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**Case Identifier:** e8df338c-9025-5718-b475-2a869dc6d8c7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.01.2011 C-4949/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4949-2008_2011-01-20.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung III
C-4949/2008

Urteil vom 20. Januar 2011

Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz),
Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Parteien K._______, Deutschland, 
Beschwerdeführerin, 

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,  
Vorinstanz. 

Gegenstand Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 1. Juli 2008.

C-4949/2008

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Sachverhalt:

A. 
Die am (Geburtsdatum) geborene, verheiratete, deutsche Staatsbürgerin 
K._______, war in den Jahren 1987 bis 2006 in der Schweiz als 
Krankenbetreuerin erwerbstätig und entrichtete dabei Beiträge an die 
schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (act. 
IV 2, 11 und 12). Am 15. März 2006 liess sie über den deutschen 
Sozialversicherungsträger eine Anmeldung zum Bezug von Leistungen 
der schweizerischen Invalidenversicherung stellen (act. IV 2 und 3), 
welche bei der Schweizerischen Ausgleichskasse am 11. April 2006 
einging. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend IVSTA 
oder Vorinstanz) übermittelte am 19. Dezember 2006 das Gesuch zur 
Vornahme der erforderlichen Abklärungen an die IV-Stelle Basel-Stadt 
(nachfolgend kantonale IV-Stelle), da es sich um eine Grenzgängerin 
handelte (act. IV 8, act. IVSTA 33).

Zur Abklärung der Anspruchsvoraussetzungen holte die kantonale IV-
Stelle – zusätzlich zu den von der IVSTA überwiesenen Akten - 
verschiedene Arztberichte ein. Danach diagnostizierten die Ärzte im 
Wesentlichen ein tentromyotisches Zervikalsyndrom bei degenrativen 
Veränderungen C6/C7 mit pseudoradikulärem Schmerzsyndrom, ohne 
neurologische Ausfälle und ohne Neurodefizite sowie eine anhaltende 
somatoforme Schmerzstörung, Angst und Depressionen gemischt und 
Impulsneigung. Diese Leiden würden dazu führen, dass die 
Beschwerdeführerin ihre bisherige, zu 50 % ausgeübte Erwerbstätigkeit 
als Altenpflegerin mit Vorgesetztenfunktion nicht mehr ausüben könne, 
doch sei ihr im gleichen Bereich eine leichtere Tätigkeit zumutbar. In der 
bisherigen Haushalttätigkeit würden sich nur minimale bis keine 
Einschränkungen ergeben. Die kantonale IV-Stelle holte den 
Abklärungsbericht Haushalt ein und führte den Einkommensvergleich 
durch. Dabei ermittelte sie nach der gemischten Methode eine 
Erwerbseinbusse von 34,63 % und eine Einbusse im Haushalt von 4 %, 
gewichtete beide Bereiche mit je 50 %, was einen Invaliditätsgrad von 19 
% ergab (act. IV 41).

B. 
Mit Vorbescheid vom 29. Januar 2008 (act. IV 41) teilte die kantonale IV-
Stelle K._______ mit, bei einem Invaliditätsgrad von 19 % bestehe kein 
Anspruch auf eine Rente.

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Gegen diesen Vorbescheid liess K._______ (Versicherte) über ihren 
Vertreter, D._______, Rentenberater, am 27. Februar 2008 Einwand 
erheben und führte aus, aufgrund der körperlichen Beschwerden sei ihr 
keine Erwerbstätigkeit in Verweisungstätigkeiten zumutbar, was zu einer 
Arbeitsunfähigkeit von 100 % im Erwerbsbereich führe. Auch bei der 
Hausarbeit bestünden grössere Einschränkungen als von der kantonalen 
IV-Stelle ermittelt. Als Beweismittel reichte die Versicherte 5 Arztberichte 
ein, welche die kantonale IV-Stelle durch den regionalärztlichen Dienst 
(RAD) prüfen liess (act. IV 45, 46, 48). Zu diesen Einwendungen nahm 
Dr. H._______ des IV-ärztlichen Dienstes am 17. Juni 2008 Stellung und 
kam zum Schluss, dass diese die übereinstimmenden Befunde der Dres. 
W._______ und G._______ sowie die Abklärungen im Haushaltsbericht 
nicht widerlegen würden (act. IV 50/2).

C. 
Mit Verfügung vom 1. Juli 2008 bestätigte die Vorinstanz den 
Vorbescheid der kantonalen IV-Stelle und wies das Leistungsbegehren 
der Versicherten ab. Aufgrund der eingereichten Arztberichte würden sich 
keine Anhaltspunkte ergeben, welche zu einer anderen Beurteilung als im 
Vorbescheid führen würden (act. IV 52).

D. 
Gegen diese Verfügung liess K._______ (Beschwerdeführerin) mit 
Eingabe vom 24. Juli 2008 (Datum des Poststempels) Beschwerde beim 
Bundesverwaltungsgericht erheben (act. 1). Sie beantrage die Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung und Zusprache einer Invalidenrente. Die 
spezialärztlichen Befunde, wonach ein Arbeitspensum neben dem 
Haushalt von täglich 3,5 Stunden zumutbar sei, würden bezweifelt. 
Vielmehr sei ihr gemäss Befund ihres Hausarztes medizinisch eine 
Erwerbstätigkeit nicht mehr zumutbar und es bestünden auch für die 
Tätigkeit im Haushalt aus orthopädischer Sicht Einschränkungen, welche 
mit 4 % weit unterbewertet worden seien. Zu einer gesundheitlichen 
Abklärung durch einen neutralen Gutachter wäre sie gegebenenfalls 
bereit.

E. 
In ihrer Vernehmlassung vom 25. August 2008 (act. 3) beantragte die 
Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie 
auf die Stellungnahme der kantonalen IV-Stelle (act. 3/1). Diese führte 
aus, es würden gegenüber ihrem Vorbescheid und der angefochtenen 
Verfügung keine neuen Argumente vorgebracht.

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F. 
Mit Zwischenverfügung vom 1. September 2008 (act. 4) wurde der 
Beschwerdeführerin ein Doppel der Vernehmlassung der Vorinstanz 
zugestellt und ihr Gelegenheit zur Replik gegeben. Innerhalb der 
angesetzten Frist liess sich die Beschwerdeführerin nicht mehr 
vernehmen, weshalb mit Verfügung vom 29. Juni 2009 der 
Schriftenwechsel geschlossen wurde (act. 7).

G. 
Den mit gleicher Zwischenverfügung vom 1. September 2008 erhobenen 
Kostenvorschuss von Fr. 300.- hat die Beschwerdeführerin am 15. 
September 2008 einbezahlt (act. 6).

H. 
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten 
wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen,

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 

1.1. Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das 
Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in 
Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des 
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, 
SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von 
Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2. Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das 
VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das 
Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 
1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die 
Invalidenversicherung (Art. 1a bis 26bis IVG und 28 bis 70 IVG) 
anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 
ATSG vorsieht.

1.3. Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 

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Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert 
ist.

1.4. Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 
ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss 
innert Frist geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2. 
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur 
Anwendung gelangen.

2.1. Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige, so dass 
vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die 
Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II 
betreffend Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, 
anzuwenden ist (Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) zur 
Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und 
Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen 
Anwendungsbereich der Verordnung fallenden, in einem Mitgliedstaat 
wohnenden Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines 
Mitgliedstaats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die 
Staatsangehörigen dieses Staates.

2.2. Soweit das FZA beziehungsweise die auf dieser Grundlage 
anwendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens – 
unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit sowie der 
Effektivität – sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer 
schweizerischen Invalidenrente grundsätzlich nach der innerstaatlichen 
Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich 
vorliegend der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der 
Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem innerstaatlichen 
schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG sowie der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, 
SR 831.201).

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2.3. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn 
und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach 
Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die 
Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden 
nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formell-
rechtlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2).

2.4. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälliger 
Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen 
(pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden Verfahren finden 
demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die bei Eintritt des 
Versicherungsfalles, spätestens jedoch bei Erlass der Verfügung vom 1. 
Juli 2008 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu 
jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die 
Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von 
Belang sind (das IVG ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 
21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision] und ab dem 1. Januar 
2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-
Revision]; die IVV in den entsprechenden Fassungen der 4. und 5. IV-
Revision). 

Für die Prüfung des Rentenanspruchs ab 1. Januar 2003 ist sodann das 
am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Da die darin 
enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der 
Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der 
Einkommensvergleichsmethode den bisherigen von der Rechtsprechung 
dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversicherung entsprechen 
und die von der Rechtsprechung dazu herausgebildeten Grundsätze 
unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 
343), wird im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen 
verwiesen.

2.5. Nach ständiger Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht 
bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum 

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Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung(en) (hier: 1. Juli 2008) 
eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 
Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses der streitigen Entscheide eingetreten sind, sind im 
Beschwerdeverfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen (BGE 130 V 
138 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b mit Hinweisen). Allerdings können 
Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter 
Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein.

3. 
Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden 
gesetzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1. Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des 
Beschwerdeverfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss 
des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
sowie Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2. Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit 
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 
verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. 
Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem 
anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

3.3. Grundlage für die Bemessung der Invalidität bildet die trotz 
gesundheitlicher Beeinträchtigung noch bestehende Arbeitsfähigkeit im 
versicherten Tätigkeitsbereich. Die Annahme eines psychischen 
Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 
und Art. 6 ATSG im Besonderen setzt grundsätzlich eine lege artis auf die 
Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte 
psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396). Eine solche 

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Diagnose ist eine rechtlich notwendige, aber nicht hinreichende 
Bedingung für einen invalidisierenden Gesundheitsschaden (BGE 132 V 
65 E. 3.4). Entscheidend ist, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter 
therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des 
Leidens willensmässig erwartet werden kann zu arbeiten (BGE 127 V 294 
E. 5a). Diese Frage beurteilt sich nach einem weitgehend objektivierten 
Massstab (BGE 127 V 294 E. 4b/cc) Dies gilt insbesondere auch bei 
anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen im Sinne von ICD-10 
F45.4 (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 und 2.2.4).

3.4. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 
haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren ist es, 
den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkeiten der 
Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden 
können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 
4b/cc).

3.5. Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel 
zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und 
Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. 
Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die 
Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend 
und pflichtgemäss zu würdigen.

3.5.1. Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die 
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 
Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des 
Bundesgerichts vom 26. Januar 2006 [I 268/2005] E. 1.2, mit Hinweis auf 
BGE 125 V 352 E. 3.a).

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Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in 
Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 
aufzustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; 
Urteil des Bundesgerichts vom 24. Januar 2000 [I 128/98] E. 3b). So ist 
den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und 
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 
125 V 353 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden 
Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher 
Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 
353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie 
auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil des Bundesgerichts vom 
20. März 2006 [I 655/05] E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des 
Bundesgerichts vom 27. Mai 2008 [9C_24/2008] E. 2.3.2).

3.5.2. Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im 
Haushalt eines Versicherten sind - analog zur vorerwähnten 
Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten - 
verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der 
Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den 
örtlichen und räumlichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen 
Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. 
Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, 
wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen 
sind. Der Berichtstext muss schliesslich plausibel, begründet und 
angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein 
sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben 
stehen (in BGE 134 V 9 [Urteil I 246/05 vom 30. Oktober 2007] nicht 
publizierte E. 5.2 mit Hinweisen). Trifft all dies zu, ist der 
Abklärungsbericht voll beweiskräftig. Diese Beweiswürdigungskriterien 
sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art 
und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten 
analog für den Teil des Abklärungsberichts, der den mutmasslichen 
Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten 
mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (vgl. Urteil 

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des Bundesgerichts vom 19. Juni 2006 [I 236/2006] E. 3.2 mit 
Hinweisen).

3.6. Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkter Versicherter gehalten, innert 
nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- oder 
Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie noch möglich und 
zumutbar erscheint (BGE 113 V 22 E. 4a, 111 V 235 E. 2a). Deshalb ist 
es am behandelnden Arzt beziehungsweise am Vertrauensarzt der IV-
Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine 
verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem 
Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese 
Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen, wobei 
es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet 
oder nicht.

Ebenso ist der Versicherte gehalten, im Rahmen des Möglichen und 
Zumutbaren Verfahrensweisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen 
seiner Behinderung im hauswirtschaftlichen Aufgabenbereich reduzieren 
und ihm eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der 
Haushaltsarbeiten ermöglichen. Kann er wegen seiner Behinderung 
gewisse dieser Arbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem 
Zeitaufwand erledigen, so muss er in erster Linie seine Arbeit einteilen 
und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in 
Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt 
tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, 
welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen 
Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch 
nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine 
unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der 
Invaliditätsbemessung bei einer im Haushalt tätigen Person zu 
berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als 
die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende 
Unterstützung (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen).

3.7. Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei 
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 
Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision] 

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respektive Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision]). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter 
IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 
Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren 
Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz 
haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende 
Regelung vorsehen, was für die Mitgliedstaaten der EU der Fall ist.

Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder 
verbessern können (Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG [5. IV-Revision]); während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (Art. 28 Abs. 1 lit. 
b IVG [5. IV-Revision]); und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 
Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG [5. Revision]).

3.8. Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG (4. IV-Revision) die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt 
der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die 
schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. Diese Voraussetzung 
ist bei der Beschwerdeführerin erfüllt.

4. 
Streitig ist zunächst, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin 
arbeitsunfähig ist.

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe ihre letzte 
Erwerbstätigkeit in leitender Stellung als Altenpflegerin im D._______ 
bereits gesundheitsbedingt teilzeitlich nur zu 50 % ausüben können. Bei 
guter Gesundheit wäre für sie auf dem Arbeitsmarkt eine Beschäftigung 
zu 70 % möglich gewesen. Aufgrund ihrer zunehmenden Beschwerden 
könne sie aktuell weder jegliche schwere körperliche Arbeit auch nur 
stundenweise noch eine Tätigkeit mit einer nur geringfügigen 
wirtschaftlich verwertbaren Art verrichten. Daher könne sie ihrer seit 
langem nur noch halbtags ausgeübten Beschäftigung, welche ihr 
gesamtes Einkommen eingebracht habe, nicht mehr nachgehen, was mit 
100 % und nicht mit 34,63 % zu bewerten sei. Dementsprechend habe ihr 
die deutsche Rentenversicherung seit 1. Februar 2006 eine Teilrente und 
ab 1. August 2006 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung 
zugesprochen. Auch die Tätigkeit im Haushalt sei angesichts ihrer 
Beschwerden zu weit mehr als 4 % eingeschränkt.

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4.2. Nach der Vorinstanz sei bei der Beschwerdeführerin die Ausübung 
eines Arbeitspensums von 70 % ausser Haus aufgrund des seit 2000 
bestehenden Gesundheitsschadens weder nachvollziehbar noch 
aktenkundig ausgewiesen. Die Abklärungen hätten ergeben, dass seit 
Januar 2006 eine ununterbrochene krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit 
vorliege. Dabei sei der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung der 
gesundheitlichen Situation die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als 
Krankenbetreuerin mit Vorgesetztenfunktion nicht mehr möglich. Aus 
spezialärztlicher Sicht sei ihr hingegen die angestammte Tätigkeit ohne 
Vorgesetztenfunktion neben dem Haushalt zu einem Pensum von 3,5 
Stunden pro Tag zumutbar.

4.3. Die Vorinstanz stützte sich bei ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
der Beschwerdeführerin auf folgende aktenkundigen medizinischen 
Unterlagen:

- Das im Auftrag der kantonalen IV-Stelle (vgl. act. IV 27) erstellte 
Gutachten von Dr. W._______, Spezialarzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, Basel, vom 31. Dezember 2007 (act. IV 37/1). Dieser 
diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Angst und 
Depressionen gemischt (ICD 10 F 43.22), Persönlichkeit mit 
neurotischen, leistungsorientierten Charakterzügen, Impulsneigung (F 
60.8), anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F 45.4) und gelangte 
zum Schluss, es liege psychiatrisch eine Schmerzfehlverarbeitung aus 
psychosomatischen Gründen im Sinne einer anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörung vor, wobei nicht von einer Unzumutbarkeit gesprochen 
werden könne, Anstrengungen aufzubringen, sich beruflich wieder zu 
rehabilitieren. Als Komorbidität zeige die Patientin neben der anhaltenden 
somatoformen Schmerzstörung lediglich eine geringgradige Symptomatik 
mit Angst und Depression gemischt. Es bestehe eine deutliche 
Selbstlimitierung, auch eine Behindertenüberzeugung. Die Versicherte sei 
aus neurotischen Gründen irgendwie überzeugt, nicht mehr in den 
Arbeitsprozess zu passen. Gesamthaft könne jedoch aufgrund des 
kognitiven Funktionierens und der guten Konzentrationsfähigkeit der 
Versicherten nicht ganz nachvollzogen werden, weshalb sie sich als voll 
arbeitsunfähig erlebe, was aus psychiatrischer Sicht allein nicht 
begründet werden könne. Es könne davon ausgegangen werden, dass 
sie als Bereichsleiterin überfordert sei, weshalb in dieser Tätigkeit eine 
Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestehe. In der Altenpflege im rückwärtigen 
Raum als 2. Pflegeperson ohne Alleinverantwortung in einem Altersheim, 
auch in der Administration, wäre sie jedoch durchaus Teilzeit arbeitsfähig. 

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Die Arbeitsfähigkeit werde psychiatrisch zusätzlich dadurch 
eingeschränkt, dass die Patientin leicht vermindert belastbar und 
stressbelastungsfähig sei und über ein vermindertes Durchhaltevermögen 
verfüge. Die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf 
die Arbeitsfähigkeit beurteilte der Gutachter dahingehend, dass die 
Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Bereichsleiterin nicht mehr 
arbeitsfähig sei. Als Altenpflegerin ohne Alleinverantwortung im 
rückwärtigen Raum, in der Administration eines Altersheims oder als 
Hilfskraft wäre sie bezogen auf ein Ganztagspensum noch 3,5 Stunden 
täglich arbeitsfähig. Im Haushalt könne keine Arbeitsunfähigkeit 
psychiatrisch begründet werden.

- Das für die deutsche Rentenversicherung erstellte ärztliche Gutachten 
von Dr. G._______, Neurologie und Psychiatrie, (Ort) vom 23. Juli 2007 
(act. IV 37/16). Bei den gestellten Diagnosen Angst und Depression 
gemischt, chronisches Cervikalsyndrom, Zustand nach OP eines 
Carpaltunnelsyndroms rechts berichtet der Gutachter, die Patientin weise 
in psychischer Hinsicht vor allem eine erhebliche Angstsymptomatik 
sowie starke Stimmungsschwankungen, vor allem bei entsprechender 
Belastung auf. Von ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei sie zunehmend 
überfordert und überlastet gewesen, sodass sie zunächst ihre Tätigkeit 
zunächst auf halbtags reduziert und später dann ganz aufgegeben habe. 
Eine wesentliche Besserung und Stabilisierung habe sich trotz 
medikamentöser, antidepressiver Behandlung sowie Psychotherapie 
nicht ergeben. Die Arbeitsfähigkeit beurteilt der Gutachter dahingehend, 
dass aus psychiatrischer Sicht die Patientin nicht in der Lage sei, einer 
wesentlichen Erwerbsfähigkeit nachzugehen. Die letzte berufliche 
Tätigkeit könne noch in einem Zeitumfang von unter 3 Stunden ausgeübt 
werden. Aus orthopädischer und organisch-neurologischer Sicht wäre die 
Patientin hingegen durchaus in der Lage, vollschichtig einer leichten 
körperlichen Arbeit nachzugehen, wobei sie jedoch psychisch nicht voll 
belastbar sei. 

- Das im Auftrag der kantonalen IV-Stelle (vgl. act. IV 29) erstellte 
rheumatologische Gutachten von Dr. B._______, Facharzt für 
Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, (Ort), vom 2. 
Oktober 2007 (act. IV 32). Dieser diagnostizierte mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit ein tendomyotisches Zervikalsyndrom bei degenerativen 
Veränderungen C6/C7 sowie C4/C5 mit Kettenreaktion 
(pseudoradikuläres Schmerzsyndrom) am rechten Arm, ohne 
neurologische Ausfälle und ohne Neurodefizite, unauffällige 

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Beweglichkeit der oberen Extremitäten und gute Beweglichkeit der 
Halswirbelsäule. Nach der Beurteilung des Gutachters könne bei der 
Patientin auf körperlicher Ebene zumindest altersentsprechend eine recht 
gute Beweglichkeit der oberen und unteren Extremitäten, aber auch der 
Wirbelsäule festgestellt werden. Bei normaler Muskeltrophik und gut 
erhaltener roher Kraft und der guten Beweglichkeit der Wirbelsäule könne 
selbst bei der Altenpflege eine Arbeitsunfähigkeit nicht begründet werden. 
Bei der angestammten Tätigkeit der Patientin als Altenpflegerin, welche 
die Pflege von betagten Patienten meist in gebückter Haltung sowie das 
Betten mit nach vorne geneigter Körperstellung beinhalte, könne keine 
Einschränkung festgestellt werden. Aus rheumatologischer Sicht sei der 
Patientin daher die bisherige Tätigkeit mit einem Beschäftigungsgrad von 
50 % vollumfänglich zumutbar, wenn auch allerhöchstens mit 
Einschränkungen für repetitive lang dauernde Tätigkeiten in gebückter 
Stellung oder Halten von schweren Gegenständen über 10 kg – 15 kg, 
welche sich aber bei der Altenpflege nicht auswirken würden, sodass bei 
einem Arbeitspensum von 50 % keine Leistungsminderung bestehe. In 
einer anderen Tätigkeit im Bereich der Altenpflege wie beispielsweise in 
der Aufnahmestation oder in einer Zentrale in Kliniken oder Altersheimen 
sei die Patientin aus rheumatologischer Sicht voll und ohne 
Einschränkungen arbeitsfähig. Die Prognose sei unsicher, da die 
Patientin wenig motiviert sei, ein Arbeitsverhältnis einzugehen und wenig 
Interesse an einer Reintegration zeige.  

- Den ärztlichen Befundbericht zum Rentenantrag bei der 
Rentenversicherung (Name des Arztes unleserlich) vom 16. Mai 2007 
(act. IV 24/1), wonach die Patientin seit 25. Januar 2006 arbeitsunfähig 
sei.

- Das zuhanden der deutschen Rentenversicherung erstellte ärztliche 
Attest von Dr. A._______, Facharzt Allgemeinmedizin, (Ort) vom 10. April 
2007 (act. IV 24/3), wonach die Patientin seit Frühjahr 2002 in 
therapeutischer Behandlung stehe und seit März ihre Berufsunfähigkeiten 
anerkannt seien. Auf dem offenen Arbeitsmarkt sei sie wegen einer 
Angststörung nicht vermittelbar.

- Den Arztbericht zuhanden der kantonalen IV-Stelle von Dr. M._______, 
Physikalische und Rehabilitative Medizin, (Ort), vom 20. Februar 2007 
(act. IV 16/1) sowie den Arztbericht desselben Arztes vom 12. Februar 
2006 (act. IV 13/8 = 7/4). Bei den Diagnosen (1) chronische 
Zervikobrachialgie bei degenerativen HWS-Veränderungen und 

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Einengung Neuroforamen C7 rechts, Blockwirbelbildung C5/6 sowie 
begleitender muskulärer Dysbalance, (2) pseudoradikulärer Schmerz im 
Bereich des rechten Beines bei konventionell radiologisch 
Spondylarthrose L4-S1 sowie Osteochondrosen L5/S1 sowie muskulären 
Dysbalancen im Beckengürtel und (3) Zustand nach Operation 
Carpaltunnelsyndrom rechts vor einem Jahr beurteilt der Arzt die 
Arbeitsfähigkeit der Patientin dahingehend, dass sich bei der bisherigen 
Tätigkeit als Alterspflegerin die körperlichen Belastungen schädlich auf 
die Restgesundheit auswirken würden. Im bestehenden Beruf bestehe 
eine verminderte Leistungsfähigkeit in vollem Umfang. Der Patientin 
seien körperliche Arbeiten in wechselnden Arbeitspositionen ohne 
schweres Heben und Tragen und ohne Zwangshaltungen bei einem 
Arbeitspensum von 3,6 Stunden täglich zumutbar.

- Den Arztbericht von Dr. K._______, Fachärztin Neurologie, Klinik 
B._______, vom 16. Februar 2006 (act. IV 16/8 = act. IV 13/10) , wonach 
der gegenwärtige neurologische Befund bis auf eine diskrete 
Hypästhesie/Hypalgesie im Dermatom C5 rechts vollkommen in Ordnung 
sei. Es gebe insbesondere keinerlei Zeichen einer 
Wurzelkompressionssymptomatik oder einer cervicalen Myelopathie. Es 
bestehe der dringende Verdacht auf Restless legs-Syndrom. 

- Den Klinikbericht der Dres D._______, T._______ und J._______, 
Reha-Klinikum, (Ort), vom 2. Mai 2006 (act. IV 16/10 = 7/23) über die 
stationäre Behandlung der Versicherten vom 28. März bis 25. April 2006. 
Berichtet wird über die durchgeführte Rehabilitierungstherapie. Die 
Patientin habe sich mit dem allgemeinen Verlauf und dem erreichten 
Therapieergebnis gut zufrieden gezeigt. Es seien bei ihr Lockerungen 
eingetreten, sie habe weniger Schmerzen und könne sich besser 
belasten. Es bestünden keine Hinweise auf sensible oder motorische 
Störungen. Das Bewegungsverhalten der Patientin sei in den vermittelten 
rückengerechten Weisen flüssig gewesen.

- Die Radiologieberichte der Dres. G._______ und O._______, vom 7. 
März 2006 und 2. Dezember 2004 (act. IV 16/15 und 7/7), wonach bei 
L4/L5 eine intraforaminale Bandscheibenprotrusion und Tangierung der 
Spinalwurzel L4 rechts sowie bei L5/S1 eine fortgeschrittene 
Osteochondrose, nicht aktiviert, mit medianer, nicht limitierender 
Discusherniation festgestellt wird.

- Den Arztbericht zuhanden der kantonalen IV-Stelle von Dr. N._______, 

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Allgemeine Medizin, (Ort), vom 31. Januar 2007 (act. IV 13/1), wonach 
sich der Gesundheitszustand der Patientin verschlechtert habe, die 
Arbeitsfähigkeit durch medizinische Massnahmen verbessert werden 
könne. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar, doch bestehe 
eine verminderte Leistungsfähigkeit infolge der 
Wirbelsäulenbeschwerden. Andere Tätigkeiten, welche keine Belastung 
der Wirbelsäule durch Heben und Tragen bedingen, seien zumutbar.

- Den Bericht von Dr. H._______, Orthopädie, Praxis Klinik R._______, 
vom 2. Februar 2006, 16. November 2006 und 8. Dezember 2005 (act. IV 
13/6, 7/3 und 7/6), wonach im Wesentlichen bei der Patientin eine 
Progredienz der Beschwerden und ein zunehmendes 
Erschöpfungssyndrom bestünden. Die Schmerzsymptomatik habe sich 
zusätzlich nach Überfall auf die Patientin mit Wirbelsäulenprellung im Juni 
2006 verschlimmert. Durch ihre Tätigkeit in der Altenpflege sei die 
Patientin häufig starken körperlichen Belastungen ausgesetzt, wodurch 
sich die Wirbelsäulen-Schmerzsymptomatik verschlimmere. Geeignet 
wäre eine leichte körperliche Tätigkeit im Wechsel von Stehen, Gehen, 
Sitzen ohne Überkopfarbeiten und bückende Tätigkeiten. 

- Den Bericht von Dr. M._______, Facharzt für Orthopädie, (Ort), vom 10. 
September 2004 (act. IV 7/9 = 7/32) mit der Diagnose Cervicobrachialgie 
rechts, dem Röntgenbefund und der Therapieindikation.

- Das freie Gutachten zuhanden der deutschen Rentenversicherung von 
Dr. U._______, Gefässchirurgie, (Ort), vom 1. August 2006 (act. IV 7/11). 
Bei den gestellten chirurgisch-orthopädischen Diagnosen (1) 
Cervicobrachialsyndrom mit peripherer Parästhesie M 53.1G (2 und 3), 
Abnützungsschaden der BWS und LWS mit Skoliose M 54.6G, M 
54.89G, (4) leichte Valgus-Abnützungsveränderungen Kniegelenke M 
21.0BG, (5) leichter Abnützungsschaden Hüftgelenke M 16.9G beurteilt 
der Gutachter die Arbeitsfähigkeit dahingehend, dass die letzte berufliche 
Tätigkeit noch im Umfang von mehr als 6 Stunden ausgeübt werden 
könne. Leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten im Wechsel von 
Sitzen, Stehen Gehen ohne Arbeiten mit schwerem Heben, Tragen und in 
längerer Zwangshaltung mit Bücken und Überkopf seien möglich.

- Den von der Beschwerdeführerin im Vorbescheidverfahren 
eingereichten Bericht von Dr. I._______, Fachärztin für Orthopädie, vom 
13. Februar 2008 (act. IV 42/3). Bei den gestellten Diagnosen Muskuläre 

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Insuffizienz bei erheblichen degenerativen Veränderungen der HWS und 
LWS, Senk-Spreizfuss beidseits mit muskulären Dysbalancen und daraus 
resultierender Fehlstatik stellt die Ärztin im Wesentlichen 
Bewegungseinschränkungen im LWS-Bereicht fest, jedoch ohne 
radikulären oder pseudoradikuläre Symptome, die Neurologie der oberen 
Extremitäten sei intakt. Die Summation der Problemfelder Augen, 
Kiefergelenk, degenerative Veränderung HWS und LWS sowie der Füsse 
und Überlagerung mit chronischen Schmerzen würden zu dem von der 
Patientin beschriebenen Krankheitsbild führen. 

- Die Stellungnahme von Dr. E._______ des IV-ärztlichen Dienstes vom 
17. Juni 2008 (act. IV 50/2). Dieser schliesst sich den nach ihm 
überzeugenden und übereinstimmenden Beurteilungen der Dres. 
W._______ und G._______ sowie den Abklärungen im Haushalt an. 
Bemerkenswert sei, dass sich die Patientin völlig arbeitsunfähig fühle, 
jedoch nach den eingehenden Beurteilungen der Gutachter noch Auto 
fahre und arbeitsfähig sei. 

Beschwerdeweise hat die Beschwerdeführerin eine ärztliche 
Bescheinigung von ihrem Hausarzt, Dr. Z._______, Facharzt für innere 
Medizin, (Ort), vom 14. Juli 2008 (act. 1/3) zu den Akten gegeben, 
wonach dieser bestätigt, dass bei der Patientin erhebliche 
Bewegungseinschränkungen im HWS- und LWS-Bereich sowie 
muskuläre Verspannungen mit Spannungskopfschmerz bestünden, sie 
seit Januar 2006 von fachärztlich orthopädischer Seite 100 % 
arbeitsunfähig erklärt worden sei, daneben eine starke Angststörung mit 
Panikreaktionen bei objektiv geringer Belastung bestünden. Eine 
Beschäftigung, auch stundenweise unter drei Stunden pro Tag, sei aus 
psychophysischen und rein körperlichen Gründen nicht mehr möglich.

4.4. Die Beschwerdeführerin bezweifelt im allgemeiner Hinsicht und ohne 
nähere Begründung die Befunde und Beurteilungen der IV-Spezialärzte 
hinsichtlich ihrer attestierten Arbeitsunfähigkeit und erklärt sich zu einer 
zusätzlichen neutralen Begutachtung bereit. Dem ist vorab 
entgegenzuhalten, dass die fachärztlichen Gutachten der Dres. 
W._______, Psychiatrie, vom 31. Dezember 2007 sowie B._______, 
Rheumatologie, vom 2. Oktober 2007 die an den Beweiswert eines 
ärztlichen Gutachtens gestellten Kriterien erfüllen. Insbesondere sind sie 
für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf allseitigen 
Untersuchungen, berücksichtigen auch die geklagten Beschwerden und 
wurden in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Sie sind 

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zudem in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und in den 
Schlussfolgerungen begründet, so dass darauf abgestellt werden kann. 
Demnach lässt sich sowohl der somatische als auch der psychische 
Gesundheitszustand bzw. dessen Auswirkungen auf die Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin sowie die Haushaltstätigkeit 
im vorliegenden Verfahren schlüssig und zuverlässig beurteilen (vgl. zum 
Ganzen E. 3.5.1 hiervor) und den Expertisen kommt volle Beweiskraft zu 
(vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb). Weitere medizinische Abklärungen sind 
daher auch mit Blick auf die zahlreichen weiteren medizinischen Akten 
nicht geboten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 E. 
4b mit Hinweisen).

4.5. Aufgrund der rheumatologischen Begutachtung von Dr. B._______ 
ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführerin hinsichtlich der 
Wirbelsäulensymptomatik eine recht gute, altersentsprechende 
Beweglichkeit der Wirbelsäule bei unauffälligem neurologischem Status 
attestiert wurde. Diese Beurteilung stimmt, wie der Gutachter festhält und 
auch aufgrund der erwähnten neurologischen und orthopädischen 
Arztberichte festgestellt werden kann, mit früheren Untersuchungen durch 
Neurologen im Wesentlichen überein; so insbesondere mit Dr. 
M._______ (act. IV 7/9), welcher hinsichtlich der diagnostizierte 
Cervicobrachialgie rechts keine Paresen, keine sensiblen Ausfälle und 
eine seitengleiche grobe Kraft befand; Dr. U._______ (act. IV 7/11), 
welcher hinsichtlich des neurologischen Status keine kognitive 
Störungen, geringe Störungen des Umwendens auf der 
Untersuchungsliege, keine motorischen Ausfälle feststellte; Dr. 
K._______ Kliniken B._______ (act. IV act. 16/8), wonach der 
neurologische Befund, bis auf eine diskrete Hypästhesie/Hypalgesie im 
Dermatom C 5 rechts, vollkommen in Ordnung sei und insbesondere 
keinerlei Zeichen einer Wurzelkompressionssymptomatik oder einer 
cervicalen Myelopathie bestünden, sowie schliesslich der Befund des 
Nordsee Reha Klinikums (acr. IV 16/12), wonach nach durchgeführter 
Rehabilitation bei unauffälligem Lasèguetest kein Hinweis auf sensible 
oder motorische Störungen im HWS-Bereich bestünden und das 
Bewegungsverhalten der Patientin flüssig in den vermittelten 
rückengerechten Weisen sei. Keine von den genannten Ärzten 
abweichende Diagnose und Befund zur Wirbelsäulensymptomatik lassen 
sich schliesslich dem neuesten Bericht der Orthopädin Dr. I._______ 
entnehmen. 

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Seite 19

Die Auswirkungen der diagnostizierten rheumatologischen, 
orthopädischen und neurologischen Leiden auf die Arbeitsfähigkeit der 
Beschwerdeführerin werden von den Ärzten, welche sich hierzu 
geäussert haben, teilweise unterschiedlich beurteilt. Nach dem Gutachter 
Dr. B._______ bestünden aus rheumatologischer Sicht in der bisherigen 
Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Altenpflegerin keine 
Einschränkungen, weshalb ihr die Tätigkeit im Umfang des bisherigen 
Beschäftigungsgrades von 50 %, wenn auch mit Einschränkungen, 
vollumfänglich zumutbar sei und keine Leistungsminderung bestehe. 
Demgegenüber gehen die deutschen Ärzte, wenn auch wiederum 
unterschiedlich, von einer höheren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
aus. So besteht nach Dr. M._______ (act. IV 16/1) im bestehenden Beruf 
eine verminderte Leistungsfähigkeit in vollem Umfang, bei welcher 
körperliche Arbeiten in einem Arbeitspensum von 3,6 Stunden täglich 
zumutbar seien. Nach dem Gutachter Dr. U._______(act. IV 7/11) könne 
die letzte berufliche Tätigkeit noch im Umfang von mehr als 6 Stunden 
ausgeübt werden. Diesbezüglich hält der Gutachter Dr. B._______ 
allerdings fest, dass sich die nach früheren Befunden attestierte 
Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht nicht nachvollziehen 
lasse. 

4.6. Was die diagnostizierten psychischen Leiden betrifft, gilt es zu 
beachten, dass psychische Krankheiten, wie etwa – wie hier 
diagnostiziert – eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, in der 
Regel keine langdauernde, zur Invalidität führende Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit zur Folge haben. Laut bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung besteht vielmehr die Vermutung, dass sie bzw. ihre 
Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Nur 
ausnahmsweise können bestimmte Umstände den Wiedereinstieg in den 
Arbeitsprozess als unzumutbar erscheinen lassen. Ob ein solcher 
Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall. Im Vordergrund 
steht die Feststellung einer psychiatrischen Komorbidität, d.h. eines von 
der Grunderkrankung abgrenzbaren, eigenständigen Krankheitsbildes 
von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer. Auch weitere Faktoren 
können massgebend sein, wie etwa chronische körperliche 
Begleiterkrankungen, ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf 
mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne länger dauernde 
Rückbildung, ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens, ein 
verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer 
Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden 
Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die 

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Krankheit"), oder das Scheitern einer konsequent durchgeführten 
ambulanten oder stationären Behandlung trotz kooperativer Haltung der 
versicherten Person (BGE 131 V 49 E. 1.2 und BGE 127 V 294 E. 4.b.aa 
und E. 4c, je mit Hinweisen; HANS-JAKOB MOSIMANN, a.a.O., S. 5 f.).  

Aufgrund der psychiatrischen Begutachtung von Dr. W._______ (act. IV 
37/1) liegt bei der Beschwerdeführerin eine Schmerzfehlverarbeitung aus 
psychosomatischen Gründen im Sinne einer anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörung in Komorbidität mit einer geringgradigen Symptomatik 
mit Angst und Depression gemischt vor. Diese äussere sich somatisch 
mit Beschwerden am Rücken, an den Schultern, am Nacken und als 
Kopfschmerzen. Wie der Gutachter feststellt, hat die Beschwerdeführerin 
dank der erfolgreichen einzelpsychiatrischen Therapie gelernt, ihren 
Tagesrhythmus wieder zu etablieren, sodass nur noch geringe Anzeichen 
einer leichten Angst und Depression bestünden, welche sich bezüglich 
der Arbeitsfähigkeit nur wenig und im Haushalt gar nicht limitierend 
auswirken würden. Die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt der 
Gutachter dahingehend, dass die Beschwerdeführerin in der 
angestammten Tätigkeit als Altenpflegerin zwar in der bisherigen 
Führungsfunktion infolge der mangelnden Belastbarkeit nicht mehr 
arbeitsfähig sei, doch ohne Führungsfunktion und Alleinverantwortung in 
der täglichen Altenpflege bezogen auf ein Ganztagspensum noch zu 3,5 
Stunden arbeitsfähig sei. Eine verminderte Leistungsfähigkeit wird 
verneint. Im Haushalt könne dagegen keine Arbeitsunfähigkeit 
psychiatrisch begründet werden. Weitgehend übereinstimmend gelangt 
auch der Gutachter Dr. G._______ (act. IV 37/16) bei gleichen Diagnosen 
wie Dr. W._______ (ebenso Dr. E._______ act. IV 50/2) zur Beurteilung, 
dass bei der Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht eine erhebliche 
Angstsymptomatik sowie starke Stimmungsschwankungen, vor allem bei 
entsprechender Belastung, vorliegen, sodass sie sich bei ihrer zuletzt 
ausgeübten Tätigkeit überfordert und überlastet fühlte, und diese 
schliesslich aufgeben musste. Aufgrund des positiven und negativen 
Leistungsbildes beurteilt der Gutachter die Arbeitsfähigkeit der 
Beschwerdeführerin dahingehend, dass in der zuletzt ausgeübten 
Tätigkeit als Altenpflegerin eine Tätigkeit im Umfang von weniger als 3 
Stunden zumutbar sei, was im Wesentlichen mit der Beurteilung von Dr. 
W._______ übereinstimmt. Keine Aussagen finden sich hingegen 
bezüglich der Tätigkeit im Haushalt.

4.7. In Anbetracht der genannten spezialärztlichen Beurteilungen ist die 
Beurteilung des Hausarztes Dr. Z._______ insoweit nicht 

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nachvollziehbar, als er ohne nähere Begründung festhält, die 
Beschwerdeführerin sei seit Januar 2006 von fachärztlicher 
orthopädischer Seite zu 100 % arbeitsunfähig erklärt worden. Mangels 
Begründung ist schliesslich auch nicht nachvollziehbar, weshalb Dr. 
Z._______ – entgegen den Spezialärzten – zur Beurteilung gelangt, dass 
aufgrund des Krankheitsbildes eine Beschäftigung, auch stundenweise 
unter drei Stunden pro Tag, aus psychischer und somatischer Hinsicht 
nicht mehr möglich sei.

4.8. Schliesslich machte die Beschwerdeführerin im 
Vorbescheidverfahren geltend, die deutsche Rentenversicherung habe ihr 
aufgrund der Befunde der deutschen Ärzte seit dem 1. Februar 2006 
zunächst eine Teilrente und ab dem 1. August 2006 eine Rente wegen 
voller Erwerbsminderung zugesprochen. Hierzu ist vorab zu bemerken, 
dass sich die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann ein Anspruch auf 
Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, allein 
aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften bestimmt. Für die 
Beurteilung eines Rentenanspruchs sind daher die Feststellungen des 
ausländischen Versicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und 
Anspruchsbeginn für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz 
nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996 S. 177 E. 
1). Vielmehr unterstehen ausländische Beweismittel der freien 
Beweiswürdigung des Richters (vgl. Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts [EVG] vom 11. Dezember 1981 i.S. D). Vorliegend 
ist entgegen der Beschwerdeführerin einzig aktenkundig, dass die 
deutsche Rentenversicherung gemäss ihrer Mitteilung an die 
Schweizerische Ausgleichskasse vom 2. März 2007 (act. IVSTA 34) der 
Beschwerdeführerin ab dem 1. Februar 2006 eine Rente wegen teilweiser 
Erwerbsminderung zugesprochen hat, was auch aus ihrem 
Rentenbescheid vom 2. März 2007 hervorgeht (act. IV 31). Dass der 
deutsche Versicherungsträger der Beschwerdeführerin eine Rente wegen 
teilweiser Erwerbsminderung gewährt hat, ist demnach bei der 
Beurteilung nicht ausschlaggebend. Immerhin hält die deutsche 
Rentenversicherung fest, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der 
medizinischen Abklärungen eine Erwerbstätigkeit unter den üblichen 
Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt noch während mindestens sechs 
Stunden täglich ausüben könne. Diese Beurteilung der verbleibenden 
Arbeitsfähigkeit deckt sich im Wesentlichen mit der Beurteilung der 
Vorinstanz hinsichtlich der zumutbaren Verweisungstätigkeit.

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4.9. Zusammenfassend lässt sich aufgrund der Beurteilungen der Ärzte, 
vorab der Dres. B._______ und W._______, bezüglich dem Bereich der 
Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin die Beurteilung der Vorinstanz 
nicht beanstanden, wonach die Beschwerdeführerin in der angestammten 
Tätigkeit zwar nicht mehr arbeitsfähig ist, ihr hingegen in einer 
Verweisungstätigkeit im Rahmen der angestammten Tätigkeit ohne 
Führungsfunktion und Alleinverantwortung eine Arbeitsfähigkeit von 3,5 
Stunden, bezogen auf den bisherigen Beschäftigungsgrad von 50 %, 
zumutbar ist.

4.10. Die Abklärung der Einschränkung im Haushalt wurde von 
S._______ der kantonalen IV-Stelle am 6. August 2007 vor Ort mit der 
Beschwerdeführerin und aufgrund der Arztberichte vorgenommen. Der 
Haushaltbericht vom 17. August 2007 (act. IV 26) erfüllt die 
Anforderungen an die Beweiskraft (vgl. vorne E. 3.6.2) und bietet keinen 
Anlass zu Zweifeln. Der Mitarbeiter des Abklärungsdienstes der IV-Stelle 
äussert sich darin eingehend, detailliert und schlüssig über die einzelnen 
Tätigkeiten und deren gesundheitsbedingten Einschränkungen. Zudem 
berücksichtigt er die persönlichen Angaben der Beschwerdeführerin und 
zeigt ihre divergierenden Betrachtungen auf. Schliesslich wird auch die 
zumutbare Mithilfe des Ehemannes berücksichtigt. Die Einschränkungen 
werden insgesamt auf 4 % geschätzt (vgl. Seite 6). Laut Dr. B._______ 
habe S._______ die Abklärung gut dokumentiert und seine 
Stellungnahme klar präzisiert, weshalb er sich - ausser mit Punkt 5.2 
(Ernährung), welcher eher mit 1,5 % statt mit 2 % zu berücksichtigen sei, 
aus rheumatologischer Sicht einverstanden erklären könne. Die leicht 
abweichende Beurteilung würde zwar zu einer Einschränkung von 3,5 % 
statt 4 % führen, was indes für die Ermittlung der Invalidität (vgl. hinten E. 
5.1) nicht ausschlaggebend ins Gewicht fällt. Auch nach Dr. E._______ 
ist die Haushaltsabklärung überzeugend (act. IV 50/2). Insbesondere 
weist er darauf hin, dass der pensionierte Ehemann der 
Beschwerdeführerin für Arbeiten mithilft, welche diese nicht erledigen 
kann.

5. 
Zu prüfen ist sodann der von der Vorinstanz ermittelte Invaliditätsgrad 
von 19 % ab Januar 2007.

5.1. Die Verwaltung hat die Invaliditätsbemessung nach der gemischten 
Methode vorgenommen.

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5.1.1. Die Invaliditätsbemessung ist seit dem 1. Januar 2008 in Art. 28a 
IVG geregelt. Diese Bestimmung entspricht Art. 28 Abs. 2 - Abs. 2ter IVG 
in der bis Ende 2007 gültigen Fassung.

Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 28a 
Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG aufgrund eines 
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Bei nicht erwerbstätigen 
Versicherten, welche im Aufgabenbereich tätig sind und denen die 
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für 
die Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf 
abgestellt, in welchem Mass sie behindert sind, sich im Aufgabenbereich 
zu betätigen (Art. 28a Abs. 2 IVG, spezifische Methode des 
Betätigungsvergleichs). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig 
sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin 
mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG 
festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die 
Invalidität für diese Tätigkeit nach Abs. 2 festgelegt. In diesem Falle sind 
der Anteil der Erwerbstätigkeit beziehungsweise der unentgeltlichen 
Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der 
Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad 
entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen 
(Art. 28a Abs. 2 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

5.1.2. Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig 
erwerbstätig oder als nicht erwerbstätig einzustufen ist – was je zur 
Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung führt –, 
ergibt sich aus der Prüfung, was diese bei im Übrigen unveränderten 
Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. 
Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die 
persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso 
wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, 
das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die 
persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die 
Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie 
sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei 
für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten 
(Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 
125 V 146 E. 2c, BGE 133 V 477 E. 6.3, BGE 133 V 504 E. 3.3, je mit 
Hinweisen).

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5.1.3. Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung festgestellt, 
dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall 50 % erwerbstätig und 
50 % im Haushalt tätig wäre. Die Beschwerdeführerin macht geltend, als 
Gesunde würde sie eine Tätigkeit zu 70 % ausüben (vgl. Bestätigung der 
Beschwerdeführerin zuhanden der kantonalen IV-Stelle vom 6. August 
2007, act. IV 25). Ihre Beschäftigung habe sie ab 2000 beim letzten 
Arbeitgeber, dem D._______, gesundheitsbedingt nur noch zu 50 % 
(einer Vollbeschäftigung) ausüben können.

5.1.4. Gemäss dem Auszug aus dem Individuellen Konto (vgl. act. IV 
12/2) hat die Beschwerdeführerin in den Jahren 1987 – 2005, also vor 
dem Eintritt des Versicherungsfalls, Einkommen erzielt, welche 
regelmässig tiefer als das zuletzt im Jahr 2005 mit Fr. 43'445.- erzielte 
Einkommen bei der Tätigkeit im D._______ waren. Aus den 
aktenkundigen medizinischen Berichten geht zwar hervor, dass die 
Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben und den Feststellung der 
Ärzte seit ungefähr 2004 an Rückenbeschwerden, insbesondere 
Rückenschmerzen, leidet , welche sich zunehmend verschlimmert hätten 
(Dr. M._______, act. IV 7/4, 13/8 und 16/3); Dr. K._______ act. IV 13/10; 
Dr. B._______, act. IV 32; Dr. G._______, act. IV 37/16; Dr. W._______, 
act. IV 37/1). Laut Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen soll die 
Beschwerdeführerin auch schon früher, nämlich ab 1985, an 
Rückenproblemen gelitten haben, wofür sie in ärztlicher Behandlung 
gewesen sei (act. IV 11/6). Den genannten Arztbefunden lässt sich 
jedoch nicht entnehmen, dass die Beschwerden jedenfalls vor 2005 zu 
einer Reduktion ihrer Arbeitsfähigkeit geführt hätten. Bei der Abklärung im 
Haushalt gab die Beschwerdeführerin an, sie habe von 1989 bis 
September 2000 im E._______ in (Ort) zu 50 % gearbeitet, und ihr habe 
aus betrieblichen Gründen ein höheres Pensum nicht angeboten werden 
können. Per Oktober 2000 habe sie ins D._______ in (Ort) gewechselt, 
wo sie sich erfolglos um ein höheres Pensum bis 70/80 % bemüht habe. 
Ein Teilpensum habe die Beschwerdeführerin mit dem Wunsch nach 
genügend Freizeit und der Haushaltführung begründet (vgl. act. IV 26, 
Seite 3). Nach dem Mitarbeiter der IV-Stelle, S._______, seien daher die 
Angaben der Beschwerdeführerin, wonach sie gesundheitsbedingt kein 
höheres Pensum erhalten habe, nicht glaubhaft, sei sie vielmehr schon 
vor der Anstellung im D._______ während mehrerer Jahre nur im 
Rahmen eines 50 %-igen Arbeitspensums erwerbstätig gewesen, 
weshalb sie bei der Invaliditätsbemessung zu 50 % als Erwerbstätige zu 
betrachten sei.

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5.1.5. Aufgrund der gegebenen Aktenlage lässt sich daher mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit die Feststellung der Vorinstanz 
gemäss ihrer angefochtenen Verfügung nicht beanstanden.

5.2. Beim Einkommensvergleich für den erwerblichen Bereich wird das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der 
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes 
Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(sogenanntes Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der 
Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen 
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander 
gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der 
Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des 
Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den 
Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des 
(hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu 
erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der 
Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass respektive bis zum 
Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für 
die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne Invalidität 
erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im 
fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein 
gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 
126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Gesunder 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung 
entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müssen 
ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie 
berücksichtigt werden können. Für die Bestimmung des 
Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation 
auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist - wie hier 
- kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen nach Eintritt der Invalidität 
mehr gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des 
Gesundheitsschadens keine oder zumindest keine zumutbare 
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach der Rechtsprechung die 

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gesamtschweizerischen Tabellenlöhne gemäss den vom BFS periodisch 
herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (vgl. 
BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen 
Bruttolöhne (Zentralwerte) im jeweiligen Wirtschaftssektor.

5.2.1. Das Valideneinkommen hat die Vorinstanz grundsätzlich 
korrekterweise auf der Grundlage des zuletzt in der Schweiz im Jahr 
2005 erzielten und der Teuerung angepassten jährlichen Einkommens 
festgelegt, wobei die Teuerungsanpassung bis 2006 berücksichtigt 
wurde, was ein Valideneinkommen von Fr. 43'966.- ergibt. Vorliegend ist 
dieses bis 2008 zu aktualisieren, was ein Valideneinkommen von Fr. 
45'457.60 (Lohnindex für 2006: 2417 Punkte, für 2008: 2499 Punkte) 
ergibt.

5.2.2. Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens hat die Vorinstanz 
ebenfalls grundsätzlich korrekterweise auf die Tabellenlöhne des 
Bundesamtes für Statistik für das Jahr 2006 abgestellt, die jedoch bis 
2008 zu aktualisieren sind. Demgemäss ist auf die Tabellenlöhne im 
Gesundheits- und Sozialwesen (TA 1 Sparte 85, Anforderungsniveau 3) 
abzustellen und der für eine 40-Stundenwoche ermittelte Lohn auf die 
übliche wöchentliche Stundenzahl im tertiären Sektor von 41,7 Stunden 
aufzurechnen. Daraus resultiert ein jährliches Invalideneinkommen von 
Fr. 69'282.89 (Fr. 5'539.- / 40 x 41.7 x 12). Dieses ist im Umfang von 17,5 
Stunden wöchentlich (3,5 Stunden pro Tag) und somit zu 41.96 % eines 
Vollpensums zu berücksichtigen, was – entgegen der kantonalen IV-
Stelle - Fr. 29'071.10 ergibt. Gemäss den Gutachten der Dres. 
W._______ und B._______ ist der Beschwerdeführerin die 
Verweistätigkeit im angestammten Beruf als Altenpflegerin ohne 
Vorgesetztenfunktion im Umfang von 3,5 Stunden täglich ohne 
Einschränkungen zumutbar; eine Leistungsminderung wird 
dementsprechend von beiden Gutachtern verneint. Die Vorinstanz hat 
denn auch keinen Leidensabzug berücksichtigt. Dabei übersieht sie 
allerdings, dass die Ärzte aus orthopädischer und neurologischer Sicht 
die zumutbare Verweistätigkeit auf leichte körperliche Arbeiten ohne 
repetitive bzw. lang dauernde Tätigkeit in gebückter Stellung oder Halten 
von schweren Gegenständen über 10 – 15 kg beschränken wie 
beispielweise als Altenpflegerin im rückwärtigen Raum oder in der 
Administration eines Altersheims (so Dr. G._______ act. IV 42/17), Dr. 
B._______ avt. IV 32/16, Dr. W._______ act. IV 48/3). Dementsprechend 
erachtet das Bundesverwaltungsgericht einen Leidensabzug von 10 % 

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von Fr. 29'071.10 als angemessen, was ein Invalideneinkommen von Fr. 
26'164.- ergibt.

5.2.3. Der Einkommensvergleich stellt sich somit wie folgt dar: Dem 
Valideneinkommen von Fr. 45'457.60 steht ein Invalideneinkommen von 
Fr. 26'164.- gegenüber. Der Invaliditätsgrad beträgt somit im erwerblichen 
Bereich – entgegen der Vorinstanz - gerundet 36% ( [45'457.60 – 
26'164.- ] x 100 / 45'457.60 = 42.44 %). Dieser ist für den erwerblichen 
Bereich mit der Vorinstanz zu 50 % zu gewichten, was einen 
Invaliditätsgrad von 21.22 % ergibt.

5.3. Im Bereich Haushalt beläuft sich, wie bereits festgestellt, die 
Einschränkung auf 4 %, was bei einer Gewichtung von 50 % zu einem 
Invaliditätsgrad von 2 % führt.

5.4. Somit resultiert aus dem erwerblichen Bereich und dem 
Haushaltsbereich zusammen ein Invaliditätsgrad von gerundet 23 % 
(21.22 % + 2 % = 23.22 %). Daraus ergibt sich, wie von der Vorinstanz im 
Ergebnis zu Recht festgehalten, für die Beschwerdeführerin kein 
Anspruch auf eine Invalidenrente.

5.5. Aus diesen Gründen ist die Beschwerde abzuweisen und die 
angefochtene Verfügung zu bestätigen

6. 
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

6.1. Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG sind die Verfahrenskosten der 
unterliegenden Partei aufzuerlegen, wobei der geleistete 
Kostenvorschuss zu berücksichtigen ist. Da die Beschwerdeführerin 
unterlegen ist, hat sie die Verfahrenskosten zu tragen. Diese sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
200 - 1'000 Franken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das 
vorliegende Verfahren sind die Verfahrenskosten auf Fr. 300.- 
festzusetzen. Sie sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 300.- 
zu verrechnen.

6.2. Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 
eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 
hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf 

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Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

6.3. Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf 
Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die Verfahrenskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 300.- 
verrechnet.

3. 
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. 
Dieses Urteil geht an:

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

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Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der 
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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