# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c0ac1fc3-50c9-5ba7-8ed7-6cea45e3d8fc
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.09.2023 PS230129
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS230129_2023-09-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS230129-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrich-

ter Dr. M. Sarbach und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie  

Gerichtsschreiber Dr. M. Tanner 

Urteil vom 19. September 2023 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
weitere Verfahrensbeteiligte, Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

 

gegen 

 

Limited Liability Company B._____,  
Arrestgläubigerin, Gesuchstellerin, Einsprache- und Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt LL.M. Y1._____ und / oder Rechtsanwalt LL.M. 

Y2._____, 

 

betreffend Arresteinsprache 
 
Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes Audienz des Be-
zirksgerichtes Zürich vom 29. Juni 2023 (EQ220193) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1.  

Mit Eingabe vom 4. November 2022 reichte die Arrestgläubigerin, Gesuchstelle-

rin, Einsprache- und Beschwerdegegnerin (fortan Arrestgläubigerin oder Be-

schwerdegegnerin) beim Bezirksgericht Zürich (fortan Vorinstanz) ein Arrestbe-

gehren ein. Dieses Begehren richtete sich gegen C._____, einen russischen 

Staatsangehörigen mit Wohnsitz in D._____ [Stadt in der Schweiz] (fortan Arrest-

schuldner). Darin stellte sie die folgenden Anträge (act. 1 S. 2 f.): 

1. Es seien folgende Vermögenswerte des Gesuchsgegners zu verarrestieren, al-
les soweit arrestierbar bis zur Deckung der Arrestforderung von 
CHF 24'903'572.41 (USD 25'000'000) nebst Zins zu 5% p.a. seit dem 28. Sep-
tember 2019 sowie der Kosten: 

 a) Die Liegenschaft an der E._____-strasse …, CH-… Zürich, Grundbuch-
blatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4, eingetragen auf die 
A._____ AG, F._____-strasse …, CH-G._____, welche jedoch tatsäch-
lich dem Gesuchsgegner gehört. 

 b) Sämtliche Forderungen und Ansprüche der A._____ AG gegenüber der 
H._____ AG, I._____-strasse …, CH-J._____, die sich aus dem Kaufver-
trag über die Liegenschaft an der E._____-strasse …, CH-… Zürich, 
Grundbuchblatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4, eingetra-
gen auf die A._____ AG, F._____-strasse …, CH-G._____, welche je-
doch tatsächlich dem Gesuchsgegner gehört, ergeben. 

 c) Sämtliche Forderungen und Ansprüche bezüglich der Aktien und Aktien-
zertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche gegenüber der 
A._____ AG, F._____-strasse …, CH-G._____, welche tatsächlich dem 
Gesuchsgegner gehört. 

 d) Die beim Betreibungsamt Zürich 7 durch die H._____ AG hinterlegte Si-
cherheitsleistung in Höhe von CHF 4'570'000. 

 e) Sämtliche Forderungen und Ansprüche bezüglich der Aktien und Aktien-
zertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche gegenüber der 
K._____ AG, in Liq., F._____-strasse …, CH-G._____, welche vorgeb-
lich auf L._____, M._____-weg …, CH-D._____, Iauten, jedoch tatsäch-
lich dem Gesuchsgegner gehören. 

 f) Sämtliche Forderungen und Ansprüche bezüglich der Aktien und Aktien-
zertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche gegenüber der 
N._____ AG, in Liq., M._____-weg …, CH-D._____, welche vorgeblich 
auf die O._____ LTD, P._____ [Adresse], Q._____ [Stadt], R._____ 
[zentralamerikanischer Staat] lauten, jedoch tatsächlich dem Gesuchs-
gegner gehören. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten des Ge-
suchsgegners. 

- 3 - 

Mit Urteil vom 15. November 2022 hiess die Vorinstanz dieses Arrestbegehren 

teilweise gut. Sie stellte einen Arrestbefehl aus, welcher die zu verarrestierenden 

Gegenstände wie folgt umschrieb (act. 8): 

1. Betreibungsamt Zürich 7: 

Liegenschaft E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, 
EGRID CH3, Plan Nr. 4, eingetragen auf die A._____ AG, F._____-strasse …, 
G._____; 

 2. Betreibungsamt Zug: 

a) sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners bezüglich der Ak-
tien und Aktienzertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche des 
Schuldners gegenüber der A._____ AG, F._____-strasse …, G._____; 

b) sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners bezüglich der Ak-
tien und Aktienzertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche des 
Schuldners gegenüber der K._____ AG in Liq., F._____-strasse …, 
G._____, lautend auf L._____, M._____-weg …, D._____; 

c) sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners bezüglich der Ak-
tien und Aktienzertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche des 
Schuldners gegenüber der N._____ AG in Liq., M._____-weg …, 
D._____, lautend auf O._____ LTD, P._____, Q._____, R._____; 

alles soweit verarrestierbar bis zur Deckung der Arrestforderung samt Zins und Kos-
ten. 

Im Übrigen wies die Vorinstanz das Arrestbegehren ab (act. 8). 

2.  

Mit Eingabe vom 21. November 2022 erhob die weitere Verfahrensbeteiligte, Drit-

teinsprecherin und Beschwerdeführerin (fortan Dritteinsprecherin oder Beschwer-

deführerin) bei der Vorinstanz eine Einsprache gegen den Arrestbefehl. Die Drit-

teinsprecherin stellte darin folgende Rechtsbegehren (act. 11 S. 2): 

1. Es sei der von der Einsprachegegnerin erwirkte Arrest im Verfahren EQ220180-L 
aufzuheben. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher MWSt. zu Las-
ten der Einsprachegegnerin. 

Die Dritteinsprecherin stellte zudem die folgenden prozessualen Anträge (act. 11 

S. 2): 

1. Es sei der Dritteinsprecherin Einsicht in die Akten des Arrestverfahrens EQ220180-L, 
insbesondere das Arrestbegehren der Einsprachegegnerin, zu gewähren. 

- 4 - 

2. Es sei der Dritteinsprecherin nach erfolgter Einsicht in die Akten des Arrestverfahrens 
eine angemessene Frist zur Begründung der Arresteinsprache anzusetzen. 

Mit Verfügung vom 22. November 2022 setzte die Vorinstanz der Dritteinspreche-

rin eine Frist an, um ihre Arresteinsprache unter Berücksichtigung des Arrestge-

suchs vom 4. November 2022 zu begründen (act. 15). Am 5. Dezember 2022 

reichte die Dritteinsprecherin ihre vollständig begründete Arresteinsprache bei der 

Vorinstanz ein. Darin modifizierte sie ihr Rechtsbegehren wie folgt (act. 17 S. 2): 

1. Es sei der von der Gesuchstellerin und Einsprachegegnerin erwirkte Arrest im 
Verfahren EQ220180-L aufzuheben, soweit er sich auf die im Eigentum der 
weiteren Verfahrensbeteiligten und Dritteinsprecherin stehende Liegenschaft 
E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, EGRID 
CH3, Plan Nr. 4 (Arrestgegenstand Ziff. 1 gemäss Arrestbefehl vom 15. No-
vember 2022) bezieht. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher MWSt. 
zu Lasten der Gesuchstellerin und Einsprachegegnerin. 

Am 12. Dezember 2022 reichte der Arrestschuldner bei der Vorinstanz unaufge-

fordert eine Stellungnahme ein (act. 22). Die Arrestgläubigerin ihrerseits nahm am 

19. Dezember 2022 zur Arresteinsprache Stellung (act. 26). Nach weiteren (No-

ven-)Eingaben der Parteien erliess die Vorinstanz am 29. Juni 2023 folgenden 

Entscheid (act. 47 = act. 51 = act. 53): 

1. Die Einsprache gegen den Arrestbefehl vom 15. November 2022, 
Geschäfts-Nr. EQ220180-L; Arrest-Nr. 5, Betreibungsamt Zürich 7, 
wird abgewiesen. 

2. Auf das Nebeninterventionsgesuch von C._____ wird nicht eingetreten. 

3. Die Entscheidgebühr von Fr. 2'000.– wird der Dritteinsprecherin auferlegt. Sie wird 
von der Gesuchstellerin bezogen, ist ihr aber von der Dritteinsprecherin zu ersetzen. 

4. Die Dritteinsprecherin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Parteientschädigung 
von Fr. 9'742.50 zu bezahlen. 

5. [Mitteilungen] 

6. [Rechtsmittel der Beschwerde; Frist 10 Tage] 

3.  

Gegen diesen Entscheid erhob die Dritteinsprecherin am 13. Juli 2023 (Datum 

Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Darin beantrag-

te sie Folgendes (act. 52 S. 2): 

- 5 - 

1. Es sei der vorinstanzliche Entscheid hinsichtlich der Ziffern 1 und 4 des Dispositivs 
aufzuheben, und es sei der von der Beschwerdegegnerin erwirkte Arrest im Verfah-
ren EQ220180-L aufzuheben, soweit er sich auf die im Eigentum der Beschwerdefüh-
rerin stehende Liegenschaft E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, Ka-
taster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4 (Arrestgegenstand Ziff. 1 gemäss Arrestbefehl 
vom 15. November 2022) bezieht. 

2. Eventualiter sei der vorinstanzliche Entscheid hinsichtlich der Ziffern 1 und 4 des Dis-
positivs aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher MWSt. zu Las-
ten der Beschwerdegegnerin. 

Mit Verfügung vom 24. August 2023 setzte der prozessleitende Richter der Ar-

restgläubigerin eine Frist zur Beschwerdeantwort an (act. 59). Diese ging am 

6. September 2023 bei der Kammer ein (act. 61). Darin stellte die Arrestgläubige-

rin folgende Anträge (act. 61 S. 2): 

1. Es sei die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 13. Juli 2023 vollumfänglich ab-
zuweisen. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Beschwer-
deführerin. 

Diese Eingabe ist der Dritteinsprecherin mit dem vorliegenden Endentscheid zu-

zustellen. Das Verfahren ist spruchreif. 

II. 

1.  

1.1. Mit Arrestbefehl vom 15. November 2022 verarrestierte die Vorinstanz un-

ter anderem die Liegenschaft an der E._____-strasse … in … Zürich, die formell 

der Dritteinsprecherin gehört (act. 8). Wer durch einen Arrest in seinen Rechten 

betroffen ist, kann innert zehn Tagen nachdem er von dessen Anordnung Kennt-

nis erhalten hat, beim Gericht Einsprache erheben (Art. 278 Abs. 1 SchKG). Der 

in der Folge ergehende Einspracheentscheid kann unabhängig vom Streitwert nur 

mit Beschwerde im Sinne von Art. 319 ff. ZPO angefochten werden (Art. 278 

Abs. 3 ZPO in Verbindung mit Art. 309 lit. b Ziff. 6 und Art. 319 lit. a ZPO). Legiti-

miert zur Einsprache sind insbesondere auch Dritte, sofern sie eigene Rechte an 

den Arrestgegenständen geltend machen (SK SchKG-Kren Kostkiewicz, 4. A., 

Art. 278 N 5). Die Dritteinsprecherin ist gemäss Grundbuchauszug Eigentümerin 

- 6 - 

der fraglichen Liegenschaft (act. 3/104), was sie zur Einsprache und vorliegenden 

Beschwerde berechtigt. 

1.2. Arrestentscheide ergehen im summarischen Verfahren (Art. 251 lit. a 

ZPO). Wird ein solcher Entscheid angefochten, beträgt die Beschwerdefrist 

10 Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Die Vorinstanz stellte den angefochtenen Ent-

scheid der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2023 zu (act. 49b). Diese übergab ihr 

Rechtsmittel am 13. Juli 2023 (Datum Poststempel) und damit rechtzeitig inner-

halb der 10-Tagesfrist der Schweizerischen Post (act. 52 S. 1). 

1.3. Die Beschwerde ist begründet und mit Anträgen versehen bei der Rechts-

mittelinstanz einzureichen. Die Beschwerde soll sich dabei sachbezogen mit den 

Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und darlegen, 

inwieweit der angefochtene Entscheid unrichtig sei (CHK ZPO-Sutter-

Somm/Seiler, Art. 321 N 13 f.). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und 

neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Die vorliegende Be-

schwerde enthält klare Rechtsbegehren und wurde eingehend begründet 

(act. 52). Damit entspricht sie den formellen Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 

ZPO. Die Beschwerdeführerin ist durch den Entscheid der Vorinstanz beschwert. 

Sie hat zudem den Kostenvorschuss von Fr. 6'000.– fristgerecht bezahlt (act. 58). 

Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, 

ist auf das Rechtsmittel einzutreten. 

1.4. Mit einer Beschwerde kann einerseits die unrichtige Rechtsanwendung und 

andererseits die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 320 ZPO). 

2.  

2.1. Dem Arrestbegehren liegt folgende Ausgangslage zugrunde: Der Arrest-

schuldner und seine Ehefrau S._____ sind russische Staatsangehörige mit 

Wohnsitz in der Stadt D._____ (act. 3/6). Der Arrestschuldner ist an Gesellschaf-

ten beteiligt, die in Russland … abbauen (act. 17 S. 4 ff.; act. 22; act. 52 S. 5 ff.). 

Der Arrestschuldner liess am tt.mm.2010 die Dritteinsprecherin ins Handelsregis-

- 7 - 

ter des Kantons Zug eintragen. Ihr Gesellschaftszweck besteht im Erwerb und in 

der Verwaltung von in- und ausländischen Immobilien (act. 3/19). Am 31. Januar 

2011 kaufte die Dritteinsprecherin die Liegenschaft an der E._____-strasse … in 

… Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4 

(act. 3/103 f.). 

2.2. Am 14. März 2014 gab der Arrestschuldner folgende notariell beurkundete 

Erklärung ab (act. 19/13 [deutsche Übersetzung]): 

Hiermit erkläre ich, C._____, dass ich gegenüber S._____ […] eine Schuld habe, die aus 
dem Darlehensrechtsverhältnis entsteht, in Höhe von 8 000 000 (acht Millionen) US-Dollar 
erhalten wurde, was nach dem Stand vom 14. März 2014 zum Wechselkurs der Bank von 
Russland 291 652 800 (zweihunderteinundneunzig Millionen sechshundertzweiundfünfzig-
tausend achthundert) Rubel beträgt. 

2.3. Der Arrestschuldner und S._____ schlossen am 30. Oktober 2018 eine 

Vereinbarung über eine Kaufoption (Call-Option) ab. Darin regelten die Ehegatten 

Folgendes (act. 3/98/1b [deutsche Übersetzung]): 

Präambel 

A) C._____ und S._____ sind verheiratet und unterstehen dem ordentlichen Güterstand 
der Errungenschaftsbeteiligung. 

B) C._____ hält 100% der Inhaberaktien der A._____ AG mit Sitz in G._____ (die "Ge-
sellschaft"). 

C) Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 1'100'000.00 und ist eingeteilt in 
1'100 Inhaberaktien zu je CHF 1'000.00 (die "Inhaberaktien"). Der einzige aktuelle 
Vermögenswert der A._____ AG ist ein Betriebsstättengrundstück in …, Zürich. 

Die Parteien vereinbaren was folgt: 

1. Call-Option 

1.1. Der Optionsgeber gewährt der Optionsnehmerin hiermit das Recht, die Inhaberaktien 
zu erwerben (die "Call-Option"). 

1.2. Die Call-Option wird entschädigungslos eingeräumt. 

2. Ausübung der Call-Option 

2.1. Die Call-Option kann jederzeit ab Unterzeichnung dieser Vereinbarung durch die Op-
tionsnehmerin ausgeübt werden. 

2.2. Zur Ausübung der Call-Option bedarf es einer schriftlichen Ausübungserklärung der 
Optionsnehmerin gegenüber dem Optionsgeber. 

- 8 - 

2.3. Mit Ausübung der Call-Option ist der Optionsgeber verpflichtet, umgehend sämtliche 
zur rechtsgültigen Übertragung der Inhaberaktien erforderlichen Handlungen vorzu-
nehmen und die erforderlichen Erklärungen abzugeben. 

3. Kaufpreis 

3.1. Der von der Optionsnehmerin bei Ausübung der Call-Option für die Inhaberaktien zu 
zahlende Kaufpreis berechnet sich wie folgt: 

Aktiven (unter Veranschlagung des effektiven Verkehrswertes des Betriebsstätten-
grundstückes) 

./. Fremdkapital 

= Kaufpreis 

3.2. Der Kaufpreis wird mit Übertragung der Inhaberaktien zur Zahlung an den Options-
geber fällig. Anderslautende schriftliche Vereinbarungen zwischen den Parteien blei-
ben vorbehalten. 

4. Weitere Bestimmungen 

4.1. Die Call-Option kann nur durch die Optionsnehmerin ausgeübt werden. Sie kann oh-
ne vorgängige schriftliche Zustimmung des Optionsgebers nicht auf Dritte übertragen 
werden. 

4.2. Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform. Das gilt 
auch für die Änderung dieser Bestimmung. 

4.3. Diese Vereinbarung unterliegt ausschliesslich schweizerischem materiellem Recht. 
Gerichtsstand für alle sich allenfalls aus dieser Vereinbarung ergebenden Streitigkei-
ten ist D._____. 

2.4. Am 5. Mai 2019 schlossen der Arrestschuldner und seine Ehefrau S._____ 

folgende Abfindungsvereinbarung (act. 3/98/1c [deutsche Übersetzung]): 

1. Der Schuldner [gemeint der Arrestschuldner] bestätigt hiermit seine Schulden gegen-
über dem Gläubiger [gemeint S._____] (einschliesslich der aufgelaufenen Zinsen) 
zum Stand vom 5. Mai 2019 in einem Gesamtbetrag von 7 800 000 (sieben Millionen 
achthunderttausend) US Dollar. Die Parteien bestätigen hiermit, dass der Fälligkeits-
termin für die angegebenen Schulden zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieser Ver-
einbarung eingetreten ist. 

Um die in § 1 der vorliegenden Vereinbarung angegebenen Schulden gegenüber 
dem Gläubiger zu tilgen, gewährt der Schuldner dem Gläubiger eine Abfindung in 
Form von 100 % Anteile an A._____ AG (F._____-strasse …, G._____, Switzerland, 
Registration number CHE-6). Die Parteien legten den Wert der gewährten Abfindung 
in Höhe von 7 800 000 (sieben Millionen achthundertausend) US Dollar fest. 

 2. Der Gläubiger verpflichtet sich, A._____ AG selbstständig Informationen über den 
Erwerb von 100 % Anteile an A._____ AG laut dieser Vereinbarung bereitzuhalten. 

 3. Die in § 1 der vorliegenden Vereinbarung angegebenen Verpflichtungen gelten als er-
loschen ab der Unterzeichnung der vorliegenden Vereinbarung durch beide Parteien. 

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 4. Die vorliegende Vereinbarung ist zweifach ausgefertigt, je ein Exemplar für jede Par-
tei. 

 5. Die vorliegende Vereinbarung tritt ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung durch beide 
Parteien in Kraft. 

2.5. S._____ übte die Call-Option am 8. Juli 2019 schriftlich per sofort aus 

(act. 3/98/1d). 

2.6. Zuvor hatte der Arrestschuldner am 1. Februar 2019 eine persönliche Ga-

rantieerklärung abgegeben. Darin verpflichtete er sich schriftlich, der russischen 

T._____ [Bank] unter bestimmten Voraussetzungen (sogenannter Trigger-Event) 

maximal USD 25'000'000.– zu bezahlen (act. 3/27). Die T._____ trat am 

27. August 2020 sämtliche dieser Garantieansprüche an die Arrestgläubigerin ab 

(act. 3/4).  

2.7. Die Dritteinsprecherin äussert sich in ihrer Beschwerde weder zum Be-

stand noch zur Höhe der Arrestforderung und auch nicht zur Abtretung dieser 

Forderung an die Arrestgläubigerin (vgl. act. 52 S. 5). Eine Rechtsmittelinstanz 

kann die Prüfung des angefochtenen Entscheides auf die Beanstandung der Par-

teien beschränken. Sie muss daher den erstinstanzlichen Entscheid nicht losge-

löst von konkreten Anhaltspunkten in den Rechtsschriften von sich aus auf alle 

möglichen Mängel hin untersuchen. Vorbehalten bleiben einzig offensichtliche 

Mängel, die von Amtes wegen auch ohne Rüge zu beheben sind (BGE 142 III 413 

E. 2.2.4;  

OGer ZH, LB230008 vom 20. April 2023, E. 2.2; CHK ZPO-Sutter-Somm/Seiler, 

Art. 57 N 6). Damit erübrigen sich Ausführungen zur Arrestforderung (Art. 272 

Abs. 1 Ziff. 1 SchKG), insbesondere zum Eintritt des Trigger-Events, zum Über-

gang der Forderung von der T._____ auf die Beschwerdegegnerin und zum Ar-

restgrund (Art. 272 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG). Vielmehr kann dazu auf den erstin-

stanzlichen Arrestbefehl verwiesen werden (act. 8). Dieser bezeichnet die Be-

schwerdegegnerin als Arrestgläubigerin, das Garantieversprechen als Forde-

rungsurkunde und die Höhe der Arrestforderung mit Fr. 24'903'572.41 (entspre-

chend USD 25'000'000.– zum Kurs von USD 1 = Fr. 0.996143 per 30. September 

2019) nebst Zins zu 5 % seit dem 28. September 2019. 

- 10 - 

3.  

3.1. Die Vorinstanz wies die Arresteinsprache ab. Zur Begründung führte sie 

zusammengefasst aus, grundsätzlich dürfe das Gericht nur Vermögenswerte ver-

arrestieren, die rechtlich dem Schuldner gehörten. Wenn die Voraussetzungen für 

einen sogenannten Durchgriff erfüllt seien, dürfe das Gericht aber auch formell ei-

ner Drittperson zustehende Vermögenswerte verarrestieren. Die Dritteinspreche-

rin habe kaum Beweismittel eingereicht, die ihre Sachdarstellung belegen würden. 

So bleibe insbesondere unklar, wie die angebliche Darlehensforderung der Ehe-

frau des Arrestschuldners, das heisst von S._____, gegenüber dem Arrestschuld-

ner entstanden sei und woher sie die entsprechenden finanziellen Mittel gehabt 

habe, um dem Arrestschuldner Darlehen zu gewähren. Auch bleibe offen, wes-

halb S._____ sich gerade am 8. Juli 2019 dazu entschieden habe, die Kaufoption 

auszuüben, mithin genau zu dem Zeitpunkt, als die Arrestforderung fällig gewor-

den sei. Auch sei unklar, inwiefern die Einräumung eines Kaufrechts zur behaup-

teten Entlastung des Arrestschuldners geführt habe. Vorliegend sei daher davon 

auszugehen, dass die Aktienübertragung in rechtsmissbräuchlicher Weise be-

zwecke, Vermögen des Arrestschuldners dem Zugriff seiner Gläubigerinnen zu 

entziehen (act. 51 E. 5.3.3). 

3.2. Weiter führte die Vorinstanz aus, auch nach der Übertragung der Drittein-

sprecheraktien vom Arrestschuldner auf dessen Ehefrau sei der Arrestschuldner 

wirtschaftlich Berechtigter dieser Gesellschaft geblieben. So habe ihr Verwal-

tungsrat U._____ erklärt, er habe die Geschäfte der Dritteinsprecherin nicht an-

hand eigener Entscheide geführt, sondern Anweisungen einer Drittperson entge-

gengenommen, welche er nicht hinterfragt habe. Als diese Drittperson komme 

vorliegend einzig der Arrestschuldner in Frage, habe doch seine Ehefrau klar 

festgehalten, sie sei nur Aktionärin gewesen und habe die Firma nicht selbst ge-

führt (act. 51 E. 5.3.3). 

3.3. Der Arrestschuldner habe zudem der Dritteinsprecherin auch nach der 

Übertragung der Aktien auf seine Ehefrau Fr. 383'000.– überwiesen. Folglich ha-

be der Arrestschuldner trotz seiner gegenteiligen Behauptungen weiterhin mit der 

Dritteinsprecherin zu tun gehabt. Der Arrestschuldner habe zudem V._____ die 

- 11 - 

Liegenschaft an der E._____-strasse … in Zürich bzw. Gesellschaftsanteile an 

der Dritteinsprecherin als Sicherheit angeboten. Dabei habe er mehrmals klarge-

macht, dass es sich um seine Immobilie handle, da sich die Dritteinsprecherin un-

ter seiner Kontrolle befinde. Die Gesuchstellerin habe eine genügende Anzahl von 

sich verdichtenden Indizien geliefert, dass zwischen der Dritteinsprecherin und 

dem Arrestschuldner eine wirtschaftliche Einheit bestehe (act. 51 E. 5.4.3; act. 51 

E. 5.5.3). 

4.  

4.1. Die Dritteinsprecherin macht zunächst geltend, dem Arrestbegehren fehle 

das erforderliche Rechtsschutzinteresse. Dieses bilde eine Prozessvoraussetzung 

und sei stets von Amtes wegen festzustellen. Der Arrest sei eine provisorische Si-

cherungsmassnahme und bezwecke, schuldnerische Vermögenswerte einer spä-

teren Pfändung zuzuführen. Ein Arrest sei nur dann zulässig, wenn er mittels ei-

ner bereits bestehenden oder einer künftigen Betreibung prosequiert werden kön-

ne (act. 52 S. 8). 

