# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2764d8c1-2ebb-5350-b786-614e453863c6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.10.2016 III 2015 109
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2015-109_2016-10-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2015 109

Urteil vom 26. Oktober 2016 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Kläger,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________

gegen

Bezirk C.________, vertreten durch den Bezirksrat C.________,
Beklagter,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________

Gegenstand Personal- und Besoldungsrecht (Dienstjahre)

2

Sachverhalt:

A.1 A.________ (geb. am _______ 1983, Bürger von E.________) hat am 
6. August 2007 einen befristeten öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrag mit dem 
Bezirk C.________ als Reallehrer (für den Zeitraum vom 1. August 2007 bis 31. 
Juli 2008) unterzeichnet. Unter Ausbildungsabschlüsse wurden folgende 
Angaben festgehalten (vgl. KB 1):

Diplomjahr Schule/ 
Institution

Ort Erhaltenes Diplom Dauer (Semester)

2002 Kantonsschule F.________ Matura B 14
2007 PHZH E.________   8

Am Schluss des Arbeitsvertrages wurde was folgt festgehalten: "Da das Diplom 
noch nicht ausgestellt ist, wird beim ED für das Fach Englisch eine befristete 
Lehrbewilligung beantragt". Eine solche befristete Lehrbewilligung "als 
Fachlehrperson Englisch an der MPS G.________" wurde vom kantonalen 
Erziehungsdepartement (heute: Bildungsdepartement) am 24. August 2007 
erteilt. Als Auflage wurde u.a. festgehalten (vgl. KB 2):

Für eine reguläre Anstellung ist ein anerkanntes Lehrdiplom für die Sekundarstufe I 
Voraussetzung.

Der erwähnte Arbeitsvertrag enthielt für ein Pensum von 100% einen Monatslohn 
von Fr. 7'196.58, wobei für die Lohnberechnung 1 Dienstjahr berücksichtigt 
wurde (KB 1).

A.2 Am 8. bzw. 9. April 2008 unterzeichneten A.________ und die zuständige 
Person des Schulträgers einen weiteren befristeten Arbeitsvertrag für den 
Zeitraum vom 1. August 2008 bis zum 31. Juli 2009. In der Rubrik "erhaltenes 
Diplom" wurde neu (hinsichtlich der PH E.________) "Ma, Gg, Gs, Sp" 
festgehalten und am Schluss des Vertrages folgender Zusatz eingefügt: "Das 
Diplom Englisch ist noch ausstehend. Sobald es vorliegt, kann ein neuer Vertrag 
ausgefertigt werden". Der Monatslohn von Fr. 7'546.00 wurde unter Anrechnung 
von 2 Dienstjahren ermittelt (KB 3). Bereits am 20. Februar 2008 hatte das 
Erziehungsdepartement erneut eine befristete Lehrbewilligung (als 
Fachlehrperson Englisch an der MPS G.________) für das Schuljahr 2008/2009 
erteilt und darauf hingewiesen, dass für eine reguläre Anstellung ein anerkanntes 
Lehrdiplom für die Sekundarstufe I Voraussetzung sei (KB 4).

A.3 Für das Schuljahr 2009/2010 wurde erneut ein befristeter Arbeitsvertrag 
unterzeichnet (am 31.3.2009), wobei der Monatslohn unter Anrechnung von 3 
Dienstjahren mit Fr. 7'878.67 umschrieben wurde und am Schluss des Vertrages 
auf die Notwendigkeit der Einholung einer befristeten Lehrbewilligung für das 

3

Fach Englisch hingewiesen wurde (KB 5). Das Bildungsdepartement erteilte am 
3. April 2009 eine befristete Lehrbewilligung als "Fachlehrperson Englisch an der 
MPS G.________" unter folgenden Auflagen (KB 6):

Für eine reguläre Anstellung ist ein anerkanntes Lehrdiplom für die Sekundarstufe I 
Voraussetzung.
Nach Ablauf dieser dritten Lehrbewilligung wird die Frist nur noch im Falle einer 
Aus- oder Weiterbildung erstreckt.

A.4 Für das Schuljahr 2010/2011 wurde erneut ein befristeter Arbeitsvertrag 
abgeschlossen. Der Monatslohn wurde unter Anrechnung von 4 Dienstjahren mit 
Fr. 8'101.58 umschrieben. Unter der Rubrik "Erhaltenes Diplom" wurde neu 
erwähnt "Hw noch ausstehend" (KB 7). Das Bildungsdepartement erteilte am 6. 
Juli 2010 eine befristete Lehrbewilligung für das Schuljahr 2010/2011 mit dem 
Zusatz: "Während der Ausbildung wird die Lehrbewilligung verlängert" (KB 8).

A.5 Ein vergleichbarer Arbeitsvertrag für das Schuljahr 2011/2012 wurde am 
10. bzw. 16. August 2011 unterzeichnet (mit einem Monatslohn von Fr. 8'345.25 
unter Anrechnung von 5 Dienstjahren, vgl. KB 9).

A.6 Am 20. Februar 2012 wurde A.________ von der Pädagogischen 
Hochschule E.________ das Lehrdiplom als Stufenlehrkraft für die 
Sekundarstufe I erteilt. In diesem Lehrdiplom wird die Lehrbefähigung für 
folgende Fächer aufgelistet (vgl. BB 3):

Mathematik
Mensch und Umwelt

 Geografie
 Geschichte
 Hauswirtschaft (Fremdsprachen-Alternativfach gemäss Bildungsratsbeschluss vom 

28.08.2009)
Bewegung und Sport (verfügt nicht über ein SLRG-Brevet 1 Rettungsschwimmen)

Der befristete Arbeitsvertrag vom 11. Juni 2012 bzw. 10. August 2012 für das 
Schuljahr 2012/2013 enthält einen Monatslohn von Fr. 8'568.83 (unter 
Anrechnung von 6 Dienstjahren, vgl. KB 10).

