# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** daca9c51-def3-5c8f-85e8-596d4e7e5c4e
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-08-27
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 27.08.2015 BB.2015.67
**Docket/Reference:** BB.2015.67
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2015-67_2015-08-27

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO). Rückzug der Beschwerde (Art. 386 Abs. 2 lit b StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO). Rückzug der Beschwerde (Art. 386 Abs. 2 lit b StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO). Rückzug der Beschwerde (Art. 386 Abs. 2 lit b StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO). Rückzug der Beschwerde (Art. 386 Abs. 2 lit b StPO).

Beschluss vom 27. August 2015 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
Parteien  A. GMBH, vertreten durch Rechtsanwälte Roberto 

Dallafior und Patrik Salzmann,  

Beschwerdeführerin 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO); Rückzug der Be-

schwerde (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO) 

 
 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2015.67 

 

 

 

- 2 - 
 
 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Bundesanwaltschaft gegen Unbekannt ein Strafverfahren wegen Geld-

wäscherei (Art. 305bis StGB) und betrügerischen Missbrauchs einer Daten-

verarbeitungsanlage (Art. 147 StGB) führt und in diesem Zusammenhang mit 

Verfügung vom 8. Juni 2015 das Konto 1 bei der Bank B., lautend auf die A. 

GmbH, sperrte (act. 3.3); 

 

- die A. GmbH dagegen am 29. Juni 2015 bei der Beschwerdekammer des 

Bundesstrafgerichts Beschwerde erhob und sinngemäss die Aufhebung der 

Kontosperre beantragte (act. 1); 

 

- die Bundesanwaltschaft mit Beschwerdeantwort vom 13. Juli 2015 die Ab-

weisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, beantragte (act. 3); 

 

- der A. GmbH innert der zur Einreichung einer Replik erstreckten Frist mit 

Eingabe vom 26. August 2015 die Beschwerde zurückzieht (act. 8). 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, dieses bei schriftlichen Verfahren bis zum 

Abschluss des Schriftenwechsels und allfälliger Beweis- oder Aktenergän-

zungen zurückziehen kann (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO);  

 

-  der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren als erledigt abgeschrieben werden kann (vgl. hierzu 

sinngemäss ZIEGLER/KELLER, in: Niggli/Herr/ Wiprächtiger [Hrsg.], Schwei-

zerische Strafprozessordnung, 2. Aufl.,  Basel 2014, N 4 zu Art. 386);  

 

-  bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführerin die Kosten zu 

tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO);  

 

- diese festzusetzen sind auf das gesetzliche und reglementarische Minimum 

von Fr. 200.-- (Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 BStKR). 

 

 

 

 

- 3 - 
 
 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 28. August 2015  

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwälte Roberto Dallafior und Patrik Salzmann 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 
79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).