# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 464f25b4-9b64-5a7f-8b59-124e8a32351c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-17
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 17.03.2025 470 25 36 (470 2025 36)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-25-36_2025-03-17.pdf

## Full Text

Seite 1   

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 

17. März 2025 (470 25 36) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Strafprozessrecht 

 

 

Nichtanhandnahme des Verfahrens 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richterin Helena Hess (Ref.),  

Richterin Isabella Schibli; Gerichtsschreiberin Katja Knechtli 

 

 
Parteien A.____,   

Beschwerdeführer 
  

 

gegen 

 

 
 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  

Hauptabteilung Allgemeine Delikte,  

Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  

Beschwerdegegnerin 

 

Unbekannte Täterschaft,  

Beschuldigte 

 

 
Gegenstand Nichtanhandnahme des Verfahrens 

Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel-

Landschaft vom 31. Januar 2025 

 

 

 
  

 
 
 

 
 
Seite 2   

A. Mit diversen Schreiben und E-Mails, die im Zeitraum vom 31. Oktober 2024 bis zum 

30. Januar 2025 bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft (nachfolgend: Staatsanwalt-

schaft) eingegangen sind, erstattete A.____ Strafanzeige gegen eine nicht genau bestimmbare 

Anzahl an Personen, insbesondere aus dem Kreis des B.____, und stellte Strafantrag wegen 

"Bedrohung", "Einschüchterung", versuchten Mordes, Betrugs, Nötigung, Drohung, "Aufsu-

chung", "Erschreckung", "Exorzismus", "Aufhetzung", "Zwangsehe", "Gehirnwäsche", "Radikali-

sierung", "Verfluchung", "Verwirrung", "Staatsstrukturierung", "Magie und Metaphysik mit Mani-

pulation", "Tötungs- und Schweigeversuchen", "Staatsstreichs und Verwirklichung der Weltherr-

schaft" sowie wegen "Erhalts von Informationen aus dem tiefen Staatsgeheimdienst innerhalb 

des türkischen Staates und Weitergabe an die Geheimdienste im Ausland". Gestützt hierauf 

erliess die Staatsanwaltschaft mit Datum vom 31. Januar 2025 eine Verfügung, in welcher sie 

festhielt, dass das Verfahren in Anwendung von Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO nicht an Hand ge-

nommen werde (Ziff. 1) und die Kosten zu Lasten des Staates gingen (Ziff. 2).  

 

Auf die Begründung dieser Nichtanhandnahmeverfügung sowie der nachfolgenden Eingaben 

der Parteien wird, soweit erforderlich, im Rahmen der Erwägungen des vorliegenden Beschlus-

ses eingegangen. 

 

B. Gegen die Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025 erhob A.____ (nachfol-

gend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 7. Februar 2025 (Postaufgabe am 10. Februar 

2025) Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft und stellte dabei sinngemäss den Antrag, es sei 

die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 31. Januar 2025 aufzuheben und die Staatsanwalt-

schaft anzuweisen, eine formelle vollständige Untersuchung zu eröffnen.  

 

C. Die Staatsanwaltschaft leitete die Beschwerdeschrift vom 7. Februar 2025 mit Schrei-

ben vom 12. Februar 2025 zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Ab-

teilung Strafrecht (nachfolgend: Kantonsgericht), weiter. 

 

D. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 18. Februar 2025 ordnete das Kantonsgericht 

das schriftliche Verfahren an und sandte die Beschwerde vom 7. Februar 2025 mit der Auffor-

derung zur Stellungnahme sowie zur Einreichung der vollständigen Akten innert Frist bis zum 

3. März 2025 an die Staatsanwaltschaft.  

 

E. Mit Stellungnahme vom 28. Februar 2025 beantragte die Staatsanwaltschaft die Ab-

weisung der Beschwerde unter Auferlegung der Verfahrenskosten an den Beschwerdeführer. 

 

F. Das Kantonsgericht sandte die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft vom 28. Februar 

2025 mit Verfügung vom 3. März 2025 zur Kenntnisnahme an den Beschwerdeführer, und der 

Schriftenwechsel wurde geschlossen. 

 

 

  

 
 
 

 
 
Seite 3   

Erwägungen 

 

I. Formelles 

1. Gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft kann innert zehn 

Tagen bei der Dreierkammer der Abteilung Strafrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft 

schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 

der Schweizerischen Strafprozessordnung, StPO, SR 312.0; Art. 396 Abs. 1 StPO und 

§ 15 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung, EG StPO, 

SGS 250). Zur Beschwerde legitimiert sind die Parteien, sofern sie ein rechtlich geschütztes 

Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides haben, mithin 

durch die Nichtanhandnahmeverfügung beschwert sind (Art. 382 Abs. 1 StPO).  

 

2. In casu ist der Beschwerdeführer als potentiell geschädigte Person und Adressat der 

angefochtenen Nichtanhandnahmeverfügung durch diese unmittelbar in seinen Rechten betrof-

fen, weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist. Mit Eingabe vom 7. Februar 2025 (Postaufgabe 

am 10. Februar 2025) wurde die Rechtsmittelfrist gewahrt. Aus der Beschwerdeschrift geht her-

vor, dass der Beschwerdeführer die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 31. Januar 2025 als 

unrichtig erachtet. Der Beschwerdeführer macht dem Sinne nach geltend, die Ausführungen der 

Staatsanwaltschaft in der angefochtenen Verfügung, es würden keine Beweismittel vorliegen, 

stimmten nicht. Der Begründungspflicht nach Art. 385 Abs. 1 StPO ist unter Berücksichtigung 

der geringfügigen Anforderungen an eine Laienbeschwerde damit gerade noch Genüge getan. 

Deshalb sind die formellen Prozessvoraussetzungen als gegeben zu erachten und insofern ist 

zufolge Vorliegens sämtlicher Formalien auf die Beschwerde vom 7. Februar 2025 einzutreten. 

 

II. Materielles 

1. 

1.1 Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025 

auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO und führt zur Begründung aus, der Beschwerdeführer mache in 

seinen zahlreichen Schreiben und E-Mails sinngemäss geltend, er sei durch eine nicht genau 

bestimmbare Anzahl an Personen, insbesondere aus dem Kreis des B.____, mittels Gehirnwä-

sche, Magie, Metaphysik und anderen übernatürlichen Phänomenen geschädigt und bedroht 

worden. Der Beschwerdeführer bekunde zudem seinen Unmut über das Vorgehen der Sozial-

hilfebehörde X.____ und beschwere sich über inhaltlich unzutreffende Austrittsberichte der 

C.____ aus den Jahren 2016 bis 2021. Aus den diversen Eingaben des Beschwerdeführers 

ergäben sich keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten irgendwelcher Perso-

nen, weshalb das Verfahren nicht an Hand genommen werde.  

 

1.2 Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 7. Februar 2025 

zusammengefasst vor, die Berichte der C.____ stellten Beweismittel seiner Aufenthalte nach 

der Gehirnwäsche, dem Schrecken, der Verwirrung, der Radikalisierung, der Aufhetzung, der 

Schädigung seines Körpers sowie dem Zwang der Schulen des B.____ dar. Die Angabe in der 

Nichtanhandnahmeverfügung vom 31. Januar 2025, dass keine Beweismittel für diese Straftat – 

 
 
 

 
 
Seite 4   

der seelischen, körperlichen sowie materiellen Schadenzufügung – bestünden, treffe nicht zu. 

Die Beweise könne der Schamane sowie der Hellseher der Staatsanwaltschaft heraushören 

und verwerten.  

 

1.3 Mit Stellungnahme vom 28. Februar 2025 legt die Staatsanwaltschaft dar, die durch 

den Beschwerdeführer eingereichten Strafanzeigen und E-Mails beinhalteten kaum verständli-

che Vorwürfe gegen einen grösseren Personenkreis im Zusammenhang mit angeblichen  

(Mord-)Verschwörungen und Einflussnahmen durch Gedanken, Gehirnwäsche, Exorzismus und 

Weiteres. Es liesse sich aus den Eingaben des Beschwerdeführers herauslesen, dass dieser 

sich durch eine nicht genau bestimmbare Anzahl von Personen verfolgt und bedroht fühle. We-

der in seinen Eingaben an die Staatsanwaltschaft noch in seiner Beschwerdeschrift fänden sich 

strafrechtlich fassbare bzw. auch nur ansatzweise unter einen Tatbestand subsumierbare 

Sachverhalte. Noch weniger erscheine es aufgrund der eingereichten Unterlagen möglich, eine 

konkrete Person unter Bezeichnung von Tat, Tatort und Tatzeit mit einem konkreten, allenfalls 

strafrechtlich relevanten Vorhalt zu konfrontieren. Schliesslich schienen die beschriebenen Er-

eignisse jeweils längere Zeit zurückzuliegen, weshalb in Bezug auf allfällige Antragsdelikte auch 

nicht von gültigen Strafanträgen ausgegangen werden könne. 

 

2. 

2.1 Vorliegend ist die Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-

schaft Basel-Landschaft vom 31. Januar 2025 zu prüfen. Gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO verfügt 

die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Po-

lizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen 

eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a), Verfahrenshindernisse bestehen (lit. b) oder aus den in Art. 8 

StPO genannten Gründen auf eine Strafverfolgung zu verzichten ist (lit. c). Eine Nichtanhand-

nahmeverfügung hat zu ergehen, wenn die Staatsanwaltschaft allein aufgrund der Ermittlungs-

ergebnisse oder der Strafanzeige die Untersuchung nicht eröffnet, da die Führung eines Verfah-

rens geradezu aussichtslos erscheint. Mithin kommt die Nichtanhandnahme nur in Frage, wenn 

keine Untersuchungshandlungen vorgenommen werden. Dabei ist der Grundsatz "in dubio pro 

duriore" zu beachten, wonach eine Nichtanhandnahme von der Staatsanwaltschaft einzig dann 

ausgesprochen werden darf, wenn es eindeutig klar erscheint, dass der Sachverhalt nicht straf-

bar ist oder nicht bestraft werden kann (ANDRÉ VOGELSANG, Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 

2023, Art. 310 N 6 ff.; NATHAN LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, Zürcher Kommentar StPO, 

3. Aufl. 2020, Art. 310 N 1; DANIEL JOSITSCH/NIKLAUS SCHMID, Praxiskommentar StPO, 4. Aufl. 

2023, Art. 310 N 1 ff.; DANIEL JOSITSCH/NIKLAUS SCHMID, Handbuch des schweizerischen Straf-

prozessrechts, 4. Aufl. 2023, N 1231).  

 

2.2 Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO verlangt, dass der Verzicht auf die Verfahrenseröffnung nur 

dann erfolgt, wenn die fraglichen Straftatbestände eindeutig nicht erfüllt sind. Die Situation 

muss sich demnach so präsentieren, dass gar nie ein Verdacht hätte angenommen werden 

dürfen oder der Anfangsverdacht vollständig entkräftet worden ist. Mithin darf die Nichtanhand-

nahme einzig verfügt werden, wenn mit Sicherheit feststeht, dass der zur Beurteilung vorliegen-

de Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt. Dies kann beispielsweise bei rein zivilrechtli-

 
 
 

 
 
Seite 5   

chen Streitigkeiten der Fall sein. Bei blossen Zweifeln, ob ein Straftatbestand vorliegt oder ob 

der Nachweis strafbaren Verhaltens gelingen wird, darf keine Nichtanhandnahme erfolgen, 

sondern ist die Untersuchung zu eröffnen oder der Tatverdacht durch eigene oder polizeiliche 

Ermittlungen abzuklären (NATHAN LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, a.a.O., Art. 310 N 4 f.; ANDRÉ 

VOGELSANG, a.a.O., Art. 310 N 9 ff.; DANIEL JOSITSCH/NIKLAUS SCHMID, Praxiskommentar StPO, 

a.a.O., Art. 310 N 3). 

 

2.3 Der Beschwerdeführer macht mit seinen insgesamt 16 Eingaben an die Staatsanwalt-

schaft (Schreiben vom 26. Oktober 2024, E-Mail vom 8. November 2024, vier Schreiben vom 

15. November 2024, Schreiben vom 17. November 2024, E-Mail vom 5. Dezember 2024,  

E-Mail vom 6. Dezember 2024, drei E-Mails vom 10. Dezember 2024, E-Mail vom 

11. Dezember 2024, Schreiben vom 28. Dezember 2024, Schreiben vom 25. September 2024 

[Posteingang bei der Staatsanwaltschaft am 15. Januar 2025] sowie E-Mail vom 29. Januar 

2025) sowie mit seiner Beschwerdeschrift vom 7. Februar 2025 zusammengefasst geltend, er 

werde seit Jahren durch diverse Mitglieder des B.____, durch seinen Bruder, durch die Familien 

D.____ und E.____ sowie durch weitere Personen bedroht und beobachtet und sei insbesonde-

re Opfer diverser Mordversuche durch Exorzismus sowie der Gehirnwäsche, weswegen ihm ein 

Schadenersatz in der Höhe von insgesamt CHF 319'000.00 zuzusprechen sei. Die Austrittsbe-

richte der C.____ würden gemäss dem Beschwerdeführer Beweismittel für das von ihm erlittene 

Unrecht bilden, seien jedoch "nicht wahrheitsgetreu ausgefüllt". Ein Mitglied des B.____ habe 

indirekt mit seinen Dämonen und Gehirnwäsche die Ärzte beeinflusst, sodass gezielt die Diag-

nose paranoide Schizophrenie gestellt worden sei.  

 

2.4 Der Beschwerdeführer legt letztendlich in vorliegendem Fall nicht ansatzweise nach-

vollziehbar dar, wer sich durch welches Verhalten konkret strafbar gemacht haben soll, dies 

auch nicht nach Erhalt des Schreibens der Staatsanwaltschaft vom 13. Dezember 2024, mit 

welchem seine Schreiben zur Nachbesserung zurückgewiesen und Frist zur Substantiierung 

seiner Ausführungen angesetzt wurde. Insbesondere ist auch den genannten Austrittsberichten 

der C.____, welche gemäss dem Beschwerdeführer als Beweismittel zu berücksichtigen sind, 

nichts Strafbares zu entnehmen. Somit erhellt, dass vorliegend keine strafrechtlich fassbaren 

Sachverhalte, bei welchen man davon auszugehen hat, dass ein Strafverfahren eröffnet werden 

müsse, ersichtlich sind, weshalb die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das Strafverfahren zu 

Recht nicht anhand genommen hat. Die Beschwerde erweist sich demzufolge als unbegründet 

und ist daher abzuweisen.  

 

III. Kosten 

Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach 

Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden 

Verfahrens werden die Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in der Höhe von CHF 550.00, 

bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 500.00 (§ 13 Abs. 1 der Verordnung über die 

Gebühren der Gerichte; GebT, SGS 170.31) sowie Auslagen von CHF 50.00, dem Beschwer-

deführer auferlegt.  

 
 
 

 
 
Seite 6   

Demnach wird erkannt: 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 

 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 550.00, bestehend 

aus einer Gerichtsgebühr von CHF 500.00 und Auslagen von 

CHF 50.00, werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

 3. Dieser Beschluss wird den Parteien schriftlich eröffnet.  

 

 

 

Präsident 

 

 

 

 

Dieter Eglin 

Gerichtsschreiberin 

 

 

 

 

Katja Knechtli 

 

 

Gegen diesen Beschluss hat der Beschwerdeführer beim Bundesgericht Beschwerde in 

Strafsachen erhoben (Verfahren 7B_396/2025).