# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 50e40dd6-209b-5ef6-87e4-7887e1630414
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.11.2010 E-7621/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7621-2010_2010-11-01.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7621/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Christa Luterbacher, 
mit Zustimmung von Richter Blaise Pagan;
Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann.

A_______, geboren (...),
Nigeria,
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 25. Oktober 2010 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7621/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 10. Septem-
ber 2010 sein Heimatland mit einem Schiff verliess und per Zug am 3. 
Oktober  2010 in  die  Schweiz  einreiste,  wo er  gleichentags um Asyl  
nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung (...) vom 15. Oktober 2010 sowie 
der  direkten  Anhörung  vom 25.  Oktober  2010  zur  Begründung  des 
Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend  machte,  sein  Vater  sei 
Oberprieser eines Schreins namens Ogwugwu gewesen,

dass  nach  dessen  Tod der  Bruder  des  Beschwerdeführers  sich  ge-
weigert  habe, traditionsgemäss dieses Amt zu übernehmen und die-
sem Schrein zu dienen, worauf sein Bruder umgebracht worden sei,

dass nach dem Tod seines Bruders der Beschwerdeführer selbst vom 
Schrein  respektive  Orakel  verfolgt  worden  sei,  nachdem  er  sich 
ebenfalls auf Grund seines christlichen Glaubens geweigert habe, das 
Priesteramt zu übernehmen und dem Schrein zu dienen,

dass der Beschwerdeführer in eine Kirche geflohen sei, wo er weiter 
vom Orakel verfolgt worden sei, worauf er sich bei der Polizei gemeldet  
habe, die sich aber geweigert habe, tätig zu werden,

dass  der  Beschwerdeführer  während  seines  Aufenthaltes  auf  dem 
Polizeiposten und bei  weiteren Gelegenheiten wiederum vom Orakel 
verfolgt  worden  sei,  wobei  ihm dieses in  Form eines Gesichtes  von 
Verstorbenen oder als Löwe erschienen sei,

dass es dem Beschwerdeführer in der Folge durch die Unterstützung 
eines Polizisten, welcher ihn zum Hafen gefahren habe, gelungen sei, 
Nigeria auf dem Seeweg zu verlassen, 

dass  der  Beschwerdeführer  an  einem  unbekannten  Hafen  gelandet 
sei,  dort  ohne Schwierigkeiten, und ohne kontrolliert  zu werden, das 
Schiff  habe  verlassen  können,  worauf  ihn  ein  weiterer  Unbekannter 
verpflegt und auf den Zug gebracht  habe, so dass der Beschwerde-
führer habe in die Schweiz einreisen können,

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dass er die Reise ohne Identitätspapiere gemacht habe, solche auch 
nie besessen habe, und dass er für die Reise nichts habe bezahlen 
müssen,

dass das BFM mit Verfügung vom 25. Oktober 2010 – gleichentags in 
Anwendung von Art. 13 Abs. 1 und 2  des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1998  (AsylG,  SR  142.31)  mündlich  eröffnet  –  in  Anwendung  von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat 
und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung  im Wesentlichen  anführte,  es  lägen 
keine entschuldbaren Gründe vor, die es dem Beschwerdeführer ver-
unmöglicht hätten, Reise- oder Identitätspapiere einzureichen,

dass  insbesondere  sein  Vorbringen  realitätswidrig  sei,  wonach  man 
sich in Nigeria  nicht mit Identitätsdokumenten ausweise, 

dass ihm insbesondere nicht geglaubt werden könne, dass er die Rei-
se von Nigeria in die Schweiz in der geschilderten Weise ohne Reise-
papiere, und ohne etwas bezahlen zu müssen, habe machen können, 
und seine entsprechenden Aussagen vielmehr oberflächlich und reali -
tätsfremd ausgefallen seien, 

dass  der  Beschwerdeführer  im  Weiteren  ausdrücklich  erklärt  habe, 
weder  mit  den  Dorfbewohnern  noch  mit  den  Behörden  Probleme 
gehabt zu  haben,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Asylgesuches 
ausschliesslich die Verfolgung durch ein Dorforakel vorgetragen habe, 
was als realtitätsfremd, unglaubhaft  und asylrechtlich nicht beachtlich 
qualifiziert werden müsse, 

dass das BFM sodann die Wegweisung des Beschwerdeführers anord-
nete und den Wegweisungsvollzug als zulässig, zumutbar und möglich 
würdigte,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. Oktober 2010 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und  dabei  sinngemäss  beantragte,  die  angefochtene  Verfügung  sei 
aufzuheben,  wobei  er  im  Wesentlichen  seine  im  erstinstanzlichen 
Verfahren vorgetragenen Vorbringen nochmals darlegte,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 27. Oktober 2010 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art.  37 VGG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

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dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73), 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art.  32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass hinsichtlich  der  zur  Begründung des Asylgesuches geltend ge-
machten  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  vorweg  auf  dessen  im 
Transitzentrum protokollierte Aussagen sowie auf das Protokoll der di-
rekten Bundesanhörung zu verweisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  keine  entschuldbaren  Gründe  für  die 
Nichtabgabe eines beweistauglichen Identitätsdokuments (vgl. BVGE 
2007/7 E. 4-6) innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des 

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Asylgesuchs  glaubhaft  zu  machen  vermag  (Art. 32  Abs. 3  Bst. a 
AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 3.2),

dass die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz zutreffend und 
überzeugend sind und der Beschwerdeführer denn auch hierzu in sei -
ner Beschwerdeeingabe nichts vorbringt,

dass sodann im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich 
nach  der  Direktanhörung  vom 25.  Oktober  2010  präsentierte,  unter 
Verzicht  auf  zusätzliche  tatbestandliche  oder  rechtliche Abklärungen 
im Rahmen einer bloss summarischen Prüfung der Schluss gezogen 
werden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht, 
und ebenso offenkundig stünden einem Vollzug der Wegweisung keine 
Hindernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b  und c AsylG; vgl. BVGE 
2007/8 E. 5.5. und 5.6.),

dass das BFM die Schilderungen der angeblichen fluchtauslösenden 
Ereignisse zu Recht als unglaubhaft  und nicht asylbeachtlich gewür-
digt hat,  muss doch die Kernbegründung des Asylgesuches des Be-
schwerdeführers, die von einem Dorforakel ausgehende Verfolgungs-
situation, als völlig haltlos und realitätsfremd qualifiziert werden, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde im Wesentlichen le -
diglich erneut an seinen bisherigen Asylvorbringen festhält, ohne sich 
mit  den  vorinstanzlichen  Erwägungen  in  einer  irgendwie  gearteten 
Weise auseinanderzusetzen, 

dass in der Beschwerde nichts vorgebracht wird, was die zutreffenden 
Erwägungen der Vorinstanz entkräften könnte,

dass das BFM demnach zu Recht  gestützt  auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol -
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli -
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-
zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

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dass es sich beim Beschwerdeführer  um einen jungen,  gemäss Ak-
tenlage  offenbar  gesunden  und  alleinstehenden  Mann  handelt,  der 
sich rasch wieder in seinem Heimatland wird integrieren können,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse  be-
stehen (Art. 83 Abs. 2 AuG),  und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite) 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde. 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Christa Luterbacher Sandra Bodenmann

Versand: 

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