# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 586cfcdc-90b5-50a1-b233-0f9727b53f9b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.08.2010 C-5220/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5220-2009_2010-08-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5220/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Deutschland,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5220/2009

Sachverhalt:

A.
Der am (...) 1951 geborene, verheiratete, deutsche Staatsangehörige 
X._______ lebt in Deutschland. Er war in den Jahren 2002 bis 2005 
Grenzgänger  und  hat  in  der  Schweiz  als  Lastwagenchauffeur 
gearbeitet (act. 1.1 und 4). Er hat am 7. März 2007 bei der IV-Stelle 
Aargau (nachfolgend: IV-Stelle AG) einen Antrag auf Ausrichtung einer 
Invalidenrente gestellt (act. 1.1).

B.
Mit  Verfügung  vom 18. Juni  2009  (act. 33)  hat  die  IV-Stelle  für  Ver-
sicherte  im  Ausland  (nachfolgend:  IVSTA)  gemäss  Ankündigung  im 
Vorbescheid  vom 13. Oktober  2008  (act. 18)  das  Leistungsbegehren 
von  X._______  abgewiesen,  da  keine  rentenbegründende  Invalidität 
vorliege.

Die  IVSTA  zog  zur  Beurteilung  des  Gesuchs  namentlich  folgende 
Unterlagen  bei:  den  Fragebogen  für  den  Versicherten  vom 10. April 
2007 (act. 5), den Fragebogen für den Arbeitgeber vom 10. April 2007 
(act. 6), das multidisziplinäre Gutachten des A._______ in B._______ 
(nachfolgend:  A._______)  vom  9. Juni  2008  (act. 14),  diverse  von 
X._______  eingereichte  ärztliche  Atteste  sowie  die  medizinischen 
Stellungnahmen  von  Dr. med. C._______  des  regionalen  ärztlichen 
Dienstes (RAD) vom 23. Juni  2008 (act. 15),  vom 3. April  2009 (act. 
25) und vom 11. Juni 2009 (act. 31).

C.
Gegen die Verfügung vom 18. Juni 2009 hat X._______ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 21. Juli 2009 Beschwerde bei der 
IV-Stelle AG erhoben, welche das Schreiben am 17. August 2009 dem 
Bundesverwaltungsgericht  weitergeleitet  hat.  Der  Beschwerdeführer 
beantragte  sinngemäss  die  Zusprechung  einer  Rente  sowie  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  die  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege. Zur Begründung führte er aus, sein Gesundheitszustand 
sei schlecht und verschlechtere sich zunehmend.

D.
Auf  Aufforderung  des  Instruktionsrichters  hat  der  Beschwerdeführer 
am 21. September 2009 das ausgefüllte Formular "Gesuch um unent-
geltliche Rechtspflege" mit den entsprechenden Belegen eingereicht.

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E.
Mit  Eingaben vom 8. September 2009 und vom 1. Oktober 2009 hat 
der Beschwerdeführer der IV-Stelle AG weitere medizinische Unterla-
gen eingereicht, die jene an das Bundesverwaltungsgericht weiterge-
leitet hat.

F.
Mit  Vernehmlassung  vom  13. November  2009  hat  die  IVSTA  unter 
Hinweis auf die Begründung in der angefochtenen Verfügung die Ab-
weisung der Beschwerde beantragt. Ferner wies sie sinngemäss da-
rauf hin, dass eine allfällige Veränderung des Gesundheitszustandes 
nach dem Zeitpunkt der Verfügung keinen Einfluss auf das vorliegende 
Verfahren habe.

G.
Am 3. November 2009 reichte der Beschwerdeführer weitere ärztliche 
Berichte ein.

H.
Die Vorinstanz liess sich nicht mehr vernehmen.

I.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Be-
weismittel  ist  –  sofern für  die Entscheidfindung erforderlich – in  den 
nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Ver-
fügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

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1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach dem  Bundesgesetz  vom 20. Dezember  1968  über  das Verwal-
tungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes 
bestimmt  (vgl.  Art. 37  VGG). Gemäss  Art. 3  lit. dbis VwVG bleiben  in 
sozialversicherungsrechtlichen  Verfahren  die  besonderen  Bestim-
mungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil  des Sozial-
versicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vorbehal-
ten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen  anwendbar, 
wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorse-
hen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Inva-
lidenversicherung  anwendbar  (Art. 1a bis  70  IVG),  soweit  das  IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden 
nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrecht-
licher  Hinsicht  mangels  anderslautender  Übergangsbestimmungen 
grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  Anwendung,  welche  im  Zeit-
punkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130 V 1 
E. 3.2).

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass er  im Sinne  von Art. 59  ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

2.

2.1 Der  Beschwerdeführer  ist  deutscher  Staatsangehöriger,  so  dass 
vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein-
schaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit 
(FZA; SR 0.142.112.681),  insbesondere dessen Anhang II  betreffend 
Koordinierung der  Systeme der  sozialen  Sicherheit,  anzuwenden ist 
(Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 
des  Rates  vom 14. Juni  1971  (SR 0.831.109.268.1)  zur  Anwendung 
der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer  und  Selb-
ständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemein-
schaft  zu-  und  abwandern,  haben  die  in  den  persönlichen  Anwen-
dungsbereich  der  Verordnung fallenden,  in  einem Mitgliedstaat  woh-

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nenden  Personen  aufgrund  der  Rechtsvorschriften  eines  Mitglied-
staats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staats-
angehörigen dieses Staates.

2.2 Soweit  das  FZA beziehungsweise  die  auf  dieser  Grundlage  an-
wendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen  vorsehen,  richtet  sich  die  Ausgestaltung  des  Ver-
fahrens – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit 
sowie  der  Effektivität  –  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraus-
setzungen  einer  schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  nach 
der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entspre-
chend bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  eine  Rente  der  Invalidenversicherung  ausschliesslich  nach  dem 
innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG, 
der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 
(IVV, SR 831.201), dem ATSG und der der Verordnung vom 11. Sep-
tember 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSV, SR 830.11). 

2.3 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, dei bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden  Sachverhalts  Geltung  haben  (BGE 130 V 329  E. 2.3).  Ein 
allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel  
aufgrund  der  bisherigen  und  ab  diesem Zeitpunkt  nach  den  neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Da das Rentengesuch im März 2007 eingereicht wurde, sind im vor-
liegenden Fall bis zum 31. Dezember 2007 das IVG und das ATSG in 
der  Fassung  vom 21. März  2003  und  die  IVV  in  der  Fassung  vom 
21. Mai  2003  (4. IV-Revision,  AS 2003 3837  beziehungsweise 
AS 2003 3859, in  Kraft  vom 1. Januar 2004 bis  31. Dezember 2007) 
anwendbar. Am 1. Januar 2008 sind die Änderungen des IVG und des 
ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV vom 28. September 2007 
(5. IV-Revision,  AS 2007 5129  beziehungsweise  AS 2007 5155)  in 
Kraft getreten. Soweit sich der Rentenanspruch auf die Zeit nach dem 
1. Januar 2008 bezieht, sind die Bestimmungen der erwähnten Erlasse 
in der seit diesem Datum geltenden Fassung anwendbar.

Sofern sich die einschlägigen Bestimmungen materiell nicht verändert 
haben, werden im Folgenden – falls nichts Gegenteiliges vermerkt  – 

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die Bestimmungen lediglich in der ab 1. Januar 2008 gültig gewesenen 
Fassung zitiert. 

2.4 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  streitigen  Verwaltungsverfügung  (hier: 
18. Juni 2009) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweis). Tatsachen,  die jenen Sachverhalt  seither  verändert  haben, 
sollen  im  Normalfall  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungsverfügung 
sein (BGE 121 V 362 E. 1b).

2.5 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.
Vorab ist zu prüfen, ob die IVSTA angesichts des bei der IV-Stelle AG 
eingereichten Gesuchs überhaupt die zuständige Verfügungsbehörde 
war.

3.1 Die  örtliche  Zuständigkeit  der  IV-Stelle  richtet  sich  in  der  Regel 
nach  dem  Wohnsitz  des  Versicherten  im  Zeitpunkt  der  Anmeldung 
(Art. 55 IVG). Zuständig zur Entgegennahme und Prüfung der Anmel-
dungen von Grenzgängern ist  die IV-Stelle, in deren Tätigkeitsgebiet 
der Grenzgänger eine Erwerbstätigkeit ausübt. Dies gilt auch für ehe-
malige Grenzgänger, sofern sie bei der Anmeldung ihren ordentlichen 
Wohnsitz  noch  in  der  beanchbarten  Grenzzone  haben  und  der  Ge-
sundheitsschaden auf die Zeit ihrer Tätigkeit als Grenzgänger zurück-
geht. Die Verfügungen werden von der IV-Stelle für Versicherte im Aus-
land erlassen (Art. 40 Abs. 2 IVV). Gemäss Art. 40 Abs. 3 IVV bleibt 
die einmal begründete Zuständigkeit der IV-Stelle im Verlaufe des Ver-
fahrens  erhalten.  Frühestens  nach  einer  gerichtlichen  Rückweisung 
der Sache zur  weiteren Abklärung und neuer  Verfügung an die Ver-
waltung kann sich ein Wechsel der IV-Stelle rechtfertigen (Urteil  des 
Bundesgerichts  [BGer]  I 232/03  vom  22. Januar  2004,  publiziert  in 
SVR  2005  IV  Nr. 39  S. 145 ff.  E. 3.3.1 f.;  vgl.  auch  Urteil  des  BGer 
I 190/06 vom 16. Mai 2007 E. 3.2). 

3.2 Der  Beschwerdeführer  war  Grenzgänger  und  hatte  seine  letzte 
Arbeitsstelle im Kanton Aargau. Er hat sich somit zu Recht bei der IV-

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Stelle AG zum Leistungsbezug angemeldet. Der Erlass der Verfügung 
durch die IVSTA ist gemäss obgenannter Rechtsprechung auch nicht 
zu beanstanden.

4.  

4.1 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG (4. IV-Revision) die rentenberechtigten Versicherten, die bei Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Bei träge an 
die schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein 
Versicherter  mehr  als  zwölf  Monate  nach  Entstehen  des  Anspruchs 
an, so werden die Leistungen in Abweichung von Artikel  24 Absatz 1 
ATSG lediglich für  die  zwölf  der  Anmeldung vorangehenden Monate 
ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung).

4.2 Der Rentenanspruch nach Artikel 28 entsteht nach den Vorschrif-
ten  der  4. IV-Revision frühestens in  dem Zeitpunkt,  in  dem der  Ver-
sicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig (Art.  7 ATSG) 
geworden ist  (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG [4. IV-Revision])  oder während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 
lit. b IVG [4. IV-Revision]). Nach den Bestimmungen der 5. IV-Revision 
haben Anspruch auf eine Rente Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare  Eingliederungsmassnahmen  wieder  herstellen,  erhalten 
oder  verbessern  können,  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen 
Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  40%  arbeitsunfähig  (Art. 6 
ATSG) gewesen sind und nach Ablauf  dieses Jahres zu mindestens 
40% invalid  (Art. 8  ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. a  bis  c  IVG [5. IV-
Revision]).

4.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art.  7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Einglie-
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich-
keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. 
Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperli -
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil -

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weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut-
bare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä-
tigkeit  in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

4.4 Versicherte  haben Anspruch auf  eine Viertelsrente,  wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50 Prozent besteht  ein Anspruch auf  eine halbe Rente,  bei  
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 
70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision] 
respektive  Art. 28  Abs. 1  IVG  [4. IV-Revision]).  Gemäss  Art. 28 
Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von weniger 
als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, 
die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der 
Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine ab-
weichende Regelung vorsehen, was für Staaten der EU der Fall ist. 

4.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

4.5.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Verwaltungs-  und  Be-
schwerdeverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. 
Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte 
die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, 
dass es alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv 
zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unter -
lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches 
gestatten. Insbesondere darf  es bei  einander  widersprechenden me-
dizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 

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Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf 
die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 

4.5.2 Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all -
seitigen  Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Be-
weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht  oder als Gutachten (vgl. dazu 
das Urteil I 268/2005 des Bundesgerichts [BGer] vom 26. Januar 2006 
E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien  Beweiswürdigung  als  vereinbar,  Richtlinien  für  die  Beweis-
würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil I 128/98 des BGer vom 24. Januar 2000 E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat -
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti -
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
I 655/05 des BGer vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil 9C_24/2008 des BGer vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

4.5.3 Berichten  und  Gutachten  versicherungsinterner  Ärzte  kommt 
Beweiswert  zu,  sofern  sie  als  schlüssig  erscheinen,  nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei  sind und keine Indizien ge-
gen ihre Zuverlässigkeit besteht. Die Tatsache allein, dass der befragte 
Arzt  in  einem  Anstellungsverhältnis  zum  Versicherungsträger  steht, 
lässt  nicht  schon  auf  mangelnde  Objektivität  und  auf  Befangenheit  

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schliessen.  Es  bedarf  vielmehr  besonderer  Umstände,  welche  das 
Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begrün-
det erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

4.6 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16  ATSG in  Verbindung  mit  Art. 28a Abs. 1  IVG aufgrund  eines 
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen),  in  Beziehung  gesetzt  (allgemeine  Methode  des  Einkom-
mensvergleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1)  zum  Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid ge-
worden wäre (sogenanntes Valideneinkommen).  Da nach empirischer 
Feststellung  in  der  Regel  die  bisherige  Tätigkeit  im  Gesundheitsfall 
weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung 
des  Valideneinkommens  häufig  der  zuletzt  erzielte,  der  Teuerung 
sowie  der  realen  Einkommensentwicklung  angepasste  Verdienst 
(RKUV 1993 Nr. U 168 101 E. 3b) beziehungsweise das an die bran-
chenspezifische Nominallohnentwicklung angepasste frühere Einkom-
men (AHI 2000  305 ff. E. 2c). Bei  der  Bestimmung des Invalidenein-
kommens ist ebenfalls – sofern möglich – auf die beruflich-erwerbliche 
Situation abzustellen, in welcher die versicherte Person konkret steht. 
Ist  kein  solches  Vergleichseinkommen  vorhanden,  weil  die  Person 
nach  dem  Eintritt  des  Gesundheitsschadens  keiner  Erwerbstätigkeit 
nachgegangen ist, so können rechtsprechungsgemäss Daten der Do-
kumentation  über  Arbeitsplätze  (DAP)  oder  aber  Tabellenlöhne  ge-
mäss den vom Bundesamt für  Statistik  periodisch herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen  (LSE)  herangezogen  werden 
(BGE 129 V 472 E. 4.2.1).

5.
Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IVSTA das Leistungsbegehren des 
Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat.

5.1 Da der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf des Wartejahres, 
welches  vom  13. Juni  2005  (Beginn  der  gutachterlich  festgestellten 
Arbeitsunfähigkeit) bis zum 12. Juni 2006 dauerte, entsteht, ist nach-
folgend lediglich ein allfälliger Anspruch seit Juni 2006 zu prüfen (vgl. 

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Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG [in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden 
Fassung], E. 4.2 hiervor).

5.2 Dem  multidisziplinären  Gutachten  des  A._______  vom  9. Juni 
2008 sind folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu 
entnehmen: 

- chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD, ICD-10 J44.9):
2005 leichte bronchiale Hyperreagibilität, leichte bis mittelschwe-
re  Obstruktion,  kleines  bullöses  Lungenemphysem,  CT  11/05 
(ICD-10 J43.9) sowie basal betonte Lungenfibrose 02/06 (ICD-10 
J84.1)

- rezidivierende Pneumonien (ICD-10 J18.9):
erstmals  08/05  links  pulmonal;  zweimalige  Pneumonie  links 
10/05,  Pneumonie linker Oberlappen 11/05 mit  Nachweis Meti -
cillin-resistenter  Staphylococcus  aureus  endobronchial,  resis-
tenzgerechte antibiotische Therapie mit  Cotrim 11/05 und Line-
zolid 02/06.

Ferner wurden folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig-
keit gestellt:

- metabolisches Syndrom (ICD-10 E88.9):
Übergewicht,  BMI  29,2 kg/m2 (ICD-10  E66.9),  arterielle  Hyper-
tonie (ICD-10 I10), Hypercholesterinämie (ICD-10 E78.0), Diabe-
tes mellitus Typ II  (ICD-10 E11.7)  mit  Verdacht  auf  beginnende 
diabetische Polyneuropathie, Hyperurikämie (ICD-10 E79.0)

- geringe, diffuse Koronararteriensklerose, Koronarographie 07/05 
(ICD-10 I25.1):
Risikofaktoren: metabolisches Syndrom, Status nach Nikotinab-
usus

- Refluxkrankheit bei axialer Gleithernie (ICD-10 K21.0)

- Struma nodosa Grad II (ICD-10 E04.9):
euthyreote Stoffwechsellage (aktuelles Labor)

- leichte Frischgedächtnisstörung unklarer Ätiologie

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- Leberenzymerhöhung unklarer Ätiologie:
Hepatitis-Serologien  aktuell  negativ,  kein  Alkoholkonsum,  DD 
Steatohepatitis  bei  Diagnose  "metabolisches  Syndrom",  medi-
kamentös induziert, andere Ursachen.

Insgesamt  erachteten  die  untersuchenden  Ärzte  den  Beschwerde-
führer  seit  Februar  2006 in  seiner  früheren Tätigkeit  als  Lastwagen-
chauffeur als zu 50% und in einer leichten Tätigkeit zu 100% arbeits-
fähig.

5.3 Dr. med. C._______,  RAD,  würdigte  und  bestätigte  in  ihren 
Stellungnahmen vom 23. Juni 2008, vom 3. April 2009 und vom 11. Ju-
ni  2009  im  Ergebnis  die  diagnostischen  Feststellungen  des 
A._______. Der Beschwerdeführer sei vor allem wegen der Diagnose 
COPD seit Februar 2006 nur noch in leichten Tätigkeiten als zu 100% 
arbeitsfähig  anzusehen;  in  seiner  früheren  Tätigkeit  liege  hingegen 
eine  Arbeitsfähigkeit  von  50%  vor.  Ferner  würdigte  sie  die  vom 
Beschwerdeführer  nach  Erstellung  des  A._______-Gutachtens 
eingereichten  medizinischen  Atteste  und  bestätigte,  dass  diese  das 
Ergebnis  des  Gutachtens  mangels  konkreter  Befunde  nicht  zu 
beeinflussen  vermöchten;  eine  Veränderung  des 
Gesundheitszustandes  seit  der  Begutachtung  durch  das  A._______ 
sei nicht nachvollziehbar.

5.4 Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  die  begutachtenden 
Ärzte  des  A._______,  welche  den  Beschwerdeführer  internis-
tisch/allgemeinmedizinisch,  psychiatrisch,  neurologisch  und 
pneumologisch untersucht  haben, zum Schluss gekommen sind,  der 
Beschwerdeführer  sei  grundsätzlich  nur  durch  die  COPD  sowie  die 
rezidivierenden Pneumonien in seiner Arbeitsfähigkeit  eingeschränkt; 
die weiteren Diagnosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. 
Insgesamt sei die Arbeitsfähigkeit in seiner früheren Tätigkeit auf 50% 
und in einer leichten Tätigkeit auf 100% zu beziffern. 

Das  A._______-Gutachten,  welches  auch  von  der  RAD-Ärztin  als 
massgebend bezeichnet wird, wurde gestützt auf eine polydisziplinäre 
Untersuchung  des  Beschwerdeführers  sowie  unter  Berücksichtigung 
der zahlreichen Vorakten (vgl. die diesbezügliche Aufzählung in Ziffer 2 
des A._______-Gutachtens) erstellt. Es ist  umfassend, beruht auf all-
seitigen  Untersuchungen,  berücksichtigt  die  geklagten  Beschwerden 
und ist  in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden. Es 

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erfüllt  somit die von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen 
an  ein  Gutachten,  weshalb  darauf  abzustellen  ist.  Die  vom 
Beschwerdeführer eingereichten Atteste vermögen am Ergebnis nichts 
zu ändern, da sie kaum begründet und sehr kurz gehalten sind. Ferner 
enthalten  die  eingereichten  Atteste  und  Austrittsberichte  –  mit 
Ausnahme  einer  festgestellten  geringgradigen  Arteriensklerose, 
welche gemäss Beurteilung von Dr. med. C._______  keinen Einfluss 
auf die Arbeitsfähigkeit hat – keine zusätzlichen Diagnosen, sondern 
lediglich  im  Vergleich  zum  Gutachten  abweichende  Einschätzungen 
der  Arbeitsfähigkeit,  die  hauptsächlich  auf  IV-fremden  Gründen 
(insbesondere:  lange  Arbeitslosigkeit,  Chronifizierungstendenz  [vgl. 
Bescheinigung von Dr. med. D._______ vom 3. August 2009]) beruhen 
und somit nicht zu berücksichtigen sind.

Es  ist  somit  festzuhalten,  dass  gemäss  den  Feststellungen  des 
A._______-Gutachtens  seit  Februar  2006  von  einer  vollen  Arbeits-
fähigkeit  in  leichten  Tätigkeiten  respektive  von einer  Arbeitsfähigkeit 
von 50% in der Tätigkeit als Lastwagenchauffeur auszugehen ist. 

6.
Zu prüfen bleibt noch der von der IVSTA durchgeführte Einkommens-
vergleich.

6.1 Gestützt  auf  den  Fragebogen für  den  Arbeitgeber  vom 10. April 
2007  sowie  die  Angaben  des  Beschwerdeführers  betrug  sein  Vali-
deneinkommen  im  Jahr  2005  Fr. 4'000.--  pro  Monat  respektive 
Fr. 48'000.--  pro  Jahr. Das  bis  ins  Jahr  2007  indexierte  Einkommen 
beträgt somit Fr. 49'128.-- pro Jahr.

6.2 Das  Invalideneinkommen  als  Mitarbeiter  in  leichten  Tätigkeiten 
(gemäss  LSE-Tabellen  2006,  Tabelle  TA1,  Niveau 4,  Total,  Männer) 
indexiert  auf  das Jahr  2007 mit  Abzügen von 18,35% infolge Unter-
bezahlung beim letzten Arbeitgeber sowie 10% für die früher ausge-
übte mittelschwere Tätigkeit beträgt Fr. 44'217.--.

Der Vergleich von Validen- und Invalideneinkommen ergibt somit eine 
Erwerbseinbusse von Fr. 4'911.-- (Fr. 49'128.-- minus Fr. 44'217.--) und 
damit einen Invaliditätsgrad von 10%.

Die IVSTA hat somit auch den Einkommensvergleich, welcher vom Be-
schwerdeführer  zudem  auch  nicht  beanstandet  worden  ist,  korrekt 

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durchgeführt.  Die  Beschwerde  ist  somit  abzuweisen  und  der  ange-
fochtene Entscheid zu bestätigen.

7.  

7.1 Die Verfahrenskosten sind in der Regel der unterliegenden Partei 
aufzuerlegen. Unterliegt diese nur teilweise, so werden die Verfahrens-
kosten  ermässigt.  Ausnahmsweise  können  sie  ihr  erlassen  werden 
(Art. 63  Abs. 1  VwVG). Der  unterliegende  Beschwerdeführer  hat  ein 
Gesuch  um  unentgeltliche  Prozessführung  eingereicht,  welches 
aufgrund  der  Akten  gutzuheissen  ist.  Es  werden  daher  keine  Ver-
fahrenskosten erhoben. 

7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig  hohe  Kosten  zugesprochen  werden  (Art. 64  Abs. 1  VwVG). 
Keinen  Anspruch  auf  Parteientschädigung  haben  Bundesbehörden 
und, in der Regel, andere Behörden, die als Parteien auftreten (Art.  7 
Abs. 3  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).  Die  IVSTA  hat  somit  keinen  Anspruch  auf  Partei-
entschädigung. 

Der nicht vertretene und unterliegende Beschwerdeführer hat keinen 
Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Zufolge  Bewilligung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  werden  keine 
Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6, 6004 Luzern, Beschwerde in  öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der an-
gefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

Versand: 

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