie 

habe ihre Tochter vorübergehend bei ihrer Freundin I._______ unterge-

bracht, um sie vor ihrem Ehemann zu schützen. Sie habe nicht gewusst, 

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Seite 3 

dass I._______ als Prostituierte tätig gewesen sei und ihre Tochter ge-

zwungen habe, sich ebenfalls zu prostituieren. Schliesslich habe ihr eine 

Nachbarin von I._______ mitgeteilt, dass ihre Tochter schwanger sei. Da-

raufhin habe sie diese umgehend zu sich zurückgeholt. Trotz der schlech-

ten Bedingungen, des Drogenkonsums und der Aggressivität ihres Ehe-

mannes seien sie in dessen Wohnung geblieben, bis die Tochter ihr Kind 

zur Welt gebracht habe. Die Tochter habe ihr anvertraut, dass auch der 

Vater sie sexuell missbraucht habe. Ihr Mann habe gedroht, sie, die Be-

schwerdeführerin, mit einer Spritze zu infizieren und sie so zu töten. Des-

halb habe sie durch ihre Arbeit als (…) Geld gespart mit dem Ziel, die Aus-

reise zu finanzieren und ihrer Tochter sowie ihrem Enkel an einem anderen 

Ort ein Leben in Sicherheit zu ermöglichen. Auf einem «Büro» habe sie 

gegen Bezahlung die südafrikanischen Pässe und das Visum erhalten. Tat-

sächlich sei sie aber keine Bürgerin von Südafrika, sondern lediglich von 

Simbabwe.  

B.c Zum Nachweis ihrer Identität reichte die Beschwerdeführerin einen 

südafrikanischen Reisepass, eine Identitätskarte von Simbabwe und eine 

Geburtsurkunde von Simbabwe ein (alle im Original). Weiter befinden sich 

Flugunterlagen bei den Akten.  

C.  

Mit Eingabe vom 20. August 2025 nahm die Rechtsvertretung zum Ent-

scheidentwurf des SEM Stellung. 

D.  

Das SEM stellte mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 21. August 

2025 fest, die Beschwerdeführerin erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht. 

Es lehnte ihr Asylgesuch ab, wies sie aus dem Transitbereich des Flugha-

fens D._______ weg und beauftragte den zuständigen Kanton mit dem 

Vollzug der Wegweisung.  

E.  

Die zugewiesene Rechtsvertretung informierte das SEM mit Schreiben 

vom 21. August 2025 über die Beendigung des Mandatsverhältnisses. 

F.   

Mit Eingabe vom 26. August 2025 (Übergabe an die Flughafenpolizei am 

28. August 2025) erhob die Beschwerdeführerin beim Bundesverwaltungs-

gericht Beschwerde gegen die Verfügung des SEM vom 21. August 2025. 

Sinngemäss beantragte sie deren Aufhebung und die Gewährung eines 

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Seite 4 

Aufenthaltsrechts in der Schweiz. Der Beschwerde lagen die Kopie eines 

simbabwischen Reisepasses der Beschwerdeführerin sowie zwei Artikel 

über die illegale Ausstellung von südafrikanischen Reisepässen bei.  

G.  

Mit Verfügung vom 1. September 2025 stellte die Instruktionsrichterin fest, 

die vorliegende Beschwerde enthalte keine Unterschrift. Sie forderte die 

Beschwerdeführerin auf, innert Frist eine Verbesserung einzureichen.  

H.  

Mit Eingabe vom 2. September 2025 reichte die Beschwerdeführerin eine 

unterschriebene Beschwerde zu den Akten.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig und 

entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – 

endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]). Das Ver-

fahren richtet sich nach dem VwVG und dem VGG, soweit das AsylG nichts 

anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). Die Beschwerdeführerin 

ist als Verfügungsadressatin zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 

VwVG). Nach Eingang der Beschwerdeverbesserung vom 2. September 

2025 ist die Beschwerde als frist- und formgerecht zu erachten und darauf 

einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG).  

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch 

(Art. 70 Abs. 1 BV). Die Beschwerde ist nicht in einer Amtssprache, son-

dern in Englisch abgefasst. Sie ist jedoch genügend klar und für das Ge-

richt ohne Weiteres verständlich, so dass auf eine Übersetzung verzichtet 

werden kann.  

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Seite 5 

4.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, weshalb der 

Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG). 

Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines 

Schriftenwechsels verzichtet. 

5.  

5.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken. Den frauenspezifischen 

Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

5.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG).  

6.  

6.1 In seiner Verfügung führte das SEM zunächst aus, die Beschwerdefüh-

rerin mache geltend, ausschliesslich die simbabwische Staatsangehörig-

keit zu besitzen. Sie sei indessen mit einem als echt und zustehend anzu-

sehenden südafrikanischen Reisepass auf dem Luftweg in die Schweiz ge-

reist. Es sei daher nicht glaubhaft, dass sie keine südafrikanische Staats-

bürgerin sei. Die simbabwische Identitätskarte und der Geburtsregisteraus-

zug seien nicht geeignet, dies in Frage zu stellen. Zudem habe sie wider-

sprüchliche Angaben dazu gemacht, ob sie den Pass und das Visum am 

selben Ort erhalten habe. Es sei auch nicht nachvollziehbar, dass der Pass 

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bereits am 12. Dezember 2024 ausgestellt worden sei, obwohl sie ange-

geben habe, diesen erst erhalten zu haben, nachdem sie im Juni 2025 ein 

entsprechendes «Büro» aufgesucht habe. Die Ein- und Ausreisestempel 

von Südafrika und Simbabwe im Januar 2025 würden im Übrigen zum Aus-

stellungsdatum ihrer simbabwischen Identitätsdokumente passen, wobei 

sie hierfür keine überzeugende Erklärung habe liefern können. Es sei an-

zunehmen, dass sie den Pass tatsächlich für die Reise nach Simbabwe 

genutzt habe. Im Rahmen einer Gesamtwürdigung sei davon auszugehen, 

dass die Beschwerdeführerin Doppelbürgerin von Südafrika und Sim-

babwe sei.  

Zur Begründung ihres Asylgesuchs habe die Beschwerdeführerin häusli-

che Gewalt durch ihren damaligen Ehemann geltend gemacht. Südafrika 

verfüge aber über ein funktionierendes Rechtssystem und die dortigen Be-

hörden seien grundsätzlich als schutzfähig und schutzwillig zu erachten. 

Es wäre ihr daher zumutbar und möglich gewesen, sich diesbezüglich an 

die Polizei zu wenden. Ferner seien die vorgebrachten Nachteile lokal oder 

regional beschränkt und sie hätte sich diesen durch einen Wegzug in einen 

anderen Teil ihres Heimatlandes entziehen können. Ihre Befürchtung, ihr 

Ex-Mann könnte sie aufsuchen und ihr etwas antun, erweise sich als spe-

kulativ, nachdem sie nie versucht habe, in einem eigenen Haushalt zu le-

ben. Soweit sie vorbringe, sie habe in Südafrika keine Unterkunft mehr und 

müsste auf der Strasse leben, handle es sich um allgemeine wirtschaftliche 

Bedingungen, welche flüchtlingsrechtlich nicht relevant seien. Insgesamt 

hielten ihre Vorbringen den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft 

gemäss Art. 3 AsylG nicht stand, weshalb darauf verzichtet werden könne, 

näher auf vorhandene Unglaubhaftigkeitselemente einzugehen.  

Hinsichtlich des Wegweisungsvollzugs wies das SEM insbesondere darauf 

hin, dass die medizinische Versorgung in Südafrika grundsätzlich gewähr-

leistet sei. Es sei davon auszugehen, dass die geltend gemachten gesund-

heitlichen Probleme der Beschwerdeführerin – namentlich der Umstand, 

dass sie (…) sei – auch im Heimatstaat behandelt werden könnten. Nach-

dem sie bereits vor der Ausreise in einer entsprechenden Behandlung ge-

wesen sei, könne angenommen werden, dass sie Zugang zu den erforder-

lichen Therapien habe. Darüber hinaus könne sie bei einer Rückkehr er-

neut einer Erwerbstätigkeit nachgehen.  

6.2 In ihrer Beschwerde hielt die Beschwerdeführerin daran fest, dass sie 

ausschliesslich simbabwische Staatsangehörige sei. Die südafrikanischen 

Dokumente seien nicht authentisch und würden nicht ihrer wahren Identität 

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entsprechen. Sie habe diese lediglich auf den Rat ihres «Reiseagenten» 

verwendet, da es mit diesen einfacher gewesen sei, die Reise zu organi-

sieren. Entsprechend sei sie mit südafrikanischen Dokumenten in die 

Schweiz gereist, über die sie rechtlich nicht verfüge. Mit diesem Vorgehen 

habe sie nicht dauerhaft täuschen, sondern eine sichere Reise ermögli-

chen wollen. Eine Rückkehr nach Simbabwe sei in ihrer Situation nicht 

möglich, da die Lage dort instabil und unsicher sei, insbesondere für 

Frauen und Kinder. Das Land sei in einer politischen, sozialen und ökono-

mischen Krise und das Gesundheitssystem kollabiere. In Südafrika habe 

sie weder Familienangehörige noch ein soziales Netzwerk, welches sie un-

terstützen könnte. Sie fürchte ernsthaft um ihre Sicherheit und ihr Wohlbe-

finden, da die Behörden sie nicht angemessen schützen könnten. Als Aus-

länderin wäre sie dort zusätzlich gefährdet, da etwa die «Operation Du-

dula» Xenophobie schüre und ein feindliches Umfeld für Migranten, beson-

ders solche aus Simbabwe, schaffe. Ein freies und sicheres Leben sei in 

Südafrika nicht möglich und ihr Enkel würde in einer Umgebung mit Gewalt 

und ohne angemessene Ausbildung und medizinische Versorgung auf-

wachsen. Zudem könnte sie von staatlichen Spitälern abgewiesen oder ihr 

könnten übermässige Kosten aufgebürdet werden, da sie nicht Staatsbür-

gerin sei. Vor diesem Hintergrund werde das Gericht gebeten, ihr Asylge-

such unter Berücksichtigung ihrer tatsächlichen Nationalität sowie der 

Gründe für ihre Ausreise erneut zu beurteilen. Sie suche lediglich einen 

Ort, an welchem sie sicher, legal und in Würde leben könne. Ihrer Ansicht 

nach erfülle sie die Anforderungen für die Gewährung humanitären Schut-

zes, da sie nirgendwohin gehen könne, ohne einer ernsthaften Gefahr aus-

gesetzt zu sein.  

7.  

7.1 Das SEM hat in der angefochtenen Verfügung – unter Berücksichti-

gung der Ausführungen in der Stellungnahme zum Entscheidentwurf – ein-

lässlich dargelegt, weshalb es die Beschwerdeführerin als Doppelbürgerin 

von Südafrika und Simbabwe erachtet. Zur Vermeidung von Wiederholun-

gen kann an dieser Stelle auf die entsprechenden Erwägungen in der vor-

instanzlichen Verfügung verwiesen werden. Diesen wird in der Be-

schwerde nichts Massgebliches entgegengehalten. Vielmehr hält die Be-

schwerdeführerin daran fest, sie habe den südafrikanischen Pass allein für 

die Reise nach Europa beschafft und es handle sich nicht um ein authenti-

sches Dokument. Das SEM wies indessen zu Recht darauf hin, dass nicht 

ersichtlich ist, weshalb ein Pass, welchen die Beschwerdeführerin im Juni 

2025 im Rahmen der Ausreiseorganisation erhalten haben soll (vgl. dazu 

SEM-Akte […] [nachfolgend: Akte]-19-22, F62 ff.), das Ausstellungsdatum 

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12. Dezember 2024 tragen sollte. Der Pass weist zudem einen Einreise-

stempel von Simbabwe am 13. Januar 2025 sowie einen Ausreisestempel 

vom 23. Januar 2025 (sowie dazu passende Ein- und Ausreisestempel von 

Südafrika) auf. Gleichzeitig legte die Beschwerdeführerin simbabwische 

Identitätsdokumente vor, welche am 21. Januar 2025 ausgestellt wurden. 

Es erschliesst sich nicht, wie es möglich sein sollte, dass der Reisepass 

der Beschwerdeführerin über Stempel verfügt, welche eine von ihr tatsäch-

lich durchgeführte Reise nach Simbabwe belegen (vgl. Akte 19/22, F76 ff.), 

obwohl sie damals noch gar nicht im Besitz des betreffenden Passes ge-

wesen sein will. Auf konkrete Nachfrage vermochte sie dies nicht überzeu-

gend zu erklären (vgl. Akte 19/22, F161). Es muss entgegen ihren Angaben 

davon ausgegangen werden, dass sie unter Verwendung ihres südafrika-

nischen Reisepasses nach Simbabwe reiste und diesen Pass bereits im 

Dezember 2024 – und nicht erst kurz vor der Ausreise im Sommer 2025 – 

erhielt.  

In der Beschwerde wird lediglich weiterhin behauptet, die Beschwerdefüh-

rerin sei rechtlich keine südafrikanische Staatsangehörige und der Pass 

stehe ihr nicht zu. Eine konkrete Auseinandersetzung mit den Argumenten 

des SEM findet nicht statt und es wird insbesondere nicht erklärt, wie es zu 

den Stempeln im Pass gekommen sei. Ferner lässt allein der Umstand, 

dass es in Südafrika zu Korruptionsfällen und der Ausstellung von nicht 

zustehenden Reisepässen komme, nicht darauf schliessen, dass es sich 

beim vorliegenden Pass nicht um ein authentisches Dokument handelt. 

Vielmehr ist angesichts der uneinheitlichen, teilweise unzutreffenden res-

pektive nicht glaubhaften Angaben der Beschwerdeführerin in Bezug auf 

den Erhalt und die Verwendung des Reisepasses in Übereinstimmung mit 

dem SEM von dessen Echtheit auszugehen. Folglich ist die Beschwerde-

führerin als südafrikanische Staatsangehörige anzusehen. Es ist durchaus 

möglich, dass sie daneben auch simbabwische Staatsbürgerin ist. Weder 

aus den bei der Vorinstanz eingereichten simbabwischen Identitätsdoku-

menten noch aus der Kopie des simbabwischen Reisepasses, welcher mit 

der Beschwerde vorgelegt wurde, kann jedoch geschlossen werden, dass 

sie die südafrikanische Staatsbürgerschaft nicht besitzt.  

7.2 Als Grund für ihre Ausreise aus Südafrika brachte die Beschwerdefüh-

rerin vor, ihr Ehemann sei drogenabhängig und gewalttätig gewesen. Da-

runter habe auch ihre Tochter gelitten, weshalb sie mit ihr in die Schweiz 

gereist sei. Damit macht sie keine staatliche Verfolgung, sondern Probleme 

mit einer Privatperson geltend. Solche sind jedoch nur unter bestimmten 

Voraussetzungen als flüchtlingsrechtlich relevant einzustufen. 

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Insbesondere ist erforderlich, dass die Betroffenen im Heimatstaat keinen 

angemessenen staatlichen Schutz erhalten können.  

Südafrika verfügt über ein funktionierendes Rechtssystem und die dortigen 

Behörden sind grundsätzlich als schutzfähig und schutzwillig zu erachten 

(vgl. Urteil des BVGer D-1491/2020 vom 25. März 2020 E. 8.1). Die Be-

schwerdeführerin macht zwar geltend, sie habe erfolglos versucht, die Po-

lizei um Hilfe zu bitten. Aus ihren Angaben geht jedoch nicht klar hervor, 

wann respektive wie oft sie die Polizei aufgesucht haben soll. Zunächst 

führte sie aus, es sei im Jahr 2024 gewesen, wahrscheinlich August oder 

Oktober (vgl. Akte 19/22, F115). Später erklärte sie, dass sie wahrschein-

lich im Februar des letzten Jahres zur Polizei gegangen sei (vgl. Akte 

19/22, F127). Auf die Frage, wie oft sie dort gewesen sei, gab sie «zwei 

Mal, mehrere Male» an (vgl. Akte 19/22, F129). Es sei ihr lediglich vorge-

schlagen worden, dass ihr Mann sich einer Rehabilitation unterziehe (vgl. 

Akte 19/22, F6). Anhand dieser Aussagen wird nicht ersichtlich, dass sich 

die Beschwerdeführerin in ausreichendem Mass um staatlichen Schutz be-

müht hätte respektive ihr dieser verweigert worden wäre. Einerseits bleibt 

unklar, weshalb sie sich -nachdem sie offenbar im Februar 2025 zuletzt bei 

der Polizei war (vgl. Akte 19/22, F128) – nicht erneut an die Sicherheitsbe-

hörden gewandt hat. Andrerseits ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb 

sie keine anderen Organisationen, etwa zum Schutz von Frauen, kontak-

tiert hat. Diesbezüglich erklärte sie, dies sei nicht möglich gewesen, weil 

sie nichts gehabt habe, um sich auszuweisen (vgl. Akte 19/22, F131). Pri-

vate Organisationen seien oft rassistisch und würden Fremden nicht helfen 

(vgl. Akte 19/22, F133). Dabei handelt es sich jedoch um eine unbelegte 

Behauptung. Zudem ist erneut darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde-

führerin im Besitz eines als echt anzusehenden südafrikanischen Reise-

passes mit Ausstellungsdatum 12. Dezember 2024 ist. Im Zeitpunkt ihrer 

letzten Kontaktaufnahme mit der südafrikanischen Polizei hätte sie somit 

über ein Identitätsdokument verfügt, mit welchem sie sich auch gegenüber 

privaten Organisationen hätte ausweisen können. Vor diesem Hintergrund 

ist davon auszugehen, dass es der Beschwerdeführerin zumutbar und 

möglich gewesen wäre, sich bei allenfalls weiterhin bestehenden Proble-

men mit ihrem Ehemann an die südafrikanischen Behörden zu wenden.  

7.3 Sodann wies das SEM zutreffend darauf hin, dass die von der Be-

schwerdeführerin geltend gemachten Nachteile, welche von ihrem Ehe-

mann ausgehen, als lokal beschränkt zu erachten sind. Es erschliesst sich 

nicht, weshalb sie sich nicht an einem anderen Ort in Südafrika hätte nie-

derlassen können. Ihre allgemein gehaltene Angabe, dass sie in Südafrika 

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Seite 10 

keinen Platz gehabt hätte, wo sie hätte hingehen können (vgl. Akte 19/22, 

F151), vermag daran nichts zu ändern. Sie machte nicht geltend, dass sie 

sich erfolglos darum bemüht hätte, ihren Ehemann zu verlassen und ei-

genständig eine Wohnung anzumieten. Angesichts des Umstands, dass 

sie über gültige Ausweisdokumente verfügte und arbeitstätig war (vgl. Akte 

19/22, F16 f.), kann angenommen werden, sie hätte grundsätzlich die Mög-

lichkeit gehabt, an einem anderen Ort in Südafrika zu leben. Weiter ist auch 

nicht davon auszugehen, dass es dem Ehemann – wie von ihr befürchtet 

wird (vgl. Akte 19/22, F124) – möglich gewesen wäre, einen allfälligen 

neuen Aufenthaltsort ohne Weiteres ausfindig zu machen. Südafrika ist ein 

grosses, bevölkerungsreiches Land und es erscheint wenig wahrschein-

lich, dass es dem drogenabhängigen Ehemann gelungen wäre, sie aufzu-

finden.  

7.4 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 

(auch) als südafrikanische Staatsbürgerin zu erachten ist. Weiter gelingt es 

ihr nicht, eine Verfolgung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, vor 

welcher sie in Südafrika keinen ausreichenden Schutz erhalten könnte. 

Das SEM hat daher zu Recht ihre Flüchtlingseigenschaft verneint und ihr 

Asylgesuch abgelehnt.  

8.  

Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt 

es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug 

an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie. Die Be-

schwerdeführerin verfügt weder über eine ausländerrechtliche Aufenthalts-

bewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. Die 

Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht angeordnet (Art. 44 

AsylG; vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

9.  

9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

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Seite 11 

9.2 Das SEM wies zutreffend darauf hin, dass das Prinzip des flüchtlings-

rechtlichen Non-Refoulement nur Personen schützt, welche die Flücht-

lingseigenschaft erfüllen. Da es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, 

eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung glaubhaft zu machen, kann der 

in Art. 5 AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegen-

den Verfahren keine Anwendung finden. 

Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der Beschwerdeführerin 

noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Aus-

schaffung nach Südafrika mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach 

Art. 3 EMRK oder Art. 1 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 

gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende 

Behandlung oder Strafe (SR 0.105) verbotenen Strafe oder Behandlung 

ausgesetzt wäre. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation lässt den 

Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erschei-

nen. An dieser Einschätzung vermögen insbesondere die allgemeinen Hin-

weise der Beschwerdeführerin auf in Südafrika herrschende Xenophobie 

und Gewalt, namentlich gegen Ausländer, nichts zu ändern. Einerseits gibt 

es keine Anhaltspunkte dafür, dass diese ein derart flächendeckendes Aus-

mass erreicht, dass alle ausländischen Personen in Südafrika davon be-

troffen wären. Andrerseits ist angesichts der obenstehenden Ausführungen 

ohnehin anzunehmen, dass die Beschwerdeführerin südafrikanische 

Staatsbürgerin ist und mithin nicht als Ausländerin angesehen würde. Nach 

dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- 

als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

9.3  

9.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

9.3.2 Das SEM stellte in der angefochtenen Verfügung fest, dass weder die 

in Südafrika herrschende politische Situation noch andere Gründe gegen 

die Zumutbarkeit der Rückführung der Beschwerdeführerin in den Heimat-

staat sprechen. Das Bundesverwaltungsgericht teilt die von der Vorinstanz 

vertretene Auffassung, wonach der Vollzug von Wegweisungen nach Süd-

afrika nicht generell unzumutbar ist. 

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Seite 12 

9.3.3 Vor ihrer Ausreise war die Beschwerdeführerin als (…) tätig (vgl. Akte 

19/22, F16 f.). Auch wenn die finanzielle Situation schwierig gewesen sei, 

gelang es ihr offenbar, für ihre Familie aufzukommen und insbesondere 

genügend Geld anzusparen, um die Ausreise zu finanzieren (vgl. Akte 

19/22, F21, F58 ff.). Es kann somit davon ausgegangen werden, dass es 

ihr nach ihrer Rückkehr nach Südafrika wiederum möglich sein wird, ihren 

Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Zwar ist die Beschwerdeführerin 

eigenen Angaben zufolge seit etwa drei Jahren (…) (vgl. Akte 19/22, F92) 

und entsprechend auf eine medizinische Behandlung angewiesen. Sie war 

deswegen aber bereits im Heimatstaat in Behandlung (vgl. Akte 10/22, 

F94) und es ist nicht ersichtlich, weshalb dies in Zukunft nicht weiterhin 

möglich sein sollte. Soweit sie in diesem Zusammenhang erneut Schwie-

rigkeiten geltend macht, weil sie sich nicht ausweisen könne (vgl. Akte 

19/22 sowie Beschwerde, S. 3), ist festzustellen, dass sie sich mit demsel-

ben südafrikanischen Reisedokument ausweisen kann, welches sie für die 

Reise in die Schweiz verwendet hat. Ferner hat bereits das SEM darauf 

hingewiesen, dass sie im Rahmen der individuellen Rückkehrhilfe die Mög-

lichkeit hat, medizinische Hilfeleistungen zu beantragen (vgl. Art. 75 der 

Asylverordnung 2 vom 11. August 1999 [AsylV 2, SR 142.312]). Schliess-

lich bringt die Beschwerdeführerin vor, dass sie in Südafrika weder famili-

äre Verbindungen noch ein Supportnetzwerk habe. Nachdem sie bereits 

seit 1997 in H._______ lebt, ist indessen anzunehmen, dass sie dort zu-

mindest über ein gewisses soziales Beziehungsnetz verfügt. Zudem kehrt 

sie gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Enkel zurück (vgl. diesbezüglich 

Urteil D-6561/2025 vom selben Datum), womit sie sich gegenseitig unter-

stützen können. Darüber hinaus war es ihr möglich, für sich selbst zu sor-

gen, zumal nicht davon auszugehen ist, dass ihr drogenabhängiger Ehe-

mann bei der Finanzierung des Lebensunterhalts der Familie massgebli-

che Unterstützung geleistet hat. Zusammenfassend bestehen keine kon-

kreten Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin in Südafrika in 

eine wirtschaftliche, medizinische oder soziale Notlage geraten würde. Der 

Vollzug der Wegweisung erweist sich daher als zumutbar.  

Der Vollständigkeit halber ist festzustellen, dass der Vollzug der Wegwei-

sung nach Simbabwe angesichts der südafrikanischen Staatsbürgerschaft 

der Beschwerdeführerin nicht zu prüfen ist. Es erübrigt sich daher, auf die 

diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerde einzugehen.  

9.4 Die Beschwerdeführerin verfügt über einen gültigen Reisepass. Zudem 

würde es ihr obliegen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaa-

tes die für eine Rückkehr allfällig notwendigen weiteren Reisedokumente 

D-6558/2025 

Seite 13 

zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 

E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu erachten 

ist (Art. 83 Abs. 2 AuG). 

9.5 Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AuG).  

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

11.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dessen Kosten der Beschwerde-

führerin aufzuerlegen und auf Fr. 750.– festzusetzen (Art. 63 Abs. 1 VwVG; 

Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

D-6558/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen.  

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Susanne Bolz-Reimann Regula Aeschimann 

 

 

Versand: