# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7ff8d98f-5bd0-55d0-8281-8e1b8cd02d0f
**Source:** Zürich Baurekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-25
**Language:** de
**Title:** Paket- und Briefzentrum. Lärmimmissionen.
**Docket/Reference:** BRGE IV Nr. 0011/2018
**URL:** https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/entscheidauszug_aus_brge_iv_nr._0011-2018_vom_25._januar_2018.pdf

## Full Text

Baurekursgericht 
des Kantons Zürich 

4. Abteilung 

G.-Nr. 
BRGE IV Nr. 

R4.2017.00100 
0011/2018 

Entscheid vom 25. Januar 2018 

Mitwirkende 

Abteilungspräsident Reto Philipp, Baurichter Andreas Madianos, Baurichter 
Alexander Seiler, Gerichtsschreiberin Andrea Kuhn     

in Sachen 

Rekurrierende 

1. – 10. [….] 

gegen 

Rekursgegner 

1.  Bauvorstand der Gemeinde Buchs, Badenerstrasse 1, 8107 Buchs  

2.  Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich  

3.  XY AG, [….]  

betreffend 

Verfügung  des  Bauvorstandes  vom  15. Juni 2017  und  Gesamtverfügung 
Baudirektion  Kanton  Zürich,  BVV 17-0810  vom  11. Mai 2017;  Baubewilli-
gung  für  Abbruch  Zelt-Anbaute  sowie  Anbau  Stahlbau-Halle  zur  Überde-
ckung des Umschlagplatzes und Anpassung Grundstückszufahrt 
_______________________________________________________ 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
hat sich ergeben: 

A. 

Mit  Verfügung  vom  15. Juni  2017  erteilte  der  Bauvorstand  der  Gemeinde 

Buchs der XY AG die baurechtliche Bewilligung für den Abbruch einer Zelt-

Anbaute  und  den  Anbau  einer  Halle  an  das  bestehende  Gebäude  zur 

Überdeckung des Umschlagplatzes auf dem Grundstück Kat.-Nr. 0000 [….] 

in Buchs.  

Gleichzeitig  wurde  die  gewässerschutz-  sowie  lärmrechtliche  Bewilligung 

der Baudirektion Kanton Zürich vom 11. Mai 2017 für das Bauvorhaben er-

öffnet. 

B. 

Gegen  diesen  Entscheid  erhoben  1.  –  10.  [….]  mit  Eingabe  vom  31.  Juli 

2017  Rekurs  beim  Baurekursgericht  des  Kantons  Zürich  und  stellten  die 

folgenden Anträge: 

" 1.  Es seien die Rekurrenten (recte: Rekursgegnerschaft) zu verpflichten 
mittels  Lärmgutachten  nachzuweisen,  dass  das  bewilligte  Bauvorha-
ben die Planungswerte der Empfindlichkeitsstufe III einhält.  

  2.  Für  den  Fall,  dass  die  Planungswerte  nicht  eingehalten  werden,  sei 
die  Baubewilligung  des  Gemeindevorstands  Buchs  ZH  vom  15. Juni 
2017 aufzuheben. 

  3.  Es  sei  Disp.-Ziff. 4.1.3  der  Baubewilligung  des  Gemeindevorstands 
Buchs  ZH  vom  15. Juni 2017 aufzuheben und  die  Anzahl Parkplätze 
auf dem Betriebsareal der privaten Rekursgegnerin auf 88 Parkplätze 
zu begrenzen. 

  4.  Eventualiter  sei  die  Benutzung  der  16  bewilligten  Parkplätze  entlang 
der Westfassade  der Lärmschutzhalle  in  den  Abend-  und  Nachtstun-
den (19:00 - 17:00 h) zu beschränken.  

  Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST. zulasten der Rekursgeg-

nerin." 

C. 
Mit  Verfügung  vom  7. August  2017  wurde  der  Rekurseingang  vorgemerkt 
und das Vernehmlassungsverfahren eröffnet. 

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D. 

Die kommunale Vorinstanz beantragte mit Eingabe vom 6. September 2017 

die Abweisung des Rekurses, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- 

und Entschädigungsfolgen zulasten der Rekurrierenden. 

Die  Baudirektion  stellte  mit  Eingabe  vom  31. August  2017  den  Antrag  auf 

Abweisung des Rekurses, unter Kostenfolge zulasten der Rekurrierenden. 

Die private Rekursgegnerin hat keine Vernehmlassung eingereicht. 

E. 

Mit  Replik  vom  9. Oktober  2017  und  Dupliken  vom  26.  bzw.  30. Oktober 

2017 hielten die Rekurrierenden sowie die Vorinstanzen an ihren Anträgen 

fest.  

Mit  Duplik  vom  2. November  2017  beantragte  die  private  Rekursgegnerin 

die  Abweisung  des  Rekurses,  unter  Kosten-  und  Entschädigungsfolgen 

(zzgl. MwSt.) zu Lasten der Rekurrierenden.  

F. 

Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit für den Entscheid erforderlich, 

in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen. 

Es kommt in Betracht: 

1. 

Das  Baugrundstück  [….]  liegt  in  der  Wohn-  und  Gewerbezone  gemäss 

Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Buchs (BZO). Es befindet sich aus-

serdem  im  Perimeter  des  privaten  Gestaltungsplans  "Wüeri".  Die  private 

Rekursgegnerin hat als Hauptzweck alle postalischen Operationen und Tä-
tigkeiten in der Schweiz, in Österreich und in den Ländern Osteuropas; im 
Speziellen die Lieferung von Paketen an Unternehmungen und Konsumen-

ten,  sowie  Express-  und  Geschäftsschreiben.  Sie  betreibt  auf  dem  Bau-

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grundstück ein Logistikzentrum, welches im Jahr 2008 bewilligt worden ist. 

Geplant  ist  nun  der  Abbruch  der  westlichen  Zelt-Anbaute  und  der  Anbau 

einer  Stahlbau-Halle  zur  Überdeckung  des  bestehenden  Umschlagplatzes 

westlich und südwestlich des bestehenden Gebäudes sowie die Anpassung 

der Grundstückszufahrt. 

Dem Rekurs liegt folgende Vorgeschichte zugrunde: 

Mit  Verfügung  vom  6. November  2008,  welche  im  koordinierten  Verfahren 

mit  der  ursprünglichen  Baubewilligung  des  Gemeinderates  Buchs  vom 

15. Dezember 2008 ergangen ist, stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit 

(AWA)  – gestützt  auf  die  Lärmprognose  der  Firma  W.  AG  vom 

25. September 2008 –  fest, dass  die  Planungswerte  an  den  damals  ange-

nommenen Empfangspunkten entlang der ordentlichen Baulinien eingehal-

ten  werden  könnten.  Trotzdem  wurde  im  Sinne  der  Vorsorge  für  den 

Nachtzeitraum die Auflage statuiert, dass der Warenumschlag an der Süd-

fassade (Tore 15-28) und im Innenhof durchzuführen sei. Daraufhin wurde 

das Logistikzentrum realisiert und nahm per Anfang 2010 den Betrieb auf. 

Im selben Zeitraum wurden mehrere Mehrfamilienhäuser an der M.-Strasse 

– unter anderem jene, in welchen die rekurrentischen Wohnungen liegen – 

projektiert,  bewilligt  und  anschliessend  realisiert.  Im  September  2014  gin-

gen  beim  AWA  die  ersten  Anzeigen  wegen  übermässigen  Lärmimmissio-

nen  ein.  Daraufhin  erfolgte  Messungen  durch  die  Firma  G.  AG  ergaben 

teilweise  massiv  überschrittene  Planungswerte  an  der  M.-Strasse  42,  44, 

46,  48  und  51-57.  Diese  Erkenntnisse  wurden  im  Bericht  "Lärmschutz-

nachweis und Prüfung Lärmschutzmassnahmen" vom 11. September 2015 

festgehalten.  Darin  wurde  auch  die  Einhausung  (Halle) des Vorplatzes  als 

Lärmschutzmassnahme  vorgeschlagen.  Mit  Entscheid  des  AWA  vom  25. 

November 2016 wurde verfügt, dass beim Betrieb des Logistikzentrums die 

Anforderungen  an  Industrie-  und  Gewerbeanlagen  gemäss  Anhang  6  der 

Lärmschutzverordnung  (LSV)  einzuhalten  seien.  Es  seien  nach  Anhörung 

des  Betreibers  der  Anlage  und  unter  Einbezug  der  betroffenen  Anwohner 

bauliche Massnahmen umzusetzen, um insgesamt die Einhaltung der Pla-

nungswerte sicherzustellen. Dazu seien folgende Massnahmen nötig: 

a)  Die  Lärmemissionen  des  Logistikzentrums  müssten  so  weit  begrenzt 
werden, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich 
tragbar  sei  und  die  von  der  Anlage  erzeugten  Lärmimmissionen  die 
Planungswerte nach Anhang 6 LSV einhalte.  

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b)  Es sei eine Einhausung des Vorplatzes als Lärmschutzmassnahme zu 
erstellen. Die Aussenhülle dieser Baute habe ein Schalldämmmass von 
mindestens 30 dB aufzuweisen. Auch Fenster und Tore seien entspre-
chend schalldicht auszuführen. 

c)  Beim  künftigen  Betrieb  seien  im  Tageszeitraum  (07:00  bis  19:00 Uhr) 
bei  lärmrelevanten  Tätigkeiten  und  im  Nachtzeitraum  (19:00  bis 
07:00 Uhr) generell Fenster und Tore geschlossen zu halten. Dazu sei-
en automatische Torschliess-Systeme vorzusehen. 

d)  Die  Lärmschutzmassnahme  sei  per  sofort  umzusetzen.  Der  dazu  von 
der Firma Z AG erarbeitete Terminplan vom 25. Mai 2016 sei einzuhal-
ten.  Bis  zum  31. März  2017  sei  ein  entsprechendes  Baugesuch  beim 
Bauamt Buchs einzureichen. Verzögerungen im Terminplan seien dem 
AWA  unter  Beilage  einer  schriftlichen  Begründung  umgehend  zu  mel-
den.  

In  der  gleichen  Verfügung  wurden  zudem  Lärmschutzmassnahmen  ange-

ordnet, welche bis zur Realisation der Halle gelten würden. Das Baugesuch 

der  privaten  Rekursgegnerin  für  die  Erstellung  der  Halle  datiert  vom 

31. März 2017. Daraufhin ergingen die angefochtenen Entscheide.  

2. 

Die Rekurrierenden 1-9 sind Stockwerkeigentümer einer [….] Liegenschaft, 

welche  [….]  an  das  Baugrundstück  anstösst.  Angesichts  der  engen  nach-

barlichen  Beziehung  und  der  vorgebrachten  Rügen  (ungenügende  Sach-

verhaltsermittlung hinsichtlich Lärm etc.) sind sie zur Rekurserhebung ohne 

Weiteres  legitimiert  (§ 338a  des  Planungs-  und  Baugesetzes  [PBG]).  Da 

auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf ihren Rekurs 

einzutreten.  

Die Rekurrentin 10 hat mit Eingabe vom 9. Oktober 2017 den Rekursrück-

zug erklärt. Ihr Rekurs ist entsprechend abzuschreiben.  

3.1. 

Die kommunale Vorinstanz macht in ihrer Vernehmlassung geltend, es sei 

davon  Vormerk  zu  nehmen,  dass  die  Rekurrierenden  lediglich  die  Baube-

willigung des Gemeindevorstandes Buchs vom 15. Juli 2017, nicht aber die 

Gesamtverfügung  der  Baudirektion  Kanton  Zürich  vom  11. Mai  2017,  mit 
welcher  unter  anderem  die  lärmrechtliche  Bewilligung  erteilt  worden  sei, 

angefochten hätten. Diese sei den Rekurrierenden im Rahmen des koordi-

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nierten Verfahrens gleichzeitig mit der Baubewilligung eröffnet worden und 

sei  somit  unangefochten  in  Rechtskraft  erwachsen.  Sämtliche  Fragen,  die 

in  dieser  Verfügung  beurteilt  worden  seien,  seien  damit  nicht  Gegenstand 

des vorliegenden Verfahrens und die Rekurrierenden seien somit mit ihren 

lärmrechtlichen Einwänden nicht zu hören. 

3.2. 

Nach  § 23  Abs. 1  des  Verwaltungsrechtspflegegesetzes  (VRG)  muss  die 

Rekursschrift  einen  Antrag  und  dessen  Begründung  enthalten.  Der  ange-

fochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Aus dem An-

trag ergibt sich das Rechtsbegehren der rekurrierenden Partei, wobei hier-

für je nachdem auch die Begründung heranzuziehen ist. Das Rechtsbegeh-

ren  bestimmt  den  Streitgegenstand,  der  nach  Ablauf  der  Rechtsmittelfrist 

grundsätzlich nicht mehr erweitert werden kann (Alain Griffel, in: Kommen-

tar VRG, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, § 13 Rz. 4).  

Die Rekurrierenden stellen zwar ausdrücklich nur den Antrag, die Baubewil-

ligung des Gemeindevorstandes Buchs vom 15. Juni 2017 sei aufzuheben, 

aus  der  Begründung  ergibt  sich  jedoch  klar,  dass  sie  sich  auch  – wenn 

nicht  sogar  hauptsächlich –  gegen  die  Verfügung  der  Baudirektion  vom 

11. Mai 2017 wenden. Diese bildet sodann auch integrierender Bestandteil 

der  kommunalen  Bewilligung  (vgl.  act. 3  S. 7).  Die  Baudirektion  des  Kan-

tons Zürich wurde von den Rekurrierenden in ihrer Rekursschrift denn auch 

als Rekursgegnerin im Rubrum aufgeführt. Die Rekurrierenden nun darauf 

zu  behaften,  sie  hätten  die  Verfügung  der Baudirektion  nicht  angefochten, 

da  kein  diesbezügliches  ausdrückliches  Rechtsbegehren  vorliege,  käme 

überspitztem Formalismus gleich.  

4.1. 

Die Rekurrierenden machen  zunächst geltend, gemäss Art. 14bis BZO sei 

in der hier massgeblichen Zone WGA ein Wohnanteil von 30 % (max.) so-

wie  eine  Ausnutzung  für  Dienstleistungen  von  100 %  möglich.  Angesichts 

der übermässigen Emissionen, welche der Logistikbetrieb der privaten Re-

kursgegnerin verursache, stelle sich zunächst die grundsätzliche Frage, ob 

dieser Betrieb überhaupt als zonenkonform eingestuft werden könne. Diese 

Frage rechtfertige sich im Besonderen deshalb, weil sowohl die vom Logis-
tikbetrieb selbst ausgehenden hohen Lärmemissionen als auch der mit dem 

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Betrieb  verbundene  stetig  zunehmende  Verkehr  mit  LKWs  und  Sprinter-

fahrzeugen  sich  mit  der  Definition  eines  Dienstleistungsbetriebs  im  Sinne 

von  Art. 14bis  BZO  nicht  in  Einklang  bringen  lassen  würde.  Ob  die  Pla-

nungswerte  der  der Wohn-  und  Gewerbezone  zugewiesenen  Empfindlich-

keitsstufe III vom Logistikbetrieb überhaupt jemals eingehalten worden sei-

en, sei fraglich. Angesichts der gemessenen hohen und weit über den Pla-

nungswerten liegenden Lärmemissionen wäre von Amtes wegen zu prüfen, 

ob  im  seinerzeitigen  Lärmgutachten  der  M.  AG  vom  25. September  2008, 

welches  den  Bewilligungen  für  den  Neubau  zugrunde  gelegt  worden  sei, 

von richtigen Annahmen ausgegangen worden sei.  

4.2. 

Die  kommunale  Vorinstanz  macht  diesbezüglich  geltend,  der  Betrieb  der 

privaten  Rekursgegnerin  sei  rechtskräftig  bewilligt  worden.  Die  Frage  der 

Zonenkonformität könne daher nicht mehr aufgeworfen werden. Der Betrieb 

sei jedoch ohne weiteres als mässig störend einzustufen und daher im Pe-

rimeter des privaten Gestaltungsplans Wüeri bzw. in der Zone WGA als zo-

nenkonform zu qualifizieren. 

4.3. 

Gegenstand  des  Rekursverfahrens  kann  nur  sein,  was  auch  Gegenstand 

der erstinstanzlichen Verfügung war bzw. nach richtiger Rechtsanwendung 

hätte sein sollen. Gegenstände, über welche die Vorinstanz zu Recht nicht 

entschieden  hat,  fallen  nicht  in  den  Kompetenzbereich  der  Rekursinstanz, 

ansonsten in die funktionelle Zuständigkeit der erstinstanzlich verfügenden 

Behörde eingegriffen würde (Martin Bertschi, in: Kommentar VRG, 3. Aufl., 

Zürich/Basel/Genf 2014, Vorbemerkungen zu §§ 19 - 28a Rz. 45). 

Der  Gemeinderat  Buchs  hat  am  15. Dezember  2008  der  privaten  Rekurs-

gegnerin die baurechtliche Bewilligung für den Bau eines Logistikzentrums 

mit Firmenzentrale erteilt. Gemäss diesem Entscheid ist das Bauvorhaben 

zonenkonform.  Dieser  Beschluss  ist  rechtskräftig.  Im  vorliegenden  Verfah-

ren  geht  es  lediglich  noch  um  die  Erfüllung  lärmschutzrechtlicher  Mass-

nahmen. Es besteht somit kein Raum, erneut die Frage der Zonenkonformi-

tät  des  Betriebes  aufzuwerfen.  Diese  war  somit  auch  zu  Recht  nicht  Ge-

genstand des erstinstanzlichen Entscheides, weshalb auf diese Rüge nicht 
einzutreten ist. 

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5.1. 

