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**Case Identifier:** 529f9640-db6b-5a41-a28b-f3139186b066
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.02.2025 100 2023 188
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2023-188_2025-02-14.pdf

## Full Text

100.2023.188/189U
HAT/COS/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. Februar 2025

Verwaltungsrichter Bürki, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Häberli
Gerichtsschreiberin Corazza 

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Nordring 8, 3013 Bern

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 
2019 (Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 
14. Juni 2023; 100 21 489, 200 21 365)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.02.2025, Nrn. 100.2023.188/
189U, Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

A.________ ist Geschäftsführer, Verwaltungsratspräsident und Verantwort-
licher des Rechnungswesens der B.________ AG. Die Gesellschaft be-
zweckt insbesondere den Kauf, Verkauf und die Vermietung von Baumaschi-
nen sowie die Erbringung aller damit zusammenhängenden 
Dienstleistungen. Der Geschäftsabschluss der B.________ AG für das Jahr 
2019 wies unter den Aktiven («Darlehen/Kontokorrent A.________») ein ge-
genüber dem Vorjahr um Fr. 108'586.49 erhöhtes Guthaben bei A.________ 
von insgesamt Fr. 931'639.85 aus. Mit (rechtskräftigen) Veranlagungsverfü-
gungen vom 20. Mai 2021 qualifizierte die Steuerverwaltung des Kantons 
Bern die Erhöhung des Darlehens als geldwerte Leistung der B.________ 
AG an A.________ und rechnete dieser einen zusätzlichen Gewinn von 
Fr. 124'000.-- auf (Darlehen von rund Fr. 109'000.-- zuzüglich der im Jahr 
2019 zu leistenden Amortisationszahlung von Fr. 15'000.--). Spiegelbildlich 
dazu nahm die Steuerverwaltung auch im steuerbaren Einkommen von 
A.________ eine Aufrechnung von Fr. 124'000.-- für die geldwerte Leistung 
der B.________ AG vor (Veranlagungsverfügungen vom 20.8.2021). Die von 
A.________ hiergegen erhobenen Einsprachen wies sie ab und bestimmte 
das steuerbare Einkommen 2019 bei den Kantons- und Gemeindesteuern 
auf Fr. 144'400.-- und bei der direkten Bundessteuer auf Fr. 152'950.-- (Ein-
spracheentscheide vom 2.12.2021).

B.

Am 3. Dezember 2021 gelangte A.________ mit Rekurs und Beschwerde an 
die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK), welche die Rechts-
mittel sowie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege am 14. Juni 2023 
abwies. 

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C.

Hiergegen hat A.________ am 7. Juli 2023 Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben mit dem sinngemässen Antrag, die angefochtenen Entscheide auf-
zuheben und von der Aufrechnung einer geldwerten Leistung der 
B.________ AG abzusehen. Zudem seien ihm für die vorinstanzlichen Ver-
fahren keine Kosten aufzuerlegen.

Mit Verfügung vom 14. August 2023 hat die Abteilungspräsidentin die Ver-
fahren betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bun-
dessteuer 2019 vereinigt.

Mit Vernehmlassung vom 10. August 2023 beantragt die StRK die Abwei-
sung der Beschwerden, während sich die Steuerverwaltung des Kantons 
Bern und die Eidgenössische Steuerverwaltung nicht haben vernehmen las-
sen. Die verspätet eingereichte Eingabe des Beschwerdeführers vom 
2. November 2023 hat der Instruktionsrichter aus den Akten gewiesen (Ver-
fügung vom 3.11.2023).

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Ge-
setzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 145 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] 
sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug 
der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11] und Art. 112 Abs. 3 VRPG). 
Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerde-
verfahren teilgenommen, ist durch die angefochtenen Entscheide besonders 

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berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Än-
derung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG sowie Art. 145 
Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). 

