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**Case Identifier:** ae1e0c6e-6d1f-50a7-8924-0c38a0472fa4
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-25
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 25.05.2021 S 2020 130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-130_2021-05-25.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 25. Mai 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin
vertreten durch B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Hilfsmittel)

S 2020 130

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Urteil S 2020 130

A. Die Versicherte, A.________, Jahrgang 1968, bezieht seit 1. März 2005 eine 
halbe und seit 1. Februar 2006 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (IV-act. 69). 
Ab 1. Juli 2006 wurde ihr sodann eine Hilflosenentschädigung leichten Grades 
zugesprochen (IV-act. 70). Mit Leistungsbegehren vom 3. Dezember 2018 ersuchte sie die 
IV-Stelle Zug schliesslich um Kostengutsprache für einen Elektroscooter (Reisescooter; 
IV-act. 109). Mit Verfügung vom 25. August 2020 lehnte diese das Leistungsbegehren 
(Kostengutsprache für einen Elektrorollstuhl) ab. Begründend wurde darauf hingewiesen, 
dass die Abgabe eines Elektrorollstuhls nur erfolgen könne, wenn ein Handrollstuhl nicht 
bedient werden könne und eine selbständige Fortbewegung nur dank eines 
elektromotorischen Antriebs möglich sei. Elektrorollstühle würden die Fähigkeit, sich als 
Fussgänger zu bewegen, ersetzen. Diese Voraussetzungen seien vorliegend nicht erfüllt, 
da es der Versicherten möglich sei, sich im Auto bzw. mit dem Rollator fortzubewegen. Die 
Kosten für einen Elektrorollstuhl bzw. in Anwendung der Austauschbefugnis für einen 
Elektroscooter könnten daher nicht übernommen werden (IV-act. 140). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 24. September 2020 liess A.________ 
die Kostenübernahme für den Elektroscooter im Austausch zu einem Elektrorollstuhl im 
Betrag von Fr. 4'250.– beantragen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 
Beschwerdegegnerin. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um 
Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsvertretung in der Person von 
RA lic. iur. C.________. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, sie, die 
Beschwerdeführerin, könne aktenkundig durchschnittlich höchstens 30–50 m zu Fuss mit 
dem Rollator zurücklegen. Sowohl auf dem Land als auch in städtischen Verhältnissen 
seien aber oft und in vielen Situationen Distanzen über 200 m zurückzulegen. Dies sei ihr 
ohne elektrischen Antrieb nicht möglich und zumutbar. Entgegen der Auffassung der 
Beschwerdegegnerin könne sie sich deshalb nur dank elektromotorischem Antrieb 
selbständig fortbewegen. Mit Hilfe des beantragten Hilfsmittels sei es ihr nun wieder 
möglich, in der nahen Umgebung ihrer Wohnung ohne fremde Hilfe alltägliche 
Besorgungen zu erledigen oder im familiären Umfeld soziale Kontakte zu pflegen.

C. Mit Verfügung vom 25. September 2020 wurde die Beschwerdeführerin 
aufgefordert, bis zum 19. Oktober 2020 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.– zu bezahlen 
oder aber innert derselben Frist ein nunmehr substantiiertes Gesuch um Bewilligung der 
unentgeltlichen Prozessführung einzureichen. 

D. Am 5. Oktober 2020 bezahlte die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss.

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E. Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2020 beantragte die IV-Stelle Zug die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. 

F. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien grundsätzlich an 
ihren jeweiligen Anträgen fest. Einzig der Verfahrensantrag bezüglich unentgeltlicher 
Rechtspflege wurde zurückgezogen. Auf den Inhalt der Eingaben wird – soweit notwendig 
– erwägungsweise einzugehen sein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheids (in casu 
25. August 2020) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 
E. 1.2.1). 

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 83 ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 24. September 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die 
Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über 

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die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos 
gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 25. August 2020. In Anwendung 
von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt Beschwerde beim zuständigen 
Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift wurde am 24. September 2020 
der Post übergeben und ging tags darauf beim Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 
Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Die 
Beschwerdeführerin ist von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und zur 
Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält sodann Antrag und Begründung. 
Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde 
einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

3.
3.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG haben Invalide oder von einer Invalidität bedrohte 
Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und 
geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu 
betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Zu den 
Eingliederungsmassnahmen zählt dabei u.a. auch die Abgabe von Hilfsmitteln zu 
Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung (siehe dazu Art. 8 
Abs. 3 lit. d sowie Art. 21 Abs. 3 IVG). Nach Art. 21 Abs. 1 Satz 1 IVG hat ein Versicherter 
im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, 
deren er für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur 
Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und 
Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Hat ein 
Versicherter infolge seiner Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des 
Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge Bedarf an kostspieligen Geräten, 
besteht im Rahmen der vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die 
Erwerbsfähigkeit Anspruch auf ein Hilfsmittel (Art. 21 Abs. 2 IVG). Der Bundesrat hat die 
ihm übertragene Kompetenz zur Bezeichnung der im Rahmen von Art. 21 IVG 
abzugebenden Hilfsmittel in Art. 14 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die 
Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) an das Eidgenössische Departement des Innern 
subdelegiert, welches seinerseits die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch 
die Invalidenversicherung (HVI; SR 831.232.51) erlassen hat. Im Anhang zur HVI werden 
die Hilfsmittel aufgezählt. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten 
Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des 
Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf 

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die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung 
einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die 
Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des 
Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2).

3.2 Im Hilfsmittelbereich der Invalidenversicherung hat das Bundesgericht folgenden 
Grundsatz aufgestellt: Umfasst das von der versicherten Person selber angeschaffte 
Hilfsmittel auch die Funktion eines ihr an sich zustehenden Hilfsmittels, so steht einer 
Gewährung von Amortisations- oder Kostenbeiträgen nichts entgegen; diese sind alsdann 
auf der Basis der Anschaffungskosten des Hilfsmittels zu berechnen, auf das die 
versicherte Person an sich Anspruch hat (Austauschbefugnis; BGE 120 V 288 E. 3c). In 
der jüngeren Rechtsprechung hat das Bundesgericht die Austauschbefugnis auch im 
Bereich weiterer Arten von Eingliederungsmassnahmen (Art. 8, Art. 12 ff. IVG) zur 
Anwendung gebracht. Die Austauschbefugnis kommt jedoch insbesondere nur zum 
Tragen, wenn zwei unterschiedliche, aber von der Funktion her austauschbare Leistungen 
in Frage stehen. Vorausgesetzt wird mithin neben einem substitutionsfähigen aktuellen 
gesetzlichen Leistungsanspruch auch die funktionelle Gleichartigkeit der Hilfsmittel (BGE 
127 V 121 E. 2b). 

3.3 Als Eingliederungsmassnahme unterliegt die Hilfsmittelversorgung den 
allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen von Art. 8 Abs. 1 IVG. Sie hat somit neben den 
dort ausdrücklich genannten Erfordernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit auch 
denjenigen der Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem 
Teilgehalt des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen. Die Abgabe eines 
Hilfsmittels muss demnach unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen und 
rechtlichen Umstände des Einzelfalles in einem angemessenen Verhältnis zum 
angestrebten Eingliederungsziel stehen. Unter anderem muss der zu erwartende Erfolg in 
einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der konkreten Eingliederungsmassnahme 
stehen. Das Erfordernis der finanziellen Angemessenheit wird im Hilfsmittelrecht durch 
Art. 21 Abs. 3 IVG und Art. 2 Abs. 4 HVI zum Ausdruck gebracht, wonach nur Anspruch 
auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung besteht; durch eine andere 
Ausführung verursachte Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen. Die versicherte 
Person hat demnach nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck 
angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen 
Umständen bestmöglichen Vorkehren (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG). Denn das Gesetz will die 

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Eingliederung soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend 
ist (BGer 9C_408/2020 vom 20. August 2020 E. 2.1 f.). 

3.4 Mit den Hilfsmitteln für Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die 
Fortbewegung kostspieliger Geräte bedürfen, befasst sich Ziff. 9 HVI-Anhang (Rollstühle), 
wobei zwischen Rollstühlen ohne motorischen Antrieb (Ziff. 9.01) und Elektrorollstühlen 
(Ziff. 9.02) unterschieden wird. Bei Letzteren erfolgt die Abgabe leihweise an Versicherte, 
die einen gewöhnlichen Rollstuhl nicht bedienen und sich nur dank elektromotorischem 
Antrieb selbstständig fortbewegen können. Ein Anspruch auf einen Elektrorollstuhl besteht 
dann, wenn dieser für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt 
oder die Selbstsorge notwendig ist (Ziff. 9.02 HVI-Anhang i.V.m. Art. 2 Abs. 1 HVI). Die 
Selbständigkeit in der Fortbewegung mit einem elektromotorisch angetriebenen Rollstuhl 
ist Eingliederungsziel und Voraussetzung für die Abgabe eines Elektrofahrstuhles an die 
versicherte Person. Der Eingliederungsbereich umfasst die selbständige Verschiebung im 
häuslichen Bereich wie auch ausserhalb des Hauses (BGE 135 I 161 E. 4.1). Nach der 
Rechtsprechung bezieht sich die Notwendigkeit des Hilfsmittels auf die konkrete Situation, 
in welcher die versicherte Person lebt (BGE 135 I 161 E. 5.1).

4. Strittig und zu prüfen ist die Übernahme der Kosten für einen Elektroscooter durch 
die Invalidenversicherung nach dem Grundsatz der Austauschbefugnis (Elektrorollstuhl). 
Dementsprechend ist zu beurteilen, ob die Beschwerdeführerin für die Fortbewegung, die 
Herstellung des Kontakts mit der Umwelt oder für die Selbstsorge auf einen 
Elektrorollstuhl angewiesen ist bzw. ein solcher dazu überhaupt notwendig ist.

4.1 In den vorliegenden medizinischen Berichten und Gutachten werden die 
Beschwerden der Beschwerdeführerin seit ihrer Anmeldung zum Leistungsbezug im Jahre 
2005 ausführlich dargestellt. Im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Hilfsmittelversorgung 
mit einem Elektrorollstuhl finden sich in den Akten insbesondere folgende Angaben:

4.1.1 Doktor med. D.________, Rheumatologie und Innere Medizin FMH, wies in 
seinem Bericht vom 7. November 2018 darauf hin, dass die Versicherte seit Jahren an 
einem chronisch generalisierten Schmerzsyndrom und an einer rezidivierenden 
depressiven Störung leide. In den letzten Monaten habe sich eine ausgeprägte 
schmerzbedingte Immobilität und ein psychischer Rückzug entwickelt mit praktisch 
vollständiger Bettlägerigkeit. Wegen Schmerzen und körperlicher Erschöpfung habe die 
Patientin die Wohnung kaum mehr verlassen. Sie sei nun vom 1. Oktober bis 4. November 

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2018 für eine intensive stationäre Rehabilitation in der E.________ hospitalisiert gewesen. 
Dort sei sie mehrheitlich im Rollstuhl unterwegs gewesen. Insgesamt hätte sich die 
Muskelkraft mittels Wassertherapien etwas verbessert, die Schmerzintensität habe aber 
kaum auf die Behandlungen angesprochen und auch die Mobilität habe nicht wesentlich 
verbessert werden können. Man habe die Patientin darin unterstützt, bei der IV einen 
Antrag für ein Elektrofahrzeug zu stellen, sodass sie wenigstens das häusliche Umfeld 
gelegentlich verlassen und auch ambulante Physiotherapiebehandlungen wahrnehmen 
könne. Er, Dr. D.________, könne dieses Anliegen voll unterstützen und bitte die IV mit 
diesem Schreiben, die Kostenübernahme für ein Elektrofahrzeug zu prüfen (IV-act. 111 
S. 2 f.). 

4.1.2 Die E.________ hielt im Austrittsbericht vom 1. November 2018 fest, aufgrund der 
ausgeprägten Schmerzsymptomatik sei es zu einer zunehmenden Invalidisierung 
gekommen. Zuletzt sei die Patientin nur noch für wenige 100 m gehfähig gewesen, bei 
anhaltendem, psychosomatischem Erschöpfungszustand mit allgemeiner Müdigkeit. Bei 
Eintritt sei die Patientin ohne Hilfsmittel lediglich für wenige Schritte entlang der Bettkante 
maximal bis zum Badezimmer selbständig gehfähig gewesen. Am 4. November 2018 habe 
die Versicherte mit leicht gebesserter Mobilität zurück ins häusliche Umfeld entlassen 
werden können (IV-act. 111 S. 4 ff.). 

4.1.3 Mit Schreiben vom 18. Dezember 2018 beantwortete Dr. D.________ die von der 
IV-Stelle gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Anmeldung zur Kostenübernahme 
für einen Elektroscooter. Die Frage, ob sich die Versicherte mit einem Handrollstuhl 
fortbewegen könne, verneinte er. Weiter führte er aus, dass die Bedienung eines 
Handrollstuhls zwar möglich sei, sie sich damit aber wegen schmerzhafter Behinderung 
der oberen Extremitäten nicht fortbewegen könne. Die Versicherte sei schmerzbedingt 
stark gehbehindert. Sie könne sich nur in der Wohnung für einige Meter selber bewegen. 
Zwischenzeitlich sei von der Familie ein Rollator besorgt worden, damit könne sie maximal 
30–50 m zurücklegen. Den Rollator benütze sie bis zum Auto, welches sie zu den 
ärztlichen Konsultationen und zu den Therapien bringe. Gemäss eigenen Angaben der 
Patientin könne sie selbständig noch ein Auto mit automatischem Getriebe bedienen. In 
die Sprechstunde zu ihm komme die Versicherte in Begleitung. Ihr Gang sei schwankend, 
unsicher, breitbeinig und kleinschrittig (IV-act. 115). 

4.1.4 Am 7. Januar 2019 erteilte die IV-Stelle der SAHB den Auftrag, hinsichtlich des 
Elektroscooters Abklärungen für eine einfache und zweckmässige Versorgung 

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vorzunehmen (IV-act. 116). Dem daraufhin eingegangenen Abklärungsbericht der SAHB 
vom 5. Februar 2019 kann entnommen werden, dass sich die Versicherte aufgrund ihrer 
Schmerzen nur kurze Strecken selbständig fortbewegen könne. Dabei wurde auf den 
Bericht von Dr. D.________ vom 18. Dezember 2018 verwiesen, wonach sie keinen 
Handrollstuhl antreiben und lediglich eine Distanz von ca. 50 m zurücklegen könne. Für 
die selbständige Fortbewegung im Aussenbereich sei sie auf ein Hilfsmittel angewiesen. 
Den ausprobierten Scooter könne sie steuern und so selbständig wieder am Geschehen 
draussen teilnehmen. Die SAHB-Hilfsmittelberatung kam zum Schluss, dass ein 
Elektroscooter im Austausch zu einem Elektrorollstuhl durch die IV verfügt werden könne. 
Die auf der Offerte zusätzlich aufgeführte Batterie für Flugreisen gehe hingegen nicht zu 
Lasten der IV (IV-act. 118). 

4.1.5 Am 27. Januar 2020 nahm die Versicherte zu den Fragen der IV Stellung und 
führte aus, sie benutze den Elektroscooter zum Spazieren, für kleinere Einkäufe in der 
Migros, Coop, Denner etc., im Einkaufszentrum und bei der Physiotherapie. Wie oft sie 
den Elektroscooter benutze, konnte die Versicherte wegen ihrer Schmerzen nicht genau 
angeben. Sie wünsche sich, dass sie den Elektroscooter jeden Tag benützen könnte. 
Leider gehe dies aufgrund ihrer Gesundheit nicht. Sie benütze ihn jedoch so oft wie 
möglich. Den Rollator brauche sie in der Wohnung und sehr selten – ein paar Mal im Jahr 
– um die Strecke vom Parkplatz zum Arzt, Spital oder einem kleinen Laden von maximal 
150 m mit Pause und Absitzen zurückzulegen (IV-act. 130).  

4.2 Vorliegend ist aufgrund der medizinischen Akten ausgewiesen, dass die 
Beschwerdeführerin an einem chronisch generalisierten Schmerzsyndrom leidet (vgl. z.B. 
IV-act. 111 S. 2). Angesichts der Ausführungen von Dr. D.________ in seinem Schreiben 
vom 18. Dezember 2018 (IV-act. 115) darf sodann davon ausgegangen werden, dass die 
Beschwerdeführerin wegen schmerzhafter Behinderung der oberen Extremitäten einen 
Handrollstuhl nicht mehr antreiben kann und sie somit nicht in der Lage ist, sich mit einem 
gewöhnlichen Rollstuhl fortzubewegen. Dies erscheint in Anbetracht der Tatsache, dass 
bei der Beschwerdeführerin eine chronische Epicondylopathia humeri lateralis rechts 
sowie STT-Arthrosen in den Händen bestehen, nachvollziehbar (vgl. z.B. IV-act. 111 S. 2). 
Als erstellt gilt darüber hinaus, dass die Mobilität der Beschwerdeführerin eingeschränkt 
ist. So wurde bereits im November 2018 festgehalten, dass die Patientin zuletzt nur noch 
wenige 100 m gehfähig gewesen sei. Bei Eintritt in die E.________ war es der 
Beschwerdeführerin sogar nur noch möglich, wenige Schritte entlang der Bettkante 
maximal bis zum Badezimmer selbständig ohne Hilfsmittel zu gehen (vgl. IV-act. 111 S. 5). 

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Dementsprechend hielt auch Dr. D.________ im Dezember 2018 fest, dass die 
Versicherte schmerzbedingt stark gehbehindert sei und sie sich nur in der Wohnung für 
einige Meter selber fortbewegen könne. In die Sprechstunde komme die Patientin in 
Begleitung mit einem schwankenden, unsicheren, breitbeinigen und kleinschrittigen Gang. 
Angesichts dessen hat sich die Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit denn auch einen 
Rollator besorgt, mit dem sie gemäss den Ausführungen von Dr. D.________ noch eine 
Strecke von maximal 30–50 m zurücklegen kann (vgl. IV-act. 115). Dass die Mobilität der 
Beschwerdeführerin eingeschränkt ist, wird von der Beschwerdegegnerin nicht bestritten. 
Sie stellt sich jedoch auf den Standpunkt, es spiele keine Rolle, dass die Gehdistanz 
eingeschränkt sei und die Beschwerdeführerin mehr Pausen benötige, da ein 
Elektrorollstuhl der Fortbewegung bei Verlust der Gehfähigkeit diene und somit 
vorausgesetzt werde, dass eine selbständige Fortbewegung nur noch mit Hilfe eines 
elektromotorischen Antriebs möglich sei, was vorliegend gerade nicht zutreffe. Dem kann 
indessen nicht gefolgt werden. Der Beschwerdegegnerin ist zwar zuzustimmen, dass 
Elektrorollstühle die Fähigkeit ersetzen, sich als Fussgänger zu bewegen. Dies in 
Abgrenzung zu den Ziff. 10.01*, 10.02* und 10.04* HVI-Anhang, bei welchen die 
Überwindung von längeren Distanzen im Vordergrund steht (vgl. Rz. 2082.1 des 
Kreisschreibens über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [KHMI]). 
Daraus folgt, dass ein Rollstuhl der Fortbewegung der versicherten Person bei Verlust 
ihrer Gehfähigkeit dient. Er soll die versicherte Person also in die Lage versetzen, sich wie 
ein gesunder Fussgänger fortzubewegen. Anspruch auf das besagte Hilfsmittel besteht 
somit, wenn sich die versicherte Person nicht selbständig zu der nächstgelegenen 
Örtlichkeit begeben kann, wo Einkäufe getätigt, die Post erledigt, ansässige Ärzte besucht, 
ein Kiosk oder ein Restaurant usw. aufgesucht werden können. Geht es demgegenüber 
darum, lange Strecken zu überwinden, mithin den Bewegungsumfang zu erweitern, 
entspricht der Zweck des Hilfsmittels vielmehr jenem eines Automobils. Davon kann 
vorliegend nach Auffassung des Gerichts jedoch keine Rede sein. In Betracht fällt, dass 
sich die Beschwerdeführerin ausser Haus mit Hilfe des Rollators lediglich noch maximal 
50 m fortbewegen vermag. Soweit die Beschwerdegegnerin abweichend davon einen 
Bewegungsradius von 150 m annimmt, kann ihr nicht gefolgt werden. Es trifft zwar zu, 
dass die Beschwerdeführerin im Schreiben vom 27. Januar 2020 (IV-act. 130) ausgeführt 
hat, sie könne mit dem Rollator 150 m gehen, was auch von der Beschwerdeführerin 
selbst im Rahmen ihrer Beschwerdeschrift nicht grundsätzlich in Abrede gestellt wird 
(vgl. act. 1 S. 5). Wie die Beschwerdeführerin jedoch zutreffend darauf hingewiesen hat, 
hat sie ihre Angabe im genannten Schreiben insofern eingeschränkt, als sie angemerkt 
hat, dies komme selten, ein paar Mal im Jahr mit Pausen und Absitzen, mithin unter 

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grösster Anstrengung vor. Mit Blick auf die glaubwürdigen und nachvollziehbaren 
Ausführungen der Beschwerdeführerin ist somit festzuhalten, dass grundsätzlich von einer 
eingeschränkten Gehstrecke von 50 m auszugehen ist und die angegebenen 150 m unter 
grosser Anstrengung die Ausnahme bleiben. Für das Gericht gibt es jedenfalls keine 
Anhaltspunkte, an den diesbezüglichen Ausführungen zu zweifeln, zumal die Reduktion 
der Gehstrecke auf maximal 50 m im Einklang mit den ärztlichen Angaben von 
Dr. D.________ steht (vgl. IV-act. 115). Aktenkundig ist sodann, dass die 
Beschwerdeführerin ein Auto mit automatischem Getriebe noch selbständig bedienen 
kann (vgl. IV-act. 115), sodass sie mit dem Auto zu einem Termin fahren und die Distanz 
von maximal 50 m vom und zum Parkplatz mit dem Rollator zurücklegen kann. Auf diese 
Art und Weise nimmt die Beschwerdeführerin ihre Arzttermine wahr, was von ihr 
ausdrücklich so bestätigt wurde (vgl. act. 1 S. 6). Die Beschwerdegegnerin übersieht 
jedoch, dass die Beschwerdeführerin auf diese Art und Weise nur diejenigen alltäglichen 
Besorgungen erledigen kann, die überhaupt mit dem Auto erreicht werden können und bei 
denen die Distanz vom und zum Parkplatz maximal 50 m beträgt. Auch wenn die 
Beschwerdeführerin eine Parkkarte für Gehbehinderte besitzt (vgl. IV-act. 126 S. 2), 
ändert dies nichts daran, dass der Bewegungsradius mit 50 m sehr erheblich 
eingeschränkt ist und damit zahlreiche alltägliche Besorgungen ausser Betracht fallen 
dürften. Nicht unberücksichtigt bleiben darf dabei auch die Tatsache, dass bei zahlreichen 
Situationen in einer Distanz von 50 m kein Behindertenparkplatz zur Verfügung stehen 
dürfte und dann die Distanz vom Auto zum Termin/Einkaufen gemäss den 
nachvollziehbaren und glaubwürdigen Angaben der Beschwerdeführerin mit dem Rollator 
zu weit und zu anstrengend wäre (vgl. IV-act. 126 S. 2). Dies zeigt sich z.B. auch daran, 
dass die Beschwerdeführerin die ihr von der E.________ verordnete Wassertherapie im 
Kantonsspital nicht wahrnehmen konnte, da sie nicht in der Lage war, vom Parkplatz bis 
zur Therapie zu gehen, sich umzuziehen und wieder zum Parkplatz zu gehen (vgl. IV-
act. 122 S. 2). Das gleiche Problem würde sich z.B. auch beim Einkaufen ergeben. Auch 
wenn ein Behindertenparkplatz verfügbar wäre und die Beschwerdeführerin daher in 
unmittelbarer Nähe zum Einkaufsladen parkieren könnte, darf nicht vergessen werden, 
dass zum Hin- und Rückweg auch noch das eigentliche Einkaufen hinzugerechnet werden 
müsste. Ein Bewegungsradius von 50 m würde dazu nie und nimmer ausreichen. Mit einer 
Gehstrecke von lediglich 50 m ist es der Beschwerdeführerin somit nicht möglich, ohne 
elektromotorischen Antrieb alltägliche Besorgungen (Einkäufe, Amtsgänge, Arzt- und 
Therapiebesuche) in der nahen Umgebung zu erledigen und im nachbarschaftlichen 
Umfeld auch soziale Kontakte zu pflegen. Im Übrigen besteht kein Grund zur Annahme, 
dass die Beschwerdeführerin den Elektrorollstuhl oder austauschweise wie vorliegend den 

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Elektroscooter nicht selbst bedienen kann (vgl. IV-act. 118 S. 2). Der gesetzlich 
angestrebte Eingliederungszweck ist dementsprechend auch insofern erfüllt. Entgegen der 
Auffassung der Beschwerdegegnerin sind die Voraussetzungen für eine 
Kostenübernahme durch die Invalidenversicherung somit gegeben. Davon geht im 
Übrigen auch die SAHB-Hilfsmittelberatung aus, kam sie anlässlich ihrer Abklärungen im 
Februar 2019 doch zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin für die selbständige 
Fortbewegung im Aussenbereich auf ein Hilfsmittel angewiesen sei. Deshalb schlug sie 
der IV-Stelle den Elektroscooter im Austausch zu einem Elektrorollstuhl gemäss der 
Offerte der Firma F.________ im Betrag von Fr. 4'250.– als einfaches und zweckmässiges 
Hilfsmittel zur Kostengutsprache vor (vgl. IV-act. 118). 

5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin sowohl zum 
Zeitpunkt der Gesuchstellung im Dezember 2018 bis zum Erlass der angefochtenen 
Verfügung wie auch heute noch auf einen Elektrorollstuhl angewiesen ist, der es ihr 
erlaubt, sich wieder selbständig fortzubewegen und Kontakte mit der Umwelt herzustellen, 
da ihre Gehfähigkeit eingeschränkt ist. Es können ihr daher die Kosten für einen 
Elektroscooter nach dem Grundsatz der Austauschbefugnis gutgeschrieben werden. Wie 
die SAHB-Hilfsmittelberatung zu Recht festgestellt hat, geht die auf der Offerte aufgeführte 
Batterie für Flugreisen im Betrag von Fr. 650.– inkl. MWST indes nicht zu Lasten der 
Invalidenversicherung. Die angefochtene Verfügung vom 25. August 2020 ist nach dem 
Gesagten in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass die 
Beschwerdeführerin im Sinne der Austauschbefugnis Anspruch auf einen Betrag von 
Fr. 4'250.– inkl. MWST an die Vergütung der Kosten für einen Elektroscooter anstelle 
eines Elektrorollstuhls nach Ziff. 9.02 HVI-Anhang hat. 

6. Das Verfahren ist gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG kostenpflichtig. Es ist demnach 
eine Spruchgebühr zu erheben, welche auf Fr. 800.– festgesetzt wird und entsprechend 
dem Ausgang des Verfahrens von der Beschwerdegegnerin zu tragen ist. Der 
Beschwerdeführerin ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– vollumfänglich 
zurückzuerstatten und es ist ihr zulasten der Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG auszurichten, welche ermessensweise auf 
Fr. 2'300.– (inkl. Barauslagen und MWST) festzusetzen ist.

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Urteil S 2020 130

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 25. August 
2020 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Anspruch 
auf einen Betrag an die Vergütung der Kosten für den Elektroscooter im Sinne der 
Erwägungen hat. 

2. Es wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– erhoben, welche der 
Beschwerdegegnerin auferlegt wird. Der Beschwerdeführerin wird der geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.– zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung in 
der Höhe von Fr. 2'300.– (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin (im Doppel), an die IV-
Stelle Zug (Rechnung folgt nach Rechtskraft des Urteils), an das Bundesamt für 
Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die 
Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 25. Mai 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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