# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4b632b39-ea6d-5e4f-991c-9ca5c0c33b47
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.12.2008 E-7944/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7944-2008_2008-12-18.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7944/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 
mit Zustimmung von Richterin Therese Kojic;
Gerichtsschreiber Urs David.

A._______,
Kosovo,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten Asyl und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 8. Dezember 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7944/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer am 30. Oktober 2008 in der Schweiz um 
Asyl ersuchte,

dass er hierzu anlässlich der Kurzbefragung vom 7. November 2008 im 
Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  Kreuzlingen  sowie  der  Anhörung 
vom 18. November 2008 durch das BFM erklärte, er sei ethnischer Al-
baner, habe mit seiner Familie in Mitrovica gewohnt und sei von 2001 
bis zur Ausreise unregelmässig als Heizungsmonteur beziehungswei-
se als Bauarbeiter berufstätig gewesen,

dass  er  und  seine  Familie  im  Vergleich  zu  andern  Albanern  durch-
schnittlich gelebt hätten,

dass er  für  seine Familie  aber vor allem in finanzieller  Hinsicht  eine 
Besserstellung habe erreichen wollen und deshalb Ende Oktober 2008 
zwecks Erwerbstätigkeit in die Schweiz gekommen sei,

dass die Arbeitssuche den einzigen Grund seiner Reise in die Schweiz 
darstelle, er in seiner Heimat im Übrigen keine Probleme gehabt habe 
und insbesondere keiner Verfolgung oder Gefährdung von staatlicher 
oder anderer Seite ausgesetzt gewesen sei,

dass er mangels irgendwelcher Befürchtungen denn auch freiwillig in 
seine Heimat zurückkehren werde, sollte er in der Schweiz keine Ar-
beit finden,

dass für die weiteren Aussagen auf die Akten verwiesen wird,

dass  das  BFM mit  Verfügung vom 8. Dezember  2008  – eröffnet  am 
9. Dezember 2008 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 des Asylgeset-
zes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf  das Asylgesuch nicht 
eintrat und die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung des Nichteintretensentscheides anführ-
te,  der  Beschwerdeführer  habe  gar  kein  Asylgesuch  im  Sinne  von 
Art. 18 AsylG gestellt,  weil die von ihm geltend gemachten Ausreise-
gründe offensichtlich keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG oder 

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Art.  3  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum  Schutze  der 
Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  beschlügen,

dass die Wegweisung ferner die Regelfolge eines Nichteintretensent-
scheides darstelle und keine Gründe ersichtlich seien, die auf Unzu-
lässigkeit, Unzumutbarkeit oder Unmöglichkeit eines Wegweisungsvoll-
zuges schliessen lassen könnten,

dass sich die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges aus dem Um-
stand ergebe, dass der Beschwerdeführer jung, gebildet und berufser-
fahren sei  und  ferner  in  Mitrovica  über  ein  familiäres  und verwandt-
schaftliches Beziehungsnetz verfüge,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Dezember 2008 die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  anficht  und dabei  die 
Aufhebung der  vorinstanzlichen Verfügung,  die  Gewährung von Asyl 
unter Feststellung seiner Flüchtlingseigenschaft, (eventualiter) die An-
ordnung der vorläufigen Aufnahme unter Feststellung der Unzulässig-
keit, Unzumutbarkeit und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs so-
wie in  prozessualer  Hinsicht  die unentgeltliche Prozessführung nach 
Art. 65 Abs. 1 und 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-
zember  1968  (VwVG,  SR  172.021),  die  Wiederherstellung  der  auf-
schiebenen Wirkung der Beschwerde und die Gewährung von Akten-
einsicht beantragt,

dass überdies die zuständige Behörde vorsorglich anzuweisen sei, die 
Kontaktaufnahme mit  den Behörden seines  Heimat-  oder  Herkunfts-
staates sowie jegliche Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, 
und im Falle eines bereits erfolgten Datentransfers eine an ihn gerich-
tete separate Verfügung zu erlassen sei, 

dass er  in der Begründung auf die Situation an seinem Herkunftsort 
Mitrovica  aufmerksam  macht,  wo  seit  1999  ethnische  Albaner  von 
Serben  vertrieben  worden  seien  und  das  Justiz-  und  Polizeisystem 
nicht funktioniert hätten,

dass sich zwar mit Einführung der EULEX im Kosovo eine Situations-
verbesserung auch in Mitrovica abzeichne, die sich aber erst im kom-
menden Frühling realisieren werde, weshalb ihm bis dahin noch Auf-
enthalt in der Schweiz zu gewähren sei,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Dezember 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52  VwVG),  vorbehältlich  nachfolgend  zu  erwägender  Einschrän-
kungen,

dass  die  Beschwerde  ordentlicherweise  aufschiebende  Wirkung  hat 
(vgl. Art. 55 Abs. 1 VwVG), das BFM einer allfälligen Beschwerde die 
aufschiebende Wirkung auch nicht entzog (vgl. Art. 55 Abs. 2 VwVG) 
und folglich der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 42 AsylG berech-
tigt  ist,  sich  bis  zum  Abschluss  des  Beschwerdeverfahrens  in  der 
Schweiz aufzuhalten, 

dass deshalb mangels Rechtsschutzinteresses auf den Prozessantrag 
betreffend Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung nicht einzu-
treten ist, 

dass die Anträge hinsichtlich Datentransfers aufgrund des vorliegen-
den verfahrensabschliessenden Entscheids in der Hauptsache hinfällig 
sind, weshalb sie keiner näheren Würdigung bedürfen,

dass der Antrag betreffend Gewährung von Akteneinsicht  zum Vorn-
herein  gegenstandslos  ist,  da  die  Akten  dem Beschwerdeführer  zu-
sammen mit dem angefochtenen Entscheid (vgl. dort Dispositiv Ziffer 
5) zugestellt wurden und der Antrag keinerlei Hinweise auf eine man-
gelhafte  Aktenedition  im Sinne einer  Verletzung des rechtlichen  Ge-
hörs enthält,

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass somit auf den Antrag betreffend Gewährung des Asyls ebenfalls 
nicht einzutreten ist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass nach Art. 32 Abs. 1 AsylG auf Asylgesuche, welche die Voraus-
setzungen von Art. 18 AsylG nicht erfüllen, nicht eingetreten wird,

dass gemäss Art. 18 AsylG jede Äusserung, mit der eine Person zu er-
kennen  gibt,  dass  sie  die  Schweiz  um Schutz  vor  Verfolgung  nach-
sucht, als Asylgesuch gilt,

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dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  aner-
kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art. 3  Abs. 1 
AsylG),

dass sich der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren über-
einstimmend und unmissverständlich auf das Geltendmachen der Su-
che  einer  Erwerbsmöglichkeit  für  seine  Reise  von  Kosovo  in  die 
Schweiz beschränkt hat,

dass  das  Asylgesetz  den  Begriff  Asyl  als  den  Schutz  definiert,  den 
eine Person aufgrund einer Verfolgungssituation im Heimatstaat oder 
im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnte,  in  der  Schweiz  beanspruchen 
kann (Art. 2 i.V.m. Art. 3 AsylG),

dass jede Äusserung, mit der eine Person zu erkennen gibt, dass sie 
die Schweiz um Schutz vor Verfolgung nachsucht, als Asylgesuch gilt 
(Art. 18 AsylG),

dass ein Asylgesuch somit nicht bereits dann vorliegt,  wenn ein Ge-
such als solches bezeichnet wird, sondern erst, wenn es von der Le-
galdefinition erfasst wird,

dass  der  vom Beschwerdeführer  einzig  vorgebrachte  Grund  der  Ar-
beitssuche  jedoch  offensichtlich  nicht  ein  Schutzersuchen  im  Sinne 
dieser Legaldefinition beschlägt,

dass der Beschwerdeinhalt nicht zu einer anderen Betrachtungsweise 
hinsichtlich  der  Eintretensfrage  führt,  zumal  auf  die  betreffenden 
vorinstanzlichen Erwägungen und den (zutreffend) festgestellten Sach-
verhalt kein Bezug genommen sondern einzig die allgemeine und mit 
positiven Zukunftsaussichten beschriebene Situation im Herkunftsland 
und am Herkunftsort des Beschwerdeführers kurz dargestellt wird,

dass das BFM demnach in Anwendung von  Art. 32 Abs. 1 AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

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dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung sämtlicher 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig, 
zumutbar  und  möglich  ist  und  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen 
vollumfänglich auf die betreffenden Erwägungen gemäss angefochte-
ner Verfügung (vgl. dort E. II) verwiesen werden kann, welche keinen 
Anlass zur Beanstandung liefern und substanziell nicht bestritten wer-
den,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit ein Eintretensanspruch besteht,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1  VwVG)  und  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG trotz ausgewiesener Be-
dürftigkeit abzuweisen ist, da sich die Rekursbegehren gemäss vorste-
henden Erwägungen als aussichtslos präsentierten, welcher Umstand 
die  Gewährung  unentgeltlicher  Prozessführung  nach  Gesetz  aus-
schliesst.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten N (...) (per Kurier und vorab per Telefax)
- B._______ (per Telefax)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Regula Schenker Senn Urs David

Versand: 

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