# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1e3a064-6c52-59f5-bc14-958d8dfffabe
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-26
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 26.08.2021 720 21 101/229
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-21-101-229_2021-08-26.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
Vom 26. August 2021 (720 21 101 / 229) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Das Verwaltungsgutachten erweist sich als beweiskräftig, weshalb darauf abgestellt 

werden kann.  

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Beat Hersberger, 

Kantonsrichter Jürg Pulver, Gerichtsschreiberin Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Monika Guth, Advo-
katin, Aeschenvorstadt 67, Postfach, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente / Berufliche Massnahmen  
 
 
 
A.a Der 1972 geborene A.____ meldete sich erstmals mit Gesuch vom 28. Juni 1999 (Ein-
gang) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Mit Verfü-
gung vom 16. Januar 2003 teilte die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) dem Versicherten 
mit, dass das Begehren um berufliche Massnahmen abgeschrieben werde, nachdem der Versi-
cherte an entsprechenden Massnahmen nicht interessiert sei. Diese Verfügung erwuchs unan-
gefochten in Rechtskraft.  

 
 
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A.b Am 29. November 2013 erlitt A.____ einen Unfall, wobei er sich eine distale undislo-
zierte Radiusfraktur links mit Kontusion des Ellenbogens zuzog. Zu diesem Zeitpunkt hatte be-
reits seit 16. September 2013 eine ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit aufgrund ei-
nes Vertebralsyndroms bestanden. Am 11. April 2014 (Eingang) meldete sich A.____ unter 
Hinweis auf diverse Beschwerden u.a. als Folge dieses Unfalls bei der IV erneut zum Leis-
tungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sprach die 
IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 11. Februar 2021 für die Zeit vom 1. Februar 
2015 bis 31. Dezember 2015, vom 1. November 2017 bis 31. Mai 2018 sowie vom 1. April 2019 
bis 31. Mai 2020 eine ganze Rente zu. Für die Zeit danach verneinte sie einen Anspruch auf 
Rentenleistungen unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 0%. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, vertreten durch Dr. Monika Guth, Advo-
katin, am 15. März 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozial-
versicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, die Verfügung vom 11. Februar 2021 
sei für den Zeitraum vom 16. September 2014 bis 17. Februar 2015, vom 22. September 2015 
bis 7. November 2017, vom 15. Februar 2018 bis 31. März 2019 und für den Zeitraum ab 
1. März 2020 aufzuheben und ihm auch für diesen Zeitraum die gesetzlichen Leistungen zu 
erbringen. Eventualiter sei die Angelegenheit zwecks Einholens von weiteren Abklärungen und 
anschliessender Neuberechnung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter o/e-
Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Prozessführung 
und unentgeltliche Verbeiständung mit Advokatin Dr. Guth als Rechtsvertreterin. Zur Begrün-
dung machte er im Wesentlichen geltend, dass das bidisziplinäre Gutachten, auf das sich die 
Verfügung der IV-Stelle stütze, veraltet sei. Gestützt auf die Berichte der behandelnden Fach-
ärzte sei vielmehr eine Verschlechterung des Gesundheitszustands ausgewiesen. In erwerbli-
cher Hinsicht müsse vorliegend sodann die ausserordentliche Bemessungsmethode zur An-
wendung gelangen.  
 
C. Mit prozessleitender Verfügung vom 18. März 2021 bewilligte die instruierende Präsi-
dentin dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung mit Ad-
vokatin Dr. Guth als Rechtsvertreterin. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 23. April 2021 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und frist-
gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. 
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die In-
validenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder ihre 

 
 
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Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmass-
nahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines Jahres ohne 
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) 
und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). 
 
3.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver-
stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 
3.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70%, 
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie zu 
mindestens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40% invalid ist. 
 
3.4 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 396 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-
kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. In BGE 143 V 409 und 143 V 418 hat das Bundes-
gericht entschieden, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturier-
ten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Dieses für somatoforme Leiden 
entwickelte Vorgehen definiert systematisierte Indikatoren, die – unter Berücksichtigung von 
leistungshindernden äusseren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentia-
len (Ressourcen) anderseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu-
schätzen (BGE 141 V 281 E. 2., E. 3.4 bis 3.6 und 4.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig 
von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungs-
grundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, 
wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 
mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2). 
 
4. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh- 
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 

 
 
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Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; 
BGE 128 V 29 E. 1). Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau er-
mittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu 
schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Lassen sich 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist 
in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzu-
stellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminder-
ten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen (ausserordentli-
ches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 29 E. 1, Urteil vom 17. November 2015, 8C_492/2015, 
E. 2.1).  
 
5.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Un-
terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur-
teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
5.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) − wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
5.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung als mit dem Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). Gemäss diesen Richtlinien ist den im Rahmen des 
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche 

 
 
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aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten 
Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei 
der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen 
die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
6.1 Für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts stehen zahlreiche medizinische 
Akten zur Verfügung, welche allesamt vom Gericht gewürdigt wurden. In der Folge werden in-
dessen lediglich entscheidrelevante Arztberichte und Gutachten wiedergegeben: 
 
6.2 Zur Abklärung des aktuellen Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Versi-
cherten holte die IV-Stelle ein Gutachten bei Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie und Psychothe-
rapie, und Dr. med. C.____, FMH Rheumatologie, ein, welches am 2. bzw. 10. Januar 2017 
erstattet wurde. Darin werden aus bidisziplinärer Sicht mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
persistierende Handgelenksschmerzen bei einem Status nach undislozierter Radiusfraktur links 
am 29. November 2013, diagnostischer Handgelenks-Arthroskopie links am 24. April 2014, 
Verkürzungsosteotomie Ulna (Elle) links bei partieller TFCC-Läsion Handgelenk links am 
18. Februar 2015 sowie Metallentfernung Ulna links am 28. November 2016 sowie eine Epoxid-
harz- und Öl-Allergie diagnostiziert. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestünden ein 
chronisches Lumbovertebralsyndrom, ein chronisches Zervikovertebralsyndrom, eine Retropa-
tellararthrose rechts, eine COPD Gold II sowie eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0).  
 
Im psychiatrischen Fachteil wird hierzu festgehalten, der Explorand habe etwas bedrückt und 
niedergeschlagen, aber nicht depressiv gewirkt. Seine Miene habe sich deutlich aufgehellt, 
wenn er über erfreuliche Dinge berichtet habe. Die Psychomotorik sei unauffällig und der An-
trieb nicht vermindert gewesen. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar und der Explorand be-
wusstseinsklar gewesen. Während der ganzen Untersuchung habe er nie Zeichen von Konzent-
rationsschwäche gezeigt. Der zunächst als Monteur und anschliessend als selbstständiger 
Gärtner tätig gewesene Explorand habe im November 2013 einen Unfall erlitten, wobei er sich 
Knieverletzungen und eine Fraktur am linken Handgelenk zugezogen habe. Er leide noch im-
mer an Beschwerden am linken Handgelenk. Seit 2013 sei der Explorand keiner beruflichen 
Tätigkeit mehr nachgegangen. Es hätten sich Schulden angehäuft. Daneben bestünden auch 
Schwierigkeiten mit seiner Partnerin, die an Depressionen leide und kaum in der Lage sei, sich 
um die beiden Kinder zu kümmern. All dies habe zu einer depressiven Entwicklung geführt. Im 
Rahmen der Untersuchung hätten keine eigentlichen depressiven Verstimmungen festgestellt 
werden können. Der Explorand habe aber über Antriebsschwierigkeiten, Konzentrationsstörun-
gen und Zukunftsängste geklagt. Er habe sich auch vorübergehend in psychiatrischer Behand-
lung befunden, die er jedoch nicht als hilfreich erlebt habe. Eine psychopharmakologische The-
rapie werde nicht durchgeführt. Eine psychiatrische Behandlung und eine antidepressive The-
rapie seien zu empfehlen. Diagnostisch handle es sich um eine leichte depressive Episode. 
Hinweise für eine psychische Überlagerung der geklagten Beschwerden würden nicht vorliegen. 
Es sei auch nicht zu einer Schmerzausweitung gekommen. Der Explorand fühle sich aufgrund 
der zahlreichen psychosozialen Belastungen durch seine Beschwerden mehr eingeschränkt, als 
dass es den objektiven Befunden entspreche. Eine eigentliche Schmerzstörung könne aber 
nicht diagnostiziert werden. Er klage zwar über Schmerzen, gestalte den Alltag aber dennoch 

 
 
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aktiv. Er kümmere sich nach Möglichkeit um seine Kinder, führe seinen Haushalt selbstständig 
und leide im Alltag nicht unter schweren quälenden Schmerzen.  
 
Im rheumatologischen Fachteil wird im Wesentlichen ausgeführt, dass eine eingeschränkte 
Handgelenksbeweglichkeit auf der linken Seite mit eingeschränkter Pronation bestehe, endpha-
sig mit jeweils Angabe von Schmerzen in allen Bewegungsrichtungen. Diese Handgelenksprob-
lematik sei relevant in Bezug auf die körperlich schwere Tätigkeit des Exploranden. Ferner be-
stehe ein lumbovertebrales Syndrom mit einer subjektiv deutlich hoch erlebten Schmerzintensi-
tät, wobei die objektiv erhebbaren Befunde nicht sehr eindrücklich seien. Es fänden sich lumbal 
keinerlei Verspannungen, keinerlei Druckdolenzen und keine Bewegungseinschränkung. Radio-
logisch bestünden lumbal altersentsprechende degenerative Veränderungen. Rein formal habe 
diese Problematik keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Im zervikalen Bereich bestehe eine 
Fehlform mit Kopfpropulsion, die Halswirbelsäule (HWS) sei nicht eingeschränkt. Linksseitig 
finde sich eine Druckdolenz zervikal, es fänden sich aber keine relevanten Verspannungen. 
Diese Befunde dürften myofaszial sein, eine radikuläre Problematik bestehe nicht. Auch im Be-
reich der HWS handle es sich um altersentsprechende degenerative Veränderungen, die kei-
nen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Der Befund am rechten Knie entspreche einer Ret-
ropatellararthrose, Anhaltspunkte für eine wesentliche Meniskuspathologie oder ligamentäre 
Pathologie bestünden hier nicht. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit wird festgehalten, dass vonsei-
ten des linken Handgelenkes Einschränkungen dahingehend bestünden, dass eine körperliche 
Belastung im Bereich eines leichten Gewichtsbereichs (bis 5kg) möglich sei, welche sich ab 
Januar 2017 auf 10kg erhöhen werde. Er könne hier nur beschränkt eine Supination durchfüh-
ren. Da es dem Exploranden in seinem angestammten Beruf als Geschäftsführer seiner eige-
nen Firma nicht möglich sein werde, Arbeiten rein selektiv nur für das leichte Belastungsniveau 
auszuführen, sei davon auszugehen, dass er seinen angestammten Beruf im Gartenunterhalt 
nicht mehr werde tätigen können. Für diese Tätigkeit als Allrounder im leichten, mittelschweren 
und schweren Bereich im Gartenunterhalt bestehe darum eine Arbeitsfähigkeit von 0%. In Be-
zug auf eine Verweistätigkeit gelte das formulierte Belastungsprofil. Müsste er nur leichte Tätig-
keiten im Gartenunterhalt tätigen, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100%. Die Arbeitsunfähig-
keit in der angestammten Tätigkeit bestehe gemäss Akten seit 16. September 2013. In Bezug 
auf eine Verweistätigkeit habe ebenfalls ab dem 16. September 2013 bis Ende Juni 2014 eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden aufgrund der Handgelenksarthroskopie. Ab Juli 2014 
hätte das formulierte Zumutbarkeitsprofil für die Verweistätigkeit Geltung gehabt. Vom 25. No-
vember 2016 bis Ende 2016 habe wegen der durchgeführten Metallentfernung erneut eine voll-
ständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Es sei davon auszugehen, dass sich bei regulärem Ver-
lauf die Belastungsfähigkeit des linken Handgelenkes erhöhen werde, so dass die Gewichtslimi-
te in den körperlich leichten Bereichen ab Januar 2017 auf 10kg angehoben werden könne.  
 
Im Rahmen der Konsensbeurteilung gelangten die Gutachter zur Auffassung, dass die rheuma-
tologische Beurteilung als Gesamtbeurteilung gelte, nachdem aus psychiatrischer Sicht keine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe.  
 
6.3 Mit Vorbescheid vom 12. Juli 2017 sprach die IV-Stelle dem Versicherten gestützt da-
rauf eine vom 1. Februar bis 31. Dezember 2015 befristete ganze Rente zu. 

 
 
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6.4 Im Rahmen des Einwandverfahrens gegen diesen Vorbescheid gab der Versicherte 
u.a. einen Bericht des Spitals D.____ vom 22. Juni 2017 zu den Akten. Darin wird ausgeführt, 
dass der Versicherte mittlerweile Beschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes entwickelt 
habe, im Sinne einer traumatisierten Plica mediopatellaris, welche schmerzhaft und verdickt sei 
und operiert werden müsse (vgl. IV-act. 164). Nachdem in der Folge am 8. November 2017 be-
züglich dieser Problematik eine Kniearthroskopie, mediale Teilmeniskektomie sowie eine Plica- 
und Narbenresektion durchgeführt worden war (IV-act. 174), konnte im Bericht der Klinik F.____ 
vom 15. Februar 2018 keine Plica-Symptomatik mehr ausgemacht werden. Es würden vor al-
lem Beschwerden bei tiefer belastender Flexion sowie beim Treppensteigen auftreten. Das Ge-
hen auf ebenem Grund bereite keine Schmerzen. In der hierzu ergangenen RAD-Beurteilung 
vom 7. Juni 2018 (IV-act. 180) wurde behandlungsbedingt für die Zeit vom 8. November 2017 
bis 14. Februar 2018 eine volle Arbeitsunfähigkeit anerkannt. Ab 15. Februar 2018 könne von 
einer unlimierten Arbeitsfähigkeit nach dem Knieeingriff ausgegangen werden. 
 
6.5 Mit Eingabe vom 17. Juli 2019 legte der Beschwerdeführer der IV-Stelle u.a. einen Be-
richt von Dr. med. E.____, FMH Rheumatologie, Klinik F.____, vom 8. Juli 2019 vor, wobei er 
gestützt darauf neue Diagnosen geltend machte. Dr. E.____ diagnostiziert darin einen Verdacht 
auf eine Seronegative Spondyloarthritis, ulnarseitige Restbeschwerden am Handgelenk links 
und Pronationseinschränkung bei in palmarer Verkippung verheilter Ulnaverkürzungsosteoto-
mie, eine Epicondylopathia humeri radialis rechts (Tennisellenbogen), Schulterbeschwerden 
rechts, Beschwerden im Bereich des Sinus tarsi rechts sowie eine chronische Lumbalgie bei 
bekanntem Morbus Scheuermann. Eine erste Abklärung sei am 20. September 2018 aufgrund 
von chronischen lumbovertebralen Schmerzen, bei bekanntem Morbus Scheuermann, S-
förmiger Fehlhaltung der Brust- und Lendenwirbelsäule sowie leicht beginnender Chondrose 
LWK5/SWK 1, erfolgt. In der Folge sei eine Überweisung durch Dr. med. G.____, FMH Ortho-
pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und Handchirurgie, aufgrund 
des diffusen Schmerzsyndroms und der Frage nach einer entzündlichen Rheumaerkrankung 
erfolgt. Klinisch seien beide Schultergelenke gut beweglich mit leichter Steifigkeit. Die HWS sei 
zu einem Drittel eingeschränkt in alle Richtungen. Das MRI zeige eine Chondrose mit Band-
scheibenprotrusion ohne Nervenwurzelkompression L4/5 oder Hinweise auf eine entzündliche 
Veränderung im Bereich der LWS und der Iliosakralgelenke sowie auch keine Hinweise auf eine 
Enthesitis. Die 3-Phasen-Skelettszintigraphie sei auch unauffällig ohne Hinweise auf eine ent-
zündliche Gelenkserkrankung und ohne fokale Mehrbelegungen gewesen. Auch die laborche-
mische Abklärung sei bis auf einen deutlichen Vitamin-D-Mangel negativ gewesen (normale 
Blutsenkung und normaler CRP-Wert, negative Autoantikörper). Klinisch, radiologisch und la-
borchemisch könne eine entzündliche Rheumaerkrankung ausgeschlossen werden. Da der 
Patient trotz negativer radiologischer Abbildung an verschiedenen muskuloskelettalen Be-
schwerden leide, sei eine Therapie mit einem Biologikum begonnen worden. Da er davon Ne-
benwirkungen bekommen habe, sei das Biologikum gewechselt worden, was zu einer leichten 
Besserung der Schmerzen geführt habe. Um eine deutliche Wirkung zu erzielen, müsse dieses 
drei bis sogar sechs Monate angewendet werden.  
 
6.6 Am 6. August 2020 erliess die IV-Stelle einen weiteren Vorbescheid, worin sie zusätz-
lich für den Zeitraum November 2017 bis Februar 2018 sowie April 2019 bis Februar 2020 be-

 
 
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handlungsbedingt eine vollständige Arbeitsunfähigkeit anerkannte. Hiergegen erhob der Versi-
cherte, vertreten durch Advokatin Dr. Guth, erneut Einwand und reichte einen Bericht seines 
behandelnden Psychiaters Dr. med. H.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 21. Juli 
2020 ein. Darin stellt dieser die Diagnosen einer depressiven Episode im Sinne einer Major De-
pression (ICD-10 F32.1) sowie einer akzentuierten Persönlichkeit (ICD-10 Z.73). Hierzu führt er 
aus, dass beim Patienten eine erhebliche Vorbelastung durch Drogenkonsum bestehe. Es sei 
ihm gelungen, diesen durch eine langjährige stationäre Therapie zu besiegen und die Abstinenz 
bis heute aufrechtzuerhalten. Dies zeige seine hohe Willenskraft. Die Arbeitsfähigkeit sei wohl 
seit mindestens zwei Jahren eingeschränkt. 
 
6.7 Am 8. Oktober 2020 nahm der RAD-Arzt Dr. med. I.____, FMH Psychiatrie und Psy-
chotherapie, hierzu Stellung. Es würden von Dr. H.____ keine psychopathologischen Befunde 
beschrieben, welche gegenüber dem Gutachten von Dr. B.____ neu oder abweichend wären. 
Alsdann falle auf, dass seit 2017 keinem der involvierten Fachpersonen eine klinisch manifeste 
Depression aufgefallen sei, auch nicht während des stationären klinischen Aufenthalts gemäss 
Austrittsbericht Innere Medizin der Klinik M.____ (recte: Spital N.____), wo die klinisch erfahre-
nen Internisten auf psychische Störungen im Rahmen von koronaren Herzkrankheiten speziali-
siert seien. Dr. H.____ begründe seine Schlussfolgerungen mit einer erheblichen Vorbelastung 
durch Drogenkonsum. Bei näherer Betrachtung sei jedoch aktenkundig, dass der Drogenkon-
sum bereits seit 1996/98 abgeschlossen sei, und bereits Dr. med. J.____, FMH Psychiatrie und 
Psychotherapie, im April 2016 keine Folgeerscheinungen eines Drogenkonsums habe feststel-
len können, was auch im Gutachten von Dr. B.____ vom 2. Januar 2017 bestätigt worden sei. 
Es bestünden keine Zweifel, dass der Drogenkonsum in früheren Jahren bestanden habe, je-
doch ohne irreversible Folgeschäden. Die von Dr. H.____ geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit 
könne nicht mit dem Drogenkonsum begründet werden. Des Weiteren falle das von Dr. H.____ 
beschriebene Funktionsprofil inkohärent und widersprüchlich aus. Eine schwere Einschränkung 
in der Flexibilität, Umstell- und Durchhaltefähigkeit, jedoch keine Einschränkung in der Selbst-
pflege und Verkehrsfähigkeit, sei insgesamt wenig plausibel. Der Versicherte fahre aktenkundig 
selbst Auto, womit er in der Lage sei, sich geraume Zeit den heutigen Erfordernissen des dich-
ten Strassenverkehrs entsprechend gut zu konzentrieren, geteilt aufmerksam zu sein, sich stets 
den veränderten Verkehrssituationen anzupassen, sich an die Verkehrsregeln zu halten und 
diese zu memorieren. Eine Flexibilität, Umstell- und Durchhaltefähigkeit bildeten bereits für die-
se Tätigkeit unabdingbare Voraussetzungen. Der Versicherte sorge für seine Familie und bringe 
seine Tochter zu Schule, was ebenfalls ein erhebliches Mass an Entscheidungs- und Urteils-
vermögen, Gruppenfähigkeit, Fähigkeit zu familiären Beziehungen, Planung und Strukturierung 
von Aufgaben voraussetze. Nachvollziehbar sei, dass beim Versicherten nach dem erlittenen 
STEMI (Myokardinfarkt) die im Gutachten von Dr. B.____ beschriebene leichte depressive Epi-
sode weiterhin vorhanden sein könnte, doch würden Hinweise für eine massgebliche Ver-
schlechterung des objektiven psychopathologischen Gesundheitszustands fehlen.  
 
6.8 Anlässlich des vorliegenden Beschwerdeverfahrens legte der Beschwerdeführer einen 
weiteren Bericht von Dr. K.____, FMH Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, vom 
11. März 2021 ins Recht, wonach rheumatologische Abklärungen im Gange seien. Es zeige 
sich eine entzündliche Erkrankung mit Arthritiden und möglicher pulmonarer Beteiligung. Eben-

 
 
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falls seien sonographische Hinweise für Kristallablagerungen gefunden worden. Weitere Abklä-
rungen würden vorgenommen. Aufgrund des Einbezugs auch der grossen Gelenke und der 
Wirbelsäule scheine für die angestammte Tätigkeit als Gärtner eine dauernde Arbeitsunfähig-
keit von 100% zu bestehen. Eine weitere Stellungnahme werde erst in einigen Wochen oder 
Monaten möglich sein.  
 
7.1 Die IV-Stelle stützte sich bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Ar-
beitsfähigkeit des Versicherten vollumfänglich auf die Ergebnisse, zu denen die Gutachter 
Dres. B.____ und C.____ in ihrem Gutachten vom 2. bzw. 10 Januar 2017 gelangt waren. Sie 
ging demzufolge davon aus, dass dem Beschwerdeführer im Zeitpunkt des frühestmöglichen 
Rentenbeginns (September recte: Oktober 2014) die Ausübung einer leidensadaptierten Tätig-
keit vollschichtig zumutbar gewesen sei. Für die Zeit von Februar bis September 2015 sei ihm 
aufgrund der erfolgten Handgelenksarthroskopie auch eine leidensadaptierte Tätigkeit nicht 
zumutbar gewesen. Gestützt auf die RAD-Beurteilungen vom 7. Juni 2018 und 23. Januar 2020 
anerkannte sie zudem für den Zeitraum November 2017 bis Februar 2018 und April 2019 bis 
Februar 2020 eine behandlungsbedingte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit.  
 
7.2 Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Den im Rahmen des 
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche 
aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten 
Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist 
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien ge-
gen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. E. 5.3 hiervor mit Hinweis auf BGE 
125 V 351 E. 3b/bb). Solche Indizien liegen keine vor. Das Gutachten ist insgesamt umfassend 
und die darin dargelegten medizinischen Zusammenhänge sowie die jeweils vorgenommenen 
Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und überzeugend. Die Gutachter haben den Versi-
cherten persönlich untersucht, eine umfassende Anamnese erhoben und gehen einlässlich auf 
seine Angaben und Beschwerden ein. Sie setzen sich zudem fundiert mit den bei den Akten 
liegenden medizinischen Berichten auseinander und begründen abweichende Einschätzungen 
in überzeugende Weise. 
 
7.3  Der Beschwerdeführer stellt die Beweistauglichkeit des Gutachtens zunächst in grund-
sätzlicher Hinsicht in Frage, indem er geltend macht, dass das von Januar 2017 datierende 
Gutachten nicht mehr aktuell sei. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass sich keine allge-
meingültigen Regeln formulieren lassen, wann eine Expertise veraltet ist. Gemäss Bundesge-
richt lässt sich angesichts der Besonderheiten jedes einzelnen Falles nicht allgemein sagen, 
welche konkreten Abklärungsmassnahmen in gesundheitlicher Hinsicht für eine rechtsgenügli-
che Sachverhaltsermittlung geboten sind (Urteil des Bundesgerichts vom 18. Januar 2017, 
9C_643/2016, E. 4.2 und vom 6. November 2009, 9C_575/2009, E. 3.1 und 3.2.2.2). Zwar war 
die vorliegende Expertise im Verfügungszeitpunkt bereits vier Jahre alt. Hierbei gilt es aber zu 
beachten, dass die Beschwerdegegnerin die RAD-Stellungnahmen jeweils zeitnah an neu bei-
gebrachte medizinische Beurteilungen und nicht erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren 
eingeholt hat. Dabei hat sie einer im Nachgang an das Gutachten bestehenden, behandlungs-
bedingten Arbeitsunfähigkeit entsprechend Rechnung getragen. Wie sogleich darzulegen sein 

 
 
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wird, lässt sich eine vom Beschwerdeführer postulierte (dauernde) Verschlechterung des Ge-
sundheitszustands anhand der im Anschluss an das Gutachten ergangenen medizinischen Ak-
ten nicht ausmachen. Die darauf gründenden Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen die 
ausschlaggebende Beweiskraft des Gutachtens nicht in Frage zu stellen. 
 
7.4.1 In somatischer Hinsicht bringt er vor, die behandelnden Ärzte hätten ihm entgegen den 
gutachterlichen Feststellungen lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 50% für eine leidensadaptierte 
Tätigkeit attestiert. Zur Bekräftigung seines Standpunktes beruft er sich u.a. auf die Berichte 
von Dr. med. L.____, Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie, 
vom 17. Oktober 2016 und Dr. G.____ vom 7. Dezember 2017 (vgl. Beschwerdebeilage 4 und 
5). In pflichtgemässer Würdigung der medizinischen Unterlagen fällt zunächst auf, dass sowohl 
hinsichtlich der Diagnosen sowie insbesondere auch in Bezug auf die daraus resultierenden 
funktionellen Einschränkungen keine wesentlich divergierenden Einschätzungen durch die in-
volvierten Fachpersonen auszumachen sind. Der übereinstimmenden Aktenlage zufolge kam 
es nach der im November 2013 erlittenen Radiusfraktur zu einer Verkürzung des Radius (Spei-
che) im Verhältnis zur Ulna (Elle). Die in der Folge durchgeführte Verkürzungsosteotomie hatte 
zur Folge, dass die Kongruenz im distalen Radioulnargelenk nicht mehr gegeben ist. Dies äus-
sert sich insbesondere in einer Einschränkung der Pronation und endphasigen Schmerzen am 
rechten Handgelenk. Dr. C.____ hat zu diesem Befund ausführlich Stellung genommen und den 
damit verbundenen Auswirkungen mit einem entsprechend eingeschränkten Zumutbarkeitsprofil 
hinreichend Rechnung getragen (vgl. 6.2 hiervor). Demgegenüber lässt sich weder dem Bericht 
von Dr. L.____ noch dem Bericht von Dr. G.____ eine nachvollziehbare Begründung für die von 
ihnen vorgenommenen Arbeitsunfähigkeitsbeurteilungen entnehmen. Namentlich ist daraus 
sowie gestützt auf weitere Berichte nicht ersichtlich, weshalb dem Versicherten eine leidens-
adaptierte Tätigkeit, welche die Einschränkungen vonseiten des Handgelenks berücksichtigt, 
nicht vollschichtig zumutbar sein soll. Auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Ver-
schlechterung der Beschwerden am Knie lässt sich anhand der vorliegenden Akten nicht verifi-
zieren. Im Gegenteil konnten die noch im Rahmen des Einwands vom 28. September 2017 pos-
tulierten Schmerzen aufgrund der symptomatischen Plica mediopatellaris nach der am 8. No-
vember 2017 durchgeführten Kniearthroskopie, medialen Teilmeniskektomie sowie Plica- und 
Narbenresektion gerade nicht mehr ausgemacht werden (vgl. E. 6.4 hiervor). Ferner wurden 
auch in den vom Beschwerdeführer angerufenen Berichten der Klinik F.____ vom 15. Februar 
2018 und 12. September 2018 ein reizloses und ergussfreies Kniegelenk, eine freie Kniege-
lenksbeweglichkeit, keine Meniskuszeichen und Schmerzen nur bei tiefer Flexion erhoben.  
 
7.4.2 Eine Verschlechterung des Gesundheitszustands lässt sich entgegen der Auffassung 
des Beschwerdeführers auch nicht gestützt auf den Bericht von E.____ vom 8. Juli 2019 (vgl. 
E. 6.5 hiervor) ausmachen. Wie aus diesem Bericht erhellt, konnte der Verdacht auf eine Sero-
negative Spondyloarthritis gerade nicht erhärtet werden. Ferner konnten bei unauffälligem Be-
fund weder im MRI noch in der 3-Phasen-Skelettzintigraphie entzündliche Veränderungen 
nachgewiesen und eine entzündliche Gelenkserkrankung sodann auch laborchemisch ausge-
schlossen werden (vgl. E. 6.5 hiervor). Dessen ungeachtet lassen sich auch weiteren medizini-
schen Berichten keine Hinweise auf entzündliche Veränderungen an der LWS oder HWS aus-
machen. Die übrigen von E.____ erhobenen Befunde an der LWS decken sich weitgehend mit 

 
 
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den Erhebungen von Dr. C.____. Alsdann konnte Dr. E.____ in einem weiteren Bericht vom 5. 
November 2019 (vgl. IV-act. 205) durch die im April 2019 begonnene Therapie mit dem Biologi-
kum Cimzia eine Besserung der – organisch nicht hinreichend – erklärbaren Schmerzen im Be-
reich der Wirbelsäule ausmachen.  
 
7.4.3 Was schliesslich den nach Verfügungserlass erstellten, im vorliegenden Beschwerde-
verfahren beigebrachten Bericht von Dr. K.____ vom 11. März 2021 (E. 6.8 hiervor) anbelangt, 
so werden darin zwar eine entzündliche Erkrankung mit Arthritiden und möglicher pulmonarer 
Beteiligung sowie Hinweise für Kristallablagerungen geltend gemacht. Gleichzeitig wird aber 
darauf hingewiesen, dass entsprechende rheumatologische Abklärungen im Gange seien, wes-
halb diese Befunde zum damaligen Zeitpunkt nicht hinreichend gesichert waren. Kommt hinzu, 
dass der in der Beschwerdebegründung in Aussicht gestellte weitere Bericht von Dr. K.____, 
der namentlich einen Einfluss dieser Befunde auf die Arbeitsfähigkeit belegen sollte, nicht 
nachgereicht wurde.  
 
7.5 In psychiatrischer Hinsicht verweist der Beschwerdeführer auf die Berichte von 
Dr. J.____ vom 19. April 2016 und Dr. H.____ vom 21. Juli 2020. Zunächst ist unter Hinweis auf 
das unter Erwägung 6.2 hiervor Dargelegte festzuhalten, dass sich Dr. B.____ mit den Ausfüh-
rungen von Dr. J.____ auseinandergesetzt und begründet hat, weshalb sich eine höhere Beein-
trächtigung der Arbeitsunfähigkeit nicht rechtfertigen lasse. Dem Bericht von Dr. J.____ lässt 
sich sodann keine nachvollziehbare Begründung für die attestierte Arbeitsunfähigkeit entneh-
men, zumal er im Rahmen seiner Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung wiederholt auf die somatischen 
Beschwerden verweist. In Bezug auf den Bericht von Dr. H.____ kann sodann vollumfänglich 
auf die überzeugenden Ausführungen des RAD-Arztes Dr. I.____ vom 8. Oktober 2020 verwie-
sen werden (vgl. E. 6.7 hiervor). Hervorzuheben ist dabei namentlich der Umstand, dass sich in 
der medizinischen Aktenlage seit der Begutachtung im Januar 2017 weder Hinweise für die 
Diagnose einer Depression noch eine andere, die Arbeitsfähigkeit beeinflussende psychiatri-
sche Diagnose finden. Wie der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde sodann selbst aner-
kannt, äussert sich Dr. H.____ in ihrem Bericht nicht zur Arbeits(un)fähigkeit in einer angepass-
ten Tätigkeit. Auch diesbezüglich angekündigte ergänzende Berichte wurden bisher nicht nach-
gereicht.  
 
8. Nach dem Gesagten kann hinsichtlich der Beurteilung der gesundheitlichen Verhältnis-
se sowie der zumutbaren Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vollumfänglich auf die Ergeb-
nisse des überzeugenden bidisziplinären Gutachtens der Dres. B.____ und C.____ vom 2. bzw. 
10. Januar 2017 abgestellt werden. Auf die vom Beschwerdeführer beantragten zusätzlichen 
medizinischen Abklärungen kann verzichtet werden. Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer 
Beweiswürdigung zur Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild 
des relevanten Sachverhalts ergeben und dieser demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf 
weitere Abklärungen verzichtet werden. Eine solche antizipierte Beweiswürdigung ist nach kon-
stanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig (vgl. BGE 131 I 153 E. 3, 126 V 130 
E. 2a, 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 119 V 335 E. 3c in fine mit Hinweisen). 
 

 
 
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9.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung. Wie bereits weiter oben ausgeführt (vgl. E. 4 hiervor), ist gemäss Art. 16 ATSG der Inva-
liditätsgrad bei erwerbstätigen Versicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestim-
men. Dabei ist in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des frü-
hestmöglichen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222, 128 V 174). Wie aus dem Darge-
legten erhellt (vgl. E. 7.1 hiervor), bestand beim Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt unter 
Berücksichtigung des formulierten Zumutbarkeitsprofils in einer leidensadaptierten Tätigkeit 
eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit. 
 
9.2.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Person ohne Invalidität 
erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im massgebenden Zeitpunkt auf 
Grund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Da nach empirischer 
Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, 
ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich der letzte vor 
Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom-
mensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). Die Einkommensermittlung 
hat so konkret wie möglich zu erfolgen.  
 
9.2.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte das Valideneinkommen zugunsten des Versicher-
ten in Anwendung der Tabelle TA17, Sektor Fachkräfte Land und Forstwirtschaft, Spalte Män-
ner, der LSE 2014. Bei einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'200.-- errechnete sie im Zeit-
punkt des frühestmöglichen Rentenbeginns ein Valideneinkommen von Fr. 65'052.-- bzw. nach 
Anpassung des Betrags an die Nominallohnentwicklung (Tabellen BFS T1.1.10, jeweils Nomi-
nallohnindex Männer, 2011-2015) für das Jahr 2015 (0.6%) ein solches von 65'247.-- und für 
das Jahr 2017 (0.4%) ein solches von 65'901.--. Diesbezüglich gilt es lediglich anzumerken, 
dass die Beschwerdegegnerin fälschlicherweise das Total aller Männer veranschlagt hat. Im 
Fall des 1972 geborenen Versicherten sind vielmehr die Durchschnittslöhne der Alterskategorie 
"30 - 49 Jahre" massgebend und ein monatliches Einkommen von Fr. 5'520.-- heranzuziehen. 
Entsprechend resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 69'055.-- bzw. für das Jahr 2015 ein sol-
ches von Fr. 69'262.-- und für das Jahr 2017 ein solches von Fr. 69'957.--, was jedoch keine 
rentenrelevanten Auswirkungen zeitigt (vgl. E. 9.4 hiernach). 
 
9.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie 
nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der − kumulativ − besonders stabile 
Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfä-
higkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar-
beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte 
Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 
namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder je-
denfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können ins-
besondere Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebe-
nen Lohnstrukturerhebungen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis).  

 
 
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9.3.2 Ausgehend von einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätig-
keit hat die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Tabelle TA1, Privater Sektor Total, Kompe-
tenzniveau 1, Spalte Männer, der LSE 2014, für das Jahr 2014 ein Invalideneinkommen von 
Fr. 66’453.-- und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 ein sol-
ches von Fr. 66'652.-- errechnet. Für den Zeitraum ab 2017 ermittelte die Beschwerdegegnerin 
das Invalideneinkommen neu anhand der LSE 2016, Tabelle TA1, Privater Sektor Total, Kom-
petenzniveau 1, Spalte Männer, und einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'340.--. Nach An-
passung dieses Betrags an die Nominallohnentwicklung (0.4%) (Tabellen BFS T1.1.10, Nomi-
nallohnindex Männer, 2017) resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 67'071.--. Die massge-
benden Berechnungsgrundlagen des Invalideneinkommens sind nicht zu beanstanden. Wie die 
Beschwerdegegnerin hierzu zutreffend erkannte, ist der Betrieb des Versicherten seit 2013 in-
aktiv (vgl. Abklärungsbericht Selbstständigerwerbende, IV-act. 153; ferner: 
https://www.zefix.ch/XXX, zuletzt besucht am 13. Oktober 2021). Die Durchführung eines Betä-
tigungsvergleichs erweist sich demnach entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers als 
obsolet.  
 
9.4 Unter Berücksichtigung des vorstehend Ausgeführten ergibt sich im Zeitpunkt ab 
1. Oktober 2014 bei einem Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 69'055.-- und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 66’453.-- ein Invaliditätsgrad von gerundet 4% und damit kein Renten-
anspruch. Hinsichtlich der darauffolgenden Zeiträume Februar bis September 2015, November 
2017 bis Februar 2018 und April 2019 bis Februar 2020, in deren Rahmen die Beschwerdegeg-
nerin eine behandlungsbedingte, vollständige Arbeitsunfähigkeit anerkannte, kann ohne Weite-
res festgehalten werden, dass jeweils Anspruch auf eine ganze Rente besteht. Für die Zeit ab 
März 2020 ergibt sich unter Berücksichtigung der sich gegenüberstehenden Vergleichsein-
kommen von Fr. 69'957.-- und Fr. 67'071-- und einem daraus resultierenden Invaliditätsgrad 
von 4% kein Anspruch mehr auf eine Invalidenrente. In diesem Zusammenhang gilt es nun al-
lerdings die Bestimmungen nach Art. 88 ff. IVV zu berücksichtigen. Eine Verschlechterung der 
Erwerbsfähigkeit ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Mona-
te gedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV). Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit wiederum ist 
die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von 
dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in welchem angenommen werden kann, dass sie voraus-
sichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist ebenso in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie 
ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiter an-
dauern wird (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). Mit Blick auf die Karenzfristen nach Art. 88a Abs. 1 und 
2 IVV hat die IV-Stelle in ihrer Verfügung die ganze Rente zu Recht jeweils vom 1. Februar bis 
31. Dezember 2015, vom 1. November 2017 bis 31. Mai 2018 und vom 1. April 2019 bis 31. Mai 
2020 befristet.  
 
10. Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung der IV-Stelle vom 11. Februar 
2021 nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.  
 
11.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis

 
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 

Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-

 
 
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wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend unterliegt der Beschwerdeführer, weshalb 
ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. Ihm ist allerdings mit verfahrensleitender Verfü-
gung vom 18. März 2021 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt worden, weshalb die Ver-
fahrenskosten zu Lasten der Gerichtskasse gehen.  
 
11.2 Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird keine Parteientschädigung ausge-
richtet. Da dem Beschwerdeführer mit prozessleitender Verfügung vom 18. März 2021 auch die 
unentgeltliche Verbeiständung mit seiner Rechtsvertreterin bewilligt worden ist, hat deren Ent-
schädigung aus der Gerichtskasse zu erfolgen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die 
Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 beträgt das Honorar bei unentgeltlicher Ver-
beiständung Fr. 200.-- pro Stunde. Der Honorarnote vom 11. August 2021 zufolge beläuft sich 
der geltend gemachte Aufwand von Advokatin Dr. Guth auf insgesamt 11 Stunden und 22 Minu-
ten, was sich angesichts der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen 
erweist. Ebenfalls nicht zu beanstanden sind die geltend gemachten Auslagen im Umfang von 
insgesamt Fr. 15.--. Ihr ist deshalb ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'475.45 (11 Stunden und 
22 Minuten à Fr. 200.-- zuzüglich Spesen und Auslagen von Fr. 15.-- sowie 7.7% Mehrwert-
steuer) aus der Gerichtskasse auszurichten. 
 
Der Beschwerdeführer wird jedoch ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Orga-
nisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, 
der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie 
dazu in der Lage ist.  
  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.  

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung werden die 
Verfahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird der 
Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 2'475.45 (inkl. Auslagen und 7,7% Mehrwertsteuer) ausgerichtet.