# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6bbc2eee-4d65-5022-9b60-c273b4297980
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-30
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 30.05.2017 S 2016 109
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2016-109_2017-05-30.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN

DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN

TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 16 109

2. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Audétat
RichterIn Moser, Meisser 

Aktuar Gross

URTEIL

vom 30. Mai 2017

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. HSG Andrea Cantieni,

Beschwerdeführerin

gegen 

B._____ Kranken- und Unfallversicherungen AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Martin Schmid,

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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1. A._____ (geb. 1955) arbeitet im C._____ in X._____, wobei sie über die 

Arbeitgeberin bei der B._____ obligatorisch unfallversichert ist. Am 26. 

September 2015 stolperte A._____ in der Tiefgarage eines Einkaufszen-

trums beim Verstauen ihrer Einkäufe und stürzte zu Boden. Als Folge des 

Sturzes blutete sie am rechten Knie; das linke Knie wurde beim Sturz ver-

dreht und schmerzte. Am linken Kniegelenk wurde bereits im Jahr 1999 

eine ambulante Arthroskopie durchgeführt. Im Juni 2000 folgte eine Kon-

troll-Arthroskopie mit Gelenkstoilette. Im März 2004 wurde am linken Knie 

von A._____ auch noch eine arthroskopische Gelenkstoilette mit medialer 

Meniskus-Hinterhorn Teilresektion und Glättung des Patellagleitlagers vor-

genommen.  

2. Nach anfänglich konservativer Eigenbehandlung durch Schmerzmittel und 

dennoch persistierenden Schmerzen (eher zunehmend) konsultierte 

A._____ ihre Hausärztin Dr. D._____ (Erstbehandlung). Am 27. Oktober 

2015 erging die Schadenmeldung an die B._____ (hier Unfallversicherung) 

und am 28. Oktober 2015 wurde ein Röntgenbild des linken Kniegelenks 

(Anordnung MRI) durch das Diagnose Zentrum Z._____ erstellt. Dr. 

E._____ beurteilte den Befund gleichentags wie folgt:
"Bilaterale, jedoch medial betonte Arthrose der Femurkondyle bei deutlicher Aus-
dünnung des Knorpelüberzugs. Deutliche degenerativ bedingte Veränderung des 
Innenmeniskushinterhorns mit verdächtiger Unterflächenläsion und Subluxations-
stellung intermediär. Belastungsbedingte Verdickung des medialen Seitenban-
des. Im lateralen Kompartiment keine relevante Läsion des Aussenmeniskus. 
Deutliche Retropatellaarthrose medialbetont sowie Knorpelveränderungen des fe-
moralen Gleitlagers Grad II-III insbesondere an der Trochlea. Deutlich medialbe-
tonter Gelenkerguss. Tendonitis des Ligamentum patellae. Zerrung des vorderen 
Kreuzbandes. Intaktes hinteres Kreuzband."

3. Mit Schreiben vom 3. November 2015 ersuchte Dr. D._____ Dr. F._____ 

am Spital Y._____ um Aufbietung der Patientin und Beurteilung von deren 

Kniebeschwerden links; das Röntgenbild schliesse eine Fraktur aus, 

während das MRI vor allem degenerative Veränderungen ergebe. Weil die 

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Patientin sehr aktiv sei (Skifahren), würden fachärztliche Vorschläge für 

eine rasche Genesung erbeten.

4. Dr. F._____ examinierte die Patientin am 25. November 2015 in Y._____. 

Dabei stellte er die Diagnose 'Traumatisierte mediale Gonarthrose links'. 

Weiter hielt er u.a. folgendes fest:
"Aktuell kein Ruhe-/Nachtschmerz mehr, gelegentliche zwickartige Beschwerden 
unterschiedlicher Lokalisation, v.a. jedoch ventral 'unter der Kniescheibe'. Deutli-
che Besserung in den letzten zwei Wochen, jedoch noch immer Schwellungsten-
denz."

Vor dem Hintergrund der deutlichen Verbesserung in den letzten zwei Wo-

chen riet der Arzt der Patientin, weiterhin abzuwarten. Sollten die Be-

schwerden nach dem Skifahren jeweils exazerbieren, sei eine Kontroll-Ar-

throskopie mit Gelenkstoilette am linken Kniegelenk indiziert. 

5. Als nächstes wurde die Kontroll-Arthroskopie mit Gelenkstoilette bei medial 

betonter Gonarthrose vom 1. April 2016, durchgeführt durch Dr. F._____, 

dokumentiert. Bezüglich Indikation ist dem Operationsbericht zu entneh-

men, dass die Patientin seit der letzten Konsultation im November 2015 

Skifahren gegangen sei, und dass sich zunehmende Beschwerden an ih-

rem linken Knie einstellten, v.a. nach dem Skifahren und auch des nachts, 

eigentlich im ganzen Gelenk. Bezüglich 'Beurteilung und Prozedere' ist 

dem Operationsbericht folgendes zu entnehmen:
"Es ist durchaus denkbar, dass die Beschwerden von dieser Re-Ruptur des me-
dialen Restmeniskus herrühren könnten, allerdings konnte die Patientin die Be-
schwerden nie genau lokalisieren, sodass doch möglicherweise die patello-femo-
rale und mediale Arthrose für die Hauptbeschwerden verantwortlich sein könnten."

6. Der B._____-Vertrauensarzt hielt in seiner Beurteilung vom 11. Mai 2016 

fest, dass das Unfallereignis vom 26. September 2015 mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit bloss zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des 

Vorzustandes geführt habe. Bei vorbestehender Gonarthrose und deshalb 

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deutlich verzögertem Heilverlauf sei der status quo sine drei Monate nach 

dem Unfall erreicht worden. 

7. Am 12. Mai 2016 führte der Spitalarzt Dr. F._____ an seiner Patientin eine 

Nachkontrolle durch und schrieb in seinem Abschlussbericht an die 

Hausärztin Dr. D._____ u.a. was folgt:
"Erfreulich gutes Resultat nach obgenannter Operation, was aufgrund der doch 
deutlichen degenerativen Veränderungen an diesem linken Kniegelenk nicht un-
bedingt zu erwarten war."

8. Die B._____ entschied am 30. Mai 2016, dass bei A._____ der status quo 

sine am 26. Dezember 2015 eingetreten sei, weshalb die Unfallversiche-

rung die Versicherungsleistungen (Heilkosten und Taggeld) auf dieses Da-

tum hin einstellen werde; A._____ solle sich für die Übernahme der Be-

handlungskosten an ihre Krankenversicherung wenden. 

9. Hiergegen erhob A._____ am 1. Juni 2016 Einsprache, welche die B._____ 

mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2016 abwies. 

10. Am 15. Juni 2016 legte Dr. F._____ der B._____ bzw. deren Vertrauensarzt 

dar, dass anlässlich des Eingriffs vom 1. April 2016 nebst der bekannten 

beginnenden Arthrose links eindeutig eine Re-Ruptur des Restmeniskus 

medialseitig festgestellt worden sei, worauf eine Nachresektion erfolgte 

und seither die Patientin beschwerdefrei sei. Die Feststellung, wonach der 

status quo sine per 26. Dezember 2015 erreicht worden sei, sei falsch, weil 

die Patientin vor dem Unfallereignis beschwerdefrei gewesen sei. Der sta-

tus quo ante (Beschwerdefreiheit) sei erst nach dem operativen Eingriff 

vom 1. April 2016 wieder eingetreten. Daraus ergebe sich die Leistungs-

pflicht des Unfallversicherers für diese Beschwerden.

11. Gegen den Einspracheentscheid der B._____ vom 9. Juni 2016 erhob 

A._____ am 18. Juni 2016 erneut Einsprache. 

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12. Mit Entscheid vom 11. August 2016 wies die B._____ auch diese Einspra-

che ab und bestätigte die Leistungseinstellung per 26. Dezember 2015.

13. Dagegen liess A._____ (Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 2. Septem-

ber 2016 Beschwerde erheben. Sie beantragte die Aufhebung des ange-

fochtenen Entscheids und um Verpflichtung der Unfallversicherung, die 

Leistungen nach UVG auch nach dem 25. Dezember 2015 zu erbringen; 

eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfallkausalität 

zu erstellen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Un-

fallversicherung. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass für 

die Beschwerden die Ruptur des Meniskus ursächlich gewesen sei und 

nicht bloss die vorbestehende Gonarthrose vorübergehend verschlimmert 

worden sei. Der nach der Operation eingetretene status quo ante habe die 

Traumagenese belegt. Der Unfallversicherung sei somit der Nachweis 

nicht gelungen, dass die Operation vom 1. April 2016 und die Nachbehand-

lung ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruhten. Für den Fall, 

dass das Gericht nicht auf den Facharzt Dr. F._____ abstelle, werde die 

Einholung eines gerichtlichen Gutachtens zur Unfallkausalität beantragt. 

14. Die B._____ (Beschwerdegegnerin) liess in ihrer Beschwerdeantwort vom 

18. Oktober 2016 die Abweisung der Beschwerde beantragen, unter ge-

setzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge. Sie brachte vor, dass das MRI 

vom 28. Oktober 2015 keine frischen, substantiellen Läsionen gezeigt 

habe, wohl aber deutlich vorbestehende, degenerative Veränderungen. Die 

Beschwerden seien rückläufig gewesen und hätten im nachfolgenden Win-

ter vor allem nach dem Skifahren wieder zugenommen. Dem Operations-

bericht von Dr. F._____ sei zu entnehmen, dass die Schmerzen durchaus 

auf die vorbestehende Arthrose zurückgeführt werden könne. Ihr Vertrau-

ensarzt Dr. G._____ komme hingegen zum Schluss, dass die Läsion des 

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medialen Meniskus im Rahmen der Arthrose entstanden sei, wie man es 

häufig sehe. Der Umstand, wonach die Beschwerdeführerin vor dem Un-

fallereignis beschwerdefrei gewesen sei, spreche nicht dagegen, dass be-

reits deutliche degenerative Veränderungen bestanden, welche mit dem 

Trauma aktiviert wurden, was zu einer vorübergehenden Verschlimmerung 

des Vorzustandes geführt habe. Die Schlussfolgerungen von Dr. G._____ 

seien eindeutig ausgefallen und nachvollziehbar; sie beruhten zudem auf 

vollständigen medizinischen Unterlagen. Im Gegensatz dazu stimmten die 

Schlussfolgerungen von Dr. F._____ nicht überein mit dessen eigenen 

Ausführungen vom 1. April 2016 und seiner eigenen Diagnosestellung vom 

28. November 2015.

15. Am 19. Oktober 2016 verzichtete der Rechtsvertreter der Beschwerdefüh-

rerin auf eine Stellungnahme und reichte seine Honorarnote ein.

Auf die weiteren Vorbringen und Argumente der Parteien wird, soweit er-

forderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. a) Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den (Einsprache-) Ent-

scheid vom 11. August 2016, worin die Beschwerdegegnerin als Unfallver-

sicherung der Beschwerdeführerin die angefochtene Leistungseinstellung 

per 26. Dezember 2015 bestätigte und damit die Ausrichtung weiterer Ver-

sicherungsleistungen (Heilkosten und Taggeld) aus dem Unfallereignis 

vom 26. September 2015 (Sturz in Tiefgarage mit Knieverletzung) ab-

lehnte. Nach Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

(UVG; SR 82.20) in Verbindung mit Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 des Bundes-

gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

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(ATSG; SR 830.1) kann gegen solche Entscheide beim Verwaltungsgericht 

desjenigen Kantons Beschwerde erhoben werden, in welchem die versi-

cherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwer-

deerhebung Wohnsitz hat. Die Beschwerdeführerin wohnt in der bündneri-

schen Gemeinde X._____, womit das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden für die Beurteilung der Beschwerde örtlich zuständig ist. Des-

sen sachliche und funktionelle Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 57 ATSG 

i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 

(VRG; BR 370.100). Die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die 

Beurteilung der Beschwerde vom 2. September 2016 ist somit zu bejahen. 

Als formelle und materielle Adressatin des angefochtenen (Einsprache-) 

Entscheids vom 11. August 2016 ist die Beschwerdeführerin nachteilig 

berührt und weist damit ein schutzwürdiges Interesse an dessen gerichtli-

cher Überprüfung auf (Art. 59 ATSG). Die Beschwerdelegitimation ist somit 

gegeben. Auf die zudem frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

ist daher einzutreten (Art. 1 UVG i.V.m. Art. 60 und Art. 61 lit. a ATSG).  

b) Gemäss Art. 43 Abs. 1 VRG entscheidet des Verwaltungsgericht in der Re-

gel in der Besetzung mit drei Richterinnen bzw. Richter. Daneben sind noch 

eine Fünferbesetzung des Gerichtsgremiums (Art. 43 Abs. 2 lit. a-d VRG) 

sowie eine einzelrichterliche Entscheidungskompetenz (Art. 43 Abs. 3 lit. 

a-b VRG) gesetzlich vorgesehen. Letztgenannter Fall liegt u.a. dann vor 

(Abs. 3 lit. a), falls der Streitwert Fr. 5‘000.-- nicht übersteigt und keine Fün-

ferbesetzung vorgeschrieben ist. Aus den Beschwerdeakten geht im kon-

kreten Fall nicht hervor, um welchen Betrag es sich bei der strittigen Kos-

tenübernahme handelt; behauptet wird in der Beschwerde (Ziff. II.3), dass 

es sich um ‚mehrere tausend Franken‘ handle. Es bleibt damit aber unklar, 

ob die Sache allenfalls einzelrichterlich erledigt werden könnte. Im Zweifel 

erachtet es das streitberufene Gericht in solchen Fällen als angezeigt und 

gerechtfertigt, auf die gerichtliche Regelbesetzung (3-er Gremium) nach 

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Art. 43 Abs. 1 VRG abzustellen, womit auch hier die ‚in der Regel‘ übliche 

Kammerbesetzung mit drei Richtern zur Anwendung gelangt.

c) Die Zustellung des angefochtenen Entscheids nur an die Beschwerdefüh-

rerin trotz Vorliegens einer Anwaltsvollmacht war zwar fehlerhaft, doch hat 

sich dieses Zustellversäumnis, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht aus-

führte, nicht nachteilig ausgewirkt, weshalb darauf im konkreten Fall – im 

Interesse einer allseits möglichst raschen Streitentscheidung sowie der 

Vermeidung formalistischer Leerläufe mit unnötigen Zeitverzögerungen – 

nicht weiter eingegangen werden muss.   

2. a) In materieller Hinsicht gilt es zunächst auf die massgebenden Vorschriften 

hinzuweisen. Nach Art. 6 Abs. 1 UVG haben die zuständigen Unfallversi-

cherungsgesellschaften, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten Versicherungs-

leistungen zu gewähren. Hier sind sich die Parteien einig, dass die Be-

schwerdeführerin einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG erlitten hat, als sie 

am 26. September 2015 in einer Tiefgarage stürzte und sich dabei das 

(1999, 2000 und 2004 schon arthroskopisch behandelte) linke Kniegelenk 

schmerzhaft verdrehte. Darauf leistete die Beschwerdegegnerin während 

dreier Monate die gesetzlichen Versicherungsleistungen für die Heilbe-

handlungen der Unfallfolgen (Art. 10 Abs. 1 UVG) zzgl. Taggelder (Art. 16 

Abs. 1 UVG). Diese Versicherungsleistungen sind aber nur solange ge-

schuldet, als zwischen dem Unfallereignis und dem Gesundheitsschaden 

fortgesetzt (über ein bestimmtes Datum hinaus) ein natürlicher und 

adäquater Kausalzusammenhang besteht und der Fall daher nicht infolge 

Erreichens des Endzustands abgeschlossen werden kann (Art. 19 UVG).

b) Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-

stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge-

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treten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit ein-

getreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für 

die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 

dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche, geistige oder psychische Integrität 

der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen Worten 

nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesund-

heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E.3.1, 119 V 335 E.1, 118 V 286 

E.1b; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ-PIERRE HOLZER, Rechtsprechung 

des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung [UVG], 4. Aufl., Zürich 2012, Art. 6 S. 53; MONICA ARME-

STO, in: STEIGER-SACKMANN/MOSIMANN [Hrsg.], Recht der Sozialen Sicher-

heit, Basel 2014, Rz.18.27). Ist eine solche Unfallkausalität einmal mit der 

erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, so entfällt die Leistungs-

pflicht des Unfallversicherers erst, sobald der Unfall nicht mehr die natürli-

che und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also 

Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. 

Dies trifft zu, wenn entweder der krankhafte Gesundheitszustand wie er 

unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber jener 

Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaf-

ten Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (sta-

tus quo sine), erreicht ist. Bis zum Erreichen des status quo sine vel ante 

hat die zuständige Unfallversicherung sowohl für die Pflegeleistungen auf-

zukommen als auch die geschuldeten Taggelder zu erbringen (Art. 36 Abs. 

1 UVG; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_419/2014 vom 23. September 

2014 E.3.3, 8C_604/2013 vom 28. Januar 2014 E.4.2.2, 8C_957/2012 vom 

3. April 2013 E.5.2.2).

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c) Ob zwischen dem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage. 

Darüber haben die Unfallversicherung sowie das im Beschwerdefall ange-

rufene Gericht im Rahmen der ihnen obliegenden Beweiswürdigung nach 

dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu befinden. Danach gilt ein leistungsbegründender 

natürlicher Kausalzusammenhang als erstellt, wenn das Gericht unter Wür-

digung aller Umstände zur Überzeugung gelangt, dass der in Frage ste-

hende Unfall als Ursache des Gesundheitsschadens von allen in Betracht 

fallenden Geschehensabläufen am wahrscheinlichsten ist (vgl. BGE 126 V 

360 E.5b; Urteil des Bundesgerichts 9C_717/2009 vom 20. Oktober 2009 

E.3.3). Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen dem Unfall 

und dem in Frage stehenden Gesundheitsschaden genügt demgegenüber 

nicht (BGE 129 V 177 E.3.1, 119 V 335 E.1, 118 V 286 E.1b, je mit Hinwei-

sen;  RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 54). Ebenso wie der leistungs-

begründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen je-

der kausalen Bedeutung unfallbedingter Ursachen mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Mög-

lichkeit gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls reicht 

hingegen noch nicht aus. Da es sich dabei um eine anspruchsaufhebende 

Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast – anders als bei der 

Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang 

gegeben ist – nicht bei der Versicherten, sondern bei der Unfallversiche-

rung (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_604/2013 vom 28. Januar 2014 

E.4.2.1; RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 54). 

d) Um beurteilen zu können, ob der gesundheitliche Zustand der Beschwer-

deführerin die fortgesetzte Zusprechung von UV-Leistungen rechtfertigen 

lässt, sind die Verwaltung und im Beschwerdefall das angerufene Gericht 

auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fach-

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leute zur Verfügung stellen. Dabei besteht die Aufgabe des Arztes darin, 

den Gesundheitszustand zu beurteilen und, falls nötig, seine Entwicklung 

im Laufe der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachärztlicher Unter-

suchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden Befunde zu 

erheben und gestützt darauf eine Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der 

Arzt seine genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall das Ge-

richt nicht kompetent sind. Bei der Folgeabschätzung der gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt dem Arzt jedoch keine 

abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt er zur Arbeits-

unfähigkeit Stellung, d.h. er gibt eine Schätzung ab, die er aus seiner Sicht 

so substanziell wie möglich begründet. Die ärztlichen Auskünfte bilden die 

Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen einer 

Versicherten effektiv im konkreten Einzelfall noch zugemutet werden kön-

nen (BGE 140 V 193 E.3.2, 125 V 256 E.4). 

3. a) Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu wür-

digen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfah-

ren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versi-

cherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. 

ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht-

gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass 

das Gericht sämtliche Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stam-

men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren 

Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizini-

schen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweis-

material zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine 

und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-

weiswerts eines Arztberichts ist also entscheidend, ob der Bericht für die 

streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

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die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Ana-

mnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zu-

sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-

leuchtet und die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Aus-

schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-

kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 

Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten. Dennoch 

hat es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung 

als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Be-

richte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. Den 

im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von exter-

nen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Un-

tersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 

der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei 

der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon-

krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. In Bezug 

auf Berichte von Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsa-

che Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auf-

tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 

vertrauten Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E.3a mit Hinweisen). 

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 

schliesslich Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll-

ziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 

gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be-

fragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, 

lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität oder Befangenheit schliessen. 

Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, die das Misstrauen in die Un-

parteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im 

Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozia-

lversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters al-

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lerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E.3b, 

122 V 157 E.1c mit Hinweisen). Bestehen auch nur geringe Zweifel an der 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 

Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen bzw. uner-

lässlich (BGE 135 V 465 E.4.4). 

b) Im konkreten Fall ist vorab auf den Röntgenbefund (Anordnung MRI) vom 

28. Oktober 2015 des Diagnose Zentrums Z._____ abzustellen (vgl. be-

schwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 9), woraus weder der Radiologe Dr. 

E._____ noch der operierende Facharzt für Chirurgie Dr. F._____ (Spital 

Y._____) eine Läsion oder eine Re-Ruptur des Restmeniskus medialseitig 

feststellen konnten. Beide Fachärzte (vgl. beschwerdeführerische Akten 

[Bf-act.] 1; Bg-act. 8) wie auch die Hausärztin Dr. D._____ (vgl. Bg-act. 7 

und Bg-act. 5) beschrieben 'degenerative Veränderungen am Kniegelenk'. 

Dr. F._____ diagnostizierte am 25. November 2015 im Spital Y._____ eine 

'traumatisierte mediale Gonarthrose' und stellte eine deutliche Verbesse-

rung in den letzten zwei Wochen fest (Bg-act. 8). Weiter fällt auf, dass nach 

dessen Konsultation und Behandlung keine Verschlimmerung des Zustan-

des dokumentiert ist, bis am 1. April 2016 zur Kniearthroskopie mit Gelenk-

stoilette geschritten wird aufgrund von zunehmenden Schmerzen im gan-

zen Kniegelenk v.a. nach dem Skifahren (Bg-act. 3). Der genannte Chirurg 

stellte sodann intra-operativ eine „traumatisch entstandene Re-Reruptur 

des Restmeniskus medialseitig“ fest und führte diese Verletzung auf das 

Unfallereignis am 26. September 2015 zurück (Bf-act. 4; Bg-act. 17). Auf-

grund des Umstands, dass die Beschwerdeführerin vor dem Unfallereignis 

und später wieder nach der Operation beschwerdefrei war, schliesst der 

Operateur Dr. F._____ auf das Erreichen des status quo ante ab dem 1. 

April 2016. Dass er selber Ende November 2015 auf dem MRI noch keine 

Läsionen im Kniegelenk feststellen konnte (Bf-act. 1; Bg-act. 8), hingegen 

ausgeprägte degenerative Veränderungen ("medial betont Arthrose, dege-

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nerativ bedingte Veränderung des Innenmeniskus-Hinterhornes mit ver-

dächtiger Unterflächenläsion und Dubluxationsstellung intermediär, Verdi-

ckung des medialen Seitenbandes, keine Veränderungen lateral, beide 

Kreuzbänder intakt, deutliche Retro-Patellaarthro-se"), erwähnt derselbe 

im nachgereichten Schreiben vom 15. Juni 2016 (Bf-act. 4; Bg-act. 17) an 

die Beschwerdegegnerin jedoch gerade nicht. Er setzt sich zudem nicht mit 

seiner Einschätzung anlässlich der Operation auseinander, als er noch 

festhielt, dass möglicherweise für die Hauptbeschwerden auch die patello-

femorale und mediale Arthrose verantwortlich sein könnten (Bg-act. 3). 

Wenn sich Dr. F._____ in seinem Abschlussbericht an die behandelnde 

Hausärztin Dr. D._____ vom 12. Mai 2016 überdies noch überrascht zeigt 

über das erfreulich gute Resultat nach der Operation, "was aufgrund der 

doch deutlichen degenerativen Veränderungen an diesem linken Kniege-

lenk nicht unbedingt zu erwarten war" (Bg-act. 15), setzt er sich mit seinem 

letzten Schreiben vom 15. Juni 2016 an die Beschwerdegegnerin indessen 

ganz offensichtlich in einen Widerspruch mit den eigenen früheren Aussa-

gen und Beurteilungen. Der Beweiswert seiner Angaben muss daher als 

eher 'gering' taxiert werden.

c) Demgegenüber erklärt der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin (Dr. 

G._____), dass man im MRI vom 28. Oktober 2015 keine frischen Läsionen 

erkennen konnte, hingegen deutlich vorbestehende degenerative Verände-

rungen, die mit dem Unfallereignis traumatisch aktiviert wurden (Bf-act. 3; 

Bg-act. 6). Dabei handle es sich jedoch nur um eine vorübergehende Ver-

schlimmerung des gesundheitlichen Vorzustands, wie sich durch den Sta-

tus am 25. November 2015 belegen lasse (deutliche Verbesserung in den 

letzten zwei Wochen laut Bg-act. 8). Zur intra-operativ festgestellten Re-

Reruptur des Restmeniskus medial erklärte Dr. G._____ zudem noch in 

seiner medizinischen Beurteilung vom 15. September 2016, dass dies im 

Rahmen von Arthrosen häufig vorkomme (Bg-act. 24). Dafür spricht nach 

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Auffassung des Gerichts auch der Umstand, dass es sich hier nicht um eine 

Ruptur und auch nicht um eine Re-Ruptur, sondern eben um eine "Re-Re-

ruptur", also um einen sich entwickelnden, degenerativen Zustand, handelt. 

Schliesslich spricht die Behauptung, dass die Beschwerdeführerin vor dem 

Unfall beschwerdefrei gewesen sei, ebenfalls nicht gegen das Vorliegen 

schon deutlicher degenerativer Veränderungen am linken Knie.

d) Vor diesem Hintergrund hat die Beschwerdegegnerin aber korrekt darauf 

geschlossen, dass die "Re-Reruptur des Restmeniskus medial" nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zurückzuführen 

sei. Diesbezüglich ist die Einschätzung des Vertrauensarztes Dr. G._____ 

in jeder Hinsicht schlüssig, nachvollziehbar begründet und widerspruchs-

frei. Es sprechen auch keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit 

dieser Einschätzung. Somit ist das Beweismass der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit für die Einschätzung von Dr. G._____ erfüllt und die Vorin-

stanz hat damit zu Recht darauf abgestellt bzw. auf der Schlussfolgerung 

beharrt, dass der status quo ante am 26. Dezember 2015 erreicht wurde. 

An der Einstellung der Versicherungsleistungen (also der Heilungskosten 

und Taggelder) durch die Beschwerdegegnerin gibt es daher infolge Weg-

falles eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereig-

nis am 26. September 2015 und den drei Monate später (ab dem 26. De-

zember 2015) immer noch geklagten Leiden am linken Knie nichts auszu-

setzen, weil die seither geklagten Knieprobleme nachweislich eben gerade 

nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das allein unfallrele-

vante Sturzereignis zurückgeführt werden können, sondern viel eher rein 

„degenerativer“ und damit wohl vornehmlich „alters- und abnützungsbe-

dingter“ Natur sind, wofür die Beschwerdegegnerin – hier ausschliesslich 

als Unfallversicherung involviert/tangiert – nicht (mehr) leistungspflichtig im 

Sinne der Versicherung nach Art. 10 sowie Art. 16 UVG ist. 

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e) Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass das streitberufene Ge-

richt auf die Einholung eines Gerichtsgutachtens zur Unfallkausalität ohne 

weiteres verzichten durfte, weil das Beweisergebnis aufgrund der vorhan-

denen Arztberichte ein hinreichend zuverlässiges Bild über die deutliche 

Verbesserung des Allgemeinzustands der Beschwerdeführerin seit dem 

Unfall bis Ende 2015 zu vermitteln mochte und weitere medizinische Ab-

klärungen deshalb zum vornherein keine neuen Erkenntnisse für das Ge-

richt erbracht hätten (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung: BGE 136 I 

229 E.5.3; Urteil des Verwaltungsgerichts Graubünden U 16 29 vom 25. 

Oktober 2016 E.3b sowie VGU S 03 38 vom 19. August 2003 E.2a).

4. a) Der angefochtene (Einsprache-) Entscheid vom 11. August 2016 ist damit 

in jeder Beziehung rechtens und vertretbar, was zur Abweisung der Be-

schwerde vom 2. September 2016 führt.  

b) Gerichtskosten werden nicht erhoben, da das kantonale Beschwerdever-

fahren in Sozialversicherungsstreitsachen laut Art. 61 lit. a ATSG kostenlos 

ist. Eine aussergerichtliche Entschädigung als Ersatz der Parteikosten 

steht der obsiegenden Beschwerdegegnerin nicht zu (Umkehrschluss aus 

Art. 61 lit. g ATSG). 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

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3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]