# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 93f33446-9cd2-5c4a-988d-1458d27810f1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.12.2025 C-8523/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8523-2025_2025-12-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-8523/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiber Fabian Zumbühl. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Österreich) 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung der IVSTA vom 20. Oktober 2025. 

 

 

 

C-8523/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vo-

rinstanz) mit Verfügung vom 20. Oktober 2025 das Leistungsbegehren von 

A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Beschwerdeführer) abgewie-

sen hat (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1 Beilage), 

dass der Versicherte diese Verfügung mit Beschwerde vom 28. Oktober 

2025 mittels E-Mail bei der Vorinstanz angefochten hat, welche die Doku-

mente zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterlei-

tete (BVGer-act. 1 und 2), 

dass der Beschwerdeführer überdies ausgeführt hat, dass am 5. Dezem-

ber 2025 das Arbeitslosengeld auslaufe und er am 2. Dezember 2025 um 

Notstandshilfe ersuchen müsse, weshalb ihm mit Instruktionsverfügung 

vom 14. November 2025 das Formular «Gesuch um unentgeltliche Rechts-

pflege» zugestellt worden ist (BVGer-act. 3), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder deren 

Vertreter zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass unter Unterschrift im Sinne von Art. 52 VwVG die eigenhändige, hand-

schriftliche Unterzeichnung der Beschwerde verstanden wird, welche im 

Original vorliegen muss (vgl. SEETHALER/PORTMANN, in: Waldmann/Kraus-

kopf [Hrsg.], Praxiskommentar zum VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 52 Rz. 16), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

C-8523/2025 

Seite 3 

dass die in elektronischer Form eingereichte Beschwerde vom 28. Oktober 

2025 keine rechtsgültige Original-Unterschrift im erwähnten Sinne auf-

weist, 

dass der Beschwerdeführer folglich mit Instruktionsverfügung vom 17. No-

vember 2025 aufgefordert wurde, innert fünf Tagen ab Zustellung der In-

struktionsverfügung dem Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde-

schrift einzureichen, die mit einer Originalunterschrift versehen worden ist, 

wobei angedroht wurde, im Unterlassungsfall werde auf die Beschwerde 

nicht eingetreten (BVGer-act. 4), 

dass die Zwischenverfügung vom 17. November 2025 dem Beschwerde-

führer gemäss postalischem Rückschein am 20. November 2025 zugestellt 

worden ist (BVGer-act. 5), 

dass der Beschwerdeführer weder innert der angesetzten Frist noch bis 

zum heutigen Datum dem Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerdever-

besserung eingereicht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Weiterbehandlung eines möglichen Gesuchs um unentgeltliche 

Rechtspflege gegenstandslos geworden und deshalb abzuschreiben ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

C-8523/2025 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Fabian Zumbühl 

  

C-8523/2025 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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