# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d24150ae-4ee5-5e13-93ea-565ee51b775e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.02.2025 D-594/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-594-2025_2025-02-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-594/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Lukas Müller, 

mit Zustimmung von Richter Yanick Felley;   

Gerichtsschreiber Michal Koebel. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Georgien,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 22. Januar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-594/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass der Beschwerdeführer am 21. Dezember 2024 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte, 

dass er am 30. Dezember 2024 die im Bundesasylzentrum (BAZ) Region 

B._______ tätige Rechtsvertretungsorganisation bevollmächtigte,  

dass am 3. Januar 2025 ein Dublin-Gespräch und am 8. Januar 2025 die 

Anhörung zu den Asylgründen durchgeführt wurde,  

dass er hierbei geltend machte, aufgrund seiner Parteizugehörigkeit bei 

der Nationalen Bewegung seien wiederholt Personen bei ihm zuhause vor-

beigekommen, die sich als Polizisten ausgegeben (sich aber nicht hätten 

ausweisen können), ihn verhaftet, auf den Posten gebracht und geschla-

gen hätten, zudem habe er Drohanrufe von Unbekannten (die nicht kom-

muniziert hätten) erhalten, sei auf der Strasse angehalten und bedroht, in 

seinem Zimmer mit einer abgesägten Schrotflinte schwer verletzt und vor 

drei Monaten in C._______ von Polizisten auf den Polizeiposten mitge-

nommen worden, wo er unter Schlägen gezwungen worden sei, über die 

Nationale Bewegung zu schimpfen; dass er aufgrund dieser Amtsmiss-

bräuche erfolglos Anzeige erstattet und in der Folge gewarnt worden sei, 

wenn er das Land nicht verlasse, werde man ihn und seine Frau töten,  

dass das SEM dem Beschwerdeführer am 13. Januar 2025 das rechtliche 

Gehör zu dessen Ausschreibung in der Schengen-Fahndungsdatenbank 

und dessen hiermit in Widerspruch stehenden Aussagen im Rahmen sei-

nes Asylverfahrens in der Schweiz gewährte, der mit Schreiben vom 

18. Dezember 2025 hierzu Stellung nahm, 

dass er hierbei ausführte, es handle sich um ein Missverständnis, habe er 

doch auch in Deutschland angegeben, dass er in Georgien verletzt worden 

sei, wenn er von pro-russischen Rebellen spreche, meine er die Behörde 

aus Georgien, im Übrigen wisse er den Zeitpunkt seiner Verletzung nicht 

mehr genau,  

dass das SEM am 20. Januar 2025 dem Beschwerdeführer Gelegenheit 

gab, sich zum Entscheidentwurf zu äussern, die Stellungnahme erfolgte 

mit Schreiben vom 21. Januar 2025, 

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Seite 3 

dass das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

22. Januar 2025 ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte, den 

Vollzug anordnete und die editionspflichtigen Akten aushändigte, 

dass das SEM zur Begründung anführte, es seien keine Gründe ersichtlich, 

welche geeignet wären, die Regelvermutung der relativen Verfolgungssi-

cherheit in Georgien als sicherer Herkunftsstaat umzustossen, weder der 

geltend gemachte politische Einsatz in der Vereinigten Nationalen Bewe-

gung noch die diesbezüglich geltend gemachten Behelligungen würden 

den Anforderungen an die Glaubhaftmachung standhalten, überdies sei 

der georgische Staat sowohl schutzfähig als auch schutzwillig, wenn es um 

Amtsmissbrauch gehe, weshalb aus den Vorbringen des Beschwerdefüh-

rers auch keine flüchtlingsrechtliche Relevanz abgeleitet werden könne,  

dass die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 

22. Januar 2025 erklärte, sie habe das Mandat niedergelegt,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. Januar 2025 (Poststem-

pel) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einreichte und bean-

tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz 

anzuweisen, ihn als Flüchtling in der Schweiz aufzunehmen,  

dass er eventualiter beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe-

ben und das SEM – unter Feststellung der Unzumutbarkeit und Unzuläs-

sigkeit des Wegweisungsvollzugs – anzuweisen, ihn vorläufig aufzuneh-

men, 

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei die unentgeltliche Pro-

zessführung zu gewähren, 

dass er zur Begründung seiner Beschwerde ausführte, die angefochtene 

Verfügung zeige deutlich auf, dass das SEM die Einschätzung der Lage in 

Georgien aktualisieren müsse, aufgrund der dargelegten Schikanen sei 

ihm ein menschenwürdiges Leben in Georgien unmöglich gewesen, werde 

er doch verfolgt, ohne etwas verbrochen oder gegen ein Gesetz verstossen 

zu haben; im Übrigen sei er krank, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 29. Januar 2025 

den Eingang der Beschwerde bestätigte, 

 

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Seite 4 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird 

(Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich – wie nachfolgend aufgezeigt wird – um 

ein solches Rechtsmittel handelt, weshalb das Urteil nur summarisch zu 

begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),  

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Seite 5 

dass klare asylrelevante Aussagen, die in der Erstbefragung von den spä-

teren Aussagen diametral abweichen oder bestimmte Ereignisse oder Be-

fürchtungen, die nicht ansatzweise erwähnt werden, Widersprüche sind, 

die im Rahmen der Beweiswürdigung zu berücksichtigen sind (vgl. Ent-

scheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 

[EMARK] 1993/3 E. 3 S. 13), 

dass nach Prüfung der Akten durch das Gericht in Übereinstimmung mit 

der Vorinstanz festzustellen ist, dass die Fluchtvorbringen des Beschwer-

deführers weder den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft noch an 

das Glaubhaftmachen standzuhalten vermögen, weshalb – um Wiederho-

lungen zu vermeiden – vorab auf die zutreffenden und ausführlichen Erwä-

gungen der Vorinstanz zu verweisen ist (vgl. Sachverhalt und angefoch-

tene Verfügung S. 3 ff.),  

dass diese weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht zu beanstan-

den sind,  

dass sich die Rechtsmitteleingabe in Wiederholungen des bereits bekann-

ten Sachverhalts sowie in pauschaler Kritik an der Aktualität des Lagebilds 

der Vorinstanz erschöpft und nicht aufzeigt, inwiefern die vorinstanzliche 

Beweiswürdigung Bundesrecht verletzen oder zu einer rechtsfehlerhaften 

Sachverhaltsfeststellung führen soll; solches ist auch nicht ersichtlich, 

dass der Bundesrat am 28. August 2019 Georgien auf die Liste der verfol-

gungssicheren Staaten aufgenommen hat und Georgien ab dem 1. Okto-

ber 2019 im Sinne des Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG als sicherer Herkunfts-

staat (sog. Safe Country) bezeichnet wird,  

dass dies die Regelvermutung beinhaltet, dass eine asylrelevante staatli-

che Verfolgung nicht stattfindet und von der Schutzwilligkeit sowie Schutz-

fähigkeit der georgischen Behörden auszugehen beziehungsweise der 

Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung gewährleistet ist,  

dass es sich hierbei jedoch um eine relative Verfolgungssicherheit handelt, 

die im Einzelfall auf Grund konkreter und substanziierter Hinweise umges-

tossen werden kann, was dem Beschwerdeführer jedoch vorliegend nicht 

gelungen ist, bleiben doch seine angeblichen diesbezüglichen Bemühun-

gen unbelegt und fallen überdies unglaubhaft aus, 

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dass im Übrigen die reine Überlastung einer Behördenstelle nicht ausreicht 

(vgl. SEM-eAkten 17/13 F46), um von mangelndem Schutzwillen oder feh-

lender Schutzfähigkeit des georgischen Staates auszugehen,  

dass die Vorinstanz den Safe Country-Status jedes Landes einmal jährlich 

überprüft und dem Bundesrat den Widerruf des Status beantragt, sollte 

sich die Lage in einem Safe Country nachhaltig verschlechtern,  

dass der Safe Country-Status von Georgien nach wie vor besteht und den 

Beschwerdeausführungen somit nicht zugestimmt werden kann, wonach 

die Lagebeurteilung der Vorinstanz mit der heutigen Situation nichts mehr 

zu tun habe,  

dass schliesslich der Vorinstanz auch darin beizupflichten ist, dass die 

Fluchtvorbringen des Beschwerdeführers unglaubhaft ausgefallen sind 

und die entsprechende Begründung zu bestätigen ist (vgl. Sachverhalt und 

angefochtene Verfügung S. 4 ff.), 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

die Vorinstanz zu Recht dessen Flüchtlingseigenschaft verneint und das 

Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

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dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage in Georgien noch individuelle Gründe des 

Beschwerdeführers auf eine konkrete Gefährdung im Falle seiner Rück-

kehr schliessen lassen,  

dass die Vorinstanz ausführlich und zutreffend ausgeführt hat, weshalb es 

dem Beschwerdeführer mit Schulbildung und Berufserfahrung möglich sein 

sollte, sich in Georgien wieder eine wirtschaftliche Lebensgrundlage auf-

zubauen und, in die Wohnung seiner Schwägerin zurückzukehren, wo er 

bereits vor seiner Ausreise gelebt hat,  

dass er auch seine medizinischen Probleme (Bluthochdruck und Verlet-

zung an Bein und Fuss) dort behandeln lassen könne, sollte dies 

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notwendig sein; überdies stünden entsprechende finanzielle staatliche Un-

terstützungsprogramme in Georgien zur Verfügung, 

dass dem zuzustimmen ist und die Beschwerdeeinwände – die Lage in 

Georgien sei nicht aktuell beurteilt worden und er sei krank – ins Leere 

gehen, wurden diese doch von der Vorinstanz unter Berücksichtigung der 

aktuellen Lage und Rechtsprechung ausreichend berücksichtigt, 

dass es namentlich zutrifft, dass sowohl ein Sozialhilfeprogramm für Per-

sonen unter der Armutsgrenze als auch ein staatlich finanziertes allgemei-

nes Gesundheitsprogramm Universal Health Care Program [UHCP] inklu-

sive einer kostenlosen Krankenversicherung besteht (vgl. Urteile des 

BVGer E-5322/2024 und E-5323/2024 vom 6. September 2024 E. 5.2.3, 

E-5563/2021 vom 6. Januar 2022 E. 7.3.2.4 und E-2340/2019 vom 22. Mai 

2019 E.6.3 m.w.H.) und Georgien mittlerweile über ein funktionierendes 

Gesundheitssystem verfügt, welches vor allem in den letzten Jahren 

grosse Fortschritte gemacht hat, was im Übrigen die dort bereits erfolgten 

Behandlungen des Beschwerdeführers belegen (vgl. Urteile des BVGer  

E-5563/2021 vom 6. Januar 2022 E. 7.3.2.4, E-6340/2018 vom 14. No-

vember 2018 E. 8.2.3, D-1160/2017 vom 19. Februar 2018 E. 8.4.6,  

D-2325/2015 vom 20. April 2016 E. 6.3 und 6.4 je m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung demnach zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und er mit seinem Reisepass ohne Weiteres nach Ge-

orgien zurückkehren kann, 

dass die Vorinstanz den Vollzug demnach zu Recht als zulässig, zumutbar 

und möglich erachtet hat, womit die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme 

ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG) und folglich das entsprechende 

Eventualbegehren abzuweisen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh-

rung – ungeachtet der geltend gemachten prozessualen Bedürftig-

keit – abzuweisen ist, da sich die Beschwerdebegehren entsprechend den 

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vorstehenden Erwägungen als aussichtslos erwiesen haben (Art. 65 Abs. 1 

VwVG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.‒ 

festzusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Lukas Müller Michal Koebel 

 

 

Versand: