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**Case Identifier:** 82ad54b7-476d-5a80-a374-d9cf707a8701
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.06.2014 100 2013 251
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-251_2014-06-24.pdf

## Full Text

100.2013.251U   publiziert in BVR 2014 S. 445
MUT/MAM/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. Juni 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Herzog, Verwaltungsrichter Müller
Gerichtsschreiberin Marti

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin …
Beschwerdeführer 

gegen

Universität Bern
handelnd durch den Rektor, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Rekurskommission der Universität Bern
Schanzeneckstrasse 1, Postfach 8573, 3001 Bern

betreffend Ausschluss vom Studium der Sportwissenschaft (Entscheid der 
Rekurskommission der Universität Bern vom 20. Juni 2013; B 10/13)

Sachverhalt:

A.

A.________, geb. … 1990, studierte seit Herbst 2011 an der Philosophisch-
humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Sportwissenschaft im 
Bachelorstudiengang. Am 15. Januar 2013 legte er nach einem Misserfolg die 
Leistungskontrolle zur Veranstaltung Sportpädagogik zum zweiten Mal ab. Mit 
Verfügung vom 15. Februar 2013 teilte ihm die Philosophisch-humanwissenschaftliche 
Fakultät mit, er habe die ungenügende Note 3,5 erzielt. Aufgrund des zweimaligen 
Nichtbestehens schloss die Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät 
A.________ mit Verfügung vom 25. Februar 2013 vom Studiengang «Bachelor Major 
in Sportwissenschaft» aus.

B.

Gegen die Verfügung vom 15. Februar 2013 erhob A.________ am 27. Februar 2013 
Beschwerde bei der Rekurskommission der Universität Bern (nachfolgend: 
Rekurskommission). Am 6. März 2012 erhob er auch gegen die Verfügung vom 25. 
Februar 2013 Beschwerde. Die Rekurskommission vereinigte die Verfahren und wies 
die Beschwerde am 20. Juni 2013 ab. 

C.

Dagegen hat A.________ am 19. Juli 2013 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. 
Er hat sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids beantragt. Weiter hat 
er am 13. August 2013 um Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege ersucht.

Die Universität Bern hat mit Beschwerdeantwort vom 9. September 2013 beantragt, die 
Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Rekurskommission hat 
mit Vernehmlassung vom 19. September 2013 denselben Antrag gestellt.

Auf Aufforderung des Instruktionsrichters (vgl. prozessleitende Verfügung vom 
7.10.2013) hat die Universität Bern dem Verwaltungsgericht am 16. Oktober 2013 die 
Prüfungsunterlagen (Kopie der Prüfungsarbeit, Beurteilungsraster mit Notenskala und 
Korrespondenzen) und die einschlägigen Reglemente zukommen lassen. 

Mit Stellungnahme (Replik) vom 18. November 2013 hat der nunmehr anwaltlich 
vertretene A.________ folgende Rechtsbegehren gestellt:

«1. Der Entscheid der Rekurskommission der Universität Bern vom 20.6.2013 und die 
Verfügung der Universität Bern vom 15.2.2013 betreffend Leistungskontrolle vom 
15.1.2013 seien aufzuheben.

2. Dem Beschwerdeführer sei die Wiederholung der Prüfung Sportpädagogik zu 
erlauben.

3. Der Beschwerdeführer sei zum Studium der Sportwissenschaft an der Universität 
Bern zuzulassen.

4. Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Vorinstanz.»

Auf Aufforderung des Instruktionsrichters (vgl. prozessleitende Verfügung vom 
21.11.2013) hat der für die Leistungskontrolle verantwortliche Dr. B.________ 
(nachfolgend auch Dozent B.________ oder B._______) am 3. Dezember 2013 
verschiedene Fragen beantwortet. 

Von der Gelegenheit, Schlussbemerkungen einzureichen, hat die Rekurskommission 
am 16. Dezember 2013 Gebrauch gemacht; sie hält am gestellten Antrag fest. Auch 
A.________ hält mit Schlussbemerkungen vom 10. Januar 2014 an seinen Anträgen 
fest. Die Universität Bern beantragt mit Schlussbemerkungen vom 16. Januar 2014 die 
Abweisung der Beschwerde. A.________ hat am 10. Februar 2014 eine weitere Ein-
gabe und am 3. Juni 2014 Unterlagen zu seinem Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege eingereicht.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 76 
Abs. 2 des Gesetzes vom 5. September 1996 über die Universität Bern [UniG; BSG 
436.11]). 

1.2 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist 
durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- 
und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich – unter Vorbehalt von E. 1.3 
hiernach – einzutreten. 

1.3 Gemäss Art. 33 Abs. 3 VRPG müssen bei fristgebundenen Eingaben Antrag 
und Begründung innert der Frist eingereicht sein. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist 

dürfen im Beschwerdeverfahren daher keine neuen, über den Streitgegenstand 
hinauszielende Rügen mehr erhoben werden (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar 
zum bernischen VRPG, 1997, Art. 25 N. 4, Art. 33 N. 12). Soweit der 
Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. November 2013 neue Rechtsbegehren stellt 
(vgl. vorne Bst. C), kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG; vgl. auch Art. 76 Abs. 4 UniG). Soweit es um 
die Beurteilung von Prüfungsleistungen geht, auferlegt es sich im Rahmen der 
Rechtskontrolle praxisgemäss eine gewisse Zurückhaltung, weil es wesentliche 
Sachumstände nicht genügend namhaft machen kann, um sie gleich kompetent zu 
würdigen wie die verfügende Instanz. Es beschränkt sich darauf zu untersuchen, ob 
die Prüfungsaufgabe dem vorgeschriebenen Prüfungsgegenstand entspricht, die 
Transparenz (Nachvollziehbarkeit) des konkreten Bewertungsvorgangs gewährleistet 
ist und ob sich die Prüfungsbehörde bei der Begründung der Leistungsbewertung von 
sachlichen Überlegungen hat leiten lassen. Steht nicht die konkrete Bewertung einer 
Prüfungsleistung in Frage, sondern ist die Auslegung und Anwendung von 
Rechtssätzen strittig oder werden Verfahrensmängel gerügt, prüft das 
Verwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen im Rahmen seiner gesetzlichen 
Kognition (Rechtskontrolle) uneingeschränkt (vgl. BVR 2012 S. 152 E. 1.2, 2011 S. 324 
E. 4.2; BGE 136 I 229 E. 5.4.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 3, Art. 66 
N. 4).

