# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a46bff0d-3a75-5955-9924-77097807b252
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-18
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 18.03.2024 S 2023 10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2023-10_2024-03-18.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Sarah Schneider 
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 18. März 2024 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch B.________ AG

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(Zahlungsaufschub)

S 2023 10

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Urteil S 2023 10

A. A.________ (nachfolgend Versicherter) ist seit 2017 der Ausgleichskasse des 
Kantons Zug (nachfolgend Ausgleichskasse) als selbständig Erwerbender im Ausland an-
geschlossen (AK-act. 10). Bereits früh kam er mit der Beitragszahlung in Verzug und 
musste betreffend die Beiträge für das Jahr 2017 um Zahlungsaufschub erbitten. So bewil-
ligte die Ausgleichskasse die Stundung der Beiträge für das Jahr 2017 und einen Til-
gungsplan hierfür mit zwölf monatlichen Raten mit letzter Zahlung am 15. Juni 2023 (AK-
act. 20 S. 1). 

Mit Schreiben vom 3. Oktober 2022 stellte die Ausgleichskasse dem Versicherten die 
Schlussrechnung für die Beiträge des Jahres 2018 zu, bat um fristgerechte Begleichung 
der Beiträge und wies den Versicherten darauf hin, dass sein Abrechnungskonto per 
31. Dezember 2019 aufgehoben wurde (AK-act. 30 und 31 S. 1). Am 19. Oktober 2022 er-
suchte die Bevollmächtigte, die B.________ AG, C.________ (fortan Bevollmächtigte), im 
Namen des Versicherten um Zahlungsaufschub für die vom Versicherten geschuldeten 
Beiträge für das Jahr 2018 (AK-act. 36). Sie stellte in Aussicht, dass der ausstehende Be-
trag von Fr. 96'153.15 (AK-act. 39 S. 1) in zehn monatlichen Raten ab 15. Juli 2023 (recte: 
nach Tilgung der Beiträge 2017 gemäss Ratenzahlungsplan) getilgt würde. Mit Verfügung 
vom 19. Oktober 2022 wies die Ausgleichskasse das Ersuchen ab (AK-act 37). 

Die dagegen erhobene Einsprache vom 18. November 2022, welche im Wesentlichen be-
gründend anführte, dass der Versicherte aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Um-
stände in der Automobilindustrie nicht in der Lage zur Begleichung der Beiträge sei (AK-
act. 41), wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 5. Dezember 2022 ab (AK-act. 42). 
Zur Begründung wurde von der Ausgleichskasse dargelegt, dass die Voraussetzung zur 
Gewährung des Zahlungsaufschubes, wonach der Versicherte in der Lage sein muss, die 
Abschlagszahlungen neben den laufenden Beiträgen fristgemäss entrichten zu können, 
nicht gegeben sei, da bereits ein Ratenplan für die Beiträge 2017 laufe. Die Vorausset-
zungen gemäss Art. 34b AHVV seien somit nicht erfüllt. 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde datiert vom 16. Januar 2023 liess 
A.________ (fortan Beschwerdeführer) sinngemäss beantragen, der Einspracheentscheid 
vom 5. Dezember 2022 sei aufzuheben und die Ausgleichskasse Zug sei anzuweisen, den 
Zahlungsaufschub und die Ratenzahlungen für die Beiträge 2018 nach eigener Vorgabe 
zu bewilligen, da die erste Abschlagszahlung sofort erfolgen und der Restbetrag in neun 
monatlichen Raten erfolgen würde. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, 
dass die in Art. 34b AHVV festgelegten Kriterien für die Gewährung eines Zahlungsauf-

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Urteil S 2023 10

schubs erfüllt seien, insbesondere weil der Beschwerdeführer über nahezu kein liquides 
Vermögen respektive Einkommen zur Begleichung der Beiträge 2018 verfüge, und der 
Zahlungsplan für die Beiträge 2017 bis anhin immer eingehalten worden sei (act. 1). 

C. Der mit Verfügung vom 18. Januar 2023 verlangte Kostenvorschuss von 
Fr. 1'000.– wurde vom Beschwerdeführer fristgerecht bezahlt (act. 3).

D. Mit Vernehmlassung vom 14. März 2023 beantragte die Ausgleichskasse (fortan 
Beschwerdegegnerin) die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Begründend wur-
de auf den angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2022 verwiesen. Er-
gänzend wurde festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin von Gesetzes wegen nicht 
verpflichtet sei – bei Art. 34b AHVV handle es sich nur um eine Kann-Vorschrift –, Raten-
zahlungen zu gewähren (act. 5). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Nach Art. 56 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-
rungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde erhoben 
werden, wobei in der Regel das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in 
dem die versicherte natürliche oder juristische Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
ihren Wohnsitz resp. Sitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Über Beschwerden gegen Verfügun-
gen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen entscheidet jedoch, in Ab-
weichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG, das Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse 
(Art. 84 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; 
SR 831.10]). Gemäss § 77 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1) beur-
teilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus dem Gebiet 
der eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale Rechts-
mittelinstanz vorsieht. Gegen einen Einspracheentscheid kann nach Art. 52 Abs. 2 ATSG 
innerhalb von 30 Tagen nach dessen Eröffnung gestützt auf Art. 56 Abs. 1 und Art. 60 
Abs. 1 ATSG Beschwerde erhoben werden.

Der angefochtene Einspracheentscheid wurde von der Ausgleichskasse Zug erlassen, 
weshalb das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Be-

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schwerde örtlich und sachlich zuständig ist. Der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse 
Zug datiert vom 5. Dezember 2022 (AK-act. 42). Dagegen wurde die am 16. Januar 2023 
datierte und gleichentags der Post übergebene Beschwerde erhoben (AK-act. 1). Folglich 
erweist sich diese im Sinne von Art. 60 Abs. 1 ATSG (30-tägige Beschwerdefrist) i.V.m. 
Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG (Fristenstillstand vom 18. Dezember bis und mit 2. Januar) als 
fristgerecht. Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid direkt betroffen 
und somit zur Beschwerde legitimiert. Letztere erfüllt sodann die an sie gestellten formel-
len Voraussetzungen, weshalb sie zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulati-
onsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 
162.11).

2. Die Beiträge für das Jahr 2018 wurden von der Beschwerdegegnerin mit Schluss-
rechnung vom 19. Oktober 2022 festgesetzt (AK-act. 39). Streitig und zu prüfen ist vorlie-
gend somit, ob die Beschwerdegegnerin das Gesuch des Beschwerdeführers um Zah-
lungsaufschub und Ratenzahlung für die Beiträge des Jahres 2018 zu Recht abgewiesen 
hat. 

2.1 Macht ein Beitragspflichtiger glaubhaft, dass er sich in finanzieller Bedrängnis be-
findet, so kann die Ausgleichskasse Zahlungsaufschub gewähren, sofern sich der Bei-
tragspflichtige zu regelmässigen Abschlagszahlungen verpflichtet, die erste Zahlung sofort 
leistet und begründete Aussicht besteht, dass die weiteren Abschlagszahlungen sowie die 
laufenden Beiträge fristgemäss entrichtet werden können (Art. 34b Abs. 1 der Verordnung 
über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]).

2.2 Bei der Frage, ob ein Zahlungsaufschub sowie ein Tilgungsplan gewährt werden 
dürfen, ist zu prüfen, ob es sich bei der finanziellen Bedrängnis des Beitragspflichtigen um 
ein nur vorübergehendes Liquiditätsproblem handelt. Andernfalls darf kein Zahlungsauf-
schub gewährt werden, sondern es müssen die ausstehenden Beiträge so bald als mög-
lich in Betreibung gesetzt werden (BGE 124 V 256; zum Ganzen: Ueli Kieser, Rechtspre-
chung des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, Art. 14 AHVG Rz. 19). Nach der 
bundesgerichtlichen Praxis kann ein Zahlungsaufschub insbesondere dann als gerechtfer-
tigt erscheinen, wenn die Beitragszahlung innert Frist die Existenz des Betriebes gefähr-
den und die Entlassung von Personal nach sich ziehen könnte (BGE 120 V 271 E. 7). Zu-
dem soll nicht durch Nichtbezahlung oder regelmässig verspätete Entrichtung der gesetz-
lich geschuldeten und fälligen Beiträge die Geschäftstätigkeit von Unternehmen indirekt 
durch die AHV mitfinanziert und entsprechende Risiken auf diese Weise auf sie abgewälzt 

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werden. Daraus folgt, dass ein Zahlungsaufschub nicht leichthin zu gewähren, insbeson-
dere die Zeitspanne, innert welcher die Beitragsforderung zu tilgen ist, nicht zu lange zu 
bemessen ist (BGer 9C_548/2017 vom 13. März 2018 E. 7.2.2). 

2.3
2.3.1 Nach der Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO (WBB; 
Stand 1. Januar 2024) entbindet die Ausgleichskasse Beitragsschuldende durch Zah-
lungsaufschub von der Pflicht, die Beiträge innert der ordentlichen Zahlungspflicht zu ent-
richten und gestattet ihnen nach Massgabe eines Tilgungsplanes Abschlagszahlungen 
(WBB Rz. 2205). Als Voraussetzungen gelten, dass der Beitragsschuldende glaubhaft 
macht, dass er sich in finanzieller Bedrängnis befindet, dass er sich zu regelmässigen Ab-
schlagszahlungen verpflichtet und die erste Abschlagszahlung sofort leistet und schliess-
lich dass gute Gründe zur Annahme bestehen, dass er in der Lage ist, die Abschlagszah-
lungen neben den laufenden Beiträgen fristgemäss zu entrichten (WBB Rz. 2209). Die 
Verfalltermine sind im Tilgungsplan so festzusetzen, dass die Beitragsschuld in der kür-
zest möglichen Frist getilgt wird (vgl. WBB Rz. 2211). Die Bewilligung für den Zahlungs-
aufschub ist in Verfügungsform zu kleiden (vgl. WBB Rz. 2212). Hält der Beitragsschul-
dende den Tilgungsplan nicht ein, fällt der Zahlungsaufschub dahin und die ganze Bei-
tragsschuld wird wieder fällig (WBB Rz. 2221). 

2.3.2 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das 
Gericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, so-
fern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendba-
ren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen 
Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der 
rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch in-
terne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung 
getragen (BGE 146 V 224 E. 4.4.2).

2.4 Artikel 34b Abs. 1 AHVV lautet wie folgt: "Macht ein Beitragspflichtiger glaubhaft, 
dass er sich in finanzieller Bedrängnis befindet, so kann die Ausgleichskasse Zahlungs-
aufschub gewähren, sofern sich der Beitragspflichtige zu regelmässigen Abschlagszah-
lungen verpflichtet, die erste Zahlung sofort leistet und begründete Aussicht besteht, dass 
die weiteren Abschlagszahlungen sowie die laufenden Beiträge fristgemäss entrichtet 
werden können". Der Wortlaut von Art. 34b Abs. 1 AHVV hält damit klar fest, dass die 
Ausgleichskasse unter den statuierten Voraussetzungen Zahlungsaufschub gewähren 

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kann. Daraus folgt, dass die Ausgleichskasse keinen Zahlungsaufschub gewähren darf, 
wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen. Der Ausgleichskasse kommt je-
doch ein Entschliessungsermessen zu, sie ist selbst dann nicht zur Gewährung eines Zah-
lungsaufschubs verpflichtet, wenn sämtliche in der Verordnungsbestimmung hierfür statu-
ierten Voraussetzungen vorliegen würden, was e contrario bedeutet, dass der bzw. die 
Beitragspflichtige auch keinen Rechtsanspruch auf Zahlungsaufschub hat. Dass der Zah-
lungsaufschub gemäss WBB Rz. 2212 in Verfügungsform zu erlassen ist und dass eine 
solche als Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 56 ATSG gelten kann, führt nicht zu einer 
anderen Qualifikation des Zahlungsaufschubs resp. statuiert gleichwohl keinen Anspruch 
auf Gewährung des Zahlungsaufschubs. Schon im Entscheid S 2012 52 vom 24. Mai 2012 
hielt das Zuger Verwaltungsgericht unter anderem ausdrücklich fest, dass es sich bei 
Art. 34b Abs. 1 AHVV um eine Kann-Vorschrift handelt. 

3.
3.1 Ausweislich der Akten ersuchte der Beschwerdeführer im Jahr 2022 um Zah-
lungsaufschub für die Beiträge 2017 in der Höhe von Fr. 175'220.25, welcher ihm mit 
Schreiben vom 27. Juni 2022 gewährt wurde (AK-act. 20 S. 1). Vereinbart waren 12 Ra-
ten, beginnend am 15. Juli 2022 und mit einer letzten Rate per 15. Juni 2023. Am 19. Ok-
tober 2022 beantragte der Beschwerdeführer aufgrund fehlender Liquidität einen erneuten 
Zahlungsaufschub und eine Ratenzahlung für die Beiträge 2018 (AK-act. 36). Zu diesem 
Zeitpunkt waren folglich noch acht Ratenzahlungen gemäss dem Zahlungsaufschub vom 
27. Juni 2022 (AK-act. 20 S. 1) offen. Dieses Gesuch wies die Ausgleichskasse noch glei-
chentags ab (AK-act. 37). Einspracheweise begründete der Beschwerdeführer seinen Li-
quiditätsmangel mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage im Umfeld der Autoindustrie 
und deren Zulieferbetriebe (AK-act. 41 S. 1). 

3.2 Bei Art. 34b AHVV handelt es sich um eine Kann-Vorschrift und es gibt somit kei-
nen Rechtsanspruch auf Gewährung von Zahlungsaufschüben. Sodann hält die höch-
strichterliche Praxis auch unmissverständlich fest, dass länger anhaltende, nicht nur vorü-
bergehende Liquiditätsprobleme die Gewährung eines Zahlungsaufschubes ausschliessen 
(vgl. zum Ganzen: BGE 124 V 256 E. 4a). Im hier zu beurteilenden Fall musste der Be-
schwerdeführer schon für das vorangegangene Beitragsjahr einen Zahlungsaufschub be-
antragen. Bei seinem beantragten Zahlungsaufschub im Oktober 2022 für die Beiträge 
2018 handelt es sich somit um den zweiten in Folge. Im Zeitpunkt der zweiten Gesuchs-
stellung waren überdies noch immer Raten gemäss dem im Juni 2022 für die Beiträge 
2017 bewilligten Tilgungsplan ausstehend (vgl. AK-act. 20 S. 1). Aufgrund der prekären fi-

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nanziellen Lage sah sich der Beschwerdeführer ausserdem gezwungen, in Bezug auf die 
Zulieferbetriebe eine Gläubiger- und Sicherheitspoolvereinbarung abzuschliessen, welche 
Ausschüttungen und Dividendenzahlungen an die Gesellschafter bis zum Abschluss einer 
laufenden Refinanzierung verbietet (vgl. act. 1 S. 2 und BF-act. 4 Ziff. 23.12). All diese 
Umstände deuten auf eher langjährige finanzielle Probleme und nicht nur auf eine vorü-
bergehende Illiquidität hin. Im Ergebnis erweist sich der Schluss der Beschwerdegegnerin, 
dass der Beschwerdeführer kaum in der Lage sei, die Abschlagszahlungen neben den lau-
fenden Beitragszahlungen fristgerecht zu entrichten, als berechtigt. In Übereinstimmung 
mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. E. 2.2 hiervor) hat die Ausgleichskasse 
demnach zu Recht den Zahlungsaufschub nicht gewährt. Soweit der Beschwerdeführer zu 
seiner Rechtfertigung auf die Herausforderungen in der Automobilindustrie verweist, ist 
ihm entgegenzuhalten, dass die Gründe der Liquiditätsprobleme für die Beurteilung eines 
Zahlungsaufschubs ohne Belang sind. Allein daraus, dass drei der vier Voraussetzungen 
des Art. 34b Abs. 1 AHVV unter Umständen gegeben sind – Glaubhaftmachung finanziel-
ler Bedrängnis, Verpflichtung zu regelmässigen Abschlagszahlungen sowie sofortige Zah-
lung der ersten Rate – kann der Beschwerdeführer folglich nichts zu seinen Gunsten ablei-
ten, müssen doch die Voraussetzungen nach klarer Formulierung des Art. 34b Abs. 1 
AHVV kumulativ vorliegen. Die Voraussetzungen für einen Zahlungsaufschub und Raten-
zahlung sind somit nicht gegeben.

4. Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdegegnerin das Gesuch vom 
19. Oktober 2022 um Gewährung eines Zahlungsaufschubs für die Beiträge des Jahres 
2018 zu Recht abwies. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist vollum-
fänglich abzuweisen.

5.
5.1 Vorliegend geht es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche-
rungsleistungen, weshalb die Bestimmungen des kantonalen Rechts über die Verfahrens-
kosten anwendbar sind (Art. 61 lit. fbis ATSG). Als unterliegende Partei wird der Beschwer-
deführer kostenpflichtig (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG). Dem Verfahrensausgang entsprechend 
sind die Kosten daher dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von 
Fr. 1'000.– angemessen erscheint. Sie ist mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvor-
schuss zu verrechnen.

5.2 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten, welche vom Versicherungsgericht ohne Rücksicht auf 

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den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Pro-
zesses bemessen wird. Vorliegend unterliegt der Beschwerdeführer vollumfänglich, so 
dass ihm keine Parteientschädigung zugesprochen werden kann.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Beschwerdeführer werden die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– auferlegt, 
welche mit dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet werden.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Vertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel, mit ausführlicher 
Rechtsmittelbelehrung), an die Ausgleichskasse des Kantons Zug, an das Bun-
desamt für Sozialversicherungen, Bern, sowie zum Vollzug von Ziffer 2 im Disposi-
tiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 18. März 2024

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am