# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 122b8de9-1ab5-514b-87c3-cfe6f91a36af
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.05.2010 C-2564/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2564-2008_2010-05-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2564/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  M a i  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______, (wohnhaft in der Schweiz)
vertreten durch Advokatin lic. iur. Claudia Weible Imhof,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidität; Verfügung der IVSTA vom 4. März 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2564/2008

Sachverhalt:

A.  
A._______  (im  Folgenden:  die  Beschwerdeführerin)  ist  deutsche 
Staatsangehörige, wurde 1977 geboren, lebte und arbeitete bis Ende 
2005  in  Deutschland  für  B._______.  Ab  Januar  2006  lebte  sie  in 
D._______ (Kanton J._______) und arbeitete als Sachbearbeiterin in 
L._______ (Kanton K._______)  für  C._______. Seit  dem 11. Januar 
2006  hat  die  Beschwerdeführerin  wegen  Rückenbeschwerden  nicht 
mehr gearbeitet. Nach einem vorübergehenden Aufenthalt in Deutsch-
land  lebt  die  Beschwerdeführerin  seit  September  2007  mit  ihrem 
Ehemann  und  ihrem  Sohn  in  E._______  (Kanton  K._______)  (vgl. 
Akten der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA] 
IV/1-2, IV/9, IV/24-25, IV/63, IV/69-70).

B.  
B.a Mit  Schreiben  vom  21.  Oktober  und  Anmeldeformular  vom  23. 
Oktober 2006 beantragte die Beschwerdeführerin bei der IV-Stelle des 
Kantons  J._______  (im  Folgenden:  IV-J)  die  Ausrichtung  einer 
Invalidenrente.

B.b Die IV-J nahm die Anmeldung am 26. Oktober 2006 entgegen und 
bestätigte deren Eingang am gleichen Tag und nahm im Rahmen des 
Verwaltungsverfahren verschiedene Abklärungen vor (vgl. IV/4-29). 

B.c Am 31. Januar  2007  teilte  die  Beschwerdeführerin  der  IV-J  mit, 
dass sie und ihre Familie die Schweiz per Ende des Monats verlassen 
[Ende  Februar  2007]  und  zu  ihren  Schwiegereltern  nach  F._______ 
(Deutschland)  ziehen würden,  was sie  in  der  Folge auch taten (vgl.  
IV/24 sowie act. 1 S. 5 und act. 8).

B.d Nach telefonischer Rücksprache mit der IVSTA überwies die IV-J 
das  Verfahren  am  9.  März  2007  an  die  IVSTA,  da  die 
Beschwerdeführerin  inzwischen  in  Deutschland  wohne  (vgl.  IV/29, 
IV/29.1, IV/29.3 S. 2 f.).

B.e Die IVSTA führte das Verwaltungsverfahren weiter (vgl. IV/30-52)

B.f Im  September  2007  verlegte  die  Beschwerdeführerin  ihren 
Wohnsitz  wieder  in  die  Schweiz  (nach  E._______  im  Kanton 
K._______ vgl. act. 1 S. 7, act. 8, IV/66, IV/69-70). 

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B.g Die  IVSTA stellte  der  Beschwerdeführerin  mit  Vorbescheid  vom 
13.  November  2007  die  Abweisung  des  Leistungsbegehrens  in 
Aussicht und erliess am 8. Januar 2008 eine entsprechende Verfügung 
(IV/64, IV/73). 

B.h Am  14.  Januar  2008  machte  die  Beschwerdeführerin  geltend, 
dass  die  Frist  zur  Stellungnahme  zum  Vorbescheid  an  diesem  Tag 
ende, nahm Stellung zum Vorbescheid und beantragte die Ausrichtung 
einer ganzen IV-Rente mit  Wirkung ab 1. Januar 2007, das Einholen 
weiterer Untersuchungsergebnisse, eine Neubeurteilung nach Eingang 
derselben  und  allfälligen  weiteren  medizinischen  Untersuchungen 
sowie die Prüfung der Zuständigkeit der IVSTA, wobei eventualiter der 
Fall an die IV-Stelle des Kantons K._______ (im Folgenden: IV-K) zu 
überweisen sei (vgl. IV/79).

B.i Am 21. Januar 2008 teilte die IVSTA der Beschwerdeführerin mit, 
dass die Verfügung vom 8. Januar 2008 als ungültig zu betrachten sei 
(IV/81), und annulierte und ersetzte sie am 4. März 2008 durch eine 
neue  Verfügung,  worin  sie  das  Leistungsbegehren  der 
Beschwerdeführerin (erneut) abwies (IV/88).

C.
C.a Gegen die Verfügung vom 4. März 2008 erhob die Beschwerde-
führerin  am 21. April  2008  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungs-
gericht.  Sie  beantragte  die  Aufhebung  der  Verfügung  sowie  die 
Prüfung  der  Zuständigkeit  der  IVSTA und eventualiter  die  Übergabe 
der Sache an die IV-Stelle K._______, subeventualiter an die IV-Stelle 
J._______. Ausserdem beantragte sie eventualiter das Einholen eines 
interdisziplinären  medizinischen  Gutachtens,  subeventualiter  eines 
Gutachtens von Prof. Dr. G._______ (H._______ [Spitalname]),  alles 
unter Kostenfolge.

C.b Mit  Vernehmlassung  vom  10.  September  2008  beantragte  die 
IVSTA  die  Abweisung  die  Beschwerde  und  die  Bestätigung  der 
angefochtenen  Verfügung.  Dabei  hielt  sie  ausdrücklich  an  ihrer 
Zuständigkeit zum Erlass der angefochtenen Verfügung fest (act. 8).

C.c Am 14. Oktober  2008  bezahlte  die  Beschwerdeführerin  den  ihr 
vom  Bundesverwaltungsgericht  auferlegten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- (act. 11).

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C.d Mit  Replik vom 3. November 2008 (act. 14) und Duplik vom 11. 
November  2008  (act.  16)  hielten  die  Beschwerdeführerin  und  die 
IVSTA an ihren Begehren fest.

C.e Am  17.  November  2008  schloss  das  Bundesverwaltungsgericht 
den Schriftenwechsel ab (act. 17).

C.f Mit Eingaben vom 19. Juni 2009 und 27. Januar 2010 (act. 19 und 
33)  unterbreitete  die  Beschwerdeführerin  dem  Bundesverwaltungs-
gericht eine Honorarnote sowie diverse medizinische Unterlagen und 
beantragte, letztere zu den Akten zu nehmen.

C.g Am 2. Februar 2010 wies der Instruktionsrichter  den Antrag auf 
Berücksichtigung der mit Eingaben vom 19. Juni 2009 und 27. Januar 
2010  eingereichten  Unterlagen  unter  antizipierter  Beweiswürdigung 
ab. 

D.
Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, 
soweit  erforderlich,  im  Rahmen  der  nachfolgenden  Erwägungen 
eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17.  Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  33  Bst.  d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR  831.20)  sowie  Art.  5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. 
Der Wohnsitz der Beschwerdeführerin vor, bei oder nach Beschwerde-
erhebung ist für die Frage der Zuständigkeit des Bundesverwaltungs-
gerichts  nicht  erheblich. Eine  Ausnahme im Sinne von Art.  32  VGG 
liegt nicht vor.

1.2 Nach  Art.  37  VGG  richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  nach  dem VwVG,  soweit  das  VGG nichts 
anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis 

VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das 

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Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist.

2.
2.1 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen; sie ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Sie ist 
daher zur Beschwerde legitimiert.

2.2 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 
und  der  auferlegte  Kostenvorschuss  fristgerecht  geleistet  wurde,  ist 
auf die Beschwerde einzutreten (60 ATSG, Art.  52 VwVG i.V.m. Art. 38 
Abs. 4 Bst. a VwVG und Art. 63 Abs. 4 VwVG).

3. Die  Beschwerdeführerin  ist  deutsche  Staatsangehörige  und  lebte 
während  des  vorinstanzlichen  Abklärungsverfahrens  zeitweise  in 
Deutschland und zeitweise in  der Schweiz. Daher ist  vorliegend das 
am  1.  Juni  2002  in  Kraft  getretene  Abkommen  vom  21.  Juni  1999 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft  einerseits und der 
Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits 
über  die  Freizügigkeit  (nachfolgend:  FZA,  SR  0.142.112.681), 
insbesondere  dessen  Anhang  II  betreffend  die  Koordinierung  der 
Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden (Art. 80a IVG). Soweit 
das FZA bzw. die auf dieser Grundlage anwendbaren gemeinschafts-
rechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmungen vorsehen, 
richtet  sich die  Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der 
Anspruchsvoraussetzungen  einer  schweizerischen  Invalidenrente 
grundsätzlich  nach  der  innerstaatlichen  Rechtsordnung  (BGE 130  V 
253 E. 2.4).

4.
4.1 Die  Beschwerdeführerin  beantragt  in  der  Hauptsache  die 
Zusprache  einer  ganzen  IV-Rente.  Zugleich  beantragt  sie  die 
Überprüfung der Zuständigkeit der IVSTA, "eventualiter" die Übergabe 
des Falles an die IV-BS, "subeventualiter" an die IV-J (vgl. Beschwerde 
S.  2  und  Replik  S.  2).  Die  IVSTA  besteht  hingegen  auf  ihrer 
Zuständigkeit (vgl. Vernehmlassung vom 10. September 2008). Vorweg 
ist – auch von Amtes wegen – darüber zu befinden, ob die IVSTA zum 
Erlass der angefochtenen Verfügung zuständig war. 

4.2 Hinsichtlich  des  vorliegend  anwendbaren  Rechts  ist  pro  rata 
temporis auf jene Bestimmungen des IVG und der IVV respektive des 

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ATSG und der zugehörigen Verordnung vom 11. September 2002 über 
den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSV,  SR 
830.11)  abzustellen,  die  für  die  Beurteilung  eines  Rentenanspruchs 
jeweils relevant waren und in Kraft standen. Da das Rentengesuch im 
Oktober 2006 eingereicht wurde, sind im vorliegenden Fall bis zum 31. 
Dezember 2007 das IVG und das ATSG in der Fassung vom 21. März 
2003 und die IVV in der Fassung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 
2003  3837  beziehungsweise  AS 2003  3859,  in  Kraft  vom 1. Januar 
2004 bis 31. Dezember 2007) anwendbar. Am 1. Januar 2008 sind die 
Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der 
IVV  vom  28.  September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129 
beziehungsweise  AS  2007  5155)  in  Kraft  getreten.  Soweit  sich  der 
Rentenanspruch auf die Zeit nach dem 1. Januar 2008 bezieht, sind 
die Bestimmungen der  erwähnten Erlasse in  der  seit  diesem Datum 
geltenden Fassung anwendbar.

4.3 Die Zuständigkeit der IV-Stellen ist in Art. 55 IVG und Art. 40 IVV 
geregelt.  Zuständig  ist  in  der  Regel  die  IV-Stelle,  in  deren 
Kantonsgebiet  der  Versicherte  im  Zeitpunkt  der  Anmeldung  seinen 
Wohnsitz hat. Der Bundesrat ordnet die Zuständigkeit in Sonderfällen 
(Art.  55  Abs.  1  IVG).  Nach  Art.  40  Abs.  1  IVV  ist  zuständig  zur 
Entgegennahme und Prüfung der Anmeldungen die IV-Stelle, in deren 
Tätigkeitsgebiet  die Versicherten ihren Wohnsitz  haben (Bst. a)  oder 
für im Ausland wohnende Versicherte - unter Vorbehalt der speziellen 
Regelung  für  Grenzgänger  gemäss  Art.  40  Abs. 2  IVV (welche hier 
keine  Anwendung  findet,  da  die  Beschwerdeführerin  im 
massgebenden Zeitraum nicht Grenzgängerin war) -  die IV-Stelle für 
Versicherte  im  Ausland  (Bst.  b).  Laut  Art.  40  Abs.  3  IVV  bleibt  die 
einmal  begründete  Zuständigkeit  der  IV-Stelle  im  Verlauf  des 
Verfahrens erhalten. 

4.4 In der höchstrichterlichen Praxis wurde die Erhaltung der einmal 
begründeten Zuständigkeit  einer IV-Stelle  immer wieder bestätigt. Im 
Grundsatz  gilt  dies  auch  für  Fälle,  in  denen  der  Beschwerdeführer 
seinen  Wohnsitz  nach  Einleitung  des  IV-Verwaltungsverfahrens  ins 
Ausland verlegt hat (vgl. Urteile EVG I 516/01 vom 19. Dezember 2002 
E. 1, I 232/03 vom 22. Januar 2004 [publiziert als SVR 2005 IV Nr. 39] 
E. 3.1 und 3.3.1, I 19/05 vom 29. Juni 2005 E. 2.6 sowie Urteile des 
Bundesgerichts I 817/05 vom 5. Februar 2007 E. 5, I 190/06 vom 16. 
Mai  2007  E.  3.2,  9C_755/2008  vom  28.  Januar  2009,  je  m.w.H.). 
Allerdings kann gemäss Eidgenössischem Versicherungsgericht  unter 

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gewissen  Umständen  ein  Wechsel  der  Zuständigkeit  von  der 
ursprünglich  zuständigen  kantonalen  IV-Stelle  auf  die  IV-Stelle  für 
Versicherte  im Ausland erfolgen,  wenn  prozessökonomische Gründe 
oder  rechtliche  Überlegungen  für  einen  solchen  Wechsel  sprechen. 
Dabei  erweist  sich  die IVSTA in der  Regel  als  die IV-Stelle,  die auf 
Grund  ihrer  Kenntnisse  und  Erfahrung  am  besten  in  der  Lage  ist, 
Abklärungen  im  Ausland  durchzuführen  oder  relevante 
Geschehensabläufe ausserhalb  der  Schweiz kompetent  zu  würdigen 
sowie  eine  einheitliche  Rechtsanwendung  für  Fälle  von  im  Ausland 
wohnenden Personen zu gewährleisten (vgl. Urteil  EVG 232/03 vom 
22. Januar 2004 E. 3.1 bis 3.3 sowie Urteil  EVG I 8/02 vom 16. Juli 
2002 E. 2.4 je m.w.H.).

4.5 Vorliegend stehen  für  die  Zuständigkeit  drei  IV-Stellen  in  Frage: 
die  IV-J,  die  IVSTA und  die  IV-K. Dafür,  dass  eine  andere  IV-Stelle 
zuständig sein könnte, sind keine Hinweise ersichtlich. Es gilt somit zu 
prüfen,  welche  dieser  drei  IV-Stellen  für  die  Durchführung  des 
Verfahrens  und  insbesondere  zum  Erlass  der  abschliessenden 
Verfügung zuständig war.

4.6 Die Zuständigkeit der IV-K liesse sich nur damit begründen, dass 
die Beschwerdeführerin per September 2007 (vgl. IV/69-70) - also vor 
Abschluss des Abklärungsverfahrens und Erlass der dieses Verfahren 
abschliessenden  Verfügung  -  in  die  Schweiz  zurückgekehrt  ist  und 
Wohnsitz im Kanton K._______ bezogen hat und seither dort lebt. Die 
IV-K  war  nie  aktiv  in  das  Abklärungsverfahren  involviert  und  hat 
keinerlei  Abklärungsmassnahmen  vorgenommen,  sondern  sich 
vielmehr ausdrücklich für unzuständig erklärt  (vgl. IV/97). Sie verfügt 
auch  über  keine  Spezialkenntnisse,  über  welche  die  IV-J  oder  die 
IVSTA nicht  verfügen.  Da  Art.  40  Abs.  3  IVV  insbesondere  darauf 
abzielt,  allein auf einem Wohnsitzwechsel beruhende Zuständigkeits-
wechsel  zu  verhindern,  ist  die  IV-K  für  die  Führung  des 
Abklärungsverfahrens  und  nicht  für  den  Erlass  der 
verfahrensabschliessenden Verfügung zuständig.

4.7 Sowohl für die Zuständigkeit der IV-J als auch für jene der IVSTA 
finden sich hingegen valable Gründe. 

4.7.1 Aus  dem  Wohnsitz  der  Beschwerdeführerin  im  Kanton 
J._______  zum  Zeitpunkt  des  Eingangs  der  Anmeldung  zum 
Leistungsbezug  (16. Oktober  2006)  resultierte  die  originäre 
Zuständigkeit der IV-J, welche grundsätzlich im Verlauf des (gesamten) 

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Verfahrens erhalten bleibt (vgl. Art. 55 Abs. 1 IVG und Art. 40 Abs. 1 
Bst.  a  IVV  sowie  die  entsprechende  höchstrichterliche  Praxis  [vgl.  
oben E. 4.2. und 4.3]). Ausserdem hatte die IV-J im Zeitraum vom 16. 
Oktober 2006 bis 9. März 2007 die tatsächliche Verfahrensherrschaft 
und nahm entsprechende Abklärungen vor. 

4.7.2 Für den Übergang der Zuständigkeit von der IV-J auf die IVSTA 
spricht,  dass  die  IV-J  und die  IVSTA zum damaligen Zeitpunkt  gute 
Gründe dafür  hatten  anzunehmen,  dass  die  Beschwerdeführerin  die 
Schweiz Ende Februar definitiv beziehungsweise mindestens für einen 
unbestimmten  längeren  Zeitraum  verliess  (vgl.  IV/3,  IV/24),  eine 
Anreise zur medizinischen Abklärung in die Schweiz ausgeschlossen 
sei  (vgl.  IV/28)  und  die  avisierten  medizinischen  Abklärungen  (vgl.  
IV/25-26)  im  Ausland  vorgenommen  werden  müssten.  Wird  der 
Wohnsitz  für  eine unbestimmte Zeit  ins Ausland verlegt,  überwiegen 
gemäss höchstrichterlicher Praxis in der Regel die Gründe für  einen 
ausnahmsweisen  Wechsel  der  Zuständigkeit  zur  IVSTA  (vgl.  oben 
E. 4.3;  vgl.  auch  das  Kreisschreiben  über  das  Verfahren  in  der 
Invalidenversicherung  des  Bundesamtes  für  Sozialversicherungen 
[KSVI, Rz. 4011 in der ab 1. Juli 2006 und Rz. 4011.1 und 4011.2 in  
der  ab  1.  Januar  2008  geltenden  Fassung]).  Ausserdem  hatte  die 
IVSTA ab  dem 14.  März  2007  die  tatsächliche  Verfahrensherrschaft 
übernommen und nahm entsprechende Abklärungen vor.

4.8 Vorliegend verliess die Beschwerdeführerin die Schweiz – wie sich 
im Laufe des Jahres 2007 ergeben hat – nur vorübergehend für sechs 
Monate  (März  bis  August  2007),  wogegen  das  gesamte 
Abklärungsverfahren über 16 Monate umfasste (vom 26. Oktober 2006 
bis zum 4. März 2008). Somit bestand der besondere Auslandsbezug, 
der gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung überhaupt  -  und nur 
unter gewissen Umständen - zu einem Übergang der Zuständigkeit an 
die  IVSTA führen  kann  (vgl.  oben  E.  4.3)  nur  während  einer  relativ 
kurzen  Zeit.  Ausserdem  war  dieser  Auslandsbezug  bei  Erlass  der 
angefochtenen  Verfügung  schon  seit  über  einem  halben  Jahr 
weggefallen  (vgl.  die  Anmeldung  im  Kanton  K._______  per  1. 
September 2007; IV/69).

Nach  der  Rückkehr  der  Beschwerdeführerin  in  die  Schweiz  im 
September 2007 hätten allenfalls notwendige (medizinische) Abklärun-
gen  ebenso  gut  von  einer  kantonalen  IV-Stelle  in  der  Schweiz 
vorgenommen werden können, wie von der IVSTA, welche im Übrigen 

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nach  der  Rückkehr  in  die  Schweiz  keine  weiteren  Abklärungen  im 
Ausland  vornehmen liess. Wäre dennoch  ein  weiterer  Einbezug des 
deutschen Versicherungsträgers notwendig gewesen, hätte die IV-J die 
IVSTA bei  Bedarf  um Unterstützung ersuchen können ohne dadurch 
ihre Zuständigkeit zu verlieren oder abgeben zu müssen (vgl. KSVI Rz. 
4015  je  in  der  ab  1.  Juli  2006  und  ab  1.  Januar  2008  geltenden 
Fassung).  Angesichts  des  schweizerischen  Wohnsitzes  der 
Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses fällt  auch 
das  Argument  einer  einheitlichen  Praxis  gegenüber  Versicherten  im 
Ausland  vorliegend  ausser  Betracht.  Schliesslich  ist  davon 
auszugehen,  dass  eine  kantonale  IV-Stelle  über  eine  grössere 
Erfahrung mit Versicherten mit Wohnsitz in der Schweiz verfügt als die 
IVSTA. Dies  gilt  insbesondere  betreffend  die  Eingliederung,  welcher 
bei  Wohnsitz  in  der  Schweiz  ein  dominantes  Gewicht  zukommt, 
während eine Eingliederung im Ausland nur ausnahmsweise in Frage 
kommt (vgl. Art. 9 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 1 Bst. a IVG sowie Art.  7 
Abs. 1 ATSG, je in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Auch 
aus  der  gemäss  Art.  40  Abs.  2  IVV  für  Grenzgänger  geltenden 
Regelung ist  ersichtlich,  dass der  Verordnungsgeber  davon ausging, 
dass  die  kantonalen  IV-Stellen  besser  für  die  Abklärungen  geeignet 
sind,  während  die  IVSTA  einer  einheitlichen  Praxis  betreffend 
Versicherte  im  Ausland  und  besonderen  auslandsbezogenen 
Elementen korrigierend Rechnung tragen kann.

Dass  die  Beschwerdeführerin  nicht  mehr  im  Kanton  J._______, 
sondern im Kanton K._______ Wohnsitz  genommen hat,  steht  unter 
Berücksichtigung  von  Art.  40  Abs.  3  IVV  und  der  gegenseitigen 
Unterstützungspflicht der IV-Stellen (vgl. KSVI Rz. 4015 je in der ab 1.  
Juli 2006 und ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung) einer Zuständig-
keit  der  IV-J  genauso  wenig  entgegen,  wie  wenn  ein  (direkter) 
Wohnsitzwechsel  vom Kanton  J._______  in  den  Kanton  K._______ 
erfolgt wäre.

4.9 Im  vorliegenden  Fall  fallen  angesichts  der  (ursprünglich  nicht 
absehbaren) Rückkehr der Beschwerdeführerin in die Schweiz die für 
einen  bleibenden  ausserordentlichen  Zuständigkeitswechsel  von  der 
IV-J auf die IVSTA sprechende Gründe weniger ins Gewicht,  als der 
Grundsatz der Beständigkeit einer einmal begründeten Zuständigkeit. 
Zudem hatte es die IVSTA in der Hand, nach Bekanntgabe des neuen 
Wohnsitzes der Beschwerdeführerin in der Schweiz mit Schreiben vom 
10.  Dezember  2007  (IV/66)  –  und  damit  vor  Erlass  der  (später 

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aufgehobenen)  Verfügung  vom  8.  Januar  2008  (IV/73)  –,  ihre 
Unzuständigkeit zu erkennen und die Akten zur weiteren Bearbeitung 
an  die  kantonale  IV-Stelle  zu  überweisen.  Für  die  (weitere) 
Durchführung  des  Abklärungsverfahrens  (nach  Rückkehr  der 
Beschwerdeführerin in die Schweiz) und zum Erlass der angefochte-
nen  Verfügung  war  aus  den  genannten  Gründen  die  IV-J  zuständig 
und nicht die IVSTA. 

4.10 Gemäss  höchstrichterlicher  Rechtsprechung  ist  die  von  einer 
örtlich unzuständigen IV-Stelle erlassene Verfügung in der Regel nicht 
nichtig, sondern bloss anfechtbar. Aus prozessökonomischen Gründen 
kann die Beschwerdeinstanz von der Aufhebung der Verfügung einer 
unzuständigen  IV-Stelle  (namentlich  der  IVSTA)  und  von  der  Über-
weisung der Sache an die zuständige (kantonale) IV-Stelle absehen. 
Voraussetzung  ist  allerdings,  dass  die  fehlende  Zuständigkeit  nicht 
gerügt wird und dass aufgrund der gegebenen Aktenlage in der Sache 
entschieden werden kann (vgl. Urteil EVG I 8/02 vom 16. Juli 2002 E. 
2.4 i.V.m. E. 1.1, Urteile EVG I 232/03 vom 22. Januar 2004 E. 4.1 und 
4.2 und I 19/05 vom 29. Juni 2005 E. 2.6, je mit weiteren Hinweisen).

Da die Beschwerdeführerin vorliegend ausdrücklich die Zuständigkeit 
der  verfügenden  Vorinstanz  rügt  und  "eventualiter"  die  Überweisung 
der Sache an die IV-K, "subeventualiter" an die IV-J beantragt, kommt 
eine Heilung der fehlenden örtlichen Zuständigkeit  der Vorinstanz im 
Sinne  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  nicht  in  Frage  - 
unabhängig davon, ob die Sache materiell entschieden werden könnte. 

4.11 Die  Beschwerde  ist  somit  insofern  gutzuheissen,  als  die  Ver-
fügung vom 4. März 2008 aufzuheben und die Sache an die IV-Stelle 
des Kantons J._______ zur weiteren Behandlung zu überweisen ist.

5.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens kann offen bleiben, ob darin, dass 
die IVSTA nicht schon vor Erlass der angefochtenen Verfügung über 
ihre  Zuständigkeit  befunden hat,  eine Verletzung von Art.  35  Abs. 2 
ATSG  begründet  liegt,  wie  die  Beschwerdeführerin  geltend  macht. 
Ebenfalls offen bleiben kann, wie die übrigen Anträge und Rügen der  
Beschwerdeführerin zu würdigen wären. 

6.
Das Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss Art. 63  Abs. 1  und 
Abs. 3  VwVG die  Verfahrenskosten  in  der  Regel  der  unterliegenden 

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Partei.  Eine  Rückweisung  gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen  der 
Beschwerde führenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6), was auch für eine 
Überweisung an eine von der Vorinstanz abweichenden ersten Instanz 
zu  gelten  hat.  Den  Vorinstanzen  werden  keine  Verfahrenskosten 
auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Es sind daher keine Verfahrenskosten 
aufzuerlegen. Der von der Beschwerdeführerin am 14. Oktober 2008 
bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 400.- ist zurück zu erstatten.

7.
7.1 Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat sinngemäss die 
Zusprache einer Parteientschädigung verlangt und am 19. Juni 2009 
eine Honorarnote für Ihre Bemühungen für den Zeitraum vom 11. März 
2008 bis 19. Juni 2009 eingereicht (act. 19.7). 

7.2 Die  obsiegende,  vertretene  Beschwerdeführerin  hat  gemäss 
Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 ff. des Reglements vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2,  in  der  ab  1.  April 
2010  geltenden  Fassung,  auf  welche  im  Folgenden  jeweils  Bezug 
genommen  wird)  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  zu  Lasten 
der Verwaltung. Die Parteientschädigung für Beschwerdeverfahren vor 
dem  Bundesverwaltungsgericht  umfasst  die  Kosten  der  Vertretung 
sowie allfällige weitere Auslagen der Partei, wobei unnötiger Aufwand 
nicht  entschädigt  wird (vgl. Art. 8 VGKE). Die Kosten der Vertretung 
umfassen insbesondere das Anwaltshonorar, die Auslagen (namentlich 
die  Kosten  für  das  Kopieren  von  Schriftstücken,  die  Porti  und  die 
Telefonspesen) sowie die Mehrwertsteuer für diese Entschädigungen, 
soweit eine Steuerpflicht besteht und die Mehrwertsteuer nicht bereits 
berücksichtigt  wurde (vgl. Art. 9  Abs. 1  VGKE). Das Anwaltshonorar 
wird  nach  dem  notwendigen  Zeitaufwand  des  Vertreters  oder  der 
Vertreterin  bemessen.  Der  Stundenansatz  beträgt  für  Anwälte  und 
Anwältinnen mindestens 200 und höchstens 400 Franken exkl. Mehr-
wertsteuer (vgl. Art. 10 Abs. 1 und 2 VGKE). Für eine Parteientschädi-
gung für das vorinstanzliche Verfahren besteht kein Raum, da gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine solche im erstinstanzlichen 
Verwaltungsverfahren unüblich ist und einer ausdrücklichen gesetzlich-
en Grundlage bedarf, beziehungsweise Art. 52 Abs. 3 ATSG vorsieht, 
dass  Parteientschädigungen  in  der  Regel  nicht  ausgerichtet  werden 
(vgl. BGE 132 II 47 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen sowie  A. MOSER/M. 
BEUSCH/L. KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  Bundesverwaltungsgericht, 

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Basel  2008, Rz. 4.87,  S. 221 f. und  U. KIESER,  ATSG Kommentar,  2. 
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Rz. 41 ff. zu Art. 52). 

7.3 Die Beschwerdeführerin  hat  dementsprechend nur  den Zeitraum 
ab 11. März 2008 (also nach Erhalt der angefochtenen Verfügung) in 
ihre  Honorarnote  aufgenommen.  Berücksichtigt  man,  dass  die 
Rechtsvertreterin  bereits  im  erstinstanzlichen  Verfahren  vollständige 
Akteneinsicht  genommen,  gestützt  darauf  mehrfach  Stellung  ge-
nommen (vgl. IV/66-67, IV/70, IV/79, IV/85, IV/90) und nach Erlass der 
angefochtenen  Verfügung  sowie  vor  Beschwerdeerhebung  weiterhin 
direkt mit der Vorinstanz korrespondiert hat (vgl. IV/90 und IV/93), was 
nicht  im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  zu  entschädigen  ist, 
scheint der geltend gemachte Arbeitsaufwand als überhöht. Auch der 
spätere  Aufwand  im  Zusammenhang  mit  den Anträgen  auf  Berück-
sichtigung der mit Noveneingaben vom 19. Juni 2009 und 27. Januar 
2010  eingereichten  Unterlagen  (IV/19  und  IV/33,  je  mit  Beilagen), 
welche  in  antizipierter  Beweiswürdigung  abgewiesen  wurden  (vgl. 
IV/34),  sind  vorliegend  nicht  zu  entschädigen.  Ausserdem  ist  zu 
berücksichtigen,  dass im Beschwerdeverfahren nur in  geringem Um-
fang neue medizinische Akten zu berücksichtigen waren. Schliesslich 
ergeht  vorliegend  ein  formeller  Entscheid  ohne  materielle 
Auseinandersetzung.

7.4 Aufgrund des Gesagten und unter Berücksichtigung des Umfangs 
der  Eingaben  ist  die  Parteientschädigung  auf  Fr. 3'023.-  (11  Std.  à 
Fr. 230.- und Fr. 279.40 Auslagen plus Fr. 213.50 Mehrwertsteuer zum 
Satz von 7,6 %) festzusetzen und von der Vorinstanz zu leisten.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde wird  insofern  gutgeheissen,  als  die  Verfügung  vom 
4. März 2008 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle des Kantons 
J._______ zur weiteren Behandlung überwiesen wird.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  geleistete  Kosten-
vorschuss von Fr. 400.- wird der Beschwerdeführerin zurück erstattet.

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  für  das  vorliegende  Verfahren  eine 

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Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'023.- zugesprochen. Diese 
Entschädigung ist von der Vorinstanz zu leisten.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Rückerstat-
tungsformular)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- die IV-Stelle des Kantons J._______, (inkl. einer vollständigen Kopie 

des Beschwerdedossiers und der dazugehörigen Vorakten)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen  gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (BGG,  SR  173.110) 
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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