# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2ed50c25-7d85-59d6-ad65-4d1e3c9e4c61
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.03.2025 E-7820/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7820-2024_2025-03-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7820/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Roswitha Petry (Vorsitz), 

Richterin Daniela Brüschweiler,  

Richterin Camilla Wyssen Mariéthoz;  

Gerichtsschreiberin Flavia Mark. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

(Beschwerdeführerin 1)    

B._______, geboren am (…), 

(Beschwerdeführerin 2)  

beide Ukraine,   

beide vertreten durch Marek Wieruszewski,  

(…),  

Beschwerdeführerinnen,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Verweigerung vorübergehender Schutz;  

Verfügung des SEM vom 11. November 2024 / N (…). 

 

 

 

E-7820/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführerinnen stellten am 8. November 2024 Gesuche um 

Gewährung vorübergehenden Schutzes. Im Rahmen der schriftlichen 

Kurzbefragungen (vgl. SEM-Akten 1375017-1/41) reichten sie unter ande-

rem bis zum (…) 2027 (Beschwerdeführerin 2) beziehungsweise (…) 2033 

(Beschwerdeführerin 1) gültige ukrainische Reisepässe zu den Akten, in 

welchen Stempel der US-amerikanischen «Homeland Security» vom (…) 

2023 mit dem Vermerk «Paroled until (…) 2025» eingetragen sind.  

B.  

Am 11. November 2024 wurden die Beschwerdeführerinnen zu ihren Ge-

suchen um Gewährung vorübergehenden Schutzes befragt (vgl. SEM-Ak-

ten 1375017-4/5, [nachfolgend A4, Beschwerdeführerin 1] und 1375017-

5/3 [Beschwerdeführerin 2]), wobei ihnen das rechtliche Gehör zur beab-

sichtigten Ablehnung ihrer Gesuche um vorübergehenden Schutz und dem 

beabsichtigten Wegweisungsvollzug in die USA gewährt wurde. 

Die Beschwerdeführerin 1 trug anlässlich dieser Befragung vor, sie hätten 

sich am 24. Februar 2022 (Zeitpunkt des Kriegsausbruches in der Ukraine) 

in Kiew (Ukraine) befunden, wo sie sich bis auf einen dreimonatigen Auf-

enthalt in den USA ([…] 2023 bis […] 2024) aufgehalten hätten. Sie habe 

ihre ältere Tochter besucht, die im (…)2023 mit ihrem Sohn ausgereist sei 

und dort geheiratet habe. Sie (die Beschwerdeführerin 1) habe sich aber 

nicht besonders wohl gefühlt, da dort ein anderes Klima herrsche. Sie habe 

ständig unter Kopfschmerzen und erhöhtem Blutdruck gelitten und auch 

der Verdauungsprozess sei beeinträchtigt gewesen. Sie und ihre jüngere 

Tochter hätten auch nicht länger bei ihrer älteren Tochter wohnen und sie 

selbst keine Arbeitsstelle finden können. Sie habe auch nie geplant, dort 

zu bleiben und einen Schutzstatus zu beantragen, sondern vielmehr nach 

ihrem Enkelsohn sehen wollen. Sie habe nicht verstanden, dass ihre ältere 

Tochter einen Schutzstatus für sie beantragt habe.  

Ihre jüngere Tochter, die Beschwerdeführerin 2, bestätigte diese Angaben 

im Wesentlichen und fügte hinzu, sie hätten nicht bei ihrer Schwester blei-

ben können, da man im Haus getrunken habe. Die Situation sei sehr 

«stressig» gewesen. Ausserdem hätten sie nicht zum Arzt gehen können, 

da sie niemand dorthin gebracht hätte und sie kein Geld gehabt hätten.  

C.  

Mit Verfügung vom 11. November 2024 – gleichentags eröffnet – lehnte 

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Seite 3 

das SEM die Gesuche um Gewährung vorübergehenden Schutzes für die 

Beschwerdeführerinnen ab, verfügte ihre Wegweisung, wies sie dem Kan-

ton Bern zu und beauftragte diesen mit dem Vollzug der Wegweisung.  

D.  

Gegen diese Verfügung erhoben die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe 

vom 11. Dezember 2024 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. 

Darin beantragten sie die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die 

Gewährung vorübergehenden Schutzes, eventualiter der vorläufigen Auf-

nahme. Subeventualiter sei die Sache zur Erstellung des rechtserhebli-

chen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchten sie um die Gewährung der un-

entgeltlichen Prozessführung.  

E.  

Am 13. Dezember 2024 bestätigte die zuständige Instruktionsrichterin den 

Eingang der Beschwerde und hielt fest, dass die Beschwerdeführerinnen 

den Ausgang des Verfahrens einstweilen in der Schweiz abwarten könn-

ten.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – end-

gültig (Art. 72 i.V.m. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).  

