# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 217db0c4-e50d-5c84-8e64-65aae00f419d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2025 D-5784/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5784-2025_2025-08-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5784/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richter David R. Wenger;   

Gerichtsschreiberin Leslie Werne. 

   

Parteien 

 
A._______,  

geboren am (…), 

B._______,  

geboren am (…), 

und deren Kinder 

C._______,  

geboren am (…), 

D._______,  

geboren am (…), 

E._______,  

geboren am (…), 

Peru,   

alle vertreten durch MLaw Alfred Ngoyi Wa Mwanza,  

(…),  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

D-5784/2025 

Seite 2 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz.  
Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 1. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

D-5784/2025 

Seite 3 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die volljährigen Beschwerdeführenden mit ihren beiden gemeinsa-

men minderjährigen Kindern sowie dem volljährigen Sohn der Beschwer-

deführerin, welcher an (…) leidet, am 3. April 2024 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchten,  

dass die Beschwerdeführenden A._______ und B._______ am 6. Mai 

2024 zu ihren Gesuchsgründen angehört wurden und der Letztgenannte 

am 25. März 2025 ergänzend angehört wurde, 

dass sie geltend machten, sie seien peruanische Staatsangehörige und 

hätten vor ihrer Ausreise in F._______ gelebt, wo A._______ im IT-Bereich 

in einer Leitungsfunktion angestellt sowie freiberuflich in der Softwareent-

wicklung tätig gewesen sei, 

dass sie zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend mach-

ten, sie seien im Heimatstaat durch ihnen unbekannte Personen bedroht 

und erpresst worden, zudem sei der Beschwerdeführer A._______ durch 

einen seiner ehemaligen Auftraggeber, einen Oberst der Nationalen Poli-

zei, entführt und misshandelt worden, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 1. Juli 2025 – eröffnet am 3. Juli 

2025 – die Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführenden verneinte, 

ihre Asylgesuche ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie 

den Vollzug anordnete, 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung vom 

31. Juli 2025 gegen diese Verfügung Beschwerde beim Bundesverwal-

tungsgericht erhoben und beantragten, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben, ihre Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und ihnen Asyl zu 

gewähren,  

dass sie eventualiter vorläufig aufzunehmen seien, subeventualiter sei die 

Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung (inkl. Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses) und um amtliche Rechtsverbeiständung ersuchten, im Falle ih-

res Obsiegens sei ihnen eine Parteientschädigung auszurichten, 

dass der Beschwerde unter anderem ein Arztbericht der Klinik für Kardio-

logie des Kantonsspitals G._______ vom 3. Juni 2025, ein Bericht der Epi-

lepsiesprechstunde des Kantonsspitals G._______ vom 16. Juni 2025, ein 

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Schreiben der Stiftung Orte zum Leben (OZL) vom 16. Juli 2025 sowie ein 

medizinischer Bericht und zwei Anmeldebestätigungen der Psychiatri-

schen Dienste H._______ vom 17. Juli 2025 respektive 18. Juli 2025 bei-

lagen,  

dass das Bundesverwaltungsgericht den Eingang der Beschwerde am 

4. August 2025 bestätigte, 

und zieht in Erwägung,  

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass die Beschwerdeführenden als Verfügungsadressaten zur Einreichung 

der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass das Rückweisungsbegehren abzuweisen ist, lässt sich doch alleine 

aus dem Umstand, dass das SEM zu einem anderen Schluss gelangt, als 

von den Beschwerdeführenden erhofft, keine unrichtige respektive unvoll-

ständige Feststellung des Sachverhalts ableiten,  

dass auch die gerügte Vornahme einer antizipierten Beweiswürdigung (zur 

antizipierten Beweiswürdigung siehe BVGE 2008/24 E. 7.2) durch die Vor-

instanz beziehungsweise ihr Verzicht auf die Prüfung der Authentizität der 

ausschliesslich in Kopie eingereichten Beweismittel, die teilweise kaum 

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leserlich sind und behauptungsweise die vorgebrachte Bedrohung durch 

unbekannte Dritte betreffen, nicht zu beanstanden ist, zumal die Vorinstanz 

diese nicht in Frage stellt, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM seinen Asylentscheid im Wesentlichen damit begründet, die 

Vorbringen der Beschwerdeführenden hielten weder den Anforderungen 

an die Flüchtlingseigenschaft noch jenen an die Glaubhaftigkeit stand, wo-

bei auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen ist,  

dass sich die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerde im Kern darauf 

beschränken, ihre aus dem erstinstanzlichen Verfahren bekannten Vorbrin-

gen und Befürchtungen ausführlich zu wiederholen, und damit nichts vor-

gebracht wird, was geeignet wäre, die vorinstanzlichen Erwägungen zu er-

schüttern, 

dass die Vorinstanz zutreffend feststellte, die Beschwerdeführenden hätten 

nicht darzulegen vermocht, dass die geltend gemachten Übergriffe und im 

Heimatstaat erlittenen Nachteile auf einem flüchtlingsrechtlich relevanten 

Motiv beruhten,  

dass bei Wahrunterstellung vielmehr anzunehmen ist, die Familie sei aus 

finanziellen Gründen durch unbekannte Dritte bedroht und erpresst wor-

den,  

dass eine Verfolgung durch nichtstaatliche Dritte – wie sie der Beschwer-

deführer geltend macht – aufgrund der Subsidiarität des flüchtlingsrechtli-

chen Schutzes nur dann flüchtlingsrechtlich relevant ist, wenn die be-

troffene Person in ihrem Heimatland keinen ausreichenden Schutz finden 

kann,  

dass der Schutz vor privater (beziehungsweise nichtstaatlicher) Verfolgung 

als hinreichend zu qualifizieren ist, wenn die betroffene Person effektiven 

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Zugang zu einer funktionierenden und effizienten Schutzinfrastruktur hat 

und ihr die Inanspruchnahme eines solchen innerstaatlichen Schutzsys-

tems individuell zumutbar ist (vgl. zur sogenannten Schutztheorie: BVGE 

2011/51 E. 7),  

dass das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Praxis von der grundsätz-

lichen Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit der peruanischen Strafverfol-

gungs- und Justizbehörden ausgeht (vgl. Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts E-2254/2024 vom 13. Juni 2024 E. 7.1.),  

dass in der angefochtenen Verfügung mit Verweis auf die von den Be-

schwerdeführenden zu den Akten gereichten Beweismittel – deren Authen-

tizität vorausgesetzt – denn auch detailliert aufgezeigt wird, dass die peru-

anischen Behörden die Anzeigen der Beschwerdeführenden aufnahmen 

und Massnahmen einleiteten (vgl. A69/14 S. 8), womit das auf Beschwer-

deebene neuerlich geltend gemachte Untätigbleiben von Polizei und 

Staatsanwaltschaft klar zu verneinen ist, 

dass ohnehin keine Garantie für einen langfristigen individuellen Schutz 

vor nichtstaatlicher Verfolgung verlangt werden kann, gelingt es doch kei-

nem Staat, jederzeit und überall die absolute Sicherheit seiner Bürgerinnen 

und Bürger zu gewährleisten (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

D-2738/2024 vom 20. August 2024 m.w.H.), 

dass den Beschwerdeführenden, sofern die sie angeblich bedrohenden 

Personen nach ihrer Landesabwesenheit überhaupt noch ein Interesse an 

ihnen haben sollten, zuzumuten ist, sich im Bedarfsfall neuerlich an die 

Behörden zu wenden und den Schutz ihres Heimatstaates vor nichtstaatli-

cher Verfolgung auszuschöpfen, 

dass es dem Vorbringen, der Beschwerdeführer A._______ sei durch ei-

nen Oberst der Nationalen Polizei entführt worden, da er sich geweigert 

habe weiter für diesen tätig zu sein respektive die für diesen programmierte 

Software gelöscht habe, offensichtlich ebenfalls an flüchtlingsrechtlicher 

Relevanz mangelt, 

dass darüber hinaus die diesbezüglich von der Vorinstanz vorgenommene 

Glaubhaftigkeitsprüfung nicht zu beanstanden ist, ist doch mit dem SEM 

festzustellen, die entsprechenden Ausführungen des Beschwerdeführers 

seien ausweichend und oberflächlich ausgefallen, weshalb nicht auf ein 

persönliches Erleben geschlossen werden könne (vgl. A49/17 F40 und 

A67/23 F114 ff.), 

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dass denn ohnehin das vom Beschwerdeführer Geschilderte, wonach der 

Oberst ihn zunächst über Tage festgehalten und dann ohne weiteres wie-

der habe gehen lassen, nur um nach seiner Ausreise wieder nach ihm zu 

suchen, nicht logisch nachvollziehbar ist und konstruiert erscheint,  

dass es den Beschwerdeführenden somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

die Vorinstanz die Asylgesuche zu Recht abgelehnt hat,  

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da die Beschwer-

deführenden insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die 

Schweiz noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen 

verfügen (Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 

E. 9, je m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis- 

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt (vgl. BVGE 2011/24 

E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar zu erkennen ist 

(Art. 83 Abs. 4 AIG), da weder die allgemeine Lage in der Heimat der Be-

schwerdeführenden (vgl. Urteil des BVGer D-3845/2024 vom 10. Februar 

2025) noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle ih-

rer Rückkehr schliessen lassen und diesbezüglich auf die zutreffenden Er-

wägungen der Vorinstanz zu verweisen ist,  

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dass auch ihr Gesundheitszustand dem Vollzug der Wegweisung nicht ent-

gegensteht, nachdem sich den Akten kein akuter Behandlungsbedarf ihrer 

gesundheitlichen Beschwerden entnehmen lässt,  

dass der mit Beschwerde zu den Akten gereichte Arztbericht vom 17. Juli 

2025 betreffend den (…) und an Epilepsie leidenden volljährigen Sohn der 

Beschwerdeführerin sodann ausdrücklich festhält, «aus ärztlicher Sicht 

[spreche] nichts gegen eine Behandlung im Herkunftsstaat» (vgl. Be-

schwerdebeilage 2),  

dass die physischen Leiden der übrigen Beschwerdeführenden (Diabetes, 

Asthma, Prostatavergrösserung) lediglich medikamentöser Behandlung 

bedürfen und ihre geltend gemachten psychischen Leiden in keiner Weise 

belegt sind, nach dem zur Beschwerdeführerin, die behauptungsweise su-

izidal sei, keinerlei medizinische Akten und zu den angeblich psychisch be-

lasteten Kindern lediglich eine Bestätigung der Psychiatrischen Dienste 

H._______ vorliegt, wonach sie sich auf der Warteliste befänden (vgl. Be-

schwerdebeilage 4, 5 und 6 und A49/17 F8),  

dass darüber hinaus denn auch davon auszugehen ist, dass die Beschwer-

deführenden im Bedarfsfall im Heimatstaat Zugang zu allenfalls nötigen 

medizinischen Behandlungen haben, zumal sie sich teilweise bereits vor 

ihrer Ausreise ebendort in Therapie befanden (vgl. A49/17 F5 und A50/7 

F6 ff.), 

dass es den Beschwerdeführenden obliegt, sich die für ihre Rückkehr al-

lenfalls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG),  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist,  

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist,  

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

amtlichen Rechtsverbeiständung abzuweisen sind, da sich die Be- 

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schwerde nach dem Gesagten als von Anfang an aussichtslos erwiesen 

hat,  

dass den Beschwerdeführenden demnach die Kosten des Verfahrens – 

welche praxisgemäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind – aufzuerlegen sind 

(Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen.  

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zuguns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen.  

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die zustän-

dige kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Leslie Werne 

 

 

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