# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa309623-e12a-5d43-bfa1-2e86e32dc77a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 25.01.2024 III 2023 150
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-150_2024-01-25.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 150

Entscheid vom 25. Januar 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

1. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

2. Gemeinderat Freienbach, Unterdorfstrasse 9, Postfach 140, 
8808 Pfäffikon,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (nachträgliche Baubewilligung für 
Steinkorbmauer u.w.; Wiederherstellung)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ AG (nachstehend: Bauherrschaft) ist Eigentümerin des 
Grundstücks (Baugrundstück) KTN __01 (939 m2), D.________-strasse __02, in 
E.________. Das Baugrundstück befindet sich in der Wohnzone W3; das (nord-
)östlich anschliessende Grundstück KTN __03 liegt in einer Zone für Sport und 
Erholung. Das Baugrundstück grenzt im Süden an den F.________-bach, tan-
giert dort mit seiner südöstlichen Grenze punktuell auch die Waldgrenze und be-
findet sich in jenem Bereich mit 141 m2 im Waldgrenzwirkbereich (vgl. ÖREB-
Kastaster-Auszug [einsehbar über webGIS-SZ]). Es ist mit einem Mehrfamilien-
haus (MFH) mit Pool überbaut, wofür der Gemeinderat Freienbach die Baubewil-
ligung am 9. Mai 2019 erteilt hat. Dieser südöstliche Bereich des Grundstücks 
samt Pool liegt teils (im nördlichen Bereich) in einem Bereich mit Restgefähr-
dung, südlich folgen ein Bereich mit geringer Gefährdung und im unmittelbaren 
Umfeld des F.________-bachs ein Bereich mit mittlerer und erheblicher Gefähr-
dung. 

Ein Gartenpavillon (nördlich des Pools) und die Verschiebung des Pools waren 
am 8. Oktober 2020 bewilligt worden. In der Folge versagte der Gemeinderat am 
5. Mai 2022 die nachträgliche Baubewilligung für Natursteinplatten, welche süd-
lich um den Pool, wo eine Blumenwiese vorgesehen war, verlegt worden waren, 
weil die Plattenanlage den Waldabstand unterschritt. Auf die Anordnung der 
Rückführung wurde jedoch verzichtet. 

B.1 Aufgrund einer Meldung stellte das kommunale Bauamt Freienbach im 
Herbst 2022 fest, dass an der (nord-)östlichen Grundstücksgrenze zu KTN __03 
im Bereich des Aussenpools eine Steinkorbmauer (von 3.40 m Länge und 1.20 m 
Höhe) erstellt worden war. Auf Aufforderung des Bauamtes vom 25. November 
2022 hin reichte die Bauherrschaft am 21. Dezember 2022 das Baugesuch für 
die Erweiterung der Einfriedung (bereits ausgeführt) ein. Dieses wurde im Amts-
blatt Nr. __ vom ______ 2023 (S. __) publiziert und öffentlich aufgelegt. Hierge-
gen wurden keine Einsprachen erhoben. 

B.2 Mit Schreiben vom 15. Februar 2023 gewährte das Amt für Raumentwick-
lung (ARE) der Bauherrschaft das rechtliche Gehör zur vom Amt für Gewässer 
beantragten Nichtbewilligung und Rückführung der bereits erstellten Steinkorb-
mauer sowie der aufgrund von Fotos festgestellten Stützmauer aus Blocksteinen 
mit Maschendrahtzaun entlang des F.________-bachs und damit verbundener 
Terrainaufschüttung (vgl. Plan-Nr. 200049/01 "Umgebungsplan" vom 3.7.2020 
rev. 18.12.2022, 1:100; Fotos in Baumappe 2018-9163 Nr. 22-22-015); zudem 
wurde daraufhin gewiesen, dass die gemäss Luftbildern vorhandene Ufervegeta-

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tion entfernt worden war. Ebenso gewährte das kommunale Bauamt der Bau-
herrschaft am 16. Februar 2023 das rechtliche Gehör. Hiervon liess die Bauherr-
schaft mit Eingabe vom 1. März 2023 Gebrauch machen. 

C. Mit Gesamtentscheid vom 12. April 2023 (im Baugesuch-Nr. 22-22-015) 
verweigerte das ARE die kantonale Baubewilligung "im Sinne der Erwägungen" 
(Disp.-Ziff. 1).  Die Bauherrschaft wurde verpflichtet, den rechtmässigen Zustand 
innert drei Monaten ab Rechtskraft des Gesamtentscheides wiederherzustellen 
(Disp.-Ziff. 2). 

Unter Eröffnung (Disp.-Ziff. 3) dieses Gesamtentscheides sowie des Beschlusses 
des Bezirks Höfe (Gewässerkommission) vom 20. März 2023 beschloss der Ge-
meinderat mit Beschluss (GRB) Nr. 128 vom 20. April 2023 was folgt:

1. Die nachträgliche Baubewilligung für die Erweiterung der Einfriedung, KTN 
__01, D.________-strasse __02, E.________, wird verweigert.

2. Die nachträgliche Baubewilligung für die Stützmauer (Quadersteine) mit 
Hinterfüllung und Einfriedung, KTN __01, D.________-strasse __02, 
E.________, wird verweigert.

3. (…). 

4. Die A.________ AG wird verpflichtet, sämtliche Ausgestaltungen innerhalb 
der Gewässerabstandslinie, vgl. Plan Nr. 200049/01 "Umgebungsplan 1:100" 
mit Revisionsdatum vom 8. Dezember 2022, vollständig zu entfernen und den 
ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Es ist der ursprüngliche 
Geländeverlauf wiederherzustellen und der Bereich ist umgehend zu 
begrünen / bepflanzen. Für die Erfüllung dieser Rückbau- und 
Wiederherstellungspflicht wird der A.________ AG eine Frist von drei 
Monaten ab Rechtskraft dieses Beschlusses eingeräumt. Die Rückführung 
innerhalb der Gewässerabstandslinie ist durch ein ausgewiesenes 
Vermessungsbüro zu bescheinigen.

5. (Androhung von Vollstreckungsmassnahmen [Verzeigung gemäss Art. 292 
StGB; Ordnungsbusse; unmittelbarer Zwang sowie Ersatzvornahme]).

6.-10. (Baukontrolle; Verzeigung bei der Kantonspolizei infolge Widerhandlung 
gegen §§ 75 und 85 PBG; Gebühren/Kosten; Rechtsmittelbelehrung; 
Zufertigung).  

D. Gegen diesen GRB Nr. 128 vom 20. April 2023 erhob die Bauherrschaft mit 
Eingabe vom 8. Mai 2023 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kan-
tons Schwyz mit den folgenden Anträgen:

1. Es sei der Gemeinderatsbeschluss vom 20. April 2023 betreffend Gesuch 
Nr. 22-22-015 (Baumappe 2018-9163) vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei der Beschwerdeführerin die Baubewilligung gemäss Gesuch Nr. 22-22-
015 (Baumappe 2018-9163) zu erteilen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Vor-
instanz.

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Mit Beschluss (RRB) Nr. 52/2023 vom 22. August 2023 entschied der Regie-
rungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden der Beschwerdeführerin auferlegt (…).

3. Die Beschwerdeführerin hat der Gemeinde Freienbach eine 
Parteientschädigung von Fr. 1200.-- zu bezahlen.

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 52/2023 (Versand am 29.8.2023) erhebt die Bau-
herrschaft mit Eingabe vom 14. September 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den 
folgenden Anträgen:

1. Es seien der Beschwerdeentscheid des Regierungsrats des Kantons Schwyz 
vom 22. August 2023 VB 93/2023, Beschluss Nr. 525/2023 sowie der 
Gemeinderatsbeschluss vom 20. April 2023 betreffend Gesuch Nr. 22-22-015 
(Baumappe 2018-9163) vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei der Beschwerdeführerin die Baubewilligung gemäss Gesuch Nr. 22-22-
015 (Baumappe 2018-9163) zu erteilen.

3. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Vor-
instanz.

F. Das Sicherheitsdepartement beantragt vernehmlassend am 21. September 
2023 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwer-
deführerin. Ebenso beantragt das ARE mit Vernehmlassung vom 3. Oktober 
2023 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge. Der Gemeinderat lässt 
ebenfalls die Abweisung der Beschwerde beantragen, soweit darauf einzutreten 
sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

G. Mit Replik vom 22. November 2023 hält die Beschwerdeführerin an den mit 
der Beschwerde gestellten Anträgen fest. Der Gemeinderat teilt mit Schreiben 
vom 1. Dezember 2023 seinen Verzicht auf eine Stellungnahme zur Replik mit. 
Die übrigen Verfahrensbeteiligten liessen sich nicht mehr vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1  Das ARE führte im Gesamtentscheid in Wiedergabe der Stellungnahme 
des Amtes für Gewässer (AFG, Wasserbau) sowie des Amtes für Wald und Natur 

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(AWN, Forstrecht) aus, bei den streitbetroffenen Anlagen (Steinkorbmauer, 
Stützmauer aus Blocksteinen mit Maschendrahtzaun und damit verbundener Ter-
rainaufschüttung) im Gewässerraum handle es sich um baubewilligungspflichtige 
Anlagen im Sinne des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 
400.100) vom 14. Mai 1987 (§ 75 PBG) sowie von Art. 7 Abs. 7 des Bundesge-
setzes über den Umweltschutz (USG; SR 814.01) vom 7. Oktober 1983. 

Die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Unterschreitung des Gewässer-
raumes seien nicht gegeben. Es bestehe kein öffentliches Interesse an den Bau-
ten, die rein privater Natur seien. Eine optimale Grundstückausnützung sei 
gemäss ständiger Rechtsprechung kein Ausnahmegrund. Eine allfällige Absturz-
sicherung könne ausserhalb des Gewässerraums erstellt werden und sei im Ge-
wässerraum nicht standortgebunden. Es könne davon ausgegangen werden, 
dass erst mit der Aufschüttung des Terrains und der Erstellung der Stützmauer 
eine Absturzsicherung notwendig geworden sei. Die Anlagen dienten auch nicht 
der Gewässernutzung (S. 3). Gemäss der integralen Naturgefahrenkarte liege für 
die Parzelle KTN __01 lediglich eine Restgefährdung resp. eine geringe Gefähr-
dung durch Hochwasser vor. Eine Verbauung des Ufers respektive des Gewäs-
serraums widerspreche somit Art. 37 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 
Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG; SR 814.20) vom 24. Ja-
nuar 1991. Weiter entsprächen die Rodung der Ufervegetation und die Erstellung 
einer Blocksteinmauer keiner gewässergerechten Gestaltung nach Art. 37 Abs. 2 
GSchG. Die aktuelle Nutzung des Gewässerraums widerspreche Art. 36a Abs. 3 
GSchG, welcher die extensive Bewirtschaftung im Gewässerraum fordere. Da die 
Abweichungen gegenüber den Bauvorschriften nicht bedeutungslos seien, müs-
se die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verlangt werden, was ver-
hältnismässig sei (S. 4). 

Das AWN konnte in der Erweiterung der Steinkorbmauer zwar keine relevanten 
zusätzlichen Auswirkungen auf den Wald erkennen, weil der F.________-bach 
eine klare Trennlinie zwischen Umgebungsgestaltung und Wald darstelle, stimm-
te einer Ausnahmebewilligung für die Unterschreitung des Waldabstandes jedoch 
in Beachtung der Stellungnahme der Gemeinde und in Respektierung der Bewil-
ligungskompetenz des Gemeinderates gleichwohl nicht zu. Eine Rückführung 
wurde nicht als unverhältnismässig erachtet, zumal das Verhalten der Bauherr-
schaft nicht als gutgläubig beurteilt werden könne (S. 5 f. Ziff. 2). 

Des Weiteren bezog sich das ARE auch auf den Beschluss Nr. 3 der Gewässer-
kommission des Bezirks vom 20. März 2023, der die Bewilligung ebenfalls ver-
weigerte und die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes forderte (S. 6 
Ziff. 3). 

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1.1.2  Der Gemeinderat schloss sich der Argumentation des ARE an (vgl. GRB 
Nr. 128 vom 20.4.2023, insbesondere Erw. 11 ff.). Zur Argumentation der Bau-
herrschaft führte der Gemeinderat Folgendes aus (Erw. 10). 

Die Bauherrschaft begründet die Erstellung der Steinkorbmauer mit dem 
Erfordernis einer Absturzsicherung gegenüber dem tieferliegenden Terrain auf der 
Ostseite. Aus dem Schnitt wird jedoch ersichtlich, dass der Höhenunterschied 
lediglich ca. 0.40 m beträgt. Zudem ist angrenzend eine Wiese und es besteht 
keine harte Verbauung der Oberfläche. Es dürfte eher eine Einfriedung mit 
Sichtschutzfunktion im Vordergrund gestanden haben. Weshalb eine Stützmauer, 
die Aufschüttung, die Erweiterung der Sitzplatzfläche und die Umzäunung zum 
Bach hin vorgenommen wurde, wird in keiner Weise begründet. Gründe auf eine 
Angewiesenheit können denn auch nicht erkannt werden. Es handelt sich hier 
einzig um eine Optimierung und Nutzbarmachung des Aussenraums. Weder wurde 
dadurch eine Verbesserung erzielt, noch wird eine Angewiesenheit auf diese 
Anlagen erkannt. Das angebliche Projektziel (Absturzsicherung) hätte mit einer 
Bepflanzung oder einer Abtreppung erreicht werden können. Der Hinweis auf 
Anlagen an ähnlicher Lage auf benachbarten Grundstücken ist vorliegend 
unerheblich.

1.2 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Beschluss im Wesentlichen, 
die Bewilligungspflicht der baulichen Vorkehrungen sei grundsätzlich unbestritten 
(Erw. 1.2). Unbestritten sei auch, dass die ohne Baubewilligung erstellten Anla-
gen vollständig im Gewässerraum lägen (Erw. 2.1). Da für den F.________-bach 
bereits ein Gewässerraum gemäss Art. 41a der Gewässerschutzverordnung 
(GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 ausgeschieden worden sei, richte 
sich die Zulässigkeit der realisierten Umgebungsgestaltung nur nach den bun-
desrechtlichen Bestimmungen zum Gewässerraum; der kantonale Gewässerab-
stand (§ 66 Abs. 3 PBG [mind. 5 m]) komme nicht zum Tragen (Erw. 2.2). Der 
Regierungsrat bestätigte die fehlende Standortgebundenheit der Anlagen sowie 
das fehlende öffentliche Interesse an denselben im Sinne von Art. 41c Abs. 1 
GSchV. Durch die ohne Baubewilligung erstellten Anlagen sowie die Entfernung 
der Uferbestockung gehe wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren 
(Erw. 2.3). Die Beschwerdeführerin verkenne, dass für die Beurteilung der Aus-
nahmebewilligungsfähigkeit nicht § 73 PBG massgeblich sei, sondern aussch-
liesslich das Bundesrecht bzw. Art. 41c GSchV. Ein solcher bundesrechtlicher 
Ausnahmegrund sei jedoch nicht gegeben (Erw. 2.4). Mit der für die Rodung der 
Ufervegetation verweigerten Ausnahmebewilligung setze sich die Beschwerde-
führerin nicht auseinander (Erw. 3). 

Es sei unbestritten, dass sich die ohne Baubewilligung erstellten Anlagen 
vollständig innerhalb des Waldabstandsbereichs, teils sogar im Waldareal selber, 
befänden (Erw. 4.3.1). Die vorinstanzliche Verweigerung einer Ausnahmebewilli-
gung sei rechtens (Erw. 4.4). 

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Ein Anspruch auf die geltend gemachte Gleichbehandlung im Unrecht bestehe 
nicht. Eine eigentliche rechtswidrige Praxis der Gemeinde sei zudem nicht er-
kennbar (Erw. 5.2). 

Der angeordnete Rückbau sei verhältnismässig. Die Vorinstanzen würden zudem 
eingeladen zu prüfen, ob aufgrund des Verhaltens der Beschwerdeführerin der 
Rückbau des (ohne Baubewilligung) erweiterten Plattenbelags ebenfalls durch-
gesetzt werden sollte (Erw. 6.3). 

1.3 Die Beschwerdeführerin bleibt vor Verwaltungsgericht bei ihrer Auffassung, 
dass die strittige Einfriedung und Terrainaufschüttung ausnahmebewilligungs-
fähig seien. Sie begründet dies nach wie vor namentlich mit der Notwendigkeit 
einer Absturzsicherung im Zeichen des Schutzes von Kleinkindern, was in casu 
besondere Verhältnisse begründe. Andernfalls sei ein freies und sicheres Spielen 
der Kinder nicht möglich (S. 4 ff. Rz. 8 ff.; vgl. Replik S. 3 Rz. 3). Das Absichern 
durch eine spezielle Bepflanzung - wie es die Vorinstanz vorschlage (angefoch-
tener RRB Erw. 4.4.) - wäre wohl ebenfalls möglich gewesen, nur sei nicht er-
sichtlich, weshalb eine Einfriedung mit Pflanzen erlaubt sein sollte, aber die von 
der Beschwerdeführerin gewählte Absturzsicherung nicht (S. 5 Rz. 12). Weder 
aus Sicht des Naturschutzes noch aus gewässerpolizeilicher Sicht sei ersichtlich, 
weshalb der Beschwerdeführerin eine Ausnahmebewilligung verwehrt sein sollte 
(Beschwerde S. 7 Rz. 19 mit Hinweis auf Art. 37 Abs. 3 GSchG sowie Art. 48 
Abs. 1 PBV i.V.m. Art. 22 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Natur- und Hei-
matschutz [NHG; SR 451] vom 1.7.1966). Zu bejahen sei eine grosse Härte als 
Ausnahmegrund im Sinne von § 73 Abs. 1 lit. a PBG (Beschwerde S. 7. Rz. 20 f.) 
Ein Rückbau widerspreche "krass dem Verhältnismässigkeitsprinzip" (Beschwer-
de S. 8 Rz. 22). Aufgrund der Terrainaufschüttung und der Einfriedung habe erst 
kürzlich ein von der Gemeinde offensichtlich gezielt aber unvorsichtig gefällter 
Baum abgelenkt werden können, sodass kein spielendes Kind verletzt worden 
sei (Beschwerde S. 8 Rz. 23). Die Beschwerdeführerin könne sich auch auf den 
Gleichbehandlungsgrundsatz berufen. Es lägen mehrere vergleichbare Situatio-
nen vor (Beschwerde S. 8 f. Rz. 25 ff.). 

2. Zunächst ist auf die Frage der gewässerschutzrechtlichen (Ausnahme-)
Bewilligungsfähigkeit der unbewilligten Bauten und Anlagen einzugehen. 

2.1 Es ist unbestritten, dass für den F.________-bach im kommunalen Zonen-
plan bereits ein Gewässerraum ausgeschieden wurde und die unbewilligten An-
lagen vollständig im Gewässerraum liegen (angefochtener RRB Erw. 2.1; mitan-
gefochtener GRB Nr. 128 Erw. 4, je ohne metrische Quantifizierung dieses Ge-
wässerraumes; der Plan-Nr. 2115/AF 1.02, Kataster-Situationsplan, vom 

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5.2.2020, rev. 8.12.2022, weist eine Gewässerraumlinie von 6.50 m ab der mittle-
ren Achse des F.________-baches aus, die mit dem Gewässerabstand von 
5.00 m übereinstimmt). Irrelevant ist im vorliegenden öffentlich-rechtlichen Bau-
bewilligungsverfahren, dass und ob die zivilgesetzlich vorgegebenen Abstände 
(vgl. Beschwerde S. 6 Rz. 14) eingehalten sind. 

2.2 Gemäss Art. 41c Abs. 1 GSchV dürfen im Gewässerraum nur standortge-
bundene, im öffentlichen Interesse liegende Anlagen wie Fuss- und Wanderwe-
ge, Flusskraftwerke oder Brücken erstellt werden. Sofern keine überwiegenden 
Interessen entgegenstehen, kann die Behörde ausserdem unter anderem die Er-
stellung zonenkonformer Anlagen in dicht überbauten Gebieten (lit. a) sowie zo-
nenkonforme Anlagen ausserhalb von dicht überbauten Gebieten auf einzelnen 
unüberbauten Parzellen innerhalb einer Reihe von mehreren überbauten Parzel-
len (lit. abis) bewilligen.

Sinn und Zweck dieser Ausnahmetatbestände ist es, gewisse Bauten und Anla-
gen im Gewässerraum nicht zu verhindern, falls diese gemäss Baureglement 
(Bauzone) respektive Raumplanungsgesetzgebung (ausserhalb der Bauzone) 
grundsätzlich bewilligungsfähig wären. Zudem muss die Massnahme sachlich 
gerechtfertigt erscheinen, und das grundsätzliche Bauverbot im Gewässerraum 
darf nicht ausgehöhlt werden. Die Ausnahmetatbestände sind daher, wo notwen-
dig, generell restriktiv auszulegen (Publikation des Bundesamtes für Umwelt 
[BAFU], Bundesamtes für Raumentwicklung [ARE] sowie Bundesamtes für 
Landwirtschaft [BLW] "Gewässerraum - Modulare Arbeitshilfe zur Festlegung und 
Nutzung des Gewässerraums in der Schweiz" vom Juni 2019, 3.1 Ziff. 2.2 mit 
Hinweis auf BGE 140 II 428 Erw. 7). 

2.3.1  Es kann nicht ernsthaft behauptet werden, die fraglichen Bauten/Anlagen 
seien standortgebunden und stünden im öffentlichen Interesse vergleichbar mit 
Fuss- und Wanderwegen, Flusskraftwerken oder Brücken. Ein öffentliches Inter-
esse kann auch nicht in der Sicherheit der Kinder der Bewohner des Baugrunds-
tückes gesehen werden. Beim Baugrundstück handelt es sich nicht um eine öf-
fentlich zugängliche Anlage, welche allenfalls eine Beanspruchung des Gewäs-
serraumes rechtfertigen könnte. 

2.3.2  Mit den Vorinstanzen ist auch ein Ausnahmegrund von Art. 41c Abs. 1 lit. a 
bis d GSchV zu verneinen. Namentlich bestehen erhebliche entgegenstehende 
überwiegende Interessen. Im Rahmen der Interessenabwägung sind die Interes-
sen der Freihaltung des Gewässerraumes von (unnötigen) Bauten zweifelsohne 
wesentlich höher zu gewichten als das private Interesse an einer möglichst gros-

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sen und optimalen privaten Garten- und Freizeitanlage. Hinzu kommt vorliegend, 
dass die Anlagen auch den gesetzlichen Waldabstand erheblich unterschreiten. 

2.3.3  Unbehelflich ist der Hinweis der Beschwerdeführerin auf Art. 37 GSchG, 
insbesondere dessen Absatz 3 (vgl. Beschwerde S. 6 Rz. 14 sowie S. 7 Rz. 19). 

Fliessgewässer dürfen unter anderem nur verbaut und korrigiert werden, wenn 
es der Schutz von Menschen oder erheblichen Sachwerten erfordert (Art. 37 
Abs. 1 lit. a GSchG mit Hinweis auf Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den 
Wasserbau [WBG; SR 721.100] vom 21.6.1991). Gemäss Art. 3 WBG haben die 
Kantone den Hochwasserschutz zu gewährleisten, dies in erster Linie durch den 
Unterhalt der Gewässer und durch raumplanerische Massnahmen (Abs. 1). 
Reicht dies nicht aus, so müssen Massnahmen wie Verbauungen, Eindämmun-
gen, Korrektionen, Geschiebe- und Hochwasserrückhalteanlagen sowie alle wei-
teren Vorkehrungen, die Bodenbewegungen verhindern, getroffen werden 
(Abs. 2). 

Zum einen ist der Hochwasserschutz also Sache der Kantone, an welche sich 
die Bestimmung richtet, und nicht der Privaten. Zum andern will Art. 37 GSchG 
den Menschen und erhebliche Sachwerte vor Überschwemmungen schützen und 
nicht dem Menschen (bzw. dem Kleinkind) den Zugang zum Gewässer verweh-
ren. Dass mit den strittigen Bauten und Anlagen die Gebäulichkeiten und deren 
Bewohner samt Vermögenswerten vor Überflutung geschützt werden sollen und 
könn(t)en, wird auch von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht. Das 
MFH wie auch der Pavillon befinden sich ohnehin ausserhalb einer Gefahrenzo-
ne, der Pool und der südlich(st)e Grundstückbereich nur in einem Bereich mit ei-
ner Rest- (d.h. sehr geringe Eintretenswahrscheinlichkeit; blosser Hinweisbe-
reich) bzw. geringen Gefährdung (ebenfalls Hinweisbereich; kaum Gefährdung 
von Menschen und allenfalls geringe Schäden an Gebäuden; vgl. kantonale 
Website www.sz.ch > Behörden>Verwaltung>Umweltdepartement>Amt für Wald 
und Natur>Naturgefahren>Naturgefahrenkarte). 

Art. 37 Abs. 2 lit. a bis c GSchG, der inhaltlich Art. 4 Abs. 2 lit. a bis c WBG ent-
spricht, macht Vorgaben an Verbauungen und Korrekturen von Fliessgewässern 
gemäss Art. 37 Abs. 1 GSchG, namentlich die Gestaltung von Gewässer und 
Gewässerraum, Abs. 3 räumt den Behörden die Möglichkeit ein, Ausnahmen von 
diesen Vorgaben in überbauten Gebieten zu gewähren. Nachdem Art. 37 Abs. 1 
GSchG vorliegend keine Anwendung finden kann, muss dies zwangsläufig auch 
für die Absätze 2 und 3 gelten. Dem ARE ist beizupflichten, dass eine Uferver-
bauung angesichts einer blossen Rest- bzw. geringen Gefährdung durch Hoch-
wasser Art. 37 GSchG zuwiderläuft. 

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Im Übrigen hat das ARE im Gesamtentscheid mit Recht auch auf die Unverein-
barkeit der Nutzung des Gewässerraumes durch die Beschwerdeführerin mit 
Art. 36a Abs. 3 GSchG hingewiesen. Die Ufervegetation darf grundsätzlich weder 
gerodet noch überschüttet werden (vgl. Fritsche, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], 
GSchG WBG, Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbauge-
setz, Zürich 2016, Art. 36a GSchG N 128). 

2.4.1  Indes könnte für die Unterschreitung des kantonalen und kommunalen 
Gewässerabstandes von 5 m gemäss § 66 Abs. 3 PBG sowie Art. 30 Abs. 2 des 
kommunalen Baureglements (BauR) vom 29. März 1994 auch keine Ausnahme-
bewilligung gestützt auf § 73 PBG und Art. 57 BauR erteilt werden. 

2.4.2  Die zuständige Bewilligungsbehörde kann für Bauten oder Anlagen inner-
halb der Bauzonen Ausnahmen von den im PBG oder in den Bauvorschriften der 
Gemeinde festgelegten Bestimmungen bewilligen, wenn und soweit besondere 
Verhältnisse es rechtfertigen (§ 73 Abs. 1 PBG), insbesondere wenn sonst eine 
unzumutbare Härte einträte (lit. a), dank der Abweichung wegen der örtlichen 
Gegebenheiten eine bessere Lösung erzielt werden kann (lit. b), Art, Zweckbe-
stimmung oder Dauer des Gebäudes eine Abweichung nahelegen (lit. c) oder 
dadurch ein Objekt des Natur- und Heimatschutzes besser geschützt werden 
kann (lit. d). Eine Ausnahmebewilligung muss mit den öffentlichen Interessen 
vereinbar sein und darf keine wesentlichen Interessen von Nachbarn verletzen 
(§ 73 Abs. 2 PBG). Bewilligungsbehörde ist der Gemeinderat (§ 76 Abs. 1 PBG; 
vgl. Art. 60 Abs. 1 erstes Alinea BauR). 

Gemäss Art. 57 Abs. 1 Satz 1 BauR darf die Bewilligungsbehörde bei Vorliegen 
besonderer Verhältnisse im Rahmen des Planungs- und Baugesetzes von Vor-
schriften des Baureglementes abweichen, wenn keine öffentlichen Interessen 
entgegenstehen und keine wesentlichen Nachbarinteressen verletzt werden. Ei-
ne Ausnahmebewilligung kann insbesondere erteilt werden (lit. a), wenn die An-
wendung der Vorschriften zu einer unzumutbaren Härte führt, insbesondere 
wenn ein selbständiges Grundstück wegen Verhältnissen, die schon vor Inkraft-
treten des BauR bestanden haben, nicht überbaut und die Möglichkeit der Über-
bauung durch eine Grenzregulierung oder Baulandumlegung nicht geschaffen 
werden kann.

2.4.3  Der Zweck der Ausnahmebewilligung besteht nicht darin, einem Bauherrn 
zu einer optimalen Lösung zu verhelfen oder eine maximale Ausnützung zu er-
möglichen. Es sollen weder Idealvorstellungen noch Maximalwünsche ermöglicht 
werden (vgl. VGE III 2015 55 vom 16.7.2015 Erw. 3.2). Ob die besonderen Vor-
aussetzungen, welche eine Ausnahmebewilligung rechtfertigen, vorliegen, ist ei-

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ne Rechtsfrage, welche der freien Überprüfung des Verwaltungsgerichts unter-
liegt (vgl. Baumann, in: Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 
2013, § 67 N 1-3; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 
5. Aufl., Bd. I, Bern 2020, Vorbemerkungen zu den Art. 26-31 Rz. 7). 

Der unbestimmte Rechtsbegriff der "besonderen Verhältnisse" ist mit der Ein-
schränkung "wenn und soweit" verknüpft. Die Umschreibung der Ausnahmesitua-
tion enthält mithin auch ein begrenzendes Moment. Es ist somit anhand des kon-
kreten Projektes und allenfalls weiterer Umstände zu prüfen, ob eine unzumutba-
re Härte oder eine Ausnahmesituationsvoraussetzung gegeben ist (VGE III 2017 
60 vom 28.8.2017 Erw. 2.3.2 mit Hinweisen, u.a. auf VGE III 2015 172 vom 
27.1.2016 Erw. 5.1.2; EGV-SZ 2010 B 8.10 Erw. 3.1.5; VGE 1048/97 vom 
6.2.1998 Erw. 7 = EGV-SZ 1998 Nr. 8 Erw. 7). 

2.5.1  Vorab ist klarzustellen, dass die Frage und Beurteilung, ob die Vorausset-
zungen für eine Ausnahmebewilligung im nachträglichen Baubewilligungsverfah-
ren gegeben sind, von der Frage und Beurteilung zu trennen ist, welche Konse-
quenzen (namentlich ganzer oder teilweiser Rückbau) das Fehlen der Voraus-
setzungen für eine Ausnahmebewilligung hat. Die Beschwerdeführerin begründet 
indes mit der grossen Härte nur die Unverhältnismässigkeit des angeordneten 
Rückbaus, legt aber nicht konkret dar (Beschwerde S. 7 f. Rz. 20 ff.), worin die 
grosse Härte besteht, welche eine Ausnahmebewilligung rechtfertigen könn-
te/kann, womit die Frage von Restitutionsmassnahmen vom Tisch wäre. 

2.5.2  Im Lichte der gesetzlichen Vorgaben muss ein Ausnahmetatbestand klare-
rweise verneint werden. Dass die Ausnahmegründe gemäss § 73 Abs. 1 lit. b 
und lit. c PBG nicht in Frage kommen, ist offenkundig; dies gilt uneingeschränkt 
auch für die grosse Härte (lit. a). Die Beschwerdeführerin konnte das Baugrunds-
tück sinnvoll und zweckmässig überbauen. Dem zur Rechtfertigung der unbewil-
ligten Bauten namentlich geltend gemachten Anliegen der Sicherheit der Kinder 
kann anderweitig Rechnung getragen werden, beispielsweise durch eine ent-
sprechende Beaufsichtigung. Die Planunterlagen lassen jedoch erkennen, dass 
sich eine einfache und gleichwohl zweckmässige Sicherung auch ausserhalb der 
Gewässerraumlinie und des Gewässerabstandes realisieren lässt/liesse, ähnlich 
den Absturzsicherungen von 1.00 m Höhe östlich der überdeckten Garagenein-
fahrt (vgl. Plan Nr. 200049/01, Umgebungsplan, vom 3.7.2020, rev. 8.12.2022, 
1:100). 

Eine grosse Härte ist aber auch deshalb zu verneinen, weil sich die Beschwerde-
führerin den aktuellen Zustand selber zuzuschreiben hat. Das Gesuch und die 
Bewilligung für die Errichtung des Pavillons und die Verschiebung des Pools in 

12

Richtung F.________-bach waren erst in einem zweiten Schritt erteilt worden 
(vgl. vorstehend Ingress lit. A). Im entsprechenden Baubewilligungsbeschluss 
GRB Nr. 346 vom 8. Oktober 2020 (Erw. 9) hat der Gemeinderat in den Erwä-
gungen wie folgt aus dem GRB Nr. 200 vom 9. Mai 2019 (Baubewilligung) zitiert 
(Auflage Disp.-Ziff. 3.8):

Die Poolanlage befindet sich abseits vom Wohngebäude am Siedlungsrand und im 
Nahbereich des G.________-bachs. Eine Einfriedung der Anlage ist in den Plänen 
nicht erkennbar. Damit kann der unbeaufsichtigte Zugang von Dritten und eine 
entsprechende Gefährdung nicht ausgeschlossen werden. Die Bauherrschaft hat 
entsprechende Sicherungsmassnahmen aufzuzeigen. Dabei ist die Verwendung 
von Pflanzen zu prüfen. 

Aufgrund von Disp.-Ziff. 6 des GRB Nr. 346 vom 8. Oktober 2020 behielt diese 
Auflage ihre Gültigkeit. Ihr hat die Bauherrschaft nicht nachgelebt; es ist nicht er-
sichtlich, dass sie der Baubewilligungsbehörde gegenüber Sicherungsmassnah-
men aufzeigte; vielmehr hat sie eigenmächtig ihrem Belieben entsprechende 
bauliche Vorkehrungen getroffen. Unter Hinwegsehen über diese Auflage macht 
die Beschwerdeführerin auch zu Unrecht geltend, da der Regierungsrat eine Ein-
friedung mit Pflanzen als erlaubt erachte, sei nicht einzusehen, weshalb ihr die 
Ausnahmebewilligung (für die baulichen Massnahmen) verwehrt bleiben solle. 

Anzufügen ist, dass ebenfalls offenkundig ist, dass mit den von der Beschwerde-
führerin eigenmächtig erstellten Bauten und Anlagen dem Naturschutz nicht bes-
ser Rechnung getragen wird als dies mit dem vorbestehenden, natürlichen Zu-
stand der Fall war. Damit ist auch der (sinngemässen) Anwendung des Ausnah-
megrundes gemäss § 73 Abs. 1 lit. d PBG der Boden entzogen. 

3. Zu prüfen ist des Weiteren die Frage der waldrechtlichen (Ausnahme-)Be-
willigungsfähigkeit der unbewilligten Bauten und Anlagen.

3.1.1  Der Regelung des Waldabstands in Art. 17 des Bundesgesetzes über den 
Wald (Waldgesetz, WaG; SR 921.0) vom 4. Oktober 1991 liegen sowohl baupoli-
zeiliche als auch forstrechtliche Überlegungen zugrunde. Der Waldabstand dient 
einerseits der Abwehr polizeilicher Gefahren, die vom Wald ausgehen können 
(umstürzende Bäume, Schatten, Feuchtigkeit). Andererseits dient der Waldab-
stand aber auch der Walderhaltung. Durch einen genügenden Abstand kann der 
Wald vor natürlicher oder menschlicher Zerstörung bewahrt werden; des Weite-
ren ermöglicht der Waldabstand eine zweckmässige Bewirtschaftung und Er-
schliessung des Waldes und trägt dem ökologischen Wert des Waldrandes 
Rechnung. An der Beachtung des gesetzlich vorgeschriebenen Waldabstandes 
besteht deshalb ein gewichtiges öffentliches Interesse. Der Waldabstand ist stets 
einzuhalten, es sei denn, es liege eine Ausnahmesituation (§ 73 PBG) vor (vgl. 

13

Urteil BGer 1C_415/2014 vom 1.10.2015 E. 2.5 mit Hinweis auf Urteil BGer 
1C_119/2008 vom 21.11.2008 E. 2.4, nicht publ. in: BGE 135 II 30, aber in: URP 
2009 S. 138). 

3.1.2  Die Voraussetzungen von § 73 PBG müssen gemäss den Richtlinien 
"Waldabstandsvorschriften" des AWN (rev. 1.3.2018) auch erfüllt sein, damit der 
gesetzliche Waldabstand bis auf maximal den in den Richtlinien festgelegten Mi-
nimalabstand reduziert werden darf (Ziff. 5 i.V.m. Ziff. 6 "Grundsatz"). 

Die Richtlinien des AWN vom 1. März 2018 (revidiert) betreffend die Waldab-
standsvorschriften äussern sich zu den Ausnahmen von den kantonalen 
Waldabstandsvorschriften. Einleitend (S. 2 Ziff. 1) wird auf die "nur sehr zurück-
haltend[e]" Gewährung von Ausnahmen durch den Regierungsrat und das Ver-
waltungsgericht hingewiesen. Als besondere Verhältnisse im Sinne von § 73 
Abs. 1 PBG werden Fälle genannt (S. 5 f., Ziff. 5.1), 

- in denen die Überbauung eines eingezonten und bereits parzellierten Grund-
stücks nicht mehr möglich ist, falls die Waldabstandsvorschriften in vollem 
Umfang eingehalten werden müssen, 

- in denen die Mehrzahl der bestehenden umliegenden Bauten den gesetzli-
chen Waldabstand unterschreitet (Baulücke),

- in denen die Baute auf den Standort (in Waldnähe) angewiesen ist. 

Besondere Verhältnisse werden hingegen verneint, wenn 

- durch eine Reduktion des Waldabstandes die Anzahl der Häuser oder das 
Bauvolumen vergrössert werden kann, 

- der Waldrand nicht geradlinig verläuft, 

- der Wald sich an einem Steilhang befindet, 

- einzelne Bauten in der Umgebung den gesetzlichen Waldabstand unter-
schreiten, 

- im Wald eine vorübergehend unbestockte Fläche besteht oder 

- durch eine Reduktion eine gute Einordnung ins Baugebiet oder eine architek-
tonisch ansprechende Lösung ermöglicht wird. 

Zudem muss die Abweichung mit den öffentlichen Interessen vereinbar sein, und 
dürfen keine wesentlichen nachbarlichen Interessen verletzt sein (S. 6, 
Ziff. 5.2 f.). Für kleine Anlagen ist in jedem Fall der Mindestabstand von 6 m ab 
Stockgrenze einzuhalten. Als Kleinanlagen gelten unter anderem Parkplätze 
(S. 6, Ziff. 6.3; vgl. Urteil BGer 1C_321/2017 vom 7.8.2018 Erw. 5.2.2 [i.Sa. S. vs. 
Gemeinderat Freienbach]). 

14

In verfahrensrechtlicher Hinsicht wird von der Bauherrschaft die Begründung der 
Ausnahmesituation verlangt, welche beinhaltet (S. 9, Ziff. 9.4), 

- inwiefern besondere Verhältnisse bestehen, welche die Einhaltung des 
Waldabstandes verunmöglichen, 

- Informationen über geprüfte Alternativvarianten und Abklärungen sowie

- Nachweis des Bedarfs (insbesondere bei Erweiterungen bestehender Ge-
werbebetriebe relevant). 

Diese Vorgaben rechtfertigen zudem eine erhöhte Strenge bei der Beurteilung 
allfälliger Wiederherstellungsmassnahmen.

3.2 Es ist leicht einsichtig, dass vorliegend kein Fall gegeben ist, der besonde-
re Verhältnisse begründen lässt. Namentlich verdeutlichen die Planunterlagen, 
dass sich unter Verzicht auf den Pavillon selbst ein Pool ausserhalb des Waldab-
standes hätte realisieren lassen, womit sich gleichzeitig die mit der Sicherheit der 
Kinder begründeten unbewilligten Bauten und Anlagen hätten vermeiden lassen. 
Entsprechend kann der Beschwerdeführerin auch der Nachweis nicht gelingen, 
dass bzw. inwiefern objektiv betrachtet besondere Verhältnisse bestehen, welche 
die Einhaltung des Waldabstandes verunmöglichen. Nichts anderes gilt hinsicht-
lich des gebotenen Bedarfsnachweises, der vorliegend nicht erbracht werden 
kann. 

3.3 Soweit die Beschwerdeführerin die Zulässigkeit der Beseitigung der 
Ufervegetation mit Art. 22 Abs. 2 NHG rechtfertigen will, setzt diese Bestimmung 
ein standortgebundenes Vorhaben voraus. Die Standortgebundenheit ist nach 
objektiven Massstäben zu beurteilen. Hierzu gehören technische oder betriebs-
wirtschaftliche Gründe oder die Frage der Bodenbeschaffenheit, die den vorge-
sehenen Standort im Vergleich zu anderen möglichen und geprüften Standorten 
zwingend machen. Jedenfalls lässt sich die Beseitigung nicht damit rechtfertigen, 
dass genügend Ersatzmöglichkeiten bestehen. Ebenso wenig kommt es auf sub-
jektive Wünsche des Einzelnen oder auf persönliche Zweckmässigkeit oder Be-
quemlichkeit an (Jenni, in: Keller/Zufferey/Fahrländer [Hrsg.], Kommentar NHG, 
2. Aufl., Zürich 2019 Art. 22 N. 20). Es kann vorliegend keine Rede sein, dass die 
Voraussetzungen einer Standortgebundenheit gegeben sind (vgl. auch vorste-
hend Erw. 2.3.1 sowie Erw. 3.1.2). Ebenso wenig kann gesagt werden, die un-
bewilligten Bauten und Anlagen, welche teils gleichzeitig die Funktion eines 
Sichtschutzes hätten, wie auch die Beseitigung der Ufervegetation stünden im 
Zeichen des Naturschutzes (so sinngemäss (Beschwerde S. 6 f. Rz. 15 ff.; vgl. 
Replik S. 3 Rz. 4): die Störungsfreiheit von Flora und Fauna wird in der Regel - 
und so auch vorliegend - nicht durch Bauten und Anlagen gewährleistet, sondern 

15

gerade durch die Freihaltung des gesetzlichen Gewässer- und Waldabstandes 
von Bauten.

4. Die Beschwerdeführerin rügt die angeordneten Restitutionsmassnahmen 
als unverhältnismässig. 

4.1 Rechtswidrige Bauten, die nachträglich nicht bewilligt werden können, müs-
sen grundsätzlich beseitigt werden (BGE 136 II 359 Erw. 6). Die mit der Anord-
nung der Beseitigung einer Baute verbundene Eigentumsbeschränkung ist nur 
zulässig, wenn sie auf einer gesetzlichen Grundlage beruht, im öffentlichen Inter-
esse liegt und verhältnismässig ist (Art. 36 BV). 

4.2 Die Bewilligungsbehörde verfügt gemäss § 87 Abs. 1 PBG auf Kosten des 
Bauherrn die Abänderung oder Entfernung von widerrechtlichen Bauten und An-
lagen, sofern die Abweichung gegenüber den Bauvorschriften nicht bedeutungs-
los ist. Die gesetzliche Grundlage ist somit gegeben.

4.3 Laut Bundesgericht kommt "bei der Anordnung der Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands den öffentlichen Interessen an einem ordnungsgemäs-
sen Vollzug des Raumplanungs- und des Umweltrechts ein massgebendes Ge-
wicht zu" (Urteil BGer 1C_397/2007 vom 27.5.2008 E. 3.4; vgl. Urteil BGer 
1C_495/2020 vom 12.8.2021 E. 10.4). 

Das öffentliche Interesse an der Freihaltung des Gewässerraumes ist bei nicht 
standortgebundenen Anlagen grundsätzlich auch dann zu bejahen, wenn dieser 
Raum teilweise bereits überbaut ist (vgl. Urteil BGer 1C_402/2020 vom 
25.1.2021 E. 4.4). Namentlich steht das öffentliche Interesse an der Freihaltung 
des Gewässerraumes auch der Erweiterung bestehender Bauten und Anlagen im 
Gewässerraum entgegen (vgl. Urteil BGer 1C_43/2015 vom 6.11.2015 E. 7.4). 

Ebenso besteht an der Beachtung des gesetzlich vorgeschriebenen Waldab-
stands ein gewichtiges öffentliches Interesse. Der Waldabstand ist stets einzu-
halten, es sei denn, es liege eine Ausnahmesituation vor (vgl. Urteil BGer 
1C_415/2014 vom 1.10.2015 E. 2.5 mit Hinweis auf Urteil BGer 1C_119/2008 
vom 21.11.2008 E. 2.4, nicht publ. in: BGE 135 II 30, aber in: URP 2009 S. 138). 
Eine solche Ausnahmesituation liegt, wie ausgeführt, nicht vor. 

4.4.1  Das Verhältnismässigkeitsprinzip verlangt, dass eine Massnahme für das 
Erreichen des im öffentlichen oder privaten Interesse liegenden Ziels geeignet 
und erforderlich ist und sich für die Betroffenen in Anbetracht der Schwere der 
Grundrechtseinschränkung als zumutbar erweist (BGE 140 I 2 Erw. 9.2.2). Die 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands kann unverhältnismässig sein, 

16

wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederher-
stellung nicht im öffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem 
Glauben angenommen hat, die von ihm ausgeübte Nutzung stehe mit der Bau-
bewilligung im Einklang, und ihre Fortsetzung nicht gewichtigen öffentlichen In-
teressen widerspricht (BGE 132 II 21 Erw. 6). Eine Berufung auf den guten Glau-
ben fällt nur in Betracht, wenn der Bauherr bei zumutbarer Aufmerksamkeit und 
Sorgfalt annehmen durfte, er sei zur Bauausführung oder Nutzung berechtigt 
(BGE 136 II 359 E. 7.1). Auf den Grundsatz der Verhältnismässigkeit kann sich 
auch ein Bauherr berufen, der nicht gutgläubig gehandelt hat. Er muss aber in 
Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, nämlich 
zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an 
der Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht beimes-
sen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in 
verringertem Masse berücksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4). So wurde beispiels-
weise erkannt, einer Bauherrin, die bösgläubig ein Attikageschoss errichtete, das 
die bewilligte und zulässige Fläche um über 100 m² überschritt, könnten für den 
Rückbau Kosten und sonstige finanzielle Nachteile in der Grössenordnung zwi-
schen 500'000 Franken und geltend gemachten 1,3 Mio. Franken zugemutet 
werden (Urteil BGer 1C_299/2015 vom 13.4.2016 E. 4 f.; vgl. Urteil BGer 
1C_495/2020 vom 12.8.2021 E. 10.1 i.Sa. B. vs. Gemeinderat Wollerau; zur Ver-
hältnismässigkeit des Rückbaus einer Steinkorbmauer [in dicht überbautem Ge-
biet] und vor der definitiven Festlegung des Gewässerraumes vgl. Urteil BGer 
1C_178/2021 vom 3.3.2022 = URP 2023 S. 437 ff.).  

4.4.2  Die Eignung und die Erforderlichkeit des angeordneten Rückbaus zur 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes sind zu bejahen und werden - 
soweit ersichtlich - von der Beschwerdeführerin auch nicht bestritten. Ebenso ist 
die Verhältnismässigkeit im engeren Sinne (Zweck-Mittel-Relation; Zumutbarkeit) 
gegeben. Die Abweichung vom Erlaubten, d.h. die Unterschreitung des gesetzli-
chen Gewässerraum- und Waldabstandes, ist nicht unbedeutend. Hinzu kommt, 
dass die Vorinstanzen der Beschwerdeführerin zu Recht Bösgläubigkeit vorwer-
fen (vgl. vorstehend Erw. 2.5.2). Eine besondere, die Beschwerdeführerin tref-
fende Härte ist nicht erkennbar. Die allfälligen Kosten des angeordneten Rück-
baus sind absehbar zumutbar und werden von der Beschwerdeführerin daher - 
soweit ersichtlich - zu Recht nicht ins Felde geführt. 

4.5 Nicht verfangen kann der geltend gemachte Anspruch auf Gleichbehand-
lung im Unrecht. Der Gemeinderat hat im Nachgang zu entsprechenden Vorbrin-
gen der Beschwerdeführerin im Verwaltungsbeschwerdeverfahren Kontrollen auf 
den Nachbargrundstücken durchgeführt. Dabei hat er auf dem südwestlich ans 

17

Baugrundstück angrenzenden Grundstück KTN __03 für eine nicht bewilligte Ein-
friedung mit Überdachung beim Hühnerhaus sowie einen offenen Unterstand ein 
nachträgliches Baubewilligungsverfahren eingeleitet (Vernehmlassung des Ge-
meinderates S. 3 f. Ziff. 3). Damit hat der Gemeinderat klargemacht, dass er un-
bewilligte Bauten nicht akzeptiert. Das Sicherheitsdepartement, das den Regie-
rungsrat, der die Aufsicht über die Gemeinden hat (vgl. § 61 der Verfassung des 
Kantons Schwyz [KV; SRSZ 100.100] vom 24.11.2010; § 84 des Gesetzes über 
die Organisation der Gemeinden und Bezirke [Gemeindeorganisationsgesetz, 
GOG; SRSZ 152.100] vom 25.10.2017), vorliegend instruiert, bestätigt (Ver-
nehmlassung S. 2 Ziff. 5), dass keine rechtswidrige Praxis der Gemeinde be-
steht. 

5. Die Beschwerde erweist sich somit im Sinne der vorstehenden Erwägun-
gen als unbegründet und ist abzuweisen. 

6.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- werden dem 
Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin auferlegt (§ 72 Abs. 2 
VRP).

6.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat die Beschwerdeführe-
rin der beanwalteten Gemeinde eine Parteientschädigung zu entrichten. Diese 
wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in 
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung 
des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen 
und MwSt) festgelegt.

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 2'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 
19. September 2023 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe geleistet, so 
dass die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Die Beschwerdeführerin hat der beanwalteten Gemeinde eine Parteien-
tschädigung von insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu 
bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (2/R; unter Beilage der 

Eingabe des Gemeinderates vom 1.12.2023)
- den Rechtsvertreter des Gemeinderates (2/R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement (EB; unter Beilage der Eingabe des Ge-

meinderates vom 1.12.2023)  
- das Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Eingabe des Ge-

meinderates vom 1.12.2023)
- sowie das Bundesamt für Umwelt (BAFU), 3003 Bern. 

Schwyz, 25. Januar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

19

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. Februar 2024