# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84e78e19-fb6c-5a92-a4a8-d6a24dd3c046
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-03
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 03.11.2022 III 2021 177
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-177_2022-11-03.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 177

Entscheid vom 3. November 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 

gegen

1. Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, 
Postfach 5182, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. C.________,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

3. E.________,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw F.________,

4. G.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. H.________,
Beschwerdegegner,

Gegenstand Land- und Forstwirtschaftsrecht (Feststellungsverfügung 
nach Art. 84 BGBB; landwirtschaftliches Gewerbe)

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Sachverhalt:

A. A.________, C.________, E.________ und G.________ sind die Nach-
kommen und gesetzlichen Erben der am 2. November 2019 verstorbenen 
I.________ sowie des am 17. August 2020 verstorbenen J.________ und als Er-
bengemeinschaft (nachfolgend Erbengemeinschaft K.________) (Gesamt-
)Eigentümer der alle in der Gemeinde L.________ liegenden Grundstücke KTN 
001 (45'187 m2; mit Wohnhaus, Ökonomiegebäude, Weidstall, Gebäudegrund-
fläche, Strasse, Weg, übrige befestigte Fläche, Wiese, Weide, Garten, Gewässer 
und Wald), KTN 002 (38'181 m2; mit Wohnhaus, Ökonomiegebäude, Gebäude-
grundfläche, Strasse, Weg, übrige befestigte Fläche, Wiese, Weide, Gewässer 
und Wald), KTN 003 (35'313 m2; mit Wohnhaus, Ökonomiegebäude, Gebäude-
grundfläche, Strasse, Weg, übrige befestigte Fläche, Wiese, Garten, Gewässer 
und Wald), KTN 004 (12'215 m2; mit Wiese) und KTN 005 (4'061 m2; mit Bienen-
haus, Gebäudegrundfläche, Strasse, Weg und Wiese) (vgl. Vi-act. 1).

Am 29. August 2021 reichte E.________ beim Amt für Landwirtschaft das Ge-
such betreffend das bäuerliche Bodenrecht ein zur Feststellung der An-
wendbarkeit des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; 
SR 211.412.11) vom 4. Oktober 1991 sowie zur Feststellung, ob es sich beim 
Betrieb um ein landwirtschaftliches Gewerbe oder um landwirtschaftliche Grunds-
tücke handelt (Vi-act. 1).

B. Mit Verfügung vom 28. September 2021 traf das Amt für Landwirtschaft fol-
gende Feststellung (Vi-act. 5):

3.1 Die Grundstücke KTN 002 (recte: 001), KTN 002, KTN 003, KTN 004 und 
KTN 005 L.________ sind landwirtschaftliche Grundstücke und bilden zusammen 
eindeutig ein landwirtschaftliches Gewerbe für einen Talgebietsbetrieb.

(3.2 - 3.4 Verfahrenskosten, Rechtsmittelbelehrung und Zustellung u.a. an alle Er-
ben)

C. Am 2. November 2021 lässt A.________ gegen die Feststellungsver-
fügung vom 28. September 2021 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
fristgerecht Beschwerde einreichen mit den Anträgen:

1. Die Feststellungsverfügung des Amtes für Landwirtschaft des Kantons Schwyz 
vom 28. September 2021 sei aufzuheben und die Sache sei im Sinne der 
nachfolgenden Begründung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

2. Eventualiter sei die Feststellungsverfügung des Amtes für Landwirtschaft des 
Kantons Schwyz vom 28. September 2021 aufzuheben und es sei festzustel-
len, dass kein landwirtschaftliches Gewerbe vorliegt.

3. Subenventualiter sei die Feststellungsverfügung des Amtes für Landwirtschaft 
des Kantons Schwyz vom 28. September 2021 um die Feststellung zu ergän-

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zen, dass die Voraussetzungen zur Abtrennung des nichtlandwirtschaftlich ge-
nutzten Teils auf KTN 002, L.________, vorliegen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MwSt. zu Lasten der Beschwer-
degegner und der Vorinstanz.

D. Mit Eingabe vom 19. November 2021 lässt E.________ Prozessabstand 
erklären. Mit Vernehmlassung vom 14. Januar 2022 beantragt das Amt für 
Landwirtschaft, die Beschwerde vom 2. November 2021 sei vollumfänglich ab-
zuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerde-
führers. G.________ lässt mit Vernehmlassung vom 31. Januar 2021 die Abwei-
sung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, unter Kosten- und Entschä-
digungsfolgen (zzgl. MwSt) zulasten des Beschwerdeführers beantragen. 
C.________ lässt sich innert Frist nicht vernehmen.

E. In der Replik vom 25. April 2022 lässt der Beschwerdeführer den Antrag 
Ziff. 1 wie folgt ergänzen (Hervorhebung durch das Gericht):

1. Die Feststellungsverfügung des Amtes für Landwirtschaft des Kantons Schwyz 
vom 28. September 2021 sei aufzuheben und die Sache sei im Sinne der 
nachfolgenden Begründung und im Sinne der Begründung in der Be-
schwerde vom 2. November 2021 an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Zudem sei im Antrag 3 auch auf das Grundstück KTN 003 zu verweisen.

Die Duplik des Beschwerdegegners Ziff. 4 erfolgt am 16. Mai 2022. Die Vor-
instanz reicht ihre Duplik am 17. Mai 2022 ein.

F. Mit Schreiben vom 20. Juli 2022 ersucht das Verwaltungsgericht den Be-
schwerdegegner Ziff. 4 um weitere Informationen betreffend Ökonomiegebäude 
des Landwirtschaftsbetriebes. Die ergänzenden Informationen lässt der Be-
schwerdegegner Ziff. 4 am 19. August 2022 einreichen. Am 8. September 2022 
nimmt der Beschwerdeführer hierzu Stellung, wozu sich der Beschwerdegegner 
Ziff. 4 mit einer Eingabe vom 14. Oktober 2022 äussert.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid - u.a. die Zulässigkeit des 
Rechtsmittels (vgl. § 27 Abs. 1 lit. e Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 
234.110] vom 6.6.1974) - erfüllt sind. Ist eine Voraussetzung nicht erfüllt, trifft das 
Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 

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Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs-
gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit 
keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Verweis auf 
BGE 119 IB 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit Hinweisen; 
vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kantonalen Recht-
sprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang der Tätigkeit 
des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegen-
stand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens 
sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach 
richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die 
erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden hat, fallen 
nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz 
(vgl. statt vieler VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 Erw. 1.3.3 m.w.H.; Urteil BGer 
2C_314/2019 vom 11.3.2020 Erw. 3.1; siehe auch Bertschi, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Häner/Bert-
schi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. A., 
Zürich 2013, Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122; VGE III 2017 196 vom 20.12.2017 
Erw. 2.2).

Zu ergänzen ist, dass grundsätzlich nur das im Dispositiv eines Entscheides 
Festgehaltene in Rechtskraft erwächst. Erwägungen sind hingegen nur verbind-
lich und damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf verwiesen 
wird. Durch den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser Konnex 
Teil des Dispositivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses. Ebenso 
können zur Feststellung der Tragweite eines Dispositivs nebst dem Dispositiv 
weitere Umstände herangezogen werden, namentlich die Begründung des Ent-
scheids (vgl. VGE III 2017 196 vom 20.12.2017 Erw. 2.3; VGE III 2014 120 vom 
19.9.2014 Erw. 1f. mit Verweis auf VGE III 2013 185 vom 18.12.2013 Erw. 1.4; 
Urteil BGer 2C_314/2019 vom 11.3.2020 Erw. 3.1; Griffel, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, § 28 N 7; Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1196 mit 
Hinweisen).

1.3 Angefochten ist die Feststellungsverfügung BGBB 2021.0801 vom 28. Sep-
tember 2021, mit welcher die Vorinstanz feststellte, die Grundstücke KTN 001  
002, 003, 004 und 005 L.________ seien landwirtschaftliche Grundstücke und 
bildeten zusammen eindeutig ein landwirtschaftliches Gewerbe für einen Tal-
gebietsbetrieb.

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1.4 Der Beschwerdeführer stellt den Hauptantrag, die Feststellungsverfügung 
des Amtes für Landwirtschaft des Kantons Schwyz vom 28. September 2021 sei 
aufzuheben und die Sache sei im Sinne der Beschwerde-, resp. Replik-Be-
gründung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Daneben stellt er zwei Eventual-
anträge, u.a., es sei die Feststellungsverfügung des Amtes für Landwirtschaft 
des Kantons Schwyz vom 28. September 2021 um die Feststellung zu ergänzen, 
dass die Voraussetzungen zur Abtrennung des nichtlandwirtschaftlich genutzten 
Teils auf KTN 002 (und 003), L.________, vorliegen.

1.5.1  Die angefochtene Verfügung beschränkt sich auf die Feststellungen, wo-
nach die streitbetroffenen Grundstücke - so auch KTN 002 und 003 - landwirt-
schaftlicher Natur seien und zusammen eindeutig ein landwirtschaftliches Ge-
werbe für einen Talgebietsbetrieb bildeten. Die Frage, ob eine Ausnahme von 
Art. 58 BGBB im Sinne von Art. 60 Abs. 1 lit. a BGBB bewilligt werden kann bzw. 
ob die Voraussetzungen nach Art. 60 Abs. 1 lit. a BGBB zur Abtrennung des 
nichtlandwirtschaftlich genutzten Teils auf KTN 002 und 003 bzw. zur Aufteilung 
des landwirtschaftlichen Grundstücks in einen Teil ausserhalb des Geltungsbe-
reichs des BGBB erfüllt sind, war nicht Gegenstand der angefochtenen Verfü-
gung und wurde somit weder im Dispositiv noch in den Erwägungen geprüft bzw. 
beantwortet.

1.5.2  Befindet sich in der Erbschaft ein landwirtschaftliches Gewerbe, so kann 
jeder Erbe verlangen, dass ihm dieses in der Erbteilung zugewiesen wird, wenn 
er es selber bewirtschaften will und er dafür als geeignet erscheint (Art. 11 Abs. 1 
BGBB). Da nach dem Wortlaut von Art. 11 Abs. 1 BGBB nur in der Erbschaft be-
findliche landwirtschaftliche Gewerbe berücksichtigt werden, muss die Gewerbe-
eigenschaft grundsätzlich im Zeitpunkt des Erbgangs (Tod des Erblassers) be-
reits bestehen und darf sich nicht erst in der Zukunft entwickeln. Für die Beur-
teilung des Zuweisungsanspruchs und für die Qualifikation als landwirtschaftli-
ches Gewerbe ist demnach grundsätzlich der Zeitpunkt des Erbgangs mass-
geblich (Urteile BGer 2C_39/2021 vom 4.11.2021 Erw. 5.1.2; 5A_140/2009 vom 
6.7.2009 Erw. 2.3; Studer, in: Kommentar zum BGBB, 2. A., Brugg 2011, Art. 11 
N 1a; BlAR 1/2022 S. 16).

1.5.3  Unbestritten ist im konkreten Fall, dass sich die Frage, ob ein landwirt-
schaftliches Gewerbe vorliegt, im Rahmen der Erbteilung bzw. hinsichtlich eines 
allfälligen Zuweisungsanspruchs gemäss Art. 11 Abs. 1 BGBB stellt (vgl. Vi-act. 
6; Beschwerde vom 2.11.2021 S. 3 Rz. 4). Somit kann vorliegend ohne weiteres 
auf den Zeitpunkt des Erbganges abgestellt werden.

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Streitig und nachfolgend zu prüfen ist somit, ob die streitbetroffenen Grund-
stücke, so wie sie im Zeitpunkt des Erbgangs Bestand hatten, ein landwirtschaft-
liches Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB darstellen. Ob ein Grundstück bzw. 
ein allfälliges landwirtschaftliches Gewerbe (nach dem Zeitpunkt des Erbgangs) 
im Sinne von Art. 60 Abs. 1 lit. a BGBB in einen Teil innerhalb und in einen Teil 
ausserhalb des Geltungsbereiches des BGBB aufgeteilt werden kann bzw. könn-
te, ist für die Frage der Qualifikation als landwirtschaftliches Gewerbe zum Zeit-
punkt des Erbganges bzw. Todeszeitpunkt des Erblassers unerheblich und war 
zu Recht nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens. Dafür spricht auch 
Art. 2 Abs. 2 lit. d BGBB, wonach Grundstücke mit gemischter Nutzung, die nicht 
in einen landwirtschaftlichen und einen nichtlandwirtschaftlichen Teil aufgeteilt 
sind, dem BGBB unterstellt sind (vgl. auch nachfolgende Erw. 8f.). 

1.5.4  Soweit der Beschwerdeführer somit den Antrag stellt auf Feststellung, 
dass die Voraussetzungen zur Abtrennung des nichtlandwirtschaftlich genutzten 
Teils auf KTN 002 und 003 erfüllt sind, ist hierauf mangels Anfechtungsgegen-
stand nicht einzutreten. Schliesslich ist hier ebenfalls zu berücksichtigen, dass 
einzelne Gesamteigentümer eines landwirtschaftlichen Grundstücks nicht gültig 
ein Gesuch um Ausnahme vom Zerstückelungsverbot stellen können, weshalb 
auch darum auf den Antrag des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden 
kann (Urteil BGer 2C_1028/2014 vom 20.7.2015 Erw. 3.2 m.w.H.; VGE III 2017 
37 vom 24.10.2017 Erw. 3.3.1). Aus demselben Grund wäre auch eine Rückwei-
sung der Sache zur Behandlung dieses Antrages nicht zielführend.

2.1 Der Beschwerdeführer rügt, dass die Vorinstanz ihn weder informiert hat, 
dass der Beschwerdegegner Ziff. 3 (nachfolgend Gesuchsteller) ein Gesuch um 
Erlass einer Feststellungsverfügung im Sinne von Art. 84 BGBB gestellt hatte, 
noch ihm Gelegenheit zur Äusserung und Anhörung gegeben hat. Der Gesuch-
steller sei lediglich Teil der Erbengemeinschaft, in deren Eigentum die fraglichen 
Grundstücke stünden, und habe allein in seinem Namen um eine Feststellungs-
verfügung ersucht. Dennoch seien der Beschwerdeführer und die übrigen Erben 
nicht als Partei ins Verfahren miteinbezogen worden. Eine Ausnahme der An-
hörungspflicht im Sinne von Art. 21 Abs. 3 VRP liege nicht vor. Folglich habe die 
Vorinstanz das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers in schwerwiegender 
Weise verletzt, eine Heilung vor Verwaltungsgericht sei nicht zulässig und die 
Sache sei zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

2.2 Dem hält die Vorinstanz vernehmlassend entgegen, davon ausgegangen 
zu sein, dass die gesamte Erbengemeinschaft K.________ und nicht nur der Ge-
suchsteller die Frage der Gewerbeeigenschaft beurteilt haben wollte. Es sei 

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gemäss Gesuchsteller im Zusammenhang mit der Erbteilung die Frage zu klären 
gewesen, ob es sich bei den Grundstücken der Erbengemeinschaft K.________ 
um landwirtschaftliche Grundstücke oder um ein landwirtschaftliches Gewerbe im 
Sinne des BGBB handelte. Das rechtliche Gehör sei gewährt worden. 

Sollte es sich um eine Verletzung des rechtlichen Gehörs handeln, so sei diese 
nicht als schwerwiegend zu qualifizieren. Das Verwaltungsgericht verfüge über-
dies über eine umfassende Kognition, weshalb eine solche Verletzung geheilt 
werden könne. Selbst eine schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs 
könne geheilt werden, wenn eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz wie 
vorliegend zu einem prozessualen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerun-
gen führen würde. Die Vorinstanz habe den notwendigen Sachverhalt vollständig 
abgeklärt und käme somit bei einer Rückweisung nicht zu einem anderen Ergeb-
nis.

2.3 Der Anspruch auf rechtliches Gehör richtet sich nach § 21 f. VRP sowie 
nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft (BV, SR 101) vom 18. April 1999. Das rechtliche Gehör dient 
einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezoge-
nes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechts-
stellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere auch das Recht des 
Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, 
erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erhebli-
chen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Be-
weise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äus-
sern, sofern dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch 
auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die ei-
ner Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt 
wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 135 II 286 Erw. 5.1).

2.4.1  Die Erbengemeinschaft als solche bildet eine Gesamthandschaft ohne ei-
gene Rechtspersönlichkeit; berechtigt und verpflichtet sind die einzelnen Erben 
(vgl. Art. 602 ZGB i.V.m. Art. 652 ZGB). Die Erben bilden eine notwendige Streit-
genossenschaft und sind daher in zivilrechtlichen Angelegenheiten nur gemein-
sam zur Prozessführung befugt. Dies gilt auch im öffentlichen Recht, soweit es 
darum geht, die der Gesamthand zustehenden Rechte auszuüben. Da aber die 
Parteistellung im öffentlichen Recht nicht auf die Ausübung subjektiver Rechte 
beschränkt ist, sondern auch dem Schutz tatsächlicher Interessen dient, können 
nach Rechtsprechung und Lehre die Mitglieder einer materiellen Streitgenossen-
schaft unter Umständen auch einzeln zur Beschwerde legitimiert sein, so wenn 
ein einzelnes Mitglied seine eigene Rechtsstellung gegen die anderen Mitglieder 

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verteidigt oder wenn es um die Abwehr belastender oder pflichtbegründender 
Anordnungen geht und die Durchsetzung des Rechtsstandpunkts die Interessen 
der Gemeinschaft oder der übrigen Streitgenossen nicht zu beeinträchtigen ver-
mag (Urteil BGer 2C_1028/2014 vom 20.7.2015 Erw. 3.1 mit zahlreichen Hinwei-
sen). Diese Beschwerdebefugnis eines einzelnen Gesamthandschafters gründet 
im Kern darin, dass sie sich im Verwaltungsverfahren nicht aus der Legitimation 
zur Sache, sondern aus der prozessualen Legitimation zum Verfahren (hinrei-
chende individuelle Betroffenheit und Beziehungsnähe zum Verfahrensgegen-
stand) ergibt. Diese Verfahrensvoraussetzung kann auch bei einzelnen Mitglie-
dern notwendiger Streitgenossenschaften erfüllt sein und dazu führen, dass ihre 
Legitimation zum selbständigen Ausüben von Parteirechten zu bejahen ist (Merk-
li/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz vom 23.5.1989 über die Verwal-
tungsgerichtspflege des Kantons Bern, Bern 1997, Art. 13 N 6; vgl. zum Ganzen 
VGE III 2017 37 vom 24.10.2017 Erw. 3.3.1).

2.4.2  Im konkreten Fall ist zu Recht unbestritten, dass auch ein einzelnes Mit-
glied der Erbengemeinschaft ein schutzwürdiges Interesse aufweist und somit 
befugt ist, ein Gesuch im Sinne von Art. 84 lit. a BGBB zu stellen, zumal es sich 
bei der Frage, ob ein landwirtschaftliches Gewerbe vorliegt, um eine für die Erb-
teilung notwendige Fragestellung handelt (vgl. auch sinngemäss BGE 129 III 
186, in Pra 2003 Nr. 177, woraus sich ergibt, dass ebenfalls eine Erbin allein als 
Gesuchstellerin wirkte, obwohl nicht eindeutig erkennbar ist, ob sie dies allenfalls 
im Namen der Erbengemeinschaft tat).

Wird aber die Legitimation eines einzelnen Gesamthandschafters bejaht, so sind 
die übrigen ins Verfahren einzubeziehen (vgl. VGE III 2017 37 vom 24.10.2017 
Erw. 3.3.1 m.w.H.). Dies hat die Vorinstanz vorliegend unterlassen und sich dar-
auf beschränkt, ihre Verfügung allen Mitgliedern der Erbengemeinschaft zuzu-
stellen, ohne diese vorab anzuhören bzw. ihnen die Gelegenheit zur Stellung-
nahme zu erteilen.

2.4.3  Damit aber steht fest, dass die Vorinstanz die angefochtene Verfügung 
vom 28. September 2021 unter Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör 
erlassen hat.

2.5.1  Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des 
rechtlichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in 
der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit 
andern Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Aus-
gang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, d.h. die Behörde zu 

https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=20.07.2015_2C_1028-2014

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einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (vgl. BGE 135 I 187 
Erw. 2.2; VGE III 2017 148 vom 24.11.2017 Erw. 3.5 m.w.H.).

2.5.2  Gemäss der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende 
Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die 
betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu 
äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen 
kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung 
des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz 
abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf 
und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der 
betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu 
vereinbaren wären (vgl. zum Ganzen: BGE 137 I 195 Erw. 2.3.2 m.H.; Urteil 
BGer 1C_84/2011 vom 29.9.2011 Erw. 2.2; VGE III 2019 223 vom 27.5.2020 
Erw. 1.4.2).

2.6 Im konkreten Fall zeigte sich, dass die dem Gericht vorliegenden Akten 
nicht sämtliche notwendigen Informationen zur Beurteilung des Streitgegenstan-
des enthielten. Mit der vorliegenden Beschwerde wird u.a. geltend gemacht, dass 
die Stallsituation resp. jene der Ökonomiegebäude unklar sei und diese Unklar-
heit keine Ermittlung der SAK und damit auch keine Feststellung betreffend 
landwirtschaftliches Gewerbe zulasse. Eine erste Prüfung durch das Gericht er-
gab, dass die dem Gericht vorliegenden Akten keine vollständige Auskunft über 
die Ökonomiegebäude des landwirtschaftlichen Betriebes, namentlich auch nicht 
über deren Zugehörigkeit zu welchen Parzellen sowie der Nutzung gaben, was 
weitere Abklärungen beim Beschwerdegegner Ziff. 4 erforderlich machte (vgl. 
vorstehend Ingress lit. F).

Nachdem die Akten jedoch mit einer einfachen Rückfrage beim Beschwerdegeg-
ner Ziff. 4 vervollständigt werden konnten, rechtfertigt sich eine Rückweisung der 
Sache an die Vorinstanz zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung nicht. Vielmehr 
wäre damit eine unnötige Verzögerung des Verfahrens verbunden. Es ist davon 
auszugehen, dass sämtliche Erben der Erbengemeinschaft K.________ an einer 
beförderlichen Beurteilung der Sache interessiert sind, nachdem die Frage, ob 
ein landwirtschaftliches Gewerbe vorliegt, erst eine (notwendige) Vorfrage für die 
Erbteilung darstellt. Eine weitere und insbesondere unnötige Verzögerung des 
Verfahrens ist somit mit dem besagten Interesse der Erbengemeinschaft nicht zu 
vereinbaren. Es ist sodann davon auszugehen, dass der Vorinstanz die vom Ge-
richt erfragten Umstände beim Erlass der Verfügung bereits bekannt waren (vgl. 
insbesondere nachfolgende Erw. 5.2, wonach sich gemäss Vorinstanz alle dem 

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Betrieb zugehörigen Bauten und Anlagen auf den Grundstücken der Erbenge-
meinschaft befinden würden, was mit dem Ergebnis der gerichtlichen Abklärung 
übereinstimmt), weshalb eine Rückweisung der Sache insbesondere auch zu ei-
nem formalistischen Leerlauf führen würde. Schliesslich bestand für den 
Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren die uneingeschränkte Möglichkeit, 
sich vor einer Beschwerdeinstanz mit umfassender Kognition unter Einschluss 
der richtigen Handhabung des Ermessens zu äussern (vgl. § 55 Abs. 2 lit. a 
VRP), was der Beschwerdeführer denn auch wahrgenommen hat (vgl. 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 2.11.2021, Replik vom 25.4.2022 und 
Stellungnahme vom 8.9.2022). Dementsprechend ist eine Gehörsverletzung im 
Verfahren vor Verwaltungsgericht als geheilt zu betrachten. Dies ändert indes 
nichts daran, dass das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers durch die Vorin-
stanz verletzt wurde (vgl. oben Erw. 2.4.3), was es im Rahmen der Kostenrege-
lung zu berücksichtigen gilt (vgl. VGE III 2019 205 vom 20.3.2020 Erw. 2.4; Urteil 
BGer 1C_158/2019 vom 30.3.2020 Erw. 6).

3.1 Gemäss Art. 7 Abs. 1 BGBB gilt als landwirtschaftliches Gewerbe eine 
Gesamtheit von landwirtschaftlichen Grundstücken, Bauten und Anlagen, die als 
Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion dient und zu deren 
Bewirtschaftung, wenn sie landesüblich ist, mindestens eine Standardarbeitskraft 
(SAK) nötig ist. Die Kantone können auch kleinere Betriebe unter den 
Gewerbeschutz stellen; die minimale Betriebsgrösse darf allerdings 0.6 SAK 
nicht unterschreiten (Art. 5 lit. a BGBB). 

Im Kanton Schwyz gilt für Betriebe im Talgebiet (und um einen solchen handelt 
es sich beim umstrittenen Betrieb) die Gewerbegrenze von 1 SAK (tiefere Gren-
zen gelten für Betriebe im Berggebiet, vgl. § 22 Abs. 2 des Gesetzes über die 
Landwirtschaft, [LG; SRSZ 312.100] vom 26.11.2003).

3.2 Nach Art. 7 Abs. 3 BGBB sind bei der Beurteilung, ob ein 
landwirtschaftliches Gewerbe vorliegt, diejenigen Grundstücke zu 
berücksichtigen, die - entsprechend Art. 2 - dem BGBB unterstellt sind. Zudem 
sind die örtlichen Verhältnisse, die Möglichkeit, fehlende betriebsnotwendige 
Gebäude zu erstellen oder vorhandene umzubauen, instand zu stellen oder zu 
ersetzen, wenn die entsprechenden Aufwendungen für den Betrieb tragbar sind, 
und die für längere Dauer zugepachteten Grundstücke zu berücksichtigen (Art. 7 
Abs. 4 BGBB). Ein gemischtes Gewerbe gilt als landwirtschaftliches Gewerbe, 
wenn es überwiegend landwirtschaftlichen Charakter hat (Art. 7 Abs. 5 BGBB).

Gemäss Art. 7 Abs. 1 Satz 2 BGBB legt der Bundesrat die Faktoren und die Wer-
te für die Berechnung einer Standardarbeitskraft in Abstimmung mit dem Land-

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wirtschaftsrecht fest. Nach Art. 2a Abs. 1 der Verordnung über das bäuerliche 
Bodenrecht (VBB; SR 211.412.110) vom 4.10.1993 gelten für die Festlegung der 
Betriebsgrösse nach Standardarbeitskräften (SAK) die Faktoren von Art. 3 der 
Verordnung über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von 
Betriebsformen (Landwirtschaftliche Begriffsverordnung, LBV; SR 910.91) vom 7. 
Dezember 1998. Gemäss Art. 2a Abs. 2 VBB sind bestimmte Zuschläge und 
Faktoren ergänzend zu berücksichtigen. Nach Art. 3 LBV ist die 
Standardarbeitskraft eine Einheit zur Bemessung der (arbeitswirtschaftlichen) 
Betriebsgrösse (durch Erfassung des gesamtbetrieblichen Arbeitszeitbedarfs) mit 
Hilfe standardisierter Faktoren. Diese werden in Art. 3 Abs. 2 LBV näher 
umschrieben. Massgeblich sind die landwirtschaftliche Nutzfläche (lit. a) und die 
Anzahl (gemessen in Grossvieheinheiten, GVE) der Nutztiere (lit. b), ergänzt 
durch Zuschläge bei bestimmten besonderen Voraussetzungen wie etwa für 
Hang- bzw. Steillagen im Berggebiet oder in der Hügelzone (lit. c). Als 
landwirtschaftliche Nutzfläche gilt die einem Betrieb zugeordnete, für den 
Pflanzenbau genutzte Fläche ohne die Sömmerungsfläche, die dem 
Bewirtschafter ganzjährig zur Verfügung steht (vgl. Art. 14 Abs. 1 LBV). Für die 
Umrechnung der landwirtschaftlichen Nutztiere in Grossvieheinheiten (GVE) 
gelten die Faktoren im Anhang der LBV (vgl. Art. 27 Abs. 1 LBV). Wie schon aus 
dem in Art. 7 Abs. 1 BGBB enthaltenen Passus der "Landesüblichkeit" 
hervorgeht, ist auf eine objektivierte Betrachtungsweise abzustellen; massgeblich 
zur Berechnung der SAK sind durchschnittliche Bewirtschaftungsformen, und 
nicht ausgefallene Einzelfälle. Grundsätzlich nicht massgeblich ist die 
tatsächliche Nutzung, da damit die Anwendung des Gesetzes dem 
Einflussbereich des Grundeigentümers überlassen würde (BGE 137 II 182 Erw. 
3.1.3; BGE 121 III 274 Erw. 3c; Urteile BGer 2C_719/2018 vom 18.9.2019 
Erw. 2.2; 2C_163/2012 vom 12.11.2012 Erw. 4.2; 5C.247/2002 vom 22.4.2003 
Erw. 2.1). Die Annahme eines landwirtschaftlichen Gewerbes im Sinne von Art. 7 
Abs. 1 BGBB setzt in jedem Fall voraus, dass die infrage stehenden Grund-
stücke, Bauten und Anlagen eine rechtliche Einheit bilden (Erfordernis der 
rechtlichen Einheit unter Vorbehalt von Art. 7 Abs. 4 lit. c BGBB) und von einem 
gemeinsamen Zentrum aus (Erfordernis der räumlichen Einheit) im Sinne einer 
funktionalen Einheit bewirtschaftet werden können (Urteil BGer 2C_39/2021 vom 
4.11.2021 Erw. 3.1 m.V.a. Urteil BGer 2C_719/2018 vom 18.9.2019 Erw. 2.2).

4.1 Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung u.a. festgehalten, dass 
die Grundstücke KTN 001, 002, 003, 004 und 005 vollständig ausserhalb der 
Bauzonen liegen und je grösser als 25 Aren sind. KTN 004 und 005 seien der 
Produktionsstufe Talzone, KTN 003 der Hügelzone und KTN 002 der Bergzone 1 
zugeteilt. Von KTN 001 sei ein Teil der Hügel- und ein Teil der Bergzone 1 zuge-

12

teilt. Sämtliche fünf Grundstücke würden seit Jahren durch den Gesamteigentü-
mer Beschwerdegegner Ziff. 4 als Wies- und Weideland landwirtschaftlich ge-
nutzt. Diese fünf Grundstücke seien damit dem Geltungsbereich des BGBB nach 
Art. 2 Abs. 1 unterstellt. Für Massnahmen, welche eine Einteilung der Betriebe 
nach Tal- oder Berggebiet verlangen würden, würden die Betriebe jenem Gebiet 
zugeteilt, in welchem der Hauptteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liege 
(Art. 2 Abs. 5 der Verordnung über den landwirtschaftlichen Produktionskataster 
und die Ausscheidung von Zonen [Landwirtschaftliche Zonen-Verordnung; SR 
912.1] vom 7.12.1998). Die Hügelzone werde der Talzone zugerechnet. In der 
Talzone würden rund 1.62 ha sowie in der Hügelzone 3.82 ha und in der Bergzo-
ne 1 rund 4.07 ha liegen. Damit liege der Hauptteil der Flächen in der Talzone.

Der Arbeitskraftbedarf für die streitbetroffenen landwirtschaftlichen Grundstücke 
würden mit 1.1708 SAK ein landwirtschaftliches Gewerbe für einen Talgebietsbe-
trieb (1.00 SAK) bilden.

Die vorinstanzliche Berechnung der Standardarbeitskräfte lautet wie folgt:

Landwirtschaftliche Nutzfläche Ha/GVE/Stk Ansatz SAK

LN ohne Spezialkulturen 9.510 0.022 0.2092

Nutztiere

Milchkühe 13.575 0.039 0.5294

Andere Nutztiere 5.823 0.027 0.1572

Zuschläge

Für Hanglagen (18-35%) 2.190 0.016 0.0350

Für Steillagen (35-50%) 1.920 0.027 0.0518

Für Steillagen (>50%) 1.570 0.054 0.0848

Hochstammbäume 61.000 0.001 0.0610

Betriebseigener Wald 3.250 0.013 0.0423

Total 1.1708

4.2 Umstritten und nachfolgend zu prüfen ist, ob diese Schlussfolgerung richtig 
ist bzw. ob die bei der Berechnung der Standardarbeitskraft berücksichtigten 
Faktoren korrekt bemessen wurden.

5.1 Der Beschwerdeführer rügt, dass in der angefochtenen Verfügung Aus-
führungen zu den notwendigen Bauten und Anlagen fehlen. Damit ein landwirt-
schaftliches Gewerbe bejaht werden könne, müssten grundsätzlich sowohl funk-
tionsfähige Wirtschaftsgebäude als auch ein Wohnhaus vorhanden sein. Die Vor-
instanz hätte abklären bzw. festhalten müssen, ob die für einen Viehbetrieb not-
wendigen Gebäude vorhanden und überdies funktionsfähig seien. Indem sie sich 

13

zu dieser Voraussetzung mit keinem Wort äussere, habe sie den relevanten 
Sachverhalt unvollständig abgeklärt und ihre Begründungspflicht verletzt.

5.2 Die Vorinstanz weist vernehmlassend darauf hin, dass sämtliche fünf 
Grundstücke seit Jahren (seit 2002) durch den Beschwerdegegner Ziff. 4 als 
Wies- und Weideland landwirtschaftlich genutzt werden. Die vorhandenen Bau-
ten und Anlagen seien im Sachverhalt der angefochtenen Verfügung explizit 
ausgewiesen und bezeichnet worden (u.a. diverse Wohnhäuser und Ökonomie-
gebäude). Zudem sei offensichtlich, dass ein aktiver Direktzahlungsbetrieb (alle 
dem Betrieb zugehörigen Bauten und Anlagen würden sich auf den Grundstü-
cken der Erbengemeinschaft befinden), der die notwendigen Bauten und Anla-
gen nicht aufweisen würde, nicht seit 2002 bestehen könnte. Die Vorinstanz ha-
be somit vom Vorhandensein und der Funktionsfähigkeit der notwendigen Bau-
ten und Anlagen ausgehen können.

5.3 Der Beschwerdegegner Ziff. 4 macht geltend, dass die Wirtschaftsgebäude 
und Wohnhäuser nicht nur mit ausreichenden Kapazitäten für ein Gewerbe vor-
handen, sondern auch bestimmungsgemäss nutzbar sind. Andernfalls könnte der 
Beschwerdegegner Ziff. 4 seinen landwirtschaftlichen Betrieb nicht seit 2002 als 
Selbstbewirtschafter landwirtschaftlich führen und wären die drei Wohnhäuser 
nicht bewohnt.

5.4.1  Dass die betroffenen Grundstücke u.a. über drei Wohnhäuser sowie Öko-
nomiegebäude verfügen, ist grundsätzlich unbestritten (vgl. Ingress lit. A). Unbe-
stritten und erstellt ist auch, dass die Einstellhalle des Stallgebäudes auf KTN 
002 und 003 (Gebäude Assek-Nr. 1120) sowie der eingekofferte Lagerplatz 
(14.5 m x 32 m) auf KTN 002 (vgl. hierzu auch die Karte zu den landwirtschaftli-
chen Kulturflächen auf WebGIS Kanton Schwyz) mit Ausnahmebewilligung vom 
23. Dezember 1997 nichtlandwirtschaftlich genutzt werden dürfen. Die Vor-
instanz hält zwar (in einer Klammerbemerkung) fest, dass sich sämtliche dem 
Betrieb zugehörigen Bauten und Anlagen auf den Grundstücken der Erbenge-
meinschaft befinden würden. Allerdings lässt sich dies den Akten nicht ohne wei-
teres entnehmen bzw. lässt sich dem Flächenverzeichnis des Landwirtschaftsbe-
triebes (Vi-act. 2: Betriebsdaten 2020) entnehmen, dass dem Betrieb auch weite-
re Grundstücks- bzw. Pachtflächen zugehörig sind, deren Grundstücksbeschrie-
be (KTN 006 und KTN 005) ebenfalls Gebäude aufweisen. Deshalb hat das Ver-
waltungsgericht beim Beschwerdegegner Ziff. 4 um die Auflistung aller von ihm 
für seinen Landwirtschaftsbetrieb genutzten Ökonomiegebäude unter Angabe 
von Bezeichnung, Gebäudenummer, Grundstücknummer und Beschrieb der 
Nutzung ersucht. 

14

5.4.2  Der Beschwerdegegner Ziff. 4 hat mit Schreiben vom 19. August 2022 die 
vom Verwaltungsgericht angeforderte Auflistung eingereicht. Die Wohnhäuser 
auf KTN 001, KTN 002 und KTN 003 werden jeweils vom Beschwerdeführer, 
dem Beschwerdegegner Ziff. 4 sowie von Mietern bewohnt. KTN 001 weist so-
dann einen Stall - welcher für die Lagerung von Holz, Maschinen und Sägewerk 
genutzt wird - sowie einen Weidestall - welcher nur im Sommer für aktuell sieben 
Stück Jungvieh genutzt wird - auf. Auf KTN 002 befindet sich sodann der Haupt-
stall für die Unterbringung der Tiere des Landwirtschaftsbetriebes. Gemäss An-
gaben des Beschwerdegegners Ziff. 4 werden dort zurzeit 18 Milchkühe, sieben 
Stück Jungvieh und 25 Mastkälber untergebracht. Des Weiteren verfügt dieser 
Stall über einen Heuraum, ein Strohlager, eine Siloanlage und eine Werkstatt. 
Schliesslich nutzt der Beschwerdegegner Ziff. 4 - gemäss eigenen Angaben - 
noch zwei Drittel des Stallgebäudes auf KTN 003 landwirtschaftlich (es handelt 
sich um dasselbe Gebäude wie auf KTN 002, dessen teilweise gewerbliche Nut-
zung bewilligt wurde, vgl. vorstehende Erw. 5.4.1). Das Bienenhaus auf KTN 005 
wird nicht vom Beschwerdegegner Ziff. 4 genutzt.

5.4.3  Die Angaben des Beschwerdegegners Ziff. 4 betreffend die Anzahl Tiere 
stimmen in etwa mit den Zahlen aus den Betriebsdaten 2020 (bzw. 2021) überein 
bzw. übersteigen diese (wie der Beschwerdeführer mit Stellungnahme vom 
8.9.2022 zutreffend festhält, was jedoch am Ergebnis nichts ändert. Der Be-
schwerdegegner Ziff. 4 weist jedoch nachvollziehbar darauf hin, dass der Tierbe-
stand üblicherweise Veränderungen unterworfen ist. Für die Gewerbefeststellung 
ist aber eine objektivierte Betrachtungsweise und nicht die tatsächliche Nutzung 
entscheidend [VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 Erw. 4.5.4 m.H. auf BGE 137 II 
182 Erw. 3.1.3]). Im Jahr 2020 wies der Landwirtschaftsbetrieb 15 (im Jahr 2021: 
17) Milchkühe, neun (im Jahr 2021: fünf) Tiere im Alter von über 160 Tagen und 
17 (im Jahr 2021: 15) Tiere im Alter von bis 160 Tagen auf. Damit kann davon 
ausgegangen werden, dass die Stallkapazität auf den Grundstücken der Erben-
gemeinschaft für die Haltung der von der Vorinstanz ermittelten Nutztiere ausrei-
chend ist. Die Auflistung des Beschwerdegegners Ziff. 4 bestätigt somit die An-
gabe der Vorinstanz, wonach sich sämtliche dem Betrieb zugehörigen bzw. vom 
Beschwerdegegner Ziff. 4 (für seinen Landwirtschaftsbetrieb) genutzten und 
benötigten Wohn- und Ökonomiegebäude auf den Grundstücken der Erbenge-
meinschaft befinden. Dies steht sodann auch mit den Angaben aus dem WebGIS 
des Kantons Schwyz im Einklang, wonach lediglich bzw. insbesondere die 
Fläche "Übrige Dauerwiesen (ohne Weiden)" von 200 a auf der AV Parzelle 006 
(ohne Gebäude) dem Landwirtschaftsbetrieb des Beschwerdegegners Ziff. 4 zu-
gehörig ist (vgl. WebGIS Kanton Schwyz, landwirtschaftliche Kulturflächen 2022 

15

auf KTN 006). Dasselbe gilt für die Fläche auf KTN 007 von 5 a "Übrigen Dauer-
wiesen (ohne Weiden)" (ohne Gebäude). 

5.4.4  Damit ergibt sich, dass sich sämtliche dem Landwirtschaftsbetrieb des Be-
schwerdegegners Ziff. 4 zugehörigen und von ihm genutzten bzw. betriebsnot-
wendigen Gebäude auf den Grundstücken der Erbengemeinschaft befinden. Er-
stellt ist zudem, dass der Beschwerdegegner Ziff. 4 seinen Landwirtschafts-
betrieb seit 2002 führt, was ebenfalls für das Vorhandensein und die Funktions-
fähigkeit der notwendigen Bauten spricht. Im Übrigen - insbesondere betreffend 
Tier- und Gewässerschutz - kann auf die weiteren Ausführungen in den nachfol-
genden Erwägungen 6.1ff. verwiesen werden.

6.1 Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe 
auf den tatsächlichen Tierbestand abgestellt bzw. den Tierbestand einzig anhand 
der vorhandenen Landfläche und den Durchschnittswerten gemäss der Verfü-
gung des Volkwirtschaftsdepartements betreffend den stofflichen Gewässer-
schutz vom 28. Februar 1997 berechnet. Bei den erwähnten Durchschnittswerten 
handle es sich einerseits aber lediglich um Grenzwerte. Die gemäss Art. 14 
Abs. 1 Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer [Gewässerschutzgesetz, 
GSchG; SR 814.20] vom 24.1.1991 für den einzelnen Betrieb vorzunehmende 
Düngerbilanz, welche ausgeglichen zu sein habe, bleibe trotzdem massgebend. 
Anderseits sei es unerheblich, wie viele Tiere der Beschwerdegegner Ziff. 4 ef-
fektiv halte. Die Nutztiere seien anhand einer objektiven Beurteilung unter 
Berücksichtigung der gewässer- und der tierschutzrechtlichen Normen zu be-
rechnen. Der angefochtenen Verfügung würden Feststellungen zur ausgegliche-
nen Düngerbilanz des landwirtschaftlichen Betriebs fehlen. Überdies sei nicht er-
sichtlich, dass die Vorinstanz geprüft habe, welche Ställe bzw. wie viele Stallplät-
ze effektiv bewilligt seien und inwiefern diese Stellplätze einer tierschutzkonfor-
men Haltung entsprechen würden. Es würden sodann Ausführungen dazu feh-
len, ob allenfalls fehlende betriebsnotwendige Gebäude zu erstellen oder instand 
zu stellen seien. Insofern sei die Sachverhaltsabklärung unvollständig. Replizie-
rend sei gemäss Beschwerdeführer zu prüfen, welche Rasse gehalten werde, ob 
dies landesüblich sei und von welcher Tiergrösse ausgegangen werden müsse.

6.2 Die Vorinstanz verweist vernehmlassend (wie bereits der Beschwerdefüh-
rer) auf BGE 137 II 182 (Erw. 3.2.4.2), wonach der Grenzwert, wie er in der Ver-
fügung des Volkswirtschaftsdepartementes des Kantons Schwyz ("Stofflicher 
Gewässerschutz in der Landwirtschaft" vom 28.2.1997) definiert sei, nicht über-
schritten werden dürfe. Als Folge dieses Bundesgerichturteils habe die Vor-
instanz als anrechenbare Tierzahl das nach Gewässerschutzrecht mögliche ob-

16

jektive Maximum für die Ermittlung des SAK-Wertes berücksichtigt. Die Berech-
nung des SAK-Wertes erfolge seit 2011 nach dieser höchstrichterlichen Praxis.

Die Vorinstanz habe in der angefochtenen Verfügung bei der Bemessung des 
Tierbestandes im Wesentlichen auf gewässerschutzrechtliche Vorgaben abge-
stellt. Die Stallkapazität sei nicht speziell abgeklärt worden, weil die in der Be-
rechnung angewendete gewässerschutzrechtliche Maximalanzahl Tiere so oder 
anders nicht überschritten werden dürfe. Die Vorinstanz habe bei der Berech-
nung der SAK berücksichtigt, dass gemäss den Vorgaben des stofflichen Ge-
wässerschutzes ein maximaler Viehbestand von 2.5 DGVE/ha (für die Talzone) 
bzw. 2.1 DGVE/ha (für die Hügelzone) bzw. 1.8 DGVE/ha (für die Bergzone 1) 
zulässig ist. Dieser zulässige maximale Viehbestand sei mit der landwirtschaftli-
chen Nutzfläche der Grundstücke KTN 001, 002, 003, 004 und 005 multipliziert 
worden. Daraus ergebe sich aufgrund des stofflichen Gewässerschutzes eine 
zulässige maximale Anzahl von 19.398 GVE auf den fünf landwirtschaftlichen 
Grundstücken. Dies führe zu einer maximal anrechenbaren Tierzahl von total 
19.398 DGVE, welche im Verhältnis 70/30 auf Milchtiere und andere Nutztiere 
aufgeteilt worden seien, was der ortsüblichen und ebenso der aktuellen und 
früheren Bewirtschaftung entspreche. Für die streitige Frage betreffend landwirt-
schaftliches Gewerbe sei deshalb bei der Berechnung der SAK nicht auf die 
tatsächlichen Verhältnisse (Tierzahlen, Düngerbilanz etc.) abzustellen, sondern 
auf das Potential des Betriebes (objektive Kriterien). Nur bei einer subjektiven 
Betrachtungsweise (aktuelle Tierzahlen) würde man die spezifische Düngerbilanz 
betrachten, welche vorliegend ausgeglichen sei. Die Nährstoffbilanz werde im-
mer separat gerechnet, in der Regel, wenn eine ordentliche ÖLN-Kontrolle ge-
plant sei. Bei der ÖLN-Grundkontrolle werde dann auch die Nährstoffbilanz ge-
prüft. Gemäss der Verordnung über die Koordination der Kontrollen auf Landwirt-
schaftsbetrieben (VKKL; SR 910.15) vom 31. Oktober 2018 müsse die Bilanz 
mindestens einmal in acht Jahren geprüft werden. Wenn die Bilanz nicht ausge-
glichen sei resp. die Toleranz von 10% überschritten werde, würden die Direkt-
zahlungen gemäss Anhang 8 Ziff. 2.2.1 und 2.2.2 Bst. b Verordnung über die 
Direktzahlungen an die Landwirtschaft (Direktzahlungsverordnung, DZV; SR 
910.13) vom 23. Oktober 2013 gekürzt. Somit sei stets gewährleistet, dass das 
Gewässerschutzrecht eingehalten und die Nährstoffbilanz ausgeglichen sei.

Auch im Rahmen der Tierschutz-Grundkontrollen, welche alle vier Jahre durch-
geführt würden, werde überprüft, ob die Ställe bzw. die Stallplätze einer tier-
schutzkonformen Haltung entsprechen. Sollte dies nicht der Fall sein, so würden 
auch hier gemäss Anhang 8 Ziff. 2.3 DZV Direktzahlungen gekürzt und andere 
entsprechende Massnahmen eingeleitet. Anhand dieser Kontrollen werde daher 
festgestellt, ob die notwendigen und erforderlichen Tierplätze vorhanden sind. 

17

Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte die Vorinstanz davon Kenntnis (Art. 7 Abs. 4 
VKKL). Sowohl betreffend Düngerbilanz als auch betreffend Tierschutz habe 
beim Bewirtschafter und Beschwerdegegner Ziff. 4 in den letzten Jahren keine 
Kürzung der Direktzahlungen vorgenommen werden müssen. Somit könne das 
Amt für Landwirtschaft ohne Zweifel davon ausgehen, dass die notwendigen 
Bauten und Anlagen für die entsprechenden Tierzahlen, welche in der SAK-
Berechnung berücksichtigt würden, auf dem Betrieb vorhanden sind.

6.3 Der Beschwerdegegner Ziff. 4 verweist vernehmlassend ebenfalls auf die 
objektivierte Betrachtungsweise.

6.4 Der Beschwerdeführer hält replizierend fest, dass die Vorinstanz aufgrund 
der aus dem Gewässerschutzgesetz abgeleiteten Normen den gewässerschutz-
technischen Höchsttierbestand pro Betrieb ermittelt. Aufgrund des Verhältnisses 
der tatsächlich gehaltenen Tiere werde der nach GSchG höchstzulässige Tierbe-
stand auf Milchkühe und übrige Tiere aufgeteilt. Dies sei nicht korrekt. Der zitierte 
BGE 137 II 182 sei anders zu interpretieren. Mit den von der Vorinstanz be-
stimmten Grenzwerten könne der Gesamttierbestand ermittelt werden, der auf 
keinen Fall überschritten werden dürfe. Ein Grenzwert könne jedoch nicht unbe-
sehen als Grundlage für die Ermittlung des zu berücksichtigenden Tierbestandes 
genommen werden. Ein Grenzwert sei ein Kontrollwert. Eine Berechnung der für 
die SAK-Berechnung massgebenden Grossvieheinheiten, wie sie die Vorinstanz 
vornehme, lasse sich aus dem Urteil des Bundesgerichts nicht ableiten. Zusätz-
lich sei eine ausgeglichene Düngerbilanz vorzuweisen. Die Düngerbilanz sei auf 
der Basis des in den zu bewertenden Stallungen zulässigen Tierbestandes zu 
ermitteln. Der vom Kanton festgelegte Grenzwert dürfe selbst mit einer ausge-
glichenen Düngerbilanz nicht überschritten werden (Replik vom 25.4.2022 S. 5 
Rz. 13ff.).

6.5 Im konkreten Fall kann den Ausführungen der Vorinstanz gefolgt werden, 
wie nachfolgend darzulegen ist.

6.5.1  In Bezug auf die Viehhaltung - welche zusammen mit der landwirtschaftli-
chen Nutzfläche einen massgebenden Faktor bei der Berechnung der SAK dar-
stellt - ist die Berechnung ausgehend von der Stallgrösse nach den nach Tier-
schutz- und Gewässerschutzgesetz zulässigen Tierbeständen vorzunehmen. Die 
Haltung Raufutter verzehrender Tiere (RGVE; Art. 27 Abs. 2 LBV) beschränkt 
sich normalerweise auf die Fläche, die zur Versorgung mit Raufutter und für die 
Verwertung der Hofdünger verfügbar ist (vgl. Hofer, Kommentar BGBB, 2. A., 
Art. 7 Rz. 107; BGE 137 II 182 Erw. 3.2.1.1). 

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Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung bei der Bemessung des 
Tierbestandes im Wesentlichen auf gewässerschutzrechtliche Vorgaben abge-
stellt. Die Stallkapazität wurde nicht abgeklärt mit der Begründung, die in der Be-
rechnung angewendete gewässerschutzrechtliche Maximalanzahl dürfe so oder 
anders nicht überschritten werden. Gemäss Art. 14 Abs. 1 GSchG ist auf jedem 
Betrieb mit Nutztierhaltung eine ausgeglichene Düngerbilanz anzustreben. Der 
Betrieb muss über eine so grosse eigene, gepachtete oder vertraglich gesicherte 
Nutzfläche verfügen, dass auf 1 ha höchstens drei Düngergrossvieheinheiten 
(DGVE) entfallen (Abs. 4 Satz 1). Nach Abs. 6 setzt die kantonale Behörde die 
pro ha zulässigen DGVE herab, soweit Bodenbelastbarkeit, Höhenlage und 
topographische Verhältnisse dies erfordern. 

Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz hat in seiner Verfügung 
"Stofflicher Gewässerschutz in der Landwirtschaft" vom 28. Februar 1997, 
welche generell-abstrakte Normen enthält und im Amtsblatt veröffentlicht worden 
ist (Abl 1997 S. 344 f.), u.a. gestützt auf Art. 14 GSchG den zulässigen 
Grenzwert in der Ackerbau- und Übergangszone (Talzone) auf 2.5 DGVE/ha, in 
der voralpinen Hügelzone auf 2.1 DGVE/ha und in der Bergzone I auf 1.8 
DGVE/ha Nutzfläche festgelegt. Dieser Wert bildet den Grenzwert, der durch die 
Düngerbilanz nicht überschritten werden darf (BGE 137 II 182 Erw. 3.2.4.2). 
Unter Berücksichtigung einer ausgeglichenen Düngerbilanz können somit einer 
bestimmten landwirtschaftlichen Nutzfläche nur eine bestimmte Anzahl 
Grossvieheinheiten zuge-ordnet werden, andernfalls zwischen Nährstoffbedarf 
und ausgeschiedener Phosphor- und Stickstoffmenge ein Missverhältnis besteht 
(BGE 137 II 182 Erw. 3.2.4.3). 

6.5.2  Das Bundesgericht hat in BGE 137 II 182 Erw. 3.2.4.2. festgehalten, dass 
der Wert von 1.8 DGVE/ha Nutzfläche (Bergzone I) lediglich den Grenzwert bil-
det, der durch die Düngerbilanz nicht überschritten werden darf. Massgebend 
bleibt allemal die für den einzelnen Betrieb vorzunehmende Düngerbilanz, wel-
che ausgeglichen zu sein hat (Art. 14 Abs. 1 GSchG). Für die Bilanzierung der 
ausgeglichenen Düngerbilanz kann ohne weiteres die Methode „Suisse Bilanz“ 
gemäss Ziff. 2.1 Anh. DZV verwendet werden. Allerdings ist zu berücksichtigen, 
dass die zu beachtenden Werte nicht diejenigen der DZV, sondern des 
Gewässerschutzrechtes sind.

Zwar ist die Berechnung des Potentials der GVE bei den betroffenen Grundstü-
cken durch die Vorinstanz mit Berücksichtigung der Grenzwerte (GVE/ha) durch 
den stofflichen Gewässerschutz ohne Berücksichtigung der konkreten Stallkapa-
zitäten nicht ohne weiteres unzutreffend (vgl. hierzu VGE III 2019 68 vom 

19

19.2.2020 Erw. 3.4, vgl. aber auch Erw. 3.6.5). Allerdings kann sie sich im Einzel-
fall als unvollständig erweisen. 

Der Beschwerdeführer führt hierzu zutreffend aus, dass die von der Vorinstanz 
angewandte Methode nur dann angewandt werden könne, wenn die Stallkapa-
zitäten so gross sind, dass ein Tierbestand gehalten werden könnte, der die 
Düngegrenzwerte überschreiten würde. In einem solchen Fall könnte man zur 
Ermittlung des Tierbestandes für die SAK-Berechnung die vorhandenen Stallka-
pazitäten für Milchvieh und Aufzucht proportional zu den vorhandenen Plätzen so 
lange reduzieren, bis der Grenzwert eingehalten ist (Replik vom 25.4.2022 S. 6 
Rz. 19). Lässt die vorhandene Stallgrösse jedoch nicht die Ausschöpfung des 
maximalen Grenzwertes DGVE/ha Nutzfläche zu, so rechtfertigt es sich nicht oh-
ne weiteres, diesen Grenzwert der Berechnung der SAK zugrunde zu legen. 
Zwar besteht die Möglichkeit, fehlende betriebsnotwendige Gebäude zu erstellen 
oder vorhandene umzubauen, instand zu stellen oder zu ersetzen (vgl. Art. 7 
Abs. 4 lit. b BGBB). Diesfalls ist jedoch zu prüfen, ob die entsprechenden Auf-
wendungen für den Betrieb tragbar sind.

6.5.3  Im konkreten Fall vermag der Betrieb des Beschwerdegegners Ziff. 4 für 
die Jahre 2020 und 2021 eine ausgeglichene Düngerbilanz aufzuweisen. Der 
Tierbestand des Betriebs überschreitet denjenigen, welchen die Vorinstanz der 
SAK-Berechnung zugrunde legt. Dass die Düngerbilanz dennoch ausgeglichen 
ist, lässt sich damit erklären, dass der Beschwerdegegner Ziff. 4 zwei weitere 
Liegenschaften gepachtet hat, deren landwirtschaftliche Nutzfläche bei der Dün-
gerbilanz berücksichtigt wird. Nachdem mit den vorstehenden Ausführungen 
(Erw. 5.4.4) als erstellt zu gelten hat, dass sämtliche - vom Beschwerdegegner 
Ziff. 4 gehaltenen - Tiere in den Gebäuden auf den Grundstücken der Erbenge-
meinschaft Platz finden bzw. gehalten werden, ergibt sich somit die - vom Be-
schwerdeführer erwähnte - Konstellation, dass die Stallkapazitäten auf den 
Grundstücken der Erbengemeinschaft so gross sind, dass ein Tierbestand gehal-
ten werden kann, der die Düngegrenzwerte der Liegenschaften der Erbenge-
meinschaft überschreitet. Damit aber ist die Vorgehensweise der Vorinstanz zu-
treffend, wonach vom Grenzwert als maximaler Tierbestand für die SAK-Be-
rechnung auszugehen ist (vgl. vorstehende Erw. 6.5.2).

6.6.1  Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Prüfung der Stallplätze 
beinhalte die Frage, ob diese tatsächlich bewilligt wurden, kann dem nicht gefolgt 
werden. Die Frage, ob die sich auf den betroffenen Grundstücken befindlichen 
Gebäude baurechtlich tatsächlich bewilligt wurden, fällt nicht in den Zuständig-
keitsbereich der Vorinstanz und war somit zu Recht nicht Gegenstand der vor-
instanzlichen Verfügung. Soweit keine Anhaltspunkte (und solche vermag auch 

20

der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde nicht darzulegen) dafür vorliegen, 
dass die betriebsnotwendigen Gebäude nicht rechtmässig erstellt worden sein 
könnten, besteht keine Verpflichtung der Vorinstanz diesbezüglich weitere Ab-
klärungen vorzunehmen (vgl. Hofer, a.a.O., Art. 7 N 111).

6.6.2  Was die tierschutzkonforme Haltung anbelangt, verweist die Vorinstanz zu 
Recht auf die Kontrollen gestützt auf die DZV.

Gemäss Art. 1 Abs. 1 regelt die DZV die Voraussetzungen und das Verfahren für 
die Ausrichtung von Direktzahlungen und legt die Höhe der Beiträge fest. Gleich-
zeitig legt die Verordnung Kontrollen und Verwaltungssanktionen fest (Art. 1 
Abs. 2 DZV). Die Voraussetzungen sind in Art. 3 ff. DZV geregelt. Neben den An-
forderungen an die Bewirtschafter sind die Anforderungen des ökologischen 
Leistungsnachweises (ÖLN) nach Art. 12 bis 25 DZV auf dem gesamten Betrieb 
zu erfüllen. Hierzu gehören u.a. die Haltung der Nutztiere nach der Tierschutzge-
setzgebung (Art. 12 DZV) sowie die ausgeglichene Düngerbilanz (Art. 13 DZV). 
Bewirtschafter und Bewirtschafterinnen, die ein Gesuch für bestimmte Direktzah-
lungsarten einreichen, haben gegenüber den Vollzugsbehörden nachzuweisen, 
dass sie die Anforderungen der betreffenden Direktzahlungsarten, einschliesslich 
des ÖLN, auf dem gesamten Betrieb erfüllen bzw. erfüllt haben (Art. 101 DZV). 
Die Betriebe werden auf die Einhaltung der genannten Voraussetzungen kontrol-
liert (Art. 102f. DZV i.V.m. Art. 1 Abs. 2 lit. b VKKL sowie Art. 32 Abs. 3 Tier-
schutzgesetz [TSchG; SR 455] vom 16.12.2005 und Art. 213 Abs. 1 Tierschutz-
verordnung [TSchV; SR 455.1] vom 23.4.2008). Die Grundkontrolle der Anforde-
rungen gemäss DZV erfolgt mindestens innerhalb von acht Jahren (diejenige 
gemäss Gewässerschutzverordnung [GSchV; SR 814.201] vom 28.10.1998 auf 
Ganzjahresbetrieben mindestens innerhalb von vier Jahren; Art. 3 Abs. 1f. VK-
KL). Ein Ganzjahresbetrieb muss innerhalb von acht Jahren mindestens zweimal 
vor Ort kontrolliert werden (Art. 3 Abs. 4 VKKL). Sodann werden zusätzlich zu 
den Grundkontrollen risikobasierte Kontrollen durchgeführt, bspw. wenn Mängel 
bei früheren Kontrollen festgestellt werden oder ein begründeter Verdacht auf 
Nichteinhaltung von Vorschriften vorliegt (Art. 4 Abs. 1 lit. a und b VKKL). Bei 
Feststellen von Mängeln können die Direktzahlungen durch die Kantone gekürzt 
werden bzw. sind sie u.a. bei Mängeln in der Nährstoffbilanz und beim Tierschutz 
zu kürzen (Art. 105 Abs. 1 DZV i.V.m. Anhang 8 Ziff. 1, 2.2 und 2.3 DZV). Die 
Kontrollen auf den Schwyzer Landwirtschaftsbetrieben erfolgen durch den land-
wirtschaftlichen Kontrolldienst Schwyz, Nidwalden, Zug (KDSNZ) (basierend auf 
einer Verwaltungsvereinbarung zwischen diesen drei Kantonen im Jahr 2003). 
Für die lokale Administration und Koordination der einzelnen Kontrollaufträge ist 
die KDSNZ Regionalstelle Schwyz zuständig, welche der Vorinstanz angehört 

21

(vgl. https://www.sz.ch/unternehmen/landwirtschaft-veterinaer-
wesen/direktzahlungen/kontrollwesen.html/72-443-4445-2045-2040; zuletzt be-
sucht am 29.8.2022; zur Zuständigkeit der Vorinstanz vgl. § 4 LG i.V.m. der 
Landwirtschaftsverordnung [LV; SRSZ 312.111] vom 26.10.2004)

Eine Kürzung der Direktzahlungen ist beim Betriebsleiter, welcher seinen Land-
wirtschaftsbetrieb seit 2002 führt, gemäss Aussage der Vorinstanz bisher nicht 
erfolgt. Damit kann als erstellt gelten, dass die Haltung der Tiere durch den Be-
schwerdegegner Ziff. 4 bisher stets im Einklang mit der Tierschutzgesetzgebung 
erfolgte und die Stallungen somit nicht nur funktionstüchtig, sondern auch tier-
schutzkonform sind. Dass sodann bei den obgenannten (Tierschutz-)Kontrollen 
auch die Grösse der Stallplätze berücksichtigt wird, bestätigt der Beschwerdefüh-
rer mit dem eingereichten Artikel aus der Bauernzeitung gleich selbst (Replik Bf-
act. 1).

6.7 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz berücksichtige 
die tatsächliche Bewirtschaftung, so ist dies zum einen wie dargelegt unzutref-
fend. Zum anderen ist jedoch hervorzuheben, dass eine Gewerbefeststellung in 
der Regel nicht völlig losgelöst von der durch den Bewirtschafter subjektiv ge-
prägten aktuellen Bewirtschaftungsform erfolgt (vgl. hierzu auch Franz A. Wolf, 
Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum bäuerlichen Boden- und Erbrecht, 
in: Jusletter 21. Juni 2021, S. 13 Rz. 42). So ist beispielsweise, gemäss dem zit. 
Autor, die für eine SAK-Berechnung relevante Frage, warum ein Betrieb Milch-
kühe oder arbeitsextensive Mutterkühe hält oder ob er Getreide oder arbeitsin-
tensive Kartoffeln anbaut, immer auch das Ergebnis von unternehmerischen Ent-
scheidungen und Vorlieben des Betriebsleiters. Dem subjektiven Einfluss des 
Betriebsleiters auf die Gewerbefeststellung ist immerhin dort eine Schranke zu 
setzen, wo Betriebszweige gewählt werden, die aufgrund der am betreffenden 
Standort vorherrschenden natürlichen Verhältnisse offensichtlich nicht mehr 
standortgerecht wären. Das Verwaltungsgericht hat sodann in VGE III 2018 205 
vom 28. Mai 2020 (Erw. 4.5.5) festgehalten, dass Art. 7 Abs. 1 BGBB nicht da-
gegen spricht, von der tatsächlichen Nutzung auszugehen, soweit eine ortsübli-
che Bewirtschaftung des zu beurteilenden Betriebes vorliegt. Auch die bundesge-
richtliche Rechtsprechung kann nicht so verstanden werden, dass die tatsächli-
che Nutzung geradezu irrelevant wäre.

Aus diesem Grund ist die Vorinstanz vorliegend bei der SAK-Berechnung zu 
Recht von der Haltung von Milch- und anderen Nutztieren (im Verhältnis 70:30) 
ausgegangen, zumal diese nicht nur der aktuellen und früheren, sondern auch 
der orts- bzw. landesüblichen Bewirtschaftung entspricht.

22

7.1 Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, die Vorinstanz hätte vor Erlass 
der Feststellungsverfügung nach BGBB ein förmliches Waldfeststellungsverfah-
ren einleiten müssen. Ohne ein solches könne die Grösse der landwirtschaft-
lichen Nutzfläche nicht bestimmt werden.

7.2 Die Vorinstanz hält vernehmlassend fest, dass sie bei der landwirtschaftli-
chen Nutzfläche auf die Angaben bei der Direktzahlung abgestellt habe. Die 
Flächen würden anlässlich der ÖLN-Grundkontrollen, betreffend die Bewirtschaf-
tung (genutzt oder ungenutzt bzw. vergandet, verunkrautet), stichprobenartig 
kontrolliert. Die Abgrenzung der landwirtschaftlichen Nutzfläche zum Wald sei im 
Kanton Schwyz in den Jahren 2016 bis 2018 durchgeführt und für die Flächen im 
vorliegenden Fall entsprechend im Amtsblatt publiziert worden. Die Bewirtschaf-
ter hätten ein Mitwirkungsrecht gehabt. Die Waldgrenzen seien somit durch das 
Amt für Wald und Natur in Absprache mit den Bewirtschaftern und Grundei-
gentümern definitiv und erst kürzlich festgelegt worden. Falsche Angaben könn-
ten also heute höchstens noch die Nutzungsart betreffen, nicht aber die Fläche 
an sich. Auch die aktuellsten Luftbilder im WebGIS würden keine diesbezügliche 
Unregelmässigkeit und Veränderung zeigen. Die Flächen seien korrekt ausge-
wiesen.

Letzterem widerspricht der Beschwerdeführer replizierend unter Beilage eines 
Auszuges aus dem WebGIS.

7.3 Der Beschwerdegegner Ziff. 4 bringt vernehmlassend vor, dass der Be-
schwerdeführer nicht geltend mache, der in der angefochtenen Verfügung fest-
gestellte Umfang des Waldes sei falsch oder der Umfang des Waldes habe sich 
signifikant verändert. Vielmehr stehe fest, dass die Waldfläche einen geringen 
Anteil ausmache - zu gering, als dass ein Feststellungsverfahren dazu führen 
könnte, dass die Gewerbeeigenschaft abgesprochen werden müsste. Damit eine 
die Gewerbeeigenschaft absprechende Waldfläche vorliege, müsste der Wald 
eine um ein Vielfaches grössere Fläche aufweisen als in der angefochtenen Ver-
fügung festgehalten. Wenn überhaupt, dann liege nur eine geringfügige und ver-
nachlässigbare Abweichung der tatsächlichen von der festgestellten Waldfläche 
vor - zu gering, als dass ein förmliches Waldfeststellungsverfahren gerechtfertigt 
wäre. Der Beschwerdegegner Ziff. 4 hat hierzu ein Rechenbeispiel gemacht, 
welches aufzeigt, dass selbst wenn man mit einer rund 1.51 ha (also fast 50%) 
grösseren Waldfläche rechnen würde, das Ergebnis dennoch nicht unter 1.0 SAK 
fallen würde. Im Übrigen seien die aktuellen landwirtschaftlichen Kulturflächen 
inkl. Nutzungs- und Waldflächen über das WebGIS des Kantons Schwyz abruf-
bar und würden jährlich aktualisiert. 

23

7.4.1  Das Bundesgericht hat in BGE 137 II 182 (Erw. 3.7.3.1ff.) u.a. festgehalten 
(vgl. auch VGE III 2011 39 vom 21.12.2011 Erw. 1.2):

 Der Waldbegriff im Bereich ausserhalb von Bauzonen ist dynamisch, weshalb 
die Waldgrenzen sich im Laufe der Zeit ändern können. Nicht massgeblich für 
die Waldeigenschaft ist daher die Bezeichnung im Grundbuch. 

 Der Entscheid über die Grösse des Waldes enthält einen Entscheid über die 
Grösse der daran angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzfläche und dieser 
möglicherweise wiederum einen über die Frage, ob ein landwirtschaftliches 
Gewerbe vorliegt. Beide Entscheide können sich offensichtlich gegenseitig 
bedingen. 

 Die streitige Angelegenheit betrifft zwei Erlasse (BGBB und WaG), welche je 
ein eigenes Verfahren vorsehen: einerseits Art. 84 BGBB und andererseits 
Art. 10 WaG. Nur in diesem förmlichen Verfahren kann rechtskräftig 
entschieden werden, wie gross die Waldfläche des landwirtschaftlichen 
Betriebes des Beschwerdeführers ist. Im vorliegenden Fall ist noch kein 
förmliches Waldfeststellungsverfahren durchgeführt worden, auch wenn der 
Beschwerdeführer glaubhaft dargelegt hat, dass ein solches "pendent" sei. 
Aber auch wenn er kein Gesuch gestellt hat, wäre die kantonale Behörde 
verpflichtet gewesen, von Amtes wegen ein Waldfeststellungsverfahren 
einzuleiten, weil sie ohne eine förmliche Waldfeststellung in der hier strittigen 
Angelegenheit die Frage der Grösse der landwirtschaftlichen Nutzfläche gar 
nicht behandeln konnte.

 Das kantonale Landwirtschaftsamt wäre deshalb gehalten gewesen, das 
Verfahren des bäuerlichen Bodenrechts mit dem Waldfeststellungsverfahren 
materiell und formell zu koordinieren.

7.4.2  Im zitierten Bundesgerichtsentscheid konnte weder die Bezeichnung im 
Grundbuch, noch eine relativ aktuelle Vermessung aus dem Jahr 2008 für die 
Beurteilung der Grösse der Waldfläche herangezogen werden. Hierzu wurde zur 
Begründung neben dem dynamischen Waldbegriff auch erwähnt, dass die Frage, 
was Wald und somit wie gross das strittige Waldgrundstück ist, nicht eine 
tatsächliche, sondern eine rechtliche Frage ist (BGE 137 II 182 Erw. 3.7.3.1; 
VGE III 2011 39 vom 21.12.2011 Erw. 2.1). Damit einher geht die verwaltungsge-
richtliche Rechtsprechung, wonach die in der amtlichen Vermessung abgebilde-
ten Waldgrenzen lediglich beschreibenden Charakter haben. Das Grundbuch 
und damit auch die amtliche Vermessung ist somit für den rechtlichen Bestand 
von Wald nicht massgebend (VGE III 2012 28 vom 20.6.2012 Erw. 5.5.4). Zu 
berücksichtigen ist auch, dass die amtliche Vermessung zwar die Grundlage für 
die Erhebung der Betriebs- und Strukturdaten (worunter auch Angaben über die 

24

Betriebsflächen fallen) im Sinne der LBV darstellt, die in der amtlichen Vermes-
sung zu berücksichtigende Informationsebene "Bodenbedeckung" (Art. 7 Abs. 1 
lit. b der Technischen Verordnung über die amtliche Vermessung, TVAV, SR 
211.432.21 vom 10.6.1994) jedoch nicht deckungsgleich mit der Definition der 
landwirtschaftlichen Nutzfläche in den Art. 14 ff. LBV ist. Unterschiede können 
sich auch aus der dynamischen Entwicklung der Bodenbedeckung (z.B. im Be-
reich Wald) ergeben (vgl. VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 Erw. 4.2.4).

Im zitierten VGE III 2011 39 wurde jedoch in Absprache mit dem Amt für Wald 
und Naturgefahren (heute: Amt für Wald und Natur) auf die Durchführung eines 
förmlichen Waldfeststellungsverfahrens verzichtet und auf eine aktuelle Vermes-
sung und Neuberechnung der landwirtschaftlichen Nutzfläche durch eine beauf-
tragte Unternehmung abgestellt, nachdem bei einem förmlichen Waldfeststel-
lungsverfahren in Bezug auf die Genauigkeit der Vermessung im Vergleich zu 
dieser aktuellen Vermessung lediglich geringfügige Differenzen (im Zentimeter- 
oder Dezimeter-Bereich) resultieren würden (zit. VGE Erw. 2.1). 

Bei einer fehlenden Koordination des Verfahrens im bäuerlichen Bodenrecht mit 
demjenigen nach Waldgesetz ging das Bundesgericht im zitierten Entscheid 
(Erw. 3.7.4.2) von widersprechenden Entscheiden hinsichtlich der Grösse des 
strittigen Waldgrundstückes und sachlich unhaltbaren Ergebnissen aus, insbe-
sondere, weil ein Feststellungsverfahren nach dem bäuerlichen Bodenrecht ohne 
Einbezug der Ergebnisse eines Waldfeststellungsverfahrens in einem späteren 
Zeitpunkt, d.h. nach Vornahme eines solchen, wieder geändert werden muss.

7.4.3  Im konkreten Fall hat der Beschwerdeführer einen Auszug aus dem Web-
GIS des Kantons Schwyz betreffend die Waldfläche auf KTN 001, KTN 002 und 
KTN 003 eingereicht (Beilage 2 zur Replik vom 25.4.2022), welcher aufzeigen 
soll, dass die aktuellsten Luftbilder - entgegen den Ausführungen der Vor-instanz 
- Unregelmässigkeiten und Veränderungen (seit der Festlegung der Waldgren-
zen in den Jahren 2016 bis 2018) zeigen würden. Selbst wenn jedoch die aktuel-
len Luftbilder gewisse Veränderungen bei der Waldfläche auf den strittigen 
Grundstücken aufzuzeigen vermöchten (was offenbleiben kann), so zeigt sich 
anhand dieser Bilder gleichzeitig auch eindeutig, dass definitiv nicht von einer 
Vergrösserung der Waldfläche um fast 50% auszugehen wäre. Der Beschwerde-
gegner Ziff. 4 hat jedoch vernehmlassend im Ergebnis nachvollziehbar und 
schlüssig dargelegt (vgl. seine Berechnung der SAK auf S. 6f.), dass selbst eine 
(unwahrscheinliche) um fast 50% (4.76 statt 3.25 ha) grössere Waldfläche (und 
selbst unter Abzug der Hälfte des Steillagenzuschlages >50%, 0.0424) am Er-
gebnis einer SAK (mind. 1.002517 statt 1.1708) nichts zu ändern vermag. Damit 
aber rechtfertigt es sich, von einer förmlichen Waldfeststellung abzusehen, wenn 

25

die tatsächliche Waldfläche - wie im konkreten Einzelfall - von der festgestellten 
Fläche allenfalls lediglich geringfügig (und keinesfalls mindestens 50%) abzuwei-
chen droht, sodass im Ergebnis noch immer eine SAK resultiert.

8. Betreffend die beschwerdeführerischen Ausführungen zur nichtlandwirt-
schaftlichen bzw. gewerblichen Nutzung des Ökonomiegebäudes auf KTN 002 
und 003 kann auf die vorstehende Erw. 1.5.3 verwiesen werden, wonach auf den 
ergänzenden Feststellungsantrag des Beschwerdeführers nicht einzutreten ist.

Ergänzend ist festzuhalten, dass unbestritten ist, dass Grundstücke mit gemisch-
ter Nutzung, die nicht in einen landwirtschaftlichen und einen nichtlandwirtschaft-
lichen Teil aufgeteilt sind, dem Geltungsbereich des BGBB unterstellt sind. Hier-
zu hat Hofer (a.a.O., Art. 7 N 87) u.a. festgehalten, dass rechtlich sowohl der 
landwirtschaftliche als auch der nichtlandwirtschaftliche Teil dieser Grundstücke 
zum Gewerbe gehören und in die Beurteilung, ob ein Gewerbe besteht, einzube-
ziehen sind. Die Bestimmungen des BGBB sind aber auf die Aufteilung der 
Grundstücke ausgerichtet, um den örtlichen und den sachlichen Geltungsbereich 
zur Übereinstimmung zu bringen. Im Fall einer Erbteilung nach Art. 11 BGBB 
muss eine Abtrennung durch den Richter veranlasst werden, wenn sich ein Erbe, 
z.B. der Ansprecher des Gewerbes, der Teilung widersetzt. In diesem Fall drängt 
es sich auf, die Beurteilung ohne den nichtlandwirtschaftlichen Teil der Grunds-
tücke durchzuführen. Praktische Auswirkungen haben diese Ausführung nur in 
Bezug auf die teilweise in der Bauzone liegenden Grundstücke nach Art. 2 Abs. 2 
lit. c BGBB, deren in der Bauzone liegender Teil landwirtschaftlich genutzt wer-
den kann. Bei den Grundstücken mit gemischter Nutzung nach lit. d resultieren 
für die nichtlandwirtschaftliche Nutzung keine SAK, es sei denn, es handle sich 
um ein gemischtes Gewerbe nach Art. 7 Abs. 5 BGBB.

Im konkreten Fall liegt bei KTN 002 und 003 zweifelsohne kein teilweise in der 
Bauzone liegendes Grundstück vor. Somit wäre für die SAK-Berechnung ledig-
lich zu prüfen, ob es sich allenfalls um ein gemischtes Gewerbe im Sinne von 
Art. 7 Abs. 5 BGBB handelt, was allerdings vom Beschwerdegegner Ziff. 4 bisher 
nicht behauptet wurde und wofür vorliegend auch keine Anhaltspunkte bestehen.

9. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass zwei der drei 
Wohnhäuser auf KTN 001, 002 und 003 seit vor 1972 nichtlandwirtschaftlich 
bewohnt werden und somit nicht zum allfälligen landwirtschaftlichen Gewerbe 
gehören, kann hierzu sinngemäss auf die vorstehenden Ausführungen in Erw. 8 
verwiesen werden. Unbestritten ist, dass der Beschwerdegegner Ziff. 4 das Haus 
auf KTN 002 - und somit landwirtschaftlich - bewohnt. Das erforderliche 
Wohngebäude ist somit zweifelsohne vorhanden. Wie die beiden übrigen 

26

Wohnhäuser zu beurteilen sind, kann vorliegend offenbleiben, zumal sie für die 
SAK-Berechnung nicht relevant sind. Bei KTN 001 und 003 handelt es sich 
sodann unbestritten und zutreffend um landwirtschaftliche Grundstücke der 
Erbengemeinschaft, welche bei der Gewerbefeststellung zu berücksichtigen sind.

10. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist. 

11.1  Die auf Fr. 2'000.-- festzusetzenden Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden dem Verfahrensausgang entsprechend 
je zur Hälfte der Vorinstanz und dem Beschwerdeführer auferlegt. Dies ist (ge-
stützt auf § 72 Abs. 2 und 3 VRP) damit zu begründen, dass die Vorinstanz das 
rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt hatte (vgl. oben Erw. 2.4.3 und 
2.6). Der Beschwerdeführer konnte erst mithilfe der Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde gehört werden. Zudem musste das Verwaltungsgericht ergänzende 
Sachverhaltsabklärungen vornehmen. Die Beschwerdegegner Ziff. 2 und 3 lies-
sen sich nicht vernehmen, eine Kostenauflage zu ihren Lasten entfällt.

11.2  Dem obsiegenden Beschwerdegegner Ziff. 4 ist je hälftig zu Lasten der 
Vorinstanz und des Beschwerdeführers eine Parteientschädigung zuzusprechen. 
Hingegen ist rechtsprechungsgemäss, wonach der unterliegenden Partei kein 
Anspruch auf eine Parteientschädigung zusteht, wenn sich die obsiegende Partei 
pflichtwidrig verhalten hat, dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung 
zuzusprechen (EGV-SZ 2005 B 1.13; VGE III 2015 239 vom 21.4.2016 Erw. 7). 

Die Parteientschädigung für den Beschwerdegegner Ziff. 4 ist in Beachtung des 
kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 
27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in 
§ 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung 
der in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des 
pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt) festzusetzen. Die Beschwerdegegner Ziff. 2 und 3 liessen sich nicht ver-
nehmen, eine Parteientschädigung zu ihren Gunsten entfällt.

27

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 2'000.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikos-
ten und Barauslagen) festgesetzt und je zur Hälfte der Vorinstanz und dem 
Beschwerdeführer auferlegt. 

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

Der Beschwerdeführer hat am 9. November 2021 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 2'000.-- bezahlt, so dass ihm Fr. 1'000.-- aus der Gerichtskasse 
zurückerstattet werden.

3. Die Vorinstanz sowie der Beschwerdeführer haben dem Beschwerdegeg-
ner Ziff. 4 je eine Parteientschädigung von Fr. 1'250.-- (inkl. Barauslagen 
und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
 den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
 den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin Ziff. 2 (2/R)
 den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners Ziff. 3 (2/R)
 den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners Ziff. 4 (2/R)
 die Vorinstanz (EB)
 und das Bundesamt für Landwirtschaft, 3003 Bern (A).

Schwyz, 3. November 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

28

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 9. November 2022