# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e4e89cb-25d0-565f-83e3-fbae22dde3b0
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.10.2015 200 2015 388
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-388_2015-10-13.pdf

## Full Text

200 15 388 IV
ACT/LUB/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 13. Oktober 2015

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. März 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Okt. 2015, IV/15/388, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1960 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) meldete sich erstmals im Dezember 2006 unter Hinweis auf 
Gelenkschmerzen, Arthrose, Rückenschmerzen und chronisches Rheuma 
zum Bezug von Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung 
(IV) an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegnerin]; Antwort-
beilagen [AB] 1). Hierauf führte die IVB erwerbliche und medizinische Ab-
klärungen durch, namentlich liess sie die Versicherte durch die Dres. med. 
C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und 
D.________, Facharzt für Rheumatologie FMH, begutachten (Gutachten 
vom 11.  und 27. Juni 2007 inkl. interdisziplinäre Beurteilung vom 29. Juni 
2007; AB 16 f.). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (AB 18, 23) 
verfügte die IVB am 8. Oktober 2007 die Abweisung des Leistungsbegeh-
rens (AB 24). Die entsprechende Verfügung blieb unangefochten.

Die Versicherte meldete sich im März 2008 erneut zum Bezug von IV-
Leistungen an (AB 25). Auf dieses Leistungsbegehren trat die IVB mit Ver-
fügung vom 2. Juli 2008 (AB 36) nicht ein. Eine dagegen erhobene Be-
schwerde (AB 37) wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil 
vom 17. Februar 2009, IV 69619 (AB 46), ab. Dieser Entscheid blieb unan-
gefochten. Auf eine weitere im März 2010 eingereichte Neuanmeldung 
(AB 48) trat die IVB mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 26. Mai 
2010 (AB 54) ebenfalls nicht ein.

B.

Im März 2013 beantragte die Versicherte unter Hinweis auf „Rheuma, Rü-
ckenoperation“ abermals Leistungen der IV (AB 55 f.). In der Folge holte 
die IVB wiederum erwerbliche sowie medizinische Unterlagen ein und un-
terbreitete diese dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Beurteilung 
(AB 94). Dieser kam in seiner Stellungnahme vom 28. Januar 2015 (AB 95 
S. 4 ff.) zum Schluss, dass keine neuen Diagnosen/Befunde vorlägen, wel-

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che die Arbeitsfähigkeit in einem höheren Mass beeinträchtigten als bisher. 
Der Grad der Arbeitsunfähigkeit habe keine Veränderung erfahren. Mit 
Vorbescheid vom 12. Februar 2015 (AB 96) stellte die IVB die Abweisung 
des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nachdem die Versicherte dagegen 
Einwände erhoben hatte (AB 98), nahm die IVB erneut Rücksprache mit 
dem RAD (AB 101) und verfügte am 25. März 2015 wie im Vorbescheid 
vorgesehen (AB 102).

C.

Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 5. Mai 2015 Beschwerde erheben und folgendes Rechts-
begehren stellen:

Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 25. März 2015 sei aufzuheben 
und die Sache sei zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwä-
gungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

In der Begründung liess sie im Wesentlichen vorbringen, die Stellungnah-
me des RAD-Arztes erfülle die bundesgerichtlichen Anforderungen an den 
Beweiswert eines medizinischen Berichts nicht. Der rechtserhebliche 
Sachverhalt sei ungenügend abgeklärt, da sich die Beschwerdegegnerin zu 
den divergierenden fachärztlichen Einschätzungen nicht äussere und keine 
neue polydisziplinäre Begutachtung veranlasst habe, obwohl die gesund-
heitlichen Beeinträchtigungen mannigfach und evident seien und sich im 
Vergleich zum Sachverhalt von 2007 erheblich geändert hätten.

Mit Beschwerdeantwort vom 24. Juni 2015 beantragte die Beschwerde-
gegnerin unter Verweis auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfü-
gung und eine beigelegte Stellungnahme des RAD vom 17. Juni 2015 (in 
den Gerichtsakten) die Abweisung der Beschwerde.

Mit Zuschrift vom 8. Juli 2015 machte die Beschwerdeführerin geltend, der 
neu eingereichten Stellungnahme des RAD sei jeglicher Beweiswert abzu-
sprechen. Der rechtserhebliche Sachverhalt erweise sich weiterhin als un-
genügend abgeklärt.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 25. März 2015 
(AB 102). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente der Invali-
denversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

Für die Bestimmung des IV-Grades wird das Erwerbseinkommen, das die 
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

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2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

2.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

2.5

2.5.1 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 

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der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung [IVV; SR 831.201]). 

2.5.2 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache 
materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten 
Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch 
tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei ei-
nem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (SVR 2011 IV 
Nr. 2 S. 8 E. 3.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der 
früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so 
weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prü-
fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine rentenbe-
gründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Be-
schwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Ge-
richt (BGE 117 V 198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

2.5.3 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invali-
ditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuan-
meldungsverfahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG 
– durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten mate-
riellen Beurteilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit 
demjenigen zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 
S. 112; 130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.5.4 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2011 IV 
Nr. 37 S. 109 E. 1.1).

3.

3.1 Die Verwaltung ist auf die Neuanmeldung vom 1. März 2013 
(AB 55) eingetreten, weshalb die Eintretensfrage praxisgemäss nicht zu 

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überprüfen ist (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b S. 114 f.). Indes ist zu prüfen, ob 
im massgebenden Vergleichszeitraum zwischen der Verfügung vom 8. Ok-
tober 2007 (AB 24) und der Verfügung vom 25. März 2015 (AB 102) eine 
Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die geeig-
net ist, den Invaliditätsgrad in einer für den Rentenanspruch erheblichen 
Weise zu beeinflussen (vgl. E. 2.5 hiervor). Die Neuanmeldungsverfahren 
in den Jahren 2008 (AB 25 – 36) und 2010 (AB 48 – 54) sind in dieser Hin-
sicht unbeachtlich, da sie jeweils mit einem Nichteintretensentscheid ende-
ten (Verfügungen vom 2. Juli 2008 [AB 36], bestätigt durch das Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Februar 2009, IV 69619 
[AB 46], und 26. Mai 2010 [AB 54]) und somit keine hinreichende Prüfung 
der anspruchserheblichen Tatsachen zugrunde gelegen hatte (BGE 133 V 
108 E. 5.4 S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2).

3.2 Die rechtskräftige Verfügung vom 8. Oktober 2007 (AB 24) stützte 
sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das Gutachten der 
Dres. med. C.________ und D.________ vom 11. und 27. Juni 2007 
(AB 16 f.) sowie deren interdisziplinäre Beurteilung vom 29. Juni 2007 
(AB 16 S. 12).

3.2.1 Im psychiatrischen (Teil-)Gutachten vom 11. Juni 2007 (AB 17) 
vermerkte Dr. med. C.________ als Diagnose eine anhaltende somatofor-
me Schmerzstörung (ICD-10: F45.4). Die vom Hausarzt angeführte de-
pressive Verstimmung könne nicht bestätigt werden. Es fehle die Sympto-
matik, welche die ICD-10 bei einer depressiven Episode bzw. einer depres-
siven Reaktion voraussetze. Von dritter Seite sei mehrmals die Vermutung 
geäussert worden, dass eine psychogene bzw. psychosomatische Überla-
gerung vorhanden sein könnte. Diese Vermutung könne bestätigt werden, 
die Versicherte leide an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. 
Die entsprechende Symptomatik (Fixation auf die Schmerzen, hypochon-
drische Befürchtungen, Schmerzausdehnung) sei vorhanden. Die Versi-
cherte zeige Hinweise, dass sie die Schmerzen grossteils überwinden kön-
ne. Zusammenfassend sei die Arbeitsfähigkeit aus psychosomatisch-
psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt (AB 17 S. 5 ff.).

3.2.2 Dr. med. D.________ diagnostizierte in seinem (Teil-)Gutachten 
vom 27. Juni 2007 (AB 16) generalisierte Schmerzen ohne ausreichend 

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erklärende somatische Befunde (Panalgie, Fibromyalgie, somatoforme 
Schmerzstörung; [seit Jahren]), ein panvertebrales Schmerzsyndrom (seit 
Jahren) und klinische Zeichen einer beginnenden Rhizarthrose. Wesentli-
che, das altersübliche Ausmass übersteigende Einschränkungen liessen 
sich somatisch nicht objektivieren. Aus somatischer Sicht bestehe keine 
Arbeitsunfähigkeit. Zumutbar seien alle Arbeiten, die dem Alter und der 
Konstitution entsprächen. Mit dieser Einschränkung werde auch einer allfäl-
ligen Minderbelastbarkeit des Rückens Genüge getan, da (Rücken-) 
Schwerarbeit nicht mehr zumutbar sei (AB 16 S. 9 ff.).

3.2.3 Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung vom 29. Juni 2007 
(AB 16 S. 12) hielten die Gutachter fest, aus rheumatologischer Sicht sei 
die Versicherte für eine ihrem Alter und ihrer Konstitution angepasste 
Tätigkeit arbeitsfähig. Den seit Jahren weit im Vordergrund stehenden ge-
neralisierten Schmerzen, der Panalgie, lägen extrasomatische Ursachen 
zugrunde. Aus psychiatrischer Sicht sei eine psychogene Überlagerung der 
Schmerzen festzustellen. Die entsprechenden Schmerzen seien überwind-
bar, so dass keine krankheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
vorliege.

3.3 Hinsichtlich der Entwicklung des Gesundheitszustandes seit Erlass 
der Verfügung vom 8. Oktober 2007 (AB 24) lässt sich den Akten im We-
sentlichen das Folgende entnehmen:

3.3.1 Im Operationsbericht vom 7. Dezember 2012 (AB 85 S. 11) dia-
gnostizierte Dr. med. E.________, Facharzt für Neurochirurgie FMH, ein 
therapieresistentes lumboradikuläres Schmerzsyndrom/Wurzelclaudicatio 
L5 links bei diskogen verschärfter, hypertroph-spondylarthrotischer, rezes-
salbetonter Spinalkanalstenose L4/5 links.

3.3.2 Am 8. April 2013 berichtete Dr. med. E.________ bei einem Status 
nach ipsilateraler Spinalkanaldekompression/Mikrodiskektomie L4/5 links 
am 7. Dezember 2012 bestünden residuelle lumboischialgieforme 
Ausstrahlungen links ohne objektivierbare Symptomatik, die sich kaum in 
einer rezidivierenden bzw. persistierenden Wurzelkompression erklärten. 
Das aktualisierte Kernspintomogramm zeige übliche postoperative narbige, 
teils noch ödematöse Veränderungen, also regelrechte Verhältnisse. Nicht 

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auszuschliessen sei eine neuropathische Komponente. Was die operierte 
Rückenaffektion betreffe, sei nach wie vor keine dauerhafte Arbeitsunfähig-
keit als Raumpflegerin zu erkennen (AB 85 S. 8 f.).

3.3.3 Im Operationsbericht vom 4. Oktober 2013 (AB 88 S. 9 f.) führte 
Prof. Dr. med. F.________, Facharzt für Neurochirurgie FMH, als Diagno-
sen eine Rezidiv-Diskushernie L4/5 links mit chronischer Wurzelkompres-
sion L5, sekundärer Spinalkanalstenose und einen Zustand nach Diskus-
hernienoperation L4/5 links am 7. Dezember 2012 auf. Als weitere Diagno-
sen erwähnte er eine Polyarthritis, eine Fibromyalgie und eine arterielle 
Hypertonie (behandelt). 

3.3.4 Dr. med. G.________, Facharzt für Rheumatologie und Innere Me-
dizin FMH, diagnostizierte am 7. November 2013 (AB 89.2 S. 1 f.) eine re-
zidivierende chronische Lumboischialgie links (Status nach Diskushernien-
operation L4/5 am 7. Dezember 2012, Rezidiv-Diskushernie L4/5 mit chro-
nischer Wurzelkompression L5 und sekundärer Spinalkanalstenose, De-
kompression L4/5 links mit Re-Diskektomie und transpedikulärer Stabilisa-
tion L4/5 am 4. Oktober 2013), eine Polyarthritis (Rheumafaktor positiv, 
SC-Arthritis [MRI der HWS, BWS, LWS und SIG vom 19. Februar 2013], 
Polyarthralgien) und ein generalisiertes Schmerzsyndrom.

3.3.5 Am 13. Dezember 2013 hielt Dr. med. H.________, Facharzt für 
Dermatologie und Venerologie und Angiologie FMH, als Diagnose psori-
asisforme Hautläsionen im Bereich beider Ellenbogen fest. Der Befund sei 
mit der Psoriasis gut vereinbar. Das übrige Integument zeige überhaupt 
keinen Anhalt für eine Psoriasis (Fingernägel, Haare; [AB 97 S. 6]).

3.3.6 Im Verlaufsbericht vom 1. November 2014 (AB 93 S. 1 ff.) erwähnte 
Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, der 
Gesundheitszustand habe sich verschlechtert. Im März 2014 sei neu ein 
behandlungsbedürftiger Diabetes mellitus aufgetreten. Ferner sei es zu 
einer (medikamentös induzierten?) Gastritis gekommen. Chronische invali-
disierende Rücken- und Gelenkschmerzen verunmöglichten einen Arbeits-
einsatz. In der momentanen Verfassung und wohl auch zukünftig sei keine 
Erwerbstätigkeit zumutbar (AB 93 S. 3).

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3.3.7 Bei der Einjahres-Abschlusskontrolle vom 16. Januar 2015 diagnos-
tizierte Prof. Dr. med. F.________ einen Zustand nach transpedikulärer 
Stabilisation L4/5 und Re-Dekompression L4/5 mit Re-Diskektomie am 
4. Oktober 2013, einen Zustand nach Rezidiv-Diskushernie L4/5 links mit 
chronischer Wurzelkompression L5, sekundärer Spinalkanalstenose und 
einen Zustand nach Diskushernienoperation L4/5 links am 7. Dezember 
2012. Zudem diagnostizierte er eine Polyarthritis, eine Fibromyalgie, eine 
arterielle Hypertonie (behandelt) und eine frisch entdeckte „Psoriasis rechte 
Hand(?)“. Das Behandlungsresultat sei bildgebend soweit gut. Klinisch be-
klage die Patientin weiterhin die bekannten diffusen Schmerzen und sei in 
der Beweglichkeit erheblich eingeschränkt. Die Wirbelsäule sei berührungs- 
und druckdolent. Die Hyperextension respektive die Reklination wirke zer-
vikothorakal schmerzprovokativ (AB 97 S. 5).

3.3.8 Der RAD-Arzt Dr. med. J.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin und Rheumatologie FMH, hielt im Bericht vom 28. Januar 2015 
(AB 95 S. 4 - 9) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen 
Zustand nach transpedikulärer Stabilisation L4/5 (Expedlum 4 x 6 x 50) und 
Re-Dekompression L4/5 links mit Re-Diskektomie am 4. Oktober 2013 fest. 
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen 
behandlungsbedürftigen Diabetes mellitus. Hinsichtlich der Rückenproble-
matik und des Diabetes mellitus ergäben sich keine Änderungen der Ein-
schätzung im Vergleich zu den Vorbefunden/Vor-gutachten. Es lägen keine 
Befunde vor, welche die Arbeitsfähigkeit in einem höheren Masse als zuvor 
beeinträchtigten. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens bestätigte er mit 
Stellungnahme vom 18. März 2015 (AB 101 S. 2) seine bisherige Einschät-
zung.

3.3.9 Dem Bericht vom 26. Februar 2015 (AB 97 S. 2-4) von Dr. med. 
G.________ sind als Diagnosen eine rezidivierende chronische Lumbois-
chialgie links (Status nach Diskushernienoperation L4/5 am 7. Dezember 
2012, Rezidiv-Diskushernie L4/5 mit chronischer Wurzelkompression L5 
und sekundärer Spinalkanalstenose, Dekompression L4/5 links mit Re-
Diskektomie und transpedikulärer Stabilisation L4/5 am 4. Oktober 2013), 
eine Polyarthritis (Rheumafaktor positiv, SC-Arthritis [MRI der HWS, BWS, 
LWS und SIG vom 19. Februar 2013], Polyarthralgien, bekannte Hautpso-

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riasis [Diagnose Dezember 2013]), ein generalisiertes Schmerzsyndrom 
und eine Depression (psychiatrische Behandlung) zu entnehmen.

3.3.10 In der Stellungnahme des RAD vom 17. Juni 2015 (in den Gerichts-
akten) führte der Dr. med. J.________ aus, hinsichtlich der Rückenproble-
matik fänden sich in den Akten keine Hinweise, die für eine erhebliche Ver-
schlechterung sprächen. Der Hypertonus und der Diabetes mellitus seien 
gut einstellbar und wirkten sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus.

3.4 Es ist aktenkundig, dass sich die Beschwerdeführerin am 7. De-
zember 2012 (AB 85 S. 11) wie auch am 4. Oktober 2013 (AB 88 S. 9) ope-
rativen Eingriffen am Rücken unterzogen hatte. Entgegen der beschwerde-
führerischen Auffassung (Beschwerde S. 4 Ziff. 3.2) ist damit keine mass-
gebliche Veränderung der gesundheitlichen Situation erstellt, die Auswir-
kungen auf den Rentenanspruch hätte. Anlässlich der Abklärung und Bera-
tung vom 2. April 2013 (AB 85 S. 8 f.) konnte Dr. med. E.________ keine 
objektivierbare Symptomatik erkennen (vgl. E. 3.3.2 hiervor), weshalb in-
soweit keine massgebliche Veränderung des Gesundheitszustands be-
steht. Des Weiteren hielt auch Prof. Dr. med. F.________ im Rahmen der 
Abschlusskontrolle vom 16. Januar 2015 (AB 97 S. 5) fest, das Behand-
lungssubstrat sei bildgebend soweit gut. Klinisch würde die Versicherte 
„weiterhin“ über „die bekannten diffusen Schmerzen“ klagen (vgl. E. 3.3.7 
hiervor). In dieser Hinsicht ist damit ebenfalls keine Veränderung erstellt.

Die von Dr. med. H.________ im Bericht vom 13. Dezember 2013 (AB 97 
S. 6) festgehaltenen psoriasisformen Hautläsionen sowie der im März 2014 
von Dr. med. I.________ neu diagnostizierte Diabetes mellitus (AB 93 S.1) 
haben offensichtlich keine massgebende Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit. Der Beurteilung von Dr. med. H.________ lassen sich denn auch kei-
ne Hinweise auf eine durch die psoriasisformen Hautläsionen resultierende 
Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit entnehmen (AB 97 S. 6) und Dr. med. 
I.________ erwähnte einzig, die chronisch invalidisierenden Rücken- und 
Gelenkschmerzen verunmöglichten einen Arbeitseinsatz (vgl. AB 93 S. 3 
Ziff. 1). Andere körperliche, geistige oder psychische Einschränkungen, die 
sich bei der Arbeit auswirkten, hielt er dagegen nicht fest. Insofern stellen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Okt. 2015, IV/15/388, Seite 13

auch diese diagnostizierten Leiden keine massgebliche Veränderung der 
gesundheitlichen Situation dar.

Dr. med. G.________ hat eine Polyarthritis diagnostiziert (AB 89.2 S. 1 und 
AB 97 S. 2), die gemäss Bericht vom 7. November 2013 (AB 89.2 S. 1) 
deutlich aktiv sei. Diese Erkrankung wurde demgegenüber im Jahr 2007 
durch Dr. med. D.________ nicht diagnostiziert (AB 16 S. 9), so dass es 
sich insoweit um einen neuen Gesundheitsschaden handeln könnte, der als 
Grundlage einer Neuanmeldung in Frage käme. Dieser Gesundheitsscha-
den erweist sich jedoch als ungenügend abgeklärt, so ist insbesondere 
nicht erstellt, ob er allein oder zusammen mit den weiteren Beeinträchti-
gungen der Gesundheit zu einer rentenbegründenden Invalidität führen 
kann. Einerseits attestiert Dr. med. G.________ in den Berichten vom 
7. Februar 2013 (AB 89.2 S. 1 f.) und 26. Februar 2015 (AB 97 S. 2 f.) je-
weils eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für leidensangepasste Tätigkeiten, 
wobei aber unklar ist, welchen Anteil die Polyarthritis ausmacht. Anderer-
seits ist der RAD in seinen Berichten vom 28. Januar (AB 95 S. 4) und 
17. Juni 2015 (in den Gerichtsakten) auf die Problematik der Polyarthritis 
nicht eingegangen bzw. hat sich mit den von Dr. med. G.________ gewon-
nen Erkenntnissen nicht auseinandergesetzt. Dies wird in der Beschwerde 
(S. 5 Ziff. 3.6) zu Recht gerügt.

3.5 Unter diesen Umständen kann die Frage nach einer relevanten 
Veränderung des Gesundheitszustands gestützt auf die vorliegenden me-
dizinischen Grundlagen nicht beantwortet werden. Folglich erweist sich der 
medizinische Sachverhalt als ungenügend abgeklärt.

3.6 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und die an-
gefochtene Verfügung vom 25. März 2015 (AB 102) aufzuheben. Die Akten 
sind zu medizinischen Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzu-
weisen. Im Anschluss hat sie eine neue Verfügung zu erlassen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Okt. 2015, IV/15/388, Seite 14

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der von der Beschwerde-
führerin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 700.-- ist nach Rechtskraft des 
Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Die obsiegende Beschwerdeführerin hat Anspruch auf Ersatz der 
Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und oh-
ne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und 
nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG).

Der von Rechtsanwalt B.________ mit Honorarnote vom 13. Juli 2015 gel-
tend gemachte Aufwand von total Fr. 2'793.30 (inkl. Auslagen und MWSt.) 
ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdefüh-
rerin diese Parteikosten zu ersetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 25. März 2015 aufgehoben und die Sache an die 
Verwaltung zurückgewiesen, damit sie nach Vornahme der Abklärun-
gen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Okt. 2015, IV/15/388, Seite 15

Kostenvorschuss von Fr. 700.-- wird nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 2‘793.30 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.