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**Case Identifier:** aaa8b7b5-f687-55ed-a9a3-0e7be463322b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-31
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 31.12.2021 PVG 2021 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2021-19_2021-12-31.pdf

## Full Text

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(Vorsorgliche) Begrenzung der durch eine öffentliche 
(Strassen-)Beleuchtungsanlage verursachten Lichtemissi- 
onen.
– Allgemeine Grundsätze der Emissionsbegrenzung von 

künstlichem Licht (E.4.3); Einsatz von intelligenten 
LED-Beleuchtungskörpern als Massnahme der vorsorgli- 
chen Emissionsbegrenzung (E.4.4); mit dem Einsatz von 
intelligenten LED-Beleuchtungskörpern ist dem Vorsor- 
geprinzip aber nicht in jedem Fall in optima forma Rech- 
nung getragen (E.4.5).

– Schwelle zur Schädlichkeit bzw. Lästigkeit von Lich- 
temissionen ist unmittelbar gestützt auf Art. 11 bis 14 
sowie Art. 16 bis 18 USG unter Berücksichtigung der 
einschlägigen Vollzugshilfen und fachliche Richtlinien 
festzulegen; dies schliesst aber betreffend die Stand- 
ortwahl von Beleuchtungskörper die Berücksichtigung 
von weiteren, objektiv nachvollziehbare Gesichtspunk- 
te nicht aus, sofern es dadurch namentlich nicht zu 
übermässigen bzw. lästigen Wohnraumaufhellungen im 
Sinne von Art. 11 Abs. 3 und Art. 13 USG kommt (E.4.7 
ff.).

– Mit einem rechnerisch oder messtechnisch erstellten 
Nachweis, kann – anhand der derzeit immerhin als Ori- 
entierungspunkte heranzuziehenden Richtwerten für 
die mittlere vertikale Beleuchtungsstärke an Fenster- 
flächen von Wohnräumen in der Nachtruhezeit gemäss 
BAFU-Vollzugshilfeentwurf – eine Übermässigkeit bzw. 
Lästigkeit solcher Lichtimmissionen im Sinne von Art. 
11 Abs. 3 und Art. 13 USG in der Regel mit hinreichender 
Si- cherheit ausgeschlossen werden und verschärfte 
Emis- sionsbegrenzungsmassnahmen nach Art. 11 Abs. 
3 USG stehen nicht zu Diskussion; Beizug von 
Fachpersonen zur Beurteilung der (bereits getroffenen) 
Massnahmen zur vorsorglichen Emissionsbegrenzung; 
Berücksichti- gung dieser Grundsätze auch für 
Standorte die von den aktuell betroffenen Anstössern 
verlangt werden (E.5 f.).

Limitazione (preventiva) delle emissioni luminose provo- 
cate da un impianto pubblico di illuminazione (stradale).
– Principi generali della limitazione delle emissioni di luce 

sintetica (consid. 4.3); impiego di apparecchi di illumi- 
nazione LED intelligenti quale misura di limitazione pre-

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ventiva delle emissioni (consid. 4.4); con l‘impiego di 
apparecchi di illuminazione LED intelligenti il principio 
di prevenzione non è tuttavia in ogni caso rispettato in 
forma ottimale (consid. 4.5).

– La soglia per la dannosità e la molestia di emissioni lu- 
minose va determinata direttamente in base agli artt. 11- 14 
nonché 16-18 LPAmb tenendo conto dei relativi aiuti 
all‘esecuzione e delle direttive tecniche; ciò non esclude 
tuttavia la considerazione di ulteriori aspetti oggettiva- 
mente comprensibili riguardo alla scelta dell‘ubicazione 
delle apparecchiature di illuminazione, purché con ciò 
non si raggiunga in special modo dei rischiaramenti ec- 
cessivi risp. molesti degli spazi abitativi ai sensi dell‘art. 
11 cpv. 3 e dell‘art. 13 LPAmb (consid. 4.7 segg.).

– Attraverso una prova elaborata mediante calcolo o misu- 
razione tecnica – per mezzo dei valori di riferimento per 
l‘intensità d‘illuminazione media e verticale su superfici 
di finestre di locali abitativi nel periodo di riposo nottur- 
no secondo la bozza d‘aiuto all‘esecuzione dell‘UFAM, 
al momento da prendere perlomeno in considerazione 
quali punti di orientamento – di regola si può escludere 
con sufficiente sicurezza un eccesso risp. una molestia 
di tali immissioni luminose ai sensi dell‘art. 11 cpv. 3 e 
dell‘art. 13 LPAmb e delle misure più rigide di limitazione 
delle emissioni giusta l‘art. 11 cpv. 3 LPAmb non sono 
oggetto di discussione; consultazione di esperti per la 
valutazione delle misure (già intraprese) per la limitazio- ne 
preventiva delle emissioni; considerazione di questi 
principi anche per siti che sono richiesti dai fronteggianti 
attualmente toccati (consid. 5 seg.).

Erwägungen:
4.3. Die Beschwerdeführer stellen ein öffentliches Interes- 

se an einer den konkreten Umständen angepassten Beleuchtung 
im fraglichen Bereich der Via H.  , namentlich zur Gewähr- 
leistung der Verkehrssicherheit, nicht grundsätzlich in Frage. Et- 
was anderes wäre angesichts deren Festsetzung im Generellen 
Erschliessungsplan als Sammelstrasse sowie Wanderweg ge- 
mäss Art. 39 und Art. 41 Abs. 2 BG und der eher engen und un- 
übersichtlichen Strassenverhältnisse mit Verzweigungen und ohne 
Trottoir in Übereinstimmung mit der Ansicht der Beschwerdegeg- 
nerin auch nicht nachvollziehbar (siehe Beilage 2 zur Vernehmlas-

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sung der Beschwerdegegnerin vom 22. Juli 2019 betreffend die 
aufschiebende Wirkung sowie Akten des Beschwerdeführers [Bf- 
act.] 4 und 14). Weiter sind aber die (potenziell) nachteiligen Folgen 
der Beleuchtung auf die Grundstücke der Beschwerdeführer zu 
beachten, wobei in diesem Zusammenhang im Wesentlichen die 
Einhaltung der normativen Vorgaben des Umweltschutzrechts und 
somit die potenzielle Vermeidbarkeit von Immissionen von Relevanz 
ist. Es stellt sich also die Frage, ob die von den Beschwerdeführern 
beklagten (übermässigen) Lichtimmissionen nicht mit den mass- 
gebenden rechtlichen Vorgaben des Umweltschutzrechts in Ein- 
klang stehen. Künstliches Licht gilt als Einwirkung im Sinne von 
Art. 7 Abs. 1 USG, die beim Austritt aus Anlagen als Emissionen 
und am Ort ihres Einwirkens als Immissionen bezeichnet werden 
(Art. 7 Abs. 2 USG). Im Sinne der Vorsorge sind also auch Strahlen, 
welche schädlich oder lästig werden können, durch Massnahmen 
bei der Quelle (frühzeitig und unabhängig von der bestehenden 
Umweltbelastung) zu begrenzen, soweit dies technisch und be- 
trieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 1 Abs. 2 und 
Art. 11 Abs. 2 USG; Vorsorgeprinzip). Bei öffentlichen Anlagen ist 
die Frage nach der wirtschaftlichen Tragbarkeit nach den Kriterien 
des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu beantworten (siehe Ur- 
teile des Bundesgerichts 1C_182/2019 vom 17. August 2020 E.6.2, 
1C_315/2017 vom 4. September 2018 E.3.4 und 1C_177/2011 vom
9. Februar 2012 E.6.3, je m.H.a. BGE 127 II 306 E.8). Insofern sind 
also alle unnötigen Emissionen zu vermeiden, wobei aber immerhin 
eine Begrenzung durch das Verhältnismässigkeitsprinzip besteht. 
Art. 11 Abs. 3 USG sieht eine Verschärfung der Emissionsbegren- 
zung vor, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkun- 
gen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastungen 
schädlich oder lästig werden. Für sichtbare Lichtimmissionen be- 
stehen keine Immissionsgrenzwerte im Sinne von Art. 13 USG, 
welche die Schädlichkeit bzw. Lästigkeit festlegen. Die Behörden 
haben diese somit, unmittelbar gestützt auf Art. 11 bis 14 sowie 
Art. 16 bis 18 USG, zu beurteilen. Dabei kann zur Konkretisierung 
des Vorsorgeprinzips auch auf (gültige) Angaben von Experten 
und Fachstellen abgestellt werden. Dazu gehört etwa die weiterhin 
gültige Empfehlung zur Vermeidung von Lichtemissionen aus der 
Reihe Vollzug Umwelt des BUWAL (heute Bundesamt für Umwelt, 
BAFU) aus dem Jahre 2005 (nachfolgend Vollzugshilfe BUWAL), 
welche sich seit einiger Zeit in Überarbeitung befindet (siehe zum 
Ganzen BGE 140 II 214 E.3.2 f., 140 II 33 E.4 ff. 127 II 306 E.8; VGU
R 18 98 vom 3. Dezember 2019 E.3.5; Wagner-Pfeifer, Umweltrecht,

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Allgemeine Grundlagen, Zürich/St. Gallen 2017, S. 23 ff., 156 ff. und 
241 ff.; griffel, Umweltrecht in a Nutshell, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 
2019, S. 139).

4.4. Der Beschwerdegegnerin ist insoweit zuzustimmen, 
als dass der Einsatz von intelligenten LED-Beleuchtungskörpern 
mit Bewegungssensoren und einer nächtlichen Dimmung, welche 
die Beleuchtungsflächen gezielt ausleuchten, bereits für sich eine 
Massnahme der vorsorglichen Emissionsbegrenzung im Sinne von 
Art. 11 Abs. 2 USG darstellt (vgl. dazu VGU R 18 98 vom 3. Dezember 
2019 E.3.5.1 f.). Ausserdem hat die Beschwerdegegnerin nament- 
lich den örtlichen Stromversorger bei der Planung und Umsetzung 
der neuen Strassenbeleuchtung bzw. des Beleuchtungskonzeptes 
beigezogen. Dieser hat nach unwidersprochen gebliebener, nach- 
vollziehbarer Angabe der Beschwerdegegnerin bereits in anderen 
Gemeinden die Erneuerung der Strassenbeleuchtung projektiert 
und ausgeführt. Gemäss der momentan noch gültigen, aber in 
Überarbeitung befindlichen Vollzugshilfe BUWAL aus dem Jahre 
2005, ist eine nachhaltige Lichtnutzung anzustreben. Im Grundsatz 
sind die Emissionen an der Quelle zu begrenzen und fix installierte 
Aussenleuchten für Beleuchtungszwecke auf unerwünschte Wir- 
kungen zu prüfen und dies fachlich abzusichern. Letzterem ist die 
Beschwerdegegnerin mit dem Beizug der erwähnten Fachleute 
also grundsätzlich nachgekommen. Weiter hat sich die Beschwer- 
degegnerin in Berücksichtigung eines entsprechenden Votums an- 
lässlich der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2017 dafür 
entschieden, die (auch vom Konsultationsentwurf des BAFU für 
Quartier- und Wohnstrassen, für gestalterische Anwendungen so- 
wie am Siedlungsrand und in der Nähe von Naturräumen aufgrund 
ihres geringen Blauanteils empfohlene) Lichtfarbe von 3000 Kelvin 
([K]; warmweiss) einzusetzen (vgl. Akten des Beschwerdegegners 
[Bg-act.] 2). Ebenfalls zutreffend ist, dass gemäss Art. 67 Abs. 1 BG 
die Beschwerdegegnerin zwar zum Anbringen von technischen 
Einrichtungen, wie namentlich Vorrichtungen für die öffentliche 
Beleuchtung an oder auf privatem Eigentum, berechtigt wäre 
(siehe dazu VGU R 18 98 vom 3. Dezember 2019 E.3.3). Daraus 
lässt sich aber tatsächlich keine unbedingte Verpflichtung der 
Beschwerdegegnerin ableiten, davon auf Wunsch von Anstössern 
auch Gebrauch zu machen.

4.5. Zu kurz greift allerdings die Argumentation der Be- 
schwerdegegnerin, dass sie mit dem Einsatz einer modernen, intel- 
ligent steuerbaren LED-Strassenbeleuchtung die Anforderungen 
von Art. 11 Abs. 2 USG in optima forma erfüllt habe. Denn auch bei

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solchen Beleuchtungskörpern kann etwa über die Auswahl oder 
Einstellung der Optik bzw. allenfalls des Einsatzes von (Abblend-) 
Raster den konkreten örtlichen Verhältnissen im Hinblick auf die 
Vermeidung von unerwünschten Lichtimmissionen unter Umstän- 
den noch weiter Rechnung getragen werden (vgl. dazu BGE 140 II 
214 E.4.1 und VGU R 18 98 vom 3. Dezember 2019 E.3.5.1 f. sowie 
auch Bg-act. 8). Dies gilt insbesondere in denen Fällen, wo es zu 
konkreten, glaubhaften Beanstandungen in dieser Hinsicht gekom- 
men ist und entsprechende Vorkehrungen zur Minimierung von 
unerwünschten Lichtimmissionen grundsätzlich auch geeignet er- 
scheinen.

4.7. Insofern ist, wie in der vorstehenden Erwägung 4.3 be- 
reits erwähnt, immerhin zu prüfen, ob die von den Beschwerdefüh- 
rern geltend gemachten (übermässigen) Lichtimmissionen mit den 
massgebenden Vorgaben des Umweltschutzrechts in Einklang ste- 
hen. Für Lichtimmissionen gibt es weder Immissionsgrenzwerte im 
Sinne von Art. 13 USG noch vorsorgliche Anlagegrenzwerte oder 
Planungswerte, womit Lichtimmissionen respektive die Schwel- 
le zu deren Schädlichkeit bzw. Lästigkeit unmittelbar gestützt auf 
Art. 11 bis 14 sowie Art. 16 bis 18 USG, zu beurteilen sind. Dabei 
kann auch auf die Angaben von Experten und Fachstellen abge- 
stützt werden (siehe BGE 140 II 214 E.3.3). Das Vorsorgeprinzip ge- 
mäss Art. 11 Abs. 2 USG wird namentlich durch die Vollzugshil- 
fe BUWAL aus dem Jahre 2005 und die SN 586 SIA 491:2013 aus 
dem Jahre 2013 konkretisiert. Als Entscheidungshilfe im Hinblick 
auf Art. 11 Abs. 3 USG und Art. 14 lit. a und b USG können ferner 
auch fachlich genügend abgestützte ausländische Richtlinien wie 
etwa die Richtlinie 150 der Commission International de l‘Eclairage 
aus dem Jahr 2003 (CIE 150:2003) oder «Hinweise zur Messung, 
Beurteilung und Minderung von Lichtimmissionen» der deutschen 
Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI 2012) 
herangezogen werden, sofern die Kriterien, auf welchen diese Un- 
terlagen beruhen, mit denjenigen des schweizerischen Umwelt- 
rechts vereinbar sind. Daraus ergibt sich der an sich unbestrittene 
Grundsatz, dass unnötige Lichtemissionen im Aussenraum zu ver- 
meiden sind. Unnötig sind sie etwa dann, wenn sie keinem (legiti- 
men) Beleuchtungszweck dienen oder anders gesagt, es soll nur 
beleuchtet werden, was beleuchtet werden muss und dies ist mit 
der geringstmöglichen Gesamtlichtmenge abzudecken. Daraus er- 
gibt sich auch, dass nur Leuchten verwendet werden, die eine prä- 
zise Lichtlenkung bzw. Ausleuchtung aufweisen. Wenn dies nicht 
möglich ist, sind die Leuchtkörper mit einer Abschirmung zu verse-

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hen, die Licht nur dorthin strahlen lässt, wo es einem klar definier- 
ten Beleuchtungszweck dient (siehe BGE 140 II 214 E.3.3 und 4.1, 
140 II 33 E.4.3; Urteil des Bundesgericht 1C_602/2012 vom 2. April 
2014 E.8.2, nicht publ. in BGE 140 II 214 sowie bereits die vorstehen- 
de Erwägung 4.5). Es sind also namentlich die – vorliegend infol- 
ge eines entsprechenden öffentlichen Interesses an einer solchen 
Strassenbeleuchtung gegebene – Notwendigkeit der Beleuchtung 
an sich, technische (Abschirmungs-)Massnahmen, die Ausrich- 
tung und Platzierung der Beleuchtungskörper sowie eine zeitliche 
Begrenzung der Lichtemissionen zu prüfen bzw. in den Entscheid 
einzubeziehen (siehe Vollzugshilfe BUWAL, S. 8 und 28 ff.). Diese 
Grundsätze finden sich auch weiterhin im Konsultationsentwurf 
des BAFU vom 12. April 2017 (siehe Konsultationsentwurf BAFU, 
S. 15 f. und S. 23 ff.) und stellen somit weiterhin anerkannte Leitli- 
nien hinsichtlich der Emissionsbegrenzung an der Quelle dar. Dies 
heisst im Gegenzug aber nicht, dass die Beschwerdegegnerin be- 
treffend die Standortwahl der Beleuchtungskörper nicht auch noch 
weitere, objektiv nachvollziehbare Gesichtspunkte heranziehen 
darf. Dass die Beschwerdegegnerin aus grundsätzlichen Überle- 
gungen und zur Vermeidung von (weiteren) Präjudizien die Inan- 
spruchnahme von privatem Grund oder Gebäude für die öffentli- 
che Beleuchtung soweit wie möglich vermeiden möchte und somit 
von der in Art. 67 Abs. 1 BG eingeräumten, in die verfassungsmäs- 
sig geschützte Eigentumsgarantie eingreifende Kompetenz (siehe 
dazu VGU R 18 98 vom 3. Dezember 2019 E.3.3) nur ausnahmswei- 
se Gebrauch machen möchte, ist somit eigentlich lobenswert und 
grundsätzlich nicht zu beanstanden. Auch dass sie grundsätzlich 
ein Lichtraumprofil von 4.5 m für die Beleuchtungskörper über dem 
Strassenbereich fordert, ist prinzipiell ebenfalls nicht zu beanstan- 
den. Denn auch wenn gemäss Art. 9 Abs. 1 SVG und Art. 66 VRV 
die maximal zulässige Höhe auf öffentlichen Strassen 4 m beträgt, 
ist ein gewisser Sicherheitszuschlag zur Vermeidung von Schäden 
an den Beleuchtungskörpern durch Fahrzeuge mit Überhöhe, wie 
etwa einen nicht ganz eingefahrenen Kranausleger oder ein zuläs- 
siger Transport mit Überhöhe, ein durchaus legitimer Grund für 
eine solche Mindesthöhe mit Sicherheitszuschlag. Daran ändert 
nichts, das im Bereich der Variante «Stall» auch ein Vordach in den 
Strassenbereich hineinragt (siehe Bf-act. 4 S. 4, 5, 7 und 9). Denn 
die Umtriebe (z.B. Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen 
gegen den Haftpflichtigen) zur Behebung einer Beschädigung der 
öffentlichen Beleuchtungsanlage infolge Überhöhe würden im Ge- 
gensatz zum privaten Dach bei der Gemeinde anfallen. Ausserdem

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kann sich, wie die Beschwerdegegnerin auch geltend macht, die 
Höhe des Lichtpunktes bzw. eine gewisse Mindesthöhe auch aus 
den technischen bzw. optischen Eigenschaften der Beleuchtungs- 
körper im Hinblick auf deren Lichtverteilung ergeben.

4.8. Dies alles darf aber nicht dazu führen, dass etwa durch 
die Standortwahl und konkrete Positionierung, Ausrichtung und 
Ausstattung der Beleuchtungskörper unerwünschte Lichtimmis- 
sionen wie etwa Wohnraumaufhellungen auftreten, welche als 
übermässig bzw. lästig im Sinne von Art. 11 Abs. 3 und Art. 13 
USG zu beurteilen wären (vgl. auch Richtlinie des Bundesamtes für 
Strassen [ASTRA], Checkliste Umwelt für nicht UVP-pflichtige Na- 
tionalstrassenprojekte aus dem Jahr 2017, S. 20 f.). Denn bei schäd- 
lichen oder lästigen Immissionen sind gemäss Art. 11 Abs. 3 USG 
die Emissionsbegrenzungsmassnahmen zu verschärfen. Um dies 
beurteilen zu können, eignen sich insbesondere entsprechende 
Beleuchtungsberechnungen oder auch Messungen der (mittleren) 
vertikalen Beleuchtungsstärke, wenn die Beleuchtungskörper be- 
reits an den beanstandeten Standorten in Betrieb sind. Beleuch- 
tungsberechnungen werden oftmals ohnehin erstellt, damit die am 
besten geeigneten Leuchten und deren optimale Platzierung und 
Ausrichtung bestimmt werden können (siehe zum Ganzen Konsul- 
tationsentwurf BAFU, S. 13, 28, 31, 36, 39, 76 ff., 88, 92, 108). Die 
Beschwerdeführer machten anlässlich der Replik unter Beilage von 
Fotoaufnahmen (siehe dazu Bf-act. 19 f.) und des Antrages auf ei- 
nen Augenschein bzw. eines Fachgutachten störende Lichtimmis- 
sionen durch die Beleuchtungskörper an den Standorten «a» und
«b» auf die umliegenden Liegenschaften bei gleichzeitiger schlech- 
ter Ausleuchtung des Kreuzungsbereichs Via H.  /Via I.   
geltend. Tatsächlich lassen sich aus den eingereichten, nächtlichen 
Fotografien (Bf-act. 19 f.) Anhaltspunkte dafür finden, dass sowohl 
am Gebäude auf der Parzelle 74 als auch an dem Gebäude auf der 
Parzelle 76 eine nicht unerhebliche Wohnraumaufhellung resul- 
tieren könnte, weil die Fassaden mitbeleuchtet werden. Trotz der 
genannten Vorbringen der Beschwerdeführer, entkräftete die Be- 
schwerdegegnerin die Möglichkeit von lästigen Lichtimmissionen 
im Sinne von Art. 11 Abs. 3 USG aufgrund einer Überschreitung der 
Richtwerte für die vertikale Beleuchtungsstärke an den Fassaden 
bzw. am Fenster des betroffenen Wohnraumes (im Nachtfenster 
nach 22:00 Uhr) nicht mittels Einreichung einer entsprechenden 
Berechnung bzw. Messergebnissen, die für die beigezogenen Be- 
leuchtungsfachpersonen eigentlich ohne weiteres möglich sein 
müssten, oder zumindest einer entsprechenden Stellungnahme der

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zuständigen Planer zu dieser Thematik (vgl. zu diesem Vorgehen: 
VGU R 18 98 vom 3. Dezember 2019 E.3.5.1). Im Konsultationsent- 
wurf des BAFU werden für den Zeitraum innerhalb des Nachtruhe- 
fensters (ab 22:00 Uhr) je nach Umgebungszone unterschiedliche 
mittlere vertikale Beleuchtungsstärken als Richtwerte angegeben, 
welche namentlich auf der CIE 150:2003 und der LAI 2012 basieren 
(siehe Konsultationsentwurf BAFU S. 76 ff. und der im Auftrag des 
BAFU erstellte Grundlagenbericht zur Aktualisierung der Vollzugs- 
hilfe zur Vermeidung unnötiger Lichtemissionen vom 22. April 2016 
[Grundlagenbericht BAFU], S. 24 ff. und 34 ff.). Ergäbe sich aus 
entsprechenden Abklärungen, dass im Hinblick auf die massge- 
bende Umgebungszone (siehe dazu R 18 98 vom 3. Dezember 2019 
E.3.5.1) sich die ermittelten vertikalen Beleuchtungsstärken unter 
oder zumindest im (Ermessens-)Bereich der Richtwerte des Kon- 
sultationswurfes für das Nachtruhefenster bewegten, drängte sich 
eine Standortverschiebung nach der Forderung der Beschwerde- 
führer – mangels lästiger, unerwünschter Lichtimmissionen – nicht 
als weitergehende Massnahmen im Sinn von Art. 11 Abs. 3 USG 
auf, soweit – wie in der vorstehenden Erwägung 4.7 auch bereits 
erwähnt – die von der Beschwerdegegnerin für die Standortwahl 
herangezogenen objektiven Beurteilungskriterien im Rahmen ihres 
pflichtgemässen Ermessens verbleiben; sie sich also namentlich 
nicht von unsachlichen Kriterien leiten liess und dabei die Lichtim- 
mission (im Nachtruhefenster) bei den Anstössern aufgrund der 
Standortwahl – auf Basis der Richtwerte – nicht als lästig zu beur- 
teilen sind. Weil die Beschwerdegegnerin – wie in der vorstehenden 
Erwägungen 4.3 f. dargelegt – in Nachachtung des umweltrechtli- 
chen Vorsorgeprinzips nach Art. 11 Abs. 2 und Art. 1 Abs. 2 USG 
und den einschlägigen Normvorgaben (siehe dazu Konsultations- 
entwurf BAFU S. 33 ff. und 79 f.) bereits eine Vielzahl von zumut- 
baren Emissionsbegrenzungsmassnahmen an der Quelle getätigt 
hat, verbliebe für allfällige weitere vorsorgliche Massnahmen nach 
Art. 11 Abs. 2 USG, wie etwa eine nochmals verbesserte Lichtlen- 
kung oder Abstrahlcharakteristik, allerdings nur noch wenig oder 
allenfalls auch gar kein Spielraum mehr.

4.9. Dass die genannten Richtwerte des BAFU (für das 
Nachtruhefenster) lediglich in einem Konsultationsentwurf für eine 
aktualisierte Vollzugshilfe enthalten sind, befreit die Beschwer- 
degegnerin nicht davon, die im Einzelfall für Lichtimmissionen 
festzulegende Schwelle für lästige Lichtimmissionen anhand der 
anerkannten Erkenntnissen von Experten und Fachstellen vorzu- 
nehmen, wozu beim aktuellen Kenntnisstand insbesondere auch

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bzw. immer noch die Richtwerte der CIE 150:2003 und der LAI 2012 
zu zählen sind (vgl. dazu BGE 140 II 33 E.4.2 f. und Grundlagen- 
bericht BAFU, S. 18 f.). Der Hinweis der Beschwerdegegnerin, wo- 
nach im überbauten Gebiet kein Anspruch auf vollständige (Licht-) 
Immissionsfreiheit bestehe, trifft zwar an sich zu (siehe Urteil des 
Bundesgerichts 1C_602/2012 vom 2. April 2014 E.8.3.1, nicht publ. 
in: BGE 140 II 214, Urteil des Bundesgerichts 1C_216/2010 vom
28. September 2010 E.4 und 5.1; Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts A-3358/2011 vom 23. Oktober 2012 E.8.3; VGU R 18 98 vom
3. Dezember 2019 E.3.5.1), reicht für sich alleine aber trotzdem nicht 
aus um die von einigen Anstössern als störend beklagten Lichtim- 
missionen hinreichend zu entkräften bzw. die Einhaltung der Vor- 
gaben von Art. 11 Abs. 2 und 3 USG zu belegen. Vorliegend handelt 
es sich auch nicht um eine Konstellation, wo aufgrund der gesam- 
ten (aktenkundigen) Umstände klarerweise die Möglichkeit von 
übermässigen Immissionen ausgeschlossen werden könnte (vgl. 
dazu Konsultationsentwurf BAFU S. 30 f.).

5. Dem streitberufenen Gericht fehlt es vorliegend – im Ge- 
gensatz zum Verfahren R 18 98 – also an einem rechnerisch bzw. 
messtechnisch erstellten Nachweis, dass nach den derzeit immer- 
hin als Orientierungspunkte heranzuziehenden Richtwerten für die 
mittlere vertikale Beleuchtungsstärke betreffend die Übermäs- 
sigkeit bzw. Lästigkeit der Lichtimmissionen im Sinne von Art. 11 
Abs. 3 und Art. 13 USG – auch bei Beibehaltung der von der Be- 
schwerdegegnerin beschlossenen Beleuchtungsstandorten «a» 
und «b» – solche übermässigen Immissionen mit hinreichender Si- 
cherheit ausgeschlossen werden können. Wäre dies hingegen der 
Fall, stünden insoweit keine verschärften Emissionsbegrenzungs- 
massnahmen nach Art. 11 Abs. 3 USG mehr zur Diskussion. Viel- 
mehr befände man sich weiterhin im Rahmen der vorsorglichen 
Emissionsbegrenzungsmassnahmen nach Art. 11 Abs. 2 USG, wel- 
che weitgehend ausgeschöpft erscheinen. Dass die Beschwerde- 
führer in ihrem Antrag vom 28. Mai 2019 die seitens der Beschwer- 
degegnerin vorgeschlagene Lichtsimulation/Probebeleuchtung 
im Hinblick auf die Standortwahl als nicht zwingend erforderlich 
betrachtet haben, ändert daran nichts. Weil die Beschwerdegeg- 
nerin aber zu Recht auch weitere und durchaus legitime bzw. noch 
in ihrem Beurteilungsspielraum stehende Kriterien für die Stand- 
ortwahl im Rahmen der vorsorglichen Emissionsbegrenzung nach 
Art. 11 Abs. 2 USG hinzuziehen durfte und die Variante «Stall» da- 
mit gemäss den nachvollziehbaren Darlegungen der Beschwerde- 
gegnerin in Konflikt steht, kämen unter dem Titel der vorsorglichen

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Emissionsbegrenzung, neben der dynamischen Steuerung, der 
nächtlichen Dimmung der warmweissen LED-Beleuchtungskörper 
sowie der bereits ausgewählten Abstrahlcharakteristiken, wohl 
nur noch verhältnismässige, ergänzende Lichtlenkungsmassah- 
men wie etwa zusätzliche (Abblend-)Raster, Einstellung der Abs- 
trahlwinkel oder unter Umständen ein Optikersatz in Frage. Auch 
zu dieser Frage wäre die fachkundige Beurteilung durch die bei- 
gezogenen Beleuchtungsplaner einzuholen und gestützt darauf 
dann über allfällige weitere, vorsorgliche Emissionsbegrenzungs- 
massnahmen für die strittige Strassenbeleuchtung zu entscheiden. 
Verzichtet die Beschwerdegegnerin hingegen, wie vorliegend, für 
die von ihr beschlossenen Standorte «a» und «b» – im Nachgang 
zu nachträglichen Beanstandungen der öffentlichen Strassenbe- 
leuchtung durch dazu berechtigte Anwohner und ohne dass bereits 
vorgängig ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt worden 
wäre – auf einen nachvollziehbaren rechnerischen oder messtech- 
nisch erstellten Nachweis hinsichtlich übermässiger Lichtimmis- 
sionen, dann kann die von den Beschwerdeführern verlangte Va- 
riante «Stall» unter umweltschutzrechtlichen Gesichtspunkten 
nicht einfach mit dem Verweis auf bereits getroffene vorsorgliche 
Emissionsbegrenzungsmassnahmen nach Art. 11 Abs. 2 USG oder 
eine pauschale Verneinung der Übermässigkeit oder Lästigkeit 
der beklagten Lichtimmissionen im Sinne von Art. 11 Abs. 3 USG 
abgelehnt werden. Andererseits wäre die Beschwerdegegnerin 
aber auch gehalten, die allfällige Lästigkeitsschwelle im Sinne von 
Art. 11 Abs. 3 bzw. Art. 13 USG auch für den von den Anstössern 
vorgeschlagenen Standort im Blick zu behalten. Denn in dieser 
Hinsicht kann es nicht einzig darauf ankommen, dass die aktuellen 
Anstösser den von ihnen präferierten Standort begrüssten. In die- 
sem Zusammenhang ist auch noch zu erwähnen, dass für den Be- 
leuchtungskörper an der Stallfassade bzw. Standort «2a», welcher 
von den Beschwerdeführern favorisiert wird, gemäss deren Antrag 
vom 28. Mai 2019 eine Abkippung des Beleuchtungskörpers bzw. 
des Lichtbündels nach Osten (Via H.   hangaufwärts) hin (siehe 
Bf-act. 14 S. 6 und 8) vorgesehen ist. Eine solche Ausrichtung des 
Beleuchtungskörpers, welcher von der grundsätzlich empfohlenen 
(vertikalen) Ausrichtung von oben nach unten abweicht und ver- 
stärkt einen direkten Blickkontakt zum Leuchtmittel ermöglichen 
könnte, ist unter dem Gesichtspunkt einer potenziellen Blendung 
(von Verkehrsteilnehmern) bzw. abhängig von der fachtechnischen 
Beurteilung dazu jedenfalls kritisch zu sehen (vgl. dazu Vollzugshilfe 
BUWAL, S. 8 und 34; Konsultationsentwurf BAFU, S. 25, 40, 84 und

5/19  Raumordnung und Umweltschutz  PVG 2021

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103). Der Beschwerdegegnerin stehen also für das weitere Vorge- 
hen gewisse Optionen offen und aufgrund der verschiedenen Ab- 
hängigkeiten sowie dem der Beschwerdegegnerin in dieser Ange- 
legenheit durchaus noch zustehenden (pflichtgemässen) Ermessen 
bei der Beurteilung der Einhaltung der Vorgaben von Art. 11 Abs. 2 
und 3 USG betreffend die Beleuchtungsstandorte «a» und «b», ist 
im vorliegenden Verfahren auf das Einholen eines Fachgutachtens, 
wie von den Beschwerdeführern (eventualiter) beantragt, zu ver- 
zichten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens, erübrigt sich auch 
der beantragte Augenschein. Denn das Verwaltungsgericht kann 
sowohl reformatorisch als auch kassatorisch entscheiden (Art. 56 
Abs. 3 VRG). Beim Entscheid über die Rückweisung steht der rück- 
weisenden Behörde ein grosser Ermessenspielraum zu, soweit es 
nicht auf eine Verweigerung eines gerichtlichen Rechtsschutzes 
hinausläuft oder als unverhältnismässig erscheint (vgl. BGE 131 V 
407 E.2.1.1). Aus den vorstehend erwähnten Überlegungen, ist die 
vorliegende Angelegenheit somit an die Beschwerdegegnerin im 
Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid zurückzuweisen.

6. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin somit 
gestützt auf eine rechnerisch oder messtechnisch abgestützte 
Fachbeurteilung und auf Basis der einschlägigen Richtwerte da- 
rüber zu befinden, ob im Umfeld der Beleuchtungsstandorte «a» 
und «b» aufgrund der eruierbaren Werte für die mittleren vertika- 
len Beleuchtungsstärken von einer übermässigen bzw. lästigen 
Raumaufhellung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 und Art. 13 USG bei 
den Anstössern bzw. Beschwerdeführern auszugehen ist. Wenn 
sie dies nachvollziehbar verneinen kann, verblieben unter dem 
Titel der vorsorglichen Emissionsbegrenzung nach Art. 11 Abs. 2 
USG wie gesagt höchstens noch zusätzliche Lichtlenkungsmas- 
sahmen. Wenn die technische und betriebliche Möglichkeit oder 
die Verhältnismässigkeit weiterer solcher Massnahmen – gestützt 
auf eine fachtechnische Beurteilung – ebenfalls nachvollziehbar 
verneint werden kann, wäre das Festhalten der Beschwerdegeg- 
nerin an den Beleuchtungsstandorten «a» und «b» ohne weitere 
emissionsbegrenzende Massnahmen nicht zu beanstanden und sie 
wäre namentlich nicht gehalten, den von den Beschwerdeführern 
vorgezogenen Alternativstandort «2a» von Amtes wegen auf allfäl- 
lige, als übermässig bzw. lästig zu beurteilende Lichtimmissionen 
in der Umgebung vertieft zu prüfen oder gar dem entsprechenden 
Begehren stattzugeben.
R 19 52 Urteil vom 13. Oktober 2021