# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 73bdabd0-95b2-5bba-9372-a15289f74381
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.04.2025 C-888/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-888-2025_2025-04-03.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-888/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 .  A p r i l  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung,  

Rentenanspruch, Beitragszeiten,  

Einspracheentscheid der SAK vom 14. November 2024. 

 

 

 

C-888/2025 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vor-

instanz) mit Einspracheentscheid vom 14. November 2024 die von 

A._______ (nachfolgend: Versicherte oder Beschwerdeführerin) erhobene 

Einsprache vom 11. September 2024 abwies mit der Begründung, der sinn-

gemässe Antrag um Rentenaufschub sei zu spät erfolgt (BVGer-act. 2/3), 

dass die Versicherte mit Schreiben vom 18. Dezember 2024 an die Vor-

instanz gelangte und mitteilte, die vom 1. Oktober 1975 bis 30. September 

1977 – infolge ihres Studiums an der (…) (Universität B._______) – geleis-

teten Beiträge seien bei der Rentenberechnung nicht berücksichtigt wor-

den, weshalb sie um entsprechende Prüfung bitte (BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz der Versicherten mit Einschreiben vom 6. Februar 

2025 antwortete, während der geltend gemachten Zeiten sei sie vollum-

fänglich bei der Deutschen Rentenversicherung als Studierende versichert 

gewesen, weshalb diese Beitragszeiten bei der Festsetzung der deutschen 

Altersrente berücksichtigt worden seien und für die Berechnung der 

schweizerischen Altersrente nicht nochmals herangezogen werden könn-

ten (BVGer-act. 2/1), 

dass die Vorinstanz die Eingabe der Versicherten vom 18. Dezember 2024 

samt Vorakten mit Schreiben vom 10. Februar 2025 (Eingang: 12. Februar 

2025) zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelte 

(BVGer-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten und 

die SAK eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist (Art. 33 Bst. d 

VGG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht somit zur Beurteilung der vorliegen-

den Beschwerde zuständig ist (vgl. auch Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 

831.10]), 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder deren 

Vertreter zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

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dass aus der Beschwerde der unmissverständliche Wille einer individuali-

sierten Person hervorgehen muss, als Beschwerdeführende auftreten zu 

wollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 52 Rz. 1), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass das Schreiben vom 18. Dezember 2024 an die Vorinstanz gerichtet 

ist und keinen Hinweis enthält, ob damit Beschwerde gegen den Ein-

spracheentscheid vom 14. November 2024 erhoben werden soll,  

dass die Beschwerdeführerin deshalb mit Verfügung der Instruktionsrich-

terin vom 26. Februar 2025 (BVGer-act. 3) aufgefordert wurde, innert 

10 Tagen ab Erhalt dieser Verfügung ihren Beschwerdewillen zu erklären 

(Ziff. 1 des Dispositivs), 

dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, im 

Unterlassungsfall werde auf die Beschwerde nicht eingetreten (Ziff. 2 des 

Dispositivs), 

dass die Verfügung vom 26. Februar 2025 – laut aktenkundiger Sendungs-

verfolgung der Schweizerischen bzw. Deutschen Post (BVGer-act. 4-5) – 

der in Deutschland wohnhaften Beschwerdeführerin am 28. Februar 2025 

zur Abholung gemeldet wurde (Abholungseinladung), aber von dieser bis 

am 12. März 2025 bei der zuständigen Filiale der Deutschen Post nicht 

abgeholt wurde, weshalb die Sendung (Verfügung vom 26. Februar 2025 

samt Rückschein mit dem Vermerk: «nicht abgeholt») an das Bundesver-

waltungsgericht zurückgesandt wurde (Eingang: 1. April 2025; BVGer-

act. 7), 

dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 26. März 2025 (BVGer-act. 6) die 

folgenden Unterlagen übermittelte: zum einen das – an die Vorinstanz ge-

richtete – E-Mail-Schreiben der Beschwerdeführerin vom 19. März 2025, 

worin diese sich erkundigt, ob die zwei Einschreiben, welche während ihrer 

reisebedingten Abwesenheit vom 8. Februar bis 18. März (2025) nicht hät-

ten zugestellt werden können, von der Vorinstanz stammen würden und ihr 

gegebenenfalls nochmals zugesendet werden könnten (BVGer-act. 6/1), 

zum anderen das entsprechende Antwortschreiben der Vorinstanz vom 

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26. März 2025 (BVGer-act. 6/2), worin auf das – beigelegte – Einschreiben 

vom 6. Februar 2025 verwiesen wird, welches der Beschwerdeführerin 

nicht habe zugestellt werden können und mit dem Vermerk «nicht abge-

holt» retourniert worden sei, und zudem mitgeteilt wird, dass das andere 

Einschreiben allenfalls vom Bundesverwaltungsgericht stammen könnte, 

weshalb die Beschwerdeführerin sich an dieses zu wenden habe, 

dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten bzw. der 

Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spä-

testens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch 

als erfolgt gilt (vgl. Art. 38 Abs. 2bis ATSG und Art. 20 Abs. 2bis VwVG), 

dass die siebentägige Frist – als gesetzliche Frist – nicht verlängerbar ist 

und unabhängig von einer von der Post angesetzten Abholfrist gilt (vgl. 

BGE 141 II 429 E. 3.1; PATRICIA EGLI, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Pra-

xiskommentar zum VwVG, 3. Aufl. 2023, Art.  20 Rz. 52 m.w.H.),  

dass die genannte Verfügung vom 26. Februar 2025 betreffend Nachfrist 

zur Beschwerdeverbesserung – wie dargelegt – der Beschwerdeführerin 

am 28. Februar 2025 an ihrer deutschen Wohnadresse nicht gegen Unter-

schrift übergeben werden konnte, die Sendung während der siebentätigen 

Frist nicht abgeholt wurde und selbst die von der Deutschen Post bis zum 

12. März 2025 angesetzte Abholfrist (BVGer-act. 7) ungenutzt verstrich, 

dass eine entsprechende Abholeinladung am 28. Februar 2025 unbestrit-

tenermassen deponiert wurde (vgl. BVGer-act. 5, 6/1), 

dass die Beschwerdeführerin mit der Zustellung der erwähnten Sendung 

nach Treu und Glauben rechnen musste (vgl. dazu BGE 138 III 225 E. 3.1; 

130 III 396 E. 1.2.3), nachdem sie mit Eingabe vom 18. Dezember 2024 an 

die Vorinstanz gelangt war mit der Bitte um erneute Prüfung des Ein-

spracheentscheids vom 14. November 2024 und die Vorinstanz der Be-

schwerdeführerin daraufhin mit Einschreiben vom 6. Februar 2025 mitge-

teilt hatte, ihre Eingabe werde als mögliche Beschwerde zuständigkeitshal-

ber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt, 

dass das vorinstanzliche Einschreiben vom 6. Februar 2025 zwar ebenfalls 

mit dem Vermerk «nicht abgeholt» an die Vorinstanz (Eingang: 11. März 

2025) retourniert wurde (BVGer-act. 6/2 und Beilagen), die Sendung – laut 

Sendungsverlauf der Schweizerischen Post (ad BVGer-act. 6) – aber am 

10. und 11. Februar 2025 in Deutschland zur Abholung gemeldet wurde 

(Abholungseinladung), weshalb deren Zustellung – gemäss der erwähnten 

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Seite 5 

gesetzlichen siebentätigen Frist – spätestens am 18. Februar 2025 als er-

folgt gilt, 

dass die hier massgebliche Verfügung vom 26. Februar 2025 demnach am 

7. März 2025 als zugestellt gilt, weshalb die in der Verfügung angesetzte 

Frist von 10 Tagen am 8. März 2025 zu laufen begann und am 17. März 

2025 endete (vgl. Art. 20 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Beschwerdeführerin innert der angesetzten Frist bzw. bis zum 

17. März 2025 nicht vernehmen liess,  

dass seitens der Beschwerdeführerin nicht um Wiederherstellung der an-

gesetzten Frist gemäss Art. 24 VwVG ersucht wurde und zudem keine 

Gründe für eine Fristwiederherstellung ersichtlich sind, da Ferien nicht als 

unverschuldetes Versäumnis gelten (vgl. STEFAN VOGEL, in: Kommentar 

zum VwVG, a.a.O., Art. 24 Rz. 10),  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),  

dass das Verfahren nach Art. 85bis Abs. 2 AHVG kostenlos ist,  

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 e contrario 

und Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]). 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

  

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Seite 7 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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