# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e4131644-9642-5fc2-9e6c-a26cb7da799f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.11.2023 725 2023 220 / 263 (725 23 220 / 263)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2023-220---263_2023-11-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 16. November 2023 (725 23 220 / 263) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Anspruch auf Behandlungsmassnahmen einer versicherten Person, welche an einem 

Tinnitus leidet. 

 

 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Gisela Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1973 geborene A.____ arbeitet seit dem 7. Mai 2014 bei der B.____ AG in X.____ 
und ist aufgrund dieses Arbeitsverhältnisses obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversi-
cherungsanstalt (Suva) unfallversichert. Am 13. Juni 2020 befand sich der Versicherte mit seinem 
Auto in einem Kreisel, als ein anderes Fahrzeug in die linke Seite seines Wagens fuhr. Die Erst-
behandlung von A.____ fand gleichentags bei der C.____ in X.____ statt. Als Diagnose wurde 

 

 
 
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ein kraniozervikales Beschleunigungstrauma Grad 0 nach Autounfall am 13. Juni 2020 festgehal-
ten (vgl. Arztzeugnis vom 26. Oktober 2021). Für die Folgen dieses Unfallereignisses erbrachte 
die Suva vorerst die gesetzlichen Leistungen. Nach erfolgten medizinischen und erwerblichen 
Abklärungen stellte die Suva mit Verfügung vom 20. März 2023 die Versicherungsleistungen per 
21. März 2023 ein mit der Begründung, die aktuell beklagten Beschwerden seien nicht unfallbe-
dingt. Die dagegen erhobene Einsprache des Versicherten wies die Suva mit Entscheid vom 22. 
Juni 2023 ab.  
 
B. Am 3. Juli 2023 reichte A.____ eine mit "Wiedererwägungsgesuch" betitelte Eingabe bei 
der Suva ein, welche diese am 11. Juli 2023 zuständigkeitshalber ans Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), weiterleitete. Er beantragte 
sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Ausrichtung der Heilbehand-
lungskosten für die Folgen aus dem Unfall vom 13. Juni 2020 über den 21. März 2023 hinaus. 
Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, der rechtserhebliche medizinische Sach-
verhalt sei ungenügend abgeklärt worden.  
 
C. Die Suva schloss in ihrer Vernehmlassung vom 3. August 2023 auf Abweisung der Be-
schwerde. 
 
D. Die am 10. August 2023 angeforderten IV-Akten gingen am 15. August 2023 beim Kan-
tonsgericht ein.  
 
E. In seiner Replik vom 15. August 2023 hielt der Versicherte daran fest, dass die Suva den 
medizinischen Sachverhalt ungenügend abgeklärt habe. Obwohl er sich bereit erklärt habe, sich 
von einem Vertrauensarzt untersuchen zu lassen, habe die Suva bis anhin keine entsprechenden 
Schritte eingeleitet.   
 
F. Die Suva verwies in ihrer Duplik vom 29. August 2023 auf ihren Einspracheentscheid vom 
22. Juni 2023 und ihre Vernehmlassung vom 3. August 2023 und verzichtete auf weitere Ausfüh-
rungen.  
 
G. Mit Eingabe vom 8. September 2023 beschrieb der Versicherte den Krankheitsverlauf 
seit dem Unfall vom 13. Juni 2020 und seine seitherigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, 
wobei er an seinem Standpunkt festhielt.  
 
H. Am 14. September 2023 überwies das instruierende Präsidium des Kantonsgerichts den 
Fall dem Gericht zu Beurteilung. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 

 

 
 
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vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer oder gegen Verfügungen der Unfallversicherer, gegen welche eine 
Einsprache ausgeschlossen ist, beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
hat der Versicherte seinen Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zustän-
digkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt 
das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Be-
schwerden gegen Einspracheentscheide von Unfallversicherer. Es ist somit auch sachlich zur 
Behandlung der vorliegenden Beschwerden zuständig.  
 
1.2 Gemäss Art. § 57a VPO in Verbindung mit Art. 59 ATSG ist zur Beschwerde berechtigt, 
wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutz-
würdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung hat. Nach § 57b VPO in Verbindung mit Art. 
60 Abs. 1 ATSG ist eine Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung des Einsprache-
entscheides beim Kantonsgericht einzureichen. Sie muss ein klar umschriebenes Begehren so-
wie die Unterschrift der Parteien oder der sie vertretenden Person enthalten (§ 5 Abs. 1 VPO). 
Die formellen Voraussetzungen an eine Beschwerde sind vorliegend ohne weiteres erfüllt. Die 
falsche Bezeichnung des Rechtsmittels als "Wiedererwägungsgesuch" statt als Beschwerde ver-
mag dem Versicherten nicht zu schaden. Auch inhaltlich genügt die Eingabe den reduzierten 
Anforderungen an eine Laienbeschwerde, so dass auf die Beschwerde vom 3. Juli 2023 einzu-
treten ist. 
 
2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob der Versicherte aus dem Unfall vom 13. Juni 2020 Anspruch 
auf Vergütung der Heilbehandlungskosten über den 21. März 2023 hinaus hat.  
 
2.2 In der obligatorischen Unfallversicherung werden nach Art. 6 Abs. 1 UVG, soweit dieses 
Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun-
fällen und Berufskrankheiten gewährt. Gemäss Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person 
Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Die verunfallte 
Person hat Anspruch auf Heilbehandlung, solange von der Fortsetzung der ärztlichen Behand-
lung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann; mit dem Fall-
abschluss fallen die vorübergehenden Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld da-
hin, und es ist der Rentenanspruch zu prüfen (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4.1).  
 
2.3 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 
E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne 
deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen 
Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um-
schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 
ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 

 

 
 
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das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige In-
tegrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weg-
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Ver-
waltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach 
dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines 
Leistungsanspruches nicht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.4 Für eine Bejahung der Leistungspflicht des Unfallversicherers muss zwischen dem Un-
fallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, sondern auch ein adäquater 
Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate 
Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 
allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen 
herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt er-
scheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusam-
menhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 
123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwi-
schen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der 
erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechts-
frage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist 
(Urteil des Bundesgerichts vom 3. Dezember 2010, 8C_626/2010, E. 5; BGE 112 V 30 E. 1b). 
 
2.5.1 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als recht-
liche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 
Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen 
Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 E. 5b/bb). Anders verhält es sich bei natürlich 
unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be-
urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf des geltend gemachten Unfaller-
eignisses auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. 
Bei psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter 
Ausschluss psychischer Aspekte geprüft (sogenannte Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), während 
nach der bei Schleudertraumen und äquivalenten Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS) sowie 
Schädel-Hirntraumen anwendbaren sogenannten Schleudertrauma-Praxis auf eine Differenzie-
rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (zum Ganzen: 
BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen). 
 
2.5.2 Im Zusammenhang mit der Adäquanzprüfung ist sodann auf die Rechtsprechung des 
Bundesgerichts zum Krankheitsbild des Tinnitusleidens hinzuweisen, mit welcher gestützt auf die 
medizinische Literatur eine Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem Tinnitus vor-
genommen wird. Danach bezeichnet der objektive Tinnitus ein Ohrgeräusch, welches aufgrund 
pathologisch-anatomischer Veränderungen entsteht und grundsätzlich auch für Aussenstehende 
– allenfalls mit technischen Hilfsmitteln – hörbar wird. Von organisch objektiv ausgewiesenen 

 

 
 
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Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit appa-
ratitiven/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten Untersu-
chungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1; Urteil des Bundesge-
richts vom 3. Mai 2023, 8C_429/2022, E. 4.3.4). Der subjektive Tinnitus wird einzig durch die 
betroffene Person gehört und stellt die weitaus häufigste Form dar (BGE 138 V 248 E. 5.7.2). 
Gemäss einhelliger medizinischer Lehre kann ein subjektiver Tinnitus nicht objektiv gemessen 
werden. Die Einstufung eines Tinnitus innerhalb gebräuchlicher Raster mit drei bis vier Schwere-
graden erfolgt nicht aufgrund audiometrischer oder anderer Messungen, sondern nach der sub-
jektiv empfundenen Beeinträchtigung. Dementsprechend geben die Schweregrade des Tinnitus 
den subjektiven Leidensdruck wieder (BGE 138 V 248 E. 5.9.1). Der nur so bestimmbare Schwe-
regrad kann demgemäss keine verlässlichen Rückschlüsse auf eine organische Unfallfolge als 
Ursache des Tinnitus bieten. Es lässt sich somit nicht vom Schweregrad eines Tinnitus auf eine 
organische Unfallfolge als Ursache schliessen. Dies bedeutet, dass bei einem Tinnitus, der sich 
keiner organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge zuordnen lässt, der adäquate Kausalzusam-
menhang zum leistungsauslösenden Ereignis, wie bei anderen organisch nicht ausgewiesenen 
Beschwerdebildern, nicht ohne besondere Prüfung bejaht werden kann (BGE 138 V 248 E. 5.9.2 
und 5.10). In diesen Fällen kommt demnach – abhängig von den festgestellten Beschwerden – 
die Schleudertraumapraxis (BGE 134 V 109), welche auch bei Schädelhirntraumata anwendbar 
ist (BGE 117 V 369), oder die sogenannte Psychopraxis (BGE 115 V 133) zur Anwendung (Urteil 
des Bundesgerichts vom 15. März 2013, 8C_1040/2012, E. 2 und E. 4.2.3.2). 
 
3.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das So-
zialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv 
zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismate-
rial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische These abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-
berichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a 
mit Hinweis).  
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 

 

 
 
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Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung 
der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft 
zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Den Berichten und Gutachten versicherungs-
interner Fachpersonen hingegen kommt nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren 
nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichts-
gutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein 
Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärzt-
lichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4, mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). Reine Aktengut-
achten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um 
die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mit-
hin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil 
des Bundesgerichts vom 23. April 2021, 8C_750/2020, E. 4 mit Hinweisen). 
 
4.1 Im Bericht der C.____ vom 26. Oktober 2021 wurde über die Erstuntersuchung unmit-
telbar nach dem Unfallereignis vom 13. Juni 2020 berichtet. Im objektiven Befund wurde festge-
halten, dass der Versicherte zum Untersuchungszeitpunkt über der HWS und paravertebral einen 
Stauchungsschmerz verspürt, Parästhesien auf der linken Gesichtshälfte aufgewiesen sowie eine 
Einschränkung der HWS-Beweglichkeit vorgelegen habe. Als Diagnose wurde ein kraniozervika-
les Beschleunigungstrauma Grad 0 nach Autounfall am 13. Juni 2020 festgehalten.  
 
4.2 Gemäss Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kraniozervikalem Beschleuni-
gungstrauma vom 13. Juni 2020 klagte der Versicherte unmittelbar nach dem Unfall über Kopf-
schmerzen, Schwindel und Hörstörungen in Form von Tinnitus. Zwei Stunden nach dem Unfall 
gab er auch Übelkeit und im Zeitpunkt der Arztkonsultation zudem Unwohlsein und Parästhesien 
auf der linken Gesichtsseite an. Nackenschmerzen wurden nicht dokumentiert.  
 
4.3 Aufgrund des persistierenden Tinnitus überwies die zuständige Fachperson der C.____ 
den Versicherten am 19. Juni 2020 notfallmässig ans Spital D.____. Im Austrittsbericht vom 
20. Juni 2020 hielt die behandelnde Ärzteschaft des Spitals D.____ als Diagnosen ein persistie-
render Tinnitus und einen Status nach Autokollision links mit Auslösung des Airbags fest. Bei der 
Erstuntersuchung seien ein Tinnitus links und Gesichtsparästhesien festgestellt worden. Zudem 
habe sich der Versicherte schwindelig gefühlt. Aktuell klage der Versicherte über einen konstan-
ten Tinnitus, den er vermehrt nachts wahrnehme. Er habe keine Hörstörungen, Schwindel, Kopf-
schmerzen oder Schmerzen an der HWS. Das Reintonaudiogramm vom 19. Juni 2020 ergab 
rechts keine Hörminderung und links einen solche von 1 %. Im objektiven Befund wurde eine 
Normakusis bei intaktem Trommelfell beschrieben. Es sei zurzeit keine Therapie erforderlich.  
 
4.4 Dr. med. E.____, FMH Oto-Rhino-Laryngologie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 
28. Mai 2021 einen Tinnitus bei möglicher Lärm- und Knallbelastung ohne nachweisbare senso-

 

 
 
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rineurale Hörminderung. Subjektiv klage der Versicherte immer noch über einen störenden Tin-
nitus links. Die Hörqualität und die Verständlichkeit hätten sich gebessert. Es beständen auch 
keine auffallenden Schwindelbeschwerden oder eine otoneurologische Pathologie. Im Bericht 
vom 24. Juli 2020 stellte Dr. E.____ gestützt auf die von ihm durchgeführte Reintonaudiometrie 
eine asymmetrische sensorineurale Tief- und Hochfrequenzsenke links fest. Eine Schallleitungs-
blockade könne ausgeschlossen werden.   
 
4.5 Am 18. Oktober 2021 untersuchte Prof. Dr. F.____, FMH für Hals-, Nasen- und Ohren-
krankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Spitals G.____, den Versicherten. In ihrem Bericht vom 
20. Oktober 2021 hielt sie als Diagnosen einen sehr schweren, dekompensierten Tinnitus links 
nach Airbag-Auslösung und Knalltrauma nach Autounfall im Juni 2020 sowie eine mittel- bis hoch-
gradige, pancochleäre sensorineurale Hörminderung beidseits fest. Bei der klinischen Untersu-
chung habe ein intaktes Trommelfell vorgelegen. Gemäss Reintonaudiogramm bestehe ein Hör-
verlust von 66,8 % rechts und 79,8 % links, was einer mittel- bis hochgradigen pancochleären 
sensorineuralen Hörminderung entspreche. Gemäss dem Tinnitusfragebogen nach Goebel und 
Hiller liege aktuell ein sehr schwerer dekompensierter Tinnitus links vor. Da aber bei der Durch-
führung des Reintonaudiogramms eine Konversation trotz Maske problemlos in Umgangslaut-
sprache habe erfolgen können, sei von einer gewissen funktionellen Komponente auszugehen. 
Sie werde deshalb das Reinton- und das Sprachaudiogramm wiederholen. Ihrem Bericht vom 20. 
Dezember 2021 ist sodann zu entnehmen, dass das nochmals durchgeführte Reintonaudio-
gramm nach wie vor eine pancochleäre, sensorineurale Hörminderung mit einem Hörverlust von 
58,9 rechts % und von 62,9 % links gezeigt habe. Im Sprachaudiogramm wurde ein Hörverlust 
von 26,7 % rechts und von 41,7 % links festgehalten. Prof. F.____ empfahl eine Versorgung mit 
Hörgeräten.  
 
4.6 Auf Veranlassung von Prof. F.____ untersuchte die Psychotherapeutin, Dr. phil H.____, 
den Versicherten. In ihrer Beurteilung vom 13. Januar 2022 hielt sie fest, dass der Versicherte 
berichte, bei gewissen Geräuschpegeln ein Gespräch kaum wahrnehmen zu können. Er sei des-
halb in Gesprächen sehr belastet, stark eingeschränkt und verunsichert. Der Tinnitus störe ihn 
besonders abends. Er mache sich Sorgen um seinen Schlaf. Sie werde im Einverständnis mit 
dem Versicherten eine kognitive Verhaltenstherapie bei Tinnitus durchführen, damit dieser lerne, 
den Tinnitus weniger bis gar nicht mehr wahrzunehmen.   
 
4.7 Dr. med. I.____, Facharzt für Allgemeinmedizin, hielt in seinem Bericht vom 20. Novem-
ber 2022 als Diagnose einen posttraumatischen Tinnitus fest, der vor allem nachts auftrete. Der 
Versicherte sei zwar voll arbeitsfähig; mittelfristig gefährde jedoch der nächtliche Tinnitus seine 
Arbeitsfähigkeit infolge Übermüdung.  
 
4.8.1 Die Kreisärztin, Dr. med. J.____, FMH Oto-Rhino-Laryngologie, beurteilte am 9. Januar 
2023 die medizinische Aktenlage. Sie führte aus, dass sich anlässlich der Untersuchung im Spital 
D.____ im Juni 2020 beidseitig eine Normakusis gezeigt habe. Im weiteren Verlauf hätten die 
Reintonaudiogramme von Juli, August, November 2020 und von Februar 2021 lediglich geringe 
Hörverluste zwischen 4 % – 6 % rechts und zwischen 5 % bis 12 % links ergeben. Die Audio-
gramme vom 14. Oktober 2021 hätten erstmals mittel- bis hochgradige Hörminderungen gezeigt. 

 

 
 
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Damit bestehe eine gewisse Inkongruenz zu den Erstbefunden. Weiter falle auf, dass das Sprach-
audiogramm im Vergleich zum Tonaudiogramm auffallend gut sei. Für eine abschliessende Be-
urteilung ersuche sie die Suva, das Tonaudiogramm des Spitals D.____ vom 19. Juni 2020 und 
Auskünfte beim Versicherten betreffend Therapien einzuholen sowie die Sachlage der Suva-in-
ternen Organisationseinheit ALCAK zur technischen Beurteilung des Schadenereignisses vorzu-
legen.  
 
4.8.2 Der Versicherte teilte am 31. Januar 2023 mit, dass Dr. E.____ zur Behandlung des 
Tinnitus eine medikamentöse Behandlung eingeleitet habe, welche jedoch erfolglos geblieben 
sei. Weiter wies er darauf hin, dass er zurzeit Kopfschmerzen und starke Schlafstörungen habe. 
Der Aktennotiz vom 6. Februar 2022 ist weiter zu entnehmen, dass der Versicherte den Tinnitus 
auf den lauten Knall bei der Auslösung des seitlichen Airbags zurückführe. Die verwaltungsin-
terne technisch-akustische Beurteilung des Ereignisses vom 10. Februar 2023 ergab, dass beim 
Auslösen des Airbags ein Schalldruckspitzenpegel L-peak von mehr als 150 dB und ein Schall-
expositionspegel LE von mehr als 120 dB erreicht worden seien.  
 
4.8.3 In ihrer ärztlichen Beurteilung vom 17. Februar 2023 stellte Dr. J.____ nach Vorliegen 
sämtlicher von ihr gewünschten Unterlagen fest, dass gemäss Tonaudiogramm bei der Erstvor-
stellung im Spital D.____ vom 19. Juni 2020 eine symmetrische Hörschwelle mit lediglich diskre-
ter Asymmetrie zwischen rechts und links im Tief- und Mitteltonbereich ohne relevantes Absinken 
im Hochtonbereich bestanden habe. Bereits im Vorbericht habe sich eine deutliche Fluktuation 
der Hörschwellen beidseits gezeigt, welche durch das Traumaereignis nicht habe erklärt werden 
können. Sie wies weiter darauf hin, dass ein posttraumatischer Tinnitus in der Regel nur dann 
anzuerkennen sei, wenn unmittelbar nach dem Unfall eine objektivierbare traumatische Hörmin-
derung im lärmvulnerablen Hochtonbereich nachgewiesen werden könne. Vorliegend habe sich 
aber beim ersten nach dem Unfallereignis erstellten Tonaudiogramm vom 19. Juni 2020 eine 
symmetrische Normakusis beidseits gezeigt. Bei einem traumatischen Tinnitus sei nicht mit einer 
Veränderung der Hörschwelle erst nach 1 ½ Jahren zu rechnen, weshalb die audiologischen 
Kriterien für die Anerkennung eines akustischen Traumas nicht erfüllt seien. Gestützt auf diese 
vertrauensärztliche Beurteilung stellte die Suva die Leistungen per 21. März 2023 ein.  
 
4.9.1 Nicht in die kreisärztliche Beurteilung flossen die Beurteilungen des Spitals K.____ vom 
7. Februar 2023 und 28. April 2023 ein. Gemäss Verlaufseintrag der Ärzteschaft des Spitals 
K.____ vom 7. Februar 2023 wies das Tonaudiogramm vom 7. Februar 2023 eine leichtgradige 
sensorineurale Schwerhörigkeit rechts von 34 % und links eine an Taubheit grenzende sensori-
neurale Schwerhörigkeit von 95,8 % auf. In der Beurteilung wurde darauf hingewiesen, dass die 
Klinik und das Audiogramm in keiner Weise übereinstimmten, sei doch ein Gespräch mit dem 
Versicherten in normaler Lautstärke möglich gewesen. Es würde deshalb die Durchführung eines 
neuen Audiogramms und die Prüfung der otoakustischen Emissionen geplant. Otoakustische 
Emissionen sind spontane Schallaussendungen des Innenohrs, die im äusseren Gehörgang ge-
messen werden (vgl. PSCHYREMBEL, online, URL: https://shorturl. 
at/BCVY3 [15.11.2023]). Der Test ist objektiv, d.h. nicht auf das Zutun des Patienten angewiesen 
(vgl. DOROTHE VERAGUTH, Otoakustische Emissionen, Universitätsspital Zürich, online, URL: 
https://shorturl.at/bQXY4 [15.11.2023]). Oft werden die transitorisch evozierten otoakustischen 

 

 
 
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Emissionen (TEOAE) und die Distorsionsprodukte otoakustischer Emissionen (DPOAE) gemes-
sen. Die TEOAE- und DPOAE-Messungen erlauben eine selektive Prüfung des Innenohres, spe-
ziell der äusseren Haarzellen und gestatten damit Rückschlüsse auf das Hörvermögen. Wenn 
otoakustische Emissionen nachweisbar sind, ist eine Hörstörung sehr unwahrscheinlich (vgl. 
DIETER MROWINSKI et al., Audiometrie, 4. Auflage, 2011, S. 85).  
 
4.9.2 Dem Bericht des Spitals K.____ vom 28. April 2023 ist sodann zu entnehmen, dass das 
aktuellste Reintonaudiogramm bei streuenden Angaben rechts knapp eine Normakusis und links 
eine geringgradige pantonale Perzeptionsschwerhörigkeit mit einer Hörschwelle zwischen 30 und 
35 dB zeigte. Beim Versicherten liessen sich die TEOAE beidseits prompt und mit einer hohen 
Reproduzierbarkeit von 97 % und die DPOAE beidseits ungefähr symmetrisch nachweisen. Auch 
das Tympanogramm, mit welchem die Trommelfellbeweglichkeit graphisch gemessen wird, und 
der Stapediusreflex waren unauffällig. In der Beurteilung kam die Ärzteschaft des Spitals K.____ 
gestützt auf die Untersuchungsbefunde zum Schluss, dass das Knalltrauma und die weitgehend 
symmetrischen und beidseits normalen otoakustischen Emissionen nicht zur gemessenen pan-
tonalen Schwerhörigkeit links passen würden. Zudem bestehe eine sehr grosse Diskrepanz zu 
den vorherigen Tonaudiogrammen. Bei diesen Befunden könne eine wesentliche organische 
Schwerhörigkeit ausgeschlossen werden. Sie äusserte deshalb den Verdacht auf eine Simulation 
(DD: Verdacht auf eine Aggravation der Hörstörung bei Status nach Knalltrauma). Es sei jedoch 
möglich, dass links eine ganz geringe, z.B. nur im Hochtonbereich bestehende, Schwerhörigkeit 
bestehe.   
  
4.10 Am 13. Juni 2023 berichtete die Ärzteschaft der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und 
Gesichtschirurgie, Spital L.____, über die Untersuchung des Versicherten. Danach habe die kli-
nische Untersuchung keine auffälligen Befunde ergeben. Der Versicherte klage weiterhin über 
ein störendes Ohrgeräusch und gebe an, dass er links etwas weniger höre. Der Tinnitus belaste 
ihn nach wie vor in der Nacht beim Schlafen. Bei der Arbeit nehme er ihn kaum wahr. Das Tonau-
diogramm vom 8. Juni 2023 weise einen Hörverlust von 26 % rechts und von 49 % links aus. 
Gestützt auf die audiometrisch ausgewiesene mittelgradige Schallempfindlichkeitsschwerhörig-
keit sei ein chronischer, aktuell dekompensierter Tinnitus links zu diagnostizieren. Zur Verbesse-
rung des Tinnitus werde eine Hörgeräteversorgung empfohlen.  
 
5.1 Nach Würdigung der medizinischen Akten steht fest, dass der Versicherte im Zeitpunkt 
des Fallabschlusses per 21. März 2023 ausschliesslich über Tinnitusbeschwerden klagte, was er 
anlässlich des Telefonats mit der Suva vom 16. November 2022 auch bestätigte. Die anfängliche 
vom Versicherten geltend gemachte eingeschränkte HWS-Beweglichkeit und die Parästhesien 
auf der linken Gesichtshälfte waren spätestens im Zeitpunkt der Untersuchung bei Dr. E.____ im 
Mai 2021 nicht oder kaum mehr vorhanden (vgl. Bericht von Dr. E.____ vom 28. Mai 2021). In 
Bezug auf den Tinnitus ging die Suva in der angefochtenen Verfügung vom 20. März 2023 bzw. 
mit Entscheid vom 22. Juni 2023 davon aus, dass der Tinnitus nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit eine Folge des Unfalles vom 13. Juni 2020 sei. Dabei stützte sie sich auf die versi-
cherungsinterne Beurteilung von Dr. J.____ vom 17. Februar 2023, welche sich aufgrund einer 
Aktenbeurteilung auf den Standpunkt stellte, es lägen keine organisch ausgewiesenen Unfallfol-
gen in Form eines Tinnitus vor. Diese Auffassung ist nachvollziehbar und überzeugend. Keiner 

 

 
 
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der hier involvierten Fachärzte konnte bei den Untersuchungen pathologische anatomische Ver-
änderungen in den Ohren feststellen. Insbesondere die Fachärzte des Spitals K.____ hielten in 
ihrem Bericht vom 28. April 2013 unmissverständlich fest, dass keine organische Hörstörung vor-
liege. Aufgrund dieser übereinstimmenden Einschätzungen ist mit der Suva mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich beim hier zur Diskussion stehenden Tinnitus 
nicht um einen objektiven, sondern um einen subjektiven handelt.  
 
5.2 Daran ändern auch die Reintonaudiogramme, welche eine mittel- bis hochgradige Hör-
minderung nachweisen, nichts. Tonaudiogramme entstehen durch Messung des subjektiven Hör-
vermögens für Töne und hängen somit stark von den Angaben der untersuchten Person ab. Die 
untersuchende Person ist folglich darauf angewiesen, dass die Angaben der betroffenen Person 
wahrheitsgemäss erfolgen. Die audiologischen Messungen sind bei einem subjektiven Tinnitus 
somit nicht geeignet, um auf eine organische Unfallfolge als Ursache zu schliessen. Dies umso 
weniger, als hier auffällige, voneinander abweichende Tonaudiogramme vorliegen. Bei der ersten 
Untersuchung auf der Notfallstation im Spital D.____, d.h. sechs Tage nach dem Unfallereignis, 
wurde ein kompensierter Tinnitus links bei beidseitiger Normakusis diagnostiziert (vgl. Bericht des 
Spitals D.____ vom 20. Juni 2020 und Tonaudiogramm vom 19. Juni 2020). Auch Dr. E.____ 
konnte rund einen Monat später klinisch und audiometrisch keine Hörminderung feststellen 
(vgl. Bericht vom 28. Mai 2021 und Tonaudiogramme vom 23. Juli 2020, 27. August 2020, 30. No-
vember 2020 und 25. Februar 2021). Demgegenüber wiesen die anlässlich der Untersuchung im 
Spital G.____ erstellten Tonaudiogramme vom 14. Oktober 2021 und 15. Dezember 2021 erst-
mals auf einen beträchtlichen Hörverlust hin. Dieser Befund veranlasste die untersuchende Ärztin 
des Spitals G.___, Prof. F.____, die Diagnose eines sehr schweren dekompensierten Tinnitus 
mit mittel- bis hochgradiger Hörminderung zu stellen (vgl. Berichte vom 20. Oktober 2021 und 20. 
Dezember 2021). Prof. F.____ wies jedoch darauf auf, dass trotz hochgradiger Schwerhörigkeit 
eine Konversation mit dem Versicherten trotz Maske problemlos habe geführt werden können. In 
ähnlicher Weise stellten die Fachärzte des Spitals K.____ am 7. Februar 2023 fest, dass die kli-
nischen Befunde und das Audiogramm vom 7. Februar 2023 nicht übereinstimmten und ein Ge-
spräch mit dem Versicherten in normaler Lautstärke möglich gewesen sei. Angesichts der Dis-
krepanz zwischen den audiometrischen Ergebnissen aus den Erstabklärungen und der ab Okto-
ber 2021 erfolgten Untersuchungen bestehen Zweifel, ob beim Versicherten ein schwer dekom-
pensierter Tinnitus mit höhergradiger Hörminderung vorliegt. Diese Zweifel werden mit Blick auf 
die Beurteilung der Ärzteschaft des Spitals K.____ umso grösser, stellten diese doch die Ver-
dachtsdiagnose einer Simulation bzw. einer Aggravation (vgl. Bericht vom 28. April 2023). Diese 
Diagnose ist aufgrund der Ergebnisse der gemessenen otoakustischen Emissionen auch nach-
vollziehbar, werden solche Messungen auch gerade deshalb durchgeführt, um das Vorliegen von 
Aggravationen oder Simulationen zu prüfen (vgl. VERAGUTH, a.a.O.). Bei den klar nachweisbaren 
TEOAE und DPOAE leuchtet es sein, dass die Ärzteschaft des Spitals K.____ von keiner rele-
vanten Schwerhörigkeit ausgeht, zumal der Versicherte selbst bei der Untersuchung lediglich ein 
störendes Pfeifen links, aber keine Hörminderung angab (vgl. Bericht vom 7. Februar 2022).  
 
5.3 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass beim Versicherten kein organischer Tinnitus 
nachgewiesen und somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem subjektiven Tinnitus 
mit einer höchstens minimalen Hörminderung auszugehen ist. Da für die über den 21. März 2023 

 

 
 
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hinaus persistierenden Beschwerden kein unfallbedingtes organisch objektiv ausgewiesenes 
Korrelat vorliegt, hängt eine allfällige Leistungspflicht der Suva davon ab, ob die verbleibenden 
Beschwerden noch in einem rechtsgenügenden Kausalzusammenhang zum erlittenen Unfall ste-
hen. Ob der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzte natürliche Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 13. Juni 2020 und dem im Zeitpunkt der Leis-
tungseinstellung vorhandenen Tinnitus zu bejahen ist, kann offenbleiben. Wie im Folgenden zu 
zeigen ist, fehlt es vorliegend nämlich an dem für die Bejahung einer Leistungspflicht – zusätzlich 
zur natürlichen Unfallkausalität – erforderlichen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den 
im Zeitpunkt des Fallabschlusses vorhandenen Beeinträchtigungen am linken Ohr des Versicher-
ten und dem am 13. Juni 2020 erlittenen Unfall. 
 
6.1.1 Im Rahmen der Adäquanzprüfung ist als Erstes zu klären, ob diese nach der sogenann-
ten Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) oder nach der Schleudertrauma-Praxis, welche bei Schleu-
dertraumata der Halswirbelsäule und analog bei äquivalenten Verletzungsmechanismen sowie 
Schädel-Hirntraumata mit entsprechenden Verletzungen zur Anwendung gelangt (BGE 134 V 
109 und 117 V 259), zu erfolgen hat. Die Anwendung der "Schleudertrauma-Praxis" setzt voraus, 
dass ein Schleudertrauma der HWS (HWS-Distorsion), eine dem Schleudertrauma äquivalente 
Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Schädelhirntrauma diagnostiziert wurde. 
Hat die verunfallte Person eine solche Verletzung erlitten, muss beurteilt werden, ob die zum 
typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen wie diffuse 
Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüd-
barkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung innerhalb 
von 72 Stunden nach dem Unfallereignis – zumindest die Manifestation erster Beschwerden – 
vorliegen (BGE 119 V 335 E. 1, 117 V 369 E. 4b, 117 V 359 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts vom 
14. Dezember 2007, U 65/07, E. 2.2 und 4.5). 
 
6.1.2 Der Versicherte erlitt beim Ereignis vom 13. Juni 2020 gemäss Bericht der C.____ vom 
26. Oktober 2021 ein kraniozervikales Beschleunigungstraume Grad 0. Grad 0 sagt aus, dass 
weder HWS-Beschwerden noch objektivierbare Ausfälle vorlagen (vgl. MARTIN TEGENTHOFF et 
al., Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule, S1-Leitlinie, in: Deutsche Gesellschaft für Neu-
rologie [Hrsg.], Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, 2020, S. 13). Zwar gab 
der Versicherte am Unfalltag einen Stauchungsschmerz, eine eingeschränkte Beweglichkeit der 
HWS, Parästhesien auf der linken Gesichtshälfte, Schwindel, Übelkeit und Unwohlsein an. Diese 
HWS-Beschwerden wurden aber im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kraniozer-
vikalem Beschleunigungstrauma vom 13. Juni 2020 nicht mehr erwähnt; der Versicherte ver-
neinte sogar explizit das Vorliegen von Nackenschmerzen. Aus den Akten geht denn auch nicht 
hervor und es bestehen diesbezüglich auch keine bildgebenden Befunde, dass er die HWS ver-
letzt hätte, weshalb die innert 72 Stunden nach dem Unfallereignis geklagten Beschwerden wie 
Schwindel, Übelkeit und Unwohlsein nicht zum typischen Beschwerdebild einer HWS-Verletzung 
gehörenden Beeinträchtigungen zuzuordnen sind. Folglich ist eine Adäquanzprüfung nach der 
Psycho-Praxis gemäss BGE 115 V 133 vorzunehmen. 
 

 

 
 
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6.2.1 Danach setzt die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un-
fallereignis und einer anschliessend einsetzenden psychischen Fehlentwicklung im Einzelfall vo-
raus, dass dem Unfallereignis für die Entstehung der psychisch bedingten Arbeits- bzw. Erwerbs-
unfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn es objektiv eine 
gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (BGE 115 V 133 
E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wo-
bei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung der Unfälle in drei 
Gruppen zweckmässig erscheint: banale bzw. leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle ander-
seits und schliesslich der dazwischenliegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6). Während 
bei leichten bzw. banalen Unfällen der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel ohne wei-
teres verneint werden kann, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter 
Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher 
Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen, ist der adä-
quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Folgen bei schweren Unfällen in der Regel zu 
bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfah-
rung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken. 
Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein 
adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalls allein schlüssig beantwor-
ten. Es sind daher weitere, objektiv fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in 
Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folge davon erscheinen, in eine Gesamt-
würdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind nach der Rechtsprechung (BGE 
115 V 133 E. 6c/aa) zu nennen: 
 

• besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 
• die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfah-

rungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; 
• ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; 
• körperliche Dauerschmerzen; 
• ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 
• schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 
• Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. 
 

Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erfor-
derlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzu-
sammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Das trifft einerseits dann zu, wenn es sich um 
einen Unfall handelt, der zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als 
Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren 
Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist. 
Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen 
mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Handelt es sich beispielsweise um ei-
nen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen 
ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise 
erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht wird. Diese Würdigung des Unfalls zusammen mit den 

 

 
 
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objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs 
(BGE 115 V 133 E. 6c/bb). 
 
6.2.2 Die vorinstanzliche Adäquanzbeurteilung ist nicht zu beanstanden. Hinsichtlich der Un-
fallschwere ist vom augenfälligen Geschehensablauf des Unfallereignisses auszugehen (BGE 
134 V 109 E. 2.1, 115 V 133 E. 6). Aus dem Verkehrsunfallbericht vom 13. Juni 2020 ergibt sich, 
dass sich das vom Versicherten gelenkte Auto bei einer Ausfahrt aus dem Kreisverkehr befand, 
als ein anderes Fahrzeug mit der rechten Frontseite in die Tür auf der Fahrerseite des Wagens 
des Versicherten fuhr. Mit dem Aufprall wurde der seitliche Airbag im Auto des Versicherten aus-
gelöst. Ein solches Ereignis ist rechtsprechungsgemäss höchstens als mittelschwerer Unfall zu 
qualifizieren (vgl. zur Kasuistik: ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER, Bundesgesetz 
über die Unfallversicherung, Zürich/Basel/Genf 2012, zu Art. 6, S. 64 ff.). Demgemäss müsste 
ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise 
erfüllt sein oder es müssten mehrere der zu berücksichtigenden Kriterien gegeben sein, damit die 
Adäquanz bejaht werden könnte (BGE 115 V 133 E. 6c/bb). 
 
6.2.3 Beim vorliegenden Ereignis liegen weder besonders dramatische Begleitumstände noch 
eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalles vor. Weder das Kriterium der Schwere oder beson-
deren Art der erlittenen Verletzungen, noch das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen, 
noch das Kriterium der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim-
mert hätte, noch das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplika-
tionen ist erfüllt. Das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung ist 
ebenso zu verneinen, da sich diese im Wesentlichen auf ärztliche Abklärungen und Kontrollen 
beschränkte (Urteil des Bundesgerichts vom 5. Februar 2020, 8C_620/2019, E. 6.3.2). Auch das 
Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ist nicht erfüllt, 
zumal nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde. Der Versicherte bringt in seiner Beschwerde 
denn auch keinerlei Argumente vor, welche die Richtigkeit der vorinstanzlichen Adäquanzbeur-
teilung in Frage stellen könnten.  
 
6.3 Lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung des 
massgebenden medizinischen Sachverhalts zu, so besteht kein Anlass, weitere medizinischen 
Abklärungen durchzuführen. So sehen auch die zuletzt involvierten Fachärzte des Spitals L.____ 
angesichts der ausgiebigen Untersuchungen keinen weiteren Abklärungsbedarf mehr. Aus die-
sem Grund sind von einer persönlichen Untersuchung durch einen Kreisarzt oder eine Kreisärztin 
keine entscheidrelevanten neuen Ergebnisse zu erwarten, weshalb kein Anlass besteht, gemäss 
dem Wunsch des Versicherten eine solche anzuordnen (sog. antizipierte Beweiswürdigung; vgl. 
dazu BGE 144 II 427 E. 3.1.3, 141 I 60 E. 3.3).  
 
6.4 Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass die Suva sich 
nicht verpflichtet sieht, dem Versicherten im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 13. Juni 
2020 über den 21. März 2023 hinaus Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung aus-
zurichten. Die gegen den betreffenden Einspracheentscheid vom 22. Juni 2023 erhobene Be-
schwerde erweist sich demnach als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 
 

 

 
 
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7. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. Eine Parteientschädigung wird dem Ausgang des Verfahrens entspre-
chend nicht ausgerichtet. 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet.