# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9887322e-6140-5d4c-b01c-fb4971dd6aea
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-02-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.02.2024 E-63/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-63-2024_2024-02-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-63/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  F e b r u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 

mit Zustimmung von Richter Lorenz Noli;   

Gerichtsschreiber Stefan Trottmann. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 6. Dezember 2023 / N (…). 

 

 

 

E-63/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 11. September 2023 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte und am 21. November 2023 nach Art. 29 AsylG (SR 

142.31) angehört wurde (vgl. Akten der Vorinstanz 1279616-[nachfolgend: 

SEM-act.] 1/2 und 14/9), 

dass er dabei im Wesentlichen ausführte, er sei türkischer Staatsbürger 

kurdischer Ethnie, sei im Dorf B._______ in der Provinz Kahramanmaras 

geboren, habe im Dorf die Schule bis zur fünften Klasse besucht und sei 

anschliessend in der Landwirtschaft tätig gewesen, 

dass er sich im Jahr 1999 der PKK (Partiya Karkerên Kurdistanê, Arbeiter-

partei Kurdistans, Anm. des Gerichts) angeschlossen habe und in die Re-

gion C._______ (auch D._______) im Nordirak gegangen sei,  

dass – nachdem seine Familie ihn dort besucht habe – er beschlossen 

habe, die PKK zu verlassen, was er dann auch gemeinsam mit seiner Ehe-

frau, welche ebenfalls Mitglied der PKK gewesen sei, gemacht habe,  

dass er anschliessend mit seiner Ehefrau im Irak gelebt habe,  

dass er auf Wunsch seiner Familie im Jahr 20(…) mit seiner Ehefrau in die 

Türkei zurückgekehrt sei, wo gegen ihn – unter Anwendung des Reuege-

setzes – ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet worden sei, 

dass er zwar freigesprochen worden sei, aber während (…) bei den Behör-

den habe seine Unterschrift leisten müssen,  

dass diese Bestimmung heute aufgehoben sei, 

dass ihn der türkische Geheimdienst ein- bis zweimal wöchentlich angeru-

fen und aufgefordert habe, an Operationen teilzunehmen,  

dass er vor seiner Ausreise für eine Operation in den Irak geschickt worden 

wäre, er dies aber abgelehnt habe, und dies auch der Grund sei, weshalb 

er in die Schweiz gekommen sei, 

dass sein Vater einst in der Schweiz gelebt habe, dieser mittlerweile ver-

storben sei, aber noch ein Onkel väterlicherseits in der Schweiz wohne, 

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Seite 3 

dass man ihn bei einer Rückkehr in die Türkei in die Berge bringen und 

verschwinden lassen würde und er keine Strafe respektive kein Verfahren 

erhalte, sondern direkt hingerichtet werde,  

dass er eine PKK-Vergangenheit habe und lieber in der Schweiz sterbe, 

dass er seinen Reisepass mittlerweile zerrissen habe, 

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer den Entwurf der Verfügung am 

4. Dezember 2023 übermittelte, und dieser tags darauf seine Stellung-

nahme zu den Akten reichte (vgl. SEM-act. 17/8 f.), 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 6. Dezember 2023 (gleichentags 

eröffnet) feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigen-

schaft nicht, sein Asylgesuch ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz 

verfügte, den Vollzug der Wegweisung anordnete und ihm die editions-

pflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte (vgl. SEM-act. 

19/11 f.), 

dass das SEM zur Begründung des Entscheids im Wesentlichen ausführte, 

die Vorbringen betreffend Tätigkeit als Informant für den türkischen Ge-

heimdienst seien nicht glaubhaft,  

dass ferner nicht ersichtlich sei, weshalb die türkischen Behörden ein Inte-

resse an ihm gehabt haben sollten, zumal er die PKK im Zeitpunkt seiner 

Einreise in die Türkei bereits seit zehn Jahren verlassen habe,  

dass er im Übrigen die Teilnahme an Operationen in den Bergen nicht sub-

stantiiert zu schildern vermochte habe, 

dass sein weiteres Vorbringen, er habe eine PKK-Vergangenheit, zwar 

glaubhaft, aber flüchtlingsrechtlich nicht relevant sei, da er die Türkei legal 

mit seinem Reisepass habe verlassen können und derzeit keine Ermitt-

lungs- oder Strafverfahren gegen ihn hängig seien,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Januar 2024 gegen diese 

Verfügung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob,  

dass die Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 5. Januar 2024 

dem Beschwerdeführer Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses an-

setzte, 

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Seite 4 

dass der Beschwerdeführer mit zwei nicht kommentierten Eingaben vom 

3. Januar 2024 (Datum Poststempel) Kopien von Dokumenten des ihm von 

der Vorinstanz ausgehändigten Aktenverzeichnisses zu den Akten gab, 

dass er den Kostenvorschuss fristgerecht leistete, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass vorab festzuhalten ist, dass als Beschwerde einerseits ein (von Hand 

ausgefülltes) vorgedrucktes Formular, andererseits eine zweiseitige Be-

gründung eingereicht wurden,  

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Seite 5 

dass sich in der gesamten Eingabe keine ausformulierten Rechtsbegehren 

finden lassen, 

dass es sich vorliegend um eine Laienbeschwerde handelt, und davon aus-

gegangen werden kann, der Beschwerdeführer wolle das Dispositiv der 

Verfügung vom 6. Dezember 2023 anfechten, mithin er sinngemäss die 

Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl sowie 

eventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahme beantragt, 

dass sich aus den Ausführungen in der Beschwerde – namentlich, der Be-

schwerdeführer habe sich bei der Anhörung nicht richtig ausdrücken und 

somit auch nicht detailliert auf «einige» Ereignisse eingehen können – und 

aus den Akten keine Verfahrensverletzungen der Vorinstanz ergeben, die 

eine Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an diese erfordern wür-

den,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss und dies der Fall ist, wenn die Behörde ihr Vorhan-

densein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, die Vor-

bringen hingegen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-

sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, 

den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder 

verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG), 

dass die vorinstanzliche Verfügung in ihren Erwägungen zu bestätigen ist, 

namentlich die vom Beschwerdeführer geschilderten Fluchtgründe nicht 

glaubhaft respektive flüchtlingsrechtlich nicht relevant sind und diesbezüg-

lich auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen ist (vgl. 

angefochtene Verfügung Ziff. II),  

dass der Beschwerdeführer in der Beschwerde ausführt, die türkischen Be-

hörden rekrutierten Menschen, die der kurdischen Partei HDP angehörten, 

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Seite 6 

dass er der «einzige Mensch in diesem Dorf war, der der HDP und auch 

ehemaliger PKK Angehöriger war, (…) hatte die türkische Behörde speziell 

Interesse daran, mich als Informant zu haben.»,  

dass er im vorinstanzlichen Verfahren zwar angab, PKK-Mitglied gewesen 

zu sein, aber mit keinem Wort erwähnte, auch bei der HDP Mitglied gewe-

sen zu sein,  

dass er anlässlich der Anhörung auf die Frage, weshalb gerade er für die 

Operationen des Geheimdienstes ausgewählt worden sei, ausführte, weil 

er (…) Jahre lang im Irak und überdies in seinem Dorf der Einzige gewesen 

sei, der bei der PKK gewesen sei, 

dass sein Vorbringen, er sei HDP-Mitglied gewesen, nachgeschoben er-

scheint und er diese Ausführungen auch nicht mit Beweismitteln untermau-

ert, weshalb diesbezüglich erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit auf-

kommen,  

dass die Vorinstanz insbesondere die Glaubhaftigkeit der Vorbringen be-

treffend die behaupteten Tätigkeiten als Informant für den türkischen Ge-

heimdienst verneinte, da der Beschwerdeführer – bei Wahrunterstellung 

seiner Aussagen – über zweihundertmal kontaktiert worden und unzählige 

Male für Operationen in die Berge gefahren sei, und es nicht denkbar sei, 

dass derart häufige Missionen notwendig seien, um Angehörige des Ge-

heimdienstes zu den Standorten der PKK zu führen,  

dass die nicht nachvollziehbaren und auch nicht weiter substantiierten Aus-

führungen in der Beschwerde, die Häufigkeit der Kontakte sei eine Strate-

gie des türkischen Geheimdienstes gewesen, um ihn zu bestrafen, eben-

falls nachgeschoben erscheinen, und die zutreffende Erwägung der Vor-

instanz (vgl. supra) folglich nicht umzustossen vermögen,  

dass daran auch die weiteren Ausführungen nichts zu ändern vermögen, 

zumal sich der Beschwerdeführer darauf beschränkt, seine Ausführungen 

von der Anhörung lediglich mit weiteren Details auszuschmücken, 

dass er abschliessend in seiner Beschwerde ausführt, am (…) 2023 habe 

das Militär das Haus seiner Familie aufgesucht und diese nach seinem 

Aufenthaltsort befragt,  

dass seine Ehefrau geantwortet habe, der Beschwerdeführer halte sich ak-

tuell in der Schweiz auf,  

E-63/2024 

Seite 7 

dass auch diese Ausführungen weder belegt sind, noch durch eine Nach-

frage nach dem Aufenthaltsort des Beschwerdeführers durch eine Behörde 

(respektive in casu durch das Militär) auf eine flüchtlingsrechtlich relevante 

Verfolgung geschlossen werden kann, 

dass betreffend Wegweisung und Wegweisungsvollzug vollumfänglich auf 

die angefochtene Verfügung verwiesen wird (vgl. angefochtene Verfügung 

Ziff. III), und weder aus den Akten noch aus der Beschwerde Gründe er-

sichtlich sind, die jenen entgegenstehen,  

dass insbesondere in der Türkei weder Krieg oder Bürgerkrieg noch eine 

landesweite Situation allgemeiner Gewalt herrscht, aufgrund welcher eine 

Rückkehr generell unzumutbar wäre – auch nicht für Angehörige der kur-

dischen Ethnie, 

dass an dieser Einschätzung weder das Wiederaufflammen des türkisch-

kurdischen Konflikts seit Juli 2015 noch die sicherheitspolitische Entwick-

lung nach dem Putschversuch im Juli 2016 etwas zu ändern vermögen 

(vgl. statt vieler die Urteile des BVGer D-1920/2023 vom 14. Juni 2023 

E. 9.4.1 sowie E-2377/2023 vom 2. Juni 2023 E. 9.4.2, je mit weiteren Hin-

weisen; anders ausschliesslich betreffend die Provinzen Hakkâri und 

Şırnak: BVGE 2013/2 E.9.6 und Referenzurteil des BVGer E-1948/2018 

vom 12. Juni 2018 E. 7.3.1), 

dass sodann schwere Erdbeben im Südosten der Türkei Anfang Februar 

2023 zur Zerstörung weiter Teile der Infrastruktur geführt haben und in der 

Folge der türkische Präsident Erdoğan den Ausnahmezustand in den elf 

betroffenen Provinzen (Kahramanmaraş, Hatay, Gaziantep, Osmaniye, 

Malatya, Adıyaman, Adana, Diyarbakır, Kilis, Şanlıurfa und Elazığ) ausrief,  

dass die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug in diese Provinzen deshalb 

im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AlG zurzeit als generell unzumutbar erachtet 

(vgl. Urteil BVGer E-6071/2023 vom 16. November 2023 E. 8.3.2), 

dass die Vorinstanz feststellte, der Beschwerdeführer könne zu seiner be-

tagten Mutter ziehen, welche in einem Container im Dorf lebe und auch 

wolle, dass die Familie zu ihr ziehe,  

dass im Lichte der in der Türkei bestehenden Niederlassungsfreiheit auch 

das Bestehen einer individuell zumutbaren innerstaatlichen Aufenthaltsal-

ternative ausserhalb der Provinz Kahramanmaras bejaht werden könne, 

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Seite 8 

dass sich das Gericht diesen Ausführungen anschliesst und den Vollzug 

insbesondere aufgrund von individuellen Aspekten als zumutbar erachtet,  

dass somit die von der Vorinstanz verfügte Wegweisung und der Vollzug 

der Wegweisung zu bestätigen sind, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass der einbezahlte Kostenvorschuss zur Begleichung der Verfahrens-

kosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Gabriela Freihofer Stefan Trottmann 

 

 

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