# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f478c289-3960-5ed8-af42-3b4ec06c6aca
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.09.2010 E-6130/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6130-2010_2010-09-01.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6130/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

A._______, geboren _______,
Syrien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 23. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6130/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 29. November 2005 ein erstes Asyl -
gesuch in der Schweiz einreichte, dieses mit  Entscheid des Bundes-
amtes vom 12. Mai 2006 abgelehnt und auf eine dagegen erhobene 
Beschwerde mit Urteil der damals zuständigen Schweizerischen Asyl-
rekurskommission (ARK) vom 3. Juli 2006 nicht eingetreten wurde,

dass  er  zwischen  dem 8. Juni  2009  und  dem 18. Juni  2010  in  der 
Schweiz  ein  zweites  Asylverfahren  erfolglos  durchlief  und  seit  dem 
3. Mai 2010 unbekannten Aufenthaltes war,

dass er am 21. Juli  2010 in der Schweiz ein drittes Asylgesuch ein-
reichte, wozu ihn das BFM am 9. August 2010 im (...) befragte und ihm 
am 23. August 2010 das rechtliche Gehör gewährte,

dass der  Beschwerdeführer  eigenen Angaben zufolge  -  nachdem er 
zwischen August 2006 und dem 8. Juni 2009 in Deutschland ein Asyl-
verfahren erfolglos durchlaufen habe - im April 2010 von der Schweiz 
erneut  nach  Deutschland gelangte  und dort  ein  zweites  Asylgesuch 
negativ entschieden wurde,

dass er darauf von Deutschland direkt in die Schweiz gelangt sei und 
dieselben  Asylgründe  geltend  zu  machen  habe,  wie  in  den  voran-
gegangenen Asylverfahren in der Schweiz,

dass er im Dezember 2009 telefonisch erfahren habe, dass in seinem 
Heimatland Polizisten in Zivil  nach ihm gefragt  hätten und an seiner 
Stelle  seinen Vater zwei- oder dreimal  für  zwei  bis drei  Stunden auf 
den Posten mitgenommen hätten,

dass  er  demnach  aus  den  in  den  ersten  Asylgesuchen  geltend  ge-
machten Gründen noch immer von den syrischen Behörden gesucht 
werde,

dass  bezüglich  der  Vorbringen  im  Einzelnen  auf  die  Akten  zu  ver-
weisen ist,

dass das BFM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 23. August 
2010  in Anwendung von  Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

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dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. August 2010 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und beantragt, die Verfügung der Vorinstanz sei vollumfänglich aufzu-
heben  und  die  Sache  zur  Prüfung  des  Asylgesuches  (Eintreten)  an 
diese zurückzuweisen,

dass er in prozessualer Hinsicht zudem beantragt, es sei auf die Er-
hebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und ihm die unentgelt-
liche Prozessführung zu gewähren,

dass  die  vollständigen  vorinstanzlichen  Akten  am  31.  August  2010 
beim Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  ist,  weshalb  auf  die  frist-  und  formgerecht  ein-
gereichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  sowie 
Art.  105  AsylG  i.V.m. Art.  37  VGG und  Art.  48  Abs.  1  und  Art.  52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-

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schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  ent-
schieden  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 
AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein -
getreten wird, wenn die asylsuchende Person in der Schweiz bereits 
ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  oder  sie  ihr  Gesuch  zurück-
gezogen hat, oder wenn sie während des hängigen Asylverfahrens in 
den  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  zurückgekehrt  ist,  ausser  die  Be-
fragung  ergebe  Hinweise,  in  der  Zwischenzeit  seien  Ereignisse  ein-
getreten,  die geeignet  sind,  die Flüchtlingseigenschaft  zu begründen 
oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Schweiz  zumindest  ein  Asylver-
fahren  hinsichtlich  der  Frage  der  Flüchtlingseigenschaft  erfolglos 
durchlaufen hat und damit das in Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG statuierte 
formelle Erfordernis erfüllt ist,

dass das BFM aufgrund der Aktenlage das materielle Erfordernis des 
Fehlens  von  Hinweisen  auf  zwischenzeitlich  eingetretene,  für  die 
Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse zu Recht als gegeben er-

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achtet hat und auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen 
Verfügung verwiesen werden kann,

dass  hierbei  nicht  derselbe  weite Verfolgungsbegriff  wie  in  Art.  18, 
Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 34 Abs. 1 AsylG zur Anwendung gelangt 
(vgl. dazu EMARK 2004 Nr. 5 E. 3c.aa S. 35 f., EMARK 2004 Nr. 35 
E. 4.3 S. 247), sondern lediglich Hinweisen auf Ereignisse Bedeutung 
zukommt,  die  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft geeignet 
sind (BVGE 2008/57 E. 3.3 S. 780),

dass  mit  anderen  Worten  ein  engerer Verfolgungsbegriff  angewandt 
wird und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, wenn eines der Ele-
mente des Flüchtlingsbegriffs von Art. 3 AsylG offensichtlich nicht er -
füllt ist (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.5 S. 18),

dass grundsätzlich, sobald in den Akten Hinweise auf flüchtlingsrecht-
lich oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes bedeutsame 
Ereignisse seit  dem Abschluss  des  vorangegangenen Verfahrens zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem Hin-
sehen  festgestellt  werden  kann,  und  unabhängig  von  der  Tatsache, 
dass  derselben  ausländischen  Person  in  der  Vergangenheit  schon 
(mindestens)  einmal  in  der  Schweiz  die  Anerkennung  als  Flüchtling 
versagt  blieb,  auf  das Asylgesuch einzutreten ist  (vgl. EMARK 2005 
Nr. 2 E. 4.3 S. 16 f.),

dass das BFM zur Begründung seines Nichteintretensentscheides vom 
23. August 2010 ausführte, die vom Beschwerdeführer anlässlich des 
ersten  Asylverfahrens  geltend  gemachten  Ausreisegründe  zur  all -
gemeinen Situation der Kurden in Syrien, und insbesondere innerhalb 
der  syrischen  Armee,  hielten  den  Anforderungen  an  die 
Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht stand,

dass die von ihm geltend gemachte, persönliche Verfolgung aufgrund 
der  Teilnahme  an  der  Gedenkfeier  im  Jahre  2004  unglaubhaft  ge-
blieben sei,

dass damit  auch die von ihm neu geltend gemachten Vorbringen, er 
werde  deswegen  immer  noch  von  den  syrischen  Behörden  gesucht 
und sein Vater sei aus diesen Gründen mitgenommen worden, nicht 
geglaubt werden könnten,

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dass  zudem  die  Abklärungsresultate  der  Schweizer  Vertretung  in 
Damaskus  (Abklärungsauftrag  des  BFM  vom  12.  Juni  2009/Bot-
schaftsauskünfte  vom  9.  Juli  2009)  ergeben  hätten,  dass  der  Be-
schwerdeführer am 16. November 2005 legal aus seinem Heimatland 
ausgereist sei und von den syrischen Behörden nicht gesucht werde,

dass das Gericht  keine Veranlassung hat,  die Abklärungsergebnisse 
der Schweizerischen Botschaft in Damaskus in Zweifel zu ziehen,

dass die Vorinstanz in Berücksichtigung der gesamten Aktenlage und 
des  gesamten  Aussageverhaltens  des  Beschwerdeführers  zu  Recht 
von der Unglaubhaftigkeit der neuen Vorbringen ausgegangen ist,

dass das BFM somit  zu Recht feststellte,  es würden sich keine Hin-
weise  ergeben,  dass  nach  den  in  der  Schweiz  rechtskräftig  ab-
geschlossenen  Asylverfahren  Ereignisse  eingetreten  seien,  die  ge-
eignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die 
Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant seien,

dass  die  Vorbringen  in  der  Beschwerde  zu  keiner  veränderten  Be-
trachtungsweise führen,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Rechtsmitteleingabe  vorbringt,  er 
habe in der Zwischenzeit mit seinem Vater Kontakt aufnehmen können 
und dieser werde ihm den Haftbefehl faxen und im Original schicken,

dass  der  Beschwerdeführer  die  Dokumente  nach  Erhalt  sogleich 
nachreichen  werde,  womit  er  beweisen  wolle,  dass  die  Auffasssung 
des BFM nicht korrekt sei,

dass  nicht  davon ausgegangen werden  kann,  die  vom Beschwerde-
führer in Aussicht gestellten Dokumente könnten mit erheblichem Be-
weiswert  den  von ihm geltend gemachten  Sachverhalt  in  entscheid-
wesentlicher  Hinsicht  in  einem anderen Licht  erscheinen  lassen,  da 
Haftbefehle als interne Dokumente der Sicherheitsbehörden nicht  an 
Familienmitglieder ausgehändigt werden,

dass demnach das sinngemäss gestellte Gesuch um Ansetzung einer 
Frist zur Beibringung neuer Beweismittel abzuweisen ist,

dass sich der Beschwerdeführer zudem seit dem Dezember 2009, als 
ihm die angebliche Suche nach ihm und die Mitnahmen seines Vaters 

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bekannt geworden seien, längst um die Beschaffung (anderer) allen-
falls beweistauglicher Unterlagen hätte bemühen können,

dass sich in Berücksichtigung der gesamten Aktenlage keine Hinweise 
darauf ergeben, dass nach dem Abschluss des in der Schweiz erfolg-
los durchlaufenen Asylverfahrens Ereignisse eingetreten sind, die ge-
eignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder für die Ge-
währung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der Schweiz zur Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Beschwerdeführer weder  eine Aufenthaltsbewilligung be-
sitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den 
gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht  möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass betreffend den Vollzug der  Wegweisung ohne Weiteres  auf  die 
zutreffenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 
werden kann,

dass  das  blosse  Vorbringen  in  der  Rechtsmitteleingabe,  der  Be-
schwerdeführer  habe  glaubhaft  Gründe  geschildert,  die  auf  eine 
drohende  Verletzung  von  Art.  3  der  Konvention  zum  Schutze  der 
Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK, 
SR 0.101) und Art. 3 des Übereinkommens gegen Folter und andere 
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 
vom  10. Dezember  1984  (FoK,  SR  0.105)  schliessen  liessen,  nicht 
durchzudringen vermag, und Gleiches für das blosse Vorbringen gilt, 
er habe glaubhaft eine Situation im Herkunftsland geschildert, die eine 
Rückführung dorthin unzumutbar machen würde,

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dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend auch möglich ist,

dass der Beschwerdeführer demnach nicht darzutun vermag, inwiefern 
die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheb-
lichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  oder  unan-
gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstands-
los geworden ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG - ungeachtet der nicht belegten prozessua-
len  Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  -  zufolge  Aussichtslosigkeit 
der Beschwerdebegehren abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden 
Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Christoph Berger

Versand: 

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