# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0151f0bb-845a-55ac-8d9a-179f220a840c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-20
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 20.04.2021 S 2020 7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-7_2021-04-20.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter 
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 20. April 2021
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA MLaw B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Rente)

S 2020 7

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Urteil S 2020 7

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Urteil S 2020 7

A. Der 1964 geborene und damals noch als Sportlehrer erwerbstätig gewesene 
A.________ meldete sich am 1. Januar 2016 unter Hinweis auf psychische Probleme und 
eine Schulterverletzung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). 
Daraufhin tätigte die Verwaltung Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht 
und zog die verfügbaren Akten des involvierten Krankentaggeldversicherers bei. Nach 
Verlust der bisher innegehabten Anstellungen leitete die IV-Stelle Zug berufliche 
Eingliederungsmassnahmen ein. Der Berufsberatung und Abklärung der beruflichen 
Eingliederungsmöglichkeiten (IV-act. 46) folgte zwischen August und November 2017 ein 
Belastbarkeitstraining (IV-act. 76). Nach dessen Abbruch aus gesundheitlichen Gründen 
liess die IV-Stelle Zug den Versicherten psychiatrisch begutachten und stellte ihm mit 
Vorbescheid vom 5. Februar 2019 die Zusprache einer Viertelsrente ab 1. September 
2016 in Aussicht (IV-act. 110). Am 6. Dezember 2019 verfügte sie im angekündigten Sinne 
(IV-act. 123).

B. Dagegen erhob A.________ am 20. Januar 2020 Beschwerde mit dem 
Rechtsbegehren um Zusprache einer ganzen Invalidenrente, eventualiter Anordnung 
eines Gerichtsgutachtens, Rückweisung an die Verwaltung zur erneuten Begutachtung 
oder Zusprache einer Dreiviertelsrente (act. 1 S. 2). Im Wesentlichen bemängelt er die das 
rechtliche Gehör verletzende Verfügungsbegründung, den Beweiswert des 
psychiatrischen Gutachtens und die dem Einkommensvergleich zugrunde gelegten 
Zahlen.

C. Am 28. Januar 2021 bezahlte der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 
21. Januar 2020 auferlegten Kostenvorschuss fristgerecht (act. 2 f.).

D. Mit Vernehmlassung vom 30. April 2020 schloss die IV-Stelle Zug auf Abweisung 
der Beschwerde (act. 7 S. 2).

E. Replicando legte der Beschwerdeführer am 13. Mai 2020 zur Untermauerung 
seiner Ausführungen einen Bericht des ihn aktuell behandelnden Psychiaters ins Recht 
und hielt im Übrigen am gestellten Rechtsbegehren fest (act. 9). 

Dazu nahm die Beschwerdegegnerin am 27. Mai 2020 Stellung (act. 11). In der Folge 
gingen keine weiteren Eingaben der Parteien beim Gericht ein.

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Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in 
casu: 6. Dezember 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). 
Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der 
Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 
V 445 E. 1.2.1). 

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 83 ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 20. Januar 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des 
Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [EG AHVIVG; BGS 841.1]). Die 
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf 
Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) 
– Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – gegeben, stammt doch die angefochtene Verfügung 
von der IV-Stelle Zug. Die Verfügung datiert vom 6. Dezember 2019 (BF-act. 2) und ist 
frühestens am Folgetag im Herrschaftsbereich der Beschwerdeführerin eingetroffen (vgl. 
auch act. 1 S. 3). In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt 
Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift 
trägt das Datum des 20. Januar 2020, wurde gleichentags der Post übergeben und ging 
am darauffolgenden Tag beim Verwaltungsgericht ein. Damit ist die 30-tägige Frist 
gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
einen verständlichen Antrag und eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen 

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Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf 
dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO 
VG; BGS 162.11).

3. Zunächst ist – da formeller Natur (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 
E. 3d/aa) – auf die Rüge einzugehen, dass die Beschwerdegegnerin durch die 
ungenügende Begründung der angefochtenen Verfügung den Anspruch des 
Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt habe (act. 1 S. 9 f.).

3.1 Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par-
teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Darstellung des 
vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhaltes und der rechtlichen Erwä-
gungen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Die Begründung eines Entscheides muss so 
abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebenenfalls anfechten kann. Dies ist 
nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die 
Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens 
kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten 
liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die 
Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbestandlichen Behauptung und jedem rechtlichen 
Einwand auseinandersetzen muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 
wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis; 118 V 56 
E. 5b). Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und warum die 
Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. 
Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf 
sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien 
zur Kenntnis genommen und geprüft worden (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 
2020, Art. 49 ATSG N 66, mit Hinweis auf BGE 124 V 180).

3.2 Der Beschwerdeführer sieht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darin, dass 
die Beschwerdegegnerin es in der angefochtenen Verfügung unterlassen habe, auf die im 
Vorbescheidverfahren geäusserte Kritik am Administrativgutachten mit Bezug auf die 
Bewertung der Indikatoren und die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des 
Belastbarkeitstraining einzugehen bzw. bei der Gutachterin Rückfragen zu stellen oder gar 
ein neues Gutachten in Auftrag zu geben (act. 1 S. 9 f.).

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Zwar hat sich die Beschwerdegegnerin in der Begründung der angefochtenen Verfügung 
vom 6. Dezember 2019 nicht einzeln mit den im Vorbescheidvefahren gestellten Anträgen 
auseinandergesetzt, welche auf eine Entkräftung des Administrativgutachtens zielten (IV-
act. 112). Im Übrigen ist sie jedoch auf die gegen die Beweiskraft des Gutachtens 
erhobenen Einwendungen unter Wiedergabe der verschiedenen Stellungnahmen des 
Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) ausführlich eingegangen (BF-act. 2, IV-act. 118/3-
5). Dadurch ist sie den an Verfügungen der Massenverwaltung gestellten Anforderungen 
nachgekommen, denn die Beschwerdeführerin konnte sich aufgrund der ausführlichen 
Verfügungsbegründung über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen und die 
Erfolgsaussichten eines Weiterzugs einschätzen. Deshalb ist die Verfügung vom 
6. Dezember 2019 unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes des rechtlichen Gehörs 
nicht zu beanstanden.

4.
4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

4.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie 
körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in 
Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen 
Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert 
besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran 
hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 
E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. BGer 9C_125/2015 vom 18. November 
2015 E. 5.4).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG 
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben 
eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 

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409 E. 4.5.2; 141 V 281 E. 2.1; 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei 
festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem 
Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiolo-
gie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem 
weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person 
zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1; 141 V 281 E. 3.7; 
139 V 547 E. 5.2; 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

4.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten 
oder verbessern können;

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

4.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in 
Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. 
Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. 
Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, 
dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau 
ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der 
Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des 
Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen; 128 V 30 E. 1).

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4.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 
ist (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 115 V 133 E. 2 mit Hinweisen).

4.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es 
für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen 
allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit 
diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinandersetzt – was vor allem 
bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in 
Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der 
medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der 
medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende 
Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht 
auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen 
erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (vgl. dazu BGE 134 V 
231 E. 5.1 mit Hinweisen; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).

5.
5.1 In dem vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen interdisziplinären 
Gutachten vom 3. August 2017 (IV-act. 70) stellten Dr. med C.________, Fachärztin für 
Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie und 
Manuelle Medizin, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (IV-
act. 70/24):

- Gegenwärtig leichte bis mittelgradig ausgeprägte depressive Episode (ICD-10 F33.1) 
mit/bei:
- initial schwerer depressiver Episode (ICD-10 F33.2)
- rezidivierender depressiver Störung mit deutlich endogenem Anteil
- Trennung durch die Lebenspartnerin als Auslöser der aktuellen Episode
- längerdauernder Überlastung durch Beruf und Familie als alleinerziehender Vater
- kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und emotional-instabilen 

Zügen

- Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und emotional-instabilen Zügen 
(ICD-10 F61.0)

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- Impingement und schmerzhafte Funktionsabschwächung m. subscapularis Schulter 
links (ICD-10 M75.4) mit/bei:
- Status nach kompletter Rotatorenmanschettenruptur bei Sportunfall 11.10.2015
- Status nach Arthroskopie mit Naht der Subscapularissehne, der Supra- und 

Infraspinatussehne, Débridement einer SLAP-II-Läsion, Akromioplastik und 
Tendonese der Bizepssehne am 6.11.2015

- Fortgeschrittene, medial-betonte Gonarthrose rechts (ICD-10 M17.9) mit/bei:
- Status nach 7 Voroperationen bei Status nach Kreuzbandruptur 1991–2006, u.a. 

Status nach Valgisationsosteotomie

- Chronisches lumbovertebrales Syndrom (ICD-10 M54.5) mit/bei:
- bildgebend (MRI der Lendenwirbelsäule vom 1.2.2017) erhebliche multiétagère, 

degenerativ bedingte Schäden bei Osteochondrosen, flachen Hernien LWK1/2, 
LWK2/3, LWK3/4 und LWK4/5

- aktuell keine Hinweise auf radikuläre oder pseudoradikuläre bereits Symptomatik, 
keine Hinweise auf Spinalkanalstenose

Folgenden weiteren Diagnosen massen die Gutachter keinen Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit bei (IV-act. 70/24):

- Chronische Instabilität Knie links (ICD-10 M23.59) mit/bei:
- Status nach Kreuzbandruptur, konservativ behandelt
- temporäre Giving-way-Symptomatik, aktive muskuläre Stabilisierung ohne 

Supinationsstraumata 

- Klinisch deutlich erhöhte Aufklappbarkeit OSG rechts, anamnestisch ohne 
Supinationstramata (ICD-10 M25.37)

- Status nach Arthroskopie und Rotatorenmanschettenplastik Schulter rechts am 
17.10.2014, aktuell beschwerdefrei

- Status nach der Intention einer distalen Bizepssehnenruptur am 14.8.2012, aktuell 
beschwerdefrei

- Status nach Operation eines Skidaumes rechts 2013, aktuell stabile Verhältnisse

Bei der chirurgisch-orthopädischen/manualmedizinischen Untersuchung gab der 
Beschwerdeführer vor allem rechtsbetonte Knieschmerzen, weiter Rückenbeschwerden 
und Schulterbeschwerden links an. Aufgrund der Untersuchungsbefunde stellte 
Dr. D.________ fest, dass eine Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Sportlehrer prinzipiell 
nicht mehr gegeben sei. Eine wechselbelastende, jedoch überwiegend sitzende und mit 
kurzen Gehpausen verbundene Tätigkeit könne zweifellos mit voller Leistung ausgeübt 
werden. Ausgeschlossen seien Zwangspositionen für die Wirbelsäule und 
Vibrationsexpositionen. Ein repetitives Heben von Lasten über 2 kg wäre kontraproduktiv, 
dies sowohl für die Knie, für die Schulter wie auch für die Wirbelsäule. Gestützt darauf 
kam der Gutachter zum Schluss, dass eine vorwiegend administrative Tätigkeit mit der 
Möglichkeit des Positionswechsels sinnvoll wäre. Eine solche, überwiegend am Bildschirm 
auszuübende Tätigkeit wäre ohne Einschränkung zumutbar (IV-act. 70/21 und 70/26).

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Gegenüber der Psychiaterin Dr. C.________ gab der Beschwerdeführer 
Stimmungsschwankungen mit häufigen Leeregefühlen, Gefühllosigkeit und 
intermittierenden Gefühlen von Hoffnungslosigkeit sowie Suizidgedanken, eine 
Verminderung von Lebensfreude und der Interessen, Antriebsminderung mit 
Energielosigkeit, Tagesmüdigkeit mit erhöhter körperlicher Ermüdbarkeit, Inappetenz, 
Schlafstörungen, Verminderung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens sowie 
vermehrte Vergesslichkeit und Zerstreutheit an (IV-act. 70/21). Weiter führte die 
Gutachterin an, psychopathologisch imponiere eine leicht bis mässiggradig 
herabgestimmte Affektivität mit einer deutlichen Einschränkung der affektiven 
Modulationsfähigkeit, eine mässige Affektarmut bei leichter Antriebsminderung und 
deutlich verlangsamte, zähflüssige und umständliche Denkabläufe mit klinisch leichten 
Konzentrationsstörungen. Der Beschwerdeführer habe auch erkennbar müde und etwas 
gedämpft gewirkt. Insgesamt sei von einer gegenwärtig leicht- bis mittelgradig 
ausgeprägten depressiven Episode auszugehen. Deutliche Auffälligkeiten zeigten sich 
auch im Ausdrucks- und Interaktionsverhalten. Von der Persönlichkeitsausgestaltung her 
manifestierten sich die vorbeschriebenen narzisstischen und emotional-instabilen 
Persönlichkeitszüge in der Untersuchungssituation nicht so deutlich, sie könnten aber aus 
den anamnestischen Angaben gut nachvollzogen werden (IV-act. 70/21–22). Zur 
Stressregulation betreibe der Beschwerdeführer zeitweise einen übermässigen 
Alkoholkonsum und habe während 30 Jahren Anabolika konsumiert. Aktuell bejahe er 
einen regelmässigen Alkoholkonsum im Genussbereich ohne Kontrollverlust und ohne 
Hinweise auf Abhängigkeitserscheinungen. Er verneine einen weiteren Anabolikakonsum 
(IV-act. 70/23).

Zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht gab Dr. C.________ an, 
mit den aktuell erhobenen leichten bis mittelgradigen depressiven Symptomen seien noch 
mässige Beeinträchtigungen psychischer Grundfunktionen wie Intentionalität, 
Affektregulation, zeitliches Durchhaltevermögen, Antrieb, Aufmerksamkeit, 
Konzentrationsspanne und Stressbelastbarkeit zu erwarten, so dass eine Einschränkung 
der beruflichen Leistungsfähigkeit derzeit nachvollziehbar sei. Unter Berücksichtigung des 
aktuellen Schweregrades der depressiven Symptomatik und des Funktionsniveaus im 
Alltag sei eine fortgesetzte volle Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten aus 
psychiatrischer Sicht aber nicht mehr zu begründen. Medizinisch-theoretisch könnte der 
Beschwerdeführer in einer Verweistätigkeit mit geringem Anspruch an die kognitiven 
Anforderungen sowie an die emotionale und soziale Belastbarkeit ein zeitliches und 
leistungsmässiges Pensum von 40–50 % realisieren, allerdings seien aus 

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fachpsychiatrischer Sicht ein beschützender Rahmen und professionelle Unterstützung bei 
der beruflichen Wiedereingliederung erforderlich. In der angestammten Tätigkeit als Turn- 
und Sportlehrer an zwei Schulen sei noch von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, 
zumal für diese Tätigkeit noch keine genügende emotionale Belastbarkeit und 
Stressbelastbarkeit zu erwarten sei. Zudem erscheine es mit Blick auf den Verlauf der 
letzten zwei Jahren mit wiederholten psychischen Dekompensationen und deutlichen 
Hinweisen auf eine doch erhebliche emotionale Instabilität und Impulsivität fraglich, ob der 
Beschwerdeführer dieser Tätigkeit künftig auf Dauer noch in einem ausreichenden Masse 
gewachsen sein werde. Nachdem von somatischer Seite die medizinische Zumutbarkeit 
für eine Weiterbeschäftigung in der angestammten Tätigkeit verneint werde, erscheine es 
auch aus psychiatrischer Sicht sinnvoll, den Fokus im Rahmen der beruflichen 
Massnahme der Invalidenversicherung auf eine berufliche Neuorientierung zu legen (IV-
act. 70/23 und 70/26). 

Die beiden Gutachter setzten den Beginn der Arbeitsfähigkeitseinschränkung auf den 
26. Oktober 2016 (IV-act. 70/25).

5.2 Im Administrativgutachten vom 9. November 2018 (IV-act. 102/1–48) 
diagnostizierte med. pract. E.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, 
eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig in Form einer leichten depressiven 
Episode (ICD-10 F33.0). Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mass die Gutachterin 
der Diagnose von akzentuierten Persönlichkeitszügen mit narzisstischen Anteilen bei 
(ICD-10 Z73.1; IV-act. 102/41).

Weiter gab sie an, hinsichtlich der beruflichen Anamnese lasse sich während der 
gesamten Berufslaufbahn bis August 2015 ein sehr stabiles Berufsleben ohne einen 
einzigen Stellenwechsel oder sonstige Probleme bzw. Ausfälligkeiten konnotieren. Zwar 
habe die Berufstätigkeit an zwei verschiedenen Standorten eine gewisse Belastung 
dargestellt, der Beschwerdeführer habe aber diese über viele Jahre gut bewältigen 
können. Eine relevante oder längerdauernde Beeinträchtigung der Leistungs- und 
Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei erst im Zusammenhang mit den depressiven 
Episoden im Herbst 2015 aktenkundig. Im Rückblick auf die gesamte soziale, private und 
berufliche Anamnese sei aus gutachterlich-psychiatrischer Sicht festzuhalten, dass die 
anamnestischen Daten keine Hinweise auf eine auffallende oder gar schwerwiegende 
persönlichkeitsstrukturelle Problematik im Sinne einer Persönlichkeitsstörung ergäben. Die 
jeweils mehrjährigen Partnerschaften, die langjährig gute Fürsorge und Erziehung der 

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minderjährigen Kinder, die langjährigen Arbeitsverhältnisse sowie auch die 
Freizeitgestaltung wiesen darauf hin, dass beim Beschwerdeführer im Längsschnitt 
betrachtet keine Persönlichkeitsstörung gemäss den allgemeinen Leitlinien und den 
konkreten Kriterien der ICD-10 vorliege. Vielmehr ergebe sich der Eindruck von 
zahlreichen psychischen und psychosozialen Kompetenzen im gesamten Lebenslauf bei 
einer guten bis mässigen Integration der Persönlichkeitsstruktur nach den Kriterien der 
Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD 2), welche einer neurotischen 
Persönlichkeitsorganisation entspreche. Vor diesem Hintergrund könne lediglich das 
Vorliegen von akzentuierten Persönlichkeitszügen mit narzisstischen Anteilen festgestellt 
werden. Aus gutachterlich-psychiatrischer Sicht sei anzunehmen, dass Verlusterlebnisse 
und/oder Verlustängste zu einer Labilisierung der gewissen persönlichkeitsstrukturellen 
Vulnerabilität mit beigetragen hätten, dies vor allem in Bezug auf die Selbststeuerung und 
die psychischen Abwehrstrukturen, und so die Entwicklung einer depressiven 
Symptomatik mit begünstigt hätten (IV-act. 102/33–34).

Die erste psychiatrisch-psychotherapeutische Hospitalisation des Beschwerdeführers sei 
vom 24. September bis 16. Oktober 2015 wegen einer mittelgradigen depressiven Episode 
in der Klinik F.________ erfolgt. Die Behandlung sei wegen einer körperlichen Verletzung 
des Beschwerdeführers vorzeitig beendet worden (vgl. Austrittsbericht vom 19. Oktober 
2015 [IV-act. 56/1–5]). Eine zweite psychiatrische Hospitalisation habe ein Jahr später, 
vom 10. bis 28. November 2016 in der Klinik G.________ stattgefunden. Die damals 
diagnostizierte schwere depressive Episode lasse sich nicht nachvollziehen. Einerseits sei 
im Austrittsbericht vom 1. Dezember 2016 (IV-act. 57) kein psychopathologischer Befund 
beschrieben worden. Andererseits liessen sich die Ausführungen zum Verhalten des 
Beschwerdeführers zu Beginn und während der Hospitalisation – ausgeprägte 
Anspruchshaltung in Verbindung mit Abwertung, Inanspruchnahme der sozialdienstlichen 
Unterstützung sowie Agieren in Bezug auf die psychopharmakologische Behandlung – 
nicht mit einer schweren depressiven Episode gemäss den Kriterien der ICD-10 
vereinbaren. Seit November 2016 sei beim Beschwerdeführer keine stationäre 
psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mehr erforderlich gewesen. Im Rahmen 
der Begutachtung durch Dr. C.________ habe lediglich eine leichte bis mittelgradige 
depressive Episode festgestellt werden können. Die im Januar 2018 von der ambulant 
behandelnden Psychiaterin Dr. med. H.________, Fachärztin für Psychiatrie und 
Psychotherapie, diagnostizierte schwere depressive Episode (vgl. Bericht vom 23. Januar 
2018 [IV-act. 86]) lasse sich nicht mit dem von ihr beschriebenen psychopathologischen 
Befund vereinbaren, zumal darin nur wenige psychische Symptome festgestellt werden 

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konnten. Gemäss seinen Angaben finde beim Beschwerdeführer seit November 2017 
keine psychotherapeutische Behandlung statt. Er konsultiere lediglich alle paar Wochen 
die Psychiaterin Dr. H.________. Eine antidepressive Behandlung finde ebenfalls nicht 
statt. Der Beschwerdeführer habe das Antidepressivum eigenmächtig abgesetzt. Aus 
gutachterlich-psychiatrischer Sicht müsse angenommen werden, dass der 
Beschwerdeführer die von ihm geltend gemachten depressiven Beschwerden doch nicht 
als so belastend erlebe, dass er eine adäquate psychiatrisch-psychotherapeutische 
Behandlung und eine zumutbare antidepressive Behandlung beanspruchen würde. Für die 
nicht optimale Compliance finde sich keine hinreichende medizinische/psychiatrische 
Begründung (IV-act. 102/35).

Bei der Untersuchung hätten lediglich leichte depressive Symptome in Form einer leicht 
herabgesetzten Stimmungslage und einer leichten Reduktion der emotionalen 
Resonanzfähigkeit sowie einer allenfalls leichten Antriebsminderung festgestellt werden 
können. Die geltend gemachten Beschwerden wie Erschöpfung, morgendlicher 
Antriebsmangel und Konzentrationsprobleme hätten nicht verifiziert werden können. Die 
Angaben zur aktuellen sozialen Anamnese und zum Tagesablauf seien wiederholt 
inkonsistent erschienen. So widerspreche der Mangel an Interessen und Hobbies dem 
regelmässigen Besuch eines Fitnessstudios und sonstigen sportlichen Aktivitäten. Auch 
sei das Autofahren trotz den angegebenen Konzentrationsschwierigkeiten 
uneingeschränkt möglich. Es habe sich der Eindruck von Verdeutlichungstendenzen 
ergeben. Aggravationstendenzen hätten nicht ausgeschlossen werden können. Der 
Beschwerdeführer imponiere vor allem mit einem sehr eigenwilligen subjektiven 
Krankheitskonzept und einem daraus resultierenden inadäquaten Krankheits-, Schon- und 
Vermeidungsverhalten. Bei wenigen und leichten depressiven Symptomen rückten 
interaktionale bzw. gewisse persönlichkeitsstrukturelle Besonderheiten und psychosoziale 
Belastungsfaktoren in den Vordergrund (IV-act. 102/36).

Zusammenfassend stellte med. pract. E.________ fest, dass sich beim Beschwerdeführer 
unter Berücksichtigung der Aktenlage eine rezidivierende depressive Störung mit 
wiederholten leichten und seit Herbst 2015 auch mittelgradigen depressiven Episoden 
eruieren lasse. Ob ab Februar 2016 tatsächlich auch schwere depressive Episoden 
vorgelegen hätten, lasse sich anhand der vorliegenden Arztberichte nicht mit der nötigen 
diagnostischen Sicherheit erkennen. Die bisherigen depressiven Episoden seien unter 
einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung oder auch spontan vollständig 
bzw. zumindest weitgehend remittiert. Für die vom damals behandelnden Dr. med. 

15

Urteil S 2020 7

I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Februar 2016 neu 
diagnostizierte Persönlichkeitsstörung (vgl. Bericht vom 24. Februar 2016 [IV-act. 27]) 
seien die erforderlichen allgemeinen Leitlinien gemäss der ICD-10 nicht erfüllt (IV-
act. 102/39).

Sodann äusserte sich die Gutachterin zur Arbeitsfähigkeit. Bei einer rezidivierenden 
depressiven Störung, welche definitionsgemäss aus zeitlich begrenzten depressiven 
Episoden und zwischenzeitlichen Phasen der Remission bestehe, liege keine länger 
andauernde Arbeitsunfähigkeit vor. Akzentuierte Persönlichkeitszüge stellten eine 
Normvariante dar, womit sich keine Arbeitsunfähigkeit begründen lasse. In Anlehnung an 
das ICF, Mini-ICF-APP (Aktivitäts- und Partizipationsbeeinträchtigungen bei psychischen 
Störungen) liessen sich beim Beschwerdeführer leichte Einschränkungen der 
Stresstoleranz und der emotionalen Belastbarkeit feststellen. In der Flexibilität und 
Umstellungsfähigkeit sei er leichtgradig eingeschränkt. Mit einer leichten depressiven 
Episode lasse sich aus versicherungspsychiatrischer Sicht eigentlich keine quantitative 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen. Dennoch könne unter Berücksichtigung 
der Arbeitsplatzsituation des Beschwerdeführers mit hohen Anforderungen an 
Stresstoleranz und emotionale Belastbarkeit sowie der besonderen Verantwortung für 
junge Menschen eine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von höchstens 20 % 
angenommen werden. Bei einer adäquaten psychiatrisch-psychotherapeutischen 
Behandlung sei von einer vollständigen Remission der noch vorliegenden leichten 
depressiven Symptome bzw. von einer Besserung der noch bestehenden leichten 
psychischen Einschränkungen auszugehen. Beim Beschwerdeführer liessen sich gute 
Ressourcen in Form von guten kognitiven Fähigkeiten einschliesslich einer guten 
Konzentration, Aufmerksamkeit und Auffassung, von guten Gedächtnisleistungen, einer 
guten Lern-, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, sowie auch einer guten Ausdauer und 
Durchhaltevermögen beim Verfolgen eigener Ziele feststellen (IV-act. 102/39–40).

Die dem Beschwerdeführer psychiatrisch attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % ab 
August 2015 sei zeitlich begrenzt gewesen, wobei mit der Remission der depressiven 
Symptome im Rahmen der stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung 
in der Klinik F.________ ab Ende 2015 retrospektiv betrachtet keine Arbeitsunfähigkeit 
mehr vorgelegen habe. Während seiner Klinikaufenthalte im Herbst 2015 und Herbst 2016 
habe definitionsgemäss eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden. Nachdem die depressive 
Symptomatik im weiteren Verlauf weiter remittiert sei, liege bei ihm spätestens ab der 

16

Urteil S 2020 7

gutachterlichen Untersuchung im September 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von höchstens 
20 % vor (IV-act. 102/41).

Zu der im Bericht des J.________ vom 21. November 2017 (IV-act. 84) angegebenen 
Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands während des Belastbarkeitstrainings 
zwischen August und November 2017 stellte med. pract. E.________ schliesslich fest, 
diesem Bericht lasse sich keine Objektivierung der damals angegebenen Beschwerden 
entnehmen. Eine fachärztliche psychiatrische Bestandesaufnahme einschliesslich eines 
psychopathologischen Befundes aus jenem Zeitraum liege nicht vor. Mit der im Juli 2017 
festgestellten leichten bis mittelgradigen depressiven Episode liessen sich die vielen 
Absenzen beim Belastbarkeitstraining nicht erklären. Vielmehr deuteten diese, wie auch 
die vom Beschwerdeführer anlässlich der gutachterlichen Untersuchung gemachten 
Angaben, auf dessen mangelnde Motivation hin (IV-act. 102/46).

6.
6.1 Gegen die Beweiskraft des Administrativgutachtens von med. pract. E.________ 
bringt der Beschwerdeführer zunächst eine ungenügende Auseinandersetzung der 
Gutachterin mit der von mehreren Ärzten diagnostizierten Persönlichkeitsstörung vor 
(act. 1 S. 11 ff.). Dieser Rüge kann nicht gefolgt werden. Ausführlich und in Anlehnung an 
die anerkannten Klassifikationskriterien diskutierte die Gutachterin die bisher gestellten 
psychiatrischen Diagnosen (IV-act. 102/33–39). Zur Untermauerung ihrer Argumente wies 
sie immer wieder auf die verschiedenen, bei der Untersuchung festgestellten 
Unstimmigkeiten sowie auf den bis zur Dekompensation im August 2015 nicht 
ungewöhnlichen Lebenslauf mit längeren Partnerschaften, festen Arbeitsstellen, 
Wahrnehmung der Pflichten als alleinerziehender Vater und sportlichen Aktivitäten hin. 
Weiter würdigte sie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer mit dem Auto zum 
Untersuchungstermin gefahren sei (IV-act. 102/28) als Hinweis gegen die geltend 
gemachten Konzentrationsschwierigkeiten (IV-act. 102/36). Nachvollziehbar ist in diesem 
Sinne nicht nur die Einordnung des affektiven Leidens, sondern auch die aus 
versicherungsmedizinischer Sicht zu verneinende Persönlichkeitsstörung. 

6.2 Weiter vermögen die Angaben der den Beschwerdeführer früher behandelnden 
Psychiaterin Dr. H.________ sowie des seit Herbst 2019 behandelnden Dr. med. 
K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die Beweiskraft des 
psychiatrischen Gutachtens nicht zu erschüttern. 

17

Urteil S 2020 7

Zunächst liegt es in der Natur der Sache, dass einer psychiatrischen Einschätzung 
notwendigerweise ein erheblicher Beurteilungs- und Ermessensspielraum inhärent ist. 
Dies vermag bereits gewisse Unterschiede in der diagnostischen Beurteilung zu erklären. 
Weiter äusserte sich Dr. H.________ im Bericht vom 23. Januar 2018 (IV-act. 86) und 
insbesondere in der Stellungnahme vom 12. Februar 2019 zum Administrativgutachten 
(IV-act. 113) bei Attestierung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Sportlehrer nicht zur 
Zumutbarkeit einer anderen, dem psychischen Leiden besser angepassten Tätigkeit. 
Angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer – trotz bereits bestehender 
Persönlichkeitsproblematik – jahrelang erwerbstätig sein konnte, überzeugt die schlichte 
Bemerkung, dass er zurzeit nicht belastbar sei (IV-act. 86/2 und 113/3), nicht.

Im Bericht vom 11. Mai 2020 (BF-act. 3) wiederholt Dr. K.________ im Wesentlichen die 
von med. pract. E.________ gestellten Diagnosen und führt darüber hinaus die Diagnose 
einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung an (Borderline, impulsiver Typ; ICD-10 
F60.3). Er räumt ein, dass die Impulsivität über Jahre hinweg durch die Tätigkeit als 
Sportlehrer einigermassen gut habe kompensiert werden können (BF-act. 3 S. 5 und 6). 
Auch beurteilt er die Einschränkung in verschiedenen Bereichen als mittel- bis sogar 
schwergradig (Fähigkeit zu Anpassung an Regeln und Routinen, Flexibilität und 
Umstellungsfähigkeit, Durchhalte- und Selbstbehauptungsfähigkeit, Fähigkeit zu familiären 
bzw. intimen Beziehungen und Fähigkeit zu ausserberuflichen Tätigkeiten). Ohne eine 
genaue Angabe zur Arbeitsfähigkeit zu machen, begründet er letzteres mit der körperlich 
bedingten Limitation in der sportlichen Aktivität, was ein relevanter Coping-Mechanismus 
dargestellt habe. Der Psychiater Dr. K.________ äussert sich allerdings nicht darüber, 
weshalb der Beschwerdeführer bei Aufbietung allen guten Willens nicht mehr in der Lage 
sein sollte, im Sinne eines psychischen Ausgleichs weiterhin eine den körperlichen 
Einschränkungen angepasste sportliche Aktivität auszuüben. Dies schien dem 
Beschwerdeführer nach eigener Angabe 2017 in Form von Fitness-Training und Pilates 
noch möglich gewesen zu sein und ihm körperlich sowie psychisch auch geholfen zu 
haben (vgl. dazu IV-act. 88/3–4). Ausserdem fehlt eine einleuchtende Erklärung dafür, 
weshalb der Beschwerdeführer trotz den aufgelisteten psychischen Einschränkungen, eine 
doch tragende Beziehung zu den beiden Kindern aufrechtzuerhalten vermag und seinen 
Aufgaben als alleinerziehender Vater nach wie vor nachkommen kann. 

Nicht zuletzt ist vor dem Hintergrund dieser unterschiedlichen Meinungsäusserungen auf 
die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre 
auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten 

18

Urteil S 2020 7

aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl kann die einen längeren 
Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; 
doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen 
(Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten 
fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein 
Administrativgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu 
nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen zu anderslautenden Einschätzungen 
gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung 
aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver 
Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben sind (BGer 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit 
Hinweisen). Solche Aspekte lassen sich der Berichterstattung der Dres. H.________ und 
K.________ nicht entnehmen. Vielmehr weisen ihre nach erfolgter Begutachtung bzw. 
während des Beschwerdeverfahrens abgegebenen Stellungnahmen auf eine über die 
ärztliche Behandlung hinausgehende Wahrnehmung der Interessen des 
Beschwerdeführers hin. Schliesslich berücksichtigte die Gutachterin med. pract. 
E.________ sämtliche vom Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung geklagten 
Beschwerden und Einschränkungen sowie die von den bisher involvierten Ärzten 
erhobenen Befunde und abgegebenen Beurteilungen.

6.3 Sodann rügt der Beschwerdeführer eine mangelnde Auseinandersetzung der 
Gutachterin mit dem Verlauf des Belastbarkeitstrainings und weist auf die während der 
Eingliederungsmassnahme festgestellte fehlende Belastbarkeit hin (act. 1 S. 18 ff.). 

6.3.1 Dem Verlaufsprotokoll Eingliederung (IV-act. 88) lässt sich entnehmen, dass der 
Beschwerdeführer das vom 21. August bis 17. November 2017 (IV-act. 76) dauernde 
Belastbarkeitstraining zwar als notwendig betrachtete. Jedoch äusserte er von Anfang an 
verschiedene Bedenken. So konnte er sich aufgrund seiner bisherigen Tätigkeiten 
ausschliesslich als Sport- bzw. Skilehrer oder Fitnesstrainer keine weitere Erwerbstätigkeit 
vorstellen (IV-act. 88/6). Auch beschäftigte ihn die Frage nach dem in einer 
Verweistätigkeit realisierbaren, wohl tieferen Lohn (IV-act. 88/9). Seitens der 
Eingliederungsberaterin wurde im Herbst 2017 eine Überforderung infolge der 
Doppelbelastung durch die Massnahme und die Kinderbetreuung während den 
Schulferien vermutet. Daraufhin wurde die Integrationsmassnahme nach Ende des 
Belastbarkeitstrainings nicht verlängert (IV-act. 88/10). 

19

Urteil S 2020 7

In der Schlusseinschätzung vom 21. November 2017 (IV-act. 84) schrieb die 
Eingliederungsberaterin, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im 
Verlaufe des Kurses zunehmend verschlechtert habe. Seine Absenzen seien meist mit 
Schlafstörungen und Rückenschmerzen begründet gewesen. Weiter habe der 
Beschwerdeführer über eine grosse Erschöpfung und Müdigkeit berichtet.

6.3.2 Aufgrund der Angaben der Eingliederungsberaterin lassen sich die geklagten 
Beschwerden nicht objektivieren. Zwecks Beurteilung dieses Verhaltens suchte 
Gutachterin med. pract. E.________ daher in den Akten nach einem entsprechenden 
echtzeitlichen psychiatrischen Befund, der eine Verschlechterung der depressiven 
Symptomatik dokumentiert, fand aber keinen (IV-act. 102/46). Die damals behandelnde 
Psychiaterin Dr. H.________ begleitete zwar den Beschwerdeführer während der 
gesamten Integrationsmassnahme und stand gegen Ende derselben auch in Kontakt mit 
den Eingliederungsfachleuten (IV-act. 88/10). Ihr Bericht vom 23. Januar 2018 (IV-act. 86) 
enthält allerdings keine Hinweise auf eine Verschlechterung der depressiven Symptomatik 
im Herbst 2017. Dementsprechend konnte sich med. pract. E.________ auch nicht mit der 
Einstufung der damaligen depressiven Episode als schwer einverstanden erklären (IV-
act. 102/38). 

Demzufolge ist eine objektivierbare Verstärkung der depressiven Symptomatik während 
des Belastbarkeitstrainings nicht ausgewiesen. Weiter machte med. pract. E.________ 
Verdeutlichungstendenzen, ein eigenwilliges subjektives Krankheitskonzept des 
Beschwerdeführers mit einem inadäquaten Krankheits-, Schon- und 
Vermeidungsverhalten sowie im Vordergrund stehende psychosoziale Belastungsfaktoren 
aus (IV-act. 102/28–29 und 102/36). Dies lässt sich mit der in E. 6.3.1 beschriebenen 
Einstellung des Beschwerdeführers zum Nutzen des Belastbarkeitstrainings vereinbaren. 
Vor diesem Hintergrund ist der Schluss auf eine mangelnde Motivation des 
Beschwerdeführers, an seiner beruflichen Neuorientierung zu arbeiten, nachvollziehbar 
und einleuchtend. Dazu kamen gegen Ende der Massnahme Schwierigkeiten mit der 
Betreuung der Kinder während den Schulferien, was auf die psychosoziale 
Doppelbelastung des alleinerziehenden Vaters zurückzuführen ist.

6.4 Insgesamt entspricht das Administrativgutachten von med. pract. E.________ den 
praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise (E. 4.6). So ist es für 
die streitigen Belange umfassend, beantwortet es doch in schlüssiger Weise die Frage 
nach den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Arbeitsfähigkeit des 

20

Urteil S 2020 7

Beschwerdeführers und beruht auf einer eingehenden psychiatrischen Untersuchung. Die 
Gutachterin schilderte ausführlich die vom Beschwerdeführer erwähnten Leiden und 
Einschränkungen und setzte sich detailliert damit sowie mit dem nicht durchwegs 
konsistenten Verhalten des Exploranden auseinander. Auf das Administrativgutachten von 
med. pract. E.________ darf somit abgestellt werden, womit kein Raum für die von der 
Beschwerdeführerin beantragte erneute Begutachtung bleibt (vgl. dazu act. 1 S. 2 und 20).

7.
7.1 Neben den durch den Rechtsanwender zu prüfenden allgemeinen 
beweisrechtlichen Vorgaben an ein Gutachten ergibt sich aus BGE 141 V 281, dass die 
ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den 
spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den 
rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 7 
Abs. 2 ATSG nicht erbringen kann, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-
psychiatrischen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der 
Arbeitsfähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet 
werden kann. Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die 
medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer 
Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren, die 
Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung. Die 
Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die 
Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob 
und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen 
Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Im Rahmen der Beweiswürdigung 
obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle 
Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die 
Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 144 V 50 E. 4.3 
mit Hinweis auf BGE 143 V 418 E. 6).

7.2 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche 
psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten 
Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der 
Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis 
mittelschwere Depressionen). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen 

21

Urteil S 2020 7

Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418; 143 V 409; 
141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.1.3): 

- Kategorie "funktioneller Schweregrad"
- Komplex "Gesundheitsschädigung"

- Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde 
- Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz 
- Komorbiditäten 

- Komplex "Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen)
- Komplex "Sozialer Kontext" 

- Kategorie "Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)
- gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren 

Lebensbereichen 
- behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck 

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz 
(BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. BGer 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 

7.3 Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus juristischer Sicht soll keine losgelöste 
juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens 
stattfinden, sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die 
funktionellen Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und 
widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung 
tragen. Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer 
Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus 
juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis 
für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann 
als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweisthemen im 
Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung 
in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. 
Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den 
Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person 
auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3).

7.4 Der Beschwerdeführer bemängelt die Bewertung der Indikatoren und damit die 
Arbeitsfähigkeitseinschätzung durch die Gutachterin med. pract. E.________ (act. 1 
S. 14–17).

Zunächst ist festzuhalten, dass die angestammte Tätigkeit als Sportlehrer gemäss der 
unbestritten gebliebenen Einschätzung des chirurgischen Gutachters Dr. D.________ (vgl. 

22

Urteil S 2020 7

E. 5.1) bereits aus somatischer Sicht nicht mehr zumutbar ist. Daher erübrigt es sich, auf 
die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Arbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit weiter 
einzugehen (vgl. dazu act. 1 S. 15 und 17). 

Mit Bezug auf den funktionellen Schweregrad rügt der Beschwerdeführer weiter die 
fehlende Berücksichtigung der akzentuierten Persönlichkeitszüge als einschränkender 
Faktor (act. 1 S. 14). Mit BGE 143 V 418 vollzog das Bundesgericht eine Abkehr von der 
früher praktizierten Ausscheidung einzelner Beschwerden wegen fehlender 
invalidenversicherungsrechtlicher Relevanz. Dementsprechend ist neu auch ein leichtes 
affektives Leiden wie z.B. die Dysthymie zu berücksichtigen, wenn es im Einzelfall 
zusammen mit anderen Befunden – wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung – 
zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führen kann (BGE 143 V 418 
E. 8.1). Vorliegend erwog med. pract. E.________, dass weder die weitgehend remittierte 
depressive Störung noch die akzentuierten Persönlichkeitszüge per se geeignet seien, 
eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen (IV-act. 102/40). Eine gesamthafte Betrachtung 
nahm sie im Zusammenhang mit der Würdigung der mit dem ICF, Mini-ICF-APP, 
erhobenen Beeinträchtigungen vor. Diese führte zu einer Einschränkung von 20 %, was 
angesichts der leichten Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde – selbst mit Bezug 
auf eine den körperlichen Einschränkungen angepasste Tätigkeit – einzuleuchten vermag.

Weiter wirft der Beschwerdeführer der Gutachterin vor, im Rahmen der Konsistenzprüfung 
Therapie-Compliance und Leidensdruck falsch erfasst zu haben (act. 1 S. 15 f.). Die 
diesbezüglichen Feststellungen von med. pract. E.________ finden allerdings ihre Stütze 
in den Vorakten. So verweigerte der Beschwerdeführer während der Hospitalisation in der 
Klinik F.________ gemäss Austrittsbericht vom 19. Oktober 2015 (IV-act. 56) die 
Einnahme des dort empfohlenen Antidepressivums Cypralex. Während der Hospitalisation 
in der Klinik G.________ lehnte er laut Austrittsbericht vom 1. Dezember 2016 (IV-act. 57) 
die Gabe eines niederpotenten Neuroleptikums und die Verschreibung von Diazepam ab. 
Auch bei der Umsetzung der ihm vermittelten psychotherapeutischen Informationen zur 
Verbesserung der Schlafhygiene zeigte er sich eher zurückhaltend. Weiter setzte er im 
Mai 2017 im Rahmen einer Medikamentenanpassung das Neuroleptikum ab (IV-act. 88/6). 
Im Oktober 2017, somit während der Integrationsmassnahme und der damit 
zusammenhängenden Beschwerdeverschlimmerung, setzte er die Antidepressiva (wieder) 
ab (IV-act. 88/10). Unter diesen Umständen ging med. pract. E.________ zu Recht von 
einer nicht optimalen, psychiatrisch nicht begründbaren Compliance aus.

23

Urteil S 2020 7

Auch im Übrigen befasste sich die Gutachterin eingehend mit dem Gesundheitsschaden, 
der Persönlichkeit und den noch zahlreich vorhandenen Ressourcen des 
Beschwerdeführers. Gestützt auf ihre nachvollziehbaren und überzeugenden 
Ausführungen lässt sich aus juristischer Sicht feststellen, dass sich auch mit Blick auf die 
Standardindikatoren kein Nachweis für eine mehr als leichtgradige Einschränkung des 
funktionellen Leistungsvermögens durch die diagnostizierten Störungen findet.

7.5 Zusammenfassend lässt sich in einer Gesamtwürdigung auf eine aktuell lediglich 
leichtgradige versicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
aufgrund der psychischen Symptomatik schliessen. Damit erscheint die von der 
Gutachterin med. pract. E.________ auf 20 % eingeschätzte Einschränkung der 
Leistungsfähigkeit in der angestammten und insbesondere in einer den körperlichen 
Einschränkungen angepassten Tätigkeit als plausibel. 

Rückblickend ist eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zwischen September 2015 
(Hospitalisation in der Klinik F.________ [IV-act. 56]) und Ende 2015 gegeben. Danach ist 
eine Arbeitsfähigkeit von 80 % ausgewiesen, wobei während der Hospitalisation in der 
Klinik G.________ vom 10. bis 28. November 2016 wiederum eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit bestanden hatte (IV-act. 57). Diese Einschätzung ist nachvollziehbar 
und erscheint angemessen, weshalb darauf abzustellen ist.

8.
8.1 Im Rahmen der erwerblichen Gewichtung der dem Beschwerdeführer 
verbliebenen Arbeitsfähigkeit setzte die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen für 
das Jahr 2016 (Ablauf des Wartejahres) ausgehend vom dem im Jahr 2014 erzielten Lohn 
auf Fr. 147'375.– fest. Für die Ermittlung des auf Fr. 86'483.– angesetzten 
Invalideneinkommens ging sie unter Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit von den 
Daten der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 
2014 aus. Dazu nahm sie einen leidensbedingten Abzug von 5 % vor (BF-act. 2 S. 10).

Demgegenüber rügt der Beschwerdeführer die fehlerhafte Ermittlung des 
Valideneinkommens, denn massgebend sei das Jahr 2015 mit einem Einkommen von 
Fr. 166'942.– (act. 1 S. 21). Das Invalideneinkommen sei sodann ausgehend vom 
Kompetenzniveau 2 auf Fr. 70'631.– zu bemessen, da nur fachspezifisches Wissen als 
Sportlehrer vorhanden sei, welches nun nicht mehr eingesetzt werden könne. Weiter sei 
ein leidensbedingter Abzug von mindestens 10 % vorzunehmen (act. 1 S. 21–23).

24

Urteil S 2020 7

8.2
8.2.1 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des 
(hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und 
Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 
rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu 
berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1; 128 V 174).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des 
Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des 
frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am 
zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die 
bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen 
müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 
58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

8.2.2 Den Angaben der beiden Arbeitgeberinnen lässt sich entnehmen, dass der Lohn 
des Beschwerdeführers von Schuljahr zu Schuljahr, aber auch innerhalb des Schuljahres 
schwankte. Ab August 2015 und somit bei Eintritt des Gesundheitsschadens betrug sein 
Monatslohn bei der Schule L.________ Fr. 8'106.70 (vgl. Arbeitgeber-Fragebogen vom 
3. Februar 2016 [IV-act. 18]). Bei der Schule M.________ verdiente der Beschwerdeführer 
hingegen ab August 2015 Fr. 3'578.– (vgl. Arbeitgeber-Fragebogen vom 11. Februar 2016 
[IV-act. 26]). Dies ergibt insgesamt ein bis Ende Schuljahr im Sommer 2016 erzielbares 
monatliches Einkommen von Fr. 11'684.70, bzw. ein Jahreseinkommen von Fr. 151'901.– 
(inkl. 13. Monatslohn). Dieser Betrag ist als Valideneinkommen heranzuziehen.

8.3
8.3.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung 
die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen herangezogen werden. Die Rechtsprechung wendet dabei in der 
Regel die Monatslöhne gemäss der LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor", an 
(BGer 8C_458/2017 vom 6. August 2018 E. 6.2.3). Dabei sind grundsätzlich die im 
Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (vgl. 

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Urteil S 2020 7

BGE 143 V 295 E. 4.1.2 und 4.1.3 mit Hinweisen; BGer 8C_64/2019 vom 27. November 
2019 E. 6.2.1).

8.3.2 Zu Recht verlangt der Beschwerdeführer die Anwendung der bei Erlass der 
angefochtenen Verfügung vom 6. Dezember 2019 bereits veröffentlichten LSE 2016. 
Selbst nur minimale Abweichungen zur LSE 2014, vermögen die Anwendung der älteren 
Tabelle – entgegen der Meinung der Beschwerdegegnerin (BF-act. 2 S. 10) – nicht zu 
rechtfertigen. 

8.3.3 Da dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seiner körperlichen 
Einschränkungen der Leistungsfähigkeit eine Vielzahl von adaptierten Tätigkeiten in 
verschiedenen Wirtschaftsbereichen in und ausserhalb des Dienstleistungssektors 
zumutbar sind, ging die Beschwerdegegnerin zu Recht – wie üblich (vgl. u.a. 
BGer  8C_534/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 5.2 mit Hinweisen) – bei der Bestimmung 
des tabellarischen Referenzlohnes mit Blick auf die Festlegung des Invalideneinkommens 
vom Durchschnittslohn im gesamten privaten Sektor gemäss Zeile "TOTAL" der LSE-
Tabelle TA1 aus. 

8.3.4 Weiter beanstandet der Beschwerdeführer, die Beschwerdegegnerin habe den 
statistischen Durchschnittslohn des Kompetenzniveaus 3 herangezogen (act. 1 S. 22 f.).

Auf der Stufe des Kompetenzniveaus 3 der Tabelle TA1 gemäss LSE 2016 werden 
diejenigen Einkommen eingeordnet, welche in komplexen praktischen Tätigkeiten erzielt 
werden und ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet erfordern. Auf dem 
Kompetenzniveau 2 sind die Löhne aus praktischen Tätigkeiten wie Verkauf, Pflege, 
Datenverarbeitung und Administration, Bedienen von Maschinen und elektronischen 
Geräten sowie Sicherheits- und Fahrdiensten verzeichnet (BGer 8C_534/2019 vom 
18. Dezember 2019 E. 5.3.1). Vorliegend ist zu berücksichtigen, dass der 
Beschwerdeführer zwar nicht mehr im angestammten und langjährig ausgeübten Beruf als 
Sportlehrer arbeiten kann, jedoch neben dem Sportstudium auch eine universitäre 
Ausbildung als Englischlehrer mit Fachpatent absolviert hatte (vgl. IV-act. 70/13 und 
102/23). Aufgrund seiner breiten Ausbildung mit Matura, Sportstudium, soliden Englisch-
Kenntnissen und langjähriger Lehrtätigkeit verfügt der Beschwerdeführer nicht nur über ein 
grosses theoretisches Wissen und über komplexe Problemlösungskompetenzen, sondern 
auch über eine weitere spezifische Berufsausbildung. Dadurch ist es ihm möglich, als 
Englischlehrer erwerbstätig zu sein oder aber administrative Tätigkeiten in verschiedenen, 

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insbesondere gesundheitsnahen Branchen auszuüben, für welche üblicherweise eine 
kaufmännische Grundausbildung verlangt wird. Dies rechtfertigt die Anwendung des 
Kompetenzniveaus 3.

8.3.5 Der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) von Männern im gesamten privaten 
Sektor betrug gemäss LSE 2016 auf dem massgebenden Kompetenzniveau 3 bei einer 
wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 7'183.–. Auf der Basis der im Jahre 2016 
betriebsüblichen 41,7 Wochenstunden ergeben sich monatlich rund Fr. 7'488.– (7'183.– 
/ 40 x 41.7), das heisst jährlich rund Fr. 89'856.– (7'488.– x 12).

8.3.6 Weiter ist der vorzunehmende leidensbedingter Abzug umstritten. Selbst bei 
Vornahme des vom Beschwerdeführer angestrebten Abzugs von 10 % (act. 1 S. 23) 
würde sich kein den Anspruch auf eine höhere Invalidenrente begründender 
Invaliditätsgrad ergeben. Denn aus dem Vergleich des um 10 % reduzierten 
Invalideneinkommens von Fr. 80'870.– mit dem Valideneinkommen von Fr. 151'901.– (vgl. 
E. 8.2.2 hievor) resultiert eine Erwerbseinbusse von (gerundet) 47 % ({151'901.– –
 80'870.–} : 151'901.– x 100). Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

9. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.– festzulegen und ausgangsgemäss 
vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Parteientschädigung nach 
Art. 61 lit. g ATSG ist nicht auszurichten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, welche 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle des Kantons Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und 
zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 20. April 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am