# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c547937f-277c-51c9-a76a-70165244d7c9
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-09-17
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2006 und 2007 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2006 und 2007
**Docket/Reference:** DB.2012.183
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_DB_2012_183_184_it.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

1. Abteilung 

1 DB.2012.183 + 184 
1 ST.2012.206 + 207 

Entscheid 

17. September 2012 

Mitwirkend: 

Einzelrichter Walter Balsiger und Gerichtsschreiber Hans Heinrich Knüsli 

In Sachen 

1.  A,    

2.  B,    

vertreten durch Furttal Treuhand AG,  
Vorderdorfstrasse 40, 8112 Otelfingen,  

gegen 

Beschwerdeführer/
Rekurrenten,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Dienstleistungen,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

betreffend 

Direkte Bundessteuer 2006 und 2007 sowie  
Staats- und Gemeindesteuern 2006 und 2007 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  1)  A  und  B  (nachfolgend  die  Pflichtigen)  wiesen  im  Schuldenverzeichnis 

ihrer Steuererklärung 2003 erstmals eine Schuld gegenüber der C Bank im Gesamtbe-

trag  von  Fr.  400'200.-  aus,  welche  in  monatlichen  Raten  von  Fr. 3'335.-  ab  August 

2003 bis Juli 2013 abbezahlt werden muss.  

Grundlage  dieser  Schuld  und  der  monatlichen  Abzahlungsraten  ist  eine  zwi-

schen dem Pflichtigen, der D AG, der E AG (vormals F AG) sowie der C Bank im Ju-

li/August  2003  geschlossene  Vereinbarung.  Diese  ist  das  Resultat  der  vergleichswei-

sen  Erledigung  einer  Streitsache,  bei  welcher  es  um  die  vom  Pflichtigen  am 

6. September 1999 gegenüber der C Bank eingegangene Solidarbürgschaftsverpflich-

tung im Betrag von Fr. 1'100'000.- zugunsten der F AG ging. Die letztere Gesellschaft, 

in welcher der Pflichtige als alleiniger Verwaltungsrat amtete, war damals in finanzielle 

Schieflage  geraten  und  benötigte  Kredite  ihrer  Hausbank  C  Bank;  die  private  Bürg-

schaftsverpflichtung  diente  damit  der  Kreditsicherung.  Eine  Gesundung  gelang  der 

Gesellschaft in der Folge aber nicht, so dass über ihr im Jahr 2003 das Konkursverfah-

ren  eröffnet  wurde  und  sich  der  Pflichtige  mit  der  Inanspruchnahme  seiner  Solidar-

bürgschaftsverpflichtung durch die C Bank konfrontiert sah.  

In  den  Steuererklärungen  2003  bis  2005  brachten  die  Pflichtigen  die  Abzah-

lungsraten unter dem Titel von Berufskosten eines Verwaltungsrats zum Abzug.  

Das  kantonale  Steueramt  verweigerte  in  der  Folge  die  steuermindernde  Be-

rücksichtigung dieser Zahlungen bei der Einkommensteuer von Bund und Kanton und 

die  hiergegen  erhobenen  Rechtsmittel  wurden  von  der  damaligen  Steuerrekurskom-

mission  I  am  28.  November  2008  (1  ST.2008.319-321  und  1  DB.2008.192-194)  und 

vom Verwaltungsgericht am 20. Mai 2009 abgewiesen (SB.2009.00012+13).  

2) In den Steuererklärungen 2006 und 2007 brachten die Pflichtigen die glei-

chen  Abzahlungsraten  im  Gesamtumfang  von  jeweils  Fr.  40'020.-  (12  x  Fr.  3'335.-) 

wiederum als berufsbedingt zum Abzug.  

Mit Einschätzungsentscheiden für die Staats- und Gemeindesteuer 2006 und 

2007  vom  11.  November  2011  bzw.  Hinweis  für  die  direkte  Bundessteuer  2006  und 

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1 ST.2012.206 + 207 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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2007  gleichen Datums rechnete  die Steuerkommissärin  diese  Berufsauslagenposition 

erneut auf und setzte die Steueraktoren unter Vornahme einer weiteren Korrektur wie 

folgt fest: 

Steuerperiode 2006 

Staats- und Gemeindesteuer 

Direkte Bundessteuer 

                    Fr. 

                  Fr. 

Steuerbares Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

236'000.- 

0.- 

235'300.- 

Steuerperiode 2007 

Staats- und Gemeindesteuer 

Direkte Bundessteuer 

                    Fr. 

                  Fr. 

Steuerbares Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

235'700.- 

12'000.- 

235'000.- 

Zur Begründung verwies sie kurzerhand auf die vorerwähnten Verwaltungsge-

richtsentscheide. 

Die  Bundessteuerveranlagungen  wurden  mit  Schlussrechnungen  vom 

29. November 2011 formell eröffnet. 

B. Hiergegen liessen die Pflichtigen am 13. Dezember 2011 Einsprache erhe-

ben  und  beantragen,  die  deklarierten  Abzahlungen  aus  der  Solidarbürgschaft  im  Be-

trag  von  Fr.  40'020.-  zum  Abzug  zuzulassen  und  die  Einkommensfaktoren  entspre-

chend tiefer festzusetzen. Zur Begründung wurde geltend gemacht, dass der Pflichtige 

die Bürgschaft damals als Verwaltungsrat der F AG eingegangen sei; dies gezwunge-

nermassen  und  damit  als  Folge  der  beruflichen  Tätigkeit.  Von  einem  krassen  oder 

grobfahrlässigen Fehlverhalten, was den Abzug ausschliessen würde, könne nicht die 

Rede sein. Im Übrigen wurde eine mündliche Befragung/Besprechung angeboten.  

Anfangs  April  2012  liessen  die  Pflichtigen  dem  kantonalen  Steueramt  ein 

Schreiben  eines  Anwalts  zukommen,  welcher  seinerzeit  mit  der  Sanierung  der  F  AG 

beauftragt war. Dieses vom 30. März 2012 datierende Schreiben enthielt eine ausführ-

liche Darlegung des Hintergrunds der in Frage stehenden Bürgschaftsverpflichtung und 

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der  darauf  beruhenden  streitbetroffenen  Zahlungen;  beigelegt  waren  diverse  Beweis-

dokumente.  

Auf  die  Durchführung  der  mündlichen  Besprechung  wurde  in  der  Folge  ver-

zichtet. 

Mit  Entscheiden  vom  29.  Juni  2012  wies  das  kantonale  Steueramt  die  Ein-

sprachen  ab.  Zur  Begründung  wurde  festgehalten,  dass  auch  in  Würdigung  der  ein-

spracheweise eingereichten Unterlagen die streitigen Zahlungen nicht als Berufsausla-

gen anerkannt werden könnten.  

C. Mit Beschwerde und Rekurs vom 28. Juli 2012 liessen die Pflichtigen ihre 

Einspracheanträge erneuern.  Zur  Begründung  verwiesen sie auf  die einspracheweise 

eingereichten Unterlagen sowie auf einen aktuellen Bundesgerichtsentscheid, mit wel-

chem in einem ähnlichen Fall in ihrem Sinn entschieden worden sei.  

               Das  kantonale  Steueramt  schloss  mit  Beschwerde-  und  Rekursantwort  vom 

17.  August  2012  auf  Abweisung  der  Rechtsmittel.  Die  Eidgenössische  Steuerverwal-

tung (ESTV) liess sich nicht vernehmen.  

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1. a) Umstritten sind im vorliegenden Fall ratenweise Schuldenrückzahlungen, 

welche der pflichtige Ehemann der C Bank in den Jahren 2006 und 2007 geleistet hat 

und welche  auf  eine  von  ihm  pro  1999  eingegangene Solidarbürgschaftsverpflichtung 

im Zusammenhang mit Forderungen der C Bank gegenüber der F AG zurückgehen. In 

der  letzteren  Firma  war  der  Pflichtige  zu  jener  Zeit  einziger  Verwaltungsrat.  Indirekt 

über  die  D  AG  beherrschte  er  diese  auch;  dies  zusammen  mit  seiner  Mutter  G  (vgl. 

StRK I, 28. November 2008, 1 ST.2008.319-321 und 1 DB.2008.192-194). 

b) Die Pflichtigen lassen den Standpunkt vertreten, die streitbetroffenen Zah-

lungen  aus  Solidarbürgschaft  seien  als  abzugsfähige  Berufskosten  zu  qualifizieren, 

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weil  sie  in  engem  Zusammenhang  mit  der  seinerzeitigen  beruflichen  Tätigkeit  des 

Pflichtigen  als  Verwaltungsrat  der  F  AG  stünden.  Es  handle  sich  um  Schadenersatz-

leistungen, welche gemäss Lehre als Gewinnungskosten sogar bei leichter Fahrlässig-

keit abgezogen werden könnten; eine solche liege hier aber nicht einmal vor.  

2. a) Der direkten Bundessteuer als Einkommenssteuer natürlicher Personen 

unterliegen  alle  wiederkehrenden  und  einmaligen  Einkünfte mit  Ausnahme  der    Kapi-

talgewinne aus der Veräusserung von Privatvermögen (Art. 16 - 23 des Bundesgeset-

zes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG]). Von den gesam-

ten steuerbaren Einkünften sind die Aufwendungen und die allgemeinen Abzüge nach 

den Art. 26 - 33 DBG absetzbar (Art. 25 DBG). Gemäss Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG wer-

den unter anderem "die übrigen für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kosten" 

als Berufskosten abgezogen. 

b)  Unter  die  übrigen  erforderlichen  Berufskosten  im  Sinne  von  Art.  26  Abs. 

1 lit. c DBG können gemäss der Praxis auch erwerbsbezogene Schadenersatzleistun-

gen fallen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Begriff der Berufskosten laut Art. 26 

DBG nicht nur sogenannte finale Aufwendungen umfasst, die unmittelbar für die Erzie-

lung  des  Einkommens getätigt  werden und mit  ihr  in  einem  direkten  ursächlichen  Zu-

sammenhang stehen. Abzugsfähig sind unter Umständen auch "kausale Kosten" (d.h. 

solche,  die  nicht  zum  Zwecke  der  Einkommenserzielung  gemacht  werden,  sondern 

eine Folge der beruflichen Tätigkeit sind), wenn sie direkt durch die berufliche Tätigkeit 

verursacht werden. Diesfalls geht es um willensunabhängige Ausgaben infolge Eintritts 

eines mit der Erwerbstätigkeit verbundenen, nicht ohne weiteres vermeidbaren Risikos 

(vgl. BGE 124 II 29 E. 3a S. 32 mit Hinweisen; Urteile 2A.29/1993 vom 23. Juni 1994 

E. 2, in: ASA 64 232; 2A.90/2001 vom 25. Januar 2002 E. 3.1, in: StE 2002 B 23.45.2 

Nr. 2). Diese Voraussetzungen können nicht nur bei Kausalhaftungen erfüllt sein, son-

dern unter Umständen auch in Fällen der Verschuldenshaftung, z.B. bei der Organhaf-

tung  des  Verwaltungsrats  einer  Aktiengesellschaft  (Urteile  des  Bundesgerichts 

2C_465+466 vom 10. Februar 2012 E. 2.2 in: ZStP 2/2012, Nr. 10; 2C_566/2008 vom 

16. Dezember 2008 E. 2.2, in: StE 2009 B 22.3 Nr. 99; 2C_819/2009 vom 28. Septem-

ber 2010 E. 2.1, in: RDAF 2010 II p. 605). 

c)  Als  genügend  engen  Zusammenhang  zwischen  dem  Beruf  und  dem  zu 

leistenden Schadenersatz verlangt die Praxis ein Betriebsrisiko, das derart eng mit der 

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Erwerbstätigkeit  verbunden  ist,  dass  es  bei  deren Ausübung  in Kauf genommen  wer-

den  muss.  Das  Herbeiführen  des  ersatzpflichtigen  Schadens  bildet  somit  einen  Teil 

des  Risikos,  welches  die  Einkommenserzielung  gewöhnlich  mit  sich  bringt,  und  er-

scheint als eine nicht ohne weiteres vermeidbare Begleiterscheinung davon. In diesem 

Fall wird auch die für die Besteuerung massgebliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 

des  Pflichtigen  durch  das  betreffende  Risiko  begrenzt.  Nicht  abzugsfähig  sind  hinge-

gen  Zahlungen,  deren  Ursache  den  Rahmen  dessen  sprengt,  was  noch  als  mit  der 

Ausübung  der  Erwerbstätigkeit  üblicherweise  verbundenes  Risiko  gelten  kann,  z.B. 

wenn eine Verschuldenshaftung auf einem krassen und aussergewöhnlichen Fehlver-

halten  beruht  bzw.  grobfahrlässig  oder  sogar  absichtlich  herbeigeführt  worden  ist  

(Urteile  des  Bundesgerichts  2C_465+466  vom  10.  Februar  2012  E.  2.3  in:  ZStP 

2/2012,  Nr.  10;  2C_566/2008  vom  16.  Dezember  2008  E.  2.3,  in:  StE  2009  B  22.3 

Nr. 99;  2C_819/2009  vom  28.  September  2010  E.  2.1,  in:  RDAF  2010  II  p.  605; 

vgl. zum  Ganzen  auch  BGE  124  II  29  E.  3b  und  3c  S.  33;  Urteile  2A.29/1993  vom 

23. Juni  1994  E.  3,  in:  ASA  64  232;  2A.90/2001  vom  25.  Januar  2002  E.  3,  in:  StE 

2002 B 23.45.2 Nr. 2). 

d) Berufskosten als steuermindernde Tatsachen hat der Steuerpflichtige spä-

testens  im  Beschwerde bzw.  Rekursverfahren  rechtsgenügend  darzutun  und  nachzu-

weisen  (Martin  Zweifel  in:  Martin  Zweifel/Peter  Athanas  [Hrsg.],  Kommentar  zum  

Schweizerischen Steuerrecht, I/2b, 2. A., Basel 2008, Art. 132 DBG N. 40 ff. mit Hin-

weisen,  auch zum  Folgenden). Genügend substanziiert  ist  eine  Sachdarstellung,  wel-

che  hinsichtlich  Art,  Motiv  und  Rechtsgrund  all  jene  Tatsachenbehauptungen  enthält, 

die ohne  weitere Untersuchung, aber unter Vorbehalt der Beweiserhebung, die rechtli-

che Würdigung der geltend gemachten Steueraufhebung oder -minderung erlauben. Ist 

seine  Sachdarstellung  unvollständig,  trifft  die  Rekurskommission  keine  weitere  Unter-

suchungspflicht.  Eine  solche  Darstellung  kann  nicht  im  Beweisverfahren  nachgeholt 

werden,  da  dieses  einzig  die  Richtigkeit  eines  hinreichend  behaupteten  Sachverhalts 

zu erforschen erlaubt.  

3.  a)  Die  gleichen  Schuldabzahlungen  bzw.  die  Frage,  ob  diese  als  bei  der 

Einkommenssteuer  abzugsfähige  Berufskosten  qualifizieren,  war  schon  Gegenstand 

der Rechtsmittelverfahren betreffend die Steuerperioden 2003 bis 2006. Die Nichtquali-

fikation  als  Berufskosten  begründete  das  Verwaltungsgericht  letztinstanzlich  damals 

wie folgt (VGr, 20. Mai 2009, SB.2009.00012+13 E. 2.2): 

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"Wie  bereits  die  Rekurskommission  zu  Recht  festgestellt  hat,  gehen  die  auf-

grund der Vereinbarung mit der C Bank erfolgten Ratenzahlungen […] auf die bereits 

1999  vom  pflichtigen  Ehemann  zugunsten  der  E  AG  eingegangene  Solidarbürgschaft 

zurück.  Sowohl  die  Solidarbürgschaft  als  auch  die  Vereinbarung  mit  der  C  Bank  ist 

dieser bedingungslos eingegangen und ohne konkrete Anhaltspunkte für das Vorliegen 

einer Verletzung seiner Verantwortlichkeit als Verwaltungsrat. Dabei ist es unerheblich, 

ob  er  nebst  seiner  Funktion  als  Verwaltungsrat auch Aktionär  dieser  Gesellschaft  ge-

wesen  ist  oder  nicht,  denn  weder  in  der  einen  noch  in  der  anderen  Funktion  besteht 

eine  Pflicht  zum  Abschluss  einer  Solidarbürgschaft.  Es  mag  zwar  zutreffen,  dass  der 

Ehemann  mit  der  Solidarbürgschaft  einen  allfälligen Haftungsprozess  abwenden oder 

die  Sanierung  der  Gesellschaft  ermöglichen  wollte,  doch  fehlt  es  dazu  an  konkreten 

Anhaltspunkten. Gleiches gilt für die Vereinbarung mit der C Bank, welche die Raten-

zahlungen ausgelöst hat. Die Pflichtigen geben weder Aufschluss über die Hintergrün-

de der mit der C Bank geschlossenen Vereinbarung noch über die Motive für die Ein-

gehung  der  Solidarbürgschaft.  Es  fehlen  insbesondere  Angaben  dazu,  welche 

Forderungen weshalb und aus welchem Rechtsgrund gestellt worden sind und wie die 

Vereinbarung letztlich zustande gekommen ist. Ebenso wenig wurde eine vollständige 

Fassung  der  Vereinbarung  mit  der  C  Bank  eingereicht.  Der  bei  den  Akten  liegende 

Auszug  dieser  Vereinbarung  gibt  jedenfalls  keinen  Hinweis  auf  eine  allfällige  Haftung 

des pflichtigen Ehemannes aus seiner Tätigkeit als Verwaltungsrat. Damit bleibt auch 

völlig im Dunkeln, ob ihn überhaupt ein Verschulden getroffen hätte und ob ihm ledig-

lich ein fahrlässiges oder allenfalls ein den Abzug ausschliessendes grob fahrlässiges 

Verhalten  hätte  vorgeworfen  werden  können.  Da  die  Pflichtigen  bereits  in  den  vo-

rinstanzlichen Verfahren  rechtskundig vertreten waren,  hat  auch  keine weitergehende 

Untersuchungspflicht der Vorinstanzen bestanden. Vor diesem Hintergrund können die 

geltend gemachten Abzüge mangels genügender Substanziierung von vornherein nicht 

steuermindernd zugelassen werden und hat die Rekurskommission auch keine weitere 

Unter suchungspflicht getroffen." 

b) In dieser Ausgangslage ist nachfolgend zu prüfen, ob die von den Pflichti-

gen  nunmehr  abgegebene  Sachverhaltsdarstellung  und  die  zur  diesbezüglichen  Un-

termauerung vorgelegten Unterlagen zu einem anderen Resultat führen bzw. die Quali-

fikation  der  Schuldabzahlungen  als  Berufskosten  nahelegen.  Weiter  wird  zu  prüfen 

sein, ob das von den Pflichtigen angerufene Bundesgerichtsurteil das Resultat der Vor-

jahre in Frage zu stellen vermag.  

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4.  a)  Die  Pflichtigen  liessen  im  Einspracheverfahren  ein  von  Rechtsanwalt  J 

verfasstes  und  per  30.  März  2012  unterzeichnetes  Schreiben  einreichen.  In  diesem 

weist der Letztere einleitend darauf hin, dass er zusammen mit einem Partner aus sei-

ner Anwaltskanzlei seinerzeit mit der Sanierung der F AG beauftragt gewesen sei. Als-

dann schildert er die damaligen Vorkommnisse bzw. den Hintergrund der Solidarbürg-

schaft des Pflichtigen gegenüber der C Bank wie folgt:  

Der Pflichtige sei im Jahr 1999 u.a. Präsident des Verwaltungsrats der F AG 

sowie der D AG gewesen. Die erstere sei damals aufgrund des schwierigen wirtschaft-

lichen Umfelds im Transportbereich in finanzielle Schwierigkeiten geraten bzw. von der 

Insolvenz  bedroht  gewesen.  In  dieser  Notsituation  habe  sich der  Pflichtige  veranlasst 

und  faktisch  gezwungen  gesehen,  die  bestehenden  Kreditverträge  mit  der  kreditge-

benden  Hausbank  C  Bank  neu  zu  regeln,  betragsmässig  zu  erweitern  und  in  diesem 

Zusammenhang auf Wunsch der Bank auch eine private Solidarbürgschaft zugunsten 

der  F  AG  abzugeben.  Er  habe  sich  dabei  für  die  Kreditverträge  der  Letzteren  als  Al-

leinbürge  gegenüber  der  C  Bank  solidarisch  im  Betrag  von  Fr.  1.1  Mio.  für  all  deren 

Forderungen  gegenüber  der  F  AG  verpflichtet.  Gleichzeitig  habe  auch  die  D  AG  als 

Solidarbürgin  für  die  F  AG  aufkommen  müssen,  und  zwar  mit  einem  Betrag  von 

Fr. 600'000.-. 

Die F AG sei dann am 6. Juli 2000 von seiner Anwaltskanzlei in ein gerichtli-

ches Nachlassverfahren geführt worden, in welchem die K als gerichtliche Sachwalte-

rin bestellt worden sei. Im Rahmen des Schuldenrufs habe die C Bank alle Kreditposi-

tionen  inkl.  der  genannten  beiden  Solidarbürgschaften  geltend  gemacht.  Nachdem 

später über der F AG (im Zug der Insolvenz umfirmiert in E AG) der Konkurs eröffnet 

worden sei, habe die C Bank erneut die beiden Solidarbürgschaften beansprucht. Dar-

aufhin habe sich die D AG verpflichtet, der C Bank einen Betrag von Fr. 550'000.- aus 

zwei  Krediten  zu schulden und  zurückzubezahlen und der  Pflichtige habe für  die  bei-

den  Kredite  weiterhin  als  Solidarbürge  noch  im  Betrag  von  Fr.  500'000.-  haften  müs-

sen.  Die  entsprechenden  Kreditverträge  inkl.  Bürgschaftsverpflichtungen  habe  er  am 

26. Juni 2000 unterzeichnet.  

In der Folge sei es aus verschiedenen Gründen zu Gerichtsverfahren gekom-

men. Das Handelsgericht L habe dabei eine von der D AG erhobene Klage gegen die 

C  Bank  abgewiesen.  Anschliessend  hätten  die  C  Bank  und  die  D  AG  im  April  2004 

einen Vergleich abgeschlossen; dabei habe sich  die Letztere zur ratenweisen Bezah-

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lung  einen  Betrags  an  die  C  Bank  im  Gesamtbetrag  von  Fr. 448'505.00  verpflichten 

müssen. Ebenso habe der Pflichtige im Juli/August 2003 in der Auseinandersetzungen 

mit der C Bank über die Solidarbürgschaft einen Vergleich abschliessen können. Dabei 

sei die ursprüngliche Schuld von Fr. 500'000.- auf Fr. 400'000.- reduziert worden, wo-

bei ratenweise Abzahlung über Jahre vereinbart worden sei.  

Nach  alldem  könne  somit  bestätigt  werden,  dass  sowohl  der  Pflichtige  als 

auch die  D  AG  ihre  Solidarbürgschaftsverpflichtungen  unter grösstem  wirtschaftlichen 

Druck bzw. faktischem Zwang der Bank hätten abgeben müssen; der Zweck habe da-

bei klarerweise in der Absicht bestanden, die damalige F AG und die mit ihr verbunde-

nen Arbeitsplätze zu retten. Die Abwendung einer allfälligen persönlichen Haftung des 

Pflichtigen als damaliger Verwaltungsratspräsident der Letzteren habe bei der Abgabe 

der  Solidarbürgschaftserklärungen  vom  18.  August  1999 klarerweise nicht  im  Vorder-

grund  gestanden  bzw.  sei  überhaupt  noch  kein  Thema  gewesen,  nachdem  damals 

nach  der  Erweiterung  der  Kredite  die  spätere  Insolvenz  der  Gesellschaft  noch  nicht 

erkennbar  gewesen  sei.  Dies  zeige  sich  daraus,  dass  die  C  Bank  die  bestehenden 

Kreditverträge ja verlängert und betragsmässig erweitert habe und dass das gerichtli-

che Nachlassverfahren erst ein Jahr später eröffnet worden sei. Insoweit könne dem-

nach keine Rede davon sein, dass der Pflichtige die Solidarbürgschaft zur Abwendung 

einer  Grobfahrlässigkeit  oder  gar  einer  vorsätzlich  verschuldeten  Haftung  abgegeben 

hätte. Vielmehr sei es grundsätzlich nur und gerade um den Erhalt der Firma und der 

damit verbundenen Arbeitsplätze gegangen. Folglich sei auch der Vergleichsabschluss 

des Pflichtigen mit der C Bank über Bezahlung eines Betrags von Fr. 400'000.- und die 

sich  daraus  ergebende  Pflicht  zur  Leistung  periodischer  Abschlagszahlungen  klarer-

weise  aus  grösstem  wirtschaftlichem  Druck  bzw.  faktischem  Zwang  der  Bank  gegen-

über  erfolgt;  dies  letztlich  noch  immer  auf  Grundlage  der  seinerzeitigen  Absicht,  die 

damalige F AG zu retten. Obwohl die Rettung schliesslich nicht gelungen sei, so hätten 

immerhin wesentliche Teile des Betriebs erhalten werden können; dies durch Verkauf 

des operativen Geschäfts im Zuge des gerichtlichen Nachlassverfahrens an die dama-

lige Übernahmegesellschaft H AG, in I.  

b) Im Vergleich zu den Rechtsmittelverfahren betreffend die Vorjahre vermag 

diese  Sachverhaltsschilderung  den  Hintergrund  der  streitbetroffenen  Bürgschaftsver-

pflichtung und der darauf fussenden Abzahlungsraten zwar zu erhellen, doch lässt sich 

damit für den Standpunkt der Pflichtigen nichts gewinnen; im Gegenteil: 

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aa) Fest steht, dass die F AG Ende der 90er-Jahre in finanziellen Schwierig-

keiten  steckte und  Geld benötigte.  Solches  musste sie sich  dementsprechend  entwe-

der  in  der  Form  von  Fremd-  oder  Eigenkapital  beschaffen.  In  der  letzteren  Variante 

hätte der Pflichtige den Kapitalbedarf für die notleidende Gesellschaft etwa mittels Er-

höhung des Aktienkapitals unter Einbringung von eigenen privaten Mitteln sicherstellen 

können. Auch in der Variante Fremdkapital hätte dieser als Geldgeber der Familienge-

sellschaft  auftreten  können;  beispielsweise  durch  Einräumung  eines  Darlehens.  Das 

Naheliegenste war zu jener Zeit offenbar aber noch immer die Einholung von zusätzli-

chen Krediten der Hausbank C Bank. Wenn diese aufgrund der angespannten Finanz-

lage  für  die  Krediterweiterung  Sicherheiten  ausserhalb  der  Kreditnehmerin  verlangte 

und  der  Pflichtige  deshalb  die  in  Frage  stehende  Solidarbürgschaftsverpflichtung  ein-

ging,  so  wählte  man  im Rahmen  der Geldbeschaffung  also  einen  Zwischenweg  (vom 

Firmeninhaber  privat  abgesicherte  Fremdfinanzierung).  Dabei  wusste  der  Pflichtige, 

dass im Fall des Scheiterns der Firmenrettung die C Bank im Rahmen der eingegan-

gen  Solidarbürgschaft  auf  ihn  zurückgreifen  und  er  also  mit  privaten  Mitteln für  deren 

Forderungen gegenüber der Kreditnehmerin haften würde.    

bb) Entscheidend ist bei alledem, dass der Pflichtige das Einbringen von pri-

vatem  Vermögen  trotz  wirtschaftlichem  Druck  freiwillig  eingegangen  ist.  Ein  Zusam-

menhang  zur  Ausübung  seiner  Tätigkeit  als  Verwaltungsrat  ist  nicht  erkennbar. Wohl 

war es seine Aufgabe, als Verwaltungsrat den Kapitalbedarf der  mit Liquiditätsproble-

men  kämpfenden  F  AG  sicherzustellen.  Indessen  besteht  keinerlei  Pflicht  eines  Ver-

waltungsrats, einer in finanzielle Schieflage geratenen Gesellschaft mit privaten Mitteln 

unter die Arme zu greifen; insoweit fehlt es von vornherein am Berufsrisiko eines Ver-

waltungsrats.  Wenn  der  Pflichtige  dies  gleichwohl  getan  hat,  ging  es  ihm  darum,  die 

eigene Familiengesellschaft  zu retten; dies verbunden mit der durchaus ehrbaren Ab-

sicht, Arbeitsplätze zu erhalten. Von daher fehlt es hier nicht nur an einem engen, son-

dern  überhaupt  an  einem  beruflichen  Zusammenhang.  Ein  solcher  wäre  nur  dann  zu 

bejahen,  wenn  der  Pflichtige  die  eingegangene  Solidarbürgschaft  mit  Blick  auf  seine 

Organhaftung  als  Verwaltungsrat  bzw.  aufgrund  von  drohenden  Schadenersatzpflich-

ten eingeworfen hätte. Dies ist gemäss dem insoweit klaren Sachverhaltsbeschrieb des 

seinerzeit  mit  der  Firmensanierung  beauftragten  Anwalts  indes  nicht  der  Fall.  Wenn 

gemäss  dessen  Ausführungen  keine  Rede  davon  sein  kann,  dass  die  Solidarbürg-

schaftsverpflichtung  zur  Abwendung  einer  grobfahrlässig  oder  vorsätzlich  verschulde-

ten Haftung abgegeben wurde, sondern allein zur Rettung der Firma samt Arbeitsplät-

zen, so steht die Bürgschaft nicht im Zusammenhang mit der Verwaltungsratstätigkeit 

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1 ST.2012.206 + 207 

 
 
 
 
 
 
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des  Pflichtigen,  sondern  allein  mit  dessen  (moralischer)  Verantwortung  als  Firmenin-

haber und Patron.   

c)  An  alledem  nichts  zu  ändern  vermag  der  von  den  Pflichtigen  angerufene 

aktuelle  Bundesgerichtsentscheid  vom  10.  März  2012  (2C_465+466/2011  in:  ZStP 

2/2012 Nr. 10).  

aa)  Wohl  ging  es  bei  diesem  Entscheid  ebenfalls  um  Zahlungen  auf  Basis 

einer  Solidarbürgschaftsverpflichtung,  welche  ein  Mehrheitsaktionär  und Verwaltungs-

rat einer Aktiengesellschaft eingegangen war. Abgesichert hatte dieser dabei aber For-

derungen einer BVG-Sammelstiftung im Zusammenhang mit nicht abgelieferten Pensi-

onskassenbeträgen.  Dabei  stellte  das    Bundesgericht  fest,  die  vom  Verwaltungsrat 

aufgrund der eingegangen Bürgschaftsverpflichtung später geleisteten Zahlungen hät-

ten  im  Zusammenhang  mit  dessen  Organhaftung  gestanden.  Weil  die  Gesellschaft 

mangels Liquidität nicht in der Lage gewesen sei, die ausstehenden Pensionskassen-

beträge  zu  bezahlen,  habe  nämlich  das  erhebliche  und  unausweichliche  Risiko  be-

standen,  dass  der  Verwaltungsrat  als  Organ  der  Gesellschaft  nach  Art.  754  OR  per-

sönlich  für  die  ausstehenden  Beträge  hätte  haftbar  gemacht  werden  können.  Dieses 

persönliche  Haftungsrisiko  für  ausstehende  Sozialversicherungsbeträge  gehöre  zum 

immanenten Berufsrisiko, das jedes Organ einer juristischen Person trage, sobald Bei-

tragszahlungen  ausstehend  seien.  In  der  gegeben  Situation  habe  das  naheliegende 

Risiko  bestanden,  dass  die  Pensionskasse  die  ausstehenden  Beträge  betrieben  und 

damit  den  Konkurs  der  Gesellschaft  bewirkt  hätte.  Mit  dem  Eingehen  der  Bürgschaft 

habe der Verwaltungsrat den Konkurs vorerst abwenden können, um  damit zu versu-

chen, die Gesellschaft, die er als sein Lebenswerk bezeichne, zu retten. Auch wenn er 

die  Bürgschaft  nicht  eingegangen  wäre,  so  wäre  er  trotzdem  im  nachfolgenden  Kon-

kurs  mit  der  persönlichen  Haftungsforderung  konfrontiert  worden.  Die  Eingehung  der 

Bürgschaft  habe  somit  nichts  geändert  am  Haftungsrisiko,  das  so  oder  so  bestanden 

habe. Dasselbe gelte damit für die spätere Zahlung des Verwaltungsrats aus dem ge-

richtlichen  Vergleich;  diese  Vergleichszahlung  sei  aufgrund  der  eingegangenen  Bürg-

schaft nicht mehr vermeidbar gewesen und stehe damit in einem offensichtlichen und 

engen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des Verwaltungsrats.  

bb)  Eine  Konstellation,  wie  sie  dem  vorliegenden  Bundesgerichtsentscheid 

zugrunde  lag,  ist  hier  nicht  auszumachen.  Weder  wurde  behauptet  noch  finden  sich 

entsprechende Anhaltspunkte in den Akten, dass der Pflichtige die seinerzeitige Bürg-

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schaftsverpflichtung  mit  Blick  auf  ein  persönliches  Haftungsrisiko  (beispielsweise  im 

Zusammenhang  mit  ausstehenden  Pensionskassenbeträgen)  eingegangen  ist.  Damit 

fehlt  der  berufliche  Zusammenhang  und muss  gleiches  auch für  die in Frage stehen-

den  Abzahlungsraten  gelten,  welche  der  Pflichtige  der  C  Bank  als  Folge  der  Bürg-

schaftsverpflichtung gestützt auf den per 2003 abgeschlossenen Vergleich entrichtet.   

d) Damit ergibt sich, dass die auf einer Solidarbürgschaftsverpflichtung beru-

henden  Zahlungen  des Pflichtigen  an  die  C  Bank  weiterhin  nicht  als  Berufskosten  ei-

nes Verwaltungsrats bzw. als Gewinnungskosten  zu qualifizieren sind; die diesbezüg-

lich  einkommensseitig  deklarierten  Abzüge  wurden  von  der  Steuerbehörde  mithin  zu 

Recht auch in den Steuerperioden 2006 und 2007 aufgerechnet.   

5. a) §§ 25 und 26 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) entsprechen 

im Wesentlichen Art.  25  und 26  DBG.  Daraus folgt,  dass  die vorstehenden Erwägun-

gen zur direkten Bundessteuer auch für die kantonalen Steuern gelten.  

b)  Nach  alledem  sind  die  Beschwerde  und  der  Rekurs  abzuweisen.  Aus-

gangsgemäss  sind  die  Kosten  den  Pflichtigen  aufzuerlegen  (Art. 144  Abs. 1  DBG, 

§ 151 Abs. 1 StG).  

Demgemäss erkennt der Einzelrichter: 

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2.  Der Rekurs wird abgewiesen.  

[…] 

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