# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2c619a2d-c49f-537f-b971-51649bfced5f
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-22
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 22.01.2024 S 2023 25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2023-25_2024-01-22.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Jeannine Suter

U R T E I L  vom 22. Januar 2024
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ AG
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt B.________

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Prämien)

S 2023 25

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Urteil S 2023 25

A. Die A.________ AG, C.________/ZG (bis Januar 2023: D.________/ZG), ist im 
Bausektor tätig und für die Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung der Suva ange-
schlossen (Suva-act. 14 S. 3 ff.). In ihren Prämienrechnungen vom 15. bzw. 18. Juli 2022 
betreffend das Jahr 2021 rechnete die Suva verschiedene Zahlungen an die E.________ 
GmbH, F.________/ZH, sowie Barbezüge als prämienpflichtigen Verdienst auf (Lohn-
summe von total Fr. 1'014'500.–; Suva-act. 147 ff.). Daran hielt sie mit Einspracheent-
scheid vom 16. Dezember 2022 fest (Suva-act. 167). Die Aufrechnung erfolgte, nachdem 
die Suva zufällig feststellte, dass zwei durch ihre Abteilung Arbeitssicherheit auf Baustel-
len der A.________ AG angetroffene Arbeitnehmer ihr nicht gemeldet worden waren 
(vgl. Suva-act. 138) und im weiteren Verlauf ihre Nachfragen und Dokumentationsbegeh-
ren nicht zur Aufklärung der zwischen der A.________ AG und der E.________ GmbH ge-
lebten wirtschaftlichen Beziehungen und zur Erklärung der ungewöhnlichen Zahlungsflüs-
se und -modalitäten führten (Suva-act. 141). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 1. Februar 2023 (Poststempel) beantrag-
te die A.________ AG, es sei der Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2022 aufzuhe-
ben, eventualiter unter Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks Vornahme wei-
terer Abklärungen (act. 1). Mit Ergänzung vom 28. März 2023 formulierte sie weitere Even-
tualbegehren und begehrte, es sei "dem angefochtenen Einspracheentscheid bzw. der 
verfügten definitiven Prämienrechnung 2021 bis zur Neufestlegung der tatsächlich ge-
schuldeten Prämien die aufschiebende Wirkung zu erteilen" (act. 6). 

C. Die Suva schloss mit Vernehmlassung vom 15. September 2023 auf Abweisung 
der Beschwerde sowie des Gesuchs um Erteilung der aufschiebenden Wirkung, soweit 
darauf einzutreten sei (act. 13). 

D. Mit Replik vom 27. September 2023 nahm die Beschwerdeführerin abschliessend 
Stellung (act. 15). Die Suva verzichtete mit Eingabe vom 20. Oktober 2023 auf eine Duplik 
(act. 17). 

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Urteil S 2023 25

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beurteilt als einzige kantonale Gerichts-
instanz Beschwerden und Klagen aus dem Gebiet der eidgenössischen Sozialversiche-
rung, für welche das Bundesrecht eine kantonale Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 Abs. 1 
und § 82 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Die A.________ AG 
hat ihren Sitz im Kanton Zug. Somit ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug für die 
Beurteilung der Beschwerde örtlich und sachlich zuständig.

2. Der Einspracheentscheid der Suva datiert vom 16. Dezember 2022 (Suva-
act. 167) und ging der Beschwerdeführerin frühestens am Folgetag zu. Die am 1. Februar 
2023 der Post übergebene Beschwerde ist unter Berücksichtigung des Fristenstillstands 
vom 18. Dezember bis und mit 2. Januar (Art. 38 Abs. 4 lit. c i.V.m. Art. 60 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 
SR 830.1]) rechtzeitig innert der 30-tägigen Beschwerdefrist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG 
eingereicht worden. Die Beschwerdeschrift entspricht den formellen Anforderungen und 
die Beschwerdeführerin ist als direkt Betroffene beschwerdelegitimiert. Somit ist die Be-
schwerde zu prüfen. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Ge-
schäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3. Strittig ist die Höhe der sozialversicherungspflichtigen Lohnsumme, wobei die Be-
schwerdeführerin von im Jahr 2021 bezahlten Nettolöhnen von Fr. 131'599.60 ausgeht 
(act. 6 S. 2), während die Suva eine Bruttolohnsumme von Fr. 1'014'500.– zugrunde legt.  

3.1 Gemäss dem hier angefochtenen Einspracheentscheid der Suva vom 16. Dezem-
ber 2022 leistete die Beschwerdeführerin im Jahr 2021 insgesamt Zahlungen im Betrag 
von Fr. 1'116'584.50 (davon Fr. 463'599.– in bar) an die E.________ GmbH. Bei letzterer 
handelt es sich weder um einen Arbeitsvermittlungs- und Personalverleihbetrieb noch 
konnten in der Folge Unterlagen oder Auskünfte erhältlich gemacht werden zur Zusam-
menarbeit zwischen der A.________ AG und der E.________ GmbH (Suva-act. 167 E. 4 
und 4.1). Die Vorinstanz ging deshalb in einlässlicher Würdigung des Geschäftsmodells, 
der offenbar fehlenden Finanzbuchhaltung, der Angaben auf den nachträglich eingereich-
ten Belegen und der Erfahrungswerte aus der Branche davon aus, mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit habe es sich bei der E.________ GmbH nicht um ein aktives, wirt-
schaftlich selbständiges Unternehmen gehandelt. Vielmehr habe dieses lediglich der 

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A.________ AG Akkordarbeitnehmer zur Verfügung gestellt. Diese hätten grundsätzlich 
als Arbeitnehmer des Einsatzbetriebs zu gelten (Suva-act. 167 E. 4.2 sowie E. 2.4 unter 
Verweis u.a. auf BGE 114 V 65 E. 2b; vgl. etwa auch BGer 9C_812/2018 vom 11. Juni 
2019 E. 3 f.), zumal bekannt sei, dass die E.________ GmbH auf den ausbezahlten Löh-
nen die geschuldeten Sozialversicherungsabgaben nicht geleistet habe. Daran hält die 
Suva mit Beschwerdeantwort vom 15. September 2023 fest, wobei sie insbesondere dar-
an erinnert, dass es grundsätzlich an der A.________ AG als Einsatzbetrieb gelegen hät-
te, die entsprechenden Auskünfte bei der E.________ GmbH einzuholen und bei augen-
scheinlichen Missständen auf eine Zusammenarbeit zu verzichten (act. 13). 

3.2 Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, sie habe Arbeiten werk-
vertraglich an die E.________ GmbH vergeben. Dabei legt sie erstmals im Verwaltungsge-
richtsverfahren drei praktisch gleichlautende "Werkverträge" vor zwischen der A.________ 
AG und drei verschiedenen "Subunternehmern", wobei für alle drei Unternehmen ein ge-
wisser G.________ zeichnet und lediglich der Vertrag mit diesem persönlich ein Datum 
trägt. Als Vertragsgegenstand werden Schalungs- und Armierungsarbeiten auf diversen 
Baustellen angegeben, ohne nähere Bezeichnung (BF-act. 4 ff.). Die Beschwerdeführerin 
ist der Auffassung, die Suva habe den massgeblichen Sachverhalt in Verletzung des Un-
tersuchungsgrundsatzes ungenügend abgeklärt und zu Unrecht die vorhandenen Beweise 
antizipiert nach dem Beweismassstab der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gewürdigt 
(act. 6 S. 13 ff.).  

4.
4.1 Im Sozialversicherungsrecht gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit (BGE 141 V 37 E. 2.2; Ueli Kieser, Kommentar zum Bundesgesetz über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG], 4. Aufl. 2020, Art. 43 N 53). Dem-
nach genügt nicht die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts, sondern das Ge-
richt hat derjenigen Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen). 
Die Wahrscheinlichkeit ist überwiegend, wenn der begründeten Überzeugung keine kon-
kreten Einwände entgegenstehen (BGer 8C_448/2020 vom 3. März 2021 E. 2.4.1; Kieser, 
a.a.O., Art. 43 N 59). 

4.2 Ein Arbeitgeber kann grundsätzlich dieselbe Arbeit entweder durch eigene, von 
ihm entlöhnte, Angestellte ausführen lassen, oder damit einen selbständigerwerbenden 
Dritten oder eine juristische Person beauftragen, die hierfür allenfalls eigene Arbeitnehmer 

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Urteil S 2023 25

einsetzt (etwa: BGer 8C_218/2019 vom 15. Oktober 2019 E. 4.1.1). Massgeblich ist dabei 
indes aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht nicht in jedem Fall die zivilrechtliche Form, 
in der ein Sachverhalt erscheint. Liegt nämlich eine Umgehung der Beitragspflicht vor, ist 
diese als rechtsmissbräuchlich nicht zu schützen. Eine solche Konstellation ist zu bejahen, 
wenn – erstens – die von den Beteiligten gewählte Rechtsgestaltung als ungewöhnlich, 
sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten völlig unan-
gemessen erscheint und – zweitens – anzunehmen ist, dass diese Wahl missbräuchlich 
lediglich deshalb getroffen worden ist, um Beiträge einzusparen, welche bei sachgemäs-
ser Ordnung der Verhältnisse geschuldet wären (vgl. BGer 8C_218/2019, a.a.O., E. 4.2.1). 

Vorliegend ist offensichtlich, dass es sich bei der E.________ GmbH nicht um ein wirt-
schaftlich eigenständiges, aktives Unternehmen handelte. Die E.________ GmbH rechne-
te gemäss Aktenedition bei der SVA Zürich für das gesamte Jahr 2021 eine AHV-pflichtige 
Lohnsumme von lediglich Fr. 57'902.10 ab (Suva-act. 9 in der Mappe "E.________ GmbH 
in Liquidation"). In krassem Missverhältnis dazu erhielt sie von der A.________ AG Zah-
lungen von über einer Million Schweizer Franken; eine Tätigkeit für andere Auftraggeber 
entfaltete sie, soweit ersichtlich, nicht. Damit ist offensichtlich, dass eine völlige wirtschaft-
liche Abhängigkeit von der einzigen Auftraggeberin bestand, in deren Arbeitsorganisation 
denn auch die Arbeitnehmer zweifelsohne eingebunden waren. Dies bestätigten nicht zu-
letzt die im Jahr 2021 durchgeführten Arbeitssicherheitskontrollen auf den Baustellen, wo 
formell nicht bei der Beschwerdeführerin angestellte Personen als deren Arbeitnehmer 
auftraten (vgl. Suva-act. 138). Soweit die Beschwerdeführerin unter Verweis auf die nach 
wie vor erhebliche Unklarheit des Sachverhalts für sich einen Vorteil daraus ableiten will, 
dass weder sie noch ihre Geschäftspartnerin E.________ GmbH ihren Dokumentations- 
und Mitwirkungspflichten nachgekommen sind, verfängt ihre Argumentation nicht: Das hier 
offensichtlich praktizierte Geschäftsmodell, das auf einer lückenhaften Dokumentation, un-
klaren vertraglichen Beziehungen und massgeblicher Barabwicklung aufgebaut ist, ver-
dient keinen Rechtsschutz (vgl. eingehend zum Geschäftsmodell mit Akkordantinnen und 
Akkordanten analog etwa auch Wegleitung des Bundesamt für Sozialversicherungen 
[BSV] über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML], Rz. 4022 ff.).

4.3 In Würdigung der vorliegenden (sowie der nach wie vor gerade nicht beigebrach-
ten) Akten steht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit fest, dass es sich bei den Zahlungen an die E.________ GmbH um Zahlungen an un-
selbständig für die A.________ AG tätige Arbeitnehmer gehandelt hat, die als solche in die 
Arbeitsorganisation der Beschwerdeführerin eingebunden wurden.  

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Zunächst ist festzuhalten, dass es im Jahr 2021 allgemeinnotorisch auch auf dem Bau 
keineswegs mehr üblich war, unter juristischen Personen Leistungen in bar zu begleichen; 
schon gar nicht bei Rechnungen im Gesamtbetrag von über einer Million Schweizer Fran-
ken pro Jahr, wie sie hier behauptet werden. Die Beschwerdeführerin hat weiter nach wie 
vor weder eine vollständige, nachvollziehbare Buchhaltung vorgelegt noch eine Sachver-
haltsdarstellung präsentiert, die als wahrscheinlicher erscheint als diejenige, von der die 
Vorinstanz ausgegangen ist. Letzterer hat sie auch keine begründeten Einwände entge-
genzustellen vermocht, sondern lediglich eine Vielzahl vager, sich zum Teil auch wider-
sprechender Bestreitungen. Demzufolge hat die Suva zu Recht als überwiegend wahr-
scheinlich zugrunde gelegt, dass es sich bei den strittigen Zahlungen in Wahrheit um 
Lohnzahlungen an unselbständige Arbeitnehmer handelt. Auf die diesbezüglichen Aus-
führungen im Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2022 kann demnach verwiesen 
werden. In antizipierter Beweiswürdigung durfte die Suva sodann auf weitere Nachfragen 
und Abklärungen verzichten: Der Beschwerdeführerin wurden bereits unzählige Gelegen-
heiten geboten, sich zu äussern. Es ist nicht Sache der Suva – oder im Beschwerdefall 
des Gerichts – extensive Nachforschungen anzustellen, wenn die angeschlossene Arbeit-
geberin weder ihren zivilrechtlichen Buchführungs-, Dokumentations- und Fürsorgepflich-
ten nachkommt noch ihren Mitwirkungspflichten im Verwaltungsverfahren nachlebt (Art. 43 
ATSG). 

4.4 Was das Quantitativ angeht, so ist nicht zu beanstanden, dass die Suva 70 % der 
betreffenden Zahlungen (d.h. einen Betrag von Fr. 781'609.–, ausgehend von Zahlungen 
von Fr. 1'116'584.50) aufrechnete, nachdem bei rechtsmissbräuchlicher Zwischenschal-
tung einer juristischen Person nicht die ganze Zahlung an diese zu verabgaben ist, son-
dern der Lohn, den der unselbständige Arbeitnehmer erhält (vgl. BGer 8C_218/2019, 
a.a.O., E. 4.1.1). Daran ändert der Verweis auf weitere Subunternehmer gemäss Be-
schwerdeergänzung vom 28. März 2023 (act. 6 S. 9) nichts, zeigen die entsprechenden 
Ausführungen – und die versehentliche Verbuchung unter falschem Namen – doch gerade 
auf, dass keine echten Subunternehmer im Spiel waren, sondern es sich um ein Konstrukt 
zwecks Umgehung der Sozialversicherungsabgaben handelte (vgl. in dieselbe Richtung 
auch die fälschliche Verwendung des Firmenstempels in BF-act. 5). Bezüglich der Höhe 
der aufzurechnenden Zahlungen ist weiter zu bemerken, dass ein Nachrechnen der ent-
sprechenden Posten durch das Gericht sogar eine etwas höhere Auszahlungssumme an 
die E.________ GmbH (unter verschiedenen Schreibweisen) ergeben hat, so dass sich 
nicht nachvollziehen lässt, wenn die Beschwerdeführerin lediglich von Arbeiten im Ge-

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genwert von Fr. 1'078'449.35 ausgeht (act. 6 S. 12). Nicht berücksichtigt wurden dabei 
Zahlungen an die H.________ GmbH, obwohl auch bezüglich dieser Zahlungen wohl An-
lass zu weiteren Nachfragen bestanden hätte. 

5. Soweit die Beschwerdeführerin auch die Aufrechnung der Barbezüge in Höhe von 
Fr. 140'000.– als unzulässig rügt, ist darauf hinzuweisen, dass diese mit den aktenkundi-
gen Bankauszügen (Suva-act. 141) belegt sind. Zwar trifft zu, dass – nach wie vor – nicht 
bekannt ist, wofür diese Bezüge verwendet wurden. Indes geht es offensichtlich nicht an, 
wenn die A.________ AG – als buchführungspflichtige Gesellschaft – der durchaus plau-
siblen Vermutung der Suva, es habe sich überwiegend wahrscheinlich um direkt in bar 
ausbezahlte Löhne gehandelt, ihrerseits lediglich eine unsubstantiierte Bestreitung entge-
genhält und mutmasst, es könnten die betreffenden Bezüge allenfalls auch geschäftsnot-
wendige Ausgaben dargestellt haben (act. 6 S. 15). 

6. Mit dem Entscheid in der Hauptsache erübrigen sich Weiterungen zum Gesuch 
um Gewährung der aufschiebenden Wirkung der vorliegenden Beschwerde. 

7. Da es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen 
geht, sind die Bestimmungen des kantonalen Rechts über die Verfahrenskosten anwend-
bar (Art. 61 Ingress i.V.m. lit. fbis ATSG). Gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG sind die Kosten 
der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, wobei mit Blick auf die umfangrei-
chen Akten, den verursachten Aufwand, den Streitwert von rund Fr. 49'000.– und die Be-
deutung der Sache für die Parteien eine Spruchgebühr von Fr. 4'000.– als angemessen 
erscheint. Eine Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist der unterliegenden Be-
schwerdeführerin nicht zuzusprechen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Der Beschwerdeführerin wird eine Spruchgebühr von Fr. 4'000.– auferlegt, die mit 
dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet wird. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel), die Be-
schwerdegegnerin, das Bundesamt für Gesundheit, Bern, sowie zum Vollzug von 
Ziff. 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 22. Januar 2024

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am