# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f5eac58e-5762-58cd-b858-f45570a8108f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-04-13
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 13.04.2022 5A 265/2022 (5A_265/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-265-2022_2022-04-13.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_265/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 13. April 2022
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Dr. med. B.________. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 7. April 2022 (KES 22 224 FES). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Mit ärztlicher Einweisung vom 16. März 2022 wurde der rubrizierte Beschwerdeführer fürsorgerisch untergebracht. Hiergegen erhob er beim Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde. Zufolge Entlassung aus der Klinik schrieb das Obergericht das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 7. April 2022 als gegenstandslos ab. 

Mit Eingabe vom 11. April 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht und verlangt eine Entschädigung von Fr. 50 Mio. wegen Freiheitsberaubung, Gewaltandrohung und Gewaltausübung. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Anfechtungsgegenstand bildet eine Abschreibungsverfügung zufolge Entlassung aus der fürsorgerischen Unterbringung. Eine Entschädigung für den Klinikaufenthalt war nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung. Allfälliger Schadenersatz wäre im Rahmen einer Verantwortlichkeitsklage nach Art. 454 Abs. 1 ZGB geltend zu machen. 

 

    
  2. 
 

Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem einweisenden Arzt und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 13. April 2022 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli