# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a14d07bf-7243-54d0-9152-189a8013ac3c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.09.2016 200 2015 709
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-709_2016-09-29.pdf

## Full Text

200 15 709 UV
GRD/PES/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 29. September 2016

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Matti
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 2. Juli 2015 
(5.25261.97.2;17.20674.14.5)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Am 27. bzw. 28. Dezember 1995 erlitt der 1971 geborene A.________ 
(nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerdeführer) bei einem Sturz mit 
dem Snowboard eine Distorsion des linken oberen Sprunggelenks sowie 
des linken Mittelfusses (vgl. act. IIC 4). Die SUVA (nachfolgend SUVA bzw. 
Beschwerdegegnerin) erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen 
(act. IIC 8). Am 14. August 1996 liess der Versicherte als „Folgeschaden“ 
Kniebeschwerden links melden (act. IIC 9, 10). Nach entsprechenden Ab-
klärungen verneinte die SUVA am 12. November 1996 einen Kausalzu-
sammenhang zwischen den neu geklagten Knieschmerzen und dem Unfall 
vom 27. bzw. 28. Dezember 1995 (act. IIC 17). Diese Verfügung blieb un-
angefochten.

B.

Am 3. April 1997 ging der SUVA eine weitere den Versicherten betreffende 
Unfallmeldung zu. Gemäss der darin enthaltenen Unfallbeschreibung ist 
der Versicherte am 30. März 1997 in der Skiregion Verbier/VS auf der letz-
ten Abfahrt mit dem Snowboard gestürzt (act. II 1). Am 3. April 1997 fand in 
der Folge eine diagnostische Kniearthroskopie links mit Teilmeniskektomie 
des medialen Vorderhorns links sowie eine offene Reposition und Osteo-
synthese einer Bimalleolarfraktur links statt (act. II 5). Am 15. Januar 1998 
wurde das Osteosynthesematerial wieder entfernt (act. II 20).

C.

Mit Unfallmeldung UVG vom 2. Juni 1999 wurde der SUVA ein Rückfall 
zum Unfall vom 30. März 1997 gemeldet. Das Fussgelenk sei seit diesem 
Unfall nie mehr ganz in Ordnung gewesen und nun seien erneut Arztbesu-
che und eine Operation nötig geworden (act. II 33). Gemäss Operationsbe-
richt vom 12. Mai 1999 bestand die betreffende Operation aus einer dia-

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gnostischen Arthroskopie des oberen Sprunggelenks, der Entfernung einer 
ausgedehnten Knorpelverletzung daselbst sowie einer lateralen Bandplas-
tik mit Periostlappen (act. II 38). Mit Schreiben vom 19. März 2001 teilte die 
SUVA den Fallabschluss mit. Von einer weiteren ärztlichen Behandlung sei 
keine wesentliche Besserung mehr zu erwarten (act. II 103). In der Folge 
sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 28. Juli 2003 auf der Basis 
einer Integritätseinbusse von 10% eine Integritätsentschädigung zu 
(act. II 113).

Nach entsprechender Berufsberatung (act. II 60), Abklärung der beruflichen 
Eingliederungsmöglichkeiten (act. II 75) sowie einem zwischenzeitlichen 
einjährigen Amerikaaufenthalt (act. II 101) gewährte die Invalidenversiche-
rung dem Versicherten mit Verfügung vom 14. August 2002 eine Umschu-
lung zum … vom 12. August 2002 bis 4. Juli 2003 (act. II 109), mit Verfü-
gung vom 21. Juli 2003 eine Verlängerung der Umschulung mit Fortset-
zung der Ausbildung zum … vom 18. August 2003 bis 31. Juli 2004 
(act. II 111) sowie mit Verfügung vom 27. Juli 2004 Kostengutsprache für 
eine Einarbeitung vom 1. August 2004 bis 31. Januar 2005 (act. II 116).

Nach Abschluss der beruflichen Eingliederung durch die Invalidenversiche-
rung verneinte die SUVA mit Mitteilung vom 14. November 2005 einen An-
spruch des Versicherten auf Rentenleistungen. Ihre Abklärungen hätten 
ergeben, dass er trotz der zurückgebliebenen Unfallfolgen in der Lage sei, 
ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (act. II 138). 

D.

Am 24. März 2009 meldete der Versicherte erneut einen Rückfall zum Un-
fall vom 30. März 1997. Er habe wieder Schmerzen und deshalb einen Arzt 
aufsuchen müssen. Aktuell sei er im Spital C.________ in Behandlung 
(act. II 139). Dort wurden in der Folge bei beginnender OSG-Arthrose links 
am 17. Dezember 2009 eine Arthroskopie des linken oberen Sprungge-
lenks sowie eine Revision der Tibialis posterior Sehne links durchgeführt 
(act. II 150). Als Ergebnis wurden eine deutlich bessere Beweglichkeit und 
weniger Schmerzen im linken oberen Sprunggelenk festgehalten 
(act. IIA 163, 166). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen.

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Am 8. Dezember 2010 meldete der Versicherte erneute Schmerzen 
(act. IIA 167). Am 21. Mai 2012 entschied man sich zu einer weiteren Ar-
throskopie (act. IIA 181). In der Folge fand am 10. Juli 2012 ein arthrosko-
pisches Débridement des linken oberen Sprunggelenks mit Lösung von 
ausgedehnten Vernarbungen und Entfernung eines freien Gelenkkörpers 
statt (act. IIA 184). Gemäss Bericht zur Nachkontrolle vom 17. September 
2012 waren nach dieser Operation keine antero-lateralen Beschwerden 
mehr vorhanden, sondern lediglich noch gelegentlich leichte Überlastungs-
schmerzen in der Wade, ähnlich einem Muskelkater (act. IIA 187).

E.

Gemäss Arztbericht des Spitals C.________ vom 28. November 2012 hat 
der Beschwerdeführer zwischen der Nachkontrolle vom 17. September 
2012 und dem 27. November 2012 neu noch ein Distorsionstrauma des 
linken Kniegelenks mit medialer Meniskusläsion erlitten. Das Unfalldatum 
folge (act. IIA 190). Am 17. Januar 2013 teilte der Versicherte telefonisch 
mit, dass die Behandlung am linken Knie nicht die SUVA betreffe. Die Be-
handlung am linken Fussgelenk gehe noch weiter. Die nächste Kontrolle 
finde im Februar 2013 im Spital C.________ statt (act. IIA 191). Dort wurde 
die Behandlung in der Folge abgeschlossen (act. IIA 193).

F.

Im Januar 2014 wurde der SUVA ein erneuter Rückfall zum Unfall vom 
30. März 1997 gemeldet (vgl. act. I 194 – 196), wobei sich aus einem Arzt-
bericht vom 27. Dezember 2013 ergibt, dass der Beschwerdeführer am 
21. Oktober 2013 erneut eine Kniedistorsion links erlitten hatte (act. IIA 
197). Am 7. Januar 2014 diagnostizierte Prof. Dr. med. D.________, Fach-
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa-
rates FMH, beim Versicherten ein femoroazetabuläres Impingement der 
linken Hüfte mit Labrumläsion, knöchernem Bump und reaktiver 
Synovitis (act. IIA 198). Am 20. Februar 2014 fand eine Hüftarthroskopie 
links mit Osteotomie des Schenkelhalskopfübergangs, Labrum-Débride-

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ment, Pulvinar-Resektion, partieller Synovektomie und Bump-Resektion 
statt (act. IIA 205). Der Kreisarzt verneinte in der Folge eine Kausalität zwi-
schen dieser Operation und dem Unfall vom 30. März 1997 (act. IIA 206). 
Nachdem sich der Versicherte mit dieser Beurteilung nicht einverstanden 
erklärte (act. IIA 209, 212), nahm der Kreisarzt am 4. April 2014 ausführlich 
Stellung und verneinte erneut, dass das erstmals 2014 diagnostizierten 
Hüftleiden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem bei der SUVA 
versicherten Ereignis kausal sei (act. IIA 213). In der Folge teilte der Versi-
cherte mit, dass die Behandlung der neusten Kniebeschwerden irrtümli-
cherweise über die Krankenkasse abgewickelt worden sei. Er habe sich 
das Knie verdreht und werde nun via Arbeitslosenversicherung eine Un-
fallmeldung erstatten. Er sei der Meinung, dass die Hüftproblematik auf-
grund dieser Knieverletzung entstanden sein könnte (act. IIA 216). 

Am 14. April 2014 ging der SUVA in der Folge eine entsprechende Unfall-
meldung zu. Der Versicherte habe sich am 21. Oktober 2013 beim Apfel-
pflücken auf einem Baum das linke Knie verdreht. Langjährig vorbestehen-
de Hüftbeschwerden seien durch den Vorfall vom 21. Oktober 2013 für ca. 
1 – 2 Wochen verstärkt worden (act. IIB 3; siehe auch act. IIA 221). 

Mit Verfügung vom 7. August 2014 bejahte die SUVA einen teilkausalen 
Zusammenhang zwischen dem Unfall vom 21. Oktober 2013 und den 
Kniebeschwerden links. Demgegenüber sei ein überwiegend wahrscheinli-
cher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 30. März 1997 wie 
auch dem Unfall vom 21. Oktober 2013 und dem Hüftleiden links zu ver-
neinen. Diesbezüglich sei sie nicht leistungspflichtig (act. IIA 233).

G.

Gegen diese Verfügung erhoben sowohl der Versicherte als auch dessen 
Krankenversicherer Einsprache (act. IIA 234, 243, 248), wobei der Versi-
cherte seine Einsprache durch ein Gutachten vom 26. Februar 2015 inkl. 
Beilagen des ihn seit Ende 2013 behandelnden Arztes Prof. Dr. med. 
D.________ begründen liess (act. IIA 259 – 262).

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Die SUVA unterbreitete das Dossier in der Folge ihrem Kompetenzzentrum 
Versicherungsmedizin (act. IIA 264). Dieses kam mit ausführlicher Beurtei-
lung vom 1. Juni 2015 zum Schluss, dass entgegen der Meinung von Prof. 
Dr. med. D.________ kein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall vom 30. März 1997 und den geltend ge-
machten Hüftbeschwerden bestehe. Auch ein Kausalzusammenhang zum 
Unfall vom 21. Oktober 2013 sei zu verneinen (act. IIA 269). In der Folge 
wies die Suva die Einsprachen mit Entscheid vom 2. Juli 2015 ab 
(act. IIA 271).

H.

Hiergegen erhob der Versicherte am 29. Juli 2015 bei der SUVA Einspruch, 
welchen diese am 12. August 2015 zur Behandlung als Beschwerde ans 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern überwies.

Mit Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2015 beantragt die SUVA im so 
eröffneten Beschwerdeverfahren die Abweisung der Beschwerde.

Am 21. Dezember 2015 reichte der Beschwerdeführer, neu vertreten durch 
Fürsprecher B.________, unter Beilage eines neuen Parteigutachtens von 
Prof. Dr. med. D.________ vom 18. Dezember 2015 inkl. Beilagen (Be-
schwerdebeilage [BB] 1) Schlussbemerkungen ein. Diese gingen in der 
Folge inklusive Beilagen an die Beschwerdegegnerin mit der Möglichkeit 
zur Stellungnahme.

Mit Stellungnahme vom 26. Februar 2016 hielt die Beschwerdegegnerin 
unter Beilage einer erneuten Beurteilung durch ihr Kompetenzzentrum Ver-
sicherungsmedizin vom 19. Februar 2016 an ihrem Antrag auf Abweisung 
der Beschwerde fest.

Der Beschwerdeführer erhielt hierauf erneut die Möglichkeit, Schlussbe-
merkungen einzureichen, was er mit Eingabe vom 17. Mai 2016, wiederum 
vertreten durch Fürsprecher B.________, unter Beilage einer ergänzenden 
Stellungnahme von Prof. Dr. med. D.________ vom 20. April 2016 (BB 2), 
auch tat. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid der SUVA vom 2. Juli 
2015 (act. IIA 271). Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin 
in Bezug auf das beim Beschwerdeführer im Januar 2014 diagnostizierte 
Hüftleiden links leistungspflichtig ist.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG).

Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

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2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ur-
sache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2).

Ob beim Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 
dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädi-
gung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzu-
sammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und 
Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist. Dabei hat die Beantwortung 
der Frage nach der Adäquanz von Unfallfolgen als einer Rechtsfrage – im 
Gegensatz zur Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang – nicht 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erfolgen 
(BGE 112 V 30 E. 1b S. 33).

2.3 Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer 
vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, 
möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Von Spätfol-
gen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer 
Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem völ-
lig anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c 
S. 296; RKUV 2003 U 487 S. 341 E. 2).

Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leistungspflicht 
des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen den erneut geltend ge-
machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlitte-
nen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusam-
menhang besteht. Dabei kann der Unfallversicherer nicht auf der Anerken-
nung des Kausalzusammenhangs beim Grundfall oder einem früheren 
Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 1994 U 206 
S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b). Vielmehr obliegt es dem Leistungsanspre-
cher, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 
dem als Rückfall oder Spätfolge postulierten Beschwerdebild und dem Un-
fall nachzuweisen. Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahr-

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scheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfall-
versicherers (Entscheid des BGer vom 26. September 2008, 8C_102/2008, 
E. 2.2). Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem 
Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anfor-
derungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausal-
zusammenhangs zu stellen (RKUV 1997 U 275 S. 191 E. 1c).

2.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352). 

2.6 Aktengutachten sind nach der Praxis nicht zu beanstanden, wenn 
die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärti-
gen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der Untersu-
chungsbefund muss lückenlos vorliegen. Der Experte muss sich aufgrund 
vorhandener Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen können 
(RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b).

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2.7 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen (SVR 
2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 2.4). 

2.8 Ein Parteigutachten besitzt nicht den gleichen Rang wie ein vom 
Gericht oder vom Versicherungsträger nach dem vorgegebenen Verfah-
rensrecht eingeholtes Gutachten. Es verpflichtet indessen das Gericht, den 
von der Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien für die Beweiswürdigung 
folgend, zu prüfen, ob es in rechtserheblichen Fragen die Auffassung und 
Schlussfolgerungen des vom Gericht oder vom Versicherungsträger förm-
lich bestellten Gutachters derart zu erschüttern vermag, dass davon abzu-
weichen ist (BGE 125 V 351 E. 3c S. 354; SVR 2013 IV Nr. 40 S. 119 E. 2). 

2.9 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die 
Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrschein-
lich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem 
feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weite-
rer Beweise zu verzichten. Gleiches gilt, wenn der Sachverhalt, den die 
Partei beweisen will, nicht rechtserheblich erscheint (BGE 122 V 157 E. 1d 
S. 162). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtli-
che Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101; 
BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236). Auch das Fairnessgebot von Art. 6 Ziff. 1 der 
Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) gewährt in 
diesem Zusammenhang keinen zusätzlichen Schutz (BGE 124 V 90 E. 4b 
S. 94).

3.

3.1 Anlässlich des Snowboardunfalles vom 30. März 1997 erlitt der 
Beschwerdeführer gemäss echtzeitlichen Akten eine Meniskusläsion links 
im Bereich des medialen Vorderhorns sowie eine Bimalleolarfraktur links 

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mit Ausriss der Gelenkkapsel, des Ligamentum calcaneofibulare und Luxa-
tion der Peronaeussehnen. Am 3. April 1997 fand in der Folge eine Teilme-
niskektomie des medialen Vorderhorns links sowie eine offene Reposition 
und Osteosynthese der Bimalleolarfraktur links statt (act. II 4 - 6). Be-
schwerden im Bereich der linken Hüfte wurden gemäss Akten zeitnah zum 
Unfall nie geklagt und es finden sich in den echtzeitlichen Akten auch keine 
anderen Anhaltpunkte für eine mögliche Mitschädigung der linken Hüfte 
durch den Unfall vom 30. März 1997. Eine umfassende konsiliarische Un-
tersuchung durch Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabili-
tation FMH, vom 3. Oktober 1997 ergab vielmehr explizit klinisch unauffälli-
ge Verhältnisse im Bereich der Hüftgelenke mit normaler Beweglichkeit und 
einer Kraft der gesamten Hüftmuskulatur von symmetrisch M5 (act. II 16 
S. 2; siehe auch act. II 19). 

Nach der Osteosynthesematerialentfernung im Bereich des linken Fussge-
lenks vom 15. Januar 1998 konnte der Beschwerdeführer ab dem 20. April 
1998 wieder zu 100% arbeiten (act. II 25), wobei dokumentiert ist, dass 
nach 5 – 6 Stunden Arbeit jeweils noch Schmerzen im Bereich des linken 
oberen Sprunggelenks mit deutlicher Überwärmung und Schwellung auftra-
ten (act. II 27). 

Am 15. Mai 1999 fand bei ganganalytisch nachgewiesener Instabilität eine 
diagnostische Arthroskopie des oberen Sprunggelenks links mit Entfernung 
einer ausgedehnten Knorpelverletzung daselbst sowie einer lateralen 
Bandplastik mit Periostlappen statt (act. II 38). Die Operation führte gemäss 
Akten zu einer besseren Stabilität und Beweglichkeit des oberen Sprungge-
lenks, ohne aber die Schmerzen im Bereich der linken unteren Extremität 
vollständig zu beseitigen (act. II 44, 46, 52, 69). Der Beschwerdeführer 
wurde in der Folge zu 50% arbeitsunfähig geschrieben (act. II 52, 54, 55, 
61, 66, 68, 72).

Bei beginnender OSG-Arthrose links mit zunehmend schmerzhafter Bewe-
gungseinschränkung und Schmerzen im Bereich der Tibialis posterior-
Sehne wurde am 17. Dezember 2009 erneut eine Arthroskopie des linken 
oberen Sprunggelenks sowie eine Revision der betreffenden Sehne durch-
geführt (act. II 150). Als Ergebnis sind eine deutlich bessere Beweglichkeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 13

und weniger Schmerzen im linken oberen Sprunggelenk dokumentiert 
(act. IIA 163, 166). Am 1. Februar 2010 konnte der Beschwerdeführer seine 
Arbeit wieder – wie bereits vor der Operation nach Abschluss der Umschu-
lung durch die Invalidenversicherung – zu 100% aufnehmen (act. IIA 166).

Am 8. Dezember 2010 meldete der Beschwerdeführer erneute Schmerzen 
(act. IIA 167). Am 21. Mai 2012 entschied man sich zu einer weiteren Ar-
throskopie (act. IIA 181). In der Folge fand am 10. Juli 2012 ein arthrosko-
pisches Débridement des linken oberen Sprunggelenks mit Lösung von 
ausgedehnten Vernarbungen und Entfernung eines freien Gelenkkörpers 
statt (act. IIA 184). Gemäss Bericht zur Nachkontrolle vom 17. September 
2012 waren nach dieser Operation keine antero-lateralen Beschwerden 
mehr vorhanden, sondern lediglich noch gelegentlich leichte Überlastungs-
schmerzen in der Wade, ähnlich einem Muskelkater (act. IIA 187). 

3.2 Aufgrund eines im Herbst 2012 erlittenen Distorsionstraumas des 
linken Knies fand im Dezember 2012 eine Kniearthroskopie links statt (vgl. 
act. IIA 190). Gemäss einem Bericht von Prof. Dr. med. D.________ vom 
27. Dezember 2013 war der postoperative Verlauf gut mit Schmerzfreiheit 
im Bereich des Innenmeniskus, aber immer wieder Schmerzen im Bereich 
der Poplitealzone. Am 21. Oktober 2013 kam es zu einer erneuten Kniedis-
torsion mit in der Folge Knieschmerzen medial. Nachdem sich die Befunde 
der klinischen Untersuchung und des MRI vom linken Kniegelenk nicht 
stark mit der Symptomatologie vereinbaren liessen, veranlasste Prof. 
Dr. med. D.________ ein MRI des linken Hüftgelenks (act. IIA 197). Dieses 
ergab ein femoroazetabuläres CAM-Impingement links, eine superiore La-
brumruptur und kleinere Knorpelschäden (act. IIA 227). Am 7. Januar 2014 
nahm Prof. Dr. med. D.________ eine Hüftinfiltration links vor (act. IIA 
198). Im Operationsbericht vom 3. März 2014 hielt er fest, der Patient habe 
von der einmaligen Hüftinfiltration punkto Knie- und Fussbeschwerden 
deutlich profitiert. In der Folge führte er eine Hüft-Arthroskopie links mit 
Osteotomie des Schenkelhalskopfübergangs, Labrum-Débridement, Pulvi-
nar-Resektion, partieller Synovektomie und Bump-Resektion durch (act. IIA 
205). Mit Bericht vom 17. Juni 2014 hielt er fest, anlässlich der Konsultation 
vom 28. April 2014, zwei Monate und 10 Tage nach der Hüftarthroskopie 
links, bestehe punkto OSG-Beschwerden völlige Beschwerdefreiheit. Der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 14

vorbestehende, stechende, antero-lateral lokalisierte OSG-Schmerz habe 
sich völlig zurückgebildet. Es persistiere ein medialer Knieschmerz, der 
parapatellär medial lokalisiert sei (act. IIA 224).

4.

4.1 Mit Privatgutachten vom 27. Februar 2015 postuliert Prof. Dr. med. 
D.________, der Beschwerdeführer habe anlässlich des Unfalls vom 
30. März 1997 zusätzlich zu den Verletzungen im Bereich des linken Fuss-
gelenks und des linken Knies eine Hüftschädigung links im Sinne einer 
Impressionsfraktur am ventralen Schenkelhals links erlitten (act. IIA 261 
S. 1 f., insbesondere S. 8). Er begründet dies im Wesentlichen mit der 
Schilderung des Unfallhergangs seitens des Beschwerdeführers ihm ge-
genüber (Sturz aus grosser Höhe; act. IIA 261 S. 4 f.), mit dessen Angaben 
bezüglich des seitherigen Beschwerdeverlaufs (sekundäre konstant blei-
bende Beschwerden im linken oberen Sprunggelenk und im linken Kniebe-
reich seit dem Unfall vom 30. März 1997; act. IIA 261 S. 9) und damit, dass 
mit der Behandlung des Hüftleidens links die linksseitigen OSG- und Fuss-
schmerzen verschwunden und lediglich noch leichte Restbeschwerden im 
medialen patellofemoralen Kompartiment des linken Knies verblieben sei-
en. Damit sei erstellt, dass die seit dem Unfall vom 30. März 1997 als kon-
stant persistierend angegebenen Schmerzen im linken Fuss, Sprung- und 
Kniegelenk im Sinne eines Referred-Pain-Syndroms von der linken Hüfte 
ausgegangen seien (act. IIA 261 S. 3 sowie S. 7 ff.). MR-tomographisch 
seien noch heute Zeichen für eine stattgehabte Impressionsfraktur am ven-
tralen Schenkelhals vorhanden (act. IIA 261 S. 10). Das Periost habe in der 
Folge im Bereich des ehemaligen perichondralen Ringes der anterolatera-
len Partie der ehemaligen Femurkopfepiphysenfuge mit der Ausbildung 
einer seitendifferenten CAM-Pathomorphologie reagiert. Diese stelle einen 
posttraumatischen Zustand dar (act. IIA 261 S. 9).

4.2 Mit Aktengutachten vom 1. Juni 2015 nahm das Kompetenzzen-
trum Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin zum Privatgutachten 
von Prof. Dr. med. D.________ und zur Frage der Unfallkausalität des Hüft-
leidens links des Beschwerdeführers Stellung (act. IIA 269). Prof. Dr. med. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 15

D.________ postuliere, dass anlässlich des Unfalls vom 30. März 1997 
eine abrupte Flexion des Oberkörpers und der Hüfte nach lateral mit Auf-
prall in Lateralflexion stattgefunden habe. Abgesehen davon, dass diese 
Annahme nicht auf dokumentierten Fakten beruhe, spreche auch die an-
lässlich des Unfalls vom 30. März 1997 nachgewiesenermassen erlittene 
Verletzung des linken Sprunggelenks im Sinne eines Supinationstraumas 
mit Riss der Aussenbänder, Peronealsehnenluxation und Innenknöchelfrak-
tur gegen ein solches Unfallgeschehen bzw. gegen die durch Prof. 
Dr. med. D.________ und dipl. Ing ETH F.________ vorgenommene Ge-
schehensrekonstruktion. Prof. Dr. med. D.________ gehe davon aus, dass 
es im Rahmen des Ereignisses vom 30. März 1997 zu einer massiven 
Traumatisierung der linken Hüfte gekommen sei. Er postuliere eine Impres-
sion des ventralen Schenkelhalses durch eine axiale Kompressionsbelas-
tung über den vorderen Pfannenrand im Rahmen des Unfalls vom 30. März 
1997. Gehe man von einem solchen Unfallmechanismus aus, sei aber nicht 
zu verstehen, warum es an einer Verletzung am knöchernen Rand des 
Acetabulums fehle, der doch die von Prof. Dr. med. D.________ postulierte 
Impressionsfraktur des Schenkelhalses verursacht haben soll. Zudem wür-
de gemäss den Gutachtern eine Fraktur des Oberschenkelhalses mit einer 
Blutung einhergegangen sein, die – da der angegebene Bereich noch in-
nerhalb des Hüftgelenks liege – ein Hämarthros des linken Hüftgelenks 
ausgelöst und damit eine typische Fehlstellung des Beins und innert weni-
ger Stunden heftigste Schmerzen verursacht hätten. Solche seien jedoch 
nicht dokumentiert (act. IIA 269 S. 14). Prof. Dr. med. D.________ gebe an, 
es bestehe ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Sturzereignis vom 
30. März 1997 und dem Auftreten einer CAM-Pathomorphologie des linken 
Hüftgelenks. Ein Impingement vom CAM-Typ könne posttraumatisch auf-
treten, wenn eine Oberschenkelhalsfraktur in Fehlstellung verheile. An-
sonsten sei die anatomische Variation, die zum CAM-Impingement führe, 
Folge einer angeborenen anatomischen Variante oder einer erworbenen 
Krankheit in der Kindheit. Im vorliegenden Fall liege keine fehlverheilte 
Schenkelhalsfraktur vor, so dass die Deformität des Schenkelhalskopfü-
bergangs beim Beschwerdeführer auch nicht als Folge des Unfalls vom 
30. März 1997 gewertet werden könne (act. IIA 269 S. 15 f.). Beim Unfall 
vom 30. März 1997 sei es zu einer Verletzung des linken Sprunggelenks 
und des linken Kniegelenks gekommen. Eine Schädigung des linken Hüft-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 16

gelenks im Rahmen dieses Unfalls lasse sich auch rückblickend und in 
Kenntnis aller Unterlagen nicht objektivieren. Ein kausaler Zusammenhang 
zwischen dem Sturzereignis vom 30. März 1997 und dem Impingement-
syndrom der linken Hüfte könnten nicht mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit hergestellt werden (act. IIA 269 S. 16). Die Schmerzen im linken 
Sprunggelenk, die seit dem Unfall vom 30. März 1997 bestanden hätten, 
hätten in der Innenknöchelfraktur, der Aussenbandruptur, der Peroneal-
sehnenluxation und dem Folgezustand einer lateralen Instabilität des 
Sprunggelenks sowie einem Knorpelschaden am seitlichen Talusrand mit 
der Folge einer vorzeitigen Arthrose und der Bildung freier Gelenkkörper im 
linken Sprunggelenk eine ausreichende Erklärung. Nach Abschluss der 
Nachbehandlung und der letzten Operation am linken Sprunggelenk im 
Jahr 2012 seien Schmerzen im linken Sprunggelenk in den medizinischen 
Akten zudem nicht mehr erwähnt. Sie könnten somit nicht als Brückensym-
ptom im Sinne eines Referred-Pain-Syndroms gewertet werden. In der Lite-
ratur gebe es zudem keine Hinweise dafür, dass eine unilaterale linksseiti-
ge Weichteilverkalkung ein Hinweis auf eine Unfallkausalität sei, wie dies 
Prof. Dr. med. D.________ geltend mache (act. IIA 269 S. 15).

4.3 Mit neuem Parteigutachten vom 18. Dezember 2015 hält Prof. 
Dr. med. D.________ fest, es sei anlässlich des Unfalls vom 30. März 1997 
zu keinen Frakturen im Bereich der linken Hüfte gekommen. Es sei jedoch 
im Bereich der linken Hüfte zu einer MR-tomographisch dokumentierten 
Impression des Pfannenrandes in den ventralen Schenkelhals mit Stau-
chungszone des darunterliegenden Knochens gekommen. Seit dem Unfall 
klage der Patient über linksseitige Beinbeschwerden im Sinne von Brü-
ckensymptomen, welche trotz mehrerer erfolgreicher Operationen bis zur 
Behandlung des Hüftleidens durch ihn persistiert hätten. Aus seiner Sicht 
sei es anlässlich des axialen Stauchungstraumas am 30. März 1997 zu 
einer richtungsweisenden Verschlimmerung eines asymptomatischen Vor-
zustandes des linken Hüftgelenks, nämlich einer asymptomatischen CAM-
Morphologie, gekommen. Das Ereignis habe seines Erachtens eine femo-
roazetabuläre Impingementsymptomatik mit partiellem Ausriss des Liga-
mentum capitis femoris mit sekundärer Vernarbung des Pulvinars in der 
Fossa azetabuli mit abgesprengtem oder abgeschertem Knorpelstück aus-
gelöst (BB 1). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 17

4.4 Mit erneuter Beurteilung vom 19. Februar 2016 hielt die Abteilung 
Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin in der Folge fest, dass 
Prof. Dr. med. D.________ erstmals mit Parteigutachten vom 18. Dezem-
ber 2015 eine partielle Ruptur des Ligamentum capitis femoris mit Knorpel-/ 
Knochenverletzung des Femurkopfs und Entstehung eines freien Gelenk-
körpers, der jetzt jedoch bindegewebig fixiert sei, als Folge des Unfalls vom 
30. März 1997 nenne. Dazu sei festzustellen, dass Prof. Dr. med. 
D.________ diese Diagnose weder in seinen Sprechstundenberichten vom 
20. Dezember 2013, vom 8. Januar 2014 oder vom 17. Juni 2014 gestellt 
habe. Auch in seinem Operationsbericht vom 3. März 2014 beschreibe er 
keine Veränderung des Ligamentum capitis femoris, keinen freien Gelenk-
körper und auch keinen Knorpelschaden im Bereich des Ansatzes des Li-
gamentes am Femurkopf, obwohl er in unmittelbarer Nähe zum Ligamen-
tum capitis femoris operiert habe. Auch in seiner Stellungnahme vom 
27. Februar 2015 habe er diese Diagnose einer Verletzung des Ligaments 
nicht gestellt. Auch der Radiologe, der das Arthro-MRI vom 27. Dezember 
2013 als Leiter der Radiologie des Spitals G.________ befundet habe, be-
schreibe keine Verletzung des Ligamentum capitis femoris, keinen Ge-
lenkskörper, der bindegewebig fixiert sei und auch keinen Knorpel- oder 
Knochendefekt im Ansatz des Ligamentum capitis femoris am Femurkopf 
des linken Hüftgelenks („Der Kopfknorpel ist erhalten“). Verletzungen des 
Ligamentum capitis femoris würden als Folge einer Luxation oder Subluxa-
tion des Hüftgelenks beschrieben. Ein Luxation oder Subluxation des Hüft-
gelenks stelle eine sehr schwere Verletzung dar, welche sicherlich im 
Rahmen der umfangreichen medizinischen Abklärungen aufgefallen wäre. 
Der Versicherte würde gemäss Gutachter zeitnah zum Unfall über starke 
Schmerzen im linken Hüftgelenk geklagt haben. Insbesondere in Kombina-
tion mit einer Knorpel-/ Knochenverletzung im Bereich des Ansatzes des 
Ligamentum capitis femoris wären gemäss Gutachter zudem Einklem-
mungserscheinungen durch die losgelösten Knorpel-/Knochenstücke zu 
erwarten gewesen. Zwar würden Verletzungen des Ligamentum capitis 
femoris auch mit leichteren Traumen in Verbindung gebracht, nicht jedoch 
in Kombination mit einer Knorpel- und Knochenverletzung. Der Beschwer-
deführer habe nie über Hüftgelenksschmerzen links geklagt. Die von Prof. 
Dr. med. D.________ postulierte partielle Ruptur des Ligamentum capitis 
femoris mit Knorpel- und Knochenverletzung sei nicht überwiegend wahr-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 18

scheinlich Folge des Unfalls vom 30. März 1997 (Chirurgische Beurteilung 
vom 19. Februar 2016 S. 7; in den Gerichtsakten).

4.5 Mit Ergänzung zur Replik vom 20. April 2016 hält Prof. Dr. med. 
D.________ fest, der Beschwerdeführer habe ihm, seinem Oberarzt und 
dem Biomechaniker F.________ gegenüber mehrfach glaubhaft geschil-
dert, dass es sich beim Snowboardunfall vom 30. März 1997 um einen 
Sturz aus grösser Höhe gehandelt habe, auch wenn dies in den SUVA-
Akten offenbar nicht so dokumentiert worden sei. Bei einem Sturz aus 
grosser Höhe mit in der Folge axialem Stosstrauma der linken unteren Ex-
tremität sei es klarerweise auch zu einer Traumatisierung der linken Hüfte 
gekommen. Dass sich Hüftgelenksbeschwerden nur als Knie-, Unterschen-
kel- oder Fussbeschwerden äussern könnten, sei bekannt und durch ana-
tomische Gegebenheiten belegt. Fakt sei, dass beim Beschwerdeführer vor 
dem Unfallereignis vom 30. März 1997 keine linksseitigen Fuss-, Bein-, 
Knie- oder Hüftschmerzen bestanden hätten, der Beschwerdeführer im 
Anschluss an das Unfallereignis immer fortwährend linksseitige Bein-
schmerzen und Schmerzen im Fuss- und Kniegelenk verspürt habe und 
dass diese durch eine linksseitige Hüftinfiltration per 7. Januar 2014 tem-
porär und durch die Hüftarthroskopie links am 20. Februar 2014 bis dato 
definitiv ausgeschaltet worden seien. Ein kausaler Zusammenhang zwi-
schen dem Unfall vom 30. März 1997 und den von der Hüfte ausgegange-
nen Beschwerden sei damit zweifelsfrei gegeben (vgl. BB 2)

5.

5.1 Die Beurteilungen der Abteilung Versicherungsmedizin der Be-
schwerdegegnerin vom 1. Juni 2015 (act. IIA 269) und 19. Februar 2016 (in 
den Gerichtsakten) erfüllen die von der Rechtsprechung an solche Experti-
sen gestellten Anforderungen (vgl. E. 2.5 – 2.7 hiervor). Die Experten konn-
ten sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein gesamthaft lückenloses 
Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status machen. Die ge-
stützt darauf erstellten Beurteilungen sind in der Darlegung der medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
schlüssig. Sie sind in sich widerspruchsfrei, im Hinblick auf die streitigen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 19

Belange umfassend und die insbesondere auch unter Berücksichtigung der 
geklagten Beschwerden gezogenen Schlussfolgerungen sind nachvollzieh-
bar begründet. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit dieser Be-
urteilungen sprechen würden, sind keine ersichtlich. 

5.2 Die davon abweichende Auffassung des Privatgutachters Prof. 
Dr. med. D.________ vom 27. Februar 2015 (act. IIA 216), 18. Dezember 
2015 (BB 1) und 20. April 2016 (BB 2) ist nicht geeignet, die Zuverlässigkeit 
der Beurteilungen der Abteilung Versicherungsmedizin der Beschwerde-
gegnerin in Zweifel zu ziehen, zumal die Auffassung von Prof. Dr. med. 
D.________ im Wesentlichen auf Annahmen beruht, die aktenmässig nicht 
erstellt oder gar aktenwidrig sind. Entgegen der Annahme von Prof. 
Dr. med. D.________ sind Schmerzen im Bereich der linken unteren Ex-
tremität nicht erstmals mit dem Unfall vom 30. März 1997 aufgetreten (sie-
he act. IIC sowie Sachverhalt lit. A hiervor). Des Weiteren hat der Be-
schwerdeführer seit dem Unfall vom 30. März 1997 zwar immer wieder un-
ter Schmerzen im Bereich der linken unteren Extremität gelitten. Dass die-
se trotz mehrerer Operationen bis zur Behandlung des Hüftleidens durch 
Prof. Dr. med. D.________ im Sinne von konstant gebliebenen sekundären 
Beschwerden im linken oberen Sprunggelenk und im linken Kniebereich 
persistiert hätten, wie Prof. Dr. med. D.________ gestützt auf die Angaben 
des Beschwerdeführers ihm gegenüber annimmt (vgl. act. IIA 261 S. 9, 
BB 1 und BB 2), kann aufgrund der echtzeitlichen Akten jedoch nicht 
bestätigt werden. Vielmehr konnten die Beschwerden und Schmerzen mit 
den Operationen im Knie- und Fussgelenkbereich jeweils erheblich gemin-
dert und schliesslich mit dem arthroskopischen Débridement des linken 
oberen Sprunggelenks am 10. Juli 2012 mit Lösung von ausgedehnten 
Vernarbungen und Entfernung eines freien Gelenkkörpers – zumindest 
vorübergehend – gar beseitigt werden (vgl. E. 3.1 hiervor). Gemäss Bericht 
zur Nachkontrolle vom 17. September 2012 lagen nach der betreffenden 
Operation explizit keine antero-lateralen Beschwerden sondern lediglich 
noch gelegentlich leichte Überlastungsschmerzen in der Wade, ähnlich 
einem Muskelkater, vor (act. IIA 187). Dies schliesst aus, dass die als kau-
sal zum Unfall vom 30. März 1997 anerkannten Fuss- und Kniegelenkbe-
schwerden links bereits damals von der Hüfte aus gekommen sind, wie 
Prof. Dr. med. D.________ postuliert. Die von ihm festgestellten coxogenen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 20

Schmerzen im Bereich der linken unteren Extremität lagen nach dem Dar-
gelegten am 17. September 2012 – mehr als 15 Jahre nach dem Unfall 
vom 30. März 1997 – noch nicht vor, sondern sind erst später aufgetreten. 
Dass diese erstmals mehr als 15 Jahre nach dem Unfall vom 30. März 
1997 aufgetretenen coxogenen Beschwerden, die Prof. Dr. med. 
D.________ als Folge des Symptomatischwerdens einer unbestrittener-
massen bereits vor dem Unfall vom 30. März 1997 bestandenen CAM-
Morphologie interpretiert, kausal auf den Unfall vom 30. März 1997 zurück-
zuführen wären, erscheint angesichts des grossen Zeitablaufs zwischen 
dem betreffenden Unfall und dem Symptomatischwerden der CAM-
Morphologie nicht überwiegend wahrscheinlich. Umso weniger, als im 
Nachgang zum Unfall vom 30. März 1997 eine umfassende konsiliarische 
Untersuchung durch Dr. med. E.________ vom 3. Oktober 1997 explizit 
klinisch unauffällige Verhältnisse im Bereich der Hüftgelenke mit normaler 
Beweglichkeit und einer Kraft der gesamten Hüftmuskulatur von symme-
trisch M5 ergab (act. II 16 S. 2; siehe auch act. II 9) und sich auch in den 
gesamten übrigen echtzeitlichen Akten keine Anhaltpunkte für eine mögli-
che Mitschädigung der linken Hüfte durch den Unfall vom 30. März 1997 
finden (vgl. E. 3.1 hiervor). Auch der Unfallhergang, wie er echtzeitlich ge-
schildert und dokumentiert worden ist („Auf der letzten Abfahrt mit dem 
Snowboard gestürzt.“; act. II 1) lässt nicht auf eine Mitschädigung der lin-
ken Hüfte schliessen. Dass der Unfall vom 30. März 1997 im Rahmen ei-
nes Cliff-Jumps aus ca. 30 Metern Höhe geschehen sein soll, wurde vom 
Beschwerdeführer zumindest gegenüber der SUVA erstmals am 30. April 
2014 (vgl. act. IIA 221), mithin mehr als 17 Jahre nach dem Unfall geltend 
gemacht. Bis dahin wird ein solcher Unfallhergang in den gesamten Akten, 
insbesondere auch in den umfangreichen medizinischen Berichten, nicht 
auch nur ansatzweise erwähnt, was als starkes Indiz gegen die Zuverläs-
sigkeit dieser nachträglichen Unfallschilderung zu werten ist. In diesem 
Zusammenhang ist auch auf die Beweismaxime hinzuweisen, wonach die 
sogenannten spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbe-
fangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst 
oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher 
oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a S. 47, 115 V 
133 E. 8c S. 143; RKUV 2004 U 515 S. 420 E. 1.2). Aus der nachträglichen 
Schilderung des Unfallhergangs durch den Beschwerdeführer kann jeden-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 21

falls nicht nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
darauf geschlossen werden, dass es anlässlich des Unfalls vom 30. März 
1997 auch zu einer Mitschädigung der linken Hüfte gekommen sei. Eine 
solche erscheint nach dem Dargelegten nicht überwiegend wahrscheinlich. 
Die Beschwerdegegnerin hat einen überwiegend wahrscheinlichen Kausal-
zusammenhang zwischen dem Unfall vom 30. März 1997 und dem im Ja-
nuar 2014 erstmals diagnostizierten Hüftleiden links somit zu Recht ver-
neint. Gleiches gilt in Bezug auf den Unfall vom 21. Oktober 2013, wobei 
ein Kausalzusammenhang zu diesem Unfall beschwerdeweise gar nicht 
mehr geltend gemacht wird, nachdem sich für einen solchen in den gesam-
ten medizinischen Akten keine Stütze findet und auch Prof. Dr. med. 
D.________ keinen solchen postuliert.

5.3 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin eine Leistungs-
pflicht ihrerseits in Bezug auf das beim Beschwerdeführer im Januar 2014 
diagnostizierte Hüftleiden links zu Recht verneint. Da von weitergehenden 
Abklärungen in dieser Hinsicht keine neuen Erkenntnisse mehr zu erwarten 
sind, ist auf solche in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten. Der Ein-
spracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 2. Juli 2015 (act. IIA 271) 
ist nach dem Dargelegten nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde als unbegründet abzuweisen.

6.

6.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für den unter-
liegenden Beschwerdeführer noch für die obsiegende Beschwerdegegnerin 
ein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Sept. 2016, UV/15/709, Seite 22

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SUVA
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.