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**Case Identifier:** af7b6776-c9c5-58f2-959b-7f635f5187ab
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-24
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 24.04.2024 810 2023 169 (810 23 169)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2023-169_2024-04-24.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 24. April 2024 (810 23 169)  

___________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Periodische Berichts- und Rechnungsprüfung für die Zeit vom 5. Januar 2016 bis 31. De-

zember 2022 / keine Verjährung von Entschädigungsansprüchen des Beistands trotz sie-

benjähriger Rechenschaftsperiode / strittige Höhe der Entschädigung des Beistands 
 
 
Besetzung Vorsitzender Stefan Schulthess, Kantonsrichter Hans Furer, Daniel 

Noll, Niklaus Ruckstuhl, Kantonsrichterin Ana Dettwiler, Gerichts-
schreiberin Elena Diolaiutti 
 
 

Beteiligte A.A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Thomas Kaiser, 
Rechtsanwalt 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
B.A.____, Beschwerdegegner 
 
C.A.____, Beschwerdegegner 
 
D.A.____, Beschwerdegegner 
 
alle Beschwerdegegner vertreten durch Luca Maranta, Advokat 
 

 C.____, Beigeladener 
 

  
Betreff Periodische Berichts- und Rechnungsprüfung für die Zeit vom  

5. Januar 2016 bis 31. Dezember 2022 (Entscheid der Kindes-  
und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 29. Juni 2023) 

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A. B.A.____, geboren am XX.XX.2006, C.A.____, geboren am XX.XX.2007, und D.A.____, 
geboren am XX.XX.2009, sind die gemeinsamen Kinder von A.A.____ und dem am 
XX.XX.2015 verstorbenen E.A.____. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ 
(nachfolgend KESB) errichtete mit Entscheid vom 5. Januar 2016 für die drei Kinder eine Bei-
standschaft gemäss Art. 306 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. De-
zember 1907 mit dem Inhalt, B.A.____, C.A.____ und D.A.____ bei der Wahrung ihrer Erban-
sprüche zu vertreten. Als Beistand wurde Dr. C.____, Rechtsanwalt, ernannt. Gemäss Inventar 
vom 12. Oktober 2016 wies der Nachlass bei Aktiven von Fr. [...] und Passiven von Fr. [...] ei-
nen Nettowert von Fr. [...] auf. 
 
B. Mit Entscheid vom 17. Oktober 2017 trat die KESB auf den von A.A.____, damals ver-
treten durch Dr. D.____, Advokat, gestellten Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft nicht ein 
und erweiterte diese unter anderem um die Aufgabe, "die verbeiständeten Personen in sämtli-
chen nutzniessungsbelasteten Vermögenswerten aus dem Nachlass E.A.____ zu vertreten". 
Die dagegen beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht (Kantonsgericht), erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 16. Mai 
2018 (Verfahren Nr. 810 17 302) ab. 
 
C. Mit Entscheid vom 22. Juni 2017 verfügte die KESB unter anderem, dass die Berichts-
periode für den ordentlichen Rechenschaftsbericht des Beistands abgeändert werde und dass 
der Rechenschaftsbericht per Ende Juni 2017 einzureichen sei. Mit Urteil vom 28. September 
2017 (Verfahren Nr. 810 17 186) trat die Präsidentin des Kantonsgerichts auf die dagegen er-
hobene Beschwerde nicht ein.  
 
D. Am 30. Juni 2017 legte der Beistand der KESB ein Schreiben bezüglich des weiteren 
Vorgehens in Sachen Nutzniessungsvertrag vor. Mit Eingabe vom 2. Oktober 2017 reichte er 
der KESB einen Zwischenbericht ein, gemäss welchem unter anderem diesem seine Rechnung 
vom 2. Oktober 2017 über Fr. 41'492.50 (ohne Spesen; Beilage 12 des Zwischenberichts) mit 
Deservitenblatt über den Zeitraum vom 4. Januar 2016 bis zum 30. Juni 2017 (Beilage 13 des 
Zwischenberichts) hätten angefügt sein sollen. Aufgrund der Akten ist jedoch unklar, ob diese 
Rechnung und das Deservitenblatt dem Zwischenbericht angefügt waren. Gemäss E-Mail vom 
15. Dezember 2017 reichte der Beistand der KESB die Rechnung vom 2. Oktober 2017 (allen-
falls nochmals) ein. Die KESB stellte am 18. Dezember 2017 die Berichte bis 30. Juni 2017 mit 
Honorarnote (aber ohne Deservitenblatt) der Kindsmutter respektive deren damaligen Rechts-
vertretung zur Kenntnis- und Stellungnahme zu. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2017 teilte 
die KESB der damaligen Rechtsvertretung der Kindsmutter mit, dass das Deservitenblatt ge-
prüft worden sei und sich bei fast allen Erfassungen die Tätigkeit von selbst erschlossen habe, 
bei wenigen erst nach einer kurzen Erläuterung durch den Beistand (Gutachten für eine Liegen-
schaft und ein Bild). Sodann seien anhand der elektronischen Aufstellung die Summen geprüft 
worden. Die Prüfung habe ergeben, dass sämtliche Aufwendungen zur Mandatsführung gehört 
hätten und der Betrag rechnerisch korrekt sei. Zudem erläuterte die KESB, weshalb die Deser-
vitenkarte entgegen dem Antrag der Beschwerdeführerin ihr nicht zugestellt worden sei. Weite-
re Berichte des Beistands folgten unter anderem am 24. August 2018, 12. Februar 2020 und 
20. November 2020. Am 3. August 2022 erhielt die KESB den Bericht des Beistands vom 

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1. August 2022 für die Zeit vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2022 und am 31. Januar 2023 einen 
ergänzenden Bericht vom 30. Januar 2023 für die Zeit von März 2021 bis 31. Dezember 2022. 
Am 1. Februar 2023 ging bei der KESB die Rechnung vom 31. Januar 2023 für die Zeit vom 
5. Januar 2016 bis 31. Dezember 2022 in der Gesamthöhe von Fr. 257'354.20 ein. Dieser Be-
trag setzte sich zusammen aus dem Honorar des Beistands in der Höhe von Fr. 219'257.50, 
seinen Spesen von pauschal 1 % in der Höhe von Fr. 2'192.60, dem Honorar von 
Prof. Dr. E.____, Advokat, in der Höhe von Fr. 5'334.60 für sein Gutachten, den Mehrwertsteu-
ern von 7.7 % auf die drei letztgenannten Beträge in der Höhe von Fr. 17'462.40 sowie aus den 
Kosten für den Beizug von Dr. F.____, Rechtsanwalt, in der Höhe von total Fr. 13'107.10. 
 
E. In der Zwischenzeit hatte die KESB mit Entscheid vom 16. April 2021 dem Beistand die 
Prozessvollmacht mit Substitutionsbefugnis zur Durchsetzung der Erbteilung und Führung aller 
in diesem Zusammenhang nötigen Verfahren erteilt. Die von A.A.____, zu jenem Zeitpunkt ver-
treten durch G.____, Advokat, gegen die Mandatsführung des Beistands erhobene Beschwerde 
wies die KESB mit Entscheid vom 8. März 2022 ab. Weiter wurde festgehalten, dass die Be-
schwerde, soweit diese den früheren Aufwand des Beistands resp. seine Tätigkeit und Ent-
schädigung zum Gegenstand habe, im separaten Verfahren zur Prüfung des ordentlichen Re-
chenschaftsberichts behandelt werde. Die dagegen beim Kantonsgericht erhobene Beschwerde 
wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 17. August 2022 (Verfahren Nr. 810 22 80) ab.  
 
F. Mit Eingabe vom 29. März 2023 nahm A.A.____, nunmehr und nachfolgend immer 
vertreten durch Thomas Kaiser, Advokat, Stellung zu den Rechenschaftsberichten des Bei-
stands für die Zeit vom 5. Januar 2016 bis 30. Juni 2022 und beantragte die ihren Ausführun-
gen entsprechende Reduktion der Abrechnung des Beistands. Im Wesentlich machte die 
Kindsmutter geltend, dass der Beistand nicht im Interesse der Kinder handle. So habe er z.B. 
nicht nur eine Erbteilungsklage, sondern auch noch eine Unterhaltsklage gegen sie erhoben. 
Der Beistand habe sodann unnötigerweise gegen den Willensvollstrecker, Dr. H.____, Advokat, 
eine Aufsichtsanzeige eingereicht. Der Beistand versuche, die erblasserischen Anordnungen in 
einem aufwändigen Verfahren zu unterlaufen. Des Weiteren wurde der Stundenansatz von 
Fr. 350.-- moniert. Überdies wurde ausgeführt, die Rechnung des Beistands vom 2. Oktober 
2017 sei erst über 60 Monate nach deren angeblichen Erstellung bei der KESB eingegangen. 
Diese Rechnung sei schon deshalb zurückzuweisen, weil sie aufgrund der Verzögerung nicht 
mehr überprüfbar sei. Zudem sei die Honorarforderung verjährt, soweit Leistungen abgerechnet 
würden, welche im frühesten Einreichungszeitpunkt der Rechnung (13. Oktober 2022) bereits 
länger als fünf Jahre zurückliegen würden. Der Beistand sei auch seiner Rechenschaftspflicht 
nicht nachgekommen. Ausserdem seien einige Aufwendungen des Beistands und von ihm ein-
geleitete Verfahren völlig unnötig gewesen, hätten nicht im Interesse der Kinder gestanden und 
seien von der KESB nicht genehmigt gewesen. 
 
G. Die KESB genehmigte mit Entscheid vom 29. Juni 2023 die Berichterstattung des Bei-
stands für die Zeit vom 5. Januar 2016 bis 31. Dezember 2022 betreffend die Beistandschaft für 
B.A.____, C.A.____ und D.A.____ (Dispositiv-Ziff. 1). Des Weiteren wurde erklärt, dass 
Dr. C.____ bereit sei, sein Amt als Beistand weiter auszuüben, und es wurde verfügt, dass der 
nächste ordentliche Rechenschaftsbericht per 30. Juni 2025 zu erstellen sei (Dispositiv-Ziff. 2). 

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Die KESB entschied, dass der Beistand eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 257'354.20 
erhalte und diese sowie die Verfahrenskosten der KESB in der Höhe von Fr. 650.-- zu Lasten 
der Kindsmutter gehen würden (Dispositiv-Ziff. 3 und 4). 
 
H. Mit Eingabe vom 31. Juli 2023 erhob A.A.____ gegen den Entscheid der KESB beim 
Kantonsgericht Beschwerde und beantragte, es seien in Gutheissung der Beschwerde Ziffer 3 
und 4 des vorinstanzlichen Entscheides vom 29. Juni 2023 aufzuheben und festzulegen, dass 
der Beistand eine Entschädigung von höchstens Fr. 54'494.95 (zuzüglich Spesen von 1 % und 
MWST) erhalte und diese zu Lasten der verbeiständeten Kinder gehe sowie die Verfahrenskos-
ten der KESB den verbeiständeten Kindern je zu einem Drittel auferlegt würden. Eventuell sei 
die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen zur Neubeurteilung der Entschädigung des Bei-
stands und deren Tragung; unter o/e Kostenfolge zu Lasten des Staats. In verfahrensrechtlicher 
Hinsicht wurde beantragt, es sei die Vorinstanz aufzufordern, sämtliche Verfahrensakten zu 
edieren, und es sei der Beschwerdeführerin nach Vorliegen der Vernehmlassung der Vor-
instanz die Möglichkeit einzuräumen, ihre Beschwerde zu ergänzen. 
 
I. Das Gerichtspräsidium errichtete mit Verfügung vom 2. August 2023 für das Verfahren 
vor Kantonsgericht für B.A.____, C.A.____ und D.A.____ eine Kindesvertretung gemäss 
Art. 314abis ZGB. Als Verfahrensbeistand wurde Luca Maranta, Advokat, ernannt. 
 
J. Die KESB reichte mit Eingabe vom 8. August 2023 dem Kantonsgericht die Verfah-
rensakten ein.  
 
K. Mit Eingabe vom 22. August 2023 erklärte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, 
ausgehend vom Schreiben der KESB vom 8. August 2023 seien die Verfahrensakten viel um-
fangreicher als jene, welche ihm nach seinem Gesuch vom 13. Juli 2023 zugestellt worden sei-
en, weshalb er erneut den Antrag stelle, es seien ihm sämtliche Verfahrensakten zuzustellen.  
 
L. In seiner Vernehmlassung vom 8. September 2023 beantragte der zum Verfahren bei-
geladene Beistand die Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge zu Lasten der Be-
schwerdeführerin. Er führte unter anderem aus, die Beschwerdeführerin versuche seit Ende 
2016, ihn mit zahlreichen und aufwändigen Nebenverfahren als Beistand absetzen zu lassen. 
 
M. Die KESB beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 15. September 2023, es sei die 
Beschwerde vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; unter o/e-Kostenfolge zu 
Lasten der Beschwerdeführerin. Sie erklärte unter anderem, der Beschwerdeführerin seien mit 
Schreiben vom 14. Juli 2023 sämtliche Akten des nun "beschwerten Verfahrens" vollumfänglich 
zugesendet worden. 
 
N. Der Verfahrensbeistand der Kinder beantragte in deren Namen in seiner Vernehmlas-
sung vom 6. Oktober 2023, es sei die Beschwerde vom 31. Juli 2023 abzuweisen. Für den Fall, 
dass das Gericht die Entschädigung des Beistands wider Erwarten (teilweise) den Beschwer-
degegnern auferlegen wolle, habe die Entschädigung des Beistands (inkl. Spesen sowie 
MWST) für die Periode vom 5. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2022 maximal 

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Fr. 231'574.20 zu betragen, wobei derzeit noch eine allfällige weitere Kürzung der Entschädi-
gung für das Jahr 2021 vorbehalten bleibe, weshalb die Angelegenheit eventualiter zur Neuver-
legung der Entschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei; unter o/e-Kostenfolge zu Las-
ten der Beschwerdeführerin.  
 
O. Am 17. Oktober 2023 reichte der Beistand dem Kantonsgericht seine gegen 
Dr. D.____ gerichtete aufsichtsrechtliche Anzeige bei der Aufsichtskommission über die Anwäl-
tinnen und Anwälte Basel-Stadt (nachfolgend Aufsichtskommission) vom 6. Mai 2021 ein. Er 
erklärte unter anderem, dass nicht er, sondern die KESB gegen die Beschwerdeführerin eine 
Strafanzeige erhoben habe, worauf Letztgenannte ihrerseits eine Strafanzeige gegen ihn erho-
ben habe. 
 
P. Die Beschwerdeführerin replizierte mit Eingabe vom 22. November 2023.  
 
Q. Der Verfahrensbeistand hielt mit Duplik vom 18. Dezember 2023 an den bereits ge-
stellten Anträgen fest und reichte seine Honorarnote in der Höhe von Fr. 7'907.70 für seine 
Aufwendungen für die Zeit vom 10. August 2023 bis zum 12. Dezember 2023 ein.  
 
R. In ihrer Duplik vom 21. Dezember 2023 ergänzte die KESB ihre bereits gestellten An-
träge insofern, als sie beantragte, der Eventualantrag des Verfahrensbeistands sei abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten sei; unter o/e-Kostenfolge.  
 
S. Der Beistand duplizierte mit Eingabe vom 2. Januar 2023. Er führte unter anderem aus, 
die Beschwerdeführerin versuche sämtliche Kosten der von ihr mit ebenso zahlreichen wie aus-
sichtslosen Nebenverfahren, wiederholten Anwaltswechseln, Sistierungsgesuchen und ellen-
langen Gerichtseingaben bisher verhinderten Erbteilung auf ihre eigenen Kinder (oder auf den 
Staat) zu überwälzen. Sie folge dem Grundsatz: "alle Erträge und Rechte mir, alle Schulden 
und Kosten meinen Kindern". Dabei verdränge sie, dass ihre Kinder als nackte Eigentümer bis 
zum Wegfall ihrer (lebenslangen) Nutzniessung vollständig vom Ertrag "ihres" Vermögens aus-
geschlossen bleiben würden. Noch Jahrzehnte lang (bis zu 50 Jahren) würden die Kinder also 
aus dem Nachlass ihres Vaters weder Liquidität noch verwertbares Vermögen erhalten.  
 
T. Das Gerichtspräsidium überwies den Fall mit Verfügung vom 29. Januar 2024 der 
Kammer zur Beurteilung.  
 
U. Der Verfahrensbeistand der Beschwerdegegner reichte mit Eingabe vom 8. Februar 
2024 eine zusätzliche Honorarnote in der Höhe von Fr. 354.05 ein. 
 
V. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 9. Februar 2024 
seine Honorarnote ein, mit welcher er für das Verfahren vor der KESB ein Honorar von 
Fr. 10'006.60 und für dasjenige vor dem Kantonsgericht von Fr. 24'927.90 geltend machte. 
 

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W. Die KESB reichte am 14. Februar 2024 unaufgefordert eine Eingabe ein und monierte 
unter anderem die Höhe und fehlende Überprüfbarkeit der Honorarnote des Rechtsvertreters 
der Beschwerdeführerin.  
 
X. B.A.____, C.A.____ und D.A.____ reichten dem Gericht am 15. März 2024 eine Ein-
gabe und verschiedene Schreiben zwischen ihnen und dem Verfahrensbeistand ein. Im We-
sentlichen kritisierten sie die Ausführungen ihres Verfahrensbeistands in den Rechtsschriften an 
das Kantonsgericht und erklärten, er würde ihre Interessen nicht vertreten.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit Art. 314 Abs. 1 ZGB und § 66 Abs. 1 
des kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. No-
vember 2006 kann gegen Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Beschwer-
de beim Kantonsgericht erhoben werden. Das Verfahren richtet sich nach den Art. 450 bis 
Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts 
anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur Beschwerde 
befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahestehen (Ziff. 2) 
oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochte-
nen Entscheids haben (Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin des angefochtenen 
Entscheids zweifelsohne zur Beschwerde legitimiert. Da auch die übrigen formellen Vorausset-
zungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-
angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass die Entschädigungsforderung des Bei-
stands verjährt sei, soweit Leistungen abgerechnet würden, welche im Einreichungszeitpunkt 
der Rechnung bereits länger als fünf Jahre zurückliegen würden. Die Verjährungsfrist für die 
vom Beistand geltend gemachte Entschädigung betrage damit fünf Jahre ab Fälligkeit, welche 
mit der Zustellung der Rechnung und somit spätestens am 15. Dezember 2017 zu laufen be-
gonnen habe und nie unterbrochen worden sei.  
 
3.2. Die KESB und der Verfahrensbeistand stellen sich auf den Standpunkt, dass keine 
Verjährung eingetreten sei bzw. die Verjährungsfrist noch gar nicht begonnen habe. Die KESB 
bringt in ihrer Vernehmlassung vor, die Behörde habe bewusst und in Absprache mit dem da-
maligen Rechtsvertreter Dr. D.____ den Entscheid über die Berichtsgenehmigung und Ent-
schädigung pendent gehalten, um eine einvernehmliche Einigung über sämtliche umstrittenen 
Punkte zu fördern, seien doch gerade mit Beizug der administrativen Aufsichtsbehörde, von 
I.____ und weiterer Personen über längere Zeit vergleichsweise konstruktive Gespräche geführt 
worden. Die KESB verwies diesbezüglich auf den Austausch mit Dr. D.____ vom 27. April 2018 

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und 4. Mai 2018. Die KESB erklärt, dass die Frist zur Verjährung der Entschädigungsforderung 
des Beistands erst mit rechtskräftigem Entscheid der KESB über deren Höhe und Verlegung zu 
laufen beginne. Die wechselnden Rechtsvertretungen der Kindsmutter hätten immer wieder um 
Akteneinsicht ersucht und die Akten letztlich auch erhalten, darunter auch die dannzumal schon 
vorliegenden Berichte bis und mit Oktober 2017. Die Beschwerdeführerin habe nie eine an-
fechtbare Verfügung betreffend die nicht (bzw. jeweils mit Verzögerung) herausgegebenen De-
servitenblätter oder einen Prüfungs- und Genehmigungsentscheid betreffend Entschädigung 
des Beistands verlangt. 
 
3.3.1. Der Beistand oder die Beiständin hat Anspruch auf eine angemessene Entschädigung 
und auf Ersatz der notwendigen Spesen aus dem Vermögen der betroffenen Person, wobei die 
Erwachsenenschutzbehörde die Höhe der Entschädigung festlegt (Art. 404 Abs. 2 und 3 ZGB). 
Über den Verweis von Art. 327c Abs. 2 ZGB ist die Bestimmung sinngemäss auch auf den Bei-
stand einer unmündigen Person anwendbar (RUTH E. REUSSER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], 
Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch I, Art. 1- 456 ZGB, 7. Aufl., Basel 2022 [Basler Kom-
mentar ZGB I], N 7 zu Art. 404 ZGB). Art. 410 Abs. 1 ZGB statuiert, dass der Beistand oder die 
Beiständin Rechnung führt und sie der Erwachsenenschutzbehörde in den von ihr angesetzten 
Zeitabständen, mindestens aber alle zwei Jahre, zur Genehmigung vorlegt. 
 
3.3.2. Der Beistand hat nicht der verbeiständeten Person Rechnung zu stellen, sondern er 
hat eine Eingabe bei der KESB einzureichen und ihr die konkreten Grundlagen für die Festle-
gung der Höhe der Entschädigung zu liefern. Für die Behörde ist die Entschädigungsforderung 
des Beistands ein Antrag. Bei der Entschädigung des Beistands geht es um eine Forderung 
zwischen zwei privaten Personen, auch wenn sie durch eine Behörde und für eine hoheitliche 
Tätigkeit festgesetzt wird (REUSSER, a.a.O., N 36 zu Art. 404 ZGB mit Verweis auf das Urteil 
des Bundesgerichts 5A_342/2017 vom 4. Mai 2018 E. 5.1; Urteil des Kantonsgerichts, Abtei-
lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 6. November 2023 [810 23 152] 
E. 9.2.3). Gemäss Lehre und bundesgerichtlicher Rechtsprechung wird die Entschädigung des 
Beistands erst durch Festsetzung der Entschädigung durch die Behörde fällig (PHILIPPE MEIER, 
in: Jörg Schmid [Hrsg.], Zürcher Kommentar zum Erwachsenenschutz, Erster Teilband, 
Art. 388 - 404 ZGB, Zürich/Basel/Genf 2021, N 59 zu Art. 404 ZGB; Urteil des Bundesgerichts 
5A_342/2017 vom 4. Mai 2018 E. 5.2).  
 
3.3.3. Fraglich ist, ob dies auch gilt, wenn die Rechenschaftsperiode wie vorliegend sehr lang 
ist. Art. 410 ZGB sieht vor, dass der Beistand oder die Beiständin die Rechnung der Erwachse-
nenschutzbehörde in den von ihr angesetzten Zeitabständen, mindestens aber alle zwei Jahre, 
zur Genehmigung vorlegt. Dabei ist eine Verlängerung der Rechenschaftsperiode von Gesetzes 
wegen nicht vorgesehen. In der Praxis kann es sich aber in Ausnahmefällen als sinnvoll erwei-
sen, eine kurze Verlängerung festzulegen (KURT AFFOLTER, in: Basler Kommentar ZGB I, N 2 f. 
zu Art. 410 ZGB). Wie der Verfahrensbeistand in seiner Vernehmlassung geltend macht, könnte 
dies allenfalls zu einer Schadenersatzforderung nach Art. 454 ZGB gegenüber der KESB füh-
ren. Es ändert jedoch nichts daran, dass die Fälligkeit erst nach Festlegung der Entschädigung 
durch die KESB zu laufen beginnt, zumal die KESB dem Beistand kein Versäumnis vorwirft und 
ihn nicht zur Einreichung des Rechenschaftsberichts ermahnt hat. Des Weiteren erklärt die 

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KESB, sie habe bewusst und in Absprache mit dem damaligen Rechtsvertreter der Beschwer-
deführerin, Dr. D.____, den Entscheid über die Berichtsgenehmigung und Entschädigung pen-
dent gehalten. Den von der KESB genannten E-Mails vom 27. April 2018 und 4. Mai 2018 ist zu 
entnehmen, dass die KESB Dr. D.____ mitgeteilt und erklärt hat, weshalb sie die Berichtsge-
nehmigung und Entschädigung pendent halte, und dass Dr. D.____ zumindest nicht explizit 
dagegen opponiert hat. Die Beschwerdeführerin war immer durch einen oder mehrere Anwälte 
vertreten. Des Weiteren zögerte sie nicht, Anträge zu stellen, in zivilrechtlichen und strafrechtli-
chen Belangen Verfahren zu führen oder einzuleiten sowie Entscheide der KESB anzufechten. 
Unter diesen Umständen und aufgrund der obgenannten E-Mails ist davon auszugehen, dass 
ihr damaliger Rechtsvertreter Dr. D.____ sich damit einverstanden erklärt hatte, die Berichtsge-
nehmigung und Entschädigung pendent zu halten oder zumindest ebenfalls ein Interesse an ein 
derartiges Vorgehen hatte, da die Beschwerdeführerin ansonsten im Verlauf der letzten Jahre 
wohl einen Antrag auf eine anfechtbare behördliche Festlegung der Entschädigung gestellt hät-
te. Unter diesen Umständen mutet es seltsam an, dass die Beschwerdeführerin nun die Verjäh-
rungseinrede erhebt. Aus den genannten Gründen liegt keine Verjährung von Entschädigungs-
forderungen des Beistands vor.  
 
4.1. Die Beschwerdeführerin moniert, in der angefochtenen Verfügung sei der Sachverhalt 
zum Teil inhaltlich unzutreffend bzw. widersprüchlich dargelegt. So handle es sich beim Bericht 
vom 29. Juni 2017 nicht um einen Rechenschaftsbericht, des Weitern habe dem Bericht vom 
2. Oktober 2017 keine Honorarnote inkl. Deservitenblatt für den Zeitraum vom 5. Januar 2016 
bis 30. Juni 2017 beigelegen. Die Beschwerdeführerin erklärt, dass die Vorinstanz das Fehlen 
der Honorarnote inkl. Deservitenblatt für den Zeitraum vom 5. Januar 2016 bis 30. Juni 2017 
zum Bericht vom 2. Oktober 2017 bei der Eingangskontrolle des Berichts am 4. Oktober 2017 
(Eingangsstempel) hätte bemerken müssen. Auch die im angefochtenen Entscheid erwähnte  
E-Mail vom 15. Dezember 2017 und die Verfügung der Vorinstanz vom 18. Dezember 2017 
befänden sich nicht in den Verfahrensakten. Auch fehle ein Eingangsstempel der Vorinstanz auf 
der erwähnten Rechnung, obwohl sich ein solcher bei einem dermassen grossen zeitlichen 
Auseinanderklaffen zwischen Datierung und Einreichung der Rechnung zweifellos aufgedrängt 
hätte.  
 
Die Beschwerdeführerin legt weiter dar, dass mit Verfügung der Vorinstanz vom 22. Juni 2017 
bestimmt worden sei, dass der Rechenschaftsbericht per Ende Juni 2017 vorzulegen sei, der 
Beistand habe diese Frist nicht eingehalten und sie sei von der Vorinstanz auch nicht erstreckt 
worden. Mit Schreiben des Beistands vom 29. Juni 2017 habe dieser der Vorinstanz lediglich 
den Entwurf einer vom Willensvollstrecker ausgearbeiteten Nutzniessungsvereinbarung mit ei-
nem zweiseitigen Schreiben zukommen lassen, was unter keinem Gesichtspunkt den von der 
Vorinstanz per 30. Juni 2017 erwarteten ordentlichen Rechenschaftsbericht darstelle. Unbestrit-
ten sei, dass dem damaligen Vertreter der Beschwerdeführerin das vom Beistand zusammen 
mit seiner Rechnung vom 2. Oktober 2017 zugestellte Deservitenblatt nicht zur Kenntnis ge-
bracht worden sei, angeblich, weil es für die Verbeiständeten eine ungebührliche Benachteili-
gung in der laufenden rechtlichen Auseinandersetzung darstelle, wenn die Beschwerdeführerin 
Details zum Vorgehen erfahren könnte (vgl. Schreiben der Vorinstanz an Dr. D.____ vom 
22. Dezember 2017). Diese Begründung sei nicht stichhaltig, denn aus der Deservitenkarte sei 

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nichts ersichtlich, was geeignet gewesen wäre, den Standpunkt der verbeiständeten Kinder in 
irgendeiner Weise zu schwächen. Interessanterweise habe die Vorinstanz den Bericht ja später 
selber ohne Weiteres und ungekürzt dem damaligen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 
zukommen lassen. Im angefochtenen Entscheid werde überdies festgehalten, der Beistand ha-
be auch ausserhalb seiner Berichterstattung im Austausch mit der KESB gestanden und über 
relevante Ereignisse sowie anstehende Entscheidungen laufend informiert. In diesem Zusam-
menhang stelle sich für die Beschwerdeführerin die Frage, welcher Art denn diese Berichter-
stattung gewesen sei, wenn sie ausserhalb der Berichterstattung und ohne gleichzeitige Infor-
mation der Beschwerdeführerin erfolgt sei. Denn Sinn und Zweck der Zustellung der Berichte 
müsse sein, dass die Beteiligten Kenntnis von der Tätigkeit des Beistands erhalten und sich 
dazu äussern könnten. Sogenannte "verdeckte Berichte" würden eine Verletzung des Informa-
tionsanspruches der Betroffenen und damit auch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar-
stellen. Diese im angefochtenen Entscheid getroffenen, allesamt unzutreffenden bzw. zumin-
dest unpräzisen Feststellungen seien wenig geeignet, das Vertrauen in die Kontrollfunktion der 
KESB gegenüber dem eingesetzten Beistand auf Seiten der Beschwerdeführerin zu stärken. 
Daran vermöge auch die im Schreiben der KESB vom 22. Dezember 2017 gemachte Aussage 
– die einzelnen Einträge auf dem Deservitenblatt seien geprüft worden und würden alle zur 
Mandatsführung gehören und der Betrag sei rechnerisch korrekt – nichts zu ändern. Denn wie 
gezeigt, sei die Tätigkeit des Beistands bzw. seien dessen Berichte und Eingaben von der Vor-
instanz gerade nicht, zumindest nicht mit der notwendigen Aufmerksamkeit und sicher auch 
nicht zeitnah geprüft worden. Im heutigen Zeitpunkt bzw. nach beinahe sieben Jahren seien die 
vom Beistand geltend gemachten Aufwendungen schlicht nicht mehr nachvollziehbar und vieles 
spreche dafür, dass die Vorinstanz ihrer Kontrollfunktion nicht nachgekommen sei. Im ange-
fochtenen Entscheid werde zudem kein Wort darüber verloren, weshalb die per 2. Oktober 2017 
datierte Rechnung des Beistands trotz angeblicher Prüfung durch die Vorinstanz nicht bereits 
damals genehmigt worden sei, was üblich gewesen wäre. Jedenfalls aber dürfe durch dieses 
nicht nachvollziehbare Vorgehen der Vorinstanz bzw. des Beistands, welcher – aus nicht be-
kannten Gründen – offenbar nie auf eine Bezahlung seiner Honorarrechnung gedrängt habe, 
der Beschwerdeführerin kein Nachteil entstehen. Die Vermutung liege nahe, dass hier eine Ab-
sprache zwischen der Vorinstanz und dem Beistand stattgefunden habe mit dem Ziel, eine in-
transparente Situation zu schaffen. Zudem werde das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin 
verletzt, wenn ihr erst Jahre nach Einreichung der (Teil-)Rechnung erstmals die Möglichkeit 
eingeräumt werde, zu dem der Rechnung zugrundeliegenden Deservitenblatt des Beistands 
bzw. dem behaupteten Aufwand überhaupt Stellung nehmen zu können. 
 
4.2. Die KESB führt in ihrer Vernehmlassung vom 15. September 2023 zum Verfahrensan-
trag der Beschwerdeführerin, es sei ihr Akteneinsicht zu gewähren, aus, dass Letztgenannte 
erst nach Erlass des nun angefochtenen Entscheids Einsicht in die Verfahrensakten verlangt 
habe. Ihr seien daraufhin mit Schreiben vom 14. Juli 2023 sämtliche Akten des nun "beschwer-
ten Verfahrens" vollumfänglich zugesendet worden. In dieser Zustellung seien auch Berichte 
des Beistands enthalten gewesen, die er während des Zeitraums vom 5. Januar 2016 bis 
31. Dezember 2022 bei der KESB eingereicht habe, jedoch im Entscheid vom 29. Juni 2023 
nicht explizit erwähnt worden seien. Die KESB erläutert, die wechselnden Rechtsvertretungen 
der Kindsmutter hätten immer wieder um Akteneinsicht ersucht und die Akten letztlich auch er-

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halten. Teilweise seien Akten zu aktuellen Themen jeweils weggelassen worden, was der Be-
schwerdeführerin aber mitgeteilt worden sei. Der Grund dafür habe darin bestanden, dass die 
Beschwerdeführerin als Gegenpartei im Nachlassverfahren über die Akteneinsicht nicht die 
Kindesschutzbehörde und den Beistand über deren Vorkehrungen im Zivilprozess aushorche. 
Zu einem späteren Zeitpunkt, sobald die Unterlagen im externen Verfahren beispielsweise vor 
Zivilgericht vorgelegen hätten, seien die Einschränkungen aufgehoben worden. Die Beschwer-
deführerin habe – so die KESB weiter – auch Akteneinsicht in die Berichte für den Zeitraum bis 
Oktober 2017 gehabt. Gegenwärtig gebe es deshalb keine Akten, in welche die Beschwerde-
führerin keine Einsicht erhalten habe. Die KESB gehe davon aus, die neuen Rechtsvertretun-
gen hätten jeweils die vollständigen Akten der früheren Rechtsvertretungen erhalten. Die Be-
schwerdeführerin habe nie eine anfechtbare Verfügung betreffend die nicht herausgegebenen 
Deservitenblätter oder einen Prüfungs- und Genehmigungsentscheid betreffend Entschädigung 
des Beistands verlangt.  
 
Die KESB hält fest, der Beschwerdeführerin hätten sämtliche Berichte, auch jene, die nicht ex-
plizit im Entscheid der KESB B.____ vom 29. Juni 2023 erwähnt seien, bereits vor besagtem 
Entscheid längstens vorgelegen, so dass ihr vor dem Entscheid sämtliche für die Wahrneh-
mung ihrer Rechte in vorliegender Sache notwendigen Akten vorgelegen hätten. Des Weiteren 
hätte die damalige Genehmigung der Berichte respektive der Entscheid über die Entschädigung 
des Beistands per Oktober 2017 eine vorgängige Gewährung des rechtlichen Gehörs der Be-
schwerdeführerin mit Einsichtnahme in eben diese Akten bedingt. Weshalb dies damals nicht 
im Interesse der Verbeiständeten gewesen sei, sei der Beschwerdeführerin bereits erläutert 
worden. Mit Ausnahme des Entscheids der KESB vom 22. Juni 2017 und des nun angefochte-
nen Entscheids seien sodann keine Perioden für die Berichterstattung und Rechnungstellung 
festgelegt worden. Zudem sei nochmals festzuhalten, dass aus Sicht der KESB die Prüfung der 
einzelnen Aufwandsposten sowohl bezüglich des Umfangs als auch bezüglich des Inhalts kei-
nerlei Anlass zu Zweifeln ergeben habe. Die einzelnen Zeiterfassungen seien einerseits für die 
jeweils angegebene Tätigkeit wie auch im Vergleich zu anderen erfassten Arbeiten jeweils 
plausibel und insbesondere auch der jeweiligen Arbeit entsprechend angemessen. 
 
4.3. Die Frage, ob es sich beim Bericht des Beistands vom 29. Juni 2017 um einen Re-
chenschaftsbericht handelte, ist vorliegend irrelevant. Der Beschwerdeführerin beizupflichten 
ist, dass diesem Bericht keine Rechnung für die Zeit bis Ende Juni 2017 beilag. Des Weiteren 
ist der Beschwerdeführerin insoweit zu folgen, als dass erst im Bericht vom 2. Oktober 2017 
erwähnt wird, es liege diesem eine Honorarnote inkl. Deservitenblatt für den Zeitraum vom 
5. Januar 2016 bis 30. Juni 2017 bei. Aufgrund der E-Mail des Beistands an die KESB vom 
15. Dezember 2017 ist davon auszugehen, dass die Honorarnote, welche vom 2. Oktober da-
tiert, und das Deservitenblatt der KESB erst am 15. Dezember 2017 zugestellt wurden. Hinge-
gen findet sich – entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin – die Verfügung der Vor-
instanz vom 18. Dezember 2017 in den dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin in diesem 
Verfahren zugestellten Verfahrensakten. Schliesslich gibt es keine Anhaltspunkte dafür, an der 
Aussage der KESB zu zweifeln, die jeweiligen Rechtsvertreter hätten die massgeblichen Akten, 
wenn auch teilweise verzögert, erhalten. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör 
der Beschwerdeführerin ist gestützt auf die vorstehenden Ausführungen nicht ersichtlich.  

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Es ist davon auszugehen, dass die KESB spätestens am 15. Dezember 2017 im Besitz der Ho-
norarnote inkl. Deservitenblatt für die Zeitperiode vom 5. Januar 2016 bis 30. Juni 2017 war. 
Dass die KESB das Fehlen der Unterlagen im Bericht des Beistands vom 2. Oktober 2017 erst 
am 15. Dezember 2017 bemerkt hat, lässt den Schluss zu, dass sie die Überprüfung der Ent-
schädigung des Beistands für diese Zeitspanne erst am 15. Dezember 2017 an die Hand ge-
nommen hat. Aus der Tatsache, dass die KESB der Beschwerdeführerin sieben Tage später 
mitgeteilt hat, dass das Deservitenblatt geprüft worden sei und sich bei fast allen Erfassungen 
die Tätigkeit von selbst erschlossen habe, bei wenigen erst nach einer kurzen Erläuterung 
(Gutachten für eine Liegenschaft und ein Bild), lässt sich entgegen der Auffassung der Be-
schwerdeführerin nicht schliessen, dass die KESB die Deservitenkarte nicht sorgfältig geprüft 
habe. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, dass der Beistand den Rechenschaftsbe-
richt nicht wie verfügt Ende Juni 2017, sondern erst am 2. Oktober 2017 eingereicht habe, mag 
dies stimmen, jedoch kann sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Obwohl die Beschwer-
deführerin immer vertreten war, verschiedene rechtliche Schritte eingeleitet hat und ihre jeweili-
gen Rechtsvertreter mehrmals Akteneinsicht erhalten haben, hat sie nie eine anfechtbare Ver-
fügung mit Festlegung der Entschädigung des Beistands verlangt. Unter diesen Umständen ist 
– wie in der E. 3.3.3 hiervor ausgeführt – davon auszugehen, dass ihr Rechtsvertreter 
Dr. D.____ sich damit einverstanden erklärt hatte, die Berichtsgenehmigung und Entschädigung 
pendent zu halten, oder dass von Seiten der Beschwerdeführerin – und zwar auch nach Einset-
zung eines anderen Rechtsvertreters – zumindest ein Interesse an ein derartiges Vorgehen 
bestand, ansonsten die Beschwerdeführerin wohl einen Antrag auf Festlegung der Entschädi-
gung gestellt hätte. Der Einwand der Beschwerdeführerin, die vom Beistand geltend gemachte 
Entschädigung sei schon deshalb nicht rechtens, weil aufgrund der langen Abrechnungsperiode 
die Überprüfbarkeit des geltend gemachten Aufwands nicht nachvollziehbar sei, ist demzufolge 
nicht zu hören. Diesem Einwand der Beschwerdeführerin ist weiter zu entgegnen, dass sich die 
Überprüfung der Nachvollziehbarkeit aufgrund der langen Abrechnungsperiode zwar durchaus 
mühsamer gestaltet, dass aber durch eine Gegenüberstellung und einen Abgleich der Deser-
vitenblätter der jeweiligen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin und des Willensvollstreckers 
einerseits mit den Deservitenblättern des Beistands andererseits hinsichtlich der vom Beistand 
aufgeführten Tätigkeiten und der jeweilig geltend gemachten Aufwandhöhe eine genügende 
Überprüfung vorgenommen werden kann. 
 
5.1.1. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, der Stundenansatz von Fr. 350.-- sei zu hoch. Sie 
erläutert, von Seiten der Vorinstanz bzw. des Beistands werde ausgeführt, der Präsident der 
KESB bzw. Letztgenannter und J.____ hätten mit dem Beistand einen Stundenansatz von 
Fr. 350.- "im Rahmen der Mandatsübernahme" vereinbart. Anhaltspunkte für eine solche Ver-
einbarung (wann, zwischen wem und in welcher Form sie geschlossen worden sein soll) fänden 
sich in den Akten keine. Wäre eine solche Vereinbarung, welche ohnehin klar der anwendbaren 
Verordnung über die Gebühren zum Zivilrecht (GebV) vom 8. Januar 1991 zuwiderlaufe, ge-
schlossen worden, hätte dies den Beteiligten (und damit auch der Beschwerdeführerin) damals 
in einer anfechtbaren Verfügung eröffnet oder zumindest mitgeteilt werden müssen. Beides sei 
unbestrittenermassen nicht geschehen. Die Beschwerdeführerin führt weiter aus, mit dem all-
gemeinen Verweis auf die Komplexität des Mandates könne ein Stundenansatz nach der Tarif-

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ordnung für die Anwältinnen und Anwälte (Tarifordnung) vom 17. November 2003 von Fr. 350.-- 
nicht begründet werden, erst recht nicht für sämtlichen vom Beistand geleisteten Aufwand. 
Nichts anderes ergebe sich auch aus der Vorlage Nr. 2017-213 vom 22. August 2017 betref-
fend Beantwortung der Interpellation 2017/213 von Georges Thüring, SVP Fraktion: "Nach wel-
chen Kriterien vergibt die KESB B.____ Mandate?" (nachfolgend Vorlage betreffend Interpella-
tion Thüring), da gemäss dieser die Tarifordnung nur für diejenigen Verrichtungen beansprucht 
werden könne, für die berufsspezifische Kenntnisse notwendig seien. Ansonsten erfolge die 
Entschädigung nach Massgabe von § 18 Abs. 2 GebV. Im angefochtenen Entscheid werde die 
bestrittene Honorarvereinbarung zwischen der Vorinstanz und dem Beistand damit gerechtfer-
tigt, dass dieser Stundenansatz dem Stundenansatz für vergleichbare Beistandsmandate ent-
spreche. Dies werde seitens der Beschwerdeführerin bestritten und von der Vorinstanz auch 
nicht weiter belegt. Im Übrigen könne eine der anwendbaren GebV zuwiderlaufende Praxis, 
welche zudem in den Akten keinen Niederschlag gefunden habe, den behaupteten Stundenan-
satz zum vornherein nicht legitimieren. Schliesslich versuche die Vorinstanz den vom Beistand 
verrechneten Stundenansatz mit dem Hinweis zu legitimieren, dass es sich um ein ausgespro-
chen komplexes, in jeder Hinsicht und so auch insbesondere juristisch herausforderndes Man-
dat in einer hochstrittigen Erbrechtsangelegenheit handle. Gleichzeitig werde darauf verwiesen, 
dass der Beistand bei Dr. F.____ fachliche Unterstützung geholt habe, ohne aber gleichzeitig 
auszuführen, dass die eingeholte fachliche Unterstützung durch einen ausgewiesenen Spezia-
listen in jedem Fall im Umkehrschluss dazu führen müsse, dass gleichzeitig für die durch den 
Beistand selber in diesem Zusammenhang erledigten (Neben-)Arbeiten ein tieferer Stundenan-
satz von Fr. 95.-- bzw. höchstens Fr. 150.-- gerechtfertigt sei. Ein eindrückliches Beispiel dafür, 
zu welchem absolut stossenden Resultat eine solche Regelung führe, sei die Verrechnung der 
Teilnahme von zwei Rechtsanwälten an den beiden Schlichtungsverhandlungen vor dem Präsi-
denten des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft K.____ (nachfolgend Zivilkreisgericht) vom 
14. Juni 2022, obwohl klar sei, dass anlässlich einer Schlichtungsverhandlung entweder ein 
Vergleich, allenfalls mit Einräumung einer Bedenkfrist, geschlossen oder die Klagebewilligung 
ausgestellt werde. Beides hätte der Beistand zweifellos ohne berufsspezifische Kenntnisse, in 
jedem Fall aber ohne zusätzliche Unterstützung durch Dr. F.____ bewältigen können. Aufgrund 
der Akten sei unbestritten, dass der Beistand für die Beantwortung der seines Erachtens heik-
len juristischen Fragen jeweils (mehrere) Spezialisten (Prof. Dr. E.____ und Dr. F.____) beige-
zogen habe. Deshalb sei der von der Beschwerdeführerin genannte Stundenansatz von 
Fr. 150.- für die Tätigkeit des Beistands, welche berufsspezifische Kenntnisse verlange, zweifel-
los verordnungskonform. Für die übrige Tätigkeit schreibe die GebV zwingend einen Ansatz von 
Fr. 95.- vor. Verfehlt sei jedenfalls die Auffassung des Beistands, welcher in seiner Stellung-
nahme vom 20. April 2023 meine, seinen Honoraransatz mit dem von ihm vermuteten Honorar-
ansatz der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin bzw. demjenigen des Willensvollstreckers 
rechtfertigen zu können. 
 
5.1.2. Der Verfahrensbeistand führt in seiner Vernehmlassung vom 6. Oktober 2023 aus, dass 
die Vorinstanz den Stundenansatz des Beistands erst durch den angefochtenen Entscheid ver-
bindlich festgelegt habe. Die Honorarvereinbarung zwischen dem Beistand und der KESB zu 
Beginn der Mandatsführung sei Dritten gegenüber nicht eröffnet worden, demzufolge sei sie 
auch für die Kinder nicht verbindlich. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin der KESB, 

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nachdem diese ihr mit Entscheid vom 18. Dezember 2017 die erste Honorarnote des Beistands 
– aus welcher der geltend gemachte Stundenansatz ersichtlich gewesen sei – zugestellt habe, 
mit Schreiben vom 15. Februar 2018 mitgeteilt habe, sie sei "... unter keinen Umständen bereit 
... das geltend gemachte Honorar – egal in welcher Höhe – zu begleichen ...".  
 
5.1.3. Die Vorinstanz führt in ihrer Duplik vom 21. Dezember 2023 aus, Dr. C.____ sei mit 
Entscheid vom 5. Januar 2016 als Beistand ernannt worden. Sämtlichen Beteiligten sei bekannt 
gewesen, dass er aufgrund seiner anwaltlichen Ausbildung und seiner erbrechtlichen Fach-
kenntnisse als Beistand ernannt worden sei; dies unabhängig vom vereinbarten Stundenansatz, 
den die KESB praxisgemäss mit den Beistandspersonen abspreche, aber sinnvollerweise nicht 
vorab per Entscheid festlege. Dass über die Entschädigung der Beistandsperson erst im Rah-
men des Verfahrens zur Prüfung des Rechenschaftsberichts der Beistandsperson entschieden 
werden könne, liege in der Natur der Sache. Zumal nur rückblickend die Mandatsführung und 
deren Komplexität anhand der Ereignisse feststellbar und so überprüfbar werde, ob und inwie-
fern die beantragte Entschädigung zum geltend gemachten Stundenansatz angemessen sei. 
Sodann liege mit dem angefochtenen Entscheid nun auch ein Entscheid über die Mandatsträ-
gerentschädigung und mithin über den Stundenansatz vor. 
 
5.2.1. Nach Art. 404 ZGB hat der Beistand oder die Beiständin Anspruch auf eine angemes-
sene Entschädigung und auf Ersatz der notwendigen Spesen aus dem Vermögen der betroffe-
nen Person (Abs. 1). Die Erwachsenenschutzbehörde legt die Höhe der Entschädigung fest. 
Sie berücksichtigt dabei insbesondere den Umfang und die Komplexität der dem Beistand oder 
der Beiständin übertragenen Aufgaben (Abs. 2). Die Kantone erlassen Ausführungsbestimmun-
gen und regeln die Entschädigung und den Spesenersatz, wenn diese nicht aus dem Vermögen 
der betroffenen Person bezahlt werden können (Abs. 3). Die Kantone müssen in den Ausfüh-
rungsbestimmungen die bundesrechtlichen Vorgaben beachten. Angemessen nach Art. 404 
Abs. 1 ZGB heisst, dass die Entschädigung die gesamten Umstände des Einzelfalles zu be-
rücksichtigen hat. Die massgeblichen Kriterien für die Höhe der Entschädigung sind die Art und 
Komplexität der geleisteten Tätigkeit, die wirtschaftliche Lage der verbeiständeten Person, der 
konkrete Aufwand im Einzelfall und damit der zeitliche Aufwand der persönlichen Betreuung 
und der Vertretung sowie die besonderen beruflichen Fähigkeiten, die die Aufgabe erfordert 
(BGE 145 I 183 E. 5.1.3; Urteil des Bundesgerichts 5D_230/2020 vom 15. Februar 2021 
E. 3.5.1; URS VOGEL, in: Basler Kommentar ZGB I, N 12 zu Art. 415 ZGB; siehe zum Ganzen 
REUSSER, a.a.O., N 18 zu Art. 404;).  
 
5.2.2. Die Komplexität wird anhand des Einzelfalls bestimmt. So ist z.B. zu berücksichtigen, 
ob es sich um einen Fall schwieriger Personenfürsorge, insbesondere in medizinischer Hinsicht, 
oder um einen schwierigen Fall betreffend die Frage der Unterbringung handelt, ob sich eine 
Vielzahl von Verwaltungsaufgaben oder juristischen Fragen stellen, ob eine komplizierte Ver-
mögensverwaltung mit der Notwendigkeit einer Umwandlung in zulässige Anlagen oder ob 
Schwierigkeiten im Zusammenhang mit einem internationalen Sachverhalt, insbesondere we-
gen Vermögen, das sich im Ausland befindet, vorliegen (MEIER, a.a.O., N 25 zu Art. 404 ZGB).  
 

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5.2.3. Sind Aufgaben zu erfüllen, die zwingend besondere berufliche Kenntnisse erfordern, 
wie etwa die Prozessführung, die Verwaltung eines komplexen Vermögens oder die Verwaltung 
von Miet- und Geschäftsliegenschaften, und wird deshalb eine Person mit diesen spezifischen 
beruflichen Kenntnissen als Beistand eingesetzt, so ist die Entschädigung grundsätzlich ge-
stützt auf die entsprechenden Berufstarife, insbesondere gestützt auf die kantonalen Anwaltsta-
rife bzw. Honoraransätze für professionelle Verwalter, zu berechnen (BGE 145 I 183 E. 5.1; 
KGE VV vom 14. Juni 2017 [810 16 299] E. 4.1 ff.). Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehör-
den haben aber bei der Anwendung dieser Tarife ein gewisses Ermessen und können insbe-
sondere im Hinblick auf die Einkommens- und Vermögenssituation der verbeiständeten Person 
und die Schwierigkeit des Mandats im Einzelfall die Berufstarife auch reduzieren oder von ihnen 
abweichen (BGE 145 I 183 E. 5.1.4; Urteil des Bundesgerichts 5D_230/2021 vom 15. Februar 
2021 E. 3.5.1). Umfasst ein Mandat unterschiedliche Aufgaben, so kommen die beruflichen Ho-
noraransätze nur für jene Aufgaben zur Anwendung, bei denen die spezifischen Berufskennt-
nisse erforderlich sind. Für die übrigen Aufgaben gelten die gewöhnlichen Ansätze, so dass es 
zu einer Mischrechnung kommt (siehe zum Ganzen REUSSER, a.a.O., N 19 zu Art. 404 ZGB).  
 
5.2.4. Als Aufwand darf nur verrechnet werden, was im Rahmen des Auftrags der KESB zu 
einer sorgfältigen Amtsführung des Beistands gehört (Art. 413 Abs. 1 ZGB). Übertriebene oder 
unnötige Aufwendungen dürfen nicht in Rechnung gestellt werden. Auch pflichtwidrige Hand-
lungen geben keinen Anspruch auf Entschädigung. Nur Tätigkeiten, die auftragskonform ausge-
führt und belegt werden, müssen entschädigt werden (REUSSER, a.a.O., N 21 zu Art. 404 ZGB).  
 
5.2.5. Gestützt auf Art. 404 Abs. 3 ZGB hat der Kanton Basel-Landschaft die Ausführungsbe-
stimmungen zur Entschädigung der Beistandspersonen erlassen. Nach § 18 GebV haben die 
Mandatsträgerinnen und die Mandatsträger für ihre Amtsführung Anspruch auf Entschädigung 
und Spesenersatz. Diese werden von der betroffenen Person oder von allfällig unterhalts- oder 
unterstützungspflichtigen Personen derselben bezahlt (Abs. 1). Die Entschädigung der Man-
datsträgerinnen und der Mandatsträger bemisst sich nach dem Aufwand, den ihre Amtsführung 
notwendigerweise verursacht, sowie nach der Komplexität der wahrgenommenen Aufgaben 
(Abs. 2). Bei berufsmässiger Mandatsführung beträgt sie Fr. 95.-- pro Stunde (lit. a). Der in 
Abs. 2 lit. a genannte Frankenbetrag ist an den Landesindex der Konsumentenpreise gebunden 
(Abs. 3). Ist die Entschädigung aufgrund der Ansätze von Abs. 2 lit. a und b als eindeutig zu 
niedrig oder zu hoch zu qualifizieren für die Amtsführung, die notwendigerweise zu leisten war, 
oder ist sie wegen der Komplexität der wahrgenommenen Aufgaben als eindeutig zu niedrig zu 
qualifizieren, hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde die Entschädigung angemessen 
zu erhöhen bzw. zu reduzieren (Abs. 4). Die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger haben 
ihren Aufwand für ihre Amtsführung zu erfassen und beanspruchte Spesen zu belegen (Abs. 6). 
Wer als Anwältin oder Anwalt oder Treuhänderin oder Treuhänder mit Fach- oder gleichwerti-
gem Ausweis eine Beistandschaft oder Vormundschaft wahrnimmt, kann ein Honorar nach dem 
anwendbaren Berufstarif nur für diejenigen Verrichtungen beanspruchen, für die berufsspezifi-
sche Kenntnisse notwendig sind. Ansonsten erfolgt die Entschädigung nach Massgabe von 
Absatz 2 (Abs. 7). Nach § 3 Abs. 1 Tarifordnung beträgt das Honorar Fr. 200.-- bis 350.-- pro 
Stunde, je nach Schwierigkeit und Bedeutung der Sache, der damit verbundenen Verantwor-

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tung und der persönlichen und finanziellen Verhältnisse der zahlungspflichtigen oder der Auf-
trag gebenden Person.  
 
5.2.6. In der Vorlage betreffend Interpellation Thüring führt der Regierungsrat aus, dass es 
Mandate gebe, die besondere Fachkenntnisse und Erfahrung in besonderen Rechtsgebieten 
(Wirtschaftsrecht, Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Baurecht etc.) erfordern würden, 
und/oder die infolge der speziellen Konstellation überdurchschnittliche Verhandlungsfähigkeiten 
(z.B. zur Vertretung des Verbeiständeten in zerstrittenen und komplexen Erbengemeinschaften) 
verlangen würden. Bei solchen Anforderungen seien Stundenansätze von Fr. 300.-- bis über 
Fr. 400.-- üblich und gemäss GebV und Tarifordnung auch zulässig. 
 
5.3.1. Die Frage, ob der Stundenansatz von Fr. 350.-- bereits im Rahmen der Mandatsüber-
nahme oder später vereinbart wurde, kann vorliegend offenbleiben. Massgeblich ist, dass mit 
der angefochtenen Verfügung der Stundenansatz erstmals behördlich festgelegt wurde und der 
Beschwerdeführerin vor Erlass der Verfügung das rechtliche Gehör gewährt wurde. Demzufolge 
kann sie den Stundenansatz im vorliegenden Verfahren anfechten.  
 
5.3.2. Vorliegend wurde der Beistand unter anderem beauftragt, die Erbansprüche der Ver-
beiständeten zu wahren, die verbeiständeten Personen in sämtlichen nutzniessungsbelasteten 
Vermögenswerten aus dem Nachlass E.A.____ zu vertreten und eine Unterhaltsklage gegen 
die Kindsmutter zu erheben. Wie das Kantonsgericht in der E. 6.1.3 seines Urteils Nr. 810 22 80 
vom 17. August 2022 (siehe Sachverhalt lit. E. hiervor) bereits festgehalten hat, ist das Mandat 
des Beistands in Bezug auf die Erbteilung in persönlicher und fachlicher Hinsicht komplex und 
er ist mit einer komplizierten Erbschaftsangelegenheit mit erheblichen Vermögenswerten kon-
frontiert, bei welcher es für die verbeiständeten Kinder finanziell um sehr viel geht. Zudem ge-
staltet sich – wie bereits im genannten Urteil ausgeführt wird – die Feststellung der Aktiven und 
Passiven der Erbschaft schwierig und die Verhältnisse sind unübersichtlich. Damit handelt es 
sich zweifelsohne um ein Mandat, welches besondere Fachkenntnisse und Erfahrung im Erb-
recht, aber unter anderem auch fundierte Kenntnisse im Steuerrecht und Gesellschaftsrecht 
erfordert. Wie der Regierungsrat festgestellt hat, sind in solchen Konstellationen im Kanton Ba-
sel-Landschaft für anwaltliche Dienstleistungen Stundenansätze zwischen Fr. 300.-- bis 
Fr. 400.-- üblich. Dass diese Praxis nicht unangemessen ist, zeigt z.B. auch das Urteil des Bun-
desgerichts in einem Fall aus dem Kanton Genf (Urteil des Bundesgerichts 5A-319/2008 vom 
23. Juni 2008 E. 4.2). Dort hat das Bundesgericht festgehalten, der Stundenansatz von 
Fr. 350.-- im Kanton Genf erscheine als nicht exzessiv, sondern könne in Anbetracht der finan-
ziellen Situation des Verbeiständeten und der vom Beistand (Rechtsanwalt) angetroffenen 
Schwierigkeiten bei der Ausführung seines Mandats sogar als moderat bezeichnet werden. Der 
vorliegend festgelegte Ansatz von Fr. 350.-- ist demzufolge gemäss Bundesrecht und gemäss 
§ 18 Abs. 7 GebV i.V.m. § 3 f. Tarifordnung zulässig und in diesem Fall angemessen. 
 
5.4.1. Wie in der E. 5.1.1 hiervor ausgeführt, vertritt die Beschwerdeführerin die Auffassung, 
die Tatsache, dass der Beistand bei Dr. F.____ fachliche Unterstützung geholt habe, müsse 
dazu führen, dass die durch den Beistand selber in diesem Zusammenhang erledigten (Neben-) 
Arbeiten zu einem tieferen Stundenansatz zu entschädigen seien.  

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5.4.2. Die Honorarrechnung von Dr. F.____ beträgt Fr. 13'107.10 (Rechnung vom 26. Januar 
2023 für Leistungen vom 17. März 2022 bis 16. Dezember 2022), diejenige von 
Prof. Dr. E.____ Fr. 5'334.60 (Rechnung vom 10. Januar 2019: Fr. 1'774.90; Rechnung vom 
23. Oktober 2017: Fr. 3'559.70).  
 
5.4.3. Das Kantonsgericht hat in der E. 6.1.3 seines Urteils Nr. 810 22 80 vom 17. August 
2022 ausgeführt, es sei im vorliegenden Fall nicht zu beanstanden, dass der Beistand Unter-
stützung durch Dr. F.____ und damit durch einen in diesem Fachgebiet ebenfalls versierten 
Anwalt geholt habe. Obschon der Beistand in der Vergangenheit schon andere Erbschaftsange-
legenheiten begleitet habe, sei der Beizug einer weiteren Fachperson mit Blick auf die bisheri-
gen Einigungsbemühungen und den Umfang sowie die Vielschichtigkeit des vorliegenden Fal-
les im wohlverstandenen Interesse der verbeiständeten Kinder. Zudem sei in keiner Weise vo-
raussehbar, ob die drei verbeiständeten Kinder am Ende finanziell bessergestellt sein würden, 
wenn der Beistand den Erbteilungsprozess allein führen und so die Kosten für die Unterstüt-
zung durch Dr. F.____ einsparen würde. Den Akten seien keine Hinweise dafür zu entnehmen, 
dass der Beistand Dr. F.____ aus Zeitmangel oder wegen fehlendem eigenen Fachwissen bei-
gezogen habe. Vielmehr liege es im objektiven Interesse der verbeiständeten Kinder und ent-
spreche einer pflichtbewussten Mandatsführung, wenn der Beistand für schwierige, komplexe 
Angelegenheiten Personen mit dem dazu benötigten Spezial- bzw. Fachwissen zur Unterstüt-
zung beiziehe und damit versuche, eine vertretbare Lösung für seine Mündel zu erarbeiten. 
Weiter hat das Kantonsgericht im genannten Urteil festgehalten, dass der Beistand seit Januar 
2016 das vorliegende Mandat alleine geführt und sich im Hinblick auf den Prozess Unterstüt-
zung bei einem zweiten Anwalt geholt habe. Dieser Schritt sei mit Blick auf die prozessrechtli-
chen Herausforderungen bei einem Fall wie dem vorliegenden nicht unüblich. Der Umstand, 
dass die Beschwerdeführerin ebenfalls mehrere Fachpersonen beigezogen habe, um in der 
Erbteilungssache voranzuschreiten, zeige, dass der Beizug eines zweiten Anwalts keine über-
triebene oder offensichtlich unnötige Handlung des Beistands darstelle. Im Gegenteil sei die 
Unterstützung durch Dr. F.____ durch den Ermessens- und Entscheidungsspielraum sowie die 
erteilte Substitutionsbewilligung des Beistands gedeckt. Diesen Ausführungen ist nichts anzufü-
gen und gelten auch für den Beizug von Prof. Dr. E.____, welcher vom Beistand zur Stellung-
nahme zum Entwurf eines Erbteilungsvertrags und zur Stellungnahme zum Gutachten von 
Prof. Dr. L.____ und Dr. M.____ hinzugezogen worden war.  
 
Dass der Beistand bei der Prozessführung teilweise durch Prof. Dr. E.____ und Dr. F.____ un-
terstützt bzw. beraten wurde und mit diesen einen fachlichen Austausch hatte, führt – entgegen 
der Ansicht der Beschwerdeführerin – nicht dazu, dass die durch den Beistand selber in diesem 
Zusammenhang erledigten Arbeiten zu einem tieferen Stundenansatz zu entschädigen sind. 
Auch für die vom Beistand in diesem Zusammenhang erledigten Arbeiten benötigte es beson-
derer Fachkenntnisse und Erfahrung im Erbrecht, womit es sich um Verrichtungen handelte, für 
die berufsspezifische Kenntnisse notwendig waren. Wie der Verfahrensbeistand der Beschwer-
degegner ausführt, ist es üblich, dass in komplizierteren Angelegenheiten Zweitmeinungen ein-
geholt werden oder ein fachlicher Austausch mit Berufskollegen stattfindet. Dies wird im Übri-
gen auch auf Seiten der Beschwerdeführerin so gehandhabt. Daran ändert – entgegen der Auf-

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fassung der Beschwerdeführerin – auch die Tatsache nichts, dass die Beschwerdeführerin ihre 
Rechtsvertreter selber beauftragt und bezahlt, wohingegen der Beistand durch die KESB einge-
setzt wurde und durch das Vermögen der Beschwerdeführerin bzw. allenfalls der Kinder ent-
schädigt wird, da davon ausgegangen werden darf, dass die Rechtsvertreter der Beschwerde-
führerin auch nur Unterstützung bei einer weiteren versierten Fachperson einholen oder sich mit 
dieser austauschen, wenn dies im Interesse der Beschwerdeführerin liegt und damit keine über-
triebene oder offensichtlich unnötige Handlung darstellt.  
 
6.1. Die Beschwerdeführerin rügt in ihrer Beschwerde weiter einzelne vom Beistand gelten-
de gemachte Aufwandposten und Tätigkeiten. Bevor auf diese einzelnen Tätigkeiten eingegan-
gen wird, wird der Einwand der Beschwerdeführerin geprüft, dass gemäss § 18 Abs. 7 GebV 
nur für diejenigen Verrichtungen, für die berufsspezifische Kenntnisse notwendig seien, eine 
Entschädigung nach Anwaltstarif geltend gemacht werden könne.  
 
6.2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die vom Beistand eingereichten Deserviten-
blätter bzw. der darin geltend gemachte Aufwand sei (auch) deshalb nicht genehmigungsfähig, 
weil der Beistand nicht zwischen Sekretariats- und von ihm selber erbrachten Arbeiten unter-
scheide. Insbesondere könne nicht sein, dass der Beistand beispielsweise die Niederschrift und 
den Versand seiner Korrespondenz und der beiden von ihm eingereichten Schlichtungsgesuche 
(Unterhalt und Erbteilung) zum Anwaltstarif verrechnen dürfe. Dass er dies aber effektiv getan 
habe, würden beispielsweise der Eintrag vom 15. Dezember 2022 ("Arbeit Klage [Schlussred. 
Formatierung, Beilagen ordnen etc.]") oder derjenige vom 22. Dezember 2022 ("Klage Unter-
halt, Tel BB, ZA KV an BKB tragen") zeigen. Dafür hätte ohne Zweifel eine Hilfsperson einge-
setzt werden können und müssen, was den Aufwand des Beistands entsprechend reduziert 
hätte. Nach Auffassung sei der korrekt ermittelte Zeitaufwand des Beistands erfahrungsgemäss 
nochmals um 20 Prozent mit einem tieferen Ansatz zu entschädigen, da er dafür eine Hilfsper-
son hätte einsetzen können und müssen. Für den Aufwand solcher Hilfspersonen sei ein Stun-
denansatz von allerhöchstens Fr. 95.-- gerechtfertigt. Aus der Beschwerdeführerin nicht be-
kannten Gründen habe der Beistand aber auf eine solche Mischrechnung verzichtet und die 
Vorinstanz habe dies bei ihrer Kontrolle nicht beanstandet bzw. mutmasslich gar nicht bemerkt. 
Im angefochtenen Entscheid werde in diesem Zusammenhang lapidar (gleichzeitig aber völlig 
unzutreffend) festgehalten, es seien in den Deservitenblättern keine Tätigkeiten des Beistands 
aufgeführt, für die es nicht unbedingt spezifische Fähigkeiten der Beistandsperson benötigt ha-
be. In der Replik fügt die Beschwerdeführerin an, dass auch ein Berufsbeistand ohne Anwalts-
patent die vom Beistand beigezogenen Dr. F.____ und Prof. Dr. E.____ hätte instruieren bzw. 
anfragen können. Auch das Verfassen der periodischen Berichte stelle zweifellos keine spezi-
fisch anwaltliche Tätigkeit dar, für die eine Entschädigung gemäss Anwaltstarif angezeigt wäre. 
Für diese Arbeiten sei ein tieferer Stundenansatz von Fr. 95.--, höchstens aber von Fr. 150.-- 
gerechtfertigt.  
 
6.2.2. Der Beistand entgegnet in seiner Vernehmlassung vom 8. September 2023, dass er in 
diesem Mandat wie üblich die Kosten des Sekretariats nicht separat erfasst und in Rechnung 
gestellt habe. Diese seien vom Stundenansatz miterfasst. Da er aufgrund langjähriger Erfah-
rung wisse, dass insbesondere die Schlussredaktion von umfangreicheren Eingaben und die 

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Sortierung der Beilagen rascher und zuverlässiger gehe, wenn er sie selbst in den vorgängig 
diktierten Entwurf tippe, als auch die Detailkorrekturen umständlich zu diktieren und sodann 
erneut prüfen zu müssen, mache er sie in solchen Fällen selbst. Das sei heute ein verbreitetes 
Vorgehen, sofern die Anwälte überhaupt noch eine Schreibkraft beschäftigen würden.  
 
6.3.1. Die möglichen Aufgabenbereiche von Beistandspersonen sind sehr vielfältig. Sie kön-
nen die Unterstützung eines Kindes beim Besuch eines Elternteils, die Betreuung und Beratung 
in medizinischen, sozialen oder schulischen Belangen, die Hilfe in administrativen oder finanzi-
ellen Angelegenheiten oder Hilfe bezüglich der Wohnsituation beinhalten (vgl. CHRISTOPH 
HÄFELI, Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, 3. Aufl., Bern 2021, Rz 348 ff.). Die Entschädi-
gungsregelung all dieser vielfältigen Aufgaben findet sich in § 18 GebV. So leuchtet es ein, 
dass ein Anwalt, welcher z.B. eine zivilrechtliche Klage in einer finanziellen Angelegenheit füh-
ren muss, ansonsten aber "nur" für die Erledigung von einfachen administrativen Belangen der 
verbeiständeten Person zuständig ist, für diese zwei Arten von Tätigkeiten verschiedene Hono-
raransätze geltend zu machen hat. Ebenso erschiene es z.B. im Falle, in welchem eine Anwäl-
tin einerseits mit der Wahrung einer komplexen Erbschaftsangelegenheit, andererseits auch mit 
der Räumung der vom Verbeiständeten gemieteten Wohnung, der Abgabe der Wohnung und 
der Suche eines Pflegeheimes für den Verbeiständeten beauftragt wurde, gerechtfertigt, für 
diese zwei Kategorien von Tätigkeiten zwei unterschiedliche Honoraransätze zu wählen. Im 
vorliegenden Fall beinhaltet aber der Aufgabenbereich des Beistands "lediglich" eine komplexe 
Angelegenheit, nämlich die Wahrung der Erbansprüche und Vertretung der verbeiständeten 
Personen in sämtlichen nutzniessungsbelasteten Vermögenswerten aus dem Nachlass von 
E.A.____, und grundsätzlich keine weiteren weniger berufsspezifische Kenntnisse verlangende 
Tätigkeiten.  
 
6.3.2. Wie das Kantonsgericht in der E. 6.1.3 seines Urteils Nr. 810 22 80 vom 17. August 
2022 bereits festgehalten hat, handelt es sich beim Mandat des Beistands um eine komplizierte 
Erbschaftsangelegenheit mit erheblichen Vermögenswerten und die Feststellung der Aktiven 
und Passiven der Erbschaft gestaltet sich schwierig. Die Tätigkeiten des Beistands stehen alle 
(auf die Unterhaltsklage und die aufsichtsrechtlichen Anzeigen wird später eingegangen) im 
Zusammenhang mit der Erbschaftsangelegenheit und dem Nutzniessungsvertrag. Auch die  
E-Mails an die KESB, an den Willensvollstrecker, an die Rechtsvertreter der Beschwerdeführe-
rin und an den Verwaltungsrat der N.____ AG hängen mit der Wahrung der Erbansprüche zu-
sammen und verlangen Spezialwissen im Erbrecht und Kenntnisse des Falles. Demzufolge ist 
nicht zu beanstanden, dass die Tätigkeiten nicht zu verschiedenen Ansätzen entschädigt wer-
den. Zu den in der E. 6.2.1 hiervor erhobenen Einwänden bezüglich z.B. der Posten "Arbeit 
Klage [Schlussred. Formatierung, Beilagen ordnen etc.]" und "Klage Unterhalt, Tel BB, ZA KV 
an BKB tragen" kann auf die in der E. 6.2.2 hiervor festgehaltene einleuchtende Stellungnahme 
des Beistands verwiesen werden. In Anbetracht der umfangreichen Akten, der verschiedenen 
Verfahren, der Anzahl der involvierten Personen und der Art der vorhandenen Vermögenswerte 
ist absolut nachvollziehbar, dass auch die Tätigkeiten wie Endredaktion und Zusammenstellung 
der Beilagen schneller und weniger fehleranfällig und damit schliesslich kostengünstiger erledigt 
werden konnten, indem diese Aufgaben vom Beistand vorgenommen wurden.  
 

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7.1. Als nächstes ist auf die von der Beschwerdeführerin gerügten einzelnen Aufwandposten 
des Beistands einzugehen.  
 
7.2.1. Die Beschwerdeführerin moniert bezüglich des vom Beistand für das 2. Semester 2017 
gemachten Aufwands, Letztgenannter habe im Zusammenhang mit der von ihm gegen den 
damaligen Vertreter Dr. D.____ eingereichten Aufsichtsbeschwerde 37.25 Stunden in Rech-
nung gestellt, obwohl – zumindest nach Kenntnis der Beschwerdeführerin – die Vorinstanz eine 
entsprechende Genehmigung für die Einreichung einer Aufsichtsbeschwerde gar nie erteilt ha-
be. Ein Interesse der verbeiständeten Kinder an diesem Verfahren sei nicht ersichtlich. Die Auf-
sichtsbeschwerde, welche ohne Disziplinarmassnahme erledigt worden sei, sei unter keinem 
Aspekt angezeigt gewesen. Der Aufwand des Beistands sei deshalb entsprechend um 37.25 
Stunden zu kürzen. Eine weitere Kürzung von 2.5 Stunden habe zu erfolgen für das vom Bei-
stand betriebene Studium des Nutzniessungsrechts am 20. September 2017.  
 
7.2.2. Der Verfahrensbeistand bringt in seiner Vernehmlassung vom 6. Oktober 2023 an, 
dass entgegen den Darlegungen der Beschwerdeführerin unter anderem die Anzeige vom 
3. August 2017 gegen Dr. D.____ mit nachvollziehbarer Begründung erfolgt sei. Da der Bei-
stand aber die aufsichtsrechtliche Anzeige vom 3. August 2017 explizit in eigenem Namen ein-
gereicht habe und nicht als gesetzlicher Vertreter der Kinder, habe er nicht in seiner Funktion 
als Beistand gehandelt, weshalb ihm die verbeiständeten Kinder keine Entschädigung für seine 
Bemühungen im Zusammenhang mit der aufsichtsrechtlichen Anzeige vom 3. August 2017 
schulden würden.  
 
7.2.3. Der Beistand entgegnet in seiner Eingabe vom 17. Oktober 2023, dass die Aufsichts-
beschwerde gegen Dr. D.____ für die Vertretung der Kinder in der Erbteilung notwendig gewe-
sen sei. Wie die Aufsichtskommission selbst festgestellt habe, sei Dr. D.____ nicht in der Lage 
gewesen, die Interessen der Beschwerdeführerin auch gegen diejenigen seines langjährigen 
Klienten O.____, dem Hauptbegünstigten des Erbvertrages (siehe Ziff. 5.6 des Gutachtens von 
Prof. Dr. E.____ vom 2. August 2017), zu vertreten. Er sei vielmehr Teil der Absicherung, wel-
che sie und ihre Kinder gegenüber O.____ und seinem Treuhänder "gefangen halten sollte". 
Mutatis mutandis gelte dies auch für den Willensvollstrecker, der ebenfalls Teil des als "checks 
and balances getarnten Triumvirats (O.____, Dr. D.____ & Willensvollstrecker)" gewesen sei. 
Des Weiteren führt der Beistand aus, es sei durch die prozessuale Situation bedingt, dass die 
aufsichtsrechtliche Anzeige nicht ausdrücklich im Namen der Verbeiständeten erfolgt sei. Die 
Anzeigesteller würden im aufsichtsrechtlichen Verfahren keine Parteistellung einnehmen. Fer-
ner beurteile die Aufsichtsinstanz nicht die Rechtsbeziehungen zwischen Anzeigesteller und 
Beanzeigtem, sondern einzig das berufliche Verhalten des Letzteren. Deshalb sei auch von 
vornherein eine Prozessermächtigung durch die KESB entbehrlich, auch wenn die Anzeige mit 
ihr vorgängig besprochen worden sei und sie diese informell gutgeheissen habe. Diese sei auch 
insoweit nützlich gewesen, als mit der Einsetzung von Prof. Dr. P.____ erstmals ein Vertreter 
der Beschwerdeführerin beauftragt worden sei, mit dem sachlich die anstehende Teilung und 
die sich stellenden Fragen hätten diskutiert werden können. Doch leider sei ihm das Mandat 
rasch wieder entzogen worden. 
 

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7.2.4. Festzuhalten gilt, dass die Aufsichtskommission in ihrem Entscheid [...] vom 17. Sep-
tember 2019 i.S. Anzeige von Dr. C.____ gegen Dr. D.____ vom 3. August 2017 die Interes-
senkollision bejahte und feststellte, dass das Verschulden von Dr. D.____ einigermassen 
schwer wiege. Von einer Disziplinarmassnahme wurde gemäss Entscheid der Aufsichtskom-
mission lediglich deshalb abgesehen, weil Dr. D.____ am 12. November 2018 "zwar reichlich 
spät, aber immerhin sein Mandat von A.A.____ in der Erbteilung niedergelegt" und er einen 
einwandfreien berufsrechtlichen Leumund aufzuweisen habe. Die KESB setzte den Beistand 
gemäss Art. 306 ZGB aufgrund der Interessenkollision zwischen den Interessen der Mutter und 
denjenigen der Kinder ein. Bezüglich Dr. D.____ wurde eine Kollision zwischen den Interessen 
der Beschwerdeführerin und den Interessen seines langjährigen Klienten O.____, einem Be-
günstigten des Erbvertrags, festgestellt. Es ist zwar möglich, dass der Beistand bei der Wah-
rung der Erbansprüche der Kinder eine günstigere Position gehabt hätte, wenn beim Rechtsver-
treter der Kindsmutter keine Kollision zwischen den Interessen seiner Mandantin und den Inte-
ressen seines langjährigen Klienten O.____ bestanden hätte, da die Ziele des Beistands und 
der Kindsmutter dann allenfalls weniger voneinander divergiert hätten. Aus diesem Grund ist es 
zwar nachvollziehbar, dass der Beistand die aufsichtsrechtliche Anzeige gemacht hat, das Kan-
tonsgericht erachtet sie jedoch nicht als unmittelbar erforderlich für die Wahrung der Erban-
sprüche der Kinder. Der vom Beistand für die aufsichtsrechtliche Anzeige aufgewendete Zeit-
aufwand von 39.25 Stunden (inkl. Aufwand vom 9. und 13. November 2017 von gesamthaft 2 
Stunden) – und nicht wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht von 37.25 Stunden – ist 
demnach dem Beistand nicht zu entschädigen. Nicht zu monieren sind hingegen die von der 
Beschwerdeführerin beanstandeten 2.5 Stunden für das Studium des Nutzniessungsrechts. 
Angesichts der Komplexität der Erbteilung ist es angemessen, dass der Beistand trotz seiner 
Spezialkenntnisse Aspekte des Nutzniessungsrechts vertieft abklärt.  
 
7.3.1. Im Zusammenhang mit dem verrechneten Stundenaufwand des Beistands für das Jahr 
2018 rügt die Beschwerdeführerin, der geltend gemachte Aufwand von 24.75 Stunden allein für 
die Ausarbeitung eines Nutzniessungsvertragsentwurfs sei um 8.75 Stunden zu reduzieren, 
insbesondere weil der Willensvollstrecker bereits 2017 einen Nutzniessungsvertrag entworfen 
und den Beteiligten zugestellt habe. Auch seien die geltend gemachten 8.75 Stunden für das 
Literaturstudium zu streichen. Zu Unrecht verrechnet habe der Beistand auch seinen Aufwand 
von 1.5 Stunden im Zusammenhang mit der gegen ihn (nicht gegen die von ihm verbeistände-
ten Personen) eingereichten Klage betreffend Rayonverbot. Diese Klage sei aufgrund seines 
persönlichen Verhaltens nötig gewesen und habe nichts oder allerhöchstens am Rande etwas 
mit seiner Funktion als Beistand in dieser Angelegenheit zu tun. 
 
7.3.2. Der Beistand entgegnet, dass der Entwurf des Willensvollstreckers zu einem Nutznies-
sungsvertrag unbrauchbar und einzig zu Lasten der Kinder gegangen sei. Zudem gehöre zur 
sorgfältigen Abfassung guter Verträge in komplexen Angelegenheiten auch die Konsultation der 
Literatur. Das zivilrechtliche Verfahren bezüglich eines Annährungsverbotes habe einzig dem 
Zweck gedient, den Beistand loszuwerden. Um die Interessen der Kinder weiterhin vertreten zu 
können, habe er sich gegen die in dieser Klage enthaltenen unwahren Vorwürfe und Unterstel-
lungen zur Wehr setzen müssen.  
 

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7.3.3. Prof. Dr. E.____ hält in seinem Gutachten vom 30. Mai 2017 (siehe Ziff. 2.4 des Gut-
achtens) fest, der vom Willensvollstrecker verfasste Nutzniessungsvertrag enthalte grundlegen-
de Mängel. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass der Beistand diesen Ent-
wurf nicht übernahm und für die Ausarbeitung eines neuen Entwurfs 24.75 Stunden und für das 
Literaturstudium 8.75 Stunden aufgewendet hat.  
 
7.3.4. Dr. D.____ stellte mit Eingabe vom 22. August 2018 beim Zivilkreisgericht den Antrag, 
dem Beistand sei zu verbieten, sich der Beschwerdeführerin auf mehr als 100 m anzunähern. 
Mit Eingabe vom 20. September 2018 nahm der Beistand, vertreten durch einen anderen 
Rechtsanwalt, dazu Stellung. Diese Klage betreffend Rayonverbot/Persönlichkeitsverletzung 
wurde mit Vereinbarung vom 25. April 2019 erledigt, worin sich die Kindsmutter und der Bei-
stand verpflichten, sich ohne Kontaktaufnahme vom Begegnungsort zu entfernen, falls sich die-
se in unvorhergesehener Weise persönlich begegnen sollten. Der Beistand wurde eingesetzt, 
um die Interessen der Kinder zu vertreten. Die Beschwerdeführerin war – wie die Vorgeschichte 
zeigt – mit der Beistandschaft nicht einverstanden. In der Eingabe vom 22. August 2018 sind 
gegenüber dem Beistand Vorwürfe erhoben worden. Der Beistand hatte das Recht, seine Sicht 
der Dinge zu den Vorwürfen der Kindsmutter anzubringen und es war im Interesse der Kinder, 
dass er als ihr Beistand diese Vorwürfe nicht hat unangefochten stehen lassen, weshalb der 
Aufwand im Zusammenhang mit der Klage betreffend Rayonverbot/Persönlichkeitsverletzung 
zu entschädigen ist.  
 
7.4. Die Beschwerdeführerin verlangt bezüglich des vom Beistand für das Jahr 2019 gel-
tend gemachten Aufwands eine Reduktion der Entschädigung um 1.75 Stunden für die Ver-
handlung vom 25. April 2019 vor Zivilkreisgericht. Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass je-
nes Verfahren betreffend Rayonverbot/Persönlichkeitsverletzung nicht seine Funktion als Bei-
stand betroffen habe. Diese sei durch sein persönliches Fehlverhalten notwendig gewesen. Wie 
in der E. 7.3.4 ausgeführt, ist der Aufwand im Zusammenhang mit der Klage betreffend Rayon-
verbot/Persönlichkeitsverletzung zu entschädigen. Zudem ist aufgrund der Vereinbarung auch 
nicht erwiesen, dass ein Fehlverhalten des Beistands vorgelegen hat.  
 
7.5.1. Bezüglich des vom Beistand für das Jahr 2020 geltend gemachten Aufwands bringt die 
Beschwerdeführerin vor, der Beistand habe 6.5 Stunden für den Zwischenbericht an die Vor-
instanz in Rechnung gestellt. Jener Bericht vom 12. Februar 2020 umfasse ganze fünfeinhalb 
Seiten. Bei einem sauber geführten Dossier hätten zwei Stunden Aufwand für einen solchen 
(lediglich zusammenfassenden) Bericht in jedem Fall reichen müssen.  
 
7.5.2. Der Beistand entgegnet, dass solche Berichte in hochstrittigen Angelegenheiten wie 
vorliegend äusserst genau und sorgfältig in Abstimmung mit den schriftlichen Unterlagen abge-
fasst werden müssten. Der Beistand nimmt im genannten Zwischenbericht zu den verschiede-
nen Verfahren gegen die Beistandschaft und zu den aufsichtsrechtlichen Anzeigen gegen 
Dr. D.____ Stellung. Er befasst sich mit dem Stand des Nachlasses, dem von den Ehegatten 
A.____ abgeschlossenen Erbvertrag und der Interpretation desselben durch die Gegenseite. 
Anschliessend umschreibt er den Stand der Verhandlung bezüglich Erbteilung und Implemen-
tierung der Nutzniessung sowie den Verhandlungspunkt der Beschwerdegegner bezüglich der 

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Übernahme der Schulden allgemein und der Schulden gegenüber der N.____ AG und der Re-
gelung der Nutzniessung. Schliesslich skizziert er das weitere Vorgehen. Das Kantonsgericht 
erachtet den Zeitaufwand von 6.5 Stunden für das Verfassen dieses Berichts ohne Weiteres als 
angemessen.  
 
7.6.1. Die Beschwerdeführerin moniert im Zusammenhang mit dem vom Beistand für das 
Jahr 2021 geltend gemachten Aufwand, dass Letztgenannter allein für die Formulierung und 
Prüfung der Rechtsbegehren im Zusammenhang mit dem von ihm selber eingereichten Schlich-
tungsgesuch einen Aufwand von 14.25 Stunden verrechnet habe, dies ohne Berücksichtigung 
des Aufwandes des in derselben Angelegenheit vom Beistand beigezogenen Dr. F.____ und 
des Aufwandes von Prof. Dr. E.____. Gerechtfertigt seien höchstens 6 Stunden. Auch der Auf-
wand für die zweite Aufsichtsbeschwerde gegen Dr. D.____ (0.75 Stunden am 6. Mai 2021) sei 
absolut nicht notwendig bzw. nicht im Interesse der verbeiständeten Kinder gewesen.  
 
7.6.2. Der Beistand erwidert, dass die Beschwerdeführerin einmal mehr ihre eigenen subjek-
tiven Auffassungen an Stelle des vom Beistand ausgewiesenen Aufwandes stelle. Er ergänzt, 
dass die Ausformulierung der Rechtsbegehren in komplexen Erbteilungsklagen zahlreiche 
Rechtsfragen aufwerfe, die vorgängig vertieft abgeklärt werden müssten, bevor sie ausformu-
liert und eingereicht würden. Später seien sie nur sehr eingeschränkt abänderbar.  
 
7.6.3. Das Schlichtungsgesuch vom 21. März 2022 an das Zivilkreisgericht umfasst 
32 Seiten, wovon zweieinhalb Seiten die Rechtsbegehren in Anspruch nehmen. Die Rechtsbe-
gehren zeigen deutlich, dass der Fall komplex ist. In Anbetracht der komplexen Angelegenheit 
ist der geltend gemachte Aufwand nicht zu beanstanden. Wie bereits in der E. 5.4.3 hiervor 
dargetan, ändert der Beizug von Dr. F.____ und Prof. Dr. E.____ nichts daran.  
 
7.6.4. Wie in der E. 7.2.5 hiervor ausgeführt, war die erste gegen Dr. D.____ gerichtete An-
zeige nicht unmittelbar durch die Interessen der Beschwerdegegner gedeckt. Obwohl nachvoll-
ziehbar ist, dass der Beistand diese aufsichtsrechtliche Anzeige erstattet hat, mit welcher er 
dagegen vorgegangen ist, dass Dr. D.____ entgegen dem Entscheid der Aufsichtskommission 
vom 17. September 2019 mit Schreiben vom 29. März 2021 erneut als Vertreter der Beschwer-
deführerin gegenüber der KESB aufgetreten ist, ist auch diese Anzeige aus den gleichen Grün-
den wie die erste Anzeige als nicht durch die unmittelbaren Interessen der Beschwerdegegner 
gedeckt, so dass eine Reduktion des Aufwands um 0.75 Stunden gerechtfertigt ist.  
 
7.7.1. Die Beschwerdeführerin bringt im Zusammenhang mit dem vom Beistand geltend ge-
machten Aufwand für das Jahr 2022 vor, für dieses Jahr habe Letztgenannter allein bis zum 
"Rohentwurf Schlichtungsgesuch", ohne Berücksichtigung des Aufwandes für die Rechtsbegeh-
ren, welcher bereits im Jahr 2021 mit 14.25 Stunden geltend gemacht worden sei, für die Aus-
arbeitung des Schlichtungsgesuches einen Aufwand von über 37 Stunden verrechnet, was in-
klusive des Aufwands für die Rechtsbegehren einen Aufwand des Beistands für das Schlich-
tungsgesuch von mindestens 51.25 Stunden ergebe. Einer langen Begründung habe das 
Schlichtungsgesuch weder aus rechtlichen noch aus tatsächlichen Gründen bedurft, stünden 
doch die Parteien bzw. deren Rechtsvertreter seit mehreren Jahren miteinander im Austausch. 

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Es komme hinzu, dass Dr. F.____ für seinen Aufwand im Zusammenhang mit dem Schlich-
tungsgesuch zusätzlich einen Aufwand von über drei Stunden in Rechnung gestellt habe (siehe 
Rechnung von Dr. F.____ vom 26. Januar 2023). Angemessen sei im Zusammenhang mit der 
Ausarbeitung des Schlichtungsgesuchs ein Aufwand von höchstens 20 Stunden (ohne Aufwand 
von Dr. F.____). Dies führe zu einer Kürzung des Stundenaufwandes im Zusammenhang mit 
dem Schlichtungsgesuch um 31.25 Stunden.  
 
Auch im Zusammenhang mit der Ausarbeitung der Erbteilungsklage – so die Beschwerdeführe-
rin weiter – erscheine der geltend gemachte Aufwand des Beistands von rund 55 Stunden als 
deutlich zu hoch; dies erst recht, wenn die für das Schlichtungsgesuch geltend gemachten 
51.25 Stunden berücksichtigt würden. Der behauptete Aufwand des Beistands von mindestens 
106.25 Stunden für die Ausarbeitung von Klage und Schlichtungsgesuch sei um mindestens 
40 Stunden zu kürzen. 
 
7.7.2. Der Beistand entgegnet, dass es, damit die Schlichtungsverhandlung überhaupt einen 
Sinn gehabt habe, erforderlich gewesen sei, die Komplexität des Falles in seinem ganzen Aus-
mass darzulegen. Nur so sei es möglich, dass sich der Gerichtspräsident bei der Vorbereitung 
der Schlichtungsverhandlung einen gewissen Überblick über die sich stellenden (Rechts-)Fra-
gen habe verschaffen können. Hinzu komme, dass die damaligen Anwälte der Beschwerdefüh-
rerin, G.____ und Q.____, erst spät mandatiert worden seien, also keine jahrelange Erfahrung 
mit der Sache gehabt und keinerlei Bereitschaft gezeigt hätten, auf die Forderungen der Kinder 
einzugehen. 
 
7.7.3. Die Beschwerdeführerin führt in der Replik unter anderem aus, dass der Beistand kon-
trovers argumentiere. Wenn seines Erachtens die damaligen Rechtsvertreter der Beschwerde-
führerin keinerlei Bereitschaft gezeigt haben sollten, auf die Forderungen der Kinder einzuge-
hen, was bestritten sei, habe es aus Sicht des Beistands erst recht wenig Sinn gehabt, beson-
ders viel Aufwand für ein Schlichtungsgesuch zu verwenden.  
 
7.7.4. Die Argumente des Beistands, dass es für eine sinnvolle Schlichtungsverhandlung 
notwendig gewesen sei, die Komplexität des Falles in seinem ganzen Ausmass darzulegen, 
überzeugen. Die Beschwerdeführerin bestreitet in ihrer Replik auch nicht, dass die damaligen 
Anwälte der Beschwerdeführerin (G.____ und Q.____) erst später mandatiert worden seien, 
und demzufolge keine jahrelange Erfahrung mit der Sache gehabt hätten. Der Aufwand von 
106.25 Stunden für die Ausarbeitung der Klage und des Schlichtungsgesuchs erscheint auf-
grund der Komplexität des Falles als nicht überhöht. So sei an dieser Stelle angemerkt, dass 
der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin für die Ausarbeitung der Stellungnahme zum Re-
chenschaftsbericht an die KESB einen Aufwand von 23.75 Stunden und für Besprechungen, 
Korrespondenzen und Telefonate für das Verfahren vor KESB nochmals 6.25 Stunden in Rech-
nung gestellt hat. Für die Ausarbeitung der Beschwerde und Replik an das Kantonsgericht in 
der gleichen Sache hat er einen Aufwand von 70.75 Stunden und für die Besprechung, die Kor-
respondenzen und Telefonate zusätzlich 3.5 Stunden Aufwand geltend gemacht. Daraus ergibt 
sich, dass er für die Ausarbeitung der Stellungnahme an die KESB und die Beschwerde und 
Replik an das Kantonsgericht einen Aufwand von 94.5 Stunden geltend macht. Auch dieser 

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Vergleich zeigt, dass die vom Beistand geltend gemachten 106.25 Stunden für die Ausarbei-
tung der Klage und des Schlichtungsgesuchs nicht zu beanstanden sind, weshalb keine dies-
bezügliche Kürzung der Entschädigung des Beistands vorzunehmen ist. Daran vermag auch 
der von Dr. F.____ für seinen Aufwand im Zusammenhang mit dem Schlichtungsgesuch gel-
tend gemachten Aufwand von über drei Stunden nichts zu ändern.  
 
7.7.5. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, dass auch der Aufwand für die vom Bei-
stand gegen den Willensvollstrecker am 5. Mai 2022 eingereichte zweite Aufsichtsbeschwerde 
(Aufwand von 21 Stunden) abzuziehen sei, da es für eine solche Beschwerde kein ersichtliches 
Interesse der verbeiständeten Personen gegeben habe und gebe.  
 
7.7.6. Der Beistand entgegnet in seiner Stellungnahme, angesichts der Untätigkeit und der 
unterlassenen Rechenschaftsablage über das vom Willensvollstrecker verwaltete Nachlass-
vermögen, der damit einzig die Interessen der Beschwerdeführerin zu Lasten ihrer eigenen 
Kinder zu fördern versuche, sei eine Aufsichtsbeschwerde an die Zivilrechtsverwaltung ange-
zeigt und sei jedenfalls vom Ermessensspielraum des Beistands gedeckt gewesen. Wie sie 
ausgehen werde, sei noch offen. 
 
7.7.7. Die Beschwerdeführerin bestreitet in ihrer Replik die behauptete Untätigkeit bzw. unter-
lassene Rechenschaftsablage des Willensvollstreckers und hält fest, dass nach wie vor kein 
objektives Interesse an der Einreichung dieser Aufsichtsbeschwerde durch den Beistand er-
sichtlich sei.  
 
7.7.8. Die KESB führt in ihrem angefochtenen Entscheid aus, dass sie den Ausführungen des 
Beistands beipflichte, dass seine im Jahr 2022 erhobene Aufsichtsbeschwerde bei der Zivil-
rechtsverwaltung gegen den Willensvollstrecker ebenfalls im Interessen der Kinder liege, da 
Letztgenannter sich nach wie vor weigere, eine nachvollziehbare und belegte Rechenschaft 
über das von ihm verwaltete Nachlassvermögen vorzulegen, und einseitig die Interessen der 
Kindsmutter wahrnehme. Die KESB führt weiter an, die getroffenen Vorkehrungen des Bei-
stands würden jeweils das Ziel verfolgen, in der Nachlassregelung die Interessen der Kinder zu 
wahren und durchzusetzen, wozu er die ihm zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ergreifen 
müsse. Die Vorgehensweise sei nicht aussichtslos und es sei in Anbetracht der Umstände und 
Bedeutung im vorliegenden Mandat richtig, dass eine Prüfung stattfinde. Die Akten sprächen für 
sich und es sei offenbar, dass dem Beistand infolge des mit allen Mitteln geleisteten Wider-
stands der Kindsmutter gar keine andere Wahl geblieben sei, als schliesslich auch noch an die 
Zivilrechtsverwaltung zu gelangen. Der Beistand habe die KESB zudem stets über seine Schrit-
te informiert und diese mit ihr abgesprochen. Das Vorgehen des Beistands sei nicht zu bean-
standen. Der hierfür ausgewiesene Zeitaufwand erscheine zudem angemessen. Es gebe keine 
Anhaltspunkte dafür, dass die einzelnen Erfassungen nicht korrekt seien. Das Kantonsgericht 
teilt die Ansicht der KESB vollumfänglich, weshalb auch in Bezug auf die Beschwerde an die 
Zivilrechtsverwaltung keine Reduktion vorzunehmen ist.  
 
7.7.9. Die Beschwerdeführerin beantragt, dass auch der Aufwand von 1.25 Stunden (Auf-
wand vom 22. Dezember 2022) für die vom Beistand eingereichte Unterhaltsklage gegen die 

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Beschwerdeführerin nicht zu berücksichtigen sei. Diese Klage sei inzwischen aufgrund der kla-
ren Ausgangslage gar ohne Durchführung einer Hauptverhandlung vollständig und unter Kos-
tenfolge zulasten der verbeiständeten Kinder abgewiesen worden. Die Voraussetzungen dafür, 
sie in guten Treuen einzuleiten, hätten von allem Anfang an gefehlt.  
 
7.7.10. Der Beistand beantragt in dieser Unterhaltsklage im Wesentlichen, dass die Be-
schwerdeführerin zur Übernahme von Kostenvorschüssen und/oder ordentlichen Gerichtskos-
ten zu verpflichten sei, welche den Kindern im Schlichtungsverfahren und Erbteilungsverfahren 
Nr. 130 22 2940 auferlegt worden waren. Die Erhebung dieser Klage ist im Interesse der Kin-
der. Angesichts der finanziellen Verhältnisse der Kindsmutter und derjenigen der Kinder war die 
Erhebung der Klage auch nicht aussichtslos. Dass die Parteien mit Eingaben vom 29. März 
2023 (Kindsmutter) und vom 12. April 2023 (Beistand namens der Verbeiständeten) auf die 
Durchführung einer Hauptverhandlung verzichteten, ändert daran nichts.  
 
7.8. Das Kantonsgericht sieht auch bezüglich der übrigen vom Beistand aufgeführten Tätig-
keiten keine Anhaltspunkte dafür, dass diese nicht durch die Interessen der Kinder gedeckt ge-
wesen oder in der Höhe unangemessen seien. Zusammengefasst ist damit festzuhalten, dass 
der für die massgebliche Abrechnungsperiode vom Beistand geltend gemachte Aufwand um 
40 Stunden zu kürzen ist, nämlich um den Aufwand für die erste und zweite gegen Dr. D.____ 
gerichtete aufsichtsrechtliche Anzeige bei der Aufsichtskommission (betreffend 39.25 Stunden 
siehe E. 7.2.5; betreffend 0.75 Stunden siehe E. 7.6.4). Der restliche vom Beistand geltend ge-
machte Aufwand zu einem Stundenansatz von Fr. 350.-- ist nicht zu beanstanden. Das Kan-
tonsgericht kommt damit zum Schluss, dass eine Reduktion der Entschädigung um 
Fr. 15'228.80 (39.25 + 0.75 Stunden à Fr. 350.-- zuzüglich 1 % Spesen und 7.7 % MWST) rech-
tens ist. Damit ist der erste Satz der Dipositivziffer 3 des angefochtenen Entscheids dahinge-
hend zu ändern, als dass der Beistand eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 242'125.40.-- zu 
erhalten hat.  
 
8.1. Die Beschwerdeführerin beantragt, die Entschädigung des Beistands sei den Kindern 
aufzuerlegen. Sie moniert, dass ihr die KESB gestützt auf § 6 Abs. 2bis GebV die Bezahlung der 
Entschädigung des Beistands auferlegt habe. Nach dem Verursacherprinzip sei es gerechtfer-
tigt, dass gemäss Art. 404 Abs. 1 Satz 1 ZGB in erster Linie die verbeiständete Person aus ih-
rem Vermögen für die Entschädigung und die Spesen des Beistands aufzukommen habe. Die 
verbeiständeten drei Kinder der Beschwerdeführerin seien gesetzliche Erben eines erheblichen 
(väterlichen) Vermögens, weshalb sie ohne Weiteres selber in der Lage seien, diese Kosten zu 
tragen. So sei unter anderem aufgrund ihres eigenen Vermögens die vom Beistand gegen die 
Beschwerdeführerin eingeleitete Unterhaltsklage, gemäss welcher im Wesentlichen die Kosten-
vorschüsse für das Erbteilungsverfahren von der Beschwerdeführerin hätten bezahlt werden 
sollen, abgewiesen worden. Auch die Anwendung von § 6 Abs. 2bis GebV, soweit diese Be-
stimmung überhaupt auf den vorliegenden Fall anwendbar sei, führe zu keinem anderen Resul-
tat, da vorliegend aufgrund des Vermögens der Kinder ein besonderer Fall vorliege.  
 
8.2. Die Vorinstanz und der Verfahrensbeistand vertreten die Meinung, dass die Entschädi-
gung des Beistands der Mutter aufzuerlegen sei. Die KESB führt aus, die Auferlegung sämtli-

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cher Kosten zu Lasten der Beschwerdeführerin ergebe sich klarerweise gestützt auf § 6 
Abs. 2bis GebV und Art. 276 Abs. 2 ZGB. Abgesehen davon wäre die Kostentragung durch die 
im Vergleich zu den Kindern, welche nicht über ausreichend liquide Mittel für die Tragung dieser 
Kosten verfügen würden, weitaus besser gestellte Beschwerdeführerin auch in ökonomischer 
Hinsicht angezeigt. Zudem seien nach dem von der Beschwerdeführerin ins Feld geführten 
Verursacherprinzip die Kosten erst recht durch die Beschwerdeführerin selbst zu tragen. 
 
8.3.1. Nach § 18 GebV werden die Entschädigung und Spesen der Beistandsperson von der 
betroffenen Person oder von allfällig unterhalts- oder unterstützungspflichtigen Personen der-
selben bezahlt (erster und zweiter Satz des Abs. 1; siehe auch Art. 404 Abs. 1 ZGB; REUSSER, 
a.a.O., N 7 und 33 zu Art. 404 ZGB). Die Kosten von Kindesschutzmassnahmen, und damit 
namentlich auch die Kosten für eine Beistandschaft, gehören gemäss ausdrücklicher bundes-
gesetzlicher Regelung (Art. 276 Abs. 2 ZGB) zum von den Eltern zu tragenden Kindesunterhalt 
(BGE 141 III 401 E. 4). Da auch der Rechtsschutz Teil des Unterhalts bildet (BGE 127 I 202 
E. 3.d), erfasst die elterliche Unterhaltspflicht ebenfalls die Verfahrenskosten, die dem Kind ent-
stehen (vgl. CHRISTIANA FOUNTOULAKIS in: Basler Kommentar ZGB I, N 22 zu Art. 276 ZGB; 
vgl. zum Ganzen KGE VV vom 28. Februar 2024 [810 23 241] E. 4; KGE VV vom 11. Septem-
ber 2019 [810 19 130] E. 7.3). Nach Art. 276 Abs. 3 ZGB sind die Eltern von der Unterhalts-
pflicht in dem Mass befreit, als dem Kinde zugemutet werden kann, den Unterhalt aus seinem 
Arbeitserwerb oder andern Mitteln zu bestreiten. Das Kind ist, weil es in der Regel nicht über 
Einkommen oder Vermögen verfügt, vollständig auf die Eltern angewiesen. Deren Unterhalts-
pflicht ist deshalb im Prinzip ausschliesslich. Verfügt aber das Kind über eigene Mittel, die ent-
weder Unterhaltscharakter haben (Erträge des Kindesvermögens, Erträge aus Abfindungen, 
Schadenersatz und ähnliches) oder dem freien Kindesvermögen zugehören (und damit dem 
Kind lebzeitig oder von Todes wegen zu freiem, nicht elterlicher Nutzung unterliegendem Ver-
mögen zugewendet wurde sowie Arbeitserwerb), würde eine absolute Unterhaltspflicht der El-
tern ungeachtet der effektiven Leistungsfähigkeit weder vor dem Fairnessprinzip des Art. 2 ZGB 
noch dessen spezifisch familienrechtlicher Ausprägung in Art. 272 ZGB standhalten. Immerhin 
ist die Verwendung von Mitteln des freien Kindesvermögens (Art. 321 bis 323 ZGB) an strenge 
Voraussetzungen geknüpft (FOUNTOULAKIS, a.a.O., N 29 f. zu Art. 276 ZGB). Die Regelung von 
Art. 276 Abs. 3 ZGB hat Ausnahmecharakter (FOUNTOULAKIS, a.a.O., N 32 f. zu Art. 276 ZGB). 
Selbst das Vorhandensein von freiem Kindesvermögen bedeutet indes nicht notwendig die Bei-
tragspflicht und insbesondere nicht, dass das Kind diese Mittel vollständig für seinen Unterhalt 
einzusetzen hat (FOUNTOULAKIS, a.a.O., N 33 zu Art. 276 ZGB). Die Vorrangigkeit der elterli-
chen Pflicht rechtfertigt, an die Zumutbarkeit von Eigenleistungen des Kindes hohe Anforderun-
gen zu stellen: Die wirtschaftliche Lage des Kindes muss eindeutig besser sein als jene der 
Eltern. Zudem hat das Kind nur vorhandene bzw. realisierbare Mittel einzubringen (Stipendien, 
Sozialversicherungsleistungen), nicht aber zulasten seines Ausbildungsanspruchs einen Ar-
beitserwerb aufzunehmen. Die Beitragspflicht des Kindes ist dort eher zu bejahen, wo es auf 
elterliche Naturalleistungen (insbesondere Wohnung) ohne Not verzichtet oder (obwohl arbeits-
fähig) eine Ausbildung ablehnt (FOUNTOULAKIS, a.a.O., N 34 zu Art. 276 ZGB).  
 
8.3.2. Analog zur Regelung von Art. 276 ZGB sieht § 6 Abs. 2bis GebV vor, dass Gebühren 
und Auslagen, die in kindesschutzrechtlichen Verfahren betreffend Minderjährige anfallen, bei-

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den Eltern je zur Hälfte auferlegt werden. In besonderen Fällen kann eine andere Kostenauftei-
lung verfügt werden.  
 
8.4.1. Vorliegendenfalls ist die wirtschaftliche Lage der Kinder zweifelsohne nicht eindeutig 
besser als jene der Kindsmutter, da der Anteil der Kinder gemäss Erb- und Erbverzichtsvertrag 
zwischen der Beschwerdeführerin und dem Erblasser vom 23. Oktober 2015 mit einer lebens-
langen Nutzniessung gemäss Art. 473 ZGB belastet ist. Zudem haben die Kinder viel weniger 
vorhandene bzw. realisierbare Mittel als die Kindsmutter. Demzufolge liegt kein Fall vor, bei 
welchem das Abweichen vom Grundsatz der Leistungspflicht der Eltern bzw. der Kindsmutter 
gerechtfertigt ist.  
 
8.4.2. Nichts anderes ergibt sich aus dem von der Beschwerdeführerin angeführten Ent-
scheid des Zivilkreisgerichts Nr. 120 22 2984 II vom 17. Mai 2023 i.S. Beschwerdegegner ge-
gen die Beschwerdeführerin betreffend Unterhalt Kind. Der Beistand hatte in jenem Verfahren 
im Wesentlichen beantragt, dass die Kindsmutter die Verfahrenskosten in der Erbteilungssache 
(Schlichtungs- sowie Hauptverfahren) und der Unterhaltsklage betreffend Kosten des Schlich-
tungs- sowie Hauptverfahren in der Erbteilungsklage zu übernehmen habe. Das Zivilkreisgericht 
wies die Klage ab, mit der Begründung, dass zwischen den Parteien unstrittig sei, dass die Kin-
der aus dem Nachlass ihres Vaters Vermächtnisse in der Höhe von je Fr. 75'000.- ausgerichtet 
erhalten hätten. Zu Lasten dieser Mittel hätten die drei Kinder Kostenvorschüsse für das Erbtei-
lungsverfahren und für das Verfahren betreffend Unterhalt Kind sowie ordentliche Kosten für 
das Schlichtungsverfahren von je Fr. 15'833.35 bezahlt. Die Begleichung dieser Forderungen 
sei den Kindern angesichts ihres Vermögens von je Fr. 75'000.- ohne weiteres zumutbar. Fest 
steht damit, dass es im genannten Urteil um eine Zahlung von Fr. 15'833.-- pro Beschwerde-
gegner ging und das Zivilkreisgericht davon ausging, dass die Kinder nach Bezahlung dieser 
Summe noch über je knapp Fr. 60'000.-- verfügen würden. Vorliegend geht es um die Bezah-
lung einer Entschädigung in der Höhe von Fr. 242'125.40.--. Diese Summe übersteigt die vom 
Vermächtnis noch maximal verbleibende Summe von Fr. 60'000.-- pro Kind. Zudem sind die 
finanziellen Verhältnisse der Kindsmutter weit besser als jene der Kinder. Aus diesem Grund 
kann aus dem Entscheid des Zivilkreisgerichts Nr. 120 22 2984 II vom 17. Mai 2023 nicht gefol-
gert werden, dass die Entschädigung des Beistands aus dem Vermögen der Kinder zu beglei-
chen wäre. Damit ist der Entscheid der Vorinstanz, die Entschädigung des Beistands gehe zu 
Lasten der Beschwerdeführerin, nicht zu beanstanden. Aus den gleichen Gründen hat die Vor-
instanz gestützt auf § 6 Abs. 2bis GebV zu Recht auch ihre Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 650.-- der Beschwerdeführerin auferlegt.  
 
9.1. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 
Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 VPO umfas-
sen die Verfahrenskosten die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel 
der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Wie in der E. 8.3.1 hiervor 
ausgeführt, erfasst die elterliche Unterhaltspflicht auch Verfahrenskosten, die den Kindern ent-
stehen. Die Beschwerdeführerin beantragt eine Reduktion der Entschädigung des Beistands 
von Fr. 257'354.20 auf höchstens Fr. 54'494.95 zuzüglich 1 % Spesen und 7.7 % MWST und 
somit auf höchstens Fr. 59'278.-- und somit eine Reduktion um Fr. 198'076.20. Das Kantonsge-

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richt kommt zum Schluss, dass eine Reduktion der Entschädigung um Fr. 15'228.80 (39.25 + 
0.75 Stunden à Fr. 350.-- zuzüglich 1 % Spesen und 7.7 % MWST) und somit auf 
Fr. 242'125.40.-- rechtens ist. Damit dringt die Beschwerdeführerin mit gerundet 8 % der von ihr 
beantragten Kürzung durch.  
 
9.2. Setzt das Kantonsgericht für die Kinder einen Verfahrensbeistand ein, sind die Kosten 
desselben Teil der Verfahrenskosten, welche sich somit aus der Gerichtsgebühr sowie den 
Kosten für die Kindsvertretung zusammensetzen. Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 4'000.-- festzu-
legen. Der Kindsvertreter macht in seiner Honorarnote vom 18. Dezember 2023 einen Aufwand 
von 31.5 Stunden à Fr. 232.15 sowie Porti in der Höhe von Fr. 32.50 und somit ein Honorar in 
der Höhe von Fr. 7'907.70 (inkl. 7.7 % MWST) und in seiner ergänzenden Honorarnote vom 
8. Februar 2024 einen Aufwand von 1 Stunde und 25 Minuten à Fr. 231.25 und somit ein Hono-
rar in der Höhe von Fr. 354.05 (inkl. 8.1 % MWST) geltend. Dies ergibt ein Total von 
Fr. 8'261.75 (inkl. Auslagen und MWST), was nicht zu beanstanden ist. Damit betragen die Ver-
fahrenskosten Fr. 12'261.75, bestehend aus einer Gerichtsgebühr in der Höhe von Fr. 4'000.-- 
sowie den Kosten für den Verfahrensbeistand in der Höhe von Fr. 8'261.75.  
 
9.3. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens sind die Verfahrenskosten in 
der Höhe von Fr. 12'261.75 zu 92 % der Beschwerdeführerin und zu 8 % der Vorinstanz aufzu-
erlegen. Die Beschwerdeführerin hat somit Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 11'280.80 und 
die Vorinstanz in der Höhe von Fr. 980.95 zu bezahlen. Der der Beschwerdeführerin auferlegte 
Verfahrenskostenanteil in der Höhe von Fr. 11'280.80 ist mit dem bereits geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 4'000.-- zu verrechnen. Die Beschwerdeführerin hat somit noch rest-
liche Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 7'280.80 zu bezahlen. 
 
9.4. Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann für den Beizug eines Anwalts bzw. 
einer Anwältin gemäss § 21 Abs. 1 VPO eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin macht in sei-
ner Honorarnote vom 9. Februar 2024 für das kantonsgerichtliche Verfahren einen Aufwand von 
74.25 Stunden à Fr. 300.-- und Auslagen in der Höhe von Fr. 870.70 sowie für das Verfahren 
vor der KESB einen von 30 Stunden à Fr. 300.-- und Auslagen in der Höhe von Fr. 291.20 gel-
tend. Gemäss § 69 Abs. 4 EG ZGB in Verbindung mit § 22 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrens-
gesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 13. Juni 1988 wird im erstinstanzlichen Verfahren 
in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen. Demzufolge wird der Beschwerdeführe-
rin für das Verfahren vor der Vorinstanz keine Parteientschädigung zugesprochen (KGE VV 
vom 29. März 2017 [810 16 360] E. 8.2). Das Kantonsgericht erachtet den geltend gemachten 
Aufwand für das Verfahren vor Kantonsgericht von 74.25 Stunden als überhöht und eine Re-
duktion auf 50 Stunden als angemessen. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin macht 
einen Stundenansatz von Fr. 300.-- geltend. Gemäss § 3 Abs. 1 Tarifordnung beträgt das Ho-
norar je nach Schwierigkeit und Bedeutung der Sache, der damit verbundenen Verantwortung 
und der persönlichen und finanziellen Verhältnisse der zahlungspflichtigen oder der Auftrag 
gebenden Person Fr. 200.-- bis Fr. 350.-- pro Stunde. Das Kantonsgericht erachtet in der Regel 
und auch im vorliegenden Fall ein Stundenhonorar von Fr. 250.-- als angemessen. Daraus 
ergibt sich eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 14'400.25 (50 Stunden à 

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Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen in der Höhe von Fr. 870.70 und 7.7 % MWST). Da die Beschwer-
deführerin mit ihrem Rechtsbegehren zu gerundet 8 % durchgedrungen ist, hat die Vorinstanz 
der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'152.-- zu bezahlen. Im 
Übrigen sind die Parteikosten wettzuschlagen.  
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der erste Satz der Dispo-

sitivziffer 3 des Entscheids der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
B.____ vom 29. Juni 2023 dahingehend abgeändert, dass der Beistand 
eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 242'125.40.-- erhält. Im Übrigen 
wird die Beschwerde abgewiesen. 

   
 2.  Dem Kindsvertreter wird ein Honorar in der Höhe von Fr. 8'261.75 (inkl. 

Auslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 
   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 12'261.75, bestehend aus 

einer Gerichtsgebühr in der Höhe von Fr. 4'000.-- sowie den Kosten für 
die Kindsvertretung in der Höhe von Fr. 8'261.75, werden im Umfang von 
Fr. 11'280.80 der Beschwerdeführerin und im Umfang von Fr. 980.95 der 
Vorinstanz auferlegt. 
Der der Beschwerdeführerin auferlegte Verfahrenskostenanteil in der 
Höhe von Fr. 11'280.80 wird mit dem bereits geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 4'000.-- verrechnet. Die Beschwerdeführerin 
hat somit noch restliche Verfahrenskosten i