# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dae3461b-469f-54da-9242-6c9fa8a3e2f0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 27.05.2020 PA200028
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA200028_2020-05-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PA200028-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiber MLaw R. Jenny 

Beschluss vom 27. Mai 2020 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer, 

 

sowie 

 

B._____ [Klinik],  
Verfahrensbeteiligte, 

 
betreffend 

fürsorgerische Unterbringung 
 
 
Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 
Horgen vom 8. Mai 2020 (FF200021) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 
 

Am 22. April 2020 stürzte A._____ (Beschwerdeführer) mehrfach in einer Coop-

Filiale und machte einen verwirrten und verwahrlosten Eindruck, weshalb die Po-

lizei und ein Arzt beigezogen wurden. Somatisch wurde eine gefährlich ausge-

prägte Hypertonie, eine erhöhte Temperatur von 37.5 Grad sowie ein schlechter 

Ernährungs- und Allgemeinzustand festgestellt. Er wurde gleichentags mittels für-

sorgerischer Unterbringung in das B._____ [Klinik] eingewiesen (vgl. act. 2 und 

act. 13 S. 1). Seine Beschwerde gegen die fürsorgerische Unterbringung wies das 

Bezirksgericht Horgen nach durchgeführter Hauptverhandlung mit Entscheid vom 

8. Mai 2020 ab (vgl. act. 21). Dagegen erhob der Beschwerdeführer rechtzeitig 

Beschwerde bei der Kammer (vgl. act. 17/1 und act. 22/A-B). Die Klinik teilte am 

26. Mai 2020 mit, dass der Beschwerdeführer am 20. Mai 2020 entlassen worden 

sei (vgl. act. 23/1-3). Damit ist die fürsorgerische Unterbringung weggefallen, und 

dem Beschwerdeführer fehlt ein schutzwürdiges Interesse an deren Überprüfung 

(vgl. BGer 5A_675/2013 vom 25. Oktober 2013 E. 3). Die Beschwerde ist abzu-

schreiben (vgl. § 40 EG KESR und Art. 242 ZPO). Umständehalber sind für das 

Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erheben. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die verfahrensbeteiligte 

Klinik sowie an das Bezirksgericht Horgen, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

  

- 3 - 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

MLaw R. Jenny 
 
versandt am: 
27. Mai 2020 
 
 

	Beschluss vom 27. Mai 2020
	Es wird beschlossen:
	1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die verfahrensbeteiligte Klinik sowie an das Bezirksgericht Horgen, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...