# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f9a553e1-9ee5-5ffd-81fc-9c45c11ad32d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 06.11.2017 SB170142
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170142_2017-11-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB170142-O/U/jv 
 
Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz  

und Ersatzoberrichter lic. iur. H. Meister sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. C. Baumgartner 
 

Urteil vom 6. November 2017 

in Sachen 
 

A._____,  

Beschuldigter und I. Berufungskläger (Rückzug) 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 
 

gegen 
 

B._____,  

Privatkläger und II. Berufungskläger 

unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 
 

sowie 
 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  

vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. M. Frank,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend  

versuchte schwere Körperverletzung 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung,  

vom 17. November 2016 (DG160204) 

-   2   - 

 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 22. Juni 

2016 ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 20). 

Urteil der Vorinstanz: 

(Urk. 97) 

1. Der Beschuldigte ist schuldig der versuchten schweren Körperverletzung i.S.v. 

Art. 122 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 22 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 188 Tage 

durch Haft erstanden sind. 

3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.  

4. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber dem Privatkläger aus dem 

eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genau-

en Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird der Privatkläger 

auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

5. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger Fr. 2'000.– zuzüglich 5% Zins 

seit dem 12. Mai 2016 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das 

Genugtuungsbegehren abgewiesen. 

6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 26. Mai 2016 

beschlagnahmte Taschenmesser (Asservat-Nr. A009'289'252) wird eingezogen und 

durch die Lagerbehörde vernichtet. 

7. Rechtsanwältin lic. iur. X._____  wird für ihre Aufwendungen als amtliche Verteidi-

gerin aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt: 
 Leistungen mit 8.0 % MwSt (ab 1. Januar 2011) 

 

 
 Honorar: 10'000.00  

 Barauslagen: 376.80 
 Zwischentotal: 10'376.80   

 Mehrwertsteuer: 830.15   

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 Entschädigung total inkl. MwSt (gerundet): Fr. 11'206.95 

8. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher 

Rechtsbeistand des Privatklägers aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt: 

 Leistungen mit 8.0 % MwSt (ab 1. Januar 2011)  

 
 Honorar: 6'000.00  

 Barauslagen: 152.50 

 Zwischentotal: 6'152.50   

 Mehrwertsteuer: 492.20   

 Entschädigung total inkl. MwSt (gerundet): Fr. 6'644.70 

 

9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf  

Fr. 4'500.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'000.–   Gebühr Strafuntersuchung 

Fr. 980.–   Kosten Kantonspolizei 

Fr. 1'244.70   Gutachten 

Fr.  35.–   diverse Kosten 

Fr.  6'644.70   Vertreter Privatkläger 

Fr. 11'206.95   amtliche Verteidigung 
 

Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.  

10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen 

diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Pri-

vatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der unentgelt-

lichen Vertretung der Privatklägerschaft werden definitiv, jene der amtlichen Ver-

teidigung unter Vorbehalt der Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO auf die 

Gerichtskasse genommen.  

11. (Mitteilungen) 

12. (Rechtsmittel) 

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Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten (Urk. 150): 

Keine Anträge. 

b) Der Staatsanwaltschaft (Urk. 108): 

(schriftlich) 

Keine Anträge. 

c) Der Privatklägerschaft (Urk. 147): 

1. Der Staatsanwaltschaft sei Gelegenheit zu geben, die Anklage im Sinne der 

untenstehenden Ausführungen zu ändern. 

2. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen und diese an-

zuweisen, der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zu geben, die Anklage ent-

sprechend Ziff. 1 zu ändern. 

3. Der Beschuldigte sei der versuchten vorsätzlichen Tötung im Sinne von 

Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 

4. Der Beschuldigte sei zu verpflichten, dem Privatkläger eine Genugtuung von 

CHF 20'000.-- zuzüglich 5% Zins seit dem 12. Mai 2016 zu bezahlen. 

5. Die Kosten für die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers im Be-

rufungsverfahren seien auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die übrigen Kos-

ten des Berufungsverfahrens seien dem Beschuldigten aufzuerlegen. 

 

 

-   5   - 

Erwägungen: 

I. Prozessuales    

1. Verfahrensgang 

1.1. Zum Verfahrensgang bis zum vorinstanzlichen Urteil kann zwecks Ver-

meidung von unnötigen Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen der 

Vorinstanz im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 97 S. 5 ff.; 

Art. 82 Abs. 4 StPO). 

1.2. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 17. November 2016 

wurde der Beschuldigte A._____ gemäss eingangs wiedergegebenem Urteilsdis-

positivs schuldig gesprochen und bestraft. Gegen dieses Urteil liess er zunächst 

innert Frist mit Schreiben vom 24. November 2016 Berufung anmelden (Urk. 86). 

Das begründete Urteil wurde der amtlichen Verteidigerin des Beschuldigten in der 

Folge am 23. März 2017 zugestellt (Urk. 96/2), woraufhin diese mit Eingabe vom 

31. März 2017 den Rückzug der Berufung des Beschuldigten erklärte (Urk. 99 

und Urk. 100). Mit Schreiben vom 28. November 2016 meldete indes auch der 

unentgeltliche Vertreter des Privatklägers B._____ die Berufung gegen das Urteil 

vom 17. November 2016 an (Urk. 87). Dem Rechtsvertreter wurde der begründete 

Entscheid am 27. März 2017 zugestellt (Urk. 96/3), woraufhin dieser mit Eingabe 

vom 13. April 2017 fristgerecht die Berufungserklärung beim hiesigen Gericht ein-

reichte (Urk. 102).  

1.3. Mit Präsidialverfügung vom 25. April 2017 wurde dem Beschuldigten und 

der Anklagebehörde Frist angesetzt, um Anschlussberufung zu erheben oder be-

gründet ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 106). Mit Eingabe 

der Anklagebehörde vom 26. April 2017 teilte diese mit, dass sie weder ein Nicht-

eintreten beantrage, noch Anschlussberufung erhebe (Urk. 108). Gleich liess sich 

auch die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten mit Schreiben vom 15. Mai 

2017 verlauten (Urk. 115).  

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1.4. Mit Präsidialverfügung vom 2. August 2017 wurde der Beschuldigte, der 

sich bis dahin im vorzeitigen Strafantritt befand, nach vorgängigem Schriften-

wechsel (Urk. 117 bis Urk. 125), aus dem vorzeitigen Strafvollzug entlassen und 

auf freien Fuss versetzt (Urk. 127). 

1.5. Am 6. November 2017 fand die Berufungsverhandlung statt, zu welcher 

der Beschuldigte in Begleitung seiner amtlichen Verteidigerin, Rechtsanwältin 

lic. iur. X._____ sowie der Rechtsvertreter des Privatklägers Rechtsanwalt lic. iur. 

Y._____ erschienen sind (Prot. II. S. 8). Dem Privatkläger wurde das persönliche 

Erscheinen zur Verhandlung erlassen (Urk. 143). 

2. Umfang der Berufung 

2.1. In seiner Berufungserklärung vom 13. April 2017 liess der Privatkläger sei-

ne Berufung auf den Schuldpunkt (Dispositiv Ziffer 1) und auf den Zivilanspruch 

(Dispositiv Ziffer 5) beschränken (Urk. 102 S. 2). 

2.2. Damit ist das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 

17. November 2016 in den folgenden Punkten nicht angefochten: 

− Feststellung der grundsätzlichen Schadenersatzpflicht des Beschuldig-

ten und Verweis des Schadenersatzanspruches des Privatklägers auf 

den Weg des Zivilprozesses (Dispositiv Ziffer 4), 

− Einziehung (Dispositiv Ziffer 6),  

− Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Dispositiv Ziffer 7), 

− Entschädigung der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers  

(Dispositiv Ziffer 8), 

− Kostenfestsetzung (Dispositiv Ziffer 9) und  

− Kostenauflage (Dispositiv Ziffer 10).  

Diese Regelungen sind damit in Rechtskraft erwachsen, was vorab mittels 

Beschluss festzustellen ist (Art. 402 StPO i.V.m. 437 Abs. 1 StPO). Hingegen sind 

die übrigen Ziffern des vorinstanzlichen Urteils (Dispositiv Ziffer 1-3 und 5) ange-

fochten und im vorliegenden Verfahren zu überprüfen (Art. 404 Abs. 1 StPO). 

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2.3. Die Berufung des Beschuldigten ist als durch Rückzug erledigt abzuschrei-

ben (Urk. 99, Urk. 100). 

3. Rückweisung und Anklageänderung 

3.1. Wie bereits vor Vorinstanz, beantragt der unentgeltliche Vertreter des Pri-

vatklägers auch im Berufungsverfahren, den Beschuldigten wegen versuchter 

vorsätzlicher Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 

StGB schuldig zu sprechen. Zu diesem Zweck sei der Anklagebehörde Gelegen-

heit einzuräumen, die Anklage entsprechend zu ändern. Eventualiter sei die Sa-

che an die Vorinstanz zurückzuweisen und diese anzuweisen der Anklagebe-

hörde Gelegenheit einzuräumen, um die Anklageschrift entsprechend zu ändern 

(Urk. 102 S. 2 ff., Urk. 147 S. 3 ff.). 

3.2. Nachdem die Vorinstanz im Rahmen der Hauptverhandlung zunächst der 

Anklagebehörde und der Verteidigung das rechtliche Gehör zum Antrag der Pri-

vatklägervertretung einräumte und beide Parteien die Abweisung dieses Antrags 

verlangten (Urk. 77 und Urk. 78), erwogen die Vorderrichter zusammengefasst, 

was folgt: Für den Nachweis über das Willenselement eines Täters könne sich 

das Gericht – soweit der Täter nicht geständig ist – regelmässig nur auf äusserlich 

feststellbare Indizien und Erfahrungsregeln stützen, die ihm Rückschlüsse von 

den äusseren Umständen auf die innere Einstellung des Täters erlauben würden 

(BGE 134 IV 29, E. 3.2.2., m.w.H.). Ebensolche äusseren Umstände, welche auf 

einen, eine schwere Körperverletzung übersteigenden Vorsatz, schliessen lassen 

würden, seien vorliegend nicht auszumachen. Entsprechend bestehe kein Anlass 

die Anklage im Sinne von Art. 333 StPO zu erweitern respektive zu ergänzen 

(Urk. 97 S. 6 f.). 

3.3. Die Privatklägervertretung beanstandet die vorinstanzlichen Erwägungen 

insofern, als sie sich auf den Standpunkt stellt, dass das Risiko der Tötung des 

Privatklägers vorliegend als sehr hoch einzustufen sei. Der Beschuldigte habe 

sich eine schwere Sorgfaltspflichtverletzung zu Schulden kommen lassen. Die 

Verwirklichung der Todesfolge habe sich dem Beschuldigten als so wahrschein-

lich aufdrängen müssen, dass seine Bereitschaft, diese als Folge seines Han-

-   8   - 

delns hinzunehmen, vernünftigerweise nur als Inkaufnahme ausgelegt werden 

könne. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz hätten somit aufgrund des Sti-

ches in den Hals des Privatklägers sehr wohl äusserliche Umstände vorgelegen, 

welche auf den für den Eventualvorsatz erforderlichen Willen schliessen liessen 

(Urk. 102 S. 5). Der Rechtsvertreter weist zudem darauf hin, dass gemäss Recht-

sprechung des Bundesgerichts, bereits bei einem einzigen gegen den Oberkörper 

des Opfers geführten Messerstich auf vorsätzliche Tötung erkannt werden könne. 

Nach der Gerichtspraxis sei bei einem Messerstich, bzw. bei einer Schnittver-

letzung im Halsbereich, eine Todesfolge im allgemein bekannten Rahmen des 

Kausalverlaufs und somit vom Vorsatz erfasst. Insgesamt könne festgehalten 

werden, dass der aggressiv auftretende Beschuldigte dem Privatkläger mit einem 

Taschenmesser, das eine nicht unerhebliche Klingenlänge aufgewiesen habe, 

bewusst einen Stich in den Halsbereich versetzt habe (Urk. 147 S. 3 f.). 

3.4. Wenn die Privatklägervertretung in ihrer Argumentation davon ausgeht, 

gemäss erstelltem Sachverhalt habe der Beschuldigte dem Privatkläger mit dem 

Messer in den Hals gestochen, so übersieht sie zunächst, dass die Vorinstanz  

gerade dies nicht als erstellt erachtete. Sie kommt nämlich im Rahmen ihrer Be-

weiswürdigung abschliessend wörtlich zu folgendem Schluss: "Zusammenfassend 

kann festgehalten werden, dass unter Berücksichtigung der allgemeinen Tat-

umstände sowie der Glaubhaftigkeit der Aussagen des Privatklägers sowie der 

Zeugin erstellt ist, dass der Beschuldigte dem Privatkläger mit dem Messer eine 

Verletzung am Hals zugefügt hat." (Urk. 97 S. 19). Von einem Stich in den Hals, 

kann – wie nachfolgend unter Ziffer. 4.3.1 noch detailliert aufzuzeigen sein wird – 

keine Rede sein. Liegt indes kein Stich in den Hals des Privatklägers vor, so fällt 

die gesamte Argumentation der Privatklägervertretung, welche auf der Annahme 

eines Messerstiches in den Hals des Privatklägers basiert, in sich zusammen.  

3.5. Mit der Anklagebehörde und der Vorinstanz sind im hier zu behandelnden 

Fall in der Tat keinerlei äusserlichen Umstände auszumachen, welche den 

Schluss zulassen würden, dass der Beschuldigte mit seinem deliktischen Handeln 

einen, über eine schwere Körperverletzung hinausgehenden, Vorsatz gehabt   

hätte. Mit Recht hat die Vorinstanz deshalb den Antrag auf Anklageerweiterung 

-   9   - 

respektive -ergänzung im Sinne von Art. 333 StPO abgewiesen (Urk. 97 S. 7). 

Gleich ist demnach auch mit dem vorliegend zu behandelnden Antrag der Privat-

klägervertretung zu verfahren. 

II.  Sachverhalt und rechtliche Würdigung 

4. Sachverhalt 

4.1. Zusammengefasst kam die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung 

zum Schluss, der Beschuldigte habe die Geschehnisse an sich widerspruchsfrei 

geschildert. Auch würden sich seine Aussagen mit jenen des Privatklägers und 

der Zeugin grösstenteils decken, dies indes nur, soweit sie die Vorgeschichte bis 

zur Auseinandersetzung mit dem Messer betreffen würden. Mit Bezug auf das 

Kerngeschehen müssten seine Depositionen jedoch als lebensfremd und alles 

andere als überzeugend bezeichnet werden. Dies habe auch die Verteidigung 

einräumen müssen. Demgegenüber hätten sowohl die Zeugin C._____, als auch 

der Privatkläger den Sachverhalt je einzeln betrachtet glaubhaft und plausibel ge-

schildert. Deren Aussagen seien in den Kernpunkten geradezu deckungsgleich. 

Gestützt auf deren Aussagen sei deshalb erstellt, dass der Beschuldigte dem Pri-

vatkläger mit dem Messer eine Verletzung am Hals zugefügt habe (Urk. 97 S. 7 

ff.).  

4.2. Der Rechtsvertreter des Privatklägers beanstandete die vorinstanzliche 

Beweiswürdigung im Rahmen der Berufungsverhandlung – wie bereits oben zur 

Thematik der Anklageergänzung erwähnt – in dem Sinne, als er die Feststellun-

gen der Vorinstanz zum Tatvorgang, welcher dem Vorsatz zugrunde liegt, rügte. 

Konkret brachte der Privatklägervertreter vor, aufgrund des dynamischen Ge-

schehensablaufs und der Schwungbewegung in Richtung des ungeschützten 

Halses des Berufungsklägers, sei das Risiko einer Tötung hoch gewesen. Damit 

könne davon ausgegangen werden, dass der Beschuldigte dem Privatkläger die 

genannte Stichverletzung im grundsätzlichen Wissen um die allenfalls tödlichen 

Folgen solchen Handelns zugefügt habe. Die Verwirklichung der Todesfolge habe 

sich ihm dabei als so wahrscheinlich aufdrängen müssen, dass die Bereitschaft, 

-   10   - 

sie als Folge hinzunehmen, vernünftigerweise nur als Inkaufnahme ausgelegt 

werden könne. Somit stünde entgegen der Vorinstanz fest, dass äussere Um-

stände vorgelegen hätten, welche auf den für den Eventualvorsatz erforderlichen 

Willen schliessen liessen (Urk. 147 S. 6). Vermeintlich mit der Vorinstanz betrach-

tete der Privatklägervertreter als erstellt, dass der Beschuldigte dem Privatkläger 

mit dem Messer einen Stich in den Hals versetzte (Urk. 147 S. 2 f.). Wie bereits 

oben erwähnt und nachfolgend noch thematisiert, ging die Vorinstanz nicht davon 

aus, dass der Beschuldigte dem Privatkläger einen Stich mit dem Messer in den 

Hals versetzte, sondern erstellte lediglich, dass der Beschuldigte dem Privatkläger 

eine Verletzung am Hals zufügte. 

4.3. Was die Vorderrichter im Vorfeld ihrer Beweiswürdigung zum Theoreti-

schen vorbringen ist in allen Teilen richtig und ohne weiteres zu übernehmen. 

Weiter haben sie die Aussagen des Beschuldigten ebenso wie jene des Privatklä-

gers und der Zeugin C._____ korrekt zusammengefasst und wiedergegeben. Eine 

neuerliche Darstellung erübrigt sich mit Verweis auf die vorinstanzlichen Erwä-

gungen (Urk. 97 S. 9 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Gleiches gilt auch für die materielle 

Beweiswürdigung, welche die Vorinstanz sehr gründlich vorgenommen hat. Auf all 

diese überzeugenden Erwägungen kann in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO 

vollumfänglich verwiesen werden. In Ergänzung zu den vorinstanzlichen Darle-

gungen drängt sich einzig die folgende Präzisierung auf: 

4.3.1. Während in der Anklageschrift vom 22. Juni 2016 dem Beschuldigten vor-

geworfen wird, er habe "einen Stich gegen den Hals des Geschädigten" aus-

geführt (Urk. 20 S. 2), erachtete es die Vorinstanz lediglich als erstellt, "dass der 

Beschuldigte dem Privatkläger mit dem Messer eine Verletzung am Hals zugefügt 

hat" (Urk. 97 S. 19). Über die Frage, wie denn der Beschuldigte dem Privatkläger 

die nämliche Verletzung zugefügt haben soll, schweigt sich die Vorinstanz ge-

flissentlich aus. 

4.3.1.1. Der Privatkläger selbst gab hierzu an, der Beschuldigte "habe mit seinem 

linken Arm eine Bewegung gemacht, worauf er (der Privatkläger) plötzlich voller 

Blut gewesen sei". Der Beschuldigte habe "mit seinem linken Arm ausgeholt und 

dann an seinen Hals geschwungen" (Urk. 4 S. 2 und 7). Von einem Stich, war bis 

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zu der unzulässig suggestiven Frage des befragenden Polizisten "wie oft hat er 

zugestochen" (Urk. 4 S. 5 Frage 34) seitens des Privatklägers keine Rede. Hin-

gegen gab der Privatkläger an, er habe das Messer zunächst nicht gesehen. Erst 

später habe er bemerkt, dass der Beschuldigte das Messer in seiner linken Faust 

gehalten habe. Man habe nur ein oder zwei Zentimeter von der Spitze der Klinge 

sehen können (Urk. 4 S. 4). Als Zeuge befragt, gab der Privatkläger gegenüber 

dem untersuchenden Staatsanwalt an, der Beschuldigte sei auf ihn zugekommen 

und habe ihn gegen das Kinn geschlagen (Urk. 8 S. 5). An anderer Stelle gab der 

Privatkläger zu Protokoll, er bleibe dabei, dass der Beschuldigte ihn "geschnitten" 

habe (Urk. 8 S. 7).  

4.3.1.2. Die Zeugin C._____ gab auf entsprechende Fragen zu Protokoll, der Be-

schuldigte habe sich während des Streites gedreht und habe den Privatkläger ver-

letzt. Aus ihrer Sicht habe es der Beschuldigte nicht absichtlich gemacht. Er habe 

diese Bewegung in seiner Überdrehtheit gemacht. Er habe sich mit seinem gan-

zen Körper gedreht. Also auch mit dem Arm, in welchem er das Messer gehalten 

habe. Es sei alles sehr schnell gegangen (Urk. 6 S. 3). Auch im Rahmen dieser 

Befragung stellte der nämliche Polizeibeamte erneut die unerlaubte Suggestivfra-

ge, ob die Zeugin denn gesehen habe, wie der Beschuldigte "zugestochen" habe 

(Urk. 6 S. 4 Frage 26). Die Zeugin gab daraufhin zu Protokoll, sie habe nur die 

Bewegung gesehen. Es sei mehr eine "Fuchtlerei" gewesen. Genau gesehen ha-

be sie es nicht. Es sei aus der Drehung heraus gekommen. Das Messer habe 

man nicht gesehen, der Beschuldigte habe es in der Hand gehalten (Urk. 6 S. 4). 

Daraufhin stellte der Polizist zum wiederholten Mal die unerlaubt suggestive Fra-

ge, ob die Zeugin gesehen habe, wie oft A._____ "zugestochen" habe (Urk. 6 S. 4 

Frage 29). Trotz dieser mehrfachen Suggestion seitens des befragenden Polizei-

beamten, gab die Zeugin kein einziges Mal an, einen Stich respektive eine Stich-

bewegung registriert zu haben. Vom Staatsanwalt als Zeugin befragt gab C._____ 

in freier Erzählweise an, es habe ein Gemenge mit den Händen gegeben. Sie 

denke nicht, dass der Beschuldigte etwas extra gemacht habe. Vielleicht sei ihm 

die Hand ausgerutscht und er habe B._____ am Hals gestreift. Sie habe nur ge-

sehen, dass beide beieinander gestanden hätten und dass es ein Gemenge mit 

den Händen gegeben habe. Der Beschuldigte habe sich umgedreht und sei mit 

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seiner Hand gegen B._____ gefahren. Das sei alles sehr schnell gegangen 

(Urk. 9 S. 4).  

4.3.1.3. Zusammenfassend kann also gestützt auf die Aussagen des Privatklä-

gers und der Zeugin C._____ festgehalten werden, dass von einem Stich, oder 

auch nur von einer Stichbewegung weder der Privatkläger selber, noch die Zeugin 

jemals gesprochen haben. Dieser Begriff hat einzig aufgrund der entsprechend 

suggestiven Befragung durch den Polizeibeamten Eingang in die (polizeilichen) 

Befragungsprotokolle gefunden. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass der 

untersuchende Staatsanwalt diese Begrifflichkeit bei seinen Befragungen korrek-

terweise kein einziges Mal erwähnte.  

4.3.1.4. Bei den Akten befinden sich diverse medizinische Unterlagen.  

4.3.1.4.1. So einerseits ein "provisorischer Kurzbericht" des Stadtspitals Triemli 

vom 12. Mai 2016. Hier fällt zunächst auf, dass dieser Bericht nicht durch die Un-

tersuchungsbehörden erhoben, sondern offenbar vom Privatkläger angefordert 

wurde. Der Bericht stellt damit nichts weiter als eine Parteibehauptung dar. Ab-

gesehen davon, dass der Bericht lediglich von der Assistenzärztin Dr. med.  

D._____ unterzeichnet wurde und die Unterschrift des zuständigen Oberarztes 

fehlt, fällt auch auf, dass er in sich nicht stimmig ist. Während nämlich zunächst 

unter dem Titel Diagnose von einer "Messerstichverletzung submandibulär rechts" 

die Rede ist, wir unter dem Titel Lokalstatus eine "ca. 1 cm grosse oberflächliche 

Schnittverletzung submandibulär rechts" erwähnt. Offenbar wurden die untersu-

chenden Medizinalpersonen vom Privatkläger dahingehend instruiert, als dass er 

in einer Drogenkontakstelle von einem anderen Konsumenten bei einer Ausei-

nandersetzung mit einem Messer "gestochen" worden sei (vgl. Titel "Jetziges Lei-

den"). Von einer Stichverletzung ist in der Folge jedoch keine Rede. Diesem Be-

richt kann jedenfalls allein schon aus prozessualen Gründen, aber auch inhaltlich, 

nichts entnommen werden, was dem Beschuldigten zum Nachteil gereichen wür-

den. 

4.3.1.4.2. Weiter befindet sich bei den Akten ein "Gutachten zur körperlichen Un-

tersuchung", erstellt durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich. 

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Offenbar erfolgte die Auftragserteilung durch die Stadtpolizei Zürich mündlich. Ob 

und inwiefern der Verteidigung Gelegenheit eingeräumt wurde, sich zur Person 

der Gutachterin und/oder zu den Fragen zu äussern, lässt sich den Akten nicht 

entnehmen. Offenbar wurde die Verwertbarkeit des Gutachtens durch die Vertei-

digung nicht in Abrede gestellt, weshalb sich an dieser Stelle Weiterungen hierzu 

erübrigen. Die Gutachterin stellt in ihrer Beurteilung zunächst fest, dass gemäss 

dem Austrittsbericht des Stadtspitals Triemli die Verletzung als Messerstich klas-

sifiziert worden sei, jedoch sei auch eine Schnittverletzung erwähnt, demnach sei 

die Läsion auf scharfe Gewalt zurückzuführen (Urk. 11/3 S. 3). Ob es sich nun bei 

der festgestellten Läsion um eine Stich- oder eine Schnittverletzung handelte, 

konnte durch die Gutachterin nicht (mehr) geklärt werden. Immerhin ist dem Gut-

achten zu entnehmen, dass die festgestellte Verletzung keine Anhaltspunkte für 

das Vorliegen einer Lebensgefahr ergeben habe (Urk. 11/3 S. 4).  

4.3.1.4.3. Schliesslich befindet sich bei den Akten eine Fotografie der Verletzung 

des Privatklägers, welche 24 Stunden nach dem fraglichen Vorfall aufgenommen 

wurde (Urk. 3/3). Darauf ist die Verletzung kaum mehr erkennbar, was auch mit 

der Feststellung der Gutachterin korrespondiert, wonach diese bereits zwei Tage 

nach dem Vorfall keine verlässliche Aussage mehr darüber machen konnte,  

ob als Ursache eher eine Schnitt- oder eine Stichverletzung in Frage kommt 

(Urk. 11/3 S. 3).  

4.3.1.4.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auch aufgrund der me-

dizinischen Unterlagen keine konkreten Anhaltspunkte für eine Stichverletzung 

vorliegen.  

4.3.2. Nachdem sowohl der Privatkläger als unmittelbar vom Vorfall betroffene 

Person, als auch die Zeugin C._____ nie von einem Stich und/oder einer Stich-

bewegung gesprochen haben und auch aus den medizinischen Unterlagen und 

dem Fotomaterial keinerlei verlässliche Angaben zur Entstehungsart der Verlet-

zung am Hals des Privatklägers hervorgehen, kann der Anklagesachverhalt in 

diesem Punkt nicht zweifelsfrei erstellt werden. Erstellt ist, dass der Beschuldigte 

den Privatkläger mit der Klinge seines Taschenmessers, welche Messerspitze 

rund 1cm aus der Faust ragte, am Hals verletzt hat. Dass er aber zugestochen 

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hätte, lässt sich nicht erstellen. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist daher im 

Ergebnis zutreffend und kann mit den obigen Ergänzungen vollumfänglich über-

nommen werden. 

5. Rechtliche Würdigung 

5.1. Die Vorinstanz würdigte in Übereinstimmung mit der Anklagebehörde das 

Zufügen der Verletzung am Hals durch den Beschuldigten als versuchte schwere 

Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 

Abs. 1 StGB (Urk. 97 S. 22), welche rechtliche Würdigung vom Beschuldigten ak-

zeptiert wurde (Urk. 156 S. 4). Die vorinstanzlichen Erwägungen sind zutreffend 

und daher im Berufungsverfahren zu übernehmen (Urk. 97 S. 20 ff., Art. 82 Abs. 4 

StPO). Zusammengefasst erwog die Vorinstanz zu den relevanten Punkten, dass 

beim Privatkläger keine Lebensgefahr bestanden habe und die erlittene Verlet-

zung in objektiver Hinsicht als einfache Körperverletzung zu qualifizieren sei. Aus 

dem Gutachten und auch aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung stehe über-

dies fest, dass durch die Tathandlung des Beschuldigten grundsätzlich die Mög-

lichkeit einer lebensgefährlichen Schädigung bestanden habe. Gestützt darauf 

prüfte die Vorinstanz die versuchte Begehung einer schweren Körperverletzung. 

Sie kam zum Schluss, dass der Beschuldigte im Bewusstsein, das Messer noch 

in der Hand zu halten, sich zu einer Bewegung gegen den Privatkläger entschlos-

sen und diese ausgeführt hatte. Dies im Bewusstsein um die möglichen Gefahren 

bezüglich einer solchen Handlung. Die Vorinstanz erwog, es müsse davon aus-

gegangen werden, dass der Beschuldigte im Moment, indem er das Messer in der 

Hand behalten und dennoch gegen den Privatkläger eine Bewegung ausgeführt 

habe, auch eine gravierendere Verletzung des Privatklägers in Kauf genommen 

habe (Urk. 97 S. 21 f.). 

5.2. Die vom Privatkläger vorgebrachte rechtliche Würdigung, wonach eine ver-

suchte vorsätzliche Tötung im Sinne von Art. 111 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB 

vorliege, ist, nachdem gestützt auf die Sachverhaltserstellung beim Beschuldigten 

kein Wille auszumachen ist, welcher einen Tötungsvorsatz annehmen liesse, an 

dieser Stelle nicht mehr zu prüfen. 

-   15   - 

5.3. Zusammenfassend ist der Beschuldigte somit der versuchten schweren 

Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 

Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 

III. Sanktion 

6. Strafzumessung 

6.1. Der Privatkläger beantragt, gestützt auf den beantragten Schuldspruch 

wegen versuchter vorsätzlicher Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung 

mit Art. 22 Abs. 1 StGB eine angemessen höhere Bestrafung des Beschuldigten 

vorzunehmen (Urk. 102 S. 2 ff., Urk. 147).  

6.2. Die vorinstanzliche Strafzumessung wird weder vom Privatkläger, noch 

vom Beschuldigten selbst oder der Anklagebehörde kritisiert. Nachdem der vom 

Privatkläger beantragte Schuldspruch – wie vorstehend erwogen – nicht erfolgt 

und es beim Schuldspruch wegen versuchter schweren Körperverletzung i.S.v. 

Art. 122 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB sein Bewenden hat, kann die 

zutreffende und überzeugende Strafzumessung der Vorinstanz in allen Teilen 

übernommen werden (Urk. 97 S. 22 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Demnach ist der 

Beschuldigte in Bestätigung des angefochtenen Entscheides mit einer 

Freiheitsstrafe von 22 Monaten zu bestrafen. 

6.3. Gemäss Vollzugsmeldung des Flughafengefängnisses, Abteilung Strafvoll-

zug, vom 11. August 2017 wurde der Beschuldigte am 11. August 2017 aus der 

Haft entlassen und auf freien Fuss versetzt. In der Zeit vom 3. August 2017 (Ent-

lassung gemäss Entlassungsbefehl vom 2. August 2017 (Urk. 128) bis zum 

11. August 2017 musste der Beschuldigte offenbar eine Ersatzfreiheitsstrafe für 

eine nicht bezahlte Busse erstehen. Diese Zeit ist ihm selbstredend nicht auf die 

hier auszufällende Strafe anzurechnen. Damit befand sich der Beschuldigte vom 

13. Mai 2016 bis zu seiner bedingten Entlassung am 3. August 2017 in Untersu-

chungshaft respektive im vorzeitigen Strafvollzug. Die auf diese Weise erstande-

ne Haft von insgesamt 448 Tagen ist auf die Strafe anzurechnen (Art. 51 StGB). 

-   16   - 

7. Vollzug 

7.1. Die Vorinstanz hat dem Beschuldigten den bedingten Strafvollzug verwei-

gert, was allseits unangefochten geblieben ist. Weiterungen hierzu erübrigen sich 

daher. 

IV. Zivilansprüche 

8. Genugtuung 

8.1. Die Vorinstanz verpflichtete den Beschuldigten, dem Privatkläger eine Ge-

nugtuung von Fr. 2'000.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 12. Mai 2016 zu be-

zahlen. Im Mehrbetrag wies sie das Genugtuungsbegehren des Privatklägers ab 

(Urk. 97 S. 27). 

8.2. Der Privatkläger beantragte im Berufungsverfahren, ebenso wie zuvor be-

reits vor Bezirksgericht, die Zusprechung einer Genugtuung in der Höhe von 

Fr. 20'000.-- zuzüglich 5 % Zins seit dem 12. Mai 2016 (Urk. 102 S. 2 ff.). Zur Be-

gründung liess der Privatkläger ausführen, es sei zunächst darauf hinzuweisen, 

dass der Beschuldigte auch nach Ansicht der Vorinstanz vor dem Messerstich 

aggressiv gewesen und nahe an ihn herangetreten sei. Es könne daher unter die-

sen Umständen keine Rede davon sein, dass ihn irgendein Selbstverschulden an 

der Auseinandersetzung treffe. Vielmehr sei er durch den Beschuldigten bedrängt 

worden. Er habe den Beschuldigten in dieser Situation lediglich in angemessener 

Art und Weise von sich gestossen. Dies könne ihm keinesfalls als Mitschuld ange-

lastet werden. Weiter brachte der Privatkläger vor, dass er erhebliche Mühe habe, 

die Tat psychisch zu verkraften. Aus diesem Grund habe er auch nicht an der 

Hauptverhandlung vor Vorinstanz teilnehmen können, denn er wolle dem Be-

schuldigten nach wie vor nicht begegnen. Der hier zu beurteilende Vorfall schrän-

ke ihn aber auch heute noch massiv in seinem täglichen Leben ein. Die Angst, 

dass sich so etwas erneut zutragen könnte, sei immer noch gegenwärtig. Unter 

Berücksichtigung all dieser Umstände erscheine eine Genugtuung von 

Fr. 20'000.-- als angemessen (Urk. 102 S. 6 ff.). Anlässlich der Berufungsver-

handlung wiederholte der Rechtsvertreter des Privatklägers, die Schlussfolgerung 

-   17   - 

der Vorinstanz, wonach den Privatkläger durch das Zurückstossen des Beschul-

digten ein minimales Verschulden treffe, sei nicht schlüssig. Die Reaktion des Pri-

vatklägers, indem er den Beschuldigten weggestossen habe, sei nicht nur nach-

vollziehbar, sondern insbesondere auch angemessen und berechtigt gewesen. 

Eine Mitschuld könne dem Privatkläger nicht angelastet werden. Schon aus die-

sem Grund sei die dem Privatkläger zugesprochene Genugtuung zu tief. Ergän-

zend führte der Privatklägervertreter aus, der Vorfall sei für das weitere Leben des 

Privatklägers extrem einschneidend. Gemäss dem Arztzeugnis von Herrn Dr. 

med. E._____ (Urk. 148/1) leide der Privatkläger aufgrund dieses Vorfalls noch 

heute unter einer ausgeprägten posttraumatischen Belastungsstörung mit Schlaf-

störungen, Flash-backs, Vermeidungsverhalten, Reizbarkeit, erhöhter Schreck-

haftigkeit und Hypervigilanz. Dass sein alltägliches Leben durch dieses Ereignis 

wesentlich beeinträchtigt sei, zeige sich auch darin, dass er aufgrund seiner 

Ängste sich gar gezwungen gesehen habe, aus Zürich wegzuziehen, um dem 

Beschuldigten keinesfalls auf der Strasse zu begegnen (Urk. 148/2). Der Privat-

kläger sei somit durch die Tat auch aus seinem gewohnten Umfeld in … gerissen 

worden. Der Privatkläger müsse sich aufgrund dieses Angriffs bis heute psycho-

logisch behandeln lassen und leide immer noch erheblich an den Folgen der Tat, 

was genugtuungserhöhend zu berücksichtigen sei (Urk. 147 S. 7 ff.). 

8.3. Wer eine Körperverletzung erleidet oder in seiner Persönlichkeit wider-

rechtlich verletzt wird, hat Anspruch auf die Leistung einer Geldsumme als Ge-

nugtuung, sofern dies durch die Schwere der Verletzung als gerechtfertigt er-

scheint und falls die Verletzung nicht anders wieder gut gemacht worden ist 

(Art. 47 und Art. 49 Abs. 1 OR). Die Höhe der Genugtuung hängt in erster Linie 

von der Art und Schwere der Verletzung, der Intensität und Dauer der Aus-

wirkungen auf die Persönlichkeit der betroffenen Person sowie vom Grad des 

Verschuldens des Schädigers am Schadensereignis ab.  

8.3.1. In objektiver Hinsicht ist bekannt, dass der Privatkläger durch den Übergriff 

des Beschuldigten an der rechten Halsseite unter dem Unterkiefer eine ca. 1.5 cm 

lange Hauteröffnung erlitten hat, welche bereits nach einem Tag verkrustet und 

entsprechend nach wenigen Tagen vollkommen verheilt war (Urk. 11/3 S. 2). Die 

-   18   - 

Verletzungen des Privatklägers hatten für diesen keinerlei schwerwiegenden phy-

sischen Folgen und es bestand keine Lebensgefahr. Wenn die Privatklägerver-

tretung ausführt, der Vorfall schränke den Privatkläger auch heute noch massiv in 

seinem täglichen Leben ein, so fällt doch auf, dass sie nicht nachvollziehbar dar-

tut, worin denn eine solche massive Einschränkung konkret zu erblicken wäre. 

Anlässlich der Berufungsverhandlung brachte der Privatklägervertreter vor, der 

Privatkläger habe wegen des Vorfalls nach ... umziehen müssen. Dazu reichte er 

indessen einzig eine Bestätigung der Sozialbehörde über den Bezug von Fürsor-

geleistungen des Privatklägers ein (Urk. 148/1). Ein Zusammenhang zwischen 

der Tat, deren Folgen und dem Umzug ist damit allerdings nicht belegt. Überdies 

wirft das Arztzeugnis, welches der Privatklägervertreter anlässlich der Berufungs-

verhandlung einreichte (Urk. 148/1), Fragen auf. Das Zeugnis wurde am 1. No-

vember 2017 ausgestellt. Bereits einen Tag zuvor, am 31. Oktober 2017, stellte 

Dr. med. E._____ für den Privatkläger ein Arztzeugnis aus. Dieses hält fest, der 

Privatkläger leide aktuell unter schweren psychischen Störungen. Diese stünden 

unter anderem auch in Zusammenhang mit der Traumatisierung im Mai 2016 

(Urk. 142). Mitunter weist das erste Arztzeugnis die Beschwerden des Privatklä-

gers im Unterschied zum zweiten Arztzeugnis nicht klar dem Vorfall vom Mai 

2016 zu. Der Privatkläger befand sich bereits vor dem hier zur Beurteilung ste-

henden Vorfall in einer schwierigen Lebenssituation. Jedenfalls zeigt das erste 

Arztzeugnis auf, dass er auch wegen anderer Probleme, gemäss Verteidigung 

auch schon vor dem Vorfall (Prot. II S. 12), in psychiatrischer Behandlung war. 

Gestützt auf die beiden sehr kurz gehaltenen Arztzeugnisse, welche keine kon-

kreten Folgen durch den Vorfall im Alltag des Privatklägers beschreiben, lässt 

sich somit die erforderliche Kausalität zwischen der erlittenen versuchten schwe-

ren Körperverletzung und der psychischen Verfassung des Privatklägers nicht er-

stellen. Es bleibt somit unklar, ob der Privatkläger aufgrund des Vorfalls oder aus 

anderen Gründen fachärztliche Hilfe in Anspruch nimmt. Wenn die Vorinstanz je-

doch erwägt, es sei naheliegend, dass beim Privatkläger aufgrund des Vorfalls 

gewisse Spuren wie Angstzustände eingetreten seien, so ist ihr darin zuzustim-

men. Mit der Vorinstanz ist aber auch festzustellen, dass schwere Folgen der Tat, 

welche den Privatkläger in seinem täglichen Leben beeinträchtigen würden, nicht 

-   19   - 

belegt wurden. Auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der Privatklä-

gervertreter zu recht rügte, dass die Vorinstanz ein Mitverschulden des Privatklä-

gers annahm, wovon aufgrund des erstellten Sachverhalts nicht auszugehen ist, 

erweist sich die Genugtuungsforderung des Privatklägers als vollkommen über-

höht. Bereits die durch die Vorinstanz zugesprochene Genugtuung von Fr. 2'000.-

- zuzüglich Zins scheint im konkreten Fall – ohne Annahme eines Mitverschuldens 

– und gemessen an ähnlich gelagerten Fällen als hoch. Eine Herabsetzung der-

selben verbietet sich aber gestützt auf Art. 391 Abs. 3 StPO.  

8.3.2. Zusammenfassend ist der Beschuldigte zu verpflichten, dem Privatkläger 

eine Genugtuung von Fr. 2'000.– zuzüglich 5% Zins seit dem 12. Mai 2016 zu be-

zahlen. Im Mehrbetrag ist das Genugtuungsbegehren jedoch erneut abzuweisen. 

V. Kosten- und Entschädigung 

10. Kosten 

10.1. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 3'000.-- fest-

zusetzen. 

10.2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien grundsätzlich 

nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Für 

ihre Verfahren betreffend Genugtuung, erheben die Gerichtsbehörden vom Opfer 

keine Kosten (Art. 30 Abs. 1 OHG). 

10.3. Der Privatkläger ist Opfer im Sinne von Art. 1 Abs. 1 OHG, weshalb ihm 

trotz seines vollumfänglichen Unterliegens im Berufungsverfahren keine Kosten 

aufzuerlegen sind.  

11. Entschädigung 

11.1. Die amtliche Verteidigerin ist antragsgemäss mit Fr. 5'627.35 (inkl. 8% 

MwSt.) zu entschädigen (Urk. 136). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind 

definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Nachforderung dieser Kosten 

-   20   - 

gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO kommt gestützt auf Art. 30 Abs. 1 OHG vorliegend 

nicht in Frage. 

11.2. Der unentgeltliche Vertreter des Privatklägers ist antragsgemäss und er-

gänzt um den Honoraranspruch zufolge Teilnahme an der Berufungsverhandlung, 

Studium des Urteils und Besprechung desselben mit dem Klienten, mit 

Fr. 4'043.20 (inkl. 8% MwSt.) zu entschädigen (Urk. 149). Die Kosten der unent-

geltlichen Vertretung des Privatklägers sind ebenfalls definitiv auf die Gerichts-

kasse zu nehmen. Eine Nachforderung verbietet sich vorliegend gestützt auf 

Art. 30 Abs. 3 OHG. 

Es wird beschlossen: 

1. Die Berufung des Beschuldigten wird als durch Rückzug erledigt abge-

schrieben. 

2. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, 

vom 17. November 2016 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

1. … 

2. … 

3. … 

4. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber dem Privatkläger aus 

dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. 

Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird 

der Privatkläger auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

5. … 

6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 26. Mai 

2016 beschlagnahmte Taschenmesser (Asservat-Nr. A009'289'252) wird ein-

gezogen und durch die Lagerbehörde vernichtet. 

-   21   - 

7. Rechtsanwältin lic. iur. X._____ wird für ihre Aufwendungen als amtliche Ver-

teidigerin aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt: 

Leistungen mit 8.0 % MwSt (ab 1. Januar 2011)  

 
Honorar: 10'000.00   

Barauslagen: 376.80 

Zwischentotal: 10'376.80   

Mehrwertsteuer: 830.15   

Entschädigung total inkl. MwSt (gerundet): Fr. 11'206.95 

8. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltli-

cher Rechtsbeistand des Privatklägers aus der Gerichtskasse wie folgt ent-

schädigt: 

Leistungen mit 8.0 % MwSt (ab 1. Januar 2011)  

 
Honorar: 6'000.00   

Barauslagen: 152.50 

Zwischentotal: 6'152.50   

Mehrwertsteuer: 492.20   

Entschädigung total inkl. MwSt (gerundet): Fr. 6'644.70 

 

9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf  

 

4'500.– ; die weiteren Kosten betragen: 

 

3'000.–   Gebühr Strafuntersuchung 

 

980.–   Kosten Kantonspolizei 

 

1'244.70   Gutachten 

  

35.–   diverse Kosten 

  

6'644.70   Vertreter Privatkläger 

 

11'206.95   amtliche Verteidigung 
 

Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.  

-   22   - 

10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenom-

men diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertre-

tung der Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden definitiv, jene 

der amtlichen Verteidigung unter Vorbehalt der Nachforderung gemäss 

Art. 135 Abs. 4 StPO auf die Gerichtskasse genommen.  

11. (Mitteilungen) 

12. (Rechtsmittel) 

3. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

4. Gegen Ziff. 1 dieses Entscheids kann bundesrechtliche Beschwerde in 

Strafsachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen, be-

gründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig der versuchten schweren Körperverletzung 

i.S.v. Art. 122 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 22 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 

448 Tage durch Haft erstanden sind. 

3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

-   23   - 

4. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger Fr. 2'000.– zuzüglich 

5% Zins seit dem 12. Mai 2016 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag 

wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 5'627.35   amtliche Verteidigung 

Fr. 4'043.20   unentgeltliche Verbeiständung Privatkläger 

6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive der Kosten der amtlichen 

Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, wer-

den auf die Gerichtskasse genommen. 

7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich 
− die Rechtsvertretung des Privatklägers im Doppel für sich und den 

Privatkläger (übergeben) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich 
− die Rechtsvertretung des Privatklägers im Doppel für sich und den 

Privatkläger 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich 

− die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung 
− das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- 

und Vollzugsdienste 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 

-   24   - 

− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 
Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

− die Kantonspolizei Zürich, Technische Ermittlungsunterstützung,  
Asservate-Triage (Ref. K160513-067/66589784). 

8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 
 

Zürich, 6. November 2017 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. C. Baumgartner 
 

 

	Urteil vom 6. November 2017
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 97)
	Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	Berufungsanträge:
	Keine Anträge.
	1. Der Staatsanwaltschaft sei Gelegenheit zu geben, die Anklage im Sinne der untenstehenden Ausführungen zu ändern.
	2. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen und diese anzuweisen, der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zu geben, die Anklage entsprechend Ziff. 1 zu ändern.
	3. Der Beschuldigte sei der versuchten vorsätzlichen Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen.
	4. Der Beschuldigte sei zu verpflichten, dem Privatkläger eine Genugtuung von CHF 20'000.-- zuzüglich 5% Zins seit dem 12. Mai 2016 zu bezahlen.
	5. Die Kosten für die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers im Berufungsverfahren seien auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die übrigen Kosten des Berufungsverfahrens seien dem Beschuldigten aufzuerlegen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales

	1. Verfahrensgang
	1.1. Zum Verfahrensgang bis zum vorinstanzlichen Urteil kann zwecks Vermeidung von unnötigen Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 97 S. 5 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO).
	1.2. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 17. November 2016 wurde der Beschuldigte A._____ gemäss eingangs wiedergegebenem Urteilsdispositivs schuldig gesprochen und bestraft. Gegen dieses Urteil liess er zunächst innert Frist mit ...
	1.3. Mit Präsidialverfügung vom 25. April 2017 wurde dem Beschuldigten und der Anklagebehörde Frist angesetzt, um Anschlussberufung zu erheben oder begründet ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 106). Mit Eingabe der Anklagebehörde ...
	1.4. Mit Präsidialverfügung vom 2. August 2017 wurde der Beschuldigte, der sich bis dahin im vorzeitigen Strafantritt befand, nach vorgängigem Schriftenwechsel (Urk. 117 bis Urk. 125), aus dem vorzeitigen Strafvollzug entlassen und auf freien Fuss ver...
	1.5. Am 6. November 2017 fand die Berufungsverhandlung statt, zu welcher der Beschuldigte in Begleitung seiner amtlichen Verteidigerin, Rechtsanwältin lic. iur. X._____ sowie der Rechtsvertreter des Privatklägers Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ erschie...

	2. Umfang der Berufung
	2.1. In seiner Berufungserklärung vom 13. April 2017 liess der Privatkläger seine Berufung auf den Schuldpunkt (Dispositiv Ziffer 1) und auf den Zivilanspruch (Dispositiv Ziffer 5) beschränken (Urk. 102 S. 2).
	2.2. Damit ist das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 17. November 2016 in den folgenden Punkten nicht angefochten:
	 Feststellung der grundsätzlichen Schadenersatzpflicht des Beschuldigten und Verweis des Schadenersatzanspruches des Privatklägers auf den Weg des Zivilprozesses (Dispositiv Ziffer 4),
	 Einziehung (Dispositiv Ziffer 6),
	 Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Dispositiv Ziffer 7),
	 Entschädigung der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers  (Dispositiv Ziffer 8),
	 Kostenfestsetzung (Dispositiv Ziffer 9) und
	 Kostenauflage (Dispositiv Ziffer 10).
	Diese Regelungen sind damit in Rechtskraft erwachsen, was vorab mittels Beschluss festzustellen ist (Art. 402 StPO i.V.m. 437 Abs. 1 StPO). Hingegen sind die übrigen Ziffern des vorinstanzlichen Urteils (Dispositiv Ziffer 1-3 und 5) angefochten und im...

	2.3. Die Berufung des Beschuldigten ist als durch Rückzug erledigt abzuschreiben (Urk. 99, Urk. 100).

	3. Rückweisung und Anklageänderung
	3.1. Wie bereits vor Vorinstanz, beantragt der unentgeltliche Vertreter des Privatklägers auch im Berufungsverfahren, den Beschuldigten wegen versuchter vorsätzlicher Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB schuldig zu ...
	3.2. Nachdem die Vorinstanz im Rahmen der Hauptverhandlung zunächst der Anklagebehörde und der Verteidigung das rechtliche Gehör zum Antrag der Privatklägervertretung einräumte und beide Parteien die Abweisung dieses Antrags verlangten (Urk. 77 und Ur...
	3.3. Die Privatklägervertretung beanstandet die vorinstanzlichen Erwägungen insofern, als sie sich auf den Standpunkt stellt, dass das Risiko der Tötung des Privatklägers vorliegend als sehr hoch einzustufen sei. Der Beschuldigte habe sich eine schwer...
	3.4. Wenn die Privatklägervertretung in ihrer Argumentation davon ausgeht, gemäss erstelltem Sachverhalt habe der Beschuldigte dem Privatkläger mit dem Messer in den Hals gestochen, so übersieht sie zunächst, dass die Vorinstanz  gerade dies nicht als...
	3.5. Mit der Anklagebehörde und der Vorinstanz sind im hier zu behandelnden Fall in der Tat keinerlei äusserlichen Umstände auszumachen, welche den Schluss zulassen würden, dass der Beschuldigte mit seinem deliktischen Handeln einen, über eine schwere...
	II.  Sachverhalt und rechtliche Würdigung

	4. Sachverhalt
	4.1. Zusammengefasst kam die Vorinstanz im Rahmen ihrer Beweiswürdigung zum Schluss, der Beschuldigte habe die Geschehnisse an sich widerspruchsfrei geschildert. Auch würden sich seine Aussagen mit jenen des Privatklägers und der Zeugin grösstenteils ...
	4.2. Der Rechtsvertreter des Privatklägers beanstandete die vorinstanzliche Beweiswürdigung im Rahmen der Berufungsverhandlung – wie bereits oben zur Thematik der Anklageergänzung erwähnt – in dem Sinne, als er die Feststellungen der Vorinstanz zum Ta...
	4.3. Was die Vorderrichter im Vorfeld ihrer Beweiswürdigung zum Theoretischen vorbringen ist in allen Teilen richtig und ohne weiteres zu übernehmen. Weiter haben sie die Aussagen des Beschuldigten ebenso wie jene des Privatklägers und der Zeugin C.__...
	4.3.1. Während in der Anklageschrift vom 22. Juni 2016 dem Beschuldigten vorgeworfen wird, er habe "einen Stich gegen den Hals des Geschädigten" ausgeführt (Urk. 20 S. 2), erachtete es die Vorinstanz lediglich als erstellt, "dass der Beschuldigte dem...
	4.3.1.1. Der Privatkläger selbst gab hierzu an, der Beschuldigte "habe mit seinem linken Arm eine Bewegung gemacht, worauf er (der Privatkläger) plötzlich voller Blut gewesen sei". Der Beschuldigte habe "mit seinem linken Arm ausgeholt und dann an sei...
	4.3.1.2. Die Zeugin C._____ gab auf entsprechende Fragen zu Protokoll, der Beschuldigte habe sich während des Streites gedreht und habe den Privatkläger verletzt. Aus ihrer Sicht habe es der Beschuldigte nicht absichtlich gemacht. Er habe diese Bewegu...
	4.3.1.3. Zusammenfassend kann also gestützt auf die Aussagen des Privatklägers und der Zeugin C._____ festgehalten werden, dass von einem Stich, oder auch nur von einer Stichbewegung weder der Privatkläger selber, noch die Zeugin jemals gesprochen hab...
	4.3.1.4. Bei den Akten befinden sich diverse medizinische Unterlagen.
	4.3.1.4.1. So einerseits ein "provisorischer Kurzbericht" des Stadtspitals Triemli vom 12. Mai 2016. Hier fällt zunächst auf, dass dieser Bericht nicht durch die Untersuchungsbehörden erhoben, sondern offenbar vom Privatkläger angefordert wurde. Der B...
	4.3.1.4.2. Weiter befindet sich bei den Akten ein "Gutachten zur körperlichen Untersuchung", erstellt durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich. Offenbar erfolgte die Auftragserteilung durch die Stadtpolizei Zürich mündlich. Ob und i...
	4.3.1.4.3. Schliesslich befindet sich bei den Akten eine Fotografie der Verletzung des Privatklägers, welche 24 Stunden nach dem fraglichen Vorfall aufgenommen wurde (Urk. 3/3). Darauf ist die Verletzung kaum mehr erkennbar, was auch mit der Feststell...
	4.3.1.4.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auch aufgrund der medizinischen Unterlagen keine konkreten Anhaltspunkte für eine Stichverletzung vorliegen.
	4.3.2. Nachdem sowohl der Privatkläger als unmittelbar vom Vorfall betroffene Person, als auch die Zeugin C._____ nie von einem Stich und/oder einer Stichbewegung gesprochen haben und auch aus den medizinischen Unterlagen und dem Fotomaterial keinerle...

	5. Rechtliche Würdigung
	5.1. Die Vorinstanz würdigte in Übereinstimmung mit der Anklagebehörde das Zufügen der Verletzung am Hals durch den Beschuldigten als versuchte schwere Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Urk. 97 S...
	5.2. Die vom Privatkläger vorgebrachte rechtliche Würdigung, wonach eine versuchte vorsätzliche Tötung im Sinne von Art. 111 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB vorliege, ist, nachdem gestützt auf die Sachverhaltserstellung beim Beschuldigten kein Wille a...
	5.3. Zusammenfassend ist der Beschuldigte somit der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen.
	III.  Sanktion

	6. Strafzumessung
	6.1. Der Privatkläger beantragt, gestützt auf den beantragten Schuldspruch wegen versuchter vorsätzlicher Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB eine angemessen höhere Bestrafung des Beschuldigten vorzunehmen (Urk. 102...
	6.2. Die vorinstanzliche Strafzumessung wird weder vom Privatkläger, noch vom Beschuldigten selbst oder der Anklagebehörde kritisiert. Nachdem der vom Privatkläger beantragte Schuldspruch – wie vorstehend erwogen – nicht erfolgt und es beim Schuldspru...
	6.3. Gemäss Vollzugsmeldung des Flughafengefängnisses, Abteilung Strafvollzug, vom 11. August 2017 wurde der Beschuldigte am 11. August 2017 aus der Haft entlassen und auf freien Fuss versetzt. In der Zeit vom 3. August 2017 (Entlassung gemäss Entlass...

	7. Vollzug
	7.1. Die Vorinstanz hat dem Beschuldigten den bedingten Strafvollzug verweigert, was allseits unangefochten geblieben ist. Weiterungen hierzu erübrigen sich daher.
	IV.  Zivilansprüche

	8. Genugtuung
	8.1. Die Vorinstanz verpflichtete den Beschuldigten, dem Privatkläger eine Genugtuung von Fr. 2'000.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 12. Mai 2016 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wies sie das Genugtuungsbegehren des Privatklägers ab (Urk. 97 S. 27).
	8.2. Der Privatkläger beantragte im Berufungsverfahren, ebenso wie zuvor bereits vor Bezirksgericht, die Zusprechung einer Genugtuung in der Höhe von Fr. 20'000.-- zuzüglich 5 % Zins seit dem 12. Mai 2016 (Urk. 102 S. 2 ff.). Zur Begründung liess der ...
	8.3. Wer eine Körperverletzung erleidet oder in seiner Persönlichkeit wider-rechtlich verletzt wird, hat Anspruch auf die Leistung einer Geldsumme als Genugtuung, sofern dies durch die Schwere der Verletzung als gerechtfertigt er-scheint und falls die...
	8.3.1. In objektiver Hinsicht ist bekannt, dass der Privatkläger durch den Übergriff des Beschuldigten an der rechten Halsseite unter dem Unterkiefer eine ca. 1.5 cm lange Hauteröffnung erlitten hat, welche bereits nach einem Tag verkrustet und entspr...
	8.3.2. Zusammenfassend ist der Beschuldigte zu verpflichten, dem Privatkläger eine Genugtuung von Fr. 2'000.– zuzüglich 5% Zins seit dem 12. Mai 2016 zu bezahlen. Im Mehrbetrag ist das Genugtuungsbegehren jedoch erneut abzuweisen.
	V.  Kosten- und Entschädigung

	10. Kosten
	10.1. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 3'000.-- festzusetzen.
	10.2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien grundsätzlich nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Für ihre Verfahren betreffend Genugtuung, erheben die Gerichtsbehörden vom Opfer keine Kosten (Art. 3...
	10.3. Der Privatkläger ist Opfer im Sinne von Art. 1 Abs. 1 OHG, weshalb ihm trotz seines vollumfänglichen Unterliegens im Berufungsverfahren keine Kosten aufzuerlegen sind.

	11. Entschädigung
	11.1. Die amtliche Verteidigerin ist antragsgemäss mit Fr. 5'627.35 (inkl. 8% MwSt.) zu entschädigen (Urk. 136). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs...
	11.2. Der unentgeltliche Vertreter des Privatklägers ist antragsgemäss und ergänzt um den Honoraranspruch zufolge Teilnahme an der Berufungsverhandlung, Studium des Urteils und Besprechung desselben mit dem Klienten, mit Fr. 4'043.20 (inkl. 8% MwSt.) ...

	Es wird beschlossen:
	1. Die Berufung des Beschuldigten wird als durch Rückzug erledigt abge-schrieben.
	2. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 17. November 2016 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	1. …
	2. …
	3. …
	4. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber dem Privatkläger aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches wird der Privatkläger auf den Weg...
	5. …
	6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 26. Mai 2016 beschlagnahmte Taschenmesser (Asservat-Nr. A009'289'252) wird eingezogen und durch die Lagerbehörde vernichtet.
	7. Rechtsanwältin lic. iur. X._____ wird für ihre Aufwendungen als amtliche Verteidigerin aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	8. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf
	Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretun...
	11. (Mitteilungen)
	12. (Rechtsmittel)
	3. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	4. Gegen Ziff. 1 dieses Entscheids kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig der versuchten schweren Körperverletzung i.S.v. Art. 122 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB.
	3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	4. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger Fr. 2'000.– zuzüglich 5% Zins seit dem 12. Mai 2016 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen.
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 die Rechtsvertretung des Privatklägers im Doppel für sich und den Privatkläger (übergeben)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 die Rechtsvertretung des Privatklägers im Doppel für sich und den Privatkläger
	 die Vorinstanz
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung
	 das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 die Kantonspolizei Zürich, Technische Ermittlungsunterstützung,  Asservate-Triage (Ref. K160513-067/66589784).

	8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.