# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f2a41119-4556-505f-aedf-dc9890a46b4d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** HE250050-O2
**Docket/Reference:** HE250050-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/HE250050-O2.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht  

Geschäfts-Nr.: HE250050-O

U/pz

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. Claudia Bühler, Präsidentin, sowie 

Gerichtsschreiber Lukas Bügler

Urteil vom 24. Juni 2025

in Sachen

gegen

A._____ AG, 

Gesuchstellerin

B._____ AG, 

Gesuchsgegnerin

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht

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Rechtsbegehren:
(act. 1; sinngemäss)

Das Grundbuchamt C._____ sei im Sinne von Art. 961 ZGB sofort und 
ohne Anhörung der Gegenpartei einstweilen anzuweisen, zugunsten der 
Gesuchstellerin und zulasten des Grundstücks der Gesuchsgegnerin ein 
Pfandrecht  vorläufig  einzutragen  auf  Liegenschaft  Kat.  Nr.  1,  EGRID 
CH2,  D._____-strasse  3+4,  …  E._____,  für  eine  Pfandsumme  von 
CHF 587'261.65, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 
Gesuchsgegnerin

Das Einzelgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Eingabe vom 2. Juni 2025 (act. 1, act. 3; act. 4/1–13), die dem Handels-

gericht vom Bezirksgericht Bülach weitergeleitet wurde (act. 2), stellte die Gesuch-

stellerin  obgenanntes  Gesuch  um  vorläufige  Eintragung  eines  Bauhandwerker-

pfandrechts. Mit Verfügung vom 5. Juni 2025 wurde der Gesuchstellerin Frist zur 

Verbesserung des Gesuchs angesetzt (act. 5). Innert Frist liess sich die Gesuch-

stellerin nicht vernehmen , weshalb androhungsgemäss aufgrund der Akten zu ent-

scheiden ist. Auf die Einholung einer Stellungnahme der Gesuchsgegnerin ist zu 

verzichten, da sich das Gesuch als unbegründet erweist (Art. 253 ZPO).

2.

Die Gesuchstellerin beantragt die Eintragung eines Pfandrechts auf der Lie-

genschaft Kat. Nr. 1 in E._____. Aus der eingereichten Eigentümerauskunft ergibt 

sich, dass an diesem Grundstück Stockwerkeigentum begründet wurde (act. 4/7). 

Gemäss telefonischer Auskunft des Grundbuchamts C._____ sind die Stockwerk-

eigentumsgrundstücke bereits mit Pfandrechten belastet (Prot. S. 2). Eine Belas-

tung des Stammgrundstücks ist daher nicht mehr möglich (Art. 648 Abs. 3 ZGB) 

und die Pfandsumme wäre vielmehr auf die einzelnen Stockwerkeigentumseinhei-

ten aufzuteilen (vgl. BGE 146 III 7 E. 2.1.3 = Pra 109 Nr. 99). Eine solche Aufteilung 

hat die Gesuchstellerin auch innert angesetzter Nachfrist nicht vorgenommen. Das 

Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts ist daher ab-

zuweisen.

3.

Ausgangsgemäss sind die Kosten der Gesuchstellerin aufzuerlegen (Art. 106 

ZPO).  Gestützt  auf  den  Streitwert  von  CHF 587'261.65  ist  die  Gerichtsgebühr  in 

Anwendung  von  §  4  Abs.  1  und  2  sowie  §  8  Abs.  1  GebV  OG  auf  CHF  1'000.– 

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festzusetzen. Mangels Umtrieben ist der Gesuchsgegnerin keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen.

1.

2.

3.

4.

5.

6.

Das Einzelgericht erkennt:

Das Gesuch wird abgewiesen.

Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 1'000.–.

Die Kosten des Verfahrens werden der Gesuchstellerin auferlegt.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien.

Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 

Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde 

richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (sub-

sidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bun-

desgesetzes  über  das  Bundesgericht  (BGG).  Der  Streitwert  beträgt 

CHF 587'261.65.

Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG). 

Zürich, 24. Juni 2025

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht

Der Gerichtsschreiber:

Lukas Bügler