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**Case Identifier:** d5154203-02be-5d99-8e81-b6d69c3e8ba4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Kantonsgericht Zivilkammern (inkl. Einzelrichter) 14.11.2017 FO.2016.25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_KG_002_FO-2016-25_2017-11-14.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/1

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: FO.2016.25

Stelle: Kantonsgericht

Rubrik: Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)

Publikationsdatum: 14.11.2017

Entscheiddatum: 14.11.2017

Entscheid Kantonsgericht, 14.11.2017
Art. 125 ZGB: Ist absehbar, dass für die Ehefrau bis zu ihrer wirtschaftlichen 
Selbständigkeit mangels Leistungsfähigkeit kein nachehelicher Unterhalt 
gesprochen werden kann, ist ihr Bedarf nicht von Relevanz und muss auch 
nicht festgelegt werden (Kantonsgericht, II. Zivilkammer, 14. November 
2017, FO.2016.25; noch nicht rechtskräftig). 

Aus den Erwägungen:

(…)

5.a) Der Ehemann beanstandet diverse Bedarfspositionen der Ehefrau. Es verhält sich 

nun aber so, dass in Fällen wie dem vorliegenden – während der gesamten Phase bis 

zur wirtschaftlichen Selbständigkeit der Berufungsbeklagten kann mangels 

Leistungsfähigkeit kein nachehelicher Unterhalt gesprochen werden und ein 

Nachforderungsrecht nach Art. 129 Abs. 3 ZGB nicht geltend gemacht wurde – der 

Bedarf der Ehefrau nicht von Relevanz ist und somit auch nicht geprüft werden muss. 

Auch unter dem Titel „Vorsorgeunterhalt“ ist der Ehefrau mangels Geltendmachung 

nichts zuzusprechen (die Ehefrau hat auch für die Zeit nach Wegfall der 

Kinderunterhaltsbeiträge keinen entsprechenden Antrag gestellt). Einzig die 

Bedarfsposition „Miete“ könnte von Bedeutung sein, und zwar dann, wenn diese auch 

auf den entsprechenden Kinderanteil Einfluss hätte. Wie sich im Folgenden jedoch 

zeigen wird, wurde der Barbedarf der Kinder im Grundsatz nicht bestritten, womit auch 

unter diesem Aspekt eine Auseinandersetzung mit dem Bedarf der Ehefrau 

unterbleiben kann.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Kantonsgericht, 14.11.2017
	Art. 125 ZGB: Ist absehbar, dass für die Ehefrau bis zu ihrer wirtschaftlichen Selbständigkeit mangels Leistungsfähigkeit kein nachehelicher Unterhalt gesprochen werden kann, ist ihr Bedarf nicht von Relevanz und muss auch nicht festgelegt werden (Kantonsgericht, II. Zivilkammer, 14. November 2017, FO.2016.25; noch nicht rechtskräftig).