# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7bf92aec-777a-5d63-b2ce-03a35570ce9d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.05.2008 E-2754/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2754-2008_2008-05-06.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-2754/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi, 
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
vertreten durch Claudia Zumtaugwald, Rechtsanwältin, 
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 16. April 2008 / N _______

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-2754/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat am 15. Oktober 2007 verliess und am 19. Dezember 2007 in der 
Schweiz um Asyl ersuchte,

dass  er  am  9.  Januar  2008  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum 
Kreuzlingen summarisch befragt wurde und am 16. Januar 2008 eine 
direkte Anhörung durch das BFM stattfand,

dass  er  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs  im  Wesentlichen  vor-
brachte, er stamme aus B._______, wo er ein Geschäft für CDs und 
DVDs betrieben habe,

dass  nach  Ausbruch  des  Bürgerkrieges  im  Jahre  2005  oder  2006 
unbekannte,  maskierte  und  uniformierte  Männer  nach  ihm  gesucht 
hätten,

dass im November 2006 einer  seiner Angestellten entführt  und sein 
Geschäft zerstört worden sei und er selber mehrere anonyme Telefon-
anrufe erhalten habe,

dass  die  britischen  Behörden  am  28.  März  2008  gestützt  auf  das 
Rückübernahmeabkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat 
und der  Regierung des Vereinigten Königreichs  von Grossbritannien 
und  Nordirland  vom  16.  Dezember  2005  (SR  0.142.113.679)  einer 
Rückübernahme des Beschwerdeführers zustimmten,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  des  ihm  gewährten  rechtli-
chen Gehörs zu den Abklärungsergebnissen und dem beabsichtigten 
Nichteintretensentscheid gestützt  auf  Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asyl-
gesetzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  mit  Eingabe  vom 
14. April 2008 ausführte, dass er sich in der Schweiz mit einer Lands-
frau nach Brauch verheiratet habe und das Ehevorbereitungsverfahren 
hängig  sei,  weshalb  eine  Rückführung  nach  Grossbritannien  nicht 
zumutbar sei,

dass das BFM mit  Verfügung vom 16. April  2008 in  Anwendung von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat und die 
Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

Seite 2

E-2754/2008

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  ausführte,  dass 
Grossbritannien vom Bundesrat als sicherer Drittstaat bezeichnet wor-
den  sei  und  die  britischen  Behörden  einer  Rückübernahme  des 
Beschwerdeführers zugestimmt hätten,

dass in der Schweiz keine nahen Angehörigen des Beschwerdeführers 
oder Personen leben würden, zu denen er eine enge Beziehung habe,

dass aus dem hängigen Ehevorbereitungsverfahren mit einer Person, 
welche über eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfüge, kein 
Anspruch auf einen Verbleib in der Schweiz abgeleitet werden könne 
und es dem Beschwerdeführer zuzumuten sei, den Ausgang des Ehe-
vorbereitungsverfahrens im Ausland abzuwarten,

dass er nicht offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfülle, nachdem 
er sich unbestrittenermassen bereits längere Zeit  in Europa aufhalte 
und  sich  damit  die  vorgebrachten  Asylgründe  als  tatsachenwidrig 
erwiesen hätten,

dass  schliesslich  keine  Hinweise  darauf  bestehen  würden,  dass  in 
Grossbritannien kein Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 
Abs. 1 AsylG bestehe, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  28. April 2008  gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und dabei beantragte, es sei auf sein Asylgesuch einzutreten und ihm 
der  Verbleib  in  der  Schweiz  während  des  Verfahrens  zu  bewilligen, 
eventuell  seien  die  Akten  zur  Beurteilung  an  die  Vorinstanz  zurück-
zuweisen,

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  um Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege und Verbeiständung gemäss Art. 65 Abs. 1  und 2 des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren  [VwVG, SR 172.021]  sowie  um Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses ersuchte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  29.  April  2008  beim  Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

Seite 3

E-2754/2008

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 
AsylG  i.V.m.  Art. 31-34  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legi-
timiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106 
Abs. 1 AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl.  Entschei-
dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüfte, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt, 

Seite 4

E-2754/2008

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art. 111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine solche handelt,  weshalb der  Beschwerdeentscheid  nur  summa-
risch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht ein-
getreten  wird,  wenn Asylsuchende  in  einen  sicheren Drittstaat  nach 
Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich 
vorher aufgehalten haben,

dass  Art.  34  Abs.  3  AsylG  vorsieht,  dass  dieser  Nichteintretens-
tatbestand  keine  Anwendung  findet,  wenn  Personen,  zu  denen  die 
asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe Angehörige in 
der Schweiz leben (Bst. a), wenn die asylsuchende Person offensicht-
lich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt  (Bst. b), oder 
wenn  Hinweise  darauf  bestehen,  dass  im  Drittstaat  kein  effektiver 
Schutz vor Rückschiebung nach Artikel 5 Abs. 1 AsylG besteht (Bst. c),

dass  Grossbritannien  (und  ebenso  alle  anderen  EU-  und  EFTA- 
Staaten) am 14. Dezember 2007 vom Bundesrat als sicherer Drittstaat 
bezeichnet worden ist, 

dass der Beschwerdeführer nach Grossbritannien als sicherem Dritt-
staat  zurückkehren  kann,  da  dessen  Behörden  am  28.  März  2008 
gegenüber der Schweiz die Rückübernahme zugesichert haben,

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeeingabe in ers-
ter  Linie  darauf  beruft,  dass  die  Ausnahmebestimmung  von  Art.  34 
Abs.  3  Bst.  a  AsylG  erfüllt  sei,  weil  in  der  Schweiz  eine  seiner 
Schwestern lebe und das Ehevorbereitungsverfahren mit einer Lands-
frau eingeleitet worden sei,

dass gemäss Aktenlage das Ehevorbereitungsverfahren noch mehrere 
Monate dauern dürfte und dessen Ausgang ungewiss ist,

dass zudem im Falle des Zustandekommens der Ehe nicht feststeht, 
ob  die  kantonalen  Behörden  die  Voraussetzungen  von  Art.  44  des 

Seite 5

E-2754/2008

Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer (AuG, SR 142.20) für  die Erteilung einer Aufenthalts-
bewilligung als erfüllt erachten und damit den Familiennachzug bewilli-
gen würden,

dass es unter  diesen Umständen in  Übereinstimmung mit  der Vorin-
stanz dem Beschwerdeführer als zumutbar zu erachten ist, den Aus-
gang des Ehevorbereitungsverfahrens in Grossbritannien abzuwarten,

dass  ferner  keine  Hinweise  dafür  vorliegen,  dass  der  Beschwerde-
führer  eine derart  enge Beziehung zu seiner  bereits  seit  dem Jahre 
2002 in der Schweiz lebenden Schwester hat, dass dies seine Rück-
führung  nach  Grossbritannien  als  unzumutbar  erscheinen  lassen 
würde,

dass der Beschwerdeführer auf Beschwerdeebene im Weiteren argu-
mentiert, dass unter die Ausnahmebestimmung von Art. 34 Abs. 3 Bst. 
b  AsylG  auch  Fälle  offensichtlich  vorliegender  Wegweisungshinder-
nisse zu subsumieren seien, was vorliegend gegeben sei,  da sämtli-
che im Heimatland verbliebenen Familienangehörigen im Krisengebiet 
im Norden Sri Lankas wohnhaft seien,

dass indessen der klare Wortlaut von Bst. b keine Grundlage für die 
Anwendung eines erweiterten Flüchtlingsbegriffs bietet,

dass zudem eine Ausdehnung der Ausnahmebestimmung von Art. 34 
Abs.  3  Bst.  b  AsylG  auf  Wegweisungsvollzugshindernisse  zu  einer 
Verunmöglichung der Anwendung des Nichteintretenstatbestandes von 
Art. 34  Abs.  2  AsylG  in  sehr  vielen  Fällen  führen  würde,  was  der 
Absicht des Gesetzgebers zuwiderlaufen würde, 

dass  im  Übrigen  zur  Vermeidung  unnötiger  Wiederholungen  auf  die 
zutreffenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 
werden  kann  (vgl.  Art.  109  Abs.  3  BGG  i.V.m.  Art.  6  AsylG  und 
Art. 4 VwVG),

dass bei dieser Sachlage kein Anlass besteht, die Sache zur Neubeur-
teilung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  und  der  diesbezügliche 
Antrag abzuweisen ist,

Seite 6

E-2754/2008

dass das BFM nach dem Gesagten in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
AsylG zu Recht und mit zutreffender Begründung auf das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgebenden 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist,  da  der 
Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen kann, in dem er Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  ferner  weder  die  in  Grossbritannien  herrschende  allgemeine 
Lage noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle 
eines Vollzugs der Wegweisung des Beschwerdeführers dorthin spre-
chen, weshalb der Wegweisungsvollzug vorliegend zumutbar ist, 

dass  insbesondere  der  Umstand,  dass  der  Beschwerdeführer  nach 
eigenen Angaben keinen Kontakt zu seinen in Grossbritannien leben-
den Verwandten pflege und damit in diesem Land über kein soziales 
Netz verfüge, nichts daran zu ändern vermag, da darin keine existen-
zielle Gefährdung zu erblicken ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Gross-
britannien schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG) und die britischen Behörden die Rücküber-
nahme zugesichert haben,

Seite 7

E-2754/2008

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  schliesslich  die  Gesuche  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege und Verbeiständung gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG 
ungeachtet  der  behaupteten  Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers 
abzuweisen  sind,  da  die  Beschwerdebegehren  nach  dem Gesagten 
als aussichtslos zu bezeichnen sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art.  1-3  des  Reglements  vom 11. Dezember  2006  über  die  Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

E-2754/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Gesuche  um  unentgeltliche  Rechtspflege  und  Verbeiständung 
gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG werden abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben, Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 
Akten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)

- (...) des Kantons C._______ ad (...) (per Telefax)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Nicholas Swain

Versand: 

Seite 9