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**Case Identifier:** 1ad4592c-9440-5625-bcc2-e793e8a38f1d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-02
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 02.11.2022 UV 2021/74
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_UV-2021-74_2022-11-02.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2021/74

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 19.01.2023

Entscheiddatum: 02.11.2022

Entscheid Versicherungsgericht, 02.11.2022
Art. 6 UVG, Art. 11 UVV. Keine Teilrechtskraft der dem Einspracheentscheid 
zu Grunde liegenden Verfügung der Unfallversicherung in Bezug auf die 
geltend gemachten Rückenbeschwerden, auch wenn der Versicherte in 
seiner Einsprache nur noch die Schulterbeschwerden erwähnt. Aufgrund der 
Aktenlage ist kein sicherer oder überwiegend wahrscheinlicher 
Kausalzusammenhang zwischen den in den Rückfallmeldungen vom 19. 
Dezember 2018 und 10. März 2020 geltend gemachten Beschwerden sowie 
dem Unfallereignis vom 31. Mai 2006 erstellt. Abweisung der Beschwerde, 
soweit darauf eingetreten wird (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 2. November 2022, UV 2021/74).

Entscheid vom 2. November 2022

Besetzung

Präsidentin Christiane Gallati Schneider, Versicherungsrichter Joachim Huber und 

Michael Rutz; Gerichtsschreiberin Anita Hüsler

Geschäftsnr.

UV 2021/74

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit 1. April 1991 als Entwicklungsingenieur 

bei der B.___ AG tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert (Suva-act. 2).

A.a. 

Am 19. Dezember 2008 meldete die Arbeitgeberin der Suva einen Unfall des 

Versicherten vom 31. Mai 2006. Dieser habe sich beim Einladen des Gepäcks in ein 

Mietauto (Beinahesturz an Auto) einen Bandscheibenvorfall und einen Muskelriss am 

rechten Oberarm zugezogen (Suva-act. 2). Mit Verfügung vom 25. März 2009 lehnte die 

Suva ihre Leistungspflicht mangels eines sicheren oder wahrscheinlichen 

Kausalzusammenhangs zwischen den gemeldeten Rückenbeschwerden und dem 

Unfallereignis vom 31. Mai 2006 ab (Suva-act. 11). Aufgrund der Schilderung eines 

Sturzes in der Einsprache vom 31. März 2009 (Suva-act. 12) änderte sie mit 

Einspracheentscheid vom 9. Juli 2009 in teilweiser Gutheissung der Einsprache die 

Verfügung vom 25. März 2009 ab und anerkannte einen Anspruch auf die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen bis zum 31. Mai 2007 (Suva-act. 20). Der Einspracheentscheid 

erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

A.b. 

Am 19. Dezember 2018 meldete die Arbeitgeberin des Versicherten bei der Suva 

einen Rückfall (Rückfalldatum vom 17. November 2018) zum Unfall vom 31. Mai 2006 

mit einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 26. November bis 2. Dezember 2018 an 

(Suva-act. 51, eingeordnet nach Suva-act. 23). Auf dem Beiblatt zur Schadenmeldung 

UVG (Suva-act. 51-2) gab die Arbeitgeberin den Rückfall irrtümlicherweise zu einem 

A.c. 

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Unfall vom 27. Juli 2015 (vgl. zu diesem Unfall bzw. dem dazugehörigen Rückfall vom 

20. Mai 2016 den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. 

Oktober 2019, UV 2018/30, Suva-act. 47) an, was der Versicherte mit Schreiben vom 

14. Januar 2019 richtigstellte (Suva-act. 24). Er hielt ausserdem fest, dass vom Unfall 

von 2006 sowohl die Schulter als auch die Bandscheibe betroffen gewesen seien. Das 

Ereignis sei heftig genug gewesen, sowohl den Muskelabriss an der Schulter zu 

verursachen als auch unter der drehenden Bewegung die Bandscheibe zu 

beeinträchtigen (Suva-act. 24). Mit Schreiben vom 21. Januar 2019 machte der 

Versicherte geltend, eine Revision sei dann gültig, wenn ein neues Beweismittel 

eingereicht werde. Als neuer Beweis sei der Muskel(ab)riss vom 31. Mai 2006 

eingereicht worden. Er ersuche um eine einsprachefähige Verfügung (Suva-act. 26; vgl. 

zum Ganzen Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. 

September 2020, UV 2019/58, Sachverhalt A.e, Suva-act. 67 S. 3 f.).

Mit Verfügung vom 28. Januar 2019 lehnte die Suva eine "Revision" des 

Einspracheentscheids vom 9. Juli 2009 bzw. das Revisionsgesuch vom 21. Januar 

2019, mit welchem der Versicherte in Bezug auf das Ereignis vom 31. Mai 2006 einen 

seinerzeit nicht berücksichtigten Muskelabriss geltend mache, ab (Suva-act. 28). Die 

vom Versicherten gegen diese Verfügung am 24. Februar 2019 erhobene Einsprache 

(Suva-act. 35 und 40) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2019 ab 

(Suva-act. 44). Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe 

vom 13. September 2019 (Suva-act. 45) Beschwerde beim Versicherungsgericht (vgl. 

zum Ganzen Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. 

September 2020, UV 2019/58, Sachverhalt A.f ff., Suva-act. 67 S. 4).

A.d. 

Am 10. März 2020 meldete die Arbeitgeberin des Versicherten einen weiteren 

Rückfall (Rückfalldatum vom 22. Februar 2020) zum Unfall vom 31. Mai 2006 mit einer 

100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 22. bis 25. Februar 2020 an (Suva-act. 55).

A.e. 

Mit Entscheid vom 1. September 2020 wies das Versicherungsgericht die 

Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 15. Juli 2019 betreffend 

Revisionsgesuch (vgl. oben Sachverhalt A.c und A.d) ab, wies die Suva jedoch im 

Sinne eines obiter dictums darauf hin, dass sie das mit der Rückfallmeldung vom 19. 

A.f. 

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B.  

C.  

Dezember 2018 verbundene Leistungsgesuch zu prüfen und darüber eine anfechtbare 

Verfügung zu erlassen habe (Suva-act. 67).

In der Folge tätigte die Suva weitere Abklärungen (vgl. Suva-act. 68 ff.). Mit 

Verfügung vom 19. Februar 2021 eröffnete die Suva dem Versicherten nach Einholung 

kreisärztlicher Beurteilungen der Kausalität zwischen den Rücken- und 

Schulterbeschwerden sowie dem Unfall vom 31. Mai 2006 (Suva-act. 86 und 89), dass 

sie keine Leistungen im Zusammenhang mit den von ihm veranlassten 

Rückfallmeldungen vom 19. Dezember 2018 (Suva-act. 51, eingeordnet nach Suva-act. 

23) und 10. März 2020 (Suva-act. 55) erbringen werde, da zwischen den gemeldeten 

Rücken- und Schulterbeschwerden rechts und dem Unfallereignis vom 31. Mai 2006 

kein sicherer oder überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe 

(Suva-act. 94).

A.g. 

Gegen die Verfügung vom 19. Februar 2021 erhob der Versicherte am 21. März 

2021 Einsprache (Suva-act. 99).

B.a. 

Diese Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 27. September 

2021 ab (Suva-act. 107).

B.b. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 27. September 2021 erhob der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 29. Oktober 2021 Beschwerde mit 

folgenden Rechtsbegehren: "1. Die Kosten für die bisherige Untersuchung sei von Suva 

zu übernehmen. 2. Es sei eine bessere Diagnose mittels MRI durchzuführen auf Kosten 

von Suva. 3. Es sei eine Therapie anzuordnen bis sämtliche Folgen geheilt sind auf 

Kosten von Suva" (act. G 1 S. 1). Am 29. November 2021 reichte der Beschwerdeführer 

eine ergänzende Beschwerdebegründung ein (act. G 3 und 3.1).

C.a. 

Mit Beschwerdeantwort vom 6. Dezember 2021 beantragte die Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde vom 29. Oktober 

2021 und die Bestätigung des Einspracheentscheids vom 27. September 2021 

(act. G 5).

C.b. 

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Erwägungen

1.  

Der Beschwerdeführer verzichtete auf die Einreichung einer Replik (act. G 6 f.).C.c. 

Hinsichtlich des Anfechtungsgegenstands ist zu beachten, dass im 

verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren grundsätzlich lediglich 

Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen sind, zu denen die zuständige 

Verwaltungsbehörde oder Versicherung vorgängig verbindlich - in Form einer 

Verfügung bzw. eines Einspracheentscheids - Stellung genommen hat. Insoweit 

bestimmen die Entscheide der Beschwerdegegnerin den beschwerdeweise 

weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 

Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 

insoweit kein Entscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 f. E. 2.1 mit Hinweis). 

Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet somit der 

Einspracheentscheid vom 27. September 2021 (Suva-act. 107). Diesem liegt die 

Verfügung vom 19. Februar 2021 zugrunde (Suva-ct. 94).

1.1. 

In der Verfügung vom 19. Februar 2021 hat die Beschwerdegegnerin eine 

Leistungspflicht hinsichtlich der vom Beschwerdeführer veranlassten 

Rückfallmeldungen vom 19. Dezember 2018 (Suva-act. 51, eingeordnet nach Suva-act. 

23) und 10. März 2020 (Suva-act. 55) mangels Kausalzusammenhangs zwischen den 

gemeldeten Rücken- und Schulterbeschwerden sowie dem Unfallereignis vom 31. Mai 

2006 verneint (Suva-act. 94). Im Einspracheentscheid vom 27. September 2021 hat die 

Beschwerdegegnerin die Verfügung vom 19. Februar 2021 bestätigt (Suva-act. 107). 

Allerdings ist die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid hinsichtlich der vom 

Beschwerdeführer ursprünglich geltend gemachten, in der Einsprache jedoch nicht 

mehr explizit erwähnten Rückenbeschwerden, von einer Teilrechtskraft der Verfügung 

vom 19. Februar 2021 ausgegangen (Suva-act. 107-4). Entsprechend hat sie die 

geltend gemachten Rückenbeschwerden im Einspracheentscheid nicht mehr geprüft, 

sondern ist lediglich noch auf die Schulterbeschwerden eingegangen.

1.2. 

Die Verfügung eines Unfallversicherers ist gemäss bundesgerichtlicher Praxis 

insbesondere in Bezug auf einen Renten- und/oder Integritätsentschädigungsanspruch 

der Teilrechtskraft zugänglich. Denn es handelt sich um unterschiedliche 

Streitgegenstände (vgl. BGE 144 V 358 f. E. 4.3). Vorliegend hat die 

Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 19. Februar 2021 ihre Leistungspflicht 

jedoch nicht für einzelne, klar trennbare Ansprüche wie eine Rente oder eine 

1.3. 

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2.  

Integritätsentschädigung abgelehnt. Vielmehr hat sie ihre Leistungspflicht für sämtliche 

gesetzlichen Versicherungsleistungen in Bezug auf die in den beiden 

Rückfallmeldungen vom 19. Dezember 2018 und 10. März 2020 geltend gemachten 

Rücken- und Schulterbeschwerden als Ganzes verneint. Aus dem Umstand, dass der 

(nicht anwaltlich vertretene) Beschwerdeführer in seiner Einsprache (Suva-act. 99) nur 

auf die Schulterbeschwerden eingegangen ist, kann somit noch keine Teilrechtskraft in 

Bezug auf die Rückenbeschwerden abgeleitet werden. Dies gilt umso mehr, als der 

Beschwerdeführer in der Einsprache auch nicht explizit zu verstehen gegeben hat, 

dass die Rückenbeschwerden nicht mehr auf den Unfall vom 31. Mai 2006 

zurückzuführen seien. Die Ablehnung einer Leistungspflicht für die im Rahmen der 

beiden Rückfallmeldungen geltend gemachten Schulter- und Rückenbeschwerden 

bildete demnach (weiterhin) gesamthaft Gegenstand des Einspracheverfahrens und ist 

somit der Überprüfung im vorliegenden Beschwerdeverfahren zugänglich.

Indem der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 29. Oktober 2021 

nunmehr wiederum explizit auf seine Rückenbeschwerden (Bandscheibe) eingeht (vgl. 

G 1 S. 1 "Sachverhalt"), bringt er sodann zum Ausdruck, dass er mit seiner 

Beschwerde auch eine allfällige Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin im 

Zusammenhang mit seinem Rückenleiden geprüft haben will. Diese bildet somit auch 

Streitgegenstand des Beschwerdeverfahrens.

1.4. 

Vorliegend strittig und zu prüfen ist demnach der Leistungsanspruch des 

Beschwerdeführers auf die gesetzlichen Versicherungsleistungen gestützt auf die 

beiden Rückfallmeldungen vom 19. Dezember 2018 (Suva-act. 51, eingeordnet nach 

Suva-act. 23) und 10. März 2020 (Suva-act. 55) zum Unfallereignis vom 31. Mai 2006, 

in welchen er Rücken- und Schulterbeschwerden geltend gemacht hat. Soweit der 

Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 29. Oktober 2021 (act. G 1) einen Sturz 

von einer Leiter und einen weiteren Unfall erwähnt bzw. seinen Leistungsanspruch auf 

anderweitige Unfallereignisse stützen will, kann darauf im vorliegenden 

Beschwerdeverfahren nicht eingetreten werden.

1.5. 

Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung 

bildet somit die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht 

demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem 

2.1. 

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versicherten Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre 

Holzer, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer 

[Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 

2012, S. 53 ff.). Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf 

Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (André Nabold, 

N 53 zu Art. 6, in: Marc Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018; 

Irene Hofer, N 65 f. und N 74 zu Art. 6, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/

Kurt Pärli [Hrsg.], Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019; Rumo-Jungo/ 

Holzer, a.a.O., S. 54 f., 58).

Gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

werden Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, wobei 

Rückfälle und Spätfolgen besondere revisionsrechtliche Tatbestände darstellen (vgl. 

BGE 118 V 297 E. 2d; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 2). Praxisgemäss handelt es sich 

bei einem Rückfall um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit 

bzw. vermeintlich geheilter Unfallfolgen, sodass es erneut zu ärztlicher Behandlung und 

möglicherweise zu einer weiteren Arbeitsunfähigkeit kommt. Von Spätfolgen wird dann 

gesprochen, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische 

oder psychische Folgen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen 

können. Rückfälle und Spätfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes 

Unfallereignis an. Dementsprechend können sie eine Leistungspflicht des (damaligen) 

Unfallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den erneut vorgebrachten 

Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen 

Gesundheitsschädigung ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang 

besteht (BGE 118 V 296 f. E. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 f. E. 2; SVR 2003 UV Nr. 

14 S. 43 E. 4 Ingress).

2.2. 

Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 122 V 158 E. 1a und 121 V 210 E. 6c). Der 

Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast 

begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsrecht tragen mithin die Parteien in der 

2.3. 

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3.  

Regel eine Beweislast nur insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu 

Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 

Rechte ableiten wollte (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 

327 E. 1). Bei einem Rückfall trägt der Leistungsansprecher hinsichtlich der Kausalität 

des als Rückfall postulierten Beschwerdebildes die Beweislast (vgl. Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichtes vom 20. Februar 2006, U 249/05, E. 1).

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechtes [ATSG; SR 830.1]). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

2.4. 

In der Unfallmeldung vom 19. Dezember 2008 zum Unfallereignis vom 31. Mai 

2006 wurden ein Muskelriss am rechten Oberarm und ein Bandscheibenvorfall als 

Verletzungen angegeben (Suva-act. 2). Die Beschwerdegegnerin hat im rechtskräftig 

gewordenen Einspracheentscheid vom 9. Juli 2009 den am 26. November 2008 

radiologisch objektivierten Bandscheibenvorfall L5/S1 (Suva-act. 5-3) als kausalen 

strukturellen Schaden am Rücken zum Unfall vom 31. Mai 2006 verneint und 

hinsichtlich der Rückenbeschwerden lediglich eine vorübergehende Verschlimmerung 

eines vorbestehenden degenerativen Rückenleidens angenommen (Suva-act. 20). Zum 

Muskelriss am rechten Oberarm hat sich die Beschwerdegegnerin im 

Einspracheentscheid vom 9. Juli 2009 nicht geäussert. Jedoch hatte der 

Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Unfallmeldung, d.h. mehr als zwei Jahre nach dem 

Unfallereignis, gemäss den der Beschwerdegegnerin damals vorliegenden Akten keine 

Beschwerden betreffend den rechten Arm angegeben. Auch fanden sich in den Akten 

keine Hinweise auf erfolgte Behandlungen oder Ähnliches betreffend den Arm, 

namentlich wurden auch keine Einschränkungen oder Schmerzen am Arm im 

Arztzeugnis UVG vom 12. Januar 2009 betreffend die Erstbehandlung vom 24. 

3.1. 

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November 2008 durch Dr. med. C.___, Ärztin für Allgemeinmedizin, damals SWICA 

Gesundheitszentrum D.___, heute E.___, erwähnt (vgl. Suva-act. 5-1). Entsprechend ist 

davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 9. Juli 

2009 auch betreffend Arm – wenn überhaupt – von einer bloss vorübergehenden 

Verletzung/Beeinträchtigung ausgegangen ist. Durch die Weichteilsonographie (der 

Schulter) vom 29. Dezember 2006 (diese liegt der Beschwerdegegnerin jedoch erst seit 

2020 vor; Suva-act. 61-10), welche keine Anhaltspunkte für einen objektivierbaren 

Schaden geliefert hat, hat sich diese Annahme zumindest für die linke und rechte 

Schulter – im Bereich letzterer verortet der Beschwerdeführer den Muskelabriss – 

nachträglich bestätigt. Hinsichtlich der vorübergehenden Verletzungen ist die 

Beschwerdegegnerin von einer Heilung bzw. von einem Status quo sine bzw. ante (vgl. 

dazu Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 54; Urteil des Bundesgerichts vom 6. August 

2008, 8C_101/2008, E. 2.2 mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b mit 

Hinweisen) spätestens per 31. Mai 2007 ausgegangen.

Elf Jahre später, nämlich am 19. Dezember 2018 (Rückfalldatum vom 17. 

November 2018; Suva-act. 51, eingeordnet nach Suva-act. 23), erging die erste der 

beiden vorliegend zu beurteilenden Rückfallmeldungen. In der Regel zeigt sich eine 

Beschwerdesymptomatik unmittelbar nach dem Unfall oder zumindest in zeitlicher 

Nähe am stärksten. Nachfolgend schliesst der Heilungsprozess an, was bei normalem 

Verlauf zu einer stetigen Beschwerdeabnahme führt (vgl. Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. April 2022, UV 2021/54, E. 4.7.4). 

Grundsätzlich weist nach Gesagtem bereits die Entwicklung der Beschwerden 

(plötzliches Wiederauftauchen von Beschwerden nach mehreren Jahren) darauf hin, 

dass diese auf unfallfremde Ursachen zurückzuführen sind.

3.2. 

Aus den vom Beschwerdeführer erwähnten bzw. sich bei den Akten befindlichen 

medizinischen Unterlagen lässt sich ebenfalls keine sichere oder überwiegend 

wahrscheinliche Rückfallkausalität der Rücken- und Schulter-/Armbeschwerden zum 

Unfallereignis vom 31. Mai 2006 ableiten.

3.3. 

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Der Beschwerdeführer hat in seiner E-Mail vom 31. Januar 2021 an die 

Beschwerdegegnerin (Suva-act. 85) auf die Krankengeschichte der E.___, 

insbesondere die Einträge vom 21. August 2009 und 26. März 2018 (Suva-act. 85-5 f.), 

hingewiesen. Ebenso hat er auf das "Unfallprotokoll vom 20. Juli 2009" und "den 

dazugehörigen Bericht", den "Bericht des Kantonsspitals" sowie die 

"Zusammenstellung vom Sehnen- oder Muskelabriss" (Suva-act. 85-7) verwiesen.

3.4. 

Der Behandlungseintrag der E.___ vom 21. August 2009 (Suva-act. 85-5 f.) 

betrifft offensichtlich einen Unfall vom 20. Juli 2009 und somit nicht das vorliegend 

relevante Unfallereignis vom 31. Mai 2006 bzw. die Rückfälle dazu. Gleiches gilt für das 

vom Beschwerdeführer in seiner E-Mail vom 31. Januar 2021 (Suva-act. 85) 

angesprochene, in den Akten nicht enthaltene, Unfallprotokoll vom 20. Juli 2009 (mit 

angeblich dazugehörigem Bericht). Im Übrigen sind im Eintrag der E.___ vom 

21. August 2009 als Unfallfolge ausser dem Verdacht auf eine leichte Muskelzerrung 

ohnehin keine Verletzungen aufgeführt (Suva-act. 85-5 f.). Die Diagnose hat sich zudem 

auf die linke Extremität bezogen, wohingegen der Beschwerdeführer anlässlich des 

Unfallereignisses vom 31. Mai 2006 gemäss Unfallmeldung einen Muskelriss im 

rechten Oberarm erlitten hat (Suva-act. 2) und in der Rückfallmeldung vom 10. März 

2020 ebenfalls ein rechtsseitiger "Riss" an der Schulter angegeben worden ist (Suva-

act. 55). Ein Zusammenhang zwischen den geklagten rechtsseitigen Beschwerden und 

dem erwähnten Verdacht auf eine Muskelzerrung linksseitig ist nicht erkennbar. 

Entsprechend ergibt sich aus dem Eintrag vom 21. August 2009 kein Hinweis auf einen 

wahrscheinlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 31. Mai 

2006 und den aktuellen Beschwerden.

3.4.1. 

Aus dem vom Beschwerdeführer ebenfalls erwähnten Eintrag der E.___ vom 26. 

März 2018 ist weder ersichtlich, ob es sich dabei um eine krankheits- oder 

unfallbedingte Konsultation gehandelt hat noch welche Beschwerden bestanden oder 

welche Beurteilung derselben durch den behandelnden Arzt erfolgt ist (Suva-act. 85-5). 

Dem entsprechenden Eintrag können für das vorliegende Verfahren demnach keine 

relevanten medizinischen Informationen entnommen werden.

3.4.2. 

Die übrigen Behandlungseinträge der E.___ betreffen, soweit ersichtlich, 

Krankheiten oder administrative Angelegenheiten im Zusammenhang mit vor den 

vorliegend strittigen Rückfällen erlittenen Unfällen (Suva-act. 85-5 f.). In jedem Fall 

lassen sich ihnen für das vorliegende Verfahren betreffend die am 19. Dezember 2018 

und 10. März 2020 gemeldeten Rückfälle zum Unfall vom 31. Mai 2006 keine 

relevanten medizinischen Informationen entnehmen.

3.4.3. 

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Bei den Akten befindet sich schliesslich der Untersuchungsbericht des 

Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) vom 1. April 2019. Dieser hält als Diagnosen 

persistierende Schmerzen über dem ventralen Schultergelenk rechts sowie eine 

unklare Raumforderung im delto-pectoralen Intervall fest. Zwar wird diagnostisch auch 

angeführt, es handle sich um einen Status nach dem Unfallereignis vom 31. Mai 2006. 

Der Zusatz "Status" zeigt jedoch lediglich an, dass dem aktuellen Zustand ein 

bestimmter Umstand bzw. eine Gesundheitsschädigung vorausgegangen ist. Zudem 

basiert dieser Zusatz offensichtlich auf den anamnetischen Angaben des 

Beschwerdeführers (vgl. Suva-act. 61-19). Auch die gestellten Diagnosen 

("persistierende Schmerzen", "unklare Raumforderung") lassen keine konkrete Ätiologie 

zu. Die im Bericht in Aussicht gestellten weiteren Abklärungen, welche eine allfällige 

Rückfallkausalität hätten belegen können, wurden sodann nicht getätigt (vgl. Suva-act. 

74-1). Nach Gesagtem ergibt sich auch aus dem Bericht des KSSG vom 1. April 2019 

kein Beweis einer sicheren oder überwiegend wahrscheinlichen Rückfallkausalität 

zwischen den festgestellten Schulterbeschwerden und dem Ereignis vom 31. Mai 2006.

3.4.4. 

Bei der vom Beschwerdeführer eingereichten "Zusammenstellung vom Sehnen- 

oder Muskelabriss" handelt es sich nicht um einen Bericht eines Mediziners, sondern 

um ein vermutlich von ihm selbst erstelltes Dokument, in welchem Informationen 

sowohl über Muskelbündel /Muskelfaserrisse sowie über Rupturen der 

Rotatorenmanschette zu finden sind (Suva-act. 85-7). Das Dokument enthält lediglich 

allgemeine Informationen, aus welchen sich nichts für den vorliegenden, konkreten Fall 

ableiten lässt. Entsprechend vermag der Beschwerdeführer aus dieser 

"Zusammenstellung" nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.

3.4.5. 

Sodann hat die Suva bei dem auf der Rückfallmeldung vom 19. Dezember 2018 als 

behandelnden Arzt angegebenen Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere 

Medizin, die Krankengeschichte des Beschwerdeführers eingeholt (Suva-act. 87).

3.5. 

Aus dieser geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit dem 20. Dezember 2016 

bei Dr. F.___ in Behandlung gestanden hat. Wie sich aus den Einträgen ergibt, sind die 

Konsultationen bei Dr. F.___ zumeist wegen Infektionen bzw. anderweitiger 

Krankheiten erfolgt. Einzig der Eintrag vom 30. November 2018 hält "starke 

Rückenschmerzen lumbal" fest (Suva-act. 88-1). Der erwähnte Eintrag vom 30. 

November 2018 betreffend Rückenbeschwerden passt zeitlich zwar zur ersten 

Rückfallmeldung bzw. zur darin gemeldeten Arbeitsunfähigkeit vom 26. November bis 

2. Dezember 2018 (Suva-act. 51, eingeordnet nach Suva-act. 23; zur Arbeitsunfähigkeit 

vgl. ferner Arztzeugnis UVG, Suva act. 84). Aus diesem Umstand kann jedoch nicht 

3.5.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/13

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ohne Weiteres abgeleitet werden, dass die damals aufgetretenen Rückenbeschwerden 

und die daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit auf den Unfall vom 31. Mai 2006 

zurückzuführen waren. Daran ändert auch die E-Mail des Beschwerdeführers vom 12. 

Dezember 2018 an Dr. F.___, wonach die Rückenschmerzen auf den Unfall 

zurückzuführen seien (vgl. dazu Suva-act. 84), nichts. Dabei handelt es sich lediglich 

um die subjektive Wahrnehmung des Beschwerdeführers, woraus er nichts zu seinen 

Gunsten ableiten kann. Festzuhalten ist zudem, dass Rückenschmerzen ganz 

unterschiedliche Ursachen haben können. Gerade Diskushernien treten 

charakteristisch in Beschwerdeschüben auf (vgl. dazu Hans U. Debrunner/Erich W. 

Ramseier, Die Begutachtung von Rückenschäden in der schweizerischen sozialen 

Unfallversicherung, 1990, S. 54 ff.), wobei diese Ausdruck des natürlichen 

Fortschreitens einer bestehenden degenerativen Erkrankung sein können. Folglich ist 

es durchaus möglich, dass die im Jahr 2018 und 2020 jeweils als Rückfall gemeldeten 

Rückenbeschwerden im Sinne eines solchen Beschwerdeschubes auf das rechtskräftig 

festgestellte degenerative Leiden des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.1 und Suva-act. 20) 

zurückzuführen waren. Dr. F.___ hat in seinem Arztzeugnis UVG vom 22. Dezember 

2020 zudem die Diagnose einer akuten Lumbago gestellt (Suva-act. 84). Die Lumbago 

ist insbesondere typisch für degenerative Gesundheitsschäden (vgl. dazu Alfred M. 

Debrunner, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. 2002, S: 848 ff.). 

Entsprechend geht Dr. F.___ auch nicht von einem Zusammenhang der geklagten 

Rückenschmerzen und dem Unfallereignis vom 31. Mai 2006 aus bzw. hält er einen 

solchen nicht für plausibel (vgl. Suva-act. 84-1 Ziff. 6). Zu dieser Einschätzung passt 

auch, dass er gemäss seiner Auskunft gegenüber der Beschwerdegegnerin keine 

Röntgenuntersuchung veranlasst hatte (Suva-act. 84-1 Ziff. 4), welche allenfalls einen 

unfallkausalen Schaden hätte belegen können.

Nach Gesagtem kann auch aus den Berichten bzw. Einträgen von Dr. F.___ kein 

sicherer oder überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den in 

den Rückfallmeldungen geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 31. Mai 

2006 abgeleitet werden.

3.5.2. 

Übereinstimmend mit der soeben dargelegten medizinischen Aktenlage hat auch 

der von der Beschwerdegegnerin beigezogene Versicherungsmediziner Dr. med. G.___, 

Facharzt für Chirurgie, spez. Unfallchirurgie, in seinen Aktenbeurteilungen die 

Unfallkausalität der als Rückfall gemeldeten Rücken- und Schulterbeschwerden 

wiederholt verneint (Suva-act. 86, 89 und 104). So wies Dr. G.___ in seiner Beurteilung 

vom 17. Februar 2021 nochmals darauf hin, dass das Unfallereignis vom 31. Mai 2006 

keine strukturellen Unfallfolgen bzw. zusätzliche strukturelle Schädigung zum 

3.6. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/13

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4.  

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

dokumentierten Erkrankungsschaden des Beschwerdeführers verursacht hätte. Die 

ergänzend aufgelegten medizinischen Unterlagen hätten keinerlei neue oder 

zusätzliche Erkenntnisse gebracht, weshalb die Beschwerden seit 2018 weiterhin nicht 

kausal zum Unfallereignis vom 31. Mai 2006 seien (vgl. Suva-act. 89).

Zusammengefasst ist aufgrund der Aktenlage kein sicherer oder überwiegend 

wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den in den Rückfallmeldungen vom 

19. Dezember 2018 und vom 10. März 2020 geltend gemachten Rücken- und 

Schulter-/ Armbeschwerden des Beschwerdeführers sowie dem Unfallereignis vom 31. 

Mai 2006 erstellt.

3.7. 

Im Sinne der obigen Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 27. September 

2021 im Ergebnis nicht zu beanstanden und die Beschwerde entsprechend 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

4.1. 

Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben 

(vgl. dazu Art. 61 lit. f  ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf Ersatz von Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG).

4.2. 
bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 02.11.2022
	Art. 6 UVG, Art. 11 UVV. Keine Teilrechtskraft der dem Einspracheentscheid zu Grunde liegenden Verfügung der Unfallversicherung in Bezug auf die geltend gemachten Rückenbeschwerden, auch wenn der Versicherte in seiner Einsprache nur noch die Schulterbeschwerden erwähnt. Aufgrund der Aktenlage ist kein sicherer oder überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den in den Rückfallmeldungen vom 19. Dezember 2018 und 10. März 2020 geltend gemachten Beschwerden sowie dem Unfallereignis vom 31. Mai 2006 erstellt. Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. November 2022, UV 2021/74).

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