# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e27a1729-4e9a-52ee-b4d6-65fdc85480ee
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.10.2023 C-5036/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5036-2023_2023-10-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5036/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  11 .  O k t o b e r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Österreich),  

vertreten durch lic. iur. Adrian Fiechter, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Neuanmeldung/Rentenanspruch  

(Verfügung vom 16. August 2023). 

 

 

 

C-5036/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: 

Vorinstanz) das Leistungsgesuch von A._______ (im Folgenden: 

Versicherter, Beschwerdeführer) mit Verfügung vom 16. August 2023 ab-

gewiesen hat (BVGer-act. 1, Beilage 1),  

dass der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Fiechter, mit 

Eingabe vom 18. September 2023 (BVGer-act. 1) beim Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 16. August 2023 erhe-

ben und in der Sache beantragen liess, die angefochtene vorinstanzliche 

Verfügung sei aufzuheben (Rechtsbegehren Ziff. 1), und es sei ihm ab 

1. Oktober 2017 (Rechtsbegehren Ziff. 2) mindestens eine IV-Viertelsrente 

zuzusprechen,  

dass der Beschwerdeführer innert der für die Bezahlung des Kostenvor-

schusses und der für die beantragten Ergänzung der Beschwerdebegrün-

dung angesetzten Frist mit Eingabe vom 10. Oktober 2023 mitteilen lässt, 

er ziehe hiermit die Beschwerde vom 18. September 2023 zurück 

(vgl. BVGer-act. 4),  

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsver-

fahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern 

– wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung 

mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-

rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind, 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Behandlung 

der vorliegenden Beschwerde gegeben ist,  

dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde mit schriftlicher Erklärung 

vom 10. Oktober 2023 vorbehaltlos zurückgezogen hat, 

C-5036/2023 

Seite 3 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass ein Doppel der Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. Oktober 

2023 der Vorinstanz zur Kenntnisnahme zuzustellen ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE, vgl. auch Art. 63 Abs. 1 Satz 3 

VwVG), 

dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens zwar durch 

den Beschwerderückzug des Beschwerdeführers bewirkt worden ist, der 

Aufwand für das Gericht es vorliegend jedoch rechtfertigt, auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 

Abs. 3 VGKE), was aufgrund des Beschwerderückzugs vorliegend auch für 

den Beschwerdeführer zutrifft (vgl. Art. 15 i.V.m. Art. 5 VGKE; vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 e contrario VGKE), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird. 

  

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Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als 

gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das 

BSV. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

Christoph Rohrer Milan Lazic 

  

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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