# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 51d61ed3-db70-55c3-87dc-a286d323159f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2022 C-4541/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4541-2019_2022-12-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4541/2019 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch Robin Moser, Rechtsanwalt,und  

Valérie Schrämli, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht,  

Bundesplatz 14, 6002 Luzern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Anordnung einer Begutachtung 

(Verfügung vom 4. Juli 2019). 

 

 

 

C-4541/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA; nachfol-

gend: Vorinstanz) mit Verfügung vom 4. Juli 2019 über die A._______ eine 

Begutachtung angeordnet hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit 

Beschwerde vom 5. September 2019 beim Bundesverwaltungsgericht an-

gefochten hat, 

dass nach Eingang des einverlangten Kostenvorschusses von Fr. 3'000.- 

sowie nach Durchführung verschiedener Instruktionsmassnahmen das Be-

schwerdeverfahren mit Zwischenverfügung vom 15. April 2021 auf über-

einstimmenden Antrag der Parteien hin bis am 31. Dezember 2021 sistiert 

wurde, 

dass die Sistierung des vorliegenden Verfahrens antragsgemäss bis am 

31. Dezember 2022 verlängert wurde, um den Parteien weiterhin die Ge-

legenheit für eine einvernehmliche Erledigung der Streitsache zu geben, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 21. Dezember 2022 schrift-

lich und vorbehaltlos den Rückzug der Beschwerde erklärt und um Ab-

schreibung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ersucht hat, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie vorliegend – 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass gegen Entscheide der Aufsichtsbehörde im Bereich der beruflichen 

Vorsorge gemäss Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 

über die beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, 

SR 831.40) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben werden 

kann, 

dass aufgrund des Dargelegten die Zuständigkeit des Bundesverwaltungs-

gerichts vorliegend gegeben ist, 

dass die Sistierung des Verfahrens aufzuheben und das Beschwerdever-

fahren infolge des schriftlichen und vorbehaltlosen Rückzugs der Be-

schwerde antragsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren als durch 

C-4541/2019 

Seite 3 

Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 

Bst. a VGG), 

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 21. Dezember 2022 der 

Vorinstanz zur Kenntnisnahme zuzustellen ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE, vgl. auch Art. 63 Abs. 1 Satz 3 

VwVG), 

dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens zwar durch 

den Beschwerderückzug der Beschwerdeführerin bewirkt worden ist, der 

Aufwand für das Gericht es vorliegend jedoch rechtfertigt, auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass weder eine Beschwerdegegnerin als Trägerin der beruflichen Vor-

sorge zulasten der Versicherten Person (vgl. dazu vgl. statt vieler: BGE 128 

V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4; Urteil des BVGer A-5797/2015 vom 9. August 

2017 E. 4.2) noch die Vorinstanz einen Anspruch auf Parteientschädigung 

haben (vgl. Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE), was aufgrund des Beschwerderück-

zugs vorliegend auch für die Beschwerdeführerin zutrifft (vgl. Art. 15 i.V.m. 

Art. 5 VGKE; vgl. auch Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 e contrario 

VGKE), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird. 

 

  

C-4541/2019 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Verfahrenssistierung wird aufgehoben und das Beschwerdeverfahren 

als durch Rückzug der Beschwerde gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 3'000.- nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das BSV 

und die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV. 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

Christoph Rohrer Milan Lazic 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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