# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db8a5063-0f21-5338-a7e5-4e4ae6ac7a51
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 17.11.2025 105 2025 112
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_003_105-2025-112_2025-11-17.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

105 2025 112

Urteil vom 17. November 2025

Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Präsidentin: Catherine Overney
Richter: Markus Ducret, Michel Favre
Gerichtsschreiberin-
Berichterstatterin: Frédérique Jungo

Parteien A.________, Beschwerdeführerin     

gegen

das BETREIBUNGSAMT DES SENSEBEZIRKS, Vorinstanz

Gegenstand Betreibung auf Pfändung (Art. 89-150 SchKG) – 
Pfändungsankündigung

Beschwerde vom 22. Oktober 2025 gegen die Verfügung des 
Betreibungsamtes des Sensebezirks vom 15. Oktober 2025

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. Gegen A.________ wurde eine Betreibung eingeleitet. Der gegen den in der Betreibung 
Nr. bbb zugestellten Zahlungsbefehl erhobenen Rechtsvorschlag wurde mit Entscheid der 
Präsidentin des Zivilgerichts des Sensebezirks vom 1. Juli 2024 beseitigt und dem Gläubiger in 
dieser Betreibung die provisorische Rechtsöffnung erteilt. Am 22. Juli 2024 erhob A.________ 
Aberkennungsklage, welche mit Entscheid der Präsidentin des Mietgerichts des Sensebezirks vom 
7. August 2025 abgewiesen wurde. Unter Beilage dieser beiden Entscheide reichte der Gläubiger 
ein Fortsetzungsbegehren ein. 

In der Folge erliess das Betreibungsamt des Sensebezirks am 15. Oktober 2025 die 
Pfändungsankündigung für den Vollzug der Pfändung am 27. Oktober 2025 für den 
Forderungsbetrag von CHF 7'169.05 inklusive Zins und Kosten.

B. Dagegen erhob A.________ (nachfolgend: die Beschwerdeführerin) am 22. Oktober 2025 
beim Betreibungsamt des Sensebezirks Beschwerde. Dieses leitete die Beschwerde 
zuständigkeitshalber dem Kantonsgericht weiter. Die Beschwerdeführerin beantragt die Sistierung 
der Pfändung.

C. In seiner Stellungnahme vom 7. November 2025 schliesst das Betreibungsamt des 
Sensebezirks (nachfolgend: das Betreibungsamt) auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen

1.

1.1. Soweit nicht eine gerichtliche Klage vorgesehen ist, kann gegen jede Verfügung des 
Betreibungsamtes mit Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des 
Kantonsgerichts als Aufsichtsbehörde gelangt werden (Art. 17 Abs. 1 SchKG; Art. 13 
SchKG i.V.m. Art. 5 des Ausführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über Schuldbetreibung 
und Konkurs vom 12. Februar 2015 [AGSchKG; SGF 28.1] sowie Art. 19 des Reglements für das 
Kantonsgericht betreffend seine Organisation und seine Arbeitsweise [RKG; SGF 131.11]).

Die Beschwerde muss innert zehn Tagen ab dem Zeitpunkt, an dem der Beschwerdeführer von der 
Verfügung Kenntnis erhalten hat, erhoben werden (Art. 17 Abs. 2 SchKG). Wegen 
Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung kann jederzeit Beschwerde geführt werden (Art. 17 
Abs. 3 SchKG).

1.2. Aus der Beschwerdeschrift muss ersichtlich sein, gegen welchen Entscheid sie sich richtet, 
was daran falsch sein soll und was der Beschwerdeführer verlangt. An die Begründung der 
Beschwerde werden keine allzu hohen Anforderungen gestellt; es genügt, wenn sie eine 
verständliche und ausdrückliche Kritik am angefochtenen Entscheid enthält (BGE 118 III 1 E. 2a). 
Mindestens aber muss die Beschwerde einen Antrag und eine summarische Begründung aufweisen, 
ansonsten kann nicht darauf eingetreten werden.

Kantonsgericht KG
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1.3. Die Pfändungsankündigung vom 15. Oktober 2025 wurde der Beschwerdeführerin 
frühestens am 16. Oktober 2025 zugestellt. Mit Schreiben vom 22. Oktober 2025 wendete sie sich 
ans Betreibungsamt des Sensebezirks und erklärte, mit diesem Schreiben fristgerecht Beschwerde 
gegen die angekündigte Pfändung im Betreibungsverfahren Nr. bbb zu erheben. Die Begründung 
des Gerichtsentscheids sei ihr erst am 13. Oktober 2025 zugestellt worden und die Frist zur 
Einreichung einer Beschwerde beim Kantonsgericht gegen diesen Entscheids betrage 30 Tage. Sie 
werde die Beschwerde fristgerecht einreichen und beantrage daher, die Pfändung zu sistieren, bis 
alles geklärt sei.

Wie ausgeführt, werden an die Begründung einer Beschwerde nach Art. 17 SchKG keine allzu hohen 
Anforderungen gestellt. Es muss vorliegend aber festgestellt werden, dass die Ausführungen der 
Beschwerdeführerin auch diesen niedrigen Anforderungen nicht gerecht werden. Die Beschwerde 
enthält keine Begründung und keine Kritik an der angefochtenen Verfügung, sondern führt nur aus, 
es werde gegen den Gerichtsentscheid, welcher ihr erst am 13. Oktober 2025 zugestellt worden sei, 
eine Beschwerde eingereicht, weshalb die Pfändung zu sistieren sei. Auf die Beschwerde kann 
folglich mangels Begründung nicht eingetreten werden.

2.

Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten wäre, müsste diese abgewiesen werden. Eine allfällige 
Beschwerde gegen den Entscheid der Präsidentin des Mietgerichts des Sensebezirks vom 7. August 
2025 hat nämlich keine aufschiebende Wirkung (Art. 325 Abs. 1 ZPO).

Das Vorgehen des Betreibungsamtes ist vorliegend nicht zu beanstanden.

3.

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG).

(Dispositiv auf nachfolgender Seite)

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Die Kammer erkennt:

I. Auf die Beschwerde vom 22. Oktober 2025 wird nicht eingetreten.

II. Es werden keine Kosten erhoben.

III. Zustellung.

Dieses Urteil kann innert 10 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Zivilsachen beim 
Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraus-
setzungen sind in den Art. 72–77 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 
17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen.

Freiburg, 17. November 2025/fju

Die Präsidentin Die Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin