# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bc2c9760-6f50-55ee-a236-9e0f3afe2d7a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 20.05.2020 UV 2018/62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2018-62_2020-05-20.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2018/62

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 11.09.2020

Entscheiddatum: 20.05.2020

Entscheid Versicherungsgericht, 20.05.2020
Art. 9 UVG. 18 UVG. Berufskrankheit, Invalidenrente. Dermatologische 
Berufskrankheit anerkannt, adäquaten Kausalzusammenhang allfälliger 
psychischer Beschwerden mit der Berufskrankheit verneint. Invaliditätsgrad 
liegt unter rentenbegründender Schwelle (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. Mai 2020, UV 
2018/62).

Entscheid vom 20. Mai 2020

Besetzung

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider und 

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Karin Kobelt

Geschäftsnr.

UV 2018/62

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Oberdorfstrasse 6, Postfach 29, 

8887 Mels,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Invalidenrente

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit Juni 2007 bei der B.___ AG 

(nachfolgend: Arbeitgeberin) als Mitarbeiter in der Fertigung angestellt und dadurch bei 

der Suva für die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er per Mitte 

April 2008 einen Ausschlag an den Händen und eine Nickelallergie durch die 

Arbeitgeberin melden liess (Suva-act. 4). Dr. med. C.___, Facharzt für Dermatologie 

und Venerologie, diagnostizierte am 19. Mai 2008 ein kumulativ-toxisches Handekzem 

(Suva-act. 2) und überwies den Versicherten zur weiteren Abklärung in die Abteilung 

Dermatologie/Allergologie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG; Suva-act. 3). Die dort 

zuständigen Ärzte erhoben am 18. August 2008 ebenfalls die Diagnose kumulativ-

toxisches Handekzem und stellten zusätzlich eine dyshidrotische Komponente sowie 

eine Typ-IV-Sensibilisierung auf Nickelsulfat und Paraben-Mix fest. Sie führten aus, der 

Ausschlag sei dort, wo die dünnere Haut der Hand Kontakt mit dem Kühlschmiermittel 

habe, mit dem der Versicherte arbeite. Eine Besserung des Ekzems trete nach etwa 3 

bis 7 Tagen Arbeitskarenz auf (Suva-act. 10).

A.a. 

Suva-Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Arbeitsmedizin und Dermatologie, 

besuchte am 20. August 2008 den Arbeitsplatz des Versicherten und beriet diesen und 

die Arbeitgeberin im Umgang mit und im Schutz vor dem Hautekzem (vgl. Suva-act. 

12). Gestützt auf seine Abklärungen und die ärztlichen Berichte beantragte er am 25. 

August 2008 die Anerkennung des Handekzems als Berufskrankheit, Listenstoff 

Mineralöle (Suva-act. 11). Die Suva richtete in der Folge Leistungen in Zusammenhang 

A.b. 

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mit dieser Berufskrankheit aus (Heilbehandlung, Taggelder; vgl. Suva-act. 14, 16 und 

86)

Fortan stand die Suva in stetem Kontakt mit dem behandelnden Dermatologen 

(vgl. Berichte vom 9. Dezember 2008 in Suva-act. 18, vom 16. April 2009 in Suva-act. 

24 und vom 19. August 2009 in Suva-act. 27) und beobachtete den Verlauf (vgl. 

Stellungnahmen der Abteilung Arbeitsmedizin vom 22. Dezember 2008 in Suva-act. 19, 

vom 30. April 2009 in Suva-act. 25 und vom 4. September 2009 in Suva-act. 28). Vom 

2. November bis 31. Dezember 2009 schrieb Dr. C.___ den Versicherten zu 50% krank, 

weil sich das Handekzem verschlimmert hatte und die Arbeitgeberin ihm Tätigkeiten 

ohne Kontakt zu Kühlschmiermittel nur in diesem Umfang anbieten konnte 

(Verlaufsberichte vom 6. November 2009 in Suva-act. 31 S. 2, und vom 8. Dezember 

2009 in Suva-act. 34; Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 5. November 2009 in Suva-act. 

29 und vom 7. Dezember 2009 in Suva-act. 32 S. 1). Aufgrund der Verschlechterung 

empfahl Dr. D.___ der Suva eine Besprechung mit dem Versicherten und der 

Arbeitgeberin (Suva-act. 33). Diese fand am 18. Januar 2010 statt und ergab die 

fehlende Möglichkeit von geeigneten Einsatzmöglichkeiten mit 100%iger Auslastung 

bei der Arbeitgeberin. Der Versicherte wolle aber wenn immer möglich in diesem 

Betrieb verbleiben (Suva-act. 37). Anlässlich einer Verlaufskontrolle vom 27. Januar 

2010 riet Dr. C.___ dem Versicherten, den Kontakt zu Maschinen, die Kühlschmiermittel 

enthalten würden, zu vermeiden (Suva-act. 41). Am 5. Februar 2010 erklärte Dr. D.___ 

zuhanden von Dr. C.___, eine volle Umschulung, wofür die Invalidenversicherung (IV) 

zuständig sei, komme wohl nicht in Frage, da der Versicherte eine Anlehre absolviert 

habe. Angesichts dessen, dass es zurzeit wohl schwierig sein dürfte, andernorts eine 

Stelle zu finden, befürworte er den weiteren Einsatz in diesem Betrieb zumindest bis 

zur vorgesehenen Kontrolle im März 2010 (Suva-act. 40 und 42).

A.c. 

Am 9. März 2010 gelangte Dr. med. E.___, Spezialärztin für Innere Medizin, als 

Hausärztin des Versicherten mit der Bitte um Prüfung einer Umschulung an die Suva. 

An seinem derzeitigen Arbeitsplatz komme der Versicherte nicht umhin, immer wieder 

Fräs- und Dreharbeiten mit Kühlmittel durchzuführen (Suva-act. 45; vgl. auch Ärztlicher 

Zwischenbericht vom 11. Juni 2010 in Suva-act. 53). Am 14. Juli 2010 wiederholte Dr. 

E.___ dieses Ersuchen und ergänzte, die dem Versicherten aufgrund des toxischen 

Handekzems vermehrt zugewiesenen Transportaufgaben würden jeweils eine bei ihm 

A.d. 

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ebenfalls vorhandene Schulterproblematik verschlimmern (Suva-act. 54). Die Suva 

informierte Dr. E.___ am 4. August 2010 darüber, dass eine Umschulung durch die IV 

nicht in Frage komme (Suva-act. 57).

Die Suva beobachtete weiterhin den Verlauf des Handekzems anhand der Berichte 

von Dr. C.___ (Bericht vom 22. September 2010 in Suva-act. 61, vom 15. Dezember 

2010 in Suva-act. 62 und vom 9. März 2011 in Suva-act. 63; Stellungnahmen Abteilung 

Arbeitsmedizin vom 18. März 2011 in Suva-act. 64 und vom 27. Mai 2011 in Suva-act. 

71). Am 6. Juli 2011 erklärte Dr. C.___, beim Versicherte sei die übliche Problematik, 

dass er bei Kontakt mit CNC-Maschinen wenige Tage später das Handekzem ausbilde. 

Dieser wünsche von der Suva über mögliche Leistungen aufgeklärt zu werden (Suva-

act. 72). Gleichentags gelangte Dr. E.___ an die Suva mit der Bitte um abschliessende 

Beurteilung. An der Situation habe sich nichts verändert. Immer, wenn der Versicherte 

mit Kühlmittel in Kontakt komme, würden die Ekzeme im Finger- und Handbereich 

ausgelöst (Suva-act. 74). Suva-Arbeitsarzt und Facharzt für Dermatologie und 

Venerologie, Dr. med. F.___, hielt am 22. Juli 2011 nach einem Telefonat mit der 

Arbeitgeberin fest, an der Situation der Rezidiv-Bildung der Handekzeme bei jeweils 

erneutem Kühlschmiermittelkontakt würde sich sicherlich durch eine 

Nichteignungsverfügung etwas ändern. Dies würde aber wohl bedeuten, dass der 

Versicherte seine Arbeitsstelle verliere. Er empfehle ein persönliches Gespräch (Suva-

act. 76; vgl. auch Suva-act. 75). Am 22. November 2011 stellte Dr. C.___ den Antrag 

auf eine geeignete Zusatzausbildung des Versicherten (Suva-act. 77).

A.e. 

Am 16. Januar 2012 fand am Arbeitsort eine Besprechung zwischen einem Suva-

Aussendienstmitarbeiter, dem Versicherten und der Arbeitgeberin statt, anlässlich 

welcher die Vorgesetzten des Versicherten zum Ausdruck brachten, dass sein Job 

gesichert und ihnen bewusst sei, dass er so wenig wie möglich in Kontakt mit 

Kühlschmiermittel kommen sollte (Suva-act. 78). Am 3. Oktober 2012 berichtete Dr. 

C.___, der Versicherte sei zuletzt am 28. Februar 2012 in seiner Sprechstunde 

gewesen.  Damals sei vereinbart worden, dass er sich bei einer Verschlechterung 

melde; dies sei bis dato nicht der Fall gewesen (Suva-act. 83).

A.f. 

Am 1. Februar 2013 untersuchte Dr. med. G.___, Spezialarzt für Innere Medizin, 

spez. Pneumologie, den Versicherten für eine Standortbestimmung und stellte die 

A.g. 

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Diagnosen akzentuierter Reizhusten am Arbeitsplatz, anamnestisch im Laufe der 

Woche zunehmend, mögliche obstruktive Schlafapnoe sowie auffallend nächtliche 

hypertone Blutdruck-Werte und Pulsanstieg. Die Lungenfunktion sei grenzwertig zur 

leichten obstruktiven Ventilationsstörung, auch eine bronchiale Hyperreagibilität sei 

grenzwertig (Suva-act. 97). Die neue Hausärztin des Versicherten, Dr. med. H.___, FMH 

Allgemeine Innere Medizin, hielt am 14. Mai 2013 fest, dessen Zustand sei stabil, das 

Handekzem chronisch rezidivierend. Möglicherweise komme nun neu eine Mitreaktion 

des Bronchialepithels hinzu (Suva-act. 92). Dr. C.___ erklärte am 19. Juni 2013 auf 

Nachfrage der Suva, er würde aktuell keine Nichteignungsverfügung aussprechen, da 

beim Versicherten keine erheblichen gesundheitlichen Beschwerden durch dieses 

Ekzem vorhanden seien. Eine Nichteignungsverfügung würde zu einer Berufsaufgabe 

führen (Suva-act. 102).

