# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 86b5a427-cbd6-52ea-aa76-0ffcf33ee546
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2006-11-29
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 29.11.2006 BB.2006.74
**Docket/Reference:** BB.2006.74
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2006-74_2006-11-29

## Full Text

Beschwerde gegen Durchsuchung und Beschlagnahme (Art. 67 f. und 65 BStP). Rechtsverweigerung (Art. 105bis Abs. 2 BStP).;;Beschwerde gegen Durchsuchung und Beschlagnahme (Art. 67 f. und 65 BStP). Rechtsverweigerung (Art. 105bis Abs. 2 BStP).;;Beschwerde gegen Durchsuchung und Beschlagnahme (Art. 67 f. und 65 BStP). Rechtsverweigerung (Art. 105bis Abs. 2 BStP).;;Beschwerde gegen Durchsuchung und Beschlagnahme (Art. 67 f. und 65 BStP). Rechtsverweigerung (Art. 105bis Abs. 2 BStP).

Entscheid vom 29. November 2006  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Tito Ponti, 
Gerichtsschreiberin Lea Unseld  

   
 
Parteien 

  
A., vertreten durch Rechtsanwalt Jakob Rhyner, 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

SCHWEIZERISCHE BUNDESANWALTSCHAFT, 
Beschwerdegegnerin 

 
Gegenstand  Beschwerde gegen Durchsuchung und Beschlag-

nahme (Art. 67 f. und 65 BStP), Rechtsverweigerung 
(Art. 105bis Abs. 2 BStP) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BB.2006.74 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 
 

- die Schweizerische Bundesanwaltschaft (nachfolgend “Bundesanwalt-
schaft“) gegen A. und weitere Angeschuldigte ein gerichtspolizeiliches Er-
mittlungsverfahren führt; 

 
- die Bundesanwaltschaft am 26. Oktober 2006 einen Durchsuchungs- und 

Beschlagnahmebefehl gegen A. erliess (act. 1.1); 
 

- A. gegen den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 26. Oktober 
2006 und die gestützt darauf vollzogenen Massnahmen mit Beschwerde 
vom 31. Oktober 2006 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 
gelangte (act. 1); 

 
- die Bundesanwaltschaft am 10. November 2006 aufgefordert wurde, zur 

Beschwerde von A. bis zum 20. November 2006 Stellung zu nehmen 
(act. 4); 

 
- die Bundesanwaltschaft die Beschwerdekammer nach Absprache mit dem 

Verteidiger des Beschwerdeführers am 14. November 2006 ersuchte, die 
Frist zur Stellungnahme bis zum 28. November 2006 zu verlängern und 
diese wissen liess, dass die Parteien um eine einvernehmliche Lösung be-
müht seien, welche den Rückzug der Beschwerde zur Folge haben würde 
(act. 5); 

 
- der Bundesanwaltschaft am 16. November 2006 eine Fristerstreckung bis 

zum 28. November 2006 für die Einreichung ihrer Stellungnahme gewährt 
wurde (act. 5);  

 
- A. mit Eingabe vom 23. November 2006 den Rückzug seiner Beschwerde 

vom 31. Oktober 2006 bekannt gab (act. 6); 
 

- gemäss Art. 245 BStP i.V.m. Art. 146 ff. und 40 OG sowie Art. 73 Abs. 1 
BZP die Rückzugserklärung (Abstand) den Rechtsstreit beendet (vgl. TPF 
BG.2006.11 vom 7. April 2006 und BG.2005.28 vom 16. November 2005); 

 
- das Beschwerdeverfahren daher infolge Rückzugs der Beschwerde vom 

Geschäftsverzeichnis abzuschreiben ist; 
 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens A. die reduzierte Gerichtsgebühr von 
Fr. 200.-- aufzuerlegen ist (Art. 245 BStP i.V.m. Art. 153 Abs. 2 e contrario 
und Art. 156 Abs. 1 OG; Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über 

- 3 - 

 

 

die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32), welche 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1’000.-- zu verrechnen ist 
(act. 2 und 3); 

 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Das Verfahren BB.2006.74 wird infolge Rückzugs der Beschwerde vom Ge-

schäftsverzeichnis abgeschrieben. 
 
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt 

und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.--  verrechnet. Die 
Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, dem Beschwerdeführer den 
Restbetrag von Fr. 800.-- zurückzuerstatten. 

 
 
 

Bellinzona, 29. November 2006  
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 

 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Jakob Rhyner 
- Schweizerische Bundesanwaltschaft 
 
 
 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung wegen Verletzung von Bundesrecht beim Bundesgericht Beschwerde geführt wer-
den. Das Verfahren richtet sich sinngemäss nach den Artikeln 214 bis 216, 218 und 219 des Bun-
desgesetzes über die Bundesstrafrechtspflege (Art. 33 Abs. 3 lit. a SGG). 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn die Rechtsmit-
telinstanz oder deren Präsident es anordnet.