# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4f0f9e63-85d4-584d-b3ff-423568452e33
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-06
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 06.03.2025 BK 2025 92
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-92_2025-03-06.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 92

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 6. März 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiber Pittet

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Advokat Dr. iur. B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern
v.d. Staatsanwalt C.________

Gegenstand Anordnung Untersuchungshaft

Strafverfahren wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das 
Betäubungsmittelgesetz sowie Geldwäscherei (schwerer Fall)

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmass-
nahmengerichts vom 21. Februar 2025 (KZM 25 396)

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Erwägungen:

1. Die Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben (nachfolgend: Staats-
anwaltschaft) führt gegen A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) ein Straf-
verfahren wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelge-
setz sowie Geldwäscherei (schwerer Fall). Am 21. Februar 2025 beantragte die 
Staatsanwaltschaft dem Kantonalen Zwangsmassnahmengericht (nachfolgend: 
Zwangsmassnahmengericht), der Beschwerdeführer sei für die Dauer von drei Mo-
naten in Untersuchungshaft zu versetzen. Gleichentags ordnete das Zwangsmass-
nahmengericht die Untersuchungshaft des Beschwerdeführers bis zum 20. Mai 
2025, d.h. für drei Monate, an (KZM 25 396). Dagegen erhob dieser, verteidigt 
durch Advokat B.________, am 25. Februar 2025 Beschwerde und beantragte, 
dass der angefochtene Entscheid aufzuheben und der Beschwerdeführer unver-
züglich aus der Untersuchungshaft zu entlassen sei, eventualiter unter Auferlegung 
angemessener Ersatzmassnahmen – unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 
Weiter seien die «Vorakten» zu edieren. Mit Verfügung vom 26. Februar 2025 gab 
die Verfahrensleitung dem Zwangsmassnahmengericht sowie der Generalstaats-
anwaltschaft Gelegenheit zur Stellungnahme, wies das Gesuch um Edition der 
«Vorakten» grundsätzlich ab, edierte indessen von Amtes wegen die Haftakten 
KZM 25 396. Am 27. Februar 2025 reichten das Zwangsmassnahmengericht und 
die Staatsanwaltschaft jeweils eine Stellungnahme respektive delegierte Stellung-
nahme ein. Am 5. März 2025 reichte der Beschwerdeführer abschliessende Be-
merkungen ein.

2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Schweizerischen Strafprozess-
ordnung (StPO; SR 312.0) können Entscheide über die Anordnung der Untersu-
chungshaft durch die verhaftete Person mit Beschwerde angefochten werden. Zu-
ständig ist die Beschwerdekammer in Strafsachen (Art. 35 des Gesetzes über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 
161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts 
[OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist durch die Anordnung der Unter-
suchungshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und 
somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 222 und Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf 
die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

3. Die Untersuchungshaft setzt gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zunächst voraus, dass 
im Sinne eines allgemeinen Haftgrundes ein dringender Tatverdacht der Begehung 
eines Verbrechens oder Vergehens besteht.

3.1 Im Haftprüfungsverfahren geht es nicht darum, den Schuldbeweis zu erbringen, 
sondern den dringenden Tatverdacht zu belegen. Somit ist bei der Überprüfung 
des dringenden Tatverdachts keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belasten-
der und entlastender Beweise vorzunehmen. Zu prüfen ist vielmehr, ob genügend 
konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung der betroffenen Per-
son daran vorliegen, die Untersuchungsbehörden somit das Bestehen eines drin-
genden Tatverdachts mit vertretbaren Gründen bejahen durften. Im Haftprüfungs-
verfahren genügt der Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das 
inkriminierte Verhalten mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbe-

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standsmerkmale erfüllen könnte. Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen lässt 
keinen Raum für ausgedehnte Beweismassnahmen. Zur Frage des dringenden 
Tatverdachts haben das Haftgericht und die Beschwerdekammer weder ein eigent-
liches Beweisverfahren durchzuführen noch dem erkennenden Strafgericht vorzu-
greifen. Vorbehalten bleibt allenfalls die Abnahme eines liquiden Alibibeweises (vgl. 
zum Ganzen: BGE 143 IV 330 E. 2.1; 143 IV 316 E. 3.1; Urteile des Bundesge-
richts 7B_203/2024 vom 11. März 2024 E. 5.1; 7B_184/2024 vom 4. März 2024 E. 
2.2; 7B_928/2023 vom 15. Dezember 2023 E. 4.1). Bei Beginn der Strafuntersu-
chung sind die Anforderungen an den dringenden Tatverdacht geringer als in 
späteren Stadien. Im Laufe des Strafverfahrens ist ein immer strengerer Massstab 
an die Erheblichkeit und Konkretheit des Tatverdachts zu stellen. Nach Durch-
führung der in Betracht kommenden Untersuchungshandlungen muss eine Verur-
teilung als wahrscheinlich erscheinen (BGE 143 IV 316 E. 3.2; Urteile des Bundes-
gerichts 7B_474/2023 vom 6. September 2023 E. 3.6.2; 7B_154/2023 vom 13. Juli 
2023 E. 5.2; 1B_232/2023 vom 30. Mai 2023 E. 3.2). Die Frage, ob strafprozessua-
le Beweisverwertungsverbote vorliegen, ist grundsätzlich vom Strafgericht zu beur-
teilen. Im Haftprüfungsverfahren reicht es aus, wenn die Verwertbarkeit der Be-
weismittel, welche den Tatverdacht begründen, nicht zum Vornherein als ausge-
schlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 1B_94/2022 vom 18. März 2022 E. 
4.1).

3.2

3.2.1 Das Zwangsmassnahmengericht führt zum dringenden Tatverdacht aus, dass am 
23. Oktober 2020 resp. 28. Januar 2021 D.________ resp. E.________ angehalten 
worden seien, deren sichergestellten Mobiltelefone mit der SkyECC-Software auf-
gesetzt gewesen seien. Per internationaler Rechtshilfe hätten die entsprechenden 
Datenpakete sowie weitere SkyECC-Pins erhältlich gemacht werden können. Dar-
unter habe sich der Pin «F.________» befunden. Dieser habe dem Beschwerde-
führer zugeordnet werden können, da die Person hinter diesem Pin genaue Anga-
ben zum Alter gemacht und Fotos der Identitätskarte verschickt habe. Die Auswer-
tung der SkyECC-Datenpakete habe den dringenden Tatverdacht ergeben, dass 
sich der Beschwerdeführer im Zeitraum vom 22. Januar 2020 bis 8. März 2021 mit 
G.________ und H.________ durch Handel mit mindestens 93.5 kg Marihuana, 32 
kg Speed, 3'000 Pillen Ecstasy, 975 g MDMA, 3 kg Crystal Meth und 444.2 kg Ko-
kaingemisch der mengenmässig qualifizierten, banden- und gewerbsmässigen Wi-
derhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie der Geldwäscherei in der 
Höhe von mindestens CHF 4'589'279.00 strafbar gemacht habe. Die drei hätten 
dabei als Bande operiert, wobei H.________ für den Transport, der Beschwerde-
führer für den Einkauf und G.________ für den Verkauf zuständig gewesen seien. 
Die Erkenntnisse aus den SkyECC-Daten hätten in Bezug auf die zeitlichen und 
örtlichen Verhältnisse mit den Erkenntnissen aus den übrigen angeordneten Über-
wachungsmassnahmen übereingestimmt. Zudem decke sich die Höhe der Ge-
samtbelastungen hinsichtlich des Erwerbs und der Veräusserung von Kokain mit 
den Statistiken, die der Beschwerdeführer jeweils in die Chats gestellt habe. 

3.2.2 Der Beschwerdeführer bestreitet in der Beschwerde zwar den Vorwurf als solchen, 
nicht jedoch den dringenden Tatverdacht (vgl. Beschwerde Ziff. 12). Anders dann 

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allerdings in den abschliessenden Bemerkungen, mit welchen er den dringenden 
Tatverdacht ebenfalls in Frage stellt. Den dem Verteidiger zur Verfügung gestellten 
Akten lasse sich nicht entnehmen, wie die entsprechenden Auswertungen der Mo-
biltelefone zustande gekommen seien. Es bestünden damit erhebliche Zweifel an 
der Verwertbarkeit der Beweismittel. Im Weiteren werde das Verfahren gegen 
H.________ gemeinsam mit demjenigen gegen den Beschwerdeführer geführt, 
dem Verteidiger des Beschwerdeführers sei das Protokoll der Einvernahme von 
H.________ jedoch noch nicht zugestellt worden. Weitere verwertbare Indizien 
oder Beweismittel, die für einen Tatverdacht sprächen, gebe es keine. 

3.3 Die Ausführungen des Beschwerdeführers zum dringenden Tatverdacht in den 
abschliessenden Bemerkungen sind offensichtlich verspätet. Er hätte diese innert 
der Beschwerdefrist darlegen müssen, da sich die Beschwerdemotive bereits aus 
der Beschwerdeschrift selbst ergeben müssen (GUIDON, in: Basler Kommentar, 
Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 9e zu Art. 396 StPO mit 
Hinweisen). Weil sich die Beschwerdekammer – soweit ersichtlich – noch nicht mit 
der Verwertbarkeit von SkyECC-Daten im Haftprüfungsverfahren beschäftigte, sind 
dazu im Folgenden trotzdem einige Bemerkungen anzubringen.

3.4 Dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft vom 21. Februar 2025 lässt sich entneh-
men, dass die Staatsanwaltschaft Verfahren gegen D.________ und E.________ 
führte. Deren Mobiltelefone wurden bei der Anhaltung sichergestellt. Es wurde 
vermutet, dass beide Mobiltelefone mit der SkyECC-Software aufgesetzt waren. 
Auf dem Sperrbildschirm des Mobiltelefons von E.________ wurden sogar 
SkyECC-Nachrichten angezeigt. In der Folge stellte die Kantonspolizei Bern via 
Bundesamt für Polizei eine Anfrage betreffend das Vorhandensein von SkyECC-
Daten für die beiden sichergestellten Mobiltelefone bei Europol. Eine Auswertung 
dieser Daten habe eine grosse Anzahl Chats ergeben, in denen durchwegs über 
den Handel mit grossen Mengen Betäubungsmittel kommuniziert worden sei. Teil 
dieser Chats war der SkyECC-Pin «F.________». Die Daten seien mittels interna-
tionalem Rechtshilfeersuchen vom 7. April 2022 formell korrekt erhältlich gemacht 
worden. Mit Schreiben vom 22. April 2022 habe das Tribunal judiciaire de Paris die 
Verwendung der Daten als Beweismittel im Strafverfahren u.a. gegen den Be-
schwerdeführer genehmigt. Das Zwangsmassnahmengericht habe mit Entscheid 
vom 23. Juni 2022 die Verwendung der Zufallsfunde genehmigt. Damit erscheint 
die Verwertbarkeit der SkyECC-Daten alles andere als zum Vorneherein ausge-
schlossen (vgl. Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau SBK.2024.91 vom 26. 
April 2024 E. 4.2).

Die Person hinter dem SkyECC-Pin «F.________» organisierte zusammen mit 
zwei weiteren Personen über SkyECC den Einkauf, Transport und Verkauf erhebli-
cher Mengen von Betäubungsmitteln. Die Chatverläufe liegen den Strafverfol-
gungsbehörden vor. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer 
oder die weiteren beteiligten Personen damit rechneten, dass die Chatverläufe in 
fremde Hände fallen könnten; dies kann aus dem freizügigen Umgang mit persönli-
chen Daten geschlossen werden. Aufgrund dieser persönlichen Daten konnte der 
Beschwerdeführer dem SkyECC-Pin «F.________» zugeordnet werden. Weiter 
gibt es keine Hinweise darauf, dass die Chatverläufe durch den Beschwerdeführer 

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oder andere Personen fingiert worden wären. Der dringende Tatverdacht ist damit 
zu bejahen.

4. Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Untersuchungshaft einen besonderen 
Haftgrund im Sinne von Art. 221 Abs. 1 Bst. a bis c oder Abs. 1bis StPO voraus. 
Das Zwangsmassnahmengericht begründet die Anordnung der Untersuchungshaft 
mit Fluchtgefahr.

4.1 Fluchtgefahr liegt gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO vor, wenn ernsthaft zu be-
fürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfolgung 
oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine mögli-
che Flucht ins Ausland, denkbar ist aber auch ein Untertauchen im Inland 
(BGE 143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 7B_365/2024 vom 16. April 
2024 E. 3.2, 7B_200/2024 vom 8. März 2024 E. 3.2.1, 7B_1001/2023 vom 8. Janu-
ar 2024 E. 3.2, auch zum Folgenden). Nach der Rechtsprechung des Bundesge-
richts darf die Schwere der drohenden Sanktion als ein Indiz für Fluchtgefahr ge-
wertet werden. Sie genügt jedoch für sich allein nicht, um einen Haftgrund zu beja-
hen. Vielmehr müssen die konkreten Umstände des betreffenden Falls, insbeson-
dere die gesamten Lebensverhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht ge-
zogen werden (BGE 145 IV 503 E. 2.2, 143 IV 160 E. 4.3, 125 I 60 E. 3a; je mit 
Hinweisen). So ist es zulässig, ihre familiären und sozialen Bindungen, ihre berufli-
che Situation und Schulden sowie Kontakte ins Ausland und Ähnliches mitzu-
berücksichtigen, ebenso besondere persönliche Merkmale (wie z.B. eine Tendenz 
zu überstürzten Aktionen, ausgeprägte kriminelle Energie usw.), die auf eine 
Fluchtneigung schliessen lassen können (vgl. FORSTER, in: Basler Kommentar, 
Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 5 zu Art. 221 StPO; BGE 
145 IV 503 E. 2.2, 143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 7B_577/2024 vom 
6. Juni 2024 E. 3.1, 1B_5/2023 vom 23. März 2023 E. 2.4; je mit Hinweisen). Bei 
einer Person ausländischer Nationalität sind ferner der Aufenthaltsstatus, die An-
wesenheitsdauer in der Schweiz und die familiären Beziehungen von Bedeutung. 
Wer im Fall einer Haftentlassung von den Migrationsbehörden ausgewiesen wird, 
dürfte kaum mehr einen Anlass sehen, sich weiterhin dem Verfahren zu stellen, 
selbst wenn er eigentlich die Schweiz gar nicht verlassen will. Ein gewichtiges Indiz 
für Fluchtgefahr stellen auch unklare Wohn- und Arbeitsverhältnisse dar (vgl. 
FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung, 3. Aufl. 2020, N. 17 zu Art. 221 StPO).

4.2

4.2.1 Das Zwangsmassnahmengericht führt aus, dass die Höhe der zu erwartenden 
Strafe für eine Fluchtneigung des Beschwerdeführers spreche. Daneben lägen etli-
che zusätzliche konkrete Indizien für eine Fluchtgefahr des Beschwerdeführers vor. 
Er sei in Bosnien geboren und gemäss eigenen Angaben zwischen 2006 und 2012 
eingebürgert worden. Er spreche Deutsch, Kroatisch, Serbo-Kroatisch, Bosnisch, 
Englisch, Spanisch sowie ein wenig Rumänisch. Nach der Haftentlassung vom 
27. August 2021 habe er die Schweiz zwar nicht verlassen, jedoch handle es sich 
bei den aktuellen Vorwürfen um weitaus grössere Anschuldigungen als noch bei 
der ersten Anhaltung. Anlässlich der Hafteröffnung vom 20. Februar 2025 habe er 

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ausgesagt, dass er zwar keinen gültigen kroatischen Pass, jedoch die Staatsbür-
gerschaft von Kroatien habe. Seine Ehefrau verfüge über eine B-Bewilligung. Er 
habe Verwandte im Ausland, insbesondere seien seine Grosseltern, Cousins und 
Cousinen in Kroatien sowie eine Tante und ebenfalls Cousins und Cousinen in 
Deutschland. Er habe regelmässig Kontakt zu den Verwandten im Ausland. Die 
Anknüpfungspunkte zum Ausland seien damit durchaus vorhanden und ausge-
prägt. Weiter hat der Beschwerdeführer in Chats – auch wenn diese eine gewisse 
Zeit zurückliegen – konkrete Flucht-/Absetzungspläne geäussert. Seine acht Mona-
te alte Tochter habe ihn bisher nicht vom Delinquieren abgehalten und stehe einer 
Flucht nicht entgegen. Zudem habe er im Falle einer Verurteilung mit einer obliga-
torischen Landesverweisung zu rechnen. Es bestehe damit die Gefahr, dass sich 
der Beschwerdeführer dem Strafverfahren und schliesslich der zu erwartenden 
Sanktion durch Flucht aus der Schweiz oder durch Untertauchen entzieht.

4.2.2 Der Beschwerdeführer entgegnet, dass seine Tochter 2024 und damit nach den 
hier vorgeworfenen Taten aus den Jahren 2020 und 2021 zur Welt gekommen sei. 
Ausserdem drohe ihm als Schweizer Staatsbürger keine obligatorische Landes-
verweisung. In den vier Jahren seit den vorgeworfenen Taten habe er keine Anstal-
ten getroffen, die Schweiz zu verlassen. Er verfüge einzig über Schweizerische 
Reisepapiere, arbeite weiterhin für dieselbe Arbeitgeberin wie vor seiner Verhaf-
tung 2021. Seine Ehefrau sei deutsch-kroatische Doppelbürgerin, seine Tochter 
verfüge nur über die Schweizerische Staatsangehörigkeit. Er sei vollständig in der 
Schweiz sozialisiert und habe sein gesamtes persönliches Umfeld im Raum 
J.________ (Ort).

4.2.3 Die Staatsanwaltschaft bringt vor, dass die Ausführungen des Zwangsmassnah-
mengerichts zur Tochter und der Landesverweisung irrtümlich seien. Diese Argu-
mente seien zur Begründung der Fluchtgefahr jedoch nicht erforderlich und von der 
Staatsanwaltschaft auch nicht geltend gemacht worden. Den fehlenden Anstalten 
zur Flucht entgegnet die Staatsanwaltschaft, dass der Beschwerdeführer nicht da-
mit gerechnet habe, dass die Strafverfolgungsbehörden Kenntnis von den Inhalten 
der SkyECC-Chats erlangen würden.

4.2.4 Auch das Zwangsmassnahmengericht räumt den Irrtum bezüglich der Landesver-
weisung ein, es handle sich um ein redaktionelles Versehen. Doch auch wenn man 
diesen ausser Acht lasse, bestünden weitere gewichtige Anknüpfungspunkte zum 
Ausland. Dem Beschwerdeführer drohe eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Weiter 
habe er in den sichergestellten Chats konkrete Fluchtabsichten geäussert. Aus 
dem Hinweis darauf, dass diese bereits Jahre zurücklägen, lasse sich nichts zu-
gunsten des Beschwerdeführers ableiten. Es liege auf der Hand, dass der Be-
schwerdeführer nach seiner Haftentlassung im Jahr 2021 vorerst keinen Grund 
mehr zu Flucht gehabt habe, da er nicht habe wissen können, was ihm die Straf-
verfolgungsbehörden alles würden nachweisen können.

