# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fee84931-6590-5afa-b282-5cbf8a016ed4
**Source:** Glarus (GL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-25
**Language:** de
**Title:** Glarus Verwaltungsgericht 25.09.2014 VG.2014.00058 (VG.2014.109)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GL_Omni/GL_VG_001_VG-2014-00058_2014-09-25.html

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GLARUS

    
	
     

    
	
     

    
	
     

    
	
    Urteil vom 25. September 2014

    
	
     

    
	
     

    
	
    II. Kammer

    
	
     

    
	
     

    
	
    in Sachen

    
	
    VG.2014.00058

    
	
     

    
	
     

    
	
     

    
	
    	
      A.______

      	
      Beschwerdeführer

      
	
       

      	
       

      
	
      vertreten durch Rechtsanwalt
      B.______

      	
       

      

    
	
     

    
	
     

    
	
     

    gegen

    
	
     

    
	
     

    
	
     

    
	
    	
      IV-Stelle Glarus

      	
      Beschwerdegegnerin

      

    
	
     

    
	
     

    betreffend

    
	
     

    
	
     

    
	
    Invalidenrente

    
	
    Die Kammer zieht in Erwägung: 

    
	
    I. 

    
	
    1.

    
	
    1.1 Der am […] geborene A.______ meldete sich am 20.
    November 2009 wegen postoperativen Beschwerden in der Magen‑/Darmgegend
    zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an.

    
	
     

    
	
    1.2 Mit Verfügung vom 30. März 2010 wies die
    IV-Stelle das Gesuch von A.______ um berufliche Massnahmen ab; unter
    Hinweis, dass solche wegen seines instabilen Gesundheitszustandes nicht
    möglich seien.

    
	
     

    
	
    1.3 Nach weiteren medizinischen Abklärungen stellte
    die IV-Stelle A.______ mit Vorbescheid vom 18. März 2011 rückwirkend
    ab dem 1. Mai 2010 eine ganze Invalidenrente in Aussicht, woran sie mit
    Verfügung vom 21. November 2011 festhielt.

    
	
     

    
	
    2.

    
	
    2.1 Im März 2012 wurde eine Rentenrevision
    eingeleitet. Die IV-Stelle teilte A.______ mit Vorbescheid vom
    15. Juni 2012 mit, dass er in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig
    sei. Hingegen sei er aus versicherungsmedizinischer Sicht in einer leidensangepassten,
    vorwiegend sitzenden Tätigkeit ohne Exposition gegenüber Kälte, Nässe und
    Staub seit September 2011 zu 100 % arbeitsfähig. Da nach der
    Einkommensvergleichsmethode ein Invaliditätsgrad von 19 % resultiere,
    bestehe kein Rentenanspruch mehr, weshalb die Rente aufgehoben werde.
    Dagegen erhob A.______ am 4. Juli 2012 vorsorglichen und am
    28. August 2012 begründeten Einwand.

    
	
     

    
	
    2.2 In Bestätigung des Vorbescheids stellte die
    IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Juni 2014  die Rente auf Ende des der
    Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein.

    
	
     

    
	
    3.

    
	
    A.______ gelangte mit
    Beschwerde vom 27. Juni 2014 ans Verwaltungsgericht und beantragte die
    Aufhebung der Verfügung vom 12. Juni 2014 sowie die Feststellung, dass er
    weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. Eventualiter sei die
    Verfügung vom 12. Juni 2014 aufzuheben und die Sache im Sinne der
    Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und
    Entschädigungsfolge zu Lasten der IV-Stelle.

    
	
     

    
	
    Die IV-Stelle schloss am
    13. August 2014 auf Abweisung der Beschwerde.

    
	
     

    
	
    II.

    
	
    1.

    
	
    Das Verwaltungsgericht ist gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a
    des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG)
    zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Da auch die übrigen
    Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

    
	
     

    
	
    2.

    
	
    2.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes
    über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober
    2000 (ATSG) ist Invalidität die voraussichtlich bleibende
    oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit.
    Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der
    körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach
    zumutbarer Behandlung sowie Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise
    Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden
    ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

    
	
     

    
	
    2.2 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht bei einem
    Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Viertelsrente,
    bei einem solchen von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei
    mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und ab mindestens 70 %
    auf eine ganze Rente. Für die Bestimmung des
    Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person
    nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen
    Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare
    Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung
    zum Erwerbseinkommen gesetzt, welches sie erzielen könnte, wenn sie nicht
    invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

    
	
     

    
	
    2.3
    Invalidenrechtlich nicht als relevant gelten Beeinträchtigungen der
    Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten
    Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, zu vermeiden
    vermöchte. Das Mass des Forderbaren muss dabei weitgehend objektiv bestimmt
    werden. Es ist somit festzustellen, ob und in welchem Masse ein
    Versicherter infolge seines geistigen Gesundheitsschadens auf dem ihm nach
    seinen Fähigkeiten offenstehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt erwerbstätig
    sein kann. Dabei kommt es darauf an, welche Tätigkeit ihm zugemutet werden
    darf. Zur Annahme einer durch einen geistigen Gesundheitsschaden
    verursachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass der Versicherte
    nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob
    anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei ihm
    sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder – als alternative Voraussetzung –
    sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 135 V 201 E. 7.1.1).

    
	
     

    
	
    3.

    
	
    3.1 Gemäss
    Art. 17 Abs. 1 ATSG ist eine Rente von Amtes wegen oder auf
    Gesuch hin für die Zukunft zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn
    sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich ändert.
    Eine Revision wird von Amtes wegen durchgeführt, wenn sie im Hinblick auf
    eine mögliche erhebliche Änderung des Invaliditätsgrads bei der Festsetzung
    der Rente auf einen bestimmten Termin in Aussicht genommen worden ist oder
    wenn Tatsachen bekannt oder Massnahmen angeordnet werden, die eine
    erhebliche Änderung des Invaliditätsgrads als möglich erscheinen lassen
    (Art. 87 Abs. 1 der Verordnung über die
    Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 [IVV]).

    
	
     

    
	
    3.2 Ein
    Revisionsgrund, d.h. eine für den Rentenanspruch massgebliche Veränderung der
    Verhältnisse, ist unter anderem bei einer Besserung oder Verschlechterung
    des Gesundheitszustands gegeben, aber auch bei einer Erhöhung oder
    Verminderung des massgeblichen Validen- oder Invalideneinkommens sowie bei
    einer Änderung der spezifischen Arbeitsfähigkeit. Keinen Revisionsgrund
    stellt hingegen eine nur vorübergehende Änderung des Gesundheitszustands
    oder die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten
    (medizinischen) Sachverhalts dar (BGer-Urteil 9C_767/2008 vom
    3. Oktober 2008 E. 1.2). Bei gleich gebliebenen tatsächlichen
    Verhältnissen muss ein Revisionsgrund, welcher zur Herabsetzung oder zur
    Aufhebung der Invalidenrente führt, somit aktenmässig zuverlässig
    ausgewiesen sein (BGer-Urteil 9C_552/2007 vom 17. Januar 2008
    E. 3.1.2). 

    
	
     

    
	
    Identisch gebliebene
    Diagnosen schliessen eine revisionsrechtlich erhebliche Steigerung des
    tatsächlichen Leistungsvermögens (Arbeitsfähigkeit) – sei es aufgrund eines
    objektiv geminderten Schweregrads desselben Leidens, sei es aufgrund
    verbesserter Leidensanpassung der versicherten Person – nicht aus. Ob eine
    derartige tatsächliche Änderung oder aber eine revisionsrechtlich
    unbeachtliche abweichende ärztliche Einschätzung eines im Wesentlichen
    gleich gebliebenen Gesundheitszustands vorliegt, bedarf – auch mit Blick
    auf die mitunter einschneidenden Folgen für die versicherte Person – einer
    sorgfältigen Prüfung. Dabei gilt der Beweisgrad der überwiegenden
    Wahrscheinlichkeit, wobei die blosse Möglichkeit einer Verbesserung
    tatsächlicher Art nicht genügt (BGer-Urteil 8C_458/2009 vom
    2. November 2009 E. 3.2).

    
	
     

    
	
    3.3 Zur Ermittlung der Revisionsvoraussetzungen
    ist grundsätzlich der Sachverhalt der ursprünglichen Rentenverfügung mit
    den aktuellen Verhältnissen im Zeitpunkt der Neubeurteilung zu vergleichen.
    Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung
    einer anspruchserheblichen Änderung bildet rechtsprechungsgemäss die letzte
    (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf
    einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer
    Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
    Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen
    Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4).
    

    
	
     

    
	
    4.

    
	
    4.1 Nach
    dem für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren
    geltenden Grundsatz der freien Beweiswürdigung haben Versicherungsträger
    und Sozialversicherungsrichter die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an
    förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für
    das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel,
    unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu
    entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige
    Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten.
    Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen
    Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu
    würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die
    andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).

    
	
     

    
	
    4.2 Es
    ist Aufgabe des Arztes, sämtliche Auswirkungen einer Krankheit oder eines Unfalls
    auf den Gesundheitszustand der versicherten Person zu beurteilen und dazu
    Stellung zu nehmen, bezüglich welcher konkreten Tätigkeiten und in welchem
    Umfang sie arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann eine
    wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen
    der versicherten Person im Hinblick auf ihre persönlichen Verhältnisse noch
    zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4). 

    
	
     

    
	
    4.3 Hinsichtlich des Beweiswerts eines ärztlichen
    Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten
    Fragen umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten
    Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der
    untersuchten Person auseinandersetzt, was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen
    nötig ist, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinanderset­zung mit
    den Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der
    medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die
    Schlussfolgerungen des medizinischen Experten in einer Weise begründet
    sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann,
    sowie ob der Experte nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten,
    welche ihm die Beantwortung der Fragen erschweren, gegebenenfalls deutlich
    macht. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die
    Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in
    Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). 

    
	
     

    
	
    4.4 Dennoch hat es die
    Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar
    erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten
    Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens
    eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, welche aufgrund
    eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die
    Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen
    Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft
    zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der
    Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4). Dagegen
    entspricht es einer allgemeinen Erfahrung, dass Hausärzte im Hinblick auf
    ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu
    Gunsten ihrer Patienten aussagen (Ulrich Meyer, Rechtsprechung des Bundesgerichts
    zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
    2. A., Zürich/Basel/Genf 2010, S. 353).

    
	
     

    
	
    4.5 Die Verwaltung als verfügende Instanz und
    – im Beschwerdefall – der Richter dürfen eine Tatsache nur dann als
    bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im
    Sozialversicherungsrecht hat der Richter dabei seinen Entscheid – sofern
    das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht – nach dem Beweisgrad der
    überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines
    bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter
    hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die er von allen
    möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt
    (BGE 119 V 7 E. 3c/aa, mit Hinweisen).

    
	
     

    
	
    5.

    
	
    5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er nach
    wie vor gesundheitlich beeinträchtigt und nicht in der Lage sei, eine
    leichte wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % auszuführen. Die
    Beschwerdegegnerin habe den medizinischen Sachverhalt nur ungenügend
    abgeklärt. Sie hätte insbesondere ein polydisziplinäres Gutachten sowie
    eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit einholen müssen.
    Ferner sei er höchstens in der Lage, eine leichte Verweisungstätigkeit in
    sitzender und wechselbelastender Position auszuführen. Da solche
    Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt jedoch äusserst selten
    seien, sei es nicht vertretbar, den Tabellenlohn gemäss Anforderungsniveau
    4 heranzuziehen bzw. diesen lediglich um 8 % zu kürzen. Hinzu komme,
    dass er mit 62 Jahren kurz vor dem Pensionierungsalter stehe. Dies gelte
    zwar als invaliditätsfremder Faktor, schliesse aber eine Verwertung seiner
    Resterwerbsfähigkeit aus. Werde dies berücksichtigt, so sei er auch aus
    diesem Grund als in rentenbegründendem Ausmass erwerbsunfähig zu
    qualifizieren.

    
	
     

    
	
    5.2 Die Beschwerdegegnerin ist hingegen der Ansicht,
    dass sich aus den medizinischen Akten eine klare Verbesserung des
    Gesundheitszustands des Beschwerdeführers ergebe, weshalb die
    revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente gerechtfertigt sei. Des
    Weiteren bestehe für eine interdisziplinäre Begutachtung, welche unter
    anderem den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
    berücksichtige, aus versicherungsmedizinischer Sicht keine Notwendigkeit.
    Soweit der Beschwerdeführer vorbringe, seine Restarbeitsfähigkeit sei
    wirtschaftlich nicht verwertbar, sei er zudem darauf hinzuweisen, dass
    nicht der aktuelle, sondern der ausgeglichene Arbeitsmarkt massgebend sei.
    In diesem bestehe ohne Weiteres die Möglichkeit, dass er wieder eine
    Arbeitsstelle finde. Zudem genüge der Hinweis auf sein fortgeschrittenes
    Alter für sich alleine nicht, um sämtliche Verweisungstätigkeiten als
    unzumutbar zu qualifizieren.

    
	
     

    
	
    6.

    
	
    Strittig und zu prüfen
    ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Verfügungszeitpunkt
    vom 12. Juni 2014 (rentenaufhebende Verfügung) im Vergleich mit demjenigen
    vom 21. November 2011 (rentenzusprechende Verfügung) in rentenbeeinflussender
    Weise verbessert hat und welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer (noch)
    zugemutet werden können. Dabei ist entgegen der Ansicht des
    Beschwerdeführers unerheblich, wann die Beschwerdegegnerin die Revision
    einleitete.

    
	
     

    
	
    6.1 Dem Austrittsbericht von Dr. med. C.______, Leiter
    der Viszeralchirurgie des Spitals D.______, vom 19. April 2011 lässt sich
    entnehmen, dass der Beschwerdeführer den Status nach mehreren operativen
    Eingriffen, insbesondere in der Magen- und Darmgegend, aufweise. Er habe
    zudem eine hohe Dünndarmfistel, weshalb am 1. April 2011 eine Laparotomie mit
    dem Versuch zur Wiederherstellung der Darmkontinuität erfolgt sei. Der postoperative
    Verlauf betreffend den Nahrungsaufbau habe sich stockend gestaltet, wobei
    die Darmmotilität früh in Schwung gekommen sei. Ab dem 12. April 2011
    sei es zu zwei weiteren kleinen Fisteln gekommen, weshalb weitere
    medizinische Massnahmen nötig seien.

    
	
     

    
	
    Am 27. September 2011
    bemerkte Dr. C.______ sodann, dass der Beschwerdeführer anlässlich der
    Sprechstunde vom 14. September 2011 zum ersten Mal einen wirklich glücklichen
    Eindruck gemacht und bis auf gelegentliche Rückenschmerzen praktisch keine
    Schmerzen mehr habe. Es sei nun endlich alles trocken abgeheilt, weshalb
    keine weiteren Kontrollen bei ihm vorgesehen seien.

    
	
     

    
	
    6.2 Der Hausarzt des Beschwerdeführers Dr. med.
    E.______, Allgemeinmediziner FMH, erhob am 3. März 2012 die Befunde einer
    starren Abdominalmuskulatur sowie einer behinderten Bauchatmung. In der
    zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Maschinenarbeiter bei der F.______AG sei
    der Beschwerdeführer seit 2009 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig,
    was durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden könne. Zudem ermüde
    der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben rasch, benötige bereits nach
    einer kurzen Gehstrecke eine Ruhepause und habe Probleme beim Aufrichten.

    
	
     

    
	
    6.3 RAD-Arzt Dr. med. G.______, Facharzt FMH für
    Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, führte am 26. März
    2012 aus, dass die Einschätzung von Dr. E.______ nicht nachvollziehbar
    sei. Gestützt auf die Meinung von Dr. C.______ sei vielmehr davon
    auszugehen, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
    verbessert habe. Zur Beurteilung der funktionellen Kapazität sei aber noch
    ein zusätzlicher Arztbericht bei Dr. C.______ einzuholen.

    
	
     

    
	
    6.4 Im am 4. April 2012 bei der Beschwerdegegnerin
    eingegangenen Bericht stellte Dr. C.______ dem Beschwerdeführer eine
    sehr gute Prognose. Eine gegenwärtige Behandlung sei bis auf hausärztliche
    Kontrollen bei Dr. E.______ keine indiziert. Eine Wiederaufnahme einer
    leichten Arbeit sei seit Mitte September 2011 möglich, wobei ihm der
    angestammte Beruf des Beschwerdeführers unbekannt sei. Es sei aber zu
    bemerken, dass für mittlere bis schwere körperliche Arbeiten eine
    verminderte Leistungsfähigkeit bestehe. Als Einschränkung sei eine schwache
    Bauchdecke zu nennen, welcher mit Bauchtraining und Physiotherapie begegnet
    werden könne.

    
	
     

    
	
    6.5 Am 17. April 2012 bemerkte Dr. G.______ gestützt
    auf die Ausführungen von Dr. C.______, dass beim Beschwerdeführer aus
    abdominalchirurgischer Sicht seit der letzten Beurteilung eine deutliche
    Verbesserung zu verzeichnen sei. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit weise
    er nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % auf. Hingegen sei ihm
    eine leichte, wechselbelastende, vorwiegend sitzende Tätigkeit ohne
    Exposition gegenüber Kälte, Nässe und Staub ab September 2011 wieder zu
    100 % zumutbar gewesen. Da kein Potential für eine wesentliche
    Verbesserung bestehe, könne auf eine vorzeitige medizinische Reevaluation
    verzichtet werden.

    
	
     

    
	
    6.6 Am 4. Juli 2012 fand erneut eine Sprechstunde bei
    Dr. C.______ statt. Anlässlich dieser habe der Beschwerdeführer
    berichtet, dass er sich schlecht, krank und alt fühle. Dr. C.______ führte
    dazu weiter aus, dass der Krankheitsverlauf objektiv nach wie vor als sehr
    gut, der psychische Zustand aber als sehr schlecht einzustufen sei. Der Beschwerdeführer
    mache einen leidenden Eindruck. Alles, was er zu unternehmen versuche,
    führe nach kurzer Zeit zu Beschwerden. Es sei ihm klar, dass der
    Beschwerdeführer zur Zeit nicht richtig arbeitsfähig sei, was aber nicht an
    seinen Bauchproblemen liege. Vielmehr sei dies im Gesamtzustand begründet,
    welcher allenfalls eine psychiatrische Beurteilung oder eine Behandlung
    notwendig mache. Aus chirurgischer Sicht sei aber nach wie vor keine
    weitere Therapie indiziert.

    
	
     

    
	
    Am 9. August 2012
    ergänzte Dr. C.______, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der letzten
    Sprechstunde sicherlich nicht für sämtliche Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig
    gewesen sei. Es sei aber zu beachten, dass die behandelten Dünndarmfisteln
    Mitte September 2011 sowie anfangs Juli 2012 vollständig verschlossen
    gewesen seien und die Bauchdecke rekonstruiert worden sei. Damit könne er
    sich vorstellen, dass der Beschwerdeführer wieder einem Arbeitsprozess
    zugeführt werden könne, wobei durch die Schwächung der Bauchdecke und deren
    Rekonstruktion eine körperlich schwere Arbeit ungünstig sei. Wie weit sich
    die Krankengeschichte auf seinen Gesamtzustand ausgewirkt habe, könne er
    als Chirurg hingegen nicht beurteilen. Dies möchte er vielmehr dem
    behandelnden Hausarzt oder einem entsprechenden Spezialisten überlassen.

    
	
     

    
	
    6.7 Mit Schreiben vom 22. August 2012 äusserte Dr.
    E.______ den Verdacht auf einen engen Spinalkanal. Der Beschwerdeführer
    habe beklagt, dass er nicht länger als eine Viertelstunde sitzen oder stehen
    könne. Beim Röntgen der Lendenwirbelsäule habe man eine Unregelmässigkeit
    im Sinne eines Übergangswirbels L5/S1 reitend auf dem Sacrum vorgefunden.
    Zur Abklärung des Verdachts bitte er Dr. med. H.______, Facharzt für Neurochirurgie
    FMH, Spital I.______, den Beschwerdeführer in eine Sprechstunde aufzubieten.

    
	
     

    
	
    6.8 In der Stellungnahme vom 4. September 2012
    äusserte sich Dr. G.______ dahingehend, dass es sich beim Verdacht auf
    eine Spinalstenose um einen bisher nicht erwähnten Gesundheitsschaden
    handle. Sofern Dr. H.______ aber weitere medizinische Abklärungen für nötig
    erachte, sei bei diesem ein zusätzlicher Arztbericht einzuholen. Im Übrigen
    seien den aufgelaufenen medizinischen Akten keine neuen Erkenntnisse zu entnehmen.
    Dr. C.______ beschreibe ausschliesslich unspezifische subjektive Beschwerden
    bei einem weiterhin guten chirurgischen Verlauf.

    
	
     

    
	
    6.9 Am 5. September 2012 fand eine ambulante
    Konsultation bei Dr. H.______ statt. In seinem Bericht vom 10. September
    2012 führte dieser dazu aus, dass der Beschwerdeführer einen hohen
    Leidensdruck sowie deutliche Zeichen einer ungünstigen oder gestörten
    Schmerzverarbeitung aufweise. Es bestehe der Verdacht auf eine
    Somatisierung. Mittels der Magnetresonanztomographie
    (MRT) der Hals- und Lendenwirbelsäule seien nur geringe degenerative
    Veränderungen ersichtlich. Eine neurochirurgische Operation sei zurzeit
    nicht indiziert. Ebenfalls erscheine ein
    interventionell-schmerztherapeutisches Verfahren als nicht geeignet. Am
    ehesten werde man mit einer Aktivierung, einem Übungsprogramm oder
    eventuell auch mit einer schmerzdistanzierenden Verhaltenstherapie etwas
    erreichen können, wobei er auch diesbezüglich skeptisch sei.

    
	
     

    
	
    6.10 Dr.
    G.______ führte am 12. April 2014 schliesslich aus, dass Dr. H.______
    kein patho-anatomisches Korrelat für die vom Beschwerdeführer beklagten
    Rückenschmerzen habe finden können, weshalb er an seiner Stellungnahme vom
    17. April 2012 festhalte, wonach dem Beschwerdeführer ab September 2011 eine leichte, wechselbelastende,
    vorwiegend sitzende Tätigkeit ohne Exposition gegenüber Kälte, Nässe und
    Staub zu 100 % zumutbar gewesen sei.

    
	
     

    
	
    7.

    
	
    7.1 Gestützt auf die versicherungsmedizinische
    Einschätzung und die nachvollziehbar begründeten Berichte von Dr. C.______
    ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem
    Beschwerdeführer seit September 2011 weder schwere noch mittelschwere
    Arbeiten, jedoch eine leichte, wechselbelastende, vorwiegend sitzende Tätigkeit
    ohne Exposition gegenüber Kälte, Nässe und Staub zu 100 % zumutbar gewesen
    ist. Die damit verbundene Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers
    war somit aber bereits vor der rentenbegründenden Verfügung vom 21. November
    2011 eingetreten und entspricht weitgehend demjenigen Zustand, welcher im
    Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung vorlag. Zumindest lässt sich den
    medizinischen Akten nicht entnehmen, dass in der Zeit zwischen der
    rentenbegründenden und rentenaufhebenden Verfügung eine revisionsrelevante,
    wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers oder
    eine Änderung seiner spezifischen Arbeitsfähigkeit eintrat. Auch Dr.
    G.______ folgte der Meinung von Dr. C.______ und ergänzte bereits am
    17. April 2012, dass kein Potential für eine wesentliche Verbesserung
    vorhanden sei, worauf er am 12. April 2014 daran festhielt und somit
    offenbar auch die Ansicht vertrat, dass eben keine revisionsrelevante
    Verbesserung des Gesundheitszustands oder eine Änderung der
    Arbeitsfähigkeit zwischen den beiden Verfügungszeitpunkten festgestellt
    werden konnte. Des Weiteren ging aber auch die Beschwerdegegnerin selbst in
    ihrer rentenaufhebenden Verfügung davon aus, dass dem Beschwerdeführer die
    Verweisungstätigkeit bereits im September 2011 zu 100 % zumutbar gewesen
    ist. Schliesslich lässt sich auch den übrigen im Recht liegenden
    medizinischen Berichten keine Anhaltspunkte dafür entnehmen, dass im
    revisionsrelevanten Beurteilungszeitraum eine Verbesserung des Gesundheitszustandes
    oder eine Änderung der spezifischen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
    eintrat.

    
	
     

    
	
    Da die
    Beschwerdegegnerin zwischen den beiden massgeblichen Verfügungszeitpunkten
    weder eine Verbesserung des Gesundheitszustands noch eine Änderung der
    spezifischen Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar ausweist, mangelt es an einem
    Revisionsgrund. 

    
	
     

    
	
    7.2 Dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer
    eine über September 2011 hinausgehende Invalidenrente zusprach, liegt darin
    begründet, dass ihr der Bericht von Dr. C.______ vom 27. September
    2011, welcher auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands seit September
    2011 hinweist, erst am 9. März 2012 und somit nach der rentenzusprechenden
    Verfügung zuging. Die Beschwerdegegnerin hätte nach Kenntnisnahme des
    Berichts nicht ein Revisionsverfahren einleiten dürfen, sondern zu prüfen gehabt,
    ob die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung der Verfügung vom
    21. November 2011 erfüllt sind.

