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**Case Identifier:** baeb9ab0-16e4-5da1-a15d-9c3a8cf9681d
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-22
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 22.04.2024 VBE.2023.372
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2023-372_2024-04-22.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

3. Kammer 

 

VBE.2023.372 / mg / ks       
Art. 34 

 

 

Urteil vom 22. April 2024 
 
 

Besetzung  Oberrichterin Gössi, Präsidentin  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichter Kathriner  

Gerichtsschreiber Güntert          

 

 
   

Beschwerde- 

führerin 1 

 A._____ 

 

Beschwerde- 

führer 2 

 B._____ 

vertreten durch A._____ 

 

Beschwerde- 

führerin 3 

 C._____ 

vertreten durch A._____ 

 

 

(Erben der D._____ 

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, Ergänzungsleistungen, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau 1   

 

    
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend ELG 

(Einspracheentscheid vom 18. August 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1930 geborene D._____ war Bezügerin eine AHV-Rente und ab No-

vember 2020 von Ergänzungsleistungen (EL) zur AHV. Sie verstarb am 19. 

Januar 2023. Mit Verfügung vom 23. Mai 2023 forderte die Beschwerde-

gegnerin von den Erben der Verstorbenen von dieser rechtmässig bezo-

gene Ergänzungsleistungen in Höhe von Fr. 36'337.00 (inkl. Betrag für 

Krankenkassenprämie) für den Zeitraum von Februar 2022 bis Januar 2023 

aus deren Nachlass zurück. Die dagegen von der Beschwerdeführerin 1 im 

Namen der Erben erhobene Einsprache wies die Beschwerdegegnerin mit 

Einspracheentscheid vom 18. August 2023 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 18. August 2023 erhoben die Be-

schwerdeführenden am 8. September 2023 fristgerecht Beschwerde und 

beantragten sinngemäss dessen Aufhebung. 

 

2.2. 

Mit Eingabe vom 15. September 2023 reichte der Beschwerdeführer 2 wei-

tere Unterlagen zu den Akten.  

 

2.3. 

Mit Eingabe vom 28. September 2023 reichte die Beschwerdeführerin 1 die 

ihr vom Beschwerdeführer 2 und von der Beschwerdeführerin 3 erteilten 

Vertretungsvollmachten zu den Akten. 

 

2.4. 

Mit Vernehmlassung vom 10. November 2023 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin mit Einspracheent-

scheid vom 18. August 2023 zu Recht von den Beschwerdeführenden aus 

dem Nachlass der am 19. Januar 2023 verstorbenen D._____ von dieser 

rechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen im Betrag von Fr. 36'337.00 

zurückgefordert hat (Vernehmlassungsbeilage [VB] 134; vgl. auch Verfü-

gung vom 18. August 2021 VB 68). 

 

 - 3 - 

 

 

2. 

2.1. 

Mit Inkrafttreten der Änderung vom 22. März 2019 des Bundesgesetzes 

über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver-

sicherung am 1. Januar 2021 wurde eine Rückerstattungspflicht für bezo-

gene Ergänzungsleistungen zulasten der Erben der versicherten Personen 

eingeführt. Gemäss Art. 16a Abs. 1 ELG sind rechtmässig bezogene Leis-

tungen nach Art. 3 Abs. 1 ELG nach dem Tod der Bezügerin oder des Be-

zügers aus dem Nachlass zurückzuerstatten. Die Rückerstattung ist nur 

von demjenigen Teil des Nachlasses zu leisten, der den Betrag von 

Fr. 40'000 übersteigt. Die Rückerstattungspflicht der Erben umfasst sowohl 

die jährliche Ergänzungsleistung einschliesslich des Betrags für die Prämie 

der obligatorischen Krankenpflegeversicherung wie auch die vergüteten 

Krankheits- und Behinderungskosten (Wegleitung des Bundesamtes für 

Sozialversicherungen [BSV] über die Ergänzungsleistungen zur AHV und 

IV [WEL], gültig ab 1. April 2011, Stand: 1. Januar 2023, Rz. 4710.02; vgl. 

auch ERWIN CARIGIET/UWE KOCH, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 

3. Aufl. 2021, Rz. 386). Der Rückforderungsanspruch erlischt nach Ablauf 

eines Jahres, nachdem die Stelle nach Art. 21 Abs. 2 ELG davon Kenntnis 

erhalten hat, spätestens aber nach Ablauf von zehn Jahren nach der Ent-

richtung der einzelnen Leistung (Art. 16b ELG). 

 

2.2. 

Die Art. 16a und 16b ELG gelten nur für Ergänzungsleistungen, die nach 

Inkrafttreten dieser Änderung ausbezahlt wurden (Abs. 2 der Übergangs-

bestimmungen zur Änderung vom 22. März 2019). Gemäss Rz. 5002 des 

Kreisschreibens des BSV zum Übergangsrecht der EL-Reform (KS-R EL) 

unterliegen Ergänzungsleistungen, die für einen Zeitraum vor dem 1. Ja-

nuar 2021 ausgerichtet wurden, nicht der Rückerstattungspflicht. Dies gilt 

auch, wenn die Ergänzungsleistungen erst nach dem 1. Januar 2021 ver-

fügt und ausbezahlt wurden, sofern der Beginn des Anspruchs vor diesem 

Datum liegt.  

 

2.3. 

Für die Berechnung der Rückforderung rechtmässig bezogener Leistungen 

ist der Nachlass nach den Grundsätzen der Gesetzgebung über die direkte 

kantonale Steuer für die Bewertung des Vermögens im Wohnsitzkanton zu 

bewerten. Massgebend ist das Vermögen am Todestag (Art. 27a Abs. 1 

ELV) bzw. der Nettonachlass zum Todeszeitpunkt (ERWIN CARIGIET/UWE 

KOCH, a.a.O., Rz. 386). Dieser ergibt sich aus dem Bruttonnachlass abzü-

glich Schulden und offenen Rückforderungen von unrechtmässigen Sozi-

alversicherungsleistungen (ERWIN CARIGIET/UWE KOCH, a.a.O., Rz. 386). 

Die Kosten, die erst nach dem Tod entstehen, insbesondere die Todesfall-

kosten, bleiben demgegenüber unberücksichtigt und sind von den Erben 

zu begleichen (ERWIN CARIGIET/UWE KOCH, a.a.O., Rz. 386; WEL Rz. 

4720.03). Gemäss WEL Rz 4720.09 ist die Höhe des Nachlasses anhand 

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eines behördlichen Inventars zu ermitteln; fehlt ein solches, so ist auf die 

unterjährige Steuererklärung bzw. -veranlagung abzustellen; sind keine 

Unterlagen vorhanden, so ist auf das Vermögen gemäss der letzten EL-

Berechnung abzustellen. Vom so ermittelten Netto-Nachlass ist der Freibe-

trag von Fr. 40'000 (Art. 16a Abs. 1 ELG) abzuziehen. 

 

2.4. 

2.4.1. 

Im Sozialversicherungsrecht gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit. Ein Sachverhalt gilt dann als überwiegend wahrscheinlich, 

wenn für seine Existenz auf Grund der verfügbaren Anhaltspunkte eindeu-

tig mehr spricht als für die Verwirklichung abweichender Tatsachen. Die 

blosse Möglichkeit eines Sachverhalts genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruches nicht. Es ist vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung 

zu folgen, die von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahr-

scheinlichste gewürdigt wird (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221, 126 V 353 E. 5b 

S. 360). 

 

2.4.2. 

Der im Sozialversicherungsprozess geltende Untersuchungsgrundsatz 

schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwen-

dig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (Art. 61 lit. c ATSG) 

oder der verfügenden Verwaltungsstelle (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ist, für die 

Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversi-

cherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast 

nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten 

jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 

Rechte ableiten wollte. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch gel-

tend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die 

Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder 

rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des 

Anspruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit be-

streitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_831/2019 vom 13. Februar 2020 E. 

3.2.2). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als un-

möglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund ei-

ner Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die 

Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 

V 218 E. 6 mit Hinweisen). 

 

3. 

3.1. 

Zur Ermittlung des gesamten Nachlassvermögens stützte sich die Be-

schwerdegegnerin auf die Steuererklärung des Jahres 2022 der verstorbe-

nen D._____ und ermittelte so einen Brutto-Nachlass von Fr. 87'102.00 

(VB 104; 110; VB 136). Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte in ihrem 

Einspracheentscheid Schulden in der Höhe von Fr. 8'688.00 und 

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ermittelten einen Nettonachlass von Fr. 78'414.00 (VB 136). Unter der Be-

rücksichtigung des Freibetrags von Fr. 40'000.00 forderte sie dementspre-

chend Leistungen im Gesamtbetrag von Fr. 36'337.00 zurück (VB 138). 

 

3.2. 

Die Beschwerdeführenden bringen im Wesentlichen vor, die Hilflosenent-

schädigung würde als Betreuungsentschädigung ihnen als Kinder zu-

stehen, weshalb diese vom Nachlass in Abzug zu bringen sei (Beschwerde 

S. 2). Zudem verweisen sie auf ihre Vermögensaufstellung vom 16. April 

2023 (VB 127 ff.), wonach – nach Abzug der Hilflosenentschädigung von 

Fr. 23'127.00, der von ihnen übernommenen Kosten für Artikel des tägli-

chen Bedarfs von Fr. 1'950.00 und der ihnen angefallenen Fahrtkosten für 

Besuche bei ihrer Mutter von Fr. 24'276.00 – per deren Todestag ein mas-

sgebendes Restvermögen von Fr. 35'437.00 resultiere (Beschwerde S. 3; 

VB 97; VB 128). 

 

3.3. 

Was die von den Beschwerdeführenden geltend gemachte Beteiligung an 

den Kosten von ihrer Mutter benötigten Artikeln des täglichen Bedarfs von 

insgesamt Fr. 1'950.00 betrifft, ergibt sich dieser Betrag aufgrund von den 

Beschwerdeführenden auf Fr. 50.00 monatlich geschätzter entsprechender 

Ausgaben im Zeitraum von Oktober 2019 bis Januar 2023 (VB 97). Die gel-

tend gemachten monatlichen Fahrtkosten von insgesamt Fr. 24'276.00 be-

gründeten die Beschwerdeführerenden mit wöchentlichen Besuchen des in 

Q._____ wohnhaften Beschwerdeführers 2 (Fr. 17'612.00) und der in 

R._____ wohnhaften Beschwerdeführerin 3 bei ihrer Mutter in S._____ 

(Fr. 6'664.00) im Zeitraum von 8. Oktober 2019 bis 19. Januar 2023, welche 

gemäss TCS mit Fr. 0.70 pro gefahrenem Kilometer abzugelten seien 

(VB 96 f.).  

 

Dass sie mit ihrer Mutter vereinbart hätten, dass diese ihnen ein Entgelt für 

die fraglichen Fahrten leiste, wird von den Beschwerdeführenden weder 

geltend gemacht noch gibt es in den Akten Anhaltspunkte dafür. Die Be-

schwerdeführenden wurden von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben 

vom 23. Januar 2023 zur Einreichung von Unterlagen über die offenen 

Schulden (VB 92) sowie mit Schreiben vom 30. Juni 2023 zur Ergänzung 

der Einsprache (VB 131) aufgefordert. Die fraglichen Auslagen sowie die 

Anzahl bzw. Frequenz der Besuche bei der Mutter in S._____ wurden je-

doch in keiner Weise dokumentiert, z.B. durch Belege über Barauslagen 

und Bestätigungen seitens der Mitarbeitenden des Heims, in dem sich die 

Mutter der Beschwerdeführenden aufhielt. Es kommt hinzu, dass in der 

Steuererklärung per 31. Dezember 2022 von einem Vermögen von 

Fr. 87'102.00 (VB 115) und bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen 

per Januar 2021 bzw. Januar 2023 jeweils von einem Vermögen von 

Fr. 81'390.00 (VB 72; 90) ausgegangen wurde. Die von den Beschwerde-

führenden geltend gemachten Schulden ihrer Mutter ihnen gegenüber, 

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welche seit Oktober 2019 sukzessive aufgelaufenen seien, sind mithin we-

der in der Steuererklärung noch in der Berechnung der Ergänzungsleistun-

gen als solche ausgewiesen (vgl. Rz. 4720.09 WEL). Da das Bestehen ei-

ner entsprechenden Schuld damit nicht mit dem im Sozialversicherungs-

recht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit aus-

gewiesen ist, besteht diesbezüglich auch keine Grundlage für einen Abzug 

vom massgebenden Nachlassvermögen. 

 

Die Beschwerdegegnerin hat somit bei der Ermittlung des Nettonachlasses 

die geltend gemachten Ausgaben für Artikel des täglichen Bedarfs von ins-

gesamt Fr. 1'950.00 sowie die Fahrtkosten für Besuche bei der Mutter von 

insgesamt Fr. 24’276.00 zu Recht nicht in Abzug gebracht. 

 

3.4. 

Schliesslich ist die Frage zu prüfen, ob die von der Verstorbenen bezogene 

Hilflosenentschädigung der AHV in der Höhe von Fr. 23'127.00 vom Nach-

lassvermögen in Abzug zu bringen ist.  

 

Die Hilflosenentschädigung steht gemäss klarem Gesetzeswortlaut von 

Art. 43bis Abs. 1 Satz 1 AHVG den Bezügern von Altersrenten oder Ergän-

zungsleistungen zu, die in der Schweiz Wohnsitz und gewöhnlichen Auf-

enthalt haben und in schwerem, mittlerem oder leichtem Grad hilflos sind. 

Die Hilflosenentschädigung soll die Kosten decken, die durch die Hilflosig-

keit und die dadurch bedingte Inanspruchnahme von Drittpersonen für die 

Bewältigung des täglichen Lebens entstehen (UELI KIESER, Alters- und Hin-

terlassenenversicherung, in: Koller/Müller/Rhinow/Zimmerli [Hrsg.], 

Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, 

2. Auflage 2007, § 39 N. 439 ff.). Solche Drittpersonen können Angehörige 

sein. Inwiefern jedoch vorliegend die Beschwerdeführenden von ihrer im 

Heim lebenden Mutter für die Bewältigung des täglichen Lebens in An-

spruch genommen worden sein sollen, wurde von ihnen nicht dargelegt und 

ist aus den Akten nicht ersichtlich; auch wurde von den Beschwerdeführen-

den gar nicht geltend gemacht, dass ihre Mutter sie mit der dieser zu-

stehenden Hilflosenentschädigung für allfällige entsprechende Leistungen 

hätte entschädigen wollen. Damit zog die Beschwerdegegnerin die Hilflo-

senentschädigung zu Recht nicht vom Bruttonachlass ab. 

 

3.5. 

Nach dem Gesagten erweist sich die von der Beschwerdegegnerin verfügte 

Rückforderung von Fr. 36'337.00 als rechtens. Die Beschwerde ist daher 

abzuweisen. 

 

4. 

4.1. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG). 

 
 

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4.2. 

Den Beschwerdeführenden steht nach dem Ausgang des Verfahrens 

(Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung 

als Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein An-

spruch auf Parteientschädigung zu. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
 

   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 

Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

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Aarau, 22. April 2024 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

3. Kammer 

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Gössi Güntert