4.2.5 In den abschliessenden Bemerkungen ergänzt der Beschwerdeführer, dass die 
vom Zwangsmassnahmengericht angeführten Nachrichten spätestens nach vier 
Jahren nicht mehr als konkrete Fluchtvorbereitungen zu qualifizieren seien. Über-
dies seien die Ausführungen des Zwangsmassnahmengerichts zur Fluchtgefahr 
rein theoretischer Natur.

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4.3 Vorab ist festzustellen, dass es sich bei den Ausführungen des Zwangsmassnah-
mengerichts zur Landesverweisung und zur Tochter um Irrtümer handelt. 

Auch wenn dem Beschwerdeführer aufgrund seiner Schweizerischen Staatsbür-
gerschaft keine obligatorische Landesverweisung droht, besteht aufgrund der Höhe 
der drohenden Strafe trotzdem ein grosser Anreiz, sich der Strafverfolgung zu ent-
ziehen. Ohne der Strafzumessung durch das Sachgericht vorgreifen zu wollen, 
kann an dieser Stelle mit Verweis auf SCHLEGEL/JUCKER (Kommentar zum Betäu-
bungsmittelgesetz sowie zu Bestimmungen des StGB und OBG mit weiteren Erlas-
sen, 4. Auflage 2022, N 45 zu Art. 47 StGB) festgehalten werden, dass bei einem 
Schuldspruch aufgrund der enormen Betäubungsmittelmengen eine Strafe im deut-
lich oberen Bereich des Strafrahmens von einem bis 20 Jahren Freiheitsstrafe zu 
erwarten ist. Auch wenn die drohende Sanktion nur als Indiz für die Fluchtgefahr zu 
werten ist, so ist sie vorliegend ein starkes.

Darüber hinaus sind auch in der Person des Beschwerdeführers begründete Fakto-
ren zu nennen, die die Fluchtneigung erhöhen. Staatsanwaltschaft und Zwangs-
massnahmengericht zählen viele Bezüge des Beschwerdeführers zum Ausland 
auf; darauf wird grundsätzlich verwiesen, zumal sie unbestritten geblieben sind. So 
verfügen er und seine Ehefrau etwa beide über die kroatische Staatsbürgerschaft. 
Aus dem Umstand, dass er gemäss eigenen Aussagen über keine kroatischen 
Reisepapiere verfügen soll, kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten, lassen sich 
solche doch relativ einfach bei der entsprechenden Botschaft beschaffen. Dass die 
Tochter des Beschwerdeführers – anders als beide Elternteile – offenbar nicht über 
die kroatische Staatsbürgerschaft verfügt, stellt nur ein schwaches Indiz gegen die 
Fluchtgefahr dar. Im Übrigen scheinen die Ausführungen auf der Website des kroa-
tischen Innenministeriums so zu verstehen sein, dass die kroatische Staatsbürger-
schaft mittels Abstammung weitergegeben wird. Personen, deren Eltern zum Zeit-
punkt der Geburt über die kroatische Staatsbürgerschaft verfügen, können ihre 
kroatische Staatsbürgerschaft nämlich feststellen lassen und müssen sich nicht 
einbürgern lassen. Der Antrag auf Feststellung kann bei der Botschaft eingereicht 
werden (https://mup.gov.hr/aliens-281621/citizenship/der-erwerb-der-kroatischen-
staatsangehorigkeit/283110, abgerufen am 4. März 2025). Die zugrunde liegende 
Rechtslage erscheint unklar, wird aber keinen absoluten Hinderungsgrund für den 
Beschwerdeführer darstellen. Letztlich ist dies aber für die Bejahung der Fluchtge-
fahr nicht alles entscheidend. 

Weiter kann auch eine konkrete Fluchtneigung des Beschwerdeführers bejaht wer-
den. Den durch das Zwangsmassnahmengericht zitierten Nachrichten des Be-
schwerdeführers kann entnommen werden, dass dieser bereits 2020 Flucht als ge-
eignetes Mittel in Betracht zog und auch schon von einer Plantage geflohen sei. 
Nach dem Gesagten kann die Fluchtneigung des Beschwerdeführers seither nur 
zugenommen haben. Daran vermag auch der Zeitablauf seit diesen Nachrichten 
nichts zu ändern. Die Fluchtgefahr ist zu bejahen.

Schliesslich ist festzuhalten, dass – sollten sich die Vorwürfe gegen den Be-
schwerdeführer erhärten lassen – aufgrund der enormen Betäubungsmittelmengen 
von einem beträchtlichen Deliktserlös auszugehen ist. In diesem Fall wäre der Be-
schwerdeführer nicht auf den Lohn seiner Arbeitsstelle angewiesen. Es erschiene 

https://mup.gov.hr/aliens-281621/citizenship/der-erwerb-der-kroatischen-staatsangehorigkeit/283110
https://mup.gov.hr/aliens-281621/citizenship/der-erwerb-der-kroatischen-staatsangehorigkeit/283110

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entsprechend fraglich, wie stark die geordneten Arbeitsverhältnisse der Fluchtnei-
gung entgegenzuwirken vermöchten.

5. Das Zwangsmassnahmengericht begründet die Anordnung der Untersuchungshaft 
neben der Fluchtgefahr mit Kollusionsgefahr.

5.1 Der Haftgrund der Kollusionsgefahr liegt vor, wenn ernsthaft zu befürchten ist, dass 
der Beschuldigte Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die 
Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Art. 221 Abs. 1 Bst. b StPO). Strafprozessua-
le Haft wegen Kollusions- bzw. Verdunkelungsgefahr soll verhindern, dass der Be-
schuldigte die wahrheitsgetreue Abklärung des Sachverhalts vereitelt oder gefähr-
det. Die theoretische Möglichkeit, dass der Beschuldigte kolludieren könnte, genügt 
indessen nicht, um Haft unter diesem Titel zu rechtfertigen. Es müssen vielmehr 
konkrete Indizien für die Annahme von Verdunkelungsgefahr sprechen. Das Vorlie-
gen des Haftgrunds ist nach Massgabe der Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu 
prüfen. Konkrete Anhaltspunkte für Kollusionsgefahr können sich namentlich aus 
dem bisherigen Verhalten des Beschuldigten im Strafprozess, aus seinen persönli-
chen Merkmalen, aus seiner Stellung und seinen Tatbeiträgen im Rahmen des un-
tersuchten Sachverhalts sowie aus den persönlichen Beziehungen zwischen ihm 
und den ihn belastenden Personen ergeben. Bei der Frage, ob im konkreten Fall 
eine massgebliche Beeinträchtigung des Strafverfahrens wegen Verdunkelung 
droht, ist auch der Art und Bedeutung der von Beeinflussung bedrohten Aussagen 
bzw. Beweismittel, der Schwere der untersuchten Straftaten sowie dem Stand des 
Verfahrens Rechnung zu tragen. Je weiter das Strafverfahren vorangeschritten ist 
und je präziser der Sachverhalt bereits abgeklärt werden konnte, desto höhere An-
forderungen sind an den Nachweis von Verdunkelungsgefahr zu stellen (Urteil des 
Bundesgerichts 7B_534/2024 vom 29. Mai 2024 E. 3.1. mit Hinweisen).

5.2

5.2.1 Das Zwangsmassnahmengericht begründet die Kollusionsgefahr mit den noch zu 
eruierenden Verbindungen und genauen Handlungen zwischen dem Beschwerde-
führer und den übrigen involvierten Personen (u.a. Lieferanten, Auftraggeber, Ab-
nehmer). Es seien mit Sicherheit weitere, bisher unbekannte Personen in den 
Betäubungsmittelhandel involviert. Der Beschwerdeführer habe nach wie vor ein 
grosses persönliches und strafprozessuales Interesse daran, weitere mutmasslich 
beteiligte Personen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Damit bestünden konkrete 
Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer auf diese Personen einwirken 
würde. Gerade bei Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz komme den 
Aussagen der beteiligten Personen grosses Gewicht zu. Diese Beweismittel seien 
jedoch besonders kollusionsanfällig. Die Kollusionsgefahr sei zu bejahen, solange 
die Ermittlungen liefen und nicht genau feststehe, in welchem Umfang der Be-
schwerdeführer delinquiert habe.

5.2.2 Der Beschwerdeführer beantragt die Edition des Entscheides des Zwangsmass-
nahmengerichts vom 3. Juni 2021. Darin sei die Kollusionsgefahr besonders her-
vorgehoben worden, die Staatsanwaltschaft habe in der Folge jedoch kein Verlän-
gerungsgesuch für die Untersuchungshaft gestellt. Weiter bringt der Beschwerde-
führer vor, dass die Ermittlungen gegen ihn bereits über vier Jahr dauerten. Falls 

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die von der Staatsanwaltschaft vermuteten Verbindungen bestehen sollten, könne 
nicht davon ausgegangen werden, dass noch keine Absprachen stattgefunden hät-
ten. Der Auswertung des SkyECC-Chats könne entnommen werden, dass die 
Gruppierung zum Ende ihrer Tätigkeit von sich aus festgestellt habe, dass sie von 
der Polizei observiert werde. Im Übrigen konkretisiere die Staatsanwaltschaft die 
Kollusionsgefahr nicht ausreichend. Beim inzwischen grossen zeitlichen Abstand 
seien bei weiteren Mitbeteiligten keine substantiellen Erkenntnisse mehr zu erwar-
ten, da sich diese Personen kaum mehr erinnerten. Schliesslich könne auf objekti-
ve Beweismittel nicht kolludierend eingewirkt werden.

5.2.3 Dem Vorbringen der mangelnden Konkretisierung entgegnet die Staatsanwalt-
schaft, dass aus ermittlungstaktischen Gründen auf das Nennen von Namen ver-
zichtet worden sei. Der Beschwerdeführer solle erst anlässlich der noch durchzu-
führenden Einvernahmen mit den vollständigen Ermittlungsergebnissen konfrontiert 
werden. Zur Begründung der Kollusionsgefahr sei eine Nennung der entsprechen-
den Namen denn auch nicht erforderlich, zumal aus dem Haftantrag vom 21. Fe-
bruar 2025 klar hervorgehe, bezüglich welcher Personengruppen eine Kollusions-
gefahr bestehe. Zur Dauer seit der Entlassung aus der Untersuchungshaft 2021 
führt die Staatsanwaltschaft aus, dass aufgrund der stark ausgeweiteten Vorwürfe 
weitaus grössere und neue Kollusionsmöglichkeiten bestünden, insbesondere mit 
Personen, die beim Vorwurf, der zur Untersuchungshaft 2021 geführt habe, nicht 
beteiligt gewesen seien. Weiter sei davon auszugehen, dass die Beteiligten nicht 
damit gerechnet hätten, dass die Strafverfolgungsbehörden Kenntnis von den In-
halten der SkyECC-Chats erlangen könnten. Der Beschwerdeführer könne dem-
nach weitere Personen vor einer Anhaltung warnen. Dies sei auch dann möglich, 
wenn sich der Beschwerdeführer nicht mehr an jedes einzelne Geschäft erinnern 
könne.

5.3 Auf den Beizug des Entscheides des Zwangsmassnahmengerichts vom 3. Juni 
2021 kann verzichtet werden. Die Vorwürfe, die die Staatsanwaltschaft nunmehr 
gegenüber dem Beschwerdeführer erhebt, sind sehr viel schwerwiegender als vor 
vier Jahren. Dem Beschwerdeführer wird zwar ebenfalls Betäubungsmittelhandel 
vorgeworfen, jedoch über einen viel längeren Zeitraum. Aufgrund dessen ist davon 
auszugehen, dass sich ungleich mehr Kollusionsmöglichkeiten bieten, da er mit 
mehr Personen interagiert haben wird. Ohnehin ist der aktuelle Verfahrensstand 
massgebend und nicht die Umstände, welche 2021 möglicherweise entscheidend 
waren. 

Es ist nicht zu bemängeln, dass die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen 
Gründen noch nicht offenlegt, in welchen Personen sie Kollusionsadressaten er-
blickt. Es genügt, wenn im Haftverfahren festgestellt werden kann, dass Kollusi-
onsgefahr besteht. Nach dem Gesagten kann ohne Weiteres bejaht werden, dass 
Kollusionsmöglichkeiten bestehen. Die Kollusionsneigung wird durch die drohende 
hohe Freiheitsstrafe gesteigert (vgl. oben E. 4.3). Offenbar kommunizierte der Be-
schwerdeführer über SkyECC in der Erwartung, dass diese Kommunikation den 
Strafverfolgungsbehörden nicht zugänglich sein wird. Den Chatverläufen werden 
sich daher mutmasslich viele Details entnehmen lassen, die bei ähnlichen Strafver-
fahren ohne SkyECC nicht greifbar wären. Trotzdem stellen sich bei kriminellen 

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Gruppierungen erfahrungsgemäss viele Fragen zu Organisation und Hierarchie, 
welche sich auch auf Grundlage eines freigiebigen Chatverlaufs nicht beantworten 
lassen. Daher sind die Personen, mit denen er in Kontakt war, zu befragen, und 
kommen diese daher als Kollusionsadressaten in Frage. 

Der Zeitraum, in dem die vorgeworfenen Delikte ausgeführt worden sein sollen, 
liegt bereits über vier Jahre zurück. Es ist notorisch, dass Erinnerungen mit der Zeit 
verblassen. Nach vier Jahren kann jedoch nicht der Nutzen von Einvernahmen in 
globo in Frage gestellt werden.

Wenn der Beschwerdeführer weiter vorbringt, nach dieser Dauer könne nicht mehr 
davon ausgegangen werden, dass noch keine Absprachen stattgefunden hätten, 
kann er daraus nicht das Gewünschte ableiten. Damit wäre nämlich auch die Kollu-
sionsneigung des Beschwerdeführers bestätigt. Zudem ist davon auszugehen, 
dass allfällig getroffene Absprachen schlechter erinnert werden können als tatsäch-
liche Geschehnisse. Nicht durchzudringen vermag der Beschwerdeführer ausser-
dem mit dem Vorbringen, dass die Gruppierung festgestellt habe, von der Polizei 
observiert zu werden. Aus einer Observation allein kann nicht darauf geschlossen 
werden, dass die Strafverfolgungsbehörden die Verschlüsselung eines vermeintlich 
absolut sicheren Messengers bezwungen haben. Zwar ist bereits seit einiger Zeit 
bekannt, dass die Strafverfolgungsbehörden Zugang zu den mittels SkyECC ver-
breiteten Inhalten haben. Der Beschwerdeführer konnte jedoch nicht wissen, ob 
und in welchem Umfang die Strafverfolgungsbehörden tatsächlich auf seine Kom-
munikation zugreifen würden. Überhaupt ist diese Ungewissheit höchstens geeig-
net, die Kollusionsneigung zu steigern. Damit ist auch die Kollusionsgefahr zu be-
jahen.

6. Die Haft muss überdies verhältnismässig sein. Freiheitsentziehende Zwangsmass-
nahmen sind aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen zum gleichen Ziel führen 
(Art. 212 Abs. 2 Bst. c StPO).

6.1 Gemäss Art. 31 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft (BV; SR 101) und Art. 5 Ziff. 3 der Konvention zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) hat eine in strafprozessualer Haft 
gehaltene Person überdies Anspruch darauf, innerhalb einer angemessenen Frist 
richterlich abgeurteilt oder während des Strafverfahrens aus der Haft entlassen zu 
werden. Eine übermässige Haftdauer stellt eine unverhältnismässige Beschrän-
kung dieses Grundrechts dar. Sie liegt dann vor, wenn die Haft die mutmassliche 
Dauer der zu erwartenden freiheitsentziehenden Sanktion übersteigt (vgl. auch Art. 
212 Abs. 3 StPO). Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer ist na-
mentlich der Schwere der untersuchten Straftaten Rechnung zu tragen. Das Ge-
richt darf die Haft nur so lange erstrecken, als sie nicht in grosse zeitliche Nähe der 
(im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung) konkret zu erwartenden Dauer der frei-
heitsentziehenden Sanktion rückt (BGE 143 IV 168 E. 5.1).

11

6.2

6.2.1 Das Zwangsmassnahmengericht führt aus, dass keine Ersatzmassnahmen ersicht-
lich seien, die die ausgeprägte Fluchtgefahr zu bannen vermögen. Darüber hinaus 
bestehe Kollusionsgefahr. Die Untersuchungshaft sei damit erforderlich, angemes-
sen und angesichts der anstehenden Ermittlungen sowie der zu erwartenden Strafe 
verhältnismässig. Der Beschwerdeführer habe im Fall einer Verurteilung mit einer 
Strafe zu rechnen, die schwerer wiege als die drei Monate Untersuchungshaft.

6.2.2 Der Beschwerdeführer erblickt als angemessene Ersatzmassnahmen eine Schrif-
tensperre sowie eine Meldepflicht, eventualiter elektronische Überwachung. 

6.3 Eine Schriftensperre lässt sich gegenüber ausländischen Behörden nicht durchset-
zen (MANFRIN/VOGEL/WEBER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozess-
ordnung, 3. Aufl. 2023, N. 32 zu Art. 235 StPO). Wie dargelegt, besteht beim Be-
schwerdeführer die Gefahr, dass er für sich und seine Familie kroatische Reisepa-
piere beschafft (vgl. oben E. 4.3). Es handelt sich somit um eine ungeeignete 
Massnahme, um die Fluchtgefahr zu mindern. Dasselbe gilt in Bezug auf die Mel-
depflicht und die elektronische Überwachung. Diese sind gemäss ständiger Praxis 
der Kammer nicht geeignet, eine Flucht oder ein Untertauchen des Beschwerde-
führers zu verhindern. Sie erlauben einzig die rasche Einleitung einer Fahndung im 
Fall einer Flucht (zuletzt: Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern BK 24 521 
vom 20. Dezember 2024 E. 8.4 mit Hinweisen). Es besteht im Weiteren Kollusions-
gefahr gegenüber einer unbekannten Zahl unbekannter Kollusionsadressaten. Ge-
eignete Ersatzmassnahmen, mit denen dieser begegnet werden könnte, sind nicht 
ersichtlich. Untersuchungshaft ist damit nicht nur geeignet, sondern auch erforder-
lich. Im Licht der drohenden hohen Freiheitsstrafe (vgl. oben E. 4.3) erscheint sie 
auch ohne Weiteres zumutbar, insbesondere droht keine Überhaft.

7. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Verfahrenskosten dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Zufolge seines Unterlie-
gens hat er keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Von den Schlussbemerkungen des Beschwerdeführers vom 5. März 2025 wird Kennt-
nis genommen und gegeben.

2. Die Beschwerde wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’500.00, werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es wird keine Entschädigung gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, v.d. Advokat Dr. B.________ (per Ein-

schreiben)
- Staatsanwalt C.________, Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben

(per Einschreiben)

Mitzuteilen:
- dem Kantonalen Zwangsmassnahmengericht, Gerichtspräsident I.________

(mit den Akten – per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Bern, 6. März 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Der Gerichtsschreiber:

Pittet

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.