# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 863d14ed-12a7-546f-9d9f-7981ddbb454a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 11.09.2018 RU180046
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU180046_2018-09-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RU180046-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende,  

 Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos 

Würgler sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner 

Beschluss vom 11. September 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Klägerin und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Forderung 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes  
Hombrechtikon vom 23. August 2018 (GV.2018.00015) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 

 1. a) Mit Verfügung vom 23. August 2018 wurde der Klägerin und Be-

schwerdegegnerin (fortan Klägerin) eine Frist von zwanzig Tagen angesetzt, um 

für die sie allenfalls treffenden Kosten des Schlichtungsverfahrens beim Friedens-

richteramt Hombrechtikon einstweilen einen Kostenvorschuss von Fr. 450.– zu 

leisten (Urk. 2 S. 1 Dispositivziffer 1). 

 b) Mit Eingabe vom 3. September 2018 erhob der Beklagte und Beschwer-

deführer (fortan Beklagter) gegen obgenannte Verfügung innert Frist Beschwerde 

mit dem sinngemässen Antrag, die Forderungsklage sei abzuweisen, da nicht er, 

sondern C._____ passivlegitimiert sei (Urk. 1). 

 2. a) Die Beschwer ist Zulässigkeitsvoraussetzung jedes Rechtsmittels. Das 

Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines 

Rechtsmittels befugt ist, welcher ein (von der Rechtsordnung geschütztes, d.h. 

ein schutzwürdiges) Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abän-

derung eines erstinstanzlichen Entscheids besitzt. Fehlt es an der von Amtes we-

gen zu prüfenden Beschwer, ist auf das erhobene Rechtsmittel nicht einzutreten 

(Reetz, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Vorbemerkun-

gen zu den Art. 308-318 N 30 m.w.H.). 

 b) Der Beklagte wurde durch die angefochtene Verfügung zu nichts ver-

pflichtet, da nicht er, sondern die Klägerin den Kostenvorschuss von Fr. 450.– zu 

leisten hat. Ihm ist deshalb durch die angefochtene Verfügung kein Nachteil ent-

standen. Auf die Beschwerde des Beklagten ist demnach mangels Beschwer 

nicht einzutreten. 

 3. Es rechtfertigt sich, für das Beschwerdeverfahren umständehalber auf 

Kostenerhebung zu verzichten. Mangels wesentlicher Umtriebe ist der Klägerin 

für das Beschwerdeverfahren sodann keine Entschädigung zuzusprechen. 

- 3 - 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde des Beklagten wird nicht eingetreten. 

2. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Kosten erhoben. 

3. Der Klägerin wird für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung 

zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz, an die Klägerin 

und die Vorinstanz je unter Beilage einer Kopie der Urk. 1, je gegen Emp-

fangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert der Haupt-
sache beträgt Fr. 18'546.75. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
 
Zürich, 11. September 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. A. Baumgartner 
 

 
versandt am:  
bz 

	Beschluss vom 11. September 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde des Beklagten wird nicht eingetreten.
	2. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Kosten erhoben.
	3. Der Klägerin wird für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz, an die Klägerin und die Vorinstanz je unter Beilage einer Kopie der Urk. 1, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...