# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa9eaad9-bc60-5bea-ae89-0d675c583c00
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.12.2008 E-7903/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7903-2008_2008-12-18.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7903/2008/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

X._______, Guinea,
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 19. November 2008
N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7903/2008

Das Bundesverwaltungsgericht,

in Anwendung 

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021),

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs-
gericht (VGG, SR 173.32),

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110),

des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerin-
nen und Ausländer (AuG, SR 142.20),

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten  (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK, SR 0.101),

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30),

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101),

stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  Guinea  am 
12. April 2008 verliess und am 26. April 2008 illegal in die Schweiz ge-
langte, wo er am 27. April 2008 um Asyl nachsuchte,

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dass er anlässlich der Kurzbefragung im A._______ vom 6. Mai 2008 
und  bei  der  Direktanhörung  zu  seinen  Asylgründen  durch  das  BFM 
vom 9. September 2008 zur Begründung seines Asylgesuchs geltend 
machte,  er  sei  guineischer  Staatsangehöriger  und  Angehöriger  der 
Ethnie der Peul mit letztem Wohnsitz in B._______,

dass er am (...) geboren und damit noch minderjährig sei,

dass  im  (...)  der  guineische  Staatspräsident  in  der  Nähe  seines 
Arbeitsplatzes  eine  Reifenpanne  gehabt  habe  und  Schüler  ihn  be-
schimpft hätten,

dass er von der Präsidentengarde, die zuvor zwei Schüler erschossen 
habe,  zusammen mit  anderen Personen verhaftet  und dabei  an  den 
Armen und Beinen verletzt worden sei,

dass er  in das Spital  (...)  überführt,  gepflegt  und nach seiner Gene-
sung in das Gefängnis von (...) verlegt worden sei, wo er nach sechs 
Monaten  Inhaftierung  mit  Hilfe  seiner  Eltern,  die  mit  dem  Polizei-
kommissar über seine Freilassung verhandelt hätten, und der behörd-
lichen Auflage, Guinea zu verlassen, auf freien Fuss gesetzt worden 
sei,

dass er dieser Auflage nachgekommen sei und Guinea an Bord eines 
Schiffes verlassen habe,

dass für  den Inhalt  der  weiteren Aussagen auf  die  Akten verwiesen 
wird  (vgl.  Art.  109  Abs.  3  BGG  i.V.m.  Art.  6  und  Art.  111a  Abs.  2 
AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  im erstinstanzlichen Asylverfahren keine 
Reise- oder Identitätspapiere zu den Akten reichte,

dass er am (...) von der Kantonspolizei Bern wegen des Verdachts der 
Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt wurde,

dass das BFM mit Verfügung vom 19. November 2008 feststellte, der 
Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, sein Asylge-
such ablehnte  und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Voll-
zug anordnete,

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dass das Bundesamt zur Begründung im Wesentlichen anführte, der 
Beschwerdeführer  habe  sich  zum  Zeitpunkt  seiner  Festnahme,  zum 
Ablauf  der  Ereignisse,  die  zu  seiner  Festnahme  geführt  hätten,  zur 
Rolle,  die er  bei  den geltend gemachten Vorfällen innegehabt haben 
will, zur Dauer seines Spitalaufenthalts, zur Person, die ihn freigelas-
sen haben soll,  und zu den Umständen,  wie er seine Eltern  bei  der 
Freilassung getroffen habe, widersprüchlich geäussert,

dass  seine  gesuchsbegründenden  Aussagen  in  zentralen  Punkten 
(Verhaftung, erlittene Verletzungen, Spitalaufenthalt  und Inhaftierung) 
indifferent und ohne Substanz geblieben seien und nicht den Eindruck 
vermittelten, er habe diese Ereignisse tatsächlich selber erlebt,

dass bei dieser Sachlage darauf verzichtet werden könne, auf weitere 
Ungereimtheiten in seinen Aussagen einzugehen,

dass  mangels  Glaubhaftigkeit  seiner  Vorbringen  deren  Asylrelevanz 
nicht geprüft werden müsse,

dass die Wegweisung Regelfolge der Ablehnung des Asylgesuchs und 
der Vollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Rechtsmitteleingabe vom 10. Dezem-
ber 2008 (Poststempel) die Gewährung von Asyl, eventualiter die An-
ordnung der vorläufigen Aufnahme sowie in prozessualer Hinsicht die 
Sistierung  der  Wegweisungsmassnahmen  und  die  unentgeltliche 
Rechtspflege beantragt,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren  und  die  eingereichte 
Fürsorgebestätigung,  soweit  für  den  Entscheid  wesentlich,  in  den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 34 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 

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beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 und 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG),

dass es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche 
handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  be-
gründen ist,  wobei  auf  die  Erwägungen in  der  angefochtenen Verfü-
gung  verwiesen werden  kann  (vgl. Art.  111a  Abs. 2  AsylG und 109 
Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde, 

dass zunächst in formeller Hinsicht festzustellen ist, dass die Vorins-
tanz unter Berücksichtigung von Art. 17 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 7 der 
Asylverordnung 1  vom  11. August  1999  über  Verfahrensfragen 
(AsylV 1,  SR 142.311)  und der  weiterhin  geltenden Rechtsprechung 
(Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 1998 Nr. 13) eine Vertrauensperson beiordnete 
und damit  den ihr  obliegenden verfahrensrechtlichen Pflichten nach-
kam,

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  aner-
kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art. 3  Abs. 1 
AsylG),

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dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-
geben hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-
sentlichen Punkten zu wenig begründet  oder in sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,

dass der Beschwerdeführer keine für die Feststellung seiner Personali-
en  tauglichen  Reise-  oder  Identitätspapiere  eingereicht  hat,  seine 
Identität  somit  nicht  feststeht  und  dadurch  auch  seine  persönliche 
Glaubwürdigkeit in Frage gestellt ist,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers zu den Verfolgungs- und 
Fluchtgründen als haltlos zu bezeichnen sind und sich die Ausführun-
gen in der Rechtsmitteleingabe im Wesentlichen darin erschöpfen, die 
Authentizität  der  mündlichen Aussagen zur  Begründung des Asylge-
suchs zu bekräftigen, ohne indessen in substanziierter und detaillierter 
Weise zu den Erwägungen der Vorinstanz Stellung zu nehmen,

dass an dieser Stelle mangels Stichhaltigkeit der Ausführungen in der 
Rechtsmitteleingabe zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zu-
treffenden Erwägungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung 
verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG und 
Art. 4 VwVG),

dass sich bei dieser Sachlage die Ansetzung einer Frist für die Einrei-
chung des in der Beschwerdeschrift in Aussicht gestellten Arztzeugnis-
ses seine angeblich in Guinea erlittenen Verletzungen betreffend er- 
übrigt,

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-
genschaft  nachzuweisen oder  zumindest  glaubhaft  zu machen,  wes-
halb das Bundesamt sein Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-

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willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass bei der völkerrechtskonformen Beurteilung der Zumutbarkeit des 
Wegweisungsvollzugs unbegleiteter Minderjähriger spezifische Abklä-
rungen ihrer persönlichen Situation unter dem Blickwinkel des Kindes-
wohls vorzunehmen sind (vgl. EMARK 2006 Nr. 24),

dass der eigenen Angaben zufolge (...), gesunde Beschwerdeführer in 
B._______ mit  seinen Eltern  und Geschwistern  über  ein  tragfähiges 

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familiäres  Beziehungsnetz  verfügt,  das  ihm beim Aufbau einer  Exis-
tenzgrundlage behilflich sein wird,

dass somit weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwer-
deführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im 
Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Weg-
weisung vorliegend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  sich  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als 
aussichtslos erweist, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechts-
pflege (Art. 65 Abs. 1 VwVG) abzuweisen und bei diesem Ausgang des 
Verfahrens die Kosten von Fr. 600.− (Art. 1-3 VGKE) dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.− werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)
- C._______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand: 

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