# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5fefc78-ba5a-5ea2-b18c-c9668d0c1bf8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.10.2009 B-5273/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5273-2009_2009-10-20.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-5273/2009
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  2 0 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Einzelrichterin Maria Amgwerd,
Gerichtsschreiber Roger Mallepell.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

B._______,
Beschwerdegegnerin,

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE,
Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Widerspruchsverfahren.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-5273/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Vorinstanz  am  19.  Juni  2009  den  Widerspruch  Nr.  ...  der 
Beschwerdegegnerin gutgeheissen, die Eintragung der CH-Marke Nr. 
570 294 bezüglich der beanstandeten Waren der Klasse 25 widerrufen 
(Ziff. 1 + 2) und der Beschwerdegegnerin zu Lasten des Beschwerde-
führers  eine  Parteientschädigung  von  Fr.  2'800.-  zugesprochen  hat 
(inkl. Ersatz der Widerspruchsgebühr von Fr. 800.- [Ziff. 3 und 4]),

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung am 20. August 2009 beim 
Bundesverwaltungsgericht angefochten und gleichzeitig mitgeteilt hat, 
dass sich die Parteien seit dem angefochtenen Entscheid vom 19. Juni 
2009  aussergerichtlich  geeinigt  hätten,  wobei  der  Vergleich  jedoch 
noch nicht habe unterzeichnet werden können und nachgereicht wer-
de,

dass das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren mit Ver-
fügung vom 26. August 2009 sistiert und auf die Erhebung eines Kos-
tenvorschusses verzichtet hat, 

dass der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben vom 28. September  2009 
wie angekündigt eine von beiden Parteien am 24. August 2009 bzw. 
24.  September  2009  unterzeichnete  Abgrenzungsvereinbarung  ein-
reichte und beantragte, dass der Entscheid der Vorinstanz aufgehoben 
und das vorliegende Beschwerdeverfahren infolge Vergleich und Rück-
zug des Widerspruchs abgeschrieben werde,

dass  die  Beschwerdegegnerin  den  Widerspruch  mit  Schreiben  vom 
29. September  2008  (recte:  2009)  unmittelbar  bei  der  Vorinstanz 
zurückzog  und  den  Rückzug  am  8.  Oktober  2009  gegenüber  dem 
Bundesverwaltungsgericht bestätigte,

dass  die  Beschwerdegegnerin  ihren  Firmennamen  von 
C._______GmbH  in  B._______  GmbH geändert  hat,  weshalb  die 
Abgrenzungsvereinbarung vom 24. August  2009 bzw. 24. September 
2009 den neuen Firmennamen aufführt,

dass auch die Beschwerdegegnerin die Abschreibung des Beschwer-
deverfahrens beantragt,

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B-5273/2009

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)  beur-
teilt,  die  von Behörden gemäss Art. 33 VGG stammen,  sofern keine 
Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Rahmen markenrechtlicher Wider-
spruchsverfahren beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass das Schreiben des Beschwerdeführers vom 28. September 2009 
der Beschwerdegegnerin und die Schreiben der Beschwerdegegnerin 
vom 29. September 2008 (recte: 2009) und 8. Oktober 2009 dem Be-
schwerdeführer zur Kenntnis zu bringen sind,

dass das vorliegende Verfahren gegenstandslos geworden ist,  nach-
dem  sich  die  Parteien  in  der  Abgrenzungsvereinbarung  über  den 
Streitgegenstand und die Kostentragung geeinigt  haben und die Be-
schwerdegegnerin im Schreiben vom 29. September 2009 bzw. 8. Ok-
tober 2009 explizit den Rückzug des Widerspruchs erklärt hat,

dass die vorliegende Streitsache deshalb im einzelrichterlichen Verfah-
ren im Sinne des übereinstimmenden Antrags der Parteien als gegen-
standslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG; vgl. 
die Abschreibungsentscheide des BVGer B-489/2007 und B-813/2007 
vom 19. Februar 2008),

dass angesichts der zwischen den Parteien zustande gekommenen Ei-
nigung betreffend den Streitgegenstand die angefochtene Verfügung – 
mit  Ausnahme der verfügten Widerspruchsgebühr von Fr. 800.– (Ziff. 
3), die gemäss Verursacherprinzip prinzipiell geschuldet bleibt – aufge-
hoben  werden  muss  (vgl.  die  Abschreibungsentscheide  des  BVGer 
B-489/2007 und B-813/2007 vom 19. Februar 2008), 

dass  der  Beschwerdeführerin  keine  Verfahrenskosten  aufzuerlegen 
sind, da die Beschwerde aufgrund der gütlichen Einigung der Parteien 
und  dem Rückzug  des  Widerspruchs  ohne  erheblichen  Aufwand  für 
das Gericht erledigt werden kann (Art. 4a der Verordnung über Kosten 
und  Entschädigungen  im  Verwaltungsverfahren  [SR  172.041.0]  i.V.m. 
Art. 33b Abs. 5 Satz 1 VwVG; vgl. den Abschreibungsentscheid des BV-
Ger B-4436/2008 vom 11. September 2008),

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dass die Parteien hinsichtlich der Kostentragung eine pauschale Ent-
schädigung zu Lasten des Beschwerdeführers vereinbart  haben, und 
dass die Beschwerdegegnerin auf  die aus dem Entscheid der Vorin-
stanz zugesprochene Parteientschädigung und jede Partei auf eine all-
fällige  Entschädigung  vor  Bundesverwaltungsgericht  verzichtet  und 
ihre eigenen Kosten im Zusammenhang mit dem Widerspruchsverfah-
ren und der Vereinbarung trägt (Ziffern 5 und 9 Abgrenzungsvereinba-
rung),

dass somit vereinbarungsgemäss keine Parteientschädigung zu spre-
chen ist (Art. 64 VwVG),

dass  gegen diesen  Entscheid  keine Beschwerde ans Bundesgericht 
offen  steht  (Art.  73  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]), dieser insofern rechtskräftig ist.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Eine Kopie des Schreibens des Beschwerdeführers vom 28. Septem-
ber 2009 geht zur Kenntnis an die Beschwerdegegnerin. Die Schrei-
ben der Beschwerdegegnerin vom 29. September 2008 (recte: 2009) 
und 8. Oktober 2009 gehen in Kopie zur Kenntnis an den Beschwerde-
führer.

2.
Es wird Akt genommen, dass sich die Parteien über den Streitgegen-
stand  sowie  über  die  Kostentragung  geeinigt  haben,  und  die  Be-
schwerdegegnerin ihren Widerspruch zurückgezogen hat.

3.
Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 19. Juni 2009 wird mit 
Ausnahme der Ziffer 3 aufgehoben.

4.
Das  Beschwerdeverfahren  wird  als  gegenstandslos  geworden  abge-
schrieben.

5.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

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6.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

7.
Dieser Entscheid geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen: gem. Ziff. 1, 
Beschwerdebeilagen retour)

- die Beschwerdegegnerin (Einschreiben; Beilage: gem. Ziff. 1)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. Widerspruchsverfahren Nr. ...; Einschreiben)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Maria Amgwerd Roger Mallepell

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