# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 44a1378f-9e67-5552-b391-a7f95ca39295
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.12.2022 D-5699/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5699-2022_2022-12-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5699/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Markus König;   

Gerichtsschreiber Daniel Widmer. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Marokko,  

(…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 

(Dublin-Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 2. Dezember 2022 / N (…). 

 

 

 

D-5699/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der Beschwerdeführer suchte am 6. November 2022 in der Schweiz 

um Asyl nach. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Daten-

bank (Eurodac) ergab, dass er bereits am 31. Oktober 2022 in Österreich 

ein Asylgesuch eingereicht hatte.  

A.b Am 10. November 2022 beauftragte der Beschwerdeführer die Mitar-

beitenden des Rechtsschutzes der (…) mit der Wahrung seiner Rechte im 

Asylverfahren. 

A.c Die Vorinstanz gewährte dem Beschwerdeführer am 17. November 

2022 das rechtliche Gehör (sog. Dublin-Gespräch) zu einem allfälligen 

Nichteintretensentscheid und einer Überstellung nach Österreich.  

Der Beschwerdeführer brachte vor, er habe in Österreich nicht um Asyl ge-

beten. Als er an der österreichischen Grenze angekommen sei, hätten ihm 

Militärpersonen die Fingerabdrücke abgenommen, Unterlagen gegeben 

und ihn weggewiesen. Er wolle nicht nach Österreich zurück. Er habe sich 

eine Woche dort aufgehalten und weder eine Unterkunft noch Unterstüt-

zung erhalten. Er sei jeden Tag zu den Behörden gegangen, um nach einer 

Unterkunft zu fragen, aber jedes Mal hätten sie ihm gesagt, dass es keinen 

Platz gebe. Deshalb sei er in die Schweiz gekommen. 

Zum medizinischen Sachverhalt gab er an, er sei bei guter Gesundheit, 

obwohl er in letzter Zeit unter (…)gefühlen leide und sich nicht wohl fühle.  

A.d Am 10. November 2022 ersuchte das SEM die österreichischen Be-

hörden um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 

Abs. 1 Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parla-

ments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und 

Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines 

von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitglied-

staat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfol-

gend: Dublin-III-VO). Die Anfrage blieb unbeantwortet. 

A.e Mit Verfügung vom 2. Dezember 2022 – eröffnet am 6. Dezember 

2022 – trat das SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG 

(SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, ordnete 

die Wegweisung aus der Schweiz nach Österreich an, forderte den Be-

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schwerdeführer auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Be-

schwerdefrist zu verlassen, und beauftragte den Kanton B._______ mit 

dem Vollzug der Wegweisung. Gleichzeitig stellte es fest, einer allfälligen 

Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung 

zu, und verfügte die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss 

Aktenverzeichnis. 

B.  

Am 6. Dezember 2022 legte die zugewiesene Rechtsvertretung das Man-

dat nieder. 

C.  

Mit Eingabe vom 9. Dezember 2022 erhob der Beschwerdeführer gegen 

die Verfügung des SEM vom 2. Dezember 2022 Beschwerde beim Bun-

desverwaltungsgericht. Er beantragte sinngemäss die Aufhebung der an-

gefochtenen Verfügung und die Durchführung des Asylverfahrens in der 

Schweiz. 

D.  

Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am 

12. Dezember 2022 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG).  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungs-

gericht zur Beurteilung von Beschwerden auf dem Gebiet des Asyls zu-

ständig und entscheidet über diese in der Regel – wie auch vorliegend – 

endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Der Beschwerdeführer ist zur Be-

schwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und form-

gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG 

und Art. 52 Abs. 1 VwVG).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

2.  

2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

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unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.). 

3.  

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb sie 

im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zwei-

ten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

4.  

4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-

weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG). 

4.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem 

einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als 

zuständiger Staat bestimmt wird. Das Verfahren zur Bestimmung des zu-

ständigen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat 

erstmals ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO). Im Rah-

men des in den Art. 23–25 Dublin-III-VO geregelten sogenannten Wieder-

aufnahmeverfahrens (engl.: take back) findet grundsätzlich keine (erneute) 

Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III statt. Die Zuständigkeit beziehungs-

weise die Verpflichtung des Mitgliedstaates zur Wiederaufnahme ergibt 

sich direkt aus Art. 18 Abs. 1 Bst. b–d beziehungsweise Art. 20 Abs. 5 Dub-

lin-III-VO. 

4.3 Ein Fingerabdruck-Abgleich mit der Eurodac-Datenbank ergab, dass 

der Beschwerdeführer am 31. Oktober 2022 in Österreich ein Asylgesuch 

gestellt hatte. Das SEM ersuchte deshalb die österreichischen Behörden 

am 10. November 2022 um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers. 

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Nachdem die österreichischen Behörden das Gesuch um Übernahme in-

nert der in Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet 

liessen, anerkannten sie die Zuständigkeit Österreichs implizit (Art. 25 

Abs. 2 Dublin-III-VO). Somit ist die Zuständigkeit Österreichs grundsätzlich 

gegeben.  

4.4 Dies wird in der Beschwerde nicht bestritten. Aus dem Vorbringen des 

Beschwerdeführers anlässlich des Dublin-Gesprächs, er habe in Öster-

reich kein Asylgesuch gestellt und seine Fingerabdrücke seien ihm dort un-

freiwillig abgenommen worden, vermag er nichts zu seinen Gunsten abzu-

leiten, zumal bereits seine Einreise in das Hoheitsgebiet des Dublin-Staa-

tes die Zuständigkeit Österreichs für die Durchführung des Asyl- und Weg-

weisungsverfahrens begründet hätte (Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO). Soweit 

er in der Beschwerde ausführt, er sei wegen der Sicherheit und der Stabi-

lität in die Schweiz gekommen und weil er sich in Österreich nicht wohl 

gefühlt habe, ist ihm zu entgegnen, dass die Dublin-III-VO den Schutzsu-

chenden kein Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat selber 

auszuwählen (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3).  

5.  

Das Bundesverwaltungsgericht geht in ständiger Rechtsprechung davon 

aus, dass das österreichische Asylsystem keine systemischen Mängel im 

Sinne von Art. 3 Abs. 2 zweiter Satz Dublin-III-VO aufweist (vgl. etwa Ur-

teile des BVGer F-3120/2022 vom 22. Juli 2022 E. 7.2; D-1877/2022 vom 

3. Mai 2022 E. 4.4). Die Verantwortung für das Asylverfahren ist auf die 

österreichischen Behörden übergegangen. Der Beschwerdeführer hat kein 

konkretes und ernsthaftes Risiko dargetan, die österreichischen Behörden 

würden sich weigern, ihn wiederaufzunehmen und seinen Antrag auf inter-

nationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln der Richtlinie des Europäi-

schen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu ge-

meinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des interna-

tionalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) zu prüfen. Unter diesen Um-

ständen ist die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO nicht gerechtfer-

tigt.  

6.  

6.1 Jeder Mitgliedstaat kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO 

beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-

tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn 

er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-

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fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbsteintritts-

recht). Dieses Selbsteintrittsrecht wird im Landesrecht durch Art. 29a 

Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) 

konkretisiert. Erweist sich die Überstellung einer asylsuchenden Person in 

einen Dublin-Mitgliedstaat als unzulässig im Sinne der EMRK oder einer 

anderen die Schweiz bindenden, völkerrechtlichen Bestimmung, muss die 

Vorinstanz die Souveränitätsklausel anwenden und das Asylgesuch in der 

Schweiz behandeln (BVGE 2015/9 E. 8.2.1; 2010/45 E. 7.2). 

6.2 Soweit der Beschwerdeführer im Dublin-Gespräch sinngemäss vor-

brachte, in Österreich seien ihm die ihm zustehenden Aufnahmebedingun-

gen verweigert worden, ist festzuhalten, dass er sich bei einer allfälligen 

vorübergehenden Einschränkung der ihm zustehenden Aufnahmebedin-

gungen an die österreichischen Behörden wenden und seine Rechte auf 

dem Rechtsweg einfordern könnte (vgl. Art. 26 der Richtlinie des Europäi-

schen Parlaments und des Rates 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Fest-

legung von Normen für die Aufnahme von Personen, die internationalen 

Schutz beantragen [sog. Aufnahmerichtlinie]). 

6.3 Was den medizinischen Sachverhalt angeht, so kann eine zwangs-

weise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen Problemen nur 

ganz ausnahmsweise einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen. Ein 

solcher würde voraussetzen, dass eine bereits schwer kranke Person 

durch die Abschiebung mit dem realen Risiko konfrontiert würde, einer 

ernsten, raschen und unwiederbringlichen Verschlechterung ihres Gesund-

heitszustandes ausgesetzt zu werden, die zu intensivem Leiden oder einer 

erheblichen Verkürzung der Lebenserwartung führen würde (vgl. Urteil des 

EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 13. Dezember 2016, Grosse Kam-

mer, 41738/10, §§ 180–193 m.w.H.).  

6.4 Eine solche Situation liegt gemäss Akten nicht vor. Der Beschwerde-

führer wurde anlässlich des Dublin-Gesprächs darauf hingewiesen, dass 

es in seiner Verantwortung liege, alle medizinischen Probleme zu melden, 

die sich als entscheidend für sein Asylverfahren erweisen könnten; es sei 

daher seine Obliegenheit, die Medic-Help-Krankenstation im BAZ aufzusu-

chen, um allenfalls notwendige medizinische Behandlungen und Arztbesu-

che in die Wege zu leiten (vgl. SEM-Akte […]-16/2). Dazu sah sich der 

Beschwerdeführer offensichtlich nicht veranlasst, finden sich doch in den 

Akten keine entsprechenden Unterlagen. Sodann ist darauf hinzuweisen, 

dass Österreich über eine ausreichende medizinische Infrastruktur verfügt. 

Es liegen keine Hinweise vor, wonach Österreich dem Beschwerdeführer 

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eine adäquate medizinische Behandlung verweigern würde. Im Übrigen 

trägt die Vorinstanz seinem aktuellen Gesundheitszustand bei der Organi-

sation der Überstellung Rechnung, indem sie die dortigen Behörden über 

seinen Zustand und eine allfällig notwendige medizinische Behandlung in-

formiert.  

7.  

Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts verfügt das SEM bei der 

Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 über einen Ermessensspielraum 

(vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.). Die angefochtene Verfügung ist unter diesem 

Blickwinkel nicht zu beanstanden. Insbesondere sind den Akten keine Hin-

weise auf einen Ermessensmissbrauch oder ein Über- respektive Unter-

schreiten des Ermessens zu entnehmen. Das Gericht enthält sich deshalb 

in diesem Zusammenhang weiterer Äusserungen.  

8.  

Nach dem Gesagten besteht kein Grund für eine Anwendung der Ermes-

sensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO. Somit bleibt Österreich der für die 

Behandlung des Asylgesuches des Beschwerdeführers zuständige Mit-

gliedstaat gemäss Dublin-III-VO. 

9.  

Das SEM ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten. Da er 

nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung 

ist, wurde die Überstellung nach Österreich in Anwendung von Art. 44 

AsylG ebenfalls zu Recht angeordnet (Art. 32 Bst. a AsylV 1). 

10.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten grundsätzlich dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Segessenmann Daniel Widmer 

 

 

Versand: