# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 115f1969-553a-51c2-b6f0-973f043c8d07
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.12.2023 II 2023 90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-90_2023-12-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 90

Entscheid vom 13. Dezember 2023 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung wegen ungenügender Arbeitsbemühungen vor Stempel-
beginn)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1973) war seit dem 1. Dezember 2019 bei der 
B.________ AG (als Responsible for international relations of the company) an-
gestellt. Am 23. März 2023 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 
30. Juni 2023. A.________ stellte am 27. Juni 2023 Antrag auf Arbeitslosenent-
schädigung ab dem 1. Juli 2023 (Vi-act. 1). Bereits am 26. Juni 2023 wurde er 
durch das RAV zur Arbeitsvermittlung für eine Vollzeitstelle angemeldet (Vi-act. 
2). 

B. Mit Schreiben vom 28. Juni 2023 ersuchte das RAV A.________, innert 
fünf Arbeitstagen den Nachweis seiner Arbeitsbemühungen für die Zeit vor Ein-
tritt der Arbeitslosigkeit einzureichen (Vi-act. 3, 16). Am 12. Juli 2023 konfrontier-
te das Amt für Arbeit A.________ mit der Meldung des RAV, wonach er vom 
23. März 2023 (Datum der Kündigung) bis 30. Juni 2023 bzw. bis zum Stempel-
beginn am 3. Juli 2023 13 Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe, weshalb 
man eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung in Betracht ziehe (Vi-act. 5). 
Nachdem A.________ am 13. und 14. Juli 2023 Stellung bezog (Vi-act. 6, 7), 
verfügte das Amt für Arbeit am 14. Juli 2023, der Versicherte werde ab dem 
3. Juli 2023 für die Dauer von 11 Tagen wegen ungenügenden Arbeitsbemühun-
gen während der Kündigungsfrist in der Anspruchsberechtigung eingestellt (Vi-
act. 11). Eine von A.________ dagegen erhobene Einsprache (Eingang Vor-
instanz am 11.8.2023; Vi-act. 12) wies das Amt für Arbeit mit Einspracheent-
scheid Nr. 180/23 vom 28. September 2023 ab (Vi-act. 14).

C. Am 13. Oktober 2023 (Postaufgabe: 17.10.2023) erhebt A.________ beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem An-
trag, die Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei aufzuheben und ihm ab 
dem 1. Juli 2023 die vollumfängliche Anspruchsberechtigung zu gewähren.

Mit Vernehmlassung vom 3. November 2023 beantragt das Amt für Arbeit die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Es ist zwischen den Parteien unbestritten, dass der Beschwerdeführer An-
trag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Juli 2023 stellte; nicht strittig ist 
sein grundsätzlicher Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Die Vorinstanz 
sanktionierte den Beschwerdeführer jedoch mit 11 Einstelltagen mit der Begrün-

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dung, er habe sich vor Eintritt der Arbeitslosigkeit zu wenig um Arbeit bemüht. 
Der Beschwerdeführer bestreitet diesen Vorwurf.

1.2 Sachverhaltsmässig ergibt sich aus den Akten:

1.2.1 Am 23. März 2023 kündigte die Arbeitgeberin dem Beschwerdeführer die 
Anstellung per 30. Juni 2023. Am 27. Juni 2023 stellte er Antrag auf Arbeitslo-
senentschädigung per 1. Juli 2023. Bereits am Vortag (26.6.2023) wurde er zur 
Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 1 und 2). Am 28. Juni 2023 fand das RAV-
Erstgespräch statt (Vi-act. 16). Der Beschwerdeführer wies dabei für die Zeit der 
Kündigungsfrist keine Arbeitsbemühungen nach, konnte aber eine Anstellung bei 
der Firma C.________ AG per 1. Januar 2024 vorlegen. Er erhielt eine Fünfta-
gesfrist, um den Nachweis seiner bisherigen Arbeitsbemühungen nachzureichen 
(Vi-act. 16, 3).

1.2.2 Auf dem in den Akten liegenden Formular 'Nachweis der persönlichen Ar-
beitsbemühungen' sind für April 2023 vier, für Mai 2023 fünf und für Juni 2023 
vier Stellenbewerbungen ausgewiesen, total 13 persönliche Arbeitsbemühungen 
(Vi-act. 4).

1.2.3 In der Stellungnahme vom 13. Juli 2023 zum Vorwurf der ungenügenden 
Arbeitsbemühungen führte der Beschwerdeführer aus, es sei ihm gesagt worden, 
er müsse für die drei Monate der Kündigungsfrist 10 Bemühungen zeigen. Zu-
dem habe er während diesen drei Monaten eine Stelle gefunden. 30 anstelle 13 
Bewerbungen zu zeigen, wäre eine Lüge. Er verstehe, dass die Forderungen 
bestünden, aber in seinem Fall wäre es eine 'reine Abhaltung'. Er habe zwischen 
April und Juni eine Anstellung gehabt und dazu noch eine Anstellung gefunden. 
Seine neue Anstellung beginne am 1. Januar 2024; natürlich suche er auch für 
die Zwischenzeit noch eine Anstellung (Vi-act. 5, 6).

Auf den Vorhalt hin, das Amt habe zur Kenntnis genommen, dass er per 1. Janu-
ar 2024 in seiner eigenen Firma C.________ AG, wo er Verwaltungsrat mit Ein-
zelunterschrift sei, tätig sein werde, antwortete er, die Firma gehöre ihm nicht. 
Zudem ergänzte er, sich Ende Juni beim RAV gemeldet zu haben mit einem Ar-
beitsvertrag mit Stellenantritt in sechs Monaten. Wie habe er da wissen können, 
während der Kündigungsfrist noch Bewerbungen 'nur fürs Abhacken' machen zu 
müssen. Dies mache keinen Sinn (Vi-act. 7).

1.2.4 Am 14. Juli 2023 verfügte das Amt für Arbeit die Sanktion mit 11 Einstellta-
gen, weil sich der Beschwerdeführer in der Zeit vor Stempelbeginn zu wenig um 
Arbeit bemüht habe (Vi-act. 11).

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1.2.5 In der (undatierten) Einsprache trug der Beschwerdeführer vor (vgl. Vi-act. 
12), es gäbe keine vorgeschriebene Anzahl nachzuweisender Stellenbewerbun-
gen; entscheidend sei letztlich der erzielte Erfolg und nicht die Anzahl Bewer-
bungen. Seine Suchbemühungen während der Kündigungsfrist seien äusserst 
erfolgreich gewesen; bereits bei der Anmeldung habe er eine Anstellung per 
1. Januar 2024 vorweisen können. Einzig diese Tatsache sei relevant. Diesen Er-
folg habe das Amt für Arbeit unberücksichtigt gelassen. Er sei seiner Schaden-
minderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 Bundesgesetz über die obligatorische Arbeits-
losenversicherung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungs-
gesetz, AVIG; SR 837.0] vom 25.6.1982) nachgekommen, der Tatbestand im 
Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG sei nicht erfüllt. Dass mit der Anstellung per 
1. Januar 2024 eine arbeitslose Zeitspanne verbunden sei, habe nicht vermieden 
werden können; er sei bemüht, für die Übergangszeit eine Anstellung zu suchen.

1.2.6 Im angefochtenen Einspracheentscheid hielt die Vorinstanz fest, da die 
Kündigung vorliegend mehr als 3 Monate vor Stempelbeginn ausgesprochen 
worden sei, sei für die Klärung der genügenden Arbeitsbemühungen der Zeit-
raum vom 1. April 2023 bis 30. Juni 2023 massgeblich. Für diese Zeit seien 13 
Stellenbewerbungen ausgewiesen.

Entgegen der Argumentation des Beschwerdeführers sei es nicht relevant, dass 
er per 1. Januar 2024 eine Anstellung - bei der C.________ AG, bei der er als 
Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetra-
gen sei - habe. Denn er sei trotzdem voraussichtlich ein halbes Jahr arbeitslos. 
Es liege in der Eigenverantwortung jedes einzelnen, möglichst viel zur Scha-
densminderung beizutragen. So wäre vorstellbar, dass er bereits per 1. Juli 2023 
oder zumindest vor dem 1. Januar 2024 eine Arbeitsstelle gefunden hätte, wenn 
er sich genügend um Arbeit bemüht hätte. Es sei nicht nachvollziehbar, dass der 
Beschwerdeführer sein Fehlverhalten mit einer voraussichtlich ein halbes Jahr 
später anzutretenden Stelle zu legitimieren versuche. Dies namentlich auch, weil 
er den Arbeitsvertrag erst am 27. Juni 2023, ganz am Ende der Kündigungsfrist 
habe unterzeichnen können. 

Die für den genannten Zeitraum nachgewiesenen 13 Stellenbemühungen seien 
mit Sicherheit zu wenig. Eine versicherte Person könne sich zudem nicht auf 
Rechtsunkenntnis berufen; persönliche Arbeitsbemühungen seien schon vor der 
Meldung beim Arbeitsamt vorzukehren, bevor also entsprechende Informationen 
abgegeben worden seien. Der Beschwerdeführer sei daher zu sanktionieren.

Schliesslich begründete die Vorinstanz auch die Dauer der Sanktion. Der Be-
schwerdeführer liege mit den vier resp. fünf Bewerbungen pro Monat weit unter 
den Erwartungen. Gemäss seinem Lebenslauf lebe und arbeite er schon seit 

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mehreren Jahren in der Schweiz; die Sprache und die Gepflogenheiten des Ar-
beitsmarktes seien ihm vertraut. Zudem wäre er aufgrund seiner hochstehenden 
Ausbildung sowie des beruflichen Werdegangs dazu prädestiniert gewesen, die 
Schlussfolgerung zu ziehen, dass er mit durchschnittlich vier Arbeitsbemühungen 
pro Monat die Schadenminderungspflicht gegenüber der Arbeitslosenkasse ver-
letze. Dies nicht zuletzt, weil er bereits 2017 (für ca. 3 Monate) und 2018 (für ca. 
20 Monate) arbeitslos gemeldet gewesen sei. Bereits 2018 sei er sanktioniert 
worden, weil er für die Zeit der Kündigungsfrist zu wenig Arbeitsbemühungen 
nachgewiesen habe. Angesichts dessen sowie in Beachtung des SECO-Rasters 
sei die Verfügung mit elf Einstelltagen nicht zu beanstanden.

2. Vor Verwaltungsgericht wiederholt der Beschwerdeführer weitgehend seine 
vor der Vorinstanz vorgetragene Argumentation. Er bestreitet, die Schadenmin-
derungspflicht verletzt und den Einstellungstatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. c 
AVIG erfüllt zu haben.

2.1 Die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, 
muss mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unter-
nehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist 
sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen 
Berufes. Sie muss ihre Bemühungen nachweisen können (Art. 17 Abs. 1 AVIG).

2.2 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl. Art. 30 
Abs. 1 lit. c AVIG). Diese Regelung steht im Zusammenhang mit der in Art. 17 
Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht (vgl. AVIG-Praxis ALE, Juli 
2021, B307 ff.; vgl. BGE 114 V 285 E. 3; BGE 111 V 239 E. 2a; Urteil BGer 
8C_12/2010 vom 4.5.2010 E. 2.2).

2.3 Art. 26 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; 
SR 837.02) vom 31. August 1983 normiert die Anforderungen an die persönli-
chen Arbeitsbemühungen der Versicherten. Die versicherte Person muss den 
Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften 
Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag 
einreichen. Ohne entschuldbaren Grund werden verspätet nachgewiesene Ar-
beitsbemühungen nicht mehr berücksichtigt (vgl. Art. 26 Abs. 2 AVIV). Die zu-
ständige Amtsstelle hat die Arbeitsbemühungen der Versicherten monatlich zu 
überprüfen (vgl. Art. 26 Abs. 3 AVIV). Ob die persönlichen Arbeitsbemühungen 
als genügend zu betrachten sind, ist mithin im Einzelfall unter Würdigung der ge-

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samten Umstände zu beurteilen (vgl. VGE 319/04 vom 16.6.2004 E. 1; vgl. zum 
Ganzen auch: VGE II 2021 76 vom 21.10.2021 E. 1.2). 

2.4 Eine versicherte Person hat nicht erst nach Eintritt der Arbeitslosigkeit, 
sondern bereits vor der Meldung beim Arbeitsamt, Stellenbemühungen vorzu-
nehmen (vgl. VGE II 2022 32 vom 26.4.2022 E. 2.2; VGE II 2014 68 vom 
20.11.2014 E. 1.2 m.H.a. ARV 1993/94 Nr. 26 S. 184 E. 2b; vgl. auch ARV 2003 
Nr. 10 S. 119 E. 1). Insbesondere fallen auch intensive Arbeitsbemühungen 
während der Kündigungsfrist an, nötigenfalls auch ausserhalb des erlernten Be-
rufes der versicherten Person (vgl. AVIG-Praxis ALE B311). Persönliche Arbeits-
bemühungen sind mithin bereits vor der Meldung beim Arbeitsamt vorzukehren, 
bevor überhaupt von Seiten der Arbeitslosenversicherung entsprechende Infor-
mationen gezielt an von Arbeitslosigkeit bedrohte Versicherte abgegeben werden 
können (vgl. VGE II 2022 32 vom 26.4.2022; VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 E. 
2.2 m.w.H.). Ausschlaggebend für den Zeitraum, den es für die Prüfung der Ar-
beitsbemühungen zu berücksichtigen gilt, ist der Zeitpunkt, ab dem die Person 
Kenntnis davon hat, dass sie objektiv von der Arbeitslosigkeit bedroht ist. Liegt 
dieser Zeitpunkt mehr als drei Monate vor der Anmeldung bei der Arbeitslosen-
versicherung zurück, werden nur die drei letzten Monate vor der Anmeldung 
überprüft, ob die Person sich um eine Stelle bemüht hat (vgl. AVIG-Praxis ALE 
B314).

2.5 Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine Person genügend um zumutba-
re Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität ihrer 
Bewerbungen von Bedeutung (vgl. AVIG-Praxis ALE B315).

2.5.1  Das Quantitativ der Bewerbungen beurteilt sich nach konkreten Umstän-
den, wobei in der Praxis durchschnittlich zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro 
Monat in der Regel als genügend erachtet werden (vgl. Urteil BGer 8C_209/2018 
vom 14.11.2018 m.H.a. BGE 139 V 524 E. 2.1.4). Allerdings ist eine allgemein 
gültige Aussage über die erforderliche Mindestanzahl an Bewerbungen nicht 
möglich, das Quantitativ beurteilt sich vielmehr nach den konkreten Umständen 
(vgl. BGE 139 V 524 E. 2.1.4). So müssen etwa die Arbeitsbemühungen umso 
intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu 
finden (vgl. Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung, 5. Aufl., Zürich 2019, S. 132). Da-
bei stehen sowohl Tatsache als auch Intensität, nicht aber der Erfolg dieser 
Bemühungen im Vordergrund (vgl. Urteil BGer 8C_21/2008 vom 3.6.2008). 

2.5.2  Das Mass der erforderlichen Qualität der Arbeitsbemühungen hängt im 
Wesentlichen davon ab, in welcher Form sich die versicherte Person um eine 

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neue Arbeitsstelle bemüht (z.B. telefonische Bewerbungen im Vergleich zu 
vollständigen schriftlichen Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis-
beila-gen, Referenzen etc.).

2.5.3 Auch sind die Arbeitsbemühungen unabhängig von den Erfolgsaussichten 
vorzunehmen (vgl. VGE II 2017 101 vom 20.2.2018 E. 3.2.2; AVIG-Praxis ALE 
B313; SECO, Ein Leitfaden für Versicherte Arbeitslosigkeit, Ausgabe 2019, 
S. 12). Aus der Schadenminderungspflicht folgt, dass die versicherten Personen 
grundsätzlich jede nicht unzumutbare Arbeit unverzüglich anzunehmen haben 
(Art. 16 Abs. 1 AVIG), wobei sich die Unzumutbarkeit einer Stelle nach Art. 16 
Abs. 2 AVIG bemisst (vgl. Urteil BGer 8C_652/2015 vom 17.5.2016 E. 5.2 f.). 
Dem entsprechend sind auch die Bewerbungen auszurichten. Die versicherte 
Person darf sich nicht einzig auf ihres Erachtens ihr angemessene Stellen be-
werben (vgl. VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 E. 4.1.5). Die Versicherung soll ihre 
Leistungen nur dann (voll) erbringen, wenn sich die versicherte Person so ver-
hält, wie wenn es keine Arbeitslosenversicherung gäbe (vgl. AVIG-Praxis ALE 
B311).

2.5.4  Bei der Beurteilung der Frage, ob die Arbeitsbemühungen qualitativ und 
quantitativ genügend sind, steht der zuständigen Amtsstelle ein gewisser Ermes-
sensspielraum zu. Die erforderliche Anzahl von Bemühungen hängt u.a. ab vom 
Arbeitsmarkt und von den persönlichen Verhältnissen der versicherten Person 
wie Alter, Bildung, geographische Mobilität und sprachliche Hindernisse usw. 
(vgl. AVIG-Praxis ALE B316).

2.6 Aufgrund der gesetzlichen Schadenminderungspflicht müssen genügende 
Arbeitsbemühungen solange nachgewiesen werden, wie Versicherungsleistun-
gen in Anspruch genommen werden (Urteil BGer 8C_40/2016 vom 21.4.2016 
E. 4.2). So befreit auch der Umstand, dass die versicherte Person auf einen be-
stimmten Zeitpunkt hin eine die Arbeitslosigkeit beendende Erwerbstätigkeit auf-
nehmen kann, grundsätzlich nicht von der Pflicht zur Stellensuche. Die versicher-
te Person muss sich für diese Zeit um eine kurzfristige Stelle bemühen (vgl. 
AVIG-Praxis ALE, Rz. B318). Auch allfällige Schwierigkeiten, auf dem Arbeits-
markt nur für wenige Wochen eine Anstellung zu finden, entbinden nicht von der 
Pflicht zur Stellensuche. Vielmehr verlangt dies nach umso intensiveren 
Bemühungen, wobei es nicht auf die Erfolgsaussichten, sondern auf die Inten-
sität der Stellensuche ankommt (Urteil BGer 8C_761/2009 vom 23.12.2009 E. 
2.2 m.H.a. BGE 133 V 89 E. 6.1.1; SBVR Soziale Sicherheit-Nussbaumer, 3. 
Aufl., ALV, Rz. 844). Anders verhält es sich nur, wenn es der versicherten Person 
durch ihre Arbeitsbemühungen gelingt, in der massgebenden Kontrollperiode ihre 

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Arbeitslosigkeit innert nützlicher Frist zu beenden. In diesem Fall hat keine Ein-
stellung in der Anspruchsberechtigung zu erfolgen, auch wenn sich Qualität und 
Quantität der Arbeitsbemühungen an sich als ungenügend erweisen (Urteil BGer 
8C_40/2016 vom 21.4.2016 E. 4.2). Auch dies muss indes streng beurteilt wer-
den und ist nur zu berücksichtigen, wenn die versicherte Person im Laufe des 
Monats eine zumutbare Arbeit findet, die sie am Ersten des Folgemonats antre-
ten kann, wobei diese Anstellung verbindlich zugesichert sein muss, was i.d.R. 
einen schriftlichen Arbeitsvertrag voraussetzt (Urteil BGer 8C_40/2016 vom 
21.4.2016 E. 4.2). Für diesen (letzten) Kontrollmonat sind keine Arbeits-
bemühungen mehr zu verlangen (AVIG-Praxis ALE Rz. B320; vgl. auch Urteil 
EVG C 25/03 vom 9.9.2004 m.H.a. BGE 110 V 207). Eine Befreiung von der 
Pflicht zur Stellensuche kann in einem solchen Fall maximal 1 Monat dauern 
(Rubin, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, Rz. 23 zu Art. 17).

3.1 Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, für den Zeitraum der letz-
ten drei Monate vor Stempelbeginn 13 Arbeitsbemühungen nachgewiesen zu 
haben. Dies ist aber viel zu wenig, wenn praxisgemäss 10 bis 12 Bewerbungen 
pro Monat zu tätigen sind. Weshalb gerade beim Beschwerdeführer Umstände 
vorliegen sollten, dass grundsätzlich weniger Bewerbungen erwartet werden dür-
fen, zeigt er zudem nicht auf. Es bestehen denn auch keinerlei Hinweise dafür, 
dass vorliegend von den allgemeinen Erwartungen abgewichen werden könnte. 
Zudem weist die Vorinstanz darauf hin, dass dem Beschwerdeführer die Erwar-
tungen aufgrund von zwei früheren Arbeitslosigkeiten bekannt sein mussten, was 
der Beschwerdeführer nicht bestreitet.

3.2 Nach dem eben Ausgeführten vermag insbesondere eine Anstellung, wel-
che nicht spätestens innert Monatsfrist angetreten werden kann, von weitrei-
chenden Arbeitsbemühungen nicht zu entbinden. Entscheidend ist dabei, dass 
diese Stelle verbindlich zugesichert ist. Vorliegend lag ein unterzeichneter Ver-
trag zugegebenermassen erst Ende Juni 2023 vor. Für die Zeit bis dahin hätte 
der Beschwerdeführer so oder anders genügende Arbeitsbemühungen nachwei-
sen müssen, auch wenn ihm eine Anstellung in Aussicht gestellt wurde. Dies gilt 
erst recht, wenn der Beschwerdeführer betont, er kontrolliere die neue Arbeitge-
berin nicht. Aber selbst wenn der Beschwerdeführer diese Stelle bereits Anfang 
April definitiv zugesichert erhalten hätte, wäre dannzumal bereits festgestanden, 
dass er ab 1. Juli 2023 sicher noch sechs Monate stellenlos sein wird. Dies ist 
nicht bloss eine kurze Arbeitslosigkeit, weshalb die Vorinstanz zu Recht verlangt, 
dass entsprechend Arbeitsbemühungen nachzuweisen sind (2021 betrug die 
durchschnittliche Taggeldbezugsdauer für Männer 104.2 Tage und damit weniger 
als sechs Monate; Seco, Arbeitslosigkeit in der Schweiz 2021, Bern 2022). So-

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weit der Beschwerdeführer ausführt, es sei nicht einfach, für diese befristete Zeit 
eine Anstellung zu finden, so würde dies sogar entsprechend intensivere Ar-
beitsbemühungen bedingen (vgl. oben E. 2.5.1). Keinesfalls stellten weiterge-
hende Arbeitsbemühungen trotz einer per 1. Januar 2024 zugesicherten Stelle 
eine Farceübung dar, wie dies der Beschwerdeführer darzustellen versucht. Es 
ist nicht ausgeschlossen, dass er bei entsprechenden Arbeitsbemühungen für 
diese befristete Zeit eine zumutbare Anstellung hätte finden können. Ohne 
Nachweis genügender Bewerbungen ist er somit seiner Pflicht nicht nachge-
kommen.

3.3 Wenn sich der Beschwerdeführer also mit dem Hinweis auf seine erfolgrei-
che Anstellung zu rechtfertigen versucht, so ist dies unbehilflich, ändert diese 
doch nichts an seiner sechsmonatigen Arbeitslosigkeit, für welche er Arbeitslo-
sentaggelder beansprucht. Von einem Erfolg seiner Bemühungen kann insofern 
nicht gesprochen werden. Die Schadenminderungspflicht hätte von ihm vielmehr 
verlangt, mit angemessenen Arbeitsbemühungen auch diese absehbare Arbeits-
losigkeit zu verhindern oder mindestens zu verkürzen. 

3.4 Damit aber steht fest, dass sich der Beschwerdeführer entgegen seiner 
Darstellung vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht genügend um Arbeit bemüht hat. 
Er hat damit die Schadenminderungspflicht verletzt und den Einstellungstatbe-
stand nach Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG erfüllt. Es ist damit nicht zu beanstanden, 
wenn er durch die Vorinstanz in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.

4.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach 
dem Grad, der Schwere des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstellung 
dauert 1 - 15 Tage bei leichtem Verschulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwerem 
Verschulden und 31 - 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 2 AVIV). 

4.2.1 Bei der Bemessung der Einstellungsdauer sind alle Umstände des konkre-
ten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, 
Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) und Begleitumstände zu berücksich-
tigen (vgl. VGE II 2021 76 vom 21.10.2021 E. 4.2.2, Chopard, Die Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung, Zürich 1998, S. 167 ff.; Melissa Traber, Die Schuld-
hafte Ablehnung einer zumutbaren Arbeit in der Arbeitslosenversicherung, SZS 
2022 S. 154 ff.; AVIG-Praxis ALE, Januar 2016, D 64). Massgebend ist das Ge-
samtverhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesent-
lichen Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegeben-
heiten zu würdigen ist (BGE 130 V 125 E. 3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des 
jeweils definierten Rahmens für leichtes, mittelschweres und schweres Verschul-
den auszugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend verschärft 

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und bei privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (BGE 123 V 153 E. 3b; 
Urteil BGer 8C_24/2021 vom 10.6.2021 E. 6).

4.2.2 Das Seco hält in der AVIG-Praxis ALE, Rz. D72 ff. ein Einstellraster für 
verschiedene Einstellungs-Tatbestände bereit. Dieses Einstellraster soll eine wei-
testmögliche Gleichbehandlung der Versicherten auf nationaler Ebene gewähr-
leisten und den Vollzugsstellen als Entscheidungshilfe dienen. 

Die Verwaltungsweisungen sind für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich. 
Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine 
dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (Urteil BGer 8C_555/2022 vom 
8.2.2023 E. 5.3 m.H.a. BGE 141 V 362 E. 2.3; BGE 138 V 346 E. 6.2; BGE 137 
V 1 E. 5.2.3). Ein solches Raster entbindet die verfügende Stelle aber nicht von 
der Pflicht, das Verhalten der versicherten Person unter Berücksichtigung aller 
wesentlichen Umstände des Einzelfalles, d.h. der objektiven und subjektiven Ge-
gebenheiten, zu würdigen und eine dem Verschulden angemessene Sanktion 
festzusetzen (Urteil BGer 8C_555/2022 vom 8.2.2023 E. 5.3 m.w.H.). Entschei-
dend ist letztlich das Gesamtverhalten der versicherten Person.

Nach dem Einstellraster des SECO erhöht sich bei fehlenden Arbeitsbemühun-
gen während der Kündigungsfrist die Einstelldauer proportional zur Dauer der 
Kündigungszeit. Mit Blick auf die Praxis, wonach in der Regel zehn bis zwölf Stel-
lenbewerbungen pro Monat verlangt werden (BGE 139 V 524 E. 2.1.4), ist 
grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass sich die Länge der Zeitspanne, 
während der sich die versicherte Person in Nachachtung der in Art. 17 Abs. 1 
AVIG statuierten Schadenminderungspflicht (BGE 139 V 524 E. 2.1.1) um zu-
mutbare Arbeit bemühen muss, auf die Höhe der Sanktion auswirkt, wenn sie ih-
rer Obliegenheit nicht nachkommt (BGE 141 V 365 E. 4.1). 

4.2.3 Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt schliesslich eine typische Er-
messensfrage dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflicht-
gemäss auszuüben hat. 

Die Kognition des Verwaltungsgerichtes ist in diesem Zusammenhang zwar nicht 
auf Rechtsverletzung beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Beurteilung 
der Angemessenheit der Verwaltungsverfügung. Bei der Angemessenheit geht 
es dabei um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Vorinstanz 

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nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechts-
prinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise an-
ders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Verwaltungsgericht sein Ermes-
sen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es 
muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, die seine abweichende 
Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (Urteile BGer 
8C_297/2022 vom 15.2.2023 E. 5.3; 8C_555/2022 vom 8.2.2023 E. 4.3 m.H.a. 
BGE 137 V 71 E. 5.2; Urteil BGer 8C_331/2019 vom 18.9.2019 E. 3.3; VGE II 
2016 6 vom 22.3.2016 E. 4.1; VGE II 2015 20 vom 22.7.2015 E. 4.1).

4.3 Auf diese Grundlagen der Festsetzung der Einstelldauer hat die Vorinstanz 
im angefochtenen Einspracheentscheid hingewiesen. Auch hat sie nachvollzieh-
bar und schlüssig erläutert, weshalb sich der Beschwerdeführer ein leichtes Ver-
schulden vorwerfen lassen muss und die 11 Einstelltage angemessen sind. So 
hat er sich mit vier resp. fünf Bewerbungen pro Monat weit unter den Erwartun-
gen (von zehn bis zwölf Bewerbungen pro Monat) um Arbeit bemüht, woran die 
in Aussicht gestellte Anstellung per Januar 2024 nach dem Gesagten nichts zu 
ändern vermag. Auch waren ihm aufgrund der früheren Arbeitslosigkeiten die An-
forderungen an die Schadenminderungspflicht bekannt. Nachvollziehbar ist auch 
der vorinstanzliche Verweis auf die Ausbildung, Berufserfahrung und Kenntnis 
der Gepflogenheiten des hiesigen Arbeitsmarktes des Beschwerdeführers. Ins-
gesamt besteht für das Gericht daher keine Veranlassung für eine Korrektur der 
Einstellungsdauer.

5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. Zu Recht stellte die Vorinstanz fest, dass sich der 
Beschwerdeführer trotz dem Ende Juni 2023 abgeschlossenen Arbeitsvertrag 
per 1. Januar 2024 in der Zeit vor Stempelbeginn (1.7.2023) zu wenig um Arbeit 
bemüht hat (Art. 31 Abs. 1 lit. c AVIG). Auch nicht zu beanstanden ist die Festle-
gung der Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung für 11 Tage. 

6. Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

12

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 13. Dezember 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. Januar 2024