# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 10a6f25a-b1e4-5023-b4cd-ddc349d49037
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.12.2021 C-5621/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5621-2019_2021-12-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5621/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m   1 7 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer,  

Richterin Caroline Gehring,    

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 
 

 
 

Parteien 
 I._______ ,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Beitragsverfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG  

vom 20. September 2019 

 

 

 

C-5621/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (im Folgenden: Auffangeinrichtung  

oder Vorinstanz) schloss mit Verfügung vom 9. Mai 2012 (BVGer act. 8 

Beilage 1, Vorakten 1) die I._______ (im Folgenden: Arbeitgeber oder Be-

schwerdeführer) rückwirkend per 1. Oktober 2011 bei sich an.  

B.  

Mit Beitragsverfügung vom 3. März 2016 (BVGer act. 8 Beilage 10, Vorak-

ten 108) teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit, für die relevanten 

Beitragsjahre 2012, 2013, 2014 und 2015 bestehe bis zum Verfügungszeit-

punkt ein Ausstand von Fr. 11'062.36 (ohne Verzugszins). Die Vorinstanz 

verfügte, der Arbeitgeber habe Fr. 13'768.06 zuzüglich Verzugszins, Mahn-

gebühren und Betreibungsgebühren zu bezahlen. Der Rechtsvorschlag 

wurde im Betrag vom Fr. 11'212.36 aufgehoben und Kosten von Fr. 450.- 

auferlegt.  

C.  

C.a Aufgrund von nachträglichen Lohnmeldungen hob die Vorinstanz die 

Verfügung vom 3. März 2016 wiedererwägungsweise am 9. April 2018 

(Vorakten 194) auf. Gleichentags erliess sie eine neue Beitragsverfügung 

(BVGer act. 8 Beilage 12, Vorakten 195) für die Beitragszeit von 2014 bis 

2017 (1. Quartal). Die Vorinstanz verfügte: 

I. Der Arbeitgeber hat der Stiftung Auffangeinrichtung BVG Fr. 19'080.20 

zuzüglich  

Verzugszins von 5 % auf Fr. 18'906.65 seit 16.06.2017 bis 25.09.2017 

Verzugszins von 5 % auf Fr. 17'379.70 seit 25.09.2017 bis 29.11.2017 

Verzugszins von 5 % auf Fr. 14'879.70 seit 29.11.2017  

und  

Gebühren für Mahnung vom 25. Mai 2017   Fr.     50.00 

Gebühren für Einleitung Betreibung Nr. 21701560  Fr. 100.00 

Verzugszins bis zum 16. Juni 2017    Fr. 1'039.66 

zu bezahlen.  

II. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 21701560 des Regionalen 

Betreibungsamtes X._______ wird im Betrag von Fr. 16'069.36 aufgeho-

ben. 

C.b Nach Rechtskraft der Beitragsverfügung vom 9. April 2018 (Vorakten 

204) stellte die Vorinstanz am 4. Juli 2018 (BVGer act. 8/32, Vorakten 205) 

C-5621/2019 

Seite 3 

ein Fortsetzungsbegehren an das Regionale Betreibungsamt X._______. 

Am 10. August 2018 (Vorakten 207) wurde dem Beschwerdeführer die 

Konkursandrohung zugestellt. Die Vorinstanz stellte am 5. September 

2018 (Vorakten 211) beim Bezirksgericht Zofingen ein Konkursbegehren. 

Dieses eröffnete am 30. Oktober 2018 (Vorakten 218 Beilage 1/1) den Kon-

kurs über den Beschwerdeführer. Das Obergericht des Kantons Aargau 

stellte mit Urteil vom 21. Dezember 2018 (BVGer act. 8 Beilage 13, Vorak-

ten 224) die Nichtigkeit des Konkursentscheides des Bezirksgerichts Zo-

fingen vom 30. Oktober 2018 fest, da der Rechtsvorschlag im Umfang von 

Fr. 16'069.36 aufgehoben, jedoch die Konkursandrohung im Umfang von 

Fr. 18'906.65 verfügt worden war. Die Vorinstanz leitete gemäss eigenen 

Angaben kein neues Konkursverfahren ein, da der Beschwerdeführer die 

offenen Beträge zwischenzeitlich bezahlt hatte (vgl. Vernehmlassung S. 4, 

BVGer act. 8).   

D.  

D.a  Die Vorinstanz erhob für die Zeit vom 1. April 2017 bis zum 31. De-

zember 2017 diverse Beiträge und Kosten (Vorakten 159, 161, 164, 166, 

170, 174, 179, 182, 188, 188a, 193, 199). Es resultierte ein offener Betrag 

von Fr. 5'820.91 (vgl. Kontokorrentkonto 23-0002-370-2), den die Vor-

instanz dem Beschwerdeführer am 1. Juli 2018 (Vorakten 203) in Rech-

nung stellte.  

D.b Am 24. November 2018 sandte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 

eine Mahnung für den Betrag von Fr. 6'878.65 (Vorakten 215). Die in der 

Mahnung erwähnte Rechnung vom 1. Oktober 2018 und Zahlungserinne-

rung vom 5. November 2018 sind, trotz Aufforderung seitens des Bundes-

verwaltungsgerichts sämtliche Akten einzureichen (BVGer act. 22), nicht 

aktenkundig. Der Betrag von Fr. 6'878.65 ergibt sich indes aus dem Kon-

tokorrentkonto 23-0002-370-2 (Beilage 2 zu Vorakten 232, vgl. Tabelle auf 

der nächsten Seite), indem zum Saldo von Fr. 6'828.65 die Mahnkosten in 

der Höhe von Fr. 50.- hinzugerechnet werden.  

 

 

 

 

 

