# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76f7d425-c620-59e5-a9fa-bdcc4d10b239
**Source:** Schaffhausen (SH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-16
**Language:** de
**Title:** Schaffhausen Obergericht 16.02.2021 (publiziert) 66/2003/31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SH_OG/SH_OG_001_66-2003-31_2021-02-16.pdf

## Full Text

2005 

1 

Art. 5
bis

 und Art. 35 Abs. 2 aStG; Art. 15 und Art. 44 Abs. 1 lit. c StG. 

Aufwandbesteuerung; Steuerwert von Aktien (OGE 66/2003/31 vom 11. 
Februar 2005)1, 2 

 

Veröffentlichung im Amtsbericht. 

 

 Das Fehlen der Erwerbstätigkeit in der Schweiz ist zentrale Voraus-
setzung für die Aufwandbesteuerung. Sie ist nicht erfüllt, wenn die Inland-

tätigkeit jährlich mehrere Arbeitstage beträgt (ca. 5 %; E. 2). 

 Für die Vermögensbesteuerung ist bei regelmässiger Kursnotierung auf 

den Kurswert, ansonsten auf den inneren Wert von Aktien abzustellen. Hat bei 

nicht kotierten Titeln eine massgebliche Handänderung unter unabhängigen 

Dritten stattgefunden, so gilt der Kaufpreis als Verkehrswert (E. 3). 

 Dem Umstand, dass die Aktien für eine gewisse Zeit der Verfügung der 

steuerpflichtigen Person entzogen werden, ist durch einen Einschlag Rech-

nung zu tragen (E. 4b). 

 Die Eigentumsgarantie ist nicht verletzt, wenn in einem Jahr eine Ver-

mögenssteuer erhoben wird, zu deren Begleichung weder der Vermögens-

ertrag noch das Einkommen ausreichen und daher die Substanz des Ver-

mögens vorübergehend angegriffen werden muss (E. 4c). 

 

Aus den Erwägungen: 

 

 2.–  Grundsätzlich unterliegen in der Schweiz wohnhafte Personen un-
beschränkt der ordentlichen Steuer von Einkommen und Vermögen (Art. 2 lit. 
a i.V.m. Art. 4 Abs. 1 lit. a des bis 31. Dezember 2000 gültigen Gesetzes über 
die direkten Steuern vom 17. Dezember 1956 [aStG, OS 19, S. 212 ff.]). Das-
selbe hält Art. 2 lit. a i.V.m. Art. 4 Abs. 1 des Gesetzes über die direkten 
Steuern vom 20. März 2000 (StG, SHR 641.100) fest. 

                                              
1 Auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid trat das Bundesge-

richt am 4. Mai 2005 nicht ein (Verfahren 2A.174/2005). 
2 Das Obergericht entschied am 11. Februar 2005 in gleichem Sinn auch das parallele 

Beschwerdeverfahren 66/2003/29 zu Art. 14 des Bundesgesetzes über die direkte Bun-
dessteuer vom 14. Dezember 1990 (DBG, SR 642.11). 

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 a)  Gemäss Art. 5bis aStG haben natürliche Personen, die erstmals oder 
nach mindestens zehnjähriger Landesabwesenheit in der Schweiz Wohnsitz 
oder Aufenthalt nehmen und hier keine Erwerbstätigkeit ausüben, das Recht, 
bis zum Ende der laufenden Steuerperiode anstelle der Einkommens- und 
Vermögenssteuer eine Steuer nach dem Aufwand zu entrichten (Abs. 1). Sind 
diese Personen Ausländer und nicht in der Schweiz geboren, so steht ihnen 
das Recht auf Entrichtung der Steuer nach dem Aufwand zeitlich un-
beschränkt zu (Abs. 2). Art. 15 Abs. 1 und 2 StG sieht grundsätzlich die glei-
che Regelung vor. 

 Eine der zentralen Voraussetzungen zur Anwendung der Aufwandbe-
steuerung ist das Fehlen der Erwerbstätigkeit. Die steuerpflichtige Person darf 
in der Schweiz – das heisst im geographischen Gebiet der Schweiz – keine 
Erwerbstätigkeit ausüben. Unter Erwerbstätigkeit ist eine irgendwie geartete 
haupt- oder nebenberufliche Tätigkeit zu verstehen, welche zur Erzielung von 
Einkommen ausgeübt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine selbständi-
ge oder eine unselbständige Erwerbstätigkeit ist (StE 2001, B 29.1 Nr. 6, E. 
2a mit Hinweis; Arnold/Meier/Spinnler, Steuerpflicht bei Auslandbezug, ASA 
70, S. 29). 

 Gemäss Bundesgericht obliegt der Nachweis, dass ein Steuerpflichtiger 
in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachgehe, generell der Steuerbehörde, 
trägt diese doch die Beweislast für die steuerbegründenden Tatsachen (StE 
2001, B 29.1 Nr. 6, E. 2b cc mit Hinweisen). Demzufolge hat die Steuerbe-
hörde auch im vorliegenden Verfahren betreffend die Aufwandbesteuerung 
nachzuweisen, dass der Rekurrent in den Steuerperioden 1999/2000 sowie 
2001 in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachging. 

 b)  Es ist unbestritten, dass die Rekurrenten in den fraglichen Steuerperi-
oden in der Schweiz wohnten, weshalb sie grundsätzlich unbeschränkt der or-
dentlichen Steuer von Einkommen und Vermögen unterliegen. Der Rekurrent 
war als Generaldirektor bei der X. angestellt. In dieser Funktion war er über-
wiegend im Ausland tätig, was seine Agendenauszüge eindrücklich belegen. 
Er selbst schätzt den Umfang seiner Auslandtätigkeit auf rund 95 % oder 
mehr. 

 Erstellt ist ebenfalls, dass der Rekurrent in den Steuerperioden 
1999/2000 sowie 2001 im Rahmen seiner hauptberuflichen Tätigkeit gele-
gentlich auch an seinem Wohnort in Schaffhausen arbeitete. Gemäss eigenen 
Angaben hat er bei sich zu Hause ein Büro mit der notwendigen Infrastruktur 
eingerichtet ("home office") und arbeitete dort während rund 2–6 Tagen pro 
Jahr (...). 

 ... 

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 In dieser Situation ist ... in der zweiten Hälfte 1999 von 4 Arbeitstagen in 
der Schweiz auszugehen (...). Im Jahr 2000 arbeitete der Rekurrent demge-
genüber 9 Tage in der Schweiz (...), 2001 sogar an 12 Tagen (...). Wenn die 
Rekurrenten im Rekursverfahren nunmehr geltend machen, die mit "home of-
fice" bezeichneten Einträge in der Agenda bezeichneten keinen vollen  
Arbeitstag, so steht dies im klaren Widerspruch zu früher gemachten Aussa-
gen. Die eben erwähnte, sich aus den Agenden ergebende Anzahl Arbeitstage 
entspricht im übrigen auch der von den Rekurrenten geschätzten Inlandtätig-
keit des Rekurrenten von rund 5 % (52 Wochen à 5 Arbeitstage = 260 Ar-
beitstage ./. 30 Ferientage gemäss dem "employment agreement" = 230 Ar-
beitstage, davon 5 % = 11,5 Arbeitstage). Damit ist es der Steuerbehörde je-
doch gelungen nachzuweisen, dass der Rekurrent in den fraglichen Steuerpe-
rioden in der Schweiz erwerbstätig war. Entgegen der Auffassung der Re-
kurrenten handelt es sich beim dargelegten Arbeitsumfang auch nicht mehr 
um eine völlig untergeordnete, zu vernachlässigende Aktivität in der Schweiz, 
wie dies bei einem in der Schweiz wohnhaften Manager, der nach der jeweili-
gen Rückkehr vom ausländischen Arbeitsort von seinem privaten Domizil aus 
lediglich einige geschäftliche Telefonate erledigt, der Fall sein könnte. Auch 
beim zitierten Beispiel eines Künstlers, der in der Schweiz wohnt, stellt nur 
ein einmaliger Auftritt gegen Entgelt in der Schweiz – zum Beispiel als 
"Hommage" an das Schweizer Publikum – eine vernachlässigbare Aktivität in 
der Schweiz dar (vgl. Agner/Digeronimo/Neuhaus/Steinmann, Kommentar 
zum Gesetz über die direkte Bundessteuer, Ergänzungsband, Zürich 2000, 
Art. 14 N. 1a, S. 13 f.). Wo darüber hinaus die Grenze zwischen einer die 
Aufwandbesteuerung ausschliessenden Erwerbstätigkeit und einer gering-
fügigen, zu vernachlässigenden Aktivität in der Schweiz genau zu ziehen wä-
re, kann vorliegend offen gelassen werden, ist doch die Aktivität des Rekur-
renten in der Schweiz klarerweise als Erwerbstätigkeit zu qualifizieren: Der 
Rekurrent hat an mehreren Tagen im Jahr in seinem "home office" im Rah-
men seiner hauptberuflichen Tätigkeit gearbeitet. Hinzu kommen mehrere 
Tage im Jahr, an denen er für die X.-Gruppe in Zürich, aber auch in Luzern 
und Genf, tätig war. Schliesslich nahm er auch mehrfach an den Management 
Board Meetings der X. in Y. teil. Von einer geringfügigen Tätigkeit in der 
Schweiz, die zu vernachlässigen wäre, kann unter diesen Umständen auf je-
den Fall keine Rede sein. Im übrigen ist auch nicht auszuschliessen, ja viel-
mehr naheliegend, dass der Rekurrent vor oder nach seinen zahlreichen Rei-
sen ins nahe Ausland (vgl. die zahlreichen Agendeneinträge ...) an seinem 
Wohnort in seinem Büro gearbeitet hat. 

 Demzufolge erfüllen die Rekurrenten die für eine Besteuerung nach dem 
Aufwand notwendige Voraussetzung des Fehlens der Erwerbstätigkeit in der 
Schweiz nicht, weshalb ihr Einkommen und ihr Vermögen ordentlich zu be-
steuern sind. Der Rekurs erweist sich in diesem Punkt als unbegründet. 

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 3.–  Gemäss Art. 29 Abs. 1 aStG wird vom gesamten Reinvermögen des 
Steuerpflichtigen die Vermögenssteuer erhoben. Für die Vermögenssteuer 
sind Stand und Wert des Vermögens zu Beginn der Steuerperiode oder der 
Steuerpflicht massgebend (Art. 41b Abs. 5 aStG). 

 a)  Für die Vermögensberechnung ist, soweit die nachstehenden Be-
stimmungen nichts Abweichendes vorschreiben, der Verkehrswert der Ver-
mögensstücke im Zeitpunkt des Beginns der Steuerperiode bzw. der Steuer-
pflicht massgebend (Art. 32 aStG). Für Wertpapiere bestimmt Art. 35 Abs. 2 
aStG, dass für solche mit regelmässiger Kursnotierung der Kurswert im letz-
ten, dem Beginn der Veranlagungsperiode vorangegangenen Monat und für 
solche ohne regelmässiger Kursnotierung der innere Wert, das heisst der steu-
erliche Verkehrswert, massgebend ist. 

 Unbestritten ist, dass vorliegend für die Vermögensberechnung in der 
Steuerperiode 1999/2000 mangels regelmässiger Kursnotierung grundsätzlich 
der innere Wert der Aktien der X. per 1. Juni 1999 massgebend ist. 

 b)  Der innere Wert ist in der Regel nach der Wegleitung der Eidgenössi-
schen Steuerverwaltung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für 
die Vermögenssteuer zu ermitteln (Wegleitung [Ausgabe 1995], ASA 65, S. 
872 ff.). Die Bewertungsgrundsätze der Wegleitung stellen zwar keine ver-
bindlichen Anweisungen dar. Sie sind in der Lehre, Rechtsprechung und Pra-
xis aber als taugliches Schätzungsmittel anerkannt und werden allgemein be-
folgt (vgl. dazu auch § 39 Abs. 3 der Verordnung über die direkten Steuern 
vom 23. November 1982 [aStV]). 

 Gemäss Wegleitung bemisst sich bei nichtkotierten Wertpapieren, für die 
keine vor- oder ausserbörslichen Kursnotierungen bekannt sind, der Ver-
kehrswert nach deren Bewertungsregeln, mithin nach dem anteiligen Wert am 
Unternehmen (Wegleitung, Rz. 2a). Wenn jedoch für solche Titel eine mass-
gebliche Handänderung unter unabhängigen Dritten stattgefunden hat, so gilt 
der Kaufpreis als Verkehrswert (Wegleitung, Rz. 2b). Eine solche Handände-
rung kann kurz vor oder nach dem Stichtag erfolgt sein. Diesfalls ist der Ver-
kehrswert durch den Nachweis des aktuellen Kaufpreises bekannt. Ein Ab-
stellen auf den inneren Wert erübrigt sich diesfalls (vgl. Barbara Stramek in: 
Klöti-Weber/Siegrist/Weber [Hrsg.], Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 
Bd. 1, 2. A., Muri-Bern 2004, § 50 N. 10, S. 651). 

 c)  Der Rekurrent geht von einem inneren Wert seiner X.-Aktien von Fr. 
0.715 pro Stück per 1. Juni 1999 aus. Er veräusserte jedoch unbestrittener-
massen im Dezember 1999 408'500 Aktien der X. an die Z. zu einem Preis 
von EUR 11.02 bzw. Fr. 17.41 pro Aktie. Erstellt ist ebenfalls, dass die X. 
1999 ein Aktienbezugsprogramm für Mitglieder des Managements und für 
Schlüsselangestellte eingeführt hat. Der erste Bezugszeitraum dauerte vom 

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20. Juni 1999 bis 30. Juni 2000. Dabei konnten die Bezugsberechtigten eine 
Aktie zum Preis von EUR 12.78 beziehen (...). 

 Die Z. wirkte zwar am Börsengang der X.. im April 2000 mit (...). Den-
noch kann diese Gesellschaft im Verhältnis zum Rekurrenten als unabhängige 
Dritte bezeichnet werden. Dies anerkennen denn auch die Rekurrenten, wenn 
sie geltend machen, der in dieser Handänderung erzielte Preis von Fr. 17.41 
pro Aktie könnte für eine Bewertung herangezogen werden, wenn der Stich-
tag der 31. Dezember 1999 gewesen wäre. Gleiches gilt im übrigen für die 
Massgeblichkeit der Handänderung. Der Umstand, dass diese Handänderung 
erst nach dem Stichtag vom 1. Juni 1999 erfolgte, spielt – entgegen der Auf-
fassung der Rekurrenten – grundsätzlich keine Rolle. Allerdings sollte der 
Zeitraum zwischen Handänderung und Stichtag relativ kurz sein, so dass aus 
dem aktuellen Kaufpreis zuverlässige Rückschlüsse auf den Verkehrswert der 
Aktie per Stichtag gezogen werden können. Der Verkauf an die Z. fand im 
Dezember 1999 statt, somit rund sieben Monate nach dem Stichtag. Damit er-
folgte die Handänderung zwar nicht kurz nach dem Stichtag, dennoch kann 
der dabei erzielte Kaufpreis von EUR 11.02 bzw. Fr. 17.41 pro Aktie als de-
ren Verkehrswert per 1. Juni 1999 für die Vermögensberechnung herangezo-
gen werden: Wie erwähnt, konnten kurz nach dem Stichtag bestimmte Mitar-
beiter der X. eine Aktie zum Preis von EUR 12.78 beziehen. Dieses Bezugs-
recht ist für einen Mitarbeiter aber erst in dem Zeitpunkt nützlich, in dem der 
Aktienwert über den Bezugspreis steigt. Dass der Bezugspreis (EUR 12.78) 
für eine Aktie der X. im Juni 1999 rund das 28-fache ihres damaligen Ver-
kehrswerts (nach Auffassung der Rekurrenten: Fr. 0.715) betragen haben soll, 
kann nicht ernsthaft behauptet werden. In dieser Situation wäre wohl kaum 
ein Mitarbeiter motiviert gewesen, von seinem Bezugsrecht Gebrauch zu ma-
chen. Dagegen erscheint der Bezugspreis von EUR 12.78 im Verhältnis zum 
Verkehrswert der Aktie von EUR 11.02 ohne weiteres realistisch, zumal die 
Rekurrenten selbst angeben, das Aktienbezugsprogramm sei als Motivations-
programm zu sehen und der festgelegte Aktienpreis stelle eine in der Zukunft 
zu erreichende Zielgrösse dar. Im übrigen überzeugt die Sachdarstellung der 
Rekurrenten nicht, die Umsatzsteigerung der X. von 71 % im Jahr 1999 habe 
den Verkehrswert der Aktie von Fr. 0.715 (per 1. Juni 1999) auf Fr. 17.41 
(per Ende Dezember 1999) steigen lassen, zumal sich gleichzeitig der Gewinn 
der Gesellschaft unbestrittenermassen reduzierte. 

 Demzufolge ist der Kaufpreis der erwähnten Handänderung im Dezem-
ber 1999 von Fr. 17.41 pro Aktie als deren Verkehrswert per 1. Juni 1999 zu 
betrachten. In dieser Situation erübrigt es sich, den inneren Wert der Aktie 
nach den Bewertungsregeln der Wegleitung zu bestimmen. Der Rekurs er-
weist sich in diesem Punkt ebenfalls als unbegründet. 

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 4.–  Gemäss Art. 42 Abs. 1 StG unterliegt das gesamte Reinvermögen 
der Vermögenssteuer. Das steuerbare Vermögen bemisst sich nach dem Stand 
am Ende der Steuerperiode oder der Steuerpflicht (Art. 53 Abs. 1 StG). 

 a)  Für die Vermögensberechnung ist, soweit die nachstehenden Be-
stimmungen nichts Abweichendes vorschreiben, der Verkehrswert der Ver-
mögensstücke am Ende der Steuerperiode bzw. der Steuerpflicht massgebend 
(Art. 43 StG). Besteht für Wertpapiere eine regelmässige Kursnotierung, so 
ist der Kurswert im letzten Monat der Steuerperiode, für Wertpapiere ohne 
regelmässige Kursnotierung der innere Wert massgebend (Art. 44 Abs. 1 lit. c 
StG).  

 b)  Unbestritten ist, dass die Aktien der X. seit April 2000 regelmässig 
kursnotiert waren. Erstellt ist ebenfalls, dass am 31. Dezember 2001 – mithin 
am Stichtag für die Vermögensberechnung in der Steuerperiode 2001 – der 
Kurswert Fr. 47.10 pro Aktie betrug. Bei der Vermögensberechnung ist vor-
liegend somit grundsätzlich von diesem Wert als Verkehrswert einer Aktie 
auszugehen. Für die Berufung auf den inneren Wert der Aktie besteht – ange-
sichts der klaren Regelung von Art. 44 Abs. 1 lit. c StG – kein Raum, stellt 
doch das Zurückgreifen auf den inneren Wert nur einen Notbehelf dar, wenn 
sich der Verkehrswert einer Aktie nicht aus regelmässigen Kursnotierungen 
ergibt (vgl. BGE 106 Ia 346 f. E. 4b). Indessen ist dem Umstand, dass die 
fraglichen Aktien bis 31. Dezember 2001 – somit für eine Dauer von rund 
1 ½ Jahren – der Verfügung des Rekurrenten entzogen waren ("Lock-up"), 
Rechnung zu tragen. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist hierzu das 
Kreisschreiben Nr. 5 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 30. April 
1997 heranzuziehen (Kreisschreiben, ASA 66, S. 130 ff.). Dementsprechend 
ist auf dem Verkehrswert ein Einschlag von 5,660 % zu gewähren (Ziff. 3.2 
des Kreisschreibens). Damit ergibt sich der von der Vorinstanz angenommene 
Verkehrswert von Fr. 44.45 pro Aktie. Der von den Rekurrenten geltend ge-
machte Abzug von 35 % bezieht sich demgegenüber auf Wertpapiere ohne 
Kurswert (Wegleitung, Rz. 63a) und ist vorliegend nicht anwendbar. 

 c)  Die Rekurrenten rügen in diesem Zusammenhang eine Verletzung der 
Eigentumsgarantie. 

 Das Bundesgericht hat mehrfach anerkannt, dass vor der Eigentums-
garantie Verpflichtungen zu Steuerleistungen nur standhalten, wenn sie den 
Wesenskern des Privateigentums unangetastet lassen. Als Institutsgarantie 
schützt die Eigentumsgarantie die Eigentumsordnung in ihrem Kern; sie ver-
bietet dem Gemeinwesen, den Abgabepflichtigen ihr privates Vermögen 
durch übermässige Besteuerung nach und nach zu entziehen, und verpflichtet 
es, privates Vermögen in seiner Substanz zu wahren, aber auch die Möglich-
keit der Neubildung von Vermögen zu erhalten (BGE 106 Ia 348 ff. E. 6a; 

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105 Ia 139 ff. E. 3a). Die Eigentumsgarantie ist jedoch selbst dann nicht ver-
letzt, wenn während verhältnismässig kurzer Zeit das verfügbare Einkommen 
nicht ausreicht, um die Gesamtsteuerlast ohne Inanspruchnahme des Vermö-
gens zu begleichen (vgl. BGE 106 Ia 352 ff. E. 6c; bestätigt in BGE 
2A.402/2003 vom 16. Juli 2004, E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Verletzung der 
Eigentumsgarantie liegt folglich nicht bereits dann vor, wenn in einem Jahr 
eine Vermögenssteuer erhoben wird, zu deren Begleichung weder der Ver-
mögensertrag noch das Einkommen ausreicht und daher die Substanz des 
Vermögens vorübergehend angegriffen werden muss. Deshalb kann in der 
Erhebung der angefochtenen Vermögenssteuer schon wegen der beschränkten 
Dauer der Inanspruchnahme keine Verletzung der Eigentumsgarantie gesehen 
werden. Zudem kann nicht gesagt werden, dass die Rekurrenten wegen der 
vorübergehend starken Steuerbelastung die Substanz des Steuerobjekts – das 
Vermögen – weitgehend aufzehren müssten, zumal die Rekurrenten selbst al-
lein das Aktienvermögen in der Steuerperiode 2001 mit Fr. 25'521'091.– ver-
anschlagen. Demgegenüber ist die Entwicklung der Vermögensverhältnisse 
nach der Steuerperiode 2001 für die Steuerveranlagung 2001 nicht mass-
gebend, mithin auch nicht für die Beurteilung der Frage der konfiskatorischen 
Besteuerung.