# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d36470f1-fc92-54bd-94cc-72bcc34242bf
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2003-09-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Sozialversicherungsgericht 10.09.2003 AB.2003.00060
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Sozialversicherungsgericht/ZH_SVG_001_AB-2003-00060_2003-09-10.html

## Full Text

AB.2003.00060

 

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller

Gerichtssekretärin Bachmann

Urteil vom 11. September 2003

in Sachen

1. A.___

 

 

2. B.___

 

 

Beschwerdeführende

 

beide vertreten durch C.___

 

 

gegen

 

AHV-Ausgleichskasse PROMEA

Ifangstrasse 8, Postfach, 8952 Schlieren

Beschwerdegegnerin

 

 

Nachdem die AHV-Ausgleichskasse PROMEA mit Einspracheentscheid vom 23. April 2003 (Urk. 2) die Einsprache der Eheleute B.___ gegen die Verfügungen vom 12. Dezember 2002 betreffend Berechnung der ordentlichen Altersrente abgewiesen hat, 

nach Einsicht in

die Beschwerde vom 28. April 2003, mit welcher C.___ als Vertreterin der Beschwerdeführenden sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides sowie die Festsetzung höherer Altersrenten beantragt hat (Urk. 1), 

die auf Gutheissung der Beschwerde schliessende Duplik der Beschwerdegegnerin vom 15. August 2003 (Urk. 15),

sowie in die übrigen Verfahrensakten;

 

in Erwägung, dass

vorliegend einzig die Versicherteneigenschaft der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 1 ff. des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) als Voraussetzung für die Anrechnung entsprechender Beitragszeiten während des Auslandaufenthaltes der Beschwerdeführer von 1968 bis 1987 streitig ist (vgl. auch Urk. 8/9, Urk. 8/14 und Urk. 8/15),

sich aufgrund der Abklärungen der Beschwerdegegnerin bei der Schweizerischen Ausgleichskasse in Genf ergeben hat, dass der Beschwerdeführer während des genannten Auslandaufenthaltes der freiwilligen Versicherung für Auslandschweizer angeschlossen war (vgl. Urk. 15),

die Beschwerdeführerin als Ehegattin eines freiwillig versicherten Auslandschweizers aufgrund der bis zum 31. Dezember 1996 in Kraft gewesenen gesetzlichen Bestimmungen während ihres Auslandaufenthalts somit automatisch mitversichert war (vgl. ZAK 1991 S. 241 ff. zu aArt. 2 Abs. 4 AHVG), 

dies von der Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik vom 15. August 2003 auch nicht mehr bestritten wird (vgl. Urk. 15), 

die Sache daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie die Altersrenten der Beschwerdeführenden unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin zwischen 1968 bis 1987 im Ausland zugebrachten Jahre als Versicherungs- bzw. Beitragsjahre neu verfüge; 

 

 

 

erkennt das Gericht:

1.         In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 23. April 2003 aufgehoben und die Sache an die AHV-Ausgleichskasse PROMEA zurückgewiesen, damit diese im Sinne der Erwägungen über die Altersrente der Beschwerdeführenden neu verfüge.

2.         Das Verfahren ist kostenlos.

3.         Zustellung gegen Empfangsschein an:

-      C.___

-      AHV-Ausgleichskasse PROMEA

-      Bundesamt für Sozialversicherung

4.         Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).