# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ef846cfa-2e27-5c17-afac-9025882e4888
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-22
**Language:** de
**Title:** Arbeitsvermittlung. Mangelnde subjektive Eingliederungsfähigkeit ist nicht überwiegend wahrscheinlich, ausserdem wurde kein (erneutes) Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt. Massnahme scheint auch (noch) nicht unverhältnismässig. Einstellung war nicht rechtens, es besteht weiterhin Anspruch auf Arbeitsvermittlung.
**Docket/Reference:** IV.2018.00945
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2018.00945.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2018.00945
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Gerichtsschreiberin Meier
Urteil
vom
22. Januar 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1970 geborene
X.___
verfügt über eine Berufslehre als Maschinenmechaniker und
arbeitete mehrere Jahre als
Betriebswirtschafter
(Urk. 10/11)
bevor er zuletzt in den Jahren 2013 bis 2015 als Kundendienst
mit
arbeiter bei der
Y.___
AG tätig war (Urk. 10/48).
Am 2
8.
September 2012 (Ein
gangsdatum) meldete er sich
unter Hinweis auf wiederholte depressive Episoden
erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/2). Diese veranlasste im Rahmen der Frühintervention Massnahmen zur Arbeitsvermittlung, welche
am 2
7.
Februar 2013
eingestellt
w
urden
, da der Versicherte seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkam (Urk. 10
/17).
Mit Verfügung vom 29.
August 2013 wies sie zudem
mangels lang
andauernden
Gesundheitsschaden
s
den Anspruch auf eine Invalidenrente ab
(Urk. 10/27
)
.
1.2
Am 2
4.
November 2015 (Eingangsdatum
; Urk. 10/29
) meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an. Nachdem die IV-Stelle medizinische
(Urk. 10/39, 10/40, 10/45, 10/55, 10/56, 10/75)
und erwerbliche
(Urk. 10/48)
Abklärungen
ge
t
roffen
sowie die Akten des Taggeldversicherers bei
ge
zog
en hatte
(Urk. 10/46)
, führte sie mit dem Versicherten vom 1
4.
März bis 1
3.
Dezember 2017 ein Arbeits
training (Urk. 10/68, 10/76) durch. Im Anschluss gewährte sie ihm Unterstützung in Form von Arbeitsvermittlung (Urk. 10/83), welche sie am
3.
Oktober 2018 einstellte (Urk. 10/91). Mit Verfügung vom 1
9.
Oktober 2018
bestätigte sie die Ein
stellung und wies
das Leistungsbegehren des Versicherten ab (Urk. 2 [=Urk. 10/96
]).
2.
Hiergegen erhob der Versicherte am 2
8.
Oktober
2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Ver
längerung der Arbeitsvermittlungsmassnahmen. Mit Beschwerdeantwo
rt vom 1
0.
Dezember 2018 (
Urk.
9
) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde
, was dem Beschwerdeführer am 1
3.
Dezember 2018 (Urk. 11) mitge
teilt wurde.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
)
bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen,
wieder herzustellen
, zu erhalten oder zu verbessern; und
b.
die Voraussetzungen
für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.
Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus
übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1
bis
). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2
lit
. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs
fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2
bis
).
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass
nahmen (
lit
. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung
auf die berufliche Ein
gliederung (
lit
.
a
bis
), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige beruf
liche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe;
lit
. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (
lit
. d).
1.2
Arbeitsunfähige (
Art.
6
ATSG)
Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, ha
ben gemäss
Art.
18
Abs.
1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (
lit
. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (
lit
. b). Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (
Abs.
2).
1.3
Als erste dieser
Anspruchsvoraussetzungen
genügt der Eintritt einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit, welche sich
nicht bereits zu einer Erwe
r
bsunfähigkeit oder gar einer Invalidität verdichtet haben
muss
. Die Arbeitsunfähigkeit muss so be
schaffen sein, dass sie die versicherte Person bei der Arbeitssuche erheblich
be
hindert.
Zwischen dem Gesundheitsschaden und der Notwendigkeit der Arbeit
s
vermittlung muss
demnach
ein Kausalzusammenhang bestehen (Urteil des Bun
desgerichts 9C_966/2011 vom
4.
Mai 2012 E. 3.2 mit Hinweisen, vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_142/2015 vom
5.
Juni 2015 E. 4.3).
Ist die fehlende beruf
liche Eingliederung
dagegen
nicht auf gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zurückzuführen, fällt die Zuständigkeit nicht in den Bereich der Invalidenversicherung, sondern gegebenenfalls in die Zuständigkeit der Arbeits
losenversicherung (
vgl. zum Ganzen
Meyer/
Reichmuth
, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Inva
liden
versicherung,
3.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N 3-6 zu
Art.
18 IVG
1.4
Weiter muss
eine
Eingliederungsfähigkeit
bestehen
, es brauch
t
demnach
die objektive Möglichkeit und die subjektive Bereitschaft der versicherten Person von einem durchschnittlichen Arbeitgeber angestellt zu werden.
Vorausgesetzt ist immer der Eingliederungswille der versicherten Person,
das heisst
ihre Bereit
schaft
und das entsprechende Verhalten
,
arbeiten zu wollen
. Erschwert oder ver
unmöglicht die versicherte Person die Eingliederung
,
kann diese eingestellt werde
n. Dies ist etwa der Fall, wenn die versicherte Person das Ergebnis der Vermittlung aus eigenem Verschulden vereitelt, seine Arbeitssuche zu passiv angeht oder überhaupt kein Inte
resse an der Vermittlung zeigt (Meyer/
Reichmuth
, Recht
spre
chung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N 5 und 8 zu
Art.
18 IVG). Nach der Rechtsprechung ist nur dann von fehlendem Eingliederungswillen bzw. fehlender subjektiver Eingliederungsfähigkeit auszugehen, wenn er mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststeht. Dabei sind insbe
son
dere die gegenüber der Verwaltung und den medizinischen Experten gemach
ten Aussagen betreffend Krankheitsüberzeugung bzw. Arbeitsmotivation zu be
rücksichtigen. Ebenfalls von Belang sein können die im
Vorbescheidverfahren
und
vor kantonalem Versicherungsgericht gemachten Ausführungen bzw. gestel
lten Anträge
(Urteil des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom
7.
September 2015 E. 4.2)
.
Fehlt es am Eingliederungswillen respektive der subjektiven Eingliederungs
fähig
keit, so entfällt der Anspru
ch auf Eingliederungsmassnahmen ohne Weiteres (das heisst
,
ohne dass zunächst ein Mahn- und
Bedenkz
eitverfahren
durchzuführen ist [vgl.
Urteils des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom
4.
April 2016 E. 5.2.3
]
). Geht es jedoch um die
Einstellung einmal zugesprochener beruflicher Eingliederungs
mass
nahmen aufgrund fehlender subjektiver Eingliederungsbereitschaft
,
ist
diese
zwingend erst nach Durchführung eines Mahn- und
B
edenkzeitverfahrens
anzu
ordn
en (Urteil des Bundesgerichts 9C
_783/2015 vom 7
.
April 2016 E. 4.8.2
m.w.H
.
; Urteil des Bundesgerichts 9C_765/2013 vom 2
1.
Januar 2014 E. 3.4
m.w.H
.
).
Im Rahmen des Mahn- und
Bedenkzeitverfahrens
ist der versicherten Person unter
substantiierter Bezugnahme auf das von ihr geforderte Verhalten schriftlich mit
zuteilen, welche Folgen ihre Widersetzlichkeit nach sich ziehen kann, und sie ist aufzufordern, ihrer Schadenminder
ungspflicht nachzukommen (
Kieser
, ATSG-Kommentar,
3.
Auflage 2015,
Art.
21 N 133 ff.
m.w.
H.
).
1.5
Solange die materiellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Anspruch auf Arbeits
vermittlung grundsätzlich in zeitlicher Hinsicht nicht begrenzt, sondern besteht bis zur erfolgreichen Eingliederung.
Er wird indessen
nach Massgabe des Ver
hältnismässigkeitsprinzips begrenzt. Der Verhältnismässigkeitsgrundsatz ist in Form des angemessenen Mitteleinsatzes wegleitend für die Frage, wie lange der Anspruc
h auf Arbeitsvermittlung dauert, und zwar
grundsätzlich so lange, wie der Versicherte nicht platziert und eingegliedert ist (
Urteil des Bundesgericht 8C_19/2011 vom
9.
Juni 2011 E. 2.2 mit Hinweisen
).
Die Arbeitsvermittlung ist aber nur solange zu erbringen, als der dafür not
wen
dige Aufwand nicht unverhältnismässig ist
. Der Gesichtspunkt, dass die Arbeits
ver
mittlung keine besonders kostspielige Eingliederungsmassnahme darstellt, wes
halb zur Anspruchsbegründung bereits ein relativ geringes Mass an gesund
heit
lich bedingten Schwierigkeiten bei der Suche einer neuen Arbeitsstelle genügt, ist auch im Hinblick auf die Dauer des Anspruches zu berücksichtigen. Die Ge
währung der Arbeitsvermittlung wird allerdings dann unverhältnismässig, wenn von weiteren Bemühungen der Verwaltung keinerlei Erfolg mehr erwartet werden kann, obwohl sich die IV-Stelle vorher intensiv bemüht hat
(Urteil des Bundes
gerichts 9C_1
6
/2008 vom
2.
September 2008
E. 3.1 mit Hinweisen), was nicht
für alle Fälle generell
festgelegt werden kann, sondern einer Einzelfallprüfung unterliegt (vgl. Urteil des eidgenössischen Ver
s
icherungsgerichts I 412/04 vom
2
2.
Dezem
ber 2004 E. 2.4).
Die Verhältnismässigkeit einer Fortführung der Arbeit
s
vermittlung beurteilt sich nicht anhand der Erledigung von vorgängig f
estgele
gten abstrakten Vorgaben, vielmehr
besteht Anspruch auf das situativ Notwen
dige
. Entscheidend ist dabei, ob im Zeitpunkt der fraglichen Leistungseinstellung aufgrund einer prognostischen Beurteilung von weiterer aktiver Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz noch ein Erfolg erwartet werden kann
(Urteil des Bundesgerichts 9C_16
/2008 vom
2.
September 2008
E.
3.3.2 und 3.3.3
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) aus, dem Beschwerdeführer sei bis zum
7.
September 2018 mittels Kostengutsprache Unter
stützung bei der Stellensuche angeboten worden. Dem von ihm bemängelten Engagement der mit der Arbeitsvermittlung beauftragten
Z.___
könne nicht bei
gepflichtet werden. Diese habe kurz vor Ablauf der Massnahme eine Verlän
ge
rung beantragt, da eine Option bei einem potentiellen Arbeitgeber weiterhin pendent gewesen sei. Der Versicherte habe sich
trotz entsprechender Aufforde
rung jedoch
weder bei der
Z.___
noch bei diesem potentiellen Arbeitgeber ge
meldet.
Während der Zusammenarbeit habe die schwierige Kontaktaufnahme respektive ein zeitnahes Antworten auf telefonische oder schriftliche Anfragen
ein zusätzliches Erschwernis
dargestellt. Dieses Verhalten habe der Beschwerde
führer im Übrigen auch gegenüber dem Sozialamt Küsnacht gezeigt. Bereits am 2
0.
Dezember 2016 sei der Versicherte daher auf seine Mitwirkungspflicht hin
gewiesen worden, wobei es ihm auch im Anschluss nicht gelungen sei
,
im not
wendigen Ausmass an den Massnahmen teilzunehmen. Die ferienbedingte Abwe
senheit des Job Coaches sei demnach für das Nichtgelingen der Integration nicht ins Gewicht gefallen. Trotz den seit
8.
Januar 2018 andauernden Bemühungen sei es nicht gelungen
,
den Versicherten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Durch das vorgängig durchgeführte Arbeitstraining, die ausgewiesene Arbeitsfähigkeit von 80 % und
das
durch die Unterstützung der
Z.___
auf den heutigen Stand gebrachte Bewerbungsdossier sei der Beschwerdeführer für die selbständige Stellensuche ausreichend vorbereitet.
2.2
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (
Urk.
1), er habe sich 1993 mit 23 Jahren erstmals aufgrund seiner psychischen Verfassung in Behandlung begeben müssen. Seither habe er trotz zweitweiser Erholung wiederholt depres
sive Episoden erlitten.
Im Jahr 2012 habe er sich aufgrund eines verschlechterten psychischen Gesundheitszustandes in stationäre Behandlung begeben. Im Jahr 2015 habe er erneut einen Rückfall erli
tten und sei wiederum stationär
behandelt worden. Im Anschluss habe sich seine Gesundheitssituation verbessert, sodass er von März bis Dezember 2017 ein Arbeitstraining bei der
A.___
AG habe absolvieren können. Eine Anschlusslösung habe sich daraus jedoch nicht ergeben. Aufgrund der
erneut
resultierenden Arbeitslosigkeit sei seit anfangs 2018 wiederum eine depressive Episode aufgetreten. Ab August 2018 habe sich sein Gesundheitszustand derart verschlechtert, dass er nicht mehr in der Lage gewesen sei
,
seine Alltagstätigkeiten zu bewältigen, was seine damals schlechte
Erreichbarkeit
begründe
te
. Im Juni 2018 habe er
zudem
seinen Job Coach darum gebeten
,
mit drei Firmen Kontakt aufzunehmen, woraufhin dieser ihm eine Kontaktaufnahme in den nächsten Tagen zugesichert habe. Im August 2018 habe
ihm sein Job Coach dann
aber
mitgeteilt, dass er noch nicht dazu gekommen sei
,
zu diesen Firmen Kontakt aufzunehmen und nun ferienhalber abwesend sein werde. Im gesamten Zeitraum der Arbeitsvermittlung sei es zu keinem Vorstellungsgespräch gekommen. Eine fehlende Mitwirkung könne ihm – mit Ausnahme der unterbliebenen Rückmeldung im September 2018, welche sich infolge seines verschlechterten Gesundheitszustandes ergeben habe – nicht vorgewor
f
en werden. Er habe stets Vorschläge für mögliche Arbeitsstellen ein
gebracht und um Kontaktaufnahme seitens der Beschwerdegegnerin gebeten. Dies sei auch im Falle des Arbeitstrainings bei der
A.___
AG der Fall gewesen.
Die Inkonsistenzen seines Lebenslaufs, welche auf seine
n
gesund
heitlichen Beschwerden basierten, würden es ihm verunmöglichen
,
auf konven
tio
nellem Weg im Bewerbungsprozess zu bestehen. Er sei darauf angewiesen, dass er im Sinne einer Türöffnung bei der Bewerbung unterstützt werde. Bei guter Gesundheit würde er sehr gerne wieder arbeiten gehen.
3.
3.1
Der Beschwerdeführer hatte sich erstmals am 2
8.
September 2012 bei der Be
schwerdegegnerin zum Leistungsbezug angemeldet (
Urk.
10/2).
Vom 2
6.
Juli bis 1
4.
August 2012 hatte er sich aufgrund einer rezidivierenden depressiven Störung in der psychiatrischen Universitätsklinik in stationärer Behandlung befunden
(
Urk.
10/19/1). Nachdem
Dr.
med.
B.___
, Fachärztin für Allgemeine Innere
Medizin,
RAD,
mit zwei den Beschwerdeführer behandelnden Psychiaterinnen telefonisch Kontakt aufgenommen hatte, hielt sie fest, es müsse beim Beschwer
de
führer von einer relevanten psychischen Problematik ausgegangen werden
, welche zumindest das Zumutbarkeitsprofil tangiere, da er trotz guter Ausbildung wiederholt seine Anstellung verliere. Betroffen sei insbesondere die Fähigkeit im interpersonellen Umgang (Teamfähigkeit) und es sei eine Tätigkeit ohne An
spr
ü
che an das Kommunikationsvermögen, die Teamfähigkeit und ohne ver
mehrten Kundenkontakt angezeigt (
Urk.
10/8/2).
In der Folge (Dezember 2012)
ge
währte die Beschwerdegegnerin daher Unterstützung in Form von Arbeitsver
mittlung (
Urk.
10/12)
, welche sie kurz darauf (Februar 2013) wieder beendete, da der Beschwerdeführer nicht mehr erreichbar war
(
Urk.
10/17).
E
inen Renten
an
spruch
wies sie
ab (
Urk.
10/27).
3.2
3.2.1
Am 2
4.
November 2015
meldete sich der Beschwerdeführer wiederum zum Leis
tungsbezug an (
Urk.
10/29).
Zuvor war er vom 2
1.
Mai 2013 bis
8.
April 2015 bei der
Y.___
AG als Kundendienstmitarbeiter angestellt gewesen (
Urk.
10/48).
Nach einem stationären Aufenthalt im
Sanatorium
C.___
vom 24.
April bis
zum 22.
Mai 2015
(
Urk.
10/40)
berichtete seine behandelnde Psychiaterin
Dr.
med.
D.___
, Fachärztin für Allgemeinmedizin,
im Dezember 2015,
dass sich
der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
stabilisiert habe
und
er nun zu 20 % arbeitsfähig sei (
Urk.
10/39).
Am 1
9.
April 2016 bezifferte
Dr.
D.___
die zumutbare Arbeitsfähigkeit mit 50 % (
Urk.
10/55).
3.2.2
Ab Mai 2016 wurde zusammen mit dem
sch
weizerischen Arbeiterhilfswerk Z.___
und dem
Beschwerdeführer dessen berufliche Eingliederung geplant, wobei er sich erneut teilweise nicht erreichbar zeigte (vgl.
Urk.
10/92/3
,
Urk.
10/92/5
,
Urk.
10/92/6-9). Mit Schreiben vom 2
0.
Dezember 2016 wurde der Beschwerde
führer
daher
auf seine Mitwirkungspflicht aufmerksam gemacht und seine mangelnde Erreichbarkeit be
anstandet
.
Er
wurde darauf hingewiesen, dass Leis
tungen bei ungenügender Mitwirkung gekürzt oder verweigert werden können
und er wurde aufgefordert
,
künftig erreichbar zu sein und an der Integra
tions
massnahme aktiv mitzuwirken
(
Urk.
10/62).
3.2.3
Im Januar und Februar 2017 teilte die
Z.___
mit, dass sie für den Kunden einen Trainingsarbeitsplatz bei der
A.___
habe vermitteln können und Kommunikation
sowie
Rückmeldung mit dem Beschwerdeführer im Vorfeld dazu geklappt h
ätt
e
n
(
Urk.
10/92/10-11).
Das Arbeitstraining wurde für die Dauer vom 1
4.
März bis 1
3.
September 2017 vereinbart (
Urk.
10/67)
und
um weitere drei Monate bis zum 1
3.
Dezember 2017 verlängert (
Urk.
10/76).
Ab September 2017 kam es erneut da
zu, dass der Beschwerdeführer teilweise nicht erreichbar war (vgl.
Urk.
10/92/13-14
,
Urk.
10/92/22,
Urk.
10/92/23,
Urk.
10/92/27,
Urk.
10/92/31
,
Urk.
10/92/32).
3.2.4
Für den Zeitraum vom
8.
Januar bis
7.
September 2018 wurde dem Beschwerde
führer
sodann Unterstützung bei der
Arbeits
suche
gewährt (
Urk.
10/83).
Am 1
0.
Januar 2018 meldete die
Z.___
der Beschwerdegegnerin, dass der Beschwer
deführer eine
n
Termin krankheitshalber kurzfristig abgesagt habe (
Urk.
10/92/33)
.
Am 2
6.
März 2018 teilte die
Z.___
mit, dass der Beschwerdeführer seine Termine regelmässig wahrnehme und die Aufträge mehrheitlich erfülle, wenngleich er sie nicht immer genau nach Abmachung umsetze. Die Stellensuche werde nun inten
siviert respektive umgesetzt (
Urk.
10/92/38).
Am 2
4.
Mai
2018
informierte die
Z.___
, dass der Beschwerdeführer die Termine weiterhin regelmässig wahrnehme oder sich frühzeitig davon abmelde. Er bewerbe sich aktiv und tausche sich
regelmässig mit Arbeitgebern aus. Er wirke im Bewerbungsprozess sehr aktiv und bemüht. Bislang habe er nur Absagen erhalten, was vermutlich an seinem ausserordentlichen Lebenslauf liege (
Urk.
10/92/39).
Anfangs September 201
8
sagte der Beschwerdeführer ein Gespräch bei der
Z.___
kurzfristig ab. Als Begrün
dung gab er an, dass es ihm gesundheitlich schlecht gehe (
Urk.
10/92/43).
Eine
– wie vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellte -
Rückmeldung fand in der Folge nicht statt und der Beschwerdeführer war weder telefonisch noch per Email erreichbar (
Urk.
10/92
/
44).
Am 2
0.
September 2018
teilte die
Z.___
mit, dass weder der Beschwerdeführer noch
Dr.
D.___
(aufgrund ferienbedingter Abwesenheit) erreichbar seien (
Urk.
10/92/46).
Gleichentags teilte der Beschwerdeführer mit, dass es ihm gesundheitlich schlecht gehe und er sich in der nächsten Woche bei der
Z.___
melden werde (
Urk.
10/92/47).
Am 2
7.
September 2018 bat die
Z.___
den Beschwerdeführer um dringende Kontaktaufnahme, da ein potentieller Arbeit
geber Interesse an seinem Dossier bekundet habe (
Urk.
10/92/49).
Am
3.
Oktober 2018 teilte die
Z.___
der Beschwerdegegnerin mit, dass sich der Beschwerdeführer nicht gemeldet habe und das Angebot der Arbeitsvermittlung ihr
erseits damit ausgeschöpft sei (
Urk.
10/92/51). Mit Schreiben
denselben Datums
wurde dem Beschwerdeführer der Abschluss der Arbeitsvermittlung angezeigt (
Urk.
10/91).
4.
4.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Voraussetzungen für einen Anspruch des Beschwerdeführers auf
weitere
Arbeitsvermittlung erfüllt sind oder ob die Beschwer
degegnerin berechtigt war dieselbe einzustellen.
4.2
V
on den Parteien
wird
nicht bestritten, dass der Beschwerdeführer unter einem Gesundheitsschaden leidet, welcher ihn bei der Arbeitssuche behindert (vgl. E.
1.3).
Dr.
B.___
stellte fest, dass von einer relevanten psychischen Problematik auszugehen sei, welche zumindest das Zumutbarkeitsprofil des Beschwerde
füh
rers tangiere. Da auch
Dr.
D.___
als behandelnde Psychiaterin mehrfach eine Arbeitsunfähigkeit attestierte
(vgl. E. 3.2.1)
, ist diese Fest
st
ellung
nicht zu bean
standen und es ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer unter einem Gesundheitsschaden leidet, welcher ihn bei der Stellensuche behindert.
4.
3
4.
3
.1
Die Beschwerdegegnerin
verneinte in ihrer Verfügung jedoch die subjektive Ein
gliederungsfähigkeit, indem sie dem
Beschwerdeführer
aufgrund seines Verhal
tens mit schwieriger Erreichbarkeit den Eingliederungswillen aberkannte
(vgl.
Urk.
2).
Demgegenüber bekundet der Beschwerdeführer seine Bereitschaft und den Willen einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und eine Anstellung zu finden (vgl.
Urk.
1).
Den aufliegenden Akten kann
eine teilweise schwierige bis fehlende Koopera
tions
bereitschaft des Beschwerdeführers entnommen werden. Seit den ersten Ein
gliederungsmassnahmen im Jahr 2013
war
der Beschwerdeführer wiederholt schwierig
zu erreichen, er unterl
iess
Rückmeldungen oder versäumt
e
Termine respektive sagt
e
diese
kurzfristig
ab (vgl. E. 3
.2.2-3.2.3
).
Dieses Verhalten ist an sich geeignet, die notwendige Mitwirkung im Hinblick auf eine Integration im A
rbeitsmarkt in Frage zu stellen, erschwert oder verunmöglich der Beschwerde
führer dadurch
doch seine Eingliederung in den
Arbeitsmarkt (vgl. E. 1.4).
Zu beachten ist jedoch, dass dem früheren Verhalten des Beschwerdeführers nicht dasselbe Gewicht
beizumessen ist, wie jenem, welches
er
kurz
vor Einstellung der Massnahme an den Tag legte.
Im Rahmen der Arbeits
v
ermittlung zeigte der Beschwerdeführer ab März 2018 ein kooperatives Verhalten, die Kommunikation funktionierte und die Termine wurden seinerseits wahrgenommen.
Zudem
wirkte er im Bewerbungsprozess aktiv
mit
. Erst im September 2018 –
was
der Be
schwerdeführer eine
r
Verschlechterung seines Gesundheitszustandes
zuschreibt
– kam
es erneut zu Versäumnissen (vgl. E. 3.2.4). In Würdigung der gesamten Um
stände und insbesondere
unter
Berücksichtigung des aktiven und kooperativen Verhaltens im Frühjahr und Sommer 2018 kann
im Zeitpunkt der Einstellung der Eingliederungsmassnahmen
trotz der (insbesondere früher) wiederholt aufgetre
te
nen Kommunikationsversäumnisse seitens des Beschwerdeführers nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
ohne wei
teres
auf einen fehlenden Eingliederungswillen geschlossen werden.
4.3
.2
Darüber hinaus
wäre
für die Einstellung der Eingliederungsmassnahme zufolge mangelnder subjektiver Eingliederungsfähigkeit zwingend ein
(neues)
vorgän
giges Mahn- und
Bedenkzeitverfahren
durchzuführen (vgl. E. 1.4).
Das Schreiben vom 2
0.
Dezember 2016
(
Urk.
10/62)
,
mit welchem der Beschwerdeführer auf seine Mitwirkungspflicht aufmerksam
gemacht w
o
rde
n war
, vermag
für die Leistungseinstellung im Oktober 2018
nicht zu genügen.
Zwischen der Verhal
tensweise der versicherten Person und dem Schaden
,
den der Versicherungsträger dadurch erleidet, muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Ändert die versicherte Person ihr Verhalten und kommt den Anforderungen fortan nach, entfällt der Kausalzusammenhang und die Sanktion kann nicht mehr greifen (vgl.
Kieser
, ATSG-Kommentar,
3.
Auflage 2015,
Art.
21 N 147). Da der Beschwerdeführer sowohl im Zusammenhang mit dem Arbeitstraining bei der
A.___
, als auch ab dem Frühjahr 2018 im Rahmen der Arbeitsvermittlung den Anforderungen an
Erreichbarkeit und Kommunikation über einen längeren Zeitraum nachkam, ent
fiel mit dieser Verhaltensänderung ein allenfalls zuvor bestehender Kausalzu
sammenhang.
Des Weiteren ist ein Schreiben
,
welches rund 22 Monate vor
der leistungseinstellenden Verfügung erlassen wurde
,
kaum
geeignet, dem Beschwer
de
führer die Folgen seines Verhaltens vor Augen zu führen
und damit den Zweck des Mahn- und
Bedenktzeitverfahrens
zu erfüllen (vgl. E. 1.4)
.
Dass
sonstwie
ein Mahn- und
Bedenkzeitverfahren
stattgefunden hätte, ist den aufliegenden Akten nicht zu entnehmen.
4.
4
Zu prüfen bleibt, ob die Einstellung der Eingliederungsmassnahmen unter dem Aspekt der (fehlenden) Verhältnismässigkeit hätte erfolgen dürfen
; denn
e
rweist sich eine Massnahme als nicht (mehr) verhältnism
ässig, ist sie einzustellen (E.
1.5).
Insgesamt wurde der Beschwerdeführer während beinahe drei Jahren durch die Beschwerdegegnerin unterstützt. Im Jahr 2016 wurde für ihn nach einem Praktikum oder Trainingsarbeitsplatz gesucht (vgl. E. 3.2.2), im Jahr 2017 konnte er während neun Monaten ein Arbeitstraining bei der
A.___
absolvieren (E. 3.2.3) und im Jahr 2018 wurde er während rund neun Monaten
mittels
Arbeits
vermittlung unterstützt (E. 3.2.4). Dennoch gelang es der Beschwerde
gegnerin nicht
,
den Beschwerdeführer in den Arb
eitsmarkt einzugliedern. Diesen Umstand führte sie
auf den aussergewöhnlichen Lebenslauf de
s Beschwerde
führers zurück
(E. 3.2.4).
Dass von der Weiterführung der Arbeitsvermittlung keinerlei Erfolg mehr zu erwarten wäre und mithin ein weiterer Aufwand unver
hältnismässig erschiene, ist
allein damit jedoch
nicht erstellt.
Bei prognostischer Beurteilung ist von weiterer aktiver Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz noch ein Erfolg zu erwarten.
Dies
verdeutlich sich
insbesondere
durch das kurz vor Abschluss der Massnahme geäuss
erte Interesse eines potentiellen Arbeitgebers (E. 3.2.4).
Zu Gunsten des Beschwerdeführers wirkt sich zudem aus, dass die
Z.___
die Arbeitsvermittlung nicht immer zeitnah vorantrieb und beispielsweise eine Anfrage an potentielle Arbeitgeber während rund zwei Monaten unterliess (vgl.
Urk.
3/1 und 3/2).
Eine intensive Betreuung, welche die Massnahme als unverhältnismässig erscheinen liesse, kann den Akten damit nicht entnommen werden.
Trotz der langen Dauer der Massnahme
lässt die Abwägung zwischen den potentiellen Erfolgsaussichten und dem Aufwand der Beschwerdegegnerin diese
daher
(noch) nicht als unverhältnismässig erscheinen.
4.5
Zusammenfassend is
t ein mangelnder Eingliederungswille resp. eine fehlende subjektive Eingliederungsfähigkeit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstell
t und es wurde kein
ordentliches
Mahn- und
Bedenkzeitverfahren
durch
geführt.
Des Weiteren e
rweist sich die Eingliederungsmassnahme (noch) nicht als unverhältnismässig
, womit d
ie Einstellung der Arbeitsvermittlung zu
U
nrecht
erfolgte
. Die Beschwerde ist
nach dem Gesagten
gutzuheissen
,
die angefocht
ene
Verfügung ist aufzuheben und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf Arbeitsvermittlung (
Art.
18 IVG) hat.
5
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr. 600.
anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird gutgeheissen. Die Verfügung vom 1
9.
Oktober 2018 wird auf
ge
hoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf Arbeitsvermittlung hat.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstMeier