# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9619b370-4d46-5f7a-951d-ca4de5d150f6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.08.2025 C-1942/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1942-2022_2025-08-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1942/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 3 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 1. CSS Kranken-Versicherung AG,  

Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern,   

2. Arcosana AG, Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern,   

beide vertreten durch lic. iur. Andreas Dobler, Rechtsanwalt, 

Zimmerli & Béboux Rechtsanwälte AG, Eichwaldstrasse 5, 

Postfach, 6002 Luzern,  

Beschwerdeführerinnen,  

  
 

 
gegen 

 
 

Verband Zürcher Krankenhäuser, 

Nordstrasse 15, 8006 Zürich,   

vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, 

Patrizia Gratwohl, Rechtsanwältin, und  

Dr. iur. Daniela Kühne, Rechtsanwältin,  

Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte,  

Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich,  

Beschwerdegegner,  

 

Regierungsrat des Kantons Zürich, Staatskanzlei,  

Neumühlequai 10, Postfach, 8090 Zürich,   

handelnd durch Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, 

Stampfenbachstrasse 30, 8090 Zürich,  

Vorinstanz.   
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung (KVG), Tariffestsetzung  

TARMED Taxpunktwert für vom Verband Zürcher 

Krankenhäuser vertretene Spitäler ab 1. Juni 2018,  

Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 443 vom 16. März 2022. 

 

 

 

C-1942/2022 

Seite 3 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Regierungsrat des Kantons Zürich (im Folgenden: Vorinstanz) in 

Ziffer I des Beschlusses Nr. 443 vom 16. März 2022 angeordnet hat, für die 

ambulanten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, 

die nach TARMED abgerechnet würden, werde gegenüber den von der 

CSS Kranken-Versicherung AG, der Einkaufsgemeinschaft HSK AG (im 

Folgenden: HSK AG) und der tarifsuisse ag vertretenen Versicherern für 

die folgenden Spitäler, die für den Zeitraum ab 1. Januar 2018 weder einen 

TARMED-Tarifvertrag abgeschlossen noch einem solchen beigetreten 

seien, mit Wirkung ab 1. Januar 2018 ein TARMED-Taxpunktwert (im Fol-

genden: TPW) von Fr. 0.91 festgesetzt: Kantonsspital Winterthur, Stadtspi-

tal Zürich Standort Triemli, See-Spital Standort Horgen, See-Spital Stand-

ort Kilchberg, Spital Uster, GZO AG Spital Wetzikon, Spital Limmattal, Spi-

tal Bülach, Spital Zollikerberg, Stadtspital Zürich Standort Waid, 

Schulthess-Klinik, Spital Männedorf, Kinderspital Zürich, Universitätsklinik 

Balgrist, Spital Affoltern, Klinik Lengg, Adus Medica, Limmatklinik, Paracel-

sus-Spital Richterswil, Zürcher RehaZentrum Wald, RehaClinic Zolliker-

berg, RehaClinic Kilchberg, Klinik Susenberg und Forel Klinik (Akten des 

Bundesverwaltungsgerichts [im Folgenden: BVGer-act.] 1 Beilage 1), 

dass in Ziffer II weiter darauf hingewiesen worden ist, die Tarifpartner seien 

berechtigt, rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 die Differenz zwischen dem 

mit Regierungsratsbeschluss (im Folgenden: RRB) Nr. 838/2017 angeord-

neten provisorischen TPW und dem gemäss Ziffer I festgesetzten TPW 

nachzufordern, 

dass die CSS Kranken-Versicherung AG und die Arcosana AG (im Folgen-

den: Beschwerdeführerinnen; ebenfalls handelnd als Rechtsnachfolgerin 

für die per 1. Januar 2022 fusionierten Gesellschaften [INTRAS Kranken-

Versicherung AG und Sanagate AG]), beide vertreten durch die CSS Kran-

ken-Versicherung AG, diese vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas 

Dobler (BVGer-act. 1 Beilage 30), hiergegen beim Bundesverwaltungsge-

richt mit Eingabe vom 26. April 2022 haben Beschwerde erheben und unter 

anderem beantragen lassen, der RRB Nr. 443 vom 16. März 2022 sei voll-

umfänglich aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die  

Vorinstanz zurückzuweisen (Dispositivziffer 1); eventualiter sei der TPW für 

vom Verband Zürcher Krankenhäuser (im Folgenden: VZK) vertretene Spi-

täler ab 2018 mit Fr. 0.89 festzusetzen (Dispositivziffer 2), 

dass die Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 4. Mai 2022 

unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) 

C-1942/2022 

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aufgefordert worden sind, innert Frist einen Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten 

(BVGer-act. 2 und 3), 

dass dieser Aufforderung nachgekommen worden ist (BVGer-act. 5), 

dass die Vorinstanz am 20. Juni 2022 an den im angefochtenen RRB 

Nr. 443/2022 vom 16. März 2022 gemachten Erwägungen festgehalten hat 

(BVGer-act. 7), 

dass der VZK, vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Saxer, Rechtsanwäl-

tin M.A. HSG in Law und Rechtsanwältin Daniela Kühne (BVGer-act. 4), im 

Rahmen ihrer Eingabe vom 30. Juni 2022 unter anderem beantragt haben, 

der Antrag der Beschwerdeführerinnen auf Aufhebung des RRB Nr. 443 

vom 16. März 2022 und Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an die 

Vorinstanz sei abzuweisen (Ziffer 1); der Eventualantrag der Beschwerde-

führerinnen auf Festsetzung eines TPW von Fr. 0.89 für vom VZK vertre-

tene Spitäler ab 1. Januar 2018 sei abzuweisen (BVGer-act. 8), 

dass die Beschwerdeführerinnen dem Bundesverwaltungsgericht am 

10. Juli 2025 eine Kopie des Sammelbeschlusses des Regierungsrates 

des Kantons Zürich vom 2. Juli 2025 übermittelt und ausgeführt haben, das 

vorliegende Verfahren sei damit gegenstandslos geworden; es werde be-

antragt, dieses unter hälftiger Verlegung der Gerichtskosten und Wett-

schlagung der Parteikosten abzuschreiben (BVGer-act. 15), 

dass die Vorinstanz mit Datum vom 11. Juli 2025 eine Kopie des Tarifver-

trags vom 13. März 2025, welcher am 2. Juli 2025 vom Regierungsrat ge-

nehmigt (RRB Nr. 700) und am 10. Juli 2025 publiziert (vgl. hierzu 

https://www.zh.ch/de/politik-staat/gesetze-beschluesse/beschluesse-des-

regierungsrates/rrb/regierungsratsbeschluss-700-2025.html) worden ist, 

eingereicht und das Bundesverwaltungsgericht um Abschreibung des Be-

schwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit ersucht hat (BVGer-

act. 16), 

dass die Preisüberwachung PUE in ihrer Eingabe vom 11. Juli 2025 auf 

eine Stellungnahme verzichtet hat (BVGer-act. 18), 

dass sich der Beschwerdegegner im Rahmen der Eingabe vom 21. Juli 

2025 der von den Beschwerdeführerinnen beantragten Abschreibung des 

Beschwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit unter hälftiger 

C-1942/2022 

Seite 5 

Aufteilung der Gerichtskosten und Wettschlagung der Parteikosten ange-

schlossen hat (BVGer-act. 19), 

dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obliga-

torische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und hoheitli-

che Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem 

Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 KVG (vgl. auch BVGE 

2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1), 

dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft des Bundesrats 

vom 6. November 1991 über die Revision der Krankenversicherung 

(BBl 1992 I 93 ff.; im Folgenden: Botschaft KVG 1991) hervorgehoben wor-

den ist (vgl. S. 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwi-

schen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden 

sollte (Botschaft KVG 1991 S. 118 und 179; vgl. BVGE 2014/37 E. 3.5.1), 

dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festgehalten hat, dieses der 

vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende 

System gestatte den Tarifpartnern, während eines vertragslosen Zustan-

des jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht ver-

wehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertrags-

verhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 

E. II 2 S. 214),  

dass der Bundesrat weiter erwogen hat, die Genehmigung eines solchen 

Vertrages durch die Kantonsregierung habe normalerweise die Gegen-

standslosigkeit der Beschwerde zur Folge, falls der zeitliche Geltungsbe-

reich der festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinba-

rung decke (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), 

dass der hoheitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegen-

standlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil 

des BVGer C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 mit Hinweis auf BVGE 

2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), 

dass die Vorinstanz in Ziffer 8 des RRB Nr. 700 vom 2. Juli 2025 den zwi-

schen dem VZK und der CSS Kranken-Versicherung AG und der Arcosana 

AG pendente lite abgeschlossenen neuen Vertrag betreffend Vergütung 

von ambulanten ärztlichen Leistungen nach TARMED je nach Spitaleinrich-

tung rückwirkend ab 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2022 (Kantonsspital 

Winterthur [vereinbarter und genehmigter TPW in der Höhe von Fr. 0.89]), 

ab 1. Januar 2023 (Stadtspital Zürich Standorte Triemli und Wald; die 

C-1942/2022 

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Spitäler Bülach, Uster, Zollikerberg, Affoltern und Männedorf; Schulthess 

Klinik; Klinik Susenberg; GZO Spital Wetzikon AG; Spital Limmattal; 

Limmatklinik AG; Adus Medica; See-Spital Horgen; Klinik Lengg AG; Uni-

versitäts-Kinderspital Zürich; Universitätsklinik Balgrist; Zürcher RehaZent-

rum Klinik Wald; Rehaklinik Zollikerberg; Forel Klinik; Uroviva Klinik; MDZ 

Uster AG [Fr. 0.93]), vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 (Paracel-

sus-Spital Richterswil [Fr. 0.89]), vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 

2022 (Rehaklinik Kilchberg [Fr. 0.89; ab 1. Januar bis 31. Dezember 2023 

Fr. 0.93]) und ab 1. Januar 2024 (Rehaklinik Limmattal [Fr. 0.93]) geneh-

migt hat (BVGer-act. 15 Beilage 1 S. 5 und BVGer-act. 16 Beilage 1 S. 5), 

dass das vorliegende Beschwerdeverfahren demnach antragsgemäss im 

einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben 

ist (Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG),  

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]), wobei Vorinstanzen keine 

Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG), 

dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 6 VGKE ganz oder teilweise erlas-

sen werden können, wenn das Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für 

das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird,  

dass mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsverfahren ohne Behand-

lung von Sistierungsgesuchen und prozessualen Anträgen trotz des bereits 

fortgeschrittenen Schriftenwechsels gerade noch nicht von einem erhebli-

chen Aufwand ausgegangen werden kann (zum gegenteiligen Fall mit Be-

handlung mehrerer Sistierungsgesuche sowie prozessualer Anträge vgl. 

bspw. Abschreibungsentscheid des BVGer C-7130/2023 vom 30. Januar 

2025), 

dass aufgrund dieses Umstands die Verfahrenskosten zu erlassen sind, 

dass den Beschwerdeführerinnen der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– zurückzuerstatten ist, 

dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten wettzuschlagen sind, 

wobei der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 

Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE; vgl. hierzu auch Abschreibungsent-

scheid des BVGer C-7130/2023 vom 30. Januar 2025), 

C-1942/2022 

Seite 7 

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG 

unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist (vgl. auch 

BGE 141 V 361). 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von den Beschwerdefüh-

rerinnen geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– wird zurückerstattet. 

3.  

Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, den Beschwerde-

gegner und die Vorinstanz. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

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