# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c43ff4f-c128-5b72-a498-d58b0b6a27c9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-22
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 22.07.2021 VW210008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VW210008_2021-07-22.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr.: VW210008-O/U 

 

Mitwirkend: Obergerichtspräsident lic. iur. M. Langmeier, Oberrichter lic. iur. 

Ch. Prinz und Oberrichter Dr. M. Sarbach sowie die Gerichtsschrei-

berin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 22. Juli 2021 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller 

 

vertreten durch B._____,  

 

betreffend Kostenerlass 
 
 

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Erwägungen: 

1. A._____ (nachfolgend: Gesuchsteller) schuldet dem Kanton Zürich aus je 

einem am Bezirksgericht Zürich (Geschäfts-Nr. AN200037-L) und am Ober-

gericht des Kantons Zürich (Geschäfts-Nr. LA200030-O) durchgeführten 

Verfahren einen Betrag von insgesamt Fr. 1'500.- (act. 4). Am 19. Januar 

2021 (act. 5/1) stellte B._____, der Vater des Gesuchstellers, bei der Zentra-

len Inkassostelle ein Gesuch um Erlass der in den erwähnten Verfahren an-

gefallenen Kosten. Zur Begründung führte er aus, es bestehe keine diesbe-

zügliche Schuld. Zudem könne er sie ohnehin nicht begleichen, da er er-

werbs- und mittellos sei. Mit Schreiben vom 28. Januar 2021 (act. 5/2) teilte 

die Zentrale Inkassostelle dem Gesuchsteller mit, dass eine informelle Prü-

fung des Gesuchs durch ihren Fachspezialisten ergeben habe, dass die Vo-

raussetzungen für einen Erlass der ausstehenden Verfahrenskosten wohl 

nicht erfüllt seien. Trotz dieser negativen Rückmeldung hielt B._____ mit 

Schreiben vom 6. März 2020 am Erlassgesuch fest und stellte zahlreiche 

weitere Anträge (act. 5/3). Am 20. Mai 2021 lehnte der stellvertretende Ge-

neralsekretär das Erlassgesuch einstweilen ab (act. 5/4), was B._____ am 

4. Juni 2021 (act. 4) mitgeteilt wurde. Gleichzeitig wurde ihm die Möglichkeit 

eingeräumt, das Gesuch im Rahmen eines formellen Verfahrens durch die 

Verwaltungskommission überprüfen zu lassen. Von diesem Recht machte 

B._____ mit Eingabe vom 12. Juli 2021 (act. 2) Gebrauch. Mit Schreiben 

vom 15. Juli 2021 überwies die Zentrale Inkassostelle das Erlassgesuch da-

her an die Verwaltungskommission (act. 1). 

2. Gemäss § 18 Abs. 1 lit. q der Verordnung über die Organisation des Ober-

gerichts (LS 212.51) entscheidet die Verwaltungskommission über nachträg-

liche Gesuche um Erlass von Verfahrenskosten (vgl. auch § 5 der Verord-

nung des Obergerichts über das Rechnungswesen der Bezirksgerichte und 

des Obergerichts sowie über das zentrale Inkasso vom 9. April 2003 

[LS 211.14]). Sie ist daher zur Behandlung des vorliegenden Gesuchs zu-

ständig.  

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3. Die Eingabe vom 12. Juli 2021 zuhanden der Verwaltungskommission wur-

de nicht vom Gesuchsteller, sondern von B._____ unterzeichnet (act. 2). Als 

Beilage zum Erlassgesuch reichte dieser ein vom Gesuchsteller am 

22. August 2020 unterzeichnetes Schreiben mit der Überschrift "ABTRE-

TUNGSERKLÄRUNG/ZESSION/VOLLMACHT" ins Recht (act. 3/1). Darin er-

klärte der Gesuchsteller, dass er sämtliche Rechte und Pflichten aus dem 

Verfahren des Bezirksgerichts Zürich Geschäfts-Nr. AN200037-L und des 

Schlichtungsverfahrens Geschäfts-Nr. GV.2019.00437/SB.2020.00110 an 

B._____ abtrete. Aufgrund des in der Überschrift enthaltenen Hinweises der 

Vollmachtserteilung sowie der in den beigezogenen Akten Geschäfts-

Nr. LA200030-O enthaltenen Vollmacht zugunsten von B._____ (act. 6/10) 

ist davon auszugehen, dass der Gesuchsteller B._____ auch für das Kos-

tenerlassverfahren bevollmächtigen wollte. Dieser ist daher im Rubrum als 

Vertreter des Gesuchstellers aufzuführen. 

4. Im Gesuch um Kostenerlass hielt B._____ fest, dass er die Rechte und 

Pflichten vom Gesuchsteller übernommen habe (act. 2 S. 2). Gleiches geht 

aus der erwähnten "ABTRETUNGSERKLÄRUNG/ZESSION/VOLLMACHT" des 

Gesuchstellers vom 22. August 2020 hervor (act. 3/1). Eine gültige Schuld-

übernahme im Sinne von Art. 176 OR setzt indes die Zustimmung des Gläu-

bigers im Sinne eines (formlosen) Schuldübernahmevertrages voraus (BSK 

OR I-Tschäni/Gaberthüel, Art. 176 N 5 f.). Ein solcher ist vorliegend nicht ak-

tenkundig, weshalb als Schuldner der Forderung von Fr. 1'500.- weiterhin 

der Gesuchsteller gilt.  

5. Der Gesuchsteller lässt zur Begründung (act. 2) seines Gesuchs sinnge-

mäss vorbringen, wegen Amtspfusch, Formfehler und Fehlentscheiden etc. 

sei das Volk in seinen Rechten gravierend verletzt worden. Die unteren In-

stanzen hätten das Recht zu beachten. Die unentgeltliche Rechtspflege, 

welche dem Gesuchsteller von Anfang an verweigert worden sei, sei unent-

behrlicher Bestandteil eines jeden Prozesses. Dies gelte besonders für Pro-

zesse wie dem Vorliegenden, in welchem Amtsmissbrauch betrieben wor-

den sei, Opfer und Täter vertauscht worden seien und das Opfer mehrfach 

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ungerechtfertigt bestraft worden sei. Gänzlich frivol sei, für einen solchen 

Prozess, in welchem man nicht richtig tätig gewesen sei, sich seinen Pflich-

ten entzogen habe und das Notwendige nicht abgeklärt habe, noch Kosten 

zu verlangen. Der Staat sei verpflichtet, seine Bürger zu schützen und nicht 

kriminell durch falsche Rechnungen auszubeuten. Obwohl in den Prozessen 

mehrfach die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragt wor-

den sei, sei diese zu Unrecht verweigert worden. Seit Längerem sei seine 

Familie erwerbs- und mittellos und lebe sie unter dem Existenzminimum. Die 

Kosten könnten daher, unabhängig davon, ob sie geschuldet seien oder 

nicht, nicht beglichen werden. Arbeitsgerichtsprozesse mit einem Streitwert 

unter Fr. 30'000.- seien zudem kostenfrei. Dafür dennoch Kosten zu stellen 

und einzufordern, entbehre jeglicher Rechtsgrundlage. Die Fehlentscheide 

und die falschen Rechnungen für die Kosten würden daher zurückgewiesen. 

Die Kosten seien abzuschreiben und auf die Staatskasse zu nehmen. In je-

dem Fall seien sie für 12 Monate zu sistieren. Die erwähnten Schriften seien 

beizuziehen, und die Abtretungszession auf den Namen von B._____ sei zu 

beachten.  

6.1. Der Kostenerlass als Akt der Justizverwaltung darf nicht dazu benutzt wer-

den, von gesetzeskonform zusammengesetzten Spruchkörpern erlassene 

Entscheide zu korrigieren bzw. die von diesen angewendeten gesetzlichen 

Erfordernisse zu umgehen. Zur Aufhebung oder Abänderung rechtskräftiger 

Entscheide haben die Gesuchstellenden vielmehr auf die von den einschlä-

gigen prozessualen Gesetzen vorgesehenen Rechtsmittel zurückzugreifen, 

zu denen ein Gesuch um Kostenerlass nicht zu zählen ist (Entscheide der 

Rekurskommission OGer ZH vom 2. November 2017, Nr. KD170005-O, 

E. 3.2, und vom 18. März 2016, Nr. KD160001-O, E. 3.3). Aus dem Um-

stand, dass die Organe des Inkassos nicht befugt sind, Gerichtsentscheide 

abzuändern, folgt, dass der Erlass rechtskräftig festgesetzter Gerichtskosten 

nur mit Zurückhaltung bewilligt werden kann. So kann ein Kostenerlass in al-

ler Regel dann nicht genehmigt werden, wenn es die gesuchstellende Partei 

im dem Kostenerlassgesuch vorausgehenden Gerichtsverfahren trotz be-

stehender Mittellosigkeit unterliess, um unentgeltliche Rechtspflege nachzu-

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suchen, oder wenn ein solches Gesuch wegen Aussichtslosigkeit abgewie-

sen wurde (Art. 117 ff. ZPO; Art. 136 f. und Art. 425 StPO; Entscheid der 

Rekurskommission OGer ZH vom 17. Oktober 2017, Nr. KD170003-O, 

E. 3.3). Denn sowohl im Zivil- als auch im Strafprozess ist es bereits der 

Sachinstanz möglich, im Rahmen der Kostenauflage der finanziellen Lage 

der kostenpflichtigen Person Rechnung zu tragen (Art. 117 ZPO, Art. 425 

StPO). In beiden Fällen kann sodann mit einem Rechtsmittel (oder beim 

Strafbefehl mittels Einsprache) gegen den Sachentscheid geltend gemacht 

werden, es sei dem nicht oder zu wenig Rechnung getragen worden. Eine 

spätere Korrektur durch die Organe des Inkassos ist grundsätzlich nicht 

möglich, zumal die in der Zivil- und Strafprozessordnung vorgesehenen 

Bestimmungen zur unentgeltlichen Rechtspflege bzw. zum Erlass ihres Sin-

nes entleert würden, könnte man sie ohne Weiteres mit einem nachträgli-

chen Kostenerlassgesuch umgehen. Das schliesst indes nicht aus, dass ei-

ner Partei, welche mangels "Prozessarmut" keine unentgeltliche Rechtspfle-

ge verlangen konnte oder deshalb mit ihrem Gesuch abgewiesen wurde, 

wegen nachträglich eingetretener finanzieller Schwierigkeiten ein Erlass der 

Kosten bewilligt wird.  

6.2. Gemäss dem Beschluss des Arbeitsgerichts Zürich vom 17. Juli 2020, Ge-

schäfts-Nr. AN200037-L, stellte der Gesuchsteller im dortigen Verfahren 

zwar ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Dieses 

wurde jedoch aufgrund der Aussichtslosigkeit der Klage abgewiesen 

(act. 5/8 E. 4). Gleiches gilt hinsichtlich des Rechtsmittelverfahrens der 

I. Zivilkammer, Geschäfts-Nr. LA200030-O. Im Entscheid vom 1. Oktober 

2020 erwog diese, dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege des 

Gesuchstellers aufgrund der Aussichtslosigkeit seiner Rechtsbegehren ab-

zuweisen sei (act. 5/7 E. 4c). Den obigen Erwägungen zufolge ist eine Kor-

rektur der beiden Entscheide im vorliegenden Verfahren nicht zulässig, zu-

mal ansonsten die Be-stimmungen zur unentgeltlichen Rechtspflege über- 

bzw. umgangen würden und der Kostenentscheid, Art. 29 Abs. 3 BV sowie 

die weiteren massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen bedeutungslos 

würden (vgl. dazu auch Bericht zum Vorentwurf der Expertenkommission zur 

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ZPO vom Juni 2003, S. 54). Die Gutheissung eines Kostenerlassgesuchs 

wäre mit dem öffentlichen Interesse an einer gleichmässigen und konse-

quenten Durchsetzung staatlicher Ansprüche, welche aus neueren Ent-

scheiden resultieren, nicht zu vereinbaren. Kommt hinzu, dass offenbar so-

wohl der Gesuchsteller als auch sein Vertreter seit Längerem mittellos sind 

und nicht erst seit dem Ergehen der beiden Entscheide bedürftig wurden 

(act. 2 S. 1, act. 5/1 S. 2, siehe auch act. 3/2-3). Das Kostenerlassgesuch ist 

daher mangels Erfüllung der Voraussetzungen abzuweisen (vgl. zum Gan-

zen auch Entscheide der Rekurskommission OGer ZH vom 19. Februar 

2019, Nr. KD190002-O, E. 3.2, vom 2. November 2017, Nr. KD170005-O, 

E. 3.2 und vom 18. März 2016, Nr. KD160001-O, E. 3.3; Entscheid VerwGer 

ZH vom 23. August 2011, Nr. KE.2011.0001; Entscheid OGer BE vom 13. 

September 2011, ZK 11 72 EIC mit Hinweis auf OGer SH 60/1999/44 vom 

29. Dezember 2000).  

6.3. Soweit im Kostenerlassgesuch die Inhalte der Entscheide Geschäfts-

Nrn. AN200037-L und LA200030-O beanstandet werden, insbesondere die 

Missachtung der Kostenlosigkeit der beiden Verfahren bis zu einem Streit-

wert von Fr. 30'000.- geltend gemacht wird (act. 2 S. 1 und 2), so können 

diese Beanstandungen im vorliegenden Verfahren nicht gehört werden. Wie 

dargelegt, darf im Rahmen eines Kostenerlassverfahrens als Akt der Justiz-

verwaltung keine Korrektur oder Aufhebung von rechtskräftigen Entscheiden 

erfolgen. Die über den Kostenerlass entscheidende Behörde ist daher nicht 

befugt, die Rechtmässigkeit der den Gerichtsforderungen zugrunde liegen-

den Entscheidungen zu überprüfen. Vielmehr hätte der Gesuchsteller solche 

Rügen auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg geltend machen müssen. 

7. Zusammenfassend bleibt damit festzuhalten, dass das Gesuch um Kosten-

erlass abzuweisen ist. Der Gesuchsteller lässt um Stundung der Forderung 

für zwölf Monate ersuchen (act. 2 S. 2). Eine Stundung ist primär dann zu 

gewähren, wenn die Mittellosigkeit nur kürzere Zeit andauert und dadurch 

die Aussichten, nach Ablauf der Stundung eine vollständige Zahlung der Ge-

richtskosten zu erwirken, erhöht werden kann bzw. wenn sich der Gesuch-

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steller vorübergehend in finanziellen Schwierigkeiten befindet (vgl. zum 

Ganzen Jenny in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 

Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Auflage, Zürich/Ba-

sel/Genf 2016, Art. 112 N 4; Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 

30. August 2018, Nr. DG.2018.29, E. 3.2). Angesichts dessen, dass die fi-

nanziellen Verhältnisse des Gesuchstellers im vorliegenden Verfahren nicht 

ausreichend belegt wurden - es liegt lediglich eine Bestätigung der Sozialen 

Dienste der Gemeinde C._____ in den Akten (act. 3/2) - und eine Prüfung, 

ob die finanziellen Schwierigkeiten nur vorübergehend sind, nicht abschlies-

send vorgenommen werden kann, hat (praxisgemäss) die Zentrale Inkasso-

stelle nach einer umfassenden Prüfung der finanziellen Verhältnisse über 

dieses Ersuchen zu befinden.  

8.1. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren ist auf Fr. 500.- festzuset-

zen (§ 20 GebV OG, LS 211.11). Gestützt auf § 13 Abs. 1 des Verwaltungs-

rechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) können erstinstanzliche Verwal-

tungsbehörden für ihre Amtshandlungen Gebühren und Kosten auferlegen. 

Praxisgemäss werden in Verfahren betreffend Kostenerlass Gerichtsgebüh-

ren erhoben, es sei denn, es werde die unentgeltliche Rechtspflege im Sin-

ne von § 16 Abs. 1 VRG gewährt (siehe zum Antrag act. 5/3 S. 1). Letzteres 

ist vorliegend aufgrund des für den Gesuchsteller negativen Verfahrensaus-

gangs nicht der Fall. Die Kosten des Verfahrens gehen daher ausgangsge-

mäss zu Lasten des Gesuchstellers.  

8.2. Prozessentschädigungen sind keine zuzusprechen (§ 17 VRG, LS 175.2).  

9. Hinzuweisen ist sodann auf das Rechtsmittel des Rekurses an die Rekurs-

kommission. 

  

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Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch um Kostenerlass wird abgewiesen. 

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abge-

wiesen. 

3. Das Gesuch um Stundung der Forderung wird an das Zentrale Inkasso zur 

Prüfung überwiesen. 

4. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

5. Die Kosten des Verfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt.  

6. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.  

7. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an: 

- den Vertreter des Gesuchstellers, zweifach, für sich und den Gesuch-

steller sowie 

- an die Zentrale Inkassostelle der Gerichte. 

8. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an ge-
rechnet, bei der Rekurskommission des Obergerichts, Hirschengraben 

13/15, Postfach, 8021 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. 

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der 

angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind 

genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formel-

le Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im 

Verfahren unterliegende Partei zu tragen. 

 

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Zürich, 22. Juli 2021 
 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 
 
 

lic. iur. A. Leu 

 

versandt am: 

	Beschluss vom 22. Juli 2021
	Erwägungen:
	8.2. Prozessentschädigungen sind keine zuzusprechen (§ 17 VRG, LS 175.2).
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch um Kostenerlass wird abgewiesen.
	2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
	3. Das Gesuch um Stundung der Forderung wird an das Zentrale Inkasso zur Prüfung überwiesen.
	4. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	5. Die Kosten des Verfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt.
	6. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:
	- den Vertreter des Gesuchstellers, zweifach, für sich und den Gesuchsteller sowie
	- an die Zentrale Inkassostelle der Gerichte.

	8. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, bei der Rekurskommission des Obergerichts, Hirschengraben 13/15, Postfach, 8021 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden.
	Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz s...