# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 64d7cabe-a246-51d3-8a56-2f8f6e60bfa8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 12.10.2017 SB170364
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170364_2017-10-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB170364-O/U/cwo 

Präsidialverfügung vom 12. Oktober 2017 

 

in Sachen 

 

A._____ (neu verheiratet: A.'_____),  

Beschuldigte und I. Berufungsklägerin 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  

vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. M. Scholl,  

Anklägerin und II. Berufungsklägerin 

betreffend 

mehrfache Geldwäscherei 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Einzelgericht,  

vom 28. Februar 2017 (GG160024) 
 

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Erwägungen: 

1. Nach der mündlichen Eröffnung des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 

28. Februar 2017 liess die Beschuldigte noch vor Schranken durch ihre Verteidi-

gung die Berufung anmelden (Prot. I S. 25) und anschliessend mit Eingabe vom 

2. März 2017 noch schriftlich bestätigen (Urk. 38). Auch die Staatsanwaltschaft I 

des Kantons Zürich meldete mit Eingabe vom 10. März 2017 und damit innert 

Frist nach Zustellung des Urteilsdispositivs am 1. März 2017 (Urk. 37) die Beru-

fung an (Urk. 39). 

2. In der Folge unterliess die Beschuldigte die Einreichung einer schriftlichen 

Berufungserklärung innert Frist (vgl. Urk. 43), weshalb auf deren Berufung ge-

stützt auf Art. 403 Abs. 1 lit. a StPO nicht einzutreten ist.  

3. Demgegenüber reichte die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich mit Ein-

gabe vom 14. September 2017 fristgerecht ihre schriftliche Berufungserklärung 

beim hiesigen Gericht ein. Daraufhin wurde der Beschuldigten mit Präsidialver-

fügung vom 3. Oktober 2017 Frist angesetzt, um Anschlussberufung zu erklären 

oder ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 48). Mit Eingabe 

vom 6. Oktober 2017 zog die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die Beru-

fung zurück (Urk. 50). Auch die Beschuldigte liess daraufhin mit Eingabe vom 

9. Januar 2017 [recte wohl 9. Oktober 2017] formell den Rückzug ihrer Berufung 

erklären (Urk. 52).  

4. Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der  

Kosten- und Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.  

 

 

 

- 3 - 

Es wird verfügt: 
(Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger) 

1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 28. Februar 2017 wird nicht einge-

treten.  

2. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung der Staatsanwaltschaft 

erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Einzelgericht in Straf-

sachen, vom 28. Februar 2017 rechtskräftig. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich  
− die Privatklägerin B._____, … [Adresse] 

− die Privatklägerin C._____ AG, … [Adresse] 
− die Privatklägerin D._____ AG, … [Adresse] 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).  

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

- 4 - 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 12. Oktober 2017 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Leuthold 
 

 
 
 

	Präsidialverfügung vom 12. Oktober 2017
	 Erwägungen:
	Es wird verfügt: (Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger)
	1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 28. Februar 2017 wird nicht eingetreten.
	2. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung der Staatsanwaltschaft erledigt abgeschrieben.
	Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Einzelgericht in Strafsachen, vom 28. Februar 2017 rechtskräftig.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich
	 die Privatklägerin B._____, … [Adresse]
	 die Privatklägerin C._____ AG, … [Adresse]
	 die Privatklägerin D._____ AG, … [Adresse]

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.