# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 751d09cb-8031-58a2-abd6-ceedc85ed98c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.04.2010 C-2663/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2663-2007_2010-04-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2663/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  A p r i l  2 0 1 0

Richter Frank Seethaler (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, 
Richter Hans Urech; Gerichtsschreiberin Karin Behnke.

B._______, 
vertreten durch Frau Regula Schwaller, Rütistrasse 45, 
8032 Zürich,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Anspruch auf eine IV-Rente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2663/2007

Sachverhalt:

A.
Die verheiratete  B._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin),  ge-
boren  am  21.  Februar  1953,  portugiesische  Staatsangehörige,  hielt 
sich von 1976 bis Ende 1991 in der Schweiz auf (IV-Akt. 60) und war 
vom  24.  Mai  1982  bis  Ende  Dezember  1991  im  Krankenheim 
O._______  in  Winterthur  als  Küchenhilfe  angestellt  (Beschwerdebei-
lage 7, Replikbeilage 25). In dieser Eigenschaft hat sie obligatorische 
Beiträge  an  die  Schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  In-
validenversicherung (AHV/IV) entrichtet. Am 30. Mai 1989 zog sie sich 
bei  einem  Nichtberufsunfall  eine  Knorpelschädigung  am  rechten 
Kniegelenk sowie eine Distorsion des oberen Sprunggelenks links zu. 
Im  März  1990  und  im  Oktober  1991  wurden  bei  der  Beschwerde-
führerin  im  Kantonsspital  W.________  arthroskopische 
Knorpeldébridements  am rechten  Knie  vorgenommen  (Replikbeilage 
24). Die Beschwerdeführerin war vom 6. März 1990 bis 2. September 
1990  zu  100%  und  danach  bis  Ende  1991  zu  50%  arbeitsunfähig 
(Replikbeilage 25). Anfang 1992 kehrte die Beschwerdeführerin nach 
Portugal zurück.  Im September 2003 erfolgte am rechten Kniegelenk 
eine  Valgisierungsosteotomie  und  im  Oktober  2004  wurde  der  Ver-
sicherten eine Knietotalprothese eingesetzt. 

B.
Am 15. Januar  2004 reichte  die  Beschwerdeführerin  bei  der  Sozial -
versicherungsanstalt Kanton Zürich/Ausgleichskasse, AHV-Zweigstelle 
Winterthur,  ein  Gesuch  um  Leistungen  der  Schweizerischen  In-
validenversicherung  ein  (IV-Akt.  2),  welche  das  Gesuch  an  die  zu-
ständige  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland/IVSTA (im  Folgenden: 
Vorinstanz)  weiterleitete  (IV-Akt.  4).  Die  Vorinstanz  forderte  die  Be-
schwerdeführerin mit Schreiben vom 17. Februar 2004 auf, den Antrag 
beim  Sozialversicherungsträger  ihres  Wohnsitzlandes  zu  stellen  (IV-
Akt. 5). Am 21. September 2004 meldete sich die Beschwerdeführerin 
über  den  portugiesischen  Versicherungsträger  zum  Bezug  einer 
schweizerischen Invalidenrente an (Formulare der Europäischen Ge-
meinschaften E 204, E 205 und E 207; IV-Akt. 6-10). Weiter ging bei 
der  Vorinstanz  ein  ärztlicher  Untersuchungsbericht  des  portu-
giesischen  Versicherungsträgers  vom  1.  Juni  2004  ein,  woraus 
folgende  Diagnosen  hervorgehen:  Fettleibigkeit;  Gonarthrose  rechts, 
bereits mehrfach lokal operiert, zuletzt Vertikalosteotomie Kniescheibe 
und  Valgisierungsosteotomie  zum  Tibia  (brachte  keinen  Erfolg); 

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Seitenprothese;  rezidivierende  Varikose  der  unteren  Gliedmassen, 
bereits  mehrfach operiert;  Gonarthrose links (IV-Akt. 21,  23,  24,  26, 
27).  Am  25.  Januar  2005  wurde  der  Beschwerdeführerin  vom 
portugiesischen  Versicherungsträger mittels  Formular  E  213  eine 
Arbeitsunfähigkeit  von  100%  seit  2004  attestiert  (IV-Akt.  29).  Seit 
21. April 2004 bezieht die Beschwerdeführerin eine portugiesische In-
validenrente  (IV-Akt.  35).  Die  Vorinstanz  forderte  die  Beschwerde-
führerin  am  6.  April  2005  auf,  u.a.  den  Fragebogen  für  den  Ver-
sicherten  (EU)  sowie  alle  sich  in  ihrem  Besitz  stehenden 
medizinischen Berichte einzureichen (IV-Akt. 17). Die Vorinstanz legte 
die Akten der IV-Stellenärztin Dr. med. R._______, Innere Medizin und 
Medizinische Onkologie FMH, zur Stellungnahme vor. Letztere kam im 
Juli 2005 zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin, bei welcher am 
25.  September  2003  am rechten  Kniegelenk  eine  Arhroskopie,  eine 
externe  Osteotomie  der  Kniescheibe  und  eine  interne  Valgi-
sierungsosteotomie des Tibia sowie am 26. Oktober 2004 eine Total-
Arthroplastie  vorgenommen  werden  mussten,  ihre  Tätigkeit  als 
Arbeiterin  am  31.  Januar  1997  nicht  aus  gesundheitlichen  Gründen 
aufgegeben  habe.  Sie  hätte  trotz  dieser  gesundheitlichen  Be-
schwerden  sowohl  ausserhäuslich  als  auch  im  Haushalt  weiterhin 
vollzeitlich arbeitsfähig sein können (IV-Akt. 31, 32, 33).

C.
Gestützt auf diese Stellungnahme wies die Vorinstanz das Begehren 
mit  Verfügung  vom  25.  Juli  2005  ab  (IV-Akt.  34),  wogegen  die 
Beschwerdeführerin am 4. August 2005 Einsprache erhob (IV-Akt. 35). 
Am  5.  Januar  2006  ersuchte  die  nunmehr  anwaltlich  vertretene 
Beschwerdeführerin um Einsicht in die Akten (IV-Akt. 39) und reichte 
mit Schreiben vom 16. Januar 2006 und 16. Februar 2006 zusätzliche 
medizinische Berichte zu den Akten (IV-Akt. 22, 25, 37, 48, 49, 50, 51,  
52, 53).

D.
Nach erneutem Beizug ihres ärztlichen Dienstes (IV-Akt. 56-58) hiess 
die  Vorinstanz  die  Einsprache  insofern  gut,  als  sie  der 
Beschwerdeführerin mit  Einspracheentscheid vom 7. März 2007 eine 
befristete  ganze  Rente  nebst  Kinderrente  für  den  1984  geborenen 
Sohn vom 1. September 2004 bis 31. August 2005 zusprach (IV-Akt. 
60, 61).

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E.
Dagegen  erhob  die  Beschwerdeführerin  am  13.  April  2007 
Beschwerde  und  beantragte,  der  angefochtene  Einspracheentscheid 
vom 7. März 2007 sei aufzuheben, und es sei ihr vom 21. April 2004 
bis  31.  August  2005  eine  ganze  Rente  und  ab  1.  September  2005 
weiterhin  eine  angemessene  Rente  auszurichten;  eventualiter  seien 
weitere medizinische Abklärungen zu veranlassen und gestützt darauf 
neu zu entscheiden. 

F.
Das Bundesverwaltungsgericht teilte mit Verfügung vom 29. Mai 2007 
den  Parteien  den  Spruchkörper  mit.  Ausstandsgründe  wurden  keine 
geltend gemacht.

G.
Mit Vernehmlassung vom 8. Oktober 2007 beantragte die Vorinstanz - 
nach  erneuter  Rücksprache  mit  ihrem  ärztlichen  Dienst  -  die  Ab-
weisung der Beschwerde.

H.  
Replikando (31. Januar 2008) und duplikando (17. März 2008) hielten 
beide Parteien an ihren jeweiligen Anträgen fest.

I.  
Am  7.  September  2009  teilte  das  Bundesverwaltungsgericht  den 
Parteien  den  Wechsel  des  Spruchkörpers  mit.  Ausstandsbegehren 
wurden innert Frist keine geltend gemacht. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005  (VGG,  SR  173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  33  lit.  d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  beurteilt  das  Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Ver-
fügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

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1.2 Aufgrund  von  Art.  3  lit.  dbis des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungs-
sachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den All-
gemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG,  SR 830.1)  an-
wendbar  ist. Gemäss Art. 1  Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des 
ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 
IVG) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung 
vom ATSG vorsieht.

1.3 Die  Beschwerdeführerin  ist  durch  den  angefochtenen  Entscheid 
besonders berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein 
schutzwürdiges  Interesse  (Art.  48  Abs.  1  VwVG,  vgl.  auch  Art.  59 
ATSG). 

Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.4 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG) und die Rechts -
vertreterin hat sich rechtsgenüglich ausgewiesen (Art. 11 VwVG). 

Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.

1.5 Gemäss Art.19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet.  Vorliegend  ist  der  Vorsitz  im  Beschwerdeverfahren  auf  die 
Abteilung  II  übergegangen.  Der  Spruchkörper  setzt  sich  zusammen 
aus Richter Frank Seethaler und Richter Hans Urech der Abteilung II 
und Richter Stefan Mesmer der Abteilung III. 

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem  Verwaltungsverfahrensgesetz,  soweit  das  Verwaltungsgerichts-
gesetz  nichts  anderes  bestimmt  (Art.  37  VGG).  Vorbehalten  bleiben 
gemäss Art. 3 bst. dbis   die besonderen Bestimmungen des ATSG (SR 
830.1).

2.1  Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens  die  Verletzung  von  Bundesrecht  unter  Einschluss  des 
Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens,  die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  die  Unan-
gemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 

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2.2 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall –
das  Gericht  dürfen  eine  Tatsache  nur  dann  als  bewiesen  an-
nehmen,wenn sie  von ihrem Bestehen  überzeugt  sind  (MAX  KUMMER, 
Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.2.1 Im Sozialversicherungsrecht  hat das Gericht  seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den  Beweis-
anforderungen  nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben  vielmehr 
jener  Sachverhaltsdarstellung zu folgen,  die sie von allen möglichen 
Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 
360 E. 5b,  BGE 125 V 195 E. 2,  je  mit  Hinweisen). Führen die von 
Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das 
Gericht  bei  pflichtgemässer  Beweiswürdigung  zur  Überzeugung,  ein 
bestimmter  Sachverhalt  sei  als  überwiegend  wahrscheinlich  zu  be-
trachten  und  weitere  Beweismassnahmen  könnten  an  diesem  fest-
stehenden  Ergebnis  nichts  mehr  ändern,  so  ist  auf  die  Abnahme 
weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI 
KIESER,  Das  Verwaltungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich 
1999,  S.  212,  Rz.  450;  ALFRED  KÖLZ/ISABELLE  HÄNER,  Verwaltungsver-
fahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, 
Rz. 111 und 320;GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, 
BGE 122 III 223 E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c 
mit Hinweisen).

2.2.2  Der  Sozialversicherungsprozess  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht.  Danach  hat  das  Gericht  von  Amtes  wegen  für  die 
richtige  und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachver-
halts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; 
er  findet  zum  einen  sein  Korrelat  in  den  Mitwirkungspflichten  der 
Parteien  (BGE 125  V  195  E. 2,  BGE 122  V  158  E. 1a,  je  mit  Hin -
weisen).  Zum anderen  umfasst  die  behördliche  und  richterliche  Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet  
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheb-
lichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen,  von  deren 
Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders 
zu entscheiden ist  (GYGI,  a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen 
haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätz-
liche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu  veranlassen,  wenn 

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hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten 
ergebenden Anhaltspunkten hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 
282  E.  4a  mit  Hinweis;  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungs-
gerichts [EVG] I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.2.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die vorgelegten und er-
hobenen  Beweismittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Ver-
waltungs- und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Be-
weiswürdigung.  Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialver-
sicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, 
sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu  würdigen.  Für  das  Be-
schwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel,  
unabhängig  davon,  von  wem  sie  stammen,  objektiv  zu  prüfen  und 
danach zu entscheiden hat,  ob die  verfügbaren Unterlagen eine zu-
verlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Ein 
erhöhter Beweiswert kann allerdings ärztlichen Gutachten zukommen, 
welche  für  die  streitigen  Belange  umfassend  sind,  auf  allseitigen 
Untersuchungen  beruhen,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berück-
sichtigen,  in  Kenntnis  der  Vorakten  (Anamnese)  abgegeben  worden 
und in der Darlegung der Zusammenhänge sowie der Beurteilung der 
medizinischen  Situation  einleuchtend  sind,  und  in  welchen  die 
Schlussfolgerungen der Experten begründet werden (BGE 125 V 352 
E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; 
RKUV 1999  Nr. U  332  S. 193  E. 2a/bb und  RKUV 1998  Nr. U  313 
S. 475 E. 2a). 

3. 
Mit  Einspracheentscheid  vom 7. März  2007 wurde der  Beschwerde-
führerin  eine  ganze  Rente  vom  1.  September  2004  bis  31.  August 
2005 zugesprochen. In ihrer Beschwerde vom 13. April 2007 beantragt 
sie  die  Aufhebung des Einspracheentscheides und die  Zusprechung 
einer ganzen Invalidenrente bereits ab 21. April 2004 sowie einer "an-
gemessenen" Rente über den 1. September 2005 hinaus. Es sind zu-
nächst  die  im  vorliegenden  Verfahren  massgebenden  gesetzlichen 
Grundlagen  und  von  der  Rechtsprechung  entwickelten  Grundsätze 
darzulegen.

3.1  Die  Beschwerdeführerin  ist  portugiesische  Staatsangehörige  mit 
Wohnsitz in Portugal, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene 
Abkommen  vom  21.  Juni  1999  zwischen  der  Schweizerischen  Eid-
genossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  und 

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ihrer  Mitgliedsstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (FZA,  SR 
0.142.112.681) zu beachten ist. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grund-
lage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens 
bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II ("Koordinierung der Systeme der 
sozialen  Sicherheit")  des  FZA in  Verbindung mit  Abschnitt  A  dieses 
Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die 
Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur An-
wendung der Systeme der sozialen Sicherheit  auf Arbeitnehmer und 
Selbstständige  sowie  deren  Familienangehörige,  die  innerhalb  der 
Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: 
Verordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des 
Rates  vom  21.  März  1972  über  die  Durchführung  der  Verordnung 
(EWG)  Nr. 1408/71  über  die  Anwendung  der  Systeme  der  sozialen 
Sicherheit  auf  Arbeitnehmer  und  Selbstständige  sowie  deren 
Familienangehörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  ab-
wandern (SR 0.831.109.268.11; nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72), 
oder gleichwertige Vorschriften an. Dabei ist im Rahmen des FZA auch 
die  Schweiz  als  "Mitgliedstaat"  im  Sinne  dieser  Koordinierungsver-
ordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 von Anhang II des FZA).

Die Bemessung des Invaliditätsgrads richtet sich auch nach dem In-
krafttreten  des  FZA  nach  schweizerischem Recht  (BGE  130  V  253 
E. 2.4). Gemäss Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom 
Träger  eines  Mitgliedstaates  getroffene  Entscheidung  über  die  In-
validität eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen 
Staates  nur  dann  verbindlich,  wenn  die  in  den  Rechtsvorschriften 
dieser  Staaten  festgelegten  Tatbestandsmerkmale  der  Invalidität  in 
Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind, was 
für das Verhältnis zwischen Portugal und der Schweiz (ebenso wie für 
das  Verhältnis  zwischen  den  übrigen  EU-Mitgliedstaaten  und  der 
Schweiz) nicht der Fall ist. Gemäss Art. 40 der Verordnung Nr. 574/72 
hat  der  Träger  eines  Mitgliedstaates  aber  bei  der  Bemessung  des 
Grades  der  Erwerbsminderung  die  von  den  Trägern  der  anderen 
Staaten  erhaltenen  ärztlichen  Unterlagen  und  Berichte  sowie  Aus-
künfte der Verwaltung zu berücksichtigen, soweit  sie rechtsgenüglich 
ins  Verfahren eingebracht  werden (vgl.  Art.  32  VwVG). Jeder  Träger 
behält  jedoch  insbesondere  die  Möglichkeit,  durch  einen  Arzt  oder 
eine  Ärztin  seiner  Wahl  die  antragstellende  Person  untersuchen  zu 
lassen.

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3.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei 
der  Beurteilung  einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
7. März 2007) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit  
Hinweis).  Weiter  sind  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). 

Für die Beurteilung des Rentenanspruchs sind die jeweiligen ab dem 
Zeitpunkt  der  Entstehung  des  Anspruchs  bis  zum  Erlass  des  Ein-
spracheentscheids in Kraft stehenden Fassungen des ATSG, des IVG 
sowie  der  Verordnung  vom  17.  Januar  1961  über  die  Invalidenver-
sicherung (IVV, SR 831.201) massgebend.

3.3 Anspruch  auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenver-
sicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und 
beim Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV)  geleistet  hat  (Art.  36  Abs.  1  IVG).  Diese  Bedingungen 
müssen kumulativ gegeben sein; fehlt  eine, so entsteht kein Renten-
anspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

Die Beschwerdeführerin hat unbestrittenermassen während mehr als 
einem  Jahr  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invaliden-
rente zweifellos erfüllt ist. Zu prüfen bleibt damit, ob die Beschwerde-
führerin  bereits  ab 21. April  2004 und über  den 1. September  2005 
hinaus einen Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 

3.4 Laut  Art. 8  Abs. 1 ATSG ist  unter dem Begriff  der Invalidität  die 
voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde  ganze  oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit  zu verstehen. Die Invalidität  kann Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). 
Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut-
barer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende  ganze  oder  teil-
weise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht 
kommenden  ausgeglichenen  Arbeitsmarkt  (Art.  7  ATSG,  in  der  bis 
Ende  2007  gültigen  Fassung).  Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine 
Beeinträchtigung  der  körperlichen,  geistigen  oder  psychischen 
Gesundheit  bedingte,  volle  oder  teilweise Unfähigkeit,  im bisherigen 

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Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare  Arbeit  zu  leisten. Bei  langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder 
Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende In-
validität, wenn sie keine körperlichen oder geistigen Schäden bewirkt  
und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie 
unter  Berücksichtigung  der  besonderen  Gegebenheiten  des  Einzel-
falles als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch ge-
eignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein 
Mass  reduziert  werden  kann,  bei  welchem das  Übergewicht  in  Ver-
bindung mit  allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich  bleibende 
oder  längere  Zeit  dauernde  Beeinträchtigung  der  Erwerbsfähigkeit 
bzw.  der  Betätigung  im  bisherigen  Aufgabenbereich  zur  Folge  hat 
(ZAK 1984 S. 345 f. E. 3). 

3.5 Seit dem 1. Januar 2004 besteht der Anspruch auf eine ganze In -
validenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige 
auf eine Drei-Viertels-Rente bei einem solchen von mindestens 60%, 
derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% 
und  derjenige  auf  eine  Viertelsrente  ab  einem  solchen  von  40%. 
Gemäss Art. 28 Abs. 1 ter  IVG werden Renten,  die einem Invaliditäts-
grad  von  weniger  als  50%  entsprechen,  nur  an  Versicherte  aus-
gerichtet,  die  ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13 
ATSG)  in  der  Schweiz  haben. Nach  der  bundesgerichtlichen  Recht-
sprechung  stellt  Art. 28 Abs. 1 ter  IVG nicht eine blosse Auszahlungs-
vorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 
121 V 275 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip  gilt  seit  dem 
1. Juni  2002  für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der 
Europäischen Gemeinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40% 
eine  Rente  ausgerichtet  wird,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der 
Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben.

3.6 Der  Rentenanspruch  entsteht  gemäss  Art.  29  Abs.  1  IVG 
frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte  Person 
mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden 
(Bst.  a)  oder  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch 
durchschnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ge-
wesen ist (Bst. b).

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3.7  Zu ergänzen ist, dass die rückwirkend ergangene Verfügung über 
eine  befristete  oder  im  Sinne  einer  Reduktion  abgestufte  Invaliden-
rente einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren 
Aufhebung  oder  Herabsetzung  umfasst.  Letztere  setzt  voraus,  dass 
Revisionsgründe (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 113 V 273 E. 1a S. 275 
mit  Hinweisen)  vorliegen,  wobei  der  Zeitpunkt  der  Aufhebung  oder 
Herabsetzung  nach  Massgabe  des  analog  anwendbaren  (AHI  1998 
S. 119 E. 1b mit  Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist  (vgl. BGE 
121  V  264  E.  6b/dd  S. 275  mit  Hinweis).  Ob  eine  für  den  Renten-
anspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und 
damit  der  für  die  Befristung  oder  Abstufung erforderliche Revisions-
grund  gegeben  ist,  beurteilt  sich  in  dieser  Konstellation  durch  Ver-
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des 
Rentenbeginns  mit  demjenigen  zur  Zeit  der  Aufhebung  bzw. Herab-
setzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d S. 418 am Ende, 368 E. 2 
S. 369, 113 V 273 E. 1a S. 275, 109 V 262 E. 4a S. 265, je mit Hin -
weisen). 

3.8  Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurteilt 
werden, ob eine versicherte Person als ganztägig, teilzeitig oder nicht  
erwerbstätig  einzustufen ist  –  was je  zur  Anwendung einer  anderen 
Methode  der  Invaliditätsbemessung  führt  (Einkommensvergleich,  ge-
mischte Methode, Betätigungsvergleich).

3.8.1 Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen unver-
änderten  Umständen  täte,  wenn  keine  gesundheitliche  Beeinträchti-
gung  bestünde.  So  sind  insbesondere  bei  im  Haushalt  tätigen  Ver-
sicherten die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Ver-
hältnisse ebenso wie  allfällige  Erziehungs-  und Betreuungsaufgaben 
gegenüber  Kindern,  das  Alter,  die  beruflichen  Fähigkeiten  und  die 
Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu be-
rücksichtigen. Die  Statusfrage beurteilt  sich  praxisgemäss nach  den 
Verhältnissen,  wie sie sich bis  zum Erlass der angefochtenen Verfü-
gung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im 
Gesundheitsfall  ausgeübten  (Teil-)Erwerbstätigkeit  der  im  Sozialver-
sicherungsrecht  übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit ausreicht (vgl. BGE 125 V 146 E. 2c, BGE 133 V 477 E. 6.3, 
BGE 133 V 504 E. 3.3, je mit Hinweisen).

3.8.2 Ausweislich der Akten war die Beschwerdeführerin von 1977 bis 
1991  mit  Unterbrüchen  in  der  Schweiz  teilzeitlich  oder  vollzeitlich 

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ausserhäuslich  als  Küchengehilfin  erwerbstätig  (IV-Akt.  60).  Sie  hat 
ferner von Oktober 1994 bis Januar 1997 in Portugal Beiträge in die 
Sozialversicherung  eingezahlt,  habe  aber  laut  Bericht  von  Dr. med. 
S._______ in dieser Zeit nie gearbeitet und die Beiträge seien lediglich 
unter der Massgabe der Erzielung steuerlicher Vorteile vorgenommen 
worden  (IV-Akt.  8,  50). Im  medizinischen  Untersuchungsbericht  des 
portugiesischen Versicherungsträgers vom 10. Juni 2004 wird als Be-
ruf  Hausfrau angegeben (IV-Akt. 27). Im Formular  E 213 P vom 25. 
Januar 2005 wird als Beruf Arbeiterin in der Landwirtschaft angegeben 
(IV-Akt. 29). Im Fragebogen für  den Versicherten (EU) vom 21. April 
2005 gab die Beschwerdeführerin an, am 31. Januar 1997 eine nicht 
näher  bezeichnete  Arbeit  im Umfang von acht  Stunden/Tag bzw. 40 
Stunden/Woche wegen Krankheit  aufgegeben zu haben (IV-Akt. 18). 
Die Vorinstanz ermittelte den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin 
vor  Erlass  der  abweisenden  Verfügung  vom  25.  Juli  2005  sowohl 
mittels Einkommensvergleichs als auch Betätigungsvergleichs (IV-Akt 
31-32). Genau  gleich  ging  sie  vor  Erlass  des  Einspracheentscheids 
vom  7.  März  2007  vor  (IV-Akt.  56-58).  Im  Rahmen  des  Vernehm-
lassungsverfahrens  gelangte  Dr.  med.  V._______,  Innere  Medizin 
FMH,  RAD,  zum  Schluss,  dass  ausschliesslich  die  spezifische 
Methode  zur  Anwendung  gelange,  da  die  Beschwerdeführerin  ihre 
Erwerbstätigkeit  1997  aus  Gründen,  die  nicht  mit  ihren  gesundheit -
lichen  Beschwerden  in  Zusammenhang  stünden,  aufgegeben  habe 
(IV-Akt. 63). Es fällt auf, dass die Beschwerdeführerin im Verwaltungs-
verfahren  nie  danach  gefragt  worden  ist,  ob  sie  im  Gesundheitsfall 
weiterhin  einer  ausserhäuslichen  Tätigkeit  nachgegangen  wäre; 
hierauf wird zurückzukommen sein (E. 5.3 hiernach). 

4.
Im Folgenden sind die sich in den Akten befindlichen medizinischen 
Unterlagen darzustellen und zu würdigen. 

4.1 

4.1.1 Dr. med. P._______, FHM für Chirurgie, Winterthur, erstattete am 
25. September 1990 zuhanden der damaligen Unfallversicherung, der 
Winterthur, gestützt auf die Akten und eine persönliche Untersuchung 
der Beschwerdeführerin ein Kausalitäts-Gutachten. Er diagnostizierte 
einen  Status  nach  wahrscheinlicher  traumatischer  Infraktion  des 
Knorpels  am  Femurkondylus  medial  am  rechten  Kniegelenk;  einen 
Status  nach  Distorsion  OSG  links  mit  lateraler  Bandläsion;  eine 

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Adipositas; einen Knick-Senkfuss beidseits; einen Status nach asthmo-
ider  Bronchitis;  ein  leichtes  atopisches  Ekzem  mit  Lichenifikation 
Ellbogen  links  mehr  als  rechts.  Eine  Arthroskopie  am  Kniegelenk 
rechts  vom  7.  März  1990  im  Kantonsspital  W._______  habe  einen 
grossen  Knorpelschaden  am  medialen  Femurkondylus  bis  auf  die 
subchondrale  Schicht  reichend,  ergeben.  Es  seien  eine  Knorpel-
debridierung  sowie  subchondrale  Bohrungen  vorgenommen  worden. 
Dr. med. P._______ erhob als Befunde am rechten Kniegelenk einen 
dis-kreten  Streckausfall  sowie  eine  erhebliche  Muskelatrophie  ober-
halb  des  Patellarandes.  Vorgesehen  sei  eine  Arbeitsaufnahme  von 
50% ab 3. September 1990. Auch heute lägen noch Unfallfolgen vor 
und  die  Übernahme  der  Kosten  für  die  Behandlung  während  eines 
Zeitraums  von  zwei  Jahren  sei  adäquat  (Beschwerdebeilage  8).  Im 
Oktober  1991  wurde  bei  der  Beschwerdeführerin  im  Kantonsspital 
W._______  eine  arthroskopische  Knorpeldebridierung  vorgenommen 
(Replikbeilage 24). 

4.1.2 Dem medizinischen Untersuchungsbericht vom 1. Juni 2004 des 
portugiesischen Versicherungsträgers zufolge leidet  die Beschwerde-
führerin  an  Gonalgie  an  beiden  Beinen,  die  vor  15  Jahren  in  der 
Schweiz nach einem Unfall  eingesetzt habe. Da man die Schmerzen 
im  Zusammenhang  mit  Blutkreislaufproblemen  gedeutet  habe,  habe 
man  die  Beschwerdeführerin  an  einen  Gefässchirurgen  überwiesen, 
der sie operiert  habe. Das rechte Knie sei schliesslich arthroskopiert  
worden. Im September 2003 seien verschiedene Eingriffe am rechten 
Kniegelenk erfolgt und im Jahr 2004 sei das rechte Kniegelenk durch 
eine Vollprothese ersetzt  worden. Als  Diagnosen  wurden aufgeführt:  
Fettleibigkeit; Gonarthrose rechts, bereits mehrfach lokal operiert, zu-
letzt Vertikalosteotomie Kniescheibe und Valgisierungsosteotomie zum 
Tibia,  brachte  keinen  Erfolg;  Seitenprothese;  Rezidive  Varikose  der 
unteren  Gliedmassen,  bereits  mehrfach  operiert;  Gonarthrose  links. 
Die Beschwerdeführerin sei dauerhaft arbeitsunfähig (IV-Akt. 27).

4.1.3 Im Bericht des Klinikums V._______, Abteilung für Chirurgie, vom 
24. November 2003 wird festgehalten, dass die Beschwerdeführerin im 
Juni 1996 in die chirurgische Abteilung wegen rezidivierender Varikose 
der unteren Gliedmassen aufgenommen worden sei. Das Krankheits-
bild entspreche einer Varikose nach Phlebitis. Im März 2003 sei eine 
Exhärese/Lazeration  von  Verbindungen  des  linken  Beins  erfolgt  (IV-
Akt. 20).

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4.1.4  Gemäss Bericht  vom 10. Dezember 2003 des Ministeriums für 
Gesundheit,  Klinikum  V._______,  Abteilung  Orthopädie,  wurde  die 
Beschwerdeführerin  am  25.  September  2003  wegen  rechtsseitiger 
Gonarthrose  operiert.  Es  sei  eine  Arthroskopie  erfolgt,  bei  der  eine 
Knorpelerkrankung  III.  Grades  der  Kniescheibe  und  eine  Knorpel-
erkrankung IV. Grades des inneren condylus femuralis und des Tibia-
Endstücks  festgestellt  worden  seien. Ferner  habe man eine externe 
vertikale  Osteotomie  der  Kniescheibe  und  eine  interne 
Valigisierungsosteotomie  der  Tibia  durchgeführt.  Obwohl  das 
Funktionsergebnis  unter  Beachtung  der  festgestellten  Erkrankungen 
als zufriedenstellend eingeschätzt werden könne, könnten Tätigkeiten 
mit  physischen  Anstrengungen  oder  einer  längeren  aufrechten 
Körperhaltung  der  Beschwerdeführerin  nicht  zugemutet  werden  (IV-
Akt. 21). 

4.1.5  Dem  Bericht  des  Ministeriums  für  Gesundheit,  Klinikum 
V._______, Abteilung Gynäkolgie/Obstetrik vom 11. März 2004 ist zu 
entnehmen,  dass  am  11.  September  1997  ein  7  cm  grosses 
Uterusmyom festgestellt  worden sei,  worauf  am 31. Dezember  1997 
eine  Hysterektomie  mit  bilateraler  Adnexektomie  erfolgt  sei  (IV-Akt. 
24).

4.1.6 Im Bericht des Ministeriums für Gesundheit, Klinikum V._______, 
Abteilung  Orthopädie,  vom  4.  Januar  2005  wird  festgehalten,  dass 
wegen Verschlechterung der Symptomatik am 26. Oktober 2004 eine 
Total-Arthroplastie des rechten Kniegelenks vorgenommen worden sei. 
Zur Zeit sei die Beschwerdeführerin dauerhaft für die Verrichtung von 
Tätigkeiten  stark  eingeschränkt,  die  physische  Anstrengungen,  das 
Heben von Lasten und/oder eine längere aufrechte Körperhaltung er-
forderten (IV-Akt. 28). 

4.1.7  Gestützt  auf  diese  Unterlagen  kam  die  RAD-Ärztin  Dr.  med. 
R._______ in ihrem Bericht vom 21. Juli 2007 zum Schluss, dass die 
Beschwerdeführerin ihren Beruf als Arbeiterin bis am 31. Januar 1997 
ausgeübt und nicht aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben habe. 
Obwohl sie am 26. Oktober 2004 mit einer Totalprothese am rechten 
Kniegelenk  versorgt  worden  sei,  hätte  sie  sowohl  ihre  Arbeit  als 
Arbeiterin als auch im Haushalt ohne jede Einschränkung weiter aus-
üben können (IV-Akt. 33). 

4.1.8  Am 16. Januar 2006 und 16. Februar 2006 reichte die Rechts-

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vertreterin  der  Beschwerdeführerin  im  Rahmen  des  Einsprachever-
fahrens  folgende  Arztberichte  zu  den  Akten:  Berichte  von  Dr.  med. 
S._______, Hausärztin, undatiert (IV-Akt. 37), von Dr. med. K._______, 
Spezialarzt für Innere Medizin FMH, Winterthur, vom 14. Mai 2004 (IV-
Akt. 25); von Dr. med. A.________, Facharzt für Orthopädie, vom 16. 
November 2005 (IV-Akt. 48); von Dr. J._______ vom 3. Januar 2006 
(IV-Akt. 49); von Dr. med. A._______, Facharzt für Orthopädie, vom 26. 
Januar 2006 (IV-Akt. 52); von Dr. med. S._______, Hausärztin, vom 25. 
Januar  2006  (IV-Akt.  50);  von  Dr.  med.  M.________,  Facharzt  für 
Neurologie, vom 4. Februar 2006 (IV-Akt. 22); von Dr. med. F._______, 
Fachärztin für Rheumatologie, vom 4. Februar 2006 (IV-Akt. 53) sowie 
von Dr. med. S._______ vom 7. Februar 2006 (IV-Akt. 51). 

4.1.8.1 Dem undatierten Bericht von Dr. med. S._______ zufolge kann 
die  Beschwerdeführerin  seit  der  Total-Arthroplastie  des  rechten 
Kniegelenks  am  26.  Oktober  2004  keine  mit  körperlichen 
Anstrengungen verbundene berufliche Erwerbstätigkeit mehr ausüben 
(IV-Akt. 37). 

4.1.8.2  Dem Bericht von Dr. med. K._______ vom 14. Mai 2004 lässt 
sich  entnehmen,  dass  er  die  Beschwerdeführerin  1982,  1984,  1988 
und  1990  wegen  Bronchitis  mit  asthmaähnlichen  Beschwerden 
behandelt habe (IV-Akt. 25).

4.1.8.3 Laut Bericht von Dr. med. A._______ vom 16. Novem-ber 2005 
erscheint  die  Beschwerdeführerin  regelmässig  in  der  Orthopädie-
sprechstunde  wegen  einer  degenerativen  osteopolyarti-kulären  Er-
krankung. Die Beschwerdeführerin sei seit dem 21. April 2004 invalid 
und habe auch gynäkologische Probleme (IV-Akt. 48).

4.1.8.4 Die bildgebenden Untersuchungen vom 3. Januar 2006 zeigten 
im  Abschnitt  der  columna  cervicalis  neben  einer  Unkarthrose  der 
Bandscheibe  bei  C5-C6  eine  deutliche  Verminderung  der  üblichen 
Lordose  und  bei  der  columna  dorsalis  Bandscheiben-Spondyl-
arthrosen  und  kostotransverse  Arthrosen  bei  allen  Vertebras  der 
unteren  Hälfte.  Die  columna  lumbaris  sowie  der  Lumbosakralwinkel 
zeigten keine signifikanten Veränderungen bei  der  Bandscheibe. Die 
Radiographien der Knie liessen beim rechten Knie eine Arthroplastie 
mit  metallischem  Prothesematerial  und  beim  linken  Knie  eine 
Gonarthrose erkennen (IV-Akt. 49).

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4.1.8.5  Aus den  Berichten  von Dr. med. A._______  vom 26. Januar 
2006 (IV-Akt. 52) und von Dr. med. S.________ vom 25. Januar 2006 
(IV-Akt. 50) geht grundsätzlich nichts Neues hervor. 

4.1.8.6 S._______ , Facharzt für Neurologie, berichtete am 4. Februar 
2006,  dass  die  Beschwerdeführerin  1990 einen Unfall  gehabt  habe, 
seitdem sie am rechten Kniegelenk unter Schmerzen leide. Sie sei in 
der  Schweiz  untersucht  und  behandelt  worden,  wobei  die  Mass-
nahmen  nicht  genau  bekannt  seien.  Seither  zeige  sie  ein  reaktives 
depressives Krankheitsbild wegen funktionaler Einschränkungen ihrer 
Gliedmassen und der Unmöglichkeit,  einen Beruf  auszuüben. Es be-
stünden  Hinweise  auf  Zervikalgien  ohne  radikuläre  Ausstrahlungen 
sowie  ein  bilaterales  irritatives  Pyramidalsyndrom.  Die  restlichen 
neurologischen Befunde seien unauffällig (IV-Akt. 22). 

4.1.8.7  Dr. med. F._______, Fachärztin für Rheumatologie, berichtete 
am 4. Februar 2006, es liege das Krankheitsbild eines degenerativen 
Rheumaleidens  vor,  das  sich  im  Verlauf  von  15  Jahren  entwickelt 
habe, insbesondere im Bereich der Knie und im Axis-Bereich. Es be-
stünden  wechselseitige  Gonalgien  (zur  Zeit  sei  das  linke  Knie  be-
troffen),  die  bereits  Anlass  für  diverse  orthopädische  Behandlungen 
des  rechten  Knies  gewesen  seien.  Ferner  leide  die  Beschwerde-
führerin  unter  Zervikalgien  und  Lumbalgien  im  Dorsalbereich. 
Röntgenologisch  lägen  folgende  Befunde  vor:  Totalprothese  des 
rechten  Knies,  Gonarthrose  III.  Grades  linksseitig,  Bandscheiben-
Unkarthrosen  bei  C5-C6  und  Bandscheiben-Spondylarthrose  im 
unteren Dorsalbereich. Hinzu komme eine Fibromyalgie mit evidenten 
"tender  points"  sowie  algischen  Beschwerden  in  den  Knochen-
gelenken.  Die  prothesebedingten  Einschränkungen  verursachten  im 
Zusammenhang mit den algischen Schmerzen starke Behinderungen. 
Die  Ausübung  einer  beruflichen  Tätigkeit  sei  dadurch  nicht  möglich 
und die Beschwerdeführerin sei trotz der therapeutischen Behandlung 
in ihrem täglichen Leben stark eingeschränkt (IV-Akt. 53). 

4.1.8.8  Nebst  der  Anamnese hielt  Dr. med. S._______  fest,  die  Be-
schwerdeführerin sei dauerhaft für die Verrichtung von Tätigkeiten er-
heblich eingeschränkt, die physische Anstrengungen, das Heben von 
Lasten und/oder eine längere aufrechte Körperhaltung erforderten. Sie 
könne  weder  lange  sitzen  noch  lange  stehen,  da  sie  unter  starken 
Schmerzen in den Knochengelenken leide. Die Bewegung der oberen 
und  unteren  Gliedmassen  sei  ebenfalls  eingeschränkt.  Seit  dem 

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chirurgischen Eingriff, der Total-Arthroplastie des rechten Kniegelenks 
im Oktober 2004, habe die Beschwerdeführerin nicht wieder gearbeitet 
und es sei ihr auch nicht möglich, irgendeine berufliche Erwerbstätig-
keit auszuüben. Es handle sich um eine invalide Person mit einer de-
generativen  osteopolyartikulären  Erkrankung,  Total-Arthroplastie  des 
rechten  Kniegelenks  sowie  weiteren  festgestellten  Erkrankungen  im 
gynäkologischen  Bereich  (Mammaknoten)  und  der  Atemwege 
(Bronchialasthma) (IV-Akt. 51). 

4.1.9 Gestützt auf diese neu eingereichten Unterlagen nahm Dr. med. 
V._______ am 12. und 16. Januar 2007 Stellung zum Fall. Seit dem 25. 
September 2003 habe sowohl als Arbeiterin in der Landwirtschaft als 
auch als Küchengehilfin eine Arbeitsunfähigkeit von 100% vorgelegen. 
Am 26. Oktober 2004 sei eine Total-Prothese eingesetzt worden; die 
Arbeitsunfähigkeit von 100% habe noch sechs Monate über den Ein-
griff hinaus angedauert, d.h. bis zum 30. April 2005. Seit dem 1. Mai  
2005  sei  eine  leichte,  wechselbelastende  Tätigkeit,  in  sitzender 
Position im Umfang von 70% möglich, sofern keine Gewichte gehoben 
werden müssten. Im Haushalt bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 24% 
seit dem 1. Mai 2005 (IV-Akt. 56-58).

4.1.10 Im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  reichte  die  Be-
schwerdeführerin zahlreiche ärztliche Berichte, u.a. die Unfallmeldung 
vom  14.  März  1990  (Beschwerdebeilage  7),  das  Gutachten  von 
Dr. med. P._______ vom 25. September 1990 (Beschwerdebeilage 8; 
E. 4.1.1 hievor), den Arztbericht von Dr. med. P._______ vom 16. Sep-
tember 1991 (Beschwerdebeilage 9) sowie den Bericht von Dr. med. 
M._______,  Oberchefarzt  Orthopädie,  vom  6.  November  2006  ein. 
Nebst  der  Anamnese hielt  Dr. med. M._______ fest,  es bestehe ein 
Zusammenhang zwischen dem Unfall  vom 30. Mai 1989 und der Er-
krankung im rechten Kniegelenk, das letztlich mit einer Totalprothese 
habe  versorgt  werden  müssen  und  der  Beschwerdeführerin  einen 
grossen  Teil  ihrer  gewöhnlichen  täglichen  Aufgaben  verunmögliche 
(Beschwerdebeilage 21).

4.1.11 Dr. med. V._______ hielt in ihrem Bericht vom 5. Oktober 2007 
nebst der Anamnese fest, die Beschwerdeführerin habe ihre berufliche 
Tätigkeit  (ganztags)  1997  aufgegeben.  Aus  den  Akten  gehe  nicht 
hervor,  dass  die  Beschwerdeführerin  ihre  Erwerbstätigkeit  1997  aus 
gesundheitlichen  Gründen  habe  aufgeben  müssen,  weshalb  die 
spezifische  Methode  für  den  Einkommensvergleich  zur  Anwendung 

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gelange. Die vier neuen Unterlagen liessen keine andere Beurteilung 
des Rentenanspruchs zu (IV-Akt. 63). 

4.1.12  Mit Replik vom 31. Januar 2008 liess die Beschwerdeführerin 
ein Gutachten von Dr. med. P.______, Innere Medizin/Rheumatologie, 
Zürich, vom 22. Januar 2008 (Replikbeilage 23) sowie ein Gutachten 
von Dr. med. J._______, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, 
Zürich, vom 25. Januar 2008 (Replikbeilage 24) einreichen. 

4.1.12.1 Aus dem Gutachten von Dr. med. P._______ gehen folgende 
Diagnosen  hervor:  Status  nach  Knie-Prothese  rechts,  Gonarthrose 
links,  Adipositas  (35.2),  Tendenz  zur  Schmerzen-Generalisierung 
(Verdacht  auf  myofasziales  Schmerzsyndrom),  Dekonditionierung, 
chronisches zervikospondylogenes und lumbovertebrales Syndrom bei 
degenerativen Veränderungen, Epikondylopathia humeri radialis links, 
Morbus Dupuytren rechts,  allergisches Asthma und arterielle  Hyper-
tonie. Nebst der Anamnese führte Dr. med. P._______ aus, dass die 
Beschwerden durch  die  Totalprothese abgenommen hätten,  so  dass 
die  Beschwerdeführerin  ohne  Stock  gehen  könne. Die  Beschwerde-
führerin klage aber zur Zeit  über Beschwerden im linken Kniegelenk 
und  Rückenbeschwerden  (zervikal  und  lumbal).  Auf  Grund  der 
Schmerzgeneralisierung,  der  zunehmenden  Rückenschmerzen  im 
zervikalen  und  lumbalen  Bereich  und  der  Kniebeschwerden  auf  der 
linken Seite sei es der Beschwerdeführerin nicht möglich, zu arbeiten. 
Zu  Hause  würden  die  schwereren  Reinigungsarbeiten  durch  den 
Ehemann  und  die  Tochter  übernommen. Auch  die  Einkäufe  würden 
vom Ehemann erledigt. Nach umfassenden klinischen und röntgeno-
logischen  Untersuchungen  kam  Dr.  med.  P._______  zum  Schluss, 
dass bei  der  Beschwerdeführerin  trotz  einer  gewissen Verbesserung 
durch das Einsetzen der  Totalprothese am rechten Kniegelenk noch 
erhebliche gesundheitliche Schwierigkeiten vorlägen. Im Vordergrund 
stünden  die  Rückenbeschwerden,  welche  als  chronisches 
zervikospondylogenes und chronisches lumbovertebrales Syndrom bei 
degenerativen  Veränderungen  interpretiert  werden  könnten.  Zudem 
bestehe auch eine bereits fortgeschrittene Gonarthrose auf der linken 
Seite,  welche  einerseits  der  Adipositas  und  anderseits  der  Mehr-
belastung  wegen  der  Knieverletzung  auf  der  rechten  Seite  zuzu-
schreiben  sei.  Nach  Angaben der  Beschwerdeführerin  sei  auch  das 
linke Kniegelenk bald mit einer Totalprothese zu versorgen. Allein die 
Rückensymptomatik  und  die  Kniebeschwerden  erschwerten  eine 
Wiederaufnahme  der  Arbeit  und  verunmöglichten  der  Beschwerde-

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führerin die Versorgung ihres Haushalts. Hinzu kämen die Adipositas,  
die  körperliche  Dekonditionierung  und  vor  allem  die  Schmerz-
generalisierung, welche klinisch einem myofaszialen Schmerzsyndrom 
entspreche. Schliesslich habe er eine Epikondylopathia humeri radialis 
auf  der  linken  Seite  sowie  einen  Morbus Dupuytren der  Handfläche 
diagnostiziert.  In  Anbetracht  der  Gesamtsituation  sei  die  Wiederauf-
nahme  auch  einer  leichten  Tätigkeit  nicht  realistisch.  Theoretisch 
wären neben den orthopädischen Massnahmen für das linke Knie eine 
Intensivierung der physikalischen Behandlung für die Rücken- und für 
die generalisierten Schmerzen indiziert, wobei eher eine Stabilisierung 
denn  eine  Linderung  zu  erwarten  sei.  Eine  Gewichtsreduktion  wäre 
sowohl für  die Rückenbeschwerden als auch für die Knieproblematik 
sehr vorteilhaft, sei aber im Moment kaum durchführbar (Replikbeilage 
23). 

4.1.12.2  Am 25. Januar 2008 erfolgte eine Beurteilung von Dr. med. 
J._______  zuhanden  der  Rechtsvertreterin  der  Beschwerdeführerin. 
Am  16. Januar  2008  fertigte  er  Röntgenbilder  von  beiden  Knien 
ap/seitlich an. Das Röntgenbild des rechten Kniegelenks zeigte einen 
ordentlichen  Befund  nach  Einsatz  einer  Totalprothese,  während  das 
Röntgenbild  des  linken  Kniegelenks  eine  schwere  medial  betonte 
Pangonarthrose mit  grossen Osteophyten femoral,  medial,  tibial  und 
einer  ausgeprägten  Retropatellaarthrose  mit  einem  zusätzlichen 
grossen  Osteophyten  am  Patellaoberpol  zeigte.  Beide  Kniegelenke 
seien  durch  die  Geometrie  (Varuskonfiguration)  und  das  massive 
Übergewicht  der  Beschwerdeführerin  "zerstört"  worden.  Die  Be-
urteilung  von  Dr.  med.  P.________  sei  korrekt  gewesen.  Die  Be-
schwerdeführerin habe am rechten Knie kaum Beschwerden, jedoch 
am linken Knie. Das nächste Problem der Beschwerdeführerin werde 
eine Knie-Totalendoprothese auf  der linken Seite sein. Diagnostiziert 
wurden  eine  medial  betonte  Pangonarthrose  beidseits;  rechtes  Knie 
mit/bei Status nach arthroskopischen Knorpeldébridements 3/90 und 
10/91, Status nach Valgisationsosteotomie 9/03 und Status nach Knie-
Totalprothese 10/04; linkes Knie: reiner Spontanverlauf (Replikbeilage 
24). 

4.2  Zwar  wies  die  Beschwerdeführerin  erhebliche  Einschränkungen 
der Arbeitsfähigkeit von März 1990 bis Ende 1991 wegen der Unfall -
folgen  am rechten  Knie  und  für  eine  gewisse,  aus  den  Akten  nicht 
genau eruierbare  Zeit  wegen gynäkologischer  Beschwerden auf. Die 
Anmeldung  zum  Bezug  einer  Rente  erfolgte  jedoch  erst  im  Januar 

Seite 19

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2004.  Aufgrund  der  zahlreichen  ärztlichen  Atteste  steht  mit  über-
wiegender Wahrscheinlichkeit einzig fest, dass die Beschwerdeführerin 
nach den Eingriffen vom 25. September 2003 am rechten Kniegelenk 
ununterbrochen ein Jahr lang zu mindestens 40% arbeitsunfähig war, 
so dass sich der Rentenbeginn per 1. September 2004 als korrekt er-
weist.  Weitergehende  Ansprüche  vor  dem  1.  September  2004  sind 
nicht erwiesen, so dass die diesbezügliche Beweislosigkeit zu Lasten 
der  Beschwerdeführerin  geht,  da  die  Beweislast  für  anspruchs-
begründende Tatsachen grundsätzlich die Leistungsansprecherin trägt 
(BGE 121 V 208 Erw. 6a). Dass die portugiesische Rente bereits per 
21. April 2004 zugesprochen wurde, hat für das vorliegende Verfahren 
keine  Relevanz,  da  gemäss  konstanter  Rechtsprechung  die 
schweizerischen  Behörden  an  die  Beurteilung  ausländischer  Ver-
sicherungsträger, Krankenkassen, anderer  Behörden und Ärzte nicht 
gebunden sind (vgl. ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen aus-
ländische Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Richters. Die 
Frage,  ob  der  Beschwerdeführerin  eine  Invalidenrente  zusteht,  be-
urteilt  sich  demnach allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvor-
schriften, mithin in freier  richterlicher Beweiswürdigung der im Recht 
liegenden Akten. 

4.3

4.3.1 Die  Vorinstanz  hatte  zur  Begründung  des  angefochtenen  Ein-
spracheentscheids  im  Wesentlichen  angeführt,  bei  der  Beschwerde-
führerin  habe  ab  25.  September  2003  sowohl  als  Arbeiterin  in  der 
Landwirtschaft  als  auch  als  Küchenhilfe  eine  Arbeitsunfähigkeit  von 
100%  bestanden.  Diese  Arbeitsunfähigkeit  habe  bis  sechs  Monate 
nach  dem  Einsetzen  der  Totalprothese  gedauert.  Danach,  d.h.  ab 
1. Mai 2005, sei die Beschwerdeführerin weder als Hausfrau noch als 
Arbeiterin in einem rentenbegründenden Ausmass arbeitsunfähig ge-
wesen. Diese Verbesserung sei drei Monate nach deren Eintritt zu be-
rücksichtigen,  was zur Aufhebung der Rente per 1. September 2005 
führe. Dagegen lässt die Beschwerdeführerin vorbringen, beinahe alle 
Arztberichte  besagten,  dass  ihr  schon  lange  keine  Tätigkeit  mehr  - 
auch keine leichte - zumutbar sei.

4.3.2  Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin nach mehreren Ein-
griffen am rechten Kniegelenk, die im September 2003 erfolgten, am 
26. Oktober 2004 mit einer Totalprothese versorgt werden musste. Im 
Rahmen des Einspracheverfahrens ging Dr. med. V._______ in ihrem 

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Bericht vom 12. Januar 2007 davon aus, dass sechs Monate nach der 
Versorgung mit  der Totalprothese am rechten Kniegelenk,  d.h. ab 1. 
Mai 2005, sowohl eine leichte Tätigkeit im Ausmass von 70% als auch 
die Tätigkeit im Haushalt im Ausmass von 76% möglich sein sollte. In 
den  diversen  portugiesischen  Arztberichten  wird  die  Beschwerde-
führerin  als  arbeitsunfähig  für  Tätigkeiten  mit  physischen  An-
strengungen oder einer längeren aufrechten Körperhaltung (IV-Akt. 21, 
28,  37),  als  dauerhaft  arbeitsunfähig  (IV-Akt. 27),  als  seit  rund  zwei 
Jahren arbeitsunfähig (IV-Akt. 48),  als  invalid  und nicht  in  der Lage, 
irgend eine berufliche Tätigkeit  auszuüben (IV-Akt. 50, 51),  als nicht 
erwerbsfähig (IV-Akt. 52) und als unfähig, einen grossen Teil ihrer ge-
wöhnlichen  täglichen  Aufgaben  auszuüben  (Beschwerdebeilage  21), 
eingeschätzt. Dr. med. P._______ erachtete die Wiederaufnahme einer 
leichten  Tätigkeit  als  "nicht  realistisch"  (Replikbeilage  23).  Dr. med. 
J._______ äusserte  sich  nicht  explizit  zur  Arbeitsfähigkeit,  weist 
jedoch  darauf  hin,  dass  auch  am  linken  Kniegelenk  eine  schwere 
Pangonarthrose vorliege, die nach einer Totalprothese rufe und dass 
beide  Knie  durch  die  Geometrie  (Varuskonfiguration)  und  vor  allem 
durch  das  massive  Übergewicht  "zerstört"  seien  (Replikbeilage  24). 
Die Schlussfolgerung von Dr. med. V._______, dass die Beschwerde-
führerin  nach  sechs  Monaten  nach  der  Versorgung  mit  einer  Total -
prothese am rechten Kniegelenk wieder sowohl im Haushalt als auch 
ausserhäuslich in rentenausschliessendem Grad arbeitsfähig sein soll,  
wird nicht weiter begründet und ist  daher auch nicht nachvollziehbar 
(IV-Akt. 58). Ferner ist zweifelhaft, ob Dr. med. V._______, obwohl ihr 
alle Unterlagen vorlagen, alle anderen gesundheitlichen Beschwerden 
der Beschwerdeführerin (Hysterektomie [IV-Akt. 24], Erkrankungen der 
Atemwege [IV-Akt. 51], Fibromyalgiesyndrom [IV-Akt. 53], Depression 
[IV-Akt.  22],  Mammapathologie  [IV-Akt. 50])  in  ihre  Arbeitsfähigkeits-
beurteilung  hat  einfliessen  lassen.  Ihre  Beurteilung  steht  auch  in 
einem  gewissen  Widerspruch  zu  den  erwähnten,  portugiesischen 
Arztberichten.  Anderseits  äussern  sich  diese  zum  Teil  sehr  un-
differenziert  und  schliessen  insbesondere  eine  Arbeitstätigkeit,  die 
physisch anstrengt,  aus. Im Hinblick auf  die Arbeitsfähigkeit  in  einer 
angepassten, leichten Tätigkeit sind diese Berichte jedoch kaum aus-
sagekräftig. Ausserdem ist in Bezug auf Berichte von Hausärzten und 
behandelnden  Fachärzten  der  Erfahrungstatsache  Rechnung  zu 
tragen, dass Hausärzte und behandelnde Fachärzte mitunter im Hin-
blick  auf  ihre  auftragsrechtliche  Vertrauensstellung  in  Zweifelsfällen 
eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Was Parteigutachten an-
belangt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellung-

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nahme von einer  Partei  eingeholt  und  in  das  Verfahren  eingebracht 
wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (ZAK 1986 S. 189 Erw. 2a in 
fine). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte 
kommt schliesslich Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar  begründet  sowie  in  sich  widerspruchsfrei  sind  und 
keine  Indizien  gegen  ihre  Zuverlässigkeit  bestehen.  Die  Tatsache 
allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Ver-
sicherungsträger  steht,  lässt  nicht  schon  auf  mangelnde Objektivität 
und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Um-
stände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 
objektiv als  begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf  die erheb-
liche  Bedeutung,  welche  den  Arztberichten  im  Sozialversicherungs-
recht  zukommt,  ist  an  die  Unparteilichkeit  des  Gutachters  allerdings 
ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3 b/cc-ee).

4.3.3 Zusammenfassend  steht  fest,  dass  die  Beurteilung  der  RAD-
Ärztin, Dr. med. V._______, nicht schlüssig ist, da nicht begründet wird, 
weshalb die Beschwerdeführerin sechs Monate nach dem Eingriff vom 
26.  Oktober  2004  wieder  in  rentenausschliessendem Grad  erwerbs-
fähig  gewesen  sein  soll.  Die  portugiesischen  Arztberichte  hingegen 
enthalten keine eigentlichen Synthesen im Sinne einer Gesamtschau 
und sind daher  auch zu wenig schlüssig. Da unter  Berücksichtigung 
der  gesamten  Umstände  –  Dr. med. P._______  diagnostizierte  eine 
Tendenz  zur  Schmerzen-Generalisierung  und  der  portugiesische 
Neurologe  eine  Depression  (IV-Akt.  22)  –  nur  auf  Grund  einer  Be-
urteilung des gesamten (physischen und psychischen)  Gesundheits-
zustandes  der  Beschwerdeführerin  umfassend  und  substantiiert  be-
urteilt  werden kann,  in  welchem Umfang und für  welche Tätigkeiten 
diese konkret arbeitsfähig ist, ist – entsprechend dem Eventualantrag 
der Beschwerdeführerin – eine interdisziplinäre Begutachtung durch-
zuführen, welche sich darüber auszulassen hat,  ob die Beschwerde-
führerin  auch  über  den  1.  September  2005  hinaus  in  renten-
begründendem Umfang arbeitsunfähig war. 

5.

5.1 Dass eine umfassende Beurteilung des Gesundheitszustands und 
Klärung  der  Frage der  Arbeits(un)fähigkeit  letztlich  nur  unter  gleich-
zeitigem und  koordiniertem Einbezug  aller  relevanten  medizinischen 
Fachrichtungen  möglich  ist  und  ausserhalb  der  rein  somatischen  – 
insbesondere orthopädischen – Beurteilungsmöglichkeiten liegt, ergibt 

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sich aus den wiederholten Hinweisen in den medizinischen Akten auf 
psychische Beschwerden der Beschwerdeführerin (Depression [IV-Akt. 
22],  Fibromyalgie-Syndrom  [IV-Akt.  53],  Tendenz  zur  Schmerzen-
Generalisierung [Replikbeilage 23]) und somatische Beschwerden, die 
nichts  mit  den  Kniebeschwerden  zu  tun  haben  (Mammapathologie, 
Bronchialasthma [IV-Akt. 51]  Hysterektomie [IV-Akt. 24]). Die alles in 
allem  zu  gewärtigenden  Unzulänglichkeiten  und  Unsicherheiten 
werden  durch  die  Meinungsäusserungen  der  RAD-Ärztinnen  Dres. 
med.  R._______  und  V.________  keinesfalls  ausgeräumt  (Stellung-
nahmen vom 19/21. Juli 2007 [IV-Akt. 31-33], 12./16. Januar 2007 [IV-
Akt. 56-58], 5. Oktober 2007 [IV-Akt. 63] und vom 7. März 2008 [IV-Akt. 
65]).  Ebenso  wenig  kann  allerdings  aufgrund  der  derzeitigen  Lage 
leichthin  auf  eine  Arbeitsunfähigkeit  in  dem  von  der  Beschwerde-
führerin  behaupteten  Umfang  geschlossen  werden.  Nötig  ist  in 
medizinischer  Hinsicht  mithin  eine  gründliche  polydisziplinäre  Ab-
klärung unter Beteiligung von Sachverständigen mehrerer relevanten 
medizinischen Fachrichtungen. 

5.2  Was die  Beschwerden  im linken  Kniegelenk  anbelangt,  das  ge-
mäss Gutachten von Dr. med. J.________ demnächst auch mit einer 
Totalprothese versorgt werden muss, ist was folgt anzumerken: Nach 
ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die 
Gesetzmässigkeit  der  Verwaltungsverfügung  in  der  Regel  nach  dem 
Sachverhalt,  der zur  Zeit  des Verfügungserlasses bzw. Erlasses des 
Einspracheentscheides  gegeben  war  (BGE  121  V  366  Erw.  1b  mit 
Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, 
sollen  im  Normfall  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungsverfügung 
sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Solche, die sich erst später 
verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem 
Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet 
sind,  die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beein-
flussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen). Den Akten zufolge hat die Be-
schwerdeführerin jedoch bereits vor Erlass des Einspracheentscheids 
vom  7.  März  2007  auch  Beschwerden  am  linken  Kniegelenk  auf-
gewiesen  (Gonarthrose  im  linken  Knie  [IV-Akt.  49],  Gonarthrose  III. 
Grades linksseitig  [IV-Akt. 53]). Diese Beschwerden bzw. deren Aus-
wirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  müssten  in  der  interdisziplinären 
Untersuchung  daher  auch  berücksichtigt  werden.  Einzig  die  Folgen, 
welche  die  Totalprothese  am  linken  Kniegelenk  allenfalls  zeitigen 
werden, müssten Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein 
(Replikbeilage 24). 

Seite 23

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5.3  Schliesslich wird  die  Vorinstanz nicht  darum herumkommen,  ab-
zuklären, nach welcher Methode sie die Invaliditätsbemessung vorzu-
nehmen  hat  (Einkommensvergleich,  gemischte  Methode,  Be-
tätigungsvergleich). Die Akten sind diesbezüglich widersprüchlich (vgl.  
E. 3.8.2  hievor)  und die  Beschwerdeführerin  wurde –  wie  schon er-
wähnt – zu keiner Zeit danach gefragt, ob sie auch im Gesundheitsfall 
einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgegangen wäre.

6. 
Die Beschwerde ist daher insoweit gutzuheissen, als der Einsprache-
entscheid vom 7. März 2007 aufgehoben und die Sache an die Vor-
instanz zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im 
Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch neu verfüge.

7. 
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

7.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss  Art.  63  Abs. 1 
und  Abs.  3  VwVG  die  Verfahrenskosten  in  der  Regel  der  unter-
liegenden  Partei.  Eine Rückweisung gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen 
der  Beschwerde  führenden  Partei  (BGE 132  V  215  E.  6).  Den  Vor-
instanzen  werden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  (Art.  63  Abs.  2 
VwVG). Es sind daher keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. 

7.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zu-
sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]).  Die  Parteient-
schädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere 
notwendige  Auslagen  der  Partei  (Art.  8  VGKE).  Die  Beschwerde-
führerin  ist  im  vorliegenden  Verfahren  durch  Regula  Schwaller  ver-
treten  (nicht-anwaltliche  berufsmässige  Vertretung;  Art.  10  Abs.  2 
VGKE). Ihr ist daher eine Parteientschädigung für die ihr entstandenen 
notwendigen Kosten zuzusprechen. Da keine Kostennote eingereicht 
wurde,  ist  die  Parteientschädigung  aufgrund  der  Akten  festzusetzen 
(Art.  14  Abs.  2  VGKE).  Eine  Parteientschädigung  in  der  Höhe  von 

Seite 24

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Fr. 1'400.-- (exkl. Mehrwertsteuer; Art. 5 lit. b i.V.m. Art. 14 MWSTG) 
erscheint als angemessen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  insoweit  gutgeheissen,  als  der  angefochtene 
Einspracheentscheid vom 7.März 2007 aufgehoben und die Sache an 
die  Vorinstanz  zurückgewiesen  wird,  damit  diese  nach  erfolgter  Ab-
klärung im Sinne der  Erwägungen über  den Leistungsanspruch neu 
verfüge.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
die Vorinstanz 
das Bundesamt für Sozialversicherungen 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Frank Seethaler Karin Behnke

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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