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**Case Identifier:** 717b0247-1601-5568-9392-a50a02bd41b3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.07.2014 C-2888/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2888-2013_2014-07-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2888/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  J u l i  2 0 1 4   

Besetzung 

 
Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Beat Weber,  

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,    

Gerichtsschreiber Roland Hochreutener. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
Gegen 

 

 
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-

Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
AHV, einmalige Abfindung;  

(Einspracheentscheid vom 23. April 2013) 

 

 

C-2888/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der am (…) 1947 geborene serbische Staatsangehörige A._______(im 

Folgenden: Versicherter oder Beschwerdeführer), Vater zweier Kinder 

(Jahrgänge […]), arbeitete von Anfang Januar 1973 bis Ende Dezember 

1975 in der Schweiz. In dieser Zeit entrichtete obligatorische Beiträge an 

die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 

(AHV/IV; Akten der Vorinstanz [im Folgenden: act.] 13; IK-Auszug). Seine 

Ehefrau, B._______, verstarb am (…) 2009 (act. 5, S. 1 und act. 9, S. 5).  

Am 7. November 2012 (Datum Posteingang SAK) reichte er über den 

serbischen Versicherungsträger in Belgrad bei der Schweizerischen Aus-

gleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vorinstanz) eine Anmeldung für 

die Ausrichtung der ordentlichen AHV-Altersrente in Form einer einmali-

gen Abfindung ein (act. 5). 

B.  

Mit Verfügung vom 4. Januar 2013 sprach die SAK dem Versicherten per 

1. Juli 2012 eine einmalige Abfindung in der Höhe von Fr. 23‘733.- zu 

(act. 16, S. 1). Der Berechnung legte sie eine anrechenbare Beitragsdau-

er von drei vollen Versicherungsjahren (Rentenskala 3) und ein massge-

bendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 45‘936.- zugrunde 

(act. 16, S. 3). 

C.  

Mit Eingabe vom 18. Januar 2013 (Posteingang SAK) erhob der Versi-

cherte dagegen Einsprache und beantragte sinngemäss die Aufhebung 

der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung führte er im Wesentlichen 

aus, die Abfindung von Fr. 23‘733.- sei zu tief ausgefallen, da insgesamt 

ein Betrag von total Fr. 45‘936.- einbezahlt worden sei (act. 17, S. 2). 

D.   

Mit Einspracheentscheid vom 23. April 2013 wies die SAK die Einsprache 

ab und bestätigte die Verfügung vom 4. Januar 2013. In ihrer Begründung 

führte sie aus, der Versicherte sei am 5. Juni 1947 geboren und habe 

somit ab 1. Juli 2012 Anspruch auf eine AHV-Altersrente. Bei einer Bei-

tragszeit von drei vollen Versicherungsjahren - und einer vollständigen 

Beitragsdauer von 44 Jahren - habe er Anspruch auf eine Teilrente der 

Rentenskala 3. In seinem Individuellen Konto (IK) seien Beiträge für die 

Jahre 1973, 1974 und 1975 registriert. Die Summe der in diesen Jahren 

erzielten Erwerbseinkommen betrage laut IK-Auszug Fr. 60‘578.-. Diese 

C-2888/2013 

Seite 3 

Summe sei mit dem Faktor 1.184 aufgewertet und alsdann durch die Bei-

tragszeit dividiert worden. Darüber hinaus könnten dem Versicherten 

auch Übergangsgutschriften von Fr. 20‘880.- angerechnet werden, was 

zusammen den Betrag von Fr. 44‘788.- ergebe. Dieser Betrag sei alsdann 

auf den nächsthöheren Tabellenwert, das heisst auf Fr. 45‘936.-, aufge-

rundet worden. Bei einem massgebenden durchschnittlichen Jahresein-

kommen von Fr. 45‘936.- belaufe sich die Altersrente für Witwer in An-

wendung der Rentenskala 3 und der Rententabellen (2012) auf monatlich 

Fr. 149.-. Die entsprechende ungekürzte Vollrente würde sich bei einem 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 45‘936.- in 

Anwendung der Rentenskala 44 auf Fr. 2‘183.- belaufen. Die errechnete 

Altersrente für Witwer von monatlich Fr. 149.- falle tiefer aus als 10 % der 

entsprechenden Vollrente (von monatlich Fr. 218.-). Daraus folge in An-

wendung von Art. 7 Bst. a des Sozialversicherungsabkommens mit Ser-

bien, dass der Versicherte keinen Anspruch auf eine monatliche Alters-

rente habe, sondern vielmehr zum Bezug einer einmaligen Abfindung be-

rechtigt sei. Die Abfindungssumme entspreche dem Kapitalwert der Ren-

te im Zeitpunkt des Versicherungsfalles und errechne sich nach den vom 

Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) festgelegten Formeln. Die ein-

malige Abfindung betrage nach dieser Berechnung Fr. 12‘733.- (recte 

[aufgerundet]: Fr. 23‘733.-: = Fr. 149.- x 12 x 13.273 [Kapitalisierungsfak-

tor]; von der SAK aufgerundet und ausbezahlt; vgl. Beilage zu BVGer 

act. 12). Beim vom Versicherten erwähnten Betrag von Fr. 45‘936.- hand-

le es sich um das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen und 

nicht um die dem Versicherten zustehende einmalige Abfindung (act. 22).  

E.  

Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit undatierter 

Eingabe vom 14. Mai 2013 (Datum Poststempel) Beschwerde beim Bun-

desverwaltungsgericht mit dem sinngemässen Antrag, der angefochtene 

Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihm eine zusätzliche Ab-

findung in der Höhe von Fr. 12'733.- auszurichten (Akten im Beschwerde-

verfahren [im Folgenden: BVGer act.] 1).  

F.  

Trotz entsprechender Aufforderung durch das Bundesverwaltungsgericht 

mittels Schreiben vom 28. Mai 2013 (BVGer act. 3) sowie der über die 

EDA-Vertretung in Belgrad zugestellten Verfügung vom 18. Juni 2013 

(BVGer act. 5) gab der Beschwerdeführer kein Zustellungsdomizil in der 

Schweiz an. Stattdessen erklärte er sich mit undatiertem Schreiben 

(Posteingang: 4. Oktober 2013) damit einverstanden, dass ihm das Urteil 

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Seite 4 

über die schweizerische Botschaft in Belgrad zugestellt werde (BVGer 

act. 7).  

G.  

Mit Vernehmlassung vom 11. Oktober 2013 beantragte die SAK die Ab-

weisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentschei-

des vom 23. April 2013. Neben der bereits im Einspracheentscheid vor-

gebrachten Begründung führte sie ergänzend aus, die vom Beschwerde-

führer verlangte zusätzliche Auszahlung sei nicht möglich. Eine einmalige 

Abfindung sei per Definition einmalig und könne in keinem Fall ein zwei-

tes Mal ausbezahlt werden (BVGer act. 12). 

H.  

Mit verfahrensleitender Verfügung vom 16. Oktober 2013, publiziert am 

29. Oktober 2013 im Bundesblatt, gab das Bundesverwaltungsgericht 

dem Beschwerdeführer Gelegenheit, innert 30 Tagen eine Replik samt all-

fälligen Beweismitteln einzureichen (BVGer act. 13 und 15). 

I.  

Der Beschwerdeführer reichte innert Frist keine Replik ein. Stattdessen 

teilte er dem Bundesverwaltungsgericht mit undatierter Eingabe (Postein-

gang: 4. November 2013) sinngemäss mit, dass er mit der Urteilseröff-

nung über das Amtsblatt einverstanden sei (BVGer act. 16).  

J.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien und auf die eingereichten Akten wird, 

soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge-

gangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 85
bis

 

Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfü-

gungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine Ausnahme 

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Seite 5 

im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit 

zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.  

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. d
bis

 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das 

VwVG keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversicherungssa-

chen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei-

nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. 

Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im 

ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, 

soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vor-

sieht.  

1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Einspracheent-

scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-

bung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerde-

legitimiert ist.  

1.4 Gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG ist die Beschwerde innert 30 Tagen 

nach Eröffnung des Einspracheentscheides einzureichen. Vorliegend da-

tiert der angefochtene Entscheid vom 23. April 2013, und die Beschwerde 

wurde am 14. Mai 2013 der Post übergeben. Die Frist zur Erhebung der 

Beschwerde ist damit gewahrt (BVGer act. 1).  

1.5 Da die Beschwerde auch formgerecht (Art. 61 Bst. b ATSG; vgl. dazu 

auch Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten. 

2.  

Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur 

Anwendung gelangen. 

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben 

zunächst die Bestimmungen des Abkommens zwischen der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien 

über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1; im Fol-

genden: Sozialversicherungsabkommen) für alle Staatsangehörigen des 

ehemaligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 203 E. 2b, 122 V 382 

E. 1). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehema-

ligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien und Mazedonien), nicht aber mit 

Serbien oder mit dem Kosovo, neue Abkommen über Soziale Sicherheit 

abgeschlossen. Für den Beschwerdeführer als Bürger von Serbien findet 

demnach weiterhin das schweizerisch-jugoslawische Sozialversiche-

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Seite 6 

rungsabkommen vom 8. Juni 1962 Anwendung. Nach Art. 2 dieses Ab-

kommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren 

Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu 

welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts ande-

res bestimmt ist. 

2.2 Da vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung 

gelangen, bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Lei-

stungen der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung 

nach den vorstehenden Ausführungen auf Grund des AHVG, der Verord-

nung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversiche-

rung (AHVV, SR 831.101), des ATSG sowie der Verordnung vom 

11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-

rechts (ATSV, SR 830.11). 

3.   

Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine einmalige 

Abfindung der AHV hat. Strittig und vom Bundesverwaltungsgericht zu 

prüfen ist demgegenüber, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

"zusätzliche einmalige Abfindung" beziehungsweise ob die SAK die ein-

malige Abfindung des Beschwerdeführers korrekt berechnet hat.  

3.1 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29
bis

 Abs. 1 AHVG nach 

Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- 

oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen 

dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 

31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Die Ren-

tenhöhe bestimmt sich dabei einerseits nach der Beitragsdauer (Art. 29
ter

 

AHVG), anderseits nach Massgabe der durchschnittlichen Jahresein-

kommen der versicherten Person (Art. 29
quater

 AHVG).  

3.2 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re-

gel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (IK; Art. 30
ter

 AHVG).  

3.3 Bei vollständiger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Vollrente 

(Art. 34 AHVG). Die Beitragsdauer ist dann vollständig, wenn die versi-

cherte Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang 

(Art. 29
ter

 Abs. 1 AHVG), und zwar für die Jahre zwischen dem 1. Januar 

nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt 

des Versicherungsfalles (Art. 29
bis

 Abs. 1 AHVG). Ein volles Beitragsjahr 

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liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf 

Monate im Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während 

dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne 

von Art. 29
ter

 Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. Ist die Beitragsdauer 

nicht vollständig, besteht nur Anspruch auf eine Teilrente. Nach Art. 38 

AHVG entspricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 – 37 

zu ermittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhält-

niszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollstän-

digen Beitragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, 

Art. 52 AHVV; vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungs-

rechts, 3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversiche-

rungen stellt verbindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung 

der Monatsrenten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 

2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 

3.4 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Renten-

betrag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich 

grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs-

gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29
quater

 AHVG). Bei ge-

schiedenen oder verwitweten Personen kann das massgebende durch-

schnittliche Jahreseinkommen zusätzlich Übergangsgutschriften enthal-

ten (vgl. dazu nachstehende E. 3.6). Weil die Beiträge während einer lan-

gen Beitragskarriere zum Nominalbetrag bezahlt worden sind, wird die 

Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex aufge-

wertet (Art. 30 Abs. 1 AHVG; Art. 51
bis

 AHVV). Die Durchschnitte werden 

addiert und auf den nächsthöheren Tabellenwert des massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommens aufgerundet (vgl. hierzu Rz. 5101 

der Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinter-

lassenen- und Invalidenrentenversicherung [RWL], in der ab 1. Januar 

2014 gültigen Fassung). Das durchschnittliche Jahreseinkommen wird 

alsdann ermittelt, indem die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkom-

men sowie die Erziehungs-, Betreuungs- und/oder Übergangsgutschriften 

durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt werden (Art. 30 Abs. 2 AHVG).  

3.5 Erziehungsgutschriften werden für Zeitabschnitte angerechnet, wäh-

rend denen die Eltern oder ein Elternteil Kinder hatten und im Sinne von 

Art. 1a Abs. 1 und 3 oder Art. 2 AHVG versichert waren. Gemäss 

Art. 29
sexies

 AHVG wird Versicherten für die Jahre, in welchen ihnen die el-

terliche Sorge für eines oder mehrere Kinder zusteht, die das 16. Alters-

jahr noch nicht erreicht haben, eine Erziehungsgutschrift angerechnet 

(Abs. 1), die bei verheirateten Personen während der Kalenderjahre der 

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Seite 8 

Ehe hälftig geteilt wird (Abs. 3). Die Erziehungsgutschrift entspricht dabei 

dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Altersrente gemäss 

Art. 34 im Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs (Art. 29
sexies

 Abs. 2 

AHVG).  

3.6 Bei der Berechnung der Altersrenten von verwitweten und geschiede-

nen Personen, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, wird eine Über-

gangsgutschrift berücksichtigt, wenn ihnen nicht während mindestens 16 

Jahren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden 

konnten (Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994, 

AS 1996 2466 Ziff. II 1, BBl 1990 II 1, [im Folgenden: SchlB] Bst. c 

Abs. 2). Die Übergangsgutschrift entspricht der Höhe der halben Erzie-

hungsgutschrift und wird nach dem Alter der versicherten Person abge-

stuft. Für Personen mit Jahrgang 1947 beträgt sie 12 Jahre, jedoch ma-

ximal die Anzahl Jahre, welche für die Festsetzung der Rentenskala der 

rentenberechtigten Person berücksichtigt werden (Bst. c Abs. 3 SchlB; 

vgl. auch Rz. 5102 und 5607 RWL sowie Urteil des Bundesgerichts 

H 126/02 vom 6. März 2003 E. 4.2.2).  

3.7 Hat ein Staatsangehöriger im Anwendungsbereich des Abkommens, 

der sich nicht in der Schweiz aufhält, Anspruch auf eine ordentliche Teil-

rente, die höchstens ein Zehntel der entsprechenden ordentlichen Voll-

rente beträgt, so wird ihm an Stelle der Teilrente eine Abfindung in der 

Höhe des Barwertes der geschuldeten Rente gewährt. Beträgt die ordent-

liche Teilrente mehr als ein Zehntel, aber höchstens ein Fünftel der ent-

sprechenden ordentlichen Vollrente, so kann er zwischen der Ausrichtung 

der Rente oder einer Abfindung wählen. Diese Wahl ist bei der Anmel-

dung zum Rentenbezug zu treffen, falls der Berechtigte sich ausserhalb 

der Schweiz aufhält (vgl. Art. 7 lit. a des Sozialversicherungsabkom-

mens). 

4.  

4.1 Der Beschwerdeführer macht zur Begründung seiner Beschwerde 

sinngemäss geltend, die Auszahlung von Fr. 23‘733.- sei zu tief ausgefal-

len; denn er habe zudem auch noch Anspruch auf eine zusätzliche Abfin-

dung in der Höhe von Fr. 12'733.- (BVGer act. 1).  

Demgegenüber hält die Vorinstanz an ihrer im Einspracheentscheid vor-

gebrachten Begründung (vgl. Sachverhalt, Bst. D hiervor) fest, indem sie 

die Berechnung der Abfindung ausführlich wiedergibt und ergänzend vor-

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Seite 9 

bringt, dass die Rentenleistung ordnungsgemäss berechnet und auch 

korrekt in Form einer einmaligen Abfindung in der Höhe von Fr. 12'733.- 

(recte: Fr. 23'733.-) ausbezahlt worden sei (BVGer act. 12 samt Beila-

gen).  

4.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid wird zwar ausgeführt, die 

einmalige Abfindung belaufe sich auf aufgerundet Fr. 12'733.-. Dabei 

handelt es sich indes um ein offensichtliches Versehen beziehungsweise 

um einen Schreibfehler, zumal aus dem Produkt der aufgeführten Fakto-

ren (13.273, Fr. 149.-, 12) der bereits in der Verfügung ermittelte (korrek-

te) Betrag von Fr. 23'733.- (act. 16, S. 1) resultiert und dieser Betrag dem 

Beschwerdeführer zudem unbestrittenermassen bereits als Abfindung 

ausbezahlt worden ist (Beilage zu BVGer act. 12). Als Anfechtungsobjekt 

gilt demnach der Einspracheentscheid mit einer einmaligen Abfindung in 

der Höhe von Fr. 23'733.-. Zu prüfen ist nachfolgend, ob der Beschwerde-

führer Anspruch auf eine höhere Abfindung hat.  

4.3 Der am (…) 1947 geborene Beschwerdeführer war vom 1. Januar 

1973 bis Ende Dezember 1975 der schweizerischen AHV/IV unterstellt 

und entrichtete in dieser Zeit, das heisst während drei vollen Jahren, als 

Erwerbstätiger obligatorische Beiträge (act. 13). Seine Ehefrau, 

B._______, verstarb am (…) 2009 (act. 5, S. 1 und act. 9, S. 5). Der An-

spruch auf die ordentliche AHV-Rente entstand sodann am 1. Juli 2012.  

Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass der Beschwerdeführer 

vor und/oder nach dieser Zeit in der Schweiz beschäftigt gewesen ist. Bei 

einer Beitragsdauer von drei Jahren und einer Beitragsdauer des Jahr-

ganges von 44 Jahren resultiert die Rentenskala 3 (vgl. hierzu Rententa-

bellen des BSV 2011, gültig ab 1. Januar 2011 [im Folgenden: Rententa-

bellen 2011], S. 10 [Skalenwähler]; abrufbar unter <www.bsv.admin.ch > 

Praxis > Vollzug > Grundlagen AHV > Weisungen Renten>, abgerufen am 

30.06.2014). Die Anwendung der Rentenskala 3 durch die Vorinstanz 

(vgl. act. 16, S. 3) ist demnach korrekt und nicht zu beanstanden.  

4.4 Zu prüfen ist in einem zweiten Schritt die Berechnung des massge-

benden durchschnittlichen Jahreseinkommens. 

4.4.1 Laut IK-Auszug vom 8. Oktober 2013 (act. 13) erzielte der Be-

schwerdeführer in den massgeblichen Jahren von 1973 bis 1975 AHV-

Einkommen in der Höhe von Fr. 60'578.- (= Fr. 21'786.- + Fr. 1'296.- + 

Fr. 20'266.- + Fr. 5'260.- + Fr. 11'970.-). Dieses Einkommen wurde von 

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Seite 10 

der SAK zu Recht der Rentenberechnung zugrunde gelegt (act. 14, S. 2 

und S. 5). Nachdem der erste massgebliche Eintrag im IK vorliegend auf 

das Jahr 1973 fällt (vgl. dazu Art. 29
bis

 Abs. 2 AHVG i.V.m. Art. 51
bis

 Abs. 2 

AHVV), ergibt sich für den Beschwerdeführer ein Aufwertungsfaktor von 

1.184 (vgl. dazu Rententabellen des BSV 2013, gültig ab 1. Januar 2013, 

S. 11; abrufbar unter <www.bsv.admin.ch > Praxis > Vollzug > Grundla-

gen AHV > Weisungen Renten>, abgerufen am 30.06.2014). Demnach 

resultiert ein aufgewertetes Einkommen von Fr. 71'725.- (= Fr. 60'578.- x 

1.184) beziehungsweise (bei drei anrechenbaren Beitragsjahren) ein 

durchschnittliches Erwerbseinkommen von Fr. 23'908.- (= Fr. 71'725.- : 

3). Dieser Betrag deckt sich mit dem von der Vorinstanz für die Berech-

nung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens ermittel-

ten Wert (act. 14, S. 5). Auch in Bezug auf die Berechnung des durch-

schnittlichen Erwerbseinkommens ist das Vorgehen der SAK demnach 

rechtmässig und daher nicht zu beanstanden. 

4.4.2  Die Anrechnung von Erziehungsgutschriften fällt vorliegend des-

halb ausser Betracht, weil der Beschwerdeführer und dessen (verstorbe-

ne) Ehefrau in der Zeit nach der Geburt der Kinder (…) nicht mehr (im 

Sinne von Art. 1a Abs. 1 und 3 oder Art.  2 AHVG) AHV-versichert waren 

(vgl. hierzu E. 3.5 hiervor).  

4.4.3 Beim Beschwerdeführer handelt es sich um eine verwitwete Person 

(vgl. Sachverhalt, Bst. A hiervor) mit Anspruch auf eine Altersrente in 

Form einer Abfindung, welche keinen Anspruch auf eine Erziehungsgut-

schrift hat. Dementsprechend hat er Anspruch auf die Anrechnung von 

Übergangsgutschriften. Nachdem für die Festsetzung der Rentenskala 

lediglich drei Beitragsjahre berücksichtigt werden können, hat der Be-

schwerdeführer Anspruch auf drei Übergangsgutschriften beziehungswei-

se auf die Anrechnung von drei halben Erziehungsgutschriften (Bst. c 

Abs. 2 und 3 SchlB).  

Wie vorstehend (E. 3.5) ausgeführt, beläuft sich die Höhe einer Erzie-

hungsgutschrift auf das Dreifache einer minimalen jährlichen Altersrente 

(gemäss Art. 34 AHVG) im Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs 

(Art. 29
sexies

 Abs. 2 AHVG). Für das Jahr der Entstehung des Rentenan-

spruchs (2012) beläuft sich die Höhe einer Erziehungsgutschrift mithin 

auf Fr. 41'760.- (Fr. 1'160.- x 12 x 3; vgl. Art. 3 Abs. 1 der Verordnung 11 

über die Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV; 

SR 831.108). Der Anspruch auf drei halbe Erziehungsgutschriften beträgt 

demnach Fr. 62'640.- (= Fr. 41'760.- : 2 x 3). Unter Berücksichtigung der 

C-2888/2013 

Seite 11 

drei Beitragsjahre resultiert eine durchschnittliche Gutschrift in der Höhe 

von Fr. 20'880.- (= Fr. 62'640.- : 3). Daraus folgt, dass die SAK dem Be-

schwerdeführer auch Übergangsgutschriften in korrekter Höhe angerech-

net hat (vgl. act. 14, S. 5).  

4.5 Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Erwerbseinkommens 

von Fr. 23'908.- und der Übergangsgutschriften in der Höhe von 

Fr. 20'880.- ergibt sich ein massgebendes durchschnittliches Jahresein-

kommen von Fr. 44'768.- (= Fr. 23'908.- + Fr. 20'880.-). Dieser Betrag ist 

auf den nächst höheren Tabellenwert, dass heisst auf Fr. 45'936.-, aufzu-

runden (vgl. Rententabellen 2011 [Skala 3], S. 100). Unter Berücksichti-

gung des Verwitwetenzuschlages von 20 % (vgl. dazu Art. 35
bis

 AHVG) 

resultiert in Anwendung der Rentenskala 3 ein Rentenbetrag für die Ab-

findung von Fr. 149.- pro Monat beziehungsweise von Fr. 1'788.- pro Jahr.   

4.6 Der Beschwerdeführer wohnt in Serbien und hat Anspruch auf eine 

ordentliche Teilrente in der Höhe von Fr. 1'788.- pro Jahr. Dieser Betrag 

beträgt weniger als ein Zehntel der entsprechenden ordentlichen Vollren-

te von jährlich Fr. 26'196.- (= Fr. 2'183.- x 12; vgl. Rententabellen 2011, 

S. 18). Dementsprechend hat ihm die SAK zu Recht - anstelle einer mo-

natlichen Teilrente - eine Abfindung in der Höhe des Barwertes der ge-

schuldeten Rente gewährt. Eine sofort beginnende Rente ist für Männer 

im Alter von 65 Jahren mit dem Faktor 13.273 zu kapitalisieren (vgl. dazu 

Barwerttafeln des Bundesamtes für Sozialversicherung, gültig ab 1. Ja-

nuar 1997, S. 60). In Anwendung dieses Kapitalisierungsfaktors ergibt 

sich eine Abfindung von Fr. 23'733.- (= Fr. 1'788.- x 13.273), welche dem 

Beschwerdeführer bereits ausbezahlt worden ist.  

4.7 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die einmalige Abfindung 

entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht dem massgeben-

den durchschnittlichen Jahreseinkommen und auch nicht den einbezahl-

ten Beträgen entspricht. Vielmehr berechnet sich diese nach den vorste-

hend dargelegten Grundsätzen. Wie sich gezeigt hat, wurde die Abfin-

dung (von einem im Ergebnis nicht massgeblichen Schreibfehler im Ein-

spracheentscheid abgesehen) korrekt auf Fr. 23'733.- festgesetzt und 

ausbezahlt. Der Einspracheentscheid vom 23. April 2013 und die diesem 

zugrunde liegende Verfügung vom 4. Januar 2013 sind daher zu bestäti-

gen, und die Beschwerde ist abzuweisen. 

C-2888/2013 

Seite 12 

5.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

5.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85
bis

 Abs. 2 AHVG), 

sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

5.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundes-

behörde hat die obsiegende Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegenden Beschwerde-

führer ist entsprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (auf diplomatischem Weg) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen  

 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen). 

C-2888/2013 

Seite 13 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Roland Hochreutener 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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