# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 63e4f243-3ce0-500b-9dc7-3ff7368e4434
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-10-08
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. zivilrechtliche Abteilung 08.10.2015 5A 795/2015 (5A_795/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-795-2015_2015-10-08.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          5A_795/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 8. Oktober 2015
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter von Werdt, Präsident, 

Gerichtsschreiber Zbinden. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Region Solothurn. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 23. September 2015. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

 

    
  1.1. Am 13. August 2015 trat A.________ (Betroffener) wegen manischer Episode mit psychotischen Symptomen bei bekannter affektiver Störung freiwillig in die Psychiatrische Klinik Solothurn (Klinik) ein. Mit Verfügung der ärztlichen Leitung der Klinik vom 30. August 2015 wurde er wegen der nur leichten Besserung der Symptomatik trotz medikamentöser Behandlung in der Klinik zurückbehalten. Am 1. September 2015 ordnete das Präsidium der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Solothurn die Zurückbehaltung des Betroffenen in der Klinik für die Dauer von maximal sechs Wochen an. Mit Urteil vom 23. September 2015 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die vom Betroffenen erhobene Beschwerde ab. Der Betroffene (Beschwerdeführer) gelangt mit Beschwerde vom 5. Oktober 2015 an das Bundesgericht und ersucht sinngemäss um Entlassung.
 

 

    
  2. 
 

 

    
  2.1. In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234). Blosse Verweise auf die Akten und andere Rechtsschriften sind unzulässig (vgl. BGE 126 III 198 E. 1d). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung willkürlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255) und inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein.
 

 

    
  2.2. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids überhaupt nicht auseinander und erörtert nicht, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt oder den Sachverhalt willkürlich oder sonstwie gegen Bundesrecht verstossend festgestellt hat.
 

 

    
  3. 
 

Auf die offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren durch den Präsidenten der Abteilung (Art. 108 Abs. 1 bzw. Art. 108 Abs. 1 lit b BGG) nicht einzutreten. Den Umständen des konkreten Falles entsprechend sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Region Solothurn und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 8. Oktober 2015 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    von Werdt 

 

Der Gerichtsschreiber:    Zbinden