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**Case Identifier:** 50a1b77d-e398-5831-b80d-a33d93951f8a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 30.09.2021 III 2021 107
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-107_2021-09-30.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 107

Entscheid vom 30. September 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 

gegen

1. Gemeinderat Arth, Rathausplatz 6, Postfach 263, 6415 Arth,
2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 

Postfach 1186, 6431 Schwyz,
3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. C.________ AG,
Beschwerdegegnerin,

5. D.________ Stiftung,
Beigeladene,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung Lagerplatz)

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Sachverhalt:

A. Das Grundstück KTN 001.________, Goldau (15'309 m2), befindet sich im 
Alleineigentum der D.________ Stiftung. Der nördliche Bereich (4'387 m2) ent-
lang des E.________wegs befindet sich in der Wohn- und Gewerbezone mit vier 
Geschossen (WG4), der südliche Teil entlang der F.________strasse sowie ein 
Teil im mittleren Bereich (insgesamt 4'387 m2) befinden sich in der Wohn- und 
Gewerbezone mit drei Geschossen (WG3). Der östliche Bereich entlang der dort 
von Südwest nach Nordost verlaufenden F.________strasse ist Wald. 

Die G.________ AG nutzt einen Teil des Grundstückes KTN 001.________ als 
Lagerplatz für Baumaterial (Container, Anhänger, Eisenträger usw.). Der andere 
Teil des Grundstücks wird von der C.________ AG als Umschlag- und Lager-
platz (Mulden, Baumaterial, Container etc.) genutzt. 

Das im Jahr 2015 auf Aufforderung des Bausekretariats Arth von der 
C.________ AG (nachstehend: Bauherrschaft) eingereichte nachträgliche Bau-
gesuch für einen Lagerplatz wurde vom Gemeinderat Arth mit Beschluss (GRB) 
vom 6. Juli 2015 abgewiesen. Die Bauherrschaft wurde verpflichtet, den Lager-
platz innert sechs Monaten seit Rechtskraft des Beschlusses zu räumen und den 
Platz seiner ursprünglichen Nutzung zuzuführen (reiner Kiesplatz ohne Lagernut-
zung). Für den Fall der Zuwiderhandlung wurde eine Verzeigung gemäss 
Art. 292 StGB, Ordnungsbusse sowie Ersatzvornahme auf Kosten der Bauherr-
schaft angedroht. Dieser Beschluss erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 

Ebenso verweigerte der Gemeinderat mit GRB vom 27. Oktober 2015 das 
nachträgliche Baugesuch der G.________ AG für die Errichtung des Lagerplat-
zes. Die von der G.________ AG hiergegen erhobene Verwaltungsbeschwerde 
wurde vom Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 860 vom 18. Oktober 2016 
abgewiesen. Die G.________ AG zog diesen Beschluss ans Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz weiter, welches das Verfahren mit VGE III 2016 206 vom 
17. März 2017 infolge Rückzugs der Beschwerde als gegenstandslos am Proto-
koll abschreiben konnte. 

B. Ende 2015 reichte die Bauherrschaft ein neues Baugesuch für einen La-
gerplatz auf dem Grundstück KTN 001.________ ein. Am 12. Januar 2016 sis-
tierte die kommunale Baukommission das Verfahren, um die Rechtskraft des 
Entscheides im Verfahren der G.________ AG abzuwarten. Mit GRB vom 1. Fe-
bruar 2016 verzichtete der Gemeinderat auf die Umsetzung der Strafmassnah-
men und sistierte das Verfahren. 

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C. Am 7. April 2017 ersuchten H.________ und I.________ den Gemeinderat 
um den Erlass eines sofortigen Bau- und Nutzungsstopps für die Lagerplätze der 
G.________ AG und der Bauherrschaft. Mit GRB vom 8. Mai 2017 wies der Ge-
meinderat dieses Gesuch ab. Der Regierungsrat hiess die von H.________ und 
I.________ hiergegen erhobene Verwaltungsbeschwerde mit RRB Nr. 829/2017 
vom 31. Oktober 2017 teilweise gut und verpflichtete den Gemeinderat, die ge-
genüber der G.________ AG und der Bauherrschaft angeordneten Wiederher-
stellungsmassnahmen durchzusetzen (Disp.-Ziff. 1). Auf Beschwerden der 
G.________ AG und der Bauherrschaft hin hob das Verwaltungsgericht diese 
Verpflichtung mit VGE III 2017 219+220 vom 23. Februar 2018 wieder auf. Die-
ser Entscheid blieb unangefochten. 

D. Am 6. Februar 2018 reichte die Bauherrschaft wiederum ein neues Bauge-
such für den Betrieb des Lagerplatzes ein, das im Amtsblatt Nr. 9 vom 2. März 
2018 (S. 503) publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. Hiergegen erhob die am 
16. September 2016 im Handelsregister eingetragene A.________ AG (deren 
einzige Verwaltungsräte H.________ als Präsident und I.________ als Mitglied, 
je mit Einzelunterschrift, sind) öffentlich-rechtliche Einsprache. Mit GRB vom 
25. Juni 2018 erteilte der Gemeinderat gestützt auf den Gesamtentscheid des 
kantonalen Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 3. Mai 2018 die Baubewilli-
gung für die Erstellung eines Lagerplatzes unter Auflagen. 

Gegen diesen GRB vom 25. Juni 2018 erhob die A.________ AG Verwaltungs-
beschwerde beim Regierungsrat. Dieser hiess die Beschwerde gut und hob den 
angefochtenen GRB sowie den Gesamtentscheid des ARE vom 3. Mai 2018 mit 
RRB Nr. 50/2019 vom 22. Januar 2019 auf infolge der "Verletzung der elementa-
ren Ausstandsregeln" (Erw. 1.4: über das Ausstandsgesuch gegen den Gemein-
derat C. war implizit unter Mitwirkung des vom Ausstandsgesuchs betroffenen 
Gemeinderates entschieden worden war). 

Zudem monierte der Regierungsrat einerseits das Fehlen eines Lärmschutz-
nachweises bzw. Lärmgutachtens. Er erinnerte daran, dass bei der Lärmbeurtei-
lung auch die Transporte anderer Gewerbebetriebe - konkret genannt wurde der 
Umschlag- und Lagerplatz der G.________ AG - mitzuberücksichtigen seien 
(Erw. 3.7). Das AFU habe zunächst die Ergänzung des Baugesuchs um eine 
Lärmprognose als unabdingbar für die Erteilung einer Baubewilligung erachtet, 
nach einem Telefonat mit der Bauherrschaft aber ohne der Beschwerdeführerin 
das rechtliche Gehör und ohne den Inhalt des Telefonats bekannt zu machen, 
hiervon abgesehen (Erw. 3.5). Zum andern habe sich die Baubewilligungsbehör-
de auch nicht mit der Rüge der mangelnden Erschliessung und Notwendigkeit 
einer Einfahrtsbewilligung des Strassenträgers in den E.________weg auseinan-

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dergesetzt (Erw. 4.1 ff.). Schliesslich seien der Einsprecherin auch widerrechtlich 
Kosten für das Einspracheverfahren auferlegt worden (Erw. 5). Dieser Be-
schwerdeentscheid wurde nicht angefochten. 

E. Am 12. August 2019 reichte die Bauherrschaft dem Gemeinderat ein Lärm-
gutachten der J.________ AG vom 31. Juli 2019 (rev. am 9.8.2019) ein. 

F. Mit Schreiben vom 10. Februar 2020 an den Rechts- und Beschwerde-
dienst rügte die A.________ AG, dass für den Lagerplatz seit Jahren keine 
rechtsverbindliche Bewilligung vorliege und seit dem RRB Nr. 50/2019 auch be-
reits wieder über ein Jahr verstrichen sei. Es liege auch eine Ungleichbehand-
lung vor, weil das Baugesuch einer anderen Unternehmung innerhalb dreier Mo-
nate (inklusive Revision der Bewilligungsunterlagen und Behandlung einer Bau-
einsprache) bewilligt worden sei. Das Schreiben mündete in acht Fragen und die 
Folgerung, es sei klar, dass der Gemeinderat Arth auf Verzögerung setze und 
damit Amtsmissbrauch betreibe.

Dieses Schreiben wurde vom Regierungsrat als Aufsichtsbeschwerde entgegen-
genommen. Mit RRB Nr. 346/2020 vom 12. Mai 2020 leistete der Regierungsrat 
der Aufsichtsbeschwerde teilweise Folge. Seine Abklärungen ergaben, dass die 
kommunale Baubewilligungsbehörde das Lärmgutachten vom 31. Juli 2019 noch 
nicht an die Baugesuchszentrale weitergeleitet hatte, obschon sie dazu verpflich-
tet gewesen wäre. Sachliche Gründe für eine solche Verzögerung lägen nicht vor 
(Erw. 3.5). Die Baubewilligungsbehörde wurde aufsichtsrechtlich angewiesen, 
"die betreffende Nutzung des Grundstücks KTN 002.________ als Umschlag- 
und Lagerplatz durch die Aufsichtsbeschwerdegegnerin Ziff. 2 [d.h. die Bauherr-
schaft] nunmehr umgehend (nachträglich) zu legalisieren oder zu unterbinden" 
(Erw. 3.6). 

G. Mit Gesamtentscheid vom 8. September 2020 erteilte das ARE der Bau-
herrschaft die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmun-
gen (Disp.-Ziff. 1). Die Einsprache wurde aus kantonaler Sicht abgewiesen 
(Disp.-Ziff. 2). Mit GRB vom 23. November 2020 erteilte der Gemeinderat die 
Baubewilligung unter Auflagen und Bedingungen (Disp.-Ziff. 1). Der Gesamtent-
scheid des ARE vom 8. September 2020 wurde zum integrierenden Bestandteil 
der Baubewilligung erklärt (Disp.-Ziff. 2). Die Einsprache der A.________ AG 
wurde abgelehnt, soweit darauf eingetreten wurde. 

H. Gegen den GRB vom 23. November 2020 liess die A.________ AG mit 
Eingabe vom 16. Dezember 2020 beim Regierungsrat Beschwerde erheben mit 
den folgenden Anträgen:

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1. Die Beschwerde sei gutzuheissen und der Baubewilligungsentscheid 
Nr. 2018-0022 des Gemeinderates Arth vom 23. November 2020 sowie der 
Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 8. September 2020 
aufzuheben.

2. Die Baubewilligung sei zu verweigern.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

I. Mit RRB Nr. 342/2021 vom 18. Mai 2021 wies der Regierungsrat die Be-
schwerde im Sinne der Erwägungen ab (Disp.-Ziff. 1). Die Verfahrenskosten von 
insgesamt Fr. 1'500.-- wurden der Beschwerdeführerin auferlegt (Disp.-Ziff. 2). 
Parteientschädigungen wurden keine zugesprochen (Disp.-Ziff. 3). 

J. Gegen diesen RRB Nr. 342/2021 (Versand am 25.5.2021) lässt die 
A.________ AG mit Eingabe vom 15. Juni 2021 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben 
mit den folgenden Anträgen:

1. Die Beschwerde sei gutzuheissen und der Beschluss Nr. 342/2021 des 
Regierungsrats vom 18. Mai 2021 sei aufzuheben. 

2. Die Baubewilligung sei zu verweigern.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
vor allen Instanzen.

K. Das ARE teilt mit Schreiben vom 24. Juni 2021 seinen Verzicht auf eine 
Vernehmlassung mit. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlas-
sung vom 2. Juli 2021 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulas-
ten der Beschwerdeführerin. Den inhaltlich gleichen Antrag stellt der Gemeinde-
rat am 20. Juli 2021. Die Beschwerdegegnerin (Bauherrschaft) beantragt mit 
Schreiben vom 21. Juli 2021 die Beschwerdeabweisung.

L. Mit Replik vom 3. August 2021 hält die Beschwerdeführerin an ihren mit der 
Beschwerde gestellten Anträgen fest. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 16. Juni 2021 wurde den Verfahrensbeteiligten Frist zur 
Einreichung einer Vernehmlassung bis spätestens 8. Juli 2021 angesetzt. Mit 
Schreiben vom 8. Juli 2021, das am 9. Juli 2021 der Schweizerischen Post über-
geben wurde, ersuchte die Beschwerdegegnerin um Fristerstreckung. Mit gericht-
lichem Schreiben vom 12. Juli 2021 wurde die Beschwerdegegnerin über die 
Fristversäumnis informiert, ihr aber gleichzeitig freigestellt, innert anbegehrter 
Fristerstreckung (23.7.2021) eine Vernehmlassung einzureichen. Hiervon machte 

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die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 21. Juli 2021 (Postaufgabe glei-
chentags) Gebrauch. 

Nach Fristablauf eingereichte Eingaben sind grundsätzlich aus dem Recht zu 
weisen, können aber zur Ermittlung des rechtserheblichen Sachverhalts berück-
sichtigt werden. Dies ergibt sich aus dem Untersuchungsgrundsatz (Griffel, in: 
Kommentar VRG, § 26 b N 26; Donatsch, ebenda, § 58 N 39; Daum, in: Kom-
mentar zum bernischen VRPG, Art. 43 N 3; Herzog, ebenda, Art. 91 N 4) wie 
auch aus dem vom Bundesgericht aus der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) ab-
geleiteten Erfordernis, dass auf die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des 
Entscheids abzustellen ist (Donatsch, ebenda, § 52 N 29). So gesehen erschei-
nen die Säumnisfolgen in der Verwaltungsrechtspflege im Vergleich zum Zivil-
prozess erheblich relativiert (Daum, a.a.O., Art. 42 N 1) und kann die verspätete 
Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin insofern gleichwohl Berücksichtigung 
finden. 

2.1.1 Das ARE bzw. das kantonale Amt für Umweltschutz (AFU) beantragten mit 
dem Gesamtentscheid vom 8. September 2020 in lärmschutzrechtlicher Hinsicht 
die Bewilligung des Baugesuchs mit Auflagen. Gemäss Art. 7 Abs. 2 der Lärm-
schutz-Verordnung (LSV; SR 814.41) vom 15. Dezember 1986 dürften die Lärm-
immissionen einer neuen ortsfesten Anlage die Planungswerte (PW) an den 
nächstgelegenen lärmempfindlichen Räumen nicht überschreiten. Gemäss dem 
aktuellsten Lärmschutznachweis der J.________ AG vom 27. August 2019 
(B2020-0799) könnten diese Anforderungen eingehalten werden. Als Auflage 
wurde ein Betrieb des Lagerplatzes ausschliesslich an Werktagen von 07.00 bis 
12.00 Uhr sowie von 13.00 bis 17.30 Uhr verlangt, wobei Ausnahmen für speziel-
le Situationen wie z.B. Unwetter erlaubt und stets begründet werden könnten. 
Abrollcontainer seien ausschliesslich und möglichst weit entfernt von den Wohn-
gebäuden im nördlichen Teil des Lagerplatzes abzustellen. Es seien alle zumut-
baren Massnahmen zu treffen, um Lärm möglichst zu vermeiden (z.B. lärmarme 
Arbeitsweise; Reduktion der Fallhöhe); Mitarbeiter seien entsprechend zu instru-
ieren. Unnötige Motorenleerläufe seien zu unterlassen. 

Festzuhalten ist, dass bei den Planunterlagen (Gesamtentscheid S. 1 Ziff. 2) nur 
eine "Lärmbeurteilung der J.________ AG, dat. 09.08.2019" erwähnt wird, aber 
weder eine solche vom 27. August 2019 noch eine solche vom 31. Juli 2019. 

2.1.2 Der Gemeinderat führte im mitangefochtenen Baubewilligungsbeschluss 
vom 23. November 2020 zunächst aus, dass für Gemeinderat C. kein 
Ausstandsgrund bestehe, fasste seinen Beschluss indessen dennoch unter dem 
Ausstand von Gemeinderat C. (GRB S. 3). Der Gemeinderat bejahte die Zonen-

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konformität des Bauvorhabens (GRB S. 4 oben). Was den Lärmschutz anbe-
langt, folgte der Gemeinderat unter Bezugnahme auf das Lärmgutachten der 
J.________ AG vom 31. Juli 2019, revidiert am 9. August 2019, der Beurteilung 
des ARE/AFU im Gesamtentscheid vom 8. September 2020 (GRB S. 4). 

Zur Erschliessung legte der Gemeinderat dar, dass der Beschwerdegegnerin am 
16. Juli 2012 ein provisorischer Lagerplatz für Baumaterialien für ein Jahr bewil-
ligt worden sei. Seither sei die Bewilligung verlängert und der Lagerplatz einmalig 
flächenmässig nordseitig erweitert worden. Infolge einer Umsatzsteigerung ins-
besondere auch im Bereich Spezialtiefbau sei Ende 2015 ein ordentliches Bau-
gesuch für den ursprünglich provisorischen Lagerplatz erforderlich geworden. 
Entsprechend dieser Umsatzsteigerung im Tiefbau werde auch die Einfahrt ver-
kehrsmässig vermehrt genutzt. Die heute bereits bestehende Einfahrt befinde 
sich an einer gut überschaubaren Stelle mit einem Grünstreifen von 4 m zwi-
schen Lagerplatz und dem vorhandenen Trottoir. Der Ausfahrtradius betrage 
rund 6 m; die Grundstückzufahrt sei 6.50 m breit. Die Vorgaben der VSS-Norm 
640 050 würden eingehalten. Da es sich um eine nachträgliche Baubewilligung 
handle, liessen sich im Übrigen auch die Auswirkungen des Umschlag- und La-
gerplatzes auf den Gemeingebrauch konkret überprüfen, wobei eine übermässi-
ge Beeinträchtigung ausgeschlossen werden könne. Die Einfahrt sei also ver-
kehrssicher; erhebliche Beeinträchtigungen auf den Gemeingebrauch könnten 
ausgeschlossen werden. Die Einfahrtsbewilligung könne erteilt werden (GRB 
S. 4 f.). 

2.2 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Entscheid unter anderem 
(Erw. 3.4), zutreffend sei, dass es zwei verschiedene revidierte Fassungen des 
Lärmschutzgutachtens der J.________ AG gebe, nämlich dasjenige betreffend 
die Anlage der Beschwerdegegnerin vom 9. August 2019 und dasjenige betref-
fend die Anlage der G.________ AG vom 27. August 2019. Den Ausführungen 
des AFU und der Beschwerdegegnerin zufolge sei das Lärmgutachten dem ARE 
zur Vorabklärung eingereicht worden. Das AFU habe verschiedene Punkte 
bemängelt und es zur Korrektur zurückgewiesen. Die J.________ AG habe das 
Lärmgutachten am 27. August 2019 angepasst. Es sei nicht deshalb revidiert 
worden, weil die Messwerte zu hoch gewesen seien. Dass sich das revidierte 
Gutachten lediglich im Baugesuch der G.________ AG befinde, sei insoweit ne-
bensächlich, weil sich das Lärmgutachten auf beide Lagerplätze auf 
KTN 001.________ beziehe. Die Beschwerdeführerin habe überdies Kenntnis 
von beiden Versionen des Lärmgutachtens und sich auch zu beiden Versionen 
äussern können. Das AFU habe das (revidierte) Lärmgutachten eingehend ge-
prüft und für richtig befunden. In beiden Berechnungen seien die Planungswerte 

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eingehalten; dass dies "knapp" der Fall sei, bedeute nicht, dass die Beurteilung 
fehlerhaft oder nicht schlüssig sei. 

Weiter bejahte der Regierungsrat die Verkehrssicherheit der Zufahrt vom 
E.________weg und in diesen. Die Ein- und Ausfahrtsradien seien mit 6 m 
gemäss dem Baugesuchplan eingehalten (Erw. 4.4). Die Knotensichtweiten sei-
en zwar auf dem Baueingabeplan vom 30. Januar 2018 nicht eingetragen; es sei 
jedoch möglich, sie aus dem Plan zu messen. Es sei leicht erkennbar, dass die 
erforderlichen Knotensichtweiten von 3 m ab dem hinteren Teil des Trottoirs 
gemäss der VSS-Norm 40 273a eingehalten seien. Bei einer Beobachtungsdi-
stanz von 3 m ab dem hinteren Teil des Trottoirs betrage die Knotensichtweite in 
beide Richtungen mehr als 50 m (Erw. 4.5). Die Rüge der Unterschreitung des 
Waldabstandes sei unbegründet (Erw. 5). 

3.1.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe keine Abklärungen be-
treffend die gerügte Verkehrssicherheit getätigt, obwohl das Verkehrsaufkommen 
auf dem E.________weg sehr hoch sei. Angesichts des zusätzlichen massiven 
Verkehrs mit schweren Lastwagen werde das Gefahrenpotential massiv erhöht. 
Auf diese Vorbringen sei der Regierungsrat mit keinem Wort eingegangen. Es sei 
sicher unerlässlich, dass er zu den zentralen Punkten wie Verkehrssicherheit und 
Erschliessung Stellung nehme. Insoweit sei das rechtliche Gehör der Beschwer-
deführerin krass verletzt worden (Beschwerde S. 3 Ziff. 2 f.). Sollte das Verwal-
tungsgericht diese Gehörsverletzung heilen, sei der grobe Verfahrensfehler zu-
mindest bei der Kostenverlegung zu berücksichtigen (Beschwerde S. 4 Ziff. 5). 
Unter Verweis auf den Entscheid VGE III 2016 184 vom 19. März 2017 
(Erw. 4.2.2) führt die Beschwerdeführerin weiter aus, bei der Beurteilung der Be-
willigungsfähigkeit geplanter Bauten und Anlagen, die über die 
K.________strasse und den E.________weg erschlossen würden, müsse auch 
die hinreichende Erschliessung und damit gleichzeitig die Verkehrssicherheit ge-
prüft werden (Beschwerde S. 5 f. Ziff. II.1 ff.). 

3.1.2 Das Sicherheitsdepartement vertritt vernehmlassend die Auffassung, der 
angefochtene Entscheid äussere sich in Erw. 4.1 ff. eingehend zu den Fragen 
der Erschliessung, der Einfahrtsbewilligung sowie zur Verkehrssicherheit bzw. zu 
den Knotensichtweiten und den Einfahrtsradien. Die Verkehrssicherheit auf dem 
E.________weg sei ein vergleichsweise untergeordneter Punkt der Verwaltungs-
beschwerde gewesen. Das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin sei nicht 
verletzt worden (S. 1 f. Ziff. 1). Im Übrigen überzeuge die Argumentation der Be-
schwerdeführerin auch sonst nicht. Der fragliche Umschlag- und Lagerplatz sei 
offensichtlich hinreichend erschlossen. Er bestehe bereits seit mehreren Jahren. 
Die Erschliessungssituation habe auch noch nie zu Problemen geführt. Die 

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F.________strasse sei für den Verkehr gesperrt. Auch der Hinweis auf VGE III 
2016 186 vom 19. März 2017 sei in diesem Zusammenhang unbehelflich. Das 
Verwaltungsgericht habe in diesem Entscheid festgehalten, dass die bestehen-
den, rechtskräftig bewilligten Bauten und Anlagen am E.________weg rechts-
genüglich erschlossen seien und die Verkehrssicherheit gewährleistet sei. Bei 
den noch zu bewilligenden Bauten und Anlagen werde die Erschliessung und die 
Verkehrssicherheit im Einzelfall geprüft (S. 2 Ziff. 2). Lediglich deshalb, weil die 
Strasse in Zukunft möglicherweise von zahlreichen Fahrzeugen befahren werde, 
bedeute dies nicht, dass die Verkehrssicherheit gefährdet werde. Hieraus eine 
unzureichende Erschliessung des Areals zu konstruieren, sei unter den gegebe-
nen Umständen geradezu abwegig (S. 2 Ziff. 3).

3.1.3 Der Germeinderat kann vernehmlassend ebenfalls keine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs erkennen. Der Regierungsrat habe sich bereits im Entscheid 
Nr. 50/2019 (Erw. 4) mit den Thematiken der Verkehrssicherheit sowie der Er-
schliessung befasst. Dabei habe der Regierungsrat festgehalten, von der Ge-
meinde sei zu prüfen, ob aufgrund einer Mehrbelastung allenfalls eine (neue) 
Einfahrtsbewilligung erforderlich sei. Diesem Auftrag sei die Gemeinde im Bau-
bewilligungsentscheid nachgekommen. Die Einfahrtsbewilligung sei unter 
Berücksichtigung der konkreten Umstände erteilt worden. Im angefochtenen Be-
schluss habe sich der Regierungsrat erneut mit der Verkehrssicherheit ausein-
andergesetzt und abschliessend festgehalten, dass die Einfahrtsbewilligung zu 
Recht erteilt worden sei (S. 2 f. Ziff. 1). 

3.2.1 Das Sicherheitsdepartement bezieht sich vernehmlassend auf einen VGE 
III 2016 186 vom 19. März 2017; damit dürfte indessen der Entscheid VGE III 
2016 184 vom 29. März 2017 angesprochen werden. Dieser Entscheid betraf ei-
ne Verkehrsanordnung (Verbot für Motorwagen und Motorräder auf dem östli-
chen Bereich der F.________strasse), welche zu einer Verlagerung des Ver-
kehrs (namentlich auch zur Hochschule L.________ sowie zum Berufsbildungs-
zentrum M.________) über die K.________strasse und den E.________weg als 
Groberschliessungsstrasse zu Gunsten einer Verkehrsreduktion auf der 
F.________strasse als Feinerschliessungsstrasse führte. Unter anderem erwog 
das Verwaltungsgericht zur Frage der Erschliessung Folgendes:

4.2.1  Die Erteilung einer Baubewilligung setzt voraus, dass das Baugrundstück er-
schlossen ist (Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG; vgl. § 53 PBG). Art. 19 RPG und § 37 PBG 
definieren den Begriff der Erschliessung. Genügende Zugänglichkeit setzt eine 
rechtlich gesicherte und technisch hinreichende Zufahrt, ausnahmsweise einen 
blossen Zugang voraus. Technisch hinreichend ist eine Zufahrt, wenn sie 
verkehrssicher und so beschaffen ist, dass sie der zu erwartenden Beanspruchung 
durch Benützer und öffentliche Dienste gewachsen ist (§ 37 Abs. 3 PBG). Die 
Zufahrt muss also die Verkehrssicherheit der Benützer gewährleisten und überdies 

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den Anforderungen des Natur- und Heimatschutzes, des Umweltschutzes sowie 
weiteren wichtigen Anforderungen der Raumplanung (wie der haushälterischen 
Bodennutzung) genügen. Dient eine Zufahrt der Erschliessung einer ganzen Zone, 
so muss sie sämtlichen Verkehr dieser Zone aufnehmen können 
(Bundesgerichtsurteil 1C_273/2014 vom 13.11.2014 [i.S. A. c. Gemeinderat 
Feusisberg] Erw. 4.3.2). In zeitlicher Hinsicht ist von Bundesrechts wegen 
erforderlich, dass das Bauvorhaben spätestens im Zeitpunkt der Realisierung über 
die für den ordnungsgemässen Betrieb erforderliche strassenmässige 
Erschliessung verfügt (BGE 127 I 103 Erw. 7d). Wenn eine Baubewilligung mit der 
Bedingung versehen wird, wonach die Baubewilligung erst mit der Sicherstellung 
der strassenmässigen Erschliessung rechtswirksam wird, so ist dies in dieser 
Hinsicht ausreichend (Bundesgerichtsurteil 1C_271/2011 vom 27.9.2011 Erw. 2.4).

4.2.2  Soweit im durch die K.________strasse und den E.________weg 
erschlossenen Gebiet rechtskräftig bewilligte Bauten und Anlagen bereits 
bestehen, ist mithin auch deren rechtsgenügliche (Grob-)Erschliessung und somit 
auch die Verkehrs-sicherheit gewährleistet. Soweit weitere Bauten und Anlagen in 
Planung sind, wird bei der Beurteilung der Bewilligungsfähigkeit auch die 
hinreichende (Grob-)Erschliessung und damit gleichzeitig die Verkehrssicherheit 
geprüft werden. Dies beinhaltet auch die Prüfung der Abmessungen von 
Fahrbahnbreite und Trottoirs. 

Der Regierungsrat weist im angefochtenen Beschluss (Erw. 5.4) konkret darauf 
hin, dass Parkierungsanlagen entlang des E.________wegs Gegenstand mehrerer 
(nachträglicher) Baubewilligungs- und bzw. Beschwerdeverfahren bilden und deren 
Bewilligungsfähigkeit auch unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit geprüft werde. 
Der Rechtsschutz der betroffenen (und entsprechend beschwerdebefugten) 
Personen bleibt mithin gewahrt. Im Übrigen spricht der Gemeinderat in der 
Nebenbestimmung von einer "Verbesserung" der Verkehrssicherheit, was 
zusätzlich garantiert, dass die unter dem Blickwinkel der hinreichenden (Grob-
)Erschliessung erforderliche Verkehrssicherheit auch erreicht und/oder umgesetzt 
wird. (…). 

3.2.2 Laut RRB Nr. 50/2019 vom 22. Januar 2019 (Erw. 4) bemängelte die Be-
schwerdeführerin, "dass das Grundstück KTN 001.________ nicht hinreichend 
erschlossen sei. Insbesondere fehle eine Einfahrtsbewilligung des Strassenträ-
gers. Überdies sei die Zufahrt zu KTN 001.________ auch nicht verkehrssicher. 
Die Vorinstanzen hätten die Verkehrssicherheit gar nicht geprüft". Unter anderem 
weil diese Fragen im erstinstanzlichen nicht geprüft worden war, wurde die Sa-
che zurückgewiesen (Erw. 4.3). 

3.3.1 Mit der Verwaltungsbeschwerde vom 16. Dezember 2020 thematisierte die 
Beschwerdeführerin neben den Lärmimmissionen und der Verletzung des 
Waldabstandes als dritten Problemkreis die "Zufahrtsbewilligung und ungenü-
gende Erschliessung" (S. 5 ff. Ziff. 1 ff.). Nach der Kritik an der Einfahrt aus dem 
Baugrundstück in den E.________weg und der Verkehrssicherheit an dieser 
Stelle machte sie - gleich wie mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 
15. Juni 2021 (S. 5 f. Ziff. 1 ff.) - geltend, weiter sei zu beachten, dass das Ver-

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kehrsaufkommen auf dem E.________weg sehr hoch sei. Auch werde der 
E.________weg von den Schülern der Hochschule L.________ intensiv genutzt. 
Der Verkehrssicherheit müsse daher hohes Gewicht beigemessen werden und 
es seien diesbezüglich genaue Abklärungen zu treffen, was bis anhin nicht ge-
schehen sei. Hinzu komme, dass künftig noch mit viel mehr Verkehr zu rechnen 
sei. Im Rahmen der derzeit hängigen Teilrevision der Ortsplanung (Teilnutzungs-
pläne N.________weg/Campus mit Rodungsgesuch und Teilnutzungsplanung 
Bahnhof O.________) soll der N.________weg als Groberschliessung für die ge-
samte Erweiterung Bahnhof O.________ ausgebaut werden. Dies werde einen 
gewaltigen Mehrverkehr auslösen. 

3.3.2 Es kann bei dieser Kritik am E.________weg als Zufahrtstrasse zur Baupa-
rzelle zum einen nicht gesagt werden, die Verkehrssicherheit auf dem 
E.________weg sei ein vergleichsweise untergeordneter Punkt der Verwaltungs-
beschwerde gewesen. Zum andern erweist sich, dass dieser Rüge mit einer Fo-
kussierung der Bewilligungsbehörde(n) wie auch des Regierungsrates im ange-
fochtenen Entscheid bei der Prüfung der hinreichenden Erschliessung einzig auf 
den Bereich der Einfahrt in die Bauparzelle nicht rechtsgenüglich Rechnung ge-
tragen wurde. 

Eine rechtsgenügliche Erschliessung setzt, wie vorstehend zitiert (Erw. 3.2.1), 
unter anderem eine technisch hinreichende Zufahrt voraus. Dies bedeutet, dass 
die Zufahrt verkehrssicher und so beschaffen ist, dass sie der zu erwartenden 
Beanspruchung durch Benützer und öffentliche Dienste gewachsen ist (§ 37 Abs. 
3 PBG). Unter dieser Zufahrt ist der gesamte E.________weg, allenfalls unter 
Einbezug auch der K.________strasse zu verstehen (vgl. vorstehend zitierter 
VGE III 2016 184 vom 29.3.2017 Erw. 4.2.2). Zum übrigen Verkehrsaufkommen 
sowie auch zur Nutzung und Nutzungsintensität dieser Erschliessungsanlagen 
durch Fussgänger (Schüler), zur Ausgestaltung dieser Erschliessungsanlagen 
wie auch zur Verkehrssicherheit auf dem E.________weg (und der 
K.________strasse) ausserhalb des eng definierten Bereichs der Zufahrt auf das 
Baugelände lässt sich dem angefochtenen Beschluss wie auch den erstinstanzli-
chen Bewilligungen nichts entnehmen. Dass die Verkehrssicherheit nicht los-
gelöst von der Frage der (gesamten) Nutzungsintensität der Erschliessungsanla-
ge beurteilt werden kann, liegt auf der Hand. Allein der Umstand, dass eine An-
lage während Jahren (unbewilligterweise) betrieben wird und während dieser Zeit 
noch keine Probleme festgestellt wurden, entbindet nicht von einer Prüfung der 
rechtsgenüglichen Erschliessung. 

3.3.3 Weder mit dem VGE III 2016 184 vom 29. März 2017 noch dem RRB 
Nr. 50/2019 vom 22. Januar 2019 lässt sich eine Reduktion der Frage der Er-

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schliessung allein auf die Zufahrt/Einfahrt zum/vom Baugrundstück in den 
E.________weg verteidigen. Mit dem VGE III 2016 184 zum einen wurde für wei-
tere geplante Bauten und Anlagen bei der Beurteilung der Bewilligungsfähigkeit 
explizit die Prüfung der hinreichenden (Grob-)Erschliessung und damit gleichzei-
tig der Verkehrssicherheit angeordnet (einschliesslich Prüfung der Abmessungen 
von Fahrbahnbreite und Trottoirs). Dass es sich vorliegend um ein nachträgliches 
Baubewilligungsverfahren handelt und die Beschwerdegegnerin ihren Lager- und 
Umschlageplatz im Jahr 2017 bereits seit rund fünf Jahren betrieb, kann hieran 
nichts ändern. Der Regierungsrat zum andern fasste mit dem RRB Nr. 50/2019 
vom 22. Januar 2019 die Rüge der Beschwerdeführerin dahingehend zusam-
men, dass das Grundstück KTN 001.________ nicht hinreichend erschlossen 
sei; "insbesondere" fehle eine Einfahrtsbewilligung. Damit wird/wurde nicht ge-
sagt, dass sich die Prüfung der Erschliessungsfrage einzig auf die Ein-
fahrt(sbewilligung) beschränken darf. Allerdings kann entgegen der Auffassung 
der Beschwerdeführerin (Replik vom 3.8.2021, S. 2) auch nicht behauptet wer-
den, aufgrund des vorstehend zitierten VGE III 2016 184 vom 29. März 2017 
müsse davon ausgegangen werden, dass vorliegend die Verkehrssicherheit nicht 
gewährleistet sei (bzw. werden könne) und damit die Bauparzelle nicht genügend 
erschlossen sei. 

3.4.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV verlangt 
unter anderem, dass die Behörde die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien 
tatsächlich hört, ernsthaft prüft und bei der Entscheidfindung angemessen 
berücksichtigt (BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1, BGE 134 I 83 Erw. 4.1). Daraus folgt 
die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist nicht 
erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich 
auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr 
kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die 
Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen 
wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde 
hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 142 II 49 Erw. 9.2; 
BGE 137 II 226 Erw. 3.2). Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur, 
womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen Begründetheit des 
Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids führt (BGE 141 V 557 Erw. 3; BGE 137 I 195 
Erw. 2.2; 2C_699/2017 vom 12.10.2018 i.S. K. vs. Gemeinderat Reichenburg, 
Erw. 4.1).

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Im kantonalen Recht wird der Anspruch auf rechtliches Gehör in den §§ 21 f. des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes (SRSZ 234.110; VRP) vom 6. Juni 1974 
normiert. Dieser Anspruch geht nicht über den von der Verfassung eingeräumten 
hinaus. 

3.4.2 Vorliegend haben sich weder der Regierungsrat im angefochtene 
Beschluss noch die Erstinstanzen bzw. namentlich der Gemeinderat in ihren 
Entscheiden bzw. der Baubewilligung zur Rüge der ungenügenden 
Erschliessung und den von der Beschwerdeführerin zur Stützung ihrer Rüge 
vorgebrachten Argumenten geäussert. Der gemeinderätliche 
Baubewilligungsbeschluss enthält zwar einen Zwischentitel 
"Erschliessung/Einfahrtsbewilligung" (S. 4), beurteilt dann aber nur die Frage der 
Einfahrt(sbewilligung).  

Es kann jedoch nicht ernsthaft behauptet werden, bei der Rüge der 
ungenügenden Erschliessung handle es sich um ein nebensächliches 
Vorbringen, dessen Berechtigung und Relevanz für die Beurteilung sich implizit 
negieren lasse. Die fehlende Auseinandersetzung mit der Frage der 
Erschliessung in den vorinstanzlichen Verfahren lässt sich im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht heilen. 

Die Beschwerde ist daher gutzuheissen. Der angefochtene Beschluss des 
Regierungsrates wie auch der mitangefochtene Gesamtentscheid des ARE 
sowie der Baubewilligungsbeschluss des Gemeinderates sind aufzuheben. Der 
Gemeinderat wird die Frage der hinreichenden Erschliessung unter Eingehen auf 
die Vorbringen der Beschwerdeführerin rechtsgenüglich zu prüfen und die 
Bewilligungsfähigkeit des Umschlag- und Lagerplatzes neu zu beurteilen haben. 

4.1 In der Verwaltungsrechtspflege gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung 
von Amtes wegen (§ 26 Abs. 1 VRP). Danach hat die Behörde von sich aus die-
jenigen Rechtsnormen heranzuziehen, die sie als die massgebenden betrachtet. 
Ferner hat sie die Vorschriften so auszulegen und anzuwenden, wie sie es für 
richtig hält. In Rechtsmittelverfahren hat die Behörde das Recht jedoch nur im 
Rahmen des Streitgegenstandes von Amtes wegen anzuwenden, da grundsätz-
lich das Rügeprinzip gilt. Das Rügeprinzip bedeutet, dass die urteilende Behörde 
nicht verpflichtet ist, die angefochtene Verfügung/den angefochtenen Entscheid 
auf sämtliche denkbaren Mängel hin zu untersuchen. Vielmehr soll sie sich 
grundsätzlich nur mit jenen rechtlichen Einwänden auseinandersetzen müssen, 
die vom Beschwerdeführer in irgendeiner Form thematisiert worden sind. Es gilt 
im Verwaltungsbeschwerdeverfahren insoweit ein abgeschwächtes Rügeprinzip, 
als nicht Fragen beurteilt werden, deren Relevanz sich weder aus den Parteivor-
bringen ergibt noch in die Augen springt (VGE III 2019 79 vom 21.11.2019 

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Erw. 5.1; VGE III 2016 183 vom 29.5.2017 Erw. 2.3 mit Hinweisen; vgl. VGE      
III 841/98 vom 28.8.1998 Erw. 1.b; Donatsch, in: Kommentar VRG, § 50 N 9 f.). 

4.2 Auch wenn die Beschwerdeführerin die lärmrechtliche Beurteilung vor dem 
Verwaltungsgericht nicht in Frage stellt und auch die Planunterlagen nicht rügt, 
drängen sich folgende Bemerkungen zu diesen Aspekten auf, die im 
vorstehenden (Erw. 4.1) Sinne von einer gewissen in die Augen springenden 
Bedeutung sind. 

4.2.1 Der Plan "Baueingabeplan Nutzungsplan" der HSK Ingenieur AG vom 
30. Januar 2018 (im Massstab 1:500) weist unter anderem die Einfahrtsradien 
(von je 6.00 m) der Ausfahrt vom Baugelände in den E.________weg aus, nicht 
aber die Sichtweiten. Diese Unterlassung ist nicht ganz verständlich, zumal 
einerseits Sichtweiten im Allgemeinen und unbesehen des konkreten Falles 
einen Sicherheitsaspekt betreffen und anderseits das Merkblatt des 
Tiefbauamtes zur Ergänzung des Formulars Z15 (Zufahrten) vom 13. Juni 2016 
explizit vorschreibt, dass die Sichtweiten in den eingereichten Planunterlagen 
einzuzeichnen und zu vermassen sind (S. 2 Ziff. 2.2). Zwar ist dieses Merkblatt 
auf Einmündungen in Kantonsstrassen ausgerichtet, eine analoge Anwendung 
auch auf andere Strassen erscheint jedoch als sinnvoll. Es kann jedenfalls nicht 
Sinn und Zweck von Planunterlagen sein, dass die Bewilligungsbehörden für die 
baurechtliche Beurteilung relevante Daten "von Hand" aus Plänen lesen 
(müssen). Vorliegend lässt sich dieses Vorgehen allenfalls rechtfertigen, weil der 
E.________weg bei Ausfahrt aus der Bauparzelle in östlicher wie westlicher 
Richtung über (mindestens) je rund 60 m (oder mehr) geradlinig verläuft und 
übersichtlich ist. 

4.2.2 Es geht nicht an, dass sich das revidierte Gutachten der J.________ AG 
betreffend die G.________ AG vom 27. August 2019, auf welches auch im Falle 
des Umschlag- und Lagerplatzes der Beschwerdegegnerin abgestellt wurde, 
nicht bei den Akten befindet. Dies lässt sich auch nicht damit rechtfertigen, dass 
es der Beschwerdeführerin ja zur Kenntnis gebracht wurde (angefochtener 
Beschluss Erw. 3.4; vgl. Schreiben der Beschwerdeführerin vom 18.8.2020 ans 
kommunale Bausekretariat [RR-act. III/02/B6). Ebenso gehört das ursprüngliche 
Gutachten vom 31. Juli 2019 ins Aktendossier, was soweit ersichtlich auch nicht 
der Fall ist. 

Hinzu kommt, dass weder das revidierte Gutachten vom 27. August 2019 noch 
das erste Gutachten vom 31. Juli 2019 im Gesamtentscheid des ARE vom 
8. September 2020 Erwähnung finden, sondern nur die Lärmbeurteilung vom 
9. August 2019, während der kommunale Baubewilligungsbeschluss (S. 4) die 

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Lärmbeurteilungen vom 31. Juli 2019 und 9. August 2019 nennt. Die 
gemeinderätliche Vernehmlassung wiederum hält nur fest (S. 2 lit. B), "das 
gewünschte Lärmgutachten wurde durch die C.________ AG am 12. August 
2019 bei der Gemeinde Arth eingereicht. Allen Parteien wurde bezüglich des 
vorliegenden Lärmgutachtens das rechtliche Gehör durch die Gemeinde Arth 
gewährt". Mithin entging offensichtlich der Gemeinde, dass der Lärmbeurteilung 
eine spätere Version des Gutachtens (vom 27.8.2019) zugrunde lag. 

Im Fachbericht des AFU vom 14. Juli 2020 (Freigabe) wird der "aktuellste 
Lärmschutznachweis" vom 27. August 2019, nicht aber die beiden ersten 
Versionen erwähnt. (Teils) Licht in die Gründe für die verschiedenen Versionen 
der Lärmbeurteilung bringt die Stellungnahme des Amtes für Umwelt und Energie 
vom 8. Januar 2021 im Verwaltungsbeschwerdeverfahren zuhanden des ARE. 
Auf welchem Wege das AFU die Korrekturen verlangte, bleibt indes ebenfalls 
unklar und ist, soweit ersichtlich, auch nicht dokumentiert. Der revidierten 
Lärmbeurteilung vom 9. August 2019 lässt sich ebenfalls nicht entnehmen, was 
zur Revision geführt hat und worin diese bestand; wie es sich diesbezüglich mit 
der revidierten Fassung vom 27. August 2019 verhält, kann wegen des Fehlens 
des Dokumentes bei den Akten nicht beurteilt werden; angesichts des 
Verfahrensausganges konnte von einem Beizug von Amtes wegen abgesehen 
werden. Anzufügen ist, dass sich dem Fachbericht des AFU keine Details zu den 
Lärmgutachten bzw. zu demjenigen vom 27. August 2019 entnehmen lassen; 
dieser Bericht beschränkt sich auf die Bestätigung der Einhaltung der 
lärmschutzrechtlichen Vorgaben durch die Anlage. 

Insgesamt ist somit mithin fraglich, ob und inwieweit das Lärmgutachten 
schlüssig und nachvollziehbar ist, selbst wenn das Ergebnis korrekt sein sollte. 
Diesbezüglich ist anzumerken, dass beim Gebäude auf der Liegenschaft 
KTN 003.________ (nordöstlich des Baugrundstückes), das in der WG 3 liegt, für 
welche die Lärmempfindlichkeitsstufe III und somit ein Planungswert von 
60 dB(A) bei Tag gilt (vgl. aktenkundiges Lärmgutachten rev. 9.8.2019 S. 5 
Ziff. 2.3 i.V.m. S. 7 Ziff. 2.5), ein Planungswert von 60 dB(A) ermittelt wurde 
(S. 10 Ziff. 4.2 mit Abbildung 5) - unter Vorbehalt einer korrekten gerichtlichen 
Lesart des Lärmgutachtens (rev. 9.8.2019). Bei einer Prognoseunsicherheit 
(S. 10 Ziff. 4.1) von +/- 1.5 dB(A) wäre damit die Wahrung des Planungswertes 
nicht gänzlich gesichert. 

4.3 Erweist sich die noch zu prüfende Rüge der ungenügenden Erschliessung 
als unbegründet und kann die (nachträgliche) Baubewilligung erteilt werden, 
steht der Beschwerdeführerin wieder der Rechtsmittelweg offen und kann sie 
wieder sämtliche Argumente vorbringen. Es drängt sich daher auf, den 

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vorstehend erwähnten Mängeln bei der allfälligen Erteilung der Baubewilligung 
Rechnung zu tragen. Rechnung zu tragen sein wird nunmehr auch der 
bisherigen Verfahrensdauer und dem RRB Nr. 346/2020 vom 12. Mai 2020 
(Aufsichtsbeschwerde), zumal es vor dem Hintergrund dieses RRB unerklärlich 
ist, dass und wie auch zwischen dem Gesamtentscheid des ARE vom 
8. September 2020 (Versand gleichentags) und der kommunalen Baubewilligung 
vom 23. November 2020 erneut 2½ Monate verstreichen konnten. Allein mit 
"Corona" lässt sich dies kaum erklären. 

5. Dem Verfahrensausgang entsprechend (Gutheissung der Beschwerde) 
sind die Kosten und Parteientschädigungen des regierungsrätlichen (neu) und 
des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens zu regeln. 

5.1.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- 
sind neu je zur Hälfte (je Fr. 750.--) der Gemeinde und der Beschwerdegegnerin 
aufzuerlegen.

5.1.2  Die beanwaltete Beschwerdeführerin hat für das regierungsrätliche 
Beschwerdeverfahren neu Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin und der Gemeinde. Diese wird in Beachtung des kantona-
len Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRa; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 
1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Rechtsmittelverfahren vor Verwal-
tungsbehörden in § 15 einen Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- vorsieht und 
in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen 
Ermessens auf insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt. 
Hiervon entfällt je die Hälfte (je Fr. 750.--) auf die Gemeinde bzw. die Beschwer-
degegnerin. 

5.2.1  Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf insgesamt Fr. 1'800.-- festgesetzt 
und je zu einem Drittel (je Fr. 600.--) der Beschwerdegegnerin, der Gemeinde 
und dem Kanton auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

5.2.2 Die beanwaltete Beschwerdeführerin hat für das verwaltungsgerichtliche 
Beschwerdeverfahren Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin, der Gemeinde und des Kantons. Diese Parteientschädigung 
wird in Beachtung der vorerwähnten Kriterien (Erw. 5.1.2) und des Honorarrah-
mens für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-
- auf insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt), also je Fr. 500.--, fest-
gesetzt. 

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5.3 Beim vorliegenden (Rückweisungs-)Entscheid handelt es sich um einen 
Zwischenentscheid, welcher nur unter der Voraussetzung von Art. 92 und 93 des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 
beim Bundesgericht anfechtbar ist (vgl. Urteil BGer 2C_525/2013 + 2C_526/2013 
vom 2.7.2013 Erw. 2 mit Hinweisen). Mithin ist fraglich, ob gegen diesen Zwi-
schenentscheid eine selbständige Beschwerdemöglichkeit ans Bundesgericht ge-
geben ist. Um allen Eventualitäten gerecht zu werden, wird dieser Entscheid 
gleichwohl mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen, wobei die Parteien daraus 
im Falle eines Weiterzuges nichts zu ihren Gunsten ableiten können.

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der angefochtene RRB 
Nr. 342/2021 vom 18. Mai 2021 sowie die mitangefochtene Baubewilligung 
(GRB Arth) vom 23. November 2020 und der mitangefochtene Gesamtent-
scheid des ARE vom 8. September 2020 aufgehoben und im Sinne der Er-
wägungen (insbesondere Erw. 3.4.2 und Erw. 4.3) zur ergänzenden Sach-
verhaltsabklärung und Neubeurteilung an die Baubewilligungsbehörde 
zurückgewiesen. 

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- 
werden neu je zur Hälfte (je Fr. 750.--) der Beschwerdegegnerin und der 
Gemeinde Arth auferlegt.

2.2 Die Beschwerdegegnerin und die Gemeinde Arth haben der beanwalteten 
Beschwerdeführerin für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren neu 
eine Parteientschädigung von je Fr. 750.-- (insgesamt Fr. 1'500.--; inkl. 
Barauslagen und MwSt) zu entrichten.

3. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'800.-- werden je zu 
einem Drittel (je Fr. 600.--) der Beschwerdegegnerin, der Gemeinde Arth 
sowie dem Kanton Schwyz auferlegt. 

Die Beschwerdeführerin hat am 24. Juni 2021 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- bezahlt, der ihr aus der Gerichtskasse zurückzubezahlen ist. 

Die Gemeinde Arth sowie die Beschwerdegegnerin haben ihre Betreffnisse 
von je Fr. 600.-- innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides auf das 
Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu bezahlen. 

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

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4. Die Beschwerdegegnerin, die Gemeinde Arth sowie der Kanton haben der 
beanwalteten Beschwerdeführerin für das verwaltungsgerichtliche Verfah-
ren eine Parteientschädigung von je Fr. 500.-- (insgesamt Fr. 1'500.--; inkl. 
Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. BGG).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). 

6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Beschwerdegegnerin (R)
- die Beigeladene (R)
- den Gemeinderat Arth (R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB)
- und das Bundesamt für Umwelt (BAFU), 3003 Bern (A; z.K.).

Schwyz, 30. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

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Versand: 18. Oktober 2021