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**Case Identifier:** de776320-b8db-5060-85d0-137768aae61c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-01
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 01.11.2017 810 17 188
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-17-188_2017-11-01.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 1. November 2017 (810 17 188) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Prüfung eines zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäfts / Anpassung der Vermögensan-

lage 

 

 
 
 

Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Christian  
Haidlauf, Markus Clausen, Stefan Schulthess, Yves Thommen,  
Gerichtsschreiberin Chiara Piras 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

 C.____, Beigeladene 
 
 

  

Betreff Prüfung eines zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäfts  
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
4. Juli 2017) 

 
 
 
 

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A. Für C.____ (geb. 1958) wurde am 19. Mai 2004 eine (altrechtliche) umfassende Bei-

standschaft errichtet. Seit dem 23. August 2004 ist A.____ ihr Beistand.  

 

B. Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) vom 

9. Februar 2016 wurde die umfassende Beistandschaft zu Gunsten einer Vertretungsbeistand-

schaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 des Schweizerischen Zivilge-

setzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 1907 aufgehoben.  

 

C. Am 27. März 2017 schloss C.____, vertreten durch ihren Beistand, mit ihren Geschwis-

tern einen Erbteilungsvertrag über den Nachlass ihrer verstorbenen Mutter ab.  

 

D. Mit Entscheid vom 11. April 2017 genehmigte die KESB den Erbteilungsvertrag (Dis-

positiv-Ziff. 1) und wies den Beistand an, die Verwaltung der C.____ aus dem Nachlass ihrer 

Mutter zugeflossenen Vermögenswerte nur mit Bewilligung der KESB vorzunehmen (Dispositiv-

Ziff. 2). Schliesslich wurde der Beistand angewiesen, der KESB bis 15. Juni 2017 einen Antrag 

auf Anpassung der Vermögensanlage von C.____ zukommen zu lassen (Dispositiv-Ziff. 3).  

 

E. Mit Schreiben vom 17. Mai 2017 reichte der Beistand bei der KESB einen Antrag auf 

Anpassung der Vermögensanlage von C.____ ein. Der Antrag sah unter anderem vor, ein Gut-

haben bei der Bank D.____ im Gesamtbetrag von Fr. 300‘000.-- in zwei Anlagemodelle zu in-

vestieren: Fr. 200‘000.-- in die Anlage E.____ mit dem Profil ‟D” (‟Ausgewogen”) und 

Fr. 100‘000.-- in den Fonds F.____. Ferner schlug der Beistand vor, aus den bei der Bank 

G.____ am 24. Juni 2017 fällig werdenden Termingeldern in der Höhe von Fr. 550‘000.-- einen 

Betrag von Fr. 200‘000.-- in neue Termingelder bei derselben Bank zu investieren  

(Fr. 100‘000.-- zu einem Zinssatz von 0,4% und einer Laufzeit bis 2025 und Fr. 100‘000.-- zu 

einem Zinssatz von 0,5% und einer Laufzeit bis 2026). 

 

F. Mit Entscheid vom 4. Juli 2017 genehmigte die KESB unter anderem eine Anlage von 

Fr. 300‘000.-- in das Verwaltungsmandat E.____ mit dem Anlageprofil ‟B” (‟Einkommen”; Dis-

positiv-Ziff. 1b). Die vorgeschlagene Anlage in Termingelder bei der Bank G.____ in der Höhe 

von Fr. 200‘000.-- wurde nicht genehmigt (Dispositiv-Ziff. 2) und die Verfahrenskosten in der 

Höhe von Fr. 1‘612.-- wurden C.____ auferlegt (Dispositiv-Ziff.3). 

 

G. Mit Eingabe vom 21. Juli 2017 reichte der Beistand von C.____ beim Kantonsgericht 

Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), Beschwerde 

gegen den Entscheid der KESB vom 4. Juli 2017 ein. Er beantragt sinngemäss, Anlagen von 

Fr. 200‘000.-- in ein Verwaltungsmandat E.____ mit dem Anlageprofil ‟C” (‟Rendite”), 

Fr. 100‘000.-- in den Fonds F.____ (Ziff. 1) und Fr. 200‘000.-- in neue Termingelder bei der 

Bank G.____ (Ziff. 2) seien zu genehmigen. Ferner seien die Verfahrenskosten um die für den 

Beizug eines externen Bankfachmannes angefallenen Kosten in der Höhe von Fr. 992.-- zu 

reduzieren (Ziff. 3). 

 

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H. Mit Schreiben vom 11. September 2017 ersuchte der Beistand das Kantonsgericht um 

Neubeurteilung der Beistandschaft von C.____ und um Übertragung des Dossiers auf eine an-

dere KESB. 

 

I. Am 11. September 2017 liess sich die KESB vernehmen und schloss auf vollumfängli-

che Abweisung der Beschwerde, unter o/e-Kostenfolge. 

 

J.  Die beigeladene C.____ liess sich nicht vernehmen.  

 

K. Mit Präsidialverfügung vom 19. September 2017 wurde der Fall der Kammer zur Beur-

teilung überwiesen.  

 

 

Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

 

1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde 

Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes 

über die Einführung des Zivilgesetzbuchs (EG ZGB) vom 16. November 2006 erklärt für die 

Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsgericht, Abteilung Verfas-

sungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich nach den Art. 450 bis 

450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts an-

wendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur Beschwerde be-

fugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahe stehen (Ziff. 2) 

oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochte-

nen Entscheids haben (Ziff. 3). Bei einer der betroffenen Person nahestehenden Person 

(Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB) handelt es sich nach Lehre und Rechtsprechung um eine Person, 

welche die betroffene Person gut kennt und kraft ihrer Eigenschaften sowie kraft ihrer Bezie-

hungen zu dieser als geeignet erscheint, deren Interessen zu wahren (DANIEL STECK, in: Gei-

ser/Reusser [Hrsg.], Basler Kommentar zum Erwachsenenschutz, Basel 2012, N 32 f. zu 

Art. 450 ZGB). Diese Kriterien sind beim Beistand ohne weiteres erfüllt (vgl. auch Urteil des 

Kantonsgerichts des Kantons Graubünden vom 8. Oktober 2013 [ZK1 13 82] E. 1). Da auch die 

übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.  

 

2.1 Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 

(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-

angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 

vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu.  

 

2.2 Im vorliegenden Verfahren ist vorab darauf hinzuweisen, dass die Rüge der Unange-

messenheit gemäss Art. 450a Abs. 1 Ziff. 3 ZGB es der gerichtlichen Beschwerdeinstanz er-

möglicht, die Handhabung des Ermessens durch die Vorinstanz vollumfänglich zu überprüfen. 

Sie kann gegebenenfalls auch einfache Ermessensfehler, d.h. dem Einzelfall nicht genügend 

angepasste, unbefriedigende Entscheidungen, die nicht schlechthin unhaltbar und deshalb nicht 

willkürlich sein müssen, korrigieren. Die gerichtliche Beschwerdeinstanz nimmt dabei eine Er-

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messenskontrolle innerhalb der rechtlichen Ermessensgrenzen vor. Darunter fällt auch die Be-

urteilung der Zweckmässigkeit oder der Angemessenheit der angefochtenen Anordnung, d.h. 

die Angemessenheitskontrolle (DANIEL STECK, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar 

zum Schweizer Privatrecht [CHK], 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2016, N 7 zu Art. 450a ZGB; 

DERS., in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch I [BSK], 5. Aufl., 

Basel 2014, N 14 zu Art. 450a ZGB). Indessen dürfen sich bei der Überprüfung unbestimmter 

Rechtsbegriffe auch die kantonalen Rechtsmittelinstanzen, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt, zurückhalten (BGE 135 II 384 E. 3.4.2). So hat auch eine Rechtsmittelbehörde, der 

volle Kognition zusteht, in Ermessensfragen einen Entscheidungsspielraum der Vorinstanz zu 

respektieren. Wenn es um die Beurteilung technischer oder wirtschaftlicher Spezialfragen geht, 

in denen die Vorinstanz über ein besonderes Fachwissen verfügt, kann den Rekursinstanzen 

zugebilligt werden, nicht ohne Not von der Auffassung der Vorinstanz abzuweichen, wobei das 

allerdings dort nicht gilt, wo von der Rekursinstanz verlangt werden kann, über vergleichbare 

Fachkenntnisse wie die Vorinstanz zu verfügen (BGE 133 II 35 E. 3; STECK, CHK, a.a.O., N 8b 

und 8c zu Art. 450a ZGB; DERS., BSK, a.a.O., N 19 zu Art. 450a ZGB).  

 

3.1 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Dispositiv-Ziffern 1b, 2 und 3 des 

Entscheids der Vorinstanz vom 4. Juli 2017. Damit hat die KESB einer Anlage von  

Fr. 300‘000.-- in das Verwaltungsmandat E.____ mit einem Anlageprofil ‟B” zugestimmt (Dispo-

sitiv-Ziff. 1b), die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Anlage in Termingelder bei der Bank 

G.____ in der Höhe von Fr. 200‘000.-- nicht genehmigt (Dispositiv-Ziff. 2) und neben den (un-

bestrittenen) Verfahrensgebühren in der Höhe von Fr. 620.-- die vom Beschwerdeführer bestrit-

tenen Auslagen in der Höhe von Fr. 992.-- für externe Kosten und die Beurteilung der Angele-

genheit durch einen externen Experten C.____ auferlegt (Dispositiv-Ziff. 3).  

 

3.2 Die vom Beschwerdeführer mit Eingabe vom 11. September 2017 eingereichten Anträ-

ge auf Neubeurteilung der Beistandschaft und Übertragung des Dossiers auf eine andere Kin-

des- und Erwachsenenschutzbehörde bilden nicht Gegenstand des vorliegend angefochtenen 

Entscheids und somit auch nicht des vorliegenden Beschwerdeverfahrens.  

 

4.1 Der Beschwerdeführer macht vorliegend geltend, dass mit den üblichen Bankkonten 

und den Anlageprofilen ‟Einkommen” zurzeit keine angemessene Rendite erzielt werden könne 

(Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017, S. 1). Sowohl beim Fonds F.____ als auch beim 

Verwaltungsmandat E.____ mit dem Anlageprofil ‟Rendite” liege der Aktienanteil bei 25%, wes-

halb sein Antrag die Vorschriften von Art. 7 Abs. 1 lit. d der Verordnung über die Vermögens-

verwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft (VBVV) vom 4. Juli 2012 er-

fülle. Zudem könne die Vorinstanz gemäss Art. 7 Abs. 3 VBVV auch Ausnahmen bewilligen. 

Der Beschwerdeführer weist ferner darauf hin, dass bereits ein Betrag von Fr. 300‘000.-- in 

einem Mandat bei der Bank H.____ mit der Anlagestrategie ‟Einkommen” investiert und ge-

nehmigt worden sei und er deshalb nur einen Teil des Gesamtvermögens von C.____ etwas 

risikoreicher habe anlegen wollen (Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017, S. 1). Des Wei-

teren würden mit seinem Vorschlag die Termingelder bei der Bank G.____ ohnehin bereits um 

rund 30% reduziert werden. Mit längerfristigen Neuanlagen könnte sodann doch noch eine kon-

stant höhere Rendite (Zinsen von 0,4% und 0,5%) erzielt werden, dies im Unterschied zu einem 

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Sparkonto bei der Bank H.____ (mit maximalen Zinsen von 0,005% und allfälligen Negativzin-

sen). Um keinen Zinsverlust zu erleiden, sei der Beschwerdeführer zufolge Zeitablaufs ohnehin 

bereits gezwungen gewesen, die Termingelder in der Höhe von Fr. 200‘000.-- wie beantragt zu 

investieren (Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017, S. 2). In Bezug auf seine Rüge betref-

fend die C.____ auferlegten Verfahrenskosten beanstandet der Beschwerdeführer, dass es 

nicht nötig gewesen sei, einen externen Fachmann beizuziehen. Dieser sei nur zur Unterstüt-

zung der KESB und nicht zu seiner Unterstützung beigezogen worden und habe zudem unver-

hältnismässig hohe Kosten verursacht (Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017, S. 2 f.). 

 

4.2  Die Vorinstanz macht im Entscheid vom 4. Juli 2017 und in ihrer Vernehmlassung vom 

11. September 2017 demgegenüber geltend, dass C.____ noch relativ jung sei, der jährliche 

Aufwandüberschuss bereits heute Fr. 30‘500.-- betrage und sich dieser mit zunehmendem Alter 

voraussichtlich noch erhöhen dürfte. Es sei deshalb vorliegend nicht vertretbar, mehr als 70% 

des Gesamtvermögens von C.____ im Sinne von Art. 7 VBVV als Anlagen für weitere Bedürf-

nisse anzulegen (Vernehmlassung vom 11. September 2017, S. 2). Die Vorinstanz erachtet es 

im Sinne der Diversifikation zwar als sinnvoll, die Gelder in aktiv verwaltete Fonds der Bank 

H.____ und der Bank D.____ anzulegen. Um jedoch die Grenze von 25% Aktienanteil gemäss 

Art. 7 Abs. 1 lit. d VBVV nicht zu überschreiten, sei die Anlagestrategie ‟Einkommen” zu wählen 

und insgesamt Fr. 300‘000.-- in das Mandat E.____ zu investieren (Entscheid der Vorinstanz 

vom 4. Juli 2017, S. 2). Betreffend die Wiederanlage der fällig werdenden Termingelder bei der 

Bank G.____ weist die Vorinstanz darauf hin, dass mit Fr. 500‘000.-- bereits rund ein Drittel des 

Gesamtvermögens von C.____ bei der Bank G.____ angelegt sei. Mit einer (Wieder-)Anlage 

von Fr. 200‘000.-- würde sich der bei der Bank G.____ liegende Anteil des Gesamtvermögens 

von C.____ auf 43% erhöhen. Unter Beachtung der Tatsache, dass die Bank G.____ nicht über 

eine unbeschränkte Staatsgarantie verfüge und vorliegend keine besonders günstigen finanziel-

len Verhältnisse vorlägen, sei aus Diversifikationsgründen und zur Vermeidung von Klumpenri-

siken eine Wiederanlage von Fr. 200‘000.-- in Termingelder bei der Bank G.____ nicht ange-

zeigt (Entscheid der Vorinstanz vom 4. Juli 2017, S. 2; Vernehmlassung vom 11. September 

2017, S. 3). Ferner weist die Vorinstanz darauf hin, dass der Beschwerdeführer bereits Tage 

vor der Fälligkeit der streitgegenständlichen Termingelder der Bank G.____ eine Zusage für 

weitere Investitionen erteilt habe (Vernehmlassung vom 11. September 2017, S. 3). Schliesslich 

stellt die Vorinstanz in Bezug auf die Verfahrenskosten fest, dass sie gemäss Art. 446 ZGB be-

fugt und verpflichtet sei, bei fehlendem Fachwissen die notwendigen Erkundigungen bei Sach-

verständigen einzuholen. Die hierfür in Rechnung gestellten Kosten seien verhältnismässig und 

zu Recht der verbeiständeten C.____ auferlegt worden (Vernehmlassung vom 11. September 

2017, S. 3).  

 

5.1 Eine besondere Art der Vertretungsbeistandschaft ist die – vorliegend interessierende 

– auf die Vermögensverwaltung beschränkte Beistandschaft (vgl. Art. 395 i.V.m. 394 ZGB; Bot-

schaft zur Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personen-

recht und Kindesrecht] vom 28. Juni 2006 [BBl 2006] 7001 ff., 7046 f.). Diese Massnahme ist 

angezeigt, wenn eine Person zwar mit den alltäglichen Handlungen und Rechtsgeschäften zu-

rechtkommt, aber über grössere Vermögenswerte verfügt, zu deren Verwaltung sie nicht in der 

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Lage ist. Die Massnahme muss dabei den konkreten Bedürfnissen angepasst, d.h. 

‟massgeschneidert”, werden.  

 

5.2 Werden bestimmte Vermögenswerte unter die Verwaltung des Beistands gestellt, er-

fasst die Verwaltung auch die Erträge der entsprechenden Vermögenswerte, sofern die Behör-

de nichts anderes bestimmt (Art. 395 Abs. 2 ZGB). Verwaltung ist in einem weiten Sinn zu ver-

stehen. Sie umfasst jedes tatsächliche oder rechtliche Handeln, das nach seiner typischen Be-

schaffenheit dazu bestimmt ist, das verwaltete Vermögen zu erhalten, zu mehren oder der sei-

nem Zweck entsprechenden Verwendung zuzuführen (vgl. BBl 2006 7046). Bei ausserordentli-

chen Verwaltungshandlungen ist die Zustimmung der Erwachsenenschutzbehörde erforderlich 

(Art. 416 Abs. 1, insbes. Ziff. 5 ZGB). Der Beistand oder die Beiständin verwaltet die Vermö-

genswerte gemäss Art. 408 Abs. 1 ZGB sorgfältig und nimmt alle Rechtsgeschäfte vor, die mit 

der Verwaltung zusammenhängen. Die sorgfältige Verwaltung besteht in der Erhaltung und 

nach Möglichkeit der Vermehrung des Vermögens, jedoch nur, wenn die Bedürfnisse der be-

treuten Person gedeckt sind (vgl. KGE VV vom 13. Juli 2016 [810 16 50] E. 4.2 m.w.H.). 

