# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1517030-5fc5-56be-85a3-21c5d0f420ee
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 18.12.2017 BEK 2017 130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-130_2017-12-18.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

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\n   Beschluss vom 18. Dezember 2017
\n   BEK 2017 130
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichter Clara Betschart und Josef Reichlin,
Gerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.

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\n      	In Sachen

\n      	A.________,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
B.________ AG,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin C.________,
 
 
 

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\n      	betreffend

\n      	provisorische Rechtsöffnung

\n     \n    \n   \n   (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 31. Juli 2017, ZES 2016 467);-
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\n   hat die Beschwerdekammer,
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\n    nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n   1. a) Am 28. September 2015 betrieb die B.________ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin) mit Zahlungsbefehl Nr. xx des Betreibungsamts Ingenbohl A.________ (nachfolgend Beschwerdeführerin) für Fr. 120‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. September 2015, Fr. 75‘600.00 Zins, Fr. 15‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. September 2015, Fr. 20‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. September 2015 sowie Fr. 1‘770.85 Zins (Vi-act. KB 17, ZES 2015 663). Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob die Beschwerdeführerin Rechtsvorschlag (Vi-act. KB 17, ZES 2015 663). 
\n   b) Die Beschwerdegegnerin reichte am 17. November 2015 beim Einzelrichter am Bezirksgericht Schwyz ein Rechtsöffnungsbegehren gegen die Beschwerdeführerin ein mit folgenden Anträgen (Vi-act. 1, ZES 2015 663):
\n   1. […]
\n   2. In Aufhebung des Rechtsvorschlages in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Ingenbohl vom 28.9.2015 sei der Gesuchstellerin provisorische Rechtsöffnung für folgende Beträge zu erteilen:
\n   - CHF 120'000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1.9.2015
\n   - 12 % Zins gemäss Vertrag bei Fälligkeit CHF 75'600.00
\n   - CHF 20'000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1.9.2015
\n   - 2.5 % Zins gemäss Vertrag bei Fälligkeit CHF 1'770.00
\n   - CHF 15'000.00 zzgl. 5 % seit dem 1.9.2015
\n   - CHF 203.30 Zahlungsbefehlskosten
\n   3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegner.
\n   Die Vorinstanz lud die Parteien mit Verfügung vom 20. November 2015 zur Rechtsöffnungsverhandlung vom 18. Januar 2016 vor (Vi-act. 3, ZES 2015 663). An der Rechtsöffnungsverhandlung liess sich die Beschwerdeführerin durch ihren Ehemann vertreten, der sich trotz Hinweises darauf, dass das gesprochene Wort gelte, weigerte, das vorbereitete Plädoyer vorzulesen (Vi-act. 7, ZES 2015 663). Mit Verfügung vom 26. Januar 2016 erteilte die Vor­instanz teilweise die provisorische Rechtsöffnung (Vi-act. 8, ZES 2015 663). Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 15. Februar 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht (Vi-act. 10, ZES 2015 663). Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Beschluss BEK 2016 21 vom 10. Juni 2016 gut, hob die Verfügung vom 26. Januar 2016 auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück (Vi-act. 13, ZES 2015 663).
\n   c) Mit Verfügung vom 16. September 2016 führte die Vorinstanz den Prozess Nr. ZES 2015 663 neu unter der Prozess Nr. ZES 2016 467 fort und setzte der Beschwerdegegnerin Frist zur Stellungnahme zu den Plädoyernotizen der Beschwerdeführerin an (Vi-act. 2, ZES 2016 467). Die Beschwerdegegnerin nahm am 29. September 2016 (Vi-act. 3, ZES 2016 467) Stellung. Die Beschwerdeführerin liess sich am 3. November 2016 vernehmen (Vi-act. 6, ZES 2016 467). Mit Eingaben vom 6. März 2017 (Beschwerdegegnerin, Vi-act. 13, ZES 2016 467) bzw. 22. März 2017 (Beschwerdeführerin, Vi-act. 15, ZES 2016 467) nahmen die Parteien je nochmals Stellung. Am 31. Juli 2015 verfügte die Vorinstanz was folgt (Vi-act. 17, ZES 2016 467):
\n   1. Der Klägerin wird in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Ingenbohl (Zahlungsbefehl vom 28. September 2015) die provisorische Rechtsöffnung erteilt für den Betrag von Fr. 120'000.00 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. September 2015, Fr. 75'600.00 Zins, Fr. 20'000.00 nebst 5 % Zins seit dem 1. September 2015 sowie Fr. 1'770.85 Zins.
\n   Im Mehrbetrag wird das Rechtsöffnungsgesuch abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
\n   2. Die Spruchgebühr von Fr. 750.00 wird im Umfang von Fr. 52.50 der Klägerin und im Umfang von Fr. 697.50 der Beklagten auferlegt. Die gesamte Spruchgebühr wird mit separater Rechnung der Bezirksgerichtskasse Schwyz bei der vorschusspflichtigen Klägerin bezogen. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin den Betrag von Fr. 697.50 zu ersetzen.
\n   3. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin für notwendige Auslagen eine Parteientschädigung von Fr. 1'860.00 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
\n   4. (Rechtsmittelbelehrung)
\n   5. (Zustellung)
\n   d) Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 12. August 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht und stellte folgende Rechtsbegehren (KG-act. 1):
\n   1. Die Verfügungsziffer 1 Absatz 1 sei vollumfänglich und ersatzlos aufzuheben.
\n   2. Die Verfügungsziffer 2 und 3 seien vollumfänglich und ersatzlos aufzuheben.
\n   3. Es sei festzustellen, dass die Forderungen der Beschwerdegegnerin durch Verrechnung untergegangen sind.
\n   4. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
\n   5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n   Die Beschwerdegegnerin erstattete am 4. September 2017 die Beschwerdeantwort und trug auf Abweisung sowohl der Beschwerde als auch des Gesuchs auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung an (KG-act. 7). Mit Verfügung vom 19. September 2017 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen (KG-act. 11).
\n   2. a) Eine Beschwerde ist gemäss