# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96a2a324-1ef9-51e1-947b-d0ada2a24a6c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.12.2014 100 2014 169
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-169_2014-12-15.pdf

## Full Text

100.2014.169U
MUT/MAL/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 15. Dezember 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Müller
Gerichtsschreiberin Marti 

A.________
Beschwerdeführerin 

gegen

Berner Fachhochschule
Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften, Länggasse 85, 
3052 Zollikofen
Beschwerdegegnerin 

und

Rekurskommission der Berner Fachhochschule
p.A. Dino Degiorgi, Schwanengasse 9, Postfach 5064, 3001 Bern

betreffend Ausschluss vom Studium; Prüfungsnote Biologie (Entscheid der 
Rekurskommission der Berner Fachhochschule vom 16. Mai 2014)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.12.2014, Nr. 100.2014.169U, Seite 2

Sachverhalt und Erwägungen:

1.

1.1 A.________ (nachfolgend Beschwerdeführerin) studiert seit dem Jahr 2011 an 
der Berner Fachhochschule (BFH), Hochschule für Agrar-, Forst- und 
Lebensmittelwissenschaften (HAFL), im Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie. 
Am 3. Juli 2013 legte sie das Modul Biologie «BUUb034» nach einem Misserfolg zum 
zweiten Mal ab. Die BFH teilte ihr am 5. August 2013 mit, sie habe die ungenügende 
Note 3,5 erzielt; da sie die Bedingungen für das Diplom im Studiengang 
Lebensmitteltechnologie nicht mehr erreichen könne, werde sie vom Studium 
ausgeschlossen (Vorakten pag. 104). Die dagegen erhobene Einsprache wies die BFH 
mit Verfügung vom 7. Oktober 2013 ab und hielt am Ausschluss vom Studium fest 
(Vorakten pag. 103).

1.2 Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin am 4. November 2013 Beschwerde 
bei der Rekurskommission der BFH. Sie beantragte, dass ihre Biologieprüfung «neu 
von einem anderen Dozenten bewertet wird, weil eine genügende Biologienote 
massgebend für das Weiterfahren des Studiums ist». Zur Begründung führte sie aus, 
dass ihr für eine genügende Bewertung zwei Punkte gefehlt hätten. Sie kritisierte die 
Punkteskala, nach welcher erst ab 44 von gesamthaft 80 Punkten eine genügende 
Note erteilt werde. Nach «allgemeinen Regeln» müsse es für das Bestehen einer Prü-
fung jedoch genügen, wenn mehr als 50 % der Punkte erreicht würden; sie habe an 
der Prüfung 41,5 Punkte und somit 52 % der Punkte erzielt. Weiter sei ein Dozent, der 
einen Teil der Prüfung korrigiert habe, nicht über den Stoff der Vorlesung orientiert 
gewesen. Zudem seien die Fragen nicht klar formuliert und es sei nie die Rede davon 
gewesen, dass fremdsprachige Studierende ein Sprachwörterbuch beiziehen dürfen. 
Ferner sei abzuklären, ob die Prüfungsdauer von 90 Minuten korrekt gewesen sei. 
Sodann seien Inhalte geprüft worden, die in den Vorlesungen nicht behandelt worden 
seien. Schliesslich sei die Dozentin nur selten oder kaum erreichbar gewesen, um 
offene Fragen zu beantworten (Vorakten pag. 175).

1.3 Die Rekurskommission legte die Eingabe der Beschwerdeführerin dahingehend 
aus, dass diese um Aufhebung des angefochtenen Entscheids und um Neubeurteilung 
ihrer Leistung im Modul «BUUb034» durch eine unabhängige Fachperson sowie um 
Wiederzulassung zum Studium ersucht. Mit Entscheid vom 16. Mai 2014 wies die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.12.2014, Nr. 100.2014.169U, Seite 3

Rekurskommission das Rechtsmittel ab (Vorakten pag. 1-9). Ihren Entscheid 
begründete sie wie folgt: Die Beschwerdeführerin mache nicht geltend, dass die 
ursprüngliche Bewertung unter rechtsfehlerhafter Ausübung des Ermessens zustande 
gekommen sei. Sie bringe vielmehr vor, dass die erneute Korrektur durch eine andere 
Person ein anderes Resultat zur Folge haben könnte. Damit stelle die 
Beschwerdeführerin die Angemessenheit ihrer Bewertung in Frage. Diese unterliege 
jedoch nicht der Überprüfung durch die Rekurskommission (Ziff. 6.1a des 
angefochtenen Entscheids). Hinsichtlich des Notenschlüssels hielt die 
Rekurskommission fest, dass dieser im Ermessen der bewertenden Person liege und 
einer Überprüfung nur dann zugänglich wäre, wenn er geradezu willkürlich wäre oder 
fehlerhaft angewandt würde (Ziff. 6.1b); für beides fänden sich keine Anzeichen. Weiter 
erwog die Rekurskommission, dass der Beizug eines Mitarbeiters zur 
Prüfungskorrektur zulässig sei, wenn – wie vorliegend – die Gesamtverantwortung von 
der unterrichtenden Person getragen werde (Ziff. 6.1c). Fehl gehe die Rüge der 
unklaren Formulierung von Prüfungsfragen, da die Beschwerdeführerin lediglich 
allgemeine Kritik übe und keine konkreten Beispiele aufzeige (Ziff. 6.2). Sodann seien 
die Unterrichtssprachen an der HAFL Deutsch und Französisch und es sei der 
Beschwerdeführerin zuzumuten, sich vorab zu informieren, ob der Beizug eines 
Sprachwörterbuchs erlaubt sei (Ziff. 6.3a). Die Rekurskommission wies darauf hin, 
dass sie hinsichtlich der Kritik an der Prüfungsdauer keine Angemessenheitsprüfung 
durchführe (Ziff. 6.4). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin haben sich die 
Dozentin und die Mitarbeitenden des Instituts mehrfach für die Beantwortung von 
Fragen Zeit genommen (Ziff. 6.6). 

1.4 Gegen den Entscheid der Rekurskommission hat die Beschwerdeführerin am 
22. Juni 2014 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie verlangt, «dass die 
Prüfung von einer anderen Fachperson korrigiert wird». Gleichzeitig ersucht sie um 
unentgeltliche Rechtspflege. Die BFH hat mit Beschwerdeantwort vom 9. Juli 2014 die 
Abweisung der Beschwerde beantragt. Die Rekurskommission hat mit 
Vernehmlassung vom 22. Juli 2014 auf Nichteintreten und im Eventualantrag auf 
Abweisung der Beschwerde geschlossen. Mit Eingabe vom 17. August 2014 hat die 
Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren festgehalten und weitere Bemerkungen 
eingereicht. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.12.2014, Nr. 100.2014.169U, Seite 4

2.

2.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 60 
Abs. 3 des Gesetzes vom 19. Juni 2003 über die Berner Fachhochschule [FaG; 
BSG 435.411]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren 
teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). 

2.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde muss unter anderem einen Antrag und 
eine Begründung enthalten, welche innert der Beschwerdefrist eingereicht sein müssen 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 und Art. 33 Abs. 3 VRPG). An die Begründung von 
Laieneingaben werden praxisgemäss keine hohen Anforderungen gestellt. Es reicht 
aus, wenn ersichtlich ist, inwiefern und weshalb der angefochtene Entscheid 
beanstandet wird. Die Begründung braucht nicht zuzutreffen, muss aber sachbezogen 
sein. Sie muss sich wenigstens in minimaler Form mit dem angefochtenen Entscheid 
auseinandersetzen und sinngemäss darauf schliessen lassen, inwiefern dieser 
unrichtig sein soll (vgl. BVR 2006 S. 470 E. 2.4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 32 N. 15; vgl. zum Ganzen auch 
BGE 134 I 303 E. 1.3, 131 II 449 E. 1.3, 118 Ib 134 E. 2). – Die Beschwerdeführerin 
beantragt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, die 
Neubeurteilung ihrer Prüfung vom 3. Juli 2013 sowie die Wiederzulassung zum 
Studium; dem Antragserfordernis ist Genüge getan. Mit den Erwägungen der 
Vorinstanz setzt sie sich allerdings nur ganz am Rand auseinander. Ob die fristgerecht 
eingereichte Beschwerde die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, ist deshalb 
zweifelhaft, kann aber mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen offenbleiben. 

2.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG und Art. 60 Abs. 4 FaG).

3.

3.1 In der Sache beanstandet die Beschwerdeführerin, der Ausschluss vom 
Studium sei unverhältnismässig, da sie nur eine knapp ungenügende Note erhalten 
habe. In ihrer Eingabe vom 17. August 2014 rügt sie zudem, die «Liste mit den 

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Punkten zu den einzelnen Fragen, bei denen ich nicht einverstanden war», sei nicht 
beachtet worden (act. 6 S. 2; «Beispiele der Prüfung», act. 6A). Damit übersieht die 
Beschwerdeführerin, dass sich das Verwaltungsgericht bei strittiger Bewertung von 
Prüfungsleistungen darauf beschränkt zu prüfen, ob die Prüfungsaufgabe dem 
vorgeschriebenen Prüfungsgegenstand entspricht, die Transparenz des konkreten 
Bewertungsvorgangs gewährleistet ist und ob sich die Prüfungsbehörde bei der Leis-
tungsbewertung von sachlichen Überlegungen hat leiten lassen (vgl. BVR 2012 S. 152 
E. 4.4.3; VGE 2013/233 vom 13.12.2013, E. 1.2 und 3.3, 2012/49 vom 5.11.2012, 
E. 6). Indem die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei mit einzelnen Bewertungen nicht 
einverstanden, ist noch nicht dargetan, dass die abweichende Beurteilung der Dozentin 
rechtsfehlerhaft bzw. willkürlich wäre. Daran vermag auch nichts zu ändern, dass die 
Beschwerdeführerin in zwei Studienjahren 98 ECTS, wovon ihr allerdings 22 ECTS aus 
früheren Studien angerechnet worden waren, erworben hat (vgl. Vorakten pag. 97 und 
105). Aus dem Umstand, dass gemäss Studienreglement ungenügende 
Semesterarbeiten zusätzlich durch eine andere fachkundige Person beurteilt werden, 
kann sie ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. Art. 29 Abs. 4 des Studien- 
und Prüfungsreglements für die Bachelorstudiengänge der Schweizerischen 
Hochschule für Landwirtschaft SHL [SPR SHL; gültig von Studienjahr 2010/2011 bis 
2012/2013], abrufbar unter: <http://www.bfh.ch>, Rubriken «BFH», «Rechtliche 
Grundlagen», «Studienreglemente», «HAFL»). Diese Bestimmung bezieht sich auf Se-
mesterarbeiten und lässt sich nicht auf andere (ungenügende) Leistungskontrollen 
übertragen. An der Sache vorbei zielt auch die Kritik der Beschwerdeführerin, dass die 
BFH in ihrer Beschwerdeantwort unzulässigerweise auf ihre finanzielle Situation Bezug 
genommen habe (vgl. act. 6 S. 2). Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die 
insgesamt zutreffenden Erwägungen der Rekurskommission als rechtsfehlerhaft 
erscheinen liesse. 

3.2 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin im Modul Biologie 
«BUUb034» zum zweiten Mal eine ungenügende Leistung und in der Modulgruppe 2 
«Mathematik, Chemie und Biologie» somit ein gewichtetes Mittel von 3,9 erzielt hat. Da 
nicht bestandene Module (nur) einmal wiederholt werden können und das 
Bachelorstudium nur bestanden ist, wenn der gewichtete Notendurchschnitt der 
Modulgruppen mindestens 4,0 beträgt (vgl. Art. 28 Abs. 1, Art. 32 Abs. 1 Bst. b i.V.m. 
Art. 10 Abs. 3 SPR SHL), hat die Rekurskommission den von der BFH verfügten Aus-
schluss vom Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie zu Recht bestätigt (vgl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.12.2014, Nr. 100.2014.169U, Seite 6

auch Art. 41 Abs. 1 SPR SHL). Die Beschwerde erweist sich daher als offensichtlich 
unbegründet; sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

3.3 Das Verwaltungsgericht beurteilt solche Fälle in Zweierbesetzung (Art. 56 
Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden 
und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]). 

4.

4.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin an sich 
kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Sie hat aber ein Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege gestellt. Die Verwaltungsjustizbehörde befreit eine Partei auf Gesuch hin 
von den Kostenpflichten, wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt 
und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 111 Abs. 1 VRPG; vgl. auch 
Art. 117 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 
[Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272]). Ein Prozess ist nicht aussichtslos, wenn 
berechtigte Hoffnung besteht, ihn zu gewinnen (vgl. BVR 2008 S. 97 E. 5.2; 
BGE 139 III 475 E. 2.2). 

4.2 Die Beschwerdeführerin hat in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde den 
bereits vor der Vorinstanz gestellten Antrag auf Neubeurteilung der Prüfung wiederholt, 
ohne sich mit den Erwägungen der Rekurskommission auseinanderzusetzen. Dass 
eine solche Beschwerde aussichtslos ist, musste auch für sie als Laiin erkennbar sein. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im verwaltungsgerichtlichen Verfahren ist 
deshalb abzuweisen, ohne dass die Prozessarmut noch zu prüfen wäre. Es bleibt 
somit dabei, dass die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen hat. Da über 
das Gesuch erst im Endentscheid befunden wird und sie deshalb keine Gelegenheit 
hatte, ihr Rechtsmittel nach Abweisung des Begehrens um unentgeltliche Rechtspflege 
zurückzuziehen und damit Kosten zu sparen, sind diese praxisgemäss bloss im 
Rahmen der üblichen Abschreibungsgebühren zu erheben. Parteikosten sind keine zu 
sprechen (vgl. Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 und 3 VRPG).  

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.12.2014, Nr. 100.2014.169U, Seite 7

5.

Gemäss Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen 
Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung 
und der Berufsausübung. Diese Ausschlussbestimmung zielt auf Prüfungsergebnisse 
im eigentlichen Sinn sowie auf Entscheide ab, die auf einer Bewertung der 
intellektuellen oder physischen Fähigkeit einer Kandidatin oder eines Kandidaten 
beruhen, nicht aber auf andere Entscheide im Zusammenhang mit Prüfungen wie 
insbesondere solche organisatorischer Natur (BGE 138 II 42 E. 1.1). Art. 83 Bst. t BGG 
findet auch Anwendung auf Entscheide über den Ausschluss vom Studium, sofern 
diese auf einer Fähigkeitsbewertung im vorgenannten Sinn beruhen (vgl. etwa 
BGer 2D_6/2013 vom 19.6.2013, E. 1.1). Nach diesen Grundsätzen ist die 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das vorliegende Urteil 
ausgeschlossen; hinzuweisen ist daher auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde 
(Art. 113 ff. BGG; vgl. auch BGer 2D_10/2010 vom 31.1.2011, E. 1). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
reduzierte Pauschalgebühr von Fr. 500.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15.12.2014, Nr. 100.2014.169U, Seite 8

4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- die Beschwerdegegnerin 
- der Rekurskommission der Berner Fachhochschule

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.