# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6538fe04-40ee-5b88-9f39-64e83c3910b5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.06.2008 A-3635/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3635-2008_2008-06-11.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3635/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  J u n i  2 0 0 8

Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 
Richterin Salome Zimmermann, Richter Pascal Mollard, 
Gerichtsschreiberin Jeannine Müller.

X._______ Limited,
vertreten durch Y._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung,
Hauptabteilung Mehrwertsteuer, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Kostenentscheid.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-3635/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  vom 26. Juli  2007 die 
Beschwerde  der  X._______  Limited  im  Sinne  der  Erwägungen  teil-
weise guthiess, soweit darauf einzutreten war, und feststellte, dass die 
Einfuhrsteuer  für  die  Steuerperioden  3. Quartal  2001  bis  2. Quartal 
2002  (Zeit  vom  1.  Juli  2001  bis  30.  Juni  2002)  im  Umfang  von 
Fr. 191'976.-- als Vorsteuer abzugsberechtigt sei,

dass  die  Verfahrenskosten  von  Fr. 3'500.--  im  genannten  Urteil  der 
Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 2'000.-- auferlegt wurden und 
ihr eine reduzierte Parteientschädigung in Höhe von Fr. 2'000.-- zuge-
sprochen wurde,

dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_510/2007 vom 15. April 2008 die 
Beschwerde  der  Eidgenössischen  Steuerverwaltung  (ESTV)  gutge-
heissen hat, soweit es darauf eingetreten ist, das Urteil des Bundes-
verwaltungsgerichts vom 26. Juli 2007 im angefochtenen Umfang (be-
treffend den Abzug der Einfuhrsteuer als Vorsteuer) aufgehoben und 
dieses angewiesen hat, über die Kosten und die Parteientschädigung 
für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu entscheiden,

dass im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils die Beschwerdeführerin 
als im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht  voll-
ständig unterliegende Partei erscheint, 

dass  ihr  die  Verfahrenskosten,  welche  bereits  im Urteil  vom 26. Juli 
2007 auf Fr. 3'500.-- festgesetzt wurden, nach Art. 63 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvor-
schuss in gleicher Höhe zu verrechnen sind, 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen 
sind (Art. 6b  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  und  von  einer  Parteientschädigung  abzusehen  ist 
(Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 7 VGKE e contrario). 

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A-3635/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Verfahrenskosten im Verfahren A-1359/2006 vor dem Bundesver-
waltungsgericht in Höhe von Fr. 3'500.-- werden der Beschwerdeführe-
rin  auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 3'500.-- verrechnet. 

2.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten auferlegt.

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Riedo Jeannine Müller

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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