# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ccda834-6567-58b9-ba3e-db96963da45e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-03-22
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Strafkammern 22.03.2007 SK 2006 298
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_005_SK-2006-298_2007-03-22.pdf

## Full Text

SK-Nr. 2006/298

Urteil der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern,

unter Mitwirkung von Oberrichter Righetti (Präsident i.V.), Obergerichtssuppleant Brod-

beck und Oberrichter Räz sowie Kammerschreiber Sigrist

vom 30. Januar 2007

in der Strafsache gegen

1. W.

vertreten durch Fürsprecher ...

2. L.

vertreten durch...

3. WR. 

amtlich vertreten durch...

4. G. 

vertreten durch...

wegen Hehlerei und Geldwäscherei

Regeste

Wer einen Verrechnungscheck über DM 1,74 Mio. von einer Privatperson ohne Angaben 
über den wirtschaftlichen Hintergrund des Grundgeschäfts und ohne schriftliche Quit-
tung zwecks Einlösung (gegen eine Provision) übernimmt und den Check unter denselben 
Umständen und zum selben Zweck sogleich an eine weitere Privatperson weiterreicht, 
rechnet offensichtlich damit, dass am Ursprung dieser Kette ein Verbrechen gegen das 
Vermögen eines Dritten steht. Der Übernehmer/Übergeber macht sich damit sowohl der 
Hehlerei als auch der Geldwäscherei strafbar. 
Das am 01.01.2007 in Kraft getretene Recht ist wegen der Möglichkeit der Aussprechung 
von Geldstrafen als lex mitior anwendbar. Kombination von altrechtlicher Einsatzstrafe 
mit neurechtlicher Zusatzstrafe.

 

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Eine je von den Angeschuldigten W. und G. eingereichte Strafrechtsbeschwerde 
wurde vom Bundesgericht am 24. September 2007 abgewiesen.

Redaktionelle Vorbemerkungen

Die Angeschuldigten W., L., WR. und G. waren erstinstanzlich von der Anschuldigung 

der Geldwäscherei freigesprochen und wegen Hehlerei schuldig erklärt worden. Alle 

Angeschuldigten appellierten im Schuldpunkt. Weil die Generalprokuratur mittels An-

schlussappellation auch die ergangenen Freisprüche anfocht, war das erstinstanzliche 

Urteil durch die 2. Strafkammer ohne Bindung an das Verschlechterungsverbot vollum-

fänglich zu überprüfen. 

Auszug aus den Erwägungen

I.
(...)

II.
(...)

III. SACHVERHALT 

A. Ausgangslage 

Unbestrittenes ist Folgendes: Am 18.12.1998 stellte die Firma A. in X. einen Ver-

rechnungscheck (...) über DM 1,74 Mio. zu Gunsten der Firma B. in Y aus, bezogen 

auf die Commerzbank Leverkusen. Dieser Check wurde am 21.12.1998 in X. der 

Deutschen Post zur Übermittlung an die Checknehmerin übergeben; er kam in der 

Folge auf dem postalischen Weg abhanden (p. 368).

Schliesslich fand sich der Check bei C. wieder; dieser tätigte am 06.01.1999 bei der 

bezogenen Bank eine Checkabklärung (p. 349). Tags darauf eröffnete er ein Konto 

auf seinen Namen bei der Filiale Weil am Rhein/Deutschland der Commerzbank (p. 

353 ff.). Am 11.01.99 reichte er den Check zur Gutschrift auf dieses Konto bei der 

Commerzbank in Weil ein. Nach einigen Tagen erkundigte er sich telefonisch, ob 

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die Gutschrift erfolgt sei. Zu jenem Zeitpunkt war der Commerzbank bereits be-

kannt, dass der Check gar nie bei der Firma B. eingetroffen war und demnach auch 

der Stempel und die Unterschrift auf der Rückseite des Checks nicht von der 

Checknehmerin stammen konnten. Gegenüber C. wurde seitens der Bank deshalb 

mitgeteilt, es hätten sich Schwierigkeiten bei der Einlösung ergeben und er möge 

deswegen persönlich vorbei kommen. Dies tat C. am 21.01.1999. Als er bei der 

Commerzbank in Weil vorsprach und erklärte, er möchte Geld abheben, wurde er 

von der inzwischen avisierten Polizei angehalten (p. 321 ff.). Der Check war am 

12.01.1999 dem Konto der Firma A. belastet worden und am 15.01.1999 wurde die 

Belastung auf dem Konto der Firma A. rückgängig gemacht.

B. Von der Vorinstanz als erwiesen erachteter Sachverhalt

In Bezug auf die im vorliegenden Verfahren Angeschuldigten interessiert in tatsäch-

licher Hinsicht insbesondere der Weg, den der Check in der Zeit nach seiner 

Postaufgabe am 21.12.1998 und seinem Wiederauftauchen bei C. am 06.01.1999 

genommen hat. Das Kreisgericht ging gestützt auf die von ihm durchgeführte Be-

weiswürdigung zusammengefasst von Folgendem aus (S. 11-14 = p. 2517-2520): 

Der fragliche Check wurde kurz vor Weihnachten 1998 von unbekannten Personen 

an D., (...), zwecks Inkasso übergeben. Gemäss Angaben von D. handelte es sich um 

zwei Deutsche, die er ca. zwei Wochen vorher im Zusammenhang mit einem Repa-

raturauftrag kennen gelernt hatte. Anlässlich des zweiten Kontaktes ersuchten die 

beiden um Mithilfe bei der Einlösung des Checks, wofür sie D. gemäss seiner Dar-

stellung Fr. 5'000.-- und ein rechtes Trinkgeld versprachen. Weil er nun seinerseits 

jemanden mit der Einlösung des Checks beauftragten wollte, kontaktierte D. den 

Angeschuldigten W., der ihm kurz vorher durch einen gemeinsamen Bekannten (...) 

empfohlen worden war. D. versprach W. für seine Mithilfe eine Belohnung. W. sag-

te zu, nachdem er Kontakt mit dem Angeschuldigten L., zu welchem er ein kollegia-

les und geschäftliches Verhältnis pflegte, aufgenommen und dieser ihm auf Anfrage 

bestätigt hatte, dass er den Check einlösen könne. In der Folgte holte W. den Check 

im Restaurant Mövenpick in Sihlbrugg, wo ihn D. hatte deponieren lassen, ab und 

reichte ihn weiter an L.. Dieser wiederum wusste schon anlässlich der vorgängigen 

telefonischen Anfrage von W., dass er aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse den 

Check nicht selber würde einlösen können, weshalb er ihn dazu weitergeben müsse. 

Dabei dachte L. an den Angeschuldigten WR., den er seit 1992 (...) kannte. Auf die 

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entsprechende Anfrage von L. war WR. bereit, den Check zum Inkasso entgegen zu 

nehmen. Sowohl L. als auch WR. war jeweils ein Entgelt für ihre Bemühungen ver-

sprochen worden; WR. erwartete ca. Fr. 10'000.--. Auch WR. wiederum übergab 

den Check kurze Zeit später dem Treuhänder und Angeschuldigten G., den er weni-

ge Wochen zuvor im Zusammenhang mit einem Börsenhandels-Onlinesystem, das 

G. in den Räumlichkeiten seiner Treuhandfirma angeboten hatte, kennen gelernt 

hatte. Doch auch G. handelte nicht selbst, sondern fragte den Automechaniker C., 

mit dem er ein freundschaftliches Verhältnis pflegte, ob er Zeit habe, den Check bei 

der Commerzbank in Deutschland einzulösen. C. war einverstanden, übernahm den 

Check und machte auf Geheiss von G. zunächst (am 06.01.1999) eine Anfrage per 

Telefax bei der Commerzbank in Leverkusen. Am 07.01.1999 wurde diese wie folgt 

beantwortet „So lange wir vom Kunden keine andere Weisung erhalten, steht der 

Einlösung des Schecks nichts entgegen“. Ebenfalls auf Weisung von G. eröffnete C. 

am 07.01.1999 bei der Commerzbank in Weil ein Konto, um den Betrag gutschrei-

ben lassen zu können. Am 11.01.99 reichte C. den Check bei der Bank in Weil ein. 

G. erklärte, er hätte WR. für seine Bemühungen den marktüblichen Betrag in Rech-

nung gestellt, sofern er diesen nicht als Kunden gewonnen hätte. 

Das Kreisgericht ging davon aus, dass alle vier Angeschuldigten den Check über-

nahmen und weitergaben, obschon die gesamten Umständen darauf hindeuteten, 

dass der Check auf deliktischem Weg erlangt worden war. 

IV. BEWEISWÜRDIGUNG 

A.

(...) 

B. Behauptung fehlender Checkidentität 

W. und L. machen vor oberer Instanz geltend, sie hätten mit dem fraglichen Check 

über DM 1,74 Mio. gar nie etwas zu tun gehabt, sondern es habe sich um einen völ-

lig anderen Check gehandelt. Dazu ist Folgendes zu sagen:

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1. betreffend W. 

(...) 

2. betreffend L.

(...) 

3. Fazit

Die Aussagen sowohl von W. als auch von L. über einen angeblich anderen Check 

sind so unglaubhaft wie widersprüchlich und daher als reine Schutzbehauptungen zu 

qualifizieren.  

C. Zur so genannten „Vortat“ 

1. Abhandenkommen des Checks 

Sämtliche Angeschuldigten machen geltend, es sei nicht näher bekannt, wie der 

Check abhanden gekommen sei und es müsse daher gemäss dem Grundsatz „in du-

bio pro reo“ davon ausgegangen werden, das Couvert, das den Check enthielt, sei 

aus einer Postsendung gefallen oder evtl. von der A gar nie versandt worden. 

Gemäss Angaben der Deutschen Post AG, Niederlassung Briefpost Köln Ost, vom 

05.05.1999 wurde die eingeschriebene Sendung mit dem Check am 21.12.1998 in 

X. eingeliefert und von dort über Leverkusen (ohne Umarbeitung) dem Briefzen-

trum Köln Ost zugeführt, wo sie erfasst und maschinell bearbeitet wurde. Von Köln 

ging die Sendung weiter an das Briefzentrum Frankfurt am Main, von wo sie dem 

Briefzentrum Würzburg zur Auslieferungsbearbeitung zugeführt wurde (p. 368). 

Vor dem Hintergrund dieser Informationen besteht von vornherein keine Grundlage 

für die geäusserte Mutmassung, der Check sei gar nie versandt worden und somit 

bereits bei der Firma A. abhanden gekommen. 

Belegt ist durch die Angaben der deutschen Post hingegen, dass die Sendung im 

Briefzentrum Köln Ost maschinell bearbeitet, dann per LKW an das Briefzentrum 

Frankfurt am Main geleitet und von dort, wahrscheinlich ohne weitere Umarbeitung 

dem Briefzentrum Würzburg zugeführt wurde. Die Spur der Sendung verliert sich 

somit im Briefzentrum Frankfurt. Falls der Einschreibebrief das dortige Briefzen-

trum überhaupt verlassen hat, befand er sich auf der Fahrt allerdings, wie der a.o 

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Generalprokurator richtig ausführt, in einem Postsack oder einem anderen Behält-

nis, welches sich seinerseits in einem geschlossenen Lastwagen befand. Ein Abhan-

denkommen der Einschreibesendung ist daher nur vor Beginn der Fahrt oder nach 

der Ankunft im Briefzentrum Würzburg, nicht jedoch während der Fahrt denkbar. 

Mit anderen Worten ist davon auszugehen, dass die Sendung entweder im Briefzen-

trum Frankfurt oder im Briefzentrum Würzburg abhanden gekommen ist. Ein zufäl-

liges Verlorengehen ist damit ausgeschlossen. 

2. Indossierung des Checks

Weil die Post durch einen Gewahrsamsbruch an der weiteren Ausübung ihrer Sach-

herrschaft am Brief bzw. am Check und damit an dessen bestimmungsgemässen 

Weiterleitung bzw. Auslieferung an die Checknehmerin, die B., gehindert wurde, ist 

zwanglos anzunehmen, das Blankoindossament auf der Rückseite des Checks sei 

nach dessen Abhandenkommen durch den neuen Gewahrsamsinhaber oder jeden-

falls mit dessen Wissen und Willen gefälscht worden. Mit anderen Worten ist zu 

Gunsten der hier Angeschuldigten davon auszugehen, dass sie den Check bereits mit 

Blankoindossament versehen erhalten haben, was mindestens G. auch entsprechend 

behauptet hat (p. 726). Für diese Annahme spricht im Übrigen auch, dass das Blan-

koindossament auf den Tag der Postaufgabe (21.12.1998) datiert ist.

Auf der Hand liegt schliesslich, dass C. den Check mit dem Inkassoindossament 

versehen hat.

D. Angebliche Gutgläubigkeit betreffend der (deliktischen) Herkunft des Checks 

Sämtliche Angeschuldigten lassen, wie bereits in erster Instanz, vorbringen, sie sei-

en gutgläubig gewesen resp. vom jeweiligen Übergeber des Checks über die (delik-

tische) Herkunft des Checks getäuscht worden. Es fehle ihnen deshalb der Vorsatz 

in Bezug auf den Umstand, dass der Check durch eine strafbare Handlung erlangt 

wurde. Auch zu diesem Punkt hat die Vorinstanz (unter dem Titel des subjektiven 

Tatbestands) bereits in nachvollziehbarer und zutreffender Weise Stellung genom-

men, so dass auch auf die diesbezüglichen Erwägungen verwiesen werden kann 

(S.18-22 = p. 2524-2528). Nachdem sämtliche Angeschuldigten vor oberer Instanz 

auch in diesem Punkt an ihren Behauptungen festhalten, ist in Ergänzung zu den 

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vorinstanzlichen Erwägungen vertieft auf das Verhalten sowie auf ihre im Verlauf 

des Verfahrens gemachten Aussagen einzugehen:   

1. bezüglich W. 

(...) 

2. bezüglich L. 

(...) 

3. bezüglich WR. 

(...) 

4. bezüglich G. 

(...)

5. Fazit

Zusammenfassend ist – unter Berücksichtigung des Grundsatzes „in dubio pro reo 

als Beweiswürdigungsregel – im Falle sämtlicher Angeschuldigter davon auszuge-

hen, dass sie damit rechneten, dass der einzulösende Check durch eine strafbare 

Handlung erlangt worden war, die Angeschuldigten mit der Aussicht auf mühelos 

zu verdienendes Geld resp. (im Falle von G.) evtl. auch auf eine neue Geschäftsbe-

ziehung die sich offenkundig aufdrängenden Fragen unterdrückten.

V. RECHTLICHES

A. Vorbemerkungen zum Verrechnungscheck 

Weil ein abhanden gekommener Check durch einen Dritten, dem nach den beab-

sichtigten wirtschaftlichen Vorgängen durch den Check kein Wert hätte zufliessen 

sollen, eingelöst werden kann, ist der Verrechnungscheck geschaffen worden. Er 

darf durch die bezogene Bank nur gegenüber einer anderen Bank oder gegenüber 

einer Person, zu der eine Rechtsbeziehung besteht (Kunde), honoriert und nicht bar 

ausbezahlt werden. Diese Sicherungsmöglichkeit ist auch bei einem Inhabercheck 

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möglich, entsprechend kann auch ein zur Verrechnung ausgestellter Check mit 

Blankoindossament zirkulieren. 

Auch der Verrechnungscheck schliesst allerdings nicht aus, dass der Checkeinlöser 

durch den umgehenden Abzug des seinem (unter Umständen einzig zu diesem 

Zweck eröffneten) Kontos gutgeschriebenen Checkbetrages praktisch mit der Che-

ckeinlösung (auch) bar über diesen Betrag verfügen kann. Gegenüber dem nicht ge-

kreuzten Check bewirkt der Verrechnungscheck, dass bankintern die Einlösung 

zwar nicht einzig aus der Belastung des Ausstellerkontos hervorgeht, sondern in der 

Gutschrift auf einem andern Konto noch eine zweite Spur zurücklässt. Zur Rückver-

folgung des Gangs des Geldes ist diese Spur allerdings nur bedingt tauglich. Im-

merhin birgt der Verrechnungscheck für denjenigen, der ihn widerrechtlich einlöst, 

ein erhöhtes Risiko, weil er nicht darum herum kommt, sich bzw. seine Person bis 

zu einen gewissen Grad zu exponieren.

Weil der Check kein Akzept kennt, bleibt er bis zum Augenblick der Präsentation 

zur Einlösung, d.h. während des ganzen Umlaufs mit der Ungewissheit behaftet, ob 

der Bezogene wirklich zahlen wird. Zulässig und in der Praxis häufig sind jedoch 

individuelle Erklärungen der bezogenen Bank betreffend ihre Zahlungsbereitschaft, 

wenn sie von einem Checkinhaber angefragt werden. Diese Auskünfte können sehr 

unterschiedlich ausfallen, sprich: von der Auskunft, der Check könne eingereicht 

werden bis zur verbindlichen Zusage gehen, der Check werde honoriert. Im konkre-

ten Fall lautete die Mitteilung der Commerzbank vom 07.01.1999 auf die Anfrage, 

ob der Check gedeckt sei, bekanntlich: „So lange bis wir vom Kunden keine andere 

Weisung erhalten, steht der Einlösung des Schecks nichts entgegen“ (NA p. 33). Im 

Ergebnis hat die Bank damit die Honorierung unter Vorbehalt des Widerrufs durch 

die Ausstellerin (A) in Aussicht gestellt. Damit hat die Bank aber auch angekündigt, 

dass sie einen Widerruf der Ausstellerin des Checks denselben betreffend in jedem 

Fall, also ohne Rücksicht auf die Einlösungsfrist beachten und die Zahlung wei-

sungsgemäss verweigern würde, was im Übrigen 

ebenso gängiger Bankpraxis entspricht wie die Einlösung auch nach Ablauf der 

Vorlagefrist möglich bleibt (MEIER-HAYOZ/VON DER CRONE, Wertpapierrecht, 2. 

Aufl. 2000, S. 235, N. 53 ff. zu § 17). 

Ist der Check, wie im konkreten Fall, auf eine bestimmte Person zahlbar gestellt, 

wird er von Gesetzes wegen zu einem Ordrepapier (Art. 1105 Abs. 1, 1108 Abs. 1 

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OR). Die Übertragung des Checks hat dann neben der Übertragung der Urkunde 

durch Indossament zu erfolgen. Entsprechend muss die bezogene Bank, die zur 

Überprüfung der formellen Legitimation des Vorweisers verpflichtet ist, in diesem 

Regelfall (Ordrecheck) den Check ausgehändigt erhalten und – wenn der Vorweiser 

nicht mit dem ersten Nehmer (Remittenten) identisch ist – muss sie ausserdem prü-

fen, ob eine lückenlose Indossamentenkette besteht. Möglich ist aber auch das 

Blankoindossament (JÄGGI/DRUEY/VON GREYERZ, Wertpapierrecht, 1985, S. 255). 

Dieses besteht aus der blossen Unterschrift des Indossanten – oder eben wie im vor-

liegenden Fall (vermeintlich) der Checknehmerin – auf der Rückseite des Wertpa-

piers. Damit wird die Zirkulationsfähigkeit entscheidend erhöht. Der Check kann 

wie ein Inhaberpapier weitergegeben werden; jeder (neue) Besitzer des Pa-

piers/Checks ist im Grundsatz legitimiert, es bei der bezogenen Bank geltend zu 

machen. 

B. Hehlerei

Der Hehlerei gemäss Art. 160 Ziff. 1 StGB macht sich strafbar, wer eine Sache, von 

der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine strafbare Hand-

lung gegen das Vermögen erlangt hat, erwirbt, sich schenken lässt, zum Pfande 

nimmt, verheimlicht oder veräussern hilft. 

1. Objektiver Tatbestand

Vorab ist darauf hinzuweisen, dass Hehlerei weder voraussetzt, dass zwischen dem 

Hehler und dem Vortäter eine persönliche Beziehung besteht, noch ist erforderlich, 

dass die Sache unmittelbar vom Vortäter auf den Hehler übergegangen ist (BGE 112 

IV 77 ff.).

a. Check als taugliches Tatobjekt der Hehlerei

Insbesondere der Angeschuldigte W. lässt vorbringen, ein Verrechnungscheck stelle 

kein taugliches Objekt für eine Hehlerei dar, da ein solcher nicht bar honoriert, son-

dern nur einer Bank resp. einem Bankkunden gutgeschrieben werden könne. 

Dieser Sichtweise ist zu widersprechen: Bereits vor der Indossierung hatte der 

Check grundsätzlich Wertpapierqualität, war demnach eine für die Begehung eines 

Diebstahls taugliche und überdies unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch alles 

andere als wertlose Sache (TRECHSEL, Kurzkommentar StGB, 2. Aufl., N 2 Vor Art. 

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137; STRATENWERTH, Schweizerisches Strafrecht BT I, 6. Aufl., N 33 zu § 13). Die 

Zur-Verrechnung-Stellung des Checks verhinderte einzig, dass dieser bar eingelöst 

werden konnte. Im Übrigen zeigt sich im gefälschten Blankoindossament, wie 

mühelos und im Handumdrehen auch ein Verrechnungscheck zu einem frei über-

tragbaren und von jedem Besitzer einsetzbaren Zahlungsmittel umfunktioniert wer-

den kann (was letztlich auch dem ureigenstem Zweck des Checks als Geldersatz 

entspricht). Dieser Einsatz bedingt nun keineswegs die Beanspruchung der bezoge-

nen Bank. Eine geldwerte Leistung und eine dementsprechend Bereicherung ist 

nicht von der Vorlage des Checks zur Gutschrift bzw. von der Honorierung durch 

die Bank abhängig. Einen blanko indossierten Check – auch einen Verrechnungs-

check – kann nämlich der Besitzer (jedenfalls innerhalb der Vorlegungsfrist) ver-

mögensrechtlich durchaus auch anders nutzen, bspw. durch Übergabe (traditio) des 

Checks an einen Gläubiger zum Ausgleich eigener Verpflichtungen oder durch 

Aushändigung des Checks an einen Dritten, der im Gegenzug Bargeld liefert.  

b. Vortat 

Aus den Akten ergeben sich keine gesicherten Hinweise, dass die in Deutschland 

begangene Vortat Gegenstand eines Strafverfahrens gewesen wäre1. Dieser Um-

stand hat jedoch keinen Einfluss auf die vorliegenden Verfahren: Gemäss bundesge-

richtlicher Rechtsprechung ist es für den Tatbestand der Hehlerei unerheblich, ob 

der Vortäter verfolgt und bestraft wird oder nicht, denn erforderlich ist nur, dass die 

Vortat die objektiven Merkmale einer strafbaren Handlung erfüllt (BGE 101 IV 402 

E. 2). Unerheblich ist damit aus Schweizer Sicht auch, dass – wie vorliegend – die 

Vortat im Ausland begangen wurde, sofern die Strafbarkeit auch nach 

schweizerischem Recht gegeben wäre (BSK STGB II-WEISSENBERGER, Art. 160 N 

18). 

Das Beweisverfahren hat gezeigt, dass der Einschreibebrief mit dem Check sich 

entweder im Briefzentrum oder aber im Briefzentrum Würzburg, jedenfalls im 

Herrschaftsbereich und damit in Gewahrsam der Deutschen Post AG befand, als er 

abhanden kam (vgl. Erw. IV/C/1 oben). Eine Fundunterschlagung im Sinne von Art. 

137 Ziff. 2 Abs. 1 StGB als Vortat ist damit von vornherein auszuschliessen. 

1 Immerhin gab aber C. gegenüber der Untersuchungsrichterin am 09.12.2002 an: „An der Gerichtsver-
handlung in Deutschland habe ich vom Polizisten, welcher bei meiner Festnahme dabei war vernommen, 
dass der effektive Dieb des Checkes in Bruchsal D verhaftet worden sei“ (p. 510). 

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Als mögliche Täter der Vortat kommen entweder Angestellte der Deutschen Post 

oder Drittpersonen in Frage. Im letzteren Fall liegt die Qualifikation der Tat als 

Diebstahl auf der Hand. Aber auch diebische Angestellte der Post brechen – als un-

tergeordnete Gewahrsamsinhaber – den Mitgewahrsam ihrer Arbeitgeberin an der 

Briefsendung; der Bruch fremden Mitgewahrsams stellt genauso einen Gewahr-

samsbruch dar, womit in dieser Konstellation ebenfalls Diebstahl, nicht Veruntreu-

ung vorläge (BSK StGB II-NIGGLI/RIEDO, Art. 139 N 44 f.). 

Wie bereits in erster Instanz stellen sich sämtliche Angeschuldigten auf den Stand-

punkt, dass eine Verletzung der Vermögensrechte der Gläubigerin erst möglich ge-

worden wäre mit der Einlösung des Checks. Solange der Check nicht eingelöst, das 

Geld also nicht bezogen oder gutgeschrieben ist, sei die Vortat nicht beendet und 

Hehlerei nicht möglich. Anders gesagt, sei die hier fragliche Vortat mangels Berei-

cherung noch nicht beendet gewesen, was Hehlereihandlungen a priori ausschliesse. 

Die Angeschuldigten übersehen bei ihren Ausführungen, dass Gegenstand der gegen 

sie laufenden Verfahren nicht ein versuchter Betrug zum Nachteil der Commerz-

bank ist, sondern Handlungen, wie sie den jeweiligen Angeschuldigten im 

Überweisungsbeschluss (p. 2372 ff.) als Hehlerei und Geldwäscherei vorgeworfen 

werden, sind. Von Bedeutung sind also nicht die Vorgänge, die sich im Hinblick auf 

eine beabsichtigte unrechtmässige Bereicherung zum Nachteil der Commerzbank 

schon abgespielt haben oder noch vorgesehen gewesen wären. Wesentlich ist hier 

einzig die Frage, ob der Verrechnungscheck, an dem gemäss Überweisungsbe-

schluss Hehlerhandlungen vorgenommen worden sein sollen, durch eine strafbare 

Handlung gegen das Vermögen erlangt wurde (Grundsatz der limitierten Akzessori-

etät). Dass dem so ist, kann nach den fundierten Ausführungen der Vorinstanz 

(S. 15-18 = p. 2521-2524) – ergänzt durch vorstehende Erwägungen – nicht zwei-

felhaft sein. 

Es steht damit fest, dass der fragliche Check durch einen Diebstahl abhanden 

gekommen ist. 

c. Tathandlung 

Nachdem jeder der vier Angeschuldigten den Check erwarb und durch die jeweilige 

Weitergabe zu veräussern mithalf, liegt eine Täterhandlung im Sinne des Art. 160 

Ziff. 1 Abs. 1 StGB im Falle sämtlicher Angeschuldigter vor. 

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2. Subjektiver Tatbestand

Für den Vorsatz ist weder genaue Kenntnis vom Vortäter noch von der konkreten 

Eigenart der Vortat erforderlich. Der Täter muss aber im Sinne einer laienhaften 

Parallelbewertung wissen oder mindesten mit der nahen Möglichkeit rechnen und in 

Kauf nehmen, dass die Sache durch ein Delikt gegen das Vermögen erlangt wurde 

(BSK StGB II-WEISSENBERGER, Art. 160 N 56). 

Die Angeschuldigten bestreiten das Vorliegen eines (Eventual-)Vorsatzes mit dem 

Hinweis auf ihre Gutgläubigkeit in Bezug auf die Herkunft des Checks. 

Wie die Beweiswürdigung jedoch ergeben hat (vgl. Erw. IV/D), ist im Falle sämtli-

cher Angeschuldigter davon auszugehen, dass sie damit rechneten – und damit in 

Kauf nahmen – dass der Check aus deliktischer Herkunft stammt. Damit ist aber 

auch das eventualvorsätzliche Handeln von W., L., WR. und G. erwiesen. 

3. Fazit

Der objektive wie auch der subjektive Tatbestand von Art. 160 Ziff. 1 StGB ist im 

Falle sämtlicher vier Angeschuldigten erfüllt; sie sind somit, in Bestätigung des erst-

instanzlichen Urteils, der Hehlerei schuldig zu sprechen. 

C. Geldwäscherei

Der Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 1 StGB macht sich strafbar, wer eine 

Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung 

oder die Einziehung von Vermögenswerten zu vereiteln, die, wie er weiss oder an-

nehmen muss, aus einem Verbrechen herrühren. 

1. Objektiver Tatbestand

a. Vortat

Die Beweiswürdigung (Erw. IV/C/1) sowie die rechtlichen Erwägungen zum Tatbe-

stand der Hehlerei (Erw. V/B/1/b) ergaben, dass der Check einzig durch Diebstahl 

aus dem Herrschaftsbereich der Deutschen Post abhanden gekommen sein kann. 

Beim Diebstahl handelt es sich um ein Verbrechen i.S. von Art. 9 Abs. 1 aStGB re-

sp. Art. 10 StGB (resp. § 242 deutsches StGB).

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Soweit von der Verteidigung von G. die Frage nach der Beendigung der Vortat auf-

gegriffen wird, kann ebenfalls auf die diesbezüglichen Erwägungen zur Hehlerei 

(IV/B/1/b) verwiesen werden. 

b. Tathandlung

Durch Geldwäscherei wird der Zugriff der Strafbehörden auf eine Verbrechensbeute 

vereitelt. Ermittlungs-, Auffindungs- und Einziehungsvereitelung sind dabei gleich-

rangig. Strafbar ist die Vereitelungshandlung als solche, unbesehen eines Vereite-

lungserfolges (DONATSCH/FLACHSMANN/HUG/WEDER, a.a.O., S. 418, mit Verweis 

auf BGE 124 IV 275). 

Es ist in diesem Punkt den Ausführungen des a.o. Generalprokurators zu folgen 

(S. 11 = p. 2766): Tatsächlich ist die anonyme Einlösung eines Verrechnungschecks 

grundsätzlich nicht möglich. Zwischen die unbekannten Drahtzieher und den Einlö-

ser C. wurde jedoch eine ganze Reihe von Strohmännern geschoben, die in der Re-

gel nur den Vorder- und den Nachmann kannten. D. kannte gar keinen der Nach-

männer persönlich und er organisierte die Übergabe an W. so, dass er ihm nicht be-

gegnen musste. Nach dem geplanten Barbezug, der für sich bereits die Papierspur 

unterbrochen hätte, wäre das Geld in der Stafette von Hand zu Hand zurückgereicht 

worden; dies hätte zusätzliche persönliche Distanz geschaffen. Das Entgegenneh-

men und das unverzügliche Weitergeben des Checks war unter den gegebenen Um-

ständen geeignet – und im Ergebnis offenbar auch Erfolg bringend – die Ermittlung 

der Identität der an der Vortat beteiligten Hintermänner zu vereiteln. Mit anderen 

Worten war das Verhalten der Angeschuldigten tatbestandsmässig. 

Beinahe zynisch mutet im Übrigen G.s Behauptung an, er habe durch sein Verhalten 

gerade die Möglichkeit geschaffen, einerseits das Geld sicherzustellen und anderer-

seits den präsentierenden Checkinhaber zu identifizieren; immerhin hatte diese 

„Identifikation“ für C. eine Verhaftung und ein Strafverfahren in Deutschland zur 

Folge – und dies nachdem der Automechaniker nach Instruktionen seines guten 

Kollegen, Treuhänder G. gehandelt hatte. Im Übrigen zeigt ja gerade das Vorschi-

cken von C. als Privatmann bei der Eröffnung des Kontos und bei der Präsentation 

des Checks, dass G. daran gelegen war, bei dieser – von ihm offensichtlich als hei-

kel erkannten – Aktion gegenüber der Bank weder persönlich noch namentlich in 

Erscheinung zu treten. 

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2. Subjektiver Tatbestand

Auf der subjektiven Seite des Tatbestandes der Geldwäscherei wird durch die vom 

Tatbestand der Hehlerei übernommene Formulierung „weiss oder annehmen muss„ 

betont, dass Eventualvorsatz genügt. Der Täter muss insbesondere wissen, dass es 

sich bei der Vortat um ein Verbrechen handelt, was sich nach der Parallelwertung in 

der Laiensphäre ergibt. Dabei soll es gemäss Botschaft 19989 1085 genügen, wenn 

der Täter die Vortat für schwerwiegender als einen Bagatellverstoss hält. Gemäss 

BGE 119 IV 247 ff. nimmt ein Treuhänder, der von einem in bescheidenen Verhält-

nissen lebenden Mandanten Fr. 205'000.-- in bar entgegennimmt, um sie unauffällig 

anzulegen, in Kauf, dass die Vermögenswerte aus einem Verbrechen stammen (vgl. 

zum Ganzen TRECHSEL, a.a.O., N 20 zu Art. 305bis mit Hinweisen). 

Wie die Beweiswürdigung ergeben hat (vgl. Erw. IV/D), ist im Falle sämtlicher An-

geschuldigter davon auszugehen, dass sie damit rechneten – und somit in Kauf 

nahmen – dass der Check aus deliktischer Herkunft stammt. In Anbetracht der be-

scheidenen, in krassem Gegensatz zum Checkwert stehenden finanziellen Verhält-

nisse der jeweiligen Checkübergeber, aber auch angesichts der Umstände, unter de-

nen der Check jeweils weitergereicht wurde (vgl. Erw. IV/D oben), durften die An-

geschuldigten nicht davon ausgehen, dass es sich bei der Vortat nur um einen Baga-

tellverstoss handelte, sondern sie nahmen vielmehr auch in Kauf, dass der Check 

namentlich aus einem Verbrechen herrührte. 

Selbst wenn das Verhalten der Angeschuldigten vorab darauf ausgerichtet gewesen 

sein dürfte, durch ihr Mitmachen bei der „Weitergabeaktion“ einen persönlichen 

(finanziellen) Vorteil zu erlangen, so nahmen sie damit doch zusätzlich in Kauf, 

dass durch ihren Beitrag die Ermittlung der Hintermänner des Checkdiebstahls ver-

eitelt würde. 

3. Konkurrenz

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 127 IV 79 E. 2e) besteht zwi-

schen Geldwäscherei und Hehlerei echte Konkurrenz.

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4. Fazit

Der objektive wie auch der subjektive Tatbestand von Art. 305bis Ziff. 1 StGB ist im 

Falle sämtlicher vier Angeschuldigten erfüllt; sie sind somit (auch) der Geldwäsche-

rei schuldig zu sprechen.

VI. STRAFZUMESSUNG

A. Intertemporales Recht – Grundsatz der lex mitior

Die Strafdrohungen des revidierten, seit Anfang 2007 in Kraft stehenden Strafge-

setzbuches sind auf die Verbrechen und Vergehen, die zu Zeiten des „alten“ Rechts 

verübt worden waren, grundsätzlich nicht anwendbar, es sei denn, das neue Recht 

sei für den jeweiligen Täter das mildere (Grundsatz der „lex mitior“, Art. 2 Abs. 2 

StGB).

Ob das neue im Vergleich zum alten Recht strenger oder milder ist, beurteilt sich 

gemäss einhelliger Lehre und Rechtsprechung nach der so genannten konkreten Me-

thode. Mit anderen Worten ist im Einzelfall zu prüfen, nach welchem der beiden 

Rechte der Täter für die gerade zu beurteilende Tat besser wegkommt (BGE 126 IV 

8). Dafür massgebend ist die durch die Sanktion bewirkte Einschränkung in den 

persönlichen Freiheiten des Schuldigen. Diese bewertet man nicht aus der persönli-

chen Perspektive des Individuums, sondern gestützt auf eine verallgemeinernde Ein-

schätzung der Nachteile. Deshalb gilt die Freiheitsstrafe immer als strenger als die 

Geldstrafe und die gemeinnützige Arbeit, unabhängig von den persönlichen und 

wirtschaftlichen Verhältnissen des Bestraften (RIKLIN, Revision des AT StGB: Fra-

gen des Übergangsrechts, in: AJP 12/2006, S. 1473, mit Hinweisen). 

B. Allgemeine Ausführungen zu den Strafen im revidierten StGB

1. Kurze Freiheitsstrafen als Ausnahme 

Weil das revidierte Strafgesetzbuch als Mindestdauer der Freiheitsstrafen in der Re-

gel sechs Monate vorsieht (Art. 40 StGB), kommt neu dort, wo gemäss konkretem 

Verschulden eine Freiheitsentzug bis sechs Monate zur Diskussion steht (und bis 

Ende 2006 in diesem Rahmen ausgesprochen worden wäre), als Sanktion einzig ei-

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ne Geldstrafe, allenfalls gemeinnützige Arbeit in Frage. Eine Freiheitsstrafe ist nur 

ausnahmsweise und unter zwei Voraussetzungen möglich (Art. 41 StGB): Es lässt 

sich im konkreten Fall begründen, dass bzw. warum [a] eine Geldstrafe oder ge-

meinnützige Arbeit nicht vollziehbar und dass bzw. warum [b] (kumulativ) eine un-

bedingte Strafe notwendig erscheint, um den Täter von der Begehung weiterer Ver-

brechen oder Vergehen abzuhalten2. Der Entscheid – kurzfristige unbedingte Strafe, 

ja oder nein –  wird also letztlich davon abhängen, ob (gemäss Wortlaut des Geset-

zes, Art. 41 Abs. 1 StGB) „zu erwarten ist, dass eine Geldstrafe oder gemeinnützige 

Arbeit nicht vollzogen werden kann“. Wenn also eine Geldstrafe oder gemeinnützi-

ge Arbeit (zu welcher der Angeschuldigte seine Bereitschaft erklärt) vollziehbar er-

scheint, aber (wegen ungünstiger Prognose) der bedingte Vollzug nicht gewährt 

werden kann, ist eine Geldstrafe bzw. die gemeinnützige Arbeit auszusprechen und 

nicht etwa eine kurzfristige Freiheitsstrafe. Erachtet man aus spezialpräventiven 

Überlegungen eine unbedingte Strafe als notwendig, wird dies somit im Sanktions-

bereich bis sechs Monate grundsätzlich immer eine Geldstrafe (allenfalls ge-

meinnützige Arbeit) sein. Nur wenn aufgrund der konkreten Umstände beim Täter 

die Uneinbringlichkeit einer seinen wirtschaftlichen Verhältnisse angepassten 

Geldstrafe ohne weiteres absehbar ist, soll und darf eine Freiheitsstrafe (i.S. von Art. 

41 StGB) ausgesprochen werden (so auch STRATENWERTH, Schweizerisches Straf-

recht, Allgemeiner Teil II, 2. Aufl. 2006; § 4 N 5). Im Bereich zwischen sechs Mo-

naten und einem Jahr stehen Freiheitsstrafe und Geldstrafe grundsätzlich alternativ 

zur Verfügung. Insofern verliert die Sanktionsdauer ihre Bedeutung als Kriterium, 

das die Strafart bestimmt.

2. Freiheitsstrafen ab sechs Monaten in Konkurrenz zur Geldstrafe

Eine Strafe von sechs Monaten könnte zwar auch nach neuem Recht ohne weiteres 

(d.h. ohne die besonderen Voraussetzungen von Art. 41 StGB) als Freiheitsstrafe 

ausgesprochen werden (Art. 40 StGB). Möglich wäre aber hier auch eine Geldstrafe 

(Art. 34 StGB). Mit der Frage nach der „richtigen“ Strafart erweitert das neue Recht 

im Bereich zwischen sechs Monaten und einem Jahr die Schwierigkeiten der Straf-

zumessung um eine neue Komponente (STRATENWERTH, a.a.O., § 6 N 77). Gemäss 

2 Das Fehlen der Voraussetzungen für den bedingten Strafvollzug i.S. von Art. 42 StGB als Vorausset-
zung für eine Freiheitsstrafe von weniger als 6 Monaten aufzuführen, macht allerdings keinen Sinn, kann 
eine solche Strafe doch von Gesetzes wegen gar nicht bedingt aufgeschoben werden (Art. 42 Abs. 1 
StGB).  

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soweit erkennbar übereinstimmender Lehre ist die Geldstrafe „erste Wahl“. Dafür 

spricht zunächst, dass sie im Gesetz vor der Freiheitsstrafe aufgeführt ist (STRA-

TENWERTH, a.a.O., § 6 N 85; R. BINGGELI, in: A. Hubschmid/J. Sollberger [Hrsg.]: 

Zur Revision des Allgemeinen Teils des Schweizerischen Strafrechts und zum neu-

en materiellen Jugendstrafrecht, Bern 2004, S. 39 ff.). Auf die in diesem Sinne zen-

trale Bedeutung der neuen Sanktion verweisen auch SOLLBERGER (ZStrR 2003, S. 

250) und STRATENWERTH (a.a.O., § 6 N 82). Begründet wird dies mit der Spezial-

prävention, die dem StGB als Leitidee zugrunde liege (schon bisher, neu aber aus-

drücklich im Gesetz festgehalten, vgl. Art. 47 Abs. 1 StGB). So gesehen erscheint es 

folgerichtig, gerade auch bei der Wahl zwischen Geld- und Freiheitsstrafe im Ein-

zelfall zu prüfen, ob das Drohpotential nur einer (bedingten oder allenfalls teilbe-

dingten) Geldstrafe – zumal angesichts im Bereich von über 180 Tagessätzen, wo 

die Geldstrafe hohe Summen erreichen kann – nicht für die gebotene Warnwirkung 

ausreicht oder ob es dazu tatsächlich notwendig ist, (wenigstens teilweise, also in 

Verbindung mit einer Geldstrafe) eine Freiheitsstrafe auszusprechen. STRATEN-

WERTH verweist im Zusammenhang mit Wahl der Strafart auf den in erster Linie zu 

beachtenden Grundsatz der Verhältnismässigkeit (im Sinne der Relation zwischen 

Sanktion und Verschulden). Weil in der Anlage des Gesetzes die Geldstrafe im 

Vergleich zur Freiheitsstrafe als geringere Sanktion gilt, müsse auch bei der Wahl 

zwischen den beiden Sanktionen das konkrete Verschulden erstes Kriterium sein 

und zwar im Sinne, dass je geringer das Verschulden desto eher einer Geldstrafe den 

Vorzug zu geben sei. Erst in zweiter Linie sollten Überlegungen zur Geeignetheit 

bzw. der Erforderlichkeit der konkreten Sanktion im Hinblick auf den Strafzweck 

(Schaffung der optimalen Voraussetzungen für eine künftige Legalbewährung des 

Täters ohne das Erfordernis des Schuldausgleichs aus den Augen zu verlieren) fol-

gen, zumal die individuelle Auswirkung einer Sanktion ohnehin schwer abschätzbar 

und es darum kaum möglich ist, die im konkreten Fall objektiv richtige Strafart fest-

zulegen (STRATENWERTH, a.a.O., § 6 N 83 ff.).

C. Strafzumessung im vorliegenden Fall

1. Anwendbares Recht und Strafrahmen

Die Fassung des Strafgesetzbuches, die zur Tatzeit und bis Ende 2006 in Kraft war, 

sah für Hehlerei gemäss Art. 160 Ziff. 1 aStGB Zuchthaus bis zu fünf Jahren oder 

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Gefängnis vor, wogegen der seit Anfang 2007 gültige Art. 160 Ziff. 1 StGB nun-

mehr für denselben Tatbestand Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe an-

droht. 

Der Tatbestand der Geldwäscherei wurde bis anhin (Art. 305bis Ziff. 1 aStGB) mit 

Gefängnis oder Busse und wird neu (Art. 305bis Ziff. 1 StGB) mit Freiheitsstrafe bis 

zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. 

Im vorliegenden Fall stellt somit das neue Recht, da es für die fraglichen Tatbestän-

de neben Freiheitsstrafe auch Geldstrafe vorsieht, das mildere Recht dar. Die über 

die Angeschuldigten auszufällenden Strafen sind demzufolge im Rahmen, den die 

heute gültige Fassung des Strafgesetzbuches vorsieht, zu bemessen. 

Infolge Tatmehrheit beträgt die mögliche Höchststrafe für sämtliche Angeschuldig-

ten das Eineinhalbfache der schwersten Tat (Art. 49 Abs. 1 StGB), somit maximal 

7 ½ Jahre Freiheitsstrafe.

2. Tat- und Täterkomponente

Es kann in Bezug auf die Tat- und Täterkomponente eines jeden Angeschuldigten 

auf die nachvollziehbaren und zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen 

werden (S. 26-32 = p. 2532-2538), zumal, soweit bekannt, sich seit dem erstinstanz-

lichen Urteil an den persönlichen Verhältnissen bei keinem der Angeschuldigten 

etwas Wesentliches geändert hat. Das vom Kreisgericht Ausgeführte gilt insbeson-

dere auch für die zusätzlichen Schuldsprüche wegen Geldwäscherei. 

3. Zu den Angeschuldigten im Einzelnen

a. Einleitung

Die von der Vorinstanz über die einzelnen Angeschuldigten ausgesprochenen Stra-

fen waren unter Berücksichtigung der Umstände zum Zeitpunkt des erstinstanzli-

chen Urteils – Schuldsprüche nur wegen Hehlerei, Strafarten gemäss „altem“ Straf-

gesetzbuch – grundsätzlich angemessen und richtig; es kann vorab auf die vor-

instanzlichen Erwägungen hierzu verwiesen werden (S. 33-35 = p. 2539-2541). 

Änderungen gegenüber den Strafen, die das Kreisgericht ausgefällt hat, ergeben sich 

vor oberer Instanz jedoch einerseits aufgrund des neuen Rechts in Bezug auf die 

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Strafart. Andererseits sind die Strafen angesichts der zusätzlichen Schuldsprüche 

wegen Geldwäscherei angemessen zu erhöhen (Art. 49 Abs. 1 StGB).

b. W. 

Wie die Vorinstanz richtig ausgeführt hat, ist im Fall von W. eine Zusatzstrafe zu 

den Urteilen des Obergerichts des Kantons Aargau vom 18.01.2001 von vier Mona-

ten Gefängnis (bereits als Zusatzstrafe zu einem Urteil vom 12.09.1996 des Oberge-

richts des Kantons Aargau), des Bezirksgerichts Brugg vom 19.06.2001 von 6 Mo-

naten Gefängnis sowie des Untersuchungsrichteramtes Freiburg vom 21.06.2005 

von 10 Tagen Gefängnis bedingt, auszufällen. Die Kammer erachtet dabei für die 

hiesigen Schuldsprüche eine zusätzliche Freiheitsstrafe von fünf Monaten als 

schuldangemessen. 

Nach Art. 42 Abs. 2 StGB wäre hier ein Aufschub des Strafvollzugs zwar nicht von 

vornherein ausgeschlossen, jedoch nur dann zulässig, wenn besonders günstige Um-

stände vorliegen. Angesichts mehrerer einschlägiger Vorstrafen kann im Fall von 

W. hiervon keine Rede sein, so dass die Strafe unbedingt auszufällen ist.

c. L. 

