# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25a73e9a-67bf-5d65-bd94-ec9ea2d87b7f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.03.2010 D-1627/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1627-2010_2010-03-19.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1627/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  M ä r z  2 0 1 0

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;
Gerichtsschreiberin Sara Steiner.

A._______, geboren (...), Russland,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 9. März 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1627/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  am 15. August 2009  in  der  Schweiz  um 
Asyl nachsuchte,

dass  eine  am  19. August 2009  durchgeführte  Abfrage  der  Eurodac-
Datenbank ergab, dass der Beschwerdeführer am 29. November 2007 
bereits ein Asylgesuch in Deutschland eingereicht hatte,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Kurzbefragung durch das 
BFM vom 10. September 2009 unter  anderem angab, er  habe seine 
Heimat  am  27. November 2007  verlassen,  sei  über  die  Türkei  nach 
Deutschland gereist, wo er ein Asylgesuch eingereicht habe, welches 
abgelehnt  worden  sei,  worauf  er  Beschwerde erhoben habe,  die  im 
August 2009 abgewiesen worden sei, 

dass er  zur  Begründung seines  Asylgesuches angab,  er  sei  aus  In-
guschetien und habe sich als Kurier für die Wahabisten betätigt,

dass ihm anlässlich der Kurzbefragung das rechtliche Gehör zu einem 
allfälligen Nichteintretensentscheid (Art. 34 Abs. 2 Bst. d  des Asylge-
setzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]) sowie einer damit ver-
bundenen Wegweisung nach Deutschland gewährt wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  dazu  ausführte,  sein  Asylgesuch  sei  in 
Deutschland abgelehnt worden und er werde nach Russland zurückge-
schickt,

dass der Beschwerdeführer am 14. September 2009 für die Dauer des 
Verfahrens dem Kanton Z._______ zugewiesen wurde,

dass  das  BFM  am  12. November 2009  gestützt  auf  Art.  16  Abs.  1 
Bst. e der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 
2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des 
Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehö-
rigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig  ist 
(Dublin-II-VO) ein Ersuchen um Wiederaufnahme des Beschwerdefüh-
rers  an  die  zuständigen  deutschen  Behörden  sandte,  welchem  mit 
Schreiben vom 17. November 2009 entsprochen wurde,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom 9. März 2010  in  Anwendung  von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdefüh-

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rers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der Schweiz sowie den 
Vollzug der Wegweisung nach Deutschland anordnete, wobei es fest-
hielt, einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung komme kei-
ne aufschiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe am 29. November 2007 in Deutschland ein Asyl-
gesuch gestellt,

dass Deutschland gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungs-
abkommen [DAA, SR 0.142.392.68]) und auf das Übereinkommen vom 
17.  Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Nor-
wegen  gestellten  Asylantrags  (Übereinkommen  vom  17.  Dezember 
2004, SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig 
sei und am 17. November 2009 einer Übernahme des Beschwerdefüh-
rers zugestimmt habe,

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
(Art. 20 Abs. 1 Bst. d Dublin II-VO) oder Verlängerung (Art. 20 Abs. 2 
Dublin II-VO) – bis spätestens zum 17. Mai 2010 zu erfolgen habe,

dass dem Beschwerdeführer dazu das rechtliche Gehör gewährt wor-
den sei und er  bei dieser Gelegenheit  erklärt  habe, er  habe die Zu-
ständigkeit  Deutschlands für  das  Dublinverfahren verstanden,  er  be-
fürchte aber,  die deutschen Behörden würden ihn direkt  nach Russ-
land ausschaffen,

dass  diese Begründung für  den Wegweisungsvollzug nach Deutsch-
land aber kein Hindernis darstelle, da dieser Singnatarstaat des Dub-
linabkommens  als  Rechtsstaat  die  Menschenrechte  und  das  Non-
Refoulement-Gebot respektiere und der Beschwerdeführer dort  ohne 
Weiteres um Schutz nachsuchen könne,

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dass  ausserdem die  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des 
Vollzugs zu bejahen seien,

dass  dieser  Entscheid  dem Beschwerdeführer  durch Vermittlung der 
zuständigen  kantonalen  Behörde  frühestens  am  10. März 2010  er-
öffnet wurde,

dass gleichzeitig die editionspflichtigen Akten ausgehändigt wurden,

dass  der  Beschwerdeführer  am  16. März 2010  (Poststempel)  gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob,

dass  er  in  seiner  Eingabe  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfü-
gung, die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft, die Asylgewährung 
und eventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahme sowie sinn-
gemäss das Eintreten auf sein Asylgesuch  beantragte,

dass  auf  die  Beschwerdebegründung  –  soweit  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist,

dass er  in  formeller  Hinsicht  um die Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes 
vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 
sowie  um  Wiederherstellung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Be-
schwerde ersuchte,

dass die Vollzugsbehörden zudem im Sinne einer vorsorglichen Mass-
nahme anzuweisen seien,  die  Kontaktaufnahme mit  seinem Heimat-
staat und jede Weitergabe von Daten bis zum Entscheid zu unterlas-
sen  sowie  eine  eventuell  bereits  erfolgte  Datenweitergabe  offen  zu 
legen,

dass die Akten am 17. März 2010 beim Bundesverwaltungsgericht ein-
trafen,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM auf  dem Gebiet des Asyls 

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entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungsge-
richtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – 
vorbehältlich  nachfolgender  Erwägungen  –  einzutreten  ist  (Art.  108 
Abs.  2  AsylG  und  Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art.  37  VGG  und  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide  gemäss 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG, wonach die Zuständigkeit der Schweiz für 
die  Durchführung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahren  abgelehnt 
wird, die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich 
auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asyl-
gesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-

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gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), weshalb auf das Gesuch, dem 
Beschwerdeführer  sei  die  Flüchtlingseigenschaft  anzuerkennen  und 
Asyl zu gewähren, nicht einzutreten ist,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  angesichts  des  zuvor  festgestellten  Sachverhalts  und  der  ein-
schlägigen  Staatsverträge  (vgl.  Dublin  Assoziierungsabkommen; 
Dublin-II-VO;  Verordnung  [EG]  Nr.  1560/2003  der  Kommission  vom 
2. September  2003 mit  Durchführungsbestimmungen zur  Verordnung 
[EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  [Dublin-DVO])  Deutschland  als  für  die 
Durchführung  des  Asylverfahrens  des  Beschwerdeführers  zuständig 
zu erachten ist,

dass die deutschen Behörden der Wiederaufnahme des Beschwerde-
führers gemäss Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin-II-VO zugestimmt haben, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe implizit geltend macht, 
ihm drohe eine unzulässige Kettenabschiebung nach Russland, wes-
halb auf sein Asylgesuch einzutreten sei,

dass Deutschland sowohl Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als 
auch der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist,

dass keine Anhaltspunkte vorliegen, wonach sich Deutschland gene-
rell  oder im konkreten Fall nicht an die daraus resultierenden völker-
rechtlichen Verpflichtungen hält,

dass vielmehr in Deutschland der Asylantrag des Beschwerdeführers, 
ebenso wie  eine  dagegen  erhobene Beschwerde,  offenbar  in  einem 
rechtsstaatlich korrekten Verfahren geprüft und abgelehnt worden sind,

dass es dem Beschwerdeführer, indem er seine bereits in Deutschland 
geprüften Asylgründe wiederholt,  jedenfalls nicht gelingen kann, dies 
in einem anderen Licht erscheinen zu lassen,

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dass eine Überstellung nach Deutschland diesen Erwägungen gemäss 
zulässig ist,

dass  auch  keine  anderen  Gründe  gegen  die  Überstellung  nach 
Deutschland sprechen,

dass  das  BFM  folglich  zu  Recht  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-
treten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und 
demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi-
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss (vgl. vor-
gehende Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Deutschland zu Recht  als  zulässig,  zumutbar  und möglich be-
zeichnete,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen soweit darauf einzutreten ist, 

dass  die  Anträge  um Erlass  des  Kostenvorschusses,  Wiederherstel-
lung der aufschiebenden Wirkung und Unterlassung der Datenweiter-
gabe angesichts des vorliegenden Entscheides in der Hauptsache ge-
genstandslos sind,

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dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege angesichts der Aus-
sichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- B._______ (in Kopie)

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Nina Spälti Giannakitsas Sara Steiner

Versand: 

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