4.1.1. Der geltend gemachte Arrest könne durch eine zukünftige Betreibung nicht 

prosequiert werden. Es entspreche nämlich der bundesgerichtlichen Rechtspre-

chung und der herrschenden Lehre, dass bei einer betriebenen Forderung, für 

welche bereits das Fortsetzungsbegehren gestellt worden sei, keine weitere Be-

treibung mehr eingeleitet werden könne. Vorliegend habe die Beschwerdegegne-

rin den Arrestschuldner am 30. September 2019 gestützt auf eine öffentliche Ur-

kunde über Fr. 24'904'600.51 betrieben. Am 7. September 2021 habe die Be-

schwerdegegnerin das Fortsetzungsbegehren gestellt, worauf am 7. September 

2021 die Pfändungsurkunde ausgestellt worden sei. Entsprechend könne sie die-

selbe Forderung nicht noch einmal betreiben und so eine neue Pfändung herbei-

führen. Wenn es nun aber nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht er-

laubt sei, diese Forderung noch einmal in Betreibung zu setzen und so eine neue 

Pfändung herbeizuführen, dürfe auch kein Arrest mehr gelegt werden (act. 52 

S. 8 f.). 

- 12 - 

4.1.2. Weiter lasse sich der Arrest vorliegend auch nicht durch die schon beste-

hende Betreibung prosequieren. Dort sei nämlich die Pfändung bereits erfolgt. In 

diesem Rahmen habe das Obergericht des Kantons Zug eine Pfändung der verar-

restierten Liegenschaft rechtskräftig abgelehnt. Die Beschwerdegegnerin versu-

che nun, die zuvor misslungene Pfändung der Liegenschaft mittels eines Arrests 

doch noch herbeizuführen. Mit diesem Vorgehen missbrauche die Beschwerde-

gegnerin das Rechtsinstitut des Arrests. Der Arrest bezwecke eine superproviso-

rische Beschlagnahme von Gegenständen zwecks späterer Pfändung. Für einen 

zulässigen Arrest müsste der verarrestierte Vermögenswert daher in der beste-

henden Betreibung vollstreckt werden können. Vorliegend habe das Obergericht 

des Kantons Zug die Pfändung des nun verarrestierten Vermögenswertes explizit 

verweigert. Mit einem Arrest könne man einen Vermögenswert, dessen Pfändung 

explizit verweigert worden sei, nicht nachträglich einer bestehenden Pfändung zu-

führen. Zusammenfassend sei der Arrestzweck, der in der Sicherung von Voll-

streckungssubstrat für eine zukünftige Pfändung besteht, vorliegend gar nicht 

mehr erreichbar. Folglich sei die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene 

Arrest deshalb aufzuheben (act. 52 S. 9 f.). 

4.2. Die Arrestgläubigerin führt dazu aus, die Verfügung eines Betreibungsam-

tes entfalte nur innerhalb eines hängigen Betreibungsverfahrens Wirkung. Folglich 

seien solche Verfügungen nicht unabänderlich, sondern könnten beim Auftreten 

von neuen Beweismitteln und Sachverhaltselementen wieder abgeändert werden. 

Dabei handle es sich nicht um eine Revision, sondern um eine Wiedererwägung 

der Verfügung. Vorliegend seien zahlreiche neuen Beweismittel entstanden. Die 

Arrestgläubigerin habe somit triftige Gründe, um zu gegebener Zeit eine Wieder-

erwägung beim Betreibungsamt Zug zu beantragen (act. 61 S. 24). 

4.3. Wenn die Gläubigerin für dieselbe Forderung mehrere Betreibungen ein-

reicht, muss der Schuldner die überflüssige(n) Betreibung(en) durch Beschwerde 

an die Aufsichtsbehörden (Art. 17 ff. SchKG) aufheben lassen (vgl. BGer, 

5A_261/2018 vom 4. Februar 2019, E. 3.1; BGE 139 III 444 E. 4.1.1 am Ende und 

E. 4.1.2; BSK SchKG II-Staehelin, 3. A., Art. 84 N 7). In einem älteren Entscheid 

erwähnte das Bundesgericht zudem die Möglichkeit eines Rechtsvorschlages als 

- 13 - 

weiteres Verteidigungsinstrument (BGE 100 III 41, S. 42 f.; eingehend dazu BSK 

SchKG II-Staehelin, 3. A., Art. 84 N 7). Demgegenüber dürfen Gerichte grund-

sätzlich nicht überprüfen, ob in einer bestimmten Angelegenheit eine oder mehre-

re Betreibungen zulässig sind (vgl. OGer ZH, RT200042 vom 18. Mai 2021, 

E. 3.3.3). Abgesehen davon wäre es  Sache des Arrestschuldners (und nicht der 

Dritteinsprecherin), sich gegen eine als unzulässig erachtete Mehrfachbetreibung 

zu wehren. Da das Arrestgericht das Vorliegen einer Mehrfachbetreibung nicht zu 

überprüfen hat, ist entgegen der Beschwerdeführerin das Rechtsschutzinteresse 

am vorliegenden Arrest zu bejahen, zumal keine anderen Gründe ersichtlich sind, 

welche das Rechtsschutzinteresse entfallen liessen. 

 

5.  

5.1. In prozessualer Hinsicht rügt die Dritteinsprecherin weiter, die Vorinstanz 

habe es unterlassen, sich mit den Entscheiden aus den Kantonen Zug und Genf 

auseinanderzusetzen. Diese Entscheide seien bei identischer Sachlage und auf 

der Grundlage derselben Parteibehauptungen zu einer gegenteiligen Beurteilung 

als die Vorinstanz gekommen (act. 52 S. 15). 

5.2. Der verfassungsrechtliche Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 

BV) verpflichtet Behörden und Gerichte dazu, die Vorbringen der Parteien zu prü-

fen und vor diesem Hintergrund ihren Entscheid zu begründen. Das Begrün-

dungserfordernis ermöglicht es den Betroffenen, den Entscheid und dessen 

Tragweite zu verstehen und ihn gegebenenfalls anzufechten (BGE 143 IV 40 

E. 3.4.3). Dabei muss sich die Entscheidinstanz in der Begründung nicht mit allen 

Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen 

ausdrücklich widerlegen. Sie hat aber die für den Entscheid wesentlichen Ge-

sichtspunkte des Sachverhalts und der rechtlichen Würdigung darzulegen (BGE 

142 I 135 E. 2.1; Steinmann/Schindler/Wyss, in: Ehrenzeller et al., Die Schweize-

rische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 4. A., Zürich/St. Gallen 2023, 

Art. 29 N 65). Die Erwägungen anderer Gerichtsinstanzen bilden von vornherein 

keine Parteivorbringen. Entsprechend brauchte sich die Vorinstanz damit nicht 

- 14 - 

auseinanderzusetzen. Ein Verstoss gegen Art. 29 Abs. 2 BV ist darin nicht zu er-

blicken. Ausserkantonale Entscheide begründen schliesslich auch keine zwingen-

den Präjudizien, welche die Zürcher Gerichtsinstanzen zu beachten hätten. Auch 

deshalb erübrigt sich eine Beschäftigung mit den Entscheiden aus den Kantonen 

Zug und Genf. 

6.  

6.1. Die Dritteinsprecherin macht in materieller Hinsicht geltend, die Vorinstanz 

gehe fälschlicherweise von einer wirtschaftlichen Einheit zwischen dem Arrest-

schuldner und der Dritteinsprecherin aus. Der Arrestschuldner habe die Aktien der 

Dritteinsprecherin an S._____ veräussert und übe seither keinen Einfluss auf den 

Verwaltungsrat der Dritteinsprecherin aus. Die Vorinstanz stütze ihre gegenteilige 

Auffassung auf die Aussagen von U._____ und S._____, die sie indessen aus ih-

rem Kontext gerissen habe. Aus dem Einvernahmeprotokoll von U._____ gehe 

nicht hervor, dass dieser, wie die Vorinstanz behaupte, Anweisungen ohne zu hin-

terfragen einfach ausführe. Auch äussere sich S._____ nicht dazu, ob sie 

U._____ konkrete Führungsanweisungen erteilt oder ob sie sich auf blosse Zah-

lungen beschränkt habe (act. 52 S. 6 f., 10, 12). 

6.2. Der Arrestschuldner habe der Dritteinsprecherin ein Darlehen gewährt, 

dessen Höhe per 31. Dezember 2018 Fr. 2'331'344.24 und per 31. Dezember 

2019 Fr. 2'073'906.61 betragen habe. Vor diesem Hintergrund sei die Feststellung 

der Vorinstanz falsch, wonach die Dritteinsprecherin dem Arrestschuldner einen 

um Fr. 373'150.00 zu hohen Betrag überwiesen habe. Der Arrestschuldner habe 

an die Dritteinsprecherin diverse Zahlungen in Form von Darlehen geleistet. 

Demgegenüber habe der Arrestschuldner von der Dritteinsprecherin keine Ge-

genleistungen erhalten. Die Feststellung der Vorinstanz, gemäss welcher die Drit-

teinsprecherin dem Arrestschuldner unbesicherte Darlehen gewährt habe, sei 

damit aktenwidrig und offensichtlich unrichtig (act. 52 S. 16 f.). 

6.3. Die Vorinstanz lege ihrem Entscheid sodann unbehauptete Tatsachen zu-

grunde. Nach der vorinstanzlichen Auffassung solle der Arrestschuldner die Lie-

genschaft bzw. seine Anteile an der Dritteinsprecherin V._____ als Sicherheit an-

- 15 - 

geboten haben. Die Arrestgläubigerin habe dies indessen im vorinstanzlichen 

Verfahren gar nie behauptet gehabt. Folglich habe die Vorinstanz gegen den Ver-

handlungsgrundsatz (Art. 55 Abs. 1 ZPO) verstossen. V._____ sei als hochrangi-

ger Vertreter der T._____ mit der Arrestgläubigerin verbunden. Folglich handle es 

sich bei seiner Erklärung um eine blosse Parteibehauptung. Folge man der Argu-

mentation der Vorinstanz, dann würde jedes Angebot eines Schuldners an seinen 

Gläubiger, Vermögenswerte einer Drittgesellschaft als Sicherheit für seine Schuld 

zu verpfänden, zu einem Durchgriff führen. Dies könne nicht genügen. Verlangt 

werde vielmehr Identität zwischen der natürlichen und der juristischen Person 

(act. 52 S. 20). 

6.4. Die Vorinstanz verkenne, dass bei Abschluss des Optionsvertrages zwi-

schen dem Arrestschuldner und S._____ am 30. Oktober 2018 die Arrestforde-

rung gar noch nicht bestanden habe. So leite die Arrestgläubigerin ihre Arrestfor-

derung aus der vom 1. Februar 2019 datierenden Garantie ab. Bereits diese zeit-

liche Abfolge zeige, dass die Einräumung der Kaufoption keinen Zusammenhang 

mit der Arrestforderung aufweise. Die Ausübung dieser Kaufoption durch S._____ 

am 8. Juli 2019 dürfe zudem nicht als Indiz für das Vorliegen eines Scheinge-

schäftes betrachtet werden. Die Arrestgläubigerin habe denn auch nicht einmal 

behauptet, dass der Arrestschuldner in irgendeiner Weise auf sie eingewirkt habe, 

damit sie die Option ausübe (act. 52 S. 24). 

6.5. Die Vorinstanz erblicke sodann in der Erhöhung des ursprünglich verein-

barten Aktienverkaufspreises fälschlicherweise ein Indiz für das Vorliegen eines 

Scheingeschäftes. Der vereinbarte Kaufpreis von USD 7'800'000.– halte einem 

Drittvergleich stand und liege zudem im Interesse der Gläubiger des Arrest-

schuldners (act. 52 S. 26). 

6.6. Zusammenfassend sei die Vorinstanz zu Unrecht von einer wirtschaftlichen 

Einheit zwischen dem Arrestschuldner und der Dritteinsprecherin ausgegangen. 

Selbst wenn man eine solche Einheit bejahen würde, lägen die Voraussetzungen 

für einen umgekehrten Durchgriff nicht vor. Für einen umgekehrten Durchgriff sei 

nämlich eine rechtsmissbräuchliche Berufung auf die Verschiedenheit der 

Rechtssubjekte erforderlich. Aus dem angefochtenen Entscheid gehe nicht her-

- 16 - 

vor, worin dieser Rechtsmissbrauch vorliegend bestehe. Insbesondere könne in 

der Übertragung der Aktien auf S._____ kein rechtsmissbräuchliches Verhalten 

erblickt werden. Die Ehegatten hätten den Optionsvertrag, der die Grundlage für 

die Übertragung der Aktien gebildet habe, bereits am 30. Oktober 2018 unter-

zeichnet. Bei Abschluss des Optionsvertrages habe daher die Garantie vom 

1. Februar 2019 und damit die Arrestforderung gar noch nicht bestanden (act. 52 

S. 28 f.). 

7.  

