# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9415064-d31f-58aa-ac80-4473a84d9df7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.04.2015 PQ150014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ150014_2015-04-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PQ150014-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. M. Hinden. 

Urteil vom 28. April 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

sowie 

 
1. B._____,  

2. C._____,  

Verfahrensbeteiligte 

 

1 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Besuchsrecht / Kindesschutzmassnahmen 

 
Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates Meilen vom 17. Februar 2015; 

VO.2014.18 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Meilen) 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Der Beschwerdeführer, A._____, ist der heute 7jährige Sohn von C._____ 

(fortan Mutter) und von B._____ (fortan Vater). Seine Eltern trennten sich am 15. 

September 2008. Im Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. Juli 2011 

(act. 7/5/38) wurde die elterliche Sorge der Mutter zugeteilt, dem Vater ein soge-

nannt gerichtsübliches Besuchsrecht eingeräumt und die Weiterführung der mit 

eheschutzrichterlicher Verfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 29. Juni 2010 

(act. 7/5/4) errichteten Beistandschaft zur Überwachung des persönlichen Ver-

kehrs angeordnet.  

2. Am 3. Februar 2012 beantragte die Beiständin die Erstellung eines Erzie-

hungsfähigkeitsgutachtens über den Vater (act. 7/5/33). Nachdem der Vater drei 

Terminvorschläge für eine Anhörung abgelehnt hatte, wofür er berufliche Gründe 

anführte, entzog ihm die damals zuständige Vormundschaftsbehörde der Ge-

meinde D._____ am 15. März 2012 (act. 7/5/39) ohne vorherige Anhörung mit so-

fortiger Wirkung das Besuchsrecht. Mit Beschluss vom 8. Mai 2012 ordnete die 

Vormundschaftsbehörde ein Erziehungsfähigkeitsgutachten an, dessen Fragestel-

lung im weiteren Verlauf des Verfahrens auf beide Eltern ausgedehnt wurde, und 

schränkte das Besuchsrecht während der Dauer der Abklärungen "auf die organi-

satorischen Möglichkeiten im Rahmen eines anerkannten begleiteten Besuchs-

treffs" ein (act. 7/5/49). Unabhängig davon wurde während der selben Zeit gegen 

den Vater ein Strafverfahren wegen Verdachts auf sexuelle Handlungen vor sei-

nem Sohn eingeleitet. Dabei ging es um den Vorwurf, der Knabe sei Zeuge von 

sexuellen Handlungen zwischen dem Vater und der Grossmutter väterlicherseits 

geworden. Diese Strafuntersuchung wurde von der Staatsanwaltschaft mit Verfü-

gung vom 3. August 2012 eingestellt, was die III. Strafkammer des Obergerichts 

mit Beschluss vom 3. Mai 2013 bestätigte (act. 7/5/129). Am 22. August 2013 er-

stattete das Institut für Forensik und Rechtspsychologie Bern das angeordnete 

Gutachten (act. 7/5/146).  

- 3 - 

3. Am 3. April 2014 regelte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des 

Bezirks Meilen den persönlichen Verkehr zwischen dem Beschwerdeführer und 

seinem Vater wie folgt:  

a) B._____ wird berechtigt, während der ersten sechs Monate ab 
Rechtskraft des Entscheids, A._____ zweimal pro Monat an ei-
nem Morgen auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch 
zu nehmen und ihn am jeweiligen Nachmittag im Rahmen eines 
begleiteten Besuchstreffs zu besuchen. 

b) Verläuft die Ausübung des persönlichen Verkehrs nach lit. a) dem 
Kindeswohl entsprechend, wird B._____ berechtigt, während der 
zweiten sechs Monate ab Rechtskraft des Entscheids, A._____ 
zweimal pro Monat einen Tag lang auf eigene Kosten zu sich o-
der mit sich auf Besuch zu nehmen. 

c) Die Übergaben von A._____ für die Besuche nach lit. a) und lit. b) 
dieser Ziffer sind im Rahmen des Besuchstreffs durchzuführen. 

d) B._____ wird angewiesen, bei Rückgabe von A._____ dem Be-
suchstreff über den Verlauf des Besuchs zu berichten. 

Ferner wurde eine sozialpädagogische Familienbegleitung eingerichtet "mit dem 

Ziel, B._____ in seiner selbständigen Betreuung zu beraten und unterstützen und 

seine wohnlichen Verhältnisse auf die Bedürfnisse des Kindes zu prüfen", die be-

stehende Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB wurde beibehalten und ein 

Antrag des Vaters auf Beistandswechsel abgewiesen (act. 7/5/188).  

4. Gegen diesen Entscheid erhob der Vater am 12. Mai 2014 Beschwerde an 

den Bezirksrat mit folgendem Hauptantrag in der Sache (act. 7/1 S. 2): 

2. Die Regelung des Besuchsrechts gemäss Scheidungsurteils des 
Bezirksgerichts Zürich vom 1. Juli 2011 sei zu bestätigen, even-
tuell sei die (KESB) anzuweisen, Anordnungen zu treffen, mit de-
nen das Besuchsrecht innert 6 Monaten oder innert einer durch 
die Beschwerdeinstanz zu bestimmenden Frist schrittweise auf 
die Regelung gemäss Scheidungsurteil hingeführt wird, subeven-
tuell seien die Fristen gemäss Ziff. 1 lit. a) und b) des angefochte-
nen Entscheides auf 3 Monate zu verkürzen; für Eventual- und 
Subeventualantrag sei zudem anzuordnen, um welche Zeit das 
Kind zu übergeben ist, dass das Besuchsrecht alle 2 Wochen 
ausgeübt werden kann und die Kosten für die Übergabe des Kin-
des im Besuchstreff gemäss von den Parteien je hälftig zu tragen 
seien. 

- 4 - 

Mit Beschluss vom 5. Juni 2014 entzog der Bezirksrat der Beschwerde des Vaters 

mit Bezug auf die Regelung des persönlichen Verkehrs antragsgemäss die auf-

schiebende Wirkung (act. 7/8). Mit Urteil vom 17. Februar 2015 (act. 6) wurde die 

Beschwerde des Vaters teilweise gutgeheissen. Der Bezirksrat bewilligte den An-

trag auf einen Wechsel der Beiständin, hob die Anordnung einer Familienbeglei-

tung und die entsprechende Ermächtigung der Beiständin auf und ersetzte die 

oben zitierte lit. b) von Dispositiv-Ziffer 1 durch folgende Bestimmung: 

"Während der zweiten sechs Monate ab Geltung des Entscheids wird 
B._____ berechtigt, A._____ zweimal pro Monat einen Tag lang auf ei-
gene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen." 

5. Die mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde der Gemeinde D._____ vom 

11. September 2012 (act. 7/5/67) ernannte Prozessbeiständin des Beschwerde-

führers erhebt mit Eingabe vom 24. März 2015 rechtzeitig Beschwerde gegen das 

Urteil des Bezirksrats vom 17. Februar 2015, das ihr am 20. Februar 2015 zuge-

stellt wurde (act. 7/47), und stellt folgende Anträge (act. 2 S. 2): 

Es sei Ziff. I Abs. 1 des Dispositives des Urteils des Bezirksrates Mei-
len vom 17. Februar 2015 aufzuheben und es sei Dispositiv Ziff. 2 und 
3 lit. b des Entscheides der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
zu bestätigen; 
Eventualiter sei Dispositiv Ziff. I Abs. 2 des Entscheides des Bezirksra-
tes aufzuheben und es sei Dispositiv Ziff. 1 lit. b des Entscheides der 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde durch folgende Fassung zu 
ersetzen: 

 1.b) während der zweiten sechs Monate ab Geltung des Ent-
scheids wird B._____ berechtigt, A._____ zweimal pro Monat ei-
nen Tag lang auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch 
zu nehmen. 

 Diese Besuche sind während der ersten drei Besuche durch ei-
nen professionellen Besuchsbegleiter zu begleiten; 

Subeventualiter sei Dispositiv Ziff. I Abs. 1 des Urteils des Bezirksrates 
Meilen vom 17. Februar 2015 teilweise aufzuheben und es sei Disposi-
tiv Ziff. 3 lit. b durch folgende Fassung zu ersetzen: 
 3.b die Wohnverhältnisse und Umstände der Besuche von 

A._____ beim Vater auf die Bedürfnisse des Kindes zu prüfen. 

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6. Das Verfahren ist spruchreif. Die Beschwerde erweist sich ohne Weiteres 

als unbegründet und ist abzuweisen. Auf die Einholung von Stellungnahmen der 

Verfahrensbeteiligten (Eltern) kann unter diesen Umständen verzichtet werden. 

II.  

1. Mit Beschluss vom 5. Juni 2014 (act. 7/8) entzog der Bezirksrat der Be-

schwerde des Vaters auf dessen eigenen Antrag die aufschiebende Wirkung mit 

der Folge, dass die mit dem Entscheid der KESB angeordnete teilweise Aufhe-

bung der Einschränkung des Besuchsrechts, welche grundsätzlich unangefochten 

geblieben war, sofort in Kraft trat. Im Endentscheid vom 17. Februar 2015 entzog 

der Bezirksrat einem allfälligen Rechtsmittel die aufschiebende Wirkung (act. 6 

S. 26 E. 8 und Dispositiv-Ziffer. VIII Abs. 2). Die Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung wird mit der Beschwerde nicht beantragt. Damit kommt die angefochtene 

Regelung bereits während der Dauer des Beschwerdeverfahrens zur Anwendung. 

Da die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist, besteht kein Anlass, von Amtes we-

gen darauf zurückzukommen. 

2. Der Bezirksrat hielt in seinem Entscheid grundsätzlich richtig fest, dass die 

KESB (bzw. die Vormundschaftsbehörde als deren Vorgängerin) das Besuchs-

recht des Vaters gemäss Scheidungsurteil nicht definitiv abänderte, sondern le-

diglich im Sinne einer vorsorglichen Massnahme vorübergehend einschränkte, 

wobei sie diese Anordnung in ihrem Entscheid vom 3. April 2014 auf 12 Monate 

befristete. Nach Ablauf dieser Zeitdauer gilt damit grundsätzlich wieder die Rege-

lung gemäss Scheidungsurteil, welche in Bezug auf die Wochenenden wie folgt 

lautet (act. 7/5/38 S. 8 Ziff. 3): 

"Der Gesuchsteller ist berechtigt, A._____ 
(…) 

- ab 1. Januar 2013 an den ungeraden Wochenenden von Freitag, 
18:00 Uhr, bzw. ab Kindergarten- resp. Schulschluss, bis Sonn-
tag, 18:00 Uhr, 

(…) 
auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen." 

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Der Bezirksrat hielt eine temporäre Einschränkung des Besuchsrechts für not-

wendig und wies den Hauptantrag des Vaters, es sei sofort zur Regelung des 

Scheidungsurteils zurückzukehren, daher ab (act. 6 S. 14 f. E. 3.4.2). Auf seinen 

Eventualantrag, es sei eine ergänzende Regelung zu erlassen, die stufenweise 

wieder an die Reglung des Scheidungsurteils heranführe, ging die Vorinstanz 

nicht ein, sondern forderte die KESB in Dispositiv-Ziffer II lediglich auf, "einen de-

finitiven Entscheid über die künftige Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs 

zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn zu fällen", was eine Rückwei-

sung an die Vorinstanz darstellt (act. 6 S. 13 E. 3.4.1).  

Den Anlass für die Aufhebung des Besuchsrechts bildete ein Antrag der Beistän-

din, es sei ein Erziehungsfähigkeitsgutachten über den Vater zu erstellen. Als es 

schwierig war, mit dem Vater einen Termin für eine Anhörung zu vereinbaren, hob 

die Behörde das Besuchsrecht kurzerhand auf. Was die Beiständin zur Begrün-

dung für ihren Antrag anführte, vermag eine solche Massnahme nicht zu rechtfer-

tigen (vgl. act. 7/5/33). Eine konkrete und akute Gefährdung des Kindeswohls 

durch die Besuche beim Vater ist nicht aktenkundig. Einen Zusammenhang zu 

den Vorwürfen betreffend sexuelle Handlungen bestreitet die KESB explizit, diese 

seien der Behörde damals noch nicht bekannt gewesen (act. 7/5/162). Vielmehr 

scheint es sich um eine Sanktion für das unkooperative Verhalten des Vaters zu 

handeln, die neben ihm auch seinen Sohn traf, was besonders stossend ist. 

Die Vormundschaftsbehörde schränkte somit das Besuchsrecht des Vaters ein 

und liess die Voraussetzungen im Nachhinein mit der angeordneten Begutach-

tung überprüfen. Das Gutachten hielt fest, "durch die vergangenen Ereignisse und 

die Unterbrüche in der Kontaktaufrechterhaltung" sei davon auszugehen, dass die 

Beziehung zwischen Vater und Sohn belastet sei, und illustrierte diese Schluss-

folgerung mit zahlreichen Beispielen (act. 7/5/146 S. 51 ff., S. 63 A. 4), was die 

KESB als Bestätigung dafür nimmt, dass sich die Ausgangslage seit der Schei-

dung verändert habe und das Besuchsrecht an die aktuellen Verhältnisse anzu-

passen sei (act. 7/35 S. 2). Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die ur-

sprüngliche Anordnung begründet war, weil jene für diese Belastungen zumindest 

mitursächlich war, wie aus dem Gutachten hervorgeht. 

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Das lässt sich nicht ungeschehen machen. Der Aufbau der Besuchskontakte zwi-

schen Vater und Sohn braucht seine Zeit. Die gerichtliche Regelung kann daher 

nicht von heute auf morgen wiederaufleben, sondern ist stufenweise und behut-

sam wieder aufzubauen (vgl. act. 6 S. 14 f. E. 3.4.2). Die KESB wird deshalb eine 

Anschlussregelung zu erlassen haben, welche die aktuell geltende, befristete Re-

gelung ablöst. Damit genügend Zeit für notwendige Abklärungen zur Verfügung 

steht und das rechtliche Gehör der Parteien gewahrt werden kann, sind die ent-

sprechenden Arbeiten umgehend an die Hand zu nehmen, falls dies aufgrund der 

Aufforderung durch den Bezirksrat in Dispositiv-Ziffer II, welche nicht angefochten 

wurde und damit rechtskräftig ist, noch nicht geschah. Die Akten gehen daher so-

fort, d.h. ohne Abwarten der Rechtsmittelfrist, an die Vorinstanzen zurück. 

Im Sinne der bezirksrätlichen Anweisung ist grundsätzlich eine definitive Rege-

lung anzustreben, was eine erneute (einstweilige oder definitive) Abänderung un-

ter Wahrung der Verfahrensrechte der Parteien bei Vorliegen einer konkreten Ge-

fährdung des Kindeswohls nicht ausschliesst (vgl. act. 6 S. 12 E. 3.3 a.E.). Es ge-

hört zu den Aufgaben einer Beistandsperson gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB, solche 

Situationen zu erkennen und nötigenfalls zu handeln. Ein längerdauerndes Provi-

sorium, das von der KESB laufend den aktuellen Verhältnissen angepasst wird 

(vgl. act. 7/35 S. 2 und act. 6 S. 12 m.H. auf act. 7/35 S. 5), ist rechtsstaatlich 

problematisch und kann den Parteien nicht zugemutet werden.  

Ob am Ende wieder die Regelung des Scheidungsurteils steht oder aber eine de-

finitive Neuordnung, lässt sich nicht vorweg nehmen. Der Bezirksrat merkte dazu 

an, es müsse davon ausgegangen werden, dass die KESB das Besuchsrecht des 

Vaters gemäss Scheidungsurteil auf längere Zeit einschränken wollte und gab zu 

bedenken, falls sie eine Neuregelung des Besuchsrechts ins Auge fasse, werde 

sie zu begründen haben, inwiefern ein Grund für eine Abänderung des Schei-

dungsurteils gegeben sei (act. 6 S. 12 f. E. 3.4.1). Dem ist zuzustimmen.  

3. Zur Begründung für ihre Beschwerde beschreibt die Prozessbeiständin des 

Beschwerdeführers zwei kürzlich erfolgte Besuche beim Beschwerdeführer, bei 

denen sie dem Beschwerdeführer, wie es ihre Aufgabe sei, den Entscheid des 

Bezirksrats mit Hilfe eines kleinen und eines grossen Plüschäffchens "kindge-

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mäss" eröffnet habe. Während er beim ersten Besuch am 23. Februar 2015 auf 

die Frage, wie er das finde, dass er nun den ganzen Tag beim Papa verbringen 

dürfe und er nicht mehr mit ihm in den Besuchstreff gehen werde, "kleinkindlich 

und sprachlos" mit einem "Mhmmm" reagiert, das weder als Zustimmung noch als 

Ablehnung zu interpretieren gewesen sei, und dann den Kopf geschüttelt habe 

(act. 2 S. 4 f.), sei er beim zweiten Besuch am 10. März 2015 "wie verwandelt" 

gewesen. Ihre "eingeschobene Frage, ob es für ihn ok sei, dass er den ganzen 

Tag beim Papa bleiben dürfe", habe er zuerst "mit einem Kopfkreisen, 'mhmmm' 

und anschliessendem leichtem Kopfschütteln" beantwortet (act. 2 S. 5):  

"Er war aber sofort bereit, mir zu erklären, was Kopfkreisen denn heis-
sen solle - das heisse vielleicht. Etwas später meinte er auf Nachfrage, 
ob es ok sei, es zu probieren, das sei es nicht. Der Vater nerve ihn. Er 
müsse auch immer aufessen. Er habe nur Spielzeug für Kleinkinder 
und sonst nur ein Game bzw. zwei."  

Er habe das alles schon der Kinderpsychologin gesagt, sie könne diese fragen 

(act. 2 S. 5). Frau E._____, die Kinderpsychologin, welche sie daraufhin kontak-

tiert habe, habe ihr von einem Entwicklungsschub des Beschwerdeführers in 

jüngster Zeit berichtet (act. 2 S. 6):  

"Am Montag 9. März 2015 sei er ein völlig anderes Kind gewesen. Er 
sei dagesessen und habe altersgerecht erzählt. (…) A._____ habe ihr 
erzählt, es sei nicht schön beim Vater. Er sei nicht lieb. Er müsse alles 
aufessen. (…) Schlafen wolle er auf gar keinen Fall beim Vater - wobei 
A._____ nicht habe angeben können, weshalb. Er habe vorgeschla-
gen, er könne ja auch mal an zwei Tagen gehen, aber nicht schlafen."  

Die Prozessbeiständin schliesst, dem Beschwerdeführer sei es jedenfalls nicht 

wohl, schon gar nicht beim Gedanken, dass man nun nach dem Vormittag nicht 

mehr in den Besuchstreff zurückkehre. Seine altersgemäss vorgebrachten Be-

denken seien ernst zu nehmen. Um über die Gründe dafür Klarheit zu gewinnen, 

sei unabdingbar, dass nicht wie bis anhin allein die Wahrnehmung des Be-

schwerdeführers vorliege, die dann Grundlage bilde für die Ausgestaltung des 

Besuchsrechtes. Es sei eine enorme Belastung für diesen, wenn sich ein behörd-

licher Entscheid praktisch ausschliesslich auf seine Aussagen stütze. Deshalb sei 

eine Familienbegleitung unumgänglich oder zumindest die ersten drei Besuchsta-

ge seien zum Schutz des Beschwerdeführers zu begleiten (entsprechend der 

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Empfehlung von Frau E._____; act. 2 S. 6). Zumindest sei dem Beistand oder der 

Beiständin der Auftrag zu erteilen, die Situation zu prüfen. Nachdem man den Be-

denken des Kindsvaters in Bezug auf die Kindsmutter Rechnung getragen habe, 

gebe es keinen Anlass, den Bedenken bezüglich des Kindsvaters keine Rech-

nung zu tragen, obwohl der Beschwerdeführer (um den es ja gehe) Bedenken 

habe (act. 2 S. 7 f.).  

4. Die KESB hatte "für eine positive Entwicklung der Besuche" eine sozialpä-

dagogische Familienbegleitung eingerichtet, "wodurch der Vater in seiner selb-

ständigen Betreuung Unterstützung und Beratung erfährt und in seiner Erzie-

hungskompetenz gefördert wird". "Um eine kindeswohlgerechte Umgebung für die 

Besuche zu gewährleisten", hatte die KESB der sozialpädagogischen Familien-

begleitung auch die Aufgabe erteilt, "die wohnlichen Verhältnisse (des Vaters) zu 

prüfen" (act. 7/5/188 S. 5 oben).  

Die Vorinstanz hatte darauf verwiesen, dass eine Familienbegleitung eine Kin-

desschutzmassnahme darstelle. Eine solche Anordnung setze daher eine Kinds-

wohlgefährdung voraus und müsse zudem den Prinzipien der Verhältnismässig-

keit und der Subsidiarität entsprechen (act. 6 S. 17 E. 4.2). Gestützt auf das vor-

liegende Gutachten hielt die Vorinstanz eine Kindswohlgefährdung für zweifelhaft. 

Eine akute Gefährdung werde von den Gutachtern verneint. Bezüglich der diag-

nostizierten Unsicherheiten in Bezug auf seine Kontakte zum Vater sei die von 

der KESB eingerichtete kinderpsychologisch/-psychiatrischen Therapie ausrei-

chend, welche unbestritten blieb und inzwischen begonnen wurde, wie aus der 

Beschwerde hervorgeht (act. 2 S. 5 Ziff. 11).  

Dass darüber hinaus eine Kindswohlgefährdung bestehe, der mit weiteren Mass-

nahmen zu begegnen wäre, so der Bezirksrat weiter, sei nicht erstellt. Allein die 

Tatsache, dass die Förderkompetenz des Vaters von den Gutachtern nicht beur-

teilt werden konnte, da dieser in der Vergangenheit wenig Erziehungsverantwor-

tung zu übernehmen hatte, könne nicht als kindswohlgefährdend qualifiziert wer-

den. Demzufolge erweise sich die Anordnung einer Kindesschutzmassnahme 

nicht als erforderlich (act. 6 S. 18 f.).  

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Hinzu komme, dass eine Familienbegleitung regelmässig Zeit in der Familie ver-

bringe. Wenn der Vater seinen Sohn in nächster Zeit lediglich zweimal pro Monat 

einen Tag zu sich zu Besuch nehmen könne, würde eine Familienbegleitung einer 

Weiterführung des begleiteten Besuchsrechts gleichkommen, was aber genau 

nicht beabsichtigt sei (act. 6 S. 19 unten). 

Bezüglich der Wohnsituation verweist die Vorinstanz darauf, dass der Vater of-

fenbar bereits im Zeitpunkt der Scheidung in der selben Wohnung wie heute ge-

wohnt habe. Gleichwohl hätten die Parteien ein relativ ausgedehntes Besuchs-

recht vereinbart und es hätten auch Übernachtungen beim Beschwerdeführer 

stattgefunden, ohne dass seine Wohnsituation Bedenken geweckt habe. Eine ori-

ginäre Prüfung seiner Wohnverhältnisse erscheine deshalb zum gegenwärtigen 

Zeitpunkt nicht angezeigt (act. 6 S. 20).  

Abschliessend hält die Vorinstanz fest, dass die Anordnung von Kindesschutz-

massnahmen erneut zu prüfen wäre, sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, 

dass der Beschwerdeführer sein Besuchsrecht nicht kindswohlgerecht ausübe 

(act. 6 S. 21).  

5. Aus den Berichten des Besuchstreffs geht hervor, dass der Vater der ihm 

von der KESB auferlegten Obliegenheit, über den Verlauf der Besuche aus-

serhalb des Besuchstreffs zu informieren, nur sporadisch nachgekommen ist und 

die Überwachung seiner Interaktion mit dem Beschwerdeführer im Besuchstreff 

erschwerte, indem er sich mit diesem zurückzog und von den übrigen Benutzern 

absonderte (vgl. act. 2 S. 3 Ziff. 5 und 6; act. 3/1-11), wobei eine entsprechende 

Absicht jedoch nicht erwiesen ist. Solange keine Anzeichen für eine Gefährdung 

des Kindeswohls vorhanden sind, ist das kein Grund für eine Einschränkung der 

Besuchskontakte. Obwohl das Verhältnis des Vaters zum Personal des Besuchs-

treffs anscheinend nicht frei von Spannungen war, wird sein Umgang mit dem Be-

schwerdeführer in den Berichten durchwegs positiv geschildert, was die Be-

schwerde nicht in Abrede stellt. 

Dass der Vater nur über Kleinkinderspielsachen verfügt, wie der Beschwerdefüh-

rer anscheinend beklagt, wird eine Folge davon sein, dass der Kontakt zum Vater 

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im März 2012, als der Beschwerdeführer 4 Jahre alt war, vorübergehend unter-

brochen wurde und daraufhin während längerer Zeit nur in einem Besuchstreff 

stattfand, so dass der Vater keine Veranlassung hatte, altersgemässe Spielsa-

chen anzuschaffen. Es ist davon auszugehen, dass sich das von selbst ändern 

wird, wenn der Beschwerdeführer in Zukunft mehr Zeit beim Vater verbringt. Eine 

Gefährdung des Kindeswohls, welche eine weitergehende Einschränkung des 

Besuchsrechts rechtfertigen würde, stellt dieser Umstand jedenfalls nicht dar, und 

es besteht im Moment auch kein Anlass, der Beiständin einen Auftrag zur Prüfung 

der Wohnverhältnisse des Vaters zu erteilen. 

Das gleiche gilt für die Befürchtung, dass der Beschwerdeführer immer aufessen 

müsse und es offenbar immer Fleisch gebe, das aufgegessen werden solle (act. 2 

S. 7). Aus der angeführten Belegstelle geht hervor, dass der Beschwerdeführer 

"ein ganz grosses Stück Fleisch" wünschte (act. 3/9). Das deutet darauf hin, dass 

zumindest der Beschwerdeführer dem unterschiedlichen Ernährungsstil seiner El-

tern unbefangen gegenüber steht. Möglicherweise schätzt er die damit verbunde-

ne Abwechslung sogar. Dass er beim Vater aufessen muss, mag ihm missfallen, 

vor allem wenn er das von seiner Mutter anders gewohnt ist. Aber auch wenn der 

Struwwelpeter (vgl. darin die Geschichte vom Suppen-Kaspar) heute nicht mehr 

als erzieherisches Vorbild gilt, ist das keine erhebliche Beeinträchtigung und geht 

davon keine Gefährdung des Kindeswohls aus. Die Befürchtung, es gehe dem 

Vater "darum, dass eine Einstellung zu Erziehung und insbesondere Ernährung 

an den Besuchstagen umgesetzt werden muss" (act. 2 S. 7 Ziff. 13), mit der sich 

die Prozessbeiständin auf eine alte Auseinandersetzung der Eltern bezieht, findet 

darin keine Stütze und erscheint vorgeschoben. 

Die Anwesenheit von Drittpersonen, u.a. der Grossmutter väterlicherseits, bei den 

Besuchen (act. 2 S. 7 Ziff. 13), steht zwar im Widerspruch zur Empfehlung des 

Gutachtens, es sei wichtig, dass der Beschwerdeführer den Vater "als individuelle 

väterliche Bezugsperson (unabhängig von der Grossmutter vs.) wahrnehmen" 

könne (act. 7/5/138 S. 58). Solange der Vater die Betreuung des Beschwerdefüh-

rers aber nicht an diese Dritten delegiert, wofür keine Anhaltspunkte bestehen, ist 

das jedoch unbedenklich und kann den Wiederaufbau der Beziehung sogar för-

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dern, weil der Beschwerdeführer seinen Vater so auch in Beziehung zu anderen 

Personen erlebt und ihn so von einer anderen Seite kennen lernt, obwohl dies 

vielleicht von ihm wegen damit allenfalls verbundener Eifersuchtsgefühle nicht nur 

positiv erlebt wird (vgl. dazu act. 2 S. 6). Zudem ist daran zu erinnern, dass die 

Strafuntersuchung gegen die Grossmutter väterlicherseits eingestellt wurde 

(act. 7/5/129). Sollten dennoch aus diesem Grund weiterhin Vorbehalte gegen ih-

re Anwesenheit bestehen, wären diese zu konkretisieren und mit Massnahmen 

anzugehen, die nicht das Besuchsrecht des Vaters beschränken. 

6. Dass der Beschwerdeführer nach der übereinstimmenden Meinung seiner 

Prozessbeiständin und der Kinderpsychologin Frau E._____ in letzter Zeit einen 

Entwicklungsschub gemacht habe, ist erfreulich und spricht - unabhängig vom In-

halt seiner Willensäusserungen - gegen die Annahme, dass der (gleichzeitig er-

folgte) Wiederaufbau der Besuchskontakte zum Vater das Kindeswohls gefährdet.  

Das ändert nichts daran, dass der Beschwerdeführer mit sieben Jahren weit unter 

dem Alter ist, ab dem Kinder nach der Rechtsprechung in Bezug auf die Gestal-

tung der Beziehung zu ihren Eltern urteilsfähig sind. Die in der Beschwerde ge-

äusserte Befürchtung, dass es eine enorme Belastung für den Beschwerdeführer 

darstelle, wenn sich ein behördlicher Entscheid praktisch ausschliesslich auf sei-

ne Aussagen stütze (act. 2 S. 8), ist daher zu relativieren. Das heisst nicht, dass 

die Äusserungen des Beschwerdeführers unbeachtlich sind, diese stellen trotz-

dem ein wichtiges Erkenntnismittel dar, soweit sie Rückschlüsse auf das Kindes-

wohl zulassen.  

Der Beschwerdeführer sah den Vater seit der superprovisorischen Aufhebung des 

Besuchsrechts am 15. März 2012 nur eingeschränkt und bis letzten Sommer nur 

im Besuchstreff. Dass er einen ganzen Tag mit dem Vater ausserhalb des Be-

suchstreff verbringen soll, ist daher für ihn neu und ungewohnt. Dass er dieser 

Veränderung ambivalent oder sogar ablehnend gegenübersteht, wie die Schilde-

rung seiner Prozessbeiständin nahelegt, stellt in dieser aussergewöhnlichen Situ-

ation grundsätzlich eine normale Reaktion dar und ist kein Indiz dafür, dass das 

Kindeswohl durch den Ausbau der Kontakte zum Vater gefährdet wäre. Seine 

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ambivalenten oder negativen Gefühle sind ernst zu nehmen, für den Entscheid 

können sie aber nicht bestimmend sein. 

Die vorgetragenen Bedenken lassen einen Ausdruck jener Unsicherheit erken-

nen, welche das Gutachten als Folge des vorübergehenden Kontaktabbruchs 

zwischen Vater und Sohn feststellte (act. 7/5/146 S. 56), und welcher die Vor-

instanzen mit der Anordnung einer kinderpsychologischen Therapie begegneten. 

Diese Vorkehren sind nach wie vor genügend. Eine Gefährdung des Kindeswohls, 

welche zusätzliche Kindesschutzmassnahmen erforderlich machen würde, lässt 

sich daraus nicht ableiten.  

Für den Fall, dass sie mit ihrem Hauptantrag keinen Erfolg haben sollte und die 

Besuchskontakte nach diesem Entscheid vollständig ausserhalb des Besuchs-

treffs stattfinden werden, verlangt die Beschwerde, dass die ersten drei Besuche 

begleitet werden. Da der Vater den Beschwerdeführer schon bisher unbegleitet 

aus dem Besuchstreff mitnehmen konnte, ist von vornherein kein Anlass für eine 

solche Anordnung ersichtlich. Hinzu kommt, dass die Rückfindung eines unbe-

schwerten Umgangs und die Wiederherstellung der Normalität der innerfamiliären 

Beziehungen, was das Gutachten - neben Konstanz und Stabilität - als wichtige 

Ziele nennt (act. 7/5/146 S. 56 ff., S. 60), durch eine solche Begleitung weiter be-

hindert würde. Unter diesen Umständen kann offenbleiben, ob dieser Eventualan-

trag nicht ohnehin gegenstandslos geworden ist, weil die ersten drei Besuche, die 

vollständig ausserhalb des Besuchstreffs durchgeführt wurden, bereits stattgefun-

den haben. 

7. Was die von der Kinderpsychologin Dr. E._____ angeführten Bedenken ge-

gen Übernachtungen betrifft (vgl. oben 3), ist zu bemerken, dass Übernachtungen 

im Moment nicht zur Debatte stehen, so dass sich daraus im Hinblick auf die Be-

schwerde nichts ableiten lässt und Abklärungen dazu, was der Beschwerdeführer 

der Kinderpsychologin genau erzählte und welche Schlüsse diese als Fachperson 

daraus zieht, daher in diesem Verfahren unterbleiben können.  

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Aufhebung der Einschränkung, dass der 

Vater einen Teil seiner Besuchszeit mit dem Beschwerdeführer im Besuchstreff 

- 14 - 

verbringen muss. Eine Verlängerung der Besuchszeit ist damit nicht verbunden, 

und der Vater durfte den Beschwerdeführer schon bisher unbegleitet aus dem 

Besuchstreff mitnehmen. Neu ist lediglich, dass er nicht mehr in den Besuchstreff 

zurückkehren und einen Teil der Besuchszeit dort verbringen muss.  

Nachdem die Ausübung des Besuchsrechts in der Vergangenheit anscheinend 

unauffällig verlief, ist unverständlich, weshalb das Kindeswohl durch diese ver-

gleichsweise geringfügige Änderung gefährdet sein sollte, und der Beschwerde 

gelingt es nicht, diesen Standpunkt plausibel zu machen. Die Beschwerde ist da-

her abzuweisen und der Entscheid der Vorinstanz zu bestätigen, soweit dieser 

angefochten war und nicht bereits in Rechtskraft erwachsen ist. 

III. 

Der Beschwerdeführer unterliegt mit seiner Beschwerde. Damit würde er grund-

sätzlich kostenpflichtig, was seine Eltern treffen würde. Es erscheint jedoch unbil-

lig, die Eltern, insbesondere den Vater, gegen dessen teilweise erfolgreiche Be-

schwerde an den Bezirksrat dieses Rechtsmittel gerichtet ist, die Verfahrenskos-

ten tragen zu lassen. Es ist daher auf die Erhebung von Kosten zu verzichten. 

Es wird erkannt:  

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Kosten fallen ausser Ansatz. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Verfahrensbeteiligten je unter 

Beilage eines Doppels der Beschwerdeschrift (act. 2), an die Kindes- und 

Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Meilen, die Direktion der Justiz und des 

Innern (Gemeindeamt des Kantons Zürich) sowie – unter sofortiger Rück-

sendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Meilen, je gegen Emp-

fangsschein. 

- 15 - 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

lic. iur. M. Hinden 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 28. April 2015
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Kosten fallen ausser Ansatz.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Verfahrensbeteiligten je unter Beilage eines Doppels der Beschwerdeschrift (act. 2), an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Meilen, die Direktion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt des...
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...