# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6421bc79-db68-5bc7-ae48-442769b8c857
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 05.03.2024 R 2021 86
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2021-86_2024-03-05.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

R 21 86

5. Kammer 

Vorsitz Brun

RichterInnen Audétat, Pedretti, von Salis und Righetti

Aktuarin Hemmi

URTEIL

vom 5. März 2024

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

WWF Schweiz,

vertreten durch den WWF Graubünden,

wiedervertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto Nigg, 

SwissLegal Lardi & Partner AG,

Beschwerdeführer

gegen

Kanton Graubünden, vertreten durch die Regierung, 

wiedervertreten durch das Departement für Volkswirtschaft und Soziales 

Graubünden,

Beschwerdegegner

und

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Gemeinde A._____,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Rita Marugg,

Beschwerdegegnerin

und

Bundesamt für Umwelt BAFU,

Fachstelle

betreffend Teilrevision Ortsplanung

- 3 -

I. Sachverhalt:

1. Das Objekt Nr. AB._____ "B._____" wurde im Jahr 1996 in das 

Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von 

nationaler Bedeutung aufgenommen.

2. Die Stimmberechtigten der Gemeinde A._____ beschlossen anlässlich der 

Gemeindeversammlung vom 17. September 2010 eine Gesamtrevision 

der Ortsplanung. Mit Beschluss vom 18. April 2011 (Protokoll X._____) 

wurden Teile dieser Gesamtrevision im Rahmen einer vorgezogenen 

Genehmigung von der Regierung des Kantons Graubünden genehmigt. 

Die dabei nicht behandelten Inhalte genehmigte Letztere mit Beschluss 

vom 14. Mai 2013 (Protokoll AD._____) mit Anweisungen, Hinweisen, 

Korrekturen und Vorbehalten. Insbesondere wurde der Zonen- und 

Generelle Gestaltungsplan 1:10000 vom 17. September 2010 mit 

folgender Anweisung genehmigt: "Entsprechend dem Ausgang eines 

Planungsbeschwerdeverfahrens wird die Gemeinde A._____ angewiesen, 

die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft (LSM) innert einer Frist von 

drei Jahren um die rund 3.7 ha umfassenden Gebiete "C._____" und 

"D._____" so zu erweitern, dass die LSM der Moorlandschaft "B._____" 

(AB._____) von nationaler Bedeutung gemäss Art. 3 der 

Bundesverordnung über den Schutz der Moorlandschaften von 

besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung (eidg. 

Moorlandschaftsverordnung; MLVO) entspricht" (Dispositiv-Ziffer 4 lit. d).

3. In der Folge war unter anderem diese Pendenz aus dem 

Regierungsbeschluss vom 14. Mai 2013 (Protokoll Nr. 416) im Rahmen 

einer Teilrevision der Ortsplanung zu bereinigen, indem der genaue 

Grenzverlauf der Moorlandschaft Nr. AB._____ "B._____" festzulegen und 

die entsprechenden Schutzziele zu konkretisieren waren. Nachdem die 

Fachbüros E._____ und F._____ GmbH im Auftrag des Amts für Natur 

und Umwelt Graubünden (nachfolgend: ANU) in einem Bericht die 

- 4 -

fachlichen Grundlagen für die Umsetzung des Moorlandschaftsschutzes 

bereit gestellt hatten (Konkretisierung Abgrenzungen und Schutzziele 

Moorlandschaft Nr. AB._____ "B._____") und das Vorprüfungsverfahren 

durchgeführt worden war, nahm der WWF Graubünden am 24. September 

2020 im Rahmen der öffentlichen Mitwirkungsauflage zur geplanten 

Teilrevision der Ortsplanung Stellung. Dabei wurde insbesondere der 

Antrag gestellt, das Flachmoorobjekt "G._____" von nationaler Bedeutung 

(inkl. Hochmooranteil) und die Flachmoorobjekte "H._____" sowie 

"I._____, A._____" von regionaler Bedeutung vollständig in den Perimeter 

der Moorlandschaft zu integrieren. Am 28. Oktober 2020 beschlossen die 

Stimmberechtigten der Gemeinde A._____ anlässlich der 

Gemeindeversammlung eine Teilrevision der Ortsplanung, wobei unter 

anderem die bestehende Landschaftsschutzzone Moorlandschaft 

gesamthaft aufgehoben (Zonenplan 1:5000, "Änderungsplan Aufhebung 

Landschaftsschutzzone Moorlandschaft") und mitsamt der 

Erweiterungsgebiete "C._____" und "D._____" neu festgesetzt wurde 

(Zonenplan 1:5000, "Änderungsplan Festlegungen Natur- und 

Landschaftsschutzzonen"). Nachdem in der Folge der WWF Graubünden 

während der Beschwerdeauflage beim ANU die Beteiligung am Verfahren 

angemeldet und Akteneinsicht erhalten hatte, nahm er am 6. Januar 2021 

erneut Stellung zur Teilrevision der Ortsplanung. Dabei wurde 

insbesondere beantragt, das Bundesinventar der Moorlandschaften 

(bundesrätliche Festlegung des Perimeters der Moorlandschaft Nr. 

AB._____ "B._____") sei akzessorisch auf seine Rechtmässigkeit hin zu 

überprüfen und es sei festzustellen, dass der Perimeter in der Weise 

erweitert werden müsse, dass das Hochmoorobjekt "J._____, B._____" 

inkl. Hochmoorumfeld sowie die Flachmoorobjekte "H._____", "I._____, 

A._____", "G._____" und "J._____" inkl. Pufferzonen vollumfänglich vom 

Perimeter mitumfasst würden. Diese Anträge wurden im Wesentlichen mit 

den ökologischen Funktionen und der landschaftlichen Bedeutung dieser 

Objekte zur Moorlandschaft "B._____" begründet. Mit Vernehmlassung 

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vom 13. April 2021 lehnte die Gemeinde A._____ die Anträge des WWF 

Graubünden ab. Mit Beschluss vom 10. August 2021 (Protokoll Nr. 719) 

genehmigte die Regierung des Kantons Graubünden unter anderem die 

Zonenpläne 1:5000 "Aufhebung Landschaftsschutzzone Moorlandschaft 

(Änderungsplan)" und "Festlegungen Natur- und Landschaftsschutzzonen 

(Änderungsplan)" vom 28. Oktober 2020 mit hier nicht relevantem 

Vorbehalt und Hinweis (Dispositiv-Ziffern 4 und 5). 

4. Dagegen erhob der WWF Schweiz (nachfolgend: Beschwerdeführer), 

vertreten durch den WWF Graubünden, am 14. September 2021 

Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit 

folgenden Anträgen:

"1. Dispositiv-Ziffer 5 des angefochtenen Genehmigungsbeschlusses vom 10. August 

2021 (Protokoll Nr. AE._____) sei aufzuheben, und dem Zonenplan 1:5000 

"Festlegungen Natur- und Landschaftsschutzzonen (Änderungsplan)" sei die 

Genehmigung zu verweigern.

2. Die Sache sei im Sinne der Beschwerdebegründung an die Regierung 

zurückzuweisen mit der ausdrücklichen Anweisung, 

a) dem Bundesrat eine Anpassung (Ausdehnung) der Abgrenzung der 

Moorlandschaft Nr. AB._____ "B._____" zu beantragen oder diese Anpassung 

selbst vorzunehmen; namentlich sollen dabei auch das Hochmoorobjekt K._____ 

"J._____, B._____" inklusive Hochmoorumfeld sowie die Flachmoorobjekte 

L._____ "I._____, A._____", M._____ "G._____" und N._____ (= O._____) 

"H._____" inklusive Pufferzonen möglichst vollständig in den Perimeter der 

Moorlandschaft aufgenommen werden;

b) den Zonenplan 1:5000 "Festlegungen Natur- und Landschaftsschutzzonen 

(Änderungsplan)" von der Gemeinde neu erarbeiten und beschliessen zu lassen 

und dabei die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft so festzulegen, dass 

namentlich auch das Hochmoorobjekt K._____ "J._____, B._____" inklusive 

Hochmoorumfeld sowie die Flachmoorobjekte L._____ "I._____, A._____", 

M._____ "G._____" und N._____ (= O._____) "H._____" inklusive Pufferzonen 

möglichst vollständig in den Perimeter der Landschaftsschutzzone 

Moorlandschaft aufgenommen werden.

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3. Eventualiter sei die Moorlandschaft Nr. AB._____ "B._____" durch das 

Verwaltungsgericht selbst im Sinne der Beschwerdebegründung abzugrenzen, und 

es seien die Regierung und die Gemeinde anzuweisen, die Landschaftsschutzzone 

Moorlandschaft im Zonenplan entsprechend neu festzulegen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegner."

Zur Begründung brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, die 

durchzuführende akzessorische Überprüfung ergebe, dass das 

Bundesinventar der Moorlandschaften (bundesrätliche Festlegung des 

Perimeters der Moorlandschaft Nr. AB._____ "B._____") gegen 

Bundesrecht verstosse. Gemäss ursprünglichem Entwurf der 

Moorlandschaft "B._____" wäre das Gebiet um P._____ in der 

Moorlandschaft mitenthalten gewesen. Dieses Gebiet sei dann aufgrund 

seiner vorbestehenden Nutzungen aus dem Bundesperimeter entlassen 

worden. Die ausserhalb des Moorlandschaftsperimeters liegenden 

Moorflächen im Bereich P._____ und Q._____ seien aus ökologischer und 

landschaftlicher Sicht eng mit der Moorlandschaft verbunden und gehörten 

eindeutig zur Moorlandschaft dazu. Tatsächlich hängten sie denn auch 

hydrologisch und visuell eng mit den angrenzenden, sich innerhalb des 

Moorlandschaftsperimeters befindlichen Flächen zusammen. Im 

angefochtenen Entscheid werde die Ausklammerung diverser 

Moorobjekte aus dem Moorlandschaftsperimeter mit der Berücksichtigung 

bestehender Nutzungen begründet. Dabei werde jedoch darüber 

hinweggeschaut, dass sich die vom Beschwerdeführer angeführten 

Objekte (mit Ausnahme eines eher kleinen Teils des Objekts von 

nationaler Bedeutung) gerade nicht in der Wintersportzone befänden. Die 

bestehende Nutzung könne somit nicht gegen den Einbezug dieser 

Objekte sprechen. Im Gebiet Q._____, wo sich das Objekt L._____ 

"I._____, A._____" befinde, ende der Moorlandschaftsperimeter 

unmittelbar vor dem Flachmoor. Diese Abgrenzung sei offensichtlich nicht 

sachgerecht erfolgt. Im Gebiet P._____ würden grosse Teile des dortigen 

Flachmoors "G._____" von nationaler Bedeutung inkl. des damit 

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verbundenen Hochmoorobjekts von regionaler Bedeutung "J._____, 

B._____" willkürlich vom Moorlandschaftsperimeter ausgeschlossen. Wie 

das Bundesgericht wiederholt festgestellt habe, dürften charakteristische 

und zentrale Elemente wie besonders wertvolle Biotope nicht aus einer 

Moorlandschaft ausgeklammert werden. In engem Zusammenhang mit 

dem Objekt "G._____" von nationaler Bedeutung stehe auch das Objekt 

"H._____" von regionaler Bedeutung. Dieses hätte als für die 

Moorlandschaft charakteristisches Element ebenfalls in den 

Moorlandschaftsperimeter miteinbezogen werden müssen. Die 

Abgrenzung der Moorlandschaft durch den Bundesrat und somit auch 

diejenige der Landschaftsschutzzone Moorlandschaft seien in 

sachfremder, bundesrechtswidriger Weise vorgenommen worden. Der 

bundesrätliche Beurteilungsspielraum gehe nicht so weit, dass wertvolle 

Elemente wie Moore von nationaler oder regionaler Bedeutung, welche in 

engem Zusammenhang mit der Moorlandschaft stünden, vom Perimeter 

ausgeschlossen werden dürften.

5. Mit Vernehmlassung vom 6. Oktober 2021 beantragte der Kanton 

Graubünden (nachfolgend: Beschwerdegegner), vertreten durch die 

Regierung, wiedervertreten durch das Departement für Volkswirtschaft 

und Soziales Graubünden (DVS), die Abweisung der Beschwerde. Zur 

Begründung wurde primär auf die Erwägungen im angefochtenen 

Genehmigungsbeschluss vom 10. August 2021 (Protokoll Nr. AF._____) 

verwiesen. Ergänzend äusserte sich der Beschwerdegegner im 

Wesentlichen dahingehend, dass die Abgrenzung der Moorlandschaft 

weitgehend der Topographie folge, wie dies für eine landschaftliche 

Abgrenzung Usus sei. Würden die fraglichen Moorbiotope einbezogen, so 

wäre diese neue Moorlandschaft im Teilraum R._____ nicht mehr logisch 

abgegrenzt und landschaftlich nicht mehr so gut ablesbar. Bei einer 

Moorlandschaft stehe die Landschaft im Vordergrund, nicht der Einbezug 

aller Moorbiotope in der näheren Umgebung. Benachbarte Moore bildeten 

- 8 -

somit nicht zwingend Bestandteil der (Moor-)Landschaft. Insofern seien 

die betreffenden Moorbiotope nicht als charakteristische oder zentrale 

Elemente der Moorlandschaft "B._____" anzusehen. Was das Flachmoor 

L._____ "I._____, A._____" von regionaler Bedeutung betreffe, sei die 

Abgrenzung im Bundesinventar nicht derart abwegig, dass eine 

Neuabgrenzung zwingend erforderlich wäre, um die Ziele des 

Moorlandschaftsschutzes umsetzen und wahren zu können. Das 

Flachmoor N._____ "H._____" von regionaler Bedeutung liege zudem in 

einer anderen Landschaftskammer, weshalb es zu Recht von der 

Moorlandschaft "B._____" ausgenommen worden sei. Die erste Teilfläche 

des Flachmoors M._____ "G._____" von nationaler Bedeutung liege 

sodann hinter einem steilen, teils bewaldeten Hang, weshalb kein visueller 

Bezug zur Moorlandschaft bestehe. Die Grenze der Moorlandschaft folge 

der Krete. Im Übrigen liege diese Teilfläche im Erweiterungsbereich des 

Skigebiets gemäss KRIP (Vororientierung). Bei der zweiten Teilfläche des 

Flachmoors M._____ "G._____" bestehe ein klarer Konflikt mit der 

touristischen Nutzung. Diese Teilfläche liege direkt unter dem Skilift und in 

der Wintersportzone (Skipiste). Das betreffende Gebiet sei bei der 

Erarbeitung bewusst nicht in den Perimeter der Moorlandschaft 

aufgenommen worden. Der Skilift als bestehende Nutzung sei 

berücksichtigt worden. Die dritte Teilfläche des Flachmoors M._____ 

"G._____" liege bereits überwiegend in der Moorlandschaft. In Bezug auf 

die übrige Fläche liege ein klarer Konflikt mit der touristischen Nutzung 

vor. Hier befinde sich die Talstation des Skilifts S._____. Die betreffende 

Fläche liege in der Wintersportzone und im Bereich des im KRIP 

festgesetzten Intensiverholungsgebiets. Zudem folge die Grenze der 

Moorlandschaft hier einem Gewässer (T._____). Ferner folge die Grenze 

der Moorlandschaft im Bereich des Hochmoors K._____ "J._____, 

B._____" von regionaler Bedeutung der Krete, dahinter folge ein steiler 

Hang. Dies stelle eine landschaftlich klar ablesbare und nachvollziehbare 

Begrenzung der Moorlandschaft dar. Die streitbetroffenen Moorbiotope 

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stünden nicht in so enger Beziehung zur Moorlandschaft, dass ein 

Einbezug zwingend wäre. Der Bundesrat habe im Rahmen seines 

Ermessens- und Beurteilungsspielraums gehandelt. 

6. Die Gemeinde A._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte in 

ihrer Vernehmlassung vom 26. Oktober 2021, die Beschwerde sei 

abzuweisen, soweit darauf überhaupt einzutreten sei. Zur Begründung 

führte sie im Wesentlichen aus, mit dem vom Beschwerdeführer 

beanstandeten Zonenplan "Festlegung Natur- und 

Landschaftsschutzzone" sei der mit Regierungsbeschluss vom 14. Mai 

2013 bereits rechtskräftig verfügten Anordnung Folge geleistet worden, 

indem die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft auf das komplette 

Gebiet des bundesrätlichen Inventars "B._____" ausgedehnt worden sei. 

Wegen des rechtskräftigen Beschlusses der Regierung vom 14. Mai 2013 

bzw. der rechtskräftigen Anweisung an die Beschwerdegegnerin, die 

Landschaftsschutzzone Moorlandschaft entsprechend dem 

Bundesinventar zu erweitern, hätte der fragliche Zonenplan "Festlegung 

Natur- und Landschaftsschutzzone" diesbezüglich nur noch angefochten 

werden können, wenn die Beschwerdegegnerin der Anordnung der 

Regierung nicht Folge geleistet hätte. Dies habe die Beschwerdegegnerin 

aber nicht getan. In Bezug auf die Festlegung des Gebiets 

Landschaftsschutzzone Moorlandschaft liege somit bereits eine 

abgeurteilte Sache vor, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. 

Andernfalls müsse die Beschwerde abgewiesen werden. Der Bundesrat 

habe mit der generellen Überarbeitung des Bundesinventars in den Jahren 

2012 bis 2017 gezeigt, dass in Bezug auf den B._____ keine Änderungen 

zu machen seien. Die aktuell bestehende Wintersportzone im fraglichen 

Gebiet sei für sich allein genommen für die Abgrenzung der 

Moorlandschaft nicht entscheidend. Art. 23b NHG beziehe sich nämlich 

nicht auf eine rechtskräftig ausgeschiedene Zone, sondern auf die faktisch 

bestehende Besiedlung und Nutzung der Landschaften. Eine solche 

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faktisch vorbestehende Nutzung (touristische und alpwirtschaftliche 

Nutzung) des fraglichen Gebiets bestehe bereits seit dem Jahr 1996 und 

damit bereits seit dem Erlass des Bundesinventars "B._____". Die vom 

Beschwerdeführer erwähnten Gebiete seien seit je her für touristische 

bzw. alpwirtschaftliche Zwecke genutzt worden und würden auch immer 

noch dafür genutzt. Selbst wenn zwischen den Gebieten der vom 

Beschwerdeführer behauptete Zusammenhang gegeben wäre, seien 

diese Gebiete gestützt auf Art. 23b Abs. 3 NHG zu Recht nicht in den 

Moorlandschaftsschutzperimeter aufgenommen worden. Ein willkürliches 

Verhalten, d.h. ein krass falsches Verhalten, sei nicht gegeben. 

7. Mit Replik vom 29. November 2021 hielt der Beschwerdeführer an seinen 

Anträgen fest und vertiefte seine bisherigen Ausführungen.

8. Der Beschwerdegegner verzichtete am 10. Dezember 2021 auf die 

Einreichung einer Duplik. 

9. In ihrer Duplik vom 13. Dezember 2021 hielt auch die 

Beschwerdegegnerin an ihren Anträgen und Ausführungen fest.

10. Mit Schreiben vom 17. Januar 2022 nahm das Bundesamt für Umwelt 

(nachfolgend: BAFU) zu der vorliegenden Angelegenheit Stellung. Es hielt 

im Wesentlichen fest, dass der Bundesrat bei der Ausscheidung der 

Moorlandschaft Nr. AB._____ "B._____" in Auslegung von Art. 23b Abs. 3 

NHG bestehende bzw. geplante Anlagen berücksichtigt habe. 

11. Nachdem der damalige Instruktionsrichter die Parteien mit Schreiben vom 

12. Januar 2023 darüber informiert hatte, dass ein Augenschein 

durchgeführt werde, und die Beschwerdegegnerin aufgefordert hatte, 

Meldung zu erstatten, wenn kein Schnee mehr liege, führte das 

Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden am 7. September 2023 in 

Anwesenheit der Parteien und des BAFU einen Augenschein durch. Das 

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entsprechende Augenscheinprotokoll wurde den Teilnehmenden am 

18. September 2023 zur Stellungnahme zugestellt. 

12. Der Beschwerdegegner verzichtete am 26. September 2023 auf die 

Einreichung einer weiteren Stellungnahme. Dasselbe gilt für die 

Beschwerdegegnerin, welche sich in dieser Hinsicht am 27. September 

2023 vernehmen liess. Am 29. September 2023 reichten der 

Beschwerdeführer und das BAFU ihre Stellungnahmen zum 

Augenscheinprotokoll ein. 

13. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften, den 

Genehmigungsbeschluss des Beschwerdegegners vom 10. August 2021 

(Protokoll Nr. AF._____) sowie die weiteren Akten wird, sofern 

erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1.1. Die vorliegend zu beurteilende Beschwerde richtet sich gegen den 

Regierungsbeschluss vom 10. August 2021 (Protokoll Nr. AE._____), mit 

welchem insbesondere der von der Beschwerdegegnerin am 28. Oktober 

2020 beschlossene Zonenplan 1:5000 "Festlegungen Natur- und 

Landschaftsschutzzonen (Änderungsplan)" mit hier nicht relevantem 

Vorbehalt und Hinweis genehmigt wurde (vgl. beschwerdeführerische 

Akten [Bf-act.] 1 S. 27, Dispositiv-Ziffer 5). Gemäss Art. 102 Abs. 1 des 

Raumplanungsgesetzes für den Kanton Graubünden (KRG; BR 801.100) 

i.V.m. Art. 49 Abs. 1 lit. d des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 

(VRG; BR 370.100) können Entscheide der Regierung über die 

Genehmigung von kommunalen Grundordnungen sowie über 

Planungsbeschwerden mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht 

weitergezogen werden. Somit ist das angerufene Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden zur Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit 

örtlich und sachlich zuständig. Das Verwaltungsgericht entscheidet 

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gemäss Art. 43 Abs. 2 lit. a VRG in Fünferbesetzung über Beschwerden 

gegen Entscheide der Regierung, womit das vorliegende, in 

Fünferbesetzung ergangene Urteil auch hinsichtlich der funktionellen 

Zuständigkeit die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.

1.2. Dem Beschwerdeführer kommt nach Art. 1 der Verordnung über die 

Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und 

Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen (VBO; 

SR 814.076) die Beschwerdeberechtigung nach Art. 55 des 

Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 

814.01) sowie nach Art. 12 des Bundesgesetzes über den Natur- und 

Heimatschutz (NHG; SR 451) zu (vgl. den Anhang zur VBO). Nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die Natur- und 

Heimatschutzverbände zur Beschwerde gegen Nutzungspläne befugt, die 

schutzwürdige Biotope berühren (vgl. BGE 139 II 271 E.10.2). Der 

Beschwerdeführer ist der Auffassung, dass die Landschaftsschutzzone 

Moorlandschaft im Zonenplan 1:5000 "Festlegungen Natur- und 

Landschaftsschutzzonen (Änderungsplan)" zu eng abgegrenzt worden sei 

und bedeutende Moorflächen von nationaler und regionaler Bedeutung 

(inkl. Hochmoorumfeld und Pufferzonen) zu Unrecht nicht in den Perimeter 

miteinbezogen worden seien, womit diese Flächen vom besonderen 

Schutz, welcher den Moorlandschaften zukomme, ausgenommen seien 

(vgl. Beschwerde vom 14. September 2021 Rz. 3). Somit ist der 

Beschwerdeführer unstreitig zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Im 

Übrigen erfolgte die Beschwerde form- und fristgerecht (Art. 38 Abs. 1 und 

2, Art. 39 Abs. 1 lit. b sowie Art. 52 Abs. 1 VRG), weshalb darauf 

einzutreten ist. 

2.1. Gemäss Art. 78 Abs. 5 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft (BV; SR 101) sind Moore und Moorlandschaften von 

besonderer Schönheit und gesamtschweizerischer Bedeutung geschützt. 

Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen 

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vorgenommen werden. Ausgenommen sind Einrichtungen, die dem 

Schutz oder der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung dienen. Die 

Verfassungsbestimmung räumt dem Schutz von Mooren und 

Moorlandschaften absoluten Vorrang ein und belässt keinen Raum für 

eine Abwägung mit anderen Interessen im Einzelfall (vgl. KELLER, in: 

KELLER/ZUFFEREY/FAHRLÄNDER, NHG-Kommentar, 2. Aufl., 

Zürich/Basel/Genf 2019, Vorbemerkungen zu Art. 23a-23d Rz. 7 mit 

Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung und Literatur). Sie 

definiert jedoch nicht, was unter einer Moorlandschaft zu verstehen ist. 

Anders als bei den Mooren ergibt sich dies auch nicht (oder zumindest 

nicht allein) aus naturwissenschaftlichen Kriterien. Vielmehr ist eine 

normative Konkretisierung erforderlich (vgl. BGE 138 II 281 E.5.3 [URP 

2012 S. 525 mit Anmerkung von DAJCAR] und 127 II 184 E.3a).

2.2. Der Gesetzgeber hat in Art. 23b NHG Kriterien für die Umschreibung der 

Moorlandschaften aufgenommen und damit den Verfassungsauftrag 

näher ausgeführt: Danach ist eine Moorlandschaft eine in besonderem 

Masse durch Moore geprägte, naturnahe Landschaft, deren moorfreier 

Teil zu den Mooren in enger ökologischer, visueller, kultureller oder 

geschichtlicher Beziehung steht (Abs. 1). Um von besonderer Schönheit 

und nationaler Bedeutung zu sein, muss die Moorlandschaft zudem in 

ihrer Art einmalig sein oder in einer Gruppe von vergleichbaren 

Moorlandschaften zu den wertvollsten gehören (Abs. 2). Der Bundesrat 

bezeichnet die schützenswerten Moorlandschaften von besonderer 

Schönheit und von nationaler Bedeutung unter Berücksichtigung der 

bestehenden Besiedlung und Nutzung und bestimmt ihre Lage. Er arbeitet 

dabei eng mit den Kantonen zusammen, welche ihrerseits die betroffenen 

Grundeigentümer anhören (Abs. 3). 

2.3. Gestützt auf Art. 23b Abs. 3 NHG hat der Bundesrat am 1. Mai 1996 die 

Verordnung über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer 

Schönheit und von nationaler Bedeutung (Moorlandschaftsverordnung; 

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SR 451.35) erlassen. Das Bundesinventar der Moorlandschaften von 

besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung 

(Moorlandschaftsinventar) umfasst die im Anhang aufgezählten Objekte 

(Art. 1 Abs. 1 Moorlandschaftsverordnung). Das Inventar ist nicht 

abschliessend; es ist regelmässig zu überprüfen und nachzuführen (Art. 1 

Abs. 2 Moorlandschaftsverordnung). Die Umschreibung der Objekte ist 

Bestandteil dieser Verordnung, jedoch Gegenstand einer separaten 

Veröffentlichung (Art. 1 Abs. 3 Moorlandschaftsverordnung). Die 

Umschreibung der Objekte ist in der Amtlichen Sammlung des 

Bundesrechts (AS) durch Verweis veröffentlicht. Sie ist in elektronischer 

Form zugänglich (Art. 2 Abs. 1 Moorlandschaftsverordnung). Zusätzlich 

kann das Moorlandschaftsinventar (mit der Liste der geschützten Objekte 

und deren Umschreibung) beim BAFU und bei den zuständigen 

kantonalen Stellen eingesehen werden (Art. 2 Abs. 2 

Moorlandschaftsverordnung). Der genaue Grenzverlauf der Objekte wird 

durch die Kantone festgelegt (Art. 3 Abs. 1 Moorlandschaftsverordnung). 

Die Festlegung des genauen Grenzverlaufs durch die Kantone ist mit den 

Perimetern des Moorlandschaftsinventars bereits weitgehend präjudiziert. 

Ein Spielraum besteht hier hauptsächlich aufgrund der unterschiedlichen 

Kartenmassstäbe, etwa im Bereich der Strichdicke des Bundesperimeters. 

Die Aufgabe der Kantone beschränkt sich darauf, den Perimeter des 

geschützten Gebiets parzellenscharf oder in anderer eindeutiger Weise 

festzulegen, wobei ihnen insbesondere bei der Abgrenzung des 

Hochmoor-umfeldes und von Pufferzonen ein den örtlichen Verhältnissen 

Rechnung tragender Beurteilungsspielraum zusteht (vgl. KELLER, a.a.O., 

Art. 23b Rz. 20; FAHRLÄNDER, in: KELLER/ZUFFEREY/FAHRLÄNDER, NHG-

Kommentar, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 18a Rz. 36; vgl. auch 

WALDMANN, Der Schutz von Mooren und Moorlandschaften, Diss. Freiburg 

1997, S. 171 f.).

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2.4. Als allgemeines Schutzziel gilt nach Art. 23c Abs. 1 NHG die Erhaltung 

jener natürlichen und kulturellen Eigenheiten der Moorlandschaften, die 

ihre besondere Schönheit und nationale Bedeutung ausmachen. Diese 

Bestimmung wird durch Art. 4 Abs. 1 der Moorlandschaftsverordnung 

ergänzt: Danach ist in allen Objekten die Landschaft vor Veränderungen 

zu schützen, welche die Schönheit oder die nationale Bedeutung der 

Moorlandschaft beeinträchtigen (lit. a); die für Moorlandschaften 

charakteristischen Elemente und Strukturen sind zu erhalten, namentlich 

geomorphologische Elemente, Biotope, Kulturelemente sowie die 

vorhandenen traditionellen Bauten und Siedlungsmuster (lit. b). 

Besondere Rücksicht ist auf geschützte Pflanzen- und Tierarten sowie 

gefährdete und seltene Pflanzen- und Tierarten zu nehmen (lit. c) und es 

ist die nachhaltige moor- und moorlandschaftstypische Nutzung zu 

unterstützen (lit. d). Die detaillierte Ausformulierung der jeweiligen 

Schutzziele soll sodann auf kantonaler Ebene erfolgen (Art. 23c Abs. 2 

NHG), wofür die Objektumschreibungen im Moorlandschaftsinventar als 

verbindliche Grundlage dienen (Art. 4 Abs. 2 

Moorlandschaftsverordnung).

2.5. Art. 23d NHG normiert die Gestaltung und Nutzung der Moorlandschaften. 

Diese ist zulässig, soweit sie der Erhaltung der für die Moorlandschaften 

typischen Eigenheiten nicht widerspricht (Abs. 1). Unter dieser 

Voraussetzung erlaubt Abs. 2 die land- und forstwirtschaftliche Nutzung 

(lit. a), den Unterhalt und die Erneuerung rechtmässig erstellter Bauten 

und Anlagen (lit. b), Massnahmen zum Schutz von Menschen vor 

Naturereignissen (lit. c) und die für die Anwendung der Buchstaben a-c 

notwendigen Infrastrukturanlagen (lit. d). 

3.1. Die Moorlandschaft "B._____" wurde 1996 als Objekt Nr. AB._____ in das 

Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von 

nationaler Bedeutung (Moorlandschaftsinventar) aufgenommen (vgl. 

Anhang der Moorlandschaftsverordnung; Bf-act. 6). Die Qualifikation 

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dieser Moorlandschaft als solche von besonderer Schönheit und von 

nationaler Bedeutung ist vorliegend nicht (mehr) umstritten. Streitig ist 

dagegen die Abgrenzung des Perimeters dieser Moorlandschaft.

3.2. Gemäss Inventarentwurf von 1991 wäre das Gebiet um P._____ in der 

Moorlandschaft "B._____" enthalten gewesen. Hierzu liessen sich damals 

sowohl der Beschwerdegegner als auch die Beschwerdegegnerin 

vernehmen. Daraufhin bereinigte der Bund den Moorlandschaftsperimeter 

und reduzierte das Gebiet aufgrund der vorbestehenden Nutzung 

(Skigebiet) und damit in teilweiser Berücksichtigung der Anliegen des 

Beschwerdegegners und der Beschwerdegegnerin auf den heutigen 

Stand (vgl. Akten der Beschwerdegegnerin, Beilage 1 ff.; Stellungnahme 

des BAFU vom 17. Januar 2022). 

3.3. Der Beschwerdeführer hält die bundesrätliche Festlegung des Perimeters 

der Moorlandschaft "B._____" für verfassungs- und gesetzeswidrig, mit 

der Folge, dass auch die gestützt darauf erfolgte kommunale 

Ausscheidung der Landschaftsschutzzone Moorlandschaft rechtswidrig 

sei. Als Verordnung des Bundesrats kann das Moorlandschaftsinventar 

von den Gerichten akzessorisch auf seine Verfassungs- und 

Gesetzeskonformität überprüft werden (vgl. BGE 139 II 499 E.4.1, 138 II 

281 E.5.4 und 127 II 184 E.5a; vgl. allgemein zur Überprüfung von 

Bundesratsverordnungen BGE 139 II 460 E.2). Eine solche akzessorische 

Prüfung kann namentlich im kantonalen Verfahren zur Festlegung des 

Grenzverlaufs der Schutzobjekte im Rahmen der Nutzungsplanung 

erfolgen (vgl. WALDMANN, a.a.O., S. 152). Vor diesem Hintergrund erweist 

sich der Einwand der Beschwerdegegnerin, wonach aufgrund des 

rechtskräftigen Regierungsbeschlusses vom 14. Mai 2013 betreffend die 

Festlegung des Gebiets Landschaftsschutzzone Moorlandschaft eine 

bereits abgeurteilte Sache vorliege, als unbehelflich. Es geht vorliegend 

entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin nicht um eine 

- 17 -

akzessorische Überprüfung des besagten Beschlusses, sondern der 

bundesrätlichen Festlegung des Perimeters der Moorlandschaft. 

4.1. Der Gesetzgeber hat den Bundesrat, d.h. ein politisches Organ, mit der 

Abgrenzung der Moorlandschaften beauftragt. Dieser verfügt bei der 

Konkretisierung der unbestimmten Gesetzesbegriffe von Art. 23b NHG 

über einen Beurteilungsspielraum. Wohl hat er sich an die gesetzlichen 

Kriterien zu halten. Diese sind allerdings nicht so präzis gefasst, dass sie 

in jedem Einzelfall zu klaren und eindeutigen Ergebnissen führen können. 

Dies gilt vor allem für die Abgrenzung des Perimeters am Rande einer 

Moorlandschaft. Die Frage, ob ein bestimmter Landschaftsteil noch eine 

so enge Beziehung zu den Mooren hat, dass er in die Moorlandschaft 

einbezogen werden kann oder sogar muss, lässt sich oft nicht eindeutig 

beantworten, so dass es mehrere mit dem Gesetz vereinbare, vertretbare 

Lösungen geben kann. Hat sich der Bundesrat nach Absprache mit dem 

betroffenen Kanton für eine – mit dem Gesetz vereinbare – Grenzziehung 

entschieden, so ist diese Abgrenzung von den kantonalen Behörden und 

Gerichten zu respektieren. Sie dürfen die Grenzziehung nur korrigieren, 

wenn der Bundesrat seinen Entscheidungsspielraum überschritten oder 

missbraucht hat. Der Beurteilungsspielraum darf aber nicht so weit gefasst 

werden, dass eine effektive gerichtliche Kontrolle nicht mehr möglich ist: 

Die Gerichte müssen und dürfen prüfen, ob der Bundesrat sich an die 

gesetzlichen Vorgaben in Art. 23b NHG gehalten und seinen 

Beurteilungsspielraum dem Zweck des Gesetzes entsprechend, im Sinne 

des verfassungsrechtlichen Moorlandschaftsschutzes, ausgeübt hat. Sie 

dürften auch einschreiten, wenn der Bundesrat von einem falschen 

Sachverhalt ausgegangen ist. Dagegen dürfen sie nicht eine vertretbare 

Abgrenzung der Moorlandschaft durch eine andere ersetzen (vgl. BGE 

143 II 241 E.6.2, 138 II 281 E.5.4 und 127 II 184 E.5a/bb und 5a/cc). 

4.2. Art. 23b Abs. 3 NHG sieht vor, dass der Bundesrat eng mit den Kantonen 

zusammenarbeitet und (durch diese) die betroffenen Grundeigentümer 

- 18 -

anhört. Dies bedeutet, dass der Bundesrat bei der Abgrenzung – soweit 

vertretbar – auch die Vorstellungen und Anliegen der Kantone und der 

betroffenen Privaten geeignet miteinzubeziehen hat. Er hat somit konkrete 

Abwägungen bzw. einen gewissen Interessenausgleich vorzunehmen und 

verfügt dabei über ein Entscheidungsermessen. Dabei hat er auch die 

bestehende Besiedlung und Nutzung zu berücksichtigen. Dies gilt nicht 

nur bei der Bezeichnung der schützenswerten Moorlandschaften, d.h. bei 

der Frage, ob eine Moorlandschaft von besonderer Schönheit und 

nationaler Bedeutung ist, sondern auch bei der Abgrenzung des 

Perimeters dieser Schutzobjekte (vgl. BGE 143 II 241 E.6.3; KELLER, 

a.a.O., Art. 23b Rz. 17; anderer Meinung: WALDMANN, Bemerkungen zu 

BGE 127 II 184, in: AJP 2002 S. 71 ff., S. 75). Da das Kriterium der 

Berücksichtigung der bestehenden Siedlung und Nutzung von Art. 78 

Abs. 5 BV nicht gedeckt wird, muss es eng ausgelegt werden (vgl. KELLER, 

a.a.O., Art. 23b Rz. 16). Künftige Vorhaben dürfen weder bei der 

Bezeichnung der schützenswerten Moorlandschaft noch bei der 

Bestimmung der Lage berücksichtigt werden (vgl. BGE 138 II 281 E.5.6.5 

und 127 II 184 E.5b/aa; KELLER, a.a.O., Art. 23b Rz. 17; vgl. zum Ganzen 

auch vorstehend E.3.2). 

4.3. Der Abgrenzungsspielraum des Bundesrats ist indessen nicht 

unbeschränkt. Er findet seine Grenze im verfassungsrechtlich und 

gesetzlich vorgegebenen Schutz von Moorlandschaften von besonderer 

Schönheit und nationaler Bedeutung. Mit dieser Vorgabe ist es 

unvereinbar, für eine derartige Moorlandschaft charakteristische und 

zentrale Elemente (z.B. besonders wertvolle Biotope oder wichtige 

geomorphologische Elemente) auszuklammern. Dies gilt auch dann, wenn 

der verbleibende Teil der Moorlandschaft weiterhin von besonderer 

Schönheit und nationaler Bedeutung ist (vgl. BGE 143 II 241 E.7.6; vgl. 

auch BGE 138 II 281 E.5.4). 

- 19 -

5. Eine Moorlandschaft stellt zusammen mit den darin liegenden Mooren 

einen Erdoberflächenausschnitt einheitlichen Charakters dar, der sich so 

von der weiteren Umgebung abgrenzen lässt. Die Einheitlichkeit lässt sich 

vorab durch visuelle, aber auch durch ökologische oder biologische, 

schliesslich auch durch kulturelle oder geschichtliche Zusammenhänge 

begründen (vgl. BGE 123 II 248 E.2b/bb mit Hinweisen unter anderem auf 

WALDMANN, a.a.O., S. 28 f.). Im Bundesinventar wird die Moorlandschaft 

"B._____" (Objekt AB._____) folgendermassen beschrieben (vgl. 

Moorlandschaftsinventar: Objektbeschreibungen 

[https://www.bafu.admin.ch/, zuletzt besucht am 5. März 2024]; Bf-act. 6): 

"Die Moorlandschaft B._____ liegt auf einer plateauartigen Bergkuppe weit über dem 

Talboden des U._____. Hohe, langgezogene Geländerücken und Hügel gliedern die 

Hochfläche und bilden ein kleinräumiges Relief; es sind aufragende Schichtrippen, 

welche während der Eiszeit von den Gletschern zu Rundhöckern geschliffen wurden; sie 

sind gut ausgebildet und stellen einen bedeutenden Wert der Moorlandschaft dar. Die 

dazwischenliegenden Senken und Talrinnen sind fast alle vermoort. Dieser Wechsel 

zwischen Rundhöckern und Mooren bestimmt den Charakter des B._____. 

Bei den vermoorten Flächen handelt es sich vorwiegend um Flachmoore, an einigen 

Orten kommen auch kleine sekundäre Hochmoore vor. Die meisten Moore befinden sich 

an den Hängen der Rundhöcker und in den Becken und Tälchen, die sie zum Teil 

vollständig einnehmen. Daneben sind sie jedoch auch in seltener Pass- und Sattellage 

zwischen den Hügeln entstanden. Die Flachmoore bestehen vor allem aus 

Kleinseggenriedern, ausserdem kommen auch Nasswiesen, Hochstaudenfluren und für 

diese Höhenlage seltene Grossseggenrieder vor. Da und dort werden sie noch als 

Streuewiesen genutzt. Kleine Moorweiher mit Schwingrasen ergänzen die Vielfalt der 

Moorbiotope. Dass früher auch Torf gewonnen wurde, dokumentieren die Torfstichkanten 

im AC._____, einem ehemaligen Hochmoor. Im Süden der Moorlandschaft liegt zwischen 

V._____ und W._____ ein abgelegenes, sehr naturnahes Gebiet ohne 

Beeinträchtigungen durch irgendwelche Bauten und Anlagen; schmale Moortälchen 

ziehen zwischen Waldstreifen dahin.

Die Verteilung von Offenland und Wald wird wie die Verbreitung der Moore von den 

Reliefformen bestimmt. Insbesondere die steileren Nordhänge der Hügel sind mit Fichten 

- 20 -

bewaldet, während die offenen Wiesen und Weiden die flacheren Geländepartien 

einnehmen. An einigen Hängen treten Zwergstrauchbestände an die Stelle des Waldes. 

Die traditionelle Weide- und Heunutzung ist in ihrer räumlichen Verbreitung noch 

weitgehend erhalten geblieben.

Auf dem B._____ ist eine charakteristische alpine Streusiedlung zu finden. Die Alphütten, 

Scheunen und Ställe stehen in einer für Moorlandschaften typischen Lage an den 

Hängen ausserhalb der vermoorten Senken. Die meisten haben ihre traditionelle 

Bausubstanz bewahrt."

Dieser Objektumschreibung lässt sich entnehmen, dass der B._____ als 

typische Rundhöcker-Moorlandschaft geschützt wird, mit seinen 

charakteristischen, dazwischenliegenden vermoorten Senken und 

Talrinnen sowie seiner vielfältigen Vegetation. Dies sind somit die für die 

Moorlandschaft "B._____" charakteristischen und zentralen Elemente, die 

im Wesentlichen deren besondere Schönheit ausmachen und zwingend in 

den Moorlandschaftsperimeter einbezogen werden müssen. 

6.1. Das Flachmoor "G._____" ist als Objekt Nr. M._____ im Bundesinventar 

der Flachmoore von nationaler Bedeutung aufgeführt. Es befindet sich auf 

einer Höhe von 1665 m.ü.M. und weist eine Fläche von 7.92 ha auf. 

Ausserdem besteht es aus sechs Teilflächen, wobei die drei kleinen, 

östlich gelegenen Teilflächen vollständig innerhalb der Moorlandschaft 

"B._____" liegen (vgl. Flachmoore von nationaler Bedeutung [Web-GIS, 

https: //www.bafu.admin.ch/], Link zum Objektblatt, zuletzt besucht am 

5. März 2024; Viewer [https://www.geogr.ch/], Karte: Naturschutz, 

Gewässer, Umwelt, Legende: Hochmoore, Flachmoore, Moorlandschaft, 

zuletzt besucht am 5. März 2024). Die erste Teilfläche des Flachmoors 

"G._____" von nationaler Bedeutung (von Westen her, langgezogene 

Form) liegt ausserhalb der Moorlandschaft. Im Westen, unmittelbar 

angrenzend an diese befindet sich die primäre Hochmoorfläche "J._____, 

B._____" (Objekt Nr. K._____) von regionaler Bedeutung samt 

Hochmoorumfeld; diese Fläche liegt ebenfalls ausserhalb der 

https://www.geogr.ch/

- 21 -

Moorlandschaft. Sodann liegt die südliche Ausbuchtung der zweiten 

Teilfläche des besagten Flachmoors innerhalb der Moorlandschaft, der 

restliche, grössere Bereich ausserhalb. Ferner befindet sich die dritte 

Teilfläche des Flachmoors "G._____" von nationaler Bedeutung (von 

Osten her, langgezogene Form) bereits überwiegend innerhalb der 

Moorlandschaft (vgl. Viewer [https://www.geogr.ch/], Karte: Naturschutz, 

Gewässer, Umwelt, Legende: Hochmoore, Flachmoore, Moorlandschaft, 

zuletzt besucht am 5. März 2024). Das Flachmoor "G._____" von 

nationaler Bedeutung erfüllt in seiner Gesamtheit gleichzeitig das 

Erfordernis der besonderen Schönheit nach Art. 78 Abs. 5 BV (Art. 1 

Abs. 1 der Verordnung über den Schutz der Flachmoore von nationaler 

Bedeutung [Flachmoorverordnung; SR 451.33]) und muss als solches mit 

Blick auf die wiedergegebene Verfassungslage uneingeschränkt 

geschützt werden. Zudem wird in der Beschreibung des Objekts 

Nr. M._____ betreffend Vegetation Folgendes festgehalten: "Kalk-

Kleinseggenried, Saures Kleinseggenried, Hochstaudenried, Nasswiese" 

(vgl. Flachmoore von nationaler Bedeutung [Web-GIS, 

https://www.bafu.admin.ch/], Link zum Objektblatt, zuletzt besucht am 

5. März 2024). Dies entspricht der in Bezug auf die Moorlandschaft 

"B._____" charakteristischen vielfältigen Vegetation (vgl. vorstehend E.5). 

Ausserdem konnte bezüglich der fraglichen Teilflächen des Flachmoors 

"G._____" von nationaler Bedeutung anlässlich des Augenscheins 

festgestellt werden, dass sich die vermoorten Stellen in den zwischen 

Rundhöckern liegenden Senken und Tälchen befinden (vgl. 

Fotoaufnahmen im Augenscheinprotokoll S. 3 und S. 10 ff.), was ebenfalls 

ein charakteristisches und wesentliches Element der besagten 

Moorlandschaft darstellt (vgl. vorstehend E.5). In ähnlicher Weise führte 

denn auch Y._____, ehemaliger Mitarbeiter des ANU, am Standort I des 

Augenscheins aus, vorliegend handle es sich mit den Drumlins und dem 

vermoorten "Täli" um ein zentrales Gebiet, was typisch für die 

Moorlandschaft "B._____" sei (vgl. Augenscheinprotokoll S. 5). Auch 

- 22 -

äusserte er sich bezüglich der ersten Teilfläche des Flachmoors 

"G._____" von nationaler Bedeutung samt Hochmoorobjekt dahingehend, 

dass dieses Moor sehr speziell sei. Es sei die einzige Stelle, in welcher 

sich ein Moor über die gesamte zwischen zwei Drumlins gelegenen Senke 

hinziehe, also durch das gesamte Tälchen (Standort III) (vgl. 

Augenscheinprotokoll S. 11 und Stellungnahme des Beschwerdeführers 

vom 29. September 2023 S. 2). Sodann bestätigte auch der Vertreter des 

BAFU anlässlich des Augenscheins, dass Drumlins aus 

geomorphologischer Sicht ein wichtiges Element darstellten. Es handle 

sich um eine Abfolge. Die Drumlins gehörten eigentlich vollständig dazu 

(Standort II) (vgl. Augenscheinprotokoll S. 9). Letzteres bejahte auch 

AA._____, ehemaliger Geschäftsführer von Pro Natura Graubünden, am 

Augenschein (Standort III) (vgl. Augenscheinprotokoll S. 11). Zudem hielt 

der Vertreter des BAFU hinsichtlich der ersten Teilfläche des Flachmoors 

"G._____" von nationaler Bedeutung fest, es sei sehr speziell, dass dieses 

Moor ausgeklammert worden sei (Standort III) (vgl. Augenscheinprotokoll 

S. 11). Darüber hinaus wies Y._____ am Standort I des Augenscheins 

darauf hin, dass die untere Moorfläche Wasser von der weiter oben 

liegenden Moorfläche beziehe (vgl. Augenscheinprotokoll S. 5). Der vom 

Bundesrat festgelegte Perimeter zerschneidet das Flachmoor "G._____" 

von nationaler Bedeutung und ein Grossteil dessen liegt ausserhalb der 

Moorlandschaft (vgl. Augenscheinprotokoll S. 5 f.), obschon es sich dabei 

um ein wertvolles Moorbiotop handelt und dieses Gebiet mit dem 

Zusammenspiel von Rundhöckern und dazwischenliegenden vermoorten 

Senken gerade charakteristisch ist für die Moorlandschaft "B._____" (vgl. 

BGE 138 II 281, hier beurteilte das Bundesgericht eine 

Moorlandschaftsabgrenzung als gesetzeswidrig, weil sie ein 

Flachmoorgebiet von nationaler Bedeutung und besonderer Schönheit 

zerschnitt und ein anderes von ebenfalls nationaler Bedeutung sowie 

einen Drumlin als wesentliche und für die zu beurteilende Landschaft 

charakteristische Teile vom Perimeter ausnahm). Hoch- und 

- 23 -

Flachmoorobjekte sollen denn auch möglichst ganz in eine 

Moorlandschaft ein- oder davon ausgeschlossen werden (vgl. 

HINTERMANN, Inventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit 

und von nationaler Bedeutung, herausgegeben vom BUWAL, Bern 1992, 

S. 57). Soweit der Beschwerdegegner hinsichtlich der ersten Teilfläche 

des Flachmoors "G._____" von nationaler Bedeutung darauf hinweist, 

dass diese im Erweiterungsbereich des Skigebiets gemäss KRIP 

(Vororientierung) liege, ist festzuhalten, dass die Erweiterung des 

Intensiverholungsgebiets nach "C._____" mit dem Koordinationsstand 

Vororientierung im KRIP zwar aufgeführt ist (vgl. KRIP, Kapitel 4.3-4, 

12/2009), dieser Koordinationsstand jedoch lediglich zeigt, welche 

raumwirksamen Tätigkeiten sich noch nicht in dem für die Abstimmung 

erforderlichen Mass umschreiben lassen, aber erhebliche Auswirkungen 

auf Raum und Umwelt haben können; ein Vorhaben wird als 

Vororientierung bezeichnet, wenn dieses erst in den Grundzügen 

bestimmt ist, die räumlichen Auswirkungen nicht geklärt sind und 

Grundlagen für die Durchführung der Interessenabwägung weitgehend 

fehlen (vgl. KRIP, Kapitel 1.4-1, 01/2023). In diesem Gebiet wurde im 

Rahmen der bundesrätlichen Perimeterabgrenzung trotz Bedenken des 

ehemaligen BUWAL auf ein Intensiverholungsgebiet teilweise Rücksicht 

genommen, obwohl diesbezüglich keine konkreten Nutzungsabsichten 

vorlagen, was nicht zulässig ist (vgl. insbesondere Ausführungen des 

BAFU anlässlich des Augenscheins, Augenscheinprotokoll S. 9). Aus dem 

Gesagten erhellt, dass bei der Abgrenzung der Moorlandschaft "B._____" 

im Bereich des Gebiets P._____ zentrale Elemente – namentlich ein 

wertvolles Moorbiotop sowie geomorphologische Elemente – teilweise 

ausgeklammert wurden, was gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung nicht zulässig ist. Abgesehen davon sprechen – wie 

dargelegt – auch hydrologische Gründe für den vollständigen Einbezug 

des Flachmoors "G._____" von nationaler Bedeutung in die 

Moorlandschaft "B._____". An diesem Ergebnis ändert denn auch der 

- 24 -

Umstand, dass die erste Teilfläche des besagten Flachmoors hinter einem 

teils bewaldeten Hang liegt, und der beschwerdegegnerische Hinweis auf 

die nicht bestrittene vorbestehende Nutzung (Skigebiet im Bereich der 

zweiten und dritten Teilfläche; Wanderweg und Loipe im Bereich der 

ersten Teilfläche) nichts. Das letztere Kriterium ist – wie dargelegt – 

ohnehin eng auszulegen. Massgebend ist vielmehr, ob die verfassungs- 

und bundesrechtliche Vorgabe, charakteristische und zentrale Elemente 

der fraglichen Moorlandschaft, die im Wesentlichen deren besondere 

Schönheit ausmachen, nicht auszuklammern, berücksichtigt wurde. Vor 

diesem Hintergrund entspricht der Moorlandschaftsperimeter im Bereich 

des Gebiets P._____ nicht den Vorgaben des Verfassungs- und 

Bundesgesetzesrechts und muss erweitert werden. Zwar verbleibt ein 

gewisses Ermessen des Bundesrats bei der genauen Abgrenzung der 

Moorlandschaft (vgl. BGE 138 II 281 E.5.7); diese hat jedoch mindestens 

die gesamte Flachmoorfläche "G._____" von nationaler Bedeutung samt 

Hochmoorobjekt "J._____, B._____" von regionaler Bedeutung zu 

umfassen (betreffend Hochmoorumfeld vgl. nachstehend E.7). Damit wird 

denn auch dem allgemeinen Schutzziel für schützenswerte 

Moorlandschaften gemäss Art. 23c Abs. 1 NHG (Erhaltung jener 

natürlichen und kulturellen Eigenheiten der Moorlandschaften, die ihre 

besondere Schönheit und nationale Bedeutung ausmachen; vgl. auch 

Art. 4 der Moorlandschaftsverordnung) sowie den im in Kraft getretenen 

Schutzzielgesetz der Beschwerdegegnerin (Gesetz über die 

konkretisierenden Schutzziele für die Moorlandschaft AB._____ "B._____" 

von nationaler Bedeutung; vgl. Art. 49 Abs. 1 KRG [Bf-act. 1 S. 27, 

Dispositiv-Ziffer 9]) konkretisierten Schutzzielen Rechnung getragen (vgl. 

HARTMANN, a.a.O., S. 54; KELLER, a.a.O., Art. 23b Rz. 18; Akten des 

Beschwerdegegners, Beilage 10). 

6.2. Sodann befindet sich das Flachmoor "H._____" von regionaler Bedeutung 

(Objekt Nr. N._____) ebenfalls im Gebiet P._____. Letzteres liegt 

- 25 -

unbestrittenermassen vollständig ausserhalb der Moorlandschaft 

"B._____". Wie die Beschreibung zeigt, besteht dieses Flachmoor von 

regionaler Bedeutung aus Kleinseggenrieder mit Hochstauden und 

Quellfluren (vgl. interaktive Karte Biotop- und Landschaftsinventar 

[Geoportal der kantonalen Verwaltung], zuletzt besucht am 5. März 2024). 

Insbesondere aus Kleinseggenriedern bestehende Flachmoore sind 

charakteristisch für die besagte Moorlandschaft (vgl. vorstehend E.5). Wie 

sich ausserdem am Augenschein gezeigt hat und sich auch aus der 3D-

Luftaufnahme ergibt, liegt das Flachmoor "H._____" von regionaler 

Bedeutung in einer Senke zwischen Rundhöckern (vgl. Fotoaufnahmen im 

Augenscheinprotkoll, S. 6 f. und S. 10; Viewer [https://www.geogr.ch/], 

Karte: Naturschutz, Gewässer, Umwelt, Legende: Hochmoore, 

Flachmoore, Moorlandschaft, Home: 3D, zuletzt besucht am 5. März 2024; 

vgl. auch die Frage von Vizepräsidentin Pedretti anlässlich des 

Augenscheins [Augenscheinprotokoll S. 9]). Wie dargelegt, wird die 

Moorlandschaft "B._____" im Wesentlichen gerade durch dieses 

Zusammenspiel von Rundhöckern und Mooren in den Senken 

charakterisiert (vgl. vorstehend E.5). An dieser Stelle ist denn auch auf die 

anlässlich des Augenscheins diesbezüglich gemachten Ausführungen 

insbesondere des Vertreters des BAFU hinzuweisen (vgl. vorstehend 

E.6.1). Auch kann betreffend Berücksichtigung des 

Intensiverholungsgebiets auf das vorstehend Gesagte verwiesen werden. 

Insgesamt ergibt sich somit, dass der Moorlandschaftsperimeter im 

Bereich des Gebiets P._____ weitere wesentliche – namentlich 

geomorphologische – Elemente ausschliesst, was nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht zulässig ist. An diesem 

Ergebnis vermag auch der Umstand, dass sich das Flachmoor "H._____" 

von regionaler Bedeutung hinter einem Hang bzw. in einer anderen 

Landschaftskammer liegt, nichts zu ändern. Denn entscheidend ist, dass 

das fragliche Gebiet aufgrund von charakteristischen und zentralen 

Merkmalen zwingend zur Moorlandschaft "B._____" gehört. Folglich ist die 

https://www.geogr.ch/

- 26 -

bundesrätliche Grenzziehung im Bereich des Gebiets P._____ auch mit 

Blick auf das Flachmoor "H._____" von regionaler Bedeutung 

verfassungs- und bundesrechtlich nicht haltbar, weshalb sie zu erweitern 

ist. Zwar verbleibt – wie dargelegt – ein gewisses Ermessen des 

Bundesrats bei der genauen Abgrenzung der Moorlandschaft; die 

Abgrenzung muss jedoch mindestens das gesamte erwähnte Flachmoor 

umfassen. Eine solche Perimeterfestlegung steht denn auch im Einklang 

mit den Schutzanliegen der Moorlandschaft "B._____" (vgl. Art. 23c Abs. 1 

NHG; Art. 4 Abs. 1 der Moorlandschaftsverordnung; Akten des 

Beschwerdegegners, Beilage 10). Dabei ist der Umstand, dass die 

Flachmoorfläche "H._____" lediglich von lokaler Bedeutung ist, nicht 

entscheidend: Als charakteristische Elemente des allgemeinen 

Schutzziels für schützenswerte Moorlandschaften von Art. 23c Abs. 1 

NHG anzusehen sind sowohl die uneingeschränkte Erhaltung der 

Gesamtheit der Moorbiotope und der entsprechenden Pufferzonen als 

auch die Erhaltung der weiteren Biotope und der entsprechenden 

Pufferzonen, die zur besonderen Schönheit und zur nationalen Bedeutung 

der betreffenden Moorlandschaft beitragen; das gilt unabhängig davon, ob 

die einzelnen Moorbiotope und die weiteren Biotope von nationaler, 

regionaler oder lokaler Bedeutung sind (vgl. KELLER, a.a.O., Art. 23c 

Rz. 5). 

6.3. Des Weiteren befindet sich im Gebiet Q._____ das Flachmoor "I._____, 

A._____" von regionaler Bedeutung (Objekt Nr. L._____). Auch dieses 

liegt unstreitig vollständig ausserhalb der Moorlandschaft "B._____", 

wobei die Grenze nahe am rechten Ausläufer des besagten Flachmoors 

verläuft. Aus der Beschreibung ergibt sich was folgt: "Kleinseggenried mit 

Hochmoor- und Übergangsmooranflügen" (vgl. interaktive Karte Biotop- 

und Landschaftsinventar [Geoportal der kantonalen Verwaltung], zuletzt 

besucht am 5. März 2024). Wie bereits erwähnt, sind Flachmoore aus 

Pflanzengesellschaften der Kleinseggenriede charakteristisch für die 

- 27 -

besagte Moorlandschaft (vgl. vorstehend E.5). Ausserdem hat sich am 

Augenschein gezeigt, dass das Flachmoor "I._____, A._____" in einer 

Senke zwischen Rundhöckern liegt (vgl. Fotoaufnahmen im 

Augenscheinprotokoll S. 13 f.). Wie dargelegt, bestimmt gerade dieser 

Wechsel von Rundhöckern und dazwischenliegenden Mooren in den 

Becken und Tälchen den Charakter der Moorlandschaft "B._____" (vgl. 

vorstehend E.5). Gleichermassen führte denn auch der Vertreter des 

BAFU anlässlich des Augenscheins am Standort IV aus, vorliegend sei 

eine Abfolge von Drumlins und vermoorten Senken sowie einem 

Gegenanstieg ersichtlich, was zum Landschaftscharakter beitrage. Aus 

fachlicher Sicht mache die Abgrenzung mit Ausschluss des 

charakteristischen Biotops keinen Sinn. Es handle sich vorliegend um ein 

ausgeprägtes Moor (vgl. Augenscheinprotokoll S. 14 und Stellungnahme 

des BAFU vom 29. September 2023 S. 2; vgl. im Übrigen die weiteren 

Ausführungen des Vertreters des BAFU am Augenschein, vorstehend 

E.6.1). Darüber hinaus erscheint dem streitberufenen Gericht die 

Erklärung von Y._____ am Augenschein, wonach das in der 

Moorlandschaft "B._____" liegende Flachmoor "AC._____" (von 

nationaler Bedeutung) Wasser vom Flachmoor "I._____, A._____" 

beziehe (vgl. Augenscheinprotokoll S. 14), angesichts der vor Ort 

wahrgenommenen Lage der beiden Flachmoore plausibel und 

nachvollziehbar. Damit besteht zwischen diesen beiden Moorbiotopen ein 

hydrologischer Zusammenhang, was denn auch AA._____ bestätigte (vgl. 

Augenscheinprotokoll S. 14). Aus dem Gesagten erhellt, dass auch bei der 

Festlegung des Perimeters im Bereich des Gebiets Q._____ in 

rechtswidriger Weise charakteristische – namentlich geomorphologische 

– Elemente der Moorlandschaft "B._____", die im Wesentlichen deren 

besondere Schönheit ausmachen, ausgeklammert wurden. Ausserdem 

sprechen Merkmale hydrologischer Art für einen Einbezug des 

Flachmoors "I._____, A._____" von regionaler Bedeutung in die besagte 

Moorlandschaft. Somit erweist sich die vom Bundesrat vorgenommene 

- 28 -

Abgrenzung der Moorlandschaft "B._____" im Bereich des Gebiets 

Q._____ ebenfalls als nicht verfassungs- und bundesrechtskonform, 

weshalb sie zu erweitern ist. Wie dargelegt, verbleibt zwar ein gewisses 

Ermessen des Bundesrats bei der genauen Abgrenzung der 

Moorlandschaft; diese muss aber mindestens das gesamte 

Flachmoorgebiet "I._____, A._____" von regionaler Bedeutung umfassen. 

Im Übrigen kann auf das in Erwägung 6.2 hiervor Gesagte verwiesen 

werden.

7. Soweit der Beschwerdeführer Pufferzonen in den Perimeter der 

Moorlandschaft "B._____" miteinbezogen haben möchte, gilt was folgt: 

Pufferzonen sind Flächen, die Moorbiotope oder andere Lebensräume von 

besonderer Schutzwürdigkeit von einer Gefährdung durch umgebende 

Nutzungen und den davon ausgehenden Belastungen schützen sollen. 

Sie sind ausserhalb der Moorbiotope anzulegen. Dabei wird zwischen 

Nährstoff-Pufferzonen, hydrologischen Pufferzonen und faunistischen 

Pufferzonen unterschieden (vgl. FAHRLÄNDER, a.a.O., Art. 18a Rz. 40; vgl. 

auch WALDMANN, a.a.O., S. 174). Gemäss Art. 18a Abs. 2 NHG ordnen die 

Kantone den Schutz und den Unterhalt der Biotope von nationaler 

Bedeutung. Ausserdem sorgen die Kantone für Schutz und Unterhalt der 

Biotope von regionaler und lokaler Bedeutung (Art. 18b Abs. 1 NHG). 

Art. 3 Abs. 1 der Flachmoorverordnung verpflichtet die Kantone dazu, 

ökologisch ausreichende Pufferzonen auszuscheiden. Zudem sieht 

Art. 14 Abs. 2 lit. d der Verordnung über den Natur- und Heimatschutz 

(NHV; SR 451.1) vor, dass Biotope insbesondere durch Ausscheidung 

ökologisch ausreichender Pufferzonen geschützt werden. Das 

Hochmoorumfeld gehört selbst nicht mehr zum eigentlichen Moorbiotop; 

es entspricht damit der bundesrechtlich zwingend auszuscheidenden 

Pufferzone oder dient als Minimal-Pufferzonenvorgabe für die Kantone 

(vgl. FAHRLÄNDER, a.a.O., Art. 18a Rz. 41; vgl. auch WALDMANN, a.a.O., 

S. 176). Da somit der Schutz und Unterhalt der Moorbiotope von 

- 29 -

nationaler, regionaler und lokaler Bedeutung Aufgabe der Kantone ist, hat 

im konkreten Fall der Beschwerdegegner bzw. die Beschwerdegegnerin 

bei der Festlegung des genauen Grenzverlaufs der Moorlandschaft 

"B._____" ökologisch ausreichende Pufferzonen auszuscheiden (vgl. 

FAHRLÄNDER, a.a.O., Art. 18a Rz. 36 und Rz. 44). Soweit der 

Beschwerdeführer die Anpassung bzw. Festlegung der Pufferzonen durch 

den Bundesrat beantragt, kann ihm somit nicht gefolgt werden. 

8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Bundesrat mit seiner 

Grenzziehung seinen Beurteilungsspielraum nicht dem Zweck des 

Gesetzes entsprechend bzw. nicht im Sinne des verfassungsrechtlichen 

Moorlandschaftsschutzes ausgeübt hat. Die Perimetergrenze der 

Moorlandschaft "B._____" im Bereich der Gebiete P._____ und Q._____ 

wurde somit rechtswidrig festgelegt. Demnach ist die Beschwerde 

teilweise gutzuheissen und die Dispositiv-Ziffer 5 des angefochtenen 

Genehmigungsbeschlusses des Beschwerdegegners vom 10. August 

2021 (Protokoll Nr. AE._____) soweit die Landschaftsschutzzone 

Moorlandschaft betreffend aufzuheben. Im Übrigen ist die Beschwerde 

abzuweisen. Die Sache ist an den Beschwerdegegner zurückzuweisen, 

damit Letzterer dem Bundesrat eine Anpassung der Abgrenzung der 

Moorlandschaft "B._____" (Objekt Nr. AB._____) im Sinne der 

Erwägungen beantragt; namentlich sollen das Flachmoorobjekt Nr. 

M._____ "G._____" von nationaler Bedeutung samt Hochmoorobjekt 

K._____ "J._____, B._____" von regionaler Bedeutung, das 

Flachmoorobjekt N._____ "H._____" von regionaler Bedeutung sowie das 

Flachmoorobjekt L._____ "I._____, A._____" von regionaler Bedeutung 

vollständig in den Perimeter der besagten Moorlandschaft aufgenommen 

werden. Nach erfolgter bundesrätlicher Anpassung des Perimeters im 

Moorlandschaftsinventar hat die Beschwerdegegnerin den Zonenplan 

1:5000 "Festlegungen Natur- und Landschaftsschutzzonen 

(Änderungsplan)" vom 28. Oktober 2020 neu zu erarbeiten und zu 

- 30 -

beschliessen, wobei die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft inklusive 

Pufferzonen im Sinne der Erwägungen festzulegen ist. 

9. Nach dem Gesagten kann in antizipierter Beweiswürdigung auf die 

Einholung eines Fachgutachtens zur Frage des Zusammenhangs 

zwischen der vom Bundesrat abgegrenzten Moorlandschaft und den 

vorliegend fraglichen Flach- und Hochmoorobjekten verzichtet werden, 

zumal das streitberufene Gericht aufgrund der bereits abgenommenen 

Beweise seine Überzeugung gebildet hat und annehmen kann, dass diese 

Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. 

BGE 141 I 60 E.3.3, 136 I 229 E.5.3 und 134 I 140 E.5.3). 

10.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf 

Art. 73 Abs. 1 VRG dem bzw. der überwiegend unterliegenden 

Beschwerdegegner resp. Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der 

Beschwerdeführer obsiegt grösstenteils bzw. unterliegt in einem 

untergeordneten Punkt, so dass es sich vorliegend rechtfertigt, dem 

Beschwerdegegner und der Beschwerdegegnerin die gesamte 

Staatsgebühr von CHF 6'000.-- zusammen mit den Kanzleiauslagen je zur 

Hälfte zu überbinden. Dasselbe gilt bezüglich der zuzusprechenden 

Parteientschädigung (vgl. dazu sogleich). 

10.2. Aussergerichtlich haben der Beschwerdegegner und die 

Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer nach Art. 78 Abs. 1 VRG 

Ersatz für die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu 

leisten. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers legte im vorliegenden 

Verfahren eine Honorarnote samt Honorarvereinbarung (vgl. Bf-act. 5) 

über CHF 13'420.60 ins Recht. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus 

dem Honorar für einen Arbeitsaufwand von 44.3333 Std. à CHF 270.-- 

(CHF 11'970.--), Fahrspesen (CHF 112.--), Parkgebühren (CHF 20.--), 

3 % Kleinspesenpauschale (CHF 359.10) sowie 7.7 % MWST 

(CHF 959.50) und wurde somit korrekt berechnet. Das angerufene Gericht 

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erachtet den Aufwand des beschwerdeführerischen Rechtsvertreters als 

den gesamten Umständen sowie dem Umfang und der Schwierigkeit der 

Angelegenheit angemessen. Die aussergerichtliche Entschädigung ist 

damit dem Ausgang des Verfahrens entsprechend je zur Hälfte dem 

Beschwerdegegner und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

III. Demnach erkennt das Gericht:

1.1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Dispositiv-Ziffer 5 

des angefochtenen Genehmigungsbeschlusses der Regierung des 

Kantons Graubünden vom 10. August 2021 (Protokoll Nr. AE._____) wird 

soweit die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft betreffend 

aufgehoben. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

1.2. Die Sache wird an die Regierung des Kantons Graubünden 

zurückgewiesen, damit Letztere dem Bundesrat eine Anpassung der 

Abgrenzung der Moorlandschaft "B._____" (Objekt Nr. AB._____) im 

Sinne der Erwägungen beantragt; namentlich sollen das Flachmoorobjekt 

Nr. M._____ "G._____" von nationaler Bedeutung samt Hochmoorobjekt 

K._____ "J._____, B._____" von regionaler Bedeutung, das 

Flachmoorobjekt N._____ "H._____" von regionaler Bedeutung sowie das 

Flachmoorobjekt L._____ "I._____, A._____" von regionaler Bedeutung 

vollständig in den Perimeter der besagten Moorlandschaft aufgenommen 

werden. 

1.3. Nach erfolgter bundesrätlicher Anpassung des Perimeters im 

Moorlandschaftsinventar wird die Gemeinde A._____ den Zonenplan 

1:5000 "Festlegungen Natur- und Landschaftsschutzzonen 

(Änderungsplan)" vom 28. Oktober 2020 neu zu erarbeiten und zu 

beschliessen haben, wobei die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft 

inklusive Pufferzonen im Sinne der Erwägungen festzulegen sein wird. 

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2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

- einer Staatsgebühr von CHF 6'000.--

- und den Kanzleiauslagen von CHF 656.--

zusammen CHF 6'656.--

gehen je zur Hälfte zu Lasten des Kantons Graubünden einerseits und der 

Gemeinde A._____ anderseits.

3. Der Kanton Graubünden einerseits und die Gemeinde A._____ anderseits 

haben den WWF Schweiz je zur Hälfte mit insgesamt CHF 13'420.60 (inkl. 

Spesen und MWST) aussergerichtlich zu entschädigen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]

[Mit Urteil vom 2. Dezember 2025 hat das Bundesgericht die gegen dieses Urteil 
erhobenen Beschwerden abgewiesen (1C_193/2024) bzw. ist nicht darauf eingetreten 
(1C_268/2024).]