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**Case Identifier:** ae49e045-0204-5a84-b94d-39887a04ef2b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-03-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.03.2007 D-1671/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1671-2007_2007-03-19.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1671/2007
{T 0/2}

Urteil vom 19. März 2007

Mitwirkung: Richter Galliker, Richterin Schenker Senn, Richter Lang
Gerichtsschreiber Maeder

A.________(Beschwerdeführer), Ehefrau B._______(Beschwerdeführerin), Kinder 
C._______, D._______ und E._______, Mazedonien,

Beschwerdeführer

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz

betreffend

Verfügung vom 7. Februar 2007 i. S. Vollzug der Wegweisung (Wiedererwägung)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer,  gemäss  eigenen  Angaben  ein  aus  der  Nähe  der  Stadt 
F._______ (Südwestmazedonien) stammender G._______, am 19. März 1998 erstmals 
in der Schweiz ein Asylgesuch einreichte, welches mit Verfügung des Bundesamtes für 
Flüchtlinge (BFF, seit dem 1. Januar 2005: Bundesamt für Migration [BFM]) abgelehnt 
wurde,

dass die damals zuständige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) auf die dage-
gen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 19. November 1998 nicht eintrat,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Folge  am  4.  September  1999  nach  Mazedonien 
zurückgeschafft wurde, aber schon am 6. Januar 2000 ein zweites Asylgesuch stellte, 
auf welches das BFF mit Verfügung vom 22. Februar 2000 nicht eintrat,

dass  der  Beschwerdeführer  am 23.  November  2000 die  Schweiz  kontrolliert  auf  dem 
Luftweg Richtung Skopje verliess,

dass die Beschwerdeführerin am 2. Juli 2001 zusammen mit den beiden erstgeborenen 
Kindern in der Schweiz um Asyl nachsuchte und hier am 18. September 2001 das dritte 
Kind zur Welt brachte,

dass der Beschwerdeführer seinerseits wiederum in die Schweiz gelangte und hier am 
11. März 2002 zum dritten Mal ein Asylgesuch stellte,

dass  das  BFF  mit  Verfügung  vom  26.  September  2002  in  Bezug  auf  sämtliche  Be-
schwerdeführer das Nichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft feststellte, die Asylgesuche 
vom 2. Juli  2001 und 11.  März 2002 ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz 
sowie deren Vollzug anordnete,

dass die Beschwerdeführer diese Verfügung am 22. Oktober 2002 bei der ARK in allen 
Punkten anfochten,

dass die ARK die Beschwerde mit  Urteil  vom 29. August  2006 vollumfänglich abwies, 
wobei sie zur Begründung der Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs unter anderem 
ausführte, die gesundheitlichen Beschwerden der Beschwerdeführerein seien in Maze-
donien ausreichend behandelbar,

dass die Beschwerdeführerin  unter  Einschluss ihrer  drei  Kinder am 18. Oktober  2006 
beim BFM eine als "Wiedererwägungsgesuch" bezeichnete Rechtsschrift  einreichte, in 
der sie zur Hauptsache beantragte, es sei die Verfügung des BFF vom 26. September 
2002 im Wegweisungspunkt  aufzuheben und festzustellen,  dass sich seit  dem Erlass 
dieser Verfügung eine wiedererwägungsrechtlich massgebliche Veränderung der Sach-
lage ergeben habe, aufgrund derer die Unzumutbarkeit  des Vollzugs der Wegweisung 
festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen sei,

dass das BFM die Rechtsschrift vom 18. Oktober 2006 am 25. Oktober 2006 an die ARK 
mit  der  Begründung  überwies,  es  handle  sich  nach  seiner  Auffassung  um ein  Revi-
sionsgesuch,

dass die ARK die Rechtsschrift  vom 18. Oktober 2006 als Gesuch um Revision ihres 
Urteils  vom  29.  August  2006  im  Umfang  des  Wegweisungsvollzugs  behandelte  und 
dieses mit Urteil vom 30. November 2006 abwies,

dass die ARK mit demselben Urteil die Akten zur gut scheinenden Behandlung �  unter 
anderem hinsichtlich der geltend gemachten veränderten Sachlage �  an das BFM mit 
der Begründung überwies, aufgrund der Aktenlage sei davon auszugehen, bei den nach 

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Erlass des Urteils der ARK vom 29. August 2006 aufgetretenen gesundheitlichen Pro-
blemen  des  Kindes  D._______  (Kurzbericht  von  Dr.  med.  P.T.L.,  Facharzt  FMH  für 
Kinder- und Jugendmedizin, vom 18. Oktober 2006 mit der Aussage, D._______ weise 
eine Darmveränderung auf, die rasch einer Operation bedürfe) handle es sich um eine 
akute  Verschlechterung  seines  Gesundheitszustandes,  welche  allenfalls  in  einem 
Wiedererwägungsverfahren zu prüfen sei,

dass die Beschwerdeführerin auf Aufforderung des BFM vom 4. Dezember 2006 hin am 
11.  Dezember  2006  verschiedene  medizinische  Unterlagen  betreffend  das  Kind 
D._______  (Bericht  von  Dr.  med.  J.H.,  Spezialarzt  FMH  für  Kinderchirurgie,  vom 
9. Dezember 2006; zwei Berichte des Kantonsspitals H._______ vom 1. Juli  2004 und 
vom 15. November 2006) zu den Akten reichte,

dass das BFM die Rechtsschrift vom 18. Oktober 2006, soweit den Gesundheitszustand 
des Kindes D._______ betreffend, als Wiedererwägungsgesuch sämtlicher Beschwerde-
führer  gegen  die  Verfügung  vom  26.  September  2002  behandelte  und  dieses  mit 
Verfügung vom 14. Dezember 2006 abwies,

dass es als Begründung im Wesentlichen anführte, die gesundheitlichen Beschwerden 
des Sohnes D._______ (chronische Obstipation und Enkopresis) hätten lange vor der 
Geltendmachung  im  Gesuch  am  18.  Oktober  2006  bestanden,  und  die  im  Moment 
benötigte medizinische Behandlung, bestehend aus einer relativ einfachen Pflege, sowie 
die nötigen Ultraschalluntersuchungen seien im Herkunftsort der Beschwerdeführer oder 
in den umliegenden Zentren, beispielsweise in der Stadt I.________, möglich,

dass die Beschwerdeführer am 10. Januar 2007 (Poststempel) ein weiteres Wiederer-
wägungsgesuch an das BFM richteten,  in dem sie beantragten,  es sei  die Verfügung 
vom 26. September 2002 aufzuheben und das Vorliegen einer persönlichen Notlage, der 
Eintritt einer wiedererwägungsrechtlich massgebenden Änderung der Sachlage seit Er-
lass der ursprünglichen Verfügung sowie die Flüchtlingeigenschaft festzustellen, und es 
sei ihnen Asyl oder die vorläufige Aufnahme zu gewähren,

dass sie im Eventualpunkt beantragten, es sei  die Unzulässigkeit  und Unzumutbarkeit 
des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und ihnen von Amtes wegen die vorläufige 
Aufnahme zu gewähren,

dass das BFM mit Zwischenverfügung vom 16. Januar 2007 die Beschwerdeführer zur 
Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'200.-- bis zum 30. Januar 2007 aufforderte, 
mit der wesentlichen Begründung, die Erfolgsaussichten des Wiedererwägungsgesuchs 
seien als gering einzustufen, weil sich sowohl das BFM als auch die ARK bereits einmal 
zu den Gesuchsvorbringen geäussert habe,

dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss fristgemäss leisteten,

dass  das  BFM  Verfügung  vom  7.  Februar  2007  das  Wiedererwägungsgesuch  vom 
10. Januar 2007 abwies und die Rechtskraft und Vollstreckbarkeit der Verfügungen vom 
11. März 2002 respektive 2. Juli 2002 (recte: der Verfügung vom 26. September 2002) 
bestätigte,

dass es in der Entscheidbegründung im Wesentlichen festhielt,  es lägen keine neuen 
Sachverhaltselemente vor, und das mit dem Wiedererwägungsgesuch eingereichte Arzt-
zeugnis von Dr. med. D.G., FMH Innere Medizin und Rheumatologie, vom 22. Dezember 
2006 bestätige das Krankheitsbild, welches bereits früher aktenkundig gewesen sei und 
zu welchem sich die ARK in ihrem Urteil vom 30. August 2006 (recte: 29. August 2006) 
respektive 30. November 2006 bereits geäussert habe,

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dass die Beschwerdeführer am 5. März 2007 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsge-
richt eine Beschwerde einreichten und im Hauptpunkt beantragten, es sei die Verfügung 
des BFM vom 7. Februar 2007 aufzuheben und das Vorliegen einer persönlichen Not-
lage, der Eintritt einer wiedererwägungsrechtlich massgebenden Änderung der Sachlage 
seit Erlass der ursprünglichen Verfügung sowie die Flüchtlingeigenschaft festzustellen, 
und es sei ihnen Asyl oder die vorläufige Aufnahme zu gewähren,

dass sie im Eventualpunkt beantragten, es sei  die Unzulässigkeit  und Unzumutbarkeit 
des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und ihnen von Amtes wegen die vorläufige 
Aufnahme zu gewähren,

dass sie daneben in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Anweisung der zuständigen kan-
tonalen Fremdenpolizeibehörde zum Verzicht auf Vollzugshandlungen während der Be-
handlung des Wiedererwägungsgesuchs ersuchten,

und zieht in Erwägung,

dass das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen 
(Art.  5  des Bundesgesetzes vom 20.  Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren 
[VwVG SR 172.021]) des BFM auf dem Gebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31 - 34 des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [Verwaltungsgerichts-
gesetz, VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]),

dass vorliegend der Entscheid vom 7. Februar 2007, laut dessen Dispositiv  das BFM 
das �  gegen die vorerwähnte Verfügung vom 26. September 2002 gerichtete �  Wieder-
erwägungsgesuch der Beschwerdeführer abgewiesen hat, eine Verfügung darstellt, die 
mit Beschwerde an das letztinstanzlich zuständige Bundesverwaltungsgericht weiterge-
zogen werden kann,

dass die Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen haben, durch die 
angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren 
Aufhebung beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwer-
de legitimiert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf ihre frist-  und formgerecht  eingereichte Beschwerde �  unter Vorbehalt 
der nachfolgenden Bestimmungen �  einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi-
ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einem vereinfachten Verfahren 
entschieden wird und die vorliegende Beschwerde, wie nachfolgend aufgezeigt,  offen-
sichtlich unbegründet  ist,  weshalb  auf  einen Schriftenwechsel  verzichtet  werden kann 
und der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 
AsylG),

dass nach Art. 29 Abs. 1 und 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101; zur Weitergeltung der unter Art. 4 aBV ent-

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wickelten  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  vgl.  BGE 127  I  137  E.  6)  ein  verfas-
sungsmässiger  Anspruch  auf  Wiedererwägung  besteht,  wenn  erhebliche  Tatsachen 
oder  Beweismittel  geltend  gemacht  werden,  die  im früheren  Verfahren  nicht  bekannt 
waren oder damals noch nicht eingebracht werden konnten, oder wenn sich die Umstän-
de seit der letzten Beurteilung wesentlich geändert haben und mithin der ursprüngliche 
(fehlerfreie)  Entscheid  an  nachträglich  eingetretene  Veränderungen  der  Sach-  oder 
Rechtslage anzupassen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.; BGE 124 II 6 E. 3a, 120 Ib 46 
E. 46, 113 Ia 150 ff. E. 3a),

dass im konkreten Fall die Beschwerdeführer ihr Wiedererwägungsgesuch vom 10. Ja-
nuar  2007 beim BFM ausdrücklich  "als  Zweitasylgesuch"  eingereicht  und im Rahmen 
des Rechtsbegehrens 4 die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft  sowie �  als Folge 
davon �  die Gewährung von Asyl oder der vorläufigen Aufnahme in der Schweiz bean-
tragt haben,

dass praxisgemäss zwar ein weiteres Gesuch um Feststellung der Flüchtlingeigenschaft 
nach erfolglosem Durchlaufen eines Asylverfahrens vorbehältlich des Anrufens von Re-
visionsgründen grundsätzlich als neues Asylgesuch zu behandeln ist (vgl. EMARK 1998 
Nr. 1 E. 6 S. 10 ff.),

dass die Begründung des Wiedererwägungsgesuches vom 10. Januar 2007 jedoch aus-
schliesslich auf die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin und des Kindes 
D._______,  die  angeblich  fehlende  Verfügbarkeit  einer  adäquaten  medizinischen  Be-
handlung respektive den fehlenden Zugang zu einer solchen sowie auf die allgemeinen 
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme in Mazedonien abgestützt ist,

dass die Beschwerdeführer das Wiedererwägungsgesuch mithin ausschliesslich mit an-
geblich bestehenden völker- oder landesrechtlichen Wegweisungshindernissen begrün-
den und sich aus ihren Ausführungen in der Gesuchsschrift in keiner Weise die Absicht 
ergibt,  die Schweizerischen Behörden �  noch immer oder wiederum �  um Schutz vor 
Verfolgung zu ersuchen (vgl. EMARK 1998 Nr. 1 E. 6.c.bb S. 13 ),

dass für die Qualifizierung einer Eingabe als neues Asylgesuch die alleinige Bezeich-
nung  und  der  Inhalt  (formulierte  Begehren)  derselben  nicht  massgeblich  sind  (vgl. 
EMARK 1998 Nr. 1 E. 6 S. 10),

dass das BFM demnach das Wiedererwägungsgesuch vom 10. Juni 2007 trotz der darin 
ausdrücklich geforderten Behandlung "als Zweitasylgesuch" und der als "Rechtsbegeh-
ren 4" formulierten Anträge zu Recht nicht als neues Asylgesuch, sondern �  im Ergebnis 
�  als Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 26. September 2002 im Umfang 
der Anordnung des Wegweisungsvollzugs (Ziffern 4 und 5 des Verfügungsdispositivs) 
behandelt hat,

dass das derart behandelte Wiedererwägungsgesuch sodann vom BFM in der angefoch-
tenen Verfügung vom 7. Februar 2007 abgewiesen wurde (Ziffer 1 des Verfügungsdis-
positivs),

dass sich die Beschwerdeführer an diesem Anfechtungsgegenstand zu orientieren ha-
ben und den Streitgegenstand nur in dessen Rahmen festlegen können (CHRISTOPH AUER, 
Streitgegenstand  und  Rügeprinzip  im  Spannungsfeld  der  verwaltungsrechtlichen  Pro-
zessmaximen, Bern 1997, S. 63),

dass, soweit  die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft  und die Gewährung von Asyl 
beantragt wird, eine unzulässige Erweiterung des Streitgegenstands über das Anfech-

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tungsobjekt hinaus vorliegt (vgl. AUER, a.a.O., S. 63; BGE 110 V 51 E. 3c),

dass sich die Beschwerde in diesem Umfang als unzulässig erweist und insoweit darauf 
nicht einzutreten ist,

dass sowohl im Wiedererwägungsgesuch als auch in der gegen dessen Abweisung er-
hobenen Beschwerde im Kern geltend gemacht wird, die Sachlage habe sich "seit der 
ersten  Verfügung"  rechtserheblich  derart  verändert,  dass  im  heutigen  Zeitpunkt  die 
Feststellung  der  Unzulässigkeit  und  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs  zwin-
gend erforderlich sei,

dass im Konkreten auf die Gesundheitssituation bei der Beschwerdeführerin und beim 
Kind Erjon hingewiesen wird, welche sich in beiden Fällen verschlechtert habe und die 
Anpassung der ursprünglichen Verfügung rechtfertige,

dass  ein  Anspruch  auf  Wiedererwägung  namentlich  dann  besteht,  wenn  sich  der 
rechtserhebliche Sachverhalt  seit dem ursprünglichen Entscheid beziehungsweise seit 
dem  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen  Rechtsmittelinstanz  (vgl.  EMARK  1995 
Nr. 21 E. 1c S. 204) in wesentlicher Weise verändert hat und mithin die ursprüngliche 
(fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzu-
passen ist (vgl. EMARK 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.),

dass andererseits ein Wiedererwägungsgesuch nicht dazu dienen darf, die Verbindlich-
keit  eines  Verwaltungsentscheides  fortlaufend  in  Frage  zu stellen  (vgl.  EMARK 2003 
Nr. 17 E. 2b S. 104),

dass Gründe ausschliesslich medizinischer Natur den Wegweisungsvollzug im Allgemei-
nen nicht als unzumutbar erscheinen lassen, es sei denn, die erforderliche Behandlung 
sei  wesentlich  und  im  Heimatland  nicht  erhältlich  (vgl. EMARK  2003  Nr.  24  E.  5b 
S. 157 f.),

dass, entsprechen die Behandlungsmöglichkeiten im Herkunftsland nicht dem medizini-
schen Standard in der Schweiz, dies allein noch nicht die Unzumutbarkeit des Vollzugs 
bewirkt,  sondern von einer solchen erst dann auszugehen ist, wenn die ungenügende 
Möglichkeit  der Weiterbehandlung eine drastische und lebensbedrohende Verschlech-
terung  des  Gesundheitszustandes  nach  sich  zieht  (vgl.  EMARK  2004  Nr.  7  E.  5d 
S. 50 ff., 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.),

dass nach dem Gesagten, ohne die gesundheitlichen Gebrechen und die damit verbun-
dene  Beeinträchtigung  der  Lebensqualität  bei  der  Beschwerdeführerin  und  dem Kind 
D._______ zu verkennen, klarzustellen ist, dass es im vorliegenden Wiedererwägungs-
verfahren nicht mehr um die Schwere jener Gebrechen und deren Behandelbarkeit  im 
Heimatland an sich geht, sondern einzig zu erörtern bleibt, ob sich seit Erlass des �  die 
Rechtskraft der Verfügung vom 26. September 2002 herbeiführenden Beschwerdeurteils 
der ARK vom 29. August 2006 �  in diesem Zusammenhang Sachverhaltsveränderungen 
von einer Tragweite ergeben haben, die eine andere Beurteilung der Durchführbarkeit 
des Wegweisungsvollzugs rechtfertigt,

dass das BFM diesbezüglich in der angefochtenen Verfügung korrekterwiese zur sinn-
gemässen  Erkenntnis  gelangt,  die  ARK habe  die  gesundheitlichen  Probleme der  Be-
schwerdeführerin  und des Kindes D._______,  wie sich diese in  der  Zeit  bis  zum Ab-
schluss  des  Beschwerdeverfahrens  am  29.  August  2006  präsentiert  hätten,  in  ihren 
Urteilen vom 29. August 2006 und 30. November 2006 bereits gewürdigt, und was den 
Zeitraum nach dem 29. August  2006 betreffe,  so lägen keine neuen Sachverhaltsele-
mente vor,

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dass sodann auch die Einschätzung des BFM, wonach das mit dem Wiedererwägungs-
gesuch eingereichte Arztzeugnis von Dr. med. D.G., FMH Innere Medizin und Rheuma-
tologie,  vom 22.  Dezember  2006 kein  anderes  Krankheitsbild  zeichne,  als  es  bereits 
bereits früher aktenkundig gewesen und von der ARK in ihrem Urteil  vom 30. August 
2006  (recte:  29.  August  2006)  respektive  30.  November  2006  bereits  berücksichtigt 
worden sei, als zutreffend zu bestätigen ist (vgl. dazu den für sich selbst sprechenden 
Terminus "...nochmals..." im Arztzeugnis vom 22. Dezember 2006),

dass sodann auch nicht aus dem mit der Beschwerde eingereichten ärztlichen Zeugnis 
von Dr. med. J.H., Spezialarzt FMH für Kinderchirurgie, vom 3. März 2007 eine seit dem 
29. August 2006 entscheidwesentlich veränderte Sachlage hergeleitet werden kann,

dass  darin  beim  Kind  D._______  auf  der  Grundlage  von  zwei  Konsultationen  vom 
18. Januar  2007  und  24.  Februar  2007  bereits  von  früher  bekannte  Beschwerden 
(häufige  Bauchschmerzen  und  gelegentlicher  Stuhlverlust)  bestätigt  werden  und  ein 
Prozedere vorgeschlagen wird (Spitaleinweisung für eine Woche zwecks Beobachtung 
und Abklärung), was beides nicht auf eine massgebliche Verschlechterung des Gesund-
heitszustandes seit dem 29. August 2006 schliessen lässt,

dass darin im Vergleich zum Bericht desselben Spezialarztes vom 9. Dezember 2006, 
welcher vom BFM im nicht angefochtenen Wiedererwägungsentscheid vom 14. Dezem-
ber 2006 �  wie im Übrigen auch der ebenfalls der Beschwerde beigelegte  Kurzbericht 
von Dr. med. P.T.L.,  Facharzt  FMH für Kinder-  und Jugendmedizin,  vom 18.  Oktober 
2006 �  in  zutreffender  Weise  gewürdigt  wurde (vgl.  S.  3 hiervor),  keine zusätzlichen 
Informationen zu erkennen sind,

dass sich in den Akten sodann auch kein Hinweis dafür findet, die medizinische Infra-
struktur  und deren Zugänglichkeit  für Angehörige der albanischen Volksgruppe hätten 
sich  im  Vergleich  zu  den  Verhältnissen  zur  Zeit  des  Beschwerdeentscheides  vom 
29. August 2006 erheblich verschlechtert,

dass demnach weiterhin hinreichende Garantien dafür vorliegen, eine Rückführung nach 
Mazedonien würde keine drastische und lebensbedrohende Verschlechterung des Ge-
sundheitszustandes der Beschwerdeführerin und des Kindes D._______ nach sich zie-
hen (vgl. EMARK 2003 Nr. 24 E. 5b S. 157 f.),

dass auch die von den Beschwerdeführern mehrfach thematisierten, prekären sozialen 
und wirtschaftlichen  Verhältnisse in  Mazedonien  �  die  Frage  einer  wiedererwägungs-
rechtlich erheblichen Verschlechterung seit dem Urteil vom 29. August 2006 einmal bei 
Seite gelassen �  für sich allein den Vollzug der Wegweisung nicht als unzumutbar er-
scheinen lassen können (vgl. EMARK 2002 Nr. 22 E. 4.d.bb S. 181),

dass die Beschwerdeführer zusätzlich die Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzugs gel-
tend machen, ohne freilich mit einer spezifischen Begründung auf diese Rüge einzuge-
hen,

dass jedenfalls eine tatsächliche Gefahr, die Beschwerdeführer würden im Unterschied 
zur Situation bei Erlass des Urteils vom 29. August 2006 heute bei einer Rückkehr in 
ihren Heimatstaat das Opfer einer Art.  3 der Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (Europäische  Menschenrechtskon-
vention, EMRK, SR 0.101) zuwiderlaufenden Behandlung, unter Berücksichtigung aller 
fallspezifischen Umstände nicht hinreichend sicher ist,

dass,  soweit  die  Beschwerdeführer  um Feststellung  einer  persönlichen  Notlage  ersu-
chen, darauf hinzuweisen ist, dass die bisherigen Bestimmungen betreffend vorläufige 

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Aufnahme  infolge  einer  schwerwiegenden  persönlichen  Notlage  (insbes.  Art.  44 
Abs. 3 - 5 aAsylG)  mit  der  Änderung  des  Asylgesetzes  vom  16.  Dezember  2005 
(AS 2006  4751)  aufgehoben  wurden  und  bei  Beschwerden  gegen  Verfügungen  des 
BFM im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht das Vorliegen einer schwerwie-
genden persönlichen Notlage nicht mehr geprüft werden kann (Art. 1 der Übergangsbe-
stimmungen zur Änderung des Asylgesetzes vom 16. Dezember 2005),

dass abgesehen davon im Rahmen des vorliegenden Wiedererwägungsverfahrens auch 
unter  altem Recht  eine  Prüfung  des  Vorliegens  einer  schwerwiegenden  persönlichen 
Notlage nicht in Betracht gefallen wäre (vgl. EMARK 2001 Nr. 20 E. 3c.dd S. 155 f. und 
E. 3d-h S. 158 ff.),

dass das BFM mit der seiner hiervor zusammengefasst wiedergegebenen Begründung 
es den Beschwerdeführern erlaubt hat, die ausschlaggebenden Entscheidmotive zu er-
kennen und die Verfügung vom 7. Februar 2006 sachgerecht anzufechten,

dass demnach die Rüge der Beschwerdeführer, den Wegweisungsvollzug "ohne einge-
hende Begründung" als zulässig, zumutbar und möglich zu erachten, sei rechtswidrig, 
ins Leere stösst (vgl. hierzu EMARK 2006 Nr. 4 E. 5.1. S. 44 ff.),

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer in ihr Heimatland nach Prüfung 
der  Beschwerde  einschliesslich  sämtlicher  Beweismittel  unverändert  als  zulässig  und 
zumutbar zu erachten ist,

dass sich die Verfügung des BFM vom 7. Februar 2007 als rechtskonform erweist,

dass es den Beschwerdeführern demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die an-
gefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  un-
richtig oder unvollständig feststelle oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb 
die Beschwerde �  soweit darauf einzutreten ist �  abzuweisen ist,

dass  mit  Ergehen  des  vorliegenden  Endentscheides  das  Gesuch  um Anweisung  der 
kantonalen  Behörden  zum  Verzicht  auf  Vollzugshandlungen  während  des  laufenden 
Verfahrens als gegenstandslos zu betrachten ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1'200.-- (Art.  16 Abs. 1 
Bst.  a  VGG  i.V.m.  Art.  2  und  3  VGKE)  den  Beschwerdeführern aufzuerlegen  sind 
(Art. 63 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Verfahrenskosten, bestimmt auf Fr. 1'200.--, werden den  Beschwerdeführern 
auferlegt.

3. Dieses Urteil geht an:

- die  Beschwerdeführer  (durch  Vermittlung  des  J.______  des  Kantons 
K._______,  mit  der  Bitte,  dieses  Urteil  den  Beschwerdeführern  gegen 
beigelegte  Empfangsbestätigung  zu  eröffnen  und  diese  an  das  Bundes-
verwaltungsgericht zurückzusenden; Beilage: Einzahlungsschein)

- die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, zu den Akten

- das J._______ des Kantons K._______ (vorab per Telefax)

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Der Richter Der Gerichtsschreiber:

Robert Galliker Martin Maeder

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