# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f97271b-7050-5ece-ac3d-fd85a8ecd5b8
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-26
**Language:** de
**Title:** Rentenanspruch zu Recht verneint. (BGE 9C_431/2014) (hängig)
**Docket/Reference:** IV.2013.00231
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00231.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00231
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Gerichtsschreiberin F. Brühwiler
Urteil
vom
26. März 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Milosav Milovanovic
Beratungsstelle für Ausländer
Frohaldenstrasse 76, 8180 Bülach
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
,
geboren 1974
und zuletzt als Kranführer tätig
, meldete sich
am 20. Juni 2011 unter Hinweis auf psychische Probleme bei der Sozialversi
che
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/9).
Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen
. Insbesondere zog
sie die Akten
des f
rüheren (
VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Ge
sellschaft
AG) so
wie des aktuellen
(AXA
Versicherungen AG
)
Krankentag
geld
versicherers
von
X.___
bei (Urk. 10/17, Urk. 10/18
)
und holte
Berichte
bei den
behandelnden Ärzte
n
ein
(Bericht von Dr. med.
Y.___
,
Allgemeine Me
di
zin FMH, vom 18. Juli 2011 [Urk. 10/16] sowie Bericht von Dr. med.
Z.___
,
Psychiat
rie/Psychotherapie FMH, vom 12. September 2011 [Urk. 10/26]).
Mit Vorbescheid vom 14. September 2011 (Urk. 10/29) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht.
D
er Versicherte
erhob dagegen Einwände (Urk. 10/34)
und reichte Berichte
von Dr.
Z.___
so
wie
des
A.___
zu den Akten
(Urk. 10/39, Urk. 10/44, Urk. 10/46)
. Die
IV-Stelle
holte
weitere Bericht
e
ein
(Bericht
des
A.___
vom 3. Februar 2012
[
Urk.
10/48
]; Bericht von Dr.
Z.___
vom 3. Mai 2012
[Urk. 10/52]
)
und
veranlasste
eine psychiatrische Untersuchung durch den Regio
nalen Ärztlichen Dienst (RAD) der Invalidenversicherung (
Untersuchung vom 27. Juli 2012,
Bericht vom 4. Oktober 2012, Urk. 10/71). Mit Verfügung vom
5. Februar 2013 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Leis
tungs
an
spruch.
2.
Dagegen erhob
X.___
am 6. März 2013 Beschwerde und beantragte,
die
angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente zuzu
sprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewäh
rung
der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 17. April 2013 (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-77) schloss die Be
schwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit
Schreiben vom 22. April 2013 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde.
Am
27. Juni 2013 reichte der Beschwerdeführer einen weiteren medizinischen Be
richt
zu den Akten (Urk. 12, Urk. 13), welcher der Beschwerdegegnerin zur Kennt
nis
nahme zuge
stellt wurde (Urk. 15).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen, wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder
teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetztes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
des
gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
men
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG)
sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine
halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Drei
viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander ge
gen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva
lidi
tätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, w
elche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer vom 12. Juli 2010 bis am 31. Juli 2011 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei. Ab August 2011
bestehe jedoch wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sowie ab September 2011 eine
solche
von 100 % in bisheriger wie auch in angepasster Tätigkeit. Da aufgrund der verspäteten Anmeldung im Juni 2011 frühestens ab Dezember 2011 Leistungen erbracht werden könnten (Ablauf der Wartefrist ge
mäss Art. 29 Abs. 1 IVG), ab September 2011 der Invaliditätsgrad
jedoch
0 % betrage, be
stehe kein Leis
tungsanspruch.
Während des stationären Aufenthaltes im
A.___
vom 19. De
zem
ber 2011 bis am 1. Februar 2012 habe sodann
nochmals eine tempo
räre voll
ständige Arbeitsunfähigkeit bestanden, auch dies führe jedoch zu kei
nem Leis
tungsanspruch (Urk. 2).
2.2
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer unter Hinweis auf
die Berichte
von
seinen behandelnden Ärzte
n
im Wesentlichen geltend, er sei in seiner Ar
beits
fähigkeit erheblich eingeschränkt (Urk. 1).
3.
3.1
Gemäss
eigenen
Angaben
wurde
der Beschwerdeführer
im Mai 2010 Augen
zeuge davon, wie einer seiner
Arbeitskollegen
mehrere Meter in die Tiefe stürzte und sich dabei schwer verletzte (Urk. 10/17/14, Urk.
10/18/16
). Am 9. Juli 2010
konsultierte
der Beschwerdeführer
die
Notfallstation des
B.___
auf
grund von
während der Arbeit aufgetretenem
Kribbeln in den Beinen und Armen sowie anschliessend
em
Druck
auf der Brust mit Schwindel
(
Bericht des
B.___
vom
9. Juli 2010,
Urk. 10/17/25)
.
Die Ärzte hielten fest, die Anamnese sei suggestiv für eine Hyperventilation und entliessen ihn
gleichen
tags in gutem Allgemeinzustand wieder
nach Hause
(Urk. 10/17/25).
In der Folge
fanden mehrere Untersuchungen statt, wobei keine somatische Ursache für die ge
klagten Beschwerden
(Episoden, beginnend mit einem aufsteigenden Wärme
gefühl, Nausea und Schwindel sowie Ohnmachtsgefühl, Einschlafgefühl in der linken Hand und im linken Fuss
, siehe Urk. 10/17/22
)
gefunden w
erden konnte
(Urk.
10/17/19, Urk. 10/17/20-21, Urk. 10/17/22-24
). Die behandelnde Hausärztin
Dr.
Y.___
teilte
daraufhin
dem
damaligen
Krankentaggeldversiche
rer
des Be
schwer
deführers mit, der Beschwerde
führer sei aus somatischer Sicht ab
dem
10. September 20
10 wieder zu 100 % arbeitsfähig, verwies jedoch darauf
, dass der Beschwerdeführer nun Dr.
Z.___
im Hinblick auf
eine psychiatrische Be
handlung konsultieren werde (Urk. 10/17/18).
Nach erfolgtem Behandlungsstart bei
Dr.
Z.___
hielt
diese
in ihrem Bericht
an
den Taggeldversicherer
vom
28. September 2010
(Urk.
10/17/14-15)
fest, der Be
schwerdeführer könne seit dem Arbeitsunfall im Mai 2010 nicht mehr gut
schlafen. Die Bilder des blutenden Körpers seines
Arbeitskollegen
erschienen ihm
immer wieder als Intrusion. Am 9. Juli 2010 sei es aufgrund seiner körperlichen Beschwerden verbunden mit Angst und Panik zur psychischen Dekompensation gekommen, er habe während der Arbeit als Kranführer in der Führerkabine erst
malig eine Panikattacke mit Kribbeln in den Beinen und Armen, Druck auf der Brust, Schwindel und Übelkeit erlitten. Die Angstsymptomatik habe sich nach drei oder vier Tagen wiederholt.
Der Beschwerdeführer leide unter einer
Angst
störung (ICD-10 F41.0) im Rahmen einer posttraumatischen Belastungs
störung
(ICD-10 F43.1) sowie
unter
spezifische
n
,
isolierte
n
Phobien (Flugangst, Klaus
tro
phobie; ICD-10 F40.2)
.
Dr.
Z.___
hielt fest, der Beschwerdeführer sei zurzeit nicht im Stande, seine bisherige Tätigkeit als Kranführer auszuüben. Es sei not
wendig, nach Optimierung der Psychopharmaka eine Verhaltenstherapie der Angst
störung beziehungsweise der posttraumatischen Belastungsstörung durch
zuführen.
3.2
Die AXA
Versicherungen AG
, die seit dem 1. Januar 2011 Taggeldleistungen er
brachte
,
liess den Beschwerdeführer
am 6. Juli 2011
von
Dr. med.
C.___
,
Psy
chia
trie und Psychotherapie FMH,
begutachten
(Expertise vom 28. Juli 2011, Urk. 10/18/5-21).
Dr.
C.___
hielt fest, der Beschwerdeführer habe am
m
eisten über Schwindel ge
klagt, sodann auch über Magenschmerzen, Herzrasen, Übelkeit, Müdigkeit, Schlaf
störungen, Angst, Kraftlosigkeit, Dysästhesie im Bereich des Gesichtes so
wie über Einschlafen der Finger und Zehen links
(Urk. 10/18/17)
.
Dr.
C.___
führte aus
, der Beschwerdeführer sei bei klarem Bewusstsein und in den üblichen Qualitäten orientiert gewesen. Die Gedächtnisleistung habe etwas schwammig gewirkt, an Eckdaten habe sich der Beschwerdeführer aber zuver
lässig erinnern können. Die Aufmerksamkeit sei auch ausreichend gewesen. Der Denkprozess sei l
e
icht verlangsamt
gewesen
und inhaltlich
habe
der Beschwer
deführer wenig inneren Abstand von seiner jetzigen Störung
gezeigt
. Die Stim
mung sei ernst gewesen, der Beschwerdeführer habe ängstlich-besorgt gewirkt. Der Leidensdruck habe nicht aufgesetzt gewirkt. Dem negativ ausgerichteten
Ausdruck des eigenen Leidens scheine jedoch kein grosser innerer Widerstand ent
gegengesetzt zu werden. Psychomotorisch habe er eine leichte Verlangsa
mung
beobachtet, der Antrieb sei s
odann etwas vermindert gewesen (Urk. 10/18/12-13).
Dr.
C.___
kam zum Schluss, der Beschwerdeführer leide unter einer
noch nicht befriedigend abgeklungene
n
, höchst wahrscheinlich auf verschiedene Stresssitu
ationen im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit als Kranführer zurück
zuführende Anpassungsstörung mit sonstigen näher bezeichneten vorwiegenden Symptomen (ICD-10 F43.28) bei eine
r
fremdanamnestischen Angaben zufolge vorbestehenden ängstlichen Persönlichkeitsausrichtung
(Urk. 10/18/19)
. Er hielt fest, die Störung sei erstmals am 9. Juli 2010 klinisch manifest geworden und scheine sich anfänglich ausschliesslich in einer ängstlichen Komponente ge
äussert zu haben. Diese scheine nun weitgehend in den Hintergrund gerückt zu sein gegenüber einer neurasthenischen (Schwindel, Schlafstörungen, Müdigkeit, Kraftlosigkeit) sowie einer somatoformen autonomen (Dysästhesien im Gesicht, Herzrasen, Einschlafen von Fingern und Zehen) Komponente
(Urk. 10/18/19)
.
Die von der behandelnden Psychiaterin Dr.
Z.___
gestellte Diagnose einer post
traumatischen Belastungsstörung
sei nicht nachvollziehbar, da offensicht
lich
kein entsprechendes Trauma vorliege. Jedoch könne davon ausgegangen werden,
dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner ängstlichen Grundpersön
lichkeits
struktur schneller und heftiger als eine Durchschnittsperson auf poten
tiell angs
t
auslösende Stressoren reagiere, weshalb in Zukunft von einer Ar
beitstätigkeit in
der Höhe auf ei
nem Kran abzuraten sei. Da eine stationäre Therapie
nicht mehr geplant sei
,
sei angesichts der gestellten Diagnosen aus therapeutischer Sicht eine umgehende Wiederaufnahme der Arbeit in progressiven Schritten dringend
angezeigt
. Ab Anfang August 2011 sei die Arbeitsfähigkeit auf 50 % und ab Anfang September 2011 auf 100 % festzulegen, wobei einer bodennahen Tätig
keit auf dem Bau der Vorzug zu geben sei. Er empfehle sodann dringend die Fort
setzung der ambulanten Therapie (Urk. 10/18/19-20).
3.3
Nach einem gescheiterten Arbeitsversuch
vom 1.
bis zum
19. September 2011
(Urk. 10/39
) trat
der Beschwerdeführer
eine
stationäre
Behandlung
im
A.___
an
(stationär vom 18. Oktob
er 2011 bi
s 15. Dezember
2011 sowie
t
eilstationär vom 19. Dezember 2011 bis 1. Februar 2012, Urk. 10/48/2).
Mit
Bericht zu
h
anden der IV-Stelle vom 3. Februar 2012 (Urk. 10/48
)
diagnostizierten die behandeln
den Ärzte des
A.___
eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie eine leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11). Die Ärzte hielten dafür, der Beschwerdeführer sei in der angestammten Tätigkeit als Kra
nführer nicht mehr arbeitsfähig.
In
angepasster
Tätigkeit
s
ei
ge
genwärtig von einer Arbeitsfähigkeit von ungefähr 40-50 % auszugehen
(Urk. 10/48/1)
.
Sie hielten weiter fest, auf
grund des unveränderten Zustandsbil
des mit starker Präsenz der somatischen Symptome im Verlauf der Behandlung in der Tagesklinik sei gegenwärtig von
einer Persistenz in Bezug auf die de
pressiven Symptome sowie die Angst
symp
to
matik auszugehen, jedoch bestehe deutliches Verbesserungspotential. Aufgrund der schwierigen sozialen Situation und ungeregelten zukünftigen beruflichen und finanziellen Situation sei eine weitere Persistenz und Aggravation der so
matischen Symptome nicht auszu
schliessen (Urk. 10/48/4).
3.4
Dr.
Z.___
führte
in ihrem Bericht vom 3. Mai 2012 an die IV-Stelle (Urk. 10/52)
als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
eine
posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), eine mittelgradige depres
sive Episode mit so
matischem Syndrom (ICD-10 F32.11), bekannte spezifische isolierte Phobien (ICD-10 F40.2)
sowie Zwangsgedanken und Zwangshandlun
gen gemischt (ICD-10 F42.2
) auf (
Urk. 10/52/1
). Sie erachtete den Beschwerde
führer weder in der angestammten noch in angepasster Tätigkeit als arbeitsfä
hig, hielt jedoch fest, dass eine Teilarbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig
keit in Zukunft möglich wäre, falls sich die Angstsymptomatik und die massi
ven Schuldgefühle zurück
bilden würden
(Urk. 10/52/3)
.
3.5
3.5.1
Dr. med.
D.___
,
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH sowie Neu
ro
logie FMH, vom RAD
,
untersuchte den Beschwerdeführer am 27. Juli 2012 (Be
richt vom 4. Oktober 2012, Urk. 1
0/71).
Dr.
D.___
diagnostizierte eine Anpassungsstörung im Sinne einer Angst und depressiven Störung gemischt (ICD-10 F43.22), eine undifferenzierte Somati
sie
rungs
störung sowie eine mittelgradige Ausprägung demenz-assoziierter kog
ni
tiver
Beeinträchtigungen unklarer Ursache
, welche Diagnosen ohne Aus
wir
kung
en auf die Arbeitsfähigkeit seien
(Urk. 10/71/10)
.
Dr.
D.___
hielt fest, der Beschwerdeführer habe über
deprimierte
Stimmung, schnelle Erschöpfbarkeit sowie
Schlaf- und Konz
entrationsstörungen berichtet. Des Weiteren
habe
der Beschwerdeführer
über Kribbeln in den Armen
, Zittern
am ganzen Körper und
Tremor begleitet von diffusem Schwindelgefühl
geklagt un
d berichtet, unter
einer ausgeprägten Vergesslichkeit
sowie unter
Angst, es könnte etwas Schlimmes passieren
, zu leiden
(Urk. 10/71/10)
.
Der
Beschwer
de
führer habe sich während der Untersuchung ängstlich, psycho
motorisch ver
langsamt
, situativ desorientiert
sowie
zeitlich unscharf orientiert präsentiert.
Er
habe
sodann
während der gesamten Untersuchung angespannt sowie teilweise
ver
wirrt und misstrauisch
gewirkt
. Die Spontaneität und die Ei
geninitiative seien
erheblich reduziert gewesen.
Dr.
D.___
hielt fest, hinsichtlich
der Angaben zur Alltagsbewältigung und Selbständigkeit hätten
Unstim
migkeiten bestanden. Kli
nisch hätten sich
sodann
keine Hinweise auf umfas
sende und ausgeprä
gte kog
ni
tive Störungen ergeben. D
ie vom Beschwerdefüh
rer präsentierten kogni
tiven Stö
rungen hätten nicht glaubhaft gewirkt. Während der Untersuchung seien Auf
fassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits-, Aufmerk
samkeits- sowie for
male Denk
stö
rungen präsentiert worden
(Urk. 10/71/10-11)
.
Der Beschwerde
führer habe ein Ausmass an Beschwerden präsentiert, die
mit
einer schweren kognitiven Störung im Sinne einer Demenz vergleichbar wären und nicht nach
vollziehbar seien (
Urk.
10/71/9).
Die geltend gemachten Gedächtnis
störungen seien bei der Exploration von unverfänglichen Themen nicht nach
weisbar ge
wesen. Der Be
schwer
deführer sei sodann während der gesamten Un
tersuchung aufmerksam ge
wesen und habe sich auf die gestellten Fragen und die rasch wechselnden Themen
einstellen können. Affektive Einbrüche hätten durch einen Themen
wechsel unterbrochen werden können
(Urk. 10/71/10-11)
.
Dr.
D.___
hielt
zusammenfassend
dafür, die während der Untersuchung erho
be
nen psycho
pathologischen Befunde erschienen weitgehend inkonsistent. Auf
grund der ge
stellten Diagnosen bestehe aus psychiatrischer Sicht ab dem Tag der Untersu
chung keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
weder
im an
ge
stam
m
ten
Be
reich
noch
in allen anderen Tätigkeiten
(Urk. 10/71/11)
.
3.5.2
Stellung
n
ehmend
hinsichtlich
Arbeitsfähigkeit zwischen September 2011 und der Untersuchung
vom
27. Juli 2012 hielt Dr.
D.___
fest, für die Zeit während des stationären Aufenthaltes im
A.___
sei von einer voll
stän
di
gen Arbeitsunfähigkeit auszugehen; im Übrigen
verweise er für die Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit auf seine früheren Stellungnahmen (Stellungnahme vom 28. Dezember 2012, Urk. 10/75/5). In seiner Stellung
nahme vom August 2011 hatte Dr.
D.___
dafürgehalten, dem Gutachten von Dr.
C.___
,
wonach der Be
schwerdeführer ab September 2011 wieder zu 100 % arbeitsfähig sei, könne ge
folgt werden (Urk. 10/27/3)
.
3.6
Mit Schreiben vom 6. Februar 2013
(Urk. 3/3)
zu
h
anden des Rechtsvertreters des
Beschwerdeführers
zeigte sich
Dr.
Z.___
erstaunt darüber
, dass Dr.
D.___
beim
Beschwerdeführer keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit
gestellt habe. I
hrer Ansicht nach
habe der Beschwerdeführer in
die
ser Zeit unter den folgenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen gelitten
:
Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), Zwangsgedanken und Zwangs
handlungen gemischt (ICD-10 F42.2), bekannte spezifische isolierte Pho
bien (Flugangst, Klaustrophobie, ICD-10 F40.2), mittelgradige depressive Epi
sode
mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), Tinnitus beidseits (Urk. 3/3 S.
1). Sie sei überrascht, dass dem
Beschwerdeführer in bisheriger Tätigkeit als Kran
führer
eine vollständige Arbeitsfähigkeit attestiert
werde (Urk. 3/3 S. 1).
4.
4.1
Die Beurteilung von Dr.
D.___
,
wonach
der Beschwerdeführer
wieder zu 100 % arbeitsfähig
ist
(E. 3.5.1)
,
beruht auf umfassenden und sorgfältigen medizini
schen Untersuchungen und vermag
entgegen der Ansicht des Beschwerdefüh
rer
s
in ihren Schlussfolgerungen zu überzeugen.
Namentlich fällt ins Gewicht, dass
Dr.
D.___
weitgehend inkonsistente pathologische Befunde erhob und der
Be
schwer
deführer
nicht nachvollziehbare Gedächtnisstörungen präsentiert
e,
welche
einer schweren kognitiven Störung im Sinne einer Demenz gleich käme
n (E. 3.5.1)
.
So gab
er
beispielsweise
hinsichtlich Freizeitakti
vitäten
einerseits
an, nicht lesen zu können, da er die
Buchstaben verschwom
men sehe (Urk. 10/71/3),
führte
im Rahmen der Schilderung des Tagesablaufes jedoch
aus
, am Abend lese er oder spiele mit den Kindern (Urk. 10/71/6).
Oder
der Beschwerdeführer
teilte
bei der ak
tuellen Lebenssituation
m
it, er wisse nicht,
wie viele
Alimente er für den Sohn aus erster Ehe zahle, er vermute, dass das
Sozialamt zahle (Urk. 10/71/2).
B
ei den Fragen zu den Kindern
gab er
jedoch
die Auskunft
, er zahle seit über sechs Monaten keine Alimente für den Sohn aus ers
ter Ehe mehr,
da dafür das Sozialamt aufkomme; an weitere Daten vermochte
er sich demgegenüber in keiner W
eise mehr zu erinnern
(
vgl.
Urk. 10/71/6)
.
4.2
Die
Einschätzung
von Dr.
D.___
stimmt
sodann im Wesentlichen mit jener von Dr.
C.___
(E. 3.2) überein, der ebenfalls eine Anpassungsstörung diagnostizierte
und
von einer
Arbeitsfähigkeit
von
100 %
ab September 2011
ausging.
Im Un
ter
schied zu Dr.
D.___
fügte
Dr.
C.___
einzig noch an
,
es sei in Zukunft von einer Arbeitstätigkeit in der Höhe auf einem Kran abzuraten und einer boden
nahen Tätigkeit auf dem Bau den Vorzug zu geben (E. 3.2). Vorliegend kann offen
bleiben, ob das Zumutbarkeitsprofil entsprechend einzuschränken
ist
, denn selbst
wenn davon ausgegangen würde, dass der Beschwerdeführer nicht mehr als Kran
führer sondern nur noch in bodennahen Tätigkeiten auf
dem Bau arbeits
fähig wäre, ergäbe
sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad
(siehe E. 5).
4.3
Auch wenn sich der Beschwerdeführer in der Folge im Oktober 2011 in sta
tio
näre psychiatrische Behandlung begab (vgl. E.
3.3), vermag dies keine invali
den
versicherungsrelevante Einschränkung der Leistungsfähigkeit zu begründen. So steht die Feststellung von Dr.
C.___
,
die Diagnose einer posttraumatischen Be
lastungsstörung sei mangels Trauma nicht nachvollziehbar (E.
3.2), in Überein
stimmung mit der Rechtsprechung, wonach eine posttraumatischen Belastungs
störung definitionsgemäss nur anerkannt wird, wenn sie nach einem Ereignis mit aussergewöhnlichen Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmass auftritt (Urteil des Bundesgerichts 9C_671/2012 vom 15. November 2012, E. 4.3). Diese Voraussetzung ist vorliegend zweifelsohne nicht gegeben. Hinzu kommt, dass selbst eine diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung nicht per se in
validisierend ist, sondern dargelegt sein muss, inwiefern sie nicht durch zumut
bare Willensanstrengung überwindbar sein soll (vgl. auch Urteil I 203/06 vom 28. Dezember 2006, E. 4.5). Sodann
handelt es sich bei der Diagnose einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode
definitionsgemäss um ein vor
ü
ber
gehendes Leiden, indem solche Episoden im Mittel
etwa sechs Monate, se
lten länger als ein Jahr dauern, weshalb es nicht invalidisierend ist.
Länger dauernde Störungen
sind unter F33 (rezidivierende depressive Störung) oder F34 (an
hal
tende affek
tive Störung) zu subsumieren (Urteil des Bundesgerichts I 510/06 vom 2
6.
Januar
2007,
E
.
6.3
, mit Hinweis auf Dilling/Mom
bour/Schmidt, Hrsg., In
ter
nationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10,
7.
Aufl., Bern 2010, S.
149
ff.; Ur
teil
8C_80/2011 vom 14. Juni 2011, E. 6.3.2
).
Schliesslich orteten die Ärzte des
A.___
ein deutliches Verbesserungspotential und
es ergibt sich aus ihrer Einschätzung hinsichtlich Prognose, dass psychosoziale und
soziokulturelle Faktoren, welche aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht g
rundsätzlich auszuscheiden sind, die Beschwerdesymptomatik wesentlich beein
flussen (E.
3.3). Mithin haben die von den Ärzten des
A.___
ge
stellten Diagnosen (E. 3.3) unbeachtlich zu bleiben und vermag die während des stationären Aufenthalts verursachte Arbeitsunfähigkeit des Beschwerde
füh
rers
mangels sozialversicherungsrechtlicher Relevanz keine Invalidität zu be
grün
den
. Damit ist grundsätzlich auch für den Zeitraum vor der Untersuchung durch Dr.
D.___
auf die Einschätzung von Dr.
C.___
bzw. Dr.
D.___
,
wonach eine voll
ständige Arbeitsfähigkeit besteht (E. 3.2, E. 4.2) abzustellen.
4.4
Auch die Berichte von Dr.
Z.___
(E. 3.4, E. 3.6) führen zu keiner anderen Ein
schätzung.
Dass ihrer Beurteilung nicht zu folgen ist, führte Dr.
C.___
bereits schlüssig aus (E. 3.2). Ebenso wurde schon vorstehend dargelegt (E. 4.3), dass die Diagnosen der posttraumatischen Belastungsstörung und der depressiven Episode vorliegend kein Abweichen von der Einschätzung der Dres.
C.___
und
D.___
zu begründen vermögen.
4.5
Der vom Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichte Bericht vom
E.___
vom
7.
Juni 2013 (Urk. 13) ist im vorlie
genden Verfahren sodann von vorneherein unbeachtlich, d
a der Erlass der an
gefochtenen Verfügung vom 5. Februar 2013 (Urk. 2) die Grenze der
richterli
chen Überprüfungsbefugnis bildet (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169
E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen).
4.6
Zusammenfassend ist somit davon auszugehen, dass
beim
Beschwerdeführer
ab September 2011
eine Arbeitsfähigkeit von 100 % besteht.
5.
Selbst wenn aber darauf abgestellt würde, dass nur noch in angepasster Tätig
keit
eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestünde (vgl. E.
4.2), ergäbe sich kein renten
begründender Invaliditätsgrad:
Bei einem gemäss IK-Auszug zuletzt erzielten Einkommen von Fr. 73‘075.-- im Jahr 2009 (Urk. 10/64/1) resultiert
e
unter Berücksichtigung
der Entwicklung des Nominallohnindexes der Saläre für männliche Arbeitskräfte von
2136
Punkten im Jahr 2009 auf
2171
Punkte im Jahr 2011 (Die Volkswirtschaft 1
/2-2014
, S. 95, Tabelle B10.3)
für das
Jahr 2011 ein Einkommen von Fr. 74‘272.--
.
Da der Beschwerdeführer
keiner Erwerbstätigkeit nachgeht
,
wären
zur Bestim
mung
des Invalideneinkommens
die Tabellenlöhne gem
ä
ss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heran
zuziehen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer – abgesehen von eine
m Kranführerdiplom
(Urk. 10/8)
- keine
Berufsa
usbildung vorweist
(Urk. 10/9/4),
wäre
auf die Werte gemäss Anforderungsstufe 4 (einfache und repe
titive Tätigkeiten), Ziff. 41-43 (Baugewerbe) abzustellen. Unter Berück
sich
tigung der Entwicklung des Nominallohnindexes der Saläre für männliche Ar
beits
kräfte von
2150
Punkten im Jahr 2010 auf
2171
Punkte im Jahr 2011 (Die Volkswirtschaft
1/2-2014, S. 95, Tabelle B10.3
) und der im Jahr 2011 geltenden betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von wöchentlich
41,7
Stunden (Tabelle B9.2, Sektor 2,
Baugewerbe/Bau
) resultiert
e
für das Jahr 2011 ein Ein
kommen von Fr.
67‘077.--
(Fr.
5‘310
.--
x
12 : 40 x
41,7
:
2150
x
2171
).
Bei einem Valideneinkommen von Fr. 74‘272.-- und einem Invalideneinkom
men
von Fr. 67‘077
.
-- ergäbe sich damit selbst bei einem – hier nicht gerecht
fer
tig
ten -  Abzug von 25 % ein renten
ausschliessen
der Invaliditätsgrad
.
6.
Diese Erwägungen führen zur vollumfänglichen Abweisung der Beschwerde.
7
.
7
.1
Da vorliegend die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Pro
zess
führung gemäss
§
16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)
erfüllt
sind (Urk.
8, Urk. 16), ist dem Beschwerdeführer – antragsge
mäss (Urk. 1 S. 1) – die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.
7
.2
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen
(
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG)
,
dem Beschwerdeführer auf
zu
erlegen
,
zufolge Gewährung der unentgeltlichen Pro
zessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
Der Beschwerdeführer ist auf
§
16
Abs.
4
GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist
.
Das Gericht beschliesst:
In Bewilligung des Gesuchs vom
6. März 2013
wird de
m
Beschwerdeführe
r
die unent
geltliche Prozessführung gewährt
,
und erkennt:
1.
D
ie Beschwerde
wird
abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.
--
werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt
,
z
ufolge Ge
währung der unentgeltlichen Prozessführung
jedoch
einstweilen auf die Gerichtskasse genommen.
Der Beschwerdeführer wird
auf
§
16
Abs.
4 GSVGer hingewiesen.
3
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Milosav Milovanovic
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstF. Brühwiler