Ab dem 7. Dezember 2013 wurde dem Versicherten durch Dr. H.___ aus 

psychischen Gründen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert (vgl. Suva-act. 

108).

A.h. 

Mit Verlaufsbericht vom 24. Januar 2014 erklärte Dr. C.___, aus dermatologischer 

Sicht sei mittel- und langfristig die Weiterbeschäftigung bei der Arbeitgeberin nicht 

sinnvoll. Dem Versicherten sei bei der letzten Kontrolle am 18. Dezember 2013 wie 

bereits in den vergangenen Konsultationen dringlich empfohlen worden, sich eine 

andere Arbeit zu suchen. Er sträube sich, da er eine finanzielle Einbusse befürchte 

(Suva-act. 106).

A.i. 

Am 27. Februar 2014 fand eine fachärztliche Besprechung zwischen Suva-Arzt Dr. 

med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Arbeitsmedizin, und dem 

Versicherten statt. Dabei wurde festgestellt, dass zuerst die psychiatrisch-medizinische 

Betreuung weiterverfolgt werden soll. Sobald die Wiederaufnahme der Tätigkeit für die 

Arbeitgeberin geplant werde, solle die Suva informiert werden, um dermatologische 

und pneumologische Verlaufskontrollen sicherzustellen (Suva-act. 110). Am 24. Juli 

2014 berichtete Dr. med. J.___ vom Psychiatrie-Zentrum K.___ (nachfolgend: 

Psychiatrie-Zentrum), der Versicherte leide an einer schweren depressiven Episode 

ohne psychotische Symptome und es bestehe der Verdacht auf eine generalisierte 

Angststörung. Der Versicherte sei vom 4. März bis 15. April 2014 in der Klinik L.___ 

A.j. 

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stationär behandelt worden. Aktuell sei er einverstanden mit einem erneuten Versuch 

einer stationären Behandlung (Suva-act. 125), welche in der Folge vom 11. August bis 

2. September 2014 in der Klinik L.___ stattfand (vgl. Suva-act. 130). Dr. I.___ empfahl 

am 15. September 2014 eine pneumologische Verlaufskontrolle des Versicherten zur 

Erhebung der aktuellen pulmonalen Befunde, sobald dies unter Berücksichtigung der 

psychischen Situation möglich sei (Suva-act. 127). Dr. H.___ erklärte der Suva 

diesbezüglich am 6. November 2014, die berufskrankheitsbedingte Problematik stehe 

aktuell im Hintergrund (Suva-act. 132). Am 2. Dezember 2014 startete der Versicherte 

einen Arbeitsversuch bei der Arbeitgeberin (IV-act. 125-2 in IV 2018/204). Am 29. April 

2015 fand schliesslich die Untersuchung durch Dr. G.___ statt. Der Pneumologe 

berichtete am 5. Mai 2015 über eine im Vergleich zum November 2013 unveränderte 

Lungenfunktion, welche praktisch normal sei, grenzwertig zur leichten obstruktiven 

Ventilationsstörung mit verminderten kleinen Flusswerten. Die bronchiale 

Hyperreagibilität habe zugenommen und sei jetzt mittelschwer. Der Versicherte leide an 

einem mittelschweren obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom, welches seit November 

2014 mit einem CPAP-Gerät therapiert werde (Suva-act. 136).

Dr. I.___ beurteilte am 8. Mai 2015 im Rahmen der pulmonalen Befunde und 

gestützt auf die Beurteilung von Dr. G.___ die Eignung für die aktuelle Tätigkeit als 

weiterhin gegeben. Er empfahl eine erneute dermatologische Beurteilung (Suva-act. 

140). Diese fand am 1. Juni 2015 bei Dr. C.___ statt. Der Dermatologe erklärte am 

3. Juni 2015, der Versicherte weise nach wie vor ein arbeitsabhängiges Handekzem 

auf. Aus dermatologischer Sicht sei ganz klar zu empfehlen, dass eine mittel- bzw. 

langfristige Änderung im Betrieb bzw. im Rahmen der Bedienung der CNC-Maschine 

anzuvisieren sei. Ebenfalls sollten Tätigkeiten mit häufigem Wasserkontakt resp. 

Feuchtarbeiten vermieden werden (Suva-act. 145).

A.k. 

Dr. I.___ besuchte am 25. Juni 2015 den Versicherten an seinem Arbeitsplatz. Zu 

diesem Zeitpunkt war der Versicherte an drei Stunden pro Tag arbeitstätig. Der 

Facharzt zog den Schluss, dass sich bei weiterer Erhöhung des Arbeitspensums an 

diesem Arbeitsplatz aus arbeitsmedizinischer Sicht das Risiko einer relevanten 

neuerlichen Hautproblematik ergebe. Bei Erlass einer Nichteignungsverfügung wäre die 

aktuelle Arbeitsstelle gefährdet und auch die labile gesundheitliche Situation 

wahrscheinlich beeinträchtigt (Suva-act. 148 S. 4 f.). Gestützt darauf empfahl er der 

A.l. 

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Suva, sobald von der berufskrankheitsfremden psychiatrischen Problematik her eine 

Erhöhung des Arbeitspensums ins Auge gefasst werde, zu prüfen, ob zum Beispiel 

vorerst ein Teilpensum bei der bisherigen Tätigkeit angestrebt werden könne mit 

parallel laufenden anderweitigen beruflichen Massnahmen. Wo genau die 

Schwellenbelastung zu einer instabilen Hautsituation liege, könne erst im zeitlichen 

Verlauf erfasst werden (Suva-act. 147).

Mit Mitteilung vom 22. Oktober 2015 sprach die IV dem Versicherten 

Integrationsmassnahmen bei der Arbeitgeberin für die Zeit vom 1. September 2015 bis 

26. Februar 2016 zu mit dem Ziel eines konstanten 50- bis 100%igen Pensums nach 

Abschluss der Massnahme (Suva-act. 161).

A.m. 

Dr. med. univ. M.___ von der Abteilung Arbeitsmedizin der Suva hielt am 26. 

Oktober 2015 fest, aktuell könnten bei der Atembeschwerdesymptomatik des 

Versicherten auslösende Faktoren durch den Arbeitsplatz nicht ausgeschlossen 

werden. Er sei aufgrund einer berufskrankheitsfremden Erkrankung (Depression; 

Angststörung) länger nicht am Arbeitsplatz gewesen, aktuell arbeite er 50 % (Suva-act. 

162).

A.n. 

Im Verlaufsbericht vom 3. November 2015 führte Dr. G.___ aus, die bronchiale 

Hyperreagibilität habe zwischenzeitlich auf ein schweres Ausmass zugenommen. In der 

Lungenfunktion seien die Werte höchstens minim schlechter geworden (Suva-act. 164 

S. 2 f.). Dr. C.___ berichtete am 1. Dezember 2015, das Handekzem sei vom Verlauf her 

hochchronisch, heile jedoch unter Arbeitskarenz vollständig ab. Eine ideale Lösung 

wäre, wenn der Versicherte nur zu 50 % langfristig in seinem Betrieb arbeiten müsste, 

da das Handekzem unter dieser Arbeitsbelastung nur mässig exazerbiere (Suva-act. 

168). Gleichentags stellte er die Diagnose einer Kotaktallergie auf Atemmaske mit/bei 

Typ-IV-Sensibilisierung auf N-Isopropyl-N'-phenyl-4-phenylendiamin und hielt fest, im 

Rahmen einer Epikutantestung sei einzig diese Sensibilisierung aufgefallen (Suva-act. 

166). 

A.o. 

Am 24. Dezember 2015 empfahl die Suva-Ärztin Dr. M.___, die Kausalität der 

Beschwerden mit der Erwerbstätigkeit von pneumologischer Seite vorerst noch offen 

zu lassen (Suva-act. 174 S. 3).

A.p. 

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Am 11. Februar 2016 fand eine Standortbestimmung am Arbeitsplatz des 

Versicherten statt, an welcher auch die IV-Eingliederungsberaterin teilnahm (Suva-act. 

184). Am 8. April 2016 verlängerte die IV die Integrationsmassnahme vom 29. Februar 

bis zum 31. August 2016 mit dem Ziel einer 50%igen Arbeitsfähigkeit am Ende der 

Massnahme (Suva-act. 199).

A.q. 

Mit Verlaufsbericht vom 27. Juli 2016 hielt Dr. C.___ fest, die aktuelle 

Arbeitsbelastung von 50 % werde der Situation des Versicherten gerecht. Das leichte 

Aufflammen des Handekzems werde toleriert, da dieser so im Arbeitsprozess behalten 

werden könne (Suva-act. 215). Am 29. August 2016 wurde der zwischen dem 

Versicherten und der Arbeitgeberin bestehende Arbeitsvertrag auf ein Pensum von 

50 % bei 30 % Leistung reduziert (Suva-act. 236). Mit Verlaufsbericht vom 13. 

September 2016 unterrichteten die zuständigen Ärzte des Psychiatrie-Zentrums die 

Suva, das der Versicherte derzeit 3 bis 4 Stunden arbeite, was dessen Kapazität 

überschreite. Danach fühle er sich am Limit seiner Kraft, werde müde, sehr unruhig und 

verliere die Konzentration. Eine Steigerung der Präsenzzeit sei momentan aus Sicht der 

Psychiater unmöglich, da sich der Versicherte überfordert fühle und mit massiver 

innerer Unruhe reagiere (Suva-act. 227).

A.r. 

Am 27. Oktober 2016 besuchte erneut ein Facharzt für Arbeitsmedizin der Suva, 

Dr. med. N.___, den Versicherten an seinem Arbeitsplatz. Dabei stellte er bezüglich 

Arbeitspensum fest, dass dieses zukünftig nicht weiter gesteigert werden könne. Er 

erachte die psychische Erkrankung als den überwiegend limitierenden Faktor. Die 

Hauterkrankung bzw. die Gefahr einer Verschlechterung der Hautbeschwerden durch 

Steigerung des Arbeitspensums würden eine vorhandene, aber untergeordnete Rolle 

spielen (Suva-act. 234). Trotz Schwankungen hinsichtlich der Hauterkrankung gehe er 

davon aus, dass sich ein stabiler Zustand eingependelt habe, und schätze, dass ein 

Endzustand erreicht worden sei (Suva-act. 233). Am 3. November 2016 fand eine 

Abschlussbesprechung bei der Arbeitgeberin statt (Suva-act. 235).

A.s. 

Mit Verfügung vom 23. Januar 2017 wies die Suva den Anspruch des Versicherten 

auf eine Invalidenrente ab. Bei einem zumutbaren Verdienst von Fr. 63'763.-- gemäss 

Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE), TA 1, bei welchem ein 

leidensbedingter Abzug von 5% berücksichtigt worden sei, und einem Lohn ohne 

A.t. 

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B.  

Berufskrankheitsfolgen von Fr. 67'600.-- liege keine berufskrankheitsbedingte 

Erwerbseinbusse vor (UV-act. 242).

Mit Schreiben vom 21. Februar 2017 erhob der Versicherte Einsprache gegen 

diese Verfügung und beantragte unter Kosten- und Entschädigungsfolgen die 

Zusprache der gesetzlichen Leistungen. Es seien weitere umfassende Abklärungen, 

insbesondere unter Berücksichtigung der psychischen Erkrankung, vorzunehmen und 

alsdann neu zu entscheiden. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, es 

sei anzunehmen, dass es sich bei den psychischen Gesundheitsproblemen um eine 

Reaktion auf die unstete und ungewisse Zukunft, sowohl in gesundheitlicher als auch in 

finanzieller Hinsicht, aufgrund der Berufskrankheit handle. Sodann würden 

pneumologische Einschränkungen bestehen, welche allenfalls kausal zur 

Berufskrankheit seien. Die Suva habe es unterlassen abzuklären, ob eine 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit überhaupt bestehe und welche 

Konsequenzen die Berufskrankheit auf den zu erzielenden Lohn in einer adaptierten 

Tätigkeit habe. Es sei fraglich, ob mit einer Gummiallergie ein solcher Invalidenlohn 

erzielt werden könnte (UV-act. 253).

B.a. 

Am 13. November 2017 erstattete die von der IV beauftragte Medizinische 

Abklärungsstelle Bern, ZVMB GmbH, (nachfolgend: MEDAS) ein polydisziplinäres 

Gutachten in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Dermatologie, Psychiatrie, 

Orthopädie, Neuropsychologie. Dabei wurde einzig dem durch Kühlschmiermittel 

verursachten Kontaktekzem Relevanz für die Arbeitsfähigkeit zugebilligt (Suva-act. 258 

S. 54; zu den Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit vgl. dasselbe Aktorum) 

und festgestellt, dass in Verweistätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe 

(Suva-act. 258 S. 56).

B.b. 

Mit Vorbescheid vom 3. Januar 2018 und Verfügung vom 17. Mai 2018 verneinte 

die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (Suva-act. 257 

und 261). Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 14. Juni 2018 Beschwerde 

erheben (Suva-act. 265).

B.c. 

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C.  

Mit Einspracheentscheid vom 27. Juli 2018 wies die Suva die Einsprache des 

Versicherten ab. Gemäss dem MEDAS-Gutachten zeige sich mit aller Deutlichkeit, dass 

dem Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt rein berufskrankheitsbedingt das 

Invalideneinkommen von Fr. 63'763.-- zu erwirtschaften möglich sei. Die 

berufskrankheitsfremden Krankheitsbilder seien nicht zu berücksichtigen (Suva-act. 

266 = act. G 1.2).

B.d. 

Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die vorliegend zu beurteilende 

Beschwerde vom 10. September 2018. Der Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführer) lässt durch seinen Rechtsvertreter unter Entschädigungsfolge die 

Aufhebung des Einspracheentscheids und der Verfügung sowie die Zusprache einer 

Invalidenrente beantragen. Auch sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu 

gewähren und Rechtsanwalt Rainer Braun als Vertreter zu bestellen. Sodann seien die 

Akten der IV beizuziehen. Zur Begründung wird vorgebracht, der angefochtene 

Entscheid stütze sich auf das Gutachten der MEDAS. Danach sollten beim 

Beschwerdeführer keine psychiatrischen Diagnosen mit Relevanz für die 

Arbeitsfähigkeit vorliegen. Dies widerspreche sämtlichen bisherigen fachärztlichen 

Beurteilungen diametral. Es sei von erheblichen psychischen Problemen auszugehen, 

welche im Anschluss an die anerkannte Berufskrankheit aufgetreten seien. Ob die 

pneumologischen Befunde in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des 

Beschwerdeführers stehen würden, sei offen geblieben. Die Vorinstanz vermöge 

sodann nicht anzugeben, welche Tätigkeiten für das (bestrittene) Fähigkeitsprofil in 

Frage kommen würden. Folglich sei auch offen, welches Einkommen der 

Beschwerdeführer damit erzielen könnte. Die gesundheitlichen und arbeitsmarktlichen 

Beeinträchtigungen würden auf jeden Fall einen leidensbedingten Abzug von 20 % 

rechtfertigen (act. G 1).

C.a. 

Mit Beschwerdeantwort vom 9. Oktober 2018 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

C.b. 

Am 23. Oktober 2018 wurde dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen 

Rechtspflege (Befreiung von Gerichtskosten und Bewilligung der unentgeltlichen 

Rechtsverbeiständung) entsprochen (act. G 4).

C.c. 

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Erwägungen

1.  

Am 6. November 2018 verzichtete der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auf 

die Einreichung einer Replik (act. G 6).

C.d. 

Mit Schreiben vom 11. März 2020 unterrichtete das Gericht die Parteien über den 

Beizug der Akten der IV-Stelle und gewährte der Beschwerdegegnerin Frist bis zum 31. 

März 2020 zur Einsicht in diese Akten und zur allfälligen Stellungnahme (act. G 8). 

Diese Frist ist unbenutzt verstrichen. 

C.e. 

Mit Urteil vom heutigen Tag wurde die Beschwerde betreffend Leistungen der IV 

abgewiesen (act. G 13 in IV 2018/204).

C.f. 

Strittig und vorliegend zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer aufgrund von 

Berufskrankheiten Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung hat.

1.1. 

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über 

die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der 

Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 werden 

Versicherungsleistungen für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen 

sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend stehen eine im Jahr 2008 

eingetretene Berufskrankheit und ab dem Jahr 2013 geltend gemachte 

Beeinträchtigungen zur Debatte, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültigen 

Bestimmungen Anwendung finden.

1.2. 

Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz 

nichts anderes bestimmt. Ist die versicherte Person infolge des Unfalls bzw. der 

Berufskrankheit zu mindestens 10% invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1], hat sie gemäss Art. 

18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3. 

Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Kausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur für 

Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten Ereignis 

zusammenhängen (Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des 

1.4. 

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2.  

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Die Rechtsprechung zur 

Adäquanz von psychischen Fehlentwicklungen nach Unfällen ist bei psychischen 

Störungen, welche im Zusammenhang mit Berufskrankheiten auftreten, nicht analog 

anwendbar. Die Adäquanz ist in solchen Fällen danach zu beurteilen, ob die 

Berufskrankheit oder Geschehnisse in deren Zusammenhang nach dem gewöhnlichen 

Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet waren, psychische 

Störungen der aufgetretenen Art zu verursachen (RKUV 2000 U 367 S. 94, Rumo-

Jungo/Holzer, a.a.O., S. 98). 

Vorab ist zu prüfen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen des 

Beschwerdeführers als berufskrankheitskausal zu betrachten und damit für die Prüfung 

des strittigen Anspruchs auf eine Invalidenrente relevant sind. Die Beschwerdegegnerin 

anerkannte ein toxisch-irritatives Handekzem als berufsbedingt gemäss Art. 9 Abs. 1 

UVG (Listenstoff: Mineralöle) an (vgl. Suva-act. 11 i.V.m. 110 S. 1). Dass die 

orthopädischen Einschränkungen in Zusammenhang mit einer Berufskrankheit 

stünden, macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend (vgl. hierzu Suva-act. 

258 S. 83 bis 91). Umstritten ist demgegenüber die Kausalität einer zusätzlichen 

Einschränkung aus pulmonaler Sicht sowie einer allfälligen psychischen 

Einschränkung.

2.1. 

Aus den medizinischen Akten geht bezüglich der pneumologischen Situation des 

Beschwerdeführers hervor, dass er anfangs 2013 ärztlich vorstellig wurde wegen eines 

Hustenreizes, welcher seit etwa Mitte 2012 aufgetreten sei und sich seither verstärkt 

habe (Suva-act. 97 S. 2). Der konsultierte Facharzt Dr. G.___ erhob im Februar 2013 die 

Diagnosen eines akzentuierten Reizhustens am Arbeitsplatz und eines möglichen 

obstruktiven Schlafapnoesyndroms (Suva-act. 97 S. 1). Der Verdacht auf das Vorliegen 

eines obstruktiven Schlafapnoesyndroms bestätigte sich in der Folge, wobei dieses 

von Dr. G.___ im November 2015 als mittelschwer (Suva-act. 164 S. 2) und anlässlich 

der MEDAS-Begutachtung Mitte 2017 als schwer (Suva-act. 258 S. 54) eingestuft 

wurde. Den Angaben des Beschwerdeführers zufolge trat der berichtete Husten jeweils 

beim Betreten der Halle der Arbeitgeberin auf und verschwand nach etwa 30 bis 60 

Minuten (Suva-act. 136 S. 3 oben). Eine Verifizierung eines Peakflow-Abfalls ist laut Dr. 

G.___ nie richtig gelungen (Suva-act. 136 S. 1). Dieser hielt am 5. Mai 2015 fest, aus 

pulmonaler Sicht sehe er vorläufig keine Einschränkung, den Beschwerdeführer 

zunehmend wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren (Suva-act. 136 S. 4). Dr. med. 

O.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Kardiologie und Pneumologie, welcher 

2.2. 

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den Versicherten am 6. Juli 2017 im Rahmen der Begutachtung durch die MEDAS 

untersuchte, erhob die Diagnosen COPD bei Zustand nach langjährigem Nikotinabusus 

sowie obstruktives Schlafapnoesyndrom, effektiv behandelt mit assistierter Beatmung. 

Er kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer aus pneumologischer Sicht sowohl in 

angestammter wie auch in angepasster Tätigkeit vollständig arbeitsfähig sei. Das 

Fähigkeitsprofil sei im Hinblick auf Tätigkeiten im Schichtdienst sowie Tätigkeiten mit 

Wechsel zwischen warmer und kalter Atmosphäre eingeschränkt. Möglich seien 

übliche Alltagsanforderungen, eingeschränkt seien Tätigkeiten mit Exposition 

gegenüber Kälte, Nässe, Dämpfen und Stäuben. Der berichtete Husten am Arbeitsplatz 

könne nicht sicher einem allergischen Geschehen zugeordnet werden, eine 

unspezifische Reizung durch Stäube etc. sei möglich. In Übereinstimmung mit den 

Akten stellte der MEDAS-Gutachter fest, dass nie eine Arbeitsunfähigkeit 

ausgesprochen worden sei aus pneumologischer Sicht (Suva-act. 258 S. 80). Damit ist 

zwar von qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit aus pulmonaler Sicht, nicht 

jedoch von quantitativen Einschränkungen auszugehen. Die unumstrittenen qualitativen 

Einschränkungen haben im von der Beschwerdegegnerin festgelegten Tätigkeitsprofil 

als Hilfsarbeiter durchaus Platz (vgl. nachfolgend Erwägung 3.3 zum 

Invalideneinkommen). Vor diesem Hintergrund hat die Beschwerdegegnerin die Frage, 

ob die pneumologischen Einschränkungen auf eine Berufskrankheit zurückzuführen 

sind oder nicht, zu Recht unbeantwortet gelassen.

Ob quantitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus 

psychischer Sicht bestehen und ob, wie vom Beschwerdeführer postuliert, ein 

natürlicher Kausalzusammenhang zwischen solchen allfälligen Einschränkungen und 

der Berufskrankheit besteht, kann offenbleiben. Denn die Adäquanz des 

Kausalzusammenhangs ist - wie im Folgenden zu zeigen ist - ohnehin zu verneinen. Zu 

prüfen gilt es in diesem Zusammenhang, ob die Berufskrankheit des 

Beschwerdeführers nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen 

Lebenserfahrung - unter Berücksichtigung der weiten Bandbreite der Versicherten, 

denen die soziale Unfallversicherung Schutz bieten soll - geeignet ist, psychische 

Störungen von der Art, wie er sie geltend macht, zu verursachen (vgl. dazu BGE 125 V 

456 E. 5). Wie aus den aktenkundigen Berichten von Dr. C.___ hervorgeht, sind die 

aufgetretenen Ekzeme nach Arbeitsplatzanpassungen oder längeren 

Arbeitsunterbrüchen jeweils komplett abgeheilt. Auch über den Reizhusten berichtete 

der Beschwerdeführer lediglich in Zusammenhang mit dieser Arbeitstätigkeit. Nach 

dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung entwickelt 

eine solchermassen betroffene Person keine derart schwere und anhaltende 

depressive Störung, wie sie der Beschwerdeführer geltend macht, und wie sie ihm von 

2.3. 

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3.

Zur Beurteilung steht sodann die Höhe des Invaliditätsgrads gestützt auf die 

berufsunfallkausale Arbeitsfähigkeit von 100 % in adaptierten Tätigkeiten.

den behandelnden Ärzten attestiert wird. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass 

dem Beschwerdeführer trotz des toxisch-irritativen Handekzems und auch unter 

Berücksichtigung der pulmonalen Einschränkungen nach wie vor ein breites berufliches 

Tätigkeitsspektrum offensteht. Bei dieser Sachlage erscheint das Auftreten einer derart 

schweren und anhaltenden psychischen Störung, welche jegliche berufliche Tätigkeit 

verunmöglichen soll, als ziemlich ungewöhnlich. Dies bedeutet, dass ein adäquater 

Kausalzusammenhang zwischen dem im Sinne der vorangehenden Erwägungen 

anerkannten Berufskrankheiten (Handekzem, evtl. Reizhusten) und den geltend 

gemachten psychischen Beschwerden von vornherein nicht überwiegend 

wahrscheinlich erstellt ist. Somit besteht keine Leistungspflicht der 

Beschwerdegegnerin für die Folgen der von den behandelnden Fachärzten 

diagnostizierten psychischen Störung.

Insgesamt geht aus den vorgängigen Erwägungen hervor, dass das Abstellen der 

Beschwerdegegnerin auf eine volle Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit nicht 

zu beanstanden ist, wobei der Kontakt zu Kühlschmiermitteln sowie Arbeiten im 

feuchten Milieu oder mit Kontakt zu aggressiven Chemikalien oder 

überdurchschnittlicher physikalischer Beanspruchung zu meiden sind. Auch sind 

Tätigkeiten im Schichtdienst sowie Tätigkeiten im Wechsel zwischen warmer und kalter 

Atmosphäre, mit Nässe, Dämpfen, Stäuben zu vermeiden (Suva-act. 258 S. 55).

2.4. 

Der Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 

ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das 

die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Ein 

Rentenanspruch kann frühestens entstehen, wenn unter anderem allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG). Da die 

Integrationsmassnahmen der IV vorliegend bis zum 31. August 2016 gedauert haben 

(vgl. Suva-act. 199 und 222), liegt der frühestmögliche Rentenbeginn im September 

2016 und es sind im Folgenden die Einkommenszahlen von diesem Jahr zu 

berücksichtigen.

3.1. 

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4.  

Die Festlegung des Valideneinkommens durch die Beschwerdegegnerin auf Fr. 

5'200.-- x 13 = Fr. 67'600.-- (vgl. Suva-act. 243 S. 6) - gestützt auf die Angaben der 

Arbeitgeberin bezüglich des hypothetischen Jahreslohnes des Beschwerdeführers im 

Jahr 2016 ohne Berufskrankheit (vgl. UV-act. 238 S. 17) - ist nicht zu beanstanden und 

es kann darauf abgestellt werden.

3.2. 

Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 

beruflicherwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 

steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ 

– besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die 

ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint 

zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als 

Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der 

Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik 

periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) oder die von der Suva 

geführte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP-Zahlen) herangezogen werden (BGE 

129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Seit spätestens Februar 2017 war der 

Beschwerdeführer nicht mehr für die Arbeitgeberin arbeitstätig (vgl. act. G 1 Ziff. III/11). 

Angesichts des Fähigkeitsprofils des Beschwerdeführers (vgl. vorstehend Erwägung 

2.4) ist für die Bestimmung des Invalideneinkommens der statistische Hilfsarbeiterlohn 

heranzuziehen. Dieser hat im Jahr 2016 für Männer Fr. 66'803.-- betragen (vgl. Anhang 

2: Lohnentwicklung, IVG-Gesetzesausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 

2019). Ein höherer als der von der Beschwerdegegnerin gewährte Abzug vom 

Tabellenlohn von 5% rechtfertigt sich nicht, zumal die quantitativen 

berufskrankheitsbedingten Einschränkungen im Gutachten bei der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung im Wesentlichen bereits berücksichtigt wurden. Damit 

ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 63'462.85.

3.3. 

Bei einem Valideneinkommen von Fr. 67'600.-- und einem Invalideneinkommen

von 63'462.85 ergeben sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 4'137.15 (Fr. 67'600.-- -

Fr. 63'462.85) und ein keinen Rentenanspruch begründenden (vgl. vorstehend 

Erwägung 1.3) Invaliditätsgrad von abgerundet 6 %.

3.4. 

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 27. Juli 2018 abzuweisen.

4.1. 

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5.  

Da die Gerichtsschreiberin verhindert ist, wird der Entscheid für diese stellvertretend 

von einer mitwirkenden Richterin unterzeichnet (Art. 39  Abs. 2 VRP; sGS 951.1).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).4.2. 

Dem Beschwerdeführer wurde die unentgeltliche Rechtsverbeiständung bewilligt. 

Der Staat ist mithin zu verpflichten, für die Kosten seiner Rechtsvertretung 

aufzukommen. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt 

und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach 

der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der 

Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 

Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten des Kantons 

St. Gallen (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. In der hier zu 

beurteilenden Angelegenheit erscheint mit Blick darauf, dass der Rechtsvertreter vom 

massgeblichen Sachverhalt bereits aus dem IV-Verfahren umfassend Kenntnis hatte 

und im vorliegenden Verfahren keine Replik erstattet hat, eine gegenüber der für 

durchschnittliche Fälle vorgesehenen pauschalen Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- 

reduzierte Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- angemessen. Diese ist um einen 

Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes [AnwG; sGS 963.70]). Somit hat 

der Staat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers pauschal mit Fr. 2'400.-- 

(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

4.3. 

Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtsverbeiständung gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

4.4. 

ter

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3.

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 2'400.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 20.05.2020
	Art. 9 UVG. 18 UVG. Berufskrankheit, Invalidenrente. Dermatologische Berufskrankheit anerkannt, adäquaten Kausalzusammenhang allfälliger psychischer Beschwerden mit der Berufskrankheit verneint. Invaliditätsgrad liegt unter rentenbegründender Schwelle (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. Mai 2020, UV 2018/62).

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