# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 88a227f0-204a-5d9e-87e0-fdb927f6ab1f
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-04
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 04.12.2018 III 2018 149
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-149_2018-12-04.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 144 und 149

Entscheid vom 4. Dezember 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
C.________,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (vorsorgliche Massnahmen)

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Sachverhalt:

A. A.________ und D.________ sind die aktuell getrennt lebenden Eltern von 
G.________ Am 22. Dezember 2014 unterzeichneten die Eltern beim Zivil-
standsamt C.________ eine Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge vor 
der Geburt (vgl. Vi-act. 04). A.________ hat aus einer früheren Beziehung noch 
einen weiteren Sohn (H.________), derweil D.________ noch Alimente für sei-
nen weiteren Sohn I.________ zu bezahlen hat (vgl. VGE III 2017 80, Ingress).

B. Als die Kindsmutter und der Kindsvater noch zusammen die Wohnung an 
der J.________ (Strasse) bewohnten, erfolgte am 25. Mai 2016 durch die Kan-
tonspolizei Schwyz eine Intervention im häuslichen Bereich (vgl. Vi-act. 13 - 18), 
welche eine entsprechende Meldung an die KESB C.________ zur Folge hatte 
(Vi-act. 22). Die KESB C.________ eröffnete ein Verfahren zur Abklärung von 
Kindesschutzmassnahmen. Mit Schreiben vom 7. bzw. 8. Juli 2016 forderte die 
KESB C.________ die Eltern auf, ihre Vorstellungen für eine Trennungsvereinba-
rung (mit klaren Angaben zur Obhut, zu den Betreuungsanteilen, zum Besuchs-
recht und zum Unterhalt) zuzustellen (Vi-act. 53, 57). Ein erster Besprechungs-
termin (28. Juli 2016) wurde von der Kindsmutter abgesagt (Vi-act. 60). An der 
am 16. August 2016 vorgesehenen Besprechung mit allen involvierten Stellen 
(kommunale Fürsorgebehörde; Sozialdienst ________; Opferhilfe, Paar- und 
Familienberatungsstelle ________) liess sich die Kindsmutter entschuldigen (Vi-
act. 85). 

C. Eine weitere Intervention im häuslichen Bereich (durch eine Patrouille der 
Kantonspolizei) folgte am 24. September 2016 (Vi-act. 158). Am 3. Oktober 2016 
beantragte der Kindsvater bei der KESB C.________ die Obhut über seinen 
Sohn G.________ (Vi-act. 251). Am 12. und 20. Oktober 2016 führte die zustän-
dige Fachperson der KESB C.________ einen Besuch in der Wohnung an der 
J.________ (Strasse) durch (nachdem die Eltern wieder die gleiche Wohnung 
benutzen, wobei sich die Kindsmutter nach dem Arbeitsende des Kindsvaters of-
fenbar jeweils mit H.________ in ein sep. Zimmer im Kellerbereich zurückzog, Vi-
act. 207, 176f.). Ein weiterer Polizeibericht (betreffend eine Intervention im häus-
lichen Bereich) datiert vom 27. Oktober 2016 (Vi-act. 236). Mit Zwischenbescheid 
vom 8. November 2016 ordnete die KESB C.________ eine Abklärung durch die 
Fachstelle K.________ an und wies die Kindseltern an, mit der betreffenden Fa-
milienarbeiterin der Fachstelle zusammenzuarbeiten. Zudem wurden die Eltern 
verpflichtet, sich hinsichtlich Alkohol- und Drogenkonsum beim L.________ (Gut-
achterstelle) untersuchen zu lassen (forensisch-toxikologische Haaranalyse auf 
Alkohol und Drogen, vgl. Vi-act. 248 - 252). 

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Mit Eingabe vom 9. November 2016 an die KESB C.________ beantragte die 
Kindsmutter die Anordnung von superprovisorischen Massnahmen (u.a. dass 
G.________ unter die alleinige Sorge der Kindsmutter zu stellen und der Kinds-
mutter zu erlauben sei, mit G.________ eine 4-Zimmerwohnung in M.________ 
zu beziehen, vgl. Vi-act. 256 - 260). Nach einer gemeinsamen Besprechung vom 
17. November 2016 (Vi-act. 314) ordnete die KESB C.________ mit Zwischen-
bescheid vom 18. November 2016 eine alternierende Obhutsregelung (unter 
Einbezug von Betreuungszeiten in der Kinderkrippe N.________) an und wies 
den Kindsvater an, während der Betreuungszeiten von G.________ den Hund 
"O.________" vom Kind fernzuhalten (Vi-act. 316 - 320).

Mit Zwischenbescheid vom 31. Januar 2017 forderte die KESB C.________ die 
Kindsmutter auf, den neuen Termin für eine forensisch-toxikologische Abklärung 
des Suchtmittelkonsums beim L.________ (Gutachterstelle) unter Androhung der 
Bestrafung wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung einzuhalten (Vi-
act. 408).

Der Vermittler der Gemeinde P.________ ist mit Verfügung vom 20. Februar 
2017 auf die Rechtsbegehren der Kindsmutter (wonach u.a. G.________ unter 
die alleinige Obhut der Kindsmutter zu stellen sei) nicht eingetreten (vgl. Vi-act. 
511 - 513).

Am 1. März 2017 gingen bei der KESB C.________ einerseits der Abklärungsbe-
richt der Fachstelle Q.________ (Vi-act. 519 - 528) und andererseits das 
L.________-Gutachten zur Frage des Substanzkonsums der Kindsmutter ein (Vi-
act. 529 - 534).

Am 2. März 2017 hat die Kindsmutter in eigenem Namen und im Namen des 
Sohnes G.________ beim Bezirksgericht R.________ eine "Klage über Kindsun-
terhalt und weitere Kinderbelange" eingereicht (Vi-act. 537 - 548). Die darin ent-
haltenen Rechtsbegehren umfassten u.a. die Zuweisung der alleinigen Obhut 
über G.________ an die Kindsmutter, eine Besuchsrechtsregelung für den 
Kindsvater unter Fernhaltung des Kindes vom Hund "O.________" und die Zu-
sprechung von angemessenen Beiträgen an die Kosten des Unterhalts von 
G.________ (Vi-act. 547). Mit Schreiben vom 15. März 2017 informierte die 
KESB C.________ das Bezirksgericht sowie die Rechtsvertreter der Kindseltern 
über das geplante Vorgehen, wonach das am 25. Mai 2016 eingeleitete Verfah-
ren zur Prüfung von Kindesschutzmassnahmen ungeachtet der beim Bezirksge-
richt R.________ eingereichten Klage fortgesetzt werde (Vi-act. 591, 592). Mit 
Schreiben vom 31. März 2017 ersuchte die damalige Rechtsvertreterin der 
Kindsmutter, welche unter Hinweis auf die vor Bezirksgericht R.________ einge-
reichte Klage eine fortgesetzte Zuständigkeit der KESB bestritt, die KESB 

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C.________ um Erlass einer anfechtbaren Verfügung zur Zuständigkeitsfrage 
(Vi-act. 620). Mit Verfügung vom 13. April 2017 bejahte die KESB C.________ 
ihre Zuständigkeit und setzte das am 25. Mai 2016 begonnene Verfahren zur 
Prüfung von Kindesschutzmassnahmen fort (Vi-act. 673 - 676). Eine dagegen 
von der Kindsmutter erhobene Beschwerde konnte das Verwaltungsgericht mit 
Einzelrichterentscheid III 2017 80 vom 29. Juni 2017 als gegenstandslos gewor-
den am Protokoll abschreiben, nachdem die Beschwerde im Hinblick auf eine 
einvernehmliche Gesamtlösung zurückgezogen wurde (Vi-act. 919 - 924; vgl. 
auch Vi-act. 838, wonach sich die Eltern wieder angenähert hatten; siehe auch 
die am 21. Juni 2017 von den Eltern unterzeichnete Vereinbarung, welche u.a. 
die Obhuts- und Unterhaltsregelung betrifft = Vi-act. 850 - 853). Bei der Bespre-
chung vom 29. Juni 2017, welche als Anhörung zum vorgesehenen Beschluss 
ausgestaltet war, erklärten die Eltern u.a., dass sie (wieder) ein Paar seien (Vi-
act. 865). 

D. Mit Beschluss Nr. IIA/008/25/2017 vom 4. Juli 2017 verfügte die KESB 
C.________ unter anderem (vgl. Vi-act. 931):

- dass die Obhut über G.________ beiden Eltern obliege, wobei für den Fall einer 
Trennung bzw. im Konfliktfall eine minimale Regelung vorgegeben wurde;

- dass der Unterhaltsvertrag der Eltern genehmigt werde;
- dass für G.________ eine sozialpädagogische Familienbegleitung im Umfang 

von wöchentlich drei Stunden für die Dauer von 6 Monaten angeordnet werde;
- dass die Eltern angewiesen wurden, mit der eingesetzten Einrichtung 

(S.________ GmbH) bzw. deren zuständigen Familienarbeiterin zusammenzuar-
beiten;

- dass die Eltern angewiesen wurden, G.________ regelmässig 2 Tage pro Woche 
(Donnerstag und Freitag) von der Kinderkrippe N.________ betreuen zu lassen;

- dass die Kindsmutter an einer kontrollierten Antabuseinnahme bei Dr.med. 
F.________ teilzunehmen und zudem eine therapeutische Behandlung bei einer 
Fachperson ihrer Wahl aufzunehmen habe;

- dass hinsichtlich des Hundes „O.________“ die Auflagen des Veterinärdienstes 
der Urkantone vom 3. Mai 2017 vollumfänglich umzusetzen seien;

- dass für G.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB errich-
tet werde (mit einem detaillierten Aufgabenkatalog);

- und dass als Beiständin T.________ eingesetzt wurde.

Am 8. November 2017 unterzeichneten die Eltern einen geänderten Unterhalts-
vertrag (Vi-act. 974). Diese Änderung wurde offenbar dadurch ausgelöst, dass 
dem Kindsvater wegen einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit anstelle des 
bisherigen Lohnes ein tieferes Krankentaggeld ausbezahlt wurde (vgl. Vi-act. 978 
i.V.m. 986). Mit Beschluss vom 27. Februar 2018 verlängerte die KESB 
C.________ die sozialpädagogische Familienbegleitung (Vi-act. 990). 

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E. In einem bei der KESB C.________ am 24. April 2018 eingegangenen 
Schreiben stellte der Kindsvater einen „Antrag für die alleinige Obhut sowie den 
Wohnsitz für G.________ inkl. Passeinzug wegen Ausreisegefahr im laufenden 
Verfahren“. In der Begründung führte der Kindsvater u.a. aus, die Kindsmutter 
hat „trotz Auflagen der KESB und Antabus nicht aufgehört Alkohol in grösseren 
Mengen zu trinken“ (vgl. KESB-Dossier 14.3, ohne Nummerierung). In einem 
Bericht vom 25. Mai 2018 nahm die Beiständin T.________ zum Begehren des 
Kindsvaters, die alleinige Obhut für G.________ zu erhalten, ausführlich Stellung 
(vgl. KESB-Dossier 14.3, ohne Nummerierung). Mit Schreiben vom 20. Juni 2018 
wurde die Kindsmutter von der KESB C.________ zu einer persönlichen Bespre-
chung am 27. Juni 2018 eingeladen, worauf die Kindsmutter um einen anderen 
Termin ersuchte.

Mit Eingabe vom 23. Juli 2018 beantragte die Kindsmutter (damals vertreten 
durch RA MLaw U.________, welcher das Mandat zwischenzeitlich wieder nie-
dergelegt hat) bei der KESB C.________, dass G.________ unter die alleinige 
Sorge und unter die alleinige Obhut der Kindsmutter zu stellen sei, während das 
Besuchs- und Ferienrecht des Kindsvaters vorläufig zu sistieren sei (Vi-act. 
1036). Das gleichzeitig eingereichte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtsverbeiständung wurde von der KESB mit Beschluss vom 14. August 2018 
abgewiesen (Vi-act. 1044 - 1047). Am 23. August 2018 erhielt die KESB 
C.________ von der Leiterin der Kindertagesstätte N.________ die Mitteilung, 
dass G.________ nicht erschienen sei und die Kindsmutter ihn abgemeldet ha-
be. Die Abklärungen ergaben, dass die Kindsmutter die Schweiz mit H.________ 
und G.________ verlassen hatte.

Mit Verfügung Nr. IIB/001/34/2018 vom 27. August 2018 hielt die KESB 
C.________ im Dispositiv was folgt fest:

1. A.________ wird vorsorglich bis zum rechtskräftigen Abschluss des ordentli-
chen Verfahrens die Obhut über das Kind G.________ entzogen.

2. Die Kantonspolizei Schwyz wird beauftragt, das minderjährige Kind 
G.________ (…) dem Vater, D.________, (…) zuzuführen.

3. Die Anordnung nach Ziff. 1 und 2 hiervor werden superprovisorisch verfügt.
4. A.________ und D.________ werden zur Anhörung am 30. August 2018, 

10.00 Uhr, KESB C.________ (…) eingeladen. Damit wird ihnen Gelegenheit 
zur Stellungnahme zur vorliegenden Verfügung gegeben.

5. Einer Beschwerde gegen die vorliegende Verfügung kommt keine aufschie-
bende Wirkung zu.

6. Über allfällige Verfahrenskosten wird beim Abschluss des Verfahrens ent-
schieden.

7. (Rechtsmittelbelehrung)

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F. Gegen diese am 27. August 2018 versandte Verfügung reichte die Kinds-
mutter rechtzeitig am 6. September 2018 per FAX beim Verwaltungsgericht eine 
Beschwerde (III 2018 144) ein, mit welcher u.a. die Aufhebung der Verfügung 
vom 27. August 2018 beantragt wurde. Die eigenhändig unterzeichnete Be-
schwerdeschrift folgte am 17. September 2018 (= Eingangsdatum). Am 7. Sep-
tember 2018 konnte der Kindsvater in V.________ (Land) G.________ abholen 
und zu sich nach Hause nehmen (Vi-act. 1081).

G. In der Zwischenzeit hatte die KESB C.________ am 31. August 2018 ver-
fügt, dass der Kindsmutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht über das Kind 
G.________ vorsorglich bis zum rechtskräftigen Abschluss des ordentlichen Ver-
fahrens entzogen werde (Vi-act. 1058). Gegen diese Verfügung liess die Kinds-
mutter rechtzeitig am 17. September 2018 beim Verwaltungsgericht eine weitere 
Beschwerde (III 2018 149) mit den folgenden Rechtsbegehren einreichen:

1. Der Beschluss der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region 
C.________ vom 31. August 2018 sei aufzuheben.

2. Die Sache sei zur formgerechten Durchführung des Verfahrens, namentlich zur 
Gewährung des rechtlichen Gehörs und zur anschliessenden Neuentschei-
dung, an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Der Mutter A.________ sei das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihren Sohn 
G.________, wieder zu erteilen und G.________ sei umgehend in die Obhut 
der Mutter zu geben.

4. Es sei mit sofortiger Wirkung die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wie-
der herzustellen und G.________ in die Obhut der Mutter zu geben.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Zudem wurde die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (inkl. unent-
geltliche Rechtsverbeiständung) beantragt.

H. Am 18. September 2018 beschloss die KESB C.________, dass die Sozi-
alpädagogische Familienbegleitung bei der S.________ GmbH für G.________ 
und seinen Vater im Umfange von wöchentlich maximal 3 Stunden (zuzüglich 2 
Stunden für Fachgespräche pro Monat) für weitere 12 Monate verlängert werde. 
Zudem wurde der Kindsvater angewiesen, G.________ regelmässig von Montag 
bis Freitag in der Kinderkrippe N.________ betreuen zu lassen (Vi-act. 1094). 

Mit Vernehmlassung vom 19. September 2018 beantragte der Beschwerde-
gegner (Kindsvater), die Beschwerde der Kindsmutter vom 6. September 2018 
(III 2018 144) sei abzuweisen.

Am 15. Oktober 2018 folgte eine Ergänzung der Beschwerde III 2018 149, in 
welcher die Kindsmutter ihre ursprünglichen Anträge wiederholte und zusätzlich 
beantragte, dem Kindsvater sei ein angemessenes Besuchsrecht einzuräumen.

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Die KESB C.________ stellte in ihrer Vernehmlassung vom 16. Oktober 2018 
den Antrag, dass die beiden Beschwerden abzuweisen seien, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin. In einer weiteren Ein-
gabe vom 19. Oktober 2018 beantragte die KESB C.________ auch die Abwei-
sung der Beschwerdeergänzung vom 15. Oktober 2018, wobei zur Begründung 
v.a. auf die umfangreichen Akten verwiesen wurde.

In einer Stellungnahme vom 29. Oktober 2018 beantragte der Beschwerdegeg-
ner (Kindsvater), die Beschwerde (III 2018 149) vom 17. September 2018 sowie 
die mit geänderten Rechtsbegehren versehene Eingabe vom 15. Oktober 2018 
seien abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Abzuweisen sei auch der An-
trag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin).

Dazu nahm die beanwaltete Kindsmutter in einer weiteren Eingabe vom 16. No-
vember 2018 Stellung. Der Kindsvater äusserte sich noch in einer Eingabe vom 
26. November 2018. Am 30. November 2018 liess der Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin telefonisch mitteilen, dass auf eine weitere Stellungnahme ver-
zichtet werde; zudem wurde um einen schnellen Entscheid ersucht.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die beiden Beschwerdeverfahren betreffen das gleiche Kind und die glei-
chen Eltern, weshalb es sich rechtfertigt, die beiden Verfahren zu vereinigen und 
die beiden Beschwerden gemeinsam zu behandeln.

2.1 Nach Art. 445 Abs. 1 ZGB (i.V.m. Art. 440 Abs. 3 ZGB und Art. 314 Abs. 1 
ZGB) trifft die Kindesschutzbehörde auf Antrag einer am Verfahren beteiligten 
Person oder von Amtes wegen alle für die Dauer des Verfahrens notwendigen 
vorsorglichen Massnahmen. Sie kann insbesondere eine Massnahme des Kin-
des- bzw. Erwachsenenschutzes vorsorglich anordnen. Bei besonderer Dring-
lichkeit kann sie vorsorgliche Massnahmen sofort ohne Anhörung der am Verfah-
ren beteiligten Personen treffen. Gleichzeitig gibt sie diesen Gelegenheit zur Stel-
lungnahme; anschliessend entscheidet sie neu (Art. 445 Abs. 2 ZGB).

2.2.1  Zweck der vorsorglichen Massnahmen ist es, die Wirksamkeit einer im 
Hauptverfahren zu treffenden Massnahme zu gewährleisten. Vorsorgliche Mass-
nahmen dienen daher der Rechtsverwirklichung (Christoph Auer/ Michèle Marti 
in: Basler Kommentar zum ZGB, N 4 zu Art. 445 ZGB). Vorsorgliche Massnah-
men haben nur provisorischen Charakter. Sie müssen während der Dauer des 
Verfahrens geändert oder aufgehoben werden, wenn sich dies aufgrund verän-

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derter Umstände oder Verfahrensaussichten aufdrängt (Auer/ Marti, a.a.O., N 5 
zu Art. 445 ZGB). 

2.2.2  Die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme des Kindes- oder Erwach-
senenschutzes bedingt eine günstige Hauptsachenprognose. Es muss wahr-
scheinlich sein, dass die im Hauptverfahren in Betracht fallende Massnahme 
tatsächlich angeordnet wird. Dies zu entscheiden liegt im pflichtgemässen Er-
messen der KESB, die sich allerdings mit einer vorläufigen Prüfung begnügen 
muss und darf. Vorsorgliche Massnahmen beruhen auf einer bloss summari-
schen Prüfung der Sach- und Rechtslage. Eingehende Auseinandersetzungen 
mit der Hauptsache, die den Entscheid in der Hauptsache praktisch vorwegneh-
men, haben grundsätzlich zu unterbleiben (Auer/Marti, a.a.O., N 8 zu Art. 445 
ZGB).

2.2.3  Die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme setzt Dringlichkeit voraus. 
Dringlichkeit liegt dann vor, wenn die sofortige Anordnung der fraglichen Mass-
nahme geboten ist, weil sonst der Zweck des Hauptverfahrens und sein Erfolg in 
Frage stehen würden (Auer/Marti, a.a.O., N 9 zu Art. 445 ZGB; Rosch/ Büchler/ 
Jakob, Erwachsenenschutz, 2. Aufl., N 8 zu Art. 445 ZGB).

3.1 Nach der Aktenlage verhält es sich so, dass seit dem 24. April 2018 vor der 
Vorinstanz ein Hauptverfahren hängig ist, in welchem es darum geht, ob und 
inwiefern die bislang gemeinsame Obhut und elterliche Sorge gegebenenfalls 
anders zu regeln bzw. in eine alleinige Obhut und elterliche Sorge umzuwandeln 
sei (oder nicht). Dass vor der KESB C.________ ein solches Hauptverfahren 
pendent war bzw. ist und zwar bereits vor Erlass der streitigen vorsorglichen 
Massnahmen vom 27. und 30. August 2018, war der Beschwerdeführerin be-
kannt, zumal sie selber auch noch am 23. Juli 2018 der Vorinstanz ein Begehren 
um Zuteilung des gemeinsamen Sohnes unter ihre alleinige elterlichen Sorge 
und Obhut stellte (vgl. Ingress, lit. E). Mithin wusste die Kindsmutter, als sie mit 
dem gemeinsamen Sohn nach V.________ (Land) weggezogen ist, dass die 
Vorinstanz über die beantragte Zuteilung der alleinigen Sorge und alleinigen Ob-
hut noch im hängigen Hauptverfahren zu befinden hat. Sodann musste die 
Kindsmutter bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wissen, dass nach Art. 301a 
Abs. 2 lit. a ZGB bei gemeinsamer elterlicher Sorge ein Wechsel des Aufent-
haltsortes des Kindes ins Ausland nur mit Zustimmung des andern Elternteils 
oder durch Entscheidung des Gerichts oder der Kindesschutzbehörde zulässig 
ist. Aus dem allfälligen Einwand der Kindsmutter, wonach sie diese gesetzliche 
Bestimmung nicht gekannt habe, kann sie hier nichts zu ihren Gunsten ableiten.

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3.2.1  Nicht zu hören ist die Rüge der Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz 
beim Erlass der vorliegenden vorsorglichen Massnahmen das rechtliche Gehör 
verletzt habe. Wenn ein Elternteil in Kenntnis der geltenden gemeinsamen elter-
lichen Sorge und gemeinsamen (alternierenden) Obhut über das gemeinsame 
Kind sowie in Kenntnis des dargelegten pendenten Hauptverfahrens den Aufent-
haltsort dieses Kindes eigenmächtig ins Ausland verlegt, hat er es sich selbst zu-
zuschreiben, dass er vor Erlass der durch das eigene Verhalten verursachten 
vorsorglichen Massnahmen nicht angehört wurde. Dies gilt erst recht, wenn die-
ser Elternteil der Vorinstanz ihre Adressänderung nicht mitgeteilt hat, obwohl er 
aufgrund des hängigen Hauptverfahrens mit Zustellungen rechnen musste. Nach 
§ 150 Abs. 1 (lit. a und b) des kantonalen Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) gilt 
die Zustellung bereits nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als er-
folgt, wenn der Adressat die Zustellung schuldhaft verhindert hat (lit. a) oder 
wenn er mit einer Zustellung rechnen musste (lit. b).

3.2.2  Und selbst dann, wenn entgegen den vorstehenden Ausführungen, an 
welchen weiterhin festzuhalten ist, von einer Gehörsverletzung auszugehen wä-
re, käme eine Heilung dieses Mangels aus folgenden Gründen in Betracht. Zum 
einen erhielt die Beschwerdeführerin die Möglichkeit, sich vor Gericht uneinge-
schränkt zu äussern, namentlich wurde dem von der Beschwerdeführerin für das 
zweite Verfahren beigezogenen Rechtsvertreter ermöglicht, nach Einblick in die 
vorinstanzlichen Akten die Begründung der Beschwerde zu ergänzen (vgl. Ein-
gaben vom 15. Oktober 2018 und vom 16. November 2018). Zum andern ist 
selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches 
Gehör (welche wie erwähnt nicht vorliegt) von einer Rückweisung der Sache an 
die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalis-
tischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit 
dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer 
beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wäre (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 2C_856/2013 vom 10.02.2014 Erw. 3.2 mit Hinweisen). In der 
vorliegenden Angelegenheit ist allein schon deshalb von einer formellen Rück-
weisung abzusehen, weil die Hauptsache ohnehin bei der Vorinstanz hängig ist. 
Mit anderen Worten macht es mehr Sinn, in der (vor Vorinstanz hängigen) 
Hauptsache umgehend einen materiellen Entscheid anzustreben, statt länger 
über die Ausgestaltung von vorsorglichen Massnahmen zu streiten.

3.3.1  Eine gerichtliche Würdigung der umfangreichen Akten sowie der Aus-
führungen in den Rechtsschriften führt zu folgenden Ergebnissen. Die bislang 
geltende alternierende gemeinsame Obhut kommt, nachdem die Kindsmutter aus 
der Schweiz weggezogen ist und zwischen ihrem neuen Wohnsitz und demjeni-

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gen des Kindsvaters eine Distanz von rund 700 km (oder mehr?) besteht, offen-
kundig nicht länger in Frage. Dies bedeutet, dass eine Zuteilung der alleinigen 
Obhut unumgänglich erscheint (es sei denn, es käme - vergleichbar wie im Jahre 
2017 - nochmals zu einer Annäherung der Eltern). Wie diese Zuteilung der allei-
nigen Obhut auf Dauer erfolgen soll, wird Gegenstand des noch hängigen 
Hauptverfahrens bilden. Hier geht es grundsätzlich um die vorläufige Anordnung 
der alleinigen Obhut, bis der Entscheid im Hauptverfahren erfolgt. Eine Abwä-
gung der verschiedenen Aspekte ergibt, dass bei beiden Eltern Gründe vorhan-
den sind, welche für bzw. gegen eine Zuteilung der alleinigen Obhut sprechen 
(derweil sich die Situation bei der elterlichen Sorge anders präsentiert, indem ei-
ne gemeinsame elterliche Sorge grundsätzlich auch bei einer grösseren Distanz 
zwischen den Wohnorten der Eltern möglich ist). Nachdem es im Beschwerde-
verfahren gegen vorsorgliche Massnahmen nicht um eine eingehende Auseinan-
dersetzung mit der Hauptsache gehen kann (vgl. oben, Erw. 2.2.2), kommt es 
hier nicht in Frage, die Argumente für oder gegen eine Zuteilung der alleinigen 
Obhut an einen bestimmten Elternteil im Einzelnen zu prüfen und abzuwägen. 

3.3.2  Entscheidend sind hier - im Kontext mit den strittigen vorsorglichen Mass-
nahmen - vielmehr die folgenden Gesichtspunkte:

- Vorab ist festzuhalten, dass grundsätzlich beide Elternteile in der Lage 
sind, die Obhut des gemeinsamen Sohnes - zusammen mit dem vorhan-
denen Unterstützungsnetzwerk (wie z.B. Kindertagesstätte etc.) - in ei-
nem hinreichen Masse zu übernehmen, wie auch den Akten zu entneh-
men ist.

- Eine relevante Kindesgefährdung ist derzeit nach der vorliegenden Akten-
lage nicht erstellt. Ein Unsicherheitsfaktor stellt das mögliche Gefahrenpo-
tential des Hundes „O.________“ des Kindsvaters dar, wobei im Rahmen 
eines unangekündigten Hausbesuchs beim Kindsvater vom 19. Septem-
ber 2018 keine konkrete Gefährdung festgestellt wurde.

- Der Vorinstanz ist bei der Beurteilung von Kindesschutzmassnahmen und 
namentlich auch bei der Ausgestaltung von vorsorglichen Massnahmen 
ein erheblicher Beurteilungsspielraum zuzugestehen, zumal sie regel-
mässig die konkreten Verhältnisse besser kennt (als das angerufene Ge-
richt) und sie bei Anhörungen, Telefongesprächen etc. einen unmittelba-
ren Eindruck von den involvierten Personen gewinnen konnte bzw. kann. 

- Sodann fällt besonders ins Gewicht, dass jeder Obhutswechsel 
grundsätzlich für das betroffene Kind belastend wirken kann, indem es 
sich erneut umgewöhnen muss. Mit anderen Worten spricht eine Kontinu-
ität der aktuellen Betreuung dagegen, vor dem Entscheid in der Hauptsa-
che erneut einen Obhutswechsel vorzunehmen. Ein solcher Obhutswech-
sel noch vor dem Entscheid in der Hauptsache wäre lediglich dann ange-
bracht, wenn es sich verhalten würde, dass eine alleinige Obhut durch 

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den Kindsvater unter keinen Umständen mehr in Frage käme, was indes-
sen nach der vorliegenden Aktenlage nicht der Fall ist. Dass es mögli-
cherweise Gründe gibt, welche in der Hauptsache für eine Zuteilung der 
alleinigen Obhut an die Kindsmutter sprechen könnten - was hier aus-
drücklich offen bleiben kann - reicht nicht aus, um im Rahmen der vorlie-
gend strittigen vorsorglichen Massnahmen noch vor dem Entscheid in der 
Hauptsache eine Umteilung der alleinigen Obhut vorzunehmen.

Im Lichte all dieser Aspekte und Ausführungen sind die beiden angefochtenen 
Verfügungen der Vorinstanz, welche eine vorsorgliche Regelung vor dem Ent-
scheid im hängigen Hauptverfahren darstellen, entgegen der Auffassung der 
Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden und derzeit auch nicht zu korrigieren. 
An diesem Ergebnis vermögen die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin 
nichts zu ändern. Unbehelflich ist u.a. auch der Einwand, dass sinngemäss die 
Beziehung zum (Halb)Bruder H.________ mit der vorliegenden Regelung leide. 
Dieser Einwand wird im Hauptverfahren mitzuberücksichtigen sein.

Im Übrigen werden die Eltern und ihre Rechtsvertreter aufgefordert, im anste-
henden Hauptverfahren vor der Vorinstanz anstelle von Polemik möglichst auf 
eine konstruktive Lösung hinzuarbeiten, da für G.________ die Beziehun-
gen/Kontakte zu beiden Elternteilen offenkundig wichtig sind. 

4.1 Nach dem Gesagten werden die Beschwerden III 2018 144 und 149 im 
Sinne der Erwägungen abgewiesen. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten 
wird nach Massgabe der konkreten Umstände verzichtet.

4.2 Diesem Ergebnis entsprechend wird dem beanwalteten Beschwerdegegner 
zu Lasten der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zugesprochen. Die 
Entschädigung richtet sich nach dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA; 
SRSZ 280.411). § 2 GebTRA sieht als Bemessungskriterien die Wichtigkeit der 
Streitsache, ihre Schwierigkeit, den Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie 
den notwendigen Zeitaufwand vor. Das Honorar beträgt für die Vertretung vor 
Verwaltungsgericht Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- (§ 14 GebTRA). Eine allfällige Kos-
tennote ist zu spezifizieren und vor Fällen des Entscheides einzureichen; andern-
falls wird die Vergütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). 
Unter Berücksichtigung all dieser Kriterien wird die von der Beschwerdeführerin 
zu bezahlende Parteientschädigung auf Fr. 2‘200.-- festgelegt.

4.3.1  Dem Begehren der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtsverbeiständung ist stattzugeben, nachdem die erforderlichen Kriteri-
en (Bedürftigkeit, fehlende Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren, Gebotenheit 
einer Verbeiständung) grundsätzlich erfüllt sind. Bei der Festlegung des Hono-
rars kommen ebenfalls die in Erwägung 4.2 aufgeführten Aspekte zur Anwen-

12

dung. Hinzu kommt, dass bei einer Kostennote der aktuell vom Verwaltungs-
gericht akzeptierte maximale Stundenansatz Fr. 220.-- (inkl. MwSt) beträgt (vgl. 
VGE III 2018 176 vom 30.5.2018 Erw. 3.1 mit Hinweis; VGE I 2018 84 vom 
17.10.2018 Erw. 1.2.3). 

4.3.2  Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat eine Kostennote einge-
reicht, welche einen Zeitaufwand von 25.75 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich 7.7% 
MwSt und Spesen von Fr. 257.50 (zuzüglich MwSt) aufweist, womit insgesamt 
Fr. 7‘210.50 für eine Beschwerde hinsichtlich vorsorglicher Massnahmen geltend 
gemacht werden, was offenkundig übersetzt erscheint. Dies gilt erst recht,

- als die Beschwerdeführerin die erste Beschwerde III 2018 144 ohne den 
erwähnten Rechtsvertreter eingereicht hat,

- als die Beschwerdeführerin in einer Email-Mitteilung vom 11. September 
2018 an die Vorinstanz die für sie im Vordergrund stehenden Gründe auf-
gelistet hat, welche aus ihrer Sicht gegen die vorsorglichen Massnahmen 
(bzw. für die sofortige Zuteilung der alleinigen Obhut über G.________ an 
die Kindsmutter) sprechen, womit es am 15. Oktober 2018 grundsätzlich 
nur noch einer kurzen Beschwerdeergänzung (und nicht 16 Seiten) be-
durft hätte,

- zumal eine eingehende Auseinandersetzung mit allen Aspekten, welche 
für bzw. gegen eine alleinige Obhutszuteilung an einen bestimmten 
Elternteil sprechen, ohnehin erst in dem vor Vorinstanz hängigen Haupt-
verfahren zu erfolgen hat (vgl. oben Erw. 2.2.2).

Zusammenfassend ist das Honorar unter Einbezug der vorstehend dargelegten 
Aspekte (inkl. maximaler Honoraransatz von Fr. 220.--/h inkl. MwSt) ermessens-
weise auf Fr. 3‘550.-- festzulegen (rund 15 h à Fr. 220.-- zuzüglich Spesen). 
Dafür spricht insbesondere auch, dass damit im Hinblick auf den vom Gesetzge-
ber in § 14 GebTRA festgelegten Honorarrahmen (bis Fr. 8'400.--) noch Spiel-
raum für komplexere und aufwändigere Verfahren verbleibt.

5. Was die Frage einer Anfechtung des vorliegenden Entscheides vor Bun-
desgericht anbelangt, drängen sich die folgenden Bemerkungen auf. Nachdem 
die Hauptsache - wie erwähnt - weiterhin bei der KESB C.________ pendent ist, 
entspricht der vorliegende Entscheid (hinsichtlich der vorsorglichen Massnah-
men) grundsätzlich einem Zwischenentscheid. Ob bei dieser Sachlage eine Wei-
terzugsmöglichkeit nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ans Bundesgericht in Frage 
kommt, ist eher fraglich, kann hier aber offen bleiben. Um allen Eventualitäten 
gerecht zu werden, wird der vorliegende Entscheid mit einer Rechtsmittelbeleh-
rung versehen. Aus einem allfälligen Weiterzug dieses Entscheides können die 
Parteien indes gestützt auf diese Rechtsmittelbelehrung nichts zu ihren Gunsten 
herleiten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden III 2018 144 und 149 werden im Sinne der Erwägungen 
abgewiesen. Die KESB C.________ sowie die Eltern werden aufgefordert, 
im vor der Vorinstanz pendenten Hauptverfahren sich um eine beförder-
liche Behandlung der Angelegenheit zu bemühen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Dem beanwalteten Beschwerdegegner wird zulasten der Beschwerdeführe-
rin eine Parteientschädigung von Fr. 2‘200.-- zugesprochen.

4. Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Rechtsverbeiständung ge-
währt und RA MLaw B.________ wird als unentgeltlicher Rechtsbeistand 
bestellt. Ihm wird aus der Gerichtskasse im Sinne der Erwägungen ein Ho-
norar von Fr. 3‘550.-- zugesprochen. Die Beschwerdeführerin ist zur 
Rückzahlung dieses Betrages ans Gericht verpflichtet, sobald sie diese 
Entschädigung zu decken vermag. Die Rückzahlungspflicht erlischt 10 
Jahre nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

6. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Vertreter des Beschwerdegegners (2/R)
- die Vorinstanz (2/EB, für sich und die Beiständin)
- und das Departement des Innern (z.K.).

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Schwyz, 4. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Dezember 2018