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**Case Identifier:** 2e13385f-2746-58f2-8c00-05f93c686a38
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.11.2010 C-6211/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6211-2008_2010-11-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6211/2008/frj/fas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Johannes Frölicher (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

X._______ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 
6343 Rotkreuz,
Vorinstanz.

Beitragsverfügung der Auffangeinrichtung vom 
26. August 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6211/2008

Sachverhalt:

A.
Mit  Verfügung vom 9. November  2007 wurde die  X._______ AG mit 
Sitz  in  B._______ (von Juni  2008 bis  März 2010 in C._______,  vgl. 
Handelsregister-Auszug  [Akt. 37];  nachfolgend  Arbeitgeberin  oder 
Beschwerdeführerin)  rückwirkend  per  1. April  2005  der  Stiftung  Auf-
fangeinrichtung BVG (nachfolgend Auffangeinrichtung oder Vorinstanz) 
angeschlossen (Vorakten-Nr. [V-Akt.] 6). Diese Verfügung erwuchs un-
angefochten in Rechtskraft. Am 7. Dezember 2007 stellte die Auffang-
einrichtung der Arbeitgeberin die Beiträge für die Periode vom 1.  April 
2005  bis  31. Dezember  2007  mit  Zinsen  und  Kosten  (insgesamt 
Fr. 21'047.-)  in  Rechnung  (V-Akt. 7).  Nachdem  die  Rechnung  unbe-
zahlt  blieb,  liess  die  Auffangeinrichtung  die  Arbeitgeberin  betreiben, 
worauf  diese  Rechtsvorschlag  erhob  (V-Akt. 13).  Mit  Verfügung  vom 
26. August 2008 verpflichtete die Auffangeinrichtung die Arbeitgeberin 
zur  Bezahlung  des  in  Betreibung  gesetzten  Betrages  von  21'047.- 
zuzüglich  5 %  Sollzinsen  seit  11. März  2008,  Mahn-  und  Inkasso-
spesen sowie Betreibungskosten und beseitigte den Rechtsvorschlag 
(V-Akt. 22).

B.
Gegen  diese  Verfügung  erhob  die  Arbeitgeberin  am  25. September 
2008  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  (Akt. 1)  und 
beantragte  –  mit  Beschwerdeverbesserung  vom  10. Oktober  2008 
(Akt. 5  und 8)  –  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung.  Zur 
Begründung  führte  sie  im  Wesentlichen  aus,  die  Beitragsrechnung 
stimme nicht mit der AHV-Abrechnung überein (Akt. 1) bzw. sie habe 
die Auffangeinrichtung mehrmals darauf hingewiesen, dass die Rech-
nung nicht nachvollziehbar sei, von dieser jedoch keine Erläuterungen 
erhalten.  Im  Juli  2008  habe  sie  erneut  um  eine  Überprüfung  und 
Korrektur der Rechnung gebeten und darauf hingewiesen, dass eine 
AHV-Prüfung stattgefunden habe. Der Bericht über diese Prüfung sei 
der Auffangeinrichtung am 18. August 2008 zugestellt worden (Akt. 1).

C.
Der  mit  Zwischenverfügung  vom  6. Oktober  2008  auf  Fr. 1'500.- 
festgesetzte Kostenvorschuss (Akt. 2) ging am 10. November 2008 bei 
der Gerichtskasse ein (Akt. 9).

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D.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom 25. Februar  2009  (Akt. 14)  beantragte 
die  Vorinstanz  die  kostenfällige  Abweisung  der  Beschwerde.  Die 
Beschwerdeführerin habe um Korrektur  der Rechnung ersucht,  ohne 
jedoch darzulegen,  welche Daten nicht  korrekt  ermittelt  sein  sollten. 
Mit  Schreiben vom 16. Juli  2008 sei die Beschwerdeführerin darüber 
informiert  worden,  dass  die  Beiträge  gemäss  den  AHV-
Jahreslohnlisten  abgerechnet  worden  seien  und  eine  allfällige 
Korrektur zunächst bei der AHV-Ausgleichskasse zu beantragen wäre. 
Die  von  der  Revisionsstelle  der  Ausgleichskasse  durchgeführte 
Arbeitgeberkontrolle habe schliesslich ergeben, dass die deklarierten 
Lohnsummen und somit auch die BVG-Beiträge nach oben und nicht 
nach unten zu korrigieren seien.

E.
Mit  Replik  vom 12. Juni  2009  machte  die  Beschwerdeführerin  unter 
anderem geltend,  sie  habe  die  Vorinstanz am 25. Februar  2008 um 
Korrektur der Rechnung gebeten und anschliessend telefonisch mitge-
teilt, dass die Gehaltssumme im Jahr 2005 Fr. 87'200.- und nicht – wie 
in der Rechnung angeführt – Fr. 116'266.- betragen habe. Weiter sei 
die  versicherte  Person  (Frau  A._______)  vom  15. April  2006  bis 
5. März 2007 in London wohnhaft gewesen, wie aus der (als Beilage 
eingereichten) Wohnsitzbestätigung der Gemeindeverwaltung Meggen 
hervorgehe (Akt. 28). 

F.
In  ihrer  Duplik  vom  17. August  2009  hielt  die  Vorinstanz  an  ihren 
Anträgen fest  und nahm zu den Vorbringen der  Beschwerdeführerin 
Stellung (Akt. 32). 

G.
Nach  Abschluss  des  Schriftenwechsels  (Verfügung  vom  20. August 
2010, Akt. 33) nahm die Beschwerdeführerin am 22. September 2009 
zur  Duplik  Stellung  (Akt. 36:  wird  der  Vorinstanz  mit  dem  Urteil 
zugestellt).

H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR  173.32)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021),  sofern  keine  Ausnahme  nach  Art. 32  VGG  vorliegt.  Die 
Auffangeinrichtung ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. h VGG 
(vgl. Art. 54 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die 
beruflichen Alters-,  Hinterlassenen-  und Invalidenvorsorge  [BVG, SR 
831.40], vgl. auch Art. 60 Abs. 2bis BVG). 

1.2 Angefochten  ist  eine  Verfügung  der  Auffangeinrichtung.  Eine 
Ausnahme im  Sinne  von  Art. 32  liegt  nicht  vor.  Das  Bundesverwal-
tungsgericht ist demnach zur Beurteilung der vorliegenden Beschwer-
de zuständig.

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem  Verwaltungsverfahrensgesetz,  soweit  das  Verwaltungsgerichts-
gesetz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).

2.1 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen.  Als  Adressatin  ist  sie  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren 
Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerde 
wurde fristgemäss (vgl. Art. 50 Abs. 1 VwVG) erhoben und entspricht – 
nach  Einreichen  der  Beschwerdeverbesserung  (vgl.  Art. 52  Abs. 2 
und 3 VwVG) vom 10. Oktober  2010 – den formellen Anforderungen 
von  Art. 52  Abs. 1  VwVG.  Nachdem  auch  der  Kostenvorschuss 
rechtzeitig geleistet wurde, ist auf die Beschwerde grundsätzlich ein-
zutreten.

2.2 Anfechtungs- und Streitgegenstand bildet die Verfügung der Auf-
fangeinrichtung  vom 26. August  2008,  mit  welcher  die  Beschwerde-
führerin  zur  Bezahlung  des  in  Betreibung  gesetzten  Betrages  von 
Fr. 21'047.- (zuzüglich 5 % Sollzinsen seit 11. März 2008, Mahn- und 
Inkassospesen sowie Betreibungskosten) verpflichtet und der Rechts-
vorschlag beseitigt wurde. Betrieben wurde die Beschwerdeführerin für 
die  am  7. Dezember  2007  in  Rechnung  gestellten  Beiträge  für  die 

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Periode von April 2005 bis Dezember 2007 (plus Zinsen und Kosten). 
Soweit in der Replik spätere Beitragsrechnungen beanstandet werden, 
ist darauf nicht einzutreten.

2.3 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die Verletzung von Bundes-
recht  einschliesslich  der  Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine 
kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).

3.
Zunächst sind die für die Beurteilung des Anspruchs massgebenden 
gesetzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickel-
ten Grundsätze darzulegen.

3.1 Der Arbeitgeber, der obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer 
beschäftigt,  muss  eine  in  das  Register  für  die  berufliche  Vorsorge 
eingetragene  Vorsorgeeinrichtung  errichten  oder  sich  einer  solchen 
anschliessen (Art. 11 Abs. 1 BVG). 

3.2 Der  obligatorischen  Versicherung  unterstehen  Arbeitnehmer,  die 
das  17. Altersjahr  überschritten  haben  und  bei  einem  Arbeitgeber 
einen Jahreslohn von mehr als Fr. 19'350.- (in den Jahren 2005-2006) 
bzw. Fr. 19'890.-  (im  Jahr  2007)  beziehen  (Art. 2  Abs. 1  und  Art. 7 
Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 9 BVG und Art. 5 der Verordnung vom 18. April 
1984  über  die  berufliche  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invaliden-
vorsorge [BVV 2, SR 831.441.1]  in der ab 1. Januar 2005 [AS 2004 
4643] bzw. ab 1. Januar 2007 [AS 2006 4159] gültigen Fassung). Der 
Jahreslohn  entspricht  grundsätzlich  dem  massgebenden  Lohn  nach 
dem  Bundesgesetz  vom  20. Dezember  1946  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10). Der Bundesrat kann 
Abweichungen zulassen (Art. 7 Abs. 2 BVG; zu den Ausnahmen vgl. 
Art. 3 BVV). In  der  beruflichen Vorsorge sind die Begriffe  Arbeitneh-
mer,  Selbstständigerwerbender  und  Arbeitgeber  im  Sinne  des  AHV-
Rechts zu verstehen (Urteil EVG B 52/05 vom 9. Juni 2006 E. 3). 

3.3 Die Auffangeinrichtung ist eine Vorsorgeeinrichtung (Art.  60 Abs. 1 
BVG). Sie ist verpflichtet, Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss 
an  eine  Vorsorgeeinrichtung  nicht  nachkommen,  anzuschliessen 
(Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG). Der Anschluss erfolgt rückwirkend (Art.  11 
Abs. 3 BVG).

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3.4 Der  Arbeitgeber  schuldet  der  Vorsorgeeinrichtung  die  gesamten 
Beiträge. Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die Vorsorgeein-
richtung  Verzugszinsen  verlangen  (Art. 66  Abs. 2  BVG).  Der  Arbeit-
geber  überweist  die  Arbeitnehmer-  und  Arbeitgeberbeiträge  bis 
spätestens  zum Ende des ersten  Monats  nach dem Kalender-  oder 
Versicherungsjahr,  für  das  die  Beiträge  geschuldet  sind,  an  die 
Vorsorgeeinrichtung (Art. 66 Abs. 4 BVG).

3.5 Zu versichern  ist  der  Teil  des  Jahreslohnes  von  Fr. 22'575.-  bis 
und  mit  Fr. 77'400.-  (2005-2006)  bzw.  von  Fr. 23'205  bis  und  mit 
Fr. 79'560.- (2007). Dieser Teil wird koordinierter Lohn genannt (Art. 8 
Abs. 1  BVG  i.V.m.  Art. 5  BVV  in  der  ab  1. Januar  2005  bzw.  ab 
1. Januar 2007 gültigen Fassung). 

3.6 Ist  der  Arbeitnehmer  weniger  als  ein  Jahr  lang  bei  einem 
Arbeitgeber  beschäftigt,  so  gilt  als  Jahreslohn der  Lohn,  den er  bei 
ganzjähriger Beschäftigung erzielen würde (Art. 2 Abs. 2 BVG). Diese 
Regel,  wonach  der  tatsächlich  erzielte  Lohn  auf  einen  (hypothe-
tischen)  Jahreslohn  umzurechnen  ist,  bezieht  sich  nicht  nur  auf  die 
Beurteilung der Frage, ob eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer 
dem  Versicherungsobligatorium  untersteht,  sondern  auch  auf  die 
Berechnung  des  koordinierten  Lohnes  (Urteil  EVG  B 25/06  vom 
28. November 2006 [publiziert in SVR 2007 BVG Nr. 24] E. 3.2.3; JÜRG 
BRECHBÜHL,  in:  Schneider/Geiser/Gächter,  Handkommentar  zum  BVG 
und FZG, 2010, N 9 zu Art. 8 BVG). 

4.

4.1 Die  Beschwerdeführerin  wurde  mit  in  Rechtskraft  erwachsener 
Verfügung vom 9. November 2007 rückwirkend per 1. April  2005 der 
Auffangeinrichtung angeschlossen. Sie ist somit seit dem 1. April 2005 
BVG-beitragspflichtig. 

4.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beitragsrechnung vom 
7. Dezember  2007  stimme  nicht  mit  der  AHV-Abrechnung  überein, 
wobei dieses Vorbringen erst in der Replik konkretisiert wird: Für das 
Jahr 2005 betrage der massgebende Lohn Fr. 87'200.- und nicht – wie 
in der Rechnung angeführt – Fr. 116'266.- Zudem sei die versicherte 
Person  vom  15. April  2006  bis  5. März  2007  in  London  wohnhaft 
gewesen.

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4.2.1 Gegenüber  der  AHV-Ausgleichskasse  deklarierte  die 
Beschwerdeführerin für das Jahr 2005 einen beitragspflichtigen Lohn 
von Fr. 87'200.- für eine versicherte Person (A._______), die von April 
bis  Dezember  angestellt  gewesen  sei  (Jahresabrechnung  2005,  V-
Akt. 5).  Die  Vorinstanz  hat  diesen  Lohn  richtigerweise  auf  einen 
hypothetischen Jahreslohn von Fr. 116'266.- umgerechnet (vgl. E. 3.6) 
und einen koordinierten Lohn von Fr. 54'825.- ermittelt (vgl. V-Akt. 7).

4.2.2 Für die Jahre 2006 und 2007 deklarierte die Beschwerdeführerin 
jeweils (für die gleiche Versicherte) einen beitragspflichtigen Lohn von 
Fr. 36'000.- bei einer ganzjährigen Anstellungsdauer (V-Akt. 5 und 9). 
Da  diese  von der  Ausgleichskasse eingereichten  Lohnbescheinigun-
gen  für  die  Auffangeinrichtung  massgebend sind,  ist  nicht  entschei-
dend,  ob  sich  die  versicherte  Person  vorübergehend  im  Ausland 
aufgehalten hat. Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin zutreffend 
darauf hingewiesen, dass eine allfällige Korrektur der AHV-Lohnlisten 
über die AHV-Ausgleichskasse zu erfolgen hat. 

4.2.3 Mit der Vorinstanz ist zudem festzustellen, dass der Bericht der 
Revisionsstelle  der  Ausgleichskassen  vom  24. Juni  2008  betreffend 
Arbeitgeberkontrolle (Kontrollperiode vom 1. Februar 2005 bis 31. De-
zember  2006;  V-Akt. 21)  die  Behauptungen  der  Beschwerdeführerin 
nicht  stützt. Insbesondere lässt  sich  daraus nicht  ableiten,  dass  der 
massgebende Jahreslohn  von A._______  nach  unten  zu  korrigieren 
oder  dass  diese  während  einer  bestimmten  Zeit  nicht  obligatorisch 
versichert  gewesen  wäre.  Nicht  Gegenstand  des  vorliegenden 
Verfahrens  ist  die  Beitragsrechnung  vom  11. November  2008,  mit 
welcher  die  Vorinstanz  aufgrund  der  Arbeitgeberkontrolle  Beiträge 
nachgefordert hat (vgl. V-Akt. 28).

4.2.4 Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin 
verpflichtet  gewesen  wäre,  der  Auffangeinrichtung  alle  Änderungen, 
die  sich  auf  das  Vorsorgeverhältnis  und  insbesondere  auf  die 
Berechnung  der  Beiträge  auswirken,  unverzüglich  zu  melden  (vgl. 
Ziff. 4  der  Anschlussbedingungen  der  Auffangeinrichtung  [V-Akt. 6] 
und Art. 10 BVV 2).

4.3 Im Übrigen besteht aufgrund der Parteivorbingen und den Akten 
kein Anlass für eine weitergehende Überprüfung der Beitragsrechnung 
vom 7. Dezember 2007 und der Verfügung vom 26. August 2010, mit 
welcher  die  Vorinstanz  den  von  der  Beschwerdeführerin  erhobenen 
Rechtsvorschlag beseitigt  hat (vgl. zum Rügeprinzip BGE 119 V 347 

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E. 1a). Die Beschwerdeführerin ist jedoch darauf hinzuweisen, dass es 
auch  im  Beitragserhebungsverfahren  nicht  genügt,  die  Beitragsrech-
nung (ohne weitere  Begründung)  als  nicht  nachvollziehbar  zu  bean-
standen  und  die  Auffangeinrichtung  aufzufordern,  die  Rechnung  zu 
erläutern,  ansonsten  diese  nicht  beglichen  würde  (vgl.  Beilagen  zu 
Akt. 5). 

4.4 Demnach sind die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die 
Beschwerde abzuweisen.

5.
Entsprechend  dem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Verfahrens-
kosten,  welche  vorliegend  auf  Fr. 1'500.-  festzusetzen  sind,  der 
Beschwerdeführerin aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit 
dem  geleisteten  Kostenvorschuss  zu  verrechnen.  Die  obsiegende 
Vorinstanz  hat  keinen  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  (vgl. 
Art. 7 Abs. 3  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]; vgl. auch BGE 128 V 124 E. 5b). 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.- werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 1500.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz ([...]; Gerichtsurkunde; Beilage Gerichtsakte Nr. 36)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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