1.2 Eine Beschwerde muss von Gesetzes wegen einen Antrag und eine 
Begründung enthalten (Art. 151 StG i.V.m. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG; 
Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 DBG), wobei an die Begründung von Laien-
beschwerden praxisgemäss keine hohen Anforderungen gestellt werden. Es 
reicht aus, wenn ersichtlich ist, inwiefern und weshalb der angefochtene Ent-
scheid beanstandet wird. Die Begründung braucht nicht zuzutreffen, muss 
aber sachbezogen sein. Sie hat sich wenigstens in minimaler Form mit dem 
angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen und muss sinngemäss dar-
auf schliessen lassen, inwiefern dieser unrichtig sein soll. Rechtliche Über-
legungen sind dabei nicht notwendig, weil das Verwaltungsgericht das Recht 
von Amtes wegen anzuwenden hat (Art. 20a Abs. 1 VRPG). Es ist indes un-
zureichend, bloss zu behaupten, der angefochtene Entscheid sei falsch 
(BVR 2006 S. 470 E. 2.4.1; Näheres bei Michel Daum, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 32 N. 22). – 
Im Licht der Begründung wird aus der Beschwerdeschrift klar, was der Be-
schwerdeführer beantragt (vgl. vorne Bst. C). Weiter enthält diese Einwen-
dungen, die die angefochtenen Entscheide bzw. die abschlägige Beurteilung 
des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege betreffen. Insgesamt vermag 
die Beschwerdeschrift den herabgesetzten Begründungsanforderungen an 
Laienbeschwerden knapp zu genügen. Mithin sind die Bestimmungen über 
Form und Frist eingehalten, sodass auf die Beschwerden einzutreten ist.

1.3 Sind sowohl Entscheide bezüglich der Kantons- und Gemeindesteu-
ern als auch der direkten Bundessteuer angefochten, so muss das Verwal-
tungsgericht zwei Urteile fällen, zumal es sich um verschiedene Steuern han-
delt, die unterschiedlichen Gemeinwesen zustehen und in getrennten Ver-
fahren veranlagt werden. Allerdings können die Entscheide in ein und der-
selben Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 142 II 293 E. 1.2, 135 II 260 
E. 1.3.1, 130 II 509 E. 8.3). Weil im vorliegenden Fall die einschlägigen Be-
stimmungen des kantonalen und eidgenössischen Rechts weitgehend gleich 
lauten, rechtfertigt sich die gemeinsame Beurteilung der Streitigkeit hinsicht-
lich kommunaler, kantonaler und eidgenössischer Steuern.

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1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Der Besteuerung als Einkommen unterliegen u.a. die Erträge aus be-
weglichem Vermögen (Art. 24 Abs. 1 StG bzw. Art. 20 Abs. 1 DBG). Als sol-
che gelten namentlich Dividenden, Gewinnanteile, Liquidationsüberschüsse 
sowie geldwerte Vorteile aus Beteiligungen aller Art (Art. 24 Abs. 1 Bst. c 
StG; Art. 20 Abs. 1 Bst. c DBG). Zu Letzteren zählen auch die sogenannten 
verdeckten Gewinnausschüttungen. Es handelt sich dabei um Leistungen ei-
ner Gesellschaft an die Inhaberschaft von Beteiligungsrechten oder dieser 
nahestehende Personen, denen keine oder keine genügende Gegenleistung 
gegenübersteht und die einer an der Gesellschaft nicht beteiligten Drittper-
son nicht oder nur in wesentlich geringerem Umfang erbracht worden wären 
(BGE 144 II 427 E. 6.1; VGE 2020/208/209 vom 7.6.2023 E. 2.1; Peter 
Locher, Kommentar zum DBG, II. Teil, 2. Aufl. 2022, Art. 58 N. 104 ff.). Als 
dem Beteiligungsinhaber bzw. der Beteiligungsinhaberin nahestehend be-
trachtet die Praxis eine natürliche oder juristische Person, die zur beherr-
schenden Beteiligungsinhaberin oder zum beherrschenden Beteiligungsin-
haber enge wirtschaftliche oder persönliche, beispielsweise verwandtschaft-
liche Beziehungen unterhält (vgl. zum Ganzen BGE 138 II 57 E. 2.2 f., 138 
II 545 E. 3.4; BGer 2C_750/2019 vom 7.7.2020 E. 3.4; Peter Locher, a.a.O., 
Art. 58 N. 151 ff.).

2.2 Gewährt eine Kapitalgesellschaft ihrer Anteilsinhaberschaft oder die-
ser nahestehenden Personen ein Darlehen, liegt darin insoweit eine geld-
werte Leistung an die Gesellschafterin oder den Gesellschafter, als von den 
Drittbedingungen bzw. einem üblichen und marktgerechten Geschäftsgeba-
ren abgewichen wird (BGE 138 II 57 E. 3 f.; BGer 2C_872/2020 vom 
2.3.2021 E. 3.2). Das Bundesgericht hat Kriterien entwickelt, bei deren Vor-
liegen ein Darlehen an die Anteilsinhaberschaft oder eine dieser naheste-
hende Person als geldwerte Leistung zu qualifizieren ist. Das ist etwa dann 
der Fall, wenn das gewährte Darlehen durch den Gesellschaftszweck nicht 
abgedeckt oder im Rahmen der gesamten Bilanzstruktur ungewöhnlich ist 

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(d.h. wenn das Darlehen durch die vorhandenen Mittel der Gesellschaft nicht 
abgedeckt werden kann oder es im Vergleich zu den übrigen Aktiven über-
mässig hoch erscheint und dann ein sog. Klumpenrisiko verursacht), weiter 
bei fehlender Bonität der Schuldnerschaft oder dann, wenn keine Sicherhei-
ten und keine Rückzahlungsverpflichtungen bestehen, die Darlehenszinsen 
nicht bezahlt, sondern dem Darlehenskonto laufend belastet werden und 
schriftliche Vereinbarungen fehlen (BGE 138 II 57 E. 3.2 mit Hinweisen; 
VGE 2017/115/116 vom 11.3.2019 E. 2.3 [bestätigt durch 
BGer 2C_347/2019 vom 16.9.2019]; Peter Locher, a.a.O., Art. 58 N. 128 ff.).

2.3 Als Sonderfall einer geldwerten Leistung gilt ein simuliertes Darlehen. 
Ein solches liegt nicht bereits vor, wenn das betreffende Darlehen zwischen 
Dritten ohne Näheverhältnis nicht oder aber nur unter anderen Bedingungen 
gewährt worden wäre (vgl. E. 2.2 hiervor). Erforderlich ist vielmehr, dass die 
äussere Form des Darlehens bloss zum Schein gewählt oder gewahrt wird 
und aufgrund des besonderen Verhältnisses unter Nahestehenden mit der 
Rückzahlung des Darlehens nicht (mehr) ernstlich gerechnet werden kann. 
Beim fehlenden Willen zur Rückzahlung handelt es sich um ein subjektives 
Element, auf das nur aufgrund äusserer Umstände geschlossen werden 
kann. Indizien könne sich aus den Kriterien ergeben, anhand derer zu beur-
teilen ist, ob ein Darlehen marktgerechtem Geschäftsgebaren entspricht 
(E. 2.2 hiervor). Klare Hinweise für ein simuliertes Darlehen liegen z.B. vor, 
wenn die zugeflossenen Mittel bei der Darlehensnehmerin bzw. beim Darle-
hensnehmer zu einem grossen Teil für die Bestreitung des privaten Lebens-
aufwands verwendet werden oder sich diese bzw. dieser in äusserst ange-
spannten finanziellen Verhältnissen befindet und nicht in der Lage ist, den 
aus dem Darlehen resultierenden Verpflichtungen (Zins- und Amortisations-
zahlungen) auf Dauer aus eigener Kraft nachzukommen (BGE 138 II 57 E. 5 
und 7.1). 

3. 

3.1 Der Beschwerdeführer ist Geschäftsführer, Verwaltungsratspräsident 
und Verantwortlicher für das Rechnungswesen der B.________ AG. Er hat 

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die Gesellschaft im Jahr 1993 gegründet und ist noch heute im Handelsre-
gister als einzige zeichnungsberechtigte Person eingetragen (Vorakten StRK 
[act. 4A] pag. 46). Eignerin der B.________ AG ist die Tochter des Be-
schwerdeführers; ihr gehören zumindest 99 % der Aktien (vgl. Vorakten 
StRK [act. 4A] pag. 40). Der Beschwerdeführer bestreitet die Vermutung der 
Steuerverwaltung, er sei selber noch im Umfang von 1 % an der B.________ 
AG beteiligt (vgl. Buchprüfung vom 9.2.2017, Eingabe vom 23.4.2022, Vor-
akten StRK [act. 4A] pag. 40, 114 f.). Im Jahr 2019 wurde er von der 
B.________ AG mit insgesamt Fr. 16'800.-- entlöhnt (Vorakten StV [act. 4B] 
pag. 18); neben der AHV-Rente in der Höhe von Fr. 25'488.-- bezog er kein 
weiteres Einkommen (Vorakten StV [act. 4B] pag. 24 und 25). 

3.2 Mit Vertrag vom 12. Dezember 2013 gewährte die B.________ AG 
dem Beschwerdeführer ein ungesichertes Darlehen in der Höhe von 
Fr. 154'861.09, verzinslich zu 2,5 % pro Jahr. Die Darlehenssumme ent-
sprach dem Saldo des Kontokorrents des Beschwerdeführers Ende 2012, 
wobei die Vertragsparteien eine jährliche Amortisation von «rund 
CHF 15'000.--» vereinbarten (Vertrag vom 12.12.2013, Vorakten StRK 
[act. 4A] pag. 93). In den folgenden Jahren erhöhte sich der Negativsaldo 
dieses Kontokorrents – ausser im Jahr 2015 – kontinuierlich wie folgt (Jah-
resrechnungen 2013-2019, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 52, 71, 75, 78, 82, 
86, 89; angefochtene Entscheide E. 5.1):

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Jahr Saldo Veränderung

2013 Fr. 177'450.60 + Fr. 22'589.51

2014 Fr. 288'896.97 + Fr. 111'446.37

2015 Fr. 215'743.83 - Fr. 73'153.14

2016 Fr. 459'448.28 + Fr. 243'704.45

2017 Fr. 671'240.44 + Fr. 211'792.16

2018 Fr. 823'053.36 + Fr. 151'812.92

2019 Fr. 931'639.85 + Fr. 108'586.49

Der Beschwerdeführer deklarierte 2019 kein nennenswertes Vermögen, 
aber wies Schulden im Gesamtbetrag von Fr. 1'680'340.-- aus und gab an, 
der B.________ AG Darlehenszinsen von Fr. 8'700.-- bezahlt zu haben 
(Steuererklärung 2019, Vorakten StV [act. 4B] pag. 22 und 23; vgl. auch Jah-
resrechnung B.________ AG 2019, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 51).

3.3 Die StRK hat die Art und Weise, in der die B.________ AG dem Be-
schwerdeführer das Darlehen gewährt hat, und dessen Entwicklung über die 
Jahre umfassend erörtert. Dabei ist sie zum Schluss gelangt, dass das Dar-
lehen simuliert sei: Es sei vom Gesellschaftszweck der B.________ AG nicht 
gedeckt und habe sich, mit einer Ausnahme, jährlich stets um einen erhebli-
chen Betrag erhöht. Im interessierenden Jahr 2019 habe es so rund 44 % 
der Aktiven der B.________ AG ausgemacht und damit ein erhebliches 
Klumpenrisiko gebildet, zumal der Beschwerdeführer nie irgendwelche Si-
cherheiten geleistet habe und mit Blick auf seine Bonität nicht in der Lage 
sei, seiner Rückzahlungs- und Verzinsungspflicht nachzukommen. Ange-
sichts des Alters des Beschwerdeführers (Jahrgang 1948) sei nicht mit einer 
Verbesserung der finanziellen Situation zu rechnen. Die über das Kontokor-
rent bezogenen Mittel habe er zudem verwendet, um seinen privaten Le-
bensaufwand und die Pflege seiner (mittlerweile verstorbenen) Partnerin zu 
finanzieren. All dies deute darauf hin, dass eine Rückzahlung der im Jahr 
2019 bezogenen zusätzlichen Mittel weder möglich noch beabsichtigt sei. 

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Daran ändere nichts, dass die Darlehensschuld in den Geschäftsbüchern 
der Gesellschaft verbucht sei und der Beschwerdeführer in seiner Steuerer-
klärung für die Jahre 2018 und 2019 eine Zinszahlung deklarierte (angefoch-
tene Entscheide E. 5.3). Weiter hat die StRK erwogen, die Erhöhung des 
Darlehens sei einkommensteuerlich nicht bei der Tochter als Inhaberin der 
B.________ AG, sondern direkt beim Beschwerdeführer zu erfassen. Dieser 
sei zwar gemäss eigenen Angaben nicht mehr Beteiligungsinhaber, habe 
aber die Leistung der B.________ AG nicht über seine Tochter als naheste-
hende Person bezogen. Vielmehr habe er seine Stellung als einziges Organ 
und die daraus resultierenden Entscheid- und Machtfülle genutzt, um sich 
die als verdeckte Gewinnausschüttungen zu qualifizieren Leistung zukom-
men zu lassen. Für deren Zurechnung erscheine deshalb zweitranging, dass 
zwischen ihm und der Beteiligungsinhaberin ein Näheverhältnis bestehe (an-
gefochtene Entscheide E. 6.3).

3.4 Der Beschwerdeführer setzt sich nicht vertieft mit der Begründung 
der StRK auseinander. Er bestreitet aber, dass es sich um ein simuliertes 
Darlehen handle. Dieses sei mit der B.________ AG vertraglich vereinbart 
und die Erhöhung sei wie bereits in den Jahresrechnungen der Vorjahre ver-
bucht worden, weshalb sie im Rahmen der gesamten Bilanzstruktur nicht 
ungewöhnlich erscheine. Der schriftliche Darlehensvertrag regle die Einzel-
heiten und belege seine Rückzahlungsabsicht. Eine Rückzahlung sei darum 
nicht erfolgt, weil sich sein Gesundheitszustand plötzlich und unerwartet ver-
schlechtert habe. Zudem macht er geltend, über keine Mittel zur Bezahlung 
der Verfahrenskosten zu verfügen.

4.

Der Beschwerdeführer vermag mit diesen Vorbringen keine Rechtsfehlerhaf-
tigkeit der Qualifikation des Darlehens – bzw. von dessen weiterer Er-
höhung – durch die StRK darzutun: 

4.1 Sein Kontokorrent bei der B.________ AG wies Ende 2018 einen Ne-
gativsaldo von über Fr. 800'000.-- aus, was im Verhältnis zu den übrigen Ak-
tiven der Gesellschaft und mit Blick auf deren Bilanzsumme von gut 2 Mio. 

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Franken einem sehr hohen Betrag entspricht (Jahresrechnung 2018, Vorak-
ten StRK [act. 4A] pag. 89). Angesichts der bereits grossen Schuld erscheint 
es entgegen dem Beschwerdeführer durchaus ungewöhnlich, dass ihm die 
B.________ AG formlos und ohne Leistung von Sicherheiten einen zusätzli-
chen Betrag von Fr. 108'586.49 als Darlehen gewährte. Diese Erhöhung der 
Darlehenssumme hält einem Drittvergleich offensichtlich nicht stand, woran 
der Umstand nichts ändert, dass der Negativsaldo des Kontokorrents schon 
in den Vorjahren zugenommen hat und dies jeweils in der Buchhaltung der 
B.________ AG ausgewiesen wurde. Weiter wurde zwar am 12. Dezember 
2013 ein schriftlicher Darlehensvertrag geschlossen, mit dem aber – abge-
sehen vom Zinssatz von 2,5 % – bloss der damals aktuelle Negativsaldo des 
Kontokorrents (Fr. 154'861.09) sowie eine jährliche Rückzahlungsverpflich-
tung zum Vertragsgegenstand gemacht wurde (vorne E. 3.2); eine Verein-
barung über allfällige weitere Kredite zugunsten des Beschwerdeführers ist 
im Vertrag nicht enthalten, womit es der hier interessierenden Erhöhung der 
Darlehenssumme letztlich an einer Grundlage in Schriftform mangelt. Hinzu 
kommt, dass – wie die Vorinstanz zu Recht betont hat – die Gewährung von 
Darlehen nicht durch den Gesellschaftszweck der B.________ AG gedeckt 
ist. Zu würdigen bleibt der Umstand, dass der Beschwerdeführer der 
B.________ AG offenbar 2019 eine Zahlung von Fr. 8'700.-- für Darlehens-
zinsen geleistet hat; im Vorjahr waren es angeblich Fr. 7'750.-- (Steuerer-
klärung und Erfolgsrechnung 2019 der B.________ AG, Vorakten StRK 
[act. 4A] pag. 51 und 53). Zwar wäre die Zahlung von Zins an sich ein Indiz 
gegen das Vorliegen einer geldwerten Leistung. Hier hat der Beschwerde-
führer aber nicht die vertraglich vereinbarten 2,5 %, sondern bloss einen gu-
ten Drittel davon bezahlt. Weiter hat er dies zu einem Zeitpunkt getan, in dem 
er als Organ der B.________ AG bereits im Detail über die Vorbehalte der 
Steuerverwaltung bzw. deren Auffassung informiert war, dass jedenfalls die 
regelmässigen Erhöhungen des Darlehens simuliert seien (vgl. Schreiben 
des Beschwerdeführers vom 22.7.2016 und Taxationsberechnungen der 
B.________ AG 2014, 2017 und 2018, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 109 
bzw. 99, 101 f. und 106 f.). Die Zahlung eines Teils des vereinbarten Darle-
henszinses erscheint daher lediglich in der Hoffnung erfolgt zu sein, die steu-
erliche Aufrechnung doch noch abwenden zu können (vgl. VGE 2016/9/10 
vom 21.6.2017 E. 3.2; für ein gegenteiliges Beispiel vgl. BGE 138 II 57 

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E. 7.3.2). Angesichts der offensichtlich mangelnden Bonität des Beschwer-
deführers (vgl. dazu E. 4.2 hiernach) sprechen alle gemäss Rechtsprechung 
relevanten Umstände für ein Abweichen vom marktgerechten Geschäftsge-
baren und mithin zugunsten einer geldwerten Leistung der B.________ AG 
(vgl. vorne E. 2.2).

4.2 Gleiches gilt bezüglich der Indizien für eine Simulation bzw. für das 
Fehlen eines tatsächlichen Rückzahlungswillens beim Beschwerdeführer: 
Dieser erklärt ausdrücklich, die als Darlehen zugeflossenen Mittel zur Finan-
zierung des privaten Lebensaufwands verwendet zu haben, offenbar für 
Pflegekosten seiner Lebenspartnerin und für die Begleichung privater Schul-
den (vgl. insb. Eingaben vom 29.3.2021 und 23.4.2022, Vorakten StV 
[act. 4B] pag. 41, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 114 f.). Weiter weist der Be-
schwerdeführer selber auf seine äusserst angespannten wirtschaftlichen 
Verhältnisse hin und erwähnt in seiner Beschwerdeschrift gar eine «erfolg-
lose Pfändung» sowie die Möglichkeit, dass er einen «Privatkonkurs ma-
chen» könnte. So oder anders ist es ihm mit dem bescheidenen Gehalt, das 
er sich als Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der B.________ 
AG auszahlen lässt, nicht möglich, auch nur die jüngste Erhöhung des Dar-
lehens in absehbarer Zeit zurückzuzahlen. Er ist denn auch seit Abschluss 
des schriftlichen Darlehensvertrags am 12. Dezember 2013 einzig im Jahr 
2015 seiner Verpflichtung zur Amortisation der ursprünglichen Darlehens-
summe nachgekommen; ansonsten wurde das Darlehen regelmässig er-
höht, ohne dass die vereinbarte jährliche Rückzahlung von Fr. 15'000.-- er-
folgt wäre. Ferner ist nicht stichhaltig, was der Beschwerdeführer zur 
Bekräftigung seines Rückzahlungswillens vorbringt (vgl. vorne E. 3.4): 
Zunächst ist unerfindlich, inwiefern sich aus dem Darlehensvertrag, der ge-
rade keine Vereinbarung zur Erhöhung der Darlehenssumme enthält, in Be-
zug auf die streitbetroffene Zunahme im Jahr 2019 Hinweise zugunsten einer 
Rückzahlungsabsicht des Beschwerdeführers ergeben könnten. Ebenso we-
nig hat der Beschwerdeführer dargetan, dass die ausgebliebenen Amortisa-
tionszahlungen etwas mit einer Verschlechterung seines Gesundheitszu-
stands zu tun hätten. Der Umgang sowohl der B.________ AG als auch des 
Beschwerdeführers mit dem Darlehen und dessen stetiger Erhöhung ist 
denn auch über die Jahre gleichgeblieben und hat sich nicht etwa plötzlich 
(durch ein unvorhergesehenes Ereignis) verändert.

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189U, Seite 12

4.3 Nach dem Gesagten ist die StRK zu Recht zum Schluss gelangt, die 
Erhöhung des Darlehens um Fr. 108'586.49 sei simuliert und erscheine 
– zuzüglich der ausgebliebenen, im Jahr 2019 zu leistenden Amortisations-
zahlung von Fr. 15'000.-- – als geldwerte Leistung der B.________ AG an 
den Beschwerdeführer. Mit Blick auf den Umstand, dass der Beschwerde-
führer auch den grössten Teil des vertraglich vereinbarten Darlehenszinses 
nicht bezahlt hat, ist schliesslich nicht zu beanstanden, dass Steuerverwal-
tung und Vorinstanz die geldwerte Leistung auf insgesamt Fr. 124'000.-- be-
ziffert haben.

5.

Zu prüfen bleibt, ob diese geldwerte Leistung zu Recht einkommenssteuer-
rechtlich dem Beschwerdeführer und nicht (zunächst) dessen Tochter als In-
haberin der B.________ AG, zugeschrieben wurde. 

5.1 Liegt ein Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vor, 
begründet dies steuerrechtlich die Vermutung, dass die Zuwendung ihren 
Rechtsgrund im Beteiligungsverhältnis hat (BGer 9C_621/2022 vom 
27.2.2023 E. 5.4, 2C_16/2015 vom 6.8.2015 E. 2.5.5, in StE 2015 A 21.12 
Nr. 16 und StR 70/2015 S. 811). Erfolgt die geldwerte Leistung nicht an die 
Beteiligungsinhaberschaft selber, sondern an eine dieser nahestehende Per-
son, wird sie steuerlich in der Regel nach der sog. Dreieckstheorie in zwei 
Schritten erfasst: zunächst als Ertrag aus beweglichem Vermögen bei der 
Beteiligungsinhaberschaft, von der sie anschliessend an die nahestehende 
Drittperson weiterfliesst (BGE 138 II 57 E. 4.2, 138 II 545 E. 3.4; 
BGer 9C_660/2022 vom 10.5.2023 E. 4.3; VGE 2022/23/24 vom 19.9.2022 
E. 4.1). Anders verhält es sich indes, wenn aufgrund der konkreten Um-
stände davon auszugehen ist, dass die der Beteiligungsinhaberschaft nahe-
stehende Person allein ihre Machtposition in der Gesellschaft missbraucht 
hat, um sich von dieser entsprechende Leistungen ausrichten zu lassen. Für 
die Zurechnung der Leistung erscheint in diesem Fall das Näheverhältnis zur 
Beteiligungsinhaberschaft als zweitrangig. Die Leistungen sind diesfalls ein-
kommensteuerlich direkt auf Ebene der dem Beteiligungsinhaber oder der 

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Beteiligungsinhaberin nahestehenden Person, bei der sie zu einem Vermö-
genszugang geführt haben, als Einkünfte (Art. 19 Abs. 1 StG bzw. Art. 16 
Abs. 1 DBG) zu erfassen (BGer 2C_449/2017 vom 26.2.2019 E. 2.5.4, 2.7 f. 
mit Hinweisen; vgl. auch BGer 2C_857/2020 vom 11.2.2021 E. 4.3 ff., 
2C_898/2019 vom 21.1.2020 E. 5.3, 2C_16/2015 vom 6.8.2015 E. 2.4.4, 
2A.315/1991 und 2A.320/1991 vom 22.10.1992, in ASA 63 S. 145 E. 4b). 

5.2 Der Beschwerdeführer hat die B.________ AG gegründet, ist nun 
aber gemäss eigenen Angaben nicht mehr an dieser beteiligt (Rekurs und 
Beschwerde vom 3.12.2021, Eingabe vom 23.4.2022, Vorakten StRK 
[act. 4A] pag. 2, 114 f.). Da die Unternehmung heute seiner Tochter als 
(Allein-)Aktionärin gehört, handelt es sich bei ihm um eine nahestehende 
Person im Sinn der Rechtsprechung zur Dreieckstheorie (angefochtene Ent-
scheide E. 5.3, vgl. auch Stellungnahme StV vom 6.4.2022, Buchprüfung 
vom 9.2.2017, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 34, 40, 51). Allerdings hat der 
Beschwerdeführer die Leitung der Unternehmung nie abgegeben, sondern 
führt die Gesellschaft nach wie vor allein; er ist deren Verwaltungsratspräsi-
dent und einziges Geschäftsleitungsmitglied (vgl. vorne E. 3.1), wobei er für 
das Rechnungswesen der B.________ AG ebenfalls allein zuständig ist. Es 
gibt keine anderen Angestellten der Unternehmung mit Zeichnungsberechti-
gung, und selbst die Tochter des Beschwerdeführers als Inhaberin verfügt 
über keinerlei direkten Einfluss auf die Gesellschaft. Sie hatte denn auch we-
der mit der schriftlich vereinbarten Darlehensgewährung noch mit den regel-
mässigen Erhöhungen der Darlehenssumme etwas zu tun: Den Vertrag vom 
12. Dezember 2013 hat der Beschwerdeführer gleichzeitig für sich selber 
und für die B.________ AG unterzeichnet (sog. Selbstkontrahierung; Vorak-
ten StRK [act. 4A] pag. 93); die fortschreitende Erhöhung des Negativsaldos 
seines Kontokorrents untersteht ebenfalls der alleinigen Kontrolle des Be-
schwerdeführers. Hinzu kommt, dass offenbar der gesamte Zahlungsverkehr 
der B.________ AG über das Kontokorrent des Beschwerdeführers abgewi-
ckelt wird (Buchprüfung vom 9.2.2017, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 42, 45). 
Ferner wurden die Jahresrechnungen der B.________ AG für die Jahre 2013 
bis 2019 allesamt einzig durch den Beschwerdeführer unterzeichnet (Vorak-
ten StRK [act. 4A] pag. 5 ff., 63 ff.). Schliesslich stimmt die auf der Webseite 
angegebene Kontaktadresse der B.________ AG (einsehbar unter 
<www.B.________.ch>, Rubrik «Kontakt») mit der privaten Wohnadresse 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.02.2025, Nrn. 100.2023.188/
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des Beschwerdeführers überein …). Demgegenüber war und ist die (Allein-
)Aktionärin der B.________ AG nicht zeichnungsberechtigt und erhielt von 
dieser im Jahr 2019 weder Lohnzahlungen noch eine Dividende (Steuerer-
klärung B.________ AG vom 30.12.2020, Jahresrechnung 2019, Vorakten 
StRK [act. 4A] pag. 48, 51, 54). In den Akten finden sich keinerlei Hinweise, 
dass sie in irgendeiner Weise in die Geschäftstätigkeit involviert wäre. 

5.3 In Anbetracht der umfassenden Entscheidkompetenzen des Be-
schwerdeführers und der Fülle der durch ihn allein wahrgenommenen Auf-
gaben einerseits und die gänzlich passive Rolle seiner Tochter als Inhaberin 
der Gesellschaft andererseits kann als erstellt gelten, dass der Beschwerde-
führer die B.________ AG im Steuerjahr 2019 kontrolliert und beherrscht hat. 
Zu Recht hat die StRK bei diesen Gegebenheiten geschlossen, treibende 
Kraft hinter der Erhöhung des Darlehens sei der Beschwerdeführer gewe-
sen, der sich bereits das ursprüngliche Darlehen selber gewährte und als 
einziger von dessen Erhöhung profitierte; er hat denn auch die entsprechen-
den vorinstanzlichen Erwägungen nicht substanziiert bestritten. Mithin ist er-
stellt, dass der Beschwerdeführer seine Machtposition in der Gesellschaft 
missbraucht hat, um sich von der B.________ AG geldwerte Leistungen aus-
richten zu lassen. Die Erhöhung des simulierten Darlehens ist einzig auf-
grund seiner Stellung in der Gesellschaft möglich gewesen und ohne Wissen 
und Willen der Inhaberin erfolgt. Von einer Aufrechnung der geldwerten Leis-
tung bei der Tochter des Beschwerdeführers in Anwendung der Dreiecksthe-
orie ist unter diesen Umständen abzusehen. Vielmehr ist mit der Vorinstanz 
die geldwerte Leistung von insgesamt Fr. 124'000.-- einkommenssteuerlich 
gestützt auf Art. 19 Abs. 1 StG bzw. 16 Abs. 1 DBG direkt beim Beschwer-
deführer zu erfassen. Damit kann offenbleiben, ob dieser allenfalls entgegen 
seiner Behauptung selber (noch) an der B.________ AG beteiligt ist und ihm 
deshalb die von der B.________ AG gewährten geldwerten Vorteile als Be-
teiligungsinhaber zugerechnet werden könnten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.02.2025, Nrn. 100.2023.188/
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6.

Am Rand beanstandet der Beschwerdeführer schliesslich, dass ihm die 
StRK – in Abweisung seines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. 
Art. 111 ff. VRPG) – Verfahrenskosten auferlegt hat. 

6.1 Voraussetzung für die Gewährung von unentgeltlicher Rechtspflege 
ist insbesondere, dass die betroffene Partei nicht über die erforderlichen 
finanziellen Mittel verfügt (Art. 111 Abs. 1 VRPG). Die StRK hat diesbezüg-
lich erwogen, der Beschwerdeführer sei seinen Mitwirkungspflichten in Be-
zug auf die Offenlegung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse nur ungenü-
gend nachgekommen; weiter seien verschiedene der geltend gemachten 
Aufwendungen unbelegt geblieben und deshalb nicht zu berücksichtigen. 
Sie hat in der Folge einen monatlichen Überschuss des Beschwerdeführers 
in der Höhe von Fr. 960.-- errechnet, der es diesem ohne weiteres ermögli-
che, die reduzierte Gebühr von Fr. 400.-- zu bezahlen (angefochtene Ent-
scheide E. 7.3).

6.2 Der Beschwerdeführer macht vor Verwaltungsgericht zwar geltend, 
nicht über genügend Mittel für die Bezahlung der ihm auferlegten Verfah-
renskosten zu verfügen. Seine Vorbringen beschränken sich jedoch auf die 
entsprechende Behauptung. Mit den einschlägigen Erwägungen der 
Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander. 
Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz eine Prozessar-
mut des Beschwerdeführers zu Unrecht verneint oder Art. 111 ff. VRPG in 
anderer Hinsicht rechtsfehlerhaft angewandt haben könnte. 

7.

7.1 Nach dem Gesagten erweisen sich die Beschwerden als offensicht-
lich unbegründet und sind abzuweisen. Das Verwaltungsgericht beurteilt sol-
che Rechtsmittel in Zweierbesetzung (Art. 56 Abs. 3 des Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]). 

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7.2 Bei diesem Ausgang der Verfahren wird der Beschwerdeführer kos-
tenpflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 144 Abs. 1 DBG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG 
i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensge-
setz, VwVG; SR 172.021]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2019 wird 
abgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2019 wird abgewie-
sen.

3. Die Kosten der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von insgesamt Fr. 2'500.--, werden dem Beschwerde-
führer auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- 
entnommen. Der Restbetrag von Fr. 1'500.-- wird dem Beschwerdeführer 
nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. 

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern
- Steuerrekurskommission des Kantons Bern 
- Eidgenössische Steuerverwaltung

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.