# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ccb25520-d101-5dcf-a4f9-0d1ccdeb981f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-22
**Language:** de
**Title:** Zürich Baurekursgericht 22.03.2016 Zwischenentscheid
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Baurekurs/ZH_BRK_001_Zwischenentscheid_2016-03-22.pdf

## Full Text

Präsidialverfügung vom 22. März 2016 im Verfahren G.-Nr. R4.2015.00015 in 
BEZ 2016 Nr. 16 

1. Mit Schreiben vom 13. Juli 2013 stellte der Mitbeteiligte beim 
Gemeinderat X ein Provokationsbegehren betreffend die Liegenschaft Vers.-
Nr.1 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1 an der D.-Strasse 28 in X; dies mit dem 
Antrag, die Liegenschaft sei aus dem Inventar zu entlassen. 

Mit Beschluss vom 16. Dezember 2014 stellte der Gemeinderat X die 
obgenannte Liegenschaft teilweise unter Schutz. Hiergegen erhob der Zürcher 
Heimatschutz ZVH mit Eingabe vom 5. Februar 2015 Rekurs beim 
Baurekursgericht des Kantons Zürich und beantragte die Aufhebung des ange-
fochtenen Beschlusses sowie die Festlegung eines erweiterten Schutz-
umfanges. 

Mit Eingabe vom 17. März 2016 ersuchte der Mitbeteiligte um 
Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit; dies mit der Be-
gründung, er habe das Provokationsbegehren mit Eingabe vom 17. März 2016 
beim Gemeinderat X zurückgezogen.  

2. Dem Begehren um Abschreibung des Rekursverfahrens kann nicht 
entsprochen werden. Die beim Gericht angefochtene Schutzverfügung des 
Gemeinderates X vom 16. Dezember 2014 hat nach wie vor Bestand. Der 
Rückzug des seinerzeitigen Provokationsbegehrens führt nicht dazu, dass der 
durch dieses Begehren ausgelöste Schutzentscheid nicht mehr gelten würde. 
Der Mitbeteiligte kann sich durch den Gesuchsrückzug weder des Schutz-
entscheides selbst noch des hängigen Rekursverfahrens entschlagen; er kann 
nicht auf die Unterschutzstellung «verzichten». Die Belassung des Objektes im 
Inventar ändert hieran nichts. Das Rekursverfahren wäre einzig dann als 
gegenstandslos abzuschreiben, wenn die Schutzverfügung von der Vorinstanz 
aufgehoben würde und die Aufhebung in Rechtskraft erwüchse.  

(Mit dieser Begründung wurde das Gesuch um Abschreibung des 
Rekursverfahrens abgewiesen.)