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**Case Identifier:** eab597b6-9b9a-58fc-8764-82ba7d2c4e3f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 10.07.2013 810 2013 71 (810 13 71)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2013-71_2013-07-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 10. Juli 2013 (810 13 71) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Strassen und Verkehr 

 

 

Warnungsentzug des Führerausweises 

 

 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Markus Clau-

sen, Christian Haidlauf, Regina Schaub, Edgar Schürmann, Gerichts-
schreiber Markus Pachlatko 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Niggi Dressler, Advokat, 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, Be-
schwerdegegner 
 
 

  
Betreff Warnungsentzug des Führerausweises und Anordnung eines FiaZ-

Kurses (RRB Nr. 0156 vom 29. Januar 2013) 
 
 
 
A. Am 14. Oktober 2011 befand sich A.____ als Lenker seines Personenwagens auf dem 
Kundenparkplatz der B.____ in C.____. Gemäss Rapport Nr. 41805.1 des Polizeistützpunktes 
D.____ vom 17. Oktober 2011 wurde A.____ um 22.43 Uhr von der Polizei Basel-Landschaft 
(Polizei) angehalten und kontrolliert als er den Parkplatz verlassen und sich in den Verkehr der 
E.____strasse einfügen wollte. Der von den Polizeibeamten um 22.45 Uhr durchgeführte Alko-
holatemtest ergab eine Blutalkoholkonzentration von 1.65 Promille. Die Polizeibeamten nahmen 

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daraufhin A.____ den Führerausweis ab und verständigten die Staatsanwaltschaft F.____, wel-
che eine Blutabnahme anordnete. Gemäss Blutalkohol-Gutachten des Instituts für Rechtsmedi-
zin der Universität Basel vom 20. Oktober 2011 betrug die Blutalkoholkonzentration bei A.____ 
am 15. Oktober 2011 um 01.05 Uhr mindestens 1.55 Promille. 
 
Die Polizei teilte A.____ mit Schreiben vom 24. Oktober 2011 im Rahmen der Gewährung des 
rechtlichen Gehörs mit, dass sie erwäge, ihm wegen des Ereignisses vom 14. Oktober 2011 
den Führerausweis für die Dauer von dreizehn Monaten zu entziehen. Gleichzeitig gab sie ihm 
die Gelegenheit, dazu innert zehn Tagen Stellung zu nehmen. 
 
A.____, vertreten durch Niggi Dressler, Advokat, teilte der Polizei mit Schreiben vom 
25. Oktober 2011 mit, dass das Verfahren mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft F.____ liege, 
dass noch kein rechtskräftiger Entscheid bestehe und dass er um die raschmöglichste Aushän-
digung seines Führerausweises bitte. 
 
Am 26. Oktober 2011 teilte die Polizei A.____ mit, dass gegen ihn ein Administrativverfahren im 
Sinne der Art. 16 ff. des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) vom 19. Dezember 1958 eröffnet 
worden sei, wobei erst nach Abschluss des Strafverfahrens ein Entscheid zu treffen sei. Sobald 
ein rechtskräftiges Urteil vorliege, würde die Polizei auf die Angelegenheit zurückkommen. In 
der Beilage zum Schreiben stellte die Polizei A.____ den abgenommenen Führerausweis zur 
sofortigen Verwendung zu, dies mit der Mitteilung, dass bei einer Verurteilung die Hinterlegung 
des Führerausweises von 13 Tagen in Abzug gebracht werde. 
 
Mit Strafbefehl des Bezirksstatthalteramtes F.____ vom 21. Februar 2012 wurde A.____ wegen 
Fahrens in angetrunkenem Zustand schuldig erklärt und zu einer unbedingt vollziehbaren Geld-
strafe von 45 Tagessätzen à Fr. 30.-- verurteilt. 
 
