# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3c84bf57-e7b1-50ce-b0ef-2df2a7db1222
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1981-06-02
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP 02.06.1981 OG ARGVP 1988 3127
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_OG-ARGVP-1988-3127_1981-06-02.pdf

## Full Text

C. Gerichtsentscheide 3126, 3127

mit einer Durchführungsvereinbarung vom 28. März 1979 (vgl. SR
0.831.109.136.2). Eine Befreiung ist im ersten Abkommen aber nur für 
die vorübergehend durch ihren Arbeitgeber aus der Bundesrepublik 
Deutschland nach der Schweiz entsandten Arbeitnehmer für eine be­
schränkte Zeit vorgesehen.

VersGer 2.5.1985 (RBer 1984/85, S .44)

3127

Verfahren. Vertretung in Invalidenversicherungssachen (Art. 6 9 IVG).

In Invalidenversicherungs-Rekursfällen kann sich jedermann verbeiständen 
lassen (Art. 69 IVG in Verbindung mit Art. 85 Abs. 2 lit.f AHVG). Wer zur 
Verbeiständung berechtigt ist, sagt das Gesetz allerdings nicht; dies über­
lässt es der kantonalen Gesetzgebung. Gerade in Sozialversicherungs­
streitigkeiten kommt es nun recht oft vor, dass Funktionäre von Fürsorge­
behörden oder auch Ärzte die Interessen des Beschwerdeführers wahren. 
Vor allem dort, wo er mit sprachlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, 
erscheint dies als sinnvoll. Missbräuche des kantonalen Verbots der ge­
werbsmässigen Verbeiständung sind in solchen Fällen kaum zu befürch­
ten. Es ist indessen darauf zu bestehen, dass Rechtsvertreter, welche nicht 
über die Zulassung des Obergerichts verfügen, sich durch den 
Beschwerdeführer ausdrücklich schriftlich ermächtigen lassen, den Rekurs 
einzu reichen.

OGer 2.6.1981 (RBer 1981/82, S .44)

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