# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a451da9-aa9b-5855-b59c-2ef5bcc96749
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-12-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.12.2017 A-1626/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1626-2015_2017-12-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Entscheid teilweise bestätigt durch 

BGer mit Urteil vom 13.12.2018 

(9C_104/2018). Entscheide bestätigt 

durch BGer mit Urteilen vom 

13.12.2018 (9C_120/2018; 

125/2018)25/2018). 

 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-1626/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  D e z e m b e r  2 0 1 7  

Besetzung 
 Marianne Ryter (Vorsitz), 

Richter Daniel Riedo, Richter Michael Beusch, 

Gerichtsschreiberin Tanja Petrik-Haltiner. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

(…),   

vertreten durch  

Dr. Kurt C. Schweizer, Rechtsanwalt LL.M.,  

Zürichstrasse 148, 8700 Küsnacht ZH,  

Beschwerdeführerin und Beschwerdegegnerin,  
 

 
gegen 

 
 

1. B._______,  

(…),   

2. C._______,  

(…),   

1 und 2 vertreten durch  

Dr. Thomas Lüthy, Rechtsanwalt,  

Grendelmeier Jenny & Partner,  

Zollikerstrasse 141,  

Postfach 1682, 8032 Zürich,  

Beschwerdegegner und Beschwerdeführende, 

 

3. D._______,  

(….), 

vertreten durch Dr. iur. Kaspar Saner, Rechtsanwalt,  

schadenanwaelte.ch AG,  

Alderstrasse 40,  

Postfach, 8034 Zürich,  

Beschwerdegegner und Beschwerdeführer, 

 

4. E._______,  

(…),   

5. F._______,  

(…),   

6. G._______,  

(…),   

7. H._______,  

(…),   

8. I._______,  

(…),   

9. J._______, 

(…),   

4 - 9 vertreten durch  

Dr. iur. Kaspar Saner, Rechtsanwalt,  

schadenanwaelte.ch AG,  

Alderstrasse 40,  

Postfach, 8034 Zürich,  

Beschwerdegegner, 

 

10. K._______ AG,  

(…),   

11. L._______ AG,  

(…),   

10 - 11 vertreten durch  

Maître Guy Longchamp, Avocats & Conseils, 

Rue du Centre 2bis,  

Case postale 192, 1025 St-Sulpice VD,  

Beschwerdegegnerinnen, 

 

12. M._______,  

(…),   

vertreten durch  

lic. iur. Marta Mozar, Rechtsanwältin,  

Seestrasse 6,  

Postfach 1544, 8027 Zürich,  

Beschwerdegegnerin, 

 

13. N._______ AG,  

(…),   

14. O._______ AG,  

(…),   

15. P._______ 

(…),   

13 - 15 vertreten durch  

lic. iur. Hans-Peter Stäger, Rechtsanwalt,  

Maurer & Stäger AG,  

Fraumünsterstrasse 17,  

Postfach 2018, 8022 Zürich,  

Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdeführerinnen,  

 

BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS), 

Stampfenbachstrasse 63, Postfach, 8090 Zürich,    

Vorinstanz,  
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Teilliquidation der A._______; Verfügungen der BVS 

ZH vom 13. Februar 2015. 

 

 

 

A-1626/2015 

Seite 4 

Sachverhalt: 

A.  

A.a  Die mit Urkunde vom 23. Oktober 1947 errichtete A._______ ist eine 

überobligatorisch tätige Vorsorgeeinrichtung mit Sitz in Zürich. Sie ist eine 

Stiftung i.S.v. Art. 80 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs vom 10. De-

zember 1907 (ZGB, SR 210; vgl. auch Art. 1 f. der Stiftungsurkunde vom 

1. Oktober 2001) und bezweckt gemäss Auszug aus dem Handelsregister 

des Kantons Zürich vom 22. November 2016 und Ziff. 3.1 der Stiftungsur-

kunde vom 1. Oktober 2001 die Fürsorge für Angestellte in leitender Stel-

lung der Q._______ AG und ihrer schweizerischen Tochtergesellschaften 

sowie für deren Angehörige und Hinterbliebene durch Gewährung von Un-

terstützung in Fällen von Alter, Tod, Krankheit, Unfall oder Invalidität. 

A.b  Mit Beschluss vom 20. November 2009 passte der Stiftungsrat der 

A._______ die Vorschriften zur Teilliquidation im Vorsorgereglement i.S. ei-

nes ab 1. Januar 2010 gültigen Nachtrags an, was von der BVG- und Stif-

tungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS) als Aufsichtsbehörde mit unange-

fochten gebliebener Verfügung vom 9. Dezember 2009 genehmigt wurde. 

A.c  Der Stiftungsrat der A._______ beschloss am 10. Juni 2011 rückwir-

kend per 31. Dezember 2010 die Einführung einer Rückstellung techni-

scher Zinssatz zur Sicherstellung der Finanzierung der laufenden Renten 

in der Höhe von CHF (…). Zudem änderte er das Reglement über die Bil-

dung von Rückstellungen und Schwankungsreserven (nachfolgend: Rück-

stellungsreglement) mit Beschluss vom 16. September 2011 rückwirkend 

auf den 1. Januar 2011 ab: Anstelle der bisher verwendeten Grundlagen 

BVG 2005 sollten wie bereits im Rahmen einer 2010 erfolgten Teilliquida-

tion auch im ordentlichen Jahresabschluss 2011 die Grundlagen BVG 2010 

mit Generationentafeln verwendet werden (vgl. Ziff. 2.1 i.V.m. Ziff. 5 Rück-

stellungsreglement 2011). Die Rückstellung für die Zunahme der Lebens-

erwartung wurde gestrichen (vgl. dazu noch Ziff. 2.3.1 Rückstellungsregle-

ment 2009), die bestehende Schwankungsreserve Rentnerbestand hinge-

gen dahingehend erweitert, dass sie neben den 5 % des Rentendeckungs-

kapitals neu auch aus der Rückstellung technischer Zins zu äufnen ist 

(Ziff. 2.3.1 Rückstellungsreglement 2011 im Vergleich zu Ziff. 2.3.2 Rück-

stellungsreglement 2009, jeweils Abs. 1 i.f.). 

A.d  Neben den Arbeitgeberfirmen der R._______ Gruppe waren der 

A._______ weitere Arbeitgebende angeschlossen. Infolge Devestition in 

der Schweiz wurden die Anschlussvereinbarungen mit denjenigen Gesell-

schaften, die nicht (mehr) der R._______ Gruppe angehörten, seitens der 

A-1626/2015 

Seite 5 

A._______ per 31. Dezember 2011 gekündigt. Diese Drittgesellschaften 

versicherten ihre Aktiversicherten ab 1. Januar 2012 bei diversen neuen 

Vorsorgeeinrichtungen. 

A.e  Anlässlich der Sitzung vom 18. Juni 2012 stellte der Stiftungsrat die 

Teilliquidation für die mit Zirkulationsbeschluss vom 10. Juni 2011 gekün-

digten Anschlüsse per 31. Dezember 2011 fest und beschloss die Durch-

führung der Teilliquidation gemäss versicherungstechnischem Bericht der 

Pensionskassenexpertin vom 14. Juni 2012 inkl. Beurteilung der getroffe-

nen Massnahmen zur Behebung der Unterdeckung und dem im Entwurf 

vorliegenden Teilliquidationsbericht der Pensionskassenexpertin vom 

19. Juni 2011 (die definitive Version datiert vom 12. Juli 2012). 

A.f  Die Destinatäre wurden im Juli 2012 schriftlich über die Teilliquidation 

aufgrund der Kündigung diverser Anschlussvereinbarungen per 31. De-

zember 2011 informiert. Dabei wurde festgehalten, dass die Unterdeckung 

von 7.54 % per 31. Dezember 2011 anteilig von den Freizügigkeitsleistun-

gen der unter den Tatbestand der Teilliquidation fallenden, austretenden 

Aktivversicherten in Abzug gebracht werde. 

A.g  B._______ und C._______, D._______, E._______, F._______, 

G._______, H._______, I._______ und J._______, die K._______ AG und 

die L._______ AG, die M._______ und die N._______ AG, O._______ AG 

und die P._______ (nachfolgend: Beschwerdegegner 1-15) erhoben gegen 

vorgenannten Beschluss Einsprache, die der Stiftungsrat mit Schreiben 

vom 4. Dezember 2012 abwies, und stellten am 16. und 22. Januar 2013 

bei der Aufsichtsbehörde BVS diverse Überprüfungsbegehren. 

B.  

Die BVS (nachfolgend: Vorinstanz) wies mit verschiedenen Verfügungen 

vom 13. Februar 2015 die A._______ an, den Bericht zur Teilliquidation, 

die Teilliquidationsbilanz und den Verteilungsplan 90 Tage nach Eintritt der 

Rechtskraft ihrer Verfügung anzupassen, zu beschliessen und gemäss 

Ziff. 26 Abs. 11 des Vorsorgereglements die Destinatäre zu informieren. 

  

A-1626/2015 

Seite 6 

C.  

C.a  Dagegen erhebt die A._______ (Beschwerdeführerin in den Verfahren 

C-1626/2015, C-1629/2015, C-1636/2015, C-1640/2015, C-1647/2015, 

C-1650/2015 sowie C-1653/2015 und Beschwerdegegnerin in den so-

gleich erwähnten Verfahren, nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Einga-

ben vom 13. März 2015 Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht und 

beantragt die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung. Die Teilliquida-

tion per 31. Dezember 2011 sei gemäss ihrem Verteilplan vollumfänglich 

zu genehmigen. In prozessualer Hinsicht ersucht sie um Erteilung der auf-

schiebenden Wirkung ihrer Beschwerden. 

C.b  Ebenfalls Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht erheben mit 

Eingabe vom 16. März 2015 B._______ und C._______ (Beschwerdefüh-

rer im Verfahren C-1705/2015 und C-1712/2015 und Beschwerdegegner 1 

und 2 im vorliegenden Verfahren). Sie beantragen, es sei in teilweiser Auf-

hebung der vorinstanzlichen Verfügung die Teilliquidation per 31. Dezem-

ber 2011 für sämtliche im Verlauf des Jahrs 2011 aufgelösten Anschluss-

verträge durchzuführen. Weiter sei die Beschwerdeführerin zu verpflichten, 

eine neue Teilliquidationsbilanz per 31. Dezember 2011 zu erstellen und 

dabei die Rückstellungen – insbesondere diejenige betreffend technischen 

Zinssatz zur Sicherstellung der eingegangenen Rentenverpflichtungen und 

diejenige betreffend Schwankungsreserve Rentnerbestand sowie die tech-

nischen Rückstellung für Versicherungsrisiken – soweit zu korrigieren, 

dass sich keine Unterdeckung mehr ergebe und somit ein Deckungsgrad 

von mindestens 100 % resultiere. Schliesslich seien die zu übertragenden 

Mittel aufgrund der wesentlichen Änderungen der Aktiven und Passiven 

zwischen dem Stichtag der Teilliquidation und der Übertragung gestützt auf 

Art. 27g Abs. 2 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Al-

ters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) zu-

gunsten der austretenden Versicherten anzupassen. 

C.c  Mit Eingabe vom 17. März 2015 erhebt sodann D._______ (Be-

schwerdeführer im Verfahren C-1718/2015 und Beschwerdegegner 3 im 

vorliegenden Verfahren) Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht und 

beantragt, die Beschwerdeführerin sei unter teilweiser Aufhebung des vo-

rin-stanzlichen Entscheids anzuweisen, im Verteilungsplan bei der Mitgabe 

von Rückstellungen für die Reduktion des Umwandlungssatzes seinen 

Vorbezug zur Wohneigentumsförderung (WEF) im Jahr 2011 betragsmäs-

sig mit zu berücksichtigen. Eventualiter sei der vorinstanzliche Entscheid 

insofern aufzuheben, als die Vorinstanz auf das Überprüfungsgesuch be-

A-1626/2015 

Seite 7 

treffend Nichtmitgabe von Rückstellungen für die Reduktion des Umwand-

lungssatzes auf dem von ihm getätigten WEF-Vorbezug im Jahr 2011 nicht 

eingetreten sei, und es sei die Angelegenheit zur materiellen Beurteilung 

in der Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

C.d  Weiter gelangen die N._______ AG, die O._______ AG und die 

P._______ (Beschwerdeführerinnen im Verfahren C-1764/ 2015 und Be-

schwerdegegnerinnen 13 bis 15 im vorliegenden Verfahren) mit Eingabe 

vom 18. März 2015 ans Bundesverwaltungsgericht und beantragen, die 

Vorinstanz sei anzuweisen, vorab zu prüfen und zu entscheiden, ob infolge 

Auflösung der Anschlussverträge per 31. Dezember 2011 die Vorausset-

zungen einer Gesamtliquidation der Beschwerdeführerin erfüllt seien. Dis-

positiv-Ziffer I der angefochtenen Verfügung sei sodann dahingehend zu 

ergänzen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen einer allfälligen Teilli-

quidation per 31. Dezember 2011 angewiesen werde, alle infolge der Auf-

lösung eines Anschlussvertrags per Bilanzstichtag ausgeschiedenen akti-

ven Versicherten in die Teilliquidation einzubeziehen, sich bei der Berech-

nung des anteilsmässig weiterzugebenden Fehlbetrags auf eine kaufmän-

nische und technische Bilanz mit Erläuterungen abzustützen, von der 

Rückstellung technischer Zinssatz abzusehen, eventualiter diese ange-

messen zu reduzieren, sowie das ab 31. Dezember 2009 gültige Rückstel-

lungsreglement anzuwenden. 

In prozessualer Hinsicht beantragen sie, die Vorinstanz sei aufzufordern, 

das Protokoll der Stiftungsratssitzung vom 16. September 2011 zu den 

Vorakten zu nehmen; eventualiter solle die Beschwerdeführerin verpflichtet 

werden, dieses dem Gericht einzureichen. In der Folge sei ihr eine Kopie 

dieses Protokolls zur Einsicht- und anschliessender Stellungnahme im 

Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels zu überlassen. 

D.  

Die Verfahren C-1626/2015, C-1629/2015, C-1636/2015, C-1640/2015, 

C-1647/2015, C-1650/2015 sowie C-1653/2015 werden mit Zwischenver-

fügung vom 20. März 2015 vereinigt und unter der Verfahrensnummer 

C-1626/2015 weitergeführt. 

E.  

Mit Verfügung vom 7. Juli 2015 wird das Beschwerdeverfahren C-1626/ 

2015 aufgrund von Einigungsgesprächen zwischen den Parteien bis auf 

weiteres sistiert. 

A-1626/2015 

Seite 8 

F.  

In einem weiteren Schritt vereinigt das Bundesverwaltungsgericht die Ver-

fahren C-1705/2015, C-1712/2015 und C-1626/2015 mit Zwischenverfü-

gung vom 23. September 2015 und führt sie unter der Verfahrensnummer 

C-1626/2015 weiter. Es sistiert die beiden erstgenannten Verfahren eben-

falls. 

G.  

Sodann werden die Verfahren C-1718/2015 und C-1626/2015 mit Zwi-

schenverfügung vom 19. November 2015 vereinigt und unter der Verfah-

rensnummer C-1626/2015 weitergeführt. 

H.  

Mit Verfügung vom 27. November 2015 hebt das Bundesverwaltungsge-

richt die Sistierung des Verfahrens C-1626/2015 auf. 

I.  

Schliesslich werden die Verfahren C-1764/2015 und C-1626/2015 mit Zwi-

schenverfügung vom 15. Dezember 2015 vereinigt und unter der Verfah-

rensnummer C-1626/2015 weitergeführt. Gleichzeitig wird die im erstge-

nannten Verfahren per 26. August 2015 verfügte Sistierung aufgehoben. 

J.  

Im Rahmen einer Reorganisation übernimmt die Abteilung I des Bundes-

verwaltungsgerichts das hängige Verfahren C-1626/2015 per 1. Januar 

2016, womit es neu unter der Verfahrensnummer A-1626/2016 geführt 

wird. 

K.  

Die Vorinstanz reicht mit Eingabe vom 11. Januar 2016 eine ergänzende 

Stellungnahme unter Berücksichtigung des bundesgerichtlichen Urteils 

9C_906/2014 vom 17. September 2015 (teilweise publiziert in BGE 141 V 

589) ein. 

L.  

Mit Eingabe vom 1. Februar 2016 nehmen die Beschwerdegegnerinnen 13 

bis 15 Stellung, halten an ihren Rechtsbegehren gemäss Beschwerde-

schrift vom 18. März im vormaligen Verfahren C-1764/2015 fest und ersu-

chen um Einsicht in das Beschlussprotokoll des Stiftungsrats der Be-

schwerdeführerin vom 16. September 2011 sowie ins vorinstanzliche 

Schreiben betreffend das Rückstellungsreglement in der ab 1. Januar 2011 

A-1626/2015 

Seite 9 

gültigen Fassung unter anschliessender Fristansetzung zur Stellung-

nahme. 

M.  

Das Akteneinsichtsgesuch der Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 und Be-

schwerdeführerinnen im vormaligen Verfahren C-1764/2015 wird mit Ver-

fügung vom 11. Februar 2016 gutgeheissen und ihnen dementsprechend 

Einsicht gewährt. 

N.  

Die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 nehmen sodann mit Eingabe vom 

22. April 2016 erneut Stellung und beantragen in prozessualer Hinsicht, 

den Beschwerden in den vereinigten Verfahren sei von Amtes wegen die 

aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

Mit Eingabe vom 25. April 2016 nehmen die Beschwerdegegnerinnen 10 

und 11 zur Beschwerde Stellung. Mit gleichentags erfolgter Eingabe bean-

tragen die Beschwerdegegner 1 und 2 die Abweisung der Beschwerde, so-

weit darauf eingetreten werden könne. Ihre Beschwerde vom 16. März 

2015 in den ehemaligen Verfahren A-1705/2015 und A-1712/2015 sei gut-

zuheissen und es sei den Beschwerden die aufschiebende Wirkung zuzu-

erkennen. Die Beschwerdegegnerin 12 beantragt ebenfalls mit Eingabe 

vom 25. April 2016 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzu-

treten sei. In prozessualer Hinsicht spricht sie sich gegen die Gewährung 

der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde aus. Die Beschwerdegegner 

3-9 beantragen mit gleichentags erfolgtem Schreiben die Abweisung der 

Beschwerde und enthalten sich eines förmlichen Antrags betreffend Ertei-

lung der aufschiebenden Wirkung. 

O.  

Mit Zwischenverfügung vom 12. Mai 2016 heisst das Bundesverwaltungs-

gericht das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erteilung der aufschieben-

den Wirkung der Beschwerden gut und gibt den Verfahrensbeteiligten Ge-

legenheit, sich abschliessend zur Sache und zu den Vorbringen in den di-

versen Rechtsschriften – auch der vormaligen Parallelverfahren – zu äus-

sern. 

P.  

P.a  Die Beschwerdegegner 1 und 2 reichen ihre abschliessende Stellung-

nahme vom 9. Juni 2016 ein. 

A-1626/2015 

Seite 10 

P.b  Die Vorinstanz verweist mit Eingabe vom 10. Juni 2016 auf ihre Ver-

fügungen vom 13. Februar 2015 sowie auf ihre Stellungnahmen vom 

11. Juni 2015 und 11. Januar 2016. 

P.c  Mit Schreiben vom 13. Juni 2016 verzichtet die Beschwerdegegnerin 

12 auf eine erneute Stellungnahme. 

P.d  Die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 nehmen mit Eingabe vom 

7. Juli 2016 abschliessend Stellung. 

P.e  Die Beschwerdegegnerinnen 10 und 11 lassen sich mit Schreiben vom 

13. Juli 2016 vernehmen. Mit gleichentagiger Eingabe nimmt die Be-

schwerdeführerin abschliessend Stellung. 

Q.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien und eingereichte Dokumente wird – 

sofern entscheidrelevant – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1  Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 74 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlas-

senen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) i.V.m. Art. 31 bis 33 des 

Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Be-

schwerden gegen Verfügungen der Aufsichtsbehörden im Bereich der be-

ruflichen Vorsorge. Die Beschwerdeführerin untersteht als mit der Durch-

führung der beruflichen Vorsorge betraute Stiftung i.S.v. Art. 80 ff. ZGB ge-

mäss Art. 61 BVG i.V.m. § 2 Abs. 1 Bst. a und § 11 des kantonalen Geset-

zes vom 11. Juli 2011 über die BVG- und Stiftungsaufsicht (BVSG, 

LS 833.1) der Aufsicht der Vorinstanz. Letztere hat in ihrer Funktion als 

BVG-Aufsichtsbehörde verfügt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht 

zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerden zuständig ist. 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, 

SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Die 

Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allge-

A-1626/2015 

Seite 11 

meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1), insbeson-

dere dessen 2. Abschnitt über das Sozialversicherungsverfahren, sind für 

den Bereich des BVG mangels eines entsprechenden Verweises nicht an-

wendbar (Art. 2 ATSG e contrario).  

1.2  Zur Beschwerdeführung berechtigt ist, wer vor der Vorinstanz am Ver-

fahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 VwVG 

i.V.m. Art. 37 VGG). 

1.2.1  Beschwerde führt zum einen diejenige Vorsorgeeinrichtung, welche 

angewiesen wurde, ihren Bericht zur Teilliquidation, die Teilliquidationsbi-

lanz und den Verteilungsplan anzupassen. Zum anderen befinden sich un-

ter den ebenfalls Beschwerde erhebenden Beschwerdegegnern 1-3 und 

13-15 ehemalige aktive Versicherte, ehemals angeschlossene Arbeitge-

berfirmen und eine übernehmende Vorsorgeeinrichtung. 

Art. 53d Abs. 6 BVG spricht nur von Versicherten und Rentenbezügern, die 

berechtigt sind, an die Aufsichtsbehörde zu gelangen, und nennt andere, 

möglicherweise von einer Teilliquidation betroffene Personen wie ausschei-

dende Versicherte, die im Rahmen der Teilliquidation zu berücksichtigen 

sind, die übernehmende Vorsorgeeinrichtung und die involvierten Arbeitge-

berfirmen nicht (vgl. auch SABINA WILSON, Die Erstellung des Teilliquidati-

onsreglements einer Vorsorgeeinrichtung und weitere Einzelfragen zur 

Durchführung einer Teilliquidation, 2016, Rz. 461 f. mit weiteren Hinwei-

sen). Sofern diese eine unmittelbare Beeinträchtigung ihrer Interessen dar-

legen können, sind auch sie – in analoger Anwendung von Art. 48 VwVG – 

zur Anrufung der Aufsichtsbehörde und damit zur Einreichung der Be-

schwerde ans Bundesverwaltungsgericht legitimiert (WILSON, a.a.O., 

Rz. 465-467 mit weiteren Hinweisen). 

1.2.1.1  Die Legitimation übernehmender Vorsorgeeinrichtungen wird ge-

mäss Rechtsprechung regelmässig mit der Begründung bejaht, diese habe 

ein Interesse daran, die zu überführenden Mittel der übernommenen Ver-

sicherten zu kennen, da sie deren Ansprüche zu verwalten und eine ord-

nungsgemässe Buchführung vorzunehmen habe. Ausserdem könne die 

Höhe ihres Aktivvermögens im Hinblick auf ihre Liquidität von Bedeutung 

sein (vgl. statt vieler Grundsatzurteil des BGer 2A.185/1997 vom 11. Feb-

ruar 1998 E. 3c in: SZS 2001 S. 378 und Urteil des BVGer A-5797/2015 

A-1626/2015 

Seite 12 

vom 9. August 2017 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen). Die besondere Bezie-

hungsnähe zum Streitgegenstand ist damit im Fall der Beschwerdegegne-

rin 15 zu bejahen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die freien Mittel, welche 

überführt werden, den individuellen Konten oder kollektiv den Konten der 

neuen Vorsorgeeinrichtung gutgeschrieben werden (Urteil des BVGer 

C-2399/2006 vom 6. Oktober 2009 E. 3.2.2). 

1.2.1.2  Sofern eine Arbeitgeberfirma nicht die Geltung oder Auslegung an-

schlussvertraglicher Pflichten, sondern den die Pflicht auslösenden Faktor 

selbst bestreitet, kommt nicht das Klageverfahren nach Art. 73 BVG zur 

Anwendung, sondern muss sie gestützt auf Art. 53d Abs. 6 BVG an die 

Aufsichtsbehörde gelangen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie das 

Vorliegen eines Teilliquidationssachverhalts verneint oder wenn sie – wie 

vorliegend die Beschwerdegegnerinnen 13 und 14 – unbestrittenermassen 

einen versicherungstechnischen Fehlbetrag nachschiessen muss, aber die 

Höhe dieses anhand der Teilliquidationsbilanz errechneten Betrags be-

streitet. In diesen Fällen ist sowohl ein unmittelbares Berührtsein als auch 

ein schutzwürdiges Interesse seitens der Arbeitgeberfirma zu bejahen 

(WILSON, a.a.O., Rz. 469). Zudem ist eine Arbeitgeberfirma gemäss stän-

diger Rechtsprechung legitimiert, im Rahmen von Art. 53d Abs. 6 BVG spe-

zifische Destinatärsinteressen – z.B. die Berechnung des im Teilliquida-

tionsfall zu übertragenden Kapitals oder dessen Aufteilung betreffend –  

geltend zu machen (statt vieler BGE 140 V 22 E. 4.2; vgl. zur Legitimation 

von Arbeitgeberunternehmen auch Urteil des BVGer A-5524/2015 vom 

1. September 2016 E. 1.1.2 mit weiteren Hinweisen). 

1.2.2  Neben der Beschwerdeführerin als im vorinstanzlichen Verfahren 

unterliegender Verfügungsadressatin sind demnach auch die diversen, 

ebenfalls Beschwerde erhebenden Beschwerdegegnerinnen, welche am 

vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen haben und die unmittelbar in tat-

sächlichen schutzwürdigen Interessen berührt sind, zur Beschwerde legiti-

miert. Dies gilt insbesondere auch für die Beschwerdegegner 1-3, welche 

als ausscheidende Versicherte durch den im Rahmen der Teilliquidation 

erstellten Verteilungsplan in ihren wirtschaftlichen Interessen tangiert wer-

den. 

Ins Beschwerdeverfahren als notwendige Gegenparteien der Beschwerde-

führerin einzubeziehen sind sodann die übrigen Beteiligten der vorinstanz-

lichen Verfahren (Beschwerdegegner 4 bis 12). Diese ehemaligen Versi-

cherten, ehemals angeschlossenen Arbeitgeberfirmen und diese überneh-

mende Vorsorgeeinrichtung haben zwar keine Beschwerde erhoben, sind 

A-1626/2015 

Seite 13 

jedoch vom strittigen Sachverhalt gleich den übrigen Beschwerdegegnern 

in ihren wirtschaftlichen Interessen berührt; für sie ist zwangsläufig im sel-

ben Sinn zu entscheiden bzw. zeitigen die zu entscheidenden Fragen die-

selben Auswirkungen auf sie. 

1.3  Auf die frist- und formgerecht (Art. 50 und 52 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG) 

eingereichten Beschwerden ist somit einzutreten. 

2.  

2.1  Streitgegenstand in der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist 

das Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen Verfügung bil-

det, soweit es im Streit liegt (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.8). Fragen, über 

welche die verfügende Behörde nicht oder in einem anderen Verfahren ent-

schieden hat und über welche sie auch nicht entscheiden musste, darf die 

zweite Instanz nicht beurteilen, da sie ansonsten in die funktionelle Zustän-

digkeit Ersterer eingreifen würde (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., 

Rz. 2.8 und Rz. 2.208 mit weiteren Hinweisen). 

Wird ein Nichteintretensentscheid angefochten, so prüft das Bundesver-

waltungsgericht einzig die Rechtsfrage, ob die Vorinstanz auf die bei ihr 

anhängig gemachte Angelegenheit zu Recht nicht eingetreten ist (MO-

SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.8 i.f. mit Hinweisen auf die Recht-

sprechung), und zwar grundsätzlich mit voller Kognition (Art. 49 VwVG 

i.V.m. Art. 37 VGG). Im Rahmen einer Beschwerde gegen einen Nichtein-

tretensentscheid können somit keine Begehren mit Bezug auf die Sache 

selbst gestellt werden (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.213 mit 

Hinweisen auf die Rechtsprechung). 

2.2  

2.2.1  Der Beschwerdegegner 3 beantragt die Berücksichtigung des 2011 

getätigten Vorbezugs eines Teils seines Alterskapitals zum Erwerb von 

Wohneigentum im Verteilungsplan bei der Mitgabe von Rückstellungen für 

die Reduktion des Umwandlungssatzes. Sein Begehren wurde seitens der 

Vorinstanz materiell-rechtlich nicht behandelt. Vielmehr hat sie in Erwä-

gung 35 ihres Entscheides erklärt, die Überprüfung der Berechnung der 

Rückstellungen für die Reduktion des Umwandlungssatzes auf einzelne 

Versicherte sei nicht Streitgegenstand. Mit Bezug auf den Antrag des Be-

schwerdegegners 3 hat sie diesen auf den Klageweg ans Sozialversiche-

rungsgericht verwiesen, ohne jedoch das Ergebnis ihrer Erwägung konse-

A-1626/2015 

Seite 14 

quenterweise und prozessual korrekt in einer formellen Nichteintretensent-

scheidformel festzuhalten (vgl. dazu MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., 

Rz. 3.184). Implizit ist sie damit jedoch nicht auf das Begehren des Be-

schwerdegegners 3 eingetreten, weshalb im vorliegenden Verfahren einzig 

die Frage zu prüfen bleibt, ob sie ihre Zuständigkeit gerechtfertigterweise 

verneint hat und auf den Antrag des Beschwerdegegners 3 in materiell-

rechtlicher Hinsicht nicht einzugehen ist (vgl. auch vorangehende E. 2.1). 

2.2.2  Der Beschwerdegegner 3 macht geltend, es gehe um die Rechtmäs-

sigkeit des Verteilungsplans, weshalb die Vorinstanz als Aufsichtsbehörde, 

welche alle Aspekte des Verteilungsplans zu überprüfen habe, zuständig 

sei. Der Klageweg nach Art. 73 BVG sei nur in Fällen einzuschlagen, in 

welchen es um den Vollzug eines bereits rechtskräftigen Verteilungsplans 

gehe. 

Der Rechtsweg nach Art. 73 BVG ist ausgeschlossen und stattdessen ist 

der aufsichtsrechtliche Beschwerdeweg zu verfolgen, wenn die Ausrich-

tung reiner Ermessensleistungen in Frage steht (statt vieler BGE 141 V 605 

E. 3.2.2 mit weiteren Hinweisen). Ob im Fall einer (Teil-)Liquidation die im 

Verteilungsplan generell enthaltenen Kriterien oder Bedingungen, gemäss 

welchen die einzelnen Versicherten einen entsprechenden Anspruch ha-

ben, im konkreten Fall erfüllt sind, ist jedoch nicht im Rahmen der Be-

schwerde nach Art. 74 BVG gegen den Verteilungsplan, sondern als Frage 

des Vollzugs bzw. der Umsetzung dieses Planes im Streitfall im Verfahren 

nach Art. 73 BVG zu beurteilen (Urteile des BGer 9C_375/2012 vom 

13. November 2012 E. 4.1 sowie 9C_756/2009, 9C_757/2009, 

9C_758/2009, 9C_759/2009 und 9C_760/2009 vom 8. Februar 2010 

E. 6.6.1 je mit weiteren Hinweisen; vgl. zur Abgrenzung von zivilrechtli-

chem Klageweg und aufsichtsrechtlichem Beschwerdeweg auch Urteil des 

BVGer A-693/2016 vom 28. Juli 2016 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Diese 

Rechtsprechung fusst auf einem Entscheid des Eidgenössischen Versiche-

rungsgerichts, welches die sachliche Zuständigkeit des Sozialversiche-

rungsgerichts nach Art. 73 BVG mit Bezug auf folgenden konkreten An-

wendungsfall hinsichtlich eines auf seine Rechtmässigkeit zu prüfenden 

Stiftungsratsbeschlusses bejahte: Der strittige Beschluss lautete (generell) 

dahingehend, dass für die Berechnung des individuellen Anteils bei Mitar-

beitenden, die in einem bestimmten Zeitraum Kapital zum Erwerb von 

Wohneigentum vorbezogen hatten, dieser Vorbezug wieder zum Kapital 

geschlagen werde. Dem betroffenen Versicherten wurde zwar (konkret) 

eine individueller Betrag auf seinem Sparplan-Konto gutgeschrieben, wo-

bei der von ihm getätigte Vorbezug zum Erwerb von Wohneigentum jedoch 

A-1626/2015 

Seite 15 

unberücksichtigt blieb (vgl. zum Ganzen Urteil des Eidgenössischen Versi-

cherungsgerichts B 3/02 vom 8. Januar 2003 E. 3 und zum Prinzip, dass 

bereits bezogene Kapitalleistungen nicht am weiteren Schicksal des Vor-

sorgekapitals teilhaben VPB 70.68 E. 5.2). 

Der vom Beschwerdegegner 3 zitierte BGE 141 V 605 bezieht sich im Üb-

rigen auf eine andere Konstellation als die fragliche: Streitgegenstand bil-

deten nicht Positionen im Rahmen des Verteilungsplan der Teilliquidation 

oder deren Umsetzung, sondern vielmehr, wie die neue Vorsorgeeinrich-

tung die ihr zugeflossenen (kollektiven) Mittel nunmehr zu verwenden hatte 

bzw. ob der Beschwerdeführer ihr gegenüber Anspruch auf eine umfas-

sende (anteilmässige) individuelle Gutschrift der überwiesenen freien Mit-

tel hatte. 

2.2.3  Zusammengefasst geht das Bundesgericht mit Bezug auf den mass-

gebenden Rechtsweg im Falle einer (Teil-)Liquidation in ständiger Recht-

sprechung davon aus, dass die generelle Erstellung des Verteilungsplans 

im aufsichtsrechtlichen Beschwerdeverfahren nach Art. 74 BVG anzufech-

ten ist, während dessen individuell-konkreter Vollzug Gegenstand des zi-

vilrechtlichen Klageverfahrens nach Art. 73 BVG bildet (statt aller BGE 141 

V 605 E. 3.2.3 mit weiteren Hinweisen). 

Die Vorinstanz hat den Antrag des Beschwerdegegners 3 demnach zu 

Recht nicht behandelt, sondern ihn auf den Klageweg ans Sozialversiche-

rungsgericht nach Art. 73 BVG verwiesen, da die Beurteilung individueller 

Ansprüche im Rahmen der Umsetzung des Verteilungsplans nicht in ihren 

sachlichen Zuständigkeitsbereich fällt. Bei diesem Ergebnis und da sich die 

Behandlung des fraglichen Antrags aus der Begründung in Erwägung 35 

des vorinstanzlichen Entscheids ergibt, schadet der prozessuale Mangel, 

dass über das Begehren im Dispositiv nicht ausdrücklich befunden wurde, 

nicht (vgl. dazu vorne E. 2.2.1 und im Übrigen MOSER/BEUSCH/KNEUBÜH-

LER, a.a.O., Rz. 5.57). Die Beschwerde des Beschwerdegegners 3 ist folg-

lich abzuweisen. 

2.3  

2.3.1  Die Beschwerdegegner 1 und 2 beantragen unter anderem, die 

Höhe der zu übertragenden Mittel sei anzupassen, da sich die finanziellen 

Verhältnisse der Beschwerdeführerin seit dem Teilliquidationsstichtag we-

sentlich verbessert hätten. Entgegen den Annahmen im Expertenbericht 

vom 14. Juni 2012, welcher von einem Deckungsgrad von 94.4 % per 

31. Dezember 2012 und einem solchen von 96.3 % per 31. Dezember 

A-1626/2015 

Seite 16 

2013 ausgegangen war, habe sich der Deckungsgrad der Beschwerdefüh-

rerin trotz Rückstellungen zugunsten ihres Rentnerbestands per Ende 

2012 auf 102.4 % und per Ende 2013 sogar auf 106.4 % erhöht. Die Be-

schwerdeführerin habe ihnen bislang lediglich rund 90 % der ihnen zu-

stehenden Austrittsleistungen ausbezahlt, nämlich 80 % im Januar 2012 

und 10 % 2013. Da ihre Austrittsleistungen noch nicht definitiv abgerechnet 

worden seien, sollten sie ebenfalls vom Wertzuwachs in den letzten Jahren 

seit dem Stichtag für die Teilliquidation vom 31. Dezember 2011 profitieren. 

Demzufolge sei die Beschwerdeführerin anzuweisen, gestützt auf ihren Ab-

schluss 2014, eventualiter 2013, die entsprechenden Korrekturen zu ihren 

Gunsten vorzunehmen. 

Die Beschwerdeführerin beantragt, auf dieses Rechtsbegehren sei nicht 

einzutreten. Eine Anpassung habe bei Wertveränderungen zwischen dem 

Stichtag der Teilliquidation und der Auszahlung zu erfolgen. Für erstere 

Teilzahlung habe eine Anpassung ohnehin zu unterbleiben, da diese mit 

dem Stichtag der Teilliquidation per 31. Dezember 2011 praktisch zusam-

menfalle. Im Umfang der weiteren Teilzahlung könne ein Anpassungsbe-

darf nicht ausgeschlossen werden. Ein diesbezüglicher Entscheid sei je-

doch erst möglich, wenn die Höhe der zu übertragenden Mittel sowie der 

Zeitpunkt eines sich aus dem definitiven Entscheid ergebenden Rest- bzw. 

Auszahlungsbetrages feststünden. Die Vorinstanz lässt diesbezüglich im 

selben Sinne verlauten, Art. 27g Abs. 2 BVV 2 finde erst nach rechtskräfti-

gem Verfahrensabschluss Anwendung. Derzeit sei noch offen, welches Ab-

schlussjahr diesbezüglich zu berücksichtigen sei. 

2.3.2  Der Liquidationsplan ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung auf einen bestimmten Stichtag hin vorzunehmen. Dies entspricht 

dem Bedürfnis nach Rechtssicherheit, birgt allerdings auch das Risiko, 

dass sich die ursprüngliche Vermögenslage im Laufe der Zeit ändert. Aus 

diesem Grund sieht Art. 27g Abs. 2 BVV 2 vor, dass bei wesentlichen Än-

derungen der Aktiven oder der Passiven zwischen dem Stichtag der Liqui-

dation und der Übertragung der Mittel die zu übertragenden freien Mittel 

entsprechend anzupassen sind (vgl. auch die identische Regelung in 

Art. 27h Abs. 4 BVV 2 betreffend die zu übertragenden Rückstellungen). 

Ob diese Anpassung ihrerseits einer (förmlichen) Genehmigung durch die 

Aufsichtsbehörde bedarf, hat das Bundesgericht bislang offen gelassen 

(vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts B 86/2005 vom 

30. Januar 2006 E. 1 und E. 3.3.5 i.f.). 

A-1626/2015 

Seite 17 

Im vorliegenden Verfahren geht es um die Überprüfung des Verteilungs-

plans, der Teilliquidationsbilanz und des Berichts zur Teilliquidation, mithin 

um die Ermittlung des Fehlbetrags und um dessen Zuweisung (vgl. auch 

Art. 53d BVG), also um die Definition der ursprünglichen Vermögenslage 

zum Stichtag der Teilliquidation. Die Zeitspanne zwischen dem Stichtag der 

Teilliquidation und der vollständigen Übertragung der entsprechenden Mit-

tel bildet nicht Gegenstand des seitens der Vorinstanz überprüften Teilliqui-

dationstatbestands und steht im Übrigen noch nicht definitiv fest bzw. ist 

die Veränderung diverser Rückstellungen sowie deren anteilige Mitgabe 

umstritten, so dass die Höhe des Fehlbetrags noch nicht abschliessend 

feststeht. Solange diese Parameter nicht definitiv festgelegt sind, kann und 

muss die Vorinstanz über die Frage einer wesentlichen Änderung von Ak-

tiven oder Passiven während dieser Periode im Rahmen der angefochte-

nen Verfügung nicht entscheiden (vgl. auch Urteil des BGer 9C_98/2009 

vom 30. Juni 2009 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen zur jedoch nicht mehr 

geltenden Rechtslage, gemäss welcher bei einer Teilliquidation in jedem 

Fall eine behördliche Genehmigung des Verteilplanes erforderlich war und 

wonach sich eine allfällige bisherige Anwartschaft auf freie Mittel erst mit 

der rechtskräftigen Genehmigung des Verteilungsplans in einen individua-

lisierbaren Rechtsanspruch umwandelte. Davor konnte weder der einzelne 

Versicherte noch die übernehmende Pensionskasse einen klagbaren An-

spruch auf einen Anteil an den freien Mitteln geltend machen; zur heute 

massgeblichen Rechtslage vgl. Art. 53d Abs. 5 f. BVG und hinten E. 6). 

Gegen eine zahlenmässige Anpassung der zu übertragenden Werte oder 

des abziehbaren Fehlbetrags bzw. gegen eine entsprechende Weigerung 

steht derselbe Rechtsmittelweg wie gegen die ursprüngliche Berechnung 

offen (vgl. LUCREZIA GLANZMANN-TARNUTZER, Aktuelle Problemfelder bei 

der Teilliquidation von Vorsorgeeinrichtungen in: AJP 2014, S. 461). Der 

diesbezüglich zu fassende Stiftungsratsbeschluss kann somit zu gegebe-

ner Zeit angefochten werden. Sofern dabei nicht nur die generelle Abände-

rung des Verteilungsplans bzw. eine Neuberechnung gewisser Positionen 

beantragt wird, sondern wie im vorinstanzlichen Verfahren individuelle An-

sprüche geltend gemacht werden, ist der zivilrechtliche Klageweg nach 

Art. 73 zu beschreiten (vgl. vorne E. 2.2.3). Die Vorinstanz hat demnach 

den entsprechenden Antrag der Beschwerdegegner 1 und 2 zu Recht nicht 

behandelt, auch wenn sie über dieses Begehren im Dispositiv nicht aus-

drücklich befunden hat (vgl. dazu auch vorne E. 2.2.1 und E. 2.2.3). Die 

Beschwerden der Beschwerdegegner 1 und 2 sind diesbezüglich folglich 

abzuweisen; sie wären es aus vorgenannten Überlegungen auch, sofern 

A-1626/2015 

Seite 18 

im vorinstanzlichen Verfahren eine generelle Anpassung des Verteilungs-

plans beantragt worden wäre. 

3.  

Im Verfahren nach Art. 53d Abs. 6 BVG betreffend die Überprüfung der 

Voraussetzungen und des Verfahrens der Teilliquidation sowie des seitens 

der Beschwerdeführerin per 31. Dezember 2011 erstellten Verteilungs-

plans beschränkt sich die Prüfungskognition der Aufsichtsbehörde gemäss 

Art. 62 Abs. 1 Bst. a BVG auf eine reine Rechtskontrolle (WILSON, a.a.O., 

Rz. 485 und Rz. 396 mit Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtspre-

chung, und ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Berufliche Vorsorge, Kommen-

tar, 3. Aufl. 2013, Art. 62 BVG Rz. 1, 3 und 5). Da sich die Kognition der 

oberen Instanz nur verengen, nicht aber erweitern kann (Einheit des Ver-

fahrens), hat sich auch das Bundesverwaltungsgericht – in Abweichung 

von Art. 49 Bst. c VwVG – auf eine Rechtskontrolle zu beschränken. Es 

darf sein eigenes Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Aufsichts-

behörde setzen und kann nur einschreiten, wenn deren Genehmigungs-

entscheid unhaltbar ist, weil er auf sachfremden Kriterien beruht oder ein-

schlägige Kriterien ausser Acht lässt (vgl. statt vieler BGE 139 V 407 

E. 4.1.2 mit weiteren Hinweisen und Urteil des BVGer A-5797/2015 vom 9. 

August 2017 E. 1.4 mit weiteren Hinweisen). 

4.  

4.1  Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen sind in 

verfahrensrechtlicher Hinsicht in der Regel diejenigen Rechtssätze mass-

gebend, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben, 

unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangsbestimmungen (statt vieler 

BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines 

Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, Rz. 296 f.). In materiell-rechtlicher Hinsicht 

sind demgegenüber grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, 

die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung 

haben (statt vieler BGE 140 V 136 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen). 

4.2  Der Tatbestand der Teilliquidation wurde vom Stiftungsrat der Be-

schwerdeführerin mit Beschluss vom 18. Juni 2012 festgestellt, nachdem 

diverse Anschlussverträge per 31. Dezember 2011 aufgelöst worden wa-

ren (vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.e). Der Sachverhalt hat sich somit nach 

Inkrafttreten der ersten BVG-Revision per 1. Januar 2005 ereignet, womit 

für die Beurteilung der strittigen Fragen Art. 53b – 53d BVG i.V.m. Art. 49 

Abs. 2 Ziff. 11 BVG für den überobligatorischen Bereich relevant sind (vgl. 

A-1626/2015 

Seite 19 

auch Art. 18a Abs. 2 des Freizügigkeitsgesetzes vom 17. Dezember 1993 

[FZG, SR 831.42] in der geltenden Fassung). 

5.  

5.1  

5.1.1  Die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 beantragen, die Vorinstanz 

sei anzuweisen, vorab zu prüfen, ob aufgrund der Auflösung der An-

schlussverträge per 31. Dezember 2011 die Voraussetzungen einer Ge-

samtliquidation der Beschwerdeführerin erfüllt seien. Dies habe die Vor-

instanz in Verletzung von Art. 53c BVG unterlassen, obschon sich eine der-

artige Prüfung aufgrund der strukturellen Veränderungen im aktiven Versi-

chertenbestand der Beschwerdeführerin per 31. Dezember 2011 auf-

dränge. Zudem entfalle im Rahmen der Gesamtliquidation die Problematik 

der Ungleichbehandlung zwischen verbleibendem und austretendem Be-

stand, da das Fortbestandsinteresse nicht mehr zu berücksichtigen sei. 

Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, auch bei einer Gesamtliquida-

tion könnten nur die vorhandenen Mittel verteilt werden, was vorliegend zu 

einer Umverteilung zulasten des verbleibenden Rentnerbestands führen 

würde, womit der Grundsatz der Rentensicherheit unterlaufen würde. 

5.1.2  In der angefochtenen Verfügung verweist die Vorinstanz auf ihre Er-

wägungen betreffend Teilliquidation und geht nicht näher auf das anlässlich 

der damaligen Replik gestellte Rechtsbegehren der Beschwerdegegnerin-

nen 13 bis 15 ein, wonach sie zu prüfen habe, ob die Voraussetzungen 

einer Gesamtliquidation erfüllt seien. Sie folgt den Ausführungen der Be-

schwerdeführerin, wonach dieser nach wie vor Aktivversicherte ange-

schlossen sind, weshalb die Bezeichnung als reine Rentnerkasse irrefüh-

rend und der Umkehrschluss, mangels Contribution Agreement sei eine 

Totalliquidation zu prüfen, verfehlt sei. Strukturelle Änderungen bei der Ar-

beitgeberin und infolgedessen im Personalbestand würden nicht zu einer 

Gesamtliquidation führen. Massgeblich bei der Prüfung der Aufhebungsvo-

raussetzungen sei sodann die Stiftungsurkunde. 

5.2  Aufgrund nachfolgender Ausführungen kann offen gelassen werden, 

ob es sich beim Antrag der Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 im Rahmen 

ihrer Replik im vorinstanzlichen Verfahren um eine zulässige neue rechtli-

che Begründung oder Präzisierung ihres Antrags handelt oder aber um 

eine unzulässige Erweiterung oder qualitative Änderung ihres Begehrens 

(vgl. dazu allgemein ausführlich MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., 

Rz. 2.8, 2.213 und 2.197 mit Hinweisen sowie auch Urteil des BVGer 

A-693/2016 vom 28. Juli 2016 E. 4.1 mit Hinweisen). 

A-1626/2015 

Seite 20 

Grundsätzlich hat die Vorinstanz als Aufsichtsbehörde nämlich von Amtes 

wegen darüber zu entscheiden, ob die Voraussetzungen einer Gesamtli-

quidation nach Art. 53c BVG erfüllt sind (statt vieler Urteil des BVGer 

C-5003/2010 vom 8. Februar 2012 E. 4.2.2 und UELI KIESER in: Stämpflis 

Handkommentar zum BVG, 2010, Art. 53c Rz. 14 und Art. 53d Rz. 68). Sie 

hat sich denn auch in E. 14 ihrer Verfügung – wenngleich nicht eingehend 

– mit der Frage der Gesamtliquidation befasst, so dass diese im vorliegen-

den Verfahren behandelt werden kann, ohne dass in die funktionelle Zu-

ständigkeit der Vorinstanz eingegriffen wird (vgl. dazu vorne E. 2.1). Dies 

erscheint auch aufgrund des engen Sachzusammenhangs sinnvoll sowie 

unter dem Aspekt der Rechtsweggarantie notwendig (vgl. auch den anders 

gelagerten Fall in Urteil des BVGer C-3446/2012 vom 4. Dezember 2014 

E. 3.2, worauf in Urteil des BVGer A-4363/2014 vom 4. August 2016 E. 3.2 

u.a. verwiesen wird). 

5.3  

5.3.1  Aus dem vom Stiftungsrecht abgeleiteten Grundsatz, wonach bei 

grösseren Personalabgängen das Vermögen dem Personal zu folgen hat, 

sowie aus dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Gleichbehand-

lungsgebot ergibt sich, dass die von den aus der Vorsorgeeinrichtung aus-

scheidenden Destinatären geäufneten freien Mitteln für diejenigen Versi-

cherten verwendet werden müssen, die an der Äufnung der freien Mittel 

beteiligt waren. Aus solchen Vorgängen dürfen nämlich nicht einzelne 

Gruppen ungerechtfertigterweise zu Lasten anderer profitieren. Es würden 

berechtigte Erwartungen auf künftige Ermessensleistungen enttäuscht, 

wenn das freie Stiftungsvermögen allein der verbleibenden Destinatärs-

gruppe vorbehalten bliebe (BGE 128 II 394 E. 3.2). Um diesem Postulat zu 

genügen, sind verschiedene Varianten denkbar. Eine Gesamtliquidation 

rechtfertigt sich jedoch nur, wenn der Zweck der Vorsorgeeinrichtung gänz-

lich unerreichbar geworden ist, z.B. wenn sämtliche Destinatäre aus der 

betreffenden Vorsorgeeinrichtung ausscheiden, nicht jedoch wenn ein Teil 

der Destinatäre noch darin verbleibt. Eine Gesamtliquidation mit anschlies-

sender Neugründung wäre zudem mit massivem Aufwand verbunden und 

daher unverhältnismässig. Die Aufhebung einer Vorsorgeeinrichtung ist 

demnach stets subsidiär zur Teilliquidation mit entsprechender Quantifizie-

rung der Ansprüche des Abgangsbestands bzw. der Mitgabe des rechneri-

schen Anteils an freien Mitteln (zum Ganzen WILSON, a.a.O., Rz. 11 mit 

Hinweisen und auch Art. 88 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB; zu typischen Fallkonstella-

tionen von Gesamtliquidationen vgl. CHRISTINA RUGGLI-WÜEST, Aufsichts-

behördliche Tätigkeit bei der Teil- und Gesamtliquidation in: Gesamt- und 

A-1626/2015 

Seite 21 

Teilliquidation von Pensionskassen, Gewos-Schriftenreihe Band 5, 2013, 

S. 49). 

5.3.2  Das Verhältnis zwischen Aktivversicherten und Rentenbezügern be-

stimmt im Wesentlichen die für eine allfällige Verteilung zur Verfügung ste-

henden Mittel. Rentenbestände verbleiben bei Teilliquidationen in der Re-

gel bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung, sofern der aufgelöste An-

schlussvertrag keine explizite Mitgabe vorsieht. Befindet sich eine Vorsor-

geeinrichtung immer wieder in einer Teilliquidation, so vermindert sich bei 

gleichbleibendem oder ansteigendem Rentnerbestand die Anzahl Aktivver-

sicherter stetig und die Sanierungsfähigkeit der Vorsorgeeinrichtung wird 

erheblich reduziert. Aus Sicht der Aufsichtsbehörde stellt sich daher die 

Frage, ab welchem Zeitpunkt zeitlich nahe aufeinanderfolgende Teilliqui-

dationen letztlich eine schleichende Totalliquidation darstellen, so dass al-

lenfalls eine Gesamtliquidation angeordnet werden müsste. Bei einer voll-

ständigen Abspaltung sämtlicher Aktivversicherten sollte gemäss einer 

Stimme aus der Lehre dabei tendenziell eine Gesamt- anstelle einer Teilli-

quidation angestrebt werden, da die Fortführung einer reinen Rentner-

kasse letztlich derart hohe Rückstellungen bedinge, dass die vorhandenen 

Mittel praktisch vollumfänglich für den Rentnerbestand zu reservieren 

seien und bei Vorliegen einer Unterdeckung aufgrund der faktischen Sa-

nierungsunfähigkeit allenfalls der Sicherheitsfonds Leistungen erbringen 

müsse (CHRISTINA RUGGLI-WÜEST, Die gesetzlichen Bestimmungen zur 

Teilliquidation – von der guten Absicht zum [mässig befriedigenden] Ergeb-

nis in der Praxis in: Berufliche Vorsorge, Stellwerk der Sozialen Sicherheit, 

liber amicorum für Hermann Walser zum 70. Geburtstag, 2013, S. 216 f. 

mit Hinweisen).  

5.3.3  Massgebliche strukturelle Veränderungen einer angeschlossenen 

Arbeitgeberin – wie beispielsweise eine Fusion – können sodann die Auf-

hebung der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung nach sich ziehen (KIESER 

in: Stämpflis Handkommentar zum BVG, a.a.O., Art. 53c Rz. 3-5 und 

Rz. 14). Besteht weiter nur ein einziger Anschlussvertrag, kommt es im Fall 

dessen Auflösung in der Regel zur Gesamtliquidation der betreffenden Vor-

sorgeeinrichtung. Gilt die Auflösung des Anschlussvertrags jedoch nicht für 

alle Versicherten oder werden von mehreren Anschlussverträgen wie vor-

liegend nicht alle gekündigt, findet hingegen eine Teilliquidation statt (WIL-

SON, a.a.O., Rz. 148 mit weiteren Hinweisen). 

5.4  Infolge der gleichzeitigen Kündigung diverser Anschlussvereinbarun-

gen mit allen wirtschaftlich nicht mit der R._______ Gruppe verbundenen 

A-1626/2015 

Seite 22 

Gesellschaften waren gemäss Anhang zur Jahresrechnung 2011 per 

31. Dezember 2011 von 143 neu nur noch 30 Aktivversicherte und 238 

Rentenbezüger bei der Beschwerdeführerin versichert. Damit liegen zu-

folge gesetzlicher Vermutung einige zeitgleiche Teilliquidationssachver-

halte vor (Art. 53b Abs. 1 Bst. c BVG), so dass die aufgeworfene Frage 

nach einer schleichenden Totalliquidation aufgrund vorangehender Ausfüh-

rungen (vgl. E. 5.3.2) nicht abwegig erscheint. 

5.4.1  Gemäss Ziff. 6.2 der seitens der Beschwerdeführerin und der Pensi-

onskasse T._______ mit diversen Gesellschaften getroffenen Anschluss-

vereinbarungen verbleiben bei deren Auflösung die Rentenbezüger in der 

beschwerdeführenden Vorsorgeeinrichtung bzw. werden die laufenden und 

anwartschaftlichen Ansprüche der Rentenbezüger – vorbehältlich speziel-

ler Vereinbarungen – von der Auflösung der Anschlussvereinbarung nicht 

berührt. Es gehören der Beschwerdeführerin nach dem Austritt diverser 

Stifterfirmen zwar nicht nur, aber vorwiegend Rentenbezüger an; sie ver-

fügt damit jedenfalls weiterhin über Destinatäre. Auch wenn es vorliegend 

nicht um die (Teil-)Liquidation von Arbeitgeberfirmen, sondern um diejenige 

der beschwerdeführenden Vorsorgeeinrichtung geht, weist die Vorinstanz 

insofern, als strukturelle Veränderungen von angeschlossenen Arbeitge-

benden Einfluss auf den Bestand einer Vorsorgeeinrichtung haben können 

(vgl. vorangehende E. 5.3.3), zutreffenderweise auf Ziff. 7.2 i.V.m. Ziff. 7.4 

der geltenden Stiftungsurkunde hin, wonach die Stiftung bei Liquidation der 

Stifterfirma – vorbehältlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörde – ohne 

gegenteiligen Beschluss des Stiftungsrats solange weiterbesteht, als ihre 

Destinatäre noch leben. Sie zieht daraus den nachvollziehbaren Schluss, 

dass – da selbst diesfalls die beschwerdeführende Stiftung weiterbestünde 

– dies erst recht für den weniger weitgehenden Fall der Kündigung der An-

schlussverträge mit diversen Stifterfirmen gelten müsse. Diese Schlussfol-

gerung deckt sich im Übrigen mit Ziff. 6.3 der zwischen der Beschwerde-

gegnerin 13 und der Pensionskasse T._______ und der Beschwerdeführe-

rin getroffenen Vereinbarung vom 1./16. Dezember 2004, wonach die Auf-

lösung der Anschlussvereinbarung als Teilliquidation gilt.  

5.4.2  Aufgrund der vorgenannten Umstände von einer Gesamtliquidation 

auszugehen, erwiese sich im vorliegenden Fall, in welchem im zu beurtei-

lenden Zeitpunkt per Ende 2011 mit rund 270 Personen noch ein beachtli-

cher Teil der ursprünglichen Destinatäre – darunter auch einige Aktivversi-

cherte – vorhanden war und die Beschwerdeführerin ihren Zweck demnach 

noch erfüllen konnte und immer noch kann, als ungerechtfertigt. Zudem 

A-1626/2015 

Seite 23 

würde dadurch eine anschliessende Neugründung der fraglichen Vorsor-

geeinrichtung notwendig, was mit unverhältnismässigem Aufwand verbun-

den wäre (vgl. dazu auch vorne E. 5.3.1). 

Überdies schiene selbst bei einer vollständigen Abspaltung sämtlicher Ak-

tivversicherten mit entsprechend einhergehender Problematik – insbeson-

dere bezüglich Verwendung vorhandener Mittel zur Bildung hoher Rück-

stellungen für die Fortführung der reinen Rentnerkasse sowie betreffend 

deren faktische Sanierungsunfähigkeit bei Unterdeckung – fraglich, ob an-

stelle einer Teil- tatsächlich die Voraussetzungen einer vergleichsweise 

subsidiären Gesamtliquidation zu bejahen wären (vgl. dazu vorne E. 5.3.1). 

Denn schliesslich ist die Gründung reiner Rentnerkassen gesetzlich nicht 

verboten (vgl. dazu BGE 143 V 223 E. 4.2). Zudem ist die faktische Sanie-

rungsunfähigkeit von reinen Rentnerkassen nicht mit deren Zahlungsunfä-

higkeit, welche eine allfällige Leistungspflicht des Sicherheitsfonds BVG 

nach sich ziehen würde, gleichzusetzen, sondern bildet lediglich eine von 

mehreren, in diesem Zusammenhang relevanten kumulativen Vorausset-

zungen (Art. 25 Abs. 1 der Verordnung vom 22. Juni 1998 über den Sicher-

heitsfonds BVG [SFV, SR 831.432.1]; vgl. dazu ausführlich Urteile des 

BVGer A-6431/2014 vom 12. Juli 2016 gesamte E. 4.3.1 und E. 4.3.2 so-

wie A-6951/2014 vom 25. August 2016 E. 3.2, bestätigt mit Urteilen des 

BGer 9C_612/2016 und 9C_667/2016 vom 16. Mai 2017 E. 6-8). 

5.5  Somit ist die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass sich auf-

grund der Kündigung diverser Anschlussvereinbarungen ein Teilliquidati-

onstatbestand verwirklich hat, und die Beschwerde der Beschwerdegeg-

nerinnen 13 bis 15 ist bezüglich deren Rechtsbegehren 1 abzuweisen. 

6.  

Gemäss dem Art. 53d Abs. 1 BVG konkretisierenden Art. 27g Abs. 1 BVV 2 

besteht bei einer Teilliquidation der Vorsorgeeinrichtung neben dem An-

spruch auf die Austrittsleistung ein individueller oder kollektiver Anspruch 

auf allfällig vorhandene freie Mittel (vgl. auch Art. 18a Abs. 1 FZG). Die 

Vorsorgeeinrichtungen regeln in ihren Reglementen die Voraussetzungen 

und das Verfahren zur Teilliquidation (Art. 53b Abs. 1 BVG), wobei die reg-

lementarischen Vorschriften über die Voraussetzungen und das Verfahren 

zur Teilliquidation von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden müssen 

(Art. 53b Abs. 2 BVG). Hierbei kommt der aufsichtsrechtlichen Genehmi-

gung des Teilliquidationsreglements konstitutive Wirkung zu, so dass die-

ses grundsätzlich erst mit der Genehmigungsverfügung gültig wird (BGE 

140 V 22 E. 5.2 und BGE 139 V 72 E. 2.1). Gemäss Art. 53d Abs. 4 BVG 

A-1626/2015 

Seite 24 

legt in der Folge das paritätisch besetzte Organ oder das zuständige Organ 

im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und des Reglements den ge-

nauen Zeitpunkt, die freien Mittel und den zu verteilenden Anteil oder den 

Fehlbetrag und dessen Zuweisung sowie einen allfälligen Verteilungsplan 

fest. Letzterer umfasst die Höhe der zur Verteilung gelangenden Mittel, de-

ren Berechnung, die Verteilkriterien und deren Gewichtung (HANS-ULRICH 

STAUFFER, Berufliche Vorsorge, 2. Aufl. 2012, Rz. 1350). Er hält fest, wie 

viele Rückstellungen und allfällige freie Mittel nach welchen Kriterien an 

welchen Begünstigtenkreis zu verteilen sind, sowie ob die freien Mittel in-

dividuell oder kollektiv zugewiesen werden (VETTER-SCHREIBER, a.a.O., 

Art. 53d Rz. 16 und auch Art. 27g Abs. 1 BVV 2 sowie Art. 27h Abs. 1 BVV 

2). Entgegen der früheren Regelung muss der Verteilungsplan nicht mehr 

zwingend von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Vielmehr muss die 

Vorsorgeeinrichtung die Versicherten und die Rentnerinnen und Rentner 

über die Teilliquidation rechtzeitig und vollständig informieren und ihnen 

namentlich Einsicht in die Verteilungspläne gewähren (Art. 53d Abs. 5 

BVG). Die Vorsorgeeinrichtung beschliesst und vollzieht die Teilliquidation 

(neu) autonom, ohne Mitwirkung der Aufsichtsbehörde. Letztere wird nur 

eingeschaltet, wenn Beschwerdelegitimierte eine Überprüfung der Voraus-

setzungen, des Verfahrens oder des Verteilungsplans verlangen (Art. 53d 

Abs. 6 BVG; BGE 138 V 346 E. 6.3.3 und Urteil des BVGer A-5797/2015 

vom 9. August 2017 E. 2.1.1 mit weiteren Hinweisen). 

7.  

Die Voraussetzungen und das Verfahren zur Teilliquidation sind im ab 

1. Januar 2008 gültigen Reglement der Beschwerdeführerin inkl. ab 1. Ja-

nuar 2010 gültigen Nachtrag (Änderung gemäss Stiftungsratsbeschluss 

vom 20. November 2009, genehmigt mit unangefochten gebliebener vor-

instanzlicher Verfügung vom 9. Dezember 2009) geregelt. Dessen Art. 26 

Ziff. 2 Bst. a sieht vor, dass die Voraussetzungen für eine Teilliquidation bei 

Auflösung eines Anschlussvertrags erfüllt sind, sofern dadurch mindestens 

2 % der Versicherten aus der Beschwerdeführerin ausscheiden. 

7.1  

7.1.1  Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf diese Reglementsbestim-

mung die vom selben Vorgang wie die anderen ausscheidenden Stifterfir-

men betroffenen Kleinstanschlüsse bei der Festlegung des Kreises der in 

die Teilliquidation einzubeziehenden Unternehmen nicht berücksichtigt. Sie 

erklärt dieses Vorgehen damit, aufgrund einer entsprechenden Auskunft 

der Aufsichtsbehörde habe sie davon ausgehen müssen, dass Letztere ei-

nen Einbezug von aufgelösten Anschlussverträgen, die weniger als 2 % 

A-1626/2015 

Seite 25 

des Versichertenbestands betreffen würden, ins Teilliquidationsverfahren 

aufgrund des klaren Wortlauts der entsprechenden Reglementsbestim-

mung, welcher keiner Auslegung bedürfe, als reglementswidrig beurteilt 

hätte. 

Der Fehlbetrag – dessen Berechnungsweise und Aufteilung umstritten ist 

(vgl. dazu nachfolgend E. 8.4) – soll demnach anteilig von den unter den 

Tatbestand der Teilliquidation fallenden Destinatären, nicht jedoch von den 

in diesem Rahmen unberücksichtigt gebliebenen Kleinstanschlüssen, wel-

che nicht als kollektive, sondern als Einzelaustritte behandelt werden, mit-

getragen werden (vgl. den Bericht der Expertin für berufliche Vorsorge zur 

Teilliquidation per 31. Dezember 2011 S. 3 Ziff. 3.1 und vorne Sachverhalt 

Bst. A.f). Konkret sind vier von 113 Austritten, d.h. rund CHF (…) von ins-

gesamt über CHF (…) Mio. Vorsorgekapital, im Rahmen der Teilliquidation 

nicht einbezogen worden. 

7.1.2  Die Beschwerdegegner 1 und 2 (Rechtsbegehren 1) und die Be-

schwerdegegnerinnen 13 bis 15 (Rechtsbegehren 2) stellen sich diesbe-

züglich auf den Standpunkt, die Teilliquidation per 31. Dezember 2011 sei 

für sämtliche im Lauf des Jahrs 2011 aufgelösten Anschlussverträge durch-

zuführen, ansonsten der Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt werde, 

indem Austritte, welche im gleichen Zusammenhang erfolgten, unter-

schiedlich behandelt und derart die berücksichtigten Austretenden benach-

teiligt würden. Die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 wenden weiter ein, 

das Vorsorgereglement der Beschwerdeführerin würde keine Regelung 

enthalten, wie bei der Auflösung praktisch aller Anschlussverträge und ei-

nem Austritt von rund 80 % der Versicherten vorzugehen sei. Über Fragen, 

die durch das Reglement nicht oder nicht vollständig geregelt seien, habe 

der Stiftungsrat im Sinne der Stiftungsurkunde zu entscheiden. 

7.1.3  Die Vorinstanz hat dieses Vorgehen mit der Begründung abgelehnt, 

eine einschränkende Klausel, wie sie im vorliegend anwendbaren Vorsor-

gereglement bei Auflösung von Anschlussverträgen vorgesehen sei, sei 

gemäss Rechtsprechung zulässig, um nicht auch bei Kleinstanschlüssen 

eine aufwändige und kostspielige Teilliquidation durchführen zu müssen. 

Die Nichtberücksichtigung eines derart geringen Anteils am Gesamtkapital 

sei in aufsichtsrechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden, mithin liege keine 

Ermessensüberschreitung seitens des Stiftungsrats der Beschwerdeführe-

rin bei der Konkretisierung der gesetzlichen Teilliquidationstatbestände vor. 

A-1626/2015 

Seite 26 

Hingegen sei es praxisgemäss unzulässig, bei Vorliegen eines Teilliquida-

tionstatbestands rückwirkend das Reglement anzupassen und die Voraus-

setzungen zu dessen Verwirklichung neu zu definieren. 

7.1.4  Die Beschwerdeführerin merkt an, der Zweck der fraglichen Rege-

lung könne nicht dazu führen, dass Auflösungen von Kleinstanschlüssen 

entgegen ihres klaren Wortlauts in eine Teilliquidation einzubeziehen seien. 

Bei der Annahme unechter Lücken sei sodann grösste Zurückhaltung ge-

boten; die strittige reglementarische Bestimmung wäre nur im Einzelfall 

nicht anzuwenden, wenn sie zu einem stossenden Ergebnis führen würde, 

was nicht der Fall sei. 

7.2  

7.2.1  Die Voraussetzungen für eine Teilliquidation sind nach Art. 53b 

Abs. 1 Bst. c BVG vermutungsweise erfüllt, wenn der Anschlussvertrag 

aufgelöst wird. Hierbei ist der Wortlaut von Art. 53b Abs. 1 BVG klar: Die 

Vorsorgeeinrichtungen regeln in ihren Reglementen die Voraussetzungen 

und das Verfahren der Teilliquidation. Die Bestimmung belässt grundsätz-

lich keinen Raum für einen Entscheid im konkreten Einzelfall, sondern ver-

langt im Sinne eines reglementarischen Konkretisierungsgebots, die ein-

zelnen Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 53b Abs. 1 BVG und das 

Verfahren „präventiv (zu) spezifizieren“ (vgl. zum Ganzen statt vieler BGE 

141 V 589 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen, Urteile des BVGer A-3424/2016 

vom 7. September 2017 E. 3.1 und A-5797/2015 vom 9. August 2017 

E. 2.1.2 je mit weiteren Hinweisen sowie KIESER in: Stämpflis Handkom-

mentar zum BVG, a.a.O., Art. 53b Rz. 26). 

7.2.2  Hinsichtlich der Voraussetzungen einer Teilliquidation können Vor-

sorgeeinrichtungen die gesetzliche Vermutung von Art. 53b Abs. 1 BVG le-

diglich konkretisieren, da eine gesetzliche Regelung mittels Reglement we-

der eingeschränkt noch abgeändert werden kann. Es obliegt in erster Linie 

dem Stiftungsrat, nach seinem Ermessen die Voraussetzungen für eine 

Teilliquidation und das damit verbundene Verfahren festzulegen. Dabei 

sind ihm – stets im Rahmen der Konkretisierung der gesetzlichen Vermu-

tung – lediglich Grenzen gesetzt durch den Stiftungszweck, die Grundsätze 

der Verhältnismässigkeit, der Gleichbehandlung und des guten Glaubens. 

Des Weiteren muss er sowohl dem Fortführungsinteresse der verbleiben-

den Destinatäre als auch den Interessen der ausgetretenen Versicherten 

angemessen Rechnung tragen. Die Aufsichtsbehörde darf dabei nicht ihr 

eigenes Ermessen anstelle desjenigen des Stiftungsrates setzen. Sie kann 

A-1626/2015 

Seite 27 

nur einschreiten, wenn dessen Entscheid unhaltbar ist, weil er auf sach-

fremden Kriterien beruht oder einschlägige Kriterien ausser Acht lässt. Al-

lerdings hat die Aufsichtsbehörde einzugreifen, falls sie einen Verstoss ge-

gen gesetzliche oder statutarische Vorschriften erkennt. Die Aufsichtstätig-

keit ist in diesem Bereich mithin – wie ausgeführt (vgl. vorne E. 3) – als 

Rechtskontrolle ausgestaltet (vgl. zum Ganzen BVGE 2008/53 E. 4.2 und 

Urteil des BVGer A-5524/2015 vom 1. September 2016 E. 3.2 je mit weite-

ren Hinweisen, insbesondere auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung). 

7.2.3  Die konstitutive Genehmigung der fraglichen reglementarischen Vor-

schrift durch die Aufsichtsbehörde (vgl. dazu vorne E. 6) hat keinen recht-

setzenden Charakter und steht somit einer akzessorischen Normenkon-

trolle im Rahmen einer konkreten Teilliquidation nicht entgegen (statt vieler 

BGE 143 V 200 E. 5.1 sowie Urteil des BVGer A-5524/2015 vom 1. Sep-

tember 2016 E. 3.4.1 mit weiteren Hinweisen). Das reglementarische Kri-

terium der Verminderung des Gesamtversichertenbestands um mindes-

tens 2 % mit der Folge der Umkehr der gesetzlichen Vermutung von Art. 

53b Abs. 1 BVG stellt gemäss Rechtsprechung bei Gemeinschaftseinrich-

tungen – wie der Beschwerdeführerin – eine aus Praktikabilitätsgründen in 

Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips zulässige Konkretisierung 

von Art. 53b Abs. 1 Bst. c BVG dar (vgl. zur Gesetzeskonformität einer ent-

sprechenden reglementarischen Voraussetzung einer Gemeinschaftsein-

richtung BGE 143 V 200 E. 4.1 und ausführlich Urteil des BVGer 

A-2907/2015 vom 23. Mai 2016 gesamte E. 5 mit weiteren Hinweisen, ins-

besondere auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, und auch die BVG-

Mitteilung des Bundesamts für Sozialversicherungen [BSV] Nr. 100 Rz. 

590 i.f.). 

Die entsprechende Reglementsbestimmung der Beschwerdeführerin, wel-

che vorsieht, dass zusätzlich zur Auflösung eines Anschlussvertrags ein 

bestimmter, relativ tief angesetzter Mindestanteil von 2 % aller Versicher-

ten austreten muss, damit der Tatbestand der Teilliquidation vorliegt, er-

weist sich somit grundsätzlich als gesetzeskonform (vgl. hingegen 

BGE 143 V 200 E. 4.2 f. und Urteil des BVGer A-5524/2015 vom 1. Sep-

tember 2016 E. 6.2 zur Rechtswidrigkeit des zusätzlichen reglementari-

schen Kriteriums der Auflösung von 10 % aller Anschlussverträge). Unbe-

stritten und belegt ist sodann, dass lediglich die Angestellten derjenigen 

ausscheidenden Stifterfirmen, welche letzteres, ergänzendes Kriterium 

nicht erfüllen, im Rahmen der Festlegung des Kreises der in die Teilliqui-

dation einzubeziehenden Unternehmen bzw. Versicherten nicht berück-

sichtigt wurden. 

A-1626/2015 

Seite 28 

7.3  

7.3.1  Auch wenn die Vorsorgeeinrichtungen in der Ausgestaltung der Leis-

tungen und deren Finanzierung grundsätzlich autonom sind (Art. 49 Abs. 1 

BVG), haben sie das Gebot der Rechtsgleichheit, das Willkürverbot und 

das Verhältnismässigkeitsprinzip zu beachten. Die Rechte der Versicher-

ten dürfen nur insoweit beschränkt werden, als dies für die sachgerechte 

Durchführung des Vorsorgeverhältnisses erforderlich ist (BGE 134 V 223 

E. 3.1 mit weiteren Hinweisen und STEIGER-SACKMANN/MOSIMANN, Recht 

der sozialen Sicherheit, 2014, Rz. 5.179). 

Im weitergehenden Bereich der beruflichen Vorsorge bilden die Statuten 

und Reglemente privatrechtlicher Vorsorgeträger wichtige Rechtsquellen. 

Sie werden ausdrücklich oder stillschweigend zur Grundlage des Vorsor-

geverhältnisses. Das Reglement einer privatrechtlichen Vorsorgeeinrich-

tung gilt als vorformulierter Inhalt des Vorsorgevertrages. Als vertragliche 

Bestimmung ist die strittige Klausel daher – sofern sich diesbezüglich ein 

tatsächlicher übereinstimmender Parteiwille nicht eruieren lässt – innerhalb 

des verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Rahmens nach dem Vertrau-

ensprinzip unter Berücksichtigung der Unklarheits- und Ungewöhnlich-

keitsregel (objektiviert) so auszulegen, wie sie nach Treu und Glauben ver-

standen werden durfte und musste. Dabei ist zwar vom Wortlaut auszuge-

hen, doch sind weitere Auslegungselemente nicht nur bei Unklarheiten bei-

zuziehen. Vielmehr sind für die Ermittlung des Sinns einer Reglementsbe-

stimmung bzw. des objektiven Vertragswillens, den die Parteien bei Ver-

tragsschluss mutmasslich hatten, regelmässig auch Zweck und Systematik 

des Vorsorgereglements sowie die Umstände des Vertragsschlusses zu 

berücksichtigen, insbesondere das Verhalten der Parteien als Indiz für de-

ren tatsächlichen Willen. Weiter hat das Gericht zu berücksichtigen, was 

sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Parteien 

eine unangemessene Lösung gewollt haben (zum Ganzen statt vieler BGE 

141 V 589 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen sowie GÄCHTER/SANER in: 

Stämpflis Handkommentar zum BVG, a.a.O., Art. 49 Rz. 20 mit Hinweisen; 

vgl. auch Urteil des BVGer A-3424/2016 vom 7. September 2017 E. 6.2 mit 

weiteren Hinweisen mit Bezug auf die Auslegung eines Anschlussvertrags 

nach dem Vertrauensprinzip). Im Übrigen sind mehrdeutige Wendungen in 

vorformulierten Vertragsbedingungen im Zweifel zu Lasten ihres Verfas-

sers auszulegen (BGE 140 V 50 E. 2.2 mit Hinweisen; zur Auslegung von 

vertraglichen Bestimmungen nach dem Vertrauensprinzip im Allgemeinen 

statt vieler AHMET KUT in: Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Ob-

ligationenrecht [OR, SR 220] - Allgemeine Bestimmungen Art. 1-183, 

3. Aufl. 2016, Art. 1 Rz. 25 mit weiteren Hinweisen). 

A-1626/2015 

Seite 29 

Die Frage, ob eine an sich gesetzeskonforme Reglementsbestimmung im 

konkreten Fall entsprechend dem tatsächlichen oder mutmasslichen über-

einstimmenden Parteiwillen und im vorgegebenen verfassungsrechtlichen 

Rahmen angewendet wurde, ist wie die Auslegung des Vorsorgeregle-

ments eine Rechtsfrage, die das Bundesverwaltungsgericht mit freier Kog-

nition prüfen kann (vgl. auch vorne E. 3 und E. 7.2.2 i.f. sowie zur Publika-

tion bestimmtes Urteil des BGer 9C_12/2017 vom 31. Juli 2017 E. 3.1.2 mit 

Hinweis zur Überprüfung des Ergebnisses der Auslegung nach dem Ver-

trauensgrundsatz). 

7.3.2  Die strittige Klausel lautet wie erwähnt dahingehend, dass die Vo-

raussetzungen für eine Teilliquidation bei Auflösung eines Anschlussver-

trags erfüllt sind, sofern dadurch mindestens 2 % der Versicherten aus der 

Beschwerdeführerin ausscheiden. 

7.3.2.1  Stellt man auf den Wortlaut der fraglichen Klausel ab, so regelt sie 

– Art. 53b Abs. 1 Bst. c BVG konkretisierend – die Voraussetzungen für das 

Vorliegen eines Teilliquidationssachverhalts bzw. das eine Teilliquidation 

auslösende Moment, behandelt jedoch die Frage nach dem ins entspre-

chende Verfahren einzubeziehenden Personenkreis nicht explizit.  

7.3.2.2  Aus den Rechtsschriften der Parteien und auch aus der vo-

rinstanzlichen Stellungnahme geht hervor, dass die fragliche Bestimmung 

verfasst wurde, um zu verhindern, dass beim Ausscheiden von Kleinstan-

schlüssen infolge Auflösung eines Anschlussvertrags eine aufwändige und 

kostspielige Teilliquidation durchgeführt werden muss. Mit den Beschwer-

degegnern 1 und 2 und den Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 ist dement-

sprechend einig zu gehen, dass es im vorliegenden Fall, in welchem ohne-

hin eine Teilliquidation durchzuführen ist, wenig sinnvoll erscheint, Kleinst-

anschlüsse mit weniger als 2 % der Versicherten in Anwendung dieser 

Klausel davon auszuschliessen. Davon scheint auch die Beschwerdefüh-

rerin ausgegangen zu sein, wie sich u.a. aus der Diskussion anlässlich der 

Stiftungsratssitzung vom 15. November 2012 ergibt, im Rahmen welcher 

übereinstimmend festgehalten wurde, bei Durchführung der strittigen gros-

sen Teilliquidation sei die Anwendung dieser Klausel „höchst unschön“ und 

führe dazu, dass einige wenige Personen profitieren könnten. Die Klausel 

und die entsprechende Prozentzahl seien auf Vorschlag und auf der 

Grundlage des Musterreglements der Aufsichtsbehörde aufgesetzt wor-

den, wobei jedoch nicht bezweckt worden sei, dass gewisse Versicherte 

davon zulasten anderer profitierten. Eine exakte(re) Formulierung der 

A-1626/2015 

Seite 30 

Klausel erweise sich als schwierig und die Aufsichtsbehörde verlange de-

ren Einhaltung. Die Beschwerdeführerin hat weiter entsprechende Abklä-

rungen vorgenommen, sich jedoch im Anschluss an die vorinstanzliche 

Rückmeldung, wonach aufgrund des klaren Wortlauts der fraglichen Klau-

sel Kleinstanschlüsse nicht ins Verfahren einbezogen werden könnten, da-

von abweichend entschlossen, der Ansicht der Aufsichtsbehörde zu folgen 

(vgl. vorne E. 7.1.1). 

Auch falls sich ein tatsächlicher übereinstimmender Parteiwille nicht zwei-

felsfrei eruieren lässt, so weist dieses Verhalten der Beschwerdeführerin 

doch auf einen entsprechenden (normativen) Konsens hin, der sich mit 

dem unbestrittenen Zweck der Klausel deckt. Diese beiden Elemente sind 

bei einer Auslegung nach dem Vertrauensprinzip nicht nur bei unklarem 

Wortlaut für die Ermittlung des Sinns der strittigen Reglementsbestimmung 

beizuziehen (vgl. dazu vorne E. 7.3.1). 

7.3.2.3  Aufgrund der sich am Wortlaut von Art. 53b Abs. 1 Bst. c BVG ori-

entierenden Singular-Formulierung „bei Auflösung eines Anschlussver-

trags“ in der strittigen Reglementsbestimmung stellt sich in diesem Zusam-

menhang lediglich noch die Frage, ob die Schwelle betreffend Auslösung 

eines Teilliquidationssachverhalts anhand einer Gesamtbetrachtung – also 

mit Bezug auf alle austretenden Versicherten/ausscheidenden Stifterfir-

men/aufgelösten Anschlussverträge – oder nur in Bezug auf die Versicher-

tenbestände der einzelnen Arbeitgeberfirmen – sozusagen pro Anschluss-

vertrag/Unternehmen wie dies die Expertin für berufliche Vorsorge in ihrem 

Bericht zur Teilliquidation per 31. Dezember 2011 vom 12. Juli 2012 festhält 

(S. 3, Ziff. 3.1) – zu beurteilen ist. 

Da es sich bei der Beschwerdeführerin um eine Gemeinschaftseinrichtung 

handelt, d.h. um eine Vorsorgeeinrichtung, der mehrere Arbeitgebende an-

geschlossen sind, ohne dass für jedes Unternehmen eine separate Rech-

nung geführt wird (vgl. BVG-Mitteilung BSV Nr. 100 Rz. 590 Fn. 2), er-

scheint eine Gesamtbetrachtung naheliegend. Dies ergibt sich auch an-

hand der eindeutigen Formulierung der Reglementsbestimmung, wonach 

die Voraussetzungen einer Teilliquidation erfüllt sind, wenn „2 % der Versi-

cherten aus der Beschwerdeführerin ausscheiden“, mit welcher nicht zwi-

schen den Angestellten der einzelnen Stifterfirmen unterschieden, sondern 

auf den Gesamtbestand der Versicherten abgestellt wird. Zudem entspricht 

diese Interpretation dem Gedanken, welcher der seitens der Rechtspre-

chung bejahten Gesetzeskonformität von entsprechenden Klauseln bei 

Gemeinschaftseinrichtungen zugrunde liegt: So sollen sich diese mithilfe 

A-1626/2015 

Seite 31 

von sich am Gesamtversichertenbestand orientierenden Schwellen nicht in 

permanenter Teilliquidation befinden (vgl. dazu den Verweis vorne in 

E. 7.2.3). 

7.3.2.4  Die von den Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 aufgeworfene 

Frage nach einer Ergänzung der strittigen reglementarischen Klausel 

durch den Stiftungsrat im Sinne der Stiftungsurkunde gestützt auf Art. 31 

Abs. 1 des Vorsorgereglements könnte sich somit einzig mit Bezug auf den 

nicht ausdrücklich geregelten Aspekt betreffend den Kreis der in eine 

durchzuführende Teilliquidation einzubeziehenden Personen stellen. 

Hierzu bleibt jedoch darauf hinzuweisen, dass die fragliche Reglementsbe-

stimmung zwar schon ausgehend vom Wortlaut, jedoch unter Einbezug 

weiterer Elemente mit Blick auf den verfassungsrechtlichen Grundsatz der 

Gleichbehandlung auszulegen ist (vgl. vorne E. 7.3.1). Im vorliegenden 

Fall, in welchem aufgrund der zeitgleich erfolgenden Auflösung diverser 

Anschlussverträge ein grosser Teil der Versicherten aus der Gemein-

schaftseinrichtung austritt und somit ohnehin ein Teilliquidationsverfahren 

durchzuführen, d.h. insbesondere ein Verteilungsplan zu erstellen ist, ist 

kein sachlicher Grund ersichtlich, Kleinstanschlüsse zulasten der übrigen 

austretenden Versicherten nicht einzubeziehen. Aufgrund des vorerwähn-

ten Zwecks der Klausel, dem sich damit deckenden (tatsächlichen 

oder mutmasslichen) Parteiwillen und in Anwendung des Gleichbehand-

lungsprinzips ergibt sich vielmehr, dass – sobald die 2 %-Schwelle erreicht 

und damit das einen Teilliquidationssachverhalt auslösende Moment zu be-

jahen ist – alle vom selben Sachverhalt betroffenen Versicherten als logi-

sche Folge ins Verfahren einzubeziehen sind. 

7.4  Der Stiftungsrat darf keine Anordnung treffen, die dem sich im Regle-

ment manifestierten, übereinstimmenden Parteiwillen oder verfassungs- 

oder gesetzesrechtlichen Bestimmungen widerspricht (vgl. auch vorne 

E. 7.3.1). Mit der Anwendung von Art. 26 Abs. 2 Bst. a des Reglements im 

konkreten Fall und entgegen der seitens der Parteien bezweckten und ge-

wollten Weise hat er in Verletzung des Prinzips der Gleichbehandlung sein 

Ermessen überschritten. Zusammenfassend ist eine Teilliquidation durch-

zuführen, sofern – wie vorliegend – gesamthaft mindestens 2 % der Versi-

cherten aufgrund desselben Sachverhalts austreten, wobei diesfalls alle 

Betroffenen ins entsprechende Verfahren einzubeziehen sind. 

Demnach sind die Beschwerden in den entsprechenden Punkten gutzu-

heissen und auch die Kleinstanschlüsse ins Teilliquidationsverfahren ein-

A-1626/2015 

Seite 32 

zubeziehen und nicht als Einzelaustritte zu behandeln. Entgegen der An-

sicht der Vorinstanz werden damit weder die Voraussetzungen zur Verwirk-

lichung des Tatbestands der Teilliquidation neu definiert noch das Regle-

ment rückwirkend angepasst. In diesem Punkt sind die Beschwerden der 

Beschwerdegegner 1-2 und der Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 folglich 

gutzuheissen und die Beschwerdeführerin ist anzuweisen, die Teilliquida-

tion per 31. Dezember 2011 entsprechend durchzuführen. Dabei gilt es da-

rauf zu achten, die Parteirechte der neu ebenfalls ins Teilliquidationsver-

fahren einzubeziehenden Versicherten zu wahren, ihnen insbesondere das 

rechtliche Gehör zu gewähren. 

8.  

Mit Bezug auf die Erstellung der Teilliquidationsbilanz nicht im Streit liegt 

der Stichtag der Teilliquidation, der 31. Dezember 2011. Abgesehen von 

der soeben behandelten Frage nach dem Einbezug von Kleinstanschlüs-

sen (vgl. dazu die gesamte vorangehende E. 7) ist die Festlegung des Des-

tinatärkreises ebenso unbestritten. Nach einer allgemeinen Einleitung 

(nachfolgend E. 8.1) sind demgegenüber die Abänderung der technischen 

Grundlagen und die Veränderung diverser Rückstellungen (hinten E. 8.2), 

die Nichtmitgabe der Rückstellung für Versicherungsrisiken an die austre-

tenden Versicherten (hinten E. 8.3), die konkrete Berechnung und propor-

tionale Verteilung des Fehlbetrags auf die austretenden und verbleibenden 

Versicherten (hinten E. 8.4) sowie die Darstellung der finanziellen Lage der 

Beschwerdeführerin mit Bezug auf die Teilliquidation (hinten E. 8.5) zu 

überprüfen. 

8.1  

8.1.1  Kommt es zu einer Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung, so wird 

dieser ein sogenanntes Fortbestands- oder Fortführungsinteresse zugebil-

ligt. Unter diesem Titel bildet sie jene Reserven und Rückstellungen, wel-

che sie mit Blick auf die anlage- und versicherungstechnischen Risiken 

nach Abwicklung der Teilliquidation benötigt, um die Vorsorge der verblei-

benden Destinatäre im bisherigen Rahmen weiterzuführen. Unter den 

technischen Rückstellungen sind im weiteren Sinn die Beträge zu verste-

hen, die neben den fest zu erwartenden Einnahmen aus Beiträgen und 

Zinsen notwendig sind, um die am Bilanzstichtag vorhandenen Verpflich-

tungen zu decken. Dazu gehören die Vorsorgekapitalien der Aktivversi-

cherten, die Deckungskapitalien der Rentner sowie die versicherungstech-

nischen Rückstellungen im engeren Sinn. Zu Letzteren gehören Rückstel-

lungen, die für die klassischen versicherungstechnischen Risiken gebildet 

A-1626/2015 

Seite 33 

werden, wobei diese nach allgemein anerkannten Grundsätzen und zu-

gänglichen technischen Grundlagen betreffend Tod und Invalidität durch 

einen anerkannten Experten für berufliche Vorsorge berechnet und jährlich 

bewertet werden (Urteil des BVGer A-5797/2015 vom 9. August 2017 

E. 2.5.3 mit Hinweis und JÜRG BRECHBÜHL in: Stämpflis Handkommentar 

zum BVG, a.a.O., Art. 65b Rz. 11). Es handelt sich dabei insbesondere um 

Risikoschwankungsreserven, Wertschwankungsreserven auf den Aktiven, 

Zinsreserven, Reserven wegen Zunahme der Lebenserwartung, Reserven 

für die Anpassung der laufenden Renten an die Teuerung sowie Rückstel-

lungen für latente Steuern und Abgaben (statt vieler BGE 140 V 121 E. 4.3 

mit weiteren Hinweisen, Urteile des BVGer A-5797/2015 vom 9. August 

2017 E. 2.3 und A-1024/2016 vom 19. Juli 2017 E. 2.1 je mit weiteren Hin-

weisen und WILSON, a.a.O., Rz. 451). 

8.1.2  Zusätzlich zum Fortbestandsinteresse ist das Gleichbehandlungsge-

bot zu beachten, wonach das Personalvorsorgevermögen den bisherigen 

Destinatären zu folgen hat, damit nicht wegen einer Personalfluktuation 

einzelne Gruppen von Versicherten zulasten anderer profitieren (statt vieler 

BGE 143 V 200 E. 4.2.3). Das Gleichbehandlungsgebot schliesst aus, 

dass die Vorsorgeeinrichtung zugunsten des Fortbestandes alle erdenkli-

chen Reserven und Rückstellungen bildet, während sie dem Abgangsbe-

stand neben der gesetzlichen oder reglementarischen Freizügigkeitsleis-

tung bloss noch einen Teil des gegebenenfalls verbleibenden freien Stif-

tungsvermögens mitgibt. Mit anderen Worten soll eine Vorsorgeeinrichtung 

die erforderlichen anlage- und versicherungstechnischen Reserven und 

Rückstellungen bilden können, die sie nach Abwicklung der Teilliquidation 

benötigt, um die Vorsorge der bisherigen Destinatäre im bisherigen Rah-

men weiterzuführen, ohne dass der Fortbestand von der Teilliquidation pro-

fitiert und damit der Abgangsbestand ungleich behandelt würde. Dabei ist 

insbesondere auch der Form der zu übertragenden Vermögenswerte 

Rechnung zu tragen. Bei der Bemessung des Anspruchs ist sodann nach 

Art. 27h Abs. 1 BVV 2 dem Beitrag angemessen Rechnung zu tragen, den 

das austretende Kollektiv zur Bildung der Rückstellungen und Schwan-

kungsreserven geleistet hat. Rückstellungen sind deshalb dem Abgangs-

bestand nur soweit mitzugeben, als auch entsprechende anlage- und ver-

sicherungstechnische Risiken auf die neue Vorsorgeeinrichtung übertra-

gen werden, da die bisherige Vorsorgeeinrichtung die bis anhin vorhande-

nen versicherungstechnischen Risiken des Abgangsbestandes mit dem 

Austritt nicht länger tragen muss (vgl. zum Ganzen statt vieler BGE 140 V 

121 E. 4.3 und BGE 131 II 514 E. 6.2 je mit weiteren Hinweisen, Urteil des 

A-1626/2015 

Seite 34 

BVGer A-5797/2015 vom 9. August 2017 E. 2.4 mit weiteren Hinweisen so-

wie auch die Fachrichtlinie der Schweizerischen Kammer der Pensions-

kassen-Experten [SKPE] zu den Vorsorgekapitalien und technischen 

Rückstellungen vom 29. November 2011 [FRP 2], Ziff. 2.2.2 und Art. 65 

Abs. 1 BVG, wonach die Vorsorgeeinrichtungen jederzeit dafür Sicherheit 

bieten müssen, dass sie die übernommenen Verpflichtungen erfüllen kön-

nen). 

Das Gleichbehandlungsgebot gilt im Übrigen auch im Verhältnis zwischen 

Aktivversicherten und Rentenbezügern (RUTH HUSER, Strategie zur Ver-

wendung von freien Mitteln einer PVE in: ST 5/2000, S. 477). 

8.1.3  Der Grundsatz der Gleichbehandlung steht in gewissem Sinn in Kon-

flikt mit dem Grundsatz der Fortbestandsinteressen der abgebenden Vor-

sorgeeinrichtung. Insgesamt ist von einer Gleichwertigkeit der beiden vor-

genannten Prinzipien auszugehen und eine Gewichtung im Einzelfall vor-

zunehmen (BGE 140 V 121 E. 4.2 f., SCHLUMPF/TRÜSSEL, Interessen aus-

gleichen und Deckungsgrad konstant halten, Schweizer Personalvorsoge 

[SPV] 12/2015, S. 59; AMBROSINI/TRÜSSEL, Handlungsbedarf im Teilliqui-

dationsverfahren, SPV 8/2014, S. 49 sowie zum Ganzen Urteil des BVGer 

A-5797/2015 vom 9. August 2017 E. 2.4 mit weiteren Hinweisen). 

8.1.4  Laut Art. 65b Bst. a BVG erlässt der Bundesrat Mindestvorschriften 

über die Errichtung der Rückstellungen für die versicherungstechnischen 

Risiken. Art. 48e BVV 2 verlangt, dass die Vorsorgeeinrichtung die Bestim-

mungen über die Bildung von Rückstellungen und Schwankungsreserven 

in einem Reglement festlegt. Praxisgemäss sind die Bestimmungen über 

die versicherungstechnischen Rückstellungen in einem besonderen Rück-

stellungsreglement festgehalten (BRECHBÜHL in: Stämpflis Handkommen-

tar zum BVG, a.a.O., Art. 65b Rz. 9). Dabei ist der Grundsatz der Stetigkeit 

zu beachten, was bedeutet, dass die Grundsätze für die Bewertung der 

Bilanzposten (d.h. auch der Rückstellungen und Schwankungsreserven) 

offen gelegt werden, eine bestehende Bilanzierungspraxis konstant weiter-

geführt wird und die Änderungen der Bewertungen transparent gemacht 

und begründet werden (vgl. zum Ganzen BGE 131 II 525 E. 5.2, Urteil des 

BVGer A-5797/2015 vom 9. August 2017 E. 2.5.2 mit weiteren Hinweisen, 

Vorschriften der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung von 

Personalvorsorgeeinrichtungen Swiss GAAP FER 26; FRP 2, a.a.O., Ziff. 5 

sowie BRECHBÜHL in: Stämpflis Handkommentar zum BVG, a.a.O., Art. 65b 

Rz. 10). 

A-1626/2015 

Seite 35 

Es sind im Grundsatz für diejenigen Leistungsversprechen einer Vorsorge-

einrichtung technische Rückstellungen vorzusehen, welche durch die reg-

lementarischen Beiträge nicht oder nicht ausreichend gedeckt sind oder 

welche Schwankungen unterliegen können. Zusätzlich sind bereits be-

kannte oder absehbare Verpflichtungen, die die Vorsorgeeinrichtung nach 

dem Stichtag belasten, angemessen zu berücksichtigen (FRP 2, a.a.O., 

Ziff. 1). 

8.1.5  Damit eine konkrete Rückstellung grundsätzlich zulässig ist und im 

Rahmen einer Teilliquidation geschützt werden kann, muss sie sich zu-

nächst auf eine Grundlage im Rückstellungreglement stützen (PE-

TER/ROOS, Technische Rückstellungen aus rechtlicher Sicht, ST 6-7/2008, 

S. 460). Der Erlass eines Reglements bezweckt, bestimmte Tatbestände 

und ihre Rechtsfolgen von vornherein zu spezifizieren, so dass nicht in je-

dem konkreten Einzelfall neu und frei entschieden, sondern ein nachvoll-

ziehbares und rechtsgleiches Vorgehen in vergleichbaren Sachverhalten 

gewährleistet wird. Durch ein Rückstellungsreglement wird das Ermessen 

des Stiftungsrates in rückstellungspolitischen Fragen eingeschränkt (BGE 

141 V 589 E. 4.2.2). Sodann müssen die Rückstellungen – dem Grundsatz 

der Stetigkeit (vgl. dazu vorangehende E. 8.1.4) entsprechend – grund-

sätzlich in der Vergangenheit tatsächlich gebildet und in der Bilanz ausge-

wiesen worden sein (PETER/ROOS, a.a.O., S. 460; vgl. auch: ERICH PETER, 

Die Verteilung von Rückstellungen bei Teilliquidation – das korrekte Vorge-

hen, SZS 2014, S. 87). Diese Grundsätze gelten jedoch nicht ausnahms-

los: Es kann notwendig und zulässig sein, anlässlich einer Teilliquidation 

für den Fortbestand (zusätzliche) technische Rückstellungen zu bilden, für 

welche keine Grundlage im Rückstellungsreglement besteht, und welche 

zuvor nicht gebildet und bilanziert wurden (vgl. auch FRP 2, a.a.O., Ziff. 6, 

Fachrichtlinie der SKPE zur Teilliquidation vom 29. November 2011 

[FRP 3], Ziff. 2.2.1 f.). Rückstellungen werden üblicherweise nämlich nur 

für eine absehbare, „normale“ Entwicklung der Vorsorgetätigkeit reglemen-

tiert. Im Rahmen einer Teilliquidation können sich die Verhältnisse, so ins-

besondere die Risikofähigkeit der Vorsorgeeinrichtung, jedoch schlagartig 

grundlegend ändern (PETER/ROOS, a.a.O., S. 460 und PETER, a.a.O., S. 87 

f.). Eine grössere Verschiebung des Verhältnisses zwischen Aktivversi-

cherten und Rentenbezügern im Rahmen einer Teilliquidation kann zu ei-

nem veränderten Rückstellungsbedarf führen bzw. kann es nötig werden, 

zusätzliche Rückstellungen zu bilden, die der neuen Risikosituation durch 

den (Teil-)Wegfall der Risikoträger Rechnung trägt (BGE 140 V 121 E. 5.5, 

AMBROSINI/TRÜSSEL, a.a.O., S. 49 f.; vgl. auch STAUFFER, a.a.O., 

A-1626/2015 

Seite 36 

Rz. 1359). Somit ist es durchaus möglich, dass die zu bildenden Rückstel-

lungen keine Grundlage im Rückstellungsreglement finden, da deren Bil-

dung zuvor nicht notwendig war. Solche Rückstellungen sind aber dennoch 

zulässig und halten vor dem Grundsatz der Stetigkeit stand, wenn sie ver-

sicherungstechnische Risiken abdecken, die beispielsweise erst durch die 

veränderte Risikostruktur der Vorsorgeeinrichtung als Folge der Teilliquida-

tion entstanden sind. Diesfalls ist der Bedarf an einer Rückstellung vom 

Experten für berufliche Vorsorge nachzuweisen und die Rückstellungen 

sind künftig in der Bilanz der Vorsorgeeinrichtung auszuweisen (PE-

TER/ROOS, a.a.O., S. 460 f., PETER, a.a.O., S. 87 f., so auch WILSON, 

a.a.O., Rz. 221 f.; vgl. zum Ganzen auch Urteil des BVGer A-5797/2015 

vom 9. August 2017 E. 3.2.4.2). 

8.2  Fraglich ist zunächst, ob die für die Rentenbezüger bilanzierten Rück-

stellungen rechtmässig gebildet wurden. Begründete Rückstellungen soll-

ten sich grundsätzlich auf eine Grundlage im Rückstellungsreglement und 

die Berechnungen der zuständigen Expertin für berufliche Vorsorge abstüt-

zen (vgl. dazu ausführlich vorangehende E. 8.1.5). Diesbezüglich umstrit-

ten ist, welches Rückstellungsreglement zur Anwendung gelangt: Das ab 

dem 31. Dezember 2009 gültige – wie die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 

15 geltend machen – oder das per 1. Januar 2011 rückwirkend abgeän-

derte, gestützt auf welches die Beschwerdeführerin die strittigen Rückstel-

lungen im Rahmen der Teilliquidation per 31. Dezember 2011 gebildet hat 

und auf welches die Vorinstanz abstellt. Deshalb ist vorab auf die gerügten 

Unterschiede beider Reglementsversionen und die Umstände der Abände-

rung der betreffenden reglementarischen Bestimmungen einzugehen 

(nachfolgend E. 8.2.1 f.), bevor auf die konkreten Rügen im Zusammen-

hang mit den seitens der Beschwerdeführerin verwendeten versicherungs-

technischen Grundlagen sowie auf die Veränderung der Rückstellungen 

eingegangen wird (hinten gesamte E. 8.2.3). 

8.2.1  Im Unterschied zum per 31. Dezember 2009 gültigen Reglement 

werden im per 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Rückstellungsreglement 

der Beschwerdeführerin als technische Grundlagen für die Berechnung der 

Vorsorgekapitalien und der versicherungstechnischen Rückstellungen in 

der Teilliquidationsbilanz per 31. Dezember 2011 nicht mehr die BVG 2005 

Periodentafeln, sondern die BVG 2010 Generationentafeln mit einem un-

veränderten technischen Zinssatz von 3.5 % verwendet (Ziff. 2.1). Die BVG 

2010 Generationentafeln fanden bereits anlässlich der vorangegangenen 

Teilliquidation per Ende 2010 Anwendung (vgl. Teilliquidationsbericht der 

Expertin für berufliche Vorsorge per 31. Dezember 2010 vom 7. Juli 2010 

A-1626/2015 

Seite 37 

Ziff. 4). Dementsprechend wurden die damaligen Rückstellungen für den 

Rentnerbestand betreffend die Zunahme der Lebenserwartung aufgelöst 

und eine Rückstellung technischer Zinssatz in der Höhe von CHF (…) ge-

bildet, wobei bereits die Jahresabrechnung per 31. Dezember 2010 eine 

derartige Rückstellung in der Höhe von CHF (…) beinhaltete. Die Rückstel-

lung für die Senkung des Umwandlungssatzes wurde anteilig an die aus-

tretenden Aktivversicherten mitgegeben. Nebst der Modifikation der versi-

cherungstechnischen Grundlagen wurde im neuen Reglement die Berech-

nungsgrundlage für die Schwankungsreserve Rentnerbestand in dem 

Sinne erweitert, dass sie auch mittels Rückstellung technischer Zinssatz 

geäufnet wird (Ziff. 2.3.1 Rückstellungsreglement 2011 im Vergleich zu 

Ziff. 2.3.2 Rückstellungsreglement 2009, jeweils Abs. 1 i.f., vgl. zum Gan-

zen auch vorne Sachverhalt Bst. A.c und Stiftungsratsprotokoll vom 

10. Juni 2011 Ziff. 5.1). Daraus resultierte ein im Vergleich zum Vorjahr 

markanter Anstieg der Rückstellung Schwankungsreserve Rentnerbe-

stand. 

Die Beschwerdeführerin erklärt, die ihrerseits im Hinblick auf die Teilliqui-

dation getroffenen Massnahmen würden unterschiedliche Risiken abde-

cken: Die Umstellung auf die BVG 2010 Generationentafel diene dazu, die 

voraussichtliche Lebenserwartung und damit die Dauer ihrer Rentenver-

pflichtung bestmöglich zu prognostizieren, decke also das demographi-

sche Risiko ab. Mit der Rückstellung technischer Zinssatz solle hingegen 

dem finanziellen Risiko begegnet werden, das mit der künftig aufgrund der 

verminderten Sanierungsfähigkeit risikoärmeren Anlagestrategie und der 

damit verbundenen bescheideneren Performance einhergehe. 

8.2.2  

8.2.2.1  Die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 monieren, das Rückstel-

lungsreglement sei in Verletzung von Art. 53b Abs. 1 BVG nicht im Voraus 

erlassen, sondern im Hinblick auf das laufende Teilliquidationsverfahren 

abgeändert worden. Die Verschärfung der versicherungstechnischen Rah-

menbedingungen sei zu einem Zeitpunkt erfolgt, in welchem bereits fest-

gestanden hätte, dass eine Teilliquidation durchzuführen sei – d.h. nach 

Kündigung der Anschlussverträge mit Wirkung auf einen Zeitpunkt vor die-

ser Kündigung – und verstosse gegen den Grundsatz der Nichtrückwir-

kung, der Stetigkeit sowie gegen Treu und Glauben. Die strittige Änderung 

des Rückstellungsreglements 2011 sei vom Stiftungsrat der Beschwerde-

führerin nie gültig beschlossen und in Kraft gesetzt worden. Die Vorinstanz 

habe den rechtserheblichen Sachverhalt diesbezüglich unrichtig festge-

A-1626/2015 

Seite 38 

stellt. Sie wenden weiter ein, die Änderungen des Rückstellungsregle-

ments hätten von der Vorinstanz mit konstitutiver Wirkung vorgängig ge-

nehmigt werden müssen, um Gültigkeit zu erlangen. Zudem hätte sie den 

Betroffenen vorzeitig zur Kenntnis gebracht werden müssen. Deshalb sei 

die Beschwerdeführerin in Ergänzung der vorinstanzlichen Verfügung an-

zuweisen, die Teilliquidation per 31. Dezember 2011 auf der Grundlage des 

ab 31. Dezember 2009 gültigen Rückstellungsreglements durchzuführen, 

wobei von der Bildung der Rückstellung technischer Zinssatz abzusehen 

sei, eventualiter sei sie angemessen zu reduzieren. 

Die Beschwerdeführerin erklärt, die Verabschiedung des Rückstellungs-

reglements nach dem Zeitpunkt, ab welchem es wirksam werden sollte, 

läge in der Natur der Anpassung, nämlich der Änderung der neuen techni-

schen Grundlagen, welche Mitte Dezember 2010 publiziert worden und be-

reits als Grundlage für eine Teilliquidation per Ende 2010 verwendet wor-

den seien, jedoch terminlich erst später per 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt 

werden konnten. Die Reglementsanpassung sei erfolgt, um die aktuellsten 

technischen Grundlagen verwenden zu können. Spätestens mit der Jah-

resrechnung 2011, in deren Anhang das neue Reglement mit Inkraftset-

zungsdatum aufgeführt sei und welche der Stiftungsrat unbestrittenermas-

sen genehmigt habe, müsse es als beschlossen gelten. Der Teilliquidati-

onsbeschluss setze ebenso die Gültigkeit dieses Rückstellungsreglements 

voraus, was eine erneute Genehmigung impliziere. 

8.2.2.2  Der Stiftungsrat der Beschwerdeführerin hat die Abänderung des 

Rückstellungsreglements gestützt auf die Empfehlungen der Expertin für 

die berufliche Vorsorge im versicherungstechnischen Bericht per 31. De-

zember 2010 (datiert vom 1. April 2011), wonach zur Berechnung der Vor-

sorgekapitalien die aktuellsten technischen Grundlagen zu verwenden 

seien, am 16. September 2011 inhaltlich beraten und verabschiedet: Auch 

im ordentlichen Jahresabschluss 2011 sollten die BVG 2010 Generationen-

tafeln als versicherungstechnische Grundlage angewendet werden, was 

bei den Passiven zu Änderungen führe, nicht jedoch auf der Aktivseite. Ab 

wann das geänderte Rückstellungsreglement in Kraft treten solle, wurde 

offen gelassen bzw. zu einem späteren Zeitpunkt in Absprache mit der ver-

sicherungstechnischen Expertin entschieden (vgl. Protokoll der Stiftungs-

ratssitzung vom 16. September 2011, Ziff. 4). Schliesslich wurde es rück-

wirkend ab dem 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt (vgl. Sachverhalt Bst. A.c). 

Die Kündigungen diverser Anschlussverträge mit Wirkung per 31. Dezem-

ber 2011 wurden seitens der Beschwerdeführerin im Juni 2011 ausgespro-

chen, also bevor die Änderung des Rückstellungsreglements beschlossen 

A-1626/2015 

Seite 39 

wurde. Beide Versionen des Rückstellungsreglements sind der Vorinstanz 

als Aufsichtsbehörde zur Kenntnis gebracht worden. Der Zeitpunkt der In-

kraftsetzung der Reglementsänderung wurde zwar somit nicht am 16. Sep-

tember 2011 beschlossen, er wurde jedoch festgesetzt, bevor die Be-

schwerdeführerin die Reglementsänderung der Vorinstanz zur Überprü-

fung einreichte. Aus dem vorinstanzlichen Schreiben vom 3. Oktober 2011 

an die Beschwerdeführerin geht hervor, dass die Vorinstanz diese Ände-

rungen bzw. das ab 1. Januar 2011 Geltung beanspruchende Reglement 

überprüft hat und davon ausgegangen ist, dass die erforderliche Beurtei-

lung der Expertin für berufliche Vorsorge vorliege. Die Vorinstanz stellt sich 

auf den Standpunkt, die Rückwirkung liege in der Natur der Sache und sei 

zulässig. 

8.2.2.3  Seit dem 1. Januar 2005 können Vorsorgeeinrichtungen grund-

sätzlich keine Teilliquidation durchführen, ohne über ein genehmigtes Teilli-

quidationsreglement zu verfügen (statt vieler Urteil des BVGer C-625/2009 

vom 8. Mai 2012 E. 5.4.2). Die Beschwerdeführerin verfügt über kein se-

parates Teilliquidationsreglement; vielmehr befinden sich die Vorschriften 

zur Teilliquidation in ihrem Fall im Vorsorgereglement, welches mit Stif-

tungsratsbeschluss vom 20. November 2009 i.S. eines ab 1. Januar 2010 

gültigen Nachtrags angepasst wurde. Diese Anpassung wurde seitens der 

Vorinstanz als Aufsichtsbehörde mit unangefochten gebliebener Verfügung 

vom 9. Dezember 2009 genehmigt (vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.b). 

Das Rückstellungsreglement 2009 sieht im Unterschied zu Art. 31 Abs. 3 

des Vorsorgereglements keine Möglichkeit einer Abänderung durch den 

Stiftungsrat vor. Ob dieser dennoch zur beschlossenen Reglementsände-

rung befugt war und ob diese gegebenenfalls von der Vorinstanz als Auf-

sichtsbehörde nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern verfügungs-

weise zu genehmigen wäre bzw. ob die strittigen abgeänderten Bestim-

mungen im Rückstellungsreglement als materiell-rechtliche Bestimmungen 

zur Teilliquidation zu qualifizieren sind und somit zwingend unter die kon-

stitutive Genehmigungspflicht nach Art. 53b Abs. 2 BVG fallen (vgl. dazu 

vorne E. 6 und CHRISTINA RUGGLI in: Stämpflis Handkommentar zum BVG, 

a.a.O., Art. 62 Rz. 7), kann aufgrund nachfolgender Ausführungen (E. 8.2.3 

ff.) offen gelassen werden. Hinzuweisen bleibt an dieser Stelle lediglich, 

dass die Teilliquidation per 31. Dezember 2011 in Frage steht und es inso-

fern irrelevant ist, wenn die Beschwerdegegner darauf hinweisen, die ver-

sicherungstechnische Expertin habe in ihrem Bericht zur Teilliquidation per 

31. Dezember 2010 vom 7. Juli 2011 das Rückstellungsreglement 2009 als 

massgeblich bezeichnet (Ziff. 1.2). Im versicherungstechnischen Bericht 

A-1626/2015 

Seite 40 

per 31. Dezember 2011 vom 14. Juni 2012 verwendet sie hingegen das ab 

1. Januar 2011 gültige Rückstellungsreglement (Ziff. 3). 

8.2.3  Mit Bezug auf die seitens der Beschwerdegegner bemängelte Rück-

wirkung der Anpassung des Rückstellungsreglements ist festzuhalten, 

dass das Bundesgericht nicht beanstandete, dass ein Teilliquidationsreg-

lement für noch nicht vollzogene Teilliquidationen mit Stichtag vor Geneh-

migung des Reglements anwendbar ist (BGE 136 V 322). Die bundesver-

waltungsgerichtliche Rechtsprechung geht sodann in Konstellationen, in 

welchen zum Zeitpunkt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung des Teilli-

quidationsreglements noch keine Teilliquidation durchgeführt worden ist 

und dieses Reglement Teilliquidationen mit zurückliegendem Stichtag re-

gelt, von einer echten Rückwirkung aus, welche unter gewissen Voraus-

setzungen zulässig ist (Urteile des BVGer C-625/2009 vom 8. Mai 2012 

E. 5.4.5 und C-3721/2009 vom 11. Januar 2013 E. 7.3; auch ausführlich 

zur Unterscheidung von echter und unechter Rückwirkung mit Hinweisen 

auf die Lehre). Ob im konkreten Fall dadurch, dass die Änderung des Rück-

stellungsreglements zeitlich nach Beschluss über das Vorliegen eines 

Teilliquidationssachverhaltes – und somit im Hinblick auf eine Teilliquida-

tion – geschah, der Grundsatz, wonach Teilliquidationen auf der Grundlage 

von Reglementen durchzuführen sind, und das Prinzip der Stetigkeit ver-

letzt worden sind (vgl. zu diesen Grundsätzen E. 8.1.4 f.), ist nachfolgend 

zu prüfen. Dabei ist unter Bezugnahme auf die ebenfalls strittigen verwen-

deten versicherungstechnischen Grundlagen insbesondere der Frage 

nachzugehen, ob die betreffenden Rückstellungen aufgrund der strukturel-

len Veränderung im Versichertenbestand als Folge der Teilliquidation tat-

sächlich notwendig wurden – wie die Beschwerdeführerin behauptet – oder 

ob das Fortbestandsinteresse aufgrund der Umstellung auf die versiche-

rungstechnischen Grundlagen BVG 2010 sowie der Bildung technischer 

Rückstellungen übermässig stark gewichtet und damit der Grundsatz der 

Gleichbehandlung verletzt worden ist, wie die Beschwerdegegnerinnen 

geltend machen. 

8.2.3.1  Das oberste Organ der Vorsorgeeinrichtung legt gestützt auf die 

vorgängig einzuholende Empfehlung der Expertin für berufliche Vorsorge 

die Höhe des technischen Zinssatzes und der übrigen technischen Grund-

lagen fest (Art. 51a Abs. 2 Bst. e BVG i.V.m. Art. 52e Abs. 2 Bst. a BVG). 

Der technische Zinssatz ergibt sich aus den Renditeerwartungen auf dem 

angesparten Kapital (THOMAS FLÜCKIGER in: Stämpflis Handkommentar 

zum BVG, a.a.O., Art. 14 Rz. 8). Eine Senkung des technischen Zinssatzes 

A-1626/2015 

Seite 41 

führt zu einer Erhöhung der Vorsorgekapitalien und der technischen Rück-

stellungen. Die mit einer beabsichtigten Senkung des technischen Zinssat-

zes verbundenen Kosten können über den Aufbau einer entsprechenden 

Rückstellung vorfinanziert werden (FRP 2, a.a.O., Ziff. 6.6). 

Die Beschwerdeführerin hat die Vorsorgekapitalien und technischen Rück-

stellungen in der Teilliquidationsbilanz vom 31. Dezember 2011 wie er-

wähnt gestützt auf die Empfehlung der Expertin für berufliche Vorsorge mit 

den technischen Grundlagen BVG 2010, Generationentafel und einem un-

verändert gebliebenen technischen Zinssatz von 3.5 % berechnet (vgl. 

auch vorne E. 8.2.1 und versicherungstechnischen Bericht per 31. Dezem-

ber 2011 vom 14. Juni 2012, Ziff. 4.4). 

8.2.3.2  

8.2.3.2.1  Mit Bezug auf die umstrittene Bildung der Rückstellung techni-

scher Zinssatz (vgl. dazu hinten E. 8.2.3.4), welche faktisch die Höhe des 

technischen Zinssatzes als versicherungstechnische Grundlage beein-

flusst, indem die reglementarisch vorgesehenen 3.5 % de facto auf 1.67 % 

gesenkt werden, erklärt die Beschwerdeführerin, der technische Zins 

spiegle die Erwartung wider, mit welcher künftigen Verzinsung mit hinrei-

chender Gewissheit zu rechnen sei. Die Fachrichtlinie der SKPE zum tech-

nischen Zinssatz vom 27. Oktober 2010 (FRP 4), deren Nichtberücksichti-

gung im vorinstanzlichen Verfahren die Beschwerdegegnerinnen 13 bis 15 

monieren, sei auf Verhältnis