# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2879dfdf-fe5c-5c79-9f0d-274184179fc9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.10.2018 I 2018 57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-57_2018-10-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 57

Entscheid vom 12. Oktober 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
lic.iur. Gion Tomaschett, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

C.________, Versicherungs-Gesellschaft AG, 
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Zeckenstich)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1975) arbeitete seit 1. Juni 2017 im Vollzeitpensum bei 
der Metzgerei D.________ in H.________, über die sie bei der C.________ Ver-
sicherungs-Gesellschaft AG (kurz: C.________) gegen die Folgen von Berufs- 
und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert war. Am 24. Oktober 2017 mel-
dete der Arbeitgeber von A.________ der C.________, dass diese am 15. Juni 
2017 im Wald von einer Zecke ins linke Bein gebissen worden sei. Am 9. No-
vember 2017 präzisierte A.________ in Bezug auf Ort, Datum und Zeit des Vor-
falles (Vi-act. 36): "15.6.17, Nachmittags, H.________". Die Erstbehandlung fand 
am 9. Oktober 2017 bei Dr.med. E.________ (Arzt für Allgemeinmedizin) statt 
(Vi-act. 34 S. 1). Am 12. und 23. Oktober 2017 sowie am 21. Dezember 2017 
und am 8. Januar 2018 erfolgten Untersuchungen bei Dr.med. F.________ 
(Fachärztin Neurologie). Sie stellte erstmals im Bericht vom 23. Oktober 2017 die 
Diagnose einer akuten Borrelieninfektion (B. garinii und afzelii) mit meningealer 
Reizung (Vi-act. 31 u. 34 S. 3).

Gemäss der vom Arbeitgeber ausgefüllten Schadenmeldung UVG vom 24. Okto-
ber 2017 setzte A.________ die Arbeit ab 9. Oktober 2017 aus (Vi-act. 37). 
Dr.med. F.________ attestierte in ihrem Bericht vom 23. Oktober 2017 eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit bis einschliesslich 29. Oktober 2017 (Vi-act. 34 S. 
4). Dr.med. E.________ hielt im Arztzeugnis vom 8. Dezember 2017 eine Ar-
beitsunfähigkeit von 100% ab 9. Oktober 2017 und von 50% ab 20. November 
2017 fest bei voraussichtlichem Behandlungsabschluss in zwei Wochen (Vi-act. 
34 S. 1).

B. Mit Verfügung 16. April 2018 lehnte die C.________ ihre Leistungspflicht 
für den mit Unfallmeldung vom 24. Oktober 2017 gemeldeten Zeckenstich ab, da 
laut der Beurteilung des (versicherungsinternen) medizinischen Dienstes die Be-
schwerden, welche ab anfangs Oktober 2017 eine ärztliche Behandlung erforder-
lich gemacht haben, nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit auf einen Zeckenstich zurückgeführt werden könnten (Vi-act. 10 S. 2). 

C. Gegen die Verfügung vom 16. April 2018 erhob A.________ am 21. April 
2018 Einsprache (Vi-act. 7), welche die C.________ mit Einspracheentscheid 
vom 11. Juni 2018 abwies (Vi-act. 1 S. 7ff. = Bf-act. 2). 

D. Am 9. Juli 2018 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz rechtzeitig Beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen: 

1. Der angefochtene Einspracheentscheid ________ der C.________ vom 11. Ju-
ni 2018 sei dahingehend abzuändern, dass die C.________ der Beschwerde-
führerin betreffend das Ereignis vom 15. Juni 2017 und den nunmehr daraus 

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resultierende Beschwerden vollumfänglich die gesetzlichen Leistungen aus der 
obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen hat, insbesondere Taggelder 
und Heilkosten. 

2. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheides ________ der C.________ vom 11. Juni 2018 zu ergänzenden Ab-
klärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen. 

3. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 

E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 21. August 2018 die 
Beschwerdeabweisung. Am 14. September 2018 repliziert die Beschwerdeführe-
rin, wobei sie an den gestellten Anträgen festhält. Mit Duplik vom 25. September 
2018 bestätigt die Vorinstanz ihre Anträge der Vernehmlassung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden, soweit das Gesetz nichts anderes 
bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen 
und Berufskrankheiten gewährt. Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte 
Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen. Ist der Versicherte 
infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat er Anspruch auf ein 
Taggeld (vgl. Art. 16 Abs. 1 UVG). Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der 
Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder 
mit dem Tod der versicherten Person (Art. 16 Abs. 2 Satz 2 UVG). 

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, 
dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin-
ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor-
handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der 
gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal-
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare 
Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Er-
eignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Inte-
grität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht 
weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).

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Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung 
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die 
Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden 
Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit 
eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches 
nicht (BGE 119 V 338 Erw. 1; 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).

1.3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 
Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann 
als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er-
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 
177 Erw. 3.2; BGE 125 V 461 Erw. 5a). Im Sozialversicherungsrecht spielt die 
Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzu-
sammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch 
objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die 
adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt. Anders verhält es sich 
bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Be-
schwerden. Hier bedarf es einer besonderen Adäquanzbeurteilung. Dabei ist 
vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem wei-
tere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. 

1.4.1  Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche (und 
insb. zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medi-
zin) bedarf es verlässlicher medizinischer Entscheidgrundlagen. Wie die einzel-
nen Beweismittel zu würdigen sind, ist in BGE 125 V 351 Erw. 3 S. 352 ff. festge-
legt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entschei-
dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 
V 231 Erw. 5.1; 125 V 351 Erw. 3a mit Hinweis).

1.4.2  Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungs-
gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 

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gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). Ein 
Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf viel-
mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der 
Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versicherungsfall 
jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind 
an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende 
Abklärungen (versicherungsexterne Begutachtung oder gar ein 
Gerichtsgutachten) vorzunehmen (BGE 135 V 465 Erw. 4.4; 122 V 157 Erw. 1d; 
vgl. auch Bundesgerichtsurteil 8C_857/2015 vom 14.3.2016 Erw. 2.1 f.).

1.4.3  In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht zu-
kommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 Erw. 3.2 mit Hinweisen; 
BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Mit Blick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- 
und Begutachtungsauftrag kann daher im Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht 
des behandelnden (Fach-)Arztes abgestellt werden (vgl. statt vieler: Bundesge-
richtsurteil I 701/05 vom 5.1.2007 Erw. 2 mit Hinweisen).

2. Vorab ist zwischen den Parteien strittig, ob die Beschwerdeführerin im 
Sommer 2017 überhaupt von einer Zecke gestochen wurde, sowie ob ein Ze-
ckenstich überhaupt einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstellt oder nicht.

2.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Verfügung vom 16. April 2018 ihre Leistungs-
pflicht mangels eines überwiegenden wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs 
zwischen dem Zeckenstich und den in der Folge aufgetretenen Beschwerden der 
Beschwerdeführerin verneint (und dabei massgeblich auf die Beurteilung ihres 
beratenden Arztes [Dr. I.________] abgestellt, vgl. Vi-act. 10 S. 4 f.). Die Frage, 
ob ein Zeckenstich einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstelle, liess die Vor-
instanz auch im angefochtenen Einspracheentscheid unter Berufung auf die nicht 
gegebene Kausalität offen (Erw. 2.3 erster Absatz). In der Vernehmlassung vom 
21. August 2018 macht die Vorinstanz erstmals geltend, dass der im Juni 2017 
ggfs. stattgefundene Zeckenstich die Voraussetzung der Ungewöhnlichkeit nicht 
erfülle und damit der Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG zu verneinen sei. 
Erstens sei der Zeckenstich - gemäss Beschwerdeführerin - im Juni 2017 erfolgt 
und damit in dem Monat, in welchem die jährliche Spitze der gemeldeten Ze-

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ckenstich-Neufälle erreicht worden sei. Zweitens sei die Beschwerdeführerin in 
einem Wald in H.________ von einer Zecke gestochen worden, somit in unmit-
telbarer Nähe eines vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) anerkannten Risiko-
gebietes für die Borreliose. Es sei somit äusserst fraglich, ob heute noch behaup-
tet werden könne, es handle sich bei Zeckenstichen resp. Borreliose-Infektionen 
nicht um ein epidemisches oder endemisches Phänomen in der Schweiz (Ver-
nehmlassung S. 2). 

Die Beschwerdeführerin bestreitet in ihrer Replik vom 14. September 2018 diese 
vernehmlassenden Ausführungen der Vorinstanz. 

2.2 Nach Art. 4 ATSG ist ein Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi-
gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli-
chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 

Mit dem Urteil BGE 122 V 230 (= Pra 86 [1997] Nr. 82 S. 414ff.) hat das Bundes-
gericht die - damals - offene Frage des Unfallcharakters der Infektion nach einem 
Zeckenstich entschieden und festgestellt, der Zeckenstich erfülle sämtliche 
Merkmale des Unfallbegriffs (bestätigt etwa in SVR 2008 UV Nr. 3 S. 11 Erw. 3 
[U 155/06], Urteile BGer 8C_777/2015 vom 22.3.2016 Erw. 2.1; 8C_50/2013 vom 
4.4.2013 Erw. 2). Das Bundesgericht führte dabei u.a. aus, der aussergewöhnli-
che Charakter der Schädigung bei Zeckenstich könne auch bei Vergleich mit der 
durch das Weibchen der Anopheles-Mücke übertragenen (und als Krankheit gel-
tende) Malaria nicht verneint werden. Dass Zecken der Gattung Ixodes in be-
stimmten Regionen der Schweiz festgestellt würden, schliesse weder deren Ko-
existenz mit anderen, unschädlichen Zecken, noch das Auftreten ihrer Gattung 
ausserhalb dieser Regionen aus. Die durch diese Zecken übertragenen Krank-
heiten könnten in der Schweiz nicht als epidemisch oder endemisch bezeichnet 
werden (BGE 122 V 230 Erw. 5b (= Pra 86 [1997] Nr. 82 S. 422). 