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Seite 4 

Datum Valuta Bezeichnung Belastung Gutschrift Saldo 

30.06.18 30.06.18    -5'820.91 

04.07.18 09.04.28 Kosten Beitragsverfügung 450.00  -6'270.91 

04.07.18 04.07.18 Kosten Fortsetzungsbegehren 100.00  -6'370.91 

05.09.18 05.09.18 Kosten Konkursbegehren 100.00  -6'470.91 

23.08.18 08.09.18 Mahnkosten 50.00  -6'520.91 

30.09.18 30.09.18 Beiträge S._______  
vom 01.07.18 bis zum 30.09.18 

382.16  -6'903.07 

09.10.18 09.10.18 Ausgleich Betreibung/Tilgung 7'000.00  -13'903.07 

09.10.18 09.10.18 Einzahlung auf Kundenkonto  7'000.00 -6'903.07 

22.10.18 22.10.18 Ausgleich Betreibung/Tilgung 5'000.00  -11'903.07 

22.10.18 22.10.18 Einzahlung auf Kundenkonto  5'000.00 -6'903.07 

31.10.18 31.10.18 Ausgleich Betreibung/Tilgung 4'000.00  -10'903.07 

31.10.18 31.10.18 Einzahlung auf Kundenkonto  4'000.00 -6'903.07 

01.11.18 01.11.18 Ausgleich Betreibung/Tilgung 1726.14  -8'629.21 

01.11.18 01.11.18 Einzahlung auf Kundenkonto  1'800.50 -6828.71 

  Rundung  0.06 -6'828.65 

D.c Die Vorinstanz stellte am 21. Dezember 2018 (BVGer act. 8 Beilage 

14 und 36; Vorakten 223) das Betreibungsbegehren für eine Forderung von 

Fr. 6'828.65 nebst Zins zu 5 % seit 20. Dezember 2018, zuzüglich Betrei-

bungskosten von Fr. 100.-, Mahnkosten von Fr. 50.- sowie «5 % Verzugs-

zins vor Betreibung» von Fr. 335.25. Gegen den Zahlungsbefehl vom 

3. Januar 2019 (BVGer act. 8 Beilage 15; Vorakten 226) erhob der Be-

schwerdeführer Rechtsvorschlag. In der Folge gewährte die Vorinstanz 

dem Beschwerdeführer am 31. Januar 2019 das rechtliche Gehör (BVGer 

act. 8 Beilage 17; Vorakten 228). Mit Schreiben vom 6. Februar 2019 

(BVGer act. 18; Vorakten 231) monierte der Beschwerdeführer, die Abrech-

nung sei nicht korrekt, er habe ein Guthaben von Fr. 8'263.30. Die Vor-

instanz entgegnete mit Brief vom 8. Februar 2019 (BVGer act. 8 Beilage 

19; Vorakten 232), es gebe zwei offene Konten eines mit Fr. 382.22 (Kon-

tokorrentkonto) und eines mit Fr. 7'387.20 (Betreibungskonto). Der Be-

schwerdeführer führte am 1. März 2019 (BVGer act. 8 Beilage 20; Vorakten 

236) aus, er habe Fr. 41'474.10 an die Auffangeinrichtung entrichtet. Er 

habe die Beiträge selber berechnet, was Fr. 33'210.80 ergeben habe, so 

dass ein Saldo zu seinen Gunsten von Fr. 8'263.30 bestehe.  

D.d Am 5. März 2019 (Vorakten 237) teilte der Beschwerdeführer der  

Vorinstanz mit, die Einzelfirma I._______ habe per 31. Dezember 2017 

ihre Tätigkeit eingestellt. 

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Seite 5 

D.e Die Vorinstanz nahm am 11. März 2019 (Vorakten 241) zu den Vorbrin-

gen des Beschwerdeführers Stellung und hielt fest, sie habe die Lohndaten 

gemäss Angaben der Ausgleichskasse des Kantons Aargau erfasst. Aller-

dings sei bei der beruflichen Vorsorge zu beachten, dass als Jahreslohn 

der Lohn gelte, den ein Arbeitnehmer bei ganzjähriger Beschäftigung er-

zielen würde, sofern er weniger als ein Jahr lang bei einem Arbeitgeber 

beschäftigt sei. Die Vorinstanz wies daraufhin, dass sie das Betreibungs-

verfahren fortsetze.  

D.f Mit Beitragsverfügung vom 20. September 2019 (BVGer act. 1/1; 

Vorakten 250) erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe während 

den relevanten Beitragsjahren 2. Quartal 2017 bis 4. Quartal 2017 obliga-

torisch zu versichernde Arbeitnehmer beschäftigt. Nach Hinweis auf den 

ausstehenden Betrag und das Betreibungsverfahren verfügte die Vor-

instanz: 

I. Der Arbeitgeber hat der Stiftung Auffangeinrichtung BVG Fr. 5'682.23 

zuzüglich  

Verzugszins von 5 % auf Fr. 5'682.23 seit 20.12.2018 

und 

Gebühren für Mahnung vom 24. November 2018  Fr.     50.00 

Gebühren für Einleitung Betreibung Nr. 21803164  Fr. 100.00 

Verzugszins bis zum 20. Dezember 2018   Fr. 308.23 

zu bezahlen.  

II. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 21803164 des Regionalen 

Betreibungsamtes X._______ wird im Betrag von Fr. 6'140.46 zuzüglich 

Verzugszins 5 % auf Fr. 5'682.23 seit 20.12.2018  

aufgehoben. 

E.  

Gegen die Beitragsverfügung vom 20. September 2019 erhob der Be-

schwerdeführer am 24. Oktober 2019 (BVGer act. 1) Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht und beantragte, die Beitragsverfügung und der 

Rechtsvorschlag vom 20. September 2019 seien rückgängig zu machen 

und als nichtig zu erklären. Die Betreibung Nr. 21803164 sei beim Betrei-

bungsamt X._______ zurückzuziehen und löschen zu lassen. Die Vor-

instanz sei zu verurteilen, den zu viel bezahlten Betrag von Fr. 8'263.30 

nebst Zins zu 5% an den Beschwerdeführer zurückzuzahlen. Als Begrün-

dung brachte der Beschwerdeführer sinngemäss vor, er sei seit 1. Oktober 

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Seite 6 

2011 korrekt bei der Z._______ Sammelstiftung versichert gewesen. Trotz-

dem habe die Auffangeinrichtung mit Verfügung vom 9. Mai 2012 einen 

Wechsel zu ihr erzwungen. Er habe nach dem Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung Rechnungen und Mahnungen mit nicht nachvollziehba-

ren Beträgen erhalten. Eine nachvollziehbare Abrechnung habe er trotz 

Nachfrage nie erhalten. Er habe die Beiträge selber berechnet, was ein 

Guthaben zu seinen Gunsten von Fr. 8'263.30 ergeben habe. 

F.  

Der mit Zwischenverfügung vom 30. Oktober 2019 (BVGer act. 2) einge-

forderte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'000.- ging fristgerecht am 

18. November 2019 (BVGer act. 4) in der Gerichtskasse ein.  

G.  

In ihrer Vernehmlassung vom 31. Januar 2020 (BVGer act. 8) beantragte 

die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Als Begründung brachte 

sie sinngemäss vor, die frühere Beitragsverfügung vom 9. April 2018 sei in 

Rechtskraft erwachsen, womit die Beiträge und Kosten bis und mit 1. Quar-

tal 2017 nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein könnten. Aus 

der angefochtenen Beitragsverfügung vom 20. September 2019 gehe her-

vor, dass nach Verbuchung von 14 Leistungen ein Saldo zu Gunsten der 

Vorinstanz von Fr. 5'682.23 bestehe. Die Vorinstanz führte die nachfol-

gende Tabelle auf: 

Position Valuta  Bezeichnung Betrag Saldo 

1 31.03.17 Mahnkosten Lohnliste 100.00 -99.19 

2 30.06.17 Beitrag B._______ 01.04.17-30.06.2017 1'768.28 -1'867.47 

3 30.06.17 Beitrag 01.04.17-30.06.2017 382.16 -2'249.63 

4 08.09.17 Mahnkosten 50.00 -2'299.63 

5 30.09.17 Beitrag B._______ 01.07.17-30.09.2017 1'768.28 -4'067.91 

6 30.09.17 Beitrag S._______ 01.07.17-30.09.2017 382.18 -4'450.07 

7 09.12.17 Mahnkosten 50.00 -4500.07 

8 31.12.17 Beitrag S._______ 01.10.17-31.12.2017 382.16 -4'882.23 

9 31.12.17 Mahnkosten 50.00 -4'932.23 

10 09.04.18 Kosten Beitragsverfügung 450.00 -5'382.23 

11 09.06.18 Mahnkosten 50.00 -5'432.23 

12 04.07.18 Kosten Fortsetzungsbegehren 100.00 -5'532.23 

13 05.09.18 Kosten Konkursbegehren 100.00 -5'632.23 

14 08.09.18 Mahnkosten 50.00 -5'682.23 

H.  

