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**Case Identifier:** 02034a6b-fce8-55be-b797-d299ec6f858f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.08.2025 200 2025 282
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-282_2025-08-20.pdf

## Full Text

UV 200 2025 282 
KOJ/SVE/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. August 2025

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Schwitter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Helsana Unfall AG  
Legal, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. März 2025 (...)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 282

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Sachverhalt:

A.

Die 1962 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
war über ihre Arbeitgeberin bei der Helsana Unfall AG (Helsana bzw. Be-
schwerdegegnerin) obligatorisch unfallversichert, als sie gemäss Baga-
tellunfall-Meldung UVG vom 11. September 2023 am 29. Juni 2023 einen 
Misstritt im Treppenhaus des ... gemacht habe und einige Treppen hinunter 
gestürzt sei (Akten der Beschwerdegegnerin [act. II] 1). In der Folge begab 
sie sich am 11. Juli 2023 erstmals in ärztliche Behandlung (vgl. act. II 13). 
Gestützt auf eine Aktenbeurteilung ihrer beratenden Ärztin 
Dr. med. C.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, vom 22. November 2023 (act. II 15) ver-
neinte die Helsana mit formlosem Schreiben vom 28. November 2023 
(act. II 16) ihre Leistungspflicht mangels Kausalzusammenhangs zwischen 
diesem Ereignis und den Beschwerden am Rücken. Nachdem die Versi-
cherte sich damit nicht einverstanden erklärt hatte (act. II 21), hielt die Hel-
sana mit Verfügung vom 4. März 2024 (act. II 23) weiterhin an ihrer Leis-
tungsablehnung für das Ereignis vom 29. Juni 2023 fest. Die dagegen er-
hobene Einsprache (act. II 27) wies die Helsana mit Entscheid vom 
18. März 2025 (act. II 29) ab.

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, mit Eingabe vom 5. Mai 2025 Beschwerde. Sie beantragt, in 
Aufhebung des Einspracheentscheides vom 18. März 2025 seien die Leis-
tungen der obligatorischen Unfallversicherung rückwirkend per 29. Juni 
2023 zu erbringen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. Mehr-
wertsteuer.

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. Mai 
2025 auf Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 18. März 
2025 (act. II 29). Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Be-
schwerdegegnerin im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 29. Juni 2023.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]).

Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). Fehlt eines dieser Elemente, ist 
das Ereignis nicht als Unfall zu qualifizieren, sondern die durch das Er-
eignis verursachte Gesundheitsbeeinträchtigung gegebenenfalls als Krank-
heit (Art. 3 Abs. 1 ATSG; BGE 150 V 229 E. 3 S. 230).

2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt (u.a.) voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Invalidität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang be-
steht (BGE 148 V 356 E. 3 S. 358).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1).

2.2.2 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialver-

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sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges 
genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 
435 E. 1 S. 438, 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 
8C_537/2009 E. 5.1).

2.3 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche 
bedarf es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 
V 231 E. 5.1 S. 232). Insbesondere ist der Beweis des natürlichen Kausal-
zusammenhangs bzw. dessen Wegfallens in erster Linie mit den Angaben 
medizinischer Fachpersonen zu führen (SVR 2023 UV Nr. 20 S. 64, 
8C_410/2022 E. 4.2).

3.

3.1 Unter den Parteien ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin 
am 29. Juni 2023 bei ihrer Arbeitstätigkeit die Treppe hinab stürzte 
(act. II 29 S. 2). Strittig ist indes, ob die geltend gemachten Rückenbe-
schwerden natürlich kausal zu diesem Ereignis sind, mithin ob diesbezüg-
lich ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 
In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten – soweit entscheidwesent-
lich – das Folgende entnehmen: 

3.1.1 Im Bericht über die Behandlung vom 11. Juli 2023 im Spital 
D.________ (act. II 13), wurden Lumbalgien links ohne Defizit am 11. Juli 
2023 diagnostiziert. Weiter wurde unter anderem ausgeführt: "Patiente qui 
se présente en raison de douleurs au niveau du bas du dos et de la hanche 
apparues suite à une torsion de cheville gauche il y a une semaine. La pa-
tiente est tombée sur le côté en se rattrappant avec les bras lorsqu’elle 
s’est tordu la cheville. N’a pas tappé la tête et a bien pu se retenir avec les 
bras. Pas de traumatisme également au niveau du dos. Les douleurs 
étaient initialement dans la cheville puis sont apparues au niveau du bas du 
dos et de la hanche deux jours après." 

3.1.2 Am 17. Juli 2023 suchte die Beschwerdeführerin erneut das Spital 
D.________ auf (act. II 8). Im Behandlungsbericht wurde ausgeführt, es sei 

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bei persistierenden Lumbalgien nach Sturz zu einer erneuten Vorstellung 
gekommen. Aufgrund der Schmerzen bei Palpation der Lendenwirbelsäule 
nach Sturz (LWS) sei eine konventionelle radiologische Aufnahme erfolgt. 
Es seien degenerative Wirbelkörperveränderung der LWS Punctum maxi-
mum L3-S1 feststellbar gewesen, aber keine Wirbelkörpersinterungen und 
ein regelrechtes Hinterkantenalignement.

3.1.3 Den stichwortartigen Krankengeschichteeinträgen von Dr. med. 
E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin (act. II 12), ist Fol-
gendes zu entnehmen:

Am 21. August 2023 führte Dr. med. E.________ aus, die Beschwerdefüh-
rerin habe einen Unfall gehabt, sei zwei Mal auf dem Notfall gewesen und 
während seiner Ferienabwesenheit bei einer Kollegin in Behandlung gewe-
sen. Als Diagnose wurde eine Kontusion des Rückens, der Hüfte und des 
linken Beins aufgeführt.

Im Eintrag vom 1. September 2023 wurden persistierende Bein-, Rücken- 
und Armschmerzen festgehalten. Der Status sei unauffällig. Als Diagnose 
wurde ein Unfall am 29. Juni 2023, Kontusion des Rückens, des Gesässes 
und des linken Oberschenkels aufgeführt.

Am 12. September 2023 hielt Dr. med. E.________ fest, es bestünden wei-
terhin ebenda Schmerzen, diese seien nicht besser.

Den Einträgen vom 25. September, 27. Oktober, 3. und 7. November 2023 
sind ebenso persistierende Beschwerden zu entnehmen.

Im Eintrag vom 13. November 2023 wurden wiederum Schmerzen in den 
Knien, im linken Oberschenkel und im Rücken festgehalten.

Zudem attestierte Dr. med. E.________ eine durchgehende 100%ige Ar-
beitsunfähigkeit ab Datum des Ereignisses.

3.1.4 In der Aktenbeurteilung der beratenden Ärztin Dr. med. C.________ 
vom 22. November 2023 (act. II 15) wurde ausgeführt, am 11. Juli 2023 sei 
dokumentiert worden, dass sich die Beschwerdeführerin eine OSG-
Distorsion zugezogen habe. Im Rahmen dieser Distorsion habe sie sich mit 
dem Arm abgestützt. Eine Traumatisierung des Rückens habe nicht statt-

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gefunden. Im weiteren Verlauf seien Rückenschmerzen dokumentiert wor-
den, diese seien bei fehlendem initialen Ereignis bezüglich des Rückens 
nicht als unfallkausal zu werten. Einen natürlichen Kausalzusammenhang 
zwischen dem Ereignis vom 29. Juni 2023 und der Lumbalgie ohne Defizit 
erachte sie als möglich (Wahrscheinlichkeitsgrad von 50 % oder weniger).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352). 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV Nr. 3 
S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Beratende Ärzte eines Versicherungsträgers 
sind, was den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilung angeht, versiche-
rungsinternen Ärzten gleichzusetzen (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 
150 V 188, aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). Auch reine Aktengutach-

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ten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und 
es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest-
stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche 
Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (SVR 2020 
IV Nr. 38 S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3).

3.3 Der Einspracheentscheid vom 18. März 2025 (act. II 29) stützt sich 
auf die Aktenbeurteilung von Dr. med. C.________ vom 22. November 
2023 (act. II 15). Diese erfüllt die höchstrichterlichen Beweisanforderungen 
und erbringt vollen Beweis. Dass die beratende Ärztin keine klinische Ex-
ploration der Beschwerdeführerin durchführte (vgl. Beschwerde S. 4 Ziff. III 
Ziff. 10), ist nicht zu beanstanden, konnte sie sich aufgrund der medizini-
schen Akten doch ein gesamthaft lückenloses Bild verschaffen, womit die 
Voraussetzungen für einen rechtsgenüglichen Aktenbericht erfüllt sind (vgl. 
E. 3.2 hiervor). Zudem kann rechtsprechungsgemäss insbesondere (auch) 
die Kausalität im Rahmen eines Aktenberichts erörtert werden (Urteil des 
BGer 8C_383/2011 vom 9. November 2011 E. 4.2). Dr. med. C.________ 
setzte sich in ihrer Beurteilung in Kenntnis der medizinischen Vorakten 
sorgfältig mit den gesundheitlichen Befunden und Beschwerden auseinan-
der. Mithin ist auf diese Aktenbeurteilung abzustellen.

Es trifft zwar zu, dass – wie die Beschwerdeführerin vorbringt (Beschwerde 
S. 3 Ziff. III Ziff. 7.1) – die Aktenbeurteilung von Dr. med. C.________ kurz 
ausfällt. Indes stimmt sie mit der Aktenlage ohne Weiteres überein. Die 
beratende Ärztin zeigte gestützt auf die Akten nachvollziehbar auf, dass die 
Beschwerden am Rücken nicht in einem natürlichen Kausalzusammenhang 
mit dem Ereignis vom 29. Juni 2023 stehen. Sie begründet dies nachvoll-
ziehbar damit, dass sich die Beschwerdeführerin im Rahmen der Distorsion 
beim Sturz mit dem Arm abgestützt und keine Traumatisierung des Rü-
ckens stattgefunden habe. Mithin überzeugt ihre Schlussfolgerung, wonach 
bei fehlendem initialen Ereignis kein Kausalzusammenhang zwischen dem 
Ereignis vom 29. Juni 2023 und den Rückenbeschwerden besteht. Dies 
korreliert denn auch ohne Weiteres mit den medizinischen Behandlungsun-
terlagen. Im Bericht vom 11. Juli 2023 über die erste ärztliche Behandlung 
(act. II 13) wurde explizit ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin sich den 
linken Knöchel verdreht habe, auf die linke Seite gestürzt sei und sich mit 

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den Armen abgestützt habe, sie den Kopf nicht angeschlagen habe und 
auch im Rückenbereich kein Trauma erfolgt sei. Die Schmerzen im unteren 
Rücken seien erst zwei Tage nach dem Sturz aufgetreten (act. II 13). Ein 
aufgrund der Rückenbeschwerden durch das Spital D.________ veranlass-
tes Röntgen vom 17. Juli 2023 ergab einzig degenerative Wirbelkörperver-
änderungen und keine Fraktur. Anhaltspunkte für traumatische Verletzun-
gen im Lumbalbereich bestanden nicht. Demgegenüber wurde auf "Yellow 
Flags" hingewiesen, aufgrund derer von einer Therapie mit Tramadol abge-
sehen wurde. Der Hausarzt Dr. med. E.________ notierte in seinen Kran-
kengeschichte-Einträgen zwar durchwegs persistierende Schmerzen und 
attestierte fortlaufend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, allerdings ohne dies 
näher zu begründen. Seine Diagnose einer Rückenkontusion (act. II 12) 
widerspricht den initialen medizinischen Behandlungsunterlagen. Bildge-
bende Untersuchungen veranlasste er keine (vgl. act. II 10), womit er einzig 
auf die (Schmerz-)Angaben der Beschwerdeführerin abstellte. Auch anläss-
lich von Telefonaten mit der Beschwerdegegnerin am 9. und 17. Oktober 
2023 berichtete die Beschwerdeführerin einzig von starken Schmerzen an 
der rechten Hand und am linken Bein bzw. OSG. Beschwerden am Rücken 
hingegen erwähnte die Beschwerdeführerin keine (vgl. Gesprächsnotizen 
vom 9. und 17. Oktober 2023 [act. II 2, 5]). Nach dem hiervor Dargelegten 
vermag die Einschätzung von Dr. med. C.________ ohne Weiteres zu 
überzeugen. Dies umso mehr als keine anderslautenden medizinischen 
Unterlagen bei den Akten liegen, welche auch nur geringe Zweifel daran zu 
wecken vermöchten oder gar einen natürlichen Kausalzusammenhang zwi-
schen dem Ereignis vom 29. Juni 2023 und den geklagten Rückenbe-
schwerden als überwiegend wahrscheinlich erscheinen liessen. Dass die 
Rückenbeschwerden erstmals nach dem Sturz aufgetreten sind (vgl. Be-
schwerde S. 4 Ziff. III Ziff. 10), vermag ebenfalls keine Unfallkausalität zu 
begründen. Denn beweisrechtlich gilt eine gesundheitliche Schädigung 
nicht schon dann als durch den Unfall verursachte, wenn sie nach diesem 
aufgetreten ist (vgl. zur Unzulässigkeit der Beweismaxime "post hoc ergo 
propter hoc" BGE 149 V 218 E. 5.6 S. 223, 119 V 335 E. 2b bb S. 341; 
SVR 2021 UV Nr. 34 S. 154, 8C_672/2020 E. 4.2). Darüber hinaus gelten – 
wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festgehalten hat (Beschwerdeant-
wort S. 3 Ziff. III Ziff. 2.3) – Diskushernien im Sinne einer medizinischen 
Erfahrungstatsache nur dann als weitgehend unfallbedingt, wenn das Un-

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fallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung 
der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie un-
verzüglich – was vorliegend nicht der Fall war – und mit sofortiger Arbeits-
unfähigkeit auftreten (Urteil des BGer 8C_1014/2010 vom 19. April 2011 
E. 3.3.1). 

In der Gesamtschau bildet die Aktenbeurteilung von Dr. med. C.________ 
vom 22. November 2023 (act. II 15) folglich eine zuverlässige Entscheid-
grundlage. Der Sachverhalt ist damit rechtsgenüglich abklärt, weshalb sich 
weitere medizinische Sachverhaltserhebungen, wie insbesondere das Ein-
holen eines Gutachtens (Beschwerde S. 4 Ziff. III Ziff. 10), in antizipierter 
Beweiswürdigung erübrigen (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung BGE 
144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; in 
BGE 151 III 28 nicht publizierte E. 5.2 des Urteils des BGer 9C_298/2024 
vom 14. August 2024; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4). 
Damit verneinte die Beschwerdegegnerin einen Zusammenhang zwischen 
dem Ereignis vom 29. Juni 2023 und den geltend gemachten Rückenbe-
schwerden sowie in der Folge ihre entsprechende Leistungspflicht zu 
Recht.

4.

Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
18. März 2025 (act. II 29) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde ist als offensichtlich unbegründet abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Helsana Unfall AG 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.