# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d3d11ece-863a-5b93-82d8-c4679e44192f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.04.2025 E-1423/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1423-2025_2025-04-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1423/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  A p r i l  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Mathias Lanz, 

mit Zustimmung von Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger;   

Gerichtsschreiberin Nina Ermanni. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Ukraine,   

vertreten durch Barbara Kammermann,   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Familienzusammenführung (vorübergehender Schutz) und 

Einreisebewilligung zugunsten von B._______;  

Verfügung des SEM vom 29. Januar 2025 / N (…). 

 

 

 

E-1423/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 24. März 2023 in die Schweiz einreiste und 

hierzulande am 30. März 2023 um vorübergehenden Schutz ersuchte, 

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. April 

2023 gestützt auf Art. 4 AsylG (SR 142.31) vorübergehenden Schutz in der 

Schweiz gewährte, 

dass der Beschwerdeführer am 17. Juli 2023 und am 10. Juli 2024 die Be-

willigung der Einreise und Familienzusammenführung mit seiner religiös 

angeheirateten und in der Türkei wohnhaften Ehefrau, B._______ (russi-

sche Staatsangehörige; geboren am […]), beantragte, 

dass B._______ am 10. Oktober 2023 auf dem Schweizerischen General-

konsulat in Istanbul um Erteilung eines Visums für einen längerfristigen 

Aufenthalt (Visum D) in der Schweiz nachsuchte, 

dass die Vorinstanz diese drei Gesuche allesamt als Gesuche um Bewilli-

gung der Einreise und Familienzusammenführung nach Art. 71 Abs. 1 und 

3 AsylG entgegennahm und diese mangels Erfüllung der Voraussetzungen 

für eine Familienzusammenführung mit den Verfügungen vom 24. Oktober 

2023, vom 2. Februar 2024 sowie vom 25. Juli 2024 ablehnte, 

dass die Vorinstanz zur Begründung der ablehnenden Verfügungen im We-

sentlichen anführte, die am 26. November 2022 in der Türkei mit der dann-

zumals noch minderjährigen B._______ geschlossene religiöse Ehe sei 

nicht rechtsgültig, 

dass zudem B._______ mangels eines gefestigten Konkubinats mit dem 

Beschwerdeführer nicht zum für einen Familiennachzug anspruchsberech-

tigten Personenkreis gehöre und ausserdem weder ein gemeinsamer Le-

bensmittelpunkt in der Ukraine jemals bestanden habe noch sei die Tren-

nung durch die Ereignisse in der Ukraine erfolgt, 

dass die Verfügungen des SEM vom 24. Oktober 2023, vom 2. Februar 

2024 und vom 25. Juli 2024 alle unangefochten geblieben sind, 

dass der Beschwerdeführer durch die rubrizierte Rechtsvertreterin am 

9. Dezember 2024 beim Migrationsamt des Kantons C._______ ein «Ge-

such um Einreisebewilligung zwecks Familienzusammenführung nach 

Art. 13 BV beziehungsweise Art. 8 EMRK» zugunsten von B._______ ein-

reichen liess, 

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Seite 3 

dass der Beschwerdeführer dabei unter anderem informierte, er habe mit 

B._______ am 7. November 2024 in Georgien die (zivile) Ehe geschlos-

sen, 

dass das Migrationsamt die Eingabe vom 9. Dezember 2024 aufgrund feh-

lender kantonaler Zuständigkeit ans SEM weiterleitete, 

dass das SEM die Eingabe vom 9. Dezember 2024 als Gesuch um Fami-

lienzusammenführung nach Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG entgegennahm, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 29. Januar 2025 – eröffnet am 

30. Januar 2025 – die Einreise von B._______ in die Schweiz nicht bewil-

ligte und das Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 71 Abs. 1 und 

3 AsylG ablehnte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 

3. März 2025 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben liess 

und dabei beantragte, die Verfügung der Vorinstanz sei vollumfänglich auf-

zuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück-

zuweisen, eventualiter sei seiner Ehefrau B._______ zwecks Familienzu-

sammenführung und Einbezugs in den Schutzstatus S die Einreisebewilli-

gung in die Schweiz zu erteilen, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses und die Beiordnung der mandatierten Rechtsvertreterin als un-

entgeltliche Rechtsbeiständin beantragen liess, 

dass das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer am 6. März 

2025 den Eingang der Beschwerde bestätigte, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM nach Art. 5 VwVG zustän-

dig ist und auf dem Gebiet des Asyls sowie des vorübergehenden Schutzes 

in der Regel – wie auch vorliegend – endgültig entscheidet (Art. 72 i.V.m. 

Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

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Seite 4 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 72 

i.V.m. Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 72 i.V.m. Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen, soweit die Verweigerung vorübergehenden Schutzes betreffend, 

nach Art. 106 Abs. 1 AsylG (i.V.m. Art. 72 AsylG) richten, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 72 i.V.m. Art. 111 Bst. e AsylG) 

und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 72 i.V.m. Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz gestützt auf Art. 4 AsylG Schutzbedürftigen für die Dauer 

einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während eines 

Kriegs oder Bürgerkriegs sowie in Situationen allgemeiner Gewalt, vo-

rübergehenden Schutz gewähren kann, und der Bundesrat entscheidet, ob 

und nach welchen Kriterien Gruppen von Schutzbedürftigen vorüberge-

hender Schutz zu gewähren ist (Art. 66 Abs. 1 AsylG), 

dass der Bundesrat am 11. März 2022 gestützt auf Art. 66 Abs. 1 AsylG 

eine Allgemeinverfügung zur Gewährung des vorübergehenden Schutzes 

im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine erlassen hat (Bundes-

blatt [BBl] 2022 586), 

dass gemäss dieser Allgemeinverfügung vorübergehender Schutz in der 

Schweiz gewährt wird: 

a) schutzsuchenden ukrainischen Staatsbürgerinnen und -bürgern und 

ihren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 in der Uk-

raine wohnhaft waren, 

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Seite 5 

b) schutzsuchenden Personen anderer Nationalitäten und Staatenlosen 

sowie deren Familienangehörigen, welche vor dem 24. Februar 2022 

einen internationalen oder nationalen Schutzstatus in der Ukraine hat-

ten, 

c) Schutzsuchenden anderer Nationalität und Staatenlosen sowie ihren 

Familienangehörigen, welche mit einer gültigen Kurzaufenthalts- oder 

Aufenthaltsbewilligung belegen können, dass sie über eine gültige Auf-

enthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit und 

dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können, 

dass Ehegatten von Schutzbedürftigen und ihren minderjährigen Kindern 

gemäss Art. 71 Abs. 1 Bst. b AsylG vorübergehender Schutz gewährt wird, 

wenn die Familie durch Ereignisse nach Art. 4 AsylG getrennt wurde, sich 

in der Schweiz vereinigen will und keine besonderen Umstände dagegen-

sprechen, 

dass eine Vereinigung nach Trennung durch Ereignisse nach Art. 4 AsylG 

eine vorbestandene Familienbeziehung im Heimat- oder Herkunftsstaat 

respektive bei vorübergehendem Schutz in der vom Bundesrat in seinem 

Grundsatzentscheid definierten Konfliktregion voraussetzt; wobei die Tren-

nung der Familienangehörigen bei einer gemeinsamen Flucht aus der Kon-

fliktregion auch ausserhalb derselben erfolgt sein kann; sie muss aber auf 

den Ereignissen nach Art. 4 AsylG beruhen (vgl. Urteil des BVGer  

E-2349/2023 vom 28. Januar 2025 E. 4.2 mit Verweis auf die Botschaft des 

Bundesrates zur Totalrevision des Asylgesetzes vom 4. Dezember 1995 

[nachfolgend: Botschaft], BBl 1996 II 1 ff., 82), 

dass, wenn sich anspruchsberechtigte Personen gemäss Art. 71 Abs. 3 

AsylG im Ausland befinden, deren Einreise zu bewilligen ist, 

dass hierfür analog zur Erteilung einer Einreisebewilligung zum Zweck der 

Familienzusammenführung von Personen mit Asylstatus im Sinne von 

Art. 51 Abs. 1 und 4 AsylG die Familiengemeinschaft bereits vor der Flucht 

zwischen der gesuchstellenden und der anspruchsberechtigten Person be-

standen haben und die Familienbeziehung nach der Flucht im Rahmen des 

Möglichen aufrechterhalten sowie vom Willen der Wiedervereinigung der 

Familie getragen werden muss (vgl. Urteil E-2349/2023 E. 4.2), 

dass die Vorinstanz aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers in der 

angefochtenen Verfügung zutreffend festgestellt hat, die zivilrechtliche 

Trauung sei am 7. November 2024 in Georgien erfolgt, er habe mit 

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B._______ seit der religiösen Eheschliessung am 26. November 2022 in 

der Türkei dort mit dieser bis zu seiner Ausreise im März 2023 zusammen-

gelebt, womit kein gemeinsamer Lebensmittelpunkt in der Ukraine bestan-

den habe und die Trennung entsprechend nicht durch die Ereignisse in der 

Ukraine erfolgt sei, 

dass die Vorinstanz dementsprechend korrekterweise davon ausgegangen 

ist, die Voraussetzungen von Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG seien vorliegend 

nicht erfüllt, was in der Beschwerde denn auch nicht bestritten wird, 

dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde hauptsächlich damit be-

gründet, es könne nicht sein, dass für Personen mit Schutzstatus S aus-

serhalb von Art. 71 AsylG keine Möglichkeit für einen Familiennachzug be-

stehe, weshalb die übergeordneten, völkerrechtlichen Anforderungen an 

das Recht auf Familienleben zu berücksichtigen seien (Art. 8 EMRK), 

dass Art. 71 AsylG der Bestimmung von Art. 51 AsylG zum Familienasyl 

nachgebildet ist, weshalb Art. 8 EMRK nicht ergänzend angewendet wer-

den kann, wenn die Voraussetzungen für den Familiennachzug gemäss 

Art. 71 AsylG nicht erfüllt sind (vgl. BVGE 2020 VI/7 E. 3.6; Urteil des 

BVGer E-7288/2023 vom 8. April 2023 E. 4.2; Botschaft, S. 82), 

dass sich der Beschwerdeführer mit Blick auf seinen Aufenthaltsstatus in 

der Schweiz – der Bundesrat verlängerte den Schutzstatus S zuletzt bis 

zum 4. März 2026 – nicht auf das Recht auf Achtung des Privat- und Fami-

lienlebens gemäss Art. 8 EMRK berufen können dürfte (vgl. BGE 144 I 266 

E. 3.3; 138 I 246 E. 3.3.1), 

dass sich dem Gericht im Übrigen nicht erschliesst, weshalb der Beschwer-

deführer und B._______ ihr Familienleben nicht gemeinsam in der Türkei 

führen können, zumal ihnen dies bereits einmal gelungen ist und es sich 

bei der Anmerkung des Beschwerdeführers, er habe sich damals illegal 

dort aufgehalten, um eine unbelegte Parteibehauptung handelt, insbeson-

dere da er sich in der Türkei einen ukrainischen Pass ausstellen lassen 

konnte und das Land legal verlassen hat (vgl. schriftliche Kurzbefragung 

des Beschwerdeführers vom 31. März 2023, inklusive Beilagen; SEM-Akte 

[…]-4/32), 

dass der Gesetzgeber betreffend Familienzusammenführung keine andere 

gesetzliche Grundlage vorgesehen hat und Vorstösse zur Anpassung der 

bestehenden Regelung beziehungsweise über Art. 71 AsylG hinausge-

hende Bestrebungen – entgegen der beschwerdeweisen Ausführungen 

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Seite 7 

(vgl. BVGer-act. 1 Punkt 4 S. 5) – klar abgelehnt hat beziehungsweise nicht 

darauf eingetreten ist (Parlamentarische Initiative Müller Philipp [16.403], 

Familiennachzug. Gleiche Regelung für Schutzbedürftige wie für vorläufig 

Aufgenommene; vgl. Amtliches Bulletin [AB] 2021 N 78 ff.), 

dass eine Lückenfüllung durch analoge Anwendung von Art. 44 AIG 

(SR 142.20) beziehungsweise Art. 85c AIG sodann nicht in Betracht fällt, 

weil eine solche im Ergebnis die Missachtung der Kompetenzverteilung 

zwischen Bund und Kantonen zur Folge hätte (vgl. Urteil E-7288/2023 

E. 7), 

dass der Beschwerdeführer aufgrund der erst in der Türkei erfolgten Auf-

nahme der Beziehung zu B._______ sowie der nicht durch eine Flucht ver-

anlassten Trennung auch unter dem Titel des Familienasyls gemäss Art. 51 

AsylG keinen Anspruch auf einen Familiennachzug aus dem Ausland hätte, 

weshalb aus der Perspektive des Asylrechts eine Schlechterstellung des 

Beschwerdeführers durch den Status S zu verneinen ist, 

dass Zweck der Bestimmungen von Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG die Wieder-

vereinigung von im Zeitpunkt der Flucht aus der Ukraine vorbestandenen 

sowie durch die Flucht getrennten Familiengemeinschaften und nicht die 

Aufnahme neuer respektive vor der Flucht aus dem Heimatstaat noch nicht 

gelebter familiärer Beziehungen ist (vgl. BVGE 2018 VI/6 E. 5, 2017 VI/4 

E. 3.1 und E. 4.4.2, 2012/32 E. 5.1; Botschaft, S. 82), 

dass die Fragen einer allfälligen Regelungslücke im AIG sowie einer Un-

gleichbehandlung oder Diskriminierung des Beschwerdeführers aufgrund 

seiner Staatsangehörigkeit im Vergleich zu Flüchtlingen (mit Aufenthalts-

bewilligung) oder vorläufig aufgenommenen Personen somit letztlich den 

Bereich des Ausländerrechts beschlagen und nicht Gegenstand des vor-

liegenden Verfahrens sind (vgl. BVGE 2020 VI/7 E. 3.6; Urteile des BVGer 

E-7288/2023 E. 7; E-5686/2019 vom 11. Dezember 2019 E. 8.3.3; 

CONSTANTIN HRUSCHKA, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrations-

recht, 5. Aufl. 2019, Art. 51 AsylG N. 9), 

dass die Voraussetzungen für die Familienzusammenführung gemäss 

Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG nach dem Gesagten nicht erfüllt sind und die 

Vorinstanz das Gesuch um Familienzusammenführung zu Recht abgelehnt 

und B._______ die Einreise in die Schweiz folgerichtig verweigert hat, 

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Verfü-

gung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt 

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Seite 8 

richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Be-

schwerde mitsamt dem Antrag auf Rückweisung der Sache zur Neubeur-

teilung abzuweisen ist, 

dass mit vorliegendem Urteil das Beschwerdeverfahren abgeschlossen ist, 

weshalb sich der Antrag auf Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses als gegenstandslos erweist, 

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

amtlichen Rechtsverbeiständung abzuweisen sind, da die Begehren – wie 

sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtslos zu be-

zeichnen waren, weshalb die Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG – 

ungeachtet der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers – nicht erfüllt sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwerdefüh-

rer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– fest-

zusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Mathias Lanz Nina Ermanni 

 

 

Versand: