# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae0c6587-1f32-562b-b95c-404a9bd8df5b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2005-11-28
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 28.11.2005 BV.2005.27
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BV-2005-27_2005-11-28.pdf

## Full Text

Entscheid vom 28. November 2005 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Tito Ponti,  
Gerichtsschreiberin Petra Williner 

   
Parteien  A. AG,  

vertreten durch Advokat Felix H. Thomann,  
 

Beschwerdeführerin 
 

 gegen 
   

SWISSMEDIC, Schweizerisches Heilmittelinstitut,  
 

Beschwerdegegnerin 
 
 

Vorinstanz  EIDGENÖSSISCHES DEPARTEMENT DES IN-
NERN 
 
 

Gegenstand  Beschwerde gegen ein Auskunftsbegehren  
(Art. 27 i.V.m. Art. 40 VStrR)  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BV.2005.27 
 
 
 

 

 

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Sachverhalt: 
 

A. Am 13. Februar 2004 eröffnete die Swissmedic, Schweizerisches Heilmit-
telinstitut (nachfolgend „Swissmedic“) ein Verwaltungsstrafverfahren gegen 
B. (nachfolgend „B.“) und C. (nachfolgend „C.“), CEO und Product Manager 
OTC der A. AG (nachfolgend „A.“), wegen Verdachts der Widerhandlung 
gegen das Heilmittelgesetz (act. 6.1, S. 7 ff.). Mit Verfügung vom 
18. Februar 2004 forderte die Swissmedic B. und C. bzw. die A. AG auf, 
verschiedene Auskünfte zu erteilen und Dokumente einzureichen, insbe-
sondere eine Zusammenstellung der einzelnen mit den Präparaten D. bzw. 
E. belieferten Kundinnen und Kunden, unter Beilage der jeweiligen Rech-
nungskopie (act. 6.1, S. 11 ff.). Diese Verfügung blieb unangefochten, und 
die Adressaten kamen ihr diesbezüglich am 17. März 2004 insofern nach, 
als dass sie eine Zusammenstellung der für die Präparate tatsächlich ge-
währten Spezialkonditionen unter Abdeckung bzw. Weglassung der Kun-
dennamen mit einer Beispielfaktura einreichten (act. 6.1, S. 27 ff.). Mit Ver-
fügung vom 13. Juli 2004 forderte die Swissmedic B. und C. bzw. die A. AG 
deshalb unter anderem auf, eine Zusammenstellung der obgenannten Lie-
ferungen und Rechnungen unter Angabe der Kundennamen einzureichen 
(act. 6.1, S. 47 f.).  

 
 
B. Gegen diese Verfügung führte die A. AG mit Eingabe vom 19. Juli 2004 

Beschwerde beim Eidgenössischen Departement des Innern (nachfolgend 
„EDI“) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben, soweit sie die Offen-
legung der Namen der Kunden der A. AG anordne (act. 1, S. 5, act. 1.1, 
S. 2 f.). Das EDI wies die Beschwerde mit Entscheid vom 27. Juni 2005 ab 
(act. 1.1). 

 
 
C. Mit Eingabe vom 1. Juli 2005 gelangt die A. AG gegen diesen Entscheid an 

die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts und verlangt bezüglich 
der Offenlegung der Kundennamen dessen Aufhebung bzw. die entspre-
chende Aufhebung der Verfügung der Swissmedic vom 13. Juli 2005 
(recte: 13. Juli 2004), unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Eventuali-
ter sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen. Zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen 
(act. 1).  

Nach Durchführung des Schriftenwechsels betreffend das letztere Begeh-
ren (act. 5 und 6) wurde die am 4. Juli 2005 vorläufig gewährte aufschie-

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bende Wirkung (act. 2) am 19. Juli 2005 für die Dauer des Beschwerdever-
fahrens erteilt (act. 8).  
 
In der Sache selber verlangt die Swissmedic mit Beschwerdeantwort vom 
29. Juli 2005 die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (act. 10). 
 
Das EDI schliesst mit Stellungnahme vom 9. August 2005 ebenfalls auf 
kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (act. 11). 
 
Mit Replik vom 15. September 2005 hält die A. AG an ihren Rechtsbegeh-
ren vollumfänglich fest (act. 15). Diese Eingabe wurde der Swissmedic und 
dem EDI am 16. September 2005 zur Kenntnis gebracht (act. 16 und 17). 
 
Auf die Ausführungen der Parteien und der Vorinstanz sowie die einge-
reichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen 
eingegangen. 
 
 
 
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1.  
1.1 Gegen einen im Sinne von Art. 27 Abs. 4 i.V.m. Abs. 1 VStrR ergangenen 

Beschwerdeentscheid kann bei der Beschwerdekammer des Bundesstraf-
gerichts Beschwerde geführt werden (Art. 27 Abs. 3 VStrR). Zur Beschwer-
de berechtigt ist, wer durch den Beschwerdeentscheid berührt ist und ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung hat (Art. 28 
Abs. 1 VStrR). Die Beschwerde ist innert drei Tagen, nachdem dem Be-
schwerdeführer der Beschwerdeentscheid eröffnet worden ist, bei der zu-
ständigen Behörde schriftlich mit Antrag und kurzer Begründung einzurei-
chen (Art. 28 Abs. 3 VStrR).  

 
1.2 Der angefochtene Beschwerdeentscheid datiert vom 27. Juni 2005 und 

ging tags darauf beim Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ein. Mit 
Postaufgabe der begründeten Beschwerde am 1. Juli 2005 an die Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts – mithin an die zuständige Be-
hörde – ist die dreitägige Beschwerdefrist gewahrt (act. 1 und 1.1). Als 
Adressatin ist die Beschwerdeführerin überdies durch den angefochtenen 
Entscheid im obgenannten Sinne beschwert und damit zur Beschwerde le-
gitimiert. Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten.  

 

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1.3 Während mit der Beschwerde gegen Zwangsmassnahmen (Art. 26 VStrR) 
auch die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 
Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 28 
Abs. 2 VStrR), ist die Beschwerde gegen gestützt auf Art. 27 VStrR ergan-
gene Beschwerdeentscheide nur wegen Verletzung von Bundesrecht, ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, möglich 
(Art. 27 Abs. 3 VStrR). Soweit sich die Beschwerdeführerin daher gegen 
tatsächliche Feststellungen des angefochtenen Entscheids wendet, ist dar-
auf nicht einzutreten (BGE 119 Ib 12, 14 f. E. 1b). 

 
 

2.  
2.1 Zur Eröffnung eines Strafverfahrens – worunter selbstverständlich auch ein 

Verwaltungsstrafverfahren fällt – bedarf es eines hinreichenden Tatver-
dachts (vgl. BGE 120 IV 226, 237 f. E. 4b; HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, 
Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, S. 178 N. 4). Hier-
für ist keine hohe Wahrscheinlichkeit einer Bestrafung erforderlich; vielmehr 
genügt es, wenn nicht bloss eine unbestimmte Möglichkeit für ein strafba-
res Verhalten gegeben ist, sondern konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen. 
Eine Untersuchung ist demnach immer dann zu eröffnen, wenn aufgrund 
einer vorläufigen Beurteilung der Indizienlage ein strafbares Verhalten nicht 
ausgeschlossen werden kann (vgl. OBERHOLZER, Grundzüge des Strafpro-
zessrechts, 2. Aufl., Bern 2005, N. 1336).  

 
Gemäss des hier massgebenden Art. 33 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
15. Dezember 2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte (Heilmittelge-
setz, HMG; SR 812.21) dürfen Personen, die Arzneimittel verschreiben     
oder abgeben, und Organisationen, die solche Personen beschäftigen, für 
die Verschreibung oder die Abgabe eines Arzneimittels geldwerte Vorteile 
weder gewährt noch angeboten noch versprochen werden. Zulässig sind 
laut Abs. 3 desselben Artikels jedoch geldwerte Vorteile von bescheidenem 
Wert, die für die medizinische oder pharmazeutische Praxis von Belang 
sind, sowie handelsübliche und betriebswirtschaftlich gerechtfertigte Rabat-
te, die sich direkt auf den Preis auswirken. Bei Widerhandlung gegen diese 
Bestimmungen liegt eine Übertretung im Sinne von Art. 87 Abs. 1 lit. b 
HMG vor, die gemäss Art. 90 Abs. 1 HMG von der Beschwerdegegnerin zu 
verfolgen ist. 
 

2.2 Den umfangreichen Akten kann unter anderem ein Fax-Bestellformular der 
Beschwerdeführerin entnommen werden, in welchem für die in Frage ste-
henden Präparate D. und E. eine „Spezialaktion bis 12. September 2003“ 
ausgekündet wird. Es werden „Konditionen 7/5“ und „Konditionen 4/3" offe-

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riert, was offenbar bedeuten soll, der Kunde bezahle fünfmal bzw. dreimal 
den Grossistenpreis und könne dafür siebenmal bzw. viermal den Patien-
tenpreis bzw. Detailpreis realisieren. Auf dem Bestellformular wird dieser 
für den Abnehmer durch den Mengenrabatt erzielbare Gewinn genau aus-
gerechnet, ohne aber den gewährten Rabatt im Patientenpreis zu berück-
sichtigen (act. 6.1, S. 1 und 3). Allein schon angesichts dieses Bestellfor-
mulars besteht der hinreichende Verdacht, dass die Beschwerdeführerin 
den Abnehmern mit dieser Spezialaktion in unzulässiger Weise geldwerte 
Vorteile angeboten bzw. versprochen und mithin gegen das Heilmittelge-
setz verstossen hat. Die Beschwerdegegnerin hat folglich zu Recht am 
13. Februar 2004 ein Verwaltungsstrafverfahren gegen B. und C. als ver-
antwortliche Personen der Beschwerdeführerin eingeleitet. Ob und inwie-
fern sich dieser Tatverdacht bestätigt, wird sich im Verlaufe des Verfahrens 
zeigen. 
 

 
3.  
3.1 Das Untersuchungsverfahren dient vor allem dazu, durch Prozesshandlun-

gen verschiedenster Art den Sachverhalt in rechtlicher und tatsächlicher 
Hinsicht abzuklären (vgl. HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., S. 391 N. 2 
und S. 376 N. 8). Dabei hat die untersuchende Behörde das Verhältnis-
mässigkeitsprinzip als Grundsatz staatlichen Handelns zu beachten (Art. 5 
Abs. 2 BV), wonach eine Untersuchungshandlung für die Erreichung des 
Untersuchungsziels notwendig und geeignet sein muss. Kann dieses Ziel 
durch Massnahmen verschiedener Härte erreicht werden, so ist nach 
Massgabe des Subsidiaritätsprinzips zumindest vorerst die mildere Mass-
nahme zu wählen. Beim Einsatz der Untersuchungmassnahmen muss      
überdies zwischen dem angestrebten Ziel und dem Eingriff in die Interes-
sen des Betroffenen ein vernünftiges Verhältnis bestehen (Verhältnismäs-
sigkeit im engeren Sinne; vgl. SCHMID, Strafprozessrecht, 4. Aufl., Zürich 
2004, N. 686; vgl. HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., S. 325 N. 8 ff.).  

 
3.2 Im Rahmen des vorliegenden Untersuchungsverfahrens ist unzweifelhaft 

rechtserheblich, ob es sich bei den Abnehmern um Personen im Sinne von 
Art. 33 HMG handelt. Allein schon unter diesem Gesichtspunkt und ohne 
zusätzlich auf das selbstverständlich ebenfalls legitime Interesse der Straf-
verfolgungsbehörden an allfälligen weiteren Straftaten oder -tätern in die-
sem Zusammenhang einzugehen, ist die namentliche Kenntnis der Ab-
nehmer für das vorliegende Verfahren notwendig. 

 
Zur Erlangung der streitigen Kundennamen erscheinen mehrere der ge-
setzlich vorgesehenen Untersuchungsmassnahmen geeignet. Insbesonde-

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re bieten sich sowohl eine Durchsuchung als auch eine Beschlagnahme 
von Papieren im Sinne von Art. 45 ff. VStrR an. In Berücksichtigung des 
Subsidiaritätsprinzips hat die Beschwerdegegnerin jedoch – zumindest 
vorerst – keine Zwangsmassnahme im vorstehenden Sinne angeordnet, 
sondern die mildere und für die vorliegende Situation ebenfalls geeignete 
Eingriffsform des Auskunftsbegehrens im Sinne von Art. 40 VStrR gewählt.  
 
Im Übrigen wiegt das Interesse der Öffentlichkeit an der Durchsetzung des 
Strafanspruchs schwerer als das Interesse der Beschwerdeführerin an der 
Geheimhaltung der Kundennamen. Dies insbesondere vor dem Hinter-
grund, als dass die Beschwerdegegnerin dem Amtsgeheimnis untersteht 
und die Beschwerdeführerin ihrerseits weder das Amts- noch das Berufs-
geheimnis anrufen kann. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuwei-
sen, dass sogar das im Vergleich zu den geltend gemachten Geschäftsge-
heimnissen ungleich schwerer wiegende Bankgeheimnis hinter dem Straf-
verfolgungsinteresse zurückzustehen hat (vgl. BGE 119 IV 175, 177 f. 
E. 3).  

 
Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Bekanntgabe der Kun-
denamen sei insofern unverhältnismässig, als dass bereits heute feststehe, 
ein strafbares Verhalten sei mangels Weitergabepflicht der gewährten Ra-
batte ausgeschlossen, ist sie nicht zu hören. Im Rahmen des Untersu-
chungsverfahrens geht es nicht darum, über die Auslegung und Anwen-
dung des materiellen Rechts zu debattieren oder gar die rechtliche Würdi-
gung des Sachverhalts vorweg zu nehmen. Vielmehr dient die Untersu-
chung der Abklärung des tatsächlich und rechtlich erheblichen Sachver-
halts, wobei der Entscheid, welche Informationen für ein Verfahren relevant 
und auf welche Weise diese zu erheben sind, der Untersuchungsbehörde 
zusteht (vgl. BGE 119 IV 175, 177 f. E. 3). Es wird alsdann Aufgabe des 
Sachrichters sein zu bestimmen, ob aufgrund des erhobenen Sachverhalts 
ein bestimmter Tatbestand erfüllt ist oder nicht. 
 
Damit ist das angefochtene Auskunftsbegehren für das Erreichen des an-
gestrebten Untersuchungsziels nicht nur notwendig und geeignet, sondern 
auch verhältnismässig im engeren Sinn. Demnach erweist sich die Be-
schwerde als unbegründet und ist folglich abzuweisen. 

 
 
4.  
4.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die Kos-

ten desselben zu tragen (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 245 BStP und 
Art. 156 Abs. 1 OG). In Berücksichtigung des Entscheids über die Gewäh-

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rung der aufschiebenden Wirkung vom 19. Juli 2005 ist die Gerichtsgebühr 
auf Fr. 2’000.-- anzusetzen (Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 
über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32). 
Da entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin keine Gründe für 
eine Reduktion der Gerichtsgebühr bestehen – schliesslich stellen sich zu-
mindest in diesem Beschwerdeverfahren wie aufgezeigt keine ungewöhnli-
chen Rechtsfragen – wird diese der Beschwerdeführerin, unter Anrechnung 
des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 500.--, auferlegt. 

 
4.2 Aufgrund des Verfahrensausgangs wird keine Parteientschädigung ausge-

richtet (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 245 BStP und Art. 159 Abs. 1 und 
2 OG). 

 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
 
2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt, unter Anrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 500.--. 
 

3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 
 
 

Bellinzona, 29. November 2005 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Der Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Advokat Felix H. Thomann 

- Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut 

- Eidgenössisches Departement des Innern 

 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

 
Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.