# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c511aa85-e680-5ca1-b157-1e4ecd5c9024
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.03.2025 III 2024 213
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-213_2025-03-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 213

Entscheid vom 28. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin, 

gegen

Gemeinderat Ingenbohl, Parkstrasse 1, Postfach 253, 6440 Brun-
nen,
Vorinstanz,

Gegenstand Vollstreckungsrecht (PBG: Ordnungsbusse)

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Sachverhalt:

A. A.________ (nachstehend: Bauherrin) ist Alleineigentümerin des Grunds-
tücks KTN _01 (1'475 m2), B.________, C.________strasse __, Ingenbohl. Das 
Grundstück liegt mit dem an die südlich verlaufende C.________strasse anstos-
senden Teil (635 m2) in der Wohn- und Gewerbezone WG 3, mit dem nördlichen 
Teil in der Landwirtschaftszone. Westlich des Grundstücks verläuft die 
D.________strasse. 

Im Juli 2017 reichte die Bauherrin bei der Gemeinde Ingenbohl das Gesuch "An-
bau Wohnraum/Dachsanierung Wäscheleine" auf ihrer Liegenschaft ein. Die 
Gemeinde verlangte am 13. Juli 2017 ergänzende Unterlagen. Das Baugesuch 
(Wohnraumerweiterung und Sanierung Dach der Wäscheleine) wurde nach Ein-
gang der Unterlagen im Amtsblatt Nr. __ vom ______ 2018 (S. ____) publiziert 
und öffentlich aufgelegt. Das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) verlang-
te am 29. November 2018 die Ergänzung des Baugesuchs um einen Lärm-
schutznachweis.

B. Mit Gesamtentscheid vom 21. Februar 2019 erteilte das ARE die kantonale 
Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmungen. Unter Eröffnung dieses 
kantonalen Gesamtentscheides erteilte der Gemeinderat Ingenbohl die Baubewil-
ligung mit Beschluss (GRB) Nr. 271 vom 11. März 2019 unter Auflagen, Bedin-
gungen und Vorbehalten. Diese Baubewilligung ist unangefochten in Rechtskraft 
erwachsen. 

C. Auf Ersuchen der Rechtsvertreterin der Bauherrin vom 11. März 2021 ver-
längerte der Gemeinderat mit GRB Nr. 339 vom 31. März 2021 die Geltungsdau-
er der Baubewilligung gestützt auf § 86 PBG bis zum 5. April 2022. In der Folge 
wurde der Bau realisiert. 

D. Mit "Einsprache" vom 2. Februar 2023 forderte die E.________ AG (Grun-
deigentümerin der östlich ans Baugrundstück anschliessenden Parzelle 
KTN _02, ebenfalls in der WG 3 gelegen) die Gemeinde auf, das Bauvorhaben 
zu kontrollieren. Für eine direkt an der Grundstücksgrenze bestehende Stahlkon-
struktion bestehe kein Näherbaurecht zu ihrem Grundstück. Hierzu liess die be-
anwaltete Bauherrin am 27. Februar 2023 Stellung nehmen. 

Mit Schreiben vom 16. Juni 2023 informierte die Gemeinde die E.________, dass 
sich die Bauherrin laut Mitteilung vom 15. Juni 2023 entschieden habe, die Wä-
scheleine auf die ursprüngliche Dimension vom Oktober 2018 zurückzubauen. 

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E. Am 15. Mai 2024 meldete die E.________ der Gemeinde, dass bis anhin 
kein Rückbau, sondern vielmehr ein Ausbau (mittels Wellblechdach) erfolgt sei. 
Hierauf setzte die Gemeinde über deren Rechtsvertreterin sowie ihr direkt mit 
Schreiben je vom 3. Juni 2024 Frist bis spätestens 28. Juni 2024 bzw. 15. Juli 
2024 an, um den Rückbau vorzunehmen und die Abnahme zu melden. Die 
Rechtsvertreterin informierte die Gemeinde hierauf mit E-Mail vom 11. Juni 2024 
über die Beendigung des Mandats. Nachdem die Frist vom 15. Juli 2024 "ohne 
Akteneingang" seitens der Bauherrin verstrichen war, wurde ihr von der Gemein-
de Frist zur Stellungnahme bis 31. Juli 2024 angesetzt. Eine weitere Frist zur Ein-
reichung von Fotos der gemäss der Baubewilligung vom 11. März 2019 ausge-
führten Arbeiten oder um die Mitteilung allfälliger Termine zur Abnahme der Bau-
ten durch den Kontrolleur setzte die Gemeinde der Bauherrin mit Schreiben vom 
12. August 2024 bis spätestens 19. August 2024 an. Andernfalls werde davon 
ausgegangen, dass der Rückbau nicht erfolgt sei und der IST-Zustand der Wä-
scheleine der Baubewilligung bzw. dem bestandsgemässen Zustand widerspre-
che. 

F. Mit Schreiben vom 30. Juli 2024 ersuchte die Bauherrin die Gemeinde "um 
Vorabklärung der Bauänderung"; die "Dachhöhe Wäscheleine" werde dem neuen 
Gebäude angepasst. Mit handkolorierter Markierung auf einem webGIS-Auszug 
der Bauparzelle werden eine Hecke (grün), eine Strasse (blau) und ein Vordach 
(violett) markiert. Die Wäscheleine wurde weder erwähnt noch planerisch erfasst. 
Hierauf beschied ihr die Gemeinde, dass Baueingaben nur noch digital entge-
gengenommen würden. Die Bauherrin reichte das Gesuch in der Folge auch per 
eBau ein. 

G. Mit GRB Nr. 573/2024 vom 2. September 2024 (Versand am 5.9.2024; Zu-
stellung am 10.9.2024) betreffend Wiederherstellung des rechtmässigen Zu-
stands / Anordnung Rückbaumassnahmen und Androhung von Vollstreckungs-
massnahmen" beschloss der Gemeinderat Folgendes:

1. Im Sinne der Erwägungen wird die Gesuchstellerin aufgefordert, den Rückbau 
der Wäscheleine auf das bewilligte Mass vorzunehmen. Der Abschluss der 
Arbeiten ist dem Geschäftsfeld Bau zur Abnahme zu melden.

2. Die Anordnungen gemäss Dispositiv-Ziffer 1 sind innert 30 Tagen ab 
Rechtskraft dieser Verfügung auszuführen.

3. Nach ungenutztem Fristablauf gemäss vorstehender Ziffer 2 wird Folgendes 
verfügt:

3.1 Erfüllt die Pflichtige die Anordnung gemäss Ziffer 1 und 2 dieses Beschlusses 
nicht, nicht vollumfänglich oder nicht fristgemäss, so hat sie für jeden Tag 
nach Ablauf der dort angesetzten Frist bis zur Erfüllung in Anwendung von 
§ 78 Abs. 5 VRP eine Ordnungsbusse von CHF 50.00 zu bezahlen. Die 

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angedrohte Ordnungsbusse für jeden Tag der Nichterfüllung ist periodisch 
längstens in Zeitabständen von 30 Tagen festzusetzen und einzutreiben, total 
längstens während 90 Tagen. Erfolgt nach 90 Tagen keine Erfüllung, so 
werden vollstreckbare Entscheide und Verfügungen mittels Ersatzvornahme 
oder unmittelbarem Zwang durchgesetzt (§ 79 Abs. 3 VRP);

3.2 Ferner wird der Verstoss gegen die kantonalen und kommunalen 
Bauvorschriften unter Hinweis auf § 92 PBG sowie Art. 292 StGB der 
zuständigen Behörde zur Anzeige gebracht und ist nach den Vorschriften der 
Strafprozessordnung zu ahnden. Nach der Strafbestimmung von Art 292 
StGB wird mit Busse bestraft, wer einer von der zuständigen Behörde unter 
Hinweis auf Art. 292 StGB an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet.

4. (Gebühren/Auslagen von total Fr. 580.--).

5.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Versand/Zustellung). 

Dieser GRB Nr. 573/2024 wurde von der Bauherrin nicht angefochten. Der Auf-
forderung zum Rückbau der Wäscheleine auf das bewilligte Mass und Meldung 
zur Abnahme kam die Bauherrin jedoch nicht nach. 

H. Mit GRB Nr. 80/2024 vom 9. Dezember 2024 ordnete der Gemeinderat ge-
genüber der Bauherrin Folgendes an:

1. lm Sinne der Erwägungen wird A.________ wegen Nichterfüllung der 
Rückbauverpflichtung (Vornahme Rückführungsmassnahmen gemäss GRB 
Nr. 573 vom 2. September 2024) für den Zeitraum vom 31. Oktober bis 
29. November 2024 (30 Tage) mit einer Ordnungsbusse von CHF 1'500 (30 
Tage à CHF 50) belegt. Zusätzlich werden CHF 500 als Verwaltungsgebühren 
nach Zeitaufwand erhoben (Art. 20 GebO).

2. Bezugnehmend auf den Gemeinderatsbeschluss Nr. 573 vom 2. September 
2024 wird die Bauherrschaft nochmals aufgefordert, die darin verfügten 
Rückführungsmassnahmen vorzunehmen. Der erfolgte Rückbau ist dem 
Geschäftsfeld Bau zur Abnahme zu melden.

3. (Zahlungsmodalitäten). 

4. A.________ (…) wird via Kantonspolizei Schwyz bei der zuständigen 
Staatsanwaltschaft wegen Verletzung von Art. 292 StGB verzeigt. (…). 

5.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Versand/Zustellung). 

I. Gegen diesen GRB Nr. 800/2024 (Versand am 13.12.2024) erhebt die 
Bauherrin mit Eingabe vom 22. Dezember 2024 (Postaufgabe am 23.12.2024) 
fristgerecht beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemäs-
sen Antrag auf Aufhebung des GRB. 

J. Mit Vernehmlassung vom 3. Februar 2025 beantragt der Gemeinderat die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin. Hierzu äussert sich die 

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Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 11. Januar 2025. Der Gemeinderat liess 
sich nicht mehr vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Eine formgerechte Rechtsmitteleingabe muss u.a. einen Antrag und eine 
Begründung enthalten (§ 38 Abs. 2 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 
234.110] vom 6.6.1974). Genügt die Beschwerdeeingabe diesen Anforderungen 
nicht, und erweist sich das Rechtsmittel nicht als offensichtlich unzulässig, so 
wird der Partei eine Frist unter Androhung der Rechtsfolgen zur Verbesserung 
oder Ergänzung angesetzt (§ 39 Abs. 1 VRP). Kommt die Partei der Aufforde-
rung nicht nach, wird auf das Rechtsbegehren unter anderem dann nicht einge-
treten, wenn sich der Mangel auf den Antrag bezieht oder wenn die Begründung 
fehlt (§ 39 Abs. 2 VRP). An Laienbeschwerden werden indes praxisgemäss we-
niger hohe Anforderungen gestellt als an solche anwaltlich vertretener Parteien 
(vgl. statt Vieler VGE III 2022 66 vom 19.9.2022 E. 1.2.2; VGE 99/04 vom 
13.4.2005 E. 1.2). Es genügt, wenn aus dem Zusammenhang heraus und unter 
Zuhilfenahme der Begründung zumindest sinngemäss erkennbar ist, was der 
Beschwerdeführer will (VGE III 2014 72 vom 22.5.2014 E. 1.1). Auch eine Laien-
beschwerde muss jedoch die deutliche Absicht zeigen, dass die Aufhebung oder 
Änderung eines Entscheids oder einer Verfügung verlangt wird (vgl. Urteile BGer 
2C_449/2022 vom 3.6.2022 E. 2.3 [i.Sa. L. vs. RR SZ]; 2C_684/2022 vom 
16.9.2022 E. 2.3; 2C_597/2022 vom 24.8.2022 E. 2.3; BGE 117 Ia 126 E. 5.c).

1.2 Auch wenn die Beschwerdeführerin nur "Einspruch" erhebt, wird hinrei-
chend klar, dass sie mit ihrer Beschwerde in erster Linie auf die Aufhebung des 
GRB Nr. 800/2024 abzielt, womit ihr eine Ordnungsbusse auferlegt wird. Des 
Weiteren führt sie auch explizit eine "Begründung" an. Somit erfüllt die Be-
schwerde auch diese formelle Anforderung. Eine andere Frage ist, ob und/oder 
inwieweit die materiellrechtliche Prüfung der Beschwerde eine Begründung als 
sachbezogen, d.h. sich auf den angefochtenen Beschluss und dessen Erwägun-
gen bezieht (vgl. Vernehmlassung des Gemeinderates S. 1 Ziff. 1), und (ganz 
oder teilweise) als stichhaltig erweist. Insofern erweist sich die Beschwerde als 
formgerecht im Sinne von § 27 Abs. 1 lit. f VRP. Nachdem auch die übrigen Ent-
scheidungsvoraussetzungen gemäss § 27 Abs. 1 lit. a bis g VRP gegeben sind, 
ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.3 Nicht einzutreten auf die Beschwerde ist indes, soweit sie sich gegen die 
Verzeigung bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Verletzung von 
Art. 292 StGB richtet (Disp.-Ziff. 4 des angefochtenen GRB). Weder der Andro-

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hung einer Strafanzeige noch der Strafanzeige als solcher kommt Verfügungs-
charakter gemäss § 6 VRP zu, da damit keine Rechtsbeziehungen verbindlich 
festgesetzt werden. Beide sind daher vor Verwaltungsgericht nicht anfechtbar.

2.1.1 Es besteht eine Funktionsteilung zwischen Entscheidungs- und Voll-
streckungsverfahren. Im Entscheidungsverfahren (oder Erkenntnisverfahren) wird 
über den Bestand oder Nichtbestand öffentlicher Rechte und Pflichten, im Voll-
streckungsverfahren über die Art und Weise der Durchsetzung entschieden. Er-
gebnis des Entscheidungsverfahrens ist die Sachverfügung, jenes des Vollstre-
ckungsverfahrens die Vollstreckungsverfügung (vgl. VGE III 2017 40 vom 
25.4.2017 E. 2.1; VGE III 2008 82 vom 29.5.2008 E. 1.1; VGE 1008/01 vom 
29.5.2001 E. 1a mit Hinweisen; Jaag, in: Kommentar VRG, Vorbemerkungen zu 
§§ 29-31 N 15 f.).

Die Vollstreckung rechtskräftiger Baubewilligungsentscheide ist weder im Pla-
nungs- und Baugesetz noch in den Ausführungserlassen geregelt. Auf das Bau-
bewilligungsverfahren finden indes generell die Vorschriften des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes Anwendung. Für die Vollstreckung von Verfügungen und 
Entscheiden sind die §§ 76 bis 79a VRP massgebend (vgl. VGE III 2008 85 vom 
20.8.2008 E. 3.1; Hagenbuch, Kontrolle, Vollstreckung und Vollzug von Verfü-
gungen im Baurecht, in: EGV-SZ 1998, S. 203).

2.1.2 Als Vollstreckungsmassnahmen stellt § 78 Abs. 1 VRP für das Verwal-
tungs- und verwaltungsgerichtliche Verfahren die Schuldbetreibung für Geldzah-
lungen und Sicherheitsleistungen (lit. a), die Ersatzvornahme auf Kosten des 
Pflichtigen (lit. b), den unmittelbaren Zwang gegen den Pflichtigen oder seine 
Sachen (lit. c) sowie die Ordnungsbusse für jeden Tag bis zur Erfüllung (lit. d) zur 
Verfügung. Die Behörde beachtet bei der Wahl der Vollstreckungsmassnahme 
den Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Sie kann nötigenfalls polizeiliche Hilfe 
beanspruchen (§ 78 Abs. 4 VRP). Die Bestrafung nach Massgabe des Verwal-
tungsstrafrechts und des Art. 292 des Strafgesetzbuches bleibt vorbehalten (§ 78 
Abs. 3 VRP). Vor Anordnung der in § 78 Abs. 1 lit. b, c und d VRP bezeichneten 
Vollstreckungsmassnahmen wird der Pflichtige unter Ansetzung einer Frist zur 
Erfüllung aufgefordert, wenn nicht Gefahr in Verzug ist (§ 79 Abs. 1 VRP).

2.1.3 Das Verwaltungsrechtspflegegesetz unterscheidet zwischen selbständigen 
und unselbständigen Vollstreckungsverfügungen (vgl. § 51 lit. g VRP). Die un-
selbständige Vollstreckungsverfügung erfolgt zeitgleich mit der Sachverfügung 
und ergeht in aller Regel zusammen mit der Sachverfügung in einem einzigen 
Beschluss (Verwaltungsakt). Hier gilt hinsichtlich des Rechtsmittelverfahrens die 

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übliche Zuständigkeitsordnung: erste Beschwerdeinstanz ist der Regierungsrat; 
die Beschwerdefrist beträgt 20 Tage. 

Demgegenüber wird die selbständige Vollstreckungsverfügung zeitlich nach der 
Sachverfügung erlassen. Der Vollzug der selbständigen Vollstreckungsverfügung 
setzt die Vollstreckbarkeit der Sachverfügung voraus. In der Regel ist dies erst 
(aber immer) der Fall, wenn die Sachverfügung nicht mehr durch ein ordentliches 
Rechtsmittel angefochten werden kann (vgl. § 76 lit. a VRP; VGE III 2013 63 vom 
18.6.2013 E. 1.4; VGE III 2010 146 vom 21.9.2010 E. 1.5; VGE III 2008 82 vom 
29.5.2008 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen) oder wenn den Rechtsmitteln keine 
aufschiebende Wirkung zukommt, oder wenn die aufschiebende Wirkung 
entzogen wurde (§ 76 lit. b VRP). Selbständige Vollstreckungsandrohungen und 
Vollstreckungsverfügungen können nach § 51 lit. g VRP mit Verwaltungsge-
richtsbeschwerde direkt beim Verwaltungsgericht angefochten werden. Die Be-
schwerdefrist beträgt nach § 56 Abs. 2 lit. e VRP 10 Tage.

2.1.4 Im Beschwerdeverfahren gegen eine Vollstreckungsverfügung kann der zu 
Grunde liegende Sachentscheid nicht mehr angefochten werden. In der Be-
schwerde gegen die zu vollstreckende Verfügung können grundsätzlich nur 
Mängel vorgebracht werden, die in der Vollstreckungsverfügung selber begrün-
det sind (z.B. Unverhältnismässigkeit, Widerspruch zur Sachverfügung), es sei 
denn, der Beschwerdeführer mache geltend, die Sachverfügung sei nichtig oder 
verstosse gegen ein unverjährbares und unverzichtbares Grundrecht (vgl. VGE 
III 2008 82 vom 29.5.2008 E. 1.3; VGE 1053/99 vom 11.1.2000 E. 2 m.H., u.a. 
auf VGE 579/92 vom 23.9.1992, Prot. 1064). 

2.1.5 Die Sachverfügung muss auch vollstreckungsfähig sein. Die fehlende 
Verfügungsberechtigung des Pflichtigen bzw. die fehlende Duldungsverpflichtung 
der Berechtigten stellt beispielsweise ein Vollstreckungshindernis dar (EGV-
SZ 2012 B 17.1 E. 1.7 f.). 

2.2 Beim GRB Nr. 573/2024 vom 2. September 2024 handelt es sich um die 
Sachverfügung, mit welcher die Beschwerdeführerin zum Rückbau der Wäsche-
leine auf das bewilligte Mass und zur Meldung der Abschlussarbeiten aufgefor-
dert wurde (Disp.-Ziff. 1). Gleichzeitig wurden die Vollstreckungsmassnahmen für 
den Fall der Nichtbeachtung angedroht (Disp.-Ziff. 3 i.V.m. Disp.-Ziff. 2). Richti-
gerweise dieser GRB den Regierungsrat als Beschwerdeinstanz (Disp.-Ziff. 5). 

Die Bauherrin hat diesen GRB unbestrittenermassen nicht angefochten und ist 
somit in Rechtskraft erwachsen. 

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2.3 Mit Eintritt der Rechtskraft und nach unbenutztem Ablauf der der Bauherrin 
eingeräumten Frist zur Befolgung der Sachverfügung (GRB Nr. 573/2024) hat 
der Gemeinderat zu Recht die vorliegend angefochtene Vollstreckungsverfügung 
erlassen. Im vorliegenden Verfahren kann der dieser Vollstreckungsverfügung 
(GRB Nr. 800/2024) zugrundeliegende GRB Nr. 573/2024 als Sachverfügung 
nicht mehr angefochten werden (vgl. vorstehend E. 2.1.4). Die Rüge der Be-
schwerdeführerin, im Baugesuch und in der Baubewilligung vom 11. März 2019 
sie die Höhe der Wäscheleine gar nicht eingetragen, was zu wenig berücksichtigt 
wurde, ist daher vorliegend nicht mehr zu hören. 

Gegen die Vollstreckungsverfügung mögliche und zulässige Einwände (vgl. vor-
stehend E. 2.1.4) werden von der Beschwerdeführerin weder konkret geltend 
gemacht, noch sind solche erkennbar. 

2.4 Was den Einwand des fehlenden Höhenausweises der Wäscheleine anbe-
langt, ist immerhin anzufügen, dass der Plan "Aufbau Wohnraum" im Massstab 
1:100 (wobei die Pläne offensichtlich nicht massstabsgetreu gezeichnet sind, 
sondern ca. 1:130; gleichwohl mit der Baubewilligung genehmigt) vom 10. Juli 
2017 (Datum der Unterzeichnung durch die Bauherrin) immerhin beim "Grundriss 
Erdgeschoss" einen Gebäudeteil handschriftlich als "renovation Wäscheküche 
2450 x 7000" ausweist und bei der planerischen Darstellung der "Ost-Fassade" 
auch die Höhe dieses Bauteils ablesbar sein dürfte. Hiervon geht offensichtlich 
auch die Vorinstanz aus, da andernfalls eine Baukontrolle/Bauabnahme des frag-
lichen Bauteils nach Befolgung der Rückbauaufforderung nicht möglich sein wird. 
Abgesehen davon steht es der Beschwerdeführerin nach wie vor frei, die Wä-
scheleine auf den bestandsgemässen Zustand zurückzuführen (vgl. vorstehend 
Ingress lit. D sowie lit. E am Ende). Indes ist dies nicht Thema des vorliegenden 
vollstreckungsrechtlichen Entscheides. Einzig von Relevanz ist die Tatsache, 
dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Vorbringen die Vollstreckungsfähigkeit 
der Sachverfügung (vgl. vorstehend E. 2.1.5) nicht in Abrede stellen kann. 

2.5 Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind Fragen der Kosten 
rund um die Baukontrolle/Bauabnahme, ein allfälliges widerrechtliches Verhalten 
der Nachbarn (betreffend Platzierung eines Containers an der Grundstücksgren-
ze), Strassenentwässerung, Umnutzungen auf der Nachbarliegenschaft KTN _02 
etc. Auf diese Vorbringen der Beschwerdeführerin, welche mit ihrem Umbau 
nichts zu tun haben und welche als "Vergeltungen" gegenüber dem Nachbarn zu 
betrachten sind (vgl. vorstehend Ingress lit. D) ist daher nicht einzugehen. Abge-
sehen davon kann angenommen werden, dass die Gemeinde diesen aufgewor-
fenen Fragestellungen nachgehen wird, wenn sich Anhaltspunkte für deren Rich-
tigkeit ergeben sollten. 

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3. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist. 

4. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des verwaltungs-
gerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von 
Fr. 800.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 

Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. Die Beschwerdeführerin unter-
liegt (§ 74 Abs. 1 VRP); die eine Entschädigung beantragende obsiegende Ge-
meinde ist nicht anwaltlich vertreten (§ 74 Abs. 2 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 800.-- werden der Beschwerdefüh-
rerin auferlegt. Sie hat am 27. Januar 2025 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'000.-- bezahlt, womit ihr Fr. 1'200.-- aus der Gerichtskasse zurückzu-
erstatten sind. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R) 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (z.K.)
- und das kantonale Amt für Raumentwicklung (z.K.).

Schwyz, 28. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. April 2025