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**Case Identifier:** 6e7ede00-62c0-5f58-9329-9f570e9add71
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.10.2025 200 2025 440
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-440_2025-10-16.pdf

## Full Text

IV 200 2025 440 
ISD/NUS/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 16. Oktober 2025

Verwaltungsrichter Isliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Nussbaumer

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 11. Juni 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Oktober 2025, IV 200 2025 440

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Sachverhalt:

A.

Die 1967 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) meldete sich im April 2024 unter Hinweis auf seit einem Auffah-
runfall vom 5. Dezember 2023 bestehenden Schwindel und Übelkeit bei der 
Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern 
[nachfolgend IVB bzw. Beschwerdegegnerin; act. II] 1). Diese tätigte medi-
zinische und erwerbliche Abklärungen und holte eine Aktenbeurteilung 
beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) ein (act. II 39). Mit Vorbescheid 
vom 7. August 2024 (act. II 40) stellte die IVB mangels invalidisierenden 
Charakters der geltend gemachten Beschwerden die Abweisung des Leis-
tungsbegehrens in Aussicht. Am 23. Oktober 2024 (act. II 56) verfügte sie 
wie mit Vorbescheid angekündigt. Diese Verfügung blieb unangefochten.

B.

Im Dezember 2024 meldete sich die Versicherte mit Hinweis auf Schwindel 
und Migräne seit dem Auffahrunfall vom 5. Dezember 2023 sowie eine pe-
ripher-vestibuläre Unterfunktion links erneut bei der IVB zum Leistungsbe-
zug an (act. II 57). In der Folge tätigte die IVB wiederum medizinische und 
berufliche Abklärungen. Sie gewährte Integrationsmassnahmen in Form 
eines Aufbautrainings (act. II 70) und sprach Coaching-Leistungen zu 
(act. II 71). Daraufhin holte die IVB eine RAD-Beurteilung (act. II 79) und 
den zuhanden der zuständigen Krankentaggeldversicherung erstatteten 
vertrauensärztlichen Bericht von Dr. med. B.________, Facharzt für Psych-
iatrie und Psychotherapie, vom 13. März 2025 ein (act. II 81). Mit Vorbe-
scheid vom 29. April 2025 (act. II 87) stellte die IVB die Abweisung des 
Leistungsbegehrens mangels invalidisierenden Charakters der geltend ge-
machten Beschwerden in Aussicht. Am 11. Juni 2025 (act. II 88) verfügte 
die IVB wie mit Vorbescheid angekündigt.

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C.

Dagegen erhob die Versicherte am 9. Juli 2025 Beschwerde und beantrag-
te die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zusprache einer 
Teilrente.

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 26. August 
2025 auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 11. Juni 2025 
(act. II 88). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin 

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auf Leistungen der Invalidenversicherung und in diesem Zusammenhang 
insbesondere das Bestehen eines Revisionsgrundes.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG so-
wie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Be-
fundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann 
anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchti-
gung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 145 V 
215 E. 5.1 S. 221). Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist noch 
nicht gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies 
zutrifft, beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Ein-
fluss, den der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 
hat. Entscheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten 
Leidens nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb 
gilt eine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berück-
sichtigung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 
106 E. 4.4 S. 110). Die Sachverständigen sollen die Diagnose so begrün-

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den, dass die Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikato-
rischen Vorgaben tatsächlich eingehalten sind (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 
S. 127, 141 V 281 E. 2.1.1 S. 285). Gemäss höchstrichterlicher Rechtspre-
chung erfolgt die Prüfung, ob ein psychischer Gesundheitsschaden eine 
rentenbegründende Invalidität zu bewirken vermag, schliesslich anhand 
eines strukturierten normativen Prüfungsrasters (BGE 143 V 418 E. 7 
S. 427, 141 V 281 E. 4.1 S. 296). Dies gilt für sämtliche psychischen 
Störungen (BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429).

2.3 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades be-
reits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die 
versicherte Person darin glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invalidität 
in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. Art. 87 
Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversi-
cherung [IVV; SR 831.201]). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, 
wenn angenommen werden kann, der Leistungsanspruch sei begründet, 
falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (vgl. 
BGE 149 V 177 E. 4.7 S. 184).

Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsgesuch ein, 
so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die 
von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali-
ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass der Invali-
ditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän-
derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie 
zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um 
nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) Invali-
dität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt 
die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 
E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117, I 822/06 E. 2.1).

Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächli-
chen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 
Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 
E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1). Eine weite-
re Diagnosestellung bedeutet nur dann eine revisionsrechtlich relevante 
Gesundheitsverschlechterung oder eine weggefallene Diagnose eine ver-

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besserte gesundheitliche Situation, wenn diese veränderten Umstände den 
Rentenanspruch berühren (BGE 141 V 9 E. 5.2 S. 12; SVR 2020 IV Nr. 25 
S. 83, 9C_357/2019 E. 3). Unerheblich unter revisionsrechtlichem Ge-
sichtswinkel ist nach ständiger Praxis die unterschiedliche Beurteilung ei-
nes im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes (BGE 147 V 161 
E. 4.2 S. 164, 144 I 103 E. 2.1 S. 105).

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-
gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen Beur-
teilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen zur 
Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 S. 112; 130 V 
71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

3.

3.1 Die Verwaltung ist auf die im Dezember 2024 eingegangene Neu-
anmeldung (act. II 57) eingetreten und hat über den Leistungsanspruch 
materiell befunden, weshalb die Eintretensfrage praxisgemäss nicht zu 
überprüfen ist (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114).

Indes ist zu prüfen, ob im massgebenden Vergleichszeitraum zwischen der 
Verfügung vom 23. Oktober 2024 (act. II 56) und der vorliegend angefoch-
tenen Verfügung vom 11. Juni 2025 (act. II 88) eine potenziell anspruchsre-

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levante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist (vgl. 
E. 2.3 hiervor).

3.2 Zum Zeitpunkt der Verfügung vom 23. Oktober 2024 (act. II 56) prä-
sentierte sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im Wesent-
lichen wie folgt:

3.2.1 Dipl. Arzt C.________, Praktischer Arzt, hielt im Dokumentations-
bogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma 
vom 20. Dezember 2023 (act. II 24.42/3 ff.) die Verdachtsdiagnose eines 
HWS-Distorsionstraumas Grad I gemäss Quebec Task Force (QTF) fest 
und attestierte der Beschwerdeführerin vom 6. bis zum 27. Dezember 2023 
eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %.

3.2.2 Aus dem Konsultationsbericht von Dr. med. D.________, Facharzt 
für Ophthalmologie, vom 21. Februar 2024 (act. II 24.25) geht hervor, dass 
der Befund orthoptisch unauffällig und das Gesichtsfeld normal gewesen 
sei.

3.2.3 Dem Konsultationsbericht von Dr. med. E.________, Facharzt für 
Neurologie, vom 24. Juli 2024 (act. II 36) können folgende Diagnosen ent-
nommen werden:

 Unspezifisches Schwindelgefühl bei Status nach HWS-Distorsions-
trauma am 5. Dezember 2023

 Vorbestehende Migräne ohne Aura und Spannungskopfschmerzen
 Arterielle Hypertonie
 Asthma bronchiale

Seit einem leichten HWS-Distorsionstrauma beklage die Beschwerdeführe-
rin nun seit mehreren Monaten ein persistierendes unspezifisches Schwin-
delgefühl ohne begleitende relevante Nackenbeschwerden. Die neurologi-
sche Untersuchung sei unauffällig gewesen. Es hätten sich insbesondere 
keine Hinweise für eine zervikale Myelopathie, eine cerebelläre Schädi-
gung, irgendwelche Pathologien der Okulomotorik oder irgendwelche pa-
thologische Nystagmen gefunden und auch ein Lagerungsschwindel könne 
klinisch ausgeschlossen werden. Damit müsse er die Ursache der Schwin-
delbeschwerden offenlassen.

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3.2.4 Im RAD-Bericht vom 31. Juli 2024 (act. II 39) führte Dr. med. 
F.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, aus, nach dem Au-
tounfall vom 5. Dezember 2023 bestünden bei der Beschwerdeführerin ein 
andauerndes Schwindelgefühl und Nackenschmerzen. Eine abklärende 
Diagnostik habe unter anderem augenärztlich und neurologisch stattgefun-
den, woraus sich keine relevanten pathologischen Befunde und daraus 
resultierende Behandlungsmassnahmen ergeben hätten. Zusammenfas-
send seien keine die Beschwerdesymptomatik erklärenden Diagnosen ge-
stellt worden.

3.3 Hinsichtlich der Entwicklung des Gesundheitszustandes seit Erlass 
der Verfügung vom 23. Oktober 2024 (act. II 56) lässt sich den Akten im 
Wesentlichen das Folgende entnehmen:

3.3.1 Dem Bericht von Prof. Dr. med. G.________, Praktischer Arzt und 
Facharzt für Oto-Rhino-Laryngologie, vom 28. November 2024 
(act. II 63.2/3 f.) kann folgende Diagnose entnommen werden:

 Peripher-vestibuläre Unterfunktion links

Diese Diagnose beeinflusse die Arbeitsfähigkeit durch den Schwindel, der 
besonders bei körperlichen Bewegungen und Drehungen des Kopfes auf-
trete. Eine Steigerung des aktuell reduzierten Arbeitspensums könne mit-
tels Gleichgewichtstherapie angestrebt werden. Die Prognose hänge von 
der Reaktion auf die Therapie und die weiterführenden Untersuchungen ab. 
Aufgrund des Schwindels seien Tätigkeiten, die schnelle oder häufige 
Kopfbewegungen erfordern würden, sowie körperlich anstrengende Tätig-
keiten nur eingeschränkt möglich. Sitzende Tätigkeiten, die wenig Kopfbe-
wegung erfordern würden, wie zum Beispiel Computerarbeiten, könnten 
zumutbar sein. 

Aus dem Auszug aus der Krankengeschichte von Prof. Dr. med. 
G.________ vom 18. Februar 2025 (act. II 78/1) geht hervor, dass sich 
klinisch vestibulär gleichentags keine pathologischen Befunde mehr finden 
lassen würden. Es sei somit von einer Kompensation oder Erholung aus-
zugehen. Jedoch habe die Beschwerdeführerin mit der Situation an sich 
Mühe, der Druck im Zusammenhang mit der Arbeitsstelle sei belastend. 
Aufgrund der aktuellen klinischen Befunde sei somit von einer überwiegend 

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psychologischen Belastungssituation als Grund einer eventuellen Arbeits-
unfähigkeit auszugehen. Er empfehle eine psychiatrische Beurteilung zur 
Festlegung der weiteren Arbeitsunfähigkeit.

3.3.2 Im RAD-Bericht vom 26. Februar 2025 (act. II 79) hielt Dr. med. 
F.________ fest, dass sich weiterhin keine langfristigen Änderungen erge-
ben würden. Die Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Diagnose einer peripher-ves-
tibulären Unterfunktion links habe nur vorübergehend bestanden. Allerdings 
sei die Diagnostik als noch nicht abgeschlossen anzusehen, da seitens der 
zuständigen Krankentaggeldversicherung eine psychiatrische Untersu-
chung stattfinden solle.

3.3.3 Dr. med. B.________ führt in seinem Bericht vom 13. März 2025 
(act. II 81) zuhanden der Krankentaggeldversicherung aus, dass auf psych-
iatrischem Gebiet keine pathologischen Befunde objektiviert werden könn-
ten. Ebenso wenig würden sich grundsätzliche Einschränkungen in Zu-
sammenhang mit einer psychischen Erkrankung ergeben. Gegenwärtig 
seien keine Diagnosen vorhanden, welche die Arbeitsunfähigkeit begrün-
den könnten. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe damit eine 100%ige 
Arbeitsfähigkeit. 

3.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

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gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV Nr. 3 
S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Beratende Ärzte eines Versicherungsträgers 
sind, was den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilung angeht, versiche-
rungsinternen Ärzten gleichzusetzen (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 
150 V 188, aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). Trotz dieser grundsätzli-
chen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizini-
scher Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie ei-
nem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versiche-
rungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll 
ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschie-
den werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu 
stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Insbesondere sind die von der 
versicherten Person aufgelegten Berichte der behandelnden Ärztinnen und 
Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der 
versicherungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Be-
richt eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pau-
schale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 
E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das 
Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an 
den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren 
nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 145 V 97 E. 8.5 
S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 
4.6 S. 469).

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Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mit-
hin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hin-
tergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stel-
lungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 
9C_651/2019 E. 4.3).

3.5 Die Beschwerdegegnerin hat sich in medizinischer Hinsicht in der 
angefochtenen Verfügung vom 11. Juni 2025 (act. II 88) massgeblich auf 
die Aktenbeurteilung der RAD-Ärztin Dr. med. F.________ vom 26. Februar 
2025 (act. II 79) zusammen mit dem zuhanden der zuständigen Kranken-
taggeldversicherung erstatteten Bericht von Dr. med. B.________ vom 
13. März 2025 (act. II 81) gestützt. Diese erbringen für die sich vorliegend 
stellenden medizinischen und revisionsrechtlichen Fragen vollen Beweis 
und überzeugen. Die darin enthaltenen Feststellungen und Ausführungen 
sind in Kenntnis bzw. Würdigung der Vorakten sowie unter Berücksichti-
gung der geklagten Einschränkungen getroffen worden. Eine persönliche 
Untersuchung der Beschwerdeführerin durch die RAD-Ärztin Dr. med. 
F.________ war angesichts der verfügbaren medizinischen Dokumentation 
sowie der psychiatrischen Exploration durch Dr. med. B.________ nicht 
erforderlich. 

3.5.1 In somatischer Hinsicht ist gestützt auf die überzeugende RAD-
Beurteilung vom 26. Februar 2025 (act. II 79) keine massgebende andau-
ernde Veränderung des Gesundheitszustandes mit anspruchsrelevanter 
Auswirkung auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit bzw. den Invaliditätsgrad 
erstellt. So ist in den Fachdisziplinen Ophthalmologie, Neurologie und All-
gemeine Innere Medizin keine revisionsrechtlich relevante Veränderung der 
medizinischen Befundlage dokumentiert (vgl. Urteil des BGer 8C_247/2022 
vom 24. März 2022 E. 3.3.2). Entsprechende Abklärungen in diesen Diszi-
plinen fanden denn auch seit Erlass der Verfügung vom 23. Oktober 2024 
(act. II 56) nicht mehr statt. In der im Beschwerdeverfahren eingereichten 
Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. H.________, Praktischer Arzt und 
Facharzt für Anästhesiologie, vom 18. Juli 2025 (Akten der Beschwerdefüh-
rerin [act. I] 5) geht dieser, ohne Nennung neuer massgebender medizini-

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scher Befunde, sondern primär gestützt auf die subjektiven Angaben der 
Beschwerdeführerin, von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 60 % und 80 % 
aus. Dr. med. H.________ begründet die reduzierte Arbeitsfähigkeit einzig 
damit, dass die Beschwerdeführerin seit dem Autounfall vom 5. Dezember 
2023 nach einer Arbeitszeit von zwei Stunden zwingend eine Pause 
benötige, da sie an Schwindel leiden würde. Hierbei ist zu beachten, dass 
die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person rechtspre-
chungsgemäss für die Begründung einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit 
allein nicht genügen; vielmehr muss im Rahmen der sozialversicherungs-
rechtlichen Leistungsprüfung verlangt werden, dass die Schmerzangaben 
durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hin-
reichend erklärbar sind (vgl. BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 136 V 279 
E. 3.2.1 S. 28). Diese Beurteilung der Arbeitsfähigkeit weist überdies auch 
keine neue, durch eine veränderte Befundlage gestellte Diagnose aus (vgl. 
BGer 8C_247/2022 E. 3.3.2) und unterscheidet sich nicht von den früheren 
Beurteilungen von Dr. med. H.________ (vgl. dazu insbesondere 
act. II 28/1 ff.; act. I 3), weshalb diese Stellungnahme keine Veränderung 
des Gesundheitszustandes belegt.

Auch hinsichtlich der Ende November 2024 von Prof. Dr. med. G.________ 
aus Hals-Nasen-Ohren-ärztlicher Sicht bezüglich der vorbekannten subjek-
tiven Schwindelbeschwerden gestellten Diagnose einer peripher-
vestibulären Unterfunktion (act. II 63.2/3 f.) ergibt sich keine massgebende 
Veränderung. Denn hierbei handelt es sich letztlich um eine revisionsrecht-
lich irrelevante diagnostische Neubeurteilung der bereits zum Zeitpunkt der 
Verfügung vom 23. Oktober 2024 (act. II 56) beschriebenen Schwindel-
symptomatik (vgl. E. 2.3 hiervor). Hinzu kommt, dass Prof. Dr. med. 
G.________ bereits im nachfolgenden Eintrag in der Krankengeschichte 
vom 18. Februar 2025 (act. II 78/1) klinisch keine pathologischen Befunde 
(mehr) für die von ihm zuvor gestellte Diagnose erheben konnte und von 
einer Kompensation bzw. Erholung derselben ausging. Zutreffend hielt die 
RAD-Ärztin Dr. med. F.________ hierzu fest, es habe sich bei dieser Dia-
gnose um einen lediglich vorübergehenden Zustand gehandelt 
(act. II 79/3). Als solcher vermag er denn auch mit Blick auf Art. 88a Abs. 2 
IVV keine in zeitlicher Hinsicht massgebende Veränderung des Gesund-
heitszustandes zu begründen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Oktober 2025, IV 200 2025 440

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Weiter ergibt sich auch aus der im Rahmen der Integrationsmassnahme 
zwischen Januar und April 2025 erbrachten subjektiven Arbeitsleistung 
(vgl. dazu act. II 84) weder ein weiterer Abklärungsbedarf noch ergeben 
sich hieraus Zweifel an der versicherungsmedizinischen Beurteilung durch 
den RAD. Die im Rahmen der Integrationsmassnahme erhobenen Parame-
ter beruhen nicht auf vertieften medizinischen Untersuchungen, sondern 
auf berufspraktischen Beobachtungen, welche in erster Linie die subjektive 
Arbeitsleistung der Beschwerdeführerin wiedergeben (Urteil des BGer 
8C_217/2023 vom 1. September 2023 E. 4.1.1 und 4.1.4), während die 
Prüfung der Zumutbarkeit aufgrund von objektiven Kriterien zu erfolgen hat 
(vgl. BGE 142 V 106 E. 4.4 S. 110). Wie auch die Beschwerdegegnerin 
zutreffend ausgeführt hat (Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 11), bieten Ergeb-
nisse dieses Job Coachings damit keine hinreichende Validierung einer 
krankheitsbedingt eingeschränkten medizinisch-theoretisch zumutbaren 
Tätigkeit und Arbeitsleistung. Zusammenfassend liegt auf somatischem 
Gebiet somit unverändert kein Gesundheitsschaden mit invalidisierendem 
Charakter vor.

3.5.2 Auf psychiatrischem Fachgebiet sind gestützt auf den zuhanden der 
Krankentaggeldversicherung erstellten Bericht von Dr. med. B.________ 
vom 13. März 2025 (act. II 81) – unverändert zur medizinisch-psychischen 
Situation im Vergleichszeitpunkt und insoweit auch in Übereinstimmung mit 
den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin – weder psychopatholo-
gische Befunde zu objektivieren noch ist eine psychiatrische Diagnose bzw. 
eine sich daraus ergebende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit erstellt. 
Dr. med. B.________ setzte sich differenziert mit den vorhandenen Akten 
auseinander und begründete nachvollziehbar, weshalb sich daraus keine 
Hinweise auf psychische Beschwerden ergeben. So erachtete keiner der 
behandelnden Ärzte eine psychiatrische Behandlung als notwendig, eine 
medikamentöse Therapie mit Psychopharmaka fand ebenfalls nicht statt 
und eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit wurde nicht attestiert 
(act. II 81/4 f.). Auch die Beschwerdeführerin gab gegenüber Dr. med. 
B.________ an, sie fühle sich viel besser als zu Beginn. Sie beklagte denn 
auch selbst keine psychischen Beschwerden im Sinne eines auffälligen 
psychopathologischen Befundes, vielmehr gab sie an, die Situation sei be-
lastend, sie sei aber nicht psychisch krank (act. II 81/6 zu Frage 1). Auf 

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psychiatrischem Gebiet besteht dementsprechend seit Oktober 2024 un-
verändert weiterhin kein invalidisierender Gesundheitsschaden.

3.5.3 Zusammenfassend liegen keine Anhaltspunkte vor, die auch nur 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Beurteilungen der RAD-Ärztin 
Dr. med. F.________ (act. II 79) und des Dr. med. B.________ (act. II 81) 
zu begründen vermögen. Der medizinische Sachverhalt ist hinreichend 
abgeklärt und von weiteren Abklärungen sind keine massgebenden neuen 
Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (BGE 144 V 
361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; in BGE 
151 III 28 nicht publ. E. 5.2 des Urteils des BGer 9C_298/2024 vom 
14. August 2024; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4).

3.6 Aufgrund des Dargelegten ist im hier zu beurteilenden Zeitraum 
(vgl. E. 3.1 hiervor) kein Revisionsgrund erstellt (vgl. E. 2.3 hiervor). Da 
weder neu ein psychischer Gesundheitsschaden noch ein anderer Revisi-
onsgrund vorliegt, ist auch kein strukturiertes Beweisverfahren nach BGE 
141 V 281 durchzuführen (vgl. Urteile des BGer 9C_60/2023 vom 20. Juli 
2023 E. 6.2 und 8C_539/2019 vom 3. November 2020 E. 6.2.3). Es besteht 
unverändert kein invalidisierender Gesundheitsschaden und damit kein 
Anspruch auf Leistungen der IV.

Die angefochtene Verfügung vom 11. Juni 2025 (act. II 88) ist demnach 
nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuwei-
sen.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Oktober 2025, IV 200 2025 440

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lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.

4.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g 
ATSG).

Die Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin nach allge-
meinem sozialversicherungsrechtlichem Prozessgrundsatz keinen An-
spruch auf eine Parteientschädigung (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.