# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 88b2923a-25a8-5547-88eb-ba8d4f1e3059
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 14.02.2022 HG210209
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HG210209_2022-02-14.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
    
 

 

Geschäfts-Nr.: HG210209-O U/mk 

 

 

Mitwirkend: Oberrichter Roland Schmid, Präsident, Oberrichterin Noëlle Kaiser 

Job, Handelsrichter Daniel W. Schindler, Handelsrichter Bernhard 

Lauper, Handelsrichterin Anja Widmer sowie Gerichtsschreiber Jan 

Busslinger 

 

Beschluss vom 14. Februar 2022 

 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Klägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,  

 

gegen 

 

B._____ AG,   
Beklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____,  

 

betreffend Forderung 
 

 

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Rechtsbegehren der Klägerin: 
(act. 1 S. 2) 

" 1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin € 159'943.41 zu be-
zahlen, zuzüglich Zins zu 5 % wie folgt: 

  € 9'631.65  seit 22. Juni 2019 
  € 20'210.46 seit 22. Juni 2019 
  € 128'366.58 seit 20. Februar 2020 
  € 1'556.21  seit 25. August 2021 
  € 4'010.36  seit 11. Juli 2021 
  € 4'500.00  seit 14. Februar 2019 
  € 30'828.70 seit 28. Mai 2019 
  € 396.60  seit 28. Mai 2019 
  € 31'576.83 seit 25. August 2021 
  € 31'576.83 seit 6. September 2021; 
2. die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin die Kosten der Be-

treibung Nr. … des Betreibungsamtes U._____ in Höhe von 
CHF 216.60 zu ersetzen; 

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, letzteres zzgl. MWSt., 
zulasten der Beklagten." 

Rechtsbegehren der Beklagten: 
(act. 12 S. 2) 

" 1. Auf die Klage sei nicht einzutreten. 
2. Das Verfahren sei auf die Frage der örtlichen Zuständigkeit zu 

beschränken. 
[…] 
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zulasten 

der Klägerin." 

Sachverhalt und Verfahren: 

A. Sachverhaltsübersicht 

a. Parteien und ihre Stellung 

Die Klägerin ist eine beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister eingetragene 

Gesellschaft mit beschränkter Haftung deutschen Rechts mit Sitz in C._____ DE; 

sie bezweckt "die Lieferung und die … stehenden Geschäfte" (act. 1 Rz. 2, 10; 

act. 8/44). Mit Einlagevertrag vom 3. April 2020 brachte ihr Gesellschafter und 

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Geschäftsführer per 1. November 2019 sämtliche Aktiven und Passiven seines 

Einzelunternehmens "A._____" gemäss Einbringungsbilanz zum 31. Oktober 

2019 ein (act. 1 Rz. 10, 19; act. 3/3). 

Die Beklagte ist eine im Handelsregister des Kantons Thurgau eingetragene Akti-

engesellschaft schweizerischen Rechts; sie bezweckt "den Betrieb von …" (act. 1 

Rz. 2, 12; act. 12 Rz. II.5; act. 3/1; act. 14/4). Sie ist die schweizerische Fran-

chisenehmerin für B1._____-Fitnesszentren (act. 1 Rz. 9). Zusammen mit der 

"D1._____ AG" und der "E._____ AG" (bis 8. Juni 2021: "D2._____ AG"; act. 3/6) 

gehört sie zur "D._____-Gruppe" (act. 1 Rz. 4, 12, 16). Der Verwaltungsratspräsi-

dent der Beklagten ist gleichzeitig einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat 

der "D1._____ AG" und der "E._____ AG". Bei der Beklagten war er bis 12. Mai 

2020 lediglich kollektivzeichnungsberechtigt (act. 19 Rz. 6; act. 3/1; act. 14/4). 

b. Prozessgegenstand 

Die Klägerin verlangt von der Beklagten Werklohn und Mehrwertsteuer in der Hö-

he von insgesamt EUR 159'943.41 für geliefertes Material und geleistete Arbeiten 

im Zusammenhang mit Mieterausbauten der Beklagten an mehreren Standorten 

ihrer Fitness-Center (act. 1 Rz. 3, 4). 

In den Jahren 2018 und 2019 übertrug die Beklagte dem Inhaber des damaligen 

Einzelunternehmens "A._____" (nachfolgend: Einzelunternehmer) die Lieferung 

und die Verlegung von Boden-Deckbelägen an mehreren Standorten ihrer Fit-

ness-Center (act. 1 Rz. 9, 11, 13, 17; act. 12 Rz. III.2). Namentlich handelte es 

sich unter anderem um die Standorte F._____ AG, G._____ ZH, H._____ 

(I._____ [Einkaufszentrum]) ZH, J._____ ZH, K._____ SH, L._____ ZH und 

M._____ ZH (in alphabetischer Reihenfolge; act. 1 Rz. 9, 17; act. 12 Rz. III.2-

III.4). Die Bauleitung erfolgte durch N._____ oder O._____ von der "D1._____ 

AG" (act. 1 Rz. 12, 13, 21, 25, 32, 37; act. 19 Rz. 7, 8; act. 14/1-3). 

Der Einzelunternehmer unterbreitete der Beklagten für den Standort H._____ 

(I._____) ZH das Angebot vom 19. Juli 2018 über EUR 58'865.60 (act. 1 Rz. 13; 

act. 12 Rz. III.2; act. 3/4; act. 14/1). In der von ihr nicht unterzeichneten Auftrags-

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bestätigung vom 18. September 2018 verlangte die Beklagte unter Bezugnahme 

auf das Angebot vom 19. Juli 2018 für die Standorte L._____ ZH, J._____ ZH, 

M._____ ZH, P._____ ZH, G._____ ZH, Q._____ BE, R._____ SG, F._____ AG, 

S._____ LU und T._____ TG einheitliche Konditionen hinsichtlich Rabatt, Zah-

lungsfrist und Mehrwertsteuer (act. 1 Rz. 13, 16). Am 10. Oktober 2018 bespra-

chen die damaligen Parteien die Konditionen und die Einheitspreise (act. 1 

Rz. 14, 15, 34). Der Einzelunternehmer strich je handschriftlich auf einer Kopie 

der Auftragsbestätigung vom 18. September 2018 den Rabatt von 25 % auf die 

Bruttopreise und verkürzte die Zahlungsfrist auf 14 Tage, beliess hingegen den 

[gesetzlichen] Mehrwertsteuer-Satz von 7.7 % und die Garantieart SIA 118 (act. 1 

Rz. 14, 18, 34; act. 3/4). 

Die Klägerin beantragt, die Beklagte zur Bezahlung der noch offenen Rechnun-

gen bzw. Beträge über insgesamt EUR 159'943.41 zuzüglich Zins zu verpflichten 

(act. 1 Rz. 36). Sie behauptet, die nach der telefonischen Besprechung vom 

10. Oktober 2018 handschriftlich korrigierte Auftragsbestätigung vom 

18. September 2018 sei der Beklagten mit E-Mail vom 28. September 2019 (rec-

te: 18. Oktober 2018) zugestellt worden (act. 1 Rz. 14, 15; act. 3/5). Bei der tele-

fonischen Besprechung vom 10. Oktober 2018 sei es lediglich um die Konditionen 

und die Einheitspreise gegangen, nicht um den Abschluss eines konkreten Werk-

vertrags (act. 1 Rz. 15, 16; act. 3/4). In der Folge habe die Beklagte den Einzelun-

ternehmer jeweils mit der Lieferung und dem Einbau von Böden beauftragt, wo-

rauf dieser den Auftrag jeweils schriftlich bestätigt, eine Akonto-Rechnung ge-

stellt, die Arbeiten ausgeführt und die Schlussrechnung gestellt habe (act. 1 

Rz. 17). Namentlich habe er die Auftragsbestätigung vom 10. April 2019 über 

EUR 70'280.55 für das Bauvorhaben am Standort L._____ ZH (act. 1 Rz. 20, 

act. 3/8), die Auftragsbestätigung vom 27. März 2019 über EUR 20'210.46 für das 

Bauvorhaben am Standort F._____ AG (act. 1 Rz. 24; act. 3/20), die Auftragsbe-

stätigung vom 26. März 2019 über EUR 4'010.36 für den zusätzlichen Einbau ei-

nes Kunstrasens am Standort K._____ SH (act. 1 Rz. 27; act. 3/23), die Auftrags-

bestätigung vom 14. Februar 2019 über EUR 50'828.70 für das Bauvorhaben am 

Standort G._____ ZH (act. 1 Rz. 28; act. 3/26), die Auftragsbestätigung vom 

30. Oktober 2018 über EUR 4'284.94 für einen Zusatzausbau am Standort 

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M._____ ZH (act. 1 Rz. 30; act. 3/31) und die Auftragsbestätigung vom 

22. November 2018 über EUR 793.20 für die ersatzweise Beschaffung eines Bo-

denbelags für den Standort J._____ ZH (act. 1 Rz. 32; act. 3/35) ausgestellt. 

Nach Ansicht der Beklagten kamen die Werkverträge erst durch die Auftragsbe-

stätigungen zustande (act. 19 Rz. 15). 

Die Beklagte beantragt, auf die Klage sei mangels örtlicher Zuständigkeit nicht 

einzutreten (act. 12 Rz. III.6). Sie behauptet, die Parteien hätten jeweils die Gel-

tung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbart, welche eine Gerichts-

standsvereinbarung für U._____ TG enthielten (act. 12 Rz. III.2-III.4). Namentlich 

hätten sie den Werkvertrag vom 20. August 2018 zum Bauvorhaben am Standort 

H._____ ZH (act. 12 Rz. III.2; act. 14/1), den Werkvertrag vom 19. März 2019 

zum Bauvorhaben am Standort F._____ AG (act. 12 Rz. III.3; act. 14/2) und den 

Werkvertrag vom 21. März 2019 zum Bauvorhaben am Standort L._____ ZH 

(act. 12 Rz. III.3; act. 14/3) geschlossen. 

Auf diese und die weiteren Ausführungen der Parteien ist nachfolgend einzuge-

hen, soweit dies für die Entscheidungsfindung erforderlich ist. 

B. Prozessverlauf 

Die Klägerin reichte mit Eingabe vom 15. Oktober 2021 die Klage ein (act. 1; 

act. 2; act. 3/1-43). Den ihr mit Verfügung vom 19. Oktober 2021 (act. 4) auferleg-

ten Kostenvorschuss vom CHF 11'600.00 leistete sie am 26. Oktober 2021 frist-

gemäss (act. 6); zudem reichte sie mit Eingabe vom 28. Oktober 2021 einen ak-

tuellen Handelsregisterauszug über die Klägerin vom 25. Oktober 2021 mit einem 

ergänzten Beweismittelverzeichnis ein (act. 7; act. 8/44; act. 9). Mit Verfügung 

vom 8. November 2021 wurde der Beklagten Frist bis 25. Januar 2021 zur Einrei-

chung einer Klageantwort angesetzt (act. 10). Die Beklagte beantragte mit Einga-

be vom 4. Januar 2022, auf die Klage sei nicht einzutreten, und reichte eine auf 

die Frage der örtlichen Zuständigkeit beschränkte Klageantwort ein (act. 12; 

act. 13; act. 14/1-4). Mit Verfügung vom 5. Januar 2022 wurde der Klägerin Frist 

bis 26. Januar 2022 zur Äusserung zur Unzuständigkeitseinrede der Beklagten 

angesetzt und die Beklagte zur Einreichung einer aktuellen Vollmacht aufgefor-

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dert (act. 15). Die Beklagte reichte mit Eingabe vom 7. Januar 2022 eine aktuelle 

Vollmacht vom 6. Januar 2022 ein (act. 17; act. 18). Die Klägerin beantragte mit 

Eingabe vom 18. Januar 2022 die Abweisung der Unzuständigkeitseinrede der 

Beklagten und reichte ihre Stellungnahme ein (act. 19; act. 20/1). Über die Zu-

ständigkeit kann sogleich entschieden werden. 

Erwägungen: 

1. Internationale Zuständigkeit 

Es liegt ein internationaler Sachverhalt vor, da beide Parteien ihren Sitz in unter-

schiedlichen Staaten haben (BGE 143 III 558 E. 3.3 S. 560-561; BGE 143 III 404 

E. 5.1 S. 407 = Pra 107 [2018] Nr. 86; BGE 135 III 185 E. 3.1 S. 188; BGE 134 III 

475 E. 4 S. 477; BGE 131 III 76 E. 2.3 S. 79-80). Die internationale Zuständigkeit 

kann sich sowohl auf Art. 2 LugÜ als auch auf Art. 23 LugÜ stützen. Sie ist des-

halb unabhängig von der Wirksamkeit der von der Beklagten angerufenen Ge-

richtsstandsvereinbarung gegeben und zu Recht unbestritten geblieben. 

2. Örtliche Zuständigkeit 

2.1. Die Klägerin stützt die örtliche Zuständigkeit auf den Gerichtsstand des Er-

füllungsortes (Art. 31 ZPO; recte: Art. 131 IPRG), soweit die Bauvorhaben an den 

innerkantonalen Standorten G._____ ZH, J._____ ZH, L._____ ZH und M._____ 

ZH betroffen sind (act. 1 Rz. 3), und auf den Gerichtsstand der objektiven Kla-

genhäufung (Art. 15 Abs. 2 ZPO; recte: Art. 8a Abs. 2 IPRG) für die Bauvorhaben 

an den ausserkantonalen Standorten F._____ AG und K._____ SH (act. 1 Rz. 4). 

Die Beklagte lehnt die örtliche Zuständigkeit unter Hinweis auf die Gerichts-

standsklausel in Ziffer 23 ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen gestützt auf 

Art. 17 ZPO (recte: Art. 23 LugÜ) ab (act. 12 Rz. III.2, III.6). 

2.2. Gemäss Art. 23 Abs. 1 Satz 3 lit. a LugÜ können die Parteien eine Ge-

richtsstandsvereinbarung schriftlich oder mündlich mit schriftlicher Bestätigung 

schliessen. 

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Der Begriff der Vereinbarung i.S.v. Art. 23 Abs. 1 Satz 1 LugÜ ist konventionsau-

tonom auszulegen (BGE 131 III 398 E. 5 S. 400 = Pra 95 [2006] Nr. 9; BERNHARD 

BERGER, in: Lugano-Übereinkommen, Basler Kommentar, hrsg. von Christian Oe-

tiker/Thomas Weibel, 2. Aufl. 2016, N. 8, 27 zu Art. 23 LugÜ). Das Gericht muss 

in erster Linie prüfen, "ob die seine Zuständigkeit begründende Klausel tatsäch-

lich Gegenstand einer Willenseinigung zwischen den Parteien war, die klar und 

deutlich zum Ausdruck gekommen ist" (EuGH, Urt. v. 21.05.2015 – C-322/14, 

ECLI:EU:C:2015:334, Rz. 29; Urt. v. 07.02.2013 – C-543/10, ECLI:EU:C:2013:62, 

Rz. 27; Urt. v. 20.02.1997 – C-106/95, Slg. 1997, I-911, Rz. 15). Die Formerfor-

dernisse von Art. 23 Abs. 1 LugÜ sollen deshalb sicherstellen, dass "eine Wil-

lenseinigung der Parteien tatsächlich vorliegt" (EuGH, Urt. v. 21.05.2015 – C-

322/14, ECLI:EU:C:2015:334, Rz. 30; Urt. v. 07.02.2013 – C-543/10, E-

CLI:EU:C:2013:62, Rz. 28 m.Nw.). Sie sind konventionsautonom ohne Rückgriff 

auf allfällige strengere Formvorschriften des nationalen Rechts anzuwenden 

(BGE 139 III 345 E. 4 S. 347; BGE 131 III 398 E. 5 S. 400 = Pra 95 [2006] Nr. 9; 

BERGER, in: Basler Kommentar, N. 23, 41 zu Art. 23 LugÜ; LAURENT KILLIAS, in: 

Lugano-Übereinkommen, hrsg. von Felix Dasser/Paul Oberhammer, 3. Aufl. 

2021, N. 92 zu Art. 23 LugÜ). Im Rahmen von Art. 23 Abs. 1 Satz 3 lit. a LugÜ 

genügt es, wenn der Vertrag auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer 

Partei hinweist, in welcher die Gerichtsstandsvereinbarung enthalten ist (BGE 139 

III 345 E. 4.1 S. 347; vgl. EuGH, Urt. v. 21.05.2015 – C-322/14, E-

CLI:EU:C:2015:334, Rz. 31; BERGER, in: Basler Kommentar, N. 42 zu Art. 23 

LugÜ; KILLIAS, in Lugano-Übereinkommen, N. 96a zu Art. 23 LugÜ). Eine tatsäch-

liche Kenntnisnahme der Gerichtsstandsklausel ist nicht erforderlich (BGE 139 III 

345 E. 4.4 S. 349; KILLIAS, in Lugano-Übereinkommen, N. 96d zu Art. 23 LugÜ). 

2.2.1. Die Beklagte legt eingehend den Vertragsabschluss für das Bauprojekt am 

Standort H._____ (I._____) ZH dar (act. 12 Rz. II.2; act. 14/1), auch wenn daraus 

lediglich noch Mehrwertsteuerberechnungen von EUR 6'099.27 (EUR 97.62 und 

EUR 6'001.65) aus der Rechnung Nr. 0001 vom 11. Juli 2019 als Streitgegen-

stand verbleiben (act. 1 Rz. 35; act. 3/7). Die Darstellungen der Parteien stimmen 

insoweit überein, als dass den Arbeiten das Angebot der Klägerin bzw. des Ein-

zelunternehmers vom 18. Juli 2018 über EUR 58'865.60 zugrunde liegt (act. 1 

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Rz. 12; act. 12 Rz. II.2; act. 3/4; act. 14/1). Gemäss übereinstimmender Darstel-

lung unterzeichnete der Einzelunternehmer am 22. August 2018 je den Werkver-

trag Nr. 2812 vom 20. August 2018 und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, 

welche in Ziffer 23 folgende Gerichtsstandsklausel enthalten: "Für alle Streitigkei-

ten aus dem Vertragsverhältnis vereinbaren die Parteien U._____ TG als Ge-
richtsstand." (act. 12 Rz. III.2; act. 19 Rz. 4; act. 14/1). Die Klägerin anerkennt, 
ein gegengezeichnetes Vertragsexemplar im Original zurückgesandt erhalten zu 

haben (act. 19 Rz. 4, 10, 12). 

Die Klägerin wendet ein, der Werkvertrag vom 20. August 2018 sei bauherrensei-

tig nicht durch die Beklagte, sondern durch die "D2._____ AG" (seit 8. Juni 2021: 

"E._____ AG") als Bauherrin unterzeichnet (act. 1 Rz. 4; act. 14/1). Die Partei-

konstellation in der Unterschriftenzeile des Werkvertrags vom 20. August 2018 

(act. 14/1) deckt sich im Wesentlichen mit der von der Bauleitung ausgestellten, 

allerdings nicht unterzeichneten Auftragsbestätigung vom 18. September 2018 

(act. 3/4), auf welche sich die Klägerin im Zusammenhang mit der Vereinbarung 

einheitlicher Konditionen und Einheitspreise stützt (act. 1 Rz. 13-16): Als Unter-

nehmerin erscheint das Einzelunternehmen "A._____", während die "D1._____ 

AG" als Bau- bzw. Projektleitung und die "D2._____ AG" unter dem Titel Bauher-

rin zeichnen sollen. Beide Urkunden tragen zudem den Briefkopf der "D1._____ 

AG" (act. 1 Rz. 13; act. 3/4; act. 14/1). Im Kopf der ersten Seite führt der Werkver-

trag vom 20. August 2018 als Bauherrin allerdings im Gegensatz zur Auftragsbe-

stätigung vom 18. September 2018 nicht wie in der Unterschriftenzeile die 

"D2._____ AG", sondern die Beklagte auf (act. 19 Rz. 4; act. 14/1). 

Gemäss Art. 23 Abs. 1 LugÜ muss sich die Gerichtsstandsvereinbarung auf eine 

bereits entstandene Rechtsstreitigkeit oder auf eine künftige aus einem bestimm-

ten Rechtsverhältnis entspringende Rechtsstreitigkeit beziehen. Die Klägerin äus-

sert sich zum Vertragsschluss über das Angebot vom 18. Juli 2018 für den 

Standort H._____ (I._____) ZH lediglich im Zusammenhang mit dem Rahmenver-

trag über einheitliche Konditionen und Einheitspreise für die Bauvorhaben an den 

genannten weiteren Standorten (act. 1 Rz. 13, 14). Den Ausführungen der Be-

klagten stellt die Klägerin keine eigene Darlegung des Vertragsschlusses gegen-

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über. Im erwähnten Zusammenhang mit dem Rahmenvertrag betont die Klägerin 

vielmehr, dass es nicht um den Abschluss eines konkreten Werkvertrags gegan-

gen sei (act. 1 Rz. 15). Gleichzeitig betrifft ein Teil der durch die Klägerin geltend 

gemachten streitgegenständlichen Forderung aus Mehrwertsteuerberechnungen 

die Arbeiten am Standort H._____ (I._____) ZH. Damit geht auch die Klägerin da-

von aus, dass letztlich die Beklagte Vertragspartnerin war. Mangels schlüssiger 

Darlegung eines abweichenden Vertragsschlusses ist auf die Darstellung der Be-

klagten abzustellen. Die Klägerin anerkennt die Bauleitung durch N._____ oder 

O._____ von der "D1._____ AG" (act. 1 Rz. 12, 13, 21, 25, 32, 37; act. 19 Rz. 7, 

8). Die Bauleitung konnte auch die Beklagte verpflichten. Die Unterschrift der Be-

klagten auf dem Werkvertrag vom 20. August 2018 ist für die Wirksamkeit der Ge-

richtsstandsvereinbarung nicht zwingend erforderlich (Ziffer 2.2.2 unten). Das 

Rechtsverhältnis ist jedenfalls eindeutig bestimmt. Die Beklagte kann sich auf die 

Gerichtsstandsvereinbarung berufen. 

Weiter wendet die Klägerin ein, Ziffer 1 Abs. 3 der Allgemeinen Geschäftsbedin-

gungen würde die Unterschrift einer im Handelsregister eingetragenen Person 

verlangen, der für die "D2._____ AG" zeichnende Verwaltungsrat sei im Zeitpunkt 

der Unterzeichnung jedoch lediglich kollektivzeichnungsberechtigt gewesen 

(act. 19 Rz. 6, 14; act. 3/1; act. 14/1; act. 14/4). Gemäss dem Grundsatz der Au-

tonomie der Gerichtsstandsvereinbarung beurteilt sich deren Wirksamkeit unab-

hängig von jener des Hauptvertrags (BERGER, in: Basler Kommentar, N. 54, 55 zu 

Art. 23 LugÜ; KILLIAS, in Lugano-Übereinkommen, N. 141 zu Art. 23 LugÜ). Die 

allfällige Unwirksamkeit des Hauptvertrags beeinträchtigt die Gerichtsstandsver-

einbarung deshalb nicht. Ziffer 1 Abs. 3 Satz 2 der Allgemeinen Geschäftsbedin-

gungen lautet ausserdem vollständig: "Zeichnungsberechtigt sind die im Handels-

register eingetragenen oder dazu speziell bevollmächtigten Personen." 

(act. 14/1). Soweit die Parteien die Zeichnungsberechtigung überhaupt zu einer 

Wirksamkeitsvoraussetzung haben machen wollen, schliesst die vereinbarte Form 

jedenfalls nicht aus, dass auch nicht im Handelsregister eingetragene Personen 

zeichnen können, wenn sie über eine entsprechende Vollmacht verfügen. Nach 

Darstellung der Klägerin führte der Einzelunternehmer auch die Arbeiten am 

Standort H._____ (I._____) ZH aus (act. 1 Rz. 17), ohne die Unterschrift einer 

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weiteren kollektivzeichnungsberechtigten Person der Beklagten zu verlangen. 

Damit hat er konkludent auf die Einhaltung der vereinbarten qualifizierten Schrift-

form verzichtet. 

Die Mitwirkung der "D2._____ AG" steht einem mit der Beklagten vereinbarten 

Gerichtsstand nicht entgegen. Aufgrund der Autonomie der Gerichtsstandsverein-

barung kann offen bleiben, welche Funktion der "D2._____ AG" im Rahmen des 

Hauptvertrags zukommt. Immerhin hat die Klägerin die "D2._____ AG" als Ver-

handlungspartnerin für den Rahmenvertrag über einheitliche Konditionen und 

Einheitspreise anerkannt (act. 1 Rz. 4, 13, 16). Unter dem Gesichtspunkt von 

Treu und Glauben muss sich die Klägerin auf der Zustimmung zur Gerichts-

standsklausel behaften lassen (PASCAL GROLIMUND, in: Lugano-Übereinkommen 

[LugÜ] zum internationalen Zivilverfahrensrecht, Kommentar, hrsg. von Anton K. 

Schnyder, 2011, N.17 zu Art. 23 LugÜ). 

Der Zessionar ist an einen durch den Zedenten vereinbarten Gerichtsstand ge-

bunden, soweit er nach dem nationalen anwendbaren Recht in dessen Rechte 

und Pflichten eingetreten ist (EuGH, Urt. v. 09.11.2000 – C-387/98, Slg. 2000, I-

9362, Rz. 23, 24; Urt. v. 19.06.1984 – 71/83, Slg. 1984, 2417, Rz. 24, 25; BER-

GER, in: Basler Kommentar, N. 68 zu Art. 23 LugÜ; KILLIAS, in Lugano-

Übereinkommen,, N. 179 zu Art. 23 LugÜ). Zwischen den Parteien ist unbestrit-

ten, dass die Klägerin per 1. November 2019 sämtliche Aktiven und Passiven des 

Einzelunternehmens "A._____" übernommen hat (act. 1 Rz. 10, 19). Gemäss § 2 

des Einbringungsvertrags vom 3. April 2020 erfolgte die Einbringung im Wege der 

Einzelrechtsnachfolge (act. 1 Rz. 10; act. 3/3 Anlage 2). Zur Begründung ihrer Ak-

tivlegitimation stützt sich die Klägerin ausdrücklich auf den Forderungsübergang 

(act. 1 Rz. 19, 23, 26, 27, 31, 33). Die Wirkungen der Vermögenseinbringung rich-

ten sich nach dem in der Sache anwendbaren deutschen Recht (Art. 145 Abs. 1 

Satz 1 i.V.m. Art. 117 Abs. 1, 2 und 3 lit. c IPRG). Nach diesem geht eine Ge-

richtsstandsvereinbarung auf den Zessionar über (BGH, Urt. v. 20.03.1980 – III 

ZR 151/79, NJW 1980, 2022, 2023 unter I 1, nicht publ. in: BGHZ 77, 32; OLG 

Köln, Urt. v. 21.11.1991 – 18 U 113/91, abrufbar unter <www.nrwe.de>). Die Klä-

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gerin hat dies zu Recht nicht bestritten. Sie ist an die durch den Rechtsvorgänger 

abgeschlossene Gerichtsstandsvereinbarung gebunden. 

Soweit sich aus der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs 

strengere Anforderungen an die Bindung des Zessionars an die Gerichtsstands-

vereinbarung ergeben sollten, wären diese vorliegend ebenfalls erfüllt. Danach 

muss sich der Dritte, welcher der Gerichtsstandsvereinbarung (ursprünglich) nicht 

zugestimmt hat, diese nur entgegenhalten lassen, wenn er ausdrücklich "in alle 

Rechte und Pflichten der ursprünglichen Vertragspartei eingetreten" ist (EuGH, 

Urt. v. 18.11.2020 – C-519/19, ECLI:EU:C:2020:933, Rz. 47; Urt. v. 21.05.2015 – 

C-352/13, ECLI:EU:C:2015:335, Rz. 65). Ob diese Voraussetzung erfüllt ist, ha-

ben jeweils die nationalen Gerichte zu prüfen (EuGH, Urt. v. 18.11.2020 – C-

519/19, ECLI:EU:C:2020:933, Rz. 63). Aus der Darstellung der Klägerin zu allfäl-

ligen Mängelrechten der Beklagten (act. 1 Rz. 40-46) ergibt sich schlüssig, dass 

sich die Klägerin auch die Pflichten ihres Rechtsvorgängers entgegenhalten lässt. 

Die mit einer Verbrauchereigenschaft i.S.v. Art. 15 Abs. 1 LugÜ verbundenen 

Fragen stellen sich vorliegend (anders als in EuGH, Urt. v. 18.11.2020 – C-

519/19, ECLI:EU:C:2020:933) nicht, da weder der Einzelunternehmer noch die 

Klägerin unter den Verbraucherbegriff fallen. Ausserdem wäre bei der Auslegung 

zu berücksichtigen, dass gemeinschaftsrechtliche Grundsätze ausserhalb von 

LugÜ und EuGVVO für die Schweiz nicht umfassend gelten (BGE 140 III 320 

E. 6.1 S. 322 m.Nw.; BGer 4A_446/2018, 4A_448/2018 v. 21.05.2019 E. 2, nicht 

publ. in: BGE 145 III 303). 

Im Ergebnis gilt zwischen den Parteien für Streitigkeiten über Ansprüche aus dem 

Bauprojekt am Standort H._____ (I._____) ZH eine örtliche Zuständigkeitsverein-

barung nach Art. 23 Abs. 1 LugÜ zu Gunsten von U._____ TG. 

2.2.2. Den Werkvertrag Nr. 2820 vom 19. März 2019 über die Arbeiten für das 

Bauvorhaben am Standort F._____ AG bereitete die Bauleitung vor und sandte 

ihn auf dem Postweg an den Einzelunternehmer (act. 19 Rz. 7; act. 14/2). Dieser 

unterzeichnete am 29. März 2019 den Werkvertrag und die Allgemeinen Ge-

schäftsbedingungen, welche in Ziffer 23 folgende Gerichtsstandsklausel enthal-

ten: "Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis vereinbaren die Parteien 

- 12 - 

U._____ TG als Gerichtsstand." (act. 12 Rz. III.3; act. 19 Rz. 7; act. 14/2). Die 
unterzeichneten Vertragsdokumente sandte er an die Bauleitung zurück (act. 19 

Rz. 7). Die Gegenzeichnung erfolgte am 3. April 2019 für die Bauleitung und am 

4. April 2019 durch den Verwaltungsratspräsidenten der Beklagten (act. 19 Rz. 7, 

9; act. 14/2). Die Klägerin macht geltend, die Beklagte habe ihr kein Werkver-

tragsexemplar zurückgesandt (act. 19 Rz. 7, 13). 

Materielle Voraussetzung einer wirksamen Gerichtsstandsvereinbarung ist die Ei-

nigung der Parteien durch Abgabe von gegenseitigen übereinstimmenden Wil-

lenserklärungen (BERGER, in: Basler Kommentar, N. 28 zu Art. 23 LugÜ; KILLIAS, 

in Lugano-Übereinkommen, N. 139 zu Art. 23 LugÜ). Die Übersendung des vor-

bereiteten Vertrags einschliesslich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit 

der Gerichtsstandsklausel durch die Bauleitung ist als Willenserklärung der Be-

klagten, vertreten durch die Bauleitung, an den Einzelunternehmer im Sinne eines 

Angebots auf Abschluss einer Gerichtsstandsvereinbarung zu verstehen. Durch 

die Unterzeichnung und Rücksendung der Vertragsexemplare an die Bauleitung 

erfolgte die Annahmeerklärung. Damit war die Einigung über den Gerichtsstand 

vollkommen. Insofern kommt es auf die fehlende Einzelzeichnungsberechtigung 

des Verwaltungsratspräsidenten der Beklagten nicht mehr an (act. 19 Rz. 9, 14). 

Die allfällige nachfolgende Ausstellung von Auftragsbestätigungen bleibt ohne 

Folgen. Die Klägerin behauptet nicht, damit eine anderslautende Gerichtsstands-

vereinbarung abgeschlossen zu haben (act. 19 Rz. 15). Durch Zession ist die Ge-

richtsstandsvereinbarung auf die Klägerin übergegangen (Ziffer 2.2.1 oben). 

Zur Einhaltung der formellen Voraussetzungen von Art. 23 Abs. 1 Satz 3 lit. a 

LugÜ ist die Unterschrift der Beklagten nicht zwingend erforderlich. Die Textform 

ist ausreichend, wenn der Text klar als Willenserklärung erkennbar ist (BGE 131 

III 398 E. 7.1.1 S. 401 = Pra 95 [2006] Nr. 9; BERGER, in: Basler Kommentar, 

N. 43 zu Art. 23 LugÜ). Wohl erachtete namentlich der deutsche Bundesgerichts-

hof in der Vergangenheit lediglich einseitig unterzeichnete Urkunden in mehreren, 

teilweise im hiesigen Schrifttum referenzierten Entscheidungen nicht als formwah-

rend i.S.v. Art. 23 Abs. 1 Satz 3 lit. a LugÜ (BGH, Beschl. v. 16.01.2014 – IX ZR 

194/13, Rz. 9; Urt. v. 06.07.2004 – X ZR 171/02, unter II 2 b; Urt. v. 22.02.2001 – 

- 13 - 

IX ZR 19/00, NJW 2001, 1731, unter II 3 = IPRax 2002, 124; GROLIMUND, in: 

Lugano-Übereinkommen [LugÜ] zum internationalen Zivilverfahrensrecht, N. 17 

zu Art. 23 LugÜ; KILLIAS, in Lugano-Übereinkommen, N. 93a und FN. 165 zu 

Art. 23 LugÜ). Diese Rechtsprechungslinie hat er jedoch in eingehender Ausei-

nandersetzung mit dem Schrifttum und der Rechtsprechung verschiedener natio-

naler Gerichte, einschliesslich des schweizerischen Bundesgerichts, sowie unter 

Berücksichtigung von Art. 23 Abs. 2 LugÜ, welcher elektronische Übermittlungen, 

die eine dauerhafte Aufzeichnung der Vereinbarung ermöglichen, der Schriftform 

gleichstellt, inzwischen verlassen (BGH, Urt. v. 25.01.2017 – VIII ZR 257/15, 

Rz. 19-26, 29, 30). Danach genügt eine textlich fixierte Willenserklärung, wenn die 

Identität der daran beteiligten Personen sowie die Authentizität und Echtheit der 

Erklärung feststehen (BGH, Urt. v. 26.04.2018 – VII ZR 139/17, Rz. 28; Urt. v. 

25.01.2017 – VIII ZR 257/15, Rz. 29). Davon geht auch die hiesige Kommentarli-

teratur aus (BERGER, in: Basler Kommentar, N. 44 zu Art. 23 LugÜ; KILLIAS, in 

Lugano-Übereinkommen, N. 94 zu Art. 23 LugÜ). Selbst in den unter der bisheri-

gen Praxis entschiedenen Fällen beruhte die Begründung nicht zuletzt darauf, 

dass das lediglich einseitig unterzeichnete Dokument mit der Gerichtsstandsklau-

sel auch nur die Willenserklärung einer Partei verurkundete, weshalb es an ge-

genseitigen Willenserklärungen fehlte (BGH, Beschl. v. 16.01.2014 – IX ZR 

194/13, Rz. 9, 10; Urt. v. 06.07.2004 – X ZR 171/02, unter II 2 a; Urt. v. 

22.02.2001 – IX ZR 19/00, NJW 2001, 1731 [1731-1732 unter II 3] = IPRax 2002, 

124). Der wesentliche Zweck der Formvorschriften von Art. 23 LugÜ besteht in 

der Gewährleistung, dass eine Gerichtsstandsklausel nicht von einer Partei un-

bemerkt Gegenstand eines Vertrags werden kann (EuGH, Urt. v. 20.04.2016 – C-

366/13, ECLI:EU:C:2016:282, Rz. 39; Urt. v. 09.12.2003 – C-116/02, Slg. 2003, I-

14721, Rz. 50; Urt. v. 16.03.1999 – C-159/97, Slg. 1999, I-1636, Rz. 19; Urt. v. 

20.02.1997 – C-106/95, Slg. 1997, I-911, Rz. 17; BGE 131 III 398 E. 6 S. 400 = 

Pra 95 [2006] Nr. 9; BGer 4A_149/2013 v. 31.07.2013 E. 4.6; STEFAN KRÖLL, Das 

Formerfordernis bei Gerichtsstandsvereinbarungen nach Art. 17 LugÜ – Unwirk-

samkeit trotz materieller Einigung? [zu BGH, 22. 2. 2001 – IX ZR 19/00 …], IPRax 

2002, 113, S. 114). Dieser Zweck kann jedoch auch ohne die eigenhändige Un-

terschrift einer Partei gewährleistet sein. 

- 14 - 

Der von der Bauleitung für die konkreten Arbeiten der Klägerin bzw. des Einzelun-

ternehmers an dem streitgegenständlichen Bauprojekt verfasste Werkvertrag ver-

urkundet eine auf Abschluss eines Vertrags gerichtete Willenserklärung. Aufgrund 

der Übersendung durch die Bauleitung ist sowohl die Zuordnung der Willenserklä-

rung als auch deren Authentizität und Echtheit gewährleistet. Nicht ausreichend 

wäre lediglich die nur mündliche Zustimmung einer Partei (BGH, Urt. v. 

26.04.2018 – VII ZR 139/17, Rz. 28). Ein solcher Formmangel liegt hier jedoch 

nicht vor, hat doch der Einzelunternehmer unstreitig nicht nur den Werkvertrag, 

sondern auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Gerichtsstands-

klausel unterzeichnet und übersandt. Mit der Zusendung des unterzeichneten 

Vertragsexemplars durch den Einzelunternehmer ist die Gerichtsstandsvereinba-

rung formwirksam zustande gekommen. Käme der Unterzeichnung und Rücksen-

dung durch die Beklagte konstitutive Wirkung zu, wäre das Zustandekommen der 

Gerichtsstandsvereinbarung in deren Belieben gestellt (KRÖLL, IPRax 2002, 113, 

S. 114). 

Schliesslich anerkennt die Klägerin, dass die Bauleitung und, wenn auch durch 

den nicht einzelzeichnungsberechtigten Verwaltungsratspräsidenten, die Beklagte 

den streitgegenständlichen Werkvertrag am 3. April 2019 bzw. am 4. April 2019 

unterzeichneten, und stellt lediglich dessen Rücksendung in Abrede (act. 19 

Rz. 7). Da die Gerichtsstandsvereinbarung bereits mit Zusendung des durch den 

Einzelunterunternehmer unterzeichneten Vertragsexemplars wirksam zustande 

gekommen ist, braucht nicht mehr geprüft zu werden, ob die Klägerin ein gegen-

gezeichnetes Vertragsexemplar zurückgesandt erhalten hat. Deshalb fällt auch 

nicht ins Gewicht, dass die Bauleitung die von ihr verwendeten Allgemeinen Ge-

schäftsbedingungen, welche dem Werkvertrag in fortlaufender Nummerierung an-

gehängt sind (act. 14/2), nicht gegengezeichnet hat (act. 19 Rz. 8). Zudem führte 

der Einzelunternehmer nach Darstellung der Klägerin die übernommenen Arbei-

ten vollständig aus (act. 1 Rz. 25), ohne die Rücksendung eines gegengezeichne-

ten Vertragsexemplars anzumahnen. Damit hat er konkludent auf die Rücksen-

dung verzichtet. 

- 15 - 

Im Ergebnis gilt zwischen den Parteien für Streitigkeiten über Ansprüche aus dem 

Bauprojekt am Standort F._____ AG eine örtliche Zuständigkeitsvereinbarung 

nach Art. 23 Abs. 1 LugÜ zu Gunsten von U._____ TG. 

2.2.3. Den Werkvertrag Nr. 2810 vom 21. März 2019 über die Arbeiten für das 

Bauvorhaben am Standort L._____ ZH bereitete die Bauleitung vor und sandte 

ihn auf dem Postweg an den Einzelunternehmer (act. 19 Rz. 7, 8; act. 14/3). Die-

ser unterzeichnete am 10. April 2019 den Werkvertrag und die Allgemeinen Ge-

schäftsbedingungen, welche in Ziffer 23 folgende Gerichtsstandsklausel enthal-

ten: "Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis vereinbaren die Parteien 

U._____ TG als Gerichtsstand." (act. 12 Rz. III.3; act. 19 Rz. 8; act. 14/3). Die 
unterzeichneten Vertragsdokumente sandte er an die Bauleitung zurück (act. 19 

Rz. 7, 8). Die Gegenzeichnung erfolgte am 23. April 2019 für die Bauleitung und 

am 26. April 2019 durch den Verwaltungsratspräsidenten der Beklagten (act. 19 

Rz. 8, 9; act. 14/2). Die Klägerin macht geltend, die Beklagte habe die Allgemei-

nen Geschäftsbedingungen nicht gegengezeichnet und ihr kein Werkvertrags-

exemplar zurückgesandt (act. 19 Rz. 8, 13). Die Sachverhaltskonstellation deckt 

sich im Wesentlichen mit jener betreffend den Werkvertrag Nr. 2820 vom 

19. März 2019. 

Mit der Übersendung des vorbereiteten Werkvertrags einschliesslich der Allge-

meinen Geschäftsbedingungen mit der Gerichtsstandsklausel durch die Baulei-

tung einerseits und die Rücksendung der unterzeichneten Vertragsexemplare an 

die Bauleitung andererseits ist eine Einigung über den Gerichtsstand zustande 

gekommen. Bei einer textlich fixierten Willenserklärung ist die Schriftform ge-

wahrt, wenn die Identität der daran beteiligten Personen sowie die Authentizität 

und Echtheit der Erklärung feststehen (Ziffer 2.2.2 oben). Aufgrund der Übersen-

dung des vorbereiteten Werkvertrags durch die Bauleitung ist sowohl die Zuord-

nung der Willenserklärung als auch deren Authentizität und Echtheit gewährleis-

tet. Ist die Gerichtsstandsvereinbarung bereits mit der Zusendung des unterzeich-

neten Vertragsexemplars durch den Einzelunternehmer formwirksam zustande 

gekommen, ist nicht mehr entscheidend, ob dieser ein gegengezeichnetes Ver-

tragsexemplar zugesandt erhalten hat. Zudem führte der Einzelunternehmer nach 

- 16 - 

Darstellung der Klägerin die übernommenen Arbeiten vollständig aus (act. 1 

Rz. 21), ohne die Rücksendung eines gegengezeichneten Vertragsexemplars an-

zumahnen, womit er konkludent auf die Rücksendung verzichtet hat. Durch Zes-

sion ist die Gerichtsstandsvereinbarung auf die Klägerin übergegangen (Zif-

fer 2.2.1 oben). 

Im Ergebnis gilt zwischen den Parteien für Streitigkeiten über Ansprüche aus dem 

Bauprojekt am Standort L._____ ZH eine örtliche Zuständigkeitsvereinbarung 

nach Art. 23 Abs. 1 LugÜ zu Gunsten von U._____ TG. 

2.2.4. Die (sinngemässe) Behauptung der Beklagten, die streitgegenständlichen 

Werkverträge über die Arbeiten an den weiteren Standorten würden dieselben 

Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der streitgegenständlichen Gerichts-

standsklausel zu Gunsten von U._____ TG enthalten (vgl. act. 12 Rz. III.5, III.6), 

ist unbestritten geblieben. Es kann auf die vorstehenden Erwägungen verwiesen 

werden (Ziffer 2.2.1 oben und Ziffer 2.2.2 oben). Auch für Streitigkeiten über An-

sprüche aus den weiteren streitgegenständlichen Bauprojekten gilt zwischen den 

Parteien eine örtliche Zuständigkeitsvereinbarung nach Art. 23 Abs. 1 LugÜ zu 

Gunsten von U._____ TG. 

2.3. Gemäss Art. 23 Abs. 1 Satz 2 LugÜ gilt die Vermutung der ausschliessli-

chen Zuständigkeit des prorogierten Gerichts. Die Klägerin hat diese Vermutung 

nicht widerlegt. Zwischen den Parteien ist die Zuständigkeit des hiesigen Gerichts 

nach Art. 23 Abs. 1 LugÜ wirksam derogiert. 

2.4. Mangels örtlicher Zuständigkeit ist auf die Klage nicht einzutreten (Art. 59 

Abs. 1 ZPO). 

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

3.1. Gemäss Art. 91 Abs. 1 ZPO richtet sich der Streitwert nach dem Rechts-

begehren unter Vernachlässigung der Zinsen. Bei Klagenhäufung werden die An-

sprüche zusammengerechnet (Art. 93 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert beträgt vorlie-

gend EUR 159'943.41 (act. 1 Rz. 6). Auf eine Fremdwährung lautende Rechtsbe-

gehren sind zum Umrechnungskurs am Tag der Rechtshängigkeit umzurechnen 

- 17 - 

(BGE 63 II 34 S. 35; BGer 4A_274/2011 v. 03.11.2011 E. 1 = SJ 2012 I 160). Für 

den Tag der Klageeinreichung vom 15. Oktober 2021 ist von einem CHF/EUR-

Umrechnungskurs von 1.06997 auszugehen. Dies ergibt einen Streitwert von 

CHF 171'134.65. 

3.2. Die Höhe der Gerichtskosten bestimmt sich nach der Gebührenverordnung 

des Obergerichts vom 8. September 2010 (GebV OG; Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 

Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem 

tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG). Beim vorliegenden 

Streitwert beträgt die nach § 4 Abs. 1 GebVOG ermittelte Grundgebühr 

CHF 11'595.39. Da ein prozessualer Nichteintretensentscheid ergeht, ist diese in 

Anwendung von § 10 Abs. 1 GebV OG auf rund die Hälfte zu reduzieren. Die Ge-

richtsgebühr ist auf CHF 5'800.00 festzusetzen. Bei Nichteintreten gilt die klagen-

de Partei als unterliegend (Art. 106 Abs. 1 S. 2 ZPO). Die Gerichtskosten sind der 

Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 S. 1 ZPO) und mit dem von ihr geleisteten 

Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 Satz 1 ZPO). 

3.3. Bei berufsmässig vertretenen Parteien bestimmt sich die Höhe der Partei-

entschädigung nach der Verordnung über die Anwaltsgebühren vom 

8. September 2010 (AnwGebV; Art. 95 Abs. 3 lit. b und Art. 96 ZPO i.V.m. § 48 

Abs. 1 lit. c und Abs. 2 des Anwaltsgesetzes vom 17. November 2003) und richtet 

sich in erster Linie nach dem Streitwert (§ 2 Abs. 1 lit. a AnwGebV). Beim vorlie-

genden Streitwert beträgt die nach § 4 Abs. 1 AnwGebV ermittelte Grundgebühr 

CHF 14'889.71. Der Anspruch auf die Grundgebühr entsteht mit der Erarbeitung 

eines Schriftsatzes (§ 11 Abs. 1 S. 1 AnwGebV). Die Beklagte hat lediglich eine 

knappe nichteinlässliche Klageantwort eingereicht. Wohl ist nicht zu verkennen, 

dass dennoch ein Aufwand für die Instruktion der Rechtsvertretung entstanden ist. 

Dieser ist jedoch nicht mit jenem für eine einlässliche Beantwortung der Klage 

vergleichbar. Eine volle Grundgebühr erscheint deshalb offensichtlich als unver-

hältnismässig. Die Anwaltsgebühr ist in Anwendung von § 2 Abs. 2 AnwGebV auf 

rund die Hälfte zu reduzieren. Der von der Beklagten beantragte Mehrwertsteuer-

zusatz ist dieser nicht zuzusprechen, da die fehlende Berechtigung zum Vorsteu-

erabzug nicht nachgewiesen ist (Kreisschreiben der Verwaltungskommission des 

- 18 - 

Obergerichts vom 17. Mai 2006 Ziffer 2.1.1 S. 3 unten; abrufbar unter 

<https://www.gerichte-zh.ch/kreisschreiben/kreisschreiben.html>; BGer 

4A_552/2015 v. 25.05.2016 E. 4.5; KassGer ZH v. 19.07.2005, ZR 104 [2005] 

Nr. 76, E. III.2.g S. 293-294 = SJZ 101 [2005] 531). Die Klägerin ist zu verpflich-

ten, der Beklagten eine Parteientschädigung von CHF 7'500.00 zu bezahlen. 

Das Handelsgericht beschliesst: 

1. Auf die Klage wird nicht eingetreten. 

2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 5'800.00. 

3. Die Gerichtskosten werden der Klägerin auferlegt und mit dem von ihr ge-

leisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

4. Die Klägerin wird verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung von 

CHF 7'500.00 zu bezahlen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage eines 

Doppels von act. 19 und act. 20/1. 

6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-

wert beträgt CHF 171'134.65. 

 

- 19 - 

Zürich, 14. Februar 2022 
 

Handelsgericht des Kantons Zürich 
 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Jan Busslinger 
 

	Beschluss vom 14. Februar 2022
	Rechtsbegehren der Klägerin: (act. 1 S. 2)
	Rechtsbegehren der Beklagten: (act. 12 S. 2)
	Sachverhalt und Verfahren:
	A. Sachverhaltsübersicht
	a. Parteien und ihre Stellung
	b. Prozessgegenstand

	B. Prozessverlauf
	Erwägungen:
	1. Internationale Zuständigkeit
	2. Örtliche Zuständigkeit
	2.1. Die Klägerin stützt die örtliche Zuständigkeit auf den Gerichtsstand des Erfüllungsortes (Art. 31 ZPO; recte: Art. 131 IPRG), soweit die Bauvorhaben an den innerkantonalen Standorten G._____ ZH, J._____ ZH, L._____ ZH und M._____ ZH betroffen sin...
	2.2. Gemäss Art. 23 Abs. 1 Satz 3 lit. a LugÜ können die Parteien eine Gerichtsstandsvereinbarung schriftlich oder mündlich mit schriftlicher Bestätigung schliessen.
	2.2.1. Die Beklagte legt eingehend den Vertragsabschluss für das Bauprojekt am Standort H._____ (I._____) ZH dar (act. 12 Rz. II.2; act. 14/1), auch wenn daraus lediglich noch Mehrwertsteuerberechnungen von EUR 6'099.27 (EUR 97.62 und EUR 6'001.65) au...
	2.2.2. Den Werkvertrag Nr. 2820 vom 19. März 2019 über die Arbeiten für das Bauvorhaben am Standort F._____ AG bereitete die Bauleitung vor und sandte ihn auf dem Postweg an den Einzelunternehmer (act. 19 Rz. 7; act. 14/2). Dieser unterzeichnete am 29...
	2.2.3. Den Werkvertrag Nr. 2810 vom 21. März 2019 über die Arbeiten für das Bauvorhaben am Standort L._____ ZH bereitete die Bauleitung vor und sandte ihn auf dem Postweg an den Einzelunternehmer (act. 19 Rz. 7, 8; act. 14/3). Dieser unterzeichnete am...
	2.2.4. Die (sinngemässe) Behauptung der Beklagten, die streitgegenständlichen Werkverträge über die Arbeiten an den weiteren Standorten würden dieselben Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der streitgegenständlichen Gerichtsstandsklausel zu Gunsten v...
	2.3. Gemäss Art. 23 Abs. 1 Satz 2 LugÜ gilt die Vermutung der ausschliesslichen Zuständigkeit des prorogierten Gerichts. Die Klägerin hat diese Vermutung nicht widerlegt. Zwischen den Parteien ist die Zuständigkeit des hiesigen Gerichts nach Art. 23 A...
	2.4. Mangels örtlicher Zuständigkeit ist auf die Klage nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO).

	3. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	3.1. Gemäss Art. 91 Abs. 1 ZPO richtet sich der Streitwert nach dem Rechtsbegehren unter Vernachlässigung der Zinsen. Bei Klagenhäufung werden die Ansprüche zusammengerechnet (Art. 93 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert beträgt vorliegend EUR 159'943.41 (act....
	3.2. Die Höhe der Gerichtskosten bestimmt sich nach der Gebührenverordnung des Obergerichts vom 8. September 2010 (GebV OG; Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitint...
	3.3. Bei berufsmässig vertretenen Parteien bestimmt sich die Höhe der Parteientschädigung nach der Verordnung über die Anwaltsgebühren vom 8. September 2010 (AnwGebV; Art. 95 Abs. 3 lit. b und Art. 96 ZPO i.V.m. § 48 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 des Anwal...

	Das Handelsgericht beschliesst:
	1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.
	2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 5'800.00.
	3. Die Gerichtskosten werden der Klägerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Die Klägerin wird verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung von CHF 7'500.00 zu bezahlen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage eines Doppels von act. 19 und act. 20/1.
	6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...