# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5aeff4f7-55db-54bd-8db0-0f3281d0d177
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.05.2016 200 2015 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-24_2016-05-11.pdf

## Full Text

200 15 24 IV
KNB/IMD/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. Mai 2016

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 26. November 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Mai 2016, IV/15/24, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1966 geborene A.________, … mit eigener Firma (nachfolgend Versi-
cherter bzw. Beschwerdeführer), meldete sich im Oktober 2012 unter Hin-
weis auf „massive Knorpelschäden“ im linken Knie bei der Eidgenössischen 
Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV, Antwort-
beilage [AB] 2). Die IV-Stelle Bern (nachfolgend IVB bzw. Beschwerdegeg-
nerin) nahm Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor. 
Sie zog namentlich die Akten des zuständigen Unfallversicherers bei (AB 
8.1 - 8.8, 14.1 - 14.7), liess den Versicherten durch einen Arzt des Regio-
nalen Ärztlichen Dienstes (RAD) untersuchen (Bericht vom 9. September 
2013 [AB 30]) und holte bei ihrem Abklärungsdienst einen „Abklärungsbe-
richt für In- bzw. Teilhaber von Aktiengesellschaften“ vom 26. März 2014 
(AB 32) ein. Mit Vorbescheid vom 28. März 2014 (AB 33) stellte die IVB 
dem Versicherten die Abweisung seines Rentengesuchs bei einem Invali-
ditätsgrad von 36 % in Aussicht. Nachdem der Versicherte mit Schreiben 
vom 7. Mai 2014 (AB 39) Bemerkungen zum Abklärungsbericht vorge-
bracht hatte, liess die IVB einen neuen Bericht erstellen (AB 42). Mit Verfü-
gung vom 26. November 2014 (AB 58) wies die IVB nach erneutem Vorbe-
scheidverfahren (AB 47, 50) und Stellungnahme durch den Abklärungs-
dienst (AB 57) das Rentengesuch bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 
32 % ab. 

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 12. Januar 2015 Be-
schwerde mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und 
die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, das Dossier aufgrund der Ein-
gabe des Beschwerdeführers zu bereinigen, die Berechnungen einer IV-
Rente zu korrigieren und, wenn die Grenze der Erwerbseinbusse von 40 % 
überschritten werde, eine IV-Leistung zu erbringen.

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Mit Beschwerdeantwort vom 13. Februar 2015 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde grundsätzlich – siehe jedoch sogleich – einzutreten.

Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde insoweit, als der Beschwerdefüh-
rer beantragt, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, sein Dossier 
aufgrund seiner Eingabe zu bereinigen. Entgegen seiner Auffassung hat er 
keinen Anspruch auf „Bereinigung der Begründung“ selbst bei einem nicht 
rentenbegründenden Invaliditätsgrad d.h. unabhängig von der Auszahlung 
einer Rente (Beschwerde S. 4). Diesbezüglich fehlt es an einem Anfech-
tungsinteresse. Denn dieses muss sich auf das Dispositiv der angefochte-
nen Verfügung beziehen, ein Anspruch auf Änderung der Begründung al-
lein besteht nicht (MIRIAM LENDFERS, Eintretensfragen im kantonalen Be-
schwerdeverfahren - ein Blick auf einige Klippen, in UELI KIESER/MIRIAM 

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LENDFERS [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2012, St. Gallen 2013, 
262).

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 26. November 2014 
(AB 58). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
eine Rente der Invalidenversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der volle oder bloss teilweise Verlust einer 
solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähigkeit (BGE 130 V 343 
E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähig-
keit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Mit dieser 
Regelung sind die bisher ungeschriebenen Rechtsgrundsätze und insbe-
sondere die Rechtsprechung zur Ausscheidung der invaliditätsfremden 
Faktoren und zum Zumutbarkeitsprinzip neu ausdrücklich im Gesetz fest-
gehalten (BGE 140 V 197 E. 6.2.1 S. 199, 135 V 215 E. 7.3 S. 230; Bot-
schaft zur 5. IVG-Revision, BBl 2005 4530 ff.).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf 
eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-

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bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus 
der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die 
fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden 
können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu 
schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu ver-
gleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 29 
E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2b S. 136).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 

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Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztliches 
Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich der 
erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren 
Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 
E. 3.3.2). Soll allerdings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Insbesondere sind die von der versicher-
ten Person aufgelegten Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte 
mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versi-
cherungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht 
eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pauschale 
Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc 
S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht 
entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versi-
cherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 
S. 469).

2.6 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 
qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumli-
chen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge-

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benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga-
ben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Mei-
nungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 
S. 547, 130 V 61 E. 6.2 S. 63).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei Erlass der angefochte-
nen Verfügung vom 26. November 2014 (AB 58) in medizinischer Hinsicht 
auf den Untersuchungsbericht vom 9. September 2013 (AB 30) des RAD-
Arztes Dr. med. B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH. 
Dieser diagnostizierte einen femeropatellaren Knorpelschaden im Knie 
links mit Status nach zweifacher Arthroskopie mit Débridement und Picking, 
Status nach anteromedialer Teilmeniskektomie, Status nach partieller Syn-
ovektomie und Hoffa-Resektion sowie Status nach Ausdünnung der media-
len Plica. Der Versicherte habe einen Knorpelschaden im femoropatellaren 
Gleitlager, der jetzt relativ ausgeprägt sei. Er berichte über Schmerzen im 
Tagesverlauf, die ohne weiteres mit dem Befund übereinstimmen würden. 
Aktuell fänden im Abstand von 6-8 Wochen Infiltrationen statt. Zusätzlich 
mache er Physiotherapie, dabei jedoch keine Dehnungsübungen. Die Ar-
beitsfähigkeit sei gegeben, wobei der Versicherte sein Pensum zur Aus-
gangssituation reduziert habe. Als … sei er zu 100 % arbeitsfähig. Ein 8-
Stundentag sei möglich, das werde vom Versicherten auch so bejaht. Hin-
gegen müssten 12-Stundentage mit zum Teil häufigen Ortswechseln ver-
mieden werden.

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3.2 Der Untersuchungsbericht vom 9. September 2013 (AB 30) erfüllt 
die rechtsprechungsgemäss an den Beweiswert eines Fachberichts gestell-
ten Anforderungen (vgl. E. 2.5 hiervor), weshalb ihm volle Beweiskraft zu-
kommt. Auf das darin formulierte Zumutbarkeitsprofil kann abgestellt wer-
den, zumal von den Parteien nichts Gegenteiliges vorgebracht wird.

4.

4.1 In erwerblicher Hinsicht lag der Verfügung zur Hauptsache der „Ab-
klärungsbericht für In- bzw. Teilhaber von Aktiengesellschaften“ vom 
26. Mai 2014 (AB 42) zugrunde. Der Beschwerdeführer bemängelt diesbe-
züglich den „Betätigungsvergleich“ und die Berechnung seiner Erwerbsein-
busse. Im Einzelnen ist dazu Folgendes festzuhalten:

4.1.1 Betreffend der Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit (vgl. 
„Betätigungsvergleich“; AB 42 S. 5) berücksichtigt der Abklärungsbericht 
die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, aufgrund derer anstatt 12-
Stundentage lediglich noch 8-Stundentage möglich sind (siehe dazu den 
Bericht des RAD [AB 30 S. 12). Nicht zu beanstanden ist, dass die Tätig-
keitsbereiche „Betriebsleitung/Administration“ und „Externe Tätigkeiten“, 
welche in der Zeit vor Eintritt des Gesundheitsschadens in einem Verhältnis 
von 30 % zu 70 % standen, nunmehr mit 64 % bzw. 36 % gewichtet wur-
den, ist doch der Beschwerdeführer aufgrund der Schadenminderungs-
pflicht (vgl. Art. 7 Abs. 1 IVG; BGE 140 V 267 E. 5.2.1 S. 274) angehalten, 
seine verbliebene Arbeitsfähigkeit vermehrt in demjenigen Bereich einzu-
setzen, in welchem sich seine Behinderung weniger auswirkt. Hinzu 
kommt, dass der Beschwerdeführer diese Umstellung – soweit überhaupt 
gesundheitsbedingt nötig – offenbar auch effektiv vorgenommen hat (AB 42 
S. 5, 57 S. 2). Dass die im Abklärungsbericht aufgeführte Einschränkung 
von 12 % im Bereich „Betriebsleitung/Administration“ bzw. von 40 % im 
Bereich „Externe Tätigkeiten“ nicht korrekt wäre, wird vom Beschwerdefüh-
rer nicht geltend gemacht. Insgesamt ist die im „Betätigungsvergleich“ er-
mittelte gesundheitliche Einschränkung von 36 % nicht zu beanstanden.

Was die im Abklärungsbericht vorgenommene Invaliditätsbemessung be-
trifft, ist darauf hinzuweisen, dass hier ein gewöhnlicher Einkommensver-

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gleich nach Art. 16 ATSG vorliegt (vgl. E. 2.3 hiervor). Der „Betätigungs-
vergleich“ (AB 42 S. 5) ist allein deshalb durchgeführt worden, um die be-
hinderungsbedingten Einschränkungen festzustellen. Dies ist hier deshalb 
notwendig, weil nur so die gesundheitliche Erwerbseinbusse bestimmt wer-
den kann. Diese besteht gegebenenfalls im Personalaufwand für die (zu-
sätzlichen) Mitarbeiter, soweit diese die gesundheitlichen Ausfälle des Be-
schwerdeführers kompensieren müssen (vgl. E. 4.1.3 hiernach).

4.1.2 Bei der Invaliditätsbemessung ist die Beschwerdegegnerin von 
einem Valideneinkommen von Fr. 237‘479.-- ausgegangen (AB 42 S. 7). 
Dies entspricht dem Durchschnitt der für die Jahre 2008, 2009 und 2011 
berechneten Einkommen (Fr. 230‘387.--, Fr. 231‘772 und Fr. 229‘888.-- 
[AB 42 S. 6]) unter Berücksichtigung einer Indexierung anhand der Nomi-
nallohnentwicklung (2009 bzw. 2013). Die Einkommen der einzelnen Jahre 
setzen sich zusammen aus den jeweils erzielten Einnahmen aus selbst-
ständiger Tätigkeit (Fr. 20‘265.--, Fr. 18‘725.--, Fr. 19‘670.--) unter Abzug 
von „Unkosten/Sozialleistungen pauschal“ (Fr. 8‘685.--, Fr. 8‘025.--, 
Fr. 8‘430.--) zuzüglich der persönlichen Sozialleistungen (Fr. 1‘123.--, 
Fr. 1‘001.--, Fr. 1‘052.--) sowie dem Einkommen aus der Aktiengesell-
schaft.

In dieser Berechnung ist der Beschwerdegegnerin insofern ein Fehler un-
terlaufen, als sie die jeweiligen „Einkommen aus der Aktiengesellschaft“ 
dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) entnommen hat 
(2008: Fr. 208‘999.--; 2009: Fr. 212‘046.--; 2011: Fr. 209‘166.-- [AB 7 S. 2]), 
wobei in diesen Beträgen jedoch auch die (Netto-)Einnahmen aus selbst-
ständiger Erwerbstätigkeit enthalten sind (AB 7 S. 4). Letztere wurden da-
mit doppelt berücksichtigt. Das Valideneinkommen ist dementsprechend 
dahingehend zu korrigieren, als es sich jeweils zusammensetzt aus den 
Einkommen aus der Aktiengesellschaft zuzüglich der persönlichen Sozial-
leistungen, was für die Jahre 2008, 2009 und 2011 die folgenden Beträge 
ergibt: Fr. 210‘122.--, Fr. 213‘047.-- und Fr. 210‘218.--. Das Durchschnitts-
einkommen beträgt damit Fr. 211‘129.-- bzw. indexiert auf das Jahr 2013 
(: 2136 x 2204 [BFS, Tabelle T39, Nominallöhne, Männer, Index 2009 bzw. 
2013]) Fr. 217‘850.--. Dieser Betrag ist als Valideneinkommen für die Inva-
liditätsbemessung heranzuziehen.

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4.1.3 Für die Berechnung des Invalideneinkommens wurde vom Validen-
einkommen der aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigung geltend 
gemachte erhöhte Personalaufwand abgezogen (vgl. Kreisschreiben über 
Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], Rz. 3070), 
was grundsätzlich nicht zu beanstanden ist. Der aus gesundheitlichen 
Gründen notwendige Einsatz von Personal im Umfang von 20 % im Be-
reich „Betriebsleitung/Administration“ (Frau C.________) sowie im Umfang 
von insgesamt 80 % im Bereich „Externe Tätigkeiten“ (aufgeteilt auf Herrn 
D.________ zu 60 % und Herrn E.________ zu 20 %) basiert auf den An-
gaben des Beschwerdeführers (AB 39 S. 2). Die Beschwerdegegnerin ge-
wichtete die Löhne der einzelnen Mitarbeiter mit deren Zeitaufwand zu 
Gunsten des Beschwerdeführers, addierte hierzu einen Zuschlag für Sozia-
lversicherungsleistungen von 15 % und gewichtete das Ganze mit der ge-
sundheitlichen Einschränkung von 36 % ([Fr. 111‘300.-- x 0.2 + Fr. 
169‘192.-- x 0.6 + Fr. 295‘074.-- x 0.2] x 1.15 x 0.36), woraus eine behinde-
rungsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 75‘675.-- resultierte (AB 42 S. 7). 
Hierzu ist anzumerken, dass in den jeweiligen Löhnen nicht AHV-pflichtige 
Spesen in der Höhe von Fr. 6‘000.-- (Frau C.________ und Herr 
D.________ [AB 39 S. 2]) bzw. Fr. 9‘000.-- (Herr E.________ [AB 39 S. 2]) 
enthalten sind, welche bei der Invaliditätsbemessung ausser Acht zu blei-
ben haben (vgl. Entscheid des Bundesgerichts vom 18. März 2015, 
8C_590/2014, E. 5.2.2). Werden die einzelnen Löhne entsprechend korri-
giert, ergibt sich eine vorliegend zu berücksichtigende Erwerbseinbusse 
von Fr. 72‘943.--.

Bei einem Valideneinkommen von Fr. 217‘850.-- (vgl. E. 4.1.2 hiervor) und 
einer behinderungsbedingten Erwerbseinbusse von Fr. 72‘943.-- resultiert 
ein Invalideneinkommen von Fr. 144‘907.-- bzw. ein rentenausschliessen-
der Invaliditätsgrad von gerundet 33 %.

4.1.4 Der Beschwerdeführer bemängelt die Berechnung des Invaliden-
einkommens bzw. der behinderungsbedingten Erwerbseinbusse lediglich 
bezüglich des Lohnes von Herrn E.________. Seines Erachtens sei der 
von diesem bei der F.________ erzielte Lohn in der Höhe von Fr. 96‘000.-- 
ebenfalls zu berücksichtigen (AB 39 S. 2; Beschwerde S. 3. Ziff. 8). Wie es 
sich damit verhält, kann schlussendlich offen bleiben, da sich am Ergebnis 

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nichts ändert: Wird der Lohn von Herrn E.________ anstatt mit 
Fr. 286‘074.-- mit Fr. 382‘074.-- berücksichtigt, resultiert bei ansonsten un-
veränderten Verhältnissen eine behinderungsbedingte Erwerbseinbusse 
von Fr. 80‘891.-- bzw. ein Invaliditätsgrad von höchstens 37 %. So oder 
anders besteht damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. E. 2.2 
hiervor). Bei diesem Ergebnis kann letztlich offen bleiben, wie es sich mit 
Blick auf die Angaben des Beschwerdeführers (zwölfstündiger Arbeitstag, 
rein gesundheitsbedingt zusätzliches Personal, Einschränkungen bei ex-
ternen Terminen) und seine Schadenminderungspflicht (allfällige Knie-
Operation) genau verhält.

4.2 Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 26. No-
vember 2014 (AB 58) im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die dagegen er-
hobene Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, so-
weit darauf einzutreten ist.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung.

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.