# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a2aa9204-df12-52be-8997-4f67dda31292
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-04-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.04.2017 C-5673/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5673-2016_2017-04-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
  
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5673/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  A p r i l  2 0 1 7  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Franziska Schneider, Richter Michael Peterli,  

Gerichtsschreiber Daniel Golta. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (wohnhaft in Serbien) 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, einmalige Abfindung der Altersrente;  

Einspracheentscheid der SAK vom 27. Juli 2016. 

 

 

 

C-5673/2016 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin), geboren, ist serbi-

sche Staatsangehörige und lebt in Serbien. Sie heiratete im Januar 1974 

B._______. Dieser verstarb im November 2008. Sie hat von Januar 1974 

bis Januar 1975 in der Schweiz gearbeitet und Beiträge an die Schweize-

rische Alters-, Hinterlassenen-, und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleis-

tet. Ihre beiden Kinder wurden im Juni 1975 und September 1978 geboren 

(vgl. Akten der Schweizerischen Ausgleichskasse [SAK] /2, /5, /6, /8, /10). 

A.b Am 7. Oktober 2015 beantragte die Beschwerdeführerin beim Fond 

der Alters- und Invalidenversicherung der Republik Serbien zuhanden der 

SAK die Ausrichtung einer einmaligen Abfindung für eine schweizerische 

Altersrente unter Vorbezug um zwei Jahre bzw. ab Erreichen des 63. Al-

tersjahres (SAK/6 S. 1-4). Am 29. Oktober 2015 leitete der Fond die An-

meldung an die SAK weiter (SAK/6 S. 5). Am 2. Dezember 2015 ersuchte 

die Beschwerdeführerin die SAK – unter Beilage der eingeforderten Unter-

lagen – um Erlass einer baldigen Verfügung über die einmalige „Auszah-

lung“ (sinngemäss: Abfindung; vgl. SAK/7, /9). 

A.c Mit Verfügung vom 16. März 2016 sprach die SAK (im Folgenden:  

Vorinstanz) der Beschwerdeführerin per 1. April 2016 eine einmalige Abfin-

dung in der Höhe von Fr. 19‘778.- zu (SAK/13; im Folgenden Verfügung). 

Mit Schreiben vom 18. April 2016 beantragte die Beschwerdeführerin die 

Überprüfung dieser Verfügung und berief sich darauf, dass sich die einbe-

zahlten Beiträge auf Fr. 43‘710.- beliefen (SAK/16). Diese Eingabe wür-

digte die SAK als Einsprache, worauf sie am 27. Juli 2016 einen Ein-

spracheentscheid fällte, mit welchem sie die Einsprache abwies und die 

Verfügung vom 16. März 2016 bestätigte (SAK/17; im Folgenden [ange-

fochtener] Einspracheentscheid).  

B.  

B.a Mit Schreiben vom 30. August 2016 (Datum Poststempel) gelangte die 

Beschwerdeführerin an die SAK (Eingang bei der SAK am 2. September 

2016). Sie erklärte, dass sie mit dem Angebot der SAK, welche diese auf 

ihre gegen die Zusprache einer Abfindung in der Höhe von Fr. 19‘778.- er-

hobene Einsprache gemacht habe, insofern einverstanden sei, als die ein-

malige Abfindung in der Höhe von Fr. 22‘984.- festgesetzt werde. Hiermit 

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Seite 3 

nehme sie Abstand von einem Klageverfahren (SAK/18; Übersetzung auf 

Deutsch in B-act. 20]).  

B.b Am 14. September 2016 übermittelte die SAK das Schreiben der Be-

schwerdeführerin sowie eine Kopie des Einspracheentscheids vom 27. Juli 

2016 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht (Akten des 

Beschwerdeverfahrens [B-act.] 1). 

B.c Mit Verfügung vom 20. September 2016 bat das Bundesverwaltungs-

gericht die Beschwerdeführerin um Bekanntgabe einer Zustelladresse in 

der Schweiz (B-act. 3). 

B.d Am 3. Oktober 2016 erklärte die Beschwerdeführerin, dass sie erstens 

an ihrem Widerspruch gegen den Einspracheentscheid der SAK und an 

der Weiterführung des Rechtsverfahrens festhalte (B-act. 4). Zweitens 

könne sie kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnen. 

B.e Mit Vernehmlassung vom 5. Oktober 2016 beantragte die SAK die Ab-

weisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen Einsprache-

entscheids (B-act. 6). 

B.f Mit Verfügung vom 13. Oktober 2016 forderte das Bundesverwaltungs-

gericht die Beschwerdeführerin auf, innert 30 Tagen nach Empfang der 

Verfügung ein Zustelldomizil in der Schweiz anzugeben, ansonsten ihr 

künftige Anordnungen und Entscheide im vorliegenden Verfahren durch 

Publikation im Bundesblatt eröffnet würden. Die Verfügung wurde der Be-

schwerdeführerin am 26. Oktober 2016 auf diplomatischem Weg eröffnet 

(B-act. 7-11).  

B.g Mit Verfügung vom 8. Dezember 2016 – publiziert im Bundesblatt am 

20. Dezember 2016 – gab das Bundesverwaltungsgericht bekannt, dass 

die Vernehmlassung der SAK vom 5. Oktober 2016 von der Beschwerde-

führerin am Sitz des Bundesverwaltungsgerichts eingesehen werden 

könne. Es bot ihr Gelegenheit, bis zum 23. Januar 2017 eine Replik und 

entsprechende Beweismittel einzureichen (B-act. 12-14).  

B.h Am 13. Januar 2017 (Datum Poststempel) teilte die Beschwerdeführe-

rin dem Gericht mit, dass sie kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnen 

könne und ersuchte um raschen Entscheid und Zustellung desselben über 

das Internet (B-act. 15). Eine Replik wurde nicht eingereicht. 

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Seite 4 

B.i Mit Verfügung vom 2. Februar 2017 – publiziert im Bundesblatt am 

14. Februar 2017 – schloss das Bundesverwaltungsgericht den Schriften-

wechsel ab (B-act. 16-18). 

C.  

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unter-

lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen ein-

gegangen. 

 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis 

Abs. 1 AHVG (SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden von Personen im Ausland gegen AHV-Verfügungen der 

Schweizerischen Ausgleichskasse. 

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwen-

dung in Sozialversicherungssachen, soweit ATSG anwendbar ist, was vor-

liegend auf Grund von Art. 1 Abs. 1 AHVG der Fall ist.  

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einspracheent-

scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 

oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-

miert ist.  

1.4 Da die Eingabe vom 30. August 2016 als form- und fristgerecht einge-

reichte Beschwerde zu würdigen ist, ist auf die Beschwerde einzutreten 

(vgl. Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Zwar hat die Be-

schwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 30. August 2016 unter anderem 

ausgeführt, dass sie von einem Klageverfahren Abstand nehme. Ange-

sichts der weiteren Ausführungen der Beschwerdeführerin in genannter 

Eingabe sowie in ihren späteren Eingaben vom 3. Oktober 2016 und 

13. Januar 2017 ist dennoch von einem vorhandenen Beschwerdewillen 

auszugehen.  

C-5673/2016 

Seite 5 

2.  

2.1 Vorliegend ist streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob 

die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zu Recht eine einmalige Abfindung 

in der Höhe von (nur) Fr. 19‘778.- zugesprochen hat – statt Fr. 22‘984.-, 

wie die Beschwerdeführerin beantragt. Zunächst sind dazu die zur Beurtei-

lung der vorliegenden Beschwerde massgebenden rechtlichen Grundlagen 

darzulegen. 

2.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 

Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des 

Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: Einspracheentscheid 

vom 27. Juli 2016) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 

Hinweis). Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen 

Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen füh-

renden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329). 

2.3 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, so-

fern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit ei-

nes bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das 

Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von 

allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt 

(BGE 126 V 353 E. 5b; 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).  

2.4 Die Beschwerdeführerin ist serbische Staatsangehörige, lebt in Ser-

bien und hat die massgebende Beschäftigung in der Schweiz ausgeübt. 

Die Schweiz und die Republik Serbien haben am 11. Oktober 2010 ein Ab-

kommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Dieses wurde am 4. Ja-

nuar 2011 ratifiziert, aber (noch) nicht von der Bundesversammlung geneh-

migt, und ist dementsprechend noch nicht in Kraft getreten (vgl. Datenbank 

Staatsverträge des Eidgenössischen Departements für auswärtigen Ange-

legenheiten, https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/aussenpolitik/voel-

kerrecht/internationale-vertraege/datenbank-staatsvertraege.html, abgeru-

fen am 16.03.2017). Daher gelangt vorliegend das Abkommen zwischen 

der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepub-

lik Jugoslawien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 

(SR 0.831.109.818.1; nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen oder 

Abkommen) zur Anwendung (vgl. Urteil des BVGer C-3634/2007 vom 

2. Dezember 2009 E. 2 m.w.H.). Nach Art. 2 des Abkommens (in Verbin-

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dung mit Art. 1 Ziffer 1 Bst. a Abs. I des Abkommens) stehen die Staatsan-

gehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus der 

schweizerischen Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlas-

senenversicherung einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. 

Gemäss Art. 4 des Abkommens richten sich das Verfahren und die Prüfung 

der Anspruchsvoraussetzungen einer Abfindung an Stelle einer schweize-

rischen Altersrente nach dem internen schweizerischen Recht, insbeson-

dere dem AHVG, der AHVV und dem ATSG, soweit das Abkommen keine 

Abweichungen davon vorsieht (vgl. für viele: Urteil C-3634/2007 E. 2).  

2.5 Das interne schweizerische Recht kennt keinen Anspruch auf Ausrich-

tung einer Abfindung an Stelle (oder zusätzlich zu) einer AHV-Altersrente. 

Gemäss Art. 7 Bst. a des Abkommens aber wird einem serbischen Staats-

angehörigen, der sich nicht in der Schweiz aufhält und Anspruch auf eine 

ordentliche Teilrente hat, wenn die Teilrente höchstens ein Zehntel der ent-

sprechenden ordentlichen Vollrente beträgt, anstelle der Teilrente eine Ab-

findung in der Höhe des Barwerts der geschuldeten Rente gewährt. Wenn 

die Teilrente mehr als ein Zehntel, aber höchstens ein Fünftel der entspre-

chenden ordentlichen Vollrente beträgt, kann er zwischen der Ausrichtung 

der Rente oder einer Abfindung wählen. Nach Auszahlung der Abfindung 

können weder der Berechtigte noch seine Hinterlassenen gegenüber die-

ser Versicherung irgendwelche Ansprüche aus den durch die Abfindung 

abgegoltenen Beiträgen mehr geltend machen. 

2.6 Gemäss Art. 1a Abs. 1 AHVG sind obligatorisch versichert: a.) die na-

türlichen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz; b.) die natürlichen Perso-

nen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben; c.) [...]. Gemäss 

Art. 3 Abs. 1 AHVG sind die erwerbstätigen Versicherten beitragspflichtig, 

solange sie eine Erwerbstätigkeit ausüben. 

2.7 Frauen haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie das 

64. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr 

Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer-

den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 AHVG). 

Die ordentlichen Renten werden als Vollrenten (für Versicherte mit vollstän-

diger Beitragsdauer) oder als Teilrenten (für Versicherte mit unvollständiger 

Beitragsdauer) ausgerichtet (Art. 29 Abs. 2 AHVG). Der Anspruch entsteht 

am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des 64. Altersjahres 

folgt (vgl. Art. 21 Abs. 2 erster Satz AHVG). Verwitwete Bezügerinnen und 

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Seite 7 

Bezüger von Altersrenten haben Anspruch auf einen Zuschlag von 20 Pro-

zent zu ihrer Rente. Rente und Zuschlag dürfen den Höchstbetrag der Al-

tersrente nicht übersteigen (Art. 35bis AHVG; vgl. RWL 2016 Rz. 5616). 

2.8 Gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG werden für die Rentenberechnung Bei-

tragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgut-

schriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Voll-

endung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versi-

cherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt. Der Bundesrat regelt 

die Anrechnung der Beitragsmonate im Jahr der Entstehung des Renten-

anspruchs, der Beitragszeiten vor dem 1. Januar nach Vollendung des 

20. Altersjahres sowie der Zusatzjahre (Art. 29bis Abs. 2 AHVG). Bei der 

Berechnung der Alters- und IV-Renten von geschiedenen oder verwitweten 

Personen, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, wird ausserdem eine 

Übergangsgutschrift angerechnet, wenn ihnen nicht während mindestens 

16 Jahren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden 

konnten (vgl. dazu Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 

1994 [10. AHV-Revision], AS 1996 2466 Ziff. II 1 [im Folgenden: SchlB], 

Bst. c Abs. 2; Wegleitung über die Renten [RWL] in der Eidgenössischen 

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, gültig ab 01.01.2003; 

Stand: 01.01.2016, gültig bis 31. Dezember 2016 [im Folgenden: 

RWL 2016] Rz. 5102 1/12). 

2.9 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re-

gel nach den Einträgen in ihrem individuellen Konto (IK), die für alle bei-

tragspflichtigen Versicherten geführt werden. Darin sind die für die Berech-

nung der ordentlichen Renten erforderlichen Angaben einzutragen. Der 

Bundesrat ordnet die Einzelheiten (Art. 30ter Abs. 1 AHVG). Die Beitrags-

dauer ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist 

wie ihr Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Als Beitragsjahre gelten Zeiten: 

a. in welchen eine Person Beiträge geleistet hat; b. in welchen der Ehegatte 

gemäss Artikel 3 Absatz 3 mindestens den doppelten Mindestbeitrag ent-

richtet hat; c. für die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet 

werden können (Art. 29ter Abs. 2 AHVG). Die Teilrente entspricht einem 

Bruchteil der gemäss den Artikeln 34–37 AHVG zu ermittelnden Vollrente. 

Bei der Berechnung des Bruchteils werden das Verhältnis zwischen den 

vollen Beitragsjahren des Versicherten zu denjenigen seines Jahrganges 

sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksich-

tigt. Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über die Abstufung der Ren-

ten (Art. 38 AHVG). Die Teilrenten werden in Prozenten einer Vollrente, 

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Seite 8 

entsprechend dem Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der ver-

sicherten Person und denjenigen ihres Jahrgangs, abgestuft, welche Ab-

stufung aus entsprechenden Rentenskalen hervorgeht (vgl. Art. 52 Abs. 1 

AHVV [SR 831.101]). Das Bundesamt stellt verbindliche Rententabellen 

auf (Art. 53 Abs. 1 Satz 1 AHVV). 

2.10 Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkom-

mens berechnet. Dieses setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der 

aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie dem Durchschnitt der anrechen-

baren Erziehungs- und Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG) und al-

lenfalls Übergangsgutschriften (s. unten E. 2.13). Die Durchschnitte wer-

den addiert und auf den nächsthöheren Tabellenwert des massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommens aufgerundet (vgl. RWL 2016 

Rz. 5101).  

2.11 Bei erwerbstätigen Personen werden (nur) die Einkommen berück-

sichtigt, auf denen Beiträge bezahlt wurden (Art. 29quinquies Abs. 1 AHVG). 

Die Einkommen der beitragspflichtigen Personen werden in ihrem individu-

ellen Konto (IK) eingetragen; die Richtigkeit der entsprechenden Eintra-

gungen wird vermutet (vgl. Art. 30ter Abs. 1 AHVG, Art. 141 AHVV). Einkom-

men, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen 

Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten 

angerechnet (Art. 29quinquies Abs. 3 AHVG, Einkommensteilung bzw. Split-

ting). Die Einkommensteilung wird vorgenommen: a. wenn beide Ehegat-

ten rentenberechtigt sind; b. wenn eine verwitwete Person Anspruch auf 

eine Altersrente hat; c. bei Auflösung der Ehe durch Scheidung. Bei der 

Berechnung der Altersrente von geschiedenen Personen wird Art. 29quinquies 

auch angewendet, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1997 geschieden 

wurde (vgl. SchlB Bst. c ["Einführung des neuen Rentensystems"] Abs. 4). 

Gemäss Art. 29quinquies Abs. 4 AHVG unterliegen der Teilung und der gegen-

seitigen Anrechnung (nur) Einkommen: a. aus der Zeit zwischen dem 1. Ja-

nuar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Ein-

tritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenberech-

tigt wird; und b. aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in der schweizeri-

schen Alters- und Hinterlassenenversicherung versichert gewesen sind. 

Der Bundesrat regelt das Verfahren (Art. 29quinquies Abs. 5 AHVG). 

2.12 Art. 29sexies AHV regelt die Erziehungsgutschriften: Versicherten wird 

für diejenigen Jahre eine Erziehungsgutschrift angerechnet, in welchen 

ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kinder zusteht, die das 

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Seite 9 

16. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Der Bundesrat regelt die Einzel-

heiten (Abs. 1). Die Erziehungsgutschrift entspricht dem Betrag der dreifa-

chen minimalen jährlichen Altersrente gemäss Artikel 34 im Zeitpunkt der 

Entstehung des Rentenanspruchs (Abs. 2). 

2.13 Die mit der Einführung der 10. AHV-Revision eingeführten neuen 

Bestimmungen gelten für alle Renten, auf die der Anspruch nach dem 

31. Dezember 1996 entsteht (vgl. SchlB Bst. c Abs. 1 erster Satz). Bei der 

Berechnung der Altersrenten von verwitweten und geschiedenen Perso-

nen, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, wird eine Übergangsgut-

schrift berücksichtigt, wenn ihnen nicht während mindestens 16 Jahren Er-

ziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden konnten 

(Bst. c Abs. 2 SchlB). Die Übergangsgutschrift entspricht der Höhe der hal-

ben Erziehungsgutschrift. Sie wird wie folgt abgestuft (Bst. c Abs. 3 SchlB):  

Jahrgang Übergangsgutschrift in der Höhe der halben 

Erziehungsgutschrift für 

1945 und älter 16 Jahre 

[…] […] 

1952 2 Jahre 

 

Die Übergangsgutschrift darf jedoch höchstens für die Anzahl der Jahre 

angerechnet werden, welche für die Festsetzung der Rentenskala der ren-

tenberechtigten Person berücksichtigt werden. Übergangsgutschriften und 

Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften zusammen dürfen in keinem Fall 

weder die für die Rentenskala massgebende Beitragsdauer übersteigen, 

noch mehr als 16 anrechenbare Jahre ergeben. Für die Ermittlung des 

Durchschnitts der Gutschriften ist analog zur Ermittlung des Durchschnitts 

der Erziehungsgutschriften vorzugehen (vgl. RWL 2016 Rz. 5101 ff.; 

Rz. 5626 ff. i.V.m. Rz. 5607 ff.). 

2.14 Zur Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkom-

mens wird die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Renten-

index gemäss Artikel 33ter AHVG aufgewertet. Das Bundesamt für Sozial-

versicherungen (BSV) legt die Aufwertungsfaktoren jährlich fest. Die 

Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs-  

oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre 

geteilt (Art. 30 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 AHVG, Art. 51bis Abs. 1 AHVV). 

Gemäss Art. 51bis Abs. 2 AHVV werden die Aufwertungsfaktoren ermittelt, 

indem der Rentenindex nach Artikel 33ter Absatz 2 AHVG durch den mit 1,1 

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Seite 10 

gewichteten Durchschnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ers-

ten Eintragung in das individuelle Konto des Versicherten bis zum Vorjahr 

des Eintritts des Versicherungsfalles geteilt wird. Bei unvollständiger Bei-

tragsdauer ist das Kalenderjahr für den Aufwertungsfaktor massgebend, in 

welchem erstmals ein IK-Eintrag vorgenommen wurde, wobei dieses Jahr 

zwischen dem der Zurücklegung des 20. Altersjahres folgenden Jahr und 

dem Eintritt des Versicherungsfalles liegen muss (vgl. RWL 2016 

Rz. 5305).  

2.15 Der Anspruch auf die (ordentliche) Altersrente einer Frau entsteht am 

ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des 64. Altersjahres folgt 

(vgl. Art. 21 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 AHVG). Gemäss Art. 40 AHVG können 

Männer und Frauen, welche die Voraussetzungen für den Anspruch auf 

eine ordentliche Altersrente erfüllen, die Rente aber auch ein oder zwei 

Jahre vorbeziehen. Der Rentenanspruch entsteht in diesen Fällen für 

Frauen am ersten Tag des Monats nach Vollendung des 63. oder 62. Al-

tersjahres (Abs. 1). Die vorbezogene Altersrente sowie die Witwen-, Wit-

wer- und Waisenrente werden gekürzt (Abs. 2). Der Bundesrat legt den 

Kürzungssatz nach versicherungstechnischen Grundsätzen fest (Abs. 3). 

Gemäss Art. 56 AHVV wird die Rente beim Rentenvorbezug um den Ge-

genwert der vorbezogenen Rente gekürzt. Bis zum Rentenalter entspricht 

dieser Betrag pro Vorbezugsjahr 6,8 Prozent der vorbezogenen Rente. 

Nach Erreichen des Rentenalters entspricht dieser Betrag pro Vorbezugs-

jahr 6,8 Prozent der Summe der ungekürzten Renten, dividiert durch die 

Anzahl der Monate, während denen die Rente bezogen wurde. Der Betrag 

der Kürzung wird der Lohn- und Preisentwicklung angepasst. 

3.  

3.1 Vorliegend ist aktenkundig und unbestritten, dass die Beschwerdefüh-

rerin die Mindestbeitragsdauer gemäss Art. 29 Abs. 1 AHVG erfüllt und per 

1. April 2016 zum Bezug einer Altersrente (mit Verwitwetenzuschlag) oder 

gegebenenfalls einer gemäss Staatsvertrag an deren Stelle tretenden ein-

maligen Abfindung berechtigt ist. Da die Beschwerdeführerin weder im Ein-

spracheverfahren noch im Beschwerdeverfahren an ihrem im Anmeldefor-

mular beantragten Vorbezug festgehalten und die Zusprache ihres An-

spruchs per 1. April 2016 nicht beanstandet hat, ist vorliegend nicht zu prü-

fen, ob die Voraussetzungen für einen Vorbezug gegeben wären bzw. wie 

der Renten- oder Abfindungsanspruch im Falle eines Vorbezugs zu be-

rechnen wäre. 

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Seite 11 

3.2 Die Beschwerdeführerin begründet nicht, weshalb die ihr zuzuspre-

chende Abfindung sich auf Fr. 22‘984.- belaufe. Festzuhalten ist, dass die-

ser Betrag dem durchschnittlichen Jahreseinkommen entspricht, wie es die 

SAK in ihren Berechnungen ermittelt und dem Einspracheentscheid zu-

grunde gelegt hat (s. unten E. 4.1; vgl. SAK/11 S. 5; SAK/17 S. 3).  

3.3 Zu prüfen ist in einem ersten Schritt, über wie viele Beitragsjahre die 

Beschwerdeführerin verfügt und welche Rentenskala bei ihr zur Anwen-

dung gelangt.  

3.3.1 In den Akten finden sich ein IK-Auszug vom 25. September 2015 und 

ein IK-Auszug vom 24. November 2015 (SAK/5 und SAK/8). Gemäss bei-

den IK-Auszügen hat die Beschwerdeführerin vom Januar bis Dezember 

1974 in der Schweiz gearbeitet und Beiträge an die schweizerische AHV/IV 

auf einem Einkommen von Fr. 20‘054 geleistet. Ausserdem hat sie im Ja-

nuar 1975 in der Schweiz gearbeitet und auf einem Einkommen von 

Fr. 1‘864.- Versicherungsbeiträge geleistet. Die Beschwerdeführerin be-

streitet die Richtigkeit dieser IK-Auszüge nicht. Sie hat in ihrer Anmeldung 

zum Leistungsbezug deklariert, von Januar 1974 bis Januar 1975 in der 

Schweiz gelebt und gearbeitet zu haben (SAK/6 S. 3). Unter diesen Um-

ständen ist für die Berechnung des Renten- oder Abfindungsanspruches 

der Beschwerdeführerin von der Richtigkeit der IK-Auszüge auszugehen.  

3.3.2 Die Beschwerdeführerin erreichte im März 2016 das ordentliche Ren-

tenalter und hat daher ab 1. April 2016 Anspruch auf eine Rente oder Ab-

findung gemäss dem Sozialversicherungsabkommen und dem schweizeri-

schen Recht. Versicherte des Jahrganges 1952 – wie die Beschwerdefüh-

rerin – wiesen bei Eintritt des Versicherungsfalles (also im Jahr 2016) bei 

vollständiger Beitragsdauer 43 Versicherungsjahre auf. Ausgehend von 

den zu bestätigenden Beitragszeiten der Beschwerdeführerin von 13 Mo-

naten (s. oben E. 3.3.1 und SAK/12) wies sie im Zeitpunkt des Eintritts des 

Versicherungsfalles ein volles Beitragsjahre (im Sinne von Art. 50 AHVV) 

auf. Davon ausgehend gelangt bei der Rentenberechnung die Rentens-

kala 2 zur Anwendung (vgl. die vom Bundesamt für Sozialversicherungen 

[BSV] gestützt auf Art. 53 AHVV herausgegebenen, verbindlichen Renten-

tabellen AHV/IV gültig seit 1. Januar 2015 [im Folgenden: Rententabellen 

2015] S. 8, 10). Die SAK hat somit zu Recht in ihren Berechnungen auf die 

Rentenskala 2 abgestützt und jeweils auf diese Bezug genommen (vgl. ins-

besondere Verfügung S. 3, Einspracheentscheid S. 3, Vernehmlassung 

S. 3 und 4).  

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Seite 12 

4.  

In einem nächsten Schritt ist das massgebliche durchschnittliche Monats-

einkommen der Beschwerdeführerin zu ermitteln.  

4.1 In den IK-Auszügen wird der Beschwerdeführerin ein massgebendes 

Erwerbseinkommen von insgesamt Fr. 21‘918.- attestiert, wovon die SAK 

im Rahmen ihrer Berechnungen ausging. Da der Ehegatte der Beschwer-

deführerin nie der schweizerischen AHV/IV angeschlossen war, fällt ein 

Splitting ausser Acht. Das Einkommen von Fr. 21‘918.- ist nachfolgend ei-

ner Aufwertung zu unterziehen. Das erste Beitragsjahr der Beschwerde-

führerin war 1974, was zu einem Aufwertungsfaktor von 1.136 führt (vgl. 

BSV-Tabelle "Aufwertungsfaktoren 2016") und ergibt (aufgerundet) ein auf-

gewertetes anrechenbares Einkommen von insgesamt Fr. 24‘899.- 

(Fr. 21‘918.- x 1.136). Dieselben Rechnungsschritte führten die SAK in ih-

rem Einspracheentscheid zum gleichen Zwischenresultat. Dieses Einkom-

men ist durch die Beitragszeit von 13 Monaten zu dividieren und mit 12 zu 

multiplizieren. Dies ergibt (aufgerundet) ein durchschnittliches Jahreser-

werbseinkommen von Fr. 22‘984.-. 

4.2 Da die Kinder der Beschwerdeführerin erst nach ihren Beitragszeiten 

in der Schweiz geboren wurden, hat die SAK ihr zu Recht keine Erzie-

hungsgutschriften angerechnet. Betreuungsgutschriften macht sie keine 

geltend. 

4.3 In Bezug auf einen allfälligen Anspruch auf eine Übergangsgutschrift 

im Sinne von SchlB Bst. c ist Folgendes auszuführen: Da die Beschwerde-

führerin vor dem 1. Januar 1953 geboren wurde, verwitwet ist, ihr nicht 

während mindestens 16 Jahren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften 

angerechnet werden konnten und ihr Rentenanspruch nach dem 31. De-

zember 1996 entstanden ist, hat sie Anspruch auf eine Übergangsgut-

schrift (vgl. SchlB Bst. c Abs. 1 f.). Da die Beschwerdeführerin den Jahr-

gang 1952 aufweist, keinen Anspruch auf Erziehungsgutschriften hat und 

vorliegend für die Festsetzung der Rentenskala ein ganzes Jahr anzurech-

nen ist (s. oben E. 3.3.2), hat sie für ein Jahr Anspruch auf Übergangsgut-

schriften in der Höhe einer halben Erziehungsgutschrift (s. oben E. 2.13). 

Im Jahr 2016, in welchem der Rentenanspruch entstand, entsprach eine 

ganze Erziehungsgutschrift Fr. 42‘300.- (= 3 x 12 x Fr. 1‘175.- [monatliche 

minimale Altersvollrente; vgl. Rententabellen 2015 S. 18]). Die der Be-

schwerdeführerin als Übergangsgutschriften anzurechnende halbe Erzie-

hungsgutschrift beläuft sich somit auf Fr. 21‘150.-. Mittels Umrechnung die-

ses Betrages von der Beitragszeit der Beschwerdeführerin (13 Monate) auf 

C-5673/2016 

Seite 13 

ein Jahr (12 Monate) hat die SAK zu Recht eine durchschnittliche jährliche 

Übergangsgutschrift in der Höhe von Fr. 19‘523.- errechnet (s. oben 

E. 2.13; Rententabellen 2015 S. 18). 

4.4 Aus der Addition des massgebenden durchschnittlichen jährlichen Er-

werbseinkommens (Fr. 22‘984.-) und der massgebenden durchschnittli-

chen Übergangsgutschrift (Fr. 19‘523.-) ergibt sich das für die Rentenbe-

rechnung massgebende durchschnittliche Jahresgesamteinkommen von 

Fr. 42‘507.-. Im Rahmen der anwendbaren Rentenskala 2 der Rententa-

bellen 2015 (S. 102) ist mit der SAK für die Bestimmung der monatlichen 

Teilrente auf den nächst höheren Jahreseinkommensgrenzwert von 

Fr. 43‘710.- abzustellen, womit ab 1. April 2016 (rechnerisch) eine monat-

liche Teilrente von Fr. 99.- (Altersrente für Witwen) resultiert. 

5.  

Zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine monatliche 

Rente in der Höhe von Fr. 99.- hat oder ob ihr stattdessen – gemäss den 

Bestimmungen des Sozialversicherungsabkommens – eine einmalige Ab-

findung auszurichten ist. Sollte eine solche Abfindung auszurichten sein, 

ist anschliessend deren Höhe zu berechnen. 

5.1 Ausgehend vom der Beschwerdeführerin zustehenden durchschnittli-

chen Jahresgesamteinkommensgrenzwert von Fr. 43‘710.- würde die ent-

sprechende monatliche Vollrente (Skala 44 [Rententabellen 2015 S. 18]) 

Fr. 2‘166.- (Altersrente für Witwe) betragen. Die monatliche Teilaltersrente 

von Fr. 99.-, auf welche die verwitwete Beschwerdeführerin rechnerisch 

Anspruch hat, entspricht 4.6 % der entsprechenden monatlichen Vollrente. 

Da die konkrete Altersteilrente unter 10% der entsprechenden Vollrente 

liegt, ist der Beschwerdeführerin gemäss Staatsvertrag keine Altersrente, 

sondern eine entsprechende, einmalige Abfindung auszurichten (s. oben 

E. 2.3 ff.). 

5.2 Diese einmalige Abfindung ist gestützt auf die "Barwerttabellen, Abfin-

dungen geschuldeter Renten, Beitragsrückvergütungen unter Berücksich-

tigung der Billigkeitsklausel" (gültig ab 1. Januar 1997, herausgegeben 

vom BSV: im Folgenden: Barwerttabellen bzw. BWT) zu ermitteln. 

Die Barwerttabellen sehen für die Kapitalisierung der Altersrenten in dieser 

Situation folgende Berechnungsformel vor (vgl. Barwerttabellen S. 7, 11, 

60, 76): 

 

C-5673/2016 

Seite 14 

«KW:= B2(y) x RH1 x 12» 

- KW: Kapitalwert 

- B2(y): Barwert einer lebenslänglichen Rente für Frauen 

- RH1: Rentenhöhe der aktuellen Rente im Berechnungszeitpunkt 

Die Berechnung für die an Stelle einer am 1. April 2016 beginnenden, le-

benslänglichen Rente der in diesem Zeitpunkt 64-jährigen Beschwerdefüh-

rerin lautet somit wie folgt: 

16.648 x Fr. 99.- x 12 = Fr. 19‘777.824. 

Die Beschwerdeführerin hat somit (kaufmännisch gerundet) Anspruch auf 

eine Abfindung in der Höhe von Fr. 19‘778.-. Dies entspricht der Abfindung, 

wie sie die SAK der Beschwerdeführerin in der Verfügung und im ange-

fochtenen Einspracheentscheid zugesprochen hat. Der Betrag wurde be-

reits überwiesen (vgl. SAK/15). 

5.3 Soweit die Beschwerdeführerin die Höhe der beantragten einmaligen 

Abfindung auf Fr. 22‘984.- festsetzt, ist der Vollständigkeit halber Folgen-

des anzumerken: Wie aus der nachvollzogenen Renten- und Abfindungs-

berechnung hervorgeht, entspricht dieser Betrag dem durchschnittlichen 

Jahreserwerbseinkommen der Beschwerdeführerin. Dieses stellt aller-

dings lediglich einen Zwischenschritt auf der Berechnung von Rente und 

Abfindung dar (s. oben E. 4.1). Er ist hingegen nicht mit der Höhe der zu 

berechnenden Abfindung gleichzustellen. 

6.  

Die Beschwerde ist somit abzuweisen.  

7.   

Das Verfahren ist kostenlos (vgl. Art. 85bis Abs. 2 AHVG). Weder der unter-

liegenden Beschwerdeführerin noch der (obsiegenden) Vorinstanz (als 

Bundesbehörde) ist eine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 64 

Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Feb-

ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

  

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Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Publikation im Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Daniel Golta 

 

 
Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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