# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e590b8cd-53fe-5442-bd2a-0475f56cab32
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 52
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-52_2018-06-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2018 52

Entscheid vom 26. Juni 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung, Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jahrgang 1969, deutscher Staatsangehöriger, Aufenthaltsbe-
willigung Ausweis B) arbeitete seit Anfang 2017 über die Personalverleiherin 
B.________ AG mit Sitz in ________ als Sanitärmonteur mit temporären Ein-
satzverträgen. Ab 15. Januar 2018 war er an die C.________ AG mit Sitz in 
________ ausgeliehen, wofür am 15. Januar 2018 ein Einsatzvertrag abge-
schlossen wurde. Bereits am 17. Januar 2018 kündigte die C.________ AG das 
Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der zweitägigen Kündigungsfrist auf den 19. 
Januar 2018. Am 5. Februar 2018 (= Eingangsdatum beim Amt für Arbeit des 
Kantons Schwyz) stellte A.________ den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung 
ab 22. Januar 2018 (Vi-act. 2). Per 22. Januar 2018 meldete ihn das RAV Goldau 
für ein Vollzeitpensum zur Arbeitsvermittlung an (Vi-act. 1).

B. Mit Einladung zur Stellungnahme vom 9. Februar 2018 teilte das Amt für 
Arbeit A.________ mit, dass er gemäss den vom RAV Goldau erhaltenen Infor-
mationen in den letzten Monaten vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum 
Stempelbeginn am 22. Januar 2018 zu wenig persönliche Arbeitsbemühungen 
eingereicht habe. Es lägen insgesamt sechs Arbeitsbemühungen vor, was den 
gesetzlichen Bestimmungen nicht zu genügen vermöge. Er könne sich hierzu 
schriftlich äussern (Vi-act. 4). Mit Stellungnahme vom 12. Februar 2018 zeigte 
sich A.________ mit den Ausführungen des Amtes für Arbeit nicht einverstan-
den. Er hielt zudem fest, dass sein letzter Einsatz für die Firma C.________ ein 
unbefristeter Einsatz gewesen sei (Vi-act. 5). 

Mit E-Mail vom 9. Februar 2018 informierte A.________ den zuständigen RAV-
Berater, dass er am 12. Februar 2018 die Arbeit bei der Temporärfirma 
B.________ AG wieder aufnehmen werde, weshalb er sich beim RAV abmelde 
(Vi-act. 7 S. 2).

C. Mit Verfügung vom 23. Februar 2018 stellte das Amt für Arbeit A.________ 
wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen in den letzten drei Monaten vor Ein-
tritt der Arbeitslosigkeit für die Dauer von 11 Tagen in der Anspruchsberechti-
gung ein (Vi-act. 8).

D. Am 11. März 2018 erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung 
vom 23. Februar 2018 (Vi-act. 9). Mit Einspracheentscheid Nr. 146/18 vom 
16. April 2018 wies das Amt für Arbeit die Einsprache von A.________ ab (Vi-
act. 11). 

E. Am 14. Mai 2018 (= Datum Postaufgabe) erhebt A.________ gegen den 
am 16. April 2018 versandten Einspracheentscheid rechtzeitig Beschwerde beim 

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Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Die Beschwerde enthält keinen konkre-
ten Antrag. Aus den Ausführungen ergibt sich allerdings, dass der Beschwerde-
führer die ersatzlose Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides be-
antragt. 

F. Mit Vernehmlassung vom 1. Juni 2018 beantragt die Vorinstanz die Abwei-
sung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, 
AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 verlangt als Ausfluss der im gesamten Sozi-
alversicherungsrecht geltenden Schadenminderungspflicht, dass eine versicherte 
Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, alles Zumutbare unter-
nehmen muss, um den Eintritt oder das Fortdauern der Arbeitslosigkeit zu ver-
meiden. So obliegt es ihr, Arbeit zu suchen und ihre Bemühungen nachzuweisen 
(Art. 17 Abs. 1 Satz 2 und 3 AVIG). Nach Art. 26 Abs. 1 der Verordnung über die 
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Ar-
beitslosenversicherungsverordnung, AVIV; SR 837.02) vom 31. August 1983 
muss sich die versicherte Person gezielt um Arbeit bemühen, in der Regel in 
Form einer ordentlichen Bewerbung. 

Eine versicherte Person hat nicht erst nach Eintritt der Arbeitslosigkeit, sondern 
bereits in der Kündigungsfrist bzw. vor der Meldung beim Arbeitsamt, Stellen-
bemühungen vorzunehmen (ARV 1993/94 Nr. 26 S. 184 Erw. 2b; vgl. auch ARV 
2003 Nr. 10 S. 119 Erw. 1; Stauffer, Arbeitslosenversicherung, S. 82; Gerhards, 
Kommentar zum AVIG, Art. 17 Rz. 18). Dabei kann sich die versicherte Person 
generell nicht auf Rechtsunkenntnis berufen (BGE 124 V 215 Erw. 2; BGE 126 V 
308 Erw. 2b; VGE 367/98 vom 15.7.1998 Erw. 2b). Persönliche Arbeits-
bemühungen sind bereits vor der Meldung beim Arbeitsamt vorzukehren (Stauf-
fer, a.a.O. S. 92), bevor mithin überhaupt von Seiten der Arbeitslosenversiche-
rung entsprechende Informationen gezielt an von Arbeitslosigkeit bedrohte Versi-
cherte abgegeben werden können (VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 Erw. 2.2; 
VGE II 2017 86 vom 14.12.2017 Erw. 2.2).

1.2 Zur Durchsetzung des Prinzips der Schadenminderung sieht das Gesetz 
bei Verhaltensweisen, die sich negativ auf Eintritt und Dauer der Leistungspflicht 
der Arbeitslosenversicherung auswirken, Sanktionen vor. Mittel dazu ist die in 
Art. 30 AVIG geregelte Einstellung in der Anspruchsberechtigung. Nach Art. 30 
Abs. 1 lit. c AVIG ist eine versicherte Person in der Anspruchsberechtigung ein-

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zustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht. 
Die persönlichen Arbeitsbemühungen sind dabei streng zu beurteilen (Gerhards, 
Kommentar AVIG, Art. 17 Rz. 14).

1.3 Mit der Verknüpfung von Schadenminderungspflicht und Sanktion will das 
AVIG Arbeitslose zur Stellensuche anspornen. Die Einstellung in der Anspruchs-
berechtigung soll die Versicherten davon abhalten, die Arbeitslosenversicherung 
missbräuchlich in Anspruch zu nehmen. Wenn sie sich nicht genügend um Arbeit 
bemühen, nehmen sie in Kauf, länger arbeitslos zu bleiben. Dadurch erwächst 
der Versicherung insofern ein Schaden, als sie länger Leistungen erbringen 
muss. Zweck der Einstellung in der Anspruchsberechtigung ist eine angemesse-
ne Mitbeteiligung der versicherten Person an diesem Schaden, den sie durch ihr 
pflichtwidriges Verhalten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat 
kausal verursacht hat (BGE 133 V 89 Erw. 6.1.1; BGE 124 V 225 Erw. 2).

1.4 Sowohl das sozialversicherungsrechtliche Administrativverfahren wie auch 
der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Da-
nach haben Sozialversicherungsträger und Sozialversicherungsgericht den 
rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersu-
chungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen An-
spruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil BGer 
9C_662/2016 vom 15.3.2017 Erw. 2.2). Die Verwaltung als verfügende Instanz 
und − im Beschwerdefall − das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewie-
sen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversiche-
rungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Ab-
weichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den 
Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstel-
lung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahr-
scheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 Erw. 6 S. 221 f. mit Hinweisen; Urteil 
8C_307/2016 vom 17.8.2016 Erw. 5.3).

2.1  Gemäss den Arbeitgeberbescheinigungen der B.________ AG vom 18. 
und vom 30. Januar 2018 (Vi-act. 6) ist für den Beschwerdeführer in letzten Mo-
naten vor der ALV-Anmeldung von den folgenden Einsätzen auszugehen:

- Einsatz als Sanitär EFZ vom 30. Juni 2017 bis 15. Dezember 2017; der Auf-
traggeber kündigte das Arbeitsverhältnis am 8. Dezember 2017 mit einer 7-
tägigen Kündigungsfrist auf den 15. Dezember 2017 (Vi-act. 6 S. 8).

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- Einsatz als Sanitärinstallateur vom 18. Dezember 2017 bis 12. Januar 2018 
(Arbeitgeberbescheinigung der D.________ GmbH vom 25. Januar 2018; Vi-
act. 6). Der Arbeitnehmer kündigte am 10. Januar 2018 bei einer 2-tägigen 
Kündigungsfrist auf den 12. Januar 2018 (Vi-act. 6 S. 6). 

- Einsatz vom 30. Juni 2017 bis 19. Januar 2018 (recte wohl: vom 15.1.2018-
19.1.2018) als Sanitärmonteur bei der C.________ AG. Der Auftraggeber 
kündigte am 17. Januar 2018 bei einer 2-tägigen Kündigungsfrist auf den 19. 
Januar 2018.

Diese Angaben der Arbeit- bzw. Auftraggeber decken sich mit den Selbstanga-
ben des Beschwerdeführers (Vi-act. 2 S. 3). Zudem war der Beschwerdeführer 
bei zwei weiteren Arbeitgebern in der Zeit vom 13. Februar 2017 bis 27. März 
2017 und vom 31. März 2017 bis 30. Juni 2017 temporär angestellt. 

2.2 Weiter findet sich in den Akten der vom Beschwerdeführer ausgefüllte 
Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen für Oktober, November und De-
zember 2017 (Vi-act. 3), wonach er sich an folgenden sechs Daten beworben 
hat: 16. und 27. Oktober 2017, 21. und 22. November 2017 sowie 6. und 13. De-
zember 2017.

2.3 Gemäss dem Einsatzvertrag vom 15. Januar 2018 nahm der Beschwerde-
führer ab diesem Datum den Einsatz als Sanitärmonteur auf (Vi-act. 6). Die Ar-
beitszeit/ das Pensum richtete sich nach dem Arbeitszeitkalender der Einsatzfir-
ma oder dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) "Personalverleih Gebäudetechnik 
Schweiz". Als Einsatzende wurde "unbefristet" aufgeführt. Der Beschwerdeführer 
erhielt einen (AHV-pflichtigen) Bruttolohn von Fr. 34.50/h (Vi-act. 6). Der Einsatz-
vertrag bildete zusammen mit dem Rahmenarbeitsvertrag den Arbeitsvertrag 
gemäss Art. 19 des Bundesgesetzes über die Arbeitsvermittlung und den Perso-
nalverleih (Arbeitsvermittlungsgesetz, AVG; SR 823.11) vom 6. Oktober 1989 
und Art. 319 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizeri-
schen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR; SR 220) vom 30. 
März 1911.

3. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer vor, sich in den letzten drei 
Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit (22.1.2018) zu wenig um neue Stellen 
beworben zu haben (vgl. Vi-act. 5, fünf Arbeitsbemühungen ab 22.10.2017). Die 
Vorinstanz scheint davon auszugehen, dass es sich beim letzten Einsatz des 
Beschwerdeführers vor seinem Eintritt in die Arbeitslosigkeit (Einsatzvertrag vom 
15.1.2018) um einen befristeten Einsatz gehandelt habe. 

3.1.1  Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eine Verletzung der in 
Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, insbesondere der 

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Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen (BGE 124 V 225 Erw. 2b). Der Ar-
beitnehmer muss sich im Rahmen der Schadenminderungspflicht grundsätzlich 
schon vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses um eine neue Stelle bemühen, 
wenn er ein Arbeitsverhältnis eingeht, von dem er weiss oder wissen muss, dass 
es von voraussichtlich kürzerer Dauer sein wird. Das mit der Annahme einer sol-
chen Stelle verbundene erhöhte Risiko einer voraussehbaren Arbeitslosigkeit er-
fordert gleichsam im Gegenzug, dass der Arbeitnehmer sich weiter um (zumutba-
re) Arbeit bemüht (Bundesgerichtsurteil 8C_271/2011 vom 14.6.2011 Erw. 2.2 
mit weiteren Hinweisen; vgl. auch BGE 141 V 365 Erw. 2.2; BGE 139 V 524 Erw. 
2.1.2; Nussbaumer, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicher-
heit, Band XIV, 3. Auflage, Basel 2016, Rz. 843).

3.1.2  Befristete Arbeitsverhältnisse müssen grundsätzlich nicht gekündigt wer-
den. Sie enden automatisch mit dem Ablauf der Vertragsdauer. Die Richtlinien 
des SECO (AVIG-Praxis ALE, Rz. B314) verlangen in einem solchen Fall den 
Nachweis von Arbeitsbemühungen in den letzten drei Monaten vor der Beendi-
gung des Arbeitsverhältnisses. Dies setzt allerdings voraus, dass das befristete 
Arbeitsverhältnis mindestens drei Monate gedauert hat. Bei zeitlich befristeten 
Arbeitsverhältnissen soll somit, wie bei den gekündigten Arbeitsverhältnissen, 
dem in einer solchen Situation bestehenden erhöhten Risiko einer voraussehba-
ren Arbeitslosigkeit der Betroffenen mit der Forderung nach frühzeitigen 
Bemühungen um neue Arbeit entgegengetreten werden (BGE 141 V 365 Erw. 
4.2).

3.1.3  Die private Arbeitsvermittlung richtet sich nach den Bestimmungen des Ar-
beitsvermittlungsgesetzes. Art. 19 Abs. 4 AVG sieht spezielle Kündigungsfristen 
für unbefristete Verträge vor, die von der üblichen gesetzlichen Regelung abwei-
chen. Danach kann das Arbeitsverhältnis während der ersten sechs Monate von 
den Vertragsparteien wie folgt gekündigt werden: Während der ersten drei Mona-
te der ununterbrochenen Anstellung mit einer Frist von mindestens zwei Tagen 
(lit. a); in der Zeit vom vierten bis und mit dem sechsten Monat der ununterbro-
chenen Anstellung mit einer Frist von mindestens sieben Tagen (lit. b). Ab dem 
siebten Monat einer ununterbrochenen Anstellung gelten die Kündigungsfristen 
nach Art. 335c OR resp. jene des allgemeinverbindlich erklärten GAV Personal-
verleih (BGE 141 V 365 Erw. 4.3 mit Hinweis auf M. Kull, Arbeitsvermittlungsge-
setz [AVG], 2014, N. 26 zu Art. 19 AVG). Diese Regelung gilt gemäss Art. 49 der 
Verordnung über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (Arbeitsvermitt-
lungsverordnung, AVV; SR 823.111) vom 16. Januar 1991 allerdings nur für das 
Überlassen von Arbeitnehmern an Einsatzbetriebe in der Form der Temporärar-
beit (vgl. BGE 141 V 365 Erw. 4.3). 

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3.2  Die Beurteilung der Vorinstanz, wonach sich der Beschwerdeführer in den 
letzten drei Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit zu wenig um eine neue Stelle 
bemüht hat, ist dann zutreffend, wenn es sich beim Arbeitsverhältnis gemäss 
Einsatzvertrag vom 15. Januar 2018 um ein - mindestens de facto - befristetes 
Arbeitsverhältnis gehandelt hätte, wovon die Vorinstanz ausgeht (vgl. das von 
der Vorinstanz ausgefüllte Formular 'Angaben zur Verfügung "ungenügende Ar-
beitsbemühungen" ' vom 6.2.2018, Vi-act. 6). 

Aufgrund der vorliegenden Akten lässt sich jedoch nicht mit dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststellen, ob der am 15. Januar 2018 be-
gonnene Einsatz als befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis zu qualifizier-
ten ist.

Mit Blick auf befristete Temporäreinsätze und das damit einhergehende Risiko, 
arbeitslos zu werden, ist von den Versicherten im Sinne der Schadenminde-
rungspflicht nach Art. 17 Abs. 1 AVIG zu erwarten, dass sie sich in den letzten 
drei Monaten vor dem (absehbaren) Ende der vereinbarten Einsatzdauer um ei-
ne neue Stelle bemühen und die in der Regel zehn bis zwölf Stellenbemühungen 
pro Monat nachweisen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass in solchen 
Fällen der Dauer der Kündigungsfrist für die Bemessung der Einstelltage keine 
Bedeutung zukommt (vgl. BGE 141 V 365 Erw. 4.5). Stand der Versicherte hin-
gegen in einem unbefristeten Einsatzverhältnis, so gilt diese für die Temporärar-
beitenden mit befristetem Einsatzverhältnis geltende Pflicht nicht, resp. nur inso-
weit, als sie ein Arbeitsverhältnis eingehen, von dem sie wissen oder wissen 
müssen, dass es - trotz unbefristetem Einsatzvertrag - von voraussichtlich kürze-
rer Dauer sein wird (Urteil BGer 8C_271/2011 vom 14.6.2011 Erw. 2.2). Geht 
man mit anderen Worten davon aus, dass der Beschwerdeführer in einem unbe-
fristeten Arbeitsverhältnis stand und er nicht dennoch mit einer Beendigung 
rechnen musste, kann ihm nicht vorgehalten werden, er habe sich in den letzten 
drei Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit zu wenig um eine neue Stelle 
bemüht.

3.3 Ob es sich beim letzten Einsatz des Beschwerdeführers um einen befriste-
ten oder unbefristeten gehandelt hat, lässt sich anhand der vorliegenden Akten 
nicht abschliessend feststellen. Das Schreiben "Kündigung / Einsatzende" der 
Personalverleiherin vom 17. Januar 2018 schweigt sich über den Grund der 
Kündigung sowie die Dauer des vorgesehenen Einsatzes aus (Vi-act. 6 S. 3). 
Der Beschwerdeführer geht von einem unbefristeten Einsatz aus bzw. von einem 
temporären Einsatz über einen längeren Zeitraum, der nur deshalb nach bereits 
vier Arbeitstagen wieder beendet worden sei, weil sich "eine totale Veränderung/ 
Verschiebung verschiedener Baustellen ergab" (Vi-act. 5). Zwar zeigt die eigene 

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Auflistung des Beschwerdeführers in der Anmeldung zur Arbeitsvermittlung, dass 
er seit Anfang 2017 jeweils nur temporär angestellt gewesen ist. Hingegen macht 
er in Bezug auf die hier relevante Anstellung bei der Firma C.________ eben ge-
rade geltend, dass es sich dabei um einen unbefristeten Einsatz gehandelt habe. 
Seine Angaben decken sich mit dem Einsatzvertrag vom 15. Januar 2018, in 
welchem beim Einsatzende "unbefristet" aufgeführt wird (Vi-act. 6 S. 2). In der 
Arbeitgeberbescheinigung der Personalverleiherin vom 30. Januar 2018 wird 
hingegen ausgeführt, dass der Auftraggeber wegen "Auftragende" gekündigt ha-
be (Vi-act. 6 S. 4). Dies spricht dafür, dass es sich bei diesem Einsatz entgegen 
der Bezeichnung im Einsatzvertrag vom 15. Januar 2018 nicht um einen unbe-
fristeten, sondern um einen befristeten Einsatz gehandelt hat. Von der Beantwor-
tung dieser Frage (befristetes/unbefristetes Arbeitsverhältnis) hängt es - wie aus-
geführt - ab, ob vom Beschwerdeführer im Sinne der Schadenminderungspflicht 
erwartet werden durfte, dass er sich bereits vor Eintritt der Arbeitslosigkeit um ei-
ne neue Stelle bemüht hat oder nicht. Anzufügen bleibt, dass die Tatsache allein, 
dass Temporäreinsätze - auch unbefristet abgeschlossene - in der Regel nicht 
länger als sechs Monate dauern, nicht genügt, um auch im vorliegenden Fall mit 
dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit anzunehmen, der 
gekündigte Einsatzvertrag sei de facto ein befristeter gewesen (vgl. Urteil BGer 
8C_271/2011 vom 14.6.2011). Vielmehr gilt es auf Grund des Untersuchungs-
grundsatzes (vgl. Erw. 1.4) zu klären, ob der Beschwerdeführer - wie von ihm 
dargelegt - von einem effektiv unbefristeten Einsatz ausgehen durfte, oder ob es 
sich trotz anderslautendem Einsatzvertrag wiederum um einen befristeten Ein-
satz handelte und der Beschwerdeführer dies wusste oder zumindest hätte wis-
sen müssen. 

3.4 Damit ist der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 146/18 vom 16. April 
2018 aufzuheben und die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie 
klärt, ob es sich beim Einsatzvertrag vom 15. Januar 2018 um einen befristeten 
oder unbefristeten Einsatz gehandelt hat, wobei eine Rückfrage bei der Firma 
C.________ AG hilfreich sein dürfte. Bei diesem Verfahrensausgang braucht 
über die Anzahl der von der Vorinstanz verfügten Einstelltage nicht befunden zu 
werden (für einen Anwendungsfall eines befristeten Arbeitsverhältnisses vgl. 
BGE 141 V 365 Erw. 4.5).

4. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben; Anspruch auf Parteientschä-
digung besteht nicht (Art. 61 lit. a und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als der Einspracheentscheid 
Nr. 146/18 vom 16. April 2018 aufgehoben und die Sache zur weiteren 
Sachverhaltsabklärung und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz 
zurückgewiesen wird. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 26. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Juli 2018