# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 38ced9d4-3ef1-59e0-8ede-81f4a8b8c2d5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.04.2016 200 2015 1120
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-1120_2016-04-21.pdf

## Full Text

200 15 1120 IV
ACT/COC/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. April 2016

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________ 
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 18. November 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. April 2016, IV/15/1120, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1975 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
betätigte am 15. November 2012 während der Reinigung einer Exzenter-
presse unabsichtlich deren Fusspedal. Dabei zog er sich schwere pluridigi-
tale Quetschverletzungen an der linken Hand zu (Akten der Invalidenversi-
cherung [IV; act. II] 3, 5.1 S. 103 und 137). C.________, bei welcher der 
Versicherte gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versi-
chert war, richtete bezüglich dieses Ereignisses die gesetzlichen Versiche-
rungsleistungen aus (vgl. u.a. act. II 5.1 S. 134).  

B.

Am 5. Juni 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf den Unfall 
vom 15. November 2012 bei der IV zum Leistungsbezug an (act. II 1). Dar-
aufhin führte die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) medizini-
sche und erwerbliche Erhebungen durch. Dabei fand vom 8. Dezember 
2014 bis am 18. Januar 2015 eine Arbeitsmarktliche-Medizinische Ab-
klärung (AMA) statt (act. II 48, 59). Im weiteren Verlauf veranlasste die IVB 
eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. D.________, Facharzt für 
Psychiatrie und Psychotherapie FMH (Gutachten vom 29. Juni 2015; act. II 
94.1]). 

C.

In der Zwischenzeit hatte die C.________ die bislang erbrachten Versiche-
rungsleistungen per Ende November 2014 eingestellt (act. II 40). Ferner 
verneinte sie mit Verfügung vom 2. November 2015 (act. II 105) einen An-
spruch auf eine Invalidenrente. Dagegen sprach sie eine Integritätsent-
schädigung in der Höhe von Fr. 12‘600.-- zu. Die gegen diese Verfügung 
erhobene Einsprache wies die C.________ mit Entscheid vom 22. Dezem-
ber 2015 (act. II 111) ab.

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D.

Indessen hatte die IVB mit Vorbescheid vom 7. September 2015 (act. II 98) 
bei einem ermittelten Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 9% die Abweisung des 
Rentenbegehrens in Aussicht gestellt. Mit diesem Vorbescheid zeigte sich 
der Versicherte nicht einverstanden (act. II 101). Nach Einholung einer 
Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; act. II 104) ver-
fügte die IVB am 18. November 2015 wie im Vorbescheid angekündigt und 
wies das Rentenbegehren ab (act. II 106).

E.

Hiergegen lässt der Versicherte am 18. Dezember 2015 Beschwerde erhe-
ben und die kostenfällige Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie 
die Ausrichtung einer Invalidenrente beantragen. Gleichzeitig wurde ein 
Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung von Rechtsan-
wältin Dr. B.________ als amtliche Anwältin gestellt.

Am 19. Januar 2016 zog der Beschwerdeführer das Gesuch um unentgelt-
liche Rechtspflege aufgrund der erteilten Kostengutsprache seiner Recht-
schutzversicherung für das Beschwerdeverfahren (vgl. Akten des Be-
schwerdeführers [act. IA] 1) implizit zurück.

Mit Beschwerdeantwort vom 3. Februar 2016 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Am 19. Februar 2016 und 11. März 2016 gingen weitere Stellungnahmen 
des Beschwerdeführers beim Gericht ein.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 18. November 2015 
(act. II 106). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine IV-Rente. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-

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werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und 
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän-
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; 
SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). 

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem IV-Grad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
IV-Grad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Nachdem sich der Beschwerdeführer am 15. November 2012 durch 
eine Stanzmaschine schwere pluridigitale Quetschverletzungen links zuge-

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zogen hatte, wurde er gleichentags im Spital E.________ an der linken 
Hand operiert. Dabei erfolgte insbesondere am Zeigefinger eine geschlos-
sene Reposition, am Mittelfinger eine Stumpfversorgung auf Höhe proxima-
ler Mittelphalanx und am Ringfinger eine Stumpfversorgung auf Höhe dista-
ler Mittelphalanx (act. II 5.1 S. 108, 110, 137). In den daraufhin erstellten 
zahlreichen medizinischen Berichten wurden die Beschwerden und deren 
Heilungsverlauf ausführlich dargestellt. Konkrete Ausführungen bezüglich 
der Arbeitsfähigkeit und insbesondere zum Zumutbarkeitsprofil fehlen in 
den meisten Berichten jedoch. Bezüglich der Arbeits- und Leistungsfähig-
keit finden sich in den Akten dagegen insbesondere folgende Angaben:

3.1.1 Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, diagnostizierte im Bericht 
vom 30. April 2014 (act. II 31.2) aus somatischer Sicht einen Status nach 
Handverletzung links am 15. November 2012 mit/bei offener Fraktur End- 
und Mittelglied Dig. II und Amputation Endglied Dig. III und IV. Der heutige 
klinische Befund zeige eine gute Funktion der Hand. Daumen und Kleinfin-
ger seien unverletzt. Es bestünden reizlose Stümpfe der Mittel- und Ring-
finger, eine Sensibilitätsstörung der Endphalanx (Endglied) am Zeigefinger 
und eine praktisch vollständige Einsteifung des DIP (Fingerendgelenk) des 
Zeigefingers (S. 8). Die aktuelle bildgebende Untersuchung zeige am Zei-
gefinger eine korrekte Stellung und eine fast vollständig überbrückende 
Ankylose im DIP. Dies entspreche auch dem klinischen Befund mit einem 
wenig schmerzhaften und praktisch steifen DIP. Damit würden weitere 
operative Massnahmen die Situation nicht verbessern und sowohl an der 
Gesamtsituation als auch an der Arbeitsfähigkeit nichts ändern. Dass die 
Physiotherapie gemäss Angaben des Beschwerdeführers für den ganzen 
Arm bis zum Schulter- und Nackenbereich angewendet werde, spreche 
eher für eine Symptomausweitung. Bezüglich des Zumutbarkeitsprofils 
führte Dr. med. F.________ aus, der Beschwerdeführer sei nicht mehr 
fähig, schwere und schwerste manuelle Arbeit zu leisten. Zumutbar sei eine 
leichte Arbeit, welche weder eines festen Zupackens noch einer besonde-
ren Geschicklichkeit der linken Hand bedürfe. Schlagbelastungen, Vibrati-
onsbelastungen, Arbeiten mit Kälteexposition, chronisch repetitive monoto-
ne Tätigkeiten für die linke Hand sowie Arbeiten in endständiger Zwangs-
haltung seien nicht zumutbar. Die Gewichtsbelastung für die linke Hand 

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liege bei maximal 5 kg. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei 
von einem ganztägigen Einsatz auszugehen (S. 9).

3.1.2 Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
FMH, diagnostizierte im Bericht vom 6. Juni 2014 (act. II 32) mit Auswir-
kungen auf die Arbeitsfähigkeit eine posttraumatische Belastungsstörung 
(PTBS; ICD-10 F43.1; S. 1 Ziff. 2). Er attestierte vom 15. November 2012 
bis am 31. Dezember 2013 eine 100%-ige und ab dem 1. Januar 2014 eine 
50%-ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 5). Der Beschwerdeführer habe seit 
seinem Unfall Schwierigkeiten, seine (linke) Hand zu gebrauchen. Ferner 
leide er unter einem ängstlich depressiven Zustand begleitet mit 
Flashbacks über den Unfall. Die Schmerzen, die Ängste und die Panikatta-
cken hätten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3 Ziff. 1). Aus psy-
chischen Gründen sei eine Steigerung des zeitlichen Pensums nicht mög-
lich (S. 4 Ziff. 4).

3.1.3 Der RAD-Arzt Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, führte im Bericht zur AMA vom 4. Februar 2015 (act. II 59) 
aus, die durchgeführte Untersuchung habe im Vergleich zur … Abschluss-
untersuchung durch Dr. med. F.________ keine Befundänderung ergeben, 
weshalb auf das von Dr. med. F.________ erstellte medizinische Zumut-
barkeitsprofil abzustellen sei. Die während der AMA festgestellte Leis-
tungsminderung sei gestützt auf das besagte Zumutbarkeitsprofil medizi-
nisch nicht erklärbar, zumal der Beschwerdeführer durchwegs nur körper-
lich leichte, manuell wenig belastende Arbeiten auszuüben hatte. Für eine 
psychische oder kognitive Beeinträchtigung als Ursache der erbrachten 
schlechten Leistung (30% – 60%) bestünden keine Anhaltspunkte. Es habe 
auch keinerlei Anhalt auf ein ängstlich-depressives Zustandsbild oder auf 
eine PTBS bestanden (S. 9 Ziff. 7). Auch sprachliche Verständigungs-
schwierigkeiten könnten für die festgestellte Leistungsminderung nicht ver-
antwortlich gemacht werden, denn während der AMA habe sich diesbezüg-
lich keine wesentliche Einschränkung gezeigt. Die gezeigte Motivation und 
Leistungsbereitschaft liessen den Schluss auf ein dysfunktionales Verhal-
ten ohne Krankheitswert zu (vermeidendes Verhalten bei fehlenden Hin-
weisen auf psychische Beeinträchtigung, Diskrepanz zwischen subjektiver 
Schmerzüberzeugung und normaler Belastbarkeit in „unbeobachteter“ 
Situation, objektiv nicht nachvollziehbare subjektive Leistungsinsuffizienz, 

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unplausible Inanspruchnahme von häufigen zusätzlichen Arbeitspausen, 
mangelhaftes Einhalten von Betriebsregeln, äusserst tiefe Selbsteinschät-
zung der körperlichen Leistungsfähigkeit, lavierende Selbsteinschätzung 
der Motivation, keine spürbare Tendenz, trotz bestehender Einschränkung 
zu beruflicher Eingliederung konkret Hand zu bieten; S. 10). Ferner führte 
der RAD-Arzt aus, die Medikamenten-Compliance sei wahrscheinlich un-
genügend. Dies spreche gegen das Vorhandensein wesentlicher Schmer-
zen und einer wesentlichen psychischen Störung (S. 11).

3.1.4 Im Bericht des Spitals E.________ vom 18. Mai 2015 (act. II 92) 
wurden chronische Schmerzen Hand links diagnostiziert. Mit Eintreten der 
warmen Temperaturen gehe es dem Beschwerdeführer deutlich besser. 
Die Schmerzen an den Fingern II bis IV seien geringer. Medikamente wür-
den nur noch in Reserve eingenommen (S. 1). Aus peripher neurochirurgi-
scher Sicht sei zurzeit keine Intervention geplant. Am Zeigefinger gelte es 
mit den begonnenen konservativen Massnahmen die Allodynie zu behan-
deln. Die Ergotherapie könne pausiert werden und werde bei erneuten Be-
schwerden nach Kälteeinbruch im Herbst 2015 allenfalls wieder begonnen. 
Im Arbeitsunfähigkeitszeugnis sei eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit bestätigt 
worden für die Arbeiten wie bei der letzten Arbeitsstelle. Sollte aber eine 
geeignete Arbeit mit sehr leichten Tätigkeiten ohne Kälteexposition, ohne 
Vibration und Schläge und ohne unkontrollierte Belastungen von mehr als 
5 kg gefunden werden, wäre diese im Idealfall zu 100% möglich (S. 2).

3.1.5 Dr. med. D.________ diagnostizierte im Gutachten vom 29. Juni 
2015 (act. II 94.1) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine PTBS 
(Dezember 2012 bis März 2013; ICD-10 F43.1). Ohne Auswirkungen auf 
die Arbeitsfähigkeit führte er eine depressive Reaktion nach Arbeitsunfall, 
remittiert, und eine depressive Reaktion nach Kündigung der Arbeitsstelle, 
gebessert, an (S. 6 f. Ziff. 4). Der Beschwerdeführer habe sechs Monate 
nach dem Unfall wieder arbeiten können. Er sei insbesondere fähig gewe-
sen, in der gleichen Firma erneut mit … zu arbeiten. Dabei sei er auch nicht 
übermässig unsicher oder misstrauisch gewesen. Bei der heutigen Unter-
suchung habe er zudem berichtet, dass er sich nach der Wiederaufnahme 
der Arbeitstätigkeit wesentlich besser gefühlt habe. Es sei nicht zum Wie-
derauftreten von Ängsten oder Flashbacks gekommen. Somit könne ab 
März 2013 von einer Remission der PTBS ausgegangen werden. Da keine 

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Retraumatisierungen erfolgt seien, lasse sich diese Diagnose seither nicht 
mehr stellen (S. 7 f.). Der Beschwerdeführer habe generell Mühe gehabt, 
die Unfallfolgen zu verarbeiten, was naheliegend sei. Es dürfte eine de-
pressive Reaktion bestanden haben, welche sich nach der Arbeitsaufnah-
me zurückgebildet habe. Aufgrund der erfolgten Kündigung sei erneut eine 
depressive Reaktion aufgetreten, welche sich weitgehend zurückgebildet 
habe. Der behandelnde Psychiater habe die Cymbalta®-Dosierung redu-
zieren können. Bei der Laboruntersuchung zeige sich dieser Wert weit un-
ter einem therapeutisch wirksamen Wert. Dies lasse auch darauf schlies-
sen, dass der subjektive Leidensdruck gering sei. Die Arbeitsfähigkeit sei 
nach dem Unfall bis März 2013 wegen der PTBS erheblich eingeschränkt 
gewesen. Die depressiven Reaktionen hätten zu keiner anhaltenden Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit geführt, da diese nie stark ausgeprägt ge-
wesen seien. Es lägen ungünstige krankheitsfremde Faktoren vor: Der Be-
schwerdeführer habe sich daran gewöhnt, morgens spät aufzustehen. Er 
habe zudem immer noch Mühe, die als ungerecht empfundene Kündigung 
zu akzeptieren (S. 8). Der Gutachter kam zum Schluss, dass aus psychia-
trischer Sicht seit März 2013 keine anhaltenden Beeinträchtigungen 
bestünden. Der Beschwerdeführer sei voll arbeits- und leistungsfähig (S. 9 
lit. C Ziff. 1, 4, 5).

3.1.6 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens nahm Dr. med. 
G.________ am 24. September 2015 zum Gesundheitszustand Stellung 
(act. II 101 S. 17). Er diagnostizierte eine PTBS (ICD-10 F43.1) und eine 
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit 
somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11). Der Beschwerdeführer befinde 
sich in einem ängstlich depressiven Zustand. Er leide unter Flashbacks 
über den Unfall, unter Schmerzen an der (linken) Hand und täglich unter 
Ängsten. Ferner habe er Mühe sich zu konzentrieren. Er mache sich Sor-
gen über seine Zukunft. Seit dem Unfall fühle er sich Zuhause nutzlos. Es 
bestehe ein sozialer Rückzug. Weiter attestierte der behandelnde Psychia-
ter eine Arbeitsfähigkeit von 50% in einer angepassten Tätigkeit. 

3.1.7 Am 30. Oktober 2015 nahm der RAD-Arzt Dr. med. H.________ 
nochmals Stellung (act. II 104). Dabei wies er insbesondere darauf hin, 
dass die Handproblematik hinreichend fachärztlich abgeklärt sei und keine 
Hinweise auf ein neurologisches oder rheumatologisches Leiden bestün-

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den. Damit erübrigten sich weitere Abklärungen. Ferner habe Dr. med. 
D.________ nachvollziehbar dargelegt, dass aus psychiatrischer Sicht kei-
ne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Dagegen habe 
Dr. med. G.________ im Bericht vom 24. September 2015 (act. II 101 
S. 17) nicht dargelegt, weshalb sich die diagnostizierte PTBS und die de-
pressive Störung weiterhin auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 4 f.).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Vorliegend erfüllen der Bericht des Dr. med. F.________ vom 
30. April 2014 (act. II 31.2) und das Gutachten des Dr. med. D.________ 
vom 29. Juni 2015 (act. II 94.1) die von der höchstrichterlichen Rechtspre-
chung an den Beweiswert eines medizinischen Berichts resp. Gutachtens 
gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeugen. Die beiden 
Fachärzte haben sich gestützt auf ihre eigenen Untersuchungen und in 
Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den gesundheitlichen 
Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Die Aus-

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führungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sind ein-
leuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszu-
stand nachvollziehbar begründet, so dass darauf abzustellen ist. 

3.3.1 Aus somatischer Sicht hat Dr. med. F.________ im Bericht vom 
30. April 2014 (act. II 31.2) einleuchtend dargelegt, dass schwere manuelle 
Arbeiten nicht mehr zumutbar sind und dass in einer angepassten leichten 
Tätigkeit (ohne festes Zupacken oder besondere Geschicklichkeit der lin-
ken Hand, ohne Schlagbelastungen, ohne Vibrationsbelastungen, ohne 
Arbeiten mit Kälteexposition, ohne chronisch repetitive monotone Tätigkei-
ten für die linke Hand, ohne Arbeiten in endständiger Zwangshaltung, bei 
maximaler Gewichtsbelastung von 5 kg für die linke Hand) eine vollständi-
ge Arbeits- und Leistungsfähigkeit besteht (S. 9). Diese Einschätzung ist 
nicht nur für sich allein nachvollziehbar und überzeugend, sondern sie wur-
de im weiteren Verlauf durch den RAD-Arzt Dr. med. H.________ im Be-
richt zur AMA vom 4. Februar 2015 bestätigt (act. II 59 S. 9 Ziff. 7). Ferner 
steht die Beurteilung des Dr. med. F.________ im Einklang mit derjenigen 
im Bericht des Spitals E.________ vom 18. Mai 2015 (act. II 92), in wel-
chem in einer angepassten leichten Tätigkeit ebenfalls eine 100%-ige Ar-
beitsfähigkeit als möglich erachtet wird (S. 2). Mit beiden letztgenannten 
Berichten ist im Übrigen auch erstellt, dass sich seit der Untersuchung 
durch Dr. med. F.________ im April 2014 (act. II 31.2 S. 1) aus somati-
scher Sicht keine Veränderung eingestellt hat. Entgegen der Auffassung 
des Beschwerdeführers (Eingabe vom 18. Februar 2016 S. 7; in den Ge-
richtsakten) ist der Bericht des Dr. med. F.________ auch umfassend, hat 
er doch die gesamte obere Extremität untersucht (act. II 31.2 S. 5 f. Ziff. 4). 
Bezüglich der in der Beschwerde (S. 15 oben) vermuteten neurologischen 
Schädigung der linken Hand („Ausstrahlungsschmerzen über den Arm bis 
in den Nacken“) ist dem RAD-Arzt Dr. med. H.________ (act. II 104 S. 4) 
zuzustimmen, dass vorliegend keine Hinweise für ein neurologisches oder 
rheumatologisches Leiden bestehen. Vielmehr geht Dr. med. F.________ 
implizit von einer Symptomausweitung aus (act. II 32.1 S. 9), was gestützt 
auf die medizinischen Akten überzeugt. Letztlich vermag auch die anläss-
lich der AMA tatsächlich erbrachte Leistung von 60% in einer leichten kör-
perlichen Tätigkeit (act. II 59 S. 11 Ziff. 9) – entgegen der Meinung des 
Beschwerdeführers (Beschwerde S. 13 oben) – die Beurteilung des 

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Dr. med. F.________ nicht in Zweifel zu ziehen, zumal der die AMA beglei-
tende RAD-Arzt die geltend gemachte Leistungsminderung medizinisch 
nicht erklären konnte (act. II 59 S. 9 Ziff. 7). 

3.3.2 Aus psychiatrischer Sicht hat Dr. med. D.________ im Gutachten 
vom 29. Juni 2015 (act. II 94.1) nachvollziehbar dargelegt, dass der Be-
schwerdeführer ab Dezember 2012 an einer PTBS gelitten hat, welche 
jedoch seit März 2013 remittiert ist, und dass nach dem Unfall von Novem-
ber 2012 und nach der Kündigung im November 2014 jeweils eine depres-
sive Reaktion eingetreten ist, welche sich jedoch weitgehend zurückgebil-
det hat. Ferner hat er schlüssig begründet, dass seit März 2013 (aus 
psychiatrischer Sicht) eine vollständige Arbeits- und Leistungsfähigkeit be-
steht (S. 7 – 9). Die gegen diese Einschätzung beschwerdeweise vorge-
brachte Kritik verfängt nicht. Die geltend gemachten Ungenauigkeiten im 
Rahmen der Anamneseerhebung (Beschwerde S. 19 ff.) waren offensicht-
lich nicht entscheidend für die medizinische Beurteilung des Gutachters, 
abgesehen davon, dass sich der Beschwerdeführer vorhalten lassen muss, 
dass seine Medikamenten-Compliance offenbar sehr schlecht ist (act. II 
94.1 S. 6 unten; vgl. auch die Ausführungen im Bericht zur AMA vom 4. 
Februar 2014, act. II 59 S. 10 f.). Ferner liegt – anders als in der Be-
schwerde (S. 18 Ziff. 27) vorgebracht – kein Widerspruch vor, wenn der 
Gutachter in der Vergangenheit liegende psychische Probleme erwähnt, 
jedoch aktuell eine vollständige Arbeitsfähigkeit annimmt.

An der schlüssigen Beurteilung des Gutachters ändert – entgegen der Auf-
fassung des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 22) – nichts, dass der 
behandelnde Psychiater Dr. med. G.________ in den Berichten vom 6. Ju-
ni 2014 (act. II 32) und vom 24. September 2015 (act. II 101 S. 17) auf-
grund der diagnostizierten PTBS und der rezidivierenden depressiven 
Störung eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit attestiert hat. Denn der Gutachter 
hat nachvollziehbar begründet, dass die diagnostizierte PTBS seit März 
2013 remittiert ist und dass die Depressionen nie so stark ausgeprägt ge-
wesen sind, dass sie sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben. Dies-
bezüglich ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer 
gegenüber dem Gutachter das Auftreten von Ängsten oder Flashbacks 
nach der Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit im März 2013 explizit ver-

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neint hat (act. II 94.1 S. 7 f.). Ferner konnte der RAD-Arzt Dr. med. 
H.________ im Rahmen der AMA keine Anhaltspunkte für ein ängstlich-
depressives Zustandsbild oder für eine PTBS erkennen (act. II 59 S. 9). 
Darüber hinaus fehlt in den Berichten von Dr. med. G.________ eine nach-
vollziehbare Begründung für dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit.

3.4 Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass gestützt auf den 
Bericht des Dr. med. F.________ vom 30. April 2014 (act. II 31.2) und das 
Gutachten des Dr. med. D.________ vom 29. Juni 2015 (act. II 94.1) in 
einer angepassten Tätigkeit von einer 100%-igen Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit auszugehen ist. Der Sachverhalt ist gestützt auf die vorliegenden 
Arztberichte hinreichend erstellt, weshalb – entgegen dem Antrag des Be-
schwerdeführers (Beschwerde S. 13 ff.; Eingabe vom 18. Februar 2016 
S. 8 Ziff. 10 [in den Gerichtsakten]) – auf weitere Beweiserhebungen zu 
verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d S. 162).

Nachfolgend ist der IV-Grad mittels Einkommensvergleichs zu ermitteln.

4.

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2014 IV Nr. 37 
S. 133 E. 7.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-

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ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; 
SVR 2014 IV Nr. 37 S. 133 E. 7.1). Es gilt zu berücksichtigen, dass ge-
sundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeiter-
tätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und ent-
sprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 
deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 
müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rech-
nung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). 
Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, 
hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkre-
ten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Na-
tionalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämt-
licher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem 
Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchs-
tens 25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 
E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Unter 
Berücksichtigung des Wartejahres und der Anmeldung vom Juni 2013 
(act. II 1) ist der frühest mögliche Rentenbeginn hier in Anwendung von 
Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG auf Dezember 2013 festzusetzen. 
Auf diesen Zeitpunkt hin ist der Einkommensvergleich durchzuführen. 

4.3 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer seine letzte 
Arbeitsstelle aus wirtschaftlichen Gründen verloren hat. Denn sein ange-
stammter Arbeitsplatz wurde von der ehemaligen Arbeitgeberin aus strate-
gischen und wirtschaftlichen Gründen aufgehoben (act. II 21 S. 2, 37 S. 3, 
S. 39 S. 1; Eingabe des Beschwerdeführers vom 18. Februar 2016 S. 4 
oben [in den Gerichtsakten]). Folglich ist das Valideneinkommen anhand 
von Tabellenlöhnen zu ermitteln. Dabei ist angesichts der Tatsache, dass 
er keine Berufsausbildung abgeschlossen hat (act. II 1 S. 4 Ziff. 5.3), auf 

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das Total des Kompetenzniveaus 1 (einfache Arbeiten körperlicher oder 
handwerklicher Art) der LSE 2012 abzustellen. Ferner hat der Beschwerde-
führer keine Verweisungstätigkeit im zumutbaren Rahmen aufgenommen, 
weshalb das hypothetische Invalideneinkommen anhand des gleichen Ta-
bellenlohnes zu bestimmen ist (vgl. E. 4.1.2 hiervor).

Da somit sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen auf der 
gleichen Basis zu ermitteln ist (LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenz-
niveau 1, Total), erübrigt sich die Durchführung eines zahlenmässigen Ein-
kommensvergleichs. Der IV-Grad entspricht dem Umfang der Arbeitsun-
fähigkeit unter Berücksichtigung des Abzugs vom Tabellenlohn (Entscheid 
des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute Bundesgericht {BGer}] 
vom 15. April 2003, I 1/03, E. 5.2). Der von der Beschwerdegegnerin zuge-
standene Abzug von 15% (act. II 106 S. 2) trägt allen einkommensbeein-
flussenden gesundheitsbedingten Aspekten genügend Rechnung. Ein an-
derweitiger persönlicher oder beruflicher Umstand, der einen höheren Ab-
zug rechtfertigte, ist nicht ersichtlich. Zudem wären allfällige invaliditäts-
fremde Gründe (Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie, Be-
schäftigungsgrad) bei beiden Einkommen zu berücksichtigen (Entscheid 
des BGer vom 19. Januar 2009, 8C_42/2008, E. 5). Damit resultiert ein 
rentenausschliessender IV-Grad von 15% (vgl. E. 2.3 hiervor).

4.4 Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis nicht 
zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde als unbegründet 
abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 

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(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Vorliegend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

5.3 Das Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechts-
pflege und Beiordnung von Rechtsanwältin Dr. B.________ als amtliche 
Anwältin wird zufolge Rückzugs vom 19. Januar 2016 (in den Gerichtsak-
ten) als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrie-
ben.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Das Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
und Beiordnung von Rechtsanwältin Dr. B.________ als amtliche An-
wältin wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos geworden vom Ge-
schäftsverzeichnis abgeschrieben.

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5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin Dr. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern (samt Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. März 

2016)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.