# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e29cb00b-f81e-5fe9-bcec-ad50578fd999
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-06
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 06.11.2025 WBE.2025.313
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_WBE-2025-313_2025-11-06.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht 

2. Kammer 

 

WBE.2025.313 / vk / jb 
ZEMIS [***] (E.2025.029)  

Art. 66 

 

Urteil vom 6. November 2025 
 

 

Besetzung  Verwaltungsrichter Busslinger, Vorsitz  

Verwaltungsrichterin Dambeck  

Verwaltungsrichterin Schircks 

Gerichtsschreiberin i.V. Kuzmanović 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____, geboren am tt.mm.jjjj, von Kamerun 

 

gegen 

 

  Amt für Migration und Integration Kanton Aargau, Rechtsdienst, 

Bahnhofplatz 3C, 5001 Aarau  

 

 
 

   

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend Familiennachzug 

 

Entscheid des Amtes für Migration und Integration vom 18. Juni 2025 

  

 - 2 - 

 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht entnimmt den Akten: 

 

A. 

Der Rechtsdienst des Amtes für Migration und Integration Kanton Aargau 

(Vorinstanz) wies die Einsprache betreffend den Nachzug der Tochter von 

A._____ (Beschwerdeführer) mit Einspracheentscheid vom 18. Juni 2025 

ab. Dieser Entscheid wurde seiner damaligen Rechtsvertreterin, Olivia 

Müller, Bahnhofstrasse 24, 5000 Aarau, am 19. Juni 2025 zugestellt. 

 

Mit Eingabe an das Migrationsamt Aargau (richtig: Amt für Migration und 

Integration Kanton Aargau [MIKA]) vom 25. August 2025 (Postaufgabe am 

26. August 2025) mit dem Betreff "Beschwerde gegen die Ablehnung des 

Familiennachzugsgesuch meiner Tochter B._____, geb. tt.mm.jjjj" ersuchte 

A._____ darum, "Ihre Entscheidung zu überdenken und den 

Familiennachzug meiner Tochter zu bewilligen" (act. 11 ff.). 

 

Das MIKA liess dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau (Verwal-

tungsgericht) die Eingabe via dessen Rechtsdienst zukommen. Dies ver-

bunden mit dem Hinweis, dass der in der Sache am 18. Juni 2025 gefällte 

Einspracheentscheid gemäss Sendungsverlauf der Post-Zustellung am 

22. Juli 2025 in Rechtskraft erwachsen sei (act. 10). 

 

B. 

Da aufgrund des gestellten Antrags unklar war, ob A._____ gegen den 

Einspracheentscheid Beschwerde erheben, oder ob er um Wiederer-

wägung seines abgelehnten Familiennachzugsgesuchs ersuchen wollte, 

wurde A._____ mit Instruktionsverfügung vom 3. September 2025 

aufgefordert, dem Verwaltungsgericht innert Frist mitzuteilen, ob er Be-

schwerde erheben wollte.  

 

Falls er Beschwerde erheben wollte, wurde er zudem aufgefordert, innert 

Frist einen Kostenvorschuss einzuzahlen und darzulegen, weshalb es ihm 

nicht möglich war, die Beschwerde fristgerecht einzureichen. Diesbezüg-

lich wurde er aufgefordert, mittels begründeten Gesuchs um Fristwieder-

herstellung zu ersuchen. Zudem wurde festgehalten, dass auf die Be-

schwerde unter Kostenfolge nicht eingetreten werde, wenn dem Fristwie-

derherstellungsgesuch nicht entsprochen werden könne (act. 21 ff.). 

 

 - 3 - 

 

 

C. 

Mit Schreiben vom 12. September 2025 (Postaufgabe) wandte sich 

A._____ an das Verwaltungsgericht und hielt insbesondere Folgendes fest 

(act. 24): 

 

Hiermit bestätige ich, dass ich meine Eingabe vom 25. August 2025 als 
Beschwerde gegen den Entscheid des Amtes für Migration und Integration 
vom 18. Juni 2025 aufrechterhalten möchte. 
 
Gleichzeitig ersuche ich um Wiederherstellung der Beschwerdefrist.  

 

Die Begründung ergibt sich, soweit erforderlich, aus den nachstehenden 

Erwägungen. 

 

Nach Eingang des Kostenvorschusses reichte die Vorinstanz aufforde-

rungsgemäss die Akten ein und beantragte unter Festhaltung an ihren Er-

wägungen im angefochtenen Einspracheentscheid die Abweisung der Be-

schwerde, falls auf diese eingetreten würde (act. 30).  

 

Mit Eingaben an das MIKA und an das Verwaltungsgericht vom 17. und 

20. Oktober 2025 erkundigte sich der Beschwerdeführer nach dem Stand 

des Verfahrens (act. 35 ff.) und reichte das e-ticket bzw. den boardingpass 

seiner Reise nach Douala ein, aus welchen hervorgeht, dass der Be-

schwerdeführer am 29. Juni 2025 nach Douala abflog und am 25. Juli 2025 

wieder in die Schweiz zurückgekehrt ist (act. 40 f.). 

 

Das Verwaltungsgericht hat den Fall auf dem Zirkularweg entschieden (vgl. 

§ 7 des Gerichtsorganisationsgesetzes vom 6. Dezember 2011 [GOG; 

SAR 155.200]).  

 

 
   

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1.  

Einspracheentscheide des MIKA können innert 30 Tagen seit Zustellung 

mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (§ 9 

Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Ausländerrecht vom 25. November 

2008 [EGAR; SAR 122.600]). Beschwerden sind schriftlich einzureichen 

und müssen einen Antrag sowie eine Begründung enthalten; der angefoch-

tene Entscheid ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen 

und soweit möglich beizufügen (§ 2 Abs. 1 EGAR i.V.m. § 43 des Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 [Verwaltungs-

rechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200]). 

 

Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid 

der Vorinstanz vom 18. Juni 2025. Die Zuständigkeit des Verwaltungsge-

richts ist somit gegeben. 

 - 4 - 

 

 

 

2.  

2.1.  

Der Einspracheentscheid vom 18. Juni 2025 wurde der damaligen Rechts-

vertreterin des Beschwerdeführers gemäss Sendungsverlauf der Post am 

19. Juni 2025 zugestellt (Akten des Amtes für Migration und Integration  

[MI-act.] 273). Nachdem in ausländerrechtlichen Verfahren vor Verwal-

tungsgericht gemäss § 2 Abs. 2 EGAR keine Rechtsstillstandsfristen gel-

ten, war die 30-tägige Beschwerdefrist im Zeitpunkt der Einreichung der 

Beschwerde (Postaufgabe am 26. August 2025) offensichtlich bereits ab-

gelaufen. Die Beschwerde wurde damit verspätet eingereicht. 

 

2.2.  

Gemäss § 2 Abs. 1 EGAR i.V.m. § 28 Abs. 1 VRPG und Art. 148 der 

Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (Zivilpro-

zessordnung, ZPO; SR 272) kann auf Gesuch einer säumigen Partei hin 

eine Nachfrist gewährt werden, wenn die Partei glaubhaft macht, dass sie 

kein oder nur ein leichtes Verschulden trifft. Das Gesuch ist innert zehn Ta-

gen seit Wegfall des Säumnisgrundes einzureichen (Art. 148 Abs. 2 ZPO). 

Diese Frist beginnt im Zeitpunkt der Behebung des Hindernisses, welches 

die Partei an der rechtzeitigen Vornahme der Prozesshandlung gehindert 

hat, sofern die Partei erkannt hat oder hätte erkennen müssen, dass sie die 

Frist verpasst hat (Urteil des Bundesgerichts 4A_163/2015 vom 12. Okto-

ber 2015, Erw. 4.1). Da es sich hierbei um eine gesetzliche Frist handelt, 

kann diese nicht erstreckt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

2C_349/2017 vom 31. August 2017, Erw. 4.3.2). 

 

Eine Wiederherstellung der Frist kommt nur in Frage, wenn der säumigen 

Partei die Wahrung der Frist unmöglich war. Die Unmöglichkeit kann so-

wohl durch einen objektiven als auch einen subjektiven Hinderungsgrund 

ausgelöst werden. Eine objektive Unmöglichkeit wird angenommen, wenn 

die säumige Partei wegen eines von ihrem Willen unabhängigen Umstands 

an der fristgerechten Handlung gehindert wurde. Wäre die Vornahme einer 

Handlung objektiv betrachtet zwar möglich gewesen, wird die betroffene 

Partei jedoch durch besondere Umstände, die sie nicht zu verantworten 

hat, am Handeln gehindert, liegt eine subjektive Unmöglichkeit vor (Urteil 

des Bundesgerichts 2C_752/2013 vom 2. Mai 2014, Erw. 3.4; RETO JENNY/ 

MIKE ABEGG, in: Gehri/Jent-Sørensen/Sarbach [Hrsg.], Kommentar zur 

Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 3a zu Art. 148). 

Der Hinderungsgrund muss zudem kausal für die Säumnis sein (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts 2C_451/2016 vom 8. Juli 2016, Erw. 2.2.5; NICCOLÒ 

GOZZI, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweize-

rische Zivilprozessordnung, 4. Auflage, Basel 2024, N. 9 und 12 zu 

Art. 148). 

 

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Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass die säumige Partei kein oder nur ein 

leichtes Verschulden trifft. Liegt somit grobes Verschulden oder Absicht 

vor, ist eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 148 ZPO ausgeschlossen 

(SAMUEL MARBACHER, in: Baker & McKenzie [Hrsg.], Stämpflis Handkom-

mentar, Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Bern 2010, Art. 148 

N. 5). Die Unterscheidung zwischen grobem und leichtem Verschulden ist 

gradueller Art, liegt im Ermessen der entscheidenden Behörde und ist an-

hand der konkreten Umstände des Einzelfalls zu beurteilen. Auszugehen 

ist von einem objektivierten Sorgfaltsmassstab. Das leichte Verschulden 

umfasst jedes Verhalten, das – ohne dass es akzeptierbar oder entschuld-

bar wäre – nicht zum schwerwiegenden Vorwurf gereicht. Ein grobes Ver-

schulden liegt bei einer Verletzung elementarer Sorgfaltspflichten vor, de-

ren Einhaltung sich jeder vernünftigen Person unmittelbar aufdrängt (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts 5A_359/2019 vom 17. Oktober 2019, Erw. 3.3 

m.w.H.). Je höher die Sorgfaltspflicht der betroffenen Person zu veran-

schlagen ist, desto eher ist auch ein grobes Verschulden anzunehmen. Zu-

dem ist die Sorgfaltspflicht abhängig von der Wichtigkeit der vorzunehmen-

den Handlung und verschärft sich mit Abnahme der dafür noch zur Ver-

fügung stehenden Zeitspanne (Entscheid des Verwaltungsgerichts 

WBE.2014.38 vom 30. Juni 2014, Erw. 3.2.1 m.w.H.; vgl. zum Ganzen: Ur-

teil des Bundesgerichts 2C_764/2019 vom 4. Februar 2020, Erw. 3.3; 

NICCOLÒ GOZZI, a.a.O., N. 11 zu Art. 148; je m.w.H.).  

 

Bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Unfällen oder Krankheit beruht das 

Fristversäumnis nur dann auf sorgfältigem Verhalten, wenn die fristbelas-

tete Partei effektiv davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln 

oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen. 

Dies trifft grundsätzlich nur dann zu, wenn das Ereignis am Ende der Frist 

eintritt (vgl. BGE 119 II 86, Erw. 2a; Urteile des Bundesgerichts 

2C_300/2017 vom 27. März 2017, Erw. 3.2.2 f.; 5A_280/2020 vom 8. Juli 

2020, Erw. 3.1.1 m.w.H.). Versehen, Vergesslichkeit und ähnliche Gründe 

vermögen demgegenüber keine Wiederherstellung zu rechtfertigen 

(NICCOLÒ GOZZI, a.a.O., N. 30 zu Art. 148). 

 

2.3.  

Der Beschwerdeführer bringt vor, er hätte im Juni/Juli 2025 dringend nach 

Kamerun reisen müssen, um sich persönlich um seine minderjährige Toch-

ter zu kümmern. Aufgrund dieser zwingenden familiären Umstände sei es 

ihm nicht möglich gewesen, die Beschwerde rechtzeitig einzureichen. Un-

mittelbar nach seiner Rückkehr in die Schweiz habe er die Beschwerde 

eingereicht.  

 

2.4.  

Aus der äusserst kurz gehaltenen, pauschalen Begründung ergeben sich 

keine erheblichen Gründe, die den Beschwerdeführer tatsächlich an der 

rechtzeitigen Einreichung der Beschwerde gehindert hätten. Der Be-

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schwerdeführer war im vorinstanzlichen Verfahren anwaltlich vertreten und 

der Einspracheentscheid vom 18. Juni 2025 wurde seiner damaligen 

Rechtsvertreterin am 19. Juni 2025 unbestrittenermassen rechtsgültig zu-

gestellt. Dass er durch seine Rechtsvertreterin nicht darüber informiert wor-

den sei, bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Zudem war er in Kenntnis 

des hängigen Verfahrens, hat er dieses doch selber eingeleitet. Damit hatte 

er auch Vorkehrungen zu treffen, dass Fristen und Termine trotz seiner Ab-

wesenheit eingehalten werden können.  

 

Mit seinem Vorbringen, dass er aus zwingenden familiären Gründen drin-

gend nach Kamerun habe reisen müssen, vermag der Beschwerdeführer 

nicht darzutun, dass ihm die Fristwahrung nicht möglich war. Er legt weder 

dar, worin die zwingenden familiären Gründe bestanden haben sollen, die 

seine Reise nach Kamerun erfordert haben, noch bringt er Nachweise dafür 

vor, dass er aufgrund der behaupteten familiären Umstände während der 

gesamten Beschwerdefrist ausserstande gewesen wäre, sich um die letzt-

lich kurz gehaltene Beschwerde zu kümmern. Den nachträglich und unauf-

gefordert vom Beschwerdeführer eingereichten Dokumenten ist überdies 

zu entnehmen, dass das Flugticket bereits am 16. März 2025 ausgestellt 

wurde. Diesem zufolge reiste er zudem bereits am 29. Juni 2025 ab, womit 

die Auslandabwesenheit nicht auf das Ende der Beschwerdefrist fiel.  

 

Dem Beschwerdeführer wäre es damit objektiv und subjektiv zumutbar ge-

wesen, selbst innert Frist zu handeln – oder zumindest seine mit der Ange-

legenheit bereits vertraute Rechtsvertreterin oder andere Dritte mit der Vor-

nahme der nötigen Prozesshandlungen zu betrauen. Indem er dies nicht 

getan hat, kann sein Verschulden nicht mehr als leicht qualifiziert werden, 

womit eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist ausser Betracht fällt.  

 

2.5.  

Nach dem Gesagten liegen keine erheblichen Gründe zur Wiederherstel-

lung der Frist vor und auf die Beschwerde vom 25. August 2025 ist wegen 

verpasster Frist nicht einzutreten. 

 

3.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-

pflichtig (§ 31 Abs. 2 VRPG). Parteikostenersatz fällt ausser Betracht (§ 32 

Abs. 2 VRPG). 

 

 
   

Das Verwaltungsgericht erkennt: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

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2. 

Die verwaltungsgerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Ge-

richtsgebühr von Fr. 600.00, sind durch den Beschwerdeführer zu bezah-

len. 

 

3. 

Es werden keine Parteikosten ersetzt. 

 

 
 

   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer  

die Vorinstanz (mit Rückschein; unter Beilage der act. 35–43) 

das Staatssekretariat für Migration, 3003 Bern 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung 

 

Migrationsrechtliche Entscheide können wegen Verletzung von Bundes-

recht, Völkerrecht, kantonalen verfassungsmässigen Rechten sowie inter-

kantonalem Recht innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Beschwerde in 

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Schweizerischen Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, angefochten werden, soweit nicht eine 

Ausnahme im Sinne von Art. 83 lit. c des Bundesgesetzes vom 17. Juni 

2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) 

vorliegt. Die Frist steht still vom 7. Tag vor bis und mit 7. Tag nach Ostern, 

vom 15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember bis und mit 

2. Januar. Das Bundesgericht tritt auf Beschwerden nicht ein, wenn weder 

das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch auf die in Frage 

stehende Bewilligung einräumt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

2C_694/2008 vom 25. September 2008). 

 

In allen anderen Fällen können migrationsrechtliche Entscheide wegen 

Verletzung von verfassungsmässigen Rechten innert 30 Tagen seit Zustel-

lung mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde beim Schweizeri-

schen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, angefochten werden. 

 

Die unterzeichnete Beschwerde muss das Begehren, wie der Entscheid zu 

ändern sei, sowie in gedrängter Form die Begründung, inwiefern der ange-

fochtene Akt Recht verletzt, mit Angabe der Beweismittel enthalten. Der 

angefochtene Entscheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind 

beizulegen (Art. 82 ff. BGG bzw. Art. 113 ff. BGG). 

 

 
 

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Aarau, 6. November 2025 

 

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Vorsitz: Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

Busslinger Kuzmanović