# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b730e57-96de-5798-8b8f-23ff1c880351
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-10-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.10.2011 E-5559/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5559-2011_2011-10-12.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­5559/2011

U r t e i l   v om   1 2 .   O k t ob e r   2 0 1 1  

Besetzung Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richter François Badoud;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

Parteien A._______, geboren (…),
Eritrea,
vertreten durch Annelise Gerber,
(…),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublin­Verfahren);
Verfügung des BFM vom 29. September 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  ein  aus  dem  Ausland  eingereichtes 
Asylgesuch  am  15.  Juli  2010  zurückgezogen  hat,  worauf  das BFM  das 
Gesuch als gegenstandlos geworden am 28. Juli 2010 abschrieb,

dass er eigenen Angaben zufolge Eritrea am (…) verliess und über (…), 
(…) und Italien am (…) in die Schweiz gelangte, wo er am 11. April 2011 
um Asyl nachsuchte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer anlässlich der Kurzbefragung vom 
13.  April  2011  im  B._______  gestützt  auf  dessen  Aussagen  das 
rechtliche  Gehör  zur  mutmasslichen  Zuständigkeit  Italiens  für  das 
vorliegende  Asylverfahren  und  zu  einer  allfälligen  Wegweisung  dorthin 
gewährte,

dass der Beschwerdeführer  anführte,  er wolle  nicht  nach  Italien  zurück, 
weil  die  Umstände  dort  nicht  zu  ertragen  seien,  man  müsse  auf  der 
Strasse leben und niemand helfe einem,

dass das BFM Italien am 24. Juni 2011 gestützt auf die Verordnung (EG) 
Nr.  343/2003  des  Rates  vom  18. Februar  2003  zur  Festlegung  der 
Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des Mitgliedstaats,  der  für  die 
Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat 
gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  (Dublin­II­VO),  um  Übernahme  des 
Beschwerdeführers ersuchte,

dass die italienischen Behörden dieses Ersuchen unbeantwortet liessen,

dass das Bundesamt mit Verfügung vom 29. September 2011 – eröffnet 
am  30. September  2011  –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der 
Schweiz nach Italien anordnete,

dass  es  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die  Schweiz 
spätestens  am Tag  nach Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu  verlassen,  den 
Kanton (…) mit dem Vollzug der Wegweisungsverfügung beauftragte, die 
Aushändigung  der  editionspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis 
verfügte  und  festhielt,  eine  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung  habe 
keine aufschiebende Wirkung,

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dass die Überstellung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung oder 
Verlängerung der Frist – bis spätestens am 25. Februar 2012 zu erfolgen 
habe,

dass  das  BFM  in  seinem  Entscheid  –  unter  Verweis  auf  die 
Bestimmungen  zum  Dublin­Verfahren,  auf  den  vorgängigen  Aufenthalt 
des Beschwerdeführers in Italien und auf die implizit erfolgte Zustimmung 
der  italienischen  Behörden  zur  Überstellung  –  auf  die  Zuständigkeit 
Italiens für die Behandlung des Asylgesuches verwies,

dass  das  Bundesamt  festhielt,  der  Beschwerdeführer  habe  keine 
relevanten  Argumente  gegen  die  beabsichtigte  Überstellung  vorbringen 
können,

dass  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  die  Regelfolge  des 
Nichteintretens auf ein Asylgesuch und deren Vollzug zulässig, zumutbar 
und möglich sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Rechtsmitteleingabe  vom  7.  Oktober 
2011  (per  Telefax  und  per  Post)  in materieller  Hinsicht  sinngemäss  die 
Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  und  die  Rückweisung  des 
Asylgesuchs  an  die  Vorinstanz  zur Durchführung  des  Asylverfahrens  in 
der  Schweiz,  eventualiter  die  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme 
wegen  Unzulässigkeit  respektive  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs,   subeventualiter  unter  Aufhebung  der 
angefochtenen Verfügung die Rück­weisung der Sache an die Vorinstanz 
zur Neubeurteilung beantragt,

dass  er  in  prozessualer Hinsicht  unter  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses  die  Gewährung  der  unentgeltliche  Rechtspflege 
beantragt,

dass  er  zur  Stützung  seiner  Vorbringen  die  Kopie  des  negativen 
Ergebnisses  der  vom  Bundesamt  für  Polizei  am  12.  April  2011 
durchgeführten Abklärungen zu den Akten reichte,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren  und  das  eingereichte 
Dokument,  soweit  für  den  Entscheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen wird,

dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 11. Oktober 2011 beim 
Bundesverwaltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

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und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m. 
Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist­ und formgerecht eingereichte Beschwerde unter 
Vorbehalt  der  nachstehenden  Erwägungen  (s.  nachstehend  S.  7) 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird 
(Art. 111  Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid 
nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32 – 35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn 
Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die 
Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich 
zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), 

dass der Aufenthalt des Beschwerdeführers  in Italien vor seiner Einreise 
in die Schweiz nicht bestritten ist,

dass  bei  dieser  Sachlage  –  entsprechend  den  vom  BFM  angerufenen 
Bestimmungen  zum  Dublin­Verfahren,  auf  welche  anstelle  einer 
Wiederholung zu verweisen  ist –  Italien  für die Prüfung des Asylantrags 
des Beschwerdeführers zuständig ist,

dass  die  negativ  verlaufenen Abklärungen des Bundesamtes  für Polizei 
vom  12.  April  2011  betreffend  daktyloskopische  Erfassung  des 
Beschwerdeführers  in  Italien  an  dieser  Beurteilung  nichts  zu  ändern 
vermögen,

dass die italienischen Behörden dem Ersuchen des BFM um Übernahme 
des Beschwerdeführers  implizit zugestimmt haben, womit die Grundlage 
für einen Nichteintretensentscheid in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. 
d AsylG und für dessen Übernahme gestützt auf Art. 18 Abs. 7 Dublin­II­
VO gegeben ist,

dass  Italien  Signatarstaat  sowohl  des  Abkommens  vom  28. Juli  1951 
über  die  Rechtstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30)  als  auch  der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 0.101)  ist,  und  vorliegend  –  entgegen  den 
Ausführungen  in  der  Rechtsmitteleingabe  –  keine  Hinweise  darauf 
bestehen,  Italien  würde  sich  nicht  an  seine  völkerrechtlichen 
Verpflichtungen halten,

dass Italien verpflichtet  ist, über das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
zu befinden, und nichts darauf hindeutet, dieses Land würde den Zugang 
zu einem funktionierenden Asylverfahren nicht gewährleisten,

dass auch kein konkreter Grund zur Annahme besteht, die  italienischen 
Behörden würden den Beschwerdeführer ohne korrekte Prüfung seines in 
der  Schweiz  eingereichten  Asylantrages  in  dessen  Heimatland 
zurückführen,

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dass  es  vorliegend  dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine 
einzelfallspezifische  besondere  Verletzlichkeit  nachzuweisen,  aufgrund 
derer  geschlossen  werden  könnte,  ihm  drohe  in  Italien  eine 
unmenschliche Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK,

dass sich vor diesem Hintergrund der Vollzug der Wegweisung entgegen 
den  Beschwerdevorbringen  als  zulässig  erweist  (Art.  83  Abs.  3  des 
Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  der  Beschwerdeführer  auch  nichts  vorbringt,  was  das  BFM  hätte 
veranlassen  können,  aus  humanitären  Gründen  (Art.  29a  Abs. 3  der 
Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen  [AsylV 1, 
SR 142.311]) auf sein Asylgesuch einzutreten,

dass der Beschwerdeführer – soweit aktenkundig – gesund  ist und sich 
keine  Hinweise  auf  ernsthafte  gesundheitliche  Probleme  psychischer 
oder physischer Natur ergeben,

dass  im Rahmen einer Gesamtabwägung aller  relevanten Umstände  im 
konkreten  Einzelfall  auch  sonst  keine  Gründe  ersichtlich  sind,  die  eine 
Wegweisung  aus  humanitärer  Sicht  als  unangemessen  erscheinen 
lassen  (vgl.  das  zur  Publikation  vorgesehene Urteil  BVGE E­7221/2009 
vom 10. Mai 2011),

dass  das  vorliegende  Urteil  in  Übereinstimmung  mit  der  Praxis  des 
Bundesverwaltungsgerichts zum Wegweisungsvollzug nach Italien ergeht 
(vgl.  BVGE  2010/45,  im  Sinne  von  Beispielen  auch  Urteile  des 
Bundesverwaltungsgerichts  E­5020/2011  vom  30.  September  2011,  E­
3223/2011 vom 14. Juni 2011 und D­2908/2011 vom 25. Mai 2011),

dass  zusammenfassend  festzustellen  ist,  dass  einer  Überstellung  des 
Beschwerdeführers  nach  Italien  weder  völkerrechtliche  Verpflichtungen 
der  Schweiz  noch  humanitäre  Gründe  entgegenstehen,  weshalb  die 
Souveränitätsklausel  (Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­VO)  nicht  zur  Anwendung 
gelangt und folglich das BFM zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich angesichts dieser Sachlage eine Auseinandersetzung mit den 
weiteren  Ausführungen  in  der  Rechtsmitteleingabe  erübrigt,  weil  diese 
nicht geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung zu gelangen,

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dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung 
aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der 
Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch 
auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (BVGE  2009/50  E.  9.  S.  733), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung  nach  Italien  im  Einklang  mit  den 
gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom  Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass  in  Verfahren  nach  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  die  Frage  der 
Durchführbarkeit  des Wegweisungsvollzugs  bereits  Voraussetzung  (und 
nicht erst Regelfolge) des Nichteintretensentscheides ist (BVGE 2010/45 
E. 10.2),

dass  deshalb  allfällige  völkerrechtliche  und  humanitäre 
Vollzugshindernisse vor der Prüfung des Nichteintretens im Rahmen der 
Anwendung der sogenannten Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin­
II­VO)  oder  gegebenenfalls  –  wenn  sich  Familienmitglieder  in 
verschiedenen  Dublin­Mitgliedstaaten  befinden  und  zusammengeführt 
werden  sollen  –  bei  der  Ausübung  der  Humanitären  Klausel  (Art. 15 
Dublin­II­VO) zu prüfen sind, weshalb kein Raum für Ersatzmassnahmen 
im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 ­ 4 AuG besteht 
und  auf  das  eventualiter  gestellte  Rechtsbegehren  auf  Anordnung  der 
vorläufigen Aufnahme nicht einzutreten ist,

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg­
weisung zu bestätigen ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist,  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder 
unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass mit dem Entscheid  in der Hauptsache ohne vorgängige  Instruktion 
der  Antrag  auf  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses 
hinfällig wird,

dass  sich  die  Beschwerde  aufgrund  der  vorstehenden  Erwägungen  als 
aussichtslos  erweist,  weshalb  der  Antrag  auf  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  (Art.  65  Abs.  1  VwVG)  unbesehen  der 
allenfalls bestehenden prozessualen Bedürftigkeit abzuweisen ist und bei 
diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.­ (Art. 1 – 3 des 

E­5559/2011

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Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. 
Der  Antrag  auf  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und (…).

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand: