# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 89c8a082-34b1-568d-a388-ebafcdf3022b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-01
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 01.10.2025 PS250286
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250286_2025-10-01.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250286-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. E. Pahud und Ersatzrichterin Dr. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Fabio 

Beschluss vom 1. Oktober 2025

in Sachen

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung / Vorladung

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes des 
Bezirksgerichtes Bülach vom 4. September 2025 (EK250875)

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Erwägungen:

1.

1.1. Mit Eingabe vom 26. August 2025 (act. 6/1) stellte die Gläubigerin und Be-

schwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) beim Einzelgericht des Bezirksgerichtes 

Bülach (fortan Vorinstanz) ein Konkursbegehren gegen den Schuldner und Be-

schwerdeführer (fortan Schuldner). Mit Verfügung vom 4. September 2025 lud die 

Vorinstanz die Parteien zur Verhandlung auf den 4. November 2025 vor und ver-

pflichtete die Gläubigerin zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'800.– 

(act. 6/6 = act. 3 [Aktenexemplar], fortan zitiert als act. 3).

1.2. Gegen diese Verfügung erhob der Schuldner mit Eingabe vom 12. Septem-

ber 2025 (Datum Poststempel: 15. September 2025) bei der Kammer rechtzeitig 

Beschwerde (act. 2; vgl. zur Rechtzeitigkeit act. 6/7). 

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(vgl. act. 6/1-11). Da sich die Beschwerde, wie nachfolgend aufzuzeigen sein 

wird, als offensichtlich unzulässig erweist, kann auf die Einholung einer Be-

schwerdeantwort verzichtet werden (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Der Gläubigerin ist mit 

dem vorliegenden Entscheid lediglich das Doppel der Eingabe des Schuldners 

vom 12. September 2025 zuzustellen. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

2.

2.1. Der Schuldner bringt im Wesentlichen vor, gegen die Vorladung der Vorin-

stanz "Einspruch" zu erheben, da die eventuelle Konkurseröffnung wegen unbe-

zahlter Krankenkassenprämien bevorstehe. Es sei eine Neubewertung der Ent-

scheidung vorzunehmen und ihm eine angemessene Verlängerung zur Beglei-

chung der ausstehenden Beträge zu gewähren. Er habe der Gläubigerin bereits 

wiederholt dargelegt, dass sein Einkommen aufgrund eines Unfalls im Dezember 

2024 weggefallen sei, weshalb es ihm nicht möglich sei, die offenen Beträge zu 

bezahlen. Gestützt darauf sei ein Tilgungsplan bzw. eine Ratenzahlung zu geneh-

migen. Dafür sei das Verfahren für einen festgelegten Zeitraum auszusetzen und 

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ein Mediator oder Finanzberater zur Unterstützung bei der Formulierung einer re-

alistischen Ratenzahlungsvereinbarung zu bestellen (act. 2). 

2.2. Die gerichtliche Vorladung ist eine prozessleitende Verfügung. Da das Ge-

setz die Anfechtbarkeit einer Vorladung nicht vorsieht (Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO), 

steht die Beschwerde gegen eine solche nur offen, wenn ein nicht leicht wieder-

gutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Beim Nachteilserfor-

dernis handelt es sich um eine Rechtsmittelvoraussetzung, die von Amtes wegen 

zu prüfen ist (Art. 60 ZPO). Die Beschwerde führende Partei hat den konkret in 

Aussicht stehenden Nachteil in der Rechtsmittelschrift darzulegen – jedenfalls 

dann, wenn er nicht geradezu ins Auge springt – und trägt dafür die Beweislast. 

Fehlt es an einem drohenden nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil, so ist 

auf die Beschwerde nicht einzutreten (OGer ZH PE110026 vom 6. Februar 2012, 

E. II./1.; OGer ZH PC130056 vom 6. Februar 2014, E. 8.1; OGer ZH PF190024 

vom 21. Juni 2019, E. III./2.).

Der Schuldner legt nicht dar, warum ihm durch die Vorladung zur Konkurs-

verhandlung vom 4. November 2025 ein nicht leicht wiedergutzumachender 

Nachteil droht. Die Vorladung zu einer mündlichen Verhandlung ist geradezu der 

typische Fall einer verfahrensleitenden Anordnung, die keinen solchen Nachteil 

mit sich bringt. Dem Schuldner wird die Möglichkeit geboten, seine Einwände 

(z.B. dass die Forderung bezahlt ist oder dass eine Stundungsvereinbarung mit 

der Gläubigerin abgeschlossen wurde) dem Gericht vorzutragen, damit sie geprüft 

werden können. Diese Prüfung kann und soll nicht die Rechtsmittelinstanz vorweg 

vornehmen. Die Situation des Schuldners wird durch die Vorladung der Vorin-

stanz daher nicht erschwert. 

3. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird der Schuldner kosten-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). In Anwendung von Art. 52 lit. a GebV SchKG 

i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG ist die Entscheidgebühr für das Beschwerde-

verfahren auf Fr. 200.– festzusetzen. Der Gläubigerin ist mangels Umtrieben in 

diesem Verfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt und 

dem Schuldner auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten 

an das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Bülach und an die Obergerichts-

kasse, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. s

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Fabio

versandt am:
3. Oktober 2025