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**Case Identifier:** e7586880-b4a5-51d3-a322-c3298f928fe9
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 20.06.2018 IV 2018/30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2018-30_2018-06-20.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2018/30

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 20.09.2019

Entscheiddatum: 20.06.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 20.06.2018
Art. 28 Abs. 1 IVG. Rentenanspruch. Würdigung medizinischer Berichte. 
Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens bejaht. Abweisung der 
Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 20. Juni 2018, IV 2018/30).

Besetzung

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und 

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Katja Meili

Geschäftsnr.  

IV 2018/30

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

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Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 20. Januar 2010 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Sie hatte bei einem Skiunfall am 18. Februar 1976 

ein Distorsionstrauma des linken Kniegelenks erlitten (vgl. Fremdakten 2-173, 2-184 f.). 

Nachdem ihr Arbeitgeber im Februar 1977 einen Rückfall gemeldet hatte (Fremdakten 

2-182), hatte sich die Versicherte am 16. November 1977 aufgrund eines medialen 

Korbhenkelrisses am linken Kniegelenk einer medialen Meniskektomie und einer 

lateralen Retinaculaspaltung unterzogen (Fremdakten 2-171, 2-182). Dr. med. B.___, 

FMH Chirurgie, hatte am 8. März 2001 eine Kniegelenksspiegelung links und eine hohe 

tibiale Valgisationsosteotomie durchgeführt (IV-act. 233). Am 27. August 2001 war eine 

Materialentfernung, eine vordere Kreuzbandplastik und eine partielle laterale 

Synovektomie erfolgt (IV-act. 232). Nach einer Kniedistorsion links am 2. September 

2008 (vgl. Fremdakten 2-100 f.) war der Versicherten aufgrund einer posttraumatischen 

Gonarthrose links und eines Status nach VKB-Plastik und Tibiavalgisationsosteotomie 

am 17. Juni 2009 eine Knie-Totalendoprothese (TEP) implantiert und am 22. Juli 2009 

eine geschlossene Kniemobilisation links durchgeführt worden (IV-act. 20-14, 20-12 f., 

222-3 f.). Suva-Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, 

Zürich, hatte am 19. Januar 2010 befunden, unter Berücksichtigung der üblichen 

Einschränkungen für eine Knie-TEP sei die Versicherte ganztägig arbeitsfähig (IV-act. 

71-5 ff.).

A.b  Zuvor, am 12. Januar 2010, hatte sich die Versicherte bei einem Sturz auf die 

ausgestreckte rechte Hand eine Luxation im proximalen Interphalangealgelenk (PIP) 

digitorum III rechts zugezogen (Fremdakten 2-6, 2-8).

A.c  Mit Bericht vom 25. Januar 2010 diagnostizierte PD Dr. med. D.___, Chefarzt 

Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie, Schulthess Klinik Zürich, unter anderem eine 

grossvolumige Diskushernie C6/7 rechts mit defizitärer C7-Radikulopathie rechts, eine 

arterielle Hypertonie und eine Hemihepatektomie rechts bei Echinococcusbefall (IV-act. 

12-9 f.). Am 3. März 2010 listete Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, 

Niederurnen, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine zerviko-

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radikuläre Symptomatik C7 rechts mit grossvolumiger Diskushernie C6/C7 rechts, eine 

Gonarthrose links bei Status nach wiederholter Arthroskopie und Implantation einer 

Knie-TEP links sowie eine Luxation PIP Finger III rechts auf. Das Ergebnis der 

geplanten Diskushernienoperation bleibe abzuwarten, ansonsten sei bei einer Restitutio 

ad integrum die Arbeitsfähigkeit nur marginal eingeschränkt (IV-act. 20-1 ff., vgl. auch 

IV-act. 35-6 f.). Am 9. März 2010 unterzog sich die Versicherte einer zervikalen 

ventralen Mikrodiskektomie mit Entfernung der grossen Diskushernie C6/7 rechts und 

Cage Spondylodese mit Peek Cage (IV-act. 33-2). Dr. D.___ attestierte ihr vom 8. März 

bis 31. Mai 2010 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Fremdakten 20-148 f.).

A.d  Am 16. April 2010 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, aufgrund ihres 

Gesundheitszustandes seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen 

möglich (IV-act. 29).

A.e  Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), zu dieser Zeit 

Unfallversicherung der Versicherten, sprach dieser gestützt auf einen Vergleich (vgl. 

Fremdakten 5-7 ff.) mit Verfügung vom 30. Juni 2010 für die verbliebene 

Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 18. Februar 1976 mit Wirkung ab 1. März 2010 

eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 10% und eine 

Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 26.5% zu (Fremdakten 5-2 

ff.).

A.f  Dr. E.___ berichtete am 6. Dezember 2010 über zunehmende unklare 

polymyalgieforme Ganzkörperschmerzen, welche im Spätsommer 2010 begonnen 

hätten. Er befand, momentan könne maximal von einer 25%igen Arbeitsfähigkeit in 

einer leichten, körperlich nicht belastenden Arbeit ausgegangen werden (IV-act. 49-2). 

Dr. med. F.___, Rheumatologie und Innere Medizin FMH, Männedorf, listete mit Bericht 

vom 10. Februar 2011 als Diagnosen eine Fingerpolyarthrose Typ Bouchard, einen 

mittelschweren Vitamin-D-Mangel und einen absoluten Eisenmangel auf. Aus 

rheumatologischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 55).

A.g  Am 23. Februar 2011 rutschte die Versicherte beim Aussteigen aus dem Auto auf 

einer Eisfläche aus und hielt sich mit der rechten Hand an der Autotür fest um einen 

Sturz zu verhindern (Fremdakten 7-9 f., 8-19). Dr. E.___ diagnostizierte ein 

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Abduktionstrauma bzw. eine Kontusion des Musculus supraspinatus rechts bei Status 

nach Supraspinatusnaht 2007 und attestierte ihr eine Arbeitsunfähigkeit von 100% für 

vier bis sechs Wochen (Fremdakten 8-8 f.).

A.h  Ab 1. Mai 2011 arbeitete die Versicherte bei der Stiftung P.___ als Sortiererin von 

Waren für Brockenhäuser (IV-act. 64, 71). Am 20. Juni 2011 wies die IV-Stelle das 

Begehren um berufliche Massnahmen ab (IV-act. 70). Mit Vorbescheid vom 1. 

Dezember 2011 stellte sie der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 0% die 

Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (IV-act. 85). Dagegen erhob die 

Versicherte am 20. Januar 2012 Einwand (IV-act. 86).

A.i Am 4. Februar 2012 rutschte die Versicherte auf einer Eisfläche aus, stützte sich 

dabei mit der rechten Hand ab und verletzte sich am Ringfinger rechts (IV-act. 97, 

Fremdakten 11). Dr. med. G.___, Innere Medizin FMH, attestierte ihr vom 6. Februar bis 

25. März 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 40% (Fremdakten 14-52). Infolge eines 

Carpaltunnelsyndroms rechts, eines Morbus Dupuytren der mittleren Hohlhand rechts 

und eines Streckdefizits Dig. IV rechts bei Status nach nicht-ossärer Mallet-Läsion vom 

4. Februar 2012 führte Dr. med. H.___, Spital Q.___, am 19. Juni 2012 eine 

Dekompression des Nervus medianus rechts, eine Fasziektomie der mittleren 

Hohlhand rechts und eine temporäre DIP-Arthrodese mit Kirschnerdraht und Z-

förmiger Sehnenverkürzung der Extensor digitorum communis-Sehne IV rechts durch 

(Fremdakten 13-4 f.). Dr. H.___ erachtete die Versicherte vom 19. Juni bis 12. August 

2012 als zu 100% arbeitsunfähig (Fremdakten 13-7, 14-27). Am 23. August 2012 

befand Dr. H.___ sodann, die Mallet-Läsion mit Streckdefizit am Ringfinger führe nicht 

zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 110, 114).

A.j Am 5. Januar 2013 befand Dr. G.___, seines Erachtens sei das erzielbare 

Rendement der Versicherten längerfristig nicht über 50% (IV-act. 115). Er attestierte ihr 

vom 5. Februar bis 25. April 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 50% (IV-act. 179-1). Dr. 

D.___ hatte am 29. Januar 2013 einen Status nach zervikaler Diskushernienoperation 

C6/7 sowie unklare Schulter-/Armschmerzen rechts diagnostiziert und ausgeführt, die 

Arbeitsfähigkeit sei aus seiner Sicht längerfristig nicht beeinflusst, das Heben von 

schweren Lasten sollte aber vermieden werden (IV-act. 119). RAD-Arzt Dr. med. I.___ 

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befand am 8. Februar 2013, leidensadaptiert könne wieder von einer Arbeitsfähigkeit 

von 100% ausgegangen werden (IV-act. 120).

A.k  Am 19. Februar 2013 kündigte die IV-Stelle der Versicherten an, sie werde am 

bisherigen ablehnenden Entscheid festhalten, und räumte ihr eine Frist zur 

Stellungnahme ein (IV-act. 121). Die Versicherte führte am 15. März 2013 aus, beim 

Unfall vom Februar 2012 sei auch ihre rechte Schulter betroffen gewesen, weshalb sie 

operiert werden müsse. Sie sei weiterhin zu 50% arbeitsunfähig und bitte um 

Arbeitsvermittlung (IV-act. 125). Die IV-Stelle teilte der Versicherten am 28. März 2013 

mit, da keine gesundheitsbedingte Einschränkungen bei der Stellensuche vorlägen, sei 

das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zuständig (IV-act. 128).

A.l Dr. med. J.___, Radiologe FMH, Radiologie AR, hatte am 4. März 2013 ein MRI der 

rechten Schulter durchgeführt und eine Läsion der Subskapularissehne mit komplett 

durchgehender Ruptur kranial und mittel- bis höhergradiger interstitiell-bursaseitiger 

Partialruptur kaudal festgestellt. Er hatte befunden, es bestehe eine moderate 

Insertionstendinopathie der Supraspinatussehne, eine Ruptur der langen Bizepssehne, 

ein enger Subakromialraum mit möglichem Impingement, Zeichen einer diskreten 

Bursitis subacromialis/subdeltoidea sowie eine Auffransung der Labrumbasis apikal 

und kurzstreckig fehlende eindeutige Labrumabgrenzbarkeit superoventral (IV-act. 

231).

A.m Am 26. April 2013 versuchte die Versicherte bei der Arbeit eine herunterstürzende 

Schüssel mit dem linken Arm aufzufangen, wobei dieser durch das Gewicht der 

Schüssel nach unten gezogen wurde. Dr. G.___ diagnostizierte eine Periarthropathia 

humeroscapularis links mit mehreren Partialrupturen der Schultersehnen. Er attestierte 

der Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Berichte vom 11. Mai und 1. Juni 

2013; Fremdakten 16-4, 17-33 f., 17-43, vgl. Fremdakten 19-129). Ein MRI der Schulter 

links vom 6. Mai 2013 brachte unter anderem eine erhebliche Insertionstendinopathie 

der Supraspinatussehne mit hochgradiger humeralseitiger Partialruptur sowie leicht- 

bis mässiggradiger humeralseitiger Auffransung/Partialruptur der übrigen mittleren bis 

ventralen Sehnenportion und eine Läsion der Subskapularissehne mit interstitieller und 

humeralseitiger Partialruptur zur Darstellung (IV-act. 227).

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A.n  Am 12. Juli 2013 führte Dr. B.___ bei der Versicherten eine 

Schultergelenksspiegelung rechts, eine Akromioplastik, eine Bicepstenodese am 

Oberrand des Pectoralis sowie einen Supraspinatus- und Subscapularis-repair durch 

(IV-act. 137, 179-2 f.). Dr. B.___ berichtete am 30. Oktober 2013, die Versicherte sei 

weiterhin zu 100% arbeitsunfähig. Wegen einer bevorstehenden Operation der linken 

Schulter sei die Prognose noch offen. Eine die Arme nicht zu sehr belastende Arbeit 

sollte in einigen Monaten wieder voll möglich sein (IV-act. 143). Am 20. November 2013 

und im April 2014 befand er, die Versicherte sei bezüglich beider Schultern zu 100% 

arbeitsunfähig (IV-act. 146, 153, vgl. auch Fremdakten 19-150). Am 11. März 2014 

hatte Dr. B.___ eine Schultergelenksspiegelung links, eine Bicepstenodese und eine 

PASTA-Refixation durchgeführt (IV-act. 223 ff.). Im September 2014 hielt er fest, die 

Rehabilitation der Schulter links sei noch nicht abgeschlossen (IV-act. 160). Dr. B.___ 

attestierte der Versicherten auch vom 11. Dezember 2014 bis 30. Juni 2015 weiterhin 

eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (IV-act. 167, 188-1).

A.o  Das Arbeitsverhältnis bei der Stiftung P.___ war per 31. August 2014 aufgelöst 

worden (IV-act. 169).

A.p  Suva-Kreisärztin med. pract. K.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, untersuchte die 

Versicherte am 16. Dezember 2014 und hielt am Tag darauf bezüglich des Ring- und 

Mittelfingers rechts im Wesentlichen eine Restitutio ad integrum, bezüglich der linken 

Schulter eine ordentliche Beweglichkeit mit belastungsabhängigen Restbeschwerden 

und gewisser Kraftminderung sowie bezüglich des Knies links einen ordentlichen 

postoperativen Zustand mit gelegentlicher Schwellneigung fest. Es bestünden 

bezüglich der linken Schulter Einschränkungen der Zumutbarkeit hinsichtlich Arbeiten 

über Brusthöhe, Tragen von Lasten sowie Besteigen von Gerüsten und Leitern. 

Betreffend des linken Knies verwies sie auf die Abschlussuntersuchung von Suva-

Kreisarzt Dr. C.___ vom 19. Januar 2010 (Fremdakten 18-4 ff., vgl. IV-act. 71-5 ff.).

A.q  Dr. med. L.___, Phoniatrie und Pädaudiologie, Kantonsspital St. Gallen (KSSG) 

diagnostizierte am 13. April 2015 eine hochtonbetonte, geringgradige sensorineurale 

Innenohrschwerhörigkeit links, einen Tinnitus links seit März 2014 und eine Normakusis 

rechts (IV-act. 191).

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A.r  Am 16. Juni 2015 befand Dr. B.___, in einer leidensadaptierten Tätigkeit sei eine 

Arbeitsfähigkeit von 20% oder mehr ab sofort möglich (IV-act. 197-4 f., vgl. 

Fremdakten 22-26). Med. pract. K.___ beurteilte am 29. Juli 2015, der Versicherten sei 

eine leicht bis selten mittelschwere Arbeit ganztägig zumutbar (Fremdakten 22-12 ff., 

vgl. auch Bericht über Abschlussuntersuchung vom 3. Juli 2015; Fremdakten 22-21 ff.). 

RAD-Arzt Dr. I.___ ging am 7. September 2015 von einer Arbeitsfähigkeit von 50% in 

einer adaptierten Tätigkeit, steigerbar auf 100%, aus (IV-act. 201, vgl. bereits IV-act. 

174).

A.s  Am 7. Juli 2015 hatte die IV-Stelle das Leistungsbegehren auf berufliche 

Massnahmen abgewiesen (IV-act. 196).

A.t Die CSS, als Rechtsnachfolgerin der Generali seit 1. Mai 2011 Unfallversicherer der 

Versicherten, sprach ihr mit Verfügung vom 30. September 2015 für die verbliebene 

Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 26. April 2013 mit Wirkung ab 1. Juli 2015 eine 

Rente basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 16% sowie betreffend der linken 

Schulter eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 

3.25% zu (Fremdakten 24). Die von der Versicherten dagegen erhobene Einsprache 

hiess die CSS mit Entscheid vom 3. Mai 2016 insofern teilweise gut, als sie ihr eine 

Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 5% zusprach. Im 

Übrigen wies sie die Einsprache ab (Fremdakten 25).

A.u  Dr. I.___ befand am 23. März 2016, es könne von der kreisärztlichen 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung ausgegangen werden, mit dem Zusatz, dass das, was für 

die linke Schulter gelte, auch für die rechte Schulter anzuwenden sei. Innerhalb eines 

Monats sollte eine Steigerung der adaptierten Arbeitsfähigkeit von 50 auf 80% möglich 

sein. Nach den Operationen vom 12. Juli 2013 und 11. März 2014 könne je mit einer 

Arbeitsunfähigkeit von 100% für vier Monate gerechnet werden (IV-act. 242 f.).

A.v  Mit Schreiben vom 19. April 2016 stellte die IV-Stelle der Versicherten erneut eine 

Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (IV-act. 244). Die Versicherte erklärte sich 

am 2. Mai 2016 nicht einverstanden damit (IV-act. 247). Die Fortuna Rechtsschutz-

Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Fortuna), Rechtsschutzversicherung der 

Versicherten, beantragte am 26. Mai 2016 eine Begutachtung sowie eine Evaluation 

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der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) (vgl. IV-act. 250). Im Auftrag der IV-Stelle (vgl. 

IV-act. 257) wurde die Versicherte durch Ärzte der PMEDA im Dezember 2016 

polydisziplinär (Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie) 

abgeklärt. Diese listeten in ihrem Gutachten vom 8. März 2017 als Diagnosen mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Zustand nach zervikaler ventraler 

Mikrodiskektomie mit Entfernung einer Diskushernie C6/7 rechts und Cage Anlage mit 

Spondylodese am 24. März 2010, ein leichtgradiges spinales Defektsyndrom nach 

Spondylodese C6/7, Spondylarthrosen der Lendenwirbelsäule, einen (Status nach) 

Knie-TEP links mit leichtgradiger Instabilität, eine mediale und femoropatellare 

Gonarthrose rechts, eine leichtgradige Periarthropie beider Schultergelenke sowie 

einen Status nach Bizepstenodese, Rotatorenmanschettenrepair und subacromialer 

Dekompression rechts auf. Die Versicherte sei spätestens seit 2010 in ihrer bisherigen 

Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit bestehe hingegen eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 275).

A.w Gestützt auf das Gutachten der PMEDA stellte die IV-Stelle der Versicherten mit 

Vorbescheid vom 24. März 2017 die Abweisung des Leistungsbegehrens bei einem 

Invaliditätsgrad von 0% in Aussicht (IV-act. 279). Dagegen erhob die Versicherte am 8. 

Juni 2017 Einwand und brachte vor, das Gutachten der PMEDA sei nicht beweiskräftig 

(IV-act. 287). Am 19. Juli 2017 äusserten sich die PMEDA Gutachter zu Fragen der IV-

Stelle (IV-act. 292 f.), worauf diese an ihrem bisherigen Entscheid festhielt (vgl. IV-act. 

295).

A.x  Dr. D.___ berichtete am 5. Oktober 2017, er habe ein chronisches lumbales 

Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Beine und einen Status 

nach zervikaler Diskushernienoperation diagnostiziert (IV-act. 301-2 f.). RAD-Arzt Dr. 

med. M.___ befand am 16. November 2017, es sei weiterhin auf das PMEDA 

Gutachten abzustellen (IV-act. 303). Am 6. Dezember 2017 verfügte die IV-Stelle 

entsprechend dem Vorbescheid (IV-act. 306).

B. 

B.a  Gegen die Verfügung vom 6. Dezember 2017 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 17. Januar 2018. Die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) 

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beantragte darin deren Aufhebung und die Zusprache einer Rente. Das Verfahren sei 

bis zur rechtskräftigen Erledigung des hängigen Verfahrens UV 2016/37 zu sistieren 

und ihr anschliessend eine angemessene Frist zur Begründung der Beschwerde 

einzuräumen (act. G1).

B.b  Mit Schreiben vom 23. Januar 2018 teilte die Verfahrensleitung der 

Beschwerdeführerin mit, es seien keine Gründe für die beantragte Verfahrenssistierung 

zu erkennen, und forderte sie zur materiellen Begründung der Beschwerde auf (act. 

G2).

B.c  Die Beschwerdeführerin beantragte mit Eingabe vom 11. Februar 2018 eine neue 

medizinische Beurteilung inklusive rheumatologischer Abklärung ihrer Arbeitsfähigkeit. 

Sie sei wegen diverser Beschwerden in ärztlicher Behandlung. Am 17. Dezember 2017 

sei sie aufgrund einer Blockade ihrer Knieprothese erneut gestürzt und habe sich am 

Knie und der rechten Schulter verletzt. Sie sei zu 100% arbeitsunfähig geschrieben. Sie 

habe starke Schmerzen und könne ihren rechten Arm und die rechte Hand kaum mehr 

benutzen (act. G3). Am 2. März 2018 reichte sie ein Schreiben von Dr. med. N.___, 

FMH Orthopädische Chirurgie, Traumatologie des Bewegungsapparats, vom 22. 

Februar 2018 ein, worin dieser die Notwendigkeit einer rheumatologischen/

orthopädischen Begutachtung bestätigte (act. G6).

B.d  Die IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte mit Eingabe vom 26. 

März 2018 unter Verzicht auf eine einlässliche Beschwerdeantwort die Abweisung der 

Beschwerde (act. G8).

B.e  Am 19. April 2018 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Antrag fest (act. G10). Mit 

Eingabe vom 11. Juni 2018 reichte sie weitere medizinische Berichte ein (act. G12)

Erwägungen

1. 

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

der Beschwerdeführerin gegenüber der Beschwerdegegnerin. Gemäss Art. 29 Abs. 1 

des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) entsteht der 

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Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der 

Geltendmachung des Leistungsanspruchs. Nachdem sich die Beschwerdeführerin am 

20. Januar 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet hat 

(vgl. IV-act. 1), ist vorliegend ein Rentenanspruch ab Juli 2010 zu prüfen.

1.1  Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) wird unter Invalidität die voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit 

verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine 

Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und nach 

zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 

der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16 ATSG durch einen 

Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person 

nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der notwendigen und 

zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen 

könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, 

das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). 

Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens 

zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so besteht 

Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem IV-Grad von mindestens 40% auf eine 

Viertelsrente.

1.2  Im Sozialversicherungsprozess gelten die Grundsätze der Untersuchungspflicht 

und der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Demgemäss hat der 

Versicherungsträger bzw. im Beschwerdefall das Gericht den rechtserheblichen 

Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären, ohne dabei an die Anträge der Parteien 

gebunden zu sein. Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgerichte haben 

zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 110 V 53 E. 4a am Schluss).

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1.3  Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine 

zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

2. 

Zunächst ist die zwischen den Parteien umstrittene Frage zu beurteilen, ob der 

Sachverhalt in medizinischer Hinsicht spruchreif ist. Die Beschwerdegegnerin stützte 

die angefochtene Verfügung im Wesentlichen auf das PMEDA Gutachten vom 8. März 

2017 (IV-act. 306, vgl. IV-act. 275). Die Beschwerdeführerin spricht diesem die 

Beweiskraft ab (IV-act. 287, act. G1).

2.1  Die PMEDA Gutachter listeten als Diagnosen mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit einen Zustand nach zervikaler ventraler Mikrodiskektomie mit 

Entfernung einer Diskushernie C6/7 rechts und Cage Anlage mit Spondylodese, ein 

leichtgradiges spinales Defektsyndrom nach Spondylodese C6/7, Spondylarthrosen 

der Lendenwirbelsäule, (einen Status nach) Knie-TEP links mit leichtgradiger 

Instabilität, eine mediale und femoropatellare Gonarthrose rechts, eine leichtgradige 

Periarthropatie beider Schultergelenke sowie einen Status nach Bizepstenodese, 

Rotatorenmanschettenrepair und subacromialer Dekompression rechts auf. 

Wahrscheinlich spätestens seit 2010 sei die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen 

Tätigkeit zu 0% arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 100%ige 

Arbeitsfähigkeit seit jeher (IV-act. 275-54 ff.).

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2.2  Die Beschwerdeführerin bemängelt, die Beurteilung der Gutachter, wonach die 

100%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit wahrscheinlich seit jeher gelte, 

genüge dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht. Damit sei das 

Gutachten bezüglich des rückblickenden Verlaufs der Arbeitsfähigkeit seit der IV-

Anmeldung nicht verwertbar (IV-act. 287).

2.2.1  Die PMEDA Gutachter führten in ihrer Stellungnahme vom 19. Juli 2017 aus, das 

Wort “wahrscheinlich“ beziehe sich auf die retrospektive Bewertung. Daran sei nichts 

zu verändern oder zu ergänzen, da retrospektive Bewertungen bei fehlenden eigenen 

Vorbefunden meist eine weniger hohe Wahrscheinlichkeit hätten als auf eigene 

medizinische Beobachtungen gestützte Bewertungen (IV-act. 293). Wie bei einer 

Begutachtung üblich beurteilten die PMEDA Gutachter die Arbeitsfähigkeit retrospektiv 

aufgrund der Akten und anamnestischer Angaben. Eine solche Einschätzung kann 

naturgemäss nicht mit Sicherheit abgegeben werden. Vor dem Hintergrund der 

weiteren medizinischen Akten ist jedoch eine seit Anfang 2010 ohne relevante 

Unterbrüche (weniger als drei Monate lang, vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV) bestehende volle 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit plausibel. So hatte Dr. C.___ am 19. 

Januar 2010 befunden, die Beschwerdeführerin sei unter Berücksichtigung der 

üblichen Einschränkungen für eine Knie-TEP ganztägig arbeitsfähig (vgl. IV-act. 71-5 

ff.). Nach der Diskushernienoperation vom 9. März 2010 erachtete sie Dr. D.___ bis zum 

31. Mai 2010 als zu 100% arbeitsunfähig, ab 1. Juni 2010 bestehe theoretisch wieder 

eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Fremdakten 20-148 f., IV-act. 36, 46-4). Dr. E.___ 

erachtete die Beschwerdeführerin am 6. Dezember 2010 aufgrund von 

polymyalgieformen Ganzkörperschmerzen als zu maximal 25% arbeitsfähig (IV-act. 

49-2), der Rheumatologe Dr. F.___ befand jedoch am 10. Februar 2011, aus 

fachärztlicher Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 55). 

Aufgrund des Unfalls vom 23. Februar 2011 attestierte Dr. E.___ der 

Beschwerdeführerin eine Arbeitsunfähigkeit von vier bis sechs Wochen (Fremdakten 

8-8 f.). Dr. G.___ erachtete die Beschwerdeführerin infolge der Verletzung des rechten 

Ringfingers vom 6. Februar bis 25. März 2012 als zu 40% arbeitsunfähig (Fremdakten 

14-52). Nach der Operation an der rechten Hand vom 19. Juni 2012 attestierte ihr Dr. 

H.___ bis zum 12. August 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Fremdakten 13-7, 

14-27, vgl. IV-act. 110).

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2.2.2  Dr. G.___ befand am 5. Januar 2013, das erzielbare Rendement der 

Beschwerdeführerin sei längerfristig nicht über 50% (IV-act. 115). Dr. D.___ führte am 

29. Januar 2013 hingegen aus, die Arbeitsfähigkeit sei längerfristig nicht eingeschränkt 

(IV-act. 119), und auch Dr. I.___ ging am 8. Februar 2013 von einer Arbeitsfähigkeit von 

100% in einer adaptierten Tätigkeit aus (IV-act. 120). Nachdem Dr. G.___ der 

Beschwerdeführerin vom 5. Februar bis 25. April 2013 bereits eine Arbeitsunfähigkeit 

von 50% attestiert hatte, hielt er sie nach dem Unfall vom 26. April 2013, bei dem sich 

die Beschwerdeführerin an der linken Schulter verletzt hatte, bis 11. Mai 2013 als zu 

100% arbeitsunfähig (IV-act. 179-1). Dr. B.___ operierte die Beschwerdeführerin am 12. 

Juli 2013 (vgl. IV-act. 137) an der rechten Schulter und hielt am 30. Oktober 2013 fest, 

sie sei weiterhin zu 100% arbeitsunfähig. Eine die Arme nicht zu sehr belastende Arbeit 

sollte in einigen Monaten wieder voll möglich sein (IV-act. 143). In der Folge attestierte 

ihr Dr. B.___ bezüglich beider Schultern bis 30. Juni 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 

100% (IV-act. 146, 153, 160, 167, 188-1). Erst am 16. Juni 2015 befand er, in einer 

adaptierten Tätigkeit sei eine Arbeitsfähigkeit von 20% oder mehr ab sofort möglich, 

und hielt an dieser Beurteilung bis zum 30. April 2016 fest (IV-act. 197-4 f., 222-6, vgl. 

Fremdakten 22-26). Dies ist mit RAD-Arzt Dr. I.___ nicht nachvollziehbar, zumal 

gemäss Krankengeschichte seit 16. Juni 2015 keine Konsultationen mehr 

stattgefunden hatten und weder den Notizen von Dr. B.___ über die Konsultation vom 

23. März 2015 (vgl. IV-act. 222-15) noch seinen zuvor entstandenen Akten eine 

Begründung für die 100%ige Arbeitsunfähigkeit (in einer adaptierten Tätigkeit) zu 

entnehmen ist. Dr. I.___ beurteilte am 5. Februar und 7. September 2015 zwar, es 

bestehe sofort eine leidensadaptierte Arbeitsfähigkeit von 50%, hielt diese jedoch für 

steigerbar auf 100% (IV-act. 174, 201). Es ist daher davon auszugehen, dass er die 

Arbeitsfähigkeit lediglich anfangs, in der ersten Zeit der Wiedereingliederung in den 

Arbeitsmarkt, für eingeschränkt hielt. Am 23. März 2016 befand Dr. I.___ sodann, es 

könne an den Arbeitsfähigkeiten der Kreisarztuntersuchung vom 3. Juli 2015 “von AF 

leidensadaptiert 20%“ festgehalten werden. Dies mit dem Zusatz, dass das, was für 

die linke Schulter gelte, auch für die rechte Schulter anzuwenden sei. Eine Steigerung 

der Arbeitsfähigkeit von 50% auf 80% sollte innerhalb eines Monats erreicht sein. Nach 

den Operationen vom 12. Juli 2013 und 11. März 2014 könne je mit einer 

Arbeitsunfähigkeit von 100% für vier Monate gerechnet werden (IV-act. 242). Auf 

Nachfrage der IV-Stelle führte Dr. I.___ am 18. April 2016 mit Verweis auf den 

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kreisärztlichen Bericht vom 28. Juli 2015 aus, der Beschwerdeführerin sei eine 

adaptierte Tätigkeit ganztägig, allenfalls mit leicht eingeschränkter Leistung, zumutbar. 

Dies entspreche einer Arbeitsfähigkeit von 80% (IV-act. 243). Weshalb die Leistung 

allenfalls leicht eingeschränkt sein sollte, begründete Dr. I.___ nicht. Diese 

Einschränkung ergibt sich zudem auch aus den Einschätzungen von med. pract. K.___, 

auf welche Dr. I.___ verwies, nicht. Die Ärztin ging lediglich von einer qualitativen 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus (vgl. Fremdakten 18-4 ff., 22-12 ff., 22-21 ff.). 

Die von Dr. I.___ erwähnte 80%ige statt 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit, lediglich begründet mit einer allenfalls leicht eingeschränkten Leistung, ist 

damit nicht nachvollziehbar. Nach Eingang des PMEDA Gutachtens hielt RAD-Arzt 

M.___ sodann eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit fest (IV-act. 

276).

2.2.3  Es ist damit überwiegend wahrscheinlich von einer seit Anfang 2010 

bestehenden, mehrmals nur kurzzeitig unterbrochenen 100%igen Arbeitsfähigkeit in 

einer adaptierten Tätigkeit auszugehen. Auch die Einschätzung von Dr. N.___, welcher 

am 14. Juni 2016 die Arbeitsunfähigkeit rein aufgrund des Knies auf 15% einschätzte, 

ändert daran nichts, zumal er seine Beurteilung nicht weiter begründete. Insbesondere 

ist nicht erklärt bzw. plausibel, weshalb bei wechselbelastender Tätigkeit noch eine 

quantitative Einschränkung resultieren sollte (vgl. IV-act. 255). Der Beschwerdeführerin 

ist insofern beizupflichten, als es nicht nachvollziehbar ist, weshalb sich laut PMEDA 

Gutachten die Zeiten stationärer Spitalbehandlungen und nachfolgender 

Rehabilitationen anhand der Akten nicht rückblickend abgrenzen lassen sollten (vgl. IV-

act. 287-3, 275-57). Dies ist jedoch insofern unerheblich, als – wie soeben ausgeführt – 

keine längeren Zeiträume einer Arbeitsunfähigkeit bestanden, welche zur Erfüllung des 

Wartejahres (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) geführt hätten.

2.3  Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht (vgl. IV-act. 287-3), es sei nicht 

nachvollziehbar, wie es zwischen der kreisärztlichen Untersuchung vom 3. Juli 2015 

und der gutachterlichen Untersuchung vom Dezember 2016 zu einer Verbesserung des 

Gesundheitszustandes von (bestrittenen) 80% auf 100% Arbeitsfähigkeit gekommen 

sei, ist auf vorstehende Ausführungen in E. 2.2.2 zu verweisen. Kreisärztin med. pract. 

K.___ ging von einer lediglich qualitativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus (vgl. 

Fremdakten 18-4 ff., 22-9 ff., 22-21 ff.). Dr. I.___ befand, an dieser Einschätzung könne 

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festgehalten werden, führte aber ohne weitere Begründung zusätzlich eine allenfalls 

leicht eingeschränkte Leistung auf, weshalb die Arbeitsfähigkeit 80% betrage (IV-act. 

243). Entgegen dieser nicht nachvollziehbaren Beurteilung von Dr. I.___ ist bereits im 

Zeitpunkt der Einschätzung von med. pract. K.___ von einer Arbeitsfähigkeit von 100% 

in einer adaptierten Tätigkeit auszugehen. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht 

ausführt, hatte med. pract. K.___ nur die unfallbedingten Beschwerden zu beurteilen 

(vgl. IV-act. 287). Dr. I.___ beurteilte jedoch, die für die linke Schulter geltenden 

Einschränkungen seien auch für die rechte Schulter zu berücksichtigen (IV-act. 242). 

Bezüglich der unfallfremden Diskushernie C6/7 hatte Dr. D.___ bereits am 29. Januar 

2013 beurteilt, die Arbeitsfähigkeit sei längerfristig nicht beeinflusst, das Heben von 

schweren Lasten sollte aber vermieden werden (vgl. IV-act. 119). Für eine quantitative 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bedingt durch die operierte Diskushernie bestehen 

keine Hinweise. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die PMEDA Gutachter die 

unfallfremden Beschwerden des Rückens und der rechten Schulter detailliert erhoben 

und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit berücksichtigten (vgl. IV-act. 275-54).

2.4  Weiter rügt die Beschwerdeführerin, die orthopädische Beurteilung sei 

ungenügend begründet. Es sei keine ausführliche Diskussion von Wechselwirkungen 

zwischen den verschiedenen erhobenen Diagnosen in Bezug auf die funktionellen 

Auswirkungen in allen Lebensbereichen erkennbar und es sei keine Würdigung in der 

Konsensbeurteilung erfolgt (IV-act. 287-4). Der orthopädische Gutachter Dr. med. 

O.___, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, 

erhob die Anamnese und den Befund umfassend (vgl. IV-act. 275-34 ff.). Zusätzlich 

wurden MRIs der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie des rechten Kniegelenks 

veranlasst (vgl. IV-act. 275-41 f.). Dr. O.___ schloss aus den erhobenen Befunden und 

den gestellten Diagnosen, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei qualitativ 

limitiert. Körperlich schwere Arbeiten, Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie mit 

ständigem Stehen oder Gehen und mit Zwangshaltungen der Wirbelsäule seien 

ungeeignet (IV-act. 275-43 f.). In ihrer Konsensbeurteilung führten die Gutachter aus, 

die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei auf Dauer zu 100% 

erloschen. Ursache dafür seien die multiplen spinalen und die Gelenke betreffenden 

Defektzustände und degenerativen Alterationen. Adaptiert bestehe jedoch eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 275-51). Zudem hielten sie fest, die orthopädischen 

Diagnosen wirkten hinsichtlich des die Arbeitsfähigkeit qualitativ mindernden Effekts 

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additiv (vgl. IV-act. 275-55). Inwiefern eine weitere Diskussion der Wechselwirkungen 

notwendig gewesen wäre, ist nicht ersichtlich und führt die Beschwerdeführerin auch 

nicht weiter aus.

2.5  Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, in der neurologischen 

Untersuchung sei keinerlei Diskussion der LWS-Beschwerden erfolgt (IV-act. 287-5). 

Dies ist insofern nicht korrekt, als auch eine Untersuchung der Wirbelsäule erfolgte (vgl. 

IV-act. 275-30). Die PMEDA Gutachter brachten zudem nachvollziehbar vor, die 

Lumbalgien seien im zentralen Fachgebiet der Orthopädie ausführlich diskutiert worden 

(IV-act. 293). Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt, wurde bei der internistischen 

Untersuchung der Tinnitus nur bei der Anamneseerhebung, jedoch nicht im Rahmen 

der gestellten Diagnosen erwähnt (IV-act. 287-5). Dies ist jedoch insofern nicht von 

Belang, als der Tinnitus keine erkennbare Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hat (ein 

Hinweis darauf lässt sich der Abklärung vom 13. April 2015 nicht entnehmen; vgl. IV-

act. 191). Die muskuloskelettalen Leiden der Beschwerdeführerin können auch von 

einem Orthopäden mit fachkundigen Untersuchungen beurteilt werden, eine 

rheumatologische Abklärung ist entgegen dem Antrag der Beschwerdeführerin (vgl. IV-

act. 287, act. G3, G6) nicht nötig (IV-act. 297, 306, vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 

23. Mai 2012, 9C_270/2012, E. 4.2).

2.6  Zu dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach eine EFL hätte vorgenommen 

werden sollen (vgl. IV-act. 287-7), führten die Gutachter in ihrer Stellungnahme vom 19. 

Juli 2017 überzeugend aus, diese Methode sei versicherungsmedizinisch nicht 

evaluiert und hochgradig von der Mitarbeitsbereitschaft der untersuchten Person 

abhängig. Die Kriterien einer gewillkürten unzureichenden Mitarbeit seien bislang 

methodisch nicht genügend abgegrenzt, gegebenenfalls auffällige Befunde könnten 

ebenso gut Artefakten einer mangelhaften Mitarbeit entsprechen. Für 

versicherungsmedizinische Fragen sei die EFL daher nicht als eigenständiges 

diagnostisches Instrument etabliert (IV-act. 293). Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. IV-

act. 297, 306) ist darauf hinzuweisen, dass die Arbeitsfähigkeit ausschliesslich 

medizinisch-theoretisch zu bestimmen ist. Dass eine EFL zur Vervollständigung der 

Beweisführung nötig wäre, ist jedenfalls nicht erstellt. Ohnehin ist zu beachten, dass 

die Beschwerdeführerin bei der Begutachtung erhebliche Schmerzen geltend gemacht 

(IV-act. 275-19 f., 275-25 f., 275-34) und ihre Arbeitsfähigkeit pessimistischer 

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eingeschätzt hat als die Gutachter (vgl. IV-act. 275-35). Die gezeigte Leistung bei einer 

EFL müsste daher mit Zurückhaltung gewertet werden.

2.7  Bei der Würdigung der medizinischen Situation fällt weiter ins Gewicht, dass das 

PMEDA Gutachten vom 8. März 2017 (vgl. IV-act. 275) auf umfassender Aktenkenntnis 

sowie polydisziplinären eigenen Untersuchungen beruht, das gesamte Leidensbild der 

Beschwerdeführerin berücksichtigt und die auf dieser Grundlage gezogenen Schlüsse 

nachvollziehbar sind. Aus den von der Beschwerdeführerin vorgebrachten 

medizinischen Einschätzungen ergeben sich zudem keine objektiven Gesichtspunkte, 

welche im PMEDA Gutachten ausser Acht gelassen worden wären. Schliesslich weisen 

die Akten auch nicht auf zwischen dem PMEDA Gutachten vom 8. März 2017 und der 

umstrittenen Verfügung der IV-Stelle vom 6. Dezember 2017 (IV-act. 306) eingetretene 

massgebliche Veränderungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hin. Solche 

lassen sich insbesondere auch den Berichten von Dr. D.___ vom 5. und 26. Oktober 

2017 (IV-act. 301) nicht entnehmen. Das von diesem diagnostizierte chronische 

lumbale Schmerzsyndrom mit den zugrundeliegenden schweren Spondylarthrosen 

L4/5 und L5/S1 sowie der Status nach zervikaler Diskushernienoperation C6/7 waren 

den Gutachtern bereits bekannt und wurden entsprechend berücksichtigt (vgl. IV-act. 

275-42275-54). Allfällige beim von der Beschwerdeführerin beschriebenen Sturz vom 

17. Dezember 2017 (vgl. act. G3) entstandene Verletzungen bzw. eine dadurch 

bedingte Verschlechterung des Gesundheitszustandes wären vorliegend nicht zu 

berücksichtigen, da rechtsprechungsgemäss das Datum der streitigen Verfügung die 

zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (vgl. BGE 129 V 169 E. 

1; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2015, N 99 zu Art. 61). 

Dasselbe gilt für die aufgrund der Knieblockaden links notwendige operative Revision 

mit Wechsel des Inlays (vgl. act. G12.1) und den am 28. März 2018 erhobenen Befund 

der Leber (act. G12.3). Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich damit.

3. 

Weiter stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die attestierte 

Restarbeitsfähigkeit lasse sich aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters und der multiplen 

Beschwerden objektiv betrachtet nicht mehr verwerten (vgl. IV-act. 287-6 f.). Dieser 

Auffassung kann nicht gefolgt werden. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt existieren 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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verschiedene Tätigkeiten, welche körperlich leicht, wechselbelastend oder 

überwiegend sitzend sind sowie ohne längere Gehstrecken, ohne Über-Kopf-Arbeiten, 

ohne Zwangspositionen des Bewegungsapparates und ohne repetitives Bücken 

ausübbar sind (vgl. Zumutbarkeitsprofil in IV-act. 275-51, 276). Insbesondere sind der 

Beschwerdeführerin Kontroll- und Prüftätigkeiten zumutbar. Die qualitativen 

Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit erweisen sich nicht als derart gravierend, dass 

selbst auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, der sich durch einen Fächer 

verschiedenartigster Beschäftigungen auszeichnet, keine Tätigkeiten oder 

Nischenarbeitsplätze zumutbar wären. Dass die Beschwerdeführerin trotz Bemühungen 

keine Arbeitsstelle gefunden hat (vgl. act. G3), ist nicht als Folge einer Invalidität zu 

qualifizieren, sondern als Arbeitslosigkeit. Würde ein gewisses Gleichgewicht zwischen 

Angebot an und Nachfrage nach Arbeitskräften herrschen (ausgeglichener 

Arbeitsmarkt im Sinne der IV-rechtlichen Rechtsprechung), hätte die 

Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit trotz ihres fortgeschrittenen 

Alters (zum Zeitpunkt der Begutachtung 60-jährig) eine Arbeitsstelle gefunden, welche 

die qualitativen Voraussetzungen gemäss PMEDA Gutachten erfüllen würde.

4. 

Schliesslich ist basierend auf dem Arbeitsfähigkeitsgrad von 100% in einer adaptierten 

Tätigkeit der Invaliditätsgrad zu ermitteln. Das Invalideneinkommen ist gestützt auf die 

LSE (vgl. BGE 139 V 592 E. 2.3, 129 V 475 E. 4.2.1), Total sämtlicher 

Wirtschaftszweige, Anforderungsniveau 4, Frauen, zu bestimmen, das sich im Jahr 

2010 auf Fr. 52‘728.-- belief. Mit Blick auf die vor der Anmeldung bei der 

Invalidenversicherung erzielten Einkommen (vgl. IK-Auszug; Fremdakten 22-90) 

erübrigen sich die Vornahme eines konkreten Einkommensvergleichs und insbesondere 

die Festsetzung eines Tabellenlohnabzugs, da offensichtlich kein rentenbegründender 

Mindestinvaliditätsgrad von 40% resultiert.

5. 

5.1  Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 6. Dezember 2017 nicht 

zu beanstanden und die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen.

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5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend ist sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist der Beschwerdeführerin anzurechnen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 

Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihr angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 20.06.2018
	Art. 28 Abs. 1 IVG. Rentenanspruch. Würdigung medizinischer Berichte. Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens bejaht. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. Juni 2018, IV 2018/30).

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