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**Case Identifier:** c3e0207d-32b3-5228-8288-347e02b33bab
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-19
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 19.09.2023 100 2021 317
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2021-317_2023-09-19.pdf

## Full Text

100.2021.317U
STE/SES/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 19. September 2023

Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Abteilungspräsidentin
Verwaltungsrichter Häberli, Verwaltungsrichterin Steinmann
Gerichtsschreiberin Seiler

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt … und Rechtsanwältin …
Beschwerdeführer 

gegen

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Hasliberg
Bauverwaltung, Urseni 331c, 6085 Hasliberg Goldern

betreffend Baubewilligung; Ersatz des bestehenden Eternitdachs eines 
Weidhauses durch ein Metalldach (Entscheid der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 24. September 2021; 
BVD 110/2021/41)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19.09.2023, Nr. 100.2021.317U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

A.________ ist Eigentümer der Baurechtsparzelle Hasliberg Gbbl. 
Nr. 1________ auf der B.________, die in der Landwirtschaftszone liegt und 
mit einer Alphütte überbaut ist. Am 21. Juni 2020 stellte er ein Baugesuch 
für den Ersatz des bestehenden Eternitdachs durch ein anthrazitfarbenes 
Dach aus Aluminiumplatten. Nachdem das Amt für Gemeinden und 
Raumordnung des Kantons Bern (AGR) am 14. Dezember 2020 die 
Bewilligung für das Bauen ausserhalb der Bauzone verweigert hatte, erteilte 
die Einwohnergemeinde (EG) Hasliberg dem Vorhaben am 11. Februar 
2021 entgegen ihrer eigenen Einschätzung den Bauabschlag.

B.

Dagegen führte A.________ am 9. März 2021 Beschwerde bei der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD). Diese wies die Beschwerde mit 
Entscheid vom 24. September 2021 ab. 

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 26. Oktober 2021 Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt, der Entscheid der BVD 
vom 24. September 2021 sei aufzuheben und dem Vorhaben sei die Baube-
willigung zu erteilen; eventuell sei die Sache zur weiteren Prüfung im Sinn 
der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

Während die EG Hasliberg mit Stellungnahme vom 25. November 2021 die 
Gutheissung der Beschwerde beantragt, schliesst die BVD mit Vernehmlas-
sung vom 11. November 2021 auf deren Abweisung. Am 6. April 2022 hat 
A.________ auf ein neues Merkblatt des AGR betreffend Pilotprojekte zur 
guten Einordnung von Dacheindeckungen in Blech hingewiesen. Auf Auffor-
derung der Instruktionsrichterin haben die Kommission zur Pflege der Orts- 

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und Landschaftsbilder (OLK) und das AGR am 14. Juli 2022 bzw. am 
27. Juni und 28. Juli 2022 dazu Stellung genommen. Die BVD hat mit Stel-
lungnahme vom 11. August 2022 an ihrem Antrag festgehalten. A.________ 
hat sich am 22. August 2022 zu den Eingaben des AGR und der OLK ge-
äussert. Am 30. September 2022 hat er auf ein weiteres Pilotprojekt des 
AGR hingewiesen und am 2. Mai 2023 Unterlagen aus einem Baubewilli-
gungsverfahren in einer anderen Gemeinde eingereicht. Am 8. Juni 2023 hat 
er sodann darauf hingewiesen, dass die neuen Gestaltungsgrundsätze zur 
guten Einordnung von Blechdächern ausserhalb der Bauzone des AGR mitt-
lerweile auf der Webseite der Direktion für Inneres und Justiz aufgeschaltet 
seien. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 des Baugesetzes vom 
9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Die Bestimmungen über Form und Frist 
sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde 
ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

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2.

2.1 Gemäss den unbestrittenen Angaben der Gemeinde ist die als Fe-
rienwohnung genutzte Alphütte des Beschwerdeführers entsprechend einer 
Baubewilligung aus dem Jahr 1985 mit (ursprünglich) schwarzen Eternitplat-
ten bedacht (vgl. «Liste Dachmaterialisierung» und Baubewilligung vom 
13.6.1985, Akten BVD 4A Beilagen zu pag. 54). Diese sollen nun durch anth-
razitfarbene Aluminiumplatten ersetzt werden (Produkt PREFA Dachplatte 
R.16; Baugesuch Akten Gemeinde 4B pag. 8, Beschwerde Rz. 23). Die 
Hütte liegt auf der B.________ im Gebiet … und ist Teil eines Ensembles 
aus Ställen und Alphütten. Weder das Gebiet noch die Gebäudegruppe oder 
die Hütte unterstehen besonderen Schutzvorschriften. 

2.2 Der Beschwerdeführer stellt vorab die Bewilligungspflicht des Vorha-
bens in Frage (Beschwerde Rz. 19 und 30 ff.). Er begründet dies zusammen-
gefasst damit, dass 1985 ein dunkles Eternitdach bewilligt worden sei und 
sich die geplante Neueindeckung von der alten (optisch) kaum unterscheide, 
weshalb es sich nicht um eine bewilligungspflichtige äussere Umgestaltung 
des Gebäudes handle (Beschwerde Rz. 32 f.). Die Vorinstanz hat demge-
genüber erwogen, der Beschwerdeführer verhalte sich widersprüchlich, 
wenn er einerseits ein Baugesuch einreiche und anderseits die Bewilligungs-
pflicht bestreite. Ihm könne aber auch in der Sache nicht gefolgt werden, da 
eine bewilligungspflichtige äussere Umgestaltung einer Baute namentlich 
durch eine wesentliche Änderung der Fassaden oder des Dachs bewirkt 
werde, sei es mit baulichen Änderungen oder der Verwendung anderer Ma-
terialien oder Farben. In der Landwirtschaftszone benötigten zudem auch die 
ansonsten bewilligungsfreien geringfügigen Bauvorhaben nach Art. 6 des 
Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilli-
gungsdekret, BewD; BSG 725.1) eine Baubewilligung. Bereits der Material-
wechsel habe die Bewilligungspflicht zur Folge. Das bewilligte schwarze 
Eternitdach sei zudem mittlerweile hellgrau-rötlich und unterscheide sich da-
mit merklich vom vorgesehenen anthrazitfarbenen Dach. Schliesslich sei das 
Interesse der Öffentlichkeit an einer vorgängigen Kontrolle in der Landwirt-
schaftszone und einer unberührten Landschaft wie hier noch grösser als in 
einer Bauzone (angefochtener Entscheid E. 4).

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2.3 Nach Art. 22 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die 
Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) dürfen Bauten und An-
lagen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden. 
Massstab dafür, ob eine bauliche Massnahme erheblich genug ist, um sie 
dem Baubewilligungsverfahren zu unterwerfen, ist die Frage, ob mit ihrer Re-
alisierung nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge so wichtige räumliche Fol-
gen verbunden sind, dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbar-
schaft an einer vorgängigen Kontrolle besteht. Die Baubewilligungspflicht 
soll es der Behörde ermöglichen, das Bauprojekt in Bezug auf seine räumli-
chen Folgen vor seiner Ausführung auf die Übereinstimmung mit der raum-
planerischen Nutzungsordnung und der übrigen einschlägigen Gesetzge-
bung zu überprüfen (BGE 139 II 134 E. 5.2; BVR 2020 S. 380 E. 3.1; 
Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I/II, 5./4. Aufl. 
2020/2017, Art. 1a N. 10). Von Bundesrechts wegen nicht bewilligungspflich-
tig sind reine Unterhaltsarbeiten und kleinere Reparaturen, die das übliche 
Mass einer Renovation nicht überschreiten (BVR 2014 S. 65 E. 5.4.1, 2008 
S. 23 E. 2.3 je mit Hinweisen; BGer 1C_272/2019 vom 28.1.2020 E. 5.4, 
1C_558/2018 vom 9.7.2019 E. 5.3). Der Unterhalt von Bauten und Anlagen 
bedarf auch nach bernischem Recht grundsätzlich keiner Baubewilligung 
(Art. 1b Abs. 1 BauG). Dies gilt jedoch nur, wenn keine bau- oder umwelt-
rechtlich relevanten Tatbestände betroffen sind (Art. 6 Abs. 1 Bst. c BewD). 
Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone, die geeignet sind, die Nutzungsord-
nung zu beeinflussen, indem sie zum Beispiel den Raum äusserlich erheb-
lich verändern, die Erschliessung belasten oder die Umwelt beeinträchtigen, 
sind in jedem Fall baubewilligungspflichtig (vgl. Art. 7 Abs. 1 BewD). Die 
Frage der Bewilligungspflicht hängt letztlich nicht nur vom Vorhaben selbst 
ab, sondern auch von der Art und Empfindlichkeit der Umgebung, in welcher 
das Vorhaben verwirklicht wird (Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 
2006, Art. 22 N. 12). Dabei ist die Frage nach der Bewilligungsfähigkeit nicht 
mit derjenigen nach der Bewilligungspflicht zu vermischen. Die Baubewilli-
gungspflicht hat eine präventive Funktion; sie soll vorsorglich verhindern, 
dass die massgebenden Vorschriften verletzt werden, und muss daher grei-
fen, bevor feststeht, dass dies der Fall ist (BVR 2020 S. 380 E. 6.2, 2015 
S. 541 E. 3.3; zum Ganzen VGE 2021/206 vom 21.9.2022 [noch nicht 
rechtskräftig] E. 4.2 f.). 

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2.4 Der Beschwerdeführer beabsichtigt, das Eternitdach der Alphütte 
vollständig durch ein Aluminiumdach zu ersetzen. Ein kompletter Ersatz der 
Dacheindeckung kann dazu führen, dass sich das äussere Erscheinungsbild 
einer Baute erheblich verändert, unterscheiden sich die möglichen Beda-
chungsmaterialien in Struktur und Eigenschaften doch sehr und sind unzäh-
lige Farbtöne denkbar. Jedenfalls dann, wenn das neue Dach in Bezug auf 
Material und Farbton nicht identisch mit dem ursprünglich bewilligten ist, ist 
deshalb mit der Vorinstanz von einem bewilligungspflichtigen Vorgang aus-
zugehen. Das gilt umso mehr bei besitzstandsgeschützten zonenfremden 
Bauten in der Landwirtschaftszone, deren Identität es zu wahren gilt (Art. 24c 
RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 
[RPV; SR 700.1]), zumal die Identität vorab mit Blick auf Fassade, Dach und 
Umgebungsgestaltung beurteilt wird (Gestaltungsgrundsätze des AGR zu 
Art. 24c – Änderung von altrechtlichen Bauten und Anlagen, März 2018, ein-
sehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der 
Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Änderung von altrechtlichen Bauten und 
Anlagen»; vgl. BGer 1C_333/2010 vom 16.2.2011 E. 5.2 betreffend Ersatz 
von Holzschindeln durch Steinplatten; vgl. auch hinten E. 4.2). Die Bewilli-
gungspflicht ist folglich mit der Vorinstanz schon deshalb zu bejahen, weil 
ein anderes als das ursprünglich bewilligte Material vorgesehen ist und das 
Bauvorhaben sich in der Landwirtschaftszone befindet. Ob die Feststellung 
der BVD zutrifft, wonach das bestehende Dach mittlerweile einen hellgrau-
rötlichen Farbton aufweise, kann dahingestellt bleiben. 

3.

3.1 Der Beschwerdeführer nutzt die Alphütte als Ferienhaus und damit 
zonenfremd. Es handelt sich unbestrittenermassen um eine vor dem 1. Juli 
1972 rechtmässig erstellte Baute, weshalb eine Ausnahmebewilligung nach 
Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Danach werden bestimmungsgemäss 
nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zo-
nenkonform sind, in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Sie 
können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geän-
dert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden (Abs. 2). Gemäss 
Art. 42 RPV gilt eine Änderung als teilweise und eine Erweiterung als mass-

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voll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umge-
bung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt; Verbesserungen gestalteri-
scher Art sind zulässig (Abs. 1). Ob die Identität der Baute oder Anlage im 
Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände 
zu beurteilen (Abs. 3). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen 
Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG); der Bewilli-
gung dürfen keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 43a 
Bst. e RPV). Ob ein Vorhaben zonenkonform ist oder hierfür eine Ausnah-
mebewilligung erteilt werden kann, beurteilt im Kanton Bern erstinstanzlich 
das AGR (Art. 25 Abs. 3 RPG i.V.m. Art. 84 BauG, Art. 108a der Bauverord-
nung vom 6. März 1985 [BauV; BSG 721.1] und Art. 12 Bst. e der Verord-
nung über die Organisation und die Aufgaben der Direktion für Inneres und 
Justiz [Organisationsverordnung DIJ, OrV DIJ; BSG 152.221.131]).

3.2 Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, dass das vorgesehene 
Dachmaterial unabhängig von der Farbe an diesem Standort grundsätzlich 
nicht mit den kommunalen Gestaltungsvorschriften vereinbar sei; die gegen-
teilige Auffassung der Gemeinde sei rechtlich nicht haltbar. Damit verletze 
das Vorhaben ein wichtiges Anliegen der Raumplanung (Ortsbild- und Land-
schaftsschutz), dem ausserhalb der Bauzonen besonderes Gewicht zu-
komme, und scheitere eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG bereits 
an überwiegenden entgegenstehenden Interessen (Art. 24c Abs. 5 RPG). 
Ob das Vorhaben die weiteren Voraussetzungen nach Art. 24c RPG erfülle, 
namentlich die Identität wahre, könne bei diesem Ergebnis offenbleiben (an-
gefochtener Entscheid E. 6 f.). Die BVD folgte damit im Ergebnis der Beur-
teilung des AGR (Verfügung vom 14.12.2020, Akten Gemeinde 4B 
pag. 53 ff.) sowie der OLK (Bericht vom 24.6.2021, Akten BVD 4A 
pag. 40 ff.). Das AGR hat sich für die Beurteilung der Identitätswahrung auf 
Art. 3 Abs. 2 RPG sowie Art. 9 Abs. 1 BauG gestützt und festgehalten, bei 
dem für PREFA-Dächer verwendeten Aluminium handle es sich nicht um ein 
ortsübliches Material für ein Gebäude ausserhalb der Bauzone. Die Oberflä-
che wirke unnatürlich und glatt. Es könne sich keine Patina bilden, weshalb 
ein solches Dach auch nach mehreren Jahren noch wie neu wirke, sich von 
den Dächern umliegender Gebäude abhebe und früher oder später als 
Fremdkörper in der Landschaft wahrgenommen werde. Fernab von Siedlun-
gen in einer felsigen Landschaft sei ein PREFA-Dach zwar denkbar, nicht 

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aber in der hier massgeblichen Landschaft innerhalb eines Ensembles von 
Alphütten. Die OLK ist implizit von einem positiven Einfügungsgebot ausge-
gangen, ohne sich im Einzelnen mit den kommunalen Vorschriften auseinan-
derzusetzen (vgl. hinten E. 6.2).

3.3 Der Beschwerdeführer beanstandet die Argumentation der BVD. Ent-
scheidend sei, ob das Vorhaben die Identität der Baute oder Anlage ein-
schliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen wahre. Das sei hier 
der Fall. Demgegenüber hätten kantonale und kommunale Ästhetikvorschrif-
ten ausserhalb der Bauzonen nur beschränkte Wirkung und könnten das 
bundesrechtliche Identitätserfordernis nicht «übersteuern». Sie seien zwar 
zu beachten, der Gemeinde komme aber ein Beurteilungsspielraum zu, den 
die Vorinstanz und das AGR missachtet hätten, indem sie an Stelle der kom-
munalen Sachverhaltsfeststellungen eigene Annahmen getroffen und das 
Verständnis der Gemeinde bezüglich der kommunalen Normen durch eigene 
Einschätzungen ersetzt hätten (Beschwerde Rz. 37 ff.). Die Gemeinde 
schliesst sich dieser Auffassung an (act. 5 S. 2). 

4.

Damit stellt sich zunächst die Frage, ob und inwiefern kommunalen Gestal-
tungsvorschriften in der Landwirtschaftszone eigenständige Bedeutung zu-
kommt.

4.1 Nach Art. 22 Abs. 3 RPG bleiben für eine Baubewilligung nebst den 
Voraussetzungen nach Abs. 2 (Bst. a Zonenkonformität; Bst. b Erschlies-
sung) die übrigen Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen 
Rechts vorbehalten (Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 22 N. 64, 66, 68 f.). Die 
Art. 24 ff. RPG regeln nur die Ausnahmen von der grundsätzlich vorausge-
setzten Zonenkonformität; sie betreffen namentlich die übrigen Vorausset-
zungen des kantonalen Rechts folglich nicht (vgl. Art. 24 RPG: «Abweichend 
von Art. 22 Abs. 2 Bst. a RPG […]»; BVR 2009 S. 87 E. 3.3; Waldmann/
Hänni, a.a.O., Vorbemerkungen Art. 24 ff. N. 1, 6). Das entspricht der 
Kompetenzordnung, wonach der Bund im Rahmen seiner Grundsatzgesetz-
gebungskompetenz im Bereich der Raumplanung (Art. 75 der Bundesver-

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fassung [BV; SR 101]) die Zonenkonformität und die Ausnahmen vom 
Grundsatz der Zonenkonformität ausserhalb der Bauzonen regelt 
(Art. 16a ff., Art. 24-24d und Art. 37a RPG). Die entsprechenden Bestim-
mungen erweisen sich als Dreh- und Angelpunkt für die Konkretisierung des 
verfassungsrechtlichen Gebots der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet, 
einer Frage von gesamtschweizerischem Interesse, die einer einheitlichen 
Lösung bedarf (BVR 2009 S. 87 E. 3.3; Waldmann/Hänni, a.a.O., Vorbemer-
kungen Art. 24 ff. N. 2, Art. 25 N. 34 f.). Die Art. 24 ff. RPG sind unmittelbar 
anwendbar und unter Vorbehalt von Art. 27a RPG, soweit die Bundeskom-
petenz betreffend, abschliessend (BVR 2018 S. 383 E. 3.1 mit Hinweisen; 
Alain Griffel, in Basler Kommentar, 2015, Art. 75 BV N. 25 ff.; vgl. auch 
Muggli/Jäger, in Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 
2017, Art. 27a N. 18). Das Bau- und Baupolizeirecht bleibt demgegenüber in 
der Kompetenz der Kantone (Alain Griffel, a.a.O., Art. 75 N. 27 f.). Ihnen und 
– nach Massgabe des kantonalen Rechts – den Gemeinden steht es deshalb 
frei, (auch) für das Gebiet ausserhalb der Bauzone Bauvorschriften, wie z.B. 
Gestaltungsvorschriften, zu erlassen (vgl. BGer 1C_96/2018 vom 
11.10.2018 E. 3.3.2, 1C_80/2015 vom 22.12.2015 E. 2.3, E. 2.4.3, je zu zo-
nenkonformen Vorhaben in der Landwirtschaftszone; vgl. auch BVR 2009 
S. 87 E. 3.3 und Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 81 N. 4, wonach für Ausnahmen 
von solchen Bestimmungen das kantonale Ausnahmerecht massgebend ist). 

4.2 Ob die nach Bundesrecht erforderliche Identität einer Baute in den 
wesentlichen Zügen gewahrt bleibt, ist in einer Gesamtbeurteilung zu ent-
scheiden, in die auch das äussere Erscheinungsbild der Baute einzubezie-
hen ist (Gebäudeform, Stil und Gestaltung; statt vieler BGer 1C_567/2021 
vom 23.1.2023 E. 3.4). Beim Erfordernis der Identitätswahrung geht es in 
erster Linie um eine Begrenzung der Änderungsmöglichkeiten besitzstands-
geschützter Bauten. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass die durch tra-
ditionelle Wohnbauten geprägte Landschaft ihren Charakter verliert. Für Ver-
besserungen gestalterischer Art (Beheben von «Bausünden») darf vom 
Identitätserfordernis auch abgewichen werden (Art. 42 Abs. 1 RPV; 
BGer 1C_480/2019 und 1C_481/2019 vom 16.7.2020 E. 4.3, 1C_335/2012 
vom 19.3.2013 E. 5, 1C_559/2010 vom 18.5.2011 E. 3.4.2; Rudolf Muggli, in 
Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c 
N. 24; Bericht der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des 

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Nationalrats vom 22.8.2011, in BBl 2011 S. 7083 ff., 7088 ff.). Das 
Identitätserfordernis kann sich folglich mit kantonalen bzw. kommunalen 
Vorschriften zum Ortsbild- und Landschaftsschutz überschneiden. Ob und 
inwiefern eine Baute in die Umgebung passt, ist dennoch eine Frage, die 
primär mit Blick auf die kantonalen und kommunalen Gestaltungsvorschriften 
zu beantworten ist. Denn diese bezwecken den Schutz der ästhetischen, 
kulturellen, historischen oder wissenschaftlichen Werte des Raums vor 
Beeinträchtigung durch Bauvorhaben (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 1). 
Sie beziehen sich auf das gesamte Gemeindegebiet; ausserhalb der 
Bauzonen ergänzen sie insoweit die (eidgenössischen) Nut-
zungsvorschriften mit zusätzlichen Baubeschränkungen. Ein Bauvorhaben 
muss daher sowohl den kommunalen als auch den bundesrechtlichen Vor-
gaben entsprechen (Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 24 N. 22, mit Hinweisen; 
vgl. BGE 134 II 97 E. 3.1; BVR 2009 S. 87 E. 3.4, vgl. auch 2006 S. 385 
E. 3.2). Jedenfalls solange das kantonale oder kommunale Recht betreffend 
Ortsbild- und Landschaftsschutz die korrekte Umsetzung des eidgenössi-
schen Raumplanungsrechts nicht vereitelt, hat es folglich eigenständige Be-
deutung (Pierre Tschannen, Staatsrecht der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft, 5. Aufl. 2021, Rn. 864 ff.; vgl. auch Michael Pflüger, Bemerkungen zu 
BVR 2018 S. 383 ff., S. 408; BGer 1C_96/2018 vom 11.10.2018 E. 3.3.2, 
1C_80/2015 vom 22.12.2015 E. 2.4.3 beide zu zonenkonformen Vorhaben 
in der Landwirtschaftszone). 

4.3 Soweit das AGR die Auffassung vertritt, Bauen ausserhalb der 
Bauzonen sei ausschliesslich bundesrechtlich geregelt und liege nicht im Au-
tonomiebereich der Gemeinden (Akten BVD 4A pag. 31; vgl. auch Akten Ge-
meinde 4B pag. 54), trifft dies nach dem Gesagten für die Zonenkonformität 
bzw. die Ausnahmen davon zu. Zwar verweisen die «wichtigen Anliegen der 
Raumplanung», denen ein Vorhaben nach Art. 24c RPG genügen muss 
(Art. 24c Abs. 5 RPG), auf die Ziele und Grundsätze der Raumplanung in 
Art. 1 und Art. 3 RPG, zu denen der Landschaftsschutz ebenso gehört, wie 
das Gebot, wonach Siedlungen, Bauten und Anlagen sich in die Landschaft 
einzuordnen haben (BGE 118 Ib 497 E. 4c, 114 Ib 268 E. 3b; 
BGer 1C_163/2020 vom 7.6.2021 E. 3.1.3; Pierre Tschannen, in Praxiskom-
mentar RPG: Richt- und Sachplanung, Interessenabwägung, 2019 [nachfol-
gend: Praxiskommentar], Art. 3 N. 18 f.). Insofern sind sie bei der Beurtei-

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lung eines Ausnahmegesuchs nach Art. 24c RPG zu beachten und können 
einer Bewilligung – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers – durch-
aus entgegenstehen (Beschwerde Rz. 44). Das «Einordnungsgebot» nach 
Art. 3 Abs. 2 Bst. b RPG entspricht aber anerkanntermassen bloss einem 
Beeinträchtigungsverbot. Das heisst, dem Grundsatz ist genüge getan, wenn 
Bauten, Anlagen und Siedlungen zumindest nicht störend in Erscheinung 
treten. Der Gehalt von Art. 3 Abs. 2 Bst. b RPG deckt sich somit mit demje-
nigen von Art. 9 Abs. 1 BauG (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 13). Nach 
bernischem Recht sind Gemeinden bei ihrer Bau- und Zonenordnung im 
Rahmen der gesetzlichen Regelungen und der übergeordneten Planung au-
tonom (Art. 65 Abs. 1 BauG; vorne E. 4.1) und befugt, über das Beeinträch-
tigungsverbot hinausgehende kommunale Gestaltungsvorschriften zu erlas-
sen (Art. 9 Abs. 3 BauG). Solchen kommt nach dem Gesagten (auch in der 
Landwirtschaftszone) selbständige Bedeutung zu (BVR 2009 S. 328 E. 5.2, 
2006 S. 145 E. 2.2 mit Hinweisen; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 4 ff.). 
Bei ihrer Auslegung ist entgegen der Auffassung des AGR der Beurteilungs-
spielraum der Gemeinde zu wahren (vgl. hinten E. 5.1 und 6.3; vgl. auch 
angefochtener Entscheid E. 6b).

5.

Zu prüfen ist somit, ob die BVD zu Recht zum Schluss gekommen ist, dass 
die kommunalen Ästhetikvorschriften dem Bauvorhaben entgegenstehen.

5.1 Die massgeblichen Normen im Baureglement der EG Hasliberg vom 
2. September 2010 (BauR) lauten wie folgt: 

Art. 11 Schutz des Dorf- und Landschaftsbildes
1 Alle Bauten, Anlagen und deren Umgebung, sind hinsichtlich

- architektonischer Gesamtwirkung
- konstruktiver Stilrichtung
- Stellung und Standort des Gebäudes und der Firstrichtung
- Proportionen, Dimensionen und Form
- Dach- und Fassadengestaltung 
- Fenster- und Sprosseneinteilung
- Einzelheiten und Detailgestaltung

so zu gestalten, dass sie sich in das jeweilige Siedlungs-, Strassen-, 
Orts- und Landschaftsbild sowie in die Gebäudegruppen einfügen. Be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19.09.2023, Nr. 100.2021.317U, 
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sondere Eigenheiten und Schönheiten des Siedlungs- und Landschafts-
bildes sind zu erhalten.

(…)

Art. 12 Gestaltung, Allgemeine Vorschriften
1 Die Gebäude sind im Ganzen und in ihren Einzelheiten einwandfrei zu 
gestalten. Das Material und die Farbgebung sind bei allen Teilen aufei-
nander und, sofern gegeben, auf die Gebäudegruppe abzustimmen. Für 
Garagen und Garageneinfahrten gilt dies in besonderem Masse.

(…)

Art. 13 Material, Baustoffe und Farbgebung

(…)
7 Die Farbtöne müssen sich gut in das Orts- und Landschaftsbild einpas-
sen. Grelle oder auffällige Fassaden- und Aussenverkleidungen sind 
nicht gestattet.

Art. 34 Dachgestaltung

(…)
4 Als Bedachungsmaterialien sind gestattet:

- dunkle Schieferplatten, ton- oder erdfarbene Ziegel und Schindeln.
- Bei landwirtschaftlichen Gebäuden sind auch dunkelgraue oder dun-

kelbraune, nicht rostende Wellplatten gestattet.
- Auf Alpgebäuden sind nur dunkelbraune Wellplatten oder dunkelbraun 

eingebrannte Wellbleche, graue Schieferplatten oder Schindeln ge-
stattet.

Die Art. 11 ff. BauR enthalten nicht bloss ein Beeinträchtigungsverbot, son-
dern ein positives Einfügungsgebot, das im Einzelnen ausgeführt wird. 
Art. 34 BauR konkretisiert sodann die zulässigen Bedachungsmaterialien. 
Den Gestaltungsvorschriften der Gemeinde kommt daher gegenüber Art. 9 
Abs. 1 BauG und dem in Art. 1 und 3 RPG verankerten bundesrechtlichen 
Landschaftsschutz selbständige Bedeutung zu (sog. positive ästhetische 
Generalklausel sowie konkretisierende Ästhetikvorschriften vgl. Zaugg/
Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 4). 

5.2 Am 22. Juni 2022 hat die Gemeinde eine Änderung von Art. 34 Abs. 4 
BauR beschlossen, die soweit bekannt noch nicht genehmigt wurde (Vorak-
ten BVD 4A pag. 34; act. 12). Soweit das Bundesrecht nichts anderes be-
stimmt, sind Bauvorhaben nach dem zur Zeit der Einreichung des Bauge-
suchs geltenden Recht zu beurteilen (Art. 36 Abs. 1 BauG), es sei denn, das 
neue Recht ist für die gesuchstellende Person im konkreten Fall günstiger 
(BVR 2018 S. 341 E. 4.3; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 36 N. 2a/c). Allerdings 
setzt dies dessen Inkrafttreten, bei einem Gemeindebaureglement mithin 

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dessen Genehmigung voraus (Art. 61 BauG; zur konstitutiven Bedeutung 
der Genehmigung BGE 135 II 22 E. 1.2.1). Eine Bauherrschaft, die ein auf 
altes Recht abgestimmtes Projekt eingereicht hat, kann im Verlaufe des Bau-
bewilligungsverfahrens verlangen, dass es künftigen neuen Vorschriften un-
terstellt wird (BVR 1993 S. 459 E. 5; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 36 N. 7). 
Das bedingt die Sistierung des Verfahrens bis zum Inkrafttreten der neuen 
Bestimmung und rechtfertigt sich nur, wenn eine Rechtsänderung kurz be-
vorsteht, die für den Verfahrensausgang wesentlich ist. – Der Beschwerde-
führer hat mit Eingabe vom 12. Juli 2022 (act. 12) auf den neu beschlosse-
nen Art. 34 Abs. 4 BauR hingewiesen, allerdings nicht ausdrücklich die Be-
urteilung seines Vorhabens nach neuem Recht verlangt und auch keinen 
Sistierungsantrag gestellt. Zudem ist die Rechtsänderung für den Verfah-
rensausgang nicht von Bedeutung. Ein Zuwarten bis zu ihrem Inkrafttreten 
rechtfertigt sich folglich nicht.

5.3 Die Vorinstanz hat zur Beurteilung, ob das positive Einordnungsgebot 
eingehalten wird, einen Bericht der OLK eingeholt. In diesem Zusammen-
hang erhebt der Beschwerdeführer verschiedene formelle Rügen. Darauf ist 
vorab einzugehen. 

5.3.1 Der Beschwerdeführer stellt in Frage, dass die Vorinstanz die OLK 
beiziehen durfte, da weder ein besonderes Schutzgebiet noch ein prägendes 
Bauvorhaben vorliege (Beschwerde Rz. 53). – Es trifft zu, dass Art. 22a 
BewD den Beizug der OLK auf bestimmte, für das Orts- und Landschaftsbild 
besonders sensible Konstellationen beschränkt. Diese Norm ist allerdings 
nur für Baubewilligungsbehörden massgeblich. Die Beschwerdeinstanzen 
haben den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären (Art. 18 VRPG) und 
entscheiden im Rahmen ihres Ermessens frei über den Beizug der OLK 
(VGE 2021/123 vom 28.3.2022 [noch nicht rechtskräftig] E. 4.4, 2020/82 
vom 15.12.2021 E. 5.1, 2017/51 vom 1.5.2018 E. 5.2.2). Es ist folglich nicht 
zu beanstanden, dass die BVD die Meinung der Fachkommission eingeholt 
hat.

5.3.2 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, es sei nicht erkennbar, 
wer für die OLK Oberland an der Beurteilung des Vorhabens mitgewirkt 
habe, weshalb auch keine allfälligen Ablehnungsbegehren gestellt werden 
konnten (Beschwerde Rz. 50). – Die Mitglieder der OLK können unter Um-

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ständen nach Art. 59 i.V.m. Art. 2 Abs. 3 und Art. 3 Abs. 7 des Personalge-
setzes vom 16. September 2004 (PG; BSG 153.01) ausstandspflichtig sein 
(VGE 2017/51 vom 1.5.2018 E. 5.2.3). Allfällige Ausstandsgründe sind un-
verzüglich, d.h. in der Regel innert sechs bis sieben Tagen nach Kenntnis, 
geltend zu machen (vgl. BGE 140 I 271 E. 8.4.3 [Pra 104/2015 Nr. 54]), was 
die Bekanntgabe der personellen Zusammensetzung der OLK voraussetzt 
(BVR 1989 S. 146 E. 3c). Die Bekanntgabe unterliegt indes keiner besonde-
ren Form; es genügt, wenn die Behördenmitglieder aus einer allgemein zu-
gänglichen Publikation wie dem Staatskalender hervorgehen (BGE 140 I 271 
E. 8.4.3 [Pra 104/2015 Nr. 54]; BGer 2C_889/2021 vom 24.2.2022 E. 3.4; 
Lucie von Büren, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen 
VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 9 N. 57). Das ist hier der Fall, sind die Mitglieder 
der OLK Oberland doch im Staatskalender aufgeführt (einsehbar unter: 
<www.sta.be.ch>, Rubriken «Dienstleistungen/Staatskalender/
Fachkommissionen der kantonalen Verwaltung», S. 23). Dem Beschwerde-
führer wäre es folglich zumutbar gewesen, allfällige Ausstandsgründe bereits 
vor der Vorinstanz geltend zu machen; vor Verwaltungsgericht wären sie ver-
spätet (VGE 2020/465 vom 3.3.2022 E. 2.5; Lucie von Büren, a.a.O., N. 55).

5.3.3 Am 21. Juni 2021 hat eine Delegation der OLK die Hütte besichtigt. 
Der Beschwerdeführer beanstandet, dass er keine Gelegenheit erhalten 
habe, an der Begehung teilzunehmen und sich zu Schäden und Mängeln 
des bestehenden Dachs zu äussern (Beschwerde Rz. 14). – Soweit der Be-
schwerdeführer damit eine Verletzung seines Gehörsanspruchs geltend ma-
chen will, ist Folgendes festzuhalten: Der Anspruch auf rechtliches Gehör 
gemäss Art. 21 ff. VRPG sowie Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 26 Abs. 2 der 
Verfassung des Kantons Bern (KV; BSG 101.1) vermittelt unter anderem das 
Recht, sich an der Beweiserhebung beteiligen oder zumindest zum 
Beweisergebnis äussern zu können (statt vieler BGE 144 I 11 E. 5.3; 
BVR 2018 S. 281 E. 3.1). Ein Anspruch auf Teilnahme an einem 
Augenschein besteht, wenn die Entscheidinstanz einen solchen durchführt 
(Art. 22 VRPG), nicht aber, wenn sich – wie hier – ein Fachgremium wie die 
OLK, das im Rahmen des Entscheidverfahrens eine Beurteilung abzugeben 
hat (Art. 19 Abs. 1 VRPG), die dazu notwendigen Kenntnisse vor Ort 
beschafft (BGer 2C_686/2021 vom 18.11.2021 E. 3.2 mit Hinweisen; 
VGE 2020/465 vom 3.3.2022 E. 2.2 mit Hinweisen; Michel Daum, in 

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Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 22 N. 3). Eine Gehörsverletzung ist folglich zu verneinen.

6.

6.1 Nach der Rechtsprechung ist die «gute Gesamtwirkung» bzw. «gute 
Einordnung» weder an geringen noch an besonders hohen architektoni-
schen Qualitäten zu messen. Das Erfordernis bedeutet bei durchschnittli-
chen örtlichen Gegebenheiten nur, dass das Mittelmass der Umgebung nicht 
gestört werden darf und sich eine Neuüberbauung an den qualitativ hoch-
wertigeren Bauten und Anlagen der Umgebung zu orientieren hat (BVR 2009 
S. 328 E. 5.3). Liegen Berichte der OLK vor, räumt ihnen das Verwaltungs-
gericht regelmässig einen erheblichen Stellenwert ein und auferlegt sich bei 
ihrer Überprüfung eine gewisse Zurückhaltung. Es prüft insbesondere, ob die 
Fachmeinung gefestigt und gut abgestützt ist, und ob sie – nach entspre-
chenden Erläuterungen – auch Laiinnen und Laien zu überzeugen vermag 
(BVR 2009 S. 328 E. 5.7, 1998 S. 440 E. 3d; VGE 2020/224 vom 7.9.2022 
E. 10.10; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 9 und 9e).

6.2 Die OLK führte zunächst allgemein aus, die Aluminium-Verbundplatte 
PREFABOND sei durch ihre Oberflächenbeschichtung (Coil-Coating/Brand-
beschichtung) auf optimale Farb- und Witterungsbeständigkeit ausgerichtet. 
Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, wird die erwähnte Platte zwar 
für Fassaden und nicht für Dächer eingesetzt. Die Einschätzung der OLK 
bezieht sich aber zweifellos auf die vorgesehenen PREFA-Dachplatten: Das 
Material setze über Jahre hinweg kaum Patina an und verbinde sich optisch 
nicht mit der Gebäudefassade, die einem natürlichen Alterungsprozess un-
terworfen sei. PREFA-Dächer integrierten sich deshalb nicht ins Gesamtbild 
eines Gebäudes und wirkten aufgesetzt und künstlich. Anschliessend be-
schrieb die OLK die Umgebung des Bauvorhabens sowie das Ensemble von 
elf Hütten und Nebengebäuden, das sich wegen des Materials der Fassaden 
(Holz/Holzschindeln) und des vorherrschenden Farbtons der Dächer (hell-
grau) natürlich und einheitlich in die Berglandschaft einfüge. Die meisten Ge-
bäude seien mit hellen Eternitschiefer-Dächern gedeckt, ein paar wenige mit 
Holzschindeln und eines mit einem neuen Blechdach. Dieses Dach bilde, je 

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nach Lichtverhältnissen, einen grellen und das Gesamtbild störenden Akzent 
im ansonsten ruhigen Gesamtbild des Ensembles. Das vorgesehene 
PREFA-Dach werde sich negativ auf das umliegende Orts- und Landschafts-
bild auswirken, umso mehr als der Farbton anthrazit aus der hellgrau ge-
prägten Dachlandschaft herausstechen werde. Für eine positive Einordnung 
sei als Bedachungsmaterial Eternit (hellgrau) oder Holzschindeln unbedingt 
vorzuziehen (Bericht OLK vom 24.6.2021 Vorakten BVD 4A pag. 40 f.). An 
dieser Beurteilung hat die OLK auch vor Verwaltungsgericht festgehalten 
(act. 14A). Gestützt auf den Bericht der OLK hat die Vorinstanz erwogen, 
das geplante Dach passe sich nicht hinreichend in das Orts- und Land-
schaftsbild ein, weil es keine Patina annehme und auch nach Jahren künst-
lich wirke. Es stelle einen deutlichen Kontrast zu den Dächern in der Umge-
bung dar, welcher mangels Veränderung des Dachmaterials über Jahr-
zehnte bestehen bleibe, und passe auch nicht zum Holzbaukörper des 
Hauses, der im Unterschied zum Dach einen Alterungsprozess erfahre (an-
gefochtener Entscheid E. 6e). 

6.3 Ob die rechtsanwendende Behörde unbestimmte kommunale Ge-
setzesbegriffe richtig ausgelegt hat, ist eine Rechtsfrage, die das Verwal-
tungsgericht grundsätzlich frei überprüft. Mit Blick auf die Gemeindeautono-
mie im Bereich der Bau- und Zonenordnung auferlegen sich die Rechtsmit-
telinstanzen jedoch eine gewisse Zurückhaltung gegenüber der Auffassung 
der Gemeinde, indem sie sich der Prüfung enthalten, ob eine andere Bedeu-
tung der umstrittenen Bestimmung ebenfalls möglich und rechtlich vertretbar 
wäre (statt vieler BGE 145 I 52 E. 3.6). Dabei ist auch von Belang, wie die 
Gemeinde die zur Diskussion stehende Vorschrift bisher in der Praxis ver-
standen und gehandhabt hat (zum Ganzen BVR 2019 S. 51 E. 6.2 mit Hin-
weisen, 2009 S. 328 E. 5.3). 

6.4 Nach Art. 34 Abs. 4 BauR sind in der Gemeinde Hasliberg grundsätz-
lich dunkle Schieferplatten, ton- oder erdfarbene Ziegel und Schindeln als 
Bedachungsmaterial gestattet, bei landwirtschaftlichen Gebäuden zusätzlich 
dunkelgraue oder -braune Wellplatten. Auf Alpgebäuden sind hingegen nur 
dunkelbraune Wellplatten oder dunkelbraun eingebrannte Wellbleche, graue 
Schieferplatten oder Schindeln zulässig. Wortwahl und Systematik der Norm 
deuten darauf hin, dass für Alpgebäude eine eingeschränkte und abschlies-

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sende Auswahl an Bedachungsmaterialien erlaubt ist. Der Begriff «Well-
platte» sagt allerdings nichts über das Material aus, sondern bezieht sich 
ausschliesslich auf das (wellenförmige) Profil der Platten. Da ausserdem 
«Wellbleche» zulässig sind, muss Wellplatte ein anderes Material als Blech 
meinen. «Wellbleche» weisen ebenfalls ein wellenförmiges Profil auf und be-
stehen aus einem dünn ausgewalzten, aber nicht näher definierten Metall 
(vgl. die Definition von Blech nach Duden, Wörterbuch der deutschen Spra-
che). Ziegel sind, anders als im übrigen Gemeindegebiet auf Alpgebäuden 
nicht vorgesehen, ebenso wenig das von der Vorinstanz und der OLK bevor-
zugte Material Eternit, es sei denn in Form einer «Wellplatte». Entgegen dem 
ersten Eindruck äussert sich Art. 34 Abs. 4 BauR zu den erlaubten Materia-
lien somit nicht abschliessend. Der Begriff Wellplatte sagt gar nichts über 
das Material aus und Wellbleche können aus diversen Metallen bestehen, 
namentlich aus Aluminium. Einschränkend regelt Art. 34 Abs. 4 BauR nebst 
dem wellenförmigen Profil bloss ihre Farbe: Wellplatten und -bleche auf Alp-
gebäuden müssen dunkelbraun bzw. dunkelbraun eingebrannt sein, wäh-
rend bei landwirtschaftlichen Gebäuden auch dunkelgraue (nicht rostende) 
Wellplatten erlaubt sind. Soweit der Beschwerdeführer sich darauf beruft, 
dass die Gemeinde in «vergleichbaren Gebieten» PREFA-Dächer bewilligt 
habe, und damit sinngemäss eine ständige Praxis geltend macht, gilt Fol-
gendes: Massgebend wären zum vornherein nur entsprechende Baubewilli-
gungen für Alpgebäude; für andere (landwirtschaftliche) Gebäude gelten 
nach dem Gesagten grosszügigere Vorgaben. Bei den von der Gemeinde 
genannten PREFA-Dächern, die sie in Hasliberg «ausfindig machen» konnte 
(vgl. Akten Gemeinde 4B pag. 50), handelt es sich um ein Hotel-Restaurant, 
ein Wohnhaus und ein weiteres Restaurant; diese können für eine angebli-
che Praxis zu Alpgebäuden von vornherein nicht massgebend sein. Selbst 
wenn die ebenfalls erwähnte Alphütte E.________ und das Maiensäss 
Wasserwendi vergleichbar wären, ist eine ständige Praxis zu PREFA-
Dächern auf Alpgebäuden damit nicht ausgewiesen, zumal die Gemeinde 
die Baubewilligungen für diese beiden Gebäude nicht eingereicht hat. Für 
die Auslegung der hier umstrittenen Norm ergeben sich aus der angeblichen 
Praxis der Gemeinde somit keine weiteren Argumente (E. 6.3 hiervor).

6.5 Die vorgesehenen PREFA-Platten bestehen aus Aluminium. Es han-
delt sich mithin um Metallplatten und damit um ein nach Art. 34 Abs. 4 BauR 

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auf Alpgebäuden grundsätzlich zulässiges Bedachungsmaterial. Zu prüfen 
bleibt, ob die BVD zu Recht zum Schluss gekommen ist, dass ein Alumini-
umdach am konkreten Standort der Alphütte dennoch den ästhetischen An-
forderungen der Gemeinde widerspricht. Nach den allgemeinen Gestal-
tungsvorschriften der Gemeinde sind Dächer so zu gestalten, dass sie sich 
in das jeweilige Landschaftsbild sowie in die Gebäudegruppe einfügen 
(Art. 11 Abs. 1 BauR). Weiter sind das Material und die Farbgebung bei allen 
Gebäudeteilen aufeinander und, sofern gegeben, auf die Gebäudegruppe 
abzustimmen (Art. 12 Abs. 1 BauR; vorne E. 5.1).

6.5.1 Nach der unbestrittenen Darstellung der BVD verfügen sieben von 
neun Hütten der Gebäudegruppe über ein Eternitdach, zwei über ein Dach, 
das teilweise aus Holzschindeln, teilweise aus Wellblech besteht. Die Eter-
nitdächer sind mehrheitlich grau (angefochtener Entscheid E. 6d; vgl. auch 
Übersicht Baubewilligungen in Akten BVD 4A Beilagen zu pag. 54; vgl. hin-
sichtlich Farbe angefochtener Entscheid E. 6d). Ob es sich dabei vorwie-
gend um helle (so Bericht OLK vom 24.6.2021 Vorakten BVD 4A pag. 41) 
oder dunkle Dächer handelt (so Beschwerde Rz. 25), lässt sich auf den Auf-
nahmen in den Akten nicht zweifelsfrei erkennen, denn bekanntlich können 
auf Fotos selbst dunkle Dächer aufgrund von Sonneneinstrahlung hell wirken 
(vgl. Aufnahmen der OLK in den Akten BVD 4A pag. 42 ff. sowie Foto des 
Beschwerdeführers, Beschwerdebeilage 3). Erstellt ist hingegen, dass die 
Dächer mehrheitlich mit flachen und nicht mit wellenförmigen Platten ge-
deckt sind und dass Grautöne gegenüber Brauntönen überwiegen. Vorherr-
schendes Bedachungsmaterial sind somit graue Eternit- bzw. Faserzement-
platten, die hinsichtlich Profil und Farbe genauso wenig Art. 34 Abs. 4 BauR 
entsprechen wie die für die Hütte des Beschwerdeführers vorgesehenen Me-
tallplatten; daneben kommen Holzschindeln und Wellblech vor.

6.5.2 Das vorgesehene Dach besteht nicht aus Eternit, wie die meisten vor-
handenen Dächer, sondern aus Aluminium. Was dieses Material angeht, ist 
zwar notorisch und wird vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten, dass 
Aluminiumplatten verwitterungsbeständiger sind als Eternitplatten oder Holz-
schindeln; damit wirbt denn auch die Herstellerin der PREFA-Platten (ein-
sehbar unter: <www.prefa.ch>, Rubriken «Fragen&Antworten/Über Rost» 
und «Produkte/Dachsysteme»). Dass sie überhaupt keine Patina annehmen, 

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bestreitet der Beschwerdeführer hingegen. Auf den in der Beschwerde ab-
gebildeten Dächern, die angeblich ebenfalls aus Aluminium bestehen, sind 
denn auch Flechten erkennbar, welche die Oberfläche in Farbe und Struktur 
als gealtert erscheinen lassen (Beschwerde Rz. 21 f.). Wie es sich damit ge-
nau verhält, braucht nicht abschliessend geklärt zu werden. Auch erübrigt 
sich ein Augenschein zur Besichtigung zweier verwitterter PREFA-Dächer 
(Beschwerde Rz. 29). Denn sind Blechdächer auf Alphütten ausdrücklich 
vorgesehen, kann deren gegenüber Schieferplatten oder Schindeln sowie 
Holzfassaden (sehr) langsamer Alterungsprozess nicht als Argument dazu 
dienen, sie als generell unzulässig zu bezeichnen. 

6.5.3 Das AGR hat zudem eine Arbeitsgruppe eingesetzt, in der namentlich 
die OLK vertreten war, und seine Gestaltungsgrundsätze anhand von Pilot-
projekten mit Blechdächern überprüft (vgl. Stellungnahme vom 27.7.2022; 
act. 11). Ein Projekt betraf den Abbruch und Wiederaufbau eines Wohnhau-
ses in Grindelwald. Anstelle des Eternitdachs wurde neu eine PREFA-Dach-
eindeckung ausgeführt. Die OLK und das AGR haben mit Blick darauf an 
ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem hier zu beurteilenden Vorhaben 
festgehalten (Stellungnahmen vom 14.7.2022 und 28.7.2022; act. 14A und 
17). Wie die OLK zutreffend ausführt, ist das in einer heterogenen Besied-
lungs-Situation mit unterschiedlichen Dacheindeckungen realisierte Projekt 
in Grindelwald mit dem Ensemble auf der B.________ nicht vergleichbar. Ein 
weiteres Pilotprojekt betraf jedoch eine Alphütte auf der Alp C.________ in 
der Gemeinde D.________, die bislang mit Holzschindeln gedeckt war. Sie 
steht neben einem anderen Alpgebäude, das mit Eternit gedeckt ist. Die 
neue Dacheindeckung besteht aus den gleichen PREFA-Dachplatten (R.16), 
die der Beschwerdeführer verwenden will (vgl. Beschwerde Rz. 23), 
allerdings in braun. Die Auswertung dieses Projekts führte zum Ergebnis, 
dass die flache, braune Dachplatte sich gut einfügt. Obwohl das 
Dachmaterial praktisch verwitterungsfrei sei und wenig Patina annehme, sei 
es von Anfang an matt genug (Glanzgrad 3 %) und füge sich gut ins 
Landschaftsbild sowie neben dem bestehenden Eternitdach ein (vgl. 
Gestaltungsgrundsätze beim Bauen ausserhalb der Bauzone, Pilotprojekt 
zur guten Einordnung von Dacheindeckungen in Blech, September 2022, 
einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen ausserhalb der 
Bauzonen/

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Gestaltungsgrundsätze/Dacheindeckungen»). Dementsprechend hat das 
AGR seine Gestaltungsgrundsätze überarbeitet. Nach den neuen Grundsät-
zen ordnen sich Faserzement- und Aluminiumschindeldächer gut nebenei-
nander ein; sie weisen dieselben Strukturen und dieselben Farben auf (vgl. 
Gestaltungsgrundsätze beim Bauen ausserhalb der Bauzone, Hinweise zur 
guten Einordnung von Dacheindeckungen, Juni 2023, letztes Beispiel in 
Ziff. 1.1, einsehbar unter: <www.bauen.dij.be.ch>, Rubriken «Bauen aus-
serhalb der Bauzonen/Gestaltungsgrundsätze/Dacheindeckungen»). Diese 
Aussagen sind allgemein gehalten und nicht auf eine bestimmte Situation 
oder Landschaft bezogen. Es ist nicht ersichtlich, warum für ein neues Dach 
in der mehrheitlich mit Eternit gedeckten Gebäudegruppe auf der 
B.________ etwas Anderes gelten sollte, zumal landschaftlich von einer 
vergleichbaren Situation auf den beiden Alpen auszugehen ist; namentlich 
ist das Gebäude auf der Alp C.________ nicht alleinstehend und liegt auch 
nicht in einem felsigen Umfeld, sondern – wie jenes auf der B.________ – in 
einer hügeligen Wiesenlandschaft fernab von Siedlungen. Ordnen sich 
Faserzement- und Aluminiumschindeldächer gut nebeneinander ein, ist 
somit kein Widerspruch zum kommunalen Einordnungsgebot erkennbar; 
jedenfalls nach den neuen Gestaltungsgrundsätzen des AGR ist die 
entsprechende Ansicht der Gemeinde nicht rechtsfehlerhaft. 

6.5.4 Wohl handelt es sich bei den vorgesehenen PREFA-Platten nicht um 
«dunkelbraun eingebrannte Wellbleche», d.h. weder das Profil noch die vor-
gesehene Farbe Anthrazit oder das von der OLK verlangte Hellgrau entspre-
chen einer in Art. 34 Abs. 4 BauR erwähnten Variante. Jedenfalls hinsichtlich 
Profil stellen sie aber bessere Bezüge zu den bei den umliegenden Gebäu-
den vorhandenen Gestaltungsprinzipien her als wenn sie insoweit Art. 34 
Abs. 4 BauR entsprechen würden. Was schliesslich die Farbe der Dachplat-
ten angeht, hat der Beschwerdeführer bereits im Verfahren vor der BVD er-
klärt, nötigenfalls ein Projektänderungsgesuch einzugeben (Akten BVD 4A 
pag. 61), und damit zu erkennen gegeben, insoweit nicht unbeirrt an seinem 
Baugesuch festzuhalten. Für das vorgesehene Produkt gibt es eine Auswahl 
von zehn Farbtönen (namentlich diverse Braun- und Grautöne; vgl. 
<www.prefa.ch>, Rubriken «Produkte/Dachplatte R.16») und lässt sich der 
für die konkrete Situation passende mittels Auflage anordnen; soweit das 
vorgesehene Anthrazit nicht passen sollte, rechtfertigt dies den Bauabschlag 

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jedenfalls nicht (vgl. hierzu Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 38-39 N. 15a und 
Art. 9-10 N. 15). 

6.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass ein Aluminiumdach auf einer 
Alphütte nach den kommunalen Ästhetikvorschriften grundsätzlich zulässig 
ist. Das Dachmaterial fügt sich gut in die Gebäudegruppe mit mehrheitlich 
eternitgedeckten Dächern ein und die flachen Dachplatten entsprechen dem 
Einordnungsgebot in der konkreten Situation besser als wellenförmige. Die 
am besten passende Farbe lässt sich schliesslich mittels Auflage anordnen. 
Dieses Ergebnis entspricht den in Zusammenarbeit mit der OLK weiterent-
wickelten Gestaltungsgrundsätzen des AGR zur guten Einordnung von 
Blechdächern. Der allein mit der fehlenden Patinabildung begründete Bau-
abschlag hält einer Rechtskontrolle folglich nicht stand. 

 

7.

7.1 Nach dem Gesagten lässt sich der Bauabschlag nicht damit begrün-
den, dass dem Vorhaben wichtige Anliegen der Raumplanung entgegenste-
hen, weil das vorgesehene Dachmaterial kaum Patina ansetzen und in der 
konkreten Situation eine Einordnung nach den kommunalen Ästhetikvor-
schriften verunmöglichen bzw. dem Planungsgrundsatz nach Art. 3 Abs. 2 
RPG widersprechen würde. Andere wichtige Anliegen im Sinn von Art. 24c 
Abs. 5 RPG sind nicht ersichtlich und hat auch die Vorinstanz nicht erwähnt. 
Der angefochtene Entscheid überzeugt insoweit nicht und ist aufzuheben. 
Ob die übrigen Voraussetzungen gemäss Art. 24c RPG erfüllt sind, nament-
lich die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, hat die BVD of-
fengelassen. Ausserdem hat die Gemeinde das Baugesuch wohl mit Blick 
darauf nicht publiziert, dass sie es abweisen musste, nachdem das AGR die 
Bewilligung nach Art. 24c RPG verweigert hatte (vgl. Art. 24 BewD). Sollte 
die BVD zu Schluss kommen, dass die Ausnahmebewilligung erteilt werden 
kann, wäre die Publikation nachzuholen (vgl. Art. 27 Abs. 5 Bst. c BewD, 
Art. 12 Abs. 1 i.V.m. Art. 12b des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den 
Natur- und Heimatschutz [NHG; SR 451]; BGE 147 II 351 E. 4.4). Und 
schliesslich gilt es die konkret am besten passende Farbe der Dachplatten 

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zu bestimmen (vorne E. 6.5.4). Aus all diesen Gründen ist die Sache zur 
Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

7.2 Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als begründet und 
ist gutzuheissen, soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung des angefoch-
tenen Entscheids und die Zurückweisung der Sache an die Vorinstanz zur 
weiteren Prüfung verlangt hat; im Übrigen ist sie abzuweisen. Bei diesem 
Verfahrensausgang erübrigt es sich, die beantragten Augenscheine oder die 
EMRK-Schlussverhandlung durchzuführen (Reto Feller, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 36 N. 12 am 
Ende), auch wenn der Beschwerdeführer mit seinem Hauptbegehren nicht 
durchdringt. Die Anträge werden abgewiesen.

7.3 Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts ist im Kostenpunkt von ei-
nem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen, sofern bei Vorliegen eines re-
formatorischen (Haupt-)Antrags ein Rückweisungsentscheid ergeht und die 
infolge Rückweisung vorzunehmende Neubeurteilung – wie hier – noch zu 
einer vollständigen Gutheissung des Begehrens führen kann (BVR 2020 
S. 455 E. 5.1, 2016 S. 222 E. 4.1; Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], 
Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 108 N. 6). Der Be-
schwerdeführer hat daher keine Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 
VRPG). Da die Gemeinde und die BVD von der Verfahrenskostenpflicht aus-
genommen sind (Art. 108 Abs. 2 VRPG), sind für das verwaltungsgerichtli-
che Verfahren keine Kosten zu erheben. Hingegen hat der Beschwerdefüh-
rer Anspruch auf Ersatz seiner Parteikosten (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
Abs. 1 VRPG). Die Gemeinde hat die Gutheissung der Beschwerde bean-
tragt. Deshalb hat der Kanton (BVD) dem Beschwerdeführer die Parteikos-
ten zu ersetzen. Gemäss Art. 41 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes 
vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) i.V.m. Art. 11 Abs. 1 der Verordnung 
vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikos-
tenverordnung, PKV; BSG 168.811) beträgt das Honorar in Beschwerdever-
fahren Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz. Innerhalb dieses Rahmentarifs be-
misst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitauf-
wand, der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses 
(Art. 41 Abs. 3 KAG). – Der Rechtsvertreter und die Rechtsvertreterin des 
Beschwerdeführers machen für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19.09.2023, Nr. 100.2021.317U, 
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ein Honorar von Fr. 11'800.-- zuzüglich Fr. 354.-- Auslagen und Fr. 935.85 
MWSt geltend, ohne ihren Aufwand im Einzelnen auszuweisen. Dies er-
scheint nach den genannten Kriterien als deutlich überhöht. Der Schwierig-
keitsgrad der Streitigkeit ist zwar als leicht überdurchschnittlich, der gebo-
tene Zeitaufwand aber als durchschnittlich zu bezeichnen. Es galt keine um-
fangreichen Akten zu sichten und die Instruktionsmassnahme sowie die 
zusätzlichen Eingaben verursachten einen überschaubaren Aufwand. Der 
zeitliche Aufwand hat sich zudem reduziert, weil der Beschwerdeführer be-
reits vor der BVD durch seinen Anwalt und seine Anwältin vertreten war. Die 
Bedeutung der Streitsache ist zudem als unterdurchschnittlich zu bewerten. 
Unter Berücksichtigung der gesamten Umstände erscheint für das Verfahren 
vor dem Verwaltungsgericht deshalb ein Parteikostenersatz von pauschal 
Fr. 6'000.-- (inkl. Auslagen und MWSt) als angemessen. Die Verfahrens- und 
Parteikosten des vorinstanzlichen Verfahrens wird die BVD gemäss dem 
Ausgang der Neuprüfung neu zu verlegen haben (Ruth Herzog, a.a.O., 
Art. 108 N. 7). 

8.

Gegen das vorliegende Urteil kann Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten an das Bundesgericht geführt werden (Art. 82 ff. des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110]). Soweit es sich um einen Zwischenentscheid im Sinn 
von Art. 93 BGG handelt (statt vieler BGE 142 II 20 E. 1.2), ist die Be-
schwerde aber nur zulässig, wenn die zusätzlichen Voraussetzungen von 
Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19.09.2023, Nr. 100.2021.317U, 
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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, dass der Entscheid der Bau- 
und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 24. September 2021 aufge-
hoben und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwä-
gungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

2. Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht werden keine Verfahrens-
kosten erhoben. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 3'500.-- wird 
dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zu-
rückerstattet.

3. Der Kanton Bern (Bau- und Verkehrsdirektion) hat dem Beschwerdefüh-
rer für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, 
bestimmt auf Fr. 6'000.-- (inkl. Auslagen und MWSt), zu ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern 
- Einwohnergemeinde Hasliberg 
- Bundesamt für Raumentwicklung
- Bundesamt für Umwelt 

und mitzuteilen:
- Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern 
- Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder 

Die Abteilungspräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19.09.2023, Nr. 100.2021.317U, 
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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.