# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45d17df3-d6fe-5350-ba9a-e36ea0d35fbc
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-31
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 31.01.2023 S 2022 138
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-138_2023-01-31.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 31. Januar 2023
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

AXA Vorsorgestiftung, c/o AXA Leben AG, General-Guisan-Strasse 40, 
8400 Winterthur
Klägerin

gegen

A.________ GmbH
Beklagte 

betreffend

Berufliche Vorsorge 
(Beiträge)

S 2022 138

2

Urteil S 2022 138

A. Die A.________ GmbH mit Sitz in B.________ schloss sich mit Anschlussvertrag 
Nr. 2/403125 vom 24. September 2014 per 1. Oktober 2014 der AXA Vorsorgestiftung, 
Winterthur (nachfolgend AXA) an (Kl-act. 2.1). Der Anschlussvertrag wurde per 1. Januar 
2020 erneuert (Kl-act. 2.2). Nachdem die AXA die A.________ GmbH am 25. Februar 
2022 vergeblich zur Bezahlung ausstehender Beiträge ermahnt hatte (Kl-act. 12), kündigte 
sie mit Schreiben vom 28. April 2022 den Anschlussvertrag per 31. Mai 2022 (Kl-act. 14) 
und forderte in der Schlussabrechnung vom 7. Juni 2022 die Bezahlung von Fr. 19'183.55 
bis spätestens 3. Juli 2022 (Kl-act. 15.1). Weil die A.________ GmbH ihrer Zahlungspflicht 
auch in der Folge nicht nachkam, leitete die AXA im Juli 2022 beim Betreibungsamt 
C.________ die Betreibung ein. Gemäss Zahlungsbefehl Nr. x.________ vom 26. Juli 
2022 (zugestellt am 4. August 2022) hat die Betriebene BVG-Beiträge gemäss 
Schlussabrechnung in der Höhe von Fr. 19'183.55 zuzüglich 5 % Zins seit 4. Juli 2022, 
eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 600.– und die Kosten des Zahlungsbefehls von 
Fr. 103.30 zu bezahlen. Dagegen erhob die A.________ GmbH am 11. August 2022 ohne 
Begründung Rechtsvorschlag (Kl-act. 16).

B. Mit Klage vom 7. November 2022 beantragte die AXA, die A.________ GmbH sei 
zu verpflichten, ihr Fr. 19'183.55 nebst Zins zu 5 % seit dem 4. Juli 2022 und Fr. 600.– 
Bearbeitungsgebühren zu bezahlen. Die Beklagte sei zudem zu verpflichten, Fr. 1'500.– 
Bearbeitungsgebühren für die Führung des vorliegenden Prozesses zu bezahlen. Der 
Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. x.________ des Betreibungsamtes C.________ 
vom 4. August 2022 [recte: 11. August 2022] sei in diesem Umfang aufzuheben und der 
Klägerin sei die definitive Rechtsöffnung zu erteilen; unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten (act. 1).

C. Die Beklagte liess sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen (act. 3). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Jeder Kanton bezeichnet gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) ein Gericht, 
das als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, 

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Urteil S 2022 138

Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entscheidet. Gerichtsstand ist der 
schweizerische Sitz oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem der 
Versicherte an-gestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). Gemäss § 82 des Gesetzes über den 
Rechtsschutz in Verwaltungssachen (VRG; BGS 162.1) beurteilt das Verwaltungsgericht 
als einzige kantonale Instanz Klagen aus dem Gebiet der eidgenössischen 
Sozialversicherung, für deren Beurteilung das Bundesrecht eine einzige kantonale 
Gerichtsbehörde vorschreibt. 

Angesichts des Sitzes der Beklagten in B.________ ist das Verwaltungsgericht des 
Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Klage örtlich und sachlich zuständig. Die 
Klägerin liess ihre Klage durch zwei Personen mit kollektiver Zeichnungsberechtigung 
einreichen und ist als Gläubigerin der strittigen Forderung zur Anhebung der Klage 
gemäss Art. 73 BVG legitimiert. Auf die Klage ist somit einzutreten.

1.2 Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. Die Rahmenbedingungen zur Durchführung der beruflichen Vorsorge finden sich 
im BVG. Artikel 2 BVG bestimmt, welche Arbeitnehmenden dem 
Versicherungsobligatorium unterstellt sind. In Art. 7 ff. BVG ist die obligatorische 
Vorsorgeversicherung im Einzelnen geregelt. Danach wird eine Arbeitgeberin, die 
obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmende beschäftigt, verpflichtet, eine in das 
Register für die berufliche Vorsorge eingetragene Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder 
sich einer solchen anzuschliessen, ansonsten die Auffangeinrichtung den Anschluss 
vornimmt (Art. 11 und Art. 60 BVG).

Die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung ist in Art. 65–72 BVG geregelt. Nach Art. 66 
Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die Höhe der Beiträge der Arbeitgeber und der 
Arbeitnehmer in den reglementarischen Bestimmungen fest. Der Arbeitgeber schuldet der 
Vorsorgeeinrichtung die gesamten den reglementarischen Bestimmungen entsprechenden 
Beiträge (Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG). Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die 
Vorsorgeeinrichtung Verzugszinsen verlangen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG). Die 
Abwicklungsmodalitäten, wonach der Arbeitgeber den in den reglementarischen 
Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers 
vom Lohn abzieht und diesen der Vorsorgeeinrichtung bis spätestens zum Ende des 

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Urteil S 2022 138

ersten Monats nach Kalender- oder Versicherungsjahr überweist, finden sich in Art. 66 
Abs. 3 und 4 BVG.

3.
3.1 In ihrer Klageschrift vom 7. November 2022 verlangt die Klägerin die Zusprechung 
einer Kapitalforderung von Fr. 19'183.55 zuzüglich eines Zinses zu 5 % auf dieser 
Forderung seit dem 4. Juli 2022 und eine Bearbeitungsgebühr in der Höhe von Fr. 600.–. 

Im Folgenden sind die rechtlichen Grundlagen und die Höhe der geltend gemachten 
Forderungen zu prüfen. In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 Abs. 2 BVG zu 
verweisen, wonach das Versicherungsgericht den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes 
wegen abzuklären hat, weshalb die Korrektheit der eingeklagten Forderungssumme zu 
überprüfen ist. Allerdings hat der Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der 
Mitwirkungspflicht der Parteien (vgl. Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des 
Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 4. Aufl. 2019, Art. 73 Ziff. 7.5). Bleibt eine Partei 
dem Verfahren unentschuldigt fern – eine fehlende Klageantwort ist als unentschuldigtes 
Fernbleiben zu werten – und unterlässt es somit, die in der Klageschrift mindestens 
glaubhaft gemachte und durch Aktenstücke dokumentierte Forderung in Frage zu stellen, 
kann es nicht die Aufgabe des Sozialversicherungsgerichts sein, die Richtigkeit sämtlicher 
Positionen der mithin faktisch unbestrittenen Forderung quasi auf Vorrat aufgrund von 
Abrechnungen, Listen und Tabellen im Detail zu prüfen. Da die Berechtigung der 
Forderung vorliegend zu keinem Zeitpunkt beanstandet wurde, kann sich das Gericht im 
Folgenden auf eine summarische Prüfung der Rechtmässigkeit der eingeklagten 
Positionen beschränken.

3.2 Bei der Klägerin handelt es sich um eine gemäss Art. 48 BVG registrierte 
Vorsorgeeinrichtung. Mit ihr schloss die Beklagte per 1. Oktober 2014 einen 
Anschlussvertrag ab (Kl-act. 2.1) und erneuerte diesen per 1. Januar 2020 (Kl-act. 2.2). Es 
liegen keine Indizien dafür vor, dass der Anschluss der Beklagten bei der Klägerin nicht 
vorbehaltlos zustande kam.

4.
4.1 Mit Schlussabrechnung vom 7. Juni 2022 hat die Klägerin den ausstehenden 
Betrag mit Fr. 19'183.55 beziffert und die Beklagte um Überweisung dieses Betrags bis 
zum 3. Juli 2022 gebeten. Sie drohte ihr gleichzeitig an, den Ausstand nach Ablauf dieser 
Frist auf dem Rechtsweg einzufordern (Kl-act. 15.1).

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Urteil S 2022 138

4.2 Aus den Akten geht hervor, dass sich die eingeklagte Kapitalforderung von 
Fr. 19'183.55 wie folgt zusammensetzt (vgl. Kl-act. 12, 13.1,13.2, 15.1, 15.2 und 19):

Ausstand Beiträge 2021 per 31. Dezember 2021

(inkl. Zins 4 % in der Höhe von Fr. 349.70)

Fr. 12'932.90

Mahngebühr für Ausstand 2021 Fr. 100.–

Beiträge 2022 bis 31. März 2022 Fr. 3'098.40

Beiträge 2022 bis 31. Mai 2022 Fr. 2'065.60

Vertragsauflösungskosten Fr. 700.–

aufgelaufene Zinsen bis 3. Juli 2022 (4 %) Fr. 286.65

Total Fr. 19'183.55

Neben den per Vertragsauflösung ausstehenden Prämien für die versicherten 
Arbeitnehmenden der Beklagten sind darin Verzugszinsen, Mahn- und 
Vertragsauflösungskosten enthalten. Im Folgenden sind die einzelnen Positionen 
summarisch auf ihre Rechtmässigkeit zu prüfen (vgl. E. 3.1).

4.3 Die Beklagte hat sich mit Unterzeichnung des Anschlussvertrages zur Bezahlung 
der in Rechnung gestellten Beiträge verpflichtet. Der Umfang der ausstehenden Beiträge 
für die Jahre 2021 und 2022, welche Teil der eingeklagten Kapitalforderung sind, ist aus 
den Akten ersichtlich. Er ergibt sich insbesondere aus dem Auszug des Beitragskontos für 
die Jahre 2021 und 2022 (Kl-act. 19) und ist nicht zu beanstanden. Ausgewiesen sind 
vorliegend offene Beiträge in der Höhe von insgesamt Fr. 17'747.20, darin enthalten sind 
die aufgelaufenen Beiträge für das Jahr 2021 von Fr. 12'583.20 (ohne Zinsen; 4 x 
Fr. 3'145.80 [Kl-act. 8.1–8.4]) sowie die ausstehenden Beiträge für das Jahr 2022 von 
Fr. 5'164.– (Fr. 3'098.40 + Fr. 2'065.60 [Kl-act. 13.1–13.2]). Die Höhe der offenen Beiträge 
wurde von der Beklagten im Übrigen nie bestritten.

4.4 Weiter enthält die eingeklagte Forderung Kosten für das Mahnverfahren und die 
Vertragsauflösung; diese haben ihre Rechtsgrundlagen in den Ziffern 3.4 und 3.6 des 
Kostenreglements (Kl-act. 4). Da die Beklagte den Erhalt des Kostenreglements bestätigt 
hat und in den beiden Anschlussverträgen explizit auf das Kostenreglement verwiesen 
wird, bildet dieses einen integrierenden Bestandteil des zwischen den Parteien 
abgeschlossenen Anschlussvertrages (vgl. Kl-act. 2.1, 2.2). 

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Unbestrittenermassen wurde die Beklagte am 25. Februar 2022 gemahnt (Kl-act. 12), was 
gemäss Kostenreglement zu einer Gebühr von Fr. 100.– führte (Kl-act. 4 S. 2). Der 
Anschlussvertrag musste letztlich gekündigt werden (Kl-act. 14), was 
Vertragsauflösungskosten von Fr. 700.– auslöste (Kl-act. 4 S. 3).
Nach summarischer Prüfung sind die erhobenen ausserordentlichen 
Verwaltungsgebühren in der Höhe von insgesamt Fr. 800.– (Fr. 100.– Mahngebühren, 
Fr. 700.– Auflösungskosten) folglich nicht zu beanstanden. Wohlgemerkt hat die säumige 
Beklagte die geltend gemachte Forderung auch diesbezüglich nie bestritten. 

4.5
4.5.1 Die eingeklagte Kapitalforderung beinhaltet zudem Verzugszinsen. Auf dem 
Kontoauszug vom 7. Juni 2022 sind bisher aufgelaufene Zinsen (Zinsanspruch zu 4 %) 
von insgesamt Fr. 286.65 für das Jahr 2022 ausgewiesen (Kl-act. 15.2). Aus dem 
Kontoauszug vom 3. November 2022 (Kl-act. 19) geht zudem hervor, dass die Klägerin 
zuvor bereits für die im Jahr 2021 ausstehenden Beiträge Verzugszinsen zu 4 % in der 
Höhe von Fr. 349.70 geltend machte, welche sie zum damaligen Ausstand hinzurechnete.

4.5.2 Die Verzugszinsen haben ihre rechtliche Grundlage zunächst in Art. 66 Abs. 2 
Satz 2 BVG, wonach die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge 
Verzugszinsen verlangen kann. 

4.5.3 Gemäss der Rechtsprechung besteht in der beruflichen Vorsorge lediglich in 
Bezug auf Beitragsforderungen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG) eine spezialgesetzliche 
Grundlage zur Erhebung von Verzugszinsen, nicht jedoch betreffend Nebenforderungen 
wie Kosten, denen kein Kapitalschuldcharakter zukommt. Nach dem klaren Wortlaut von 
Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG können Verzugszinsen nur auf nicht rechtzeitig bezahlte 
Beiträge erhoben werden. Wohl umfasst Art. 66 BVG auch Verwaltungskosten. Gemeint 
sind damit jedoch die ordentlichen Verwaltungskosten (Art. 65 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 48a 
der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; 
SR 831.441.1]), welche im Sinne von Art. 66 Abs. 1 BVG (ebenfalls) paritätisch zu leisten 
und durch die Beiträge der Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden zu finanzieren sind. 
Davon gerade nicht erfasst sind Kosten, bei denen es sich um ausserordentliche 
administrative Umtriebe handelt, die einzig und allein zu Lasten der Arbeitgeberin gehen. 
Ebenso wenig belässt er Raum für das (subsidiäre) Heranziehen von Art. 104 Abs. 1 OR 
(BGer 9C_180/2019 vom 2. März 2020 E. 3.2.1; VGer ZG S 2022 3 vom 19. Mai 2022 
E. 4.5.3 mit weiteren Hinweisen). Somit besteht vorliegend grundsätzlich kein Anspruch 

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auf Verzugszins in Bezug auf die geltend gemachten (ausserordentlichen) Gebühren wie 
die Mahn- und Vertragsauflösungsgebühren.

4.5.4 Die Höhe der Verzugszinsen richtet sich in erster Linie nach der im 
Vorsorgevertrag getroffenen Parteivereinbarung und wo eine solche fehlt, nach den 
gesetzlichen Verzugszinsbestimmungen von Art. 102 ff. OR. Vorliegend verlangte die 
Klägerin Verzugszinsen von 4 %, was auf den jeweiligen Beitragsrechnungen vermerkt ist 
(Kl-act. 8.1–8.4 und 13.1–13.2). Ein Verzugszins von 4 % gilt nach Art. 104 Abs. 1 OR als 
marktkonform. 

4.5.5 Die Klägerin errechnete für das Jahr 2021 einen Verzugszins von Fr. 349.70 (Kl-
act. 19). Für das Jahr 2022 (bis zum 3. Juli 2022) errechnete die Klägerin einen 
provisorischen Verzugszins von Fr. 286.65 (Kl-act. 15.2). Zusammen ergibt dies per 3. Juli 
2022 eine Zinsforderung von Fr. 636.35. Aus den Akten ergibt sich nicht, in welchem 
Umfang sich die offenen Zinsforderungen aus Verzugszinsen aus Beitragsforderungen 
aus dem Jahr 2020, 2021 oder 2022, aus Zinsen aus Nebenforderungen oder auch 
Zinseszinsen zusammensetzen. Erläuternde Ausführungen dazu sind auch der Klage vom 
7. November 2022 nicht zu entnehmen. Vorliegend ist daher die Höhe der Zinsforderung 
einer summarischen Prüfung zu unterziehen, indem die Verzugszinsen für den 
Beitragszeitraum 2021 und 2022 (vgl. Kl-act. 8.1–8.4, 13.1–13.2) nach Massgabe der 
erwähnten Rechtsregeln (vgl. E. 4.5.3) zu berechnen sind, da sie nur in diesem Umfang 
zugesprochen werden dürfen:

Beitragsforderungen Betrag in 

Fr.

Zinssatz 

in %

Anfangsda

tum

Enddatum Zinstage Zins in Fr.

1.1.2021-31.3.2021 3'145.80 4.000 07.05.2021 03.07.2022 422 145.48

1.4.2021-30.6.2021 3'145.80 4.000 04.08.2021 03.07.2022 333 114.80

1.7.2021-30.9.2021 3'145.80 4.000 04.11.2021 03.07.2022 241 83.08

1.10.2021-31.12.2021 3'145.80 4.000 31.12.2021 03.07.2022 184 63.43

1.1.2022-31.3.2022 3'098.40 4.000 05.05.2022 03.07.2022 59 20.03

1.4.2022-31.5.2022 2'065.60 4.000 31.05.2022 03.07.2022 33 7.47

Total: 434.30

Aufgrund der obenstehenden Berechnungen muss festgestellt werden, dass nur 
Fr. 434.30 von Fr. 636.35 der behaupteten Verzugszinsen ausgewiesen und 
nachvollziehbar sind. Die verbleibenden, unsubstantiiert behaupteten Verzugszinsen von 

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Fr. 202.05 sind aufgrund der Akten nicht begründet und können daher nicht zugesprochen 
werden.

4.5.6 Verzugszinsen dürfen nach einer Betreibung und Klage keine weiteren Zinsen 
tragen, hier gilt das Zinseszinsverbot (BGE 131 III 12 E. 9.3 mit Hinweis). Infolgedessen 
sind die aufgelaufenen Zinsen von Fr. 434.30 bei der Berechnung der Kapitalforderung 
nicht zu berücksichtigen und als separate Forderung auszuweisen wie die 
Verwaltungskosten.

4.6 Nach dem Gesagten und nachdem die Beklagte nie Einspruch gegen die 
Beitragsrechnungen erhoben und die Schlussabrechnung und den Kontoauszug akzeptiert 
hat und auch im vorliegenden Verfahren die von der Klägerin geltend gemachten 
Forderungen nicht bestritten hat, ist gestützt auf die vorliegenden Unterlagen von einer 
ausstehenden Beitragsforderung von Fr. 17'747.20 (E. 4.3) zuzüglich Verwaltungskosten 
von Fr. 800.– (E. 4.4), sowie einer separaten Zinsforderung für den bis zum 3. Juli 2022 
aufgelaufenen Verzugszins von Fr. 434.30 (E. 4.5) auszugehen.

4.7 Die Klägerin beantragte ferner die Zusprechung von Zinsen zu 5 % seit 4. Juli 
2022 auf der eingeklagten Kapitalforderung. Auch diesbezüglich sind die obgenannten 
Grundsätze zu beachten. Folglich hat die Klägerin Anspruch auf eine Verzinsung der per 
3. Juli 2022 fälligen Beitragsforderungen im Umfang von insgesamt Fr. 17'747.20 mit 5 %. 
Auch hiergegen wurden keine Einwände erhoben. 

4.8 Die in der Klage zusätzlich zur Kapitalforderung eingeklagte Bearbeitungsgebühr 
von Fr. 600.– hat ihre Rechtsgrundlage in Ziffer 3.4 des Kostenreglements, gemäss 
welchem Betreibungsbegehren bei Forderungen zwischen ≥ Fr. 10'000.– und < 
Fr. 50'000.– mit Fr. 600.– in Rechnung gestellt werden können (Kl-act. 4 S. 3), und ist 
daher ebenfalls nicht zu beanstanden (vgl. E. 4.3 f.).

4.9 Zu guter Letzt macht die Klägerin eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 1’500.– für die 
Führung des vorliegenden Prozesses geltend, welche ihre Grundlage in Ziffer 3.4 des 
Kostenreglements hat. Im Grundsatz ist diesbezüglich festzuhalten, dass die Beklagte mit 
der Unterzeichnung des Anschlussvertrages die Ansätze der im Kostenreglement 
angeführten kostenpflichtigen Aufwendungen der Klägerin anerkannt hat (vgl. hiervor 
E. 4.3 f.). Das Verfahren vor dem kantonalen Gericht ist gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG 
grundsätzlich kostenlos. Eine Einschränkung der Kostenfreiheit rechtfertigt sich lediglich 

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im Falle mutwilliger oder leichtsinniger Prozessführung (BGE 128 V 323 E. 1.a). Indessen 
würde die Kostenfreiheit ihres Gehalts entleert, wenn die versicherte Person im 
Unterliegensfall eine Entschädigung für die Prozessführung an die obsiegende 
Vorsorgeeinrichtung entrichten müsste. Analog zur Kostenfreiheit ist die Zusprache einer 
Parteientschädigung zu Lasten der versicherten Person daher nur im Falle mutwilliger 
oder leichtsinniger Prozessführung möglich (vgl. BGE 112 V 356 E. 6; 126 V 143 E. 4b). 
Zwar kann daher einer Vorsorgeeinrichtung ausnahmsweise im Falle mutwilliger oder 
leichtsinniger Prozessführung eine Entschädigung für die Prozessführung zugesprochen 
werden. Darüber hat jedoch das Gericht anlässlich des Klageverfahrens und nicht die 
Vorsorgeeinrichtung in ihrem Kostenreglement zu entscheiden, womit für die 
reglementarische Statuierung pauschaler, vom prozessualen Gebaren und 
Verfahrensausgang unabhängiger Entschädigungen zulasten von Arbeitgebern (oder 
Versicherten) kein Raum bleibt. Die von der Klägerin geltend gemachte 
Bearbeitungsgebühren für die Prozessführung können somit ausserhalb des noch zu 
prüfenden Anspruchs auf eine Parteientschädigung im Gerichtsverfahren nicht geltend 
gemacht werden (vgl. SVGer ZH BV.2015.00077 vom 2. Februar 2016).

5.

5.1 In Berücksichtigung des oben Ausgeführten ist die Klage insoweit teilweise 

gutzuheissen, als dass der Klägerin Fr. 17'747.20 zuzüglich Zinsen zu 5 % seit dem 4. Juli 

2022, Verwaltungsgebühren von Fr. 800.– und aufgelaufene Verzugszinsen von 

Fr. 434.30 sowie die Bearbeitungsgebühr von Fr. 600.– zuzusprechen sind. In Bezug auf 

die Bearbeitungsgebühr für die Prozessführung wird die Klage abgewiesen.

5.2 Des Weiteren ist der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. In 

Berücksichtigung des Zahlungsbefehls Nr. x.________ vom 26. Juli 2022 ist für die 

eingeklagte Kapitalforderung im Umfang von Fr. 17'747.20, für den Zins von 5 % seit 

4. Juli 2022 auf dieser Kapitalforderung, für Verwaltungsgebühren von Fr. 800.– und 

aufgelaufene Verzugszinsen von Fr. 434.30 sowie die Bearbeitungsgebühr Fr. 600.– die 

definitive Rechtsöffnung zu erteilen.

6. Verfahrenskosten werden keine erhoben (Art. 73 Abs. 2 BVG). Die 
grossmehrheitlich obsiegende Vorsorgeeinrichtung hat als Sozialversicherungsträgerin 

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praxisgemäss keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (BGE 128 V 323; 112 V 356 
E. 6).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte verpflichtet, der Klägerin 
Fr. 17'747.20 nebst Zinsen zu 5 % seit 4. Juli 2022 und die Verwaltungsgebühren 
von Fr. 800.–, Verzugszinsen von Fr. 434.30 sowie Bearbeitungsgebühren von 
Fr. 600.– zu bezahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. x.________ des Betreibungsamtes 
C.________ wird für den Betrag von Fr. 17'747.20 nebst Zinsen zu 5 % hierfür seit 
4. Juli 2022 sowie für Verwaltungsgebühren von Fr. 800.– und Verzugszinsen von 
Fr. 434.30 und für die Bearbeitungsgebühren von Fr. 600.– aufgehoben und der 
Klägerin diesbezüglich die definitive Rechtsöffnung erteilt.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

6. Mitteilung an die Klägerin, an die Beklagte (mit ausführlicher 
Rechtsmittelbelehrung) sowie an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 31. Januar 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am