# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ad91ba61-fefb-5253-818e-acdafe292271
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-08-03
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 03.08.2020 1B 351/2020 (1B_351/2020)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-351-2020_2020-08-03.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_351/2020
  
 

 

 

    
  Urteil vom 3. August 2020
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Chaix, Präsident, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

A.________ erhob mit einer schwer verständlichen Eingabe vom 6. Juni 2020 Beschwerde gegen verschiedene Behörden in den Kantonen Zürich und Solothurn. Die Eingabe beanstandete verschiedene Verfügungen, die jedoch der Beschwerde nicht beilagen. Das Bundesgericht forderte A.________ mit Verfügung vom 12. Juni 2020 auf, diesen Mangel spätestens bis am 30. Juni 2020 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe (Art. 42 Abs. 5 BGG). Da die Beschwerdeführerin den fehlenden angefochtenen Entscheid innert Frist nicht eingereicht hat, ist androhungsgemäss in Anwendung von Art. 42 Abs. 3 BGG in Verbindung mit Art. 42 Abs. 5 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

Ausserdem ist festzuhalten, dass die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht entspricht. Nach dieser Bestimmung ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Beschwerde, die soweit verständlich mehrere Verfahren betrifft, vermag nicht nachvollziehbar aufzuzeigen, inwiefern die verschiedenen Behörden rechts- bzw. verfassungswidrig gehandelt haben sollten. 

 

    
  2. 
 

Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 3. August 2020 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Chaix 

 

Der Gerichtsschreiber:    Pfäffli