# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c0c0f4f-2327-51da-bf2c-372eb21d4b78
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-01-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.01.2018 C-3716/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3716-2017_2018-01-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3716/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  J a n u a r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Christoph Rohrer (Vorsitz), 

Richterin Viktoria Helfenstein,  

Richter Vito Valenti,    

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch lic. iur. Thomas Wyss, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Begutachtung in der Schweiz  

im Rahmen eines Rentenrevisionsverfahrens  

(Zwischenverfügung vom 24. Mai 2017). 

 

 

 

C-3716/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der am (…) 1978 in der Schweiz geborene und aufgewachsene italie-

nische Staatsangehörige A._______ (im Folgenden: Versicherter oder Be-

schwerdeführer) meldete sich am 19. Oktober 2000 bei der damals zustän-

digen IV-Stelle X._______ aufgrund psychischer Beschwerden zum Bezug 

von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. Akten der Vorinstanz [im 

Folgenden: Dok.] 4 S. 5-9 und Dok. 42). Nach Durchführung der für die Be-

urteilung des Leistungsanspruchs notwendigen Abklärungen in medizini-

scher und beruflich-erwerblicher Hinsicht (vgl. Dok. 4-10, Dok. 11 S. 1-6 

15, Dok. 22 S. 2 f., Dok. 32 S. 6-8 und Dok. 45) teilte die IV-Stelle 

X._______ dem Versicherten mit Vorbescheid vom 10. November 2001 

mit, er habe mit Wirkung ab 13. April 2001 Anspruch auf eine ganze und 

ab 1. November 2001 Anspruch auf eine halbe IV-Rente (vgl. Dok. 12 

S. 4 f.). Im Weiteren teilte die IV-Stelle X._______ dem Versicherten am 

2. November 2001 mit, die beruflichen Massnahmen würden aufgrund sei-

ner zwischenzeitlich angetretenen Anstellung als Hilfslaborant im Pensum 

von 50 % als erledigt abgelegt (vgl. Dok. 11 S. 7-11 und Dok. 12 S. 6 f.). 

Nachdem sich der Versicherte am 14. November 2001 explizit mit dem Vor-

bescheid vom 19. Oktober 2001 einverstanden erklärt hatte (vgl. 

Dok. 11 S. 17 f.), erliess die IV-Stelle X._______ am 4. Januar 2002 die 

dem Vorbescheid entsprechenden Verfügungen (vgl. Dok. 29 S. 6-10; vgl. 

auch Mitteilung Beschluss vom 21. November 2001 [Dok. 12 S. 1-3]). 

A.b Auf entsprechendes Gesuch vom 24. Juli 2002 hin (vgl. Dok. 13 S. 7-

15 und Dok. 15) wurden dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Oktober 

2002 berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne einer Kostengut-

sprache für eine Ausbildung zum Technischen Kaufmann mit eidgenössi-

schem Fachausweis gewährt (vgl. Dok. 29 S. 4 f.). Zusätzlich wurde ihm 

nach entsprechenden Abklärungen (vgl. Dok. 23 S. 1, Dok. 24 f.) im Rah-

men der beruflichen Eingliederungsmassnahmen mit Verfügung vom 

13. November 2003 (Dok. 27) eine Kostengutsprache für ein Büroprakti-

kum vom 1. Dezember 2003 bis zum 30. November 2004 gewährt (vgl. 

auch die entsprechenden Taggeldverfügungen vom 4. Dezember 2003 und 

vom 3. Februar 2004 [Dok. 28 und Dok. 29 S. 1 f.] sowie Dok. 30 S. 1-6, 

Dok. 31, Dok. 32 S. 3-5). Nach Abschluss der beruflichen Massnahmen 

vom 18. Februar 2005 (vgl. Dok. 33 S. 5 f. sowie ferner Dok. 32 S. 1 f.) 

wurde die bis anhin ausgerichtete halbe IV-Rente im Rahmen einer Ren-

tenrevision überprüft und mit Verfügung vom 28. Februar 2005 aufgrund 

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Seite 3 

eines neu festgestellten IV-Grades von 43 % auf eine Viertelsrente herab-

gesetzt (vgl. Dok. 35). 

A.c Auf ein am 10. Mai 2006 gestelltes Rentenerhöhungsgesuch trat die 

IV-Stelle X._______ mit Verfügung vom 16. November 2006 nicht ein (vgl. 

Dok. 36, Dok. 40 S. 3, Dok. 52 S. 7 f. und Dok. 53 S. 10). Ebenso trat sie 

mit Verfügung vom 7. November 2007 auf ein am 21. August 2007 gestell-

tes Gesuch um berufliche Massnahmen nicht ein (vgl. Dok. 40 S. 1 f., 

Dok. 52 S. 5 f. und Dok. 53 S. 8). 

A.d Nachdem die IV-Stelle X._______ am 28. Februar 2010 von Amtes 

wegen ein Revisionsverfahren eingeleitet (vgl. Dok. 53 S. 5) und die ent-

sprechenden Abklärungen getätigt hatte (vgl. Dok. 38 S. 1-12, Dok. 43 

S. 1-3, Dok. 44, Dok. 46 und Dok. 53 S. 5-7), teilte sie dem Versicherten, 

vertreten durch Rechtsanwalt B._______, am 29. September 2010 mit, es 

seien keine Änderungen festgestellt worden und er habe gestützt auf einen 

Invaliditätsgrad von 43 % weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente 

(Dok. 52 S. 3 f.). 

A.e Nach einer am 24. Juli 2012 vom Amtes wegen eingeleiteten Revision 

(vgl. Dok. 53 S. 1) bestätigte die IV-Stelle X._______ nach Vornahme der 

erforderlichen Abklärungen (vgl. Dok. 38 S. 13-38, Dok. 48, Dok. 49 S. 1-

5, Dok. 50 f. und Dok. 53 S. 2-4) mit Mitteilung vom 18. Januar 2013 aber-

mals die Viertelsrente (vgl. Dok. 52 S. 1 f.). 

B.  

B.a Am 6. Oktober 2015 leitete die aufgrund der am 1. Juli 2014 erfolgten 

Wohnsitzverlegung des Versicherten nach Deutschland (vgl. Dok. 60-68) 

neu zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden 

auch: Vorinstanz) erneut ein Revisionsverfahren ein (Dok. 75). Sie holte 

beim Versicherten den Revisionsfragebogen (Dok. 76) ein und veranlasste 

über den deutschen Versicherungsträger eine psychiatrische Untersu-

chung (Dok. 77-81). Am 1. Juli 2016 übermittelte der deutsche Versiche-

rungsträger einen am 6. Juni 2016 von Dr. med. C._______, Facharzt für 

Psychiatrie, erstatteten Formularbericht E 213, einen Anamneseerhe-

bungsbogen vom 18. April 2016 sowie einen ergotherapeutischen Befund-

bericht vom 11. März 2016 (vgl. Dok. 93-96).  

B.b Nachdem der IV-interne medizinische Dienst mit Stellungnahme vom 

18. August 2016 darauf hingewiesen hatte, dass das deutsche Gutachten 

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Seite 4 

vom 6. Juni 2016 ohne Kenntnis der Vorakten erstellt worden und die klini-

sche Situation nach wie vor unklar sei (Dok. 101), teilte die Vorinstanz dem 

Versicherten mit Schreiben vom 13. September 2016 mit, dass eine psy-

chiatrische Begutachtung in der Schweiz bei Dr. med. D._______, Fach-

arzt für Psychiatrie, erforderlich sei (Dok. 104). Nachdem der zunächst am 

6. April 2017 vorgesehene Begutachtungstermin aufgrund einer längeren 

Ferienabwesenheit des Versicherten auf den 26. April 2017 verschoben 

worden war und der Versicherte am 20. Januar 2017 telefonisch bestätigt 

hatte, er werde den Termin vom 26. April 2017 wahrnehmen (vgl. Dok. 108-

119), erhob er, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Wyss, am 11. April 

2017 Einwand gegen die erneute Begutachtung in der Schweiz und bean-

tragte, stattdessen dem deutschen Gutachter die medizinischen Akten und 

IV-Akten zur Verfügung zu stellen und ihn erneut Stellung nehmen zu las-

sen. Im Weiteren ersuchte er für den Fall, dass die Vorinstanz an der Be-

gutachtung in der Schweiz festhalte, um eine anfechtbare Zwischenverfü-

gung (vgl. Dok. 135).  

B.c Nachdem die IVSTA die Einwände des Versicherten dem IV-internen 

medizinischen Dienst zur Stellungnahme unterbreitet und dieser am 

10. Mai 2017 dazu Stellung genommen hatte (vgl. Dok. 140 f.), hielt die 

Vorinstanz mit Zwischenverfügung vom 24. Mai 2017 an der psychiatri-

schen Begutachtung in der Schweiz fest (vgl. Dok. 142). 

C.  

Hiergegen erhob der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt 

Thomas Wyss, mit Eingabe vom 30. Juni 2017 Beschwerde beim Bundes-

verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung der Zwischenverfügung 

vom 24. Mai 2017. Im Weiteren beantragte er, den medizinischen Abklä-

rungsbedarf durch Rückfragen an den deutschen psychiatrischen Fachgut-

achter zu decken und diesem zu diesem Zweck die IV-Akten zur Verfügung 

zu stellen sowie unter Wahrung der Mitwirkungsrechte des Beschwerde-

führers allfällige Ergänzungsfragen zu dem von ihm erstellten Gutachten 

vom 6. Juni 2016 zu stellen. Zudem beantragte er die Wiederherstellung 

der aufschiebenden Wirkung und einen zweiten Schriftenwechsel. Zur Be-

gründung des Antrags auf vorsorgliche Massnahmen verwies er im We-

sentlichen auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach Anord-

nungen einer Begutachtung aufgrund des drohenden nicht wiedergutzu-

machenden Nachteils beschwerdeweise angefochten werden könnten und 

eine solche Beschwerde bei einem Entzug der aufschiebenden Wirkung 

ihres Sinngehalts entleert wäre. Zur Begründung seiner materiellen An-

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Seite 5 

träge führte er im Wesentlichen aus, es widerspreche dem Verhältnismäs-

sigkeitsgrundsatz, ihn in der Schweiz erneut begutachten zu lassen. Es 

stünde ein milderes Mittel zur rechtsgenüglichen Abklärung des medizini-

schen Sachverhaltes zur Verfügung, indem dem deutschen Gutachter die 

medizinischen Akten bzw. die IV-Akten nachträglich zur Verfügung gestellt 

würden. Dem deutschen Gutachter könnten auch die schweizerische 

Rechtsordnung bzw. die von Seiten der schweizerischen Invalidenversi-

cherung abzuklärenden Sachverhaltselemente bzw. Anforderungen an ein 

Gutachten erläutert werden. Darüber hinaus sei es aufgrund der internati-

onalen Abkommen verbindlich geregelt, dass die vom deutschen Versiche-

rungsträger in Auftrag gegebenen medizinischen Gutachten und in diesem 

Rahmen getätigten Sachverhaltsabklärungen im internationalen Verhältnis 

zu berücksichtigen und daher verwertbar seien. Im Weiteren sei es nicht 

zumutbar, sich innert derart kurzer Zeit zwei Explorationen in derselben 

Fachdisziplin unterziehen zu müssen. Es sei auch nicht zutreffend, dass 

sich der deutsche Gutachter nicht zur Arbeitsfähigkeit geäussert habe. 

Schliesslich beinhalteten die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs 

von Amtes wegen durchzuführenden notwendigen Abklärungen nicht das 

Recht des Versicherungsträgers, eine "second opinion" zum bereits im 

Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dieser ihm nicht 

passe (vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1). 

D.  

Nachdem sich die Vorinstanz mit Stellungnahme vom 7. Juli 2017 dem Ver-

fahrensantrag des Beschwerdeführers, die aufschiebende Wirkung der Be-

schwerde sei wiederherzustellen, angeschlossen hatte, wurde der Be-

schwerde mit Zwischenverfügung vom 13. Juli 2017 die aufschiebende 

Wirkung erteilt. Im Weiteren wurde die Vorinstanz eingeladen, bis zum 

30. Juni 2017 eine Vernehmlassung in der Hauptsache einzureichen 

(BVGer-act. 2-4). 

E.  

Mit Vernehmlassung vom 16. August 2017 schloss die Vorinstanz auf Ab-

weisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, 

dass die beschwerdeweise wiederholten Vorbringen und Anträge des Be-

schwerdeführers dem IV-ärztlichen Dienst zur Stellungnahme unterbreitet 

worden seien. Dieser sei mit Stellungnahme vom 10. Mai 2017 zum 

Schluss gekommen, dass der Begutachtungsbericht von 

Dr. med. C._______ vom 6. Juni 2016 keine schlüssigen und nachvollzieh-

baren Schlussfolgerungen zulasse und insofern die Anforderungen an ein 

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Seite 6 

beweiskräftiges Gutachten nicht erfülle. Da dieses auch nicht mittels Zu-

satzfragen geheilt werde könne, dränge sich weiterhin eine psychiatrische 

Begutachtung in der Schweiz auf (vgl. BVGer-act. 7). 

F.  

Am 15. September 2017 leistete der Beschwerdeführer den mit Zwischen-

verfügung vom 22. August 2017 einverlangten Kostenvorschuss von 

Fr. 800.- (vgl. BVGer-act. 8 f.). 

G.  

Mit Instruktionsverfügung vom 4. Oktober 2017 erhielt der Beschwerdefüh-

rer antragsgemäss die Gelegenheit, bis zum 6. November 2017 eine Rep-

lik und entsprechende Beweismittel einzureichen. Der Beschwerdeführer 

liess sich in der Folge nicht mehr vernehmen (vgl. BVGer-act. 10). 

H.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften ist – soweit 

erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG (SR 172.021), 

sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstan-

zen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört auch 

die IVSTA (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG [SR 831.20]). 

Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig. 

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwen-

dung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG (SR 830.1) anwend-

bar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die 

Invalidenversicherung anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine 

Abweichung vom ATSG vorsieht. 

2.  

Anfechtungsobjekt ist vorliegend ein als Zwischenverfügung bezeichnetes 

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Seite 7 

Schreiben der Vorinstanz vom 24. Mai 2017 (Dok. 142; BVGer-act. 1 Bei-

lage 2), mit welchem die Vorinstanz im Rahmen eines Rentenrevisionsver-

fahrens an einer psychiatrischen Begutachtung des Beschwerdeführers in 

der Schweiz bei Dr. med. D._______, Facharzt für Psychiatrie, festhält. 

2.1 Gegen selbständig eröffnete Zwischenverfügungen, die nicht Zustän-

digkeitsfragen oder Ausstandsbegehren betreffen, ist eine Beschwerde ge-

mäss Art. 46 Abs. 1 VwVG zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzuma-

chenden Nachteil bewirken (Bst. a) oder wenn die Gutheissung der Be-

schwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen würde (Bst. b). Andern-

falls sind Zwischenverfügungen nur mit Beschwerde gegen die Endverfü-

gung anfechtbar. Das besondere Rechtsschutzinteresse, das die sofortige 

Anfechtbarkeit einer Zwischenverfügung begründet, liegt im Nachteil, der 

entstünde, wenn die Anfechtung der Zwischenverfügung erst zusammen 

mit der Beschwerde gegen den Endentscheid zugelassen wäre (vgl. 

PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI/MARKUS MÜLLER, Allgemeines Ver-

waltungsrecht, 4. Aufl., Bern 2014, § 28 Rz. 84). Der Nachteil muss nicht 

rechtlicher Natur sein; die Beeinträchtigung in schutzwürdigen tatsächli-

chen, insbesondere auch wirtschaftlichen Interessen genügt, sofern der 

Betroffene nicht nur versucht, eine Verlängerung oder Verteuerung des 

Verfahrens zu verhindern (BGE 130 II 149 E. 2.2). 

2.2 Gemäss BGE 137 V 210 sind (bei fehlendem Konsens zu treffende) 

Verfügungen der IV-Stellen betreffend die Einholung von medizinischen 

Gutachten beim kantonalen Versicherungsgericht bzw. beim Bundesver-

waltungsgericht anfechtbar (E. 3.4.2.6). Dabei hat das Bundesgericht die 

Anfechtbarkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nach-

teils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV-Angelegenheiten 

bejaht, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen 

rechtlichen und nicht tatsächlichen Nachteil bewirkt (vgl. BGE 138 V 271 

E. 1.2 mit Hinweisen und E. 3; vgl. auch BGE 139 V 339 E. 4.5). 

2.3 Die angefochtene Verfügung ist aufgrund des Gesagten daher als eine 

selbständig anfechtbare Zwischenverfügung im Sinne von BGE 137 V 210 

ff. sowie BGE 138 V 271 ff. zu betrachten. 

2.4 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men. Er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, so dass er im 

Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 

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Seite 8 

2.5 Nachdem auch der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde, ist auf 

die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten (Art. 50 

Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG; siehe auch Art. 60 ATSG). 

2.6 Der Beschwerdeführer kann im Rahmen des Beschwerdeverfahrens 

die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder 

der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemes-

senheit rügen (Art. 49 VwVG). 

2.7 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-

anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch 

aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungs-

rechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 212). 

3.  

Vorliegend massgebend sind namentlich folgende Bestimmungen und 

Grundsätze. 

3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidi-

tät kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 

Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper-

lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zu-

mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil-

weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des 

Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der 

gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä-

higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar 

ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG; der am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Abs. 2 hat 

den Begriff der Erwerbsunfähigkeit nicht modifiziert, BGE 135 V 215 

E. 7.3). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperli-

chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil-

weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare 

Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in 

einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 

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Seite 9 

3.2 Anspruch auf eine Invalidenrente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG 

Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-

bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a), während ei-

nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 

40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (Bst. b) und nach Ablauf 

dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. c). Bei 

einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine 

Viertelsrente, bei mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei mindestens 

60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 % auf eine ganze 

Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 

3.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Ren-

tenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge-

such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho-

ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG; vgl. auch Art. 87 Abs. 2 und 3, Art. 88a und 

Art. 88bis IVV). Anlass zur Revision von Invalidenrenten gibt jede Änderung 

in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad 

und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist da-

her nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustan-

des, sondern auch dann etwa revidierbar, wenn sich die erwerblichen Aus-

wirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb-

lich verändert haben oder eine andere Art der Bemessung der Invalidität 

zur Anwendung gelangt (BGE 130 V 343 E. 3.5). Als Vergleichsbasis für 

die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwal-

tungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditätsgra-

des eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf 

einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach-

verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom-

mensvergleichs beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch SVR 2010 IV Nr. 54 

[9C_899/2009] E. 2.1). Ist eine anspruchserhebliche Änderung des Sach-

verhalts nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, bleibt es nach 

dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen Rechtszustand 

(vgl. SVR 2010 IV Nr. 30 [9C_961/2008] E. 6.3; zum Ganzen: Urteil BGer 

9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 3.1). 

3.4 Um zuverlässig beurteilen zu können, ob der Invaliditätsgrad der versi-

cherten Person seit Erlass der früheren rechtkräftigen Verfügung eine an-

spruchsrelevante Änderung erfahren hat, ist die Verwaltung – und im Be-

schwerdefall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

C-3716/2017 

Seite 10 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-

urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 

welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren 

sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung 

der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge-

mutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4; 125 V 256 E. 4). 

3.5 Die Versicherten haben beim Vollzug der Sozialversicherungsgesetze 

unentgeltlich mitzuwirken (Art. 28 Abs. 1 ATSG). Der Versicherungsträger 

nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die er-

forderlichen Auskünfte ein (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Die versicherte Person 

hat sich ärztlichen oder fachlichen Untersuchungen zu unterziehen, soweit 

diese für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind (Art. 43 Abs. 2 

ATSG). 

3.6 Im Urteil 9C_28/2010 vom 12. März 2010 erwog das Bundesgericht, 

dass die medizinische Abklärung der objektiven Gesundheitsschäden eine 

unabdingbare gesetzlich verankerte Voraussetzung für die Zusprache ei-

ner Leistung der Invalidenversicherung (Art. 7 Abs. 2, Art. 16, Art. 43 Abs. 

1 ATSG) sei. Der Versicherer befinde darüber, mit welchen Mitteln er den 

rechtserheblichen Sachverhalt abkläre. Im Rahmen der Verfahrensleitung 

habe er einen grossen Ermessensspielraum hinsichtlich Notwendigkeit, 

Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen. Was zu be-

weisen sei, ergebe sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den 

Untersuchungsgrundsatz habe der Versicherer den Sachverhalt soweit zu 

ermitteln, dass er über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweis-

grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entscheiden könne. Dabei 

komme Sachverständigengutachten eine massgebende Rolle zu. Der Un-

tersuchungsgrundsatz werde ergänzt durch die Mitwirkungspflichten der 

versicherten Person. Danach habe sie sich den ärztlichen oder fachlichen 

Untersuchungen zu unterziehen, wenn sie zumutbar seien. Nach dem 

Wortlaut von Art. 43 Abs. 1 und Abs. 2 ATSG müssten jene Untersuchun-

gen aber auch notwendig und somit von entscheidender Bedeutung für die 

Erstellung des rechtserheblichen Sachverhalts sein. Die versicherte Per-

son habe sich somit jeglicher Untersuchung zu unterziehen, soweit sie sich 

nicht als unzumutbar erweise. In diesem Sinne liege die medizinische Be-

gutachtung nicht im uneingeschränkten Ermessen der rechtsanwenden-

den Stellen. Diese müssten sich von rechtsstaatlichen Grundsätzen leiten 

lassen, wozu die Verpflichtung zur Objektivität und Unvoreingenommenheit 

ebenso gehöre wie der Grundsatz der rationellen Verwaltung (9C_28/2010 

vom 12. März 2010 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen auf Rechtsprechung und 

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Seite 11 

Lehre). Die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs von Amtes wegen 

durchzuführenden notwendigen Abklärungen im Sinne von Art. 43 ATSG 

beinhalten rechtsprechungsgemäss nicht das Recht des Versicherungsträ-

gers, eine "second opinion" zum bereits in einem Gutachten festgestellten 

Sachverhalt einzuholen, wenn ihm dieser nicht passt (Urteil des BGer 

8C_957/2010 vom 1. April 2011 E. 6.1; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 

3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 43 Rz. 27 mit Hinweis auf SVR 2007 

UV Nr. 33 S. 111, U 571/06 E. 4.1 u. 4.2). 

4.  

Zunächst ist die Rechtsfrage zu klären, ob die von der Vorinstanz verlangte 

psychiatrische Begutachtung in der Schweiz als notwendig im Sinne von 

Art. 43 Abs. 2 ATSG zu qualifizieren ist. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass 

für die rechtskonforme Beurteilung der Revision des Rentenanspruchs 

eine – lege artis erstellte – medizinische Begutachtung erforderlich ist. Mit 

welchen Mitteln der medizinische Sachverhalt abzuklären ist, hat die Vor-

instanz in Zusammenarbeit mit ihrem medizinischen Dienst zu entschei-

den. Wie bereits dargelegt (vgl. E. 3.6 hiervor), kommt dem Versicherungs-

träger im Rahmen der Verfahrensleitung ein grosser Ermessensspielraum 

bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizini-

schen Abklärungen zu (Urteil des BGer 8C_163/2007 vom 6. Februar 2008 

E. 3.2; vgl. auch E. 3.6 hiervor). In diesen greifen die Gerichte ohne triftigen 

Grund nicht ein (vgl. dazu Urteile des BGer 8C_828/2013 vom 14. März 

2014 E. 2.1 und 9C_235/2013 vom 10. September 2013 E. 2 mit Hinwei-

sen).  

4.1 Vorliegend stützte sich die Vorinstanz bei der streitigen Begutachtungs-

anordnung auf die Stellungnahmen von Dr. med. E._______, Facharzt für 

Psychiatrie und Psychotherapie, des IV-internen medizinischen Dienstes 

vom 18. August 2016 sowie vom 10. Mai 2017 (Dok. 101 und 141).  

4.1.1 Dieser wies in seiner Stellungnahme vom 18. August 2016 darauf 

hin, dass das Gutachten von Dr. med. C._______, Facharzt für Psychiatrie, 

ohne Kenntnis der Vorakten erstellt worden sei. Der deutsche Gutachter 

halte eine leichte depressive Episode im Rahmen einer bipolaren Störung 

fest. Ohne sich auf die Vorakten beziehen zu können, stelle der Experte 

fest, dass der Versicherte zurzeit ca. 3 Stunden am Tag arbeite und ihm 

daher dieses Pensum zugetraut werden könne. Dr. med. E._______ führte 

im Weiteren aus, dass der Versicherte aktuell keine stimmungsstabilisie-

rende Medikation einnehme. Da im Dossier keine ärztlichen Stellungnah-

men zur Arbeitsfähigkeit vorlägen, sei es für ihn unmöglich, zum Verlauf 

C-3716/2017 

Seite 12 

der Arbeitsunfähigkeit Stellung zu nehmen. Im Weiteren sei die vom deut-

schen Gutachter hergeleitete Arbeitsunfähigkeit aus versicherungsmedizi-

nischer Sicht fraglich. Aufgrund seiner Ausführungen, der unklaren klini-

schen Situation und des eher blanden psychopathologischen Befundes 

schlug Dr. med. E._______ eine psychiatrische Begutachtung in der 

Schweiz vor (vgl. Dok. 101). 

4.1.2 In seiner im Rahmen des Vorbescheidverfahrens aufgrund der Ein-

wände des Beschwerdeführers abgegebenen Stellungnahme vom 10. Mai 

2017 präzisierte Dr. med. E._______, dass nebst der fehlenden Diskussion 

der Vorakten sowie der detaillierten anamnestischen Erhebung des Ver-

laufs der Symptome auch der aktuelle Gesundheitszustand nicht nachvoll-

zogen werden könne. Ein Zusatzbericht beim selben Gutachter könne 

durchaus Sinn machen, wenn der Erstbericht den Sachverhalt schlüssig 

und nachvollziehbar darstelle. Diese Voraussetzungen träfen auf den Be-

richt von Dr. med. C._______ vom 6. Juni 2016 jedoch nicht zu. Die im psy-

chiatrischen Befund dokumentierten depressiven Symptome (wie z.B. de-

pressive Stimmung, Grübeln) erfüllten nicht die ICD-10 Kriterien einer de-

pressiven Episode. Die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Epi-

sode im Rahmen einer bipolaren Störung könne somit nicht nachvollzogen 

werden. Ausserdem schreibe der Gutachter, es handle sich um ein "eher 

depressives Zustandsbild", was im Widerspruch zur genannten Diagnose 

stehe. Ebenso könne die festgestellte Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollzo-

gen werden, da der deutsche Gutachter dies nicht durch allfällig vorhan-

dene funktionelle Einschränkungen begründe, sondern lediglich mit der 

Aussage, dass die Affekte nicht ausreichend stabilisiert seien. Demzufolge 

könnte auch nach Beantwortung von Zusatzfragen nicht auf diesen Bericht 

abgestellt werden und es dränge sich eine weitere psychiatrische Begut-

achtung auf. Um eine erhöhte Aussagekraft anzustreben, empfehle es 

sich, die Begutachtung bei einem Psychiater in Auftrag zu geben, der mit 

den Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten der 

schweizerischen Geselleschaft für Psychiatrie und Psychotherapie gut ver-

traut sei. Daher komme lediglich eine Begutachtung in der Schweiz in 

Frage (vgl. Dok. 141). 

4.2 Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass der relevante 

medizinische Sachverhalt unvollständig erhoben wurde und folglich er-

gänzt werden muss, da der über den deutschen Versicherungsträger be-

auftragte Gutachter Dr. med. C._______ sein Gutachten vom 6. Juni 2016 

ohne Kenntnis der Vorakten erstattet hat (vgl. Dok. 95 S. 3 und 14 sowie 

BVGer-act. 1 Rz. 17). Er wendet jedoch – wie bereits im vorinstanzlichen 

C-3716/2017 

Seite 13 

Verfahren – ein, dass eine weitere Begutachtung, dieses Mal in der 

Schweiz, nicht erforderlich sei, da die medizinischen Akten und IV-Akten 

dem deutschen Gutachter nachgesandt und ihm entsprechende Zusatzfra-

gen gestellt werden könnten.  

4.2.1 Dem Beschwerdeführer ist in diesem Zusammenhang insoweit zuzu-

stimmen, als er darauf hinweist, dass die vom deutschen Versicherungs-

träger in Auftrag gegebenen medizinischen Gutachten aufgrund internatio-

naler Übereinkommen zu berücksichtigen sind. Allerdings sind für die Be-

urteilung des Rentenanspruchs Feststellungen ausländischer Versiche-

rungsträger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich Invaliditäts-

grad und Anspruchsbeginn für die rechtsanwendenden Behörden in der 

Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI 1996, S. 179; 

vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen auch aus dem Aus-

land stammende Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Gerichts 

(vgl. hiezu statt vieler Urteil des BVGer C-5049/2013 vom 13. Februar 2015 

E. 3.2 mit Hinweis auf den Entscheid des Eidgenössischen Versicherungs-

gerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bun-

desgerichts] vom 11. Dezember 1981 i.S. D.; zum Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). 

4.2.2  

4.2.2.1 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist jedoch ent-

scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-

seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-

sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in 

der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der Ex-

pertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 

E. 3a) und ob der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen ver-

fügt (Urteil des BGer 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1). Der Be-

weiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt we-

sentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema – erhebli-

che Änderung(en) des Sachverhaltes – bezieht. Einer für sich allein be-

trachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen 

Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenbe-

rechtigung beweisend wäre (dazu vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 

E. 3a), mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweis-

wert, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschät-

zung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Verän-

derung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat (Urteile des BGer 

C-3716/2017 

Seite 14 

9C_143/2017 vom 7. Juni 2017 E. 4.1 mit Hinweisen, 9C_418/2010 vom 

29. August 2011 E. 4.2; Urteile des BVGer C-3423/2014 vom 20. Juli 2017 

E. 5.2.6.1 und C-2838/2014 vom 20. Mai 2015 E. 5.3.4; ANDREAS TRAUB, 

Zum Beweiswert medizinischer Gutachten im Zusammenhang mit der 

Rentenrevision, SZS 2012 S. 184). 

4.2.2.2 Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen 

Beweisthemas und des Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderun-

gen von bloss abweichenden Bewertungen abzugrenzen, muss deutlich 

werden, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, neu 

sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder 

ihrem Ausmass substantiell verändert haben. Eine verlässliche Abgren-

zung der tatsächlich eingetretenen von der nur angenommenen Verände-

rung ist als erforderliche Beweisgrundlage nicht erreicht, wenn bloss nomi-

nelle Differenzen diagnostischer Art bestehen. Die Feststellung über eine 

seit der früheren Beurteilung eingetretene tatsächliche Änderung ist hinge-

gen genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen aufzei-

gen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und 

im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurtei-

lung und Einschätzung des Schweregrads der Störungen geführt haben 

(Urteile des BGer 9C_143/2017 vom 7. Juni 2017 E. 4.1.2, 8C_441/2012 

vom 25. Juli 2013 E. 6.1.3, in: SVR 2013 IV Nr. 44 S. 134, und 

9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.3, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).   

4.2.2.3 Unbestrittenermassen (vgl. E. 4.2 hiervor) ist das Gutachten von 

Dr. med. C._______ vom 6. Juni 2016 nicht in Kenntnis der Vorakten 

(Anamnese) abgegeben worden. Dem Gutachten mangelt es daher bereits 

am rechtlich erforderlichen Beweiswert eines im Rahmen eines Revisions-

verfahrens erstellten Gutachtens, spricht es sich doch überhaupt nicht dar-

über aus, ob eine Änderung des Gesundheitszustands im Vergleich zur 

letzten umfassenden Überprüfung des materiellen Sachverhalts vorliegt 

(vgl. E. 3.3 und E. 4.2.2.1 f. hiervor). Überdies legt Dr. med. E._______ in 

seinen Stellungnahmen vom 18. August 2016 sowie vom 10. Mai 2017 ein-

lässlich dar, dass das deutsche Gutachten bezüglich der Diagnosestellung 

bzw. des Gesundheitszustandes nicht nachvollzogen werden kann, da die 

dokumentierten depressiven Symptome die ICD-10 Kriterien nicht erfüllen 

und die Aussage von Dr. med. C._______, wonach sich derzeit eher ein 

depressives Zustandsbild finde, im Widerspruch zu genannten Diagnose 

steht. Ebenso führt Dr. med. E._______ schlüssig aus, dass der deutsche 

Gutachter seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdefüh-

C-3716/2017 

Seite 15 

rers lediglich mit der Aussage, die Affekte seien nicht ausreichend stabili-

siert, begründet und keine funktionellen Einschränkungen beschreibt. 

Demzufolge erweist sich auch diese Schlussfolgerung des deutschen Gut-

achters als nicht nachvollziehbar. Im Weiteren weist Dr. med. C._______ 

auf den Umstand hin, dass die Medikation zu optimieren sei, da einerseits 

kein Stimmungsstabilisator verordnet worden sei, und andererseits der Be-

schwerdeführer mit Methylphenidat ein Medikament erhalte, das bei der 

Diagnose eines – beim Versicherten jedoch nicht feststellbaren – ADHS 

abgegeben werde (vgl. Dok. 95 S. 13 in fine). Dennoch hält er fest, dass 

eine Besserung des Gesundheitszustands und der Leistungsfähigkeit nicht 

bewirkt werden könne (vgl. Dok. 95 S. 16 Ziff. 11.11 und 11.12). Zwar be-

gründet er dies mit dem langjährigen Verlauf der Erkrankung (vgl. Dok. 95 

S. 16 Ziff. 11.10). Dennoch ist für das Gericht nicht nachvollziehbar, wes-

halb durch eine Optimierung der Medikation eine Besserung des Gesund-

heitszustands von vornherein ausgeschlossen werden kann. Aufgrund des 

Dargelegten weist die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass auf das Gut-

achten von Dr. med. C._______ vom 6. Juni 2016 auch nach Beantwor-

tung von Zusatzfragen nicht abgestellt werden könnte. 

4.3 Die von der Vorinstanz angeordnete psychiatrische Begutachtung er-

weist sich somit als notwendig zur Ermittlung des rechtserheblichen Sach-

verhalts im Rahmen des Rentenrevisionsverfahrens und stellt keine unzu-

lässige "second opinion" dar. 

5.  

Im Weiteren ist zu beurteilen, ob eine psychiatrische Begutachtung in der 

Schweiz zumutbar ist.  

5.1 Der Einwand des Beschwerdeführers, eine Begutachtung in der 

Schweiz sei unzulässig, weil die Abklärungen gemäss den internationalen 

Übereinkommen aufgrund seines Wohnsitzes im Wohnsitzstaat aufge-

gleist worden seien, erweist sich als unbehelflich. Denn gemäss ständiger 

Rechtsprechung steht ihm kein Rechtsanspruch auf eine Begutachtung im 

Ausland zu (vgl. Urteile des BGer 8C_828/2013 vom 19. März 2014 E. 4.2 

und 9C_235/2013 vom 10. September 2013 E. 3.2.; Urteile des BVGer  

C-2958/2015 vom 8. Juni 2016 E. 3.1.1 und C-5441/2007 vom 18. Mai 

2009 E. 4.2.1 am Schluss mit Hinweis auf das Urteil des EVG l 172/02 

E. 4.5 mit Hinweis). Ebenso wenig gibt es einen Rechtsanspruch auf eine 

Begutachtung in der Schweiz (vgl. Urteil 9C_952/2011 vom 7. November 

2012 E. 2.4; 9C_573/2012 vom 16. Januar 2013 E. 5.1 [für eine in einem 

C-3716/2017 

Seite 16 

EU-/EFTA-Staat wohnhafte – wie vorliegend – versicherte Person]). Viel-

mehr ist in jedem Einzelfall zu bestimmen, welches Mittel geeignet ist, den 

rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt festzustellen (vgl. Urteil des 

BGer 9C_952/2011 vom 7. November 2012 E. 2.4 am Ende). 

5.2 Vorliegend könnte sich die Anordnung einer Begutachtung in der 

Schweiz dann als nicht erforderlich und demzufolge – wie vom Beschwer-

deführer geltend gemacht – als unverhältnismässig erweisen, wenn die Ab-

klärung ohne Weiteres auch am Wohnort der versicherten Person durch-

geführt werden könnte (vgl. Urteil des BGer I 166/06 vom 30. Januar 2007). 

Dr. med. E._______ weist jedoch in seiner Stellungnahme vom 10. Mai 

2017 zutreffend darauf hin, dass es vorliegend angezeigt sei, die Begut-

achtung von einem Psychiater vornehmen zu lassen, der mit den Quali-

tätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten der schweizeri-

schen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie vertraut ist. Denn 

entscheidend ist, dass es in (…) an einer mit den Grundsätzen der schwei-

zerischen Versicherungsmedizin vertrauten und in diesem Sinne gleich-

wertigen Abklärungsstelle fehlt, zumal die Grundsätze der Versicherungs-

medizin in Deutschland und der Schweiz unterschiedlich ausgestaltet sind. 

Deshalb kann auch nicht unbesehen auf die Beurteilung deutscher Ärzte 

bzw. Gutachter abgestellt werden (zum Ganzen vgl. Urteil des BGer 

9C_235/2013 vom 10. September 2013 E. 3.2; Urteile des BVGer C-

329/2014 vom 8. Juli 2015 E. 5.3.1 und C-4677/2011 vom 18. Oktober 

2013 E. 3.6.3). Hinzu kommt, dass die in der Schweiz über eine anerkannte 

Facharztausbildung verfügenden Medizinalpersonen regelmässig an ver-

sicherungsmedizinischen Fortbildungen teilnehmen und sich dadurch lau-

fend auf dem aktuellen Wissensstand befinden (vgl. hierzu BGE 137 V 210 

E. 1.2.2 [Ziff. 12]). Dass Dr. med. C._______ – oder ein anderer Psychiater 

in (…) – mit den Grundsätzen der schweizerischen Versicherungsmedizin 

vertraut ist, macht der Beschwerdeführer nicht geltend, sondern bestätigt 

implizit das Gegenteil, indem er beschwerdeweise vorbringt, dass dem bis-

herigen Gutachter die schweizerische Rechtsordnung sowie die Anforde-

rungen an ein Gutachten in der Schweiz erläutert werden könnten (vgl. 

BVGer-act. 1 Rz. 21). Es ist jedoch offensichtlich, dass das fehlende Wis-

sen und die fehlende Erfahrung im Bereich der schweizerischen Versiche-

rungsmedizin auch durch eine entsprechende Instruktion seitens der Vo-

rinstanz nicht aufgehoben werden könnte (vgl. Urteile des BVGer C-

5451/2016 vom 15. August 2017 E. 5.3 und C-2152/2013 vom 5. Dezem-

ber 2013 S. 9 f.). Zudem ist es nicht Aufgabe der Vorinstanz, Medizinern 

versicherungspsychiatrische Weiterbildung zu erteilen (vgl. Art. 57 IVG und 

Art. 41 IVV betreffend den Aufgabenkatalog der IV-Stellen). Aus diesem 

C-3716/2017 

Seite 17 

Grunde rechtfertigt es sich vorliegend, den Beschwerdeführer in der 

Schweiz begutachten zu lassen. 

5.3 Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Verwaltung (oder das Ge-

richt) bei der Beurteilung der Zumutbarkeit die gesamten (objektiven und 

subjektiven) Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen hat (Urteil EVG 

I 214/01 vom 25. Oktober 2001 E. 2b, Urteil BGer I 906/05 vom 23. Januar 

2007 E. 6). Untersuchungen in einer Gutachterstelle sind ohne konkret ent-

gegenstehende Umstände generell als zumutbar zu betrachten (UELI KIE-

SER, a.a.O., Art. 43 Rz. 82). Es obliegt daher in erster Linie dem Versicher-

ten, das Vorliegen von Unzumutbarkeitsgründen darzutun und zu begrün-

den (vgl. Urteil des BVGer C-2858/2013 vom 18. Juli 2013 E. 3.3). Der Be-

schwerdeführer begründet indessen nicht, weshalb eine erneute psychiat-

rische Exploration nach mittlerweile mehr als einem Jahr nicht zumutbar 

sein soll. Demzufolge erweist sich auch dieser Einwand als nicht stichhal-

tig, zumal er sich zunächst mit einer weiteren Begutachtung in der Schweiz 

explizit einverstanden erklärt hat und erst im Nachhinein Einwände gegen 

die erneute Begutachtung erhob (vgl. Dok. 108 und Dok. 115). Weitere 

Gründe, die eine Begutachtung in der Schweiz als unverhältnismässig bzw. 

als unzumutbar erscheinen liessen, werden vom Beschwerdeführer nicht 

geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich. Insbesondere macht der 

Beschwerdeführer mit Blick auf seine getätigte Reise nach (…), aufgrund 

welcher der Begutachtungstermin vom 6. April 2017 verschoben werden 

musste (vgl. Dok. 113-115), zu Recht keine Reiseunfähigkeit geltend. 

6.  

Im Lichte des Dargelegten ist zusammenfassend festzuhalten, dass eine 

psychiatrische Begutachtung in der Schweiz notwendig wie auch für den 

Beschwerdeführer zumutbar ist. Dabei hat die Begutachtung die Anforde-

rungen von Gutachten, welche im Rahmen von Revisionsverfahren ange-

ordnet werden, zu erfüllen (vgl. E. 4.2.2.1 f. hiervor). Die Beschwerde ist 

abzuweisen. 

7.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG ist 

das Beschwerdeverfahren vor dem vor dem Bundesverwaltungsgericht in 

Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen 

kostenpflichtig. Da die Frage, ob eine psychiatrische Begutachtung in der 

C-3716/2017 

Seite 18 

Schweiz durchgeführt wird, Bestandteil des Verfahrens zur Beurteilung des 

Leistungsanspruchs bildet, ist das Beschwerdeverfahren entgegen der 

Auffassung des Beschwerdeführers kostenpflichtig (vgl. Urteil des BVGer 

C-5451/2016 vom 15. August 2017 E. 8.1). Die Verfahrenskosten sind vor-

liegend auf Fr. 800.- festzusetzen und werden dem geleisteten Kostenvor-

schuss in gleicher Höhe entnommen (Art. 63 Abs. 1 VwVG).  

7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-

hörde hat die obsiegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteient-

schädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist entsprechend 

dem Verfahrensausgang ebenfalls keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Diese werden dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss ent-

nommen. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

C-3716/2017 

Seite 19 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. 

Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Be-

gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(vgl. Art. 42 BGG). 

 

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