# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ede669d5-4830-540b-a6b2-c22da5e39dd6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.08.2008 C-4053/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4053-2007_2008-08-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4053/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  A u g u s t  2 0 0 8

Richterin Ruth Beutler (Vorsitz), 
Richter Andreas Trommer, Richter Blaise Vuille, 
Gerichtsschreiberin Barbara Kradolfer.

H._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Einreisesperre.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-4053/2007

Sachverhalt:

A.
Der Beschwerdeführer, Jahrgang 1969, ist kosovarischer Staatsange-
höriger. Er reiste 1996 ein erstes Mal in die Schweiz ein und stellte ein 
Asylgesuch, auf welches am 28. Januar 1997 nicht eingetreten wurde. 
Am 1. November 2003 reiste er erneut ein und stellte ein zweites Asyl-
gesuch.  Nach  rechtskräftiger  Abweisung  desselben  hätte  er  die 
Schweiz bis zum 13. Januar 2004 verlassen müssen. Ab dem 23. Ja-
nuar 2004 galt er als verschwunden. Am 8. Mai 2007 wurde er festge-
nommen und am 15. Mai 2007 in sein Heimatland zurückgeführt. An-
lässlich seiner Einvernahme vom 11. Mai 2007 durch das Amt für öf-
fentliche  Sicherheit  des  Kantons  Solothurn  (Abteilung  Ausländerfra-
gen)  führte  der  Beschwerdeführer  aus,  sich  die  ganze  Zeit  in  der 
Schweiz aufgehalten und gearbeitet zu haben.

B.
Mit  Verfügung vom 11. Mai  2007 verfügte die Vorinstanz  gegen den 
Beschwerdeführer eine dreijährige Einreisesperre wegen grober Zuwi-
derhandlungen gegen fremdenpolizeiliche Vorschriften (Nichtbefolgen 
einer behördlich angesetzten Ausreisefrist, rechtswidriger Aufenthalt). 
Zudem sei die Anwesenheit aus vorsorglich armenrechtlichen Gründen 
unerwünscht.

C.
Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Rechtsmittel-
eingabe vom 8. Juni 2007 (Eingang: 14. Juni 2007) Beschwerde; er be-
antragt  die  Aufhebung  der  Einreisesperre  sowie  die  Erteilung  eines 
Einreisevisums  zwecks  Begutachtung  durch  die  Schweizerische  Un-
fallversicherungsanstalt (SUVA). Zur Begründung bringt er im Wesent-
lichen vor, dass er sich bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt habe, 
weshalb die SUVA im Hinblick auf mögliche finanzielle Ansprüche Ab-
klärungen treffen müsse. Im Weiteren ersucht er um die Herausgabe 
diverser Effekten, welche sich bei der Flughafen-Polizei Zürich befän-
den.

D.
Mit Vernehmlassung vom 5. Oktober 2007 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde.

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E.
Am 11. Oktober 2007 wurde dem Beschwerdeführer Gelegenheit ge-
geben, sich bis zum 9. November 2007 zur Vernehmlassung der Vorin-
stanz zu äussern. Diese Frist liess er ungenutzt verstreichen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als 
Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. 
Dazu gehört  auch das BFM, das mit  der  Anordnung einer  Einreise-
sperre eine Verfügung im erwähnten Sinne und daher ein zulässiges 
Anfechtungsobjekt  erlassen  hat.  Eine  Ausnahme  nach  Art.  32  VGG 
liegt  nicht  vor.  Das  Bundesverwaltungsgericht  entscheidet  endgültig 
(Art  83 Bst. c Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]).

1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach dem VwVG, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz keine abwei-
chende Bestimmung vorsieht (Art. 37 VGG).

1.3 Der Beschwerdeführer ist als Adressat der Verfügung vom 11. Mai 
2007 zur Beschwerde legitimiert  (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- 
und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  ist  daher  einzutreten 
(Art. 49  ff. VwVG),  soweit  sie  die Aufhebung der  Einreisesperre  ver-
langt. Was die Erteilung eines Einreisevisums und die Herausgabe von 
Effekten durch die Flughafen-Polizei Zürich anbelangt, so kann auf die 
entsprechenden Anträge nicht eingetreten werden, da sich diese auf 
Sachverhalte beziehen, die von der angefochtenen Verfügung nicht er-
fasst sind.

2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhaltes sowie, wenn nicht eine kantonale Behörde 

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als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit gerügt wer-
den (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet das Bun-
desrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an 
die  Begründung  der  Begehren  nicht  gebunden  und  kann  die  Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sach- und 
Rechtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1 des in BGE 
129  II  215  teilweise  publizierten  Urteils  2A.451/2002  vom 28.  März 
2003; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-135/2006 vom 20. De-
zember 2007 E. 2 mit weiteren Hinweisen).

3.  
Mit  Inkrafttreten  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über 
die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR 142.20)  am 1.  Januar 
2008  wurde  das Bundesgesetz  vom  26. März  1931  über  Aufenthalt 
und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) abgelöst (vgl. Art. 
125 AuG i.V.m. Ziffer I des Anhangs zum AuG). Auf Verfahren, die vor 
diesem  Zeitpunkt  eingeleitet  wurden,  bleibt  das  bisherige  materielle 
Recht anwendbar (Art. 126 Abs. 1 AuG; BVGE 2008/1 E. 2). Die ange-
fochtene Verfügung erging vor dem Inkrafttreten des AuG. Für die ma-
terielle Beurteilung der vorliegenden Beschwerde ist daher auf die alt-
rechtliche Regelung, insbesondere auf Art. 13 Abs. 1 ANAG und die 
einschlägigen Bestimmungen der ebenfalls aufgehobenen Verordnun-
gen (vgl. Art. 91  der  Verordnung vom 24. Oktober  2007 über  Zulas-
sung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE, SR 142.201]), abzustel-
len.

4.
4.1 Die eidgenössische Behörde kann, für höchstens drei Jahre, eine 
Einreisesperre über Ausländer verhängen, die sich grobe oder mehrfa-
che Zuwiderhandlungen gegen fremdenpolizeiliche Bestimmungen ha-
ben zuschulden kommen lassen. Während der Einreisesperre ist  der 
ausländischen  Person  jeder  Grenzübertritt  ohne  ausdrückliche  Er-
mächtigung der verfügenden Behörde untersagt (Art. 13 Abs. 1 Sätze 
2 und 3 ANAG). 

4.2 Gestützt  auf  diesen  Tatbestand  kann  eine  Fernhaltemassnahme 
angeordnet werden, wenn der Ausländer objektiv gegen fremdenpoli-
zeiliche  Vorschriften  verstossen  hat  und  ihm  sein  Gesetzesverstoss 
zum Vorwurf  gereicht. Als  grob im Sinne von Art.  13  Abs. 1  Satz  2 
ANAG ist  eine Zuwiderhandlung – unabhängig vom Verschulden des 

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Ausländers – immer dann zu qualifizieren, wenn sie zentrale, für das 
Funktionieren  der  fremdenpolizeilichen  Ordnung  wichtige  Bereiche 
berührt  (vgl.  etwa  die  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts 
C-134/2006 vom 8. April  2008 E. 4 mit  Hinweisen und C-2662/2007 
vom 14. März 2008 E. 4.1). Praxisgemäss gelten illegale Einreise und 
illegaler  Aufenthalt  als  grobe  Verstösse  gegen  fremdenpolizeiliche 
Bestimmungen  (vgl.  etwa  das  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts 
C-2662/2007 vom 14. März 2008 E. 5.2).

4.3 Eine Einreisesperre kann ferner über unerwünschte Ausländerin-
nen und Ausländer verhängt werden (Art. 13 Abs. 1 Satz 1 ANAG). Als 
"unerwünscht"  im  Sinne  dieser  Bestimmung  gelten  nach  ständiger 
Praxis ausländische Personen, deren Vorleben bzw. konkretes Verhal-
ten darauf  schliessen lassen,  dass sie nicht  willens oder  nicht  fähig 
sind, sich in die geltende Ordnung einzufügen, und deren Fernhaltung 
daher im öffentlichen Interesse liegt (vgl. etwa die Urteile des Bundes-
verwaltungsgerichts  C-8561/2007  vom  18.  Juni  2008  E.  4.2  und 
C-175/2006 vom 25. April 2008 E. 3.3 je mit Hinweisen).

5.
Ein  Ausländer  ist  zur  Anwesenheit  auf  Schweizer  Boden  berechtigt, 
wenn er eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder 
keiner solchen bedarf  (Art. 1a ANAG). Asylsuchende dürfen sich bis 
zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhal-
ten (Art. 42 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]). 
Im Falle  der  Abweisung  des Asylgesuches oder  des  Nichteintretens 
darauf  wird  der  Ausländer  aus  der  Schweiz  weggewiesen  (Art.  44 
AsylG). Lässt  er die festgesetzte Ausreisfrist  verstreichen,  so hält  er 
sich illegal in der Schweiz auf. Zu beachten sind ferner die Vorschriften 
betreffend  Anmeldung  und  Aufnahme  einer  Erwerbstätigkeit  (Art.  2 
Abs. 1 und Art. 3 Abs. 3 ANAG, Art. 6 der Verordnung vom 6. Oktober 
1986  über  die  Begrenzung  der  Zahl  der  Ausländer  [BVO,  AS  1986 
1791]).

6.  
6.1 Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer in der Begründung der 
angefochtenen Verfügung vor, dass er die Ausreisefrist nicht eingehal-
ten und sich in der Folge illegal in der Schweiz aufgehalten habe. Zu-
dem sei seine Anwesenheit aus vorsorglich armenrechtlichen Gründen 
unerwünscht. 

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Aus den beigezogenen vorinstanzlichen Akten geht im Weiteren her-
vor, dass der Beschwerdeführer bis zu einem Arbeitsunfall am 31. Au-
gust 2005 ohne Bewilligung einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. 

6.2 Der  Beschwerdeführer  bestreitet  die von der  Vorinstanz  erhobe-
nen Vorwürfe nicht. Zudem geht gerade aus der von ihm eingereichten 
Unfallmeldung hervor,  dass er  zu einer  Zeit  erwerbstätig  war, als  er 
über keine Anwesenheitsberechtigung verfügte. Indem der Beschwer-
deführer sich mehr als drei  Jahre illegal  in der Schweiz aufhielt  und 
überdies einer unbewilligten Erwerbstätigkeit nachging, verhielt er sich 
in einer Art und Weise, die als grobe Zuwiderhandlung gegen fremden-
polizeiliche Vorschriften zu qualifizieren ist. Damit sind die Vorausset-
zungen für die Verhängung einer Einreisesperre gemäss Art. 13 Abs. 1 
Satz 2 ANAG erfüllt.

6.3 Auf welchen Sachverhalt die Vorinstanz die Unerwünschtheit aus 
"vorsorglich armenrechtlichen Gründen" abstützt, geht weder aus der 
angefochtenen Verfügung noch aus der Vernehmlassung hervor. Wie 
es sich damit verhält, kann jedoch vorliegend offengelassen werden. In 
den nachfolgenden Erwägungen wird  gezeigt,  dass  die  angeordnete 
Einreisesperre sich bereits aufgrund des illegalen Aufenthalts rechtfer-
tigt.

7.
Es  bleibt  zu  prüfen,  ob  die  angeordnete  Einreisesperre  in  richtiger 
Ausübung des Ermessens ergangen und angemessen ist. Der Grund-
satz der Verhältnismässigkeit steht dabei im Vordergrund (Art. 49 Bst. 
a  und  c  VwVG; vgl.  dazu  ausführlich  das  Urteil  des  Bundesverwal-
tungsgerichts C-175/2006 vom 25. April 2008 E. 6 mit Hinweisen).

7.1 Wie bereits  erwähnt,  hat  der  Beschwerdeführer  fremdenpolizeili-
che Bestimmungen grob verletzt. Das generalpräventiv motivierte öf-
fentliche Interesse, die fremdenpolizeiliche Ordnung durch eine konse-
quente Massnahmenpraxis  gegenüber  fehlbaren Ausländerinnen und 
Ausländern zu schützen, ist gewichtig. Das private Interesse des Be-
schwerdeführers  an  einer  Einreise  in  die  Schweiz  liegt  gemäss  Be-
schwerdeschrift darin, dass die SUVA Abklärungen bezüglich des Ge-
sundheitszustandes des Beschwerdeführers im Hinblick auf mögliche 
Versicherungsleistungen tätigen sollte. Diesem Anliegen kann jedoch 
durch  eine  Suspension  der  Einreisesperre  Rechnung  getragen  wer-
den. Gemäss Art. 67 Abs. 4 AuG i.V.m. Art. 126 Abs. 2 AuG kann die 
verfügende  Behörde  die  Einreisesperre  (heute  Einreiseverbot)  vor-

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übergehend aufheben, wenn wichtige Gründe es rechtfertigen. Der Be-
schwerdeführer hat somit die Möglichkeit, zwecks Wahrnehmung eines 
konkreten Termins für Abklärungen bei der SUVA ein entsprechendes 
Gesuch um vorübergehende Aufhebung der Fernhaltemassnahme zu 
stellen (vgl. dazu auch die Vernehmlassung der Vorinstanz vom 5. Ok-
tober 2007). Der damit verbundene Verwaltungsaufwand stellt für den 
ohnehin  visumspflichtigen  Beschwerdeführer  kein  besonderes  Er-
schwernis dar, weshalb vorliegend die geltend gemachten privaten In-
teressen zurückzustehen haben. Weitere Elemente des privaten Inter-
esses sind im Übrigen nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend 
gemacht.

7.2 Vor diesem Hintergrund erweist sich die Dauer der Einreisesperre 
von drei  Jahren unter  Berücksichtigung der  Praxis  in  vergleichbaren 
Fällen als verhältnismässig und angemessen, zumal die Vorinstanz die 
illegale Erwerbstätigkeit  weder näher abgeklärt  noch in  ihre Beurtei-
lung miteinbezogen hat.

8.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 
im Ergebnis rechtmässig ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist dem-
zufolge abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

9.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-
deführer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 ff. des Re-
glements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

(Dispositiv S. 8)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

2.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Sie werden mit dem am 23. August 2007 in gleicher Höhe 
geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Akten Ref-Nr. ______ zurück)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Ruth Beutler Barbara Kradolfer

Versand: 

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