# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa5684da-c7a3-5121-84c8-0692a0da4a8d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-02-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.02.2007 AVI 2006/79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_AVI-2006-79_2007-02-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: AVI 2006/79

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: AVI - Arbeitslosenversicherung

Publikationsdatum: 06.03.2020

Entscheiddatum: 05.02.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 05.02.2007
Art. 23 Abs. 1 AVIG. Prüfung der Frage, ob Bonuszahlungen bei der 
Bemessung des versicherten Verdienstes zu berücksichtigen sind 
(Entscheid Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 5. Februar 
2007, AVI 2006/79). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_110/2007

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer und Marie-

Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 5. Februar 2007

In Sachen

Z.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

UNIA Arbeitslosenkasse Zentralverwaltung Zürich, Strassburgstrasse 11, 8004 Zürich,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

versicherter Verdienst

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

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I.

A.- a) Die 1951 geborene Z.___ war vom 27. Juni 2000 bis 30. November 2002 bei der 

A.___ AG, Freienbach, tätig (act. G 7 /72, 75, 84f). In der Folge beantragte die 

Versicherte am 13. Dezember 2002 die Ausrichtung von besonderen Taggeldern der 

Arbeitslosenversicherung zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit (act. G 7 /81). 

Dieses Gesuch wurde mit Verfügung des RAV Rapperswil vom 3. April 2003 

gutgeheissen (act. G 7 /88).

b) Im Nachgang zu einem umfangreichen Briefwechsel teilte die Arbeitslosenkasse 

VHTL der Versicherten mit Schreiben vom 17. November 2003 mit, sie habe den 

versicherten Verdienst auf Fr. 7'425.-- festgelegt, womit der Bonus aus dem Jahre 

2002 im Betrag von Fr. 4'207.-- berücksichtigt worden sei. Nicht berücksichtigt habe 

sie den Betrag von Fr. 7'522.--, da nicht klar sei, für welche Zeit dieser Bonus bezahlt 

worden sei. Falls die Versicherte noch weitere Bescheinigungen einreichen werde, 

würden diese zu einer Anpassung des versicherten Verdienstes führen (act. G 7 /62). 

Dementsprechend erliess die Arbeitslosenkasse VHTL am 18. November 2003 neue 

Taggeldabrechnungen für die Monate Dezember 2002 bis April 2003 mit einem 

versicherten Verdienst von Fr. 7'425.--. Mit einem weiteren Schreiben vom 22. Januar 

2004 hielt die Arbeitslosenkasse VHTL am versicherten Verdienst von Fr. 7'425.-- fest 

(act. G 7 /60). Mit Schreiben vom 11. Februar 2004 nahm Z.___ Bezug auf das 

Schreiben der Arbeitslosenkasse vom 17. November 2003 und teilte mit, sie sei mit 

dem versicherten Verdienst von Fr. 7'425.-- nicht einverstanden (act. G 7 /59). Die 

Arbeitslosenkasse VHTL nahm dieses Schreiben als Einsprache gegen den 

versicherten Verdienst gemäss Verfügung vom 22. Januar 2004 entgegen (vgl. act. G 

7 /56) und wies die Einsprache mit Entscheid vom 11. März 2004 ab (act. G 7 /50). 

Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht 

des Kantons St. Gallen Beschwerde (act. G 7 /48), welche das Gericht mit Entscheid 

vom 1. September 2004 (AVI 2004/67) teilweise guthiess und die Sache zur weiteren 

Abklärung unter anderem des versicherten Verdienstes bzw. der Frage, für welchen 

Zeitraum die Versicherte den Bonus von Fr. 7'522.-- im Jahr 2002 erhalten habe, an die 

Arbeitslosenkasse zurückwies.

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c) Am 22. September 2004 meldete sich die Versicherte erneut zum ALV-

Leistungsbezug an (act. G 7 /41). Mit Schreiben vom 26. Oktober und 1. November 

2004 gelangte die Arbeitslosenkasse VHTL an die A.___ AG (act. G 7 /36, 38), worauf 

diese am 30. November 2004 eine Aufstellung der Bonus-Zahlungen einreichte (act. G 

7 /29.1). Danach waren für 2001 Fr. 7'522.-- und für 2002 Fr. 4'207.-- Bonuszahlungen 

geleistet worden. Gestützt auf diese Bestätigungen gab die nunmehr zuständige Unia 

Arbeitslosenkasse der Versicherten mit Schreiben vom 19. Januar 2005 bekannt, der 

versicherte Verdienst sei mit Fr. 7'445.-- neu berechnet worden (act. G 7 /18). Auf das 

sinngemässe Begehren der Versicherten, weitere, gemäss arbeitsgerichtlichem 

Vergleich erhaltene Bonus-Zahlungen von Fr. 15'000.-- (netto) bzw. Fr. 15'965.95 

(brutto) zu berücksichtigen (handschriftliche Notiz in act. G 7 /17 und 31), teilte ihr die 

Unia Arbeitslosenkasse am 3. Februar 2005 unter anderem mit, bei den Fr. 15'000.-- 

handle es sich nicht um einen Netto-Betrag. Er könne berücksichtigt werden, wenn er 

die letzten zwölf Monate vor Eintritt der Arbeitslosigkeit betreffe (act. G 7 /14). Auf ein 

weiteres Schreiben der Versicherten vom 28. April 2005 (act. G 7 /12.1) gab die Unia 

Arbeitslosenkasse am 13. Juni 2005 bekannt, es sei nach wie vor unklar, für welchen 

Zeitraum und wofür die Nachzahlung von Fr. 15'000.-- gewährt worden sei (act. G 7 /

11). Im Schreiben vom 29. Juni 2005 legte die Unia Arbeitslosenkasse dar, weil nicht 

bekannt sei, für welchen Zeitraum welcher Anteil der Fr. 15'000.-- bestimmt sei, werde 

der Betrag auf das gesamte Anstellungsverhältnis umgerechnet, der daraus 

resultierende monatliche Betrag während der letzten zwölf Monate angerechnet und im 

versicherten Verdienst berücksichtigt. Die Anstellungsdauer vom 27. Juni 2000 bis 30. 

November 2002 entspreche einer Beitragszeit von 29.178 Monaten. Der monatliche 

Anteil betrage Fr. 514.-- (Fr. 15'000.-- : 29.178), wodurch sich der versicherte Verdienst 

auf Fr. 7'959.-- erhöhe (act. G 7 /8). Im Nachgang zu erneuten Einwendungen der 

Versicherten (act. G 7 /6) legte die Unia Arbeitslosenkasse am 4. November 2005 den 

versicherten Verdienst von Fr. 7'959.-- verfügungsweise fest (act. G 7 /4.1). Die gegen 

diese Verfügung erhobene Einsprache (act. G 7 /4) wies die Arbeitslosenkasse mit 

Einspracheentscheid vom 30. März 2006 ab.

B.- Gegen diesen Entscheid erhob die Versicherte mit Eingabe vom 19. Mai 2006 

Beschwerde mit den Anträgen, der versicherte Verdienst sei auf Fr. 8'876.-- 

festzusetzen. Für die Bonusnachzahlung 2002 sei der Bruttobetrag - Fr. 15'965.95 bzw. 

Fr. 4'207.-- für die 11 Monate Januar bis November oder Fr. 17'417.40 bzw. Fr. 

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4'589.45 für 12 Monate - zu verwenden. Zum Bonustotal von Fr. 22'006.85 (Fr. 

17'417.40 + Fr. 4'589.45) sei das Gehalt 2002 von Fr. 84'500.-- (13x Fr. 6'500.--) zu 

addieren, woraus sich eine Summe von Fr. 106'506.85 errechne. Der versicherte 

Verdienst 2002 betrage dementsprechend Fr. 8'876.-- (Fr. 106'506.85 : 12 Monate). 

Sämtliche Taggelder seien entsprechend zu korrigieren und nachzuzahlen unter 

Zuschlag von 5% Verzugszins ab Dezember 2002; dies gelte ebenfalls für die erst im 

Februar 2005 erfolgten Nachzahlungen für die Taggelder Dezember 2002 bis April 2003 

sowie für die fehlenden 9 Taggelder von Anfang Dezember 2002 über Fr. 1'979.--. Die 

Kosten und Umtriebe im Zusammenhang mit den willentlich verschleppten 

Taggeldzahlungen seien ihr zu vergüten. Die Nötigung der Beschwerdeführerin sei 

festzuhalten und zu ahnden; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Beschwerdegegnerin. Es sei weder korrekt noch zulässig, den Bonus eines Jahres auf 

die gesamte Anstellungsdauer zu verteilen. Wenn dies trotzdem getan würde, müssten 

die Beträge prozentual den jeweiligen Umsätzen wie auch den jeweiligen Arbeitszeiten 

entsprechend angerechnet werden. Dies würde wiederum heissen, dass auch die in 

den entsprechenden Jahren geleistete Teilzeitarbeit rechnerisch berücksichtigt werden 

müsste, weshalb die Rechnungsweise der Beschwerdegegnerin falsch sei. Die im 

Einspracheentscheid gemachte Aussage, wonach entweder der versicherte Verdienst 

von Fr. 7'959.-- akzeptiert oder andernfalls lediglich von einem solchen von Fr. 7'445.-- 

ausgegangen werde, empfinde sie als Nötigung.

C.- In der Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2006 beantragte die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung legte sie unter anderem dar, es seien 

zwar Zahlungen der ehemaligen Arbeitgeberin (von Fr. 15'000.--) bescheinigt, nicht 

aber, für welchen Zeitraum diese erfolgt seien. Für die Berechnung des versicherten 

Verdienstes dürfe nur der tatsächlich zur Auszahlung gelangte Lohn herangezogen 

werden. Dies sei insbesondere bei Vergleichsverhandlungen nicht unwesentlich. Der 

Beschwerdegegnerin sei denn auch die Vergleichsverhandlung nicht im Detail bekannt. 

Die Beschwerdeführerin habe vom Vergleich nur einen Teil eingereicht. Wenn die 

Beschwerdeführerin geltend mache, während 11 Monaten einen gewissen Verdienst 

erzielt zu haben und diesen dann fiktiv auf 12 Monate hochrechne, widerspreche dies 

den gesetzlichen Vorgaben.

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D.- Mit Replik vom 24. September 2006 bestätigte die Beschwerdeführerin ihren 

Standpunkt und reichte weitere Belege ein. In der Duplik vom 9. Oktober 2005 hielt die 

Beschwerdegegnerin fest, gestützt auf die eingereichten Belege könne nunmehr ein 

Bruttolohn von Fr. 15'563.-- über die gesamte Anstellungsdauer angerechnet werden.

II.

1.- Als versicherter Verdienst gilt nach Art. 23 Abs. 1 AVIG der im Sinne der AHV-

Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraumes aus 

einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde; eingeschlossen 

sind die vertraglich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie nicht 

Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen. Gemäss Art. 37 Abs. 1 

AVIV (in der bis Ende Juni 2003 gültigen, hier massgebenden Fassung, vgl. Urteil des 

Versicherungsgerichts vom 1. September 2004, Erw. 1) gilt als Bemessungszeitraum in 

der Regel der letzte Beitragsmonat vor Beginn der Rahmenfrist für den 

Leistungsbezug. Weicht der Lohn im letzten Beitragsmonat um mindestens 10% vom 

Durchschnittslohn der letzten sechs Monate ab, so wird der versicherte Verdienst 

aufgrund dieses Durchschnittslohnes berechnet (Abs. 2). Wirkt sich die Bemessung 

aufgrund von Abs. 1 und 2 für die versicherte Person unbillig aus, so kann die Kasse 

auf einen längeren Zeitraum, höchstens aber auf die letzten zwölf Monate, abstellen 

(Abs. 3). Massgebend ist in der Regel der arbeitsvertraglich festgelegte Lohn, soweit 

dieser auch tatsächlich realisiert worden ist (Kreisschreiben über die 

Arbeitslosenentschädigung, Rz C2; THOMAS NUSSBAUMER, 

Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band Soziale 

Sicherheit, Rz 302 ff; ARV 1995 Nr. 15 S. 81 Erw. 2c). Zu den Bestandteilen des 

massgebenden Verdienstes gehören insbesondere der Grundlohn, der 13. Monatslohn 

und die Treue- und Leistungsprämien (Art. 7 AHVV). Soweit der einmonatige 

Bemessungszeitraum zur Anwendung gelangt, sind die für ein Jahr ausgerichteten 

Entgelte – wie etwa der 13. Monatslohn, Gratifikationen oder Bonuszahlungen - 

anteilmässig zu berücksichtigen (BGE 122 V 366 Erw. 4d).

2.- a) Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin im Jahr vor Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses bei der A.___ AG einen Bruttolohn von Fr. 6'500.-- zuzüglich 13. 

Monatslohn erzielte (act. G 7 /72). Gemäss der Regelung vom 9. Juni 2000 zwischen 

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der A.___ AG und der Beschwerdeführerin wurde ein Bonus von 3% vom Gewinn vor 

Steuern sowie von 10% vom Nettoverkaufserlös vereinbart und festgehalten, die 

Bonusregelung verstehe sich als Lohnbestandteil und werde im Fall eines Austritts pro 

rata temporis ausgerichtet (act. G 7 /86). Gemäss der von der A.___ AG eingereichten 

Aufstellung der Bonus-Zahlungen gelangten vorerst für das Jahr 2000 keine, für 2001 

Fr. 7'522.-- (brutto) und für 2002 Fr. 4'207.-- (brutto) zur Auszahlung (act. G 7 /29.1). 

Die Beschwerdeführerin liess weitere Bonus-Forderungen gegenüber der ehemaligen 

Arbeitgeberin für die Jahre 2000, 2001 und 2002 in einem arbeitsgerichtlichen 

Verfahren geltend machen (vgl. act. G 7 /45). Mit Verfügung des Einzelrichters des 

Bezirksgerichts Höfe vom 15. November 2004 wurde als Resultat einer 

entsprechenden Vergleichsverhandlung unter anderem festgehalten, die A.___ AG 

bezahle der Beschwerdeführerin per Saldo aller Ansprüche Fr. 15'000.-- 

(handschriftlicher Vermerk "netto" sowie handschriftliche Brutto-Aufrechnung; act. G 

7 /31). Gemäss Internet-Kontoauszug vergütete die A.___ AG der Beschwerdeführerin 

mit Valuta vom 14. Dezember 2005 einen Betrag von Fr. 15'000.--. Der Beleg enthält 

wiederum den handschriftlichen Vermerk "netto" (act. G 7 /6.2). Der entsprechende 

Lohnausweis der A.___ AG, welcher ein Netto-Betreffnis von Fr. 14'621.50 bestätigt 

(act. G 7 /6.1), wurde handschriftlich korrigiert.

b) Für die elf Arbeits-Monate des Jahres 2002 berücksichtigte die Beschwerdegegnerin 

entsprechend den vorstehenden Grundlagen einen Betrag von Fr. 81'665.30 (Fr. 

6'500.-- x 11 Monate + 13. Monatslohn für 11 Monate von Fr. 5'958.30 + Bonus von Fr. 

4'207.--). Für den einen Monat des Jahres 2001 kam ein Betrag von Fr. 7'668.50 (Fr. 

6'500.-- + 13. Monatslohn pro rata von Fr. 541.65 + pro rata-Bonus von Fr. 626.85 [Fr. 

7'522.-- : 12]) zur Anrechnung. Dementsprechend ging sie von einer Lohnsumme der 

letzten zwölf Monate des Arbeitsverhältnisses von Fr. 89'333.80 bzw. von einem 

Monatsdurchschnitt von Fr. 7'445.-- (aufgerundet) aus. Im Nachgang zur Bestätigung 

der Zahlung von Fr. 15'000.-- erhöhte die Beschwerdegegnerin den erwähnten 

Monatsdurchschnitt um Fr. 514.-- auf Fr. 7'959.--, indem sie die Fr. 15'000.-- auf die 

gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses bei der A.___ AG von 29.178 Monaten (vom 

27. Juni 2000 bis 30. November 2002) bezog. Zu prüfen ist vorweg, ob es sich bei dem 

Betrag von Fr. 15'000.-- um ein Brutto- oder Nettobetreffnis handelt.

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c) Der Nachweis der Zahlung von Fr. 15'000.-- als solche blieb unbestritten und hat 

aufgrund der Akten als belegt zu gelten. Die Einzelrichter-Verfügung vom 15. 

November 2004 betreffend die vergleichsweise Zusprechung der Fr. 15'000.-- wurde 

nach Lage der Akten von der Beschwerdeführerin selbst handschriftlich mit dem 

Vermerk "netto" und einer handschriftlichen Brutto-Aufrechnung ergänzt (act. G 7 /31). 

Entsprechende handschriftliche Korrekturen finden sich auch auf dem Internet-

Kontoauszug (act. G 7 /6.2) und dem Lohnausweis der A.___ AG; letzterer bestätigt ein 

Netto-Betreffnis (vor Anbringung der Korrektur) von Fr. 14'621.50 (act. G 7 /6.1). In 

Lohnbescheinigungen des Arbeitgebers und gerichtlich bestätigten Vergleichen werden 

Lohnangaben zwar in aller Regel als Bruttobeträge aufgeführt. Gemäss der erwähnten 

Bonus-Regelung (act. G 7 /86) handelt es sich bei den Boni um Lohnbestandteile. Der 

Umstand, dass der Beschwerdeführerin der volle Betrag von Fr. 15'000.-- (ohne 

Abzüge) ausbezahlt wurde, deutet allerdings auf ein Netto-Betreffnis in dieser Höhe 

hin. In der nachträglich mit der Replik eingereichten Abrechnung der ehemaligen 

Arbeitgeberin wurden sodann ein Bonusnachtrag von Fr. 15'563.--, Autospesen von Fr. 

378.50, ein Bruttolohn von Fr. 15'941.50 sowie ein Nettolohn von Fr. 15'000.-- 

festgehalten (act. G 13.2). Überdies legte die Beschwerdeführerin einen weiteren, nicht 

über e-Banking erstellten Bankkonto-Auszug ins Recht, aus welchem die Vergütung 

von Fr. 15'000.-- mit Valuta 14. Dezember 2004 ebenfalls ersichtlich ist (act. G 13.1). 

Beim Betrag von Fr. 15'000.-- ist dementsprechend von einem Netto-Betreffnis 

auszugehen. Für die Berechnung des versicherten Verdienstes anzurechnen ist, wie 

zwischenzeitlich auch die Beschwerdegegnerin anerkennt, ein Bruttobetrag von Fr. 

15'563.--, wobei die Autospesen entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin 

ausser Betracht fallen.

d) Streitig ist im weiteren, ob die vorerwähnten Fr. 15'563.-- auf die gesamte 

Anstellungsdauer bei der A.___ AG oder lediglich auf das Jahr 2002 bzw. den 

Bemessungszeitraum von Dezember 2001 bis November 2002 anzurechnen sind. In 

einer Eingabe vom 19. August 2004 an das Bezirksgericht Höfe liess die 

Beschwerdeführerin die Gewinn- und Bonusberechnung für die Jahre 2000 bis 2002 

darlegen, veranschlagte die Boni auf insgesamt Fr. 29'552.70 (Fr. 2'887.81 für 2000, Fr. 

11'623.87 für 2001 und Fr. 15'041.03 für 2002) und berechnete nach Abzug von bereits 

getätigten Zahlungen (von Fr. 12'160.--) ein Guthaben der Beschwerdeführerin von Fr. 

17'392.70. Sie wies unter anderem darauf hin, dass eine Lieferantenrechnung erst im 

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Jahr 2002 bezahlt, aber bereits bei der Bonusabrechnung 2001 berücksichtigt worden 

sei. Da diese Rechnung Eingang in die Bilanz 2002 gefunden habe und damit bei der 

Berechnung des Bonus 2002 berücksichtigt worden sei, erweise sich deren 

Berücksichtigung bei der Berechnung des Bonus 2001 als ungerechtfertigt (act. G 7 /

45). - Die Beschwerdeführerin klagte vor Arbeitsgericht eine Bonusnachzahlung von Fr. 

17'392.70 ein und erhielt schliesslich Fr. 15'563.--, was 89,48% des eingeklagten 

Betrages entspricht. Für das Jahr 2002 machte sie einen Bonus von insgesamt Fr. 

15'041.03 geltend und hatte davon bereits einen Betrag von Fr. 4'207.-- erhalten (vgl. 

act. G 7.29.1 und 7.44 S. 2). Eingeklagt war folglich ein Differenzbetrag von Fr. 

10'834.03. 89,48% von Fr. 10'834.03 entsprechen Fr. 9'694.30 bzw. aufgeteilt auf die 

11 Monate des Jahres 2002 Fr. 881.30. Für das Jahr 2001 machte die 

Beschwerdeführerin einen Bonus von Fr. 11'623.87 geltend und hatte hievon bereits 

einen Betrag von Fr. 7'522.-- erhalten, womit ein Differenzbetrag von Fr. 4'101.87 

verblieb. 89,48% von Fr. 4'101.87 entsprechen Fr. 3'670.35 bzw. monatlich Fr. 305.86. 

Es erscheint gerechtfertigt, für die Berechnung des versicherten Verdienstes auf diese 

Zahlen abzustellen.

e) Der versicherte Verdienst beläuft sich unter Zugrundelegung des zwölfmonatigen 

Bemessungszeitraumes vom Dezember 2001 bis November 2002 auf Fr. 99'334.-- (13x 

Fr. 6'500.-- + Fr. 626.85 [Fr. 7'522.-- : 12; Bonus-Anteil Dezember 2001] + Fr. 4'207.-- 

[Bonus 2002] + Fr. 305.85 [Bonusnachtrag Dezember 2001] + Fr. 9'694.30 

[Bonusnachtrag 2002]) bzw. auf monatlich Fr. 8'277.85. Auf der Basis eines 

sechsmonatigen Zeitraums ergibt sich ein grösserer Wert, d.h. Fr. 49'832.50 (6.5x Fr. 

6'500.-- + Fr. 2'294.70 [Bonus 2002 für 6 Monate] + Fr. 5'287.80 [Bonusnachtrag 2002 

für 6 Monate) bzw. monatlich Fr. 8305.40. Derselbe Wert ergibt sich auf der Grundlage 

des letzten Beitragsmonats.

3.- In der Verfügung vom 4. November 2005 stellte die Beschwerdegegnerin eine 

Erhöhung des versicherten Verdienstes auf Fr. 7'959.-- in Aussicht, wenn die 

Verfügung in Rechtskraft erwachse. Werde im Fall einer Beschwerde die Berechnung 

anders festgelegt, werde der versicherte Verdienst "nach Eintritt der Rechtskraft 

entsprechend dem neuen Tatbestand bemessen" (act. G 7 /4.1). Die 

Beschwerdeführerin empfand die Ausführungen der Beschwerdegegnerin als Nötigung. 

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Diese sei festzuhalten und zu ahnden. Darauf ist in diesem Verfahren nicht einzutreten, 

weil dem Versicherungsgericht die sachliche Zuständigkeit fehlt.

4.- Die Beschwerdeführerin beantragt die Verzinsung der ausstehenden Leistungen. - 

Auf Leistungen, auf die der Anspruch vor mindestens 24 Monaten entstanden ist, 

werden in Anwendung von Art. 26 Abs. 2 ATSG (SR 830.1) für die Zeit frühestens ab 1. 

Januar 2003 Verzugszinsen geschuldet (BGE 131 V 358). Die Beschwerdegegnerin 

erliess über die Frage der Verzugszinsen keine Verfügung. Sie äusserte sich 

dementsprechend auch im angefochtenen Entscheid nicht dazu. Die Angelegenheit ist 

daher zur Prüfung der Verzugszinsen-Frage an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen.

5.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde, soweit darauf 

einzutreten ist, unter Aufhebung des Entscheids vom 30. März 2006 teilweise 

gutzuheissen und der versicherte Verdienst auf (gerundet) Fr. 8'305.-- festzulegen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Die Beschwerdeführerin 

beantragt die Ausrichtung einer Parteientschädigung. Zu den Parteikosten im Sinn von 

Art. 61 lit. g ATSG gehören insbesondere die Entschädigung, welche die vertretene 

Person für ihren Aufwand geltend macht, sowie die Barauslagen der vertretenen 

Person. Sonstige Kosten der nicht vertretenen Partei werden nach der Rechtsprechung 

nur ausnahmsweise übernommen. Es muss sich um eine komplizierte Sache mit einem 

hohen Streitwert handeln, wobei der - in einem vernünftigen Rahmen betriebene - 

Aufwand denjenigen überschreitet, der von der Partei auf sich zu nehmen ist (UELI 

KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich 2005, Rz 96 zu Art. 61 ATSG mit Hinweisen). Die 

Voraussetzungen für die Zusprechung einer Parteientschädigung sind konkret 

offensichtlich nicht erfüllt, weshalb der Anspruch abzulehnen ist.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

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1. Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten werden kann, teilweise 

gutgeheissen, der Einspracheentscheid vom 30. März 2006 aufgehoben und der 

versicherte Verdienst auf Fr. 8'305.-- festgelegt.

2. Zur Prüfung der Frage der Verzugszinsen wird die Angelegenheit an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

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