Die  Rekurrierenden  machen  weiter  geltend,  das  AWA  habe  nicht  geprüft, 

ob die Einhaltung der Planungswerte der Empfindlichkeitsstufe III durch das 

Bauvorhaben mittels eines Lärmgutachtens ausgewiesen sei, sondern halte 

nur  fest,  durch  das  Bauvorhaben  sollten  die  in  der  Verfügung  Nr. 350536 

vom  26. November  2016  geforderten  Lärmschutzmassnahmen  umgesetzt 

werden. Ob die Planungswerte eingehalten würden, sei gemäss der Baudi-

rektionsverfügung  nach  Umsetzung  der  geplanten  Massnahmen  mittels 

Messungen  nachzuweisen.  Im  Zeitpunkt  des  Erlasses  der  Verfügung  des 

AWA vom 26. November 2016 habe ein Lärmschutznachweis für eine Halle 
vorgelegen,  welche  eine  Höhe  von  7,5 m  und  eine  Fläche  von  3'600 m2 
aufweisen  sollte.  Des  Weiteren  sei  bei  diesem  Projekt  vorgesehen  gewe-

sen,  dass  die  Halle  ganz  geschlossen  und  sowohl  die  Einfahrt  auf  der 

Nordseite  als  auch  die  Ausfahrt  auf  der  Ostseite  mit  einem  Tor  versehen 

werde.  Das  bewilligte  Hallenprojekt  weise  nun  aber  im  Unterschied  zu  je-

nem Projekt eine Hallenhöhe von über 10,00 m auf, die Hallenfläche messe 
3'852 m2.  Ausserdem  bleibe  die  Halle  auf  der  Ostseite  ganz  offen.  Den 
Baubewilligungsunterlagen liege kein Lärmgutachten hinsichtlich der bewil-

ligten Halle bei.  

Vollkommen unklar sei auch die Situation bei den auf dem Hallendach vor-

gesehenen Oblichtern. Diese seien in den Plänen und in den Erläuterungen 

der  Architekten  als  RWA-tauglich  beschrieben.  In  den  Erläuterungen  der 

planenden Architekten werde darauf hingewiesen, dass durch die Oblichter 

Rauch und Wärme abgezogen werden könne. Es müsse jedoch von vorn-

herein gewährleistet sein, dass die Oblichter nur im Brandfall geöffnet wer-

den  könnten.  Sei  vorgesehen,  diese  Oblichter  jederzeit  öffnen  zu  können, 

so  auch  die  Fluchttüren  an  der  Westseite  der  Halle,  seien  die  dadurch 

wahrnehmbaren  Lärmemissionen  im  Lärmgutachten  ebenfalls  zu  berück-

sichtigen.  

Es  fehle  auch  der  Lärmnachweis  für  die  geplante  Parkplatzreihe  entlang 

der Westfassade der neuen Halle mit 16 Abstellplätzen.  

5.2. 

Die kommunale Vorinstanz hält dem entgegen, in der Verfügung des AWA 
vom  25. November  2016  seien  die  erforderlichen  Massnahmen  verfügt 
worden.  Angeordnet  worden  sei,  dass  bauliche  Massnahmen  umgesetzt 

werden  müssten,  um  insgesamt  die  Einhaltung  der  Planungswerte  sicher-

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zustellen.  Die  Verfügung  habe  sich  auf  die  verschiedenen  Berichte  und 

Lärmgutachten der G. AG gestützt. Als Lärmschutzmassnahmen seien die 

Einhausung  des  Vorplatzes  sowie  eine  Aussenhülle  mit  einem  Schall-

dämmmass  von  mindestens  30 dB  aufgeführt  worden.  Auch  Fenster  und 

Tore  seien  gemäss  der  Verfügung  schalldicht  auszuführen.  Sodann  seien 

beim  künftigen  Betrieb  im  Tageszeitraum  bei  lärmrelevanten  Tätigkeiten 

und  im  Nachtzeitraum  generell  Fenster  und  Tore  geschlossen  zu  halten. 

Dazu seien automatische Torschliess-Systeme vorzusehen. 

Das  von  den  Rekurrierenden  geforderte  Gutachten  wäre  nicht  weiterfüh-

rend. Beim Bauvorhaben handle es sich um die Umsetzung der am 25. No-

vember  2016  verfügten  Massnahmen.  Ein  Lärmgutachten  würde  im  jetzi-

gen  Zeitpunkt  keine  neuen  Erkenntnisse  bringen.  Dies  gelte  auch  mit  Be-

zug auf die geplanten Abstellplätze, zumal davon auszugehen sei, dass die 

Erstellung von 16 Abstellplätzen keine relevante Erhöhung der Lärmsituati-

on zur Folge habe. 

5.3. 

Die Baudirektion hält diesbezüglich fest, für die Abklärungen zur Höhe der 

Lärmimmissionen,  für  die  Lärmmessungen  und  deren  Auswertung  nach 

Anhang 6 LSV sei die Firma G. AG als Akustiksachverständige beigezogen 

worden. Als Resultat dieser Abklärungen sei dann von der  G. AG ein Hal-

lenkonzept  entworfen  worden,  womit  die  massgeblichen  Planungswerte 

nach Anhang 6 LSV eingehalten werden könnten.  

Lärmgutachten,  welche  nicht direkt  auf  Messungen  basieren  würden,  wür-

den als Lärmprognosen gelten. Das AWA prüfe in der Regel solche Lärm-

prognosen  im  Bewilligungsverfahren.  Vorliegend  seien  Messungen  durch 

ausgewiesene Akustiksachverständige vorgenommen und von diesen Kon-

zepten  für  Schallschutzmassnahmen  erarbeitet  worden.  Die  Erkenntnisse 

aus  diesen  Arbeiten  hätten  zum  Entscheid  vom  25. November  2016  ge-

führt. Somit habe in der Stellungnahme zum ordentlichen Bauverfahren für 

die  Erstellung  dieser  Lärmschutzmassnahme  auf  die  Auflagen  und  Bedin-

gungen in dieser Verfügung verwiesen werden dürfen.  

Damit bei der Umsetzung einer solchen komplexen Lärmschutzmassnahme 

die  gesetzlichen  Vorgaben  auch  wirklich  umgesetzt  würden,  sei  eine  Be-

gleitung  des  Bauvorhabens  durch  Akustiksachverständige  von  Anfang  bis 
zum  Schluss  notwendig.  Weiter  sei  mit  der  konkreten  Auflage  zur  Einhal-

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tung der Planungswerte und dem Nachweis bzw. der Kontrolle nach Fertig-

stellung der Anlage bestmöglich und unter Wahrung der Verhältnismässig-

keit  sichergestellt,  dass  die  Planungswerte  künftig  eingehalten  seien.  Im 

vorliegenden Fall habe das AWA Kenntnis davon, dass das Vorhaben von 

Akustiksachverständigen  begleitet  werde  und  es  daher  für  nicht  zwingend 

bzw.  unverhältnismässig  erachtet,  regelmässig  aktualisierte  Lärmprogno-

sen einzuverlangen. Dass die Akustiksachverständigen in die Planung der 

Halle  einbezogen  würden,  sei  unter  anderem  durch  deren  Teilnahme  an 

den  Besprechungen  und  auch  Rückfragen  zur  baulichen  Ausführung  be-

legt.  Gestützt  auf  diese  Gegebenheiten  habe  das  AWA  auf  die  Einholung 

eines  Lärmgutachtens  zum  Zeitpunkt  des  Baubewilligungsverfahrens  ver-

zichtet.  

5.4.1. 

Beim streitbetroffenen Betrieb handelt es sich um eine ortsfeste Anlage im 

Sinn  von  Art. 7  Abs. 7  des  Umweltschutzgesetzes  (USG)  und  von  Art. 2 

Abs. 1 LSV. Die Anlage gilt als neue Anlage im Sinne der Lärmschutzver-

ordnung.  Die  Emissionen  einer  neuen  Anlage  sind  einerseits  im  Rahmen 

der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich mög-

lich  und  wirtschaftlich  tragbar  ist  (Art. 11  Abs. 2  USG;  Art. 7  Abs. 1  lit. a 

LSV).  Andererseits  ist  dafür  zu  sorgen,  dass  die  durch  die  Anlage  verur-

sachten  Immissionen  in  deren  Umgebung  zu  keiner  Überschreitung  der 

Planungswerte  (Art. 25  Abs. 1  USG;  Art. 7  Abs. 1  lit. b  LSV)  bzw.  zusam-

men mit dem Lärm anderer Anlagen zu keiner Überschreitung der Immissi-

onsgrenzwerte führen (Art. 8 und 13 ff. USG; Art. 40 Abs. 2 LSV).  

Die  vorliegende  Anlage  hat  die  Belastungsgrenzwerte  für  Industrie  und 

Gewerbelärm  einzuhalten  (Anhang 6  Ziff. 1  Abs. 1  lit. d  in  Verbindung  mit 

Ziff. 2  LSV;  VB.2004.00394  vom  23. Februar  2005,  E. 4.2.2).  Die  Pla-

nungswerte betragen gemäss Anhang 6 zur LSV in der hier massgebenden 

Empfindlichkeitsstufe III 60 dB tagsüber und 50 dB nachts. Die Anlage hielt 

bis anhin diese Werte unbestrittenermassen nicht ein. 

Verursacht eine rechtskräftig bewilligte neurechtliche Anlage wie vorliegend 

nachträglich  unzulässige  Emissionen,  steht  der  Anordnung  zusätzlicher 

Massnahmen  zur  Begrenzung  derselben  die  Rechtskraft  der  Baubewilli-
gung  nicht  von  vornherein  entgegen.  Diese haben  jedoch dem  Verhältnis-
mässigkeitsprinzip zu entsprechen (vgl. zu alledem Robert Wolf, Kommen-

tar  zum  Umweltschutzgesetz,  2. Aufl.,  Hrsg. Vereinigung  für  Umweltrecht/ 

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Seite 10 

 
 
Helen  Keller,  Zürich 1998 ff.,  Art. 25  Rz. 44).  In  diesem  Zusammenhang 

sind sowohl die Verfügung vom November 2016 als auch die strittige lärm-

rechtliche  Bewilligung  der  Baudirektion  zu  sehen,  soll  doch  damit  die  Ein-

haltung der Planungswerte durch die Anlage erreicht werden.  

Zu  prüfen  ist,  ob  mit  der  angefochtenen  Bewilligung  dieses  Ziel  erreicht 

werden kann.  

5.4.2. 

Der  angefochtenen  Verfügung  der  Baudirektion  vom  11. Mai  2017  lässt 

sich entnehmen, dass durch das zu beurteilende Vorhaben die in der Ver-

fügung  des  AWA  vom  25. November  2016  geforderte  Lärmschutzmass-

nahme umgesetzt werde. Es seien alle Massnahmen und Vorkehrungen zu 

treffen, dass beim künftigen Betrieb der Anlage die Planungswerte gemäss 

Anhang 6  der  LSV  eingehalten  würden.  Bei  den  Akten  liegen  drei  Lärm-

schutzberichte: 

Dem Bericht der G. AG betreffend Lärmschutznachweis und Prüfung Lärm-

schutzmassnahmen  vom  11. September  2015  (act. 6.9  S. 14 ff.)  lässt  sich 

entnehmen,  dass  durch  den  Bau  einer  Halle  auf  dem  Areal West  die  An-

wohner  vor  Emissionen  des  Güterumschlages  geschützt  werden  könnten. 

Der Massnahmenberechnung wurde dabei eine Hallenhöhe von 7,5 m und 

ein Bauschalldämmmass von Rw' 25 dB(A) zugrunde gelegt. Die Halle sei 

ausserdem innen absorbierend zu verkleiden. Die LKW und Hubfahrzeuge 

würden  über  zwei  automatische  Garagentore  (Nord  und  Ost)  in  die  Halle 

ein-  und  ausfahren.  Durch  diese  Halle  könnten  die  Immissionen  je  nach 

Immissionspunkt  um  10 - 21 dB  gesenkt  werden.  Trotzdem  könnten  nicht 

bei allen Stockwerken der Liegenschaften an der M.-Strasse die Planungs-

werte in der Nacht eingehalten werden.  

Die G. AG wurde danach noch einmal von der privaten Rekursgegnerin zur 

Erstellung  eines  Berichts  betreffend  Optimierung  der  Halleneinfahrt  beauf-

tragt. Dieser datiert vom 12. November 2015 und hält fest, dass der LKW-

Verkehr  im  ursprünglichen  Bericht  aufgrund  sehr  konservativ  berechneter 

Schallleistungspegel  und  Emissionsquelle  zu  Planungswertüberschreitun-

gen an den Liegenschaften im Bereich der Einfahrt geführt habe (act. 6.10, 

S. 7).  Im  Zuge  der  Optimierung  der  Halleneinfahrt  seien  die  Quelldaten 

überprüft  und  die  Schallleistungspegel  der  tatsächlichen  Situation  ange-
passt  worden.  Zudem seien  neu die  Hallenabstrahlung  sowie  die Abstrah-

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lung  des  Hallentors  berücksichtigt  worden.  Das  Fazit  sei,  dass  mit  dem 

Neubau  einer  Stahlhalle  inkl.  Hallentor  auf  dem  Areal  West  bei  allen  Lie-

genschaften  die  Planungswerte  eingehalten  werden  könnten.  Durch  die 

vorgeschlagene  Massnahme  könne  der  Lärmschutz  deutlich  verbessert 

werden.  Die  von  den  Anwohnern  als  stark  störend  empfundenen  Lärm-

emissionen  des  Güterumschlages  könnten  massiv  reduziert  werden.  Bei 

der Durchfahrt eines LKW durch das geöffnete Hallentor könnten kurzfristi-

ge Lärmspitzen auftreten, welche jedoch auf den Betriebstag betrachtet zu 

keinen  Planungswertüberschreitungen  führten.  Die  Lärmspitzen  könnten 

durch eine Überdachung der Einfahrt mit Seitenwand zur Bebauung zusätz-

lich  reduziert  werden.  Es  werde  ausserdem empfohlen, die  Innenseite  ab-

sorbierend zu verkleiden.  

In  einem  weiteren  Bericht  der  G.  AG  vom  1. Juni  2016  wurde  eine  Lärm-

schutzhalle  mit  offener  Ostseite,  einer  Höhe  von  6,5 m  (Grundfläche 
4'200 m2)  und  einem  Bauschalldämmmass  von  Rw' ≥ 25 dB(A)  geprüft 
(act. 12.5).  Im  Bericht  wird  festgehalten,  die  Halle  sei  innen  absorbierend 

zu  verkleiden.  Die  LKW  würden  über  ein  automatisches  Schnelllauftor  im 

Norden  in  die  Halle  einfahren.  Für  die  Berechnungen  sei  angenommen 

worden,  die  östliche  Seitenwand  der Halle  sei komplett  geöffnet. Mit  einer 

solchen  Halle  könnten  bei  allen  Liegenschaften  die  Planungswerte  einge-

halten werden. 

5.4.3. 

Vorliegend geplant ist die Erstellung einer Lärmschutzhalle mit offener Ost-
seite.  Die  Halle  soll  eine  Fläche  von  3'586,15 m2  und  eine  Höhe  von  ca. 
10 m  aufweisen.  Entlang  der  Westfassade  der  neu  zu  erstellenden  Halle 

‒ und somit entlang der Grundstücksgrenze zu den Rekurrierenden – sind 

zudem  16 Abstellplätze  im  Freien  vorgesehen  (vgl.  act. 15.9.13  und 

act. 15.9.15).  Für  die  geplante  Halle  liegt  kein  Lärmschutzbericht  vor.  Die 

im  Bericht der G. AG vom  1. Juni  2016  geprüfte  Halle  kommt  der nun  tat-

sächlich vorgesehenen zwar am Nächsten – da bei beiden die Ostseite of-

fen geplant ist –, jedoch weist sie sowohl eine andere Fläche als auch eine 

andere  Höhe  auf.  Kommt  hinzu,  dass  die  16 Abstellplätze  entlang  der 

Westfassade im Bericht keine Berücksichtigung finden. Eine diesbezügliche 

lärmrechtliche  Abklärung  wäre  jedoch  angezeigt  gewesen,  zumal  bereits 
mit der im Bericht vom 1. Juni 2016 vorgesehenen Halle die Planungswerte 
in  der  Nacht  an  gewissen  Messpunkten  nur  knapp  eingehalten  werden 

können (vgl. Tabelle 12, wonach der Beurteilungspegel in der Nacht an der 

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M.-Strasse 51a, 2. OG, und an der M.-Strasse 57, 4. OG, 50 dB(A) beträgt; 

act. 12.5 S. 17). Es reicht nicht – wie dies die Baudirektion in der Vernehm-

lassung geltend machen will –, dass das Bauvorhaben von Anfang bis En-

de  durch  einen  Akustiksachverständigen  begleitet  wird.  Zudem  genügt  es 

auch  nicht,  in  der  Baubewilligung  die  Auflage  zu  statuieren,  es  seien  alle 

Massnahmen  und  Vorkehrungen  zu  treffen,  dass  beim  künftigen  Betrieb 

der Anlage die Planungswerte gemäss Anhang 6 der LSV eingehalten wür-

den. Vielmehr hat die Baudirektion die zu erwartenden Lärmimmissionen im 

Baubewilligungsverfahren  zu  ermitteln  oder  ermitteln  zu  lassen,  um  gege-

benenfalls das Nötige anzuordnen (Art. 36 LSV). Dies hat sie jedoch unter-

lassen.  Es  ist  daher festzuhalten,  dass  ungenügend  geprüft  wurde,  ob  mit 

dem strittigen Vorhaben, wie von der Baudirektion im November 2016 ver-

fügt,  die  Planungswerte  eingehalten  werden  können.  Die  Rüge  der  unge-

nügenden  lärmrechtlichen  Ermittlung  des  Sachverhalts  ist  demnach  be-

gründet. Die Sache ist daher zur weiteren Behandlung an die Baudirektion 

zurückzuweisen. 

6.1. 

Zusammengefasst  ist  der  Rekurs  der  Rekurrierenden  1-9  daher  teilweise 

gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. 

Demgemäss  sind  die Verfügung  des  Bauvorstandes  der Gemeinde  Buchs 

vom 15. Juni 2017 und die Verfügung der Baudirektion Kanton Zürich vom 

11. Mai  2017  aufzuheben.  Die  Sache  ist  zur  weiteren  Behandlung  (insbe-

sondere lärmrechtliche  Abklärung)  im  Sinne  der  Erwägungen  und  zum 

Neuentscheid  an  die  Baudirektion  Kanton  Zürich  sowie  den  Bauvorstand 

der Gemeinde Buchs zurückzuweisen. 

[….] 

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