2.

2.1 Strittig ist, ob der Beschwerdeführer aufgrund des zweiten Misserfolgs bei der 
Leistungskontrolle zur Veranstaltung Sportpädagogik zu Recht vom Studiengang 
«Bachelor Major in Sportwissenschaft» ausgeschlossen worden ist. 

2.2 Zu den Rechtsgrundlagen ist vorab Folgendes festzuhalten: Das Reglement 
über das Studium und die Leistungskontrollen an der Philosophisch-
humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern vom 1. September 2005 
(Studienreglement Phil.-hum. [RSL Phil.-hum.]) wurde per 1. August 2013 teilweise 
revidiert (vgl. act. 13A/11 und 15). Die ursprünglichen Verfügungen ergingen am 15. 
bzw. 25. Februar 2013 (vgl. vorne Bst. A), weshalb grundsätzlich die bis Ende Juli 
2013 geltende Fassung des Studienreglements Phil.-hum. zur Anwendung kommt (d.h. 
die ursprüngliche Fassung mit den Änderungen vom 28.9.2006, 5.10.2007 und 
14.4.2008 [vgl. act. 13A/12-14]). – Gemäss Art. 21 Abs. 1 RSL Phil.-hum. ist das 
Bachelorstudium im Fach Sportwissenschaft bestanden, wenn die Bachelornote 
gemäss Art. 20 mindestens 4,0 beträgt (Bst. a) und keine Leistungskontrolle des 

zweiten Studienabschnitts ungenügend ist (Bst. b). Im Fach Sportwissenschaft werden 
nur genügende Leistungskontrollen angerechnet (vgl. Art. 18 Abs. 2 RSL Phil.-hum.). 
Als ungenügend bewertete Leistungskontrollen können einmal wiederholt werden (Art. 
44 Abs. 1 Satz 1 RSL Phil.-hum.). Gleiches geht aus Art. 25 Abs. 4 des damals gel-
tenden Studienplans für das Bachelor- und Masterstudium im Studiengang 
Sportwissenschaft vom 1. September 2005 hervor (vgl. act. 13A/22). 

3.

3.1 In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs. Er macht geltend, ihm sei trotz mehrmaligem Nachfragen keine Kopie seiner 
Prüfungsarbeit ausgehändigt worden.

3.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist eine grundlegende Verfahrensgarantie 
(Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101], Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des 
Kantons Bern [KV; BSG 101.1], Art. 21 VRPG). Er umfasst unter anderem das Recht 
auf Akteneinsicht (vgl. auch Art. 23 VRPG), welches im Zusammenhang mit 
Prüfungsentscheiden gebietet, dass an der Prüfung gescheiterten Kandidatinnen und 
Kandidaten auf Verlangen Einsicht in ihre Prüfungsakte gegeben werden muss, 
ansonsten ihnen verunmöglicht wird, ein Rechtsmittel gegen den Prüfungsentscheid 
geeignet zu begründen bzw. darüber zu entscheiden, ob sie überhaupt ein solches 
erheben wollen. Im Sinn einer transparenten Prüfungsbewertung ist ihnen auf 
Verlangen grundsätzlich in sämtliche für den negativen Prüfungsentscheid wesentliche 
Akten Einsicht zu gewähren. Das Akteneinsichtsrecht umfasst neben der Befugnis, 
sich Notizen zu machen, auch die Möglichkeit, bei der Behörde gegen Entgelt Kopien 
herstellen zu lassen, soweit dies nicht einen unverhältnismässigen Aufwand verursacht 
(BVR 2012 S. 152 E. 2.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). 

3.3 Der Beschwerdeführer hat vor der Rekurskommission nicht gerügt, sein Recht 
auf Akteneinsicht sei verletzt worden. Wurde eine Rüge betreffend den Anspruch auf 
rechtliches Gehör vor der Rechtsmittelbehörde nicht vorgebracht, so kann sie vor der 
nächsthöheren Instanz nicht mehr erhoben werden (Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
a.a.O., Art. 21 N. 18; VGE 2012/49 vom 5.11.2012, E. 3.2, VGE 2009/279 vom 
4.5.2010, E. 2.2.5). Auf die Beschwerde kann somit, soweit allfällige Gehörsver-
letzungen im ursprünglichen Verwaltungsverfahren gerügt werden, nicht eingetreten 
werden. Kommt hinzu, dass die Rüge nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde, 
sondern erst mit Eingabe vom 18. November 2013 erhoben worden ist (vgl. vorne E. 
1.3).

3.4 Zu prüfen bleibt aber, ob eine eindeutige und erhebliche Gehörsverletzung 
vorlag, die von der Rekurskommission auch ohne entsprechende Rüge von Amtes 

wegen zu berücksichtigen gewesen wäre (Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 21 
N. 17). – Der Beschwerdeführer nahm im Beisein von Dr. B.________ und Assistentin 
C.________ am 6. Februar 2013 Einsicht in seine Prüfungsakten. Mit E-Mail vom 
7. Februar 2013 gelangte er mit der Frage an Dr. B.________, ob er eine «Kopie der 
Prüfung» haben könne (vgl. act. 13A/3). Dies hat Dr. B.________ verneint (vgl. E-Mail 
vom 8.2.2013; act. 13A/4; auch zum Folgenden). Stattdessen hat er ihm Gelegenheit 
gegeben, nochmals in die Prüfungsakten Einsicht zu nehmen. Von dieser Möglichkeit 
hat der Beschwerdeführer am 13. Februar 2013 Gebrauch gemacht. – Nach der Praxis 
des Verwaltungsgerichts vermag ein erläuterndes Prüfungsgespräch, bei welchem 
zwar die entscheidwesentlichen Akten vorgelegt werden, die Herausgabe von Kopien 
aber verweigert wird, dem Anspruch auf Akteneinsicht grundsätzlich nicht zu genügen 
(vgl. BVR 2012 S. 152 E. 2.3.2 mit Hinweis). Die Universität Bern beruft sich indes auf 
das Interesse der Fakultät an der Nichtherausgabe der Prüfungsfragen zwecks deren 
Wiederverwendbarkeit (Schlussbemerkungen vom 16.1.2014, S. 3; act. 25). Ob ein 
solches Interesse angesichts der klaren Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts (vgl. 
vorne E. 3.2) auch die Verweigerung von Kopien rechtfertigen würde, erscheint 
fraglich. Die Universität hat denn auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren (ohne 
Hinweis auf das Geheimhaltungsinteresse) die Prüfung samt Korrekturschema 
eingereicht (vgl. vorne Bst. C). Der Beschwerdeführer hat somit Gelegenheit erhalten, 
sich umfassend zur Sache zu äussern. Eine eindeutige und erhebliche 
Gehörsverletzung, die von der Rekurskommission auch ohne entsprechende Rüge von 
Amtes wegen zu berücksichtigen gewesen wäre, liegt jedenfalls nicht vor, war es dem 
Beschwerdeführer doch möglich, zweimal in seine Prüfungsakte Einsicht zu nehmen 
und Notizen zu machen, bevor er Beschwerde bei der Rekurskommission erhob. 

4.

4.1 In materieller Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, der 
prüfungsverantwortliche Dozent habe das ihm zustehende Ermessen nicht 
pflichtgemäss ausgeübt. Er habe zugelassen, dass sich die Assistentin zu Unrecht als 
ranggleiche Expertin ausgegeben habe. Insbesondere habe die Beurteilung der 
Leistungskontrolle in wesentlichen Teilen (insb. in Bezug auf die Fragen 3, 5 und 7) 
allein der Assistentin und nicht dem verantwortlichen Dozenten oblegen. Dass ein 
unterschiedlicher Massstab bei der Bewertung der Leistungskontrolle angesetzt 
worden sei, zeige sich darin, dass Dozent B.________ die Leistung mit 6,5 von 9 
möglichen Punkten und Assistentin C.________ mit lediglich 2,5 von 12 möglichen 
Punkten bewertet habe. Überdies habe der Dozent die Korrekturarbeit der Assistentin 
erst nach der Prüfungseinsicht überprüft und sei die Kontrolle der Korrekturarbeit nicht 
für die gesamte Leistungskontrolle, sondern nur in Bezug auf die Antwort zur Frage 7 
erfolgt. Auch fehle es an einem Vergleich zu den Leistungskontrollen anderer 

Kandidatinnen und Kandidaten. Insgesamt erweise sich die Beurteilung der 
Leistungskontrolle als willkürlich und nicht mit dem Gebot der Rechtsgleichheit 
vereinbar. Dem Beschwerdeführer sei daher eine (weitere) Wiederholungsmöglichkeit 
zu gewähren.

4.2 In sachverhaltlicher Hinsicht ergibt sich Folgendes:

4.2.1 Aktenkundig ist, dass die Veranstaltung Sportpädagogik von den Referenten 
Dr. B.________, Dr. D.________ und der Assistentin C.________ gestaltet wurde (vgl. 
das Programm der Veranstaltung Sportpädagogik; act. 25A; auch zum Folgenden). 
C.________ hatte als erfahrene und kurz vor der Promotion stehende Assistentin unter 
dem Mentorat des verantwortlichen Dozenten B.________ dreimal als Referentin 
mitgewirkt (vgl. das Programm zur Veranstaltung Sportpädagogik; act. 25A). Die im 
Anschluss an die Veranstaltung stattfindende Leistungskontrolle erstellten die 
Referenten und die Assistentin im «Teamwork» (Stellungnahme von B.________ vom 
3.12.2013; act. 20; auch zum Folgenden). Insbesondere erarbeiteten B.________, 
D.________ und Assistentin C.________ jeweils zu ihrem Lehrgebiet Prüfungsfragen 
und Lösungen. Die Fragen 1, 2, 5 und 6 stammen von B.________. Die Frage 4 stellte 
D.________. Die Assistentin C.________ erarbeitete die Fragen 3 und 7 (vgl. 
Schreiben von Prof. E.________ vom 19.3. und 21.5.2013 [act. 1C/3 und 8]; ferner 
Schlussbemerkungen der Beschwerdegegnerin, S. 5; Schlussbemerkungen der 
Rekurskommission, S. 3 f.). Als für die Veranstaltung und die Leistungskontrolle 
verantwortlicher Dozent überprüfte B.________ sodann die Fragen und den 
Korrekturraster und befand diesen für «angemessen und korrekt» (Stellungnahme von 
B.________ vom 3.12.2013; act. 20; auch zum Folgenden). Im Beurteilungsraster ist 
die Punktzuteilung für richtige Antwortteile ersichtlich (vgl. act. 13A/1). Insgesamt 
konnten 21 Punkte erzielt werden, wobei für die genügende Note 4,0 eine Punktzahl 
von 10 zu erreichen war (vgl. Notenmassstab; act. 13A/1). 

4.2.2 Im Anschluss an die Leistungskontrolle vom 15. Januar 2013 wurden die 
Arbeiten unter Mitwirkung der referierenden Personen korrigiert. B.________, 
D.________ und die Assistentin C.________ korrigierten jeweils die Antworten zu den 
Fragen aus ihrem Lehrgebiet. Die Assistentin korrigierte die betreffenden Antworten – 
nach Darstellung des prüfungsverantwortlichen B.________ – zwar «eigenständig», 
aber unter Zuhilfenahme des Beurteilungsrasters (Stellungnahme von B.________ 
vom 3.12.2013; act. 20; auch zum Folgenden). B.________ verzichtete zunächst 
darauf, zu überprüfen, ob die Assistentin den Beurteilungsraster korrekt angewendet 
hatte.

4.2.3 Am 6. Februar 2013 nahm der Beschwerdeführer ein erstes Mal in seine 
Prüfungsunterlagen Einsicht. Er wurde von B.________ und dessen Assistentin 
umfassend über die Beurteilung seiner Leistung informiert. C.________ beantwortete 

die Fragen im Zusammenhang mit dem von ihr korrigierten Teil (vgl. Stellungnahme 
von B.________ vom 3.12.2013; act. 20). D.________ war bei der Einsicht nicht anwe-
send, hatte der Beschwerdeführer doch die von ihm gestellte Frage 4 nicht 
beantwortet. In der ersten Einsicht vergab B.________ dem Beschwerdeführer einen 
zusätzlichen Punkt, indem er ihm für die Antworten zu den Fragen 1 und 6a je einen 
halben Punkt zusprach (vgl. E-Mail von B.________ an den Beschwerdeführer vom 
11.2.2013; act. 13A/8). Im Anschluss an die Prüfungseinsicht überprüfte der Dozent, 
ob seine Assistentin den Beurteilungsraster korrekt angewendet hatte (vgl. Schreiben 
von Prof. E.________ vom 19.3. und 21.5.2013, Stellungnahme von B.________ vom 
3.12.2013 sowie E-Mail vom 11.2.2013; act. 1C/3 und 8, 3A/8 und 20). Dies traf zu. Auf 
Nachfrage des Beschwerdeführers hin lehnte es der Dozent am 11. Februar 2013 per 
E-Mail ab, weitere Zugeständnisse zu machen bzw. Punkte zu vergeben (vgl. 
act. 13A/8). Am 13. Februar 2013 fand auf Ersuchen des Beschwerdeführers hin eine 
zweite Prüfungseinsicht statt. Der Beschwerdeführer hat bei insgesamt 21 möglichen 
Punkten eine Punktzahl von 9 und damit die ungenügende Note 3,5 erzielt (vgl. 
Notenmassstab; act. 13A/1). – Da sich der massgebliche Sachverhalt aus den Akten 
ergibt und insofern von einem Parteiverhör keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, 
wird der entsprechende Beweisantrag abgewiesen. 

4.3 Gemäss Art. 38 RSL Phil.-hum. sind für die Beurteilung der Leistungskontrollen 
die Dozierenden nach Art. 49 der Verordnung vom 12. September 2012 (UniV; BSG 
436.111.1) verantwortlich. Nicht verantwortlich sind demnach die Assistentinnen und 
Assistenten, die nicht zu den Dozentinnen und Dozenten gehören. Gleiches geht aus 
Art. 38 RSL Phil.-hum. in der bis Ende Juli 2013 geltenden Fassung hervor, der auf 
Art. 9 der bis Ende Dezember 2012 geltenden Fassung (BAG 08-38) der alten Ver-
ordnung vom 27. Mai 1998 über die Universität verweist (aUniV; BAG 98-34). – 
Dozentinnen und Dozenten sind gehalten, die Leistungen der Kandidatinnen und 
Kandidaten je eigenständig, unabhängig und eigenverantwortlich zu bewerten, d.h. sie 
dürfen zu treffende Wertungen nicht Dritten überlassen oder Bewertungen Dritter als 
verbindlich hinnehmen (vgl. BVR 2011 S. 324 E. 4.3.2; VGE 2013/40 vom 17.9.2013, 
E. 5.4). Es ist jedoch – soweit nicht eine höchstpersönliche Bewertung vorgesehen ist 
– nicht ausgeschlossen, dass die prüfungsverantwortliche Person andere Personen – 
insbesondere Assistentinnen und Assistenten – zur Unterstützung bezieht. Die 
Mitwirkung in der Lehre gehört denn auch zu den gesetzlichen Aufgaben der 
Assistentinnen und Assistenten (vgl. Art. 27 Abs. 1 des Gesetzes vom 5. September 
1996 über die Universität [Universitätsgesetz, UniG; BSG 436.11] und Art. 88 Abs. 1 
UniV). Werden die Bewertungskriterien von der prüfungsverantwortlichen Person 
vorgegeben, so dass den Dritten nur ein eingeschränktes Werturteil nach den 
Vorgaben der prüfungsverantwortlichen Person zukommt, ist die Eigenverantwortlich-
keit gewahrt (eingehend Niehues/Fischer, Prüfungsrecht, 5. Aufl. 2010, N. 320 ff.). 

4.4 Zu prüfen bleibt, ob die Assistentin in unerlaubtem Mass auf die Notengebung 
eingewirkt hat: Nach dem Gesagten lag die Prüfungsverantwortung bei Dr. 
B.________. Dass seine Assistentin bei der Erarbeitung von Leistungskontrollen 
mitwirkt, ist solange nicht zu beanstanden, als die selbständige Verantwortung für die 
Prüfung beim Dozenten verbleibt. Davon ist hier auszugehen, weil Dr. B.________ die 
Fragen und den dazugehörigen Raster überprüft hat (vgl. E. 4.2.1). Auch im Rahmen 
der Korrektur von Leistungskontrollen ist die Mitwirkung von Assistentinnen und 
Assistenten nicht zu beanstanden. Entscheidend ist, dass die Dozentin oder der 
Dozent die Bewertung der Leistungskontrolle nicht den Assistentinnen und 
Assistenten überlässt, sondern eine eigene abgibt. Obschon die Assistentin die 
Leistungskontrollen – wie der verantwortliche Dozent ausführt – selbständig korrigiert 
hat, hat sie nicht ihr eigenes Werturteil abgegeben. Die Bewertungskriterien waren 
nämlich vom verantwortlichen Dozenten weitgehend vorgegeben (vgl. den Beurtei-
lungsraster; act. 13A/1). Dies gilt insbesondere auch für die Fragen 3 und 7, welche 
die Assistentin korrigiert hat. So gehen aus dem Beurteilungsraster die erwarteten 
Antworten – sowohl bezüglich des Inhalts als auch bezüglich des Umfangs – und die 
genaue Punktvergabe hervor. Diese Vorgaben sind derart detailliert, dass für die 
korrigierende Assistentin von vornherein kein wesentlicher Spielraum für eine eigene 
Wertung geblieben ist. Auch aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer bei den 
Fragen, die von der Assistentin erarbeitet worden sind, weniger Punkte erzielte, kann 
nicht abgeleitet werden, sie habe eine eigene, vom Korrekturraster abweichende 
Wertung vorgenommen. Vielmehr ist daraus zu folgern, dass der Beschwerdeführer 
in diesem Lehrgebiet weniger erfolgreich war. Auch kann dem Beschwerdeführer 
nicht gefolgt werden, soweit er vorbringt, der verantwortliche Dozent hätte 
«wohlwollender» bewertet (vgl. Beschwerde S. 2).

4.5 Der verantwortliche Dozent hat zunächst, d.h. noch vor der Noteneröffnung, 
darauf verzichtet, zu überprüfen, ob die Assistentin den Beurteilungsraster korrekt 
angewendet hat (vgl. E. 4.2.2). Ob er dazu verpflichtet gewesen wäre, kann 
dahingestellt bleiben, denn er hat dies im Anschluss an die erste Prüfungseinsicht 
und damit noch vor Beschwerdeerhebung nachgeholt (vgl. E. 4.2.2 und 4.2.3 sowie 
Bst. B hiervor). Die Überprüfung ergab, dass die Assistentin die Punkte gemäss den 
im Beurteilungsraster festgelegten Kriterien vergeben hatte. Entgegen der Auf-
fassung des Beschwerdeführers hat der verantwortliche Dozent die Korrekturarbeit 
seiner Assistentin umfassend und nicht nur mit Blick auf die Frage 7 überprüft. 
Solches kann dem Schreiben vom 21. Mai 2013 von Prof. Dr. E.________ nicht 
entnommen werden (vgl. auch E. 4.2.3 hiervor). Hat die Assistentin – wie hier – den 
Beurteilungsraster korrekt angewendet, ist nicht ersichtlich, weshalb der 
verantwortliche Dozent zusätzlich die Leistungskontrollen der anderen Studentinnen 
und Studenten hätte überprüfen bzw. beiziehen sollen. Somit ergibt sich, dass der 

verantwortliche Dozent auch im Rahmen der Korrektur die ihm obliegende 
Verantwortung wahrgenommen hat. 

4.6 Daraus ist zu schliessen, dass der verantwortliche Dozent eine eigenständige 
und unabhängige Beurteilung der Leistungskontrolle vorgenommen hat. Inwiefern die 
Beurteilung der Leistungskontrolle rechtsungleich und willkürlich sein soll, begründet 
der Beschwerdeführer nicht näher und ist auch nicht ersichtlich. 

5.

5.1 Weiter rügt der Beschwerdeführer eine «inkohärente» Beurteilung. So habe er 
für seine Antwort zur Frage 3 nur einen von zwei möglichen Punkten erhalten, obwohl 
er alle sechs geforderten Perspektiven der Mehrperspektivität nach Kurz und den 
geforderten subjektiven Sinn habe erläutern können. Auch habe er in vier von sechs 
Perspektiven die pädagogische Bedeutung dargelegt. Die Antwort zur Frage 5 sei 
lediglich mit einem halben von zwei möglichen Punkten bewertet worden, obschon er 
beide pädagogischen Leitlinien genannt habe. 

5.2 Soweit auf die Beschwerde mit Bezug auf diese Rüge, die der Be-
schwerdeführer erst nach der Beschwerdeeinreichung erhoben hat, überhaupt 
eingetreten werden kann (vgl. vorne E. 1.3), ist sie unbegründet. Denn das 
Verwaltungsgericht beschränkt sich bei strittiger Bewertung von Prüfungsleistungen 
darauf zu prüfen, ob die Prüfungsaufgabe dem vorgeschriebenen Prüfungsgegenstand 
entspricht, die Transparenz des konkreten Bewertungsvorgangs gewährleistet ist und 
ob sich die Prüfungsbehörde bei der Leistungsbewertung von sachlichen 
Überlegungen hat leiten lassen (vgl. vorne E. 1.4). Der Beschwerdeführer tut nicht dar, 
inwiefern die Beurteilung des Dozenten rechtsfehlerhaft sein soll. Solches ist denn 
auch nicht ersichtlich. Die Bewertung ist durch die erwartete Lösung mit 
Beurteilungsraster transparent gemacht worden. So wurde mit Blick auf Frage 3 
erwartet, dass der Beschwerdeführer die sechs Perspektiven der Mehrperspektivität 
nach Kurz nennen und mit je zwei Sätzen den subjektiven Sinn und die 
pädagogische Bedeutung der verschiedenen Perspektiven erläutern soll (vgl. 
Beurteilungsraster; act. 13A/1). Der Beschwerdeführer vermischte nach Auffassung 
des verantwortlichen Dozenten die pädagogische Bedeutung der verschiedenen 
Aspekte, gab hinsichtlich der Perspektive der Gesundheit eine falsche Antwort und 
formulierte die Antworten generell zu knapp. Daher erhielt er bloss einen statt der 
möglichen zwei Punkte (vgl. Schlussbemerkungen der Beschwerdegegnerin, S. 7). In 
Bezug auf Frage 5b, die vom verantwortlichen Dozenten erarbeitet und korrigiert 
worden war (vgl. E. 4.2.1 hiervor), wurde erwartet, dass der Beschwerdeführer im 
Zusammenhang mit dem kindgemässen Hochleistungssport die zwei pädagogischen 

Leitlinien («Konsequenzen: Kindgemässer Kinder-Hochleistungssport» und «Kinder 
und Jugendliche werden von Erwachsenen angeleitet und begleitet») mit je vier 
Unteraspekten darlegen soll (vgl. Beurteilungsraster; act. 13A/1). Der 
Beschwerdeführer nannte jedoch nur einen Unteraspekt. Im Übrigen machte er 
Ausführungen zu einer alters- und leistungsgemässen Ernährung; dies war aber nicht 
verlangt. Er erhielt demzufolge bloss einen halben Punkt statt deren zwei (vgl. 
Schlussbemerkungen der Beschwerdegegnerin, S. 7). Die Bewertung wurde folglich 
nachvollziehbar und sachlich begründet und die Beanstandungen des 
Beschwerdeführers sind unbegründet. 

5.3 Der Beschwerdeführer kann auch nichts zu seinen Gunsten ableiten, wenn er 
vorbringt, bei der Bewertung dürfe eine ganzheitliche Betrachtung nicht ausser Acht 
gelassen werden. Aus seinem Vorbringen geht denn auch nicht hervor, warum die vom 
verantwortlichen Dozenten festgelegten Beurteilungskritierien insoweit rechtsfehlerhaft 
sein sollen. 

6.

Somit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz geschlossen hat, der 
Beschwerdeführer habe in der Leistungskontrolle Sportpädagogik zum zweiten Mal 
eine ungenügende Leistung erzielt. Da nach Art. 44 Abs. 1 Satz 1 RSL Phil.-hum. als 
ungenügend bewertete Leistungskontrollen (nur) einmal wiederholt werden können und 
nach Massgabe von Art. 21 Abs. 1 Bst. b RSL Phil.-hum. das Bachelorstudium im Fach 
Sportwissenschaft (nur) bestanden ist, wenn keine Leistungskontrolle des zweiten 
Studienabschnitts ungenügend ist (Bst. b), hat die Vorinstanz den von der Universität 
Bern verfügten Ausschluss vom Studiengang «Bachelor Major in Sportwissenschaft» 
zu Recht bestätigt. Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist 
abzuweisen.

7.

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdeführer 
grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Er hat indessen um 
unentgeltliche Rechtspflege und um Beiordnung seiner Rechtsvertreterin als amtliche 
Anwältin ersucht (vgl. vorne Bst. C).

7.2 Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von den 
Verfahrenskosten, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr 
Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 111 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 117 
der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 

[Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272]). Unter den gleichen Voraussetzungen kann einer 
Partei überdies eine Anwältin oder ein Anwalt beigeordnet werden, wenn die 
tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse es rechtfertigen (Art. 111 Abs. 2 VRPG). 

7.3 Nach der Rechtsprechung gilt eine Partei als prozessbedürftig, wenn sie die 
Kosten eines Prozesses nicht aufzubringen vermag, ohne Mittel anzugreifen, derer sie 
zur Deckung des notwendigen Lebensunterhalts für sich und die Familie bedarf. Bei 
einem Überschuss sind Prozesskosten praxisgemäss bei weniger kostspieligen 
Prozessen innert Jahresfrist, bei andern innert zwei Jahren zu tilgen (Kreisschreiben 
Nr. 1 der Zivilabteilung des Obergerichts und des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Bern vom 25. Januar 2011 über die Ermittlung und den Nachweis der Prozessarmut im 
Sinn von Art. 117 Bst. a ZPO und Art. 111 Abs. 1 VRPG, Bst. E). Die prozessuale 
Bedürftigkeit beurteilt sich nach der gesamten wirtschaftlichen Situation der 
rechtsuchenden Person im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung. Dazu gehören 
einerseits sämtliche finanziellen Verpflichtungen sowie andererseits die Einkommens- 
und Vermögensverhältnisse. Zu berücksichtigen sind nicht nur die Mittel der 
gesuchstellenden Person, sondern auch diejenigen Dritter, die ihr gegenüber 
unterhaltspflichtig sind. Insbesondere gehen familienrechtliche Unterstützungspflichten 
der staatlichen Pflicht zur Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vor. Die Eltern 
haben für den Unterhalt des Kindes aufzukommen (Art. 276 Abs. 1 des Schwei-
zerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210]). Umfasst ist auch der Rechtsschutz, 
weshalb die Eltern gehalten sind, für die Prozesskosten des Kindes aufzukommen. Die 
Unterhaltspflicht der Eltern dauert bis zur Volljährigkeit des Kindes (Art. 277 Abs. 1 
ZGB). Hat es dann noch keine angemessene Ausbildung, so haben die Eltern, soweit 
es ihnen nach den gesamten Umständen zugemutet werden darf, für seinen Unterhalt 
aufzukommen, bis eine entsprechende Ausbildung ordentlicherweise abgeschlossen 
werden kann (Art. 277 Abs. 2 ZGB; vgl. zum Ganzen VGE 2013/214 vom 29.4.2014, E. 
7.2 mit Hinweisen [zur Publ. bestimmt]). 

7.4 Der Beschwerdeführer wurde vom Studiengang «Bachelor Major in 
Sportwissenschaft» ausgeschlossen. Im September 2013 hat er an der Universität 
Freiburg ein neues Studium begonnen (vgl. act. 6). Der Beschwerdeführer hat 
demnach noch keine angemessene Ausbildung abgeschlossen, weshalb die Eltern für 
ihren volljährigen Sohn nach wie vor unterstützungspflichtig sind. Dies bestreitet der 
Beschwerdeführer nicht, führt er doch selbst aus, dass seine Eltern für die 
Wohnungsmiete, die Versicherungsprämien und sonstige Auslagen aufkämen (vgl. act. 
6). Zu prüfen ist, ob es den Eltern wirtschaftlich zumutbar ist, auch für die Prozess-
kosten des vorliegenden Verfahrens aufzukommen.

7.5 Den Eltern ist die Unterstützung des volljährigen Kindes nur dann wirtschaftlich 
zumutbar, wenn ihnen nach Abzug der Unterhaltsbeiträge ein den erweiterten 
familienrechtlichen Notbedarf um ungefähr 20 % übersteigendes Einkommen verbleibt. 

Der familienrechtliche Notbedarf wird anhand der betreibungsrechtlichen Richtlinien 
ermittelt und um gewisse Beträge wie die laufende Steuerlast erweitert. Abweichungen 
hiervon sind im Einzelfall möglich, namentlich bei nur kurzzeitiger Unterstützung oder 
wenn die unterhaltspflichtige Person auf Rückstellungen für die Zukunft angewiesen ist 
(zum Ganzen VGE 2013/214 vom 29.4.2014, E. 7.4 mit Hinweisen [zur Publ. 
bestimmt]). – Aufgrund der gesetzlichen Mitwirkungspflicht (Art. 20 Abs. 1 VRPG) 
obliegt es dem Beschwerdeführer, die konkreten Auslagen darzutun und zu belegen. 
Der Beschwerdeführer hat es indes trotz ausdrücklicher Aufforderung (vgl. Verfügung 
vom 12.5.2014; act. 30) unterlassen, u.a. eine detaillierte Aufstellung über die 
regelmässigen Auslagen seiner Eltern einzureichen, und sich darauf beschränkt, 
verschiedene Unterlagen zu den Akten zu geben. Aus diesen geht Folgendes hervor:

7.5.1 Gemäss der Steuererklärung 2013 erzielen die Eltern des Beschwerdeführers 
aus unselbständiger Erwerbstätigkeit ein Einkommen von insgesamt Fr. 155ʹ255.-- 
netto (Fr. 132ʹ272.-- zuzüglich Fr. 22ʹ983.--; act. 31A/1). Dies entspricht einem Betrag 
von monatlich Fr. 12ʹ937.90. Diesem steht, soweit ersichtlich, folgender erweiterter 
familienrechtlicher Notbedarf gegenüber: 

– Für die Bestimmung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums ist von einem 
Grundbetrag von Fr. 1ʹ700.-- (für ein Ehepaar) auszugehen; diesem sind die 
Zuschläge für den Kindesunterhalt von Fr. 600.-- je Kind hinzuzurechnen (Ziff. I der 
Beilage 1 zum Kreisschreiben Nr. B 1 des Obergerichts des Kantons Bern vom 
1. April 2010 [abrufbar unter <http://www.justice.be.ch>; nachfolgend 
Kreisschreiben]). Die Eltern haben drei minderjährige oder in Ausbildung stehende 
Kinder, für die sie sorgen (Steuererklärung 2013; act. 31A/1). Somit betragen die 
Zuschläge für den Kinderunterhalt Fr. 1ʹ800.--. 

– Da die Eltern des Beschwerdeführers eine eigene Liegenschaft bewohnen, ist der 
Liegenschaftsaufwand zu berücksichtigen, welcher sich aus dem Hypothekarzins, 
den öffentlich-rechtlichen Abgaben und den durchschnittlichen Unterhaltskosen 
zusammensetzt (Ziff. II.1 der Beilage 1 des Kreisschreibens). Gemäss der 
Steuererklärung 2013 beläuft sich der Hypothekarzins auf jährlich Fr. 16ʹ875.-- (vgl. 
act. 31A/1). Dies entspricht einem Betrag von Fr. 1ʹ406.25 pro Monat. Die in der 
Steuererklärung geltend gemachten Unterhaltskosten von insgesamt Fr. 61'729.-- 
können demgegenüber nicht als Liegenschaftsaufwand berücksichtigt werden; sie 
übertreffen durchschnittliche Unterhaltskosten bei Weitem. Weiter hinzuzurechnen 
ist der effektive Mietzins für die vom Beschwerdeführer gemietete Wohnung. 
Gemäss Mietvertrag vom 6. August 2010 beträgt der Mietzins Fr. 2ʹ440.-- pro 
Monat, wobei davon auszugehen ist, dass der Mitbewohner oder die Mitbewohnerin, 
die oder der für alle Verbindlichkeiten aus dem Mietverhältnis solidarisch haftet, die 
Hälfte der Mietkosten trägt (vgl. act. 24A/5 und Ziff. II.1 der Beilage des 

Kreisschreibens). Als Liegenschaftsunterhalt insgesamt zu berücksichtigen sind 
damit Fr. 2ʹ626.25 (Fr. 1ʹ406.25 zuzüglich Fr. 1ʹ220.--).

– Gemäss Ziff. II.3 der Beilage 1 des Kreisschreibens werden Krankenkassenbeiträge 
zum Grundbetrag hinzugerechnet, soweit es sich um Prämienaufwand für die 
Grundversicherung handelt. Die Krankenkassenprämien für die gesamte Familie 
(d.h. für das Ehepaar und drei minderjährigen oder noch in Ausbildung stehenden 
Kinder) belaufen sich auf gesamthaft Fr. 943.90 pro Monat (Fr. 272.90 zuzüglich 
Fr. 265.90 zuzüglich Fr. 259.20 zuzüglich Fr. 83.20 zuzüglich Fr. 62.70; vgl. act. 
24A/8 und 31A/3). 

– Die Auslagen für die auswärtige Verpflegung werden zum Grundbetrag 
hinzugerechnet, wobei für jede Hauptmahlzeit Fr. 9.-- bis Fr. 11.-- angerechnet 
werden (Ziff. II.4 Bst. b der Beilage 1 des Kreisschreibens). Der Vater des 
Beschwerdeführers hat die Verpflegung während 60 Tagen pro Jahr auswärts 
einzunehmen (vgl. Steuererklärung; vgl. act. 31A/1). Folglich belaufen sich die 
Auslagen auf Fr. 660.-- pro Jahr und Fr. 55.-- pro Monat. Die in der Steuererklärung 
geltend gemachten Fahrkosten von Fr. 431.-- können demgegenüber nicht 
berücksichtigt werden, zumal der Beschwerdeführer nicht geltend macht, dem 
Fahrzeug komme sog. «Kompetenzcharakter» zu (vgl. Ziff. II.4 Bst. d der Beilage 1 
des Kreisschreibens).

– Hinzuzurechnen sind die laufenden Steuern. Nach der Bescheinigung der 
Steuerbehörde der Wohnsitzgemeinde belaufen sich die Steuern für die Eltern des 
Beschwerdeführers auf ungefähr Fr. 12ʹ500.-- (vgl. act. 31A/7), was monatlich 
Fr. 1ʹ041.70 entspricht.

– Schliesslich können auch besondere Auslagen für die Schulung der Kinder 
(öffentliche Verkehrsmittel, Schulmaterial usw.) für volljährige Kinder ohne Verdienst 
bis zum Abschluss der ersten Schul- oder Lehrausbildung, zur Maturität oder zum 
Schuldiplom berücksichtigt werden (vgl. Ziff. II.6 der Beilage 1 des Kreisschreibens). 
Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer diese Phase längst abgeschlossen 
hat, können die Kosten für das Generalabonnement von Fr. 2ʹ530.-- nicht berück-
sichtigt werden (vgl. act. 31A/5). 

Ob allenfalls noch weitere Auslagen zu berücksichtigen wären, ist aus den 
eingereichten Unterlagen nicht ersichtlich; solche werden jedenfalls nicht dargetan (vgl. 
auch E. 7.5 a.E.). Unter den gegebenen Umständen ist von einem erweiterten 
familienrechtlichen Notbedarf von Fr. 8ʹ166.85 auszugehen.

7.5.2 Wird der Betrag von Fr. 8ʹ166.85 dem Einkommen von Fr. 12ʹ937.90 (E. 7.5.1 
hiervor) gegenübergestellt, ergibt sich ein monatlicher Überschuss von Fr. 4ʹ771.05. 
Damit sind die Voraussetzungen zur wirtschaftlichen Unterstützung des 
Beschwerdeführers durch die Eltern (vorne E. 7.5) erfüllt: Diesen muss nach Abzug der 

Unterhaltsleistung – vorliegend Übernahme der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren 
entstehenden Gerichts- und Anwaltskosten – ein monatlicher Überschuss von 
mindestens Fr. 1'633.40 verbleiben (20 % von Fr. 8ʹ166.85). In der wirtschaftlichen 
Situation der Eltern wären folglich Gerichts- und Anwaltskosten bis zum Betrag von 
maximal Fr. 3ʹ137.65 pro Monat gedeckt (Fr. 12ʹ937.90 abzüglich Bedarf von 
Fr. 8ʹ166.85 und 20 %-Überschuss von Fr. 1'633.40); auf das Jahr gerechnet ergibt 
sich eine freie Quote von maximal Fr. 37ʹ651.80. Die Abzahlung der Prozesskosten 
innert Jahresfrist ist damit bei Weitem gewährleistet (vgl. vorne E. 7.3), zumal 
Verfahrenskosten bloss in der Höhe einer Abschreibungsgebühr zu erheben sind (vgl. 
E. 7.6 hiernach). Den Eltern ist es deshalb nach den gesamten Umständen ohne weite-
res zumutbar, den Beschwerdeführer im Rahmen des vorliegenden Verfahrens 
finanziell zu unterstützen. Dieser ist damit in der Lage, die Anwalts- und Gerichtskosten 
des vorliegenden Verfahrens selber zu tragen. Das Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege ist demnach abzuweisen, ohne dass die Frage der Aussichtslosigkeit der 
Beschwerde zu prüfen wäre.

7.6 Da über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erst im Rahmen des 
Endentscheids befunden wird und der Beschwerdeführer deshalb keine Gelegenheit 
hatte, die Beschwerde nach Abweisung des Gesuchs zurückzuziehen und damit 
Kosten zu sparen, sind diese praxisgemäss bloss in der Höhe der üblichen 
Abschreibungsgebühr zu erheben. 

8.

Gemäss Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen 
Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung 
und der Berufsausübung. Diese Ausschlussbestimmung zielt auf Prüfungsergebnisse 
im eigentlichen Sinn sowie auf Entscheide ab, die auf einer Bewertung der 
intellektuellen oder physischen Fähigkeit einer Kandidatin oder eines Kandidaten 
beruhen, nicht aber auf andere Entscheide im Zusammenhang mit Prüfungen wie 
insbesondere solche organisatorischer Natur. Art. 83 Bst. t BGG findet auch 
Anwendung auf Entscheide über den Ausschluss vom Studium, sofern diese auf einer 
Fähigkeitsbewertung im vorgenannten Sinn beruhen (vgl. BGE 138 II 42 E. 1.1; VGE 
2012/381 vom 17.12.2003, E. 10; je mit Hinweisen auch zum Folgenden). – Hier steht 
der Ausschluss des Beschwerdeführers vom Studiengang «Bachelor Major in 
Sportwissenschaft» infolge zweimaligen Nichtbestehens der Leistungskontrolle 
Sportpädagogik in Frage. Soweit das Ergebnis der Leistungskontrolle strittig ist, steht 
somit wohl allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG). Soweit 

es aber um die Frage geht, ob dem Beschwerdeführer aufgrund einer unzulässigen 
Einwirkung auf die Notengebung der Assistentin eine (weitere) 
Wiederholungsmöglichkeit zu gewähren ist, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten wohl zulässig (vgl. BGer 2D_29/2008 vom 13.6.2008, E. 1.1; ferner 
VGE 2012/381 vom 17.12.2013, E. 10 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 
2C_134/2014 vom 13.2.2014]). Es ist daher auf beide Rechtsmittel zu verweisen. 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie einzutreten ist. 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
reduzierte Pauschalgebühr von Fr. 500.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

5. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Beschwerdegegnerin
- der Rekurskommission der Universität Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) oder, soweit es das Prüfungsergebnis betrifft, subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 113 ff. BGG geführt werden.