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Die 

Beschwerdeführerinnen haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men, sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und haben 

ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

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Seite 4 

Änderung. Sie sind daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 

(Art. 72 i.V.m. Art. 108 Abs. 6 AsylG [vgl. BVGE 2023 VI/1 E. 3.8 f.], Art. 48 

Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG).  

1.4 Auf die Beschwerde ist einzutreten.  

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich, soweit die Verweigerung vorübergehenden Schutzes betref-

fend, nach Art. 106 Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG), im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

3.1 Das SEM führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, 

dass der Eintrag «Paroled» im Reisepass der Beschwerdeführerinnen ei-

nem Schutzstatus analog dem Schutzstatus S in der Schweiz entspreche. 

Die Gesuche um Gewährung des vorübergehenden Schutzes in der 

Schweiz seien daher aufgrund der bestehenden Schutzalternative in den 

USA abzuweisen.  

3.2 In ihrer Beschwerdeschrift entgegnen die Beschwerdeführerinnen dem 

SEM sinngemäss, durch die Ausreise aus den USA hätten sie ihren Auf-

enthaltstitel («parole») für die USA verloren. Sie hätten nicht in den USA 

bleiben wollen, weshalb sie keine Bewilligung zur Ausreise beziehungs-

weise Wiedereinreise beantragt hätten. Zudem sei ihnen gar nicht bewusst 

gewesen, dass sie in den USA einen Schutzstatus erhalten hätten.  

4.  

4.1 Gemäss Art. 4 AsylG kann die Schweiz Schutzbedürftigen für die Dauer 

einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während eines 

Kriegs oder Bürgerkriegs sowie in Situationen allgemeiner Gewalt, vo-

rübergehenden Schutz gewähren. Der Bundesrat entscheidet, ob und nach 

welchen Kriterien Gruppen von Schutzbedürftigen vorübergehender 

Schutz gewährt wird (Art. 66 Abs. 1 AsylG). 

4.2 Am 11. März 2022 hat der Bundesrat gestützt auf Art. 66 Abs. 1 AsylG 

eine Allgemeinverfügung zur Gewährung des vorübergehenden Schutzes 

im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine erlassen (BBI 2022 

586). Gemäss Ziff. I dieses Erlasses wird der Schutzstatus für folgende 

Personenkategorien gewährt:  

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Seite 5 

–  schutzsuchende ukrainische Staatsbürgerinnen und -bürger und ihre 

Familienangehörige (Partnerinnen und Partner, minderjährige Kinder 

und andere enge Verwandte, welche zum Zeitpunkt der Flucht ganz 

oder teilweise unterstützt wurden), welche vor dem 24. Februar 2022 in 

der Ukraine wohnhaft waren;  

–  schutzsuchende Personen anderer Nationalität und Staatenlose sowie 

ihre Familienangehörige gemäss Definition in Buchstabe a, welche vor 

dem 24. Februar 2022 einen internationalen oder nationalen Schutzsta-

tus in der Ukraine hatten;  

–  schutzsuchende anderer Nationalität und Staatenlose sowie ihre Fami-

lienangehörige gemäss Definition in Buchstabe a, welche mit einer gül-

tigen Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung belegen können, 

dass sie über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfü-

gen und nicht in Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zurück-

kehren können.  

4.3 Bei den Beschwerdeführerinnen handelt es sich um ukrainische 

Staatsbürgerinnen, die vor dem 24. Februar 2022 in der Ukraine wohnhaft 

waren, womit die Anwendung von Ziff. I Bst. a der Allgemeinverfügung 

grundsätzlich in Betracht fällt. Entsprechend den Erwägungen in BVGE 

2022 VI/I E. 6.3 ist bei Gesuchen um vorübergehenden Schutz indessen 

dem Grundsatz der Subsidiarität asylrechtlichen Schutzes Rechnung zu 

tragen. Daraus folgt im Verfahren betreffend vorübergehenden Schutz, 

dass eine Person ukrainischer Staatsbürgerschaft, welche vor dem 24. 

Februar 2022 in der Ukraine wohnhaft war, nicht auf den Schutz der 

Schweiz angewiesen und entsprechend auch nicht als schutzbedürftig im 

Sinne von Art. 4 AsyIG zu bezeichnen ist, wenn für sie eine valable Schutz-

alternative ausserhalb der Ukraine bejaht werden kann (vgl. ebd. E. 6.3).  

4.4 Im Reisepass der Beschwerdeführerinnen ist ein «paroled»-Stempel 

der amerikanischen Behörden mit Gültigkeitsdauer bis zum (…) 2025 ein-

getragen. Am 21. April 2022 kündigte der damalige Präsident Biden das 

Programm "Uniting for Ukraine" an, ein neues, gestrafftes Verfahren, wel-

ches ukrainischen Staatsbürgern und -bürgerinnen, die vor dem Krieg in 

der Ukraine geflohen sind, die Möglichkeit bietet, in die Vereinigten Staaten 

zu reisen. Das amerikanische Einwanderungs- und Staatsangehörigkeits-

gesetz (Immigration and Nationality Act) ermächtigt dabei den Minister für 

Heimatschutz (Secretary of Homeland Security), Nichtstaatsangehörige 

aus "dringenden humanitären Gründen oder wegen eines erheblichen 

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öffentlichen Nutzens" vorübergehend in die Vereinigten Staaten einreisen 

zu lassen («parole»). Personen, denen im Rahmen des "Uniting for Ukra-

ine"-Prozesses die «parole» erteilt wird, können in der Regel für einen Zeit-

raum von bis zu zwei Jahren in die Vereinigten Staaten einreisen und sind 

berechtigt, eine Arbeitsgenehmigung («employment authoriziation») zu be-

antragen (vgl. Homeland Security, Uniting for Ukraine, 

https://www.dhs.gov/ukraine, abgerufen am 3. Februar 2025).  

4.5 Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump das Amt des Präsidenten der 

USA angetreten. Kurz darauf hat das Heimatschutzministerium eine Pause 

für eine Reihe von Programmen angeordnet, die es Einwanderern, darun-

ter auch ukrainischen Personen, ermöglichte, sich vorübergehend in den 

USA niederzulassen. Laut Journalisten signalisiere diese Entscheidung, 

dass die Trump-Regierung plane, eine Vielzahl von Programmen auszu-

setzen, die es Menschen ermöglicht hätten, vorübergehend in das Land 

einzureisen (vgl. https://www.nytimes.com/2025/01/24/us/politics/trump-

immigration-pause.html, abgerufen am 5. März 2025).   

4.6 Bei dieser Ausgangslage kommt das Gericht zu folgendem Schluss:  

Aus den vorliegenden Akten ergibt sich nicht mit hinreichender Klarheit, 

dass den Beschwerdeführerinnen in den USA eine valable Schutzalterna-

tive zur Schweiz zur Verfügung steht; eine Rückübernahmezusicherung 

liegt nicht vor. In seiner Verfügung vom 11. November 2024, welche somit 

vor dem 20. Januar 2025 erlassen worden ist, hat sich das SEM nicht mit 

den allfälligen Auswirkungen der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten 

der USA auf die Einwanderungspolitik und damit auf die Rückkehrmöglich-

keiten der Beschwerdeführerinnen auseinandersetzen können. Zum Ur-

teilszeitpunkt steht somit nicht fest, ob ihnen in den USA tatsächlich Schutz 

vor einer Rückweisung in ihren Heimatstaat vor Beendigung des Krieges 

gewährt wird. Diese Frage wird die Vorinstanz zu klären haben, gegebe-

nenfalls nach Rücksprache mit den zuständigen amerikanischen Behör-

den.   

4.7 Nach dem Gesagten erweist sich der Sachverhalt vorliegend hinsicht-

lich Rückkehrmöglichkeiten der Beschwerdeführerinnen in die USA als 

nicht genügend abgeklärt. Eine Heilung dieses Verfahrensmangels auf Be-

schwerdeebene steht nicht zur Debatte. Auf die Durchführung eines Schrif-

tenwechsels ist aus prozessökonomischen Überlegungen zu verzichten 

(Art. 72 i.V.m. Art. 111a Abs. 1 AsylG). 

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Seite 7 

4.8 Die Beschwerde ist gutzuheissen, soweit damit (subeventualiter) die 

Kassation der angefochtenen Verfügung und die Rückweisung der Sache 

an die Vorinstanz beantragt worden ist.  

5.  

5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu 

erheben (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Das Gesuch um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung wird damit gegenstandslos.  

5.2 Den Beschwerdeführerinnen sind angesichts ihres Obsiegens zulasten 

der Vorinstanz eine Entschädigung für die ihnen erwachsenen notwendi-

gen Kosten gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG zuzusprechen. Nachdem keine 

Kostennote zu den Akten gereicht worden ist, ist die Parteientschädigung 

unter Berücksichtigung der massgebenden Berechnungsfaktoren auf ins-

gesamt Fr. 250.– (inkl. Auslagen) festzusetzen (vgl. Art. 14 Abs. 2 und 

Art. 7 ff. und des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,  

SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit damit die Kassation der ange-

fochtenen Verfügung beantragt worden ist. 

2.  

Die Verfügung des SEM vom 11. November 2024 wird im angefochtenen 

Umfang (Dispositivziffern 1 – 3 und 5) aufgehoben. Das SEM wird ange-

wiesen, den Sachverhalt vollständig abzuklären und neu zu verfügen.  

3.  

Es werden keine Kosten erhoben.  

4.  

Das SEM wird angewiesen, den Beschwerdeführerinnen für das Verfahren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung von insge-

samt Fr. 250.– auszurichten.  

5.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerinnen, das SEM und die zu-

ständige kantonale Behörde. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Roswitha Petry Flavia Mark 

 

 

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