# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b53fc99c-3e22-5fa7-b9ba-12782da3109e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.08.2010 C-3540/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3540-2008_2010-08-20.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3540/2008 und C-3541/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, 
Richter Johannes Frölicher, 
Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Thomas Schütt, 
Via Stredas 4, Postfach 342, 7500 St. Moritz,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente und Eingliederungsmassnahmen IV.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3540/2008 und C-3541/2008

Sachverhalt:

A.
Der  1964  geborene  deutsche  Staatsbürger  A._______,  wohnhaft  in 
Deutschland, arbeitete von April 2003 bis September 2004 als Maurer 
und Gipser für die X._______ AG in Y._______ (act. 3, 5, 10 und 22). 
In dieser Zeit leistete er Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinter-
lassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV; act. 3).  Im September 
2004 erlitt  er einen Arbeitsunfall  (Sturz von einem Baugerüst), wobei 
er  sich  eine  mehrfragmentäre  Mandibulafraktur  links,  eine  Joch-
bogenfraktur  links,  eine  Jochbeinfraktur  links,  eine  Thoraxkontusion, 
Schürfungen  und  ein  Hämatom  am  Ober-  und  Unterschenkel  links 
sowie eine Subarachnoidalzyste temporal rechts zuzog (Beschwerden-
beilage 7). In der Folge arbeitete er von April 2005 bis Juli 2005 und 
von September 2005 bis Dezember 2005 erneut für die X._______ AG 
(act. 3 und 22). Am  15. März 2007 (Eingangsdatum bei  der IV-Stelle 
Graubünden) stellte  er  ein  Gesuch  um Gewährung  einer  Rente  der 
schweizerischen Invalidenversicherung (act. 1 und 11).

B.
Der IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland (nachfolgend: IVSTA) lagen 
bei  der  Prüfung  des  Leistungsbegehrens  diverse  medizinische 
Berichte aus den Jahren 2004 bis 2007 vor (act. 38, SUVA-Akten und 
Beschwerdenbeilagen 4, 6 bis 9, 17). 

Die  Berichte  der  Klinik  Z._______  aus  den  Jahren  2005  bis  2007 
attestieren  A._______  im  Wesentlichen  zwei  stationäre  Aufenthalte 
(vom 8. August 2005 bis zum 31. August 2005 und vom 8. Januar 2007 
bis zum 27. Januar 2007) sowie die Folgenden Diagnosen:

a) Status nach Polytrauma (Sturz von Baugerüst) bei/mit:

– persistierendem  lumbovertebralem  Schmerzsyndrom,  Status  nach  
Proc.  transversus-Fx  LWK 3  rechts,  konsolidierter  Bogenwurzel-Fx  
LWK  4  links,  Spondylarthorse  L5/S1,  geringer  Diskopathie  L3/4  
sowie leichten degenerativen Veränderungen der Deck- und Boden-
platten L2/3 und L3/4.

– persistierendem  cervicocephalem  Schmerzsyndrom,  HWS-Distorsi-
onstrauma bei Sturz auf die linke Kopfseite, Funktionsdefizit in allen  
Bewegungsrichtungen  mit  leichter  Streckfehlhaltung,  muskulärer  

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Dysbalance,  Streckfehlhaltung,  kognitiven  Defiziten  mit  Kurzzeit-
gedächtnisproblemen.

– Kiefer-Fx links  mit  mehreren Zahnverlusten in  ambulanter  Behand-
lung, operativer Sanierung und ambulanter Nachkontrolle.

b) Erektile Dysfunktion seit Anfang 2006, wahrscheinlich durch Opiate  
bedingt, urologisch unauffällig, Nervenwurzel und Cauda equina un-
auffällig.

c) Arachnoidalzysten frontal am Frontalpol des Temporallappens beid-
seits, wahrscheinlich Anlageanomalie, ohne Raumforderung.

d) Asthma bronchiale.

Gemäss  Bericht  der  Ergonomieabteilung  der  Klinik  Z._______  vom 
13. September  2005  konnte  keine  psychiatrische  Diagnose  gestellt 
werden. Zwar habe A._______ einmal einer Pflegeperson gegenüber 
suizidale  Gedanken  geäussert.  Darauf  durch  den  Abteilungsarzt 
angesprochen habe er sich jedoch klar davon distanziert. Auch habe 
er  eine regelmässige psychiatrische Betreuung während des Aufent-
haltes  abgelehnt. A._______  sei  nach  dem  Arbeitsunfall  bis  zum 
3. April 2005 zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Danach habe er erneut 
vollschichtig gearbeitet. Seit dem 22. Juli 2005 sei er wieder zu 100% 
arbeitsunfähig. Die bisherige Tätigkeit übersteige die körperliche Leis -
tungsfähigkeit  von  A._______.  Eine  Verweisungstätigkeit  mit  maxi-
maler  Gewichtsbelastung von 25 kg könne er  jedoch noch zu 100% 
ausüben (act. 38 bzw. Beschwerdenbeilage 6).

Gemäss Austrittsbericht der Klinik Z._______ vom 6. Februar 2007 sei 
A._______  in  der  bisherigen  Tätigkeit  zu  100%  arbeitsunfähig, 
während  er  in  einer  adaptierten  Tätigkeit  mit  maximaler  Gewichts -
belastung  bis  25 kg  zu  50%  arbeitsfähig  sei.  Diese  Arbeitsfähigkeit 
solle innert drei Monaten auf 80% gesteigert werden (act. 38).

Dr. med.  B._______,  Facharzt  für  Innere  Medizin,  attestierte 
A._______  zudem  ein  persistierendes,  chronifizierendes  cerviko-
cephales  und  lumbospondylogenes  Syndrom  sowie  persistierende 
neuropsychiatrische Defizite (mnestisch, kognitiv). Er sei in seiner bis -
herigen  Tätigkeit  zu  100% arbeitsunfähig,  während  er  Verweisungs-
tätigkeiten noch zu 100% ausüben könne (act. 38 und Beschwerden-
beilage 9).

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Gemäss kreisärztlicher  Abschlussuntersuchung der Suva W._______ 
vom  22. Februar  2007  sei  A._______  eine  volle  Arbeitsfähigkeit  in 
seiner früheren beruflichen Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Gestützt auf 
die  objektivierbaren  körperlichen  Leistungs-Assessments  sei  er  für 
eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ("gemäss DOT 15 – 25 kg") voll 
arbeitsfähig (SUVA-Akten).

In  seiner  Stellungnahme  vom  15. Oktober  2007  führte  Dr. med. 
C._______  des  IV-ärztlichen  Dienstes  aus,  dass  sich  für  die 
chronifizierten Schmerzen kein fassbares somatisches Korrelat finden 
würde. Eine psychiatrische Diagnose sei  nie gestellt  worden. Haupt-
problem  sei  das  kraniozervikale  Beschleunigungs-  beziehungsweise 
Dezelerationstrauma,  das  A._______  offenbar  im  Rahmen  des 
Unfalles  erlitten  habe  und  welches  erst  verzögert  diagnostiziert 
worden sei. Es könne auf den umfassenden Austrittsbericht der Klinik 
Z._______ vom 6. Februar 2007 abgestellt  werden. A._______ sei in 
der bisherigen Tätigkeit vom 22. September 2004 bis zum 13. Februar 
2005 und vom 22. Juli 2005 bis zum 31. August 2005 zu 100% sowie 
seit dem 29. September 2006 zu 0% (recte: 100%) arbeitsunfähig. In 
Verweisungstätigkeiten  bestehe  vom  22. September  2004  bis  zum 
13. Februar 2005 und vom 22. Juli 2005 bis zum 31. August 2005 eine 
100%-ige, vom 27. September 2006 bis 26. Januar 2007 eine 0%-ige 
(recte: 100%-ige),  vom 27. Januar  2007 bis  zum 27. April  2007 eine 
50%-ige und ab dem 28. April  2007 eine 20%-ige Arbeitsunfähigkeit 
(act. 32).

C.
Mit  zwei  Vorbescheiden  vom  18. Februar  2008  teilte  die  IVSTA 
A._______  mit,  dass  sowohl  das  Leistungsbegehren  als  auch  das 
Gesuch um Gewährung von Eingliederungsmassnahmen voraussicht-
lich  abgewiesen  werden  müssten  (act.  36  und  37). Infolge  Gesund-
heitsbeeinträchtigung in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe seit 
dem 27. September 2006 eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Seit dem 
28. April  2007  sei  die  Ausübung  einer  leichten,  dem  Gesundheits-
zustand  besser  angepassten  gewinnbringenden  Tätigkeit  wie  zum 
Beispiel  Magaziner,  Verkäufer  im  Detailhandel,  Telefonist,  kleine 
Lieferungsarbeiten  mit  Fahrzeug,  Registrier-  und  Klassierungs-
arbeiten,  Rezeptionist,  interne  Postverteilung  und  Datenerfassung/ 
Scannage jedoch noch zu 80% zumutbar, dies mit einer Erwerbsein-
busse von 35%. Es liege somit keine Invalidität vor, die einen Renten-
anspruch zu begründen vermöge. Ferner  erlösche der  Anspruch auf 

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Eingliederungsmassnahmen beim Bezug  einer  Leistung  der  Arbeits-
losenversicherung oder bei Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit im 
Ausland.  Da  A._______  ab  dem  1. Dezember  2005  in  Deutschland 
Arbeitslosengeld  bezogen  habe,  bestehe  diesbezüglich  seit  der 
Ausreise aus der Schweiz kein Versicherungsverhältnis mehr. 

D.
In seinem Einwand vom 4. März 2008 beantragte A._______, es sei 
ihm bis  zur erfolgreichen Umschulung eine "volle"  Invalidenrente zu-
zusprechen, danach sei eine Neubeurteilung seines Invaliditätsgrades 
vorzunehmen. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass er 
in der bisherigen Tätigkeit zu 100% und in Verweisungstätigkeiten zu 
knapp  über  50%  arbeitsunfähig  sei.  Die  im  Vorbescheid  erwähnten 
Tätigkeiten könne er jedoch nicht ausüben, ohne dafür ausgebildet zu 
werden, weshalb er diesbezüglich eine Umschulung benötige (act. 38). 

E.
Mit zwei Verfügungen vom 23. April 2008 wies die IVSTA im Wesent-
lichen  mit  den  bereits  in  den  Vorbescheiden  vorgebrachten  Begrün-
dungen das Leistungsbegehren sowie das Gesuch um Gewährung von 
Eingliederungsmassnahmen von A._______ ab (act. 40 und 41). 

F.
Gegen diese Verfügungen erhob A._______ (nachfolgend: Beschwer-
deführer), vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Schütt, mit zwei Ein-
gaben vom 28. Mai 2008 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht 
und beantragte die Gewährung einer "vollen" Invalidenrente "bis zum 
erfolgreichen Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit Wirkung 
ab  dem  22. September  2005",  die  Anordnung  von  Eingliederungs-
massnahmen,  die  Anordnung  der  Verpflichtung  der  Vorinstanz  nach 
Abschluss  der  Eingliederungsmassnahmen  die  Restinvalidität  neu 
festzusetzen,  die  Sistierung  des  Verfahrens  bis  zum  Entscheid  des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden und die Gewährung der 
unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung. Zur Begründung 
führte er im Wesentlichen aus, dass er aufgrund der unfallbedingten 
Gesundheitsbeeinträchtigungen  in  der  bisherigen  Tätigkeit  zu  100% 
und in einer Verweisungstätigkeit "knapp" über 50% arbeitsunfähig sei. 
Auf dem Bau sei eine adaptierte Tätigkeit nicht denkbar, denn die an -
gestammte  Arbeit  als  Gipser  sei  körperlich  eher  eine  leichte  Arbeit 
verglichen  mit  anderen  Bauarbeiten.  Eine  adaptierte  Tätigkeit  sei 
daher nur ausserhalb der Baubranche möglich, weshalb eine Umschu-

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lung  notwendig  sei.  Es  sei  ihm  nichts  anderes  übrig  geblieben,  als 
Leistungen  von  der  Arbeitsgemeinschaft  Grundsicherung  für  Arbeit-
suchende zu beziehen. Dabei handle es sich jedoch nicht um Arbeits-
losengelder  im  schweizerischen  Sinne,  sondern  um  eine  Sicherung 
des Existenzminimums im Sinne der schweizerischen Sozialhilfe, was 
sich bereits aus dem Titel  "Grundsicherung" ergebe. Bis  zum erfolg-
reichen  Abschluss  der  Eingliederungsmassnahme  habe  er  daher 
Anspruch  auf  eine  "volle"  Invalidenrente.  Je  nach  Erfolg  der  Ein-
gliederungsmassnahme entfalle  die  Rente  langfristig  ganz  oder  teil-
weise.

G.
Mit Vernehmlassung vom 28. August 2008 erklärte sich die IVSTA mit 
der  vom  Beschwerdeführer  beantragten  Sistierung  der  beiden  Be-
schwerdeverfahren einverstanden.

Am 3. September 2008 verfügte der zuständige Instruktionsrichter die 
Sistierung  der  beiden  Beschwerdeverfahren  bis  zum  Entscheid  im 
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden.

Mit Urteil vom 11. Juni 2008 wies das Verwaltungsgericht des Kantons 
Graubünden  die  Beschwerde  betreffend  Unfallversicherung  ab.  Die 
vom  Beschwerdeführer  dagegen  erhobene  Beschwerde  wies  das 
Bundesgericht mit Urteil vom 9. April 2009 ab. 

Mit  Eingabe  vom 20. April  2009  hielt  der  Beschwerdeführer  an  den 
vorliegenden  Beschwerden  fest  und  reichte  ein  schmerztherapeu-
tisches Gutachten des Schmerzzentrums D._______ vom 24. Septem-
ber  2008  zu  den  Akten,  welches  ihm  im  Wesentlichen  eine  "Algo-
pathie",  ein  "Zervikobrachial-Syndrom",  ein  "Lumboischialgieformes 
Schmerzsyndrom",  eine rezidivierende depressive Störung,  ein chro-
nisches  Schmerzsyndrom,  eine  muskuläre  Dysbalance  sowie  eine 
"völlige Erwerbsunfähigkeit" attestierte. 

Am 28. April 2009 hob der zuständige Instruktionsrichter die Sistierung 
der Verfahren auf. 

H.
In seiner Stellungnahme vom 23. Mai 2009 führte Dr. med. C._______ 
des IV-ärztlichen Dienstes hinsichtlich des neu eingereichten schmerz-
therapeutischen  Gutachtens  vom  24. September  2008  im  Wesent-
lichen aus, dass die diagnostizierte Schmerzkrankheit auf den subjek-

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tiven Angaben des Versicherten und diversen manualtherapeutischen 
Befunden fusse. Letztere seien, da untersucherabhängig, lediglich als 
"weiche"  Daten  zu  gewichten.  Neue,  bisher  nicht  bekannte  "harte" 
Daten würden nicht vorliegen. Die Qualität der Beurteilung durch die 
Klinik  Z._______  sei  (da  polydisziplinär  und  nebst  manualtherapeu-
tischen auch auf objektivierbaren Befunden fussend) eindeutig "über-
legen".  Damit  sei  an  den  bisherigen  Folgerungen  festzuhalten 
(act. 44).

Mit zwei Vernehmlassungen vom 12. Juni 2009 beantragte die IVSTA 
die Abweisung der  Beschwerden und die Bestätigung der  angefoch-
tenen  Verfügungen. Zur  Begründung  führte  sie  bezüglich  Eingliede-
rungsmassnahmen im Wesentlichen aus, dass der Beschwerdeführer 
in der Schweiz als Kurzaufenthalter beschäftigt gewesen sei und dem-
entsprechend keinen zivilrechtlichen Wohnsitz begründet habe. Da der 
Beschwerdeführer  in  den  Jahren  2006  und  2007  in  Deutschland 
Arbeitslosengeld bezogen habe, sei der Anspruch auf Eingliederungs-
massnahmen  erloschen.  Hinsichtlich  der  fraglichen  Invalidenrente 
führte  sie  insbesondere  aus,  dass  keine  durch  organisch  objektiv 
nachweisbare  Unfallfolgen  verursachte  Invalidität  bestehe,  was  mit 
Urteilen  des  Verwaltungsgerichts  des  Kantons  Graubünden  vom 
11. Juni 2008 und des Bundesgerichts vom 9. April 2009 rechtskräftig 
festgestellt  worden  sei.  Somit  könne  sich  vorliegend  nur  noch  die 
Frage stellen,  ob allenfalls  durch unfallfremde oder  zum Unfall  nicht 
adäquat kausale Leiden eine Invalidität von anspruchsbegründendem 
Ausmass  verursacht  werde. Das neu eingereichte  schmerztherapeu-
tische Gutachten vom 24. September 2008 überzeuge nicht, weshalb 
an  der  bisherigen  Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit  festzuhalten  sei. 
Ferner erweise sich die Forderung nach Ausrichtung einer Rente bis 
zum Abschluss einer Umschulung als unbegründet, da es sich bei den 
in  Betracht  kommenden Verweisungstätigkeiten mehrheitlich  um ein-
fache Tätigkeiten handle, deren Ausübung höchstens eine kurze Ein-
arbeitung, nicht jedoch eine Umschulung bedinge. 

I.
Mit zwei Repliken vom 7. September 2009 hielt der Beschwerdeführer 
seine bisher gestellten Anträge aufrecht. Zusätzlich beantragte er, es 
sei ein neutrales Gerichtsgutachten über seine Arbeitsfähigkeit "für die 
gesamte Dauer seit dem Unfall bis heute und mit einer Prognose für 
die  Zukunft"  durchzuführen,  zudem sei  von der  Arbeitsgemeinschaft 
Grundsicherung eine schriftliche Auskunft über die Frage, ob ein nach 

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Schweizer Recht Vermittlungsunfähiger Leistungen von der deutschen 
Arbeitsgemeinschaft  Grundsicherung  erhalte,  einzuholen.  Ferner 
reichte  er  einen  Bericht  von  Dr. med. E._______  vom 4. September 
2009 zu den Akten, welcher ihm in der bisherigen Tätigkeit weiterhin 
eine Arbeitsunfähigkeit von 100% attestierte. 

J.
Mit Dupliken vom 15. und 16. September 2009 hielt die IVSTA an ihren 
bisherigen Anträgen fest.

K.
Am 16. April  2010 wies der zuständige Instruktionsrichter den Antrag 
des Beschwerdeführers auf Einholung einer schriftlichen Auskunft bei 
der Arbeitsgemeinschaft  Grundsicherung ab und forderte diesen ins-
besondere auf, nachzuweisen, dass es sich bei den von der Arbeits-
gemeinschaft Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogenen Leistun-
gen um Sozialgeld und nicht um Arbeitslosengeld handelt.

L.
Mit Eingaben vom 17. Mai 2010 und 16. Juni 2010 teilte der Beschwer-
deführer  im  Wesentlichen  mit,  dass  die  Arbeitsgemeinschaft  Grund-
sicherung für Arbeitsuchende auf seine diversen Anfragen noch nicht 
reagiert habe. Gleichzeitig reichte er mehrere Bescheide der Arbeits-
gemeinschaft  Grundsicherung  betreffend  "Leistungen  zur  Sicherung 
des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch" zu 
den Akten.

M.
Am 19. Juli  2010 reichte  der  Beschwerdeführer  das  zwischenzeitlich 
bei  ihm  eingegangene  Schreiben  der  Arbeitsgemeinschaft  Grund-
sicherung für Arbeitsuchende vom 2. Juli 2010 zu den Akten. Daraus 
sei  ersichtlich,  dass  er  nur  Arbeitslosengeld  II  erhalte  beziehungs-
weise  erhalten  habe. Dieses  stehe  jedoch  nicht  in  Abhängigkeit  zu 
früher  erzieltem  Einkommen,  sondern  diene  lediglich  der  Sicherung 
des Lebensunterhalts, ähnlich wie die schweizerische Sozialhilfe. Die 
Voraussetzungen für Arbeitslosengeld I seien nicht erfüllt gewesen.

N.
Mit Stellungnahme vom 3. August 2010 führte die IVSTA im Wesentli-
chen aus, dass aus den Akten klar ersichtlich sei, dass der Beschwer-
deführer bis zum 12. März 2007 Arbeitslosengeld I bezogen habe. Das 
Gesuch um Gewährung  von beruflichen Eingliederungsmassnahmen 

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sei  somit  zu  Recht  wegen  Fehlens  der  versicherungsmässigen  An-
spruchsvoraussetzungen abgewiesen worden. 

O.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter -
lagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Mit  den  angefochtenen  Verfügungen  vom 23. April  2008  hat  die 
IVSTA sowohl  einen  Rentenanspruch  als  auch  einen  Anspruch  auf 
berufliche Massnahmen verneint. Diesbezüglich ist festzustellen, dass 
grundsätzlich  jeder  vorinstanzliche  Entscheid  ein  selbstständiges 
Anfechtungsobjekt bildet. 

1.2 Aufgrund  des  engen  persönlichen  und  sachlichen  Zusammen-
hangs  rechtfertigt  es  sich  vorliegend  jedoch,  die  beiden  Verfahren 
C-3540/2008 und C-3541/2008 zu vereinigen  und in  einem einzigen 
Urteil  zu  erledigen  (vgl.  BGE 129  V  237  E. 1  mit  Hinweisen  und 
BGE 123  V  214  E. 1;  BGE  128  V  124  E. 1  mit  Hinweisen;  zur 
Vereinigung von Verfahren vgl. auch Handbücher für die Anwaltspraxis, 
Band  X,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  MOSER/ 
BEUSCH/KNEUBÜHLER, Basel, 2008, Ziff. 3.17 S. 114).

2.

2.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  Bst. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung  vom 19. Juni  1959  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Ver-
fügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art.  32 VGG liegt 
nicht vor.

2.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach  dem  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021),  soweit  das  VGG nichts 

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anderes  bestimmt  (vgl.  Art. 37  VGG). Gemäss  Art. 3  Bst.  dbis VwVG 
bleiben  in  sozialversicherungsrechtlichen  Verfahren  die  besonderen 
Bestimmungen  des  Bundesgesetzes  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts  vom  6. Oktober  2000  (ATSG,  SR  830.1) 
vorbehalten.  Gemäss  Art. 2  ATSG  sind  die  Bestimmungen  dieses 
Gesetzes  auf  die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen 
anwendbar,  wenn  und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungs-
gesetze  es  vorsehen.  Nach  Art. 1  IVG  sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG auf  die Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG vor-
sieht.  Dabei  finden  nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen 
Regeln  in  formellrechtlicher  Hinsicht  mangels  anderslautender  Über-
gangsbestimmungen  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  Anwen-
dung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben 
(BGE 130 V 1 E. 3.2).

2.3 Der  Beschwerdeführer  ist  durch  die  angefochtenen Verfügungen 
berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
oder  Änderung,  sodass er  im Sinne  von Art. 59  ATSG beschwerde-
legitimiert ist.

2.4 Gemäss Eingangsstempel erfolgte die Zustellung der Verfügungen 
vom 23. April 2008 am 28. April 2008 (vgl. Beschwerdenbeilage 1). Die 
Beweislast für den Beginn der Frist liegt bei der eröffnenden Behörde 
(ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines Verwaltungs-
recht,  5. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 1651). Da die IVSTA das 
Eröffnungsdatum gemäss Eingangsstempel  nicht  bestreitet und auch 
kein Zustellungsnachweis  vorliegt,  ist  demnach zu Gunsten des Be-
schwerdeführers davon auszugehen, dass die 30-tägige Beschwerde-
frist am 28. Mai 2008 abgelaufen ist (Art. 38 ATSG). Die Beschwerden 
erfolgten somit fristgerecht (Art. 60 ATSG). 

2.5 Da die Beschwerden im Übrigen formgerecht (Art. 52 VwVG) ein-
gereicht wurden, ist darauf einzutreten.

2.6 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die Verletzung von Bundes-
recht  einschliesslich  der  Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

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3.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

3.1 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger mit Wohn-
sitz in Deutschland,  weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft  getretene 
Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der  Schweizerischen  Eid-
genossenschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  und 
ihrer  Mitgliedsstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (FZA, 
SR 0.142.112.681)  zu  beachten  ist.  Nach  Art. 1  Abs. 1  des  auf  der 
Grundlage  des  Art. 8  FZA  ausgearbeiteten  und  Bestandteil  des 
Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II  ("Koordinierung der 
Systeme  der  sozialen  Sicherheit")  des  FZA  in  Verbindung  mit 
Abschnitt A  dieses  Anhangs  wenden  die  Vertragsparteien  unter-
einander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates 
vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicher-
heit  auf  Arbeitnehmer  und  Selbstständige  sowie  deren  Familien-
angehörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  abwandern 
(SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: Verordnung  Nr. 1408/71),  und  die 
Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die 
Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die Anwendung 
der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer  und  Selbst-
ständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemein-
schaft  zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.11) oder gleichwertige 
Vorschriften an. Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als 
"Mitgliedstaat"  im  Sinne  dieser  Koordinierungsverordnungen  zu 
betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). 

Nach  Art. 40  Abs. 4  der  Verordnung  Nr. 1408/71  ist  die  vom Träger 
eines  Staates  getroffene  Entscheidung  über  die  Invalidität  eines 
Antragstellers  für  den Träger  eines  anderen betroffenen  Staates  nur 
dann verbindlich,  wenn die in  den Rechtsvorschriften dieser Staaten 
festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität  in Anhang V dieser 
Verordnung  als  übereinstimmend  anerkannt  sind.  Eine  solche 
anerkannte  Übereinstimmung  besteht  für  das  Verhältnis  zwischen 
einzelnen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz nicht. Der Invaliditäts-
grad  bestimmt  sich  daher  auch  im  Geltungsbereich  des  FZA  nach 
schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 E. 2.4).

3.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 

Seite 11

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führenden Sachverhalts  Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein 
allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel  
aufgrund  der  bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). 

Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht  bei 
der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeit -
punkt  des  Erlasses der  streitigen Verfügungen  (hier:  23. April  2008) 
eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tat-
sachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Nor-
malfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 
V 362 E. 1b). 

3.3 Bei  den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung 
über  die  Invalidenversicherung  vom  17. Januar  1961  (IVV, 
SR 831.201)  ist  auf  die  Fassung gemäss den am 1. Januar  2004 in 
Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revision; AS 2003 3837) abzustel-
len. Soweit ein Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2008 zu prüfen ist, 
sind weiter die mit der 5. IV-Revision zu diesem Zeitpunkt in Kraft ge-
tretenen  Gesetzes-  und  Verordnungsänderungen  zu  beachten 
(AS 2007 5129 und AS 2007 5155).

4.

4.1 Gemäss Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Inva-
lidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall.

Art. 7  ATSG definiert  die  Erwerbsunfähigkeit  als  durch  Beeinträchti-
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-
benden ganzen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt.

Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare 
Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit 
in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art.  6 
ATSG).

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4.2 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG  in  der  bis  31. Dezember  2007  gültig  gewesenen  Fassung  die 
rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während 
mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die schweizerische Sozial -
versicherung  geleistet  haben. Meldet  sich  ein  Versicherter  mehr  als 
zwölf  Monate  nach  Entstehen  des  Anspruchs  an,  so  werden  die 
Leistungen in Abweichung von Art. 24  Abs. 1 ATSG lediglich für  die 
zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden  Monate  ausgerichtet  (Art.  48 
Abs. 2 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung).

Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr  als 
einem  Jahr  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  sodass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbetragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invaliden-
rente erfüllt ist.

4.3 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht bei einem IV-Grad 
von mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei mindestens 60%, 
auf eine halbe Rente bei mindestens 50% sowie auf eine Viertelsrente 
bei  mindestens 40% (Art. 28  Abs. 1 IVG [4. IV-Revision]  und Art. 28 
Abs. 2 IVG [5. IV-Revision]).

Gemäss  Art. 28  Abs. 1ter IVG  (in  den  seit  1. Januar  2003  bis  zum 
31. Dezember  2007  gültig  gewesenen  Fassungen)  beziehungsweise 
Art. 29 Abs. 4 IVG (in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung [5. IV-
Revision]) werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 
50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz 
und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art. 13  ATSG)  in  der  Schweiz  haben. 
Nach  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  stellt  Art. 28  Abs. 1ter 

IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere 
Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Ausnahme 
von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und 
Staatsangehörige der  Europäischen Gemeinschaft. Diesen Personen 
wird bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet, wenn 
sie  in  einem Mitgliedstaat  der  Europäischen Gemeinschaft  Wohnsitz 
haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1), was vorliegend der Fall ist. Die 
einschlägige  Bestimmung  der  seit  1. Januar  2008  gültigen  Fassung 
(Art. 29  Abs. 4  IVG [5. IV-Revision])  wurde  zwar  neu  formuliert,  hat 
aber  inhaltlich  keine  Änderung  erfahren,  weshalb  die  hierzu  entwi-
ckelte Rechtsprechung übernommen und weitergeführt werden kann.

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Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht frühestens in dem Zeit-
punkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbs-
unfähig  (Art. 7  ATSG)  geworden  ist  (Art. 29  Abs. 1  lit. a  IVG  [4. IV-
Revision]) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 
durchschnittlich  mindestens  zu  40%  arbeitsunfähig  (Art. 6  ATSG) 
gewesen war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG [4. IV-Revision]).

Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare  Eingliederungsmassnahmen  wieder  herstellen,  erhalten 
oder  verbessern  können,  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen 
Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  40%  arbeitsunfähig  (Art.  6 
ATSG) gewesen sind und nach Ablauf  dieses Jahres zu mindestens 
40%  invalid  (Art. 8  ATSG)  sind  (Art. 28  Abs. 1  lit. a  -  c  IVG  [5. IV-
Revision]).

Ein  wesentlicher  Unterbruch  der  Wartezeit  liegt  vor,  wenn  die  ver-
sicherte  Person  an  mindestens  30  aufeinanderfolgenden  Tagen  voll 
arbeitsfähig war (Art. 29ter IVV).

4.4 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei aus-
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invaliden-
einkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes 
Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 
im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben.

Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zuge-
mutet werden können. Es sind demnach nicht nur die Erwerbsmöglich-
keiten im angestammten Beruf, sondern auch in zumutbaren Verwei-

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sungstätigkeiten zu prüfen (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit 
Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c).

Nicht  als  Folgen  eines  Gesundheitsschadens  und  damit  invaliden-
versicherungsrechtlich nicht  als  relevant  gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit,  welche die versicherte Person bei  Aufbietung allen 
guten Willens,  die  verbleibende Leistungsfähigkeit  zu  verwerten,  ab-
wenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). Aufgrund des im 
gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden Grundsatzes der Scha-
denminderungspflicht  ist  ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich 
dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist 
Arbeit  in  einem anderen Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu suchen  und 
anzunehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 
28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). 

Deshalb ist  es am behandelnden Arzt  beziehungsweise. am Vertrau-
ensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in  welchem  Ausmass  ein 
Versicherter  seine verbliebene Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätig-
keit  und  zumutbarem Einsatz  auf  dem ausgeglichenen  Arbeitsmarkt 
verwerten kann. Diese sogenannte  Verweisungstätigkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungs-
tätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.). 

4.5 Die  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  haben  die 
medizinischen  Unterlagen  nach  dem  Grundsatz  der  freien  Beweis-
würdigung – wie alle anderen Beweismittel  – frei,  d.h. ohne Bindung 
an  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu 
würdigen. Dies  bedeutet  für  das  Gericht,  dass  es  alle  Beweismittel, 
unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden  hat,  ob  die  verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere 
darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess  nicht  erledigen,  ohne  das  gesamte  Beweismaterial  zu  wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist,  auf  allseitigen Untersuchungen beruht,  auch 
die  geklagten Beschwerden berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizini-
schen  Zusammenhänge  und  in  der  Beurteilung  der  medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder 

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des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 
157 E. 1c). 

Bestehen  Zweifel  an  der  Zuverlässigkeit  und  Schlüssigkeit  der  ärzt-
lichen  Feststellungen,  sind  ergänzende  Abklärungen  vorzunehmen. 
Dabei hat das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich die Wahl,  ob 
es die Sache zur weiteren Beweiserhebung an die verfügende Instanz 
zurückweisen  oder  die  erforderlichen  Instruktionen  insbesondere 
durch  Anordnung  eines  Gerichtsgutachtens  selber  vornehmen  will 
(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 
1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a).

5.
Vorliegend ist zu prüfen, ob und gegebenenfalls seit wann (frühestens 
ab März 2006 [12 Monate vor Eingang des Leistungsbegehrens; vgl. 
E. 4.2  hiervor])  und  in  welchem  Umfang  der  Beschwerdeführer  An-
spruch auf eine Invalidenrente hat. 

5.1 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nach dem 
Arbeitsunfall  im September  2004  vom 4. April  2005 bis  zum 21. Juli 
2005 und vom 1. September 2005 bis am 2. Dezember 2005 erneut für 
die X._______ AG gearbeitet hat (act. 3, 5, 22 und 38). 

Vorab  zu  prüfen  ist  demnach,  in  welchem Zeitpunkt  die  einjährigen 
Wartezeit  im  Sinne  von  Art. 29  Abs. 1  Bst. b  IVG  (4.  IV-Revision) 
beziehungsweise Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG (5. IV-Revision) als eröffnet 
gilt und wann sie abgelaufen ist (vgl. E. 4.3 hiervor).

5.1.1 Die Vorinstanz nimmt gestützt auf die Beurteilung von Dr. med. 
C._______ des IV-ärztlichen Dienstes vom 15. Oktober 2007 an, der 
Beschwerdeführer sei wie folgt arbeitsunfähig (act. 32, 33, 37 und 40):

In der bisherigen Tätigkeit:

ab 22.09.2004 zu 100%
ab 14.02.2005 zu 0%
ab 22.07.2005 zu 100%
ab 01.09.2005 zu 0%
ab 29.09.2006 zu 100%

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In Verweisungstätigkeiten:

ab 22.09.2004 zu 100%
ab 14.02.2005 zu 0%
ab 22.07.2005 zu 100%
ab 01.09.2005 zu 0%
ab 27.09.2006 zu 100%
ab 27.01.2007 zu 50%
ab 28.04.2007 zu 20%

Gemäss  Verfügung  vom  23. April  2008  betreffend  Rentenanspruch 
setzt  die  IVSTA demnach den Beginn  der  einjährigen Wartefrist  auf 
den  27. September  2006,  wobei  nach  deren  Ablauf  kein  renten-
begründender Invaliditätsgrad bestanden habe.

5.1.2 Dr. med. C._______ attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 
27. beziehungsweise 29. September 2006 eine Arbeitsunfähigkeit von 
0%  (recte:  100%;  act. 32).  Den  auf  den  27. September  2006  fest-
gesetzten Beginn der Arbeitsunfähigkeit in Verweisungstätigkeiten von 
0% (recte: 100%) begründete Dr. med. C._______ damit, dass sich die 
Arbeitsfähigkeit  des  Versicherten  gemäss  dem  Austrittsbericht  der 
Klinik  Z._______  vom  6. Februar  2007  im  Rahmen  des  Rehabili-
tationsaufenthaltes vom 8. bis 27. Januar 2007 verbessert habe. Diese 
Begründung erweist sich jedoch als nicht schlüssig, zumal der Beginn 
der Arbeitsunfähigkeit  nicht  mit  einer Verbesserung der  Arbeitsfähig-
keit einhergehen kann. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Dr.  med. 
C._______  den  Beginn  der  Arbeitsunfähigkeit  von  100%  auf  den 
27. September 2006 festgesetzt hat. Den auf den 29. September 2006 
festgesetzten  Beginn  der  Arbeitsunfähigkeit  in  der  bisherigen  Tätig-
keiten  von  0%  (recte:  100%)  begründete  Dr. med.  C._______  nicht 
näher.  Auch  mit  Blick  auf  die  Aktenlage  erweist  sich  der  auf  den 
27. und 29. September 2006 festgesetzte Beginn der Arbeitsunfähig-
keit als nicht nachvollziehbar.

5.1.3 Hinzu  kommt,  dass  die bisherige  Tätigkeit  des  Beschwerde-
führers gemäss Bericht der Klinik Z._______ vom 13. September 2005 
betreffend stationärem Aufenthalt vom 8. August 2005 bis zum 31. Au-
gust 2005 dessen körperliche Leistungsfähigkeit übersteige. Dafür sei 
der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig. Eine Verweisungstätigkeit mit 
maximaler  Gewichtsbelastung  von  25 kg  könne  er  jedoch  noch  zu 
100% ausüben (act. 38).

Dr. med. B._______ führte in seinem Bericht vom 29. November 2005 
aus, dass der Beschwerdeführer nach dem erneuten Arbeitsbeginn im 

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April  2005 über  persistierende Beschwerden der  Hals-  und Lenden-
wirbelsäule,  Konzentrations-  und Gedächtnisstörungen sowie  Schlaf-
störungen  wegen  nächtlicher  Schmerzen  klagte.  Im  Bericht  vom 
30. November  2005 legte er  zudem dar, dass der Beschwerdeführer 
nach  der  stationären  Rehabilitation  in  Z._______  wieder  offiziell  zu 
50% auf dem angestammten Beruf zu arbeiten begann. In der Folge 
sei es erneut zu zunehmenden Beschwerden der Hals- und Lenden-
wirbelsäule gekommen, die eine stetig  höhere Dosierung der Opiate 
erfordert habe. Andernfalls hätte eine fortgesetzte Arbeitstätigkeit nicht 
ausgeübt  werden  können.  In  der  bisherigen  Tätigkeit  bestehe  "ab 
sofort" eine Arbeitsunfähigkeit von 100%.

Aus den Lohnabrechnungen der Monate April 2005 bis Juli 2005 und 
September 2005 bis  November 2005 ist  zudem ersichtlich,  dass der 
Beschwerdeführer  in  dieser  Zeit  mehrmals  krankheitsbedingt  ab-
wesend  war  (act. 3).  Es  stellt  sich  daher  auch  die  Frage,  ob  diese 
Arbeitstätigkeit  des  Beschwerdeführers  lediglich  als  gescheiterter 
Arbeitsversuch zu qualifizieren ist.

5.1.4 Entgegen der Beurteilung der IVSTA beziehungsweise Dr. med. 
C._______ lassen diese Aktenstücke darauf schliessen, dass der Be-
schwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit  auch während der Zeit 
vom 14. Februar  2005 bis  zum 21. Juli  2005 und vom 1. September 
2005 bis zum 28. September 2006 nicht voll arbeitsfähig war. Aus den 
Akten geht indessen nicht hervor, in welchem Ausmass der Beschwer-
deführer während diesem Zeitraum vermindert leistungsfähig war. Es 
lässt sich somit nicht beurteilen,  in welchem Zeitpunkt die einjährige 
Wartezeit als eröffnet gilt und wann sie abgelaufen ist. Diesbezüglich 
erweist sich der Sachverhalt als ungenügend abgeklärt.

5.2

5.2.1 Im Übrigen wurde der Beschwerdeführer gemäss Austrittsbericht 
der  Klinik  Z._______  vom  6. Februar  2007  –  auf  welchem  die 
Beurteilung  von  Dr. med.  C._______  vom  15. Oktober  2007 
beziehungsweise die angefochtene Verfügung im Wesentlichen beruht 
– in einer adaptierten Tätigkeit  mit  maximaler Gewichtsbelastung bis 
25 kg zu 50% arbeitsfähig erachtet. Diese Arbeitsfähigkeit solle innert 
drei  Monaten  auf  80%  gesteigert  werden.  Empfohlen  werde  das 
Weiterführen  eines  regelmässigen,  selbstständigen  Fitnesstrainings. 
Ambulante Physiotherapie sei zurzeit nicht angezeigt (act. 38). 

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Demgegenüber  wurde  gemäss  Austrittsbericht  der  Physiotherapie 
Neurologie  der  Klinik  Z._______  vom  1. März  2007  zur  weiteren 
Kräftigung ein regelmässiges Training von zwei- bis dreimal pro Woche 
im  Rahmen  einer  physiotherapeutisch  geleiteten  medizinischen 
Trainingstherapie empfohlen (act. 38). 

5.2.2 Ob  die  von  der  Klinik  Z._______  vorgeschlagenen  medi-
zinischen  Massnahmen  vorgenommen  wurden,  geht  aus  den  Akten 
nicht hervor. Unter diesen Umständen ist  es entgegen der Prognose 
der  Klinik  Z._______  durchaus  möglich,  dass  sich  der  Gesund-
heitszustand  des  Beschwerdeführers  bis  zu  den  angefochtenen 
Verfügungen  vom  23. April  2008  nicht  in  relevantem  Ausmass  ver-
bessert hat. Bei dieser Sachlage wäre die IV-Stelle gehalten gewesen, 
vor  ihrem  Entscheid  eine  ergänzende  ärztliche  Abklärung  vor-
zunehmen.  Die  medizinischen  Unterlagen  bilden  mithin  in  zeitlicher 
Hinsicht  keine  rechtsgenügliche  Beurteilungsgrundlage.  Diese 
Schlussfolgerung  wird  auch  durch  das  schmerztherapeutische 
Gutachten des Schmerzzentrums D._______ vom 24. September 2008 
erhärtet. Obwohl dieses erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung 
erstellt  wurde,  ist  es geeignet,  die Verwirklichung der  von der  Klinik 
Z._______ gestellten günstigen Prognose in Zweifel zu ziehen.

5.3 Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass sich aufgrund 
der dem Gericht vorliegenden medizinischen Unterlagen nicht beurtei -
len lässt,  ob,  seit  wann und in welchem Umfang Anspruch auf  eine 
Invalidenrente besteht. Der medizinische Sachverhalt erweist sich als 
ungenügend abgeklärt.

5.4 Der Beschwerdeführer beantragt,  es sei  "ein neutrales Gerichts-
gutachten  über  die  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  für  die 
gesamte Dauer seit dem Unfall bis heute und mit einer Prognose für 
die Zukunft" in Auftrag zu geben.

Nach  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  hat  das  Gericht,  das 
den  Sachverhalt  als  ungenügend  abgeklärt  erachtet,  die  Wahl,  die 
Sache  zur  weiteren  Beweiserhebung  an  die  Verwaltung  zurückzu-
weisen  oder  selber  die  nötigen  Instruktionen  vorzunehmen  (E. 4.5 
hiervor;  ZAK  1987  S. 264  E. 2a).  Bei  festgestellter  Abklärungs-
bedürftigkeit verletzt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung als 
solche weder den Untersuchungsgrundsatz noch das Gebot eines ein-
fachen  und  raschen  Verfahrens.  Anders  verhielte  es  sich  nur  dann, 
wenn  die  Rückweisung  an  die  Verwaltung  einer  Verweigerung  des 

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gerichtlichen Rechtsschutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn 
aufgrund  besonderer  Gegebenheiten  nur  ein  Gerichtsgutachten 
beziehungsweise  andere  gerichtliche  Beweismassnahmen  geeignet 
wären,  zur  Abklärung des Sachverhalts  beizutragen),  oder  wenn die 
Rückweisung nach den konkreten Umständen als unverhältnismässig 
bezeichnet  werden  müsste  (BGE 122  V  163  E. 1d).  Vorliegend  sind 
keine Gründe ersichtlich, die der Rückweisung der Sache zur weiteren 
Abklärung an die IVSTA entgegenstehen würden, sodass der Antrag 
des  Beschwerdeführers  auf  Anordnung  eines  Gerichtsgutachtens 
abzuweisen ist.

5.5 Hinsichtlich  des fraglichen  Rentenanspruchs ist  die  Beschwerde 
somit  teilweise  gutzuheissen,  die  angefochtene  Verfügung  vom 
23. April  2008  aufzuheben  und  die  Sache  an  die  IVSTA  zurück-
zuweisen,  damit  sie  ergänzende  medizinische  Abklärungen  (Durch-
führung einer interdisziplinären Begutachtung des Beschwerdeführers 
in  der  Schweiz; medizinisch  nachvollziehbar  begründete  Beurteilung 
betreffend  [Rest-]Arbeitsfähigkeit  und  massgeblichen  Zeitraum)  vor-
nehme  und  anschliessend  über  den  Rentenanspruch  neu  verfüge. 
Dabei  hat  sie  auch  die  vom  Beschwerdeführer  im  vorliegenden 
Verfahren  eingereichten  medizinischen  Unterlagen  neueren  Datums 
einzubeziehen. 

6.
Der  Beschwerdeführer  beantragt  überdies  die  Gewährung  von 
Eingliederungsmassnahmen,  namentlich  einer  Umschulung  auf  eine 
andere Tätigkeit.

6.1 Die Vorinstanz stellt den Antrag auf Abweisung dieser Beschwerde 
im  Wesentlichen  mit  der  Begründung,  dass  der  Beschwerdeführer 
infolge  des  Bezugs  von  Arbeitslosengeldern  in  Deutschland  keinen 
Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen der schweizerischen Invali-
denversicherung habe.

6.2 Der  Beschwerdeführer  reichte  diverse  Bescheide  der  Arbeits-
gemeinschaft  Grundsicherung für Arbeitsuchende zu den Akten. Aus 
dem Bescheid vom 4. Dezember 2006 ist ersichtlich, dass er im Jahr 
2006  von  der  Arbeitsagentur  Arbeitslosengeld  bezogen  hat  (vgl. 
Bescheid vom 4. Dezember 2006, Berechnungsbogen, "Zu berücksich-
tigendes monatliches Einkommen",  S. 4 und 6 f.).  Gemäss Angaben 
des Beschwerdeführers stammte dieses Arbeitslosengeld aus der Zeit, 

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in  welcher er noch Arbeitsversuche unternommen habe, welche dann 
aufgrund seiner körperlichen Verfassung gescheitert seien. 

In  den  vorliegenden  Bescheiden  neueren  Datums  hat  die  Arbeits-
gemeinschaft  Grundsicherung  für  Arbeitsuchende  kein  Arbeitslosen-
geld  als  "zu  berücksichtigendes  monatliches  Einkommen"  des  Be-
schwerdeführers  aufgeführt.  Aus  diesen  Bescheiden  ist  ersichtlich, 
dass der Beschwerdeführer bei der Arbeitsgemeinschaft Grundsiche-
rung für Arbeitsuchende sog. "Arbeitslosengeld II" bezieht.

6.3 Nach Ziff. 9. lit. o) Ziff. 1. Abschnitt A Anhang II FZA gilt ein Arbeit -
nehmer  oder  Selbstständiger,  der  den  schweizerischen  Rechtsvor-
schriften über die Invalidenversicherung nicht mehr unterliegt, weil er 
seine existenzsichernde Erwerbstätigkeit in der Schweiz infolge Unfalls 
oder Krankheit aufgeben musste, als in dieser Versicherung versichert 
für  den  Erwerb  des  Anspruchs  auf  Eingliederungsmassnahmen und 
während  der  Durchführung  dieser  Massnahmen,  sofern  er  keine 
anderweitige Erwerbstätigkeit ausserhalb der Schweiz aufnimmt.

6.4 Gemäss  höchstrichterlicher  Rechtsprechung  ist  der  Bezug  von 
Arbeitslosengeldern im Wohnland der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit 
ausserhalb der Schweiz gleichgestellt  (BGE 132 V 53 E. 6.6). Die im 
Anhang II  FZA hinsichtlich Eingliederungsmassnahmen vorgesehene 
Verlängerung der Versicherung endet insbesondere spätestens in dem 
Zeitpunkt, in welchem der Fall durch Zusprechung einer Rente definitiv 
abgeschlossen wird, die Eingliederung erfolgreich durchgeführt wurde, 
eine Erwerbstätigkeit ausserhalb der Schweiz aufgenommen wird oder 
Arbeitslosengelder  im  Wohnland  bezogen  werden  (BGE 132  V  244 
E. 6.4.1). 

6.5 Gestützt  auf  diese  Rechtsprechung  und  aufgrund  der  Tatsache, 
dass  der  Beschwerdeführer  im  Jahre  2006  in  Deutschland  Arbeits-
losengelder  bezogen  hat,  kann  er  vorliegend  keine  Eingliederungs-
massnahmen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung  beanspru-
chen.  Die  Frage,  ob  es  sich  beim  vom  Beschwerdeführer  aktuell 
bezogenen  Arbeitslosengeld II  um  Arbeitslosengeld  im  Sinne  der 
erwähnten  Rechtsprechung  handelt,  kann  daher  offenbleiben.  Die 
Beschwerde  betreffend  Eingliederungsmassnahmen  ist  somit  abzu-
weisen.

7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 

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Parteientschädigung. Der Beschwerdeführer hat ein Gesuch um unent-
geltliche  Prozessführung  und  Verbeiständung  durch  seinen  Rechts-
vertreter gestellt.

7.1

7.1.1 Gemäss  Art. 69  Abs. 1bis i.V.m Art. 69  Abs. 2  IVG (in  der  seit 
1. Juli  2006 gültigen Fassung) ist  das Beschwerdeverfahren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  bei  Streitigkeiten um die  Bewilligung oder 
die  Verweigerung  von  Leistungen  der  Invalidenversicherung  kosten-
pflichtig,  wobei  die  Kosten  nach  dem  Verfahrensaufwand  und  un-
abhängig  vom Streitwert  im  Rahmen  von  Fr. 200.-  bis  1'000.-  fest -
gelegt  werden. Die  Verfahrenskosten sind in  der  Regel  der  unterlie -
genden Partei aufzuerlegen; unterliegt diese nur teilweise, so werden 
die  Verfahrenskosten ermässigt,  und  ausnahmsweise können sie  ihr 
erlassen werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

7.1.2 Eine  Rückweisung  gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen  der  be-
schwerdeführenden  Partei  (BGE 132  V  215  E. 6).  Der  Vorinstanz 
werden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  (Art. 63  Abs. 2  VwVG). 
Soweit der Beschwerdeführer obsiegt, sind demnach keine Verfahrens-
kosten zu erheben.

7.1.3 Nach Art. 65 Abs. 1 VwVG kann eine Partei, die nicht über die 
erforderlichen Mittel verfügt und deren Begehren nicht als aussichtslos 
erscheint, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit 
werden.

7.1.4 Eine Person ist bedürftig, wenn sie nicht in der Lage ist, für die 
Prozesskosten  aufzukommen,  ohne  dass  sie  Mittel  beanspruchen 
müsste,  die  zur  Deckung des Grundbedarfs  für  sie und ihre  Familie 
notwendig sind (BGE 127 I 202 E. 3b, mit Hinweisen). Die Bedürftigkeit 
des Beschwerdeführers ergibt sich aus den Akten. Er ist ohne Beein-
trächtigung der  für  seinen Unterhalt  erforderlichen finanziellen Mittel  
nicht in der Lage, die Prozesskosten zu bestreiten.

7.1.5 Prozessbegehren  sind  gemäss  Rechtsprechung  des  Bundes-
gerichts als aussichtslos anzusehen, wenn die Gewinnaussichten (ex 
ante  betrachtet;  BGE  124  I  304  E. 2c,  122  I  5  E. 4a)  beträchtlich 
geringer sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft 
bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aus-
sichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr 

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die  Waage  halten  oder  jene  nur  wenig  geringer  sind  als  diese. 
Massgebend ist,  ob  eine Partei,  die  über  die  nötigen  Mittel  verfügt, 
sich  bei  vernünftiger  Überlegung  zur  Einlegung  des  Rechtsmittels 
entschliessen oder aber davon absehen würde, soll  doch eine Partei 
einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen 
würde,  nicht  deshalb  anstrengen  können,  weil  er  sie  nichts  kostet 
(BGE 129 I 129 E. 2.3.1). Die Rechtsbegehren des Beschwerdeführers 
sind,  ex  ante  betrachtet,  nicht  gesamthaft  als  aussichtslos  zu  be-
zeichnen. Soweit der Beschwerdeführer unterliegt, ist sein Gesuch um 
unentgeltliche Prozessführung demnach gutzuheissen. 

7.1.6 Auf  die  Erhebung von Verfahrenskosten ist  vor diesem Hinter-
grund zu verzichten.

7.2 Nach  Art.  65  Abs. 2  VwVG wird  der  Partei  ein  Anwalt  bestellt, 
wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist.

7.2.1 Die  bedürftige  Partei  hat  Anspruch  auf  unentgeltliche  Verbei-
ständung, wenn ihre Interessen in schwerwiegender Weise betroffen 
sind und der Fall in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht  Schwierig -
keiten  bietet,  die  den  Beizug  eines  Rechtsvertreters  erforderlich 
machen. Droht das in Frage stehende Verfahren besonders stark in die 
Rechtsposition der betroffenen Person einzugreifen, ist die Bestellung 
eines  unentgeltlichen  Rechtsvertreters  grundsätzlich  geboten,  sonst 
nur dann, wenn zur relativen Schwere des Falles besondere tatsäch-
liche  oder  rechtliche  Schwierigkeiten  hinzukommen,  denen  der  Ge-
suchssteller selbst nicht gewachsen wäre (BGE 130 I 182 E. 2.2, mit 
Hinweisen).

Im vorliegenden Fall war die Vertretung angesichts der sich stellenden 
Sachverhalts-  und  Rechtsfragen  geboten.  Soweit  der  Beschwerde-
führer unterliegt, ist daher sein Gesuch um unentgeltliche Verbeistän-
dung durch Rechtsanwalt Thomas Schütt gutzuheissen, und diesem ist 
eine angemessene Entschädigung zuzusprechen.

7.2.2 Die  Entschädigung  des  Rechtsvertreters  wird  mangels  Ein-
reichung  einer  detaillierten  Kostennote  unter  Berücksichtigung  des 
gebotenen und aktenkundigen Anwaltsaufwandes nach Massgabe des 
Unterliegens (1/2) auf pauschal Fr. 1'200.- (inkl. Auslagen) festgesetzt 
(Art. 65 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 12 und Art. 14 Abs. 2 des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht,  VGKE,  SR  173.320.2).  Diese  Entschädi-

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gung ist in analoger Anwendung (vgl. Art. 4 VwVG) von Art.  64 Abs. 2 
des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110) aus der Gerichtskasse zu 
leisten. Nicht zu entschädigen ist die Mehrwertsteuer (vgl. Art.  5 lit. b 
i.V.m. Art. 14 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes vom 2. September 1999 
über die Mehrwertsteuer, Mehrwertsteuergesetz, MWSTG, SR 641.20; 
Art. 9  Abs. 1 lit. c  VGKE). Es  wird  darauf  hingewiesen,  dass  die  be-
dürftige Partei  gemäss Art. 65 Abs. 4 VwVG verpflichtet  ist,  Honorar 
und Kosten des Anwalts an die Körperschaft oder autonome Anstalt zu 
vergüten, die sie bezahlt hat, wenn sie später zu hinreichenden Mitteln  
gelangt.

7.3 Soweit der Beschwerdeführer obsiegt (1/2), ist ihm eine Parteient-
schädigung von Fr. 1'200.- zu Lasten der IVSTA zuzusprechen (Art. 64 
VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE).

Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 
Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  im  Verfahren  C-3540/2008  wird  in  dem Sinne  teil-
weise gutgeheissen,  dass die angefochtene Verfügung vom 23. April 
2008  aufgehoben  und  die  Sache  an  die  Vorinstanz  zurückgewiesen 
wird,  damit  diese  nach  erfolgter  neuer  Abklärung  im  Sinne  der 
Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfügt (E. 5).

Das Gesuch um unentgeltliche Prozesspflege und Verbeiständung wird 
als gegenstandslos abgeschrieben.

Dem  Beschwerdeführer  wird  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine  Partei -
entschädigung von Fr. 1'200.- zugesprochen, zahlbar nach Eintritt der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils.

2.
Die Beschwerde im Verfahren C-3541/2008 wird abgewiesen (E. 6).

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Das Gesuch um unentgeltliche Prozesspflege und Verbeiständung wird 
gutgeheissen.

Dem  Beschwerdeführer  wird  Rechtsanwalt  Thomas Schütt zum 
Rechtsbeistand bestellt. Ihm wird eine Entschädigung von Fr. 1'200.- 
(inkl.  Auslagen),  zahlbar  aus  der  Gerichtskasse  nach  Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils, zugesprochen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Formular  Zahl-
adresse)

- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene 
Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer 
in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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