# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec37e2b6-3ee6-5551-89f5-a7eb4cb975f5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-06-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.06.2018 C-8052/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8052-2016_2018-06-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-8052/2016 

 

  
 

  U r t e i l  v o m  11 .  J u n i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Daniel Stufetti,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Türkei), 

Zustelladresse: c/o B._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenrevision (Rentenaufhebung), 

Verfügung vom 1. Dezember 2016. 

 

 

 

C-8052/2016 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der 1971 geborene, ursprünglich aus der Türkei stammende und am 

16. Dezember 1998 in der Schweiz eingebürgerte A._______ (im Folgen-

den: Versicherter oder Beschwerdeführer) arbeitete zuletzt vom 1. März 

1994 bis 30. April 1998 in seinem erlernten Beruf als Automechaniker bei 

der C._______-Garage in (…) und war über seine Arbeitgeberin bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (im Folgenden: Suva) obliga-

torisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert 

(Akten [im Folgenden: act.] der Invalidenversicherungs-Stelle für Versi-

cherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz] 13, 19 S. 9 und 

48 S. 10 bis 12).  

B.  

Am 31. März 1997 zog er sich anlässlich eines Verkehrsunfalls mit seinem 

Motorrad eine distale intraartikuläre Radiusmehrfragmentfraktur am linken 

Unterarm/Handgelenk zu und musste hospitalisiert resp. gleichentags ope-

rativ versorgt werden (act. 51 S. 91 bis 94). Nach zahlreichen ärztlichen 

Konsultationen und zwei am 13. April 2004 und 6. Januar 2005 durchge-

führten Operationen (act. 51 S. 18, 20, 34 bis 45, 47 bis 48, 51, 52, 60 bis 

61, 64 bis 67, 74, 78 bis 80, 85 bis 90) sowie kreisärztlichen Untersuchun-

gen (act. 51 S. 22 bis 23, 28 bis 33, 55 bis 57, 82 bis 84) erfolgte vom 

28. April bis 25. Mai 2005 erneut eine Hospitalisation (act. 51 S. 12 bis 17). 

Nach Vorliegen der kreisärztlichen Abschlussuntersuchungsergebnisse 

vom 25. Juli 2005 (act. 51 S. 9 bis 11) teilte die Suva dem Versicherten am 

19. September 2005 mit, dass die Heilkosten- und Taggeldleistungen ein-

gestellt würden und er ab dem Zeitpunkt des Fallabschlusses Anspruch auf 

eine Invalidenrente habe (act. 51 S. 6 bis 7). Die entsprechende Verfügung, 

mit welcher die Suva dem Versicherten bei einem Erwerbsunfähigkeitsgrad 

von 24 % mit Wirkung ab 1. November 2005 eine Rente zusprach, datiert 

vom 3. November 2005 (act. 51 S. 1 bis 4). 

C.  

Während der Behandlung seiner Unfallfolgen meldete sich der Versicherte 

mit Datum vom 27. Januar 1998 (Postaufgabe) bei der IV-Stelle des Kan-

tons D._______ (im Folgenden: IV-Stelle D._______) zum Bezug von Leis-

tungen der schweizerischen Invalidenversicherung in Form von Berufsbe-

ratung und einer Rente an (act. 1 und 10). Mit Beschluss vom 16. Dezem-

ber 1998 leistete die IV-Stelle D._______ Kostengutsprache für einen vom 

18. Januar bis 26. März 1999 dauernden Einführungslehrgang in einer 

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Seite 3 

Handelsschule (act. 16 und 19 S. 12 bis 19). Im Anschluss daran wurde 

ihm vom 19. April 1999 bis 15. April 2000 eine Handelsschule inkl. Taggel-

der finanziert (act. 19 S. 1 bis 8, 20, 23). Schliesslich fand vom 21. August 

2000 bis 7. Juli 2001 eine Umschulung zum Büroangestellten statt (act. 33, 

34, 37, 38, 40, 41 S. 5 und 6, 48 S. 7). Im Anschluss daran wurde der 

Versicherte vom 23. August 2001 bis 6. Oktober 2002 zum Technischen 

Kaufmann (ohne eidgenössische Berufsprüfung) umgeschult (act. 42 und 

43, vgl. auch 44, 45, 48 S. 8). 

D.  

Nach dieser Umschulung und nachdem der Versicherte bis und mit April 

2004 Taggeldleistungen der schweizerischen Arbeitslosenversicherung 

bezogen hatte (act. 50; vgl. auch act. 30 bis 32), erhielt die IV-Stelle 

D._______ Kenntnis von weiteren medizinischen Dokumenten bzw. Hos-

pitalisationen des Beschwerdeführers (act. 53, 54, 56 bis 59). Daraufhin 

beauftragte sie am 16. April 2007 Dr. med. E._______, Facharzt für Psy-

chiatrie und Psychotherapie, mit der Durchführung einer psychiatrischen 

Abklärung (act. 61 und 62). Nach Vorliegen der entsprechenden Expertise 

vom 5. Juni 2007 (act. 63) und zweier Austrittsberichte der F._______ Psy-

chiatrie, stationäre Dienste, vom 18. Juni 2007 (act. 65) und 5. Dezember 

2007 (act. 68) erliess die IV-Stelle D._______ am 13. Dezember 2007 ei-

nen Vorbescheid, mit welchem sie dem Versicherten bei einem Invaliditäts-

grad (im Folgenden auch: IV-Grad) von 100 % mit Wirkung ab 1. April 2005 

eine ganze IV-Rente in Aussicht stellte (act. 69). Die entsprechende Verfü-

gung datiert vom 8. Februar 2008 (act. 72; vgl. auch act. 71) und trat – 

soweit aus den Akten ersichtlich – unangefochten in Rechtskraft. 

E.  

Am 3. Dezember 2008 leitete die IV-Stelle D._______ von Amtes wegen 

eine Rentenrevision ein (act. 73). In Kenntnis der Berichte der Dres. med. 

G._______, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 24. April 2009 und 

H._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 8. Juni 2009 

(act. 74) teilte die IV-Stelle D._______ dem Versicherten am 28. Oktober 

2009 mit, bei der Überprüfung des IV-Grades sei keine Änderung festge-

stellt worden, die sich auf die Rente auswirke, weshalb weiterhin Anspruch 

auf die bisherige IV-Rente (IV-Grad: 100 %) bestehe (act. 76). In der Folge 

verlegte der Versicherte seinen Wohnsitz per 30. November 2011 in die 

Türkei (act. 77). 

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Seite 4 

F.  

Mit Datum vom 31. Oktober 2013 leitete die IV-Stelle D._______ ein wei-

teres Revisionsverfahren in die Wege (act. 78 und 79), und am 18. Novem-

ber 2013 überwies sie die Akten an die IVSTA, welche die Revision zustän-

digkeitshalber weiterführte (act. 7 und 79). Nach Vorliegen des vom 18. 

November 2013 datierenden Fragebogens für den Versicherten (act. 80) 

und ärztlicher Unterlagen aus der Türkei (act. 84 bis 87 und 92) sowie einer 

IV-internen Stellungnahme von Dr. med. I._______, Facharzt für Allge-

meine Medizin, vom 22. März 2014 (act. 93) erliess die IVSTA am 3. April 

2014 eine Mitteilung, worin sie den Versicherten über den weiterhin beste-

henden Anspruch auf die bisherigen Rentenleistungen informierte (act. 94). 

G.  

Am 14. Oktober 2015 leitete die IVSTA von Amtes wegen eine Rentenrevi-

sion ein (act. 95 bis 97). Nach Vorliegen des entsprechenden Fragebogens 

vom 25. November 2015 (act. 98) wurde der Versicherte am 19. Januar 

2016 über die in der Schweiz durchzuführende medizinische Abklärung bei 

den Dres. med. J._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

und K._______, Facharzt für Rheumatologie, informiert (act. 99; vgl. auch 

act. 103); die entsprechenden Aufträge wurden am 25. Februar 2016 erteilt 

(act. 101 und 102). In Kenntnis des entsprechenden interdisziplinären Gut-

achtens vom 23. Mai 2016 (act. 109 und 111) sowie weiterer medizinischer 

Berichte aus der Türkei (act. 112 und 116 bis 121) gab Dr. med. L._______, 

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 25. Juli 2016 eine Stel-

lungnahme ab (act. 122). Nachdem überdies Dr. med. M._______, Fach-

ärztin für Allgemeine Medizin, am 8. August 2016 Stellung bezogen hatte 

(act. 123), stellte die IVSTA dem Versicherten – gestützt auf den Einkom-

mensvergleich vom 13. September 2016 (act. 126) – mit Vorbescheid vom 

21. September 2016 bei einem IV-Grad von 15.75 % die Aufhebung der 

Rente in Aussicht (act. 127). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren 

(act. 128 bis 130) erliess die IVSTA am 1. Dezember 2016 eine dem Vor-

bescheid im Ergebnis entsprechende Verfügung, mit welcher die bisherige 

Rente des Versicherten mit Wirkung ab 1. Februar 2017 aufgehoben wurde 

(act. 132). 

H.  

Hiergegen erhob der Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein-

gabe vom 20. Dezember 2016 (Poststempel) Beschwerde und beantragte 

sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 1. Dezember 2016 (act. im 

Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). 

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Zur Begründung führte er zusammengefasst aus, seit zehn Jahren sei er 

in psychiatrischer Behandlung. Er führe ein sehr schweres Leben und sein 

Gesundheitszustand verschlechtere sich von Tag zu Tag. Er nehme immer 

mehr sehr starke Medikamente. Dr. med. J._______ habe ihn kaum eine 

Stunde gesehen. Am Untersuchungstag habe er zudem zusätzlich zu sei-

nen Medikamenten noch fünf Beruhigungstabletten eingenommen. Er sei 

wie betäubt gewesen und habe kaum reden können. Er könne kaum mit 

Menschen reden. Durch die Einnahme vieler Medikamente gebe es Mo-

mente, in denen er nicht wisse, wer er sei. Es gebe so viele Momente, in 

denen er Nervenzusammenbrüche erleide. 

I.  

Mit Schreiben vom 30. Dezember 2016 wurde der Beschwerdeführer – un-

ter Hinweis auf die massgebliche gesetzliche Bestimmung und die Säum-

nisfolgen – aufgefordert, dem Bundesverwaltungsgericht innert Frist eine 

schweizerische Korrespondenzadresse bekannt zu geben (B-act. 2); die-

ser Aufforderung kam der Beschwerdeführer nach (B-act. 3). 

J.  

Mit Zwischenverfügung vom 24. Januar 2017 wurde der Versicherte unter 

Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufge-

fordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmassli-

chen Verfahrenskosten zu leisten (B-act. 4 und 5); der Beschwerdeführer 

leistete auch dieser Aufforderung Folge (B-act. 6). 

K.  

In ihrer Vernehmlassung vom 22. März 2017 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde (B-act. 9). 

Zur Begründung führte sie zusammengefasst aus, revisionsweise sei bei 

den Dres. med. J._______ und K._______ ein bidisziplinäres Gutachten 

veranlasst worden. Der beurteilende IV-Facharzt sei in psychiatrischer Hin-

sicht in seiner Stellungnahme vom 25. Juli 2016 zur Schlussfolgerung ge-

langt, dass eine klar beschriebene Verbesserung der depressiven Kompo-

nente eingetreten sei. Die rezidivierende depressive Störung sei somit re-

mittiert. Die einst beschriebene Benzodiazepin- und Opioidabhängkeit be-

stehe nicht mehr, was ebenfalls einer eindeutigen Verbesserung entspre-

che. Die beurteilende IV-Fachärztin sei in somatischer Hinsicht in ihrer Stel-

lungnahme vom 8. August 2016 zur Auffassung gelangt, dass aus rheuma-

tologischer Sicht keine Veränderung eingetreten sei. Nach wie vor sei die 

Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht in angepassten Tätigkeiten nicht 

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Seite 6 

eingeschränkt. In Anbetracht der Diagnose sei für solche Tätigkeiten eine 

vollständige Arbeitsfähigkeit seit dem Gutachtensdatum gegeben. Der Be-

schwerdeführer mache geltend, dass er noch immer in psychiatrischer Be-

handlung sei, was vom IV-ärztlichen Dienst nicht bestätigt werde. Mit Blick 

auf den Medikamentenspiegel im Gutachten von Dr. med. J._______ hät-

ten die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers nicht bestä-

tigt werden können. Weiter verwies die Vorinstanz betreffend die Ausfüh-

rungen des Beschwerdeführers zur Untersuchungsdauer auf die Recht-

sprechung und fügte an, der Beschwerdeführer habe keinen Beweis dafür 

erbracht, dass ihn die Ärzte anlässlich seines letzten Termins vom 6. Ja-

nuar 2016 wegen Selbstmordgedanken hätten hospitalisieren wollen. Sol-

che Gedanken seien im Gutachten von Dr. med. J._______ nicht festge-

stellt worden. 

L.  

In seiner Replik vom 27. April 2017 hielt der Beschwerdeführer (sinnge-

mäss) an seinem Rechtsbegehren fest (B-act. 11). 

Zur Begründung führte er insbesondere aus, er habe eine schwere depres-

sive Episode und lebe mit Selbstmordgefühlen. Seine Frau habe ihn am 

17. April 2017 notfallmässig ins Spital gebracht. Er sei sofort in der „ge-

sperrten“ Abteilung bis am 25. April 2017 hospitalisiert worden. Seit 2007 

werde er im Spital N._______ behandelt. Leider könne er die Einnahme 

von fünf Temesta am Untersuchungstag nicht beweisen. Vor dem Unfall 

habe er ein gesundes Leben gehabt. Jetzt sei er bloss noch „geistlich kran-

ker, ängstlicher und aggressiver Abfall“. Er habe nie ein richtiger Vater sein 

können. Seine Frau wolle ihn nicht sehen und komme nur dann, wenn er 

Hilfe benötige. Er habe keine Freunde und sei immer allein mit seinen 

Selbstmordgefühlen. Er versuche am Leben zu bleiben, um seinen Kindern 

finanziell zu helfen. 

M.  

In ihrer Duplik vom 19. Juni 2017 hielt die Vorinstanz an ihren vernehmlas-

sungsweise gestellten Anträgen fest und führte aus, sie habe von den Aus-

führungen des Beschwerdeführers vom 27. April 2014 Kenntnis genom-

men; diese würden keinen Anlass für eine geänderte Betrachtungsweise 

geben (B-act. 13). 

N.  

Mit prozessleitender Verfügung vom 26. Juni 2017 schloss die Instruktions-

richterin den Schriftenwechsel (B-act. 14); die entsprechende, an das vom 

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Beschwerdeführer angegebene Zustelldomizil adressierte Postsendung 

wurde nicht abgeholt (B-act. 15). 

O.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften und Beweis-

mittel der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwä-

gungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-

fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz 

des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 

69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali-

denversicherung [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet 

angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 

Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Ok-

tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmun-

gen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversiche-

rungen anwendbar, wenn und soweit es die einzelnen Sozialversiche-

rungsgesetze vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG 

auf die IV anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrück-

lich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemei-

nen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels 

anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen 

Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung 

Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 22a 

in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Als Adressat der 

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angefochtenen Verfügung vom 1. Dezember 2016 (act. 132) ist der Be-

schwerdeführer berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 ATSG). Nachdem auch der Kosten-

vorschuss von Fr. 800.- fristgerecht geleistet wurde (B-act. 6), ergibt sich 

zusammenfassend, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. 

Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

1.4  

1.4.1 Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes 

des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bil-

det die Verfügung vom 1. Dezember 2016 (act. 132), mit welcher die Vor-

instanz die seit dem 1. April 2005 ausgerichtete ganze IV-Rente (act. 72) 

des Beschwerdeführers per Ende Januar 2017 aufgehoben hat. Aufgrund 

des sinngemässen materiellen Rechtsbegehrens des Beschwerdeführers, 

die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, ist streitig und zu prüfen, ob 

die Vorinstanz die IV-Rente des Beschwerdeführers zu Recht per Ende Ja-

nuar 2017 aufgehoben hat und in diesem Zusammenhang, ob sie den 

Sachverhalt insbesondere in medizinischer Hinsicht rechtsgenüglich abge-

klärt und gewürdigt hat. 

1.4.2 Nicht streitig und nicht zu prüfen ist, dass die vorliegend zu beurtei-

lende Rentenrevision nicht nach den Schlussbestimmungen der Änderung 

vom 18. März 2011 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Inva-

lidenversicherung (IVG, SR 831.20; 6. IV-Revision, erstes Massnahmen-

paket [AS 2011 5659; SchlBest. IVG]) durchzuführen ist. Dies lässt sich im 

Übrigen mit Blick auf die gesamten medizinischen Akten auch nicht bean-

standen. 

1.5 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). Die Frage einer 

allfälligen Verletzung des Gehörsanspruchs prüft das Bundesverwaltungs-

gericht grundsätzlich nicht nur aufgrund von Parteibegehren und im Rah-

men gestellter Rechtsbegehren, sondern auch von Amtes wegen. Anlass 

zur Aufhebung eines Entscheides von Amtes wegen geben indessen nur 

Verletzungen wesentlicher Verfahrensvorschriften (BGE 120 V 357 E. 2a; 

SVR 1999 UV Nr. 25 S. 75 E. 1a). 

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Seite 9 

2.  

Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren weiter anwendba-

ren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 

2.1 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsbürger und wohnt in der 

Türkei (vgl. Bst. A. hiervor), sodass vorliegend in erster Linie Schweizer 

Recht anwendbar ist. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass zwischen 

der Schweiz und der Republik Türkei am 1. Mai 1969 das Abkommen über 

soziale Sicherheit (SR 0.831.109.763.1; im Folgenden: Abkommen 

Schweiz-Türkei) und am 14. Januar 1970 die dazugehörigen Verwaltungs-

vereinbarung (SR 0.831.109.763.11) abgeschlossen worden sind. 

2.2 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-

geblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechts-

folgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). 

Im vorliegenden Verfahren finden demnach jene Vorschriften Anwendung, 

die spätestens beim Erlass der Verfügung vom 1. Dezember 2016 in Kraft 

standen (so auch die Normen der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen 

Fassung des IVG vom 18. März 2011 [6. IV-Revision]); weiter aber auch 

solche, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die 

aber für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche 

von Belang sind. 

2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge 

von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). 

Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende länger dau-

ernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, 

sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff 

enthält damit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren 

Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähig-

keit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, 

ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 8 Rz. 7). Arbeits-

unfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 

oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 

bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei 

langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf 

oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist 

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der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 

Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-

rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 

ATSG). 

2.4 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 

auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 

ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG so-

wie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Be-

fundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann 

anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchti-

gung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 

281 E. 2.1). Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist noch nicht 

gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies zutrifft, 

beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Einfluss, den 

der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit hat. Ent-

scheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten Leidens 

nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb gilt eine 

objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berücksichti-

gung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 106 

E. 4.4). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und da-

mit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun-

gen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung al-

len guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-

wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 

bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; SVR 2014 IV Nr. 2 

S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicherten Person 

trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit 

auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Ar-

beitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar ist. Dies 

ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen (BGE 136 V 

279 E. 3.2.1; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.2). 

Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung besteht der 

Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 

70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % in-

valid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch 

auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % 

ein solcher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 2008 

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geltenden Fassung) werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weni-

ger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren 

Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz ha-

ben, soweit nicht zwischenstaatliche Vereinbarungen eine abweichende 

Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme ist vorliegend nicht gegeben 

(vgl. Art. 2 und 3 in Verbindung mit Art. 10 Abkommen Schweiz-Türkei). 

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (bis Ende Dezember 2006: 

Eidgenössisches Versicherungsgericht [EVG]) stellt diese Regelung nicht 

eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvor-

aussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

2.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Ren-

tenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge-

such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho-

ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Das Institut der Revision von Invalidenrenten 

gilt für alle Sozialversicherungen, welche Invalidenrenten ausrichten, und 

wurde vom Gesetzgeber in Weiterführung der entsprechenden bisherigen 

Regelungen übernommen. Da somit keine davon abweichende Ordnung 

beabsichtigt war, ist auch die dazu entwickelte Rechtsprechung grundsätz-

lich anwendbar (BGE 130 V 343 E. 3.5.2 und E. 3.5.4).  

2.6 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat-

sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 

den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 

nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-

dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen (o-

der die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) des 

an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha-

ben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer An-

gewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 

ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 

Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 

Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 141 V 9 E. 2.3, 130 V 343 E. 3.5). 

Eine weitere Diagnosestellung bedeutet nur dann eine revisionsrechtlich 

relevante Gesundheitsverschlechterung oder eine weggefallene Diagnose 

eine verbesserte gesundheitliche Situation, wenn diese veränderten Um-

stände den Rentenanspruch berühren (BGE 141 V 9 E. 5.2). Liegt eine 

erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Rentenanspruch in 

rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter Berücksichtigung 

des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlaggebenden Tatsa-

chenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen 

C-8052/2016 

Seite 12 

zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3, 117 V 198 E. 4b; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 109 

E. 1.1). Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als 

zeitliche Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuzie-

hen, sofern eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsäch-

lich stattgefunden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachver-

haltsabklärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hin-

weise für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesund-

heitszustands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt worden 

sind (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2). 

2.7 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich 

im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die anspruchsbeeinflussende Ände-

rung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt 

an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie vo-

raussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksich-

tigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate ange-

dauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a Abs. 1 

IVV). Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, 

sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die anspruchsbeeinflussende Än-

derung zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung 

drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV). Bei Versicherten, welche 

die Leistung weder unrechtmässig erwirkt noch die Meldepflicht verletzt 

haben, erfolgt die Herabsetzung oder Aufhebung der Renten frühestens 

vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Mo-

nats an (Art. 88bis Abs. 2 IVV). 

2.8 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-

urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 

welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 

ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 

welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden kön-

nen (BGE 140 V 193 E. 3.2; 132 V 93 E. 4). Sache des (begutachtenden) 

Mediziners ist es zunächst, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, d.h. mit 

den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung 

der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf 

die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine 

C-8052/2016 

Seite 13 

Aufgabe, wofür Verwaltung und Gerichte nicht kompetent sind. Bei der Fol-

genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für 

die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende 

Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsun-

fähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer 

Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztli-

chen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der 

Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden kön-

nen. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die 

Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachperso-

nen der beruflichen Integration und Berufsberatung einzuschalten (BGE 

140 V 193 E. 3.2). Demgegenüber fällt es nicht in den Aufgabenbereich 

des Arztes oder der Ärztin, sich zur Höhe einer allfälligen Rente zu äussern, 

da der Begriff der Invalidität nicht nur von medizinischen, sondern auch von 

erwerblichen Faktoren bestimmt wird (vgl. Art. 16 ATSG). 

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 

Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-

hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 

die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 

Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 

widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 

ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-

ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 

abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).  

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-

nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-

tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-

nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 

Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2; 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Unab-

hängig davon, ob es sich um eine nachweisliche organische Pathologie 

oder um ein unklares Beschwerdebild handelt, setzt eine Anspruchsbe-

rechtigung stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Auswir-

kungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 

C-8052/2016 

Seite 14 

voraus. Dabei können – insbesondere unklaren Beschwerdebildern inhä-

rente – Abklärungs- und Beweisschwierigkeiten die Berücksichtigung wei-

terer Lebens- und Aktivitätsbereiche wie etwa Freizeitverhalten oder fami-

liäres Engagement erfordern, um das Ausmass der Einschränkungen zu 

plausibilisieren, wobei auch fremdanamnestische Angaben zu berücksich-

tigen sind. Ohne Einbezug solcher Indizien, wie sie im Rahmen der festen 

Praxis zu den organisch nicht nachweisbaren unklaren Beschwerdebildern 

(BGE 141 V 281 E. 4.4.1) regelmässig zu berücksichtigen sind, ist eine 

ärztliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht beweiskräftig (BGE 140 V 290 

E. 3.3.2). In den konsistenten Nachweis einer gestörten Aktivität und Par-

tizipation einzubeziehen sind nur funktionelle Ausfälle, die sich aus denje-

nigen Befunden ergeben, welche auch für die Diagnose der Gesundheits-

beeinträchtigung massgebend gewesen sind. Die Einschränkung in den 

Alltagsfunktionen, welche begrifflich zu einer lege artis gestellten Diagnose 

gehört, wird mit den Anforderungen des Arbeitslebens abgeglichen und an-

hand von Schweregrad- und Konsistenzkriterien in eine allfällige Ein-

schränkung der Arbeitsfähigkeit umgesetzt. Auf diesem Weg können gel-

tend gemachte Funktionseinschränkungen über eine sorgfältige Plausibili-

tätsprüfung bestätigt oder verworfen werden (BGE 141 V 281 E. 2.1.2). 

Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt durch 

eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustandes. 

Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entschei-

dungserheblichen Differenz in den – den medizinischen Unterlagen zu ent-

nehmenden – Tatsachen. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision er-

stellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausrei-

chend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts 

– bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren 

und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erst-

malige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre, mangelt es 

daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die 

(von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend 

darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheits-

zustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es 

evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben 

(SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 6.1.2). Wegen des vergleichenden Charak-

ters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des Erfordernisses, er-

hebliche faktische Veränderungen von bloss abweichenden Bewertungen 

abzugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Ver-

änderung begründet wird, neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsa-

C-8052/2016 

Seite 15 

chen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substantiell verändert ha-

ben. Eine verlässliche Abgrenzung der tatsächlich eingetretenen von der 

nur angenommenen Veränderung ist als erforderliche Beweisgrundlage 

nicht erreicht, wenn bloss nominelle Differenzen diagnostischer Art beste-

hen. Die Feststellung über eine seit der früheren Beurteilung eingetretene 

tatsächliche Änderung ist hingegen genügend untermauert, wenn die ärzt-

lichen Sachverständigen aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in 

der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu ihrer 

neuen diagnostischen Beurteilung und Einschätzung des Schweregrades 

der Störungen geführt haben (SVR 2013 IV Nr. 44 S. 136 E. 6.1.3). 

Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztliches 

Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich der 

erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren 

Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 

E. 3.3.2). Eine von anderen mit der versicherten Person befassten Ärzten 

abweichende Beurteilung vermag die Objektivität des Experten nicht in 

Frage zu stellen. Es gehört vielmehr zu den Pflichten eines Gutachters, 

sich kritisch mit dem Aktenmaterial auseinanderzusetzen und eine eigen-

ständige Beurteilung abzugeben. Auf welche Einschätzung letztlich abge-

stellt werden kann, ist eine im Verwaltungs- und allenfalls Gerichtsverfah-

ren zu klärende Frage der Beweiswürdigung (BGE 132 V 93 E. 7.2.2). 

3.  

Mit Blick auf die Verfügung der Suva vom 3. November 2005, mit welcher 

dem Versicherten bei einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 24 % mit Wir-

kung ab 1. November 2005 eine Rente der schweizerischen Unfallversi-

cherung zugesprochen wurde (act. 51 S. 1 bis 4), ist in koordinationsrecht-

licher Hinsicht vorab festzuhalten, dass die IV-Stellen und die Unfallversi-

cherer die Invaliditätsbemessung in jedem Einzelfall selbstständig vorzu-

nehmen haben. Keinesfalls dürfen sie sich ohne weitere eigene Prüfung 

mit der blossen Übernahme des IV-Grads des Unfallversicherers bzw. der 

IV-Stelle begnügen (BGE 126 V 288 E. 2d). Die Invaliditätsschätzung der 

Invalidenversicherung entfaltet gegenüber dem Unfallversicherer keine 

Bindungswirkung (vgl. BGE 131 V 362), was auch in umgekehrter Hinsicht 

gilt (BGE 133 V 549 E. 6). Aufgrund dieser bundesgerichtlichen Rechtspre-

chung war die Vorinstanz beim Erlass der angefochtenen Revisionsverfü-

gung vom 16. Februar 2015 grundsätzlich nicht an die von der Suva vor-

genommene Invaliditätsbemessung gebunden. 

4.  

C-8052/2016 

Seite 16 

4.1 Ob eine unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten erhebliche Ände-

rung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhaltes, 

wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechts-

kräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenan-

spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung 

und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für 

eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustan-

des) beruht, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung; 

vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessu-

alen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Das Bundesgericht hat im Urteil 

9C_46/2009 darauf hingewiesen, dass eine Verfügung verzichtbar ist, 

wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungs-

beeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (Art. 74ter Bst. 

f IVV) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird 

auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (Art. 74quater 

Abs. 1 IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentli-

chen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen, wobei ein neuer Einkom-

mensvergleich nur durchgeführt werden muss, wenn dieser mit Blick auf 

die möglicherweise veränderten Tatsachen notwendig erscheint. Diese 

Umschreibung zeigt, dass offensichtlich unveränderte Elemente und Vo-

raussetzungen der Invalidität nicht bei jeder Überprüfung der Dauerleis-

tung erneut umfassend abgeklärt und im betreffenden Verwaltungsakt ex-

plizit abgehandelt worden sein müssen, damit dieser als zeitlicher Aus-

gangspunkt für die vergleichende Prüfung herangezogen werden kann (Ur-

teil des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 mit 

Hinweisen; vgl. zum Ganzen auch SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2, 

2010 IV Nr. 4 S. 8 E. 3.1). 

4.2 Die ursprüngliche, mit rechtskräftiger Verfügung vom 8. Februar 2008 

(IV-act. 72; vgl. auch act. 71) zugesprochene IV-Rente erfolgte gestützt auf 

eine umfassende materielle Anspruchsprüfung insbesondere in psychiatri-

scher Hinsicht (act. 63) und in Berücksichtigung der von der Suva in soma-

tischer Hinsicht im Zusammenhang mit dem Unfallereignis resp. der Hand-

gelenksproblematik durchgeführten somatischen Abklärungen (act. 8 S. 34 

unten). Ab Dezember 2008 überprüfte die IV-Stelle D._______ den IV-Grad 

und bestätigte diesen mit formloser, vom Beschwerdeführer nicht bean-

standeter Mitteilung vom 28. Oktober 2009 (act. 76). Dieser Mitteilung la-

gen die fachärztlichen Berichte der Dres. med. G._______, Facharzt für 

Allgemeine Medizin, und H._______, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-

therapie, vom 24. April und 6. Juni 2009 (act. 74) zugrunde. Am 3. April 

2014 erliess ebenfalls die IVSTA eine formlose Mitteilung, mit welcher sie 

C-8052/2016 

Seite 17 

den Versicherten über den unverändert gebliebenen Rentenanspruch in 

Kenntnis setzte (act. 94). Diese Mitteilung wurde insbesondere gestützt auf 

einen Bericht von Dr. med. I._______, Facharzt für Allgemeine Medizin, 

vom IV-internen medizinischen Dienst (act. 93) erlassen. Dass diese im 

Rahmen des Revisionsverfahrens getätigten medizinischen Abklärungen 

nicht genügten, stellte die IVSTA in der Folge selber fest (act. 95). 

4.3 Mit Blick auf den Umfang der jeweiligen ärztlichen Beurteilungen sowie 

des Umstands, dass der Mitteilung der IVSTA vom 3. April 2014 kein (aus-

führlicher) psychiatrischer Bericht, sondern bloss eine sehr knappe Beur-

teilung des IV-internen Dienstes zu Grunde lag, ist es mit Blick auf BGE 

133 V 108 E. 5.4 (vgl. E. 4.1 hiervor) nicht gerechtfertigt, hinsichtlich des 

Referenzzeitpunkts auf diese Mitteilung abzustellen. Kein Referenzzeit-

punkt bildet auch die Mitteilung der IV-Stelle D._______ vom 28. Oktober 

2009, da die behandelnden Dres. med. G._______ und H._______ ledig-

lich kurz über den Verlauf berichteten und die IV-Stelle D._______ im Rah-

men dieses formlosen Entscheids somit keine umfassende Sachverhalts-

überprüfung vorgenommen hatte. Unter diesen Umständen bilden die zeit-

lichen massgeblichen Vergleichszeitpunkte die ursprünglich rentenzuspre-

chende Verfügung vom 8. Februar 2008 (act. 71 und 72) sowie die vorlie-

gend angefochtene Verfügung vom 1. Dezember 2016. Nachfolgend ist so-

mit zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im 

Zeitraum vom 8. Februar 2008 bis zum Erlass der angefochtenen Verfü-

gung am 1. Dezember 2016 in rentenrelevanter resp. rentenausschliessen-

der Weise verbessert hat. 

5.  

Der ursprünglichen, mit rechtskräftiger Verfügung vom 8. Februar 2008 (IV-

act. 72; vgl. auch act. 71) zugesprochenen ganzen IV-Rente lag in psy-

chisch-psychiatrischer Hinsicht insbesondere das psychiatrische Gutach-

ten von Dr. med. E._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

vom 5. Juni 2007 (act. 63) zugrunde. Im Zusammenhang mit dem Unfall-

ereignis resp. der Handgelenksproblematik diente der IV-Stelle D._______ 

in somatischer Hinsicht aufgrund des Eintrags im Protokoll „Handgelenk 

links vgl. SUVA“ (act. 8 S. 34 unten) vordergründig der Suva-kreisärztliche 

Abschlussbericht vom 25. Juli 2005 (act. 51 S. 9 bis 11) als Entscheid-

grundlage. Diese beiden medizinischen Dokumente sind nachfolgend zu-

sammengefasst wiederzugeben. 

5.1 Im kreisärztlichen Abschlussbericht vom 25. Juli 2005 wurden Zu-

stände nach distaler intraartikulärer Radius-Trümmerfraktur links, nach 

C-8052/2016 

Seite 18 

Spaltung des de Quervain-Kanals, nach nochmaliger Revision des de 

Quervain-Kanals und nach psychosomatischem Rehabilitationsaufenthalt 

diagnostiziert. Weiter wurde die Diagnosen einer somatoformen Schmerz-

störung und einer depressiven Verstimmung gestellt. Im Rahmen der Be-

urteilung wurde zusammengefasst erwähnt, die angegebenen und subjek-

tiv als äusserst stark empfundenen Schmerzen über dem de Quervain-Ka-

nal seien nur schwer nachzuvollziehen. Die äusserst pathologische 

Schmerzverarbeitung im Sinne einer schweren somatoformen Schmerz-

störung scheine ziemlich sicher zu sein. Seitens der ursprünglich stattge-

habten Verletzung am linken Handgelenk seien keine weiteren medizini-

schen Massnahmen mehr notwendig. Die Handgelenksfunktion sei sehr 

befriedigend, für die angegebenen heftigen Schmerzen im Bereich des de 

Quervain-Kanals finde sich klinisch kein Korrelat. Bezüglich des Unfaller-

eignisses wäre der Versicherte für leichte Arbeiten ganztags arbeitsfähig. 

Das Heben und Tragen von Lasten mit der linken Hand von 5 bis 10 kg bis 

Lendenhöhe sei zumutbar. Die linke Hand könne für leichte feinmotorische 

Arbeiten und als Zudienhand eingesetzt werden. Nicht zumutbar sei das 

Festhalten der linken Hand auf Leitern oder Gerüsten. Arbeiten über Kopf-

höhe im beschriebenen Ausmass seien möglich. Zu vermeiden seien repe-

titive Umdrehbewegungen mit der linken Hand. Mit der rechten Hand könn-

ten alle Arbeiten uneingeschränkt durchgeführt werden. 

5.2 Dr. med. E._______ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 5. Juni 

2007 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine schwere depressive 

Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2). Ohne Auswirkun-

gen auf die Arbeitsfähigkeit stellte er folgende Diagnosen: Psychologische 

Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankhei-

ten (ICD-10: F54), Abhängigkeitssyndrom durch Benzodiazepine (ICD-10: 

F13.2), Abhängigkeitssyndrom durch Opiate auf Grund der regelmässigen 

Einnahme opiathaltiger Medikamente (ICD-10: F11.2), schädlicher Ge-

brauch von Tabak (ICD-10: F17.1). Weiter berichtete Dr. med. E._______, 

beim Versicherten liessen sich aus psychiatrischer Sicht keine ausgepräg-

ten psychosozialen Belastungen feststellen, welche schwerwiegend genug 

seien, um als entscheidende ursächliche Faktoren der Entstehung und Auf-

rechterhaltung der Schmerzsymptomatik gelten zu können. Dies spreche 

aus psychiatrischer Sicht gegen das Vorliegen einer anhaltenden somato-

formen Schmerzstörung. Insgesamt bestehe beim Versicherten aus psy-

chiatrischer Sicht durch die schwere depressive Episode mit (S. 25; recte: 

ohne; siehe Gutachten S. 18, 20 und 22) psychotischen Symptomen eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die Prognose sei bei Durchführung der für 

C-8052/2016 

Seite 19 

den Versicherten zumutbaren therapeutischen Massnahmen nicht ungüns-

tig, jedoch ungewiss.  

6.  

Im Rahmen des Erlasses der angefochtenen Revisionsverfügung vom 

1. Dezember 2016 dienten der IVSTA als medizinische Entscheidbasis ins-

besondere das bidisziplinäre Gutachten der Dres. med. J._______, Fach-

arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und K._______, Facharzt für 

Rheumatologie, vom 23. Mai 2016 (act. 109 und 111), sowie die Stellung-

nahmen der Dres. med. L._______, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-

therapie, vom 25. Juli 2016 (act. 122) und M._______, Fachärztin für All-

gemeine Medizin, vom IV-internen medizinischen Dienst vom 8. August 

2016 (act. 123). Diese medizinischen Dokumente sind nachfolgend zusam-

mengefasst wiederzugeben und einer Würdigung zu unterziehen. 

6.1  

6.1.1 Dr. med. K._______ führte zusammengefasst aus, keiner der Wirk-

stoffe der Psychopharmaka, die der Versicherte angeblich regelmässig 

nehme, sei im Serum nachweisbar (S. 5). Unter Diagnosen mit langdau-

ernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er die Folgen des Mo-

torradunfalls vom 31. März 1997 mit degenerativen Veränderungen im Be-

reich des linken Handgelenks (S. 10). Das chronische und seit vielen Jah-

ren generalisierte Schmerzsyndrom könne nicht mit einem somatisch-pa-

thologischen Befund begründet werden (S. 11). Die diffuse Druck-

schmerzangabe könne vordergründig nicht auf ein bekanntes somatisch-

pathologisches Krankheitsbild abgestützt werden, zumal auch kein korre-

lierender klinisch-pathologischer Befund objektiviert werden könne. Es 

könne bezüglich der seit gut 10 Jahren geschilderten chronisch generali-

sierten Schmerzen neu die Diagnose eines primären Fibromyalgie-Syn-

droms gestellt werden. Sollte fachärztlich-psychiatrisch eine psychosoma-

tisch-psychiatrische Affektion diagnostiziert werden, müsse dies nicht be-

deuten, dass eine solche Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. Er, Dr. 

med. K._______, habe anlässlich der aktuellen Begutachtung keinen Hin-

weis auf ein sekundäres Fibromyalgie-Syndrom gefunden (S. 12). Es be-

stünden Diskrepanzen zwischen den geschilderten Schmerzen und den 

objektivierbaren Befunden (S. 13). Die radiologisch-pathologischen Be-

funde würden die leichtgradige Bewegungseinschränkung im linken Hand-

gelenk begründen, die dann objektiviert werden könne, wenn die Handge-

lenksbeweglichkeit links mit der Gegenseite verglichen werde. Diese Be-

C-8052/2016 

Seite 20 

funde korrelierten nicht mit einem Krepitieren, einer relevanten Bewe-

gungseinschränkung oder einer Fehlhaltung. Das Zumutbarkeitsprofil, wie 

es im Suva-Kreisarztbericht vom 25. Juli 2005 erwähnt werde, treffe wei-

terhin weitgehend zu (S. 14). Die aktualisierten Röntgenaufnahmen der 

ganzen Wirbelsäule dokumentierten in keinem axialen Bewegungsseg-

ment eine Arthrose, wie eine Chondrose oder Osteochondrose, und keinen 

Hinweis auf eine entzündliche Veränderung oder auf eine relevante Fehl-

haltung. Mit den Befunden im Bereich der Wirbelsäule könne er, Dr. med. 

K._______, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, keine 

anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (S. 15). Allge-

meininternistisch lasse sich kein relevanter klinisch-pathologischer Befund 

objektivieren (S. 16). Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheuma-

tologischer Sicht beurteilt, für die von der IV vermittelte Umschulung zum 

Technischen Kaufmann für keinen Zeitraum anhaltend eingeschränkt ge-

wesen. Für die früher als Automechaniker ausgeübten beruflichen Tätig-

keiten sei die Arbeitsfähigkeit ausschliesslich für derartige Tätigkeiten ein-

geschränkt, bei denen mit der linken Hand repetitiv Gewichte von mehr als 

5 kg bewegt werden müssten, bei denen repetitive Umdrehbewegungen 

mit der linken Hand auszuüben seien oder bei denen die linke Hand Vibra-

tionen oder Schlägen ausgesetzt sei. Die Arbeiten seien ganztags zumut-

bar (S. 18). Für eine angepasste Verweisungstätigkeit könne für keinen 

Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet 

werden. Die im Zumutbarkeitsprofil des Suva-Kreisarztberichts vom 25. 

Juli 2005 erwähnten Angaben, dass das Festhalten der linken Hand auf 

Leitern oder Gerüsten oder dass das Arbeiten über Kopfhöhe nicht zumut-

bar sei, relativierten sich aufgrund der Ergebnisse der aktuellen Begutach-

tung (S. 19). Die Prognose sei aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht 

gut (S. 20). Aus somatischer Sicht sei keine relevante Veränderung des 

Gesundheitszustands ausgewiesen. Die Angaben zur Arbeits- bzw. Leis-

tungsfähigkeit träfen bereits für einen Zeitpunkt vor dem 3. April 2014 zu 

(S. 21). 

6.1.2 Dr. med. J._______ führte zusammengefasst aus, inhaltliche Denk-

störungen und Hinweise auf psychotische Wahrnehmungs- und/oder Ich-

Störungen seien nicht vorhanden bzw. erkennbar (act. 111 S. 17). Der Ver-

sicherte sei von Suizidalität dispensiert (S. 18). Ein (maximal) leicht ausge-

prägtes depressives Syndrom könne (knapp) objektiviert werden. Dr. med. 

J._______ diagnostizierte eine anhaltende affektive (depressive) Störung 

(ICD-10: F34.8) bei depressiver Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10: 

F32.4), bei chronischem Schmerzsyndrom und Folgen eines Unfalls im 

C-8052/2016 

Seite 21 

März 1997 und akzentuierten (emotional expressiv, narzisstisch) Persön-

lichkeitszügen (ICD-10: Z73.1; S. 19). Anlässlich der Untersuchung seien 

die objektivierbaren psychopathologischen Befunde gar nicht bis leicht 

ausgeprägt. Das Gesprächsverhalten sei nur teilweise kooperativ. Eine de-

monstrative Verdeutlichung der subjektiv als reduziert erlebten Befindlich-

keit sei vorhanden. Es stehe eine bewusstseinsnahe Aggravation deutlich 

im Vordergrund (S. 22). Die ICD-10-Kriterien einer eigenständigen depres-

siven Episode gemäss Definition seien objektiv nicht (mehr) erfüllt (Remis-

sion, F32.4). Der Schweregrad erreiche nicht (mehr) das notwendige Aus-

mass (S. 23). Entgegen den ausdrücklichen und vom Versicherten mehr-

fach bestätigten Angaben fänden sich die von ihm genannten Antidepres-

siva nicht in der Blutprobe vom 28. April 2016. Zwischen 2009 und 2013 

würden keine psychotherapeutischen Kontakte dokumentiert. Eine psychi-

atrisch-psychotherapeutische Behandlung in der Türkei werde ab Novem-

ber 2013 genannt. Differenzierte Angaben zum Inhalt und zur Art und 

Weise der Durchführung einer allfälligen Psychotherapie lägen nicht vor 

(S. 24). Es sei zusätzlich zur Remission der depressiven Episode auch auf 

die Remission der Abhängigkeitssyndrome von Benzodiazepinen (ICD-10: 

F13.2) und Opioiden (ICD-10: F11.2) hinzuweisen. Die Limitierung des Ak-

tivitätsniveaus durch den Versicherten sei in allen vergleichbaren Lebens-

bereichen weit überwiegend durch seine Selbsteinschätzung zu begrün-

den. Eine Willensanstrengung zur Bewältigung dieser rein subjektiven De-

fizite sei aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht medizinisch zu-

mutbar und tatsächlich möglich (S. 26). Gegenwärtig stehe eine bewusst-

seinsnahe Aggravation deutlich im Vordergrund. Es sei aktuell eine erheb-

liche, nicht krankheitsbedingte Diskrepanz zwischen subjektiver Schilde-

rung der emotionalen, kognitiven und körperlichen Beschwerden einerseits 

gegenüber dem beobachtbaren Verhalten und den objektivierbaren psy-

chopathologischen Befunden andererseits festzustellen. Der Versicherte 

beschreibe seine Defizite vage und widersprüchlich sowie demonstrativ 

und unglaubhaft. Neben der anhaltenden affektiven (depressiven) Störung 

könne keine psychisch ausgewiesene, erheblich schwere, ausgeprägte, 

dauerhafte und intensive Komorbidität begründet werden (S. 28). Die an-

haltend affektive (depressive) Störung und die damit verbundenen, weit 

überwiegend subjektiven Defizite würden für keinen Zeitraum eine rele-

vante längerfristige Arbeitsunfähigkeit begründen. Diese Einschätzung 

gelte für jede zumutbare ausserhäusliche Tätigkeit. Im Vergleich zum Gut-

achten vom 5. Juni 2007 von Dr. med. E._______ sei von einer wesentli-

chen Verbesserung des Gesundheitszustands auszugehen. Von dieser 

Einschätzung könne ab dem Datum der Untersuchung am 28. April 2016 

C-8052/2016 

Seite 22 

sicher ausgegangen werden (S. 29). Es sei zu einer Remission der depres-

siven Episode (F32.4) und der Abhängigkeitssyndrome von Benzodiazepi-

nen (F13.2) und Opioiden (F11.2) gekommen. Die vom Versicherten ge-

nannte Abstinenz bezüglich weiterer, nicht ärztlich verordneter psychotro-

per Substanzen lasse auf relevante innerseelische Ressourcen schliessen. 

Der bekannte schädliche Gebrauch von Tabak (F17.1) sei weiterhin als kul-

turell üblich einzuordnen. Der soziale Kontext sei objektiv und subjektiv ge-

ordnet. Es würden relevante entsprechende Ressourcen beschrieben 

(bspw. Kinderbetreuung, soziale Interessen, familiäre Kontakte; S. 33). In 

der bidisziplinären Einschätzung der Arbeitsfähigkeit könne derzeit für die 

früher als Automechaniker ausgeübten beruflichen Tätigkeiten vollumfäng-

lich auf die Einschätzung im Gutachten vom 23. Mai 2016 von Dr. med. 

K._______ abgestützt werden. Für eine angepasste Verweisungstätigkeit 

und für die IV-vermittelte berufliche Tätigkeit im kaufmännischen Bereich 

könne für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfä-

higkeit begründet werden (S. 35). Eine angemessene Psychopharmako-

therapie werde gegenwärtig nicht durchgeführt. Eine krankheitsbedingte 

Unfähigkeit zur Therapieadhärenz sei nicht vorhanden (S. 37). 

6.1.3 Der Psychiater und Psychotherapeut Dr. med. L._______ vom IV-in-

ternen medizinischen Dienst führte in seinem Bericht vom 25. Juli 2016 

zusammengefasst aus, neben den bisher üblichen Angaben enthalte das 

Gutachten von Dr. med. J._______ auch die sogenannten Standardindika-

toren. Der Gutachter weise zwanglos eine Remission der rezidivierenden 

depressiven Störung nach. Die erhobenen Befunde würden gemäss den 

ICD-Kriterien eine aktuell eigenständige depressive Episode ausschlies-

sen. Zudem werde im Labor nachgewiesen, dass der Versicherte die ihm 

verschriebenen Antidepressiva nicht einnehme. Des Weiteren weise der 

Gutachter eine Verbesserung bezüglich der einst beschriebenen Benzodi-

azepin- und Opioidabhängigkeit nach, was zwei deutlichen Verbesserun-

gen entspreche. Das chronische Schmerzsyndrom und die akzentuierten 

Persönlichkeitszüge bestünden weiterhin. Der Gutachter beschreibe eine 

bewusstseinsnahe Aggravation, welche deutlich im Vordergrund stehe, 

was zu einer Selbstlimitierung führe. Es werde ausdrücklich festgehalten, 

dass neben der – nunmehr remittierten – depressiven Störung keine an-

dere, dauerhafte und ausgeprägte psychiatrische Komorbidität bestehe, 

welche eine Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen könnte. Im Vergleich zu 2007 

sei es somit zu einer deutlichen Verbesserung gekommen. Der Versicherte 

sei aus psychiatrischer Sicht sowohl in seiner Tätigkeit als Automechaniker 

als auch in der von der IV finanzierten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Dr. 

med. L._______ hielt dafür, dass das Gutachten von Dr. med. J._______ 

C-8052/2016 

Seite 23 

vollumfänglich den Qualitätsanforderungen genüge; es sei nachvollzieh-

bar, schlüssig, klar in der Anwendung der Standardindikatoren, weshalb er 

dessen Beurteilung vollumfänglich übernehme. 

6.1.4 Dr. med. M._______, Fachärztin für Allgemeine Medizin, führte in ih-

rer Stellungnahme vom 8. August 2016 insbesondere aus, dem Versicher-

ten seien alle Tätigkeiten – ausser repetitive und solche, die mit Heben von 

Gewichten über 5 kg mit der linken Hand und mit Vibrationen verbunden 

seien – zumutbar. In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe eine volle 

Arbeitsfähigkeit, und es sei in somatischer Hinsicht – im Gegensatz zur 

psychiatrischen Seite – keine Veränderung des Gesundheitszustands ein-

getreten. 

6.2  

6.2.1 Das bidisziplinäre Gutachten der Dres. med. J._______, Facharzt für 

Psychiatrie und Psychotherapie, und K._______, Facharzt für Rheumato-

logie, vom 23. Mai 2016 erfüllt die an den vollen Beweiswert eines ärztli-

chen Gutachtens gestellten Kriterien. Insbesondere ist es für die streitigen 

Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt 

die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anam-

nese) abgegeben. Zudem ist es in der Darlegung der medizinischen Zu-

sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation für die 

hier interessierenden Fragen einleuchtend und in den Schlussfolgerungen 

begründet, so dass darauf abgestellt werden kann. Dasselbe gilt im Übri-

gen auch für die Stellungnahmen im Sinne von Art. 59 Abs. 2bis IVG der 

Dres. med. L._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und 

M._______, Fachärztin für Allgemeine Medizin, vom IV-internen medizini-

schen Dienst vom 25. Juli und 8. August 2016. Der medizinische Sachver-

halt erweist sich somit als rechtsgenüglich abgeklärt (vgl. BGE 125 V 353 

E. 3b/bb; vgl. zum Ganzen auch E. 2.7 hiervor), und es kann bei dieser 

Sachlage auf weitere diesbezügliche Abklärungen verzichtet werden (vgl. 

zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3; vgl. auch 

BGE 122 V 157 E. 1d; SVR 2005 IV Nr. 8 S. 37 E. 6.2, 2003 AHV Nr. 4 S. 

11 E. 4.2.1; vgl. zum Ganzen Urteil des BGer 8C_189/2008 vom 4. Juli 

2008 E. 5 mit Hinweisen). Weder der Beschwerdeführer noch ein behan-

delnder Facharzt aus der Türkei hat wichtige Aspekte benannt, die im Rah-

men der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären und 

aufgrund welcher sich eine abweichende Beurteilung aufdrängen würde 

(vgl. hierzu SVR 2008 IV Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1). 

C-8052/2016 

Seite 24 

6.2.2 Vorab ist in Übereinstimmung mit dem Experten Dr. med. K._______ 

und der IV-internen Fachärztin für Allgemeine Medizin, Dr. med. 

M._______, festzuhalten, dass sich hinsichtlich des somatischen Gesund-

heitszustands keine rentenrelevante Veränderung ergeben hat. 

6.2.3 Mit Blick auf die schlüssigen und überzeugenden Ausführungen von 

Dr. med. J._______ ergibt sich jedoch, dass in psychisch-psychiatrischer 

Sicht eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustands eingetreten 

ist; denn die rezidivierende depressive Störung bei einst bis zu schweren 

depressiven Episoden – in erster Linie führte eine solche zur erstmaligen 

Rentenzusprache (act. 63 S. 18) – war resp. ist spätestens seit dem Datum 

der Untersuchung am 28. April 2016 remittiert. Diese Remission trat ein, 

obwohl beim Beschwerdeführer zwischen 2009 und Anfang November 

2013 (vgl. act. 120) keine nachgewiesene adäquate Psycho- bzw. Psycho-

pharmakotherapie mehr durchgeführt worden war. Eine weitere Verbesse-

rung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers liegt im Umstand, 

dass es gemäss dem Experten Dr. med. J._______ nebst der Remission 

der depressiven Episode auch hinsichtlich der Abhängigkeitssyndrome von 

Benzodiazepinen (ICD-10: F13.2) und Opioiden (ICD-10: F11.2) zu einer 

Remission gekommen ist. Hinsichtlich der im April/Mai 2013 wieder aufge-

nommenen antidepressiven Therapie (act. 85 und 87) mit der Verschrei-

bung diverser Antidepressiva (act. 112, 116 bis 119, 121) ist weiter festzu-

halten, dass sich die vom Beschwerdeführer genannten und verschriebe-

nen Antidepressiva entgegen seinen ausdrücklichen, mehrfach bestätigten 

Angaben nicht in der Blutprobe vom 28. April 2016 befunden hatten. Unter 

diesen Umständen kann der Schluss gezogen werden, dass seitens des 

Beschwerdeführers in Übereinstimmung mit Dr. med. J._______ ohne 

Zweifel von einer sogenannten Non-Adherence (früher: Non-Compliance; 

zur Definition vgl. www.pharmawiki.ch > Therapietreue; zuletzt besucht am 

9. April 2018) auszugehen ist. 

6.2.4  

6.2.4.1 Dr. med. K._______ diagnostizierte neu ein primäres Fibromyalgie-

Syndrom. Diese Diagnose weist zahlreiche mit den somatoformen 

Schmerzstörungen gemeinsame Aspekte auf, sodass die von der Recht-

sprechung im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten 

Grundsätze bei der Würdigung des invalidisierenden Charakters einer Fib-

romyalgie analog anzuwenden sind (vgl. BGE 132 V 65 E. 4). Die bundes-

gerichtliche Rechtsprechung betreffend somatoforme Schmerzstörungen 

C-8052/2016 

Seite 25 

und ähnliche ätiologisch-pathogenetisch unklare syndromale Leidenszu-

stände (vgl. hierzu Urteil des BGer 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 

2.1 mit Hinweisen auf BGE 136 V 279 E. 3, 130 V 352 E. 2.2.2 und 2.2.3, 

132 V 65, 131 V 49 und 130 V 396; BGE 139 V 547 E. 9; BGE 137 V 64 E. 

4.1) hat durch BGE 141 V 281 eine Praxisänderung erfahren.  

6.2.4.2 Die oben erwähnte gesundheitliche Beeinträchtigung des Be-

schwerdeführers in Form eines primären Fibromyalgie-Syndroms fällt 

zweifelsfrei unter die bundesgerichtliche Rechtsprechung gemäss BGE 

141 V 281. Der Sinn dieses – die Schmerzrechtsprechung gemäss BGE 

130 V 352 ablösenden – Urteils liegt darin, die Festlegung der Arbeitsun-

fähigkeit (Art. 6 ATSG) als Gegenstand eines (strukturierten) Beweisver-

fahrens unter Heranziehung der rechtlich formulierten Beweisthemen (im 

Urteil "Komplexe", "Indikatoren" genannt; BGE 141 V 281 E. 4.1.2 und 

4.1.3) und nicht mehr als qualifizierender Wertungsentscheid gemäss der 

früheren Überwindbarkeitsvermutung zu verstehen (BGE 141 V 281 

E. 3.6). Das Urteil verlangt aber einen Beweis auf objektiver Beurteilungs-

grundlage, weil nur ein solcher den Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 ATSG 

zu genügen vermag (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Das heisst, dass allein die 

ärztliche Arbeitsunfähigkeitsschätzung diesen Beweis nicht erbringen 

kann, weil sie vom Ermessen des psychiatrischen Sachverständigen ab-

hängt (fehlende Reliabilität in der ärztlichen Folgenabschätzung; vgl. BGE 

141 V 281 E. 5.1 und 5.2). Vielmehr kann nach BGE 141 V 281 der Beweis 

für eine langdauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähig-

keit, also funktionelle Einschränkungen und/oder Verlust psychischer Res-

sourcen, nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der 

massgeblichen Beweisthemen, im Rahmen einer umfassenden Betrach-

tung (allseitige Beweiswürdigung), ein stimmiges Gesamtbild für die Beja-

hung einer Arbeitsunfähigkeit zeichnet (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.4.1). Fehlt 

es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich 

nach den Regeln über die materielle Beweislast (Verteilung der Folgen der 

Beweislosigkeit) zulasten der rentenansprechenden Person auswirkt, wel-

che aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt ein Recht (den An-

spruch auf Invalidenrente) ableiten wollte (BGE 141 V 281 E. 6 in fine). 

6.2.4.3 Vorliegend zeigt das schlüssige und überzeugende bidisziplinäre 

Gutachten der Dres. med. J._______ und K._______ kein solches stimmi-

ges Gesamtbild einer Einschränkung des Beschwerdeführers in allen Le-

bensbereichen. Dies ist jedoch bei Leiden erforderlich, die als solche nicht 

objektivierbar sind. Indem beim Beschwerdeführer der soziale Kontext ob-

jektiv und subjektiv geordnet ist und relevante Ressourcen vorhanden sind 

C-8052/2016 

Seite 26 

(vgl. E. 6.1.2 hiervor), ist von einem weitgehend intakten persönlichen, fa-

miliären und sozialen Leben des Beschwerdeführers auszugehen und 

nicht ersichtlich, inwiefern er durch seine Behinderung beeinträchtigt wäre 

(vgl. hierzu Urteil des BGer 9C_190/2017 vom 12. April 2017 E. 4). Dem-

gemäss ist ohne weiteres in Übereinstimmung mit den Experten Dres. 

med. K._______ und J._______ davon auszugehen, dass für eine ange-

passte Verweisungstätigkeit und für die Tätigkeit im kaufmännischen Be-

reich (nach der Umschulung) spätestens seit dem 28. April 2016 (Datum 

der Begutachtung) keine anhaltende und rentenrelevante Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit mehr vorgelegen hatte. 

6.2.5  

6.2.5.1 Hinzu kommt weiter, dass rechtsprechungsgemäss unter der Be-

dingung, dass im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass Ausschluss-

gründe nach BGE 131 V 49 (Leistungseinschränkung auf Aggravation be-

ruhend, erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen 

und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese, Angabe von intensiven 

Schmerzen, deren Charakterisierung vage bleibt, keine Inanspruchnahme 

einer medizinischen Behandlung und Therapie, unglaubwürdige und de-

monstrativ vorgetragene Klagen, Behauptung schwerer Einschränkungen 

im Alltag bei weitgehend intaktem psychosozialen Umfeld) die Annahme 

einer Gesundheitsbeeinträchtigung verbieten, von vornherein keine Grund-

lage für eine Invalidenrente besteht, selbst wenn die klassifikatorischen 

Merkmale einer somatoformen Schmerzstörung oder eines anderen psy-

chosomatischen Leidens gegeben sind (vgl. Urteil des BGer 8C_491/2015 

vom 24. September 2015, E. 4.2.2 mit Hinweisen auf BGE 141 V 281 E. 

2.2, 2.2.2 und 4.2). 

6.2.5.2 Dr. med. J._______ hat in Kenntnis des von Dr. med. K._______ 

neu diagnostizierten primären Fibromyalgie-Syndroms nachvollziehbar 

und schlüssig dargelegt, dass nebst der anhaltenden affektiven (depressi-

ven) Störung keine psychisch ausgewiesene, erheblich schwere, ausge-

prägte, dauerhafte und intensive Komorbidität vorliegt, welche eine renten-

relevante längerfristige Arbeitsunfähigkeit resp. ein invalidisierender Ge-

sundheitsschaden zu begründen vermag. Mit Blick auf die oben erwähnte 

bundesgerichtliche Rechtsprechung resp. das vom Experten beschriebene 

Aggravationsverhalten und die Umstände, dass Diskrepanzen zwischen 

den geschilderten Schmerzen und den objektivierbaren Befunden vorlie-

gen und die Angaben des Beschwerdeführers hinsichtlich der eingenom-

menen Antidepressiva unglaubwürdig sind, besteht an sich von vornherein 

C-8052/2016 

Seite 27 

keine Grundlage mehr für die Weiterausrichtung der Invalidenrente, selbst 

wenn die klassifikatorischen Merkmale einer Fibromyalgie gegeben sind. 

6.2.6 Den Ausführungen des Beschwerdeführers, Dr. med. J._______ 

habe ihn kaum eine Stunde gesehen, ist weiter zu entgegnen, dass es für 

den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens grundsätzlich nicht 

auf die Dauer der Untersuchung ankommt. Massgebend ist in erster Linie 

vielmehr, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig 

ist (vgl. hierzu Entscheid des BGer 8C_942/2009 vom 29. März 2010, E. 

5.2). Dies ist – wie vorstehend dargelegt – vorliegend der Fall. Schliesslich 

ist hinsichtlich der Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach ihn die 

Ärzte wegen Selbstmordgedanken hospitalisieren wollten (act. 133), fest-

zuhalten, dass es sich dabei um ein reaktives Geschehen im Zusammen-

hang mit dem negativen Rentenentscheid handelte (vgl. Arztbericht vom 

25. April 2017 und Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich der 

Replik vom 27. April 2017 [B-act. 11]). Dr. med. J._______ hatte anlässlich 

der am 28. April 2016 stattgefundenen Begutachtung eine Suizidalität noch 

verneint, was mit Blick auf die Schlüssigkeit der Expertise ebenfalls nicht 

in Zweifel zu ziehen ist. 

6.2.7 Hinsichtlich der replicando geltend gemachten Gesundheitsver-

schlechterung resp. des diesbezüglich eingereichten Berichts des Spitals 

N._______, welcher am 25. April 2017 und damit nach dem Datum der 

vorliegend angefochtenen Verfügung vom 1. Dezember 2016 verfasst 

wurde (B-act. 11), ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesverwaltungsge-

richt die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung vom 1. Dezem-

ber 2016 nach dem Sachverhalt, der zur Zeit seines Erlasses gegeben war, 

zu prüfen hat; Tatsachen, die diesen Sachverhalt verändert haben, haben 

Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung zu bilden (vgl. BGE 130 V 

138 E. 2.1 S. 140). Sollte der Beschwerdeführer an der geltend gemachten 

Verschlechterung des Gesundheitszustands nach Verfügungserlass fest-

halten, so bleibt es ihm überlassen, bei der Vorinstanz ein neues Renten-

gesuch einzureichen. 

6.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfas-

send, dass sich der Gesundheitszustand zwischen dem Zeitpunkt der ur-

sprünglich rentenzusprechenden Verfügung vom 8. Februar 2008 bis zum 

Erlass der angefochtenen Verfügung am 1. Dezember 2016 deutlich ver-

bessert hat und der Beschwerdeführer spätestens ab dem Zeitpunkt der 

Begutachtung am 28. April 2016 – unter Beachtung gewisser Einschrän-

kungen betreffend seine linke Hand – in sämtlichen Tätigkeiten vollständig 

C-8052/2016 

Seite 28 

arbeits- und leistungsfähig ist. Da die Überwindung der bestehenden ge-

sundheitlichen Beschwerden resp. der rein subjektiven Defizite gemäss 

Dr. med. J._______ seitens des Versicherten zumutbar und möglich ist, ist 

die Verwertung des vorhandenen Leistungspotenzials ohne vorgängige 

Durchführung befähigender Massnahmen allein durch Eigen- und Willens-

anstrengung des Beschwerdeführers möglich. Aus diesem Grund erübri-

gen sich weitere erwerbsbezogene Abklärungen (vgl. hierzu insbesondere 

Urteil des BVGer C-5376/2013 vom 14. Januar 2015 E. 4.1 mit Hinweis auf 

C-4284/2012 vom 22. Mai 2013). Ergänzend ist hinsichtlich Wiedereinglie-

derungsmassnahmen festzuhalten, dass vorliegend die höchstrichterliche 

Rechtsprechung im Zusammenhang mit einer Rentenaufhebung von ver-

sicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit 

mehr als 15 Jahre bezogen haben (SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86 und Nr. 73 

S. 220, Urteile des BGer 9C_163/2009 und seitherige Praxis [bspw. 

9C_178/2014 vom 29. Juli 2014]; 9C_228/2010 E. 3), mit Blick auf das Alter 

des Beschwerdeführers und die Rentendauer im Verfügungszeitpunkt 

keine Anwendung findet. Nachfolgend ist nunmehr zu prüfen, ob die ver-

besserte Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit einen relevanten Einfluss auf die 

Rente hat. 

7.  

7.1 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, 

dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög-

lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich 

aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Inso-

weit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt 

werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Um-

stände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinan-

der zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 

128 V 29 E. 1, 104 V 135 E. 2b). Für eine korrekte Invaliditätsbemessung 

nach der Einkommensvergleichsmethode ist unabdingbar, dass die dafür 

notwendigen Einkommens- oder Prozentzahlen konkret und sorgfältig er-

mittelt und die massgebenden Zahlen in den Akten festgehalten werden, 

damit die versicherte Person in Erfahrung bringen kann, aufgrund welcher 

erwerblicher Annahmen die Verwaltung auf einen bestimmten Invaliditäts-

grad erkannt hat (BGE 114 V 310 E. 3a; AHI 1998 S. 253 E. 3a). Wird eine 

Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffern-

mässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann 

auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne 

Invalidität erzielbare hypothetische Einkommen ist alsdann mit 100 % zu 

C-8052/2016 

Seite 29 

bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend klei-

neren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdiffe-

renz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozentvergleich; BGE 114 V 

310 E. 3a, 107 V 17 E. 2d, 104 V 135 E. 2b). Für den Einkommensvergleich 

sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Ren-

tenanspruchs resp. der Ermittlung der erwerblichen Folgen der festgestell-

ten Leistungseinschränkung bzw. der Wiedererlangung der Arbeitsfähig-

keit massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidenti-

scher Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen 

der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen 

sind (vgl. hierzu BGE 129 V 222; Entscheid des BGer vom 14. Juni 2017, 

8C_228/2017 [zur Publikation vorgesehen], E. 4.1.3). 

7.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die 

versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 

tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nö-

tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass-

ten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 134 V 322 E. 4.1; SVR 

2017 IV Nr. 52 S. 157 E. 5.1). Nicht massgebend ist, was sie bestenfalls 

verdienen könnte (BGE 135 V 58 E. 3.1, 131 V 51 E. 5.1.2). Für die Be-

rücksichtigung einer beruflichen Weiterentwicklung müssen praxisgemäss 

konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person einen 

beruflichen Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich 

realisiert hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Sodann genügen 

blosse Absichtserklärungen der versicherten Person nicht. Vielmehr muss 

die Absicht, beruflich weiterzukommen, durch konkrete Schritte wie Kurs-

besuche, Aufnahme eines Studiums, Ablegung von Prüfungen usw. kund-

getan worden sein. Bei der Prüfung der mutmasslichen beruflichen Ent-

wicklung können unter Umständen aus einer besonderen beruflichen Qua-

lifizierung im Invaliditätsfall Rückschlüsse auf die hypothetische Entwick-

lung gezogen werden, zu der es ohne Eintritt des Gesundheitsschadens 

gekommen wäre. Nach der Rechtsprechung ist eine solche Annahme unter 

anderem dann zulässig, wenn die angestammte Tätigkeit weitergeführt 

werden kann. Indessen darf aus einer erfolgreichen Invalidenkarriere in ei-

nem neuen Tätigkeitsbereich nicht ohne Weiteres abgeleitet werden, die 

versicherte Person hätte ohne Invalidität eine vergleichbare Position auch 

im angestammten Tätigkeitsgebiet erreicht (SVR 2017 BVG Nr. 9 S. 38 

E. 2.2.2, IV Nr. 4 S. 9 E. 4.4.3, 2010 UV Nr. 13 S. 52 E. 4.1). Lässt sich 

aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beein-

trächtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist 

C-8052/2016 

Seite 30 

auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn nach den 

vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 

(LSE) abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemes-

sung nur unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall ge-

gebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt 

werden (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). 

7.3 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarer-

weise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär 

von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi-

cherte Person konkret steht (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b aa). 

Erwerbslosigkeit aus invaliditätsfremden Gründen vermag keinen Renten-

anspruch zu begründen (vgl. BGE 107 V 17 E. 2c; AHI 1999 S. 238 E. 1). 

Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge-

nommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne herangezo-

gen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b bb; RKUV 1999 U 

343 S. 412 E. 4b aa). Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich be-

einträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behin-

dert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetz-

baren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Re-

gel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem 

Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 

124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 

S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne 

herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen 

Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschrän-

kung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäfti-

gungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkom-

men ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei 

der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 

472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 

7.4  

7.4.1 Gemäss der Expertise der Dres. med. K._______ und J._______ 

vom 23. Mai 2016 ist der Beschwerdeführer aus interdisziplinärer Sicht in 

der ursprünglich angestammten, mittelschweren bis schweren Tätigkeit als 

Automechaniker wieder voll arbeitsfähig. Lediglich Tätigkeiten, bei denen 

mit der linken Hand repetitiv Gewichte von mehr als 5 kg bewegt werden 

müssen, repetitive Umdrehbewegungen mit der linken Hand auszuüben 

C-8052/2016 

Seite 31 

sind oder die linke Hand Vibrationen oder Schlägen ausgesetzt ist, kann er 

nicht mehr ausüben (act. 109 S. 18 und 19). Gemäss den Experten beste-

hen im kaufmännischen Bereich und in einer anderen angepassten Ver-

weisungstätigkeit bezüglich der Arbeitsfähigkeit sogar keinerlei Einschrän-

kungen.  

