# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ab79ff5-4c99-512c-8290-373b9eff891d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-10-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.10.2022 C-4157/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4157-2022_2022-10-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4157/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  O k t o b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch, 

Eintretensvoraussetzungen  

(Verfügung vom 5. September 2022). 

 

 

 

C-4157/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: 

Vorinstanz) mit Verfügung vom 5. September 2022 das Leistungsbegehren 

von A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) abgewiesen hat (vgl. 

vorinstanzliche Akten [im Folgenden: IVSTA-act.] 311), 

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit E-Mail-Eingabe an 

die Vorinstanz vom 9. September 2022 Beschwerde erhoben hat (vgl. IV-

STA-act. 312), 

dass die Vorinstanz diese per E-Mail getätigte Eingabe einschliesslich ei-

ner Kopie der angefochtenen Verfügung mit Schreiben vom 15. September 

2022 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt 

hat (vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1; vgl. 

auch IVSTA-act. 313), 

dass die Vorinstanz die vorinstanzlichen Akten aufforderungsgemäss am 

28. September 2022 vorgelegt hat (BVGer-act. 4),  

dass der Beschwerdeführer mit nicht unterzeichneter Spontaneingabe vom 

26. September 2022 (Eingang beim Bundesverwaltungsgericht am 

30. September 2022) ein an das – vom Beschwerdeführer als "GmbH" be-

zeichnete – Sozialgericht B._______ adressiertes Schreiben vom 26. Sep-

tember 2022 "zur Kenntnisnahme und Bearbeitung" beim Bundesverwal-

tungsgericht eingereicht hat (BVGer-act. 5),  

dass gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG (SR 172.021) beurteilt, 

sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung [IVG, SR 831.20]), welche mit Verfügungen über Leistungen der Inva-

lidenversicherung befindet, 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind,  

C-4157/2022 

Seite 3 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder dessen 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 5. Oktober 2022 

darauf hingewiesen wurde, dass die im vorliegenden Beschwerdeverfah-

ren per E-Mail eingereichte Beschwerdeschrift vom 15. September 2022 

den gesetzlichen Anforderungen an eine formell rechtsgenügliche Be-

schwerde offensichtlich nicht genüge, da sie weder eine rechtsgültige Un-

terschrift noch Rechtsbegehren noch eine Begründung enthalte (vgl. 

BVGer-act. 6), 

dass der Beschwerdeführer deshalb mit gleicher Zwischenverfügung auf-

gefordert wurde, innert 7 Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung eine den 

Anforderungen von Art. 52 Abs. 1 VwVG genügende Beschwerdeschrift 

einzureichen, insbesondere eine original unterzeichnete Beschwerde-

schrift vorzulegen sowie innert derselben Frist Rechtsbegehren zu stellen 

und diese zu begründen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten 

werde (vgl. BVGer-act. 6), 

dass die per Einschreiben mit Rückschein versandte Zwischenverfügung 

vom 5. Oktober 2022 mit der Sendungsnummer "C._______" dem Be-

schwerdeführer gemäss Rückschein respektive gemäss postalischer Sen-

dungsverfolgung "Track & Trace" am 7. Oktober 2022 eröffnet wurde (vgl. 

BVGer-act. 7), 

dass somit die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte siebentätige 

Frist zur Beschwerdeverbesserung vorliegend am 8. Oktober 2022 zu lau-

fen begonnen hat und unter Berücksichtigung von Art. 20 Abs. 3 VwVG, 

wonach die Frist am nächstfolgenden Werktag endet, wenn der letzte Tag 

der Frist – wie vorliegend – ein Samstag (15. Oktober 2022) ist, am Mon-

tag, den 17. Oktober 2022 abgelaufen ist, 

dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist die Beschwerde nicht 

verbessert hat, 

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Seite 4 

dass der Beschwerdeführer auch nicht schriftlich um Fristverlängerung  

oder um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),  

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), so dass im vorliegenden Fall umständehalber auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten verzichtet wird, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens zudem keine Parteientschädi-

gung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen) 

  

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Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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