# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa8f21d3-f264-547d-b8c9-6ac479a860fc
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-31
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 31.07.2019 LC190001
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC190001_2019-07-31.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LC190001-O/U 
damit vereinigt Geschäfts-Nr. LC190003-O 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Kriech und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach sowie Ge-

richtsschreiberin MLaw V. Stübi  

Urteil vom 31. Juli 2019 

in Sachen 

 

A._____,  
 

Kläger, Erstberufungskläger und Zweitberufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Beklagte, Erstberufungsbeklagte und Zweitberufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 

betreffend Ehescheidung 
 
Berufungen gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren 
am Bezirksgericht Meilen vom 7. November 2018 (FE150180-G) 
 
 
 
 

- 2 - 

 
Rechtsbegehren: 

des Klägers (Urk. 146): 
 

  1. Es sei die Ehe der Parteien gestützt auf Art. 114 ZGB zu scheiden. 
2. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten einen nachehelichen 

Unterhaltsbeitrag von monatlich CHF 5'875.00 ab Rechtskraft des 
Scheidungsurteiles längstens bis zum Eintritt des Klägers ins ordentli-
che Pensionsalter ohne Beteiligung an künftigen Bonuszahlungen 
zu bezahlen. 

3. Eventualiter für den Fall, dass der Kläger weiterhin, ab 2019, zur Betei-
ligung der Beklagten an den künftigen Bonuszahlungen verpflichtet 
wird, sei der Kläger berechtigt zu erklären, die doppelt bezahlten Unter-
haltsleistungen von 2013/2014 von mindestens Fr. 31'805.70, Prozess-
kostenvorschüsse von Fr. 12'750.00 und Steuerschulden von 
Fr. 18'907.00 mit künftigen Bonuszahlungen zu verrechnen. 

4. Güterrecht 
 Es sei die eheliche Liegenschaft C._____-Strasse …, D._____ zu ver-

kaufen, und es sei der Nettoverkaufserlös gemäss der Begründung laut 
Replik vom 12. Januar 2018 und nachfolgendem Antrag aufzuteilen. 

 Es sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger eine güterrechtliche 
Ausgleichszahlung von mindestens Fr. 358'333.70 zu bezahlen. 

 Es seien dem Kläger von dem in der Liegenschaft verbliebenen Hausrat 
und Mobiliar die folgenden Gegenstände herauszugeben: 

 - Harddisk zum PC (mit Fotos etc.) 
 - Stereoanlage Rehdeko 
 - Esstisch mit Stühlen (Geschenk Mutter) 
 - Besteck Berndorf 
 - Herrenarmbanduhr Cartier 
 - Schmuck der Mutter des Klägers (dickes Goldarmband, Kette mit 

Anhänger Kaiser Josef, diverse Goldstücke) 
 - Werkzeugkoffer mit Akkuschraubenzieher 
 - Familienbuch … 
 - Porzellan Hutschenreuther und Silberbesteck 
 Bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung bzw. beim Veräusse-

rungserlös der Liegenschaft D._____ seien nebst Berücksichtigung und 
Rückführung der WEF-Vorbezüge vom Erlös und vor der hälftigen Tei-
lung des Überschusses die doppelt bezahlten Unterhaltsleistungen von 
Fr. 31'805.70, die Prozesskostenvorschüsse von Fr. 12'750.00 und 
Steuerschulden von Fr. 18'907.00 vorweg zu Gunsten des Klägers in 
Abzug zu bringen bzw. zu verrechnen, soweit keine oder keine ausrei-
chende Verrechnung nach Massgabe von Ziff. 3 hievor erfolgen konnte. 

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5. Vorsorgeguthaben 
 Es seien die ehelichen Vorsorgeguthaben nach Massgabe des Memo-

randums betreffend Vorsorgeausgleich vom März 2018 (act. 107) auf-
zuteilen.  

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zu Lasten der 
Beklagten. 

 
 
der Beklagten (Prot. I S. 59 ff.): 
 
1.  Es sei die Ehe der Parteien gestützt auf Art. 114 ZGB zu scheiden. 
2.a)  Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten nachehelichen Unterhalt im Sinne 

von Art. 125 ZGB von CHF 8'000.00 pro Monat zu bezahlen, zahlbar im Voraus auf 
den Ersten des Monats ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum Eintritt des 
Klägers ins ordentliche Pensionsalter.  

 Zusätzlich sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten die Hälfte seiner variablen 
Netto-Lohnzahlungen (Bonus u. dergl.) zu bezahlen, zahlbar jeweils innert 30 Ta-
gen nach Erhalt. Der Kläger sei zu verpflichten, die Beklagte unaufgefordert über 
sämtliche variablen Lohnzahlungen innert 30 Tagen seit Auszahlung zu informieren 
und zu dokumentieren. Der Kläger sei ferner zu verpflichten, der Beklagten unauf-
gefordert seine jährlichen Lohnausweise bis spätestens Ende Februar des Folge-
jahres zuzustellen. Eventualiter sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten nach-
ehelichen Unterhalt im Sinne von Art. 125 ZGB im Betrag von CHF 11'400.00 (ohne 
Bonusanteil) pro Monat zu bezahlen, zahlbar im Voraus auf den Ersten des Monats 
ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum Eintritt des Klägers ins ordentliche 
Pensionsalter.  

 Eventualiter für den Fall, dass der Beklagten kein Vorsorgeunterhalt für die Dauer 
des Scheidungsprozesses zugesprochen wird, und zwar in Form von nacheheli-
chem Unterhalt, sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten zusätzlich zum vor-
genannten Unterhaltsbeitrag CHF 1'096.00 pro Monat ab 1. Januar 2017 bis 
Rechtskraft des Scheidungsurteils zu bezahlen.  

   b)  Falls die Beklagte aus dem Vorsorgeausgleich weniger als CHF 300'000.00 
und/oder falls die Beklagte in der güterrechtlichen Auseinandersetzung vom Ver-
mögen der Parteien (unter Einschluss ihrer jeweiligen Eigentumshälfte ihrer Lie-
genschaft D._____) weniger als CHF 700'000.00 zugesprochen erhält, sei der Klä-
ger zu verpflichten, der Beklagten ab seinem Eintritt ins ordentliche Pensionsalter 
nachehelichen Unterhalt im Sinne von Art. 125 ZGB im Betrag von CHF 1'500.00 
pro Monat zu bezahlen, zahlbar im Voraus auf den Ersten des Monats. Zur Berech-
nung des Vermögensanfalls aus der güterrechtlichen Auseinandersetzung ist bis 
zum Verkauf der Liegenschaft vom Schätzwert auszugehen. 

3.  Es sei die eheliche Liegenschaft C._____-Strasse …, D._____ freihändig zu ver-
kaufen.  

   a)  Falls der Verkauf der Liegenschaft bis zur Vornahme der güterrechtlichen Ausei-
nandersetzung stattgefunden hat:  

 Vom Nettoverkaufserlös der Liegenschaft nach Rückzahlung der Hypotheken seien 
dem Kläger dessen WEF-Vorbezüge im Gesamtbetrag von CHF 169'848.00 und 
der Beklagten deren WEF-Vorbezug im Betrag von CHF 4'842.00 zurückzuerstat-
ten (unter Vorbehalt, dass die WEF-Vorbezüge im gleichen Ausmass beim Vorsor-

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geausgleich berücksichtigt wurden). Vom verbleibenden Betrag seien der Beklag-
ten CHF 230'286.00, eventualiter CHF 130'848.00 zuzuweisen. Der Restbetrag sei 
hälftig auf die Parteien aufzuteilen. Von dem der Beklagten insgesamt zustehenden 
Betrag seien CHF 12'000.00 zu Gunsten des Klägers abzuziehen und dem Kläger 
zuzuweisen. 

   b)  Falls der Verkauf der Liegenschaft D._____ bis zur Vornahme der güterrechtlichen 
Auseinandersetzung noch nicht stattgefunden hat:  

 Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten eine güterrechtliche Ausgleichs-
zahlung von CHF 218'286.00, eventualiter CHF 118'848.00 zu entrichten.  

4.  Es seien die ehelichen Vorsorgeguthaben des Klägers unter den Parteien hälftig 
aufzuteilen. 

5.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten des Klägers. 
 
 

Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 7. November 2018: 
(Urk. 177 S. 105 ff.) 

1. Die Ehe der Parteien wird geschieden. 

2. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten nachehelichen Unterhalt wie folgt zu be-

zahlen: 

a) Fr. 5'875.– ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. März 

2021 (Eintritt des ordentlichen Pensionsalters des Klägers) und hernach 

b) Fr. 500.– als lebenslängliche Rente der Beklagten. 

Die Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten ei-

nes jeden Monats.  

3. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffer 2 basiert auf fol-

genden Grundlagen: 

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 Einkommensverhältnisse: 

– Erwerbseinkommen Kläger: Fr. 16'000.– 
(monatlich netto, exkl. Familien-,  
Kinder- und Ausbildungszulagen) 

– Erwerbseinkommen Beklagte  
(monatlich netto, exkl. Familien-, 
Kinder- und Ausbildungszulagen) Fr.  3'200.– 

Bedarfszahlen: 

– Kläger 
familienrechtlicher Bedarf: Fr. 6'300.– 

– Beklagte 
familienrechtlicher Bedarf: Fr. 5'600.– 

Vermögensverhältnisse: 

- Vermögen Kläger ca.  Fr. 500'000.– 
(nach durchgeführter güterrechtlicher  
Auseinandersetzung) 

- Vermögen Beklagte ca.  Fr. 500'000.– 
(nach durchgeführter güterrechtlicher  
Auseinandersetzung) 
 

4. Der Unterhaltsbeitrag gemäss Dispositivziffer 2 basiert auf dem Landesindex der 

Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Oktober 2018 von 

102.1 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie sind jeweils auf den 

1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2020, dem Stand des In-

dexes per Ende November des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt nach 

folgender Formel: 

 

Neuer Unterhaltsbeitrag  = 
alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index 

102.1 
 
Fällt der Index unter den Stand von Ende Oktober 2018, berechtigt dies nicht zu ei-

ner Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge. 

5. Die Parteien sind hälftige Miteigentümer der Liegenschaft C._____-Strasse …, in 

D._____ (Grundbuch D._____, Blatt 1, EFH Doppelhaushälfte, Gebäude Nr. 2 mit 

Garagenanbau, Kat.-Nr. 3). Die Parteien haben den übereinstimmenden Antrag ge-

stellt, die Liegenschaft sei baldmöglichst zu veräussern, wovon Vormerk zu neh-

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men ist. Damit verbleibt die Liegenschaft bis zur Veräusserung im hälftigen Mitei-

gentum der Parteien im Sinne von Art. 646 ZGB. 

a) Bis zur Veräusserung der Liegenschaft hat die Beklagte das Recht, weiterhin 

in der Liegenschaft zu wohnen. 

b) Die Beklagte wird verpflichtet, die Verzinsung der gegenwärtigen Hypothekar-

schuld zu übernehmen sowie sämtliche Hausnebenkosten (Strom, Was-

ser/Abwasser, Abfallgebühren, Gebäudeversicherung etc.), unter vollständi-

ger Entlastung des Klägers, zu tragen. 

c) Weiter wird die Beklagte verpflichtet, die ordentlichen Unterhaltskosten zur al-

leinigen Bezahlung zu tragen. Ausserordentliche Kosten haben die Parteien 

als Miteigentümer der Liegenschaft je zur Hälfte zu bezahlen. Für die Abgren-

zung ordentliche/ausserordentliche Kosten gelten mietrechtliche Kriterien. Je-

de Partei hat vor der Veranlassung von ausserordentlichen Kosten die Zu-

stimmung des andern einzuholen, widrigenfalls entfällt dessen Zahlungs-

pflicht. 

d) Unter Vorbehalt einer anderweitigen Einigung der Parteien ist die Liegen-

schaft zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. 

e) Die Verkaufsverhandlungen haben gemeinsam, bzw. gestützt auf gemeinsa-

me Absprachen zu erfolgen. Können sich die Parteien über das Vorgehen 

beim Verkauf nicht einigen, so ist der Verkauf auf Verlangen einer Partei ei-

nem Makler zu übertragen. 

f) Der hälftig zu teilende Nettoverkaufserlös berechnet sich nach folgendem 

Modus: 

  Erzielter Verkaufspreis abzüglich: 

• Hypotheken und mit deren Auflösung verbundene Kosten 

• Veräusserungskosten (Notariats-, Beurkundungs-, Handänderungsge-

bühren, Insertionskosten, Maklergebühren usw.) 

• Grundstückgewinnsteuer  

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• vorbezogenes Kapital aus der beruflichen Vorsorge des Klägers von 

Fr. 79'860.30 (Dat. 16.06.1997, Bel. 153) und Fr. 90'024.66 

(Dat. 22.05.2002, Bel. 144) 

• vorbezogenes Kapital aus der beruflichen Vorsorge der Beklagten von 

Fr. 4'841.95 (Dat. 17.12.2004, Bel. 230)  

• Eigengutanteil des Klägers in der Höhe von Fr. 110'000.– 

g) Der danach verbleibende Rest des Verkaufserlöses steht den Parteien je zur 

Hälfte zu.  

6. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten zur Abgeltung ihrer übrigen güterrechtli-

chen Ansprüche einen Betrag von Fr. 218'108.95 zu bezahlen, zahlbar innerhalb 

von drei Monaten ab dem Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils. 

7. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger innerhalb von 30 Tagen nach Eintritt der 

Rechtskraft des Scheidungsurteils folgende Gegenstände herauszugeben: 

– Stereoanlage Rehdeko  

– Werkzeugkoffer mit Akkuschraubenzieher 

– ein Exemplar Familienbuch … 

–  Silberbesteck (Geschenk der Mutter des Klägers) 

8. Es wird vorgemerkt, dass der Kläger der Beklagten im Rahmen des Vorsorgeaus-

gleichs einen Betrag von Fr. 306'063.80, zuzüglich Zins seit 1. Januar 2017, schul-

det. Dieser Betrag ist wie folgt zu begleichen: 

a) Die E._____ Sammelstiftung für Personalvorsorge, ... [Adresse], wird ange-

wiesen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Personalvorsorgekonto 

des Klägers (Personalvorsorge-Vertrag Nr. … F._____ AG, Police Nr. 1, 

AHV-Nr. …) Fr. 100'000.–, zuzüglich Zins ab 5. November 2015, auf ein noch 

von der Beklagten zu bezeichnendes Konto zu überweisen. 

b) Die G._____ AG, Sammelstiftung H._____, ... [Adresse], wird angewiesen, 

mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Freizügigkeitskonto des Klägers 

(Anschluss Nr. … F._____ AG, AHV-Nr. …) Fr. 206'063.80, zuzüglich Zins ab 

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5. November 2015, auf ein von der Beklagten noch zu bezeichnendes Konto 

(zu) überweisen. 

9. Die übrigen Rechtsbegehren der Parteien werden abgewiesen, sofern darauf ein-

getreten werden kann.  

10. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:  

Fr. 18'000.00   die weiteren Auslagen betragen:  

Fr. 3'121.20   Gutachten  

 Fr. 825.00   Dolmetscherkosten 

Fr. 21'946.20   Total 

 
11. Die Kosten des Entscheides werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.  

Die Entscheidgebühr wird mit den geleisteten Kostenvorschüssen der Parteien ver-

rechnet. Ein allfälliger Fehlbetrag wird von den Parteien im gleichen Verhältnis, wie 

ihnen die Kosten auferlegt werden, nachgefordert.  

12. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

(13./14. Mitteilungen, Rechtsmittelbelehrung) 

 
 

Berufungsanträge: 

des Klägers (Urk. 176 S. 2 f.): 
 
1. Die Ziffern 2 lit. b, 3., 5., 6., 8., 11. und 12. des angefochtenen Urteils vom 07. No-

vember 2018 seien aufzuheben. 
 
2. Es sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten einen nachehelichen Unterhaltsbei-

trag von monatlich Fr. 5'875.00 ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteiles 
bis 31. März 2021 (Eintritt des ordentlichen Pensionsalters des Klägers) zu bezah-
len. 

 
3. Es sei die Liegenschaft C._____-Strasse …, D._____ zu verkaufen. 
 

 Der Nettoverkaufserlös der Liegenschaft D._____ 
 - nach Rückzahlung der Hypotheken, inkl. Kosten 
 - nach Abzug der Veräusserungskosten und Grundstückgewinnsteuern 
 - nach Rückerstattung der WEF-Vorbezüge von CHF 169'886.96 zugunsten des 

Klägers und von CHF 4'841.95 zugunsten der Beklagten 
 - nach Berücksichtigung des Eigengutanteiles von CHF 137'835.00 und eines 

Mehrwertanteiles von CHF 74'900.00 zugunsten des Klägers 

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 - sowie – eventualiter – nach Berücksichtigung eines nach Bekanntwerden des 
Versteigerungserlöses zu beziffernden Schadens bzw. einer zu beziffernden 
kläg. Ersatzforderung 

 
 sei den Parteien hälftig zuzuteilen. 
 
4. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten zur Abgeltung der übrigen güterrecht-

lichen Ansprüche einen Betrag von CHF 7'436.30 zu bezahlen, zahlbar innerhalb 
von 3 Monaten ab dem Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteiles. 

 
5. Es sei vorzumerken, dass der Kläger der Beklagten im Rahmen des Vorsorgeaus-

gleiches einen Betrag von CHF 306'063.80 schuldet, sofern die WEF-Vorbezüge 
der Parteien im Rahmen des Verkaufes bzw. der Versteigerung der Liegenschaft 
D._____ vollumfänglich an die Parteien zurückgeführt werden. Dieser Betrag sei 
wie folgt zu begleichen: 
 

 a) Die E._____ Sammelstiftung für Personalvorsorge, … [Ort 1], sei anzuweisen, 
mit Rechtskraft des Scheidungsurteiles vom Personalvorsorgekonto des Klägers 
CHF 163'000.00 auf ein noch von der Beklagten zu bezeichnendes Konto zu 
überweisen; 

 
 b) Die G._____ AG, Sammelstiftung H._____, … [Ort 2], sei anzuweisen, mit 

Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Freizügigkeitskonto des Klägers 
CHF 143'063.80 auf ein von der Beklagten noch zu bezeichnendes Konto zu 
überweisen. 

 
 Sollten die WEF-Vorbezüge – eventualiter – nicht oder nicht vollständig zurückge-

führt werden, sei der Vorsorgeausgleich gemäss Gesetz (Art. 122 ZGB; Art. 22a 
FZG) neu zu berechnen. 

 
6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge, auch für das erstinstanzliche Verfahren, 

zu Lasten der Beklagten. 
 
 
der Beklagten (Urk. 188/176 S. 2 f.): 
 
1. Ziff. 2 des Urteilsdispositivs sei aufzuheben und der Kläger und Berufungsbeklagte 

sei zu verpflichten, der Beklagten und Berufungsklägerin einen nachehelichen Un-
terhalt, zahlbar jeweils im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, wie folgt zu 
bezahlen: 

 
 a) CHF 9'240.00 (ohne Vorsorgeunterhalt) bzw. CHF 9'788.00 (mit Vorsorgeunter-

halt) ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. März 2021 (Eintritt 
des ordentlichen Pensionsalters des Klägers und Berufungsbeklagten) und da-
nach 

 
 b) CHF 1'200.00 als lebenslängliche Rente der Beklagten und Berufungsklägerin. 
 
2. Ziff. 3 des Urteilsdispositivs sei insofern aufzuheben, als dass von einem Erwerbs-

einkommen des Klägers und Berufungsbeklagten von mindestens CHF 18'447.00 
sowie einem Bedarf des Klägers und Berufungsbeklagten von CHF 5'045.00 bzw. 

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der Beklagten und Berufungsklägerin von CHF 8'011.00 (ohne Vorsorgeunterhalt) 
bzw. CHF 9'107.00 (mit Vorsorgeunterhalt) auszugehen sei. 

 
3. Ziff. 4 des Urteilsdispositivs sei insofern aufzuheben, als dass beim Unterhaltsbe-

trag zugunsten der Beklagten und Berufungsklägerin vom Landesindex der Kon-
sumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Dezember 2018 (= 
101,5 Punkte), auszugehen sei. 

 
4. Ziff. 5 b) des Urteilsdispositivs sei insofern anzupassen, als dass die Beklagte und 

Berufungsklägerin zu verpflichten sei, die Verzinsung der gegenwärtigen Hypothe-
karschuld gemäss den bis zur Kündigung der Hypotheken durch die UBS geltenden 
vertraglichen Zinsbedingungen für die Dauer der weiteren Nutzung der Liegen-
schaft zu übernehmen; allfällige darüber hinaus gehende Verzugszinsen seien von 
den Parteien je zur Hälfte zu tragen. 

 
5. Ziff. 6 des Urteilsdispositivs sei insofern aufzuheben, als dass der Kläger und Beru-

fungsbeklagte zu verpflichten sei, der Beklagten und Berufungsklägerin zur Abgel-
tung ihrer übrigen güterrechtlichen Ansprüche einen Betrag von mindestens 
CHF 316'720.95 zu bezahlen. 

 
6. Ziff. 8 des Urteilsdispositivs sei aufzuheben und die ehelichen Vorsorgeguthaben 

des Klägers und Berufungsbeklagten seien nach Vorliegen der Belege im Zusam-
menhang mit der im Arbeitsverhältnis bei der I._____ AG, … [Ort 3], geäufneten 
Vorsorge des Klägers und Berufungsbeklagten bei der J._____ bzw. K._____ unter 
den Parteien hälftig aufzuteilen, wobei von einem diesbezüglichen Mindestan-
spruch der Beklagten und Berufungsklägerin gegenüber dem Kläger und Beru-
fungsbeklagten von CHF 306'063.79 auszugehen sei. Gleichzeitig sei die Auszah-
lungsregelung in Ziff. 8 b) des Urteilsdispositivs entsprechend anzupassen. 

 
7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zulasten 

des Klägers und Berufungsbeklagten. 
 
 

Erwägungen: 

I. 

 1. Die Parteien haben am tt. Juni 1989 in … [Ort 4] geheiratet. Aus der Ehe 

sind zwei gemeinsame Söhne hervorgegangen, welche heute erwachsen sind. 

Der Kläger ist 63 Jahre alt und noch erwerbstätig, während die Beklagte im Okto-

ber 2019 70 Jahre alt sein wird und pensioniert ist. Mit Eheschutzurteil vom 

30. Juni 2014 wurde der Kläger verpflichtet, der Beklagten persönliche monatliche 

Unterhaltsbeiträge von CHF 5'860.– sowie die Hälfte des jeweiligen Jahresbonus 

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zu bezahlen. Das Eheschutzgericht ordnete weiter die Gütertrennung per 12. De-

zember 2013 an und stellte fest, dass die Parteien seit dem 4. November 2013 

getrennt leben. 

 2. Mit Klage vom 5. November 2015 machte der Kläger bei der Vorinstanz 

das Scheidungsverfahren anhängig (Urk. 1). Der Verfahrensgang vor Vorinstanz 

kann deren Scheidungsurteil vom 7. November 2018 entnommen werden 

(Urk. 177 S. 6 f.). Gegen dieses Urteil haben beide Parteien fristgerecht Berufung 

erhoben (Urk. 176 und 188/176). Beide Parteien haben je einen Kostenvorschuss 

von Fr. 12‘000.– geleistet (Urk. 182 und 188/182). Die Berufungsantworten datie-

ren vom 1. und 4. April 2019 (Urk. 188/184 und 184). Mit Beschluss vom 7. Mai 

2019 wurden die beiden Berufungsverfahren vereinigt und festgestellt, dass die 

Dispositivziffern 1, 7 und 9 des erstinstanzlichen Urteils am 6. April 2019 in 

Rechtskraft erwachsen sind (Urk. 188 und 189). 

 3. Mit den Berufungsantworten haben die Parteien folgende Teilvereinba-

rung über den Vorsorgeausgleich und das Güterrecht vom 17. März 2019 einge-

reicht und um deren Genehmigung ersucht (Urk. 184 S. 2; Urk. 188/184 S. 2; 

Urk. 186/2 bzw. 188/186/10): 

1. Beide Parteien anerkennen die Berechnung des Vorsorgeausgleichs 

gemäss Ziff. 8 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 7. November 

2018, wonach A._____ B._____ den Betrag von CHF 306'063.80, zu-

züglich Zins seit 1. Januar 2017, schuldet, als verbindlich an. Die Zah-

lungsmodalitäten werden insofern angepasst, als dass CHF 170'000 

des geschuldeten Betrages direkt von der Pensionskasse auf ein 

Sperrkonto zu überweisen sind, über welches die beiden Parteien nur 

gemeinsam verfügen können. Eine Verrechnung des WEF-Vorbezugs 

von A._____ (siehe auch Ziff. 10) mit dem Vorsorgeausgleichsan-

spruch von B._____ ist ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht 

zulässig. Mit Vollzug des Vorsorgeausgleichs gemäss dem Entscheid 

des Bezirksgerichts Meilen erklären sich die Parteien diesbezüglich 

gegenseitig per Saldo aller Ansprüche als auseinandergesetzt. 

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2. A._____ tritt im Rahmen der Ehescheidung seinen hälftigen Miteigen-

tumsanteil an der Liegenschaft C._____-Strasse … in D._____ an 

B._____ ab. Die Parteien gehen dabei von einem Verkehrswert der 

Liegenschaft, basierend auf der betreibungsamtlichen Schätzung, von 

CHF 2'385'000 aus. 

 3. Mit Abtretung des hälftigen Miteigentumsanteils an der Liegenschaft 

übernimmt B._____ die bestehende Hypothek im Gesamtbetrag von 

CHF 980'000 zur alleinigen Verzinsung und Schuldpflicht unter Entlas-

sung von A._____ aus derselben. Allfällige über die aktuelle Schuld-

pflicht hinausgehende Verpflichtungen wie Vorfälligkeitsentschädigung, 

Kosten Zwangsverwertungsverfahren, Umschreibung Schuldbriefe etc. 

tragen die Parteien je zur Hälfte. 

 4. Beide Parteien verpflichten sich, sämtliche für die Übertragung der Lie-

genschaft in das Alleineigentum von B._____, einschliesslich der damit 

verbundenen Übernahme der bestehenden Hypothek von 

CHF 980'000, notwendigen Erklärungen abzugeben und Unterschriften 

zu leisten. Dies gilt auch hinsichtlich der beabsichtigten Neufinanzie-

rung. 

 5. Hinsichtlich der Berechnung der güterrechtlichen Ansprüche der Par-

teien aus bzw. im Zusammenhang mit der ehelichen Liegenschaft ge-

hen die Parteien von folgenden Zahlen aus: 

  Übernahmepreis Liegenschaft:       CHF 2'385'000 
  Abzüglich latente Grundstückgewinnsteuer 
   (½-Anteil A._____):           – CHF      85'000 
  Netto-Übernahmepreis:       CHF 2'300'000 
  Abzüglich Hypothek:             – CHF    980'000 
  Abzüglich Übertragungskosten:          – CHF      15'000 
  Abzüglich WEF-Vorbezug A._____:         – CHF    170'000 
  Abzüglich WEF-Vorbezug B._____:          – CHF       5'000 
  Netto-Ertrag:         CHF 1'130'000 
  ½-Anteil A._____:        CHF    565'000 
  ½-Anteil B._____:        CHF    565'000 

 6. Mit der Berücksichtigung des (reduzierten) Betrages von 

CHF 85'000.00 für den Anteil von A._____ an der (latenten) Grund-

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stückgewinnsteuer ist dieser bei einem späteren Verkauf der Liegen-

schaft hievon entlastet. 

 7. Die Kosten der Übertragung der Liegenschaft in das Alleineigentum 

von B._____ übernehmen die Parteien je zur Hälfte. Soweit der effektiv 

hierfür zu entrichtende Betrag den eingesetzten und geschätzten Be-

trag von CHF 15'000.00 unterschreitet, besteht kein Ausgleichsan-

spruch von A._____. 

 8. Bei den berücksichtigten WEF-Vorbezügen findet im Rahmen der 

Übertragung der Liegenschaft ins Alleineigentum von B._____ keine 

Verzinsung statt. 

 9. Betreffend die Tilgung des im Zusammenhang mit der Abtretung des 

Liegenschaftsanteils bestehenden güterrechtlichen Anspruchs von 

A._____ gegenüber B._____ vereinbaren die Parteien was folgt: 

  Güterrechtlicher Anspruch von A._____ aus der  

  Liegenschaft:  CHF 565'000 

  Abzüglich Anspruch B._____ aus 

  Güterrecht gegenüber A._____:  – CHF 260'000 

  Anspruch A._____ aus Liegenschaft 

  (inkl. WEF-Vorbezug):  CHF 475'000 

 10. Die Parteien vereinbaren, dass hiervon CHF 305'000 mit Eigentums-

übertragung der Liegenschaft in das Alleineigentum von B._____ und 

CHF 170'000 (WEF-Vorbezug) innert 30 Tagen nach Erhalt des Vor-

sorgeausgleichs gemäss Ziff. 1 dieser Vereinbarung zu bezahlen sind. 

Mit Abgeltung des gesamten Anspruchs von A._____ aus der Liegen-

schaft im Umfang von CHF 475'000 erklären sich die Parteien unter al-

len Titeln gegenseitig per Saldo aller güterrechtlichen Ansprüche als 

auseinandergesetzt. 

- 14 - 

 11. Die vorstehenden Berechnungen bzw. Zahlen bezüglich der Übertra-

gung der Liegenschaft D._____ gelten nur, soweit die Abtretung im 

Rahmen des Scheidungsverfahrens bzw. der güterrechtlichen Ausei-

nandersetzung und einem damit verbundenen Aufschub der Grund-

stückgewinnsteuer erfolgt. 

 12. Die vorstehende Regelung erfolgt sodann unter Vorbehalt der Zustim-

mung der UBS Switzerland AG zur Ablösung der bestehenden Hypo-

theken durch eine andere Bank sowie des im Hinblick auf das laufende 

Zwangsverwertungsverfahren rechtzeitigen Zustandekommens einer 

definitiven Neufinanzierung der Hypotheken durch eine andere Bank 

sowie unter Vorbehalt des Rückzugs der Betreibung bzw. des Verwer-

tungsbegehrens (Nr. … und …) durch die UBS bis spätestens am Mon-

tag, den 18. März 2019, 16.00 Uhr, beim Betreibungsamt L._____, 

M._____, eingehend. 

 13.  Die Parteien beantragen gemeinsam die Genehmigung der vorliegen-

den Vereinbarung durch das Obergericht des Kantons Zürich. Mit Voll-

zug der Vereinbarung verpflichten sich die Parteien gleichzeitig, im 

Umfang der getroffenen Regelung die Berufung unter eigener Kosten-

tragung zurückziehen. Weiter verpflichtet sich B._____ mit Vollzug die-

ser Vereinbarung die gegen A._____ eingeleiteten Betreibungen, so-

weit sie die vorstehenden güterrechtlichen Regelungen betreffen, zu-

rückzuziehen. 

 14. Soweit sich eine oder mehrere Vorgaben gemäss dieser Vereinbarung 

nicht oder nicht zeitgerecht umsetzen lassen, fällt vorliegende Verein-

barung ohne weiteres bzw. ohne Anspruch auf Ersatz allfälliger einer 

Partei entstandener Kosten resp. ohne jegliche Schadenersatzpflicht 

einer Partei gegenüber der anderen dahin. 

 15. Sämtliche weiteren unter den Parteien strittigen Aspekte des Schei-

dungsverfahrens werden durch vorstehende Regelung nicht berührt. 

- 15 - 

 16. Vorliegende Vereinbarung ist nur soweit für deren Umsetzung notwen-

dig dem Gericht vorzulegen. Sollte es zu keinem Vertragsabschluss 

kommen bzw. kann dieser aus welchem Grund auch immer nicht um-

gesetzt werden, gilt der Vertragsinhalt als unpräjudiziell erfolgt und darf 

für den weiteren Gerichtsgebrauch nicht verwendet werden. 

 Weiter haben die Parteien anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 

20. Juni 2019 eine Vereinbarung betreffend nachehelichen Unterhalt sowie die 

Kosten- und Entschädigungsfolgen des Scheidungsverfahrens geschlossen, wel-

che im nachfolgenden Urteilsdispositiv unter Ziff. 2 wiedergegeben ist (Prot. II 

S. 9 f.; Urk. 197). Schliesslich haben die Parteivertreter mit je einer Eingabe vom 

19. Juli 2019 übereinstimmend beantragt, der Vorsorgeausgleich gemäss Ziff. 1 

der Vereinbarung vom 17. März 2019 sei neu wie folgt vorzunehmen (Urk. 199 

und 200): 

- Anweisung von Fr. 163‘310.– (Fr. 170‘000.– WEF-Vorbezug abzüglich 

Nachzahlung April bis Juni 2019 im Betrag von Fr. 6‘690.–) auf ein vom Klä-

ger zu bezeichnendes Vorsorgekonto bzw. auf das auf ihn lautende Konto 

IBAN CH… bei der UBS 

- Anweisung von Fr. 142‘753.80 zuzüglich Zinsen ab 5. November 2015 auf 

Fr. 306‘063.80 auf das von der Beklagten bezeichnete Konto 

 Gleichzeitig anerkannte der Kläger, dass er der Beklagten für die Monate 

Januar bis März 2019 einen Bonusanteil gemäss Verfügung und Urteil des Ein-

zelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 30. Juni 

2014 schulde (Anspruch auf 1/2 Bonus, berechnet auf ein Quartal). 

 4. Zufolge Ferienabwesenheit von Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberge-

richtsschreiberin lic. iur. M. Reuss Valentini wirken am vorliegenden Entscheid Er-

satzoberrichter Dr. M. Nietlispach und Obergerichtsschreiberin MLaw V. Stübi mit. 

- 16 - 

II. 

 Die Parteien haben sich über die im Berufungsverfahren zunächst strittig 

gebliebenen Nebenfolgen der Scheidung umfassend geeinigt. Gemäss Art. 279 

Abs. 1 ZPO genehmigt das Gericht die Vereinbarung über die Scheidungsfolgen, 

wenn es sich davon überzeugt hat, dass die Ehegatten sie aus freiem Willen und 

nach reiflicher Überlegung geschlossen haben und sie klar, vollständig und nicht 

offensichtlich unangemessen ist; vorbehalten bleiben die Bestimmungen über die 

berufliche Vorsorge (Art. 280 ZPO). 

 In güterrechtlicher Hinsicht haben die Parteien vereinbart, dass die Beklagte 

die im Miteigentum der Parteien stehende Liegenschaft an der C._____-Strasse 

… in D._____ zu Alleineigentum übernehme und der Nettoertrag zwischen den 

Parteien hälftig geteilt werde. Die Vorinstanz hatte der Beklagten ausserhalb die-

ser Liegenschaft einen güterrechtlichen Anspruch von Fr. 218‘108.95 zugespro-

chen und dies in ihrem Urteil eingehend begründet (Urk. 177 S. 9 ff.). Nunmehr 

haben die Parteien diesen Anspruch auf Fr. 260‘000.– festgesetzt, was offensicht-

lich nicht unangemessen ist. Zudem ist davon auszugehen, dass die anwaltlich 

vertretenen Parteien die von ihnen dem Obergericht eingereichte Vereinbarung 

nach reiflicher Überlegung und aus freiem Willen geschlossen haben. Die Über-

tragung der Liegenschaft hat bereits stattgefunden (Prot. II S. 9). Die Vereinba-

rung ist bezüglich der güterrechtlichen Auseinandersetzung zu genehmigen, vor-

behältlich der von den Parteien einvernehmlich geänderten Zahlungsmodalitäten. 

Der Vorsorgeausgleich entspricht der vom Gesetz vorgesehenen hälftigen Teilung 

(Art. 122 ZGB), wie sie bereits die Vorinstanz angeordnet hatte (Urk. 177 S. 99 

und 108 f.), und ist ebenfalls zu genehmigen, dies wiederum unter dem Vorbehalt 

der geänderten Zahlungsmodalitäten. Von diesen ist Vormerk zu nehmen. Die 

Anweisungen an die Vorsorgeeinrichtungen des Klägers sind entsprechend vor-

zunehmen. Bei der Beklagten ist der Vorsorgefall (Eintritt ins ordentliche AHV-

Alter) eingetreten, weshalb der ihr zustehende Betrag auf das von ihr bezeichnete 

Konto zu überweisen ist (Prot. II S. 9). Der Kläger hat das 62. Altersjahr über-

schritten. Der WEF-Vorbezug ist dadurch zu freiem Vermögen geworden (Art. 30e 

Abs. 3 lit. a und Abs. 6 BVG; Hausheer/Geiser/Aebi-Müller, Das Familienrecht des 

- 17 - 

Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 6. A., Bern 2018, S. 643). Die Vereinbarung 

betreffend nachehelichen Unterhalt wurde den Parteien vom Gericht eingehend 

erläutert (Prot. II S. 9). Sie berücksichtigt die finanziellen Verhältnisse der Partei-

en angemessen und ist ebenfalls zu genehmigen. Von der Verpflichtung des Klä-

gers, der Beklagten für die Monate Januar bis März 2019 die Hälfte seines Bonus, 

berechnet auf ein Quartal, zu bezahlen, ist Vormerk zu nehmen. 

III. 

 Vereinbarungsgemäss sind die erst- und zweitinstanzlichen Kosten den Par-

teien je zur Hälfte aufzuerlegen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen. 

Es wird erkannt: 

1. Die folgende Vereinbarung der Parteien vom 17. März 2019 über den Vor-

sorgeausgleich und das Güterrecht wird, vorbehältlich der von den Parteien 

einvernehmlich geänderten Zahlungsmodalitäten (Ziff. 1 und 10), genehmigt: 

1. Beide Parteien anerkennen die Berechnung des Vorsorgeausgleichs 

gemäss Ziff. 8 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 7. November 

2018, wonach A._____ B._____ den Betrag von CHF 306'063.80, zu-

züglich Zins seit 1. Januar 2017, schuldet, als verbindlich an. […] Mit 

Vollzug des Vorsorgeausgleichs gemäss dem Entscheid des Bezirks-

gerichts Meilen erklären sich die Parteien diesbezüglich gegenseitig 

per Saldo aller Ansprüche als auseinandergesetzt. 

2. A._____ tritt im Rahmen der Ehescheidung seinen hälftigen Miteigen-

tumsanteil an der Liegenschaft C._____-Strasse … in D._____ an 

B._____ ab. Die Parteien gehen dabei von einem Verkehrswert der 

Liegenschaft, basierend auf der betreibungsamtlichen Schätzung, von 

CHF 2'385'000 aus. 

- 18 - 

 3. Mit Abtretung des hälftigen Miteigentumsanteils an der Liegenschaft 

übernimmt B._____ die bestehende Hypothek im Gesamtbetrag von 

CHF 980'000 zur alleinigen Verzinsung und Schuldpflicht unter Entlas-

sung von A._____ aus derselben. Allfällige über die aktuelle Schuld-

pflicht hinausgehende Verpflichtungen wie Vorfälligkeitsentschädigung, 

Kosten Zwangsverwertungsverfahren, Umschreibung Schuldbriefe etc. 

tragen die Parteien je zur Hälfte. 

 4. Beide Parteien verpflichten sich, sämtliche für die Übertragung der Lie-

genschaft in das Alleineigentum von B._____, einschliesslich der damit 

verbundenen Übernahme der bestehenden Hypothek von 

CHF 980'000, notwendigen Erklärungen abzugeben und Unterschriften 

zu leisten. Dies gilt auch hinsichtlich der beabsichtigten Neufinanzie-

rung. 

 5. Hinsichtlich der Berechnung der güterrechtlichen Ansprüche der Par-

teien aus bzw. im Zusammenhang mit der ehelichen Liegenschaft ge-

hen die Parteien von folgenden Zahlen aus: 

  Übernahmepreis Liegenschaft:       CHF 2'385'000 
  Abzüglich latente Grundstückgewinnsteuer 
   (½-Anteil A._____):           – CHF      85'000 
  Netto-Übernahmepreis:       CHF 2'300'000 
  Abzüglich Hypothek:             – CHF    980'000 
  Abzüglich Übertragungskosten:          – CHF      15'000 
  Abzüglich WEF-Vorbezug A._____:         – CHF    170'000 
  Abzüglich WEF-Vorbezug B._____:          – CHF       5'000 
  Netto-Ertrag:         CHF 1'130'000 
  ½-Anteil A._____:        CHF    565'000 
  ½-Anteil B._____:        CHF    565'000 

 6. Mit der Berücksichtigung des (reduzierten) Betrages von 

CHF 85'000.00 für den Anteil von A._____ an der (latenten) Grund-

stückgewinnsteuer ist dieser bei einem späteren Verkauf der Liegen-

schaft hievon entlastet. 

 7. Die Kosten der Übertragung der Liegenschaft in das Alleineigentum 

von B._____ übernehmen die Parteien je zur Hälfte. Soweit der effektiv 

hierfür zu entrichtende Betrag den eingesetzten und geschätzten Be-

- 19 - 

trag von CHF 15'000.00 unterschreitet, besteht kein Ausgleichsan-

spruch von A._____. 

 8. Bei den berücksichtigten WEF-Vorbezügen findet im Rahmen der 

Übertragung der Liegenschaft ins Alleineigentum von B._____ keine 

Verzinsung statt. 

 9. Betreffend die Tilgung des im Zusammenhang mit der Abtretung des 

Liegenschaftsanteils bestehenden güterrechtlichen Anspruchs von 

A._____ gegenüber B._____ vereinbaren die Parteien was folgt: 

  Güterrechtlicher Anspruch von A._____ aus der  

  Liegenschaft:  CHF 565'000 

  Abzüglich Anspruch B._____ aus 

  Güterrecht gegenüber A._____:  – CHF 260'000 

  Anspruch A._____ aus Liegenschaft 

  (inkl. WEF-Vorbezug):  CHF 475'000 

 10. Die Parteien vereinbaren, dass hiervon CHF 305'000 mit Eigentums-

übertragung der Liegenschaft in das Alleineigentum von B._____ […] 

zu bezahlen sind. Mit Abgeltung des gesamten Anspruchs von A._____ 

aus der Liegenschaft im Umfang von CHF 475'000 erklären sich die 

Parteien unter allen Titeln gegenseitig per Saldo aller güterrechtlichen 

Ansprüche als auseinandergesetzt. 

 11. Die vorstehenden Berechnungen bzw. Zahlen bezüglich der Übertra-

gung der Liegenschaft D._____ gelten nur, soweit die Abtretung im 

Rahmen des Scheidungsverfahrens bzw. der güterrechtlichen Ausei-

nandersetzung und einem damit verbundenen Aufschub der Grund-

stückgewinnsteuer erfolgt. 

 12. Die vorstehende Regelung erfolgt sodann unter Vorbehalt der Zustim-

mung der UBS Switzerland AG zur Ablösung der bestehenden Hypo-

theken durch eine andere Bank sowie des im Hinblick auf das laufende 

- 20 - 

Zwangsverwertungsverfahren rechtzeitigen Zustandekommens einer 

definitiven Neufinanzierung der Hypotheken durch eine andere Bank 

sowie unter Vorbehalt des Rückzugs der Betreibung bzw. des Verwer-

tungsbegehrens (Nr. … und …) durch die UBS bis spätestens am Mon-

tag, den 18. März 2019, 16.00 Uhr, beim Betreibungsamt L._____, 

M._____, eingehend. 

 13.  Die Parteien beantragen gemeinsam die Genehmigung der vorliegen-

den Vereinbarung durch das Obergericht des Kantons Zürich. Mit Voll-

zug der Vereinbarung verpflichten sich die Parteien gleichzeitig, im 

Umfang der getroffenen Regelung die Berufung unter eigener Kosten-

tragung zurückziehen. Weiter verpflichtet sich B._____ mit Vollzug die-

ser Vereinbarung die gegen A._____ eingeleiteten Betreibungen, so-

weit sie die vorstehenden güterrechtlichen Regelungen betreffen, zu-

rückzuziehen. 

 14. Soweit sich eine oder mehrere Vorgaben gemäss dieser Vereinbarung 

nicht oder nicht zeitgerecht umsetzen lassen, fällt vorliegende Verein-

barung ohne weiteres bzw. ohne Anspruch auf Ersatz allfälliger einer 

Partei entstandener Kosten resp. ohne jegliche Schadenersatzpflicht 

einer Partei gegenüber der anderen dahin. 

 15. Sämtliche weiteren unter den Parteien strittigen Aspekte des Schei-

dungsverfahrens werden durch vorstehende Regelung nicht berührt. 

 16. Vorliegende Vereinbarung ist nur soweit für deren Umsetzung notwen-

dig dem Gericht vorzulegen. Sollte es zu keinem Vertragsabschluss 

kommen bzw. kann dieser aus welchem Grund auch immer nicht um-

gesetzt werden, gilt der Vertragsinhalt als unpräjudiziell erfolgt und darf 

für den weiteren Gerichtsgebrauch nicht verwendet werden. 

2. Die folgende Vereinbarung der Parteien vom 20. Juni 2019 betreffend nach-

ehelichen Unterhalt sowie Kosten- und Entschädigungsfolgen wird geneh-

migt: 

- 21 - 

1. Der Kläger verpflichtet sich, der Beklagten ab Eintritt der Rechtskraft 

des Scheidungsurteils (6. April 2019) bis 31. März 2021 (Eintritt des or-

dentlichen Pensionsalters des Klägers) einen monatlichen Unterhalts-

beitrag von Fr. 8‘090.– zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus je-

weils auf den Ersten eines jeden Monats. 

2. Die Festsetzung dieser Unterhaltsbeiträge basiert auf folgenden 

Grundlagen: 

 Einkommensverhältnisse: 

 – Erwerbseinkommen Kläger: Fr. 16'767.– 
 (monatlich netto, inkl. Bonus) 

  Mietzinseinnahmen (monatlich) Fr.     1‘538.– 
 – Renteneinkommen Beklagte  Fr.     3‘116.– 

 Bedarfszahlen: 

 – Kläger 
 familienrechtlicher Bedarf: Fr. 10‘218.– 

 – Beklagte 
 familienrechtlicher Bedarf: Fr. 11‘203.– 

 Vermögensverhältnisse: 

 – Vermögen Kläger ca.  Fr.  800'000.– 
 (nach durchgeführter güterrechtlicher  
 Auseinandersetzung) 

  – Vermögen Beklagte ca.  Fr. 740'000.– 
 (nach durchgeführter güterrechtlicher  
Auseinandersetzung) 

3. Der Unterhaltsbeitrag gemäss Ziffer 1 basiert auf dem Landesindex der 

Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Mai 

2019 von 102.7 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie 

sind jeweils auf den 1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 

1. Januar 2020, dem Stand des Indexes per Ende November des Vor-

jahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt nach folgender Formel: 
 

 
 

- 22 - 

        Neuer Unterhaltsbeitrag = 
alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index 

102.7 
 

 Fällt der Index unter den Stand von Ende Mai 2019, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge. 

4. Die Parteien übernehmen die Gerichtskosten des erst- und zweitin-

stanzlichen Verfahrens (FE150180, LC190001) je zur Hälfte und ver-

zichten gegenseitig auf Parteientschädigung. 

3. Von der Verpflichtung des Klägers, der Beklagten für die Monate Januar bis 

März 2019 die Hälfte seines Bonus, berechnet auf ein Quartal, zu bezahlen, 

wird Vormerk genommen. 

4. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für den Vorsorgeaus-

gleich und die Rückzahlung des WEF-Vorbezugs folgende Vereinbarung ge-

troffen haben: 

 - Anweisung von Fr. 163‘310.– (Fr. 170‘000.– WEF-Vorbezug des Klä-

gers abzüglich Nachzahlung April bis Juni 2019 im Betrag von 

Fr. 6‘690.–) auf das auf den Kläger lautende Konto IBAN CH… bei der 

UBS 

 - Anweisung von Fr. 142‘753.80 zuzüglich Zinsen ab 5. November 2015 

auf Fr. 306‘063.80 auf das Konto Nr. … (IBAN CH…) der Beklagten bei 

der Zürcher Kantonalbank 

5. Die E._____ Sammelstiftung für Personalvorsorge, ... [Adresse], wird ange-

wiesen, vom Personalvorsorgekonto des Klägers (Personalvorsorge-Vertrag 

Nr. … F._____ AG, Police Nr. 1, AHV-Nr. …) Fr. 163'310.– auf das auf ihn 

lautende Konto IBAN CH… bei der UBS zu überweisen. 

6. Die G._____ AG, Sammelstiftung H._____, ... [Adresse], wird angewiesen, 

vom Freizügigkeitskonto des Klägers (Anschluss Nr. … F._____ AG, AHV-

Nr. ...) Fr. 142‘753.80 zuzüglich Zins ab 5. November 2015 auf 

- 23 - 

Fr. 306‘063.80 auf das Konto Nr. … (IBAN CH…) der Beklagten bei der Zür-

cher Kantonalbank zu überweisen. 

7. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffer 10) wird bestätigt. 

8. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6‘000.– festgesetzt. 

9. Die Kosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens werden den Partei-

en je zur Hälfte auferlegt, unter Verrechnung mit den geleisteten Vorschüs-

sen. Ein allfälliger Fehlbetrag wird von den Parteien nachgefordert. 

10. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

11. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage des Dop-

pels von Urk. 200 und an die Beklagte unter Beilage des Doppels von 

Urk. 199, und an die Vorinstanz sowie im Dispositivauszug Ziff. 1/1, 4 und 5 

an die E._____ Sammelstiftung für Personalvorsorge, ... [Adresse], und im 

Dispositivauszug Ziff. 1/1, 4 und 6 an die G._____ AG, Sammelstiftung 

H._____, ... [Adresse], je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

12. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
über Fr. 30‘000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 

- 24 - 

Zürich, 31. Juli 2019 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer 

 
Die Vorsitzende: 

 
 
 

Dr. L. Hunziker Schnider 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw V. Stübi 
 
 
versandt am: 
mc 

	Urteil vom 31. Juli 2019
	Rechtsbegehren:
	Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 7. November 2018: (Urk. 177 S. 105 ff.)
	1. Die Ehe der Parteien wird geschieden.
	2. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten nachehelichen Unterhalt wie folgt zu bezahlen:
	a) Fr. 5'875.– ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. März 2021 (Eintritt des ordentlichen Pensionsalters des Klägers) und hernach
	b) Fr. 500.– als lebenslängliche Rente der Beklagten.

	Die Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus, jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.
	3. Die Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffer 2 basiert auf folgenden Grundlagen:
	Einkommensverhältnisse:
	Bedarfszahlen:
	Vermögensverhältnisse:
	Fällt der Index unter den Stand von Ende Oktober 2018, berechtigt dies nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.
	a) Bis zur Veräusserung der Liegenschaft hat die Beklagte das Recht, weiterhin in der Liegenschaft zu wohnen.
	b) Die Beklagte wird verpflichtet, die Verzinsung der gegenwärtigen Hypothekarschuld zu übernehmen sowie sämtliche Hausnebenkosten (Strom, Wasser/Abwasser, Abfallgebühren, Gebäudeversicherung etc.), unter vollständiger Entlastung des Klägers, zu tragen.
	c) Weiter wird die Beklagte verpflichtet, die ordentlichen Unterhaltskosten zur alleinigen Bezahlung zu tragen. Ausserordentliche Kosten haben die Parteien als Miteigentümer der Liegenschaft je zur Hälfte zu bezahlen. Für die Abgrenzung ordentliche/au...
	d) Unter Vorbehalt einer anderweitigen Einigung der Parteien ist die Liegenschaft zum bestmöglichen Preis zu verkaufen.
	e) Die Verkaufsverhandlungen haben gemeinsam, bzw. gestützt auf gemeinsame Absprachen zu erfolgen. Können sich die Parteien über das Vorgehen beim Verkauf nicht einigen, so ist der Verkauf auf Verlangen einer Partei einem Makler zu übertragen.
	f) Der hälftig zu teilende Nettoverkaufserlös berechnet sich nach folgendem Modus:
	g) Der danach verbleibende Rest des Verkaufserlöses steht den Parteien je zur Hälfte zu.
	– Stereoanlage Rehdeko
	– Werkzeugkoffer mit Akkuschraubenzieher
	– ein Exemplar Familienbuch …
	–  Silberbesteck (Geschenk der Mutter des Klägers)

	a) Die E._____ Sammelstiftung für Personalvorsorge, ... [Adresse], wird angewiesen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Personalvorsorgekonto des Klägers (Personalvorsorge-Vertrag Nr. … F._____ AG, Police Nr. 1, AHV-Nr. …) Fr. 100'000.–, zuzügli...
	b) Die G._____ AG, Sammelstiftung H._____, ... [Adresse], wird angewiesen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Freizügigkeitskonto des Klägers (Anschluss Nr. … F._____ AG, AHV-Nr. …) Fr. 206'063.80, zuzüglich Zins ab 5. November 2015, auf ein vo...
	9. Die übrigen Rechtsbegehren der Parteien werden abgewiesen, sofern darauf eingetreten werden kann.
	10. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	11. Die Kosten des Entscheides werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
	Die Entscheidgebühr wird mit den geleisteten Kostenvorschüssen der Parteien verrechnet. Ein allfälliger Fehlbetrag wird von den Parteien im gleichen Verhältnis, wie ihnen die Kosten auferlegt werden, nachgefordert.
	12. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	(13./14. Mitteilungen, Rechtsmittelbelehrung)
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.
	1. Beide Parteien anerkennen die Berechnung des Vorsorgeausgleichs gemäss Ziff. 8 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 7. November 2018, wonach A._____ B._____ den Betrag von CHF 306'063.80, zuzüglich Zins seit 1. Januar 2017, schuldet, als verb...
	2. A._____ tritt im Rahmen der Ehescheidung seinen hälftigen Miteigentumsanteil an der Liegenschaft C._____-Strasse … in D._____ an B._____ ab. Die Parteien gehen dabei von einem Verkehrswert der Liegenschaft, basierend auf der betreibungsamtlichen Sc...
	II.
	III.
	Es wird erkannt:
	1. Die folgende Vereinbarung der Parteien vom 17. März 2019 über den Vorsorgeausgleich und das Güterrecht wird, vorbehältlich der von den Parteien einvernehmlich geänderten Zahlungsmodalitäten (Ziff. 1 und 10), genehmigt:
	1. Beide Parteien anerkennen die Berechnung des Vorsorgeausgleichs gemäss Ziff. 8 des Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 7. November 2018, wonach A._____ B._____ den Betrag von CHF 306'063.80, zuzüglich Zins seit 1. Januar 2017, schuldet, als verb...
	2. A._____ tritt im Rahmen der Ehescheidung seinen hälftigen Miteigentumsanteil an der Liegenschaft C._____-Strasse … in D._____ an B._____ ab. Die Parteien gehen dabei von einem Verkehrswert der Liegenschaft, basierend auf der betreibungsamtlichen Sc...
	2. Die folgende Vereinbarung der Parteien vom 20. Juni 2019 betreffend nachehelichen Unterhalt sowie Kosten- und Entschädigungsfolgen wird genehmigt:
	1. Der Kläger verpflichtet sich, der Beklagten ab Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils (6. April 2019) bis 31. März 2021 (Eintritt des ordentlichen Pensionsalters des Klägers) einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 8‘090.– zu bezahlen, ...
	2. Die Festsetzung dieser Unterhaltsbeiträge basiert auf folgenden Grundlagen:
	Einkommensverhältnisse:
	Bedarfszahlen:
	Vermögensverhältnisse:
	3. Der Unterhaltsbeitrag gemäss Ziffer 1 basiert auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Mai 2019 von 102.7 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie sind jeweils auf den 1. Januar eines jeden Jahres, ...
	Fällt der Index unter den Stand von Ende Mai 2019, berechtigt dies nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

	4. Die Parteien übernehmen die Gerichtskosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens (FE150180, LC190001) je zur Hälfte und verzichten gegenseitig auf Parteientschädigung.
	3. Von der Verpflichtung des Klägers, der Beklagten für die Monate Januar bis März 2019 die Hälfte seines Bonus, berechnet auf ein Quartal, zu bezahlen, wird Vormerk genommen.
	4. Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für den Vorsorgeausgleich und die Rückzahlung des WEF-Vorbezugs folgende Vereinbarung getroffen haben:
	5. Die E._____ Sammelstiftung für Personalvorsorge, ... [Adresse], wird angewiesen, vom Personalvorsorgekonto des Klägers (Personalvorsorge-Vertrag Nr. … F._____ AG, Police Nr. 1, AHV-Nr. …) Fr. 163'310.– auf das auf ihn lautende Konto IBAN CH… bei de...
	6. Die G._____ AG, Sammelstiftung H._____, ... [Adresse], wird angewiesen, vom Freizügigkeitskonto des Klägers (Anschluss Nr. … F._____ AG, AHV-Nr. ...) Fr. 142‘753.80 zuzüglich Zins ab 5. November 2015 auf Fr. 306‘063.80 auf das Konto Nr. … (IBAN CH…...
	7. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffer 10) wird bestätigt.
	8. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6‘000.– festgesetzt.
	9. Die Kosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt, unter Verrechnung mit den geleisteten Vorschüssen. Ein allfälliger Fehlbetrag wird von den Parteien nachgefordert.
	10. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	11. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage des Doppels von Urk. 200 und an die Beklagte unter Beilage des Doppels von Urk. 199, und an die Vorinstanz sowie im Dispositivauszug Ziff. 1/1, 4 und 5 an die E._____ Sammelstift...
	12. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...