# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ff22935e-b043-53c9-a5fd-3293b7503f27
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LD250001-O5
**Docket/Reference:** LD250001-O5
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LD250001-O5.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LD250001-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter 

lic. iur. K. Vogel und Oberrichterin lic. iur. N. Jeker 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw N. Paszehr

Beschluss vom 8. Mai 2025

in Sachen

A._____,

Gesuchstellerin und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, 

gegen

B._____, 

Gesuchsgegner und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, 

betreffend vorsorgliche Massnahmen im ausländischen Scheidungsprozess

Berufung gegen ein Teilurteil des Einzelgerichts im summarischen 

Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 4. Februar 2025 

(EF240007-L)

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Unter Hinweis auf das Teilurteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am 

Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 4. Februar 2025 (Urk. 43), 

in der Erwägung,

dass die Gesuchstellerin und Berufungsklägerin (fortan Gesuchstellerin) gegen die-

ses Teilurteil mit Eingabe vom 20. Februar 2025 Berufung erhoben hat (Urk. 42),

dass  der  Gesuchstellerin  mit  Verfügung  vom  5.  März  2025  eine  zehntätige  Frist 

angesetzt  wurde,  um  für  das  Berufungsverfahren  einen  Kostenvorschuss  von 

Fr. 3'000.– zu leisten (Urk. 47),

dass ihr die Frist mit Verfügung vom 18. März 2025 letztmals um zehn Tage er-

streckt wurde (Urk. 49),

dass die Gesuchstellerin den Vorschuss auch innert dieser Frist nicht geleistet hat, 

weshalb ihr mit Verfügung vom 9. April 2025 eine Nachfrist von fünf Tagen im Sinne 

von Art. 101 Abs. 3 ZPO angesetzt wurde, um den verlangten Kostenvorschuss zu 

leisten (Urk. 50; zugestellt am 11. April 2025),

dass die Gesuchstellerin den Kostenvorschuss auch binnen der Nachfrist nicht ge-

leistet hat, weshalb androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist,

dass  die  Gesuchstellerin  ausgangsgemäss  für  das  Berufungsverfahren  kosten-

pflichtig wird, indessen dem Gesuchsgegner mangels Aufwandes keine Parteient-

schädigung für das Berufungsverfahren zuzusprechen ist,

wird beschlossen:

Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.

Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchstellerin auf-

erlegt.

1.

2.

3.

- 3 -

4.

Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugespro-

chen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage 

der Doppel von Urk. 42, Urk. 44, Urk. 45 und Urk. 46/C–F, 43–65, sowie an 

die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6.

Eine  Beschwerde  gegen  diesen  Entscheid  an  das  Bundesgericht  ist  innert 

30 Tagen  von  der  Zustellung  an  beim  Schweizerischen  Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es  handelt  sich  um  eine  vermögensrechtliche  Streitigkeit.  Der  Streitwert  übersteigt 
Fr. 30'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 8. Mai 2025

versandt am:
ms

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Paszehr