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**Case Identifier:** cedfc3f1-59e1-57ac-a1dc-9af24faad778
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-11-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.11.2009 UV 2008/81
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-81_2009-11-09.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/81

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 27.04.2020

Entscheiddatum: 09.11.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 09.11.2009
Art. 6, 10, 16 UVG: HWS-Distorsion infolge Auffahrunfalls mit typischem 
Beschwerdebild und ohne organisch objektivierbares Substrat (bei zuvor 
stummem Vorzustand). Adäquanzprüfung nach BGE 134 V 109: Adäquanz 
verneint bei höchstens zweierfüllten Adäquanzkriterien, beide nicht in 
besonders ausgeprägter oder auffallender Weise (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. November 2009, UV 
2008/81).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner 

und Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 9. November 2009

in Sachen

G.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Regula Schmid, Engelgasse 2, 9004 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a G.___, geboren 1964, war (und ist) als Screen Communicator bei der Firma A.___ 

angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) 

obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (UV-act. 1). Am 15. März 2007 

wurde sie bei einem Auffahrunfall (Heckkollision) verletzt und erlitt ein kranio-zervikales 

Beschleunigungstrauma (UV-act. 1 bis 5). Unmittelbar nach der Kollision wurde ihr 

übel, Nackenschmerzen traten nach ca. drei Stunden, Kopfschmerzen und Schwindel 

sowie ein Kribbeln in den Armen und Schmerzen in der Lendenwirbelsäule nach zehn 

bis zwölf Stunden auf, weshalb sie am Folgetag ihren Hausarzt, Dr. med. B.___, 

Praktischer Arzt, aufsuchte (UV-act. 5 f.). Dieser verordnete ihr Analgetika, NSAR, 

lokale Wärmeapplikation und später aktive Physiotherapie und schrieb sie zunächst 

100%, ab 26. März 2007 70%, ab 16. April 2007 50%, ab 7. Mai 2007 40% und ab 

18. Juni 2007 30% arbeitsunfähig (UV-act. 2, 6 bis 8, 11, 18 und 24). An 

behandlungsbedürftigen Beschwerden vor dem Unfall hatte der Hausarzt eine Migräne 

vor ca. 10 Jahren, Nackenbeschwerden vor ca. 3 Jahren sowie eine Skoliose erwähnt 

(UV-act. 6). Ab 15. Mai 2007 hatte Dr. B.___ die Versicherte neben der Physiotherapie 

zusätzlich mit Akupunktur behandelt, ab 31. Mai 2007 kam Neuraltherapie dazu, die ab 

28. Juli 2007 durch manuelle Therapie des Hausarztes ersetzt wurde (UV-act. 11 und 

act. G 1.2 bzw. Beilage 2 zur Beschwerde). Im Zeugnis vom 29. Mai 2007 hatte er als 

Beschwerden Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, ein Kribbeln beider Arme, 

occipitale Kopfschmerzen, Ohrenrauschen rechts sowie Schonhaltung der 

Halswirbelsäule angegeben und eine endgradige Einschränkung bei Anteflexion der 

Halswirbelsäule sowie Retroflexion und grob neurologische Unauffälligkeit festgehalten 

(UV-act. 13). Am 27. Juni 2007 wurde die Versicherte durch Dr. med. C.___, Facharzt 

FMH für Neurologie, neurologisch untersucht (UV-act. 27). Dieser stellte fest, dass 

noch tendomyotisch bedingte Nacken-Schulterschmerzen mit konsekutiven 

Kopfschmerzen, eine raschere Ermüdbarkeit und leichte Konzentrationsstörungen 

persistierten. Die leichten Parästhesien des Kleinfingers und der ulnaren Hand 

entsprächen wohl einem Thoracic outlet-Syndrom. Hinweise für ein zervikoradikuläres 

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Geschehen fänden sich nicht. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von 70 auf 80% ab 

2. Juli 2007 führte zu vermehrten Beschwerden und wurde daher ab 4. Juli 2007 wieder 

rückgängig gemacht (UV-act. 29 und 33). Das unfallanalytische Gutachten der 

Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung vom 20. September 2007 ermittelte eine 

kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) des Personenwagens der 

Versicherten zwischen 7,8 und 11,9 km/h (UV-act. 43). Nach dreiwöchigen Ferien 

steigerte die Versicherte ihr Arbeitspensum ab 19. September 2007 erneut auf 80%, 

musste es aber wegen vermehrten Beschwerden ab 8. Oktober 2007 wieder auf 70% 

reduzieren (UV-act. 48, 54 f. und 60). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen, 

insbesondere Taggelder und Heilungskosten.

A.b Am 9. Januar 2008 fand durch Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, 

Sportmedizin und Phlebologie, eine kreisärztliche Untersuchung der Versicherten statt. 

Er beschrieb klinisch fassbare gesundheitliche Beeinträchtigungen der Versicherten 

ohne organisches Substrat im Sinn einer strukturellen Veränderung und behielt für eine 

definitive Beurteilung eine ohrenärztliche Abklärung, Röntgenaufnahmen sowie die 

Detailkenntnisse zur vorbestehenden Wirbelsäulenerkrankung vor (UV-act. 88). Die 

Röntgenaufnahmen vom 9. Januar 2008 am Radiodiagnostischen Institut Winterthur 

ergaben eine Streckhaltung bzw. diskrete Kyphosierung der kranialen HWS-Hälfte, im 

Übrigen normale Aufnahmen. Die gleichenorts durchgeführte Funktionsstudie zeigte 

eine diskrete Einschränkung der Segmentbeweglichkeit C6/C7 bei im Übrigen jedoch 

normalen Befundverhältnissen, insbesondere ohne Nachweis einer posttraumatischen 

Gefügelockerung (UV-act. 91). Im Bericht von Dr. D.___, Chiropraktiker, vom 22. Januar 

2003, der die Versicherte rund vier Jahre vor dem Unfall behandelt hatte, war ein 

transversocostales Schmerzsyndrom links Th4 - Th6, eine Cervikalgie sowie ein ISG-

Syndrom rechts diagnostiziert worden. Die Therapiemassnahmen waren nach acht 

Sitzungen abgebrochen worden, wobei ursprünglich eigentlich ein Therapieunterbruch 

mit Beobachtung des kurzzeitigen Verlaufs geplant gewesen war (UV-act. 93). Dr. med. 

E.___, Facharzt FMH für Oto-Rhino-Laryngologie, äusserte im Bericht vom 4. März 

2008 begründet den Verdacht auf eine leichte Otosklerose rechts. Er hielt fest, für eine 

kausale Verknüpfung des Tinnitus mit dem Unfall spreche lediglich das zeitliche 

Auftreten desselben im Rahmen des Unfallgeschehens (UV-act. 101). Das Schädel-

MRI, das er zum Ausschluss einer posttraumatischen arteriovenösen Fistel anfertigen 

liess, zeigte insbesondere im Kleinhirnbrückenwinkel und im Felsenbein unauffällige 

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Verhältnisse (UV-act. 101). Aufgrund dieser Abklärungsergebnisse hielt Kreisarzt 

Dr. C.___ am 25. März 2008 fest, dass keine somatischen Unfallfolgen vorlägen, durch 

eine entsprechende Behandlung nicht mit einer wesentlichen Verbesserung des 

Gesundheitszustands mehr zu rechnen sei und keine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit 

ausgewiesen sei (UV-act. 103).

A.c Im Sinn des rechtlichen Gehörs wurde der Versicherten und ihrer Arbeitgeberin am 

17. April 2008 zur Kenntnis gebracht, dass mangels adäquater Unfallfolgen sämtliche 

Leistungen per 28. April 2008 eingestellt würden (UV-act. 105 f.). Mit Verfügung vom 

21. April 2008 hielt die Suva die Leistungseinstellung sowie den fehlenden Anspruch 

auf weitere Geldleistungen wie Invalidenrente und/oder Integritätsentschädigung 

schriftlich fest und entzog einer allfälligen Einsprache die aufschiebende Wirkung (UV-

act. 107). Dagegen erhob Rechtsanwältin R. Schmid im Auftrag der Versicherten am 

9. Mai 2008 Einsprache (UV-act. 118). Mit Zwischenentscheid vom 14. Juli 2008 wies 

die Suva das Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und mit 

Entscheid vom 17. Juli 2008 die Einsprache ab (UV-act. 124 f.).

B.        

B.a   Dagegen richtet sich die Beschwerde vom 18. August 2008 mit den Anträgen, der 

Einspracheentscheid vom 17. Juli 2008 und die Verfügung vom 21. April 2008 seien 

aufzuheben, der Beschwerdeführerin sei eine UVG-Rente von 20% zuzusprechen, 

eventuell sei die Angelegenheit zur Vornahme der nötigen medizinischen Abklärungen 

an die Suva Winterthur zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur 

Begründung lässt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen anführen, die 

medizinischen Unterlagen seien zu dürftig, um eine Leistungseinstellung zu begründen. 

Verschiedene Adäquanzkriterien seien erfüllt, weshalb die Adäquanz zu Unrecht 

verneint worden sei.

B.b   Auf Begehren der Suva ist das Verfahren am 23. September 2008 bis zum 

Vorliegen des MEDAS-Gutachtens, das die Invalidenversicherung (IV) in Auftrag 

gegeben hatte, sistiert worden. Am 11. November 2008 ist die Sistierung aufgehoben 

worden.

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B.c   Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2008 beantragt die Suva die 

Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Da für die Zeit nach dem 

28. April 2008 weder Heilkosten- noch Taggeldleistungen verlangt würden, sei der 

Einspracheentscheid diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen. Eine Rente sei nicht 

Gegenstand des Einspracheverfahrens gewesen; diesbezüglich könne auf die 

Beschwerde nicht eingetreten werden. Vorsorglich für den Fall, dass das Gericht zum 

Schluss gelangen sollte, mit der Beschwerde werde die Einstellung der Heilkosten- und 

Taggeldleistungen per 28. April 2008 angefochten, wird ausgeführt, es habe kein 

unfallkausales organisches Korrelat objektiviert werden können. Die Prüfung der 

Adäquanz nach BGE 117 V 359 / 134 V 109 ergebe, dass eine solche offensichtlich 

fehle. Es sei entgegen den Ausführungen im Einspracheentscheid aufgrund der 

kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung von einem leichten Unfall auszugehen, 

weshalb die adäquate Unfallkausalität zum vornherein zu verneinen sei. Auch wenn der 

Unfall als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Fällen qualifiziert 

würde, sei die Adäquanz zu verneinen, da kein einziges Adäquanzkriterium erfüllt sei.

B.d   Mit Replik vom 15. Januar 2009 lässt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen 

festhalten und betonen, weitere Taggelder seien sehr wohl Prozessthema. Ihre 

gesundheitlichen Einschränkungen würden im MEDAS-Gutachten bestätigt und die 

Verfügung der Suva nach medizinischen Kriterien klar als nicht nachvollziehbar erklärt. 

Das MEDAS-Gutachten halte zudem fest, dass rein somatisch gesehen ein Normalfall 

vorliege (keine relevanten degenerativen Veränderungen, keine Vorschädigungen, etc.). 

Durch das MEDAS-Gutachten seien alle medizinischen Zweifel ausgeräumt und es 

könne darauf abgestellt werden. Daher rechtfertige es sich, von der Rückweisung der 

Angelegenheit an die Vorinstanz abzusehen und ihr eine UVG-Rente von 20% ab 

28. April 2008 zuzusprechen. Da mehrere Adäquanzkriterien erfüllt seien, könne die 

Adäquanz nicht verneint werden. Über den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung 

sei nach Festlegung der Rente zu befinden, nachdem dieser zuvor von der 

Beschwerdegegnerin seriös abgeklärt worden sei.

B.e   In der Duplik vom 9. Februar 2009 betont die Beschwerdegegnerin nochmals die 

wesentlichen Punkte und hält an ihren Ausführungen in der Beschwerdeantwort fest.

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B.f    Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

weiteren Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen:

1.        

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe nicht genügend 

bewiesen, dass die Adäquanz weggefallen sei, obwohl sie für diese 

leistungsaufhebende Tatsache beweispflichtig sei. Wegen der Unfallfolgen sei sie 

weiterhin 20% arbeitsunfähig, weshalb ihr (bei gegebenem Kausalzusammenhang) bis 

auf Weiteres eine Rente von 20% zuzusprechen sei. Sie beantragt damit, dass die 

weitere Unfallkausalität ihrer Gesundheitsbeeinträchtigungen zu bejahen und ihr 

weitere Versicherungsleistungen zuzusprechen seien. Für die weiterhin bestehende 

Arbeitsunfähigkeit, die einer Erwerbsunfähigkeit gleichkomme, solle dies in Form einer 

Rente geschehen. Streitig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin zu 

Recht ihre Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 15. März 2007 eingestellt hat.

2.         

2.1    Die Beschwerdegegnerin hat im Einspracheentscheid vom 17. Juli 2008 die 

rechtlichen Grundlagen der Leistungspflicht des Unfallversicherers nach 

Distorsionsverletzungen der Halswirbelsäule bzw. kranio-zervikalen 

Beschleunigungstraumen zutreffend dargestellt (Erwägungen 2, 3, 6 und 7). Darauf 

kann verwiesen werden.

2.2    Unbestritten ist vorliegend der Zeitpunkt des Fallabschlusses bzw. der 

Adäquanzprüfung per 28. April 2008. Gemäss BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 114 hat der 

Versicherer die Heilbehandlung und das Taggeld nur solange zu gewähren, als von der 

Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands erwartet werden kann. Dieser Zeitpunkt war per 28. April 2008 

gegeben. Dies gesteht indirekt auch die Beschwerdeführerin zu, indem sie ab diesem 

Zeitpunkt ihren Anspruch auf eine Invalidenrente der Beschwerdegegnerin postuliert.

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2.3    Weder in den medizinischen Akten der Beschwerdegegnerin noch im MEDAS-

Gutachten vom 3. Oktober 2008 finden sich organisch objektiv ausgewiesene 

Unfallfolgen: Die Funktionsaufnahmen der Halswirbelsäule vom 9. Januar 2008 zeigen 

"eine diskrete Einschränkung der Segmentbeweglichkeit C6/C7 bei im Übrigen jedoch 

normalen Befundsverhältnissen, insbesondere ohne Nachweis einer posttraumatischen 

Gefügelockerung" (UV-act. 91). Die übrigen Röntgenaufnahmen vom gleichen Tag 

erbringen keinen Hinweis für eine posttraumatische Läsion bzw. für nennenswerte 

degenerative Veränderungen. Auch das Schädel-MRI vom 10. März 2008 zeigt 

unauffällige Verhältnisse (UV-act. 101). Dem MEDAS-Gutachten (act. G 9.1) können 

ebenfalls keine Belege für organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen entnommen 

werden. Nichts herleiten lässt sich auch aus den Bemerkungen der Gutachter am Ende 

von Seite 18: "Rein somatisch gesehen liegt ein Normalfall vor (keine relevanten 

degenerativen Schädigungen, keine Vorschädigungen etc.)." Diese Interpretation 

versteht das Gericht im Zusammenhang mit dem unfallanalytischen Gutachten und 

speziell der Kopfstellung der Beschwerdeführerin. Die Feststellung der Gutachter 

"Unfallrechtlich kann die erwähnte Verfügung der Suva nach medizinischen Kriterien 

nicht nachvollzogen werden, da, wie vorgängig ausführlich diskutiert, die Art und 

Lokalisation der geklagten Schmerzen inklusive Ausstrahlungen in den Kopf und in den 

rechten Arm objektiv nachgewiesen und provoziert werden können." steht weder im 

Widerspruch zu den Ausführungen der Beschwerdegegnerin noch werden vom Gericht 

klinisch ausgewiesene Gesundheitsbeeinträchtigungen der Beschwerdeführerin 

verneint. Unter dem Aspekt der Adäquanzprüfung sind solche jedoch nicht relevant, da 

es sich nicht um "reproduzierbare, von der untersuchenden Person und den Angaben 

der Versicherten unabhängige Abklärungsergebnisse handelt, die mit apparativen/

bildgebenden Verfahren erhoben werden können" (vgl. BGE 134 V 109 E. 9 Ingress 

S. 121 f.; SVR 2007 UV Nr. 25, 81 ff., E. 5.4 sowie Urteil des Bundesgerichts 

8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 6.1 mit weiteren Hinweisen).

2.4    Wenn, wie nachfolgend darzustellen ist, der adäquate Kausalzusammenhang 

fehlt, muss die zusätzliche Leistungsvoraussetzung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs nicht näher geprüft werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

8C_154/2009 vom 5. Juni 2009 E. 4 und 8C_89/2008 vom 3. Oktober 2008 E. 5.3 mit 

Hinweisen). Unter dem

Aspekt des natürlichen Kausalzusammenhangs bedarf es daher weder einer 

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Auseinandersetzung mit den (medizinischen) Akten der Beschwerdegegnerin noch 

einer solchen mit dem MEDAS-Gutachten vom 3. Oktober 2008 (act. G 9.1).

2.5    Für die Adäquanzprüfung ist zunächst das Unfallereignis als solches zu 

beurteilen. Gemäss einschlägiger Rechtsprechung ist der Unfall vom 15. März 2007 als 

mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu qualifizieren (vgl. Urteile 

des Bundesgerichts 8C_262/2008 vom 11. Februar 2009 und 8C_655/2008 vom 

9. Oktober 2008 je mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin irrt, wenn sie in der 

Beschwerdeantwort in Abweichung von den Ausführungen im Einspracheentscheid 

und mit Hinweis auf das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 206/06 

vom 17. Juli 2006 von einem leichten Unfall ausgehen will: Die Unfallschwere ist nach 

der Rechtsprechung ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf zu beurteilen. 

Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug werden dabei regelmässig in die 

Kategorie der mittelschweren Ereignisse im Grenzbereich zu den leichten Unfällen 

eingereiht (vgl. RKUV 2005 U 549 236 ff. E. 5.1.2 mit Hinweisen). Eine unfallanalytische 

(oder biomechanische) Analyse vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur 

Schwere des Unfallereignisses zu liefern (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2008 

vom 20. August 2008 E. 7.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin stand mit ihrem 

Fahrzeug am 15. März 2007 still und wartete, bis der Personenwagen vor ihr 

abgebogen war. Dies bemerkte der nachfolgende Fahrzeuglenker zu spät, konnte nicht 

mehr rechtzeitig bremsen und fuhr ins Heck der Beschwerdeführerin (UV-act. 11). Das 

unfallanalytische Gutachten der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung vom 

20. September 2007 ermittelte eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung 

(Delta-v) des Personenwagens der Versicherten zwischen 7,8 und 11,9 km/h (UV-act. 

43). Diese Umstände rechtfertigen nicht, von einem leichten Unfall auszugehen, da 

keine besonderen Verhältnisse - wie Fahren mit niedriger Geschwindigkeit in einem 

stockenden Verkehrsstau im Stadtverkehr etc. - vorliegen (vgl. Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 228/05 vom 16. März 2006). Die Folgen 

dieses mittleren Unfalls an der Grenze zu den leichten gelten somit dann als adäquat 

kausal, wenn die zusätzlichen Kriterien, die die Rechtssprechung für die 

Gesamtwürdigung aufgestellt hat, in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind 

oder ein einzelnes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist (BGE 134 V 

109, E. 10 S. 126 ff.).

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2.6    In den Rechtsschriften stehen die Adäquanzkriterien besonders dramatische 

Begleitumstände, Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, ärztliche 

Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert sowie schwieriger 

Heilverlauf und erhebliche Komplikationen nicht zur Diskussion. Die Akten enthalten 

auch keinerlei Hinweis, wonach eines dieser vier Adäquanzkriterien erfüllt wäre. Deren 

Vorliegen kann daher ohne Weiteres verneint werden.

2.6.1           Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, sie habe sich als Folge 

des Unfalls vom 15. März 2007 einer fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen 

Behandlung unterziehen müssen. Vom Tag nach dem Unfall bis Ende Juli 2008 hätten 

32 Konsultationen bei Dr. B.___ stattgefunden, wobei verschiedene Therapien 

ausprobiert worden seien, so Akupunktur, homöopathische Akutbehandlung, 

Neuraltherapie, manuelle Therapie, orthomolekulare Schmerztherapie sowie manuelle 

Therapie unter funktionell neurologischen Gesichtspunkten (act. G 1.2). Weiter sei sie 

im SWICA-Gesundheitszentrum in Wil physiotherapeutisch behandelt worden; vom 

Unfallzeitpunkt bis zur Beschwerde hätten 83 Behandlungen stattgefunden (act. G 1.3). 

Zusätzlich erhalte sie derzeit eine psychosomatische Energetik-Therapie und eine Drei-

Säulen-Therapie nach Kuklinski. - Bei der Adäquanzbeurteilung können nur ärztliche 

Behandlungen und Therapien berücksichtigt werden, die zwischen dem Unfall und dem 

Beurteilungszeitpunkt stattgefunden haben (vgl. SVR 2008 UV Nr. 21, 77 ff. 

[8C_402/2007] E. 5.2.3), wobei letzterer mit dem Zeitpunkt des Einspracheentscheids, 

also dem 17. Juli 2008, gleichzusetzen ist. Der letzte Arzttermin auf der Liste von 

Dr. B.___ ist daher nicht zu beachten. Es bestehen keine Hinweise, dass die Drei-

Säulen-Therapie nach Kuklinski vor dem Beurteilungszeitpunkt gestartet wurde, 

weshalb auch diese unbeachtet bleibt (vgl. UV-act. 105). Bei der orthomolekularen 

Therapie, die der Hausarzt der Beschwerdeführerin empfahl und mit ihr durchführte, 

handelt es sich lediglich um eine Nahrungsergänzung (UV-act. 61 und 67; vgl. auch 

http://www.feos.ch/? menu=untermenu-home&page=pages/home/om bzw. http://

www.orthomolekular.com). Sie ist eine alternativmedizinische Methode (vgl. http://

de.wikipedia.org/wiki/-Orthomolekulare_Medizin), während dem bei der 

psychosomatischen Energetik, die die Beschwerdeführerin bei F.___, Heilpraktiker 

NVS, auf eigene Rechnung besuchte, lediglich von einer komplementär-thera­

peutischen Anwendung gesprochen werden kann, die nicht einmal im 

Erfahrungsmedizinischen Register (EMR; http://www.emr.ch/index.las?s=d, Abfrage 

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vom 18. August 2009) verzeichnet ist. Für die Adäquanzbeurteilung ist diese 

komplementär-therapeutische Anwendung nicht relevant. Die (klassische) 

Physiotherapie wurde nach 19 Terminen bzw. gut zwei Serien ab Ende Oktober 2007 

durch medizinische Trainingstherapie (MTT) zur körperlichen Stärkung ergänzt (UV-act. 

54 und 67). Insgesamt wurden der Beschwerdeführerin fünf Behandlungsserien zu 

neun Physiotherapien verschrieben (UV-act. 22, 21, 47, 81 [90 für MTT] und 108). Sie 

gab denn auch bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. Januar 2008 an, sie erhalte 

einmal pro Woche Physiotherapie und gehe zweimal pro Woche zur medizinischen 

Trainingstherapie (UV-act. 88). Bei der Beurteilung der Behandlungen ist zu beachten, 

dass alle ambulant erfolgten. Die Beschwerdeführerin konnte die Termine (bei 

teilweiser Arbeitsunfähigkeit) auch problemlos ausserhalb der Arbeitszeiten legen. Die 

eigentlichen ärztlichen Behandlungen (v.a. Akupunktur und manuelle Therapie) fanden 

anfänglich wöchentlich, bald jedoch in grösseren Abständen statt (UV-act. 13, 61 und 

76 sowie act. G 1.2). Eine erhebliche Mehrbelastung der Beschwerdeführerin durch die 

ärztliche Behandlung der Unfallfolgen im Sinn der einschlägigen Rechtsprechung zu 

diesem neu formulierten Adäquanzkriterium ist darin nicht ersichtlich (vgl. BGE 134 V 

109 E. 10.2.3 S. 128, Urteile des Bundesgerichts 8C_52/2009 vom 16. Juni 2009 

E. 4.2.2, 8C_154/1009 vom 5. Juni 2009 E. 5.4, 8C-427/2008 vom 2. Juni 2009 E. 6.5 

sowie 8C_89/2008 vom 3. Oktober 2008 E. 8.3 mit Hinweisen). Das Kriterium der 

fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung kann insgesamt nicht als 

erfüllt beurteilt werden.

2.6.2           Das Adäquanzkriterium Arbeitsunfähigkeit wurde in BGE 134 V 109 mit 

erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen präzisiert (E. 10.2.7 

S. 129 f.). Die Beschwerdeführerin erreichte nach zehn Tagen voller Arbeitsunfähigkeit 

ab 26. März 2007 eine Arbeitsfähigkeit von 30%, ab 16. April 2007 von 50%, ab 7. Mai 

2007 von 60% und konnte bereits ab 18. Juni 2007 wieder zu 70% arbeiten (UV-act. 2, 

6 bis 8, 11, 18 und 24). Ausser den Versuchen vom 2. und 3. Juli 2007 und vom 

19. September bis 7. Oktober 2007, die Arbeitsfähigkeit auf 80% zu steigern, blieb 

diese bei 70% (UV-act. 29 und 33 sowie 48, 54 f. und 60). Laut Beschwerde vom 

18. August 2008 konnte sie die Arbeitsfähigkeit ab 2. Juni 2008 auf 75% und ab 7. Juli 

2008 auf 80% steigern. Ihrem Hinweis, während der Arbeitsunfähigkeit von 30% ab 

18. Juni 2007 habe die Leistungsfähigkeit gemäss detailliertem Zeugnis von Dr. B.___ 

vom 4. Mai 2008 (act. G 1.4) lediglich etwa 50% betragen, muss die 

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Beschwerdeführerin die wiederholten eigenen Bestätigungen sowie diejenigen ihrer 

Arbeitgeberin entgegenhalten lassen, während der eigentlichen Arbeitszeit habe sie die 

volle Arbeitsleistung erbracht (UV-act. 55, 66 und 106). Letztere widerlegen die 

Angaben des Hausarztes unmissverständlich. Anstrengungen der Beschwerdeführerin, 

ihre Arbeitsfähigkeit zu steigern sind durch die konkreten Steigerungen, die 

Arbeitsversuche vom Juli 2007 und September/Oktober 2007 sowie die Tatsache 

ausgewiesen, dass sie die Arbeitstätigkeit durch Ruhepausen unterbrach und dadurch 

schon bald längere Nettoarbeitszeiten und eine höhere Arbeitsfähigkeit erreichte (UV-

act. 11, 33 und 67). Ob bei der ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit von 20% im 

Beurteilungszeitpunkt auch von Erheblichkeit gesprochen werden kann, kann letztlich 

offen bleiben. Selbst wenn eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit bejaht würde, wäre 

dieses Adäquanzkriterium höchstens nicht besonders ausgeprägt erfüllt (vgl. Urteile 

des Bundesgerichts 8C_217/2008 vom 20. März 2009 E. 10.7 mit Hinweisen, 

8C_438/2008 vom 20. November 2008 E. 7.8 sowie 8C_33/2008 vom 20. August 

2008).

2.6.3           Die Beschwerdeführerin führt als drittes Adäquanzkriterium, das bei ihr 

erfüllt sei, erhebliche Beschwerden an, die sich in anhaltenden, zermürbenden 

Dauerschmerzen äussern würden. Sie listet in der Beschwerde zwölf Symptome bzw. 

Schmerzlokalisationen auf, die alle noch beständen und sie beeinträchtigten (S. 6 f.). 

Die Beschwerden nähmen während der Arbeit stetig zu. Nach der Arbeit müsse sie sich 

für etwa drei Stunden hinlegen. Die Energie für Haushaltarbeiten oder sonstige 

Freizeitaktivitäten würde fehlen. - Im Entscheid 134 V 109 hat das Bundesgericht 

dieses Adäquanzkriterium dahingehend präzisiert, dass nur erhebliche Beschwerden 

adäquanzrelevant sein können, die in der Zeit zwischen dem Unfall und dem 

Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehen würden (E. 10.2.4 S. 128). Dabei 

beurteilt sich die Erheblichkeit nach den glaubhaften Schmerzen und nach der 

Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im 

Lebensalltag erfährt. Erhebliche Beschwerden in der dargestellten Art, sind besonders 

durch die glaubhaften Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich der kreisärztlichen 

Untersuchung vom 9. Januar 2008 ausgewiesen (UV-act. 88) und werden durch ihre 

jeweiligen Statusberichte gegenüber der Beschwerdegegnerin bestätigt (UV-act. 11, 

33, 54 f., 67 und 105). Das Adäquanzkriterium der erheblichen Beschwerden ist 

demnach zu bejahen, rechtsprechungsgemäss jedoch höchstens in nicht ausgeprägter 

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Weise, denn es war der Beschwerdeführerin nicht nur möglich, gewisse Aktivitäten 

auszuüben, sondern sie konnte bereits ab 18. Juni 2007 - rund drei Monate nach dem 

Unfall - ihrer Erwerbstätigkeit im Rahmen von mindestens 70% nachgehen (vgl. SVR 

2009 UV Nr. 13, 52 ff. [8C_590/2008] E. 7.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_252/2007 

vom 16. Mai 2008 E. 7.4).

Zusammengefasst sind damit höchstens zwei Adäquanzkriterien in nicht ausgeprägter 

Weise erfüllt. Das genügt bei der gegebenen Unfallschwere nicht, um die Adäquanz der 

Leiden, die die Beschwerdeführerin über den 28. April 2008 hinaus beeinträchtigen, 

zum Unfall vom 15. März 2007 zu bejahen. Selbst wenn alle drei näher geprüften 

Adäquanzkriterien (fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung [Erwägung 

2.6.1 hiervor], erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen 

[Erwägung 2.6.2 hiervor] sowie erhebliche Beschwerden [Erwägung 2.6.3 hiervor]) in 

nicht ausgeprägter Weise erfüllt wären, genügte das nach der Rechtsprechung des 

Bundesgerichts bei einem Unfall mittlerer Schwere an der Grenze zu den leichten 

Ereignissen nicht, um die Adäquanz zu bejahen (vgl. SVR 2009 UV Nr. 22, 80 ff. 

[8C_209/2008] E. 5.8 sowie SVR 2009 UV Nr. 13, 52 ff. [8C_590/2008] E. 8 mit 

Hinweis).

2.7    Da die Adäquanz der Unfallfolgen nach dem 28. April 2008 zu verneinen ist, fehlt 

es an einer wesentlichen Voraussetzung für eine weitere Leistungspflicht der 

Beschwerdegegnerin. Somit ist auch ein grundsätzlicher Anspruch der 

Beschwerdeführerin auf eine Integritätsentschädigung und/oder eine Invalidenrente in 

Verfügung und Einspracheentscheid zu Recht verneint worden.

3.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind gemäss Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) keine zu erheben.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

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1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.11.2009
	Art. 6, 10, 16 UVG: HWS-Distorsion infolge Auffahrunfalls mit typischem Beschwerdebild und ohne organisch objektivierbares Substrat (bei zuvor stummem Vorzustand). Adäquanzprüfung nach BGE 134 V 109: Adäquanz verneint bei höchstens zweierfüllten Adäquanzkriterien, beide nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. November 2009, UV 2008/81).

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