# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 340b39b1-abc3-5061-a453-acc054ef08ee
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-05
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 05.05.2020 II 2020 20
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-20_2020-05-05.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 20

Entscheid vom 5. Mai 2020 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Marco Lacher, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West,
Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Anspruchsberechtigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 19__) ist seit 2011 alleiniger Aktionär, Mitglied des Ver-
waltungsrates und Geschäftsführer der C.________ AG, bis 18. Juli 2017 in ei-
nem Vollzeitpensum, ab 19. Juli 2017 zu 20% (Vi-act. 110). Seit dem 19. Juli 
2017 war A.________ bei der D.________ GmbH zu 80% als Geschäftsführer 
angestellt. Diese Anstellung wurde am 19. Juli 2018 per 31. Januar 2019 gekün-
digt (Vi-act. 114). Am 6. Dezember 2018 wurde A.________ zur Arbeitsvermitt-
lung angemeldet (Vi-act. 120). Er stellte (am 22.2.2019) Antrag auf Arbeitslosen-
entschädigung per 1. Februar 2019 (Vi-act. 55). Am 21. November 2018 unter-
zeichnete A.________ einen neuen Arbeitsvertrag mit der Stadt E.________ per 
1. Mai 2019, so dass er per Ende April 2019 von der Arbeitsvermittlung abge-
meldet wurde (Vi-act. 40, 111, 113).

B. Mit Verfügung vom 24. Januar 2019 lehnte die Unia Arbeitslosenkasse 
(nachfolgend Unia) den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. Februar 
2019 ab mit der Begründung, A.________ habe eine arbeitgeberähnliche Stel-
lung inne (Vi-act. 106). Hiergegen erhob A.________ am 22. Februar 2019 Ein-
sprache (Vi-act. 93). Das Einspracheverfahren wurde am 11. März 2019 sistiert 
(aufgrund arbeitsrechtlicher Gerichtsverfahren; Vi-act. 19, 27). Mit Einspra-
cheentscheid vom 8. Januar 2020 hob die Unia die Sistierung auf; die Einspra-
che wurde abgewiesen und die Verfügung vom 24. Januar 2019 bestätigt (Vi-act. 
14).

C. Gegen den Einspracheentscheid vom 8. Januar 2020 lässt A.________ am 
6. Februar 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Be-
schwerde erheben mit den Anträgen:

1. Der angefochtene Einspracheentscheid der Unia Arbeitslosenkasse vom 8. Ja-
nuar 2020 sei aufzuheben und der Anspruch des Beschwerdeführers auf Ar-
beitslosenentschädigung ab spätestens dem 1. Februar 2019 sei zu bejahen.

2. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheides der Unia Arbeitslosenkasse vom 8. Januar 2020 zu ergänzenden Ab-
klärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen.

3. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

D. Unter Verweis auf die Sachverhaltsdarstellung und Begründung im Ein-
spracheentscheid vom 8. Januar 2020 beantragt die Unia am 27. Februar 2020, 
die Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid zu bestätigen 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

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E. In Gewährleistung des rechtlichen Gehörs unterbreitet das Gericht den Par-
teien am 30. März 2020 eine im Internet publizierte Medienmitteilung betreffend 
Managementwechsel bei F.________ vom 24. Juli 2018. Hierzu nimmt der 
Beschwerdeführer am 2. April 2020 Stellung; die Vorinstanz verzichtet auf eine 
Stellungnahme.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 8. Januar 2020 bestätigte die 
Vorinstanz ihre Verfügung vom 24. Januar 2019, wonach der Beschwerdeführer 
aufgrund seiner arbeitgeberähnlichen Stellung keinen Anspruch auf Arbeitslosen-
entschädigung habe. Entsprechend erübrige sich auch die Prüfung der Vermitt-
lungsfähigkeit (Vi-act. 14). Der Beschwerdeführer bestreitet, dass ihm in Berück-
sichtigung der Umstände des Einzelfalles eine arbeitgeberähnliche Stellung zu-
komme. Da darüberhinaus auch die Vermittlungsfähigkeit zu bejahen sei, habe 
er Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung spätestens ab dem 1. Februar 2019. 
Mithin ist vorliegend strittig und zu prüfen, ob die Vorinstanz dem Beschwerde-
führer begründeterweise eine arbeitgeberähnliche Stellung attestierte und ge-
stützt hierauf seinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ablehnte.

2.1 Gemäss Art. 31 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetz über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversiche-
rungsgesetz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 haben Personen, die in ihrer 
Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mit-
glieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidun-
gen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie 
ihre mitarbeitenden Ehegatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. 
Praxisgemäss ist diese der Vermeidung von Missbräuchen dienende Bestim-
mung analog auf arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehegatten anzuwen-
den, die Arbeitslosenentschädigung verlangen (BGE 145 V 200 Erw. 4.1 mit 
Hinweisen).

2.2 Die Frage, ob Arbeitnehmende einem obersten betrieblichen Entschei-
dungsgremium angehören und ob sie in dieser Eigenschaft massgeblich Einfluss 
auf die Unternehmensentscheidungen nehmen können, ist aufgrund der internen 
betrieblichen Struktur zu beantworten (BGE 122 V 270 Erw. 3 S. 272; ARV 2014 
S. 222 Erw. 4.3.1, 8C_191/2014; Urteil BGer 8C_433/2019 vom 20.12.2019 
Erw. 4.2). Keine Prüfung des Einzelfalles ist erforderlich, wenn sich die massge-
bliche Entscheidungsbefugnis bereits aus dem Gesetz selbst (zwingend) ergibt. 

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Dies gilt insbesondere für die Gesellschafter einer GmbH (Art. 804 ff. OR) sowie 
die (mitarbeitenden) Verwaltungsräte einer AG, für die das Gesetz in der Eigen-
schaft als Verwaltungsrat in Art. 716 - 716b OR verschiedene, nicht übertrag- 
und entziehbare, die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmende oder 
massgeblich beeinflussende Aufgaben vorschreibt. Auch ohne Prüfung des Ein-
zelfalles ist diesfalls ein Leistungsanspruch generell ausgeschlossen (BGE 145 V 
200 Erw. 4.2; Urteil BGer 8C_515/2012 vom 15.2.2013 Erw. 3; VGE II 2018 96 
vom 16.1.2019 Erw. 4, je mit weiteren Hinweisen; Thomas Nussbaumer, Arbeits-
losenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Aufl. 
2016, Rz. 464 ff.; Elisabeth Berger Götz, Anspruch der Aktionärin / des Aktionärs 
einer AG auf Arbeitslosenentschädigung, SZS 2020 S. 101 ff.).

3.1 Für ihren Entscheid geht die Vorinstanz von folgendem Sachverhalt aus:

Der Beschwerdeführer sei in einem Teilzeitarbeitsverhältnis Geschäftsführer der 
D.________ GmbH gewesen. Deren einzige Gesellschafterin sei die X.________ 
AG, deren Aktionär und Verwaltungsrat der Beschwerdeführer gewesen sei. Es 
liege ein Firmenkonglomerat vor, weswegen er aufgrund seines Verwaltungs-
ratsmandates in der X.________ AG auch nach Beendigung des Anstellungsver-
hältnisses in der D.________ GmbH noch eine arbeitgeberähnliche Stellung bek-
leide. Zusätzlich sei er Alleineigentümer und Mitglied der C.________ AG. Diese 
Funktionen habe er auch per Anmeldedatum 1. Februar 2019 immer noch aus-
geübt. Aufgrund seiner Verwaltungsratsmandate erübrige sich eine Einzelfallprü-
fung.

Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bestehe, wenn das Ausscheiden aus 
einer Firma, die Aufgabe der arbeitgeberähnlichen Stellung definitiv sei und 
hieran keine Zweifel bestünden. Er sei erst am 5. August 2019 aus dem Handels-
register gelöscht und der Konkurs über die Firma X.________ AG sei erst am 18. 
Dezember 2019 eröffnet worden, mithin erst nachdem der Beschwerdeführer von 
der Arbeitsvermittlung bereits wieder abgemeldet worden sei.

3.2 Der Beschwerdeführer bestreitet weder seine Funktion bei der C.________ 
AG, noch bei der D.________ GmbH oder der X.________ AG. Auch bestätigt 
er, dass letztere einzige Gesellschafterin der D.________ GmbH, seiner Arbeit-
geberin war. Hingegen macht er geltend:

• Bei der C.________ AG sei er seit dem 19. Juli 2017 nur in einem 20%-
Pensum tätig.

• Am 19. Juli 2017 habe er die Geschäftsführerstelle bei der D.________ GmbH 
in einem 80%-Pensum angetreten. Gleichzeitig habe er 8.75% der Aktien der 

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X.________ AG übernommen, welche gleichzeitig und vollständig die Anteile 
an der D.________ GmbH und der F.________ AG erworben habe. 

• Zudem habe er (entschädigungslos) Einsitz in den Verwaltungsrat der 
X.________ AG genommen sowie aufgrund seiner Funktion als Geschäftsfüh-
rer der D.________ GmbH auch im Verwaltungsrat [sic] der D.________ 
GmbH, der F1.________ AG, der F2.________ AG und der F3.________ AG, 
die alle zur Unternehmensgruppe gehörten, über welche die X.________ AG 
mit dem Kauf die Kontrolle ausgeübt habe.

• Er habe zu keinem Zeitpunkt massgeblichen Einfluss auf die X.________ AG 
und die Betriebe der Gruppe gehabt. Massgeblichen Einfluss habe einzig die 
Mehrheitsaktionärin (G1.________) mit einem Anteil von 82.5% sowie einem 
restriktiven Aktionärsbindungsvertrag gehabt. Die im Handelsregister einge-
tragenen massgeblichen Exponenten der Firmen der Gruppe seien fast aus-
schliesslich Mitarbeitende der Private Equity Firma G2.________ AG gewe-
sen. 

• Mit der Kündigung seiner Geschäftsführerstelle bei der D.________ GmbH im 
Juli 2018 seien ihm diese Verwaltungsratssitze entzogen worden. 

• Die Kündigung sei missbräuchlich gewesen, weshalb er (sowie sein Co-
Geschäftsführer, der ebenfalls mit 8.75% an der X.________ AG beteiligt ge-
wesen sei) gegen die Kündigung Klage erhoben habe. 

• Hätte er massgeblichen Einfluss gehabt, wäre ihm nicht missbräuchlich 
gekündigt worden und es wäre ihm nicht die Lohnzahlung ohne Begründung 
drei Monate vor Vertragsende eingestellt worden. Er hätte sich nicht einen 
Anwalt nehmen und Klage gegen die Arbeitgeberin einreichen müssen. 

• Er sei wohl noch im Handelsregister als Verwaltungsrat eingetragen, übe aber 
nach wie vor keinen massgebenden Einfluss in der Firma oder der Unter-
nehmensgruppe aus.

• Warum die X.________ AG den Aktionärsbindungsvertrag bis heute nicht 
gekündigt und die Löschung im Handelsregistereintrag vollzogen habe, könne 
nur diese beantworten.

Damit ist gemäss Beschwerdeführer erstellt, dass in seinem Fall kein Miss-
brauchspotential bestehe. Er habe überhaupt keine Möglichkeit zur massgeb-
lichen Einflussnahme während des Leistungszeitraumes (vom 1. Februar bis 
30. April 2019) gehabt. Die Nicht-Löschung seiner Funktionen aus dem Handels-
register stehe in Zusammenhang mit der arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung. 
Tatsache sei indes, dass er zu keiner Zeit einen massgebenden Einfluss auf die 
Entscheidungsfindung in der X.________ AG oder den Betrieben der Gruppe 

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gehabt habe. Einfluss habe allein die Mehrheitsaktionärin gehabt. Die 
G1.________ habe insbesondere das Recht gehabt, die Mehrheit der Verwal-
tungsratsmitglieder und den Präsidenten zu bestimmen und der Verwaltungsrat 
habe gewisse Beschlüsse nur mit ausdrücklich protokollierter Zustimmung aller 
von der G1.________ bestimmten Mitgliedern fassen können, so etwa die Abbe-
rufung der Geschäftsführer. Der vorliegende Fall habe daher eine gewisse Ähn-
lichkeit mit der Konstellation im Urteil BGer 8C_433/2019 vom 20. Dezember 
2019. Auch in seinem Fall sei ausgeschlossen, dass er als gekündigter Ge-
schäftsführer und Minderheitsaktionär Mehrheiten finden könnte, um die Ent-
scheidungen in der Gesellschaft zu beeinflussen.

4.1 Soweit die Vorinstanz in der Verfügung vom 24. Januar 2019 und im Ein-
spracheentscheid vom 8. Januar 2020 die C.________ AG sowie das Aktionariat 
und Verwaltungsratsmandat des Beschwerdeführers erwähnt, ist letzterem bei-
zupflichten, dass dies für die vorliegende Streitsache unerheblich ist. Zum einen 
steht diese Firma in keinerlei Bezug zum Konglomerat der X.________ AG, son-
dern ist eine seit 2011 bestehende Firma des Beschwerdeführers, und zum an-
dern übt er in der C.________ AG eine 20%-Beschäftigung aus, was durchaus 
vereinbar ist mit seiner 80%-Anstellung bei der D.________ GmbH bzw. seiner 
Arbeitslosigkeit und Vermittlungsfähigkeit im Umfang von 80% resp. seiner 80%-
Neuanstellung per 1. Mai 2019 bei der Stadt E.________. Die Arbeit für die 
C.________ AG hatte die D.________ GmbH im Arbeitsvertrag ausdrücklich als 
Nebenbeschäftigung anerkannt (vgl. Vi-act. 72). Seinen Anspruch auf Arbeitslo-
senentschädigung vermag dies gestützt auf Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG nicht aus-
zuschliessen.

4.2 Der Beschwerdeführer war mit seiner Anstellung als Co-Geschäftsführer 
bei der D.________ GmbH per 19. Juli 2017 in einem 80%-Pensum Vorsitzender 
der Geschäftsführung mit Kollektivunterschrift zu zweien (vgl. Vi-act. 98, 71). Mit 
der Kündigung durch die Arbeitgeberin am 19. Juli 2018 verlor er auch die Funk-
tion des Vorsitzenden der Geschäftsführung. Die Löschung seiner Organfunktion 
aus dem Handelsregister erfolgte am 17. August 2018 (vgl. Vi-act. 68). Fest steht 
ebenso, dass er zu keinem Zeitpunkt Gesellschafter der D.________ GmbH war; 
dies war während seiner Anstellung nur die X.________ AG (vgl. Vi-act. 98). 

Im Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitslosigkeit war der Beschwerdeführer somit 
weder Gesellschafter seiner Arbeitgeberin noch hatte er in der Gesellschaft un-
mittelbar eine Organstellung inne. Seine Funktionen bei der Arbeitgeberin hat er 
mit der Kündigung und dem Anstellungsende definitiv und ohne Zweifel verloren. 
Dies wird auch durch die Vorinstanz nicht bestritten. 

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4.3.1 Die Vorinstanz macht denn auch nicht geltend, er sei an seiner ehemaligen 
Arbeitgeberin im Zeitpunkt des Leistungsanspruches als Gesellschafter beteiligt 
gewesen oder habe bei ihr eine Organfunktion innegehabt. Vielmehr verweist sie 
darauf, dass die Arbeitgeberin D.________ GmbH Teil eines 
Firmenkonglomerates und einzige Gesellschafterin die X.________ AG gewesen 
sei, deren Aktionär und Verwaltungsrat der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des 
Leistungsanspruches und darüber hinaus weiterhin gewesen sei. Hieraus leitet 
sie die Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG und die Ablehnung eines An-
spruches auf Arbeitslosenentschädigung ab. 

4.3.2 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er formell noch eingetragener 
Verwaltungsrat der X.________ AG gewesen sei und diese ihrerseits alleinige 
Gesellschafterin der D.________ GmbH. Faktisch habe er indes überhaupt kei-
nen Einfluss auf die Entscheidungen gehabt und damit habe auch keine Miss-
brauchsgefahr bestanden.

Mit der Stellungnahme vom 2. April 2020 reicht der Beschwerdeführer ein Proto-
koll der Verwaltungsratssitzung der X.________ AG vom 31. August 2018 ein 
(Bf-act. 5). Auch dieses belege, dass er (und der ehem. Co-Geschäftsführer) kei-
nerlei Einfluss gehabt habe. So sei die Sitzung in Verletzung der statutarischen 
Einladungsfristen einberufen worden, so dass sie zwei gar nicht hätten teilneh-
men können. Aus dem Protokoll erhellt, dass der Vorsitzende die Abwesenheit 
der beiden Verwaltungsräte (Beschwerdeführer und ehem. Co-Geschäftsführer) 
vermerkt und ebenso, dass die Mehrheit der Mitglieder anwesend, der Verwal-
tungsrat somit beschlussfähig sei.

4.3.3 Aus dem Anstellungsvertrag der D.________ GmbH mit dem Beschwerde-
führer ergibt sich, dass die Anstellung im Rahmen eines Firmenkonglomerates 
erfolgt ist (vgl. Vi-act. 69). Gemäss Ziffer 2.3 ff. des Arbeitsvertrages anerkannte 
der Beschwerdeführer mit Unterzeichnung des Vertrages, dass die Arbeitgeberin 
Teil einer Gruppe sei, die letztlich durch die X.________ AG beherrscht werde 
(jede Gesellschaft für sich, inkl. die Muttergesellschaft eine Konzerngesellschaft). 
Auch war er verpflichtet, sowohl bei der Arbeitgeberin wie auch auf erste Auffor-
derung hin bei andern Konzerngesellschaften Organfunktionen zu übernehmen 
(wobei die Entschädigung für die Übernahme dieser Funktionen im Lohn inklu-
diert sei) sowie auf erste Aufforderung hin von solchen wieder zurückzutreten. 
Der Bonus als variable Vergütung, die der Beschwerdeführer erzielen konnte, 
war ebenso vom Geschäftsgang der ganzen X.________ Gruppe abhängig (Ar-
beitsvertrag Ziff. 3.2). 

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Mit der Anstellung unterzeichneten der Beschwerdeführer und der Co-Geschäfts-
führer mit der G1.________ am 19. Juli 2017 zudem einen Aktionärsbindungs-
vertrag betreffend die X.________ AG (nicht vollständiger Vertrag in Vi-act. 82). 
Aus diesem Vertrag erhellt, dass die G1.________ am 11. Juli 2017 die 
X.________ AG als Alleineigentümerin gegründet hatte und diese die 
F1.________ AG und die D.________ GmbH vollständig erwarb. Gemäss dem 
Aktionärsbindungsvertrag beteiligten sich die beiden Co-Geschäftsführer je mit 
8.75% an der X.________ AG; 82.5% verblieben bei der G1.________. Solange 
die G1.________ mehr als 33 1/3% der Aktien an der X.________ AG hält, be-
dürfen verschiedene Generalversammlungsbeschlüsse zwingend ihrer Zustim-
mung. Auch hat G1.________ das Recht, die Mehrheit des zwei- bis fünfköpfigen 
Verwaltungsrates und den Präsidenten zu stellen, solange sie über die Aktien-
mehrheit verfügt. Solange der Beschwerdeführer und der Co-Geschäftsführer je 
mindestens 1.5% der Aktien halten, können sie je ein Verwaltungsratsmitglied 
bezeichnen bzw. wählen lassen. Der Beschwerdeführer gehörte von Anbeginn 
an dem (anfänglich vier-, später fünfköpfigen) Verwaltungsrat an. Dieser trifft sei-
ne Entscheide mit einfacher Mehrheit und ggfs. Stichentscheid des Präsidenten, 
wobei eine Liste von Geschäften nur mit ausdrücklich protokollierter Zustimmung 
sämtlicher von G1.________ bestellten Verwaltungsratsmitgliedern gefasst wer-
den können, solange G1.________ mehr als 33 1/3% des Aktienkapitals hält. 
Dazu zählen etwa die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie 
Abschluss/Änderung der Geschäftsführeranstellungsverträge und Mandatsver-
träge mit Geschäftsführungsmitgliedern. Der Aktionärsbindungsvertrag regelte 
auch das Ausscheiden des Beschwerdeführers, worunter u.a. die Auflösung des 
Arbeits-/Mandatsverhältnisses mit der X.________ AG oder einer ihrer Tochter-
gesellschaften aus irgendeinem Grund oder die Verletzung einer Beschränkung 
des Aktienverkaufs verstanden werden. 

Dem Handelsregister lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 
2017 Vorsitzender der Geschäftsführung der D.________ GmbH sowie Verwal-
tungsratspräsident der F1.________ AG, der F3.________ AG und der 
F2.________ AG wurde (vgl. www.zefix.ch; eingesehen am 27.3.2020; vgl. auch 
Vi-act. 65 - 68). Bei der X.________ AG war er zunächst Mitglied des Verwal-
tungsrates, ab April 2018 Delegierter des Verwaltungsrates, ab Oktober 2018 
war er wieder Mitglied des Verwaltungsrates bis er im Oktober 2019 aus dem 
Verwaltungsrat ausschied (vgl. www.zefix.ch; eingesehen am 27.3.2020). Aus 
den weiteren Verwaltungsräten bzw. der Geschäftsführung der D.________ 
GmbH schied er bereits im August 2018 aus (Vi-act. 65 - 68). 

Aufgrund dieser Firmenorganisation, der Eigentümerschaft sowie der vertrag-
lichen und persönlichen Verflechtungen ist nicht zu beanstanden, wenn die Vor-

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instanz darin ein Firmenkonglomerat erkannte (vgl. etwa BGE 133 V 249 Erw. 4; 
Urteile BGer 8C_515/2012 vom 15.2.2013 Erw. 5; 8C_143/2012 vom 19.9.2012 
Erw. 4.3; C 52/05 vom 11.7.2005 Erw. 2). Es zeigt sich dies auch daran, dass 
dem Verwaltungsrat der X.________ AG an seiner Sitzung vom 31. August 2018 
Beschlüsse der D.________ GmbH zur Genehmigung vorgelegt wurden (Bf-act. 
5). Innerhalb eines solchen Konglomerates kann grundsätzlich die Gefahr beste-
hen, dass Vorschriften der Arbeitslosenversicherung rechtsmissbräuchlich um-
gangen und dadurch Leistungen der Arbeitslosenversicherung missbräuchlich 
beansprucht werden. 

4.4 Der Vorinstanz kann indes nicht gefolgt werden, soweit sie auf den vor-
liegenden Fall die Rechtsprechung betreffend mitarbeitende Verwaltungsrats-
mitglieder einer AG anwendet und einen Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Arbeitslosenentschädigung ohne Prüfung des Einzelfalles ablehnt (vgl. oben 
Erw. 2.2). Vielmehr gilt es den konkreten Einzelfall zu betrachten und zu klären, 
ob bei der gegebenen internen betrieblichen Struktur der Firmengruppe der 
Beschwerdeführer aufgrund seiner Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der 
X.________ AG massgeblich Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen sei-
ner ehemaligen Arbeitgeberin nehmen konnte, so dass eine Missbrauchsgefahr 
bejaht werden muss. 

4.5.1 Zur Beantwortung dieser Frage ist einerseits der bereits dargestellte Sach-
verhalt massgebend (vgl. oben Erw. 4.3.3). Einer Mitteilung der G2.________ AG 
an ihre Investoren und Geschäftspartner vom Juli 2017 (Bf-act. 3) kann zudem 
entnommen werden, dass sie die Mehrheit der F.________-Gruppe übernommen 
habe in Zusammenarbeit mit einem Buy-in Management Team, bestehend aus 
dem Beschwerdeführer und dem Co-Geschäftsführer. Es bestand die gemein-
same Absicht, eine in der Schweiz führende Gastronomie-Gruppe aufzubauen. 
Eigens hierzu wurde durch G1.________ die X.________ AG gegründet, an der 
sich dann die beiden Co-Geschäftsführer gemäss Aktionärsbindungsvertrag als 
Minderheitsaktionäre mit je 8.75% beteiligten. Beim ganzen Firmenkonglomerat 
handelte es sich ferner um ein Investment der G1.________ (mit Sitz in Luxem-
bourg, vertreten durch die G2.________ AG mit Sitz in Pfäffikon). 

4.5.2 Am 19. Juli 2018 wurde dem Beschwerdeführer (und ebenso dem Co-
Geschäftsführer) durch die D.________ GmbH per 31. Januar 2019 bei sofortiger 
Freistellung gekündigt (Vi-act. 114). Seine Arbeitsleistung sei nicht akzeptierbar. 
U.a. wird ausgeführt, der durch ihn erstellte Forecast sei unbrauchbar; damit die 
Arbeitgeberin ihren Informationspflichten gegenüber Investoren nachkommen 
könne, habe der Verwaltungsrat der X.________ AG diesen neu selbst erstellen 

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müssen. Der Verwaltungsrat der X.________ AG habe das Vertrauen in den Be-
schwerdeführer verloren und entschieden, das Arbeitsverhältnis mit ihm aufzulö-
sen. Der Beschwerdeführer wurde in der Kündigung zudem gebeten, mit soforti-
ger Wirkung seinen Rücktritt von sämtlichen Organfunktionen der Gesellschaft zu 
erklären; sollte er hierzu nicht bereit sein, werde man den Generalversammlun-
gen beantragen, seine Abberufung mit sofortiger Wirkung zu beschliessen. Mit 
Ausnahme des Verwaltungsratsmandates der X.________ AG verlor er denn 
auch sämtliche Funktionen in den Gruppenfirmen (vgl. Vi-act. 65 - 68).

4.5.3 Am __ 20__ erschien in der (Zeitschrift) eine Mitteilung über einen 
Managementwechsel bei der F.________-Gruppe (VG-act. 08). Dergemäss rich-
te sich die Restaurantgruppe auf der Führungsebene neu aus. Der (namentlich 
erwähnte) Beschwerdeführer und der Co-Geschäftsführer würden das Unter-
nehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen; 
die operative Führung übernehme ein neuer (namentlich erwähnter) Geschäfts-
führer. 

Als Vorsitzender der Geschäftsführung der D.________ GmbH im Handelsregis-
ter eingetragen wurde dann jedoch nicht die in der Medienmitteilung genannte 
Person, sondern der Verwaltungsratspräsident der X.________ AG (der auch 
Geschäftsführer der G2.________ AG ist) sowie zwei weitere Geschäftsführer, 
die dem Investor G2.________ AG angehörten (vgl. Vi-act. 68). Der in der Medi-
enmitteilung genannte neue Geschäftsführer war jedoch Verwaltungsrat der 
X.________ AG. 

4.5.4 Gemäss dem VR-Protokoll der X.________ AG vom 31. August 2018 wur-
de die von der a.o. Gesellschafterversammlung der D.________ GmbH be-
schlossene Abwahl bzw. Abberufung des Beschwerdeführers als Vorsitzender 
der Geschäftsführung (und des Co-Geschäftsführers) genehmigt und ebenso die 
Kündigung deren Arbeitsverhältnisse (Bf-act. 5). Gleichzeitig wurden mehrere 
Wahlen betreffend die Geschäftsführung der D.________ GmbH genehmigt, wo-
bei alle drei Personen von der G2.________ AG stammten; die in der Medienmit-
teilung namentlich genannte Person war wohl Verwaltungsrat der X.________ 
AG, wurde aber nicht in die Geschäftsführung der D.________ GmbH gewählt 
(oben Erw. 4.5.3).

4.5.5 Am 12. Dezember 2018 reichte der Beschwerdeführer im Zusammenhang 
mit der Kündigung gegen seine ehemalige Arbeitgeberin ein Sühnebegehren ein 
(Vi-act. 60) und am 8. Mai 2019 zusammen mit dem ehemaligen Co-Geschäfts-
führer Klage (Vi-act. 22). Gemäss Mitteilung des Beschwerdeführers an die Vor-
instanz hing sein Aktionariat und das Verwaltungsratsmandat bei der 

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X.________ AG resp. der verspätete Zeitpunkt deren Beendigung mit dieser ar-
beitsrechtlichen Streitigkeit zusammen (Vi-act. 110).

4.5.6 Am 22. Februar 2019 stellte die D.________ GmbH als kündigende Arbeit-
geberin die Arbeitgeberbescheinigung aus (Vi-act. 41). Die Frage, ob der Be-
schwerdeführer am Betrieb beteiligt oder in leitender Funktion sei, beantwortete 
sie mit 'ja'. Am 6. März 2019 reichte sie ein korrigiertes Formular ein, worin die-
selbe Frage mit 'nein' beantwortet wurde (Vi-act. 37). Mithin stellte die 
D.________ GmbH im Zeitpunkt des Leistungsanspruches fest, dass dem Be-
schwerdeführer in der Firma keine Funktion mehr zukomme. In Bezug auf die 
ehemalige Arbeitgeberin direkt trifft dies zu; innerhalb der Firmengruppe war der 
Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt jedoch nach wie vor eingetragenes Ver-
waltungsratsmitglied der X.________ AG. 

4.5.7 Aufgrund der gesamten Umstände ist der Darstellung des Beschwerdefüh-
rers zu folgen, wonach ihm nach erfolgter (unfreiwilliger) Kündigung und Freistel-
lung in Bezug sowohl direkt auf seine Arbeitgeberin (D.________ GmbH) als 
auch innerhalb der Firmengruppe trotz des formell weiterbestehenden Handels-
registereintrags seines Verwaltungsratsmandates bei der X.________ AG keiner-
lei Einflussmöglichkeiten mehr zukamen und keine Gefahr bestand, dass er 
missbräuchlich Leistungen der Arbeitslosenversicherung beanspruchen könnte. 

Bei der ehemaligen Arbeitgeberin hatte er keine Funktionen mehr inne. Auch war 
er nicht mitarbeitender Verwaltungsrat der D.________ GmbH.

Die Kündigung des Beschwerdeführers erfolgte unmissverständlich und zwar 
nicht bloss durch die Arbeitgeberin, sondern insbesondere auch durch den 
Verwaltungsrat der X.________ AG, der die Abberufung und die Kündigung ge-
nehmigte (Bf-act. 5). Man habe das Vertrauen in ihn verloren. Der Beschwerde-
führer wurde umgehend all seiner Funktionen enthoben und freigestellt. Davon 
ausgenommen war einzig sein Verwaltungsratsmandat bei der X.________ AG. 
Dies hängt jedoch mit der arbeitsrechtlichen Streitigkeit zusammen sowie der 
Tatsache, dass ihm als Aktionär mit mehr als 1.5% Aktienkapital gemäss Aktio-
närsbindungsvertrag ein Verwaltungsratsmandat zukam. Dass dies weiterhin so 
Bestand hatte, hängt wiederum mit der arbeitsrechtlichen Streitigkeit zusammen. 
Bereits zur Verwaltungsratssitzung vom 31. August 2018 wurde der Beschwerde-
führer aber nicht mehr eingeladen.

Fakt ist ebenso, dass die gesamte Restaurantgruppe ein Investment der 
G1.________ war und die G1.________ ihren Einfluss vertraglich absicherte 
(vgl. oben Erw. 4.3.3). Nach Auffassung der G1.________ konnte der Beschwer-
deführer den Investoren nicht genügen, weshalb sie ihn all seiner Funktionen 

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enthob und durch neue, eigene Leute ersetzte. Dass sein Verwaltungsratsman-
dat in der X.________ AG im Handelsregister nicht auch gelöscht wurde, hängt 
wie erwähnt mit der arbeitsrechtlichen Streitigkeit und dem Aktionärsbindungs-
vertrag zusammen. Es ändert dies jedoch nichts an der Tatsache, dass der Be-
schwerdeführer aus der Gruppe entfernt wurde, sein Abgang auch öffentlich 
kommuniziert wurde und er trotz seines Verwaltungsratsmandates keinerlei Aus-
sicht hatte, auf den Geschäftsgang, namentlich auf seine Beschäftigung in der 
Restaurantgruppe, Einfluss zu nehmen. Es bestehen keine Zweifel, dass aus 
Sicht des Investors G1.________ und damit aus Sicht der X.________ AG als 
einzige Gesellschafterin der D.________ GmbH der Beschwerdeführer versagt 
hatte und ihm in der Gruppe keine Rolle mehr zukommen sollte. Wollte der Be-
schwerdeführer aufgrund seines formell weiterbestehenden Verwaltungsrats-
mandates Einfluss nehmen, dann hätte er genau mit jenen Personen zusamme-
narbeiten und mit jenen Personen Mehrheiten schaffen müssen, die ihm das Ver-
trauen entzogen, gekündigt und ihn freigestellt sowie durch eigene Gewährsper-
sonen ersetzt haben. Dass er mit diesen Funktionsträgern, gegen deren Firmen 
er nach erhaltener Kündigung zivilrechtliche Klagen einreichte, noch 
zusammenarbeiten könnte, oder dass diese ihm nach vollzogener personeller 
Reorganisation noch eine Anstellung oder Funktion anbieten würden, erscheint 
als ausgeschlossen. Die Aktien-Minderheitsbeteiligung von 8.75% verschaffte 
ihm keine relevanten Rechte (vgl. Urteil BGer 8C_433/2019 vom 20.12.2019); 
gemäss gültigem Aktionärsbindungsvertrag konnte er ohne Zustimmung der 
G2.________ AG-Vertreter im Verwaltungsrat - auch Zusammen mit den Anteilen 
des Co-Geschäftsführers - keine entscheidenden Beschlüsse fassen, insbeson-
dere weder sich noch andere Personen in Geschäftsleitungspositionen wählen. 
Dass dies faktisch möglich gewesen wäre, ist aufgrund der Umstände ausge-
schlossen. Es zeigt sich dies auch an der Verwaltungsratssitzung der 
X.________ AG vom 31. August 2018, zu welcher der Beschwerdeführer gar 
nicht eingeladen wurde und wo ausdrücklich festgehalten ist, der Verwaltungsrat 
sei beschlussfähig (egal ob der Beschwerdeführer und der ehem. Co-
Geschäftsführer anwesend sind oder nicht). 

Wenn es aber - trotz dem im Zeitpunkt des Leistungsanspruches weiterhin 
bestehenden Verwaltungsratsmandates in der X.________ AG - ausgeschlossen 
ist, dass dem Beschwerdeführer irgendwelche Einflussmöglichkeiten bei der 
ehemaligen Arbeitgeberin oder in der Firmengruppe zukommen können, dann 
besteht nach seinem Ausscheiden als Vorsitzender der Geschäftsführung der 
D.________ GmbH auch kein Potential für eine missbräuchliche Inanspruch-
nahme der Arbeitslosenversicherung. 

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4.6 Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass der Beschwerde-
führer im Zeitpunkt des Leistungsanspruches weder Gesellschafter, noch finan-
ziell Beteiligter, noch Mitglied eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremi-
ums seiner ehemaligen Arbeitgeberin (D.________ GmbH) war (Art. 31 Abs. 3 lit. 
c AVIG). Zwar ist die ehemalige Arbeitgeberin Teil eines Firmenkonglomerates, 
und der Beschwerdeführer war weiterhin eingetragener Verwaltungsrat der einzi-
gen Gesellschafterin der ehemaligen Arbeitgeberin. Dies allein vermag indes im 
konkreten Fall einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung nicht ohne Prü-
fung des Einzelfalles, allein aufgrund eines Verwaltungsratsmandates innerhalb 
einer Firmengruppe, auszuschliessen. In Beachtung der Gesamtumstände be-
stehen keine Zweifel, dass der Beschwerdeführer nach erhaltener Kündigung 
und Freistellung sowie nach Verlust sämtlicher Funktionen (bis auf das Verwal-
tungsratsmandat bei der X.________ AG) keinerlei Einfluss weder auf seine 
ehemalige Arbeitgeberin noch auf die Firmengruppe überhaupt nehmen konnte. 
Ein Missbrauchspotential kann ausgeschlossen werden. Damit aber hat die Vor-
instanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung zu 
Unrecht gestützt auf Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG verneint. 

5. Nachdem die Vorinstanz einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung 
wegen arbeitgeberähnlicher Stellung des Beschwerdeführers ausschloss, hat sie 
die weiteren Voraussetzungen gar nicht geprüft. Der Beschwerdeführer legt in 
der Beschwerde dar, dass die Vermittlungsfähigkeit seines Erachtens gegeben 
sei. Die Vorinstanz hat dies weder im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
8. Januar 2020 geprüft noch in der Vernehmlassung hierzu Stellung genommen. 
Die Sache ist denn auch nicht spruchreif. Vielmehr ist sie - entsprechend dem 
beschwerdeführerischen Eventualantrag - an die Vorinstanz zurückzuweisen, 
damit sie die übrigen Voraussetzungen prüfe und anschliessend über den An-
spruch auf Arbeitslosentaggelder neu verfüge.

6.1 Damit erweist sich die Beschwerde als begründet und ist im Eventualantrag 
gutzuheissen.

6.2 Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. a ATSG).

6.3 Die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur erneuten Abklärung und 
neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt nach ständiger Praxis für die 
Frage der Zusprechung einer Parteientschädigung als Obsiegen der beschwer-
deführenden Partei, unabhängig davon, ob die Rückweisung überhaupt bean-
tragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag ge-
stellt wird (vgl. Urteile BGer 8C_520/2014 vom 29.10.2014 Erw. 6; 8C_604/2013 

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vom 28.1.2014 Erw. 6, je mit Hinweisen u.a. auf BGE 132 V 215 Erw. 6.1; VGE 
I 2014 62 vom 31.10.2014 Erw. 6.1; I 2013 41 vom 7.8.2013 Erw. 3.1).

Nachdem der beanwaltete Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren obsiegt, 
ist ihm zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 61 
lit. g ATSG). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kantonalen Ge-
bührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, 
welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 
des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemäs-
sen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzu-
setzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Einspracheentscheid vom 
8. Januar 2020 sowie die Verfügung vom 24. Januar 2019 aufgehoben und 
die Sache im Sinne der Erwägungen zur neuen Verfügung an die Vor-
instanz zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 E.________, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 
17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 5. Mai 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

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Versand: 6. Mai 2020