# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 214c00b3-4ed3-5951-a7a9-79abcd6f12b8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.07.2021 200 2021 338
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-338_2021-07-13.pdf

## Full Text

200 21 338 UV
SCI/ISD/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 13. Juli 2021

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Isliker

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 26. März 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juli 2021, UV/21/338, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1980 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
zuletzt als … bei der – nach Eröffnung des Konkurses mit Wirkung ab dem 
8. Dezember 2017 und Einstellung des Konkursverfahrens am 4. Januar 
2018 – mittlerweile im Handelsregister gelöschten C.________ GmbH in … 
(vgl. www.zefix.ch) beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Un-
fallversicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch 
gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Mit 
Schreiben vom 27. August 2018 (Akten der Suva, Antwortbeilage [AB] 2) 
machte der Versicherte, namentlich unter Berufung auf die Einschätzung 
des behandelnden Pneumologen, Dr. med. D.________, Facharzt für All-
gemeine Innere Medizin und für Pneumologie, vom 31. Juli 2018 (AB 7/1-
3), Atembeschwerden geltend und ersuchte um Prüfung des Erlasses einer 
Nichteignungsverfügung für die Tätigkeit als …. Die Suva holte medizini-
sche Berichte ein und lehnte gestützt auf die Beurteilung ihrer Abteilung 
Arbeitsmedizin (vgl. AB 56, 76, 98) mit Verfügung vom 25. September 2019 
(AB 77) und Einspracheentscheid vom 26. März 2021 (AB 107) ihre Leis-
tungspflicht mangels einer Berufskrankheit ab.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, mit Eingabe vom 10. Mai 2021 Beschwerde und beantragte, 
in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sei die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese beim Spital 
E.________ oder einer anderen unabhängigen Institution im Rahmen eines 
Gutachtens kläre, ob eine Berufskrankheit bestehe.

Mit Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2021 beantragte die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juli 2021, UV/21/338, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 26. März 
2021 (AB 107). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der 
Unfallversicherung und in diesem Zusammenhang das Vorliegen einer Be-
rufskrankheit. Nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens 
sind die Frage einer allfälligen beruflichen Nichteignung sowie der Erlass 
einer entsprechenden Nichteignungsverfügung (vgl. Art. 84 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20] i.V.m. Art. 78 ff. der Verordnung vom 19. Dezember 1983 über 
die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten [VUV; SR 832.30]); 
hierüber hat die Beschwerdegegnerin bis anhin noch nicht befunden.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juli 2021, UV/21/338, Seite 4

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG).

2.2

2.2.1 Als Berufskrankheiten gelten gemäss Art. 9 Abs. 1 UVG Krankhei-
ten (vgl. Art. 3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder 
vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht 
worden sind. Der Bundesrat erstellt eine Liste dieser Stoffe und Arbeiten 
sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen. Gestützt auf diese Delegations-
norm und Art. 14 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 über die Unfall-
versicherung (UVV; SR 832.202) hat der Bundesrat in Anhang 1 zur UVV 
eine Liste der schädigenden Stoffe und der arbeitsbedingten Erkrankungen 
erstellt. Nach der Rechtsprechung ist eine "vorwiegende" Verursachung 
von Krankheiten durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten gege-
ben, wenn diese mehr wiegen als alle anderen mitbeteiligten Ursachen, 
mithin im gesamten Ursachenspektrum mehr als 50 % ausmachen (BGE 
133 V 421 E. 4.1 S. 425, 119 V 200 E. 2a S. 200; SVR 2011 UV Nr. 5 S. 17 
E. 2.2; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 6. November 2014, 
8C_429/2013, E. 5.1 f.).

2.2.2 Gemäss Art. 9 Abs. 2 UVG gelten als Berufskrankheiten auch ande-
re Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich 
oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind. 
Diese Generalklausel bezweckt, allfällige Lücken zu schliessen, die da-
durch entstehen können, dass die bundesrätliche Liste gemäss Anhang 1 
zur UVV entweder einen schädlichen Stoff, der eine Krankheit verursachte, 
oder eine Krankheit nicht aufführt, die durch die Arbeit verursacht wurde. 
Nach der Rechtsprechung ist die Voraussetzung des "ausschliesslichen 
oder stark überwiegenden" Zusammenhangs erfüllt, wenn die Berufskrank-
heit mindestens zu 75 % durch die berufliche Tätigkeit verursacht worden 
ist. Dabei ist grundsätzlich in jedem Einzelfall Beweis darüber zu führen, ob 
die geforderte stark überwiegende (mehr als 75%ige) bis ausschliessliche 
berufliche Verursachung vorliegt. An die Annahme einer Berufskrankheit 

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sind relativ strenge Anforderungen zu stellen. Verlangt wird, dass die versi-
cherte Person für eine gewisse Dauer einem typischen Berufsrisiko ausge-
setzt ist. Die einmalige gesundheitliche Schädigung, die gleichzeitig mit der 
Berufsausübung eintritt, genügt nicht. Für die Beurteilung der Exposition 
(oder Arbeitsdauer) ist die gesamte ausgeübte Berufstätigkeit zu berück-
sichtigen (BGE 126 V 183 E. 2b S. 186 und E. 4b S. 189, 119 V 200 E. 2b 
S. 201; SVR 2018 UV Nr. 26 S. 91 E. 2.2).

2.2.3 Soweit nichts anderes bestimmt ist, sind Berufskrankheiten von ih-
rem Ausbruch an einem Berufsunfall gleichgestellt. Sie gelten als ausge-
brochen, sobald der Betroffene erstmals ärztlicher Behandlung bedarf oder 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ist (Art. 9 Abs. 3 UVG). Ein Unfallversicherer 
wird nur leistungspflichtig, wenn der Betroffene im Zeitpunkt, als sich ein 
Berufsunfall ereignete, versichert war. Bei Berufskrankheiten ist die Einwir-
kung des gefährlichen Stoffes oder die Verrichtung der krankmachenden 
Arbeit, kurzum die Exposition (Gefährdung), nicht weniger wichtig als der 
Ausbruch der Krankheit. Die Leistungspflicht hängt somit vom Umstand ab, 
ob die von der Krankheit betroffene Person während der vorwiegenden 
Exposition versichert war. Die Versicherung wirkt somit beim Erkrankten 
über das Ende seines Versichertseins hinaus, wenn die Krankheit erst 
später ausbricht. Sie entfaltet eine Nachwirkung (SVR 2020 UV Nr. 11 S. 
40 E. 4.1.2).

2.2.4 Angesichts des empirischen Charakters der medizinischen Wissen-
schaft spielt es für den Beweis im Einzelfall eine entscheidende Rolle, ob 
und inwieweit die Medizin, je nach ihrem Wissensstand in der fraglichen 
Disziplin, über die Genese einer Krankheit im Allgemeinen Auskunft zu 
geben oder (noch) nicht zu geben vermag. Wenn auf Grund medizinischer 
Forschungsergebnisse ein Erfahrungswert dafür besteht, dass eine berufs-
bedingte Entstehung eines bestimmten Leidens von seiner Natur her nicht 
nachgewiesen werden kann, dann schliesst dies den (positiven) Beweis auf 
eine Ursächlichkeit im Einzelfall aus. Oder mit anderen Worten: Sofern der 
Nachweis des erforderlichen überwiegenden Kausalzusammenhanges 
nach der medizinischen Empirie allgemein nicht geleistet werden kann, 
scheidet die Anerkennung im Einzelfall aus (Entscheid des BGer vom 
2. September 2019, 8C_345/2019, E. 3.2 mit Hinweisen).

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3.

3.1 Den medizinischen Akten ist im Wesentlichen das Folgende zu ent-
nehmen:

3.1.1 Im Arztzeugnis vom 27. April 2018 (AB 3) attestierte Dr. med. 
F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, ab dem 13. April 
2018 eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten mit Einschränkungen 
seitens des Rückens, der Schulter, der Knie und eines Asthmas. Die Ar-
beitseinschränkungen seien bleibend. "Staubarbeiten" seien nicht mehr 
möglich. …arbeiten und Ähnliches (…) sowie Überkopfarbeiten könnten 
nicht mehr ausgeübt werden. Es seien nur noch Arbeiten ohne Knien und 
ohne Heben möglich. 

3.1.2 Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und 
für Pneumologie, diagnostizierte im Bericht vom 6. Dezember 2018 (AB 19 
vgl. auch AB 7/1-3) ein Asthma-COPD-Oberlap (gemeint: Overlap) bei be-
kanntem Asthma bronchiale, saisonaler Rhinokonjunktivitis (Pollinosis) und 
langjährigem Tabakrauchen sowie langjähriger Staubexposition als …, ein 
obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (CPAP-Therapie) und Adipositas (BMI 
34.2 kg/m2). Sehr wahrscheinlich handle es sich um ein allergisches Asth-
ma. Es sei eine Atopie bekannt. Im Mai 2009 seien ein deutlich erhöhter 
IgE-Gesamtwert von 974 U/ml sowie erhöhte spezifische IgE auf Katze, 
Gras und Roggen nachgewiesen worden. Eine Bluteosinophilie sei damals 
nicht nachweisbar gewesen. Unter Therapie (LABA + ICS) habe anlässlich 
der Untersuchungen nie ein erhöhter FeNO-Wert festgestellt werden kön-
nen (Relvar® 184/22 1x1 Hub, Tabakrauchen). In der Vergangenheit sei es 
wiederholt zu Exazerbationen gekommen, zuletzt im August 2016 und im 
April 2018. Die Exazerbationen seien jeweils ambulant bzw. im Rahmen 
einer Kurzhospitalisation im Spital G.________ behandelt worden. 
Während Arbeitstagen hätten die Atembeschwerden – bedingt durch die 
körperliche Arbeit und wiederholte Staubexpositionen – zugenommen, 
während arbeitsfreien Tagen würden sie wieder abnehmen. 

3.1.3 Dr. med. H.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, von der Abtei-
lung Arbeitsmedizin der Beschwerdegegnerin, hielt in der Stellungnahme 
vom 8. Januar 2019 (AB 21) fest, die Lungenbeschwerden bestünden beim 

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Beschwerdeführer schon seit längerer Zeit. Er müsse als … …- und andere 
… …. Die dabei entstehende Staubbelastung sei natürlich ungünstig für die 
Atemwegssymptomatik, wirke sich aber nicht im Sinne einer erheblichen 
Verschlimmerung einer vorbestehenden Krankheit aus, sondern lediglich 
als ungünstige Beeinflussung. Zugrundeliegend und ätiologisch weitaus 
bedeutsamer als die Staubbelastung, gegenüber welcher man sich durch 
geeignete persönliche Schutzausrüstung am Arbeitsplatz recht suffizient 
schützen könne, sei die anlagebedingte Sensibilisierung gegenüber be-
rufsunabhängigen Allergenen und natürlich die verhaltensbedingte selbst-
gewollte Schädigung der Atemwege. Bei den Atemwegsproblemen des 
Beschwerdeführers handle es sich nicht um überwiegend beruflich oder gar 
stark überwiegend beruflich bedingte Gesundheitsschäden.

Im Bericht vom 13. Juni 2019 (AB 56) führte Dr. med. H.________ nach 
persönlicher Untersuchung des Beschwerdeführers am 11. Juni 2019 aus, 
der aktuelle Tiffeneau-Quotient sei mit 92 % bereits vor Inhalation normal. 
Es lägen keine Zeichen einer bronchialen Hyperreagibilität vor und ebenso 
wenig könne eine Überblähung festgestellt werden. Der FEV1 sei mit 68 % 
zwar grenzwertig, werde aber bei fehlender Überblähung und auch sonsti-
gen fehlenden Zeichen einer obstruktiven Atemwegsstörung vor allem als 
Effekt der ausgeprägten Adipositas interpretiert. Bereits bei den CT des 
Thorax von 2016 und 2018 sei eine verminderte Inspiration beschrieben 
worden, ohne dass eine interstitielle Zeichnungsvermehrung festzustellen 
gewesen wäre. Der Beschwerdeführer werde bekanntlich auch seit vielen 
Jahren wegen eines Schlafapnoesyndroms behandelt. Anamnestisch seien 
diverse Sensibilisierungen bekannt und die Arbeitsanamnese habe auch 
berufliche Kontakte zu potentiell sensibilisierenden Arbeitsstoffen (…, …, 
… … …) in den letzten Jahren ergeben. Die über die Jahre zunehmende 
subjektiv empfundene Luftnot bei Anstrengung und die Hustenprobleme 
sprächen primär für einen zunehmenden deconditioning effect bei doch 
deutlicher Adipositas, abnehmenden gezielten sportlichen Aktivitäten und 
fortgesetztem Nikotinabusus. Immer wieder sei es zu akuten Exazerbatio-
nen der Bronchitis gekommen, die jeweils hausärztlich oder in Notfallstatio-
nen behandelt worden seien. Das 2011 angefertigte CT des Rauchers ha-
be bereits damals Zeichen chronischer bronchitischer Veränderungen der 
Atemwege gezeigt (AB 56/3).

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3.1.4 Der behandelnde Arzt, Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemei-
ne Innere Medizin und für Allergologie und klinische Immunologie, diagnos-
tizierte im Bericht vom 2. September 2019 (AB 73) multifaktorielle Atembe-
schwerden bei anamnestischem Verdacht auf Asthma, einem Schlafapnoe-
Syndrom und einer Adipositas, mit wahrscheinlicher Berufsabhängigkeit 
(…/…), mit Soforttypsensibilisierung auf Isocyanate (pax5), Hausstaubmil-
ben, Katze, Baumwolle, Erle-/Gräserpollen, bei einer aus technischen 
Gründen nicht verwertbaren aktuellen Epikutantestung. Als Nebendiagno-
sen nannte er Gräserpollen- und Katzenallergie (Rhinokonjunktivitis). Der 
Beschwerdeführer berichte zwar einerseits von einer beruflichen Ver-
schlechterung der Atembeschwerden, besonders beim … alter … oder dem 
… von …. Andererseits sei aber kein sicherer Karenzeffekt eruierbar (keine 
Besserung während der Ferien, wobei sich der Beschwerdeführer meist in 
… in Smoggebieten aufgehalten habe). Auch hätten sich die Atembe-
schwerden nach Aufgabe seiner Tätigkeit nur etwa um 10-30 % gebessert. 
Des Weiteren könne der Beschwerdeführer auch keinen eindeutigen Effekt 
von Relvar®- oder Ventolin®-Inhalationen feststellen. Ob es sich bei den 
Atembeschwerden um ein Asthma handle, sei gemäss den zur Verfügung 
stehenden Unterlagen apparativ offenbar nicht gesichert. Im vergangenen 
Juni (2019) habe Dr. med. H.________ keine bronchiale Hyperreaktivität 
bei vermindertem FEV1 gefunden. Testmässig seien aktuell Soforttypsen-
sibilisierungen auf Hausstaubmilben, Katze, Baumwolle (seltener Befund) 
und Isocyanate (pax5) nachweisbar. Ein Epikutantest sei technisch leider 
nicht verwertbar gewesen, da praktisch alle Testpflaster wegen starken 
Schwitzens verrutscht seien. Er sei vorerst nicht wiederholt worden, da sich 
die genannten Sensibilisierungen hätten nachweisen lassen, die durchaus 
im Rahmen der früheren beruflichen Tätigkeit relevant gewesen sein könn-
ten (Milben- und Tierallergene in Teppichen, Isocyanate in Lacken etc.). 
Obwohl die spezifischen IgE niedrigtitrig seien (bei stark erhöhtem Gesamt-
IgE), sei eine Triggerung allergischer Symptome bei stärkerer Exposition 
nicht auszuschliessen, insbesondere hinsichtlich Isocyanaten. Insofern sei 
von einer beruflich-allergischen Triggerung der Atembeschwerden (mög-
lichweise auch des kutanen Pruritus) auszugehen. Bei Ersteren dürfte es 
sich am ehesten um asthmatische Reaktionen gehandelt haben. Wie be-
reits von Dr. med. H.________ ausgeführt, handle es sich aber nicht um 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juli 2021, UV/21/338, Seite 9

eine überwiegend beruflich bedingte Verschlechterung des Gesamtzustan-
des.

3.1.5 In der Stellungnahme vom 24. September 2019 (AB 76) führte 
Dr. med. H.________ aus, auch der Allergologe (Dr. med. I.________) ha-
be keine überzeugenden Arbeitsabhängigkeiten der Atemwegssymptome 
erheben können und habe vom Beschwerdeführer erfahren, dass sich die 
Atemwegsbeschwerden nach Aufgabe der beruflichen Tätigkeiten der … 
nur unwesentlich gebessert hätten. Die von Dr. med. I.________ als Sofort-
typsensibilisierung auf Isocyanate bewerteten, leicht erhöhten Serologiebe-
funde entsprächen denjenigen, die bei der versicherungsmedizinischen 
Untersuchung gefunden worden seien. Allerdings seien diese Befunde in 
ihrer Ausprägung nicht eindeutig positiv und insbesondere bei den Isocya-
naten somit nicht sicher interpretierbar. Sie korrelierten vor allem nicht mit 
anamnestischen Angaben besonderer Expositionssituationen und damit 
verbundener Probleme. Der Beschwerdeführer habe vor allem Probleme 
bei der Einwirkung von unspezifischen Stäuben bei Arbeiten in Altbauten 
gehabt, so dass bei ihm aus arbeitsmedizinischer Sicht keine spezifische 
Reaktion auf Arbeitsstoffe vorgelegen habe, sondern eine unspezifische 
allgemeine Beschwerdeintensivierung in gewissen Arbeitssituationen, her-
vorgerufen vor allem durch Einwirkung von Umgebungsstäuben. Die Ge-
samtsymptomatik sei auch deutlich multifaktoriell bedingt durch vorbeste-
hende Sensibilisierungen auf perenniale und saisonale Umgebungsallerge-
ne, einem über die Jahre zunehmenden Deconditioning Syndrom mit deut-
licher Adipositas und einem Schlafapnoesyndrom. Hinzu komme der fort-
gesetzte Gebrauch von Tabak. Somit sei zwar eine Beschwerdeintensivie-
rung bei bestimmten staubträchtigen Arbeitssituationen zu bemerken, dies 
aber im Sinne einer ungünstigen Beeinflussung eines vorbestehenden, 
multifaktoriell bedingten Komplexes von Reizbeschwerden im Bereich der 
Atemwege, aber nicht im Sinne einer vorwiegend oder gar stark überwie-
gend beruflich verursachten Atemwegserkrankung.

3.1.6 Im Bericht vom 13. Oktober 2020 (AB 95/3-5) des Spitals 
E.________ wurden eine chronische Bronchitis bei Nikotinabusus, Differen-
tialdiagnose Asthma bronchiale, eine Angina tonsillaris 07/2016 und ein 
obstruktives Schlafapnoesyndrom diagnostiziert. Anamnestisch bestehe ein 

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obstruktives Schlafapnoesydrom, chronischer Husten mit gelblichem Aus-
wurf und Belastungsdyspnoe. In der Lungenfunktion zeigten sich bei einem 
schwierig durchführbaren Test unauffällige, dynamische Lungenvolumina. 
Laboranalytisch hätten erhöhte eosinophile Granulozyten und ein erhöhtes 
Total IgE gesehen werden können, was zu einer allergischen Komponente 
der Atembeschwerden passen würde (AB 95/3).

3.1.7 In der ärztlichen Beurteilung vom 4. März 2021 (AB 98) hielt 
Dr. med. H.________ mit Blick auf den Bericht des Spitals E.________ 
Bern vom 13. Oktober 2020 (AB 95/3-5) fest, insgesamt ergäben sich dar-
aus keine neuen Aspekte. Aus den anamnestischen Angaben im besagten 
Bericht könne die Bestätigung eines saisonalen Allergiesyndroms, einer 
obstruktiven Schlafapnoe und eines fortgesetzten Tabakkonsums abgele-
sen werden. Es würden damit die 2019 gemachten Feststellungen 
bestätigt, dass die Hauptursachen der Atemwegsbeschwerden des Be-
schwerdeführers im ausserberuflichen Bereich lägen und die im …gewerbe 
früher verrichteten Arbeiten situationsbedingt einen ungünstigen Einfluss 
auf die berufsunabhängigen, vorbestehenden Probleme gehabt hätten. 
Eine spezifische Auslösung der Beschwerden durch Sensibilisierungen 
gegenüber Baustoffen habe trotz intensiver Suche nicht festgestellt werden 
können. Somit könnten die Atemwegsbeschwerden nicht als stark überwie-
gend oder ausschliesslich berufsbedingt beurteilt werden (AB 98/2 Ziff. 3). 

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 

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sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird. Es bedarf vielmehr besonderer 
Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 
objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche 
Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu-
kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger 
Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Urteilt das Gericht indessen abschliessend gestützt auf Be-
weisgrundlagen, die aus dem Verfahren vor dem Sozialversicherungsträger 
stammen, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. 
Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig-
keit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzu-
nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 122 V 157 
E. 1d S. 162).

3.3

3.3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 26. März 2021 (AB 107) im Wesentlichen auf die versi-
cherungsmedizinischen Beurteilungen des Dr. med. H.________ vom 
13. Juni 2019 (AB 56), 24. September 2019 (AB 76) und 4. März 2021 
(AB 98). Diesen liegt eine persönliche Untersuchung durch Dr. med. 
H.________ vom 11. Juni 2019 zugrunde. Die Beurteilungen erfüllen die 
Anforderungen der Rechtsprechung an den Beweiswert einer versiche-
rungsinternen medizinischen Beurteilung (vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeu-
gen. Sie erfassen den gesamten massgeblichen medizinischen Sachver-
halt, insbesondere die verschiedenen eingehenden allergologischen und 
pneumologischen Abklärungen (vgl. AB 6, 7, 73, 95). Ausgehend von die-
sem umfassenden medizinischen Befund legte Dr. med. H.________ sorg-
fältig und nachvollziehbar begründet dar, dass die vom Beschwerdeführer 
geklagten Atembeschwerden weder ausschliesslich oder vorwiegend durch 
schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten gemäss Liste (Art. 9 Abs. 1 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juli 2021, UV/21/338, Seite 12

UVG) noch ausschliesslich oder stark überwiegend durch die berufliche 
Tätigkeit (Art. 9 Abs. 2 UVG) als … verursacht wurden, womit das Vorlie-
gen einer Berufskrankheit im Sinne des Unfallversicherungsrechts entfällt. 
Diese Beurteilung überzeugt und steht insbesondere im Einklang mit den 
von den behandelnden Ärzten erhobenen anamnestischen Angaben, den 
klinischen Befunden und den Einschätzungen betreffend die Ursachen der 
geklagten Atembeschwerden (vgl. AB 19/1, 73/2 f, 95/3 f.). Was der Be-
schwerdeführer dagegen vorbringt, vermag keine auch nur geringen Zwei-
fel an der Vollständigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsmedizini-
schen Beurteilung von Dr. med. H.________ zu wecken.

3.3.2 Im Rahmen der allergologischen Testung vom 2. September 2019 
wurde zwar unter anderem eine Soforttypsensibilisierung auf Isocyanate 
(pax5) festgestellt (vgl. AB 73). Sowohl Isocyanate als auch die vom Be-
schwerdeführer gemäss anamnestischen Angaben verwendeten Epoxidha-
rze (vgl. etwa AB 56/1) sind im Anhang 1 der UVV als schädigende Stoffe 
im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG aufgeführt, womit die genannten Stoffe 
grundsätzlich als mögliche Ursache für die vom Beschwerdeführer beklag-
ten Atembeschwerden in Frage kämen. Hierzu ist indessen darauf hinzu-
weisen, dass Dr. med. I.________ nachvollziehbar begründet und in aus-
drücklicher Bestätigung der versicherungsmedizinischen Beurteilung von 
Dr. med. H.________ (vgl. dazu AB 56/3) darlegte, dass die testmässig 
nachgewiesenen Sensibilisierungen bloss zu einer beruflich-allergischen 
Triggerung der Atembeschwerden, nicht aber zu einer überwiegend beruf-
lich bedingten Verschlechterung des gesundheitlichen Vorzustandes ge-
führt hätten (AB 73/3). Insoweit gehen die medizinischen Sachverständigen 
einhellig davon aus, dass die berufliche Exposition gegenüber verschiede-
nen Inhalationsallergenen und Umgebungsstäuben lediglich zu einer un-
spezifischen allgemeinen Beschwerdeintensivierung bei einer multifaktoriell 
berufsfremd bedingten Gesamtsymptomatik (vgl. AB 76/1) geführt hat. Eine 
überwiegende, das heisst über 50%ige (vgl. E. 2.2.1 hiervor), Verursa-
chung der Erkrankung(en) durch die vorgenannten schädigenden Stoffe im 
Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG ist demgegenüber nicht erstellt. Gleichsam 
entfällt damit eine ausschliessliche oder stark überwiegende Verursachung 
des Gesundheitsschadens durch die vormalige berufliche Tätigkeit (vgl. 
Art. 9 Abs. 2 UVG). Der Gesundheitsschaden ist gemäss den übereinstim-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Juli 2021, UV/21/338, Seite 13

menden medizinischen Einschätzungen (vgl. AB 53/2. 56/3, 73/3, 76/1, 
98/2) überwiegend berufsfremd, wohingegen die beruflich-allergische Trig-
gerung bzw. Intensivierung der ihrem Ursprung nach anlagebedingten Er-
krankung nicht mit deren Verursachung oder einer richtunggebenden Ver-
schlimmerung gleichgesetzt werden kann. Letzteres liess sich trotz allseiti-
ger medizinischer Abklärungen nicht begründen. Soweit der Beschwerde-
führer hiergegen geltend macht, sein Gesundheitszustand habe sich nun-
mehr deutlich verbessert, da er sich nicht mehr dem Staub aussetze (vgl. 
Beschwerde S. 5 Art. 5), vermag dies für sich nicht bereits entgegen den 
fachärztlichen Feststellungen das Bestehen einer Berufskrankheit zu bele-
gen. Andernfalls wäre bereits regelmässig eine solche anzunehmen, wenn 
sich nach Aufgabe oder Wechsel einer Berufstätigkeit der Gesundheitszu-
stand positiv verändert.

3.3.3 Weitergehende Abklärungen sind – entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 6 f. Ziff. 6) – nicht angezeigt. So 
zeigten die Dres. med. H.________ und I.________ übereinstimmend und 
überzeugend begründet auf, dass mit Blick auf die anamnestischen Anga-
ben des Beschwerdeführers und die übrigen erhobenen allergologischen 
und pneumologischen Befunde eine Wiederholung der Epikutantestung für 
die sich vorliegend stellenden Fragen nicht erforderlich war (vgl. AB 73/3). 
Eine umfassendere pathogenetische Abklärung der Atemwegsbeschwer-
den war angesichts der Beschränkung der Abklärungspflicht auf die Frage 
nach dem Vorliegen einer Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 oder 
2 UVG auch mit Blick auf Art. 43 Abs. 1 ATSG nicht erforderlich. In diesem 
Sinne kann vorliegend auch offen bleiben, ob angesichts des vom Be-
schwerdeführer angegebenen konsequenten Tragens von FFP3-Schutz-
masken während der Arbeit (vgl. Beschwerde S. 5 Art. 4; siehe auch 
AB 56/2) die berufsfremden Faktoren, insbesondere die verschiedenen 
Allergien, der langjährige Tabakkonsum und die Adipositas, nicht gar aus-
schliesslich für die geklagten Atemwegsbeschwerden massgeblich waren. 

3.4 Nach dem Dargelegten ist hinsichtlich der geklagten Atemwegsbe-
schwerden im Zusammenhang mit der vormaligen Tätigkeit als … keine 
Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 oder 2 UVG mit dem Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429) 

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nachgewiesen. Die Abweisung des Leistungsbegehrens mit dem angefoch-
tenen Einspracheentscheid vom 26. März 2021 (AB 107) ist nicht zu bean-
standen. Die Beschwerde ist abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 fbis ATSG (Um-
kehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu er-
heben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen. 

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3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.