# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 07eacdc1-84c8-5428-a184-ab663e365656
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.11.2010 D-7682/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7682-2010_2010-11-22.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7682/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

A._______, geboren ..., Iran,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 14. Oktober 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7682/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass ein erstes Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 30. Novem-
ber 2007 zufolge Unglaubhaftigkeit der Gesuchsvorbringen vom BFM 
mit Verfügung vom 14. April 2008 abgelehnt wurde, verbunden mit der 
Anordnung  der  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  des  Wegwei-
sungsvollzuges, 

dass dieser Entscheid in Rechtskraft erwuchs, nachdem das Bundes-
verwaltungsgericht am 13. Juni 2008 auf eine dagegen erhobene Be-
schwerde nicht eingetreten war, 

dass  der  Beschwerdeführer  am 29. April  2009  von  der  zuständigen 
kantonalen Behörde beim BFM als verschwunden abgemeldet wurde, 

dass der Beschwerdeführer am 10. August 2010 erneut in der Schweiz 
ein Asylgesuch einreichte, 

dass das BFM am folgenden Tag aufgrund einer Abfrage der Eurodac-
Datenbank feststellte, dass er sich nach seinem Verschwinden aus der 
Schweiz als Asylsuchender sowohl in Österreich (Gesuch verzeichnet 
per 25. April 2009) als auch in den Niederlanden (Gesuch verzeichnet 
per 23. August 2009) aufgehalten hatte, 

dass  der  Beschwerdeführer  am 17. August  2010  vom BFM summa-
risch zu seinem Reiseweg und seinen Gesuchsgründen befragt wurde, 
wobei ihm namentlich das rechtliche Gehör zu einer Wegweisung nach 
Österreich gewährt wurde, 

dass er sich dabei unter anderem zu den Umständen seines Aufent -
halts  in  Österreich  sowie  in  den Niederlanden äusserte  und diesbe-
züglich ausführte, aufgrund der Registrierung seiner Fingerabdrücke in 
Österreich  sei  er  von den Niederlanden  wieder  nach  Österreich  zu-
rückgeführt worden, 

dass er sich gegen eine Rückkehr nach Österreich aussprach, wobei 
er insbesondere geltend machte, er sei zuerst in der Schweiz gewe-
sen, weshalb er wieder hierher zurückgekehrt sei, denn in Österreich 
sei er von den Behörden belogen worden und zudem sei sein Asylge-
such in Österreich vor rund einem Monat abgelehnt worden (vgl. act. 
A1 Ziff. 16 [S. 6 Mitte und S. 8 oben]), 

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dass das BFM am 21. September 2010 ein Ersuchen um Wiederauf-
nahme des Beschwerdeführers an die zuständige österreichische Be-
hörde sandte, welchem am folgenden Tag von Seiten der österreichi-
schen Behörde ausdrücklich entsprochen wurde, 

dass  das  BFM mit  Verfügung  vom 14.  Oktober  2010  –  eröffnet  am 
21. Oktober 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der 
Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug nach Österreich anordnete, 

dass das BFM in seinem Entscheid – unter Verweis auf  die Bestim-
mungen zum Dublin-Verfahren, den Aufenthalt des Beschwerdeführers 
als  Asylsuchender  in  Österreich  und  namentlich  die  aus  Österreich 
eingelangte  Erklärung  betreffend  dessen  Wiederaufnahme –  auf  die 
Zuständigkeit  von  Österreich  für  die  Behandlung  des  Asylgesuches 
des  Beschwerdeführers  verwies  und  daran  anschliessend  festhielt, 
vom  Beschwerdeführer  seien  keine  relevanten  Gründe  gegen  eine 
Überstellung vorgebracht worden, 

dass das BFM abschliessend den Vollzug der Wegweisung nach Ös-
terreich als zulässig, zumutbar und möglich erklärte,

dass der Beschwerdeführer am 28. Oktober 2010 (Poststempel) gegen 
diesen Entscheid Beschwerde erhob, wobei er dem wesentlichen Sinn-
gehalt  nach die Aufhebung der  angefochtenen Verfügung und Rück-
weisung der Sache an die Vorinstanz beantragte, 

dass er  in  seiner  Eingabe zur  Hauptsache geltend machte,  er  habe 
sein erstes Asylgesuch in der Schweiz eingereicht, weshalb nach Ge-
setz die Schweiz und nicht ein anderes Land wie Österreich für sein 
Asylgesuch zuständig sei, 

dass er im Weiteren gegen den Wegweisungsvollzug nach Österreich 
vorbrachte, ihm drohe dort unter Umständen eine mehrmonatige Aus-
schaffungshaft,  zudem eine zwangsweise Rückführung in  seine Hei-
mat,  wo  ein  unerwartetes  Schicksal  auf  ihn  warte,  und  schliesslich 
auch Nachstellungen vonseiten eines radikalen Muslimen und dessen 
Freunden, da er mit  der Ehefrau jenes Mannes ein Verhältnis einge-
gangen sei, 

dass  mit  Zwischenverfügung  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 
5. November 2010 der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung er-

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teilt (Art. 107a AsylG) und der Beschwerdeführer gleichzeitig zur Leis-
tung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurde, 

dass der einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 600.– am 11. Novem-
ber 2010 fristgerecht eingezahlt worden ist, 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  des  BFM  entscheidet 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 und 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bun-
desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) richtet, so-
weit das VGG oder das AsylG nichts anderes bestimmen ( Art. 37 VGG 
sowie Art. 6 und 105 AsylG), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerechte  Eingabe  des  legitimierten  Be-
schwerdeführers  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 52 
VwVG sowie Art. 48. Abs. 1 VwVG), 

dass die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – of -
fensichtlich unbegründet ist, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zu-
ständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 
einer zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Entscheid nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),

dass Gegenstand des Verfahrens ein Nichteintretensentscheid gemäss 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG ist, weshalb sich das Bundesverwaltungs -
gericht – sofern es den Nichteintretensentscheid als unrechtmässig er-
achtet  –  einer  selbständigen  materiellen  Prüfung  des  Asylgesuches 
enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer 
Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist, 

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dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), 

dass sich der Beschwerdeführer vor seiner (erneuten) Einreise in die 
Schweiz  in  Österreich  aufgehalten  hat,  wo er  nach  der  Einreichung 
seines Asylantrages (am 25. April 2009) ein Asylverfahren durchlaufen 
hat und wohin er (offenkundig im Rahmen eines Dublin-Verfahrens ) im 
Frühjahr 2010 aus den Niederlanden wieder zurückgeführt worden sei, 

dass die Vorinstanz aufgrund dieser Sachlage – den einschlägigen Be-
stimmungen zum Dublin-Verfahren folgend – Österreich als für die Prü-
fung des Asylantrages des Beschwerdeführers zuständig erkannt und 
demzufolge Österreich um dessen Wiederaufnahme ersucht hat, 

dass Österreich seine Zuständigkeit mit der Abgabe einer Wiederauf-
nahmeerklärung ausdrücklich akzeptiert hat, 

dass der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang – dem wesent-
lichen  Sinngehalt  nach  –  eine  Verletzung  der  Bestimmungen  zum 
Dublin-Verfahren respektive eine unzutreffende Anwendung derselben 
im  zwischenstaatlichen  Verhältnis  geltend  macht,  indem er  eine  an-
gebliche Zuständigkeit alleine der Schweiz moniert, 

dass dieses Vorbringen indes unbeachtlich bleiben muss, da es grund-
sätzlich nicht der asylsuchenden Person obliegt, den für ihr Asylverfah-
ren zuständigen Staat selber zu bestimmen, sondern die Bestimmung 
des  für  sie  zuständigen  Staates  alleine  den  beteiligten  Dublin-Ver-
tragsstaaten  obliegt  (vgl.  dazu  bspw. das  Urteil  des  Bundesverwal-
tungsgericht D-5079/2009 vom 9. September 2009 [insbesondere S. 8 
dritter Absatz]), 

dass indes – über das Vorstehende hinaus – der Vollständigkeit halber 
festzuhalten ist, dass die Rüge des Beschwerdeführers betreffend eine 
angeblich unzutreffende Bestimmung des zuständigen Staates auch in 
materieller Hinsicht unzutreffend ist, 

dass der Beschwerdeführer – nach seinem Aufenthalt in der Schweiz – 
in Österreich ein ordentliches Asylverfahren durchlaufen hat, vor des-
sen Hintergrund Österreich soweit ersichtlich erst einem Ersuchen der 
Niederlande und jetzt aktenkundig auch einem Ersuchen der Schweiz 

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um eine Wiederaufnahme des Beschwerdeführers ausdrücklich zuge-
stimmt hat, 

dass bei dieser Verfahrenskonstellation ein Wechsel der Zuständigkeit 
für die Behandlung des Asylantrages des Beschwerdeführers abzuleh-
nen ist  (vgl. dazu  CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA SPRUNG,  Dublin-II-Verord-
nung, 3. Aufl., Wien/Graz 2010, S. 64, E2 zu Art. 2), 

dass  aufgrund  der  vorliegenden  Verfahrenskonstellation  im  Resultat 
kein  Anlass  zur  Annahme besteht,  im  Falle  des  Beschwerdeführers 
seien in offenkundiger  Weise materielle  Zuständigkeitsbestimmungen 
der  Verordnung  [EG] Nr. 343/2003 des Rates  vom 18. Februar  2003 
zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-
gliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehöri-
gen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-
II-VO)  verletzt  worden, was gegebenenfalls vom Bundesverwaltungs-
gericht näher zu prüfen wäre  (vgl. dazu  FILZWIESER/ SPRUNG, a.a.O., K8 
zu Art. 19), 

dass  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  betreffend  eine  angeb-
liche unzutreffende Bestimmung des für ihn zuständigen Staates res-
pektive angebliche Zuständigkeit der Schweiz demnach vollumfänglich 
ins Leere stossen, 

dass vom Beschwerdeführer im Weiteren auch keine relevanten Grün-
de vorgebracht  wurden,  welche gegen die  Überstellung nach Öster-
reich als solche sprechen würden, 

dass  in  diesem Zusammenhang festzuhalten  bleibt,  dass  Österreich 
sowohl  Signatarstaat  des  Abkommens  vom  28. Juli  1951  über  die 
Rechtsstellung der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als  auch der  Kon-
vention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist und keine konkreten Hinweise 
darauf bestehen, Österreich würde sich  im Falle des Beschwerdefüh-
rers nicht an seine völkerrechtlichen Verpflichtungen halten, womit die 
Vorbringen betreffend eine angeblich in Österreich drohende Haft oder 
eine Wegweisung die  Rechtmässigkeit  der  Überstellung nach Öster-
reich nicht zu erschüttern vermögen, 

dass  im  Weiteren  auch  kein  Anlass  zur  Annahme  besteht,  der  Be-
schwerdeführer habe in Österreich eine existenzgefährdende Situation 
zu gewärtigen, da er sich an die zuständigen Behörden wenden kann, 
wenn er Schutz vor Nachstellungen von Seiten Dritter (angeblich von 

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Seiten des Ehemannes seiner  Geliebten und von dessen Freunden) 
benötigen sollte, 

dass schliesslich alleine der erkennbare Wunsch des Beschwerdefüh-
rers  nach  einem  (erneuten)  Asylverfahren  in  der  Schweiz  in  keiner 
Weise gegen eine Rückführung nach Österreich spricht, 

dass nach vorstehenden Erwägungen das BFM zu Recht auf das Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung nach Österreich der Systematik 
des Dublin-Verfahrens entspricht  und von daher  im Einklang mit  der 
Bestimmung von Art. 44 Abs. 1 AsylG steht, 

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem es  sich  um ein 
Überstellungsverfahren in den für  die Behandlung des Asylgesuches 
zuständigen Staat  handelt  –  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Er-
satzmassnahmen  im  Sinne  von  Art.  44  Abs. 2  AsylG  i.V.m. Art.  83 
Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Auslän-
derinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), mithin eine entsprechende 
Prüfung soweit  notwendig vielmehr bereits im Rahmen des Nichtein-
tretensentscheides stattfinden muss (vgl. vorstehende Erwägungen),

dass in diesem Sinne das BFM den Vollzug der Wegweisung nach Ös-
terreich zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erklärte,

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich un-
begründet abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer Kos-
ten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1-3 des Regle-
ments  vom 21. Februar  2008 über  die  Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Kosten – welche auf Fr. 600.– festzusetzen sind – durch den 
geleisteten  Kostenvorschuss  vollständig  gedeckt  und  mit  diesem zu 
verrechnen sind. 

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Die Kosten sind durch den geleisteten Vorschuss in gleicher 
Höhe gedeckt und werden mit diesem verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- das BFM, mit den Akten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)
- ...

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer

Versand: 

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