# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 108f8a77-6b84-5fd8-bd1e-3b3f1ec25f7d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.03.2013 UE120179
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE120179_2013-03-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: UE120179-O/U/PRI 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Präsident, und lic. iur. W. Meyer, 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer sowie der Gerichtsschreiber 

Dr. iur. S. Christen 

 

Beschluss vom 19. März 2013 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  
3. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
Beschwerdegegner 

 

betreffend Einstellung der Untersuchung 
 
Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zü-
rich-Limmat vom 18. Juli 2012, B-2/2012/181 

 

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Erwägungen: 

1. Am 11. November 2011 erstattete A._____ Strafanzeige gegen eine unbe-

kannte Täterschaft. Er wirft ihr vor, ihn am 2. Oktober 2011 im … in D._____ mit 

einem Schlag im Mundbereich verletzt zu haben. 

Nach den polizeilichen Ermittlungen kamen B._____ und C._____ als Täter in 

Frage, welche von der Polizei befragt wurden. 

2. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat stellte das Strafverfahren gegen die 

beiden Verdächtigen am 18. Juli 2012 ein. Den Akten könne nicht entnommen 

werden, welche Verletzungen A._____ erlitten habe. Die Staatsanwaltschaft habe 

ihn aufgefordert, den zuständigen Zahnarzt vom Berufsgeheimnis zu entbinden. 

Darauf habe A._____ nicht geantwortet. Es könne deshalb nicht beurteilt werden, 

ob eine Körperverletzung vorliege. Gestützt auf Art. 319 Abs. 1 und Art. 320 StPO 

sei das Strafverfahren einzustellen (Urk. 3). 

3. Mit Eingabe vom 9. August 2012 erhebt A._____ Beschwerde beim Oberge-

richt des Kantons Zürich (Urk. 2). Er beantragt die Aufhebung der Einstellungsver-

fügung. Durch ein Missverständnis zwischen ihm und seinem Zahnarzt seien die 

notwendigen Unterlagen nicht eingereicht worden. Mit Eingabe vom 14. August 

2012 reichte er einen Kostenvoranschlag für den Ersatz eines gebrochenen 

Zahns ein (Urk. 5 und Urk. 6). Am 22. Dezember 2012 entband A._____ den 

Zahnarzt vom Berufsgeheimnis (Urk. 12). 

Die Staatsanwaltschaft hat auf eine Stellungnahme verzichtet (Urk. 17). Die Be-

schwerdegegner 1 und 2 haben sich nicht vernehmen lassen. 

4. Die Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf 

die Beschwerde ist einzutreten (Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 ff. StPO). 

5. Den vom Beschwerdeführer eingereichten Akten lässt sich entnehmen, dass 

er einen Zahn verlor, der durch ein Implantat ersetzt werden musste (vgl. Urk. 6). 

Damit kann die Staatsanwaltschaft beurteilen, ob eine Körperverletzung vorliegt. 

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Der von ihr genannte Einstellungsgrund besteht nicht mehr. Einen anderen Ein-

stellungsgrund nennt die Staatsanwaltschaft nicht. 

6. Die Beschwerde ist gutzuheissen. Der Beschwerdeführer obsiegt. Da er die 

Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen hat, 

sind ihm gleichwohl die Kosten aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 2 lit. a StPO). Die Ge-

richtsgebühr für das Beschwerdeverfahren ist angesichts der Bedeutung und 

Schwierigkeit des Falls sowie des Zeitaufwands auf Fr. 300.-- festzusetzen (§ 17 

Abs. 1 und § 2 Abs. 1 GebV OG). Den Beschwerdegegnern ist mangels Umtrie-

ben keine Entschädigung zuzusprechen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Einstellungsverfügung der Staats-

anwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. Juli 2012 aufgehoben und die Sache 

zur neuen Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zurück-

gewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 300.-- festge-

setzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. 

3. Den Beschwerdegegnern wird keine Entschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Beschwerdeführer, per Gerichtsurkunde 

− den Beschwerdegegner 1, per Gerichtsurkunde 

− den Beschwerdegegner 2, per Gerichtsurkunde 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad B-2/2012/181, unter Rück-

sendung der eingereichten Akten (Urk. 9), gegen Empfangsbestätigung 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann unter den einschränkenden Voraussetzungen 

von Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen er-
hoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an ge-
rechnet, bei der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes 

- 4 - 

(1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorge-

schriebenen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und 

die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgebli-

chen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes. 

 

 
Zürich, 19. März 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. iur. S. Christen 
 

	Beschluss vom 19. März 2013
	
	Erwägungen:
	1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. Juli 2012 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zurückgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 300.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Den Beschwerdegegnern wird keine Entschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 den Beschwerdeführer, per Gerichtsurkunde
	 den Beschwerdegegner 1, per Gerichtsurkunde
	 den Beschwerdegegner 2, per Gerichtsurkunde
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad B-2/2012/181, unter Rücksendung der eingereichten Akten (Urk. 9), gegen Empfangsbestätigung

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann unter den einschränkenden Voraussetzungen von Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Ersten öffent...