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**Case Identifier:** cf91a94d-9456-5716-9c6f-40c3989f3afc
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 30.09.2021 CN.2021.12
**Docket/Reference:** CN.2021.12
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_CN-2021-12_2021-09-30

## Full Text

Berufung (teilweise) vom 1. Februar 2021 und Anschlussberufung vom 9. August 2021 gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.35 vom 22. Januar 2021

Rückzug der Anschlussberufung;;Berufung (teilweise) vom 1. Februar 2021 und Anschlussberufung vom 9. August 2021 gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.35 vom 22. Januar 2021

Rückzug der Anschlussberufung;;Berufung (teilweise) vom 1. Februar 2021 und Anschlussberufung vom 9. August 2021 gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.35 vom 22. Januar 2021

Rückzug der Anschlussberufung;;Berufung (teilweise) vom 1. Februar 2021 und Anschlussberufung vom 9. August 2021 gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.35 vom 22. Januar 2021

Rückzug der Anschlussberufung

Beschluss vom 30. September 2021 
Berufungskammer 

Besetzung  Richter Olivier Thormann, Vorsitzender, 

Beatrice Kolvodouris Janett und Barbara Loppacher, 

Gerichtsschreiber Sandro Clausen 

 

Parteien  A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Andrea Jang-

gen  

  

Berufungsführerin / Anschlussberufungsgegnerin  

 

 

gegen 

 

 

 BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Leitenden 

Staatsanwalt des Bundes Carlo Bulletti 

  

Berufungsgegnerin 

und 

 

K. 

 

Berufungsgegner / Anschlussberufungsführer 

 

 

 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  CN.2021.12 

- 2 - 

Gegenstand 

 

 

Berufung (teilweise) vom 1. Februar 2021 und An-

schlussberufung vom 9. August 2021 gegen das Urteil 

der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2020.35 

vom 22. Januar 2021 

 

Rückzug der Anschlussberufung 

  

- 3 - 

Die Berufungskammer erwägt: 

1. Mit Urteil SK.2020.35 vom 22. Januar 2021 sprach die Strafkammer des Bun-

desstrafgerichts die Beschuldigte von einzelnen Anklagevorwürfen frei (CAR 

pag. 1.100.088; Dispositiv-Ziffer 1), erklärte sie des gewerbsmässigen betrügeri-

schen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage im Sinne von Art. 147 

Abs. 1 und 2 StGB unter anderem zum Nachteil des Privatklägers K. sowie der 

Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB für schuldig (CAR 

pag. 1.100.088; Dispositiv-Ziffer 2) und bestrafte sie mit einer Freiheitsstrafe von 

30 Monaten, davon 20 Monate mit bedingtem Vollzug, sowie einer bedingten 

Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 80.00 (CAR pag. 1.100.088; Dispositiv-

Ziffer 3). Ferner entschied die Strafkammer über die anhängig gemachten Zi-

vilansprüche. Soweit vorliegend von Interesse, verpflichtete sie die Beschuldigte, 

dem Privatkläger K. Fr. 2'550.00 als Schadenersatz zu bezahlen (CAR 

pag. 1.100.089; Dispositiv-Ziffer 6.1). 

2. Gegen dieses Urteil erhob die Beschuldigte Berufung, wobei sie einen Freispruch 

auch bezüglich des den Privatkläger K. betreffenden Anklagesachverhaltes be-

antragte (CAR pag. 1.100.091; CAR pag. 1.100.098 ff.). Mit Schreiben vom 

9. August 2021 (Datum Eingang) erhob der Privatkläger K. Anschlussberufung 

und verlangte die Zusprechung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 2'550.00 

(CAR pag. 2.100.005). Aufgrund des Rechtsmittelantrages des nicht anwaltlich 

vertretenen Privatklägers sah sich die Berufungskammer zur Nachfrage veran-

lasst, in welcher prozessualen Stellung er die erstinstanzlich gutgeheissenen Zi-

vilansprüche im Berufungsverfahren geltend machen wolle. Dem Privatkläger 

wurde die für einen Anschlussberufungsführer unterschiedliche prozessuale 

Ausgangslage erläutert und ihm wurde die Zustellung einer schriftlichen Formu-

larerklärung in Aussicht gestellt, in welcher er sich zur Frage der Verfahrensbe-

teiligung und dazu äussern könne, ob er an seiner Anschlussberufung festhalte 

(CAR pag. 2.100.006 f.). In der Folge zog der Privatkläger K. seine Anschluss-

berufung mit am 27. September 2021 bei der Berufungskammer eingegangenen 

Erklärung zurück (CAR pag. 2.100.010). 

3. Die Anschlussberufung des Privatklägers K. ist als durch Rückzug erledigt abzu-

schreiben. Die Eigenschaft als Privatklägerschaft und die dieser im Berufungs-

verfahren zustehenden Verfahrensrechte bleiben davon unberührt. Angesichts 

des der Berufungskammer entstandenen geringen Aufwandes sind für das An-

schlussberufungsverfahren keine Kosten zu erheben. Mangels Umtrieben sind 

keine Entschädigungen zuzusprechen. 

- 4 - 

Die Berufungskammer beschliesst: 

1. Die Anschlussberufung des Privatklägers K. wird als durch Rückzug erledigt ab-

geschrieben. 

2. Für das Anschlussberufungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Für das Anschlussberufungsverfahren werden keine Entschädigungen zuge-

sprochen. 

Im Namen der Berufungskammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

 

Der Vorsitzende Der Gerichtsschreiber 

 

 

Zustellung an (Gerichtsurkunde): 

- Bundesanwaltschaft, Herr Carlo Bulletti, Leitender Staatsanwalt des Bundes 

- Herrn Rechtsanwalt Andrea Janggen 

- Herrn K. 

 

Rechtsmittelbelehrung 

 

Beschwerde an das Bundesgericht 
 
Dieser Beschluss kann innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung mit Beschwerde in 

Strafsachen beim Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeits-
voraussetzungen sind in den Art. 78 – 81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. 
Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
einzureichen. 
 
Gemäss Art. 48 Abs. 1 und 2 BGG müssen Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 
eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen 
oder konsularischen Vertretung übergeben werden. Im Falle der elektronischen Einreichung ist für die Wah-
rung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle 
Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind. 
 
 
 
 
 
 
 
     Versand 1. Oktober 2021