# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b22dd04-b7d6-5cfb-b6cb-b3ef786bba92
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.03.2010 C-486/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-486-2010_2010-03-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-486/2010/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

F._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. 
Stephan K. Nyffenegger, Nyffenegger Rechtsanwälte, 
Kuttelgasse 4, 8001 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsfonds BVG, Geschäftsstelle, Postfach 1023, 
3000 Bern 14,
Vorinstanz,

AXA Stiftung Berufliche Vorsorge Winterthur, 
Legal and Compliance, Postfach 300, 8401 Winterthur,
Beschwerdegegnerin,

Ausrichtung von Insolvenzleistungen durch den 
Sicherheitsfonds; Neuverlegung der Kosten aus dem 
Verfahren C-2388/2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-486/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-2388/2006 mit Ur-
teil  vom  9.  September  2009  die  Beschwerde  von  F._______  vom 
28. November  2005  (nachfolgend  Beschwerdeführer)  teilweise  gut-
geheissen,  die Verfügung der Vorinstanz vom 26. Oktober  2005 auf-
gehoben und ihr die Sache zu neuem Entscheid zurückgewiesen hat,

dass  es  gleichzeitig  die  Verfahrenskosten  von  insgesamt  Fr. 2'000.- 
dem  Beschwerdeführer  mit  Fr. 1'000.-  und  der  Beschwerdegegnerin 
mit  Fr.  1'000.-  auferlegt  hat,  von  welchem  Betrag  der  Beschwerde-
führer  zuvor  einen  Kostenvorschuss  von  Fr.  2'500.-  geleistet  hatte, 
welcher  mit  den  auferlegten  Verfahrenskosten  verrechnet  wurde, 
sodass diesem der Restbetrag von Fr. 1'500.- zurückzuerstatten war, 
und dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 1'600.- 
zulasten der Beschwerdegegnerin von Fr. 800.- und der Vorinstanz von 
Fr. 800.- zugesprochen hat,

dass die Vorinstanz gegen das Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts 
beim Bundesgericht Beschwerde erhoben hat,

dass  das  Bundesgericht  mit  Urteil  vom 24. Dezember  2009  in  Gut-
heissung der Beschwerde das Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts 
vom 9. September 2009 aufgehoben und diesem die Sache zur Neu-
verlegung der Kosten für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungs-
gericht zurückgewiesen hat,

dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-2388/2006 
neu zu befinden ist,

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]);

dass  angesichts  des  bundesgerichtlichen  Urteils  der  Beschwerde-
führer als unterliegende Partei zu gelten hat, ihm in Anwendung des 
Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2)  die  auf  Fr.  2'000.-  festgelegten  Verfahrenskosten  aufzu-
erlegen,  mit  dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in  Höhe von 

Seite 2

C-486/2010

Fr. 2'500.- zu verrechnen sind, und ihm der Überschuss von Fr. 500.- 
zurückzuerstatten ist,

dass  die  obsiegende  Vorinstanz  als  Behörde  gemäss  Art.  7  Abs.  3 
VGKE keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat,

dass  der  obsiegenden  Beschwerdegegnerin  keine  notwendigen  und 
unverhältnismässigen  Kosten  erwachsen  sind  (Art.  64  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren [VwVG, SR 172.021] e contrario), weshalb ihr im Verfahren C-
2388/2006 keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Kosten für das Verfahren C-2388/2006 von Fr. 2'000.- werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt. Sie werden mit  dem geleisteten Kosten-
vorschuss in Höhe von Fr. 2'500.- verrechnet und ihm der Überschuss 
von Fr. 500.- zurückerstattet.

2.
Für das Verfahren C-2388/2006 werden keine Parteientschädigungen 
zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-
formular)

- die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Seite 3

C-486/2010

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 4