# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d05964b7-195b-5cdb-b91f-2dc250ec3e15
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-15
**Language:** de
**Title:** 5A_907/2025 15.01.2026
**Docket/Reference:** 5A_907/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-01-2026-5A_907-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_907/2025
Urteil vom 15. Januar 2026
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Bovey, Prsident,
Bundesrichter Hartmann, Josi,
Gerichtsschreiberin Lang.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwltin Christina Kotrba,
Beschwerdefhrer,
gegen
1. B.________,
vertreten durch
Rechtsanwltin Seraina Gebhardt Furrer,
2. C.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Remo Habltzel,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Kinderbelange (Wegzug des Kindes, Obhut, Unterhalt),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zrich, I. Zivilkammer, vom 18. September 2025 (LZ240036-O/U).
Sachverhalt:
A.
A.a. C.________ (geb. 1986) und A.________ (geb. 1996) sind die unverheirateten und getrennt lebenden Eltern von B.________ (geb. 2021).
A.b. Bereits kurz nach der Geburt von B.________ kam es zwischen den Eltern zu Streitigkeiten insbesondere betreffend die elterliche Sorge, Obhut und den persnlichen Verkehr, spter auch betreffend Unterhalt. Der Vater gelangte daher nach der Geburt des Kindes an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehrde Hinwil (KESB), der er insbesondere die Anordnung der gemeinsamen elterlichen Sorge beantragte. In diesem Verfahren ging es spter auch um die Frage, ob der Mutter - die die deutsche Staatsangehrigkeit besitzt - die Verlegung des Aufenthaltsortes des Kindes nach (Nord-) Deutschland zu bewilligen ist.
A.c. Mit Entscheid vom 24. Mai 2022 stellte die KESB das Kind unter die gemeinsame elterliche Sorge, bewilligte der Mutter die Verlegung des Aufenthaltsorts des Kinds nach Deutschland und wies den Antrag des Vaters auf Anordnung der alternierenden Obhut ab. Spter regelte die KESB den persnlichen Verkehr zwischen Vater und Kind. Beide Entscheide wurden vom Vater bzw. letzterer auch von der Mutter an den Bezirksrat Hinwil weitergezogen, die Anordnung der gemeinsamen elterlichen Sorge wurde jedoch nicht angefochten. Nachdem die Tochter - vertreten von der Mutter - am 20. September 2022 beim Bezirksgericht Hinwil eine Unterhaltsklage anhngig machte, zog dieses das Verfahren an sich. Das Bezirksgericht stellte der Tochter eine Kindesvertretung zur Seite. Thema des Verfahrens war fortan auch, ob der Mutter die Zustimmung zur Verlegung des Aufenthaltsorts des Kinds nach Deutschland zu erteilen ist. Der Vater wiederum beantragte die Zuteilung der (alleinigen) Obhut ber das Kind an sich.
A.d. Mit Entscheid vom 26. August 2024 beliess das Bezirksgericht das Kind unter der Obhut der Mutter (Dispositiv-Ziff. 1) und berechtigte letztere, den Aufenthaltsort des Kinds nach Deutschland zu verlegen (Dispositiv-Ziff. 2). Soweit vorliegend von Interesse, regelte das Bezirksgericht den persnlichen Verkehr zwischen Vater und Kind fr die Dauer des Aufenthalts von Mutter und Tochter in der Schweiz (Dispositiv-Ziff. 3: bis zum Eintritt in den Kindergarten im Wesentlichen an jedem zweiten Wochenende von Samstag, 8:00 Uhr, bis Sonntag, 16:30 Uhr und zustzlich in der jeweils anderen Woche von Donnerstag, 17:00 Uhr, bis Freitag, 8:00 Uhr, ausserdem zwei Wochen Ferien pro Jahr; nach Eintritt in den Kindergarten startet das Besuchswochenende bereits am Freitagabend und kommen sechs Wochen Ferien pro Jahr hinzu) und ab dem Zeitpunkt, in dem Mutter und Tochter ihren Wohnsitz nach Deutschland verlegt haben (Dispositiv-Ziff. 4: im Wesentlichen an jedem dritten Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend, hinzu kommen Videokontakte und sechs Wochen Ferien pro Jahr). Die Erziehungsgutschriften rechnete das Bezirksgericht der Mutter an (Dispositiv-Ziff. 6). Ausserdem legte es die vom Vater geschuldeten Unterhaltsbeitrge fest, und zwar sowohl fr die Zeit des Verbleibs von Mutter und Tochter in der Schweiz (Dispositiv-Ziff. 7) als auch danach (Dispositiv-Ziff. 8). Ferner traf das Bezirksgericht eine Regelung zur Tragung von ausserordentlichen Kinderkosten (Dispositiv-Ziff. 9), sah eine Anpassung der Unterhaltsbeitrge an die Teuerung vor (Dispositiv-Ziff. 10) und gab die (Einkommens-) Grundlagen an, auf denen die Unterhaltsbeitrge beruhten (Dispositiv-Ziff. 11).
B.
B.a. Gegen diesen Entscheid gelangte der Vater mit Berufung an das Obergericht des Kantons Zrich. Er verlangte insbesondere weiterhin die Zuteilung der Obhut an sich unter Regelung des persnlichen Verkehrs der Mutter (sowohl fr den Fall, dass diese in der Schweiz verbleibt, als auch fr den Fall, dass sie allein nach Deutschland zieht). Fr den Fall, dass er mit seinem Antrag zur Obhut nicht durchdringt, beantragte der Vater ein im Vergleich zum zugesprochenen leicht ausgedehntes Besuchsrecht, solange Mutter und Tochter in der Schweiz sind, und danach ein Besuchsrecht alle vier Wochen von Freitag bis Donnerstag (solange die Tochter noch nicht eingeschult ist) bzw. ein Wochenende im Monat von Freitag (nach Schulschluss) bis Sonntag, 18:00 Uhr, ergnzt um 8 Wochen Ferien (nach Einschulung der Tochter). Der Vater stellte weiter Antrge zu den Erziehungsgutschriften und dem Kindesunterhalt fr den Fall, dass ihm die Obhut zugewiesen wird. Darber hinaus beantragte er selbst im Fall der Abweisung seiner Berufung bezglich Obhut die Verpflichtung zur Leistung tieferer Unterhaltsbeitrge, und zwar sowohl fr die Zeit, in der Mutter und Tochter in der Schweiz leben (ab 1. Juni 2021 Fr. 1'305.--; ab 1. Januar 2023 Fr. 1'413.--; ab 1. September 2033 Fr. 1'285.-- und ab 1. Juli 2037 bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung Fr. 490.--) als auch danach (ab Umzug EUR 567.--; ab 1. Juli 2027 EUR 669.--; ab 1. Juli 2033 EUR 804.-- und ab 1. Juli 2039 bis zum 30. Juni 2042 EUR 743.--).
B.b. Das Obergericht hiess die Berufung mit Entscheid vom 18. September 2025 teilweise gut (Dispositiv-Ziff. 1). Insbesondere ergnzte es die bezirksgerichtliche Dispositiv-Ziff. 4 (Regelung des persnlichen Verkehrs zwischen Vater und Tochter nach deren Wegzug nach Deutschland) um eine Feiertagsregelung und passte die vom Vater zu bezahlenden Unterhaltsbeitrge (bezirksgerichtliche Dispositiv-Ziff. 7 und 8) an. Fr die Dauer des Verbleibs von Mutter und Tochter in der Schweiz verpflichtete es den Vater zur Leistung der folgenden Unterhaltsbeitrge: ab 1. Juni 2021 Fr. 1'882.--; ab 1. Januar 2023 Fr. 2'180.--; ab 1. September 2025 Fr. 1'740.--; ab 1. September 2033 Fr. 1'291.--; ab 1. Juli 2037 Fr. 1'437.-- und ab 1. Juli 2039 bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung Fr. 1'000.--. Ab der Verlegung des Wohnsitzes von Mutter und Tochter nach Deutschland legte das Obergericht die folgenden Unterhaltsbeitrge fest: ab dem Monat, der auf die Verlegung des Wohnsitzes folgt Fr. 1'301.--; ab 1. September 2033 Fr. 878.-- und ab 1. Juli 2037 Fr. 911.--. Die bezirksgerichtliche Dispositiv-Ziff. 9 strich das Obergericht und hinsichtlich der finanziellen Grundlagen verwies es auf die entsprechenden Erwgungen. Im brigen wies es die Berufung ab. Das Obergericht besttigte weiter die Kosten- und Entschdigungsfolgen des erstinstanzlichen Verfahrens (Dispositiv-Ziff. 2), bestimmte die zweitinstanzliche Entscheidgebhr (Dispositiv-Ziff. 3), entschdigte die Kindesvertreterin aus der Gerichtskasse (Dispositiv-Ziff. 4), auferlegte den Parteien die Gerichtskosten zu drei Vierteln (Vater) bzw. einem Viertel (Mutter), nahm diese jedoch zufolge Gewhrung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse (Dispositiv-Ziff. 5), und verpflichtete den Vater zur Leistung einer reduzierten Parteientschdigung, entschdigte den unentgeltlichen Rechtsvertreter der Mutter allerdings direkt aus der Gerichtskasse (Dispositiv-Ziff. 6).
C.
Gegen den ihm am 14. Oktober 2025 zugestellten Entscheid gelangt A.________ (Beschwerdefhrer) mit Beschwerde in Zivilsachen am 21. Oktober 2025 an das Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung der Dispositiv-Ziff. 1, 2, 5 und 6 des obergerichtlichen Entscheids; das Verfahren sei zur Durchfhrung des Verfahrens [sic!] (inkl. Beweisverfahren) und zur Neubeurteilung zurckzuweisen. Eventualiter hlt der Beschwerdefhrer an seinen vor Obergericht gestellten Begehren in der Sache fest. In prozessualer Hinsicht ersucht der Beschwerdefhrer um (superprovisorische) Erteilung der aufschiebenden Wirkung und Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Eingabe vom 3. November 2025 ergnzte der Beschwerdefhrer seine Beschwerde bzw. insbesondere sein Gesuch um aufschiebende Wirkung.
Mit Verfgung vom 22. Oktober 2025 erteilte der Prsident der urteilenden Abteilung der Beschwerde im Hinblick auf die Erteilung der Berechtigung an die Mutter, den Aufenthaltsort des Kindes nach Deutschland zu verlegen, superprovisorisch die aufschiebende Wirkung. Zum Gesuch um aufschiebende Wirkung nahmen die Parteien in der Folge Stellung, wobei die Kindesvertreterin dem Bundesgericht fr die Dauer des Verfahrens die Anordnung von vorsorglichen Massnahmen (insb. betreffend Besuchsrecht) beantragt.
Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, in der Sache aber keine Vernehmlassungen eingeholt.
Erwgungen:
1.
1.1. Angefochten ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) betreffend Kinderbelange (Art. 279 und Art. 298b Abs. 3 ZGB ) und damit betreffend Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 BGG). Strittig sind sowohl vermgensrechtliche (Unterhalt) als auch nicht vermgensrechtliche (Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes gemss Art. 301a Abs. 2 lit. a ZGB und damit zusammenhngend die Regelung der elterlichen Obhut und des persnlichen Verkehrs) Angelegenheiten. Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit insgesamt streitwertunabhngig zulssig (BGE 137 III 380 E. 1.1). Die Vorinstanz hat als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin entschieden (Art. 75 BGG) und der Beschwerdefhrer ist zur Beschwerde, die er - inklusive Beschwerdeergnzung - innert Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereicht hat, berechtigt (Art. 76 Abs. 1 BGG).
1.2. Nicht auf die Beschwerde einzutreten ist jedoch insoweit, als der Beschwerdefhrer den erstinstanzlichen Entscheid kritisiert, denn Streitgegenstand vor Bundesgericht bildet einzig der angefochtene Entscheid der Vorinstanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Dasselbe gilt fr den (Eventual-) Antrag des Beschwerdefhrers auf Aufhebung von Dispositiv-Ziff. 9 des erstinstanzlichen Entscheids, denn mit dem angefochtenen Entscheid wurde diese Dispositiv-Ziffer bereits aufgehoben.
2.
2.1. Mit der Beschwerde in Zivilsachen knnen Rechtsverletzungen gemss Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht in diesem Bereich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und prft mit freier Kognition, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Es befasst sich aber grundstzlich nur mit formell ausreichend begrndeten Einwnden. In der Beschwerde ist deshalb in gedrngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit dessen Begrndung erfordert (BGE 143 II 283 E. 1.2.2; 140 III 86 E. 2). Erhhte Anforderungen gelten, wenn verfassungsmssige Rechte als verletzt gergt werden. Das Bundesgericht prft deren Verletzung nur insofern, als eine solche Rge in der Beschwerde vorgebracht und begrndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; Rgeprinzip). Es prft nur klar und detailliert erhobene und, soweit mglich, belegte Rgen (BGE 142 III 364 E. 2.4).
2.2. Was den Sachverhalt angeht, legt das Bundesgericht seinem Urteil die vorinstanzlichen Feststellungen zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezglich kann die rechtsuchende Partei nur vorbringen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien offensichtlich unrichtig, das heisst willkrlich (Art. 9 BV; BGE 147 I 73 E. 2.2 mit Hinweis), oder wrden auf einer anderen Bundesrechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen. In der Beschwerde ist berdies darzutun, inwiefern die Behebung der gergten Mngel fr den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2; 135 I 19 E. 2.2.2). Fr die Rge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt ebenfalls das strenge Rgeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 144 V 50 E. 4.1). Neue Tatsachen und Beweismittel drfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Voraussetzungen fr eine nachtrgliche Einreichung von Tatsachen und Beweismitteln erfllt sein sollen (BGE 143 I 344 E. 3). Nach Erlass des angefochtenen Entscheids entstandene (sog. echte) Noven sind vor Bundesgericht unzulssig (BGE 149 III 465 E. 5.5.1).
2.3. Der Beschwerdefhrer ruft ber die gesamte Beschwerdeschrift verteilt immer wieder Art. 8 BV an und behauptet, der angefochtene Entscheid verletze das darin garantierte Rechtsgleichheitsgebot. Dieser Grundsatz entfaltet allerdings - von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen - keine direkte Drittwirkung zwischen Privaten (BGE 136 I 178 E. 5.1). Zwar sind bei der Auslegung der Vorschriften des Zivilrechts die besonderen Anforderungen zu bercksichtigen, die sich aus den Grundrechten ergeben (BGE 137 III 59 E. 4.1). Der Beschwerdefhrer begngt sich aber damit, in allgemeiner Weise auf Art. 8 BV zu verweisen, ohne konkret aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz bei der Auslegung der zivilrechtlichen Bestimmungen die sich aus dem Gleichheitsgrundsatz ergebenden Anforderungen verletzt haben soll. Dies gengt nicht (Urteil 5A_533/2023 vom 17. Januar 2024 E. 2.2). Soweit der Beschwerdefhrer sich auf Art. 8 BV beruft, ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten. Dasselbe gilt - mangels Begrndung - fr die Rge, Art. 14 EMRK sei verletzt. In seiner Beschwerdeergnzung macht der Beschwerdefhrer sodann Ausfhrungen zu seit dem angefochtenen Entscheid eingetretenen Entwicklungen. Diese echten Noven sind vor Bundesgericht jedoch unzulssig und darauf ist nicht weiter einzugehen.
3.
Der angefochtene Entscheid dreht sich zunchst um die (erstmalige) Regelung der Obhut (Art. 298b Abs. 3 ZGB), anschliessend wird die Frage beantwortet, ob der Mutter der Wechsel des Aufenthaltsorts der Tochter nach Deutschland zu bewilligen ist. Steht ein Wegzug eines Elternteils im Raum, ist jedoch grundstzlich von der Prmisse dieses Wegzugs auszugehen und gesttzt darauf zu entscheiden, ob das Wohl des Kindes besser gewahrt ist, wenn es mit dem auswanderungswilligen Elternteil wegzieht oder wenn es sich beim zurckbleibenden Elternteil aufhlt (BGE 142 III 481 E. 2.6). Fr den vorliegenden Fall bedeutet dies, dass ber die Obhutsfrage grundstzlich nicht unabhngig vom Wegzug der Mutter zu entscheiden ist.
4.
4.1. Geht es um die Frage, ob einem Elternteil gesttzt auf Art. 301a Abs. 2 lit. a ZGB die Verlegung des Aufenthaltsorts des Kindes zu genehmigen ist, ist grundstzlich auch ber die Obhut zu entscheiden. Fr die Zuteilung der Obhut an den einen oder den anderen Elternteil hat das Wohl des Kindes als oberste Maxime des Kindesrechts Vorrang vor allen anderen berlegungen, insbesondere vor den Wnschen der Eltern (vgl. BGE 143 III 361 E. 7.3.1; 141 III 328 E. 5.4; 131 III 209 E. 5). Nach der familienrechtlichen Praxis ist zuerst die Erziehungsfhigkeit der Eltern zu klren. Dazu gehrt die Fhigkeit des Elternteils, den Kontakt zwischen dem Kind und dem andern Elternteil zu frdern (sog. Bindungstoleranz; BGE 142 III 481 E. 2.7; Urteil 5A_748/2022 vom 9. Februar 2023 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Ist die Erziehungsfhigkeit bei beiden Elternteilen gegeben, kann die Stabilitt der rtlichen und familiren Verhltnisse ausschlaggebend sein. Diesen Kriterien lassen sich weitere Gesichtspunkte zuordnen, namentlich die Bereitschaft eines Elternteils, mit dem andern in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten, oder die Forderung, dass eine Zuteilung der Obhut von einer persnlichen Bindung und echter Zuneigung getragen sein sollte (Urteile 5A_589/2021, 5A_590/2021 vom 23. Juni 2022 E. 3.1.2; 5A_262/2019 vom 30. September 2019 E. 6.1 mit Hinweisen). Die Mglichkeit der Eltern, ihr Kind persnlich zu betreuen, spielt hauptschlich dann eine Rolle, wenn spezifische Bedrfnisse des Kindes eine persnliche Betreuung notwendig erscheinen lassen oder wenn ein Elternteil auch in den Randzeiten (morgens, abends und an den Wochenenden) nicht bzw. kaum zur Verfgung stnde; ansonsten ist von der Gleichwertigkeit von Eigen- und Fremdbetreuung auszugehen (Urteil 5A_363/2023 vom 8. November 2023 E. 3.3.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 144 III 481 E. 4.6.3 und E. 4.7). Whrend bei lteren Kindern zunehmend die Wohn- und Schulumgebung sowie der sich ausbildende Freundeskreis wichtig werden, sind kleinere Kinder noch strker personenorientiert (BGE 142 III 481 E. 2.7). Entsprechend knnen im Zusammenhang mit dem wichtigen Kriterium der Stabilitt und Kontinuitt die Beurteilungselemente je nach Lebensalter des Kindes variieren.
War der wegzugswillige Elternteil nach dem bisher tatschlich gelebten Betreuungskonzept ganz oder berwiegend die Bezugsperson, ist es tendenziell zum besseren Wohl des Kindes, wenn es bei diesem verbleibt und folglich mit ihm wegzieht. Die fr einen Verbleib des Kindes in der Schweiz notwendige Umteilung an den anderen Elternteil bedarf jedenfalls der sorgfltigen Prfung, ob sie tatschlich dem Kindeswohl entspricht. Dabei kommt es wiederum auf die Umstnde des Einzelfalles an. Sind Kinder noch klein und dementsprechend mehr personen- denn umgebungsbezogen, ist eine Umteilung an den zurckbleibenden Elternteil angesichts des Grundsatzes der Betreuungs- und Erziehungskontinuitt nicht leichthin vorzunehmen. Hingegen werden bei lteren Kindern zunehmend die Wohn- und Schulumgebung sowie der sich bildende Freundeskreis wichtig und vielleicht haben sie schon eine Lehrstelle in Aussicht; hier knnte der Verbleib in der Schweiz, soweit eine Umplatzierung zum anderen Elternteil mglich ist, dem Kindeswohl unter Umstnden besser dienen. Die Grnde fr den Wegzug sind einer gerichtlichen berprfung grundstzlich entzogen. Etwas anderes gilt nur, wenn ein Elternteil offensichtlich nur wegzieht, um das Kind dem andern Elternteil zu entfremden. Dann ist die Bindungstoleranz und damit die Erziehungsfhigkeit des betreffenden Elternteils in Frage gestellt (BGE 142 III 481 E. 2.7).
4.2. Beim Entscheid ber die Obhut und die Genehmigung der Verlegung des Aufenthaltsortes der Tochter durch die Beschwerdegegnerin 2 war fr die Vorinstanzen letztlich entscheidend, dass das Kind seit der Geburt bei der Beschwerdegegnerin 2 lebt und berwiegend von dieser betreut wurde, die Mutter folglich die Hauptbezugsperson sei. Die Vorinstanz erwog ausserdem, fr ein Kleinkind komme der Kontinuitt dieser Betreuung besonderes Gewicht zu und ein Wechsel der Hauptbetreuungsperson wrde einen erheblichen Einschnitt in die gewohnte Lebenssituation des Kinds bedeuten, auch wenn der Beschwerdefhrer inzwischen eine wichtige Bezugsperson sei. Dem Kriterium der rtlichen Stabilitt und des familiren Umfelds komme im vorliegenden Fall zudem nur untergeordnete Bedeutung zu, da das Kind aufgrund seines Alters strker personen- als ortsbezogen sei. Das persnliche Umfeld des Beschwerdefhrers (und der Beschwerdegegnerin 2) falle daher nicht ausschlaggebend ins Gewicht. Weiter verwarf die Vorinstanz die Auffassung des Beschwerdefhrers, wonach die Beschwerdegegnerin 2 nicht bindungstolerant und damit nicht - bzw. nur eingeschrnkt - erziehungsfhig sei. Eine rechtsmissbruchliche Motivation der Beschwerdegegnerin 2 fr den Wegzug sei zu verneinen.
4.3. Thema der Beschwerde ist zunchst die Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin 2.
4.3.1. Diesbezglich erwog die Vorinstanz, es sei zwar aktenkundig, dass die Beschwerdegegnerin 2 nach der Geburt des Kindes Mhe damit bekundet habe, einen unbelasteten Kontakt zwischen Vater und Tochter zuzulassen. Die Vorkommnisse lgen aber bereits rund vier Jahre zurck und belegten keine gegenwrtige Bindungsintoleranz. Entscheidend seien die aktuellen Verhltnisse. Die Erstinstanz habe in diesem Zusammenhang zu Recht auf die seit Anfang 2023 erkennbare Entspannung des Elternkonflikts abgestellt. So werde die vereinbarte Besuchsregelung vom 13. Februar 2023 gemss Schlussbericht der Beistndin vom 28. November 2023 von den Parteien kontinuierlich umgesetzt, wobei die Eltern in der Lage seien, die Besuchsdaten selbstndig und einvernehmlich miteinander abzusprechen. Die vom Beschwerdefhrer eingereichten Eingaben, mit denen er eine fehlende Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin 2 belegen wolle, rechtfertigten keine abweichende Beurteilung. Zwar liessen sich namentlich aus den eingereichten Chatverlufen punktuelle Unstimmigkeiten in Bezug auf Themen wie Abholung, Ernhrung oder Kleidung des Kindes entnehmen. Solche Differenzen betrfen jedoch primr die Kommunikation zwischen den Eltern und seien auch unter grundstzlich kooperierenden Elternteilen nicht ungewhnlich. Sie liessen fr sich allein nicht den Schluss zu, die Mutter sei nicht bereit, die Beziehung zwischen Vater und Kind zuzulassen oder zu frdern. Insbesondere ergben sich daraus keine Hinweise auf eine tatschliche Kontaktverweigerung bzw. -erschwerung. Im brigen habe auch die Beistndin in ihrem Schlussbericht festgehalten, dass die Kommunikation zwischen den Eltern nicht spannungsfrei verlaufe und sich teilweise in Detailfragen verliere (mit welchem Waschmittel die Kleider gewaschen werden etc.). Entgegen der Auffassung des Beschwerdefhrers sei die Beistandschaft deswegen gleichwohl nicht als erfolglos, sondern als zweckmssig abgeschlossen erachtet worden, weil die wesentlichen Ziele - nmlich die Gewhrleistung des persnlichen Verkehrs und die eigenverantwortliche Umsetzung der Besuchsregelung - erreicht worden seien. Zudem habe auch die Kindesvertreterin besttigt, dass die Parteien ihr gegenber angegeben htten, sich an das erstinstanzliche Urteil zu halten und die Besuche wie vorgesehen stattfnden. Damit gelinge es dem Beschwerdefhrer nicht, eine eingeschrnkte Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin 2 zu belegen. Die Rge erweise sich als unbegrndet.
4.3.2. Der Beschwerdefhrer macht der Vorinstanz in diesem Zusammenhang eine Reihe von Vorwrfen. So habe sie seine gegen das erstinstanzliche Urteil gerichtete Gehrsrge nur pauschal beurteilt bzw. seine diversen Vorbringen nicht geprft und gewrdigt und auch kein Gutachten zur Bindungstoleranz eingeholt, womit sie das rechtliche Gehr (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 ZPO) verletzt habe. Weiter habe sie die Verhaltensweisen der Beschwerdegegnerin 2 "unzulssig bagatellisierend" bzw. zu Unrecht als lediglich "punktuelle Unstimmigkeiten" bewertet und sprachlich verharmlost sowie aktenwidrig und in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 und Art. 9 BV angenommen, es lgen keine Hinweise auf eine tatschliche Kontaktverweigerung vor. Zu Unrecht habe die Vorinstanz die dokumentierte Vorgeschichte nicht einbezogen bzw. sich auf eine "Gegenwartsdiagnose" beschrnkt. Indem sie ausfhre, dass es dem Beschwerdefhrer nicht gelinge, eine eingeschrnkte Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin 2 zu belegen, stelle die Vorinstanz zudem berhhte Anforderungen an die Mitwirkungspflicht des Beschwerdefhrers und verkenne die Untersuchungsmaxime nach Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO . Es obliege nicht dem Beschwerdefhrer, die (eingeschrnkte) Bindungstoleranz zu "belegen" oder zu "beweisen". Die Vorinstanz htte zumindest eine ergnzende Beweisaufnahme anordnen und die Beschwerdegegnerin 2 abklren mssen, wenn sie nicht der Ansicht des Beschwerdefhrers folge, wonach eine eingeschrnkte Bindungstoleranz nach wie vor bestehe. Die gegenteilige Vorgehensweise verletze den Untersuchungsgrundsatz und den Anspruch auf rechtliches Gehr.
4.3.3. Dem Beschwerdefhrer ist insoweit zuzustimmen, als es nicht an ihm lag, die Bindungs (in) toleranz der Beschwerdegegnerin 2 zu beweisen. Im kantonalen Verfahren kam der Untersuchungsgrundsatz (Art. 296 Abs. 1 ZPO) zur Anwendung, wonach das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen erforscht. Die Pflicht, den Sachverhalt von Amtes wegen zu erforschen, dauert so lange, bis das Gericht die fr die Beurteilung des strittigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen nach dem erforderlichen Beweismass als bewiesen oder widerlegt betrachtet, mithin ein positives Beweisergebnis vorliegt (Urteil 5A_55/2025 vom 29. Oktober 2025 E. 4.2.2). Vor diesem Hintergrund ist die Formulierung der Vorinstanz, wonach es dem Beschwerdefhrer nicht gelungen sei, eine eingeschrnkte Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin 2 "zu belegen", unglcklich. Sie ist aber wohl darauf zurckzufhren, dass die Vorinstanz als Berufungsgericht den erstinstanzlichen Entscheid nur auf die gergten Mngel hin zu berprfen hatte (BGE 144 III 394 E. 4.1.4) bzw. es am Beschwerdefhrer lag, im Rahmen der in Art. 311 Abs. 1 ZPO verankerten Pflicht zur Begrndung aufzuzeigen, inwiefern er den angefochtenen Entscheid als fehlerhaft erachtet (BGE 141 III 569 E. 2.3.3). Dies gilt auch fr Verfahren, die, wie vorliegend, dem Untersuchungsgrundsatz unterstehen (Urteile 5A_532/2021 vom 22. November 2021 E. 2.3; 5A_617/2020 vom 7. Mai 2021 E. 3.3). Unterzieht man die Erwgungen der Vorinstanz zur Bindungstoleranz einer ganzheitlichen Betrachtung, wird jedenfalls klar, dass sie nicht einfach dem Beschwerdefhrer die Beweislast auferlegt hat, sondern in Bezug auf die Bindungstoleranz der Beschwerdegegnerin 2 in Wrdigung aller Umstnde - insbesondere unter Beachtung der vom Beschwerdefhrer zitierten Chatverlufe usw. - zu einem positiven Beweisergebnis gelangt ist. Sie hat damit ihrer Untersuchungspflicht grundstzlich Genge getan und musste folglich keine weiteren Beweise einholen (z.B. Gutachten). Etwas anderes glte nur, wenn der Beschwerdefhrer die Beweiswrdigung der Vorinstanz als willkrlich (Art. 9 BV) auszuweisen vermchte (zit. Urteil 5A_55/2025 E. 4.2.2). Dies ist aber nicht der Fall: Der Beweiswrdigung der Vorinstanz setzt der Beschwerdefhrer in rein appellatorischer Art und Weise seine eigene Sichtweise entgegen, indem er die einzelnen Vorkommnisse anders bewertet bzw. auf seinem Standpunkt beharrt, wonach die Beschwerdegegnerin 2 seinen Kontakt zum Kind in dem Sinne kontrolliere, als sie ihn nur zulasse, sofern er ihre Bedingungen erflle. Damit lsst sich Willkr in der Beweiswrdigung (Art. 9 BV) aber nicht dartun. Ohnehin bestreitet der Beschwerdefhrer die vorinstanzliche Feststellung nicht, dass die vorgesehenen Besuche bereits seit lngerer Zeit jeweils durchgefhrt werden. Schliesslich erwhnt er selbst den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 2 ihn an das von ihr fr das gemeinsame Kind organisierte Geburtstagsfest eingeladen hat bzw. ihn dort explizit dabei haben wollte. Auch deshalb kann in Bezug auf das vorinstanzliche Beweisergebnis nicht von Willkr gesprochen werden. Die Vorinstanz zog in ihre Beurteilung die Vorbringen des Beschwerdefhrers und auch die "dokumentierte Vorgeschichte" ein, womit schliesslich keine Verletzung des rechtlichen Gehrs vorliegt. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdefhrer der Vorinstanz vorwirft, die gegen die erstinstanzliche Beurteilung erhobene Gehrsrge nur pauschal geprft zu haben. Darauf ist nicht mehr einzugehen.
4.4. Weiter macht der Beschwerdefhrer geltend, der Wegzug der Beschwerdegegnerin 2 sei rechtsmissbruchlich motiviert bzw. diene nur dazu, ihm den Kontakt zum Kind zu erschweren bzw. verunmglichen.
4.4.1. Dieser Vorwurf betrifft im Kern die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 2 bindungstolerant ist oder nicht. Diesbezglich wurde bereits erlutert, dass die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach die Beschwerdegegnerin 2 nicht (relevant) in ihrer Bindungstoleranz eingeschrnkt ist, nicht zu beanstanden ist (E. 4.3.3).
4.4.2. An dieser Schlussfolgerung ndern auch die im Zusammenhang mit dem Wegzug der Beschwerdegegnerin 2 gettigten Ausfhrungen des Beschwerdefhrers nichts: Die Beschwerdegegnerin 2 ist deutsche Staatsangehrige und mchte bereits seit langer Zeit zurck in ihre Heimat. Die Besuche zwischen Vater und Kind funktionieren gemss den vorinstanzlichen Feststellungen - nach anfnglichen Schwierigkeiten - mittlerweile gut, selbst wenn die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdefhrer zum Teil vorschreibt, was das Kind (nicht) essen darf oder mit welchem Waschmittel die Kleidung gewaschen werden soll. Dass die Beschwerdegegnerin 2 nur deshalb nach Deutschland ziehen mchte, um den Kontakt zwischen Vater und Kind zu unterbinden, lsst sich jedenfalls auch nicht aus den vom Beschwerdefhrer angefhrten Chatverlufen oder Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 im Rahmen von Verfahren ableiten. Dies ergibt sich bereits daraus, dass sie grsstenteils zusammenhanglos, also insbesondere nicht in den grsseren Kontext der Konversation gestellt, sondern nur isoliert wiedergegeben werden und ihnen nicht entnommen werden kann, dass die Beschwerdegegnerin 2 nur deshalb wegziehen will, um den Kontakt zwischen Vater und Kind zu unterbinden. Ausserdem liegen die Nachrichten bzw. Aussagen bereits mehrere Jahre zurck. Dass es nur auf die "ursprngliche" Motivation des Wegzugs ankommen wrde, wie der Beschwerdefhrer in diesem Zusammenhang geltend macht, trifft jedenfalls nicht zu. Die Vorinstanz kam mit anderen Worten willkrfrei zum Schluss, dass keine "rechtsmissbruchliche" Motivation des Wegzugs besteht. Sie brauchte daher die Grnde des Wegzugs nicht nher abzuklren (siehe E. 4.1), weshalb ihr entgegen der Auffassung des Beschwerdefhrers keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder des rechtlichen Gehrs vorgeworfen werden kann, weil sie diese Abklrung unterliess.
4.5. Zusammengefasst bleibt es dabei, dass die Beschwerdegegnerin 2 als bindungstolerant und erziehungsfhig zu betrachten und nicht davon auszugehen ist, dass sie nur deshalb wegziehen will, um den Kontakt zwischen Vater und Kind zu erschweren oder unterbinden. Nachdem - was unbestritten ist - die Beschwerdegegnerin 2 die Hauptbezugsperson des gemeinsamen Kindes der Parteien ist und sie dieses bisher mehrheitlich betreut hat, ist es auch vor dem Hintergrund des den Vorinstanzen in dieser Frage zukommenden Ermessens (Art. 4 ZGB; Urteile 5A_533/2023 vom 17. Januar 2024 E. 3.2; 5A_730/2020 vom 21. Juni 2021 E. 3.3.1.2) im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegnerin 2 die alleinige Obhut zugeteilt und ihr die Verlegung des Aufenthaltsortes des Kindes im Sinn von Art. 301a Abs. 2 lit. a ZGB bewilligt wurde. Zu Recht hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang in Nachachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (oben E. 4.1) zudem darauf hingewiesen, dass das Kind noch klein und damit mehr personen- denn umgebungsbezogen ist, insofern die rtliche Stabilitt vorliegend in den Hintergrund tritt und die Betreuungs- und Erziehungskontinuitt strker zu gewichten ist. An diesem Ergebnis ndert auch und entgegen den ausfhrlichen Schilderungen des Beschwerdefhrers nichts, dass die Rolle der Beschwerdegegnerin 2 als Hauptbezugsperson mehrheitlich daraus entstand, dass diese - mindestens am Anfang - den Kontakt zwischen Vater und Kind verunmglichte oder erschwerte bzw. die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt keine Paarbeziehung mehr fhrten und die Ausgestaltung der Betreuung sich daher nicht auf einen gemeinsamen Entscheid absttzte, sondern angeblich von einem einseitigen Beschluss der Beschwerdegegnerin 2 getragen war: Entscheidungen ber die elterliche Sorge, die Obhut und das Besuchsrecht drfen nicht dazu dienen, einen Elternteil fr sein Verhalten zu belohnen oder zu bestrafen (Urteil 5A_928/2022 vom 12. Oktober 2023 E. 4 mit Hinweisen). Ausschlaggebend fr die Zuteilung der Obhut ist allein das Kindeswohl als oberste Maxime im Kindesrecht (vgl. BGE 141 III 328 E. 5.4; 132 III 359 E. 4.4.2; 129 III 250 E. 3.4.2). Dieses ist anhand der aktuellen Situation zu beurteilen (zit. Urteil 5A_55/2025 E. 3.4.2). Insofern ist nicht relevant, wie die Hauptbezugspersonenstellung der Beschwerdegegnerin 2 zustande kam bzw. ob diese anfnglich den Kontakt zwischen Vater und Kind erschwert oder verunmglicht hat. Etwas anderes glte nur, wenn die Erziehungsfhigkeit der Beschwerdegegnerin 2 infrage stehen wrde, was vorliegend aber, wie errtert, nicht der Fall ist.
4.6. Nachdem der angefochtene Entscheid in Bezug auf die Obhut und die Genehmigung der Verlegung des Aufenthaltsorts des Kindes somit bereits - bei gegebener Erziehungsfhigkeit - aufgrund der Hauptbezugspersonenstellung der Beschwerdegegnerin 2, der Personenbezogenheit des Kleinkinds und der damit strkeren Gewichtung der Betreuungskontinuitt, vor Bundesrecht standhlt, muss auf die ausfhrliche weitere Kritik des Beschwerdefhrers an den brigen Punkten nicht mehr eingegangen werden. Lediglich der Vollstndigkeit halber sei erwhnt, dass die Ausfhrungen des Beschwerdefhrers zu seinem familiren Umfeld von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweichen, er in diesem Zusammenhang jedoch keine konkrete und gengend begrndete Sachverhaltsrge erhebt (oben E. 2.2), weshalb das Bundesgericht darauf ohnehin nicht abstellen knnte. Ausserdem hat die Vorinstanz dieses Kriterium aufgrund des Alters des Kinds und dessen enger Bindung zur Mutter als Hauptbezugsperson zu Recht als nicht entscheidend gewertet. Verfehlt ist sodann die ber die gesamte Beschwerdeschrift verteilte Kritik des Beschwerdefhrers, die Vorinstanzen htten keine Einzelfallbetrachtung vorgenommen, sondern sich auf "Allgemeinformeln" berufen bzw. sich mit einer "Schemabetrachtung" begngt. Die Vorinstanz hat eine Einzelfallprfung vorgenommen und in Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung einen Entscheid betreffend Obhut und Wegzug gefllt, der insgesamt nicht zu beanstanden ist.
5.
Anlass zur Beschwerde gibt sodann die Regelung des persnlichen Verkehrs zwischen Vater und Tochter und zwar sowohl fr die Hypothese, dass Mutter und Kind in der Schweiz bleiben (dazu E. 5.1), als auch fr den Fall, dass sie nach Deutschland ziehen (dazu E. 5.2).
5.1.
5.1.1. Die Vorinstanz erwog, das Kind sei im August 2025 in den Kindergarten eingetreten, weshalb es nur noch um die Regelung des Besuchsrechts nach Kindergarteneintritt gehen knne. Das von der Erstinstanz angeordnete Wochenendbesuchsrecht beginne am Freitag, 17:30 Uhr, und ende am Sonntag, 18:00 Uhr. Damit werde dem Anliegen des Beschwerdefhrers, mit dem Kind mehr als einmal pro Woche gemeinsame Rituale wie Abendessen, Zubettgehen und Frhstck zu pflegen, Rechnung getragen. Eine Verlngerung bis Montagmorgen, wie sie der Beschwerdefhrer beantragt habe, wrde hingegen bedeuten, dass das Kind den Wochenbeginn ausserhalb seines gewohnten Lebensmittelpunktes erlebe. Gerade im Hinblick auf den Kindergartenstart sei es fr seine Stabilitt und Eingewhnung jedoch zielfhrend, den Montagmorgen in einem konstanten und vertrauten Umfeld zu erleben und insbesondere auch den Schulweg am Anfang einer neuen Woche von seinem Wohnort aus mit seinen Freundinnen und Freunden zu absolvieren. Die Rckgabe am Sonntagabend trage diesem Bedrfnis besser Rechnung und ermgliche einen ruhigen bergang in die neue Kindergartenwoche. Auch die beantragte Ausdehnung des alle zwei Wochen stattfindenden Besuchsrechts von Donnerstag bis Freitag (auf Freitag, 18:00 Uhr, anstatt Freitag, 8:00 Uhr) scheine nicht angezeigt. Die vorgesehene Regelung umfasse bereits eine bernachtung und ermgliche dem Beschwerdefhrer, sowohl den Abend als auch den darauffolgenden Morgen mit dem Kind zu verbringen. Eine Verlngerung bis Freitagabend wrde hingegen (wegen der vollzeitlichen Erwerbsttigkeit) keine wesentliche zustzliche Betreuungszeit schaffen und drnge sich daher nicht auf. Insgesamt erweise sich das erstinstanzlich festgelegte Besuchsrecht als angemessen und sei zu besttigen.
5.1.2.
5.1.2.1. Der Beschwerdefhrer macht zunchst geltend, der angefochtene Entscheid sttze sich auf die Annahme, das Kind werde im Sommer 2025 eingeschult. Diese Annahme sei jedoch bereits im Zeitpunkt des Urteils unzutreffend gewesen, nachdem die Einschulung auf Wunsch der Beschwerdegegnerin 2 verschoben worden sei. Das Kind befinde sich weiterhin im Kindergarten. Indem die Vorinstanz vor Entscheidfllung nicht geprft habe, ob die tatschlichen Grundlagen ihrer Beurteilung noch aktuell gewesen seien, habe sie den Untersuchungsgrundsatz und das Willkrverbot verletzt.
5.1.2.2. Die Rge des Beschwerdefhrers ist unbegrndet: Erstens stellt die Vorinstanz auf den Kindergarteneintritt ab, wie die oben wiedergegebenen Erwgungen zeigen, und fhrt der Beschwerdefhrer selbst aus, das Kind besuche den Kindergarten. Zweitens traf den Beschwerdefhrer auch bei Geltung des uneingeschrnkten Untersuchungsgrundsatzes eine Mitwirkungspflicht (BGE 151 III 261 E. 2.4.7; 144 III 349 E. 4.2.1). Dass die Einschulung des Kindes verschoben worden war, drfte ihm selbst wohl am besten bekannt gewesen sein, weshalb es an ihm gelegen wre, die Vorinstanz entsprechend zu informieren (Urteil 5A_182/2024 vom 29. Januar 2025 E. 3.2 mit Hinweisen). Der Vorinstanz kann folglich keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 296 Abs. 1 ZPO) vorgeworfen werden. Die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdefhrers erweist sich damit als neu und im vorliegenden Verfahren unbeachtlich, zumal die Voraussetzungen, unter denen die Berufung auf unechte Noven im bundesgerichtlichen Verfahren zulssig ist (Art. 99 Abs. 1 BGG), offensichtlich nicht gegeben sind, wobei der Beschwerdefhrer hierzu ohnehin keine Angaben macht.
5.1.3. Im brigen erhebt der Beschwerdefhrer gegen den vorinstanzlichen Entscheid eine Vielzahl an Rgen, die jedoch nicht geeignet sind, den Ermessensentscheid der Vorinstanz (oben E. 4.5) als bundesrechtswidrig auszuweisen: Die Vorinstanz hat die angeordnete Regelung und die vom Beschwerdefhrer beantragte Erweiterung geprft und im Einzelnen begrndet, weshalb sie eine solche - fr den konkreten Einzelfall - als nicht angemessen beurteilt. Der gegenteilige Vorwurf des Beschwerdefhrers bzw. die Rge, die Vorinstanz habe ihre Begrndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht erfllt, ist offensichtlich unbegrndet. Inwiefern die Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz verletzt haben sollte, erschliesst sich ferner nicht. Es mag sein, dass der Beschwerdefhrer das Kind am Montagmorgen in den Kindergarten bringen knnte, dies lsst jedoch die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach die Rckgabe am Sonntagabend dem Bedrfnis besser Rechnung trage, den Wochenbeginn am gewohnten Lebensmittelpunkt zu erleben, nicht bundesrechtswidrig werden. Dasselbe gilt fr die beantragte Erweiterung auf Freitag, 18:00 Uhr, bzw. die Argumentation des Beschwerdefhrers, er habe mehrfach in Aussicht gestellt, sein Arbeitspensum auf 80 % zu reduzieren, um zustzliche Betreuungsverantwortung zu bernehmen, zumal er dies im Berufungsverfahren nur fr den Fall des Wegzugs geltend gemacht haben will. Ohnehin ist die in diesem Rahmen vom Beschwerdefhrer vorgetragene Kritik appellatorischer Natur, weshalb sich eine detaillierte Auseinandersetzung hiermit erbrigt. Eine Verletzung von Art. 9, Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 296 Abs. 1 ZPO und Art. 273 ZGB ist jedenfalls nicht dargetan.
5.2.
5.2.1. Fr den Fall, dass die Beschwerdegegnerin 2 mit dem Kind nach Deutschland zieht, hatte der Beschwerdefhrer vor Vorinstanz - wie vor Bundesgericht - eine Anpassung des Besuchsrechts beantragt und dabei die Zeit vor der Einschulung und die Zeit danach unterschieden. Die Vorinstanz erwog, dass wiederum aufgrund des Kindergarteneintritts - wie bereits fr den Verbleib in der Schweiz - die Ausgestaltung des Besuchsrechts nach der Einschulung im Vordergrund stehe. Die erstinstanzliche Regelung sah diesbezglich Besuche alle drei Wochenenden (Freitagabend bis Sonntagabend) und whrend sechs Ferienwochen pro Jahr vor. Der Beschwerdefhrer beantragte hingegen Besuche alle vier Wochen (Freitagabend bis Sonntagabend) und whrend acht Ferienwochen pro Jahr. Die beantragte Regelung wrde jedoch, so die Vorinstanz, lngere Zeitrume ohne persnlichen Kontakt schaffen. Gerade bei jngeren Kindern seien hufige und regelmssige Kontakte fr die Aufrechterhaltung einer stabilen Bindung besonders wichtig. Die erstinstanzliche Regelung trage diesem Umstand besser Rechnung und sei beizubehalten. Was die beantragten acht Ferienwochen anbelange, sei nicht ersichtlich, weshalb dem Beschwerdefhrer ein derart grosser Anteil - rund zwei Drittel der gesamten Schulferien - eingerumt werden sollte. Eine solche Regelung wrde den Ferienanteil der Beschwerdegegnerin 2 mit dem Kind erheblich verkrzen. Auch bei grenzberschreitenden Familienkonstellationen liege es im Kindeswohl, wenn beide Elternteile in etwa gleichermassen Ferien mit dem Kind verbringen und gemeinsame Erlebnisse ausserhalb des Alltags ermglichen knnten. Die von der Erstinstanz zugesprochenen sechs Ferienwochen fr den Beschwerdefhrer trgen diesem Grundsatz Rechnung und seien zu besttigen.
5.2.2. Der Beschwerdefhrer kritisiert auch hier, die Annahme, das Kind werde im Sommer 2025 eingeschult, sei falsch. Dass er mit seiner diesbezglichen Rge in Bezug auf die Hypothese, dass Mutter und Kind in der Schweiz bleiben, nicht durchdringt, wurde jedoch bereits aufgezeigt und der Beschwerdefhrer macht nicht geltend, die Situation in Deutschland (Zeitpunkt der Einschulung) sei anders. Weiterungen hierzu erbrigen sich.
5.2.3. Die weiteren Ausfhrungen des Beschwerdefhrers sind nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig auszuweisen. Ohnehin scheint die Argumentation des Beschwerdefhrers widersprchlich: Einerseits will er mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen, andererseits beanstandet er, dass das Besuchsrecht alle drei Wochen stattfindet, und mchte er nur ein solches alle vier Wochen. Schliesslich trifft es zwar zu, dass gerade bei grsseren Distanzen der Ferienregelung erhhte Bedeutung zukommt (BGE 136 III 353 E. 3.3; 95 II 385 E. 3). Indem die Vorinstanz dem Beschwerdefhrer sechs Wochen Ferien pro Jahr mit seinem Kind zuspricht, anstatt der beantragten acht Wochen, berschreitet sie allerdings das ihr in dieser Frage zukommende Ermessen (Art. 4 ZGB, dazu schon E. 4.5) nicht. Dies gilt umso mehr, als sie hufigere Wochenendbesuche vorsieht.
6.
Strittig ist schliesslich der vom Beschwerdefhrer zu bezahlende Unterhalt sowohl fr den Verbleib in der Schweiz (dazu sogleich) als auch fr den Wegzug nach Deutschland (dazu E. 7).
6.1. Der Beschwerdefhrer erhebt zunchst Rgen im Zusammenhang mit der Ermittlung des Einkommens der Beschwerdegegnerin 2.
6.1.1. Die Erstinstanz hatte fr die Beschwerdegegnerin 2 fr den Zeitraum von Juni 2021 bis Dezember 2022 ein Einkommen von Fr. 4'340.-- ermittelt, bestehend aus Mutterschaftsentschdigung, Arbeitslosentaggeldern und Zwischenverdienst. Ab dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten (September 2025) rechnete die Erstinstanz der Beschwerdegegnerin 2 ein hypothetisches Einkommen gemss Schulstufenmodell an. Fr die Zeit davor, nmlich ab Januar 2023 bis zum Kindergarteneintritt, rechnete sie ihr in Anwendung des Schulstufenmodells hingegen kein Einkommen an. Hiergegen hatte der Beschwerdefhrer vor Vorinstanz eingewendet, erstens verletze die Anwendung des Schulstufenmodells vorliegend Bundesrecht, da die Beschwerdegegnerin 2 nach der Geburt bereits gearbeitet habe, zweitens seien aus den Kontoauszgen der Beschwerdegegnerin 2 fr den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 10. Oktober 2023 diverse TWINT-Gutschriften in der Gesamthhe von Fr. 179'703.58 ersichtlich, was durchschnittlich Fr. 5'400.-- pro Monat entspreche. Der Beschwerdegegnerin 2 sei daher eine Frist zur Einreichung von Unterlagen ber ihre Einkommensverhltnisse anzusetzen, einstweilen sei von einem Einkommen von Fr. 5'400.-- auszugehen.
6.1.2. Die Vorinstanz verwarf die Rgen des Beschwerdefhrers. Sie erwog, beim Schulstufenmodell handle es sich um eine Richtlinie, von der in pflichtgemsser richterlicher Ermessensausbung im Einzelfall abgewichen werden knne. Solche Umstnde lgen aber nicht vor. Die Beschwerdegegnerin 2 sei lediglich whrend rund sechs Monaten (Juni bis November 2022) in Teilzeit auf Abruf (Pflegevisite) erwerbsttig gewesen. Diese kurze und unregelmssige Ttigkeit begrnde kein gefestigtes Erwerbsmodell, welches ein Abweichen vom Schulstufenmodell rechtfertigen wrde. Sofern der Beschwerdefhrer geltend mache, es seien diverse Zahlungseingnge via TWINT als Einkommen der Beschwerdegegnerin 2 zu qualifizieren, knne ihm nicht gefolgt werden. Aus den eingereichten Kontoauszgen ergebe sich, dass der Gesamtbetrag von Fr. 179'703.58 smtliche Gutschriften im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 10. Oktober 2023 umfasse. Darin enthalten seien unter anderem Unterhaltszahlungen des Beschwerdefhrers selbst sowie Gutschriften der UNIA und SVA. Die brigen Gutschriften bestnden berwiegend aus kleineren Betrgen von Privatpersonen, was auf Transaktionen im privaten Umfeld hindeute. Anhaltspunkte fr eine entgeltliche Erwerbsttigkeit der Beschwerdegegnerin 2 gebe es nicht. Vielmehr spreche auch der seit Januar 2023 nachweisliche Bezug von Sozialhilfe gegen das Vorliegen eines relevanten Erwerbseinkommens.
6.1.3. Der Beschwerdefhrer rgt, die Vorinstanz habe das Schulstufenmodell zu Unrecht angewendet. Dabei habe sie das Willkrverbot (Art. 9 BV), seinen Anspruch auf rechtliches Gehr (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 53 ZPO) sowie den Untersuchungsgrundsatz gemss Art. 296 ZPO verletzt und ausserdem Art. 276 ff. ZGB missachtet, wonach beide Eltern nach ihren Krften zum Unterhalt des Kindes beizutragen htten.
