# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fb8f635d-943e-5a1a-91cc-cb56b1cf91cb
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-01-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 05.01.2015 6B 1188/2014 (6B_1188/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1188-2014_2015-01-05.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_1188/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 5. Januar 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Kantonsgericht Wallis, Öffentlichrechtliche Abteilung,
 

Justizgebäude, Rue Mathieu Schiner 1, 1950 Sitten 2. 

 

Gegenstand 

Akteneinsichtsrecht, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Öffentlichrechtliche Abteilung, vom 27. November 2014. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Das Kantonsgericht Wallis schrieb am 27. November 2014 ein Verfahren betreffend Akteneinsichtsrecht als gegenstandslos ab, weil der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine Beschwerde zurückgezogen hatte. Soweit sich der Beschwerdeführer nicht mit dem Rückzug befasst, sind seine Ausführungen nicht zu hören. Sachgerecht macht er nur geltend, der Rückzug seines Vertreters sei rückgängig zu machen (Beschwerde S. 14 Ziff. 2). Indessen hat er den Vertreter gemäss den Feststellungen der Vorinstanz selber beauftragt, die Beschwerde zurückzuziehen (Entscheid S. 2). Aus welchem Grund es der Vorinstanz unter diesen Umständen verwehrt gewesen wäre, auf den Rückzug abzustellen, vermag er nicht darzulegen. 

 

    
  2.
  
 

 

 Die Vorinstanz hat den Vertreter mit Fr. 2'130.-- entschädigt (Entscheid S. 3 Ziff. 4). Da es beim angefochtenen Entscheid bleibt, ist das Gesuch, die Überweisung des Geldes einstweilen nicht vorzunehmen (Beschwerde S. 14 Ziff. 1), gegenstandslos. 

 

    
  3.
  
 

 

 Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wie in früheren Urteilen ist seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Kosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Öffentlichrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 5. Januar 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn