# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 057a68c7-1736-5b1d-9f73-23d8b72d2476
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-06-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 27.06.2013 720 2013 33 (720 13 33)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2013-33_2013-06-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 27. Juni 2013 (720 13 33) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Berechnung des Valideneinkommens 

 

 
 
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, 

Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin Christina 
Markiewicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Heiner Schärrer, 
Advokat, Aeschenvorstadt 67, Postfach, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente (756.5587.5678.56) 
 
 
A. Der 1972 geborene A.____ stürzte am 18. September 2004 auf einer Treppe und zog 
sich eine Talusfraktur rechts zu. Zum Zeitpunkt des Unfalles war A.____ bei der Firma B.____ 
angestellt. Gleichzeitig war er auch Mehrheitsgesellschafter dieser Firma. Die B.____ war dar-

 
 
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auf spezialisiert, für Baufirmen im Unterakkord Schalungen vorzunehmen. Die SUVA richtete 
A.____ aufgrund eines im Januar 2012 abgeschlossenen Vergleichs basierend auf einem versi-
cherten Jahresverdienst von Fr. 99'506.-- eine 40%ige IV-Rente ab 1. Mai 2011 aus (vgl. Verfü-
gung vom 1. Februar 2012). 
 
Mit Verfügung vom 17. Januar 2013 sprach die IV-Stelle A.____ vom 1. September 2005 bis 28. 
Februar 2011 eine ganze IV-Rente zu. Ab 1. März 2011 lehnte sie gestützt auf einen ermittelten 
IV-Grad von 35% einen Anspruch auf eine IV-Rente ab.  
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Heiner Schärrer, mit 
Eingabe vom 1. Februar 2013 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungs-
recht. Er beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Ausrichtung einer 
Viertelsrente ab 1. März 2011. In der Begründung führte er an, dass sich die Beschwerde einzig 
gegen den Einkommensvergleich richte. Im Wesentlichen machte er geltend, dass er ohne den 
Unfall sein erfolgreiches Geschäft weiterhin hätte betreiben und einen Jahreslohn von mindes-
tens Fr. 110'000.-- erzielen können. Das Abstellen auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen 
Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) mit der Begründung, er habe in der 
Zwischenzeit sein Geschäft verkauft, sei nicht statthaft. Die geschäftliche Grundlage sei nicht 
freiwillig aufgegeben worden, sondern gerade als Folge der Invalidität dahingefallen. In Bezug 
auf das Invalideneinkommen sei sein Leistungsprofil wesentlich eingeschränkt. Der leidensbe-
dingte Abzug von 10% sei zu tief und auf 20% zu erhöhen. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2013 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der 
Beschwerde. Der Versicherte habe im Mai 1998 die Firma C.____ übernommen. Die Ge-
schäftsabschlüsse der Jahre 1999 bis 2001 liessen sich nicht zur Ermittlung des Validenein-
kommens beiziehen, da sich der Betrieb noch in der Aufbau- bzw. Übernahmephase befunden 
habe. Im Unfalljahr 2004 habe der Versicherte die B.____ gegründet und in der Zwischenzeit 
wieder verkauft. Die Lohnangaben der B.____ böten deshalb keine Grundlage für die Berech-
nung des Valideneinkommens. Auf den Vergleich zwischen dem Versicherten und der SUVA 
könne ebenfalls nicht abgestellt werden. Das Valideneinkommen sei folglich korrekterweise 
nach den Tabellenlöhnen der LSE berechnet worden. Bezüglich Invalideneinkommen sei ein 
höherer leidensbedingter Abzug als 10% nicht gerechtfertigt. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch ab 1. März 2011, insbesondere das dem 
Einkommensvergleich zugrunde gelegte Validen- und Invalideneinkommen. 
 
1.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 des Bun-
desgesetztes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 
2000 anwendbar. Danach wird für die Bestimmung des IV-Grades das Erwerbseinkommen, das 

 
 
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die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Vali-
deneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einan-
der gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der IV-Grad bestimmen 
(BGE 128 V 30 E. 1).  
 
1.3 Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Per-
son im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. Die Einkommensermittlung muss 
so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit erfahrungsgemäss fortgesetzt wor-
den wäre, ist in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, der vor Einritt der Gesundheitsschä-
digung erzielt wurde. Dieses Gehalt ist wenn nötig der Teuerung und der realen Einkommens-
entwicklung anzupassen (BGE 135 V 58, E. 3.1). 
 
2.1 Angesichts der in Art. 25 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) 
vom 17. Januar 1961 vorgesehenen Gleichstellung der invalidenversicherungsrechtlich mass-
gebenden hypothetischen Vergleichseinkommen mit den nach AHV-Recht beitragspflichtigen 
Erwerbseinkommen kann das Valideneinkommen aufgrund der Einträge im Individuellen Konto 
der AHV bestimmt werden. Dies gilt einmal für Selbständigerwerbende, aber auch für (vormals) 
Unselbständigerwerbende (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 12. März 2012, 9C_8/2012, 
E. 2.1.1 mit Hinweisen). 
 
2.2 Der Beschwerdeführer war bis zum Eintritt einer längerdauernden Arbeitsunfähigkeit im 
September 2004 jahrelang im Baugewerbe tätig. Im Jahr 1998 übernahm er die Firma C.____, 
woraus D.____ entstand. Im Jahr 2004 gründete er sodann die Firma B.____. Die Firma war 
darauf spezialisiert, für Baufirmen im Unterakkord Schalungen vorzunehmen. Gemäss dem 
Auszug aus dem Individuellen Konto erzielte er in den vorangegangenen Jahren Einkommen 
von Fr. 87'000.-- (2004/ März bis Dezember), Fr. 90'997.-- (2003), 144'776.-- (2002), 
Fr. 61'283.-- (2001), Fr. 55'105.-- (2000) und Fr. 57'809.-- (1999). 
 
2.3 Bei einem unsteten Einkommensverlauf stellt der letzte Lohn eine bloss zufällige Grösse 
dar; eine Momentaufnahme taugt hier für sich allein nicht als Ausgangspunkt zur Fortzeichnung 
der hypothetischen Lohnentwicklung im Gesundheitsfall. Nach der Rechtsprechung ist somit 
der während einer längeren Zeitspanne vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erzielte Durch-
schnittsverdienst massgebend, sofern die Einkommen der vorangegangenen Jahre stark und 
verhältnismässig kurzfristig schwankten (SVR 2010 IV Nr. 26 S. 79, 8C_9/2009 E. 3.3). Wenn 
indes unterschiedlich hohe Einkommen in ihrer Abfolge über längere Zeit hinweg eine klare 
Tendenz verraten, so sind frühere Werte nicht in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen, 

 
 
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sondern höchstens als Indizien für den überwiegend wahrscheinlichen Verlauf der hypotheti-
schen Einkommensentwicklung bedeutsam (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 12. März 2012, 
9C_8/2012, E. 2.2.1). 
 
2.4 Der Versicherte verzeichnete gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto einen steti-
gen Lohnanstieg seit 1998 und wies in den Jahren 2002 bis 2004 - trotz Gründung der Firma 
B.____ - Löhne über Fr. 90'000.-- aus (bei Hochrechnung des Einkommens 2004 auf zwölf Mo-
nate). Auch die Geschäftsabschlüsse nach 2004 zeigen, dass der Versicherte mit seiner Erfah-
rung im Bereich Schalungen und Vermittlung von Akkordarbeiten die eingeschlagene Tendenz 
eine Zeit lang halten konnte, bis er seine Firmen gesundheitsbedingt verkaufen musste. 
 
Angesichts der stetigen Lohnsteigerungen liefert eine Durchschnittsrechnung keine geeignete 
Grundlage zur Bemessung des hypothetischen Lohns ohne Gesundheitsschaden. Desgleichen 
wird das Abstellen auf die Tabellenlöhne der LSE dem Schaffen des Versicherten nicht gerecht. 
Insbesondere geht die Begründung der IV-Stelle fehl, dass auf die Tabellenlöhne abzustellen 
sei, weil der Versicherte seine Firmen mittlerweile verkauft habe. Wie der Rechtsvertreter richtig 
ausführte, erfolgte dies aus gesundheitlichen Gründen. Der Versicherte war mit seiner Firmen-
tätigkeit im Bereich Schalungen erfolgreich, weshalb ohne Weiteres davon ausgegangen wer-
den kann, dass er diese Tätigkeit im Gesundheitsfall weiterhin ausgeführt hätte. Folglich ist das 
Valideneinkommen anhand des letzten nicht wesentlich von den Folgen des Gesundheitsscha-
dens überlagerten effektiven Einkommens im Jahr 2003 zu bemessen. Diesbezüglich ist auch 
darauf hinzuweisen, dass die SUVA die Lohnverhältnisse des Versicherten in Bezug auf die 
verschiedenen Firmen umfangreich abklärte und schliesslich ebenfalls zum Schluss gelangte, 
dass vom Lohn 2003 als Grundlage für das Valideneinkommen auszugehen sei (vgl. Notiz der 
SUVA vom 16. Dezember 2011). 
 
