# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9b0b6bd9-1f8a-5e6a-8d31-b6f25e2df880
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.11.2009 C-993/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-993-2008_2009-11-04.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-993/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

A._______, Kosovo,
vertreten durch memos Osmani Herr Ernest Osmani, 
In der Ey 29, 8047 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-993/2008

Sachverhalt:

A.
Der  am  (...)  1952  geborene,  verheiratete,  kosovarische  Staatsan-
gehörige  A._______  lebt  in  Kosovo. Er  hat  bis  im Jahr  1981 in  der 
Schweiz als Hilfsarbeiter gearbeitet und dabei Beiträge an die schwei-
zerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet 
(act. 1 und 63). Mit  Gesuch vom 20. März 2006 (act. 1) hat er einen 
Antrag auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung ge-
stellt.

B.
Die  mit  dem  Leistungsgesuch  befasste  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland (nachfolgend: IV-Stelle)  zog namentlich folgende Unterlagen 
medizinischen und wirtschaftlichen Inhalts bei: (1) den Bericht der Ra-
diologischen Poliklinik B._______ vom 5. Januar 2001 (act. 57), (2) ei-
nen undatierten Austrittsbericht der Universitätsklinik C., Abteilung für 
Lungenkrankheiten,  (act. 59),  (3) den  Austrittsbericht  der 
Universitätsklinik  C.,  Abteilung  für  Innere  Medizin,  vom  8. Februar 
2007  (act. 62),  (4) den  Arztbericht  von  Dr. med. D._______  vom 
3. Oktober  2007  (act. 77 f.),  (5) die  Schlussberichte  von 
Dr. med. E._______, RAD Rhone, vom 14. August 2007 (act. 65) und 
vom 8. Januar 2008 (act. 79), (6) den Fragebogen für den Versicherten 
vom 14. Februar 2007 (act. 15) und (7) den Einkommensvergleich vom 
5. September 2007 (act. 68).

Mit Verfügung vom 10. Januar 2008 (act. 80) hat die IV-Stelle gemäss 
Vorankündigung  im  Vorbescheid  vom  17. September  2007  (act. 69) 
das Leistungsgesuch von A._______ abgewiesen, da keine rentenbe-
gründende Invalidität vorliege.

C.
Gegen die  Verfügung vom 10. Januar  2008 hat  A._______ (nachfol-
gend:  Beschwerdeführer),  vertreten  durch  memos  Osmani,  am 
13. Februar  2008 Beschwerde  beim Bundesverwaltungsgericht  erho-
ben. Er beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 10. Januar 2008 
und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente, alles unter Kosten- 
und Entschädigungsfolge. Ferner beantragte er die Gewährung der un-
entgeltlichen  Prozessführung.  Er  begründete  seine  Begehren  damit, 
dass er zu 100% arbeitsunfähig und trotz mehreren Therapien nicht in 
der Lage sei,  eine Arbeit  aufzunehmen. Im Übrigen sei  es aufgrund 

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der  knappen  Schulbildung,  fehlender  Berufsbildung,  einseitiger 
Berufserfahrung und der Situation des Arbeitsmarktes im Kosovo nicht 
realistisch, dass er eine Stelle finden könne.

D.
Mit Vernehmlassung vom 15. Mai 2008 beantragte die IV-Stelle die Ab-
weisung der Beschwerde, da die vorgebrachten physischen und psy-
chischen Leiden seit  Oktober 2000 lediglich eine Invalidität  von 18% 
und ab Januar 2007 eine solche von 45% zur  Folge hätten und die 
weiteren angeführten Gründe (Ausbildung, Lage auf dem Arbeitsmarkt 
etc.) bei der Invaliditätsbemessung nicht zu berücksichtigen seien.

E.
Mit  Replik  vom 25. Juni  2008  hielt  der  Beschwerdeführer  an seinen 
Anträgen der Beschwerde fest.

F.
Mit Duplik vom 1. September 2008 hielt die IV-Stelle ebenfalls an ih-
rem Antrag fest.

G.
Mit  Eingabe  vom  22. März  2008  reichte  der  Beschwerdeführer  das 
ausgefüllte Formular „Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege“ ein. Mit 
Verfügung vom 3. Juli 2009 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, 
sein Gesuch zu präzisieren und Belege einzureichen. Diese Frist liess 
der  Beschwerdeführer  ungenutzt  verstreichen.  Mit  Verfügung  vom 
1. September 2009 wurde daraufhin sein Gesuch gestützt auf die Ak-
ten abgewiesen, und er wurde aufgefordert einen Kostenvorschuss in 
der  Höhe  von  Fr. 400.--  zu  bezahlen.  Der  Kostenvorschuss  traf  am 
1. Oktober 2009 beim Bundesverwaltungsgericht ein.

H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Ak-
ten wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach-
folgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b  des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügun-
gen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne 
von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom  6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Inva-
lidenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, so-
weit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass er  im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art. 60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvor-
schuss innert Frist geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.
Vorab ist  zu  prüfen,  welche Rechtsnormen im vorliegenden  Fall  zur 
Anwendung gelangen.

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst  die  Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni  1962 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Föderati-
ven  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung 
(SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Ju-
goslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hin-
weis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehe-
maligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien),  nicht  aber 

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mit  Serbien  und  (nach  dessen  Unabhängigkeitserklärung)  Kosovo, 
neue  Abkommen  über  Soziale  Sicherheit  abgeschlossen.  Für  den 
Beschwerdeführer  als  Bürger  von  Kosovo  findet  demnach  weiterhin 
das  schweizerisch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 
8. Juni 1962 Anwendung. Nach Art. 2 dieses Abkommens stehen die 
Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten 
aus  den  in  Art. 1  genannten  Rechtsvorschriften,  zu  welchen  die 
schweizerische  Bundesgesetzgebung  über  die  Invalidenversicherung 
gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Da vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung ge-
langen, bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leis-
tungen der schweizerischen Invalidenversicherung gemäss vorstehen-
der Ausführungen auf Grund des IVG, der Verordnung über die Invali-
denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201),  des ATSG 
sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11).

3.
Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden ge-
setzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen  anwendbar, 
wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorse-
hen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invali-
denversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht 
ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach 
den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formell-rechtlicher 
Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im 
Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130 V 1 
E. 3.2).

In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

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sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leis-
tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prü-
fen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden Verfahren fin-
den demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die bei Ein-
tritt des Versicherungsfalles, spätestens jedoch bei Erlass der Verfüg-
ung vom 10. Januar  2008 in  Kraft  standen; weiter  aber  auch solche 
Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten wa-
ren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen 
Rentenanspruchs von Belang sind (das IVG ab dem 1. Januar 2004 in 
der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision] und 
ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 
5129; 5. IV-Revision]; die IVV in den entsprechenden Fassungen der 
4. und 5. IV-Revision). 

Weil  sich  die  einschlägigen  Bestimmungen  materiell  nicht  verändert 
haben, werden im Folgenden – sofern nichts Gegenteiliges vermerkt – 
die Bestimmungen lediglich in der ab 1. Januar 2008 gültig gewesenen 
Fassung zitiert.

Ferner  ist  für  das  vorliegende  Verfahren  das  per  1. Januar  2003  in 
Kraft  getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts  anwendbar. Die  im ATSG enthaltenen Formulie-
rungen der  Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität 
und  der  Einkommensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen 
von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invaliden-
versicherung.  Demzufolge  haben  die  von  der  Rechtsprechung  dazu 
herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin 
Geltung (BGE 130 V 343).

3.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art. 7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-
rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkei-
ten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Ar-
beitsunfähigkeit  ist  die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 

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Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Ar-
beit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in 
einem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind  sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.5 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit-
tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-
verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-
ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 
frei,  das  heisst  ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen Zusammenhänge und  in  der  Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Be-
weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag  gegebenen 
Stellungnahme als  Bericht  oder  als  Gutachten  (vgl.  dazu  das  Urteil 
des  EVG  vom  26. Januar  2006,  I 268/2005  E. 1.2,  mit  Hinweis  auf 
BGE 125 V 352 E. 3.a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi-
gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-
achten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 

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S. 114 E. 3b; Urteil des EVG vom 24. Januar 2000, I 128/98, E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat-
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti-
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind  aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des EVG vom 20. März 2006, I 655/05 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil  des  Bundesgerichts  9C_24/2008  vom  27. Mai 2008  E. 2.3.2, 
publiziert in: Plädoyer 2009 S. 72 ff.).

3.6 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16  ATSG in  Verbindung  mit  Art. 28a Abs. 1  IVG aufgrund  eines 
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In-
validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er 
im fraglichen Zeitpunkt  nach dem im Sozialversicherungsrecht  allge-

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mein gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit  (vgl. 
BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge-
sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt 
erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung und  der  realen  Einkommensent-
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah-
rung entspricht,  dass die bisherige Tätigkeit  ohne Gesundheitsscha-
den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs-
sen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, da-
mit sie berücksichtigt werden können. Zusatzeinkommen wie zum Bei-
spiel  Überstundenentschädigungen  können  berücksichtigt  werden, 
wenn es sich um Entgelt mit Lohncharakter und nicht um Spesenent-
schädigungen handelt. Da aber die Invaliditätsschätzung der dauernd 
oder  für  längere  Zeit  bestehenden  Erwerbsunfähigkeit  entsprechen 
muss, bildet Voraussetzung für die Berücksichtigung eines derartigen 
Zusatzeinkommens, dass der Versicherte aller Voraussicht nach damit 
hätte  rechnen  können  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts  vom 18. März 
2004 [U 178/03] E. 2.2 mit Hinweisen).

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be-
ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person  konkret  steht.  Ist  –  wie  hier  –  kein  tatsächlich  erzieltes  Er-
werbseinkommen nach Eintritt  der Invalidität mehr gegeben, nament-
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen 
hat, so sind nach der Rechtsprechung die gesamtschweizerischen Ta-
bellenlöhne gemäss den vom BFS periodisch herausgegebenen Lohn-
strukturerhebungen  (LSE)  heranzuziehen  (vgl.  BGE 129 V 472 
E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zent-
ralwerte) im jeweiligen Wirtschaftssektor.

Nach der Rechtsprechung ist  bei  der Verwendung solch statistischer 
Tabellenlöhne zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte 
Personen, die selbst bei  leichten Hilfsarbeitertätigkeiten (gesundheit-
lich) behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entspre-
chend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 
deshalb in der Regel mit  unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rech-
nen müssen (vgl. BGE 124 V 323 E. 3b/bb mit Hinweisen). Die ständi-
ge bundesgerichtliche Praxis präzisiert weiter, dass die Frage, ob und 
in  welchem Ausmass Tabellenlöhne  herabzusetzen  sind,  von sämtli-
chen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzel-
falls  (leidensbedingte  Einschränkung,  Alter,  Dienstjahre,  Nationalität/ 

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Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) abhängig ist. Der Abzug 
soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Ein-
zelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person we-
gen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte 
Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter-
durchschnittlichem  Einkommen  verwerten  kann.  Der  Einfluss  sämtli-
cher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem 
Ermessen  gesamthaft  zu  schätzen,  wobei  der  Abzug auf  höchstens 
25 % zu  begrenzen  ist  (vgl.  BGE 126 V 79  E. 5b/aa-cc  mit  weiteren 
Hinweisen).

3.7 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 Prozent invalid sind, bei ei-
nem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent besteht ein Anspruch 
auf eine halbe Rente, bei mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertels-
rente und bei mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente. Gemäss 
Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von we-
niger  als  50 Prozent  entsprechen,  jedoch nur  an  Versicherte  ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in  der  Schweiz  haben,  soweit  nicht  völkerrechtliche  Vereinbarungen 
eine  abweichende  Regelung  vorsehen,  was  vorliegend  jedoch  nicht 
der Fall ist. 

3.8 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit sich im Aufgaben-
bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) 
und nach Ablauf eines Jahres mindestens zu 40 Prozent invalid (Art. 8 
ATSG) sind (lit. c).

3.9 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität 
während mindestens drei Jahren (respektive einem Jahr [gemäss der 
bis  zum  31. Dezember  2007  geltenden  Fassung])  Beiträge  an  die 
schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. 

4.

4.1 Der Beschwerdeführer macht vorliegend geltend, er leide an einer 
schwer therapierbaren Hypertonie mit Nebenfolgen sowie an einer De-

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pression. Er sei daher nicht in der Lage mehrstündige Arbeiten zu ver-
richten. Gemäss Bestätigung der behandelnden Ärzte bestehe sowohl 
in der angestammten als auch in  einer leichten Verweistätigkeit  eine 
volle Arbeitsunfähigkeit.

4.2 Die IV-Stelle führt  demgegenüber aus, der Beschwerdeführer sei 
in seiner angestammten Tätigkeit als Hilfsarbeiter aufgrund seiner ge-
sundheitlichen Beeinträchtigungen seit  Oktober 2000 (Hospitalisation 
wegen Asthma bronchiale) zu 25% und seit Januar 2007 (Hospitalisa-
tion  wegen Herzbeschwerden)  zu 100% arbeitsunfähig. In  leichteren 
Verweistätigkeiten  bestehe  zunächst  eine  Arbeitsfähigkeit  von  100% 
und ab Januar 2007 von 75%. Die psychischen Leiden seien jedoch 
gut  behandelbar und hätten deshalb keinen Einfluss auf  die Arbeits-
fähigkeit. Gestützt auf die ermittelten Arbeitsunfähigkeiten ergebe sich 
eine maximale Invalidität von 45% seit Januar 2007, weshalb der Be-
schwerdeführer keinen Anspruch auf eine Rente habe.

4.3

4.3.1 Der  Kurzbericht  der  Radiologischen  Poliklinik  B._______  be-
schreibt – abgesehen von einer leicht vergrösserten Leber – beim Be-
schwerdeführer keine aussergewöhnlichen oder krankhaften Verände-
rungen der inneren Organe. Zu einer allfälligen Einschränkung der Ar-
beitsfähigkeit äussert sich der Bericht nicht.

4.3.2 Der  undatierte  Austrittsbericht  der  Universitätsklinik  C.,  Ab-
teilung für Lungenkrankheiten, diagnostizierte beim Beschwerdeführer 
ein  Asthma  bronchiale  sowie  eine  Lumboischialgie  rechts  und  be-
schreibt,  mit  welchen  Mitteln  und  Therapien  die  Bronchitis  des  Be-
schwerdeführers  behandelt  wurde. Eine  Aussage  zur  Einschränkung 
der Arbeitsfähigkeit ist dem Bericht nicht zu entnehmen.

4.3.3 Der  Bericht  der  Universitätsklinik  C.,  Abteilung  für  Innere 
Medizin, vom 8. Februar 2007 diagnostizierte beim Beschwerdeführer 
eine Angina pectoris stabilis, eine arterielle Hypertonie, eine Bronchitis 
chronica obstructiva und Diabetes mellitus Typ II. Dem Bericht sind fer-
ner diverse Untersuchungsergebnisse zu entnehmen, die jedoch nicht 
ausserhalb der Norm liegen. Äusserungen zur Arbeitsfähigkeit enthält 
der Bericht keine.

4.3.4 Dr. med. D._______  attestiert  dem  Beschwerdeführer  im 
Zeugnis  vom 6. November  2007  eine  depressive  Episode  schweren 

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Grades (F 32.2),  Diabetes-Polyneuropathie, arterielle Hypertonie und 
Angina pectoris. Er ist der Ansicht, der Beschwerdeführer sei zu 75% 
arbeitsunfähig.

4.3.5 Dr. med. E._______  hat  mit  den  beiden  Schlussberichten  des 
RAD Rhone die vorgelegten ärztlichen Berichte zusammengefasst und 
dem  Beschwerdeführer  folgende  gesundheitliche  Einschränkungen 
attestiert:  Koronare  Herzkrankheit  (ICD:  I 25.1;  Hauptdiagnose,  mit 
Einfluss  auf  die  Arbeitsfähigkeit)  und  COPD  (="Chronic  Obstructive 
Pulmonary Disease", ICD: J 44.9), Diabetes mellitus Typ II (ICD: E 14) 
sowie Lumbago (M 54.5; alles Nebendiagnosen mit Auswirkungen auf 
die Arbeitsfähigkeit)  und schliesslich arterielle  Hypertonie (ICD: I 10; 
Nebendiagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit). Er hat 
ferner festgehalten, dass der Beschwerdeführer aufgrund der aus den 
ärztlichen Unterlagen ersichtlichen somatischen Leiden nicht mehr in 
der  Lage sei,  schwere  Arbeiten  zu  verrichten,  weshalb  eine weitere 
Tätigkeit  als Hilfsarbeiter  nicht  mehr möglich sei. Eine leichte, ange-
passte Tätigkeit  sei  jedoch weiterhin vollschichtig möglich,  allerdings 
bestehe aufgrund der verminderten Leistungsfähigkeit eine generelle 
Arbeitsunfähigkeit von 25%. Die depressive Episode stufte er als nicht 
relevant für eine Arbeitsunfähigkeit ein. Sollte eine depressive Episode 
nur ungenügend behandelbar sein, müsse dies in einem Verlaufsbe-
richt über sechs bis zwölf Monate gut dokumentiert sein. Dies sei vor-
liegend jedoch nicht der Fall, weshalb davon auszugehen sei, dass die 
depressive Episode keine Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe.

4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die befragten Ärzte über-
einstimmend  davon  ausgehen,  dass  der  Beschwerdeführer  folgende 
Leiden hat: Koronare Herzkrankheit,  COPD, Diabetes mellitus Typ II, 
Lumbago und arterielle Hypertonie. Nur einer der untersuchenden Ärz-
te  hat  sich  zur  Arbeitsfähigkeit  geäussert.  Dr. med. D._______  at-
testiert dem Beschwerdeführer in seinem Bericht eine Arbeitsunfähig-
keit von 75%. Allerdings geht daraus weder hervor, für welche Tätig-
keiten diese Arbeitsunfähigkeit gelten soll,  noch warum er zu diesem 
Resultat kommt. Auf diese ungenaue und unbegründete Einschätzung 
ist  daher  nicht  abzustellen.  Dr. med. E._______  unterscheidet 
verschiedene  Perioden  der  Arbeitsunfähigkeit  hingegen  gestützt  auf 
die  zeitlichen  Angaben  der  Spitalaustrittsberichte;  dies  ist  nachvoll-
ziehbar und sinnvoll. Ferner ist ihm zuzustimmen, dass dem Vorliegen 
der  koronaren  Herzkrankheit  genügend  Rechnung  getragen  wurde, 
wenn von einer Arbeitsfähigkeit von lediglich 75% in einer leichten Tä-

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tigkeit ausgegangen wird. Eine weitergehende Reduktion der Arbeits-
fähgkeit in einer leichten Tätigkeit ist nicht anzunehmen. Dasselbe gilt 
für die anderern Nebendiagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfä-
higkeit. Ebenfalls zutreffend sind die Ausführungen betreffend depres-
sive Episode. In den Akten befindet sich kein entsprechender Verlaufs-
bericht,  der  Anhaltspunkte für  das Vorliegen einer  Arbeitsunfähigkeit 
aufgrund der psychischen Situation liefern würde. Es ist somit davon 
auszugehen, dass es sich bei der vorliegenden depressiven Episode 
um  eine  behandelbare  Krankheit  handelt  und  die  Arbeitsfähigkeit 
dadurch nicht weiter negativ beeinflusst wird. Die IV-Stelle  hat  somit 
die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit korrekt festgestellt.

Abschliessend ist noch darauf hinzuweisen, dass die Argumente des 
Beschwerdeführers sich im Wesentlichen auf invaliditätsfremde Grün-
de wie Alter, Wohnort  oder Angebot auf dem Arbeitsmarkt beziehen. 
Dies sind jedoch alles Gründe, die bei der Beurteilung des Invaliditäts-
grades,  bei  welchem vom theoretischen  Begriff  des  ausgeglichenen 
Arbeitsmarkts auszugehen ist, gemäss herrschender Rechtsprechung 
grundsätzlich nicht respektive nur im Rahmen eines leidensbedingten 
Abzuges  zu  berücksichtigen  sind.  Erwerbslosigkeit  aus  invaliditäts-
fremden Gründen vermag keinen Rentenanspruch zu begründen (vgl. 
Urteil  des  Bundesgerichts  vom  13. November  2007  [9C_382/2007 
E. 4.3]; BGE 107 V 17 E. 2c).

5.  
Der von der IV-Stelle vorgenommene Einkommensvergleich wird vom 
Beschwerdeführer nicht beanstandet. Verglichen wurde dabei das zu-
mutbare  (hypothetische)  Einkommen  pro  Jahr  ohne  Invalidität  von 
Fr. 5'034.23  (Schweizerische  Lohnstrukturerhebung  [LSE]  des  Bun-
desamtes für Statistik für das Jahr 2004, einfache und repetitive Tätig-
keiten im Baugewerbe, Fr. 4'829.-- angepasst an die durchschnittliche 
Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden) und das zumutbare Erwerbsein-
kommen  in  Verweistätigkeiten  mit  Invalidität  seit  Oktober  2000  von 
Fr. 4'114.89 (100% Pensum, 10% leidensbedingter Abzug) respektive 
seit Januar 2007 von Fr. 2'743.26 (75% Pensum, 20% leidensbeding-
ter Abzug). Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von 18,26% (seit Ok-
tober 2000) respektive 45,51% (seit Januar 2007). Die IV-Stelle hat die 
LSE korrekt angewandt und von den ermittelten Löhnen angemessene 
leidensbedingte Abzüge gewährt. Es liegen somit keine Hinweise vor, 
dass die IV-Stelle den Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers falsch 
berechnet hat.

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Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass kein Invalidi-
tätsgrad von mindestens 50% vorliegt, weshalb der Beschwerdeführer 
keinen Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Die Beschwerde ist daher 
abzuweisen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in 
der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfah-
ren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Ge-
mäss Art. 63 Abs. 1 VwVG sind die Verfahrenskosten der unterliegen-
den Partei aufzuerlegen, wobei der geleistete Kostenvorschuss zu be-
rücksichtigen ist. Da der Beschwerdeführer unterlegen ist,  hat er die 
Verfahrenskosten zu tragen. Diese sind nach dem Verfahrensaufwand 
und  unabhängig  vom  Streitwert  im  Rahmen  von  200-1'000 Franken 
festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind 
die Verfahrenskosten auf Fr. 400.-- festzusetzen. Sie sind mit dem ge-
leisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.-- zu verrechnen.

6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3  des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]). 

6.3 Der  unterliegende  Beschwerdeführer  hat  keinen  Anspruch  auf 
Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.-- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind, soweit  sie die beschwerdeführende Partei  in Hän-
den hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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