 

6.1 Gemäss Art. 408 Abs. 3 ZGB erlässt der Bundesrat Bestimmungen über die Anlage 

und die Aufbewahrung des Vermögens. Der Bundesrat hat in der VBVV konkretisiert, wie im 

Rahmen einer Beistandschaft oder einer Vormundschaft die Vermögenswerte aufzubewahren 

und zu verwalten sind. In der VBVV werden in erster Linie die Grundsätze, die sich schon aus 

dem ZGB ergeben, wiederholt. Das Vermögen ist sodann sicher und soweit möglich ertragbrin-

gend anzulegen (vgl. Art. 2 Abs. 1 VBVV). Dabei sollen Anlagerisiken durch eine Diversifikation 

gering gehalten werden (Art. 2 Abs. 2 VBVV). Zu beachten ist dabei, dass die Diversifikation 

angemessen sein muss. Damit wird auf die Besonderheiten des Einzelfalles und die persönli-

chen Verhältnisse der betroffenen Person, insbesondere das Alter, die Gesundheit, die Bedürf-

nisse des Lebensunterhalts, das Einkommen und das Vermögen sowie den Versicherungs-

schutz, verwiesen (vgl. Art. 5 Abs. 1 VBVV; THOMAS GEISER, Vermögenssorge im Erwachse-

nenschutzrecht, in: Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutzrecht [ZKE] 2013, S. 329 ff., 

338).  

 

6.2 In der VBVV erfolgt eine Unterscheidung zwischen Anlagen für Vermögenswerte, die 

zur Sicherstellung des gewöhnlichen Lebensunterhalts dienen (vgl. Art. 6 VBVV) und Anlagen 

für weitergehende Bedürfnisse bei günstigen persönlichen und finanziellen Verhältnissen 

(vgl. Art. 7 VBVV). In letzterem Fall sind risikoreichere, aber rentablere Anlagen gemäss Art. 7 

Abs. 1 lit. a–f VBVV zulässig. Hierfür muss jedoch gemäss Art. 7 Abs. 2 VBVV die Bewilligung 

der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde eingeholt werden. Bei besonders günstigen finan-

ziellen Verhältnissen kann die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde auch weitergehende 

Anlagen bewilligen (vgl. Art. 7 Abs. 3 VBVV). Was als besonders günstige Verhältnisse zu be-

trachten ist, muss anhand des Einzelfalles eruiert werden. Art. 7 Abs. 3 VBVV ermöglicht es, mit 

besonderer Flexibilität auf die Bedürfnisse des Einzelfalls, vor allem aber auch auf Willen, An-

liegen und Selbstbestimmung der verbeiständeten Person Rücksicht zu nehmen (KURT 

AFFOLTER, BSK, a.a.O., N 27 zu ZGB 408). Die Verordnung basiert auf dem Grundsatz, dass 

sich die Betreuungsperson nicht in erster Linie an der Sicherheit der einzelnen Anlage, sondern 

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insbesondere an den konkreten Bedürfnissen der betroffenen Person orientieren sollte 

(vgl. Begleitbericht VBVV, S. 4 zu Art. 5 VBVV).  

 

7.1 Bei den vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen und im vorliegenden Verfahren noch 

strittigen Vermögensanlagen (Investition von Fr. 300‘000.-- in das Verwaltungsmandat E.____ 

mit dem Anlageprofil ‟B” [‟Einkommen”] und die Anlage in Termingelder bei der Bank G.____ in 

der Höhe von Fr. 200‘000.--) handelt es sich um Aktienanlagen, die entsprechende Risiken mit 

sich führen und eine Investition, die dazu führen würde, dass insgesamt Fr. 700‘000.-- des 

Vermögens von C.____ bei einem einzigen Bankinstitut angelegt wären. Vor diesem Hinter-

grund gilt es mit Blick auf die gesetzlichen Vorgaben der VBVV vorab die Frage zu klären, ob 

die Einkommens- und Vermögensverhältnisse von C.____ ausreichen, um eine Anlage für wei-

tergehende Bedürfnisse im Sinne von Art. 7 Abs. 1 VBVV zu rechtfertigen oder ob die finanziel-

len Verhältnisse sogar besonders günstig erscheinen und damit auch weitergehende Anlagen 

im Sinne von Art. 7 Abs. 3 VBVV bewilligt werden können.  

 

7.2 Zur finanziellen Situation der verbeiständeten C.____ ist festzustellen, dass diese vor 

Abschluss des Erbteilungsvertrags vom 27. März 2017 ein Wertschriftendepot in der Höhe von 

Fr. 103‘660.-- und liquide Mittel in der Höhe von Fr. 52‘000.-- besass. Mit Abschluss des Erbtei-

lungsvertrags kamen weitere Vermögenswerte in Form von einem Bankguthaben in der Höhe 

von Fr. 207‘000.--, von Termingeldern bei der Bank G.____ in der Höhe von Fr. 1‘050‘000.-- 

und von einem Depot bei der Bank H.____ in der Höhe von Fr. 211‘000.-- hinzu. Das Gesamt-

vermögen von C.____ beläuft sich gegenwärtig auf rund Fr. 1‘6000‘000.--. Aufgrund ihrer 

Krankheitsgeschichte benötigt C.____ Betreuung rund um die Uhr (vgl. Rechenschaftsbericht 

des Beistands vom 3. Februar 2016, Ziff. 3 und Schreiben des Wohnheims I.____ vom 

13. Dezember 2015, Beilage zum Rechenschaftsbericht vom 3. Februar 2016). Ausserdem 

lässt ihr Gesundheitszustand nicht zu, dass sie einer Arbeit nachgeht (vgl. Rechenschaftsbe-

richte des Beistands vom 14. März 2008, Ziff. 3, vom 11. Februar 2010, Ziff. 3, vom 22. März 

2012, Ziff. 3, vom 28. Februar 2014, Ziff. 3 und vom 3. Februar 2016, Ziff. 4). Der jährliche Aus-

gabenüberschuss beträgt aktuell rund Fr. 30‘500.--, wobei künftig mit einer Erhöhung der Aus-

gaben, insbesondere der Pflegekosten, zu rechnen ist.  

 

8.1 Einerseits beantragt der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren die Anlage von 

Fr. 200‘000.-- in ein Verwaltungsmandat E.____ mit einem Anlageprofil ‟Rendite”. Dieses Profil 

sieht einen Aktienanteil von mindestens 10% und maximal 40% vor (vgl. Beschwerdebegrün-

dung vom 21. Juli 2017, S. 1, D.____ House View: Strategische Vermögensallokation, Beilage 

zur Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017). Bei der Vorinstanz hatte der Beschwerdeführer 

noch eine Anlage in ein Verwaltungsmandat E.____ mit dem Anlageprofil ‟Ausgewogen” bean-

tragt. Dieses sieht einen Aktienanteil von mindestens 27% und maximal 57% vor (D.____ 

House View: Strategische Vermögensallokation, Beilage zur Beschwerdebegründung vom 

21. Juli 2017). Andererseits beantragt er eine weitere Anlage von Fr. 100‘000.-- in einen Fonds 

F.____ mit einem Aktienzielanteil von 25% (vgl. Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017, 

S. 1, F.____ Fonds Factsheet, Beilage zur Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017). Die 

Vorinstanz genehmigte demgegenüber eine Anlage von Fr. 300‘000.-- in das Mandat E.____ 

mit dem Anlageprofil ‟Einkommen”. Dieses Anlageprofil sieht einen minimalen Aktienanteil von 

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0% und einen maximalen Anteil von 25% Aktien vor (D.____ House View: Strategische Vermö-

gensallokation, Beilage zur Beschwerdebegründung vom 21. Juli 2017).  

 

8.2 Gemäss Art. 7 Abs. 1 lit. d VBVV dürfen Anteile gemischter Anlagefonds u.a. zu höchs-

tens 25% aus Aktien und 50% aus Titeln ausländischer Unternehmen bestehen. Diese Anlagen 

bedürfen der Bewilligung der KESB (Art. 7 Abs. 2 VBVV). Sind die finanziellen Verhältnisse be-

sonders günstig, kann die KESB auch eine weitergehende Anlage bewilligen (Art. 7 Abs. 3 

VBVV). Das Vorliegen besonders günstiger finanzieller Verhältnisse beurteilt sich anhand der 

Grösse des bestehenden Vermögens sowie anhand des aus dem Budget resultierenden Be-

darfs bzw. des Überschusses und lässt sich nicht anhand einer Fixgrenze bestimmen. In der 

Literatur werden besonders günstige Vermögensverhältnisse bei einem Vermögen ab 

Fr. 2‘000‘000.-- bis Fr. 5‘000‘000.-- angenommen, abhängig von der Zusammensetzung des 

Vermögens und von weiteren persönlichen Verhältnissen einer Person, wie beispielsweise 

Krankheit oder Pflegebedürftigkeit (ERIC STUPP/SIMON BACHMANN, in: Rosch/Büchler/Jakob 

[Hrsg.], Erwachsenenschutz, 2. Aufl., Basel 2015, N 34 zu Art. 7 VBVV). Die verbeiständete 

C.____ weist ein Gesamtvermögen von Fr. 1‘6000‘000.-- auf. Die gegenwärtig 59-jährige ist 

pflegebedürftig und eine Gegenüberstellung von ihren Einnahmen und Ausgaben ergibt einen 

jährlichen Ausgabenüberschuss von Fr. 30‘500.--. Die Vorinstanz durfte somit zu Recht davon 

ausgehen, dass die finanziellen Verhältnisse von C.____ nicht besonders günstig im Sinne von 

Art. 7 Abs. 3 VBVV sind. Es ist deshalb auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im 

Rahmen des ihr zustehenden Ermessens die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Anlage-

fonds mit einem Aktienanteil von über 25% Aktien nicht zugelassen und eine konservativere 

Anlage mit einem Aktienanteil von maximal 25% im Sinne von Art. 7 Abs. 2 VBVV genehmigt 

hat. Aufgrund der umfassenden Sachverhaltskenntnisse der Vorinstanz besteht auch kein An-

lass, vorliegend anders zu entscheiden (vgl. auch E. 2.2 hiervor). Folglich ist die Beschwerde in 

diesem Punkt unbegründet. 

 

9.1 In Bezug auf die Wiederanlage von Fr. 200‘000.-- in Termingelder bei der Bank G.____ 

macht der Beschwerdeführer geltend, dass es bei Instituten mit Staatsgarantie keine Termin-

gelder oder ähnliche Angebote gebe. Um von der vollen Staatsgarantie profitieren zu können, 

müssten die Gelder auf ein Konto bei der Bank H.____ überwiesen werden, das eine Verzin-

sung von ca. 0,05% aufweisen würde. Bei einer Neuanlage der Termingelder bei der Bank 

G.____ wäre der Zins jedoch bis zu 10mal so hoch. Des Weiteren könnten die Bankkonten bei 

der Bank H.____ von der Überwälzung von Negativzinsen der Nationalbank betroffen sein, 

während Termingelder einen unveränderten, festen Zinssatz bis zu ihrer Fälligkeit aufweisen 

würden (vgl. Beschwerdegründung vom 21. Juli 2017, S. 2).  

 

9.2 Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die noch nicht fälligen Termingeldanlagen 

in der Höhe von Fr. 500‘000.-- bei der Bank G.____ weiterhin angezeigt seien, aus Diversifikati-

onsüberlegungen aber auf eine Wiederanlage der fällig werdenden Fr. 200‘000.-- zu verzichten 

sei (Entscheid der Vorinstanz vom 4. Juli 2017 E. 1, S. 2). Gegen diese Betrachtungsweise ist 

nichts einzuwenden: Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, sind Anlagerisiken stets durch eine 

angemessene Diversifikation gering zu halten (vgl. Art. 2 Abs. 2 VBVV). Bei einer Wiederanlage 

von Fr. 200‘000.-- wären insgesamt Fr. 700‘000.-- in Termingelder bei der Bank G.____ ange-

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legt, was beinahe der Hälfte des Vermögens von C.____ entsprechen würde. Eine solche Anla-

ge wäre schwer mit dem Gebot der Diversifikation bzw. des Klumpenrisiko-Verbots zu vereinba-

ren. Daran vermag auch das Argument des Beschwerdeführers nichts zu ändern, die Familie 

von C.____ sei über Jahrzehnte eine gute Kundin der Bank G.____ gewesen, weshalb die 

Termingeldanlagen schrittweise reduziert werden müssten. Weiter vermag der Beschwerdefüh-

rer auch aus dem Einwand, er habe die am 24. Juni 2017 bei der Bank G.____ fällig werdenden 

Termingelder fristgerecht gezeichnet, um keinen Zinsverlust zu erleiden, nichts zu seinen Guns-

ten abzuleiten. Ihm musste bewusst gewesen sein, dass er ohne Genehmigung durch die 

KESB die umstrittenen Termingelder nicht hätte neu anlegen dürfen. Ferner hätte ein Abwarten 

bis zur Eröffnung des Entscheids der KESB wohl zu keinen grossen (Zins-)Verlusten geführt. 

Die Beschwerde erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegründet. 

 

10.1 Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die KESB habe zu Unrecht Verfahrenskosten 

in der Höhe von Fr. 992.-- für den Beizug eines externen Fachmanns C.____ auferlegt 

(vgl. Entscheid der Vorinstanz vom 4. Juli 2017 E. 2 und Dispositiv-Ziff. 3). Der Beizug des ex-

ternen Fachmannes sei nicht zur Unterstützung des Beschwerdeführers erfolgt, sondern viel-

mehr zur Unterstützung der Vorinstanz. Der Beschwerdeführer habe keine Gelegenheit erhal-

ten, sich zur Mandatierung und zu deren Kostenfolgen zu äussern (vgl. Beschwerdebegründung 

vom 21. Juli 2017, S. 2 f.).  

 

10.2 Auch mit diesem Anliegen dringt der Beschwerdeführer nicht durch: Gemäss § 158 

Abs. 1 EG ZGB werden für amtliche Verrichtungen und Verfügungen, wie sie im Zivilgesetzbuch 

vorgesehen sind, Aufwandgebühren erhoben. Die Gebühr ist das Entgelt für einen Geschäftsakt 

und alle damit notwendig zusammenhängenden Tätigkeiten wie Abklärungen, Beratungen, Ver-

handlungen, Ausfertigung des Aktes sowie die notwendigen Mitteilungen (§ 2 Abs. 1 Verord-

nung über die Gebühren zum Zivilrecht [GebV] vom 8. Januar 1991). Ferner kann die KESB 

gemäss § 71 Abs. 1 EG ZGB Sachverständige beiziehen. Die Entschädigung und die Spesen 

sind von der Behörde zu bemessen und dem Vermögen der betroffenen Person zu entnehmen 

(vgl. auch § 6 Abs. 1 GebV; KGE VV vom 17. September 2017 [810 14 193] E. 6.1 m.w.H.).  

 

10.3 Angesichts der nicht unbedeutenden Grösse des vorliegend betroffenen Vermögens 

kann der Beizug eines externen Fachmanns für die Beurteilung der Genehmigungsfähigkeit der 

Vermögensanlage der Vorinstanz nicht zum Vorwurf gemacht werden (vgl. Begleitbericht des 

Bundesamts für Justiz zur VBVV vom Mai 2012 zu Art. 7 VBVV). In Anbetracht des Umfangs 

und der Komplexität der übertragenen Aufgaben erscheint das streitgegenständliche Honorar 

von Fr. 972.-- für einen Aufwand von sechs Stunden auch nicht überhöht. Die Beschwerde ist 

somit auch unter diesem Titel unbegründet.  

 

11. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen erweist sich die Beschwerde in allen Punk-

ten als unbegründet und ist deshalb abzuweisen.  

 

12. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 

dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 

die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-

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mass auferlegt (vgl. § 20 Abs. 3 VPO). Somit sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 

Fr. 1‘400.-- vorliegend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kosten-

vorschuss von Fr. 1‘400.-- zu verrechnen. Die Parteikosten sind in Anwendung von § 21 Abs. 1 

und 2 VPO wettzuschlagen. 

 

  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

   

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 

der Höhe von Fr. 1‘400.-- verrechnet.  

   

 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen.  

 

 

 

 

Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 
 
 
 

 

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