2.3 Die Vorinstanz stellt explizit in Frage, dass heute noch behauptet werden 
könne, es handle sich bei Zeckenstichen resp. Borreliose-Infektionen nicht um 
ein epidemisches oder endemisches Phänomen in der Schweiz. 

Der Vorinstanz ist zwar insoweit beizupflichten, als dass die Anzahl Zeckenstiche 
bzw. Borreliose-Fälle im Verlauf der Jahre zugenommen hat und die Hochrech-
nungen für 2018 Zahlen ergeben, die im mehrjährigen Vergleich sehr hoch sind 
(vgl. Zeckenübertragbare Krankheiten - Lagebericht Schweiz, BAG, 4.9.2018). 
Die für die Lyme-Borreliose verantwortlichen Bakterien Borrelia burgdorferi findet 
man in der Schweiz sodann überall, wo die Zecke Ixodes ricinus vorhanden ist. 
Die Risikogebiete Borreliose des BAG decken dabei sämtliche Land-Gebiete der 

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Schweiz unterhalb 1'500 m.ü.M. ab (vgl. vom BAG publizierten Karte [abrufbar 
unter: https://map.geo.admin.ch/]). Es sind aber je nach Gebiet nur 5 bis 50% der 
Zecken infiziert (vgl. Flyer Nationales Referenzzentrum für zeckenübertragene 
Krankheiten, Zecken in der Schweiz, Stand Juni 2018). Im Jahr 2017 wurden in 
der ganzen Schweiz rund 20'000 Arztbesuche wegen Zeckenstichen gemeldet 
(rund 80% aller Zeckenstiche werden nicht erkannt; www.zecken.ch; eingesehen 
am 20.9.2018); pro Jahr treten schätzungsweise 6'000 bis 12'000 Borreliosefälle 
auf (vgl. www.bag.admin; eingesehen am 20.9.2018). Das Infektionsrisiko mit kli-
nischen Symptomen nach einem Zeckenstich wird mit 1 bis 5% angegeben (Ze-
ckentests zum Nachweis von Borrelien: Negative Stellungnahme des CNRT zu 
deren Verwendung, 15.3.2013; vgl. auch Norbert Satz, Angriff und Gegenwehr - 
Zur Infektion mit Borrelia burgdorferi und deren klinischen Implikationen; Viertel-
jahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich [2013] S. 88). Bei diesen 
Begebenheiten besteht keine Veranlassung, den aussergewöhnlichen Charakter 
der Schädigung durch einen Zeckenstich mit Borrelien-Infektion nicht weiterhin 
gemäss bisheriger Rechtsprechung (sowie entsprechend der Empfehlung der 
Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG Nr. 2/1990, Stand 23.3.2018) zu bestätigen. 
Vielmehr ist der Zeckenstich mit Borrelien-Infektion weiterhin als Unfall zu qualifi-
zieren. 

2.4 Die Vorinstanz macht geltend, gemäss den erstbehandelnden Ärzten wer-
de kein Zeckenstich erwähnt bzw. ein solcher sogar ausdrücklich verneint (Ver-
nehmlassung S. 2 oben mit Verweis auf den Bericht von Dr.med. F.________ 
vom 23.10.2017; Vi-act. 34).  Im besagten Bericht führt Dr.med. F.________ aus, 
dass die Versicherte zwar angab, viel Zeit in der Natur zu verbringen, "ein Ze-
ckenstich sei 2017 nicht erinnerlich" (Vi-act. 34 S. 3). Im gleichen Bericht wird in 
der Beurteilung aber auch festgehalten, dass 30-50% der Patienten ein Zecken-
stich nicht erinnerlich sei (Vi-act. 34 S. 4). Ob sich die Frage eines Zeckenstiches 
auch schon beim erstbehandelnden Hausarzt stellte und ihm gegenüber der Ze-
ckenstich vom 15. Juni 2017 erwähnt wurde, erhellt aus den Akten nicht. Beim 
vorliegenden Verfahrensausgang (vgl. nachfolgend Erw. 4.5) kann letztlich aber 
offen gelassen werden, ob die Beschwerdeführerin am 15. Juni 2017 (oder auch 
schon früher und falls vor dem 1.6.2017 noch vor Beginn des Versicherungsver-
hältnisses mit der Vorinstanz) von einer Zecke gestochen worden ist. 

3. Es ist nachfolgend zu prüfen, ob die Vorinstanz die Kausalität zwischen 
dem Zeckenstich vom 15. Juni 2017 und den später aufgetretenen Beschwerden 
bei der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat oder nicht.

Den vorliegenden (medizinischen) Akten lässt sich hierzu unter anderem 
folgendes entnehmen.

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3.1 Am 23. Oktober 2017 berichtete Dr.med. F.________ der Hausarztpraxis 
der Versicherten über die neurologischen Untersuchungen vom 12. und 23. 
Oktober 2017 (Vi-act. 34 S. 3). Die Diagnose lautete: Akute Borrelieninfektion (B. 
garinii und afzelii) mit meningealer Reizung, ED 10/2017. Die Zuweisung erfolgte, 
um eine Menginitis auszuschliessen. Die Patientin berichte, seit ca. 2 Wochen an 
starken Kopfschmerzen zu leiden, die vom Nacken nach bitemporal ausstrahlen 
würden, auf der VAS 8/10 erreichten, mit Lichtscheu und fraglich erhöhten 
Temperaturen einhergehen würden und von drückendem Charakter seien. Die 
Einnahme von Saridon forte 1-1-1 habe nur ein unzureichendes Ansprechen 
gezeigt. Weiter fühle sie sich müde und abgeschlagen. Sie verbringe viel Zeit in 
der Natur, ein Zeckenstich sei nicht erinnerlich. In den letzten Jahren sei es 
regelmässig zu Kopfschmerzen gekommen, die im Ausmass, der Dauer und der 
Intensität jedoch geringer gewesen seien und immer gut auf Analgetika 
angesprochen hätten. Seit zwei Jahren bestünden Gelenkschmerzen an den 
Händen und Füssen, die aktuell ebenfalls zugenommen hätten und vor allem in 
der Nacht bestünden. 

Im Bericht wird sodann folgendes festgehalten:

Klinisch-neurologischer Befund
Pat. im Kontakt zugewandt, wach und vollständig orientiert ohne pathologische 
Stimmungsauslenkung oder floride psychotische Symptome. 

Endgradiger Meningismus, Hirnnerven intakt, insbesondere freie Oculo- und 
Pupillomotorik, fingerperimetrisch normales Gesichtsfeld, seitengleiche Mimik, 
Gaumensegel symmetrisch, keine Schmerztriggerpunkte okzipital, temporal oder 
trigeminal, MER seitengleich schwach bis mittellebhaft, keine patholog. Reflexe, 
keine klinisch manifesten Paresen, keine Feinmotorikstörung, normotoner 
Muskeltonus, Sensibilität für Berührung und Vibration (6/8 bimalleolär) intakt 
angegeben, Gang und komplizierte Gangarten sowie Koordinationsversuche (1-
Beinstand, Romberger Stehversuch, AHV, ZNV, KHV, Diadochokinese, 
Fingerpointing) sicher durchgeführt. 

Zusatzdiagnostik 
Lumbalpunktion 10/2017
Zellzahl 6/ul leicht erhöht. Eiweiss, Albumin, Laktat, Glukose, OKB, FSME- und 
Borrelien- sowie Lues-Serologie unauffällig. 

Laborkontrolle 10/2017
BB klein, GPT, GOT, GGT, Kreatinin, BSG, CRP, Lues-Serologie unauffällig. IgM 
B. burgdorferi, 55U/ml erhöht, IgG negativ. Positiver Nachweis von B. garinii und 
afzelii. 

Beurteilung
Bei Frau A.________ bestehen seit zwei Wochen neben von nuchal nach temporal 
ausstrahlenden Kopfschmerzen ein endgradiger Meningismus, Müdigkeit und 
Abgschlagenheit, Lichtscheu und fraglich erhöhte Temperaturen. Bei der Kontrolle 
am 23.10.2017 berichtet die Patientin zudem über Lumbalgien mit nächtlicher 
Betonung. 

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Die aktuelle klinische Untersuchung ist abgesehen von einer Pallhypästhesien 
bimalleolär unauffällig. Zum Ausschluss einer Meningitis haben wir eine 
Lumbalpunktion veranlasst, die eine leichte Pleozytose erbrachte. Weiter fand sich 
im Serum ein positiver Nachweis von B. afzelii und garinii mit einer IgM-
Titererhöhung und unauffälligem IgG. Wir gehen zusammenfassend von einer 
akuten Borrelien-Infektion mit einer menigealen Reizung aus. 30-50% der 
Patienten ist ein Zeckenstich nicht erinnerlich.

Unsere Einschätzung haben wir ausführlich mit der Patientin besprochen und ihr 
zu einer Therapie mit Doxycyclin 100mtg 1-1-1 über 3 Wochen geraten, mit der 
sich die Patientin einverstanden zeigte. Gemäss aktueller Datenlage ist eine iv-
Therapie mit Rocephin nur bei parenchymatöser Mitbeteiligung notwendig. Die 
Analgetika-Therapie kann fortgesetzt werden und ggf. bei anhaltenden Schmerzen 
um Lyrica 50-75mg 1-0-1 erweitert werden. 

3.2 Der Hausarzt Dr.med. E.________ hielt im Arztzeugnis vom 8. Dezember 
2017 (Vi-act. 34 S. 1) fest, dass die Erstbehandlung der Patientin bei ihm am 
9. Oktober 2017 stattgefunden habe. Die Versicherte habe seit dem 25. 
September 2017 permanent Kopfschmerzen. Für den Befund verwies er auf den 
beigelegten neurologischen Bericht (Vi-act. 34 S. 3, Bericht von Dr.med. 
F.________ vom 23.10.2017). Als Diagnose hielt Dr.med. E.________ eine 
akute Borrelien-infektion mit meningealer Reizung fest. Die Arbeitsunfähigkeit 
legte er auf 100% ab 9. Oktober 2017 und auf 50% ab 20. November 2017 fest 
bei voraussichtlichem Behandlungsabschluss in zwei Wochen (Vi-act. 34 S. 1).

3.3 Dr.med. F.________ hielt in ihrem Bericht vom 8. Januar 2018 (Vi-act. 31) 
zu den Verlaufskontrollen vom 21. Dezember 2017 und 8. Januar 2018 an der 
bisherigen Diagnosestellung fest. Die Patientin berichte über anhaltende 
Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Weiter bestünden noch immer Kopfschmerzen. 
Sie arbeite aktuell weiterhin nur zu 50%. Den Laborbefund 12/2017 (vgl. Vi-act. 
30 S. 2) gab Dr.med. F.________ wie folgt wieder:

BB, CRP?, BSG, ANA, ANCA, anti-ds-DANN normwertig bzw. negativ. Borrelien-
Serologie mit positivem Nachweis von IgM (56 U/ml, unverändert zu VU aus 
10/2017) gegen B. afzelii und garinii und negativem IgG.

In der Beurteilung hielt Dr.med. F.________ unter anderem fest, dass die 
Laboruntersuchung keine neuen Aspekte habe erbringen können. Insbesondere 
hätten sich keine Hinweise für eine systemische Entzündungsreaktion auch 
hinsichtlich einer Vaskulitis gefunden. IgM gegen Borrelien seien unverändert 
positiv nachweisbar gewesen bei negativem IgG. Eine Titererhöhung sei nicht 
nachweisbar gewesen. 

3.4 Auf Nachfrage der Vorinstanz bestätigte Dr.med. F.________ am 5. April 
2018 die Diagnose einer akuten Borrelieninfektion (B. garinii und afzelii) mit 
meningealer Reizung. Eine Neuroborreliose liege nicht vor. Es sei eine 

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frühzeitige antibiotische Behandlung erfolgt. Man gehe davon aus, dass 
hierdurch eine Serokonversion ausblieb (Vi-act. 18 S. 2 und Vi-act. 24).

3.5 Die Vorinstanz hat in der Verfügung vom 16. April 2018 ihre 
Leistungspflicht für die Folgen des Zeckenstiches vom 15. Juni 2017 wie folgt 
verneint (Vi-act. 10 S. 2):

Laut der Beurteilung unseres medizinischen Dienstes können Ihre Beschwerden, 
welche ab Anfangs Oktober 2017 eine ärztliche Behandlung notwendig machten, 
nicht mit dem gesetzlichen erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit auf dieses obenerwähnte Ereignis zurückgeführt werden. Es 
handelt sich um ein unspezifisches Beschwerdebild. Der natürliche 
Kausalzusammenhang kann höchstens als möglich betrachtet werden. Als UVG-
Versicherer ist es uns folglich leider nicht möglich, für diesen Fall Leistungen zu 
erbringen. 

3.6 Zur Einsprache vom 21. April 2018 legte die Beschwerdeführerin eine ärzt-
liche Bestätigung von Dr.med. E.________ vom 20. April 2018 ein, wonach sich 
die Beschwerdeführerin vom 12. bis 23. Oktober 2017 in spezialärztlicher Be-
handlung in der neurologischen Praxis J.________/F.________ befand und dass 
dort die Diagnose einer akuten Borrelieninfektion mit meningealer Reizung ge-
stellt worden sei (Vi-act. 7 S. 12).

3.7.1  In Erwägung 1.6 des angefochtenen Einspracheentscheids hält die Vor-
instanz fest, dass am 9. April 2018 die Akten mit ihrem beratenden Arzt, Dr. 
I.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, MAS Versicherungsmedizin, Vertrau-
ensarzt besprochen worden seien. Es findet sich in dieser Erwägung 1.6 ein Zitat 
von Dr. I.________, in welchen er zusammenfassend zum Ergebnis gelangt, 
dass die aufgeführten Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
auf eine Borrelieninfektion zurückgeführt werden könnten (Vi-act. 1 S. 9; die in 
Erwägung 1.6 zitierten Ausführungen entsprechen Vi-act. 9). 

3.7.2  Vi-act. 9 hat den folgenden Inhalt:

0014 05.04.2018 VAR VAR 004 ?% AUF - Eingang AZ Dr. med. 
G.________/J.________ ... 1
05.04.2018 im DOCUM. 05.04.2018.
Diagnose: Bekannt
Frage an den BERA nach Eingang Antwort zur Fragestellung des BERA:
Sind die Beschwerden kausal zum erwähnten Ereignis vom 15.06.2017?

0015 09.04.2018 CSS CSS 004 Empfehlung BERA CSS 1
Kausalität Beschwerden und möglicher Zeckenbiss
vP stellt sich mit seit zwei Wochen bestehenden starken Kopfschmerzen, licht-
scheu und fraglich erhöhten Temperaturen vor, müde und abgeschlagen.
Ein Zeckenbiss war im 2017 nicht erinnerlich. Endgradiger Meningismus, kein Be-
fund an z.B. Facialisnerv. Lumbalgien seit Jahren. Im Serum lgM Titererhöhung bei 

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unauffälligem lgG. Lumbalpunktion mit 6/ul, Eiweiss, Albumin, FSME, Borreliosen, 
Lues unauffällig. Gabe von Doxy. über 3 Wochen. (10/17)
Kontrolle 12/17 unverändert lgM pos, lgG negativ

Beurteilung der Kausalität:
An Beschwerden liegen persistierende Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschla-
genheit vor. Grundsätzlich handelt es sich dabei um unspezifische Beschwerden, 
welche nicht typisch oder beweisend sind für eine (Neuro)Borreliose.
Gewöhnlich wird ein Zeckenbiss bemerkt, jedoch nicht in jedem Fall. Die Angabe, 
dass kein solcher bemerkt wurde, spricht somit nicht per se gegen eine Infektion 
mit Borrelien. Gegen eine akute Infektion spricht jedoch als erstes, dass kein Ery-
thema migrans (tritt in rund 90% der Fälle auf) ausgewiesen ist, auch ••• (siehe un-
ten) ... (Leitlinie AWMF Neuroborreliose).
In der durchgeführten Laboruntersuchung ergab sich ein positives lgM, diese posi-
tive Serologie zeigt, dass zu einem beliebigen Zeitpunkt ein Kontakt mit Borrelien 
bestanden hat, lässt jedoch keine Aussage über den Erkrankungszeitpunkt zu. Der 
Liquor-Befund als Kriterium, ob es zu einer Neuroborreliose gekommen ist, ist ne-
gativ (Laborbericht Seite 2 vom 12.10.2017).
***…die zweithäufigste Manifestation (Bannwarth-Syndrom) ist nicht vorhanden. Es 
findet auch keine Beteiligung von Hirnnerven statt. 
Insgesamt handelt es sich um einen Krankheitsverlauf, der untypisch für eine Bor-
reliose ist. Es fehlen die üblichen, für die Erkrankung typischen Symptome, die 
vorhandenen Beschwerden sind unspezifisch und können auch bei anderen Er-
krankungen auftreten. Die Kausalität ist allenfalls möglich, jedoch nicht überwie-
gend wahrscheinlich.
Die Laboruntersuchungen lassen nicht auf eine akute Infektion schliessen,  die 
Werte für eine Neuroborreliose, welche tatsächlich auch unspezifische  neurologi-
sche Beschwerden erklären könnten, sind klar negativ.
Zusammenfassend können die aufgeführten Beschwerden nicht mit überwiegender  
Wahrscheinlichkeit auf eine Borrelieninfektion zurückgeführt werden.

3.8 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, dass sich die 
Vorinstanz für ihre Einschätzung vor allem auf eine undatierte Beurteilung stütze, 
die nicht mal unterzeichnet sei und von welcher man also gar nicht genau wisse, 
wer sie wann verfasst habe. Gemäss Einspracheentscheid solle sie von einem 
gewissen Dr. I.________, beratender Arzt der Vorinstanz stammen. Nicht nur in 
formeller, sondern auch in materieller Hinsicht sei die strittige Beurteilung absolut 
ungenügend und es bestünden mehr als nur geringe Zweifel (Beschwerde S. 7).

3.9 In der Vernehmlassung macht die Vorinstanz geltend, die Stellungnahme 
von Dr. I.________ erfülle die beweisrechtlichen Anforderungen der Rechtspre-
chung. Er beziehe sich auf die gesamten Akten und begründe, gestützt insbe-
sondere auf die Laboruntersuchungen und die medizinische Literatur, weshalb 
der Kausalzusammenhang höchstens als möglich betrachtet werden könne. Sei-
ne Beurteilung sei schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend (Vernehmlas-
sung S. 4). 

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4.1 Die Vorinstanz stützt sich bei der Leistungsablehnung massgeblich auf 
Stellungnahme gemäss Vi-act. 9 ab. Dieses Aktenstück ist weder datiert noch 
wird darin der/die Verfasser/in genannt. Nach den Angaben der Vorinstanz da-
tiert diese Stellungnahme vom 9. April 2018 und wurde von ihrem Vertrauensarzt 
Dr. I.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, MAS Versicherungsmedizin ver-
fasst. Demzufolge gelangt die Rechtsprechung für versicherungsinterne Berichte 
(vorn Erw. 1.4.2) zur Anwendung.

4.2.1  Gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, 
nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforder-
lichen Auskünfte ein. Bei der Prüfung der Begehren darf er auch den Sachver-
stand versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen einbeziehen. Bei den 
von diesen versicherungsinternen Ärztinnen und Ärzten erstellten Stellungnah-
men handelt es sich indessen nicht um Gutachten im Sinne von Art. 44 ATSG; 
diese Bestimmung ist auf die Berichte der versicherungseigenen Fachpersonen 
nicht anwendbar (BGE 135 V 465 Erw. 4.2).

4.2.2  Die versicherte Person hat gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung 
der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 das 
Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur 
Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu 
nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhe-
bung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Be-
weisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflus-
sen (BGE 135 V 465 Erw. 4. 3.2 mit Verweis auf BGE 133 I 270 Erw. 3.1; 132 V 
368 Erw. 3.1 mit Hinweisen).

4.3.1  Entgegen der Auffassung der Vorinstanz genügt im vorliegenden Fall die 
undatierte und nicht unterzeichnete Stellungnahme gemäss Vi-act. 9 den höch-
strichterlichen Anforderungen an eine versicherungsinterne ärztliche Beurteilung 
nicht. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend bemerkt, ist Vi-act. 9 nicht zu ent-
nehmen, ob eine und falls ja welche ärztliche Fachperson diese Kurzstellung-
nahme verfasst hat. Lediglich indirekt, nämlich über Erwägung 1.6 des angefoch-
tenen Einspracheentscheids, lassen sich ein Verfasser (Dr. I.________, Facharzt 
Arbeitsmedizin und beratender Arzt der Vorinstanz) sowie ein Datum (9.4.2018) 
zuordnen. Ob die Vorinstanz gehalten gewesen wäre, diese Stellungnahme von 
Dr. I.________, mit welcher die Leistungsabweisung im Wesentlichen begründet 
wird, der Versicherten (bzw. ihrem Rechtsvertreter) vor dem Entscheid zur Stel-
lungnahme zu unterbreiten, kann vorliegend offen bleiben. Jedenfalls ist den 
Ausführungen in der Beschwerdeschrift zuzustimmen, dass diese Stellungnahme 

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den (formellen) Anforderungen an einen rechtsgenüglichen versicherungsinter-
nen Bericht nicht genügt. Auch wenn für versicherungsinterne Berichte Art. 44 
ATSG nicht anwendbar ist (vgl. vorn Erw. 4.2.1), so wird bei einem versiche-
rungsinternen Bericht ein auch nur geringer Zweifel an dessen Zuverlässigkeit 
und Schlüssigkeit regelmässig nur dann ausgeräumt werden können, wenn der 
Bericht die grundlegenden Anforderungen an einen Arztbericht einhält, d.h. wenn 
der versicherungsinterne Bericht für die streitigen Belange (vorliegend: Kausa-
litätsfrage) umfassend ist, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und wenn die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. 

4.3.2  Der Stellungnahme von Dr. I.________ vom 9. April 2018 lässt sich einer-
seits nicht entnehmen, welche Akten ihm beim Verfassen der Stellungnahme zur 
Verfügung standen. Namentlich erwähnt wird in der Stellungnahme der Laborbe-
richt vom 12. Oktober 2017 (vgl. Vi-act. 32 S. 1), weswegen davon ausgegangen 
werden kann, dass ihm dieser Bericht zur Verfügung stand. Dies darf auch für die 
Berichte von Dr.med. F.________ vom 23. Oktober 2017 und vom 8. Januar 
2018 gelten, welche in der Stellungnahme von Dr. I.________ auszugsweise 
wiedergegeben werden. Nicht ersichtlich ist hingegen, ob Dr. I.________ Einsicht 
in den Laborbericht vom 27. Dezember 2017 (Druckdatum; Vi-act. 30 S. 2) hatte, 
oder ob er sich dabei auf die Zusammenfassung der Laborwerte im Bericht von 
Dr.med. F.________ vom 8. Januar 2018 beruft. 

Auch wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass Dr. I.________ seine Stel-
lungnahme vom 9. April 2018 in Kenntnis der relevanten Arzt- und Laborberichte 
verfasst hat, so ist es doch den diesbezüglich fehlenden Angaben in der Stel-
lungnahme geschuldet, dass es für eine Drittperson beim Durchlesen der Stel-
lungnahme nicht ersichtlich wird, auf welche Akten sich Dr. I.________ gestützt 
hat. Insofern liegt hier ein klarer formeller Mangel am versicherungsinternen Be-
richt, der geeignet ist, genügende Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen hervorzurufen.

4.4  Entscheidend ist jedoch, dass Dr. I.________ im Unterschied zu Dr.med. 
F.________, welche die Beschwerdeführerin selber und nur wenige Monate nach 
dem Zeckenstich untersucht hat, zum Ergebnis kommt, dass bei der Beschwer-
deführerin keine akute Borrelieninfektion (B. garinii und afzelii) vorgelegen habe. 
Eine eigentliche Auseinandersetzung mit dem (abweichenden) Standpunkt von 
Dr.med. F.________, welche noch am 5. April 2018 zuhanden der Vorinstanz 
das Vorliegen einer akuten Borrelieninfektion (B. garinii und afzelii) mit meninge-
aler Reizung, ED 10/217 bejahte, fehlt indes. Es liegen damit zwei sich wider-

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sprechende Beurteilungen einerseits der behandelnden Fachärztin und ander-
seits des Vertrauensarztes der Unfallversicherung vor. 

4.5 Bei dieser Sachlage drängt sich eine gutachterliche Abklärung der Fragen 
auf, ob (1.) die aktenkundige meningeale Reizung mit Serologieverlauf unter an-
tibiotischer Therapie (negative Serokonversion für IgG) mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit oder nur möglicherweise Folge einer ablaufenden Borrelieninfekti-
on (Frühmanifestation bzw. "Early Disseminated Lyme Disease") ist und (2.) - so-
fern eine Borrelieninfektion bejaht wird - ob diese Infektionskrankheit adäquat 
kausal für die bei der Beschwerdeführerin ab Oktober 2017 aufgetretenen Be-
schwerden verantwortlich war, welche ärztliche Behandlungen notwendig mach-
ten und zu Arbeitsausfällen der Beschwerdeführerin führten. Soweit die Vor-
instanz daran festhält, dass ein Zeckenstich im Juni 2017 nicht überwiegend 
wahrscheinlich sei bzw. dass dieser vor Stellenantritt (1.6.2017) erfolgt sein müs-
se (mit der Konsequenz, dass kein UVG-Versicherungsverhältnis zwischen der 
Beschwerdeführerin und der Vorinstanz bestanden hätte, vgl. Ingress lit. A sowie 
Art. 3 Abs. 1 UVG), so sind diesbezüglich ebenfalls zusätzliche Abklärungen vor-
zunehmen bzw. wird die Fachperson (3.) zu beantworten haben, ob der Be-
schwerdeverlauf Rückschlüsse auf den Zeitpunkt des Zeckenstiches zulässt (al-
lenfalls existieren weitere Verlaufsberichte von Dr.med. F.________ und/oder 
Dr.med. E.________). Zur Beantwortung dieser (und allenfalls weiterer) Fragen 
wird die Vorinstanz zusätzliche Sachverhaltsabklärungen zu machen und die vor-
liegenden Akten einer versicherungsexternen Fachperson zur gutachterlichen 
Stellungnahme zu unterbreiten haben. Gestützt auf diese Fachexpertise, welche 
der Beschwerdeführerin bzw. ihrem Rechtsvertreter zur Gewährung des rechtli-
chen Gehörs zur vorgängigen Stellungnahme zu unterbreiten ist, hat die Vor-
instanz erneut über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zu befinden. 

5.1 Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG).

5.2 Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu weiterer Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Zusprechung einer Parteientschädigung als Obsiegen der Beschwerde 
führenden Partei, und zwar unabhängig davon, ob die Rückweisung überhaupt 
beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualan-
trag gestellt wurde (vgl. Urteile des BGer 8C_78/2009 vom 31.8.2010 teilweise 
publ. in BGE 136 II 393 Erw. 12.1; 8C_503/2009 vom 6.11.2009 Erw. 5 mit Ver-
weisen; vgl. VGE I 2015 85 vom 28.4.2016 Erw. 6.1; VGE I 2014 3 vom 
23.7.2014 Erw. 6.1; VGE II 2013 21 vom 24.5.2013 Erw. 4.1; VGE III 2011 78 
vom 27.10.2011 Erw. 5; VGE III 2011 43 vom 6.7.2011 Erw. 5).

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Nachdem die beanwaltete Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren ob-
siegt, ist ihr zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen 
(Art. 61 lit. g ATSG). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kantonalen 
Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebT; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, 
welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 
des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemäs-
sen Ermessens auf insgesamt Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzu-
setzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als der Einspracheentscheid 
vom 11. Juni 2018 aufgehoben wird und die Sache im Sinne der Erwägun-
gen zu weiteren Abklärungen und zur anschliessend neuen Entscheidung 
an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-
digung von Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 12. Oktober 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 23. Oktober 20180