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**Case Identifier:** 2d43a891-8179-5c2f-97bd-9406767b32e1
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 26.04.2017 B 2015/146 und B 2015/147
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2015-146-und-B-201_2017-04-26.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2015/146 und B 2015/147

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 26.04.2017

Entscheiddatum: 26.04.2017

Entscheid Verwaltungsgericht, 26.04.2017
Steuerrecht. Art. 13 Abs. 1 und 15 Abs. 1 StG (sGS 811.1). Art. DBG (SR 
642.11). Art. 4 Abs. 1 StHG (SR 642.14).Ein Steuerpflichtiger mit Wohnsitz im 
Kanton St. Gallen verlegte auf Januar 2008 den Sitz seiner 
Einzelunternehmung von seinem Wohnort nach F. im Kanton Schwyz und 
auf Januar 2012 wieder zurück an seinen Wohnort im Kanton St. Gallen. 
Bestätigung der vorinstanzlichen Verweigerung der steuerrechtlichen 
Anerkennung des zivilrechtlichen Sitzes der Einzelunternehmung im Kanton 
Schwyz in den Jahren 2008 bis 2010 durch das Verwaltungsgericht 
(Verwaltungsgericht, B 2015/146 und B 2015/147).

Besetzung

Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Bietenharder, Zindel; Ersatzrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Schmid

 

Verfahrensbeteiligte

A.Y. und B.Y.,

Beschwerdeführer,

gegen

 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 9001 St. 

Gallen,

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Vorinstanz,

 

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

 

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, 

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

 

Gegenstand

Kantons- und Gemeindesteuern (Einkommen und Vermögen 2008-2010) sowie 

direkte Bundessteuer (Einkommen 2008-2010)

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

a. A.Y. und B.Y. sind als Ehepaar gemeinsam steuerpflichtig. Das von A.Y. geführte 

Einzelunternehmen Q. Consulting verlegte gemäss Handelsregister auf Januar 2008 

den Sitz von S. nach F./SZ und auf Januar 2012 wieder zurück nach S. Mit Schreiben 

vom 24. Februar 2010 forderte die Steuerbehörde das Ehepaar A.Y. und B.Y. auf, 

weitere Belege zur Steuererklärung 2008 einzureichen, worauf die Steuerpflichtigen 

Kontoblätter und Rechnungen betreffend die Jahre 2007 und 2008 nachreichten (act. G 

9/6 2.01a, b, 8.01). Mit Schreiben vom 5. Mai 2010 forderte die Steuerbehörde den 

Arbeitsvertrag des Steuerpflichtigen einschliesslich Vereinbarungen mit der K. AG, die 

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Jahresrechnung 2008 sowie sämtliche Hauptbuchkontoblätter, Buchhaltungsbelege 

und Versicherungs- und Vertragsunterlagen einschliesslich Mietverträge der Q. 

Consulting an. Sodann verlangte sie einen Nachweis der Sitzverlegung von S. nach F. 

auf Januar 2008 einschliesslich Nachweis der Infrastruktur am Domizil in M., Gemeinde 

O./SZ (act. G 9/6 2.01e). Am 25. Mai 2010 reichten die Steuerpflichtigen einen 

Mietvertrag betreffend Büroraum in M. bei O. ein und teilten mit, dass kein 

Arbeitsvertrag und keine Vereinbarung mit der K. AG bestehen würden. Die Q. 

Consulting sei eine selbständige, unabhängige Einzelfirma (act. G 9/6 8.01e). Mit 

Verfügungen vom 5. März 2014 wurde das Ehepaar A.Y. und B.Y. für die Kantons- und 

Gemeindesteuern 2007 bis 2010 mit steuerbaren Einkommen von Fr. 49‘900.-- (2007), 

Fr. 108‘400.-- (2008), Fr. 56‘100.-- (2009) und Fr. 80‘500.-- (2010), für die direkte 

Bundessteuer 2007 bis 2010 mit steuerbaren Einkommen von Fr. 44‘900.-- (2007), Fr. 

96‘200.-- (2008), Fr. 43‘700.-- (2009) und Fr. 67‘500.-- (2010) sowie mit steuerbaren 

Vermögen bei den Kantons- und Gemeindesteuern von Fr. 1‘157‘000.-- (2007), Fr. 

1‘013‘000.-- (2008), Fr. 980‘000.-- (2009) und Fr. 1‘256‘000.-- (2010) veranlagt (act. G 

9/6 2.6, 3.01, 9.01, 14.01., 20.01).

b. In ihren Einsprachen gegen die Veranlagung der Kantons- und Gemeindesteuern 

und direkten Bundessteuer der Jahre 2007 bis 2010 vom 15. März 2014 beanstandete 

das Ehepaar A.Y. und B.Y. insbesondere die Annahme der Steuerbehörde, dass der 

Sitz der Q. Consulting in den Jahren 2008 bis 2010 nicht in F., sondern in S. gewesen 

sei (act. G 9/6 4.01, 10.01, 16.01, 22.01). Nachdem die Steuerbehörde am 18. März 

2014 die Hauptbuchkontoblätter der Q. Consulting für 2009 und 2010 sowie sämtliche 

Buchhaltungsbelege für 2007 bis 2010 und einen Nachweis des Bestehens einer 

Betriebsstätte in O. verlangt hatte (act. G 9/6 4.02, 10.02, 16.02, 22.02), machten die 

Steuerpflichtigen mit Schreiben vom 31. März 2014 den Eintritt der 

Veranlagungsverjährung für 2007 und 2008 geltend und verweigerten die Einreichung 

der verlangten Belege der Q. Consulting mit der Begründung, dass der Beitrag 

derselben zur Klärung der streitigen Frage des Firmensitzes nicht klar sei. Sie legten 

einen Handelsregisterauszug des Kantons Schwyz, den Mietvertrag für den Büroraum 

sowie eine Erklärung des Vermieters bei (act. G 9/6 4.03, 10.03, 16.03, 22.03). Auf eine 

zweite Aufforderung der Steuerbehörde zur Einreichung der verlangten Unterlagen vom 

29. April 2014 mit dem Hinweis, dass bei Nichteinreichung ein Entscheid aufgrund der 

vorhandenen Akten erfolge (act. G 9/6 4.04, 10.04, 16.04, 22.04), verweigerte das 

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Ehepaar A.Y. und B.Y. mit Schreiben vom 4. Mai 2014 die Unterlageneinreichung und 

erklärte unter anderem sinngemäss, dass der Steuerkommissär die Unterlagen bei 

ihnen zuhause einsehen könne, sofern er hierfür eine nachvollziehbare Begründung 

liefere (act. G 9/6 4.05, 10.05, 16.05, 22.05). Mit Entscheiden vom 24. Juni 2014 wies 

das kantonale Steueramt die Einsprachen ab (act. G 9/6 5.01, 11.01, 17.01, 23.01, 

26-29). Die hiergegen erhobenen Rechtsmittel (Rekurs und Beschwerde) wies die 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 30. Juni 2015 

ab (act. G 2).

B.

a. Gegen diesen Entscheid erhoben A.Y. und B.Y. mit Eingabe vom 7. August 2015 

Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben und die Vorinstanz sei 

anzuweisen, ihnen den Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- zurückzuerstatten. Es sei 

ihnen eine Parteientschädigung zuzusprechen (act. G 1). Mit Eingabe vom 19. August 

2015 reichten sie unter anderem zwei Bestätigungen betreffend Arbeitsplatz des 

Beschwerdeführers in bzw. Arbeitsweg nach O. ein (act. G 6).

b. In der Vernehmlassung vom 1. September 2015 beantragte die Vorinstanz 

Abweisung der Beschwerden und verwies zur Begründung auf die Erwägungen des 

angefochtenen Entscheids (act. G 8). Der Beschwerdegegner beantragte unter Verzicht 

auf eine Vernehmlassung Abweisung der Beschwerden (act. G 11). Die 

Beschwerdebeteiligte verzichtete stillschweigend auf eine Stellungnahme (act. G 12).

c. Auf die Vorbringen der Beschwerdeführer und die Akten wird, soweit für den 

Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Da die steuerrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Kantone zur Veranlagung 

des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit vereinheitlicht sind, hat die 

Vorinstanz den Rekurs betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern einerseits und 

die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer anderseits zu Recht im gleichen 

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Urteil, aber mit getrennten Dispositivziffern erledigt; unter diesen Umständen durften 

auch die Beschwerdeführer die Beschwerden in einer gemeinsamen Rechtsschrift 

erheben (BGE 135 II 260 E. 1.3). Ebenso ist es zulässig, dass das Verwaltungsgericht 

über die Beschwerden im gleichen Akt entscheidet (vgl. BGer 2C_440 und 441/2014 

vom 10. Oktober 2014 E. 1.2; VerwGE B 2014/222 und 223 vom 25. Februar 2016, E. 

1; www.gerichte.sg.ch).

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 229 in Verbindung 

mit Art. 196 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, StG; Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 

der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 145 

des Gesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG). Die Beschwerdeführer 

sind zur Beschwerde legitimiert, und ihre Eingabe vom 7. August 2015 (act. G 1) 

entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 229 in 

Verbindung mit Art. 194 Abs. 1 StG in Verbindung mit Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 VRP; 

Art. 145 in Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 und 2 DBG). Auf die Beschwerden ist somit 

einzutreten.

Die Kognition des Verwaltungsgerichts ist auf Rechtsverletzungen beschränkt; die 

beschwerdeführende Person kann sich sodann auch darauf berufen, die angefochtene 

Verfügung oder der angefochtene Entscheid beruhe auf einem unrichtig oder 

unvollständig festgestellten Sachverhalt (Art. 61 VRP). Das Verwaltungsgericht 

entscheidet, ohne an die Begehren der Beteiligten gebunden zu sein (Art. 196 Abs. 2 

StG).

2.

2.1. Streitig ist, ob die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Verweigerung der 

steuerrechtlichen Anerkennung des zivilrechtlichen Sitzes der Q. Consulting im Kanton 

Schwyz in den Jahren 2008 bis 2010 zu Recht bestätigte. Bei persönlicher 

Zugehörigkeit - die Beschwerdeführer hatten in den erwähnten Jahren Wohnsitz in P., 

Gemeinde S. - ist die Steuerpflicht im Kanton St. Gallen unbeschränkt (Art. 13 Abs. 1 

StG). Diese erstreckt sich jedoch nicht auf Geschäftsbetriebe ausserhalb des Kantons 

(Art. 15 Abs. 1 StG). Befindet sich der Wohnsitz eines Selbständigerwerbenden in 

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einem anderen Kanton als der Geschäftsbetrieb, steht die Besteuerung des 

Unternehmens dem Kanton zu, in welchem sich der Geschäftsort befindet (vgl. Art. 4 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone 

und Gemeinden [StHG]; SR 642.14). Die Steuerausscheidung erfolgt im Verhältnis zu 

anderen Kantonen nach den Grundsätzen über das Verbot der interkantonalen 

Doppelbesteuerung (Art. 16 Abs. 1 StG). Der Beschwerdeführer betrieb seine 

Unternehmung mit zivilrechtlichem Sitz in F./SZ in den streitigen Jahren als Einzelfirma. 

Letztere ist nicht selbständig steuerpflichtig und hat daher als solche auch kein 

Hauptsteuerdomizil. Steuerpflichtig ist der Inhaber. Dieser hat am Sitz bzw. am Ort der 

Leitung des Geschäfts ein Spezialsteuerdomizil des Geschäftsortes und nicht eine 

Betriebsstätte (Höhn/Mäusli, Interkantonales Steuerrecht, 4. Aufl., § 10 Rz. 15).

2.2. Ein Geschäftsdomizil ausserhalb des Hauptsteuerdomizils kann nicht schon 

aufgrund einer bloss formalen Erklärung (z.B. durch einen Handelsregistereintrag, einen 

Briefkasten oder gar ein Postfach) angenommen werden. Vielmehr muss sich die 

dortige Tätigkeit in ständigen körperlichen Anlagen und Einrichtungen entfalten, welche 

aber nicht im Eigentum des Inhabers zu stehen brauchen. Eine Geschäftsniederlassung 

wird verneint, wenn sie den wirklichen Verhältnissen nicht entspricht und als künstlich 

geschaffen erscheint (BGer 2C_726/2010 vom 25. Mai 2011, E. 2.2). Wird ein solches 

Spezialsteuerdomizil geltend gemacht, so ist verlangt, dass sich die Erwerbstätigkeit 

hauptsächlich am Geschäftsort abspielt. Bei Tätigkeiten, die ihrer Natur nach nicht 

überwiegend von an sich vorhandenen ständigen Anlagen und Einrichtungen aus 

erbracht werden, sondern dezentral bei diversen Kunden bzw. Abnehmern, kann es 

nicht darauf ankommen, wo diese wohnhaft sind. Es genügt, wenn die übrigen 

Tätigkeiten (z.B. Vorbereitungs- sowie administrative Arbeiten) vorwiegend am 

Geschäftsort ausgeübt werden (BGer 2C_785/2011 vom 1. März 2012, E. 2.2). In 

Bezug auf die Beweislast (vgl. dazu auch BGer 2C_565/2016 vom 21. Dezember 2016, 

in: Steuerrevue Nr. 4/2017, S. 324 ff.) gilt grundsätzlich, dass es den Behörden obliegt, 

die subjektive Steuerpflicht als steuerbegründende Tatsache darzutun. Der 

steuerpflichtigen Person kann aber der Gegenbeweis für die von ihr behauptete 

subjektive Steuerpflicht an einem neuen Ort auferlegt werden, wenn die von der 

Behörde angenommene bisherige subjektive Steuerpflicht als sehr wahrscheinlich gilt. 

Dabei kann diese Regel nicht nur herangezogen werden, wenn der Ort des 

Hauptsteuerdomizils umstritten ist, sondern ebenso sehr dann, wenn ein 

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Nebensteuerdomizil in Frage steht, sei es, dass ein solches neu begründet oder ein 

bisheriges aufgehoben wird (BGer 2C_785/2011, a.a.O., E. 2.3. mit Hinweisen).

3.

3.1. Unbestritten blieb vorliegend, dass sich der Sitz der Einzelunternehmung vor 

dessen Verlegung nach M. bei O./SZ im Januar 2008 in P. (S.) - dem Wohnsitz der 

Beschwerdeführer - befand. Beweisbelastet für eine beschränkte Steuerpflicht im 

Kanton Schwyz für die Folgezeit sind in dieser Situation die Beschwerdeführer. Sie 

begründeten die Standortverlegung der Einzelunternehmung in den Kanton Schwyz mit 

Hinweis auf die ungenügende Internetverbindung und den mangelhaften 

Handyempfang in P. sowie die dortigen beengten räumlichen Verhältnisse bzw. die 

Beanspruchung des Büros durch den Betrieb der Beschwerdeführerin. Sie legten 

sodann den Handelsregisterauszug, den Mietvertrag für die Räumlichkeit in M. sowie 

eine Bestätigung des Vermieters vor und hielten fest, der Vermieter betreibe am Sitz 

der Einzelunternehmung ein Versicherungsbüro. Es sei dort genügend Platz und 

schnelles Internet vorhanden. Der Beschwerdeführer habe seinen Wohnsitz in P. 

täglich nach sechs Uhr verlassen und sei abends nie vor 18 Uhr zurückgekehrt (act. G 

9/1 S. 5 f., G 9/8 S. 2 f.). Dem Handelsregister ist zu entnehmen, dass im Januar 2012 

eine erneute Sitzverlegung - zurück nach P. - erfolgte. Während des ganzen Zeitraums 

war der Beschwerdeführer als Inhaber der Einzelunternehmung eingetragen.

3.2. Im angefochtenen Entscheid hielt die Vorinstanz fest, die Rückverlegung des 

Sitzes nach P. sei trotz der nach Angaben der Beschwerdeführer nach wie vor 

ungenügenden und instabilen Internetverbindung erfolgt. Die Ausführungen der 

Beschwerdeführer zum Internetanschluss erschienen als widersprüchlich und nicht 

glaubwürdig. Sie seien denn auch nicht durch entsprechende Unterlagen (Internet-

Abonnement, Dokumente über die Erschliessung der Liegenschaft, Übersicht über die 

Netzabdeckung usw.) belegt. Anscheinend sei es (trotz geltend gemachter beengter 

räumlicher Verhältnisse und Nutzung des Büros durch den Betrieb der 

Beschwerdeführerin) zuvor und auch heute wieder möglich, die Einzelunternehmung in 

P. zu betreiben. Es sei nicht ersichtlich und werde auch nicht geltend gemacht, dass 

sich die Platzverhältnisse in P. vor oder nach den Sitzverlegungen der 

Einzelunternehmung in irgendeiner Art verändert hätten. Gemäss amtlicher Schätzung 

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weise das Wohnhaus eine Nutzfläche von 182 m  auf, wobei neben einer Wohnstube 

vier Zimmer bestehen würden. Bei dieser Sachlage sei ein Raum in der Grösse, wie er 

in M. bei O. gemietet werden könne, im Wohnhaus in P. ohne grössere Probleme 

unterzubringen. Auch diesbezüglich erscheine die Argumentation der 

Beschwerdeführer nicht stichhaltig. Das Mietobjekt werde im Vertrag als „pauschal 

Büroraum“ bezeichnet. Offenbar handle es sich nicht um einen abgeschlossenen 

Raum, sondern allenfalls um einen solchen zur Mitbenützung. Der Mietpreis von Fr. 

1‘200.-- pro Jahr weise ebenfalls darauf hin, dass es sich nicht um einen 

abgeschlossenen oder zur ausschliesslichen Benützung bestimmten Raum gehandelt 

habe. Auch enthalte der Vertrag keine Angaben über die nutzbaren 

Infrastrukturbereiche und darüber, wie diese zu erhalten seien. Der Vertrag enthalte die 

typischen Elemente einer fingierten Vermietung von Büroraum. Die Beschwerdeführer 

hätten den Nachweis einer erheblichen Tätigkeit am zivilrechtlichen Sitz in M. bei O. 

nicht erbringen können (act. G 2 S. 8 f.).

3.3. Die Beschwerdeführer halten fest, die Q. Consulting habe bis 2007 Aufträge im 

Rahmen von Business Analyse und Projektleitung ausgeführt. Diese hätten im 

Wesentlichen bei Kunden und auch in P. abgewickelt werden können. Dafür seien 

keine wesentliche technische Infrastruktur und auch kein fest eingerichteter 

Arbeitsplatz nötig gewesen. Die Arbeit zu Hause habe mit einem Laptop ohne Remote-

Verbindung erledigt werden können. Ab Ende 2007 habe es Aufträge als IT-Entwickler 

gegeben, die andere Ansprüche gestellt hätten. Mit dem neuen Sitz in O. habe sich 

eine praktikable Lösung gefunden. Die Liegenschaft in P. habe bis Mai 2015 nicht über 

einen Kabelanschluss verfügt. Das Internet über eine antike Telefonleitung sei für die 

Arbeit (IT-Entwicklung) unbrauchbar gewesen. Anfragen bei der EVS S. AG, Sunrise, 

Cablecom und Swisscom seien erfolglos geblieben. EVS werde diese Tatsache bei 

Bedarf gerne bestätigen. Die Vorinstanz übersehe, dass die Q. Consulting ihre 

Geschäftstätigkeit bereits 2011 eingeschränkt und 2012 bis 2014 eingestellt habe. 

Folgerichtig sei der Mietvertrag in O. gekündigt und der Sitz nach P. verlegt worden. 

Sodann habe in den Jahren 2008 bis 2010 ihr Sohn bei ihnen gewohnt und ein Zimmer 

belegt. Ausserdem hätten bei ihnen ständig (Kost und Quartier) ein bis zwei Angestellte 

des Betriebes gewohnt. Ab 2011 habe sich die Situation geändert, da ihr Sohn 

ausgezogen sei und die Q. Consulting nun dessen Zimmer als ständiges Büro habe 

nutzen können. Ein ständiges Büro für einen IT-Entwickler sei in der fraglichen Zeit in P. 

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nicht möglich gewesen. Unerheblich sei, ob es sich beim Büro in O. um einen 

abgeschlossenen Raum gehandelt habe. Ein Schreibtisch, ein Stuhl, ein Aktenschrank 

sowie Internetanschluss, Server, Bildschirme und Handy würden für die Arbeit eines IT-

Entwicklers genügen (act. G 1).

3.4.

3.4.1. Die Beschwerdeführer legen für die von ihnen angeführte veränderte Auftrags- 

und Tätigkeitsstruktur in der Einzelunternehmung ab 2008 (IT-Entwicklung anstelle von 

Business Analyse und Projektleitung) und die daraus abgeleitete Notwendigkeit einer 

entsprechenden - in P. nicht vorhandenen - EDV-Infrastruktur keinerlei Belege ins 

Recht und machen auch keine näheren Ausführungen hierzu. Ein Anlass für die 

Sitzverlegung im Januar 2008 lässt sich hieraus somit nicht erkennen. Die Vorinstanz 

weist sodann darauf hin, dass die Ausführungen der Beschwerdeführer zum 

Internetanschluss nicht durch entsprechende Unterlagen (Internet-Abonnement, 

Dokumente über die Erschliessung der Liegenschaft, Übersicht über die 

Netzabdeckung usw.) belegt sind. Entgegen der Auffassung der (beweisbelasteten; vgl. 

vorstehend E. 2.2 und 3.1) Beschwerdeführer war es nicht Sache der Vorinstanz, 

diesbezüglich bei der EVS S. AG nachzufragen, Tatsachen betreffend die 

Internetleitung zu recherchieren oder die von den Beschwerdeführern geschilderte 

Internet-Historie (act. G 1 S. 2 unten) zu verifizieren. Einzig die von den 

Beschwerdeführern nunmehr dokumentierte Tatsache des Anbieterwechsels im Jahr 

2012 (act. G 3.1) stellt keinen Umstand dar, welcher den im Jahr 2008 erfolgten 

Sitzwechsel der Einzelunternehmung in den Kanton Schwyz zu erklären vermöchte. Im 

Weiteren blieb die vorinstanzliche Feststellung unbestritten, wonach es sich bei dem im 

Vertrag als „pauschal Büroraum“ bezeichneten Mietobjekt in O. zum Preis von 

Fr. 1‘200.-- pro Jahr bzw. Fr. 100.-- pro Monat einschliesslich Gas-, Wasser- und 

Stromverbrauch (vgl. act. G 9/2/10 f.) nicht um einen abgeschlossenen Raum 

gehandelt hatte, sondern allenfalls um einen solchen zur Mitbenützung. Nicht belegt ist 

unter diesen Umständen - unter Einbezug der von den Beschwerdeführern 

geschilderten räumlichen Verhältnisse im Wohnhaus in P. (act. G 1 S. 3 f.) -, dass dort 

in den Jahren ab 2008 ein nicht abgeschlossener Raum (zur Mitbenützung), wie er in 

M. bei O. verfügbar war, nicht zur Verfügung gestanden hätte. Die Beschwerdeführer 

anerkennen denn auch, dass ein abgeschlossener Raum nicht erforderlich war und ein 

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ständiger (in einem Grossraumbüro auch wechselnder) Arbeitsplatz genügte (act. G 1 

S. 5 f.).

3.4.2. Soweit sich die Beschwerdeführer auf eine Bescheinigung des Vermieters vom 

30. Juni 2014 betreffend regelmässige Nutzung des gemieteten Raumes durch den 

Beschwerdeführer (act. G 9/2/11, G 9/6 4.03 Beilage) berufen, kann allein gestützt 

hierauf nicht als zureichend dargetan gelten, dass sich die geschäftliche Tätigkeit 

hauptsächlich an diesem Ort (vgl. vorstehende E. 2.2) abspielte. Sodann ergibt sich aus 

der Bescheinigung des Sohnes der Beschwerdeführer (act. G 6.6) lediglich die 

gemeinsame Absolvierung des Wegs nach O. Die regelmässige Benützung des 

gemieteten Raums durch den Beschwerdeführer für seine Erwerbstätigkeit wird damit 

noch nicht belegt. Letzteres gilt auch für die Bestätigung eines Geschäftspartners vom 

19. August 2015, wonach er gelegentlich im Büro der Einzelfirma in O. gewesen sei 

(act. G 6.5), sowie für die vom Beschwerdeführer bei Bedarf angebotene Zeugin, 

welche bestätigen könne, dass sie ihn wiederholt morgens in O. abgesetzt und abends 

dort wieder abgeholt habe (act. G 1 S. 6). Zu Recht weist die Vorinstanz im Weiteren 

darauf hin, dass die Beschwerdeführer aus BGer 2C_667/2008 vom 2. März 2009 

nichts für ihren Standpunkt ableiten können, da in jenem Fall der Wohnsitzkanton das 

Spezialsteuerdomizil der Geschäftsniederlassung während einiger Jahre anerkannt 

hatte. Er hatte daher das Vorliegen von Tatsachen für eine Praxisänderung 

nachzuweisen. Vorliegend lag eine solche Anerkennung durch den Wohnsitzkanton zu 

keinem Zeitpunkt vor. Das Vorbringen der Beschwerdeführer, wonach die Q. 

Consulting ihre Geschäftstätigkeit bereits 2011 eingeschränkt bzw. 2012 bis 2014 

eingestellt und als Folge davon ihren Sitz wieder nach P. verlegt habe, ist vor dem 

geschilderten Hintergrund nicht geeignet, einen Sitz der Einzelunternehmung im 

Kanton Schwyz ab 2008 zu belegen. Im Übrigen ist zum Vorbringen, dass der Kanton 

Schwyz den Firmensitz anerkannt habe und auf dem Steuersubstrat bestehe (act. G 1 

S. 2), festzuhalten, dass eine allfällige Doppelbesteuerung vor Bundesgericht gerügt 

und die Aufhebung der Veranlagung verlangt werden kann (BGer 2C_26/2012 vom 8. 

Mai 2012, E. 1.2).

3.5. Die Beschwerdeführer führen zum Vorwurf der Vorinstanz betreffend schikanöses 

Verhalten im Zusammenhang mit der Zustellung von verlangten Unterlagen (act. G 2 S. 

9 f.) sinngemäss aus, sie hätten die Einreichung von Belegen verweigert, da diese für 

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das Verfahren nicht nutzdienlich gewesen seien. Sie hätten jedoch eine Einsichtnahme 

(bei ihnen zuhause) angeboten. Dieses Angebot sei ohne Begründung abgelehnt 

worden. Die Vorinstanz habe zudem bestenfalls minimale Recherchen vorgenommen, 

im Wesentlichen sich aber die Sichtweise des Steuerkommissärs angeeignet (act. G 1 

S. 5).

Gemäss Art. 126 Abs. 1 DBG bzw. Art. 170 StG muss der Steuerpflichtige alles tun, um 

eine vollständige und richtige Veranlagung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck muss er 

auf Verlangen der Veranlagungsbehörde unter anderem Belege vorlegen. Soweit das 

Gesetz dem Steuerpflichtigen auferlegt, Behauptungen auf bestimmte Weise zu 

belegen, hat die Behörde davon auszugehen, dass behauptete Tatsachen, die der 

Steuerpflichtige nachzuweisen unterlässt, obschon das Gesetz ihm die Beweispflicht 

auferlegt, nicht zu berücksichtigen sind (vgl. Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das st. gallische 

Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, VII. Rz. 24). Kann von den Privaten nach den Umständen 

eine Handlung oder eine Äusserung erwartet werden und bleibt eine solche aus, so 

haben die Behörden nicht nach Tatsachen zu forschen, die nicht aktenkundig sind. 

Eine Mitwirkungspflicht besteht insbesondere für die Beschaffung von Unterlagen, 

welche nur die Parteien liefern können, und für die Abklärung von Tatsachen, welche 

eine Partei besser kennt als die Behörde (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines 

Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2010, Rz. 1630 mit Hinweis auf BGE 130 

II 499, 464 und 128 II 139, 142 f.). Vor diesem Hintergrund war es nicht Sache der 

Beschwerdeführer zu entscheiden, welche Unterlagen für das Verfahren wesentlich und 

welche als unwesentlich einzustufen sind und je nachdem Unterlagen zuzustellen oder 

nicht. Die Frage, ob die diesbezügliche Verweigerung und das Angebot, die Akten am 

Wohnort einzusehen, „nachgerade schikanös“ (act. G 2 S. 10) waren oder nicht, 

braucht insofern nicht geklärt zu werden, als deren Beantwortung nichts zur Erledigung 

dieses Verfahrens beizutragen vermöchte.

4. Die Beschwerdeführer beanstanden im Weiteren die zweimalige Einforderung eines 

Kostenvorschusses im vorinstanzlichen Verfahren (act. G 1 S. 5). Der Zweiteilung des 

Kostenvorschusses liegt die Aufteilung des vorinstanzlichen Verfahrens in einen 

kantonalrechtlichen (Rekurs; Kantons- und Gemeindesteuern) und bundesrechtlichen 

Teil (Beschwerde; direkte Bundessteuer) zugrunde. Das Vorgehen der Vorinstanz, den 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/12

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Kostenvorschuss auf die beiden Verfahren aufzuteilen und mit zweimal Fr. 1‘000.-- in 

Rechnung zu stellen (act. G 9/3), ist von daher erklärt und nicht zu beanstanden.

5.

5.1. (…).

5.2. (…).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1. Die Beschwerdeverfahren B 2015/146 und B 2015/147 werden vereinigt.

2. Die Beschwerde betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2008 bis 2010 wird 

abgewiesen.

3. Die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer 2008 bis 2010 wird abgewiesen.

4. Die Beschwerdeführer bezahlen amtliche Kosten von Fr. 3'000.--, unter Verrechnung 

mit den von ihnen geleisteten Kostenvorschüssen.

5. Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

Der Präsident                    Der Gerichtsschreiber

Eugster                              Schmid

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 26.04.2017
	Steuerrecht. Art. 13 Abs. 1 und 15 Abs. 1 StG (sGS 811.1). Art. DBG (SR 642.11). Art. 4 Abs. 1 StHG (SR 642.14).Ein Steuerpflichtiger mit Wohnsitz im Kanton St. Gallen verlegte auf Januar 2008 den Sitz seiner Einzelunternehmung von seinem Wohnort nach F. im Kanton Schwyz und auf Januar 2012 wieder zurück an seinen Wohnort im Kanton St. Gallen. Bestätigung der vorinstanzlichen Verweigerung der steuerrechtlichen Anerkennung des zivilrechtlichen Sitzes der Einzelunternehmung im Kanton Schwyz in den Jahren 2008 bis 2010 durch das Verwaltungsgericht (Verwaltungsgericht, B 2015/146 und B 2015/147).

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