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**Case Identifier:** 4e2964ce-c42d-5e93-813f-f82bf17a4148
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-04-11
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 11.04.2013 725 2012 392 (725 12 392)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2012-392_2013-04-11.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 11. April 2013 (725 12 392) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Unfallbegriff, Abschluss des Grundfalls, Kausalität 

 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Kan-

tonsrichter Markus Mattle, Gerichtsschreiberin Christina Markiewicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft AG, Stei-
nengraben 41, 4003 Basel, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
A. Der 1976 geborene A.____ verletzte sich am 25. Juni 2010 im Leistenbereich, als er 
beim Sprint zum Zug "im Hürdensprung" über ein Hindernis sprang. Er erlitt dabei einen Mus-
kelfaserriss der rechten Adduktoren. Die Verletzung wurde konservativ behandelt (vgl. Bericht 
von Dr. med. B.____, FMH Orthopädische Chirurgie, vom 3. Dezember 2010). Die Schweizeri-
sche National-Versicherungs-Gesellschaft AG (National) übernahm die Heilbehandlungskosten. 

 
 
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Im Januar 2011 begab sich A.____ auf eine einjährige Auslandreise. Da er während seiner Rei-
se weiterhin an Beschwerden litt, konsultierte er nach seiner Rückkehr am 13. Februar 2012 
erneut Dr. B.____. Dieser vermutete ein Impingement-Syndrom mit Labrumläsion. Die Bilder 
des am 17. Februar 2012 durchgeführten MRI bestätigten die Labrumläsion mit möglichem 
CAM-Inpingement. Am 27. März 2012 folgte eine Hüftinfiltration und am 3. Mai 2012 eine Hüf-
tarthroskopie. 
 
Mit Verfügung vom 18. Juli 2012 lehnte die National eine Leistungspflicht für die Behandlung ab 
Februar 2012 ab, da zwischen dem Ereignis vom 25. Juni 2010 und der ab Februar 2012 erfolg-
ten ärztlichen Behandlung am rechten Oberschenkel resp. an der rechten Hüfte kein natürlicher 
Kausalzusammenhang gegeben sei. Dagegen erhob A.____ am 10. August 2012 Einsprache. 
Dieser legte er eine Stellungnahme von Dr. B.____ vom 27. Juli 2012 und den Operationsbe-
richt vom 3. Mai 2012 bei. Die National wies mit Entscheid vom 13. November 2012 die Ein-
sprache ab und verwies auf die Stellungnahmen ihres beratenden Arztes Dr. med. C.____, 
FMH Praktischer Arzt, vom 22. Juni 2012 und 27. August 2012. 
 
B. Vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, erhob A.____ mit Eingabe vom 17. Dezember 
2012 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Er beantragte, der 
Einspracheentscheid sei aufzuheben und die National zu verpflichten, weiterhin die gesetzli-
chen Leistungen für den Unfall vom 25. Juni 2010 auszurichten. Eventualiter seien weitere me-
dizinische Abklärungen zur Frage der Unfallkausalität zu tätigen. Festzuhalten sei, dass es sich 
bezüglich der geklagten Beschwerden weder um einen Rückfall noch um Spätfolgen handle, 
sondern immer noch um den Grundfall. Der Versicherte habe beim Unfall vom 25. Juni 2010 
zwei Verletzungen erlitten: Einerseits habe er sich beim Sprung über ein Hindernis ein Hyper-
flexionstrauma mit einem Labrumriss zugezogen. Als er bei der Landung ausgerutscht sei, habe 
er sich zusätzlich eine Muskelverletzung im Bereich der Adduktoren rechts zugezogen. Die 
zweite Verletzung sei relativ bald wieder ausgeheilt, währenddem der Labrumriss bis zur Ope-
ration im Frühling 2012 nicht von selbst geheilt sei und die Beschwerden persistierten. Da der 
Grundfall nicht abgeschlossen sei, liege die Beweislast bei der National, dass die im Februar 
2012 noch geklagten Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr in einem 
natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis ständen. Vorliegend lägen widersprüchli-
che ärztliche Beurteilungen in Bezug auf die natürliche Kausalität vor. Der Einschätzung von Dr. 
B.____ sei der Vorzug vor derjenigen von Dr. C.____ zu geben, weil sie von einem entspre-
chenden Facharzt abgegeben worden sei, der zudem die versicherte Person selbst untersucht, 
operiert und insbesondere intraoperative Feststellungen gemacht und dokumentiert habe. Ein 
solcher Nachweis genüge längst für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs. Min-
destens gelinge der Beschwerdegegnerin jedoch der Nachweis nicht, dass ein solcher Kausal-
zusammenhang wieder weggefallen sei. Bei verbleibenden Zweifeln wäre es an der Beschwer-
degegnerin gewesen, ein externes medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben. 
 

 
 
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C. Mit Vernehmlassung vom 31. Januar 2013 beantragte die National die Abweisung der 
Beschwerde. Aufgrund der Schilderung des Unfallhergangs in der Unfallmeldung sei fraglich, ob 
überhaupt von einem Unfall im Sinn von Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrecht (ATSG) vom 6. Oktober 2000 gesprochen werden könne, sei ein 
ungewöhnlicher äusserer Faktor im Sinne der Rechtsprechung doch nicht ohne weiteres er-
stellt. Die National habe ihre Leistungspflicht für den Grundfall zwar anerkannt, bei fehlendem 
Unfallereignis würde für die erneuten Hüftbeschwerden rechts ab Februar 2012 keine Leis-
tungspflicht bestehen. Der Argumentation des Beschwerdeführers, dass es sich vorliegend 
nicht um einen Rückfall resp. Spätfolgen handle, da die Behandlung andauere, könne nicht ge-
folgt werden. Der Grundfall sei Ende Januar 2011 abgeschlossen worden. Dr. C.____ sei ab-
schliessend zur Beurteilung gelangt, dass die Hüftbeschwerden rechts, welche ungefähr 1,5 
Jahre nach dem Ereignis operativ zur Behandlung gekommen seien, nur möglicherweise im 
Zusammenhang mit dem Ereignis vom 25. Juni 2010 stünden. Bei der Hüfte rechts handle es 
sich um einen klaren Vorzustand, welcher durch das Ereignis vom 25. Juni 2010 weder vorü-
bergehend noch richtunggebend verschlimmert worden sei. Die Unfallkausalität der Hüftbe-
schwerden rechts sei daher zu verneinen. 
 
D. Advokat Fullin reichte mit Schreiben vom 6. März 2013 einen Bericht von Dr. med. 
D.____, FMH Allgemeine Medizin, vom 9. November 2010 sowie ein Schreiben des Physiothe-
rapeuten E.____ vom 28. Februar 2013 ein, wonach während der Weltreise regelmässiger Kon-
takt bestanden habe und der Beschwerdeführer über den unbefriedigenden Gesundheitszu-
stand geklagt habe. 
 
E. An der heutigen Parteiverhandlung halten die Parteien an ihren Anträgen und Begrün-
dungen fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht die Übernahme von 
Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit den Hüftbeschwerden ab Februar 2012 abge-
lehnt hat. 
 
2. Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 
20. März 1981 hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das 
Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufs-
unfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. 
 
3.1 Der Unfallversicherer hat die Möglichkeit, die durch Ausrichtung von Heilbehandlung und 
Taggeld anerkannte Leistungspflicht mit Wirkung ex nunc et pro futuro ohne Berufung auf den 
Rückkommenstitel der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision einzustellen, d.h. den 

 
 
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Fall abzuschliessen, dies mit der Begründung, ein versichertes Ereignis liege - bei richtiger Be-
trachtungsweise - gar nicht vor (BGE 130 V 380; Urteil des Bundesgerichts vom 17. Januar 
2013, 8C_705/2012, E. 3.3). 
 
3.2 Die Beschwerdegegnerin stellt in Frage, dass es sich beim Ereignis vom 25. Juni 2010 
um einen Unfall gehandelt habe. Es sei zweifelhaft, dass ein "Hürdensprung über ein Hindernis 
mit Knacken im Leistenbereich in der Luft" einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstelle, sei 
ein ungewöhnlicher äusserer Faktor im Sinne der Rechtsprechung doch nicht ohne weiteres 
erstellt. Zu prüfen ist deshalb, ob das Ereignis vom 4. Juli 2009 als Unfall im Rechtssinne zu 
qualifizieren ist.  
 
3.3 Als Unfall gilt gemäss Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beein-
trächtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 
134 V 75 E. 2.3). Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen 
Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beurteilt sich im Einzel-
fall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht fallen (BGE 134 V 76 E. 4.1, 
129 V 402 E. 2.1, 122 V 233 E. 1, 121 V 38 E. 1a, je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung 
bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren 
Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist, 
dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich gezogen hat. 
Ausschlaggebend ist, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen 
auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine 
Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 80 E. 4.3.1). 
 
Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors in 
einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, 
dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aus-
senwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam "pro-
grammwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnli-
che äussere Faktor zu bejahen; der äussere Faktor – Veränderung zwischen Körper und Aus-
senwelt – ist wegen der Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 
130 V 118 E. 2.1; RKUV 1996 Nr. U 253 S. 204 E. 4c). Der äussere Faktor ist zentrales Be-
griffscharakteristikum eines jeden Unfallereignisses; er ist Gegenstück zur – den Krankheits-
begriff konstituierenden – inneren Ursache (BGE 134 V 72 E. 4.1 und 4.3.2.1). Bei Schädigun-
gen, die sich auf das Körperinnere beschränken, unterliegt der Nachweis eines Unfalls indes-
sen strengen Anforderungen, weil die unmittelbare Ursache der Schädigung unter besonders 
sinnfälligen Umständen gesetzt werden muss; denn ein Unfallereignis manifestiert sich in der 
Regel in einer äusserlich wahrnehmbaren Schädigung, während bei deren Fehlen eine erhöhte 
Wahrscheinlichkeit rein krankheitsbedingter Ursachen besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 
9. Juli 2010, 8C_189/2010, E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 99 V 136 E. 1).  

 
 
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4.1 Die versicherte Person hat die Umstände des als Unfall gemeldeten Ereignisses glaub-
haft zu machen. Unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben zum Geschehens-
ablauf können die Verneinung der Leistungspflicht der Unfallversicherung zur Folge haben. Im 
Streitfall hat das Sozialversicherungsgericht zu entscheiden, ob die einzelnen Merkmale des 
Unfallbegriffs, insbesondere die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors, gegeben sind. Hiezu 
hat es im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes die notwendigen Beweise zu erheben (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Spricht der rechtserhebliche Sachverhalt nicht wenigstens mit Wahrschein-
lichkeit für das Vorliegen der einzelnen Begriffsmerkmale – die blosse Möglichkeit genügt 
nicht – ist ein Unfall im Rechtssinne zu verneinen (Urteil des Bundesgerichts vom 
23. November 2006, U 258/04, E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen).  
 
4.2 Im vorliegenden Fall ist der Beschwerdeführer gemäss Schilderung in der Unfallmeldung 
vom 29. Juni 2010 und der Beschreibung durch die erstbehandelnde Chiropraktorin beim 
"Sprint auf den Zug im Hürdensprung über ein Hindernis gesprungen" und hat dabei "in der Luft 
ein Knacken im Leistenbereich" gespürt. In der Beschwerdeschrift wird folgender Hergang ge-
schildert: "Beim Spurt auf einen Zug ist der Beschwerdeführer über eine Sitzbank gesprungen, 
wobei er noch in der Luft ein Knacken im Leistenbereich bzw. dem Becken rechts verspürt hat. 
Der Sprung ist ihm nicht optimal gelungen, er ist bei der Landung nämlich ausgerutscht." Ein 
Ausrutschen wird nicht erstmals in der Beschwerde beschrieben. Dr. B.____ führte in seinem 
Schreiben vom 30. Juli 2010 anlässlich der ersten Konsultation zum Unfallhergang aus, dass 
der Versicherte "am 25. Juni 2010 beim Sprint auf den Zug über ein Hindernis gesprungen ist, 
dabei ist er ausgerutscht und hat sich am rechten Oberschenkel verletzt". Am 3. Dezember 
2010 präzisierte Dr. B.____, dass der Versicherte mit dem rechten Bein ausgerutscht sei und 
sich einen Muskelfaserriss der rechten Adduktoren zugezogen habe. 
 
4.3 Zum Unfallhergang befragt, erzählt der Beschwerdeführer an der heutigen Verhandlung, 
dass sich der Unfall spät abends nach einem Fussballspiel ereignet habe. Er und ein Bekannter 
hätten einen Wettlauf gemacht, wer zuerst beim Billetautomaten sei. Er habe den direkten Weg 
über eine Sitzbankreihe genommen. Die Rückenlehne sei ungefähr hüfthoch gewesen. Das 
vordere Bein sei beim Sprung gestreckt gewesen, das hintere habe er nachgezogen. Der 
Sprung sei nicht richtig gelungen. Es habe ihm in die Hüfte "eine reingehauen". Er habe keine 
saubere Landung machen können, sei gerutscht, aber nicht gefallen. Ob er mit dem Fuss hän-
gengeblieben sei, wisse er nicht. Das Knacken in der Hüfte habe er gehört, Schmerzen seien 
bei der Landung aufgetreten. Die Unfallmeldung habe er selber geschrieben und sich auf das 
Wesentliche konzentriert, die Landung habe er nicht erwähnt. Der Arzt dagegen habe es ge-
nauer wissen wollen. Sie hätten dann den Unfallhergang aufgerollt, um herauszufinden, was 
genau passiert sei. Aufgrund der Rückfragen des Arztes sei die Beschreibung des Hergangs 
länger ausgefallen als diejenige in der Unfallmeldung. 
 

 
 
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4.4 Die Ausführungen des Versicherten zum Unfallhergang sind glaubhaft, nachvollziehbar 
und in sich geschlossen. Widersprüchliche Angaben sind nicht erkennbar, vielmehr hat der Ver-
sicherte auf Nachfragen des Arztes und heute des Gerichts Ergänzungen angeführt, die den 
ganzen Ablauf darlegen. Dabei ist festzustellen, dass bereits ein Sprung über eine hüfthohe 
Sitzbank nicht alltäglich ist. Der Sprung lief sodann unplanmässig ab, indem es während des 
Sprungs in der Hüfte knackte, woraufhin eine schlechte Landung mit Ausrutschen folgte. Hier 
handelt es sich um eine Programmwidrigkeit. Der ungewöhnliche äussere Faktor ist damit ge-
geben. Da die weiteren Unfallvoraussetzungen nicht bestritten werden, ist der Unfallbegriff er-
füllt.  
 
5.1 Als Nächstes ist zu prüfen, ob der Grundfall zum Zeitpunkt des neuen Leistungsbegeh-
rens vom 14. Mai 2012 bereits abgeschlossen war und dieses damit unter den Voraussetzun-
gen eines Rückfalls zu prüfen ist. Die Beschwerdegegnerin vertritt diese Auffassung und macht 
geltend, dass der Grundfall im Januar 2011 formlos abgeschlossen worden sei. Der Beschwer-
deführer dagegen ist der Ansicht, dass der Grundfall nicht abgeschlossen und die Leistungs-
pflicht für die Hüftbeschwerden unter diesem Titel zu prüfen sei. 
 
5.2 Das Ergebnis dieser Prüfung hat Auswirkungen auf die Beweislastverteilung. Sind die 
geltend gemachten Beschwerden unter dem Titel Grundfall zu prüfen, obliegt es dem Versiche-
rer darzutun, dass diese mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall zurückzuführen sind, da es 
sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt. Die blosse Möglichkeit genügt 
nicht. Sind die Beschwerden jedoch im Rahmen eines Rückfalles oder als Spätfolge zu prüfen 
(Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982), stellt sich 
die Frage, ob eine leistungsbegründende natürliche Kausalität gegeben ist. Rückfälle und Spät-
folgen schliessen begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend können sie 
eine Leistungspflicht des Unfallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend 
gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheits-
schädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293, E. 
2c; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43, U 86/02 E. 4). Die Beweislast liegt hier bei der versicherten Per-
son. Bevor sich aber die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Unter-
suchungsgrundsatzes richtig und vollständig zu klären (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG; SVR 
2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]). 
 
5.3 Der Fallabschluss hat in Form einer Verfügung zu erfolgen, wenn und solange die (wei-
tere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussion steht (BGE 132 V 412 E. 4 S. 417; Art. 
124 UVV). Erlässt der Versicherer stattdessen nur ein einfaches Schreiben, erlangt dieses in 
der Regel jedenfalls dann rechtliche Verbindlichkeit, wenn die versicherte Person nicht inner-
halb eines Jahres Einwände erhebt (BGE 134 V 145). Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt 
indessen keine Leistungen mehr zur Diskussion, kann ein Rückfall auch vorliegen, ohne dass 
der versicherten Person mitgeteilt wurde, der Versicherer schliesse den Fall ab und stelle seine 

 
 
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Leistungen ein. In dieser Konstellation ist entscheidend, ob zum damaligen Zeitpunkt davon 
ausgegangen werden konnte, es werde keine Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfä-
higkeit mehr auftreten. Dies ist im Rahmen einer ex ante-Betrachtung unter Berücksichtigung 
der konkreten Umstände zu beurteilen. Dabei kommt der Art der Verletzung und dem bisheri-
gen Verlauf eine entscheidende Rolle zu: Lag ein vergleichsweise harmloser Unfall mit günsti-
gem Heilungsverlauf vor, welcher nur während relativ kurzer Zeit einen Anspruch auf Leistun-
gen begründete, wird tendenziell eher von einem stillschweigend erfolgten Abschluss auszuge-
hen sein als nach einem kompliziert verlaufenen Heilungsprozess. Andererseits ist der Leis-
tungsanspruch unter dem Aspekt des Grundfalls und nicht unter demjenigen eines Rückfalls zu 
prüfen, wenn die versicherte Person während der leistungsfreien Zeit weiterhin an den nach 
dem Unfall aufgetretenen Beschwerden gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben 
sind, die das Geschehen über das betreffende Intervall hinweg als Einheit kennzeichnen (Urtei-
le des Bundesgerichts vom 26. September 2008 E. 4.1, 8C_102/2008, E. 4.1 und vom 26. Au-
gust 2008, 8C_433/2007,  E. 2.3, je mit Hinweisen). Dies setzt nicht zwingend eine durchgängi-
ge ärztliche Behandlung voraus (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Juni 2006, U 12/06, E. 4.3 
und 4.3.2). 
 
5.4 Der Beschwerdeführer erlitt anlässlich des Ereignisses vom 25. Juni 2010 einen Muskel-
faserriss der rechten Adduktoren. Am 3. Dezember 2010 berichtete Dr. B.____, dass wegen der 
grossen Läsion im Bereich der Adduktoren ein protrahierter Verlauf bestehe. Mittels Physiothe-
rapie hätten die Beschwerden reduziert werden können. Bei grösserer Belastung träten jedoch 
nach wie vor Schmerzen auf. Klinisch bestehe eine deutliche Druckdolenz im Bereich der Ad-
duktoren rechts. In der Ultraschalluntersuchung vom 9. November 2010 zeigten sich immer 
noch kleine Muskelfaserrisse mit diffuser Hämorrhagie, was dafür spreche, dass die Verletzung 
nach wie vor nicht ausgeheilt sei. Aus diesem Grund seien weitere Physiotherapien unbedingt 
notwendig, um die Verletzung behandeln zu können. 
 
Mit Blick auf diese zeitnahe ärztliche Stellungnahme von Dr. B.____ vom 3. Dezember 2010 ist 
es glaubhaft, dass der Versicherte im Januar 2011, als er sich auf seine längst geplante Aus-
landreise begab, immer noch unter Beschwerden litt. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Fol-
gen des Ereignisses vom Juni 2010 keine Arbeitsunfähigkeit nach sich zogen. Es ist deshalb 
nachvollziehbar, dass der Versicherte sich für eine Auslandsreise grundsätzlich gesund genug 
fühlte, ohne dass daraus gleichzeitig eine Beschwerdefreiheit abgeleitet werden könnte. Wenn 
er darum im Fragebogen Rückfall vom 14. Mai 2012 angab, dass er während seiner Ferien Be-
schwerden bei längerem Gehen und gelegentlich auch beim Fahrradfahren im Leisten-
/Hüftbereich verspürt habe und aufkommende Schmerzen mit Tabletten bekämpft habe, besteht 
kein Anlass, an diesen Angaben zu zweifeln. Für persistierende Beschwerden auf einem niedri-
gen Level spricht auch, dass er kurz vor der Abreise am 28. Januar 2011 die letzte Physiothe-
rapie-Behandlung und nach der Rückkehr bereits am 13. Februar 2012 wieder die erste Konsul-
tation bei Dr. B.____ hatte. E.____ als behandelnder Physiotherapeut bestätigte am 28. Febru-
ar 2013 schriftlich, dass der Versicherte ihn bereits nach einmonatiger Reisezeit per Email kon-

 
 
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taktiert und mitgeteilt habe, dass die Beschwerden immer noch bestünden. In der Folge hätten 
sie deshalb mehrmals Kontakt gehabt. Bereits vor Ende der Reise habe sich der Versicherte für 
die Wiederaufnahme der ärztlichen Abklärungen und der physiotherapeutischen Behandlung 
bemüht. Der frühe Konsultationstermin bei Dr. B.____ vom 13. Februar 2012 stimmt mit dieser 
Aussage überein. Dass die Beschwerden nicht unerheblich waren und den Versicherten im All-
tag beeinträchtigten, zeigte sich in der anschliessenden konsequenten Abklärung durch die 
bildgebende Untersuchung und die baldigen operativen Eingriffe im März und Mai 2012.  
 
5.5 Nach diesen Ausführungen, an deren Richtigkeit es keine Gründe zu zweifeln gibt, wur-
de eine vollständige Beschwerdefreiheit vor der Abreise nicht erreicht. Vielmehr bestand über 
den Januar 2011 hinaus eine Behandlungsbedürftigkeit. Wenn Nachkontrollen und weitere Ab-
klärungen unterblieben, lag es daran, dass der Versicherte auf einer Weltreise war, der Kontakt 
zum Therapeuten blieb aber offensichtlich erhalten. Da die National den Fallabschluss lediglich 
intern vornahm und den Versicherten nicht darüber orientierte, hatte dieser keinen Anlass, Ein-
wände zu erheben. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers ist deshalb unter dem Titel 
Grundfall zu prüfen, was zur Folge hat, dass die National letztlich die Beweislast für das Dahin-
fallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens trägt. 
 
6.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. 
E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 
und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung 
des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechen-
den medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial 
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi-
zinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach ent-
scheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur-
teilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin 
oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E). 
 
6.2 Dr. B.____ äusserte anlässlich der klinischen Untersuchung vom 13. Februar 2012 den 
Verdacht, dass ein Impingement-Syndrom mit Labrumläsion vorliegen könne. Nach einer 
Arthro-MRT des Hüftgelenks rechts am 17. Februar 2012 bestätigte sich die Verdachtsdiagno-

 
 
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se, indem eine Rissbildung an der Basis des Labrums mit angrenzend flachem intrakartialaginä-
rem Osteophyten am Acetabulum und ausgedünntem Gelenkknorpel festgestellt wurde. Es folg-
te eine intraartikuläre Hüftinfiltration rechts am 27. März 2012 und am 3. Mai 2012 ein operati-
ver Eingriff. 
 
6.3 In einer Notiz vom 4. Juni 2012 verneinte der beratende Arzt der National Dr. C.____ die 
Kausalität zwischen Unfall und Hüftbeschwerden. Für die aktuellen Schmerzen sei ein Vorzu-
stand verantwortlich. Mit Stellungnahme vom 22. Juni 2012 kam er zum Schluss, dass der 
Schmerz, welcher in der Luft (beim Sprung) aufgetreten sei, nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit durch die sowohl in der MRT als auch intraoperativ festgestellte Veränderung im 
Bereich der Hüfte erklärbar sei. Die Chondrokalzinose und die Offset-Störung sowie die Aus-
dünnung des Knorpels seien klar als Vorzustand zu klassifizieren, welcher durch das Unfaller-
eignis weder vorübergehend noch richtunggebend verschlimmert worden sei. Die Beschwer-
den, welche operativ behandelt worden seien, würden nur möglicherweise im Zusammenhang 
mit dem Unfallereignis stehen. Diese Stellungnahme wurde allerdings in der Annahme abgege-
ben, dass der Grundfall abgeschlossen war und eine weitere Leistungspflicht unter dem Titel 
Rückfall geprüft werde. Wenn Dr. C.____ davon ausgeht, dass die Hüftbeschwerden nur mögli-
cherweise im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 25. Juni 2010 stehen, kann die Un-
fallversicherung - da der Grundfall noch nicht abgeschlossen ist - auf dieser Grundlage ihre 
Leistungspflicht nicht ablehnen, weil ein möglicher Zusammenhang mit dem Unfallereignis für 
eine weiter bestehende Leistungspflicht der Unfallversicherung grundsätzlich ausreicht. 
 
6.4 Vor der abschliessenden Beweiswürdigung, ist zu prüfen, ob der Sachverhalt bezüglich 
des Kausalzusammenhangs genügend abgeklärt ist. Dr. B.____ nahm am 27. Juli 2012 eben-
falls zur Unfallkausalität Stellung. Er geht davon aus, dass beim Sprung über die Bank ein Hy-
perflexionstrauma rechts stattgefunden habe, wobei sich der Versicherte einen Labrumriss zu-
gezogen habe. Dieser Unfallmechanismus sei für Labrumläsionen sehr typisch, welche bei 
Kampfsportarten wie Kung Fu und Kickboxen häufig aufträten. Als der Versicherte bei der Lan-
dung ausgerutscht sei, habe er sich zusätzlich die Muskelverletzung im Bereich der Adduktoren 
rechts zugezogen, die initial sicher im Vordergrund gestanden sei. Da nach Abheilung der Mus-
kelverletzung die Schmerzen persistierten, sei die weitere Abklärung mittels Arthro-MRI der 
rechten Hüfte durchgeführt worden, wodurch letztlich ein Labrumriss habe bestätigt werden 
können. Die beschriebene Chondrokalzinose sei nicht relevant und zu jedem Zeitpunkt asymp-
tomatisch gewesen. Dieser Befund sei während der Operation lediglich beschrieben worden. 
Die tiefer liegenden Schmerzen bei der Beinpresse bei maximaler Flexion im Sitzen deuteten 
auf die Labrumläsion hin und hätten überhaupt nichts mit der Chondrokalzinose zu tun, da ein-
deutig eine mechanische Problematik vorliege. 
 
6.5 Dr. C.____ widersprach am 27. August 2012 diesen Ausführungen. Kickboxen und Kung 
Fu seien nicht vergleichbar mit dem Ereignis vom 25. Juni 2010. Zudem sei eine Hyperflexion 

 
 
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der Hüfte beim Springen über ein Hindernis unwahrscheinlich, weil dieser Mechanismus das 
Springen verlangsamen würde. 
 
6.6 Vorliegend sind divergierende ärztliche Meinungen zur Kausalität vorhanden. Ein vorbe-
haltloses Abstellen auf die Berichte von Dr. C.____ oder die Stellungnahme von Dr. B.____ ist 
nicht möglich. Einerseits ging Dr. C.____ bei seiner Beurteilung von falschen Voraussetzungen 
aus, indem er annahm, der Grundfall sei bereits abgeschlossen. Weiter kann die Äusserung, 
dass eine Hyperflexion der Hüfte beim Sprung über eine hüfthohe Sitzbank unwahrscheinlich 
sei, nicht ohne weitere Begründung übernommen werden. Dieser Annahme steht die Erklärung 
des Facharztes Dr. B.____ zum Verletzungsmechanismus entgegen, welcher den Versicherten 
mehrmals persönlich untersucht, behandelt und operiert hat. Deutlich hat sich Dr. B.____ zur 
Chondrokalzinose geäussert, dagegen fehlt eine Stellungnahme zur Frage, inwiefern die Offset-
Störung und die Ausdünnung des Knorpels als Vorzustände zu werten sind, welche allenfalls 
den Riss verursacht haben könnten. In diesem Zusammenhang steht die Aussage von Dr. 
C.____ im Raum, dass ein akuter Labrumriss als Folge eines Unfalles schwerere Symptome 
verursacht hätte. Ob der Unfall vom 25. Juni 2010 ursächlich für den Labrumriss war, kann auf-
grund der vorliegenden medizinischen Stellungnahmen nicht abschliessend beurteilt werden. 
Da gestützt auf die Ausführungen von Dr. C.____ ein Kausalzusammenhang nicht mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, die Stellungnahme von Dr. B.____ 
jedoch auch nicht genügt, um den Kausalzusammenhang vorbehaltlos bejahen zu können, je-
doch anzunehmen ist, das eine gutachterliche Beurteilung eine schlüssige Antwort auf die Fra-
ge der Kausalität liefern würde, ist die Angelegenheit zur weiteren Sachverhaltsabklärung und 
zur Neuverfügung an die Vorinstanz - welche die Beweisführungslast trägt - zurückzuweisen. 
Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
7. Es sind keine Verfahrenskosten zu erheben. Gemäss Ausgang des Verfahrens hat der 
Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Der Rechtsvertreter hat gemäss 
Honorarnote vom 10. April 2013 einen angemessenen Aufwand von rund 10, 5 Stunden aus-
gewiesen. Dazu kommen noch 1, 5 Stunden für die Parteiverhandlung, womit 12 Stunden zu 
entschädigen sind. Die National hat folglich dem Rechtsvertreter ein Honorar in Höhe von Fr. 
3'299.10 (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) auszurichten. 
 
8.1 Gemäss Art. 90 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an 
das Bundesgericht zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig 
eröffnete Zwischenentscheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zustän-
digkeit und über Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil 
bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort 
einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten 
für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bun-
desgerichtlichen Rechsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den 

 
 
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Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen 
Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt 
auch für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehre-
ren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. 
E. 4.2). 
 
8.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vor-
aussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.  
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochte-
ne Einspracheentscheid der Schweizerischen National-Versicherungs-
Gesellschaft AG vom 13. November 2012 aufgehoben und die Angele-
genheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum 
Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft AG hat dem 
Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 3'299.10 (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht