# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 135e0a60-304d-513c-a532-0de42e53e086
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 21.08.2025 RR.2025.105
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2025-105_2025-08-21.pdf

## Full Text

Entscheid vom 21. August 2025 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Daniel Kipfer Fasciati und Giorgio Bomio-Giovanascini, 

Gerichtsschreiber Stephan Ebneter 

   
 

Parteien 

  

A., 

 

Beschwerdeführerin 

 

 gegen 

   

STAATSANWALTSCHAFT DES KANTONS 

SCHWYZ,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Belgien 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2025.105 

 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz mit Schlussverfügung Nr. 8 vom 

12. Juni 2025 dem Rechtshilfeersuchen des Ermittlungsrichters am erstin-

stanzlichen Gericht von Lüttich entsprach und u.a. die Herausgabe von Be-

weismitteln anordnete (act. 1.1); 

 

- dagegen A. mit Eingabe vom 3. Juli 2025 (Poststempel: 5. Juli 2025) Be-

schwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob 

(act. 1); 

 

- die Beschwerdekammer mit Schreiben vom 9. Juli 2025 A. einlud, bis 21. Juli 

2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'500.– zu leisten; sie darauf hingewie-

sen wurde, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten werde; 

die Beschwerdekammer A. ausserdem die Möglichkeit einräumte, ihre Be-

schwerde bis 21. Juli 2025 zu verbessern; sie darauf hingewiesen wurde, 

dass nach unbenutztem Fristablauf aufgrund der Akten entschieden oder, 

wenn Begehren, Begründung oder Unterschrift fehlten, auf die Beschwerde 

nicht eingetreten werde (act. 3); das als Einschreiben versandte Schreiben 

vom 9. Juli 2025 am 10. Juli 2025 zur Abholung gemeldet und – nach Ver-

längerung der Abholfrist durch die Empfängerin – am 21. Juli 2025 zugestellt 

wurde (act. 5); 

 

- A. mit Eingabe vom 22. Juli 2025 (Posteingang: 23. Juli 2025) eine weitere 

Beschwerdeschrift einreichte (act. 4); 

 

- innert Frist der Kostenvorschuss nicht einging (act. 6). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- die Schlussverfügung der ausführenden kantonalen Behörde der Be-

schwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unterliegt 

(Art. 80e Abs. 1 IRSG); 

 

- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die 

Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 

Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (Art. 12 

Abs. 1 IRSG); 

 

- 3 - 

 

 

- die Beschwerdekammer in Anwendung von Art. 63 Abs. 4 VwVG mit Schrei-

ben vom 9. Juli 2025 eine Frist bis zum 21. Juli 2025 zur Leistung eines 

Kostenvorschusses von Fr. 3'500.– ansetzte; 

 

- die Frist für die Zahlung eines Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Be-

trag rechtzeitig zu Gunsten des Bundesstrafgerichts der Schweizerischen 

Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet 

worden ist (Art. 21 Abs. 3 VwVG); 

 

- die Beschwerdekammer die Beschwerdeführerin mit der Einladung zur Leis-

tung des Kostenvorschusses darauf hinwies, dass bei Säumnis auf die Be-

schwerde nicht eingetreten werde; 

 

- der Kostenvorschuss innert angesetzter Frist nicht geleistet wurde (vgl. 

act. 6); 

 

- bereits aus diesem Grund auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht ein-

zutreten ist (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG); 

 

- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen sind (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG); 

 

- die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 500.– festzusetzen ist (vgl. Art. 63 

Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a BStKR); 

- 4 - 

 

 

und erkennt: 

 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.– wird der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

 

Bellinzona, 22. August 2025 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe II 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag 
der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 
einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 
Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt 
massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen 
sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).