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**Case Identifier:** 7ccc1ec2-2e59-5d78-af47-b69207206e14
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 12.02.2014 B 2013/8, B 2013/9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2013-8--B-2013-9_2014-02-12.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2013/8, B 2013/9

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 12.02.2014

Entscheiddatum: 12.02.2014

Urteil Verwaltungsgericht, 12.02.2014
Steuerrecht, Einkommenssteuer, Art. 29 Abs. 1 StG (sGS 811.1), Art. 16 Abs. 
1 DBG (SR 642.11).Dem Pflichtigen und einem weiteren Kadermitarbeiter 
wurde im Zusammenhang mit der Veräusserung des Aktienkapitals ihrer 
Arbeitgeberfirma die Möglichkeit geboten, sich als einzige 
Minderheitsaktionäre an der Gesellschaft zu beteiligen. Gleichzeitig wurde 
zwischen ihnen und der Erwerberin der übrigen Aktien eine Vereinbarung 
getroffen, welche u.a. eine Regelung enthielt, wonach die beiden 
Minderheitsaktionäre für den Fall, dass die Mehrheitsaktionärin das gesamte 
Aktienkapital zu veräussern beabsichtigte, zwingend ihre Zustimmung zu 
erklären hatten. Handkehrum sollten sie für den Veräusserungsfall einen 
möglichst steuergünstig umzusetzenden zusätzlichen finanziellen Anreiz 
erhalten ("Managers` Incentive"). Aufgrund dieser konkreten Umstände 
erweist sich die Annahme des kt. Steueramts, der dem Pflichtigen im 
Zusammenhang mit dem Verkauf seiner Aktien überproportional zu seiner 
Beteiligungsquote zugeflossene Gesamterlös enthalte auch nicht als 
Kapitalgewinn zu qualifizierende Bestandteile, als äusserst wahrscheinlich. 
Dies führt zu einer Umkehrung der Beweislast und dazu, dass der 
Steuerpflichtige für die behauptete gegenteilige Tatsache den Gegenbeweis 
zu erbringen hat. Da ein solcher Beweis nicht geleistet worden ist, ist 
grundsätzlich mit dem kt. Steueramt davon auszugehen, dass es sich bei 
dem über die verhältnismässige Beteiligung an der Wertsteigerung der 
Aktien hinausgehenden Teil des Gewinnes um Einkommen und nicht 
steuerfreien Kapitalgewinn handelt. Daran vermag auch der Umstand nichts 
zu ändern, dass der Gewinn des Kollegen und Mitaktionärs des Pflichtigen in 
seinem Wohnsitzkanton nicht besteuert wurde. Hierin ist insbesondere keine 
Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots nach Art. 8 BV zu sehen. Bei der 
Ermittlung des steuerbaren Einkommens hat es die kt. Steuerbehörde indes 
pflichtwidrig unterlassen, die Frage zu klären, ob auf den zu versteuernden 
Gewinnanteil auch Sozialversicherungsbeiträge entfallen, welche nach dem 
Nettoprinzip zur Ermittlung des steuerbaren Einkommens vom 

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Roheinkommen in Abzug zu bringen wären, weshalb die Angelegenheit unter 
teilweiser Gutheissung zur neuen Beurteilung im Sinne der Erwägungen an 
das kt. Steueramt zurückgewiesen wurde (Verwaltungsgericht, B 2013/8 und 
B 2013/9).

Urteil vom 12. Februar 2014

Anwesend:  Präsident lic. iur. B. Eugster; Verwaltungsrichter lic. iur. A. Linder, 

Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener, Dr. S. Bietenharder-Künzle; ao. Gerichtsschreiberin 

MLaw S. Güntert

_______________

In Sachen

X.Y. und A.Y.,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas von Albertini, Englischviertelstrasse 7, 

Postfach 231, 8030 Zürich,

gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

und

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Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, 

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Kantons- und Gemeindesteuern 2010 und direkte Bundessteuer 2010

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Das Ehepaar X.Y. und A.Y. wohnt in Wattwil. Der Ehemann arbeitet seit mehreren 

Jahren als kaufmännischer Leiter der Q. AG mit Sitz in L.

Im Jahr 2008 verkaufte die C. Holding AG, seit 1996 Alleinaktionärin der Q. AG, das 

Unternehmen an drei Fonds der B. Bei dieser Gelegenheit erwarb X.Y. 89 Namenaktien 

der Q. AG (2,225% des in 4`000 Namenaktien zu nominal CHF 1`000.00 aufgeteilten 

Aktienkapitals) zu einem Preis von CHF 201`537.83 (CHF 2`264.47 je Aktie; act. 7/2 des 

Kantonalen Steueramtes). Finanziert hat er den Betrag aus privaten Mitteln. Neben X.Y. 

wurde der CEO der Q. AG mit 133 Namenaktien (3,325%) am Unternehmen beteiligt.

Am 4. Februar 2010 übernahm die T. Holding AG, Baar/ZG, das gesamte Aktienkapital 

der Q. AG, wobei sich der Kaufpreis gemäss Kaufvertrag auf CHF 41`344`000.00, d.h. 

CHF 10`336.00 je Aktie, belief (act. 7/13 des Kantonalen Steueramtes, Ziff. 2.2.1). Vom 

Kaufpreis wurden vor der Auszahlung an die Verkäufer CHF 1`500`000.00 auf dem 

Konto eines Anwalts zur Sicherstellung allfälliger nachträglicher Ansprüche der Käuferin 

gegenüber den Verkäufern hinterlegt ("Escrow Agreement"). Der Betrag konnte 

frühestens am 16. Mai 2011 freigegeben werden.

Aus dem Verkauf seiner Beteiligung an der Q. AG löste X.Y. seinerseits per Datum des 

Verkaufs CHF 2`606`538.00 (CHF 30`717.89 je Aktie, abzüglich CHF 127`354.00 Anteil 

am "Escrow", d.h. CHF 29`286.94 je Aktie). Unter der Annahme, dass es sich bei dem 

durch den Aktienverkauf gelösten Gewinn um steuerfreien privaten Kapitalgewinn 

handle, sah X.Y. in der Folge davon ab, für das Steuerjahr 2010 ein steuerbares 

Einkommen aus dem Verkauf der 89 Namenaktien der Q. AG zu deklarieren (act. 7/40 

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des Kantonalen Steueramtes); eine Auffassung, welche von der Veranlagungsbehörde 

nicht geteilt wurde. So erfasste sie den über die verhältnismässige Beteiligung an der 

Wertsteigerung der Aktien hinausgehenden Teil des Gewinnes in Höhe von 

CHF 1`686`634.00 [Veräusserungserlös CHF 2`606`538.00 abzüglich Erwerbssumme 

CHF 201`537.83 und Kursgewinn CHF 718`366.17 (CHF 10`336.00 x 89 – CHF 

201`537.83)] im Rahmen der Veranlagungsverfügung vom 2. November 2011 als 

"Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit". Das steuerbare Einkommen von 

X.Y. für die direkte Bundessteuer wurde nach weiteren Korrekturen auf 

CHF 1`091`300.00 festgesetzt.

Die gegen die Steuerveranlagung vom 2. November 2011 erhobene Einsprache von 

X.Y. und A.Y., datiert vom 2. Dezember 2011, wurde vom Kantonalen Steueramt mit 

Einspracheentscheid vom 30. Mai 2012 abgewiesen (act. 7/39 des Kantonalen 

Steueramtes).

B./ Mit Eingabe vom 20. Juni 2012 erhoben X.Y. und A.Y. gegen den 

Einspracheentscheid vom 30. Mai 2012 Rekurs und Beschwerde bei der 

Verwaltungsrekurskommission (act. 7/1 der Vorinstanz). Sie beantragten, es seien die 

Veranlagungen 2010 insofern vorzunehmen, als sowohl die Staats- und 

Gemeindesteuern als auch die direkte Bundessteuer auf null festzusetzen sei. Die 

Verwaltungsrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 11. Dezember 2012 

ab. Zur Begründung hielt sie im Wesentlichen fest, dass die über die verhältnismässige 

Beteiligung an der Wertsteigerung der von ihm gehaltenen Aktien hinausgehende 

Zahlung in Höhe von CHF 1`686`634.00 X.Y. in seiner Funktion als Mitglied der 

Unternehmensleitung zugehalten worden sei, um ihn am Geschäftserfolg, soweit er 

sich in einer Wertsteigerung des Unternehmens niederschlug, zu beteiligen (act. 2, 

angefochtener Entscheid E. 5b). Dementsprechend erweise sich die Aufrechnung von 

CHF 1`686`634.00 bei den Einkünften aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von X.Y. 

und A.Y. als richtig (act. 2, angefochtener Entscheid E. 5e).

C./ Am 10. Januar 2013 erhoben X.Y. und A.Y. (nachfolgend Beschwerdeführer) gegen 

den Entscheid der Vorinstanz vom 11. Dezember 2012 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht. Sie beantragten, es sei das steuerbare Einkommen für die Staats- 

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und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge auf null festzusetzen.

Die Verwaltungsrekurskommission (nachfolgend Vorinstanz) beantragte in ihrer 

Vernehmlassung vom 25. Januar 2013 unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid 

die Abweisung der Beschwerde (act. 6). Das Kantonale Steueramt (nachfolgend 

Beschwerdegegner) teilte am 4. Februar 2013 ebenfalls unter Verweis auf den 

angefochtenen Entscheid der Vorinstanz den Verzicht auf eine Vernehmlassung mit 

(act. 9). Die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfolgend Beschwerdebeteiligte) 

verzichtete wie bereits im Verfahren vor der Vorinstanz stillschweigend auf die 

Einreichung einer Stellungnahme (act. 2, angefochtener Entscheid S. 3).

Auf die Ausführungen der Beschwerdeführer sowie auf die Begründung des 

angefochtenen Entscheids wird - soweit notwendig - in den nachfolgenden 

Erwägungen näher eingegangen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1. (…).

2. Die Vorinstanz hat ein einziges Urteil für die Kantons- und Gemeindesteuern sowie 

für die direkte Bundessteuer erlassen, was zulässig ist, soweit die zu entscheidende 

Rechtsfrage im Bundesrecht und im harmonisierten kantonalen Recht gleich geregelt 

ist (BGE 135 II 260 E. 1.3.1). Das Verwaltungsgericht hat für die Kantons- und 

Gemeindesteuern und die direkte Bundessteuer getrennte Dossiers angelegt (B 2013/8 

und 9). Da beide Verfahren auf demselben Sachverhalt beruhen und sich dieselben 

Rechtsfragen stellen, sind die Verfahren zu vereinigen und die Beschwerde ist in einem 

einzigen Urteil zu erledigen (vgl. BGE 131 V 59 E. 1 mit Hinweis).

3. Materiell ist zwischen den Parteien die steuerliche Behandlung des Gewinnes, 

welchen die Beschwerdeführer mit der Veräusserung von 89 Namenaktien der Q. AG 

im Februar 2010 erzielten, streitig.

3.1. Gemäss der schweizerischen Doktrin und höchstrichterlichen Rechtsprechung ist 

das steuerbare Einkommen entsprechend dem steuerrechtlichen Einkommensbegriff 

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nach der Reinvermögenszugangstheorie herzuleiten. Als Einkünfte gelten dieser 

Theorie zufolge alle Wirtschaftsgüter, die einem Individuum während bestimmten 

Zeitabschnitten zufliessen und die es ohne Schmälerung seines Vermögens zur 

Befriedigung seiner persönlichen Bedürfnisse und für seine laufende Wirtschaft 

verwenden kann (vgl. M. Reich, in: Zweifel/Athanas, Kommentar zum Schweizerischen 

Steuerrecht I/2a, 2. Aufl., Basel 2008, N 10 zu Art. 16 DBG). Dabei spielt es keine Rolle, 

ob die den Konsum ermöglichenden wirtschaftlichen Vorteile dem Steuerpflichtigen 

von aussen zugeflossen beziehungsweise am Markt erwirtschaftet wurden oder ob sie 

in seiner Vermögenssphäre entstanden sind (vgl. M. Reich, in: Zweifel/Athanas, 

Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, Basel 2002, N 10 zu Art. 7 StHG).

Nach dem aus dem Prinzip der Gesamtreineinkommenssteuer abgeleiteten 

Einkommenssteuerbegriff unterliegen alle einmaligen und wiederkehrenden Einkünfte 

der Einkommenssteuer. Entsprechend erklären Art. 29 Abs. 1 StG und Art. 16 Abs. 1 

DBG im Sinne von Generalklauseln jeden Einkommenszufluss a priori für steuerbar, 

sofern keine begriffliche oder normative Ausnahme von der Steuerpflicht besteht. Die 

Ausnahmen werden dabei im kantonalen Steuergesetz in Art. 37 StG abschliessend 

aufgezählt (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, Wegweiser durch das st. gallische 

Steuerrecht, 6. Aufl. 1999, S. 30). Danach unterliegen namentlich Kapitalgewinne aus 

der Veräusserung von beweglichem Privatvermögen nicht der Steuerpflicht (Art. 37 

Abs. 1 lit. b StG). Art. 16 Abs. 3 DBG nimmt Kapitalgewinne dieser Art bzw. diesen 

Ursprungs ebenfalls ausdrücklich von der Steuerpflicht aus.

Weil die Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne in steuersystematischer Hinsicht eine 

Lücke darstellt, ist der Bereich der Steuerfreiheit jedoch mit Blick auf das 

Leistungsfähigkeitsprinzip möglichst eng zu halten (M. Reich, in: Kommentar zum 

Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a, 2. Aufl., Zürich 2008, N 52 zu Art. 16 DBG 

unter Hinweis auf BGE 115 Ib 238). Ein steuerfreier Kapitalgewinn liegt nur dann vor, 

wenn der bis anhin unbeachtliche Mehrwert eines Vermögenswertes durch dessen 

Umsetzung in ein anderes Vermögensrecht realisiert wurde (M. Reich, Steuerrecht, 2. 

Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, § 13 Rz. 39). Kapitalgewinne sind mit anderen Worten 

Wertzuwachsgewinne und werden bei der Veräusserung von Vermögensrechten erzielt. 

Sie entsprechen der Differenz zwischen den Anlagekosten und dem höheren 

Veräusserungserlös im Sinne des für das umgesetzte Vermögensrecht erhaltenen 

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Entgelts (M. Reich, a.a.O., N 50 zu Art. 16 DBG). Entgelt bilden dabei all jene 

Wertzuflüsse, die natürliche und zudem typische (adäquate) Folge der Realisation des 

Vermögensrechts sind (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. 

Aufl., Bern 2009, N 157 zu Art. 16 DBG; M. Reich, a.a.O., N 52 zu Art. 16 DBG mit 

Hinweisen). Daran fehlt es von vornherein, wenn ein gemischtes Rechtsgeschäft 

vorliegt und dem Vermögenszugang (auch) veräusserungsfremde Teile innewohnen 

(BGE 139 II 363 E. 2.4). In diesem Sinne ist denn auch der Vorinstanz zuzustimmen, 

wenn sie unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung festhält, dass es 

das System der Einkommensgeneralklausel bei der direkten Bundessteuer (mit Geltung 

auch für die kantonalen Steuern) nicht ausschliesse, dass die Leistung an die 

Beschwerdeführer wenigstens teilweise der Besteuerung als Einkommen unterliege 

und nicht vollumfänglich als steuerfreier Kapitalgewinn anzusehen sei (vgl. act. 2, 

angefochtener Entscheid E. 4 mit Hinweis auf BGer 2P.69/2005 vom 16. Juni 2005 E. 

4.2.1).

3.2. Unbestritten unter den Parteien ist vor diesem Hintergrund, dass die 

Beschwerdeführer im Jahr 2008 89 Namenaktien der Q. AG zu einem Gesamtpreis von 

CHF 201`537.83 erworben und die Titel in ihrem Privatvermögen gehalten haben 

(vgl. act. 2, angefochtener Entscheid E. 4; act. 1, Beschwerde Ziff. 2). Einigkeit besteht 

überdies auch darüber, dass sich der von den Beschwerdeführern in der Folge erzielte 

Verkaufspreis für die Beteiligungsrechte nicht allein nach ihrem proportionalen Anteil 

am gesamten Aktienkapital der Q. AG von 4`000 Namenaktien mit einem Nennwert von 

CHF 1`000.00 und gleichen Rechten berechnete (vgl. act. 2, angefochtener Entscheid 

E. 4; act. 1, Beschwerde Ziff. 3). Um es mit den Worten der Beschwerdeführer zu 

sagen, haben sie vielmehr im Umfang von CHF 1`686`634.00 ein Zusätzliches erhalten, 

als ihnen bei einer gleichmässigen Verteilung des Verkaufspreises auf sämtliche Aktien 

zugekommen wäre (act. 1, Beschwerde Ziff. 3). Die Beschwerdeführer machen 

diesbezüglich geltend, bei dem von ihnen empfangenen Erlös handle es sich insgesamt 

um einen steuerfreien privaten Kapitalgewinn. Nachdem es in casu offenkundig um den 

"Privatvermögensbereich" gehe, der Erlös dem "gesamten empfangenen Gegenwert 

für das realisierte Vermögensrecht" entspreche und auch die "Anlagekosten" bekannt 

seien, sei nicht einzusehen, warum der "Differenzbetrag" – wie von der Vorinstanz 

vorgebracht wird (vgl. act. 2, angefochtener Entscheid E. 4) – gleichwohl nicht in seiner 

vollen Höhe als steuerfreie Einkunft Geltung haben solle (act. 1, Beschwerde Ziff. 2).

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3.3. Zwar trifft es zu, dass aus der Veräusserung von im Privatvermögen gehaltenen 

Aktien für die Belange der direkten Steuern grundsätzlich ein steuerfreier privater 

Kapitalgewinn (vgl. Art. 37 Abs. 1 lit. b StG; Art. 16 Abs. 3 DBG) oder ein steuerlich 

unbeachtlicher Kapitalverlust resultiert. Mit der Vorinstanz ist jedoch festzuhalten, dass 

der Umfang des steuerfreien Kapitalgewinns in der Regel ausschliesslich der Differenz 

zwischen dem Verkehrswert im Zeitpunkt der Abgabe der Beteiligungsrechte und dem 

Verkehrswert im Zeitpunkt ihrer Veräusserung bzw. der Differenz zwischen dem 

Formelwert im Zeitpunkt der Abgabe und dem nach der gleichen Bewertungsmethode 

ermittelten Formelwert im Zeitpunkt der Veräusserung entspricht. Ein allfälliger 

Mehrwert, der auf eine interne Vereinbarung der Aktionäre beispielsweise hin zu einer 

anderen Bewertungsmethodik zurückzuführen ist, ist dagegen prinzipiell als 

Einkommen im Zeitpunkt der Veräusserung zu besteuern. Der von den 

Beschwerdeführern mit dem Verkauf ihrer Aktien gelöste Gewinn rief in jedem Fall 

einen Erklärungs- bzw. Beweisbedarf dahingehend hervor, weshalb vorliegend von der 

vorgenannten Regel, welche besagt, dass Kapitalgewinn im Privatvermögensbereich 

dem Differenzbetrag zwischen dem Veräusserungserlös im Sinne des für das 

umgesetzte Vermögensrecht erhaltenen Entgelts und den tieferen Anlagekosten 

entspricht, abzuweichen ist (vgl. auch die Äusserung des Beschwerdeführers, wonach 

man sich in einer "Grauzone" bewege, act. 7/20 des Kantonalen Steueramtes).

3.3.1. Nach der allgemeinen Beweislastregel trägt die Veranlagungsbehörde die 

Beweislast für steuerbegründende und steuererhöhende Tatsachen, während den 

Steuerpflichtigen die Beweislast für Tatsachen trifft, die die Steuerschuld aufheben 

oder mindern (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, a.a.O., S. 379 f. mit Hinweisen). 

Vorliegend steht im Wesentlichen die Frage im Raum, weshalb die beim Verkauf der Q. 

AG an die T. Holding AG als Hauptverkäufer beteiligte B. im Verhältnis zu den 

Beschwerdeführern in einem Umfang von CHF 1`686`634.00 auf den ihr bei einer 

proportionalen Verteilung zustehenden Anteil verzichtet hat bzw. welche andere 

Gegenleistung neben dem eigentlichen Wert ihrer 89 Namenaktien mit dem von den 

Beschwerdeführern gelösten Aktienkaufpreis über CHF 2`606`538.00 abgegolten 

werden sollte. Es galt daher im Rahmen der Veranlagung den Willen der 

Vertragsparteien im Zeitpunkt des Abschlusses des Shareholder Agreements vom 

13. Mai 2008 (act. 7/3 des Kantonalen Steueramtes) respektive einer allfälligen zweiten 

Vereinbarung (vgl. act. 7/16 des Kantonalen Steueramtes) zu eruieren und somit primär 

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innere Vorgänge zu beweisen. Weil die Steuerbehörden keinen Einblick in Vorgänge 

dieser Art haben, ist es in solchen Situationen zulässig, von bekannten Tatsachen 

(Vermutungsbasis) auf unbekannte (Vermutungsfolge) zu schliessen (statt vieler: U. 

Häfelin, Vermutungen im öffentlichen Recht, in: Festschrift für Kurt Eichenberger, Basel 

1982, S. 625 ff., S. 626) und entsprechend den Steuerpflichtigen, welche dazu nicht nur 

aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht (Art. 170 StG; Art. 126 DBG) verpflichtet sind, 

sondern daran auch ein Eigeninteresse haben, den Gegenbeweis zu überbinden.

3.3.2. Vorliegend liessen die näheren Umstände der Beteiligung des 

Beschwerdeführers an der Q. AG sowie der Inhalt des Shareholder Agreements vom 

13. Mai 2008 (act. 7/3 des Kantonalen Steueramtes, insbesondere Article 6 und Annex 

A; Vermutungsbasis) die nahe Vermutung zu, dass der den Beschwerdeführern im Jahr 

2010 zugeflossene Betrag über CHF 2`606`538.00 nicht allein adäquate Folge der 

Realisation des Vermögensrechts, d.h. der Veräusserung von 89 Namenaktien der Q. 

AG, bildete (Vermutungsfolge).

Noch vor dem Verkauf der Q. AG an die B. hatten der Beschwerdeführer als 

kaufmännischer Leiter der Unternehmung und deren CEO gegenüber der damaligen 

Inhaberin der Q. AG, der C. Holding AG, ihr Interesse bekundet, die Q. AG gemeinsam 

mit einem dritten Investor zu erwerben. Die C. Holding AG entschloss sich indessen in 

der Folge, das gesamte Aktienkapital der Q. AG, bestehend aus 4`000 Namenaktien mit 

einem Nominalwert von je CHF 1`000.00, im Mai 2008 zum Preis von CHF 9`057`880.00 

an einen anderen Interessenten, die B., zu verkaufen. Vermutungsweise im Bestreben, 

die beiden Kadermitarbeiter dennoch im Betrieb zu halten, wurde dem 

Beschwerdeführer und dem CEO der Q. AG bei dieser Gelegenheit von Seiten der B. 

als Erwerberin der Q. AG die Möglichkeit geboten, sich als (einzige) 

Minderheitsaktionäre mit insgesamt rund 5 % (bzw. zunächst 20 %) an der Q. AG zu 

beteiligen. Am 13. Mai 2008 wurde vor diesem Hintergrund zwischen dem 

Beschwerdeführer, dem CEO der Q. AG (beide unter der Bezeichnung "Manager" bzw. 

"the Managers" im Vertragswerk aufgeführt) sowie der B. (aufgeführt unter der 

Bezeichnung "Investor") ein Shareholders` Agreement abgeschlossen (act. 7/3 des 

Kantonalen Steueramtes). Mit Unterzeichnung dieser Vereinbarung verpflichtete sich 

die B., 89 Namenaktien zum Preis von CHF 201`537.83 auf den Beschwerdeführer 

sowie 133 Namenaktien auf den CEO der Q. AG zu übertragen (Articles 2, 4 und 5). Um 

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trotz dieser Regelung sicher zu stellen, dass ein künftiger Erwerber der Q. AG dereinst 

100 % des Aktienkapitals übernehmen konnte, wurde die B. gleichzeitig in Article 16.1 

des Shareholders Agreement für berechtigt erklärt, die sich in ihrem Besitz befindlichen 

Namenaktien der Q. AG jederzeit an einer Börse oder an einen Dritten im Rahmen eines 

Beteiligungsverkaufs (sog. Trade Sale) veräussern zu können. Der Beschwerdeführer 

und der CEO der Q. AG verpflichteten sich diesfalls ausdrücklich, sich an einem 

allfälligen Geschäft zu beteiligen, sollte eines zustande kommen. Für diesen Fall der 

Veräusserung des gesamten Aktienkapitals der Q. AG sah die Vereinbarung des 

Weiteren vor, dass der Beschwerdeführer und der CEO der Q. AG einen möglichst 

steuergünstig umzusetzenden zusätzlichen finanziellen Anreiz erhalten sollten (Article 6 

"Managers` Incentive"), dessen Höhe sich nach dem Kapitalgewinn und der "Internal 

Rate of Return" bemass.

Gestützt auf die vorgenannte zwischen den Aktionären der Q. AG getroffene 

Vereinbarung waren der Beschwerdeführer und der CEO des Unternehmens 

grundsätzlich gehalten, das Ansinnen der B., die Q. AG an die T. Holding AG zu 

veräussern, zu unterstützen und letzterer gleichfalls ihre Beteiligungsrechte zum Kauf 

anzubieten. Sie mussten die Entscheidung der B. mittragen und gemeinsam zum 

Verkauf schreiten. Im Share Purchase Agreement, welches die Erwerberin mit den 

Verkäufern am 4. Februar 2010 abgeschlossen hat, wurde in diesem Sinne auch 

lediglich ein Kaufpreis über CHF 41`344`000.00 abzüglich CHF 1`500`000.00 zur 

Sicherstellung allfälliger Ansprüche der Käuferin gegenüber den Verkäufern ("Escrow") 

für alle 4`000 Namenaktien ausgemacht (act. 7/5 des Kantonalen Steueramtes, 

Ziff. 2.2). Die Summe wurde weiter gesamthaft auf das Konto einer Genfer 

Anwaltskanzlei überwiesen, welche den Beteiligten die ihnen zustehenden Anteile 

auszahlen liess (vgl. act. 7/8 und 12 des Kantonalen Steueramtes). Die Aufteilung des 

Kaufpreises unter den Verkäuferparteien ging demgemäss allein auf eine interne 

Vereinbarung zwischen den Verkäufern und nicht den Kaufvertrag vom 4. Februar 2010 

zurück, weshalb der Vorinstanz und dem Beschwerdegegner insofern beizupflichten 

ist, als der vorliegende Sachverhalt die nahe Vermutung aufkommen lässt, dass der 

Wertzufluss bei den Beschwerdeführern im Umfang von CHF 2`606`538.00 nicht allein 

natürliche und zudem typische (adäquate) Folge der Realisation ihrer 

Beteiligungsrechte an der Q. AG ist. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die 

Differenz von CHF 1`686`634.00 zwischen dem proportionalen Anteil an der 

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Wertsteigerung des Unternehmens Q. AG und dem zusätzlichen Erlös keinen 

adäquaten Gegenwert für das realisierte Vermögensrecht bzw. das darin verkörperte 

Wirtschaftsgut bildete. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt (vgl. act. 2, 

angefochtener Entscheid E. 4), drängt sich der Schluss auf, dass sich der den 

proportionalen Wertanteil der 89 Namenaktien am Wert sämtlicher 4`000 Namenaktien 

überschreitende Erlös auf die in Annex A des Shareholders` Agreements vom 13. Mai 

2008 näher geregelte Incentive-Vereinbarung zwischen den Verkäufern zurückführen 

lässt. So hat der Beschwerdeführer selbst im Rahmen des Veranlagungsverfahrens 

eine Berechnung des ihm gestützt auf das Shareholders Agreement zustehenden 

Anteils am Veräusserungserlös inklusive Incentive-Zahlung eingereicht und darin mit 

CHF 2`642`238.00 (inkl. Anteil am "Escrow") eine Summe angeführt, welche nur 

geringfügig vom tatsächlich gelösten Betrag in Höhe von CHF 2`606`538.00 (ohne 

Anteil am "Escrow") abweicht (vgl. act. 7/24 des Kantonalen Steueramtes). In 

Ergänzung seiner Berechnung führte der Beschwerdeführer lediglich an, dass er sich 

diese betragsmässige Abweichung nicht erklären könne. Er ging offensichtlich zum 

damaligen Zeitpunkt selbst davon aus, dass der realisierte "Zusatzerlös" 

ausschliesslich eine Incentive-Zahlung im Sinne von Article 6 des Shareholders` 

Agreements darstelle.

Ihrer vertraglichen Ausgestaltung nach wurden die Incentive-Zahlungen dem 

Beschwerdeführer sodann erkennbar als besonderes Anreizsystem in seiner Funktion 

als Mitglied der Unternehmensleitung zugehalten. Gemäss Annex A des Shareholders` 

Agreements vom 13. Mai 2008 richtete sich die Höhe der Incentive-Zahlungen nach 

dem Kapitalgewinn und der "Internal Rate of Return" (vgl. act. 7/3 des Kantonalen 

Steueramtes, S. 19 f.). Sie waren insofern nur auszubezahlen, sofern der 

Veräusserungsgewinn im Zeitpunkt des Verkaufs des Unternehmens im Vergleich zum 

investierten Kapital höher sein sollte, und wurden somit indirekt vom Erfolg der Arbeit 

der Unternehmensleitung abhängig gemacht. Mit der Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses zwischen der Q. AG und dem Beschwerdeführer bzw. dem CEO 

der Unternehmung sollte denn auch nicht nur die Beteiligung an der Q. AG zwingend 

ein Ende finden (Article 15), sondern Ausrichtung und Höhe der Incentive-Zahlungen 

wurden ebenfalls von den Gründen ihres Ausscheidens aus der Unternehmung sowie 

der Beschäftigungsdauer abhängig gemacht (Article 15.2, 15.3, 15.4). Die Beteiligung 

an der Q. AG und mit ihr auch die Auszahlung einer allfällig geschuldeten Incentive-

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Zahlung waren des Weiteren ausdrücklich an die Person der vertragsschliessenden 

Manager gebunden. Der Beschwerdeführer und der CEO der Q. AG waren insofern 

nach Article 12 gehalten, ihre Anteile am Unternehmen weder zu übertragen noch zu 

verpfänden oder in irgendeiner anderen Form damit zu handeln. Auch mit Blick auf die 

übrigen Bestimmungen des Shareholders` Agreements vom 13. Mai 2008 wird deutlich, 

dass die Vereinbarung nicht lediglich die Veräusserung von insgesamt 5 % des 

Aktienkapitals sowie die Rechte und Pflichten der Aktionäre als solche regelte, wie es 

ihr Titel vermuten lässt. Es wurden stattdessen auch Regelungen aufgenommen, 

welche die Geschäftsführung und das Arbeitsverhältnis zwischen dem 

Beschwerdeführer resp. dem CEO der Q. AG und dieser betreffen. Entsprechend 

enthält Article 7 Bestimmungen zu den Löhnen der "Managers" sowie die 

Bonuszahlungen sowohl für das Management wie auch für die übrigen 

Kadermitarbeiter. Gestützt auf Article 8 in Verbindung mit Annex B des Agreements 

hatten die Manager ferner gegenüber der B. unter anderem die Garantie abzugeben, 

die Geschicke des Unternehmens seit dem 1. Januar 2008 im üblichen Rahmen 

gelenkt zu haben (Ziff. 4). Bei dem Vertrag vom 13. Mai 2008 handelt es sich 

demzufolge um einen gemischten Vertrag, mit welchem zum einen das Eigentum an 5 

% der Beteiligungsrechte der Q. AG und zum anderen die gewinnorientierte Mitarbeit 

des Beschwerdeführers als kaufmännischer Direktor sowie des CEO der Q. AG 

gesichert wurde. Dies räumen selbst die Beschwerdeführer sinngemäss ein, wenn sie 

im Rahmen der Rekursschrift ausführen liessen, dass es der ursprünglichen Idee der 

Parteien bei Abschluss des Shareholders` Agreements entsprochen habe, das 

Unternehmen noch gemeinsam vier bis fünf Jahre weiterzuführen und dabei den 

gemeinsam vereinbarten Business Plan umzusetzen (act. 7/1 der Vorinstanz Ziff. I. 

5.d.bb.). Der von der Vorinstanz aus dem Vereinbarungsinhalt gezogene Schluss, dass 

die B. augenscheinlich davon ausging, die Tätigkeiten des Beschwerdeführers und des 

CEO der Q. AG seien für die Unternehmensentwicklung zentral und das 

Anstellungsverhältnis somit für die Vereinbarung der Beteiligung am Gewinn 

ausschlaggebend (act. 2, Entscheid E. 5b), ist somit nicht zu beanstanden. Nach dem 

Gesagten drängt sich denn auch die nahe Vermutung auf, dass die betrachtete 

finanzielle Leistung zumindest teilweise Entgelt für die Arbeitsleistung des 

Beschwerdeführers bildete. Mit der Vorinstanz ist entsprechend davon auszugehen, 

der den Beschwerdeführern in Zusammenhang mit dem Verkauf von 89 Namenaktien 

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der Q. AG zugeflossene Gesamtgewinn in Höhe von CHF 2`606`538.00 enthalte auch 

nicht als Kapitalgewinn zu qualifizierende Bestandteile.

3.3.3. Es lag demzufolge an den Beschwerdeführern, bereits im Rekursverfahren den 

Gegenbeweis zu erbringen, dass der zur Beurteilung stehende Wertzufluss eine 

adäquate Folge der Realisierung eines Vermögensrechts, d.h. des Verkaufes ihrer 89 

Namenaktien, darstellt und auch der Betrag von CHF 1`686`634.00 als Teil des 

steuerfreien Kapitalgewinnes zu qualifizieren ist (vgl. BGer 2P.69/2005 vom 16. Juni 

2005 E. 4.2.3).

Gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführer im Rahmen der Rekursschrift vom 

20. Juni 2012 sei der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine 89 Namenaktien der 

Q. AG zu einem höheren Preis an die T. Holding AG verkaufen konnte, als es – 

gemessen an dem von der Käuferin erbrachten Gesamtpreis – dem Wert seiner 

Beteiligung entsprach, sinngemäss darauf zurückzuführen, dass der Beschwerdeführer 

(wie auch der CEO der Q. AG) seine faktische Sperrminorität ausgenützt habe, um 

einen guten Preis für sich auszuhandeln (vgl. act. 7/1 der Vorinstanz, Ziff. I. 5). 

Demgemäss sei die T. Holding AG zu einem Erwerb der Q. AG nur dann bereit 

gewesen, wenn sie deren gesamtes Aktienkapital übernehmen konnte. Nachdem die 

beiden Minderheitsaktionäre aber einem Verkauf zum damaligen Zeitpunkt und den 

vorgesehenen Konditionen ablehnend gegenüber eingestellt gewesen seien, habe sich 

die B. in einer Zwangslage befunden. Es sei nämlich aus rechtlicher Sicht mehr als 

fraglich gewesen, ob es der B. möglich gewesen wäre, die beiden verkaufsunwilligen 

Minderheitsaktionäre gestützt auf Article 16.1 des Shareholders` Agreements vom 13. 

Mai 2008 (vgl. Ziff. 3.3.2. oben) rechtswirksam gegen ihren Willen in das Kaufsgeschäft 

mit der T. Holding AG einzubeziehen. Um das Geschäft dennoch abwickeln zu können, 

hätten die Aktionäre deshalb untereinander eine (neue) Vereinbarung getroffen, wonach 

die B. dem Beschwerdeführer und dem CEO der Q. AG die Möglichkeit eingeräumt 

habe, ihre insgesamt 222 Titel der Q. AG zu einem Preis von CHF 30`000.00 je Titel 

(oder höher) an die Erwerberin T. Holding AG verkaufen zu können, wobei dieser Preis 

auch den Kapital-Anreiz ("equity incentive") enthalten habe, wie er vorab in Article 6 

des Sharholders` Agreements vom 13. Mai 2008 festgelegt worden sei. Dies lasse sich 

aus dem Schreiben der B. vom 20. April 2010 wortgetreu entnehmen (vgl. auch das 

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zum Beweis eingereichte Schreiben der B. vom 20. April 2010, act. 7/16 des 

Kantonalen Steueramtes).

Angesichts des Fehlens einer konkreten schriftlichen Vereinbarung der Verkäufer und in 

Anbetracht der vom Beschwerdeführer eigenhändig angestellten Berechnung der 

vertraglich geschuldeten Incentive-Zahlung (vgl. Ziff. 3.3.2. oben) erscheint es 

allerdings als wenig glaubhaft, dass die Verkäuferparteien im Nachgang zum 

Shareholders` Agreement vom 13. Mai 2008 intern einen fixen Aktienpreis über mind. 

CHF 30`000.00 vereinbart haben wollen. Es wird von Seiten der Beschwerdeführer 

auch nicht näher dargelegt, inwiefern in dem im Nachhinein vereinbarten Kaufpreis der 

Kapital-Anreiz, wie er in Article 6 und Annex A des Shareholders` Agreements vom 13. 

Mai 2008 festgelegt wurde, enthalten sein soll. Abgesehen davon vermochten die 

Beschwerdeführer auch nicht stichhaltig zu begründen, weshalb die in Article 13 bzw. 

Article 16 des Shareholders` Agreements statuierte Mitverkaufspflicht unter den 

Vertragsparteien keine Wirkung entfaltet haben sollte bzw. weshalb dies zumindest 

fraglich gewesen sei (vgl. act. 7/1 der Vorinstanz, Ziff. I. 5.b.). Derartige Klauseln sind 

im Rahmen von Aktionärsbindungsverträgen durchaus üblich. Sie verschaffen 

Mehrheitsaktionären beim Verkauf von kontrollierenden Mehrheiten grössere 

Flexibilität, indem die verkaufswilligen Mehrheitsaktionäre die Minderheit zwingen 

können, zu den gleichen Bedingungen ebenfalls zu verkaufen. Solche Bestimmungen 

kommen gerade bei Geschäften wie dem vorliegenden, d.h. bei einem Verkauf des 

gesamten Unternehmens, zum Zug und sollen die Mehrheit davor schützen, dass eine 

Minderheit eine Übernahme durch einen Dritten verhindern oder zumindest erschweren 

kann (vgl. A. Wyss, Finanzierung von Jungunternehmen, in: Der Schweizer Treuhänder, 

2006/8, S. 514 f.). Es kann daher keineswegs als erstellt angesehen werden und wird 

auch nicht schlüssig dargetan, dass die B. die Bedingungen der T. Holding AG, 100 % 

der Aktien der Q. AG übernehmen zu wollen, ohne Mitwirkung der beiden 

Minderheitsaktionäre nicht habe erfüllen können und es der Beschwerdeführer somit 

verstanden habe, aus dieser Situation Profit zu schlagen, weshalb die zur Beurteilung 

stehende Summe über CHF 1`686`634.00 allein auf seine geschickte 

Verhandlungsführung im Rahmen der privaten Kapitalanlage zurückzuführen sei.

3.3.4. Die Vorbringen der Beschwerdeführer im Verfahren vor der Vorinstanz vermögen 

die Wahrscheinlichkeit der vom Beschwerdegegner vertretenen Annahme nicht 

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umzustossen. In der Beschwerdeschrift wiederum wird nicht mehr näher auf die 

Erwägungen im angefochtenen Entscheid zur Frage der konkreten Gegenleistung für 

den überproportionalen Kaufpreis eingegangen. Die Beschwerdeführer beschränkten 

sich einzig darauf, die Vorbringen der Vorinstanz wiederzugeben und unsubstantiiert zu 

bestreiten.

3.4. Mit der Vorinstanz und dem Beschwerdegegner ist in diesem Sinne davon 

auszugehen, dass die von den Beschwerdeführern in Zusammenhang mit dem Verkauf 

von 89 Namenaktien der Q. AG zusätzlich gelöste Summe von CHF 1`686`634.00 

keinen steuerfreien Kapitalgewinn darstellt. Unerheblich für die Steuerbarkeit ist 

schliesslich, ob dieser den steuerfreien Kapitalgewinnanteil übersteigende Betrag als 

Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu würdigen ist - wobei zweifelsohne 

auch Leistungen des vom Arbeitgeber verschiedenen Dritten solche darstellen können 

- oder unter die Generalklausel von Art. 29 StG bzw. Art. 16 Abs. 1 DBG fällt.

4. Die Beschwerdeführer machen im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vor 

Verwaltungsgericht des Weiteren neu geltend, dass aufgrund einer Äusserung des CEO 

der Q. AG gegenüber dem Beschwerdeführer nach Eröffnung des angefochtenen 

Entscheids davon ausgegangen werden müsse, dass die Steuerbehörden im Kanton 

Schwyz, dem Wohnsitzkanton des CEO der Q. AG, davon Abstand genommen hätten, 

den von diesem in Zusammenhang mit dem Verkauf von 133 Namenaktien des 

Unternehmens gelösten Betrag sowohl für die Kantons- und Gemeindesteuern wie 

auch für die direkte Bundessteuer teilweise als Einkunft aus unselbständiger 

Erwerbstätigkeit dem steuerbaren Einkommen zuzurechnen (act. 1, Beschwerde 

Ziff. 6), obschon die Vermögensumlagerung nach dem gleichen Verhaltensmuster wie 

bei den Beschwerdeführern erfolgt sei. Hierin ist nach Ansicht der Beschwerdeführer 

eine massive Ungleichbehandlung zu sehen, welche zweifelsohne einen Verstoss 

gegen das in Art. 8 der Schweizerischen Bundesverfassung (SR 101, abgekürzt BV) 

verankerte Gleichheitsgebot darstelle (act. 1, Beschwerde Ziff. 5).

4.1. Art. 61 Abs. 3 VRP regelt das sogenannte Novenverbot. Dieses besagt, dass im 

Verfahren vor dem Verwaltungsgericht grundsätzlich keine neuen Begehren gestellt 

werden können. Neu ist ein Begehren, wenn im Verfahren vor Verwaltungsgericht eine 

gegenüber dem vorangegangenen Rekursverfahren andere oder weitergehende 

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Rechtsfolgebehauptung erhoben wird (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im 

Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 919). Ausdruck des Novenverbots ist 

ausserdem, dass das Verwaltungsgericht Tatsachen, die – wie vorliegend von den 

Beschwerdeführern in Bezug auf ihre neuen Vorbringen tatsächlicher Art dargetan - 

nach Abschluss des Rekursverfahrens eingetreten sind (echte Noven), grundsätzlich 

nicht mehr berücksichtigt (Cavelti/ Vögeli, a.a.O., Rz. 642).

Eine Ausnahme vom Novenverbot von Art. 61 Abs. 3 VRP gilt jedoch in 

steuerrechtlichen Beschwerdeverfahren, da das Verwaltungsgericht gemäss Art. 196 

Abs. 2 StG nicht an die Anträge der Beschwerdeführer gebunden ist (Weidmann/

Grossmann/Zigerlig, a.a.O., S. 396). Eine analoge Regelung sieht das Recht der 

direkten Bundessteuer in Art. 140 Abs. 3, Art. 142 Abs. 4 DBG sowie Art. 115 vor (vgl. 

Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 38 zu Art. 140). Es gilt daher im Folgenden 

näher auf die Vorbringen der Beschwerdeführer unter Ziff. 5 bis 13 ihrer 

Beschwerdeschrift vom 10. Januar 2013 einzugehen.

4.2. Unter Ziff. 6 der Beschwerdeschrift wird zunächst ausgeführt, weshalb davon 

ausgegangen werden müsse, dass die Schwyzer Steuerbehörden, sowohl mit Bezug 

auf die direkte Bundessteuer wie auch für die Kantons- und Gemeindesteuern, davon 

Abstand genommen hätten, den mit der Vermögensumlagerung vom 4. Februar 2010 

in Zusammenhang stehenden Erlös teilweise dem steuerbaren Einkommen des CEO 

der Q. AG zuzurechnen. Für den Fall, dass das Gericht befinden sollte, dass die von 

den Beschwerdeführern behauptete Tatsache beweisrechtlich noch nicht 

rechtsgenügend abgesichert sei, wird unter Ziff. 10 zusätzlich beantragt, es sei zur 

Feststellung, wie der CEO der Q. AG im Kanton Schwyz für das Steuerjahr 2010 

eingeschätzt worden sei, entweder vom Verwaltungsgericht selbst oder mittels einer 

entsprechenden Auflage an die Vorinstanz bzw. an den Beschwerdegegner, bei der 

Steuerverwaltung des Kantons Schwyz ein Amtsbericht einzuholen.

4.3. Wie es in der Folge (Ziff. 4.3.1 – 4.3.2.) näher darzulegen gilt, hat die 

steuerrechtliche Behandlung des Wertzuflusses beim CEO der Q. AG im Kanton 

Schwyz für das vorliegende Verfahren allerdings keine Relevanz, weshalb an dieser 

Stelle von der Beantwortung und näheren Abklärung der Frage, ob sich der unter Ziff. 6 

der Beschwerde dargetane Sachverhalt verwirklicht hat oder nicht, abgesehen werden 

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kann. Die Einholung eines Amtsberichts der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz ist 

insofern aus beweisrechtlicher Sicht ebenfalls nicht angezeigt. Der entsprechende 

Beweisantrag der Beschwerdeführer ist abzuweisen.

4.3.1. Der allgemeine Gleichheitssatz von Art. 8 BV bildet ein wesentliches Element der 

Rechtsstaatsidee und durchdringt die gesamte Rechtsordnung. Auch im Steuerrecht 

kommt ihm zentrale Bedeutung zu (M. Reich, a.a.O., § 4 Rz. 38). In Zusammenhang mit 

der Rechtsanwendung bedeutet das Gleichbehandlungsgebot, dass alle einschlägigen 

generell-abstrakten Normen anzuwenden sind und dass diese Bestimmungen auf alle 

gleichgelagerten Fälle auch in gleicher Weise zur Anwendung gelangen müssen. Wo 

das Gesetz der Verwaltung einen Entscheidungsspielraum einräumt, hat diese für eine 

einheitliche Anwendung der Normen zu sorgen und die unbestimmten Rechtsbegriffe 

regelbildend zu konkretisieren. Keine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots liegt 

allerdings vor, wenn gleich oder ähnlich lautende Normen in verschiedenen Kantonen 

unterschiedlich angewendet werden (M. Reich, a.a.O., § 4 Rz. 42 ff.).

Der von den Beschwerdeführern behauptete Umstand, dass die Schwyzer 

Steuerverwaltung den vollen beim CEO der Q. AG in Zusammenhang mit dem 

Aktienverkauf an die T. Holding AG angefallenen Erlös als steuerfreie Einkunft 

qualifiziert habe, vermag ihnen gegenüber den Steuerbehörden im Kanton St. Gallen 

grundsätzlich keinen Anspruch auf Gleichbehandlung gestützt auf Art. 8 BV 

einzuräumen. Die betrachteten Steuerveranlagungen würden zwar ohne Zweifel den 

identischen Ausgangssachverhalt betreffen, jedoch nicht im gleichen 

Steuerhoheitsbereich ergehen, weshalb eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots 

gemäss Art. 8 BV vorliegend in Bezug auf die Erhebung der Kantons- und 

Gemeindesteuern im Kanton St. Gallen nicht gegeben ist. Etwas anderes geht auch 

aus dem von den Beschwerdeführern zu ihren Gunsten angeführten 

Bundesgerichtsentscheid 110 Ia 7 nicht hervor, wo höchstrichterlich festgestellt wurde, 

dass das Steuergesetz des Kantons Zürich in seiner damaligen Ausgestaltung den 

Anforderungen von alt Art. 4 Abs. 1 BV insofern nicht genügte, als es in höheren 

Einkommensbereichen Ehepaare gegenüber Konkubinatspaaren ohne haltbaren Grund 

benachteiligte (E. 4). Der sich dem Bundesgericht in BGE 110 Ia 7 bietende Sachverhalt 

ist mit dem vorliegenden nicht zu vergleichen; insbesondere erfolgte gerade die zur 

Beurteilung stehende Ungleichbehandlung in ein und demselben Hoheitsgebiet.

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Auch in Bezug auf die Erhebung der direkten Bundessteuer lässt sich keine Verletzung 

des Gleichbehandlungsgebotes nach Art. 8 BV ausmachen. Die Veranlagungshoheit 

liegt auch hier einzig bei den Kantonen und nicht bei der Beschwerdebeteiligten; der 

Beschwerdegegner ist als zuständige Kantonale Steuerverwaltung kein Vertreter der 

Beschwerdebeteiligten vor Ort (vgl. statt vieler BGE 126 II 514 E. 1b). So wird die 

direkte Bundessteuer nach Art. 128 Abs. 4 BV von den Kantonen erhoben. 

Entsprechend bestimmen Art. 2 und Art. 104 ff. DBG, dass die direkte Bundessteuer 

von den Kantonen unter Aufsicht des Bundes veranlagt und bezogen wird. Nach Art. 

102 Abs. 1 DBG wird die Aufsicht des Bundes über die Steuererhebung (Art. 2 DBG) 

vom Eidgenössischen Finanzdepartement ausgeübt. Die unmittelbare Aufsicht obliegt 

nach Art. 102 Abs. 2 DBG der Beschwerdebeteiligten. Diese sorgt nach Art. 102 Abs. 2 

DBG für die einheitliche Anwendung des Gesetzes und erlässt die Vorschriften für die 

richtige und einheitliche Veranlagung und den Bezug der direkten Bundessteuer. Zu 

diesem Zweck erlässt sie Verwaltungsverordnungen in Form von Kreisschreiben, 

Rundschreiben, Merkblättern, Kurslisten oder Wegleitungen. Solche 

Verwaltungsverordnungen richten sich an die kantonalen Steuerbehörden und geben 

die nötigen Anordnungen zur korrekten Durchführung der Veranlagungen und des 

Bezugs (vgl. BGE 121 II 473 E. 3b). Die Beschwerdebeteiligte kann ihre Aufsicht nach 

Art. 103 Abs. 1 DBG sodann insbesondere ausüben durch Kontrollen bei den 

kantonalen Veranlagungs- und Vollzugsbehörden und durch Einsichtnahme in die 

Steuerakten der Kantone und Gemeinden (lit. a), sie kann sich bei den Verhandlungen 

der Veranlagungsbehörden vertreten lassen und diesen Anträge stellen (lit. b), sie kann 

im Einzelfall Untersuchungsmassnahmen anordnen oder nötigenfalls selber 

durchführen (lit. c), oder sie kann im Einzelfall verlangen, dass die Veranlagung oder der 

Einspracheentscheid auch ihr eröffnet wird (lit. d). Zudem kann die 

Beschwerdebeteiligte nach Art. 141 Abs. 1 DBG - wie die kantonale Verwaltung für die 

direkte Bundessteuer - gegen jede Veranlagungsverfügung oder gegen jeden 

Einspracheentscheid der Veranlagungsbehörde Beschwerde bei der kantonalen 

Rekurskommission erheben. Ob und zu welchem Zeitpunkt sie aber eine 

aufsichtsrechtliche Massnahme ergreift, liegt im Ermessen der Beschwerdebeteiligten.

Das in der Schweiz vorherrschende System des Vollzugsföderalismus verhindert 

nunmehr per se eine absolut gleichmässige Anwendung der Bestimmungen des DBG 

im ganzen Gebiet der Eidgenossenschaft. Im Kanton St. Gallen ist ausschliesslich der 

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Beschwerdegegner für die Erhebung der direkten Bundessteuer zuständig, wobei er 

sein Vorgehen vorliegend mit Blick auf die Verwirklichung des Grundsatzes der 

horizontalen Steuergerechtigkeit sogar vorgängig mit der aus damaliger Sicht für die 

Besteuerung des Vermögenszuflusses beim CEO der Q. AG mutmasslich zuständigen 

Steuerverwaltung Bern abgesprochen hat (vgl. act. 7/21 des Kantonalen Steueramtes). 

Der Beschwerdebeteiligten wiederum war eine allfällig unterbliebene Besteuerung des 

Vermögenszuflusses beim CEO der Q. AG im Kanton Schwyz im Zeitpunkt der 

Veranlagung der Beschwerdeführer im Kanton St. Gallen überhaupt nicht bekannt bzw. 

konnte eine solche überhaupt nicht bekannt sein. Die von den Beschwerdeführern im 

gegebenen Fall behauptete Ungleichbehandlung ginge somit auch im Bereich der 

direkten Bundessteuer von unterschiedlichen Veranlagungsbehörden in 

unterschiedlichen Hoheitsgebieten aus, weshalb sich die Beschwerdeführer im zur 

Beurteilung stehenden Fall auch in Zusammenhang mit der Erhebung der direkten 

Bundessteuer nicht auf Art. 8 BV berufen können.

4.3.2. An diesem Ergebnis vermag auch die unter Ziff. 11 der Beschwerdeschrift ins 

Feld geführte Tatsache nichts zu ändern, dass die kantonalen Regelungen im Kanton 

Schwyz sowie im Kanton St. Gallen im streitbetroffenen Zusammenhang identische 

Vorschriften vorsehen (§ 17 Abs. 1 und § 17 Abs. 3 des Steuergesetzes des Kantons 

Schwyz, GS 21.10; Art. 29 Abs. 1 und Art. 37 Abs. 1 lit. b StG). Die betreffenden 

Bestimmungen wurden offensichtlich in beiden Kantonen dem Bundesrecht 

angeglichen und mit dem Steuerharmonisierungsgesetz in Übereinstimmung gebracht 

(Art. 16 Abs. 1 und Art. 16 Abs. 3 DBG; Art. 7 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 4 lit. b StHG). 

Danach unterliegen auch im Kanton Schwyz grundsätzlich alle wiederkehrenden und 

einmaligen Einkünfte der Einkommenssteuer (§ 17 Abs. 1 des Steuergesetzes des 

Kantons Schwyz). Vorbehalten bleiben die Kapitalgewinne aus der Veräusserung von 

Privatvermögen (§ 17 Abs. 3 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz). Dass die 

Begriffe "Einkünfte" und "Kapitalgewinn", welche in die betreffenden Bestimmungen 

Eingang gefunden haben, nun möglichst einheitlich interpretiert werden, ist zwar im 

Interesse der Steuerharmonisierung geboten, die Beschwerdeführer können hieraus 

aber keinen Anspruch auf Gleichbehandlung ableiten. Trotz der scheinbaren 

Geschlossenheit und Prägnanz der Umschreibung des Steuerobjekts der 

Einkommenssteuer durch den eidgenössischen bzw. die kantonalen Gesetzgeber 

bieten die gesetzlichen Formulierungen nämlich auf verschiedene Fragen keine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/25

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hinreichende Antwort, weil sich weder Finanzwissenschaftler noch Steuerrechtler 

darüber einig sind, welche wirtschaftlichen Phänomene als Einkommen bzw. als 

Einkünfte zu verstehen sind (M. Reich, a.a.O., N 7 zu Art. 7 StHG). Nach Auffassung 

des Bundesgerichts sind diese Fragen nicht nach einer generell verbindlich 

vorausgesetzten Einkommenstheorie, sondern im konkreten Einzelfall anhand der im 

Gesetz positiv und negativ aufgezählten Beispiele, d.h. pragmatisch, zu klären. Obwohl 

sich aus der beispielhaften Aufzählung der Einkünfte verschiedene Erkenntnisse 

gewinnen lassen, können zahlreiche Probleme nur vor dem Hintergrund des zugrunde 

liegenden allgemeinen Einkommensbegriffes einer Lösung zugeführt werden (M. Reich, 

a.a.O., N 7 zu Art. 7 StHG). Gerade in Zusammenhang mit der im gegebenen Fall im 

Streit stehenden Frage existiert daneben auch keine einheitliche (höchstrichterliche) 

Gerichtspraxis (vgl. BGer 2P.69/2005 vom 16. Juni 2005, wo die Frage keiner 

abschliessenden Beurteilung unterzogen wurde). Den Kantonen kommt bei der 

Auslegung ihrer kantonalen Steuergesetze im fraglichen Bereich somit ein Spielraum 

zu, ihren kantonalen Eigenheiten und Bedürfnissen angemessen Rechnung zu tragen 

(vgl. M. Reich, a.a.O., § 9 Rz. 17). Legt ein Kanton wie vorliegend im 

Veranlagungsverfahren den Begriff des Kapitalgewinnes aus Privatvermögen enger 

bzw. den Einkommensbegriff weiter aus als ein anderer Kanton und kann er sachliche 

und vertretbare Argumente für die Auslegung vorbringen, ist hierin keine unzulässige 

Ungleichbehandlung der Steuerpflichtigen in den jeweiligen Kantonen zu sehen. Das 

Vorgehen des Beschwerdegegners anlässlich der im Streit stehenden Veranlagung ist 

daher grundsätzlich nicht zu beanstanden. Anders sähe es aus, wenn Rechtsfragen im 

kantonalen und eidgenössischen Recht nicht identisch beurteilt würden und somit das 

Gebot der vertikalen Steuerharmonisierung verletzt würde (vgl. BGE 130 II 202 E. 3.2, 

65 E. 5.2; siehe auch BGE 128 II 56 E. 6a). Davon kann im gegebenen Fall aber nicht 

die Rede sein, wurde der Gewinn, welchen die Beschwerdeführer mit der Veräusserung 

von 89 Aktien der Q. AG im Februar 2010 erzielt hatten, doch im Rahmen der 

Veranlagungen der Kantons- und Gemeindesteuern 2010 wie auch der direkten 

Bundessteuer 2010 steuerrechtlich gleich behandelt. Es wurden kantonalrechtlich die 

gleichen Massstäbe angesetzt wie bei der direkten Bundessteuer. Ein Absehen von der 

Besteuerung des Betrags von CHF 1`686`634.00 bei den Beschwerdeführern aus 

Gründen der Gleichbehandlung mit dem CEO der Q. AG als Steuerpflichtiger im Kanton 

Schwyz rechtfertigt sich nach dem Gesagten nicht, selbst wenn erwiesen wäre, dass 

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die Schwyzer Steuerverwaltung den vollen beim CEO der Q. AG in Zusammenhang mit 

dem Aktienverkauf an die T. Holding AG angefallenen Erlös als steuerfreie Einkunft 

qualifiziert haben sollte.

4.3.3. Schliesslich lässt auch der Einwand der Beschwerdeführer unter Ziff. 7 der 

Beschwerdeschrift, wonach die Q. AG für den Fall, dass der streitgegenständliche 

Wertzufluss partiell als steuerbares Einkommen im Sinne von Art. 29 StG bzw. Art. 16 

DBG qualifiziert würde, auf den Betrag von CHF 1`686`634.00 AHV/IV/EO-Beiträge zu 

entrichten hätte, die von der Vorinstanz und dem Beschwerdegegner vorgenommene 

Aufteilung des in Zusammenhang mit dem Verkauf von 89 Namenaktien der Q. AG 

durch die Beschwerdeführer gelösten Betrages zwischen steuerfreiem Kapitalgewinn 

und steuerbarem Einkommen auf den ersten Blick nicht als unvertretbar erscheinen.

Im Gegensatz zur Festsetzung der Beiträge auf dem Einkommen aus selbstständiger 

Erwerbstätigkeit (vgl. Art. 23 Abs. 1 und 4 der Verordnung über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung, SR 831.101, abgekürzt AHVV) sind die Ausgleichskassen 

bei der Bemessung des Einkommens aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit - 

massgebender Lohn – regelmässig nicht an die rechtskräftige kantonale 

Steuerveranlagung und die gestützt darauf gemachten Angaben der kantonalen 

Steuerbehörden gebunden (BGE 133 V 346 E. 4). Sie haben ohne Bindung an die 

Steuermeldung aufgrund einer sozialversicherungsrechtlichen Betrachtung zu 

beurteilen, wer resp. ob jemand für ein von der Steuerbehörde gemeldetes Einkommen 

beitragspflichtig ist (BGer 9C_965/ 2011 vom 19. Juli 2012; BGE134 V 250E. 3.3;121 V 

80E. 2c;114 V 72E. 2;110 V 83E. 4, je mit Hinweisen). Es kann mit anderen Worten 

keineswegs als erstellt angesehen werden, dass der Beschwerdeführer bzw. die Q. AG 

auf den Betrag über CHF 1`686`634.00 tatsächlich AHV-Beiträge entrichten müssen. 

Wäre der Beschwerdeführer allerdings gehalten, auf die von ihm im Rahmen des 

Verkaufs von 89 Namenaktien der Q. AG gelöste Differenzsumme AHV-Beiträge bzw. 

generell Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten, sind diese vor der Besteuerung 

durch den Beschwerdegegner von dem ermittelten Bruttoeinkommen in Abzug zu 

bringen.

Demgemäss ist aus dem in der Schweiz vorherrschenden Grundsatz der 

Gesamtreineinkommensbesteuerung (vgl. Ziff. 3.1 oben) auch das sogenannte 

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Nettoprinzip abzuleiten (M. Reich, in: Zweifel/Athanas, Kommentar zum 

Schweizerischen Steuerrecht I/2a, 2. Aufl., Basel 2008, N 10 zu Art. 16 DBG). Um die 

wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Pflichtigen zu ermitteln, werden insofern bei der 

Einkommensteuer zunächst sämtliche Roheinkünfte, d.h. das Bruttoeinkommen, 

erfasst (objektives Nettoprinzip). In einem zweiten Schritt wird mittels der Abzüge für 

besondere Aufwendungen (anorganische Abzüge, allgemeine Abzüge) und der Abzüge 

für bestimmte Verhältnisse (Sozialabzüge) das steuerbare Einkommen ermittelt, um so 

der persönlich-wirtschaftlichen Situation der steuerpflichtigen Person, d.h. der 

subjektiven Leistungsfähigkeit, Rechnung zu tragen (M. Daepp, Vereinfachung der 

Einkommensbesteuerung, Studie ESTV vom 28. Oktober 2010, S. 7 f.). Der 

Gesetzgeber hält die entsprechenden Teile der Bemessungsgrundlage nicht für 

besteuerungswürdig und scheidet sie mit Blick auf die konkrete wirtschaftliche 

Situation einer steuerpflichtigen Person aus deren Bemessungsgrundlage aus. Erst 

nachdem vom Reineinkommen die gesetzlich geschuldeten Sozialabzüge in Abzug 

gebracht wurden, resultiert demzufolge das steuerbare Einkommen, welches dann dem 

sich aus dem anwendbaren Tarif ergebenden Steuersatz unterworfen wird (I. P. 

Baumgartner, in: Zweifel/Athanas, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, 

2. Aufl., Basel 2008, N 1b zu Art. 35 DBG).

Indem der Beschwerdegegner vorliegend den vollen bei der Veräusserung von 89 

Namenaktien der Q. AG an die T. Holding AG vom Beschwerdeführer realisierten 

Gewinn der Besteuerung unterwirft, ohne vorgängig Abklärungen bezüglich der 

sozialversicherungsrechtlichen Behandlung und der Höhe allfälliger vom 

Beschwerdeführer zu entrichtender Sozialversicherungsbeiträge zu treffen, erweisen 

sich die von Seiten des Beschwerdegegners und der Vorinstanz getroffenen 

Sachverhaltsabklärungen in diesem Punkt als unvollständig. Der Beschwerdegegner 

wird daher noch die erforderlichen Abklärungen treffen müssen. Der Klärung bedarf 

dabei die Frage, ob auf der in Zusammenhang mit dem Verkauf von 89 Namenaktien 

der Q. AG vom Beschwerdeführer zusätzlich gelösten Summe von CHF 1`686`634.00 

Sozialversicherungsbeiträge zu erheben sind und auf welchen Betrag sich diese 

belaufen. Ergibt sich aus den ergänzenden Sachverhaltsfeststellungen des 

Beschwerdegegners, dass der Beschwerdeführer in sozialversicherungsrechtlicher 

Hinsicht abgabepflichtig ist, ist das steuerbare Einkommen unter Berücksichtigung der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/25

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zu entrichtenden Sozialversicherungsbeiträge neu festzusetzen und den 

Beschwerdeführern eine entsprechend korrigierte Steuerveranlagung 2010 zu eröffnen.

4.4. Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich, den angefochtenen Entscheid vom 11. 

Dezember 2012 aufzuheben und die Streitsache gestützt auf Art. 161 StG in 

Verbindung mit Art. 64 und Art. 56 Abs. 2 VRP zur Vornahme weiterer Abklärungen und 

zu neuer Beurteilung und Entscheidung im Sinne der Erwägungen an den 

Beschwerdegegner zurückzuweisen.

5. Der Ausgang des Verfahrens entspricht einer teilweisen Gutheissung der 

Beschwerde. Dem Begehren der Beschwerdeführer, die Veranlagungen 2010 insofern 

zu korrigieren, als die Staats- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 

auf null festzusetzen seien, wird nicht entsprochen; allerdings wird die Sache bezüglich 

der Ermittlung der exakten Höhe des steuerbaren Einkommens bzw. allfälliger 

Sozialabzüge zur weiteren Abklärung an den Beschwerdegegner zurückgewiesen. 

Damit dringen die Beschwerdeführer mit ihrem Antrag nur zu einem geringen Teil 

durch.

Aufgrund der teilweisen Gutheissung der Beschwerde erscheint es angemessen, die 

amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens zu einem Fünftel dem Staat und zu vier 

Fünfteln den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von CHF 4`000.00 ist für das vorliegende Verfahren angemessen (Art. 

7 Ziff. 222 Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der von den Beschwerdeführern 

geleistete Kostenvorschuss in Höhe von CHF 4`000.00 ist mit ihrem Kostenanteil zu 

verrechnen und ihnen der Rest von CHF 800.00 zurückzuerstatten. Auf die Erhebung 

des auf den Staat entfallenden Kostenanteils wird nicht verzichtet (Art. 95 Abs. 3 VRP).

Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen, da die Beschwerdeführer nur zu 

einem Fünftel obsiegt haben (Art. 98bis VRP; vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten 

nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 95 ff.).

Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von CHF 2`000.00 sind entsprechend der 

Kostenverlegung im Beschwerdeentscheid zu vier Fünfteln den Beschwerdeführern 

und zu einem Fünftel dem Staat aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Auf die Erhebung 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 24/25

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des staatlichen Anteils wird nicht verzichtet (Art. 95 Abs. 3 VRP). Der Kostenvorschuss 

von CHF 2`000.00 ist zu verrechnen und der Rest von CHF 400.00 den 

Beschwerdeführern zurückzuerstatten.

Ausseramtliche Kosten sind im Rekursverfahren nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP, 

Hirt, a.a.O., S. 95 ff.).

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./  Die Verfahren B 2013/8 und B 2013/9 werden vereinigt.

2./  Die Beschwerde wird hinsichtlich der direkten Bundessteuer 2010 teilweise 

gutgeheissen. Der angefochtene Entscheid vom 11. Dezember 2012 wird aufgehoben 

und die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an den 

Beschwerdegegner zurückgewiesen.

3./  Die Beschwerde wird hinsichtlich der Staats- und Gemeindesteuern 2010 teilweise 

gutgeheissen. Der angefochtene Entscheid vom 11. Dezember 2012 wird aufgehoben 

und die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an den 

Beschwerdegegner zurückgewiesen.

4./  Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 4'000.00 tragen zu vier 

Fünfteln die Beschwerdeführer und zu einem Fünftel der Staat. Der für die beiden 

Verfahren B 2013/8 und B 2013/9 geleistete Kostenvorschuss von CHF 4'000.00 wird 

mit dem Kostenanteil der Beschwerdeführer verrechnet und der Restbetrag von CHF 

800.00 den Beschwerdeführern zurückerstattet.

5./  Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von CHF 2`000.00 tragen zu vier 

Fünfteln die Beschwerdeführer und zu einem Fünftel der Staat. Der für die beiden 

Verfahren B 2013/8 und B 2013/9 geleistete Kostenvorschuss von CHF 2`000.00 wird 

mit dem Kostenanteil der Beschwerdeführer verrechnet und der Restbetrag von CHF 

400.00 den Beschwerdeführern zurückerstattet.

6./  Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

V.          R.           W.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 25/25

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Der Präsident:                              Die ao. Gerichtsschreiberin:

lic. iur. Beda Eugster                    MLaw Sonja Güntert

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	Urteil Verwaltungsgericht, 12.02.2014
	Steuerrecht, Einkommenssteuer, Art. 29 Abs. 1 StG (sGS 811.1), Art. 16 Abs. 1 DBG (SR 642.11).Dem Pflichtigen und einem weiteren Kadermitarbeiter wurde im Zusammenhang mit der Veräusserung des Aktienkapitals ihrer Arbeitgeberfirma die Möglichkeit geboten, sich als einzige Minderheitsaktionäre an der Gesellschaft zu beteiligen. Gleichzeitig wurde zwischen ihnen und der Erwerberin der übrigen Aktien eine Vereinbarung getroffen, welche u.a. eine Regelung enthielt, wonach die beiden Minderheitsaktionäre für den Fall, dass die Mehrheitsaktionärin das gesamte Aktienkapital zu veräussern beabsichtigte, zwingend ihre Zustimmung zu erklären hatten. Handkehrum sollten sie für den Veräusserungsfall einen möglichst steuergünstig umzusetzenden zusätzlichen finanziellen Anreiz erhalten ("Managers` Incentive"). Aufgrund dieser konkreten Umstände erweist sich die Annahme des kt. Steueramts, der dem Pflichtigen im Zusammenhang mit dem Verkauf seiner Aktien überproportional zu seiner Beteiligungsquote zugeflossene Gesamterlös enthalte auch nicht als Kapitalgewinn zu qualifizierende Bestandteile, als äusserst wahrscheinlich. Dies führt zu einer Umkehrung der Beweislast und dazu, dass der Steuerpflichtige für die behauptete gegenteilige Tatsache den Gegenbeweis zu erbringen hat. Da ein solcher Beweis nicht geleistet worden ist, ist grundsätzlich mit dem kt. Steueramt davon auszugehen, dass es sich bei dem über die verhältnismässige Beteiligung an der Wertsteigerung der Aktien hinausgehenden Teil des Gewinnes um Einkommen und nicht steuerfreien Kapitalgewinn handelt. Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Gewinn des Kollegen und Mitaktionärs des Pflichtigen in seinem Wohnsitzkanton nicht besteuert wurde. Hierin ist insbesondere keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots nach Art. 8 BV zu sehen. Bei der Ermittlung des steuerbaren Einkommens hat es die kt. Steuerbehörde indes pflichtwidrig unterlassen, die Frage zu klären, ob auf den zu versteuernden Gewinnanteil auch Sozialversicherungsbeiträge entfallen, welche nach dem Nettoprinzip zur Ermittlung des steuerbaren Einkommens vom

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	Roheinkommen in Abzug zu bringen wären, weshalb die Angelegenheit unter teilweiser Gutheissung zur neuen Beurteilung im Sinne der Erwägungen an das kt. Steueramt zurückgewiesen wurde (Verwaltungsgericht, B 2013/8 und B 2013/9).

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