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**Case Identifier:** 167761a4-892f-536b-88ac-2c7b84202281
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-12
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 12.07.2023 100 2021 380
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2021-380_2023-07-12.pdf

## Full Text

100.2021.380U
HAT/IMA/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 12. Juli 2023

Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Abteilungspräsidentin
Verwaltungsrichter Häberli, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Imfeld

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer

gegen

Gebäudeversicherung Bern (GVB)
handelnd durch die reglementarischen Organe, Papiermühlestrasse 130, 
3063 Ittigen
Beschwerdegegnerin

und

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern
Rechtsabteilung, Münsterplatz 3a, Postfach, 3000 Bern 8

betreffend Entschädigung für Brandfall (Entscheid der Wirtschafts-, Ener-
gie- und Umweltdirektion des Kantons Bern vom 3. Dezember 2021; 
V2019-001)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Am … 2016 brannte das Bauernhaus von A.________ auf dem Grundstück 
… (B.________) Gbbl. Nr. 1________ vollständig ab. Am folgenden Tag 
nahm das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern (BEX) 
Ermittlungen vor Ort zur Brandursache auf. Die Staatsanwaltschaft des Kan-
tons Bern, Region …, eröffnete gleichentags eine Untersuchung gegen 
A.________. Zu diesem Zeitpunkt war bei der Staatsanwaltschaft gegen ihn 
bereits ein Strafverfahren wegen mehrfacher Brandstiftung hängig.

Am 6. September 2016 teilte die Gebäudeversicherung Bern (GVB) 
A.________ mit, die Entschädigung bei Wiederaufbau des Gebäudes am 
gleichen Ort und in ursprünglicher Grösse betrage insgesamt Fr. 990'000.--.

Am 9. April 2018 stellte die Staatsanwaltschaft das gegen A.________ we-
gen Brandstiftung am eigenen Haus geführte Strafverfahren ein, weil weder 
eine Gemeingefahr noch ein Drittschaden entstanden sei.

Mit Schreiben vom 8. Juni 2018 bestätigte die GVB Privatversicherungen AG 
gegenüber A.________, dass keine Kürzung oder Verweigerung der Scha-
densleistung beabsichtigt sei.

Mit Urteil vom 24. August 2018 erklärte das Regionalgericht … A.________ 
in zwei Fällen der Brandstiftung schuldig, wobei es sich bei einem Delikt um 
einen blossen Versuch handelte. In neun anderen Fällen sprach ihn das Re-
gionalgericht hingegen von der Anschuldigung der Brandstiftung frei und ein 
Verfahren stellte es ein.

Nachdem die GVB Einsicht in die Akten des Strafverfahrens genommen 
hatte, verfügte sie am 18. März 2019, A.________ würden im Zusammen-
hang mit dem Brand des Bauernhauses in B.________ keine Leistungen 
ausgerichtet.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
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B.

Gegen diese Verfügung reichte A.________ am 16. April 2019 Beschwerde 
bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (VOL; heute: Wirt-
schafts-, Energie- und Umweltdirektion [WEU]) ein. Die WEU wies die Be-
schwerde mit Entscheid vom 3. Dezember 2021 ab, soweit sie darauf eintrat.

C.

Am 22. Dezember 2021 hat A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben. Er beantragt, der Entscheid der WEU sowie die Verfügung der GVB 
vom 18. März 2019 seien aufzuheben und Letztere sei zu verpflichten, ihm 
die «mit Verfügung […] vom 6. September 2016 zugesprochenen Entschä-
digungen auszurichten» (bei Wiederaufbau Fr. 965'000.-- und «bei Nichtwie-
deraufbau» Fr. 383'333.--, je inkl. MWSt). Eventuell sei der Entscheid der 
WEU aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an diese zurückzuwei-
sen.

Die WEU schliesst mit Vernehmlassung vom 14. Februar 2022 auf Abwei-
sung der Beschwerde. Die GVB beantragt mit Beschwerdeantwort vom 
18. Februar 2022, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
sei.

Am 20. März 2023 hat der Instruktionsrichter weitere Aktenstücke aus dem 
Strafverfahren gegen A.________ zu den Akten erkannt. Die Verfahrensbe-
teiligten verzichteten mit Eingaben vom 27. März, 31. März bzw. 5. April 
2023 auf weitere Bemerkungen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 43 Abs. 3 des Gebäudeversicherungsgesetzes vom 
9. Juni 2010 [GVG; BSG 873.11]). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanz-
lichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid be-
sonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und 
Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Be-
schwerde ist unter Vorbehalt von E. 1.2 f. hiernach einzutreten.

1.2 Der Beschwerdeführer beantragt die vollumfängliche Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids (vgl. vorne Bst. C). In der Beschwerdebegrün-
dung geht er aber mit keinem Wort auf das teilweise Nichteintreten der WEU 
auf das vorinstanzliche Rechtsmittel (vgl. vorne Bst. B) ein. Die Beschwerde 
genügt diesbezüglich den gesetzlichen Begründungsanforderungen von 
Art. 43 Abs. 3 GVG i.V.m. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 Abs. 2 VRPG nicht (BVR 
2006 S. 470 E. 2.4; Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum 
bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 32 N. 22). Insoweit ist auf sie nicht ein-
zutreten.

1.3 Anfechtungsobjekt vor dem Verwaltungsgericht bildet der Entscheid 
der WEU vom 3. Dezember 2021; dieser ist an die Stelle der Verfügung der 
GVB vom 18. März 2019 getreten (sog. Devolutiveffekt der Beschwerde; vgl. 
BVR 2018 S. 528 E. 3.3, 2010 S. 411 E. 1.4; Ruth Herzog, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 74 N. 26 
i.V.m. Art. 72 N. 18, Art. 84 N. 19). Soweit der Beschwerdeführer auch die 
Aufhebung dieser Verfügung beantragt, ist daher auf die Beschwerde nicht 
einzutreten.

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

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2.

Der Beschwerdeführer stützt seine Ansprüche vorab auf die Schreiben der 
GVB bzw. der GVB Privatversicherungen AG vom 6. September 2016 bzw. 
8. Juni 2018 (vorne Bst. A). Wie diese zu qualifizieren sind, hat die 
Vorinstanz im angefochtenen Entscheid offengelassen.

2.1 Wie schon im Verfahren vor der WEU macht der Beschwerdeführer 
auch vor Verwaltungsgericht geltend, das Schreiben der GVB vom 6. Sep-
tember 2016 stelle eine Verfügung dar. Die GVB habe darin verbindlich be-
stimmt, wie hoch die Versicherungsleistungen für den Schadensfall vom … 
2016 seien. Beim enthaltenen Hinweis auf eine mögliche Kürzung der Ent-
schädigung gestützt auf Art. 32 GVG handle es sich «höchstens um eine 
Resolutivbedingung». Mit Schreiben vom 8. Juni 2018 habe die GVB bzw. 
die GVB Privatversicherungen AG dem Beschwerdeführer dann bestätigt, 
dass aufgrund der amtlichen Ermittlungen kein Anlass für eine Kürzung oder 
Verweigerung der Entschädigung gestützt auf Art. 32 GVG bestehe. Spätes-
tens damit seien die Verfügung vom 6. September 2016 und die darin fest-
gesetzte Entschädigung «voll rechtswirksam» geworden. Die GVB hätte da-
her nur unter den Voraussetzungen der Wiederaufnahme auf die Verfügung 
vom 6. September 2016 zurückkommen können, die hier aber nicht erfüllt 
seien (Beschwerde Rz. 52 ff., 55 ff.).

2.2 Der bernische Gesetzgeber hat die Verfügung nicht näher umschrie-
ben, sondern die Konkretisierung dieses Begriffs der Rechtsprechung über-
lassen, die sich an die Definition in Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfah-
rensgesetz, VwVG; SR 172.021) anlehnt. Als Verfügung gilt danach ein indi-
vidueller, an Einzelne gerichteter Hoheitsakt, durch den eine konkrete ver-
waltungsrechtliche Rechtsbeziehung in verbindlicher und erzwingbarer 
Weise geregelt wird. In welche äussere Form die Anordnung gekleidet ist 
und wie sie bezeichnet wird, spielt für ihre Qualifikation als Verfügung keine 
Rolle. Ebenso ist unerheblich, ob eine schriftliche behördliche Äusserung 
alle in Art. 52 Abs. 1 VRPG erwähnten Elemente einer Verfügung enthält 
oder ob einzelne davon fehlen (vgl. BVR 2022 S. 154 E. 2.3, 2018 S. 99 
E. 2.1; BGE 141 II 233 E. 3.1, 135 II 38 E. 4.3, je mit weiteren Hinweisen; 
Michel Daum, a.a.O., Art. 52 N. 1 f.).

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2.3 Mit Schreiben vom 6. September 2016 hielt die GVB fest, wie im Fall 
des Beschwerdeführers eine Entschädigung berechnet würde. Diese be-
trage bei einem Wiederaufbau insgesamt Fr. 990'000.--. Der ermittelte Be-
trag werde vollumfänglich geleistet, sofern der Beschwerdeführer das Ge-
bäude am alten Ort oder in der Nähe, mit der gleichen Zweckbestimmung, in 
seiner ursprünglichen Grösse (oder grösser) und seinem «ursprünglichen 
Ausbau» neu erstelle (Vorakten GVB [act. 7B] pag. 10 ff.). Die GVB legte die 
Höhe der Entschädigung dabei bloss abstrakt anhand des Versicherungs-
werts und der Versicherungsdeckung fest. Eine tatsächliche Leistung hing 
von verschiedenen, im Schreiben erwähnten, noch nicht feststehenden Fak-
toren ab. Die GVB wies zudem darauf hin, dass die Entschädigung in der 
Regel vor Abschluss einer allfälligen amtlichen Untersuchung über die Scha-
densursache bestimmt werde. Sie behielt dabei eine Kürzung gestützt auf 
Art. 32 GVG ausdrücklich vor. Bei diesen Gegebenheiten enthält das Schrei-
ben zwar Informationen zur Höhe einer allfälligen künftigen Entschädigungs-
zahlung, eine solche wurde aber weder verbindlich festgelegt noch bedin-
gungslos zugesagt (vgl. dazu auch VGE 23233 vom 25.8.2008 E. 4.2). 
Daran ändert nichts, dass die GVB im Schreiben auch darauf hinwies, gegen 
die «festgelegte Entschädigung» könne bei ihr innert dreissig Tagen «eine 
schriftliche Beschwerde» eingereicht werden. Darin ist eine blosse Einla-
dung zur frühzeitigen schriftlichen Anmeldung von Einwänden und keine 
Rechtsmittelbelehrung in Bezug auf eine Verfügung zu sehen: Allfällige Be-
anstandungen sind der GVB selber zu melden und nicht an die WEU (bzw. 
damals noch an die VOL) als Rechtsmittelinstanz zu richten. Ohnehin ist der 
Erlass einer Verfügung von Gesetzes wegen nur für den Fall einer Streitigkeit 
zwischen der GVB und der Hauseigentümerschaft vorgesehen (Art. 43 
Abs. 1 GVG), wobei zum Zeitpunkt des Schreibens (noch) keine solche vor-
lag; die GVB hatte deshalb keinen Anlass zu verfügen. Insgesamt stellt das 
Schreiben vom 6. September 2016 mangels verbindlicher Anordnungen 
keine Verfügung dar. Nichts anderes kann für das Schreiben vom 8. Juni 
2018 gelten (vgl. Vorakten GVB [act. 7B] pag. 52): Dieses wurde nicht im 
Namen der GVB, sondern in jenem der ohnehin nicht verfügungsbefugten 
GVB Privatversicherungen AG verfasst. Auch darin finden sich keine ver-
bindlichen Zusagen betreffend Entschädigung; eine solche wird vielmehr 
weiterhin von verschiedenen Faktoren abhängig gemacht. Es handelt sich 

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offensichtlich um ein blosses Informationsschreiben und nicht um eine Ver-
fügung. Der Beschwerdeführer selber fasst es offenbar auch nur als 
«Bestätigung» des Schreibens vom 6. September 2016 auf.

2.4 Obschon beide Schreiben keine verbindliche behördliche Anordnung 
darstellen, könnten sie an sich – kraft des Grundsatzes von Treu und Glau-
ben im Rahmen gegebener Auskünfte und gemachter Zusicherungen – eine 
gewisse Bindungswirkung entfalten (vgl. dazu Markus Müller, in Her-
zog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 
N. 49). Solches scheint der Beschwerdeführer zumindest am Rand geltend 
machen zu wollen (vgl. Beschwerde Rz. 78 ff.). Hier scheitern Ansprüche 
aus Vertrauensschutz (vgl. zu den Voraussetzungen betreffend Auskünfte 
und Zusicherungen statt vieler Tschannen/Müller/Kern, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, 5. Aufl. 2022, Rz. 489 ff.; BGE 143 V 95 E. 3.6.2) bereits daran, 
dass die relevanten Angaben stets unter ausdrücklichen Vorbehalten ge-
macht wurden (E. 2.3 hiervor); da sie damit gerade nicht vorbehaltlos erfolg-
ten, kann sich der Beschwerdeführer nicht darauf berufen. Hinzu kommt, 
dass das Schreiben vom 8. Juni 2018, das der (anwaltlich vertretene) Be-
schwerdeführer in den Vordergrund rückt (Beschwerde Rz. 82), im Namen 
der – privatrechtlich und ganzschweizerisch tätigen – GVB Privatversiche-
rungen AG verfasst wurde und von vornherein keine behördliche Zusiche-
rung darstellen kann.

2.5 Nach dem Gesagten kann der Beschwerdeführer aus den beiden 
Schreiben weder eine verbindliche Anordnung hinsichtlich Entschädigungs-
leistung der GVB noch Ansprüche aus dem Grundsatz von Treu und Glau-
ben ableiten. Die diesbezüglich relevanten Umstände ergeben sich hinrei-
chend aus den dem Verwaltungsgericht vorliegenden Akten. Eine Einver-
nahme des «Leiters Schaden» der GVB, der laut Handelsregister auch für 
die GVB Privatversicherungen AG zeichnungsberechtigt ist und beide 
Schreiben mitunterzeichnet hat, ist daher überflüssig. Der entsprechende 
Beweisantrag des Beschwerdeführers (Beschwerde Rz. 13) wird abgewie-
sen (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung statt vieler BVR 2022 S. 93 
E. 4.5.4, 2021 S. 239 E. 5.6; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f.). Dem-
nach ergibt sich kein Konflikt zwischen dem Inhalt der vom Beschwerdefüh-
rer angerufenen Schreiben und der abschlägigen Verfügung der GVB vom 

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18. März 2019. Insbesondere war mangels Verfügungscharakter der beiden 
Schreiben keine vorgängige Wiederaufnahme im Sinn von Art. 56 VRPG 
nötig (vgl. dazu BVR 2019 S. 106 E. 5.1, 2008 S. 309 E. 3.1). Somit erübri-
gen sich Ausführungen zum Vorliegen eines Wiederaufnahmegrunds. 
Ebenso wenig ist zu beurteilen, wann eine Leistung nach GVG fällig wird 
bzw. ob eine Verweigerung von Leistungen gestützt auf Art. 32 Abs. 1 GVG 
vor deren Fälligkeit ohne weiteres möglich wäre (vgl. angefochtener Ent-
scheid E. 4.4; Beschwerde Rz. 50 ff., 55 ff.). Anzumerken ist in diesem Zu-
sammenhang einzig, dass die Vorinstanz den Wiederaufnahmegrund zwin-
gender öffentlicher Interessen (Art. 56 Abs. 1 Bst. c VRPG) bejaht und zu-
dem in Art. 32 Abs. 1 GVG eine gesetzlich vorgesehene Möglichkeit des 
Zurückkommens im Sinn von Art. 56 Abs. 2 VRPG erkannt hat. Entgegen 
der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde Rz. 60) musste sie da-
her nicht noch weitere Wiederaufnahmegründe prüfen, und dessen An-
spruch auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; 
SR 101]; Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]; 
Art. 21 ff. VRPG) wurde nicht verletzt.

3.

Unbestritten ist, dass das Bauernhaus des Beschwerdeführers in 
B.________ am … 2016 durch einen Brand gänzlich zerstört worden ist. 
Strittig ist, ob der Beschwerdeführer gegenüber der GVB deswegen einen 
Anspruch auf Versicherungsleistungen aus Brandschaden hat. Die Vorin-
stanz hat erwogen, er habe diesen Anspruch verwirkt, weil er den Brand an 
der versicherten Liegenschaft absichtlich herbeigeführt habe.

3.1 Im Kanton Bern besteht zwischen der GVB und der jeweiligen Grun-
deigentümerschaft ein öffentlich-rechtliches Versicherungsverhältnis, das 
durch das Gebäudeversicherungsgesetz geregelt ist. Alle im Kanton Bern 
gelegenen Gebäude sind obligatorisch bei der GVB gegen Feuer- und Ele-
mentarschaden zu versichern (Art. 4 und 8 GVG). Die Versicherung deckt 
namentlich Schäden ab, die unfallmässig entstanden sind durch Feuer, 
Rauch oder Hitze (Art. 22 Abs. 1 Bst. a GVG). Allerdings verliert die Hausei-
gentümerin oder der Hauseigentümer gemäss Art. 32 Abs. 1 GVG jeglichen 

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Entschädigungsanspruch, wenn sie oder er den Schaden absichtlich herbei-
geführt hat. Zur Ermittlung der Schadensursache und allfälliger Verantwort-
lichkeiten ist eine amtliche Untersuchung durchzuführen. Die GVB hat das 
Recht, die Untersuchungsakten einzusehen, sobald es der Stand der Unter-
suchung erlaubt (Art. 37 Abs. 1 und 2 GVG). Die Regelung von Art. 32 GVG 
entspricht sowohl dem früheren kantonalen Recht als auch Art. 14 des Bun-
desgesetzes vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag (VVG; 
SR 221.229.1; vgl. Vortrag des Regierungsrats zum GVG, in Tagblatt des 
Grossen Rates 2010, Beilage 4 S. 3 ff., 14). Für die Frage, ob der Anspruch 
des Beschwerdeführers verwirkt ist, können deshalb Lehre und Rechtspre-
chung zu Art. 34 Abs. 1 des alten Gesetzes vom 6. Juni 1971 über die Ge-
bäudeversicherung (aGVG; GS 1971 S. 211) und zu Art. 14 Abs. 1 VVG her-
angezogen werden (vgl. auch BVR 1987 S. 267 E. 3b und c; VGE 23233 
vom 25.8.2008 E. 2.2, je zu Art. 34 Abs. 1 aGVG).

3.2 Die Verwirkung des Leistungsanspruchs gestützt auf Art. 32 Abs. 1 
GVG setzt voraus, dass die Hauseigentümerschaft den Schaden absichtlich 
herbeigeführt hat. Es muss also ein Verhalten der ansprechenden Person 
vorliegen (schädigende Handlung), das ursächlich für den Eintritt des Scha-
dens ist (Kausalzusammenhang), und zudem muss Absicht gegeben sein 
(Verschulden). Unter den Verfahrensbeteiligten ist umstritten, welches Be-
weismass für diese von der GVB nachzuweisenden Voraussetzungen (vgl. 
VGE 23233 vom 25.8.2008 E. 3.2) gilt: Nach dem Regelbeweismass ist der 
(volle bzw. strikte) Beweis erbracht, wenn die Behörde nach objektiven Ge-
sichtspunkten von der Richtigkeit einer Tatsache überzeugt ist. Hiefür ist 
keine absolute Gewissheit erforderlich, aber am Vorliegen der Tatsache dür-
fen keine ernsthaften Zweifel mehr bestehen (statt vieler Michel Daum, 
a.a.O., Art. 19 N. 19). Im angefochtenen Entscheid hat die WEU das Beweis-
mass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit angewendet (angefochtener 
Entscheid E. 4.2 S. 9 f.), nach dem ein Beweis als erbracht gilt, wenn für die 
Richtigkeit der Tatsache nach objektiven Gesichtspunkten derart gewichtige 
Gründe sprechen, dass andere denkbare Möglichkeiten vernünftigerweise 
nicht massgeblich in Betracht fallen (BGE 144 III 264 E. 5.2, 140 III 610 
E. 4.1). Der Beschwerdeführer rügt, dieses herabgesetzte Beweismass gelte 
nur für den Nachweis von natürlichen Kausalzusammenhängen und von in-
neren Tatsachen, während es hier um andere Fragen gehe. Weiter liege 

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nicht bereits dann ein Fall von Beweisnot vor, wenn sich – wie hier – die 
beweisbelastete Partei mangels Beweismittel in Beweisschwierigkeiten be-
finde. Die GVB hätte gestützt auf die Untersuchungsakten der Staatsanwalt-
schaft weitere Beweise erheben können, um die Brandursache zu ermitteln. 
Das habe sie jedoch unterlassen, weshalb sie sich nicht auf eine Beweisnot 
berufen dürfe (Beschwerde Rz. 30 ff.).

3.3 Die Ausnahmen, in denen von der Regel des vollen Beweises abwei-
chend das reduzierte Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
ausreicht, ergeben sich einerseits aus dem Gesetz selber und andererseits 
aus Rechtsprechung und Lehre. Der Herabsetzung auf einen Nachweis mit-
tels hoher Wahrscheinlichkeit liegt die Überlegung zugrunde, dass die 
Rechtsdurchsetzung nicht an Beweisschwierigkeiten scheitern darf, die typi-
scherweise bei bestimmten Sachverhalten auftreten. Die Beweiserleichte-
rung setzt demnach eine Beweisnot voraus. Diese Voraussetzung ist erfüllt, 
wenn ein strikter Beweis nach der Natur der Sache nicht möglich oder nicht 
zumutbar ist, insbesondere wenn die von der beweisbelasteten Partei be-
haupteten Tatsachen nur mittelbar durch Indizien bewiesen werden können 
(BGE 130 III 321 E. 3.2, 128 III 271 E. 2b/aa). Die betreffenden Überlegun-
gen gelten unabhängig davon, welche Partei beweisbelastet ist. Das Bun-
desgericht hat in seiner Rechtsprechung namentlich in Bezug auf den vom 
Versicherer zu erbringenden Beweis der absichtlichen Herbeiführung des 
versicherten Ereignisses gemäss Art. 14 VVG entschieden, dass die ent-
sprechende Reduktion des Beweismasses Anwendung findet, falls der 
strikte Beweis nach der Natur der Sache nicht möglich bzw. nicht zumutbar 
sei. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht betont (vgl. Beschwerdeantwort 
S. 4), erfasst diese Rechtsprechung ausdrücklich auch Brandereignisse (vgl. 
BGer 4A_316/2013 und 4A_318/2013 vom 21.8.2013 E. 6.2, 4A_431/2010 
vom 17.11.2010 E. 2.6; vgl. auch BGer 4A_382/2014 vom 3.3.2015 E. 5.3; 
Sieber/Hüsser, in Fischer/Luterbacher [Hrsg.], Haftpflichtkommentar, Kom-
mentar zu den schweizerischen Haftpflichtbestimmungen, 2016, Art. 14 VVG 
N. 125). Das Verwaltungsgericht hat sich im Geltungsbereich von Art. 34 
Abs. 1 aGVG der höchstrichterlichen Praxis angeschlossen (vgl. VGE 23233 
vom 25.8.2008 E. 3.2). Für die Verweigerung von Versicherungsleistungen 
nach Art. 14 VVG – und entsprechend auch nach Art. 32 Abs. 1 GVG – ist 
sodann weder eine strafrechtliche Ahndung der Schadensverursachung 

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noch überhaupt eine Qualifikation als Straftat notwendig (VGE 23233 vom 
25.8.2008 E. 3.2).

3.4 Nach der Rechtsprechung von Bundesgericht und Verwaltungsge-
richt rechtfertigt es sich somit gerade in Bezug auf die Voraussetzungen für 
die Verwirkung der Versicherungsleistungen bei einem Brandfall, das Be-
weismass vom vollen Beweis auf die überwiegende Wahrscheinlichkeit her-
abzusetzen. Das gilt sowohl für den Nachweis der Verursachung des Bran-
des als auch für die entsprechende Absicht, da die Herbeiführung eines Ver-
sicherungsfalls durch Brandstiftung regelmässig anhand von Indizien darge-
tan werden muss. Daran ändert nichts, dass in Einzelfällen ein direkter Be-
weis möglich sein mag. Die Vorinstanz ist daher für den Nachweis der Vor-
aussetzungen von Art. 32 Abs. 1 GVG durch die GVB im konkreten Fall zu 
Recht vom Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgegan-
gen. Sie hat dies im angefochtenen Entscheid kurz und nachvollziehbar be-
gründet und ihre Erwägungen mit einschlägigen Hinweisen auf Rechtspre-
chung und Literatur belegt (vgl. hierzu Michel Daum, a.a.O., Art. 21 N. 28 ff.). 
Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (vgl. Beschwerde 
Rz. 34) liegt nicht vor.

4.

Zu prüfen ist nach dem Gesagten, ob der Beschwerdeführer mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit den Brand (absichtlich) herbeigeführt hat.

4.1 Mitarbeiter des BEX begaben sich bereits zum betroffenen Bauern-
haus, als dieses noch in Vollbrand stand. Ihre Ermittlungen nahmen sie dann 
am folgenden Tag auf. Zu diesem Zeitpunkt war der Brand gelöscht. Das 
Gebäude war bis auf die Grundmauern niedergebrannt (Teilberichte BEX 
vom 27.9.2016 S. 2, 19.12.2016 S. 3 und 3.1.2017 S. 3, Vorakten GVB 
[act. 7B] pag. 146 ff., pag. 149 ff. und 153 ff.). Als Brandherd ermittelte das 
BEX den Strohstock in der Heubühne des Bauernhauses. Dort befanden sich 
zur Zeit des Brandes Pressballen aus Stroh. Die Heubühne war über eine 
Zufahrtsrampe (Hocheinfahrt) erreichbar, auf der ein Traktor stand. Das BEX 
ging bei seinen Untersuchungen zur Brandursache nach dem fachüblichen 

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Ausschlussverfahren vor. So konnte ein Brandausbruch im Zusammenhang 
mit der Lichtinstallation, die sich rund vier Meter von der Brandkernzone be-
fand, ausgeschlossen werden. Gleiches galt für den abgestellten Traktor 
(vgl. Abschlussbericht BEX vom 3.1.2017 S. 4 ff., Vorakten GVB [act. 7B] 
pag. 138 ff.; Teilbericht BEX vom 3.1.2017 S. 5). In der weiteren Umgebung, 
klar ausserhalb der anfänglichen Brandkernzone befanden sich eine ans 
Stromnetz angeschlossene Holzspaltmaschine, eine Brennholzfräse sowie 
eine benzinbetriebene Motorkarette. Für diese Geräte konnte ein Zusam-
menhang mit der Brandentstehung ebenfalls ausgeschlossen werden. Das 
BEX kam aufgrund seiner Untersuchungen zum Schluss, dass als Brandur-
sache eine Brandstiftung im Vordergrund steht. Es hielt fest, dass das Feuer 
«durch eine unbekannte Täterschaft eingeleitet worden sein musste» (Ab-
schlussbericht BEX S. 2, 5 f.). Zum mutmasslichen Tathergang führte das 
BEX aus, seine Ermittlungen und die Aussagen von Auskunftspersonen gä-
ben keine Hinweise darauf, dass sich zwischen dem Zeitpunkt, in dem der 
Beschwerdeführer den Hof verliess, und jenem, in dem der Brand entdeckt 
wurde, Personen ins Gebäude begeben oder sich dort aufgehalten hätten. 
Angesichts der zeitlichen Abläufe geht das BEX von einer indirekten Brand-
auslösung im unmittelbaren Bereich des Strohstocks aus. Ein direkt am 
Strohstock selber entzündetes Feuer wäre wohl schon nach wenigen Minu-
ten bemerkt worden. Das Feuer am Strohstock müsse daher bereits die 
zweite Phase der Feuerausbreitung gewesen sein (Abschlussbericht BEX 
S. 6 f.).

4.2 Die WEU stellte bei ihrer Würdigung namentlich auf den Abschluss-
bericht des BEX ab. Der Beschwerdeführer beanstandet die entsprechenden 
Abklärungen des Fachdezernats nicht, wendet aber ein, gemäss den Unter-
suchungsergebnissen sei ebenso möglich, dass das Bauernhaus «von 
selbst in Brand geraten» oder der Brand durch eine unbekannte Drittperson 
gelegt worden sei. Insbesondere habe das BEX nicht untersucht, ob ein Gär-
gasbrand aufgetreten sei, wie er bei Heubühnen regelmässig vorkomme 
(Beschwerde Rz. 35). – Die Hypothese eines Unfalls, bei dem das Feuer 
aufgrund eines natürlichen, chemischen oder biologischen Prozesses aus-
brach, ist angesichts der Feststellungen des BEX ausgeschlossen: Das 
Fachdezernat hat alle in Frage kommenden Ursachen für den Brand in Er-
wägung gezogen und sie – gestützt auf eine detaillierte Untersuchung der 

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Brandruine – eine nach der anderen als Auslöser des konkreten Brandereig-
nisses verworfen. Klares Ergebnis dieses fachüblichen Ausschlussverfah-
rens bildete das Fazit, dass der Brand durch einen Menschen gelegt worden 
sein muss. Da dabei auch die Pressballen genau untersucht wurden, ohne 
dass Hinweise auf einen natürlichen Prozess als Brandursache gefunden 
worden wären (vgl. insb. Teilbericht BEX vom 3.1.2017 S. 3 f.), ist ein Gär-
gasbrand als Ursache zumindest implizit ausgeschlossen worden. Zudem 
hat das BEX jedenfalls im Teilbericht vom 19. Dezember 2016 unter ande-
rem auch ausdrücklich festgehalten, dass keine Anzeichen für «eine natürli-
che, eine biologische oder eine chemische Brandursache» gefunden wurden 
(S. 4). Es ist mithin kein Grund ersichtlich, nicht auf das Ergebnis des Ab-
schlussberichts des BEX abzustellen. Für das Verwaltungsgericht steht nach 
dem Gesagten fest, dass der Brand mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
durch menschliches Handeln verursacht worden ist. Mit Blick auf das Vorge-
hen nach dem üblichen Ausschlussverfahren ändert daran nichts, dass 
gemäss Teilbericht vom 19. Dezember 2016 keine konkreten «Hinweise auf 
eine vorsätzliche oder fahrlässige Handlung» und insbesondere keine «un-
gewöhnlichen Rückstände» gefunden wurden (S. 3 f.). Der fragliche Teilbe-
richt des Fachdezernats betraf ohnehin nicht die ermittelte Brandkernzone, 
sondern den darunterliegenden Bereich um die Futtertenne. Nicht von Be-
deutung ist schliesslich, dass das BEX keine Hinweise für den Einsatz von 
Brandbeschleunigungsmitteln entdeckt hat, zumal von einer indirekten 
Brandauslösung auszugehen ist (E. 4.1 hiervor).

4.3 Weiter stellt sich die Frage, wer als Verursacher des Brandes infrage 
kommt.

4.3.1 Der Brand wurde am … 2016 am früheren Nachmittag von zwei Bau-
arbeitern entdeckt, die Arbeiten an der Strasse vor dem Bauernhaus des Be-
schwerdeführers ausführten, sowie zeitgleich von einem Landwirt, der mit 
seinem Traktor auf der Strasse am Haus vorbeifuhr. Es ist unbestritten, dass 
sich der Beschwerdeführer nach der Mittagszeit noch beim Bauernhaus auf-
gehalten hat: Er hat kurz mit den zwei Bauarbeitern auf der Strasse vor sei-
nem Grundstück gesprochen. Daraufhin ist er zum Haus zurückgegangen. 
Etwas später ist er mit seinem Mähtraktor vom Haus weggefahren, um zuerst 
auf der anderen Strassenseite gegenüber dem Haus und dann auf einem 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
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Hügel nebenan zu mähen. Kurze Zeit nach Entdeckung des Brandes kam er 
zu Fuss zum Haus zurückgerannt. Die Ermittlungen ergaben keine Hinweise, 
dass sich in der Zeit zwischen dem Weggang des Beschwerdeführers und 
der Entdeckung des Brandes andere Personen im Haus oder in dessen un-
mittelbarer Umgebung aufgehalten hätten (Abschlussbericht BEX S. 6 f.; An-
zeigerapport der Kantonspolizei Bern vom 26.8.2016 S. 4, Vorakten GVB 
[act. 7B] pag. 67 ff.).

4.3.2 Die Staatsanwaltschaft eröffnete am Tag nach dem Brand eine Un-
tersuchung gegen den Beschwerdeführer wegen Brandstiftung an seiner 
Liegenschaft (Eröffnungsverfügung vom … 2016, Vorakten GVB [act. 7B] 
pag. 56). Zu diesem Zeitpunkt war gegen ihn bereits ein Strafverfahren hän-
gig wegen Brandstiftung in etlichen weiteren Fällen, die sich in den Jahren 
2003 bis 2016 in der Region ereignet hatten. Betreffend den Vorwurf der 
Brandstiftung an seinem Bauernhaus stellte die Staatsanwaltschaft das Ver-
fahren am 9. April 2018 ein. Der Tatbestand nach Art. 221 Abs. 1 des 
Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB; SR 311.0) war nicht erfüllt, da 
durch die Feuersbrunst weder eine Gemeingefahr entstanden noch eine 
Drittperson zu Schaden gekommen war (Verfügung vom 9.4.2018, Vorakten 
GVB [act. 7B] pag. 19 ff., auch zum Folgenden). Entgegen seiner Ansicht 
kann der Beschwerdeführer aus der Verfahrenseinstellung nicht ableiten, 
dass er als Verursacher des Brandfalls an seinem Bauernhaus nicht mehr 
infrage kommt (so aber Beschwerde Rz. 40). Vielmehr wurde das Verfahren 
trotz des dringenden Verdachts, dass er den Brand am Haus selber gelegt 
hat, eingestellt. Die WEU durfte diesen in der Einstellungsverfügung erwähn-
ten dringenden Tatverdacht mitberücksichtigen, auch wenn die entspre-
chende Einschätzung von der Staatsanwaltschaft und nicht von einem Ge-
richt stammt. Dabei erscheint unproblematisch, dass sich der Beschwerde-
führer vor der Einstellung des Strafverfahrens nicht zum Beweisergebnis 
äussern konnte: Zum einen wurde er durch die Einstellungsverfügung be-
günstigt und nicht belastet. Zum andern hat er im vorliegenden Verfahren 
sowohl vor der Vorinstanz als auch vor Verwaltungsgericht ausreichend Ge-
legenheit zur Stellungnahme erhalten.

4.3.3 In den übrigen gegen ihn geführten Strafverfahren wurde der Be-
schwerdeführer in zwei Fällen rechtskräftig wegen Brandstiftung verurteilt, 

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wobei in einem Fall bloss ein Versuch vorlag (Urteil des Regionalgerichts … 
vom 24.8.2018, Beschwerdebeilage [BB] 15). In den betreffenden Fällen 
konnte er anhand von DNA-Spuren am Ort des Brandes (auf einem Zündholz 
bzw. auf einer Anzündhilfe) überführt werden. Zwar hat das Regionalgericht 
im Rahmen einer (spekulativen) «Gesamtbetrachtung» Besonderheiten die-
ser zwei Brandfälle erörtert (dazu Beschwerde Rz. 36). Dies tat es jedoch 
bloss zur Begründung, weshalb die beiden Fälle, in denen der Beschwerde-
führer als Täter überführt werden konnte, für sich allein nicht eine Verurtei-
lung auch für alle übrigen ihm vorgeworfenen Brandstiftungen erlauben, in 
denen es keine genügend klaren Indizien für seine Täterschaft gab (Urteils-
begründung des Regionalgerichts vom 17.10.2018 S. 26 f., BB 16). Der Be-
schwerdeführer kann daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (vgl. E. 4.3.4 
hiernach). Jedenfalls ist die Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Beschwer-
deführer schrecke offensichtlich nicht vor Brandstiftungen zurück, bei diesen 
Gegebenheiten berechtigt. Die WEU musste die Verurteilung wegen (ver-
suchter) Brandstiftung in zwei früheren Fällen als Indiz in ihre Gesamtwürdi-
gung einfliessen lassen. Daran ändert nichts, dass es sich dort «lediglich» 
um Brandstiftung an einem Stapel Holzscheiter bzw. um versuchte Brand-
stiftung an einem Personenwagen (nicht bloss an einem Autoreifen; vgl. aber 
Beschwerde Rz. 36) handelte (vgl. Anklageschrift vom 24.4.2018 S. 3 f., 
act. 12A4). Es ist nicht ersichtlich, weshalb allein die deutlich kleinere Dimen-
sion dieser Brandobjekte eine Brandlegung am eigenen Haus ausschliessen 
sollte. Die Vorinstanz hat zu Recht erwogen, dass der Beschwerdeführer 
diesbezüglich mit Blick auf allfällige Versicherungsleistungen ein Motiv hatte, 
da er sich damals in finanziellen Schwierigkeiten befand (vgl. angefochtener 
Entscheid E. 4.2 S. 12; Betreibungsregisterauszug vom 9.1.2017, 
act. 12A2).

4.3.4 Der Beschwerdeführer wurde in Bezug auf neun weitere Fälle von 
Brandstiftung freigesprochen, wie es im Übrigen auch die Staatsanwaltschaft 
beantragt hatte, da seine Täterschaft nach dem Grundsatz «in dubio pro reo» 
nicht nachgewiesen sei (Urteilsbegründung S. 3; Urteil vom 24.8.2018 S. 2). 
Mit Blick auf mögliche Vorbringen in einer allfälligen Berufung hielt das Re-
gionalgericht ergänzend fest, dass ein Schuldspruch in diesen neun Fällen 
auch nicht gestützt auf eine Gesamtbetrachtung möglich sei. Die gesamten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
Seite 16

Indizien seien nicht derart dicht, dass für alle fraglichen Fälle nur der Be-
schwerdeführer als Täter infrage komme. Vielmehr müsse im Einzelfall ge-
prüft werden, ob der Beschwerdeführer wegen Brandstiftung zu verurteilen 
sei (Urteilsbegründung S. 26 ff.). In diesem Sinn wurden hier die Indizien be-
züglich des Brandes vom … 2016 im Einzelnen gewürdigt. Zudem ist der 
vorliegende Fall bereits insofern anders gelagert, als ein klarer Bezug zum 
Beschwerdeführer dadurch gegeben ist, dass der Brand seine eigene Lie-
genschaft betrifft. Schon darum kann der Beschwerdeführer aus dem Um-
stand, dass er in neun anderen Fällen vom Vorwurf der Brandstiftung freige-
sprochen wurde, und das Regionalgericht dabei auch eine Verurteilung an-
hand einer Gesamtbetrachtung ausschloss, nichts für die Beurteilung im vor-
liegenden Fall ableiten. Damit braucht nicht weiter darauf eingegangen zu 
werden, wie sich ein Freispruch im Strafverfahren gestützt auf den Grund-
satz «in dubio pro reo» zum Beweismass der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit verhält (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2 S. 11; Beschwerde 
Rz. 44).

4.3.5 Keine weiteren Anhaltspunkte zur Beantwortung der Frage, wer den 
Brand verursacht hat, ergeben sich aus den Einvernahmen im Rahmen der 
Strafuntersuchung. Die Vorinstanz hat zu Recht erwogen, dass die Aussa-
gen verschiedener Auskunftspersonen, sich entweder vorstellen oder nicht 
vorstellen zu können, dass der Beschwerdeführer selber sein Haus ange-
zündet habe, bloss subjektive Meinungen ausdrückten (angefochtener Ent-
scheid E. 4.2 S. 11 f. auch zum Folgenden). Sie lassen keinen Schluss auf 
die Urheberschaft zu. Ebenso wenig kann insofern auf die Aussagen des 
Beschwerdeführers abgestellt werden, der die Brandlegung bestreitet. Mit 
der Vorinstanz sind seine Aussagen als widersprüchlich zu werten. Im Übri-
gen hat der Beschwerdeführer auch in den zwei Fällen, in denen DNA-Spu-
ren von ihm an der Brandstelle gefunden und er deswegen überführt wurde, 
seine Täterschaft stets abgestritten. Weiter spricht der Umstand, dass sich 
der Hund des Beschwerdeführers zur Zeit des Brandes im Haus befand und 
ums Leben kam, weder klar für noch klar gegen eine Brandstiftung durch den 
Beschwerdeführer. Einerseits kann offenbleiben, ob die Annahme der 
Vorinstanz, dieser habe seinen Hund am Tag des Brandes absichtlich aus-
nahmsweise im Haus eingesperrt, um von sich als Brandverursacher abzu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
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lenken, in den Akten eine hinreichende Stütze findet (angefochtener Ent-
scheid E. 4.2 S. 12). Andererseits ist nicht bloss deshalb anzunehmen, dass 
der Beschwerdeführer sein Haus nicht selber angezündet hat, weil sein Hund 
zu Schaden kam. Dies umso weniger als ihm im Brandzeitpunkt nicht be-
wusst gewesen zu sein scheint, dass sich sein Hund im Haus befand (vgl. 
Erstbefragung vom … 2016, wonach er den Hund im Garten zurückgelassen 
habe, Vorakten GVB [act. 7B] pag. 232; Einvernahme vom … 2016, wonach 
der Hund sich im Garten oder in der Laube habe aufhalten können, Vorakten 
GVB [act. 7B] pag. 235; Einvernahme vom 7.2.17, wonach der Hund auf der 
Terrasse gewesen sei, Vorakten GVB [act. 7B] pag. 256).

4.4 Zusammenfassend spricht für den Beschwerdeführer als Verursa-
cher, dass er unmittelbar vor dem Brandausbruch auf seinem Hof war und 
dort zur fraglichen Zeit keine anderen Personen gesehen wurden, dass er in 
zwei anderen Fällen wegen Brandstiftung verurteilt worden ist und dass er 
aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ein Motiv für die Brandlegung hatte. 
Zudem hat der Beschwerdeführer in den Befragungen zu wichtigen Umstän-
den widersprüchliche Aussagen gemacht. Sodann gibt es in den Strafakten 
keine Hinweise auf eine Dritttäterschaft (vgl. auch Nachtrag der Kantonspo-
lizei vom 20.2.2017 S. 12, Vorakten GVB [act. 7B] pag. 74 ff.). Namentlich 
ist auch kein Grund ersichtlich, weshalb eine Drittperson den Brand hätte 
legen sollen. Nach dem Gesagten hält der Schluss der Vorinstanz, dass der 
Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit den Brand an sei-
nem Haus selber gelegt hat, der Rechtskontrolle stand. Der entscheidwe-
sentliche Sachverhalt hierzu ergibt sich hinreichend aus den Akten. Die WEU 
konnte namentlich auf die Akten der Strafuntersuchung abstellen, in deren 
Rahmen der Beschwerdeführer mehrmals einvernommen worden war. Von 
einer Befragung des Beschwerdeführers durch die Vorinstanz waren keine 
weiteren entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten. Insbesondere ist 
nicht davon auszugehen, dass die rechtliche Beurteilung entscheidend vom 
persönlichen Eindruck des Beschwerdeführers abhängt (vgl. Michel Daum, 
a.a.O., Art. 21 N. 18). Dessen Einvernahme durch die Vorinstanz war des-
halb entbehrlich (anders Beschwerde Rz. 45). Ebenso wenig sind andere 
Beweismassnahmen ersichtlich, die die Vorinstanz hätte treffen können und 
die nicht bereits durch die Strafbehörden veranlasst worden waren.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12.07.2023, Nr. 100.2021.380U, 
Seite 18

5.

Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer mit Absicht gehandelt hat.

5.1 Dabei gibt es weder Hinweise auf eine fahrlässige Brandverursa-
chung noch wird eine solche vom Beschwerdeführer behauptet. Dieser 
macht jedoch geltend, zum Zeitpunkt des Brandfalls sei er alkoholisiert ge-
wesen, wobei die Blutalkoholkonzentration mindestens 2,3 Promille betra-
gen habe. Er sei daher offensichtlich nicht fähig gewesen, vernunftgemäss 
zu handeln. Zwar äussere sich das Gutachten, auf das sich die WEU stütze, 
zur Frage, ob er schuldfähig gewesen sei, also ob er das Unrecht der ihm 
vorgeworfenen Tat habe einsehen können. Seine Urteilsfähigkeit sei hinge-
gen nicht Thema der Begutachtung gewesen. Am … 2016 habe er jedoch 
die Tragweite der angeblichen Brandstiftung mit Sicherheit nicht mehr über-
blicken und entsprechend handeln können; die WEU habe dies ausser Acht 
gelassen (Beschwerde Rz. 47 ff.).

5.2 Die Vorinstanz hat für die Beurteilung der Urteilsfähigkeit des Be-
schwerdeführers zum Brandzeitpunkt auf das forensisch-psychiatrische Gut-
achten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern vom 23. Dezem-
ber 2016 abgestellt. Diesem ist zu entnehmen, dass anhand gut dokumen-
tierter, relativ tatzeitnaher Befunde (Atemalkoholtest, Aussagen von Aus-
kunftspersonen, Protokoll der ersten polizeilichen Befragung, medizinische 
Untersuchung) ausgesprochen unwahrscheinlich erscheint, dass sich der 
Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Brandlegung «in einem derart abnor-
men psychischen Zustand […] befunden haben könnte, der in forensisch re-
levanter Weise seine Realitätsanpassung, sein Urteilsvermögen, seine Wil-
lensbildung und/oder seine kognitive Verhaltenskontrolle (Einsichts- und/
oder Steuerungsfähigkeit gemäss StGB) beeinträchtigt haben könnte». Die 
Alkoholisierung habe beim alkoholgewöhnten Beschwerdeführer mit hoher 
Wahrscheinlichkeit keine ursächliche, sondern allenfalls eine zusätzlich tat-
begünstigende Rolle gespielt (act. 12A3 S. 45 f.). Es ist nicht zu beanstan-
den, wenn die Vorinstanz gestützt auf diese Ausführungen folgerte, dass der 
Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Brandlegung urteilsfähig war (ange-
fochtener Entscheid E. 4.3): Zwar betrifft das Gutachten die Frage der straf-
rechtlichen Schuldfähigkeit und nicht (ausdrücklich) der zivilrechtlichen Ur-
teilsfähigkeit. Dieser Umstand allein bedeutet aber nicht, dass daraus keine 

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Schlüsse für die Urteilsfähigkeit gezogen werden können. Wenn gemäss 
Gutachten namentlich das Urteilsvermögen und die Willensbildung des Be-
schwerdeführers im fraglichen Zeitpunkt nicht beeinträchtigt waren, spricht 
das vielmehr dafür, dass er damals fähig war, vernunftgemäss zu handeln; 
er war damit urteilsfähig (vgl. Art. 16 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 
[ZGB; SR 210]). Im Gutachten ist zudem ausdrücklich festgehalten, dass die 
höchstens mittelschwere Alkoholisierung des Beschwerdeführers zu keinen 
erkennbaren Einschränkungen seiner Willensbildung und seiner Verhaltens-
kontrolle geführt hat (S. 52 f.). Der Beschwerdeführer vermag diese Aus-
führungen nicht in Zweifel zu ziehen und darzutun, inwiefern er wegen Alko-
holisierung nicht fähig gewesen sein soll, vernunftgemäss zu handeln. Er ist 
hierfür beweispflichtig, da die Urteilsfähigkeit vermutet wird (BGE 129 I 173 
E. 3.1; Sieber/Hüsser, a.a.O., Art. 14 VVG N. 124). Er beruft sich insofern 
einzig auf den Alkoholwert im Tatzeitpunkt, der mindestens 2,3 Promille be-
tragen habe. Dieser Wert wurde jedoch eine gewisse Zeit nach Entdeckung 
des Brandes gemessen, wobei aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer 
in der Zwischenzeit Bier getrunken hatte (vgl. Anzeigerapport vom 26.8.2016 
S. 4). Der Grad der Alkoholisierung zum Tatzeitpunkt ist damit nicht erstellt; 
er könnte insbesondere auch tiefer gelegen haben. Im Übrigen vermag der 
– alkoholgewöhnte – Beschwerdeführer aus allgemeinen Hinweisen zu den 
Auswirkungen eines Blutalkoholgehalts von 2-3 Promille nichts für seinen 
konkreten Zustand am … 2016 abzuleiten. Insgesamt gelingt es ihm nicht, 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen, dass er zum Zeitpunkt 
der Brandlegung nicht urteilsfähig war. Er hat somit absichtlich gehandelt. 
Die Vorinstanz hat die Frage nach seiner Urteilsfähigkeit anhand des 
forensisch-psychiatrischen Gutachtens genügend geprüft und namentlich 
auch seine Alkoholisierung thematisiert. Eine Gehörsverletzung liegt entge-
gen dem Beschwerdeführer nicht vor (vgl. Beschwerde Rz. 48 a.E.).

6.

6.1 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Voraussetzungen 
gemäss Art. 32 Abs. 1 GVG erfüllt sind und der Beschwerdeführer den An-
spruch gegenüber der GVB auf Versicherungsleistungen aus dem Brandfall 
vom … 2016 verwirkt hat. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern ein Augenschein 

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auf dem betroffenen (mittlerweile geräumten) Grundstück zu weiteren ent-
scheidrelevanten Erkenntnissen führen würde. Der entsprechende Bewei-
santrag (Beschwerde Rz. 5) wird abgewiesen (vgl. zur antizipierten Beweis-
würdigung statt vieler BVR 2022 S. 93 E. 4.5.4, 2021 S. 239 E. 5.6; Michel 
Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f.).

6.2 Die Beschwerde erweist sich als unbegründet; sowohl das Haupt- als 
auch das Eventualbegehren sind abzuweisen, soweit auf die Beschwerde 
eingetreten wird. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrens-
kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Partei-
kosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 6'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Gebäudeversicherung Bern
- Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern

Die Abteilungspräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.