# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 082b4850-5014-5bc8-99d4-54d0f08f8dc9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.06.2010 E-4178/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4178-2010_2010-06-14.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-4178/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Stöckli, 
mit Zustimmung von Richter Martin Zoller;
Gerichtsschreiber Thomas Hardegger.

A._______, Irak,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 28. Mai 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-4178/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass das BFM mit Verfügung vom 19. November 2009 – eröffnet am 
23. November 2009 – das erste Asylgesuch des Beschwerdeführers 
vom 3. September 2009 abwies, seine Wegweisung aus der Schweiz 
verfügte und den Vollzug anordnete,

dass das Bundesverwaltungsgericht im mit Beschwerde vom 23. De-
zember 2009 eingeleiteten Beschwerdeverfahren mit Urteil vom 3. Fe-
bruar 2010 auf ein nach Ablauf der Zahlungsfrist gestelltes Gesuch um 
Ratenzahlung sowie auf die gegen die BFM-Verfügung erhobene Be-
schwerde vom 23. Dezember 2009 nicht eintrat (E-8008/2009),

dass das BFM dem Beschwerdeführer am 5. Februar 2010 Frist zum 
Verlassen der Schweiz bis zum 19. Februar 2010 ansetzte,

dass der Beschwerdeführer mit an das Bundesverwaltungsgericht ge-
richtetem Schreiben vom 8. Februar  2010 (Postaufgabe)  beantragte, 
das Urteil vom 3. Februar 2010 sei aufzuheben und der Antrag auf Ra-
tenzahlung sei aufgrund einer angeblichen telefonischen Zusage einer 
Mitarbeiterin des Gerichts als rechtzeitig erfolgt zu betrachten und gut-
zuheissen, so dass das Asylgesuch nochmals beurteilt werden könne,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Schrei-
ben vom 9. Februar 2010 darauf hinwies, dass es keine Kenntnis von 
einem innert Zahlungsfrist erhobenen Ratenzahlungsgesuchs und einer 
gewährten Zahlungsfristerstreckung habe, weshalb es das Beschwer-
deverfahren als abgeschlossen und die Verfügung des BFM vom 19. No-
vember 2009 als rechtskräftig geworden erachte (E-724/2010),

dass die zuständige kantonale Instanz am 10. Februar 2010 den Be-
schwerdeführer ermahnte, die Schweiz innert angesetzter Frist zu ver-
lassen  und  ihm eine  weitere  Erwerbstätigkeit  und  die  Teilnahme an 
einem Beschäftigungsprogramm untersagte,

dass der Beschwerdeführer am 10. Mai 2010 ein zweites Asylgesuch 
in der Schweiz einreichte,

dass ihn das BFM am 18. Mai 2010 zu den Asylgründen anhörte,

dass er dabei geltend machte, sich seit der Ausreise aus der Schweiz 
vom 19. Februar 2010 nicht im Heimatstaat aufgehalten zu haben,

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dass er in Frankreich gewesen sei, wo ihn Personen aufgeklärt hätten,  
dass ihn  jedes europäische Land aufgrund daktyloskopischer  Abklä-
rungen in die Schweiz wegweisen würde, weshalb er in die Schweiz 
zurückgekehrt sei, wo er ein zweites Asylgesuch gestellt habe, 

dass er die selben Asylgründe wie im ersten Asylgesuch geltend ma-
che, nach wie vor von seinen (...) gesucht werde und als Analphabet 
vermute, in dem am 23. Januar 2010 eingereichten Telefax stehe, dass 
er behördlich gesucht sei,

dass er im Falle einer Rückkehr ins Heimatland entweder Opfer einer 
Familienfehde werde oder zum Töten seiner Feinde gezwungen sei,

dass das BFM auf das zweite Asylgesuch mit gleichentags eröffneter 
Verfügung vom 28. Mai 2010 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat, 
die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz verfügte und 
den Vollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer dem BFM am 2. Juni 2010 (Postaufgabe) 
einen Brief schrieb, den er mit "Widerspruch" betitelte und in welchem 
er um Hilfe bat im Hinblick darauf, dass er keinen negativen Bescheid 
erhalten  werde  und  nicht  ins  Heimatland  zurückkehren  müsse,  wel-
chen das BFM kommentarlos ans Bundesverwaltungsgericht überwies,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  das  Schreiben  umgehend  ans 
BFM zurückschickte,  da  kein  Verfahren  auf  Beschwerdestufe  hängig 
war und es damals keine Kenntnis hatte von der Existenz eines zwei-
ten Asylverfahrens und -entscheides,

dass das BFM den Instruktionsrichter telefonisch von der Eröffnung ei -
ner zweiten Asylverfügung in Kenntnis setzte, worauf dieser umgehend 
die Vorakten anforderte und den Eingang einer Beschwerde am 10. Ju-
ni 2010 gegenüber den Vollzugsbehörden bestätigte,

dass der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 3. Juni 2010 be-
antragte, ihm sei zu helfen, dass er keinen negativen Asylentscheid er-
halte, weil eine Rückkehr in das Heimatland nicht gut sei und er dort  
nicht leben könne,

dass die vorinstanzlichen Akten am 10. Juni 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgeset-
zes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 ff. des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d  Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art.  105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32  ff.  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensentscheid 
als  unrechtmässig  erachtet  –  sich  einer  selbständigen  materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-

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hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein -
getreten wird, wenn die asylsuchende Person in der Schweiz bereits 
ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  oder  sie  ihr  Gesuch  zurück-
gezogen hat, oder wenn sie während des hängigen Asylverfahrens in 
den  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  zurückgekehrt  ist,  ausser  die  Be-
fragung ergebe Hinweise, in der Zwischenzeit seien Ereignisse einge-
treten,  die  geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen 
oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

dass  sich  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  auf  den  ge-
nannten Nichteintretensgrund stützte und feststellte, es ergäben sich 
keine Hinweise, dass nach Abschluss des ersten Asylverfahrens Ereig-
nisse  eingetreten  seien,  die  geeignet  wären,  die  Flüchtlingseigen-
schaft  zu  begründen  oder  die  für  die  Gewährung  vorübergehenden 
Schutzes relevant seien,

dass  im  zweiten  Gesuch  keine  neuen  Asylgründe  geltend  gemacht 
würden und die angegebenen bereits im ersten Verfahren  – seit dem 
Bundesverwaltungsgerichtsurteil  vom  4.  (recte:  3.)  Februar  2010  – 
rechtskräftig beurteilt und für unglaubhaft eingestuft worden seien,

dass sich zudem seine Aussagen und die Angaben im eingereichten 
Telefax des behördlichen Bestätigungsschreibens, das im Übrigen er-
hebliche  grammatikalische  Fehler  aufweise,  widersprechen  würden, 
weshalb die Beweiskraft dieses Dokumentes fragwürdig sei,

dass  in  Bezug  auf  die  Ausführungen  des  Beschwerdeführers  in  der 
Beschwerde auf den vorstehenden Sachverhalt verwiesen wird, 

dass er in der Schweiz ein erstes Asylverfahren erfolglos durchlaufen 
und sich  anschliessend ausschliesslich  in  Frankreich  –  vom 19. Fe-
bruar bis 10. Mai 2010 (Akte B1 S. 7) – aufgehalten hat,

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dass sich die Asylgründe des zweiten Asylverfahrens auf die im ersten 
Verfahren stützen (vgl. Akte B 1 S. 5),

dass  das  BFM –  im Gegensatz  zur  sinngemässen  Behauptung  des 
Beschwerdeführers  –  in  einer  summarischen,  aber  praxiskonformen 
und in inhaltlicher Hinsicht überzeugenden Weise zum Schluss gelang-
te,  es  seien  keine  Hinweise  aktenkundig,  wonach  für  den  Zeitraum 
nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2010 
Ereignisse eingetreten seien, die in flüchtlingsrechtlicher Hinsicht oder 
für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sein könnten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Ansicht der Vorinstanz in allen 
für den Ausgang dieses Verfahrens wesentlichen Punkten teilt und auf 
die  zutreffenden  Erwägungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  ver-
wiesen wird (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 109 Abs. 3 BGG),

dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift  zu keiner anderen Be-
trachtungsweise  führen  können,  zumal  sich  die  angeführten  Gründe 
als nicht stichhaltig erwiesen haben, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das zweite Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und kein Anspruch 
auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Wegweisung 
im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach 
vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2 AsylG; Art.  83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass  gemäss ständiger  Praxis  des Bundesverwaltungsgerichts  Weg-
weisungshindernisse zu beweisen sind, wenn der Beweis möglich ist,  
und andernfalls wenigstens glaubhaft gemacht werden müssen, 

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dass  in  der  Beschwerdeschrift  nichts  Konkretes  zum Wegweisungs-
punkt vorgebracht wird, sondern lediglich in pauschaler Weise moniert  
wird,  eine  Rückkehr  ins  Heimatland  wäre  nicht  gut  respektive  dort  
gäbe es kein Leben oder Lebensperspektiven,

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass der Wegweisungsvollzug in Beachtung der massgeblichen völker- 
und  landesrechtlichen  Bestimmungen  (Art.  5  Abs.  1  AsylG,  Art.  33 
Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der 
Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),  Praxis  zu Art. 3  der Konvention vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten [EMRK, SR 0.101],  Art.  3  des Übereinkommens vom 10. De-
zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder 
erniedrigende Behandlung oder Strafe [FoK, SR 0.105]) zulässig ist, da 
dem Beschwerdeführer im Irak weder eine flüchtlingsrechtlich erheb-
liche Verfolgung noch eine menschenrechtswidrige Behandlung droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Irak noch individuelle Gründe auf 
eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, 
zumal der Beschwerdeführer, ein (...),  in seinem Heimatland nach wie 
vor  über  ein  familiäres  Beziehungsnetz  verfügt  und  keine  erschwe-
renden Umstände gesundheitlicher oder sonstiger Art bekannt sind, wo-
mit sich der Wegweisungsvollzug als zumutbar erweist,

dass  der  Vollzug der  Wegweisung des Beschwerdeführers  in  seinen 
Heimatstaat möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da keine Vollzugshinder-
nisse bestehen, und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Rei -
sepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom BFM verfügte  Vollzug  der  Weg-
weisung zu bestätigen ist,

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dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens die Kosten von 
Fr. 600.  (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1 ff. des Reglements−  
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2])  dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde. 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Stöckli Thomas Hardegger

Versand: 

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