# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2a179f2-953c-5ec1-bef8-35a19cf9d557
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-21
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 21.01.2022 VBE.2021.443
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2021-443_2022-01-21.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

 

VBE.2021.443 / za / BR 
Art. 10 

 

Urteil vom 21. Januar 2022 
 
 

Besetzung  Oberrichterin Peterhans, Präsidentin  

Oberrichterin Gössi  

Oberrichterin Schircks Denzler  

Gerichtsschreiber Zürcher          

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____   

vertreten durch MLaw Diane Günthart, Rechtsanwältin,  

Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich    

 

     
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern   

 

     
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 20. September 2021) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1976 geborene und bei der Beschwerdegegnerin unfallversicherte Be-

schwerdeführer stürzte am 2. Oktober 2019 von einer Ladebrücke rund 

zwei Meter zu Boden und zog sich dabei unter anderem eine Rotatoren-

manschettenruptur der Supraspinatussehne und der Subscapularissehne 

links zu. Die Beschwerdegegnerin übernahm in der Folge die gesetzlichen 

Leistungen. Nach erfolgter Schulteroperation, mehrwöchigem Aufenthalt in 

der Rehaklinik B. sowie einer kreisärztlichen Untersuchung schloss die Be-

schwerdegegnerin den Fall mit Mitteilungen vom 15. Januar 2021 ab und 

stellte die Taggeldleistungen per 28. Februar 2021 ein. Mit Verfügung vom 

13. April 2021 erkannte sie auf eine Integritätseinbusse von 10 %. Ein Ren-

tenanspruch wurde hingegen abgelehnt (IV-Grad: 9 %). Die hiergegen er-

hobene Einsprache wies die Beschwerdegegnerin mit Einspracheent-

scheid vom 20. September 2021 ab. 

 

2. 

2.1. 

Der Beschwerdeführer erhob dagegen mit Eingabe vom 4. Oktober 2021 

fristgerecht Beschwerde und stellte folgende Anträge: 

 

" 1. 
Der Einspracheentscheid vom 20.09.2021 sei aufzuheben und es seien 
dem Beschwerdeführer die gesetzlichen und allfällige vertraglichen Leis-
tungen zuzusprechen; 
 
2. 
Dem Beschwerdeführer sei eine Rente basierend auf einem Invaliditäts-
grad von mindestens 30 % zuzusprechen; 
 
3. 
Zudem sei dem Beschwerdeführer eine IE im Umfang von mindestens 
20 % zuzusprechen; 
 
4. 
eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zwecks Einholung 
eines orthopädischen und radiologischen Gutachtens zurückzuweisen, da-
mit sie hernach nochmals über die gesetzlichen Ansprüche des Beschwer-
deführers entscheide; 
 
unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 8. November 2021 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 

  

 - 3 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin mit Einspracheent-

scheid vom 20. September 2021 zu Recht den Fallabschluss unter Vernei-

nung eines Rentenanspruchs und Zusprache einer Integritätsentschädi-

gung entsprechend einer Integritätseinbusse von 10 % vorgenommen hat. 

 

2. 

2.1. 

Nach Art. 19 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung 

der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu-

standes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allfällige Einglie-

derungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind 

(Abs. 1 erster Satz). Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und 

die Taggeldleistungen dahin (Abs. 1 zweiter Satz). Nach konstanter Recht-

sprechung heisst dies, der Versicherer hat – sofern allfällige Eingliede-

rungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind – die 

Heilbehandlung (und das Taggeld) nur solange zu gewähren, als von der 

Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, hat 

der Versicherer den Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen 

abzuschliessen und den Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine In-

tegritätsentschädigung zu prüfen (BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 202). 

 

2.2. 

Der Versicherungsträger und das Gericht (vgl. Art. 61 lit. c in fine ATSG) 

haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisre-

geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die strei-

tigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 

(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-

leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352).  

 

3. 

3.1. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer Beurteilung im Wesentlichen 

auf den kreisärztlichen Bericht von Dr. med. C., Facharzt für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 14. Dezem-

ber 2020 über die persönliche Untersuchung des Beschwerdeführers vom 

9. Dezember 2020. Er stellte die Diagnosen einer Schulterkontusion links 

mit Rotatorenmanschettenläsion am 2. Oktober 2019 sowie einer leichten 

 - 4 - 

 

 

 

traumatischen Hirnverletzung (VB 122 S. 8). Es liege bildgebend eine er-

folgreiche komplette Rekonstruktion der Rotatorenmanschette vor. Eine 

neurologische Ursache der Bewegungseinschränkung habe sich bei einer 

durch Dr. med. D., Fachärztin für Neurologie, Q., durchgeführten Untersu-

chung nicht finden lassen (VB 122 S. 5, 8; vgl. auch VB 84 [Bericht von Dr. 

med. D. vom 22. September 2020]). Es lägen eine erhebliche Symptom-

ausweitung und eine funktionelle Störung vor. Die demonstrierten Bewe-

gungseinschränkungen seien aufgrund der Abklärungen nicht objektivier-

bar. Zwar komme es bei Rotatorenmanschettenläsionen wie dieser regel-

mässig zu deutlichen Einschränkungen der Belastbarkeit und Beweglich-

keit des Schultergelenks bei schwerer handwerklicher Tätigkeit. Die beim 

Beschwerdeführer vorliegenden Einschränkungen würden das übliche 

Mass jedoch übersteigen. Nicht ganz konklusiv seien die ausgeprägte 

Handbeschwielung und die fehlende Hypotrophie der Muskulatur der linken 

Schulter und des linken Armes. Da der linke Arm gemäss den Angaben des 

Beschwerdeführers aber wieder regelmässig für Tätigkeiten eingesetzt 

werde, jedoch nur für leichte Gewichte, könnten daraus keine klaren Hin-

weise für eine Aggravation abgleitet werden. In einer leichten bis mittel-

schweren Tätigkeit ohne regelmässiges Besteigen von Leitern und Gerüs-

ten, ohne regelmässiges Heben und Tragen von Lasten über Brusthöhe, 

wobei Gewichte über 15 kg nur noch körpernah getragen und schwere Ge-

wichte nur bis Gürtelhöhe angehoben werden sollten, sowie unter Vermei-

dung von Arbeiten an stark vibrierenden Geräten und regelmässiger axialer 

Krafteinwirkung bei gestrecktem Arm (z.B. Halten und Stossen von Ge-

wichten) liege per sofort eine volle Arbeitsfähigkeit vor (VB 122 S. 9 f.). 

 

3.2. 

Der Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, sowohl der MR-tomographi-

sche Befund vom 25. Mai 2020 eines verengten Rezessus respektive eines 

deutlich verdickten vorderen Intervalls, was für eine Kapsulitis spreche, als 

auch die seit dem Unfall dokumentierte extreme Einschränkung der Beweg-

lichkeit (selbst passiv) könne nicht wegdiskutiert werden. Die Beschwerden 

seien objektiviert und die Kapsulitis müsse therapeutisch angegangen wer-

den, womit der Endzustand nicht erstellt sei (Beschwerde S. 5 f., 8 f.). 

 

4. 

4.1. 

Gemäss Bericht über das Arthro-MRI der linken Schulter vom 25. Mai 2020 

lagen eine intakte Reinsertion der Rotatorenmanschette ohne Zeichen der 

Reruptur sowie eine verdickte Gelenkkapsel im axillären Ausläufer vor. 

Letztere könnte für eine Kapsulitis sprechen (VB 55). Dr. med. E., Facharzt 

für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

F., führte hierzu nach persönlicher Untersuchung des Beschwerdeführers 

mit Bericht vom 3. Juni 2020 aus, es zeige sich eigentlich ein normaler 

postoperativer Zustand nach Rotatorenmanschettenrekonstruktion ohne 

relevante Reruptur. Auffällig sei hingegen der deutlich verengte Rezessus, 

 - 5 - 

 

 

 

respektive das deutlich verdickte vordere Intervall, was hochverdächtig für 

eine massive Kapsulitis sei. Er habe dem Beschwerdeführer daher eine 

glenohumerale Infiltration nahegelegt (VB 54 S. 2).  

 

4.2. 

Dr. med. G., Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, erachtete eher ein subakromiales Impingement z.B. 

durch nicht resorbierbares Nahtmaterial als möglicherweise schmerzur-

sächlich. Auch er erachtete eine Infiltration (subakromial) als angezeigt (VB 

56). Eine in der Folge durchgeführte intraartikuläre Infiltration habe keine 

Verbesserung gebracht. Dr. med. G. empfahl daher abzuklären, ob eine 

neurologische Ursache für die Beschwerden vorliege (Bericht vom 13. Juli 

2020, VB 63). Eine neurogene Ursache konnte von Dr. med. D. gemäss 

ihrem Bericht vom 22. September 2020 ausgeschlossen werden. Es könne 

aber eine muskuloskelettale Ursache im Sinne einer Frozen shoulder bei 

Kapselverkürzung vorliegen. Die nur minimale Atrophie der Rotatorenman-

schette und die vollstände Anteversion aus eigener Kraft bei nur minimaler 

externer Assistenz sprächen aber für zusätzliche funktionelle Faktoren (VB 

84).  

 

4.3. 

In Beurteilung der gesamten medizinischen Sachlage führte Dr. med. G. 

am 21. Oktober 2020 aus, im letzten halben Jahr habe der Beschwerde-

führer keinerlei Fortschritte mehr gemacht. Die intakte Rotatorenman-

schette und die unauffällige Neurologie seien nicht verantwortlich für die 

eingeschränkte Funktion. Die einmalig durchgeführte intraartikuläre Infiltra-

tion habe zu keinem Zeitpunkt eine Schmerzreduktion gebracht. Er habe 

aktuell auch nicht den Eindruck, dass eine Kapsulitis eine Rolle spiele. So-

mit bleibe nur noch die Möglichkeit eines subakromialen Impingements üb-

rig. Hier wäre allenfalls eine erneute Schulterarthroskopie mit Entfernung 

von störendem Nahtmaterial eine Option, was der Beschwerdeführer aber 

zurzeit nicht wünsche (VB 100). Schliesslich hielt Dr. med. G. mit Bericht 

vom 16. Juni 2021 fest, er sehe keine Möglichkeit mehr, die Situation des 

Beschwerdeführers mittels Therapie zu verbessern. Weder konservative 

noch operative Massnahmen würden in diesem Fall eine Verbesserung 

bringen. Er könne den Beschwerdeführer nur mit einem Schreiben vertrös-

ten, dass er nur für leichte Arbeiten einsetzbar sei gemäss Beurteilung des 

Kreisarztes (VB 186). 

 

5. 

5.1. 

Zusammenfassend trifft es zwar zu, dass von medizinischer Seite verschie-

dene Ursachen für die Beschwerden in Erwägung gezogen wurden. Diese 

wurden in der Folge jedoch geprüft und als nicht oder nicht im Umfang der 

geklagten Beschwerden ursächlich befunden. Kreisarzt und behandelnder 

Arzt kamen vor diesem Hintergrund übereinstimmend zum Schluss, dass 

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von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besse-

rung des – unfallbedingt beeinträchtigten – Gesundheitszustandes mehr 

erwartet werden könne und die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tä-

tigkeit gemäss kreisärztlichem Profil nicht eingeschränkt sei. Die organisch 

objektivierbaren Befunde wurden damit – entgegen den Rügen des Be-

schwerdeführers – ausreichend berücksichtigt. Die vom Beschwerdeführer 

über die attestierte Einschränkung hinaus geltend gemachten und anläss-

lich der Untersuchungen demonstrierten Beschwerden müssen vor diesem 

Hintergrund und gemäss den Ausführungen der Dres. med. C. und D. als 

Symptomausweitung bei funktioneller Überlagerung und damit als nicht un-

fallkausal beurteilt werden. Eine anderslautende medizinische Beurteilung 

besteht nicht und die (alleinige) abweichende Einschätzung des Beschwer-

deführers bzw. dessen Rechtsvertretung als medizinische Laien vermag 

daran keine Zweifel hervorzurufen. Schliesslich wird angesichts des Unfal-

lereignisses, der dabei erlittenen Verletzungen sowie der Behandlungs-

dauer zu Recht nicht vorgebracht, allfällige nicht-organische Diagnosen 

würden einer Adäquanzprüfung standhalten und aus diesem Grund eine 

Leistungspflicht der Beschwerdeführerin auslösen (vgl. zur Voraussetzung 

des adäquaten Kausalzusammenhangs BGE 134 V 109 und BGE 115 

V 133). Dergestalt kann auf weitere Abklärungen verzichtet werden, da da-

von keine entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizi-

pierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69, 136 I 229 E. 5.3 

S. 236). 

 

5.2. 

Soweit der Beschwerdeführer bei diesem Ergebnis ohne weitere Begrün-

dung eine IV-Rente von 30 % beantragt, ist ihm nicht zu folgen. Eine im 

Zusammenhang mit der Integritätsentschädigung beschwerdeweise be-

hauptete funktionelle Einarmigkeit (Beschwerde S. 9), welche bei der Be-

urteilung eines leidensbedingten Abzuges zu berücksichtigen wäre, liegt 

nicht vor, wurde an keiner Stelle beschrieben und stände im klaren Wider-

spruch zur starken Beschwielung der linken Hand sowie der fehlenden Hy-

pertrophie der Muskulatur der linken Schulter. Folglich hat es mit der zu-

treffenden IV-Grad Berechnung der Beschwerdegegnerin sein Bewenden. 

 

5.3. 

Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer eine Erhöhung der anerkann-

ten Integritätseinbusse von 10 % auf 20 %, weil die Beweglichkeit der 

Schulter bis zur Horizontalen gar nicht möglich sei. Dem ist zu entgegnen, 

dass Dr. med. C. ohne Berücksichtigung der funktionellen Störungen die 

Schulterbeweglichkeit und damit die Höhe des Integritätsschadens anhand 

der objektivierbaren Befunde medizinisch-theoretisch festlegte bzw. festle-

gen musste. Er führte diesbezüglich aus, laut Tabelle 1.2, Integritätsschä-

den bei Funktionsstörungen der oberen Extremitäten sei für eine bis 30° 

über die Horizontale bewegliche Schulter eine Integritätsentschädigung 

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von 10 % veranschlagt (VB 123 S. 1). Diese Beurteilung ist unter Berück-

sichtigung der einschlägigen SUVA-Tabellen nachvollziehbar sowie ein-

leuchtend begründet und stimmt mit der weiteren medizinischen Aktenlage 

überein. Eine Festlegung des Integritätsschadens einzig aufgrund der vom 

Beschwerdeführer demonstrierten Einschränkungen fällt ausser Betracht. 

 

5.4. 

Entsprechend dem Dargelegten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin 

mit Einspracheentscheid vom 20. September 2021 den Fallabschluss im 

Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2. Oktober 2019 zu Recht per 

28. Februar 2021 vorgenommen, einen Rentenanspruch des Beschwerde-

führers verneint und den Integritätsschaden auf 10 % festgesetzt hat. Die 

dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzu-

weisen. 

 

6. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

6.1. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens 

(Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung 

als Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein An-

spruch auf Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

 

  

 - 8 - 

 

 

 

 

   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer (Vertreterin; 2-fach) 

die Beschwerdegegnerin 

das Bundesamt für Gesundheit 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 21. Januar 2022 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Peterhans Zürcher