# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f5f51d2-0b95-5c61-a797-4662b338a62b
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-11-30
**Language:** de
**Title:** Ausländer ohne Arbeitsbewilligung, physische und psychische Unfallfolgen, versicherter Verdienst, Integritätsentschädigung  (BGE 8C_67/2014)
**Docket/Reference:** UV.2012.00082
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2012.00082.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2012.00082
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiber Möckli
Urteil
vom
30. November 2013
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Kurt Meier
Meier
Fingerhuth
Fleisch
Häberli
, Rechtsanwälte
Lutherstrasse 36, 8004 Zürich
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Beat Frischkopf
Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1975,
stellte am 31. Juli 2006 ein Asylgesuch, welches das Bundesamt für Migration (BFM) am 5. September 2006 ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz anordnete
(Urk. 8/99
)
.
D
as Bundesverwaltungsge
richt
bestätigte diesen Entscheid
mit Urteil vom 22.
Dezember 2008
(Urk.
8/98
).
Ab dem 10. Mai 2007 war
X.___
für die
- zwischenzeitlich in Konkurs gefallene und aufgelöste - Firma
Y.___
GmbH
als Ge
rüstbau-Arbeiter tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 15. Mai 2007 s
türzte er auf
e
ine
r Baustelle bei der Demontage des Baugerüstes
aus einer Höhe von etwa 10 m auf einen gewalzten Schotterboden
(Unfallmeldung vom 16. Mai 2007, Urk. 8/1)
.
Ein Arbeitskollege, welcher zusammen mit dem Versicherten auf dem Gerüst arbeitete,
verstarb
noch auf der Unfallstelle
.
X.___
erlitt
ein Polytrauma mit verschieden
en Verletzungen im Brustbereich sowie
Unterkiefer- und Handfrakturen. Die Erstbehandlung fand in der Klinik für Unfallchirurgie des
S
pitals
Z.___
statt (Bericht vom 2
2.
Mai 2007 [Urk. 8/17
];
vgl. auch
Polizeirapport vom
18. Mai 2005 [Urk. 8/19]). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld und Heilungskosten).
In der Folge traten bald psychische Probleme auf (Posttraumatische Belastungsstörung
[PTBS]
, Depression), welche zu einer ersten
Hospitalisation
in der Klinik
A.___
vom 3. bis 13. September 2007 führten (Bericht vom 18. September 2007, Urk. 8/57).
Anschliessend hielt sich der Versicherte bis
am
28. November 2007 zur Rehabilitation in der
K
linik B
.___
auf (Austrittsbericht vom 29. November 2007, Urk. 8/53), wo am 9. November 2007 auch ein Psychosomatisches Konsilium durchgeführt wurde (Bericht vom 14. November 2007, Urk. 8/52).
Eine weitere
Hospitalisation
in der Klinik
A.___
erfolgte vom 29. Januar bis 10. Februar 2009 (Bericht vom 20. März 2009, Urk. 8/131).
Gestützt auf das vo
n der SUVA bei Frau Dr. med. C.___
, Fachärztin
FMH
Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag gegebene Gutachten vom 4. Februar 2011 (Urk. 8/203) und die Abschlussuntersuch
ung durch Kreisarzt
Dr.
med. D.___
, Facharzt FMH Chirurgie
, vom 11. August 2011 (Urk. 8/218) schloss die SUVA den Fall ab und richtete ab dem 1. Dezember 2011 eine Invalidenrente von 50 % aus. Zudem sprach sie für die Integritätseinbusse von 10 % eine Integritätsentschädigung von Fr.
10'680.-- zu (Verfügung vom 11.
November 2011, Urk. 8/235).
Daran hielt sie mit
Einspracheentscheid
vom 28. März 2012 fest (Urk. 2).
2.
Hiergegen liess
X.___
mit Eingabe vom 20. April 2012 Beschwerde erheben mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1):
"1.
Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2011 weiterhin Anspruch auf ein Taggeld hat.
2.
Eventualanträge
2.1
Es sei festzustellen, dass der versicherte Jahreslohn CHF 52'058 beträgt.
2.2
Dem Beschwerdeführer sei eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
2.3
Dem Beschwerdeführer sei eine Integritätsentschädigung von mindestens 50
%
zuzusprechen.
3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zulas
ten der Beschwerdegegnerin.
4.
Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewäh
ren und es sei ihm in der Person des Unterzeichnenden ein unentgeltli
cher Rechtsbeistand beizugeben."
Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2012 ersuchte die Beschwerdegegnerin um Abweisung der Beschwerde (Urk. 7; dem Bes
chwerdeführer zugestellt am 30.
Mai 2012, Urk. 9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
Abs. 1
des Bundesgesetzes über die
Unfallversicherung (UVG) werden
die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfälle
n und Berufskrankheiten gewährt,
soweit
zwischen dem Unfallereignis und dem einge
tretenen Schaden ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht
(BGE
129 V 177 E. 3)
.
1.2
Nach Art. 10
Abs.
1
UVG
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck
mäs
sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16
Abs.
1 UVG ein Tag
geld zu. Wird sie infolge
des Unfalles zu mindestens 10
%
invalid
(Art. 8 des Allge
meinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so hat sie
Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18
Abs.
1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
mass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19
Abs.
1 UVG).
A
ls invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit in seiner Er
werbsfähi
gkeit beeinträchtigt ist (Art.
8 Abs. 1
ATSG
). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird da
s Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art.
16 ATSG
)
.
1.3
Mit der Festsetzung einer Invalidenrente oder, falls kein Rentenanspruch be
steht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung ist eine angemessene Integritätsentschädigung festzulegen, sofern die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erlitten hat (Art. 24 UVG).
2
.
2
.1
Der Beschwerdeführer
zog sich
beim Unfall
vom 15. Mai 2007
ein Th
o
rax
trauma mit
Skapul
a
fraktur
links, Rippenfrakturen
4-6 links
und beidseitigem Pneumothorax; eine
zweitgradige
offene mehrfragmentäre Unterkieferfraktur links sowie eine mehrfragmentäre intraartikuläre distale Radiusfraktur mit Ab
riss des
Processus
styloideus
ulnae
zu.
Die Verletzungen wurden
im
Spital Z.___
mittel
s
eines Fixateur externe am Radius links,
Thoraxdrainagen
beidseits und einer Unterkiefero
steosynthese operativ versorgt.
Nach fünf Tagen Aufenthalt
wurde der Versicherte auf Anordnung der Staatsa
n
waltschaft auf die Überwachungsstation des
S
pitals
E.___
verlegt (
Bericht vom 2
2.
Mai 2007
, Urk. 8/17). Dort verblieb er bis am 1
2.
Juli 2007 und wurde anschliessend ins Bezirksgefängnis
F.___
überführt (Bericht vom 2
2.
Oktober 2007, Urk. 8/45).
2
.2
Ein über
zweimonatiger
Aufenthalt (vom 13. September bis 28. November 2007) in der
K
linik
B.___
brachte in Bezug auf die
somatischerseits
im Vordergrund stehenden Schmerzen im Bereich des linken Handgelenks keine wesentliche Verbesserung.
Laut dem Bericht bestand bei Austritt aus der Klinik eine schwere Leistungsminderung aufgrund der aktuellen schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) und der schweren post
traumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1).
Im Bericht wird auch die Frage diskutiert, ob der Beschwerdeführer eine
milde traumatische Hirnverletzung
(MTBI) erlitten
habe.
Die
Ärzte
stellten dazu fest, bei einem Sturz aus 13 m Höhe sei ein MTBI als möglich anzusehen. Allerdings bestehe beim Beschwerde
führer kein
e
retrograde Amnesie und bei Einlieferung in das
Spital Z.___
sei ein
GCS
von 15
(Glasgow
coma
scale
) angegeben
worden. Als weiteres Prozedere wurde seitens der Klinik eine anschliessende Psychotherapie (bei Dr. med.
G.___
, Psychotherapeutin SPV
)
sowie Ergotherapie organisiert
(Austrittsbericht vom 29. November 2007 [Urk. 8/53; vgl. auch Psychosomatisches Konsilium vom 9. November 2007 [Urk. 8/52])
.
2
.3
Angesichts der trotz Psychotherapie und einer
Hospitalisation
in der Klinik
A.___
nach wie vor unklaren psychiatrischen
Situation
veranlasste die Beschwerdegegnerin eine psychiatrische Begutachtung bei
Dr.
med.
C.___
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH (vgl. Urk. 8/176 und Urk. 8/194).
In ihrem umfassenden
Gutachten 4. Februar 2011 (Urk. 8/203)
diagnostizierte die Exper
tin
eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1
)
und eine mittel
gradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10). Sie be
stätigte die bereits von verschiedenen früher behandelnden Psychiatern
be
schriebene klinische Symptomatik einer PTBS
mit Flashbacks/intrusiven Nachhallerinnerungen mit Wiedererlebenscharakter, Alpträumen, Vermeidungsverhalten und Übererregbarkeit/erhöhter Wachsamkeit), wenn auch der Beschwerdeführer anlässlich ihrer eigenen Untersuchung nicht alle
Merkmale habe
schildern
können oder wollen. Allein ein
Sturz
aus 10-15
m Höhe erfülle das
Traumakriterium
gemäss ICD-10 im Sinne einer aussergewöhnlichen Bedr
o
hung. Hinzu kämen die schweren eigenen Verletzungen und die durch den Tod des mitverunfallten Arbeitskollegen besonders belastenden Begleitumstände des Unfalles.
Die depressive Symptomatik gehe über eine Begleitsymptomatik bei PTBS hinaus und erfordere de
shalb eine eigene Diagnosestell
ung. Gegenwärtig lasse sich eine mittelgradige depressive Niedergeschlagenheit, Interesse- und Freudminderung, ein Verlust des Selbstwertgefühls, subjek
tive Gedächtnisstörungen, psycho
motorische Agitiertheit, Ein- und Durchschlafstörungen sowie Appetitmin
d
erung feststellen
, womit die diagnostischen Kriterien für eine mittelgradige depressive Episode erfüllt seien.
Weiter äusserte
Dr.
C.___
den Verdacht auf vorbestehende akzentuierte Persönlichkeitszüge oder eine Persönlichkeitsstörung (ICD-10 Z73.1, F60.30). Sie begründete
ihre Vermutung
ausführlich mit anamnestischen Hinweisen auf
bereits vor dem Unfall bestehende Einschränkungen der sozialen Funktionsfähigkeit sowohl im sozialen als auch im beruflichen Kontext.
M
angels detaillierter fremdanamnestischer Angaben könne die Diagnose
aber
nicht mit aus
reichender Wahrscheinlichkeit gestellt werden (S. 20-22).
Ferner könne ein
or
ganisches Psychosyndrom mit diskreten kognitiven Defiziten als Folge eines möglichen MTBI
weder mit Sicherheit diagnostiziert noch ausgeschlossen wer
den. Wie bereits im Bericht der
K
linik
B.___
diskutiert, fehlten hierzu ausreichende Grundlagen.
Sie wies aber darauf hin, dass ein im August 2007 durchgeführtes Schädel-CT unauffällig gewesen sei und dass während der vierstündigen gutachterlichen Untersuchung keine signifikanten kognitiven De
fizite festgestellt werden konnten (S. 22).
Definitiv ausschliessen konnte
Dr.
C.___
dagegen
eine hirnorganisch bedingte
Persönlich
keitsveränderung
, da die hierzu erforderlichen Kriterien gemäss ICD-10 nicht erfüllt seien (S. 23).
Zur Arbeitsfähigkeit äusserte sich die Gutachterin dahingehend, als der Beschwerde
führer aufgrund der PTBS-Symptomatik eine Höhenangst entwickelt habe und Baustellen zudem einen Trigger für seine Nachhallerinnerungen und Angstzustände
darstelle. Als Hilfsarbeiter im Gerüstbau sei er deshalb aus psy
chiatrischer Sicht nicht mehr einsetzbar. Für einfache, überwiegend manuell-handwerkliche Tätigkeiten, ohne Einsatz auf Baustellen oder in der Höhe
bzw.
für
Arbeiten bei welchen kein Risiko für den
Fall von Aufmerksamkeitsminde
rungen im Rahmen von Flashbacks oder Angstzuständen
vorhanden sei,
bestehe
aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 %.
Bei einer leichten Leistungsminderung sei eine maximale Anwesenheit von 5 Stunden täglich zu
mutbar. Die Arbeitsfähigkeit sei beeinträchtigt durch die depressive Sympto
matik, die verminderte Aufmerksamkeit und Konzentration
sowie durch die
Kopfschmerzen. Dabei seien die persönlichkeitsbedingt wahrscheinlich
leichtgradig
verminderten Ressourcen des Beschwerdeführers bereits berücksichtigt (S. 26).
Die therapeutischen Möglichkeiten beurteilte
Dr.
C.___
differenziert. Während
eine
störungsspezifische Behandlung der PTBS oder eine Bearbeitung der Schuldproblematik wegen der fehlenden Introspektionsfähigkeit des Beschwer
deführers
nicht möglich sei, wäre die depressive Störung durch regel
mässige psychiatrisch
e
und psychotherapeutische Behandlung grundsätzlich besserungs
fähig,
allerdings
bei unverändertem
sozialen
Kontext (Aufenthaltsstatus) kaum zu erwarten (S. 27).
2
.4
Auf der somatischen Seite
zeigten
durch den Hausarzt veranlasste
Abklärungen
im Spital
H.___
(
Dr.
med. I.___
, Facharzt Chirurgie FMH), dass am linken Knie eine
posterolaterale
Instabilität vor
liegt. Laut Beurteilung von Dr.
I.___
ist diese Instabilität wahrscheinlich nicht nur auf eine isoliert HKB
Ruptur, sondern
auch auf
eine Läsion der zusätzlichen Stabilisatoren (Liga
mentum
a
rcuatum
,
Polpliteussehne
, ev. la
terales Seitenband) zurück
zuführen. Nach Meinung des Arztes müss
te eigentlich eine Rekonstrukti
on mit freien Sehnentransplantaten
empfohlen
werden
. Da der
Beschwerdeführer indessen eine Operation ab
lehne, sei
eine
weitere physiotherapeutische Behandlung
angezeigt
(Bericht vom 4. Dezember 2008, Urk. 8/82).
Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. April 2009 (Urk. 8/89)
klagte der Beschwerdeführer über Kopfschmerzen, Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen. Gelegentlich
habe
er noch Schmerzen am linken Thorax, während an der linken Schulter und an der linken Hand stets Schmerzen vor
handen seien. Auch an der Hinterseite des linken Knies verspüre er Schmerzen
,
und
er
habe manchmal das Gefühl, dass das Knie wie wegspringe. Zudem sei wegen der fehlenden unteren Zahnreihe auch das Essen erschwert. Kreisarzt Dr.
D.___
bezeichnete die Gebisssanierung als zweifellos unerlässlich, zeigte sich aber hinsichtlich
weiteren operativen Eingriffen
am linken Knie oder der Metallentfernung am linken Radius angesichts der gesamten Situation des Beschwerdeführer
s
äusserst zurückhaltend.
In einem Nachtrag vom 20. Mai 2009
(Urk. 8/95)
hielt
Dr.
D.___
gestützt auf neu erstellte
Röntgenbilder fest, diese dokumentierten eine gute
Fragmentadaption
am distalen Radius bei festliegendem
Osteosynthesematerial
. Organisch lasse sich die ausgeprägte Schmerzhaftigkeit an der linken Hand nicht erklären. Auch eine Metallentfernung würde keine nennenswerte Verbesserung bringen. Als Unfallfolgen
verbleibe
eine verminderte Belastbarkeit der
adominalen
linken Hand sowie eine sa
g
ittale In
stabilität am linken Kniegelenk
.
Dr.
D.___
formu
lierte in Berücksichtigung dieser Unfallfolgen folgendes Zumutbarkeitsprofil: "Zumutbar ist eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit den ganzen Tag mit maximal zu hebenden Lasten von 10-15 kg. Andauernde Tätig
keiten in der hockenden Position sind ungeeignet, temporär können solche je
doch durchgeführt werden. Die Dauer
der stehenden bzw. gehenden Position sollte die Hälfte der Arbeitszeit nicht überschreiten und falls möglich auf den ganzen Tage verteilt sein. Tätigkeiten auf Leitern oder Gerüsten sind unge
eignet."
Anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 11. August 2011
(Urk. 8/218)
konnte Kreisarzt
Dr.
D.___
eine Verbesserung der Befunde an der linken Hand feststellen. Betreffend das linke Kniegelenk ergaben sich für den Kreisarzt keine neuen Aspekte gegenüber der Voruntersuchung vom April 2009. Nach wie vor bestehe eine sagittale Instabilität
von Lachmann ++ bis +++
mit weichem An
schlag. Weitere therapeutische Massnahmen seien nicht erforderlich und
die
bereits formulierte Zumutbarkeitsbeurteilung behalte ihre Gültigkeit.
3
.
3
.1
Der Beschwerdeführer wendet sich vorab gegen
die Einstellung des Taggeldes
per Ende November 2011
und macht geltend,
die Heilbehandlung sei noch nicht abgeschlossen (Urk. 1 S. 5 f.).
Dies betreffe die noch ausstehende Sanierung der Zähne (vgl. dazu Urk. 8/152-155
)
und
geplante
operative Eingriffe am linken Knie und am Rücken.
Nach der Rechtsprechung bezieht sich die in Art. 19 Abs. 1 UVG genannte nam
hafte Besserung des Gesundheitszustandes (vgl. E. 1.2) in erster Linie auf die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit. Dabei muss die
durch weitere Heilbehand
lung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen
, u
nbedeutende Verbesserun
gen genügen nich
t, um auf den Fallabschluss zu verzichten (BGE 134 V 109 E. 4.3).
3
.2
Im vorliegenden Fall steht fest, dass die Zahnbehandlung (welche im Übrigen von der Beschwerdegegnerin - soweit unfallbedingt - auch weiter übernommen wird, vgl.
Urk.
8/219
) wohl die Befindlichkeit des Beschwerdeführers verbessern
kann
, einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat dies aber nicht.
Hinsichtlich der K
nieproblematik hat sich seit der
ersten Abklärung durch
Dr.
I.___
im Jahr 2008 (vgl. E. 3.4) nichts
Grundlegendes
geändert.
Auch gemäss dem neu
esten Bericht der
K
linik
J.___
(vom 5. März 2012, Urk. 260) wäre zwar die Indikation für eine Operation grundsätzlich gegeben, ein Entscheid über die Durchführung wurde
indessen
bisher nicht gefällt, und der Beschwerdeführer äussert sich auch nicht, ob er
dazu überhaupt
bereit wäre (vgl. Urk. 1 S. 5 un
ten).
Ebenso verhält es sich mit den
erst
seit etwa Mitte 2011 manifesten Rückenbeschwerden. Die Ärzte der
K
linik
J.___
schlugen zwar die Operation der Diskushernie L4/5 vor, wofür sich der Beschwerdeführer aber nicht entscheiden mochte (Bericht vom 20. Dezember 2011, Urk. 8/255). Kurz darauf bestätigte er, dass er keine Rückenoperation wünsche, zumal es ihm deutlich besser gehe (vgl. Urk. 8/257).
Für beide Beschwerdekomplexe gilt somit, dass operative Eingriffe weder konkret bevorstehen noch vom Beschwerdeführer ge
wünscht werden. Hinzu kommt, dass die Unfallkausalität der Jahre nach dem Unfall entdeckten Diskushernie ziemlich fraglich erscheint und auch von der Beschwerdegegnerin nicht als Unfallfolge anerkannt wurde (vgl. Urk. 8/245 und Urk. 8/259). Selbst unter der Annahme, dass
beide Operationen in Bälde durch
geführt
würden
, wäre nicht davon auszugehen, dass dies zu einer erheblichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen würde. Laut Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes
ist dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht unter Beachtung der qualitativen Einschränkungen eine ganztägige Tätigkeit zumutbar. Daran würde sich mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit auch nach den operativen Eingriffen an Knie und Rücken nichts ändern. Entgegen der Ansicht
des Be
schwerdeführers
ist somit der Fallabschluss per Ende November 2011 nicht zu beanstanden.
4
.
4
.1
Vom Beschwerdeführer bemängelt wird im Weiteren
die Bemessung des Invaliditätsgrades.
Er macht geltend,
es seien nur die psychischen Beschwerden mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 50 % berücksichtigt worden. Er leide aber auch an kognitiven Defiziten, welche neuropsychologisch nicht abgeklärt worden seien
,
sowie an körperlichen Beschwerden, welche die Arbeitsfähigkeit weiter beeinträchtigten (Urk. 1 S. 9).
Dr.
C.___
hat in ihrem Gutachten eingehend dargelegt, dass beim Beschwerde
führer ein organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma weder mit Sicherheit diagnostiziert noch ausgeschlossen werden kann, weil die dazuge
hörenden Symptome ebenso auch Symptome der depressiven Störung oder Be
gleitsymptome der PTBS sein könnten. Auch durch eine
neuropsychologische
Testung könne letztlich nicht differenziert werden, ob mögliche kognitive Defi
zite durch eine depressive Störung oder hirnorganisch bedingt seien. Zusätzliche Erkenntnisse wären deshalb keine zu erwarten. Diese Begründung
ist plausibel und nachvollziehbar. Dies gilt
im
Übrigen
für
das ganze Gutachten von
Dr.
C.___
, welches
sowohl in Bezug auf seine Grundlagen als auch hinsichtlich der Diagnosestellung den von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten
(vgl.
BGE
134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E.
3a
)
in allen Teilen gerecht wird.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers si
nd die somatischen Unfall
folgen -
soweit sie für die
Arbeitsfähigkeit relevant sind -
bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sehr wohl
berücksichtigt
worden, wie das Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes klar zeigt (vgl. Urk. 8/95). Der Beschwerdeführer vermag denn auch nicht ansatzweise darzuleg
en, aufgrund welcher objektiv
fassbaren
Beeinträchtigungen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben sein soll. Die subjektive
Überzeugung
des Beschwerdeführers (
vgl.
Urk. 1 S. 9 unten) ist dabei nicht massgebend
(Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Damit bleibt es bei einer 50%igen Ar
beitsfähigkeit für dem Zumutbarkeitsprofil entsprechende Tätigkeiten.
4
.2
Die Beschwerdegegnerin hat der Bemessung des Invaliditätsgrades ein
Validen
einkommen
von Fr.
53'248.--
(GAV Gerüstbau mit Änderung vom 14. Januar
2011 [Zusatzvereinbarung 2010])
und ein Invalideneinkommen von
Fr.
27'526.
(Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2010, Tabelle TA1, Dienstleistungen)
zugrunde gelegt
, wobei sie beim Invalideneinkommen
nebst der psychisch bedingten zeitlichen Einschränkung
die
somatischen Unfallfolgen an Hand und Knie
als lohnmindernden
Faktor mit einer Reduktion von 2
0 % berücksichtigte. Daraus resultierte ein
(leicht aufgerundeter)
Invaliditätsgrad von
50
%
(Urk. 2 S. 9 und Urk. 8
/
235
). Dagegen hat
der Beschwerdeführer
we
der in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht Vorbehalte angebracht, und es besteht auch kein Anlass für eine nähere Überprüfung von Amtes wegen.
5
.
Zur Bemessung der Rente hat die Beschwerdegegnerin den versicherten Ver
dienst auf Fr. 660.-- festgelegt. Dies entspricht dem während
der tatsächlichen Dauer der Arbeitstätigkeit erzielten Lohn.
Sie verweist dabei auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_807/2011 vom 17. Januar 2012 E. 3, wonach
der versicherte Verdienst
aufgrund der tatsächlichen Dauer der Arbeitstätigkeit zu bestimmen
ist, wenn die dem
Ausländerrecht unterstehende
versicherte Person
ohne Arbeitsbewilligung
in der Schweiz
tätig
ist
(Urk. 2 S. 10 Ziff. 6). Es ist unbestrit
ten, dass der Beschwerdeführer die gemäss
Art. 18 des Ausländergesetzes
not
wendige Bewilligung
für eine unselbständige Erwerbstätigkeit in der Schweiz nicht
besass
,
und
der
Arbeitgeber bis zum Unfalldatum auch kein entsprechen
des Gesuch gestellt hatte.
Der Beschwerdeführer macht nun geltend
(vgl. Urk. 1 S. 6 f.)
, der Arbeitgeber habe ihm die Einholung der Bewilligung zugesichert, und es sei davon auszuge
hen, dass er diese mit grösster Wahrscheinlichkeit erhalten hätte.
Deshalb sei der während der Anstellungszeit
bezogene Lohn
gemäss Art. 22 Abs. 4 der Ver
ordnung über die Unfallversicherung (UVV)
auf ein volles Jahr
umzurechnen
.
Das Urteil
des
Bundesverwaltungsgerichts, welches den negativen Asylentscheid bestätigt habe, sei erst am 2
2.
Dezember 2008 ergangen. Bis dahin hätte er den Arbeitsvertrag legal erfüllen können.
Im
Lichte der vorerwähnten Rechtspre
chung kann nicht massgebend sein, ob
hypothetisch
ein Anspruch auf eine Arbeitsbewil
ligung bestanden
hätte
oder nicht;
entscheidend ist einzig, dass der Beschwerdeführer über keine
Bewilligung
verfügte und damit illegal tätig war.
Die Beschwerdegegnerin hat den versicherten Verdienst somit zu Recht auf
grund des tatsächlich erzielten Jahreslohnes, der in
ma
sslicher
Hinsicht nicht bestritten ist, festgelegt.
6
.
Beanstandet wird vom Beschwerdeführer auch
der
von der Beschwerdegegnerin auf 10
%
festgelegte Integritätsschaden
. Ohne weitere Begründung macht er geltend, diese
r
sei angesichts der physischen und psychischen Beeinträchtigun
gen auf mindestens 50 % zu erhöhen (Urk. 1 S. 10).
6
.1
Kreisarzt
Dr.
D.___
beurteilte
den Integritätsschaden am 26. Mai 2009 (Urk. 8/95.1)
Er
stellte fest,
b
eim linken
Handgelenk
sei
die Extension/Flexion um ca. 50 % eingeschränkt. Die
Faustschlusskraft betrage noch etwa 25
%
der gesunden rechten dominanten Seite. Mit einem geschätzten Integritätsschaden von 5 % sei diesen Defiziten sowie einer prospektiven Entwicklung Rechnung getragen. Am linken Kniegelenk bestehe klinisch eine sagittale Instabilität von Lachmann ++ bis +++.
Seitlich bestehe keine Instabilität. Bei einem
Referenz
wert
von 0-5 % für mittelschwere sagittale Instabilität gemäss SUVA-Tabelle 6.2
(vgl. dazu BGE 124 V 29 E. 1c)
sei
ein Integritätsschaden von 5 % anzu
nehmen. Gesamthaft liege damit der Integritätsschaden bei 10 %. Wie erwähnt, bringt der Beschwerdeführer gegen diese Beurteilung keine konkret begründeten Einwendungen vor und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Schätzungen von
Dr.
D.___
nicht korrekt sein sollten.
6
.2
Für die psychischen Unfallfolgen nahm die Beschwerdegegnerin noch keine Beurteilung des Integritätsschadens vor. Sie führte
unter Hinweis auf
SUVA-
Ta
belle 19
("Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen")
aus, ein
allfälliger Integritätsschaden aus psychiatrischer Sicht könne erst in ein paar Jahren beurteilt werde
n, da psychische Störungen in den Jahren nach dem Un
fall erfahrungsgemäss auch wieder abklingen könnten (Urk. 2 S.
13 unten)
.
Sie geht somit
implizit
davon aus, dass die
psychischen Unfallfolgen (Depression und PTBS) noch nicht als dauernd, d.h. im Sinne von Art. 36 Abs. 1 UVV als voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang bestehend anzunehmen sind. Das Bundesgericht hat
zu dieser Problematik
in BGE
124 V 29
E. 5b/cc
am Schluss
festgehalten
,
" …
dass gemäss herrschender psychiatrischer Lehre psychogene Störungen in der Regel nicht lebenslang dau
ern, sondern degressiv verlaufen und daher die für den Anspruch auf Integritätsentschädigung vorausgesetzte Dauerhaftigkeit des Integritätsschadens nicht erfüllen. Ein Anspruch kann dann gegeben sein, wenn medizinisch-psy
chiatrisch eine eindeutige individuelle Langzeitprognose gestellt werden kann, welche für das ganze Leben eine Änderung durch Heilung oder Besserung des Schadens praktisch ausschliesst
." Zu den spezifischen Fragen zum
Lang
zeitverlauf der psychischen Beschwerden führte
Dr.
C.___
im Gutachten vom 4. Feb
ruar 2011 (Urk. 8/203 S. 29) aus, es gebe verschiedene Gründe, die gegen einen degressiven Krankheitsverlauf spräche
n
. Sie erwähnte den
sekundären Krankheitsgewinn im Rahmen des aufenthaltsrechtlichen Kontextes, die
Komorbidität
von depressiver Störung, PTBS und wahrscheinlicher Persönlichkeitsstörung, die komplexe Schuldproblematik und die im Verlauf der Jahre eingetretene
Chronif
i
zierung
. Bei unverändertem sozialem Kontext sei damit zu rechnen, dass die psychischen Beschwerden bis ans Lebensende bestehen blieben. Sie räumte aller
dings auch ein, dass zumindest die depressive Störung
bei adäquater therapeutischer und medikamentöser Behandlung grundsätzliche besserungsfähig sei (S. 27). Die restriktiven bundesgerichtlichen Voraussetzungen für eine abschliessende Beurteilung des psychischen Integritätsschadens erscheinen
angesichts
dieser Einschätzungen im heutigen Zeitpunkt nicht gegeben. Die Beschwerdegegnerin hat somit zu Recht darüber noch nicht entschieden.
7
.
Gestützt auf diese Erwägungen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.
8
.
Vorliegend sind beim Beschwerdeführer die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt. Demnach ist ihm Rechtsanwalt
Dr.
Kurt Meier, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsbeistand für das vorliegende Verfahren zu bestellen.
Die mit Honorarnote vom 1. November 2013 (
Urk.
10) geltend gemachten Auf
wendungen erscheinen der Schwierigkeit des Prozesses und der Bedeutung der Streitsache angemessen, weshalb Rechtsanwalt
Meier
mit insgesamt Fr.
1'450.--
(inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist.
Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstigere wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (vgl.
§
16
Abs.
4 des Gesetzes über das So
zialversi
cherungsgericht,
GSVGer
).
Das Gericht beschliesst:
In Bewilligung des Gesuchs vom
20. April 2012
wird
dem Beschwerdeführer
Rechts
anwalt
Dr.
Kurt Meier
, Zürich,
als unentgeltlicher Rechtsbeistand für das vorliegende Verfahren bestellt,
und erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kurt Meier, Zürich,
wird mit Fr.
1'450
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Gerichts
kasse entschädigt.
Der Beschwerdeführer wird
auf
§
16
Abs.
4
GSVGer
hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
Kurt Meier
-
Rechtsanwalt
Dr.
Beat Frischkopf
-
Bundesamt für Gesundheit
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundes
gericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu
zustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstMöckli