# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 57fcab10-2a98-5882-80cb-03585b809388
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-05
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 05.09.2008 6B 597/2008 (6B_597/2008)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-597-2008_2008-09-05.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_597/2008/sst 

 

Urteil vom 5. September 2008 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Präsident, 

Gerichtsschreiber Monn. 

 

Parteien 

X.________, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 

5001 Aarau, Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichteintretensentscheid (Amtsmissbrauch, mehrfache Verleumdung etc.), 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 6. Juni 2008. 

 

Der Präsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

Die Beschwerde, an der der Beschwerdeführer nach einer Rückfrage des Bundesgerichts (act. 3) ausdrücklich festhält (act. 4, zweites Blatt unten), richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Verleumdung, übler Nachrede, Amtsmissbrauchs und ungetreuer Amtsführung nicht eingetreten wurde. Weil die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angeblichen Straftaten nicht in seiner körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 OHG. Als Geschädigter, der nicht Opfer im Sinne des OHG ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert (BGE 133 IV 228). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

Demnach erkennt das Bundesgericht: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 5. September 2008 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:         Der Gerichtsschreiber: 

 

Schneider         Monn