# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 404548ab-7332-5ff9-8c47-4768f968c413
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 28.05.2018 KSK 2018 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-15_2018-05-28.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 28. Mai 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 15 30. Mai 2018

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Michael Dürst
Richter Brunner und Hubert
Aktuarin Lenz

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

der X . _ _ _ _ _ , Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. An-
dreas Binder, Langhaus am Bahnhof, 5401 Baden, 

gegen

den Entscheid des Einzelrichters am Regionalgericht Prättigau/Davos vom 
14. Februar 2018, mitgeteilt am 1. März 2018, in Sachen der Y . _ _ _ _ _ , Be-
schwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto T. Annen, Kornplatz 
2, 7001 Chur, gegen die Beschwerdeführerin,

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Die Y._____ gewährte X.A._____ am 29. Januar 2013 ein Darlehen im Be-
trag von CHF 1'350'000.00 zur Finanzierung des Erwerbs der B._____ (Grunds-
tück Nr. _____, Plan Nr. _____, Grundbuch O.1_____), einer Berghütte mit Re-
staurationsbetrieb, welche X.A._____ zuvor im Rahmen eines konkursrechtlichen 
Verwertungsverfahrens ersteigert hatte. Zur Sicherstellung des Darlehens verein-
barten die Parteien unter anderem, dass der Darlehensnehmer zu Gunsten der 
Darlehensgeberin einen Register-Schuldbrief über CHF 1‘400‘000.00 zu Lasten 
der von ihm aus der Konkursmasse erworbenen Liegenschaft errichtet. Der ent-
sprechende Pfandvertrag wurde gleichentags öffentlich beurkundet und am 30. 
Januar 2013 im Grundbuch eingetragen, worauf die Y._____ das Darlehen durch 
Überweisung eines Betrages von CHF 1‘323‘608.00 an das Konkursamt Prätti-
gau/Davos und des Restbetrages von CHF 26‘392.00 auf ein Konto der X._____ 
ausbezahlte. Das Darlehen war gemäss Ziffer 5 des Darlehensvertrages mit ei-
nem Minimalzinsfuss von 5%, fällig jeweils per Quartalsende, zu verzinsen und 
sollte im Betrag von CHF 125‘000.00 innert 10 Tagen nach Vornahme der Aus-
zahlung seitens des Konkursamtes Prättigau/Davos zurückbezahlt werden; für den 
Restbetrag des Darlehens wurde eine Laufzeit von maximal zwei Jahren, gerech-
net ab dem Tage der Auszahlung des Darlehens, vereinbart.

B. In ihrem Darlehensvertrag hatten die Parteien ferner vorgesehen, dass der 
Darlehensnehmer die Liegenschaft B._____ unmittelbar nach seiner Eintragung 
als Eigentümer an die neu zu gründende X._____ übertragen und er der Darle-
hensgeberin an allen von ihm gehaltenen Stammanteilen an dieser GmbH Sicher-
heiten in Form von Kauf- und Pfandrechten einräumen werde. Mit Kaufvertrag 
vom 13. Februar 2013 brachte X.A._____ das Grundstück infolgedessen zum 
Preis von CHF 1‘400‘000.00 an die zwischenzeitlich errichtete X._____ ein. Letz-
tere bezahlte den Kaufpreis durch Übernahme der durch den Register-Schuldbrief 
gesicherten Darlehensschuld von CHF 1‘350‘000.00, während ihr X.A._____ für 
den Restbetrag von CHF 50‘000.00 seinerseits ein Darlehen gewährte. Bereits mit 
Vertrag vom 29. Januar 2013 hatte X.A._____ zudem dem einzelzeichnungsbe-
rechtigten Verwaltungsrat und Alleinaktionär der Y._____, C._____, ein Kaufrecht 
an den Stammanteilen der X._____ eingeräumt. Die Ausübung des Kaufrechts 
stand unter der aufschiebenden Bedingung, dass das von der Y._____ gewährte 
Darlehen bis zum 30. Januar 2015 nicht vollständig zurückbezahlt werde. Seit der 
Gründung der X._____ fungierte C._____ überdies als deren Geschäftsführer, 

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wobei er wie der als Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung einge-
tragene X.A._____ kollektiv zu zweien zeichnungsberechtigt war.

C. Nachdem eine Rückzahlung des Darlehens bis dahin unterblieben war, 
machte C._____ im Februar 2015 von seinem Kaufrecht an den Stammanteilen 
der X._____ Gebrauch und liess sich im März 2015 als alleinigen Gesellschafter 
und Geschäftsführer der X._____ im Handelsregister eintragen. Dagegen setzte 
sich X.A._____ zur Wehr und erhob am 12. Januar 2017 beim Regionalgericht 
Prättigau/Davos Klage auf Feststellung seiner Gesellschafterstellung. Mit Ent-
scheid vom 3. August 2017, mitgeteilt am 20. September 2017, hiess das angeru-
fene Gericht die Klage gut und stellte fest, dass  X.A._____ alleiniger Gesellschaf-
ter der X._____ ist. Es war zum Schluss gekommen, dass die Einräumung des 
Kaufrechts an den Stammanteilen der X._____ gegen das pfandrechtliche Verbot 
von Verfallsgeschäften (Art. 894 ZGB) verstosse und deshalb ungültig sei. Dieser 
Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Seit dem 2. November 2017 ist 
X.A._____ als Gesellschafter und Geschäftsführer der X._____ (mit Einzelunter-
schrift) im Handelsregister eingetragen.

D. Noch während des Streits um die Gesellschafterstellung hatte die Y._____ 
beim Betreibungs- und Konkursamt der Region Prättigau/Davos eine Betreibung 
auf Pfandverwertung gegen die X._____ über den Betrag von CHF 1‘350‘000.00 
zuzüglich Zins eingeleitet. Da der damals sowohl für die Gläubigerin als auch für 
die Schuldnerin handelnde C._____ keinen Rechtsvorschlag gegen den ihm zu-
gestellten Zahlungsbefehl erhoben hatte, nahm das Betreibungsverfahren seinen 
Fortgang, bis X.A._____, der erst durch die Verwertungsmitteilung vom 16. Mai 
2017 davon Kenntnis erlangt hatte, das Betreibungsamt über das hängige Ge-
richtsverfahren informierte und ein Zuwarten mit der Steigerungspublikation er-
reichte. In der Folge gelangte X.A._____ in eigenem Namen wie auch namens der 
X._____ mittels betreibungsrechtlicher Beschwerde an das Kantonsgericht von 
Graubünden, welches den Zahlungsbefehl vom 8. November 2016 mit Entscheid 
vom 9. November 2017 (KSK 17 34) wegen ungültiger Zustellung aufhob.  

E. Auf Begehren der Y._____ vom 20. Oktober 2017 stellte des Betreibungs-
amt Prättigau/Davos am 31. Oktober 2017 unter der Betreibungsnummer _____ 
einen Zahlungsbefehl für die Betreibung auf Verwertung eines Grundpfandes ge-
gen die X._____ für einen Forderungsbetrag von CHF 2‘000‘000.00 zuzüglich Zins 
von 5 % seit dem 1. Oktober 2017 sowie den ausstehenden Darlehenszins bis 30. 
September 2017 im Betrag von CHF 124‘030.20 aus. Als Forderungsurkunden 
waren auf dem Zahlungsbefehl vermerkt: der Darlehensvertrag und der Pfandver-

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trag vom 29. Januar 2013 zwischen der Y._____ und X.A._____ sowie der Kauf-
vertrag vom 13. Februar 2013 zwischen X.A._____ und der X._____. Die X._____ 
erhob am 1. November 2017 Rechtsvorschlag gegen den Zahlungsbefehl.

F. Mit Eingabe vom 13. November 2017 stellte die Y._____ beim Regionalge-
richt Prättigau/Davos den Antrag, es sei in der Betreibung Nr. _____ des Betrei-
bungs- und Konkursamtes der Region Prättigau/Davos (Zahlungsbefehl vom 31. 
Oktober 2017) gestützt auf Art. 82 SchKG provisorische Rechtsöffnung für den 
Betrag von CHF 1‘490‘905.20 nebst Zins von 5% seit dem 1. Oktober 2017 zu er-
teilen, dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Gesuchsgegnerin. Den geforderten Betrag erläuterte die Y._____ in ihrem Gesuch 
dahingehend, dass es sich um die Rückzahlung der offenen Darlehensschuld von 
CHF 1‘350‘000.00 und die Zahlung von ausstehenden Darlehenszinsen über CHF 
140‘905.20 (CHF 135‘000.00 für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 30. September 
2017 und CHF 5‘905.20 Zins auf den nicht geleisteten Zinszahlungen) handle.

G. Die X._____ beantragte mit Stellungnahme vom 8. Januar 2018 was folgt:

1. Das Rechtsöffnungsverfahren Proz.Nr. _____ sei zu sistieren, bis der 
Inhaber der Gesuchstellerin, C._____, der Gesuchsgegnerin deren 
Geschäftsunterlagen (sämtliche bei ihm befindlichen Akten, Dokumen-
te und Unterlagen) aus der Zeit vom 19. März 2015 bis 24. Oktober 
2017 herausgegeben hat sowie ihr umfassend Rechenschaft abgelegt 
hat über seine Tätigkeit als Geschäftsführer der X._____ in der Zeit 
vom 19. März 2015 bis 24. Oktober 2017. 

2. Das Gesuch um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung sei abzu-
weisen, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gesuch-
stellerin. 

H. Am 18. Januar 2018 versandte die Y._____ einen mit "X._____" beschrifte-
ten Ordner an die X._____ sowie an das Regionalgericht Prättigau/Davos. Der 
Ordner enthält Geschäftsunterlagen der X._____ aus den Jahren 2015-2017.

I. Am 14. Februar 2018 fand vor dem Regionalgericht Prättigau/Davos die 
mündliche Verhandlung statt. Mit Entscheid gleichen Tages, mitgeteilt am 1. März 
2018, entschied der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos wie folgt: 

1. In der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes Prättigau/Davos 
wird provisorische Rechtsöffnung erteilt für den Betrag von 
CHF 1'281'608.00 nebst Zins zu 5 % seit dem 26. Oktober 2017.

2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens von CHF 1'000.00 gehen im 
Betrag von CHF 850.00 zulasten der X._____ und im Betrag von 
CHF 150.00 zulasten der Y._____. Sie werden vom Kostenvorschuss 

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der Y._____ erhoben. Die X._____ hat der Y._____ den auf sie entfal-
lenden Anteil von CHF 850.00 zu bezahlen. 

3. Die X._____ hat die Y._____ mit CHF 4'140.35 ausseramtlich zu ent-
schädigen.

4. (Rechtsmittelbelehrung)

5. Dieser Entscheid ist mit seiner Eröffnung rechtskräftig und vollstreck-
bar. Die Rechtsmittelinstanz kann die Vollstreckung aufschieben. Nöti-
genfalls ordnet sie sichernde Massnahmen oder die Leistung einer Si-
cherheit an (Art. 325 Abs. 2 ZPO).

6. (Mitteilung).

In seinen Erwägungen befasste sich der Vorderrichter zunächst mit dem Sistie-
rungsantrag der Gesuchsgegnerin, welche geltend gemacht hatte, dass sie nicht 
in der Lage sei, das gegen sie erhobene Rechtsöffnungsgesuch zu prüfen und 
ihren Standpunkt mit Urkunden zu belegen, solange C._____ über seine Zeit als 
ihr Geschäftsführer keine Rechenschaft abgelegt und die entsprechenden Buch-
haltungsunterlagen nicht vollständig ausgehändigt habe. Unter Verweis auf die 
Möglichkeit, seit Oktober 2017 durch ihren im Handelsregister eingetragenen Ge-
sellschafter die Bankunterlagen einzusehen und im Umfang allenfalls geleisteter 
Zahlungen die Tilgung der betriebenen Forderung anhand der Bankauszüge be-
haupten zu lassen (was sie im Umfang von rund CHF 200‘000.00 denn auch ge-
tan habe), lehnte der Vorderrichter eine Sistierung des Rechtsöffnungsverfahrens 
ab. Ebenfalls verworfen wurden vom Vorderrichter die von der Gesuchsgegnerin 
vorgebrachten Einwände gegen die Gültigkeit der Betreibung. So erwog er mit 
Bezug auf die frühere Betreibung, dass eine erneute Betreibung für dieselbe For-
derung nicht von vornherein unzulässig sei und selbst eine allfällige Unzulässigkeit 
nicht automatisch zur Nichtigkeit des Zahlungsbefehls führe. Nicht ersichtlich sei 
zudem, inwiefern die Gesuchstellerin mit ihrer Betreibung rechtsmissbräuchliche 
Zwecke verfolgen sollte, zumal dem Zahlungsbefehl eine unbestrittenermassen 
bestehende Forderung zugrunde liege und es gerade der Zweck eines Pfandes 
sei, als Sicherheit für die Forderung zu dienen und dazu im Sicherungsfall öffent-
lich versteigert zu werden. Dass C._____ einen früheren Verkauf der B._____, 
welcher die fristgerechte Rückzahlung des Darlehens erlaubt hätte, blockiert hätte, 
um anschliessend durch Ausübung des Kaufrechts die Kontrolle über die Ge-
suchsgegnerin zu übernehmen, erachtete der Vorderrichter einerseits für unbe-
wiesen. Anderseits hielt er dafür, dass die Verweigerung der Zustimmung zu ei-
nem Verkauf der B._____ ohnehin nicht zur Folge hätte, dass die Rechtsöffnung 
für die Darlehensschuld zu verweigern wäre, zumal die Gesuchsgegnerin hierfür 
auch einen ihr entstandenen Schaden hätte behaupten, glaubhaft belegen und zur 

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Verrechnung erklären müssen, wenn sie davon ausgehe, dass der Vertreter der 
Gesuchstellerin seine Pflichten zu irgendeinem Zeitpunkt schuldhaft verletzt hätte. 

Mit Bezug auf die Voraussetzungen für die provisorische Rechtsöffnung erwog der 
Vorderrichter sodann, dass die Gesuchstellerin eine Betreibung auf Grundpfand-
verwertung gestützt auf einen Registerschuldbrief eingeleitet habe und sie dem-
nach die Grundpfand-, nicht die Grundforderung betreibe. Als Rechtsöffnungstitel 
liege ein öffentlich beurkundeter Pfandvertrag vor, worin X.A._____ erkläre, der 
Gesuchstellerin CHF 1‘400‘000.00 zu schulden. Betrieben werde zwar nicht der im 
Pfandvertrag aufgeführte Schuldner, sondern die Gesuchsgegnerin. Die Parteien 
seien sich indessen einig, dass letztere die Schuld im Umfang von 
CHF 1‘350‘000.00 von X.A._____ übernommen habe, was im Kaufvertrag über die 
B._____ auch erwähnt werde. Zum Einwand der Gesuchsgegnerin, die betriebene 
Forderung sei mangels Kündigung nicht fällig, räumte der Vorderrichter ein, dass 
unklar sei, weshalb in der Errichtungsurkunde des Schuldbriefes auf eine „separa-
te Vereinbarung zwischen Solidarschuldner und Gläubiger“ verwiesen werde. 
Dennoch bestünden für das Gericht keine Zweifel, dass mit der separaten Verein-
barung der gleichentags unterzeichnete Darlehensvertrag gemeint sein müsse, 
zumal nicht ersichtlich sei, worauf sich der Verweis denn sonst beziehen könnte. 
Dass der Darlehensvertrag keine Kündigungsfrist für die Darlehensrückforderung 
festlege, habe sodann nicht zur Folge, dass die Schuldbriefforderung mit einer 
drei- oder sechsmonatigen Frist gekündigt werden müsse, wie es bei Fehlen einer 
abweichenden Vereinbarung der Fall wäre. Vielmehr hätten die Parteien mit der 
Befristung des Darlehensverhältnisses die Fälligkeit bei Vertragsabschluss be-
stimmt und damit „etwas anderes“ als eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor-
gesehen. Als nicht stichhaltig erachtete der Vorderrichter auch die Einwände der 
Gesuchsgegnerin gegen die Fälligkeit der Darlehensforderung (Stundung, Um-
wandlung in ein unbefristetes Darlehen, keine die Fälligkeit des Teilbetrages von 
CHF 125‘000.00 auslösende Auszahlung des Konkursamtes). In der Folge prüfte 
der Vorderrichter die Zinsberechnung der Gesuchstellerin sowie die seitens der 
Gesuchsgegnerin erhobene Tilgungseinrede im Betrag von CHF 187‘641.80 und 
kam zum Schluss, dass per 26. Oktober 2017 eine fällige Restforderung von CHF 
1‘281‘608.00 verbleibe, für welche samt dem seit dem 26. Oktober 2017 laufenden 
Zins von 5% provisorische Rechtsöffnung zu erteilen sei.

J. Mit Eingabe vom 13. März 2018 erhob die X._____ (nachfolgend Be-
schwerdeführerin) Beschwerde gegen den Entscheid des Einzelrichters am Regi-
onalgericht Prättigau/Davos vom 14. Februar 2018 und beantragte was folgt:

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1. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

2. Die Beschwerde sei gutzuheissen und der Entscheid des Regionalge-
richts Prättigau/Davos, Prozessnummer _____, vom 14. Februar 2018 
betreffend Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _____ des Betrei-
bungsamtes Prättigau/Davos sei aufzuheben.

3. Die Angelegenheit sei an die Vorinstanz zur erneuten Entscheidung 
zurückzuweisen und die Vorinstanz sei anzuweisen, das Rechtsöff-
nungsverfahren Prozessnummer _____ zu sistieren, bis der Inhaber 
der Beschwerdegegnerin, C._____, der Beschwerdeführerin deren 
Geschäftsunterlagen (sämtliche bei ihm befindlichen Akten, Dokumen-
te und Unterlagen) aus der Zeit vom 19. März 2015 bis 24. Oktober 
2017 herausgegeben hat sowie ihr umfassend Rechenschaft abgelegt 
hat über seine Tätigkeit als Geschäftsführer der X._____ in der Zeit 
vom 19. März 2015 bis 24. Oktober 2017 und anschliessend über die 
Rechtsöffnung im Sinne der von der Beschwerdeführerin im vorin-
stanzlichen Verfahren gestellten Anträge erneut zu entscheiden. 

4. Eventualiter sei das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Erteilung 
der provisorischen Rechtsöffnung durch das Kantonsgericht abzuwei-
sen soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer-
degegnerin.

K. Mit Verfügung der Vorsitzenden der Schuldbetreibungs- und Konkurskam-
mer vom 15. März 2018 wurde der Y._____ Frist zur Einreichung einer Beschwer-
deantwort angesetzt und der Beschwerde zugleich gestützt auf Art. 325 Abs. 2 
ZPO einstweilen die aufschiebende Wirkung erteilt.

L. Mit Beschwerdeantwort vom 26. März 2018 beantragte die Y._____ (nach-
folgend Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge (zuzüglich MwSt.) zu Lasten der Beschwerdeführerin. Des 
Weiteren beantragte sie die Abweisung des Begehrens um aufschiebende Wir-
kung, soweit darauf einzutreten ist.

M. Mit Schreiben vom 28. März 2018 teilte die Vorsitzende der Schuldbetrei-
bungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden den Parteien 
mit, dass ein weiterer Schriftenwechsel nicht vorgesehen sei. 

N. Mit Replik vom 6. April 2018 nahm die Beschwerdeführerin zur Beschwer-
deantwort Stellung. Die Beschwerdegegnerin duplizierte mit Eingabe vom 17. April 
2018.

O. Auf die weiteren Ausführungen in den Akten, im angefochtenen Entscheid 
sowie in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Er-
wägungen eingegangen.

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II. Erwägungen

1. Gegen erstinstanzliche Entscheide über Rechtsöffnungsbegehren ist die 
Berufung unzulässig, weshalb für deren Anfechtung einzig das Rechtsmittel der 
Beschwerde zur Verfügung steht (Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO in Verbindung mit 
Art. 319 lit. a ZPO). Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden 
(Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 
[EGzZPO; BR 320.100]), wobei die Beurteilung in die Zuständigkeit der Schuldbe-
treibungs- und Konkurskammer fällt, wenn es um Streitsachen auf dem Gebiet des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts geht, für welche das summarische Verfah-
ren gilt (Art. 8 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts 
[KGV; BR 173.100]). Letzteres ist namentlich bei Rechtsöffnungssachen der Fall 
(Art. 251 lit. a ZPO). Bei Anfechtung eines im summarischen Verfahren ergange-
nen Entscheides beträgt die Beschwerdefrist zehn Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). 
Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen, und zwar schriftlich, 
begründet sowie unter Beilegung des angefochtenen Entscheides (vgl. Art. 321 
Abs. 1 und 3 ZPO). Der vorliegend angefochtene Entscheid datiert vom 14. Fe-
bruar 2018 und wurde dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 
5. März 2018 zugestellt. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 13. März 2018 
erweist sich damit als fristgerecht. Sie entspricht ausserdem den Formerfordernis-
sen, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist.

2. Nach Art. 320 ZPO kann mit der Beschwerde die unrichtige Rechtsanwen-
dung (lit. a) und die offensichtlich unrichtige und damit willkürliche Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. In Rechtsfragen verfügt die Rechtsmittel-
instanz im Beschwerdeverfahren daher über eine freie Kognition, die derjenigen 
der Vorinstanz entspricht, wohingegen die Kognition der Rechtsmittelinstanz in 
Tatfragen im Beschwerdeverfahren auf eine Überprüfung, ob Willkür vorliege, be-
schränkt bleibt (vgl. Myriam A. Gehri, in: Gehri/Jent-Sørensen/Kramer [Hrsg.], 
Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2015, N 2 zu 
Art. 320 ZPO; Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböh-
ler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 
[ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 3 ff. zu Art. 320 ZPO). Insoweit als eine unrichtige 
Sachverhaltsfeststellung allerdings auf einer falschen Rechtsanwendung beruht, 
ist der Beschwerdegrund der unrichtigen Rechtsanwendung nach Art. 320 lit. a 
ZPO gegeben (Karl Spühler, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kom-
mentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Basel 2017, N 5 zu 
Art. 320 ZPO). 

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3.1. Mit ihrer Beschwerde erneuert die Beschwerdeführerin den Antrag auf Sis-
tierung des Rechtsöffnungsverfahrens und beantragt in erster Linie eine Rückwei-
sung der Angelegenheit an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung nach vollständi-
ger Rechenschaftsablage durch C._____. Dabei macht sie geltend, dass die Vor-
instanz durch die Abweisung des gehörig begründeten Sistierungsantrages ihr 
rechtliches Gehör sowie den Grundsatz der Waffengleichheit verletzt habe. Ob-
wohl im vorinstanzlichen Verfahren deutlich zu Tage getreten sei, dass die Betrei-
bung erstens von Vornherein rechtsmissbräuchlich in einem Zeitpunkt eingeleitet 
worden sei, in dem der die Beschwerdegegnerin kontrollierende C._____ in 
rechtswidriger Weise Geschäftsunterlagen der Beschwerdeführerin zurückbehal-
ten habe, dass die Beschwerdeführerin zweitens auch bis zur Hauptverhandlung 
unvollständig dokumentiert geblieben und seitens C._____ keine Rechenschafts-
ablage erfolgt sei und dass der Beschwerdeführerin damit drittens das Aufbringen 
substantiierter Behauptungen und Bestreitungen und das Offerieren einschlägiger 
Beweismittel im Rechtsöffnungsverfahren vereitelt worden sei, habe die Vorin-
stanz eine Sistierung abgelehnt und dadurch in Kauf genommen, dass die Be-
schwerdeführerin aufgrund des Verhaltens der Beschwerdegegnerin gezwungen 
gewesen sei, sich auf mangelhafter und unvollständiger Informationsbasis im 
Rechtsöffnungsverfahren zur Wehr zu setzen. Ein faires Verfahren, wie es sowohl 
durch die Bundesverfassung als auch durch das Staatsvertragsrecht garantiert sei 
(Art. 29 Abs. 1 und 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) habe die Beschwerdeführerin auf 
diese Weise nicht erfahren. In dieser Situation sei die Vorinstanz gehalten gewe-
sen, das Verfahren entweder antragsgemäss zu sistieren oder das treuwidrige 
Verhalten der Beschwerdegegnerin prozessual zu sanktionieren, indem auf das 
Gesuch gar nicht einzutreten gewesen wäre (vgl. Beschwerde Rz. 48-82).

3.2. Lediglich eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin einen reformatori-
schen Entscheid der Beschwerdeinstanz in dem Sinne, dass das Gesuch um Er-
teilung der Rechtsöffnung durch das Kantonsgericht abzuweisen sei, soweit dar-
auf überhaupt eingetreten werden könne. Begründet wird dieser Eventualantrag 
im Wesentlichen mit der Rüge, die Vorinstanz habe Recht verletzt und den Sach-
verhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, indem sie die Fälligkeit der in Betrei-
bung gesetzten Forderung bejaht habe. Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung könne die provisorische Rechtsöffnung gemäss Art. 82 Abs. 1 SchKG nur 
erteilt werden, wenn auch die Fälligkeit der in Betreibung gesetzten Forderung im 
Zeitpunkt der Betreibungseinleitung liquid dokumentiert sei. Die Beschwerdeführe-
rin habe im vorinstanzlichen Verfahren dargelegt, dass die in Betreibung gesetzte 
Forderung im Zeitpunkt der Einleitung der Betreibung nicht fällig gewesen sei und 

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die provisorische Rechtsöffnung aus diesem Grund zu verweigern gewesen wäre. 
Die dahingehenden Einwendungen der Beschwerdeführerin habe die Vorinstanz 
rechtsfehlerhaft verworfen. Namentlich habe die Vorinstanz verkannt, dass die 
Fälligkeit der Gegenstand der Betreibung bildenden Schuldbriefforderung nicht 
notwendigerweise an die Fälligkeit der durch sie gesicherten Forderung geknüpft 
sei, sondern dass dies vertraglich so hätte vereinbart werden müssen. Dass die 
Parteien im öffentlich beurkundeten Errichtungsakt eine derartige Vereinbarung 
getroffen hätten, habe die Vorinstanz in Verletzung der Verhandlungsmaxime so-
wie von Art. 18 OR bejaht. Die von der Vorinstanz vorgenommene „freie“ Interpre-
tation des Schuldbrieferrichtungsaktes entgegen dessen konträren Wortlaut ver-
biete sich insbesondere im Rechtsöffnungsverfahren, das als Vollstreckungsver-
fahren durchaus formalistisch zu handhaben sei. Indem die Vorinstanz provisori-
sche Rechtsöffnung erteilt habe, obwohl die Fälligkeit der Schuldbriefforderung 
nicht liquide nachgewiesen worden sei, habe sie Art. 82 SchKG verletzt (vgl. Be-
schwerde Rz. 83-95). Selbst wenn im Übrigen mit der Vorinstanz davon auszuge-
hen wäre, dass sich der Verweis im Schuldbrieferrichtungsakt auf den Darlehens-
vertrag beziehen sollte, bleibe es dabei, dass im Darlehensvertrag die Modalitäten 
der Kündigung des Schuldbriefes nicht geregelt würden, weshalb die im Errich-
tungsakt vorgesehene Auffangbestimmung, welche die diesfalls zu beachtende 
Kündigungsfrist ausdrücklich festlege, zum Tragen kommen müsse. Mit dem ge-
genteiligen Schluss verkenne die Vorinstanz, dass der in der Betreibung auf 
Pfandverwertung massgebliche Rechtsöffnungstitel der Schuldbrief und nicht der 
Darlehensvertrag sei (vgl. Beschwerde Rz. 96-99). Für den Fall, dass die Ausle-
gung der Vorinstanz wider Erwarten geschützt würde und der Schuldbrief nicht 
durch Kündigung hätte fällig gestellt werden müssen, macht die Beschwerdeführe-
rin schliesslich geltend, dass die Vorinstanz ihre Einwendung, wonach die Laufzeit 
des Darlehensvertrages nachträglich verlängert worden sei, zu Unrecht mit der 
Begründung verworfen habe, die bestrittene Behauptung sei unbewiesen geblie-
ben. Damit habe sie für die betreffende Einwendung ein höheres Beweismass ver-
langt, als gesetzlich vorgesehen sei, und folglich Art. 82 Abs. 2 SchKG verletzt. 
Sei aber die Verlängerung des Darlehens glaubhaft gemacht, bleibe auch der 
Vorwurf der rechtsmissbräuchlichen Strategie von C._____ bestehen. Dieser habe 
mit der verweigerten Zustimmung zu einem gewinnbringenden Verkauf der 
B._____ anfangs 2015 eine rechtzeitige Begleichung der Darlehensschuld verun-
möglicht und nach der absprachewidrigen Ausübung des Kaufrechts vor dem neu 
vereinbarten Fälligkeitstermin vom 31. Mai 2016 eine unzulässige Doppelvertre-
tung innegehabt, womit er auch die Verantwortung dafür trage, dass die Darle-
hensforderung in dieser Zeit nicht beglichen worden sei. Es sei daher C._____ 

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und damit auch der von ihm kontrollierten Beschwerdegegnerin anzulasten, wenn 
während eines Zeitraums von zweieinhalb Jahren ein Zustand geschaffen worden 
sei, in dem er sich in einem ständigen Interessenkonflikt befunden habe und keine 
wirksamen Handlungen zur Eintreibung der Forderung habe setzen können. Die-
ses Verhalten müsse nach Treu und Glauben zumindest im Sinne einer faktischen 
Vertragsverlängerung interpretiert werden, wie sie beispielsweise auch aus dem 
Miet- und Arbeitsvertragsrecht bekannt sei, wenn dort ursprünglich vereinbarte 
Vertragsendtermine überschritten würden. Jedenfalls könne es nicht angehen, den 
durch C._____ herbeigeführten, rechtswidrigen Zustand der Doppelvertretung 
schlicht zu ignorieren und die Fälligkeit der in Betreibung gesetzten Forderung 
anzunehmen. Diese habe C._____ auch nicht durch die erste Betreibung im Sinne 
einer Kündigung fällig stellen können, zumal einer gemäss Entscheid des Kan-
tonsgerichts vom 9. November 2017 rechtlich unwirksamen Handlung eine solche 
Wirkung nicht zukommen könne (vgl. Beschwerde Rz. 100-110). Eine unrichtige 
Rechtsanwendung wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz ferner in Bezug 
auf die bejahte Fälligkeit des Teilbetrages von CHF 125‘000.00 vor. Anstatt als 
Folge davon, dass eine Auszahlung des Konkursamtes unbestrittenermassen nie 
stattgefunden habe, die mangelnde Fälligkeit des Teilbetrages festzustellen, kon-
struiere die Vorinstanz in freier Rechtsfindung einen „Ersatzfälligkeitstermin“, der 
angeblich mehr als zehn Tage vor Einleitung des Betreibungsverfahrens stattge-
funden haben soll. Derartiges habe indessen keine der Parteien behauptet, wes-
halb wiederum eine Verletzung der Verhandlungsmaxime sowie von Art. 18 OR  
vorliege (vgl. Beschwerde Rz. 111-115). In einem letzten Abschnitt wendet sich 
die Beschwerdeführerin schliesslich gegen die vorinstanzliche Beurteilung ihres 
Einwandes, wonach der Darlehenszins nachträglich herabgesetzt worden sei, und 
macht geltend, dass bei Gewährung der provisorischen Rechtsöffnung jedenfalls 
der von der Vorinstanz berücksichtigte Zins um CHF 80‘850.00 reduziert werden 
müsste (vgl. Beschwerde Rz. 116-121). 

3.3. Wie aus der Begründung des Hauptantrages der Beschwerdeführerin her-
vorgeht, richtet sich die Beschwerde in erster Linie gegen die Auffassung des Vor-
derrichters, dass sie in der Lage gewesen sei, sich mit den ihr zur Verfügung ste-
henden Informationen im Verfahren angemessen zu verteidigen und ihren Stand-
punkt einzubringen. Nach wie vor macht sie geltend, mit dem ihr erst während des 
Rechtsöffnungsverfahrens zur Verfügung gestellten Ordner nur unvollständig über 
die Geschäftsführertätigkeit von C._____ dokumentiert worden zu sein, der in der 
fraglichen Zeit offenbar auch neue Konten für die Beschwerdeführerin eröffnet und 
wieder saldiert habe. Ihr Rückweisungsantrag zielt demnach darauf ab, allfällige 

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zusätzliche Rückzahlungen prüfen und entsprechende Tilgungseinreden in das 
Verfahren einbringen zu können. Auch in Zusammenhang mit der geltend ge-
machten Reduktion des Darlehenszinses bringt die Beschwerdeführerin vor, auf 
weitere Informationen zur Buchhaltung angewiesen zu sein. Was ihre Einwendun-
gen gegen die Fälligkeit der in Betreibung gesetzten Forderung anbelangt, ist hin-
gegen nicht ersichtlich, inwiefern eine Beurteilung der diesbezüglichen Rügen von 
einer weiteren Rechenschaftsablage durch C._____ abhängen sollte. Erwiese sich 
der Einwand, die Fälligkeit der betriebenen Forderung sei von der Vorinstanz zu 
Unrecht bejaht worden, als begründet, wäre das Rechtsöffnungsgesuch ohne wei-
teres abzuweisen und eine Rückweisung an die Vorinstanz zwecks Sistierung des 
Verfahrens bis zur vollständigen Dokumentierung der Beschwerdeführerin würde 
sich erübrigen. Es drängt sich daher auf, zunächst auf die materiellen Einwände 
der Beschwerdeführerin gegen die Erteilung der Rechtsöffnung einzugehen, zu-
mal an der Beurteilung des Hauptantrages kein schützenswertes Interesse be-
steht, wenn die Rechtsöffnung mangels einer von der Gläubigerin nachzuweisen-
den Voraussetzung ohnehin zu verweigern wäre und sich die Streitsache in die-
sem Punkt als spruchreif erweist (Art. 327 Abs. 3 lit. b ZPO). 

4.1. Gemäss Art. 82 SchKG erteilt das Gericht die provisorische Rechtsöffnung, 
wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch 
Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht (Abs. 1) und der Betriebene 
nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft 
macht (Abs. 2). Eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG liegt 
vor, wenn daraus der vorbehalts- und bedingungslose Wille des Betriebenen her-
vorgeht, dem Betreibenden eine bestimmte oder leicht bestimmbare Geldsumme 
bei deren Fälligkeit zu bezahlen (vgl. Daniel Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Stae-
helin [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Aufl., Basel 
2010, N 21 zu Art. 82 SchKG). Dabei kann sich die Schuldanerkennung auch aus 
einer Gesamtheit von Urkunden ergeben, sofern die notwendigen Elemente dar-
aus hervorgehen. Dies bedeutet, dass die unterzeichnete Urkunde auf die Schrift-
stücke, welche die Schuld betragsmässig ausweisen, klar und unmittelbar Bezug 
nehmen bzw. verweisen muss (BGE 136 III 480 E. 2). Sodann muss die anerkann-
te Forderung im Zeitpunkt der Einleitung der Betreibung fällig gewesen sein, was 
vom Gläubiger ebenfalls liquid zu dokumentieren ist (Urteil des Bundesgerichts 
5A_845/2009 vom 16. Februar 2010 E. 7.1 mit Hinweis auf Daniel Staehelin, 
a.a.O., N 77 und 79 zu Art. 82 SchKG; nunmehr auch Daniel Staehelin, in: Bau-
er/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und 

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Konkurs, Ergänzungsband zur 2. Aufl., Basel 2016 [nachfolgend Ergänzungs-
band], N 79 zu Art. 82 SchKG). 

4.2. Das Rechtsöffnungsverfahren hat ausschliesslich betreibungsrechtlichen 
Charakter. Es wird in diesem Verfahren nur entschieden, ob eine bestimmte Be-
treibung fortgesetzt werden darf oder der Rechtsvorschlag bestehen bleibt. Auf 
Seite des Gläubigers handelt es sich beim Verfahren der provisorischen 
Rechtsöffnung – wie bei der definitiven Rechtsöffnung – um einen Urkundenpro-
zess. Das Ziel ist nicht die Feststellung des materiellen Bestandes der in Betrei-
bung gesetzten Forderung, sondern des Vorhandenseins eines Schriftstückes, 
dem das SchKG nach Herkunft, Inhalt und äusserer Beschaffenheit die Eigen-
schaft eines Vollstreckungstitels beimisst. Der Gläubiger kann sein Begehren nur 
durch Vorlage einer solchen Urkunde und auf keine andere Weise begründen 
(sog. Präsentationspflicht). Zugleich genügt das Einreichen einer solchen Urkunde 
für die Erteilung der Rechtsöffnung, solange der Schuldner sie nicht sofort im Sin-
ne von Art. 82 Abs. 2 SchKG zu entkräften vermag. Der Rechtsöffnungsrichter 
würdigt mit anderen Worten nur die Beweiskraft der vom Gläubiger vorgelegten 
Urkunde, seine formelle Natur – und nicht die Gültigkeit der Forderung an sich – 
und anerkennt ihre Vollstreckbarkeit, wenn der Schuldner seine Einwendungen 
nicht sofort glaubhaft macht (vgl. BGE 132 III 140 E. 4.1.1 S. 142 f. = Pra 2006 Nr. 
133). Dem Schuldner wiederum stehen gestützt auf Art. 82 Abs. 2 SchKG sämtli-
che Einwendungen und Einreden offen, welche zivilrechtlich von Bedeutung sind. 
Dementsprechend kann er nicht bloss die Tauglichkeit der eingereichten Urkunde 
als Schuldanerkennung bestreiten, sondern auch einwenden, die Forderung sei 
gar nie entstanden, sie sei derzeit nicht einforderbar oder sie sei zwischenzeitlich 
untergegangen. In Betracht fallen sämtliche materiellen Einwendungen, sofern die 
sie begründenden Umstände vor dem Abschluss des Rechtsöffnungsverfahrens 
eingetreten sind. Entspricht die vom Gläubiger vorgelegte Urkunde – allenfalls in 
Verbindung mit weiteren Schriftstücken – den gesetzlichen Anforderungen an eine 
Schuldanerkennung, obliegt es dem Schuldner, glaubhaft zu machen, dass die der 
Schuldanerkennung zu Grunde liegenden rechtserzeugenden Tatsachen nicht 
existieren, oder dass rechtsvernichtende oder rechtshindernde Tatsachen einge-
treten sind (Daniel Staehelin, a.a.O., N 83 f. zu Art. 82 SchKG; Peter Stücheli, Die 
Rechtsöffnung, Diss. Zürich 2000, S. 348). Gelingt ihm dies, ist das Rechtsöff-
nungsgesuch abzuweisen. Andernfalls ist die provisorische Rechtsöffnung zu er-
teilen, verbunden mit der Möglichkeit einer Aberkennungsklage (Art. 83 Abs. 2 
SchKG).

Seite  14 — 29

4.3. Wird in einer Betreibung auf Pfandverwertung Rechtsvorschlag erhoben, 
kann er nach den gewöhnlichen Regeln grundsätzlich durch Rechtsöffnung besei-
tigt werden, und zwar unbesehen davon, ob die Forderung, das Pfandrecht oder 
beides bestritten ist. Für eine Fortsetzung der Betreibung muss der Gläubiger in 
diesem Fall den Rechtsvorschlag sowohl für die Forderung als auch für das 
Pfandrecht beseitigen lassen. Dazu muss er wiederum sowohl einen Titel für die 
Forderung als auch einen Titel für das Pfandrecht vorlegen können. Denkbar ist, 
dass in einem Fall die definitive und im anderen Fall die provisorische Rechtsöff-
nung erteilt wird. Ausgeschlossen ist dagegen die Erteilung der Rechtsöffnung nur 
für die Forderung oder das Pfandrecht, da damit das Betreibungsverfahren weiter-
hin blockiert bliebe und für dessen Fortsetzung ohnehin noch der ordentliche Pro-
zessweg beschritten werden müsste. Liegt nur für die Forderung oder nur für das 
Pfandrecht ein Rechtsöffnungstitel vor, ist das Rechtsöffnungsbegehren daher 
gesamthaft abzuweisen (vgl. PKG 2006 Nr. 15 E. 3b mit Verweis auf Daniel Stae-
helin, a.a.O., N 165 f. zu Art. 82 SchKG; ebenso Peter Stücheli, a.a.O., S. 208 f.). 
Mit Blick auf diese Rechtslage ist ein nicht spezifiziertes Rechtsöffnungsbegehren 
immer als auf die Forderung und das Pfandrecht gerichtet zu verstehen. Dement-
sprechend kann auch das Gericht den Rechtsvorschlag bezüglich Forderung und 
Pfandrecht ohne weitere Spezifizierung im Dispositiv beseitigen, soweit die Vor-
aussetzungen hierfür vorliegen (vgl. Daniel Staehelin, a.a.O., N 166a zu Art. 82 
SchKG). Um diesbezügliche Unklarheiten zu vermeiden, empfiehlt sich allerdings, 
im Dispositiv jeweils die Rechtsöffnung sowohl für die Forderung als auch für das 
Pfandrecht zu erteilen (vgl. zum Ganzen Entscheid der Schuldbetreibungs- und 
Konkurskammer des Kantonsgericht von Graubünden KSK 15 79 vom 23. Mai 
2016 E. 3.a).

4.4.1. Durch den Schuldbrief wird eine persönliche Forderung begründet, die 
grundpfandlich sichergestellt wird (Art. 842 Abs. 1 ZGB). Die Schuldbriefforderung 
tritt neben die zu sichernde Forderung, die dem Gläubiger gegenüber dem 
Schuldner aus dem Grundverhältnis gegebenenfalls zusteht, wenn nichts anderes 
vereinbart ist (Art. 842 Abs. 2 ZGB). Der Schuldner kann sich bezüglich der 
Schuldbriefforderung gegenüber dem Gläubiger sowie gegenüber Rechtsnachfol-
gern, die sich nicht in gutem Glauben befinden, auf die sich aus dem Grundver-
hältnis ergebenden persönlichen Einreden berufen (Art. 842 Abs. 3 ZGB). Im Ge-
gensatz zur Grundpfandverschreibung wird entweder die Pfandforderung im 
Grundbuch als Buchforderung eingetragen (sog. Register-Schuldbrief; Art. 857 ff. 
ZGB) oder über die Pfandforderung wie auch über das Pfandrecht wird vom 
Grundbuchamt ein Wertpapier (Pfandtitel oder auch nur Titel) ausgestellt (sog. 

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Papier-Schuldbrief; Art. 860 ff. ZGB). Im letzteren Fall verkörpert das Wertpapier 
zugleich die Forderung und das zu ihr akzessorische Pfandrecht. Dementspre-
chend wird sowohl das Wertpapier wie auch das sichernde Grundpfandrecht 
Schuldbrief genannt. In analoger Weise wird beim Register-Schuldbrief die im 
Grundbuch eingetragene Buchforderung in Verknüpfung mit dem Grundpfandrecht 
wie auch das Grundpfandrecht alleine als Schuldbrief bezeichnet (vgl. Daniel 
Staehelin, in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 
Art. 457-977 ZGB/Art. 1-61 SchlT ZGB, 5. Aufl., Basel 2015 [nachfolgend BSK 
ZGB], N 1 zu Art. 842 ZGB). 

4.4.2. Der papierlose Register-Schuldbrief wurde mit der Teilrevision des Sachen-
rechts, welche am 1. Januar 2012 in Kraft trat, eingeführt. Als zweite wichtige Än-
derung wurde die bisher geltende Vermutung, durch Begebung eines Schuldbrie-
fes werde die Forderung aus dem Grundverhältnis durch Novation getilgt (Art. 855 
Abs. 1 aZGB), aufgehoben (vgl. Daniel Staehelin, BSK ZGB, N 4 f. zu Art. 842 
ZGB). Im Falle einer Sicherungsübereignung, d.h. wenn der Schuldbrief dem 
Gläubiger nach dem übereinstimmenden Willen der Parteien zu Sicherungszwe-
cken fiduziarisch übereignet wird, waren Lehre und Rechtsprechung allerdings 
bereits unter dem alten Recht davon ausgegangen, dass die Sicherungsabrede 
regelmässig einen Novationsausschluss beinhaltet (vgl. Daniel Staehelin, BSK 
ZGB, N 37 und 42 zu Art. 842). Mit der Teilrevision wurde daher die gesetzliche 
Regelung an die Rechtswirklichkeit respektive an die im kommerziellen Hypothe-
kargeschäft seit langem bestehende Bankenpraxis angepasst. Dementsprechend 
bleiben die von Lehre und Rechtsprechung zur Sicherungsübereignung entwickel-
ten Grundsätze auch unter dem neuen Recht gültig, soweit die Parteien von ihrer 
durch Art. 842 Abs. 2 ZGB eingeräumten Befugnis zu einer abweichenden Rege-
lung keinen Gebrauch gemacht haben. Beim Register-Schuldbrief sollte allerdings 
statt von einer Sicherungsübereignung von einer Sicherungseintragung gespro-
chen werden, da kein Titel besteht, der übereignet werden könnte (vgl. Daniel 
Staehelin, BSK ZGB, N 43 und 45 zu Art. 842 ZGB). 

4.4.3. Bei der nunmehr gesetzlich vermuteten Sicherungsübereignung (resp. Si-
cherungseintragung) bleibt die im Schuldbrief verkörperte Forderung neben der 
sichergestellten Forderung im Hinblick darauf bestehen, deren Einziehung zu er-
leichtern. Es wird unterschieden zwischen der durch das Grundpfand sicherge-
stellten, im Schuldbrief verkörperten abstrakten Forderung (oder Schuldbriefforde-
rung) und der kausalen Forderung (oder sichergestellten Forderung oder auch 
Grundforderung), die sich aus dem Grundverhältnis, im Allgemeinen einem Darle-
hensvertrag, ergibt, für welche der Schuldbrief sicherungsübereignet worden ist. 

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Diese zwei Forderungen sind voneinander unabhängig. Die im Schuldbrief verkör-
perte und durch das Grundpfand sichergestellte abstrakte Forderung muss Ge-
genstand einer Betreibung auf Grundpfandverwertung sein, während die kausale 
Forderung nur Gegenstand einer ordentlichen Betreibung sein kann (BGE 140 III 
180 E. 5.1.1 S. 184 = Pra 2014 Nr. 113; BGE 144 III 29 E. 4.2). In der Betreibung 
auf Grundpfandverwertung für die abstrakte Forderung ist der Schuldbrief eine 
Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG und gilt als Rechtsöff-
nungstitel für die ganze im Titel verurkundete Forderung. Eine Schuldanerkennung 
für die kausale Forderung muss der Gläubiger in dieser Betreibung an sich nicht 
vorlegen. Bedeutung erlangt der Titel für die Grundforderung allerdings insofern, 
als das Recht zur Geltendmachung der Schuldbriefforderung durch die Siche-
rungsvereinbarung an den Bestand und die Fälligkeit der Grundforderung geknüpft 
wird. Wie in Art. 842 Abs. 3 ZGB ausdrücklich statuiert ist, kann sich der Schuld-
ner gegenüber dem Gläubiger auch bei Geltendmachung der Schuldbriefforderung 
auf die sich aus dem Grundverhältnis ergebenden persönlichen Einreden berufen. 
In der für die Schuldbriefforderung angehobenen Betreibung auf Grundpfandver-
wertung stehen dem Schuldner daher sämtliche Einreden aus dem Grundverhält-
nis (unter Einschluss der Einreden aus der Sicherungsvereinbarung) als persönli-
che Einreden offen. Dazu gehört nebst der Einrede, dass die Geltendmachung der 
Schuldbriefforderung auf den Betrag der kausalen Forderung begrenzt ist, auch 
jene der fehlenden Fälligkeit der Grundforderung (vgl. Daniel Staehelin, BSK ZGB, 
N 56 zu Art. 842 ZGB). Spätestens bei entsprechenden (glaubhaften) Einreden 
des Schuldners hat der Gläubiger daher auch einen Titel für die Grundforderung 
vorzulegen. Mit anderen Worten setzt die Erteilung der Rechtsöffnung für die 
Schuldbriefforderung in einem solchen Fall voraus, dass sowohl die Schuldbrief-
forderung als auch die Grundforderung hinsichtlich Bestand und Fälligkeit durch 
entsprechende Titel ausgewiesen werden (vgl. BGE 140 III 180 E. 5.1.2 S. 184 f. = 
Pra 2014 Nr. 113; Christian Leu, Rechtsöffnungsprobleme bei schuldbrieflich gesi-
cherten Forderungen, in: Infointerne, Heft 12/Winter 1998, herausgegeben vom 
bernischen Obergericht, S. 57 f.).

4.4.4. Wie bereits dargelegt, wird bei der Errichtung eines Papier-Schuldbriefes 
neben der Eintragung der Forderung und des Pfandrechts in das Grundbuch ein 
Pfandtitel als Wertpapier über die Forderung und das Pfandrecht ausgestellt 
(Art. 860 Abs. 1 ZGB). Bei diesem Pfandtitel handelt es sich um eine öffentliche 
Urkunde im Sinne von Art. 9 ZGB, welche in der Betreibung auf Grundpfandver-
wertung stets einen Rechtsöffnungstitel im Sinn von Art. 82 Abs. 1 SchKG für das 
Grundpfandrecht bildet. Denn die dingliche Haftung trifft zwangsläufig den jeweili-

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gen Grundeigentümer, welcher im Pfandtitel als "Reproduktion des Grundbuches" 
– unter Vorbehalt der ausserbuchlichen Eigentumsübertragung am Grundstück – 
notwendigerweise ausgewiesen ist. Überdies ist der Papier-Schuldbrief als öffent-
liche Urkunde auch ein Rechtsöffnungstitel im Sinn von Art. 82 Abs. 1 SchKG für 
die Grundpfandforderung, wenn der Schuldner in der Skriptur erscheint; soweit 
dieser im Schuldbrief nicht oder dort (noch) ein anderer als der betriebene 
Schuldner aufgeführt ist, bedarf es einer anderweitigen Schuldanerkennung, z.B. 
der gegengezeichneten Sicherungsvereinbarung, in welcher die persönliche 
Schuldpflicht aus dem sicherungsübereigneten Schuldbrief (nicht bloss für die 
Grundforderung) anerkannt worden ist (BGE 140 III 36 E. 4 S. 39 f.). Hat noch 
kein Schuldnerwechsel stattgefunden, kann der Gläubiger als Alternative beim 
Grundbuchamt eine beglaubigte Kopie des Errichtungsaktes besorgen, in dem das 
Schuldbekenntnis enthalten ist (BGE 134 III 71 E. 3 S. 74; vgl. auch Daniel Stae-
helin, BSK ZGB, N 6 zu Art. 860 ZGB, sowie derselbe Autor, a.a.O., N 167 zu Art. 
82 SchKG). Beim Register-Schuldbrief entstehen sowohl die Schuldbriefforderung 
als auch das Grundpfandrecht mit der Eintragung in das Grundbuch (Art. 857 Abs. 
1 ZGB), welche ihrerseits auf einem öffentlich beurkundeten Errichtungsakt basiert 
(Art. 799 Abs. 2 ZGB). Die Ausstellung eines Pfandtitels entfällt, weshalb in der 
Zwangsvollstreckung an dessen Stelle ein Auszug aus dem Grundbuch über den 
Eintrag des Register-Schuldbriefes tritt. Dieser Auszug ist ebenfalls eine öffentli-
che Urkunde im Sinn von Art. 9 ZGB, die in Verbindung mit dem Nachweis des 
Schuldners – gleich wie bei einem Papier-Schuldbrief, aus welchem letzterer nicht 
hervorgeht  – als provisorischer Rechtsöffnungstitel gilt (vgl. Dominik Vock/Danièle 
Müller, SchKG-Klagen nach der schweizerischen ZPO, Zürich 2012, S. 126; Dani-
el Staehelin, BSK ZGB, N 5 zu Art. 857 ZGB). In beiden Fällen, beim Papier-
Schuldbrief wie beim Register-Schuldbrief, bilden die Grundpfandforderung und 
das Grundpfandrecht eine strikte Einheit: sie werden durch den Grundbucheintrag 
in identischem Betrag erzeugt und sind fortan insofern untrennbar miteinander 
verbunden, als keines der beiden Elemente ohne das andere oder in ungleicher 
Höhe bestehen kann. Infolgedessen kann auch die provisorische Rechtsöffnung 
nur uno actu für beide Elemente erteilt werden (Daniel Staehelin, BSK SchKG, N 
166 zu Art. 82 SchKG; BGE 140 III 36 E. 4 S. 39, 134 III 71 E. 3 S. 75). 

4.4.5. Voraussetzung für die Erteilung der Rechtsöffnung ist alsdann, dass die in 
Betreibung gesetzte Forderung bei Zustellung des Zahlungsbefehls fällig war. 
Wird die Fälligkeit der Forderung vom Schuldner bestritten, ist diese als Bestand 
des Rechtsöffnungstitels von der betreibenden Partei nachzuweisen und nicht le-
diglich glaubhaft zu machen. Mit anderen Worten muss sich die Fälligkeit der For-

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derung diesfalls aus dem Titel selber ergeben oder zumindest liquid dokumentiert 
sein (BGE 140 III 456 E. 2.4 S. 461 = Pra 2015 Nr. 36; Urteile des Bundesgerichts 
5A_790/2015 vom 18. Mai 2016 E. 4.3 und 6.2, 5A_303/2013 vom 24. September 
2013 E. 4.2 sowie 5A_845/2009 vom 16. Februar 2010 E. 7.1). Ist eine Grundfor-
derung durch einen Schuldbrief gesichert, bildet  wie bereits dargelegt  die 
Schuldbriefforderung Gegenstand der Betreibung auf Grundpfandverwertung. 
Dementsprechend muss der Gläubiger in erster Linie die Fälligkeit der Schuld-
briefforderung nachweisen. Die Berechtigung des Gläubigers zur Verwertung des 
Schuldbriefes hängt indessen  dem Sicherungszweck entsprechend  davon ab, 
dass der Sicherungsfall eingetreten ist, d.h. dass der Schuldner seine Pflichten 
aus dem Grundverhältnis nicht erfüllt hat. Folglich muss im Zeitpunkt der Gel-
tendmachung der Schuldbriefforderung auch die gesicherte Grundforderung fällig 
gewesen sein (vgl. Paul-Henri Steinauer, in: Schmid [Hrsg.], Züricher Kommentar, 
Der Schuldbrief, Die Anleihensobligationen mit Grundpfandrecht, Art. 842-865 und 
875 ZGB, 2. Aufl., Zürich 2015, N 255 f. zu Art. 842 ZGB). Zu beachten ist, dass 
es sich bei der Grundforderung und der Schuldbriefforderung um zwei voneinan-
der unabhängige Forderungen handelt. Die Kündigung bzw. Fälligkeit der einen 
bewirkt nicht zwangsläufig die Kündigung bzw. Fälligkeit der anderen Forderung. 
Was die Fälligkeit der Schuldbriefforderung anbelangt, sieht Art. 847 Abs. 1 ZGB 
vor, dass der Schuldbrief vom Gläubiger oder vom Schuldner mit halbjährlicher 
Kündigungsfrist auf Ende jeden Monats gekündigt werden kann, wenn nichts an-
deres vereinbart ist. Es handelt sich mithin um eine dispositive Bestimmung, wel-
che es den Parteien erlaubt, die Fälligkeit der Schuldbriefforderung abweichend zu 
regeln. Dabei können sie  unter Vorbehalt der Minimalfrist von drei Monaten 
gemäss Art. 847 Abs. 2 ZGB  nicht bloss andere Kündigungsmodalitäten vorse-
hen, sondern sie können auch vereinbaren, dass die Schuldbriefforderung, ohne 
dass eine Kündigung erforderlich wäre, zu einem bestimmten Datum oder bei Ein-
treten eines gewissen Ereignisses fällig wird. Zulässig ist auch die Vereinbarung, 
dass die Fälligkeit durch Zeitablauf eintritt oder an einen anderen Termin, wie na-
mentlich die Fälligkeit der Grundforderung, gebunden ist (vgl. Paul-Henri Steinau-
er, a.a.O., N 10 zu Art. 847). Eine solche Koppelung der Fälligkeit der Schuldbrief-
forderung an diejenige der Grundforderung muss indessen von den Parteien effek-
tiv vereinbart sein. Es handelt sich um eine Nebenbestimmung im Sinne von Art. 
846 Abs. 2 ZGB, welche entweder im Schuldbrief selber enthalten sein kann oder 
aber in einer separaten Vereinbarung, auf welche im Schuldbrief verwiesen wird 
(vgl. Paul-Henri Steinauer, a.a.O., N 64 zu Art. 846). Fehlt es an einer derartigen 
Vereinbarung, bleibt es dabei, dass die Schuldbriefforderung durch separate Kün-
digung fällig gestellt werden muss, auch wenn für die Fälligkeit der Grundforde-

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rung etwas anderes verabredet wurde. Die für die Grundforderung vereinbarte 
Fälligkeitsregelung gilt mit anderen Worten nicht automatisch auch für die Schuld-
briefforderung, sondern nur, wenn dies die Parteien im Schuldbrief selber oder in 
einer separaten Vereinbarung so bestimmt haben (vgl. Paul-Henri Steinauer, 
a.a.O., N 271 zu Art. 842; siehe zum Ganzen auch Franziska Martha Betschart, 
Der Grundpfandvertrag und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken, 
in: Jörg Schmid [Hrsg.], Luzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft, Band 58, 
Diss. Zürich 2011, Rz. 560 ff. mit weiteren Hinweisen). Für das Rechtsöffnungs-
verfahren bedeutet dies, dass der Gläubiger die Fälligstellung des Schuldbriefes 
durch Kündigung nachzuweisen hat, falls sich eine abweichende Regelung der 
Fälligkeit nicht liquid aus den als Titel vorgelegten Urkunden ergibt (vgl. Paul-Henri 
Steinauer, a.a.O., N 11 zu Art. 847; ferner Daniel Staehelin, Ergänzungsband, ad 
N 167/c zu Art. 82 SchKG, sowie Peter Stücheli, a.a.O., S. 381 f.).

5.1. Wie bereits die Vorinstanz erwogen hat, hat die Beschwerdegegnerin eine 
Betreibung auf Grundpfandverwertung gestützt auf einen Registerschuldbrief ein-
geleitet und betreibt demnach die (pfandgesicherte) Schuldbriefforderung, nicht 
die Grundforderung. Den erforderlichen Rechtsöffnungstitel erblickte die Vor-
instanz im öffentlich beurkundeten Pfandvertrag zwischen X.A._____ und der Be-
schwerdegegnerin und dem schriftlichen Kaufvertrag über die B._____ zwischen 
X.A._____ und der Beschwerdeführerin, mit welchem letztere die Schuld im Um-
fang von CHF 1‘350‘000.00 übernommen habe. Diese Feststellungen sind  zu-
mal das Vorliegen des Rechtsöffnungstitels von Amtes wegen zu prüfen ist  da-
hingehend zu ergänzen, dass der Gläubiger für die Erteilung der Rechtsöffnung in 
einer Grundpfandbetreibung nicht bloss einen Titel für die Forderung, sondern 
auch für das Pfandrecht vorlegen muss. Beim Register-Schuldbrief entstehen so-
wohl die Schuldbriefforderung als auch das Grundpfandrecht nicht bereits mit dem 
öffentlich-beurkundeten Errichtungsakt, sondern erst mit dessen Eintragung im 
Grundbuch. Als Rechtsöffnungstitel (für die Forderung und das Pfandrecht) gilt 
dementsprechend der Grundbuchauszug, aus welchem die Eintragung des Regis-
ter-Schuldbriefes hervorgeht, wobei die aus dem Grundbucheintrag regelmässig 
nicht ersichtliche Schuldnerstellung durch eine zusätzliche Schuldanerkennung 
nachzuweisen ist (vgl. vorstehend E. 4.4.4). Vorliegend hat die Beschwerdegegne-
rin mit ihrem Rechtsöffnungsgesuch nebst den von der Vorinstanz berücksichtig-
ten Urkunden auch einen Grundbuchauszug für die Liegenschaft B._____ (RG 
act. 1.08) eingereicht, welcher die Beschwerdegegnerin als Gläubigerin einer 
Schuldbriefforderung von CHF 1‘400‘000.00 ausweist. Mit dem öffentlich beurkun-
deten Kaufvertrag (RG act. 1.04) ist zudem die Schuldnerstellung der Beschwer-

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deführerin durch eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG 
ausgewiesen. Gemäss Wortlaut des Kaufvertrages hat die Beschwerdeführerin 
zwar einzig die durch den Schuldbrief gesicherte Darlehensforderung (Grundfor-
derung) übernommen. Zwischen den Parteien ist indessen unbestritten, dass die 
Beschwerdeführerin (zumindest im Umfang von CHF 1‘350‘000.00) auch die 
Schuldbriefforderung übernommen hat und die Beschwerdegegnerin diesem 
Schuldnerwechsel zugestimmt hat. Ebenfalls eingereicht hat die Beschwerdegeg-
nerin den Darlehensvertrag (RG act. 1.03), aus welchem sich Bestand und Höhe 
der Grundforderung (auf Rückzahlung des Darlehens und Verzinsung ab 1. Janu-
ar 2016) ergeben. Die Auszahlung des Darlehens wurde sodann nie bestritten und 
ist überdies durch entsprechende Bankauszüge (RG act. 1.07) belegt. Die erfor-
derlichen Titel für den Bestand der betriebenen Forderung und des Pfandrechts 
liegen demnach vor. Zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanz auch die Fälligkeit der be-
triebenen Forderung zu Recht bejaht hat.

5.2.1. Im Pfandvertrag findet sich unter dem Titel „Zins- und Zahlungsbestimmun-
gen“ folgende Regelung:

„Die Schuld ist aufgrund einer separaten Vereinbarung zwischen So-
lidarschuldner und Gläubiger zu verzinsen, abzuzahlen und zu kün-
digen. Sofern diese Vereinbarung nichts anderes vorsieht, ist die 
Schuld vom Entstehungstag an vierteljährlich auf den 31.03., 30.06., 
30.09. und 31.12. zum durch den Gläubiger jeweils festgesetzten 
Satz zu verzinsen und unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündi-
gungsfrist jederzeit kündbar.“ 

Die Vorinstanz hat diese Vertragsbestimmung dahingehend ausgelegt, dass mit 
dem Verweis auf die separate Vereinbarung der gleichentags unterzeichnete Dar-
lehensvertrag gemeint sein müsse und die Parteien folglich nicht bloss für das 
Darlehen, sondern auch für die Schuldbriefforderung eine Befristung vorgesehen 
hätten, weshalb sich eine gesonderte Fälligstellung der Schuldbriefforderung 
durch Kündigung erübrigt habe (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.2.1 f.).

5.2.2. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, dass der Wortlaut 
des Schuldbrieferrichtungsaktes ein Kündigungserfordernis statuiere, um die 
Schuldbriefforderung fällig zu stellen (eine Kündigung aber nie erfolgt sei), er sich 
in Bezug auf die Kündigungsmodalitäten auf eine separate Vereinbarung berufe 
und für den Fall, dass die separate Vereinbarung nichts anderes vorsehe, eine 
Auffangregelung bereit halte, in welcher die gesetzlich vorgesehene Kündigungs-
frist von sechs Monaten (Art. 847 Abs. 1 ZGB) auf das gesetzlich zugelassene 
Mindestmass von drei Monaten reduziert werde (Art. 847 Abs. 2 ZGB). Im vor-

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instanzlichen Verfahren habe sie dargelegt, dass es eine Vereinbarung zwischen 
Solidarschuldner und Gläubiger nicht gebe bzw. von der Beschwerdegegnerin 
nicht vorgelegt worden sei und es ohnehin unverständlich sei, wer denn der offen-
bar neben der Schuldnerin bestehende Solidarschuldner sein solle. Die Vorinstanz 
habe zwar anerkannt, dass der Verweis in dem ins Recht gelegten Rechtsöff-
nungstitel unklar sei. Anstatt die aus der erkannten Unklarheit bzw. dem Fehlen 
einer separaten Vereinbarung sich ergebende rechtliche bzw. vertraglich vorgese-
hene Konsequenz zu ziehen, dass die Schuldbriefforderung zunächst durch Kün-
digung hätte fällig gestellt werden müssen, stelle sich die Vorinstanz auf den 
Standpunkt, es könne kein Zweifel bestehen, dass mit der separaten Vereinba-
rung der Darlehensvertrag gemeint sei. Besonders stossend sei daran, dass ein 
solches Verständnis der fraglichen Klausel von der Beschwerdegegnerin nicht 
einmal behauptet worden sei. Wie sich aus deren Äusserungen an der vorinstanz-
lichen Verhandlung ergebe, halte diese nämlich nicht den Grundpfanderrichtungs-
akt, sondern den Darlehensvertrag für den massgeblichen Rechtsöffnungstitel. 
Zum mutmasslichen Parteiwillen bzw. richtigen Verständnis der Fälligkeitsbestim-
mung im Schuldbrieferrichtungsakt habe sich die Beschwerdegegnerin nicht 
geäussert. Die Vorinstanz drücke demnach einen mutmasslichen Parteiwillen auf, 
der von der Beschwerdeführerin bestritten und von der Beschwerdegegnerin nicht 
behauptet worden sei. Eine derartige Sachverhaltsfeststellung verletze sowohl die 
Verhandlungsmaxime als auch Art. 18 OR. Die für die Sichtweise der Vorinstanz 
vorgebrachten Gründe würden nicht nur diametral im Widerspruch zum klaren 
Wortlaut im Pfanderrichtungsakt stehen, sondern offensichtlich auch auf der Fehl-
vorstellung beruhen, dass die Fälligkeit der gesicherten und der Schuldbriefforde-
rung notwendigerweise gleichgeschaltet sein müsse. Wenn die Vorinstanz allein 
aufgrund der Tatsache, dass die Schuldbrieferrichtungsurkunde am selben Tag 
unterzeichnet worden sei wie der Darlehensvertrag, zum Schluss komme, es sei 
nicht ersichtlich, worauf sich der Verweis denn sonst beziehen könne, verkenne 
sie rechtsfehlerhaft, dass zwischen der Frage, ob die Schuldbrieferrichtung der 
Sicherung des Darlehens dienen sollte, und der Frage, welche Fälligkeitsmoda-
litäten für die Schuldbriefforderung vereinbart worden seien, zu unterscheiden sei. 
Nicht bestritten werde von der Beschwerdeführerin, dass der Schuldbrief der Si-
cherung der Darlehensforderung diene und in Umsetzung von Ziffer 4.1 des Dar-
lehensvertrages errichtet worden sei. Dennoch sei für den Schuldbrief aber ein 
Kündigungserfordernis statuiert worden. Die Erwägung der Vorinstanz, dass aus-
ser dem Darlehensvertrag keine andere Referenzquelle ersichtlich sei, könne im 
Übrigen nicht dazu führen, dass trotz aller Ungereimtheiten schlicht auf den Darle-
hensvertrag abgestellt werde. Mit Blick auf die zahlreichen Sicherheiten, welche 

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die Beschwerdegegnerin für die Darlehensgewährung verlangt habe, liege es ent-
gegen den Ausführungen der Vorinstanz durchaus näher, dass auch noch ein be-
sonderes Regime hätte vereinbart werden sollen, das zusätzlich eine solidarische 
Haftung von X.A._____ und der Beschwerdeführerin vorgesehen hätte. Wenn dies 
in der Folge unterblieben sei, greife in Bezug auf die Fälligkeit der Schuldbriefbe-
stimmung aber die Auffangbestimmung im Schuldbrieferrichtungsakt (vgl. Be-
schwerde Rz. 83-95). 

5.2.3. Die Beschwerdegegnerin bestreitet die Ausführungen der Beschwerdefüh-
rerin und hält in ihrer Beschwerdeantwort daran fest, dass die vorliegende Darle-
hensforderung gemäss Darstellung beider Parteien seit spätestens dem 31. Janu-
ar 2015 zur Rückzahlung fällig sei. Die Ausführungen bezüglich Art. 847 Abs. 1 
ZGB seien deshalb vorliegend nicht relevant. Wie die Beschwerdeführerin darauf 
komme, dass zwischen den Parteien keine Darlehensvereinbarung vorliegen soll, 
sei schleierhaft. Die Darlehensschuld sei auf die Beschwerdeführerin übergegan-
gen und diese sei daher Schuldnerin der auf der Liegenschaft abgesicherten 
Grundpfandschuld. Gemäss Darlehensvertrag sei eben gerade keine separate 
Kündigung notwendig, da das Darlehen bereits seit längerem zur Rückzahlung 
fällig gewesen sei. Die Vorinstanz habe in ihren Erwägungen 4.2.1 und 4.2.2 rich-
tig geurteilt und die entsprechenden Feststellungen seien durch die Beschwerde-
gegnerin in ihrem Rechtsöffnungsgesuch auch vorgetragen worden. Das Kündi-
gungsrecht im Schuldbrief gelte somit gerade nur und erst, wenn keine anderwei-
tige Vereinbarung zwischen den Parteien etwas anderes vorsehe. Des Weiteren 
bleibe es das Geheimnis der Beschwerdeführerin, wie sie darauf komme, dass die 
Beschwerdegegnerin ausschliesslich den Darlehensvertrag als Rechtsöffnungstitel 
bezeichnet habe. Solches ergebe sich jedenfalls nicht aus den zitierten Textstellen 
ihres Plädoyers. Vielmehr werde dort darauf verweisen, dass sich die Fälligkeit 
des Darlehens aus dem Darlehensvertrag ergebe. Auch bereits im Betreibungs-
begehren seien der Pfandvertrag, der Darlehensvertrag und der Kaufvertrag als 
Grundlage für die Betreibung auf Pfandverwertung angegeben worden. Die Vor-
instanz habe den Sachverhalt damit korrekt dargestellt und die richtigen Schlüsse 
daraus gezogen (vgl. Beschwerdeantwort Rz. 14). 

5.3.1. Strittig ist vorliegend, welche Bedeutung dem Verweis auf eine „separate 
Vereinbarung zwischen Solidarschuldner und Gläubiger“ für die Fälligkeit der 
Schuldbriefforderung zukommt. Konkret geht es um die Frage, ob die Parteien 
damit auf den Darlehensvertrag verwiesen haben und die Schuldbriefforderung 
auf diesem Weg der im Darlehensvertrag vereinbarten Befristung unterstellen 
wollten oder ob sie lediglich den Abschluss einer anderen Vereinbarung (in wel-

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cher die Kündigungsmodalitäten abweichend hätten geregelt werden können) vor-
behalten und für den Fall des Fehlens einer solchen Vereinbarung die Kündbarkeit 
der Schuldbriefforderung mit der gesetzlichen Minimalfrist von drei Monaten vor-
gesehen haben. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht moniert, hat sich die Be-
schwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren nie dazu geäussert, wie die Par-
teien den in Frage stehenden Verweis verstanden haben. In ihrem Rechtsöff-
nungsgesuch (RG act. 1) hat die Beschwerdegegnerin zwar nebst dem Darle-
hensvertrag vom 29. Januar 2013 und dem Kaufvertrag vom 13. Februar 2013 
auch den Pfandvertrag vom 29. Februar 2013 als Titel für die beantragte proviso-
rische Rechtsöffnung bezeichnet (Rz. 12), ansonsten aber einzig Ausführungen 
zur Fälligkeit des Darlehens und der Zinsforderungen gemacht (Rz. 7 und 11). 
Auch nachdem die Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme (RG act. 6) darauf 
hingewiesen hatte, dass Gegenstand der Betreibung auf Pfandverwertung nur die 
Schuldbriefforderung sein könne (Rz. 79), und sie mit Bezug auf die Fälligkeit der 
Schuldbriefforderung unter Hinweis auf Art. 847 ZGB eingewendet hatte, dass ei-
ne Kündigung nicht stattgefunden habe und der Verweis auf seine separate Ver-
einbarung zwischen „Solidarschuldner und Gläubiger“ ihrer Auffassung nach un-
beachtlich sei, weil es eine Vereinbarung, auf welche diese Bezeichnung zutreffe, 
nicht gebe bzw. die Beschwerdegegnerin keine solche vorgelegt habe (Rz. 86), 
begnügte sich die Beschwerdegegnerin in ihrem Parteivortrag an der mündlichen 
Verhandlung mit der Bemerkung, die vorliegende Darlehensforderung sei, wie von 
beiden Parteien dargelegt, seit spätestens dem 31. Januar 2015 zur Rückzahlung 
fällig, weshalb die Ausführungen bezüglich Art. 847 Abs. 1 ZGB nicht relevant sei-
en (RG act. 10, S. 15). In ihrer Stellungnahme hatte die Beschwerdeführerin über-
dies vorgebracht, die Verwendung des Begriffes „Solidarschuldner“ sei nicht ver-
ständlich und es bleibe daher unklar, worauf sich der Verweis in der Pfanderrich-
tungsurkunde konkret beziehen solle. Entweder existiere keine solche Vereinba-
rung, weshalb allein die Bestimmung im Errichtungsakt massgeblich sei, oder es 
sollte damit auf den Darlehensvertrag Bezug genommen werden. Klar gehe aus 
dem Errichtungsakt jedoch hervor, dass für die Geltendmachung der Schuldbrief-
forderung ein Kündigungserfordernis statuiert werde, eine rechtsgültige Kündigung 
der Schuldbriefforderung gehe aus den Akten hingegen nicht hervor (RG act. 6, 
Rz. 17). Auch diese Ausführungen konterte die Beschwerdegegnerin lediglich mit 
einem Hinweis auf den Darlehensvertrag, gemäss welchem eben gerade keine 
separate Kündigung notwendig sei, da das Darlehen bereits seit längerem zur 
Rückzahlung fällig sei (RG act. 10, S. 6). Ihre weitere Bemerkung, es sei schleier-
haft, wie die Beschwerdeführerin darauf komme, dass zwischen den Parteien kei-
ne Darlehensvereinbarung vorliegen soll, zeigt schliesslich deutlich, dass sie die 

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Argumentation der Beschwerdeführerin gar nicht verstanden hat. Diese hatte nicht 
den Bestand der Darlehensvereinbarung, sondern die Existenz einer zusätzlichen 
separaten Vereinbarung zwischen „Solidarschuldner und Gläubiger“, wie sie im 
Pfandvertrag erwähnt wurde, in Abrede gestellt. Dass eine derartige Vereinbarung 
existieren würde, macht indessen die Beschwerdegegnerin selber nicht geltend. 
Diese bringt durch ihre wiederholten Hinweise auf den Darlehensvertrag und die 
sich daraus ergebende Fälligkeit der Darlehensforderung vielmehr zum Ausdruck, 
dass sie Darlehens- und Schuldbriefforderung gar nicht unterscheidet und dem-
entsprechend davon ausgeht, dass mit der Fälligkeit der Darlehensforderung auch 
jene der Schuldbriefforderung einhergeht. Selber scheint die Beschwerdegegnerin 
die Regelung im Pfandvertrag somit  trotz der Verwendung des Begriffes „Soli-
darschuldner“  als direkten Verweis auf den Darlehensvertrag verstanden zu ha-
ben. Explizit behauptet hat sie einen derartigen Parteiwillen indessen zu keinem 
Zeitpunkt und erst recht nicht behauptet wurde, dass die Parteien die fragliche 
Bestimmung übereinstimmend so verstanden hätten respektive auch die Be-
schwerdeführerin die Klausel in diesem Sinne hätte verstehen müssen. Vor die-
sem Hintergrund erweist sich die Rüge der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz 
habe mit ihren Feststellungen zum Parteiwillen die Verhandlungsmaxime verletzt, 
als begründet.

5.3.2. Aber selbst wenn man annehmen wollte, die Beschwerdegegnerin habe 
zumindest implizit behauptet, dass sich der Verweis im Pfandvertrag auf den Dar-
lehensvertrag beziehe, und die Vorinstanz habe als Rechtsfrage von Amtes we-
gen prüfen dürfen, wie der Verweis nach Treu und Glauben zu verstehen ist,  lies-
se sich die Art und Weise, wie die Vorinstanz die fragliche Bestimmung ausgelegt 
hat, nicht halten. Zunächst spricht  wie die Beschwerdeführerin zutreffend vor-
bringt  bereits die Tatsache, dass im Pfandvertrag von einer separaten Vereinba-
rung zwischen „Solidarschuldner und Gläubiger“ die Rede ist, gegen die Annah-
me, der Verweis könne sich auf nichts anderes als den Darlehensvertrag bezie-
hen. Dass die Bestimmung in dieser Hinsicht unklar ist, hat denn auch die Vor-
instanz eingeräumt. Diese Unklarheit wird durch die blosse Tatsache, dass mit der 
Errichtung des Schuldbriefes eine entsprechende Sicherungsabrede im Darle-
hensvertrag erfüllt wurde und sowohl der Darlehens- als auch der Pfandvertrag 
am selben Tag unterzeichnet wurden, nicht beseitigt. Im Gegenteil erscheint umso 
unverständlicher, weshalb im Pfandvertrag ein Solidarschuldner erwähnt wird, ob-
wohl der Darlehensvertrag gerade keine Solidarschuldnerschaft  auch nicht im 
Anschluss an die Einbringung der Liegenschaft in die neu zu gründende Gesell-
schaft  vorsah. Hinzu kommt, dass es sich bei der in Frage stehenden Bestim-

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mung  abgesehen von der Verwendung des Begriffs „Solidarschuldner“  um ei-
ne Standardformulierung handelt, wie sie vom Verband schweizerischer Grund-
buchverwalter empfohlen wird (vgl. Franziska Martha Betschart, a.a.O., Rz. 543). 
Mit ihrer Aufnahme wird den Parteien ermöglicht, die Verzinsung und die Rück-
zahlungsmodalitäten zu ändern, ohne dass auch der Schuldbrief und der Grund-
bucheintrag geändert werden müssten. Vom Verweis erfasst werden nicht bloss 
bei der Errichtung des Schuldbriefes bereits bestehende Vereinbarungen, sondern 
auch und vor allem nachträgliche Vereinbarungen, mit welcher die Modalitäten der 
Schuldbriefforderung beispielsweise an zu einem späteren Zeitpunkt sichergestell-
te Grundforderungen angepasst werden (vgl. Paul-Henri Steinauer, a.a.O., N 88 
zu Art. 846). Muss sich der Verweis aber nicht zwingend auf eine bereits beste-
hende Vereinbarung beziehen, ist auch der Überlegung der Vorinstanz, wonach 
nicht ersichtlich sei, worauf sich der Verweis denn sonst beziehen könnte, wenn 
nicht auf den Darlehensvertrag, der Boden entzogen. Dies gilt umso mehr, als im 
Pfandvertrag für den Fall des Fehlens einer abweichenden Vereinbarung eine Er-
satzregelung für die Kündigung des Schuldbriefes statuiert wird, was sich erübrigt 
hätte, wenn die Parteien auf den bereits bestehenden Darlehensvertrag hätten 
Bezug nehmen wollen. Dass ein Schuldbrief zum Zwecke der Sicherung einer be-
stimmten Grundforderung errichtet wird, ist sodann ebenfalls nicht ungewöhnlich 
und kann für sich alleine nicht dazu führen, dass mit dem Verweis auf eine separa-
te Vereinbarung notwendigerweise die das Grundverhältnis regelnde Vereinba-
rung gemeint sein müsste. Wollen die Parteien die Fälligkeit der Schuldbriefforde-
rung an diejenige der Grundforderung koppeln, verlangt die Lehre vielmehr eine 
dahingehende ausdrückliche Vereinbarung. Dem blossen Verweis auf eine sepa-
rate Vereinbarung kann eine solche Wirkung in aller Regel nicht zukommen (vgl. 
Paul-Henri Steinauer, a.a.O., N 271 zu Art. 842; Franziska Martha Betschart, 
a.a.O., Rz. 715). Nicht von der Hand zu weisen ist schliesslich, dass der Pfandver-
trag von einer separaten Vereinbarung spricht, aufgrund welcher die Schuld (also 
die Schuldbriefforderung) zu verzinsen, abzuzahlen und zu kündigen ist. Dem 
Wortlaut nach wird damit am Erfordernis einer Kündigung des Schuldbriefes zu 
dessen Fälligstellung festgehalten, wobei die Modalitäten dieser Kündigung  
ebenso wie eine allfällige Verzinsung und Amortisation der Schuldbriefforderung  
in einer separaten Vereinbarung geregelt werden sollten. Dass sich die Fälligkeit 
der Schuldbriefforderung statt aus einer Kündigung direkt aus der Fälligkeit der 
Grundforderung ergeben sollte, lässt sich daher mit dem Wortlaut der Bestimmung 
kaum vereinbaren. Wenn die Vorinstanz dem in Frage stehenden Verweis den-
noch eine solche Bedeutung beimisst und dafür hält, dass die Parteien mit der 
Befristung des Darlehens auch für die Schuldbriefforderung „etwas anderes“ als 

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eine Kündigungsfrist von drei Monaten vorgesehen hätten, verkennt sie offensicht-
lich, dass der Darlehensvertrag nur die Rückzahlung des Darlehens regelt und 
darin über die Fälligkeit der Schuldbriefforderung gar nichts gesagt wird. Dass die 
im Darlehensvertrag vorgesehene Befristung auch für die Schuldbriefforderung 
gelten soll, könnte daher aus dem fraglichen Verweis selbst dann nicht abgeleitet 
werden, wenn er sich auf den Darlehensvertrag hätte beziehen sollen.  

5.3.3. Nach dem Gesagten sprechen zahlreiche Gründe gegen die vorinstanzliche 
Auslegung des Verweises im Pfandvertrag. Einzuräumen bleibt, dass von der In-
teressenlage her nicht zum Vornherein auszuschliessen ist, dass die Parteien die 
Fälligkeit der Schuldbriefforderung an jene des Darlehensvertrages binden woll-
ten. Die blosse Möglichkeit, dass dem Verweis im Pfandvertrag eine solche Wir-
kung zukommen sollte, reicht indessen für die Gewährung der Rechtsöffnung nicht 
aus. Wie vorstehend dargelegt wurde (vgl. E. 4.4.5), ist die Fälligkeit der betriebe-
nen Forderung – wenn sie vom Schuldner bestritten wird – vom Gläubiger als Be-
standteil des Rechtsöffnungstitels nachzuweisen und nicht bloss glaubhaft zu ma-
chen. Verweist eine als Rechtsöffnungstitel vorgelegte Urkunde hinsichtlich der 
Fälligkeit auf eine separate Vereinbarung, kann die Rechtsöffnung daher nur erteilt 
werden, wenn klar und unzweideutig feststeht, auf welche Vereinbarung Bezug 
genommen wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_867/2012 vom 7. März 2013 
E. 4.1 zur identischen Rechtslage, wenn eine Schuldanerkennung hinsichtlich der 
Bezifferung der Schuld auf eine andere Urkunde verweist). Zudem dürfen keinerlei 
Zweifel darüber bestehen, wie die Parteien den Verweis verstanden haben re-
spektive nach Treu und Glauben verstehen mussten. Lässt der Wortlaut, allenfalls 
auch unter Einbezug des Vertragszweckes und der sonstigen für die Auslegung 
massgeblichen Umstände, mehrere Interpretationsmöglichkeiten zu, ist die 
Rechtslage zwischen den Parteien nicht derart klar, wie es für die Erteilung der 
Rechtsöffnung erforderlich wäre. Die abschliessende Ermittlung des Parteiwillens 
bzw. die abschliessende Vertragsauslegung ist nicht Sache des Rechtsöffnungs-
richters (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_99/2017 vom 17. August 2017 E. 3; 
ebenso Daniel Staehelin, a.a.O., N 21 zu Art. 82 SchKG).

5.4. Zusammenfassend ergibt sich, dass ein klarer Nachweis der Fälligkeit der 
Gegenstand der Betreibung bildenden Schuldbriefforderung fehlt. Insbesondere 
geht aus den von der Beschwerdegegnerin als Titel vorgelegten Urkunden nicht 
mit der nötigen Deutlichkeit hervor, dass die für das Darlehen vereinbarte Befris-
tung nach dem übereinstimmenden Willen der Parteien auch für die Schuldbrief-
forderung gelten sollte. Mit der gegenteiligen Annahme hat die Vorinstanz nicht 
nur die Verhandlungsmaxime verletzt, sondern sie hat der in Frage stehenden Be-

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stimmung im Pfandvertrag eine Bedeutung zuerkannt, welche dieser nicht respek-
tive jedenfalls nicht mit der erforderlichen Klarheit entnommen werden kann. Ist es 
der Beschwerdegegnerin aber nicht gelungen, die Vereinbarung einer Koppelung 
der Fälligkeit der Schuldbriefforderung an diejenige der Grundforderung nachzu-
weisen, kommt im Rechtsöffnungsverfahren die im Pfandvertrag für den Fall des 
Fehlens einer abweichenden Vereinbarung statuierte Regelung zum Tragen, wo-
nach die Schuldbriefforderung unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten durch 
Kündigung fällig zu stellen ist. Dass eine solche Kündigung vor Anhebung der lau-
fenden Betreibung erfolgt wäre, hat die Beschwerdegegnerin selber nie geltend 
gemacht, geschweige denn urkundlich nachgewiesen. Als Folge davon fehlt es an 
einer notwendigen Voraussetzung für die Erteilung der provisorischen Rechtsöff-
nung. Die Beschwerde ist daher bereits aus diesem Grund gutzuheissen, der an-
gefochtene Entscheid aufzuheben und das Rechtsöffnungsbegehren der Be-
schwerdegegnerin abzuweisen. Auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin 
(Stundung, Zinsberechnung) braucht bei diesem Ergebnis nicht mehr eingegan-
gen zu werden. Ebenso erübrigt es sich, über den Hauptantrag der Beschwerde-
führerin zu entscheiden. 

6. Mit dem Entscheid in der Hauptsache wird das Begehren der Beschwerde-
gegnerin, der Beschwerde die einstweilen gewährte aufschiebende Wirkung zu 
verweigern, gegenstandslos.

7.1. Bei diesem Verfahrensausgang gehen sowohl die Kosten des vor-
instanzlichen Verfahrens in Höhe von CHF 1'000.00, als auch jene des Beschwer-
deverfahrens in Höhe von CHF 2'000.00 (vgl. Art. 48 in Verbindung mit Art. 61 
Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und 
Konkurs [GebV SchKG; SR 281.35]) nach Massgabe von Art. 106 Abs. 1 ZPO zu 
Lasten der Gesuchstellerin bzw. Beschwerdegegnerin. Diese hat der Beschwerde-
führerin zudem die Kosten ihrer anwaltlichen Vertretung zu ersetzen (Art. 95 
Abs. 3 lit. b ZPO). 

7.2. Die Gesuchsgegnerin bzw. Beschwerdeführerin hat weder im vorinstanzli-
chen Verfahren noch im Beschwerdeverfahren eine Honorarnote eingereicht. Der 
zu entschädigende Aufwand ist praxisgemäss anhand der Akten nach dem Um-
fang der notwendigen und tatsächlich geleisteten Arbeit sowie nach dem Mass der 
unumgänglichen Umtriebe und nach der objektiven Bedeutung der Streitsache zu 
bemessen. Im vorliegenden Fall erscheint auf der Basis eines mittleren Stunden-
ansatzes von CHF 240.00 (vgl. Art. 3 Abs. 1 der Verordnung über die Bemessung 
des Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte [Honorarverordnung, 

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HV; BR 310.250]) und mit Blick auf den vom gegnerischen Rechtsvertreter geltend 
gemachten Zeitaufwand eine Parteientschädigung von CHF 6‘000.00 (einschliess-
lich Barauslagen) als angemessen. Für das Beschwerdeverfahren wird die Partei-
entschädigung auf CHF 4‘000.00 (inklusive Barauslagen) festgesetzt.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Entscheid wird 
aufgehoben.

2. Das Gesuch um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung in der Betrei-
bung Nr. _____ des Betreibungsamtes Prättigau/Davos wird abgewiesen.

3. Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens in Höhe von CHF 1'000.00 ge-
hen zu Lasten der Y._____, welche die X._____ ausseramtlich mit 
CHF 6‘000.00 (inkl. Barauslagen) zu entschädigen hat.

4. a) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 2'000.00 gehen zu Lasten 
der Y._____. Sie werden vom Kostenvorschuss der X._____ in Höhe von 
CHF 2'000.00 erhoben. Die Y._____ hat der X._____ den Betrag von 
CHF 2'000.00 direkt zu ersetzen. 

    b) Die Y._____ hat die X._____ für das Beschwerdeverfahren ausseramtlich 
mit CHF 4‘000.00 (inkl. Barauslagen) zu entschädigen. 

5. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ge-
führt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und 
Art. 90 ff. BGG.

6. Mitteilung an: