# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d4dfc909-0f6e-5506-ad7d-6d327c0aff82
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-28
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Strafkammern 28.02.2025 SK 2023 425
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_005_SK-2023-425_2025-02-28.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

2. Strafkammer

Cour suprême
du canton de Berne

2e Chambre pénale

Urteil
SK 23 425-427

Hochschulstrasse 17
Postfach 
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 08
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 28. Februar 2025 

Besetzung Oberrichterin Friederich Hörr (Präsidentin), 
Oberrichter Horisberger, Oberrichterin Bochsler
Gerichtsschreiber Fretz

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Rechtsanwalt Dr. B.________

Beschuldigter/Anschlussberufungsführer 1

C.________
a.v.d. Rechtsanwalt D.________

Beschuldigter/Anschlussberufungsführer 2

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern
v.d. Staatsanwältin ZZ_______, Staatsanwaltschaft für Besondere 
Aufgaben, Amtshaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern  

Berufungsführerin

und 

E.________
v.d. Rechtsanwalt F.________

beschwerte Drittperson 

Gegenstand qualifizierte Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, 
qualifizierte Geldwäscherei und Widerhandlung gegen das Waf-
fengesetz sowie Widerrufsverfahren (Beschuldigter 1) 

2

qualifizierte Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz 
und qualifizierte Geldwäscherei (Beschuldigter 2)

Berufung gegen das Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland 
(Kollegialgericht) vom 26. Januar 2023 (PEN 22 601)

3

Erwägungen:

I. Formelles

1. Erstinstanzliches Urteil

Das Regionalgericht Bern-Mittelland (Kollegialgericht; nachfolgend: Vorinstanz) 
fällte am 26. Januar 2023 folgendes Urteil (pag. 5535 ff.; Hervorhebungen im Origi-
nal):

A. A.________

I.

A.________ wird schuldig erklärt:

1. des Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 1 Bst. b, c, d und g, Abs. 2 
Bst. a, b, und c BetmG), banden-, gewerbs- sowie teilweise mengenmässig begangen in der 
Zeit von ca. Frühling 2017 bis 9. Mai 2019, an diversen Orten in der Schweiz,

durch Erwerb, Lagern, Herstellen und Veräussern von Methamphetamin sowie teilweise Can-
nabis und teilweise Anstaltentreffen dazu;

2. der bandenmässigen Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 2 Bst. b StGB) begangen in der Zeit vom 
1. Mai 2017 bis am 9. Mai 2019 an diversen Orten in der Schweiz;

3. des Vergehens gegen das Waffengesetz (Art. 33 Abs. 1 Bst. a WG), begangen in der Zeit vom 
2. bis am 9. Mai 2019 in I.________(Ortsname) durch Besitz einer Feuerwaffe (inkl. Munition).

II.

A.________ wird

in Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB

verurteilt:

1. Zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren.

Es wird festgestellt, dass die Untersuchungshaft vom 9. Mai 2019 bis 10. Mai 2021 (733 Tage) 
gedauert hat und die Strafe am 11. Mai 2021 vorzeitig angetreten worden ist. Die gesamte Zeit 
wird vollumfänglich auf die Freiheitsstrafe angerechnet (Art. 51 StGB).

2. Zu einer Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu CHF 10.00, ausmachend total CHF 1’100.00. Der 
Vollzug wird aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren.

3. Zu den Verfahrenskosten von CHF 68'118.45 (Art. 426 Abs. 1 StPO):

4

Gebühren des Vorverfahrens CHF 33’000.00
Gebühr für den Auftritt der Staatsanwaltschaft (1/2-ansteilsmässig) CHF 1’000.00
Gebühren des Gerichts: CHF 15'000.00 (inkl. CHF 3'000.00 für die 
schriftliche Begründung)  
1/2-anteilsmässig zu Lasten des Beschuldigten A________ CHF 7’500.00
Total CHF 41’500.00

Auslagen im Vorverfahren CHF 26’079.95
Auslagen im Hauptverfahren (Abstellplatz Fz; Okt.-Jan.) CHF 538.50
Total CHF 26’618.45
Total Verfahrenskosten CHF 68’118.45

Gebühren:

Auslagen:

Die Auferlage der bis zur Rechtskraft anfallenden Abstellkosten bleibt vorbehalten.

III.

Der A.________ mit Urteil vom 27. April 2018 des Regionalgerichts Bern-Mittelland gewährte be-
dingte Vollzug wird nicht widerrufen. Die Probezeit wird um ein Jahr verlängert (Art. 46 Abs. 2 
StGB).

IV.

Die amtliche Entschädigung und das volle Honorar für die amtliche Verteidigung von A.________ 
durch Rechtsanwalt Dr. B.________ werden wie folgt bestimmt:

Stunden Satz
amtliche Entschädigung 199.00 200.00 CHF 39’800.00
PraktikantIn 92.00 100.00 CHF 9’200.00
Reisezuschlag CHF 2’725.00

CHF 3’059.95
Mehrw ertsteuer 7.7% auf CHF 54’784.95 CHF 4’218.45
Total CHF 59’003.40
Abzüglich Vorschüsse CHF 44’157.00
Restanz, vom Kanton Bern auszurichten CHF 14’846.40

volles Honorar CHF 49’750.00
PraktikantIn CHF 18’400.00
Reisezuschlag CHF 2’725.00

CHF 6’246.55
Mehrw ertsteuer 7.7% auf CHF 77’121.55 CHF 5’938.35
Total CHF 83’059.90
nachforderbarer Betrag CHF 24’056.50

Auslagen MWSt-pflichtig

Auslagen MWST-pflichtig

Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwalt Dr. B.________ (nach Berücksichti-gung der Vor-
schüsse) für die amtliche Verteidigung von A.________ noch mit CHF 14'846.40.

A.________ hat dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung zurückzuzahlen und 
Rechtsanwalt Dr. B.________ die Differenz von CHF 24'056.50 zwischen der amtlichen Entschä-
digung und dem vollen Honorar zu er-statten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlau-
ben (Art. 135 Abs. 4 StPO).

V.

Weiter wird bezüglich A.________ beschlossen:

1. Es wird festgestellt, dass das Beschleunigungsgebot verletzt worden ist.

5

2. A.________ geht in den vorzeitigen Strafvollzug zurück.

3. Folgende Barschaften werden eingezogen (Art. 70 StGB):
- CHF 1’000.00, aus Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) (Ass.-Nr. 306); (Ziff. 
A/II/1.3/1.20 AKS)
- CHF 18'000.00, aus Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) (Ass.-Nr. 313.1); (Ziff. 
A/II/1.3/1.21 AKS).

4. Das Notengeld CHF 120.00 (Ass.-Nr. 328.1; Ziff. A/II/1.3/1.22 AKS) sowie das Hartgeld CHF 74.20 
(Ass.-Nr. 328.2); (Ziff. A/II/1.3/1.23 AKS) aus der Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) und 
das Notengeld CHF 500.00 aus Effekten (Ass.-Nr. 399); (Ziff. A/II/1.3/1.24 AKS), total CHF 694.20 
wird mit den Verfahrenskosten verrechnet (Art. 442 Abs. 4 StPO).

5. Das Kontoguthaben von A.________ bei der H.________(Bankbezeichnung) (Privatkonto 
J.________(Kontobezeichnung)) wird in der Höhe von CHF 25'000.00 mit den Verfahrenskosten 
verrechnet (Art. 442 Abs. 4 StPO). Die H.________(Bankbezeichnung) (Schweiz) AG wird ange-
wiesen, den Betrag dem Regionalgericht Bern-Mittelland zu überweisen. Mit Eingang der Über-
weisung beim Gericht gilt die Kontosperre als aufgehoben.

6. Die Sperren der weiteren Bankkonten von A.________ werden aufgehoben.

7. Folgende Gegenstände werden eingezogen (Art. 69 StGB), soweit davon ein Ergebnis zu erwar-
ten ist, welches die Verwertung rechtfertigt, sind diese zu verwerten:
- 1 Pistole Beretta Nr. CJ.________(Nummer) / Lauf Nr. CK.________(Nummer) in Etui blau, 
aus Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) (Ass.-Nr. 602a); (Ziff. A/II/1.3/1.27 AKS)
- 2 Pack Munition à je 50 Patronen 9mm Luger Vollmantel, aus Hausdurchsuchung 
I.________(Ortsname) (Ass.-Nr. 602b); (Ziff. A/II/1.3/1.28 AKS)
- 1 Reservemagazin zu Pistole Beretta, aus Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) (Ass.-
Nr. 602c); (Ziff. A/II/1.3/1.29 AKS)

8. Die folgenden Gegenstände bleiben zur Deckung der Verfahrenskosten noch sechs Monate (nach 
Rechtskraft) beschlagnahmt (Art. 263 Abs. 1 Bst. b StPO), um die Sicherstellung und Verwertung 
auf dem Wege des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs einzuleiten, sofern da-
von ein genügendes Ergebnis zu erwarten ist:
- Personenwagen BMW 335i Touring, mit dem Kennzeichen CM.________(Nummer) (Wech-
selschild), Fahrzeughalter: E.________, geb. 21.09.1968, aus CL.________(Land), Mutter der be-
schuldigten Person (Ziff. A/II/1.3/1.50 AKS)
- Ford Kuga 2.0TDCI, schwarz, mit dem Kennzeichen CM.________(Nummer) (Wechselschild), 
Fahrzeughalter: E.________, geb. 21.09.1968, aus CL.________(Land), Mutter der beschuldigten 
Person (Ziff. A/II/1.3/1.51 AKS) inkl. 1 Autoschlüssel Ford Kuga; (Ziff. A/II/1.3/31 AKS)

9. Folgende Gegenstände werden zur Vernichtung eingezogen (Art. 69 StGB) bzw. entsorgt:
- 1 PC Medion Nr. CN.________ (Nummer) (Ass.-Nr. 330); (Ziff. A/II/1.3/1.2 AKS)
- 1 SIM-Karte Lycamobile CO.________(Nummer) (Ass.-Nr. 601); (Ziff. A/II/1.3/1.7 AKS)
- 1 PC-Gehäuse Dell (Ass.-Nr. 219); (Ziff. A/II/1.3/1.8 AKS)
- 3 Aluverpackungen (Ass.-Nr. 221); (Ziff. A/II/1.3/1.9 AKS)
- 1 Vakumiermaschine Solis (Ass.-Nr. 222); (Ziff. A/II/1.3/1.10 AKS)
- 1 Küchenwaage ohne Gefäss (Ass.-Nr. 223); (Ziff. A/II/1.3/1.11 AKS)
- 1 Paar Latexhandschuhe, schwarz (Ass.-Nr. 224); (Ziff. A/II/1.3/1.12 AKS)
- 5 Zigarettenkippen Aschenbecher (Ass.-Nr. 225); (Ziff. A/II/1.3/1.13 AKS)
- 1 Waage klein, „Unbalance“ (Ass.-Nr. 226); (Ziff. A/II/1.3/1.14 AKS)

6

- 1 Minigrip (Ass.-Nr. 227); (Ziff. A/II/1.3/1.15 AKS)
- 1 Kiste Karton (Ass.-Nr. 231); (Ziff. A/II/1.3/1.17 AKS)
- 1 Plastikbox, schwarz, Marke „rotho“, Inhalt: Verpackungsmaterial (Minigrips, Schere, Klebe-

streifen, Klingen und Klingenhalter, Schreibmaterial) (Ass.-Nr. 232); (Ziff. A/II/1.3/1.17 AKS)
- 1 Plastikbox, schwarz, Marke „rotho“, Inhalt: Verpackungsmaterial (Minigrips, Vakumierbeutel, 

Plastikstreifen) (Ass.-Nr. 233), (Ziff. A/II/1.3/1.19 AKS)
- 1 Zigarettenpäckli mit Marihuana, aus Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) (Ass.-Nr. 

600); (Ziff. A/II/1.3/1.25 AKS)
- 3 plastikverschweisste Behältnisse mit Betäubungsmittel-Verdächtigem Material (Vortest po-

sitiv auf Meth/MDMA), ca. 3kg brutto, aus Hausdurchsuchung N.________(Ortsname) (Ass.-
Nr. 220); (Ziff. A/II/1.3/1.26 AKS)

- 1 Schlüssel Eurolocks, CP.________(Nummer) (Tresor N.________(Ortsname)); (Ziff. 
A/II/1.3/1.32 AKS)

10. Folgende Gegenstände werden A.________ zurückgegeben (Art. 267 Abs. 1 StPO):
- 1 iPhone X; (Ziff. A/II/1.3/1.30 AKS)
- 1 iMac, silberfarbig, Nr. CQ.________(Nummer) (Ass.-Nr. 340.1); (Ziff. A/II/1.3/1.3 AKS)
- Hartgeld Euro 4.05, aus Hausdurchsuchung I.________(Ortsname) (Ass.-Nr. 328.2); (Ziff. 

A/II/1.3/1.23 AKS)
- 3 Bank- und Kreditkarten H.________(Bankkürzel), lautend auf A.________ (Ass.-Nr. 229.1); 

(Ziff. A/II/1.3/1.16 AKS)
- 1 Bankkarte H.________(Bankkürzel), CR.________(IBAN), lautend auf A.________ (Ass.-

Nr. 340.2); (Ziff. A/II/1.3/1.4 AKS)
- 1 Bankkarte CS.________(Bankkürzel), Nr. CT.________(Nummer), lautend auf A.________ 

(Ass.-Nr. 340.3); (Ziff. A/II/1.3/1.5 AKS)
- 1 Bankkarte CS.________(Bankkürzel), Nr. CU.________(Nummer), lautend auf A.________ 

(Ass.-Nr. 340.4); (Ziff. A/II/1.3/1.6 AKS)

11. Die Zustimmung zur Löschung des erstellten DNA-Profils (PCN CB.________) nach Ablauf der 
gesetzlichen Frist wird vorzeitig erteilt (Art. 16 Abs. 4 DNA-ProfilG). Bis zum Ablauf dieser Frist 
dürfen die biometrischen erkennungsdienstlichen Daten verwendet werden (Art. 354 Abs. 4 Bst. a 
StGB).

12. Dem Fachbereich Digitale Forensik FDF der Kantonspolizei Bern wird die Zustimmung erteilt, die 
Archivkopie der elektronischen Daten von A.________ (FDF CC.________, CD.________(Num-
mer), CE.________(Nummer), CF.________(Nummer)) zu löschen.

B. C.________

I.

Das Strafverfahren gegen C.________ wegen Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes, durch 

1.1. Konsum von Methamphetamin sowie dem Konsum dienende Widerhandlung, angeblich 
begangen bis am 9. Mai 2019 in N.________(Ortsname) und andernorts (Ziff. B/I/2.2 AKS);

1.2. Konsum von Cannabis sowie dem Konsum dienende Widerhandlung, angeblich begangen 
in der Zeit vom 12. Dezember 2019 bis am 21. Februar 2022 in N.________(Ortsname) und 
andernorts (Ziff. B/I/2.3 AKS);

wird eingestellt,

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ohne Ausrichtung einer Entschädigung und ohne Ausscheidung von Verfahrenskosten.

II.

C.________ wird schuldig erklärt:

1. des Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 1 Bst. b, c, d und g, Abs. 2 
Bst. a, b, und c BetmG), banden-, mengen-, und gewerbsmässig begangen in der Zeit von ca. 
Frühling 2017 bis am 21. September 2018 sowie vom 20. März 2019 bis am 9. Mai 2019, an 
diversen Orten in der Schweiz,

durch Erwerb, Lagern, Herstellen und Veräussern von Methamphetamin sowie teilweise An-
staltentreffen dazu;

2. der bandenmässigen Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 2 Bst. b StGB), begangen in der Zeit vom 
1. Mai 2017 bis am 21. September 2018 und vom 21. März 2019 bis am 9. Mai 2019 an diversen 
Orten in der Schweiz.

III.

C.________ wird verurteilt:

1. Zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren.

Es wird festgestellt, dass die Untersuchungshaft vom 21. September 2018 bis am 20. März 2019 
(181 Tage) sowie vom 9. Mai bis am 11. Dezember 2019 (217 Tage) gedauert hat und C.________ 
am 12. Dezember 2019 den vorzeitigen Strafvollzug angetreten hat und am 17. Juni 2022 entlas-
sen worden ist (919 Tage). Die total 1317 Tage werden vollumfänglich auf die Freiheitsstrafe an-
gerechnet (Art. 51 StGB).

2. Zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00, ausmachend total CHF 900.00. Der Voll-
zug wird aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren (Art. 44 Abs. 1 StGB).

3. Zu den Verfahrenskosten von CHF 49’237.10 (Art. 426 Abs. 1 StPO).

Gebühren des Vorverfahrens CHF 33’000.00
Gebühr für den Auftritt der Staatsanwaltschaft (1/2-ansteilsmässig) CHF 1’000.00
Gebühren  des Gerichts: CHF 15'000.00 (inkl. CHF 3'000.00 für 
die schriftliche Begründung)  
1/2-anteilsmässig zu Lasten des Beschuldigten A_______ CHF 7’500.00
Total CHF 41’500.00

Auslagen im Vorverfahren CHF 7’737.10
Total CHF 7’737.10
Total Verfahrenskosten CHF 49’237.10

Gebühren:

Auslagen:

IV.

Die amtliche Entschädigung für die amtliche Verteidigung von C.________ durch Rechtsanwalt 
D.________ wird wie folgt bestimmt:

8

amtliche Entschädigung 240.50 200.00 CHF 48’100.00
PraktikantIn 27.00 100.00 CHF 2’700.00

3879.45 CHF 3’879.45
Mehrw ertsteuer 7.7% auf CHF 54’679.45 CHF 4’210.30
Total amtliche Entschädigung CHF 58’889.75
Abzüglich Vorschüsse CHF 37’695.00
Restanz, vom Kanton Bern auszurichten CHF 21’194.75

Auslagen MWST-pflichtig

Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwalt D.________ für die amtliche Verteidigung von 
C.________ mit CHF 21'194.75.

C.________ hat dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung zu-rückzuzahlen, 
sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO).

V.

Weiter wird bezüglich C.________ beschlossen:

1. Es wird festgestellt, dass das Beschleunigungsgebot verletzt worden ist.

2. Die Barschaft in Höhe von CHF 13‘900.00 wird eingezogen (Art. 70 StGB) (Ass.-Nr. 19 + 26); 
(Ziff. B/II/1.3/1.41 AKS).

3. Folgende Gegenstände werden zur Vernichtung eingezogen (Art. 69 StGB):
- 1 Laptop, Trekstor, silberfarbig, S/N DD.________(Nummer) (Ass.-Nr. 105); (Ziff. B/II/1.3/1.1 

AKS)
- 8 LG Dual-SIM Handys, inkl. 1 Ladekabel (Ass.-Nr. 107.1-107.7); (Ziff. B/II/1.3/1.2 AKS)
- 1 LG Dual-SIM Handy, Nrn. DE.________(Telefonnummer) / DF.________(Telefonnummer) 

(Ass.-Nr. 107.8); (Ziff. B/II/1.3/1.3 AKS)
- 1 LG Dual-SIM Handy, Nrn. DG.________(Telefonnummer) / DH.________(Telefonnummer) 

(Ass.-Nr. 107.9); (Ziff. B/II/1.3/1.4 AKS)
- 1 Glas mit 49 Lycamobile SIM-Karten (Ass.-Nr. 108); (Ziff. B/II/1.3/1.5 AKS)
- 1 Platiksack mit diversen Minigrips, 5 x 8cm, unbenutzt (Ass.-Nr. 109); (Ziff. B/II/1.3/1.6 AKS)
- 1 Minihandy L8 Star, grau (Ass.-Nr. 110); (Ziff. B/II/1.3/1.7 AKS)
- 1 Minigrip mit SIM-Kartenhalter CV.________(Nummer) und kleinem SIM-Kartenhalter (Ass.-

Nr. 111); (Ziff. B/II/1.3/1.8 AKS)
- 2 SIM-Karten Lycamobile CW.________(Nummer) / CX.________(Nummer) (Ass.-Nr. 111.2); 

(Ziff. B/II/1.3/1.9 AKS)
- 1 Minigrip mit 39 Lycamobile SIM-Karten (Ass.-Nr. 115); (Ziff. B/II/1.3/1.10 AKS)
- 1 Mobiltelefon WIKO, schwarz (Ass.-Nr. 117); (Ziff. B/II/1.3/1.11 AKS)
- 1 Mobiltelefon Nokia, schwarz (Ass.-Nr. 118); (Ziff. B/II/1.3/1.12 AKS)
- 1 Digitalwaage, Professional (Ass.-Nr. 121); (Ziff. B/II/1.3/1.13 AKS)
- 1 Notizzettel (Ass.-Nr. 122); (Ziff. B/II/1.3/1.14 AKS)
- 1 Notizzettel (Ass.-Nr. 127.1) aus 1 Plastiksack mit div. Papieren und Notizen (Ass.-Nr. 127); 

(Ziff. B/II/1.3/1.15 AKS)
- 1 Quittungsblock (Ass.-Nr. 129.2); (Ziff. B/II/1.3/1.16 AKS)
- 1 Notizzettel mit Abrechnungen (Ass.-Nr. 129.3); (Ziff. B/II/1.3/1.17 AKS)
- 1 brauner Ledergurt, ca. 1.2m mit folgendem Anhang: 4 grosse Kugeln Ø ca. 7cm, 1 kleine 

Kugel Ø ca. 4cm, 1 weisses Display von Samsung Handy in Minigrip, 1 schwarze Mütze (evtl. 
Sturmhaube) in Minigrip, div. silbergraue Plastikbeutel mit rundlichen Metallteilen, 1 Minigrip 
mit mehreren zylindrischen Sprengkörpern mit Zündschnur, sep., 1 zylinderischförmiger Ge-
genstand mit Zündschnur, sep. (Ass.-Nr. 130), bereits vernichtet; (Ziff. B/II/1.3/1.18 AKS) 

9

- 2 Gläser mit kombinierten Trinkhalmen mit Glaskugel, Konsumutensil (Ass.-Nr. 131); (Ziff. 
B/II/1.3/1.19 AKS)

- 1 SIM Kartenhalter Swisscom CY.________ (Nummer), 1 SIM Kartenhalter YALLO 
CZ.________(Nummer), 1 SIM Kartenhalter YALLO DA.________(Nummer), 1 SIM Karten-
halter Lebara DB.________(Nummer) von AY.________ (Ass.-Nr. 132.2); (Ziff. B/II/1.3/1.20 
AKS)

- 1 verklebtes Paket mit Marihuana, ca. 85 Gramm brutto (Ass.-Nr. 102); (Ziff. B/II/1.3/1.21 AKS)
- 1 Plastiksack mit 4 Minigrip Marihuana (Ass.-Nr. 103); (Ziff. B/II/1.3/1.22 AKS)
- 1 Minigrip mit 2.5 Stk. Thaipille mit Aufschrift “WY”, rot, aus Effekten; (Ziff. B/II/1.3/1.23 AKS)
- 1 Minigrip mit Crystal-Meth, ca. 1.25 Gramm, aus Effekten; (Ziff. B/II/1.3/1.24 AKS)
- 1 Samsung Galaxy S10; (Ziff. B/II/1.3/1.25 AKS)
- 1 Notizzettel rot; (Ziff. B/II/1.3/1.26 AKS)
- 1 Kugelschreiberhülse; (Ziff. B/II/1.3/1.27 AKS)
- 1 Schlüssel Eurolocks DC.________(Nummer) zu Tresor; (Ziff. B/II/1.3/1.28 AKS)
- 1 Mörser mit Stössel (Ass.-Nr. 5); (Ziff. B/II/1.3/1.29 AKS)
- 1 iPhone weiss (Ass.-Nr. 7); (Ziff. B/II/1.3/1.30 AKS)
- 1 Telefon Samsung mit Kabel (Ass.-Nr. 8); (Ziff. B/II/1.3/1.31 AKS)
- 2 SIM-Kartenhalter / 1 yallo SIM-Karte (Ass.-Nr. 11); (Ziff. B/II/1.3/1.32 AKS)
- 7 verschiedene Mobiltelefone (Ass.-Nr. 13); (Ziff. B/II/1.3/1.33 AKS)
- 1 iPhone schwarz (081283) (Ass.-Nr. 16); (Ziff. B/II/1.3/1.34 AKS)
- 13 leere Kartenhalter yallo / 15 SIM-Karten yallo / 1 Kartenhalter mit SIM yallo / 1 Kartenhalter 

mit SIM Lebara (Ass.-Nr. 18); (Ziff. B/II/1.3/1.35 AKS)
- 1 Papier / 1 SIM-Karte (Ass.-Nr. 21); (Ziff. B/II/1.3/1.36 AKS) 
- 18 SIM-Kartenhalter (Ass.-Nr. 27.8); (Ziff. B/II/1.3/1.37 AKS)
- 1 Vakuumiergerät, SOLIS / diverse Vakuumbeutel (Ass.-Nr. 33); (Ziff. B/II/1.3/1.38 AKS)
- 1 Tasche mit Material zur Herstellung von Thaipillen (Ass.-Nr. 34); (Ziff. B/II/1.3/1.39 AKS)
- 6 Tüten in welchen sich Drogen befanden (Ass.-Nr. 35); (Ziff. B/II/1.3/1.40 AKS)
- 104 g brutto Methamphetamin (Ass.-Nr. 1); (Ziff. B/II/1.3/1.42 AKS)
- 223 g brutto Methamphetamin (Ass.-Nr. 2); (Ziff. B/II/1.3/1.43 AKS)
- 219 g brutto Methamphetamin (Ass.-Nr. 3); (Ziff. B/II/1.3/1.44 AKS)
- 37 g brutto Methamphetamin (Ass.-Nr. 4); (Ziff. B/II/1.3/1.45 AKS)
- 6 g brutto braunes Pulver (Ass.-Nr. 6); (Ziff. B/II/1.3/1.46 AKS)
- 98 g brutto Marihuana (Cannabis) (Ass.-Nr. 15); (Ziff. B/II/1.3/1.47 AKS)
- 4 Thaipillen (Methamphetamin) (Ass.-Nr. 17); (Ziff. B/II/1.3/1.48 AKS)
- 1 Minigrip mit rotem Pulver, 5 g brutto (Ass.-Nr. 22); (Ziff. B/II/1.3/1.49 AKS)
- 1 Minigrip mit Methamphetamin, 8 g brutto (Ass.-Nr. 23); (Ziff. B/II/1.3/1.50 AKS)
- 1 Minigrip mit Methamphetamin, 2 g brutto (Ass.-Nr. 24); (Ziff. B/II/1.3/1.51 AKS)
- 1 Minigrip mit Methamphetamin, 2 g brutto (Ass.-Nr. 25); (Ziff. B/II/1.3/1.52 AKS)
- 1 Behälter Ethylvanillin mit Pulver, 326 g brutto (Ass.-Nr. 30); (Ziff. B/II/1.3/1.53 AKS)
- 1 Karton samt Minigrip mit weissem Pulver, 491 g brutto (Ass.-Nr. 32); (Ziff. B/II/1.3/1.54 AKS)

4. Die Zustimmung zur Löschung der erstellten DNA-Profile (PCN CG.________(Nummer) und PCN 
CH.________(Nummer) nach Ablauf der gesetzlichen Frist wird vorzeitig er-teilt (Art. 16 Abs. 4 
DNA-ProfilG). Bis zum Ablauf dieser Frist dürfen die biometrischen erkennungsdienstlichen Daten 
verwendet werden (Art. 354 Abs. 4 Bst. a StGB).

10

5. Dem Fachbereich Digitale Forensik FDF der Kantonspolizei Bern wird die Zustimmung erteilt, die 
Archivkopie der elektronischen Daten von C.________ (FDF CI.________(Nummer), 
CD.________(Nummer), CE.________(Nummer), CF.________(Nummer)) zu löschen.

C. E.________

1. Folgende Gegenstände werden E.________ zurückgegeben (Art. 267 Abs. 1 StPO):
- 8 Armreifen, goldfarbig (6x schmal / 2x breit) in pink/grau/schwarzer Tasche (Ass.-Nr. 700); 

(Ziff. A/II/1.3/1.33 AKS)
- 1 Armreif in Federform, goldfarbig, mit 6 diamantähnlichen Steinen (Ass.-Nr. 701); 

(Ziff. A/II/1.3/1.34 AKS)
- 2 Halsketten, goldfarbig / 14 Armreifen, goldfarbig in Plüschetui Tiger (Ass.-Nr. 702); 

(Ziff. A/II/1.3/1.35 AKS)
- 1 Armreif breit, goldfarbig / 5 Armreifen, goldfarbig / 1 Halskette mit Anhänger, goldfarbig / 2 

Halsketten goldfarbig (1 roter Stein fehlt) in Etui mit Aufdruck Katze und Herzmuster (Ass.-Nr. 
703); (Ziff. A/II/1.3/1.36 AKS)

- 6 Halsketten, goldfarbig (Ass.-Nr. 704); (Ziff. A/II/1.3/1.37 AKS)
- 1 Halskette mit Anhänger, goldfarbig / 1 Armkette, goldfarbig / 1 Anhänger in Kreuzform, gold-

farbig in Etui rot (Ass.-Nr. 705); (Ziff. A/II/1.3/1.38 AKS)
- 8 Paare Ohrstecker, goldfarbig, teilweise mit Steinen verziert / 1 Halskette grob, goldfarbig / 1 

Halskette fein, goldfarbig mit schwarzen Steinen / 5 Fingerringe, goldfarbig (3x klein / 2x nor-
mal) / 1 Paar Ohrringe in 2 Plastikboxen rot und pink (Ass.-Nr. 706); (Ziff. A/II/1.3/1.39 AKS) 

- 3 Fingerringe, goldfarbig / 2 Halsketten, goldfarbig mit weissen Kugeln in Plüschetui grün mit 
Comic-Aufdruck (Ass.-Nr. 707.1); (Ziff. A/II/1.3/1.40 AKS)

- 1 Halskette mit Anhänger, goldfarbig / 2 Armreife, goldfarbig in Plüschetui grün mit Comic-
Aufdruck (Ass.-Nr. 707.2); (Ziff. A/II/1.3/1.41 AKS)

- 1 Halskette, schwarz/goldfarbig in Plüschetui grün mit Comic-Aufdruck (Ass.-Nr. 707.3); 
(Ziff. A/II/1.3/1.42 AKS)

- 1 Halskette mit Anhänger (Stosszahn-Form), goldfarbig in Plüschetui grün mit Comic-Aufdruck 
(Ass.-Nr. 707.4); (Ziff. A/II/1.3/1.43 AKS)

- 2 Halsketten, goldfarbig / 1 Armreif goldfarbig / 2 Paar Ohrstecker, goldfarbig in Schmuck-
Säcklein rosa (Ass.-Nr. 707.5); (Ziff. A/II/1.3/1.44 AKS)

- 1 Halskette, goldfarbig / 2 Armreifen, goldfarbig in Plüschetui grün mit Comic-Aufdruck (Ass.-
Nr. 707.6); (Ziff. A/II/1.3/1.45 AKS) 

- 2 Halsketten, goldfarbig / 1 Armkette, goldfarbig in Plüschetui grün mit Comic-Aufdruck (Ass.-
Nr. 707.7); (Ziff. A/II/1.3/1.46 AKS)

- 1 Halskette mit Anhänger (Stosszahn-Form), goldfarbig / 4 Halsketten, goldfarbig in Etui 
schwarz/weiss, beschriftet mit DI.________, DJ.________(Ort) (Ass.-Nr. 708); (Ziff. 
A/II/1.3/1.47 AKS)

- 1 20-Räppler / 1 Halskette, goldfarbig/schwarz mit Anhänger „A“ / 1 Anhänger (Goldbarre 5g) 
/ 1 Halskette mit Anhänger, goldfarbig mit rot/weissen Steinen / 1 Halskette grob, mit Anhänger 
(Engel & Reiter), goldfarbig / 1 Halskette, goldfarbig / 1 Halskette mit Anhänger „A“, goldfarbig 
/ 7 Fingerringe, goldfarbig / 2 Armketten, goldfarbig in Etui „Logitech“ schwarz (Ass.-Nr. 710.1); 
(Ziff. A/II/1.3/1.48 AKS)

- sämtliche Couverts mit Beschriftungen, enthaltend Schmuckstücke gemäss Ziff. 1.1-1.21; 
(Ziff. A/II/1.3/1.49 AKS)

11

- 1 braunes Buch mit Aufschrift „BI.________“ und A4 Blatt, beidseitig handschriftlich beschrie-
ben (Ass.-Nr. 601); (Ziff. A/II/1.3/1.1 AKS)

2. Der Kanton Bern entschädigt E.________ mit CHF 1'500.00 für die angemessene Ausübung ihrer 
Verfahrensrechte (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. 429 Abs. 1 Bst. a StPO).

D. WEITERE BESCHLÜSSE

[Eröffnungs- und Mitteilungsformel]

2. Berufung

Gegen dieses Urteil meldete die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Besondere 
Aufgaben (nachfolgend: Staatsanwaltschaft), am 30. Januar 2023 fristgerecht Beru-
fung an (pag. 5558). Daraufhin stellte die Vorinstanz den Parteien die schriftliche 
Urteilsbegründung, datierend vom 12. September 2023, zu (pag. 5730 ff.). 

Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte mit Eingabe vom 29. September 2023 betref-
fend beider Beschuldigter die Berufung (pag. 5840 ff.). Innert Frist erhoben sowohl 
A.________ als auch C.________ mit Schreiben vom 23. Oktober 2023 Anschluss-
berufung (pag. 8565 ff. und pag. 5856 ff.). 

Die Berufungsverhandlung vor der 2. Strafkammer fand am 25.-28. Februar 2025 
statt (pag. 6202 ff.). 

3. Oberinstanzliches Beweisergänzungsverfahren

Von Amtes wegen wurden oberinstanzlich Straf- und Betreibungsregisterauszüge 
über die Beschuldigten (beide datierend vom 12. Februar 2025, pag. 6107 ff. und 
6110 ff.); über A.________ ein Führungsbericht bei der Justizvollzugsanstalt 
DK.________(JVA) (datierend vom 11. Februar 2025, pag. 6114 ff.) und über 
C.________ ein Leumundsbericht samt Bericht über die wirtschaftlichen Verhält-
nisse (datierend vom 15. Januar 2025, pag. 6076 ff.) eingeholt. Weiter wurden die 
Akten BJS 24 690 bei der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland be-
treffend C.________ und die Akten PEN 21 1211 beim Regionalgericht Bern-Mittel-
land betreffend AG.________ sowie die Akten SK 23 219 bei der 2. Strafkammer 
des Obergerichts des Kantons Bern betreffend AH.________ ediert. 

Mit Verfügung vom 27. Dezember 2023 wurde der durch C.________ gestellte Be-
weisergänzungsantrag auf parteiöffentliche Einvernahme von G.________ gutge-
heissen (pag. 5884). 

Ebenfalls gutgeheissen wurde mit Verfügung vom 21. Februar 2025 der Beweiser-
gänzungsantrag der Generalstaatsanwaltschaft auf Beizug der Akten betreffend 
AK.________ (SK 22 587) (pag. 6120 ff. und 6187 f.). 

Anlässlich der Berufungsverhandlung erneuerte A.________ die mit Eingabe vom 
20. Februar 2025 gestellten Beweisergänzungsanträge (pag. 6157 ff.) und ergänzte 
diese um den Antrag, die soeben eingereichten Dokumente (Fahrzeugbewertung 
Comparis) zu den Akten zu nehmen (pag. 6161 ff. und pag. 6201 ff.). Mit Beschluss 
der Kammer wurde der Beweisergänzungsantrag, es sei gerichtlich zu bestimmen, 
woher der «Screenshot DL.________(Adresse), vom 20.01.2019, 18.14 Uhr» 

12

stamme, abgewiesen. Die weiteren Beweisergänzungsanträge wurden gutgeheis-
sen (pag. 6201 ff.). 

Anlässlich der Berufungsverhandlung wurden sodann G.________ sowie die Be-
schuldigten einvernommen (pag. 6201 ff.).

4. Anträge der Parteien

4.1 Generalstaatsanwaltschaft

Für die Generalstaatsanwaltschaft beantragte und begründete Staatsanwältin 
ZZ_______ Nachstehendes (pag. 6250 ff.; Hervorhebungen im Original): 

I.

Es sei festzustellen, dass das Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 23. Januar 2023 in 
Rechtskraft erwachsen ist wie folgt:

A. A.________ 
hinsichtlich
- der Schuldsprüche wegen bandenmässiger Geldwäscherei (Ziff. A.I.2. des Urteilsdispositivs) 
- des Vergehens gegen das Waffengesetz (Ziff. A.I.3.) 
- der Verfügungen (Ziff. A.V.). 

B. C.________
hinsichtlich

- der Einstellung des Verfahrens gegen C.________ wegen Übertretung gegen das Betäubungs-
mittelgesetz, angeblich begangen in der Zeit bis am 9. Mai 2019 bzw. vom 12. Dezember 2019 
bis 21. Februar 2022 ohne Ausrichtung einer Entschädigung und ohne Ausscheidung von Verfah-
renskosten (Ziff. B.I.);

- des Schuldspruchs wegen bandenmässiger Geldwäscherei (Ziff. B.II.2.); 
- der Verfügungen (Ziff. B.V.).

A. A.________

A.________ sei schuldig zu erklären wegen:

1. Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfach, mengenmässig, ban-
denmässig und gewerbsmässig begangen in der Zeit von Frühling 2017 - 09. Mai 2019 in 
I.________(Ortsname), K.________(Ortsname), L.________(Ortsname), M.________(Orts-
name), N.________(Ortsname), O.________(Ortsname), P.________(Ortsname) sowie an 
den Bahnhöfen Q.________(Ortsname) bis R.________(Ortsname), S.________(Ortsname), 
T.________(Ortsname), U.________(Ortsname), T.________(Ortsname), V.________(Orts-
name), W.________(Ortsname), X.________(Ortsname), Y.________(Ortsname), 
Z.________(Ortsname), AA.________(Ortsname), AB.________(Ortsname), 
AC.________(Ortsname), AD.________(Ortsname), AE.________(Ortsname), und eventuell 
andernorts, teilweise gemeinsam mit C.________, AF.________, AG.________, 
AH.________, AI.________, AJ.________, AK.________, AL.________ und AM.________. 

1.1. Erwerb, teilweise Einfuhr, teilweise Anstalten treffen dazu von total mindestens 20’500 g 
Methamphetamin in Form von Crystal, namentlich: 

1.1.1. 06. Juni 2017 – 13. Juni 2017: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin, gemeinsam 
begangen mit C.________. 

13

1.1.2. 20. Juni 2017: Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin. 
1.1.3. Anstalten treffen zum Erwerb einer unbestimmten Menge Methamphetamin in der Zeit von 

Juni 2017 bis September 2017 in T.________(Ortsname), I.________(Ortsname) und eventu-
ell andernorts. 

1.1.4. 18. September 2017 – 22. September 2017: Erwerb und Einfuhr von mindestens 250 g Me-
thamphetamin, gemeinsam begangen mit C.________. 

1.1.5. 30. Januar 2018 – 12. Februar 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin, 
gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.6. 19. Februar 2018 – ca. 25. Februar 2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 500 g Methamphet-
amin, gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.7. 12. März 2018 – ca. 18. März 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 11000 g Methamphetamin, 
gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.8. 15. April 2018 – ca. 21. April 2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 698 g Methamphetamin in 
Form von Crystal, gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.9. 10. Mai 2018 – ca. 21. Mai 2018: Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von ca. 1145 
g Methamphetamin in Form von Crystal, gemeinsam begangen mit C.________, 
AH.________ und AI.________. 

1.1.10. 26. Mai 2018 – ca. 11. Juni 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 1000 g Methamphetamin in Form 
von Crystal, gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.11. 10. Juni 2018 – ca. 18. Juni 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in Form 
von Crystal, gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________.

1.1.12. 17. Juni 2018 – ca. 26. Juni 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 1000 g Methamphetamin, ge-
meinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.13. 22. / 23. Juli 2018 – ca. 31. Juli 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 11000 g Methamphetamin 
in Form von Crystal, gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.14. 05. August 2018 – ca. 15. August 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 3000 g Methamphetamin 
in Form von Crystal, gemeinsam begangen mit C.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.15. 16. September – 10. Oktober 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 3000 g Methamphetamin in 
Form von Crystal, gemeinsam begangen mit AF.________, AG.________, AH.________ und 
AI.________. 

1.1.16. 14. Dezember – 27. Dezember 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 3000 g Methamphetamin in 
Form von Crystal, gemeinsam begangen mit AF.________, AG.________, AH.________. 

1.1.17. 03. Mai / 06. Mai 2019 – 09. Mai 2019: Erwerb und Einfuhr von 2979.90 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Reinheitsgrad 98 – 100 % Hydrochlorid), gemeinsam begangen mit 
C.________, AF.________, AG.________ und AH.________. 

1.1.18. Erwerb von mind. 50 – 400 g Methamphetamin von AN.________, in der Zeit vom 01. Januar 
2017 – Januar! Februar 2018 in T.________(Ortsname), I.________(Ortsname) oder eventuell 
andernorts, teilweise gemeinsam mit C.________. 

1.1.19. Erwerb vom Lieferanten "Z", von der Familie AO.________ und weiteren unbekannten Liefe-
ranten einer unbestimmten, 1000 Stück übersteigenden Menge Thaipillen in der Zeit von Früh-
ling 2017 – 09. Mai 2019 in I.________(Ortsname), AP.________(Ortsname), Region 
AQ.________/AR.________ und eventuell andernorts. 

1.1.20. Anstalten treffen zur Einfuhr von 500 – 10'000 Stück Thaipillen im April! Mai 2019, gemeinsam 
begangen mit AK.________ und AS.________ in I.________(Ortsname), AT.________(Orts-
name), AU.________(Land) und eventuell andernorts. 

14

1.1.21. Anstalten treffen zum Erwerb bei einem unbekannten Lieferanten in den AV.________(Land) 
und zur Einfuhr von monatlich rund 100 kg Marihuana mit einem THC-Gehalt von über 1 %, 
gemeinsam begangen mit AJ.________ in der Zeit vom 7. März 2019 – 9. Mai 2019. 

1.2. Anstalten treffen zur Herstellung einer unbekannten Menge Thaipillen, gemeinsam begangen 
mit C.________ in der Zeit vom April 2018 bis 21. September 2018 und mit AW.________ im 
Frühling 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3. Veräusserung von insgesamt mehr als 13844 g Methamphetamin in Form von Crystal sowie 
mehr als 500 – 1000 Stück Thaipillen in der Zeit von Frühling 2017 bis 09. Mai 2019 in 
I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und eventuell andernorts, gemeinsam began-
gen mit C.________, AJ.________, AF.________, AL.________ und AH.________. 

1.3.1. Veräusserung einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form von Crystal an 
C.________ in der Zeit von Frühling 2017 – September 2017 in N.________(Ortsname) und 
eventuell andernorts. 

1.3.2. Veräusserung von ca. 750 g Methamphetamin in Form von Crystal an AX.________, gemein-
sam mit C.________ in der Zeit von Anfang 2018 – 21. September 2018 in N.________(Orts-
name) und eventuell andernorts.

1.3.3. Veräusserung von 100 g Methamphetamin in Form von Crystal an G.________, gemeinsam 
mit C.________ in der Zeit von Januar 2018 – 21. September 2018 in N.________(Ortsname) 
und eventuell andernorts. 

1.3.4. Veräusserung von mind. 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an AY.________, ge-
meinsam mit C.________ in der Zeit vom Januar 2018 – 21. September 2018 in 
N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.5. Veräusserung von mind. 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an AZ.________, ge-
meinsam mit C.________ in der Zeit vom Januar 2018 – 21. September 2018 in 
N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.6. Veräusserung / Abgabe von mind. 3170 g Methamphetamin in Form von Crystal an 
AJ.________, teilweise gemeinsam mit C.________ in der Zeit vom 1. Januar 2018 – 09. Mai 
2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname), 
M.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.7. Veräusserung von mind. 1500 g Methamphetamin in Form von Crystal an AW.________ in 
der Zeit von Anfang 2018 – 09. Mai 2019, teilweise gemeinsam mit C.________ und 
AF.________ in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.8. Veräusserung von mind. 403 g Methamphetamin in Form von Crystal an AM.________ in der 
Zeit von ca. Herbst / Winter 2017 – 09. Mai 2019, gemeinsam mit C.________ in 
N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname), L.________(Ortsname) und eventuell an-
dernorts.

1.3.9. Veräusserung / Abgabe von mind. 62 g Methamphetamin in Form von Crystal an AK.________ 
in der Zeit vom Ende 2018 / Anfang 2019 - 09. Mai 2019, teilweise gemeinsam mit C.________ 
in AT.________(Ortsname), I.________(Ortsname), BA.________(Ortsname), 
N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.10. Veräusserung von ca. 1000 g Methamphetamin in Form von Crystal an "BB.________" (ver-
mutlich identisch mit BB.________) in der Zeit vom 04. Oktober 2018 – Ende Dezember 2018 
/ Anfang 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.11. Veräusserung von mindestens 550 g Methamphetamin in Form von Crystal an die "Freundin 
von BC.________" (vermutlich identisch mit BD.________, damalige Freundin von 
AO.________) in der Zeit vom 01. Januar 2018 – 09. Mai 2019, teilweise gemeinsam mit 

15

C.________ in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname) und 
eventuell andernorts. 

1.3.12. Veräusserung / Abgabe einer 710 g übersteigenden Menge Methamphetamin in Form von 
Crystal an AF.________ in der Zeit von Frühling 2017 – 09. Mai 2019, teilweise gemeinsam 
mit C.________ in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.13. Abgabe von ca. 150 g Methamphetamin in Form Crystal an AG.________ in der Zeit vom 04. 
Oktober 2018 – 09. Mai 2019 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.14. Abgabe von mindestens 530 g Methamphetamin in Form Crystal an AH.________, in der Zeit 
vom 12. Februar 2018 – 09. Mai 2019, teilweise gemeinsam mit C.________ in 
N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.15. Veräusserung einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form Crystal an AI.________, 
in der Zeit von 2018 – 9. Mai 2019, gemeinsam mit C.________. 

1.3.16. Veräusserung von insgesamt ca. 250 g Methamphetamin in Form Crystal zum Preis von CHF 
130.00 - 140.00 / g an vier Abnehmer aus der BE.________(Ortsbezeichnung) in der Zeit von 
April 2019 – 09. Mai 2019, gemeinsam begangen mit C.________ sowie teilweise gemeinsam 
begangen mit AL.________ und AH.________ in I.________(Ortsname), R.________(Orts-
name), AC.________(Ortsname), BF.________(Ortsname), AA.________(Ortsname), 
AB.________(Ortsname), AD.________(Ortsname), K.________(Ortsname) und eventuell 
andernorts.

1.3.17. Veräusserung von 100 g Methamphetamin in Form von Crystal an einen unbekannten Abneh-
mer am 19. September 2018 in T.________(Ortsname), gemeinsam mit C.________. 

1.3.18. 1.3.18. Veräusserung von mind. 3500 g Methamphetamin in Form von Crystal in der Zeit von 
Frühling 2017 – 9. Mai 2019 an unbekannte Abnehmer in I.________(Ortsname), 
N.________(Ortsname) und andernorts. 

1.3.19. Veräusserung von insgesamt mind. 1000 Stück Thaipillen in der Zeit von Mitte 2017 – 09. Mai 
2019 an AL.________, C.________, AF.________ und weitere, unbekannte Abnehmer. 

1.4. Besitz und Anstalten treffen zur Veräusserung von 530 g Methamphetamin in Form von Crystal 
am 21. September 2018 in N.________(Ortsname). 

2. einfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, durch 
2.1. Erwerb von 2 kg Marihuana mit einem THC-Gehalt von über 1 % bei einem unbekannten Lie-

feranten, gemeinsam begangen mit AJ.________ in der Zeit von März 2019 — 29. April 2019. 
2.2. Veräusserung der in Ziff. 2.1. erworbenen 2 kg Marihuana mit einem THC-Gehalt von über 1 

% am 29. April 2019 an BG.________, Wiedererlangen der 2 kg Marihuana sowie erneute 
Veräusserung der 2 kg am 05. Mai 2019 an einen unbekannten Abnehmer.

2.2.1. Widerhandlungen gegen das Waffengesetz, mehrfach begangen in der Zeit vom 02. – 09. 
Mai 2019 in I.________(Ortsname) und eventuell andernorts.

und er sei in Anwendung von 
Art. 19 Abs. 1 lit. a, b, c, d und g, Art. 19 Abs. 2 lit. a, b und c BetmG 
Art. 4 Abs. 1 lit. a, 8, 33 Abs. 1 lit. a WG 
Art. 34, 40, 46, 47, 49 Abs. 1 und 2, 51, 305b 1 s Ziff. 2 lit. b StGB, 
Art. 426 StPO

zu verurteilen

16

1. zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren, unter Anrechnung des bisher ausgestandenen Freiheits-
entzugs; 

2. zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu CHF 30.00; 

3. zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu CHF 30.00; 

4. zur Bezahlung einer Ersatzforderung von CHF 100'00.00; 

5. zur Bezahlung von 2/3 der erst- und oberinstanlichen Verfahrenskosten (inkl. eine Gebühr von 
CHF 2000.00 gemäss Art. 21 VKD).

B. C.________

C.________ sei schuldig zu erklären:

1. Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfach, mengenmässig, banden-
mässig und gewerbsmässig begangen in der Zeit von Frühling 2017 – 21. September 2018 
und 21. März 2019 - Mai 2019 in I.________(Ortsname), K.________(Ortsname), 
L.________(Ortsname), M.________(Ortsname), N.________(Ortsname), O.________(Orts-
name), P.________(Ortsname) sowie an den Bahnhöfen Q.________(Ortsname) bis 
R.________(Ortsname), S.________(Ortsname), T.________(Ortsname), U.________(Orts-
name), T.________(Ortsname), V.________(Ortsname), W.________(Ortsname), 
X.________(Ortsname), Y.________(Ortsname), Z.________(Ortsname), 
AA.________(Ortsname), AB.________(Ortsname), AC.________(Ortsname), 
AD.________(Ortsname), AE.________(Ortsname), und eventuell andernorts, teilweise ge-
meinsam mit C.________, AF.________, AG.________, AH.________, AI.________, 
AJ.________, AK.________, AL.________ und AM.________. 

1.1. Erwerb, teilweise Einfuhr, teilweise Anstalten treffen dazu von total mindestens 14’500 g 
Methamphetamin in Form von Crystal, namentlich: 

1.1.1. 06. Juni 2017 – 13. Juni 2017: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin, gemeinsam 
begangen mit A.________. 

1.1.2. 20. Juni 2017: Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin, 
gemeinsam begangen mit A.________. 

1.1.3. 18. September 2017 – 22. September 2017: Erwerb und Einfuhr von mindestens 250 g Me-
thamphetamin, gemeinsam begangen mit A.________. 

1.1.4. 30. Januar 2018 – 12. Februar 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin, 
gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.5. 19. Februar 2018 – ca. 25. Februar 2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 500 g Methamphet-
amin, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.6. 12. März 2018 – ca. 18. März 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 1000 g Methamphetamin, 
gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.7. 15. April 2018 – ca. 21. April 2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 698 g Methamphetamin in 
Form von Crystal, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.8. 10. Mai 2018 – ca. 21. Mai 2018: Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von ca. 1145 
g Methamphetamin in Form von Crystal, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ 
und AI.________. 

1.1.9. 26. Mai 2018 – ca. 11. Juni 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 11000 g Methamphetamin in 
Form von Crystal, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

17

1.1.10. 10. Juni 2018 – ca. 18. Juni 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in Form 
von Crystal, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.11. 17. Juni 2018 ca. 26. Juni 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 1000 g Methamphetamin, ge-
meinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.12. 1.1.12.22. / 23. Juli 2018 – ca. 31. Juli 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 11000 g Metham-
phetamin in Form von Crystal, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und 
AI.________. 

1.1.13. 05. August 2018 – ca. 15. August 2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 3000 g Methamphetamin 
in Form von Crystal, gemeinsam begangen mit A.________, AH.________ und AI.________. 

1.1.14. 03. Mai / 06. Mai 2019 – 09. Mai 2019: Erwerb und Einfuhr von 2979.90 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Reinheitsgrad 98 – 100 % Hydrochlorid), gemeinsam begangen mit 
A.________, AF.________, AG.________ und AH.________. 

1.1.15. Erwerb von mind. 50 – 400 g Methamphetamin von AN.________, in der Zeit vom 01. Januar 
2017 - Januar / Februar 2018 in T.________(Ortsname), I.________(Ortsname) oder eventuell 
andernorts, teilweise gemeinsam mit A.________. 

1.2. Anstalten treffen zur Herstellung einer unbekannten Menge Thaipillen, gemeinsam begangen 
mit A.________ in der Zeit vom April 2018 bis 21. September 2018 und mit AW.________ im 
Frühling 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3. Veräusserung von insgesamt mehr als 4193 g Methamphetamin in Form von Crystal und min-
destens 2700 Stück Thaipillen, gemeinsam begangen mit A.________ in der Zeit vom Sep-
tember 2017 bis 21. September 2018 sowie vom 20. März 2019 bis 9. Mai 2019 in 
N.________(Ortsname), T.________(Ortsname), L.________(Ortsname), BH.________ und 
eventuell andernorts. Die folgenden Tathandlungen sind bekannt: 

1.3.1. Veräusserung von ca. 750 g Methamphetamin in Form von Crystal an AX.________, gemein-
sam mit A.________ in der Zeit von Anfang 2018 – 21. September 2018 in N.________(Orts-
name) und eventuell andernorts. 

1.3.2. Veräusserung von 100 g Methamphetamin in Form von Crystal an G.________, gemeinsam 
mit A.________ in der Zeit von Januar 2018 – 21. September 2018 in N.________(Ortsname) 
und eventuell andernorts. 

1.3.3. Veräusserung von mind. 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an AY.________, ge-
meinsam mit A.________ in der Zeit vom Januar 2018 – 21. September 2018 in 
N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.4. Veräusserung von mind. 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an AZ.________, ge-
meinsam mit A.________ in der Zeit vom Januar 2018 – 21. September 2018 in 
N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.5. Veräusserung / Abgabe von ca. 670 g Methamphetamin in Form von Crystal an AJ.________, 
gemeinsam mit A.________ in der Zeit vom 1. Januar 2018 – 21. September 2018 und vom 
21. März 2019 - 09. Mai 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname), 
AP.________(Ortsname), M.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.6. Veräusserung von mind. 250 g Methamphetamin in Form von Crystal an AW.________ in der 
Zeit von 1. Januar 2018 – 21. September 2018, gemeinsam mit A.________ und AF.________ 
in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.7. Veräusserung von mind. 403 g Methamphetamin in Form von Crystal an AM.________ in der 
Zeit von März 2019 – 09. Mai 2019, gemeinsam mit A.________ in N.________(Ortsname), 
AP.________(Ortsname), L.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

18

1.3.8. Veräusserung / Abgabe von rund 50 g Methamphetamin in Form von Crystal an AK.________ 
in der Zeit März 2019 – 09. Mai 2019, gemeinsam mit A.________ in AT.________(Ortsname), 
I.________(Ortsname), BA.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und eventuell an-
dernorts. 

1.3.9. Veräusserung von mindestens 50 g Methamphetamin in Form von Crystal an die "Freundin 
von BC.________" (vermutlich identisch mit BD.________, damalige Freundin von 
AO.________) in der Zeit vom März 2018 – 09. Mai 2019, gemeinsam mit A.________ in 
I.________(Ortsname), N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname) und eventuell an-
dernorts. 

1.3.10. Veräusserung / Abgabe einer 70 g übersteigenden Menge Methamphetamin in Form von Cry-
stal an AF.________ in der Zeit von Frühling 2017 – 09. Mai 2019, gemeinsam mit A.________ 
in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.3.11. Abgabe von ca. 500 g Methamphetamin in Form Crystal an AH.________, in der Zeit vom 12. 
Februar 2018 – 09. Mai 2019, gemeinsam mit A.________ in N.________(Ortsname) und 
eventuell andernorts. 

1.3.12. Veräusserung einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form Crystal an AI.________, 
in der Zeit von 2018 – 9. Mai 2019, gemeinsam mit A.________. 

1.3.13. Veräusserung von insgesamt ca. 250 g Methamphetamin in Form Crystal zum Preis von CHF 
130.00 – 140.00 / g an vier Abnehmer aus der BE.________(Ortsbezeichnung) in der Zeit von 
April 2019 - 09. Mai 2019, gemeinsam begangen mit A.________ sowie teilweise gemeinsam 
begangen mit AL.________ und AH.________ in I.________(Ortsname), R.________(Orts-
name), AC.________(Ortsname), BF.________(Ortsname), AA.________(Ortsname), 
AB.________(Ortsname), AD.________(Ortsname), K.________(Ortsname) und eventuell 
andernorts. 

1.3.14. Veräusserung von 100 g Methamphetamin in Form von Crystal an einen unbekannten Abneh-
mer am 19. September 2018 in T.________(Ortsname), gemeinsam mit A.________. 

1.3.15. Veräusserung von ca. 2700 Stück Thaipillen an AX.________ in der Zeit von Dezember 2017 
– August 2018 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts. 

1.4. Besitz und Anstalten treffen zur Veräusserung von 530 g Methamphetamin in Form von Crystal 
am 21. September 2018 in N.________(Ortsname). 

2. einfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfach begangen 
durch Veräusserung von insgesamt mind. 100- 150 Stück Thaipillen in der Zeit von 2017 / 
2018 an unbekannte Abnehmer in N.________(Ortsname) und andernorts.

und er sei in Anwendung von 
Art. 19 Abs. 1 lit. a, b, c, d und g, Art. 19 Abs. 2 lit. a, b und c BetmG 
Art. 40, 47, 49 Abs. 1, 51, 305bis Ziff. 2 lit. b StGB, 
Art. 426 StPO

zu verurteilen

1. zu einer Freiheitsstrafe von 5 1/2 Jahren, unter Anrechnung des bisher ausgestandenen Frei-
heitsentzugs; 

2. zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu CHF 30.00; 

3. zur Bezahlung von 1/3 der erst- und oberinstanzlichen Verfahrenskosten (inkl. eine Gebühr von 
CHF 2'000.00 gemäss Art. 21 VKD).

19

C. Verfügungen

Im Weiteren sei zu verfügen: 

1. Der Goldschmuck aus dem Tresor (Ass.-Nr. 700 - 706, 707.1 - 707.7, 708, 709.1 - 709.5, 710.1 inkl, 
die dazugehörigen Couverts) seien einzuziehen. 

2. Das braune Buch mit der Aufschrift "BI.________" und Blatt A4 (Ass.-Nr. 601) seien als Beweismittel 
bei den Akten zu belassen. 

3. A.________ sei in Haft zu belassen (Art. 231 Abs. 1 Bst. a StPO). 

4. Die Honorare der amtlichen Verteidiger seien gerichtlich zu bestimmen (Art. 135 StPO). 

5. Das Urteil sei dem Bundesamt für Polizei mitzuteilen (Art. 28 Abs. 3 BetmG).

4.2 A.________

Rechtsanwalt Dr. B.________ stellte und begründete namens seines Mandanten an 
der Berufungsverhandlung folgende Anträge (pag. 6264 ff.; Hervorhebungen im Ori-
ginal): 

I. Rechtskraft 

1. Es sei gerichtlich festzustellen, dass das Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 
26. Januar 2023 in Rechtskraft erwachsen ist in Bezug auf:

a. Schuldspruch wegen bandenmässiger Geldwäscherei, begangen in der Zeit vom 1. Mai 
2017 bis am 9. Mai 2019 an diversen Orten in der Schweiz (Ziffer A.I.3 Anklageschrift); 

b. Schuldspruch wegen Vergehens gegen das Waffengesetz, begangen in der Zeit vom 2. 
bis am 9. Mai 2019 in I.________(Ortsname) durch Besitz einer Feuerwaffe inkl. Munition 
(Ziffer A.1.4.1. Anklageschrift); 

c. Einstellung wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz, angeblich begangen in der 
Zeit vom 2. bis 9. Mai 2019 in I.________(Ortsname) durch unsorgfältige Aufbewahrung 
einer Feuerwaffe (Ziffer A.I.4.2. Anklageschrift); 

d. Die Bestimmung des Honorars der amtlichen Verteidigung vor erster Instanz (Untersu-
chung und Hauptverfahren) (Ziffer A.IV. Urteil Regionalgericht).

II. Einstellung

Das Strafverfahren gegen A.________ wegen des Vorwurfs der Widerhandlung gegen das Betäu-
bungsmittelgesetz, angeblich begangen durch Anstalten treffen zur Herstellung einer unbekannten 
Menge Thaipillen für den Eigenkonsum in der Zeit von April 2018 bis 21. September 2018 und im Früh-
ling 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und eventuell andernorts sei einzustellen 
ohne Ausscheidung von Verfahrenskosten und ohne Ausrichtung einer Entschädigung (Ziffer 1.1.2. 
Anklageschrift).

III. Freisprüche

A.________ sei unter Ausscheidung der entsprechenden Verfahrenskosten im Umfang von mindestens 
1/10 zulasten des Kantons Bern freizusprechen von den Vorwürfen der Widerhandlungen gegen das 
Betäubungsmittelgesetz, angeblich mehrfach gefährdungsmässig, gewerbsmässig und bandenmässig 
begangen durch

1. Erwerb und Einfuhr von 

20

1.1. einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form von Crystal von ca. Juni 2017 bis Sep-
tember 2017 durch Anstalten treffen in T.________(Ortsname), I.________(Ortsname) und 
eventuell andernorts (Ziffer I.1.1.3. Anklageschrift) 

1.2. monatlich rund 100 Kilogramm Marihuana mit einem THC-Gehalt von über 1 % durch An-
stalten treffen vom 7. März 2019 bis 9. Mai 2019 an unbekannten Orten (Ziffer I.1.1.21. An-
klageschrift) 

2. Veräusserung von 100 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal an G.________ 
von Januar 2018 bis 21. September 2018 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts 
(Ziffer I.1.3.3. Anklageschrift)

IV. Schuldsprüche

Dahingegen sei A.________ schuldig zu sprechen der mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäu-
bungsmittelgesetz, mengenmässig, gewerbsmässig und bandenmässig qualifiziert begangen zwischen 
Januar 2017 und 9. Mai 2019 durch

1. Erwerb und Einfuhr von 

1.1. 450 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 6. bis 13. Juni 2017 in 
I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.1. Anklage-
schrift) 

1.2. ca. 450 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal durch Anstalten treffen am 
20. Juni 2017 an unbekannten Orten (Ziffer I.1.1.2. Anklageschrift) 

1.3. 200 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 18. bis 22. September 2017 
in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.4. Anklage-
schrift) 

1.4. 450 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 30. Januar bis ca. 12. Fe-
bruar 2018 in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer 
I.1.1.5. Anklageschrift) 

1.5. 450 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal durch Anstalten treffen vom 19. 
bis ca. 25. Februar 2018 in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andern-
orts (Ziffer I.1.1.6. Anklageschrift)

1.6. 600 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal durch Anstalten treffen vom 12. 
bis ca. 18. März 2018 in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts 
(Ziffer I.1.1.7. Anklageschrift) 

1.7. 450 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 15. bis ca. 21. April 2018 
in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.8. Anklage-
schrift) 

1.8. 675 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal durch Anstalten treffen am 10. 
bis ca. 21. Mai 2018 in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts 
(Ziffer I.1.1.9. Anklageschrift) 

1.9. 675 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal durch Anstalten treffen vom 26. 
Mai bis ca. 11. Juni 2018 in O.________(Ortsname), I.________(Ortsname) und andern-
orts (Ziffer I.1.1.10. Anklageschrift) 

21

1.10. 450 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 10 bis ca. 18. Juni 2018 in 
I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.11. Anklage-
schrift) 

1.11. 500 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 17. bis ca. 26. Juni 2018 
in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.12. Ankla-
geschrift) 

1.12. 1'000 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal durch Anstalten treffen vom 
22/23. bis ca. 31. Juli 2018 in O.________(Ortsname), I.________(Ortsname) und andern-
orts (Ziffer I.1.1.13. Anklageschrift) 

1.13. 1000 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 5. bis ca. 15. August 2018 
in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.14. Ankla-
geschrift) 

1.14. 3000 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 16. September bis 10. 
Oktober 2018 in I.________(Ortsname), O.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer 
I.1.1.15. Anklageschrift) 

1.15. 3000 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 14. Dezember bis 27. 
Dezember 2018 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer 
I.1.1.16. Anklageschrift)

1.16. 2979,90 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 3. bis 9. Mai 2019 in 
I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer I.1.1.17. Anklage-
schrift) 

1.17. 50 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 1. Januar 2017 bis Februar 
2018 in T.________(Ortsname), I.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer 
I.1.1.18. Anklageschrift) 

1.18. 1000 Thaipillen von Frühling 2017 bis 9. Mai 2019 in I.________(Ortsname), 
AP.________(Ortsname), Region AQ.________/AR.________ und eventuell andernorts 
(Ziffer I.1.1.19. Anklageschrift) 

1.19. 500 Thaipillen im April bzw. Mai 2019 in I.________(Ortsname), AT.________(Ortsname), 
AU.________(Land) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.1.20. Anklageschrift) 

2. Veräusserung bzw. Abgabe  

2.1. einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form von Crystal von Frühling 2017 bis 
September 2017 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.1. Ankla-
geschrift) 

2.2. 500 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von Anfang 2018 bis 21. Sep-
tember 2018 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.2. Anklage-
schrift) 

2.3. 500 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von Januar 2018 bis 21. Sep-
tember 2018 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.4. Anklage-
schrift) 

22

2.4. 500 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von Januar 2018 bis 21. Sep-
tember 2018 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.5. Anklage-
schrift) 

2.5. ca. 3170 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 1. Januar 2018 bis 9. 
Mai 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname), 
M.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.6. Anklageschrift) 

2.6. ca. 1'500 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von Anfang 2018 bis 9. 
Mai 2019 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.7. Anklage-
schrift) 

2.7. 403 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von ca. Herbst bzw. Winter 2017 
bis 9. Mai 2019 in N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname), L.________(Orts-
name) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.8. Anklageschrift) 

2.8. 62 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von Ende 2018 bzw. Anfang 2019 
bis 9. Mai 2019 in AT.________(Ortsname), I.________(Ortsname), BA.________(Orts-
name), N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.9. Anklageschrift) 

2.9. ca. 1000 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 4. Oktober 2018 bis 
Ende Dezember 2018 bzw. Anfang 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Orts-
name) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.10. Anklageschrift) 

2.10. 550 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 1. Januar 2018 bis 9. Mai 
2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname), AP.________(Ortsname) und 
eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.11. Anklageschrift)

2.11. 710 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von Frühling 2017 bis 9. Mai 
2019 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.12. Anklageschrift) 

2.12. 150 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 4. Oktober 2018 bis 9. Mai 
2019 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer I.1.3.13. Anklageschrift) 

2.13. ca. 530 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom 12. Februar 2018 bis 
9. Mai 2019 in N.________(Ortsname) und eventuell andernorts (I.1.3.14. Anklageschrift) 

2.14. einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form von Crystal von 2018 bis 9. Mai 2019 
an unbekannten Orten (Ziffer I.1.3.15. Anklageschrift) 

2.15. ca. 250 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal von April 2019 bis 9. Mai 
2019 in I.________(Ortsname), R.________(Ortsname), AC.________(Ortsname), 
BF.________(Ortsname), AA.________(Ortsname), AB.________(Ortsname), 
AD.________(Ortsname), K.________(Ortsname) und eventuell andernorts (Ziffer 
I.1.3.16. Anklageschrift)

2.16. 100 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal am 19. September 2018 in 
T.________(Ortsname) (Ziffer I.1.3.17. Anklageschrift) 

2.17. ca. 2854,90 Gramm (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal vom Frühling 2017 bis 
9. Mai 2019 in I.________(Ortsname), N.________(Ortsname) und andernorts (Ziffer 
I.1.3.18. Anklageschrift)

2.18. 1'000 Stück Thaipillen von Mitte 2017 bis 9. Mai 2019 an unbekannten Orten (Ziffer 
I.1.3.19. Anklageschrift) 

23

3. Besitz und Anstalten treffen zur Veräusserung von 530 Gramm (brutto) Methamphetamin in 
Form von Crystal am 21. September 2018 in N.________(Ortsname) (Ziffer I.1.4. Anklageschrift)

A.________ sei weiter schuldig zu sprechen der einfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmit-
telgesetz von März 2019 bis 5. Mai 2019 durch 

4. Erwerb von 2 kg Marihuana mit einem THC-Gehalt von über 1 % von März 2019 bis 29. April 
2019 (Ziffer I.2.1. Anklageschrift) 

5. Veräusserung von 2 kg Marihuana mit einem THC-Gehalt von über 1 % am 29. April 2019 sowie 
am 5. Mai 2019 (Ziffer I.2.2. Anklageschrift)

und er sei in Anwendung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen zu verurteilen:

1. Zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten unter Anrechnung der seit 9. Mai 2019 aus-
gestandenen Haft (Polizeihaft, Untersuchungshaft und vorzeitiger Strafvollzug). 

2. Zu einer Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu CHF 10.00/Tag unter Gewährung des bedingten 
Strafvollzugs bei einer Probezeit von zwei Jahren. 

3. Zu den erstinstanzlichen Verfahrenskosten im Umfang von höchstens 9/10 der auf ihn entfallen-
den erstinstanzlichen Verfahrenskosten.

V. Widerrufsverfahren (Einstellung)

Das Widerrufsverfahren auf Grundlage des Urteils vom Regionalgericht Bern-Mittelland vom 27. April 
2018 sei ohne Ausscheidung von Verfahrenskosten, eventuell unter Auferlegung der Verfahrenskosten 
an den Kanton Bern, einzustellen.

VI. Weitere Verfügungen 

1. Die Verfahrenskosten im oberinstanzlichen Verfahren seien vollumfänglich dem Kanton Bern auf-
zuerlegen.

2. Die amtliche Verteidigung sei für das oberinstanzliche Verfahren gemäss Kostennote vom 25. Fe-
bruar 2025 zu entschädigen. 

3. Es seien von Amtes wegen die weiteren Verfügungen (DNA, Einziehungen usw.) zu erlassen.

4.3 C.________

Rechtsanwalt D.________ stellte und begründete namens seines Mandanten an der 
Berufungsverhandlung folgende Anträge (pag. 6259 ff.; Hervorhebungen im Origi-
nal): 

1. Es sei festzustellen, dass das Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland (Kollegialgericht in Fün-
ferbesetzung) vom 26. Januar 2023 (PEN 22 601) in Rechtskraft erwachsen ist hinsichtlich:

- der Einstellung des Verfahrens wegen Übertretungen des Betäubungsmittelgesetzes, angeb-
lich begangen in der Zeit bis am 9. Mai 2019 bzw. vom 12. Dezember 2019 bis am 21. Februar 
2022 in N.________(Ortsname) und andernorts, ohne Ausrichtung einer Entschädigung und 
ohne Ausscheidung von Verfahrenskosten (Ziff. B./I. des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs); 

- des Schuldspruchs wegen bandenmässiger Geldwäscherei, begangen in der Zeit vom 1. Mai 
2017 bis am 21. September 2018 und vom 21. März 2019 bis am 9. Mai 2019 an diversen 
Orten in der Schweiz (Ziff. B./II./2. des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs); 

24

- der amtlichen Entschädigung für die amtliche Verteidigung von C.________ durch Rechtsan-
walt D.________ (Ziff. B./IV. des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs); 

- der Verfügungen (Ziff. B./V. des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs).

2. C.________ sei freizusprechen von den Anschuldigungen der Widerhandlungen gegen das 
Betäubungsmittelgesetz, angeblich (teilweise) mengen-, banden- und gewerbsmässig qualifiziert 
gemeinsam mit A.________ begangen,

- 20.06.2017: Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Ziffer B./I./1.1.2. AKS); 

- 19.02.2018 - 25.02.2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 500 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Ziffer B./I./1.1.5. AKS); 

- 12.03.2018 - 18.03.2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 600 - 1’300 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Ziffer B./I./1.1.6. AKS); 

- 26.05.2018 - 11.06.2018: Erwerb und Einfuhr von mind. 1’000 - 1’300 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Ziffer B./I./1.1.9. AKS); 

- 22./23.07.2018 - 31.06.2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 - 1’000 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Ziffer B./I./1.1.12. AKS); 

-  01.01.2017 - Januar/Februar 2018: Erwerb von mind. 50 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Ziffer B./I./1.1.17. AKS); 

- April 2018 - 21.09.2018: Herstellung einer unbekannten Menge Thaipillen (soweit das Verfah-
ren in diesem Punkt nicht einzustellen ist) (Ziffer B./I./1.2. AKS);  

- 01.01.2018 - 21.09.2018 und 21.03.2019 - 09.05.2019: Veräusserung von mind. 50 g Metham-
phetamin in Form von Crystal an die unbekannte Abnehmerin «Freundin von BC.________» 
(Ziffer B./I./1.3.9. AKS); 

- Dezember 2017 - August 2018: Veräusserung von ca. 2’700 Stück Thaipillen an AX.________ 
(Ziffer B./I./1.3.15. AKS); 

- März 2019 - 29. April 2019: Erwerb und Veräusserung von 2 kg Marihuana mit einem THC-
Gehalt von über 1% (soweit auf die Berufung in diesem Punkt überhaupt eingetreten werden 
kann) (Ziffer 4.4 der Berufungserklärung der Generalstaatsanwaltschaft; in der AKS ist der 
Vorwurf nicht enthalten); 

unter Auferlegung der darauf entfallenden erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten an den 
Staat sowie unter Entrichtung der darauf entfallenden Verteidigungskosten.

3. C.________ sei schuldig zu sprechen der Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, 
mehrfach und mengen-, banden- und gewerbsmässig qualifiziert gemeinsam mit A.________ be-
gangen,

- 06.06.2017 - 13.06.2017: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 28.4%; reine Wirkstoffmenge: 142 g) (Ziffer B./I./1.1.1. AKS); 

- 18.09.2017 - 22.09.2017: Erwerb und Einfuhr von ca. 250 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 28.4%; reine Wirkstoffmenge: 71 g) (Ziffer B./I./1.1.3. AKS); 

- 30.01.2018 - 12.02.2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 48.9%; reine Wirkstoffmenge: 245 g) (Ziffer B./I./1.1.4. AKS); 

25

- 15.04.2018 - 21.04.2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 48.9%; reine Wirkstoffmenge: 245 g) (Ziffer B./I./1.1.7. AKS); 

- 10.05.2018 - 21.05.2018: Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von ca. 500 g Metham-
phetamin in Form von Crystal (Reinheitsgrad 48.9%; reine Wirkstoffmenge: 245 g) (Ziffer 
B./I./1.1.8. AKS); 

- 10.06.2018 - 18.06.2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 450 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 48.9%; reine Wirkstoffmenge: 220 g) (Ziffer B./I./1.1.10. AKS); 

- 17.06.2018 - 26.06.2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 500 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 48.9%; reine Wirkstoffmenge: 245 g) (Ziffer B./I./1.1.11. AKS);

- 05.08.2018 - 15.08.2018: Erwerb und Einfuhr von ca. 1’000 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 98%; reine Wirkstoffmenge: 980 g) (Ziffer B./I./1.1.13. AKS); 

- 03./06.05.2019 - 09.05.2019: Erwerb und Einfuhr von 2’979.9 g Methamphetamin in Form von 
Crystal (Reinheitsgrad 98 - 100%; reine Wirkstoffmenge: 2979.9 g) (Ziffer B./I./1.1.14. AKS); 

- Anfang 2018 - 21.09.2018: Veräusserung von 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an 
AX.________ (Ziffer B./I./1.3.1. AKS); 

- Januar 2018 – 21.09.2018: Veräusserung von 45g Methamphetamin in Form von Crystal an 
G.________ (Ziffer B./I./1.3.2. AKS);

- Januar 2018 - 21.09.2018: Veräusserung von 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an 
AY.________ (Ziffer B./I./1.3.3. AKS); 

- Januar 2018 - 21.09.2018: Veräusserung von 500 g Methamphetamin in Form von Crystal an 
AZ.________ (Ziffer B./I./1.3.4. AKS);

- 01.01.2018 - 21.09.2018 und 21.03.2019 - 09.05.2019: Veräusserung / Abgabe von 400 g 
Methamphetamin in Form von Crystal an AJ.________ (Ziffer B./I./1.3.5. AKS); 

- Anfang 2018 - 21.09.2018: Veräusserung von ca. 250 g Methamphetamin in Form von Crystal 
an AW.________ (Ziffer B./I./1.3.6. AKS); 

- Herbst / Winter 2017 - 21.09.2018: Veräusserung / Abgabe von 403 g Methamphetamin in 
Form von Crystal an AM.________ (Ziffer B./I./1.3.7. AKS); 

- 21.03.2019 - 09.05.2019: Veräusserung / Abgabe von 50 g Methamphetamin in Form von 
Crystal an AK.________ (Ziffer B./I./1.3.8. AKS); 

- Frühling 2017 - 09.05.2019: Veräusserung / Abgabe von 70 g Methamphetamin in Form von 
Crystal an AF.________ (Ziffer B./I./1.3.10. AKS); 

- 2017 - 21.09.2018 und 21.03.2019 - 09.05.2019: Veräusserung / Abgabe von 250 g Metham-
phetamin in Form von Crystal an AH.________ (Ziffer B./I./1.3.11. AKS); 

- 2018 - 21.09.2018 und 21.03.2019 - 09.05.2019: Veräusserung von 5 g Methamphetamin in 
Form von Crystal an AI.________ (Ziffer B./I./1.3.12. AKS); 

- April 2019 - 09.05.2019: Veräusserung von insgesamt 40 g Methamphetamin in Form von 
Crystal an BJ.________ und BK.________ (Ziffer B./I./1.3.13. AKS); 

- 19.09.2018: Veräusserung von 100 g Methamphetamin in Form von Crystal an einen unbe-
kannten Abnehmer (Ziffer B./I./1.3.14. AKS); 

26

- 21.09.2018: Besitz und Anstalten treffen zur Veräusserung von 530 g Methamphetamin in 
Form von Crystal (Ziffer B./I./1.4. AKS);

- 2017/2018: Veräusserung von 100 bis 150 Stück Thaipillen an unbekannte Abnehmer (Ziffer 
B./I./2.1. AKS);

unter Auferlegung der darauf entfallenden anteilsmässigen erst- und zweitinstanzlichen Verfah-
renskosten an C.________.

4. Es sei festzustellen, dass das Beschleunigungsgebot verletzt worden ist. 

5. C.________ sei zu verurteilen zu einer Freiheitsstrafe von 38 Monaten, unter Anrechnung der 
ausgestandenen Haft von 1’317 Tagen. 

6. Die amtliche Entschädigung für die amtliche Verteidigung von C.________ im oberinstanzli-
chen Verfahren sei gestützt auf die von Rechtsanwalt D.________ eingereichte Honorarnote 
gerichtlich zu bestimmen. 

7. Es seien die weiteren notwendigen Verfügungen zu erlassen.

4.4 E.________

Rechtsanwalt F.________ stellte und begründete namens seiner Mandantin an der 
Berufungsverhandlung folgende Anträge: 

1. Die durch die Generalstaatsanwaltschaft erhobene Berufung sei betreffend Ziffer 6 abzuweisen. 
2. Der beschlagnahmte Goldschmuck sei an E.________ herauszugeben.
3. E.________ sei für das oberinstanzliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung für 

die entstandenen Anwaltskosten gestützt auf die noch einzureichende Kostennote, zzgl. der vor-
instanzlich zugesprochenen Parteientschädigung, auszurichten. 

5. Verfahrensgegenstand und Kognition der Kammer

Das Berufungsgericht überprüft das erstinstanzliche Urteil grundsätzlich nur in den 
angefochtenen Punkten (Art. 404 Abs. 1 der Schweizerischen Strafprozessordnung 
[StPO; SR: 312.0]).

Mit Blick auf den Umfang der Berufung bzw. Anschlussberufungen (dazu E. I.4. hier-
vor) ist festzustellen, dass das erstinstanzliche Urteil vom 26. Januar 2023 betreffend 
A.________ insoweit in Rechtskraft erwachsen ist, als dieser wegen bandenmässi-
ger Geldwäscherei (A.I.2. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) und wegen Ver-
gehens gegen das Waffengesetz (A.I.3. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) 
schuldig erklärt wurde. Ebenfalls in Rechtskraft erwachsen ist die Festsetzung der 
Höhe der amtlichen Entschädigung und die Festsetzung des vollen Honorars (A.IV. 
des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) sowie die in A.V. beschlossenen Ziffern 3. 
bis 10. Demgegenüber hat die Kammer den Schuldspruch wegen Widerhandlungen 
gegen das Betäubungsmittelgesetz, banden-, gewerbs- und teilweise mengenmäs-
sig begangen (A.I.1. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) und damit zusammen-
hängend den Sanktionenpunkt (A.II. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) zu 
überprüfen. Ebenfalls zu prüfen ist die Auferlegung resp. Aufteilung der Verfahrens-
kosten (A.II.3. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs). Die Rück- und Nachzah-
lungspflicht der amtlichen Entschädigung/des vollen Honorars (A.IV. des erstinstanz-
lichen Urteilsdispositivs) ist von der materiell-rechtlichen Beurteilung abhängig und 

27

folglich ebenfalls neu zu beurteilen. Schliesslich hat die Kammer erneut über die 
Frage einer Ersatzforderung zu befinden. Der Rechtskraft nicht zugänglich sind so-
dann die Verfügungen betreffend die Löschung des erstellten DNA- Profils und der 
erhobenen biometrischen erkennungsdienstlichen Daten (A.V.11. und A.V.12. des 
erstinstanzlichen Urteilsdispositivs).

Betreffend C.________ ist festzustellen, dass das erstinstanzliche Urteil vom 26. Ja-
nuar 2023 bezüglich der Einstellung des Strafverfahrens wegen Übertretungen ge-
gen des Betäubungsmittelgesetz ohne Ausrichtung einer Entschädigung und ohne 
Ausscheidung von Verfahrenskosten (B.I. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) 
sowie bezüglich des Schuldspruchs wegen bandenmässiger Geldwäscherei (B.II.2. 
des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) rechtskräftig wurde. Ebenfalls in Rechtskraft 
erwachsen ist die Festsetzung der Höhe der amtlichen Entschädigung (B.IV. des 
erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) sowie die in B.V.2 und B.V.3. beschlossenen Zif-
fern. Demgegenüber hat die Kammer den Schuldspruch wegen Widerhandlungen 
gegen das Betäubungsmittelgesetz, banden-, gewerbs- und teilweise mengenmäs-
sig begangen (B.II. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) und damit zusammen-
hängend den Sanktionenpunkt (B.III. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) zu 
überprüfen. Ebenfalls zu prüfen ist die Auferlegung resp. Aufteilung der Verfahrens-
kosten (B.III.3. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs). Die Rückzahlungspflicht der 
amtlichen Entschädigung (B.IV. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs) ist von der 
materiell-rechtlichen Beurteilung abhängig und folglich ebenfalls neu zu beurteilen. 
Der Rechtskraft nicht zugänglich sind schliesslich die Verfügungen betreffend die 
Löschung der erstellten DNA- Profile und der erhobenen biometrischen erkennungs-
dienstlichen Daten (B.V.4. und B.V.5. des erstinstanzlichen Urteilsdispositivs).

Von der Kammer weiter zu überprüfen ist sodann der Beschluss über die Heraus-
gabe der beschlagnahmten Gegenstände an E.________ (C.1. des erstinstanzlichen 
Urteilsdispositivs). 

Die Kammer verfügt bei der Überprüfung der angefochtenen Punkte über volle Ko-
gnition (Art. 398 Abs. 2 StPO). Zufolge der Berufung der Generalstaatsanwaltschaft 
darf das erstinstanzliche Urteil in den angefochtenen Punkten auch zum Nachteil 
beider Beschuldigten abgeändert werden; das Verschlechterungsverbot gilt nicht 
(Art. 391 Abs. 2 StPO e contrario). 

II. Widerrufsverfahren

6. Rechtliche Grundlagen

Begeht der Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen und ist 
deshalb zu erwarten, dass er weitere Straftaten verüben wird, widerruft das Gericht 
den bedingten Teil der Strafe (Art. 46 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbu-
ches [StGB; SR 311.0]). Gemäss Art. 46 Abs. 5 StGB darf ein Widerruf nicht mehr 
angeordnet werden, wenn seit dem Ablauf der Probezeit drei Jahre vergangen sind. 
Die Probezeit beginnt mit der Eröffnung des Urteils zu laufen, das vollstreckbar wird 
(Art. 44 Abs. 4 StGB). Massgebend für die Einhaltung der Frist nach Art. 46 Abs. 5 
StGB ist das Urteil der Berufungsinstanz, soweit es das erstinstanzliche Urteil auch 

28

betreffend den Widerruf ersetzt (BGE 143 IV 441 E. 2.2 mit Hinweis; Urteil des Bun-
desgerichts 6B_733/2019 vom 15. November 2019 E. 1.4.).

7. Erwägungen der Kammer

Vorliegend wurde A.________ mit Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 
27. April 2018 für eine Freiheitsstrafe von 36 Monaten der teilbedingte Vollzug für 30 
Monate gewährt, wobei die Probezeit auf zwei Jahre festgesetzt wurde (pag. 6108). 
Die relevante Frist nach Art. 46 Abs. 5 StGB endete somit im April 2023, weshalb 
das Widerrufsverfahren betreffend A.________ einzustellen ist. Hierfür werden erst- 
sowie oberinstanzlich keine Kosten ausgeschieden. 

III. Sachverhalt und Beweiswürdigung

8. Allgemeine Grundlagen der Beweiswürdigung

Für die allgemeinen Grundlagen der Beweiswürdigung wird auf die korrekten Aus-
führungen der Vorinstanz verwiesen (S. 7 der erstinstanzlichen Urteilsbegründung, 
pag. 5736). 

Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass es das Recht jeder beschuldigten Person 
ist, sich nicht belasten zu müssen sowie namentlich die Aussage und Mitwirkung im 
Strafverfahren zu verweigern (Art. 113 Abs. 1 StPO). Entsprechend ist es unzuläs-
sig, ihr Schweigen als Indiz für ihre Schuld zu werten. Hingegen ist es nicht ausge-
schlossen, das Aussageverhalten der beschuldigten Person in die freie Beweiswür-
digung miteinzubeziehen. So insbesondere, wenn sie sich weigert, zu ihrer Entlas-
tung erforderliche Angaben zu machen, resp. wenn sie es unterlässt, entlastende 
Behauptungen näher zu substantiieren, obschon eine Erklärung angesichts der be-
lastenden Beweiselemente vernünftigerweise erwartet werden darf. Folglich darf in 
Situationen, die nach einer Erklärung rufen, das Schweigen der beschuldigten Per-
son bei der Gewichtung belastender Elemente mitberücksichtigt werden, es sei 
denn, die beschuldigte Person berufe sich zu Recht auf ein Zeugnisverweigerungs-
recht (Urteile des Bundesgerichts 6B_1018/2021 vom 24. August 2022 E. 1.3.1 und 
6B_1202/2021 vom 11. Februar 2022 E. 1.8.2).

9. Beweismittel

Auf eine Zusammenfassung der Beweismittel wird verzichtet. Soweit für das vorlie-
gende Verfahren notwendig, wird direkt im Rahmen der konkreten Würdigung darauf 
eingegangen. Es wird im Weiteren auf die Zusammenfassung der Vorinstanz (S. 10 
ff. der erstinstanzlichen Urteilsbegründung, pag. 5739 ff.) und die amtlichen Akten 
verwiesen.

10. Erwägungen der Kammer

10.1 Rahmengeschehen/Unbestrittenes/Bestrittenes

A.________ wird gemäss A.I.1. der Anklageschrift zur Last gelegt, in der Zeit von 
Frühling 2017 bis 9. Mai 2019 an verschiedenen Orten, teilweise gemeinsam mit 
C.________ und mit anderen Personen, Methamphetamin (in Form von Crystal und 

29

Thaipillen) erworben, teilweise eingeführt und teilweise Anstalten dazu getroffen zu 
haben. Ebenfalls wird ihm die mit C.________ und anderen Personen getätigte Ver-
äusserung von Methamphetamin (in Form von Crystal und Thaipillen) vorgeworfen. 
Er habe im Wissen darum oder in der Annahme, dass die ihm vorgeworfenen Tat-
handlungen die Gesundheit vieler Menschen mittelbar oder unmittelbar in Gefahr 
bringen könnten, gehandelt. Dies als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten 
Ausübung des unerlaubten Betäubungsmittelhandels zusammengefunden hatte, so-
wie in der Absicht, durch berufsmässiges Handeln Einkünfte zu erwirtschaften und 
dadurch einen erheblichen Umsatz zu erzielen (vgl. zum Ganzen pag. 4931 f.). 

C.________ wird gemäss B.I.1. der Anklageschrift zur Last gelegt, in der Zeit von 
Frühling 2017 bis 9. Mai 2019 an verschiedenen Orten, gemeinsam mit A.________ 
und teilweise gemeinsam mit anderen Personen, Methamphetamin (in Form von 
Crystal und Thaipillen) erworben/erlangt, teilweise eingeführt und teilweise Anstalten 
dazu getroffen zu haben. Ebenfalls wird ihm die mit A.________ und teilweise mit 
anderen Personen getätigte Veräusserung von Methamphetamin (in Form von Cry-
stal und Thaipillen) vorgeworfen. Er habe im Wissen darum oder in der Annahme, 
dass die ihm vorgeworfenen Tathandlungen die Gesundheit vieler Menschen mittel-
bar oder unmittelbar in Gefahr bringen könnten, gehandelt. Dies als Mitglied einer 
Bande, die sich zur fortgesetzten Ausübung des unerlaubten Betäubungsmittelhan-
dels zusammengefunden hatte, sowie in der Absicht, durch berufsmässiges Handeln 
Einkünfte zu erwirtschaften und dadurch einen erheblichen Umsatz zu erzielen (vgl. 
zum Ganzen pag. 4959 f.).

Dabei habe A.________ unter 17 Malen Methamphetamin in Form von Crystal über 
das Darknet bestellt, im Voraus mit Bitoins bezahlt und sich per Postpaket liefern 
lassen. C.________ sei an der Lieferung von 15 Paketen direkt beteiligt gewesen 
und habe auf Anweisung von A.________ einen Grossteil des Kaufpreises an Bille-
tautomaten in Bitcoins gewechselt und an A.________ weitergeleitet. Da 
A.________ die Pakete nicht an seine Adresse habe liefern lassen wollen, seien 
diese zuerst mit dessen Einverständnis an C.________ geliefert worden. 
C.________ habe die Pakete entgegengenommen, ausgepackt, die Menge kontrol-
liert und schliesslich A.________ über den Erhalt des Pakets und die Menge infor-
miert. Anschliessend habe sich A.________ zu C.________ begeben und die erhal-
tene Menge sei gemeinsam abportioniert worden. Bis zur Veräusserung habe 
C.________ die verkaufsfertigen Portionen gelagert. Nachdem C.________ die Pa-
kete nicht mehr an seiner Wohnadresse habe entgegennehmen wollen, habe er im 
Auftrag von A.________ AH.________ und AI.________ für diese Aufgabe ange-
fragt. Beide seien gegen Entgelt in Form von Crystal einverstanden gewesen. In der 
Folge seien mindestens 11 Pakete an deren gemeinsame Adresse geliefert worden. 
C.________ habe jeweils von A.________, welcher das Tracking verfolgt habe, er-
fahren, dass ein Paket komme. AH.________ und AI.________ sei die Ankunft der 
Pakete durch C.________ angekündigt worden. Das erste so gelieferte Paket sei 
direkt vor Ort geöffnet worden, wobei C.________ anwesend gewesen sei. Die wei-
teren Pakete seien von AH.________ nach Entgegennahme zum Domizil von 
C.________ gebracht worden, wo letzterer gemeinsam mit A.________ das Me-
thamphetamin portioniert und bis zum Verkauf gelagert habe. Entgegen der Erwar-
tung habe eines der gelieferten Pakete kein Methamphetamin enthalten. Da sich 

30

C.________ zwischen 21. September 2018 und 20. März 2019 in Untersuchungshaft 
befand, sei das letzte an die Adresse von AH.________ gelieferte Paket nach Erhalt 
zur Schwester von C.________ gebracht worden. A.________ habe sich anschlies-
send ebenfalls dorthin begeben, das Crystal portioniert und den Abtransport bzw. 
den Verkauf organisiert. Das Paket vom 28. Dezember 2018 sei mit deren Einwilli-
gung direkt an die Adresse Von AF.________ und AG.________ geliefert worden. 
Die beiden hätten das Paket entgegengenommen, A.________ über das Eintreffen 
des Pakets informiert und die nötigen Utensilien zum Portionieren bereitgestellt. 
A.________ habe nach Eintreffen die Pakete ausgepackt, das Crystal portioniert und 
einige Portionen direkt dort veräussert. Den Rest habe AJ.________ in der Wohnung 
on AF.________ abgeholt und diesen ins Depot in der Region BH.________ ge-
bracht. Erst bei der Lieferung des letzten Pakets vom 9. Mai 2019 sei C.________ 
wieder beteiligt gewesen (vgl. pag. 4945 f. und pag. 4967 ff.). 

Dieses Rahmengeschehen ist weitgehend unbestritten. Gestützt auf die insbeson-
dere von C.________ vorhandenen Geständnisse, die Anträge der Verteidigungen 
sowie das beschlagnahmte Methamphetamin und die sichergestellten Gegenstände 
(Drogenutensilien wie Digitalwaage oder Verpackungsmaterial) ist erstellt, dass in 
der Zeit zwischen Frühling 2017 und 9. Mai 2019 ein Handel mit Methamphetamin 
in Form von Crystal (und Thaipillen) in grösserem Ausmass stattgefunden hat. Die 
Beschuldigten agierten dabei, teilweise mit weiteren beteiligten Personen, gemein-
sam. Den Beschuldigten kamen dabei unterschiedliche Rollen zu. Während 
A.________ für die Finanzierung und Bestellung des Methamphetamins zuständig 
war, hat C.________ die Bestellungen teilweise an seiner Wohnadresse entgegen-
genommen (später wurden die Pakete an die Adresse von AH.________ und 
AI.________ geliefert, wo diese dann von C.________ entgegengenommen wur-
den), anschliessend gewogen und gemeinsam mit A.________ portioniert und ab-
gepackt. Zudem hat C.________ im Vorfeld zu den Bestellungen jeweils das 
benötigte Geld an Ticketautomaten der SBB in Bitcoins gewechselt, wobei ihn 
A.________ begleitete.  

Soweit das bestellte Methamphetamin in Form von Crystal geliefert und/oder nicht 
von der Polizei beschlagnahmt wurde oder dem Eigenkonsum von C.________ di-
ente, haben die Beschuldigten dieses veräussert oder abgegeben.

Bestritten ist demgegenüber die vorgeworfene Menge, die professionelle Ausgestal-
tung des Handels und die Rollenverteilung bzw. Hierarchiestellung.  und der THC-
Gehalt des Cannabis. Weiter bestritten ist durch A.________, dass er im Jahre 2019 
beabsichtigte, in den Handel mit THC-haltigem Marihuana einzusteigen.

10.2 Masseinheit der Bestellungen/Lieferungen

Entgegen der Vorinstanz und den Ausführungen von Rechtsanwalt Dr. B.________ 
für A.________ geht die Kammer davon aus, dass die Lieferungen allesamt in Kilo-
gramm/Gramm erfolgten. So gab selbst A.________ anlässlich seiner staatsanwalt-
schaftlichen Schlusseinvernahme an, die Lieferungen seien teils in Pound, Unzen, 
Gramm oder Kilogramm erfolgt (pag. 1767, Z. 289 ff.). Auch im Rahmen seiner übri-
gen Einvernahmen sprach A.________ u.a. von Gramm resp. Kilogramm oder 
bestätigte entsprechende ihm vorgehaltene Mengen (pag. 1396, Z. 248 f.; 

31

pag. 1555, Z. 288 f.; pag. 1347, Z. 691 ff.). Bezüglich der Aussagen von 
A.________, wonach die Lieferungen jeweils in Pound erfolgt seien, handelt es sich 
um reine Schutzbehauptungen mit dem Zweck, die gelieferten Mengen kleiner er-
scheinen zu lassen. A.________ äusserte sich, obwohl mehrfach die Möglichkeit be-
standen hätte, nicht zur Masseinheit Pound. Auch wenn er die vorgehaltenen Men-
gen jeweils nicht bestätigte, wäre zu erwarten gewesen, dass er sich mindestens zur 
Masseinheit gemäss Vorhalt geäussert hätte. 

Abzustellen ist auf die selbstbelastenden und deshalb glaubhaften Aussagen von 
C.________. So kam diesem nach Eingang der Lieferungen jeweils die Aufgabe zu, 
deren Inhalt zu wägen, zu kontrollieren, aufzuteilen und abzupacken. Er hatte somit 
genaue Kenntnis über das Gewicht bzw. den Inhalt der Pakete. Dennoch spricht 
C.________ im Rahmen seiner zahlreichen Einvernahmen nie von gelieferten 
Pound, sondern von Gramm und Kilogramm (pag. 1981, Z. 705; pag. 2025, Z. 137 
ff.; pag. 2033, Z. 450; pag. 2034, Z. 488 ff.; pag. 2083, Z. 167 f.). Der Inhalt sei je-
weils sehr genau gewesen und immer gerade Masse wie z.B. 250 Gramm oder auf 
100 Gramm genau (pag. 2081, Z. 90 ff.). Drogenlieferungen ohne runde Gewichts-
angaben habe es keine gegeben (pag. 2081, Z. 100 ff.). Hätten die Pakete jeweils 
Methamphetamin in Form von Crystal im Umfang von einem respektive mehreren 
Pound enthalten, wäre zu erwarten gewesen, dass C.________ ein diesbezügliches 
Gespräch mit A.________ schildert, musste doch jeweils auch geprüft werden, ob 
die bestellte Menge tatsächlich geliefert wurde. Da das Methamphetamin anschlies-
send in Gramm abgewogen wurde, hätte dies zudem jeweils eine Denkleistung beim 
Umrechnen verlangt, welche seitens beider Beschuldigter nie vorgebracht wurde. 
Dass eine Differenz zwischen 500g und einem Pound (ausgehend von 453.6g für 
ein Pound) und daher eine Differenz von 46.4g C.________ nicht auffiel und deshalb 
auch nie thematisiert wurde, ist nicht anzunehmen. Es wäre für den Handel mit Dro-
gen äusserst unüblich, auf 46.4g pro 500g zu verzichten. Anlässlich der staatsan-
waltschaftlichen Schlusseinvernahme führte A.________ sodann aus, dass ihm die 
Inhaltsmenge nicht egal gewesen sei und maximal 5g oder 10g gefehlt hätten. Man 
habe dann gedacht, dass mit der Verpackung gerechnet worden sei (pag. 1767, 
Z. 289 ff.). 

Zuletzt kann auch der Behauptung des Verteidigers von A.________, Methamphet-
amin werde in den USA üblicherweise in Pound angeboten und die Lieferungen 
seien daher auch in Pound erfolgt, nicht gefolgt werden. Dem steht entgegen, dass 
die Lieferungen über den Absender «BL.________» aus BM.________(Ortsname) 
stammten und nachweislich Methamphetamin in Form von Crystal in exakten Kilo-
grammmengen enthielten. 

10.3 Reinheitsgrad

Sofern Betäubungsmittel zur Untersuchung verfügbar sind, kann auf die Feststellung 
des reinen Wirkstoffgehalts nicht verzichtet werden. Der Wirkstoffgehalt muss des-
halb regelmässig durch Untersuchung der sichergestellten Betäubungsmittel in ei-
nem chemischen Labor bestimmt werden (HUG-BEELI, in: Basler Kommentar zum 
Betäubungsmittelgesetz, 1. Aufl. 2016, N 870 zu Art. 19 BetmG m.w.H.). Können 
keine Betäubungsmittel sichergestellt werden, kann das Gericht nach der Rechtspre-
chung des Bundesgerichts vernünftigerweise davon ausgehen, dass die Drogen 

32

mittlerer Qualität sind, solange es keine Hinweise auf eine besonders reine oder ge-
streckte Substanz gibt (BGE 145 IV 312 E. 2.1.1; 138 IV 100 E. 3.5). Das Gericht 
kann sich dabei auf den üblichen Reinheitsgrad auf dem Markt in der fraglichen Zeit 
und am fraglichen Ort beziehen (BGE 145 IV 312 E. 2.1.1). Praxisgemäss ist dabei 
auf die Betäubungsmittelstatistik der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtsmedi-
zin (nachfolgend: SGRM) abzustellen (Urteil des Obergerichts des Kantons Bern 
SK 22 587 vom 19. Oktober 2023 E.7.1.1.). Die Standardabweichung vom einschlä-
gigen statistischen Mittelwert ist dabei nicht zwingend in Abzug zu bringen. Vielmehr 
kann das Gericht unter Berücksichtigung von zusätzlichen belastenden Indizien auf 
den Mittelwert abstellen, ohne dabei in Willkür zu verfallen (Urteile des Bundesge-
richts 6B_892/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 1.4. und 6B_110/2013 vom 28. Mai 
2013 E. 5.1 ff.). 

Die von der Vorinstanz verwendeten Reinheitsgrade sind für die Kammer nicht nach-
vollziehbar. Zu Recht nicht bestritten wird, dass zur Bestimmung des Reinheitsgrads 
auf die Betäubungsmittelstatistik der SRGM) abzustellen ist, sofern das Metham-
phetamin nicht durch das Institut für Rechtsmedizin (nachfolgend: IRM) auf dessen 
Reinheitsgrad hin untersucht werden konnte. Entgegen den Ausführungen beider 
Beschuldigter ist kein Abzug für die Standardabweichung vorzunehmen, zumal die 
Streuung gemäss der Standardabweichung gleichermassen auch für die Annahme 
eines über dem Durchschnittswert liegenden Reinheitsgrads sprechen würde. So-
dann lässt auch ein Blick auf die Medianwerte der einschlägigen Jahresstatistiken 
erkennen, dass insbesondere im Jahr 2017 der Durchschnittswert aufgrund einiger 
weniger Proben mit äusserst tiefem Reinheitsgrad vergleichsweise niedrig liegt. Ge-
stützt auf die Aussagen der Beschuldigten über die gute Qualität des Methamphet-
amins ist jedoch von einer (mindestens) durchschnittlichen Qualität des Metham-
phetamins auszugehen. Dass jeweils Drogen von äusserst schlechter Qualität er-
worben wurden, wie dies bei Berücksichtigung des – wie denn auch Rechtsanwalt 
D.________ namens seines Klienten oberinstanzlich festhielt – relativ tiefen Mittel-
werts und der deutlich überdurchschnittlichen Standardabweichung resultieren 
würde, ist hingegen nicht anzunehmen. Passenderweise beschrieb C.________, 
welcher im Unterschied zu A.________ auch vom erhaltenen Methamphetamin in 
Form von Crystal konsumierte, die Qualität als «eben leider gut» (pag. 2315, Z. 784). 
Auch AZ.________ bestätigte als Abnehmer, dass die Qualität des von C.________ 
erworbenen Methamphetamins korrekt bzw. gut gewesen sei (pag. 2617, Z. 105). 
Nichts anderes indizieren dann auch die vorhandenen Analysen des beschlagnahm-
ten Methamphetamins. Schliesslich spricht auch die unbestrittene Lieferung des Me-
thamphetamins in Form von Crystal (und nicht etwa als Pulver) und der Bezug des-
selben direkt an der Quelle für einen vergleichsweise höheren Reinheitsgrad. 

Beim sichergestellten und durch das IRM analysierten Methamphetamin in Form von 
Crystal wurden Methamphetamin-Hydrochloridwerte zwischen 98% und 100% ge-
messen (pag. 3489, pag. 3491). Die Kammer geht, soweit eine Auswertung des IRM 
vorliegt, zu Gunsten der Beschuldigten von einem Reinheitsgrad von 98% aus. So-
weit dies nicht der Fall ist, orientiert sich die Kammer bei der Bestimmung des Rein-
heitsgrads an den (Mittel-)werten der Statistik der SGRM. Dieser kann für das Jahr 
2017 für Konfiskationsgrössen zwischen 100 und 1'000g ein Mittelwert von 49% und 
für das Jahr 2018 ein Mittelwert von 67% für die Methamphetamin-Base entnommen 

33

werden (SGRM 2018, S. 9). Um die relevante Menge an Methamphetamin-Hydro-
chlorid zu berechnen, sind die in der Statistik aufgeführten Mittelwerte mit dem Faktor 
1.24 zu multiplizieren (S. 2 und 3 der Empfehlung der SGRM zur Angabe der Mess-
ergebnisse für Gehaltsbestimmungen von Stoffproben vom 3. November 2017). Für 
das Jahr 2017 geht die Kammer somit von einem Reinheitsgrad von 60.76% (49% * 
1.24), für das Jahr 2018 von einem Reinheitsgrad von 83.08% (67% * 1.24) aus. 

10.4 A.I.1.1.1. und B.I.1.1.1. der Anklageschrift 

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Zeit vom 6. Juni 2017 (Zollannahme) bis 
13. Juni 2017 gemeinsam ca. 500g Methamphetamin in Form von Crystal im Wert 
von mindestens CHF 9’164.00 erworben und eingeführt zu haben. Ergänzend wird 
auf die amtlichen Akten (pag. 4932 und 4960) verwiesen.

Oberinstanzlich beantragt A.________ einen Schuldspruch mit einer Menge von 
450g (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal (pag. 6266) und C.________ ei-
nen Schuldspruch mit einer Menge von ca. 500g (brutto) Methamphetamin in Form 
von Crystal (pag. 6261). Die Generalstaatsanwaltschaft beantragt jeweils einen 
Schuldspruch mit einer Menge von ca. 500g Methamphetamin in Form von Crystal 
(pag. 6251 und pag. 6255). Der Sachverhalt wird von beiden Beschuldigten nicht be-
stritten und wird durch objektive Beweismittel untermauert. Mit Verweis auf die Aus-
führungen zur Masseinheit (vgl. E. III.10.2. hiervor) ist der Erwerb und die Einfuhr 
von 500g (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal erstellt. 

Für Lieferungen im Jahr 2017 geht die Kammer von einem Reinheitsgrad von 
60.76% aus (vgl. E. III.10.3. hiervor). Es resultiert eine Nettomenge von 303.8g 
Methamphetamin-Hydrochlorid. 

10.5 A.I.1.1.2. und B.I.1.1.2. der Anklageschrift

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, am 20. Juni 2017 (Datum der Überweisung 
von Bitcoins im Wert von CHF 9’978.00) gemeinsam Anstalten zum Erwerb und zur 
Einfuhr von ca. 500g Methamphetamin in Form von Crystal getroffen zu haben. Er-
gänzend wird auf die amtlichen Akten (pag. 4932 und 4960) verwiesen.

Oberinstanzlich beantragt A.________ einen Schuldspruch mit einer Menge von ca. 
450g (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal (pag. 6266) und C.________ ei-
nen Freispruch (pag. 6260). Die Generalstaatsanwaltschaft beantragt jeweils einen 
Schuldspruch mit einer Menge von ca. 500g Methamphetamin in Form von Crystal 
(pag. 6251 und pag. 6255). 

A.________ bestreitet nicht, im Hinblick auf eine neue Lieferung eine Zahlung im 
Darknet platziert zu haben. So gab er an, mit Hilfe von C.________ an den Billetau-
tomaten der SBB Schweizer Franken in Bitcoin gewechselt und damit im Darknet 
Methamphetamin erworben zu haben (pag. 1469, Z. 213 ff.). Zu einer Lieferung sei 
es jedoch nicht gekommen, da die Plattform BN.________(Onlineplattform), auf wel-
cher er die Bestellung aufgegeben habe, geschlossen worden sei (pag. 1706, 
Z. 240 ff.). Dies ist zutreffend und allgemein bekannt. Das Geständnis von 
A.________ ist nachvollziehbar und schlüssig, weshalb darauf abzustellen ist. 

Den diesem Geständnis entgegenstehenden Ausführungen von Rechtsanwalt 
D.________, wonach C.________ nicht mit dem Vorwurf konfrontiert worden sei, 

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sich nicht dazu habe äussern können und nicht konkret nachgewiesen sei, dass er 
beim Wechsel der Bitcoins beteiligt gewesen sei, weshalb in diesem Punkt ein Frei-
spruch zu erfolgen habe, kann hingegen nicht gefolgt werden. C.________ verkennt, 
dass A.________ keinen parallellaufenden Handel mit Methamphetamin in Form von 
Crystal betrieb. Vielmehr handelten die beiden Beschuldigten bandenmässig (vgl. 
E. IV.12.2.2. hiernach) weshalb es in der Natur der Sache liegt, dass C.________ 
nicht bei allen Lieferungen resp. Bestellungen vor Ort sein muss, diese ihm aber 
dennoch zuzurechnen sind. C.________ war daher – wie bereits die Vorinstanz zu-
treffend festhielt (S. 16 der erstinstanzlichen Urteilsbegründung, pag. 5745) – am 
Wechsel der Schweizer Franken in Bitcoin, welche für den Erwerb des Methamphet-
amins eingesetzt wurden, beteiligt. 

Mit Verweis auf die Ausführungen zur Masseinheit (vgl. E. III.10.2. hiervor) ist das 
Anstalten treffen zum Erwerb und zur Einfuhr von 500g (brutto) Methamphetamin in 
Form von Crystal erstellt. 

Für Lieferungen im Jahr 2017 geht die Kammer von einem Reinheitsgrad von 
60.76% aus (vgl. E. III.10.3. hiervor). Es resultiert eine Nettomenge von 303.8g 
Methamphetamin-Hydrochlorid. 

10.6 A.I.1.1.3. der Anklageschrift

A.________ wird vorgeworfen, in der Zeit von Juni 2017 bis September 2017 Anstal-
ten zum Erwerb einer unbestimmten Menge Methamphetamin in Form von Crystal 
getroffen zu haben. Ergänzend wird auf die amtlichen Akten (pag. 4932 f.) verwie-
sen.

Oberinstanzlich beantragt A.________ einen Freispruch vom entsprechenden Vor-
wurf; er habe im angeklagten Zeitpunkt über keine finanziellen Mittel für den Erwerb 
von Betäubungsmitteln verfügt und sei auf die Ersatzlieferung aus dem vorangehen-
den gescheiterten Geschäft angewiesen gewesen. Er habe daher im Zeitraum von 
Juni 2017 bis September 2017 keine Anstalten zum Erwerb und zur Einfuhr von Me-
thamphetamin getroffen. Die Generalstaatsanwaltschaft beantragt einen Schuld-
spruch (pag. 6251). 

Es ist erstellt, dass am 20. Juni 2017 zwar Methamphetamin in Form von Crystal 
bestellt, hingegen nicht geliefert wurde (vgl. E. III.10.5 hiervor). Das Gericht erachtet 
sodann die anlässlich der Einvernahme vom 9. Januar 2020 getroffene Aussage von 
A.________, wonach er in der Zeit zwischen der Schliessung der Plattform 
BN.________(Onlineplattform) und der Wiedereröffnung derselben (Juni 2017 bis 
September 2017) probiert habe, andere Lieferanten zu kontaktieren und dabei ein 
Muster von 5 bis 10 Gramm erhalten habe (vgl. pag. 1472, Z. 329 f.), als glaubhaft. 
Gestützt darauf ist zu Gunsten von A.________ von einem einzigen Muster auszu-
gehen. Jedoch kann weder die tatsächlich erhaltene Menge an Methamphetamin 
genau bestimmt werden noch ist eine solche angeklagt (pag. 4932 f.). Obwohl 
A.________ mögliche Lieferanten in der Absicht kontaktierte, Methamphetamin in 
Form von Crystal zu erwerben, kam es nicht zu einem Erwerb, womit lediglich An-
stalten hierzu getroffen wurden. Welche Menge hätte erworben werden sollen, lässt 
sich ebenfalls nicht erstellen. Im Hinblick auf das gelieferte Muster ist zu Gunsten 

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von A.________ davon auszugehen, dass Methamphetamin in Form von Crystal im 
unteren zweistelligen Grammbereich hätte erworben werden sollen. 

Die Kammer geht daher davon aus, dass A.________ Anstalten traf, eine unbe-
stimmte Menge – unterer zweistelliger Grammbereich – an Methamphetamin in Form 
von Crystal zu erwerben. 

10.7 A.I.1.1.4. und B.I.1.1.3. der Anklageschrift

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Zeit vom 18. September 2017 (Annah-
medatum Zoll) bis 22. September 2017 gemeinsam ca. 250 – 300g Methamphetamin 
in Form von Crystal erworben und eingeführt zu haben. Ergänzend wird auf die amt-
lichen Akten (pag. 4933 und 4961) verwiesen.

Oberinstanzlich beantragt A.________ einen Schuldspruch mit einer Menge von 
200g (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal (pag. 6266) und C.________ ei-
nen Schuldspruch mit einer Menge von ca. 250g (brutto) Methamphetamin in Form 
von Crystal (pag. 6261). Die Generalstaatsanwaltschaft beantragt jeweils einen 
Schuldspruch mit einer Menge von mindestens 250g Methamphetamin in Form von 
Crystal (pag. 6251 und pag. 6255). 

Den Erwerb von Methamphetamin betreffend sind beide Beschuldigten geständig, 
wobei ihre Aussagen mit den objektiven Beweismitteln in Einklang stehen. Betref-
fend die Betäubungsmittelmenge stellt die Kammer auf die selbstbelastenden Aus-
sagen von C.________ ab, welcher von 250-300g Methamphetamin ausging 
(pag. 2083, Z. 167 f.). Nicht abzustellen ist hingegen auf die diesbezüglichen Aussa-
gen von A.________ (pag. 1471, Z. 297 f.), welcher keine nachvollziehbare Begrün-
dung für die von ihm eingestandene geringere Methamphetaminmenge vorbrachte. 
Mit Blick auf den überwiesenen Betrag in Bitcoins erscheint sodann auch die Aus-
sage von AY.________, wonach das Paket 500g Methamphetamin enthalten habe 
(pag. 2423, Z. 156 ff.), unglaubhaft. In Beachtung dessen, dass das Methamphet-
amin gemäss Angaben der Beschuldigten jeweils in Portionen à jeweils 50g abge-
packt wurde, ist zu Gunsten der Beschuldigten von 250g (brutto) Methamphetamin 
in Form von Crystal auszugehen, welches erworben und eingeführt wurde. 

Für Lieferungen im Jahr 2017 geht die Kammer von einem Reinheitsgrad von 
60.76% aus (vgl. E. III.10.3. hiervor). Es resultiert eine Nettomenge von 151.9g 
Methamphetamin-Hydrochlorid. 

10.8 A.I.1.1.5. und B.I.1.1.4. der Anklageschrift

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Zeit vom 30. Januar 2018 (Datum der 
Überweisung von Bitcoins im Wert von CHF 7’164.00) bis 12. Februar 2018 gemein-
sam mit AH.________ und AI.________ ca. 500g Methamphetamin in Form von Cry-
stal erworben und eingeführt zu haben. Ergänzend wird auf die amtlichen Akten 
(pag. 4933 und 4961) verwiesen.

Oberinstanzlich beantragt A.________ einen Schuldspruch mit einer Menge von 
450g (brutto) Methamphetamin in Form von Crystal (pag. 6266) und C.________ ei-
nen Schuldspruch mit einer Menge von ca. 500g (brutto) Methamphetamin in Form 
von Crystal (pag. 6261). Die Generalstaatsanwaltschaft beantragt jeweils einen 

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Schuldspruch mit einer Menge von ca. 500g (brutto) Methamphetamin in Form von 
Crystal (pag. 6251 und pag. 6255).

Erwerb und Einfuhr von Methamphetamin in Form von Crystal werden von beiden 
Beschuldigten nicht bestritten und mit objektiven Beweismitteln untermauert. Entge-
gen dem Antrag von A.________ ist jedoch gestützt auf das Eingeständnis von