# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0a38c5e-0231-5c5a-8496-f7ff84653530
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-15
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 15.11.2018 KSK 2018 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-42_2018-11-15.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 15. November 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 42 15. November 2018

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Michael Dürst
RichterInnen Brunner und Hubert
Aktuarin ad hoc Adank

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

der X . _ _ _ _ _ , Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Andri 
Hotz, Goldgasse 11, 7001 Chur, 

gegen

die Entscheide des Einzelrichters SchKG am Regionalgericht Plessur vom 4. Juli 
2018, mitgeteilt am 4. Juli 2018, in Sachen der Y . _ _ _ _ _ , Beschwerdegegnerin, 
gegen die Beschwerdeführerin,

betreffend Konkurseröffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Mit Eingaben vom 13. Juni 2018 stellte die Stiftung Y._____ beim Regionalge-
richt Plessur, unter Vorlegung der Zahlungsbefehle vom 10. Januar 2018 und der 
Konkursandrohungen vom 03. April 2018 in den Betreibungen Nr. _____ und _____ 
des Betreibungsamtes Plessur, je ein Begehren um Eröffnung des Konkurses über 
die X._____, und zwar für Forderungen (inklusive Verzugszinsen und Betreibungs-
kosten) von total CHF 1'000.40 in der Betreibung Nr. _____ (Proz.Nr. _____) respek-
tive CHF 874.45 in der Betreibung Nr. 20180027 (Proz.Nr. _____). 

B. Mit prozessleitenden Verfügungen vom 20. Juni 2018 lud das Regionalgericht 
Plessur die Parteien auf Mittwoch, 04. Juli 2018, 09.10 Uhr (Proz.Nr. _____) respek-
tive 09.20 Uhr (Proz.Nr. _____), zur Konkursverhandlung vor. Gleichentags wurde 
die Gläubigerin gestützt auf Art. 169 Abs. 2 SchKG in beiden Verfahren zur Bezah-
lung eines Kostenvorschusses von CHF 2'000.00 bis am 28. Juni 2018 aufgefordert, 
wobei sie darauf hingewiesen wurde, dass die Bezahlung im Verfahren _____ auch 
für das Verfahren _____ gelte, sofern sie nicht bis am 26. Juni 2018 schriftlich oppo-
niere. Am 29. Juni 2018 ging der Kostenvorschuss im Betrage von CHF 2'000.00 
beim Regionalgericht Plessur ein.

C. Mit Entscheid vom 4. Juli 2018, mitgeteilt am gleichen Tag, erkannte der Ein-
zelrichter SchKG am Regionalgericht Plessur im Verfahren _____ was folgt: 

1. Über X._____, _____strasse 3, O.1_____, wird der Konkurs eröffnet.

Zeitpunkt: Mittwoch, 4. Juli 2018 um 9:15 Uhr 

2. Die Gerichtskosten von CHF 200.00 gehen zu Lasten der Konkursmasse

3. Das Konkursamt Plessur wird mit der Durchführung dieses Verfahrens 
beauftragt und ersucht, die erforderlichen Publikationen vorzunehmen.

4. (Hinweis auf Art. 270 SchKG)

5. (Rechtsmittel)

6 (Mitteilungen)

Ebenfalls mit Entscheid vom 4. Juli 2017, mitgeteilt am gleichen Tag, erkannte der 
Einzelrichter SchKG am Regionalgericht Plessur im Verfahren _____ was folgt:

1. Über X._____, _____strasse 3, O.1_____, wird der Konkurs eröffnet.

Zeitpunkt: Mittwoch, 4. Juli 2018 um 9:25 Uhr 

2. Die Gerichtskosten von CHF 200.00 gehen zu Lasten der Konkursmasse

3. Das Konkursamt Plessur wird mit der Durchführung dieses Verfahrens 
beauftragt und ersucht, die erforderlichen Publikationen vorzunehmen.

4. (Hinweis auf Art. 270 SchKG)

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5. (Rechtsmittel)

6 (Mitteilungen)

D. Gegen diese Entscheide erhob die X._____ (nachfolgend: Beschwerdeführe-
rin) mit Eingabe vom 12. Juli 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubün-
den und stellte folgende Rechtsbegehren:

1. Die Konkursentscheide des Regionalgerichts Plessur vom 4. Juli 2018 in 
Proz.Nr. _____ und _____ seien aufzuheben.

2. Vorliegender Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

3. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge.

Zur Begründung führte die Beschwerdeführerin sinngemäss aus, in den von der 
Gläubigerin angehobenen Betreibungen gehe es um einen Betrag von CHF 1'018.40 
(Betreibung Nr. _____) und CHF 890.25 (Betreibung Nr. _____), total somit um CHF 
1'908.45. Mit Gebühren und Kosten resultiere ein Betrag von CHF 3'000.00, welchen 
sie am 05. Juli 2018 zuhanden des Betreibungsamtes Plessur geleistet bzw. hinter-
legt habe. Eine weitere Zahlung an das Betreibungsamt Plessur in der Höhe von 
CHF 500.00 sei per 11. Juli 2018 erfolgt. Bei den übrigen aus dem Betreibungsregis-
terauszug vom 04. Juli 2018 hervorgehenden Schulden sei zu beachten, dass sie 
zum grössten Teil dadurch entstanden seien, dass der Vorgänger des heutigen Ge-
sellschafters sich nicht an die mit ihm getroffene Vereinbarung gehalten habe, die 
GmbH per 01. August 2017 schuldenfrei zu übertragen. Jener sei bereits mit Schrei-
ben vom 10. Januar 2018 darum ersucht worden, sich um die ihn betreffenden 
Ausstände, insbesondere auch gegenüber der Y._____, zu kümmern, allerdings oh-
ne Erfolg. Zum Konkurs sei es gekommen, weil der heutige Inhaber nicht für die 
Schulden seines Rechtsvorgängers habe aufkommen wollen. Aufgrund des jetzt 
eröffneten Konkurses sei ihm nun jedoch bewusst, dass er dafür aufkommen müsse 
und allenfalls auf seinen Rechtsvorgänger Regress nehmen könne. Das Unterneh-
men sei überdies zahlungsfähig, was sich aus den aktuellen Umsatzzahlen (Juni 
2018 sowie 01. bis 11. Juli 2018) erblicken lasse. Es habe sich zudem einen Stand 
am Churer Fest gesichert, was für beste Werbung sorgen und sich in einer Steige-
rung von Umsatz und Gewinn manifestieren werde. Bei Weiterführung des Betriebes 
könne die Gesellschaft in absehbarer Zeit sämtliche Schulden tilgen und in Zukunft 
auch sämtliche laufenden Kosten begleichen.

E. Mit prozessleitender Verfügung vom 13. Juli 2018 forderte die Vorsitzende der 
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer die Beschwerdeführerin zur Bezahlung ei-
nes Kostenvorschusses von CHF 500.00 auf, welcher in der Folge fristgerecht ein-
ging. Ebenfalls mit Verfügung vom 13. Juli 2018 wurde der Y._____ (nachfolgend: 
Beschwerdegegnerin) die Beschwerde zugestellt und ihr Frist zur Einreichung einer 

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Beschwerdeantwort angesetzt. Gleichzeitig wurde der Beschwerde einstweilen die 
aufschiebende Wirkung zuerkannt.

F. In ihrer Beschwerdeantwort vom 18. Juli 2018 hielt die Beschwerdegegnerin 
an der Konkurseröffnung fest. Begründend führte sie aus, sie habe zwar mittlerweile 
vom Betreibungsamt die beiden Zahlungen in den Betreibungen _____ und _____ 
erhalten, dies schmälere den Gesamtausstand der Beschwerdeführerin gegenüber 
der Y._____ jedoch nur minim, da sich der totale Ausstand immer noch auf ca. CHF 
23'000.00 belaufe. Des Weiteren sei ihr von der Beschwerdeführerin zwar ein Zah-
lungsvorschlag unterbreitet worden, welcher aus ihrer Sicht jedoch ungenügend ge-
wesen sei. 

G. Mit Schreiben vom 06. August 2018 reichte die Beschwerdeführerin als weite-
ren Beweis ihrer Zahlungsfähigkeit die Umsatzzahlen des Monates Juli 2018 ein, 
worauf der Beschwerdegegnerin Gelegenheit zu einer nochmaligen Stellungnahme 
eingeräumt wurde. Mit Eingabe vom 10. August 2018 trug diese vor, dass sie weiter-
hin starke Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin hege. Am 23. 
Oktober 2017 und am 22. Februar 2018 habe ihr die Kasse jeweils eine Zahlungs-
vereinbarung gewährt, beide Mal sei schlussendlich keine einzige Zahlung geleistet 
worden, was wiederum zum Rücktritt ihrerseits von den Zahlungsvereinbarungen 
geführt habe. Wie mit der Mitteilung des Juli-Umsatzes die Zahlungsfähigkeit der Be-
schwerdeführerin belegt werden soll, entziehe sich ihrer Kenntnis. Die Vorlage einer 
Bilanz und einer Erfolgsrechnung wäre aus ihrer Sicht aussagekräftiger. Sie betrach-
te daher die Konkurseröffnung als gerechtfertigt und die Aufhebung des Konkursver-
fahrens infolge fehlender Zahlungsfähigkeit als nicht angebracht.  

H. Mit Schreiben vom 14. August 2018 wurde der Beschwerdeführerin die gegne-
rische Stellungnahme zugestellt und sie unter Hinweis auf die aus der Schuldner-
Information des Betreibungsamtes Plessur hervorgehenden Betreibungen aufgefor-
dert, bis zum 27. August 2018 weitere Unterlagen einzureichen, welche ihre Zah-
lungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen lassen. Dieser Aufforderung kam die Be-
schwerdeführerin nach gewährter Fristerstreckung mit Eingabe vom 12. September 
2018 nach. 

I. Auf die weiteren Ausführungen in den Akten, im angefochtenen Entscheid und 
in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen 
eingegangen.

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II. Erwägungen

1.1. Nach Art. 174 Abs. 1 SchKG können Entscheide des Konkursgerichts innert 
zehn Tagen mit Beschwerde nach ZPO angefochten werden. Als Anfechtungsobjek-
te kommen sämtliche Entscheide des Konkursgerichts infrage, womit klarerweise 
auch Konkursdekrete betreffend die Eröffnung des Konkurses umfasst sind (vgl. Ro-
ger Giroud, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesge-
setz über Schuldbetreibung und Konkurs II, Art. 159-352 SchKG, 2. Aufl., Basel 
2010, N 10 zu Art. 174 SchKG). Damit handelt es sich vorliegend um zulässige An-
fechtungsobjekte. Die Beschwerdefrist von zehn Tagen ergibt sich nicht nur aus Art. 
174 Abs. 1 SchKG, sondern darüber hinaus auch aus Art. 321 Abs. 2 ZPO, da die 
angefochtenen Entscheide aufgrund von Art. 251 lit. a ZPO im summarischen Ver-
fahren ergangen sind. Die Zuständigkeit der Schuldbetreibungs- und Konkurskam-
mer des Kantonsgerichts von Graubünden folgt aus Art. 8 Abs. 2 der Verordnung 
über die Organisation des Kantonsgerichts (KGV; BR 173.100). Die Beschwerde ist 
bei der Rechtsmittelinstanz schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 
ZPO). Zum Weiterzug legitimiert ist in erster Linie der Schuldner, über den der Kon-
kurs eröffnet worden ist (vgl. Peter Diggelmann, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar 
SchKG, 2. Aufl., Basel 2014, N 4 zu Art. 174 SchKG). Die Konkursentscheide des 
Einzelrichters SchKG am Regionalgericht Plessur vom 4. Juli 2018 wurden den Par-
teien am gleichen Tag mitgeteilt und können der Beschwerdeführerin frühestens am 
Folgetag zugestellt worden sein. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 12. Juli 
2018 erweist sich somit als fristgerecht. Die Voraussetzungen für eine Vereinigung 
der vor erster Instanz separat geführten Verfahren sind vorliegend offenkundig gege-
ben, zumal sie einerseits dieselben Parteien betreffen und sie anderseits einen sach-
lichen Zusammenhang aufweisen. So stellen sich in beiden Verfahren gleichartige 
Tat- und Rechtsfragen, wobei mit Blick auf die Wirkungen der Konkurseröffnung (Art. 
206 SchKG) auch die Frage nach dem Verhältnis der beiden Verfahren zu beantwor-
ten ist. Eine gemeinsame Entscheidung erscheint daher als geboten (vgl. Reto M. 
Jenny/Daniel Jenny, in: Gehri/Jent-Sørensen/Sarbach [Hrsg.], ZPO, Kommentar, 2. 
Auflage, Zürich 2015, N 10 ff. zu Art. 125 ZPO; Adrian Staehelin, in: Sutter-
Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung [ZPO], 3. Auflage, Zürich 2016, N 5 zu Art. 125 ZPO m.w.H.; Julia 
Gschwend, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Basel 2017, N 14 f. zu Art. 125 ZPO). Unter diesen 
Umständen erweist sich auch die gemeinsame Anfechtung der Entscheide mittels 
einer Beschwerde als zulässig. Die übrigen Prozessvoraussetzungen geben zu kei-
nen weiteren Bemerkungen Anlass, weshalb auf die frist- und formgerecht einge-
reichte Beschwerde einzutreten ist.

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1.2.1. Die Beschwerde dient grundsätzlich nur der Rechtskontrolle und hat nicht den 
Zweck, das erstinstanzliche Verfahren fortzusetzen. Demnach können mit ihr nur die 
unrichtige Rechtsanwendung oder die offensichtlich unrichtige Feststellung des 
Sachverhalts gerügt werden (Art. 320 ZPO). Die Kognition der Rechtsmittelinstanz ist 
damit beschränkt. Aufgrund von Art. 326 Abs. 1 ZPO können im Beschwerdeverfah-
ren keine neuen Anträge, Tatsachenbehauptungen oder Beweismittel vorgebracht 
werden. Vorbehalten bleiben gemäss Art. 326 Abs. 2 ZPO besondere Bestimmungen 
des Gesetzes. Unter diesen Vorbehalt fällt insbesondere Art. 174 SchKG, welcher 
den Weiterzug eines Konkursentscheides einer eigenständigen Novenregelung un-
terstellt. 

1.2.2. Gemäss Art. 174 SchKG sind zwei Arten von Noven zu unterscheiden. Die 
erste Gruppe bilden die bis zum angefochtenen Entscheid der Vorinstanz entstande-
nen Noven (neue Tatsachen) und finden sich in Art. 174 Abs. 1 Satz 2 SchKG gere-
gelt (sog. unechte Noven). Die zweite Novengruppe besteht aus den nach dem an-
gefochtenen Entscheid entstandenen Noven und wird von Art. 174 Abs. 2 SchKG 
geregelt (sog. echte Noven). Erstere betreffen Tatsachen und Beweismittel, die vor 
dem erstinstanzlichen angefochtenen Entscheid entstanden sind, aber in diesem 
Entscheid nicht berücksichtigt wurden. Sie können uneingeschränkt alle für das Kon-
kursbegehren prozessrelevanten Tatsachen und Beweismittel umfassen. Irrelevant 
ist, aus welchen Gründen der Konkursrichter davon keine Kenntnis hatte. Die zweite 
Novengruppe erlaubt es dem Schuldner, seine gegen das Konkursdekret erhobene 
Beschwerde mit bestimmten erst nach dem angefochtenen Entscheid entstandenen 
neuen Tatsachen und Beweismitteln zu begründen und damit von der Beschwer-
deinstanz die Aufhebung des Konkurses zu verlangen (vgl. Roger Giroud, a.a.O., N 
18-20 zu Art. 174 SchKG). Im Gesetz werden die zulässigen echten Noven (sog. 
Konkursaufhebungsgründe; vgl. dazu nachfolgend E. 2.1.) abschliessend aufgezählt. 
Zudem wird das Novenrecht auch in zeitlicher Hinsicht begrenzt, indem sowohl un-
echte als auch echte Noven innerhalb der Beschwerdefrist vorzubringen sind. Dies 
bedeutet, dass sich die (nachträglichen) Konkursaufhebungsgründe innert der 
Rechtsmittelfrist verwirklicht haben müssen und bis zu deren Ablauf auch die für ih-
ren Nachweis erforderlichen Urkunden einzureichen sind. Dasselbe gilt für die 
Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit, welche Art. 174 Abs. 2 SchKG zusätzlich 
zum urkundlichen Nachweis eines Konkursaufhebungsgrundes verlangt (vgl. BGE 
136 III 294, welchen das Bundesgericht mit BGE 139 III 491 für die seit Inkrafttreten 
der ZPO gültigen Fassung von Art. 174 SchKG bestätigt hat; ebenso bereits PKG 
1999 Nr. 20). Bei der Beschwerdefrist handelt es sich um eine gesetzliche Frist, 
weshalb eine Erstreckung ausgeschlossen ist (Art. 31 SchKG in Verbindung mit Art. 
144 Abs. 1 ZPO). Möglich ist höchstens eine Wiederherstellung, wobei sich die Vor-

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aussetzungen nach Art. 33 Abs. 4 SchKG richten (vgl. dazu Urteil des Bundesge-
richts 5A_290/2011 vom 23. September 2011 E. 1.3.2; Peter Diggelmann, a.a.O., N 
2a zu Art. 174 m.w.H.).

1.2.3. Werden mit der Beschwerde gegen einen Konkursentscheid respektive bis 
zum Ablauf der Beschwerdefrist die Voraussetzungen für dessen Aufhebung nicht 
ausreichend dargetan und unterbleibt namentlich die Vorlegung der erforderlichen 
Urkunden, besteht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich kein 
Grund für irgendwelche Weiterungen. Mit Bezug auf die teilweise grosszügigere Pra-
xis kantonaler Gerichte, welche die Nachreichung von Unterlagen (insbesondere zur 
Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners) zulassen oder dazu ei-
gens eine Nachfrist ansetzen, hat es festgehalten, dass die fragliche Praxis dem Ge-
setzestext widerspricht und aus Art. 174 SchKG keine Verpflichtung der Rechtsmitte-
linstanz zu einem derartigen Vorgehen abgeleitet werden kann (BGE 136 III 294 E. 
3.1). Daran vermag auch die Tatsache, dass das Verfahren vor dem Konkursgericht 
der Untersuchungsmaxime untersteht (Art. 255 lit. a ZPO), nichts zu ändern. Zwar gilt 
die Pflicht, den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen, auch im Rechtsmittelver-
fahren. Dementsprechend ist die Beschwerdeinstanz beispielsweise befugt, zur Prü-
fung der Zahlungsfähigkeit von Amtes wegen einen Betreibungsregisterauszug bei-
zuziehen, worauf dem Beschwerdeführer wiederum Gelegenheit zur Stellungnahme 
einzuräumen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_175/2015 vom 5. Juni 2015 E. 
4.1). Die Gewährung des rechtlichen Gehörs führt indessen nicht dazu, dass der Be-
schwerdeführer nach Ablauf der in Art. 174 Abs. 1 SchKG vorgesehenen Frist noch 
zur Einreichung von Urkunden befugt wäre, welche er bei Beachtung der von ihm zu 
erwartenden Sorgfalt und in Erfüllung seiner Mitwirkungspflicht bereits innert der 
Rechtsmittelfrist hätte beibringen können (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_1009/2017 vom 16. Februar 2018 E. 2.3 m.w.H.). Nichts anderes ergibt sich 
schliesslich aus der gerichtlichen Fragepflicht (Art. 56 ZPO), nimmt diese den Partei-
en die Verantwortung für die zeitgerechte Prozessführung doch nicht ab. Verlangt 
Art. 174 SchKG, dass der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit mit der Beschwerde 
glaubhaft macht, kommt es nicht in Betracht, diese Bestimmung dadurch zu umge-
hen, dass das Gericht Fragen gemäss Art. 56 ZPO nach Ablauf der Beschwerdefrist 
stellt. Der Zweck der Fragepflicht besteht darin, dass eine Partei nicht wegen Unbe-
holfenheit ihres Rechts verlustig gehen soll, indem der Richter bei klaren Mängeln 
der Parteivorbringen helfend eingreifen soll. Sie dient jedoch nicht dazu, prozessuale 
Nachlässigkeiten einer Partei auszugleichen oder ihr bei der Beweisführung behilflich 
zu sein. Es liegt vielmehr in der Verantwortung der Partei, binnen der Beschwerde-
frist von Art. 174 Abs. 1 SchKG möglichst aussagekräftige, vollständige und aktuelle 
Angaben zu ihrer Finanzlage zu machen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

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5A_921/2014 vom 11. März 2015 E. 3.4.2 mit Hinweisen). In Anbetracht dieser ein-
deutigen höchstrichterlichen Rechtsprechung bleibt für eine davon abweichende 
Praxis, wie sie mit Bezug auf die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit bisweilen 
auch am hiesigen Gericht gepflegt wurde, kein Raum mehr. Von Sonderfällen abge-
sehen, in denen sich eine derartige Pflicht aus dem Grundsatz von Treu und Glau-
ben und der Verhältnismässigkeit staatlichen Handelns ergeben kann (vgl. dazu etwa 
das Urteil des Bundesgerichts 5P.267/2003 vom 23. September 2003 E. 2.4), wird 
daher in Zukunft von der Ansetzung einer Nachfrist zur Vorlegung weiterer Urkunden 
abzusehen sein. In Betracht fallen kann eine Aufforderung zur Einreichung ergän-
zender Unterlagen höchstens, wenn der Beschwerdeführer seinen Darlegungspflich-
ten gemäss Art. 174 SchKG grundsätzlich nachgekommen ist und erst die gegneri-
sche Beschwerdeantwort Anlass zu Zweifeln gibt, welche zusätzliche Abklärungen 
zum Vorliegen des geltend gemachten Konkursaufhebungsgrundes respektive der 
Zahlungsfähigkeit erforderlich machen. 

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkur-
seröffnung aufheben, wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 
und durch Urkunden beweisen kann, dass die Schuld, einschliesslich der Zinsen und 
Kosten, getilgt ist (Ziff. 1), der geschuldete Betrag bei der  Rechtsmittelinstanz zu-
handen des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung 
des Konkurses verzichtet (Ziff. 3). Art. 174 Abs. 2 SchKG fordert vom Schuldner so-
mit ein Zweifaches. Einerseits hat er seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. 
Andererseits hat er den Eintritt eines der drei gesetzlich vorgesehenen Konkursauf-
hebungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) durch Urkunden 
nachzuweisen. Damit der Konkursaufhebungsgrund der Tilgung vorliegt, muss die 
betriebene Schuld samt Zins und Kosten bezahlt sein. Zu den Kosten gehören 
zunächst sämtliche Betreibungskosten einschliesslich der Kosten der Konkursandro-
hung, allfälliger vorsorglicher Anordnungen, der Rechtsöffnungskosten und der im 
Rechtsöffnungsverfahren allenfalls zugesprochenen Parteientschädigung. Dazu 
gehören aber auch die Kosten des angefochtenen Konkursentscheides sowie jene 
des Konkursamtes, die zwischen der Konkurseröffnung durch die erste Instanz und 
der Aufhebung des Konkurses im Rechtsmittelverfahren anfallen (vgl. Roger Giroud, 
a.a.O., N 21 zu Art. 174 mit Verweis auf N 11 zu Art. 172; PKG 1999 Nr. 20). Da der 
Konkurs mit dem erstinstanzlichen Entscheid als eröffnet gilt (Art. 175 SchKG), wird 
das Konkursamt sofort tätig und es entstehen damit auch sofort Kosten. Für diese 
haftet der Gläubiger mit dem geleisteten Vorschuss (Art. 169 SchKG). Wird der Kon-
kurs aufgehoben, muss der Gläubiger vollständig befriedigt sein und insbesondere 
den dem Konkursgericht bezahlten Vorschuss ungeschmälert zurückerhalten. Dies 
setzt voraus, dass der Schuldner die bereits entstandenen Kosten des Konkursam-

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tes, deren Höhe er durch eine Anfrage beim Amt ermitteln kann, ebenfalls bezahlt 
hat. In der Praxis hinterlegt der Schuldner einen die mutmasslichen Kosten decken-
den Betrag beim Amt, welches darüber eine Bescheinigung ausstellt. Diese Beschei-
nigung sollte ausdrücklich klarstellen, dass der einbezahlte Betrag die Kosten des 
Konkursgerichts mitumfasst (vgl. Peter Diggelmann, a.a.O., N 10 zu Art. 174).  

2.2. Die Beschwerdeführerin bringt in diesem Zusammenhang sinngemäss vor, 
dass es in den von der Y._____ angestrengten Betreibungen um Beträge von CHF 
1'018.40 (Betreibung Nr. _____) und CHF 890.25 (Betreibung Nr. _____), total somit 
um CHF 1'908.45, gehe und mit Gebühren und Kosten ein Betrag von CHF 3'000.00 
resultiere. Diesen Betrag habe sie am 5. Juli 2018 beim Betreibungsamt Plessur ge-
leistet bzw. hinterlegt und per 11. Juli 2018 sei eine weitere Zahlung in Höhe von 
CHF 500.00 an das Betreibungsamt Plessur erfolgt. Diese Ausführungen belegt sie 
zum einen mit den Betreibungsabrechnungen vom 4. Juli 2018 (KG act. B.1 und B.2), 
welche die von der Beschwerdeführerin genannten Forderungsbeträge (Schuld samt 
Zinsen bis 5. Juli 2018 und Betreibungskosten) bestätigen, sowie einer gleichentags 
ausgefertigten Aufstellung des Konkursamtes Plessur (KG act. B.3), in welcher die 
mit der Konkurseröffnung anfallenden Kosten (einschliesslich der Kosten des Regio-
nalgerichtes) auf CHF 1'090.00 beziffert werden und der zwecks vollständiger Til-
gung der beiden Konkursforderungen zu leistende Totalbetrag mit CHF 3'000.00 an-
gegeben wird. Zum andern hat die Beschwerdeführerin mit der Beschwerde eine 
Quittung (KG act. B.4) eingereicht, in welcher das Betreibungsamt Plessur unter dem 
Datum vom 5. Juli 2018 bescheinigt, von der X._____ einen Betrag von CHF 
3'000.00 erhalten zu haben. Aus der ebenfalls mit der Beschwerde vorgelegten Auf-
listung der Bewegungen auf dem Schuldnerkonto vom 11. Juli 2018 (KG act. B.5) 
geht schliesslich hervor, dass der Gläubigerin in den Betreibungen Nr. _____ und Nr. 
20180027 am 5. Juli 2018 die Beträge von CHF 1'013.30 und CHF 885.25 vergütet 
wurden und das Schuldnerkonto nach der Verbuchung einer weiteren Schuldnerzah-
lung von CHF 500.00 (mit nachfolgender Umbuchung von CHF 342.40) noch einen 
Saldo von CHF 1'248.95 zugunsten der Beschwerdeführerin aufwies. Mit dem nach 
Erledigung der beiden Betreibungen verbleibenden Betrag sind die mit der Konkur-
seröffnung angefallenen Kosten somit offenkundig gedeckt, so dass der Beschwer-
degegnerin bei Aufhebung des Konkursentscheides der von ihr geleistete Kostenvor-
schuss vollständig zurückerstattet werden könnte. Die erste Voraussetzung  ein ur-
kundlicher Nachweis der vollständigen Tilgung der beiden betriebenen Forderungen 
(samt Zinsen und Kosten) vor Ablauf der Rechtmittelfrist  ist damit erfüllt. 

3.1. Nebst dem Nachweis eines Konkursaufhebungsgrundes hat der Schuldner 
gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. 

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Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist eine Tatsache dann glaubhaft ge-
macht, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das 
Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könn-
te (BGE 132 III 715 E. 3.1 mit Hinweisen). Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkur-
seröffnung heisst dies, dass die Zahlungsfähigkeit des Konkursiten wahrscheinlicher 
sein muss als seine Zahlungsunfähigkeit. In diesem Bereich dürfen keine zu strengen 
Anforderungen gestellt werden, insbesondere wenn die wirtschaftliche Lebensfähig-
keit des schuldnerischen Unternehmens nicht von vornherein ausgeschlossen wer-
den kann. Es liegt am Schuldner, Beweismittel vorzulegen, die geeignet sind, seine 
Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. Der Schuldner muss nament-
lich nachweisen, dass gegen ihn kein Konkursbegehren in einer ordentlichen Kon-
kurs- oder in einer Wechselbetreibung hängig ist und dass keine weiteren vollstreck-
baren Betreibungen vorliegen. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide 
Mittel zur Begleichung der fälligen Schulden vorhanden sind. Grundsätzlich als zah-
lungsunfähig erweist sich ein Schuldner, der beispielsweise Konkursandrohungen 
anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge 
nicht bezahlt. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner 
noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine wesentlichen An-
haltspunkte für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind und 
er auf unabsehbare Zeit als illiquid erscheint. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit 
beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonne-
nen Gesamteindruck (vgl. zum Ganzen Urteile des Bundesgerichts 5A_810/2015 
vom 17. Dezember 2015 E. 3.2.1 und 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1, beide 
mit zahlreichen Hinweisen). Die wichtigste Grundlage zur Glaubhaftmachung der 
Zahlungsfähigkeit ist in ständiger Praxis der Auszug aus dem Betreibungsregister, 
welcher einen wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzi-
elle Lage eines Schuldners abgibt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_126/2010 vom 
10. Juni 2010 E. 6.2). Zu diesem und den einzelnen als nicht erledigt ausgewiesenen 
Betreibungen hat der Schuldner schriftlich Stellung zu nehmen, und behauptete Ab-
zahlungsvereinbarungen und geleistete Raten sind zu belegen. Erforderlich sind zu-
dem Bankkontoauszüge oder weitere Unterlagen, die geeignet sind, kurzfristig abruf-
bare Guthaben bzw. Vermögenswerte nachzuweisen. Bei Unternehmungen kann 
überdies die Vorlegung aktueller Debitoren- und Kreditorenlisten (samt Belegen) so-
wie der Jahresabschlüsse oder allenfalls eines Zwischenabschlusses nötig sein, da-
mit sich das Gericht ein Gesamtbild über die Lage des Schuldners machen kann (vgl. 
Peter Diggelmann, a.a.O., N 15 zu Art. 174; Roger Giroud, a.a.O., N 26 zu Art. 174).  

3.2. Die Beschwerdeführerin hat mit der Beschwerde einen vom 4. Juli 2018 datie-
renden Betreibungsregisterauszug (KG act. B.6) eingereicht und zu den daraus her-

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vorgehenden Schulden insofern Stellung genommen, als sie unter Verweis auf den 
zwischen dem aktuellen Gesellschafter und dessen Vorgänger abgeschlossenen 
Vertrag betreffend Übertragung sämtlicher Stammanteile der A._____ vom 14. Juli 
2017 (KG act. B.7) geltend gemacht hat, dass ein Grossteil der Schulden eigentlich 
den früheren Gesellschafter betreffen würde, welcher die Vereinbarung, die GmbH 
schuldenfrei zu übertragen, leider nicht eingehalten habe. Aufgrund des jetzt eröffne-
ten Konkurses sei dem Inhaber der Beschwerdeführerin bewusst geworden, dass er 
für diese Schulden aufkommen müsse und allenfalls auf seinen Rechtsvorgänger 
Regress nehmen könne. Des Weiteren hat die Beschwerdeführerin ausführen las-
sen, ihre Zahlungsfähigkeit sei gegeben, und hat in diesem Zusammenhang auf die 
mit der Beschwerde eingereichten Umsatzlisten (KG act. B.10 - B.12) verwiesen, aus 
welchen Einnahmen von total CHF 25'666.20 im Monat Juni sowie CHF 8'297.75 für 
die Zeit vom 01. bis 11. Juli 2018 hervorgehen. Weitere Einnahmen und eine Steige-
rung des Umsatzes seien aufgrund der Teilnahme am Churer Stadtfest zu erwarten. 
Die GmbH sei nicht nur lebensfähig, sondern werfe zunehmend Gewinn ab, so dass 
sie in absehbarer Zeit sämtliche Schulden tilgen und in Zukunft auch sämtliche lau-
fenden Kosten begleichen könne. Mit diesen Ausführungen ist die Beschwerdeführe-
rin ihrer Pflicht, innert der Rechtsmittelfrist Angaben zur Zahlungsfähigkeit zu ma-
chen, zumindest ansatzweise nachgekommen. Wäre die Zahlungsfähigkeit seitens 
der Gläubigerin unbestritten geblieben und hätte letztere gar ihr Desinteresse an der 
Durchführung des Konkursverfahrens signalisiert, hätte es damit allenfalls sein Be-
wenden haben können. Vorliegend hat nun allerdings die Beschwerdegegnerin aus-
drücklich Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin geäussert und zu 
Recht eingewendet, dass die Vorlage einer Bilanz und einer Erfolgsrechnung aussa-
gekräftiger wäre als die blossen Umsatzzahlen. Zudem hat sie auf zwei frühere Zah-
lungsvereinbarungen mit der Beschwerdeführerin, welche in der Folge beide unerfüllt 
geblieben seien, wie auch auf einen weiteren Zahlungsvorschlag derselben, welcher 
aus ihrer Sicht ungenügend gewesen sei und daher nicht habe akzeptiert werden 
können, hingewiesen (vgl. KG act. A.2 und A.3). Damit haben sich weitere Abklärun-
gen zur Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgedrängt, weshalb ihr Frist zur 
Einreichung zusätzlicher Unterlagen angesetzt wurde. Dieser Aufforderung ist die 
Beschwerdeführerin innert erstreckter Frist nachgekommen. Die mit ihrer Eingabe 
vom 12. September 2018 (KG act. A.4) nachgereichten Urkunden (KG act. B.16 - 
B.21) sind indessen nicht geeignet, die Zweifel an ihrer Zahlungsfähigkeit auszuräu-
men. Im Einzelnen ist dazu was folgt festzuhalten:

3.2.1. Eine wesentliche Grundlage zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit bildet  wie 
eingangs dargelegt  der Auszug aus dem Betreibungsregister. Vorliegend hat die 
Beschwerdeführerin zwei Schuldnerinformationen, die eine datierend vom 4. Juli 

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2018 (KG act. B.6) und die andere vom 29. August 2018 (KG act. B.16), zu den Ak-
ten gereicht. Daraus geht hervor, dass gegen die Beschwerdeführerin alleine im Jahr 
2018 mehr als 25 Betreibungen für Forderungen von fast CHF 50'000.00 angehoben 
wurden. Per 4. Juli 2018 bestanden laufende Pfändungen für Steuerforderungen und 
AHV-Beiträge von total über CHF 26'000.00, was sich bis zum 29. August 2018 of-
fenbar nicht geändert hat. Zudem befanden sich am 4. Juli 2018  nebst den beiden 
Betreibungen, die zur Konkurseröffnung geführt haben  weitere sieben Betreibun-
gen für total CHF 7'533.70 im Stadium der  Konkursandrohung. Ein Teil dieser Be-
treibungen konnte aufgrund der im August 2018 verbuchten Zahlungen von total 
CHF 6'350.00 zwar zwischenzeitlich erledigt werden, während andere in der Schuld-
ner-Information vom 29. August 2018 neu mit dem Status "Mitteilung Pfändungsan-
schluss" aufgeführt sind. Es verblieb aber nach wie vor eine Betreibung für CHF 
2'750.95 im Stadium der Konkursandrohung. Insgesamt konnten zwischen dem 4. 
Juli 2018 und dem 29. August 2018 acht Betreibungen für total CHF 6'714.30 (unter 
Einschluss der diesem Verfahren zugrundeliegenden Forderungen) durch Zahlung 
erledigt werden. Dafür kam es seit Gewährung der aufschiebenden Wirkung zu zwei 
neuen Betreibungen für Forderungen in der Höhe von rund CHF 3'600.00 (Zahlungs-
befehl zugestellt). Damit belief sich das Total der offenen Betreibungen (Restschuld) 
per Ende August 2018 auf CHF 38'145.10.

3.2.2. Dass die Beschwerdeführerin über die erforderlichen Mittel verfügen würde, 
um diese Schulden in absehbarer Zeit zu tilgen, erscheint aufgrund der weiteren Un-
terlagen der Beschwerdeführerin nicht als glaubhaft. Gemäss dem nachgereichten 
Zwischenabschluss vom 12. September 2018 (Erfolgsrechnung; vgl. KG act. B.18) 
erwirtschaftete die Beschwerdeführerin von Januar bis Juli 2018 Einnahmen von 
CHF 153'628.62 bei einem Aufwand von CHF 144'532.00, was einen Gewinn von 
CHF 9'096.00, d.h. knapp CHF 1'300.00 pro Monat, ergäbe. Nicht nachvollziehbar ist 
allerdings die Verbuchung des Personalaufwandes (Abzug der Sozialversicherungs-
kosten von den Löhnen). Weshalb die Arbeitgeberbeiträge (total CHF 9'082.70) auf-
wandmindernd zu verbuchen wären, hätte einer Erklärung bedurft, welche die Be-
schwerdeführerin schuldig geblieben ist. Würde sich der Aufwand um diese Kosten 
erhöhen statt reduzieren, würde statt eines Gewinnes ein Verlust resultieren. Weitere 
Unstimmigkeiten, welche von der Beschwerdeführerin hätten erläutert werden müs-
sen, finden sich in der Bilanz (KG act. B.17). So bleibt einerseits unklar, warum unter 
den Passiven die Kreditoren mit einem Minusbetrag aufgeführt sind (was bedeuten 
würde, dass die GmbH bei ihren Gläubigern keine Schuld, sondern ein Guthaben 
hätte). Anderseits werden unter den Passiven nebst einer langfristigen Darlehens-
schuld von CHF 4'548.55 nur Mehrwertsteuern und Lohnforderungen als kurzfristige 
Schulden (total CHF 28'819.23) ausgewiesen. Die betriebenen Forderungen (mit ei-

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ner Restschuld von über CHF 38'000.00) scheinen demnach gar nicht bilanziert wor-
den zu sein. Was schliesslich die liquiden Mittel anbelangt, werden diese zwar auf 
CHF 36'603.00 beziffert. Davon entfallen aber CHF 8'570.00 auf das Konto "Cassa 
Konkursamt" und die restlichen Mittel (Kasse CHF 23'738.82, Bank- und Postgutha-
ben CHF 4'294.39; vgl. dazu auch KG act. B.19, mit welchem auf dem Postkonto per 
31. August 2018 noch ein Guthaben von CHF 1'638.92 bescheinigt wird) werden be-
reits durch die aufgeführten kurzfristigen Schulden fast vollständig konsumiert. Die 
verbleibenden Mittel (selbst unter Einbezug des Kontos "Cassa Konkursamt") sind 
jedenfalls nicht ausreichend, um die Restschuld aus den offenen Betreibungen tilgen 
zu können. Als weiteres Aktivum (nebst den Mobilien mit einem Buchwert von CHF 
8'866.50) ist in der Bilanz schliesslich einzig eine Darlehensforderung im Betrag von 
CHF 20'000.00 aufgeführt, zu der sich die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht 
geäussert hat. Zur Realisierbarkeit dieser Darlehensforderung ist daher nichts be-
kannt, obwohl dies mangels genügender flüssiger Mittel für die Frage, ob die betrie-
benen Schulden in absehbarer Zeit getilgt werden können, von entscheidender Be-
deutung wäre.

3.2.3. Nicht weiter hilft der Beschwerdeführerin der Einwand, dass ein Grossteil der 
betriebenen Schulden eigentlich vom früheren Gesellschafter zu bezahlen wäre. 
Zwar trifft es zu, dass sich jener im Vertrag betreffend Übertragung sämtlicher 
Stammanteile der GmbH vom 14. Juli 2017 (KG act. B.7) verpflichtet hat, die aus 
dem Betrieb der Gesellschaft resultierenden Debitoren per 31. Juli 2017 zur vollstän-
digen Bezahlung zu übernehmen, soweit diese die Kontoguthaben der Gesellschaft 
übersteigen, und die Gesellschaft damit schuldenfrei, aber ohne Kontoguthaben zu 
übertragen (Ziffer V.10 des Vertrages). Diese Vereinbarung ändert indessen nichts 
daran, dass die GmbH im Verhältnis zu den Gläubigern für die Schulden haftet, zu-
mal die Schuldübernahme nur intern  zwischen den Parteien des Übernahmevertra-
ges  wirkt. Kommt der frühere Gesellschafter seiner Verpflichtung nicht nach, wird 
er dem heutigen Gesellschafter (nicht aber der GmbH) schadenersatzpflichtig, der 
die Ersatzforderung seinerseits mit dem teilweise noch ausstehenden Kaufpreis ver-
rechnen kann. Von dieser Möglichkeit hat letzterer denn auch bereits anfangs Januar 
2018 Gebrauch gemacht (vgl. KG act. B.8). Insofern lässt sich feststellen, dass die 
Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtung seitens des Abtreters zwar Ursache der 
Zahlungsunfähigkeit sein mag. Fehlt es aber an Anhaltspunkten, dass jener innert 
nützlicher Frist seiner Verpflichtung nachkommen könnte und mit einer baldigen Be-
zahlung der ihn betreffenden Schulden zu rechnen ist, bleibt es dabei, dass die 
GmbH auf unabsehbare Zeit zahlungsunfähig ist. 

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3.3. Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass es der Beschwerde-
führerin nicht gelungen ist, ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Es fehlt ihr 
hierfür an genügenden liquiden Mitteln, die es ermöglichen würden, nebst den lau-
fenden Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb die vorhandenen Schulden in ab-
sehbarer Zeit zu begleichen. Die Beschwerdeführerin vermochte auch nicht darzule-
gen, dass künftig zu erwartende Mittel in Aussicht stehen, zumal aus dem laufenden 
Betrieb nicht mit nennenswerten Gewinnen gerechnet werden kann. Unter diesen 
Umständen gibt es keine wesentlichen Anhaltspunkte, die eine Verbesserung der 
finanziellen Situation der Beschwerdeführerin erkennen lassen, weshalb sie als zah-
lungsunfähig zu betrachten ist. Folglich sind die Voraussetzungen für die Aufhebung 
der Konkurseröffnung nicht erfüllt und die Beschwerde ist abzuweisen.  

4.1. Wird der Beschwerde gegen einen Konkursentscheid aufschiebende Wirkung 
zuerkannt (Art. 174 Abs. 3 SchKG), wird damit  anders als bei Art. 325 Abs. 2 ZPO 
 regelmässig nicht bloss die Vollstreckbarkeit (in dem Sinn, dass das Konkursamt 
keine Zwangsvollstreckungshandlungen durchführen darf), sondern auch die 
Rechtskraft des Entscheides und damit der Eintritt der Konkurswirkungen (Art. 197 ff. 
SchKG) gehemmt. Nach Lehre und Rechtsprechung ist es zwar möglich, dass die 
aufschiebende Wirkung auf die Vollstreckbarkeit beschränkt wird. Eine derartige Be-
schränkung muss sich aber mit hinreichender Deutlichkeit aus der betreffenden Ver-
fügung ergeben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_92/2016 vom 17. März 2016 E. 
1.3.2. m.w.H.; Daniel Staehelin, in: Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar Bun-
desgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Ergänzungsband zur 2. Auflage, Ba-
sel 2017, ad N 30 zu Art. 174 SchKG). Vorliegend wurde der Beschwerde die auf-
schiebende Wirkung ohne Einschränkung erteilt. Dies hat zur Folge, dass mit der 
Abweisung der Beschwerde der Zeitpunkt der Konkurseröffnung neu festgelegt wer-
den muss (Art. 175 Abs. 2 SchKG). Massgebend sind dabei Datum und Stunde des 
Beschwerdeentscheides, im Falle eines Zirkularentscheides (Art. 25 KGV) somit der 
Zeitpunkt, in welchem der Urteilsentwurf mit den Einverständniserklärungen der bei-
sitzenden Richter dem Kammerpräsidium zurückgeleitet wird (vgl. Roger Giroud, 
a.a.O., N 4 zu Art. 175 SchKG; Peter Diggelmann, a.a.O., N 3 f. zu Art. 175 SchKG).

4.2. Der Vorderrichter hat aufgrund der jeweiligen, in einem separaten Verfahren 
behandelten Begehren der Beschwerdegegnerin zunächst den Konkurs in der Be-
treibung Nr. _____ und zehn Minuten später ein zweites Mal in der Betreibung Nr. 
_____ eröffnet. Ein solches Vorgehen steht in Widerspruch zu Art. 206 Abs. 1 
SchKG, wonach mit der Konkurseröffnung alle gegen den Schuldner hängigen Be-
treibungen aufgehoben sind. Sämtliche gegen den Konkursschuldner anhängigen 
Betreibungen fallen bereits mit der Eröffnung des Konkurses und nicht erst mit des-

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sen Publikation dahin, mit der Folge, dass auch die darauf beruhenden betreibungs-
rechtlichen Gerichtsverfahren als gegenstandslos dahinfallen (vgl. Heiner Wohlf-
art/Caroline B. Meyer, in: Staehelin/Bauer/Staehelin (Hrsg.), Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs II, 2. Aufl., Basel 2010, N 7 und N 11 zu Art. 206 
SchKG). Dementsprechend ist auch ein Konkursbegehren als gegenstandslos abzu-
schreiben, wenn bereits in einem anderen Verfahren der Konkurs eröffnet worden ist 
(vgl. Giroud, a.a.O., N 27 zu Art. 172 SchKG). Die Bestimmung von Art. 206 SchKG 
ist zwingender Natur. In Missachtung der Konkurseröffnung erfolgte Betreibungs-
handlungen sind daher nichtig und nicht bloss auf Beschwerde hin aufzuheben. Die 
Nichtigkeit ist jederzeit und von Amtes wegen zu beachten (vgl. Wohlfart/Meyer, 
a.a.O., N 14 zu Art. 206 SchKG). Im Zeitpunkt des Entscheides über das Konkursbe-
gehren in der Betreibung Nr. _____ war eine wirksame Konkurseröffnung nach dem 
Gesagten ausgeschlossen. Eine solche wäre erst wieder möglich gewesen, nachdem 
der Beschwerde gegen die erste Konkurseröffnung aufschiebende Wirkung erteilt 
und damit auch die Wirkungen von Art. 206 SchKG suspendiert wurden (vgl. Wohlf-
art/Meyer, a.a.O., N 8 zu Art. 206 SchKG; Urteil des Bundesgerichts 5A_440/2009 
vom 6. August 2009 E. 2). Der Entscheid über das zweite Konkursbegehren hätte 
daher allenfalls von Amtes wegen sistiert werden können, bis über die Wirksamkeit 
des ersten Entscheides Klarheit bestand. Eine sofortige zweite Konkurseröffnung war 
dagegen unzulässig und konnte auch nicht dadurch (nachträglich) Wirkung erlangen, 
dass die Rechtskraft des ersten Konkursentscheides mit der Gewährung der auf-
schiebenden Wirkung vorübergehend aufgehoben wurde, zumal der Beschwerde 
auch mit Bezug auf das zweite Konkurserkenntnis aufschiebende Wirkung zuerkannt 
wurde. Ist nun aber die Beschwerde abzuweisen, wird mit dem Entscheid der Be-
schwerdeinstanz der erste Konkursentscheid  also die Konkurseröffnung in der Be-
treibung Nr. _____  wirksam. Als Folge davon fällt die Betreibung Nr. _____ von 
Gesetzes wegen dahin (Art. 206 SchKG), so dass der in dieser Betreibung ergange-
ne Konkursentscheid wie auch die dagegen gerichtete Beschwerde gegenstandslos 
werden. 

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Gerichtskosten, die in An-
wendung von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bun-
desgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebVSchKG; SR 281.35) auf CHF 
500.00 festgesetzt werden, der Beschwerdeführerin auferlegt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 
Die Zusprechung einer Parteientschädigung an die Gegenpartei entfällt mangels ei-
nes entsprechenden Antrages.  

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie sich gegen die Konkurseröff-
nung in der Betreibung Nr. _____ richtet, und über die X._____ wird mit Wir-
kung ab 15. November  2018, 11:55 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2. Soweit sich die Beschwerde gegen die Konkurseröffnung in der Betreibung Nr. 
_____ richtet, wird sie im Sinne der Erwägungen zufolge Gegenstandslosig-
keit abgeschrieben.   

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 500.00 werden der X._____ 
auferlegt und mit dem von ihr in selbiger Höhe geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet. 

4. Für das Beschwerdeverfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG Beschwer-
de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zuläs-
sigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das 
Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

6. Mitteilung an: