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**Case Identifier:** 064f28fc-8bdd-5825-b1de-a2f760b7d82b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-12
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 12.02.2014 200 2013 402
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-402_2014-02-12.pdf

## Full Text

200 13 402 IV
STC/PES/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 12. Februar 2014

Verwaltungsrichterin Stirnimann, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 17. April 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Feb. 2014, IV/13/402, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1958 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) meldete sich im März 2012 bei der Invalidenversicherung für 
eine berufliche Integration bzw. für eine Rente an. Bezüglich Art der ge-
sundheitlichen Beeinträchtigung nannte sie Rheuma und Arthrose in den 
Knien, Füssen, Händen, Schultern usw. bestehend seit 1997 (AB 1).

Die IV-Stelle Bern (nachfolgend IV-Stelle bzw. Beschwerdegegnerin) holte 
in der Folge u.a. beim Hausarzt der Versicherten einen Arztbericht inklusive 
der medizinischen Vorakten (AB 14) sowie bei deren Arbeitgeber Auskünfte 
zum bestehenden Arbeitsverhältnis ein (AB 17). 

Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) beauftrag-
te die IV-Stelle zur weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhaltes 
das Spital C.________ mit einer Begutachtung der Versicherten (AB 19 – 
21). 

Am 2. Oktober 2012 erhielt sie die Akten der AXA Versicherungen AG als 
der für die Versicherte zuständigen Unfall- und Krankentaggeldversiche-
rung (AB 24.1 – 24.7).

Am 7. Dezember 2012 gingen ihr das in Auftrag gegebene Gutachten des 
Spitals C.________ vom 30. Oktober 2012 (AB 29.1) inklusive der Ergeb-
nisse einer am 20. und 21. September 2012 durchgeführten Evaluation der 
funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) der Versicherten vom 1. Oktober 
2012 (AB 29.2) zu.

Am 11. Februar 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass ihr Dos-
sier in der Abteilung berufliche Eingliederung geschlossen werde. Ihre Ab-
klärungen hätten ergeben, dass weitere medizinische Massnahmen geplant 
seien und dass sie sich subjektiv nicht in der Lage fühle, an beruflichen 
Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen. Wenn sich die Verhältnisse 
ändern würden, könne sie ein neues Gesuch in Briefform einreichen 
(AB 32).

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Mit Vorbescheid vom 13. Februar 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten 
die Abweisung ihres Leistungsbegehrens (Invalidenrente) in Aussicht. 
Gemäss den medizinischen Abklärungen sei ihr trotz ihrer gesundheitlichen 
Einschränkungen eine leichte Arbeit mit wechselbelastenden Ausgangs-
stellungen (Stehen, Sitzen, Gehen) in vornehmlich sitzender Position 
während acht Stunden pro Tag zumutbar. Ihr Invaliditätsgrad liege damit 
unter 40% und es bestehe somit kein Rentenanspruch (AB 34)

Gegen diesen Vorbescheid erhob die Versicherte am 12. bzw. am 18. März 
2013 Einwand. Sie könne ihrer Arbeit unmöglich weiterhin nachgehen. Sie 
arbeite seit über 30 Jahren in der … und dies sei eine körperlich sehr an-
strengende Arbeit. Seit der Operation vom April 2012 könne sie nicht mehr 
auf die Knie oder in die Hocke gehen und dies sei für ihre Arbeit fundamen-
tal. Auch seien seit der Operation ihre Schmerzen im rechten Knie schlim-
mer geworden und sie habe zudem seit mehreren Jahren starke Schmer-
zen in den Füssen (AB 35, 37).

Mit Verfügung vom 17. April 2013 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch 
der Versicherten auf eine Invalidenrente. Gemäss ihren Abklärungen sei es 
ihr möglich, in einer ihren Einschränkungen angepassten Tätigkeit ein ei-
nen Rentenanspruch ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen 
(AB 42).

B.

Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte, neu vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. B.________, am 16. Mai 2013 Beschwerde mit den 
Rechtsbegehren, die Verfügung sei aufzuheben und die Angelegenheit sei 
an die Vorinstanz zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen 
zurückzuweisen. Eventualiter sei die Verfügung aufzuheben und es sei ihr 
seit wann rechtens zumindest eine Viertelsinvalidenrente zuzusprechen – 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.

Mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2013 und – nach einer weiteren Ein-
gabe der Beschwerdeführerin – mit Ergänzung zur Beschwerdeantwort 

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vom 2. Juli 2013 beantragt die Beschwerdegegnerin, die Beschwerde sei 
unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin abzuweisen.

Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
Anträgen fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 17. April 2013 
(AB 42). Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf 
eine Rente der Invalidenversicherung hat und in diesem Zusammenhang 
insbesondere, ob der Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt worden ist.

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Der Renten-
anspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs 
Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 
1 ATSG.

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

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2.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.6 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.7 Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen 
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2009 IV Nr. 50 S. 154 E. 4.3).

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2.8 Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeu-
tisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amt-
lich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits lässt es nicht zu, ein 
medizinisches Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stel-
len und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan-
delnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten 
bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil 
die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher In-
terpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Be-
gutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (SVR 2008 IV 
Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1).

In Bezug auf Atteste von Hausärzten darf und soll das Gericht im Übrigen 
auch der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen 
eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc 
S. 353). Dies gilt nicht nur für den allgemein praktizierenden Hausarzt, 
sondern ebenso für den behandelnden Spezialarzt und erst recht für den 
schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensver-
hältnis und dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst bedingungs-
los zu akzeptieren (Entscheid des EVG vom 20. März 2006, I 655/05, 
E. 5.4).

2.9 In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgemäss er-
gebenden Beweisschwierigkeiten muss im Rahmen der sozialversiche-
rungsrechtlichen Leistungsprüfung verlangt werden, dass die subjektiven 
Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig fest-
stellbare Befunde hinreichend erklärbar sind (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 
S. 281).

3.

3.1 Am 15. Juni 2012 ging der Beschwerdegegnerin ein Bericht des 
Hausarztes der Beschwerdeführerin inkl. der diese betreffenden medizini-
schen Vorakten zu (AB 14). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit werden in diesem Bericht eine Gonarthrose links, welche am 

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30. April 2012 operativ angegangen worden sei (Kniearthroskopie sowie 
Implantation einer unikompartimentären Knieprothese; vgl. AB 14 S. 7 – 
10), ein chronisches Lumbovertebralsyndrom sowie Oligoarthralgien, am 
ehesten im Rahmen einer beginnenden Polyarthrose, genannt. Aufgrund 
dieser Diagnosen wird der Beschwerdeführerin vom Hausarzt eine anhal-
tende Arbeitsunfähigkeit von 100% seit dem 22. März 2012 attestiert 
(AB 14 S. 3). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nennt er einen Sta-
tus nach Magengeschwüren im Jahr 2007 (AB 14 S. 2; vgl. AB 14 S. 11). 
Vom Hausarzt nicht genannt, aber in den Vorakten mehrfach erwähnt wer-
den zudem ein Hallux valgus beidseits sowie ausgeprägte Senk-/Spreiz-
füsse beidseits (AB 14 S. 13, 16, 21). Die gleichen Diagnosen finden sich in 
den die Beschwerdeführerin betreffenden Akten der AXA Versicherungen 
AG (vgl. AB 24.1 – 24.7). 

3.2 Am 18. Oktober 2012 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der 
Beschwerdegegnerin im Spital C.________ begutachtet. Diese Begutach-
tung ergab in weitgehender Übereinstimmung mit den Vorakten eine Poly-
arthralgie der Vorfüsse, Knie und Finger beidseits bei einem partiellen Hy-
permotilitätssyndrom mit ausgeprägten Senk-/Spreizfüssen, einer erhebli-
chen Symptomausweitung und altersentsprechenden leichtgradigen dege-
nerativen Veränderungen, eine Gonarthrose medial links bei unikomparti-
mentärer Knieprothese links am 30. April 2012 sowie ein chronisches Lum-
bovertebralsyndrom bei radiologisch leichtgradigen degenerativen Verän-
derungen tieflumbal. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit wurde eine Adipositas bei einem BMI von 30.4 kg/m2 festgehalten 
(AB 29.1 S. 11). In der Untersuchung habe sich eine partielle Hypermotilität 
mit capsulo-ligamentären Überlastungsschmerzen im Bereich der Finger, 
der Knie und der Füsse gezeigt. Es sei ein nicht klar reproduzierbares 
Schmerzerleben sichtbar geworden. Radiologisch seien degenerative Ver-
änderungen zu sehen, welche in der Altersnorm lägen. Im Rahmen der 
Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) habe sich eine erheb-
liche Symptomausweitung mit Selbstlimitierung und Inkonsistenz in den 
physischen Leistungstests bestätigt (AB 29.1 S. 10). 

Die Gutachter erachteten die Beschwerdeführerin in der Folge für eine 
leichte wechselbelastende Tätigkeit (leichte Arbeit mit wechselbelastenden 

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Ausgangsstellungen in vornehmlich sitzender Position (vgl. AB 29.1 S. 14 
Ziff. 10) als zu 100% arbeitsfähig. Bei längerem Stehen und Gehen seien 
zusätzliche Pausen von ein bis zwei Stunden pro Tag einzuplanen, da dies 
der Beschwerdeführerin aktuell nur manchmal möglich sei (AB 29.1 S. 15 
Ziff. 14). Für eine mittelschwere Tätigkeit, als welche die bisherige Tätigkeit 
eingestuft werde, sei nach ergonomischer Arbeitsplatzanpassung und unter 
Einhaltung von vermehrten Pausen eine Arbeitsfähigkeit von 50% gegeben 
(AB 29.1 S. 10). Besonders längeres Stehen, Gehen, Heben und Tragen 
von Lasten, Kriechen, Knien, wiederholte Kniebeugen, die Hocke und die 
Arbeit über Schulterhöhe verursachten der Beschwerdeführerin Schmer-
zen. Längeres Stehen und Gehen sei ihr aktuell nur manchmal (d.h. bis zu 
drei Stunden), Knien, Hockepositionen, wiederholte Kniebeugen und Krie-
chen nur selten möglich. Das Heben von Lasten von mehr als 10 kg sei ihr 
nicht möglich (AB 29.1 S. 13 Ziff. 2 und 5).

4.

Das Gutachten des Spitals C.________ vom 30. Oktober 2012 (AB 29.1) 
inkl. der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit der Beschwerde-
führerin (AB 29.2) erfüllt sämtliche von der Rechtsprechung an medizini-
sche Expertisen gestellten Anforderungen (vgl. E. 2.6 hiervor). Das Gutach-
ten ist für die im relevanten Zeitraum streitigen Belange umfassend, beruht 
auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, 
ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, ist in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtend und die getätigten Schlussfolgerungen sind begrün-
det. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise spre-
chen würden, sind keine ersichtlich. Die Gutachter äussern sich klar zu den 
bestehenden Beeinträchtigungen, den verbleibenden Funktionen und der 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten 
Tätigkeit. Ebenfalls halten sie klar fest, dass ihr viele Tätigkeiten, die zu 
ihrem bisherigen Beruf gehörten, nur noch in eingeschränktem Ausmass 
oder nicht mehr möglich sind (vgl. AB 29.1 S. 13 Ziff. 5). Wenn die Gutach-
ter ausführen, dass der Beschwerdeführerin unter Ausnahme dieser Tätig-
keiten die bisherige Arbeit noch zu 8 Stunden pro Tag zumutbar sei, ist 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Feb. 2014, IV/13/402, Seite 10

auch dies nachvollziehbar. Der gegenteiligen Auffassung der Beschwerde-
führerin (vgl. Beschwerde S. 4 Art. 3) kann nicht gefolgt werden. Denn im-
merhin haben die Gutachter in ihrer Beurteilung S. 10 explizit ausgeführt, 
dass für eine mittelschwere Tätigkeit, als welche die bisherige Tätigkeit 
eingestuft werde, nach ergonomischer Arbeitsplatzanpassung und unter 
Einhaltung von vermehrten Pausen allein noch eine Arbeitsfähigkeit von 
50% gegeben sei (AB 29.1 S. 10). Letztendlich sind die Ausführungen der 
Gutachter zur verbleibenden Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Be-
schwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit vorliegend nur beschränkt 
relevant. Die Beschwerdeführerin kann ihre verbleibenden Fähigkeiten in 
einer angepassten Tätigkeit unstrittig deutlich besser verwerten als in der 
bisherigen – 
etwas anderes wird auch von der Beschwerdeführerin nicht geltend ge-
macht – und die Ausführungen der Gutachter bezüglich ihrer Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sind in jeglicher Hinsicht 
schlüssig und nachvollziehbar. Auch ist vorliegend nicht zu beanstanden, 
dass die Beschwerdeführerin nicht polydisziplinär begutachtet worden ist 
(vgl. Beschwerde S. 4 Art. 3), nachdem sich in den Akten bis zum vorlie-
gend massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 17. April 
2013 keinerlei Anhaltspunkte für ausserhalb der Fachgebiete der begutach-
tenden Ärzte liegende Erkrankungen finden und die Beschwerdeführerin 
bis zu diesem Zeitpunkt auch nie entsprechende Symptome geklagt hat. 
Erstmals im Rahmen des Beschwerdeverfahrens macht die Beschwerde-
führerin psychische Veränderungen geltend. Nachdem sich aber in den 
gesamten Akten bis zu diesem Zeitpunkt für psychische Auffälligkeiten kei-
ne Anhaltspunkte finden, namentlich im Rahmen der Begutachtung viel-
mehr explizit eine unauffällige Psyche festgehalten (AB 29.1 S. 8) und geis-
tige oder psychische Beeinträchtigungen verneint worden sind (AB 29.1 
S. 13) sowie die Beschwerdeführerin auch im Rahmen des Vorbescheid-
verfahrens keinerlei Verschlechterung seit der Begutachtung geltend ge-
macht hat (weder in psychischer noch in physischer Hinsicht), kann zumin-
dest bis zum vorliegend relevanten Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung 
auf das schlüssige und bezüglich der bis zu diesem Zeitpunkt geklagten 
Beschwerden umfassende Gutachten des Spitals C.________ vom 30. Ok-
tober 2012 (AB 29.1) vollumfänglich abgestellt werden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Feb. 2014, IV/13/402, Seite 11

Soweit die Beschwerdeführerin geltend machen lässt, aufgrund des bei ihr 
am 7. Juni 2013 bestätigten Mammakarzinoms sei ihre Arbeitsfähigkeit 
rückwirkend anders zu beurteilen (vgl. Replik vom 17. September 2013), ist 
festzuhalten, dass dieses bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung 
nach dem vorstehend Dargelegten keine von den Ärzten damals feststell-
baren Auswirkungen auf ihre körperliche oder psychische Leistungsfähig-
keit gehabt hat. Die neu erhobene Erkrankung ändert denn auch nichts 
daran, dass die anlässlich der Begutachtung einzig geklagten progredien-
ten Polyarthralgien im Bereich der Füsse, Knie und Hände und tieflumbal 
(AB 29.1 S. 10) unter Berücksichtigung der von den Gutachtern insgesamt 
erhobenen Befunde in der Beurteilung hinreichend Berücksichtigung und 
Einordnung gefunden haben. Hinsichtlich des vorliegend massgebenden 
Überprüfungszeitpunktes (17. April 2013) vermag die erstmals im Juni 2013 
gestellte Diagnose eines Mammakarzinoms die Schlüssigkeit der Beurtei-
lung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch das 
Spital C.________ nicht in Zweifel zu ziehen.

5.

Der gestützt auf das durch die Gutachter des Spitals C.________ erstellte 
Zumutbarkeitsprofil (vgl. E. 3.2 hiervor) vorzunehmende Einkommensver-
gleich (vgl. E. 2.4 hiervor) hat in der Weise zu erfolgen, dass die beiden 
hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt 
und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommens-
differenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. 

5.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Person 
ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was 
sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich ver-
dient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der 
Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst 
angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 4.1 S. 325). 
Gemäss Fragebogen für Arbeitgebende vom 20. Juni 2012 (AB 17) würde 
die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden seit dem 1. April 2012 

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Fr. 4'521.55 pro Monat bzw. Fr. 58'780.15 pro Jahr (Fr. 4'521.55 x 13) ver-
dienen (AB 17 S. 2). Darauf ist bezüglich hypothetischen Valideneinkom-
mens abzustellen.

5.2 Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit 
aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur-
erhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 
SVR 2010 IV Nr. 52 S. 162 E. 4.3.1). Der Beschwerdeführerin ist gemäss 
dem schlüssigen Gutachten des Spitals C.________ vom 30. Oktober 2012 
(AB 29.1) eine leichte wechselbelastende Tätigkeit (leichte Arbeit mit 
wechselbelastenden Ausgangsstellungen in vornehmlich sitzender Positi-
on) noch zu 100% möglich und zumutbar (AB 29.1 S. 14 Ziff. 10), wobei bei 
längerem Stehen und Gehen zusätzliche Pausen von ein bis zwei Stunden 
pro Tag einzuplanen seien (AB 29.1 S. 15 Ziff. 14). Längeres Stehen und 
Gehen sei ihr aktuell nur manchmal (d.h. bis zu drei Stunden), Knien, Ho-
ckepositionen, wiederholte Kniebeugen und Kriechen nur selten möglich. 
Das Heben von Lasten von mehr als 10 kg sei ihr nicht möglich (AB 29.1 
S. 13 Ziff. 2 und 5). Gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) 
2010 betrug der Zentralwert des monatlichen Bruttolohnes für Frauen im 
Jahr 2010 bei einem 100%-Pensum bei einfachen und repetitiven Tätigkei-
ten (Anforderungsniveau 4) Fr. 4'225.-- (vgl. Bundesamt für Statistik, 
„Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2010“, Tabelle TA 1, Anforde-
rungsniveau 4, Frauen, Total). Unter Berücksichtigung der erforderlichen 
Umrechnung auf eine übliche wöchentliche Arbeitszeit im Jahr 2012 von 
41.7 Stunden (vgl. „Die Volkswirtschaft“ 12-2013, Tabelle B 9.2, Total) ent-
spricht das einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 4'404.55. Unter Berück-
sichtigung der Lohnentwicklung (vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizeri-
scher Lohnindex, Tabelle T1.1.10, Total) ergibt dies für das Jahr 2012 ei-
nem durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn von Fr. 4‘492.65, was ei-
nem Bruttojahreslohn 2012 von Fr. 53‘911.85 entspricht.

Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen 
gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die 
selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu 

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voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohn-
mässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittli-
chen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit einem Ab-
zug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 
129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabel-
lenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und be-
ruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 
E. 4.1.1).

Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der Beschwerdeführerin eine 
leichte wechselbelastende Tätigkeit (leichte Arbeit mit wechselbelastenden 
Ausgangsstellungen in vornehmlich sitzender Position) nur unter gewissen 
Einschränkungen (vgl. E. 3.2 hiervor) zu 100% möglich und zumutbar ist, 
erweist sich der von der Beschwerdegegnerin gewährte leidensbedingte 
Abzug vom Tabellenlohn von 15% als angemessen. Dies auch deshalb, 
weil die Beschwerdeführerin nur noch für leichte wechselbelastende Tätig-
keiten in vornehmlich sitzender Position effizient eingesetzt werden kann 
und bei einer solcherart angepassten Tätigkeit – offenbar entgegen der 
Meinung der Beschwerdeführerin – die Berücksichtigung zusätzlicher Pau-
sen entfällt, da solche explizit nur bei einer Tätigkeit mit längerem Stehen 
und Gehen einzuplanen wären (vgl. AB 29.1 S. 15 Ziff. 14 sowie Be-
schwerde S. 5 Art. 5). Berücksichtigt man den vorliegend angemessenen 
leidensbedingten Abzug von 15%, resultiert ein hypothetisches Invaliden-
einkommen von Fr. 45‘825.05.

5.3 Aus der Gegenüberstellung der hier ermittelten Validen- und Invali-
deneinkommen der Beschwerdeführerin für das Jahr 2012 resultiert ein 
Invaliditätsgrad von 22% (100 / Fr. 58'780.15 x [Fr. 58'780.15 - 
Fr. 45‘825.05]). Da der Invaliditätsgrad damit unter 40% liegt, besteht kein 
Rentenanspruch (vgl. E. 2.3 hiervor). Die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Feb. 2014, IV/13/402, Seite 14

17. April 2013 (AB 42) ist somit nicht zu beanstanden und die dagegen 
erhobene Beschwerde abzuweisen.

6.

Damit kann es aber in Anbetracht der nach Erlass der Verfügung eingetre-
tenen Veränderung des Gesundheitszustands nicht sein Bewenden haben. 
Spätestens mit der invasiven Behandlung des Mammakarzinoms kann eine 
wesentliche Verschlechterung des funktionellen Leistungsniveaus nicht 
ausgeschlossen werden, weshalb die Akten an die Beschwerdegegnerin 
zur weiteren Behandlung zu überweisen sind.

7.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 
200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g 
ATSG [Umkehrschluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. Feb. 2014, IV/13/402, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Die Akten werden im Sinne von Erwägung 6 an die Beschwerdegegne-
rin überwiesen.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt Dr. B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.