# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1872d0c5-db35-5bb3-b5ea-4bcce3855e21
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-30
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 30.05.2024 IV 2022/183
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2022-183_2024-05-30.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2022/183

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 13.09.2024

Entscheiddatum: 30.05.2024

Entscheid Versicherungsgericht, 30.05.2024
Art. 28 Abs. 1 IVG. Art. 87 Abs. 2 IVV. Wiederanmeldung Invalidenrente nach 
rechtskräftiger Abweisung eines Rentenanspruchs. PMEDA-Gutachten. 
Trotz der von der EKQMB am 4. Oktober 2023 abgegebenen Empfehlung, die 
Zusammenarbeit mit der PMEDA AG einzustellen bzw. bei dieser Stelle keine 
medizinischen Gutachten mehr einzuholen, weist das vorliegend zu 
beurteilende Gutachten keine derart gravierenden Mängel auf, dass nicht 
darauf abgestellt werden könnte. Nachdem somit immer noch ein 
rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert, ist die Beschwerde 
abzuweisen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 30. Mai 2024, IV 2022/183). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_458/2024.

Entscheid vom 30. Mai 2024

Besetzung

Versicherungsrichterin Corinne Schambeck (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen 

Michaela Machleidt Lehmann und Christiane Gallati Schneider; Gerichtsschreiber Jürg 

Schutzbach

Geschäftsnr.

IV 2022/183

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Michael Walder, Studer Zahner Anwälte AG, 

Neugasse 40, Postfach 2020, 9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ meldete sich nach einem Bandscheibenvorfall im Februar 2013 wegen 

Rückenproblemen erstmals am 19. September 2013 bei der IV-Stelle des Kantons St. 

Gallen zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche Integration/

Rente) an (act. G 7.2/4). Er ist gelernter Motorradmechaniker und arbeitete ab dem Jahr 

2013 im Aussendienst als Vermögensverwalter. Nachdem die IV-Stelle diverse 

Arztberichte eingeholt sowie berufliche Massnahmen abgewiesen hatte (vgl. act. 

G 7.2/42 und 46) und der Versicherte im August 2014 stationär in den Kliniken Valens 

behandelt worden war (act. G 7.2/65.14), gab die IV-Stelle ein polydisziplinäres 

Gutachten bei der Swiss Medical Assessment- and Business-Center AG Bern 

(nachfolgend: SMAB) in Auftrag. Die SMAB-Gutachter kamen zum Schluss, dass der 

Versicherte in angepasster Tätigkeit zu 80% (volles Pensum mit Minderung der 

Leistungsfähigkeit um 20%) arbeitsfähig sei. Demgegenüber seien namentlich 

Tätigkeiten, die überwiegend sitzend auszuüben seien – wozu auch häufiges 

Autofahren zähle – wegen der Rückenpathologie ungünstig (act. G 7.2/91.17 und 

91.20). In der Folge wies die IV-Stelle das Rentengesuch gestützt auf das SMAB-

Gutachten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 16% mit Verfügung vom 

25. Oktober 2016 ab (act. G 7.2/135).

A.a. 

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B.  

Im anschliessenden Beschwerdeverfahren stellte das Versicherungsgericht des 

Kantons St. Gallen in medizinischer Hinsicht mit den Parteien auf das SMAB-

Gutachten ab und hielt fest, dass dem Versicherten die innegehabte Tätigkeit im 

Aussendienst verbunden mit der Notwendigkeit des häufigen und längerfristigen 

Autofahrens bzw. des überwiegenden Sitzens nicht mehr zumutbar sei, der Versicherte 

aber in einer adaptierten Tätigkeit (Vermögensverwaltung, Finanzberatung, ohne 

Aussendienst) zu 80% arbeitsfähig sei. Umstritten war einzig der 

Einkommensvergleich. Gestützt auf ein Valideneinkommen von Fr. 111'867.-- und ein 

Invalideneinkommen von Fr. 80'094.-- errechnete das Versicherungsgericht einen 

Invaliditätsgrad von 28% und wies dementsprechend die Beschwerde ab (Entscheid IV 

2016/411 vom 10. Dezember 2018). Der Entscheid erwuchs unangefochten in 

Rechtskraft.

A.b. 

Mit Wiederanmeldung vom 22. Januar 2020 machte der Versicherte geltend, auf 

Grund seiner verschlechterten finanziellen Situation mit Abhängigkeit vom Sozialamt 

habe sich seit 2019, vermutlich schon früher, eine Depression entwickelt, die er aktuell 

behandeln lasse. Zudem habe er sich einer Leistenoperation unterziehen müssen. Er 

ersuche daher um Unterstützung im Bereich der beruflichen Eingliederung (act. 

G 7.2/165).

B.a. 

Mit Arztbericht vom 20. Februar 2020 gab der Hausarzt Dr. med. B.___, Facharzt 

für Allgemeinmedizin, an, beim Versicherten beständen aktuell eine Psoriasis vulgaris 

am gesamten Körper, Schmerzen im rechten Kniegelenk sowie in der rechten Schulter, 

im Nacken und im Kreuz. Weiter bestehe eine Fingersteifigkeit sowie eine psychische 

Verarbeitungsproblematik. Die Diagnosen lauteten im Wesentlichen auf eine 

Gonarthrose beidseits bei Status nach VKB-Plastik (Vordere-Kreuzbandersatzplastik) 

links und rechts, chronische Schulterschmerzen rechts bei Status nach unklarer 

Schulteroperation, chronisches lumbo- und cervikovertebrales Syndrom mit Chondrose 

und Spondylarthrose LWK/SWK1, Streckhaltung und Chondrose C4/5, Psoriasis 

vulgaris mit Hauptbefall von Beinen und Rumpf. Aktuell sei keine Arbeitsfähigkeit 

gegeben (act. G 7.2/177.3 f.). Im Arztbericht vom 22. März 2020 führten die 

Psychiatrie-Dienste C.___ aus, es beständen eine mittelgradige depressive Episode, 

B.b. 

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differentialdiagnostisch schwere depressive Episode (ICD-10: F32.1), sonstige 

Reaktionen auf schwere Belastung: posttraumatische Verbitterungsstörung (F43.8), 

eine Adipositas mit BMI 34 (E66.90), eine essentielle Hypertonie (I10.90), eine Psoriasis 

(L40.9) sowie vordiagnostiziert ein chronifiziertes, gemischt-nozizeptiv neuropatisches, 

multilokuläres Schmerzsyndrom (R52.2). Die Arbeitsfähigkeit sei deutlich 

eingeschränkt. Der Versicherte sehe sich aktuell auf Grund seiner somatischen 

Beschwerden und der sehr deutlich erlebten Schmerzsymptomatik nicht in der Lage, 

für mehr als nur wenige Stunden, fraglich nur für wenige Minuten pro Tag einer 

geordneten Tätigkeit nachzugehen. Ob wieder eine verwertbare Arbeitsfähigkeit im 

ersten Arbeitsmarkt erreicht werde, könne aktuell nicht vorhergesagt werden (act. 

G 7.2/170). Der RAD hielt in seiner Stellungnahme vom 27. April bzw. 5. Mai 2020 fest, 

dass aus rein somatischer Sicht sich im Grossen und Ganzen keine Änderungen in der 

quantitativen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Vergleich zum SMAB-Gutachten 

ergäbe. Aus psychiatrischer Sicht würde neu eine depressive Symptomatik 

beschrieben (act. 7.2/179).

Nach Einholen weiterer Arztberichte, insbesondere eines Arztberichts von Dr. med. 

D.___, Facharzt für Dermatologie, vom 8. Mai 2020, welcher eine Psoriasis vulgaris und 

capitis diagnostizierte, und eines Verlaufsberichts der Psychiatrie-Dienste C.___ vom 

15. September 2020 (act. G 7.1/184 und 189), klärte die IV-Stelle den Anspruch auf 

Integrationsmassnahmen ab (act. G 7.1/192). In der Folge wurde dem Versicherten für 

den Zeitraum vom 4. Januar 2021 bis zum 31. März 2021 ein Belastbarkeitstraining in 

der Stiftung E.___ zugesprochen (act. G 7.1/201). Als Ziele wurden unter anderem die 

Klärung der Eignung und Ressourcen in einem ideal adaptierten Berufsfeld, eine 

Steigerung der Arbeitsleistung von 2 auf 4 Stunden an mindestens 4 Tagen pro Woche 

sowie die Aufrechterhaltung und Stabilisierung einer Tagesstruktur definiert (act. 

G 7.1/198). Da nach dem regulären Ablauf des Belastungstrainings per 31. März 2021 

das Ziel einer Präsenzzeit von 50 % nicht erreicht werden konnte und sich der 

Versicherte subjektiv nicht in der Lage fühlte, einer beruflichen Tätigkeit im 

1. Arbeitsmarkt nachzugehen, wurden die Eingliederungsmassnahmen eingestellt und 

die Rentenprüfung eingeleitet (act. G 7.1/218.6 f., 221.1 und 235).

B.c. 

Die IV-Stelle holte nochmals die neuesten Arztberichte ein. Dr. B.___ ging in 

seinem Verlaufsbericht vom 24. August 2021 von einem verschlechterten 

B.d. 

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Gesundheitszustand und einer geänderten Diagnose aus. Neu beständen zusätzlich 

diverse Gelenksschmerzen, zunehmend seit 2020. Dem Versicherten seien auf Grund 

der Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit weder die bisherige noch eine 

andere Tätigkeit zumutbar (act. G 7.1/238.2 f.). Die Psychiatrie-Dienste C.___ gingen in 

ihrem Verlaufsbericht vom 14. September 2021 von einem weitgehend unveränderten, 

eher noch verschlechterten Zustandsbild aus. Das Erreichen einer verwertbaren 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erscheine nicht möglich. Auf Grund der 

bereits länger dauernden Krankheitsgeschichte und der posttraumatischen 

Verbitterungsstörung sei von einem längeren und schwierigen Krankheitsverlauf 

auszugehen (act. G 7.1/240).

Am 15. Oktober 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es sei eine 

polydisziplinäre Untersuchung notwendig (Allgemeine/Innere Medizin, Dermatologie, 

Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie [act. G 7.1/241]). Der Auftrag wurde der PMEDA 

AG, Zürich, zugeteilt (act. G 7.1/243, 246). Die Begutachtung fand im Zeitraum vom 

6. bis 15. Dezember 2021 statt. Am 24. März 2022 erstattete die PMEDA AG ihr 

Gutachten. Die Experten stellten keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit ohne hohe Stressbelastung. 

Diesbezüglich teilte der orthopädische Gutachter die Einschätzung seines 

Vorgutachters aus dem Jahr 2015, der eine um 20 % geminderte Arbeitsfähigkeit in 

angepassten Tätigkeiten auf Grund von nicht gänzlich vermeidbaren orthopädischen 

Beschwerden postuliert hatte, nicht (act. G 7.1/267.189). Ohne Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit in einer Tätigkeit als Vermögensberater oder einer vergleichbaren, 

körperlich überwiegend leichten Tätigkeit stellten die Gutachter unter anderem die 

Diagnosen einer arteriellen Hypertonie, einer Adipositas WHO Grad II, einer 

Dyslipidämie, einer Hepatopathie, einer Psoriasis vulgaris, einer Migräne, eines 

möglichen Wurzelreizsyndroms S1 links und einer Gonarthrose beidseits. Namentlich 

konnte der psychiatrische Gutachter weder die behandlerseitig diagnostizierte 

mittelgradige depressive Episode noch die posttraumatische Verbitterungsstörung 

bestätigen. In angepassten Tätigkeiten (körperlich überwiegend leicht, 

wechselbelastend, ohne höhere Stressbelastung) bestehe – auch rückblickend 

gesehen – keine dauerhafte Einschränkung (act. G 7.1/267.19 f., 267.22 und 221).

B.e. 

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Mit Vorbescheid vom 5. Mai 2022 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten an, dass 

kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Dabei stützte sie sich auf die im 

PMEDA-Gutachten attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. 

Beim Einkommensvergleich ging sie sowohl beim Validen- als auch beim 

Invalideneinkommen vom Tabellenlohn (Niveau 1, Hilfsarbeitertätigkeiten) und damit 

von einem Invaliditätsgrad von 0 % aus (act. G 7.1/280 - 282).

B.f. 

Mit Einwand vom 7. Juni 2022 zeigte sich der Versicherte mit dem Vorbescheid 

nicht einverstanden und machte im Wesentlichen geltend, das PMEDA-Gutachten sei 

ungerecht und fehlerhaft. So seien aktuelle Befunde wie die Bildgebung der 

Wirbelsäule vom 21. Dezember 2021 nicht berücksichtigt worden. Im Weiteren 

äusserte diverse Beanstandungen im Zusammenhang mit den fachärztlichen 

Begutachtungen, namentlich, dass die jeweiligen Untersuchungen nur sehr kurz 

gewesen, keine Tonaufzeichnungen gemacht und dass gewisse Befunde und von ihm 

gemachte Angaben von den Gutachtern unterschlagen oder falsch wiedergegeben 

worden seien (act. G 7.1/291.1 - 5).

B.g. 

Nach einer Rückfrage bei der PMEDA AG betreffend die Modalitäten der 

Untersuchung (act. G 7.1/296 und 300) wies die IV-Stelle das Rentengesuch gemäss 

Vorbescheid mit Verfügung vom 7. Oktober 2022 ab. Sie begründete ihren Entscheid 

damit, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht das psychiatrische Teilgutachten der 

PMEDA AG weiterhin nachvollziehbar sei und im Einwand auch lediglich bemängelt 

werde, dass die Begutachtung nur 35 Minuten gedauert habe. Der psychiatrische 

Experte habe keine Hinweise auf eine psychiatrisch begründbare erhebliche 

Einschränkung der Belastbarkeit in einer Arbeitstätigkeit gefunden und auch die 

psychopathologischen Befunde hätten keine Auffälligkeiten gezeigt. Aus Sicht des 

Facharztes für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 

seien die erhobenen Einwände in weiten Teilen nicht medizinisch begründet. Die 

aktuelle Bildgebung sei in der Arbeitsfähigkeitsschätzung berücksichtigt worden. Für 

eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit sei unter Berücksichtigung der 

Befunde und Indikatoren keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert worden. Es 

sei ein relativ schwerer HWS-Befund erhoben worden. Allerdings seien in der klinischen 

Untersuchung keine diesbezüglichen Beschwerden geklagt worden. Gleichzeitig seien 

die geklagten LWS-Beschwerden in der Bildgebung nicht objektivierbar gewesen und 

B.h. 

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C.  

es habe ein diffuses Schmerzbild bestanden. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung (von 

100% in einer adaptierten Tätigkeit) sei gestützt auf die dargestellten Befunde plausibel 

nachvollziehbar. Zu den formalen Punkten gelte es nach Rücksprache mit den 

Gutachtern festzuhalten, dass gemäss den Vorgaben des Bundesamts für 

Sozialversicherungen (BSV) zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung noch keine 

Verpflichtung zu Tonaufzeichnungen bestanden habe. Der Einkommensvergleich sei zu 

korrigieren. Demnach sei das Valideneinkommen auf Fr. 116'759.-- (gemäss Entscheid 

des Versicherungsgerichts IV 2016/411 vom 10. Dezember 2018 und angepasst an die 

Nominallohnentwicklung) und das Invalideneinkommen auf Fr. 106'711.-- (gemäss der 

Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des BSV, Kompetenzniveau 2, Männer, Sektor 

64/66, Nominallohnentwicklung angepasst) festzusetzen. Daraus resultiere ein 

Invaliditätsgrad von 9%. Es bestehe demnach kein Rentenanspruch (act. G 7.1/301).

Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 7. November 

2022 mit dem Antrag auf deren Aufhebung. Es sei vom Versicherungsgericht ein 

Gerichtsgutachten beim asim Begutachtung Universitätsspital Basel oder der 

medexperts ag einzuholen und danach neu über die dem Versicherten (nachfolgend: 

Beschwerdeführer) zustehenden gesetzlichen Leistungen aus IVG zu entscheiden. 

Eventualiter sei die Angelegenheit zur Einholung eines Gutachtens beim asim 

Begutachtung Universitätsspital Basel oder der medexperts ag an die IV-Stelle 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen. Subeventualiter seien dem 

Beschwerdeführer die ihm zustehenden gesetzlichen Leistungen (mindestens eine 

halbe Rente) zuzusprechen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu 

gewähren. Zur Begründung liess der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter 

ausführen, das PMEDA-Gutachten komme zum Schluss, dass auch retrospektiv eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in angepassten Tätigkeiten 

anzunehmen sei – explizit im Widerspruch zum SMAB-Gutachten (vom 31. August 

2015) und nicht auf Grund einer Besserung des Gesundheitszustands. Anstatt einer 

Verbesserung der Befunde sei vielmehr ersichtlich, dass seit der Begutachtung durch 

die SMAB AG neu u.a. eine Gonarthrose links sowie eine erhebliche Verschlechterung 

der degenerativen Befunde cervical vorliege. Im psychiatrischen Gutachten der PMEDA 

AG werde zwar keine erhebliche Einschränkung der Belastbarkeit in einer 

C.a. 

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Arbeitsfähigkeit angenommen. Insgesamt sei aber selbst bei Abstellen auf die 

Beurteilung des psychiatrischen Teilgutachtens eine Verschlechterung des 

Gesundheitszustands erstellt. So werde zum einen festgehalten, dass bezüglich der 

depressiven Episode zumindest von einer "weitgehenden Remission" auszugehen sei 

bzw. eine solche "zumindest nicht mehr" zu begründen sei, womit eine depressive 

Episode in der Vergangenheit nicht ausgeschlossen werde. Sodann werde ein 

Fehlgebrauch von Opioiden mit einer assoziierten affektiven Störung diagnostiziert, 

weshalb Arbeiten mit höherer Stressbelastung, höheren Anforderungen an die soziale 

Kompetenz sowie Nachtarbeit vorerst ungeeignet seien. Das angepasste 

Tätigkeitsprofil sei damit im Vergleich zum SMAB-Gutachten aus psychiatrischer Sicht 

eingeschränkter. Es leuchte nicht ein, dass sich die Arbeitsfähigkeit verbessert haben 

solle, obwohl sich die somatischen Befunde verschlechtert hätten sowie neu 

psychische Beschwerden hinzugetreten seien, die zumindest qualitative Auswirkungen 

auf das angepasste Tätigkeitsprofil hätten. Im Weiteren sei von einer aktenwidrigen 

Annahme des angestammten Tätigkeitsprofils auszugehen. Gemäss dem bereits 

ergangenen Entscheid des Versicherungsgerichts sei der Beschwerdeführer in seiner 

angestammten Tätigkeit im Aussendienst mit der Notwendigkeit des häufigen und 

längerfristigen Autofahrens/Sitzens seit November 2013 nicht mehr arbeitsfähig, in 

einer adaptierten Tätigkeit aber zu 80%. Die bisherige oder eine andere 

Dienstleistungstätigkeit in der Finanzbranche wie z. B. Vermögensverwalter oder 

Finanzberater ohne Aussendiensttätigkeit seien sodann auch aus psychiatrischer Sicht 

– selbst bei Abstellen auf das psychiatrische Gutachten – nicht mehr als geeignet zu 

betrachten, da solche Arbeiten hohe Anforderungen an die Stressbelastbarkeit sowie 

eine hohe soziale Kompetenz erforderten. Zudem finde keine Auseinandersetzung mit 

den Ergebnissen des Belastbarkeitstrainings statt. Die Einschätzung der PMEDA AG 

stehe in offensichtlicher und erheblicher Diskrepanz zur Leistung, die der 

Beschwerdeführer in der Lage gewesen sei, bei einwandfreiem Einsatz tatsächlich zu 

erbringen. Dadurch würden ernsthafte Zweifel am beanstandeten Gutachten 

begründet. Dieses erweise sich als nicht nachvollziehbar und schlüssig, weshalb 

diesem kein Beweiswert beizumessen sei. Selbst wenn jedoch auf das Gutachten 

abgestellt würde, sei der Einkommensvergleich mit Blick auf die dokumentierten 

gesundheitlichen Verschlechterungen neu vorzunehmen, da sich das Tätigkeitsprofil 

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einer angepassten Tätigkeit im Vergleich zum SMAB-Gutachten noch eingeschränkter 

darstelle (act. G 1).

Mit Eingabe vom 30. November 2022 reichte der Rechtsvertreter einen Arztbericht 

von Dr. B.___ vom 15. November 2022 ein. Darin äusserte Dr. B.___ die Ansicht, dass 

in einer wechselbelastenden Tätigkeit – allerdings vor allem auf Grund der vom 

Beschwerdeführer subjektiv geschilderten Beschwerden, ohne Rücksicht auf die von 

ihm nicht beurteilbare psychische Komponente – höchstens eine geringe 

Teilarbeitsfähigkeit bestehe. Insgesamt sei von einer Verschlechterung der 

Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule auszugehen (act. G 5.1).

C.b. 

Mit Beschwerdeantwort vom 6. Dezember 2022 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung brachte sie vor, 

es sei die Aufgabe einer medizinischen Fachperson und nicht diejenige der 

Berufsberatung, zur Frage Stellung zu nehmen, in welchen Tätigkeiten und in welchem 

Ausmass es einer versicherten Person zumutbar sei, zu arbeiten. Entgegen der Ansicht 

des Beschwerdeführers sei zudem nicht nötig gewesen, dass sich die PMEDA mit dem 

BEFAS-Bericht auseinandergesetzt habe. Beim Beschwerdeführer bestehe eine hohe 

nicht objektivierbare Krankheitsüberzeugung, weshalb die Ergebnisse der BEFAS-

Abklärung bezüglich einer Arbeitsfähigkeit von vornherein nicht relevant seien. Im 

neurologischen Teilgutachten der PMEDA werde gestützt auf die erhobene Befundlage 

nachvollziehbar dargelegt, weshalb keine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen oder 

einer adaptierten Tätigkeit vorliege. Im orthopädischen Teilgutachten werde weiter 

schlüssig ausgeführt, weshalb beim Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit 

von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Zudem halte der Gutachter gestützt 

auf die orthopädische Befundlage fest, dass der Beschwerdeführer auch in einer 

überwiegend sitzenden Tätigkeit voll arbeitsfähig und ihm demnach die bisherige 

Tätigkeit als Vermögensberater uneingeschränkt zumutbar sei. Es handle sich letztlich 

um eine im Vergleich zum SMAB-Gutachten andere Einschätzung des gleichen 

medizinischen Sachverhalts. Die Einschätzung von Dr. B.___ im Schreiben vom 

15. November 2022 bringe keine neuen Aspekte, zumal dieser als Internist nicht 

fachärztlich qualifiziert sei, die orthopädische Befundlage zu beurteilen. Bezüglich der 

psychiatrischen Einschätzung gingen beide Gutachterstellen von einer vollen 

Arbeitsfähigkeit aus. Der psychiatrische Experte der PMEDA empfehle einzig, dass der 

C.c. 

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Beschwerdeführer Tätigkeiten mit hohen Anforderungen an die Stressbelastung auf 

Grund des Fehlgebrauchs von Opioiden vorerst vermeiden sollte. Dies schliesse 

entgegen der beschwerdeführerischen Ansicht Tätigkeiten als Vermögensberater nicht 

per se aus. Weil kein Revisionsgrund gegeben sei, habe der Beschwerdeführer 

weiterhin keinen Anspruch auf eine IV-Rente (act. G 7).

Mit verfahrensleitender Verfügung vom 9. Dezember 2022 wurde dem 

Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten 

und Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) gewährt (act. G 8).

C.d. 

Mit Replik vom 10. März 2023 liess der Beschwerdeführer unter anderem durch 

seinen Rechtsvertreter geltend machen, die abschliessende Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit obliege zwar zur Hauptsache, jedoch nicht ausschliesslich, den Ärzten. 

Die Bewertung seiner Leistung im Belastungstraining bei der Stiftung E.___ wäre 

Aufgabe der Gutachtenstelle, nicht der Beschwerdegegnerin, gewesen. Im 

Schlussbericht der Stiftung E.___ vom 27. Mai 2021 würden nach der dreimonatigen 

Abklärung keine Mängel am Arbeitsverhalten oder Einsatz erwähnt. Damit auf das 

Gutachten als abschliessende Beurteilung abgestellt werden könne, müsse es 

beweiswertig sein und sich mit den relevanten Vorakten auseinandersetzen, was 

vorliegend nicht der Fall sei. Im Belastungstraining hätten sich einerseits die 

körperlichen Beschwerden, andererseits auch eine psychiatrische Problematik gezeigt. 

Die Beschwerdegegnerin lege nicht dar, weshalb die verbesserte Arbeitsfähigkeit und 

die diametral entgegenstehende 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten 

Tätigkeit im Vergleich zum SMAB-Gutachten nun plötzlich einleuchten solle. Im 

Vergleich zum letzteren Gutachten seien neu psychische Beschwerden sowie 

verschlechterte Befunde im somatischen Bereich hinzugetreten, weshalb eine 

Verbesserung der Arbeitsfähigkeit nicht eingängig sei. Nachdem sich das PMEDA-

Gutachten nicht hinreichend darüber ausspreche, inwiefern eine Veränderung des 

Gesundheitszustands seit dem SMAB-Gutachten stattgefunden habe, komme ihm für 

die Belange der Rentenrevision kein genügender Beweiswert zu. In einer (durch den 

Beschwerdeführer veranlassten) Beurteilung vom 26. Februar 2023 nehme Prof. Dr. 

med. F.___, Facharzt für Neurochirurgie, Stellung zum Gutachten und führe aus, dass 

er das vom orthopädischen Gutachter festgestellte "Gegenspannen" nicht habe 

objektivieren können. Zudem schreibe er das vom Gutachter festgestellte – und auch 

C.e. 

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Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge 

sowie den Inhalt der übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen.

von ihm bemerkte – inkonstante Hinken einer wechselnden Ausprägung der 

Schmerzsymptomatik und der augenblicklichen Befindlichkeit des Beschwerdeführers 

zu. Prof. Dr. F.___ gehe auch von einer mangelnden Kenntnis oder Berücksichtigung 

der Besonderheiten des chronischen Schmerzgeschehens bei allen Gutachtern aus. 

Demgegenüber habe die Psychiatrie C.___ auf die fehlende Konzentrationsfähigkeit, 

auf die Unfähigkeit, einem Druck bei der Arbeit standzuhalten, auf die mangelnde 

Ausdauer und auf die Unfähigkeit des Beschwerdeführers, im Team zu arbeiten, 

hingewiesen. Dies seien alles typische Merkmale eines chronifizierten Schmerzes. Prof. 

Dr. F.___ lege einleuchtend dar, dass er auf Grund des chronischen Schmerzsyndroms 

und den multiplen somatischen Beschwerden in der angestammten wie auch einer 

angepassten Tätigkeit eingeschränkt arbeitsfähig sei. Die Einholung eines 

Verlaufsgutachten (inkl. der von Prof. Dr. F.___ vorgeschlagenen EFL) sei unabdingbar. 

Zudem beantragt der Beschwerdeführer, die Kosten für die Beurteilung durch Prof. Dr. 

F.___ von Fr. 1'500.-- seien durch die Beschwerdegegnerin zu übernehmen (act. G 14 

und 14.1).

Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (vgl. act. G 16).C.f. 

Mit Schreiben vom 12. Oktober 2023 ersuchte der Rechtsvertreter, dass das 

vorliegende PMEDA-Gutachten auf Grund der jüngsten Entwicklung, wonach das 

Bundesamt für Sozialversicherungen die IV-Stellen angewiesen habe, medizinische 

Gutachten nicht mehr an die PMEDA AG zu vergeben, besonders kritisch zu würdigen 

sei. Zu den zahlreichen Indizien gegen das Gutachten, welche in der Beschwerde und 

in der Replik bereits vorgebracht worden seien, komme nun die Tatsache, dass 

gemäss der Eidgenössischen Kommission für die Qualität bei der medizinischen 

Begutachtung (EKQMB) PMEDA-Gutachten häufig inhaltliche und formale Mängel 

aufwiesen. Das Gericht werde gebeten, baldmöglichst antragsgemäss zu entscheiden 

und ein Gerichtsgutachten bei einer der genannten Gutachterstellen einzuholen (act. 

G 19). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme (act. G 25).

C.g. 

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Erwägungen

1.

Nach vorgängiger Abweisung des Rentenanspruchs (Urteil des Versicherungsgerichts 

des Kantons St. Gallen IV 2016/411 vom 10. Dezember 2018) trat die 

Beschwerdegegnerin aufgrund Glaubhaftmachung eines veränderten 

Gesundheitsschadens (Beschreibung depressiver Symptomatik, vgl. RAD-

Stellungnahme vom 5. Mai 2020; act. G 7.1/179; vgl. Art. 87 Abs. 2 und 3 der 

Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]) zu Recht auf das neue 

Gesuch vom 22. Januar 2020 (act. G 7.2/165) ein und prüfte es umfassend.

2.  

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der 

Rentenanspruch des Beschwerdeführers.

2.1. 

Am 1. Januar 2022 sind mit der Revision zur Weiterentwicklung der 

Invalidenversicherung verschiedene Änderungen des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) und der IVV sowie am 1. Januar 2024 eine 

Änderung betreffend die Bestimmung des Invalideneinkommens Art. 26  Abs. 3 IVV in 

Kraft getreten. Die vorliegend angefochtene Verfügung datiert vom 7. Oktober 2022. In 

zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der 

Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands 

Geltung haben (BGE 144 V 210 E. 4.3.1). Vorliegend meldete sich der 

Beschwerdeführer im Januar 2020 erneut zum Rentenbezug an (act. G 7.2/165), 

weshalb frühestens ab Juli 2020 ein Rentenanspruch in Betracht fällt (vgl. Art. 29 Abs. 

1 IVG). Soweit die angefochtene Verfügung einen noch unter Geltung des alten Rechts 

entstandenen Rentenanspruch zum Gegenstand hat, sind die Bestimmungen in der bis 

31. Dezember 2021 gültig gewesenen Fassung anwendbar (vgl. auch Kreisschreiben 

über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR], Rz 9101 und Urteil des 

Bundesgerichts vom 29. Juni 2023, 9C_499/2022, E. 4.1). Sie werden nachfolgend in 

diesen Fassungen zitiert.

2.2. 

bis

Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre 

Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 

zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern 

können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu 

2.3. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 13/24

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mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 

SR 830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 

überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG i.V.m. 

Art. 28a Abs. 1 IVG). Die Rentenabstufungen nach Art. 28 Abs. 2 IVG geben bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 50 % Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 60 % Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei 

einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rente.

2.4. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der 

medizinischen Fachpersonen ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des 

Beweiswerts eines medizinischen Berichts ist entscheidend, ob er für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a). Rechtsprechungsgemäss ist den im Rahmen des 

Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten und -

ärztinnen, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

2.5. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 14/24

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3.   

nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 

schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 

konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 E. 

1.3.4; Urteil des Bundesgerichts vom 13. Februar 2019, 8C_801/2018, E. 4.3). Ebenfalls 

ist bei der Würdigung der medizinischen Aktenlage der Erfahrungstatsache Rechnung 

zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 

Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen. 

Dies gilt für Hausärzte wie auch für spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (vgl. 

statt vieler: Entscheide des Bundesgerichts vom 3. Mai 2021, 8C_164/2021, E. 3.2.1, 

und vom 17. Februar 2021, 8C_783/2020, E. 5.2, je mit Hinweisen).

Medizinische Grundlage der angefochtenen Verfügung bildet das PMEDA-

Gutachten vom 24. März 2022. Dessen Beweiskraft ist umstritten.

3.1. 

Wie das Bundesgericht mit Urteil 8C_122/2023 vom 26. Februar 2024 entschieden 

hat, ist bei der Würdigung von durch die PMEDA AG erstellten Gutachten dem 

Umstand Rechnung zu tragen, dass die Invalidenversicherung gestützt auf die am 4. 

Oktober 2023 veröffentlichte Empfehlung der EKQMB die Vergabe von bi- und 

polydisziplinären Expertisen an diese Gutachterstelle beendet hat. In der 

Übergangssituation, in der bereits eingeholte Gutachten der PMEDA zu würdigen sind, 

rechtfertigt es sich, an die Beweiswürdigung strengere Anforderungen zu stellen und 

die beweisrechtliche Situation der versicherten Person mit derjenigen bei 

versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen zu vergleichen. In 

solchen Fällen genügen bereits relativ geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, um eine neue Begutachtung anzuordnen 

bzw. ein Gerichtsgutachten einzuholen (E. 2.3). Die strengeren Anforderungen an die 

Beweiswürdigung entbinden die beschwerdeführende Person aber nicht von ihrer 

Pflicht, allfällige Mängel des PMEDA-Gutachtens aufzuzeigen (Urteil des Bundesgericht 

8C_707/2023 vom 15. April 2024 E. 5.5). Im Übrigen ist festzuhalten, dass die von der 

EKQMB aufgestellten Prüfkriterien (vgl. auch Vorschlag der EKQMB zu den 

Prüfkriterien für die Evaluation von PMEDA AG Gutachten in nicht abgeschlossenen 

Fällen, in: Überprüfungsbericht vom 7. November 2023 über die Gutachten der PMEDA 

AG der Jahre 2022/2023, Anhang 3 [<https://www.ekqmb.admin.ch> unter  

Empfehlungen/Beendigung PMEDA/Dokumente, abgerufen am 7. Juni 2024], vgl. auch 

Qualitätsindikatoren der EKQMB [<https://www.ekqmb.admin.ch> unter 

Empfehlungen/Qualitätsindikatoren, abgerufen am 7. Juni 2024]) für das Gericht 

grundsätzlich nicht verbindlich sind, jedoch zum grössten Teil ohnehin mit den 

3.2. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 15/24

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bundesgerichtlichen Anforderungen an die Beweiskraft eines Gutachtens (siehe E. 2.5 

und BGE 125 V 352 E. 3a) übereinstimmen. Folglich ist ein Gutachten der PMEDA 

derselben eingehenden Prüfung zu unterziehen wie ein Gutachten einer anderen 

Gutachterstelle.

Das PMEDA-Gutachten erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung: Formelle 

Fehler sind keine ersichtlich. So wurde beim Beschwerdeführer insbesondere kein 

Dolmetscher benötigt, die vom Beschwerdeführer ausgefüllten Anamnese-Notizen sind 

lesbar und der Aktenauszug erscheint komplett. Im Übrigen wurde die Anamnese 

durch die einzelnen Sachverständigen ausführlich erhoben. Auch die Befunderhebung 

inklusive Zusatzdiagnostik entspricht dem üblichen Rahmen. Die vorhandenen Akten 

wurden in die medizinische Beurteilung einbezogen. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, 

dass objektiv wesentliche Aspekte im Rahmen der Begutachtung unberücksichtigt 

geblieben sind. Die Herleitung der Diagnosen und die Ausführungen zur Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit sind nachvollziehbar begründet und im Konsens gewürdigt 

worden. Nachfolgend wird näher auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachten 

Mängel eingegangen.

3.3. 

Der Beschwerdeführer behauptet, die Vorakten seien mangelhaft berücksichtigt 

worden bzw. der zeitliche Verlauf sei zu wenig berücksichtigt worden. Eine genügende 

Auseinandersetzung mit den echtzeitlichen psychiatrischen Berichten in den Akten 

finde nicht statt und es werde offengelassen, ob in der Vergangenheit eine depressive 

Episode bestanden habe. Bezüglich des zeitlichen Verlaufs führte der psychiatrische 

Gutachter die massgebenden Berichte der Behandler auf und war sich somit den von 

den Behandlern gestellten Diagnosen bewusst (act. G 7.1/267.228). Er hat sich 

ausführlich mit der von den Behandlern – auch nach Erstattung des Gutachtens – für 

die geltend gemachte Verschlechterung hauptsächlich ins Feld geführten Diagnose 

einer posttraumatischen Verbitterungsstörung (F43.8; vgl. Bericht der Psychiatrie-

Dienste C.___ vom 31. Oktober 2022 [act. G 1.3]) und einer mittelgradigen depressiven 

Episode auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb seiner Ansicht nach nicht alle 

Kriterien dafür erfüllt sind (siehe dazu ausführlich: act. G 7.1/267.222). Er stellte 

überdies fest, dass ein überschaubarer Verlauf für eine psychoreaktive Entwicklung 

bestehe und der Verlauf zeige, dass eine depressive Episode einer leitliniengerechten 

Behandlung gut zugänglich sei. Es finde sich kein Anhalt für eine rezidivierende 

depressive Störung bei Fehlen von depressiven Episoden in der Vorgeschichte und der 

Familienanamnese sowie weitgehend unauffälliger Primärpersönlichkeit (act. 

G 7.1/267.230). Somit ging der Gutachter von einer weitgehenden Remission der von 

den Behandlern beschriebenen depressiven Symptomen aus und sah auch 

3.4. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 16/24

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rückblickend keinen Anhaltspunkt für eine dauerhafte Minderung der Belastbarkeit. Ein 

Mangel im psychiatrischen Teilgutachten ist nicht zu erkennen.

Weiter rügt der Beschwerdeführer eine fehlende Auseinandersetzung mit den 

Ergebnissen des Belastbarkeitstrainings. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die 

geringen Anforderungen an das Eingliederungsprogramm im Wesentlichen gestützt auf 

die damals (vor Einholung eines Gutachtens) einzig verfügbaren Angaben der 

behandelnden Ärzte erfolgt sind (insbesondere Verlaufsbericht der Psychiatrie-Dienste 

C.___ vom 15. September 2020 [act. G 7.1/189.2 ff.]). Sowohl die 

Eingliederungsverantwortliche der Durchführungsstelle (Job Coach) wie auch der IV-

Stelle (IIE) berichteten im Wesentlichen über subjektiv vom Beschwerdeführer 

geäusserte Limitationen seiner Leistungsfähigkeit, wonach er nach eigenen Angaben 

durch das Belastungstraining in eine Negativspirale gekommen sei und es für ihn kaum 

möglich gewesen sei, daraus wieder herauszukommen, bzw. von einem erhöhten 

Pausenbedarf, der (subjektiv) nötig sei (Monatsbericht vom 4. März 2021 und 

Schlussbericht vom 27. Mai 2021, Assessment- und Verlaufsprotokoll [act. G 7.1/210, 

218.6 und 223]). Der psychiatrische Gutachter nimmt zum Belastungstraining immerhin 

indirekt Stellung, indem er dem Bericht der Behandler vom 14. September 2021 und 

deren Bemerkung, wonach im Belastungs- und Aufbautraining die engen Grenzen der 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit bestätigt worden seien, zumindest implizit 

widerspricht bzw. die genannten Feststellungen der Behandler nicht teilt und dies auch 

begründet (act. G 7.1/240.3 und 267.229). Im Übrigen obliegt die Beurteilung eines 

Gesundheitsschadens, der funktionellen Leistungsfähigkeit und der daraus 

resultierenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit den ärztlichen Fachpersonen und 

nicht den Eingliederungsverantwortlichen. Denn – wie auch vorliegend – beruht die 

Einschätzung der Eingliederungsverantwortlichen auf den Leidensangaben und der 

Leidenspräsentation des Beschwerdeführers (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 

1. September 2023, 8C_217/2023, E. 4.1.1). Demnach ist diese Argumentation nicht 

geeignet, die Feststellungen des psychiatrischen Gutachters betreffend (retrospektiver) 

Arbeitsfähigkeit nachhaltig zu erschüttern.

3.5. 

Sodann moniert der Beschwerdeführer eine aktenwidrige Annahme des 

angestammten Tätigkeitsprofils bzw. mangelnde Kenntnis und Auseinandersetzung mit 

dem angestammten Profil. Die Gutachter seien fälschlicherweise davon ausgegangen, 

dass es sich bei der angestammten Tätigkeit um eine leidensadaptierte Tätigkeit 

handle. Dieser Kritik ist zuzustimmen. So hat das hiesige Versicherungsgericht bereits 

in seinem Entscheid IV 2016/411 vom 10. Dezember 2018 festgestellt, dass die 

angestammte Tätigkeit als Finanzberater im Aussendienst mit der Notwendigkeit des 

3.6. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 17/24

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häufigen und längerfristigen Autofahrens bzw. des überwiegenden Sitzens nicht mehr 

zumutbar sei (siehe E. 1.1 und 2.4). Abgesehen davon, dass es die angestammte 

Tätigkeit ohnehin längst nicht mehr gibt, ändert die diesbezügliche Falschannahme im 

Gutachten nichts daran, dass die Experten überzeugend dargelegt haben, dass der 

Beschwerdeführer in einer leidensadaptierten Tätigkeit (körperlich leicht, 

wechselbelastend und bis zur Opioid-Entwöhnung ohne grosse Stressbelastung) voll 

arbeitsfähig ist. Die fehlerhafte Annahme über die angestammte Tätigkeit vermag somit 

den Beweiswert des Gutachtens in der entscheidenden Frage nach 

Funktionseinschränkungen und den daraus fliessenden Folgen für die heute 

bestehende Arbeitsfähigkeit nicht zu schmälern. Vielmehr ist – nachdem sich bezüglich 

des psychiatrischen und des übrigen Gesundheitszustands keine wesentlichen 

Änderungen in Bezug auf das Zumutbarkeitsprofil ergeben – vom bereits mit dem 

Entscheid vom 10. Dezember 2018 festgestellten Tätigkeitsprofil auszugehen 

(Finanzberatung und Vermögensverwaltung ohne Aussendienst). Im 

Belastbarkeitstraining wird zudem darüber berichtet, dass der Beschwerdeführer seine 

Meinung eloquent vertreten und andere von seinen Ansichten überzeugen könne (act. 

G 7.1/210, 223.1), sodass auch von daher keine Einschränkungen in den in Frage 

kommenden Tätigkeiten zu erwarten sind, beinhaltet doch gerade die Finanzberatung 

mit dem regelmässigen Verkauf von Finanzprodukten die Fähigkeit, Kunden zu 

überzeugen. Bei der Einschätzung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit scheinen im 

Übrigen die Psychiatrie-Dienste C.___ von der angestammten Tätigkeit auszugehen. So 

beschrieben sie bereits im Verlaufsbericht vom 15. September 2020, dass die 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit schwierig zu bestimmen sei, da der 

Beschwerdeführer ausschliesslich auf das Wiedererlangen der angestammten Tätigkeit 

fixiert sei und es für ihn sehr herausfordernd sei, sich in eine Situation hineinzudenken, 

in der er eine andere als die ihm bekannte Tätigkeit ausübe. Es sei deshalb schwierig 

zu sagen, wie eine ideal adaptierte Tätigkeit überhaupt aussehen könnte (act. 

G 7.1/189.3). Auch im beschwerdeweise eingereichten Bericht vom 31. Oktober 2022 

beschrieben die Behandler, dass auf Grund der chronisch-depressiven psychischen 

Komponente eine leitende Angestelltentätigkeit im Finanzbereich in der Realität nicht 

vorstellbar und das hypothetische (Validen-)Einkommen von ca. Fr. 116'000.-- nicht 

erzielbar sei (act. G 1.3). Damit bezieht sich ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung jeweils auf 

die unbestrittenermassen nicht mehr zumutbare ursprüngliche Tätigkeit und nicht auf 

eine Verweistätigkeit, weshalb zum Vornherein nicht darauf abzustellen ist.

Für den Beschwerdeführer ist ausserdem nicht nachvollziehbar, weshalb trotz 

seines verschlechterten Gesundheitszustands sich die Arbeitsfähigkeit gegenüber dem 

Gutachten in der Erstanmeldung verbessert haben soll. Er bemängelt, dass sich das 

3.7. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 18/24

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PMEDA-Gutachten nicht zum Beweisthema einer wesentlichen Änderung äussere, 

womit es diesem am erforderlichen Beweiswert mangle. Die Gutachter erklärten jedoch 

durchaus, dass sich der Gesundheitszustand in den einzelnen Fachgebieten seit der 

letzten, dem Gerichtsurteil vom 10. Dezember 2018 zu Grunde liegenden 

medizinischen Beurteilung nicht geändert habe, wobei der neurologische Gutachter 

explizit von ähnlichen klinischen Befunden ausging. Wie bereits in E. 3.4 erwähnt fand 

der psychiatrische Gutachter keinen Anhalt für eine rezidivierende depressive Störung. 

Zudem ging er davon aus, dass die langjährige und medizinisch nicht indizierte Opioid-

Medikation (noch zumal mit zwei parallel verordneten Opioiden) als konkurrierende 

Ursache psychischer (affektive und weitere) Störungen zu berücksichtigen und folglich 

zu revidieren sei (jeweils Frage 8.4 [act. G 7.1/267.97, 133 f., 158, 194 und 241 ff.]). 

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist mit der Formulierung des 

psychiatrischen Gutachters, wonach eine depressive Episode "zumindest nicht mehr" 

zu begründen sei, eine für eine Revision notwendige Verschlechterung des 

psychischen Gesundheitszustands nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

dargetan. Vielmehr bringt der Gutachter damit lediglich zum Ausdruck, dass über den 

vergangenen Verlauf keine sichere Angabe mehr möglich ist. Aus dem Kontext und den 

vorzitierten Ausführungen geht jedenfalls hervor, dass er ein relevantes depressives 

Geschehen in der Vergangenheit nicht für wahrscheinlich hält (und eine bestehende 

rezidivierende depressive Störung für den Untersuchungszeitpunkt bzw. den Zeitpunkt 

des frühestmöglichen Anspruchsbeginns ab Juli 2022 klar verneint). Zudem ging der 

psychiatrische Gutachter beim geschilderten Verlauf von einer guten Behandelbarkeit 

und von einer günstigen Prognose aus (act. G 7.1/267.241). Im Weiteren ist 

nachvollziehbar, dass die vom psychiatrischen Experten genannte, mit dem 

Fehlgebrauch von Opioiden zusammenhängende Einschränkung des Tätigkeitsprofils 

auf Arbeiten ohne hohe Anforderungen an die Stressbelastbarkeit und die soziale 

Kompetenz sowie ohne Nachtarbeit keine Berücksichtigung in der konsensualen 

Arbeitsfähigkeitsschätzung gefunden hat, erachtete der psychiatrische Experte diese 

doch als vorübergehend bis nach der Durchführung einer Opioid-Entgiftung und -

entwöhnung (im Konsens wurde aber ebenfalls darauf hingewiesen, dass Arbeiten mit 

hoher Stressbelastung bis zu einer etablierten Entgiftung und Entwöhnung sowie der 

weiteren begleitenden psychiatrischen Behandlung ungeeignet seien [act. 

G 7.1/267.20], jedoch keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe). 

Ausserdem ging er davon aus, dass die vorgetragenen psychischen Beschwerden mit 

dem Nebenwirkungsprofil der analgetischen Medikation übereinstimmten, sich jene 

nach durchgeführter Entwöhnung also zurückbilden sollten. Jedenfalls ging auch der 

psychiatrische Gutachter explizit davon aus, dass sich durch die leitliniengerecht 

festgestellten Befunde keine dauerhafte Minderung der Belastbarkeit in einer 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 19/24

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adaptierten Tätigkeit ergibt (act. G 7.1/267.223). Einzig der orthopädische Gutachter 

stellte mit der jetzt nachgewiesenen Gonarthrose und den bildmorphologisch schweren 

degenerativen Veränderungen cervical Veränderungen fest. Allerdings wurde bereits im 

SMAB-Gutachten eine Kniepathologie mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

diagnostiziert (Status nach operativer Sanierung einer vorderen Kreuzbandruptur mit im 

MRI beschriebener fortgeschrittener Chondromalazie femorotibial, kleinem freiem 

Gelenkkörper popliteal und reaktivem Reizzustand des rechten Kniegelenks mit 

Reizsynovialitis [act. G 7.2/91.15]). Darauf ist nachfolgend näher einzugehen.

Die Gutachter der SMAB attestierten dem Beschwerdeführer in ihrem Gutachten 

vom 31. August 2015 eine Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit von 80 %. Das 

Versicherungsgericht hielt dieses Gutachten für beweiskräftig und stellte auf die 

gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ab. Hingegen schätzten die 

Sachverständigen der PMEDA im Wiederanmeldungsverfahren die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers in einer adaptierten Tätigkeit auf 100 %. Sie sahen seit dem 

SMAB-Gutachten im Jahr 2015 – entgegen der Meinung des Beschwerdeführers – 

keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes, was im Übrigen auch der 

Beurteilung des RAD in seiner Stellungnahme vom 27. April 2020 entsprach (vgl. act. 

G 7.1/179.3). Ihnen war bekannt, dass sich die degenerativen Veränderungen 

gegenüber der Begutachtung eher verschlechtert hatten. Allerdings sind – wie der 

RAD-Arzt zu Recht ausführte – nicht die Bildgebung, sondern die erhobenen 

Funktionseinschränkungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebend. Die 

unterschiedliche Arbeitsfähigkeitsschätzung kommt letztlich durch eine andere 

Einschätzung des Rendements zustande. So gingen auch die SMAB-Gutachter 

grundsätzlich von einer vollzeitlichen Präsenzzeit aus. Sie begründeten aber ihre 

Schätzung damit, dass auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit nicht gänzlich 

vermeidbare orthopädischen Beschwerden die Produktivität des Beschwerdeführers 

beeinträchtigen könnten (act. G 7.2/91.17). Die PMEDA-Gutachter gehen ebenfalls von 

einer ganztägig verwertbaren Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit ohne 

höhere Stressbelastung aus. Dazu stellen sie fest, dass somatisch orthopädische 

Gesundheitsstörungen vorlägen, die jedoch in einer körperlich leichten Arbeit nicht 

namhaft zum Tragen kommen könnten, zumal die Indikatoren nicht auf eine 

gravierende Alltagsbeeinträchtigung hinwiesen (act. G 7.1/267.17). Mithin beruht die 

unterschiedliche Arbeitsfähigkeitsschätzung überwiegend auf einer nur geringfügig 

anderen Umschreibung des Rendements. Dessen Bezifferung hängt auch von der 

Definition der noch zumutbaren Tätigkeit ab, wobei die SMAB-Experten das 

Belastungsprofil etwas präziser umschrieben. So erachteten die SMAB-Gutachter 

leichte – 10 bis 15 kg –, wechselbelastende Arbeiten ohne Überkopfarbeiten als 

3.8. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 20/24

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zumutbar. Für ungeeignet hielten sie kniende, hockende, kauernde, vorübergebeugt 

stehende, mit repetitiven Bewegungsanforderungen an den Rumpf sowie überwiegend 

sitzende Tätigkeiten. Insgesamt wurden in diesem Profil somit bereits die Beschwerden 

der rechten Schulter, der Knie und des Rückens berücksichtigt. Selbst wenn der 

Beschwerdeführer nun an beiden Knien an Gonarthrose leidet und die 

Rückenbeschwerden rein bildgebend ausgeprägter sind, wurden im Belastungsprofil 

bereits alle Funktionseinschränkungen an den beschriebenen Körperteilen 

berücksichtigt. In der leicht unterschiedlichen Beantwortung einer Ermessensfrage 

(Rendement) lässt sich jedenfalls kein Mangel des PMEDA-Gutachtens erblicken.

Entsprechend den vorgängigen Ausführungen kann die Arbeitsfähigkeit in einer 

adaptierten Tätigkeit jedenfalls nicht tiefer liegen als bei 80 % (SMAB-Gutachten). Dass 

der Arbeitsunfähigkeitsgrad nicht höher als 20 % ist, ergibt sich auch mit der dem 

Beschwerdeführer obliegenden Selbsteingliederungspflicht (Art. 7 IVG) bzw. 

Schadenminderungspflicht (Art. 21 Abs. 4 ATSG). So machten bereits die SMAB-

Gutachter die prognostische Einschätzung des Gesundheitszustands von der 

Entwicklung des Körpergewichts abhängig und wiesen auf die Notwendigkeit einer 

Gewichtsreduktion um ca. 35 kg hin. Diese Gewichtsreduktion könne in Eigenregie 

mittels Kontrolle und Bilanzierung der Nahrungsaufnahme und einer bewegungsaktiven 

Alltagsgestaltung (erschöpfende Spaziergänge, Gymnastik, Fitnesstraining, Velofahren, 

Schwimmen etc.) erfolgen act. G 7.2/91.21). Auch die Experten der PMEDA erachten 

eine Gewichtsreduktion sowie eine psychiatrische Behandlung als vorrangig und 

zumutbar (act. G 7.1/267.22). Der psychiatrische Gutachter empfiehlt zudem die 

Fortführung der laufenden Behandlung sowie gegebenenfalls eine Intensivierung mit 

einem Antidepressivum; darüber hinaus sollten die potentiell suchtinduzierenden 

Opioide unter ärztlicher Aufsicht schrittweise abgesetzt werden (act. G 7.1/267.238). 

Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden sind somit noch nicht 

austherapiert und er hat sich den vorgeschlagenen Therapien aufgrund seiner 

Selbsteingliederungs- und Schadenminderungspflicht zu unterziehen.

3.9. 

Auch der im Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht von Univ. Prof. Dr. F.___, 

Facharzt für Neurochirurgie, vom 26. Februar 2023 vermag das Gutachten nicht zu 

erschüttern. Dieser diagnostizierte ein chronifiziertes Schmerzsyndrom im Stadium II - 

III nach Gerbershagen bei langjährigen erheblichen degenerativen Veränderungen der 

Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, erheblichen pathologischen Veränderungen der 

rechten Schulter und beider Kniegelenke sowie mässigen degenerativen 

Veränderungen der linken Schulter. Beim Beschwerdeführer lägen erhebliche 

degenerative Veränderungen nicht nur an der Wirbelsäule, sondern auch an anderen 

3.10. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 21/24

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Orten des Bewegungsapparates vor. Dies habe vor allem wegen des 

Summationseffekts eine basale, initiierende Bedeutung für das Krankheitsgeschehen. 

Viel wichtiger sei aber die Erkenntnis, dass ein chronifiziertes und somit eigenständiges 

Krankheitsgeschehen vorliege. Darauf werde weder im orthopädischen noch in den 

anderen (Teil-)Gutachten eingegangen. Zur Arbeitsfähigkeit führte Prof. Dr. F.___ aus, 

dass der Beschwerdeführer für die angestammte Tätigkeit eines Vermögensberaters im 

Aussendienst wegen der damit verbundenen Verantwortung und der notwendigen 

Autofahrten nicht geeignet sei (Arbeitsfähigkeit 0 %). Die Arbeitsfähigkeit in einer 

adaptierten Tätigkeit bezifferte er auf 50 %, legte allerdings keine Adaptionskriterien 

fest. Zudem relativierte Prof. Dr. F.___ die eigene Arbeitsfähigkeitsschätzung 

dahingehend, dass es sich dabei lediglich um seine subjektive Einschätzung handle 

und eine Objektivierung durch eine unabhängige EFL (Evaluation der funktionellen 

Leistungsfähigkeit) dringend zu empfehlen sei. Nur durch eine solche Untersuchung 

könne der echte Belastungsgrad des Beschwerdeführers in einer Verweistätigkeit 

punktgenau beurteilt werden. Zu einer möglichen Verschlechterung des 

Gesundheitszustands des Beschwerdeführers seit dem Erstgutachten aus dem Jahr 

2015 mochte Prof. Dr. F.___ keine Stellung nehmen, ging aber davon aus, dass sich 

der Zustand mit Sicherheit nicht verbessert habe (act. G 14.1). In diesem Bericht finden 

sich keine Aspekte, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt 

geblieben wären. Überdies fehlt sowohl eine Beschreibung einer adaptierten Tätigkeit 

als auch eine nachvollziehbare Erklärung, weshalb selbst in einer adaptierten Tätigkeit 

nur eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehen soll. Daher handelt sich lediglich um eine 

andere Einschätzung desselben Sachverhalts. Dasselbe gilt für die Verlaufsberichte der 

behandelnden Ärzte (Hausarzt Dr. B.___, Psychiatrische Dienste C.___) vom 24. August 

2021 bzw. vom 14. September 2021. So ging Dr. B.___ zwar davon aus, dass dem 

Beschwerdeführer keine "andere" Tätigkeit zumutbar sei, begründete diese 

weitgehende Einschränkung aber lediglich mit dem kurzen Hinweis auf die 

persistierenden Schmerzen und die psychische Belastung (act. G 7.1/238.3 f.). 

Demgegenüber umschrieben die Psychiatrischen Dienste C.___ zwar gewisse 

Anforderungen an eine adaptierte Tätigkeit (keine Nachtarbeit und eigene Zeiteinteilung 

von Vorteil), äusserten sich aber nicht zum konkreten Arbeitsfähigkeitsgrad, ausser, 

dass die mögliche Tätigkeit zu Beginn in einem niedrigprozentigen Pensum erfolgen 

solle. Immerhin schlugen sie vor, dass die bekannten beruflichen Stärken und 

Erfahrungen des Beschwerdeführers gefördert und unterstützt werden sollten (act. 

G 7.1/240.3), was wohl impliziert, dass eine adaptierte Tätigkeit nicht grundsätzlich 

anders aussieht als die angestammte (jedoch ohne längere oder häufige Autofahrten 

und ohne hohe Anforderungen an die Stressbelastbarkeit und die soziale Kompetenz).

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 22/24

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4.  

Damit ist festzustellen, dass sich das polydisziplinäre Gutachten vom 24. März 

2022 als vollständig, nachvollziehbar und in sich schlüssig erweist. Weder vermochten 

die Vorbringen des Beschwerdeführers und die Ausführungen der Behandler sowie des 

von ihm beigezogenen Experten Zweifel an dessen Beweiskraft zu erwecken, noch 

ergeben sich andere Anhaltspunkte, die eine weitere Prüfung des medizinischen 

Sachverhalts als notwendig erscheinen liessen. Folglich ist darauf abzustellen und 

entgegen den Anträgen des Beschwerdeführers auf weitere Abklärungen zu verzichten.

3.11. 

Bereits im Entscheid IV 2016/411 vom 10. Dezember 2018 begründete das 

Versicherungsgericht den vorgenommenen Einkommensvergleich eingehend (siehe 

E. 3.3 ff.). Das Valideneinkommen legte es auf Fr. 111'867.-- fest (E. 3.8). Es besteht 

kein Anlass zur Annahme, dass der Beschwerdeführer ohne Beeinträchtigung seiner 

Gesundheit nicht weiterhin als Vermögensverwalter tätig gewesen wäre. Dasselbe gilt 

für das Invalideneinkommen (siehe E. 4.3. ff. des Urteils). Das Belastungsprofil ist nach 

wie vor dasselbe und ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht 

eingeschränkter als zuvor. Daher könnte der Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit 

immer noch verwerten und ein Einkommen gestützt auf die LSE im Kompetenzniveau 2 

erzielen.

4.1. 

Nach ständiger Rechtsprechung sind für den Einkommensvergleich die 

Verhältnisse im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns massgebend. Allfällige 

rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen sind bis zum angefochtenen 

Entscheid zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts vom 9. November 2022, 

8C_350/2022, E. 6 [richtig wohl E. 6.1.1]; BGE 129 V 222). Wird im Rahmen der 

Invaliditätsbemessung auf Tabellenlöhne abgestellt, so sind die aktuellsten 

statistischen Daten beizuziehen (vgl. statt vieler: BGE 143 V 295 E. 2.3 mit Hinweisen). 

Gemeint sind damit die im Verwaltungsverfahren im Entscheidzeitpunkt bezogen auf 

den Zeitpunkt des Rentenbeginns aktuellsten veröffentlichten Daten (Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. März 2024, 8C_166/2023, E. 4.2 und 5.3, mit Hinweisen). 

Nachdem sich der Beschwerdeführer im Januar 2020 erneut bei der 

Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug angemeldet hat, hätte frühestens ab 1. Juli 

2020 ein Rentenanspruch bestanden (Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG). Die angefochtene 

Verfügung erging sodann am 7. Oktober 2022. Am 23. August 2022 wurde die LSE 

2020 veröffentlicht und ist somit massgebend. Der Beschwerdeführer könnte somit 

selbst unter Berücksichtigung einer lediglich 80%igen Arbeitsfähigkeit immer noch ein 

Einkommen von Fr. 84'498.-- erzielen (Fr. 8'443.-- x 12 : 40 x 41,7 x 80 % [LSE 2020, 

Privater Sektor, TA1_tirage_skill_level, Ziff. 64, 66, Finanzdienstleistungen, 

4.2. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 23/24

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5.  

Entscheid

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Kompetenzniveau 2, Männer,]). Das Valideneinkommen von Fr. 111'867.-- würde sich 

per 2020 auf Fr. 117'766.-- belaufen (Fr. 111'867.-- : 104,3 [2014] x 109,8 [2020 

[Schweizerischer Lohnindex: Index und Veränderung auf der Basis 2010 = 100 %, Ziff. 

64, 66, Finanzdienstleistungen]). Damit ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 28,25 % 

([Fr. 117'766.-- - Fr. 84'498.--] : Fr. 117'766.-- x 100), was nach wie vor keinen 

Rentenanspruch ergibt.

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.5.1. 

Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem 

unterliegenden Beschwerdeführer sind die Gerichtskosten vollumfänglich aufzuerlegen. 

Zufolge unentgeltlicher Rechtspflege ist er von der Bezahlung zu befreien.

5.2. 

bis

Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung des Beschwerdeführers. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

(Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) 

pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat 

keine Kostennote eingereicht. In der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit 

erscheint mit Blick auf vergleichbare Fälle eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 

4‘000.-- angemessen. Diese ist um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 des 

Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Somit hat der Staat den Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers pauschal mit Fr. 3‘200.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

5.3. 

Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

5.4. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 24/24

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2.

Der Beschwerdeführer wird von der Bezahlung der Gerichtsgebühr in der Höhe von 

Fr. 600.-- zufolge unentgeltlicher Rechtspflege befreit.

3.

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 3'200.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 30.05.2024
	Art. 28 Abs. 1 IVG. Art. 87 Abs. 2 IVV. Wiederanmeldung Invalidenrente nach rechtskräftiger Abweisung eines Rentenanspruchs. PMEDA-Gutachten. Trotz der von der EKQMB am 4. Oktober 2023 abgegebenen Empfehlung, die Zusammenarbeit mit der PMEDA AG einzustellen bzw. bei dieser Stelle keine medizinischen Gutachten mehr einzuholen, weist das vorliegend zu beurteilende Gutachten keine derart gravierenden Mängel auf, dass nicht darauf abgestellt werden könnte. Nachdem somit immer noch ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert, ist die Beschwerde abzuweisen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 30. Mai 2024, IV 2022/183). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_458/2024.

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		2026-01-28T05:19:04+0100
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