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**Case Identifier:** 756d58c0-c354-5e52-aa5e-72736297550f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 30.03.2022 810 21 153
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-153_2022-03-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 30. März 2022 (810 21 153)  

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Raumplanung, Bauwesen 

 

Beschwerdelegitimation der Kantonalen Denkmal- und Heimatschutzkommission / for-

melle Beschwer  

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Stefan Schulthess,  

Markus Clausen, Hans Furer, Claude Jeanneret, Gerichtsschreiberin 
Elena Diolaiutti 
 
 

Beteiligte Kantonale Denkmal- und Heimatschutzkommission, Kreuzboden-
weg 2, 4410 Liestal, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Fabian 
Klaber, Rechtsanwalt 

  
 
gegen 
 
 

 Baurekurskommission des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstras-
se 29, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin 
 
A.A.____ und B.A.____, Beschwerdegegner, vertreten durch Roman 
Zeller, Advokat 
 
 

 Einwohnergemeinde B.____, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Baugesuch für Photovoltaikanlage  
(Entscheid der Baurekurskommission vom 15. September 2020) 

 
 
 

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A. A.A.____ und B.A.____ (Baugesuchsteller) reichten am 15. Februar 2019 beim Bauin-
spektorat des Kantons Basel-Landschaft (Bauinspektorat) ein Baugesuch für die Errichtung 
einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes an der X.____strasse 41, Parzelle 
Nr. 200, Grundbuch B.____, ein. Die Liegenschaft befindet sich gemäss Zonenplan Siedlung 
der Gemeinde B.____ (Gemeinde) vom 22./26. November 1984 in der Kernzone und gemäss 
Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS-
Inventar) in einem Areal mit Erhaltungsziel "A". Die Längsseite des Gebäudes verläuft parallel 
zur X.____strasse und hat ein traufständiges Giebeldach, welches nach Norden und Süden 
ausgerichtet ist. Im rechten Winkel befindet sich auf der Rückseite des Hauses und damit auf 
dem von der X.____strasse abgewandten Teil des Gebäudes ein Anbau mit Giebeldach. Die 
Photovoltaikanlagen waren auf der West- und Ostseite des Daches dieses Anbaus projektiert.  
 
B. Das Baugesuch Nr. 0301/2019 wurde im Amtsblatt des Kanton Basel-Landschaft 
Nr. XX vom XX.XX.2019 publiziert. Dagegen erhob die Gemeinde innert Einsprachefrist mit 
Eingabe vom 5. März 2019 beim Bauinspektorat Einsprache. Mit Schreiben vom 25. März 2019 
informierte das Bauinspektorat die Bauherrschaft darüber und verwies sie an die Gemeinde. 
Nach Kontaktaufnahme durch die Bauherrschaft, nachfolgend immer vertreten durch Roman 
Zeller, Advokat, beschloss die Gemeinde am 21. Mai 2019, dass aufgrund der speziellen ein-
zigartigen Situation sowie unter Berücksichtigung der Energiepolitik der Gemeinde der Antrag 
auf Errichtung der Photovoltaikanlage nicht nur auf der östlichen Dachhälfte, sondern auch auf 
der westlichen Dachhälfte genehmigt werden könne. Nach Anpassungen des Bauprojektes zog 
die Gemeinde am 18. Juni 2019 die Einsprache zurück. 
 
C. Gestützt auf den Prüfbericht der Abteilung Kantonale Denkmalpflege des Amtes für 
Raumplanung des Kantons Basel-Landschaft (Kantonale Denkmalpflege) teilte das Bauinspek-
torat den Baugesuchstellern mit Schreiben vom 21. Juni 2019 mit, dass die geplante Photovol-
taikanlage auf der Ostseite nicht einsehbar und somit bewilligungsfähig sei. Die westseitige 
Photovoltaikanlage sei hingegen einsehbar, weshalb das Baugesuch diesbezüglich abgelehnt 
werden müsse.  
 
D. Die Baugesuchsteller verlangten in ihren Eingaben vom 24. Juli 2019 bzw. vom 
15. August 2019 vom Bauinspektorat den Erlass eines beschwerdefähigen Entscheides und 
machten geltend, dass die vorliegende Anlage wenig einsehbar und somit gesetzeskonform sei. 
 
E. Mit Entscheid vom 6. Januar 2020 wies das Bauinspektorat das Baugesuch ab. Es 
führte aus, dass gemäss konstanter Praxis der Kantonalen Denkmalpflege Dachflächen dann 
schlecht einsehbar seien, wenn sie vom öffentlichen Grund aus nicht zu sehen seien, sondern 
nur z.B. von privaten Balkonen. Während die nach Osten gerichtete Dachfläche ausschliesslich 
von den privaten Gärten im Innenhof zu sehen sei und deshalb von Seiten der Kantonalen 
Denkmalpflege als schlecht einsehbar beurteil werde, sei die Westseite des Daches von der 
Y.____strasse aus für jedermann gut einsehbar. Damit werde durch die Photovoltaikanlage auf 
der Westseite des Daches ein Kulturdenkmal von kantonaler oder nationaler Bedeutung we-
sentlich beeinträchtigt.  
 

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F. Dagegen erhoben die Baugesuchsteller am 16. Januar 2020 bei der Baurekurskom-
mission des Kantons Basel-Landschaft (Baurekurskommission) Beschwerde und beantragten 
unter o/e-Kostenfolge die Aufhebung des Entscheids und die Bewilligung des Baugesuchs 
Nr. 0301/2019.  
 
G. Anlässlich des Augenscheins vom 23. Juni 2020 stellte die Baurekurskommission fest, 
dass die streitbetroffene Photovoltaikanlage auf der Westseite des Daches bereits erstellt wor-
den sei, wobei diese von den massgebenden Plänen vom 15. Februar 2019 bzw. 17. Juni 2019 
abweiche. Demzufolge sistierte die Baurekurskommission das Verfahren und wies die Bauherr-
schaft zur Einreichung bereinigter Pläne beim Bauinspektorat an. Die Gemeinde erachtete am 
28. Juli 2020 die am 23. Juli 2020 eingereichten Pläne für in Ordnung. Das Bauinspektorat qua-
lifizierte die Anlage gestützt auf den internen Bericht der Kantonalen Denkmalpflege vom 
27. Juli 2020 als nach wie vor nicht bewilligungsfähig. 
 
H. Mit Entscheid Nr. 20-003 vom 15. September 2020 hiess die Baurekurskommission die 
Beschwerde im Wesentlichen mit der Begründung gut, dass vorliegend die Auslegung des Be-
griffs der schlechten Einsehbarkeit durch die Kantonale Denkmalpflege zu streng sei und im 
konkreten Fall die Photovoltaikanlage das als Kulturdenkmal geltende Gebiet 2 in B.____ nur 
marginal beeinträchtige und somit bewilligungsfähig sei.  
 
I. Gegen diesen Entscheid erhob die Kantonale Denkmal- und Heimatschutzkommission 
(DHK) mit Eingabe vom 23. Juni 2021 vorsorglich Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung 
Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), und stellte folgende Rechtsbegehren: 
"a) Der Entscheid der Baurekurskommission Nr. 20-003 vom 15. September 2020 sei aufzuhe-
ben. b) Es sei festzustellen, dass die Photovoltaikanlage, die auf dem Gebäude X.____-
strasse 41, B.____, auf einem Kulturdenkmal von kantonaler oder nationaler Bedeutung errich-
tet wurde, nachträglich nicht bewilligungsfähig ist und demzufolge zurückzubauen ist. 
c) Eventuell sei die Baurekurskommission anzuweisen, ihren Entscheid im Sinne des Rechts-
begehrens unter b) zu revidieren und demnach die Beschwerde gegen den Entscheid des Bau-
inspektorats abzuweisen. d) Unter o/e Kostenfolge." Innert Frist reichte die Beschwerdeführerin, 
nunmehr vertreten durch Dr. Fabian Klaber, Advokat, mit Eingabe vom 17. August 2021 die 
ergänzende Beschwerdebegründung mit präzisierten Rechtsbegehren ein.  
 
Die Baurekurskommission beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 22. September 2021 die 
Abweisung der Beschwerde. Sie wies unter anderem darauf hin, dass aufgrund der nicht erfolg-
ten Mitwirkung der Beschwerdeführerin an den vorangehenden Einsprache- und Baurekursver-
fahren fraglich sei, ob ihre Beschwerdelegitimation zu verneinen sei oder ob die Beschwerde-
führerin aufgrund einer besonderen Vorschrift vorliegend gleichwohl zur Beschwerde ermächtigt 
sei.  
 
Die zum Verfahren beigeladene Gemeinde beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 20. Okto-
ber 2021 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde.  
 

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Die Bauherrschaft stellte in ihrer Vernehmlassung vom 22. Oktober 2021 die Rechtsbegehren, 
es sei auf die Beschwerde der DHK nicht einzutreten, da die Beschwerdeführerin keine Ein-
sprache gegen das Baugesuch erhoben und sich bisher nicht am Verfahren beteiligt habe. 
Eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen; unter o/e-Kostenfolge.  
 
J. Mit Verfügung vom 8. November 2021 überwies das Gerichtspräsidium den Fall der 
Kammer zur Beurteilung mit vorangehendem Augenschein. Der Rechtsvertreter der Bauherr-
schaft reichte am 8. Dezember 2021 seine Honorarnote ein. 
 
K. Anlässlich der heutigen Verhandlung hat das Kantonsgericht im Beisein von C.____ und 
D.____ von der DHK und deren Rechtsvertreter, von Adrian Sutter als Vertreter der Baurekurs-
kommission, von A.A.____ und dessen Rechtsvertreter, von E.____ und F.____ von der Ge-
meinde und von G.____ vom Bauinspektorat einen Augenschein an Ort und Stelle vorgenom-
men. An der anschliessenden Parteiverhandlung haben die Parteien an ihren bereits gestellten 
Anträgen festgehalten. Auf die Ausführungen in den verschiedenen Urteilen und Rechtsschrif-
ten sowie auf diejenigen in der heutigen Verhandlung wird, soweit erforderlich, in den Urteilser-
wägungen eingegangen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1. Gemäss § 16 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 wendet das Gericht das Recht von Amtes wegen an. Es 
prüft insbesondere, ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind. Das Gericht hat damit zu 
prüfen, ob ein zulässiges Beschwerdeobjekt vorliegt, die Vorinstanz zum Erlass des angefoch-
tenen Entscheids zuständig war, die beschwerdeführenden Parteien zur Beschwerde befugt 
sind, die geltend gemachten Beschwerdegründe zulässig und die Formalien eingehalten sind. 
Sind die Eintretensvoraussetzungen erfüllt, spricht sich die Behörde über die Begründetheit 
oder Unbegründetheit des in Frage stehenden Begehrens aus. Sind sie jedoch nicht erfüllt, so 
tritt die Behörde auf ein privates Begehren nicht ein und fällt einen Nichteintretendsentscheid 
(vgl. zu den Eintretensvoraussetzungen, die auch Verfahrens- oder Sachentscheidungsvoraus-
setzungen bzw. im gerichtlichen Verfahren Sachurteilsvoraussetzungen genannt werden, RENÉ 
RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA THURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentli-
ches Prozessrecht, 4. Auflage, Basel 2021, Rz 1036, Rz 1039 ff.).  
 
1.2. Gemäss § 134 Abs. 5 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 
8. Januar 1998 in Verbindung mit § 43 Abs. 2 VPO können Entscheide der Baurekurskommis-
sion beim Kantonsgericht angefochten werden. Die Zuständigkeit des Kantonsgerichts zur Be-
urteilung der vorliegenden Beschwerde ist somit gegeben. Nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur 
verwaltungsgerichtlichen Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den 
angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung oder 
Aufhebung hat. § 47 Abs. 1 lit. b VPO statuiert, dass jede andere Person, Organisation oder 
Behörde, die durch besondere Vorschrift zur Beschwerde ermächtigt ist, beschwerdebefugt ist. 
Das kantonale Recht erteilt ein besonderes Beschwerderecht gemäss § 47 Abs. 1 lit. b VPO 

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beispielsweise der kantonalen DHK in allen fachspezifischen Belangen (§ 14 Abs. 2 des Geset-
zes über den Denkmal- und Heimatschutz [DHG] vom 9. April 1992), den Kantonalen Heimat-
schutzorganisationen in allen fachspezifischen Belangen, sofern sie seit mindestens 5 Jahren 
als juristische Person bestehen (§ 25 DHG), und der kantonalen Steuerverwaltung gegen alle 
Entscheide der Steuerrekurskommission (§ 131 Abs. 2 lit. c des Gesetzes über die Staats- und 
Gemeindesteuern vom 7. Februar 1974). Spezielle Beschwerdebefugnisse ergeben sich ferner 
aus dem Bundesrecht, so etwa die Befugnis der Gemeinden und Kantone nach Art. 34 des 
Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) vom 22. Juni 1979 oder der Gemeinden und der 
besonderen gesamtschweizerisch tätigen Natur-, Heimat- und Denkmalschutzorganisationen 
nach Art. 12 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) vom 1. Juli 1966 in 
Verbindung mit der Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes so-
wie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen (VBO) vom 
27. Juni 1990 (vgl. auch MANFRED BAYERDÖRFER, Verwaltungsprozessrecht, in: Biaggini, 
Achermann, Mathis, Ott [Hrsg.], Staats- und Verwaltungsrecht des Kantons Basel-Landschaft II, 
Band 25, Liestal 2005, S. 79). Die kantonale spezialgesetzliche Ermächtigungsnorm des § 14 
Abs. 2 DHG statuiert, dass die DHK in allen Belangen des Denkmal- und des Heimatschutzes 
einsprache- und beschwerdeberechtigt ist. Bei diesem besonderen Beschwerderecht geht es 
 – im Gegensatz zur Beschwerdeermächtigung nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO – nicht um den 
Schutz individueller Rechtspositionen, sondern um die Gewährleistung des objektiv rechtmässi-
gen Staatshandelns und um die Wahrung öffentlicher Interessen. Die öffentlichen Interessen 
stellen hier die Denkmalpflege und der Heimatschutz dar (vgl. RHINOW/KOLLER/KISS/THURN-
HERR/BRÜHL-MOSER, a.a.O., Rz 1577). Die DHK ist folglich gestützt auf § 14 Abs. 2 DHG in 
Verbindung mit § 47 Abs. 1 lit. b VPO grundsätzlich zur Beschwerderhebung befugt. Gemäss 
§ 2 Abs. 3 lit. c des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 13. Juni 
1988 sind kantonale Kommissionen und damit auch die DHK Behörden im Sinne des VwVG BL. 
 
2.1. Die Beschwerdelegitimation setzt des Weiteren im Allgemeinen voraus, dass die be-
schwerdeführende Partei formell beschwert ist. Die formelle Beschwer ist dann gegeben, wenn 
die beschwerdeführende Partei am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, sofern sie 
nicht ohne Verschulden verhindert war, von Anfang an am Verfahren teilzunehmen (Erfordernis 
der Teilnahme, vgl. dazu Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht [KGE VV], vom 31. Oktober 2012 [810 12 244/198] E. 1.2; RHINOW/KOLLER/KISS/
THURNHERR/BRÜHL-MOSER, a.a.O., Rz 1099) und dort mit ihren Anträgen ganz oder teilweise 
unterlegen ist (Erfordernis des Unterliegens, vgl. KGE VV vom 31. Oktober 2012 
[810 12 244/198] E. 1.2; vgl. Art. 65 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kan-
tons Bern [VRPG] vom 23. Mai 1989; MICHAEL PFLÜGER, in: Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar 
zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern, 2. Aufl., Bern 2020, Rz 9 zu 
Art. 65 VRPG). Beim Erfordernis der formellen Beschwer handelt es sich um einen allgemeinen 
verfahrensrechtlichen Grundsatz (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 1C-33/2017 vom 23. Juni 
2017 E. 3.2). Dieses Erfordernis dient der Verfahrensökonomie und der Einheit des Verfahrens. 
Der Beschwerdeführer muss den Instanzenzug ausgeschöpft haben, bevor er an die nächsthö-
here Beschwerdeinstanz gelangen kann (REGINA KIENER/BERNHARD RÜTSCHE, MATHIAS KUHN, 
Öffentliches Verfahrensrecht, Zürich/St. Gallen 2021, 3. Aufl., Rz 1427). Umgekehrt ergibt sich 
für die Beschwerdeführenden aus dem Prinzip der Einheit des Verfahrens grundsätzlich die 

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Obliegenheit, sich am kantonalen Verfahren als Partei zu beteiligen (Urteil des BGer 
1C_33/2017 vom 23. Juni 2017 E. 3.2). Auf das Erfordernis der formellen Beschwer wird ver-
zichtet, wenn der Beschwerdeführer keine Möglichkeit zur Teilnahme hatte. Die formelle Be-
schwer fehlt demgegenüber, wenn ein Beschwerdeführer von sich aus auf die Teilnahme am 
Verfahren vor der Vorinstanz verzichtet hat. Dies gilt ebenso, wenn der Beschwerdeführer nur 
deshalb nicht am vorinstanzlichen Verfahren teilnahm, weil andere Betroffene sich in seinem 
Sinne daran beteiligt haben (KIENER/RÜTSCHE/KUHN, a.a.O., Rz 1427 ff.).  
 
2.2. Der Grundsatz der formellen Beschwer wird in den einschlägigen Bundesgesetzen für 
die Verfahren vor bundesrechtlichen Instanzen explizit festgehalten. So sehen Art. 89 Abs. 1 
des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) vom 17. Juni 2005 
und Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfah-
rensgesetz, VwVG) vom 20. Dezember 1968 vor, dass zur Beschwerde berechtigt ist, wer vor 
der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten 
hat (lit. a), durch die angefochtene Verfügung (so Art. 48 Abs. 1 lit. b VwVG) bzw. durch den 
angefochtenen Entscheid oder Erlass (so Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG) besonders berührt ist und 
ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Beide Gesetze 
sehen zudem vor, dass zur Beschwerde ferner Personen, Organisationen und Behörden be-
rechtigt sind, denen ein anderes Bundesgesetz dieses Recht einräumt (Art. 89 Abs. 2 lit. d 
BGG, Art. 48 Abs. 2 VwVG). Das BGG sieht des Weiteren in Art. 89 Abs. 2 unter anderem die 
Beschwerdelegitimation für die Bundeskanzlei, die Departemente des Bundes, die Gemeinden 
und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften vor.  
 
2.3. Das Erfordernis der Teilnahme wird im Kanton Basel-Landschaft auf kantonaler Ebene 
weder in § 47 VPO noch in § 31 VwVG BL statuiert. Beide Gesetze halten fest, dass beschwer-
debefugt sind: wer durch die angefochtene Verfügung bzw. den angefochtenen Entscheid be-
rührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung hat (lit. a); jede 
andere Person, Organisation oder Behörde, die durch besondere Vorschrift zur Beschwerde 
ermächtigt ist (lit. b). Da es sich beim Erfordernis der formellen Beschwer um einen allgemeinen 
verfahrensrechtlichen Grundsatz handelt (siehe E. 2.1 hiervor), gilt er grundsätzlich auch für 
kantonale Verfahren, obwohl dieser in der VPO und im VwVG BL nicht statuiert wird.  
 
2.4. Eine explizite Regelung zum Erfordernis der Teilnahme sieht jedoch das kantonale 
RBG vor. Der Grundsatz, dass im Rechtsmittelverfahren in Baurechtssachen die formelle Be-
schwer Voraussetzung für die Beschwerdebefugnis ist, wird in § 133 RBG statuiert (Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 7. Februar 2001 i.S. C.B.L.F. (Nr. 26) 
E. 2, publiziert in: Basellandschaftliche Verwaltungsgerichtsentscheide 2001, S. 77 ff.). Nach 
§ 133 Abs. 1 RBG können gegen die Abweisung eines Baugesuchs, gegen die an eine Baube-
willigung geknüpften Nebenbestimmungen, gegen Entscheide über Einsprachen oder gegen 
andere Verfügungen der Baubewilligungsbehörde die Betroffenen und die Gemeinden innert 
zehn Tagen bei der Baurekurskommission schriftlich und begründet Beschwerde erheben. 
Nach § 133 Abs. 5 RBG ist, sofern Bundesrecht nichts anderes vorsieht, nur beschwerdebe-
rechtigt, wer bereits im Einspracheverfahren mitgewirkt hat. Gestützt auf den Grundsatz der 
Einheit des Verfahrens bedeutet diese Bestimmung auch, dass derjenige, der beim Kantonsge-

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richt Beschwerde erheben will, bereits am Einsprache- und Rekursverfahren vor der Baurekurs-
kommission teilgenommen haben muss, sofern Bundesrecht nichts anderes vorsieht. Das RBG 
statuiert explizit das Erfordernis der Teilnahme am Einspracheverfahren und lässt Ausnahmen 
davon nur zu, wenn Bundesrecht etwas anderes vorsieht. Hingegen wird eine Ausnahme ge-
stützt auf kantonales Recht im RBG nicht statuiert.  
 
2.5. Es stellt sich in einem ersten Schritt die Frage, ob es sich bei § 14 Abs. 2 DHG bezüg-
lich des Erfordernisses der formellen Beschwer um eine lex specialis zu § 133 Abs. 5 RBG 
handelt. Dagegen spricht, dass gemäss § 133 Abs. 5 RBG, wie bereits ausgeführt, vom Erfor-
dernis der formellen Beschwer nur abgewichen werden kann, wenn dies vom Bundesrecht  
– und nicht auch vom kantonalen Recht – vorgesehen wird. Überdies statuiert § 14 Abs. 2 DHG 
nur die grundsätzliche Einsprache- und Beschwerdebefugnis der DHK und enthält keinerlei an-
dere Sachentscheidungsvoraussetzungen, so dass daraus zu schliessen ist, dass die Frage der 
übrigen Erfordernisse, wie diejenige der Teilnamepflicht in Bausachen durch die Bestimmung 
beantwortet wird, die dies regelt, und somit durch § 133 Abs. 5 RBG. § 14 Abs. 2 DHG erweist 
sich somit bezüglich des Erfordernisses der formellen Beschwer nicht als lex specialis zu § 133 
Abs. 5 RBG.  
 
3.1. Damit ist in einem zweiten Schritt zu prüfen, ob Bundesrecht eine Bestimmung enthält, 
welche die DHK vom Erfordernis der Teilnahmepflicht am vorinstanzlichen Verfahren entbindet.  
 
3.2. Neben der Beschwerdeberechtigung zur Erhebung von Beschwerden in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG (siehe dazu 
E. 2.2 hiervor) sieht Art. 89 BGG in Abs. 2 die Beschwerdeberechtigung von Gemeinden und 
anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, wenn sie die Verletzung von Garantien rügen, 
die ihnen die Kantons- oder Bundesverfassung gewährt (lit. c), und von Personen, Organisatio-
nen und Behörden, denen ein anderes Bundesrecht dieses Recht einräumt (lit. d), vor. Nach 
Art. 111 BGG, welcher den Titel, "Beschwerdeverfahren, Kantonales Verfahren, Einheit des 
Verfahrens" trägt, muss sich, wer zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt ist, am Ver-
fahren vor allen kantonalen Vorinstanzen als Partei beteiligen können (Abs. 1). Bundesbehör-
den, die zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt sind, können die Rechtsmittel des 
kantonalen Rechts ergreifen und sich vor jeder kantonalen Instanz am Verfahren beteiligen, 
wenn sie dies beantragen (Abs. 2). Die Beteiligung der beschwerdebefugten Bundesbehörden 
am Verfahren vor der Vorinstanz ist in Durchbrechung des Grundsatzes der Einheit des Verfah-
rens (siehe E. 2.1 hiervor) nicht verlangt (KIENER/RÜTSCHE/KUHN, a.a.O., Rz 1477; RHINOW/
KOLLER/KISS/THURNHERR/BRÜHL-MOSER, a.a.O., Rz 1582, 1938; JEAN-BAPTISTE ZUFFEREY, 
Bundesämter im kantonalen Baubewilligungsverfahren, in: Baurecht [BR] 2017, S. 209 ff., 211).  
 
3.3.1. Die DHK ist keine Bundesbehörde, weshalb sie nicht gestützt auf Art. 111 Abs. 2 BGG 
vom Erfordernis der formellen Beschwer entbunden werden kann. Ein Blick auf die Besonder-
heit der Behördenbeschwerde von Bundesbehörden erhellt, dass es sachliche Gründe gibt, 
weshalb die Bundesbehörden bezüglich formeller Beschwer im kantonalen Verfahren anders 
als die kantonalen Behörden und damit als die DHK behandelt werden. Aus diesem Grund wer-
den an dieser Stelle die Eigenheiten der Beschwerde der Bundesbehörden aufgezeigt. 

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3.3.2. Eine Spezialnorm, welche Bundesbehörden zur Beschwerde legitimiert, findet sich im 
NHG. Nach Art. 12g Abs. 2 NHG ist das zuständige Bundesamt zur Beschwerde gegen kanto-
nale Verfügungen nach Art. 12 Abs. 1 NHG berechtigt; es kann die Rechtsmittel des eidgenös-
sischen und kantonalen Rechts ergreifen. Mit dieser Bestimmung wird die grundsätzliche Be-
schwerdebefugnis des zuständigen Departements (vgl. Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG) an das für den 
Vollzug der jeweiligen Natur- und Heimatschutzbelange zuständige Bundesamt delegiert. Das 
Beschwerderecht kommt damit aufgrund ihrer jeweiligen Zuständigkeitsbereiche, wie sie in 
Art. 23 Abs. 1 der Verordnung über den Natur- und Heimatschutz (NHV) vom 16. Januar 1991 
umschrieben sind, dem ASTRA für den Schutz der historischen Verkehrswege, dem BAFU für 
den Natur- und Landschaftsschutz und dem BAK für Ortsbildschutz und Denkmalpflege sowie 
für die Archäologie zu (PETER KELLER, in: Keller/Zufferey/Fahrländer [Hrsg.], Kommentar NHG, 
Zürich/Basel/Genf 2019, Rz 6 zu Art. 12g NHG).  
 
3.3.3. Das Beschwerderecht der zuständigen Bundesbehörde gegen kantonale Verfügungen in 
Erfüllung einer Bundesaufgabe ist ein Mittel der Aufsicht des Bundes über die Kantone in be-
stimmten Angelegenheiten, in denen diese Bundesrecht vollziehen. Dieses Beschwerderecht 
dient deshalb dazu, eine einheitliche (d.h. richtige und rechtsgleiche) Anwendung der betreffen-
den bundesrechtlichen Normen, vorliegend derjenigen zum Schutze von Natur und Heimat, 
durch die kantonalen Behörden durchzusetzen. Aus dem Verweis auf Art. 12 Abs. 1 NHG ergibt 
sich, dass die zuständige Bundesbehörde gegen alle Verfügungen und weiteren Anfechtungs-
objekte in Erfüllung einer Bundesaufgabe Beschwerde erheben kann, gegen die Umweltorgani-
sationen oder Gemeinden ein Rechtsmittel ergreifen können (KELLER, a.a.O., Rz 5 zu Art. 12g 
NHG). 
 
3.3.4. Dem aufsichtsrechtlichen Charakter der Beschwerde des Bundesamtes entspricht die 
Subsidiarität ihres Einsatzes. Grundsätzlich hat das Bundesamt zunächst den kantonalen Be-
schwerdeinstanzen und insbesondere dem kantonalen Verwaltungsgericht (vgl. Art. 86 Abs. 2 
BGG) die Gelegenheit einzuräumen, bundesrechtswidrige Verwaltungsverfügungen kantonsin-
tern zu korrigieren. Das Beschwerderecht des Bundesamtes soll damit insbesondere dort zum 
Einsatz kommen, wo andere Beschwerdeführende fehlen oder wo die kantonalen Beschwer-
deinstanzen die Korrektur bundesrechtswidriger Entscheide unterlassen. Dem entspricht, dass 
das Bundesamt – anders als Gemeinden und Organisationen – nicht verpflichtet ist, sich bereits 
vor kantonalen Instanzen als Partei am Verfahren zu beteiligen (KELLER, a.a.O., Rz 8 zu 
Art. 12g NHG und Rz 6 und 11 zu Art. 12c NHG). 
 
3.3.5. Die Wahrnehmung des Beschwerderechts durch das jeweilige Bundesamt setzt voraus, 
dass dieses die kantonalen Verfügungen über Bundesaufgaben zugestellt erhält. Das sichern 
entsprechende Eröffnungs- bzw. Mitteilungspflichten: Gemäss Art. 112 Abs. 4 BGG bestimmt 
der Bundesrat, welche kantonalen Entscheide den beschwerdeberechtigten Bundesbehörden 
zu eröffnen sind. Mit Art. 1 lit. c der Verordnung vom 8. November 2006 über die Eröffnung 
letztinstanzlicher kantonaler Entscheide in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hat er denn 
auch die kantonalen Behörden verpflichtet, den beschwerdeberechtigten Bundesbehörden letzt-
instanzliche Entscheide, die mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vor Bun-

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desgericht angefochten werden können, sofort und unentgeltlich zu eröffnen (KELLER, a.a.O., 
Rz 8 zu Art. 12g NHG). 
 
3.3.6. Der Grund für die Entbindung der Teilnahme der Bundesbehörden an den vorinstanzli-
chen Verfahren ist somit – wie in E. 3.3.4 hiervor ausgeführt – einerseits der aufsichtsrechtliche 
Charakter der Beschwerde der Bundesbehörden. Andererseits erfährt die zuständige Bundes-
behörde grundsätzlich erst mit dem letztinstanzlichen kantonalen Urteil vom Verfahren bzw. 
vom Baugesuch. Der Bundesbehörde ist es nicht zumutbar, sich mit allen Baugesuchen in allen 
Schweizer Gemeinden zu befassen. Anders verhält es sich bei der DHK. Sie ist ein beratendes 
Fachorgan des Kantons und der Einwohnergemeinden (§ 14 Abs. 1 DHG). Ihre Beschwerde hat 
nicht primär einen aufsichtsrechtlichen Charakter. Zudem besorgt die Kantonale Denkmalpflege 
das Sekretariat der Kommission (§ 15 Abs. 2 NHG) und die Leiterin der Kantonalen Denkmal-
pflege gehört der Kommission mit beratender Stimme von Amtes wegen an (§ 13 Abs. 3 DHG). 
Damit hat die DHK durch ihr Sekretariat über die laufenden bezüglich Denkmalpflege und Orts-
bildschutz relevanten Baugesuche Kenntnis und die Möglichkeit, Einsprache zu erheben. Diese 
Unterschiede rechtfertigen es, für die DHK bezüglich formeller Beschwer eine andere gesetzli-
che Regelung als für die Bundesbehörden vorzusehen.  
 
3.4. Weiter ermächtigt das NHG in Art. 12 auch die Gemeinden sowie die gesamtschweize-
risch tätigen Organisationen, die sich dem Naturschutz, dem Heimatschutz, der Denkmalpflege 
oder verwandten Zielen widmen, ideelle Zwecke verfolgen und seit mindestens 10 Jahren be-
stehen, gegen Verfügungen der kantonalen Behörden Beschwerde zu erheben. In der VBO 
sind diese Organisationen aufgezählt (siehe Art. 12 Abs. 3 NHG). Abgesehen davon, dass es 
sich bei der DHK nicht um eine Gemeinde oder eine Organisation im Sinne von Art. 12 NHG 
handelt, können gemäss Art. 12c Abs. 1 und 2 NHG Gemeinden und Organisationen, die keine 
Einsprache gegen ein Baugesuch ergriffen haben, sich später nicht mehr als Partei am Verfah-
ren beteiligen (KELLER, a.a.O., Rz 6, 11 zu Art. 12c NHG, Rz 8 zu Art. 12g NHG; RHINOW/
KOLLER/KISS/THURNHERR/BRÜHL-MOSER, a.a.O., Rz 1578). Vor der Revision des NHG im Jahre 
1995 war es den Kantonen hingegen verwehrt, von den nach Art. 12 NHG beschwerdeberech-
tigten Organisationen für die Ergreifung weiterer Rechtsmittel zu verlangen, dass sie sich be-
reits am Einspracheverfahren beteiligten (PETER HÄNNI, Planungs-, Bau- und besonderes Um-
weltschutzrecht, 6. Aufl., Bern 2016, S. 346 f., 571; kritisch gegen die Einführung der Teilnah-
mepflicht der ideellen Verbände: STEPHAN WULLSCHLEGER, Das Beschwerderecht der ideellen 
Verbände und das Erfordernis der formellen Beschwer, in: Schweizerisches Zentralblatt für 
Staats- und Verwaltungsrecht [ZBl] 1993 S. 359 ff., 376). 
 
3.5. Zu prüfen ist weiter, ob die DHK nach Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG beschwerdebefugt ist und 
ob diese Beschwerdebefugnis auch die formelle Beschwer verlangt. Nach Art. 89 Abs. 2 lit. c 
BGG sind Gemeinden und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften zur Beschwerde berech-
tigt, wenn sie eine Verletzung von Garantien rügen, die ihnen die Kantons- oder Bundesverfas-
sung gewährt. Da bei diesem Beschwerderecht erforderlich ist, dass die Gemeinden und ande-
re öffentlich-rechtliche Körperschaften als Träger hoheitlicher Gewalt die Verletzung von Garan-
tien rügen, die ihnen die Kantons- oder Bundesverfassung gewährt, und dies vorliegend nicht 
gerügt wird, kann sich – unabhängig von der Frage, wer unter öffentlich-rechtliche Körperschaf-

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ten fällt (Einheiten der örtlich oder sachlich dezentralisierten Verwaltung fallen nicht darunter, 
sofern sie lediglich über gesetzlich, nicht aber verfassungsrechtlich eingeräumte Autonomie-
rechte verfügen) – die DHK nicht auf Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG berufen (BERNHARD WALDMANN, 
in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger/Kneubühler [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgerichts-
gesetz, 3. Aufl., Basel 2018, Rz 59 f. zu Art. 89 BGG). 
 
3.6. Zu beurteilen ist als nächstes, ob die DHK gestützt auf Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG zur Be-
schwerdeerhebung ermächtigt ist. Nach dieser Bestimmung sind zur Erhebung der Beschwerde 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten Personen, Organisationen und Behörden befugt, de-
nen ein anderes Bundesgesetz dieses Recht einräumt. Im Rahmen der Begründung spezialge-
setzlicher Beschwerderechte kann der Bundesgesetzgeber die Beschwerdebefugnis an be-
stimmte Voraussetzungen knüpfen, indem er sie beispielsweise auf die Geltendmachung spezi-
fischer öffentlicher Interessen beschränkt oder die Teilnahme am Verfahren vor der Vorinstanz 
verlangt. Die allgemeinen Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 BGG wie insbesondere das Er-
fordernis der formellen Beschwer kommen nicht zur Anwendung (WALDMANN, a.a.O., Rz 64a zu 
Art. 89 BGG; vgl. dazu aber HANSJÖRG SEILER, in: Seiler/von Werdt/Güngerich/Oberholzer, 
[Hrsg.], Stämpflis Handkommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., Bern 2015, Art. 89 BGG 
Rz 96 f., gemäss welchem die formelle Beschwer grundsätzlich gegeben sein muss). Wie be-
reits ausgeführt, räumt das NHG den tangierten Bundesbehörden bzw. Bundesämtern 
(vgl. E. 3.3.2 hiervor) eine Beschwerdebefugnis ein, wobei hierbei auf das Erfordernis der for-
mellen Beschwer verzichtet wird. Des Weiteren befugt das NHG die Gemeinden und besondere 
Organisationen zur Beschwerdeerhebung (siehe E. 3.4 hiervor) und verlangt für diese das Er-
fordernis der formellen Beschwer. Das NHG statuiert hingegen keine Beschwerdebefugnis der 
DHK, diese Befugnis wird im kantonalen Gesetz begründet, weshalb die Beschwerdeführerin 
auch aus Art. 89 Abs. 2 lit. d i.V.m. dem NHG nichts zu ihren Gunsten ableiten kann.  
 
4.1. Die Beschwerdeführerin macht anlässlich der heutigen Verhandlung geltend, dass die 
Kantonale Denkmalpflege eine interne Vernehmlassung zu Handen des Bauinspektorates ver-
fasst habe und die DHK zusammen mit der Kantonalen Denkmalpflege die Interessen des 
Denkmalschutzes vertrete. Wäre die DHK zur Einspracheerhebung verpflichtet, so die Be-
schwerdeführerin weiter, würde dies zu einem "doppelten Verfahren" führen. Die DHK habe die 
nötigen Ressourcen für die Erhebung der Einsprachen nicht. § 14 DHG würde ad absurdum 
geführt werden, wenn die DHK zur Einspracheerhebung verpflichtet wäre.  
 
4.2. Dem muss entgegengehalten werden, dass die Kantonale Denkmalpflege eine Abtei-
lung des Amtes für Raumplanung des Kantons Basel-Landschaft ist und bei einem Baugesuch 
– wie die anderen tangierten Abteilungen auch – einen Prüfbericht zu Handen des Bauinspekto-
rates zu verfassen hat. Die Kantonale Denkmalpflege vertritt ebenso wie die DHK die Interes-
sen des Denkmalschutzes, die Kantonale Denkmalpflege besorgt das Sekretariat der DHK 
(§ 15 Abs. 2 DHG) und die Leiterin der Kantonalen Denkmalpflege gehört der Kommission mit 
beratender Stimme von Amtes wegen an (§ 13 Abs. 3 DHG). Die DHK ist damit aufgrund ihrer 
organisatorischen Vernetzung mit der Kantonalen Denkmalpflege über die Baugesuche infor-
miert und kennt so auch die allfälligen Argumente gegen die Bewilligung des Baugesuchs. Auf 
Hinweis der involvierten Kantonalen Denkmalpflege und mit den Argumenten der Kantonalen 

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Denkmalpflege ist es für die DHK ohne grösseren Aufwand möglich, Einsprache gegen das 
Baugesuch zu erheben. 
 
4.3. Im Übrigen überzeugen die Argumente der Beschwerdeführerin insofern nicht, als sie 
in den Fällen seit 1995, in denen sie im Verfahren vor Kantonsgericht Partei war, Einsprache 
gegen das Baugesuch erhoben hatte (siehe KGE VV vom 25. Oktober 2017 [810 15 83], KGE 
VV vom 18. April 2007 [810 2009 485]; KGE VV vom 19. Juni 2000 [810 1999 230]. Das Verfah-
ren 810 16 362 wurde infolge Beschwerderückzugs mit Verfügung vom 19. Dezember 2016 
abgeschrieben. Aufgrund der Abschreibungsverfügung ist nicht ersichtlich, ob die DHK bereits 
Einsprache erhoben hatte).  
 
4.4. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass in jenen Fällen der letzten 20 Jahre, in de-
nen die Kantonale Natur- und Landschaftsschutzkommission, welche mit der DHK bezüglich 
Organisation, Mitglieder, Aufgaben, Besorgung des Sekretariats und Beschwerdebefugnis 
(vgl. § 19 ff. des Gesetzes über den Natur- und Landschaftsschutz vom 20. November 1991) 
vergleichbar ist, beim Kantonsgericht Beschwerde gegen Baugesuche oder Nutzungspläne er-
hoben hat, die Kantonale Natur- und Landschaftsschutzkommission Einsprache beim Bauin-
spektorat erhoben hatte (siehe Verfahren, die nicht mit einem Vergleich oder mit einem Ab-
schreibungsbeschluss erledigt wurden: 810 6 297, 810 7 457, 810 10 179, 810 14 341, 
810 16 57, 810 16 58, 810 16 388, 810 19 94).  
 
4.5. Die bisherigen Verfahren, in welchen die DHK oder die Kantonale Natur- und Land-
schaftsschutzkommission Parteistellung hatten, lassen den Schluss zu, dass diese Kommissio-
nen bis anhin davon ausgingen, am vorinstanzlichen Verfahren teilnehmen zu müssen, um die 
Berechtigung zur Beschwerde ans Kantonsgericht zu wahren.  
 
5. Ein Blick auf andere Kantone zeigt, dass auch diese in Bausachen die Teilnahme am 
Einspracheverfahren verlangen. So wird z.B. im Kanton Bern die Teilnahme in Bausachen auch 
für (Fach)-Behörden ausdrücklich verlangt (Art. 40 Abs. 2 und 5 und Art. 35 Abs. 2 lit. c des 
Baugesetzes [BauG] vom 9. Juni 1985 des Kantons Bern, siehe PFLÜGER, a.a.O., Rz 56 zu 
Art. 65 VRPG). Auch im Kanton Aargau wird die Beteiligung am Einspracheverfahren verlangt 
(vgl. MARTIN GOSSWEILER, in: Baumann et al. [Hrsg.], Kommentar zum Baugesetz des Kantons 
Aargau, Bern 2013, Rz 27 f. und 89 zu § 4 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen 
[Baugesetz, BauG] vom 19. Januar 1993). 
 
6. Zusammenfassend ergibt sich aus den obigen Ausführungen, dass § 14 Abs. 2 DHG 
die grundsätzliche Beschwerdebefugnis der DHK statuiert, aber § 133 Abs. 5 RBG das Erfor-
dernis der formellen Beschwer regelt, und dass kein Bundesrecht nach § 133 Abs. 3 RBG vor-
liegt, welches die DHK vom Erfordernis der Teilnahme am Einsprache- und Beschwerdeverfah-
ren entbindet. Die DHK hat keine Einsprache gegen das Baugesuch erhoben. Damit kann auf 
die Beschwerde der DHK mangels formeller Beschwer nicht eingetreten werden.  
 
7.1. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 
Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden 

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in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Die Verfahrens-
kosten in der Höhe von Fr. 2'500.-- sind demzufolge der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.  
 
7.2. Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann für den Beizug eines Anwalts bzw. 
einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zugesprochen werden (§ 21 Abs. 1 
VPO). Der Rechtsvertreter der obsiegenden privaten Beschwerdegegner macht in seiner Hono-
rarnote vom 8. Dezember 2021 für seine Bemühungen (inkl. Vorbereitung der Gerichtsverhand-
lung) einen Aufwand von 13.92 Stunden und Auslagen in der Höhe von Fr. 164.50 (alles exkl. 
MWST) geltend, was nicht zu beanstanden ist. Für die Teilnahme an der Verhandlung werden 
dem Rechtsvertreter der privaten Beschwerdegegner weitere 5 Stunden hinzugerechnet. Die 
Beschwerdeführerin hat den privaten Beschwerdegegnern damit eine Parteientschädigung in 
der Höhe von Fr. Fr. 5'271.40 (18.92 Stunden à Fr. 250.-- und Auslagen in der Höhe von 
Fr. 164.50 zuzüglich 7.7 % MWST) zu bezahlen. Im Übrigen sind die Parteikosten wettzuschla-
gen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'500.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe verrechnet.  

   
 3. Die Beschwerdeführerin hat den privaten Beschwerdegegnern eine Par-

teientschädigung in der Höhe von Fr. 5'271.40 (inkl. Auslagen und 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 
Im Übrigen werden die Parteikosten wettgeschlagen.  

 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin