# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1662d007-b945-5618-83d3-e325016f9824
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-10-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.10.2014 A-828/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-828-2014_2014-10-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-828/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  O k t o b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richterin Salome Zimmermann (Vorsitz), 

Richter Daniel Riedo, Richter Jürg Steiger,    

Gerichtsschreiberin Kathrin Abegglen Zogg. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______, …, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
Oberzolldirektion (OZD),  

Hauptabteilung Recht und Abgaben,  

Monbijoustrasse 40, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Nachforderung (Zoll und Mehrwertsteuer). 

 

 

A-828/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a B._______ ist Inhaber des Einzelunternehmens "Y._______" mit Sitz 

in C._______ (D._______ und F._______). Das Unternehmen bezweckt 

gemäss Handelsregistereintrag den Import von und den Handel mit Le-

bensmitteln. 

A.b Eine von der Zollkreisdirektion Lugano in Zusammenarbeit mit der 

Zollkreisdirektion Schaffhausen durchgeführte Zollstrafuntersuchung er-

gab, dass B._______ mehrfach Wurstwaren aus Italien in die Schweiz 

einführte oder einführen liess, ohne diese zur Zollbehandlung anzumel-

den. Diese illegal eingeführten Waren verkaufte B._______ mittels der 

"Y._______" an verschiedene Abnehmerinnen und Abnehmer in der 

Schweiz. 

B.  

Am 31. Oktober 2011 erliess die Zollkreisdirektion Schaffhausen eine 

Nachforderungsverfügung gegen A._______, Inhaber des Einzelunter-

nehmens "X._______" in F._______, über den Betrag von Fr. 6'952.45 

(Zoll und Einfuhrsteuer inkl. Verzugszins). Diese Verfügung betraf mehre-

re Lieferungen von unverzollten Fleisch- und Wurstwaren der 

"Y._______" an die "X._______" im Zeitraum vom 12. Dezember 2008 bis 

zum 18. Juni 2010. 

C.  

Mit Entscheid vom 17. Januar 2014 wies die Oberzolldirektion (OZD) eine 

von A._______ gegen die genannte Nachforderungsverfügung erhobene 

Beschwerde vollumfänglich ab.  

D.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht vom 14. Februar 2014 

beantragt A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) sinngemäss die 

Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids. 

E.  

In ihrer Vernehmlassung vom 9. April 2014 schliesst die Vorinstanz auf 

kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 

Auf die detaillierten Vorbringen der Parteien wird – soweit entscheidwe-

sentlich – in den Erwägungen näher eingegangen. 

A-828/2014 

Seite 3 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen Verfü-

gungen nach Art. 5 VwVG (Art. 31 VGG). Soweit das VGG nichts anderes 

bestimmt, richtet sich das Verfahren nach den Vorschriften des VwVG 

(Art. 37 VGG).  

1.2 Der Beschwerdeführer rügt einen Beschwerdeentscheid der OZD 

betreffend Nachforderung von Zollabgaben und Einfuhrsteuern. Das Bun-

desverwaltungsgericht ist zur Beurteilung dieser Beschwerde sachlich 

und funktionell zuständig (Art. 32 VGG e contrario sowie Art. 31 i.V.m. 

Art. 33 Bst. d VGG). Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerdeführung 

berechtigt (Art. 48 VwVG). Er hat die Beschwerde frist- und formgerecht 

eingereicht (Art. 50 und 52 VwVG) und den Kostenvorschuss rechtzeitig 

bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.  

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Ent-

scheid grundsätzlich in vollem Umfang. Der Beschwerdeführer kann mit 

der Beschwerde neben der Verletzung von Bundesrecht auch die unrich-

tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhal-

tes sowie Unangemessenheit rügen (Art. 49 Bst. a bis c VwVG). 

1.4 Im Beschwerdeverfahren gilt die Untersuchungsmaxime. Danach hat 

das Bundesverwaltungsgericht unter Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten 

den entscheidrelevanten Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. 

Ausserdem gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen. 

Das Bundesverwaltungsgericht ist verpflichtet, auf den festgestellten 

Sachverhalt unabhängig von der Begründung der Begehren die richtige 

Rechtsnorm anzuwenden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Die Rechtsmittelinstanz 

ist jedoch nicht gehalten, allen denkbaren Rechtsfehlern von sich aus auf 

den Grund zu gehen. Für entsprechende Fehler müssen sich zumindest 

Anhaltspunkte aus den Parteivorbringen oder den Akten ergeben 

(vgl. BGE 121 III 274 E. 2c, BGE 119 V 347 E. 1a; statt vieler: Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-5116/2011 vom 31. Juli 2013 E. 1.4). 

1.5 Zur Bestimmung des anwendbaren materiellen Rechts sind gemäss 

dem allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsatz in zeitlicher Hinsicht 

diejenigen Rechtssätze relevant, die bei der Verwirklichung des zu 

A-828/2014 

Seite 4 

Rechtsfolgen führenden Sachverhaltes in Geltung standen (BGE 119 Ib 

103 E. 5; BVGE 2007/25 E. 3.1).  

Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt hat sich im Zeitraum von De-

zember 2008 bis 18. Juni 2010 verwirklicht. Somit ist das am 1. Mai 2007 

in Kraft getretene ZG und die Zollverordnung vom 1. November 2006 (ZV, 

SR 631.01) anwendbar. Für die vor dem 31. Dezember 2009 erfolgten 

Einfuhren finden sodann das Mehrwertsteuergesetz vom 2. September 

1999 (aMWSTG, AS 2000 1300) und die Verordnung vom 29. März 2000 

zum aMWSTG [aMWSTGV, AS 2000 1347]) Anwendung und für den Zeit-

raum danach das seit dem 1. Januar 2010 geltende Mehrwertsteuerge-

setz vom 12. Juni 2009 (MWSTG, SR 641.20) und die Mehrwertsteuer-

verordnung vom 27. November 2009 (MWSTV, SR 641.201).  

2.  

2.1 Waren, die ins schweizerische Zollgebiet verbracht werden, sind 

grundsätzlich zollpflichtig und nach dem ZG sowie nach dem Zolltarifge-

setz vom 9. Oktober 1986 (ZTG, SR 632.10) zu veranlagen (Art. 7 ZG). 

Solche Einfuhren von Gegenständen unterliegen zudem der Einfuhrsteu-

er (Art. 50 ff. MWSTG, Art. 73 Abs. 1 aMWSTG). Vorbehalten bleiben 

Zoll- und Steuerbefreiungen, die sich aus besonderen Bestimmungen von 

Gesetzen und Verordnungen oder Staatsverträgen ergeben (Art. 2 Abs. 1 

und Art. 8 ff. ZG, Art. 1 Abs. 2 ZTG, Art. 53 MWSTG, Art. 74 aMWSTG). 

2.2 Die Zollzahlungspflicht und die Pflicht zur Zahlung der Einfuhrsteuern 

obliegt der Zollschuldnerin oder dem Zollschuldner (Art. 70 Abs. 1 ZG, 

Art. 51 Abs. 1 MWSTG, Art. 75 Abs. 1 aMWSTG). Zu den Zollschuldne-

rinnen oder Zollschuldnern zählen nach Art. 70 Abs. 2 ZG u.a. die Perso-

nen, welche die Waren über die Zollgrenze bringen oder bringen lassen 

(Bst. a). Dies sind die eigentlichen Warenführenden, aber auch diejeni-

gen, welche als Auftraggeber rechtlich oder tatsächlich den Warentrans-

port veranlassen. Mit dieser Bestimmung wurde die unter der Geltung des 

früheren Rechts entwickelte bundesgerichtliche Rechtsprechung kodifi-

ziert (MICHAEL BEUSCH in: Kocher/Clavadetscher [Hrsg.], Stämpflis Hand-

kommentar Zollgesetz, 2009, Art. 70 N. 4). Im Weiteren sind es die Per-

sonen, die zur Zollanmeldung verpflichtet oder damit beauftragt sind 

(Bst. b) sowie diejenigen, auf deren Rechnung die Waren ein- oder aus-

geführt werden (Bst. c). Die Zollschuldnerinnen und Zollschuldner haften 

für die Zollschuld solidarisch. Der Rückgriff unter ihnen richtet sich nach 

dem Obligationenrecht (Art. 70 Abs. 3 ZG). 

A-828/2014 

Seite 5 

2.2.1 Der Gesetzgeber hat den Kreis der Zollschuldnerinnen und Zoll-

schuldner weit gezogen, um die Einbringlichkeit der Zollforderung sicher-

zustellen (BGE 110 Ib 306 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 2C_747/2009 

vom 8. April 2010 E. 4.2). Nach ständiger Rechtsprechung ist daher auch 

der Begriff des Auftraggebers weit zu fassen. Als solcher gilt nicht nur der-

jenige, der im zivilrechtlichen Sinne mit dem Transporteur einen Fracht-

vertrag abschliesst, sondern jede Person, welche die Wareneinfuhr tat-

sächlich veranlasst (BGE 107 Ib 198 E. 6b, Urteil des Bundesgerichts 

2C_415/2013 vom 2. Februar 2014 E. 3.4). Als Auftraggeber wird unter 

anderem derjenige verstanden, der einen Dritten dazu veranlasst, ihm ei-

ne Ware zu liefern, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie sich 

im Ausland befindet und zur Lieferung eingeführt werden muss. Dies gilt 

auch dann, wenn Waren ohne vorgängige Bestellung des Betreffenden in 

die Schweiz gebracht werden, dieser zuvor aber seine generelle Bereit-

schaft zur Abnahme solcher Waren kundgetan hat. Auch wenn sich die 

Ware im Zeitpunkt der Bestellung bereits in der Schweiz befindet, wird 

durch die generelle Bereitschaft des Betreffenden, diese Ware abzuneh-

men, deren Einfuhr durch ihn mitveranlasst (Urteil des Bundesgerichts 

2A.580/2003 vom 10. Mai 2004 E. 3.3.2 mit Hinweisen).  

2.2.2 Eine generelle Abnahmebereitschaft hat das Bundesgericht zum 

Beispiel in einem Fall bejaht, in welchem der Erstabnehmer in der 

Schweiz über einen Zeitraum von fünf Jahren regelmässig unverzollte 

Fleischwaren einkaufte, insgesamt in einem Umfang von über 2'800 kg 

(Urteil des Bundesgerichts 2A.603.2003 vom 10. Mai 2004). In gleicher 

Weise erachtete das Bundesverwaltungsgericht eine generelle Abnahme-

bereitschaft bei einem Erstabnehmer als gegeben, der während eines 

Jahres ca. einmal monatlich illegal eingeführte Lebensmittel (total rund 

2'800 kg [netto]) bezog, wobei die einzelnen Lieferungen jeweils erst er-

folgten, nachdem sich der Lieferant beim Abnehmer telefonisch über den 

aktuellen Bedarf erkundigt hatte (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts  

A-762/2007 vom 21. Januar 2009). 

2.3 Wer sich oder einem anderen einen unrechtmässigen Zoll- oder 

Steuervorteil verschafft, insbesondere indem er vorsätzlich Waren bei der 

Einfuhr nicht anmeldet, begeht eine Widerhandlung gegen die Zoll- bzw. 

Mehrwertsteuergesetzgebung (vgl. Art. 118 ZG, Art. 96 MWSTG, Art. 85 

aMWSTG). Sowohl die Zoll- als auch die Mehrwertsteuergesetzgebung 

gehören zur Verwaltungsgesetzgebung des Bundes (statt vieler: Urteil 

des Bundesverwaltungsgerichts A-2326/2012 vom 5. Februar 2013 

E. 4.2). 

A-828/2014 

Seite 6 

2.4 Gemäss Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über 

das Verwaltungsstrafrecht (VStrR, SR 313.0) sind Abgaben, die infolge 

einer Widerhandlung gegen die Verwaltungsgesetzgebung des Bundes 

zu Unrecht nicht erhoben worden sind, ohne Rücksicht auf die Strafbar-

keit einer Person nachzuentrichten.  

2.4.1 Leistungspflichtig für die zu Unrecht nicht erhobene Abgabe ist, "wer 

in den Genuss des unrechtmässigen Vorteils gelangt ist, insbesondere 

der zur Zahlung der Abgabe Verpflichtete" (Art. 12 Abs. 2 VStrR). Die 

Leistungspflicht hängt weder von einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit 

noch von einem Verschulden oder gar der Einleitung eines Strafverfah-

rens ab (BGE 106 Ib 218 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 2A.242/2006 

vom 2. Februar 2007 E. 2.1 mit Hinweisen). Vielmehr genügt es, dass der 

durch die Nichterhebung der entsprechenden Abgabe entstandene un-

rechtmässige Vorteil in einer objektiven Widerhandlung gegen die Verwal-

tungsgesetzgebung des Bundes gründet (zum Ganzen: BGE 129 II 160 

E. 3.2, 115 Ib 358 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 2C_420/2013 vom 

4. Juli 2014 E. 3.2; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4425/2013 

vom 9. September 2014 E. 5.5.2, A-5115/2011 vom 5. Juli 2012 E. 2.4.2). 

2.4.2 Zu den gestützt auf Art. 12 Abs. 2 VStrR Nachleistungspflichtigen 

gehören insbesondere die Zollschuldnerinnen und Zollschuldner nach 

Art. 70 ZG (vorne E. 2.2), denn sie gelten ipso facto als durch die 

Nichtbezahlung der Abgabe bevorteilt (Urteil des Bundesgerichts 

2A.82/2005 vom 23. August 2005 E. 3.1). Sie bleiben selbst dann 

leistungspflichtig, wenn sie nichts von der falschen bzw. fehlenden 

Deklaration gewusst haben (BGE 107 Ib 198 E. 6c/d) und wenn sie selber 

aus der Widerhandlung keinen persönlichen Nutzen gezogen haben 

(Urteil des Bundesgerichts 2A.242/2006 vom 2. Februar 2007 E. 2.1; 

MICHAEL BEUSCH, a.a.O., Art. 70 N. 12). Sie gelten als direkt 

unrechtmässig bevorteilt, weil sie die geschuldeten Abgaben infolge der 

Widerhandlung nicht entrichten mussten. Der Genuss dieses Vorteils soll 

den Leistungspflichtigen mit dem Institut der Nachleistungspflicht 

entzogen werden. Diese Personen – für welche die gesetzliche 

Vermutung eines unrechtmässigen Vermögensvorteils gilt – haften 

solidarisch für den gesamten nicht erhobenen Abgabebetrag (Urteile des 

Bundesgerichts 2C_420/2013 vom 4. Juli 2014 E. 3.3, 2A.199/2004 vom 

15. November 2004 E. 2.1.1; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts  

A-3410/2012 vom 21. Januar 2013 E. 2.4.2, A-6977/2009 vom 29. No-

vember 2010 E. 4.2). 

A-828/2014 

Seite 7 

2.4.3 Neben den Zollschuldnerinnen und Zollschuldnern gemäss Art. 70 

ZG sind weitere Personen nachleistungspflichtig, sofern sie durch die Wi-

derhandlung in den Genuss eines unrechtmässigen Vorteils gelangen 

bzw. wenn sie aus der Nichtleistung der Abgabe einen wirtschaftlichen 

Vorteil gezogen haben (BGE 110 Ib 306 E. 2c mit Hinweisen; Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-1680/2009 vom 14. Februar 2011 E. 5.6). 

Der unrechtmässige Vorteil, in dessen Genuss der Leistungspflichtige 

nach Art. 12 Abs. 2 VStR gelangen muss, liegt im Vermögensvorteil, der 

durch die Nichtleistung der Abgabe entstanden ist. Ein Vermögensvorteil 

braucht nicht in einer Vermehrung der Aktiven, er kann auch in einer 

Verminderung der Passiven bestehen. Dies trifft regelmässig zu, wenn ei-

ne Abgabe, obwohl sie geschuldet ist, infolge einer Widerhandlung nicht 

erhoben wird. Ein solcher Vorteil liegt vor, wenn die unverzollt eingeführte 

Ware zu einem Preis erworben wird, der günstiger ist als der auf dem le-

galen Markt übliche. Sofern ein unrechtmässiger Vorteil erzielt wird, kann 

auch eine Person der Nachleistungspflicht unterliegen, welche nicht Erst-

erwerber, sondern späterer Inhaber bzw. Zwischenhändler (sog. indirekt 

Begünstigter) der eingeführten Ware ist und welche nicht nach Art. 70 ZG 

zollzahlungspflichtig wäre. Eine Haftungserleichterung in dem Sinn, dass 

lediglich der effektive Vorteil abgeschöpft wird, anerkennt die Rechtspre-

chung lediglich für einen gutgläubigen indirekt Bevorteilten. Als unpräjudi-

zielles Beispiel hat das Bundesverwaltungsgericht etwa den Fall eines 

Endverbrauchers erwogen, der trotz mehrerer inländischer Handelsstufen 

noch einen minimen Preisvorteil erzielen kann und dabei keinerlei Ver-

dachtsmomente hinsichtlich Zollwidrigkeit zu schöpfen vermag (vgl. Urtei-

le des Bundesverwaltungsgerichts A-6427/2012 vom 17. Februar 2014 

E. 6.2.4, A-2822/2007 vom 21. November 2009 E. 3.2, A-1690/2006 vom 

13. April 2007 E. 3.2). 

2.5 Die Beweiswürdigung endet mit dem richterlichen Entscheid darüber, 

ob eine rechtserhebliche Tatsache als erwiesen zu gelten hat oder nicht. 

Im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht gilt der Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung (BGE 130 II 485 E. 3.2). Der Beweis ist geleistet, 

wenn das Gericht gestützt auf die freie Beweiswürdigung zur Überzeu-

gung gelangt ist, dass sich der rechtserhebliche Sachumstand verwirk-

licht hat. Gelangt das Gericht nicht zu diesem Ergebnis, kommen die Be-

weislastregeln zur Anwendung; es ist zu Ungunsten desjenigen zu urtei-

len, der die Beweislast trägt. Die Abgabebehörde trägt die Beweislast für 

Tatsachen, welche die Abgabepflicht als solche begründen oder die Ab-

gabeforderung erhöhen, das heisst für die abgabebegründenden und 

-mehrenden Tatsachen. Demgegenüber ist der Abgabepflichtige für die 

A-828/2014 

Seite 8 

abgabeaufhebenden und -mindernden Tatsachen beweisbelastet, das 

heisst für solche Tatsachen, welche Abgabebefreiung oder Abgabebe-

günstigung bewirken (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juli 

2005, veröffentlicht in Archiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 75 

S. 495 ff. E. 5.4; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-2963/2012 

vom 12. März 2013 E. 2.5, A-517/2012 vom 9. Januar 2013 E. 1.3.1). 

3.  

Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Zeit-

raum vom 12. Dezember 2008 bis zum 18. Juni 2010 insgesamt 647 kg 

(netto) in die Schweiz eingeführte Fleisch- und Wurstwaren zu einem Ge-

samtpreis von Fr. 11'652.-- von B._______ bzw. der Y._______ bezogen 

hat.  

3.1 In sachverhaltsmässiger Hinsicht ist sinngemäss bestritten, dass die 

vom Beschwerdeführer von B._______ bezogenen Wurstwaren zuvor il-

legal eingeführt wurden, namentlich fragt der Beschwerdeführer nach den 

entsprechenden Beweisen. Auf diesen Einwand ist vorab einzugehen.  

3.1.1 Bei der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts stützte 

sich die untersuchende Zollbehörde, wie auch die Vorinstanz auf das Er-

gebnis der gegen B._______ geführten Zollstrafuntersuchung und die 

beim Beschwerdeführer beschlagnahmten Rechnungen der Y._______. 

So geht aus den Einvernahmeprotokollen von B._______, die sich bei 

den Vorakten befinden, hervor, dass B._______ nach eigenen Angaben 

grösstenteils Fleisch- und Wurstwaren in die Schweiz eingeführt hat, oh-

ne diese rechtmässig zu verzollen und zu versteuern (vgl. etwa Einver-

nahmeprotokoll vom 24. Juni 2010, S. 12, Antwort auf Frage 36 [Vorakten 

A.XVII/75]). Diese Aussage wird dadurch gestützt, dass die Menge der in 

der Schweiz verkauften Fleisch- und Wurstwaren grösser ist, als die 

Menge der von B._______ zur Zollbehandlung angemeldeten Fleisch- 

und Wurstwaren. Die auf B._______ lautenden und Wurstwaren betref-

fenden Zolldeklarationen wurden diesem zur Stellungnahme vorgelegt, 

um festzustellen, wer solche legal eingeführten Produkte erworben hat 

(vgl. Einvernahmeprotokoll vom 30. September 2010, S. 66 ff. [Vorakten 

A.XVII/75]). Dabei führte B._______ aus, mit Rechnung vom 13. Mai 

2009 einen Teil der auf der Einfuhrliste Nr. (…) vom 18. März 2009 aufge-

führten 18,2 kg Salami an den Beschwerdeführer geliefert zu haben. Auf 

Vorhalt der weiteren Einfuhrlisten, zählte B._______ detailliert auf, wem 

er wann solche ordnungsgemäss eingeführten Wurstwaren verkauft hatte, 

erwähnte jedoch den Beschwerdeführer kein weiteres Mal.  

A-828/2014 

Seite 9 

3.1.2 Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zur Feststellung 

des rechtserheblichen Sachverhaltes auf die Aussagen von B._______ 

abgestellt hat. Die Aussagen von B._______, wonach er Wurstwaren ille-

gal in die Schweiz eingeführt und an diverse Abnehmer in der Schweiz 

verkauft habe, erscheinen glaubhaft, zumal sich B._______ mit diesen 

Aussagen selbst belastet. Sodann werden die Aussagen dadurch belegt, 

dass zwischen der Menge der zur Zollbehandlung angemeldeten Wurst-

waren (gemäss Einfuhrlisten) und der Menge der in der Schweiz verkauf-

ten Wurstwaren (gemäss den bei den Abnehmern beschlagnahmten 

Rechnungen der Y._______) eine Differenz besteht, die sich einzig da-

durch erklären lässt, dass Waren illegal in die Schweiz eingeführt wurden. 

Ebenfalls glaubhaft erscheinen die Aussagen von B._______ in Bezug 

auf die Frage, wem er die einzelnen korrekt verzollten Wurstwaren ge-

mäss Einfuhrlisten weiter verkauft hat. Nach dem Gesagten ist vorliegend 

in sachverhaltsmässiger Hinsicht davon auszugehen, dass der Be-

schwerdeführer mit Ausnahme der Lieferung gemäss Rechnung vom 

13. Mai 2009 (dazu E. 3.1.3) von B._______ mit unverzollt und unver-

steuert eingeführten Wurstwaren beliefert wurde. 

3.1.3 In seiner Befragung vom 30. September 2010 führte B._______ 

aus, dass er 18.2 kg Salami gemäss Einfuhrliste Nr.  (…) vom 18. März 

2009 mit Rechnung vom 13. Mai 2009 an den Beschwerdeführer bzw. mit 

Rechnung vom 18. März 2009 an einen weiteren Abnehmer verkauft ha-

be. Gemäss Rechnung der Y._______ vom 13. Mai 2009 (Vorakten 

A.XVII/4) bezog der Beschwerdeführer folgende Wurstwaren: Prosciutto 

crudo, Salame Milano, Cacciatori mignon, Salsiccia piccante curva Mena, 

Soppressata dolce/piccante, N'Duja piccante Mena, Guanciale al pepe. 

Auf der Liste im Anhang zur Nachforderungsverfügung vom 31. Oktober 

2011 finden sich sämtliche auf der Rechnung aufgeführten Positionen von 

Wurstwaren, mit Ausnahme der Soppressata dolce/piccante (und der 

Scamorze, bei denen es sich jedoch um Käse und nicht um Wurstwaren 

handelt). Dass insbesondere die beiden Salami-Positionen (Milano und 

Cacciatore mignon) auch in die Liste aufgenommen wurden, obwohl 

B._______ im erwähnten Protokoll ausgeführt hat, dass der in der Rech-

nung vom 13. Mai 2009 aufgeführte Salami zu den gemäss der Einfuhrlis-

te Nr.  (   ) verzollten Waren gehöre, leuchtet nicht ein. Weil gestützt auf 

die von der Vorinstanz eingereichten "gesamten" Akten für das Gericht 

nicht nachvollziehbar ist, welche dieser Wurstwaren von B._______ als 

"salame" bezeichnet wurden und auf der Einfuhrliste Nr. (…) vom 

18. März 2009 aufgeführt bzw. nicht aufgeführt waren und somit nicht hin-

reichend bewiesen ist, dass einzelne dieser Produkte unverzollt und un-

A-828/2014 

Seite 10 

versteuert in die Schweiz eingeführt wurden, ist in Anwendung der Be-

weislastregel von einer Abgabenerhebung in Bezug auf die in der Rech-

nung vom 13. Mai 2009 aufgeführten Wurstwaren ganz abzusehen (E. 

2.5).  

3.1.4 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass die Y._______ dem Be-

schwerdeführer im relevanten Zeitraum grundsätzlich unverzollte und un-

versteuerte Wurstwaren geliefert hat, mit Ausnahme der Lieferung vom 

13. Mai 2009 (vgl. Übersichtstabelle der Lieferungen gemäss Nachforde-

rungsverfügung der Zollkreisdirektion vom 31. Oktober 2011 [Vorakten 

XVII/8]).  

3.2 Indem B._______ Fleisch- und Wurstwaren bei der Einfuhr nicht zur 

Zollbehandlung angemeldet hat, hat er eine Widerhandlung gegen die 

Zoll- und Mehrwertsteuergesetzgebung und damit einen Verstoss gegen 

die Verwaltungsgesetzgebung des Bundes begangen (E. 2.3). Folglich 

sind die hinterzogenen Abgaben gemäss Art. 12 Abs. 1 VStrR nach-

zuentrichten (E. 2.4). 

3.3 Zu klären ist, ob die Vorinstanz den Beschwerdeführer zu Recht als 

Auftraggeber und damit als Zollschuldner qualifiziert hat, der gemäss 

Art. 12 Abs. 2 VStrR in vollem Umfang für die nicht bezahlten Zollabga-

ben nachleistungspflichtig ist (E. 2.4.2).  

3.3.1 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er sei rein 

und unschuldig. Er verstehe nicht, was er gegen das Gesetz gemacht 

habe. Nachdem der Betrüger, B.________, entronnen sei, müssten nun 

seine Kunden auf die Guillotine marschieren. B._______, damals Besitzer 

einer Firma mit Sitz in der Schweiz, habe ihm einen Vorschlag gemacht, 

seine Waren zu kaufen. Die Selbstkontrolle bei der Einfuhr von Würsten 

im Sinne des Selbstdeklarationsprinzips sei für ihn dabei ein Muss. Er 

habe von B._______ immer einen Lieferschein verlangt und die Rech-

nungen vom Postkonto des Unternehmens bezahlt. Er werde verantwort-

lich gemacht, weil die Preise von B._______ angeblich tiefer gewesen 

seien als bei anderen Anbietern. Dies stimme jedoch nicht, weshalb er 

auch keinen Verdacht gegen B._______ habe schöpfen können. "Dieser 

Fall" sei "nicht seine Schuld", sondern schlechte Arbeit der Zoll-

Strukturen, die einen langjährigen Betrüger nicht entdeckten. Im Übrigen 

sei er ein gesetzestreuer und ehrenhafter Bürger.   

A-828/2014 

Seite 11 

3.3.2 Den Vorakten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer 

von der Y._______ im massgebenden Zeitraum, welcher rund 18 Monate 

umfasste, 26-mal mit Wurstwaren beliefert wurde, wobei es sich – mit 

Ausnahme der am 13. Mai 2009 gelieferten Waren (E. 3.1) – um nicht 

verzollte und nicht versteuerte Produkte handelte. Dabei erfolgten die Lie-

ferungen in der Regel ein- bis zweimal im Monat. Die einzelnen Lieferun-

gen lagen betragsmässig im Bereich von mehreren Fr. 100.--. Der Be-

schwerdeführer hat im relevanten Zeitraum wiederholt die gleichen 

Wurstwaren bezogen, so insbesondere mehrere Kilogramm Salami und 

Salsiccie.  

3.3.3 Wie vorne dargelegt (E. 2.2.1) wird als Auftraggeber unter anderem 

derjenige verstanden, der einen Dritten dazu veranlasst, ihm eine Ware 

zu liefern, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie sich im Aus-

land befindet und zur Lieferung eingeführt werden muss. Dies gilt auch 

dann, wenn Waren ohne vorgängige Bestellung des Betreffenden in die 

Schweiz gebracht werden, dieser zuvor aber seine generelle Bereitschaft 

zur Abnahme solcher Waren kundgetan hat. Auch wenn sich die Ware im 

Zeitpunkt der Bestellung bereits in der Schweiz befindet, wird durch die 

generelle Bereitschaft des Betreffenden, diese Ware abzunehmen, deren 

Einfuhr durch ihn mitveranlasst.  

Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdeführer in Anbetracht der Anzahl 

der Bezüge von illegal eingeführten Wurstwaren (25 innerhalb von 18 

Monaten), der Regelmässigkeit der Lieferungen (ein- bis zweimal monat-

lich), der Tatsache, dass wiederholt dieselben oder gleichartige Produkte 

bezogen wurden, der Gesamtmenge von 615.5 kg (647 kg abzgl. der am 

13. Mai 2009 bezogenen Menge von 31.5 kg [vgl. Vorakten XVII/8]), so-

wie eines Gesamtwerts von mehr als Fr. 10'000.-- seine generelle Bereit-

schaft zur Abnahme solcher Waren im Sinne der Rechtsprechung kund-

getan (E. 2.2.2 in fine). In der Einvernahme vom 28. September 2010 gab 

der Beschwerdeführer zudem zu Protokoll, gewusst zu haben, dass die 

ihm von der Y._______ gelieferten Waren aus Italien stammten und dass 

die Y._______ ihren Sitz im Kanton G._______ hatte. Die vakuumierten 

Waren habe B._______ vermutlich im CC in Italien eingekauft. Die Preise 

seien vergleichbar mit anderen Anbietern gewesen (Vorakten XVII/6). 

Aufgrund dieses Wissens musste der Beschwerdeführer zumindest an-

nehmen, dass die von ihm bezogenen Waren von der Y._______ direkt in 

die Schweiz importiert und nicht etwa erst in der Schweiz eingekauft wur-

den. Somit spielt es auch keine Rolle, ob die strittigen Waren erst auf-

A-828/2014 

Seite 12 

grund der Bestellung in Italien beschafft wurden oder ob sich die Waren 

im Zeitpunkt der Bestellung bereits in der Schweiz befanden.  

3.3.4 Nach dem Gesagten qualifiziert der Beschwerdeführer im Sinne der 

Rechtsprechung als Auftraggeber und damit als Zollschuldner. Er ist folg-

lich – solidarisch mit weiteren Leistungspflichtigen – nachleistungspflichtig 

für die zu Unrecht nicht bezahlten Zollabgaben und Einfuhrsteuern im 

Sinne von Art. 12 Abs. 1 und 2 VStrR. Der Beschwerdeführer untersteht 

dieser Nachleistungspflicht selbst dann, wenn ihn keinerlei Verschulden 

an der Widerhandlung trifft, er nichts von der falschen Deklaration ge-

wusst hat und er aus der Widerhandlung keinen persönlichen Nutzen ge-

zogen hat (vgl. E. 2.4.1 und E. 2.4.2). Insofern erweisen sich die entspre-

chenden Rügen als nicht stichhaltig. Auch wenn B._______ seine Kunden 

im eigentlichen Sinn "betrogen" hat – was der Beschwerdeführer geltend 

macht – vermag dies in der vorliegenden Konstellation nichts an der 

Nachleistungspflicht des Beschwerdeführers zu ändern.  

3.4 Damit erübrigt es sich zu prüfen, ob der Beschwerdeführer als indirekt 

Begünstigter zu gelten hat (E. 2.4.3). Auf die Darlegungen des Be-

schwerdeführers, wonach er – mangels vergünstigter Preise – nicht in 

den Genuss eines wirtschaftlichen Vorteils gekommen sei und wonach er 

gutgläubig gewesen sei, ist daher nicht näher einzugehen.  

4.  

Mit Recht hat die Vorinstanz damit die Nachforderung der Zollabgaben 

und Einfuhrsteuern im Grundsatz bestätigt. Allerdings ist die Höhe der 

Nachforderung insofern zu korrigieren, als auf den mit Rechnung vom 

13. Mai 2009 gelieferten Wurstwaren, keine Zollabgaben und Einfuhr-

steuern zu erheben sind. Demzufolge ist die Beschwerde im Umfang von 

Fr. 319.35 (Zoll und Einfuhrsteuern) und Fr. 19.40 (Verzugszins), total 

Fr. 338.75, gutzuheissen, im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.  

5.  

Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG sind die Verfahrenskosten in der Regel der 

unterliegenden Partei aufzuerlegen, wobei sie bei nur teilweisem Unter-

liegen zu ermässigen sind. Die Kosten des vorliegenden Verfahrens be-

laufen sich auf Fr. 1'300.--. Da der Beschwerdeführer in der Hauptsache 

nur teilweise obsiegt, sind ihm entsprechend ermässigte Verfahrenskos-

ten im Umfang von Fr. 1'200.-- aufzuerlegen. Der einbezahlte Kostenvor-

schuss ist zur Deckung der auferlegten Verfahrenskosten zu verwenden. 

Der darüber hinaus geleistete Kostenvorschuss von Fr. 100.-- ist dem 

A-828/2014 

Seite 13 

Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückzuer-

statten. Der Vorinstanz sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 

VwVG) und dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer keine 

Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird im Umfang von Fr. 338.75 gutgeheissen. Im Übri-

gen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'300.-- werden dem Beschwerdeführer im 

Umfang von Fr. 1'200.-- auferlegt. Der vom Beschwerdeführer einbezahl-

te Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der auferlegten Verfahrenskosten 

verwendet. Der darüber hinaus geleistete Kostenvorschuss in der Höhe 

von Fr. 100.-- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft 

dieses Urteils zurückerstattet. 

3.  

Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Salome Zimmermann Kathrin Abegglen Zogg 

 

 

A-828/2014 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-

gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: