# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9723dfe4-3392-5a97-bfcb-4ee62ea5ece3
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-01-21
**Language:** de
**Title:** Übereinstimmende Anträge der Parteien auf Rückweisung zu weiteren Abklärungen.
**Docket/Reference:** IV.2015.01098
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.01098.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.01098
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Gerichtsschreiberin Schwegler
Urteil
vom
21. Januar 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Markus Krapf
Sintzel
Krapf Lang Rechtsanwälte
Löwenstrasse 54, Postfach, 8021 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem
die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
mit
Verfügung
vom
2
5.
September 2015
den Anspruch von
X.___
auf eine Invalidenrente verneint hat mit der
Begründung,
dass die gesund
heitlichen Einschränkungen keinen bleibenden und erheblichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten
(
Urk.
2
),
nach Einsicht in die Beschwerde vom
2
2.
Oktober 2015
(
Urk.
1),
die ergänzende Beschwerdeschrift vom 1
3.
November 2015 (
Urk.
7)
und die Replik vom 1
1.
Dezember 2015 (
Urk.
15)
, mit welcher
die Beschwerdeführerin
die Zusprache einer ganzen Rente
mit Wirkung ab dem
1.
September 2013 (unter Vorbehalt der Ersetzung der Rente durch ein Taggeld für die Zeit der Eingliederung)
, eventualiter die Rückweisung zu weiteren
medizinischen
Abklärungen bean
tragte
, und in die auf
Rückweisung zu weiteren Abklärungen schliessende Dup
lik vom 1
1.
Januar 2016 (
Urk.
19),
in Erwägung,
d
ass die
Beschwerdegegnerin ihren Rückweisungsantrag damit begründet, dass für eine umfassende Beurteilung des Rentenanspruches weitere medizinische Abklärun
gen notwendig seien,
dass sich die Beschwerdeführerin mit einer Rückweisung einverstanden erklärt (
Urk.
22)
dass die übereinstimmenden Parteianträge mit der Rechts- und Aktenlage im Einklang stehen, die Sache sich somit als noch nicht spruchreif erweist und deshalb die Verfügung vom 2
5.
September 2015 (
Urk.
2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese die erforderlichen
medizinischen
Abklärungen vornehme und hernach neu verfüge,
dass die auf
Fr.
400.-- festzulegenden Gerichtskosten (
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundes
gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) ausgangsgemäss der Beschwerde
gegnerin aufzuerlegen sind,
dass die Beschwerdegegnerin zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die vertretene Beschwerdeführerin zu verpflichten ist, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf
den Streitwert auf
Fr.
2‘500
.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen ist (
§
34
Abs.
1 und 3
des Gesetzes über das Sozial
ver
sicherungsgericht,
GSVGer),
erkennt das Gericht
:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2
5.
September 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den
Leistungsanspruch
der Beschwerde
führerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine Prozessent
schädigung von
Fr.
2‘500
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
Markus Krapf
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
,
unter Beilage einer Kopie von
Urk.
22
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei s
ie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstSchwegler