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**Case Identifier:** 5f6baa3d-03b4-53df-92be-4ca4e0564ba4
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-07
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 07.05.2025 810 2024 243 (810 24 243)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2024-243_2025-05-07.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 7. Mai 2025 (810 24 243)  

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Raumplanung/Bauwesen 

 

 

Baugesuch für einen Ausbildungsplatz für Pferde in der Landwirtschaftszone / zulässige 

Distanz zwischen Hof und Ovalbahn / zulässige Fläche der Ovalbahn 

 

 
Besetzung Präsident Pascal Leumann, Kantonsrichter Niklaus Ruckstuhl,  

Markus Clausen, Jgnaz Jermann, Kantonsrichterin Judith Frey-Napier, 
Gerichtsschreiberin Elena Diolaiutti 
 

Beteiligte A.A.____ und B.A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Michael 
Ritter, Rechtsanwalt 

  
 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Vorinstanz 
 
Einwohnergemeinde B.____, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Baugesuch für einen Ausbildungsplatz für Pferde  

(RRB Nr. 1364 vom 15. Oktober 2024) 
 
 
A. Am 14. Juni 2018 reichten A.A.____ und B.A.____ beim Bauinspektorat des Kantons 
Basel-Landschaft (BIT) ein Baugesuch für den Bau eines Ausbildungs- und Trainingsplatzes für 
Pferde, eine sogenannte Ovalbahn, auf der in der Landwirtschaftszone gelegenen Parzelle 
Nr. 6190, Grundbuch (GB) B.____, ein. Diese Parzelle grenzt an die Parzelle Nr. 2548, GB 
B.____, auf der sich der Hof von A.A.____ und B.A.____ befindet. Gemäss Baugesuch soll die 

 

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Ovalbahn mit einer Länge von 200 m auf einer Gesamtfläche von 76.5 m Länge und 34 m Brei-
te gebaut werden. Für den Bau der Ovalbahn ist vorgesehen, circa 30 cm Humus abzutragen, 
alsdann einen Kieskoffer von circa 10 cm einzulegen und mit einer Schicht Juramergelschotter 
von circa 19 cm zu überdecken sowie darüber circa 1 cm Brechsand zu streuen. Um die Oval-
bahn ist ein Zaun aus Holzpfählen mit einem Zaunband projektiert. Im Inneren der Ovalbahn 
soll die vorhandene Wiesenfläche bestehen bleiben. 
 
B. Mit Eingabe vom 27. Juni 2018 erhob die Einwohnergemeinde B.____ (Gemeinde) 
Einsprache gegen das Baugesuch. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, die 
Parzelle liege in der Landwirtschaftszone und werde von einer Freihaltezone für Bauten und 
Anlagen überlagert. Gemäss Ziff. 16 Abs. 2 des Zonenreglements Landschaft der Gemeinde 
B.____ (ZRL) vom 15. Oktober 2009 seien in der Freihaltezone – von hier nicht interessieren-
den Ausnahmen abgesehen – keine oberirdischen Bauten erlaubt, womit die Anlage zonenwid-
rig und nicht bewilligungsfähig sei. 
 
C. In einem Zwischenbericht vom 10. August 2018 hielt das BIT fest, das Baugesuch sei 
nicht bewilligungsfähig, und ersuchte die Baugesuchsteller um Mitteilung, ob sie am Baugesuch 
festhalten würden. Mit Schreiben vom 16. Mai 2023 forderte das BIT sie auf, das Pferdeoval 
freiwillig zu räumen. Mit Eingabe vom 29. Juni 2023 informierten die Baugesuchsteller, nachfol-
gend immer vertreten durch Michael Ritter, Rechtsanwalt, dass keine baulichen Massnahmen 
ergriffen worden seien und keine Ovalbahn errichtet worden sei. Mit Eingabe vom 27. Septem-
ber 2023 legten sie dar, weshalb aus ihrer Sicht die Voraussetzungen für die Erteilung der Bau-
bewilligung erfüllt seien. 
 
D. Mit Entscheid Nr. 21/2024 der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-
Landschaft (BUD) vom 18. Januar 2024 wurde die Einsprache der Gemeinde gutgeheissen, die 
Zonenkonformität des Bauvorhabens verneint, das Baugesuch abgewiesen und die Entfernung 
der bestehenden Pferderundbahn und die Rekultivierung des Areals bis zum 31. Mai 2024 an-
geordnet. Des Weiteren wurde für den Weigerungsfall auf Art. 292 des Schweizerischen Straf-
gesetzbuches (StGB) vom 21. Dezember 1937 sowie auf die Anordnung der Ersatzvornahme 
durch den Kanton hingewiesen.  
 
E. Dagegen erhoben A.A.____ und B.A.____ mit Eingabe vom 31. Januar 2024 Be-
schwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat). Sie machten 
unter anderem geltend, das Bauvorhaben sei mit dem Freihaltebereich zu vereinbaren, wobei 
ohnehin die Bewilligung nach Art. 16abis des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raum-
planungsgesetz, RPG) vom 22. Juni 1979 der Freihaltezone vorgehe. Das Konzentrationsprin-
zip sei nicht verletzt, da kein anderer Standort in Frage käme. 
 
F. Nach Durchführung eines Augenscheins wies der Regierungsrat die Beschwerde mit 
Beschluss (RRB) Nr. 2024-1364 vom 15. Oktober 2024 ab. Im Wesentlichen begründete er sei-
nen Entscheid damit, dass die Voraussetzungen gemäss Art. 16abis RPG i.V.m. Art 34b Abs. 4 
lit. c und d der Raumplanungsverordnung (RPV) vom 28. Juni 2000 nicht erfüllt seien, da die 
Plätze für die Nutzung der Pferde nicht in unmittelbarer Nähe der betrieblichen Anlagen und 

 

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Bauten geplant seien und die anbegehrte Ovalbahn die zulässige Fläche von 800 m2 überstei-
ge. Des Weiteren führte er aus, das kommunale Zonenreglement sei für das vorliegende Bau-
gesuch unbeachtlich. Da das Bauvorhaben aber bereits aufgrund des Bundesrechts nicht zu 
bewilligen sei, spiele dies für den Ausgang des Verfahrens keine Rolle. Des Weiteren ordnete 
er die Entfernung des bestehenden Zauns an.  
 
G. Mit Eingabe vom 28. Oktober 2024 erhoben die Baugesuchsteller beim Kantonsgericht, 
Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), dagegen Beschwerde und be-
antragten, es sei in Gutheissung der Beschwerde der RRB Nr. 2024-1364 vom 15. Oktober 
2024 aufzuheben und das Baugesuch Nr. 0996/2018 zu bewilligen. Eventualiter sei in Gutheis-
sung der Beschwerde der angefochtene RRB aufzuheben und die Angelegenheit mit verbindli-
chen Weisungen im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten des Staates. Sie machten im Wesentlichen 
geltend, dass vorliegend die Distanz zwischen Hof und Ovalbahn gesetzlich zulässig und die 
Innenfläche der Ovalbahn nicht mitzurechnen sei, womit die zulässige Grösse nicht überschrit-
ten werde. Des Weiteren monierten sie die Anordnung der Entfernung des Zauns, da dieser 
nicht Gegenstand des Verfahrens gewesen sei.  
 
H. Mit Vernehmlassung vom 19. November 2024 schloss sich die Gemeinde den Ausfüh-
rungen im RRB an.  
 
I. Der Regierungsrat beantragte in seiner Vernehmlassung vom 18. Dezember 2024 die 
kostenfällige Abweisung der Beschwerde.  
 
J. Mit Verfügung vom 6. Januar 2025 überwies das Gerichtspräsidium den Fall der Kam-
mer zur Beurteilung. Mit Eingabe vom 5. Februar 2025 reichte der Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführer seine Honorarnote ein. 
 
K. An der heutigen Parteiverhandlung mit vorangehendem Augenschein haben unter an-
derem die Beschwerdeführer und ihr Rechtsvertreter, C.____ als Vertreterin der Vorinstanz und 
D.____ als Vertreter der Beschwerdegegnerin teilgenommen. Die Parteien halten an ihren in 
den Rechtsschriften gestellten Rechtsbegehren fest. Auf ihre Ausführungen in den verschiede-
nen Entscheiden und Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den Urteilserwägungen ein-
gegangen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrates die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Da weder 
ein Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher Ausschlusstatbestand 
vorliegen, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht, zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gegeben. Da die Beschwerdeführer Adres-

 

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saten des angefochtenen Entscheids sind, ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
haben und die übrigen formellen Voraussetzungen gemäss den §§ 43 ff. VPO erfüllt sind, ist auf 
die Beschwerde einzutreten.  
 
2.1 Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario).  
 
2.2 Vom Begriff des Ermessens sind die unbestimmten Rechtsbegriffe zu unterscheiden. 
Ein unbestimmter Rechtsbegriff liegt vor, wenn der Rechtssatz die Voraussetzungen der 
Rechtsfolge oder die Rechtsfolge selbst in offener, unbestimmter Weise umschreibt. Sowohl 
beim Ermessen als auch beim unbestimmten Rechtsbegriff liegen offene Formulierungen vor, 
die den Verwaltungsbehörden einen Entscheidungsspielraum gewähren. Wie in Erwägung 2.1 
hiervor ausgeführt, ist eine Überprüfung der Angemessenheit durch das Kantonsgericht nur 
ausnahmsweise zulässig. Demgegenüber unterliegen unbestimmte Rechtsbegriffe grundsätz-
lich der freien Überprüfung durch das Kantonsgericht (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX 
UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl., Zürich 2020, Rz. 416 f.; Urteil des Kantons-
gerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 30. November 2016 
[810 16 58] E. 2.2).  
 
3. Strittig ist primär, ob das Baugesuch für einen Ausbildungsplatz für Pferde in Form ei-
ner sogenannten Ovalbahn zu Recht abgewiesen wurde.  
 
4.1 Gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG dürfen Bauten und Anlagen nur mit behördlicher Bewilli-
gung errichtet oder geändert werden. Voraussetzung einer Bewilligung ist nach Art. 22 Abs. 2 
RPG, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen (lit. a) und das 
Land erschlossen ist (lit. b). Die übrigen Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantona-
len Rechts bleiben vorbehalten (Art. 22 Abs. 3 RPG). Nach Art. 25 Abs. 2 RPG entscheidet die 
zuständige kantonale Behörde bei allen Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, ob sie zonen-
konform sind oder ob für sie eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann.  
 
4.2 In Bezug auf Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone regelt das kantonale Recht 
in § 117 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 1998, dass Ausnahme-
bewilligungen unter Vorbehalt der Zuständigkeitsregelung in der kantonalen Waldgesetzgebung 
von der Bau- und Umweltschutzdirektion erteilt werden (Abs. 1). Baubewilligungen für zonen-
fremde Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone dürfen erst erteilt werden, wenn die 
rechtskräftige Ausnahmebewilligung vorliegt (Abs. 2). Nach der kantonalen Praxis ist § 117 
RBG dahingehend bundesrechtskonform (Art. 25 Abs. 2 RPG) anzuwenden, dass die BUD bei 
allen Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen zu entscheiden hat, ob sie zonenkonform sind 
oder ob für sie eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann (KGE VV vom 7. März 2006 [810 
06 125] E. 5).  
 

 

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5.1 Gemäss Art. 16abis RPG werden Bauten und Anlagen, die zur Haltung von Pferden 
nötig sind, auf einem bestehenden landwirtschaftlichen Gewerbe im Sinne des Bundesgesetzes 
über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) vom 4. Oktober 1991 als zonenkonform bewilligt, wenn 
dieses Gewerbe über eine überwiegend betriebseigene Futtergrundlage und Weiden für die 
Pferdehaltung verfügt (Abs. 1). Für die Nutzung der auf dem Betrieb gehaltenen Pferde können 
Plätze mit befestigtem Boden bewilligt werden (Abs. 2). Mit der Nutzung der Pferde unmittelbar 
zusammenhängende Einrichtungen wie Sattelkammern oder Umkleideräume werden bewilligt 
(Abs. 3). Der Bundesrat regelt die Einzelheiten (Abs. 4). Der am 1. Mai 2014 in Kraft getretene 
Art. 16abis RPG trifft für Bauten und Anlagen, die der Haltung und Nutzung von Pferden dienen, 
eine Sonderregelung zu deren Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone. Nach dem Willen 
des Gesetzgebers sollte damit die Haltung und Nutzung von Freizeitpferden in der Landwirt-
schaftszone in einem weitergehenden Umfang, als dies Art. 16a RPG erlaubt, zugelassen und 
die bisher nicht völlig eindeutige Rechtslage geklärt werden (Urteil des Bundesgerichts 
1C_347/2017 vom 23. März 2018 E. 3.2.2; RUDOLF MUGGLI, in: Aemisegger/Moor/Ruch/
Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich 2017, N 1 
zu Art. 16abis RPG; BGE 145 II 182 E. 5.4). Die Haltung von Pferden durch Landwirte ist ge-
mäss Art. 16abis RPG unabhängig vom Zweck der Haltung und vom Eigentum an den Tieren der 
landwirtschaftlichen Produktion gleichgestellt. Voraussetzung für die Bejahung der Zonenkon-
formität in der Landwirtschaftszone ist einzig, dass die Haltung auf einem bestehenden land-
wirtschaftlichen Gewerbe erfolgt und eine überwiegend betriebseigene Futtergrundlage sowie 
ausreichende Weiden für die Pferdehaltung vorhanden sind. Die zonenkonforme Tierhaltung 
grenzt sich dadurch von der landwirtschaftsfremden gewerblichen und hobbymässigen Tierhal-
tung ab (Urteil des Bundesgerichts 1C_347/2017 vom 23. März 2018 E. 3.2.4).  
 
5.2. Mit der Revision wurden damit in Abweichung von der allgemeinen Regel des Art. 16a 
Abs. 1 RPG, wonach Bauten und Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für 
den produzierenden Gartenbau nötig sind, zonenkonform sind, sowohl Pferdeställe und Allwet-
terausläufe als auch mit der Nutzung von Pferden unmittelbar zusammenhängende Einrichtun-
gen wie Sattelkammern und Umkleideräume als zonenkonform erklärt. Der Umstand, dass 
durch die Revision die Zonenkonformität bei Haltung und Nutzung von Pferden (und bei der 
Energieproduktion aus Biomasse) und damit die Pferdehaltung für Sport und Freizeit auf einem 
Landwirtschaftsbetrieb in einem weitergehenden Umfang eingeführt wurde, birgt die Gefahr, 
dass die Landwirtschaftszone so Schritt um Schritt einer multifunktionalen Gewerbezone ange-
nähert wird, in der gewerbliche Aktivitäten die Kernlandwirtschaft konkurrenzieren. Dass sich 
der Gesetzgeber dieser Gefahren auch beim Regelungsgegenstand der Pferdehaltung bewusst 
war, zeigen die detaillierten Einschränkungen des Art. 16abis RPG bzw. Art. 34b RPV (MUGGLI, 
a.a.O., N 1 und 4 zu Art. 16abis RPG). Aufgrund der Tatsache, dass Art. 16abis RPG eine erwei-
ternde Ausnahmeregelung zu Art. 16a Abs. 1 RPG darstellt, und als Folge davon Art. 34b 
Abs. 4 RPV detaillierte Einschränkungen statuiert, darf bei der Auslegung dieser Bestimmungen 
ihr Ausnahmecharakter nicht missachtet werden, womit die darin enthaltenen Begriffe nicht er-
weiternd ausgelegt werden dürfen.  
 
5.3. Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführer ein landwirtschaftliches Gewerbe sowie 
eine Pferdepension (E.____) betreiben und ihr Betrieb die Gewerbeeigenschaft im Sinne von 

 

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Art. 7 BGBB erfüllt. Ebenso wird nicht bestritten, dass – wie bereits im Entscheid des Kantons-
gerichts vom 14. Juli 2021 betreffend Baugesuch von A.A.____ und B.A.____ für einen Anbau 
eines Pferdestalls an das bestehende Ökonomiegebäude festgehalten – eine überwiegend be-
triebseigene Futtergrundlage und ausreichende Weiden vorhanden sind, so dass Bauten und 
Anlagen für die Haltung und Nutzung von Pferden grundsätzlich erlaubt sind (KGE VV vom 
14. Juli 2021 [810 20 133] E. 5.2 und E. 6.3). An der heutigen Verhandlung haben die Be-
schwerdeführer mitgeteilt, sie hätten auf ihrem Hof Platz für 16 Milchkühe und hätten zur Zeit 
16 Pferde, wovon zwei ihre eigenen und 14 Pensionspferde seien.  
 
6.1. Umstritten ist, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 34b Abs. 4 lit. c und d RPV erfüllt 
sind und damit, ob die Voraussetzungen hinsichtlich der zulässigen Distanz zwischen Hof und 
Ovalbahn und der zulässigen Fläche der geplanten Ovalbahn erfüllt sind.  
 
6.2. Art. 16abis RPG unterscheidet zwischen Bauten und Anlagen für die Haltung (Abs. 1) 
und solchen für die Nutzung von Pferden (Abs. 2 und 3). In Abs. 1 von 16abis RPG wird statuiert, 
welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Bauten und Anlagen für die Haltung von 
Pferden als zonenkonform bewilligt werden können. Abs. 2 und Abs. 3 von Art. 16abis RPG er-
klären zusätzlich gewisse Bauten und Anlagen für die Nutzung von Pferden als zonenkonform 
und bewilligungsfähig (BGE 145 II 182 E. 5.4). Unter die Haltung fallen die Unterbringung, die 
Fütterung, der Auslauf und die Pflege der Pferde. Die Nutzung umfasst demgegenüber die Ar-
beit unter dem Sattel, an der Hand und im Geschirr sowie die Bewegung durch die Führma-
schine (vgl. MUGGLI, a.a.O., N 8 f. zu Art. 16abis RPG; Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 
Wegleitung Pferd und Raumplanung, Aktualisierte Version 2015 [Wegleitung], Ziff. 1.2.2 a und 
b; KGE VV vom 14. Juli 2021 [810 20 133] E. 8.3.2). 
 
6.3. Gemäss Art. 16abis RPG können für die Nutzung der auf dem Betrieb gehaltenen Pfer-
de Plätze mit befestigtem Boden (Abs. 2) sowie mit der Nutzung der Pferde unmittelbar zu-
sammenhängende Einrichtungen wie Sattelkammern oder Umkleideräume (Abs. 3) bewilligt 
werden. Andere Bauten oder Anlagen für die Nutzung der Pferde, namentlich Reithallen, sind 
nicht erlaubt. Es wird somit nicht (wie sonst) auf das Kriterium der betrieblichen Notwendigkeit 
abgestellt, sondern es gilt ein numerus clausus der zulässigen Einrichtungen (Urteil des Bun-
desgerichts 1C_238/2021 vom 27. April 2022 E. 7.1; MUGGLI, a.a.O., N 20 zu Art. 16abis RPG; 
Wegleitung, Ziff. 1.2.2 b). 
 
6.4. Art. 34b RPV konkretisiert Art. 16abis RPG (Art. 16abis Abs. 4 RPG; BGE 145 II 182 
E. 5.4). Art. 34b Abs. 4 RPV enthält spezifische Anforderungen an Plätze für die Nutzung der 
Pferde, wie beispielsweise Reitplätze, Longierzirkel oder Führanlagen. Diese dürfen unter ande-
rem eine Fläche von höchstens 800 m2 umfassen, wobei Führanlagen nicht an die Fläche ange-
rechnet werden (lit. c), und sind namentlich in unmittelbarer Nähe der betrieblichen Bauten und 
Anlagen zu errichten (lit. d). Im Übrigen müssen gemäss Art. 34b Abs. 6 RPV die Vorausset-
zungen von Art. 34 RPV betreffend die allgemeine Zonenkonformität von Bauten und Anlagen 
in der Landwirtschaftszone erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 1C_238/2021 vom 27. April 
2022 E. 7.1).  
 

 

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7.1.1. Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid vom 15. Oktober 2024 damit, dass als Aus-
druck des Konzentrationsprinzips die Plätze für die Nutzung der Pferde gemäss Art. 34b Abs. 4 
lit. d RPV in unmittelbarer Nähe der betrieblichen Anlagen und Bauten errichtet werden müss-
ten. Der Abstand zwischen der Ovalbahn und dem Hof bzw. Pferdestall der Beschwerdeführer 
betrage mindestens 200 m Luftlinie bzw. 550 m Gehweg, was nicht mehr als unmittelbar nah 
bezeichnet werden könne. Allein die Tatsache, dass die Topographie der Umgebung des Hofes 
keinen näheren Standort erlaube, könne – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer – 
nicht dazu führen, das Kriterium der unmittelbaren Nähe beliebig weit auszudehnen. In ihrer 
Vernehmlassung an das Kantonsgericht ergänzt die Vorinstanz, dass das Kriterium der Unmit-
telbarkeit nur gegeben sei, wenn diese Bauten und Anlagen für die Nutzung von Pferden an-
grenzend an die Ökonomiebaute bzw. beim Betriebszentrum errichtet würden. 
 
7.1.2. Die Beschwerdeführer erklären in ihrer Beschwerde, dass den Materialien zu Art. 34b 
Abs. 4 lit. d RPV keinerlei Ausführungen zu entnehmen seien, was unter dem Begriff "in unmit-
telbarer Nähe" zu verstehen sei. Mit dem Inkrafttreten von Art. 34b Abs. 4 RPV habe die Mög-
lichkeit geschaffen werden sollen, auf landwirtschaftlichen Gewerben Plätze für die Nutzung der 
Pferde erstellen zu dürfen. Diese neue Möglichkeit habe im Zentrum der Bestimmung von 
Art. 34b Abs. 4 lit. d RPV gestanden. Der Verordnungsgeber äussere sich dabei mit keiner Silbe 
dazu, in welcher Entfernung ein solcher Platz zu errichten sei. Vielmehr werde einzig festgehal-
ten, dass die Plätze in unmittelbarer Nähe zum Betrieb zu errichten seien. "Im Gegensatz dazu" 
sei "in Art. 34b Abs. 4 lit. d RPV genau festgehalten" worden, welche Plätze in welchem Umfang 
errichtet werden dürften. Wäre es dem Verordnungsgeber ein Anliegen gewesen, die räumliche 
Distanz zum Betriebszentrum genau festzulegen, so wäre dies im Lichte der konkreten Ausge-
staltung von Art. 34b Abs. 4 lit. d RPV genau geregelt worden. Mit dem Begriff "in unmittelbarer 
Nähe" könne nichts anderes gemeint sein als "so nah als möglich" zum Betriebszentrum. Dem 
Verordnungsgeber sei es dabei einzig darum gegangen, dass die Plätze gemäss Art. 34b 
Abs. 4 lit. d RPV in der nächstmöglichen Nähe und nicht in weiter Ferne errichtet würden. Das 
Wort "unmittelbar" sei nicht messbar. In Art. 34b Abs. 4 lit. d RPV sei somit bewusst auf eine 
konkrete Distanz verzichtet worden. Auch aus Gleichbehandlungsgründen zwischen Tal- und 
Hügelbetrieben könne diese Bestimmung nur so verstanden werden, dass damit "so nahe als 
möglich" gemeint sei. Aufgrund der Topographie komme ein näher gelegener Platz für die Er-
richtung der Ovalbahn nicht in Frage.  
 
7.2.1. Der Verordnungsgeber nennt, wie die Beschwerdeführer ausführen, in Art. 34b Abs. 4 
lit. d RPV keinen messbaren Abstand, sondern den Begriff "in unmittelbarer Nähe". Das Gesetz 
ist in erster Linie nach seinem Wortlaut auszulegen. Ist der Text nicht ganz klar und sind ver-
schiedene Auslegungen möglich, so muss der Richter unter Berücksichtigung aller Ausle-
gungselemente nach der wahren Tragweite der Norm suchen. Dabei hat er insbesondere den 
Willen des Gesetzgebers zu berücksichtigen, wie er sich namentlich aus den Gesetzesmateria-
lien ergibt. Weiter hat der Richter nach dem Zweck, dem Sinn und den dem Text zugrunde lie-
genden Wertungen zu forschen, namentlich nach dem durch die Norm geschützten Interesse. 
Wichtig ist auch der Sinn, der einer Norm im Kontext zukommt, und das Verhältnis, in welchem 
sie zu anderen Gesetzesvorschriften steht (Urteil des Bundesgerichts 9C_531/2020 vom 
17. Dezember 2020 E 3.2.2.1). Gemäss Duden bedeutet unmittelbar "durch keinen oder kaum 

 

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einen räumlichen oder zeitlichen Abstand getrennt". Als Synonyme werden etwa "dicht, direkt, 
eng, gleich, haarscharf, knapp, nächste, nahe, scharf" aufgeführt. Diese Definitionen und Syno-
nyme zeigen, dass der Begriff keinesfalls "so nahe als möglich" bedeuten kann. Es ist auch 
nicht ersichtlich, inwiefern es dem Verordnungsgeber durch den Begriff "in unmittelbarer Nähe" 
darum gegangen sei, Plätze in der nächstmöglichen Nähe zuzulassen. Auch die Revision, wel-
che zum Erlass des Art. 16abis RPG und des Art. 34b RPV geführt hat, hat nur einen Anspruch 
auf die Errichtung von Plätzen für die Nutzung von Pferden statuiert, sofern die engen Bedin-
gungen von Art. 34b Abs. 4 RPV eingehalten werden. Der Verordnungsgeber hat ausdrücklich 
den Begriff "in unmittelbarer Nähe" und eben nicht "so nahe als möglich" verwendet. Hätte der 
Verordnungsgeber die Voraussetzung "so nahe als möglich" statuieren wollen, so hätte er diese 
so statuiert. Auch unter Beachtung der Formulierungen der übrigen detaillierten Bedingungen in 
Art. 34b Abs. 4 RPV lässt sich – entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer – kein an-
derer Schluss ziehen. Vielmehr betont Art. 34b Abs. 4 RPV den räumlichen und betrieblichen 
Zusammenhang zwischen dem Platz für die Nutzung der Pferde und der betrieblichen Baute 
und Anlage (MUGGLI, a.a.O., N 21 zu Art. 16abis RPG). 
 
7.2.2. Auch aus dem Konzentrationsprinzip folgt, dass die betrieblichen Bauten und Anlagen 
möglichst kompakt an einem Ort – in der Regel beim Betriebszentrum – zusammenzufassen 
sind (zum Konzentrationsprinzip: Urteile des Bundesgerichts 1A.256/1999, 1P.298/1999 vom 
12. April 2000 E. 2b; 1A.27/2002 vom 20. August 2002 E. 5.4.3 sowie 1C_193/2013 vom 
4. Dezember 2014 E. 2.5; BGE 141 II 50 E. 2.5; PETER HETTICH/LUKAS MATHIS, in: Griffel/
Liniger/Rausch/Thurnherr [Hrsg.], Fachhandbuch Öffentliches Baurecht, Expertenwissen für die 
Praxis, Zürich/Basel/Genf 2016, Rz 1.39). Bei den Plätzen für die Nutzung der Pferde wird das 
Konzentrationsprinzip ausdrücklich in Art. 34b Abs. 4 lit. d RPV vorgeschrieben (Wegleitung, 
Ziff. 1.1). 
 
7.2.3. Unbestritten ist vorliegend, dass der Abstand zwischen der geplanten Ovalbahn und 
dem Hof bzw. Pferdestall der Beschwerdeführer mindestens 200 m Luftlinie und 550 m Gehweg 
beträgt. Der Augenschein hat gezeigt, dass die Ovalbahn auf einem höher als der Hof gelege-
nen flachen Areal geplant ist, von welchem der Hof aufgrund der Topographie und des Baum-
bestands nicht ersichtlich ist. Die Ovalbahn ist optisch nicht als mit dem Hof zusammenhängend 
wahrnehmbar. Es kann keinesfalls davon die Rede sein, dass die Ovalbahn in unmittelbarer 
Nähe zum Hof bzw. zum Pferdestall geplant ist. Die Ovalbahn liegt vielmehr in einer neuen Ge-
ländekammer, welche vom Hof durch eine starke natürliche Geländeerhebung abgetrennt wird. 
Anlässlich des Augenscheins hat sich gezeigt, dass die X.____-strasse vom Hof kommend zu-
erst steil ansteigt, bevor sie dann vom höchsten Punkt nach Süden abfällt und den Zugang zu 
den B.____er Rebbergen öffnet. Aus dem Umstand, dass kein näherer Standort für eine derar-
tige Ovalbahn zur Verfügung steht, kann nicht abgeleitet werden, dass von der gesetzlich vor-
geschriebenen Voraussetzung der unmittelbaren Nähe abgesehen werden darf. Daran ändert 
auch die Aussage der Beschwerdeführer nichts, dass eine Vergrösserung des unmittelbar beim 
Stall bestehenden Round-Pen, welcher einen Durchmesser von ca. 17 m aufweist, aufgrund der 
bestehenden Gasleitungen nicht möglich sei. Durch die engen Rahmenbedingungen von 
Art. 34b Abs. 4 RPV hat der Verordnungsgeber in Übereinstimmung mit dem Konzentrations-
prinzip implizit statuiert, dass eine derartige Ovalbahn nur dann zulässig sein soll, wenn die 

 

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vorgegebenen Umstände, wie Topographie, bereits bestehende Bauten oder andere Gegeben-
heiten eine Einrichtung zur Nutzung der Pferde in unmittelbarer Nähe zulassen. Diese Ausle-
gung entspricht auch den Materialien, da diesen zu entnehmen ist, dass bei ungünstigen topo-
graphischen Verhältnissen die Fläche von 800 m2 aufgeteilt werden kann. Hingegen ist nicht 
vorgesehen, dass in diesem Fall die Anlage weiter entfernt gebaut werden kann und die gesetz-
lichen Bestimmungen dann nicht einzuhalten sind. So wird im Bericht der Kommission für Um-
welt, Raumplanung und Energie des Nationalrats vom 24. April 2012 zur parlamentarischen 
Initiative Nr. 04.472 "Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone" (BBl 2012 6596) ausgeführt, 
dass die Plätze für die Nutzung insgesamt maximal 800 m2 umfassen und weder überdacht 
noch eingewandet sein dürfen. Im Gegensatz zur Vernehmlassungsvorlage soll die maximal 
zulässige Fläche jedoch auch auf mehrere Plätze aufgeteilt werden dürfen, da es – insbesonde-
re aus topografischen Gründen – nicht immer möglich sein werde, einen einzigen Platz in dieser 
Grösse zu erstellen. Im Übrigen ist, wie die Vorinstanz in ihrer E. 9 ausführt, die Errichtung der 
Ovalbahn für den Betrieb der Pferdepension nicht zwingend notwendig. Damit ist die Voraus-
setzung gemäss Art. 34b Abs. 4 lit. d RPV nicht erfüllt, womit das Baugesuch bereits aus die-
sem Grund abzuweisen ist.  
 
8.1. Des Weiteren überschreitet die Grösse der geplanten Ovalbahn die in Art. 34b Abs. 4 
lit. c RPV vorgesehene Maximalfläche von 800 m2.  
 
8.2.1. Die Vorinstanz führt in ihrem Beschluss aus, dass die anbegehrte Ovalbahn eine Län-
ge von 76.5 m und eine Breite von 34 m aufweise, was eine Fläche von rund 2'600 m2 ergebe, 
womit die gesetzlich statuierte Höchstfläche weit überschritten werde. Die Berechnungsart der 
Beschwerdeführer, wonach die Länge der Ovalbahn von 200 m mit der Bahnbreite von rund 
2.5 m zu multiplizieren sei, was eine Fläche von 500 m2 ergebe, und das Innere der Oval- 
bahn – da sie als Weidefläche weiterhin zur Verfügung stehe – nicht mitzurechnen sei, entspre-
che nicht dem Willen des Gesetzgebers. Das Innere der Ovalbahn sei eben gerade keine freie 
landwirtschaftlich nutzbare Fläche.  
 
8.2.2. Die Beschwerdeführer bringen demgegenüber vor, die Innenfläche der Ovalbahn sei 
nicht mitzurechnen, da ansonsten keine einzige Ovalbahn aufgrund der in Art. 34b Abs. 4 lit. c 
RBV statuierten Höchstfläche bewilligt werden könne. Des Weiteren erklären sie, die Innenflä-
che würde wie bis anhin gemäht und das Gras anschliessend als Futter für die Tiere verwendet 
werden, womit diese Fläche weiterhin landwirtschaftliche Nutzfläche darstelle und als solche 
auch weiterhin Direktzahlungen generiere. Zum Beweis reichen die Beschwerdeführer an der 
Verhandlung das Flächenverzeichnis 2025 des Ebenrain-Zentrums für Landwirtschaft, Natur 
und Ernährung ein, welchem zu entnehmen sei, dass es sich beim Innern des Pferdeovals um 
landwirtschaftliche Nutzfläche handle. Die Beschwerdeführer ziehen den Schluss, dass, da die-
se Fläche gerade nicht für die Haltung von Pferden im Sinne von Art. 34b Abs. 4 RPV genutzt 
werde, sie nicht an die Fläche nach Art. 34b Abs. 4 lit. c RPV angerechnet werden dürfe.  
 
8.2.3. Die Vorinstanz ergänzt in ihrer Vernehmlassung, dass die Fläche von 800 m2 den mi-
nimalen Vierecksdimensionen eines Turnierplatzes gemäss dem Dressurreglement des 
Schweizerischen Verbands für Pferdesport (DR), Stand 1. Januar 2025, entspreche, und somit 

 

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nicht zufälligerweise gewählt worden sei. Die Plätze für die Nutzung der Pferde nach Art. 34b 
Abs. 4 lit. c RPV dürften also in der Landwirtschaftszone höchstens 800 m2 umfassen. Seien 
solche Plätze grösser als 800 m2 würden sie in eine Bau- oder eine Spezialzone nach Art. 18 
RPG gehören. Damit werde die Grenze zwischen Anlagen für die Nutzung von Pferden zu ei-
gentlichen Sportanlagen gezogen. Nachdem sich die Fläche von 800 m2, welche in der Land-
wirtschaftszone für die Nutzung von Pferden toleriert werde, aus den Mindestturniermassen für 
den Pferdereitsport ergebe, sei klar, dass die Fläche in beiden Fällen gleich berechnet werden 
müsse. Es handle sich also um die Fläche im Sinne von Länge mal Breite und nicht um eine 
Kreisberechnung, bei welcher die Breite des Weges eine Rolle spielen könne.  
 
8.3.1. Gemäss Art. 16abis RPG sind Rundbahnen zwar nicht ausgeschlossen, aber nur in 
engen Grenzen möglich. So fallen grössere Rundbahnen nicht unter Art. 16abis RPG und gehö-
ren damit nicht in die Landwirtschaftszone, sondern in die Bau- oder eine Spezialzone. Rund-
bahnen dienen zwar auch der Bewegung der Pferde, indessen reicht das maximale Flächen-
mass von 800 m2 kaum für eine solche Einrichtung aus (MUGGLI, a.a.O., N 4 und 22 sowie 
Fn 14 zu Art. 16abis RPG).  
 
8.3.2. Wie die Vorinstanz ausführt, entspricht die Grösse von 800 m2 gemäss Ziff. 5.2.1 DR 
dem kleineren der zwei vorgesehenen Vierecksgrössen, in welchen Dressurprüfungen durchge-
führt werden. So statuiert Ziff. 5.2.1 DR, dass Dressurprüfungen im Freien oder in einer Reithal-
le durchgeführt werden können. Die Vierecksdimensionen sollen 60 oder 40 m Länge und 20 m 
Breite betragen. Die Grösse des Vierecks ist in der Ausschreibung bekannt zu geben, ebenso, 
ob die Prüfungen im Freien oder in einer Reithalle durchgeführt werden. Das Dressurviereck 
muss möglichst eben und geschlossen sein (Einfriedung). Daraus ergibt sich – wie die Vor-
instanz ausführt – dass die Fläche von 800 m2 nicht zufällig gewählt wurde und die Grösse aus 
den Massen des Vierecks, nämlich der Länge mal Breite, und nicht der Länge der Bahn mal 
Breite der Bahn resultiert. Daran ändert auch der von den Beschwerdeführern vorgebrachte 
Umstand nichts, dass die Innenfläche im Sommer ein bis drei Mal wie bis anhin gemäht, das 
Gras anschliessend als Futter für die Tiere verwendet, die Innenfläche im Winter beweidet und 
damit weiterhin landwirtschaftliche Nutzfläche darstellen sowie weiterhin Direktzahlungen gene-
rieren würde. Die zulässige Grösse der Fläche ergibt sich nicht nur aus dem Gedanken, dass 
so wenig Fläche wie möglich der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen werden soll. Zweck 
dieser Bestimmung ist es auch, dass die Landwirtschaftszone weitgehend als solche wahrge-
nommen wird. Würde der Berechnungsart der Beschwerdeführer gefolgt werden, wäre z.B. eine 
Bahn mit einer Länge von 320 m und einer Breite von 2.5 m zulässig (320 m x 2.5 m = 800 m2). 
Würde diese umzäunte Bahn in einer Ovalform zu liegen kommen, würde diese ein Viereck von 
ca. einer Länge von 120 m und 40 m Breite und damit 4'800 m2 in Anspruch nehmen. Unab-
hängig davon, ob die Innenfläche landwirtschaftlich genutzt werden könnte, würde eine solche 
Anlage optisch Ausmasse annehmen, die bei weitem die in Art. 34b Abs. 4 lit. c RPV als zuläs-
sig erklärten überschreiten würden. Diese Ausführungen erhellen, dass der Flächenberechnung 
der Beschwerdeführer nicht gefolgt werden kann und die geplante Ovalbahn die zulässige 
Grösse gemäss Art. 34b Abs. 4 lit. c RPV überschreitet, womit das Baugesuch auch aus die-
sem Grund nicht zu bewilligen ist.  
 

 

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9. Die Beschwerdeführer verweisen in ihrer Beschwerde auf eine erteilte Baubewilligung 
vom 12. Mai 2015 für eine Ovalbahn in F.____, bei der die Mitberechnung der Innenfläche eine 
Grösse von 1'750 m2 ergebe, und beantragen den Beizug der entsprechenden Verfahrensakten 
(Baugesuch Nr. 0174/2015). Die Vorinstanz erwidert diesbezüglich in ihrer Vernehmlassung, 
die beiden Fälle seien nicht vergleichbar, da sich die Ovalbahn in F.____ im Siedlungsperime-
ter, mitten im Dorf und unmittelbar neben dem Hof befinde. Wie die Vorinstanz zu Recht aus-
führt, sind die Fälle nicht vergleichbar, da die Ovalbahn in F.____ anders als vorliegend in der 
Bauzone errichtet wurde und somit § 34b Abs. 4 RPV nicht anwendbar war. Auf den Beizug der 
Verfahrensakten ist damit zu Recht verzichtet worden. Die Beschwerdeführer bringen dieses 
Argument an der heutigen Verhandlung auch nicht mehr vor.  
 
10. Aus den obigen Ausführungen ergibt sich, dass das Baugesuch gestützt auf die bun-
desrechtlichen Bestimmungen abzuweisen ist. Damit ist auch irrelevant, inwieweit die die 
Landwirtschaftszone überlagernde Freihaltezone gemäss Ziff. 16 Abs. 2 ZRL eine eigenständi-
ge Bedeutung hat (vgl. zum Ganzen KGE VV vom 14. Juli 2021 [810 20 133] E. 9.6.3). 
 
11.1.1. Die Beschwerdeführer monieren weiter die Anordnung der Entfernung des Zauns, da 
dieser nicht Gegenstand des Verfahrens gewesen sei. 
 
11.1.2. Die BUD führt in ihrem Entscheid vom 18. Januar 2024 aus, die Beschwerdeführer 
würden geltend machen, dass keine Ovalbahn errichtet worden sei, weshalb auch kein Rück-
bau verfügt werden dürfe. Die beigezogenen Luftbilder – so die BUD weiter – würden aber zei-
gen, dass sich zumindest ab 2014 eine kleinere Anlage (2014 noch als rechteckiger Reitplatz 
von 20 x 34 m, ab 2015 eine Rundbahn auf derselben Fläche, ab 2018 mit neuer Länge von 
45 m) auf der betreffenden Parzelle Nr. 6190 befinde. Der Bestand der Anlage habe auch im 
Anschluss an den Augenschein vom 7. Juni 2019 in Sachen Baugesuch 0985/2018 betreffend 
den Anbau eines Pferdestalls festgestellt werden können. Als Folge dessen sei von den Be-
schwerdeführern auch das vorliegende Baugesuch eingereicht worden. Die BUD bejahte in ih-
rem Entscheid die Verhältnismässigkeit des Rückbaus und verfügte unter anderem, es sei die 
bestehende Pferderundbahn bis zum 31. Mai 2024 zu entfernen und das Areal sei zu rekultivie-
ren. 
 
11.1.3. Die Vorinstanz führt in ihrem Entscheid vom 15. Oktober 2024 aus, anlässlich des offi-
ziellen Augenscheins sei festgestellt worden, dass am geplanten Standort noch keine Oval-
bahn, wie im Bauvorhaben projektiert, gebaut worden sei. Insbesondere sei kein Terrain abge-
tragen und mit Kies, Mergelschotter oder Brechsand aufgeschüttet worden. Allerdings sei ein 
Zaun aus Holzpfählen, verbunden mit einem Zaunband, gebaut worden, welcher eine recht-
eckige Fläche von circa 44 m Länge und circa 25 m Breite umfasse. Innerhalb und entlang die-
ses Zauns verlaufe ein (Pferde-)Trampelpfad. Beim Zaun handle es sich um eine bewilligungs-
pflichtige Baute, für deren Errichtung keine Baubewilligung eingeholt worden und welche des-
halb zu entfernen sei.  
 
11.1.4. Die Beschwerdeführer monieren in ihrer Beschwerde an das Kantonsgericht, die Vor-
instanz habe den Rückbau des Zauns angeordnet. Dieser Zaun sei bis anhin nie Gegenstand 

 

Seite 12 

des Verfahrens gewesen. Vielmehr sei die BUD in ihrem Entscheid vom 18. Januar 2024 davon 
ausgegangen, die Ovalbahn müsse zurückgebaut werden. Diesbezüglich habe die Vorinstanz 
den Beschwerdeführern Recht gegeben, wonach keine rückbaupflichtige Ovalbahn vorhanden 
sei. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb nun ein bis anhin nie thematisierter Zaun zurückge-
baut werden müsse. Diese Anordnung stelle eine reformatio in peius dar. Entsprechend hätte 
die Vorinstanz darüber gar nicht befinden dürfen. Sie habe die Bewilligungsfähigkeit des Zauns 
überhaupt nicht geprüft. Bei Prüfung der Bewilligungsfähigkeit wäre sie zum Schluss gekom-
men, dass der Zaun nachträglich zu bewilligen sei, da Zäune im Zusammenhang mit der zo-
nenkonformen landwirtschaftlichen Nutzung immer bewilligungsfähig seien. 
 
11.1.5. In ihrer Vernehmlassung an das Kantonsgericht bringt die Vorinstanz vor, im Zeitpunkt 
der Baugesuchseinreichung habe sich auf der Parzelle bereits eine unbewilligte Bahn mit Um-
zäunung befunden. Dem Einwand der Beschwerdeführer, mit dem angeordneten Rückbau des 
Zauns sei eine reformatio in peius verfügt worden und der Rückbau des Zauns sei bis anhin nie 
Gegenstand des Verfahrens gewesen, entgegnet sie, dass, da die Ovalbahn heute tatsächlich 
mit einem Zaun umgeben sei, die Ovalbahn mit Zaun im Entscheid der BUD vom 18. Januar 
2024 berechtigterweise als eine Anlage betrachtet worden sei. Der Rückbau des Zauns sei 
deshalb von der Vorinstanz zu Recht verfügt worden. Im Übrigen habe die Vorinstanz bei Be-
schwerdeverfahren die volle Kognition und das Recht sei von Amtes wegen anzuwenden, wes-
halb der Zaun auch aus diesem Grund zu entfernen sei.  
 
11.2.1. Am Augenschein konnte festgestellt werden, dass die geplante Ovalbahn nicht gebaut 
worden ist, jedoch auf der fraglichen Parzelle ein ovaler bzw. runder Trampelpfad vorhanden 
ist. Ein Zaun aus Holzpfählen, verbunden mit einem Zaunband, umgibt ein viereckiges Areal, in 
dessen südwestlichem Teil sich ein runder bzw. ovaler Trampelpfad und in dessen nordöstli-
chem Teil sich nur Wiese befindet. Die Beschwerdeführer erklären, dass der Zaun eine Fläche 
von 20 m auf 80 m umgebe, diese Fläche als Winterweide und der Zaun auch als Weidezaun 
benutzt werde. In der umzäunten Fläche würden dann Kühe bzw. Pferde weiden. Für die Aus-
bildung der Pferde sei kein Zaun notwendig.  
 
11.2.2. Gemäss Baugesuch umgibt der projektierte Zaun in ovaler Form die Ovalbahn und 
umgrenzt unmittelbar an die Bahn anschliessend dieselbe. Beim vorliegenden Zaun handelt es 
sich nicht um den projektierten Zaun. Obwohl sich innerhalb des Zauns ein Trampelpfad befin-
det und dieses Areal offensichtlich als Ausbildungsplatz für die Pferde benutzt wird, haben die 
Beschwerdeführer glaubhaft dargetan, dass der bestehende Zaun nicht oder zumindest nicht 
nur als Umzäunung des Ausbildungsplatzes, sondern auch als Weidezaun dient. Die Bewilli-
gungsfähigkeit und damit die materielle Baurechtskonformität des Zauns als Weidezaun – im 
Gegensatz zur Bewilligungsfähigkeit des Zauns als Teil der Ovalbahn – wurde im vorliegenden 
Verfahren nie überprüft, so dass die Anordnung der Entfernung des bestehenden Zauns mit der 
Begründung, es handle sich um einen Teil der Pferdeausbildungsanlage, nicht zu schützen ist. 
Gestützt auf das Merkblatt "Zäune ausserhalb der Bauzone" des Amtes für Wald und Wild des 
Kantons Basel-Landschaft, Stand 2023, geht das Kantonsgericht unpräjudiziell davon aus, dass 
der Zaun bewilligungspflichtig ist, womit die zuständige Behörde die Beschwerdeführer gege-
benenfalls zur Einreichung eines Baugesuchs anzuhalten haben wird (siehe zur Bewilligungs-

 

Seite 13 

pflicht von Zäunen auch Urteil des Bundesgerichts 1C_122/2009 vom 21. Januar 2010 E. 2 ff.). 
Demzufolge ist die Anordnung zur Entfernung des Zauns nicht zu schützen, jedoch wird die 
umzäunte Fläche, und damit der Trampelpfad, aufgrund deren zonenfremden Nutzung inner-
halb von vier Monaten ab Rechtskraft dieses Urteils zu rekultivieren sein.  
 
12.1. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 
Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 VPO umfas-
sen die Verfahrenskosten die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten. Sie werden in der Regel 
der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Die Beschwerdeführer unter-
liegen in der Hauptsache und obsiegen bezüglich der Anordnung zur Entfernung des Zauns. 
Aus diesem Grund rechtfertigt es sich die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- zu drei 
Vierteln, und damit im Umfang von Fr. 2'250.--, den Beschwerdeführern und einem Viertel, und 
damit im Umfang von Fr. 750.--, der Vorinstanz aufzuerlegen. Der auf die Beschwerdeführer 
anfallende Verfahrenskostenanteil in der Höhe von Fr. 2'250.-- ist mit dem bereits geleisteten 
Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.-- zu verrechnen, womit den Beschwerdeführern 
Fr. 750.-- zurückzuerstatten sind.  
 
12.2. Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann für den Beizug eines Anwalts bzw. 
einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten der Gegenpartei zugespro-
chen werden. Vorliegend sind die Beschwerdeführer in der Hauptsache unterlegen, nur in Be-
zug auf die Entfernungsanordnung des Zauns obsiegen sie, weshalb es gerechtfertigt ist, die 
Parteientschädigung wie die Verfahrenskosten zu einem Viertel der Vorinstanz aufzuerlegen. In 
seiner Honorarnote vom 5. Februar 2025 macht der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer ei-
nen Aufwand von 10.75 Stunden und Auslagen in der Höhe von Fr. 55.-- geltend, was nicht zu 
beanstanden ist. Er macht einen Stundenansatz von Fr. 270.-- geltend. Gemäss § 3 Abs. 1 der 
Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 beträgt das Honorar je 
nach Schwierigkeit und Bedeutung der Sache, der damit verbundenen Verantwortung und der 
persönlichen und finanziellen Verhältnisse der zahlungspflichtigen oder der Auftrag gebenden 
Person Fr. 200.-- bis Fr. 350.-- pro Stunde. Das Kantonsgericht erachtet in der Regel und auch 
im vorliegenden Fall einen Stundenansatz von Fr. 250.-- als angemessen (vgl. statt vieler KGE 
VV vom 24. April 2024 [810 23 169] E. 9.4). Für die heutige Verhandlung werden dem Rechts-
vertreter vier Stunden angerechnet, so dass ein Betrag von Fr. 4'045.65 (14.75 Stunden à 
Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen in der Höhe von Fr. 55.-- und 8.1 % MWST) resultiert. Die Vor-
instanz hat den Beschwerdeführern folglich eine reduzierte auf einen Betrag von Fr. 1'000.-- 
gerundete Parteientschädigung (inkl. MWST und Auslagen) zu bezahlen. Im Übrigen werden 
die Parteikosten wettgeschlagen. 
  

 

Seite 14 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
 
://: 

1. Die Beschwerde wird insofern teilweise gutgeheissen, als die Pflicht 
zur Entfernung des bestehenden Zauns im Sinne der Erwägungen 
aufgehoben wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.  

   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft 
zurückgewiesen.  

   
 
 

3. Das sich innerhalb des bestehenden Zauns befindende Areal ist innert 
vier Monaten ab Rechtskraft dieses Entscheids zu rekultivieren.  

   
 4. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- werden im Umfang 

von Fr. 750.-- dem Regierungsrat und im Umfang von Fr. 2'250.-- den 
Beschwerdeführern auferlegt.  
Die den Beschwerdeführern auferlegten Verfahrenskosten werden mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.-- verrech-
net. Der zuviel gezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 750.-- 
wird den Beschwerdeführern zurückerstattet. 

   
 5. Der Regierungsrat hat den Beschwerdeführern eine reduzierte Partei-

entschädigung in der Höhe von Fr. 1'000.-- (inkl. MWST und Auslagen) 
zu bezahlen. Im Übrigen werden die Parteikosten wettgeschlagen. 

 
 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin