# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9300650-4c6f-535c-bbba-26f0059c71ba
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 08.07.2013 UE130045
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE130045_2013-07-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE130045-O/U/bee 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. W. Meyer, Präsident i.V., Dr. iur. D. Schwander 

und Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer sowie die Gerichtsschreibe-

rin lic. iur. M. Wetli 

 

Beschluss vom 8. Juli 2013 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis,  
Beschwerdegegner 

 

betreffend Nichtanhandnahme  
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Jugendanwalt-
schaft Limmattal/Albis, U.Nr. 2013/81 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

 Die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis nahm mit Verfügung vom 6. Februar 

2013 die Strafuntersuchung gegen B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 1) 

wegen geringfügigem Diebstahl an der Identitätskarte von A._____ infolge Verjäh-

rung nicht anhand (Urk. 5). Mit Eingabe vom 16. Februar 2013 erhob A._____ 

(nachfolgend: Beschwerdeführerin) Beschwerde bei der hiesigen Kammer und be-

antragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung mit der Begrün-

dung, mit dem Diebstahl der Identitätskarte sei es der Beschwerdegegnerin 1 ge-

lungen, einen Vertrag bei der C._____ AG im Namen der Beschwerdeführerin ab-

zuschliessen und einen Schaden in Höhe von momentan Fr. 3'056.60 anzurichten. 

Dies werde in der Nichtanhandnahmeverfügung nicht erwähnt (Urk. 2). Mit Verfü-

gung vom 4. März 2013 wurde der Jugendanwaltschaft und der Beschwerdegegne-

rin 1 Frist zur Stellungnahme angesetzt (Urk. 6; Prot. S. 2). Mit Eingabe vom 

11. März 2013 überwies die Jugendanwaltschaft der hiesigen Kammer die Akten 

(Urk. 7; Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin 1 liess sich innert Frist nicht vernehmen 

(Urk. 7A).  

 Am 3. April 2013 teilte die Jugendanwaltschaft der hiesigen Kammer mit, da 

es nicht nur um den Diebstahl, sondern auch um das Telefonabonnement gehe, 

habe sie mit den Parteien eine Einvernahme durchgeführt. Sie werde mit den Par-

teien Vergleichsverhandlungen führen (Prot. S. 3).  

 Mit E-Mail vom 3. Juni 2013 erklärte die Jugendanwaltschaft, sie habe einen 

Strafbefehl gegen die Beschwerdegegnerin 1 erlassen und die Beschwerdeführerin 

werde die vorliegende Beschwerde zurückziehen (Urk. 11).  

 Mit Eingabe vom 4. Juni 2013 zog die Beschwerdeführerin die Beschwerde 

zurück (Urk. 13).  

 Dieser Beschwerderückzug ist im jetzigen Verfahrensstadium zulässig 

(Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO). Damit ist das Verfahren als durch Rückzug erledigt 

abzuschreiben.  

- 3 - 

 Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren 

Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 

Abs. 1 StPO). Von einer Kostenauflage kann vorliegend indes ausnahmsweise ab-

gesehen werden.  

 Nachdem die Beschwerdegegnerin 1 sich zur Sache nicht geäussert hat und 

keine Anträge gestellt hat, ist ihr keine Prozessentschädigung zuzusprechen 

(Art. 436 i.V.m. Art. 429 StPO).  

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.  

2. Es werden keine Kosten erhoben.  

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− die Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde) 
− die Beschwerdegegnerin 1 (per Gerichtsurkunde) 
− die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis (gegen Empfangsbestätigung)  

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an:  

− die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis unter gleichzeitiger Rücksendung 
der beigezogenen Akten [Urk. 8] (gegen Empfangsbestätigung)  

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. 
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in 

Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich ein-

zureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

- 4 - 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes. 

 
Zürich, 8. Juli 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident i.V.: 
 
 
 

lic. iur. W. Meyer 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. M. Wetli 
 
 

	Beschluss vom 8. Juli 2013
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 die Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde)
	 die Beschwerdegegnerin 1 (per Gerichtsurkunde)
	 die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis (gegen Empfangsbestätigung)

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Jugendanwaltschaft Limmattal/Albis unter gleichzeitiger Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 8] (gegen Empfangsbestätigung)

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes...