# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d1ccf1e2-cffe-5eaf-8e17-26058127f848
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.11.2025 B-2534/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2534-2025_2025-11-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-2534/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), 

Richter Pietro Angeli-Busi, Richterin Mia Fuchs,    

Gerichtsschreiber Benjamin Märkli. 
 

 
 

Parteien 
 X._______, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK), 

Anerkennung Ausbildungsabschlüsse, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Anerkennung Abschluss/Ausbildung; 

Ausgleichsmassnahmen. 

 

 

 

B-2534/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Herr X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) ersuchte beim Schwei-

zerischen Roten Kreuz SRK (nachfolgend Vorinstanz) um Anerkennung 

seines slowakischen Diploms als Bachelor in Physiotherapie. Mit Teilent-

scheid vom 23. März 2021 stellte die Vorinstanz Lücken im Rahmen des 

wissenschaftlichen Arbeitens (sowie der Sprachkompetenzen) fest und 

ordnete Ausgleichsmassnahmen an. Diese konnten nach Wahl des Be-

schwerdeführers in einer Eignungsprüfung oder einer Zusatzausbildung 

mit Anpassungslehrgang bestehen. Die Erwägungen dieses Entscheids, 

auf die im Dispositiv verwiesen wurde, hielten fest, dass der Anpassungs-

lehrgang «[a]nschliessend oder gleichzeitig zur Zusatzausbildung» stattzu-

finden habe. Dieser Teilentscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 

B.  

B.a Mit auf den 21. Dezember 2021 datiertem Formular «Ausgleichs 

massnahmen», das gemäss Eingangsstempel am 23. März 2022 bei der 

Vorinstanz einging, entschied sich der Beschwerdeführer für die Variante 

«Anpassungslehrgang kombiniert mit einer Zusatzausbildung». 

B.b Mit Schreiben vom 5. April 2022 bestätigte die Vorinstanz dem Be-

schwerdeführer den Eingang des Formulars «Ausgleichsmassnahmen» 

und wies erneut darauf hin, dass «die Zusatzausbildung vor oder während 

dem Anpassungslehrgang absolviert werden muss», und dass «vorgängig 

absolvierte Anpassungslehrgänge wiederholt werden» müssten. Mit sepa-

ratem Schreiben vom gleichen Tag bestätigte die Vorinstanz der Begleit-

person, dass sie die Kriterien für die Begleitung des Anpassungslehrgangs 

erfülle. 

B.c Mit auf den 5. Mai 2022 datiertem Qualifikationsbogen bestätigte die 

Begleitperson, dass der Beschwerdeführer seinen Anpassungslehrgang 

zwischen dem 28. November 2021 und dem 19. Mai 2022 erfolgreich ab-

solviert habe. 

B.d Mit E-Mail vom 14. Juni 2022 fragte die Vorinstanz bei der Begleitper-

son nach einer Präzisierung der Daten des Anpassungslehrgangs. Diese 

führte mit E-Mail vom nächsten Tag aus, der Anpassungslehrgang für den 

Beschwerdeführer habe vom 2. November 2021 bis zum 15. Mai 2022 ge-

dauert. 

B-2534/2025 

Seite 3 

B.e Mit Schreiben vom 27. Juni 2022 bestätigte die Vorinstanz dem Be-

schwerdeführer den Eingang des Qualifikationsbogens und wies darauf 

hin, dass die Bestätigung über das Bestehen der Zusatzausbildung noch 

ausstehend sei. 

B.f Mit Schreiben vom 20. Dezember 2022 wies die Vorinstanz den Be-

schwerdeführer darauf hin, dass die Frist für sein Anerkennungsgesuch 

ablaufe, diese aber in begründeten Fällen verlängert werde. 

B.g Am 7. März 2023 ersuchte der Beschwerdeführer um Verlängerung 

der Frist. Die Vorinstanz verlangte mit E-Mail vom 12. April 2023 den Nach-

weis einer Anmeldebestätigung für die Zusatzausbildung, um den Antrag 

um Fristverlängerung prüfen zu können. Mit E-Mail vom 24. April 2023 lei-

tete der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine per E-Mail erhaltene An-

meldebestätigung für den Weiterbildungskurs «Reflektierte Praxis – Wis-

senschaft verstehen» (Kursdaten 22. September 2023 – 18. November 

2023; Abschlussprüfung 21. Dezember 2023) an der Zürcher Hochschule 

für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) weiter. 

B.h Mit Schreiben vom 4. Mai 2023 wies die Vorinstanz den Beschwerde-

führer darauf hin, sie benötige für die Prüfung der Fristverlängerung einen 

Nachweis über die verbindliche Anmeldung an der Zusatzausbildung der 

ZHAW. Mit E-Mail vom 8. Mai 2023 an die Vorinstanz reichte eine Mitarbei-

terin der ZHAW eine Bestätigung über die Teilnahme des Beschwerdefüh-

rers an der Nachprüfung des genannten Kurses am 22. Dezember 2022 

ein und bestätigte die Anmeldung an den Kurs für das Jahr 2023. Mit 

Schreiben vom 10. Mai 2023 verlängerte die Vorinstanz die Frist. 

B.i Mit Schreiben vom 4. März 2024 ersuchte der Beschwerdeführer um 

erneute Fristverlängerung, um die Nachweise für die Nachprüfung bei der 

ZHAW und die Teilprüfung bei der Sprachschule einzureichen. Mit Schrei-

ben vom 11. April 2024 verlängerte die Vorinstanz die Frist abermals. 

B.j Mit E-Mail vom 2. August 2024 reichte der Beschwerdeführer die Kurs-

bestätigung über den Weiterbildungskurs «Reflektierte Praxis – Wissen-

schaft verstehen» im Umfang von 5 ECTS ein. Die Bestätigung und das 

zugehörige Begleitschreiben sind auf den 21. Juni 2024 datiert. 

B.k Mit Schreiben vom 22. August 2024 bestätigte die Vorinstanz «den 

Eingang des Nachweises über die absolvierte Zusatzausbildung» und fuhr 

fort, es würde noch «eine Bestätigung, dass Sie die Module / den Kurs 

betreffend Zusatzausbildung erfolgreich bestanden haben» benötigt. 

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Seite 4 

Darauf folgte der Hinweis: «Wir benötigen eine Kopie der Kursbestätigung 

mit dem Ausweis über 5 ECTS». 

B.l Mit Schreiben vom 5. November 2024 reichte der Beschwerdeführer 

amtlich beglaubigte Kopien der bereits per E-Mail eingereichten Doku-

mente nach, mit Schreiben vom 26. November 2024 eine amtlich beglau-

bigte Kopie seines Sprachnachweises. 

B.m Mit Schreiben vom 3. Februar 2025 ersuchte der Beschwerdeführer 

die Vorinstanz sinngemäss um beförderliche Behandlung seines Anerken-

nungsgesuchs. 

B.n Mit Entscheid betreffend Ausgleichsmassnahmen vom 10. März 2025 

entschied die Vorinstanz: 

«1. Ein anerkanntes Sprachdiplom/-zertifikat auf Niveau B2 wurde eingereicht. 

2. Die Zusatzausbildung ‹Reflektierte Praxis – Wissenschaft verstehen› wurde 

erfolgreich absolviert und die Bestätigung eingereicht. 

3. Der Anpassungslehrgang, der vom 28.11.2021 – 19.05.2022 absolviert 

wurde, ist aufgrund formeller Fehler ungültig 

4. Die Ausgleichsmassnahmen können erneut durchgeführt und bei Nicht-

bestehen einmal wiederholt werden. Sie müssen nach den Modalitäten ab-

solviert werden, die im Teilentscheid vom 23.03.2021 und in den entspre-

chenden Beilagen beschrieben sind. 

5. Die Frist, in der Ihr Dossier offengehalten wird, wird ein letztes Mal bis zum 

14.03.2026 verlängert.  

Sollten bis dahin die Anerkennungsvoraussetzungen nicht erfüllt sein, wird 

das Dossier geschlossen und Ihr Berufsabschluss ist nicht vom SRK aner-

kannt.» 

C.  

Der Beschwerdeführer ficht diese Verfügung mit Beschwerde vom 10. April 

2025 an. Er beantragt sinngemäss, seine Ausbildung anzuerkennen und 

wirft der Vorinstanz sinngemäss einen Verstoss gegen Treu und Glauben 

und wohl auch eine Verfahrensverzögerung vor. Zur Begründung führt er 

aus, er erfülle alle Bedingungen der Anerkennung, jedoch hätten die Mitar-

beitenden der Vorinstanz ihren Entscheid auf einen formalen Fehler im Be-

urteilungsschreiben gestützt, welches von einer dazu berechtigten Person 

mit Zustimmung der Vorinstanz unterschrieben worden sei (gemeint daher 

wohl: der Qualifikationsbogen; vorstehend Bst. B.c). Er habe nämlich sein 

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Seite 5 

Zusatzstudium an der ZHAW gleichzeitig mit dem Anpassungslehrgang ab-

solviert. Dazu legt er eine Rechnung der ZHAW vom 23. Dezember 2021 

für den Weiterbildungskurs «Reflektierte Praxis – Wissenschaft verstehen» 

vom 28. Januar 2022 bis 19. Mai 2022 ins Recht. Ausserdem habe die Vor-

instanz sehr lange mit der Anerkennung zugewartet und habe ihn nie auf 

die sich abzeichnende Ungültigkeit hingewiesen. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 28. Mai 2025, die dem Beschwerdeführer zuge-

stellt wurde, beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Zur 

Begründung führt sie im Wesentlichen aus, die Reihenfolge von Anpas-

sungslehrgang und Zusatzausbildung sei explizit und nachdrücklich so ver-

fügt worden und sei auch zulässig. Aus den Akten ergäben sich die ver-

schiedenen einschlägigen Daten klar und so, wie sie in der angefochtenen 

Verfügung genannt seien. Eine Verfahrensverzögerung könne ihr aufgrund 

der Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers nicht vorgeworfen werden. 

Auch gegen Treu und Glauben habe sie nicht verstossen, weil nicht er-

kennbar sei, welche Korrekturmassnahmen der Beschwerdeführer bei 

rechtzeitigem Hinweis hätte ergreifen wollen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Angefochten ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 des Bundesge-

setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwal-

tungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), deren Beurteilung in die Zu-

ständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts fällt (Art. 31 und Art. 33 Bst. h 

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsge-

richt [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]; vgl. Zwischenent-

scheid des BVGer B-1813/2020 vom 26. Februar 2021 E. 2.2.4). Der Be-

schwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist als 

Adressat durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und verfügt 

über ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung 

(Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte (Art. 52 

Abs. 1 und Art. 50 Abs. 1 VwVG) Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung 

auf Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder 

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Missbrauch des Ermessens, unrichtige oder unvollständige Feststellung 

des rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 49 

VwVG). Es wendet das Recht von Amtes wegen an und ist nicht an die 

Begründung der Parteien oder der Vorinstanz gebunden (Art. 62 Abs. 4 

VwVG). 

2.2 Die Vorinstanz verfügt bei der Anerkennung einer ausländischen Aus-

bildung und der damit möglicherweise verbundenen Anordnung von Aus-

gleichsmassnahmen über besonderes Fachwissen. Sie vermag diese da-

her sachgerechter zu beurteilen als das Bundesverwaltungsgericht. Inso-

fern ist der Vorinstanz ein Ermessens- und Beurteilungsspielraum zu be-

lassen, soweit sie die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte ge-

prüft und die erforderlichen Abklärungen sorgfältig und umfassend durch-

geführt hat. Das Bundesverwaltungsgericht weicht nicht ohne Not von der 

Auffassung der Vorinstanz ab. Es korrigiert nur unangemessene Entschei-

dungen, überlässt aber der Vorinstanz die Wahl unter mehreren angemes-

senen Lösungen (vgl. BGE 142 II 451 E. 4.5.1; 138 II 77 E. 6.4; 134 III 193 

E: 4.4; 130 II 449 E. 4.1 Urteile des BVGer B-4821/2023 vom 8. März 2024 

E. 2.2; B-2372/2022 vom 15. März 2024 E. 2; B-5105/2021 vom 21. Sep-

tember 2022 E. 4.4 je m.w.H.). 

3.  

Die Beschwerde ist nur innerhalb des Streitgegenstandes zulässig. Dieser 

wird durch den angefochtenen Entscheid und die Parteibegehren be-

stimmt, wobei der angefochtene Entscheid den äusseren Rahmen des 

Streitgegenstandes begrenzt (vgl. BGE 150 II 334 E. 5.5.1.1; 144 II 359 

E. 4.3; BVGE 2024 IV/2 E. 1.4 je m.w.H.). 

Im Teilentscheid vom 23. März 2021 prüfte die Vorinstanz die Vergleichbar-

keit der Ausbildungen gestützt auf Art. 10 Abs. 1 Bst. a des Bundesgeset-

zes vom 30. September 2016 über die Gesundheitsberufe (Gesundheits-

berufegesetz, GesBG, SR 811.21) und die Richtlinie 2005/36/EG des Eu-

ropäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die 

Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255/22 vom 30. September 

2005; im Folgenden: Richtlinie 2005/36/EG; vgl. zu den Rechtsgrundlagen 

statt vieler auch Urteil des BVGer B-4821/2023 vom 8. März 2024 E. 3, 

ebenfalls betreffend Physiotherapie). Aufgrund der festgestellten Unter-

schiede zwischen der Ausbildung des Beschwerdeführers und der Schwei-

zer Ausbildung ordnete die Vorinstanz Ausgleichsmassnahmen nach 

Art. 14 Abs. 1 Richtlinie 2005/36/EG an. Diese konnten unter anderem in 

einem Anpassungslehrgang bestehen (Art. 14 Richtlinie 2005/36/EG). Ein 

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Anpassungslehrgang kann «gegebenenfalls mit einer Zusatzausbildung» 

einhergehen, wobei die «Einzelheiten des Anpassungslehrgangs und sei-

ner Bewertung […] von der zuständigen Behörde des Aufnahmemitglied-

staats festgelegt» werden können (Art. 3 Abs. 1 Bst. g Richtlinie 

2005/36/EG). 

Im Dispositiv des Teilentscheids wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer 

könne «sich zwischen einer Zusatzausbildung mit 6-monatigem Anpas-

sungslehrgang, welcher unter Punkt IV definiert ist, oder einer Eignungs-

prüfung» entscheiden (Ziff. 3 des Dispositivs; Hervorhebungen weggelas-

sen). Ziffer IV der Erwägungen enthält (in Fettdruck) den Hinweis, dass der 

Anpassungslehrgang «[a]nschliessend oder gleichzeitig zur Zusatzausbil-

dung» zu absolvieren sei. 

Der Teilentscheid vom 23. März 2021 blieb unangefochten. Er ist daher 

nicht mehr Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens, so dass auf 

dessen Dispositiv nicht mehr zurückzukommen ist.  

4.  

Umstritten ist im Wesentlichen, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 

die Anerkennung seines slowakischen Diploms vorenthalten durfte, weil er 

die Zusatzausbildung erst nach dem Anpassungslehrgang beendete. 

5.  

Aus den Akten (vgl. Bst. B. im Sachverhalt) ergibt sich, dass der Anpas-

sungslehrgang gemäss dem eingereichten Qualifikationsbogen und zu-

sätzlicher expliziter Bestätigung der Betreuungsperson vom 2. November 

2021 bis zum 15. Mai 2022 stattfand. Der erfolgreiche Abschluss der Zu-

satzausbildung wurde indessen erst mit Diplom vom 21. Juni 2024 be-

scheinigt.  

Der erfolgreiche Abschluss der Zusatzausbildung «Reflektierte Praxis – 

Wissenschaft verstehen» an der ZHAW erfolgte somit, wie die Vorinstanz 

zu Recht festhält, erst nach dem Anpassungslehrgang, dessen erfolgreiche 

Absolvierung die Vorinstanz zu Recht nicht in Frage stellt. 

Allerdings legte der Beschwerdeführer bereits vor der Vorinstanz eine Be-

stätigung für die Anmeldung für die Nachprüfung des Weiterbildungskurses 

«Reflektierte Praxis – Wissenschaft verstehen» an der ZHAW vom 22. De-

zember 2022 sowie mit seiner Beschwerde eine an ihn adressierte Rech-

nung der ZHAW vom 23. Dezember 2021 für den Weiterbildungskurs «Re-

flektierte Praxis – Wissenschaft verstehen» an der ZHAW vom 28. Januar 

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2022 bis zum 19. Mai 2022 ins Recht. Aus den Akten geht hervor, dass der 

Beschwerdeführer sich auch für die Session 02.2023 desselben Kurses 

angemeldet hat. 

Mit dem Beschwerdeführer ist somit davon auszugehen, dass er die Zu-

satzausbildung zusammen mit dem Anpassungslehrgang in Angriff nahm. 

6.  

Art. 3 Abs. 1 Bst. g Richtlinie 2005/36/EG auferlegt der zuständigen Be-

hörde die Kompetenz, «die Einzelheiten» der Ausgleichsmassnahmen 

festzulegen. Dadurch wird der Vorinstanz bei der Entscheidung bezüglich 

der Ausgestaltung der einzelnen Massnahmen ein weiter Spielraum einge-

räumt.  

Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in der Verfügung 

vom 23. März 2021 im Dispositiv eine Zusatzausbildung mit 6-monatigem 

Anpassungslehrgang fordert und in Punkt IV der Erwägungen – auf die im 

Dispositiv verwiesen wird – festhält, der Anpassungslehrgang sei an-

schliessend oder gleichzeitig zur Zusatzausbildung von mindestens 

5 ECTS zu absolvieren. Solche Verweise sind grundsätzlich zulässig (vgl. 

BVGE 2009/46 E. 2.1). Gleiches gilt auch für das Schreiben der Vorinstanz 

vom 5. April 2022, das in Fettdruck ebenfalls darauf hinwies, dass der An-

passungslehrgang anschliessend oder gleichzeitig zur Zusatzausbildung 

stattzufinden habe und zudem festhielt, dass vorgängig absolvierte Anpas-

sungslehrgänge wiederholt werden müssten. Der Beschwerdeführer bringt 

denn auch zu Recht nicht vor, dass die von der Vorinstanz verfügte Rei-

henfolge von Anpassungslehrgang und Zusatzausbildung unzulässig oder 

ihm nicht bekannt gewesen sei. 

In Ziffer 8 des bereits erwähnten Merkblatts «Anpassungslehrgang Niveau 

FH», das dem Entscheid vom 23. März 2021 beilag, geht die Vorinstanz 

indessen weiter, indem sie ausführt, ein Anpassungslehrgang sei «ungül-

tig, wenn formelle Kriterien nicht beachtet werden, insbesondere, wenn […] 

die Zusatzausbildung nach Abschluss des Anpassungslehrgangs beendet 

wurde». 

7.  

Gemäss Ziffer 1 des Merkblatts handelt es sich dabei um «Weisungen», 

die sich «an: Gesuchstellende, Arbeitgebende, die den Gesuchstellenden 

einen Ausbildungslehrgang anbieten, und Begleitpersonen, die über die 

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fachlichen Qualifikationen verfügen, um den Anpassungslehrgang zu be-

gleiten und zu bewerten» richten. 

Als Verwaltungsverordnung bezweckt eine Weisung, Gewähr für eine ein-

heitliche und rechtsgleiche Auslegung und Anwendung der Gesetze und 

Verordnungen zu bieten. Anders als Bundesgesetze (und Rechtsverord-

nungen) sind Verwaltungsverordnungen für rechtsanwendende Behörden 

zwar nicht massgebend (vgl. BGE 150 I 93 E. 6.3), sie werden rechtspre-

chungsgemäss aber berücksichtigt, sofern sie eine dem Einzelfall ange-

passte und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen 

Bestimmungen zulassen und diese mithin überzeugend konkretisieren 

(vgl. BGE 151 V 137 E. 4.3; 148 V 385 E. 5.2; 147 II 248 E. 2.2.1; 146 V 

233 E. 4.2.1). Ausgangspunkt bildet aber in jedem Fall das Gesetzesrecht, 

soweit solches besteht (vgl. BGE 149 II 290 E. 3.3.2 f.; 142 II 182 E. 2.3.2 

je m.w.H.). 

Im vorliegenden Fall gibt es keine gesetzlichen Bestimmungen, die den 

Spielraum weiter konkretisieren, den Art. 3 Abs. 1 Bst. g Richtlinie 

2005/36/EG der Vorinstanz einräumt. 

Schranken werden der Vorinstanz indessen durch die Verfassung, hier ins-

besondere durch den in Art. 5 Abs. 2 BV verankerten Grundsatz der Ver-

hältnismässigkeit gesetzt. Dieser gebietet es, dass eine Massnahme für 

das Erreichen des im öffentlichen oder privaten Interesse liegenden Ziels 

geeignet und erforderlich sein und sich für die Betroffenen in Anbetracht 

der Schwere der Grundrechtseinschränkung als zumutbar erweisen muss 

(vgl. BGE 149 III 193 E. 5.2; 148 II 475 E. 5; 147 I 450 E. 3.2.3; BVGE 2023 

IV/1 E. 7.8; 2019 I/3 E. 5.1 je m.w.H.). 

Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Anpassungslehrgang 

dazu dient, das in der Zusatzausbildung erworbene theoretische Wissen in 

die Praxis zu transferieren (vgl. Ziff. II. und III. der angefochtenen Verfü-

gung). Daher besteht ein öffentliches Interesse daran, dass die Zusatzaus-

bildung dem Anpassungslehrgang vorangeht oder zumindest gleichzeitig 

absolviert wird. 

Indessen ist nicht erkennbar, inwiefern es erforderlich ist, dass die Zusatz-

ausbildung, wie im Merkblatt verlangt, vor Beendigung des Anpassungs-

lehrgangs erfolgreich abgeschlossen sein muss bzw. ein Anpassungslehr-

gang zu wiederholen ist, falls dies nicht zutrifft. Dies umso mehr, als die 

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Seite 10 

Vorinstanz selber in ihrer Verfügung auch ein gleichzeitiges Absolvieren 

von Lehrgang und Zusatzausbildung ausdrücklich vorsieht. 

Werden, wie es vorliegend gemäss den Akten der Fall war, Lehrgang und 

Zusatzausbildung gleichzeitig in Angriff genommen, ist eine erfolgreiche 

Absolvierung des Anpassungslehrgangs daher auch dann zu berücksichti-

gen, wenn der erfolgreiche Abschluss der Zusatzausbildung nach Beendi-

gung des Anpassungslehrgangs erfolgt. 

Die Beschwerde erweist sich daher als begründet. Die angefochtene Ver-

fügung ist aufzuheben und der ausländische Ausbildungsabschluss des 

Beschwerdeführers zu anerkennen. 

Auf die weiteren vom Beschwerdeführer vorgebrachten Rügen ist unter 

diesen Umständen nicht mehr weiter einzugehen. 

8.  

Bei diesem Verfahrensausgang gilt der Beschwerdeführer als obsiegende 

Partei, weshalb ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 

Abs. 1 VwVG). Vorinstanzen werden keine Verfahrenskosten auferlegt, 

selbst wenn sie unterliegen (vgl. Art. 63 Abs. 2 VwVG). Als obsiegende 

Partei hätte der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung 

für die ihm erwachsenen notwendigen Kosten (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Er 

war im vorliegenden Verfahren indessen nicht vertreten und hat auch sonst 

keine anrechenbaren Kosten in diesem Sinn dargetan, weshalb ihm keine 

Parteientschädigung zuzusprechen ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

B-2534/2025 

Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid betreffend die Aus-

gleichsmassnahmen vom 10. März 2025 wird aufgehoben und die Sache 

an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen die 

Anerkennung des Bildungsabschlusses des Beschwerdeführers vor-

nehme. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'500.– nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement des Innern EDI. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Vera Marantelli Benjamin Märkli 

 

  

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Seite 12 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 6. November 2025 

 

  

B-2534/2025 

Seite 13 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; 

Beilage: Rückerstattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. (…); Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement des Innern EDI (Gerichtsurkunde)