Die Arrestgläubigerin hält dem entgegen, der Arrestschuldner habe nach dem an-

geblichen Verkauf der Dritteinsprecheraktien wiederholt Einfluss auf die Ge-

schäftstätigkeit der Dritteinsprecherin genommen. So seien verschiedene Zahlun-

gen vom Arrestschuldner an die Dritteinsprecherin und umgekehrt erfolgt (act. 61 

S. 28). In diesem Zusammenhang sei insbesondere hervorzuheben, dass die letz-

ten drei Zahlungen über Fr. 128'000.–, Fr. 115'000.– und Fr. 140'000.– vom Ar-

restschuldner nach der bestrittenen Übertragung der Dritteinsprecheraktien auf 

seine Ehefrau geleistet worden seien. Zudem gehe aus den Aussagen von 

U._____ hervor, dass der Arrestschuldner zwischen Oktober 2018 und Oktober 

2019 fast eine Million Franken an die Beschwerdeführerin für die Planung eines 

Bauprojekts bezahlt habe. Der Arrestschuldner habe keinerlei Gegenleistung von 

der Dritteinsprecherin erhalten, was doch sehr unüblich sei und sich nur mit der 

wirtschaftlichen Berechtigung des Arrestschuldners an der Dritteinsprecherin er-

klären lasse (act. 61 S. 10). Die Arrestgläubigerin habe die wirtschaftliche Berech-

tigung des Arrestschuldners am Arrestgegenstand mehr als nur glaubhaft ge-

macht. Besonders sei hervorzuheben, dass die Ehefrau des Arrestschuldners ihr 

angebliches Optionsrecht just an dem Tage ausgeübt habe, als die persönliche 

Garantie des Arrestschuldners von USD 25'000'000.– fällig geworden sei. Zudem 

sei die Übertragung der Aktienzertifikate erst sehr viel später erfolgt. Entspre-

chend sei denn auch das Betreibungsamt Zug von einem Scheingeschäft ausge-

gangen (act. 61 S. 12). Aus den Bankauszügen gehe zudem hervor, dass der Ar-

restschuldner regelmässig Zahlungen an seine Ehefrau leiste, wohl um ihren Un-

terhalt zu bestreiten. Folglich verfüge die Ehefrau über kein eigenes Einkommen. 

- 17 - 

Dies werfe die Frage auf, wie sie denn die ganzen Vermögenswerte und Darlehen 

habe finanzieren können. Auch die Aussagen von U._____ beim Betreibungsamt 

Zug zeigten, dass der Arrestschuldner weiterhin Alleinaktionär der Dritteinspre-

cherin geblieben sei. Da die Ehefrau des Arrrestschuldners selbst bestätigt habe, 

dass sie U._____ keine Anweisungen erteilt habe, müsse der Arrestschuldner 

selbst diese Anweisungen erteilt haben (act. 61 S. 13 f.). 

8.  

8.1. Der Arrest wird vom Gericht am Betreibungsort oder am Ort, wo sich die zu 

verarrestierenden Vermögensgegenstände befinden, bewilligt, wenn die Gläubi-

gerin glaubhaft macht, dass: (1.) ihre Forderung besteht, (2.) ein Arrestgrund vor-

liegt und (3.) Vermögensgegenstände vorhanden sind, die der Schuldnerin gehö-

ren (Art. 272 Abs. 1 SchKG). Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 272 

Abs. 1 SchKG bedeutet weniger als Beweisen, hingegen mehr als blosses Be-

haupten. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache, wenn das Gericht sie aufgrund der 

ihm vorgelegten Elemente für wahrscheinlich hält, das heisst, wenn es den Ein-

druck gewinnt, dass der behauptete Sachverhalt wirklich vorliegt, ohne aus-

schliessen zu müssen, dass es sich vielleicht auch anders verhalten könnte. Vo-

rausgesetzt ist damit zum einen ein schlüssiges Vorbringen und zum anderen, 

dass die Tatsachendarlegungen dem Gericht als wahrscheinlich erscheinen. Die 

Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis dürfen nicht zu hoch angesetzt 

werden, doch ist mindestens eine Beweisführung in den Grundzügen erforderlich. 

Blosse Behauptungen des Arrestgläubigers genügen also nicht, auch wenn sie in 

sich schlüssig sind. Vielmehr müssen objektive Anhaltspunkte vorliegen, die auf 

das Vorhandensein der behaupteten Tatsachen schliessen lassen (BSK SchKG 

II-Stoffel, 3. A., Art. 272 N 4–7; KUKO SchKG-Meier-Dieterle, 2. A., Art. 272 

N 14). 

8.2. Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Vorinstanz die Liegenschaft an der 

E._____-strasse … in Zürich verarrestieren durfte. Grundsätzlich dürfen nur sol-

che Vermögenswerte mit Arrest belegt werden, die dem Schuldner zu Eigentum 

gehören. Um dies sicherzustellen, können Dritte ihr Eigentum oder andere Vor-

zugsrechte an den Arrestgegenständen im Einspracheverfahren (Art. 278 SchKG) 

- 18 - 

geltend machen. Weist das Arrestgericht ein derartiges Begehren ab, muss die 

Dritteinsprecherin ihr besseres Recht am Arrestgegenstand im Widerspruchsver-

fahren (Art. 106 ff. SchKG) geltend machen (KUKO SchKG-Meier-Dieterle, 2. A., 

Art. 271 N 23 und Art. 278 N 8; SK SchKG-Kren Kostkiewicz, 4. A., Art. 271 

N 40). 

8.3. Eine Gläubigerin kann normalerweise nicht auf Vermögenswerte zugreifen, 

die einer Drittperson gehören (SK SchKG-Kren Kostkiewicz, 4. A., Art. 271 N 39). 

Bloss in zwei Fällen lässt die Rechtsprechung dies ausnahmsweise zu: 

8.3.1. Erstens kann zwischen dem Schuldner und der Drittperson ein Treuhand-

verhältnis bestehen, bei dem die Vermögenswerte bloss formell der Drittperson 

(Treuhänderin) gehören, während der Schuldner (Treugeber) weiterhin effektiv an 

ihnen berechtigt bleibt. In diesem Fall muss die Arrestgläubigerin glaubhaft ma-

chen, dass der Erwerb der Vermögenswerte durch die Treuhänderin auf einem 

simulierten Rechtsgeschäft beruht und der Treuhänderin insofern eine reine so-

genannte Strohpersonenfunktion zukommt (BGer, 5A_407/2022 vom 2. Juni 

2023, E. 3.1; OGer ZH, PS200146 vom 21. August 2020, E. 3.1; BSK SchKG II-

Stoffel, 3. A., Art. 271 N 54 f. und Art. 272 N 33; SK SchKG-Kren Kostkiewicz, 

4. A., Art. 271 N 39). 

8.3.2. Zweitens kann die Arrestgläubigerin solche Vermögenswerte verarrestie-

ren, welche der Schuldner rechtsmissbräuchlich auf eine von ihm beherrschte 

Gesellschaft übertragen hat, um sie so dem Zugriff der Arrestgläubigerin zu ent-

ziehen. In diesem Fall muss die Arrestgläubigerin glaubhaft machen, dass eine 

wirtschaftliche Identität zwischen dem Schuldner und seiner juristischen Person 

besteht sowie, dass das Vorgehen des Schuldners rechtsmissbräuchlich ist 

(BGer, 5A_407/2022 vom 2. Juni 2023, E. 3.1; KUKO SchKG-Meier-Dieterle, 

2. A., Art. 271 N 25; BSK SchKG II-Stoffel, 3. A., Art. 272 N 32). Die Arrestgläubi-

gerin kann diesen Nachweis in der Regel nicht direkt, sondern bloss mit Hilfe von 

Indizien erbringen. Dies geschieht in zwei Schritten: In einem ersten Schritt prüft 

das Arrestgericht, ob genügend Anhaltspunkte für eine wirtschaftliche Identität 

zwischen dem Schuldner und der juristischen Person vorliegen. Nur wenn dies 

der Fall ist, prüft das Gericht in einem zweiten Schritt gegebenenfalls anhand zu-

- 19 - 

sätzlicher Indizien, ob das Verhalten des Schuldners als missbräuchlich zu quali-

fizieren ist. Dabei ist nicht erforderlich, dass jedes einzelne dieser Indizien für sich 

alleine den Nachweis erbringt. Vielmehr genügt es, wenn das Zusammenspiel 

mehrerer Anhaltspunkte die wirtschaftliche Identität (BGer, 5A_205/2016 vom 

7. Juni 2016, E. 8.1) oder das rechtsmissbräuchliche Vorgehen nahelegen. Dazu 

muss das Gericht alle massgeblichen Indizien in ihrer Wechselwirkung würdigen. 

9.  

9.1. Im Folgenden ist zu prüfen, ob der Arrestschuldner die Aktien der Drittein-

sprecherin aus legitimen Motiven auf seine Ehefrau übertragen hat oder ob er 

damit bloss die Gesellschaft dem Gläubigerzugriff entziehen wollte. Wie oben 

dargelegt, räumte der Arrestschuldner seiner Ehefrau S._____ am 30. Oktober 

2018 das Recht ein, die Aktien der Dritteinsprecherin gegen Entgelt zu kaufen 

(Call-Option; act. 3/98/1b). Die Dritteinsprecherin führte zum Hintergrund dieses 

Optionsgeschäftes Folgendes aus: Der Arrestschuldner sei im Jahr 2018 stark mit 

anderen Projekten, insbesondere solchen im russischen …-Abbau, absorbiert 

gewesen. Aus diesem Grund habe er dem Bauprojekt der Dritteinsprecherin nicht 

die gebotene Aufmerksamkeit schenken können (act. 52 S. 7). Diese Erklärung 

überzeugt nicht: Aufgrund der konkreten Optionsvereinbarung wusste der Arrest-

schuldner nicht, ob und gegebenenfalls wann seine Ehefrau dieses Kaufsrecht 

ausüben würde (act. 3/98/1b). Folglich konnte ihn die Optionsvereinbarung auch 

nicht entlasten. Dieses vorgeschobene Motiv für die Einräumung der Option bildet 

ein erstes Indiz dafür, dass der Arrestschuldner die Dritteinsprecherin gar nie ef-

fektiv verkaufen wollte. 

9.2. Wie der Verwaltungsrat der Dritteinsprecherin, U._____, am 10. Februar 

2021 beim Betreibungsamt Zug betonte, war die Dritteinsprecherin zudem bloss 

eine "passive Gesellschaft". U._____ gab dort weiter zu Protokoll, weder der Ar-

restschuldner noch dessen Ehefrau hätten ihm regelmässige Anweisungen erteilt. 

Vielmehr hätten die Architekten die Hauptarbeit geleistet (act. 3/44 S. 4). Vor die-

sem Hintergrund erscheint es umso weniger glaubhaft, dass das Halten der Ak-

tien dieser Gesellschaft mit einem besonderen Aufwand verbunden war und der 

Verkauf deshalb zu einer wesentlichen Entlastung des Arrestschuldners führte. 

- 20 - 

9.3. Die Beschwerde führt aus, S._____ habe die Gesellschaft nicht sofort kau-

fen wollen, da sie zuvor Zeit benötigt habe, um die Dritteinsprecherin eingehend 

zu prüfen. Ein solches Vorgehen sei bei geschäftserfahrenen Personen üblich 

(act. 52 S. 7). Auch dieses Argument überzeugt nicht: Der Dritteinsprecherin ge-

hörte bloss ein einziges Aktivum, nämlich die Liegenschaft an der E._____-

strasse … in Zürich (act. 3/98/1b). Bei dieser Ausgangslage war kein aufwändiges 

Due-Diligence-Verfahren erforderlich, um den Wert der Gesellschaft zu bestim-

men. Entsprechend brauchte S._____ keine Zeit für eine vertiefte Prüfung des 

Kaufobjektes. 

9.4. Der Arrestschuldner überwies der Dritteinsprecherin am 3. Oktober 2019 – 

und damit nach dem angeblichen Aktienverkauf – USD 140'000.– (act. 3/88 

S. 18). Der Arrestschuldner erhielt von der Dritteinsprecherin mehrere grössere 

Beträge ausbezahlt (act. 3/91 S. 23, 25, 27, 30, 31). Diese Geldtransaktionen be-

legen, dass der Arrestschuldner auch nach dem angeblichen Verkauf weiterhin 

mit seiner Gesellschaft finanziell eng verflochten blieb. 

9.5. S._____ übte die Option am 8. Juli 2019 aus, mithin einen Tag vor Eintritt 

der Fälligkeit der Arrestforderung am 9. Juli 2019 (act. 3/98/1d). Die Dritteinspre-

cherin hält dazu bloss fest, sie wisse nicht, weshalb S._____ die Option gerade 

am 8. Juli 2019 ausgeübt habe (act. 52 S. 25). Diese zeitliche Koinzidenz kann 

indessen kein Zufall sein: Wie die Beschwerde selbst einräumt, tauschten sich der 

Arrestschuldner und S._____ über die hängigen Arrestverfahren aus. Die Be-

schwerde rechtfertigt diesen Umstand damit, dass der Arrestschuldner und 

S._____ Eheleute seien (act. 52 S. 27 f.). Wie die Beschwerde zu Recht festhält, 

besprechen Ehegatten in der Regel ihre finanziellen Verhältnisse und hängigen 

Gerichtsverfahren miteinander. Folglich wird der Arrestschuldner seiner Ehefrau 

auch von seiner Garantieverpflichtung in der Höhe von USD 25'000'000.– erzählt 

haben. Der Ausübungszeitpunkt der Option (8. Juli 2019) bildet vorliegend mithin 

ein weiteres Indiz dafür, dass der Arrestschuldner die Dritteinsprecherin dem 

Gläubigerzugriff entziehen wollte. 

9.6. S._____ hat dem Arrestschuldner als Gegenleistung für die Aktien der Drit-

teinsprecherin kein Geld überwiesen. Vielmehr tilgte sie den Kaufpreis mittels 

- 21 - 

Verrechnung (act. 3/98/1c). Sie stützt sich dabei auf die Schuldanerkennung vom 

14. März 2014, worin der Arrestschuldner festhielt, dass er ihr aus einem Darle-

hensrechtsverhältnis USD 8'000'000.– schulde (act. 19/13). 

9.6.1. Ehegatten verfolgen als Lebensgemeinschaft typischerweise dieselben Zie-

le (vgl. Art. 159 ZGB). Entsprechend bestehen zwischen ihnen in der Regel enge 

persönliche und wirtschaftliche Verflechtungen. Anders als bei unbeteiligten Dritt-

personen fehlen hier gegenläufige Interessen, welche auf die Richtigkeit und An-

gemessenheit des Vertrages hinwirken (vgl. Schwenzer/Fountoulakis, Schweize-

risches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 8. A., Bern 2020, Rz. 25.06). Vor die-

sem Hintergrund können engverbundene Personen ihre Verträge nicht vorbehalt-

los Dritten entgegenhalten. Auch die Beschwerde teilt letztlich diese Auffassung, 

wenn sie betont, der Grundsatz von dealing at arm's length gelte zwischen Ehe-

gatten gerade nicht (act. 52 S. 25 f.). Diesem Umstand muss auch das Arrestver-

fahren Rechnung tragen: Ein Schuldnerehegatte kann sich hier seinen Gläubigern 

gegenüber nicht ohne näheren Angaben auf einen Vertrag berufen, mit dem er 

Vermögenswerte auf den anderen Ehegatten übertragen hat. Vielmehr wird von 

ihm erwartet, dass er glaubhaft die Hintergründe der Vermögenstransaktion auf-

zeigt. 

9.6.2. Wie oben dargelegt, beruft sich der Arrestschuldner auf eine abstrakte 

Schuldanerkennung vom 14. März 2014, der ein Darlehensverhältnis zugrunde 

liegen soll (act. 19/13). Die Beschwerde äussert sich nicht zur Frage, warum ge-

nau zwischen dem Arrestschuldner und S._____ ein Darlehensverhältnis entstan-

den ist. Erklärungsbedürftig wäre in diesem Zusammenhang auch gewesen, wes-

halb der Verkaufspreis der Dritteinsprecherin mit USD 7'800'000.– fast gleich 

hoch ausfiel wie die abstrakte Schuldanerkennung von USD 8'000'000.–. Auch 

dieser Umstand weckt Zweifel an der Sachverhaltsdarstellung in der Beschwerde. 

Bedeutungslos ist dabei, dass eine russische Notarin die Schuldanerkennung be-

urkundet hat (act. 19/13). Diese Notarin überprüfte nicht die inhaltliche Richtigkeit 

dieser Erklärung und damit auch nicht die Existenz des angeblich zugrunde lie-

genden Darlehensrechtsverhältnisses. Vielmehr beglaubigte sie bloss "die Echt-

heit der von C._____ vor mir vollzogenen Unterschrift" (act. 19/13). Eine solche 

- 22 - 

notarielle Beurkundung dokumentiert mit anderen Worten nicht auch den Bestand 

einer Forderung. 

9.7. Am 12. Dezember 2022 reichte der Arrestschuldner von sich aus bei der 

Vorinstanz eine Art Nebeninterventionsbegehren ein. In dieser Eingabe befasste 

er sich detailliert mit dem vorinstanzlichen Arrestentscheid (act. 22). Die Be-

schwerde hält dazu erklärend fest, der Arrestschuldner habe nur versehentlich 

das Arresteinspracheverfahren der Dritteinsprecherin mit seinem eigenen Verfah-

ren verwechselt (act. 52 S. 28). Diese Darstellung überzeugt nicht. Der Arrest-

schuldner bezeichnete im Rubrum seiner Eingabe die Arrestgläubigerin und die 

Dritteinsprecherin korrekt als die beiden Parteien des Einspracheverfahrens. 

Demgegenüber führt er sich selbst in seinem Rubrum nicht auf (act. 22). Von ei-

ner blossen Verwechslung des Verfahrens kann unter diesen Umständen keine 

Rede sein. Vielmehr dokumentiert der Arrestschuldner mit seinem prozessualen 

Engagement zugunsten der Dritteinsprecherin, dass er diese Gesellschaft nach 

wie vor als sein Eigentum betrachtet. 

9.8. Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Arrestschuldner die 

Aktien der Dritteinsprecherin bloss dem Scheine nach auf seine Ehefrau S._____ 

übertragen hat. Effektiv ist der Arrestschuldner vielmehr weiterhin Alleineigentü-

mer dieser Gesellschaft geblieben. 

10.  

10.1. Die Dritteinsprecherin ist eine Aktiengesellschaft im Sinne von Art. 620 ff. 

OR. Als juristische Person sind Aktiengesellschaften aller Rechte und Pflichten 

fähig, die nicht die natürlichen Eigenschaften des Menschen voraussetzen 

(Art. 53 ZGB). Der Kreis der Aktionäre kann sich dabei aus einer oder mehreren 

Personen zusammensetzen (Art. 620 Abs. 1 OR). Bei einer Einpersonenaktien-

gesellschaft besteht eine gewisse Missbrauchsgefahr, stimmen doch hier die Wil-

lensbildung ihres Alleinaktionärs und die Willensbildung der Gesellschaft letztlich 

überein. Auch besteht wirtschaftliche Identität zwischen der Gesellschaft und dem 

Gesellschafter. Ungeachtet dessen toleriert das schweizerische Recht solche 

Einpersonenaktiengesellschaften und behandelt sie als eigenständige Rechtssub-

- 23 - 

jekte mit von ihrem Alleinaktionär getrenntem Vermögen (BGE 128 II 329 E. 2.4; 

BGE 97 II 289 E. 3). Aus Gründen der Rechtssicherheit und des Verkehrsschut-

zes ist bei diesen Gesellschaften nicht die innere wirtschaftliche Identität, sondern 

die eigenständige äussere rechtlich Form massgebend.  

10.2. Die Berufung auf die rechtliche Selbstständigkeit der Aktiengesellschaft 

kann indessen bei Einpersonengesellschaften ausnahmsweise missbräuchlich 

sein. In diesem Fall wird die Trennung zwischen der Aktiengesellschaft als selbst-

ständige juristische Person und ihres beherrschenden Aktionärs aufgehoben 

(Druey/Druey Just/Glanzmann, Gesellschafts- und Handelsrecht, 12. A., Zü-

rich/Basel/Genf 2021, § 7 Rz. 22). Das Gericht greift dann gewissermassen durch 

den "Schleier" der juristischen Person hindurch auf ihren dahinterstehenden Akti-

onär (sogenannten direkter Haftungsdurchgriff bzw. transparence directe; BGer, 

2C_799/2021 vom 9. Mai 2022, E. 4.4.1). Die Aktiengesellschaft kann aber auch 

für Schulden in Anspruch genommen werden, die formell bei ihrem beherrschen-

den Aktionär entstanden sind. In diesem zweiten Fall spricht man von einem so-

genannten umgekehrten oder indirekten Haftungsdurchgriff bzw. einer transpa-

rence inversée (CHK OR-Waldburger, 3. A., Art. 620 N 33; Druey/Druey 

Just/Glanzmann, a.a.O., § 7 Rz. 36). 

10.3. Der Durchgriff ist ein Institut des Gesellschaftsrechts, das nicht mit treu-

handartigen Strohpersonenkonstellationen verwechselt werden darf: So können 

Vermögenswerte einer Drittperson immer dann zur Befriedigung des Gläubigers 

verwertet werden, wenn sie nur formal auf den Namen des Dritten lauten, in Wirk-

lichkeit aber dem Schuldner gehören (BGE 144 III 541 E. 8.3.5). Wie oben in 

E. II/8.3.2 dargelegt, bildet die Übertragung der Aktien vom Arrestgläubiger auf 

seine Ehefrau eine solche bloss fingierte und damit unbeachtliche Eigentums-

übertragung. 

10.4. Die Gerichtspraxis setzt sich bloss ausnahmsweise über die rechtliche 

Selbstständigkeit der Einpersonengesellschaft hinweg und greift durch die Gesell-

schaft hindurch auf den dahinterstehenden Alleinaktionär. In diesem Fall spricht 

man – wie eben dargelegt – von einem direkten Durchgriff. Umgekehrt liegt ein 

indirekter Durchgriff vor, wenn das Gericht durch den Alleinaktionär hindurch auf 

- 24 - 

seine Aktiengesellschaft greift (BGE 144 III 541 E. 8.3.4; OGer BE, ZK 20 547 

vom 25. Mai 2021, E. 15.2 und E. 17). Ein Durchgriff erfolgt immer dann, wenn die 

hinter der Einpersonenaktiengesellschaft stehende natürliche oder juristische 

Person ihre eigene Rechtssphäre mit derjenigen der Einpersonenaktiengesell-

schaft vermischt (Meier-Hayoz/Forstmoser/Sethe, Schweizerisches Gesellschafts-

recht, 12. A., Bern 2018, § 1 N 12 und § 2 N 54–61). Dabei bildet ein Durchgriff 

die Ausnahme vom Grundsatz der rechtlichen Selbstständigkeit (BGE 113 II 31 

E. 2c). Dieses Rechtsinstitut gelangt in der Praxis nur selten zur Anwendung 

(BGE 144 III 541 E. 8.3.6: "l'application du principe de la transparence doit être 

admise avec retenue"). Ein umgekehrter Durchgriff ist im Vergleich zum direkten 

Durchgriff bloss mit grosser Zurückhaltung anzunehmen (CHK OR-Waldburger, 

3. A., Art. 620 N 33). Der umgekehrte Durchgriff bedarf nach der bundesgerichtli-

chen Rechtsprechung zudem einer "ganz besondere[n] Begründung". Das Bun-

desgericht stellt diese qualifizierte Anforderung vor allem deshalb auf, weil es 

nicht das Gleiche sei, ob eine Alleinaktionärin für Verbindlichkeiten ihrer Gesell-

schaft mithaften soll oder umgekehrt die Gesellschaft für die Verbindlichkeiten ih-

rer Alleinaktionärin einstehen müsse (BGE 145 III 351 E. 4.3.2; BGE 85 II 111 

E. 3). Solche besonderen Gründe bejahte das Bundesgericht beispielsweise bei 

einer vollständigen Vermögensvermischung, in welcher der beherrschende Aktio-

när sowohl einziger Aktionär als auch einziger Gläubiger seiner Gesellschaft war 

(BGE 102 III 165 E. II.3). 

10.5. Ein Durchgriff setzt erstens voraus, dass wirtschaftliche Personenidentität 

besteht oder zumindest das eine Rechtssubjekt das andere beherrscht. Zweitens 

muss die Dualität von Gesellschaft und Aktionär missbräuchlich geltend gemacht 

werden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Dualität der Rechtssubjekte nur 

geltend gemacht wird, um einen ungerechtfertigten Vorteil zu erlangen, nament-

lich, um sich der Zwangsvollstreckung zu entziehen (BGE 144 III 541 E. 8.3.2; 

BGE 132 III 489 E. 3.2). 

10.6. Gemäss Grundbuchauszug ist die Dritteinsprecherin die Eigentümerin der 

Liegenschaft an der E._____-strasse … in … Zürich (act. 3/104). Eine Arrestgläu-

bigerin kann in der Regel einzig solche Vermögenswerte verarrestieren, die dem 

- 25 - 

Arrestschuldner persönlich gehören. Davon weicht die Arrestpraxis indessen im-

mer dann ab, wenn eine wirtschaftliche Identität, und zwar eine"identité écono-

mique absolue", zwischen dem Schuldner und der von ihm beherrschten juristi-

schen Person zu bestehen scheint (BSK SchKG II-Stoffel, 3. A., Art. 272 N 32). 

Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob der Berufungskläger die rechtliche Selbst-

ständigkeit der Dritteinsprecherin missachtet hat, indem er seine wirtschaftliche 

Sphäre mit derjenigen der Dritteinsprecherin vermischt hat. Nur wenn dies der 

Fall ist, darf das Arrestgericht durch den Arrestschuldner hindurch auf die formell 

der Dritteinsprecherin gehörende Liegenschaft greifen (umgekehrter Durchgriff). 

10.7. Die Beschwerdegegnerin führt dazu aus, das Arrestobjekt sei im Grund-

buch auf die Beschwerdeführerin eingetragen. Dennoch habe der Arrestschuldner 

der T._____ vorgeschlagen, die Liegenschaft zu deren Gunsten zu verpfänden. 

Der Arrestschuldner habe so versucht, die Rückzahlung der Schulden der 

W._____ LLC aus den …-Lieferungen an seine Tochtergesellschaft zu sichern 

(act. 61 S. 11). Der Arrestschuldner habe dadurch Dritten gegenüber unmissver-

ständlich zu erkennen gegeben, dass der Arrestgegenstand ihm gehöre und er 

ihn frei verpfänden könne. Der Arrestschuldner verstehe sich gegen aussen als 

faktischen Eigentümer der Liegenschaft. Das sei ein klassischer Missbrauch einer 

juristischen Person, was den Paradefall eines umgekehrten Durchgriffs bilde 

(act. 61 S. 31). 

10.8. V._____ sandte dem Arrestschuldner am 24. Juni 2019 ein E-Mail. Darin 

forderte er diesen auf, ihm die folgenden Unterlagen betreffend einer Liegenschaft 

in der Schweiz zu übermitteln (act. 3/105): 
1. Eigentumsurkunde für das Grundstück 
 
2. Eigentumsurkunde für die auf dem Grundstück befindlichen Immobilien (einschliess-

lich Informationen über natürliche Personen, die an dieser Adresse registriert sind 
sowie die entsprechenden Mietverträge) 

 
3. Angaben zum rechtmässigen Eigentümer des Objektes 
 
4. Beschreibung des Bauprojektes auf dem Grundstück mit Zeitplan und Bauunterneh-

mer 
 
5. Liste der verfügbaren Bewilligungen oder Zeitplan für das Einholen dieser Bewilligun-

gen 
 

- 26 - 

6. vollständiger Evaluationsbericht 
 
7. Zahlungsbestätigung des aktuellen Eigentümers für die Immobilie 
 
8. Finanzberichte des rechtmässigen Eigentümers des Objektes, wenn es eine juristi-

sche Person ist 

10.9. Am 28. Juni 2019 schrieb V._____ dem Arrestschuldner, er habe auf sein 

E-Mail noch keine Antwort erhalten. Zugleich forderte er ihn auf, ihm mitzuteilen, 

wann er die fraglichen Unterlagen erhalten werde (act. 3/105). 

10.10. In der Folge schrieb der Arrestschuldner V._____, dass er den Fragebogen 

dem Projektverantwortlichen übermittelt habe. Dieser habe ihm die Antworten auf 

die gestellten Fragen oder zumindest den Termin der Antwort (falls die Dokumen-

te zu komplex seien) gegen Ende der Woche versprochen (act. 3/105). 

10.11. Aus der obigen E-Mail-Korrespondenz geht nicht hervor, wie der Arrest-

schuldner die Liegenschaft an der E._____-strasse … in Zürich V._____ offeriert 

hat. Zwar hält V._____ darin fest, dass eine (nicht näher bezeichnete) Liegen-

schaft in der Schweiz als Sicherheit für eine (nicht näher umschriebene) Schuld 

dienen sollte. Ob es sich bei der Sicherheit aber tatsächlich um das Grundstück 

an der E._____-strasse … in Zürich handelte, bleibt aufgrund der Akten unklar. 

Selbst wenn man dies annähme, dürfte daraus nicht automatisch auf eine durch-

griffsbegründende Sphärenvermischung geschlossen werden. V._____ verlangt 

vom Arrestschuldner ausdrücklich einen Eigentümernachweis und weitere Anga-

ben zur Liegenschaft. V._____ wusste mit anderen Worten nicht, was ihm der Ar-

restschuldner genau anbot. Die Verhandlungen zwischen den beiden Personen 

befanden sich offenkundig in einem noch sehr frühen Stadium. Bei dieser Aus-

gangslage kann nicht von einer eindeutigen und rechtlich bindenden Offerte ge-

sprochen werden. Der Arrestschuldner könnte V._____ "seine" Liegenschaft ge-

nauso gut auch bloss mittelbar, nämlich in Form seiner Aktien an der Dritteinspre-

cherin, als Sicherheit anerboten haben. Eine solche Aktienübertragung würde die 

rechtliche Selbstständigkeit der Dritteinsprecherin wahren und begründete daher 

keinen umgekehrten Durchgriff. Da die Beschwerdegegnerin die Voraussetzun-

gen für die Arrestlegung nicht glaubhaft zu machen vermochte, ist der Arrestbe-

schlag über die Liegenschaft an der E._____-strasse … in Zürich aufzuheben. 

- 27 - 

10.12. An dieser Tatsache vermag auch das Witness Statement vom 20. Februar 

2021 nichts zu ändern. V._____ hielt darin fest, dass er am 3. Juni 2019 den Ar-

restschuldner getroffen habe. Im Rahmen dieses Gesprächs habe ihm der Arrest-

schuldner mitgeteilt, dass ihm die Liegenschaft an der E._____-strasse … in Zü-

rich gehöre. Auch habe sich der Arrestschuldner bereit erklärt, dieses Grundstück 

zu verpfänden, um die Rückzahlung der Schulden sicherzustellen. Der Arrest-

schuldner habe im Verlauf des Treffens mehrfach deutlich gemacht, dass das 

Grundstück sein Eigentum sei (act. 3/106). Wie oben dargelegt, trat die T._____ 

am 27. August 2020 sämtliche Garantieansprüche und damit auch die Arrestfor-

derung an die Arrestgläubigerin ab (act. 3/4). V._____ ist nach seiner eigenen 

Darstellung der geschäftsführende Direktor der Abteilung für notleidende Vermö-

genswerte der T._____ (act. 3/106 S. 1). Auch wenn die T._____ bei Abgabe des 

Witness Statement am 20. Februar 2021 nicht mehr Inhaberin der Arrestforderung 

war, hat V._____ als Vertreter der ursprünglichen Gläubigerin nach wie vor ein In-

teresse am Ausgang des vorliegenden Arrestverfahrens, andernfalls hätte er kein 

Witness Statement aufsetzen lassen. Die Beweiskraft des Witness Statement ist 

vor diesem Hintergrund als eher gering einzustufen. Selbst wenn man vollumfäng-

lich auf das Witness Statement abstellen würde, bliebe auch hier unklar, ob der 

Arrestschuldner der T._____ die Liegenschaft unmittelbar als sein persönliches 

Eigentum oder bloss mittelbar, das heisst via Übertragung der Dritteinsprecherak-

tien, offeriert hat. Letzteres würde die wirtschaftliche Sphäre der Dritteinspreche-

rin wahren und wäre – wie oben dargelegt – gesellschaftsrechtlich unbedenklich. 

11.  

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen. 

12.  

Einer Beschwerde an das Bundesgericht kommt keine aufschiebende Wirkung zu 

(Art. 103 Abs. 1 BGG). Entsprechend ist der vorinstanzliche Arrestbefehl vom 

15. November 2022 (Geschäfts-Nr. EQ220180; act. 8), vollzogen durch das Be-

treibungsamt Zürich 7 am 18. November 2022 (Arrest-Nr. 5; act. 29a), erst nach 

Ablauf einer Frist von 40 Tagen ab Eröffnung des vorliegenden Entscheides auf-

- 28 - 

zuheben. Das Betreibungsamt Zürich 7 ist anzuweisen, die mit Arrest-Nr. 5 verar-

restierte Liegenschaft an der E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, 

Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4, Grundbuch Zürich-…, eingetragen auf die 

A._____ AG, M._____-weg …, D._____, erst mit Fristablauf freizugeben. Auf die-

se Weise wird sichergestellt, dass die Arrestschuldnerin und/oder die Drittein-

sprecherin durch das Veräussern des verarrestierten Vermögenswertes keine fak-

tischen Verhältnisse schaffen und sich so einem wirksamen Rechtsmittel der Ar-

restgläubigerin entziehen kann. Vorbehalten bleibt eine anderslautende Anord-

nung des Bundesgerichts. 

III. 

1.  

Ausgangsgemäss sind die Kosten des Arresteinsprache- und Arrestbeschwerde-

verfahrens der Arrestgläubigerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Entscheide 

eines Arrestgerichts ergehen im summarischen Verfahren (Art. 251 lit. a ZPO). 

Gestützt auf Art. 16 Abs. 1 SchKG erliess der Bundesrat die GebV SchKG. In ei-

ner betreibungsrechtlichen Summarsache (Art. 251 lit. a ZPO) bestimmt sich die 

Gebühr für einen Gerichtsentscheid grundsätzlich anhand des Streitwertes 

(Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG). Die Beschwerdeführerin möchte Vermögenswerte 

der Beschwerdegegnerin im Wert von Fr. 24'903'572.41 mit Arrest belegen lassen 

(act. 1 S. 2). Übersteigt der Streitwert den Betrag von Fr. 1'000'000.–, beträgt die 

Entscheidgebühr Fr. 500.– bis Fr. 4'000.– (Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG). Die Hö-

he der erstinstanzlichen Entscheidgebühr von Fr. 2'000.– wurde nicht angefoch-

ten, weshalb es diesbezüglich beim Kostendispositiv des Arresteinspracheent-

scheides bleibt, unter Auferlegung dieser Entscheidgebühr an die Arrestgläubige-

rin. 

 Das obere Gericht kann für seinen Entscheid eine Gebühr erheben, die 

höchstens das Anderthalbfache der für die Vorinstanz zulässigen Gebühr beträgt 

(Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG; BGE 139 III 195 E. 4). In Anwendung von Art. 61 

Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 GebV SchKG ist die Entscheidgebühr auf 

Fr. 6'000.– anzusetzen. Dieser Betrag ist mit dem von der Dritteinsprecherin ge-

- 29 - 

leisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe (act. 58) zu verrechnen (Art. 111 

Abs. 1 ZPO). Die Arrestgläubigerin ist zu verpflichten, der Dritteinsprecherin die-

sen Betrag zu ersetzen (Art. 111 Abs. 2 ZPO). 

2.  

Die Arrestgläubigerin unterliegt im Arresteinsprache- und Arrestbeschwerdever-

fahren. Ausgangsgemäss hat sie daher keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung. Der obsiegenden Dritteinsprecherin ist für ihre Aufwendungen im Arre-

steinsprache- und Arrestbeschwerdeverfahren je eine Parteientschädigung von 

Fr. 9'050.– (zuzüglich 7,7 % MWST) zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO, § 2 

Abs. 1, § 4 Abs. 1 f., § 9, § 11 und § 13 AnwGebV). Die Arrestgläubigerin hat der 

Dritteinsprecherin diese Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 111 Abs. 2 ZPO).  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Bezirksgerichts Zü-

rich, Einzelgericht Audienz, vom 29. Juni 2023 (Geschäfts-Nr. EQ220193) 

wird aufgehoben. 

2. Der Arrestbefehl des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht Audienz, vom 

15. November 2022 (Geschäfts-Nr. EQ220180) wird mit Ablauf einer Frist 

von 40 Tagen ab Eröffnung dieses Entscheides wie folgt teilweise aufgeho-

ben: 

Das Betreibungsamt Zürich 7 wird angewiesen, die mit Arrest-Nr. 5 verar-

restierte Liegenschaft E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, 

Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4, Grundbuch Zürich-…, eingetragen 

auf die A._____ AG, M._____-weg …, D._____, mit Fristablauf freizugeben. 

Vorbehalten bleibt eine anderslautende Anordnung des Bundesgerichts. 

3. Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 2'000.– wird bestätigt und der 

Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin auferlegt. 

- 30 - 

4. Die Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Drit-

teinsprecherin und Beschwerdeführerin für das erstinstanzliche Verfahren 

eine Parteientschädigung von Fr. 9'050.– (zuzüglich 7,7 % MWST) zu be-

zahlen. 

5. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt und 

der Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin auferlegt. 

Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden mit dem von der 

Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin geleisteten Vorschuss von 

Fr. 6'000.– verrechnet. 

Die Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Drit-

teinsprecherin und Beschwerdeführerin diese Fr. 6'000.– zu ersetzen. 

6. Die Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Drit-

teinsprecherin und Beschwerdeführerin für das zweitinstanzliche Verfahren 

eine Parteientschädigung von Fr. 9'050.– (zuzüglich 7,7 % MWST) zu be-

zahlen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Dritteinsprecherin und Be-

schwerdeführerin unter Beilage eines Doppels der Beschwerdeantwort 

(act. 61), an das Betreibungsamt Zürich 7 sowie an das Bezirksgericht Zü-

rich, Einzelgericht Audienz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

- 31 - 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 24'903'572.41. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. M. Tanner 
 
versandt am: 
20. September 2023 
 

	Urteil vom 19. September 2023
	Erwägungen:
	I.

	1.
	Mit Eingabe vom 4. November 2022 reichte die Arrestgläubigerin, Gesuchstellerin, Einsprache- und Beschwerdegegnerin (fortan Arrestgläubigerin oder Beschwerdegegnerin) beim Bezirksgericht Zürich (fortan Vorinstanz) ein Arrestbegehren ein. Dieses Begehr...
	Mit Urteil vom 15. November 2022 hiess die Vorinstanz dieses Arrestbegehren teilweise gut. Sie stellte einen Arrestbefehl aus, welcher die zu verarrestierenden Gegenstände wie folgt umschrieb (act. 8):
	1. Betreibungsamt Zürich 7:
	Liegenschaft E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4, eingetragen auf die A._____ AG, F._____-strasse …, G._____;
	2. Betreibungsamt Zug:
	a) sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners bezüglich der Aktien und Aktienzertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners gegenüber der A._____ AG, F._____-strasse …, G._____;
	b) sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners bezüglich der Aktien und Aktienzertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners gegenüber der K._____ AG in Liq., F._____-strasse …, G._____, lautend auf L._____, M._____-weg …,...
	c) sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners bezüglich der Aktien und Aktienzertifikate resp. sämtliche Forderungen und Ansprüche des Schuldners gegenüber der N._____ AG in Liq., M._____-weg …, D._____, lautend auf O._____ LTD, P._____, Q.___...
	alles soweit verarrestierbar bis zur Deckung der Arrestforderung samt Zins und Kosten.
	Im Übrigen wies die Vorinstanz das Arrestbegehren ab (act. 8).

	2.
	Mit Eingabe vom 21. November 2022 erhob die weitere Verfahrensbeteiligte, Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin (fortan Dritteinsprecherin oder Beschwerdeführerin) bei der Vorinstanz eine Einsprache gegen den Arrestbefehl. Die Dritteinsprecherin s...
	1. Es sei der von der Einsprachegegnerin erwirkte Arrest im Verfahren EQ220180-L aufzuheben.
	2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher MWSt. zu Lasten der Einsprachegegnerin.
	Die Dritteinsprecherin stellte zudem die folgenden prozessualen Anträge (act. 11 S. 2):
	1. Es sei der Dritteinsprecherin Einsicht in die Akten des Arrestverfahrens EQ220180-L, insbesondere das Arrestbegehren der Einsprachegegnerin, zu gewähren.
	2. Es sei der Dritteinsprecherin nach erfolgter Einsicht in die Akten des Arrestverfahrens eine angemessene Frist zur Begründung der Arresteinsprache anzusetzen.
	Mit Verfügung vom 22. November 2022 setzte die Vorinstanz der Dritteinsprecherin eine Frist an, um ihre Arresteinsprache unter Berücksichtigung des Arrestgesuchs vom 4. November 2022 zu begründen (act. 15). Am 5. Dezember 2022 reichte die Dritteinspre...
	Am 12. Dezember 2022 reichte der Arrestschuldner bei der Vorinstanz unaufgefordert eine Stellungnahme ein (act. 22). Die Arrestgläubigerin ihrerseits nahm am 19. Dezember 2022 zur Arresteinsprache Stellung (act. 26). Nach weiteren (Noven-)Eingaben der...

	1. Die Einsprache gegen den Arrestbefehl vom 15. November 2022, Geschäfts-Nr. EQ220180-L; Arrest-Nr. 5, Betreibungsamt Zürich 7, wird abgewiesen.
	2. Auf das Nebeninterventionsgesuch von C._____ wird nicht eingetreten.
	3. Die Entscheidgebühr von Fr. 2'000.– wird der Dritteinsprecherin auferlegt. Sie wird von der Gesuchstellerin bezogen, ist ihr aber von der Dritteinsprecherin zu ersetzen.
	4. Die Dritteinsprecherin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Parteientschädigung von Fr. 9'742.50 zu bezahlen.
	5. [Mitteilungen]
	6. [Rechtsmittel der Beschwerde; Frist 10 Tage]
	3.
	Gegen diesen Entscheid erhob die Dritteinsprecherin am 13. Juli 2023 (Datum Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Darin beantragte sie Folgendes (act. 52 S. 2):
	1. Es sei der vorinstanzliche Entscheid hinsichtlich der Ziffern 1 und 4 des Dispositivs aufzuheben, und es sei der von der Beschwerdegegnerin erwirkte Arrest im Verfahren EQ220180-L aufzuheben, soweit er sich auf die im Eigentum der Beschwerdeführeri...
	2. Eventualiter sei der vorinstanzliche Entscheid hinsichtlich der Ziffern 1 und 4 des Dispositivs aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
	3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher MWSt. zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
	Mit Verfügung vom 24. August 2023 setzte der prozessleitende Richter der Arrestgläubigerin eine Frist zur Beschwerdeantwort an (act. 59). Diese ging am 6. September 2023 bei der Kammer ein (act. 61). Darin stellte die Arrestgläubigerin folgende Anträg...
	1. Es sei die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 13. Juli 2023 vollumfänglich abzuweisen.
	2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Beschwerdeführerin.
	Diese Eingabe ist der Dritteinsprecherin mit dem vorliegenden Endentscheid zuzustellen. Das Verfahren ist spruchreif.
	II.

	1.
	1.1. Mit Arrestbefehl vom 15. November 2022 verarrestierte die Vorinstanz unter anderem die Liegenschaft an der E._____-strasse … in … Zürich, die formell der Dritteinsprecherin gehört (act. 8). Wer durch einen Arrest in seinen Rechten betroffen ist, ...
	1.2. Arrestentscheide ergehen im summarischen Verfahren (Art. 251 lit. a ZPO). Wird ein solcher Entscheid angefochten, beträgt die Beschwerdefrist 10 Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Die Vorinstanz stellte den angefochtenen Entscheid der Beschwerdeführerin...
	1.3. Die Beschwerde ist begründet und mit Anträgen versehen bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen. Die Beschwerde soll sich dabei sachbezogen mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und darlegen, inwieweit der angefochtene...
	1.4. Mit einer Beschwerde kann einerseits die unrichtige Rechtsanwendung und andererseits die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (Art. 320 ZPO).

	2.
	2.1. Dem Arrestbegehren liegt folgende Ausgangslage zugrunde: Der Arrestschuldner und seine Ehefrau S._____ sind russische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Stadt D._____ (act. 3/6). Der Arrestschuldner ist an Gesellschaften beteiligt, die in Russl...
	2.2. Am 14. März 2014 gab der Arrestschuldner folgende notariell beurkundete Erklärung ab (act. 19/13 [deutsche Übersetzung]):
	Hiermit erkläre ich, C._____, dass ich gegenüber S._____ […] eine Schuld habe, die aus dem Darlehensrechtsverhältnis entsteht, in Höhe von 8 000 000 (acht Millionen) US-Dollar erhalten wurde, was nach dem Stand vom 14. März 2014 zum Wechselkurs der Ba...
	2.3. Der Arrestschuldner und S._____ schlossen am 30. Oktober 2018 eine Vereinbarung über eine Kaufoption (Call-Option) ab. Darin regelten die Ehegatten Folgendes (act. 3/98/1b [deutsche Übersetzung]):
	Präambel
	A) C._____ und S._____ sind verheiratet und unterstehen dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung.
	B) C._____ hält 100% der Inhaberaktien der A._____ AG mit Sitz in G._____ (die "Gesellschaft").
	C) Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 1'100'000.00 und ist eingeteilt in 1'100 Inhaberaktien zu je CHF 1'000.00 (die "Inhaberaktien"). Der einzige aktuelle Vermögenswert der A._____ AG ist ein Betriebsstättengrundstück in …, Zürich.
	Die Parteien vereinbaren was folgt:
	1. Call-Option
	1.1. Der Optionsgeber gewährt der Optionsnehmerin hiermit das Recht, die Inhaberaktien zu erwerben (die "Call-Option").
	1.2. Die Call-Option wird entschädigungslos eingeräumt.
	2. Ausübung der Call-Option
	2.1. Die Call-Option kann jederzeit ab Unterzeichnung dieser Vereinbarung durch die Optionsnehmerin ausgeübt werden.
	2.2. Zur Ausübung der Call-Option bedarf es einer schriftlichen Ausübungserklärung der Optionsnehmerin gegenüber dem Optionsgeber.
	2.3. Mit Ausübung der Call-Option ist der Optionsgeber verpflichtet, umgehend sämtliche zur rechtsgültigen Übertragung der Inhaberaktien erforderlichen Handlungen vorzunehmen und die erforderlichen Erklärungen abzugeben.
	3. Kaufpreis
	3.1. Der von der Optionsnehmerin bei Ausübung der Call-Option für die Inhaberaktien zu zahlende Kaufpreis berechnet sich wie folgt:
	Aktiven (unter Veranschlagung des effektiven Verkehrswertes des Betriebsstättengrundstückes)
	./. Fremdkapital
	= Kaufpreis
	3.2. Der Kaufpreis wird mit Übertragung der Inhaberaktien zur Zahlung an den Optionsgeber fällig. Anderslautende schriftliche Vereinbarungen zwischen den Parteien bleiben vorbehalten.
	4. Weitere Bestimmungen
	4.1. Die Call-Option kann nur durch die Optionsnehmerin ausgeübt werden. Sie kann ohne vorgängige schriftliche Zustimmung des Optionsgebers nicht auf Dritte übertragen werden.
	4.2. Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform. Das gilt auch für die Änderung dieser Bestimmung.
	4.3. Diese Vereinbarung unterliegt ausschliesslich schweizerischem materiellem Recht. Gerichtsstand für alle sich allenfalls aus dieser Vereinbarung ergebenden Streitigkeiten ist D._____.
	2.4. Am 5. Mai 2019 schlossen der Arrestschuldner und seine Ehefrau S._____ folgende Abfindungsvereinbarung (act. 3/98/1c [deutsche Übersetzung]):
	1. Der Schuldner [gemeint der Arrestschuldner] bestätigt hiermit seine Schulden gegenüber dem Gläubiger [gemeint S._____] (einschliesslich der aufgelaufenen Zinsen) zum Stand vom 5. Mai 2019 in einem Gesamtbetrag von 7 800 000 (sieben Millionen achthu...
	Um die in § 1 der vorliegenden Vereinbarung angegebenen Schulden gegenüber dem Gläubiger zu tilgen, gewährt der Schuldner dem Gläubiger eine Abfindung in Form von 100 % Anteile an A._____ AG (F._____-strasse …, G._____, Switzerland, Registration numbe...
	2. Der Gläubiger verpflichtet sich, A._____ AG selbstständig Informationen über den Erwerb von 100 % Anteile an A._____ AG laut dieser Vereinbarung bereitzuhalten.
	3. Die in § 1 der vorliegenden Vereinbarung angegebenen Verpflichtungen gelten als erloschen ab der Unterzeichnung der vorliegenden Vereinbarung durch beide Parteien.
	4. Die vorliegende Vereinbarung ist zweifach ausgefertigt, je ein Exemplar für jede Partei.
	5. Die vorliegende Vereinbarung tritt ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung durch beide Parteien in Kraft.
	2.5. S._____ übte die Call-Option am 8. Juli 2019 schriftlich per sofort aus (act. 3/98/1d).
	2.6. Zuvor hatte der Arrestschuldner am 1. Februar 2019 eine persönliche Garantieerklärung abgegeben. Darin verpflichtete er sich schriftlich, der russischen T._____ [Bank] unter bestimmten Voraussetzungen (sogenannter Trigger-Event) maximal USD 25'00...
	2.7. Die Dritteinsprecherin äussert sich in ihrer Beschwerde weder zum Bestand noch zur Höhe der Arrestforderung und auch nicht zur Abtretung dieser Forderung an die Arrestgläubigerin (vgl. act. 52 S. 5). Eine Rechtsmittelinstanz kann die Prüfung des ...

	3.
	3.1. Die Vorinstanz wies die Arresteinsprache ab. Zur Begründung führte sie zusammengefasst aus, grundsätzlich dürfe das Gericht nur Vermögenswerte verarrestieren, die rechtlich dem Schuldner gehörten. Wenn die Voraussetzungen für einen sogenannten Du...
	3.2. Weiter führte die Vorinstanz aus, auch nach der Übertragung der Dritteinsprecheraktien vom Arrestschuldner auf dessen Ehefrau sei der Arrestschuldner wirtschaftlich Berechtigter dieser Gesellschaft geblieben. So habe ihr Verwaltungsrat U._____ er...
	3.3. Der Arrestschuldner habe zudem der Dritteinsprecherin auch nach der Übertragung der Aktien auf seine Ehefrau Fr. 383'000.– überwiesen. Folglich habe der Arrestschuldner trotz seiner gegenteiligen Behauptungen weiterhin mit der Dritteinsprecherin ...

	4.
	4.1. Die Dritteinsprecherin macht zunächst geltend, dem Arrestbegehren fehle das erforderliche Rechtsschutzinteresse. Dieses bilde eine Prozessvoraussetzung und sei stets von Amtes wegen festzustellen. Der Arrest sei eine provisorische Sicherungsmassn...
	4.1.1. Der geltend gemachte Arrest könne durch eine zukünftige Betreibung nicht prosequiert werden. Es entspreche nämlich der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und der herrschenden Lehre, dass bei einer betriebenen Forderung, für welche bereits das F...
	4.1.2. Weiter lasse sich der Arrest vorliegend auch nicht durch die schon bestehende Betreibung prosequieren. Dort sei nämlich die Pfändung bereits erfolgt. In diesem Rahmen habe das Obergericht des Kantons Zug eine Pfändung der verarrestierten Liegen...
	4.2. Die Arrestgläubigerin führt dazu aus, die Verfügung eines Betreibungsamtes entfalte nur innerhalb eines hängigen Betreibungsverfahrens Wirkung. Folglich seien solche Verfügungen nicht unabänderlich, sondern könnten beim Auftreten von neuen Beweis...
	4.3. Wenn die Gläubigerin für dieselbe Forderung mehrere Betreibungen einreicht, muss der Schuldner die überflüssige(n) Betreibung(en) durch Beschwerde an die Aufsichtsbehörden (Art. 17 ff. SchKG) aufheben lassen (vgl. BGer, 5A_261/2018 vom 4. Februar...

	5.
	5.1. In prozessualer Hinsicht rügt die Dritteinsprecherin weiter, die Vorinstanz habe es unterlassen, sich mit den Entscheiden aus den Kantonen Zug und Genf auseinanderzusetzen. Diese Entscheide seien bei identischer Sachlage und auf der Grundlage der...
	5.2. Der verfassungsrechtliche Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verpflichtet Behörden und Gerichte dazu, die Vorbringen der Parteien zu prüfen und vor diesem Hintergrund ihren Entscheid zu begründen. Das Begründungserfordernis ermögl...

	6.
	6.1. Die Dritteinsprecherin macht in materieller Hinsicht geltend, die Vorinstanz gehe fälschlicherweise von einer wirtschaftlichen Einheit zwischen dem Arrestschuldner und der Dritteinsprecherin aus. Der Arrestschuldner habe die Aktien der Dritteinsp...
	6.2. Der Arrestschuldner habe der Dritteinsprecherin ein Darlehen gewährt, dessen Höhe per 31. Dezember 2018 Fr. 2'331'344.24 und per 31. Dezember 2019 Fr. 2'073'906.61 betragen habe. Vor diesem Hintergrund sei die Feststellung der Vorinstanz falsch, ...
	6.3. Die Vorinstanz lege ihrem Entscheid sodann unbehauptete Tatsachen zugrunde. Nach der vorinstanzlichen Auffassung solle der Arrestschuldner die Liegenschaft bzw. seine Anteile an der Dritteinsprecherin V._____ als Sicherheit angeboten haben. Die A...
	6.4. Die Vorinstanz verkenne, dass bei Abschluss des Optionsvertrages zwischen dem Arrestschuldner und S._____ am 30. Oktober 2018 die Arrestforderung gar noch nicht bestanden habe. So leite die Arrestgläubigerin ihre Arrestforderung aus der vom 1. Fe...
	6.5. Die Vorinstanz erblicke sodann in der Erhöhung des ursprünglich vereinbarten Aktienverkaufspreises fälschlicherweise ein Indiz für das Vorliegen eines Scheingeschäftes. Der vereinbarte Kaufpreis von USD 7'800'000.– halte einem Drittvergleich stan...
	6.6. Zusammenfassend sei die Vorinstanz zu Unrecht von einer wirtschaftlichen Einheit zwischen dem Arrestschuldner und der Dritteinsprecherin ausgegangen. Selbst wenn man eine solche Einheit bejahen würde, lägen die Voraussetzungen für einen umgekehrt...
	7.
	Die Arrestgläubigerin hält dem entgegen, der Arrestschuldner habe nach dem angeblichen Verkauf der Dritteinsprecheraktien wiederholt Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Dritteinsprecherin genommen. So seien verschiedene Zahlungen vom Arrestschuldn...

	8.
	8.1. Der Arrest wird vom Gericht am Betreibungsort oder am Ort, wo sich die zu verarrestierenden Vermögensgegenstände befinden, bewilligt, wenn die Gläubigerin glaubhaft macht, dass: (1.) ihre Forderung besteht, (2.) ein Arrestgrund vorliegt und (3.) ...
	8.2. Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Vorinstanz die Liegenschaft an der E._____-strasse … in Zürich verarrestieren durfte. Grundsätzlich dürfen nur solche Vermögenswerte mit Arrest belegt werden, die dem Schuldner zu Eigentum gehören. Um di...
	8.3. Eine Gläubigerin kann normalerweise nicht auf Vermögenswerte zugreifen, die einer Drittperson gehören (SK SchKG-Kren Kostkiewicz, 4. A., Art. 271 N 39). Bloss in zwei Fällen lässt die Rechtsprechung dies ausnahmsweise zu:
	8.3.1. Erstens kann zwischen dem Schuldner und der Drittperson ein Treuhandverhältnis bestehen, bei dem die Vermögenswerte bloss formell der Drittperson (Treuhänderin) gehören, während der Schuldner (Treugeber) weiterhin effektiv an ihnen berechtigt b...
	8.3.2. Zweitens kann die Arrestgläubigerin solche Vermögenswerte verarrestieren, welche der Schuldner rechtsmissbräuchlich auf eine von ihm beherrschte Gesellschaft übertragen hat, um sie so dem Zugriff der Arrestgläubigerin zu entziehen. In diesem Fa...

	9.
	9.1. Im Folgenden ist zu prüfen, ob der Arrestschuldner die Aktien der Dritteinsprecherin aus legitimen Motiven auf seine Ehefrau übertragen hat oder ob er damit bloss die Gesellschaft dem Gläubigerzugriff entziehen wollte. Wie oben dargelegt, räumte ...
	9.2. Wie der Verwaltungsrat der Dritteinsprecherin, U._____, am 10. Februar 2021 beim Betreibungsamt Zug betonte, war die Dritteinsprecherin zudem bloss eine "passive Gesellschaft". U._____ gab dort weiter zu Protokoll, weder der Arrestschuldner noch ...
	9.3. Die Beschwerde führt aus, S._____ habe die Gesellschaft nicht sofort kaufen wollen, da sie zuvor Zeit benötigt habe, um die Dritteinsprecherin eingehend zu prüfen. Ein solches Vorgehen sei bei geschäftserfahrenen Personen üblich (act. 52 S. 7). A...
	9.4. Der Arrestschuldner überwies der Dritteinsprecherin am 3. Oktober 2019 – und damit nach dem angeblichen Aktienverkauf – USD 140'000.– (act. 3/88 S. 18). Der Arrestschuldner erhielt von der Dritteinsprecherin mehrere grössere Beträge ausbezahlt (a...
	9.5. S._____ übte die Option am 8. Juli 2019 aus, mithin einen Tag vor Eintritt der Fälligkeit der Arrestforderung am 9. Juli 2019 (act. 3/98/1d). Die Dritteinsprecherin hält dazu bloss fest, sie wisse nicht, weshalb S._____ die Option gerade am 8. Ju...
	9.6. S._____ hat dem Arrestschuldner als Gegenleistung für die Aktien der Dritteinsprecherin kein Geld überwiesen. Vielmehr tilgte sie den Kaufpreis mittels Verrechnung (act. 3/98/1c). Sie stützt sich dabei auf die Schuldanerkennung vom 14. März 2014,...
	9.6.1. Ehegatten verfolgen als Lebensgemeinschaft typischerweise dieselben Ziele (vgl. Art. 159 ZGB). Entsprechend bestehen zwischen ihnen in der Regel enge persönliche und wirtschaftliche Verflechtungen. Anders als bei unbeteiligten Drittpersonen feh...
	9.6.2. Wie oben dargelegt, beruft sich der Arrestschuldner auf eine abstrakte Schuldanerkennung vom 14. März 2014, der ein Darlehensverhältnis zugrunde liegen soll (act. 19/13). Die Beschwerde äussert sich nicht zur Frage, warum genau zwischen dem Arr...
	9.7. Am 12. Dezember 2022 reichte der Arrestschuldner von sich aus bei der Vorinstanz eine Art Nebeninterventionsbegehren ein. In dieser Eingabe befasste er sich detailliert mit dem vorinstanzlichen Arrestentscheid (act. 22). Die Beschwerde hält dazu ...
	9.8. Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Arrestschuldner die Aktien der Dritteinsprecherin bloss dem Scheine nach auf seine Ehefrau S._____ übertragen hat. Effektiv ist der Arrestschuldner vielmehr weiterhin Alleineigentümer dieser Gesellsc...

	10.
	10.1. Die Dritteinsprecherin ist eine Aktiengesellschaft im Sinne von Art. 620 ff. OR. Als juristische Person sind Aktiengesellschaften aller Rechte und Pflichten fähig, die nicht die natürlichen Eigenschaften des Menschen voraussetzen (Art. 53 ZGB). ...
	10.2. Die Berufung auf die rechtliche Selbstständigkeit der Aktiengesellschaft kann indessen bei Einpersonengesellschaften ausnahmsweise missbräuchlich sein. In diesem Fall wird die Trennung zwischen der Aktiengesellschaft als selbstständige juristisc...
	10.3. Der Durchgriff ist ein Institut des Gesellschaftsrechts, das nicht mit treuhandartigen Strohpersonenkonstellationen verwechselt werden darf: So können Vermögenswerte einer Drittperson immer dann zur Befriedigung des Gläubigers verwertet werden, ...
	10.4. Die Gerichtspraxis setzt sich bloss ausnahmsweise über die rechtliche Selbstständigkeit der Einpersonengesellschaft hinweg und greift durch die Gesellschaft hindurch auf den dahinterstehenden Alleinaktionär. In diesem Fall spricht man – wie eben...
	10.5. Ein Durchgriff setzt erstens voraus, dass wirtschaftliche Personenidentität besteht oder zumindest das eine Rechtssubjekt das andere beherrscht. Zweitens muss die Dualität von Gesellschaft und Aktionär missbräuchlich geltend gemacht werden. Dies...
	10.6. Gemäss Grundbuchauszug ist die Dritteinsprecherin die Eigentümerin der Liegenschaft an der E._____-strasse … in … Zürich (act. 3/104). Eine Arrestgläubigerin kann in der Regel einzig solche Vermögenswerte verarrestieren, die dem Arrestschuldner ...
	10.7. Die Beschwerdegegnerin führt dazu aus, das Arrestobjekt sei im Grundbuch auf die Beschwerdeführerin eingetragen. Dennoch habe der Arrestschuldner der T._____ vorgeschlagen, die Liegenschaft zu deren Gunsten zu verpfänden. Der Arrestschuldner hab...
	10.8. V._____ sandte dem Arrestschuldner am 24. Juni 2019 ein E-Mail. Darin forderte er diesen auf, ihm die folgenden Unterlagen betreffend einer Liegenschaft in der Schweiz zu übermitteln (act. 3/105):
	10.9. Am 28. Juni 2019 schrieb V._____ dem Arrestschuldner, er habe auf sein E-Mail noch keine Antwort erhalten. Zugleich forderte er ihn auf, ihm mitzuteilen, wann er die fraglichen Unterlagen erhalten werde (act. 3/105).
	10.10. In der Folge schrieb der Arrestschuldner V._____, dass er den Fragebogen dem Projektverantwortlichen übermittelt habe. Dieser habe ihm die Antworten auf die gestellten Fragen oder zumindest den Termin der Antwort (falls die Dokumente zu komplex...
	10.11. Aus der obigen E-Mail-Korrespondenz geht nicht hervor, wie der Arrestschuldner die Liegenschaft an der E._____-strasse … in Zürich V._____ offeriert hat. Zwar hält V._____ darin fest, dass eine (nicht näher bezeichnete) Liegenschaft in der Schw...
	10.12. An dieser Tatsache vermag auch das Witness Statement vom 20. Februar 2021 nichts zu ändern. V._____ hielt darin fest, dass er am 3. Juni 2019 den Arrestschuldner getroffen habe. Im Rahmen dieses Gesprächs habe ihm der Arrestschuldner mitgeteilt...

	11.
	Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen.

	12.
	III.

	1.
	Ausgangsgemäss sind die Kosten des Arresteinsprache- und Arrestbeschwerdeverfahrens der Arrestgläubigerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Entscheide eines Arrestgerichts ergehen im summarischen Verfahren (Art. 251 lit. a ZPO). Gestützt auf Art. 16...
	Das obere Gericht kann für seinen Entscheid eine Gebühr erheben, die höchstens das Anderthalbfache der für die Vorinstanz zulässigen Gebühr beträgt (Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG; BGE 139 III 195 E. 4). In Anwendung von Art. 61 Abs. 1 in Verbindung mit A...

	2.
	Die Arrestgläubigerin unterliegt im Arresteinsprache- und Arrestbeschwerdeverfahren. Ausgangsgemäss hat sie daher keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Der obsiegenden Dritteinsprecherin ist für ihre Aufwendungen im Arresteinsprache- und Arres...

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht Audienz, vom 29. Juni 2023 (Geschäfts-Nr. EQ220193) wird aufgehoben.
	2. Der Arrestbefehl des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht Audienz, vom 15. November 2022 (Geschäfts-Nr. EQ220180) wird mit Ablauf einer Frist von 40 Tagen ab Eröffnung dieses Entscheides wie folgt teilweise aufgehoben:
	Das Betreibungsamt Zürich 7 wird angewiesen, die mit Arrest-Nr. 5 verarrestierte Liegenschaft E._____-strasse …, … Zürich, Grundbuchblatt Nr. 1, Kataster Nr. 2, EGRID CH3, Plan Nr. 4, Grundbuch Zürich-…, eingetragen auf die A._____ AG, M._____-weg …, ...
	Vorbehalten bleibt eine anderslautende Anordnung des Bundesgerichts.
	3. Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 2'000.– wird bestätigt und der Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin auferlegt.
	4. Die Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin für das erstinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 9'050.– (zuzüglich 7,7 % MWST) zu bezahlen.
	5. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt und der Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin auferlegt.
	Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden mit dem von der Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin geleisteten Vorschuss von Fr. 6'000.– verrechnet.
	Die Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin diese Fr. 6'000.– zu ersetzen.
	6. Die Arrestgläubigerin und Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin für das zweitinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 9'050.– (zuzüglich 7,7 % MWST) zu bezahlen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Dritteinsprecherin und Beschwerdeführerin unter Beilage eines Doppels der Beschwerdeantwort (act. 61), an das Betreibungsamt Zürich 7 sowie an das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz, je gege...
	Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...