# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e011cd02-707e-54bb-86a4-275ef0ed56b0
**Source:** Basel-Stadt (BS)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Stadt Appellationsgericht 27.03.2014 BES.2013.112 (AG.2014.308)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BS_Omni/BS_APG_001_BES-2013-112_2014-03-27.html

## Full Text

Appellationsgericht

  
  des Kantons Basel-Stadt

  

  Einzelgericht

   

  

 

BES.2013.112

 

ENTSCHEID

 

vom 27. März 2014

 

 

Mitwirkende

 

lic. iur. Gabriella Matefi   

und
Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabrielle Kremo

 

 

 

Beteiligte

 

A_____ , geb. [...]
                                                                Beschwerdeführerin

[...]  

vertreten durch [...], Rechtsanwältin,

[...]   

 

gegen

 

B_____                                                                              Beschwerdegegnerin

[...]   

 

 

Gegenstand

 

Beschwerde gegen eine Verfügung
der Staatsanwaltschaft 

vom 4. Oktober 2013

 

betreffend Einstellungsverfügung

Das Einzelgericht
zieht in Erwägung, 

 

dass   die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 4. Oktober 2013 das gegen B_____ eingeleitete Strafverfahren wegen Sachbeschädigung,
Sachentziehung, Hausfriedensbruchs und übler Nachrede bzw. Verleumdung mangels
hinreichenden Tatverdachts gestützt auf Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO eingestellt
hat, 

 

dass   die Anzeigestellerin A_____ hiergegen rechtzeitig
hat Beschwerde erheben lassen mit dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen
Einstellungsverfügung und Anordnung der Wiederaufnahme der Ermittlungstätigkeit
durch die Staatsanwaltschaft,

 

dass   die Staatsanwaltschaft in ihrer
Vernehmlassung auf Abweisung der Beschwerde schliesst, 

 

dass   die Beschuldigte ohne eigene Bemerkungen auf
die Ausführungen der Staatsanwaltschaft verwiesen hat,

 

dass   der Beschwerdeführerin mit Verfügung der
Instruktionsrichterin vom 4. Dezember 2013 Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 600.– bis 20. Dezember 2013 gesetzt worden ist mit dem Hinweis, dass die Rechtsmittelinstanz im Falle einer ausbleibenden Zahlung
der Sicherheit auf das Rechtsmittel nicht eintrete,

 

dass   diese Verfügung der Rechtsvertreterin der
Beschwerdeführerin am 6. Dezember 2013 zugestellt worden ist,

 

dass   die Beschwerdeführerin innert der gesetzten
Frist weder den verlangten Kostenvorschuss geleistet noch um Erstreckung der
Zahlungsfrist ersucht hat,

 

dass   unter diesen Umständen gemäss Art. 383 Abs. 2
StPO auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

 

dass   die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des
Verfahrens nach Art. 428 Abs. 1 StPO kostenpflichtig wird, 

 

dass   jedoch der beschuldigten Person keine
Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr in diesem Verfahren keine
Anwaltskosten entstanden sind,

 

und erkennt:

 

://:        Auf die Beschwerde wird nicht
eingetreten. 

 

            Die Beschwerdeführerin trägt die Kosten
des Beschwerdeverfahrens mit einer Gebühr von CHF 200.–.

 

 

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

 

Die
Statthalterin                                                         Die
Gerichtsschreiberin

 

 

lic. iur. Gabriella Matefi                                              lic.
iur. Gabrielle Kremo

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung

 

Gegen diesen
Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes
[BGG] innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen
erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000
Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art.
42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.