# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7541913-467a-5079-86fe-0c65fcba93ae
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-01
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 01.12.2014 BB.2014.138
**Docket/Reference:** BB.2014.138
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2014-138_2014-12-01

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).;;Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO).

Beschluss vom 1. Dezember 2014  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Tito Ponti und Roy Garré,  

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Duri Bonin,  

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2014.138 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Bundesanwaltschaft (nachfolgend "BA") mit Verfügung vom 

16. Oktober 2014 ein Strafverfahren u.a. gegen den kanadischen Staats-

angehörigen A. wegen des Verdachts auf Geldwäscherei (Art. 305
bis

 StGB) 

eröffnet hat (act. 3.1); im Rahmen dieses Verfahrens die BA mit Verfügung 

vom 16. Oktober 2014 u.a. die Bank B. AG anwies, mit A. im Zusammen-

hang stehende Konten zu sperren (act. 1.2);  

 

- dagegen A., vertreten durch Rechtsanwalt Duri Bonin, mit Beschwerde vom 

28. Oktober 2014 an dieses Gericht gelangt und die Aufhebung der gegen 

ihn verfügten Kontosperren beantragt (act. 1); 

 

- die BA mit Verfügung vom 6. November 2014 die Bank B. AG anwies, die 

Kontosperren betreffend A. aufzuheben (act. 3.3); sie entsprechend mit 

Beschwerdeantwort vom 10. November 2014 die Abschreibung des vorlie-

genden Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit beantragt (act. 3); der 

Beschwerdeführer am 21. November 2014 replizierte (act. 5), was der BA 

am 24. November 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (act. 6).  

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft 

bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde nach 

den Vorschriften der Art. 393 ff. StPO erhoben werden kann (Art. 393 

Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG und Art. 19 Abs. 1 des Orga-

nisationsreglements vom 31. August 2010 für das Bundesstrafgericht [Or-

ganisationsreglement BStGer, BStGerOR; SR 173.713.161]);  

 

- jede Partei, welche ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung 

oder Änderung des angefochtenen Entscheides hat, zur Beschwerde legi-

timiert ist (Art. 382 Abs. 1 StPO);  

 

- durch die am 6. November 2014 verfügte Aufhebung der Kontosperren die 

Beschwer des Beschwerdeführers dahingefallen ist; das vorliegende Ver-

fahren entsprechend als gegenstandslos abzuschreiben ist;  

 

- bei Eintritt der Gegenstandslosigkeit im Rechtsmittelverfahren in erster Li-

nie kostenpflichtig wird, wer diese verursacht hat (TPF 2011 31; Beschluss 

des Bundesstrafgerichts BB.2013.9 vom 25. Februar 2013); 

http://links.weblaw.ch/SR-173_710

- 3 - 

 

 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Gerichtskosten erhoben werden 

(Art. 428 Abs. 4 und 423 StPO);  

 

- die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine Entschädigung sei-

ner Aufwendungen für die angemessene Ausübung seiner Verfahrensrech-

te auszurichten hat (Art. 436 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO); 

der Rechtsanwalt des Beschwerdeführers mit seiner letzten Eingabe keine 

Kostennote einreichte, weswegen die Entschädigung vorliegend ermes-

sensweise auf Fr. 500.-- festzusetzen ist (Art. 10 und 12 Abs. 2 des Reg-

lements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, 

Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR, 

SR 173.713.162).  

 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt 

von der Geschäftskontrolle abgeschrieben. 

 

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Partei-

entschädigung in der Höhe von Fr. 500.-- zu entrichten.  

 

 

 

 

Bellinzona, 2. Dezember 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Duri Bonin 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 
79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).