# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a056004-79e7-5215-80c8-0f131ba0fb11
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-07-18
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 18.07.2013 6B 629/2013 (6B_629/2013)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-629-2013_2013-07-18.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_629/2013 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

 

    
  Urteil vom 18. Juli 2013
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

    
  X.________,
 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Jugendanwaltschaft des Kantons Thurgau, Kasernenplatz 4, 8510 Frauenfeld,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Unterbringung in einem Massnahmezentrum, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 26. Juni 2013. 

 

 

 

    
  Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

Das Obergericht des Kantons Thurgau wies am 26. Juni 2013 ein Rechtsmittel des Beschwerdeführers ab, soweit es darauf eintrat. Der Entscheid erging zur Hauptsache, weil das Rechtsmittel, wie der Beschwerdeführer selber eingestanden hatte, verspätet war (Entscheid E. 3). Mit der Frage der Verspätung des kantonalen Rechtsmittels befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vor Bundesgericht nicht, weshalb sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Es ist anzumerken, dass sich aus der Beschwerde ebenfalls nicht ergibt, inwieweit die materielle Eventualbegründung der Vorinstanz (Entscheid E. 4) gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, denn die Frage, ob der Beschwerdeführer aus der Sanktion nach Hause entlassen werden könnte, war nicht Gegenstand des kantonalen Verfahrens. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2.
  
 

Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden. 

 

 

 

 

    
  Demnach erkennt der Einzelrichter:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3.
  
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 18. Juli 2013 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Schneider 

 

Der Gerichtsschreiber:    C. Monn