# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f90a4577-812f-50d7-8fbe-2229fa6d3302
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.05.2008 E-3030/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3030-2008_2008-05-19.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3030/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Markus König, 
mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni, 
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
Algerien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Ver-
fügung des BFM vom 30. April 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3030/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer am 2. Januar 2007 ein erstes Mal in der 
Schweiz ein Asylgesuch gestellt  hatte, das er  mit  fehlenden Arbeits-
möglichkeiten  sowie  der  unsicheren  Lage  im  Heimatland  begründet 
hatte,

dass das BFM mit  Verfügung vom 1. Februar 2007 unter Anordnung 
der  Wegweisung  sowie  deren  Vollzugs  in  Anwendung  von  Art.  33 
Abs. 1  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  nicht 
auf das erste Asylgesuch eintrat, welche Verfügung unangefochten in 
Rechtskraft erwuchs,

dass der Beschwerdeführer danach die Schweiz nicht verliess, und in 
Ausschaffungshaft versetzt wurde,

dass er nach seiner Entlassung aus der Ausschaffungshaft am 4. März 
2008  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  C._______  ein  zweites 
Mal um Asyl nachsuchte,

dass  am  14.  März  2008  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum 
C._______ die summarische Befragung erfolgte und das BFM ihn am 
8.  April  2008  direkt  zu  seinen  Asylgründen  anhörte  und  ihm 
gleichzeitig  das  rechtliche  Gehör  zu  einem  allfälligen  Nicht-
eintretensentscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG gewährte,

dass der Beschwerdeführer dabei zur Begründung des zweiten Asyl-
gesuchs unter anderem angab, er fürchte sich in Algerien vor Terroris-
ten, Polizisten und Drogenhändlern,

dass er sich ausserdem vor der Familie einer Frau fürchte, welche von 
ihm geschwängert worden sei,

dass er bei der Rückkehr nach in Algerien die gleichen Schwierigkei-
ten hätte,  die er  bereits  zur Begründung des ersten Asylgesuchs zu 
Protokoll gegeben habe,

dass das BFM mit Verfügung vom 30. April 2008 – gleichentags eröff-
net – gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

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dass die Vorinstanz zur  Begründung im Wesentlichen ausführte,  der 
Beschwerdeführer  habe seit  Abschluss  seines  ersten Asylverfahrens 
die Schweiz nicht verlassen,

dass die von ihm vorgebrachten Ängste vor Terroristen, Polizisten und 
Drogenhändlern vage formuliert  sowie ohne konkreten Bezug zu ihm 
seien,

dass er sich ebenso vage über die Furcht, von der Familie seiner ehe-
maligen Freundin  verfolgt  zu  werden,  geäussert  habe,  weshalb  eine 
Verfolgung wegen der Freundin zu bezweifeln sei,

dass der Beschwerdeführer dieses Sachverhaltselement  weder wäh-
rend  des  ersten  Asylverfahrens  noch  anlässlich  der  Anhörung  vom 
14. März 2008 geäussert habe,

dass sein entsprechender Einwand, niemand habe sich zuvor für die-
ses Problem interessiert,  nicht überzeuge, zumal er  mehrmals Gele-
genheit gehabt hätte, sich zu diesem Punkt zu äussern,

dass  das  am  2.  Januar  2007  eingeleitete  Asylverfahren  seit  dem 
1. Februar 2007 rechtskräftig abgeschlossen sei und sich zudem aus 
den Akten keine Hinweise darauf ergäben, wonach seither Ereignisse 
eingetreten seien, welche geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft 
zu begründen, oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes 
relevant wären,

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Rechtsmitteleingabe vom 8. Mai 2008 
beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung 
erhob,

dass er die Aufhebung der Verfügung des BFM vom 30. April 2008, un-
ter  anderem  das  Eintreten  auf  sein  Asylgesuch,  die  pflichtgemässe 
Prüfung seiner Flüchtlingseigenschaft, den Erlass einer neuen Verfü-
gung, den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und die 
unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1  des Bundesgeset-
zes  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021) beantragt,

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dass der Beschwerdeführer ausserdem beantragt, im Sinne einer vor-
sorglichen  Massnahme seien  die  Vollzugsbehörden  anzuweisen,  die 
Kontaktaufnahme mit seinem Heimatstaat sowie jede Weitergabe von 
Daten an denselben bis zum Endentscheid zu unterlassen,

dass  zudem  vor  einer  allfälligen  Ablehnung  der  Beschwerde  die 
Vorinstanz anzuweisen sei, eine eventuell bereits erfolgte Datenweiter-
gabe an seinen Heimatstaat offenzulegen und ihm dazu das rechtliche 
Gehör im Hinblick auf subjektive Nachfluchtgründe zu gewähren,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren,  soweit  für  den  Ent-
scheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden  Erwägungen  eingegangen 
wird,

dass die vorinstanzlichen Akten am 13. Mai 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  form-  und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde 
grundsätzlich einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG i.V.m. und Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit dar-
auf beschränkt ist, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefoch-
tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an 
die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und Mittei-
lungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 
Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz demgegenüber die Frage der Wegweisung sowie 
deren Vollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungs-
gericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht ein-
getreten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylver-
fahren erfolglos durchlaufen haben oder während des hängigen Asyl-
verfahrens in den Heimat- oder Herkunftsstaat zurückgekehrt sind, und 
diese  Bestimmung keine Anwendung  findet,  wenn  es  Hinweise gibt, 
dass  in  der  Zwischenzeit  Ereignisse  eingetreten  sind,  die  geeignet 
sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die Gewäh-
rung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass der Beschwerdeführer in der Schweiz unbestrittenermassen be-
reits ein Asylverfahren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG erfolg-
los durchlaufen hat (vgl. auch EMARK 2000 Nr. 14 S. 103 ff. unter Hin-
weis auf EMARK 1998 Nr. 1 E. 5),

dass der Beschwerdeführer in seinem Rechtsmittel die Einschätzung 
des BFM insofern anerkennt, als seine Probleme mit Terroristen, Poli-
zisten und Drogenhändlern tatsächlich keinen konkreten Bezug zu ihm 
persönlich hätten, er indessen damit allgemeine Problemfelder der al-
gerischen Wirklichkeit  habe beleuchten wollen, vor denen er sich für 
den Fall einer Rückkehr in den Heimatstaat fürchte, weil man als einfa-

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cher Mann jenen Kategorien ausgeliefert  sei, wenn man mit ihnen in 
Berührung komme,

dass hingegen das beim BFM vorgebrachte Problem wegen der Fami-
lie einer von ihm in Algerien geschwängerten Frau in einem sehr star-
ken persönlichen Bezug zu ihm stehe,

dass er im Falle einer Rückkehr Gefahr laufe, einerseits von jener Fa-
milie aufgespürt und wegen Ehrverletzung umgebracht sowie anderer-
seits wegen derselben Angelegenheit gerichtlich verfolgt und ins Ge-
fängnis gebracht zu werden,

dass  gemäss Berichten von Verwandten des  Beschwerdeführers  die 
Angehörigen der Frau bei ihm zu Hause nach ihm gefragt hätten und 
bei der Polizei keine Anzeige erstattet hätten, weil sie beabsichtigten, 
"das Problem selbst [zu] lösen" (vgl. Beschwerde, S. 5),

dass der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, das im Zusam-
menhang mit jener Frau stehende Problem während des ersten Verfah-
rens vorgebracht zu haben, indem er den zuständigen Sachbearbeiter 
darauf angesprochen habe,

dass sodann aus den Akten keine Hinweise auf zwischenzeitlich rele-
vante Ereignisse ersichtlich sind und diesbezüglich vorab auf die über-
zeugenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verweisen 
ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 109 Abs. 3 BGG),

dass die Beschwerdevorbringen nicht geeignet sind, zu einer von der 
Vorinstanz abweichenden Betrachtungsweise zu führen und die ange-
fochtene Verfügung umzustossen,

dass das im Zusammenhang mit der Bedrohung durch Terroristen, Po-
lizisten und Drogenhändlern  geltend gemachte  Vorbringen als  unbe-
stimmt und unsubstanziiert zu bezeichnen ist und sich aus den Akten 
kein relevanter Hinweis auf eine individuelle Gefährdung ergibt,

dass der Beschwerdeführer erst während des zweiten Asylverfahrens 
respektive anlässlich der Anhörung vom 8. April 2008 sein angebliches 
Verhältnis  zu  einer  Frau  und  die  angeblich  daraus  resultierenden 
Schwierigkeiten erwähnte, obwohl  er bereits im ersten Asylverfahren 
über seine familiären respektive persönlichen Verhältnisse befragt wor-
den war,

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dass der Beschwerdeführer noch in der summarischen Befragung vom 
14. März 2008 diese angebliche Gefährdung mit keinem Wort erwähn-
te (vgl. Protokoll S. 5 ff.),

dass die überdies völlig unsubstanziierten Vorbringen im Zusammen-
hang mit der angeblichen ausserehelichen Beziehung als offensichtlich 
unglaubhaft zu qualifizieren sind,

dass der Beschwerdeführer mithin keine Hinweise darzulegen vermag, 
wonach seit dem rechtskräftigen Abschluss seines ersten Asylverfah-
rens Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingsei-
genschaft  zu begründen,  oder die für  die Gewährung vorübergehen-
den Schutzes relevant sind,

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
AsylG auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-
treten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt und der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Ertei-
lung einer solchen hat (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb das Bun-
desamt zu Recht die Wegweisung angeordnet hat,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Aus-
länder [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der mass-
geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da 
der  Beschwerdeführer  keine  Verfolgung  oder  begründete  Furcht  vor 
Nachteilen darzulegen vermochte, welche geeignet wäre, seine Flücht-
lingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine 
andere menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in 
seinem Heimat- oder Herkunftsstaat droht (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  vorliegend  auch  keine  Anhaltspunkte  dafür  bestehen,  der  Be-
schwerdeführer würde im Falle einer Rückführung als Folge der in  sei-

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nem Heimatland herrschenden allgemeinen Sicherheitslage einer kon-
kreten Gefährdung ausgesetzt,

dass sich aus den Akten nach wie vor keine Hinweise für die Annahme 
ergeben, der Beschwerdeführer geriete im Falle der Rückkehr in die 
Heimat  aus  individuellen  Gründen  wirtschaftlicher,  sozialer  oder  ge-
sundheitlicher  Natur  in  eine  existenzbedrohende  Situation,  weshalb 
der Vollzug der Wegweisung zumutbar ist (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass sich auch keine Hinweise auf das definitive Vorliegen technischer 
Vollzugshindernisse  ergeben,  weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung 
auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG), 

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG),

dass der  Beschwerdeführer in  seiner Rechtsmitteleingabe beantragt, 
die Vollzugsbehörde sei vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme 
mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat sowie jegliche Datenweitergabe 
zu unterlassen,  und vor einer  allfälligen Ablehnung der  Beschwerde 
sei ihm das rechtliche Gehör zu einer allenfalls bereits erfolgten Da-
tenweitergabe zu gewähren,

dass mit dem vorliegenden direkten Entscheid in der Sache der Antrag 
auf Anordnung vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos wird,

dass  sich  einerseits  aus  den  dem  Bundesverwaltungsgericht  vorlie-
genden Akten keine Hinweise auf eine Kontaktaufnahme mit den hei-
matlichen Behörden ergeben,

dass angesichts  der  völlig  haltlosen Vorbringen des Beschwerdefüh-
rers andererseits auch nicht ersichtlich wäre, inwiefern dieser oder sei-
ne Angehörigen durch eine solche Kontaktaufnahme einer Gefährdung 
im Sinne von Art. 97 Abs. 1 AsylG ausgesetzt werden könnten, 

dass die beantragte, im Asylverfahren nicht vorgesehene Offenlegung 
einer  allenfalls  durch  die  zuständigen  kantonalen  Vollzugsbehörden 
bereits  vorgenommenen  Kontaktaufnahme  beziehungsweise  Daten-
weitergabe vor dem Entscheid bereits aus diesen Gründen nicht vor-
zunehmen ist,

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dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass der Beschwerdeführer auch um Verzicht auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG ersuchte,

dass mit diesem Entscheid in der Sache selbst das Gesuch um Erlass 
des Kostenvorschusses gegenstandslos ist,

dass indessen die Beschwerde als aussichtslos zu bezeichnen ist, wo-
mit  es bereits  an der  materiellen Voraussetzung zur Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege mangelt und das entsprechende Begeh-
ren abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1-3 des Reglements vom 11. De-
zember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung des Empfangs-  und Ver-
fahrenszentrum  C._______  (Einschreiben;  Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das BFM, Empfangs- und Verfahrenszentrum C._______ (vorab per 
Telefax  zu  den  Akten  Ref.-Nr.  N_______),  mit  der  Bitte  um 
Eröffnung des Urteils an den Beschwerdeführer und um Zustellung 
der  beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das 
Bundesverwaltungsgericht)

- das D._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand:

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