# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0fedc70-fd53-54d2-8020-dd35f0d772ed
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-01-14
**Language:** de
**Title:** Leistungseinstellung rechtens. Adäquater Kausalzusammenhang bei leichtem Unfall verneint.
**Docket/Reference:** UV.2014.00221
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2014.00221.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2014.00221
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Gerichtsschreiberin F. Brühwiler
Urteil
vom
14. Januar 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwältin Renata Hajek Saxer
Schifflände
22, Postfach 126, 8024 Zürich
gegen
GENERALI Allgemeine Versicherungen AG
Avenue
Perdtemps
23, 1260 Nyon 1
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1969 geborene
X.___
erlitt im Juli 2005 eine
undislo
zierte
Kalkaneusfraktur
rechts (Urk.
8/
54/21). Aufgrund der damaligen Arbeitslosigkeit war
d
ie Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA
) der zuständige Unfallversicherer (Urk. 8/12
, Urk. 8/28/20
).
In der Folge wurde
n
teilweise
Befunde korrelierend mit
eine
m
Morbus
Sudeck
genannt
(Urk. 8/28/94), die Versicherte entwickelte eine
Spitzfussstellung
rechts (Urk. 8/54/23),
und
die be
handelnden Ärzte attestierten eine
vollständige Arbeitsunfähigkeit
bis zum 3
1.
März 2007
(Urk. 8/28/35, Urk. 8/54/24).
1.2
Am
1.
April 2007
trat die Versicherte eine neue Arbeitsstelle
als Mitarbeiterin im
Ausse
ndienst
bei der
Y.___
an
und war
in dieser Eigenschaft bei der
G
enerali
Allgemeine Versicherungen AG
(nachfolgend:
Ge
nerali
)
gegen die Folgen von Unfällen versichert
(Urk. 8/1, Urk. 8/54/24)
. Ab dem 21. Januar 2011
war die Beschwerdeführerin
bei einer
diagnostizierten
Gastroenteritis und einem B
urn-out-Syndrom
krankheitsbedingt arbeitsunfähig geschrieben
(Urk. 8/28/45)
und
bezog ab
dem 20. Februar 2011 Taggelder der
Generali
, da die Versicherte bei dieser auch krankentaggeldversichert war
(
Urk. 2 S. 2,
Urk. 8/
28/6;
die Krankentaggelder wurden bis zur
Leistungs
aus
schöpfung
am 19. Januar 2013 erbracht, Urk. 2 S. 2
).
1.3
Am
15. Oktober 2011
stolperte
die Versicherte
beim Tanzen
in einem Hotel in
Z.___
(Schadenmeldung undatiert, Urk. 8/1)
. Bei persistierenden Beschwerden im Bereich des linken
Fusses
(Urk. 8/28/107) wurde am 1. November 2011 eine Stressfraktur
medioplantar
im
Tuber
calcanei
diagnostiziert (Urk. 8/28
/91).
Die
Generali
trat auf den Schadenfall ein
.
D
as Arbeitsverhältnis
mit der
Y.___
wurde im
Rahmen von Umstrukturier
ungs
massnahmen
res
pektive
aus w
irtschaftlichen Gründen per 31.
Oktober 2011
durch die Arbeitge
berin a
ufgelöst, wobei aufgrund des Schadenfalles vom 15. Oktober 2011 die Kündigung erst per
31. Januar 2012
wirksam wurde
(
Urk. 8/28/17
, Urk. 8/54/6
).
Die
Unfallv
ersicherungsdeckung bei
der
Generali
endete per Ende August 2012 (Urk. 8/43/1).
1.4
D
ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
wo sich die Versi
cherte am 26. Oktober 2011 zum Leistungsbezug angemeldet hatte (vgl. Urk. 8/39/1), veranlasste eine
bidisziplinäre
(rheumatologische/psychiatrische
) medizinische
Abklärung
, im Rahmen dere
r
die
Generali
Zusatzfragen an die Gutachter
Dr
es
. med.
A.___
, FMH Innere Medizin
,
und PD med.
B.___
, FMH Neurologie sowie Psychiatrie und Psychothera
pie
, stellte
.
Die Gutachter
untersuchten die Versicherte am
15. Oktober
2012
rheumatologisch sowie am
9. November 2012
psychiatrisch und erstatteten ihre Expertisen
am
8.
resp
. 10.
November 2012
(Urk. 8/28).
1.5
Mit Verfügung vom 10. September 2013 (Urk. 8/30) stellte die
Generali
ihre
im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 15. Oktober 2011 erbrachten
Leistungen
(Heilbehandlungskosten, vgl. Urk. 1 S. 3)
mangels noch bestehender
unfallbe
dingter
Beschwerden rückwirkend per 9. November 2012 ein und verneinte einen Anspruch
auf eine Rente sowie eine Integritätse
ntschädigung.
Die Versi
cherte erhob dagegen
am 1. Oktober 2013
Einsprache
(Urk. 8/34)
und teilte ins
besondere mit, dass sie am 20. Dezember 2012
erneut einen Bruch am linken Fuss erlitten habe
(Urk. 8/34/3-4).
Dr. med.
C.___
, Facharzt FMH für Innere Medizin, nahm in der Folge
am 13. November 2013
zuhanden der
Generali
eine medizinische Aktenbeurteilung vor (Urk. 8/38). Nachdem sich her
ausgestellt hatte, dass der erneute Bruch nicht den linken, sondern den rechten Fuss betraf (
vgl. Urk. 8/42), erstattete Dr.
C.___
am 14. April 2014 eine ergän
ze
nde
Beurteilung
(Urk. 8/46), wozu die Versicherte am 30. Juni 2014 Stellung nahm (Urk. 8/51).
M
it Entscheid vom 4. August 2014
wies die
Generali
die Einsprache ab
(Urk. 2)
.
2.
Dagegen erhob
X.___
am
15. September 2014
Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es seien
ihr
die gesetz
lichen Leistungen zu erbringen, insbeson
dere
Taggelder und Heilungskosten bzw. eine Rente und eine
Integritätsent
schädigung
(Urk. 1 S. 2
). Mit Beschwerdeantwort vom
20. Oktober
2014 (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-
54
) schloss die Beschwerdegegner
in auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 7. November 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 9). Die von der Beschwerdeführerin hierzu eingereichte Stellungnahme vom 25. November 2014 (Urk. 10) wurde der
Beschwerdegegne
rin
am 10. Dezember 2014 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin erwog, gestützt auf das Gutachten der
Dres
.
A.___
und
B.___
sei
ausgewiesen
, dass bezüglich der
am 15. Oktober 2011 erlitte
nen
Fussfraktur links der medizinische Endzustand spätestens am 9. November 2012 erreicht
gewesen sei und
spätestens ab diesem Zeitpunkt
von Seiten des linken Fusses
keine unfallbedingte
n
Einschränkung
en
der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit m
ehr bestanden hätte
n
.
Zwischen den
beklagten
psychischen
Beschwerden
und dem Ereigni
s vom 15. Oktober 2011 bestehe
sodann
kein
natürlicher Kausalzusammenhang.
Selbst wenn jedoch von einem solchen ausgegangen würde, bestünde keine Leistungspflicht für allfällige psy
chische Beeinträchtigungen, da es sich beim Sturz in
Z.___
um einen leichten Unfall im Sinne der bundesgerichtlichen
Rechtsprechung
handle und demnach der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen
wäre
.
Bei der
diagnostizierten
Ermüdungsfraktur
des
IV.
Mittelfussknochen
s
rechts
vom 20. Dezember 2012
handle es sich
im weiteren
gemäss nachvollziehbarer Beurteilung von Dr.
C.___
weder um einen Rückfall,
noch
um eine Spätfolge
oder
eine indirekte Folge im Sinne einer Überlastung
infolge der erlittenen
Kal
kaneusfraktur
links vom 15. Oktober 201
1.
Ursache dieses erneuten Bruches sei überwiegend wahrscheinlich die im Rahmen der Kachexie aufgetretene Osteo
porose.
Da somit spätestens ab dem 9. November 2012 keine unfallbedingte Arbeits
-
unfä
higkeit
in der angestammten Tätigkeit mehr bestanden habe und auch kein Integritätsschaden
vorliege
– die Spitzfussstellung
links
sei gemäss
gutachterli
-
cher
Beurteilung von Dr.
A.___
redressierbar
-
, sei
der
Fallab
schluss
zu Recht vorgenommen und
ein Anspruch auf eine Rente sowie auf eine
Integri
-
tätsentschädigung
zu Recht verneint worden
(Urk. 2, Urk. 7).
1.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, auf das Gutachten von Dr.
A.___
könne nicht abgestellt werden.
Deren Feststellungen stünden in
Widerspruch zu den erhobenen Befund
en der behandelnden Ärzte
Dres
.
D.___
und
E.___
, ausserdem
widersprächen sie
auch SUVA-Kreisärztin Dr.
F.___
, welche am 10. Juli 2012
dafürgehalten habe
,
dass
sie
im bisherigen Beruf aufgrund der Spitzfussstellung rechts und der beginnenden
Spitzfussstel
lung
links
in der angestammten Tätigkeit
nicht mehr arbeitsfähig
sei
. Der End
zustand sei im Zeitpunkt der Begutachtung bei Dr.
A.___
noch nicht erreicht gewesen und ihre Behauptung, dass die Spitzfussstellung
redressierbar
sei und sie zeitweise beide Füsse auf dem Bode
n normal habe abrollen können,
sei
unzutreffend. Sodann
könne
auch
auf
die
psychiatrische
Expertise nicht abge
stellt werden, da es
Dr.
B.___
unterlassen habe
zu prüfen, inwie
fern
sich
die Spitzfussproblematik auf ihre Psyche
ausgewirkt habe
.
Ausserdem brachte die Beschwerdeführerin vor, d
ie
Fehlstellung beider Füsse habe
am 20. Dezember 2012
schliesslich
zur Fraktur am
Vorfuss
links
geführt
(Urk. 1
).
2.
2.1
Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrecht, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG).
Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die ver
sicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet.
2.2
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen
den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden
rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu
standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein
gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl
ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2
UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.
Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.
Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf
BGE
134 V 109, vgl. auch Urteil 8C
_
454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä
higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.
Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE
134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6
39/2014 vom 2. Dezember 2014 E.
3).
2
.3
2.3.1
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem
Unfall
ereignis
und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammen
hang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177
E.
3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
2.3.2
Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei
sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352
E.
5b/
aa
; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
2.3.3
Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kop
fes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne wei
teres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen wer
den darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen
Gesund
heitsschaden
zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
, 115 V 133 E. 6a).
3.
3.1
Nachdem die Beschwerdeführerin nach dem Sturz vom 15. Oktober 2011
über
Schmerzen im Bereich des
linken
Rückfusses geklagt hatte und am 23. Oktober 2011 mittels einer Computertomographie sowie einer radiologischen Untersu
chung
k
eine Fraktur hatte nachgewiesen werden können (Urk. 8/14, Urk. 8/2), wurde am 1. November 2011 in
der Klinik
G.___
ein
e
MRI
-Untersuchung durchgeführt, welche
eine Stressfraktur
medioplantar
im
Tuber
calcanei
links
mit angrenzend ausgedehntem, leicht- bis
mä
ssiggradigem
Markraumödem und medial angrenzendem Weichteilödem zur Darstellung brachte (Urk. 8/15).
Der
behandelnde Arzt
,
Prof. Dr. med.
E.___
, FMH Allgemein- und Unfallchirurgie, von der Klinik
G.___
,
behandelte die Fraktur konservativ
(initial
Ruhigstellung
mit
einem
Vacoped
für sechs Wochen
[
Urk. 8/3
]
, anläss
lich der Verlaufskontrolle vom 13. Dezember 2013
Wechsel
auf Ruhigstellung
mit
einem Gips
[
Urk. 8/28/112
])
.
Der Gips
wurde am 18. Januar
2012 entfernt, wobei die
Beschwerdeführerin
noch über Druckbeschwerden
im Bereich des
Kalkaneus
und
des
Talus sowie über eine schmerzhafte Dorsalextension
klagte
(Urk. 8/28/110)
.
Prof. Dr.
E.___
verordnete weitere Mobilisation im
Künzli
Schuh, Belastung nach Massgabe der Beschwerden und Beginn mit Phy
siotherapie (Urk. 8/28/110).
3.2
Bei beklagter schmerzhafter Dorsalextension beidseits (Urk. 8/9) wurde am 2. Mai 2012 eine
MRI
-Untersuchung des
o
beren Sprunggelenks
und des
Fus
ses
beidseits durchgeführt. Hinsichtlich der linken Extremität zeigte sich dabei eine abgeheilte Stressfraktur des
Tuber
calcanei
(Urk. 8/17).
Prof. Dr.
E.___
hielt
am 9. Mai 2012
fest, klinisch habe eine Spitz-Fuss-Stellung imponiert, welche links etwa 10 Grad, rechts
etwa
20 Grad
betrage
. Er verordnete weiter
hin Mobilisation in
Künzli
Schuhen, weiterer Muskelaufbau und
Physiotherapie
. Unfallbedingt attestierte der Arzt noch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 8/21).
3.
3
Nachdem die Beschwerdegegnerin Prof. Dr.
E.___
ersucht hatte, einen Verlaufsbericht zu erstatten, teilte eine Mitarbeiterin von Prof. Dr.
E.___
am
11. Oktober 2012 mit, die Beschwerdeführerin sei seit Mai 2012 nicht mehr bei ihnen in Behandlung. Man wisse nicht, wie man
ihr
noch weiterhelfen könnte, eigentlich sei eine solche
wie von der Beschwerdeführerin erlittene
Verletzung innert dreier Monate abgeheilt. Im Mai 2012 sei noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden, da die Beschwerdeführerin mitgeteilt habe,
dass
sie noch immer an Beschwerden leide
(Urk. 8/27).
3.
4
3.
4
.1
Am 15. Oktober 2012 wurde die Beschwerdeführerin von Dr.
A.___
rheumato
logisch untersucht (Expertise vom 8. November 2012, Urk. 8/28/16 ff.).
Die Gutachterin diagnostizierte als Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit eine Kachexie unklarer
Aetiologie
seit Jahren,
mit einem Körpergewicht von
aktuell 32 kg bei 171,5 cm
(BMI 10,9 kg/m
2
), Gewichtsabnahme von 13 kg seit Juni 2006, damals 45 kg mit BMI 15,3 kg/m
2
(Urk. 8/28/75).
Im Rahmen des
Nikotinabusus
und des Untergewicht
e
s habe sich eine Osteoporose entwickelt, welche bei inadäquaten Traumen im Juli 2005 zu einer
Kalkaneusfr
aktur
rechts
und im Oktober 2011
zu einer Fraktur des
Tuber
calcaneus
links geführt habe. In der klinisch
en Untersuchung
habe
sich
nebst dem leicht reduzierten
Allge
meinzustand
bei Kachexie als wesentlichstem
Befund
auf beiden Seiten eine
Spitzfussstellung gezeigt, welche beidseits vollständig
redressierbar
gewesen sei. Beim Gehen habe die Beschwerdeführerin zeitweise beide Füsse auf dem Boden normal abgerollt. Bildgebend seien beide
Kalkaneusfrakturen
abgeheilt (Urk. 8/28/76).
D
ie Gutachterin
hielt
fest, die Kachexie habe keinen Kausalzusammenhang mit dem Unfall, die Spitzfussstellungen
hingegen
schon. Da jedoch eine
Redressier
barkeit
bestehe und die Beschwerdeführerin zeitweise die Füsse auf dem Boden normal abgerollt habe, hätten die Unfälle vom 11. Juli 2005 und vom 15. Oktober 2011 keinen Einfluss auf ihre Arbeitsfähigkeit. Hinsichtlich des Unfalles vom 15. Oktober 2011 sei der Status quo sine erreicht. Die Beschwer
deführerin sei in der angestammten Tätigkeit wieder vollständig arbeitsfähig, aufgrund der unfallfremden Kachexie benötige sie jedoch pro
Halbtag
eine halbe Stunde
zusätzliche
Pause, um sich auszuruhen und etwas zu essen. Bei
redressierbare
r
Spitzfussstellung und zeitweisem normalen Abrollen beider Füsse bestehe
schliesslich
auch
kein unfallbedingter Integritätsschaden (Urk. 8/28/80).
3.
4
.2
Dr.
B.___
, welcher die Beschwerdeführerin a
m
9. November 201
2
psychiat
risch untersucht
hatte
(Expertise vom
10. November 2012
, Urk. 8/28/2 ff.
), diagnostizierte keine psychischen Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als ohne Auswirkungen nannte er Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (Persönlichkeitsakzentuierung mit
erhöhter Leistungsorientierung,
ICD-10 Z73.1) und nachfolgendem Burnout-Syndrom (ICD-10 Z73.0
; Urk.
8/28/13
).
Er
kam zum Schluss
, dass sich aus psy
chiatrischer Sicht keine Hinweise für einen Kausalzusammenhang zwischen den psychi
schen
Funktionsstörungen und dem Unfallereignis vom
5.
(recte: 15.) Oktober 2011 ergäben (Urk. 8/28/14).
3.
5
Nachdem die Beschwerdeführerin ab Dezember 2012 über aufgetretene Schmer
zen im Bereich des rechten Vorfusses geklagt hatte, ordnete Prof. Dr.
E.___
eine MRI-Untersuchung an (Urk. 8/34/23). Der untersu
chende Radiologe hielt
mit
Bericht vom 11. Januar 2013
fest
, es bestehe ein Verdacht auf eine subkapitale Ermüdungsfraktur im Metacarpale IV rechts.
Ausserdem wurde abermals eine
MRI-Untersuchung des
linken
o
beren Sprung
gelenkes durchgeführt. Dabei zeigte sich kein pathologisches
ossäres
Signal als Hinweis für e
ine Fraktur, kein Gelenkserguss und
eine regelrechte Insertion
der Achillessehne. I
m Bereich der Insertion der
Plantaraponeurose
zeigte sich eine diskrete Signalalteration des
subkutanen Fettes im Bereich der Ferse, vereinbar mit
einer diskreten
Fibrosierung
in
diesem Bereich
. Im Übrigen zeigte sich
eine
regelrechte Darstellung des medialen und
lateralen Bandapparates des
oberen Sprunggelenkes
, intakte
Streck- und Beugesehnen
und keine Signalalteration
(Urk. 8/41).
3.
6
Am
21. Mai 2013
erstattete
Prof.
Dr.
E.___
zuhanden der IV-Stelle
Bericht
(Urk. 8/34/23-25)
.
Er
berichtete
, d
ie Beschwerdeführerin sei in einem kachektischen Zustand (knapp 30 kg), sie bewege sich mit Hilfe von zwei Stö
cken mit dem
Künzli
Schuh fort, im Bereich des rechten Fusses und des
oberen
Sprungelenkes
bestünden kleine oberflächliche Kratzstellen und über der dista
len
Metatarsalia
IV bestehe eine
Druckdolenz
. Hinsichtlich Prognose hielt er dafür, dass von Seiten der Fraktur
der
Metatarsale
IV eine
ossäre
Konsolidation erwartet werde. Betreffend Allgemeinzustand, Kachexie und psychischem Zustand sei die Prognose offen.
Zur
Arbeitsfähigkeit
Stellung nehmend
kam er zum Schluss,
dass die Leistungsfähigkeit
aufgrund der Kachexie
um 100 % vermindert sei. Durch körperlichen und psychischen Aufbau liessen sich die Einschränkungen vermindern (Urk. 8/34/24).
3.
7
Dr.
C.___
nahm am 14. April 2014 in Beurteilung der Aktenlage zu
der
Frage Stellung, ob es sich bei der subkapitalen Ermüdungsfraktur des Os
metatarsale
IV rechts vom 20. Dezember 2012 um eine mittelbare bzw. indirekte
Unfall
folge
, um einen Rückfall oder um eine
Spätfolge zum Ereignis vom 15.
Oktober 2011 (Stressfraktur des
Kalkaneus
links) handle
. Er hielt dafür, es handle sich weder um einen Rückfall noch um eine direkte Spätfolge des Ereignisses vom 15. Oktober 201
1.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handle es sich auch nicht um eine indirekte Unfallfolge. Notabene seien die Schmerzen, welche zur Untersuchung vom 10. Januar 2013 geführt hätten, neu aufgetreten. Die
Kalkaneusstressfraktur
links sei indessen bereits am 3. Mai 2012 (MRI-Befund) abgeheilt gewesen. Zwischen der kernspintomographischen Entdeckung der fachradiologisch als „Verdacht“ bezeichneten Ermüdungsfraktur im
IV. Mittelfussknochen rechts und der ebenfalls kernspintomographisch gesicherten Abheilung der Fersenbeinfraktur auf der Gegenseite
hätten
somit
ungefähr
acht Monate gelegen. Dies spreche d
agegen, dass die Fraktur im IV.
Mittelfussknochen rechts eine überlastungsbedingte Folge der
Kalkaneus
stressfraktur
links sei. Ursächlich
sei überwiegend wahrscheinlich eine im Rah
men der Kachexie aufgetretene Osteoporose oder
Osteopenie
(Urk. 8/46/6). Sodann nahm
Dr.
C.___
in
Beurteilung
der Aktenlage zur Frage Stellung,
ob gestützt auf den MRI-Bericht vom 11. Januar 2013 immer noch von einer voll
ständigen Heilung des Bruches des
Kalkanues
links auszugehen sei
, was er bejahte (Urk. 8/46/7).
3.
8
In einer von der Beschwerdeführerin im Rahmen des vorliegenden
Beschwerde
verfahrens
eingereichten Notiz von
Prof.
Dr.
E.___
vom 15. August 2014 hielt dieser dafür, bei den Ermüdungsfrakturen im Bereich der
Metatarsale
IV,
„
ebenfalls links
“
, sei kein eindeutiges
neues Unfallereignis
eruierbar
. S
einer Meinung nach handle es sich um eine Kombination bei Fehl- und Überbelas
tung nach
Kalkaneusfraktur
und Kachexie/Osteoporose (Urk. 3/3).
4.
4.1
Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin
durfte
die
Beschwerdegegne
rin
auf die Beurteilung von Gutachterin Dr.
A.___
ab
stellen
, wonach
im Zeitpunkt der Begutachtung keine
somatischen
Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorlagen, welche in einem Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 15. Oktober 2011
gestanden
hätten
(E. 3.
4
.1). D
ie
am 15. Oktober 2011
erlittene
Kalkaneusfraktur
war
bereits
im Mai 2012
abgeheilt (E. 3.2)
und
die anlässlich der Begutachtung noch festgestellte Spitzfussstellung war gemäss Gutachterin Dr.
A.___
vollständig
redressierbar
(E. 3.
4
.1).
Dass Dr.
A.___
die Kachexie als unfallfremd beurteilte, ist sodann angesichts der Tatsache, dass die Beschwe
rdeführerin bereits vor dem 15.
Oktober 2011 ledig
lich noch zwischen 32 und 35 kg wog (Urk. 8/28/45, Urk. 8/2), ohne
weiteres
nachvollziehbar.
Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin (E. 1.2) ergibt sich auch mit Blick auf die übrige Aktenlage keine Veranlassung zu einer
abweichenden
Beurteilung.
Prof.
Dr.
E.___
attestierte zwar
im Mai 2012
noch eine
unfallbedingte
50%ige Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit
(E. 3.2)
.
A
us der
Telefonnotiz von Oktober 2012
(E. 3.
3
)
ergibt sich jedoch, dass sich diese Beur
teilung auf die subjektive
n
Angaben der Beschwerdeführerin
stützte
, wonach es ihr immer noch nicht
gut gegangen sei
.
Mit
Bericht
vom 21. Mai 2013 hielt
Prof. Dr.
E.___
sodann in Beantwortung der Frage, weshalb eine ver
minderte Leistungsfähigkeit bestehe, fest,
dass diese
aufgrund der Kachexie
vollständig
eingeschränkt
sei
(E.
3.6
)
.
Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich
auf die Beurteilung der
SUVA-Kreis
ärztin
vom Juli 2012
verweist
(
E. 1.2
)
, vermag sie nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Dass die Spitzfussstellung links nicht
redressierbar
wäre, ergibt sich nicht aus
deren
Ausführungen
(
Urk.
8/28/55-56
)
.
Die Kreisärztin
nahm denn auch nur eingehend zur rechten unteren Extremität Stellung,
zumal die SUVA lediglich die Leistungspflicht
im Zusammenhang mit de
r
erlittenen
Kalkaneus
fraktur
rechts im Jahr 2005
zu prüfen hatte
(vgl. Sachverhalt E. 1.1)
.
4.2
Was
die
am 11. Januar 2013 gestellte Verdachtsdiagnose einer subkapitalen Ermüdungsfraktur
des
IV. Mittelfussknochens
rechts betrifft
(vgl. E. 3.
5
)
,
so ist die Beurteilung
von Dr.
C.___
(E. 3.
7
)
, wonach aufgrund des
Zeitintervalles
von
ungefähr
acht Monaten zwischen der
vollständigen
Abheilung der
Kalka
neusfrak
tur
links und dem
– von Prof.
Dr.
E.___
als definitiv betrachte
ten (
Urk.
8/34/23,
Urk.
8/46/4
)
-
Bruch des IV.
Mittelfussknochens rechts nicht
davon ausgegangen werden könne, dass dieser Bruch des Mittelfussknochens aufgrund einer Überlastung im Zusammengang mit der
Kalkaneusfraktur
links
verursacht worden sei,
nachvollziehbar
begründet
und die Beschwerdegegnerin
hat
zu Recht
auf seine Beurteilung ab
gestellt
.
Ist ein Kausalzusammenhang zwischen der
Kalkaneusfraktur
li
nks und der Ermüdungsfraktur des
IV. Mittel
fussknochens
rechts
somit
nicht überwie
gend wahrscheinlich, kann
offen blei
ben, w
as genau zum Bruch des IV. M
ittelfussknochens rechts führte,
weshalb die Beschwerdegegnerin
bereits deshalb
von einer Messung der Knochendichte an den Füssen
– wie von der Beschwerdeführerin beantragt (
vgl. Urk. 1 S. 5)
- absehen durfte
. Die Beurteilung von Dr.
C.___
, wonach der Bruch überwiegend wahrscheinlich durch die diagnostizierte Osteoporose begründet sei, erscheint jedoch plausibel, zumal bereits im Jahr 2006 eine Osteoporose und
Osteopenie
mit hohem respektive erhöhtem Frakturrisiko diagnostiziert wurde (Urk. 8/28/101).
Anlass zu einer anderen Einschätzung ergibt im Übrigen entgegen den Ausführun
gen der Beschwerdeführerin
(Urk. 1 S. 5)
auch
die zusätzlich einge
reichte Stellungnahme
von
Prof. Dr.
E.___
vom 15. August 2014
nicht, zumal sich dieser fälschlicherweise zu einer Ermü
dungsfraktur
im Bereich des IV. Mittelfussknochens
links äusserte
, es sich beim erneuten Bruch jedoch um einen
Bruch
am rechten
Vorfuss
handelte
(vgl. E. 3.
5
und E. 3.
8
).
Obwohl der Beschwerdeführerin bereits am 1
7.
April 2014 (
Urk.
8/47) Gelegenheit einge
räumt worden war, zum Bericht des
Dr.
C.___
vom 1
4.
April
2
014, wonach es betreffend die
supkapitale
Ermüdungsfraktur zur Verwechslung von links und rechts gekommen war (
Urk.
8/41,
Urk.
8/46/4), Stellung zu nehmen, hält sie mit Prof.
Dr.
E.___
unbeirrt an der Feststellung, es sei im linken
Vorfuss
zu einer Fraktur gekommen (
Urk.
1 S. 4-5), fest. D
ie diesbezüglichen Vorbringen zielen mithin bereits aus dies
e
m Grund ins Leere.
4.3
Was schliesslich allfällige psychische Beschwerden betrifft, so stellte die Beschwerdegegnerin auf die gutachterliche Beurteilung
von Dr.
B.___
ab, wonach keine unfallbedingten psychischen Beschwerden vorliegen (E. 1.1
; E. 3.4.2
). Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, auf das psy
chiatrische Gutachten könne nicht abgestellt werden und verwies auf die Beur
teilung ihres behandelnden Psychiaters Dr. med.
H.___
, Facharzt für Psy
chiatrie und Psychotherapie, vom 9. April 2013 (Urk. 1 S. 6), welcher eine voll
ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte (Urk. 3/7).
Vorliegend kann offen bleiben, ob
relevante
psychische Beschwerden bestehen
und
ob
solche durch den Unfall verursacht wurden, da ein
adäquater
Kausal
zusammenhang zwischen dem Unfallereignis und allfälligen psychischen Beschwerden nicht
gegeben
und damit
eine Leistungspflicht der
Beschwerde
gegnerin
nicht zu begründen wäre
(vgl. E. 2.3).
Die Beschwerdeführerin stol
perte beim Tanzen über die eigenen Beine (Urk. 8/54/12). Die
Beschwerdegeg
nerin
qualifizierte dieses Geschehen zu Recht als einen leichten Unfall im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (E. 2.3.3; vgl. bspw. Urteile des Bun
desgerichts U 145/2002 vom 2. Dezember 2002 E. 3.2 [Schenkelhalsbruch infolge eines Sturzes bei Eisregen als leichter Unfall qualifiziert] sowie 8C_887/2009 vom 21. Januar 2010 E. 5.2 [Fraktur am Handgelenk infolge Ausrutschens auf Eis, als leichter Unfall qualifiziert]). Der adäquate Kausalzu
sammenhang zwischen dem Unfall und allfälligen psychischen Beschwerden
wäre
d
aher ohne weiteres zu verneinen (E. 2.3.3)
.
4.4
D
a
spätestens im Zeitpunkt
der Begutachtung
durch die
Dres
.
A.___
und
B.___
keine unfallbedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr
vorlagen
(vgl. E. 4.1-4.3), ist es somit nicht zu beanstanden, dass die
Beschwer
degegnerin
den Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen abschloss (vgl. E. 2.2), einen Rentenanspruch verneinte und mangels Vorliegen
s
eines
unfallbedingten
Integritätsschadens
keine
E
n
t
schädigung zusprach.
Ob das Ereignis vom 15. Oktober 2011 bloss als Gelegenheits- oder
Zufallsursa
che
zu betrachten wäre (vgl. Urk. 8/38/39), kann bei diesem Ergebnis dahinge
stellt bleiben.
5.
Der
Einspracheentscheid
der Beschwerdegegnerin vom 4. August 2014 erweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Renata Hajek Saxer
-
GENERALI Allgemeine Versicherungen AG
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstF. Brühwiler