# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 911afbd6-85e5-5ee4-80d9-33eb813fe36c
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-02-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 05.02.2018 6B 1439/2017 (6B_1439/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1439-2017_2018-02-05.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_1439/2017
  
 

 

 

    
  Urteil vom 5. Februar 2018
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X._________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Verletzung der Verkehrsregeln, Nichteintreten auf Einsprache infolge Verspätung; Nichteintreten 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 1. November 2017 (BES.2017.157). 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerdeführerin wurde mit Strafbefehl vom 8. August 2017 wegen Verletzung der Verkehrsregeln mit Fr. 60.-- gebüsst. Die Auslagen und Gebühr von insgesamt Fr. 208.60 wurden der Beschwerdeführerin auferlegt. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Einsprache. Das Einzelgericht in Strafsachen trat darauf am 5. September 2017 wegen Verspätung nicht ein. Auf eine dagegen eingereichte Beschwerde trat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt am 1. November 2017 ebenfalls wegen Verspätung nicht ein. 

Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Meinung der Beschwerdeführerin gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). 

 

    
  3. 
 

Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur zur Frage äussern, ob das Appellationsgericht zu Recht auf die Beschwerde wegen Verspätung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vor Bundesgericht mit keinem Wort. Stattdessen stellt sie Anträge, die über den Verfahrensgegenstand hinausgehen, und äussert sich zur materiellen Seite der Angelegenheit der Sache, mit der sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Die Beschwerde entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG in keiner Weise. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  4. 
 

Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 5. Februar 2018 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill