# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eeb3fef3-c7a8-5698-8748-49c29d9c2ebe
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-02-11
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 11.02.2021 5A 112/2021 (5A_112/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-112-2021_2021-02-11.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_112/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 11. Februar 2021
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung von B.________ vom 3. Februar 2021. 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

A.________ wurde am xx.xx.2021 von Dr. med. B.________ fürsorgerisch untergebracht. 

Mit Eingabe vom 7. Februar 2021 wendet sie sich an das Bundesgericht mit dem Anliegen um sofortige Entlassung. Sie sei eingesperrt worden und man gebe ihr Medikamente. Die Polizei habe keine Anzeige gegen einen (namentlich genannten) Mörder aufgenommen. Im Übrigen wolle sie ab sofort keine Beiständin mehr. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Bundesgericht kann einzig Beschwerden beurteilen, welche sich gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide richten (Art. 75 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdeführerin muss sich deshalb zuerst an das Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, wenden. Dies ist in der Rechtsmittelbelehrung denn auch so vermerkt und gemäss Rückfrage hat sie dort offenbar bereits eine Beschwerde eingereicht. Den obergerichtlichen Entscheid wird sie bei Bundesgericht anfechten können, soweit dieser negativ ausfallen sollte. 

 

    
  2. 
 

Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde mangels funktioneller Zuständigkeit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 11. Februar 2021 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli