# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9be5f165-b96b-52d4-9116-cfe78a145a01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2008 C-1860/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1860-2008_2008-11-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-1860/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Vito Valenti, 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Witwenrente (einmalige Abfindung); Verfügung der SAK 
vom 14. Februar 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-1860/2008

Sachverhalt:

A. B._______  (Ehemann  von  A._______;  nachfolgend:  der  verstor-
bene Ehemann), geboren _______ 1954, arbeitete 1978 bis 1980 und 
1991 bis 1996 als Saisonier in der Schweiz und zahlte in dieser Zeit 
Beiträge  in  die  obligatorische  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung  ein.  Er  verstarb  am  _______  2006  und 
hinterliess  seine Ehefrau (A._______,  nachfolgend: die Beschwerde-
führerin) und vier Kinder (vgl. SAK/6, SAK/8, SAK/10, SAK/21-22 und 
SAK/25-26 sowie SAK-Ergänzungsdossier/1-7). 

B.
B.a Am  30.  August  2007  stellte  die  im  Kosovo  wohnhafte 
Beschwerdeführerin  einen Antrag  auf  Ausrichtung  einer  Hinterlasse-
nenrente,  welcher  am  4.  Oktober  2007  bei  der  Schweizerischen 
Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK) eintraf (vgl. SAK/1-5).

B.b Die  SAK  holte  weitere  Unterlagen  ein  und  verfügte  am  13. 
Dezember 2007 die Ausrichtung einer Witwenrente von Fr. 276.- vom 
1. November bis 31. Dezember 2006 sowie von Fr. 283.- ab 1. Januar 
2007 (vgl. SAK/31-34). 

B.c Mit Schreiben vom 19. Januar 2008 erhob die Beschwerdeführerin 
Einsprache und beantragte sinngemäss die  Ausrichtung einer  Abfin-
dung an Stelle der Auszahlung monatlicher Renten (SAK/35-36).

B.d Mit Entscheid vom 14. Februar 2008 wies die SAK die Einsprache 
ab  (SAK/37-39).  Sie  begründete  dies  im  Wesentlichen  damit,  dass 
gemäss  dem  anwendbaren  Sozialversicherungsabkommen  zwischen 
der Schweiz und der früheren Föderativen Republik Jugoslawien die 
Ausrichtung  einer  Abfindung  an  Stelle  einer  AHV-Teilrente  unter 
anderem nur dann möglich sei, wenn die Teilrente nicht mehr als einen 
Fünftel der entsprechenden ordentlichen Vollrente betrage. Vorliegend 
sei die ordentliche Teilrente aber höher als dieser Fünftel, weshalb die 
Ausrichtung einer Abfindung ausgeschlossen sei und stattdessen die 
Rente ausgerichtet werde. 

C.
C.a Mit  Schreiben  vom 8. März  2008  (Poststempel:  12.  März  2008; 
Eingang  beim  Bundesverwaltungsgericht:  19.  März  2008)  erhob  die 
Beschwerdeführerin Beschwerde gegen den Einspracheentscheid und 

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beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer Abfindung an Stelle der 
Auszahlung  monatlicher  Renten.  Sie  begründete  dies  sinngemäss 
damit,  dass  sie  im  Kosovo  wohne,  nicht  vor  habe,  in  die  Schweiz 
zurück  zu  kommen  und  im  Gegenzug  zur  Abfindung  auf  Renten-
ansprüche verzichte.

C.b Vom  Bundesverwaltungsgericht  dazu  aufgefordert,  bezeichnete 
die  Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom  11.  März  2008  eine 
Schweizer Zustellungsadresse (act. 4).

C.c Mit  Schreiben  vom  30.  Juni  2008  nahm  die  SAK  Stellung  zur 
Beschwerde. Wie schon in ihrem Einspracheentscheid führte sie aus, 
dass  die  ordentliche  Teilrente  im  vorliegenden  Fall  höher  als  ein 
Fünftel der ordentlichen Vollrente sei, weshalb gemäss dem anwend-
baren  Sozialversicherungsabkommen  keine  Abfindung,  sondern  nur 
eine Witwenrente ausgerichtet werden könne. Ohne dies ausdrücklich 
zu  formulieren,  beantragte  die  SAK  somit  die  Abweisung  der 
Beschwerde  betreffend  die  Ausrichtung  einer  Abfindung.  Die  SAK 
führte weiter aus, dass sie bei der Rentenberechnung die Kinder des 
Ehepaares  (Familienname  der  Beschwerdeführerin  und  ihres 
Ehemannes)  nicht  berücksichtigt  habe. Sie  bat  daher  um Zustellung 
des Dossiers,  um dieses zu ergänzen und eine Neuberechnung der 
Witwenrente vorzunehmen. 

C.d Mit Verfügung vom 8. Juli 2008 lud das Bundesverwaltungsgericht 
die Beschwerdeführerin dazu ein, bis am 20. August 2008 eine Replik 
einzureichen, was die Beschwerdeführerin nicht tat. 

C.e Am  22.  August  2008  erliess  die  SAK  eine  neue 
Einspracheverfügung, mit welcher sie der Beschwerdeführerin - unter 
Berücksichtigung von Erziehungsgutschriften - eine Witwenrente in der 
Höhe von Fr. 352.-  (vom 1. November bis 31. Dezember 2006) bzw. 
von Fr. 362.- (ab 1. Januar 2007) zusprach. Diese Verfügung liess sie 
mit  Schreiben  vom 27. August  2008  dem  Bundesverwaltungsgericht 
zukommen,  wobei  sie  ausführte,  dass  diese  Verfügung  im  Rahmen 
einer  Wiedererwägung  im  Sinne  von  Art.  53  Abs. 1  des  Bundesge-
setzes  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozial-
versicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) ergangen sei. 

C.f Am 3. September 2008 forderte das Bundesverwaltungsgericht die 
Beschwerdeführerin  dazu  auf,  sich  zur  Eingabe  der  SAK  vom  27. 
August  2008  und  zur  Verfügung  vom  22.  August  2008  zu  äussern, 

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insbesondere  dazu,  ob  sie  die  Beschwerde  vom  12.  März  2008 
aufrecht erhalte oder mit Blick auf die neue Verfügung zurück ziehe.

C.g Mit Schreiben vom 23. September 2008 erklärte die Beschwerde-
führerin, dass sie an ihrem Begehren um Ausrichtung einer Abfindung 
festhalte. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG; 
SR 173.32)  in  Verbindung mit  Art.  33  lit. d  VGG und Art. 85bis Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom 20.  Dezember  1946  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG;  SR 831.10)  sowie  Art.  5  des 
Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungs-
verfahren  (VwVG;  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfügungen 
der Schweizerischen Ausgleichskasse. Eine Ausnahme im Sinne von 
Art. 32 VGG liegt nicht vor. 

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG kei-
ne  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG 
anwendbar ist. 

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundes-
recht  einschliesslich  der  Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des 
Ermessens,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  (Art.  49 
VwVG). 

1.4 Durch den angefochtenen Einspracheentscheid ist die Beschwer-
deführerin besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen  Änderung  oder  Aufhebung  (Art. 59  ATSG; vgl.  auch  Art. 48 
VwVG). Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.5 Die Beschwerde wurde formgerecht eingereicht (Art. 52 VwVG). 

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1.6 Fraglich ist indes, ob die am 12. März 2008 im Kosovo postalisch 
aufgegebene und am 19. März 2008 beim Bundesverwaltungsgericht 
eingetroffene Beschwerde fristgerecht  innert  30 Tagen ab Erhalt  des 
Einspracheentscheids  vom 14. Februar  2008 eingereicht  wurde (vgl. 
Art. 60 ATSG). Die Parteien haben sich zur Frage der Rechtzeitigkeit 
nicht  geäussert  und  aus  den  Akten  ist  kein  Beleg  bezüglich  des 
Zustellungszeitpunkts  des  Einspracheentscheids  ersichtlich.  Es  ist 
allerdings  davon  auszugehen,  dass  der  Einspracheentscheid  vom 
Donnerstag, 14. Februar 2008, nicht vor Montag, 18. Februar 2008, im 
Kosovo zugestellt  wurde. Damit  begann  die  Beschwerdefrist  frühes-
tens  am 19. Februar  2008 zu laufen und endete  frühestens  am 19. 
März 2008. Da die Beschwerde am 19. März 2008 beim Bundesver-
waltungsgericht eingegangen ist, erachtet dieses die Beschwerde als 
fristgerecht eingereicht. 

1.7 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  somit  zur  Beurteilung der  Be-
schwerde zuständig und tritt darauf ein.

2.
Vorweg ist zu prüfen, welche Bedeutung der Verfügung der SAK vom 
22.  August  2008  zukommt,  insbesondere,  ob  sie  das  Beschwerde-
verfahren gegenstandslos macht.

2.1
2.1.1 Wurde  gegen  eine  Verfügung  (z.B.  eine  Einspracheverfügung) 
Beschwerde  erhoben,  kann  die  Verwaltung  gemäss  Art.  58  Abs.  1 
VwVG  bis  zu  ihrer  Vernehmlassung  an  die  Beschwerdeinstanz  die 
angefochtene Verfügung in  Wiedererwägung ziehen (vgl. analog Art. 
53  Abs.  3  ATSG).  Eine  nach  der  Vernehmlassung  zur  Beschwerde 
erlassene  "Wiedererwägungsverfügung"  wird  in  der  bundesgericht-
lichen  Rechtsprechung  als  nichtig  erachtet,  da  die  Verwaltung  in 
diesem Verfahrensstadium auf Grund der absoluten Geltung des Devo-
lutiveffekts  der  Beschwerde  funktionell  nicht  mehr  zuständig  ist  und 
daher  keine Verfügungsgewalt  mehr  hat  (vgl. Art.  54  VwVG). Art. 58 
VwVG  bewirkt  (nur),  dass  die  Wirkung  des  Devolutiveffekts  bis  zur 
Einreichung  der  vorinstanzlichen  Vernehmlassung  hinausgeschoben 
wird.  Eine  danach  ergangene  "Wiedererwägungsverfügung"  hat 
gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  allein  den  Charakter 
eines Antrags an das Gericht (vgl. zum Ganzen: Urteil des Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts  P 66/01 vom 17. Januar 2003 E. 3 mit 

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weiteren Hinweisen, insbesondere auf BGE 109 V 236 E.2 und RKUV 
1989 Nr. U. 80 S. 379, je mit weiteren Hinweisen).

2.1.2 Nimmt die Vorinstanz im Sinne von Art. 58 Abs. 1 VwVG hinge-
gen  eine  Wiedererwägung  vor,  bevor  sie  zur  Beschwerde  Stellung 
nimmt, beendet diese neue Verfügung den vor der Beschwerdeinstanz 
hängigen Streit (nur) insoweit, als sie den Anträgen der Beschwerde 
führenden Partei entspricht. Soweit diesen nicht entsprochen wird, be-
steht  der  Rechtsstreit  weiter. In  diesem Fall  muss  die  Beschwerde-
instanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die 
zweite  Verfügung  anzufechten  braucht  (vgl.  Urteil  des  Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts  P 66/01 vom 17. Januar 2003 E. 3 mit 
weiteren Hinweisen, insbesondere auf BGE 113 V 237 und 107 V 250 
und ZAK 1992 S. 118, je mit weiteren Hinweisen). 

2.2 Die  Frage  der  Ausrichtung  einer  Abfindung  an  die  Witwe  kann 
nicht  unabhängig  von  der  Frage  der  Ausrichtung  einer  Hinterblie-
benenrente  beurteilt  werden.  Denn  die  rechtskräftig  beschlossene 
Ausrichtung einer Rente schliesst die Ausrichtung einer Abfindung aus 
und  umgekehrt.  Ausserdem  hängt  die  Frage,  ob  eine  Abfindung  an 
Stelle der Rente ausgefällt werden darf oder muss von der Höhe des 
entsprechendes  Rentenanspruchs  ab  (vgl.  unten  E.  6.1).  Wird  die 
Beschwerdeinstanz in Bezug auf die Ausrichtung einer Rente und/oder 
einer Abfindung angerufen, ist sie zur Beurteilung beider, zusammen-
hängender Punkte zuständig.

Die  SAK  nahm  am  30.  Juni  2008  Stellung  zur  vorliegenden 
Beschwerde.  Ihre  Einspracheverfügung  (nachfolgend:  die  "Wieder-
erwägungsverfügung") datiert  vom 22. August 2008. Sie erging somit 
erst, nachdem die SAK zur Beschwerde Stellung genommen hatte und 
nachdem das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin eine 
Frist  zur  Einreichung  einer  Replik  eingeräumt  hatte  und  nachdem 
diese  Frist  abgelaufen  war.  Die  zweite  Verfügung  erging  somit  zu 
einem Zeitpunkt, in welchem die gesamte Verfügungsmacht betreffend 
Witwenrente  bzw.  entsprechender  Abfindung  auf  das  Bundes-
verwaltungsgericht  übergegangen  war.  Die  "Wiedererwägungs-
verfügung" ist  daher  als  nichtig  und nur  als  Antrag an das  Bundes-
verwaltungsgericht zu betrachten und bewirkt keine Gegenstandslosig-
keit des Beschwerdeverfahrens (vgl. oben E. 2.1.1). 

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3.
Als Nächstes ist das für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache - 
die Beschwerdeführerin  war serbische Staatsangehörige und lebt  im 
Gebiet des heutigen Kosovo - wesentliche Recht zu erörtern. 

Nach dem Zerfall  der  Föderativen Volksrepublik  Jugoslawien blieben 
zunächst die Bestimmungen des Abkommens zwischen der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugosla-
wien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1; 
nachfolgend:  das  Abkommen)  für  alle  Staatsangehörigen  des 
ehemaligen  Jugoslawiens  anwendbar  (BGE  126  V  203  E. 2b  mit 
weiteren Hinweisen). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolge-
staaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedo-
nien),  nicht aber mit Serbien oder dem jüngst als Staat anerkannten 
Kosovo,  neue  Abkommen  über  Soziale  Sicherheit  abgeschlossen. 
Vorliegend  findet  demnach  weiterhin  das  Abkommen  Anwendung. 
Nach Art. 2  des Abkommens stehen die  Staatsangehörigen der  Ver-
tragsstaaten  unter  anderem in  ihren  Rechten  und  Pflichten  aus  der 
schweizerische  Bundesgesetzgebung  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung,  einander  gleich,  soweit  nichts  anderes 
bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des 
Anspruchs  auf  eine  schweizerische  Altersrente  sowie  der  anwend-
baren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkommens auf-
gestellten Grundsatz der Gleichstellung abweichen, finden sich weder 
im Abkommen selbst noch in anderen zwischenstaatlichen Verträgen. 
Gemäss Art. 4  des  Abkommens ist  grundsätzlich  die  Gesetzgebung 
desjenigen Vertragsstaates anwendbar, auf dessen Gebiet die für die 
Versicherung  massgebende  Beschäftigung  ausgeübt  wird  (bzw. 
ausgeübt  wurde).  Vorliegend  bestimmen  sich  Verfahren  und  die 
Prüfung der  Anspruchsvoraussetzungen einer  schweizerischen  AHV-
Rente  oder  einer  entsprechenden  Abfindung  nach  dem  internen 
schweizerischen Recht, insbesondere dem AHVG und der Verordnung 
über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  vom  31.  Oktober 
1947  (AHVV,  SR  831.101),  soweit  das  Abkommen  und  weitere 
zwischenstaatliche Verträge keine Abweichungen davon vorsehen. 

4.
Vorliegend ist in der Hauptsache strittig und zu prüfen, ob die SAK es 
zu  Recht  abgelehnt  hat,  der  Beschwerdeführerin  an  Stelle  der 
zugesprochenen  Witwenrente  eine  Abfindung  auszurichten.  Ange-
sichts  des  sinngemässen  Antrags  der  SAK  auf  Festlegung  einer 

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höheren Witwenrente im Sinne der "Wiedererwägungsverfügung" vom 
22.  August  2008  ist  ausserdem  die  Höhe  der  Witwenrente  zu 
bestimmen, sofern eine solche auszurichten ist. 

5.
Die Frage, ob eine Abfindung auszurichten ist,  ist  von der Höhe der 
Witwenrente  abhängig,  auf  welche  die  Bescherdeführerin  -  unter 
Vorbehalt der Ausrichtung einer entsprechenden Abfindung - Anspruch 
hat  (vgl.  unten  E.  6.1).  Daher  prüft  das  Bundesverwaltungsgericht 
zuerst den grundsätzlichen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine 
Witwenrente.  Angesichts  des  im  Sozialversicherungsrecht  geltenden 
Untersuchungsgrundsatzes  (vgl.  BGE  125  V  195  E.2  mit  weiteren 
Hinweisen), kann nicht von einer solchen Prüfung abgesehen werden, 
weil  die  Beschwerdeführerin  die  von  der  SAK  vorgenommenen 
Rentenberechnungen inhaltlich nicht angefochten hat.

5.1 Unter  der  Voraussetzung,  dass  dem verstorbenen Ehegatten für 
mindestens ein volles Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungs-
gutschriften  angerechnet  werden  können  (Art.  29  Abs.  1  AHVG), 
haben Witwen Anspruch auf  eine  ordentliche Witwenrente,  wenn sie 
im Zeitpunkt der Verwitwung Kinder haben (Art. 23 Abs. 1 AHVG) oder 
das 45. Alterjahr vollendet haben und mindestens fünf Jahre verheira-
tet gewesen sind (Art. 24 Abs. 1 AHVG). Der Anspruch auf die Witwen-
rente entsteht am ersten Tag des dem Tod des Ehemannes folgenden 
Monats (Art. 23 Abs. 3 AHVG). 

5.2 Es ist  unbestritten  und  zutreffend,  dass  die  Beschwerdeführerin 
diese Voraussetzungen für eine Witwenrente erfüllt. Insbesondere war 
sie im Zeitpunkt der Verwitwung 51 Jahre alt und seit  32 Jahren mit 
ihrem  verstorbenen  Ehemann  verheiratet  (vgl.  SAK/9-10).  Sie  hat 
somit grundsätzlich Anspruch auf eine schweizerische Witwenrente ab 
dem 1. November 2006. 

5.3
5.3.1 Für  die  Berechnung  der  ordentlichen  Witwenrente  sind  die 
Beitragsdauer  und  das  aufgrund  der  ungeteilten  Erwerbseinkommen 
der  verstorbenen  Person  sowie  ihrer  Erziehungs-  oder  Betreuungs-
gutschriften  ermittelte  durchschnittliche  Jahresgesamteinkommen 
massgebend (Art. 33 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 29bis Abs. 1 
und Art. 29quater AHVG ). 

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Die  Renten  gelangen  nach  Art. 29  Abs. 2  AHVG  in  Form  von  Voll-
renten für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer oder in Form von 
Teilrenten für  Versicherte  mit  unvollständiger  Beitragsdauer  zur  Aus-
richtung. Die Teilrente entspricht  dabei  einem Bruchteil  der  Vollrente 
(Art. 38  Abs. 1  AHVG),  für  dessen  Berechnung  das  Verhältnis  zwi-
schen den vollen Beitragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres 
Jahrgangs  sowie  die  eingetretenen  Veränderungen  der  Beitragsan-
sätze berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt 
die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 
1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. De-
zember vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist 
wie  ihr  Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG in  Verbindung mit  Art. 29bis 

Abs. 1 AHVG). Dabei bestimmt sich die Beitragsdauer einer versicher-
ten Person in der Regel nach den Einträgen in ihren individuellen Kon-
ten (Art. 30ter AHVG). 

5.3.2 Bei erwerbstätigen Personen werden (nur)  die Erwerbseinkom-
men berücksichtig,  auf  denen Beiträge bezahlt  wurden (Art. 29quinquies 

Abs. 1 AHVG). Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend 
dem Rentenindex gemäss Art. 33ter AHVG in  Verbindung  mit  Art.  30 
Abs. 1 AHVG aufgewertet. 

5.3.3 Versicherten wird für diejenigen Jahre eine Erziehungsgutschrift 
angerechnet,  in  welchen  ihnen  die  elterliche  Sorge  für  eines  oder 
mehrere Kinder zusteht, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht ha-
ben (Art. 29sexies Abs. 1 AHVG). Für die Jahre, in denen sein Ehegatte 
nicht  in der Schweizerischen Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
versichert war, wird dem versicherten Elternteil die ganze Erziehungs-
gutschrift angerechnet (Art. 52f Abs. 4 AHVV). Ist eine Person während 
einzelner Monate versichert, so werden diese Monate über das Kalen-
derjahr hinaus zusammengezählt. Für je zwölf Monate wird eine Erzie-
hungsgutschrift  angerechnet (Art. 52 Abs. 5 AHVV). Die Erziehungs-
gutschrift  entspricht  dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen 
Altersrente  gemäss  Art.  34  AHVG im Zeitpunkt  der  Entstehung  des 
Rentenanspruchs (Art. 29sexies Abs. 2 AHVG). 

5.3.4 Die  Summe  der  aufgewerteten  Erwerbseinkommen  sowie  die 
Erziehungs-  oder  Betreuungsgutschriften  werden  durch  die  Anzahl 
Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG). 

5.4 Zur  Berechnung  des  konkret  massgebenden  Durchschnitts-
erwerbseinkommens:  Das  im  individuellen  Konto  des  verstorbenen 

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Ehemannes  registrierte  Gesamterwerbseinkommen  von  Fr. 237'678.- 
(vgl. SAK/21-22) ist mit dem Aufwertungsfaktor 1,095 zu multiplizieren 
(vgl. "Aufwertungsfaktoren 2006": erster Eintrag im individuellen Konto 
im Jahre 1978; Eintritt  des Versicherungsfalles im Jahre 2006 durch 
den Tod des Ehemannes verursacht). Das resultierende Einkommen 
von  Fr. 260'258.-  ist  durch  die  Beitragszeit  von  6  Jahren  und  2 
Monaten  zu  dividieren  und  mit  12  zu  multiplizieren.  Dies  ergibt  ein 
durchschnittliches Jahreserwerbseinkommen von Fr. 42'204.-.

5.5 Zur  Berechnung  der  konkret  massgebenden  Erziehungs-
gutschriften: Der verstorbene Ehemann hatte während seiner gesam-
ten  Versicherungszeit  von  6  Jahren  und  2  Monaten  die  elterliche 
Gewalt  über mindestens ein Kind inne (vgl. SAK/10,  SAK/20-21 und 
SAK-Ergänzungsdossier/1-4). Die Multiplikation von 6 massgebenden 
Jahren  mit  der  dreifachen  minimalen  jährlichen  Altersrente,  welche 
2006 monatlich Fr. 1'075.- betrug (vgl. Art. 3 der Verordnung 07 über 
Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO 
vom  22.  September  2006;  SR  831.108;  nachfolgend:  Anpassungs-
verordnung)  ergibt  eine  Erziehungsgutschrift  von  Fr. 38'700.-  pro 
ganzes  Beitragsjahr  bzw. -  umgerechnet  auf  die  gesamte  Versiche-
rungszeit  -  eine  durchschnittliche  jährliche  Erziehungsgutschrift  von 
Fr. 37'654.-. 

5.6 Aus der Addition des massgebenden durchschnittlichen Erwerbs-
einkommens  und  den  massgebenden  Erziehungsgutschriften  ergibt 
sich  das  für  die  Rentenberechnung  massgebende  durchschnittliche 
Jahresgesamteinkommen  von  Fr. 79'858.-.  Da  der  verstorbene 
Ehemann 1954 geboren wurde, der Versicherungsfall 2006 eintrat und 
der verstorbene Ehemann 6 ganze Beitragsjahre vorweist, resultiert ab 
dem  1.  November  2006  gestützt  auf  die  Rententabellen  des 
Bundesamtes für  Sozialversicherungen 2005 (S. 7,  10 und 88; auch 
gültig für 2006) eine monatliche Witwenrente von Fr. 352.-. Für die Zeit 
ab  dem  1.  Januar  2007  ist  eine  Erhöhung  des  durchschnittlichen 
Einkommens  um  2,8%  vorzunehmen  und  die  Rententabelle  des 
Bundesamtes für Sozialversicherungen 2007 anzuwenden (vgl. Art. 3 
Abs.  2  der  Anpassungsverordnung).  Daraus  ergibt  sich  ab  dem  1. 
Januar 2007 eine Witwenrente von Fr. 362.-. 

5.7 Die in der "Wiedererwägungsverfügung" der SAK vorgenommene 
Berechnung erweist sich somit als korrekt und die Beschwerdeführerin 
hat - unter Vorbehalt der Ausrichtung einer entsprechenden Abfindung 

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(vgl. unten E. 6.) - Anspruch auf eine Witwenrente von Fr. 352.- (ab 1. 
November  2006)  bzw.  von  Fr. 362.-.  (ab  1.  Januar  2007). Insoweit 
sinngemäss  die  Höhe  der  Rente  umstritten  ist,  ist  die  Beschwerde 
gutzuheissen.

6.
Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin statt der ihr grundsätzlich 
zustehenden Witwenrente eine Abfindung verlangen kann.

6.1 Das  interne  schweizerische  Recht  kennt  keinen  Anspruch  auf 
Ausrichtung  einer  Abfindung  an  Stelle  einer  Witwenrente.  Gemäss 
dem  Abkommen  hat  ein  Staatsangehöriger  der  Sozialistischen 
Föderativen Republik Jugoslawien (bzw. Serbiens oder des Kosovo), 
der  sich  nicht  in  der  Schweiz  aufhält  und  Anspruch  auf  eine 
ordentliche  Teilrente  hat,  keinen  Anspruch  auf  eine  Abfindung  an 
Stelle  einer  Rente,  wenn  die  ihm  zustehende  ordentliche  Teilrente 
mehr  als  einen  Fünftel  der  entsprechenden  ordentlichen  Vollrente 
beträgt (Art. 7 lit. a des Abkommens e contrario). 

6.2 Die monatliche Teilrente der Beschwerdeführerin beträgt gemäss 
Rentenskala 9 ab dem 1. November 2006 Fr. 352.-, ab dem 1. Januar 
2007  Fr.  362.-.  Die  massgebenden  ordentlichen  Vollrenten  gemäss 
Rentenskala  44  belaufen  sich  auf  Fr.1'720.- (im  Jahr  2006,  vgl. 
Rententabelle 2005 [auch anwendbar auf 2006] S. 18) bzw. Fr. 1'768.- 
(im Jahr 2007, vgl. Rententabelle 2007 S. 18). Die monatliche Teilrente 
der  Beschwerdeführerin  beträgt  also  20,47%  bzw.  20,48%  der 
entsprechenden  ordentlichen  Vollrente  und  somit  mehr  als  einen 
Fünftel (20%) der entsprechenden ordentlichen Vollrente. Damit ist die 
Ausrichtung einer Abfindung an Stelle der Witwenrente ausgeschlos-
sen. Das entsprechende Begehren der Beschwerdeführerin ist  abzu-
weisen. 

7.
Das  Begehren  der  nicht  vertretenen  Beschwerdeführerin  könnte 
sinngemäss  subsidiär  dahingehend verstanden  werden,  dass  sie  an 
Stelle  der  Ausrichtung  einer  Witwenrente  eine  Rückervergütung  der 
bezahlten AHV-Beiträge verlangt.

Eine  solche  Rückvergütung  kommt  gemäss  Art.  18  Abs.  3  AHVG 
allerdings nur für  Ausländer bzw. deren Hinterlassenen in Frage, mit 
deren Heimatstaat keine zwischenstaatliche Vereinbarung besteht. Da 
vorliegend  eine  anwendbare  zwischenstaatliche  Vereinbarung 

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zwischen der Schweiz und dem Heimatstaat der Beschwerdeführerin 
besteht,  ergibt  sich  aus  Art.  18  Abs.  3  AHVG  kein  Anspruch  der 
Beschwerdeführerin  auf  eine  Rückvergütung  der  Beiträge.  Das 
Abkommen selbst sieht keine Möglichkeit zur Rückvergütung der Bei-
träge vor. 

Somit  wäre  auch  ein  Begehren  der  Beschwerdeführerin  um  Rück-
vergütung der AHV-Beiträge abzuweisen. 

8.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerde abzuweisen 
ist, soweit die Beschwerdeführerin die einmalige Abfindung ihrer Wit-
wenrente und sinngemäss eine Rückvergütung der AHV-Beiträge be-
antragt, jedoch gutzuheissen ist, soweit die Beschwerdeführerin sinn-
gemäss auch die Höhe der Rente anficht und gemäss dem Antrag der 
SAK ab dem 1. November 2006 eine monatliche Witwenrente von Fr. 
352.- und ab dem 1. Januar 2007 eine solche von Fr. 362.- auszurich-
ten ist.

9.
Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 
sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.

10.
Die  Beschwerdeinstanz  kann  der  ganz  oder  teilweise  obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten 
zusprechen  (Art.  64  Abs.  1  VwVG,  Art.  7  Abs.  1,  2  und  4  des 
Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE], 
SR 173.320.2).  Da  die  teilweise  obsiegende  Beschwerdeführerin 
vorliegend  nicht  vertreten  ist  und  ihr  aufgrund  der  Aktenlage  auch 
keine  notwendigen,  verhältnismässig  hohe  Kosten  entstanden  sind, 
wird ihr keine Parteientschädigung zugesprochen. Als Bundesbehörde 
hat die SAK keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 
VGKE). Daher ist ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit die Höhe der Witwenrente 
umstritten ist, jedoch abgewiesen, soweit die einmalige Abfindung der 
Witwenrente beziehungsweise Rückvergütung der AHV-Beiträge bean-
tragt wird.

2.
Die Einspracheverfügung der  Vorinstanz  vom 14. Februar  2008 wird 
aufgehoben.  Der  Beschwerdeführerin  ist  ab  dem  1.  November  bis 
31. Dezember 2006 eine monatliche Witwenrente von Fr. 352.- und ab 
dem 1. Januar 2007 eine Witwenrente von Fr. 362.- auszurichten. 

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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