# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 59db938d-afc0-55d3-92d7-6cf75c7e3eca
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.02.2022 II 2021 125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-125_2022-02-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 125

Entscheid vom 21. Februar 2022 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Rentenberechnung)

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Sachverhalt:

A. Mit Gesuch vom 10. Juni 2021 meldete sich A.________ (geboren 
____1959) zum Bezug der Altersrente (Vorbezug um zwei Jahre) an. Mit Schrei-
ben vom 7. Juli 2021 informierte die Ausgleichskasse A.________, dass in den 
Jahren 2008 bis 2015 die Beitragspflicht nur teilweise oder gar nicht erfüllt wor-
den sei. Sie werde um den Nachweis ersucht, dass in der fraglichen Zeit Beiträge 
von einem allfälligen Lohn abgezogen oder Beiträge als Selbständigerwerbende 
oder Nichterwerbstätige bezahlt worden seien oder andere Gründe für die Bei-
tragslücken bestünden (AK-act. 11). Hierauf erkundigte sich A.________ mit 
Schreiben vom 10. Juli 2021 bei der Ausgleichskasse, ob allenfalls eine Möglich-
keit bestehe, die Beitragslücken nachzuzahlen (AK-act. 12).

B. Mit Verfügung vom 13. Juli 2021 sprach die Ausgleichskasse A.________ 
ab dem 1. Juli 2021 eine monatliche Rentenleistung von Fr. 1'296.-- zu. 

Hiergegen erhob A.________ am 8. August 2021 Einsprache, da der Betrag 
nicht dem Minimal-Anspruch entspreche. Trotz Beitragslücken müsse die Rente 
dem wirtschaftlichen Existenzminimum entsprechen, d.h. um rund Fr. 300.-- 
höher sein. Sie ersuche daher um eine Nachkontrolle. 

C. Mit Entscheid Nr. 1265/21 vom 5. November 2021 (Versand am gleichen 
Tag) wies die Ausgleichskasse die Einsprache im Sinne der Erwägungen ab bei 
Kostenlosigkeit des Verfahrens. 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt A.________ mit Eingabe vom 
4. Dezember 2021 (Postaufgabe am 6.12.2021) fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag auf 
Überprüfung des angefochtenen Einspracheentscheides. 

E. Mit Vernehmlassung vom 5. Januar 2022 beantragt die Vorinstanz die Ab-
weisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

F. Die mit eingeschriebener Post vom 7. Januar 2022 zum Versand gebrachte 
Vernehmlassung wurde von der Beschwerdeführerin nicht abgeholt und am 
20. Januar 2022 (Eingang) ans Verwaltungsgericht retourniert. Gleichentags er-
folgte die Zweitzustellung per A-Post Plus. Innert Frist (31.1.2022) und auch da-
nach liess sich die Beschwerdeführerin nicht mehr vernehmen. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Anspruch auf eine ordentliche Alters- oder Hinterlassenenrente haben die 
rentenberechtigten Personen, denen für mindestens ein volles Jahr Einkommen, 
Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können, oder ihre 
Hinterlassenen (Art. 29 Abs. 1 Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlasse-
nenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20.12.1946). Die ordentlichen Renten 
werden als Vollrenten für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer oder als 
Teilrenten für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer ausgerichtet (Art. 29 
Abs. 2 lit. a und b AHVG). Die Beitragsdauer ist vollständig, wenn eine Person 
gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Als 
Beitragsjahre gelten unter anderem Zeiten, in welchen eine Person Beiträge ge-
leistet hat (Art. 29ter Abs. 2 lit. a AHVG). Bei Frauen sind dies 43 Jahre, bei Män-
nern 44 Jahre. Jedes fehlende Beitragsjahr führt zu einer entsprechenden Kür-
zung der Rente um 1/44 pro Jahr bzw. 1/43. 

Ein volles Beitragsjahr liegt vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Mo-
nate im Sinne von Artikel 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser 
Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat (Art. 50 erster Teilsatz der Verordnung über 
die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101] vom 31.10.1947). 

War eine Person für einen bestimmten Zeitabschnitt versichert und der Beitrags-
pflicht unterstellt, so zählt dann das ganze Jahr als Beitragsdauer, wenn im indi-
viduellen Konto (IK) für dieses Jahr mindestens die im Anhang I der Wegleitung 
über die Renten (RWL; gültig ab 1.1.2003, Stand 1.1.2022) zusammengestellten 
Einkommen eingetragen sind. In solchen Fällen ist selbst dann das ganze Jahr 
als Beitragsdauer zu zählen, wenn die im IK eingetragene effektive Beitragsdau-
er weniger als ein volles Jahr beträgt. Erreichen dagegen die im IK für ein Jahr 
eingetragenen Einkommen einer Person die im Anhang I dieser Wegleitung zu-
sammengestellten Mindestbeiträge nicht, so wird eine von der Beitragsleistung 
abhängige Anzahl Beitragsmonate angerechnet (RWL Rz. 5011 f.). 

1.2 Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbseinkommen so-
wie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwi-
schen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezem-
ber vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt 
(Art. 29bis Abs. 1 AHVG). Der Bundesrat regelt die Anrechnung der Beitragsmo-
nate im Jahr der Entstehung des Rentenanspruchs, der Beitragszeiten vor dem 
1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres sowie der Zusatzjahre (Art. 29bis 
Abs. 2 AHVG). 

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Ist die Beitragsdauer im Sinne von Artikel 29ter AHVG unvollständig, so werden 
Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres 
zurückgelegt wurden, zur Auffüllung späterer Beitragslücken angerechnet 
(Art. 52b AHVV). Beitragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt 
des Versicherungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur 
Auffüllung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum er-
zielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung aber nicht 
berücksichtigt (Art. 52c AHVV).

1.3.1  Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens 
berechnet (Art. 29quater AHVG). Dieses setzt sich zusammen aus den Erwerbs-
einkommen (lit. a), den Erziehungsgutschriften (lit. b) sowie den Betreuungsgut-
schriften (lit. c).

Artikel 30 AHVG regelt die Ermittlung des durchschnittlichen Jahreseinkommens. 
Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem Rentenindex 
gemäss Artikel 33ter AHVG aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfak-
toren jährlich feststellen (Abs. 1). Die Summe der aufgewerteten Erwerbsein-
kommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die 
Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Abs. 2). 

Der Bundesrat erlässt gemäss Artikel 30bis AHVG Vorschriften zur Berechnung 
der Renten. Dabei kann er die anrechenbaren Einkommen und die Renten auf- 
oder abrunden. Er kann Vorschriften erlassen über die Anrechnung der Bruchtei-
le von Jahren und der entsprechenden Einkommen und vorsehen, dass Beitrags-
jahre und Erwerbseinkommen für die Zeit, in der eine Invalidenrente bezogen 
wurde, nicht angerechnet werden. Bei der Ermittlung des durchschnittlichen Jah-
reseinkommens werden die gemäss Artikel 52b AHVV herangezogenen Bei-
tragszeiten mit den entsprechenden Erwerbseinkommen mitgezählt (Art. 51 
Abs. 2 AHVV). Das Bundesamt stellt verbindliche Rententabellen auf. 

1.3.2  Artikel 34 AHVG normiert die Berechnung und Höhe der Alters-Vollrente, 
Artikel 38 AHVG die Berechnung der Teilrente. Diese entspricht einem Bruchteil 
der Vollrente (Abs. 1). Bei der Berechnung des Bruchteils werden das Verhältnis 
zwischen den vollen Beitragsjahren des Versicherten zu denjenigen seines Jahr-
ganges sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksich-
tigt (Abs. 2). Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über die Abstufung der 
Renten (Abs. 3). Die prozentuale Abstufung der Teilrenten wird in Artikel 52 
Abs. 1 AHVV geregelt. Sie entspricht einer Reduktion der Vollrente um 1/44 pro 
fehlendes Beitragsjahr. 

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1.4 Männer und Frauen, welche die Voraussetzungen für den Anspruch auf ei-
ne ordentliche Altersrente erfüllen, können die Rente ein oder zwei Jahre vorbe-
ziehen. Der Rentenanspruch entsteht in diesen Fällen für Männer am ersten Tag 
des Monats nach Vollendung des 64. oder 63. Altersjahres, für Frauen am ersten 
Tag des Monats nach Vollendung des 63. oder 62. Altersjahres (Art. 40 Abs. 1 
Satz 1 und 2 AHVG). Die vorbezogene Altersrente wird gekürzt (Art. 40 Abs. 2 
AHVG). Der Bundesrat legt den Kürzungssatz nach versicherungstechnischen 
Grundsätzen fest (Art. 40 Abs. 3 AHVG). Die Rente wird um den Gegenwert der 
vorbezogenen Rente gekürzt (Art. 56 Abs. 1 AHVV). Bis zum Rentenalter ent-
spricht dieser Betrag pro Vorbezugsjahr 6,8 Prozent der vorbezogenen Rente 
(Art. 56 Abs. 2 AHVV). Nach Erreichen des Rentenalters entspricht dieser Betrag 
pro Vorbezugsjahr 6,8 Prozent der Summe der ungekürzten Renten, dividiert 
durch die Anzahl der Monate, während denen die Rente bezogen wurde (Art. 56 
Abs. 3 AHVV).

2.1.1  Die Vorinstanz hat den monatlichen Rentenanspruch der Beschwerdefüh-
rerin von Fr. 1'296.-- mit der Verfügung vom 13. Juli 2021 gestützt auf folgende 
Berechnungsgrundlagen ermittelt:

Angerechnete Beitragsjahre und -monate 36 Jahre 10 Monate
Anzahl beitragspflichtige Jahre gemäss Jahrgang 41 Jahre
Anwendbare Rentenskala 39 (Teilrente) 
Vorbezugsdauer 2 Jahre
Vorbezugsreduktion CHF 204.00
Massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen CHF 37'284.00
Beitragsdauer für durchschnittliches Jahreseinkommen 36 Jahre 4 Monate

2.1.2  Im angefochtenen Einspracheentscheid wurde erläutert, dass die Be-
schwerdeführerin in den Jahren 2008 bis 2015 Beitragslücken aufgewiesen ha-
be, welche sie teilweise mit vollen Jugendjahren habe füllen können. Deshalb sei 
von einer Beitragsdauer von 36 Jahren und zehn Monaten auszugehen (Erw. 7). 

2.2.1  Die Beschwerdeführerin ist im Juni 1959 geboren worden und hat den 
Rentenbezug mit Beginn per 1. Juli 2021 um die maximal möglichen zwei Jahre 
vorbezogen. Ihre Beitragszeit erstreckt sich somit vom 1. Januar 1980 bis zum 
31. Dezember 2020 entsprechend 41 beitragspflichtige Jahre. 

2.2.2  Anhand der aktenkundigen IK-Auszüge lassen sich die Beitragslücken der 
Jahre 2008 bis 2015, d.h. von acht Jahren, verifizieren, womit 33 Beitragsjahre 
erfüllt sind. Zwar ist für das Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 1'178.-- ausgewie-
sen (AK-act. 4, 8-19/20, 13-2/6). Damit wurde jedoch nur die Beitragspflicht für 
vier Monate erfüllt (Anhang I zur RWL). Für die Jahre 2008 bis 2012 sowie 2014 

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und 2015, also sieben Beitragsjahre, sind demgegenüber keine Einkommen aus-
gewiesen. 

2.2.3  Die drei Beitragslückenjahre 2008 bis 2010 konnten mit den Einkommen 
aus den Jugendjahren 1979 mit Fr. 20'800.-- (vgl. AK-act. 8-4/20), 1978 mit 
Fr. 16'932.-- (AK-act. 8-3/20) sowie 1977 mit Fr. 11'325.-- (bestehend aus den 
drei Einkommen von Fr. 5'350.--, Fr. 1'575.-- sowie Fr. 4'400.-- [AK-act. 4-1/3]) 
aufgefüllt werden (AK-act. 13-4/6). Damit ergeben sich 36 Beitragsjahre und vier 
Monate. In die Rentenberechnung fliessen diese Beträge ansonsten nicht ein 
(vgl. Urteil BGer H 103/06 vom 6.7.2007 Erw. 4.2.1). 

2.3.1  Vernehmlassend legt die Vorinstanz dar (S. 3 Ziff. 6 f.), dass die Be-
schwerdeführerin ab Januar 2016 als Nichterwerbstätige gemeldet gewesen sei 
(mit Ausnahme des Einkommens aus Erwerbstätigkeit im Januar/Februar 2017 
mit einem Einkommen von Fr. 2'301.--, vgl. AK-act. 8-20/20). Die Beschwerde-
führerin habe die Mindestbeiträge bezahlen müssen, welche ihr erlassen bzw. 
von der Gemeinde übernommen worden seien. Die Jahre 2016 und 2017 seien 
noch über die Sammellisten der Gemeinde erfolgt, weshalb keine entsprechen-
den Veranlagungsverfügungen vorlägen. Die im IK-Konto für die Jahre 2016 bis 
2020 ausgewiesenen Einkommen seien auf der Basis eines hypothetischen Er-
werbseinkommens der Beschwerdeführerin als nichterwerbstätige Person ermit-
telt worden, gestützt auf Art. 29quinquies Abs. 2 AHVG. 

Das derart ermittelte Erwerbseinkommen hat zur Folge, dass der AHV-Mindest-
beitrag zu entrichten ist. Der Beschwerdeführerin waren entsprechend mit den 
Verfügungen vom 25. Juli 2019 für die Jahre 2018 (definitiv) und 2019 (proviso-
risch) die Mindestbeiträge von insgesamt (AHV/IV/EO) Fr. 478.-- bzw. Fr. 482.-- 
in Rechnung gestellt worden (AK-act. 20 und 21). Des Weiteren wurde mit Verfü-
gung vom 29. April 2020 (AK-act. 22), welche eine frühere Verfügung vom 3. Fe-
bruar 2020 ersetzt, für die ersten Monate Januar 2020 bis März 2020 proviso-
risch ein Beitrag von Fr. 123.90 erhoben. Diese drei Verfügungen enthalten den 
Vermerk, dass der Beitrag von der Gemeinde und/oder dem Kanton übernom-
men werde. 

Mit Verfügung vom 29. September 2021 wurden für die Monate April bis Dezem-
ber 2020 provisorisch Beiträge von Fr. 390.30 (bei einem massgebenden Ver-
mögen von Fr. 16'558.-- per 31.12.2020) ermittelt (AK-act. 23). Mit Verfügung 
vom 29. September 2021 wurden der Beschwerdeführerin für die Monate Januar 
2021 bis Juli 2021 Beiträge von Fr. 307.95 (bei einem massgebenden Vermögen 
von erneut Fr. 16'558.--) in Rechnung gestellt (AK-act. 24). Die Beiträge gemäss 
diesen beiden Verfügungen von insgesamt Fr. 698.25 hat die Beschwerdeführe-

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rin offensichtlich bereits nachbezahlt (vgl. Vernehmlassung der Vorinstanz S. 2 
Ziff. 2; Beschwerde S. 1). 

2.3.2  Für die vorliegende Beurteilung von Relevanz ist der Umstand, dass die 
Vorinstanz die provisorisch verfügten Beiträge für die ersten sechs Monate 2021 
im Einklang mit Art. 52c AHVV (vgl. vorstehend Erw. 1.2) zur Auffüllung von Bei-
tragslücken herangezogen hat (Lückenfüllung im Jahr 2015, vgl. AK-act. 13-4/6; 
Vernehmlassung S. 2 Ziff. 4), ohne dass diese aber betragsmässig in die Ren-
tenberechnung einbezogen werden können. Nachdem nur Beitragszeiten bis zur 
Entstehung des Rentenanspruches herangezogen werden können und der Ren-
tenanspruch der Beschwerdeführerin per 1. Juli 2021 entstand, können entspre-
chend nur Beitragslücken von sechs Monaten gefüllt werden (zu Begründung 
und beitragsrechtlichem Zweck der auch für den Monat Juli 2021, d.h. den ersten 
rentenberechtigten Monat, erhobenen Beiträge äussert sich weder der angefoch-
tene Einspracheentscheid noch die Vernehmlassung näher). 

2.3.3  Die angerechneten 36 Beitragsjahre und zehn Beitragsmonate erweisen 
sich mithin als zutreffend, wie auch die Beitragsdauer für das durchschnittliche 
Einkommen von 36 Jahren und vier Monaten. 

2.4.1  Die Einkommenssumme von Fr. 1'265'903.-- (AK-act. 13-5/6) entspricht 
der Summe der anrechenbaren im IK-Konto eingetragenen Einkommen (vgl. AK-
act. 13-4/6). 

Der Aufwertungsfaktor von 1.036 lässt sich bei einem ersten massgebenden IK-
Eintrag im Jahr 1980 und dem Eintritt des Versicherungsfalles im Jahr 2021 der 
massgebenden Tabelle (Eintrittsabhängige pauschale Aufwertungsfaktoren) ent-
nehmen, womit ein aufgewertetes Einkommen von Fr. 1'311'476.-- resultiert bzw. 
bei einer Beitragsdauer von 36 Jahren und vier Monaten ein durchschnittliches 
Einkommen von jährlich Fr. 36'096.--. Der nächst höhere Tabellenwert der Ren-
tenskala 39 (bei 39 beitragspflichtigen Jahren) beträgt Fr. 37'284.--. Dies führt zu 
einer monatlichen Teilrente von Fr. 1'500.--. Die Kürzung bei einem Vorbezug um 
die volle Länge von zwei Jahren beträgt 13.6% (vgl. vorstehend Erw. 1.4), was 
Fr. 204.-- entspricht. 

Die der Beschwerdeführerin zugesprochene Rente von Fr. 1'296.-- erweist sich 
somit als rechtmässig. 

2.4.2  Hinzuweisen ist bezüglich der Einkommenssumme auf die vernehmlas-
senden Erläuterungen der Vorinstanz (S. 2 Ziff. 2 f.). Bei der Berechnung der Al-
tersrente wurde der AHV/IV/EO-Mindestbeitrag für die Zeit vom 1. April 2020 bis 
31. Dezember 2020 (bzw. das dem Mindestbeitrag zugrundeliegende anrechen-

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bare Einkommen) bereits berücksichtigt. Dieser Mindestbeitrag wurde erst provi-
sorisch verfügt. Die definitive Verfügung erfolgt nach Vorliegen der rechtskräfti-
gen Steuerveranlagung. Erst dann lässt sich beurteilen, ob ein allfälliger IK-Nach-
trag eine Anpassung der Altersrente zur Folge haben wird. Allerdings liegt der für 
die monatliche Teilrente von Fr. 1'500.-- (bzw. von infolge des Vorbezugs gekürzt 
Fr. 1'296.--) massgebende Tabellenwert von Fr. 37'284.-- um Fr. 1'288.-- über 
dem für die Beschwerdeführerin ermittelten durchschnittlichen Einkommen von 
Fr. 36'096.--, was darauf schliessen lässt, dass auch ein allenfalls höheres Ein-
kommen in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Dezember 2020 keine Erhöhung 
der Teilrente von Fr. 1'500.-- (bzw. von gekürzt Fr. 1'296.--) zur Folge haben 
wird. 

3.1.1  Angesichts der Akten und der vernehmlassenden Erläuterungen der Vor-
instanz besteht im Sinne der vorstehenden Erwägungen kein Anlass, die Richtig-
keit der ermittelten beitragsrelevanten Einkommen in Zweifel zu ziehen. Dies gilt 
namentlich auch für die beiden Jahre 2016 und 2017. Inwiefern diese (hypothe-
tisch ermittelten) Einkommen von Fr. 4'668.-- und Fr. 4'667.-- falsch, d.h. zu tief 
sein sollten, wird von der Beschwerdeführerin nicht näher erläutert. 

Indes macht die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Ergänzungsblatt) gel-
tend, die für die Jahre 2016 und 2017 eingesetzten Einkommen entsprächen 
nicht einem "Guthaben von 12 Monaten". Damit meint sie wohl, auch für diese 
beiden Jahre müssten ihre Beiträge auf dem allfälligen Vermögen ermittelt wer-
den (vgl. vorstehend Erw. 2.3.1). 

3.1.2  Vernehmlassend führt die Vorinstanz aus (S. 3 Ziff. 8), dass das berechne-
te Einkommen mit den IK-Eintragungen übereinstimme (was sich, wie gezeigt, 
als richtig erwiesen hat). Wenn die Beschwerdeführerin erstmals die IK-Ein-
tragungen der Jahre 2016 und 2017 beanstanden wolle, handle es sich hierbei 
um ein Berichtigungsbegehren. Für die Prüfung dieses Berichtigungsbegehren 
sei das Verwaltungsgericht nicht zuständig (S. 3 Ziff. 5). Die Vorinstanz schlage 
für den Fall, dass die Beschwerdeführerin an ihrem Berichtigungsbegehren fest-
halte, vor, dass sie dieses nach Abschluss des vorliegenden Verfahrens prüfe 
und die entsprechende (Berichtigungs-)Verfügung erlasse (S. 3 Ziff. 8).

Dieses Vorgehen dürfte sich als sinnvoll erweisen. Jedenfalls kann das Verwal-
tungsgericht auf ein Berichtigungsbegehren, welches bis jetzt von der zuständi-
gen Ausgleichskasse noch nicht geprüft wurde bzw. wozu die Ausgleichskasse 
bis anhin auch keinen Anlass hatte, nicht eintreten. Die Beschwerdeführerin ist 
also angehalten, der Vorinstanz, sofern sie eine allfällige Berichtigung anstrebt, 
die entsprechenden Unterlagen zukommen zu lassen (z.B. definitive Steuerver-

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anlagungen 2016 und 2017, welche für diese Jahre ein Vermögen aufweisen, 
welches zu einem höheren AHV-Beitrag bzw. einem höheren anrechenbaren 
Einkommen als derzeit im IK-Konto ausgewiesen führen könnte. 

3.2 In der Einsprache vom 8. August 2021 (AK-act. 15-1/3) machte die Be-
schwerdeführerin geltend, der Rentenbetrag entspreche nicht dem Minimal-
Anspruch. Trotz Beitragslücken müsse der Rentenbetrag dem wirtschaftlichen 
Existenzminimum entsprechen, d.h. rund Fr. 300.-- mehr betragen. 

Es ist der Beschwerdeführerin beizupflichten, dass die Rente von monatlich 
Fr. 1'296.-- entsprechend Fr. 15'552.-- pro Jahr ihren Existenzbedarf nicht zu de-
cken vermag. Das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter-
lassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 
sieht nur schon für den allgemeinen Lebensbedarf (ohne Wohnungskosten) von 
alleinstehenden Personen einen Betrag von Fr. 19'610.-- pro Jahr vor (Art. 10 
Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG). Es liegt mithin auf der Hand, dass die Beschwerdeführe-
rin einen Anspruch auf Leistungen nach dem ELG hat, welches die Deckung des 
Existenzbedarfs bezweckt, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt 
sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 ELG). Mit der Rentenverfügung vom 13. Juli 2021 wurde 
die Beschwerdeführerin denn auch unter "Wichtige Hinweise" auf die Möglichkeit, 
über die zuständige AHV-Gemeindezweigstelle ihres Wohnortes Ergänzungsleis-
tungen beantragen zu können, hingewiesen.

4. Im Sinne der vorstehenden Erwägungen erweist sich die Beschwerde ins-
gesamt, soweit darauf einzutreten ist, als unbegründet und ist daher abzuweisen. 

5. Gemäss Art. 61 lit. fbis erster Teilsatz des Bundesgesetzes über den Allge-
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 
2000 ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn 
dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist.

Die vorliegende Streitigkeit dreht sich um die Höhe einer AHV-Rente und be-
schlägt also eine Leistung. Hierfür sieht das AHVG keine Kostenpflicht vor. Es 
sind somit keine Kosten zu erheben. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 21. Februar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 18. März 2022