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**Case Identifier:** 857140bd-98fa-5cc1-98b3-e9b42be24cf5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-31
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 31.08.2020 100 2020 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2020-6_2020-08-31.pdf

## Full Text

100.2020.6U
DAM/TMA/ROS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 31. August 2020

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Daum
Gerichtsschreiber Trummer

A.________

Beschwerdeführer

gegen

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Nichtbestehen der Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren 
als Informatiker (Entscheid der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 
4. Dezember 2019; 2019.ERZ.1653)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.08.2020, Nr. 100.2020.6U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ absolvierte im Frühjahr 2019 das Qualifikationsverfahren als 
Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ), Fachrichtung 
Applikationsentwicklung. Im April 2019 verfasste er unter anderem eine indi-
viduelle praktische Arbeit (IPA). Mit Verfügung vom 2. Juli 2019 eröffnete ihm 
die kantonale Prüfungskommission des Mittelschul- und Berufsbildungsamts 
den Notenausweis und teilte ihm mit, er habe die Abschlussprüfung nicht be-
standen. Grund dafür war die ungenügende Note 3,5 im Fach «praktische 
Arbeiten», bestehend (einzig) aus der Note der IPA. Das EFZ wurde 
A.________ deshalb nicht erteilt.

B.

Dagegen erhob A.________ am 18. Juli 2019 Beschwerde bei der Er-
ziehungsdirektion des Kantons Bern (ERZ; heute: Bildungs- und Kultur-
direktion [BKD]). Die ERZ wies die Beschwerde am 4. Dezember 2019 ab, 
soweit sie darauf eintrat.

C.

Hiergegen hat A.________ am 4. Januar 2020 Verwaltungsgerichts-
beschwerde erhoben mit dem sinngemässen Antrag, der angefochtene Ent-
scheid sei aufzuheben und die Abschlussprüfung sei als bestanden zu er-
klären.

Die BKD beantragt mit Vernehmlassung vom 13. Februar 2020, die Be-
schwerde sei abzuweisen. A.________ hat in der Folge darauf verzichtet, 
sich nochmals zur Sache zu äussern.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.08.2020, Nr. 100.2020.6U, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 55 Abs. 2 des Gesetzes vom 14. Juni 2005 über die 
Berufsbildung, die Weiterbildung und die Berufsberatung [BerG; 
BSG 435.11]). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teil-
genommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung 
(Art. 79 Abs. 1 VRPG). Das gilt auch, soweit die Vorinstanz auf die Be-
schwerde nicht eingetreten ist, ergibt sich die Beschwerdebefugnis in diesem 
Punkt doch unmittelbar aus dem negativen Prozessentscheid (vgl. 
BVR 2017 S. 459 E. 1.2, 2013 S. 536 E. 1.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 79 N. 3, Art. 65 N. 6). Die Be-
stimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG; Art. 55 Abs. 4 BerG). 
Soweit es um die Beurteilung von Prüfungsleistungen geht, auferlegt es sich 
im Rahmen der Rechtskontrolle praxisgemäss eine gewisse Zurückhaltung, 
weil es wesentliche Sachumstände nicht genügend namhaft machen kann, 
um sie gleich kompetent zu würdigen wie die verfügende Instanz. Es be-
schränkt sich darauf zu untersuchen, ob die Prüfungsaufgabe dem vorge-
schriebenen Prüfungsgegenstand entspricht, die Transparenz (Nachvoll-
ziehbarkeit) des konkreten Bewertungsvorgangs gewährleistet ist und ob 
sich die Prüfungsbehörde bei der Begründung der Leistungsbewertung von 
sachlichen Überlegungen hat leiten lassen. Steht nicht die konkrete Be-
wertung einer Prüfungsleistung infrage, sondern ist die Auslegung und An-
wendung von Rechtssätzen strittig oder werden Verfahrensmängel gerügt, 
prüft das Verwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen im Rahmen 
seiner gesetzlichen Kognition (Rechtskontrolle) uneingeschränkt (vgl. 

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BVR 2012 S. 152 E. 1.2, 2011 S. 324 E. 4.2; BGE 136 I 229 E. 5.4.1; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 3, Art. 66 N. 4).

2.

Strittig ist das Nichtbestehen der Abschlussprüfung als Informatiker EFZ.

2.1 Nach Art. 38 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 2002 
über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10) erhält das 
EFZ, wer die Lehrabschlussprüfung bestanden oder ein gleichwertiges Qua-
lifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat. Der Bundesrat regelt die An-
forderungen an die Qualifikationsverfahren; er stellt die Qualität und die Ver-
gleichbarkeit zwischen den Qualifikationsverfahren sicher; die in den Quali-
fikationsverfahren verwendeten Beurteilungskriterien müssen sachgerecht 
und transparent sein sowie die Chancengleichheit wahren (Art. 34 Abs. 1 
BBG). Die Leistungen in den Qualifikationsverfahren werden in ganzen oder 
halben Noten ausgedrückt; 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note; Noten unter 
4 stehen für ungenügende Leistungen (Art. 34 Abs. 1 der Verordnung vom 
19. Dezember 2003 über die Berufsbildung [Berufsbildungsverordnung, 
BBV; SR 412.101]). Für die Durchführung der Abschlussprüfung der beruf-
lichen Grundbildung setzt die kantonale Behörde Prüfungsexpertinnen und 
-experten ein (Art. 35 Abs. 1 BBV). Diese halten die Resultate sowie ihre Be-
obachtungen während des Qualifikationsverfahrens schriftlich fest, ein-
schliesslich Einwände der Kandidatinnen und Kandidaten (Art. 35 Abs. 2 
BBV).

2.2 Für Informatikerinnen und Informatiker auf Stufe EFZ werden im Qua-
lifikationsverfahren mit Abschlussprüfung die Handlungskompetenzen in den 
Qualifikationsbereichen «praktische Arbeit» und «Allgemeinbildung» geprüft 
(Art. 20 Abs. 1 Bst. a und b der Verordnung des Staatssekretariats für Bil-
dung, Forschung und Innovation [SBFI] vom 1. November 2013 über die be-
rufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker mit eidgenössischem 
Fähigkeitszeugnis [EFZ]; SR 412.101.220.10; nachfolgend: BiVo Infor-
matik). Das Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung ist gemäss Art. 21 
Abs. 1 BiVo Informatik bestanden, wenn der Qualifikationsbereich «prakti-

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sche Arbeit» und die Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» je mindes-
tens mit der Note 4 bewertet werden (Bst. a und b) und die Gesamtnote min-
destens 4 beträgt (Bst. c). Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle 
gerundete Mittel aus der Summe der gewichteten Noten der einzelnen Qua-
lifikationsbereiche der Abschlussprüfung und der gewichteten Erfahrungs-
noten «erweiterte Grundkompetenzen» und «Informatikkompetenzen» 
(Art. 21 Abs. 2 BiVo Informatik). Für die Berechnung der Gesamtnote 
werden die einzelnen Noten wie folgt gewichtet (Art. 21 Abs. 5 BiVo Informa-
tik): praktische Arbeit: 30 % (Bst. a); erweiterte Grundkompetenzen: 20 % 
(Bst. b); Informatikkompetenzen 30 % (Bst. c); Allgemeinbildung: 20 % 
(Bst. d).

3.

In verfahrensrechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer zunächst, der 
für die Notengebung der IPA zuständige Nebenexperte sei befangen ge-
wesen. Der Chefexperte sei ebenfalls voreingenommen gewesen.

3.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe bereits während seiner 
Ausbildung Differenzen mit dem Nebenexperten gehabt, der damals sein 
Lehrer gewesen sei. Der Nebenexperte habe im Unterricht gesagt, der Be-
schwerdeführer werde die IPA nicht bestehen, sollte er als Prüfungsexperte 
eingesetzt werden (vgl. Beschwerde S. 2). Diese Aussage habe ein Mit-
schüler bestätigen können (vgl. Schreiben vom 24.10.2019, Akten ERZ 
act. 10). Er habe deshalb bereits im Vorfeld der IPA den Wechsel des 
Nebenexperten beantragt, sei jedoch vom Hauptexperten, der gleichzeitig 
auch Chefexperte war (nachfolgend: Chefexperte), «abgewimmelt» worden 
(Beschwerde an die ERZ S. 1 [act. 3C]). – Die Vorinstanz ist im ange-
fochtenen Entscheid davon ausgegangen, dass es sich um eine einmalige 
Äusserung im Unterricht gegenüber mehreren Personen gehandelt habe, 
welche über drei Jahre zurückliege. Die kritisierte Aussage erreiche die ge-
forderte Intensität nicht, um eine Voreingenommenheit bzw. den Anschein 
einer solchen zu begründen (angefochtener Entscheid E. 2.2.2.3 S. 8).

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3.2 Gemäss Art. 9 Abs. 1 Bst. a VRPG tritt eine Person, die eine Ver-
fügung oder einen Entscheid zu treffen oder vorzubereiten oder als Mitglied 
einer Behörde zu amten hat, unter anderem dann in den Ausstand, wenn sie 
in der Sache ein persönliches Interesse hat (vgl. auch Art. 59 Abs. 1 Bst. a 
des Personalgesetzes vom 16. September 2004 [PG; BSG 153.01]). Weiter 
ist sie ausstandspflichtig, wenn sie aus anderen als den in Art. 9 Abs. 1 
Bst. a-e VRPG aufgeführten Gründen in der Sache befangen sein könnte. 
Die Generalklausel von Art. 9 Abs. 1 Bst. f VRPG erfasst alle übrigen Arten 
von Befangenheit, namentlich auch Eigeninteressen, Vorbefassungen, enge 
Beziehungen und Interessenbindungen, die keinen Ausstand nach Art. 9 
Abs. 1 Bst. a-e VRPG begründen, aufgrund der konkreten Umstände aber 
doch auf mangelnde Unparteilichkeit schliessen lassen (vgl. auch Art. 59 
Abs. 1 Bst. f PG zur vergleichbaren personalrechtlichen Regelung). Solche 
Umstände können entweder in einem bestimmten persönlichen Verhalten 
oder in gewissen funktionellen und organisatorischen Gegebenheiten be-
gründet sein. Bei ihrer Beurteilung ist nicht auf das subjektive Empfinden 
einer Partei abzustellen; das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss 
vielmehr in objektiver Weise begründet erscheinen. Dabei genügt es, wenn 
Umstände vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Be-
fangenheit und Voreingenommenheit erwecken (BVR 2015 S. 213 E. 3.1, 
2011 S. 128 E. 2.2; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 9 N. 15). Die 
Ausstandspflicht bzw. das Mitwirkungsverbot trifft alle Personen, die auf das 
Zustandekommen des Verwaltungsakts Einfluss nehmen können, nament-
lich auch beigezogene Sachverständige (VGE 2016/174 vom 1.2.2017 
E. 2.2 mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung des Bundes- und des 
Verwaltungsgerichts müssen allfällige Ablehnungs- bzw. Ausstandsgründe 
sofort nach ihrem Bekanntwerden geltend gemacht werden, ansonsten 
dieser Anspruch nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem 
Rechtsmissbrauchsverbot verwirkt (vgl. etwa BGE 141 III 210 E. 5.2, 
136 I 207 E. 3.4; VGE 2017/171 vom 6.3.2018 E. 2.1 mit Hinweisen). Ob es 
im Bereich des Prüfungsrechts der Kandidatin bzw. dem Kandidaten zumut-
bar ist, bestimmte während der Prüfung auftretende hinderliche Sach-
umstände (Verfahrensmängel, Ausstand oder wesentliche persönliche Be-
einträchtigungen) unmittelbar geltend zu machen, muss im konkreten Ein-
zelfall beurteilt werden (BVR 2012 S. 165 E. 5.1.1, 2007 S. 433 E. 3.2.5; 
VGE 2016/174 vom 1.2.2017 E. 2.3 mit Beispielen; ferner zum deutschen 

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Recht Niehues/Fischer/Jeremias, Prüfungsrecht, 7. Aufl. 2018, N. 218, 
282 f., 347 und 349).

3.3 Der Nebenexperte unterrichtete unbestrittenermassen zwischen Au-
gust 2014 und Juli 2016 an der Computerschule Bern (CsBe) in der Klasse 
des Beschwerdeführers (vgl. Schreiben der CsBe vom 18.7.2019, Akten 
ERZ act. 1, Beilage zur Beschwerde; angefochtener Entscheid E. 2.2.2.3 
S. 8). Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er habe bereits vor dem Ver-
fassen der IPA erfolglos den Wechsel des Nebenexperten beantragt, wäre 
das Ablehnungsbegehren wohl rechtzeitig gestellt worden. Er blieb in der 
Folge jedoch untätig und beendete die IPA, die ihn vom 12. bis 29. April 2019 
beansprucht hat, mit der Präsentation und dem Fachgespräch am 8. Mai 
2019 (vgl. Aufgabenstellung vom 3.4.2019 sowie Original der IPA S. 1 f., 
Akten ERZ, Beilagen zu act. 7). Es mag zwar zutreffen, dass er sich nach 
dem ablehnenden Bescheid des Chefexperten nicht an die Prüfungs-
kommission habe wenden wollen, um seine Ausgangslage nicht zu ver-
schlechtern (vgl. Beschwerde S. 3). Den Befangenheitsvorwurf gegen den 
Nebenexperten erhob er jedoch erst wieder in seiner Beschwerde gegen die 
Notenverfügung vom 2. Juli 2019. Unter diesen Umständen erscheint frag-
lich, ob die Rüge nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren verwirkt war, 
zumal seit Abschluss der IPA bis zur Eröffnung des negativen Prüfungs-
resultats knapp zwei Monate verstrichen waren. Die Frage kann hier offen-
bleiben. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Aussage des 
Nebenexperten einmalig vor einigen Jahren im Unterricht gemacht wurde 
und sich an mehrere Schülerinnen und Schüler, mithin nicht gezielt an den 
Beschwerdeführer richtete. Vor Verwaltungsgericht stellt der Beschwerde-
führer diese Darstellung, soweit er sie nicht implizit anerkennt (Zeitpunkt des 
Vorfalls, vgl. Beschwerde S. 2), nicht infrage. Er legt nicht substanziiert dar, 
weshalb der Nebenexperte ein persönliches Interesse in der Sache gehabt 
haben oder aus anderen Gründen befangen gewesen sein könnte. Wohl 
mag dessen Wortwahl ungeschickt und unangebracht gewesen sein. Objek-
tiv betrachtet reicht dieser einmalige Vorfall indes nicht aus, um die Unvor-
eingenommenheit des Nebenexperten in Zweifel zu ziehen. Die Rüge ist un-
begründet.

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3.4 Was die angebliche Befangenheit des Chefexperten angeht, er-
achtete die Vorinstanz die Rüge als verspätet. Zur Begründung führte sie 
aus, der Beschwerdeführer habe den Einwand erst in seinen Bemerkungen 
vom 25. Oktober 2019 (Vorakten ERZ act. 10) und damit nach Ablauf der 
Rechtsmittelfrist vorgebracht. Sie trat insoweit auf die Beschwerde nicht ein 
(angefochtener Entscheid E. 1.3). Vor Verwaltungsgericht macht der Be-
schwerdeführer einzig geltend, er fühle sich ungerecht behandelt und habe 
sich beim Chefexperten erfolglos gegen die personelle Besetzung gewehrt 
(vgl. Beschwerde S. 2 f.; vgl. auch vorne E. 3.1). Weshalb das Nichteintreten 
aus prozessualen Gründen falsch sein soll, legt er aber mit keinem Wort dar. 
Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. 

3.5 Der Vorwurf der Befangenheit gegenüber dem Chefexperten wäre im 
Übrigen ohnehin unbegründet: Es erscheint fraglich, ob der Beschwerde-
führer im vorinstanzlichen Verfahren dessen Befangenheit überhaupt gerügt 
hat; er brachte einzig vor, es seien seine Unkenntnis über seine Rechte aus-
genutzt und ihm eine faire Ausgangslage verweigert worden, als der Chef-
experte seinen Antrag auf Wechsel des Nebenexperten abgelehnt habe (Be-
schwerde an die ERZ S. 1 [act. 3C]). Vor Verwaltungsgericht unterlässt es 
der Beschwerdeführer, die Befangenheit des Chefexperten näher zu um-
schreiben. Allein der Umstand, dass dieser die Vorwürfe des Beschwerde-
führers zurückgewiesen hat (vgl. Stellungnahme vom 9.9.2019 Ziff. 1, Akten 
ERZ, Beilage zu act. 7), vermag den Anschein von Befangenheit nicht zu be-
gründen.

4.

4.1 Der Beschwerdeführer kritisiert weiter, die Vorinstanz habe ihre Ko-
gnition nicht ausgeschöpft, indem sie sich darauf beschränkt habe, die Be-
wertung seiner IPA auf Formfehler und Rechtsverletzungen zu überprüfen 
(Beschwerde insb. S. 4 und 11). Weiter macht er verschiedene Be-
gründungsmängel geltend. Damit rügt er sinngemäss eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101], 
Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1] und 
Art. 21 ff. VRPG; zur Begründungspflicht auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG).

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4.2 Eine zu Unrecht vorgenommene Kognitionsbeschränkung stellt 
grundsätzlich eine formelle Rechtsverweigerung bzw. Gehörsverletzung dar 
(vgl. BGE 141 II 103 E. 4.2 [Pra 104/2015 Nr. 110], 131 II 271 E. 11.7.1). In 
der Rechtsprechung ist jedoch anerkannt, dass die Rechtsmittelbehörde ihre 
Kognition ohne Verletzung des Gehörsanspruchs beschränken darf, soweit 
die Natur der Streitsache einer uneingeschränkten Überprüfung Grenzen 
setzt. So verhält es sich namentlich bei Prüfungsleistungen (BGE 136 I 229 
E. 5.4.1, 106 Ia 1 E. 3c; zum Ganzen BVR 2010 S. 49 E. 1.2.1; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 66 N. 3 f., Art. 80 N. 3).

4.3 Die Vorinstanz hat zu Recht auf ihre eingeschränkte Kognition hin-
gewiesen, wonach Beschwerden gegen Zeugnisnoten und Prüfungsergeb-
nisse nur auf Rechtsverletzungen hin überprüft werden (Art. 66 Bst. c Ziff. 2 
VRPG i.V.m. Art. 55 Abs. 4 BerG). Es war ihr damit verwehrt, hinsichtlich der 
Bewertung der IPA eine Angemessenheitskontrolle durchzuführen. Weiter ist 
es nach hiervor dargelegter Rechtsprechung nicht rechtsfehlerhaft, wenn 
sich die Vorinstanz im Rahmen der Rechtskontrolle eine gewisse Zurück-
haltung bei der materiellen Überprüfung der strittigen Bewertung auferlegt 
hat (vgl. angefochtener Entscheid E. 1.4; zum Massstab im Einzelnen vorne 
E. 1.2). Die Vorinstanz hat somit ihre Kognition nicht in unzulässiger Weise 
eingeschränkt und insofern den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers 
nicht verletzt. Ebenso wenig ist eine Gehörsverletzung darin zu erblicken, 
dass sich die Vorinstanz nicht mit jedem seiner Vorbringen auseinander-
gesetzt hat; sie durfte sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen 
Gesichtspunkte beschränken (BGE 142 II 154 E. 4.2 [Pra 105/2016 Nr. 98], 
140 II 262 E. 6.2; BVR 2018 S. 310 E. 3.5, 2016 S. 529 E. 4.3; Merkli/
Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 52 N. 5 ff.). Der ausführlich begründete an-
gefochtene Entscheid erfüllt mithin die Anforderungen an die behördliche Be-
gründungspflicht.

4.4 Soweit der Beschwerdeführer rügt, das zum Fachgespräch erstellte 
Prüfungsprotokoll sei unvollständig (Beschwerde S. 6), ist Folgendes festzu-
halten: Die Prüfungsexpertinnen und -experten sind gemäss Art. 35 Abs. 2 
BBV zwar verpflichtet, die Resultate sowie ihre Beobachtungen während des 
Qualifikationsverfahrens schriftlich festzuhalten (vgl. vorne E. 2.1). Nähere 
gesetzliche Vorschriften zur Protokollführung existieren hingegen nicht. Die 

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Begründung der einzelnen Noten braucht sich jedenfalls nicht allein aus den 
Prüfungsprotokollen zu erschliessen. Nach ständiger Rechtsprechung ge-
nügt es, wenn die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Prüfungsbewer-
tung nachträglich, allenfalls erst im Rechtsmittelverfahren durch das Ein-
holen von Stellungnahmen der Prüfungsexpertinnen bzw. -experten, her-
gestellt werden kann (vgl. BVR 2016 S. 445 E. 3.3, 2012 S. 326 E. 4.1 und 
4.2.2; ferner BGer 2C_505/2019 vom 13.9.2019 E. 4.2.1, 2C_632/2013 vom 
8.7.2014 E. 4.2). – Mit der pauschalen Kritik, das Prüfungsprotokoll sei un-
vollständig und «fetzenhaft», vermag der Beschwerdeführer keine Verlet-
zung der Begründungspflicht darzutun. Soweit hier interessierend ist das 
Protokoll aktenkundig (Akten ERZ act. 1, Beilage zur Beschwerde). Auch 
wenn es stichwortartig verfasst wurde, ist es keineswegs so rudimentär, wie 
der Beschwerdeführer glaubhaft machen will. Was er aus der Behauptung 
ableiten will, es handle sich um eine aufgearbeitete digitale Version des ur-
sprünglich handschriftlich verfassten Protokolls (Beschwerde S. 6), ist nicht 
erkennbar. Ob ein solches «Handprotokoll» verfasst wurde, ergibt sich nicht 
aus den Akten. Im Übrigen macht der Beschwerdeführer nicht substanziiert 
geltend, seine Antworten seien falsch protokolliert worden; seine Kritik richtet 
sich vielmehr gegen die inhaltliche Bewertung seiner Prüfung. Sollte er die 
Herausgabe der (allfällig erstellten) Handnotizen der Prüfungsexperten ver-
langen, ist ihm zu entgegnen, dass diese Unterlagen mangels formeller Pro-
tokollierungspflicht als rein interne Notizen gelten und damit vom Aktenein-
sichtsrecht ausgenommen sind (vgl. BVR 2012 S. 326 E. 3.1; VGE 2016/130 
vom 1.3.2017 E. 4.1.1 mit weiteren Hinweisen). Ob die vom Beschwerde-
führer beanstandeten Bewertungen genügend nachvollziehbar und recht-
mässig sind, ist im Zusammenhang mit der Bewertung bei den einzelnen 
Aufgaben zu prüfen.

5.

In der Sache ist die Bewertung der IPA mit der Note 3,5 strittig. Der Be-
schwerdeführer hat deswegen die Abschlussprüfung des Qualifikations-
verfahrens nicht bestanden (vgl. Notenausweis vom 2.7.2019, Akten ERZ, 
Beilage zu act. 5; vorne Bst. A).

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5.1 Der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» wird (einzig) im 
Rahmen einer IPA im Umfang von 70-90 Stunden geprüft. Die Arbeit soll 
zeigen, ob die lernende Person fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich 
korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Es werden die fol-
genden Positionen mit den nachstehenden Gewichtungen bewertet (Art. 20 
Abs. 1 Bst. a BiVo Informatik):

Position 1: Resultat der Arbeit, Gewichtung 50 %

Position 2: Dokumentation, Gewichtung 25 %

Position 3: Fachgespräch und Präsentation, Gewichtung 25 %

Das Prüfungsverfahren richtet sich nach der Wegleitung des SBFI vom 
22. Oktober 2007 über individuelle praktische Arbeiten (IPA) im Rahmen der 
Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung 
(nachfolgend: IPA-Wegleitung; Akten ERZ, Beilage zu act. 7, auch einsehbar 
unter: <www.sbfi.admin.ch>, Suchbegriff «Wegleitung IPA»). Die IPA wird 
anhand von 40 Kriterien beurteilt, die auf die Bereiche Fachkompetenz 
(20 Kriterien), Dokumentation (10 Kriterien) sowie Fachgespräch und Prä-
sentation (10 Kriterien) verteilt sind (vgl. Ausführungsbestimmungen des 
Verbands ICT-Berufsbildung Schweiz zum Qualifikationsverfahren mit Ab-
schlussprüfung vom 1.11.2013 [nachfolgend: ICT-Ausführungsbestim-
mungen] Ziff. 3.1, Akten ERZ, Beilage zu act. 7, und dazugehöriger Anhang 
«Beurteilungskriterien Individuelle praktische Arbeit [IPA]» [gültig ab 
1.11.2018; nachfolgend: IPA-Beurteilungskriterien], einsehbar unter: 
<www.ict-berufsbildung.ch>, Rubriken «Berufsbildung/ICT-Lehre/Informa-
tiker/in EFZ Applikationsentwicklung/Downloads»). Jedes Kriterium (sog. 
Leitfrage) wird mit einer Gütestufe von 0-3 bewertet und mit korrespon-
dierenden (ganzzahligen) Punkten honoriert. Jede Leitfrage umschreibt de-
tailliert, welche Voraussetzungen für die jeweilige Gütestufe erfüllt sein 
müssen. Im Bereich Fachkompetenz können somit insgesamt 60 Punkte er-
reicht werden, in den Bereichen Dokumentation sowie Fachgespräch und 
Präsentation je 30 Punkte (vgl. die Dokumente «Kriterienkatalog Qualifika-
tionsverfahren Informatiker/in», Ausgabe für das Prüfungsjahr 2019 [nach-
folgend: Kriterienkatalog], Akten ERZ, Beilage zu act. 5, sowie «Qualifika-
tionsverfahren Informatik – Ein Leitfaden für Berufsbildnerinnen, Verantwort-
liche Fachkräfte und Expertinnen» [nachfolgend: Leitfaden Qualifikations-
verfahren] S. 25 f., Akten ERZ, Beilage zu act. 7). Die IPA muss von 

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mindestens zwei Prüfungsexpertinnen oder -experten beurteilt werden 
(Art. 20 Abs. 2 BiVo Informatik).

5.2 Die verantwortliche bzw. vorgesetzte Fachkraft ist dafür zuständig, in 
Absprache mit der Kandidatin bzw. dem Kandidaten die Aufgabenstellung 
der IPA zu erarbeiten und den Arbeitsprozess zu begleiten. Die Fachkraft 
beurteilt die Ausführung des Auftrags, das Resultat der Arbeit sowie die Do-
kumentation. Sie unterbreitet dem Expertenteam einen Bewertungsvor-
schlag (Note). Das Expertenteam beurteilt die Präsentation und das Fach-
gespräch und überprüft die vorgenommene Beurteilung der Fachkraft und 
die Plausibilität der vorgeschlagenen Note hinsichtlich Produkt und Doku-
mentation. Anschliessend einigen sich das Expertenteam und die Fachkraft 
über die Notengebung. Kommt keine Einigung zustande, entscheidet die 
Chefexpertin bzw. der Chefexperte (IPA-Wegleitung Ziff. 1.2 und 2.4; ICT-
Ausführungsbestimmungen S. 6 ff.).

5.3 Die Bewertung der IPA des Beschwerdeführers mit dem Titel «Bringt 
der Einsatz von Gradle einen Vorteil gegenüber Maven?» setzt sich wie folgt 
zusammen («Zusammenzug»):

«Teil A (Fachkompetenz): 32 Punkte, Note 3,5

Teil B (Dokumentation): 16 Punkte, Note 3,5

Teil C (Fachgespräch und Präsentation): 15 Punkte, Note 3,5»

Für die jeweilige Teilnote 4 fehlen ihm in den Teilen A und B je ein Punkt und 
im Teil C zwei Punkte (vgl. Bewertungsbogen «Exemplar Einsichtnahme» 
[nachfolgend: Bewertungsbogen] S. 14, Akten ERZ, Beilage zu act. 7). Nach 
Ansicht des Beschwerdeführers sind alle drei Teile der Arbeit zu tief benotet 
worden.

5.4 Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, es sei auf die (ge-
nügende) Bewertung der verantwortlichen Fachkraft abzustellen, zumal die 
Fachkraft – anders als die Prüfungsexperten – die technischen Grundlagen 
seiner Arbeit verstehe (Beschwerde S. 2 und 4). – Vorab ist klarzustellen, 
dass die Fachkraft nicht an der Bewertung des Fachgesprächs und der Prä-
sentation beteiligt ist (Teil C der IPA); an diesem Prüfungsteil hat sie nur Be-
obachterstatus und enthält sich jeglicher Einmischung (vgl. IPA-Wegleitung 
Ziff. 1.2.4 und 2.4.4; ICT-Ausführungsbestimmungen S. 8). Die Schlussnote 

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kommt zwar unter ihrer Mitwirkung zustande; können sich aber das Exper-
tenteam und die Fachkraft über die Notengebung nicht einigen, entscheidet 
die Chefexpertin bzw. der Chefexperte (vorne E. 5.2). Die Teile A (Fach-
kompetenz) und B (Dokumentation) der IPA des Beschwerdeführers hat die 
Fachkraft je mit der Teilnote 4,5 bewertet (vgl. Bewertungsbogen verantwort-
liche Fachkraft, Akten ERZ, Beilage zu act. 5). Wie aus den Akten hervor-
geht, haben sich das Expertenteam und die Fachkraft über die Bewertung 
geeinigt; die Fachkraft hat die (im Vergleich zu ihrem Vorschlag tiefere) Be-
wertung akzeptiert (vgl. Dokument «Chronologie der IPA», Akten ERZ, Bei-
lage zu act. 7). Eine Einigung lässt sich nur erzielen, wenn die unterschied-
lichen Notenvorstellungen begründet und diskutiert werden und entweder die 
Fachkraft oder das Expertenteam oder – im Sinn eines Kompromisses – 
beide von ihren persönlichen Notenvorstellungen abrücken. Dass die Fach-
kraft von ihrem Notenvorschlag abweicht, ist demnach im Prüfungsverfahren 
angelegt und bedeutet keine Unregelmässigkeit in der Notengebung. Im 
Übrigen wäre es widersprüchlich, wenn der Fachkraft bei der (definitiven) 
Notengebung grösseres Gewicht beigemessen würde, obschon das 
Expertenteam die Plausibilität der vorgeschlagenen Bewertung zu über-
prüfen hat (vgl. IPA-Wegleitung Ziff. 2.4.3 und vorne E. 5.2; dazu auch 
VGE 2013/40 vom 17.9.2013 E. 6.2 für eine vergleichbare Beurteilung, die 
eine IPA im Qualifikationsverfahren als Mediamatiker betraf). Soweit der Be-
schwerdeführer die fachliche Eignung und Kompetenz der Prüfungsexperten 
zur Beurteilung seiner IPA infrage stellt, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt 
werden: Es ist weder substanziiert dargetan noch ersichtlich, dass der Chef- 
oder der Nebenexperte nicht über eine ihrer Aufgabe entsprechende Quali-
fikation verfügen (vgl. Art. 81 Abs. 1 der Verordnung vom 9. November 2005 
über die Berufsbildung, die Weiterbildung und die Berufsberatung [BerV; 
BSG 435.111]).

5.5 Im Teil C der IPA (Fachgespräch und Präsentation) erzielte der Be-
schwerdeführer 15 von 30 maximal möglichen Punkten und damit die Teil-
note 3,5.

5.5.1 Der Beschwerdeführer ist der Meinung, die Leitfrage 1 (Zeit-
management, Struktur) sei mit Gütestufe 3 statt 2 zu bewerten (vgl. zu den 
einzelnen Bewertungskriterien dieser Leitfrage Kriterienkatalog S. 15). Er 

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bringt vor, er habe die Fragestellung der IPA beantwortet und seine Präsen-
tation in Schwerpunkte unterteilt (Beschwerde S. 5). Die Vorinstanz hat aus 
dem Bewertungsbogen und der Stellungnahme des Chefexperten ge-
schlossen, die relevanten Schwerpunkte der Präsentation seien nicht er-
sichtlich gewesen und der Beschwerdeführer habe die Hauptfrage nicht be-
antwortet (angefochtener Entscheid E. 2.3.3 S. 10 f.). Diese Würdigung ist 
nachvollziehbar: Laut Aufgabenstellung war zu prüfen, ob anstelle des 
«Build-Automation-Werkzeugs Maven» das modernere Werkzeug «Gradle» 
verwendet werden kann (vgl. Aufgabenstellung vom 3.4.2019 S. 3, Akten 
ERZ, Beilage zu act. 7). Anders als der Beschwerdeführer meint, genügt es 
nicht, die Vorteile von «Gradle» gegenüber «Maven» aufzuzählen, ohne ein 
Fazit zur Hauptfrage zu ziehen. Die Bewertung mit Gütestufe 2 leuchtet ein 
und ist nicht zu beanstanden.

5.5.2 Der Beschwerdeführer kritisiert weiter die Bewertung des Fach-
gesprächs, welches die Leitfragen 5-10 umfasst. Jede Leitfrage hatte einen 
von den Prüfungsexperten gewählten Themenkomplex zum Gegenstand; 
dabei wurde geprüft, ob der Beschwerdeführer die Fragen ausreichend und 
professionell beantworten konnte (vgl. IPA-Beurteilungskriterien S. 6; 
Kriterienkatalog S. 17 ff.). Zu beachten ist, dass die Themenkomplexe der 
Leitfragen 8-10 in den verschiedenen Unterlagen teilweise anders numme-
riert sind. – Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst die Bewertung der 
Leitfrage 8 (Beschwerde S. 6), wobei er sich inhaltlich aber auf den Themen-
komplex «Groovy» und damit die Leitfrage 9 gemäss dem Bewertungsbogen 
bezieht (S. 12; vgl. Beschwerde an die ERZ S. 7 [act. 3C]). Die Entwickler-
fragen zu «Groovy» wurden mit einem Punkt bewertet. Der Beschwerde-
führer macht ohne jegliche Erklärung geltend, er habe die Fragen richtig be-
antwortet. Entgegen seiner Ansicht ist nicht ersichtlich, weshalb die Leit-
frage 9 höher hätte bewertet werden sollen. Gemäss Ausführungen des 
Chefexperten hat der Beschwerdeführer bei diesem Themenkomplex 
Fragen falsch beantwortet und wesentliche Aspekte ausser Acht gelassen 
(Stellungnahme vom 9.9.2019 Ziff. 12, Akten ERZ, Beilage zu act. 7). Der 
Beschwerdeführer bringt nichts vor, was insoweit auf eine offensichtlich un-
haltbare und damit rechtsfehlerhafte Bewertung hindeutet. Ob in der einen 
oder anderen Frage die Bewertung ermessensweise anders hätte ausfallen 
können, ist nicht Gegenstand der gerichtlichen Prüfung (vgl. vorne E. 1.2). 

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Im Rahmen der Rechtskontrolle gibt die Bewertung der Leitfrage 9 damit zu 
keinen Beanstandungen Anlass. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vor-
instanz habe keine Stellung genommen zu seiner Kritik an der Bewertung 
der Leitfrage 9 (Beschwerde S. 7), wobei er wohl Leitfrage 10 zum Thema 
«Modellierung» meint (vgl. Beschwerde an die ERZ S. 8 [act. 3C]). Die Vor-
instanz hat hierzu ausgeführt, dass der Beschwerdeführer selbst mit der 
maximalen Punktzahl für diese Leitfrage im Teil C maximal die Teilnote 4 er-
reichen könnte (angefochtener Entscheid E. 2.3.5). Wie noch zu zeigen ist 
(hinten E. 5.8), würde die Teilnote 4 nichts am insgesamt ungenügenden Er-
gebnis ändern. Die Vorinstanz durfte unter diesen Umständen darauf ver-
zichten, sich zur erwähnten Leitfrage zu äussern.

5.6 Der Beschwerdeführer ist weiter mit der Bewertung des Teils B der 
IPA (Dokumentation) mit der Teilnote 3,5 (15 von 30 Punkten) nicht einver-
standen. – Er hat laut Bewertungsbogen (S. 9 f.) bei der Leitfrage 6 (Formale 
Vollständigkeit des IPA-Berichts) das erste Kriterium sowie vier weitere Kri-
terien erfüllt. Seine nicht näher begründete Behauptung, er erfülle neben 
dem ersten Kriterium fünf weitere Kriterien (Beschwerde S. 7), ist nicht nach-
vollziehbar. Um die von ihm verlangte Gütestufe 2 zu erhalten, müsste er 
ohnehin das erste Kriterium sowie sechs weitere Kriterien erreichen (vgl. Kri-
terienkatalog S. 12). Die Rüge ist somit unbegründet. Die Leitfrage 7 
(Sprachlicher Ausdruck und Stil/Rechtschreibung und Grammatik) wurde mit 
null Punkten bewertet mit der Begründung, die Dokumentation enthalte all-
gemein viele Rechtschreibe- und Grammatikfehler. Der Schluss des Exper-
tenteams, der Beschwerdeführer habe die Rechtschreibehilfe nicht korrekt 
eingesetzt, ist plausibel (vgl. Bewertungsbogen S. 10; Stellungnahme Chef-
experte vom 9.9.2019 Ziff. 9, Akten ERZ, Beilage zu act. 7). Die Bewertung 
ist nicht offensichtlich unhaltbar. Bezüglich der Leitfrage 9 (Grafiken, Bilder, 
Diagramme und Tabellen) erfüllt der Beschwerdeführer sechs der sieben 
verlangten Kriterien ganz oder mehrheitlich; er wurde entsprechend mit 
Gütestufe 2 bewertet (vgl. Kriterienkatalog S. 14). Die verlangte Gütestufe 3 
hat der Beschwerdeführer nicht erreicht, weil vier Grafiken optisch nicht gut 
lesbar, unscharf oder verpixelt  gewesen seien (Bewertungsbogen S. 10). 
Der Chefexperte führt ergänzend aus, drei dieser vier Abbildungen seien erst 
ab einem Zoom von 200 % gut lesbar und wären besser auf einer Querseite 
platziert worden (Stellungnahme vom 9.9.2019 Ziff. 10, Akten ERZ, Beilage 

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zu act. 7). Hiergegen bringt der Beschwerdeführer nichts Substanziiertes 
vor. Dem Verwaltungsgericht ist es aufgrund seiner Kognition (vgl. vorne 
E. 1.2) verwehrt, anstelle der Experten die Lesbarkeit der Grafiken zu be-
werten. Eine rechtsfehlerhafte Bewertung ist auch hinsichtlich der Leitfrage 9 
nicht dargetan. Die Teilnote 3,5 im Teil B bleibt nach dem Gesagten be-
stehen.

5.7 Im Streit liegt schliesslich die Bewertung des Teils A der IPA (Fach-
kompetenz) mit der Teilnote 3,5. Hier erzielte der Beschwerdeführer 32 von 
60 Punkten. – Der Beschwerdeführer kritisiert, die Leitfrage 5 (Projekt-
umfeld: Systemgrenzen/Schnittstellen zur Aussenwelt) sei mit Gütestufe 2 
zu tief bewertet worden (Beschwerde S. 9). Gemäss den Prüfungsexperten 
ist das Umfeld der Arbeit gut dokumentiert, jedoch sind die Schnittstellen 
zwischen den Systemen nicht aufgezeigt worden; insbesondere habe der 
Beschwerdeführer eine Reihe von Fragen nicht näher behandelt (Be-
wertungsbogen S. 4; Stellungnahme Chefexperte vom 9.9.2019 Ziff. 3, 
Akten ERZ, Beilage zu act. 7). Dieser Beurteilung hält der Beschwerdeführer 
entgegen, die bemängelten fehlenden Ausführungen seien irrelevant ge-
wesen. Damit vermag er nicht aufzuzeigen, dass die Bewertung der Exper-
ten sachlich unhaltbar wäre. Ob einzelne Aspekte bei der Bewertung höher 
(oder tiefer) hätten berücksichtigt werden können, ist nicht näher zu unter-
suchen (vorne E. 1.2). Die Leitfrage 7 (Leistungsbereitschaft/Ein-
satz/Arbeitshaltung/Umsetzung) wurde mit Gütestufe 1 bewertet mit der Be-
gründung, der Beschwerdeführer habe nicht alle Anforderungen realisieren 
können. Namentlich fehle der gemäss Aufgabenstellung verlangte Nach-
weis, dass die Dokumentation für den internen Gebrauch mit Hilfe von Con-
fluence (Software für Dokumentation und Kommunikation) erfolgt ist (Bewer-
tungsbogen S. 5; Stellungnahme Chefexperte vom 9.9.2019 Ziff. 4, Akten 
ERZ, Beilage zu act. 7). Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass dieser 
Nachweis fehlt. Ebenso wenig stellt er in Abrede, den zur Verfügung ge-
stellten Zeitrahmen von 70-90 Stunden (vgl. vorne E. 5.1) mit 80 Stunden 
nicht ausgeschöpft zu haben. Dass die Prüfungsexperten deshalb zum 
Schluss gelangten, der Beschwerdeführer habe nicht versucht, die Arbeit 
vollumfänglich zu realisieren, leuchtet ein. Die Bewertung mit Gütestufe 1 ist 
damit nachvollziehbar und sachlich begründet. Der Beschwerdeführer ist 
schliesslich mit der Bewertung der Leitfrage 9 (Fachkenntnisse und Anwen-

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dungskompetenz) mit der Gütestufe 1 nicht einverstanden, wobei er im 
Wesentlichen die Fachkompetenz der Experten infrage stellt (Beschwerde 
S. 10). Er vermag aber nicht schlüssig aufzuzeigen, dass deren Bewertung 
rechtsfehlerhaft ist. Entgegen seiner Ansicht durfte die Vorinstanz im 
Übrigen auch Kritikpunkte berücksichtigen, welche der Chefexperte erstmals 
in seiner Stellungnahme vorbrachte, denn nach ständiger Praxis kann die 
Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Prüfungsbewertung auch erst im 
Rechtsmittelverfahren hergestellt werden (vgl. vorne E. 4.4). Die Bewertung 
der Leitfrage 9 ist damit ebenfalls nicht zu beanstanden.

5.8 Zusammenfassend ist die Teilnote 3,5 für den Teil B der IPA 
rechtens. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 11) 
durfte die Vorinstanz bei diesem Ergebnis darauf verzichten, die weiteren 
Rügen zum Teil A zu behandeln (angefochtener Entscheid E. 2.5.4): Selbst 
wenn der Beschwerdeführer in den Teilen A und C mit den verlangten zu-
sätzlichen Punkten je die Teilnoten 4 erreichen könnte, würde dies am insge-
samt ungenügenden Ergebnis der IPA nichts ändern. Denn die (Schluss-)
Note der IPA wird auf eine Dezimalstelle gerundet (vgl. ICT-Ausführungs-
bestimmungen S. 4; zur Gewichtung der Teilnoten vorne E. 5.1). Das Be-
stehen der Abschlussprüfung setzt unter anderem voraus, dass im Qualifi-
kationsbereich «praktische Arbeit» die Note 4,0 erreicht wird (vorne E. 2.2). 

6.

Nach dem Gesagten hält der angefochtene Entscheid der Rechtskontrolle 
stand. Die Beschwerde ist abzuweisen. Das Verwaltungsgericht gelangt zu 
diesem Schluss, ohne dass weitere Beweismassnahmen nötig wären (vgl. 
Beschwerde S. 11). Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unter-
liegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Ersatz-
fähige Parteikosten sind keine angefallen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
Abs. 1 und 3 VRPG).

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7.

Gemäss Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über 
das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, nament-
lich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus-
übung. Diese Ausschlussbestimmung zielt auf Prüfungsergebnisse im 
eigentlichen Sinn sowie auf alle Entscheide ab, die auf einer Bewertung der 
intellektuellen oder physischen Fähigkeiten einer Kandidatin oder eines Kan-
didaten beruhen, nicht aber auf andere Entscheide im Zusammenhang mit 
Prüfungen wie insbesondere solche organisatorischer Natur (BGE 136 I 229 
E. 1; vgl. auch BGE 138 II 42 E. 1.1; BVR 2014 S. 445 [VGE 2013/251 vom 
24.6.2014] nicht publ. E. 8). In der Sache strittig ist vorliegend die individuelle 
Bewertung der Prüfungsleistung im Fach «praktische Arbeiten». Es wird 
daher in der Rechtsmittelbelehrung einzig auf die subsidiäre Verfassungs-
beschwerde verwiesen (Art. 113 ff. BGG). In diesem Rahmen prüft das Bun-
desgericht auch den Vorwurf der Voreingenommenheit von Prüfungsexper-
tinnen und -experten (vgl. z.B. BGer 2D_29/2009 vom 12.4.2011 E. 3 be-
treffend eine Anwaltsprüfung).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. BGG geführt werden.