Im Falle von L. ist eine Zusatzstrafe im Sinne von Art. 49 Abs. 2 StGB zu der Ge-

fängnisstrafe von zwei Monaten bedingt, die durch den Polizeirichter des Seebezirks 

am 25.07.2002 ausgesprochen worden war, auszufällen. Dabei ist die Kammer hin-

sichtlich der Wahl der Strafart für die Zusatzstrafe grundsätzlich nicht an das erste 

Urteil gebunden, allerdings ist sie verpflichtet eine Strafart zu wählen, die mit der 

Gesamtstrafe in Einklang steht (DONATSCH/FLACHSMANN/HUG/WEDER, Kommen-

tar Schweizerisches Strafgesetzbuch, 17. Aufl. 2006, S. 124). Entsprechend den all-

gemeinen Ausführungen zur Frage der Konkurrenz zwischen Freiheitsstrafen ab 

sechs Monaten und Geldstrafen (vgl. Erw. VI/B/2 oben) steht vorliegend eine 

Geldstrafe im Vordergrund. 

Die Kammer erachtet dabei 200 Tagessätze als der Schuld von L. angemessen. Auf-

grund der schlechten finanziellen Verhältnisse des Angeschuldigten (p. 1995, 2461) 

wird die Höhe des Tagessatzes minimal (im Sinne der Strafzumessungsrichtlinien 

des Verbandes Bernischer RichterInnen vom 08.12.2006, d.h.) auf Fr. 30.-- bemes-

sen. 

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Angesichts des Umstandes, dass L. sich seit seiner Verurteilung am 25.07.2002 

nichts mehr hat zu Schulden kommen lassen, erscheint die unbedingte Ausfällung 

der Strafe nicht notwendig, um ihn von der Begehung weiterer Verbrechen oder 

Vergehen abzuhalten (Art. 42 Abs. 1 StGB). Die Probezeit für die bedingte Strafe 

wird auf zwei Jahre begrenzt. 

Um der Warnwirkung der auszusprechenden Strafe Nachdruck zu verleihen, wird 

die (bedingte) Geldstrafe im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB verbunden mit einer 

Busse nach Art. 106 StGB, welche auf Fr. 500.-- festgelegt wird. Im Falle der 

schuldhaften Nichtbezahlung ist diese umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 

fünf Tagen (Art. 106 Abs. 2 StGB). 

d. WR. 

Im Falle des WR. ist eine Zusatzstrafe zu den 30 Monaten Gefängnis gemäss Urteil 

des Wirtschaftsstrafgerichts des Kantons Freiburg vom 17.12.2003 auszufällen. Der 

a.o. Generalprokurator führt diesbezüglich zutreffend aus, dass die Zusatzstrafe als 

Freiheitsstrafe auszugestalten ist, da die Einsatzstrafe von 30 Monaten Gefängnis 

gemäss Art. 42 Abs. 4 StGB nur dann mit einer Geldstrafe kombiniert werden könn-

te, wenn sie bedingt ausgesprochen worden wäre (p. 2769).

Die Kammer erachtet unter Berücksichtigung der gesamten Umstände eine zusätzli-

che Freiheitsstrafe von drei Monaten und zehn Tagen als schuldangemessen. 

Nach revidierten StGB wäre es grundsätzlich zulässig, bei einer Gesamtstrafe von 

unter drei Jahren im Rahmen von Art. 43 StGB den teilbedingten Strafvollzug zu 

gewähren. Wie der a.o. Generalprokurator auch in diesem Punkt korrekt ausführt, ist 

dies im Falle des Angeschuldigten WR. aber nicht möglich, weil die unbedingte 

Einsatzstrafe mit 30 Monaten die Hälfte der Gesamtstrafe bei weitem überschreitet 

(Art. 43 Abs. 2 StGB) und die Zusatzstrafe deutlich unter der Halbjahresgrenze 

gemäss Art. 43 Abs. 3 StGB liegt. Die zusätzliche Freiheitsstrafe von drei Monaten 

und zehn Tagen ist daher unbedingt auszusprechen. 

e. G. 

G. ist als Treuhänder offenkundig der in Finanzgeschäften Erfahrenste der vier An-

geschuldigten; er ist dementsprechend vorsichtig vorgegangen – wenn auch auf 

Kosten seines guten Kollegen C., den er aber immerhin nachträglich in finanzieller 

Hinsicht weitgehend schadlos gehalten hat. Die hervorragende Stellung G.s unter 

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den Angeschuldigten vermöchte einerseits eine im Vergleich zu den anderen stren-

gere Strafe zur rechtfertigen. Andererseits ist aber zu berücksichtigen, dass die lange 

Verfahrensdauer (die eindeutig nicht durch den Angeschuldigten zu verantworten 

ist) negativen Einfluss auf die berufliche Existenz des selbständigen Treuhänders 

gehabt haben dürfte, was wiederum strafmindernd zu berücksichtigen ist. Insgesamt 

ist deshalb auch im Fall von G. von der Strafzumessung der Vorinstanz als Grund-

lage auszugehen und die Strafe ist als Folge des zusätzlichen Schuldspruchs mode-

rat zu erhöhen. 

Entsprechend den allgemeinen Ausführungen zur Frage der Konkurrenz zwischen 

Freiheitsstrafen ab sechs Monaten und Geldstrafen gemäss revidiertem Strafgesetz-

buch (vgl. Erw. VI/B/2 oben) steht vorliegend als Strafart eine Geldstrafe im Vor-

dergrund. Die Kammer erachtet vor dem Hintergrund ihrer soeben angeführten Er-

wägungen eine Geldstrafe von 210 Tagessätzen als schuldangemessen. 

G. ist nicht vorbestraft und hat sich seit dem hier beurteilten Vorkommnis nichts 

mehr zu Schulden kommen lassen. Die unbedingte Ausfällung der Strafe erscheint 

der Kammer deshalb nicht notwendig, um G. vor der Begehung weiterer Verbre-

chen und Vergehen abzuhalten (Art. 42 Abs. 1 StGB). 

Bei der Bemessung der Höhe des Tagessatzes wird abgestellt auf die Angaben des 

Erhebungsformulars der wirtschaftlichen Verhältnisse vom 16.01.2007 (p. 2772 f.): 

Vom Monatseinkommen werden die regelmässigen Unterstützungsbeiträge sowie 

eine Pauschale von 30% in Abzug gebracht. Korrigierend berücksichtigt wird zu-

dem, nach Abzug eines Freibetrages von Fr. 200'000.--, ein Kapitalertrag von jähr-

lich 2,5% des angegebenen Vermögens. Dies führt schliesslich zu einem errechne-

ten Tagessatz von Fr. 250.--. 

Um der Warnwirkung der auszusprechenden Strafe Nachdruck zu verleihen, wird 

die (bedingte) Geldstrafe im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB verbunden mit einer 

Busse nach Art. 106 StGB, welche auf Fr. 5’000.-- festgelegt wird. Im Falle der 

Nichtbezahlung ist diese umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von fünfzig Ta-

gen (Art. 106 Abs. 2 StGB).

VII. KOSTEN UND ENTSCHÄDIGUNG

(...) 

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VIII. AMTLICHES HONORAR

(...) 

IX. URTEILSDISPOSITIV

(...)