# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 270eacd8-4462-5515-97f6-103fe4153bcc
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 13.05.2020 SK2 2019 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2019-1_2020-05-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Beschluss vom 13. Mai 2020

Referenz SK2 19 1

Instanz II. Strafkammer 

Besetzung Nydegger, Vorsitzender
Hubert und Brunner
Thöny, Aktuarin

Parteien Dr. A._____
Beschwerdeführer

und

B._____
Beschwerdeführerin

beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ernst Kistler, Postgebäu-
de, Bahnhofstrasse 11, Postfach, 5201 Brugg AG 

gegen

C._____
Beschwerdegegner
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti
Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur 

Gegenstand Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 StGB

Anfechtungsobj. Einstellungsverfügung Staatsanwaltschaft Graubünden vom 
07.01.2019, mitgeteilt am 07.01.2019 (Proz. Nr. VV.2018.1683)

Mitteilung 19. Mai 2020

I. Sachverhalt

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A. Am 9. Dezember 2017 erstatteten B._____ und A._____ bei der Staatsan-
waltschaft Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) Strafanzeige gegen 
C._____. Darin wurde diesem Folgendes vorgeworfen: Im Jahr 2008 habe er die 
Holzfigur "D._____" bei B._____ und A._____ abgeholt. Die Figur habe im Zu-
sammenhang mit dem Verkauf der Arztpraxis von C._____ in O.1_____ an 
A._____ als Sicherheit für C._____ fungiert. In der Folge habe C._____ – trotz 
verschiedenster Aufforderungen – die Figur nicht zurückgegeben, obwohl längst 
keinerlei Sicherungsbedarf mehr bestanden habe.

B. Am 23. August 2018 eröffnete die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersu-
chung gegen C._____ wegen Veruntreuung.

C. Mit Parteimitteilung vom 31. Oktober 2018 teilte die Staatsanwaltschaft mit, 
dass die Strafuntersuchung abgeschlossen sei, und stellte die Einstellung des 
Verfahrens gegen C._____ in Aussicht.

D. Mit Verfügung vom 7. Januar 2019, mitgeteilt am 7. Januar 2019, stellte die 
Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen C._____ wegen Veruntreuung 
gemäss Art. 138 Ziff. 1 StGB ein. Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskas-
se genommen; C._____ wurde zulasten des Staates eine Entschädigung von CHF 
2'419.65 zugesprochen.

E. Dagegen erhoben B._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) und 
A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 15. Januar 2019 Be-
schwerde an das Kantonsgericht von Graubünden, wobei sie folgende Rechtsbe-
gehren stellten:

1. In Gutheissung der Beschwerde sei die Verfügung vom 7. Januar 2019 
aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Staatskasse 
Graubünden.

F. Mit Stellungnahme vom 23. Januar 2019 beantragte C._____ (nachfolgend: 
Beschwerdegegner), was folgt:

1. Die Beschwerde von B._____ und Dr. A._____ vom 15. Januar 2019 
sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.

2. Alles unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. 
7.7% MwSt.) zu Lasten der Beschwerdeführer.

G. Mit Stellungnahme vom 28. Januar 2019 beantragte die Staatsanwaltschaft 
die Abweisung der Beschwerde.

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H. Mit Eingabe vom 11. Februar 2019 hielten die Beschwerdeführern an ihren 
Anträgen fest.

I. Auf die weitere Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf 
die Erwägungen in der angefochtenen Einstellungsverfügung wird, soweit erfor-
derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 322 Abs. 2 sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit 
Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 
(EGzStPO; BR 350.100) kann gegen Einstellungsverfügungen der Staatsanwalt-
schaft beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde geführt werden. Die 
Behandlung der Beschwerde fällt in die Zuständigkeit der II. Strafkammer des 
Kantonsgerichts von Graubünden (Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung 
[KGV; BR 173.110]). Die Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet 
einzureichen (Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). Die beschwerde-
führende Partei hat dabei genau anzugeben, welche Punkte des Entscheides bzw. 
der Verfügung sie anficht (Art. 385 Abs. 1 lit. a StPO), welche Gründe einen ande-
ren Entscheid nahelegen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO) und welche Beweismittel sie 
anruft (Art. 385 Abs. 1 lit. c StPO). Mit Beschwerde können gemäss Art. 393 Abs. 
2 StPO sowohl Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), als 
auch die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) 
gerügt werden. Ferner kann die Rüge der Unangemessenheit (lit. c) erhoben wer-
den.

1.2. Zur Beschwerde legitimiert sind entgegen dem Wortlaut von Art. 322 Abs. 2 
StPO nicht nur die Parteien, sondern auch die anderen Verfahrensbeteiligten nach 
Art. 105 StPO, soweit sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung 
oder Änderung eines Entscheids haben, d.h. soweit sie durch die Einstellungsver-
fügung beschwert sind (vgl. Art. 382 Abs. 1 StPO). Geschädigte können die Ein-
stellungsverfügung grundsätzlich nur dann anfechten, wenn sie sich als Privatklä-
ger konstituiert haben (Art. 118 Abs. 1 StPO; Urteil des Bundesgerichts 
1B_298/2012 vom 27. August 2012 E. 2.1; Rolf Grädel/Matthias Heiniger, in: Nigg-
li/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerischen Strafprozess-
ordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N 6 zu Art. 322 StPO; Nathan Landshut/Thomas 
Bosshard, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizeri-
schen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 2014, N 9 zu Art. 322 StPO). 
Als geschädigte Person gilt, wer durch die Straftat in seinen Rechten unmittelbar 

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verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Ob tatsächlich eine tatbestandsmässi-
ge, rechtswidrige und schuldhafte Straftat vorliegt, wird erst im Endentscheid fest-
gestellt. Bis dahin bleibt sie eine blosse Hypothese (vgl. Goran Mazzucchelli/Mario 
Postizzi, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerischen 
Strafprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N 20 zu Art. 115 StPO).

1.3. Der Status als Privatklägerschaft und damit die Erlangung der Parteistel-
lung setzt zweierlei voraus: Erstens, dass die betroffene Person Geschädigte im 
Sinne von Art. 115 StPO ist, und zweitens, dass sich diese geschädigte Person 
gemäss Art. 118 Abs. 1 StPO als Privatklägerschaft konstituiert hat. Vorliegend 
wurde die Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer im Namen sowohl von 
B._____ als auch von A._____ eingereicht (vgl. StA act. 4.1). Dabei konstituierten 
sich beide Personen als "Straf- und Zivilpartei", was – obwohl terminologisch un-
präzise – nur dahingehend verstanden werden kann, als dass sie sich als Privat-
kläger im Straf- und Zivilpunkt konstituierten. Als Eigentümer der angeblich verun-
treuten Figur werden sodann die "Anzeiger" genannt, mithin B._____ und 
A._____. Die Konstituierung erfolgte damit formgültig (vgl. Art. 119 Abs. 1 StPO). 
Vor diesem Hintergrund kam der im Formular "Strafantrag" (StA act. 3.3) abgege-
benen Erklärung nur noch deklaratorische Bedeutung zu (vgl. Micha Nydegger, 
Vom Geschädigten zum Privatkläger – Hürden und Hilfestellungen bei der Konsti-
tuierung als Privatklägerschaft, in: ZStrR 136/2018, S. 55 ff., S. 74 [Fn. 87]). An 
der bereits erfolgten Konstituierung änderte sich dadurch mithin nichts, zumal der 
Umstand, dass das Formular lediglich von B._____ ausgefüllt wurde, nicht als 
Konstituierungsrückzug von A._____ verstanden werden konnte, da ein solcher 
schriftlich zu erfolgen hätte (vgl. 120 Abs. 1 StPO). Etwas anderes lässt sich so-
dann auch nicht dem Formular "Privatklage" (StA act. 3.5) entnehmen. Anlässlich 
ihrer Einvernahme vom 5. Februar 2018 gab B._____ an, sie habe die angeblich 
veruntreute Figur ihrem Mann weiterverschenkt (vgl. StA act. 3.8, Frage 10). Da-
von ausgehend wäre nur ihr Mann, A._____, als geschädigte Person i.S.v. Art. 
115 StPO anzusehen, was bei ihr eine Konstituierung als Privatklägerin aus-
schlösse. Dies ist letztlich jedoch insofern nicht von Bedeutung, als sich – wie 
ausgeführt – A._____ rechtsgültig als Privatkläger im Straf- und Zivilpunkt konsti-
tuiert hat und die Beschwerde auch im Namen von ihm eingereicht wurde. Auf die 
im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist daher grundsätzlich 
einzutreten.

Nur am Rande bleibt Folgendes zu erwähnen: Die Konstituierungserklärungen 
erfolgten vor der Eröffnung des Strafverfahrens, was nicht zu beanstanden ist (vgl. 
Nydegger, a.a.O., S. 74). War die Staatsanwaltschaft allerdings der (unzutreffen-

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den) Ansicht, A._____ habe sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht als Privatkläger-
schaft konstituiert (vgl. KG act. A.3, Ziff. 1), so wäre sie angesichts der ihr bekann-
ten Aussage von B._____, sie habe die fragliche Holzfigur ihrem Ehemann weiter-
verschenkt, gestützt auf Art. 117 Abs. 4 StPO verpflichtet gewesen, A._____ als 
Eigentümer der Holzfigur und damit als durch die angezeigte Veruntreuung ge-
schädigte Person auf das Konstituierungsrecht hinzuweisen, zumal dieser, wie 
erwähnt, bis dahin auf die Konstituierungsmöglichkeit nicht verzichtet hatte. Dass 
sie dieser Hinweispflicht – die im Übrigen grundsätzlich auch bei anwaltlich vertre-
tenen Personen gilt (vgl. Nydegger, a.a.O., S. 78 f.; Beschluss des Bundesstrafge-
richts SK.2017.25 vom 22. Mai 2017, E. III.1.2) – nachgekommen wäre, macht die 
Staatsanwaltschaft nicht geltend. Die Verletzung der Hinweispflicht würde daher 
ohnehin dazu führen, dass eine Verwirkung der Konstituierungsmöglichkeit aus-
geschlossen wäre bzw. dass das mit dem Fall befasste Gericht diese Pflicht wahr-
zunehmen hätte (Urteil des Bundesgerichts 6B_1405/2016 vom 14. Februar 2017, 
E. 3.1). Unter diesen Umständen wäre die Beschwerdeerhebung durch A._____ 
dahin zu verstehen, dass sich dieser im Sinne von Art. 118 Abs. 1 StPO am Straf-
verfahren beteiligen wolle (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_33/2019 vom 22. Mai 
2019, E. 3). Auf seine Beschwerde wäre daher auch unter diesen Voraussetzun-
gen einzutreten.

2. Gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO ist ein Strafverfahren dann einzustellen, 
wenn der ursprünglich vorhandene Anfangsverdacht nicht in einem Mass erhärtet 
werden konnte, dass sich eine Anklage rechtfertigt. Dies ist dann der Fall, wenn 
unter einer Gesamtwürdigung der Beweise nicht mit einem verurteilenden Er-
kenntnis des Gerichtes gerechnet werden kann und auch keine konkret zu erhe-
benden Beweismittel mehr erkennbar sind, die das Resultat im gegenteiligen Sinn 
beeinflussen könnten (vgl. Beschluss des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 
14 39 vom 11. Februar 2015, E. 2, mit Hinweis auf PKG 1997 Nr. 36 E. 5). Im Wei-
teren hat nach Art. 319 Abs. 1 lit. b StPO die Einstellung des Verfahrens zu erfol-
gen, wenn kein Straftatbestand erfüllt ist, d.h. wenn das inkriminierte Verhalten – 
selbst wenn es nachgewiesen wäre – nicht den objektiven oder subjektiven Tatbe-
stand erfüllt. Aus dem Legalitätsprinzip (Art. 5 Abs. 1 BV und Art. 2 Abs. 1 StPO 
i.V.m. Art. 319 Abs. 1 und Art. 324 Abs. 1 StPO) folgt, dass eine Einstellung durch 
die Staatsanwaltschaft grundsätzlich nur bei klarer Straflosigkeit beziehungsweise 
offensichtlich fehlenden Prozessvoraussetzungen angeordnet werden darf, wobei 
der Staatsanwaltschaft bei der Beurteilung dieser Frage ein gewisser Spielraum 
zusteht. Hingegen ist – in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" – 
Anklage zu erheben, wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher erscheint als ein 
Freispruch. Falls sich die Wahrscheinlichkeit eines Freispruchs oder einer Verur-

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teilung in etwa die Waage halten, drängt sich in der Regel, insbesondere bei 
schweren Delikten, ebenfalls eine Anklageerhebung auf (vgl. BGE 138 IV 186 E. 
4.1; Grädel/Heiniger, a.a.O., N 8 zu Art. 319 StPO; Landshut/Bosshard, a.a.O., N 
15 und 19 f. zu Art. 319 StPO; Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, Schweizerische 
Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 5 f. zu 
Art. 319 StPO).

Aussagen sind in der Regel vom urteilenden Gericht zu würdigen (BGE 137 IV 
122 E. 3.3). Gerade bei Delikten, in denen Aussage gegen Aussage steht, ist zu-
dem die unmittelbare Wahrnehmung durch das Gericht unverzichtbar. Andernfalls 
beruht die Aussagenwürdigung auf einer unvollständigen Grundlage, was bei sich 
widersprechenden Angaben umso stärker ins Gewicht fällt (Urteil 6B_718/2013 
vom 27. Februar 2014 E. 2.5). Stehen sich gegensätzliche Aussagen der Parteien 
gegenüber und liegen keine objektiven Beweise vor, kann ausnahmsweise auf 
eine Anklage verzichtet werden, wenn es nicht möglich ist, die einzelnen Aussa-
gen als glaubhafter oder weniger glaubhaft zu bewerten, und keine weiteren Be-
weisergebnisse zu erwarten sind (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_806/2015 
vom 1. Februar 2016, E. 2.3; 6B_1151/2014 vom 16. Dezember 2015, E. 3.1; 
6B_918/2014 vom 2. April 2015, E. 2.1.2; 6B_96/2014 vom 30. Juni 2014, E. 2.1; 
6B_743/2013 vom 24. Juni 2014, E. 4.1.2; 6B_856/2013 vom 3. April 2014, E. 2.2; 
1B_535/2012 vom 28. November 2012, E. 5.2).

3.1. Unter den Parteien unbestritten ist, dass der Beschwerdegegner von den 
Beschwerdeführern im Jahr 2008 eine Figur erhalten hat. Dies erfolgte im Zu-
sammenhang mit dem Verkauf der Arztpraxis des Beschwerdegegners an den 
Beschwerdeführer: Der Beschwerdegegner hat nach Ansicht der Beschwerdefüh-
rer hierfür eine Sicherheitsleistung (Bürgschaft) gebracht und im Gegenzug die 
Figur als Pfand bekommen. In der Strafanzeige machten die Beschwerdeführer 
geltend, der Beschwerdegegner habe – trotz verschiedenster Aufforderungen – 
die Figur nicht zurückgegeben, obwohl mittlerweile längst kein Sicherungsbedarf 
mehr bestanden habe. Der Beschwerdegegner stellt sich dagegen auf den Stand-
punkt, er habe die Figur am 5. September 2012 gegen Mittag vor die Praxisräume 
von A._____ gestellt. Strittig unter den Parteien ist sodann, welche Figur dem Be-
schwerdegegner übergeben wurde. Nach Ansicht der Beschwerdeführer hat es 
sich dabei um die Holzfigur "D._____" gehandelt, welche die Beschwerdeführer im 
Jahr 1986 zu einem Preis von DM 15'000.00 gekauft hatten. Der Beschwerdegeg-
ner macht demgegenüber geltend, die ihm übergebene Figur sei aus Polyurethan 
gewesen und habe kaum Wert besessen.

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3.2. Die Staatsanwaltschaft erwog, der Beschwerdegegner sei nicht Eigentümer 
der fraglichen Figur gewesen, sondern diese sei ihm anvertraut worden, da dieser 
verpflichtet gewesen sei, sie zu verwahren und an die Beschwerdeführer zurück-
zugeben, sobald keinerlei Sicherungsbedarf mehr bestanden habe. Es bestünden 
indes keine Hinweise darauf, dass der Beschwerdegegner sich die ihm übertrage-
ne Figur angeeignet habe. Der Beschwerdegegner habe glaubhaft geltend ge-
macht, die Figur am 5. September 2012 vor die Praxisräume des Beschwerdefüh-
rers in O.1_____ gestellt zu haben. Die Beschwerdeführerin habe zwar auf einem 
vom Beschwerdegegner eingereichten Bild – welches dieser angeblich am 5. Sep-
tember 2012 vor den Praxisräumen des Beschwerdeführers aufgenommen hatte – 
die Figur "D._____" nicht erkannt. Es sei jedoch nicht einleuchtend, warum der 
Beschwerdegegner am 5. September 2012 nicht die ihm übertragene Figur, son-
dern eine andere Figur vor die Praxisräume des Beschwerdeführers hätte stellen, 
aufnehmen und allenfalls wieder nach Hause nehmen sollen. Schliesslich sei auf-
grund der divergierenden Aussagen der Beschwerdeführerin und des Beschwer-
degegners nicht erstellt, dass dem Beschwerdegegner tatsächlich die Figur 
"D._____" übergeben worden sei. Jedenfalls habe die Kantonspolizei Graubünden 
anlässlich der Hausdurchsuchung vom 6. April 2018 an der Wohnadresse des Be-
schwerdegegners die Holzfigur "D._____" nicht gefunden (angefochtene Verfü-
gung, E. 3b). Daraus ergebe sich, dass kein Tatverdacht erhärtet sei, der eine An-
klage rechtfertige, weshalb das Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner we-
gen Veruntreuung eingestellt werde (angefochtene Verfügung, E. 4).

3.3.1. Diese Begründung vermag nicht zu überzeugen. Zunächst fällt auf, dass 
sich das Aussageverhalten des Beschwerdegegners als inkonsistent erweist. So 
sprach er in einer E-Mail vom 24. Februar 2014 an den damaligen Rechtsvertreter 
des Beschwerdeführers zunächst von einer Schenkung der Figur (vgl. StA act. 
4.1.8), währenddem er anlässlich seiner Befragung vom 7. April 2018 geltend 
machte, der Beschwerdeführer habe ihm die Figur "sozusagen aufgenötigt" (vgl. 
StA act. 3.9, Frage 4 und 10). Welches Motiv der Beschwerdeführer hierfür gehabt 
haben sollte, wird indes nicht recht ersichtlich. Anlässlich der Konfronteinvernah-
me vom 25. Oktober 2018 erfolgten vom Beschwerdegegner sodann keine Ein-
wände gegen die Aussage der Beschwerdeführerin, er habe die Figur als Pfand 
bekommen (vgl. StA act. 3.10, Frage 2). Im Beschwerdeverfahren anerkennt der 
Beschwerdegegner aber nun, dass er von den Beschwerdeführern "eine Figur als 
Sicherheitspfand erhalten" habe (vgl. KG act. A.2, S. 4; ferner auch StA act. 3.9, 
Frage 14). Der Beschwerdegegner anerkennt ausserdem, dass die Beschwerde-
führerin sich die Übergabe der Figur hat bestätigen lassen wollen (vgl. StA act. 
3.9, Frage 14). Warum aber die Beschwerdeführerin darauf hätte bestehen sollen, 

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wenn es sich um eine Schenkung gehandelt hätte, will nicht recht einleuchten. 
Geht man demzufolge von der These aus, dass die Figur als Pfand übergeben 
wurde, würde es – wie die Beschwerdeführer zu Recht vorbringen (vgl. KG act. 
A.1, S. 4) – kaum Sinn machen, als Pfandgegenstand eine billige Plastikfigur aus-
zuwählen. Insofern erscheint denn auch nicht ohne Weiteres glaubhaft, wenn der 
Beschwerdegegner vorbringt, er habe bereits anlässlich der Übergabe bemerkt, 
dass die Figur keinen Wert gehabt habe (vgl. StA act. 3.9, Frage 14). Der Be-
schwerdegegner macht schliesslich geltend, die Figur sei ihm zuhause einmal zu 
Boden gegangen, wobei der Kopf von der Figur gefallen sei. Da habe sich her-
ausgestellt, dass die Figur nicht – wie vom Beschwerdeführer behauptet – aus 
Holz gewesen sei, sondern aus "Polyurethanschaum". Er habe die Statue dann 
mit dem gleichen Material wieder zusammengesetzt (vgl. StA act. 3.9, Frage 4). In 
seiner E-Mail vom 24. Februar 2014 an den damaligen Rechtsvertreter des Be-
schwerdeführers führte er demgegenüber aus, man habe "unschwer am Gewicht 
abschätzen" können, dass die Figur nicht aus Holz gewesen sei (vgl. StA act. 
4.1.8). Unter diesem Aspekt erscheint seine Aussage, wonach sich erst durch das 
Umstürzen und die dadurch an der Figur entstandene Beschädigung herausge-
stellt habe, dass diese nicht aus Holz sei, als widersprüchlich. Warum der Be-
schwerdegegner die ihm angeblich geschenkte Figur sodann hätte reparieren sol-
len, wenn er doch – wie er angibt – "nie Verwendung" (StA act. 3.9, Frage 4) für 
sie gehabt habe, bleibt ebenfalls unerklärlich. Die angebliche Reparatur lässt viel 
eher vermuten, dass auch der Beschwerdegegner davon ausging, dass er den 
Beschwerdeführern die Figur würde zurückgeben müssen. Dann aber wäre wie-
derum zu erwarten gewesen, dass er die Beschwerdeführer über die Beschädi-
gung der Figur in Kenntnis gesetzt hätte. Dass er dies getan hätte, macht er nicht 
geltend. Oder aber er beabsichtigte, die Figur weiterzuverkaufen, zumal er 
gemäss Aussage von E._____ die Originalrechnung und nicht die Kopie sowie 
eine Expertise mitgenommen haben soll (vgl. StA act. 4.1.3).

3.3.2 Der Beschwerdegegner bringt im Weiteren vor, er habe die Figur am 5. 
September 2012 vor die Praxisräume des Beschwerdeführers in O.1_____ ge-
stellt. Hierzu legt er eine Handy-Aufnahme ins Recht, welche eine Figur vor dem 
Eingang zu den Praxisräumen des Beschwerdeführers zeigt. Das Foto trägt das 
Erstelldatum "05.09.2012 10:52" (vgl. StA act. 3.7). Der Beschwerdegegner macht 
in diesem Zusammenhang geltend, er habe am 5. September 2012 einen Termin 
beim Bezirksgericht O.2_____ gehabt und deshalb die Statue mitgenommen (StA 
act. 3.9, Frage 7). Nach der Gerichtsverhandlung habe er die Figur vor den Praxis-
räumen des Beschwerdeführers in O.1_____ abgestellt und das Foto aufgenom-
men (StA act. 3.10, Frage 7). Dem eingereichten Protokoll der erwähnten Ver-

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handlung vom 5. September 2012 ist zu entnehmen, dass an jener Verhandlung 
sowohl der Beschwerdegegner als auch der Beschwerdeführer anwesend waren 
(vgl. KG act. B.2). Ungeachtet dessen hat der Beschwerdegegner den Beschwer-
deführer weder vorgängig noch anlässlich der Verhandlung bzw. im unmittelbaren 
Anschluss daran darüber informiert, dass er ihm die Figur zurückgeben wolle. 
Statt dem Beschwerdeführer die Figur in Bad O.2_____ zu übergeben, fuhr der 
Beschwerdegegner stattdessen nach der Verhandlung nach O.1_____, obwohl er 
nicht wissen konnte, dass der Beschwerdeführer dort anzutreffen wäre. Als ihm 
auf entsprechendes Klingeln hin die Tür zur Praxis des Beschwerdeführers nicht 
geöffnet wurde, soll er angeblich erfolglos versucht haben, den Beschwerdeführer 
telefonisch zu kontaktieren (vgl. StA act. 3.10, Frage 7). Die Beschwerdeführerin 
hält dem entgegen, wenn die Praxis zu sei, habe sie immer eine Anrufumleitung 
auf ihr Handy (vgl. StA act. 3.10, Frage 8). Als der Beschwerdegegner den Be-
schwerdeführer – gemäss seiner Darstellung – auch telefonisch nicht hat errei-
chen können, soll er sich entschieden haben, die Figur vor der Türe zu deponieren 
und die bereits erwähnte Handy-Aufnahme zu machen. Letzteres habe er "im Hin-
blick auf eine spätere Beweisaufnahme" gemacht (vgl. StA act. 3.10, Frage 7). 
Angesichts dessen, dass das Verhältnis zwischen den Parteien – wie die Ge-
richtsverhandlung vom 5. September 2012 zeigt – bereits zu diesem Zeitpunkt 
zerrüttet war, macht ein solch risikobehaftetes Vorgehen indes wenig Sinn. Zudem 
wäre zu erwarten gewesen, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführer 
wenigstens im Nachhinein über die Deponierung der Figur vor der Praxis infor-
miert hätte. Auch insofern vermögen die Aussagen des Beschwerdegegners nicht 
recht zu überzeugen. Was schliesslich die Erstellungszeit des erwähnten Fotos 
("10:52") anbelangt, so führte die Staatsanwaltschaft in Anbetracht des Umstan-
des, dass die Gerichtsverhandlung vom 5. September 2012 gemäss Protokoll bis 
um 10:50 Uhr gedauert hat (vgl. KG act. B.2), aus, es sei denkbar, dass die Zei-
teinstellungen des Aufnahmegerätes deshalb nicht mit der effektiven Zeit überein-
stimmen würden, weil der Beschwerdegegner es unterlassen habe, die Zeiteinstel-
lung des Geräts von Winterzeit auf Sommerzeit umzustellen (vgl. KG act. A.3, S. 
2). Dabei handelt es sich jedoch um reine Spekulation; dem Beschwerdegegner 
wurde ein entsprechender Vorhalt nie gemacht. Damit kann jedenfalls die Auf-
nahme des Fotos durch einen Dritten während der Gerichtsverhandlung – nament-
lich durch die Ehefrau des Beschwerdegegners, die ihn an diesem Tag begleitete 
(vgl. StA act 3.10, Frage 7) – nicht von Vornherein mit Sicherheit ausgeschlossen 
werden. Kommt hinzu, dass das Foto lediglich beweist, dass eine Figur vor die 
Praxistüre des Beschwerdeführers gestellt worden war. Es beweist demgegenüber 
aber nicht, dass diese sodann auch dort belassen wurde. Genauso gut hätte die 

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Figur auch wieder eingepackt und mitgenommen werden können. Das Foto ist 
daher als Beweis für die behauptete Rückgabe ohnehin wenig zuverlässig.

Zudem ist was folgt zu beachten: Üblicherweise werden Türfallen auf einer Höhe 
von maximal 110cm über Boden angebracht (vgl. auch die Auslegung zur Norm 
SIA 500, Stand 2018, welche mit Blick auf hindernisfreies Bauen eine Höhe von 
80-110cm vorschlägt). Gemäss Kaufvertrag weist die Figur "D._____" eine Höhe 
von "ca. 1,10m" auf (vgl. StA act. 4.1.2). Der vom Beschwerdegegner eingereich-
ten Bildaufnahme (StA act. 3.7) ist zu entnehmen, dass die vor der Praxistür hin-
gestellte Figur klarerweise eine geringere Höhe aufweist als die entsprechende 
Türfalle. Damit bestehen zumindest gewisse Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei 
dem vom Beschwerdegegner aufgenommenen Objekt nicht um die Figur 
"D._____" handelt.

3.3.3. Die staatsanwaltschaftliche Beweiswürdigung lässt schliesslich die Aussa-
gen von E._____ und F._____ unerwähnt, welche (übereinstimmend) angaben, 
bei dem an den Beschwerdegegner übergebenen Gegenstand handle es sich um 
die Holzfigur "D._____" (vgl. StA act. 4.1.3 und 4.1.4). Da sich der Beschwerde-
gegner durchwegs auf den Standpunkt stellte, die ihm übergebene Figur sei nicht 
aus Holz gewesen, hätte eine entsprechende Einvernahme der beiden angebote-
nen Zeuginnen durchaus dazu dienen können, die Glaubhaftigkeit der beschwer-
degegnerischen Aussagen zu überprüfen. Auch hätte damit möglicherweise die 
Frage geklärt werden können, ob es sich bei der auf der vom Beschwerdegegner 
eingereichten Bildaufnahme (StA act. 3.7) tatsächlich um dieselbe Figur handelt, 
welche zuvor dem Beschwerdegegner übergeben worden war. Immerhin beteuer-
te F._____ in ihrer eidesstattlichen Versicherung (StA act. 4.1.4), die Figur 
"D._____" sehr gut zu kennen, da sie dabei gewesen sei, als die Beschwerdefüh-
rerin die Figur in einer Galerie gekauft habe. Indem eine Befragung – mutmasslich 
in antizipierter Beweiswürdigung – unterlassen wurde, erweist sich die Strafunter-
suchung als unvollständig. Jedenfalls kann unter den dargelegten Umständen 
nicht gesagt werden, die einzelnen Aussagen der Parteien seien gleichermassen 
glaubhaft und es seien keine weiteren Beweisergebnisse zu erwarten, welche das 
Beweisergebnis in die eine oder andere Richtung beeinflussen könnten. Die durch 
die Staatsanwaltschaft verfügte Einstellung des Strafverfahrens erweist sich daher 
mangels klar erstellter Straflosigkeit nicht als zulässig. Die Beschwerde ist daher 
gutzuheissen, die angefochtene Einstellungsverfügung aufzuheben und die Ange-
legenheit an die Staatsanwaltschaft zur Fortführung des Verfahrens im Sinne der 
Erwägungen zurückzuweisen.

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4.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat nach Art. 428 Abs. 4 StPO der 
Kanton Graubünden die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen. In Anwen-
dung von Art. 8 der Verordnung über die Gerichtsgebühren in Strafverfahren 
(VGS; BR 350.201) werden die Kosten des Beschwerdeverfahrens vorliegend auf 
CHF 2'000.00 festgesetzt.

4.2. Im Weiteren hat der Kanton Graubünden die Beschwerdeführer gestützt auf 
Art. 436 Abs. 3 StPO, welcher trotz Verweis auf das Berufungsverfahren auch im 
Beschwerdeverfahren Anwendung findet (vgl. Stefan Wehrenberg/Friedrich Frank, 
in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafpro-
zessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N 14 zu Art. 436 StPO; Yvona Griesser, in: Do-
natsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 2014, N 4 zu Art. 436 StPO), hierfür ausserge-
richtlich zu entschädigen. Der damalige Rechtsvertreter der Beschwerdeführer 
reichte im Beschwerdeverfahren – aus unersichtlichen Gründen – eine einzige 
Honorarnote für den ihm sowohl im Vorverfahren als auch im Beschwerdeverfah-
ren entstandenen Aufwand ein (KG act. G.2). Da es sich um zwei getrennte Ver-
fahren vor verschiedenen Instanzen handelt, erscheint dies nicht sachgemäss. 
Unbesehen darum kann davon ausgegangen werden, dass der nach dem 7. Ja-
nuar 2019 (Mitteilungsdatum der Einstellungsverfügung) angefallene Aufwand im 
Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren steht. Insofern resultiert ein 
Zeitaufwand von 6 Stunden, was – wenn auch knapp – angemessen erscheint. 
Der geltend gemachte Stundenansatz von CHF 350.00 (CHF 7'525.00 / 21.5 Std.) 
liegt jedoch ausserhalb des durch Art. 3 Abs. 1 der Verordnung über die Bemes-
sung des Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (HV; BR 310.250) 
vorgegebenen Rahmens. Da keine Honorarvereinbarung im Recht liegt, ist die 
Entschädigung gemäss konstanter Praxis des Kantonsgerichts auf Basis des 
gemäss Art. 3 Abs. 1 HV mittleren Stundenansatzes von CHF 240.00 zu berech-
nen (vgl. statt vieler Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden SK1 14 18 vom 
12. November 2014, E. 20b m.w.H.). Damit resultiert ein Honorar nach Zeitauf-
wand in Höhe von CHF 1'440.00. Hinzu kommen Spesen von insgesamt CHF 
28.30 (Porti: CHF 20.90 / Fotokopien: CHF 7.40). Zuzüglich Mehrwertsteuer von 
7.7% ergibt dies eine Parteientschädigung in Höhe von CHF 1'581.35 ([CHF 
1'440.00 + CHF 28.30] ./. 7.7% MWSt.).

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, die angefochtene Einstellungsverfü-
gung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 7. Januar 2019 aufgehoben 
und die Sache an die Staatsanwaltschaft Graubünden zur Fortführung des 
Verfahrens im Sinne der Erwägungen zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 2'000.00 gehen zu Lasten 
des Kantons Graubünden.

3. Der Kanton Graubünden hat A._____ und B._____ für das Beschwerdever-
fahren mit insgesamt CHF 1'581.35 (inkl. Spesen und MWSt.) ausseramt-
lich zu entschädigen.

4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

5. Mitteilung an: