# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a10b9f94-cfae-5d92-be84-8b4aa639a504
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.11.2025 II 2025 60
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-60_2025-11-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 60

Entscheid vom 13. November 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________, 8808 Pfäffikon,
Beschwerdeführer,

gegen

Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West, 
Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Anspruch auf Arbeitslosen-
entschädigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1962) wurde am 23. Mai 2025 zur Arbeitsvermittlung für 
ein Vollzeitpensum im Bereich Bankberater angemeldet (Vi-act. 47). Am 23. Mai 
2025 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (ALE) ab 7. April 2025 (Vi-
act. 41). Dies nachdem ihm am 19. März 2025 seine am 1. Juli 2015 angetretene 
Anstellung als Geschäftsführer bei der B.________ GmbH per 30. Juni 2025 
gekündigt wurde (Vi-act. 43, 44). Bei der Arbeitgeberin war A.________ Gesell-
schafter mit der Hälfte der Stammanteile (seine Ehefrau hielt die andere Hälfte) 
und er war im Handelsregister als Gesellschafter und Vorsitzender der Ge-
schäftsleitung mit Einzelunterschrift eingetragen (Vi-act. 16). Am 7. April 2025 
wurde über die Arbeitgeberin der Konkurs eröffnet; das Konkursverfahren wurde 
mit Verfügung des Einzelrichters vom 22. Mai 2025 mangels Aktiven eingestellt 
(Vi-act. 34, 16). 

B. Am 4. Juni 2025 informierte die Unia Arbeitslosenkasse (nachfolgend Kas-
se) A.________, damit sie seinen Leistungsanspruch abklären könne, benötige 
sie so rasch als möglich Unterlagen von ihm (Vi-act. 42). Am 16. Juni 2025 reich-
te A.________ Lohnabrechnungen der letzten 6 Monate sowie die Jahres-
lohnausweise 2024 und 2025 ein, welche seine Lohnzahlungen vollständig do-
kumentieren würden, sowie zusätzlich die Bestätigung seiner Lohnforderung 
durch das Konkursamt (Vi-act. 36, 34, 38, 37). Am selben Tag forderte die Kasse 
A.________ auf, weitere Unterlagen im Zusammenhang mit dem Lohnfluss ein-
zureichen (Vi-act. 32, 31). Mit Schreiben vom 24. Juni 2025 verweigerte 
A.________ die Einreichung weiterer Unterlagen und verlangte eine schriftliche 
Antwort und Klärung der rechtlichen Positionen bis spätestens 27. Juni 2025 (Vi-
act. 28). Hierauf verfügte die Kasse am 26. Juni 2025 die Abweisung des Antra-
ges auf ALE per 23. Mai 2025 (Vi-act. 27).

C. Am 7. Juli 2025 erhob A.________ Einsprache (Vi-act. 26), welche die 
Kasse mit Entscheid vom 21. August 2025 abwies (Vi-act. 12).

D. A.________ reicht am 4. September 2025 beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid der UNIA vom 21. August 2025 sowie die Verfügung 
vom 26. Juni 2025 seien aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer ab 23. Mai 2025 Anspruch 
auf Arbeitslosenentschädigung (ALE) hat.

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3. Die Arbeitslosenkasse UNIA sei zu verpflichten, die Arbeitslosenentschädi-
gung ab 23. Mai 2025 vollumfänglich nachzuzahlen, zuzüglich 5 % Verzugs-
zins (Art. 26 Abs. 2 ATSG).

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.

E. Mit Vernehmlassung vom 24. September 2025 beantragt die Vorinstanz:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen.

2. Der Einspracheentscheid vom 21. August 2025 sei zu bestätigen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz dem Beschwerde-
führer zu Recht den Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung ver-
weigert hat. 

1.1 Die versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn 
sie a) ganz oder teilweise arbeitslos ist; b) einen anrechenbaren Arbeitsausfall 
erlitten hat; c) in der Schweiz wohnt; d) die obligatorische Schulzeit zurückgelegt 
und das Referenzalter nach Art. 21 Abs. 1 Bundesgesetz über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 noch 
nicht erreicht hat; e) die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Bei-
tragszeit befreit ist; f) vermittlungsfähig ist g) die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 8 
Abs. 1 Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0] 
vom 25.6.1982). 

Vorliegend sind weder die Arbeitslosigkeit, der anrechenbare Arbeitsausfall, noch 
der Wohnsitz, das Alter oder die Vermittlungsfähigkeit und Erfüllung der Kontroll-
vorschriften strittig. Strittig ist die Erfüllung der Beitragszeit.

1.2 Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für 
den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind; die Rahmenfrist für die 
Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG). 

1.3 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmen-
frist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung 
ausgeübt hat (Art. 13 Abs.1 AVIG). Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalender-
monat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Art. 11 Abs. 1 Verordnung 
über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädi-
gung [Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; SR 837.02] vom 31.8.1983).

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1.4 Die arbeitslose Person macht ihren Entschädigungsanspruch bei einer 
Kasse geltend, die sie frei wählen kann (Art. 20 Abs. 1 AVIG). Für die erste Kon-
trollperiode während der Rahmenfrist sowie bei jeder erneuten Arbeitslosigkeit, 
die nach einem Unterbruch von wenigstens sechs Monaten eintritt, macht die 
versicherte Person ihren Anspruch geltend, indem sie der Arbeitslosenkasse fol-
gende Unterlagen einreicht: a) den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung; b) die 
Arbeitgeberbescheinigungen der letzten zwei Jahre; c) das Formular 'Angaben 
der versicherten Person'; d. die weiteren Informationen, welche die Arbeitslosen-
kasse zur Beurteilung des Anspruchs verlangt (Art. 29 Abs. 1 AVIV). Nötigenfalls 
setzt die Arbeitslosenkasse der versicherten Person eine angemessene Frist für 
die Vervollständigung des Dossiers und macht sie auf die Folgen der Unterlas-
sung aufmerksam (Art. 29 Abs. 3 AVIV). Der Anspruch auf ALE erlischt, wenn er 
nicht innert dreier Monate nach dem Ende der Kontrollperiode, auf die er sich be-
zieht, geltend gemacht wird (Art. 20 Abs. 3 AVIG).

1.5 Ein volles Taggeld beträgt 80 Prozent des versicherten Verdienstes (Art. 22 
Abs. 1 Satz 1 AVIG). Der versicherte Verdienst bemisst sich nach dem Durch-
schnittslohn der letzten sechs Beitragsmonate vor Beginn der Rahmenfrist für 
den Leistungsbezug (Art. 37 Abs. 1 AVIV). Er bemisst sich nach dem Durch-
schnittslohn der letzten zwölf Beitragsmonate vor Beginn der Rahmenfrist für den 
Leistungsbezug, wenn dieser Durchschnittslohn höher ist als derjenige nach Ab-
satz 1 (Art. 37 Abs. 2 AVIV). Der Bemessungszeitraum beginnt, unabhängig vom 
Zeitpunkt der Anmeldung zum Taggeldbezug, am Tag vor dem Eintritt eines an-
rechenbaren Verdienstausfalls. Voraussetzung ist, dass vor diesem Tag mindes-
tens zwölf Beitragsmonate innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit liegen 
(Art. 37 Abs. 3 AVIV).

1.6 Sowohl das sozialversicherungsrechtliche Administrativverfahren als auch 
der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Danach ha-
ben Sozialversicherungsträger resp. das Sozialversicherungsgericht den rechts-
erheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen An
spruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil BGer 
8C_641/2019 vom 8.4.2020 E. 3.3.1). 

Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis-
führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsge-
richts (Art. 61 lit. c ATSG) oder der verfügenden Verwaltungsstelle (Art. 43 Abs. 1 
ATSG) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im 

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Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis-
last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten je-
ner Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ab-
leiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als un-
möglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Be-
weiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein-
lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 429 E. 3.2; BGE 
138 V 218 E. 6 mit Hinweisen; Urteile BGer 8C_535/2017 vom 7.11.2017 E. 4.2; 
8C_307/2016 vom 17.8.2016 E. 5.3).

Der Untersuchungsgrundsatz gilt indes nicht uneingeschränkt; er findet sein Kor-
relat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 ATSG; Art. 43 Abs. 3 
ATSG; BGE 138 V 86 E. 5.2.3; Urteil 8C_424/2022 vom 10.1.2023 E. 4.6.1). Die 
Mitwirkungspflicht kommt dabei naturgemäss insbesondere bei Tatsachen zum 
Tragen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die ohne ihre Mitwir-
kung gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erhoben werden können. So-
fern eine Partei aus einem Begehren eigene Rechte ableitet, ist sie verpflichtet, 
bei der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Auf aufwendige Beweis-
massnahmen kann verzichtet werden, wenn die Partei Unterlagen zum Beweis 
vorlegen könnte (Urteil BGer 8C_588/2014 vom 11.5.2015 E. 6.1).

1.7 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 ATSG). Danach haben die beur-
teilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisre-
geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel un-
abhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei-
tigen Rechtsanspruchs gestatten.

2. In Bestätigung der verfügten Anspruchsverweigerung führte die Vorinstanz 
im angefochtenen Einspracheentscheid aus:

Der Beschwerdeführer habe sich per 23. Mai 2025 beim zuständigen RAV zur 
Arbeitsvermittlung angemeldet. Die arbeitgeberähnliche Stellung in der 
B.________ GmbH habe er per 7. April 2025 (Konkurszeitpunkt) verloren; die 
Anspruchsvoraussetzungen seien somit mit der Anmeldung beim RAV 
(23.5.2025) kumulativ erfüllt gewesen. Per diesem Datum laufe die Rahmenfrist 
für den Leistungsbezug; die Rahmenfrist für die Beitragszeit entsprechend vom 
23. Mai 2023 bis 22. Mai 2025. Innerhalb dieser Zeit müsse der Beschwerdefüh-
rer mindestens 12 Beitragsmonate aufweisen. 

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Erstellt und unbestritten sei, dass der Beschwerdeführer während der Rahmen-
frist für die Beitragszeit ausschliesslich bei der B.________ GmbH angestellt ge-
wesen sei (und keine Beitragszeiten aus einer Drittfirma habe). Aufgrund der 
Konkurseröffnung (7.4.2025) und der Tatsache, dass die Anstellung sowie die 
arbeitgeberähnliche Stellung dadurch beendet waren, sei im vorliegenden Fall 
zur Prüfung des Lohnflusses und die allfällige Festlegung des versicherten Ver-
dienstes der Zeitraum vom 8. April 2024 bis 7. April 2025 zu berücksichtigen. 

Für den Nachweis der Beitragszeit sei massgebend, dass der Beschwerdeführer 
eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und hierfür einen Lohn erhalten 
habe. Der Lohn müsse tatsächlich ausbezahlt worden sein; der Lohnfluss müsse 
nachgewiesen sein. 

Bei den vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen handle es sich aussch-
liesslich um Selbstdeklarationen, anhand derer kein Lohnfluss nachgewiesen 
werden könne. Trotz Aufforderung zur Einreichung von Unterlagen wie Bank- 
oder Postkontoauszüge, welche die Lohnüberweisungen bescheinigen würden, 
habe er keine Unterlagen eingereicht. 

Die Kasse habe beim Konkursamt Unterlagen einverlangt und erhalten. Aus den 
Erfolgsrechnungen der Arbeitgeberin der Jahre 2023-2025 gehe hervor, dass 
über das Konto 5000 'Löhne' Buchungen auf das Kontokorrentkonto des Be-
schwerdeführers verbucht worden seien. Aufgrund der unvollständig vorliegen-
den Buchhaltungsunterlagen lasse sich jedoch für die Jahre 2023-2025 nicht 
nachvollziehen, ob eine Auszahlung an den Beschwerdeführer (z.B. per Über-
weisung auf ein Post- oder Bankkonto) erfolgt sei.

Damit aber sei kein Lohnfluss als Anspruchsvoraussetzung bewiesen; diese Be-
weislosigkeit gehe zu Lasten der versicherten Person. Der Beschwerdeführer 
habe daher keinen Anspruch auf ALE.

3. Der Beschwerdeführer macht geltend, zuletzt Geschäftsführer der 
B.________ GmbH mit einem Jahreslohn von Fr. 90'000.-- gewesen zu sein. Die 
Anstellung sei per 30. Juni 2025 ordentlich gekündigt worden; am 7. April 2025 
sei der Konkurs über die Firma eröffnet worden; ab diesem Zeitpunkt habe der 
Beschwerdeführer keinerlei Einflussrechte mehr gehabt. Am 23. Mai 2025 habe 
er sich vorsorglich bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet und hierzu 
sämtliche gesetzlich vorgesehenen Unterlagen eingereicht: Arbeitsvertrag, Kün-
digung, Arbeitgeberbescheinigung, Lohnabrechnungen, Lohnausweise, Kon-
kursbestätigung.

Er sei am Schalter der Unia in Pfäffikon falsch informiert worden (hätte sich 
früher anmelden müssen, Insolvenzentschädigung zahle nur bis zum Konkurs-

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datum). Durch die rechtswidrige Abweisung seines Insolvenzentschädigungsan-
spruchs sowie die Falschaussage der Vorinstanz sei bei ihm ein Leistungsvaku-
um für die Zeit vom 8. April bis 22. Mai 2025 entstanden. Dennoch habe er sich 
am 23. Mai 2025 vorsorglich angemeldet.

Er habe den Lohnfluss ausreichend gemäss Art. 8 Schweizerisches Zivilgesetz-
buch (ZGB; SR 210) vom 10. Dezember 1907 und SECO-Weisung AVIG-Praxis 
ALE B32.3.3 belegt, wonach Lohnausweise vollwertige Beweise seien. Die Kon-
tokorrent-Verbuchung beweise den Lohnfluss ebenso; die gegenteilige Ansicht 
sei willkürlich. Der Lohnausweis, der unterzeichnet der Steuerbehörde einge-
reicht worden sei, sei der höchstrangige Beweis mit höherer Beweiskraft als die 
Kontoauszüge. Die Nichtanerkennung verletze das Legalitätsprinzip. Nach dem 
Konkurs habe er keine arbeitgeberähnliche Stellung mehr gehabt. 

Soweit behauptet werde, während laufender Rechtsmittelverfahren bestünden 
seinerseits Meldepflichten, verstosse dies gegen Art. 5 BV und erfülle den Tatbe-
stand der Amtsanmassung und Nötigung.

Die Auskünfte am Unia-Schalter seien objektiv falsch gewesen und würden 
Art. 51 AVIG widersprechen. Er sei bewusst in die Irre geführt worden, in eine 
falsche Rechtsposition gedrängt und faktisch rechtlos gestellt worden, was eine 
Rechtsverweigerung darstelle.

Das vorinstanzliche Verfahren weise formelle Mängel auf. Er habe zwei ver-
schiedene Originale desselben Einspracheentscheids vom 21. August 2025 mit 
identischem Inhalt, ein Exemplar aber mit zusätzlichem Inhalt betreffend Rechts-
grundlage Art. 29 AVIV, und beide Exemplare aber ohne Unterschrift erhalten. 
Dies allein lasse Zweifel an der korrekten Aktenführung und Verfahrenssicherheit 
der Unia aufkommen. Es belege auch, dass keine Einzelfallprüfung vorgenom-
men worden sei. 

Die Vorlage persönlicher Bankauszüge zu fordern, obwohl alle gesetzlich vorge-
sehenen Belege bereits eingereicht worden seien, sei rechtswidrig und verstosse 
gegen das Legalitätsprinzip, das Recht auf Privatsphäre und sei unverhältnis-
mässig.

Indem die Vorinstanz von ihm den Nachweis verlange, von der C.________-
Gruppe keine Löhne bezogen zu haben, kehre sie die Beweislast unrechtmässig 
um. Sie hätte bei der Ausgleichskasse oder beim Steueramt ohne weiteres 
klären können, ob Lohnmeldungen erfolgt seien. Stattdessen fordere sie von ihm 
einen unmöglichen Negativbeweis.

4. Sachverhaltsmässig ergibt sich aus den Akten:

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4.1 Dem Beschwerdeführer wurde am 4. Juni 2025 der Eingang seiner Anmel-
dung per 23. Mai 2025 bestätigt. Gleichzeitig kündigte ihm die Vorinstanz die 
Prüfung der Anspruchsberechtigung an und forderte ihn zur Einreichung von Un-
terlagen auf. Hierzu verwies sie auf einen Link, unter welchem die einzureichen-
den Unterlagen aufgelistet seien (Vi-act. 42; vgl. www.arbeitslosenkasse.unia.ch; 
eingesehen am 14.10.2025).

4.2 Mit Schreiben vom 16. Juni 2025 reichte der Beschwerdeführer die Lohn-
abrechnungen Januar bis Juni 2025, die Lohnausweise 2024 und 2025 sowie die 
Bestätigung Lohnforderungen durch das Konkursamt ein (Vi-act. 36, 38, 37, 34). 
Im Begleitschreiben führte er aus:

Gemäss den offiziellen SECO-Richtlinien (SECO-Weisung AVlG ALE, gestützt auf 
Art. 110 AVIG) und den geltenden gesetzlichen Vorgaben sind diese Dokumente 
ausreichend und rechtsgültig. Ein amtlicher Lohnausweis besitzt dabei eine höhere 
rechtliche Aussagekraft als einzelne monatliche Lohnabrechnungen, weshalb zu-
sätzliche monatliche Abrechnungen für Juli bis Dezember 2024 nicht erforderlich 
sind.

Hinsichtlich der erwähnten Doppelkontrollen und der geforderten Bankauszüge 
möchte ich nach Rücksprache mit einer Rechtsberatung freundlich, aber bestimmt 
darauf hinweisen, dass eine pauschalisierte Datenerhebung ohne konkreten Ver-
dachtsfall nicht vorgesehen ist. Bankauszüge dürfen meines Wissens ausschliess-
lich bei konkret begründeten Verdachtsfällen eingefordert werden und auch dann 
nur in sehr eingeschränktem Rahmen.

Die von mir eingereichten Lohnforderungen wurden zudem vom Konkursamt be-
reits offiziell bestätigt und die Buchhaltung wurde einer Prüfung durch das Audit 
unterzogen. Somit bestehen an der Rechtmässigkeit der Verbuchung meiner 
Lohndaten keinerlei Zweifel.

Dennoch bin ich selbstverständlich bereit, ergänzend detaillierte Auszüge aus der 
Geschäftsbuchhaltung zu liefern, sofern Sie mir die erwähnte konkrete SECO-
Weisung bezüglich dieser umfassenden Doppelkontrolle mit Artikelnummer und 
exaktem Wortlaut zukommen lassen. Laut Ihrer Aussage gibt es eine solche Wei-
sung, und ich bitte freundlich um deren Zusendung zur Klärung.

4.3 Mit Schreiben vom 16. Juni 2025 forderte die Vorinstanz den Beschwerde-
führer u.a. auf, Kopien der Lohnabrechnungen von Juli 2024 - Dezember 2024 
der Firma B.________ GmbH sowie Unterlagen zum Lohnfluss (und hier nicht 
weiter interessierende Unterlagen betreffend die Firma C.________ Holding AG) 
einzureichen (Vi-act. 32). In einem weiteren Schreiben desselben Tages forderte 
sie zudem die Einreichung von Kopien von Bank- oder Postkontoauszügen, wel-
che die Lohnüberweisungen für den Zeitraum von zwei Jahren vor der Anmel-
dung zur Stellenvermittlung bescheinigen. Gemäss Weisung des Seco sei bei 
Personen, welche vor der Arbeitslosigkeit eine arbeitgeberähnliche Stellung in-
negehabt hätten, für die Prüfung erforderlich, ob tatsächlich ein Lohn im Sinne 

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des Gesetzes bezogen worden sei. Bei Barauszahlung des Lohnes seien zudem 
der IK-Auszug, die Steuerveranlagung der letzten 2 Jahre und die Buchhaltungs-
unterlagen einzureichen. Mitgeliefert hatte die Vorinstanz einen Auszug aus der 
AVIG Praxis ALE (Vi-act. 31).

4.4 Am 24. Juni 2025 antwortete der Beschwerdeführer, die generelle Forde-
rung nach Beweisen tatsächlich erhaltener Löhne sei ohne konkrete Verdachts-
momente rechtlich nicht haltbar. "Dennoch sind wir der Aufforderung zur Bewei-
serbringung vollumfänglich und überobligatorisch nachgekommen - trotz fehlen-
der Pflicht. Die eingereichten Lohnabrechnungen, versteuerten Lohnausweise, 
Arbeitgeberbescheinigungen sowie die ordnungsgemäss abgerechneten Sozial-
abgaben erfüllen die gesetzlichen Nachweispflichten in vollem Umfang - und 
übersteigen diese in ihrer Beweiskraft" (Vi-act. 28). Weitere Unterlagen, nament-
lich Bankauszüge, reichte der Beschwerdeführer keine ein.

4.5 Der von der Vorinstanz eingeholte IK-Auszug vom 6. Juni 2025 für die Jah-
re 2019 bis 2025 wies für die Jahre 2019 bis 2023 ein Einkommen von je 
Fr. 90'000.-- aus (Vi-act. 40).

Die Arbeitgeberbescheinigung vom 7. April 2025 - unterzeichnet durch den Be-
schwerdeführer - beziffert den letzten Monatslohn auf Fr. 7'500.--; der AHV-
pflichtige Gesamtverdienst habe im Jahr 2023 Fr. 90'000.-- betragen, ebenso im 
Jahr 2024 und im Jahr 2025 von Januar bis und mit Juni Fr. 45'000.--. Zugleich 
wird notiert, die letzte Lohnzahlung sei am 20. Februar 2025 erfolgt (Vi-act. 39).

Die vom Beschwerdeführer am 19. März 2025 unterzeichneten Lohnausweise 
weisen für das Jahr 2025 einen Lohn von Fr. 45'000 und für das Jahr 2024 einen 
solchen von Fr. 90'000.-- aus (Vi-act. 38).

Die undatierten Lohnabrechnungen der Monate Januar bis Juni 2025 weisen 
monatlich einen Bruttolohn von Fr. 7'500.-- aus (Vi-act. 37).

Im Konkursverfahren reichte der Beschwerdeführer eine Forderung basierend 
auf einem Grundgehalt von Fr. 7'500.-- ein (Vi-act. 34). Für die Zeit vom 1. März 
2025 bis 7. April 2025 (Konkurseröffnung) wurde die Lohnsumme auf Fr. 9'682.69 
beziffert, für die Zeit danach bis 30. Juni 2025 auf Fr. 22'011.77. 

4.6 Einspracheweise machte der Beschwerdeführer neuerlich geltend, alle vom 
Gesetz geforderten Unterlagen bereits eingereicht zu haben; die Forderung nach 
Kontoauszügen verletze geltendes Recht (Vi-act. 26). Hierauf forderte die Vor-
instanz beim zuständigen Konkursamt die Buchhaltungsunterlagen 2023 bis 
2025 der B.________ GmbH ein (Vi-act. 24). Weiter erklärte sie dem Beschwer-
deführer mit Schreiben vom 30. Juli 2025, bei allen von ihm eingereichten Unter-

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lagen handle es sich um Selbstdeklarationen von ihm als Person in arbeitge-
berähnlicher Stellung, welche einen effektiven Lohnfluss nicht nachweisen könn-
ten. Daher seien gemäss Weisungen des Seco weitere Abklärungen erforderlich 
und zulässig. Es wurden von ihm neuerlich konkrete Unterlagen eingefordert. 
Dies mit dem Hinweis: "Wenn Sie diese Frist verstreichen lassen, werden wir 
aufgrund der uns vorliegenden Unterlagen entscheiden".

4.7 Am 31. Juli 2025 reichte das Konkursamt die gewünschten Unterlagen ein 
(Buchhaltungsunterlagen B.________ GmbH; Vi-act. 21 - 18). In der Erfolgs-
rechnung 2025 wurde ein Personalaufwand Fr. 94'372.74 ausgewiesen, im Jahr 
2024 ein solcher von Fr. 188'745.48, im Jahr 2023 einer von Fr. 194'448.52. Der 
Buchhaltung 2025 ist sodann zu entnehmen, dass im Konto '5000 Löhne' monat-
lich "A.________ Lohn Zahlbar" Fr. 6'292.24 (entsprechend Nettolohn gemäss 
Lohnabrechnung; vgl. Vi-act. 37) auf das Gegenkonto 1160, d.h. auf das Konto-
korrentkonto des Beschwerdeführers gebucht wurden (Vi-act. 21). 

4.8 Mit Schreiben vom 6. August 2025 bekräftigte der Beschwerdeführer seine 
Überzeugung, wonach der Vorwurf der Vorinstanz, er habe den Lohnfluss nicht 
genügend belegt, und ihre Forderung nach Vorlage von Kontoauszügen und 
Buchhaltung rechtlich unhaltbar seien. Unterlagen stellte er keine zur Verfügung.

5. Was der Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht gegen die Ablehnung 
seines Leistungsanspruchs vorträgt, ist unbegründet:

5.1 Nicht zu beanstanden ist die fehlende Unterschrift auf dem Einspracheent-
scheid mit dem Vermerk "Dieses Dokument ist ohne Unterschrift gültig". In Bezug 
auf sozialversicherungsrechtliche Verfügungen gilt rechtsprechungsgemäss kei-
ne generelle Unterschriftspflicht und ein entsprechendes Erfordernis ergibt sich 
auch nicht aus dem Grundsatz der Schriftlichkeit. Auch das Arbeitslosenversiche-
rungsrecht verlangt keine persönlichen Unterschriften auf den Verfügungen. Da 
auch die Bestimmung betreffend Einspracheentscheid keine Unterzeichnung 
vorschreibt (vgl. Art. 52 Abs. 2 ATSG und Art. 12 Verordnung über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSV; SR 830.11] vom 11.9.2002), liegt 
es nahe, die Frage der Unterschriftspflicht für Verfügungen und Einspracheent-
scheide gleich zu handhaben, zumal es sich bei Letzteren ebenfalls um Verfü-
gungen handelt (vgl. zum Ganzen Urteil BGer 8C_665/2022 vom 15.12.2022 
E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist die fehlende Unterschrift sodann 
kein Versehen, sondern offensichtlich Praxis der Vorinstanz (weshalb sie einen 
entsprechenden Vermerk anfügt), die bearbeitende Person ergibt sich sodann 
zweifelsfrei aus dem Entscheid selbst (in casu D.________) und mit der hand-
schriftlich unterzeichneten Vernehmlassung bekräftigt die Vorinstanz zweifelsfrei, 

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dass der Einspracheentscheid ihrem tatsächlichen Willen entspricht. Weiterun-
gen erübrigen sich.

5.2 Unbegründet ist der Vorwurf, die Vorinstanz kehre in Sachen Lohnnach-
weis C.________-Gruppe die Beweislast um. Vielmehr anerkennt die Vorinstanz 
ausdrücklich, dass keine Beitragszeiten aus einem Drittbetrieb bestehen, mithin 
namentlich auch seitens der C.________-Gruppe keine Löhne nachzuweisen 
sind. Dass die Vorinstanz diesbezüglich vorerst ebenfalls Informationen einfor-
derte, ist sodann nicht zu beanstanden, nachdem der Beschwerdeführer bei der 
C.________ (Holding) AG als Präsident mit Einzelunterschrift im Handelsregister 
eingetragen ist (www.zefix.ch; eingesehen am 15.10.2025) und damit eine bei-
tragspflichtige Tätigkeit nicht per se ausgeschlossen ist. 

5.3 Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz eine Falschauskunft vorwirft, 
so bleibt diese Aussage zum einen gänzlich unbelegt und zum andern ist sie irre-
levant für die vorliegend strittige Frage der Erfüllung der Beitragszeit als An-
spruchsvoraussetzung für ALE; Insolvenzentschädigung bildet nicht Gegenstand 
des vorliegenden Verfahrens.

Zu ergänzen ist aber immerhin, dass die Insolvenzentschädigung von Gesetzes 
wegen nur ausnahmsweise nach der Konkurseröffnung entstandene Lohnforde-
rungen deckt; vorausgesetzt ist etwa, dass die versicherte Person in gutem 
Glauben nicht wissen konnte, dass der Konkurs eröffnet worden war (vgl. Art. 52 
Abs. 1bis AVIG). Vorliegend wirkte der Beschwerdeführer als Gesellschafter der 
GmbH am Beschluss zur Konkursanmeldung selber mit. 

5.4 Was die Meldepflichten während eines hängigen Rechtsmittelverfahrens 
anbelangt, so zeigt der Beschwerdeführer mitnichten einen Zusammenhang bzw. 
eine Massgeblichkeit seiner Darstellung für das vorliegende Verfahren auf (so-
weit der Beschwerdeführer durch das Amt für Arbeit wegen Nichtteilnahme an 
Beratungsgesprächen sowie mangelndem Nachweis von Arbeitsbemühungen 
sanktioniert und ihm letztlich die Vermittlungsfähigkeit abgesprochen wurde [vgl. 
Vi-act. 2, 7-10], so bildet dies nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens). 
Immerhin sei festgehalten, dass eine versicherte Person im sozialversicherungs-
rechtlichen Verfahren eine Mitwirkungspflicht trifft und dies erst recht auch in dem 
von ihr angestrengten Rechtsmittelverfahren gilt. Sie ist verpflichtet, bei der Fest-
stellung des Sachverhalts mitzuwirken; auf aufwendige Beweismassnahmen 
kann verzichtet werden, wenn die Partei Unterlagen zum Beweis vorlegen könnte 
(vgl. oben E. 1.6). Zudem wurde der Beschwerdeführer sowohl mit Verfügung 
vom 26. Juni 2025 als auch mit Schreiben vom 30. Juli 2025 ausdrücklich darauf 
hingewiesen, dass er die Kontrollpflichten weiterhin erfüllen müsse, auch wenn er 

12

mit der verfügten Anspruchsverweigerung nicht einverstanden sei (Vi-act. 27, 
23). Diese Information ist nicht zu beanstanden.

5.5 Was konkret die strittige Erfüllung der Beitragszeit anbelangt, so sind die 
Vorbringen des Beschwerdeführers auch hierzu unbehilflich:

5.5.1 Soweit der Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit der Aufforderung zur 
Einreichung von weiteren Unterlagen wie Bankbelege bestreitet, so übersieht er, 
dass die Versicherungsleistungen beanspruchende Person gestützt auf den 
Grundsatz von Art. 28 Abs. 2 ATSG unentgeltlich alle Auskünfte erteilen muss, 
die zur Abklärung des Anspruchs, zur Festsetzung der Versicherungsleistungen 
und zur Durchsetzung des Regressanspruchs erforderlich sind. Bezogen auf das 
Arbeitslosenversicherungsrecht hält weiter Art. 29 Abs. 1 lit. d AVIV ausdrücklich 
fest, dass die versicherte Person zur Geltendmachung ihres Anspruches u.a. ex-
plizit die Informationen einzureichen hat, welche die Arbeitslosenkasse zur Beur-
teilung des Anspruches verlangt. Der Anspruch setzt u.a. die Erfüllung der Bei-
tragszeit voraus. Diese hat erfüllt, wer während der verlangten Dauer eine bei-
tragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. oben E. 1.3). Diese Tätigkeit 
muss genügend überprüfbar sein, was unter anderem anhand der Lohnzahlun-
gen erfolgen kann. Entsprechend durfte die Vorinstanz gestützt auf Art. 29 Abs. 1 
lit. d AVIV vom Beschwerdeführer weitere Unterlagen, namentlich Bankkonto-
auszüge, einverlangen und der Beschwerdeführer war verpflichtet, diese einzu-
reichen.

5.5.2 Kommt hinzu, dass die Vorinstanz ihren Bedarf an weiteren Unterlagen ge-
genüber dem Beschwerdeführer ausführlich erläutert hat. In Anbetracht der 
Rechtsprechung hat sie dabei durchaus korrekt darauf hingewiesen, dass für die 
Prüfung der Erfüllung der Beitragspflicht nicht Lohnvereinbarungen zwischen Ar-
beitgeber und Arbeitnehmer entscheidend sind, sondern der effektive Lohnfluss. 
Diesbezüglich können insbesondere bei Firmen, in welchen die antragstellende 
Person eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, namentlich auch finanziell 
wesentlich beteiligt war, Buchhaltungsunterlagen höchstens Indizien aber keine 
Nachweise darstellen, handelt es sich doch - wie die Vorinstanz zu Recht aus-
führte - um Selbstdeklarationen. Selbst eine Abrechnung eines Lohnes mit den 
Sozialversicherungen oder die Versteuerung eines in einem Lohnausweis dekla-
rierten Lohnes vermag keinen Nachweis zu erbringen, dass ein Lohn effektiv 
ausbezahlt worden ist. 

Das Bundesgericht führt hierzu aus, als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss 
würden Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Ar-
beitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto genügen; 

13

bei behaupteter Barauszahlung würden Lohnquittungen und Auskünfte von ehe-
maligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht fallen. 
Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bildeten Arbeitgeberbescheini-
gungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete Lohnab-
rechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im Individuellen Konto 
(Urteil BGer 8C_683/2024 vom 11.8.2025 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen). Von 
dieser Regelung im Einzelfall abzuweichen, rechtfertige sich nur dort, wo ein 
Missbrauch im Sinne der Vereinbarung fiktiver Löhne, welche in Wirklichkeit nicht 
zur Auszahlung gelangt seien, praktisch ausgeschlossen werden könne (Urteil 
BGer 8C_749/2018 vom 28.2.2019 E. 3.2). Dies ist namentlich etwa bei einer 
Einmann-GmbH nicht der Fall, weshalb hier besonders hohe Anforderungen an 
den Beweis zu stellen sind. Insbesondere ist hier zu verlangen, dass die Ge-
schäfte (einschliesslich der Lohnzahlungen) zwischen der Gesellschaft und dem 
Gesellschafter klar dokumentiert sind und buchungsmässig eindeutig behandelt 
werden (Urteil BGer 8C_627/2017 vom 26.1.2018 E. 5.1).

Dieser Rechtsprechung entsprechend ist das Vorgehen der Vorinstanz entgegen 
den Behauptungen des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Wohl handelt 
es sich bei ihm nicht um eine Einmann-GmbH. Aber er ist Gesellschafter mit 50% 
Stammanteilen und zweite Gesellschafterin ist die Ehefrau. Zudem bestand die 
Geschäftsführung nur aus diesen zwei Personen, wobei beide über Einzelunter-
schrift verfügten (Vi-act. 16). Damit aber ist die Situation vergleichbar mit jener 
einer Einmann-GmbH und die Vorinstanz war geradezu gehalten, für den Nach-
weis eines Lohnflusses weitere Unterlagen einzufordern. 

5.5.3 Trotz mehrfacher Aufforderung und - wie aufgezeigt - korrekter Begründung 
der Aufforderung hat sich der Beschwerdeführer durchwegs geweigert, die ge-
forderten Unterlagen einzureichen. Die Vorinstanz drohte dem Beschwerdeführer 
dabei an, im Unterlassungsfall gestützt auf die vorliegenden Akten zu entschei-
den, was ebenso wenig zu beanstanden ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 AVIV). Von sich 
aus hat die Vorinstanz zudem die Buchhaltungsunterlagen der Arbeitgeberin 
beim Konkursamt eingefordert und aus diesen zu Recht abgeleitet, dass auch sie 
einen tatsächlichen Lohnfluss nicht zu belegen vermögen, nachdem die Lohn-
zahlung auf das Kontokorrentkonto des Beschwerdeführers gebucht wurde. 

5.5.4 Gegen effektive Lohnzahlungen spricht auch folgendes: Am 19. März 2025 
hat die Arbeitgeberin die Anstellung des Beschwerdeführers per 30. Juni 2025 
gekündigt (für die Arbeitgeberin und den Arbeitnehmer unterzeichnete je der Be-
schwerdeführer; Vi-act. 44). In der Kündigung wird explizit festgehalten, aufgrund 
der wirtschaftlichen Situation sei eine Auszahlung der Lohnansprüche nicht ge-
währleistet. Am 7. April 2025 stellte der Beschwerdeführer die Arbeitgeberbe-

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scheinigung aus (Vi-act. 39); dergemäss ist die letzte Lohnzahlung am 20. Feb-
ruar 2025 erfolgt. Ebenfalls am 7. April 2025 wurde der Konkurs eröffnet, am 
22. Mai 2025 mangels Aktiven eingestellt (Vi-act. 16). Bereits schon am 19. März 
2025 stellte aber der Beschwerdeführer den Lohnausweis für das Jahr 2025 aus 
(gleichentags auch jenen für das Jahr 2024; Vi-act. 38), worin die Zahlung des 
vertraglichen Lohnes ausgewiesen ist. Die monatlichen Lohnabrechnungen tra-
gen kein Datum; sie weisen monatliche Lohnzahlungen bis Ende Juni 2025 aus 
(Vi-act. 37). In der Buchhaltung 2025 wurde monatlich am 20. eines Monats die 
Lohnzahlung verbucht, mithin in Widerspruch zur Arbeitgeberbescheinigung und 
auch nach der Kündigung und nach der Konkursanmeldung, Konkurseröffnung 
und Konkurseinstellung mangels Aktiven. Der am 6. Juni 2025 ausgestellte IK-
Auszug schliesslich weist weder für 2024 noch für 2025 Einträge auf (Vi-act. 40). 
Aufgrund dieser Widersprüchlichkeiten und fehlenden Belegen ist die vorinstanz-
liche Beurteilung, wonach die Lohnausweise und Lohnabrechnungen reine 
Selbstdeklarationen darstellen, welche keinen effektiven Lohnfluss nachzuweisen 
vermögen, nicht zu beanstanden. 

5.6

5.6.1 Die hier strittige Anspruchsvoraussetzung ist die Erfüllung der Beitragszeit, 
d.h. die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während einer gesetz-
lichen Mindestdauer; die Ausübung muss genügend überprüfbar sein (vgl. oben 
E. 1.3). Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nicht der Sinn 
einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeut-
samen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für 
die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Be-
schäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben 
ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen. Nicht aus-
zuräumende Unklarheiten hinsichtlich der exakten Lohnhöhe bei der Bestimmung 
des versicherten Verdiensts wirken sich nach der Rechtsprechung zum Nachteil 
des Versicherten aus. Dabei führt eine mangelnde Bestimmbarkeit der Lohnhöhe 
dazu, dass sich ein versicherter Verdienst im Sinn von Art. 23 Abs. 1 AVIG i.V.m. 
Art. 40 AVIV nicht zuverlässig festlegen lässt, was in letzter Konsequenz auch 
die Verneinung eines Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung zur Folge haben 
kann (vgl. Urteile BGer 8C_683/2024 vom 11.8.2025 E. 2.3; 8C_472/2019 vom 
20.11.2019 E. 4.1 je mit weiteren Hinweisen).

5.6.2 Vorliegend ist nach dem Gesagten aufgrund der vom Beschwerdeführer 
vorgelegten Unterlagen nicht bloss kein exakter Lohnfluss ausgewiesen; viel-
mehr lässt sich gar kein ausbezahlter Lohn herleiten. Die Buchhaltungseinträge 

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stehen in Widerspruch zu tatsächlichen Begebenheiten wie Kündigungsbegrün-
dung, Arbeitgeberbestätigung oder Konkurseröffnung und -einstellung. Weitere 
Belege einzureichen, welche einen Lohnfluss nachweisen könnten, verweigerte 
der Beschwerdeführer trotz mehrfacher Aufforderung und - wie aufgezeigt - zu 
Unrecht. 

5.6.3 Für die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen, namentlich auch die Er-
füllung der Beitragspflicht ist der Beschwerdeführer beweispflichtig. Nicht aus-
zuräumende Unklarheiten hinsichtlich der exakten Lohnhöhe bei der Bestimmung 
des versicherten Verdiensts wirken sich nach der Rechtsprechung zum Nach
teil des Versicherten aus (vgl. oben E. 1.6; Urteil BGer 8C_472/2019 vom 
20.11.2019 E. 4.1). Dies gilt insbesondere da, wo die versicherte Person eine 
Mitwirkungspflicht trifft. Diesbezüglich ist vorliegend festzuhalten, dass die Vor-
instanz trotz Weigerungshaltung des Beschwerdeführers weitere Abklärungen 
tätigte und Buchhaltungsunterlagen beim Konkursamt einforderte, sie den Be-
schwerdeführer auf die Folgen seiner Weigerungshaltung aufmerksam machte 
und sie von ihm Unterlagen einforderte, über welche nur er verfügen konnte 
(Bankauszüge). Dies hat der Beschwerdeführer mehrfach verweigert, weshalb 
die Unmöglichkeit, die Erfüllung der Beitragszeit nachzuweisen, zu seinen Lasten 
gehen muss. Zudem ist überhaupt kein Lohnfluss ausgewiesen, weshalb eine 
Beitragszeit gänzlich verneint werden muss, was zur Nichterfüllung der An-
spruchsvoraussetzung führt.

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde daher als unbegründet. 
Die Vorinstanz stellte zu Recht fest, aufgrund der vorliegenden Unterlagen und 
aufgrund der Weigerungshaltung des Beschwerdeführers, geforderte Unterlagen 
einzureichen, lasse sich die Anspruchsvoraussetzung der Erfüllung der Beitrags-
zeit (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG i.V.m. Art. 13 AVIG) nicht überprüfen, womit die Vor-
aussetzung letztlich nicht erfüllt und ein Leistungsanspruch zu verneinen ist.

7. Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 13. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. November 2025