# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c2e67f8-9d87-5c78-aa04-8ded78e078ef
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2025 C-1012/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1012-2025_2025-11-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1012/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Vera Häne. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Serbien), 

c/o B._______, 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 24. Dezember 2024). 

 

 

 

C-1012/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder 

Vorinstanz) mit Verfügung vom 24. Dezember 2024 auf das Leistungsge-

such von A._______ infolge fehlender Mitwirkung nicht eingetreten ist 

(vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer-act.] 2, Bei-

lage), 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Email-Eingabe vom 

26. Dezember 2024 bei der Vorinstanz dagegen sinngemäss Beschwerde 

erhoben hat, welche die Vorinstanz mit Begleitschreiben vom 14. Februar 

2025 sowie einer Kopie der angefochtenen Verfügung zuständigkeitshal-

ber an das Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet hat (BVGer-act. 2, 1),  

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungs-

gericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes 

über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG; 

SR 172.021) beurteilt (vgl. auch Art. 44 VwVG), sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG gegeben ist,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung [IVG, SR 831.20]),  

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 2 IVG 

i.V.m. Art. 69 Abs. 1bis IVG) und Beschwerdeführende in der Regel einen 

Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leis-

ten haben (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer auf die Verfügung vom 22. April 2025 hin, so-

wie auf die weitere dem Beschwerdeführer am 4. August 2025 zugestellte 

Verfügung vom 15. Juli 2025 hin trotz entsprechender Aufforderung kein 

Zustelldomizil in der Schweiz mitgeteilt hat (BVGer-act. 5-11),  

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 29. September 

2025 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.– in der Höhe der 

C-1012/2025 

Seite 3 

mutmasslichen Verfahrenskosten innert 30 Tagen ab Erhalt der Verfügung 

aufgefordert wurde, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten 

werde (BVGer-act. 12 Ziff. 1 und 2), 

dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer androhungsge-

mäss per Publikation im Bundesblatt am 6. Oktober 2025 eröffnet wurde 

(vgl. BVGer-act. 14),  

dass somit die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte 30-tägige Frist 

zur Bezahlung des Verfahrenskostenvorschusses am 7. Oktober 2025 zu 

laufen begonnen hat (Art. 20 Abs. 1 VwVG) und am 5. November 2025 

abgelaufen ist, 

dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist den Kostenvor-

schuss nicht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 4), 

dass er auch nicht um Fristverlängerung oder um Wiederherstellung der 

versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Email-Eingabe vom 26. Dezember 2024 nicht einzutreten ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten umstän-

dehalber zu verzichten ist, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

  

C-1012/2025 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Email-Eingabe vom 26. Dezember 2024 wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das  

Bundesamt für Sozialversicherungen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Vera Häne 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

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