3. Gemäss dem Auszug aus dem Individuellen Konto ist von einem Jahresgehalt von 
Fr. 90'997.-- im Jahr 2003 auszugehen. Angepasst an die Nominallohnentwicklung resultiert ein 
Jahresgehalt von Fr. 100'195.-- für das Jahr 2011 (Entwicklung im Sektor Baugewerbe: 0,4 % 
(2004), 1,1 % (2005), 1,1 % (2006), 1,6 % (2007), 2 % (2008), 2 % (2009), 0,7 % (2010), 0,8 % 
(2011); Die Volkswirtschaft, Tab. B10.2).  
 
4. Unbestritten ist, dass bezüglich Invalideneinkommen auf die Tabelle TA 1 der LSE 2010, 
Privater Sektor, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes 4, Spalte Männer abzustellen ist. Der 
Monatslohn von Fr. 4'901.-- basiert auf 40 Wochenstunden. Nach Anpassung an die betriebsüb-
liche wöchentliche Arbeitszeit von 41.6 Stunden und an die Nominallohnentwicklung von 0,7 % 
(2011) ergibt sich ein Jahreslohn von Fr. 61'593.--. 
 
5.1 Strittig ist hingegen die Höhe des leidensbedingten Abzugs. 
 

 
 
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5.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten 
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der 
Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und 
Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 
Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa) 
und je nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die verbleibende Arbeitsfähigkeit 
auch auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Er-
folg verwerten kann (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. 
Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft 
zu schätzen und darf 25% nicht übersteigen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc, 134 V 322 E. 5.2).  
 
5.3 Dem Beschwerdeführer ist die Ausübung einer leichten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit 
zu 100% zumutbar. Er muss die Möglichkeit haben, das rechte Bein hochzulagern und nach 
Bedarf aufzustehen und herumzulaufen. Zudem bedarf er eines Bürostuhles, welcher eine An-
passung der Lehne erlaubt. Besondere Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit und die 
Vigilanz sollten vermieden werden wie auch das Gehen in unebenem Gelände und das Bestei-
gen von Leitern und Gerüsten. Wiederholtes Treppensteigen und Kauern sowie Knien sind nicht 
zumutbar. Es kann davon ausgegangen werden, dass im Anforderungsniveau 4 verschiedene 
Tätigkeiten existieren, die keine besonderen Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit oder 
die Vigilanz voraussetzen. Wegen der somatisch bedingten Anforderungen an das Arbeitsprofil 
rechtfertigt sich ein Abzug von 10%. Ein weiterer Abzug aufgrund des Alters, der Dienstjahre 
oder der Nationalität ist dagegen nicht angezeigt. Folglich resultiert ein Invalideneinkommen 
von Fr. 55'434.--. 
 
5.4 Eine Gegenüberstellung des Validen- und Invalideneinkommens ergibt demnach einen 
IV-Grad von 44.37% und damit einen Anspruch auf eine Viertelsrente. Die Ausrichtung der gan-
zen IV-Rente ab 1. September 2005 ist unbestritten. Aus medizinischer Sicht ist dem Versicher-
ten ab 24. Februar 2011 eine leichte, adaptierte Tätigkeit zu 100% zumutbar. Daraus ergibt sich 
in Anwendung von Art. 88a Abs. 2 Satz 1 IVV, dass der Beschwerdeführer ab 1. September 
2005 bis 31. Mai 2011 Anspruch auf eine ganze IV-Rente und ab 1. Juni 2011 Anspruch auf 
eine Viertelsrente hat. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um 
die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungs-
gericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 werden Verfahrenskosten in der Regel 
der unterliegenden Partei auferlegt, gegenüber der Vorinstanz bzw. den kantonalen Behörden 
werden indes keine Verfahrenskosten erhoben. Da vorliegend die Vorinstanz unterlegen ist, ist 
demnach auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten. 
 

 
 
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6.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten 
(Art. 61 lit. g ATSG). Der Rechtsvertreter machte gemäss Honorarnote vom 27. März 2013 14 
Stunden à Fr. 300.-- geltend und Fr. 51.-- Auslagenersatz. Praxisgemäss sind die Parteikosten 
ab Verfügungszeitpunkt zu entschädigen bei einem Stundenansatz von Fr. 250.--. Demnach hat 
die IV-Stelle dem Beschwerdeführer eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 1'645.--  (6 Stunden à Fr. 250.-- plus Fr. 23.-- Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) zu bezah-
len. 
 
 
 
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtenen Verfügungen 
vom 17. Januar 2013 werden aufgehoben und es wird festgestellt, 
dass der Beschwerdeführer vom 1. September 2005 bis 31. Mai 2011 
Anspruch auf eine ganze Rente und ab 1. Juni 2011 Anspruch auf eine 
Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 600.-- zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine redu-
zierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'645.-- (inkl. Auslagen 
und 8 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 

 
 

 
 

 

 

 

 

 
Vermerk eines allfälligen Weiterzugs 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht