# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 17fe10c4-735a-5aa9-a1d2-18ea43783e78
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.09.2025 D-5763/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5763-2025_2025-09-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5763/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richterin Roswitha Petry;  

Gerichtsschreiber Martin Scheyli 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am [...] (bestritten), 

Afghanistan,  

[...],  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz 

  

   

Gegenstand 

 
Vollzug der Wegweisung; 

Verfügung des SEM vom 25. Juli 2025  

 

 

 

D-5763/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, ein afghanischer Staatsangehöriger, am 

3. Juli 2024 unkontrolliert in die Schweiz einreiste und gleichentags ein 

Asylgesuch stellte, 

dass er gemäss Einträgen in der Datenbank "Eurodac" am 1. März 2024 in 

Griechenland daktyloskopisch erfasst worden war und dort am 7. März 

2024 ein Asylgesuch gestellt hatte, 

dass das SEM mit Mitteilung vom 8. Juli 2024 die zuständige griechische 

Behörde gestützt auf die einschlägigen Staatsverträge des Gemeinsamen 

Europäischen Asylsystems (Dublin-Regime) um einen Informationsaus-

tausch betreffend den Beschwerdeführer ersuchte, 

dass der Beschwerdeführer am 9. Juli 2024 den Rechtsschutz für Asylsu-

chende im Bundesasylzentrum Region Zürich mit seiner Rechtsvertretung 

mandatierte, 

dass die zuständige griechische Behörde dem SEM am 19. Juli 2024 mit-

teilte, dem Beschwerdeführer sei in Griechenland am 29. April 2024 der 

Flüchtlingsstatus zuerkannt worden, verbunden mit einer entsprechenden, 

bis zum 28. April 2027 gültigen Aufenthaltsgenehmigung, 

dass das SEM am 23. Juli 2024 eine Erstbefragung des Beschwerdefüh-

rers durchführte, wobei es ihn – nachdem bei seiner Anmeldung im Bun-

desasylzentrum auf dem Personalienblatt als Geburtsdatum der [...] einge-

tragen worden war – als unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden be-

handelte,  

dass durch das SEM am 26. August 2024 im Zentralen Migrationsinforma-

tionssystem (ZEMIS) als Geburtsdatum des Beschwerdeführers der 1. Ja-

nuar 2006 erfasst wurde, 

dass das SEM mit Mitteilung vom 28. August 2024 die zuständige griechi-

sche Behörde gestützt auf die Richtlinie 2008/115/EG vom 16. Dezember 

2008 über gemeinsame Normen und Verfahren in den Mitgliedstaaten zur 

Rückführung illegal aufhältiger Drittstaatsangehöriger um Rückübernahme 

des Beschwerdeführers ersuchte, 

dass die zuständige griechische Behörde mit Schreiben vom 30. August 

2024 der Rückübernahme des Beschwerdeführers zustimmte, 

D-5763/2025 

Seite 3 

dass das SEM mit Verfügung vom 19. September 2024 gestützt auf 

Art. 31a Abs. 1 Bst. a des Asylgesetzes (AsylG, SR 142.31) auf das Asyl-

gesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung 

nach Griechenland sowie den Vollzug anordnete, 

dass der Beschwerdeführer diesen Entscheid mit Eingabe seines Rechts-

vertreters vom 27. September 2024 beim Bundesverwaltungsgericht an-

focht, 

dass mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-6139/2024 vom 7. März 

2025 die Verfügung des SEM vom 19. September 2024 aufgehoben und 

die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung sowie zur erneuten Beur-

teilung an das Staatssekretariat zurückgewiesen wurde, 

dass das SEM dabei aufgefordert wurde, die erforderlichen Massnahmen 

zur Bestimmung des Alters des Beschwerdeführers und zur korrekten Er-

fassung seines Geburtsdatums im ZEMIS unter Berücksichtigung aller Be-

weismittel einschliesslich der Ergebnisse einer medizinischen Altersabklä-

rung durchzuführen und gestützt auf die entsprechenden Erkenntnisse die 

Durchführbarkeit des Vollzugs der Wegweisung erneut zu prüfen, 

dass das SEM zudem unter anderem angewiesen wurde, im ZEMIS als 

Geburtsdatum des Beschwerdeführers den [...] (mit Bestreitungsvermerk) 

zu erfassen, 

dass das Staatssekretariat der letztgenannten Anweisung am 13. März 

2025 nachkam, 

dass das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Uni-

versitätsspitals Zürich am 19. Mai 2025 im Auftrag des SEM in Bezug auf 

den Beschwerdeführer ein Gutachten zur medizinischen Altersanalyse er-

stattete, 

dass das SEM am 23. Juli 2025 der damaligen Rechtsvertretung des Be-

schwerdeführers den Entwurf seines Asylentscheids zur Stellungnahme 

unterbreitete,  

dass die damalige Rechtsvertretung am 24. Juli 2025 eine entsprechende 

Stellungnahme abgab,  

dass das SEM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 25. Juli 2025 

erneut gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des 

D-5763/2025 

Seite 4 

Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung nach Griechen-

land sowie den Vollzug anordnete, 

dass die damalige Rechtsvertretung gleichentags ihr Mandat für beendet 

erklärte, 

dass der Beschwerdeführer diesen Entscheid des SEM mit Eingabe vom 

31. Juli 2025 (Datum der Postaufgabe) beim Bundesverwaltungsgericht 

anfocht, 

dass er dabei die Aufhebung der genannten Verfügung, die Feststellung 

der Undurchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs sowie seine vorläufige 

Aufnahme in der Schweiz beantragte,  

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es seien ihm die unentgeltli-

che Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG und die amtliche 

Rechtsverbeiständung gemäss Art. 102m Abs. 1 Bst. a und Abs. 4 AsylG 

zu gewähren, 

dass er in prozessualer Hinsicht zudem eventualiter beantragte, der Be-

schwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-

schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet, 

(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG),  

dass das Bundesverwaltungsgericht – mit einer vorliegend nicht zutreffen-

den Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung hat, wo-

mit er zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG; 

Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

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Seite 5 

dass der prozessuale Eventualantrag auf Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung angesichts von Art. 42 AsylG gegenstandslos ist, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wird, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die 

Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1, 2012/4 E. 2.2), 

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz, falls sie den Nichteintretens-

entscheid als unrechtmässig erachtet, einer selbständigen materiellen Prü-

fung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer 

Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39 E. 3), 

dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge-

treten wird, wenn die asylsuchende Person in einen sicheren Drittstaat 

nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren kann, in welchem sie sich 

vorher aufgehalten hat, 

dass das Vorgehen des SEM, gestützt auf die soeben genannten Geset-

zesbestimmungen auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein-

zutreten, in der Beschwerdeschrift nicht in Frage gestellt wird, wobei auch 

kein entsprechender Antrag enthalten ist, 

dass folglich die Dispositivziffern 1 und 2 der angefochtenen Verfügung un-

angefochten in Rechtskraft erwachsen sind und sich das vorliegende Be-

schwerdeverfahren auf die Frage der Durchführbarkeit des Wegweisungs-

vollzugs beschränkt, 

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Seite 6 

dass nach dem Gesagten zu prüfen ist, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug 

der Wegweisung entgegenstehen, da das SEM das Anwesenheitsverhält-

nis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu 

regeln hat, wenn sich der Vollzug der Wegweisung als nicht zulässig, nicht 

zumutbar oder nicht möglich erweist (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-

desgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integra-

tion AIG, SR 142.20]),  

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche 

Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, allfällige 

Vollzugshindernisse sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, 

und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 

E. 10.2 m.w.N.),  

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zum Schluss gelangte, der 

Vollzug der Wegweisung nach Griechenland sei trotz der im vorinstanzli-

chen Verfahren vom Beschwerdeführer vorgebrachten Einwände möglich 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), zulässig (Art. 83 Abs. 3 AIG) und auch zumutbar 

(Art. 83 Abs. 4 AIG),  

dass in der Beschwerdeeingabe hinsichtlich der Durchführbarkeit des Voll-

zugs der Wegweisung zunächst – allerdings ohne dieses Vorbringen weiter 

zu konkretisieren – behauptet wird, es liege keine Rückübernahmezusage 

seitens von Griechenland vor, 

dass in Drittstaatkonstellationen im Sinne von Art. 31a Abs. 1 AsylG der 

entsprechende Nichteintretensentscheid zwingend voraussetzt, dass eine 

Rückübernahmezusicherung des fraglichen Drittstaats vorliegt (dazu ein-

lässlich die Urteile des BVGer D-7483/2024 vom 13. Dezember 2024 E. 6, 

D-788/2021 vom 25. November 2024 E. 5.2, E-4427/2021 vom 28. No-

vember 2023 E. 4.2; vgl. CONSTANTIN HRUSCHKA, in: Marc Spescha et al. 

(Hrsg.), Kommentar Migrationsrecht, 5. Aufl., Zürich 2019, Art. 31a AsylG, 

N 3; vgl. zudem auch BBl 2002 6845, 6850),  

dass die damalige Rechtsvertretung mit ihrer Stellungnahme vom 24. Juli 

2025 zum Entscheidentwurf in diesem Zusammenhang im Wesentlichen 

geltend machte, die Zustimmung der griechischen Behörden zum Rück-

übernahmeersuchen sei am 2. September 2024 erfolgt, wobei eine solche 

Zustimmung grundsätzlich während dreissig Tagen ab dem Zeitpunkt ihrer 

Bekanntgabe gelte (unter Hinweis auf Art. 1 Ziff. 5 des Durchführungspro-

tokolls zum Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der 

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Seite 7 

Regierung der Hellenischen Republik über die Rückübernahme von Per-

sonen mit irregulärem Aufenthalt [SR 0.142.113.729]),  

dass somit, nachdem das SEM keine aktualisierte Bestätigung dieser Zu-

stimmung eingeholt habe, eine zwingende formelle Voraussetzung für den 

Vollzug der Wegweisung nach Griechenland nicht gegeben sei, 

dass das SEM diesbezüglich in der angefochtenen Verfügung darlegte, 

auch wenn eine Zustimmung zur Rückübernahme grundsätzlich während 

dreissig Tagen ab dem Zeitpunkt ihrer Bekanntgabe gelte, könne diese 

Frist nach Absprache zwischen den Vertragsparteien verlängert werden 

(unter Hinweis auf Art. 1 Ziff. 5 letzter Satz des genannten Durchführungs-

protokolls), 

dass im vorliegenden Fall nicht ersichtlich sei, weshalb die griechischen 

Behörden eine Verlängerung der bereits erteilten Zustimmung verweigern 

sollten, verfüge der Beschwerdeführer doch über eine nach wie vor gültige 

Aufenthaltsbewilligung in Griechenland (unter Hinweis auf das Urteil des 

BVGer E-6331/2020 vom 18. Mai 2021 E. 4.2), 

dass diese Feststellungen des SEM in der Beschwerdeschrift nicht weiter 

bestritten werden,  

dass in der Beschwerdeeingabe im Zusammenhang mit der Frage der 

Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs weiter vorgebracht wird, der 

Beschwerdeführer habe sich in der Schweiz seit seiner Ankunft integriert 

und habe hier nahe Verwandte, die ihn unterstützen würden, weshalb eine 

Rückkehr nach Griechenland seine Bemühungen zerstören würde, sich ein 

besseres Leben aufzubauen, 

dass weiter geltend gemacht wird, die Lebensbedingungen für Asylsu-

chende seien in Griechenland sehr schlecht und der Zugang zu medizini-

scher und psychologischer Versorgung sehr eingeschränkt, wodurch die 

psychische Gesundheit des Beschwerdeführers im Falle einer Ausschaf-

fung dorthin angesichts seiner früheren Traumatisierung stark belastet 

würde, 

dass mit Blick auf diese Vorbringen zunächst festzuhalten ist, dass es sich 

beim Beschwerdeführer nicht um einen Asylsuchenden handelt, sondern 

dass er in Griechenland über den Flüchtlingsstatus verfügt, verbunden mit 

einer entsprechenden, bis zum 28. April 2027 gültigen Aufenthaltsgeneh-

migung, 

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Seite 8 

dass sich das Bundesverwaltungsgericht im Rahmen eines Referenzurteils 

(Urteil E-3427/2021, E-3431/2021 vom 28. März 2022) ausführlich mit der 

Situation in Griechenland auseinandergesetzt und dabei anerkannt hat, 

dass sich die dort herrschenden Aufnahmebedingungen nicht nur im Falle 

von asylsuchenden Personen, sondern auch im Falle von Personen mit 

Schutzstatus als teils sehr schwierig darstellen können,  

dass das Gericht in Kenntnis dieser Umstände gleichwohl grundsätzlich 

von der Zulässigkeit und Zumutbarkeit der Überstellung nach Griechenland 

ausgeht, und zwar jedenfalls immer dann, wenn nicht von einer ganz spe-

zifischen respektive äussersten Verletzlichkeit der vom Wegweisungsvoll-

zug betroffenen Person auszugehen ist (a.a.O., E. 11),  

dass keinerlei Anlass für die Befürchtung besteht, beim Beschwerdeführer 

handle es sich unter einem der relevanten Gesichtspunkte um eine spezi-

fisch verletzliche Person im erwähnten Sinn,  

dass aufgrund der Akten in Übereinstimmung mit der Vorinstanz und ent-

gegen der entsprechenden, jedoch nicht weiter präzisierten Behauptung in 

der Beschwerdeschrift insbesondere keine rechtserheblichen gesundheit-

lichen Probleme erkennbar sind,  

dass in der Beschwerdeschrift im Übrigen in keiner Weise auf die ausführ-

lichen Darlegungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung einge-

gangen wird, mit welchen erwogen wurde, weshalb in Bezug auf den Be-

schwerdeführer unter Berücksichtigung der allgemeinen Situation in Grie-

chenland nicht vom Bestehen von Vollzugshindernissen auszugehen sei,  

dass der Beschwerdeschrift auch sonst nichts zu entnehmen ist, was die 

zu treffenden Einschätzungen in Bezug auf Frage der Durchführbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs nach Griechenland beeinflussen könnte, 

dass ferner auch keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, die es als notwendig 

erscheinen liessen, von den griechischen Behörden vorgängig der Über-

stellung individuelle Zusicherungen hinsichtlich der Unterbringung und Ver-

sorgung des Beschwerdeführers einzuholen,  

dass nach dem Gesagten der Wegweisungsvollzug als zulässig, zumutbar 

und möglich zu erachten ist, womit die Anordnung einer vorläufigen Auf-

nahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG),  

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Seite 9 

dass sich die Anordnung des Wegweisungsvollzugs nach Griechenland als 

rechtmässig sowie – soweit vom Gericht überprüfbar – als angemessen 

erweist,  

dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist, 

dass die mit der Beschwerdeschrift gestellten Gesuche um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung und der amtlichen Verbeiständung abzu-

weisen sind, da die hauptsächlichen Begehren – wie sich aus den ange-

stellten Erwägungen ergibt – als von vornherein aussichtslos zu bezeich-

nen sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 750.– 

(Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der 

amtlichen Verbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Contessina Theis Martin Scheyli 

 

 

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