A.7 Am 12. Juni 2013 bzw. am 22. Juni 2013 unterzeichneten der 
Hauptschulleiter (für den Schulträger) sowie A.________ einen ab 1. August 
2013 geltenden (unbefristeten) Arbeitsvertrag, welcher unter Anrechnung von 7 
Dienstjahren einen Monatslohn von Fr. 8'792.42 enthält (vgl. KB 11). 

B. An der Sitzung vom 3. Juni 2014 befasste der Bezirksrat C.________ sich 
u.a. mit den Dienstjahrberechnungen von vier Lehrpersonen, welche im 
Zusammenhang mit der Einführung eines EDV-Programmes (iCampus) und der 

4

Vereinheitlichung der Arbeitsverträge aufgefallen waren. Im Dispositiv hielt er 
was folgt fest (vgl. BB 2):

1. Die Arbeitsverträge der vier oben aufgeführten Lehrpersonen, resp. der zwei 
noch unbehandelten Fälle werden per 01.08.2014 (Anfang neues Schuljahr) 
angepasst.

2. Da die fehlerhaften Einstufungen nicht auf das Verschulden der betroffenen 
Lehrpersonen zurückzuführen sind, wird auf eine Lohnrückforderung 
verzichtet.

3. Die Lehrpersonen werden vom Schulpräsidenten zusammen mit dem 
Hauptschulleiter in einem Gespräch orientiert und die Arbeitsverträge neu 
ausgearbeitet.

Dieses Orientierungsgespräch fand am 16. Juni 2014 statt. Die dabei 
aufgeworfenen Fragestellungen wurden in der Folge dem Rechts- und 
Beschwerdedienst des Kantons Schwyz unterbreitet. Die entsprechenden 
Antworten des Rechtsdienstes sind in einem vom Schulpräsidenten sowie dem 
Hauptschulleiter unterzeichneten Schreiben vom 30. Juni 2014 an A.________ 
enthalten (KB 13). Diesem Schreiben war auch ein neuer Arbeitsvertrag für die 
(unbefristete) Anstellung ab 1. August 2014 beigelegt. Darin wurde der 
Monatslohn bei einem Pensum von 103.44 % und unter Anrechnung von 5 
Dienstjahren mit Fr. 8'632.40 angegeben (KB12). In der Folge lehnte es 
A.________ weiterhin ab, den neuen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen.

C. Mit Schreiben vom 11. August 2014 erläuterten der Schulpräsident sowie 
der Hauptschulleiter nochmals die Umstände sowie die massgebenden 
Grundlagen und teilten mit, dass ab 1. August 2014 der Lohn unter 
Berücksichtigung von 5 Dienstjahren ausbezahlt werde. Zudem wurde die 
Möglichkeit für ein persönliches Gespräch offeriert (KB 14). Dieses Gespräch 
wurde für den 27. August 2014 abgesprochen, allerdings lehnte es A.________ 
ab, daran teilzunehmen (vgl. BB 8 i.V.m. der Klageantwort, S. 14, i.V.m. Replik, 
S. 14, Ziff. 44).

D. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2014 an den Bezirksrat C.________ sowie 
an den Rechtsdienst des Bildungsdepartements legte der von A.________ 
mandatierte Rechtsvertreter die Gründe dar, weshalb nach seiner Auffassung der 
Bezirksrat ab 1. August 2014 zu Unrecht drei Dienstjahre weniger angerechnet 
habe (KB 17). Dazu äusserte sich der Bezirksrat C.________ in einer 
Stellungnahme vom 11. Februar 2015 (KB 18).

E. Am 18. Juni 2015 liess A.________ beim Verwaltungsgericht eine Klage 
einreichen mit den folgenden Rechtsbegehren:

5

1. Der Bezirk C.________ sei zu verpflichten, A.________ den seit 1. August 
2014 jeweils monatlich eingetretenen Lohnfehlbetrag in Höhe von CHF 670.55 
brutto, d.h. derzeit CHF 6'705.50 brutto, samt 5% Verzugszins auf die jeweils 
am 1. des Folgemonats eingetretenen Lohnfehlbeträge, d.h. am 1. September 
2014 auf CHF 670.55 brutto, am 1. Oktober 2014 auf CHF 1'341.10 brutto, am 
1. November 2014 auf CHF 2'011.65 brutto, am 1. Dezember 2014 auf CHF 
2'682.20 brutto, am 1. Januar 2015 auf CHF 3'352.75 brutto, am 1. Februar 
2015 auf CHF 4'023.30 brutto, am 1. März 2015 auf CHF 4'693.85 brutto, am 
1. April 2015 auf CHF 5'364.40 brutto, am 1. Mai 2015 auf CHF 6'034.95 brutto 
und am 1. Juni 2015 auf CHF 6'075.50 brutto, zu bezahlen. 

2. Es sei festzustellen, dass der öffentlich-rechtliche Arbeitsvertrag zwischen 
A.________ und dem Bezirk C.________ vom 12./22. Juni 2013 unverändert 
Bestand hat und gültig ist, insbesondere in Bezug auf die angerechneten 
Dienstjahre und die gestützt darauf erfolgte Lohneinreihung (im Jahre 2014 
acht anrechenbare Dienstjahre und im Jahr 2015 neun anrechenbare 
Dienstjahre in der Lohnklasse 3 der Sekundarstufe I);

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.

F. Mit Klageantwort vom 20. Oktober 2015 beantragte der Bezirksrat 
C.________, die Klage sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
sei (unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, inkl. 8% MwSt, zulasten der 
Klägerin).

G. Mit Replik vom 16. Februar 2016 aktualisierte der Kläger seine 
Rechtsbegehren wie folgt:

1. Der Bezirk C.________ sei zu verpflichten, A.________ den seit 1. August 
2014 jeweils monatlich eingetretenen Lohnfehlbetrag in Höhe von CHF 670.55 
brutto, d.h. von derzeit CHF 12'069.90 brutto, samt 5% Verzugszins auf die 
jeweils seit 1. des Folgemonats eingetretenen Lohnfehlbeträge, d.h. seit 1. 
September 2014 auf CHF 670.55 brutto, seit 1. Oktober 2014 auf CHF 
1'341.10 brutto, seit 1. November 2014 auf CHF 2'011.65 brutto, seit 1. 
Dezember 2014 auf 
CHF 2'682.20 brutto, seit 1. Januar 2015 auf CHF 3'352.75 brutto, seit 1. 
Februar 2015 auf CHF 4'023.30 brutto, seit 1. März 2015 auf CHF 4'693.85 
brutto, seit 1. April 2015 auf CHF 5'364.40 brutto, seit 1. Mai 2015 auf CHF 
6'034.95 brutto, seit 1. Juni 2015 auf CHF 6'075.50 brutto, seit 1. Juli 2015 auf 
CHF 7'376.05, seit 1. August 2015 auf CHF 8'046.60, seit 1. September 2015 
auf CHF 8'717.15, seit 1. Oktober 2015 auf CHF 9'387.70, seit 1. November 
2015 auf CHF 10'058.25, seit 1. Dezember 2015 auf CHF 10'728.80, seit 1. 
Januar 2016 auf CHF 11'399.35 und seit 1. Februar 2016 auf Fr. 12'069.90, zu 
bezahlen; 

2. Es sei festzustellen, dass der öffentlich-rechtliche Arbeitsvertrag zwischen 
A.________ und dem Bezirk C.________ vom 12./22. Juni 2013 unverändert 
Bestand hat und gültig ist, insbesondere in Bezug auf die angerechneten 
Dienstjahre und die gestützt darauf erfolgte Lohneinreihung (im Jahr 2014 acht 

6

anrechenbare Dienstjahre, im Jahr 2015 neun anrechenbare Dienstjahre und 
im Jahr 2016 zehn anrechenbare Dienstjahre in der Lohnklasse 3 der 
Sekundarstufe I);

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.

Der Bezirk C.________ hielt mit Duplik vom 18. Mai 2016 am Antrag auf 
Abweisung der Klage fest.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das kantonale Personal- und Besoldungsgesetz für die Lehrpersonen an 
der Volksschule vom 27. Juni 2002 (PGL, SRSZ 612.110) regelt das 
Arbeitsverhältnis und die Besoldung der an den öffentlichen Volksschulen tätigen 
Lehrpersonen (vgl. § 1 Abs. 1 PGL). Nach § 6 Abs. 1 PGL dürfen als 
Lehrpersonen grundsätzlich nur Personen angestellt werden, die über einen 
anerkannten Ausbildungsabschluss verfügen. Ausnahmsweise können 
Lehrpersonen ohne anerkannten Ausbildungsabschluss angestellt werden. Der 
Erziehungsrat regelt die Einzelheiten (§ 6 Abs. 2 PGL). Gemäss § 7 PGL ist das 
Arbeitsverhältnis der Lehrpersonen mit anerkanntem Ausbildungsabschluss oder 
definitiver Lehrbewilligung des Erziehungsrates in der Regel unbefristet.

1.2 Über die Verletzung von gesetzlichen oder vertraglichen Pflichten aus dem 
Arbeitsverhältnis zwischen den Schulträgern und den Lehrpersonen sowie 
Stellvertretungen entscheidet das Verwaltungsgericht im Klageverfahren (§ 49 
Abs. 1 PGL). 

1.3.1  Bevor die Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht wird, hat die 
klagende Partei der beklagten Partei ihre Forderung schriftlich anzumelden. Die 
beklagte Partei hat dazu innert 60 Tagen Stellung zu nehmen. Das 
Verwaltungsgericht tritt auf die Klage nur ein, wenn dieses Vorverfahren 
durchgeführt oder auf seine Veranlassung nachgeholt wurde und wenn die 
beklagte Partei die Forderung nicht anerkennt (§ 49 Abs. 2 PGL). 

1.3.2  Dieses Vorverfahren wurde im konkreten Fall eingehalten (vgl. KB 17, 18). 

1.4 Die Voraussetzungen, um auf die vorliegende Klage einzutreten, sind 
erfüllt. In diesem Klageverfahren geht es im Wesentlichen um den Lohn, welcher 
dem Kläger für seine Unterrichtstätigkeit ab 1. August 2014 zusteht. Konkret ist 
zwischen den Parteien streitig, wie viele Dienstjahre bei der Lohnfestlegung 
anzurechnen sind. Nach Auffassung des Klägers sind ihm für den Zeitraum vom 
1. August 2014 bis 31. Dezember 2014 acht Dienstjahre, für den Zeitraum vom 1. 

7

Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 neun Dienstjahre sowie im Jahr 2016 
zehn Dienstjahre anzurechnen, derweil nach der Argumentation des Beklagten 
jeweils drei Dienstjahre weniger anzurechnen seien. Darauf ist nachfolgend 
zurückzukommen.

2.1 Die Besoldung wird in den §§ 35ff. PGL geregelt. Für die Sekundarstufe I 
gilt nach § 35 Abs. 1 PGL, dass die Schulträger die Lehrkräfte in einer im Gesetz 
umschriebenen Bandbreite (Lohnklassen) einreihen, wobei für die Einreihung die 
vom Regierungsrat nach der Art und Dauer der Ausbildung sowie der Funktion 
festzulegenden Richtpositionen massgebend sind. Der Regierungsrat regelt die 
Besoldung der Stellvertretungen (§ 35 Abs. 2, 1. Teilsatz PGL). Der Lohnanstieg 
vom Minimum zum Maximum erfolgt insgesamt in 18 Lohnstufen von je 3 
Prozent, und zwar jährlich bis und mit 15. Dienstjahr und anschliessend 
periodisch im 18., 21., 24. und 27. Dienstjahr (§ 36 Abs. 1 PGL). Der Lohnanstieg 
erfolgt auf den 1. Januar des jeweiligen Dienstjahres (§ 36 Abs. 2 PGL). 

Nach § 37 Abs. 1 PGL erfüllen Lehrpersonen das erste Dienstjahr im Schuldienst 
am 31. Dezember des Eintrittsjahres unabhängig vom Eintrittsdatum. Ab dem 
zweiten Dienstjahr entspricht ein Dienstjahr einem Kalenderjahr (§ 37 Abs. 2 
PGL). Gemäss § 38 Abs. 2 PGL sind für die Einreihung in die Lohnstufen die 
erfüllten Dienstjahre massgebend. Als volle Dienstjahre zählen die Jahre, 
während denen eine Lehrperson unterrichtet hat oder an der Volksschule 
therapeutisch tätig war. Der Regierungsrat regelt, inwieweit andere Tätigkeiten 
und Kindererziehung als Dienstjahre angerechnet werden (§ 38 Abs. 3 PGL).

2.2 Der Regierungsrat hat gestützt auf § 54 Abs. 3 PGL (und § 38 Abs. 3 PGL) 
in § 13 der Personal- und Besoldungsverordnung für die Lehrpersonen an der 
Volksschule vom 10. Dezember 2002 (PVL, SRSZ 612.111) die Berechnung der 
Dienstjahre wie folgt geregelt (Fettdruck nicht im Original):

1  Für die Einreihung der Lehrpersonen in die Lohnstufen werden Dienstjahre wie 
folgt angerechnet: 
a) Unterrichtstätigkeit und Therapietätigkeit an einer öffentlichen oder privaten 
Schule während eines ganzen Schuljahres, nachdem ein Ausbildungsabschluss 
oder eine definitive Lehrbewilligung als Lehrperson erlangt worden ist, als volles 
Dienstjahr; 
b) Tätigkeiten in der Schulleitung, in der Schulaufsicht oder in anerkannten Kinder-
betreuungsstätten während eines ganzen Kalenderjahres, nachdem ein Ausbil-
dungsabschluss oder eine definitive Lehrbewilligung als Lehrperson erlangt wor-
den ist, als volles Dienstjahr; 
c) andere Tätigkeiten wie Kindererziehung, Weiterbildung, Erwerbstätigkeit in an-
deren Berufen während eines ganzen Kalenderjahres zu einem Drittel. 

8

2 Tätigkeiten im Sinne von Buchst. a und b werden als ganzes Dienstjahr ange-
rechnet, wenn sie 18 oder mehr Unterrichtswochen im Kalenderjahr gedauert ha-
ben. 

3 Tätigkeiten im Sinne von Buchst. c werden angerechnet, soweit sie nach Voll-
endung des 23. Altersjahres ausgeübt worden sind. Die maximale Anrechnung be-
trägt sechs Dienstjahre. 

4 Ergeben die anrechenbaren Dienstjahre zusammen keine ganze Zahl, wird auf die 
nächste ganze Zahl aufgerundet. 

3. Nach der Aktenlage hat der Kläger das Lehrdiplom der PH E.________ als 
Stufenlehrkraft für die Sekundarstufe I am 20. Februar 2012 erhalten (= BB 3). 
Demnach wäre die Unterrichtstätigkeit seit Erlangung dieses ordentlichen 
Ausbildungsabschlusses per 20. Februar 2012 im Jahre 2012 nach Massgabe 
von § 13 Abs. 1 lit. a PVL i.V.m. § 13 Abs. 2 PVL als erstes Dienstjahr 
anzurechnen sowie dementsprechend 2013 grundsätzlich als 2. Dienstjahr und 
2014 als 3. Dienstjahr. Demgegenüber nahm der Schulträger im Arbeitsvertrag 
vom 16. Juni 2014 (= KB 12) folgende Berechnung vor (siehe auch Klageschrift, 
S. 7, Ziff. 9):

Dienstjahre von/bis Ort Jahre
01.01.2007-31.12.2007 in Ausbildung Bezirk C.________, Team Sek I 

C.________ G.________
0.33

01.01.2008-31.12.2011 in Ausbildung Bezirk C.________, Team Sek I 
C.________, G.________

1.32

01.01.2012-31.07.2014 Unterrichtstätigkeit Bezirk C.________, Team Sek I 
C.________, G.________

3.0

01.08.2014- Unterrichtstätigkeit (aktuelles Dienstjahr 1) Bezirk 
C.________  Team Sek I C.________, G.________

0

Total Dienstjahre (aufgerundet) 5

4. Die sinngemässe Argumentation des Klägers, dass er bereits zu Beginn 
des Schuljahres 2007/2008 über hinreichende Diplome verfügt habe, damit seine 
Unterrichtstätigkeit von August 2007 bis 31. Dezember 2007 als 1. Dienstjahr 
anzurechnen sei, ist aus den nachfolgenden Gründen nicht zu hören. Anzufügen 
ist, dass der Kläger in der Replik ausdrücklich anerkennt, dass er bei der 
Anstellung zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 "das Lehrerdiplom noch nicht 
besitzt" (vgl. Replik, S. 3 Mitte).

4.1.1  Aus dem Wortlaut von § 13 Abs. 1 lit. a PVL ergibt sich 
unmissverständlich, dass der Gesetzgeber die Anrechnung von Dienstjahren 
vom Vorliegen des betreffenden Ausbildungsabschlusses bzw. einer definitiven 
Lehrbewilligung für die jeweilige Schulstufe abhängig gemacht hat. Es geht dabei 
um die definitive Lehramtsbewilligung und nicht um eine provisorische Zulassung 

9

zu einer (befristeten) Unterrichtstätigkeit. In diesem Sinne reicht die Absolvierung 
gewisser Prüfungen im Jahre 2007 (noch ohne Diplomerteilung) grundsätzlich 
nicht aus, um die Anforderungen von § 13 Abs. 1 lit. a PVL zu erfüllen. Entgegen 
der Argumentation in der Klageschrift (S. 12 oben) hat der Kläger seine 
Ausbildung zur Lehrperson an der Oberstufe nicht mit einzelnen (notabene in 
den vom Kläger eingereichten Unterlagen nicht substantiiert dargelegten) 
Prüfungen Mitte 2007, sondern erst mit dem Lehrdiplom vom 20. Februar 2012 
abgeschlossen. Im Übrigen reicht das Maturitätszeugnis − entgegen der 
Argumentation in der Replik (S. 7 unten, S. 8 unten) − grundsätzlich nicht aus, 
um die Anforderungen von § 13 Abs. 1 lit. a PVL zu erfüllen. Es ist denn auch 
offenkundig nicht haltbar, für die Besoldung von Lehrpersonen in der Oberstufe 
die gleiche Lohn- und Dienstaltersberechnung anzuwenden ungeachtet dessen, 
ob die eingesetzte Lehrkraft lediglich über ein Maturitätszeugnis (ohne 
Lehrdiplom für die Sekundarstufe I) oder über ein ordentliches Lehrdiplom für die 
Sekundarstufe I (inkl. Maturitätszeugnis) verfügt.

4.1.2  Daraus, dass die Schulbehörden möglicherweise früher bzw. in anderen 
Fällen eine grosszügigere Praxis anwendeten, kann der Kläger grundsätzlich 
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Einmal abgesehen davon, dass solche in 
anderen Fällen anerkannte Anrechnungen nicht substantiiert vorgebracht 
wurden, ist auf die ständige Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der 
Grundsatz der Gesetzmässigkeit der Verwaltung in der Regel der Rücksicht auf 
die gleichmässige Rechtsanwendung vorgeht. Der Umstand, dass das Gesetz in 
anderen Fällen nicht oder nicht richtig angewendet worden ist, gibt den Bürgern 
grundsätzlich keinen Anspruch darauf, ebenfalls abweichend vom Gesetz 
behandelt zu werden. Ausnahmsweise und unter strengen Bedingungen wird 
jedoch im Rahmen des verfassungsmässig verbürgten Gleichheitssatzes ein 
Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht anerkannt (Art. 8 Abs. 1 BV; 
eingehend hierzu Pierre Tschannen, Gleichheit im Unrecht: Gerichtsstrafe im 
Grundrechtskleid, ZBI 112/2011 S. 57 ff.). Die Gleichbehandlung im Unrecht 
setzt voraus, dass die zu beurteilenden Fälle in den tatbestandserheblichen 
Sachverhaltselementen übereinstimmen, dass dieselbe Behörde in ständiger 
Praxis vom Gesetz abweicht und zudem zu erkennen gibt, auch inskünftig nicht 
gesetzeskonform entscheiden zu wollen. Schliesslich dürfen keine 
überwiegenden Gesetzmässigkeitsinteressen oder Interessen Dritter bestehen 
(vgl. Bundesgerichtsurteil 1C_400/2014 vom 4.12.2014 Erw. 2.3 mit Verweis auf 
BGE 139 II 49 Erw. 7.1 S. 61; BGE 136 I 65 Erw. 5.6 S. 78f.; BGE 123 II 248 
Erw. 3c S. 253f.). Im vorliegenden Fall kann nach der Aktenlage nicht davon 
gesprochen werden, dass die Behörde auch inskünftig nicht gesetzeskonform 
entscheiden wolle, hat doch der Schulträger mit dem Beschluss vom 3. Juni 2014 

10

(= BB 6) dokumentiert, dass er gewillt ist, eine frühere, von § 13 Abs. 1 lit. a PVL 
abweichende Praxis zu korrigieren bzw. nicht mehr gleichermassen 
anzuwenden. Immerhin hat der Schulträger für die Unterrichtstätigkeit vor 
Erlangung des Lehrdiploms vom 20. Februar 2012 insgesamt 
2 Dienstjahre zugestanden, obwohl bei einer konsequenten Berücksichtigung der 
vom Gesetzgeber in § 13 Abs. 1 lit. a PVL vorgegebenen Regelung vor dem 20. 
Februar 2012 an sich nichts anzurechnen gewesen wäre. Aus diesem 
Zugeständnis kann der Kläger indessen nicht ableiten, dass ihm auch noch 
zusätzliche drei Dienstjahre anzurechnen wären, wie nachfolgend dargelegt wird.

4.2 Weshalb die PH E.________ dem Kläger im Jahre 2007 kein Lehrdiplom 
erteilte, begründet der Kläger vor Verwaltungsgericht sinngemäss damit, dass 
ihm der Abschluss eines Faches fehlte (vgl. Klageschrift, S. 13, 4. Abs.: "hier 
zunächst Englisch, dann Abschluss in Hauswirtschaft"; siehe auch Replik, S. 4, 
Ziff. 4). Deswegen wurde ihm vom zuständigen kantonalen Departement jeweils 
nur eine auf ein Jahr befristete (provisorische) und keine dauerhafte 
Lehramtsbewilligung erteilt (vgl. KB 2, 4, 6, 8). Damit bleibt es dabei, dass der 
Kläger sein Lehrdiplom als Stufenlehrkraft für die Sekundarstufe I erst am 20. 
Februar 2012 erhalten hat, womit nach der Regelung von § 13 Abs. 1 lit. a PVL 
("nachdem ein Ausbildungsabschluss oder eine definitive Lehrbewilligung als 
Lehrperson erlangt worden ist") ein Anspruch auf Anrechnung der 
Unterrichtstätigkeit erst ab diesem Zeitpunkt besteht.

4.3 Daran vermögen die weiteren Vorbringen des Klägers nichts zu ändern. 
Soweit sich der Kläger darauf beruft, dass ihm im öffentlich-rechtlichen 
Arbeitsvertrag vom 6. bzw. 7. August 2007 ein Dienstjahr angerechnet wurde (KB 
1), übersieht er, dass dieser Arbeitsvertrag einen Fehler enthält, da zu Unrecht 
"2007 als Diplomjahr" aufgeführt wurde, da wie erwähnt das Lehrdiplom erst im 
Februar 2012 ausgestellt wurde (siehe oben). Analoges gilt grundsätzlich auch 
für die öffentlich-rechtlichen Arbeitsverträge vom 8. bzw. 9. April 2008 (= KB 3), 
vom 31. März 2009 (= KB 5), vom 1. bzw. 2. Juli 2010 (= KB 7) und vom 10. bzw. 
16. Mai 2011 (= KB 9), wo ebenfalls zu Unrecht "2007 als Diplomjahr" 
angegeben wird bzw. übernommen wurde.

4.4 Erst im öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrag vom 12. bzw. 22. Juni 2013 (= 
KB 11) wurde an sich zutreffend als Diplomjahr das Jahr 2012 aufgeführt, 
indessen dennoch 7 Dienstjahre und damit eine Unterrichtstätigkeit schon vor der 
Diplomerteilung angerechnet, was grundsätzlich der ratio legis von § 13 Abs. 1 
lit. a PVL widerspricht.

11

4.5 Soweit sich der Kläger auf den Grundsatz von Treu und Glauben beruft und 
sinngemäss geltend macht, dass sein (gutgläubiges) Vertrauen auf die in den 
öffentlich-rechtlichen Verträgen bis und mit 12. bzw. 26. Juni 2013 
angerechneten Dienstjahre zu schützen sei, verkennt er die Tragweite des 
Vertrauensschutzes. Ginge es um die Rückerstattung von zu hohen 
Lohnauszahlungen, könnte der Käger einer solchen Rückforderung grundsätzlich 
entgegenhalten, dass er im Vertrauen auf den erhaltenen Lohn Dispositionen 
(Ausgaben) getätigt habe, die nicht ohne Nachteil wieder rückgängig gemacht 
werden könnten (vgl. Häfelin/ Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. 
Aufl., Rz. 659 betreffend Vertrauensbetätigung). Hier geht es aber nicht um eine 
Rückforderung (und damit nicht um eine Korrektur ex tunc), sondern 
grundsätzlich um eine Korrektur ex nunc (in casu wurde die Korrektur erstmals 
am 10. Juni 2014 und anlässlich der Besprechung vom 16. Juni 2014 mit 
Wirkung ab 1. August 2014 mitgeteilt, vgl. Klageschrift, S. 7 oben i.V.m. KB 13). 
Entgegen der sinngemässen Meinung des Klägers ist der Schulträger 
grundsätzlich berechtigt, einen erkannten Fehler in der Lohnberechnung eines 
Angestellten pro futuro zu korrigieren. Als Fehler ist die Tatsache zu betrachten, 
dass der Kläger zu Unrecht während fünf Jahren gleich eingestuft und besoldet 
wurde wie eine diplomierte Lehrperson, obwohl der Kläger in diesen ersten 
Jahren bis 20.2.2012 über kein PH-Lehrdiplom verfügte. Dass der Kläger per 
Mitte 2007 "vier Fachlehrdiplome vorweisen" konnte (wie dies in der Replik, S. 
11, Ziff. 33, geltend gemacht wurde), ist im Verfahren vor Verwaltungsgericht 
nicht nachgewiesen worden. Es ist kein anerkanntes Fachlehrdiplom aus dem 
Jahr 2007 für die Erteilung von Schulunterricht in der Oberstufe aktenkundig. 

Ein gegenteiliges Ergebnis (wonach ein nachträglich festgestellter Fehler nicht 
pro futuro korrigiert werden dürfte) liesse sich nicht rechtfertigen, denn diesfalls 
würde der Kläger im Vergleich mit allen anderen Angestellten, welche nicht von 
einem Lohnfehler profitieren könnten, zu Unrecht auf Dauer bessergestellt, was 
mit dem Grundsatz der Rechtsgleichheit nicht zu vereinbaren ist. Anzufügen ist, 
dass die Lohnfestsetzung nicht im freien Ermessen des Schulträgers liegt, 
sondern durch die Vorgaben des kantonalen Gesetzgebers reglementiert wird, 
wozu wie erwähnt auch die Berechnung der Dienstjahre nach § 13 Abs. 1 lit. a 
PVL gehört. 

4.6 Nicht zu hören sind die weiteren Einwände des Klägers, welche namentlich 
sinngemäss eine einseitige Vertragsänderung beanstanden, sich auf den 
Grundsatz "pacta sund servanda" berufen (vgl. Klageschrift, S. 17), den am 12. 
bzw. 22. Juni 2013 abgeschlossenen Arbeitsvertrag als weiterhin anwendbar 
erklären (vgl. Replik, S. 18 unten mit Verweis auf KB 11), eine Verletzung des 

12

rechtlichen Gehörs betreffen (Klageschrift, S. 16 unten) und die Argumentation 
beinhalten, dass die Voraussetzungen für eine Änderungskündigung frühestens 
nach der Stellungnahme des Beklagten vom 11. Februar 2015 erfüllt gewesen 
wären, weshalb die Lohnanpassung frühestens per 31. Juli 2015 und nicht per 1. 
August 2014 hätte erfolgen dürfen (vgl. Klageschrift, S. 18, 3. Abs.). Wie bereits 
erwähnt wurde, erachtet das Gericht es als zulässig, dass der Schulträger eine § 
13 Abs. 1 lit. a PVL widersprechende Dienstaltersberechnung, welche er im 
Kontext mit der Einführung eines Informatikprogrammes feststellte (vgl. 
Klageantwort, S. 11), pro futuro berichtigen durfte und grundsätzlich nicht daran 
gebunden ist, eine trotz fehlendem Lehrdiplom vorgenommene 
Dienstaltersberechnung jährlich tel quel zu übernehmen, zumal der Lohn aus 
verschiedenen Gründen (u.a. infolge unterschiedlicher Pensen) jährlich zu 
überprüfen und neu festzulegen ist. Es geht prinzipiell nicht an, Lehrkräfte, 
welche in den ersten Anstellungsjahren noch über kein ordentliches Lehrdiplom 
verfügen, in lohnmässiger Hinsicht gleich zu halten wie Lehrkräfte, welche schon 
zu Beginn des ersten Anstellungsjahres über das erforderliche Lehrdiplom 
verfügen. In diesem Sinne ist es − entgegen der Auffassung des Klägers − 
durchaus zulässig, dass nach Erteilung des Lehrdiploms eine Anpassung der 
Lohnberechnung (unter Neuberechnung der Dienstjahre) vorgenommen wird. 
Aus dem Umstand, wonach die dargelegte Abweichung von § 13 Abs. 1 lit. a 
PVL grundsätzlich schon früher (und nicht erst Mitte 2014) erkennbar gewesen 
wäre, kann der Kläger grundsätzlich nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal 
der Beklagte davon abgesehen hat, die vor der Diplomerteilung grundsätzlich zu 
viel bezahlten Lohnanteile zurückzufordern. 

Sodann wurde der Kläger bereits im Rahmen einer Unterredung vom 16. Juni 
2014 sowie schriftlich am 30. Juni 2014 (KB 13) und am 11. August 2014 (KB 14) 
informiert, dass der Schulträger den Lohn für das neue Schuljahr (ab August 
2014) auf der Basis von 5 Dienstjahren berechnen und auszahlen werde. Diese 
Willensäusserung wurde auch dadurch dokumentiert, dass dem Kläger ein 
neuer, vom Schulträger bereits unterzeichneter Arbeitsvertrag vom 16. Juni 2014 
auf der Basis von 5 Dienstjahren unterbreitet wurde (KB 12). Obwohl der Kläger 
bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wusste, dass die Lohnzahlungen ab August 
2014 auf der Basis von 5 Dienstjahren entrichtet werden, hat er seine 
Unterrichtstätigkeit im neuen Schuljahr angetreten und weiter ausgeübt. Dem 
Kläger wäre es − in Kenntnis der korrigierten Lohnberechnung mit 5 Dienstjahren 
− freigestanden, das Arbeitsverhältnis nach § 10 Abs. 1 PGL umgehend beenden 
zu lassen, soweit er der Meinung war, dass die bisherige Dienstaltersanrechnung 
bei der Lohnberechnung eine unabdingbare Voraussetzung für eine Fortführung 
der Anstellung sei. Indem der Kläger (nach der Aktenlage) darauf verzichtete, 

13

umgehend eine Beendigung der Anstellung nach § 10 Abs. 1 PGL zu fordern für 
den Fall, dass die Korrektur ab 5 Dienstjahre (bzw. ab 1.1.2015 auf 6 
Dienstjahre) beibehalten werde, hat er konkludent einem Vorgehen zugestimmt, 
bei welchem die Frage der Lohndifferenz nachträglich auf dem dafür 
vorgesehenen Klageweg geklärt wird. Jedenfalls kann bei dieser Sachlage nicht 
davon gesprochen werden, dass dem Kläger keine Kündigung möglich gewesen 
sei, weshalb er aus diesen konkreten Umständen keinen Anspruch auf eine 
höhere Lohnzahlung herleiten kann. Hinsichtlich der geltend gemachten 
Gehörsverletzung ist schliesslich noch auf die Ausführungen des Beklagten in 
der Klageantwort (S. 24, Ziff. 28) hinzuweisen, denen das Gericht nichts 
beizufügen hat.

4.7 Soweit der Kläger sich in der Replik (S. 12, Ziff. 35) darauf beruft, dass § 6 
Abs. 2 PGL der Bestimmung von § 13 PVL vorginge, übersieht er, dass in § 6 
Abs. 2 PGL der Gesetzgeber es zugelassen hat, ausnahmsweise auch 
Lehrpersonen ohne anerkannten Ausbildungsabschluss anzustellen. Allerdings 
kann aus seiner solchen (vorläufigen) Anstellung von Lehrpersonen ohne 
anerkannten Ausbildungsabschluss (für die betreffende Schulstufe) grundsätzlich 
kein gesetzlicher Anspruch auf eine jährliche Lohnerhöhung hergeleitet werden, 
denn § 13 Abs. 1 lit. a PVL steht einer Anrechnung von Unterrichtstätigkeit vor 
dem ordentlichen Ausbildungsabschluss grundsätzlich entgegen. 

4.8 Was sodann die in der Klageschrift (S. 15, Ziff. 9) geltend gemachte 
Besitzstandsgarantie nach § 51 PGL anbelangt, übersieht der Kläger, dass der 
Gesetzgeber eine solche Regelung explizit für den Übergang per 1. Januar 2003 
von einer früheren, altrechtlichen Regelung auf das neue Recht vorgesehen hat. 
Hier liegt eine andere Konstellation (Berichtigung einer mangelhaften 
Dienstaltersberechnung nach Entdeckung des Fehlers) vor, wofür der 
Gesetzgeber keine Besitzstandsgarantie (im Sinne von § 51 PGL) vorgesehen 
hat. 

5.1 Zusammenfassend ist § 13 Abs. 1 lit. a PVL so auszulegen, dass der 
Gesetzgeber den Beginn der Anrechnung eines Dienstjahres für 
Unterrichtstätigkeit an den Zeitpunkt anknüpft, in welchem die betreffende 
Ausbildung ordnungsgemäss abgeschlossen bzw. das betreffende Lehrdiplom 
ausgestellt wird. Nachdem dies hier erst am 12. Juni 2008 der Fall war, erweist 
es sich als rechtens, dass der Schulträger nach Entdeckung einer § 13 Abs. 1 lit. 
a PVL widersprechenden Dienstaltersberechnung dies pro futuro korrigiert hat. 

5.2 An diesem dargelegten Ergebnis vermögen sämtliche weiteren Vorbringen 
des Klägers nichts zu ändern. Namentlich ist auch nicht der Argumentation in der 

14

Klageschrift (S. 20) zu folgen, dass sinngemäss der öffentlich-rechtliche 
Arbeitsvertrag Konsens erfordere und der Kläger der korrigierten 
Dienstaltersberechnung nie zugestimmt habe. Diesbezüglich verkennt der 
Kläger, dass die Lohnfestsetzung im nach kantonalem Recht zu organisierenden 
Volksschulwesen der freien Gestaltung durch die Lehrperson und den 
Schulträger entzogen ist und deswegen die Korrektur einer vor der 
Diplomerteilung unzutreffenden Dienstaltersberechnung pro futuro möglich ist, 
auch wenn die betroffene Lehrperson damit nicht einverstanden ist. Daraus, dass 
der Mangel nicht bereits früher erkannt wurde und mithin der zunächst ohne 
ordentliches Lehrdiplom unterrichtende Kläger länger von einer zu hohen, vom 
Gesetzgeber nicht beabsichtigten Entlöhnung profitieren konnte, kann der Kläger 
hinsichtlich der vorgenommenen Korrektur nichts zu seinen Gunsten ableiten. 
Anzufügen ist, dass der Kläger seine Unterrichtstätigkeit auch zum tieferen 
(korrekten) Lohnansatz weitergeführt hat und mithin der Einwand nicht zu hören 
ist, dass er keine Gelegenheit gehabt habe, wegen dieser Lohnkorrektur zu 
kündigen.

6. Aus all diesen Gründen erweist sich die Klage als unbegründet, weshalb 
sie abgewiesen wird. Die Erhebung von Verfahrenskosten entfällt, nachdem der 
Streitwert (inkl. geltend gemachte Verzugszinsen) im Zeitpunkt der 
Klageerhebung gemäss Klageschrift (S. 21 unten, Ziff. 21) auf unter Fr. 10'000.-- 
zu veranschlagen ist (gemäss Replik, S. 26, beträgt der eingeklagte Betrag Fr. 
12'069.90 zuzüglich Verzugszins).

7. Dem Verfahrensausgang entsprechend ist dem (obsiegenden) Beklagten 
zu Lasten des (unterliegenden) Klägers eine Parteientschädigung zuzusprechen. 
Das Honorar ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebT; SRSZ 280.411), welcher für das Honorar in Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und 
unter Beachtung der in § 2 GebT enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsa-
che, Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeit-
aufwand) sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt 
Fr. 2'800.-- (inkl. Auslagen und MwSt) festzulegen. Dieses Honorar erweist sich 
nicht als übersetzt, zumal wenn man in Betracht zieht, dass der Rechtsvertreter 
des Klägers für sich eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 9'140.45 ge-
fordert hat.

15

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Klage wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Der Kläger hat dem Beklagten eine Parteientschädigung von Fr. 2'800.-- zu 
entrichten.

4. Nachdem bezüglich Streitwert der Grenzwert von Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG 
(Bundesgesetz über das Bundesgericht) nicht erreicht wird, kann gegen 
diesen Entscheid innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 
6004 Luzern, erhoben werden, soweit sich eine Rechtsfrage von 
grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 42 und 82ff., insbesondere Art. 85 
BGG).

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von 
verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). Bei 
gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der 
gleichen Rechtsschrift einzureichen.

Der Streitwert gemäss Art. 51ff. BGG beträgt gemäss Klageschrift (S. 21 
unten) aufgerundet Fr. 10'000.-- bzw. gemäss Replik (S. 26) Fr. 12'069.90 
(zuzüglich Zins).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Klägers (2/R)
- den Rechtsvertreter des Beklagten (2/R)
- und den Rechtsdienst des Bildungsdepartements (z.K.).

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Ist eine ordentliche Be-
schwerde nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von 
grundsätzlicher Bedeutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. 
Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die 
Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

16

Versand: 17. November 2016