# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d3f6f03-4c15-5552-aaf5-7a2110603dc7
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-02-16
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 16.02.2021 BB.2021.41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BB-2021-41_2021-02-16.pdf

## Full Text

Beschluss vom 16. Februar 2021 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Giorgio Bomio-Giovanascini und Stephan Blättler,  

Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 

Parteien 

  

A.  

Beschwerdeführerin 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. 

Art. 322 Abs. 2 StPO) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2021.41 

 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- mit Eingabe vom 13. November 2020 A. bei der Bundesanwaltschaft Straf-

anzeige gegen den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der Bank B. C. 

einreichte (Verfahrensakten Lasche 1); 

 

- die Bundesanwaltschaft mit Datum vom 5. Februar 2021 die Nichtanhand-

nahme der Anzeige verfügte (Verfahrensakten Lasche 2);  

 

- A. mit Eingabe vom 9. Februar 2021, ergänzt am 11. Februar 2021, an die 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte und sinngemäss die 

Aufhebung der Nichtanhandnahmeverfügung beantragte (act. 1, 4); 

 

- auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet wurde (Art. 390 

Abs. 2 StPO e contrario). 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft bei 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhoben wer-

den kann (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG); 

 

- die Bundesanwaltschaft mangels hinreichenden Tatverdachts keine Strafun-

tersuchung eröffnete, soweit eine Bundeszuständigkeit vorliegt;  

 

- gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO für die Eröffnung einer Untersuchung ein 

hinreichender Tatverdacht verlangt wird, welcher sich aus den Informationen 

und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus eigenen Feststellun-

gen der Staatsanwaltschaft ergeben kann; 

 

- gemäss der Strafanzeige die Beschwerdeführerin eine Verbindung zwischen 

diversen Ereignissen in ihrem Leben und ihr aus Medien bekannten oder von 

ihr gemutmassten Geschehnissen zu sehen glaubt, an denen C. beteiligt ge-

wesen sein soll;  

 

- sie C. vorwirft, er sei ihr Todfeind und habe den weiteren Verlauf ihres Lebens 

ab 1989 zu zerstören gewusst; sie ausführt, sie habe 19 Jahre, 2 Monate und 

15 Tage ihres Lebens für diese Auffindung geopfert und sei nach solch langer 

Zeit der Nachforschungen kein Jota weitergekommen; sie bei der Bundesan-

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waltschaft den Antrag stellte, ihre Anzeige auf deren Wahrheitsgehalt zu prü-

fen, falls sich etwas aus ihrer jahrelangen Arbeit diesbezüglich als brauchbar 

erweise (Verfahrensakten Lasche 1 S. 6, 7, 8);  

 

- weder der Strafanzeige der Beschwerdeführerin noch den Beilagen ein kon-

kreter Sachverhalt entnommen werden kann, der in irgendeiner Art und Weise 

einen hinreichenden Tatverdacht gegen C. begründen könnte;  

 

- die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde und ergänzender Eingabe, je-

weils samt Beilagen, auch nicht darlegt, inwiefern die Beschwerdegegnerin zu 

Unrecht die Nichtanhandnahme der Strafsache verfügt haben soll; 

 

- die Beschwerdegegnerin die Strafanzeige der Beschwerdeführerin geprüft 

und zu Recht keine Strafuntersuchung eröffnet hat; 

 

- damit die Beschwerde ohne Weiteres abzuweisen ist; 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführerin die Kosten zu 

tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO); 

 

- diese auf das gesetzliche und reglementarische Minimum von Fr. 200.-- fest-

zusetzen sind (Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 BStrKR). 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 17. Februar 2021 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.