# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 16b5023d-f14e-5ef6-bd01-ac457186c17a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-02-16
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 16.02.2023 1B 93/2023 (1B_93/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-93-2023_2023-02-16.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_93/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 16. Februar 2023
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Müller, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Allgemeine Delikte, Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz. 

 

Gegenstand 

Sistierung des Verfahrens, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des 

Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 14. Juni 2022 (470 22 64). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

A.________ erhob am 14. Oktober 2021 Strafanzeige gegen unbekannte Täterschaft bzw. gegen einen Mitarbeiter der B.________ AG, da sein an die UNO in Genf adressierter Brief vom 14. Juli 2021 nicht zugestellt worden bzw. eine verspätete Zustellung an eine in Münchenstein wohnhafte Person namens "C.________" erfolgt sein soll. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft sistierte mit Verfügung vom 29. April 2022 die Strafuntersuchung. Dagegen erhob A.________ am 10. Mai 2022 Beschwerde, welche das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Beschluss vom 14. Juni 2022 abwies. 

 

    
  2. 
 

A.________ führt mit Eingabe vom 6. Februar 2023 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 14. Juni 2022. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. 

 

    
  3.
  
 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Das Kantonsgericht Basel-Landschaft versandte den angefochtenen Beschluss am 5. Oktober 2022 an den Beschwerdeführer. In der Folge retournierte ihn die Deutsche Post als nicht zustellbar, worauf dieser im kantonalen Amtsblatt vom 10. November 2022 publiziert worden ist. Gemäss Art. 88 Abs. 2 StPO gilt die Zustellung am Tag der Veröffentlichung als erfolgt. Die Beschwerdefrist begann somit am 11. November 2022 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am 12. Dezember 2022 (Art. 45 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde vom 6. Februar 2023 ist somit offensichtlich verspätet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  4.
  
 

Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 16. Februar 2023 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Müller 

 

Der Gerichtsschreiber:    Pfäffli