# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9e4cf193-4cd7-57c7-82f4-96544b853155
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.09.2015 100 2014 360
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-360_2015-09-03.pdf

## Full Text

100.2014.360U 
STE/BAM/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 3. September 2015

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Steinmann, Verwaltungsrichter Müller
Gerichtsschreiberin Baldegger

Einwohnergemeinde Thun 
handelnd durch den Gemeinderat, Rathaus, Postfach 145, 3602 Thun
Beschwerdeführerin

gegen

Kanton Bern 
handelnd durch die Erziehungsdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern
Beschwerdegegner 

betreffend Kostenbeteiligung an wissenschaftlichen Untersuchungen 
(Verfügung der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 19. November 
2014; 4800.600.050.05/13 [664243]) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 03.09.2015, Nr. 100.2014.360U, 
Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die Einwohnergemeinde (EG) Thun ist Eigentümerin des Grundstücks 
Thun 1 Gbbl. Nr. 1.________ (Schlossberg/Schloss Thun). Am 
8. Dezember 2010 schloss sie mit der A.________ AG einen 
Baurechtsvertrag, in welchem sie dieser an einer Teilfläche des 
Grundstücks ein selbständiges und dauerndes Baurecht einräumte. Im 
Gegenzug verpflichtete sich die A.________ AG u.a., das im Vertrag 
umschriebene Nutzungskonzept für das Neue Schloss, das Alte Gefängnis, 
das Statthaltergebäude und das Abzugshaus mittels Sanierung, 
Anpassung und Umbau der genannten denkmalgeschützten Gebäude 
umzusetzen. Am 16. April 2012 reichte die A.________ AG beim 
Regierungsstatthalteramt (RSA) Thun zwei Baugesuche für die Umnutzung 
des Neuen Schlosses und des ehemaligen Gefängnisses, den Um- und 
Ausbau der bestehenden Liegenschaften und eine neue 
Umgebungsgestaltung für den Schlossgarten sowie den Ausbau des 
Dachstocks des Regierungsstatthalteramts zu einer Wohnung und die 
Umgestaltung der Umgebung ein.  

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern (ADB) hatte bereits 2011 
archäologische Voruntersuchungen durchgeführt. Mit Fachbericht vom 
11. Juni 2012 stellte er fest, dass der Projektperimeter im archäologischen 
Schutzgebiet Schloss/Schlossberg liegt, und verlangte die archäologische 
Begleitung des Projekts gemäss den von ihm formulierten Auflagen. 

Mit Gesamtentscheid vom 5. November 2012 (Teilbaubewilligung 1) erteilte 
das RSA Thun der A.________ AG die Bewilligung für die Umnutzung 
sowie den Um- und Ausbau des Neuen Schlosses und des ehemaligen 
Gefängnisses (Hotel-Restaurant, KMU-Forum und Museum) sowie des 
ehemaligen Regierungsstatthalteramts (Wohnungen), je inklusive neue 
Umgebungsgestaltung. Die Auflagen des Fachberichts des ADB vom 
11. Juni 2012 erklärte es zum Bestandteil der Baubewilligung. Mit Gesamt-
entscheid vom 21. März 2014 (Teilbaubewilligung 2) bewilligte das RSA 

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Thun zudem den Neubau der südwestlich gelegenen Terrasse mit 47 Sitz-
plätzen und neuer Umgebungsgestaltung.

Die archäologischen Untersuchungen fanden von Februar 2013 bis Sep-
tember 2014 statt. Am 19. November 2014 verfügte die Erziehungsdirektion 
des Kantons Bern (ERZ), dass sich die EG Thun zu einem Drittel, ausma-
chend Fr. 69'517.67, an den Kosten der wissenschaftlichen Untersuchun-
gen im Zusammenhang mit dem Umbau und der Sanierung des Schlosses 
Thun zu beteiligen habe. 

B.

Dagegen hat die EG Thun am 18. Dezember 2014 Beschwerde beim Ver-
waltungsgericht erhoben. Sie beantragt, die Verfügung der ERZ sei aufzu-
heben; eventualiter sei die Angelegenheit an die ERZ zurückzuweisen zu 
neuer Berechnung der Kostenbeteiligung. Ausserdem sei die A.________ 
AG zum Verfahren beizuladen. 

Die ERZ beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2015 die 
Abweisung der Beschwerde. 

Nachdem die A.________ AG mitgeteilt hatte, sie wolle nicht zum 
Verfahren beigeladen werden, hat die Instruktionsrichterin das Beiladungs-
gesuch mit Verfügung vom 4. März 2015 abgewiesen. Zudem hat sie beim 
RSA Thun die Akten des Baubewilligungsverfahrens betreffend Umnut-
zung, Um- und Ausbau der Schlossliegenschaften Thun (bbew 51/2012) 
eingeholt. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 

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Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Die Gemeinde hat am vorinstanzlichen Verfahren 
teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde ist einzutreten. 

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

2.1 Kann eine archäologische Stätte oder Fundstelle nicht erhalten wer-
den, wird sie wissenschaftlich untersucht (Art. 24 Abs. 1 des Gesetzes vom 
8. September 1999 über die Denkmalpflege [Denkmalpflegegesetz, DPG; 
BSG 426.41]). Die wissenschaftliche Untersuchung umfasst gemäss Art. 24 
Abs. 2 DPG die Felduntersuchung und deren Auswertung, die Konservie-
rung und Restaurierung der Objekte sowie die Dokumentation und Publika-
tion der Ergebnisse. Der für die Kostenbeteiligung massgebende Art. 24 
Abs. 3 DPG lautet wie folgt: 

Die Kosten der Untersuchung trägt der Kanton. Gemeinden oder andere 
Trägerinnen und Träger öffentlicher Aufgaben beteiligen sich nach ihren 
finanziellen Möglichkeiten im Rahmen von 10 bis 50 Prozent an den 
Kosten, soweit das betreffende Grundstück in ihrem Eigentum steht und 
sie die Untersuchung verursacht haben. Der Regierungsrat regelt die 
Einzelheiten.

Die Kostenbeteiligung nach Art. 24 Abs. 3 DPG ist die Folge der in Art. 5 
Abs. 2 DPG verankerten sog. Selbstbindung des Gemeinwesens (Vortrag 
des Regierungsrats zum DPG, in Tagblatt des Grossen Rates 1999, Bei-
lage 12, S. 14). Demnach haben Kanton, Gemeinden sowie Personen und 
Institutionen des öffentlichen und solche des privaten Rechts, die öffentli-
che Aufgaben erfüllen, in ihrer Tätigkeit Denkmäler zu erhalten und, wo das 
öffentliche Interesse an diesen überwiegt, zu schützen. Entscheiden sie 
sich gegen die Belassung, haben sie sich an den archäologischen Unter-
suchungskosten zu beteiligen (VGE 2013/247 vom 23.4.2015, E. 2.2, 

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2012/405 vom 8.10.2013, E. 2.2, 2011/32/33 vom 28.6.2012, E. 3.1, 
2009/222 vom 21.12.2009, E. 3.3). 

2.2 Art. 24 Abs. 3 DPG nennt als Voraussetzung für die Beteiligung der 
Gemeinden oder anderer Trägerinnen und Träger öffentlicher Aufgaben an 
den Kosten, dass diese Eigentümerin oder Eigentümer des betreffenden 
Grundstücks sein und die Untersuchung verursacht haben müssen. Beide 
Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (VGE 2013/247 vom 
23.4.2015, E. 4.1, 2012/405 vom 8.10.2013, E. 2.3) – Die erste Vorausset-
zung ist vorliegend gegeben: Die Gemeinde ist Grundeigentümerin der 
Parzelle Thun 1 Gbbl. Nr. 1.________, auf der die archäologischen 
Untersuchungen durchgeführt worden sind (unpag. Vorakten ERZ, act. 4A, 
Grundbuchauszug). Dass sie der A.________ AG darauf ein Baurecht 
gemäss Art. 675 und 779 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; 
SR 210) eingeräumt hat, lässt ihre Grundeigentümerstellung nicht 
dahinfallen, was die Gemeinde daher zu Recht nicht mehr behauptet. Sie 
stellt allerdings in Abrede, die Untersuchungen im Sinn von Art. 24 Abs. 3 
DPG verursacht zu haben. 

3.

3.1 Nach Auffassung der Gemeinde geht die ERZ zu Unrecht davon 
aus, sie habe durch die Vorgaben im Baurechtsvertrag die massgebliche 
Ursache für die Untersuchungen gesetzt (Beschwerde, Ziff. II/3 f.). Im Bau-
rechtsvertrag zwischen der Gemeinde als Baurechtgeberin und der 
A.________ AG als Baurechtnehmerin seien lediglich Grundsätze für die 
zulässige Nutzung der vier Liegenschaften enthalten (Kultur und Arbeit inkl. 
Restaurant, Freizeit, Vergnügen und Leben). Konkrete Vorgaben für die 
Umsetzung bzw. Ausgestaltung der Bauvorhaben habe die Gemeinde der 
A.________ AG dagegen nicht gemacht. Im Vertrag werde zudem 
ausdrücklich auf die historische Bausubstanz und die Notwendigkeit ihrer 
integralen Erhaltung hingewiesen. Die Gemeinde habe mit dem Vertrag 
gerade sicherstellen wollen, dass die Bauwerke auch im Rahmen des 
Umbaus bzw. der beabsichtigten Umnutzung in ihrer Substanz möglichst 
erhalten bleiben. Weiter sei vereinbart worden, vor dem Baubewilligungs-

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verfahren ein qualitätssicherndes Verfahren zur Entwicklung angemesse-
ner baulicher Lösungen durchzuführen (Workshopverfahren). In diesem 
Verfahren sei die Umsetzung der Projekte gemeinsam erarbeitet worden, 
wobei neben der Gemeinde und der A.________ AG die Kantonale 
Denkmalpflege, der ADB sowie zwei externe Architekten beteiligt gewesen 
seien. Die Gemeinde habe sich daher nicht gegen die Erhaltung der ar-
chäologischen Stätte entschieden. Vielmehr habe die A.________ AG aus 
eigenem Antrieb und in eigenem Interesse beispielsweise auf der 
Grundfläche des Alten Gefängnisses einen Neubau mit 16 Hotelzimmern 
angestrebt, der eine bauliche Anpassung des Gefängnisdachs erforderlich 
gemacht und Anlass zu einer archäologischen Untersuchung gegeben 
habe. Gleiches gelte für die Erstellung einer Aussenterrasse zum Restau-
rant. Da die Gemeinde nicht Verursacherin der archäologischen Untersu-
chung sei, lägen die Voraussetzungen für ihre Kostenbeteiligung folglich 
nicht vor.  

3.2 Die Argumentation der Gemeinde überzeugt nicht. Zutreffend er-
scheint vielmehr die Auffassung der ERZ, dass die Gemeinde gemäss 
Art. 24 Abs. 3 DPG die Ursache für die archäologischen Untersuchungen 
gesetzt hat (vorinstanzlicher Entscheid, E. 2.3 auch zum Folgenden). Wie 
die ERZ zutreffend erwogen hat, ist ausschlaggebend, ob sich die Ge-
meinde im Rahmen einer Interessenabwägung gegen den Erhalt der ar-
chäologischen Stätte im bisherigen Zustand entschieden und damit Anlass 
für die archäologischen Untersuchungen gegeben hat (vgl. VGE 2012/405 
vom 8.10.2013, E. 2.2, 2009/222 vom 21.12.2009, E. 3.3, 22624 vom 
2.4.2007, E. 4.3). Das ist aus den folgenden Gründen zu bejahen: 

3.2.1  Die Gemeinde hat der A.________ AG ein Baurecht auf ihrem 
Grundstück eingeräumt und dabei – wie die ERZ zutreffend erwogen hat 
(vorinstanzlicher Entscheid, E. 2.3) – zeitlich und inhaltlich massgeblich auf 
den Inhalt und die Ausgestaltung des Sanierungs- und Umbauvorhabens 
Einfluss genommen (vgl. Beschwerdebeilage [BB] 2, Baurechtsvertrag vom 
8.12.2010 [nachfolgend: Baurechtsvertrag]). So nimmt der Bau-
rechtsvertrag auf das vom Gemeinderat verabschiedete Nutzungskonzept 
vom 2. Juli 2009 Bezug (Ziff. II.1) mit den darin bezeichneten Nutzungen 
für die bestehenden Gebäude (Neues Schloss: Kultur und Arbeit, ein-

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schliesslich eines Restaurants; Altes Gefängnis: Freizeit und Vergnügen; 
Statthaltergebäude und Abzugshaus: Wohnen) und behält die Zustimmung 
der Gemeinde für Änderungen am Nutzungskonzept ausdrücklich vor 
(Ziff. II.2.c). Weiter wird die A.________ AG verpflichtet, das Nut-
zungskonzept innert vertraglich geregelten Fristen zu realisieren und die 
Bauwerke entsprechend zu sanieren, anzupassen und umzubauen, wobei 
der Gemeinde das zur Realisierung bestimmte Projekt sowie die Bauge-
suchsunterlagen vor dem Einreichen bei der Baubewilligungsbehörde zur 
Genehmigung zu unterbreiten waren (Ziff. II.2.d und Ziff. V.1). Trotz der im 
Baurechtsvertrag enthaltenen Klausel, wonach die vier vom Baurecht be-
troffenen Gebäude Baudenkmäler sind und durch Veränderungen nicht 
beeinträchtigt werden dürfen (Ziff. II.2.b), musste der Gemeinde klar sein, 
dass das von ihr vorgegebene detaillierte Nutzungskonzept nicht ohne Ein-
griffe in die archäologisch wertvolle Stätte realisierbar sein würde. Bereits 
der Baurechtsvertrag zeigt demnach, dass die Gemeinde als Eigentümerin 
des Grundstücks die umfassende Sanierung und Umnutzung des Neuen 
Schlosses, des Alten Gefängnisses, des Statthaltergebäudes und des Ab-
zugshauses und die damit zwangsläufig verbundenen einschneidenden 
Bauarbeiten herbeiführen wollte und darauf auch massgeblich Einfluss ge-
nommen hat (ebenso VGE 2009/222 vom 21.12.2009, E. 4.1.2 f., wo eine 
Gemeinde als Eigentümerin eines Grundstücks die Käuferin im Kaufvertrag 
zur Erstellung einer Überbauung verpflichtete und massgeblich auf das 
Projekt Einfluss nahm). 

3.2.2 Gemäss Art. 10 Abs. 2 des Dekrets vom 22. März 1994 über das 
Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1) ist 
das Baugesuch bei Bauten auf fremdem Boden neben der Bauherrschaft 
und den Projektverfassern ausserdem von der Grundeigentümerin oder 
dem Grundeigentümer der betreffenden Parzelle zu unterschreiben. Ent-
sprechend hat vorliegend die EG Thun als Grundeigentümerin des 
Schlossbergs die Baugesuche der A.________ AG unterzeichnet 
(Baubewilligungsverfahren, bbew 51/2012, act. 14A, Baugesuche vom 
16.4.2012, pag. 15 ff. und 18 ff.). Die Vorschrift will vermeiden, dass sich 
die Baubewilligungsbehörden mit Baugesuchen befassen müssen, welche 
aus zivilrechtlichen Gründen nie verwirklicht werden können, weil ihnen die 
Grundeigentümerin oder der Grundeigentümer nicht zustimmt (BVR 2005 

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S. 130 E. 3.1; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 
3. Aufl. 2007, Art. 34 N. 10). Die Unterschrift ist somit Ausdruck des Einver-
ständnisses der Grundeigentümerschaft, ohne welches ein Bauvorhaben 
auf fremdem Grund aus zivilrechtlicher Sicht nicht verwirklicht werden darf 
(vgl. zu den zivilrechtlichen Abwehrmitteln Art. 641 Abs. 2 ZGB). Mit Blick 
auf die Selbstbindung des Gemeinwesens (vgl. zum Begriff vorne E. 2.2) 
spielt es keine Rolle, ob die Gemeinde das Bauvorhaben, das archäologi-
sche Stätten oder Fundstellen beeinträchtigen könnte, als Bauherrin selbst 
verwirklicht oder eine Drittperson hierzu ermächtigt. In beiden Fällen ent-
scheidet sie sich gegen die Belassung der archäologischen Stätte oder 
Fundstelle auf ihrem Grundstück und gibt insofern Anlass zu einer wissen-
schaftlichen Untersuchung (vgl. VGE 2011/32/33 vom 28.6.2012, E. 5.1). 
Die Gemeinde hat sich, wie erwähnt, die Zustimmung zu den konkreten 
Bauprojekten ausdrücklich vorbehalten (E. 3.2.1) und mit ihrer Unterschrift 
unter die Baugesuche zum Ausdruck gebracht. 

3.2.3 Nach dem Gesagten ist der ERZ folglich darin beizupflichten, dass 
sich die Gemeinde mit dem Abschluss des Baurechtsvertrags und mit ihrer 
Zustimmung zum konkreten Bauvorhaben in ihrer Eigenschaft als Grundei-
gentümerin und im Wissen um die archäologische Bedeutung des Grund-
stücks gegen die Erhaltung der archäologischen Stätte im bisherigen Zu-
stand entschieden und damit die massgebliche Ursache im Sinn von 
Art. 24 Abs. 3 DPG für ihre Beteiligung an den Kosten der wissenschaftli-
chen Untersuchung gesetzt hat. 

3.3 Die weiteren von der Gemeinde hiergegen vorgebrachten Argu-
mente führen zu keinem anderen Ergebnis: Unerheblich wäre, wenn die 
ERZ zunächst (fälschlicherweise) davon ausgegangen sein sollte, dass 
sich die A.________ AG als Baurechtnehmerin und nicht die Gemeinde 
gestützt auf Art. 24 Abs. 3 DPG an den Kosten der archäologischen 
Untersuchungen zu beteiligen hat (vgl. Beschwerde, Ziff. II/6). Ent-
scheidend ist, dass die ERZ letztlich im Einklang mit den gesetzlichen 
Grundlagen die Kostenbeteiligung der Gemeinde verfügt hat. Ebenso we-
nig ändert der Umstand, dass der Grosse Rat des Kantons Bern der 
A.________ AG einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von insgesamt 1,704 
Millionen Franken zugesprochen hat, etwas am Umstand, dass die 

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Voraussetzungen für die Kostenbeteiligung der Gemeinde an der archäolo-
gischen Untersuchung gegeben sind (BB 5, Ziff. 3.3 und 4). 

4.

4.1 Für den Fall, dass das Verwaltungsgericht ihre Kostenbeteiligungs-
pflicht bejaht, bestreitet die Gemeinde (zwar) nicht den ihr auferlegten 
Kostenanteil von einem Drittel. Sie stellt jedoch die Rechtmässigkeit der 
konkreten Berechnung in Frage. Zur Begründung bringt sie vor, dass nur 
die Kosten derjenigen Untersuchungen berücksichtigt werden dürften, die 
zwingend durch die Umbauarbeiten veranlasst worden seien. Vorliegend 
könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch Untersuchungen durch-
geführt und Dokumentationen erstellt worden seien, die unter archäologi-
schen Gesichtspunkten zwar von Interesse sein mögen, mit dem Baupro-
jekt aber keinen unmittelbaren Zusammenhang hätten. So seien beispiels-
weise auf Wunsch der Stiftung B.________ aus dem Alten Schloss 
Dendroproben entnommen worden, obwohl die Umbauprojekte dieses Ge-
bäude nicht umfassten. Da die Kostenzusammenstellung des ADB keine 
Aufschlüsselung der Kosten enthalte, lasse sich anhand der Unterlagen 
nicht eruieren, in welchem Umfang sich hier derartige Kosten bewegten 
(Beschwerde, Ziff. II/7). Es sei am ADB, die erforderlichen Nachweise dafür 
zu erbringen, dass der ihr auferlegte Anteil ausschliesslich Kosten um-
fasse, welche durch die Umbauarbeiten der Schlossbergliegenschaften 
gemäss Baurechtsvertrag bedingt waren. 

4.2 Die ERZ hat erklärt, dass sie der Gemeinde ausschliesslich Kosten 
verrechnet habe, die in direktem Zusammenhang mit den Sanierungs- und 
Umbaumassnahmen in den Jahren 2013 und 2014 im Neuen Schloss, im 
Torturm, im Gefängnisbau, im Innenhof und im Bereich der Schlossterrasse 
standen. Dazu gehörten sämtliche Feldarbeiten inklusive Vermessung, 
Fotografie und schriftliche Dokumentationen sowie alle Büroarbeiten zur 
Ablage der Grabungsdokumentation im Archiv des ADB und die Erstellung 
des Abschlussberichts. Kosten ohne direkten Zusammenhang mit dem 
Bauprojekt habe sie keine verrechnet. Nicht erfasst habe sie ausserdem 
die Kosten für die Voruntersuchung und das Workshopverfahren (Be-

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schwerdeantwort [BA], S. 3 f.; vgl. auch unpag. Vorakten ERZ, Grabungs-
tagebuch und Stundenkontrolle [nachfolgend: Grabungstagebuch und 
Stundenkontrolle] sowie hinten E. 4.4.2). – Die von der Gemeinde ange-
führten Dendroproben im Alten Schloss wurden am 19. August 2011 im 
Rahmen der nicht verrechneten Voruntersuchungen entnommen (BB 13, 
S. 1 unten; BA, S. 4). Weitere Anhaltspunkte, dass der Gemeinde Kosten 
verrechnet worden wären, die nicht durch das von ihr genehmigte Bauvor-
haben ausgelöst worden sind, nennt die Gemeinde nicht und sind auch 
nicht ersichtlich. Im Übrigen gilt, dass nicht verrechnete Kosten von der 
ERZ grundsätzlich nicht ausgewiesen werden müssen.   

4.3 Weiter beanstandet die Gemeinde, dass die ihr auferlegten Kosten 
nicht nachvollziehbar seien. Zwar habe die ERZ in ihrer Beschwerdeant-
wort nun «anteilsmässig bestimmte Arbeiten» aufgeführt, allerdings ohne 
auszuführen, welche Kosten dafür entstanden seien (vgl. act. 11, Stellung-
nahme vom 22.4.2015). Mit diesem Vorbringen rügt die Gemeinde sinnge-
mäss, dass die ERZ ihre Verfügung nicht hinreichend begründet und 
dadurch ihr rechtliches Gehör verletzt habe. – Die Begründungspflicht ist 
ein wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Sinn 
von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und Art. 26 Abs. 2 
der Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1; vgl. auch Art. 52 Abs. 1 
Bst. b VRPG). Umfang und Inhalt der Begründungspflicht können nicht 
abstrakt umschrieben werden, sondern sind je nach Sach- und Rechtslage 
nach Fallgruppen und unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls 
zu konkretisieren. Im Allgemeinen muss die Begründung zumindest so 
abgefasst sein, dass die Betroffenen die Verfügung oder den Entscheid 
gegebenenfalls sachgerecht anfechten können (BGE 140 II 262 E. 6.2; 
BVR 2012 S. 109 E. 2.3.3 mit Hinweisen, 2004 S. 133 E. 4.4.1). Werden 
Betroffene zu einer Geldleistung verpflichtet, erfordert eine rechtsgenügli-
che Begründung, dass das Zustandekommen des Betrags in den Grund-
zügen nachvollziehbar sein muss. Die umstrittene (frankenmässige) Kos-
tenbeteiligung der Gemeinde ist Folge einer archäologischen Untersu-
chung. Dabei handelt es sich regelmässig um komplexe, kostenintensive 
Vorhaben. Die kostenpflichtigen Gemeinden können auf den Umfang und 
die konkrete Ausführung der Untersuchungen und Grabungen keinen Ein-
fluss nehmen und diese auch nicht (effektiv) kontrollieren. Umso unent-

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behrlicher ist für sie eine transparente, nachvollziehbare Abrechnung, zu-
mal es bei der Kostenbeteiligung nicht nur um Bagatellbeträge geht. Es 
rechtfertigt sich unter diesen Umständen nicht, herabgesetzte Anforderun-
gen an die Begründungspflicht zu stellen. Die ERZ kommt folglich ihrer Be-
gründungspflicht nur nach, wenn aus ihren Darlegungen in den Grundzü-
gen hervorgeht, wie sich der der Gemeinde auferlegte Betrag von 
Fr. 69'517.67 zusammensetzt. 

4.4 In den Akten finden sich folgende Angaben zur Berechnung des 
Betrags von Fr. 69'517.67: Ihrer Verfügung vom 19. November 2014 hat die 
ERZ eine einseitige Kostenzusammenstellung «Schloss Thun, Konto 
Nr. 1463, Abrechnungszeitraum 1.1.2013-16.10.2014» (nachfolgend: Kos-
tenzusammenstellung) beigefügt. Zudem hat sie in der Beschwerdeantwort 
zusätzliche Ausführungen zur Kostenberechnung gemacht. Schliesslich 
enthalten die Vorakten Kopien des Grabungstagebuchs und der Stunden-
kontrolle. 

4.4.1 Der Kostenzusammenstellung lässt sich entnehmen, dass der Be-
trag von Fr. 69'517.67 folgendermassen berechnet wurde: Gesamtaufwand 
des ADB von Fr. 278'070.69 abzüglich der vom Bundesamt für Kultur ge-
währten Subvention von Fr. 69'517.67, ausmachend Fr. 208'553.02; davon 
ein Drittel. Der Gesamtaufwand des ADB setzt sich aus den Bereichen 
«Grabung und Bauuntersuchung» sowie «Erstversorgung Funde/Konser-
vierung» zusammen. Letzterer enthält unter der Position «Personalauf-
wand» die Beträge für «Gehalt» (Fr. 2'404.78) und «SozVers» (Fr. 146.35). 
Ersterer führt unter der Position «Personalaufwand» ebenfalls die Beträge 
für «Gehalt» (Fr. 231'720.59) und «SozVers» (Fr. 14'518.42) auf, die noch 
je in eine Teilsumme «Intern» und «Extern» aufgeschlüsselt sind. Weiter 
finden sich im Bereich «Grabung und Bauuntersuchung» unter der Position 
«Sachaufwand» die Beträge für «BüroMat» (Fr. 9.60), «Ansch.Masch.» 
(Fr. 800.--), «Bmat+Vmat» (Fr. 446.45), «Mieten» (Fr. 1'166.40), «Spesen» 
(16'922.90), «DL Dritte» (9'799.90) und «Natel» (Fr. 135.30). 

4.4.2 In ihrer Beschwerdeantwort hat die ERZ gestützt auf das Arbeits-
tagebuch und die täglich geführte Stundenkontrolle der Mitarbeitenden eine 
Tabelle erstellt mit näheren Angaben zum Zeitpunkt und Ort sowie zur Art 
der ausgeführten Arbeiten, aus der hervorgeht, wann wo welche Arbeiten 

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ausgeführt wurden (Bsp.: «11.2-15.2.2013, Neues Schloss, Dokumentation 
und Vermessung im Vorfeld der Bauarbeiten»). Die dieser Tabelle zu-
grunde liegenden Stundenkontrollen «Bauuntersuchung 2013» bzw. 
«14 Schlossgarten» enthalten für einzelne, namentlich genannte Mitarbei-
tende nach Wochentagen separiert Angaben zu den geleisteten Stunden; 
teils enthalten die Kästchen anstelle der Stundenzahlen auch Häkchen 
oder Kreuze. Die Kopien des Grabungstagebuchs für die Bauuntersuchung 
2013 und die Untersuchung des Schlossgartens von 2014 führen mit 
Datumsangabe pro Tag handschriftlich kurz die verrichteten Arbeiten auf. 

4.5 Es ist der Beschwerdeführerin darin beizupflichten, dass das Zu-
standekommen der Summe von Fr. 69'517.67 anhand dieser Unterlagen 
und den Ausführungen der ERZ nicht nachvollzogen werden kann, weil – 
jedenfalls für Aussenstehende – entscheidende Informationen fehlen. Beim 
Personalaufwand bleibt trotz Stundenkontrolle unklar, wie viele Arbeits-
stunden zu welchem Stundenansatz unter «intern» und «extern» abge-
rechnet wurden, und für die Einzelposten unter der Position Sachaufwand 
fehlen jegliche aussagekräftigen Angaben. Worum es sich etwa bei den 
Spesen handelt, die immerhin mit fast Fr. 17'000.-- zu Buche schlagen, ist 
ebenso wenig ersichtlich wie beim Einzelposten «DL Dritte» mit annähernd 
Fr. 10'000.--. Gleiches gilt für weitere Aufwandposten. Die tabellarische 
Zusammenstellung der ERZ in der Beschwerdeantwort beinhaltet, wie er-
wähnt, nur Angaben zum Datum, der Art der durchgeführten Arbeiten und 
der davon betroffenen Lokalitäten. Welche Kosten damit verbunden waren 
und auf welcher Grundlage sie berechnet wurden, geht daraus nicht hervor. 
Das Grabungstagebuch und die Stundenkontrolle bilden zwar Grundlage 
der Kostenberechnung. Sie sind aber für Aussenstehende kaum lesbar. So 
bleibt in der Stundenkontrolle etwa die Bedeutung von Kreuzen und Häk-
chen unklar. Vor allem ist aber nicht nachvollziehbar, wie die Daten des 
Grabungstagebuchs und der Stundenkontrolle in die Kostenberechnung 
übertragen worden sind. Mangels Kenntnis aller massgeblichen Berech-
nungsgrundlagen ist es der Gemeinde nicht möglich, die Berechnung ihres 
Kostenanteils von Fr. 69'517.67 nachzuvollziehen und sachgerecht anzu-
fechten. Der ERZ ist insoweit eine Verletzung der Begründungspflicht vor-
zuwerfen. Die Angelegenheit ist deshalb zur Verbesserung an sie zurück-
zuweisen, damit sie auf eine verständliche Art darlegt, wie die Einzelposten 

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in der Kostenzusammenstellung errechnet wurden (z.B. Anzahl Stunden 
der Mitarbeitenden mit jeweiligem Stundenansatz beim Gehalt; Anzahl Mit-
arbeitende, Art der Beiträge und Beitragssatz bei den Sozialversicherun-
gen) respektive wofür die jeweiligen Beträge aufgewendet wurden bzw. wie 
sich diese zusammensetzen (z.B. Spesen oder Dienstleistungen Dritter). 
Dabei muss aus Gründen der Praktikabilität eine gewisse Schematisierung 
erlaubt sein, wenn sie zu nachvollziehbaren und plausiblen Ergebnissen 
führt. Mit Blick auf die Verständlichkeit sind auch nicht geläufige Abkürzun-
gen (z.B. «Ansch.Masch.», «Bmat+Vmat») und für Aussenstehende nicht 
selbsterklärende Begriffe zu vermeiden oder zu erläutern (z.B. «In-
tern»/«Extern»). 

5.

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Kostenbeteili-
gungspflicht der Gemeinde an den wissenschaftlichen Untersuchungen auf 
dem A.________ zu Recht bejaht hat. Insoweit erweist sich die Be-
schwerde als unbegründet. Dass die Gemeinde bei diesem Ergebnis einen 
Kostenanteil von einem Drittel zu tragen hat, war nicht bestritten und folg-
lich auch nicht zu überprüfen. Hingegen hat die ERZ die Höhe des der 
Gemeinde auferlegten Kostenanteils frankenmässig nicht ausreichend be-
gründet. Die Beschwerde ist insoweit gutzuheissen. Die angefochtene 
Verfügung ist aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen, damit die ERZ die Berechnung des der Gemeinde auferlegten Betrags 
verständlich und nachvollziehbar darlegt sowie diesen gegebenenfalls neu 
festlegt.    

6.

Die Kosten werden nach Massgabe des Unterliegens bzw. Obsiegens ver-
teilt (Art. 108 Abs. 1 und 3 VRPG). Gemeinden werden Verfahrenskosten 
nur auferlegt, wenn sie – wie hier – in ihren Vermögensinteressen betroffen 
sind (Art. 108 Abs. 2 Satz 2 VRPG). Die Gemeinde dringt mit ihrem Even-
tualbegehren, nicht jedoch mit ihrem Hauptbegehren durch. Es erscheint 

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daher sachgerecht, sie als zu zwei Dritteln unterliegend zu betrachten. In 
diesem Umfang hat sie die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfah-
rens zu tragen. Die verbleibenden Kosten werden nicht erhoben (Art. 108 
Abs. 2 Satz 1 VRPG). Ersatzfähige Parteikosten sind keine angefallen 
(Art. 104 Abs. 1 und 4 VRPG). Im vorinstanzlichen Verfahren sind keine 
Kosten angefallen, die neu zu verlegen wären.  

7.

Gegen das vorliegende Urteil steht grundsätzlich die Beschwerde in öffent-
lich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (Art. 82 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesge-
richtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Da es sich um einen Zwischenentscheid 
im Sinn von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 138 I 143 E. 1.2, 133 V 477 
E. 4.1), ist die Beschwerde aber nur zulässig, wenn die zusätzlichen Vo-
raussetzungen von Art.  93 Abs. 1 BGG erfüllt sind. 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutheissen, als die Verfügung der Erzie-
hungsdirektion des Kantons Bern vom 19. November 2014 aufgehoben 
und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden der Beschwerdeführerin 
zu zwei Dritteln, ausmachend Fr. 2'000.--, auferlegt. Die restlichen Kos-
ten werden nicht erhoben. 

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

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4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- der Erziehungsdirektion des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.