6.1.3.1. Die Kritik des Beschwerdefhrers, die Vorinstanz habe seine Rge inhaltlich unbehandelt gelassen und stattdessen - im Vergleich zum erstinstanzlichen Entscheid - eine neue, rechtlich anders gelagerte Argumentation an deren Stelle gesetzt, womit sie ihre Kognition berschritten und seinen Anspruch auf rechtliches Gehr verletzt habe, ist nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz ist auf die vom Beschwerdefhrer vorgetragene Kritik eingegangen und hat sie verworfen. Weshalb sie dazu nicht htte berechtigt sein sollen, erschliesst sich nicht. Der Vorinstanz kam als Berufungsinstanz jedenfalls umfassende Kognition zu (vgl. Art. 310 ZPO). Eine Verletzung des rechtlichen Gehrs des Beschwerdefhrers ist daher nicht erkennbar. Darber hinaus ergibt sich aus den Erwgungen im angefochtenen Entscheid klar, weshalb die Vorinstanz der Argumentation des Beschwerdefhrers nicht gefolgt ist, womit sie auch ihrer Begrndungspflicht Genge getan hat. Davon, dass sie seine Rge nicht geprft htte, kann daher keine Rede sein. Dass die Vorinstanz dabei nicht ausfhrlich auf die vom Beschwerdefhrer aufgeworfene Frage eingegangen ist, ob das Schulstufenmodell vorliegend
berhaupt anwendbar ist, ist unter dem Blickwinkel der Begrndungspflicht (dazu BGE 150 III 1 E. 4.5 mit Hinweisen) jedenfalls nicht zu beanstanden. Ob die Vorinstanz zu Recht von der Anwendbarkeit des Schulstufenmodells ausgegangen ist oder nicht, ist keine Frage des rechtlichen Gehrs, sondern der Rechtsanwendung (dazu sogleich).
6.1.3.2. Unzutreffend ist das Argument des Beschwerdefhrers, bei "Trennungskindern" oder "Affairenkindern", bei denen nie eine gemeinsam gewhlte Lebens- und Rollenverteilung bestand, sei das Schulstufenmodell ganz grundstzlich nicht anwendbar. Das Schulstufenmodell wurde vom Bundesgericht fr den zivilstandsunabhngigen Betreuungsunterhalt und im Gegensatz zur aufgegebenen 10/16-Regel explizit auch fr Flle, in denen nicht an ein vorher gelebtes Modell angeknpft werden kann, als grundstzlich massgebende Richtlinie erklrt (BGE 144 III 481 E. 4.6 einleitend sowie E. 4.7.3). Es besteht kein Anlass, von dieser Rechtsprechung abzuweichen, weshalb sich eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Kritik des Beschwerdefhrers hieran erbrigt.
6.1.3.3. Auch mit den weiteren Beanstandungen an der Anwendung des Schulstufenmodells auf den konkreten Einzelfall dringt der Beschwerdefhrer nicht durch: Zwar trifft es zu, dass dieses Modell letztlich lediglich eine Richtlinie darstellt, von der je nach den Umstnden des konkreten Einzelfalls nach pflichtgemsser richterlicher Ermessensausbung abgewichen werden kann, wobei insbesondere Entlastungsmglichkeiten durch ausserschulische Drittbetreuungsmglichkeiten zu bercksichtigen sind (BGE 144 III 481 E. 4.5-4.7; Urteil 5A_42/2020 vom 30. Mrz 2021 E. 5.4). Im Sinn des Kontinuittsprinzips im Grundsatz ebenfalls zu bercksichtigen wre - wie der Beschwerdefhrer ausfhrt - die Fortfhrung einer beruflichen Ttigkeit nach der Geburt des Kindes. Die Vorinstanz hat aber nachvollziehbar und im Rahmen ihres Ermessensspielraums dargelegt, weshalb sich allein aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin 2 vom Juni 2022 bis November 2022 in Teilzeit auf Abruf erwerbsttig war, keine Abweichung vom Schulstufenmodell rechtfertigt. Die gegenteilige Auffassung des Beschwerdefhrers vermag keine Bundesrechtsverletzung durch die Vorinstanz zu begrnden. Darber hinaus legt der Beschwerdefhrer seiner Argumentation Behauptungen zum Sachverhalt zu Grunde, die sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid ergeben, ohne konkrete und gengend begrndete Sachverhaltsrgen zu erheben. Dies betrifft die Behauptung, die Beschwerdegegnerin 2 habe selbst ausgefhrt, in der Lage zu sein, 50 % zu arbeiten, und die Beschwerdegegnerin 2 verfge ber bewhrte Betreuungsstrukturen, welche ihr eine Erwerbsttigkeit ermglichen wrden und auch knftig zur Verfgung stnden. Darauf ist daher nicht weiter einzugehen. Wenn der Beschwerdefhrer weiter moniert, die Vorinstanz habe zu Unrecht ausgefhrt, die von ihm behauptete Absicht einer knftigen Erwerbsttigkeit der Beschwerdegegnerin 2 in Deutschland bleibe hypothetisch, ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin 2 entsprechend dem Schulstufenmodell ab der Einschulung des Kindes ein (hypothetisches) Erwerbseinkommen angerechnet hat und das Kind gemss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz inzwischen - und zwar vor einem allflligen Wegzug nach Deutschland - eingeschult ist. Da die Anwendung des Schulstufenmodells zusammenfassend vor Bundesrecht standhlt, ist nicht weiter auf die vom Beschwerdefhrer vorgetragene Kritik einzugehen, wonach die Vorinstanzen nicht weiter berprft htten, ob die Beschwerdegegnerin 2 ihre Erwerbsttigkeit freiwillig aufgegeben und inwiefern sie eine neue Stelle gesucht habe.
6.1.4. Als aktenwidrig, willkrlich und Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes erachtet der Beschwerdefhrer weiter die Erwgung der Vorinstanz, wonach die auf den Kontoauszgen der Beschwerdegegnerin 2 ersichtlichen Gutschriften berwiegend aus kleineren Betrgen von Privatpersonen bestnden, was auf Transaktionen im privaten Umfeld hindeute. Es sei Aufgabe der Vorinstanzen gewesen, die Mglichkeit von weiteren Einknften ernsthaft zu prfen. Nachdem die Vorinstanz bezglich angeblichen weiteren Einknften der Beschwerdegegnerin 2 allerdings zu einem positiven Beweisergebnis gelangt ist, htte der Beschwerdefhrer vor Bundesgericht zunchst aufzuzeigen, dass dieses willkrlich ist (Urteil 5A_591/2025 vom 25. November 2025 E. 5.1.1.3). Mit dem Hinweis, dass gerade kleinere, regelmssige Gutschriften von Privatpersonen auf eine informelle Erwerbsttigkeit hindeuten wrden, ist Willkr jedoch bei Weitem nicht dargetan. Hat die Vorinstanz den Sachverhalt somit nicht unvollstndig und damit nicht willkrlich festgestellt, luft die Rge der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ins Leere und bedeutet die Unterlassung der Vorinstanz, von der Beschwerdegegnerin 2 die Einreichung weiterer Unterlagen zu verlangen, auch keine Verletzung des rechtlichen Gehrs bzw. des Anspruchs auf Beweisabnahme und Beweiswrdigung (Urteil 5A_724/2015 vom 2. Juni 2016 E. 4.5, nicht publ. in: BGE 142 I 188). Inwiefern die Vorinstanz - wie vom Beschwerdefhrer ohne jegliche Begrndung behauptet - die Offizialmaxime verletzt haben soll, erschliesst sich sodann nicht, hat die Offizialmaxime doch einzig die Bindung des Gerichts an die Antrge der Parteien und nicht die Sachverhaltsermittlung zum Gegenstand.
6.1.5. Anlass zur Beschwerde gibt weiter die Hhe des der Beschwerdegegnerin 2 ab Kindergarteneintritt des Kindes angerechneten hypothetischen Einkommens bzw. die Art und Weise der Bestimmung dieses Einkommens. Aus dem angefochtenen Entscheid geht jedoch nicht hervor, dass der Beschwerdefhrer das hypothetische Einkommen im Berufungsverfahren beanstandet htte. Dies behauptet er auch nicht in seiner Beschwerdeschrift. Mangels materieller Ausschpfung des kantonalen Instanzenzugs (Art. 75 Abs. 1 BGG; dazu BGE 150 III 353 E. 4.4.3) ist auf diese Rge daher nicht weiter einzugehen. Die Behauptung des Beschwerdefhrers, die Vorinstanz habe - sinngemss auch ohne Rge seinerseits - das hypothetische Einkommen zu korrigieren gehabt, ansonsten der angefochtene Entscheid Art. 9 BV und Art. 296 ZPO verletze, trifft jedenfalls nicht zu (vgl. schon E. 4.3.3).
6.2. Strittig sind weiter gewisse Bedarfsposten. Dies betrifft die Bercksichtigung von Fremdbetreuungskosten in Phase 1 der vorinstanzlichen Unterhaltsrechnung, in der die Beschwerdegegnerin 2 teilweise erwerbsttig war (ab Geburt des Kindes bis 31. Dezember 2022; dazu E. 6.2.1.1), und den Bedarf des Kindes ab Volljhrigkeit (dazu E. 6.2.2.1).
6.2.1.
6.2.1.1. Betreffend die Fremdbetreuungskosten erwog die Vorinstanz, die im Recht liegenden Quittungen wrden belegen, dass in den Monaten Mai bis Dezember 2022 Fremdbetreuungskosten in der festgestellten Hhe von Fr. 15'600.-- angefallen seien. Mit der Erstinstanz sei festzuhalten, dass es keinerlei Anhaltspunkte dafr gebe, dass diese Belege unrichtig oder die Kosten nicht effektiv bezahlt worden wren.
6.2.1.2. Der Beschwerdefhrer rgt diese Begrndung als "aktenwidrig und willkrlich". Die Vorinstanz ersetze eine kritische Beweiswrdigung durch eine reine Plausibilittsannahme, was eine methodisch willkrliche Beweiswrdigung darstelle. Die Beschwerdegegnerin 2 habe vor Erstinstanz widersprchliche Angaben zu den Fremdbetreuungskosten gemacht. Ausserdem erschienen diese im Verhltnis zum behaupteten Erwerbseinkommen von rund Fr. 4'500.-- vllig berhht. Dass die Vorinstanz trotz klarer Editionsverweigerung der Beschwerdegegnerin 2 und unbestrittener Beweisrge ohne weitere Prfung von der Richtigkeit der eingereichten Quittungen ausgegangen sei, verletze den Untersuchungsgrundsatz, den Anspruch des Beschwerdefhrers auf rechtliches Gehr sowie Art. 9 BV.
6.2.1.3. Gemss den Angaben im angefochtenen Entscheid hat der Beschwerdefhrer vor Vorinstanz zwar auf seine Bestreitung verwiesen, dass die Beschwerdegegnerin 2 die Fremdbetreuungskosten effektiv bezahlt hat. Dass er die Vorinstanz in diesem Zusammenhang auf die angeblich widersprchlichen Angaben der Beschwerdegegnerin 2im erstinstanzlichen Verfahren hingewiesen htte, ergibt sich allerdings weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Beschwerdebegrndung und im brigen auch nicht aus der Berufung des Beschwerdefhrers. Obschon die Vorinstanz den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklren hatte (Art. 296 Abs. 1 ZPO), traf den Beschwerdefhrer eine Mitwirkungspflicht (BGE 151 III 261 E. 2.4.7; 144 III 349 E. 4.2.1) und hatte er gemss Art. 311 Abs. 1 ZPO aufzuzeigen, inwiefern er den angefochtenen Entscheid als fehlerhaft erachtet (siehe E. 4.3.3). Wenn er die Vorinstanz nicht auf angebliche Ungereimtheiten betreffend die Behauptungen der Beschwerdegegnerin 2 im erstinstanzlichen Verfahren zu den Fremdbetreuungskosten hinweist, kann er dieser im Nachhinein daher nicht vorwerfen, dies nicht bercksichtigt zu haben, womit die Beweiswrdigung unhaltbar und aktenwidrig sei, den Untersuchungsgrundsatz (Art. 296 ZPO) und das rechtliche Gehr des Beschwerdefhrers (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze. Damit fllt die Rge des Beschwerdefhrers in sich zusammen. Allein aufgrund des Umstands, dass der Beschwerdefhrer die effektive Bezahlung der in den Quittungen ausgewiesenen Fremdbetreuungskosten bestritt, musste die Vorinstanz jedenfalls keine weiteren Belege einfordern bzw. blieb ihr eine antizipierte Beweiswrdigung nicht per se verwehrt.
6.2.2.
6.2.2.1. Im Gegensatz zur Erstinstanz schied die Vorinstanz ab Volljhrigkeit des Kindes zur Unterhaltsberechnung eine eigene Phase aus und bestimmte den Bedarf des Kindes anhand der von der Fachstelle Studienfinanzierung der Universitt Zrich publizierten Aufstellung der monatlichen Studien- und Lebenshaltungskosten fr Studierende an der Universitt Zrich. Im Sinne einer Prognose ging die Vorinstanz von Bedarfskosten in Hhe von Fr. 2'200.-- aus.
6.2.2.2. Der Beschwerdefhrer moniert, die Vorinstanz habe sich mit seinen Rgen, wonach der Unterhalt ab Volljhrigkeit nach Leistungsfhigkeit aufzuteilen sei, ein Anspruch auf berschussbeteiligung nicht bestehe und die Erstinstanz zu Unrecht einen Steueranteil von Fr. 130.-- bercksichtigt habe, nicht auseinandergesetzt und damit den Anspruch auf rechtliches Gehr (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Diese Rge ist jedoch offensichtlich unbegrndet, nachdem die Vorinstanz den Unterhalt fr die Beschwerdegegnerin 1 ab deren Volljhrigkeit, wie vom Beschwerdefhrer geltend gemacht, nach Leistungsfhigkeit aufteilte und keinen berschussanteil mehr bercksichtigte.
6.2.2.3. Der Vorinstanz kann weiter, entgegen den Beanstandungen des Beschwerdefhrers, nicht vorgeworfen werden, die erstinstanzlichen Erwgungen und Berechnungen zum Bedarf der Beschwerdegegnerin 1 ab Volljhrigkeit durch eine eigene, davon abweichende Beurteilung ersetzt zu haben, ging sie damit doch auf die vom Beschwerdefhrer geusserte Kritik ein und kam ihr im vorinstanzlichen Verfahren jedenfalls eine unbeschrnkte Prfungsbefugnis zu (vgl. Art. 310 ZPO; Urteil 5A_13/2024 vom 22. November 2024 E. 4.3.1).
6.2.2.4. Schliesslich ist die Kritik des Beschwerdefhrers, die Vorinstanz gehe ohne jede Abklrung davon aus, dass die Beschwerdegegnerin 1 ein Studium aufnehmen und dabei nicht zu Hause wohnen werde, weshalb die Bedarfsermittlung willkrlich sei, unberechtigt: Im Entscheid ber die Unterhaltspflicht ist die Festlegung von Unterhalt ber die Volljhrigkeit hinaus die Regel, und zwar selbst bei jngeren Kindern (vgl. Urteil 5A_692/2023 vom 4. Juli 2024 E. 4.2.1; siehe auch FOUNTOULAKIS, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, Bd. I, 7. Aufl. 2022, N. 10 und N. 23a zu Art. 277 ZGB; kritisch hingegen PIOTET/GAURON-CARLIN, in: Commentaire romand, Code civil, Bd. I, 2. Aufl. 2023, N. 23 zu Art. 277 ZGB). Damit soll einem Kind die psychische Belastung erspart werden, die eine Unterhaltsklage gegen einen Elternteil mit sich bringt (BGE 139 III 401 E. 3.2.2). Wird der Unterhalt auch bei jungen Kindern ber die Volljhrigkeit hinaus festgelegt, ist notwendigerweise mit Prognosen zu arbeiten, die sich im Nachhinein als unzutreffend erweisen knnen. Hierfr ist der Beschwerdefhrer - wie die Vorinstanz zutreffend erwhnt - auf das Abnderungsverfahren (Art. 286 Abs. 2 ZGB) zu verweisen. Daran ndert nichts, dass die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin 2 die Verlegung des Aufenthaltsortes des Kindes bewilligt hat. Sodann trifft es zwar zu, dass in der von der Vorinstanz zitierten und von der Universitt Zrich publizierten Aufstellung der monatlichen Studien- und Lebenshaltungskosten fr Studierende Positionen enthalten sind, die an sich durch den Grundbetrag abgedeckt sind bzw. teilweise durch den berschussanteil abzudecken wren, auf den ein volljhriges Kind jedoch keinen Anspruch hat (BGE 147 III 265 E. 7.2
in fine). Erstens enthlt die zitierte Aufstellung jedoch keinen Grundbetrag, sodass der Einbezug von Kosten fr Kleider und Hygiene nicht zu beanstanden ist. Zweitens dient die Aufstellung der Vorinstanz ohnehin nur als Anhaltspunkt, um den in etwa zu erwartenden Gesamtbedarf der Beschwerdegegnerin 1 zu be-ziffern. Die Vorinstanz rechnet der Beschwerdegegnerin 1 ber die Volljhrigkeit hinaus mit anderen Worten nicht explizit einen Betrag in ihrem Bedarf an, um Positionen zu decken, die nach dem Erreichen der Volljhrigkeit und dem Wegfall des berschussanteils grundstzlich aus dem eigenen Einkommen bzw. Vermgen des volljhrigen Kindes zu bezahlen wren, sondern bestimmt schlicht den zu erwartenden Bedarf auf Fr. 2'200.--. Vor dem Hintergrund der erheblichen Schwierigkeiten, die die Prognose dieses Bedarfs bei noch sehr jungen Kindern mit sich bringt, und dem bereits erwhnten Umstand, dass die Festlegung von Unterhalt ber die Volljhrigkeit hinaus im Interesse des Kindes wohl der Regelfall ist, ist die vorinstanzliche Vorgehensweise letztlich nicht zu beanstanden. Eine Verletzung von Bundesrecht (insbesondere Art. 285 ZGB oder Art. 9 BV, wie es der Beschwerdefhrer geltend macht) ist nicht dargetan. Auf die Rge des Beschwerdefhrers, die Vorinstanz habe sein rechtliches Gehr und damit Art. 29 Abs. 2 BV verletzt, ist mangels Begrndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ) nicht einzugehen.
7.
7.1. In Bezug auf die Festlegung des Unterhalts fr den Fall, dass die Beschwerdegegnerinnen nach Deutschland umziehen, rgt der Beschwerdefhrer wie bereits vor Vorinstanz im Wesentlichen, es sei zu Unrecht schweizerisches - anstatt deutsches - Recht angewendet worden.
Dies trifft nicht zu: Das anwendbare Recht bestimmt sich bei einem internationalen Sachverhalt gemss Art. 83 IPRG nach dem Haager bereinkommen vom 2. Oktober 1973 ber das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht (SR 0.211.213.01; HU). Gemss Art. 4 Abs. 1 HU richtet sich das anwendbare Recht nach dem Recht am gewhnlichen Aufenthalt des Unterhaltsberechtigten, wobei nach Art. 4 Abs. 2 HU ab dem Zeitpunkt des Aufenthaltswechsels das innerstaatliche Recht am neuen gewhnlichen Aufenthalt anzuwenden ist. Das bedeutet aber nicht, dass die Vorinstanz fr die Festlegung des Unterhalts fr die Zeit nach dem Wegzug deutsches Recht htte anwenden mssen, denn die Beschwerdegegnerinnen hatten zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids gewhnlichen Aufenthalt in der Schweiz, womit Art. 4 Abs. 1 HU zum Zug kam und demzufolge schweizerisches Recht anwendbar war. Art. 4 Abs. 2 HU greift erst, wenn der Aufenthalt effektiv verlegt wurde (vgl. SIEHR/MARKUS, in: Zrcher Kommentar, Internationales Privatrecht, Bd. I, 3. Aufl. 2018, N. 45 zu Art. 83 IPRG). Hinzu kommt folgendes: Die Schweiz hat sich gesttzt auf Art. 24 HU die in Art. 15 HU vorgesehene Mglichkeit vorbehalten, das eigene innerstaatliche Recht anzuwenden, wenn sowohl die unterhaltspflichtige als auch die unterhaltsberechtigte Partei das schweizerische Brgerrecht besitzt und die unterhaltspflichtige Partei ihren gewhnlichen Aufenthalt in der Schweiz hat; diesfalls kommt also das gemeinsame schweizerische Heimatrecht zur Anwendung. Nachdem der schweizerische Beschwerdefhrer Wohnsitz in der Schweiz und die Tochter das Schweizer Brgerrecht des Vaters durch die Begrndung des Kindesverhltnisses erworben hat, wre demnach auch aus diesem Grund schweizerisches Recht anwendbar.
7.2. Auch fr die Hypothese des Wegzugs der Beschwerdegegnerinnen beanstandet der Beschwerdefhrer die Hhe des der Beschwerdegegnerin 2 angerechneten hypothetischen Einkommens. Dies hat der Beschwerdefhrer jedoch vor Vorinstanz nicht gergt, weshalb seine Kritik an der mangelnden materiellen Ausschpfung des kantonalen Instanzenzugs scheitert (Art. 75 Abs. 1 BGG; dazu BGE 150 III 353 E. 4.4.3). Die Vorinstanz war im brigen - entgegen der Ansicht des Beschwerdefhrers - nicht verpflichtet, von sich aus und ohne entsprechende Rgen das hypothetische Einkommen der Beschwerdegegnerin 2 zu prfen (zum Ganzen schon oben E. 6.1.5). Auf die Ausfhrungen des Beschwerdefhrers in diesem Zusammenhang ist nicht weiter einzugehen.
7.3. Weiter beanstandet der Beschwerdefhrer, die Vorinstanz habe sein Vorbringen, dass ihm bei einem Wegzug der Beschwerdegegnerinnen nach Deutschland ein 80 % Pensum zuzugestehen sei, zu Unrecht verworfen und dabei Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV , Art. 8 EMRK und Art. 14 BV sowie Art. 273 ZGB verletzt. Wie sich aus den Erwgungen der Vorinstanz erschliesst, hatte der Beschwerdefhrer diese Pensumsreduktion allerdings (nur) mit der von ihm vor Einschulung des Kindes beantragten Besuchsregelung begrndet. Nachdem es vorliegend nur noch um die Besuchsregelung ab Einschulung ging (oben E. 5.1.1 und E. 5.2.2), ist die vorinstanzliche Erwgung, wonach die vom Beschwerdefhrer geltend gemachte Notwendigkeit einer Pensumsreduktion entfalle, nicht zu beanstanden. Die vom Beschwerdefhrer vor Bundesgericht zustzlich angefhrten Argumente, die angeblich fr eine Pensumsreduktion sprechen, htte er bereits vor Vorinstanz geltend machen knnen und mssen (Art. 75 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz hat folglich weder das rechtliche Gehr des Beschwerdefhrers verletzt noch gegen die anderen vom Beschwerdefhrer genannten Bestimmungen verstossen.
7.4.
7.4.1. Vor Vorinstanz machte der Beschwerdefhrer geltend, ihm seien in seinem Bedarf Besuchsrechtskosten anzurechnen, da ihm infolge des Wegzugs der Beschwerdegegnerinnen erhebliche Kosten fr die Ausbung des persnlichen Verkehrs entstnden. Die Vorinstanz rief diesbezglich die erstinstanzlichen Erwgungen in Erinnerung, wonach es angesichts der unterschiedlichen berschsse der Parteien im vorliegenden Fall angemessen erscheine, dass der Beschwerdefhrer die anfallenden Besuchsrechtskosten selbst trage, sie also nicht in seinen Bedarf aufzunehmen seien. Mit diesen Ausfhrungen setze sich der Beschwerdefhrer in seiner Berufung nicht auseinander; ausserdem belege er die pauschal geltend gemachten Kosten von Fr. 1000.-- in keiner Weise, weshalb keine Besuchsrechtskosten im Bedarf des Beschwerdefhrers zu bercksichtigen seien.
7.4.2. Der Beschwerdefhrer moniert, die Erwgungen der Vorinstanz seien willkrlich (Art. 9 BV) und verletzten sein rechtliches Gehr (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie Art. 276 und Art. 2 ZGB . Er habe sich sehr wohl mit der erstinstanzlichen Begrndung auseinandergesetzt. So habe er in Rz. 141 seiner Berufung ausdrcklich festgehalten, dass es angesichts der erheblichen, durch den Wegzug verursachten, Besuchsrechtskosten "qualifiziert unangemessen" sei, wenn ihm keine Besuchsrechtskosten angerechnet wrden.
7.4.3. Mit diesen Ausfhrungen vermag der Beschwerdefhrer nicht darzulegen, sich entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen mit den Erwgungen des erstinstanzlichen Entscheids auseinandergesetzt zu haben. Gemss den Feststellungen zum Prozesssachverhalt hat die Erstinstanz nmlich nicht nur ausgefhrt, es sei "angemessen", dass der Beschwerdefhrer die Besuchsrechtskosten selber trage, sondern dies konkret mit Bezug auf die unterschiedlichen berschsse der Parteien begrndet. Dass der Beschwerdefhrer sich vor Vorinstanz hiermit auseinandergesetzt htte, behauptet er nicht, weshalb die Vorinstanz nicht gehalten war, sich nher mit dieser Frage zu befassen. Lediglich der Vollstndigkeit halber sei darauf hinzuweisen, dass erstens im Grundsatz der besuchsberechtigte Elternteil die Besuchsrechtskosten zu bernehmen hat (BGE 95 II 385 E. 3
in fine; Urteil 5A_512/2017 vom 22. Dezember 2017 E. 7.2), zweitens die Verteilung der Kosten fr die Besuchsrechtsausbung nicht zu einer Schmlerung der fr den Unterhalt des Kindes notwendigen Mittel fhren darf (Urteil 5A_182/2024 vom 29. Januar 2025 E. 6.3), weshalb diesbezglich auch die wirtschaftliche Leistungsfhigkeit der Eltern bercksichtigt werden soll, und drittens den kantonalen Instanzen beim Entscheid ber die Besuchsrechtskosten ein Ermessensspielraum zukommt (Urteil 5A_224/2016 vom 13. Juni 2016 E. 5.3.2). Dass die Vorinstanz von ihrem Ermessen falschen Gebrauch gemacht htte, vermag der Beschwerdefhrer aber nicht aufzuzeigen, nachdem er sich auch vor Bundesgericht nicht mit den unterschiedlichen berschssen der Parteien auseinandersetzt. Damit braucht nicht auf die Frage eingegangen zu werden, ob der Beschwerdefhrer die geltend gemachten Besuchsrechtskosten gengend belegt hat oder inwiefern es an der Vorinstanz gelegen htte, diese zu plausibilisieren.
7.5.
7.5.1. Whrend die Vorinstanz fr die Hypothese des Verbleibs in der Schweiz eine eigene Phase fr die Zeit ab Volljhrigkeit der Beschwerdegegnerin 1 ausgeschieden hat (oben E. 6.2.2.1), unterliess sie dies fr den Fall des Wegzugs nach Deutschland. Sie argumentierte, die Bestimmung des Unterhalts fr die Beschwerdegegnerin 1 ab deren Volljhrigkeit sei fr den Fall des Wegzugs nach Deutschland mit noch erheblicheren Unsicherheiten behaftet, weshalb sich rechtfertige, die Phase III auch ber die Volljhrigkeit bis zum Abschluss einer Erstausbildung andauern zu lassen. Der fr die Phase III errechnete Unterhaltsbeitrag sei auch nach der Volljhrigkeit fortzufhren, selbst wenn die Aufteilung nach der Leistungsfhigkeit der Eltern erfolge und keine berschussverteilung vorzunehmen sei, zumal in dieser Zeit mit einem hheren Bedarf zu rechnen sei, der derzeit aber noch nicht quantifiziert werden knne.
7.5.2. Der Beschwerdefhrer kritisiert, die Vorinstanz habe kurzerhand den fr die Phase III errechneten Unterhaltsbeitrag weiterlaufen lassen, ohne jedoch eine eigenstndige Bedarfsrechnung zu erstellen. Dies sei bundesrechtswidrig. Die pauschale Fortschreibung des Minderjhrigenunterhalts ohne Abklrung des tatschlichen Bedarfs und ohne Anpassung an die Preisverhltnisse am neuen Aufenthaltsort sei willkrlich. Der fortgefhrte Betrag bersteige den auf deutsches Preisniveau umgerechneten Bedarf massiv. Damit werde der Beschwerdefhrer faktisch verpflichtet, in Deutschland ein schweizerisches Lebensniveau zu finanzieren, obwohl das Gericht selbst von einem deutlich tieferen Preisgefge ausgehe. Die Vorinstanz verstosse berdies gegen die Begrndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV), wenn sie ausfhre, es sei mit einem hheren, noch nicht quantifizierbaren Bedarf zu rechnen.
7.5.3. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt, hat der Beschwerdefhrer vor Vorinstanz in Bezug auf die Unterhaltsbeitrge fr die Hypothese des Wegzugs vorgebracht, es sei deutsches Recht anzuwenden, sein Einkommen sei wegen des 80 %-Pensums tiefer und ihm seien Besuchsrechtskosten im Bedarf anzurechnen. Er hat mit anderen Worten keinerlei Ausfhrungen dazu gemacht, wie der Unterhaltsbeitrag - unter der Prmisse der Anwendung schweizerischen Rechts - fr die Zeit ab Volljhrigkeit der Beschwerdegegnerin 1 zu berechnen und verteilen ist. Dazu htte er aber Anlass gehabt, umso mehr, als er fr die Hypothese des Verbleibs in der Schweiz entsprechende Kritik am erstinstanzlichen Entscheid erhoben hat. Mit seinen erst vor Bundesgericht gettigten Ausfhrungen ist er folglich nicht mehr zu hren (Art. 75 Abs. 1 BGG; dazu BGE 150 III 353 E. 4.4.3). Weiterungen erbrigen sich.
8.
Wie aus den vorstehenden Erwgungen folgt, ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Damit wird der Antrag des Beschwerdefhrers auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung ebenso gegenstandslos wie der Antrag der Kindesvertreterin betreffend vorsorgliche Massnahmen.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdefhrer die Gerichtskosten, inklusive der Kosten fr die Kindesvertreterin (Urteil 5A_178/2024 vom 20. August 2024 E. 6.2, nicht publ. in: BGE 150 III 385), zu bernehmen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Entschdigung fr die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin 2 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung schuldet der Beschwerdefhrer allerdings nicht, zumal das Gesuch voraussichtlich htte gutgeheissen werden mssen (vgl. Urteil 5A_896/2024 vom 21. Januar 2025 E. 3.3).
Der Beschwerdefhrer ersucht fr das bundesgerichtliche Verfahren indes um unentgeltliche Rechtspflege. Die diesbezglichen Voraussetzungen ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ) sind erfllt. Die Gerichtskosten sind auf die Bundesgerichtskasse zu nehmen, dem Beschwerdefhrer ist sein Vertreter als unentgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben und dieser ist aus der Bundesgerichtskasse angemessen zu entschdigen. Der Beschwerdefhrer macht in diesem Zusammenhang geltend, seine Rechtsanwltin habe 48 Stunden und 6 Minuten fr die Erstellung der Beschwerde bentigt, was zu bercksichtigen sei. Er reicht aber keine Honorarnote ein. Ohnehin richtet sich die Entschdigung nach dem Reglement ber die Parteientschdigung und die Entschdigung fr die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht (SR 173.110.210.3). Der Beschwerdefhrer wird darauf hingewiesen, dass er der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, falls er spter dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
2.
Das Gesuch des Beschwerdefhrers um unentgeltliche Rechtspflege fr das bundesgerichtliche Verfahren wird gutgeheissen und es wird ihm Rechtsanwltin Christina Kotrba als unentgeltliche Vertreterin beigeordnet.
3.
3.1. Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden dem Beschwerdefhrer auferlegt, indes vorlufig auf die Bundesgerichtskasse genommen.
3.2. Die Kindesvertreterin wird aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 1'000.-- entschdigt.
4.
Rechtsanwltin Christina Kotrba wird aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 4'000.-- entschdigt.
5.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zrich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2026
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Prsident: Bovey
Die Gerichtsschreiberin: Lang