    
	
     

    
	
    Eine solche ist gemäss
    Art. 53 Abs. 2 ATSG dann zulässig, wenn eine formell rechtskräftige
    Verfügung zweifellos unrichtig und wenn ihre Berichtigung von erheblicher
    Bedeutung ist. Die Voraussetzungen der Wiedererwägung sind anders als bei
    der Revision allein nach der Aktenlage zu beurteilen, wie sie sich im
    Zeitpunkt des Erlasses der abzuändernden oder aufzuhebenden Verfügung
    dargeboten hat (BGer-Urteil 8C_347/2011 vom 11. August 2011 E. 2.2). 

    
	
     

    
	
    Es rechtfertigt sich
    damit, die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die
    Voraussetzungen für eine allfällige Wiedererwägung der Verfügung vom
    21. November 2011 prüfen kann. Sollte sie zum Schluss kommen, dass
    eine Wiedererwägung zulässig ist, wird sie zu klären haben, ob dem
    Beschwerdeführer die Selbsteingliederung zumutbar ist. Dies ist bei
    Personen, die – wie der Beschwerdeführer – das 55. Altersjahr
    überschritten haben, nur ausnahmsweise der Fall (BGer-Urteil 9C_367/2011
    vom 10. August 2011 E. 3.3).

    
	
     

    
	
    Schliesslich bleibt
    vorliegend einerseits zu beachten, dass die Revisionsverfügung der
    Beschwerdegegnerin aufgehoben wird, weil die Voraussetzungen für eine
    Revision der Invalidenrente nicht erfüllt sind. Anderseits kommt dem
    Umstand Bedeutung zu, dass sich die Beschwerdegegnerin mit der Frage, ob
    dem Beschwerdeführer die Selbsteingliederung zumutbar ist, nicht
    auseinandergesetzt hat, obwohl aufgrund des Alters des Beschwerdeführers
    der Verzicht auf Eingliederungsmassnahmen nur dann in Frage kommt, wenn ein
    Ausnahmetatbestand gegeben ist. Aus diesen Umständen ergibt sich, dass die
    Beschwerdegegnerin – anders als etwa bei Rückweisungen aufgrund einer ungenügenden
    Sachverhaltsabklärung – dem Beschwerdeführer bis zu einem Neuentscheid die
    Rente weiter auszurichten hat (vgl. dazu auch BGer-Urteil 9C_367/2011 vom
    10. August 2011).

    
	
     

    
	
    Demgemäss ist die
    Beschwerde gutzuheissen, die Verfügung vom 12. Juni 2014 ist aufzuheben und
    die Sache im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

    
	
     

    
	
    III. 

    
	
    1.
    

    
	
    Nach
    Art. 134 Abs. 1 lit. c des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom
    4. Mai 1986 (VRG) i.V.m. Art. 69 Abs. 1bis IVG hat die Partei, welche im Beschwerdeverfahren
    unterliegt, die amtlichen Kosten zu tragen. Ausgangsgemäss
    sind die Gerichtskosten von pauschal Fr. 600.- der Beschwerdegegnerin
    aufzuerlegen. Dem Beschwerdeführer
    ist der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-
    zurückzuerstatten.

    
	
     

    
	
    2. 

    
	
    Der obsiegende und
    berufsmässig vertretene Beschwerdeführer hat gemäss
    Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf eine angemessene
    Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Diese ist ohne
    Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der
    Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen und vorliegend auf Fr. 1'800.-
    (inkl. Mehrwertsteuer) festzusetzen.

    
	
    Demgemäss erkennt die Kammer:

    
	
    	
      1.

      	
      Die Beschwerde wird gutgeheissen, die Verfügung
      der Beschwerdegegnerin vom 12. Juni 2014 wird aufgehoben und die
      Sache wird im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin
      zurückgewiesen.

      
	
      2.

      	
      Der Beschwerdegegnerin wird eine Gerichtsgebühr
      von pauschal Fr. 600.- auferlegt. Dem Beschwerdeführer wird der von
      ihm geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-
      zurückerstattet.

      
	
      3.

      	
      Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem
      Beschwerdeführer innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids eine
      Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'800.- (inkl.
      Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

      
	
      4.

      	
      Schriftliche Eröffnung und Mitteilung an:

      
	
       

      	
      […]