In Abänderung des Strafbefehls vom 21. Februar 2012 wurde A.____ vom Strafgericht Basel-
Landschaft mit Urteil vom 15. August 2012 des fahrlässigen Führens eines Motorfahrzeugs in 
angetrunkenem Zustand schuldig erklärt und zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 30 
Tagessätzen zu je Fr. 40.-- bei einer Probezeit von vier Jahren sowie zu einer Busse von 
Fr. 500.-- verurteilt. 
 
Die Polizei teilte A.____ mit Schreiben vom 10. September 2012 im Rahmen der Gewährung 
des rechtlichen Gehörs mit, dass in Anwendung von Art. 16 und Art. 16c SVG sowie Art. 33 der 
Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (Verkehrszu-
lassungsverordnung, VZV) vom 27. Oktober 1976 ein Warnungsentzug des Führerausweises 
von dreizehn Monaten und die Anordnung eines FiaZ-Kurses vorgesehen sei. A.____, vertreten 
durch Niggi Dressler, Advokat, nahm hierzu mit Schreiben vom 20. September 2012 Stellung. 
Die Polizei hielt in einem weiteren Schreiben an A.____ vom 25. September 2012 fest, dass sie 
in Berücksichtigung der Bundesgerichtsrechtsprechung an der beabsichtigten Massnahme fest-
halte und dass A.____ für eine erneute Stellungnahme Frist bis zum 15. Oktober 2012 erhalte. 
Mit Eingabe vom 9. Oktober 2012 nahm A.____, vertreten durch Niggi Dressler, Advokat, hierzu 
Stellung. 

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Am 15. Oktober 2012 verfügte die Polizei den Entzug des Führerausweises von A.____ für die 
Dauer von dreizehn Monaten, abzüglich dreizehn Tage, an welchen der Führerausweis bereits 
hinterlegt war. Ausserdem ordnete sie die Absolvierung eines FiaZ-Kurses B bei der Psychiatrie 
Baselland in G.____ an. Zur Begründung führte die Polizei im Wesentlichen an, bei dem Vorfall 
vom 14. Oktober 2011 handle es sich um eine schwere Widerhandlung im Sinne von Art. 16c 
Abs. 1 lit. b SVG. Zudem verwies die Polizei auf einen Vorfall vom 14. August 2008, bei dem es 
sich um einen schweren Fall handelte und infolgedessen A.____ für fünf Monate der Ausweis 
entzogen worden war. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____ am 25. Oktober 2012 beim Regierungsrat des 
Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat) Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung 
vom 15. Oktober 2012 aufzuheben (Ziffer 1). Zudem sei festzustellen, dass keine schwere Wi-
derhandlung gegen das SVG vorliege (Ziffer 2). Somit sei die Entzugsdauer auf einen Monat 
(Ziffer 3), eventualiter zwei Monate (Ziffer 4), festzusetzen. Dies alles unter o/e-Kostenfolge. Der 
Regierungsrat wies die Beschwerde mit Beschluss vom 29. Januar 2013 ab und verpflichtete 
A.____, seinen Führerausweis bis spätestens am 27. Februar 2013 der Hauptabteilung Ver-
kehrssicherheit der Polizei zuzustellen. 
 
C. A.____ (Beschwerdeführer), vertreten durch Niggi Dressler, Advokat, reichte gegen 
den Regierungsratsbeschluss vom 29. Januar 2013 beim Kantonsgericht, Abteilung Verfas-
sungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), am 11. Februar 2013 Beschwerde ein. Er bean-
tragte, es sei der Beschluss des Regierungsrates vom 29. Januar 2013 aufzuheben (Ziffer 1). 
Zudem sei der Führerausweis des Beschwerdeführers für einen Monat zu entziehen (Ziffer 2). 
Dies alles unter o/e-Kostenfolge. 
 
D. In seiner Vernehmlassung vom 12. März 2013 beantragte der Regierungsrat die Ab-
weisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. Er beantragte zudem, es sei ein neuer Termin 
für den Führerausweisentzug anzusetzen. Zur Begründung verwies er im Wesentlichen auf den 
angefochtenen Entscheid. 
 
E. Mit Präsidialverfügung vom 8. April 2013 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung 
überwiesen. 
 
F. Anlässlich der Parteiverhandlung vom 10. Juli 2013 hielten die Parteien an ihren An-
trägen und Begründungen fest. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird - soweit erforder-
lich - im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1.1 Nach § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kan-
tonsgericht zulässig gegen Verfügungen und Entscheide des Regierungsrates sowie letztin-
stanzliche Entscheide der Direktionen und gegen letztinstanzliche Entscheide der Landeskir-

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chen, sofern dem Kantonsgericht die Zuständigkeit nicht durch die VPO oder durch andere Ge-
setze entzogen ist. Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde ist der regierungsrätliche 
Entscheid Nr. 0156 vom 29. Januar 2013. Die Zuständigkeit wird dem Kantonsgericht weder 
durch die VPO oder durch ein anderes Gesetz entzogen. Das Kantonsgericht ist demzufolge für 
die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 
 
1.2 Gemäss § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Erhebung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
befugt, wer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Änderung oder Aufhebung hat. Dieses Interesse kann rechtlicher oder auch bloss tat-
sächlicher Natur sein (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, 6. Auflage, Zürich 2010, N 1771). Der Beschwerdeführer ist durch den angeordne-
ten Entzug des Führerausweises berührt und hat zudem ein schutzwürdiges Interesse an der 
Aufhebung des regierungsrätlichen Entscheids. Das vorliegende Rechtsmittel ist rechtzeitig 
eingereicht worden. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die 
Beschwerde einzutreten. 
 
2. In der Beurteilung der vorliegenden, gegen den Regierungsratsbeschluss gerichteten 
Beschwerde ist die Kognition des Kantonsgerichts gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO darauf 
beschränkt, den angefochtenen Entscheid hinsichtlich allfälliger Rechtsverletzungen zu über-
prüfen bzw. zu prüfen, ob der Beschwerdegegner ein allfälliges Ermessen rechtsfehlerhaft aus-
geübt hat. Im Weiteren kann beurteilt werden, ob dieser den Sachverhalt unrichtig oder unvoll-
ständig festgestellt hat. Die Überprüfung der Angemessenheit des angefochtenen Entscheides 
dagegen ist dem Kantonsgericht verwehrt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 
 
3. Die Anordnung des FiaZ-Kurses wurde vom Beschwerdeführer - wie bereits im vor-
instanzlichen Verfahren - nicht bestritten, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Umstritten 
ist demgegenüber, ob der Regierungsrat mit dem angefochtenen Entscheid den Führerauswei-
sentzug für die Dauer von dreizehn Monaten - abzüglich dreizehn Tage, an denen der Ausweis 
bereits hinterlegt war - zu Recht bestätigt hat. 
 
4.1 Der Beschwerdeführer brachte hierzu vor, der Sachverhalt sei im angefochtenen Be-
schluss falsch dargestellt worden. Der Beschwerdeführer habe sich nicht - entgegen der Dar-
stellung des Regierungsrates - in den Verkehr einordnen wollen. Er habe lediglich das Auto auf 
dem privaten Parkplatz der B.____ in C.____ umparkieren wollen, weil er telefonisch dazu auf-
gefordert worden sei. Der Regierungsrat machte hierzu geltend, dass - selbst wenn dies so wä-
re - das Herausrollen bzw. Lenken oder in Bewegung setzen eines Fahrzeuges auf einem öf-
fentlichen Platz ausreiche, um das Tatbestandselement des Führens eines Motorfahrzeuges zu 
erfüllen. 
 
4.2 Das Strassenverkehrsgesetz ordnet gemäss Art. 1 Abs. 1 den Verkehr auf den öffentli-
chen Strassen. Strassen sind die von Motorfahrzeugen, motorlosen Fahrzeugen oder Fussgän-
gern benützten Verkehrsflächen (Art. 1 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung [VRV] vom 
13. November 1962). Öffentlich sind Strassen, die nicht ausschliesslich privatem Gebrauch die-
nen (Art. 1 Abs. 2 VRV). Dies ist dann der Fall, wenn sie einem unbestimmbaren Personenkreis 

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zur Verfügung steht, selbst wenn die Benützung nach Art und Zweck eingeschränkt ist (BGE 
104 IV 105 E. 3, 101 IV 173 mit Hinweisen). Es ist unbestritten, dass sämtliche bestehenden 
wie wohl auch potentiellen Kunden Zugang zum Parkplatz der B.____ in C.____ haben. Dieser 
steht damit einem unbestimmbaren Personenkreis zur Verfügung und ist folglich - entsprechend 
der Ansicht des Regierungsrates - öffentlich zugänglich. Mithin durfte der Beschwerdeführer 
nicht davon ausgehen, dass er sich auf einer Verkehrsfläche befand, welche zu ausschliesslich 
privatem Gebrauch dient. Handelt es sich bei dem genannten Parkplatz um eine öffentliche 
Verkehrsfläche, so fällt er in den Geltungsbereich des SVG und die Fahrer, welche auf diesem 
verkehren, sind den Strassenverkehrsregeln unterworfen (BGE 100 IV 61 E. 1). Hierzu ist zu 
beachten, dass für das Führen eines Motorfahrzeuges bereits das Rollen bzw. Lenken oder in 
Bewegung setzen eines Motorfahrzeuges ausreicht (BGE 111 IV 94, E. 2a), selbst wenn dies 
nur für einige wenige Meter der Fall ist (Urteil des Bundesgerichts [BGer] vom 26. September 
2003 [6P.104/2003] E. 4.4). Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er sein Motorfahrzeug 
am 14. Oktober 2011 um 22.43 Uhr auf dem genannten Parkplatz in angetrunkenem Zustand in 
Betrieb nahm und zumindest einige Meter aus dem Parkfeld hinausrollte. Der Beschwerdefüh-
rer führte demnach zur genannten Zeit auf einer öffentlichen Verkehrsfläche ein Motorfahrzeug 
und ordnete sich demzufolge - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - im Sinne des 
SVG in den Verkehr ein; dies unabhängig davon, ob er das Motorfahrzeug bloss auf dem Park-
platz umparkieren wollte oder das Verlassen des Parkplatzes beabsichtigte. Die Beschwerde ist 
insoweit abzuweisen. 
 
5.1 Der Beschwerdeführer machte weiter geltend, er sei mit Urteil des Strafgerichts Basel-
Landschaft vom 15. August 2012 des fahrlässigen Führens eines Autos unter Alkoholeinfluss 
für schuldig gesprochen worden. Die fahrlässige Ausführung einer Straftat sei deutlich milder zu 
bestrafen als die vorsätzliche Ausführung eines Delikts. Folglich müsse im vorliegenden Fall 
Art. 16b SVG und nicht Art. 16c SVG zur Anwendung kommen. Schliesslich machte der Be-
schwerdeführer geltend, in den letzten zwei Jahren habe ihm der Führerausweis nicht entzogen 
werden müssen. Deshalb käme im vorliegenden Fall Art. 16b Abs. 2 lit. a SVG zur Anwendung. 
Dies bedeute, dass ihm der Führerausweis für einen Monat zu entziehen sei. Zu beachten sei 
dabei auch, dass er beruflich dringend auf den Führerausweis angewiesen sei, arbeite er doch 
als Führer einer Strassenwischmaschine. 
 
5.2 Der Regierungsrat führte hierzu im Wesentlichen an, beim Vorfall vom 14. Oktober 
2011 handle es sich um eine schwere Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG. 
Dies ergebe sich aus der beim Beschwerdeführer festgestellten Blutalkoholkonzentration von 
1.55 Promille sowie dem Umstand, dass er mit seinem Auto auf einem öffentlich zugänglichen 
Parkplatz gefahren sei. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer mit Urteil des Strafgerichts 
Basel-Landschaft vom 15. August 2012 des fahrlässigen Fahrens in angetrunkenem Zustand 
schuldig gesprochen worden sei, ändere nichts daran, denn Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG sehe die 
Auferlegung einer Administrativmassnahme unabhängig des Verschuldens vor. Unter Berück-
sichtigung des Umstandes, dass A.____ bereits im Jahre 2008 der Führerausweis aufgrund 
einer schweren Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG entzogen worden sei, 
sei ihm nun gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG der Führerausweis mindestens für zwölf Monate 
zu entziehen. Diese Mindestentzugsdauer dürfe keinesfalls unterschritten werden. Dies auch 

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dann nicht, wenn der Fahrzeuglenker aus beruflichen Gründen auf die Fahrerlaubnis angewie-
sen sei. Indem die Polizei der Massnahmeempfindlichkeit kein grosses Gewicht einräumte und 
einen Entzug von dreizehn Monaten anordnete habe sie zudem ihr Ermessen nicht überschrit-
ten. 
 
5.3 Gemäss Art. 16 Abs. 2 SVG wird bei Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrs-
vorschriften, bei denen das Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz (OBG) vom 
24. Juni 1970 ausgeschlossen ist, der Lernfahr- oder Führerausweis entzogen oder eine Ver-
warnung ausgesprochen. Das Gesetz unterscheidet zwischen besonders leichten, leichten, 
mittelschweren und schweren Widerhandlungen. In besonders leichten Fällen wird auf jegliche 
Massnahme verzichtet (Art. 16a Abs. 4 SVG). In leichten Fällen wird die fehlbare Person ver-
warnt, wenn in den vorangegangenen zwei Jahren der Ausweis nicht entzogen war und keine 
andere Administrativmassnahme verfügt wurde (Art. 16a Abs. 3 SVG). In allen übrigen Fällen 
von Widerhandlungen gegen das SVG wird der Führerausweis entzogen (Art. 16a Abs. 2 SVG, 
Art. 16b Abs. 2 lit. a-f SVG, Art. 16c Abs. 2 lit. a-e SVG). Der Warnungsentzug dient der Besse-
rung von Fahrzeuglenkern bzw. Fahrzeuglenkerinnen sowie der Bekämpfung von Rückfällen. 
Er hat einen präventiven und erzieherischen Charakter. Der Warnungsentzug bezweckt im All-
gemeinen, die Betroffenen zu mehr Verantwortung und Sorgfalt zu erziehen und sie dadurch 
von weiteren Verkehrsdelikten abzuhalten (vgl. RENÉ SCHAFFHAUSER, Grundriss des schweize-
rischen Strassenverkehrsrechts, Band III: Die Administrativmassnahmen, Bern 1995, N 2236; 
BGE 131 II 250 E. 4, 123 II 100 E. 2.c, 116 Ib 148 E. 2.a.). 
 
5.4 Eine leichte Widerhandlung begeht unter anderem, wer in angetrunkenem Zustand, 
jedoch nicht mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration ein Motorfahrzeug lenkt und dabei 
keine anderen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften begeht (Art. 16a Abs. 
1 lit. b SVG). In besonders leichten Fällen wird auf jegliche Massnahme verzichtet (Art. 16a 
Abs. 4 SVG). Eine mittelschwere Widerhandlung begeht unter anderem, wer in angetrunkenem 
Zustand, jedoch mit einer nicht qualifizierten Blutalkoholkonzentration ein Motorfahrzeug lenkt 
und dabei zusätzlich eine leichte Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften 
begeht (Art. 16b Abs. 1 lit. b SVG). Eine schwere Widerhandlung begeht schliesslich unter an-
derem, wer in angetrunkenem Zustand mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration ein Mo-
torfahrzeug führt (Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG). Angetrunkenheit - und damit Fahrunfähigkeit we-
gen Alkoholeinwirkung - gilt in jedem Fall als erwiesen, wenn der Fahrzeugführer oder die Fahr-
zeugführerin eine Blutalkoholkonzentration von 0.5 oder mehr Gewichtspromille aufweist oder 
eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Blutalkoholkonzentration führt. Als quali-
fiziert gilt eine Blutalkoholkonzentration von 0.8 Promille oder mehr (Art. 55 Abs. 6 SVG in Ver-
bindung mit Art. 1 Abs. 1 und 2 der Verordnung der Bundesversammlung über Blutalko-
holgrenzwerte im Strassenverkehr vom 21. März 2003). 
 
5.5 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine Blutalkoholkonzentration im fragli-
chen Zeitpunkt einen Wert von mindestens 1.55 Promille aufwies. Er führte damit im angetrun-
kenen Zustand mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration ein Motorfahrzeug. Entgegen 
der Ansicht des Beschwerdeführers stellt dies ungeachtet der konkreten Umstände - und damit 
unabhängig von der Schwere des Verschuldens - eine schwere Widerhandlung gegen die 

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Strassenverkehrsvorschriften im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG dar (Urteil des BGer vom 
13. August 2008 [1C_135/2008] E. 3.1; HANS GIGER, Kommentar zum Strassenverkehrsgesetz, 
7. Auflage, Zürich 2008, Art. 16c, N. 7 und 9). Die Vorinstanzen sind somit hinsichtlich des Vor-
falls vom 14. Oktober 2011 zu Recht von einer schweren Widerhandlung im Sinne von Art. 16c 
Abs. 1 lit. b SVG ausgegangen. 
 
6.1 Folglich bleibt noch zu prüfen, ob die Dauer des Führerausweisentzuges zu Recht auf 
dreizehn Monate festgesetzt wurde. Bei schweren Widerhandlungen gegen die Strassenver-
kehrsvorschriften verlangt das Gesetz zwingend den Entzug des Führerausweises (Art. 16c 
Abs. 2 SVG). Bei der Festsetzung der Dauer des Entzugs sind die Umstände des Einzelfalles 
zu berücksichtigen, namentlich die Gefährdung der Verkehrsteilnehmer, das Verschulden, der 
Leumund als Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu 
führen. Die Mindestentzugsdauer darf jedoch nicht unterschritten werden (Art. 16 Abs. 3 SVG; 
vgl. BGE 132 II 236 f. E. 2.3). Bei einer schweren Widerhandlung beträgt die Mindestentzugs-
dauer zwölf Monate, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Ausweis einmal wegen 
einer schweren Widerhandlung oder zweimal wegen mittelschweren Widerhandlungen entzo-
gen war (Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG). Dem Beschwerdeführer wurde wegen eines Vorfalls vom 
14. April 2008 der Führerausweis mit Verfügung vom 14. Mai 2008 für fünf Monate entzogen. 
Bei dem genannten Vorfall - Fahren eines Motorfahrzeuges in angetrunkenem Zustand und 
einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1.71 Promille - handelte es sich um eine schwe-
re Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG. Dieser Vorfall ereignete sich zudem 
weniger als fünf Jahre vor der vorliegend zu beurteilenden schweren Widerhandlung im Sinne 
von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG, weshalb im vorliegenden Fall die Mindestentzugsdauer gemäss 
Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG zwölf Monate beträgt. Fraglich ist, ob die Vorinstanzen das ihnen zu-
stehende Ermessen überschritten oder missbraucht haben, indem sie eine Entzugsdauer von 
einem Monat über der Mindestentzugsdauer anordneten. 
 
6.2 Die Vorinstanz legte im angefochtenen Entscheid dar, dass die beiden genannten 
schweren Widerhandlungen nur dreieinhalb Jahre auseinander liegen und dass in beiden Fällen 
die bei 0,8 Promille gezogene Grenze der als qualifiziert geltenden Fahrunfähigkeit deutlich 
überschritten wurde. Gemäss Vorinstanz sei die zeitliche Nähe zum letzten Entzug sowie der 
Grad der Alkoholisierung schulderhöhend, die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Mass-
nahmeempfindlichkeit demgegenüber weniger stark zu gewichten. Die Administrativbehörde 
habe bei gesamthafter Betrachtung aller Umstände einen angemessenen Entscheid gefällt und 
ihr Ermessen nicht überschritten. 
 
6.3.1 Hinsichtlich seines Verschuldens machte der Beschwerdeführer geltend, dass er mit 
Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 15. August 2012 betreffend den Vorfall vom 
14. Oktober 2011 des fahrlässigen Führens eines Autos unter Alkoholeinfluss schuldig gespro-
chen worden sei. Die fahrlässige Ausführung einer Straftat sei deutlich milder zu bestrafen, als 
die vorsätzliche Ausführung eines Delikts. Sinngemäss macht der Beschwerdeführer damit gel-
tend, dass sein Verschulden nicht schwer wiege und dass damit ein Führerausweisentzug län-
ger als die Mindestentzugsdauer nicht gerechtfertigt sei. 
 

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6.3.2 Hierzu ist zunächst zu beachten, dass es im Interesse von Rechtseinheit und Rechts-
sicherheit zu vermeiden gilt, dass Strafrichter und Verwaltung bezüglich Verkehrsregelverlet-
zungen sich widersprechende Entscheide fällen. Die Verwaltungsbehörde hat daher grundsätz-
lich mit ihrem Entscheid zuzuwarten, bis ein rechtskräftiges Strafurteil vorliegt, soweit der Sach-
verhalt oder die rechtliche Qualifikation des in Frage stehenden Verhaltens für das Verwal-
tungsverfahren von Bedeutung sind (vgl. zum Ganzen BGE 119 Ib 160 ff. E. 2c mit weiteren 
Hinweisen; PHILLIPPE WEISSENBERGER, Die Zumessung des Warnungsentzugs von Führeraus-
weisen nach der neueren Praxis des Bundesgerichts, in: SJZ 95 [1999], S. 517 ff.). Es ist folg-
lich von einer fahrlässigen schweren Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG 
auszugehen. Allerdings lässt die fahrlässige Begehung einer Tat nicht automatisch auf ein ge-
ringes Verschulden des Beschwerdeführers schliessen. Vielmehr liegt bei fahrlässigem Handeln 
auch dann ein schweres Verschulden vor, wenn dem Beschwerdeführer grobe Fahrlässigkeit 
anzulasten ist. Diese ist insbesondere dann zu bejahen, wenn der Täter sich der allgemeinen 
Gefährlichkeit seiner verkehrswidrigen Fahrweise bewusst war (BGE 126 II 207 f. E. 1 mit wei-
teren Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall, denn zum einen war dem Beschwerdeführer der 
frühere Ausweisentzug bei Trinkbeginn bewusst (vgl. hierzu BGE 128 II 179 E. 4c). Zum ande-
ren bestellte der Beschwerdeführer - wie er anlässlich der heutigen Parteiverhandlung geltend 
machte - an jenem Abend ein Taxi, mit welchem er nach Hause zu fahren gedachte. Daraus 
folgt, dass der Beschwerdeführer sich seiner Fahrunfähigkeit und damit der Gefährlichkeit sei-
ner verkehrswidrigen Fahrweise bewusst war. Nicht von Belang ist dabei, dass er sein Motor-
fahrzeug bloss umparkieren wollte, musste er doch auf dem genannten Parkplatz - einer öffent-
lichen Verkehrsfläche (vgl. Ziffer 4.2) - sowohl mit Motorfahrzeugverkehr als auch mit Fussgän-
gern rechnen. Zudem hätte er den Chauffeur des bestellten Taxis mit dem Umparkieren seines 
Motorfahrzeuges beauftragen können, anstatt das Umparkieren - in Kenntnis seiner Fahrunfä-
higkeit - selber vorzunehmen. Mithin ist dem Beschwerdeführer betreffend die schwere Wider-
handlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. b SVG grobe Fahrlässigkeit und damit ein schweres 
Verschulden anzulasten. Für ein schweres Verschulden spricht zudem bereits auch - wie die 
Vorinstanz richtig ausführt - dass der Beschwerdeführer mit einer Blutalkoholkonzentration von 
mindestens 1.55 Promille die bei 0,8 Promille gezogene Grenze der als qualifiziert geltenden 
Fahrunfähigkeit deutlich überschritten hat (vgl. Urteil des BGer vom 13. August 2008 
[1C135/2008] E. 3.2.3). 
 
6.4 Betreffend den automobilistischen Leumund ist auf den Vorfall vom 14. April 2008 zu 
verweisen, einer schweren Widerhandlung des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 16c 
Abs. 1 lit. b SVG (vgl. Ziffer 6.1). Entsprechend der Ansicht des Regierungsrats ist der Be-
schwerdeführer folglich einschlägig vorbelastet. Dieser Umstand ist - da sich dieser Vorfall nur 
dreieinhalb Jahre vor der vorliegenden Widerhandlung ereignet hat - als massnahmeverschär-
fend zu berücksichtigen. 
 
6.5 Bei der Beurteilung der Massnahmenempfindlichkeit ist nach der Rechtsprechung zu 
berücksichtigen, in welchem Mass ein Fahrer aus beruflichen Gründen auf seinen Führeraus-
weis angewiesen ist (BGE 132 II 237 E. 2.3, 128 II 180 E. 4e, 123 II 574 ff. E. 2c). Unbestritten 
ist, dass beim Beschwerdeführer eine erhöhte Massnahmenempfindlichkeit besteht, ist er doch 
beruflich als Chauffeur von Strassenwischmaschinen tätig. Entsprechend der Ansicht der Vo-

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rinstanzen ist es unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles - insbesondere was 
das schwere Verschulden sowie den getrübten automobilistischen Leumund des Beschwerde-
führers betrifft - allerdings vertretbar, der erhöhten Massnahmeempfindlichkeit kein grosses 
Gewicht einzuräumen. Indem die Vorinstanzen eine Entzugsdauer von einem Monat über der 
Mindestentzugsdauer anordneten, haben sie das ihnen zustehende Ermessen mithin weder 
überschritten noch missbraucht. Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen und die Angele-
genheit ist zur Festlegung einer angemessenen Frist zur Abgabe des Führerausweises an die 
Polizei Basel-Landschaft, Hauptabteilung Verkehrssicherheit, Administrativmassnahmen, zu 
überweisen. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die 
Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise 
unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Angesichts des Ausgangs des Verfahrens 
sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'800.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 
 
7.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gestützt auf § 21 Abs. 1 VPO für den 
Beizug einer Anwältin oder eines Anwalts eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten 
der Gegenpartei zugesprochen werden. Dem Kanton wird keine Parteientschädigung zuge-
sprochen (§ 21 Abs. 2 VPO). Angesichts des Ausgangs des Verfahrens werden die Parteikos-
ten wettgeschlagen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Angelegenheit wird zur Festlegung einer angemessenen Frist zur 

Abgabe des Führerausweises an die Polizei Basel-Landschaft, Hauptab-
teilung Verkehrssicherheit, Administrativmassnahmen, überwiesen. 

   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'800.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1'800.-- verrechnet. 

   
 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber