# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d68fd14-8d85-577d-bf46-b96b3d68800f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-01
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 01.10.2025 1C 559/2025 (1C_559/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-559-2025_2025-10-01.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1C_559/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 1. Oktober 2025
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Kneubühler, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Baur. 

 

Verfahrensbeteiligte 

EDU Schweiz, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Bundeskanzlei, 

Bundeshaus West, 3003 Bern. 

 

Eidgenössische Volksabstimmung vom 28. September 2025 in Sachen Bundesgesetz 

vom 20. Dezember 2024 über den elektronischen Identitätsnachweis und andere elektronische 

Nachweise (E-ID-Gesetz, BGEID). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) hat am 30. September 2025 beim Bundesgericht Beschwerde erhoben betreffend die eidgenössische Volksabstimmung vom 28. September 2025 in Sachen Bundesgesetz vom 20. Dezember 2024 über den elektronischen Identitätsnachweis und andere elektronische Nachweise (E-ID-Gesetz, BGEID). Sie beantragt die Ungültigerklärung der Abstimmung und deren Wiederholung unter korrekten und verfassungsmässigen Voraussetzungen. 

Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. 

 

    
  2. 
 

Die Beschwerdeführerin ist mit ihrer Beschwerde betreffend die erwähnte Volksabstimmung direkt an das Bundesgericht gelangt. In eidgenössischen Stimmrechtssachen ist die Beschwerde an das Bundesgericht indes nur zulässig gegen Verfügungen der Bundeskanzlei und Entscheide der Kantonsregierungen über Beschwerden gemäss Art. 77 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte (BPR; SR 161.1; vgl. Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 80 Abs. 1 BPR). Das Bundesgericht ist demnach für die vorliegende Beschwerde offensichtlich nicht zuständig. Auf die Beschwerde ist deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Bei diesem Verfahrensausgang ist die Beschwerdeführerin an sich kostenpflichtig; auf eine Kostenerhebung kann jedoch verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen (Art. 68 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 1. Oktober 2025 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Kneubühler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Baur