# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92f41753-aa67-5704-aae8-3475f276dac9
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.08.2013 RU130052
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU130052_2013-08-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RU130052-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. M. Schaf-

fitz und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiber 

lic. iur. F. Rieke 

Urteil vom 12. August 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller und Beschwerdeführer 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

betreffend unentgeltliche Rechtspflege 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Präsidenten des Obergerichtes des  
Kantons Zürich vom 16. Juli 2013 (VO130106-O) 

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Erwägungen: 

1. a) Der Gesuchsteller beabsichtigte, gegen seine ehemalige Lehr-

meisterin eine arbeitsrechtliche Forderungsklage über rund Fr. 58'000.-- für 

Schadenersatz nebst Strafzahlung von rund Fr. 5'000.-- wegen fristloser Auflö-

sung des Lehrverhältnisses einzureichen. Mit Urteil des Obergerichtspräsidenten 

vom 17. Oktober 2011 wurde dem Gesuchsteller die unentgeltliche Rechtspflege 

für das Schlichtungsverfahren gewährt (Urk. 3/4), mit Urteil der Kammer vom 

18. Mai 2012 auch ein unentgeltlicher Rechtsvertreter (Urk. 3/7). An der Schlich-

tungsverhandlung vom 13. September 2012 wurde kein Vergleich erzielt und dem 

Gesuchsteller die Klagebewilligung ausgestellt (Urk. 3/11). Am 12./13. Dezember 

2012 wurde zwischen dem Gesuchsteller und der beklagten Partei ein ausserge-

richtlicher Vergleich geschlossen (Urk. 3/15-16). Am 13. Dezember 2012 reichte 

der Gesuchsteller beim Arbeitsgericht Zürich eine "Klage mit Gesuch um Geneh-

migung des Vergleiches und unentgeltlicher Rechtspflege" ein (Urk. 3/12). Mit 

Verfügung vom 18. Januar 2013 trat das Arbeitsgericht Zürich auf die Klage nicht 

ein (Urk. 3/13). Dieser Entscheid wurde mit Urteil der Kammer vom 16. Juli 2013 

bestätigt (Urk. 3/2). Darin wurde u.a. erwogen, dass die Anfechtung der Nichtbe-

willigung des Armenrechtsgesuchs verspätet sei; entsprechend wurde auf den 

diesbezüglichen Rechtsmittelantrag nicht eingetreten (Urk. 3/2 S. 5 f.). Sodann 

wurde der Kläger darauf hingewiesen, dass für die Erlangung der unentgeltlichen 

Rechtspflege nach einem Schlichtungsverfahren, aber vor Rechtshängigkeit an 

einem Gericht ebenfalls der Obergerichtspräsident zuständig wäre (Urk. 3/2 S. 7). 

b) Am 2. Juli 2013 stellte der Gesuchsteller beim Obergerichtspräsidenten 

(Vorinstanz) das Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2): 

"1. Dem Kläger sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren (kein  
Kostenvorschuss, keine Auferlegung von Gerichtskosten und Beige-
bung von Dr. X._____, Rechtsanwalt, … [Adresse], als unentgeltlicher 
Rechtsvertreter); 

 2. Die Staatskasse sei anzuweisen, den Rechnungsbetrag von 
Fr. 30'449.70 Herrn Dr. X._____ auf dessen Konto bei der B._____ AG, 
… [Ort], IBAN: …, zu überweisen; 

 unter Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, eventualiter zu Lasten  
 der Staatskasse." 

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c) Mit Urteil vom 16. Juli 2013 entschied die Vorinstanz (Urk. 4 = Urk. 7): 

1. Das Gesuch um rückwirkende Bestellung eines unentgeltlichen Rechts-
beistandes zur Prozessvorbereitung wird abgewiesen. 

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne 
von Art. 118 Abs. 1 lit. a und b ZPO für das vorliegende Verfahren wird 
als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

3. Das Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im 
Sinne von Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO für das vorliegende Verfahren wird 
abgewiesen. 

4. Dieses obergerichtliche Verfahren ist kostenlos. 

5. [Schriftliche Mitteilung] 

6. [Rechtsmittelbelehrung: Beschwerde, Frist 10 Tage, ohne Stillstand] 

d) Hiergegen hat der Gesuchsteller am 25. Juli 2013 fristgerecht (Urk. 5) 

Beschwerde erhoben und stellt die Beschwerdeanträge (Urk. 6 S. 2): 

"1. Das Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 16. Juli 2013 
(VO130106) sei in Bezug auf Ziff. 1 bis 3 des Dispositives aufzuheben 
und dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu ge-
währen (kein Kostenvorschuss, keine Auferlegung von Gerichtskosten 
und Beigebung von Dr. X._____, Rechtsanwalt, … [Adresse], als un-
entgeltlicher Rechtsvertreter); 

 2. Für das vorliegende Beschwerdeverfahren sei dem Beschwerdeführer 
die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren (kein Kostenvorschuss, 
keine Auferlegung von Gerichtskosten und Beigebung von Dr. X._____, 
Rechtsanwalt, … [Adresse], als unentgeltlicher Rechtsvertreter); 

 3. Die Staatskasse sei anzuweisen, den Rechnungsbetrag von 
Fr. 30'449.70 Herrn Dr. X._____ auf dessen Konto bei der B._____ AG, 
… [Ort], IBAN: …, zu überweisen; 

 unter Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, eventualiter zu Lasten  
 der Staatskasse." 

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Mangels einer Gegen-

partei kann auf die Einholung einer Beschwerdeantwort verzichtet werden 

(Art. 322 Abs. 1 ZPO). 

2. a) Die Vorinstanz erwog, aufgrund der Rechtsbegehren sei unklar, 

für welche Verfahren oder Verfahrensabschnitte bzw. für welche (vorprozessua-

len) Zeitperioden der Gesuchsteller um die unentgeltliche Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung ersuche. Aufgrund des beantragten Betrages und der Leis-

tungsaufstellung des Rechtsvertreters sei davon auszugehen, dass ein unentgelt-

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licher Rechtsbeistand rückwirkend ab 30. April 2010 und auch für das vorliegende 

[vorinstanzliche] Verfahren beantragt werde. Nur in Ausnahmefällen könne die 

unentgeltliche Rechtspflege rückwirkend erteilt werden, wobei von dieser Mög-

lichkeit nur restriktiv Gebrauch zu machen sei. Der Gesuchsteller habe es unter-

lassen darzulegen, weshalb ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand rückwirkend  

zu bestellen sei, namentlich, weshalb ein Ausnahmefall vorliege. Es seien denn 

auch keine Gründe ersichtlich, warum es ihm nicht möglich bzw. zumutbar gewe-

sen sein sollte, bereits unmittelbar nach der Mandatierung seines Rechtsvertre-

ters bzw. vor der Aufnahme von aussergerichtlichen Vergleichsgesprächen ein 

entsprechendes Gesuch einzureichen. Folglich sei das Gesuch um rückwirkende 

Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes abzuweisen (Urk. 7 S. 3-5). 

Ergänzend sei darauf hinzuweisen, dass der Gesuchsteller die gesamte Honorar-

forderung seines Rechtsvertreters geltend machen wolle, obwohl die Leistungsab-

rechnung Positionen im Zusammenhang mit Verfahren enthalte, für welche ihm 

die unentgeltliche Rechtsverbeiständung gewährt wurde und er bereits eine Ent-

schädigung erhalten habe (Urk. 7 S. 5 f.). Hinsichtlich des Armenrechtsgesuchs 

für das vorinstanzliche Verfahren erwog die Vorinstanz, zufolge der Kostenlosig-

keit des Verfahrens erweise sich das Armenrechtsgesuch diesbezüglich als ge-

genstandslos. Im Übrigen habe der Gesuchsteller seine Mitwirkungspflicht ver-

letzt, indem er es unterlassen habe, Ausführungen zur Bedürftigkeit, zur fehlen-

den Aussichtslosigkeit und zur Notwendigkeit eines Rechtsbeistandes zu machen. 

Zudem sei das vorliegende Gesuch als aussichtslos zu qualifizieren (Urk. 7 S. 6). 

b) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Im Beschwerdeverfahren gilt das Rügeprinzip, d.h. die Beschwer-

de führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige 

Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts) der 

angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet (Sutter-Somm/Hasenböhler/ 

Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2.A. 

2013, N 15 zu Art. 321 ZPO; Sterchi, BE-Kommentar, N 17 ff. zu Art. 321 ZPO). 

Was nicht gerügt wird, hat grundsätzlich Bestand. Neue Anträge, neue Tatsa-

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chenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausge-

schlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

c) Der Gesuchsteller macht in seiner Beschwerde Ausführungen zur Mit-

tellosigkeit, zur fehlenden Aussichtslosigkeit und zur Notwendigkeit eines Rechts-

beistandes. Sodann macht er Ausführungen zur Zusammensetzung der Honorar-

rechnungen seines Rechtsvertreters und macht geltend, diese würden keine Posi-

tionen enthalten, für welche jener bereits entschädigt worden sei (Urk. 6 S. 4-11). 

Zur rückwirkenden Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und -ver-

beiständung macht der Gesuchsteller geltend, er habe diese nicht rückwirkend 

beantragen lassen. Im Schlichtungsverfahren sei kein Vergleich erzielt und die 

Klagebewilligung ausgestellt worden, weshalb er davon ausgegangen sei, dass 

eine Klage eingereicht werden müsse. Er sei daher davon ausgegangen, dass er 

mit Einreichung der Klage beim Arbeitsgericht das Armenrechtsgesuch neu zu 

stellen habe. Jedoch habe sich die beklagte Partei dann doch vergleichsbereit 

gezeigt und am 12./13. Dezember 2012 habe ein Vergleich geschlossen werden 

können. Daher habe er am 13. Dezember 2012 beim Arbeitsgericht Klage und 

Gesuch um Genehmigung des Vergleichs und unentgeltliche Rechtspflege einge-

reicht. Das Arbeitsgericht sei mit Verfügung vom 18. Januar 2013 auf die Klage 

nicht eingetreten und das Obergericht habe dies mit Entscheid vom 19. März 

2013 bestätigt und dabei erwogen, dass das Armenrechtsgesuch beim Oberge-

richtspräsidenten zu stellen sei. Das Armenrecht sei somit nicht rückwirkend be-

antragt worden, sondern bereits am 13. Dezember 2012 beim Arbeitsgericht 

(Urk. 6 S. 12 f.). 

d) Es trifft zu, dass der Gesuchsteller bereits am 13. Dezember 2012 

beim Arbeitsgericht Zürich eine Klage mit dem Begehren auf Genehmigung des 

am 12./13. Dezember 2012 abgeschlossenen aussergerichtlichen Vergleichs ein-

gereicht und damit verbunden ein Armenrechtsgesuch gestellt hatte (Urk. 3/12). 

Das Arbeitsgericht Zürich ist auf diese Klage aber mit Verfügung vom 18. Januar 

2013 nicht eingetreten und hat das Armenrechtsgesuch nicht anhand genommen 

(Urk. 3/13). Auf das vom Gesuchsteller gegen die Verweigerung des Armenrechts 

eingereichte Rechtsmittel wurde mit Beschluss der Kammer vom 19. März 2013 

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wegen Verspätung nicht eingetreten (Urk. 3/2 S. 6). Dabei erwog die Kammer 

auch, bei rechtzeitiger Einreichung wäre die Nichtbewilligung der unentgeltlichen 

Rechtspflege zu bestätigen gewesen, sowohl wegen Verletzung der Mitwirkungs-

pflicht, als auch wegen Aussichtslosigkeit des Klagebegehrens (Urk. 3/2 S. 6). 

Bloss ergänzend wurde der Gesuchsteller darauf hingewiesen, dass für die Er-

langung des Armenrechts nach einem Schlichtungsverfahren, aber vor einer 

Rechtshängigkeit der Obergerichtspräsident zuständig wäre (Urk. 3/2 S. 7). Der 

Beschluss der Kammer vom 19. März 2013 ist rechtskräftig, womit auch das Ar-

menrechtsgesuch des Gesuchstellers vom 13. Dezember 2012 rechtskräftig erle-

digt ist und nicht wieder für denselben Zeitraum eingebracht werden kann. Das 

Gesuch an den Obergerichtspräsidenten vom 2. Juli 2013 ist daher als neues Ge-

such anzusehen.  

Selbst wenn man annehmen wollte, dass die Kammer die Nichtanhandnah-

me des Armenrechtsgesuchs (auch) wegen mangelnder Zuständigkeit bestätigt 

hätte (was nicht der Fall ist; vgl. oben), hätte der Gesuchsteller sein Armenrechts-

gesuch binnen eines Monats beim Obergerichtspräsidenten als zuständiger In-

stanz einreichen müssen, damit noch das Datum der ersten Einreichung (13. De-

zember 2012) als massgebliches Einreichungsdatum angesehen hätte werden 

können (Art. 63 Abs. 1 ZPO). Der Beschluss der Kammer vom 19. März 2013 

wurde dem Gesuchsteller am 22. März 203 zugestellt. Das beim Obergerichtsprä-

sidenten eingereichte Armenrechtsgesuch vom 2. Juli 2013 wäre daher auch 

diesfalls als neues Gesuch anzusehen.  

e) Die vorinstanzlichen Erwägungen, dass die unentgeltliche Rechtspfle-

ge nur in Ausnahmefällen rückwirkend erteilt werden könne, wobei von dieser 

Möglichkeit nur restriktiv Gebrauch zu machen sei, und dass der Gesuchsteller 

nicht dargelegt habe, weshalb ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand rückwirkend  

zu bestellen sei, und namentlich nicht, weshalb ein Ausnahmefall vorliege, sind in 

der Beschwerde nicht gerügt worden. Damit bleibt es bei diesen. 

f) Damit erweist sich auch die Abweisung des Armenrechtsgesuchs für 

das vorinstanzliche Verfahren wegen Aussichtslosigkeit – was ohnehin nicht spe-

zifisch gerügt wurde – als korrekt. 

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g) Nach dem Gesagten ist die Beschwerde des Gesuchstellers vollum-

fänglich als unbegründet abzuweisen. 

3. a) Im Verfahren um die unentgeltliche Rechtspflege werden grund-

sätzlich keine Kosten erhoben (Art. 119 Abs. 6 ZPO). Nach bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung gilt dies allerdings nur für das Gesuchsverfahren, nicht jedoch für 

ein Beschwerdeverfahren darüber (BGE 137 III 470). Das Armenrechtsgesuch 

wurde allerdings im Zusammenhang mit einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit ge-

stellt, welche mit einem aussergerichtlichen Vergleich mit einer Vergleichssumme 

von Fr. 11'000.-- beendet wurde (Urk. 3/16). Das Beschwerdeverfahren ist daher 

kostenlos (Art. 114 lit. c ZPO).  

b) Der Gesuchsteller hat auch für das Beschwerdeverfahren ein Gesuch 

um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung gestellt (Urk. 6 S. 2 

und S. 15). Dieses ist jedoch zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde (vgl. vor-

stehende Erwägungen) abzuweisen (Art. 117 lit. b ZPO). 

c) Für das Beschwerdeverfahren hat der Gesuchsteller zufolge seines 

Unterliegens keinen Anspruch auf eine Entschädigung (Art. 106 Abs. 1 i.V.m. 

Art. 95 Abs. 1 lit. b ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren 

wird abgewiesen. 

3. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an den Gesuchsteller sowie an den Obergerichtsprä-

sidenten, je gegen Empfangsschein. 

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Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine arbeits-
rechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 30'449.70. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 12. August 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
 
versandt am: 
mc 

	Urteil vom 12. August 2013
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.
	3. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an den Gesuchsteller sowie an den Obergerichtspräsidenten, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...