Mit Replik vom 8. Juni 2020 (BVGer act. 16) bestätigte der Beschwerde-

führer sinngemäss seine bisherigen Anträge und deren Begründung. 

C-5621/2019 

Seite 7 

I.  

Mit Schreiben vom 10. Juli 2020 (BVGer act. 18) wurden die Parteien dar-

über informiert, dass das Beschwerdeverfahren von der Abteilung III über-

nommen und die ursprüngliche Verfahrensnummer A-5621/2019 in  

C-5621/2019 geändert worden ist. 

J.  

Die Vorinstanz bestätigte in ihrer Duplik vom 10. Juli 2020 (BVGer act. 19) 

die bisherigen Anträge sowie deren Begründung. 

K.  

Mit Verfügung vom 20. Juli 2020 (BVGer act. 20) wurde der Schriftenwech-

sel geschlossen. 

L.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen 

wird, soweit dies für die Entscheidfindung erforderlich ist, in den nachfol-

genden Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig (Art. 31, 32 und 33 Bst. h VGG [SR 173.32]). Das 

Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG 

[SR 172.021], soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Der 

Beschwerdeführer ist als Adressat der angefochtenen Verfügung durch 

diese besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung oder Abänderung, weshalb er zur Erhebung der Beschwerde 

legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Nachdem auch der Kostenvorschuss 

fristgerecht geleistet wurde (BVGer act. 5), ist auf die frist- und formgerecht 

(Art. 50 Abs. 1 VwVG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereichte Beschwerde 

im Rahmen des Anfechtungs- und Streitgegenstandes (vgl. E. 2 hiernach) 

einzutreten. 

1.2 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann gerügt wer-

den, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich 

Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe auf einer unrich-

tigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachver-

halts oder sei unangemessen (vgl. Art. 49 VwVG). 

C-5621/2019 

Seite 8 

1.3 Gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist 

das Bundesverwaltungsgericht nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (vgl. Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde 

auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder 

den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestäti-

gen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. statt vieler: BGE 128 II 145 

E. 1.2.2). 

1.4 Gestützt auf das Rügeprinzip, welches im Beschwerdeverfahren vor 

dem Bundesverwaltungsgericht in abgeschwächter Form zur Anwendung 

gelangt, ist nicht nach allen möglichen Rechtsfehlern zu suchen; dafür 

müssen sich zumindest Anhaltspunkte aus den Vorbringen der Verfahrens-

beteiligten oder den Akten ergeben (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer 

A- 5225/2018 vom 7. Mai 2019 E. 2 m.H.).  

2.  

2.1 Es folgen allgemeine Ausführungen zum Anfechtungs- und Streitge-

genstand. 

2.1.1 Anfechtungsgegenstand im verwaltungsgerichtlichen Beschwerde-

verfahren bilden formell Verfügungen und materiell die in den Verfügungen 

geregelten Rechtsverhältnisse. Es sind grundsätzlich nur Rechtsverhält-

nisse zu überprüfen und zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwal-

tungsbehörde vorgängig verbindlich in Form einer Verfügung Stellung ge-

nommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise wei-

terziehbaren Anfechtungsgegenstand (BGE 125 V 413 E. 2a). 

2.1.2 Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechts-

pflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des Anfechtungsge-

genstandes – den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochte-

nen Verfügungsgegenstand bildet. Anfechtungs- und Streitgegenstand 

sind demnach identisch, wenn die Verfügung insgesamt angefochten wird. 

Bezieht sich demgegenüber die Beschwerde nur auf einen Teil des durch 

die Verfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes, gehören die nicht 

beanstandeten Teilaspekte des verfügungsweise festgelegten Rechtsver-

hältnisses zwar wohl zum Anfechtungs-, nicht aber zum Streitgegenstand 

(BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1b). Den Streitgegenstand bestim-

mende, aber aufgrund der Beschwerdebegehren nicht beanstandete Ele-

mente prüft das Gericht nur, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen 

oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte hinreichender 

Anlass besteht (BGE 125 V 413 E. 2c). 

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Seite 9 

2.2 Anfechtungsgegenstand ist vorliegend die Beitragsverfügung vom 

20. September 2019 (BVGer act. 1/1). Die Vorinstanz verfügte Beiträge für 

das 2. Quartal 2017 bis 4. Quartal 2017 sowie Verzugszinsen und Kosten. 

Aus dem beigelegten Kontokorrent mit dem negativen Anfangssaldo ist er-

sichtlich, dass in den verfügten Fr. 5'682.23 auch Ausstände für die Zeit vor 

dem 2. Quartal 2017 enthalten sind. Folglich erstreckt sich der Anfech-

tungsgegenstand auch auf diese Beträge.  

2.3 Abzugrenzen ist die angefochtene Beitragsverfügung von der Beitrags-

verfügung vom 9. April 2018, mit welcher rechtskräftig verfügt wurde, dass 

per 31. März 2017 der Betrag von Fr. 19'080.20 (zuzüglich Verzugszinsen), 

Mahngebühren von Fr. 50.-, Betreibungsgebühren von Fr. 100 und Ver-

zugszinse bis 16. Juni 2017 in der Höhe von Fr. 1'039.66 geschuldet wa-

ren. Der Beitragsverfügung war ein Kontokorrentauszug beigelegt, mit der 

letzten Buchung «31.03.2017 Mahnkosten Lohnliste Fr. 100.-» und einem 

Negativsaldo per 31. März 2017 von Fr. 19'080.20.-. Die Vorinstanz buchte 

am 16. Juni 2017 den Betrag von Fr. 18'906.65 auf ein Betreibungskonto, 

womit auf dem Kontokorrentkonto per 16. Juni 2017 ein Negativsaldo von 

Fr. 173.55 verblieb. Von diesen Beträgen ist infolge Rechtskraft der Bei-

tragsverfügung vom 9. April 2018 in der Folge auszugehen.  

2.4 Der Beschwerdeführer beantragte mit Beschwerde vom 24. Oktober 

2019 (BVGer act. 1), dass die Beitragsverfügung vom 20. September 2019 

aufzuheben sei, womit er die Beitragsverfügung insgesamt anfocht, so 

dass sich vorliegend Anfechtungs- und Streitgegenstand decken.  

2.5 Ausserhalb des Anfechtungs- und Streitgegenstands liegt das replik-

weise gestellte Begehren des Beschwerdeführers, dass die Vorinstanz an-

zuweisen sei, die BVG-Guthaben der ehemaligen Mitarbeiterin S._______ 

freizugeben und an die Nachfolgekasse ihrer Firma zu überweisen. 

3.  

3.1 Die Vorinstanz ist zwecks Erfüllung ihrer Aufgaben als Auffangeinrich-

tung nicht nur zuständig, über den Bestand sowie den Umfang ihrer For-

derungen gegenüber Arbeitgebern Verfügungen zu erlassen, die voll-

streckbaren Urteilen im Sinne von Art. 80 des Bundesgesetzes vom 11. Ap-

ril 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) gleichge-

stellt sind (vgl. Art. 60 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 11 i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis 

BVG). Als Rechtsöffnungsinstanz kann sie grundsätzlich gleichzeitig mit 

dem materiell-rechtlichen Entscheid über den strittigen Anspruch auch die 

C-5621/2019 

Seite 10 

Aufhebung eines Rechtsvorschlages verfügen, soweit es – wie vorlie-

gend  – um eine von ihr in Betreibung gesetzten Forderung geht (BGE 134 

III 115 E. 3.2 und E. 4.1.2 und statt vieler Urteil des BVGer A-91/2018 vom 

6. Februar 2019 E. 3.1 m.H.; sowie JOLANTA KREN KOSTKIEWICZ, in: 

SchKG-Kommentar, 20. Aufl. 2020, Art. 79 Rz. 11). 

3.2 Die Vorsorgeeinrichtung legt die Höhe der Beiträge des Arbeitgebers 

und der Arbeitnehmer in den reglementarischen Bestimmungen fest 

(Art. 66 Abs. 1 erster Satz BVG). Die Vorinstanz ist als Vorsorgeeinrichtung 

bei der Festlegung der Beiträge – unter Vorbehalt der Beitragsparität nach 

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BVG – grundsätzlich autonom, hat jedoch das 

Beitragssystem so auszugestalten, dass die Leistungen bei Fälligkeit er-

bracht werden können (Art. 65 Abs. 2 BVG und JÜRG BRÜHWILER, Beitrags-

bemessung in der obligatorischen beruflichen Vorsorge nach BVG, insbe-

sondere Zusatzbeiträge für die Finanzierung des BVG-Mindestzinses und 

des BVG-Umwandlungssatzes in: SZS 2003, S. 324 f.). Gemäss Art. 66 

Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 3 Abs. 1 der Verordnung vom 28. August 1985 über 

die Ansprüche der Auffangeinrichtung der beruflichen Vorsorge (SR 

831.434; im Folgenden: VOAA) hat der Arbeitgeber der Auffangeinrichtung 

die Beiträge für alle dem BVG unterstellten Arbeitnehmenden von dem 

Zeitpunkt an zu entrichten, von dem an er bei einer Vorsorgeeinrichtung 

hätte angeschlossen sein müssen. 

3.3  

3.3.1 Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die Auffangeinrichtung 

Verzugszinsen verlangen (Art. 66 Abs. 2 BVG). Der Verzugszins dient dem 

Vorteilsausgleich wegen verspäteter Zahlung der Hauptschuld. Nebst dem 

pauschalen Ausgleich von Zinsgewinn und -verlust bezweckt er, den admi-

nistrativen Aufwand für die verspätete bzw. nachträgliche Beitragserhe-

bung und für die Erhebung des Verzugszinses selbst abzugelten (BGE 139 

V 297 E. 3.3.2.2; Urteil des BVGer A-91/2018 vom 6. Februar 2019 E. 4.4). 

Verzugszinsen auf Beitragsforderungen sind ohne Mahnung ab Fälligkeit 

der Forderungen geschuldet. Der Zinsenlauf betreffend Beitragszahlungen 

für Perioden vor dem Anschluss an die Auffangeinrichtung beginnt mit der 

Fälligkeit der Forderungen, also mit Erlass der Zwangsanschlussverfügung 

(Urteil des BVGer A-555/2018 vom 30. Januar 2019 E. 5.3.7 f.).  

3.3.2 Zur Fälligkeit der Beiträge ergibt sich aus Art. 4 Abs. 6 f. der einschlä-

gigen Anschlussbedingungen zur Anschlussverfügung vom 9. Mai 2012 

Folgendes: Die Beiträge gemäss dem jeweils gültigen Reglement bzw. je-

weils gültigen Beitragsordnung werden dem Arbeitgeber vierteljährlich 

C-5621/2019 

Seite 11 

nachschüssig in Rechnung gestellt. Sie sind jeweils am 1. März, 1. Juni, 

1. September und 1. Dezember fällig. Die Zahlung muss innert 30 Tagen 

nach Fälligkeit bei der Auffangeinrichtung eingegangen sein. Bei verspäte-

ter Zahlung kann die Auffangeinrichtung Zinsen auf den ausstehenden Bei-

trägen erheben. Ausstehende Beiträge werden gemahnt. Wenn der Arbeit-

geber die Mahnung nicht beachtet, fordert die Auffangeinrichtung die aus-

stehenden Beiträge samt Zinsen und Kosten ein. Die Zinsen werden mit 

den vom Stiftungsrat festgesetzten Verzugszinssätzen ab Fälligkeit der 

Beiträge berechnet. Mahnung und Betreibung sind kostenpflichtig. Der Ar-

beitgeber anerkennt die von der Auffangeinrichtung erstellten Beitrags-

rechnungen und Mahnungen, sofern er nicht binnen 20 Tagen nach Zustel-

lung begründet Einspruch erhebt.  

3.4 Nach Art. 11 Abs. 7 BVG stellt die Auffangeinrichtung dem säumigen 

Arbeitgeber den von ihm verursachten Verwaltungsaufwand in Rech-

nung (vgl. auch Art. 3 Abs. 4 VOAA, wonach der Arbeitgeber der Auffan-

geinrichtung alle Aufwendungen zu ersetzen hat, die dieser in Zusammen-

hang mit seinem Anschluss entstehen). Gemäss dem im Zeitpunkt des Er-

lasses der angefochtenen Verfügung gültigen Kostenreglement der Auffan-

geinrichtung zur Deckung von ausserordentlichen administrativen Umtrie-

ben, das Bestandteil der vorliegend massgebenden Anschlussbedingun-

gen bildet, können insbesondere für eine eingeschriebene Mahnung 

Fr. 50.–, für die Einleitung einer Betreibung Fr. 100.– , für die Stellung eines 

Fortsetzungsbegehrens oder eines Konkursbegehrens je Fr. 75.–, für die 

Mahnung der Lohnliste Fr. 100.–, für Lohnänderungen pro versicherte Per-

son Fr. 100.– und für die Erstellung eines Tilgungsplanes im Minimum 

Fr. 100.– und im Maximum Fr. 1'000.– eingefordert werden. Voraussetzung 

für die Rechtmässigkeit dieser Gebührenforderungen ist praxisgemäss, 

dass die damit abgegoltenen Verwaltungsmassnahmen effektiv und zu 

Recht erfolgt sind (statt vieler: Urteil des BVGer A-91/2018 vom 6. Februar 

2019 E. 4.3 m.H.). Ob die Kosten vorliegend zu Recht erhoben wurden, 

wird unter E. 5.1.5 geprüft. 

3.5  

3.5.1 Nach Art. 29 Abs. 2 BV (SR 101) haben die Parteien Anspruch auf 

rechtliches Gehör (vgl. auch Art. 29 VwVG). Dieses dient einerseits der 

Sachaufklärung, andererseits stellt es aber auch ein persönlichkeitsbezo-

genes Mitwirkungsrecht beim Erlass von Verfügungen dar, welche in die 

Rechtsstellung des Einzelnen eingreifen. Dazu gehört insbesondere das 

Recht der Parteien, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifen-

den Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, 

C-5621/2019 

Seite 12 

Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört 

zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwir-

ken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses 

geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (Urteil des BVGer A-4271/2016 

vom 21. Juni 2017 E. 2.4.1 m.w.H.). Die Begründungspflicht ist ein Teilgeh-

alt des verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss 

Art. 29 Abs. 2 BV (BGE 142 I 135 E. 2.1). Sie soll verhindern, dass sich die 

verfügende Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und den Be-

troffenen ermöglichen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht an-

fechten zu können. Die sachgerechte Anfechtung einer Verfügung ist nur 

dann möglich, wenn sich sowohl der Betroffene als auch die Rechtsmitte-

linstanz ein Bild über deren Tragweite machen können. Somit müssen in 

jedem Fall die Überlegungen angeführt werden, von denen sich die zustän-

dige Behörde hat leiten lassen und auf die sie ihre Verfügung stützt. Dabei 

darf sie sich jedoch auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken. Die 

Anforderungen an die Begründungsdichte sind je nach Komplexität des 

Sachverhalts und/oder des der Behörde eingeräumten Ermessensspiel-

raums unterschiedlich (vgl. zum Ganzen: Urteil des BVGer A-4271/2016 

vom 21. Juni 2017 E. 2.4.2 m.w.H.) 

3.5.2 Rechtsprechungsgemäss hat eine Beitragsverfügung der Auffangein-

richtung folgende Angaben zu enthalten, damit die Anforderungen an die 

Begründungspflicht erfüllt sind: 

– die relevante Beitragsperiode; 

– die Gesamtprämiensumme pro Jahr bzw. vierteljährlich, sofern die 

Rechnungsstellung vierteljährlich erfolgt; 

– pro versicherte Person pro Jahr: die Versicherungsdauer, den AHV-

Lohn, den relevanten koordinierten Lohn, die Beitragssätze und die hie-

raus errechnete Beitragssumme; 

– pro versicherte Person: die Höhe des Verzugszinses, unter Hinweis 

auf: die Zinsperiode, den Zinssatz, die rechtliche Grundlage für die 

Höhe des Zinssatzes und die jeweils gestellten Rechnungen und er-

folgten Mahnungen; 

– eine Auflistung der erhobenen Kosten/Gebühren unter Hinweis auf die 

diesen zugrundeliegenden Massnahmen und die bereits geleisteten 

Zahlungen des Arbeitgebers mit Valutadatum und hieraus eine Abrech-

nung mit Angabe der noch ausstehenden Prämienbeträge und Zinsen 

für ausstehende Beiträge (ab Forderungsvaluta; vgl. zum Ganzen statt 

vieler Urteil des BVGer A-2266/2019 vom 15. Januar 2020 E. 2.1.3 mit 

Hinweisen). 

C-5621/2019 

Seite 13 

4.  

Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht 

nachgekommen ist und sie zurecht einen ausstehenden Betrag von 

Fr. 5'682.23 zuzüglich Verzugszinse sowie Gebühren für die Mahnung vom 

24. November 2018 und die Einleitung der Betreibung sowie die Kosten für 

die Beitragsverfügung (vgl. E. 10 der angefochtenen Verfügung) verfügt 

hat.  

4.1 Der Beschwerdeführer monierte diesbezüglich, dass er trotz Aufforde-

rung keine nachvollziehbare Abrechnung und auch keine nachvollziehbare 

Aufstellung der Beiträge erhalten habe.  

4.2 Eine Beitragsverfügung hat die in E. 3.5.2 hiervor aufgelisteten Anga-

ben zu enthalten. Die relevante Beitragsperiode ergibt sich aus dem Sach-

verhalt der angefochtenen Beitragsverfügung vom 20. September 2019. In 

der beigelegten Beitragsberechnung sind die Gesamtprämiensumme pro 

Jahr und Quartal, sowie die notwendigen Parameter für die Beitragsbe-

rechnung enthalten. Den Erwägungen zur Beitragsverfügung sind Hin-

weise zur rechtlichen Grundlage und Höhe der Verzugszinsen zu entneh-

men und die Berechnung derselben ist der Beitragsverfügung angehängt.  

Die in der relevanten Beitragsperiode gestellten Rechnungen, erfolgten 

Mahnungen und erhobenen Kosten und Gebühren sowie die vom Be-

schwerdeführer ab der Beitragsverfügung vom 9. April 2018 geleisteten 

Zahlungen sind zwar aus dem Kontokorrent ersichtlich, jedoch beginnt die-

ses Kontokorrentkonto mit einem negativen Anfangssaldo von  

Fr. -16'415.41. Diesen Negativsaldo hat die Vorinstanz nicht begründet und 

er erschliesst sich auch nicht aus den Akten. Zudem sind im Kontokorrent-

konto Beiträge für das 1. Quartal 2017 und rückwirkende Mutationen ent-

halten, welche im rechtskräftig verfügten Betrag von Fr. 18'906.65 bereits 

enthalten sind (vgl. Beitragsverfügung vom 9. April 2018), was zu Verwir-

rungen führt. Es ist daher nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer vor-

brachte, dass er den Ausstand von Fr. -5'682.23 nicht verstehe. Die Vor-

instanz kam ihrer Begründungsplicht daher zwar nicht vollständig nach, je-

doch lassen sich die verfügten Beträge anhand der Akten hinreichend eru-

ieren, wie nachfolgend zu zeigen ist (vgl. E. 5 hiernach).  

 

C-5621/2019 

Seite 14 

5.  

Die Eruierung des Ausstandes in der Höhe von Fr. -5'682.23 erfolgt nach-

folgend anhand des Kontos für die Beträge im Zusammenhang mit der Bei-

tragsverfügung vom 9. April 2018 und des Kontos für die Beträge betref-

fend die Beitragsverfügung vom 20. September 2019, dabei wird das erste 

Konto «Betreibungskonto» und das zweite Konto «Kontokorrentkonto» ge-

nannt. 

5.1  

5.1.1 Da die Beitragsverfügung vom 9. April 2018 in Rechtskraft erwachsen 

ist, ist von den verfügten Beträgen auszugehen, das heisst, es ist von ei-

nem ausstehenden Betrag per 31. März 2017 von Fr. 19'080.20 auszuge-

hen (vgl. Kontokorrentauszug, Beitragsverfügung vom 9. April 2018 S. 10, 

BVGer act. 8/12). Ebenfalls einer Überprüfung entzogen sind die in der 

Beitragsverfügung vom 9. April 2018 verfügten Mahnkosten von Fr. 50.- 

(Mahnung vom 25. Mai 2017), Betreibungsgebühren von Fr. 100.-, Ver-

zugszinse von Fr. 1'039.66 und die Kosten für die Beitragsverfügung von 

Fr. 450.-, sowie die Verzugszinse in Höhe von 1'072.93. Diese Beiträge 

werden im nachstehenden «Betreibungskonto» kursiv dargestellt.  

5.1.2 Die anderen Kosten in diesem Zusammenhang wie Kosten für Zah-

lungsbefehl (Fr. 103.30, Vorakten 158), Konkursandrohung (Fr. 103.30, 

Vorakten 205 Beilage, Fr. 27.25, Vorakten 207 Beilage), Kostenvorschuss 

(Fr. 350.- Vorakten 224), Fortsetzungsbegehren (Fr. 100.-, Vorakten 205) 

und Konkursbegehren (Fr. 100.-, Vorakten 211) werden von der Rechts-

kraft der Beitragsverfügung vom 9. April 2018 nicht erfasst und sind daher 

einer Prüfung zugänglich. 

5.1.3 Die Zahlungen des Beschwerdeführers stehen den genannten Belas-

tungen gegenüber. Unter den Parteien ist unbestritten, dass der Beschwer-

deführer nach dem Datum der Beitragsverfügung vom 9. April 2018 Zah-

lungen in der Höhe von insgesamt Fr. 21'827.45 (Fr. 1'526.95, Fr. 2'500.-, 

Fr. 7'000.-, Fr. 5'000.-, Fr. 4'000.- und Fr. 1'800.50) geleistet hat.  

5.1.4 Aus dem Gesagten ergibt sich die folgende Zusammenstellung für 

das «Betreibungskonto» (vgl. Tabelle auf der nächsten Seite): 

 

 

 

C-5621/2019 

Seite 15 

BETREIBUNGSKONTO   

Bezeichnung Belastungen Gutschrift 

Negativer Anfangssaldo  18'906.65  

Gebühren für Mahnung vom 25. Mai 2017  50.00  

Gebühren für Einleitung Betreibung  100.00  

Verzugszins bis 16. Juni 2017 1'039.66  

Kosten Beitragsverfügung  450.00  

1)   Kosten Zahlungsbefehl (Vorakten 158) 103.30  

2)   Kosten Konkursandrohung (Vorakten 205 Beilage) 103.30  

3)   Kosten Konkursandrohung (Vorakten 207 Beilage) 27.25  

4)   Kostenvorschuss (Vorakten 224) 350.00  

5)   Kosten Fortsetzungsbegehren (Vorakten 205) 100.00  

6)   Kosten Konkursbegehren (Vorakten 211) 100.00  

Verzugszins per 1. November 2018 1'072.93  

Zahlung vom 25. September 2017  1'526.95 

Zahlung vom 29. November 2017  2'500.00 

Zahlung vom 9. Oktober 2018  7'000.00 

Zahlung vom 22. Oktober 2018  5'000.00 

Zahlung vom 31. Oktober 2018  4'000.00 

Zahlung vom 1. November 2018  1'800.50 

Zwischentotal 22'403.09 21'827.45 

Saldo   575.64 

Total  22'403.09 22'403.09 

5.1.5 Die Kosten Ziff. 1) bis 6) (nicht kursiv dargestellt, vgl. Tabelle 5.1.4 

hiervor) sind nach der rechtskräftigen Beitragsverfügung vom 9. April 2018 

erhoben worden und nachfolgend zu überprüfen.  

5.1.5.1 Das Obergericht des Kantons Aargau erkannte mit Urteil 

ZSU.2018.329 vom 21. Dezember 2018 (BVGer act. 8/13), dass der Kon-

kursentscheid der Präsidentin des Bezirksgerichts Zofingen vom 30. Okto-

ber 2018 in der Betreibung Nr. 21701560 des Regionalen Betreibungsam-

tes X._______ vom 20. Juni 2017 nichtig ist (Dispositivziffer 1). Die erstin-

stanzliche Entscheidgebühr von Fr. 350.- wurde der Klägerin auferlegt (Dis-

positivziffer 3).  

5.1.5.2 Die Klägerin im Verfahren vor dem Obergericht des Kantons Aar-

gau war die Stiftung Auffangeinrichtung BVG. 

5.1.5.3 Nichtigkeit bedeutet absolute Unwirksamkeit einer Verfügung. Eine 

nichtige Verfügung hat keinerlei rechtliche Relevanz – so, als wäre sie nie 

erlassen worden. Nichtige Verfügungen entfalten folglich zu keinem Zeit-

punkt Rechtswirkungen, sie sind rechtlich inexistent. Entsprechend ist 

Nichtigkeit jederzeit und von sämtlichen staatlichen Instanzen von Amtes 

C-5621/2019 

Seite 16 

wegen zu beachten (BGE 144 V 362; 139 II 243 E. 11.2; 138 II 501 E. 3.1; 

Urteil des BGer 2C_827/2015 vom 3. Juni 2016 E. 3.3 [nicht publ. E. in 

BGE 142 II 411]); Ulrich Häfelin/Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines 

Verwaltungsrecht, 8. Aufl., Zürich 2020, § 15 Rz. 1096ff. m.H.).  

5.1.5.4 Konsequenterweise wurden vom Obergericht des Kantons Aargau 

die Kosten für den vorinstanzlichen Entscheid der Vorinstanz überbunden, 

da diese die Nichtigkeit zu vertreten hatte. Die Überwälzung des Kosten-

vorschusses von Fr. 350.- an den Beschwerdeführer ist unzulässig, da das 

Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau in Rechtskraft erwachsen ist. 

Der Vorinstanz wäre es freigestanden, das Urteil hinsichtlich der Kosten-

auflage anzufechten, was sie unterliess, womit sie die Verfahrenskosten 

von Fr. 350.- selber zu tragen hat.  

5.1.5.5 Ebenfalls wurden die Kosten Ziff. 1) bis 6) (vgl. Tabelle 5.1.4 hier-

vor) zu Unrecht erhoben, denn die Betreibungskosten sind durch den Gläu-

biger vorzuschiessen (Art. 68 Abs. 1 SchKG; Urteile des BVGer C-

3484/2019 vom 3. März 2021 E. 5.3.3; C-5956/2011 vom 18. November 

2013 E. 9.4).  

5.1.5.6 Hinzukommt, dass für nicht vorgeschriebene, unnötige oder nicht 

vorgenommene Amtshandlungen keine Gebührenpflicht besteht (BGE 136 

III 155 E. 3.3.4). Dasselbe gilt für Amtshandlungen, die wie vorliegend zu 

einem nichtigen Konkursentscheid führen. 

5.1.5.7 Folglich sind die Kosten Ziff. 1) bis 6) (vgl. Tabelle 5.1.4 hiervor) im 

Umfang von insgesamt Fr. 783.85 (Fr. 103.30+ Fr. 103.30 + Fr. 27.25 + 

Fr. 350.- + Fr. 100.- + Fr. 100.-) nicht zu berücksichtigen. 

5.2 Der Betrag von Fr. -173.55 verblieb auf dem «Kontokorrentkonto» (vgl. 

E. 2.3 hiervor). Hinzu kamen Beiträge für das 2. Quartal 2017 bis 4. Quartal 

2017 sowie Kosten für Mahnungen. Zu berücksichtigen ist ebenfalls der 

negative Saldo des «Betreibungskontos». Die Beträge lassen sich wie folgt 

darstellen (vgl. Tabelle auf der nächsten Seite). 

  

C-5621/2019 

Seite 17 

KONTOKORRENTKONTO   

Bezeichnung Belastungen Gutschrift 

Negativer Anfangssaldo  173.55  

Saldo aus «Betreibungskonto» 575.64  

Beiträge B._______ 01.04.17-30.06.2017  1'768.28  

Beiträge S._______ 01.04.17-30.06.2017  382.16  

Mahnung vom 24. August 2017 (Vorakten 164) 50.00  

Beiträge B._______ 01.07.17-30.09.2017  1'768.28  

Beiträge S._______ 01.07.17-30.09.2017  382.16  

Mahnung vom 24. November 2017 (Vorakten 174)  50.00  

Beiträge S._______ 01.10.17-31.12.2017  382.16  

Mahnung vom 24. Februar 2018 (Vorakten 188)  50.00  

Mahnung vom 25. Mai 2018 (Vorakten 199)  50.00  

Mahnung vom 24. August 2018 (Vorakten 209) 50.00  

Zwischentotal 5'682.23  

Gebühren Mahnung vom 24.11. 2018 (Vorakten 215)  50.00  

Gebühren für Einleitung Betreibung  100.00  

Verzugszins  308.23  

Total  6'140.46  

5.2.1 Die vorinstanzliche Berechnung der für das 2. Quartal 2017 bis 

4. Quartal 2017 geschuldeten Beiträge, sowie zusätzlich der Beiträge für 

das 1. Quartal 2017, welches nicht Verfügungsgegenstand bildet, ist aus 

der Beilage 2 zur angefochtenen Verfügung ersichtlich.  

5.2.1.1 Gestützt auf die Lohnbescheinigungen der SVA Aargau für das Bei-

tragsjahr 2017 (BVGer act. 8/26) betrug der AHV-Lohn von B._______ im 

Jahr 2017 Fr. 54'600.-. Diesen Lohn rechnete die Vorinstanz zu Recht auf 

einen Jahreslohn um, was Fr. 72'800.- ergab. Die Abweichung zu den Be-

rechnungen des Beschwerdeführers ist insbesondere darauf zurückzufüh-

ren, dass dieser die AHV-Löhne nicht auf einen Jahreslohn umrechnete 

(BVGer act. 1/14). Vom Jahreslohn ist der Koordinationsabzug vorzuneh-

men, der im Jahr 2017 Fr. 24'675.- betrug. Aus der Summe resultiert der 

versicherte Lohn von Fr. 48'125.- (Fr. 72'800 - Fr. 24'675).  

Der Beilage 3 zur angefochtenen Verfügung sind die Beitragssätze zu ent-

nehmen. B._______ war im Jahr 2017 38 Jahre alt. Die Beitragsätze für 

B._______ setzten sich im Jahr 2017 zusammen aus 10 % Sparbeitrag, 

3.7 % Risikobeitrag (2.1 % Risiko IV, 0.3 % Risiko Tod, 0.6 % Risiko Um-

wandlungssatz, 0.6 % Risiko Teuerung und 0.1 % SiFo [Sicherheitsfonds]) 

und 1.4 % Verwaltungskosten. Der Verwaltungskostenbeitrag beträgt im 

Minimum Fr. 72.- und im Maximum Fr. 480.-.  

C-5621/2019 

Seite 18 

Die Beitragssätze enthalten die Arbeitnehmer und die Arbeitgeberbeiträge; 

aufgeschlüsselt resultieren die von der Vorinstanz berechneten Prozent-

sätze 5 % Sparbeitrag Arbeitgeber und 5 % Sparbeitrag Arbeitnehmer so-

wie 1.85 % Risikobeitrag Arbeitgeber und 1.85 % Risikobeitrag Arbeitneh-

mer. Die Verwaltungskosten betragen vorliegend Fr. 480.- (Maximalbe-

trag), das heisst Fr. 240.- je für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. 

Arbeitgeber ((48'125 x 0.05) + (48'125 x 0.0185) + (240)) = Fr. 3'536.56 

Arbeitnehmer ((48'125 x 0.05) + (48'125 x 0.0185) + (240)) = Fr. 3'536.56 

Beiträge 2. Quartal: (3'536.56 + 3'536.56) x 90 : 360 = 1'768.28 

Beitrage 3. Quartal: (3'536.56 + 3'536.56) x 90 : 360 = 1'768.28 

Die Beitragsberechnungen der Vorinstanz für B._______ sind vorliegend 

nicht zu beanstanden.  

5.2.1.2 Gestützt auf die Lohnbescheinigungen der SVA Aargau für das Bei-

tragsjahr 2017 (BVGer act. 8/26) betrug der AHV-Lohn von S._______ im 

Jahr 2017 Fr. 31'655.-. Vom Jahreslohn ist der Koordinationsabzug vorzu-

nehmen, der im Jahr 2017 Fr. 24'675.- betrug. Aus der Summe resultiert 

der versicherte Lohn von Fr. 6'980.- (Fr. 31'655 – Fr. 24'675).  

Der Beilage 3 zur angefochtenen Verfügung sind die Beitragssätze zu ent-

nehmen. S._______ war im Jahr 2017 56 Jahre alt. Die Beitragsätze für 

S._______ setzten sich im Jahr 2017 zusammen aus 18 % Sparbeitrag, 

3.9 % Risikobeitrag (2.7 % Risiko IV, 0.1% Risiko Tod, 0.6 % Risiko Um-

wandlungssatz, 0.4 % Risiko Teuerung und 0.1 % SiFo und 97.72 Verwal-

tungskosten). Die Verwaltungskosten belaufen sich auf Fr. 97.72 (1.4% x 

Fr. 6'980.-), das heisst Fr. 48.86 je für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die 

Beitragssätze enthalten die Arbeitnehmer und die Arbeitgeberbeiträge; auf-

geschlüsselt resultieren die von der Vorinstanz berechneten Prozentsätze 

9 % Sparbeitrag Arbeitgeber und 9 % Sparbeitrag Arbeitnehmer sowie 

1.95 % Risikobeitrag Arbeitgeber und 1.95 % Risikobeitrag Arbeitnehmer.  

Arbeitgeber ((6'980 x 0.09) + (6'980 x 0.0195) + (48.86)) = Fr. 813.17 

Arbeitnehmer ((6'980 x 0.09) + (6'980 x 0.0195) + (48.86)) = Fr. 813.17 

Beiträge 2. Quartal: (813.17 + 813.17) x 90 : 360 = 406.59 

Beitrage 3. Quartal: (813.17 + 813.17) x 90 : 360 = 406.59 

Beiträge 4. Quartal: (813.17 + 813.17) x 90 : 360 = 406.59 

C-5621/2019 

Seite 19 

Die Vorinstanz berechnete für S._______ zu tiefe Beiträge, da sie die Ver-

waltungskosten nicht berücksichtigte.  

Die Summe aller Beiträge ergibt vorliegend Fr. 4'756.33 (406.59 + 406.59 

+ 406.59 + 1'768.28 + 1'768.28).  

5.2.2 Die geltend gemachten Kosten für die Mahnung vom 24. November 

2018 (Vorakten 215) in der Höhe von Fr. 50.- sowie die Gebühren für die 

Einleitung der Betreibung Nr. 21803164 vom 31. Dezember 2018 (Vorakten 

223) in der Höhe von Fr. 100.- sind nicht zu beanstanden, zumal sie sich 

auf das Kostenreglement der Vorinstanz stützen (vgl. Beilage zu act. 1) und 

die Inkassomassnahmen klar bezeichnet sowie aktenmässig belegt sind 

(Urteil des BVGer C-3484/2019 vom 3. März 2021 E. 5.3.2). 

5.3 Aus den unter E. 5.1 und E. 5.2 vorgenommenen Korrekturen ergibt 

sich das Folgende für das «Betreibungskonto»:  

BETREIBUNGSKONTO   

Bezeichnung Belastungen Gutschrift 

Negativer Anfangssaldo  18'906.65  

Gebühren für Mahnung vom 25. Mai 2017  50.00  

Gebühren für Einleitung Betreibung  100.00  

Verzugszins bis 16. Juni 2017 1'039.66  

Kosten Beitragsverfügung  450.00  

Verzugszins per 1. November 2018 1'072.93  

Zahlung vom 25. September 2017  1'526.95 

Zahlung vom 29. November 2017  2'500.00 

Zahlung vom 9. Oktober 2018  7'000.00 

Zahlung vom 22. Oktober 2018  5'000.00 

Zahlung vom 31. Oktober 2018  4'000.00 

Zahlung vom 1. November 2018  1'800.50 

Zwischentotal 21'619.24 21'827.45 

Saldo  208.21  

Total  21'827.45 21'827.45 

Der Saldo von Fr. 208.21 ist auf das «Kontokorrentkonto» zu übertragen 

(vgl. Tabelle auf der nächsten Seite): 

  

C-5621/2019 

Seite 20 

KONTONTOKORRENTKONTO   

Bezeichnung Belastung Gutschrift 

negativer Anfangssaldo  173.55  

Saldo aus «Betreibungskonto»  208.21 

Beiträge B._______ 01.04.17-30.06.2017 1'768.28  

Beiträge S._______ 01.04.17-30.06.2017 406.59  

Mahnung vom 24. August 2017 (Vorakten 164) 50.00  

Beiträge B._______ 01.07.17-30.09.2017 1'768.28  

Beiträge S._______ 01.07.17-30.09.2017 406.59  

Mahnung vom 24. November 2017 (Vorakten 174) 50.00  

Beiträge S._______ 01.10.17-31.12.2017  406.59  

Mahnung vom 24. Februar 2018 (Vorakten 188)  50.00  

Mahnung vom 25. Mai 2018 (Vorakten 199)  50.00  

Mahnung vom 24. August 2018 (Vorakten 209)  50.00  

Zwischentotal  5'179.88 208.21 

Saldo   4'971.67 

Total 5'179.88 5'179.88 

Der geschuldete Betrag reduziert sich vorliegend von Fr. 5'682.23 auf 

Fr. 4'971.67. 

5.4 Hieraus ergeben sich die folgenden neuen Zinsberechnungen: 

Die Zinsberechnungen für die Beiträge für B._______ sind korrekt und zu 

übernehmen, das heisst Fr. 130.17 und Fr. 108.06. 

Für die Zinsberechnung betreffend die Beiträge für S._______ sind statt 

Fr. 382.16 Fr. 406.59 einzusetzen: 

Zinsberechnung vom 30.6.2017-20.12.2018, das heisst für 530 Tage: 

(406.59 x 0.05 x 530) : 360 = 29.93 

Zinsberechnung vom 30.9.2017-20.12.2018, das heisst für 440 Tage: 

(406.59 x 0.05 x 440) : 360 = 24.85 

Zinsberechnung vom 31.12.2017-20.12.2018, das heisst für 350 Tage: 

(406.59 x 0.05 x 350) : 360 = 19.764 gerundet 19.76 

Total resultiert ein Verzugszins von Fr. 312.77 (130.17 + 108.06 + 29.93 + 

24.85 + 19.76). 

6.  

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde, soweit darauf einge-

treten wurde, teilweise gutzuheissen und die angefochtene Beitragsverfü-

gung wie folgt zu ändern ist.  

C-5621/2019 

Seite 21 

I. Der Arbeitgeber hat der Stiftung Auffangeinrichtung BVG Fr. 4'971.67 

zuzüglich  

Verzugszins von 5 % auf  Fr. 4'971.67   seit 20.12.2018 

und  

Gebühren für Mahnung vom 24. November 2018  Fr.     50.00 

Gebühren für Einleitung Betreibung Nr. 21803164  Fr. 100.00 

Verzugszins bis zum 20. Dezember 2018   Fr. 312.77 

zu bezahlen.  

II. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 21803164 des Regionalen 

Betreibungsamtes X._______ wird im Betrag von Fr. 5'434.44 zuzüglich 

Verzugszins 5% auf Fr. 4'971.67 seit 20.12.2018  

aufgehoben. 

7.  

7.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei 

auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Dem teilweise obsiegenden Beschwerde-

führer sind reduzierte Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 800.- aufzuer-

legen, die dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen werden. Die 

Restanz in der Höhe von Fr. 200.- sind dem Beschwerdeführer nach 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. Der Vorinstanz 

sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

7.2 Dem nicht vertretenen Beschwerdeführer sind keine verhältnismässig 

hohen Kosten entstanden, weshalb ihm ungeachtet des Ausganges des 

Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 VGKE).  

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten wird, teilweise gutgeheis-

sen und die Beitragsverfügung vom 20. September 2019 wie folgt geän-

dert: 

I. Der Arbeitgeber hat der Stiftung Auffangeinrichtung BVG Fr. 4'971.67 

zuzüglich  

Verzugszins von 5 % auf  Fr. 4'971.67   seit 20.12.2018  

und  

Gebühren für Mahnung vom 24. November 2018  Fr.     50.00 

C-5621/2019 

Seite 22 

Gebühren für Einleitung Betreibung Nr. 21803164  Fr. 100.00 

Verzugszins bis zum 20. Dezember 2018   Fr. 312.77 

zu bezahlen.  

II. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 21803164 des Regionalen 

Betreibungsamtes X._______ wird im Betrag von Fr. 5'434.44 zuzüglich 

Verzugszins 5% auf  Fr. 4'971.67  seit  20.12.2018 aufgehoben. 

2.  

Dem teilweise obsiegenden Beschwerdeführer werden reduzierte Verfah-

renskosten im Umfang von Fr. 800.- auferlegt und dem geleisteten Kosten-

vorschuss entnommen. Die Restanz in der Höhe von Fr. 200.- wird dem 

Beschwerdeführer nach Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstat-

tet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtskurkunde) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

C-5621/2019 

Seite 23 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

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