# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 051b0c08-f79e-55ce-add1-0176dcbce415
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.06.2009 C-3842/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3842-2009_2009-06-30.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3842/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  J u n i  2 0 0 9

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

S._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente (Revision); Verfügung der IVSTA vom 
16. Juli 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3842/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland (IVSTA) mit  Verfügung 
vom 16. Juli 2008 an den Beschwerdeführer erklärte, sie habe die zur 
weiteren Auszahlung der schweizerischen Invalidenrente notwendigen 
ärztlichen Unterlagen des Fond Penzisko I Invalidsko Osiguruvanje Na 
Makedonija  in  Skopje  trotz  Schreiben  der  IVSTA vom 8. April  2008 
nicht  erhalten,  weshalb  die  Voraussetzungen  zur  Prüfung  einer 
Weitergewährung der Rente nicht gegeben und die Rentenzahlungen 
auf den 31. August 2008 einzustellen seien,

dass  sie  einer  gegen  diese  Verfügung  gerichteten  Beschwerde  die 
aufschiebende Wirkung entzog,

dass S._______i diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht mit 
Beschwerde  vom  3. Juni 2009  (Eingang  beim 
Bundesverwaltungsgericht: 15. Juni 2009) angefochten hat,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR  173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG; SR 
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung 
vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass  die  Beschwerde  gemäss  Art. 60  des  Bundesgesetzes  vom 
6. Oktober 2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) innerhalb von 30 Tagen 
seit der Eröffnung einzureichen ist,

dass  schriftliche Eingaben spätestens  am letzten Tag der  Frist  dem 
Versicherungsträger  einzureichen  oder  zu  dessen  Handen  der 
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 
konsularischen Vertretung zu übergeben sind (Art. 39 Abs. 1 ATSG),

dass die angefochtene Verfügung gemäss Rückschein (act. 2) am 29. 
Juli 2008 eröffnet wurde und demnach die 30-tägige Beschwerdefrist 

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unter Berücksichtigung der Gerichtsferien (Art. 22a Abs. 1 VwVG) und 
des  Fristenlaufs  (Art.  20  Abs.  3  VwVG)  am  15.  September  2008 
abgelaufen ist (Art. 38 ATSG),

dass kein Grund für die Wiederherstellung der Frist nach Art. 41 ATSG 
vorliegt,

dass  somit  die  am  3. Juni 2009  eingereichte  Beschwerde  verspätet 
und auf diese im einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten ist (vgl. 
Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 200.- dem 
Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art. 63  Abs. 1  VwVG  und 
Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]),  diese  jedoch  ganz  oder  teilweise  erlassen  werden 
können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 
als  unverhältnismässig  erscheinen  lassen,  diese  der  Partei 
aufzuerlegen  (Art. 6  Bst.  b  des  Reglements  vom  21. Februar  2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen vor  dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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