7.4.2 Im Rahmen der am 9. bzw. 13. September 2016 vorgenommenen 

Bemessung der Invalidität nach der allgemeinen Methode des Einkom-

mensvergleichs stützte sich die Vorinstanz rechtsprechungsgemäss auf 

die Tabellenlöhne 2012 (vgl. hierzu BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 

3b bb; RKUV 1999 U 343 S. 412 E. 4b aa) und errechnete das hypotheti-

sche Valideneinkommen aufgrund des Tabellenwertes des Wirtschafts-

zweigs Grosshandel/Handel und Reparaturen von Motorfahrzeugen (Ziffer 

45 bis 46). Diese Vorgehensweise wäre an sich nicht zu beanstanden. Je-

doch ergibt sich angesichts der noch verbleibenden beruflichen Aktivitäts-

periode des 1971 geborenen Beschwerdeführers und der von der IV über-

nommenen Umschulung zum Büroangestellten und Technischen Kauf-

mann (vgl. Bst. C. hiervor), dass für die Invaliditätsbemessung betreffend 

das Valideneinkommen nicht mehr auf die Tätigkeit als Automechaniker 

abzustellen ist, zumal diese Tätigkeit rund zwei Monate vor Beginn der Um-

schulungsmassnahmen im Dezember 1998 im Suva-Bericht vom 14. Ok-

tober 1998 als nicht mehr oder lediglich als sehr eingeschränkt zumutbar 

qualifiziert worden war (act. 14). Vielmehr ist dem Beschwerdeführer unter 

diesen Umständen – im Rahmen der Pflicht zur Selbsteingliederung – die 

hauptberufliche Ausübung einer technisch-kaufmännischen Erwerbstätig-

keit zuzumuten (vgl. hierzu Urteil des BGer 9C_66/2009 vom 19. August 

2009, E. 2.2.2 mit Hinweis auf Urteil des BGer 9C_111/2009 vom 21. Juli 

2009, E. 2.2.2), weshalb das hypothetische Valideneinkommen an sich an-

hand der entsprechenden Löhne zu bemessen wäre. 

7.5  

7.5.1 Da der Beschwerdeführer gemäss der schlüssigen und überzeugen-

den Expertise der Dres. med. K._______ und J._______ in der neu als 

angestammt geltenden Tätigkeit im technisch-kaufmännischen Bereich 

eine volle Arbeits- und Erwerbsfähigkeit aufweist, ergibt bereits ein Pro-

zentvergleich einen rentenausschliessenden IV-Grad von 0 % (zur Zuläs-

sigkeit des Prozentvergleichs vgl. Urteil des BGer 9C_785/2009 vom 2. De-

zember 2009 E. 2.2 mit Hinweisen auf BGE114 V 310E. 3a; BGE 104 V 

135 E. 2b). 

C-8052/2016 

Seite 32 

7.5.2 Ein rentenausschliessender IV-Grad ergäbe sich auch dann, wenn – 

entsprechend dem Einkommensvergleich der Vorinstanz vom 9./13. Sep-

tember 2016 (act. 126) – davon ausgegangen würde, dass die ange-

stammte Tätigkeit weiterhin diejenige eines Automechanikers wäre und 

dem Beschwerdeführer – anstelle der Tätigkeit als Büroangestellter/Tech-

nischer Kaufmann – eine andere Verweisungstätigkeit zumutbar wäre. Da-

bei ist vorab zu erwähnen, dass – falls wie vorliegend auf Tabellenlöhne 

abzustellen ist – grundsätzlich immer die aktuellsten statistischen Daten zu 

verwenden sind (BGE 143 V 295 E. 2.3) und an sich für die Vornahme des 

Einkommensvergleichs grundsätzlich die Gegebenheiten im Zeitpunkt der 

Wiedererlangung der Arbeits- resp. Leistungsfähigkeit im April 2016 mass-

gebend wären, wobei Validen- und Invalideneinkommen in zeitidentischer 

Grundlage zu erheben und allfällige später eingetretene rentenwirksame 

Änderungen der Bezugsgrössen zu berücksichtigen sind (BGE 128 V 174). 

Unter den Aspekten, dass sowohl das Validen- als auch das Invalidenein-

kommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben sind und die Tabellen-

löhne der Lohnstrukturerhebungen 2016 sowohl im Verfügungszeitpunkt 

(1. Dezember 2016) als auch aktuell noch nicht publiziert sind, ist vorlie-

gend auf die Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebungen 2014 abzustellen. 

7.5.2.1 Mit Blick auf die früher vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit 

als Automechaniker wäre im Rahmen der Bestimmung des hypothetischen 

Valideneinkommens auf den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) nach 

Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht der LSE 2014 im 

privaten Sektor im Bereich Grosshandel, Handel und Reparatur von Mo-

torfahrzeugen (Ziffern 45 bis 46), Kompetenzniveau 2, abzustellen. Der 

entsprechende Wert belief sich für Männer im Jahr 2014 auf monatlich 

brutto Fr. 5‘520.- bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden und 

inkl. 13. Monatslohn (vgl. www.bfs.admin.ch > Statistiken finden > Arbeit 

und Erwerb > Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten > Lohnniveau 

– Schweiz > privater und öffentlicher Sektor > monatlicher Bruttolohn nach 

Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht – Privater Sektor > 

Download Tabelle > Tabelle TA1_tirage_skill_level; zuletzt besucht am 

7. Mai 2018). Unter Umrechnung dieses Einkommens auf die betriebsübli-

che wöchentliche Arbeitszeit von 41.9 Stunden im Jahr 2014 (BGE 126 V 

75 E. 3b bb S. 76; vgl. www.bfs.admin.ch > Statistiken finden > Arbeit und 

Erwerb > Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit > Arbeitszeit > Normalarbeits-

stunden gemäss der Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit > Betriebs-

übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, in Stunden pro Woche 

1990-2016 > Download Tabelle > Abschnitt G [Ziffern 45 bis 47]; zuletzt 

besucht am 7. Mai 2018) und unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung 

C-8052/2016 

Seite 33 

von 2014 bis 2016 (2014: 102.9; 2016: 103.9; vgl. Tabelle T1.1.10, Männer, 

Abschnitt G [Ziffern 45 bis 47]; vgl. www.bfs.admin.ch > Statistiken finden 

> Arbeit und Erwerb > Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten > 

Lohnentwicklung > Tabelle Schweizerischer Lohnindex: Index und Verän-

derung auf der Basis 2010 = 100 [NOGA08]; zuletzt besucht am 7. Mai 

2018) resultiert demnach ein hypothetisches jährliches Valideneinkommen 

von Fr. 70‘061.-. 

7.5.2.2 Im Rahmen der Bemessung des hypothetischen Invalideneinkom-

mens ging die Vorinstanz rechtsprechungsgemäss vom Totalwert der LSE 

2012 (zur generellen Anwendbarkeit vgl. BGE 142 V 178), Kompetenzni-

veau 1, aus (vgl. hierzu Urteil des BGer 8C_787/2014 vom 5. Februar 2015 

E. 6.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 6.2 mit 

Hinweisen; SVR 2010 IV Nr. 26 S. 79). Wie bereits vorstehend erwähnt 

(vgl. E. 7.5.2 hiervor), sind jedoch die Erhebungen des Jahres 2014 mass-

geblich. Der entsprechende Wert belief sich für Männer im privaten Sektor 

im Jahr 2014 auf monatlich brutto Fr. 5‘312.- bei einer wöchentlichen Ar-

beitszeit von 40 Stunden und inkl. 13. Monatslohn (vgl. www.bfs.admin.ch 

> Statistiken finden > Arbeit und Erwerb > Löhne, Erwerbseinkommen und 

Arbeitskosten > Lohnniveau – Schweiz > privater und öffentlicher Sektor > 

monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und 

Geschlecht – Privater Sektor > Download Tabelle > Tabelle TA1_ti-

rage_skill_level; zuletzt besucht am 7. Mai 2018). Unter Umrechnung die-

ses Einkommens auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 

Stunden im Jahr 2014 (BGE 126 V 75 E. 3b bb S. 76; vgl. www.bfs.ad-

min.ch > Statistiken finden > Arbeit und Erwerb > Erwerbstätigkeit und Ar-

beitszeit > Arbeitszeit > Normalarbeitsstunden gemäss der Statistik der be-

triebsüblichen Arbeitszeit > Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab-

teilungen, in Stunden pro Woche 1990-2015 > Download Tabelle > Ab-

schnitte A-S [Total]; zuletzt besucht am 7. Mai 2018) und unter Berücksich-

tigung der Lohnentwicklung von 2014 bis 2016 (2014: 103.2; 2016: 104.1; 

vgl. Tabelle T1.1.10, Männer, Abschnitte B bis S [Ziffern 05 bis 96]; vgl. 

www.bfs.admin.ch > Statistiken finden > Arbeit und Erwerb > Löhne, Er-

werbseinkommen und Arbeitskosten > Lohnentwicklung > Tabelle Schwei-

zerischer Lohnindex: Index und Veränderung auf der Basis 2010 = 100 

[NOGA08]; zuletzt besucht am 7. Mai 2018) resultiert demnach ein hypo-

thetisches jährliches Invalideneinkommen von Fr. 67‘033.-. Wird richtiger-

weise auf das LSE-Kompetenzniveau 1 abgestellt, so entfällt bei vollem 

Beschäftigungsgrad in einer leidensadaptierten Verweisungstätigkeit ein 

leidensbedingter Abzug, weil der Tabellenlohn gemäss diesem Niveau be-

reits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst 

C-8052/2016 

Seite 34 

(vgl. Urteil des BGer 8C_787/2014 vom 5. Februar 2015 E. 6.3.1 mit Hin-

weis auf Urteil 9C_630/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 2.1 und 3.2). 

7.5.2.3 Aufgrund des vorstehend Dargelegten würde aus der Gegenüber-

stellung eines hypothetischen Valideneinkommens von Fr. 70‘061.- und ei-

nes hypothetischen Invalideneinkommens von Fr. 67‘033.- ein rentenaus-

schliessender IV-Grad von 4 % resultieren (zur Rundung vgl. BGE 130 V 

121 E. 3.2 und 3.3). 

8.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass die Vorinstanz die Rente des Beschwerdeführers zufolge eines 

verbesserten Gesundheitszustands zu Recht in Anwendung von Art. 88bis 

Abs. 2 Bst. a IVV per 31. Januar 2017 aufhoben hat. Die angefochtene 

Verfügung vom 1. Dezember 2016 erweist sich demnach als rechtens, 

weshalb die dagegen erhobene Beschwerde vom 20. Dezember 2016 als 

unbegründet abzuweisen ist. 

9.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

9.1 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer 

die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf 

Fr. 800.- festzusetzen. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe 

ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

9.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-

hörde hat die obsiegende Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf eine Par-

teientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist ent-

sprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

 

  

C-8052/2016 

Seite 35 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Franziska Schneider Roger Stalder 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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