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**Case Identifier:** 71864335-e392-51c0-9fb4-f69e6c598d2f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.02.2025 200 2024 627
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-627_2025-02-25.pdf

## Full Text

IV 200 2024 627 
ACT/GET/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. Februar 2025

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 13. August 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-2-

Sachverhalt:

A.

A.a.

Die … geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwerde-
führerin), gelernte ..., meldete sich im November 2013 wegen Angststörun-
gen mit einhergehendem schädlichem Gebrauch von Suchtmitteln bei der 
Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten 
der IV-Stelle Bern [act. II] 1; 6 S. 1; 75 S. 1). Die IVB gewährte Eingliede-
rungs- bzw. berufliche Massnahmen (act. II 39; 53; 85; 93; 107; 112; 118; 
164; 172), welche – nach zwischenzeitlicher Verneinung eines Rentenan-
spruchs bei einem Invaliditätsgrad von 20 % mittels Verfügung vom 14. 
März 2017 (act. II 141) – im Juni 2018 abgeschlossen wurden, nachdem 
die Versicherte eine Anstellung angetreten hatte (act. II 176). 

A.b.

Im Oktober 2019 meldete sich die inzwischen wieder stellenlose Versicher-
te (act. II 209.9 S. 2) erneut bei der IV zum Leistungsbezug an (act. II 181). 
Die IVB klärte den Sachverhalt ab; insbesondere veranlasste sie beim 
C.________ (nachfolgend MEDAS), ein polydisziplinäres Gutachten (Ex-
pertise vom 31. Juli 2020 [act. II 209.1 ff.]). Mit Verfügung vom 5. März 
2021 (act. II 236 S. 2 ff.) sprach die IVB der Versicherten ab 1. April 2020 
bei einem Invaliditätsgrad von 87 % eine ganze Rente zu. Weiter forderte 
sie die Versicherte im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht auf, sich 
einer Behandlung zum Erreichen der Abstinenz von Benzodiazepinen so-
wie anderen Suchtstoffen zu unterziehen (act. II 232). Weil sich im Verlauf 
Anhaltspunkte für eine Veränderung bzw. Verschlechterung des (psychi-
schen) Gesundheitszustandes ergaben sowie zwecks Beurteilung des vom 
behandelnden Psychiater vorgelegten Behandlungsplans zur Erreichung 
einer Benzodiazepin-Abstinenz (act. II 243 S. 5; 246 S. 2), veranlasste die 
IVB in der MEDAS eine psychiatrisch-neuropsychologische Verlaufsbegut-
achtung. Nach Vorliegen der Expertise vom 26. April 2022 (act. II 301.1 ff.) 

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forderte sie die Versicherte mit Schreiben vom 23. Mai 2022 (act. II 303) 
unter Androhung von Säumnisfolgen (Kürzung oder Verweigerung von 
Leistungen) erneut zur Schadenminderung in Form einer Abstinenz von 
Benzodiazepinen und anderen Suchtstoffen innerhalb von 12 Monaten auf. 

A.c.

Im Juni 2023 leitete die IVB ein Revisionsverfahren ein (act. II 308). Sie 
klärte den Sachverhalt in erwerblicher Hinsicht ab und zog Berichte behan-
delnder Ärzte bei. Mit Vorbescheid vom 22. Februar 2024 (act. II 323) stell-
te die IVB bei einem Invaliditätsgrad von 46 % die Kürzung der 
Invalidenrente auf eine solche von 40 % einer ganzen Rente in Aussicht. In 
der Begründung hielt sie fest, die Versicherte sei der Aufforderung zur 
Schadenminderung vom 23. Mai 2022 nicht im geforderten Mass nachge-
kommen bzw. hätte mit der Suchtmittelabstinenz eine Verbesserung der 
Arbeitsfähigkeit erzielen können. Dagegen liess die Versicherte Einwand 
erheben (act. II 337), woraufhin die IVB das Dossier Dr. med. D.________, 
Praktischer Arzt sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regi-
onaler Ärztlicher Dienst (RAD), unterbreitete (act. II 343; 353). Mit Verfü-
gung vom 13. August 2024 (act. II 355) entschied die IVB wie im 
Vorbescheid in Aussicht gestellt.

B.

Dagegen liess die Versicherte, vertreten durch B.________, Rechtsanwalt 
E.________, mit Eingabe vom 16. September 2024 Beschwerde erheben. 
Sie stellt die folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 13. August 2024 sei aufzu-
heben.

2. Der Beschwerdeführerin sei weiterhin eine ganze Invalidenrente zuzu-
sprechen.

3. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen 
Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.

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Mit Beschwerdeantwort vom 10. Oktober 2024 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Mit Eingabe vom 29. Oktober 2024 nahm die Beschwerdeführerin Stellung 
zur Beschwerdeantwort. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 13. August 2024 
(act. II 355). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente 
und dabei insbesondere die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die laufen-
de ganze Rente zu Recht auf 40 % einer ganzen Rente gekürzt hat. 

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1

2.1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG).

2.1.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie u.a. zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). 
Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in pro-
zentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invali-
ditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil dem 
Invaliditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG), bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % 
besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem 
Invaliditätsgrad zwischen 40 und 49 % gelten die prozentualen Anteile nach 
Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG.

2.2

2.2.1 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 

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Art. 7 ATSG). Liegt auch unter dem Gesichtspunkt der Ausschlussgründe 
im Sinne einer Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung eine versi-
cherte Gesundheitsschädigung vor, erfolgt die Prüfung, ob ein psychischer 
Gesundheitsschaden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken ver-
mag, anhand eines strukturierten normativen Prüfungsrasters (BGE 143 V 
418 E. 7 S. 427, 141 V 281 E. 3.6 S. 294 und E. 4.1 S. 296). Dies gilt für 
sämtliche psychischen Störungen (BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429). 

2.2.2 Fachärztlich einwandfrei diagnostizierten Abhängigkeitssyndromen 
bzw. Substanzkonsumstörungen kann nicht zum vornherein jede invaliden-
versicherungsrechtliche Relevanz abgesprochen werden. Vielmehr ist – 
gleich wie bei allen anderen psychischen Erkrankungen – nach dem struk-
turierten Beweisverfahren zu ermitteln, ob und gegebenenfalls inwieweit 
sich ein fachärztlich diagnostiziertes Abhängigkeitssyndrom im Einzelfall 
auf die Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auswirkt (BGE 147 V 234 
E. 2.2 S. 235, 145 V 215 E. 5.3.3 S. 226 und E. 7 S. 228).

2.3 Im Sozialversicherungsrecht gilt der allgemeine Grundsatz der 
Schadenminderungspflicht (BGE 129 V 460 E. 4.2 S. 463; SVR 2020 EL 
Nr. 6 S. 21, 9C_251/2019 E. 7.3.1). Danach sind einer versicherten Person 
Massnahmen zuzumuten, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage 
ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte (BGE 
140 V 267 E. 5.2.1 S. 274). 

2.3.1 Entzieht oder widersetzt sich eine versicherte Person einer zumut-
baren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentli-
che Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit 
verspricht, oder trägt sie nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu 
bei, so können ihr die Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt 
oder verweigert werden. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die 
Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit 
einzuräumen. Behandlungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine 
Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar (Art. 21 
Abs. 4 ATSG).

Der Tatbestand des Art. 21 Abs. 4 ATSG enthält demnach verschiedene 
Elemente: Eine vorübergehende oder dauernde Kürzung oder Verweige-

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rung der Leistung wegen Verletzung der Schadenminderungspflicht setzt 
einerseits die Zumutbarkeit der (unterbliebenen) medizinischen Behand-
lung oder erwerblichen Eingliederung voraus. Zum andern muss diese Vor-
kehr geeignet sein, eine wesentliche Steigerung der Erwerbsfähigkeit zu 
bewirken. Hierfür bedarf es keines strikten Beweises, sondern es genügt 
eine – je nach den Umständen zu konkretisierende – gewisse Wahrschein-
lichkeit, dass die Vorkehr erfolgreich gewesen wäre. Im Weiteren muss sich 
die versicherte Person einer solchen Massnahme widersetzt oder entzogen 
oder nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu beigetragen ha-
ben; ab welchem Zeitpunkt eine entsprechende Annahme getroffen werden 
darf, ist von der richtigen Durchführung des Mahn- und Bedenkzeitverfah-
rens abhängig. Im Übrigen muss die Sanktion in ihrer konkreten Gestalt 
verhältnismässig sein, indem das Kürzungsmass und die voraussichtliche 
günstige Wirkung der zumutbaren Massnahme auf den Erwerbsschaden 
einander entsprechen (SVR 2019 IV Nr. 16 S. 48, 8C_865/2017 E. 3.3, 
2017 IV Nr. 65 S. 203, 9C_671/2016 E. 2.2 und 4.1.1; Urteil des Bundesge-
richts [BGer] 8C_865/2017 vom 19. Oktober 2018 E. 3.3 und 5.2.2). 

Die Anforderungen an die Schadenminderungspflicht im Sinne von Art. 21 
Abs. 4 ATSG sind streng, wo eine erhöhte Inanspruchnahme der Invaliden-
versicherung in Frage steht, namentlich wenn der Verzicht auf schaden-
mindernde Vorkehren Rentenleistungen auslöst bzw. perpetuiert (Urteil des 
BGer 9C_155/2019 vom 24. Juni 2019 E. 2.2.2).

2.3.2 Art. 21 Abs. 4 ATSG ist auch auf die Invalidenversicherung an-
wendbar (Art. 1 IVG) und wird im IVG wie folgt ergänzt: Die versicherte 
Person muss alles ihr Zumutbare unternehmen, um die Dauer und das 
Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) zu verringern und den Ein-
tritt der Invalidität (Art. 8 ATSG) zu verhindern (Art. 7 Abs. 1 IVG). Sodann 
muss sie an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des beste-
henden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in 
einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich dienen, aktiv 
teilnehmen, insbesondere an medizinischen Behandlungen nach Art. 25 
des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung 
(KVG; SR 832.10; Art. 7 Abs. 2 lit. d IVG). Als zumutbar gilt jede Mass-
nahme, die der Eingliederung der versicherten Person dient; ausgenom-

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men sind Massnahmen, die ihrem Gesundheitszustand nicht angemessen 
sind (Art. 7a IVG). Die Beweislast für die Unzumutbarkeit einer Massnahme 
im Sinne von Art. 7 Abs. 2 IVG liegt bei der versicherten Person (BGer 
9C_155/2019 E. 2.2.2). 

2.3.3 Diese Grundsätze gelten auch bei Abhängigkeitssyndromen (vgl. 
E. 2.2.2 vorne). Kommt die versicherte Person den ihr auferlegten Scha-
denminderungspflichten nicht nach, sondern erhält willentlich den krankhaf-
ten Zustand aufrecht, ist nach Art. 7b Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 21 Abs. 4 
ATSG eine Verweigerung oder Kürzung der Leistungen möglich (BGE 145 
V 215 E. 5.3.1 S. 225). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3). 

3.

3.1 Bis zum Erlass der die zeitliche Grenze der gerichtlichen Prüfung 
bildenden (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243) angefochtenen Verfügung vom 
13. August 2024 (act. II 355) präsentierte sich die medizinische Aktenlage 
im Wesentlichen wie folgt:

3.1.1 Der behandelnde Psychiater Dr. med. F.________ hielt im Bericht 
vom 19. April 2021 (act. II 243) fest, die Behandlung mit dem kurzwirksa-
men Benzodiazepin Xanax erfülle gegenwärtig zwei Funktionen, einerseits 
die der Anxiolyse, andererseits sei es auch protektiv gegen einen erneuten 
hohen Alkoholkonsum, wie er in der Vergangenheit stattgefunden habe (S. 
2). Prognostisch müsse bei einer völligen Abstinenz von wirksamen Sub-

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stanzen wieder mit einem erhöhten Alkoholkonsum zur Selbstbehandlung 
der Angstproblematik gerechnet werden. Insofern würde die geforderte 
Abstinenz eine Verschiebung hin zu einer somatisch und psychisch we-
sentlich schwereren Abhängigkeitserkrankung führen. Ein sehr vorsichtiges 
Umsetzen der "IV Auflagen einer BZD Abstinenz" sei deshalb klar indiziert 
(S. 3). Geplant sei die Umstellung von Xanax auf Valium und schliesslich 
Rivotril. Nach der erfolgreichen Umstellung auf Rivotril werde mit einer vor-
sichtigen Dosisreduktion begonnen (S. 4). Im Idealfall wäre dann eine Ab-
stinenz von Benzodiazepinen Ende 2022 erreicht. Der stationäre Entzug, 
von welchem oft erwartet werde, dass er einerseits schneller, sicherer und 
stabiler sei, führe gemäss den Erfahrungen des Referenten in weniger als 
20 % der Fälle zu einer stabilen Abstinenz (S. 5).

Im Bericht vom 20. September 2021 (act. II 262) hielt Dr. med. F.________ 
fest, im Rahmen des Therapieplanes habe bereits eine erfolgreiche Um-
stellung von Xanax auf Valium erreicht werden können (S. 3).

3.1.2 Im psychiatrisch-neuropsychologischen MEDAS-Gutachten vom 
26. April 2022 (act. II 301.1 ff.) wurden die folgenden Diagnosen gestellt 
(act. II 301.1 S. 20): 

Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit) 

- Rezidivierende depressive Störung, leichte bis allenfalls mittelgradige de-
pressive Episode (ICD 10 F33.0) 

- Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6), DD: Fol-
gen einer komplexen PTBS (= Posttraumatische Belastungsstörung) 

- Mittelgradige neuropsychologische Störung (nach Frei et al., 2016)

Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit) 

- Benzodiazepin-Abhängigkeit (ICD-10 F13.2) mit kognitiven Einschrän-
kungen 

- Schädlicher Konsum von Alkohol (ICD-10 F10.1) und Cannabis (ICD-10 
F12.01)

Die im MEDAS-Gutachten vom 31. Juli 2020 (act. II 209.1 ff.) empfohlene 
Entzugsbehandlung von Benzodiazepinen sei nicht erfolgt. Die Beschwer-
deführerin gebe an, sie fühle sich dazu nicht imstande, und auch der be-
handelnde Psychiater Dr. med. F.________ sehe keine Möglichkeit, den 

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aus gutachterlicher Sicht möglichen Entzug rasch zu bewerkstelligen. Dazu 
sei aus psychiatrischer Sicht festzuhalten, dass eine langjährige Abhängig-
keit durchaus – notfalls unter stationären Bedingungen – innert eines Zeit-
rahmens von mittlerweile zwei Jahren hätte abgeschlossen werden 
können. Die Auffassung von Dr. med. F.________, eine stationäre Behand-
lung könne zu einer enormen emotionalen Instabilität beitragen, was in der 
Folge ein gut aufgebautes ambulantes Setting völlig zu zerstören in der 
Lage sei, werde nicht geteilt. Es handle sich dabei um eine rein spekulative 
Einschätzung. Die neuropsychologischen Defizite spiegelten sich auch 
heute auf der Befundebene klar wider, wie anlässlich der Vorbegutachtung 
(act. II 301.1 S. 20). Aus gutachterlich psychiatrischer Sicht werde an der 
grundsätzlichen Empfehlung einer Benzodiazepin-Abstinenz festgehalten 
(S. 21). Im Vergleich zur Vorbegutachtung bestehe eine leichte Stabilisie-
rung, welche sich auch im Bereich der neuropsychologischen Defizite wi-
derspiegle. Jedoch sei die Beschwerdeführerin nach wie vor nicht in der 
Lage, regelmässig die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiterin im Be-
treibungsamt mit durchaus hohen Anforderungen an Konzentration und 
Verantwortung auszuüben (S. 22). Die Reduktion der Benzodiazepin-
Medikation bis hin zur Abstinenz wäre durchaus innert eines Zeitraumes 
von 12 Monaten möglich gewesen (S. 26). Diesfalls sei von einer Arbeits-
fähigkeit von 50 bis 70 % auch in angestammter Tätigkeit auszugehen 
(S. 25).

3.1.3 Dr. med. F.________ hielt im Bericht vom 23. September 2023 
(act. II 316) fest, der Gesundheitszustand habe sich verschlechtert, an der 
Diagnosestellung habe sich jedoch nichts geändert. Das Valium habe auf 5 
bis 10 mg pro Tag reduziert werden können (S. 1). Die neurokognitiven 
Einschränkungen, eine mittelgradige neuropsychologische Störung, welche 
sowohl 2017 und 2020 unverändert festgestellt worden seien, hätten sich in 
einer Zeitspanne von drei Jahren nicht weiterverändert trotz einer deutli-
chen Reduktion des Benzodiazepin-Konsums. In der ersten neuropsycho-
logischen Testung (September 2017) seien diese primär in Bezug auf den 
Benzodiazepin-Konsum und nicht in Bezug auf die Depression und die 
Angsterkrankung sowie das im neuropsychologischen Gutachten vom 
26. Mai 2020 erwähnte Schädelhirntrauma von 2013 diskutiert worden. 

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Depression und Angsterkrankung könnten erwiesenermassen mit einer 
neurokognitiven Störung zusammen gehen (S. 4). 

Im Bericht vom 18. März 2024 (act. II 337 S. 5 f.) hielt Dr. med. F.________ 
fest, in den Gutachten habe aufgezeigt werden können, dass keine Ver-
besserung der Neurokognition eingetreten sei. Damit sei die zur Arbeitsun-
fähigkeit führende Einschränkung der Neurokognition nicht mit der 
gegenwärtigen Benzodiazepin-Dosis korrelierbar respektive in Verbindung 
zu bringen. Ferner diene die Behandlung dazu, um eine gravierende Angst- 
und auch Alkoholproblematik einzudämmen. Es sei also im Umkehrschluss 
auch mit einem erneuten hohen Alkoholkonsum zu rechnen (S. 6).

3.1.4 Der RAD-Arzt Dr. med. D.________ hielt im Bericht vom 23. Juli 
2024 (act. II 353) fest, aus gutachterlicher Sicht sei davon ausgegangen 
worden, dass unter Benzodiazepin-Abstinenz eine Verbesserung der Ar-
beitsfähigkeit erreicht werden könne. Eine Benzodiazepin-Abstinenz sei als 
zumutbar erachtet worden, wobei auf die Möglichkeit einer stationären Ent-
zugsbehandlung hingewiesen worden sei. Aus RAD-psychiatrischer Sicht 
sei anzumerken, dass eine qualifizierte Suchtbehandlung nicht nur die Ent-
zugs-, sondern auch eine Entwöhnungsbehandlung und Nachsorge bein-
halte und damit eine kontinuierliche therapeutische Begleitung 
gewährleistet sei. Unter diesen Bedingungen seien keine Gründe erkenn-
bar, welche die gutachterlich empfohlene Benzodiazepin-Abstinenz als 
nicht zumutbar erscheinen liessen (S. 4).

3.2

3.2.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352). 

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3.2.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352). Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gut-
achten von externen Spezialärzten, welche aufgrund eingehender Beob-
achtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 
erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 
sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 125 V 
351 E. 3b bb S. 353; SVR 2020 IV Nr. 71 S. 246, 8C_260/2020 E. 2.2). 

3.3 Das psychiatrische MEDAS-Gutachten vom 26. April 2022 (act. II 
301.1 f.) sowie das neuropsychologische Teilgutachten vom 28. Februar 
2022 (act. II 301.3) erfüllen die Anforderungen der Rechtsprechung an Ex-
pertisen und erbringen vollen Beweis (vgl. E. 3.2.2 vorne). Das psychiatri-
sche MEDAS-Gutachten ist in Bezug auf die befundmässige und 
diagnostische Einschätzung überzeugend und orientiert sich bei der Frage 
der funktionellen Auswirkungen der festgestellten (psychischen) Beein-
trächtigungen an den normativen Vorgaben gemäss BGE 141 V 281. Ins-
besondere wurde – wie schon im ebenfalls beweiskräftigen 
interdisziplinären MEDAS-Gutachten vom 31. Juli 2020 (act. II 209.1 S. 8) – 
die Erzielung einer Benzodiazepin-Abstinenz überzeugend als notwendig 
und zumutbar erachtet (act. II 301.1 S. 20, 24). Dadurch könne – so das 
MEDAS-Gutachten vom 26. April 2022 weiter – eine Verbesserung der 
Arbeitsfähigkeit auf 50 bis 70 % in der angestammten Tätigkeit erzielt wer-
den (S. 25). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-13-

3.4 Gestützt auf die Erkenntnisse im MEDAS-Gutachten vom 26. April 
2022 forderte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin mit Schrei-
ben vom 23. Mai 2022 (erneut) zur Schadenminderung in Form einer Ab-
stinenz von Suchtmitteln auf (act. II 303 S. 1). Die Beschwerdeführerin 
macht geltend, eine gänzliche Abstinenz sei entgegen dem MEDAS-
Gutachten nicht zumutbar (Beschwerde S. 5-9 Ziff. 3-7) und auch nicht 
geeignet, eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken (Beschwerde 
S. 9 Ziff. 8).

3.4.1 Soweit unter Berufung auf den behandelnden Psychiater Dr. med. 
F.________ geltend gemacht wird, ein stationärer Entzug führe nach sei-
nen Erfahrungen in weniger als 20 % der Fälle zu einer stabilen Abstinenz, 
schwere Rückfälle seien üblich und führten "meist" zu einer enormen emo-
tionalen Instabilität, die ein gut aufgebautes ambulantes Setting völlig zer-
stören könne (Beschwerde S. 6 Ziff. 3; act. II 243 S. 5), handelt es sich um 
eine allgemein gehaltene Einschätzung, welche eine blosse Möglichkeit 
zum Ausdruck bringt. Im MEDAS-Gutachten vom 26. April 2022 wird in 
dieser Hinsicht deshalb überzeugend ausgeführt, diese Annahme sei spe-
kulativ (act. II 301.1 S. 20), zumal sie ausdrücklich allein auf – nicht näher 
belegten und namentlich statistisch nicht erhärteten – eigenen Erfahrungen 
des Dr. med. F.________ basieren, ohne auf die spezielle Situation der 
Beschwerdeführerin einzugehen. Dasselbe trifft auf die Annahme zu, bei 
einem gänzlichen Entzug käme es zu einer "Verschiebung hin zu einer so-
matischen und psychischen wesentlich schwereren Abhängigkeitserkran-
kung" im Sinne eines überhöhten Alkoholkonsums (Beschwerde S. 5 f. Ziff. 
3; act. II 316 S. 4; 262 S. 3 f.). Zudem hielt der RAD-Arzt Dr. med. 
D.________ diesem Einwand überzeugend entgegen, dass eine qualifizier-
te Suchtbehandlung nicht nur die Entzugs-, sondern auch eine Entwöh-
nungsbehandlung und eine entsprechende Nachsorge beinhaltet und somit 
therapeutisch einem etwaigen Wechsel von der einen zu einer anderen 
Substanz entgegengewirkt werden kann (act. II 353 S. 4). Im Weiteren ist 
dem Einwand von Dr. med. F.________, im Falle einer Abstinenz sei mit 
einem "hohen Schaden zu rechnen" (act. II 337 S. 6), mit dem RAD-Arzt 
Dr. med. D.________ entgegenzuhalten, dass auch bei einer Fortsetzung 
der ärztlich verordneten Behandlung mit Benzodiazepinen "hohe" und irre-
versible Schäden drohen (act. II 343 S. 4). Im Übrigen wäre die behauptete 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-14-

Verschlechterung nicht zuletzt vor dem Hintergrund zu erblicken, dass 
durch das wiederholte Infragestellen der Wirksamkeit eines Benzodiazepin-
Entzugs seitens des behandelnden Arztes mittlerweile tatsächlich die Mög-
lichkeit (nicht aber die überwiegende Wahrscheinlichkeit) einer 
selbsterfüllenden Prophezeiung bestehen könnte.

3.4.2 Im Weiteren lässt sich entgegen der Beschwerdeführerin auch 
gestützt auf den Bericht von Dr. med. F.________ vom 23. September 
2023 (act. II 316; Beschwerde S. 5 Ziff. 3) nicht auf eine Unzumutbarkeit 
der Entzugsbehandlung schliessen: Zwar macht er darin geltend, der Ge-
sundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich (im Zuge der Abdosie-
rung von Benzodiazepinen) verschlechtert (S. 1). Dabei fällt jedoch auf, 
dass der Psychostatus nicht nur wie von Dr. med. F.________ deklariert 
"im Grossen und Ganzen" (act. II 316 S. 6) derselbe war wie im Bericht 
vom 20. September 2021 (act. II 262 S. 5) – mithin kurz nach Beginn der 
Behandlung –, sondern identisch, so dass eine Verschlechterung objektiv 
nicht erstellt ist. Zudem gingen die Gutachter nicht davon aus, dass bereits 
die Reduktion der Benzodiazepine zu einer Verbesserung führe, sondern 
erst die vollständige Abstinenz. Diese lag jedoch bislang zu keinem Zeit-
punkt vor, weshalb selbst im Falle der behaupteten Verschlechterung keine 
Rückschlüsse in Bezug auf die Befindlichkeit bei einer dauerhaften Absti-
nenz gezogen werden könnten. 

3.4.3 Schliesslich kann auch nicht direkt von in der Vergangenheit ge-
scheiterten Entzugsbehandlungen auf die Nutzlosigkeit künftiger Therapien 
geschlossen werden (Beschwerde S. 6-8 Ziff. 5): So folgt aus dem Aus-
trittsbericht der Klinik G.________ vom 31. Januar 2014 (Akten der Be-
schwerdeführerin [act. I] 4), dass die Beschwerdeführerin entgegen dem 
Rat der Behandler noch in der Entzugsphase aus der Klinik austrat (S. 2). 
Dem Austrittsbericht der psychiatrischen Klinik H.________ vom 7. April 
2014 (act. I 5) lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin den 
Benzodiazepin-Konsum aufrechterhielt bzw. sie nicht bereit war, vollständig 
darauf zu verzichten (S. 1). Auch wollte sie – wiederum entgegen der Emp-
fehlung der Behandler – das Angebot einer Tagesklinik oder einer Psychia-
triespitex nicht in Anspruch nehmen (S. 3). Mithin war die Mitwirkung beide 
Male nicht optimal. Ob sodann die Behandlung in der Klinik I.________ im 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-15-

Frühling 2017 (Beschwerde S. 7), welcher die Beschwerdeführerin "ambi-
valent" gegenüberstand (act. II 186 S. 8), vorrangig dem Entzug diente, 
geht aus dem Bericht vom 26. Juni 2017 (act. II 186 S. 7 ff.) nicht hervor, 
womit daraus für die Zumutbarkeit und die Erfolgsaussichten eines gänzli-
chen Entzugs ebenso wenig abgeleitet werden kann. Diesen Behandlungs-
ergebnissen stehen sodann jene des Aufenthalts in der Klinik J.________ 
im Jahr 2012 (act. II 75) gegenüber, in dessen Rahmen die Beschwerde-
führerin bei offenbar besserer Compliance eine immerhin etwa anderthalb-
jährige Abstinenz erzielen konnte (act. I 5 S. 2). Mithin lässt sich die 
Schlussfolgerung in der Beschwerde, die Erfahrungen aus den bisherigen 
Entzugsbehandlungen würden "einhellig" zeigen, dass ein Entzug zu einer 
Instabilität führe (Beschwerde S. 7 f.), anhand der bisherigen Berichte nicht 
stützen, da den jeweiligen Behandlungen keine optimale Therapieadhärenz 
(Einhaltung des Therapieplans) zugrunde lag. Schliesslich kann die Be-
schwerdeführerin auch aus dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. 
K.________ 2. Januar 2017 (act. II 137.1; Stellungnahme vom 29. Oktober 
2024 S. 2) nichts zu ihren Gunsten ableiten, da der damalige Gutachter die 
Situation betreffend den Suchtmittel-Konsum allein beschrieben hatte, ohne 
eine eigene medizinische Einschätzung abzugeben (act. II 137.1 S. 24). 

3.4.4 In der Folge ist die Zumutbarkeit eines gänzlichen Benzodiazepin-
Entzugs erstellt bzw. ist dessen Unzumutbarkeit im Rahmen des Untersu-
chungsgrundsatzes nicht bewiesen (vgl. E. 2.3.2 vorne).

3.5

3.5.1 Die Beschwerdeführerin bezweifelt ferner, dass die angeordnete 
Abstinenz der Eingliederung dient (Beschwerde S. 9 Ziff. 8). Dieses Vor-
bringen betrifft die Frage der Geeignetheit der Massnahme (vgl. E. 2.3.1 
vorne). 

Insoweit macht die Beschwerdeführerin gestützt auf den Standpunkt von 
Dr. med. F.________ (act. II 243 S. 2; 262 S. 3; 316 S. 4; 337 S. 5) 
zunächst geltend, die kognitiven Defizite seien multifaktoriell und nicht (al-
lein) auf den Benzodiazepin-Konsum zurückzuführen (Beschwerde S. 9 
Ziff. 8). Im MEDAS-Gutachten vom 31. Juli 2020 (act. II 209.1) wurde zur 
Ätiologie der neurokognitiven Defizite ausführlich Stellung genommen und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-16-

insbesondere festgehalten, dass das Funktionsdefizit aus neurologischer 
Sicht nicht als Ausdruck einer strukturellen Hirnläsion interpretiert werden 
könne. Dabei wurde ausdrücklich auch auf das in der Beschwerde erwähn-
te Schädelhirntrauma von 2013 (S. 9 Ziff. 8) Bezug genommen und das 
Vorliegen von Traumafolgen gestützt auf eine aktuelle Bildgebung über-
zeugend verneint (act. II 209.1 S. 6 f.). Weiter haben die Gutachter die ko-
gnitiven Defizite und in der Folge die Arbeitsunfähigkeit im Wesentlichen 
der Benzodiazepin-Abhängigkeit zugeschrieben (S. 7; act. II 209.2 S. 14 f.), 
wohingegen sie den rein psychiatrisch begründeten Diagnosen im Ursa-
chenspektrum eine untergeordnete Rolle zuwiesen (act. II 209.1 S. 5). 
Dass sich daran bis zum massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Ver-
fügung vom 13. August 2024 etwas geändert hätte, ist nicht ersichtlich. 
Soweit Dr. med. F.________ der Einschätzung der MEDAS-Experten ent-
gegenhält, auch Depression und Angsterkrankung "können" mit einer neu-
rokognitiven Störung einhergehen (statt vieler: act. II 316 S. 4), so stellt 
dies eine allgemeine Aussage dar, welche nicht genügt, konkrete Zweifel 
an den anderweitigen Schlussfolgerungen im MEDAS-Gutachten zu we-
cken (vgl. E. 3.2.2 vorne). Dass bereits im Jahr 2007 neuropsychologische 
Defizite erhoben wurden (act. I 3; Beschwerde S. 8 Ziff. 6), trifft zwar zu, 
steht dieser Einschätzung schliesslich ebenfalls nicht entgegen, bestand 
doch die damalige Medikation ebenfalls bereits u.a. aus Demetrin, einem 
Benzodiazepin. Zudem führten die Behandler diese Einschränkungen auf 
den Alkoholkonsum zurück (act. I 3 S. 5), welcher mittlerweile nicht mehr 
vorliegt und – wie ausgeführt – auch bei einem Benzodiazepin-Entzug nicht 
droht. 

3.5.2 Sodann wurde im MEDAS-Gutachten vom 26. April 2022 im Falle 
einer Abstinenz eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von 0 auf 50-70% in 
angestammter Tätigkeit angenommen (act. II 301.1 S. 21, 25). Die Be-
schwerdeführerin kritisiert, dies sei zu wenig begründet (Beschwerde S. 9 f. 
Ziff. 8 f.). Die Einschätzung basiert auf der – dem Dargelegten zufolge 
überzeugenden – Annahme der Wirksamkeit einer Entzugsbehandlung, in 
deren Folge mit einem Wegfall der erheblichen, suchtbedingten neuroko-
gnitiven Einschränkungen gerechnet werden kann. Dass daraus mit einer 
gewissen Wahrscheinlichkeit (vgl. E. 2.3.1 vorne) – bzw. hier sogar mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit – eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-17-

resultiert, leuchtet ohne weiteres ein. Ebenso ist deren Einschätzung – zu-
mal wenn sie, wie hier, hypothetisch und prognostisch erfolgt – natur-
gemäss mit Ermessenszügen behaftet, welchem Umstand im Gutachten 
mit einer Spannbreite von 50-70 % Rechnung getragen wird. Es liegen kei-
ne Berichte im Recht, die an dieser Beurteilung konkrete Zweifel wecken. 
Namentlich zeigen die Berichte von Dr. med. F.________ dem Dargelegten 
zufolge keine medizinischen Aspekte auf, welche die Folgeabschätzung 
des psychiatrischen Experten als unangemessen erscheinen lassen. Dass 
im Gutachten vom 26. April 2022 die Benzodiazepinabhängigkeit als ohne 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit erachtet wurde 
(act. II 301.1 S. 20), ändert am notwendigen Entzug respektive dessen Ge-
eignetheit nichts: Aus dem Gutachten ergibt sich mit aller Klarheit, dass ein 
Entzug zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit führt. 

3.5.3 Demnach ist die Anordnung eines vollständigen Benzodiazepin-
Entzugs auch geeignet, eine wesentliche Steigerung der Arbeits- und Er-
werbsfähigkeit zu bewirken. 

3.6 Im MEDAS-Gutachten vom 26. April 2022 wurde festgehalten, 
dass im Falle einer (hier zumutbaren, geeigneten und verhältnismässigen) 
Abstinenz von Benzodiazepinen (act. II 301.1 S. 25) eine Arbeitsfähigkeit in 
der angestammten Tätigkeit – mithin als ... – im Umfang von 50-70 % zu-
mutbar wäre. Für eine darüberhinausgehende Invalidität bestehen keine 
Anhaltspunkte; insbesondere ist weder ersichtlich noch wird vorgebracht, 
dass die mit E-Mail vom 17. Juni 2024 (act. II 349) geltend gemachten Be-
einträchtigungen eine zusätzliche Einschränkung bewirken. Damit ist die 
(hypothetische) Arbeitsfähigkeit resp. die günstige Wirkung des zumutba-
ren Entzugs auf den Erwerbsschaden erstellt. Diese entspricht dem Kür-
zungsmass (vgl. E. 5.2 hinten), womit auch die Verhältnismässigkeit der 
Massnahme zu bejahen ist (vgl. E. 2.3.1 vorne). 

4.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-18-

Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mehrfach und erst-
mals bereits mit Schreiben vom 16. November 2020 zur Schadenminde-
rung im Sinne eines Suchtmittel-Entzugs aufgefordert (act. II 218; 232; 
303]) und auf die Säumnisfolgen im Falle ungenügender Mitwirkung hinge-
wiesen, womit sie das Mahn- und Bedenkzeitverfahren (vgl. E. 2.3.1 vorne) 
korrekt durchgeführt hat. Gegenteiliges wird auch nicht geltend gemacht. 
Im Weiteren verkennt das Gericht nicht, dass es der Beschwerdeführerin 
gelang, den Benzodiazepin-Konsum zu reduzieren (act. II 316 S. 1). Unbe-
strittenermassen erfolgte jedoch kein vollständiger Entzug. Wohl hat sich 
die Beschwerdeführerin diesem nicht gleichsam widersetzt, jedoch zumin-
dest nicht das ihr Mögliche und Zumutbare beigetragen, um eine Abstinenz 
zu erzielen. Zu berücksichtigen ist denn auch, dass die Anforderungen an 
die Schadenminderungspflicht hier streng zu handhaben sind, nachdem im 
Falle einer fehlenden Abstinenz die Weiterausrichtung von Rentenleistun-
gen im Umfang einer ganzen Invalidenrente zur Debatte steht (vgl. E. 2.3.1 
vorne). Sodann stand der Beschwerdeführerin für die Erfüllung der Scha-
denminderungsauflage seit November 2020 (act. II 218) genügend Zeit zur 
Verfügung, um die Abstinenz zu erzielen. Der behandelnde Psychiater Dr. 
med. F.________ ging im Bericht vom 19. April 2021 denn auch von einem 
möglichen Erreichen der Abstinenz per Ende 2022 aus (act. II 243 S. 5). 
Entsprechend wäre bei Befolgung der Anweisung die Behandlung im Zeit-
punkt der angefochtenen Verfügung vom 13. August 2024 (act. II 355) 
durchgeführt gewesen und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 50-70 
% (vgl. E. 3.5.2 vorne) mit mindestens der von der Rechtsprechung gefor-
derten gewissen Wahrscheinlichkeit (vgl. E. 2.3.1 vorne) erfolgt. Daran än-
derte auch nichts, wenn als Referenzzeitpunkt allein die letzte Aufforderung 
zur Schadenminderung vom 23. Mai 2022 (act. II 303) und als massgebli-
cher Zeitraum, innert welchem die Abstinenz zu erreichen gewesen wäre, 
die im MEDAS-Gutachten vom 26. April 2022 postulierten 12 Monate (act. 
II 301.1 S. 26) zugrunde gelegt würden. In der Folge ist die Beschwerde-
führerin so zu stellen, wie wenn der Entzug erfolgreich verlaufen wäre, was 
unter den gegebenen Umständen nicht zutrifft, womit ein Verstoss gegen 
die Schadenminderungsauflage vorliegt und eine Anpassung bzw. Kürzung 
der Leistung nach Massgabe einer 50-70%igen Arbeitsfähigkeit zu erfolgen 
hat (vgl. E. 2.3.3). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

-19-

5.

5.1 Für die Bestimmung des lnvaliditätsgrades nach Massgabe der 
Einkommensvergleichsmethode wird das Erwerbseinkommen, das die 
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

5.2 Die Ermittlung des Invaliditätsgrades wird beschwerdeweise zu 
Recht nicht in Frage gestellt: 

Die Beschwerdegegnerin legte bei dessen Berechnung sowohl hinsichtlich 
des Valideneinkommens als auch bezüglich des Invalideneinkommens 
Tabelle T17, Position 42 (Bürokräfte mit Kundenkontakt), Total Frauen, der 
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2020 zugrunde (act. II 355 
S. 2). Unter dem Blickwinkel des Valideneinkommens ist namentlich zu 
berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin als gelernte ... (act. II 6 S. 1) 
letztmals beim L.________ eine Anstellung innehatte, diese jedoch befristet 
war (act. II 177 S. 2 und 178 S. 2), womit das tatsächlich erzielte Erwerbs-
einkommen nicht oder nicht hinreichend genau bestimmt werden kann und 
folglich statistische Werte nach Art. 25 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Ja-
nuar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) zur Anwen-
dung gelangen (Art. 26 Abs. 4 IVV). Die zugrunde gelegte Tabellenposition 
ist somit nicht zu beanstanden. 

Bezüglich des Invalideneinkommens steht fest, dass die Beschwerdeführe-
rin aktuell keine Erwerbstätigkeit ausübt (act. II 301.1 S. 5), indes die bishe-
rige Tätigkeit als ... im Umfang von 50-70 % (act. II 301.1 S. 25) – mithin 
durchschnittlich 60 % (Urteil des BGer 9C_782/2019 vom 15. April 2020 E. 
2.2) – zumutbar wäre. Entsprechend legte die Beschwerdegegnerin zu 
Recht dieselbe Tabellenposition wie beim Valideneinkommen zugrunde 
(act. II 355 S. 2; vgl. Art. 26bis Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Art. 25 Abs. 3 IVV). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Februar 2025, IV 200 2024 627

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Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellen-
lohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls ent-
spricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück-
sichtigung eines vorliegend nicht zu beanstandenden Abzugs vom 
Tabellenlohn von 10 % (act. II 355 S. 2; in BGE 148 V 321 nicht publ. E. 
6.2 des Urteils des BGer 8C_104/2021 vom 27. Juni 2022), vorliegend mit-
hin 46 % (100 % - [60 % x 0.9]). Demnach ist die Invalidenrente auf 40 % 
einer ganzen Rente (Art. 28b Abs. 4 IVG; vgl. act. II 355 S. 1; 360 S. 1) zu 
kürzen. 

6.

Zusammenfassend besteht die angefochtene Verfügung vom 13. August 
2024 zu Recht und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.

7.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei 
diesem Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdeführerin zu 
tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese sind dem geleisteten Kostenvor-
schuss gleicher Höhe zu entnehmen.

7.2 Nach Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) 
hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 
Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. dazu auch BGE 128 V 
124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

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-21-

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern (samt Eingabe der Beschwerdeführerin vom 29. Okto-

ber 2024)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.