# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 503e929e-fb45-5d84-8f7d-b6d980b0cd4b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-22
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht III. Öffentlich-rechtliche Abteilung (I. Sozialrechtliche Abteilung) 22.11.2021 8C 715/2021 (8C_715/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_008_8C-715-2021_2021-11-22.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  8C_715/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 22. November 2021
  
 

 

    
  I. sozialrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Maillard, Präsident, 

Gerichtsschreiber Grünvogel. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern, Münstergasse 2, 3011 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Kantonale Sozialversicherung (Prozessvorausetzung), 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Oktober 2021 (200 21 658 KV). 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in die Beschwerde vom 27. Oktober 2021 gegen das Nichteintretensurteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Oktober 2021, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil auf eine Eingabe des Beschwerdeführers vom 14. September 2021 nicht eingetreten ist, 

das sie dazu ausführte, das Nichteintreten sei eine angekündigte Folge der mit Scheiben vom 21. September 2021 gesetzten, ungenutzt gebliebenen Frist, einen allfälligen Beschwerdewillen klar zu dokumentierten bzw. gegebenenfalls die Eingabe zu verbessern und bis zum 5. Oktober 2021 einen Kostenvorschuss zu leisten, 

dass der Beschwerdeführer darauf nicht ansatzweise eingeht, stattdessen um Erlass der ihm von der Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern mit Beschwerdeentscheid vom 10. September 2021 auferlegten Kosten ersucht, 

dass dergestalt offensichtlich keine hinreichend sachbezogen begründete Beschwerde vorliegt, was zu einem Nichteintreten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt, 

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, 

dass im Übrigen Gesuche um Erlass von ausgesprochenen Gebühren von jener Behörde zu behandeln sind, welche diese ausgesprochen haben (Art. 13 Abs. 1 GebV/BE), 

dass vorliegend aber von einer Weiterleitung seiner Eingabe an die kantonale Direktion für Inneres und Justiz abzusehen ist, hat er doch dort bereits mit separater Eingabe vom 14. September 2021 um Erlass der erwähnten Kosten ersucht, 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Amt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Luzern, 22. November 2021 

 

 

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Maillard 

 

Der Gerichtsschreiber:    Grünvogel