# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b05187b6-1d3a-5aef-85c7-c2124ca587cf
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 18.08.2025 460 25 52 (460 2025 52)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_460-25-52_2025-08-18.pdf

## Full Text

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 
18. August 2025 (460 25 52) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Strafrecht 
 
 
Beschimpfung 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richter Dominique Steiner (Ref.),  

Richterin Helena Hess; Gerichtsschreiberin Katja Knechtli 
 
 

Parteien Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  
Hauptabteilung Allgemeine Delikte,  
Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  
Anklagebehörde 
 
A.____,  
Privatkläger 

  
 
gegen 
 
 

 B.____,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 
 
 

Gegenstand Beschimpfung 
Berufung gegen das Urteil des Strafgerichtsvizepräsidiums Basel-
Landschaft vom 17. Februar 2025 
 

 
 
A. Mit Urteil des Strafgerichtsvizepräsidiums Basel-Landschaft (nachfolgend: Strafge-
richtsvizepräsidium) vom 17. Februar 2025 wurde B.____ in teilweiser Bestätigung des Strafbe-
fehls der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Allgemeine Delikte (nachfol-
gend: Staatsanwaltschaft), vom 13. Dezember 2023 der Beschimpfung zum Nachteil von 
A.____ (nachfolgend: Privatkläger) schuldig erklärt und zu einer bedingt vollziehbaren Geldstra-
fe von 15 Tagessätzen zu je CHF 30.00, bei einer Probezeit von 4 Jahren, sowie zu einer Bus-
se von CHF 300.00, bei schuldhaftem Nichtbezahlen an deren Stelle zu einer Ersatzfreiheits-

 

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strafe von 3 Tagen, verurteilt (Ziff. 1). Überdies wurden B.____ die Verfahrenskosten, beste-
hend aus den Kosten des Vorverfahrens von CHF 580.00 und der Gerichtsgebühr von 
CHF 1'000.00, in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO auferlegt (Ziff. 2).  
 
Auf die Begründung dieses Entscheids sowie der nachfolgenden Eingaben der Parteien wird, 
soweit erforderlich, in den Erwägungen des vorliegenden Urteils eingegangen.  
 
B. Gegen das Urteil des Strafgerichtsvizepräsidiums vom 17. Februar 2025 meldete 
B.____ (nachfolgend: Berufungsklägerin) am 22. Februar 2025 beim Strafgericht Berufung an.  
 
C. Mit Eingabe vom 4. März 2025 (Postaufgabe: 5. März 2025) reichte die Berufungsklä-
gerin beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht (nachfolgend: Kantonsge-
richt) ihre Berufungserklärung ein und beantragte sinngemäss, sie sei in Gutheissung der Beru-
fung und in Abänderung des Urteils des Strafgerichtsvizepräsidiums vom 17. Februar 2025 vom 
Vorwurf der Beschimpfung kostenlos freizusprechen. Sodann sei ihr eine Parteientschädigung 
in der Höhe von CHF 5'000.00 zuzusprechen, und es seien die Verfahrenskosten vollumfäng-
lich zu Lasten des Staates zu verlegen.  
 
D. Die Berufungserklärung vom 4. März 2025 (Postaufgabe: 5. März 2025) wurde mit kan-
tonsgerichtlicher Verfügung vom 6. März 2025 an die Gegenparteien gesendet, welche auf die 
Möglichkeit hingewiesen wurden, innert 20 Tagen seit Empfang der Berufungserklärung schrift-
lich einen begründeten Antrag auf Nichteintreten zu stellen oder Anschlussberufung zu erklä-
ren. 
 
E. Mit Schreiben vom 27. März 2025 teilte die Staatsanwaltschaft dem Kantonsgericht 
mit, dass sie weder Antrag auf Nichteintreten stelle noch die Anschlussberufung erkläre. 
 
F. Das Kantonsgericht stellte mit Verfügung vom 1. April 2025 fest, dass die Staatsan-
waltschaft und der Privatkläger weder Berufung noch Anschlussberufung erhoben haben. Aus-
serdem setzte das Kantonsgericht den Parteien Frist bis zum 16. April 2025, um bekanntzuge-
ben, ob sie mit der Durchführung des schriftlichen Verfahrens anstelle einer mündlichen Beru-
fungsverhandlung einverstanden sind, wobei eine ausbleibende Mitteilung als Zustimmung zum 
schriftlichen Verfahren gilt. 
 
G. Mit Eingabe vom 5. April 2025 gab die Berufungsklägerin kund, ihre Begehren, das 
Protokoll der erstinstanzlichen Hauptverhandlung aus den Akten zu löschen und durch das voll-
ständige Transkript zu ersetzen, sie vom Vorwurf der Beschimpfung freizusprechen, die Verfah-
renskosten dem Kanton aufzuerlegen sowie ihr eine Parteientschädigung von CHF 5'000.00 zu 
entrichten, seien aufgrund der Nichterhebung einer Berufung oder Anschlussberufung durch die 
Staatsanwaltschaft oder den Privatkläger gutzuheissen.  
 
H. Mit Verfügung vom 24. April 2025 stellte das Kantonsgericht fest, dass weder die 
Staatsanwaltschaft noch die Beschuldigte innert angesetzter, nicht erstreckbarer Frist gegen die 
Durchführung des schriftlichen Verfahrens opponiert oder eine mündliche Berufungsverhand-

 

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lung verlangt haben. Mit nämlicher Verfügung hielt das Kantonsgericht in der Folge fest, dass 
gestützt auf Art. 406 Abs. 2 lit. a und lit. b StPO das schriftliche Verfahren unter Verzicht auf 
eine mündliche Berufungsverhandlung durchgeführt wird und setzte der Beschuldigten Frist für 
die fakultative ergänzende Begründung ihrer Berufungserklärung vom 4. März 2025 bis zum 
2. Juni 2025 an.  
 
I. Mit kantonsgerichtlicher Verfügung vom 5. Juni 2025 wurde festgestellt, dass die Be-
schuldigte auf die Möglichkeit einer ergänzenden Begründung ihrer Berufungserklärung vom 
4. März 2025 verzichtet hat, und der Staatsanwaltschaft sowie dem Privatkläger wurde eine 
Frist bis zum 7. Juli 2025 gewährt, um zur Berufungserklärung der Beschuldigten vom 4. März 
2025 fakultativ Stellung zu nehmen. 
 
J. Die Staatsanwaltschaft verzichtete mit Eingabe vom 9. Juni 2025 unter Hinweis auf das 
erstinstanzliche Urteil, welches zutreffe und vollumfänglich zu bestätigen sei, auf die Einrei-
chung einer Stellungnahme. 
 
K. Mit Verfügung vom 14. Juli 2025 stellte das Kantonsgericht fest, dass der Privatkläger 
auf die Einreichung einer Stellungnahme verzichtet hat, und schloss den Schriftenwechsel.  
 
 
Erwägungen 
 
I. Formelles 
1. Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Ver-
fahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist (Art. 398 Abs. 1 der Schweizerischen 
Strafprozessordnung; StPO, SR 312.0). Gemäss Art. 399 StPO meldet die Partei die Berufung 
dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit der Eröffnung des Urteils schriftlich oder 
mündlich zu Protokoll an (Abs. 1) und reicht dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zu-
stellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungserklärung ein (Abs. 3). Zur Ergrei-
fung der Berufung ist jede Partei legitimiert, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Auf-
hebung oder Änderung eines Entscheids hat (Art. 382 Abs. 1 StPO). Die Zuständigkeit der 
Dreierkammer des Kantonsgerichts, Abteilung Strafrecht, als Berufungsgericht zur Beurteilung 
der vorliegenden Berufung ergibt sich aus Art. 21 Abs. 1 lit. a StPO sowie aus § 15 Abs. 1 lit. a 
des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO, SGS 250).  
 
2. Vorliegend hat die Berufungsklägerin am 22. Februar 2025 gegen das Urteil des Straf-
gerichtsvizepräsidiums vom 17. Februar 2025 die Berufung angemeldet. Das begründete Urteil 
wurde der Berufungsklägerin am 25. Februar 2025 zugestellt. Mit Eingabe vom 4. März 2025 
(Postaufgabe: 5. März 2025) erklärte die Berufungsklägerin beim Kantonsgericht die Berufung. 
Da demzufolge sämtliche Formalien erfüllt sind, ist auf die Berufung der Beschuldigten einzutre-
ten. 
 
 
 

 

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II. Materielles 
1. Allgemeines 

1.1 Es liegt einzig eine Berufung der Beschuldigten vor. Demgegenüber haben die Staats-
anwaltschaft und der Privatkläger weder Berufung noch Anschlussberufung erhoben. Gemäss 
Art. 404 Abs. 1 StPO überprüft das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil nur in den an-
gefochtenen Punkten (vgl. auch Art. 398 Abs. 2 StPO). Aufgrund des Gegenstandes der Beru-
fungserklärung der Beschuldigten vom 4. März 2025 (Postaufgabe: 5. März 2025) wird das Ur-
teil des Strafgerichtsvizepräsidiums vom 17. Februar 2025 vollumfänglich angefochten.  
 
1.2 Gemäss Art. 391 Abs. 2 StPO darf die Rechtsmittelinstanz Entscheide nicht zum Nach-
teil der beschuldigten Person abändern, wenn das Rechtsmittel nur zu deren Gunsten ergriffen 
worden ist (Verbot der "reformatio in peius"). Diese Konstellation liegt hier vor, so dass das Kan-
tonsgericht das vorinstanzliche Urteil entweder bestätigen oder zu Gunsten der Beschuldigten 
mildern kann bis hin zu einem vollständigen Freispruch. Demgegenüber ist es dem Berufungs-
gericht verwehrt, das Urteil des Strafgerichts zu Lasten der Beschuldigten zu verschärfen. 
 
1.3 Im Rechtsmittelverfahren kann das Gericht für die tatsächliche und rechtliche 
Würdigung des angeklagten Sachverhalts auf die Begründung der Vorinstanz verweisen 
(Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Möglichkeit der Verweisung entfällt allerdings, wenn im Rechts-
mittelverfahren erhebliche Einwände vorgebracht werden, welche nicht Gegenstand des erst-
instanzlichen Verfahrens bildeten (NILS STOHNER, Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, 
Art. 82 N 9; DANIELA BRÜSCHWEILER/RETO NADIG/REBECCA SCHNEEBELI, Zürcher Kommentar 
StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 82 N 10). Ein Verweis kommt bei strittigen Sachverhalten und in Bezug 
auf die rechtliche Subsumtion nur dann in Frage, wenn die Rechtsmittelinstanz den vorinstanz-
lichen Erwägungen vollumfänglich beipflichtet (BGE 141 IV 244 E. 1.2.3). 
 
2. Parteistandpunkte 
2.1 Im Strafbefehl vom 13. Dezember 2023 legt die Staatsanwaltschaft der Berufungsklä-
gerin zur Last, sie habe an einem nicht näher bekannten Zeitpunkt vom 13. September 2023 bis 
zum 27. September 2023 an ihrem Wohnort an der X.____gasse 18 in Y.____ zusammen mit 
ihrem neunjährigen Sohn mit Hilfe von Plüschtieren und Puppen ein "Theaterstück", in welchem 
eine durch ihren Sohn verwendete Mädchen-Puppe einen Abwart namens "C.____" darstelle, 
gespielt. Die Puppe "C.____" sei durch die Beschuldigte mehrfach beleidigt worden, wobei die 
Beschuldigte dieses "Theaterstück" in Bild und Ton aufgezeichnet und das dadurch entstande-
ne Video mit einer Länge von 9 Minuten 19 Sekunden an unbekanntem Datum – mutmasslich 
am 27. September 2023 – an unbekanntem Ort unter dem Titel "Das Böse, das nie stirbt" frei 
zugänglich auf YouTube und ihrem Facebook-Profil hochgeladen habe, wodurch dieses dem 
Privatkläger und einer unbekannten Vielzahl von weiteren Personen zur Kenntnis gelangt sei. 
Die Beschuldigte habe mit der Kenntnisnahme des Videos durch diverse andere Personen und 
den Privatkläger zumindest gerechnet und dies billigend in Kauf genommen. Der Privatkläger 
sei überdies als dargestellte Figur "C.____" auch für in die Vorgänge involvierte Drittpersonen 
identifizierbar gewesen, weil die Handlung des "Theaterstücks" auf einen Disput abgezielt habe, 
welcher zwischen der Beschuldigten und dem bei der Gemeinde Y.____ als Hauswart beschäf-
tigten und durch die Beschuldigte "C.____" genannten Privatkläger stattgefunden habe und am 

 

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Nachmittag des 13. September 2023 eskaliert sei. Konkret habe die Beschuldigte den Privat-
kläger im Rahmen des veröffentlichten "Theaterstücks" mit folgenden Ausdrücken betitelt und 
diesen hierdurch wissentlich und willentlich in seiner strafrechtlich geschützten Ehre verletzt: 

- "Abwart, du Idiot. Wir haben doch gar nichts gemacht. Hau ab." 
- "C.____ halt die Klappe. Du bist ein Abwart. Du checkst das einfach nicht. Du bist zu 

blöd für das. Geh weg. Das ist eine Theatergruppe für Kinder." 
- "C.____ halt doch mal die Fresse ey, keiner fragt dich." 
- "Hää, bist du doof? […] Du bist einfach ein Idiot, du checkst das nicht. Die Schule ist 

ein Ort für Kinder, Mann." 
- "[…] Ich dachte du bist tot. Stirb! Stirb! […] Stirb schneller! Stirb schneller und erlöse 

uns von dir. […] Puh, jetzt ist er tot. Das gibt's nicht. Das Böse stirbt nie. […] Du tust 
bloss so, du stirbst gar nicht. Weil das Böse niemals stirbt. Das Böse siegt immer. Du 
willst mir den Schlüssel nur zurückgeben, um mich dann weiter zu schikanieren, ich 
weiss es genau." 

 
2.2 Der Vorderrichter bringt im Urteil vom 17. Februar 2025 zur Begründung insbesondere 
vor, die im Strafbefehl beschriebenen Äusserungen würden sich aus der den Akten beiliegen-
den Videoaufzeichnung ergeben. Sowohl der Privatkläger als auch die Beschuldigte hätten an-
lässlich der Hauptverhandlung bestätigt, dass es einen Konflikt zwischen ihnen gegeben habe. 
Angesichts dieser Ausgangslage erscheine die Behauptung der Beschuldigten, sie habe mit der 
Äusserung "C.____ halt die Klappe. Du bist ein Abwart. Du checkst das einfach nicht" nicht den 
Privatkläger angesprochen, geradezu abwegig. Durch die Veröffentlichung des Videos auf Fa-
cebook habe es die Beschuldigte darauf ankommen lassen, dass Drittpersonen und der Privat-
kläger Kenntnis von diesem Video erlangen würden. Die Äusserungen "Idiot", "du bist zu blöd 
für das", "hää, bist du doof?" und "das Böse stirbt nie", welche die Beschuldigte im fraglichen 
Video von sich gebe, würden unzweifelhaft ehrverletzenden Charakter aufweisen. Indem die 
Beschuldigte dem Privatkläger indirekt vorwerfe, das personifizierte Böse zu sein, werde des-
sen Anspruch, ein ehrbarer Mensch zu sein, offensichtlich verletzt. Der Umstand, dass der Pri-
vatkläger vor den Schranken des Strafgerichts zu Protokoll gegeben habe, das Video habe ihn 
nicht verletzt, ändere am objektiv ehrverletzenden Charakter und an der Tatbestandsmässigkeit 
der Äusserungen nichts, da Ehrverletzungsdelikte abstrakte Gefährdungsdelikte darstellen wür-
den. Es genüge somit, dass eine Äusserung geeignet sei, den Ruf zu schädigen. Auch als 
Künstlerin könne die Beschuldigte keine Sonderrechte in Anspruch nehmen, weshalb sich ihr 
Handeln nicht unter dem Titel der Kunstfreiheit rechtfertigen lasse. Demzufolge sei die Be-
schuldigte der Beschimpfung gemäss Art. 177 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs 
(StGB, SR 311.0) schuldig zu sprechen.  
 
2.3 Demgegenüber führt die Berufungsklägerin in ihrer Berufungserklärung vom 4. März 
2025 aus, die Tat selbst sei durch das Gericht nicht geschildert worden. Es werde lediglich eine 
"abwegige Interpretation" des Videos "Das Böse stirbt nie" getätigt. Die zitierten Äusserungen 
seien im Dialog mit der Puppe gefallen, welche ein Objekt sei und über keine schützenswerten 
Rechte im Sinne von Art. 177 StGB verfüge. Die Aussage "das Böse stirbt nie" sei eine künstle-
rische Ehrerbietung an Jean-Paul Sartre. Das Strafgericht habe den Beweis zu erbringen, dass 
sie den Privatkläger vorsätzlich beleidigt habe. Im Weiteren sei das Protokoll der Hauptverhand-

 

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lung der Vorinstanz vom 17. Februar 2025 aus den Akten nehmen, weil die Antworten aufgrund 
der fehlenden Protokollierung der Fragestellungen missverständlich seien und diverse Aussa-
gen und Fragen nicht niedergeschrieben worden seien. Es sei das vollständige Transkript der 
Tonbandaufnahme zu den Akten zu nehmen. Ferner macht die Berufungsklägerin geltend, es 
würde keine fahrlässige Tatbegehung vorliegen, da keine zivilrechtlichen Ansprüche gestellt 
worden seien. Folgerichtig sei sie vom Vorwurf der Beschimpfung gemäss Art. 177 Abs. 1 StGB 
freizusprechen und die Verfahrenskosten seien vom Kanton zu tragen. Schliesslich beantragt 
die Berufungsklägerin eine Parteientschädigung in der Höhe von CHF 5'000.00, weil ihr "nicht 
unwesentliche Umstände" entstanden seien und es für sie als Laienperson nicht einfach ver-
ständlich sei, welche Tat ihr vorgeworfen werde und wie sie sich verteidigen könne. 
 
3. Der Tatbestand der Beschimpfung gemäss Art. 177 Abs. 1 StGB 
3.1 Nach Art. 177 Abs. 1 StGB wird, auf Antrag, mit Geldstrafe bis zu 90 Tagessätzen be-
straft, wer jemanden in anderer Weise durch Wort, Schrift, Bild, Gebärde oder Tätlichkeiten in 
seiner Ehre angreift. Die Formulierung "in anderer Weise" bringt zum Ausdruck, dass Art. 177 
StGB lediglich subsidiär zu Art. 173 StGB oder Art. 174 StGB zur Anwendung gelangt (FRANZ 
RIKLIN, Basler Kommentar StGB, 4. Aufl. 2019, Art. 177 N 1). Die Täterhandlung kann durch 
Wort, Schrift, Bild, Gebärde oder Tätlichkeiten erfolgen, wobei diese Aufzählung abschliessend 
ist ("numerus clausus"). Bei Ehrverletzungen unterscheidet man zwischen Tatsachenbehaup-
tungen und Werturteilen. Ein reines Werturteil, d.h. eine Formal- oder Verbalinjurie, ist ein blos-
ser Ausdruck der Missachtung, ohne dass sich die Aussage erkennbar auf bestimmte, dem 
Beweis zugängliche Tatsachen stützt, wie zum Beispiel der Vorwurf, jemand sei ein "Schwein", 
ein "Luder", ein "Psychopath" oder ein "Halunke" (FRANZ RIKLIN, a.a.O., Art. 177 N 4, mit Hin-
weisen). Dabei ist der Übergang zu gemischten Werturteilen fliessend. Ob ein reines oder ein 
gemischtes Werturteil vorliegt, muss aus dem ganzen Zusammenhang der Äusserung ge-
schlossen werden (BGE 74 IV 98 E. 1). Als Beschimpfungen bewertet wurden beispielsweise 
die Ausdrücke "Hochstapler", "Gauner", "Schuft" oder "Schlampe", die sich explizit oder implizit 
an eine Tatsachenbehauptung anlehnen (FRANZ RIKLIN, a.a.O., Art. 177 N 5; OMAR ABO 
YOUSSEF, Annotierter Kommentar StGB, 2. Aufl. 2025, Art. 177 N 7). Wird die Tatsachenbe-
hauptung gegenüber Dritten aufgestellt, kann sie beliebig weitergegeben werden und damit 
unabsehbare Folgen für die Ehre des Betroffenen haben. Das Werturteil hingegen erschöpft 
sich in der einmaligen Äusserung. Bei einer Kombination der Unterscheidung beider Formen 
der Ehrverletzung mit einer Differenzierung der möglichen Adressaten bestehen vier Möglich-
keiten: die der Tatsachenbehauptung gegenüber dem Verletzten selbst oder gegenüber Dritten 
sowie die des Werturteils gegenüber dem Verletzten selbst oder gegenüber Dritten. Nur der Fall 
der Tatsachenbehauptung gegenüber Dritten ist speziell geregelt, wobei hier noch die weitere 
Unterscheidung danach getroffen wird, ob der Täter wider besseres Wissen handelt (Verleum-
dung; Art. 174 StGB) oder nicht (üble Nachrede; Art. 173 StGB). Die anderen drei Fälle werden 
im Tatbestand der Beschimpfung gemäss Art. 177 StGB zusammengefasst (GÜNTER 
STRATENWERTH/FELIX BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Besonderer Teil I: Straftaten gegen 
Individualinteressen, 8. Aufl. 2022, § 11 RN 19). Einer Beschimpfung nach Art. 177 Abs. 1 StGB 
macht sich demnach strafbar, wer eine Tatsachenbehauptung gegenüber dem Verletzten, ein 
Werturteil gegenüber Dritten oder ein Werturteil gegenüber dem Verletzten äussert (GÜNTER 
STRATENWERTH/ FELIX BOMMER, a.a.O., § 11 RN 71).  

 

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3.2 Subjektiv ist Vorsatz erforderlich. Vorsätzlich begeht ein Verbrechen oder Vergehen, 
wer die Tat mit Wissen und Willen ausführt oder wer die Verwirklichung der Tat für möglich hält 
und in Kauf nimmt (Art. 12 Abs. 2 StGB). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn der Täter die Tat-
bestandsverwirklichung für möglich hält, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg für den Fall 
seines Eintritts in Kauf nimmt, sich mit ihm abfindet, mag er ihm auch unerwünscht sein. Ob der 
Täter die Tatbestandsverwirklichung in diesem Sinne in Kauf genommen hat, muss das Gericht 
bei Fehlen eines Geständnisses der beschuldigten Person aufgrund der Umstände entschei-
den. Dazu gehört die Grösse des dem Täter bekannten Risikos der Tatbestandsverwirklichung, 
die Schwere der Sorgfaltspflichtverletzung, die Beweggründe des Täters sowie die Art der Tat-
handlung. Je grösser die Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsverwirklichung ist und je schwerer 
die Sorgfaltspflichtverletzung wiegt, desto eher darf gefolgert werden, der Täter habe die Tatbe-
standsverwirklichung in Kauf genommen (BGE 135 IV 12 E. 2.3.2; 134 IV 26 E. 3.2.2; 133 IV 9 
E. 4.1). Das Gericht darf vom Wissen des Täters auf den Willen schliessen, wenn sich dem Tä-
ter der Eintritt des Erfolgs als so wahrscheinlich aufdrängte, dass die Bereitschaft, ihn als Folge 
hinzunehmen, vernünftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolgs ausgelegt werden kann (BGE 
137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 26 E. 3.2.2). Je grösser die Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsver-
wirklichung ist und je schwerer die Rechtsgutsverletzung wiegt, desto näher liegt die Schluss-
folgerung, der Täter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen (BGE 135 IV 12 
E. 2.3.2; 133 IV 222 E. 5.3). Eventualvorsatz kann indessen auch vorliegen, wenn der Eintritt 
des tatbestandsmässigen Erfolgs nicht in diesem Sinne sehr wahrscheinlich, sondern bloss 
möglich war. Doch darf nicht allein aus dem Wissen des Täters um die Möglichkeit des Erfolgs-
eintritts auf dessen Inkaufnahme geschlossen werden. Vielmehr müssen weitere Umstände 
hinzukommen. Solche Umstände liegen namentlich vor, wenn der Täter das ihm bekannte Risi-
ko nicht kalkulieren und dosieren kann und das Opfer keine Abwehrchancen hat (BGer 
6B_935/2017 vom 9. Februar 2018 E. 1.2). Besteht die Beschimpfung in einem Werturteil, muss 
sich der Vorsatz nur darauf richten, dass die Äusserung ehrenrührig ist (FRANZ RIKLIN, a.a.O., 
Art. 177 N 14).  
 
4. Subsumtion 
4.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass es am 13. September 2023 zwischen der 
Berufungsklägerin und dem Privatkläger als Abwart des Schulhauses der Gemeinde Y.____ zu 
einem Streit kam. Auch nicht strittig ist, dass die Berufungsklägerin ein "Theaterstück" unter 
dem Titel "Das Böse, das nie stirbt" mit ihrem damals neunjährigen Sohn aufgezeichnet und 
anschliessend auf YouTube und Facebook veröffentlicht hat, welches Aussagen wie "Abwart, 
du Idiot", "C.____ halt die Klappe. Du bist ein Abwart. Du checkst das einfach nicht. Du bist zu 
blöd für das", "Hää, bist du doof?" sowie "Stirb! Stirb! […] Stirb schneller! Stirb schneller und 
erlöse uns von dir. […] Puh, jetzt ist er tot. Das gibt's nicht. Das Böse stirbt nie" enthält. Die Be-
rufungsklägerin dementiert jedoch, dass der "Abwart C.____" im veröffentlichten Video den Pri-
vatkläger darstellen solle. Zudem liege keine vorsätzliche Tatbegehung vor.  
 
4.2 Wie bereits der Vorderrichter in zutreffender Weise ausführt, erscheint die Behauptung 
der Beschuldigten, sie habe mit der Figur des Abwarts "C.____" nicht den Privatkläger gemeint, 
geradezu aus der Luft gegriffen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Berufungs-
klägerin und der Privatkläger zugestandenerweise im zeitnahen Vorfeld eine konkrete Ausei-

 

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nandersetzung hatten, welche offensichtliche Parallelen zur Handlung des veröffentlichten Vi-
deos "Das Böse, das nie stirbt" aufweist. Aufgrund der Vorgeschichte zwischen den Parteien, 
der Auseinandersetzung im Vorfeld und dem damit einhergehenden Konnex zum veröffentlich-
ten Video ist festzustellen, dass die Aussagen im Video klarerweise den Privatkläger betreffen. 
Darüber hinaus wird der Abwart im publizierten Filmmaterial durch die Beschuldigte gleich ge-
nannt wie der Privatkläger, und der Privatkläger selbst ist bezeichnenderweise durch eine Dritt-
person auf das öffentlich einsehbare Video aufmerksam gemacht worden, womit die Identität 
des Privatklägers für Dritte klarerweise erkennbar war. 
 
4.3 Unter ehrverletzende Äusserungen, die sich nicht als Tatsachenbehauptungen gegen-
über Dritten darstellen lassen, fallen primär die alltäglichen Schimpfworte. Die Verwendung von 
Begriffen und Anlehnungen aus der Psychiatrie ("Idiot", "Dubel", "Trottel", "Psychopath", "Que-
rulant") ist weit verbreitet und dennoch unzweifelhaft ehrverletzend, wenn die Betitelungen in 
diffamierender Absicht verwendet werden. An der Ehrenrührigkeit von "Idiot" ändert nichts, 
selbst wenn "Idiotie" eine veraltete Bezeichnung für den angeborenen oder im frühen Kindesal-
ter erworbenen Intelligenzdefekt schwersten Grades ist. Dies heisst nichts anderes, als "Idiot" 
und "Idiotie" (nur) für den medizinischen Gebrauch nicht mehr zur Verfügung stehen (vgl. zum 
Ganzen Urteil 6B_463/2019 vom 6. August 2019 E. 4.4, mit Hinweisen). Die Vorinstanz erwägt 
völlig zu Recht, dass die Aussage "Idiot" unzweifelhaft ehrverletzend ist. Darüber hinaus ist 
auch der Vorwurf an den Privatkläger, das personifizierte Böse zu sein, evidentermassen ehr-
verletzend, weil dies offensichtlich dessen Anspruch, ein ehrbarer Mensch zu sein, verletzt. 
 
4.4 Was die Tathandlung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB anbelangt, ist festzuhalten, 
dass es sich bei einem Video mit Ton und Bild durchaus um eine Mitteilung durch Wort und Bild 
handelt. Indem die Beschuldigte Äusserungen tätigt, die den Privatkläger in seiner Ehre angrei-
fen können, ist die Tathandlung durch "Wort" erfüllt. Insofern fällt die Tathandlung der Beschul-
digten unter den "numerus clausus" gemäss Art. 177 Abs. 1 StGB. Dass der Privatkläger vor 
den Schranken des Strafgerichts zu Protokoll gegeben hat, das Video habe ihn nicht verletzt 
(vgl. Protokoll Hauptverhandlung Strafgericht, act. 175), ist – wie von der Vorinstanz korrekt 
festgehalten – nicht von Relevanz, weil Ehrverletzungsdelikte abstrakte Gefährdungsdelikte und 
keine Erfolgsdelikte darstellen, womit es genügt, dass eine Äusserung geeignet ist, den Ruf zu 
schädigen (vgl. angefochtenes Urteil E. II.B.; Art. 82 Abs. 4 StPO). Soweit sich die Berufungs-
klägerin auf die Kunstfreiheit beruft, bleibt anzumerken, dass Ehrverletzungen auch durch 
Kunstwerke begangen werden können und der Schutz der Kunstfreiheit nicht grenzenlos ist 
(FRANZ RIKLIN, a.a.O., Vor Art. 17 N 75). 
 
4.5 Zwar gab die Berufungsklägerin in ihrer Einvernahme vom 22. November 2023 zu-
nächst zu Protokoll, sich nicht an einen Konflikt mit dem Privatkläger erinnern zu können (vgl. 
Einvernahme vom 22. November 2023, act. 25 Z 50). In derselben Befragung räumte sie jedoch 
später explizit ein, sie habe sich über die Schikane durch den Privatkläger geärgert, er sei als 
Abwart ein "Gegenspieler" und ihr seien Widrigkeiten entgegengestanden wie die Gemeinde, 
der Abwart und die Eltern der Kinder der Theatergruppe (vgl. Einvernahme vom 22. November 
2023, act. 25 f. Z 52 ff.). In ihrer E-Mail an den Privatkläger vom 22. November 2023 (act. 37 f.) 
spricht sie diesen mit dem Namen "C.____" an und wirft ihm vor, er habe als Abwart ihre Thea-

 

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tergruppe schikaniert. Aus diesen Aussagen und Mitteilungen geht deutlich hervor, dass die 
Berufungsklägerin aufgrund der Streitigkeit mit dem Privatkläger emotional aufgebracht war. Die 
gesamten Umstände legen daher in casu nahe, dass die Berufungsklägerin genau wusste, dass 
sie im Rahmen des fraglichen Videos den Privatkläger beschimpft. Mit der Veröffentlichung des 
Videos im Internet hat sie ihren Willen hierzu in aller Klarheit manifestiert. Insgesamt ist somit 
festzuhalten, dass die Berufungsklägerin mit Wissen und Willen das Video mit dem Titel "Das 
Böse, das nie stirbt" auf YouTube und Facebook publiziert hat, um den Privatkläger mit den 
Wörtern "Idiot", "blöd", "doof" und "das Böse" zu beschimpfen.  
 
4.6 Demzufolge ist vorliegend sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand der 
Beschimpfung nach Art. 177 Abs. 1 StGB erfüllt, weshalb das Strafgerichtsvizepräsidium die 
Berufungsklägerin mit Urteil vom 17. Februar 2025 zu Recht der Beschimpfung schuldig erklärt 
hat. In diesem Sinne ist das vorinstanzliche Urteil zu bestätigen und die Berufung der Beschul-
digten abzuweisen.  
 
5. Strafzumessung 
Die Beschuldigte hat für den Fall der Bestätigung des erstinstanzlichen Schuldspruchs die vom 
Vorderrichter ausgesprochene bedingt vollziehbare Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu je 
CHF 30.00, bei einer Probezeit von 4 Jahren, sowie die Busse von CHF 300.00 nicht in Frage 
gestellt. Das Kantonsgericht schliesst sich deshalb den überzeugenden Erwägungen der Vo-
rinstanz betreffend die Strafzumessung an. Auf die korrekten Ausführungen der Erstinstanz zur 
Strafzumessung kann somit vollumfänglich verwiesen werden (vgl. angefochtenes Urteil E. III; 
Art. 82 Abs. 4 StPO). Die Beschimpfung wird gemäss Art. 177 Abs. 1 StGB mit Geldstrafe bis 
zu 90 Tagessätzen bestraft. Vorliegend handelt es sich um einen noch leichten Fall der Be-
schimpfung, wobei die persönlichen Eigenschaften der Berufungsklägerin grundsätzlich neutral 
zu werten sind, weshalb die von der Vorinstanz gegenüber der Beschuldigten verhängte Strafe 
von 15 Tagessätzen à CHF 30.00 folgerichtig zu bestätigen ist. Die Probezeit ist aufgrund der 
Uneinsichtigkeit und des Nachtatverhaltens der Beschuldigten – insbesondere ist hier die Veröf-
fentlichung von Gerichtsdokumenten auf Facebook sowie das Publizieren eines Videos über die 
erstinstanzliche Hauptverhandlung auf YouTube zu erwähnen – zu Recht auf 4 Jahre festgelegt 
worden, weshalb dies ebenfalls zu bekräftigen ist. Schliesslich erscheint auch die Auferlegung 
einer Verbindungsbusse in der Höhe von CHF 300.00 im vorliegenden Fall als angemessen, 
weil der Beschuldigten im Sinne eines angemessenen "Denkzettels" eine spürbare Sanktion 
aufzuerlegen ist.  
 
III. Verfahrenskosten vor Strafgericht 
Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird (Art. 426 Abs. 1 
StPO). Fällt die Rechtsmittelinstanz selbst einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch 
über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung (Art. 428 Abs. 3 StPO). Im vorliegenden 
Fall wurde die Berufungsklägerin von der Vorinstanz verurteilt. Da der Schuldspruch im Beru-
fungsverfahren nicht aufgehoben wurde, rechtfertigt es sich nicht, die Kostenregelung des erst-
instanzlichen Verfahrens zu ändern; sie ist vielmehr zu bestätigen. Entsprechend trägt die Be-
schuldigte in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO die Verfahrenskosten in der Höhe von 

 

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CHF 1'580.00, bestehend aus den Kosten des Vorverfahrens in der Höhe von CHF 580.00 und 
der Gerichtsgebühr von CHF 1'000.00 (vgl. angefochtenes Urteil E. IV; Art. 82 Abs. 4 StPO). 
 
IV. Kosten vor Kantonsgericht 
Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach 
Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden 
Verfahrens, mithin der vollständigen Abweisung der Berufung der Beschuldigten, werden die 
Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in der Höhe von CHF 1'750.00, bestehend aus einer 
Gerichtsgebühr von CHF 1'500.00 (§ 12 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren der Gerich-
te; GebT, SGS 170.31) sowie Auslagen von CHF 250.00, der Beschuldigten auferlegt.  

 

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Demnach wird erkannt: 

://: I. Das Urteil des Strafgerichtsvizepräsidiums Basel-Landschaft vom 
17. Februar 2025, auszugsweise lautend: 
 
"1. B.____ wird der Beschimpfung schuldig erklärt und verurteilt 

zu  
 
 einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu 

je Fr. 30.--, 
 
 bei einer Probezeit von 4 Jahren, 
 
 sowie zu einer Busse von Fr. 300.--, 
 bei schuldhaftem Nichtbezahlen tritt an deren Stelle eine Er-

satzfreiheitsstrafe von 3 Tagen, 
 

 in Anwendung von Art. 177 Abs. 1 StGB, Art. 34 Abs. 1 und 
Abs. 2 StGB, Art. 42 Abs. 1 und Abs. 4 StGB, Art. 44 Abs. 1 
StGB sowie Art. 106 StGB.  

 
2. Die Verfahrenskosten bestehen aus den Kosten des Vorver-

fahrens von Fr. 580.-- und der Gerichtsgebühr von Fr. 1`000.--. 
 
 B.____ trägt die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 426 

Abs. 1 StPO." 
 
wird in Abweisung der Berufung der Beschuldigten vollumfäng-
lich bestätigt und unverändert als Bestandteil dieses Urteils er-
klärt.  
 

 II. Die Kosten des Berufungsverfahrens, bestehend aus der Gebühr 
von CHF 1'500.00 sowie den Auslagen von CHF 250.00, gesamthaft 
somit CHF 1'750.00, werden der Beschuldigten auferlegt.  
 

 III. (Mitteilungen) 
 

 

Präsident 
 
 
Dieter Eglin 

Gerichtsschreiberin 
 
 
Katja Knechtli 

 
Dieser Entscheid ist rechtskräftig.