# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 963d3851-5ca2-5086-9e27-c76f6fea4234
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-11-06
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 06.11.2017 6B 958/2017 (6B_958/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-958-2017_2017-11-06.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          6B_958/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 6. November 2017
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Falsches Zeugnis, Begünstigung; Kostenvorschuss, Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 3. Juli 2017 (SST.2017.46 / rd). 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 6. September 2017 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 21. September 2017 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Die mittels Gerichtsurkunde (GU) versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Mit Eingabe vom 26. September 2017 verlangte die Beschwerdeführerin eine Fristverlängerung zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis 31. Oktober 2017. Der Beschwerdeführerin wurde deshalb, und weil der Kostenvorschuss innert Frist nicht eingegangen war, am 28. September 2017 eine nicht mehr ersteckbare Nachfrist gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 31. Oktober 2017 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die mit GU versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Am 1. November 2017 übergab die Beschwerdeführerin der Post einen Antrag auf Ratenzahlungen, weil sie in einen finanziellen Engpass geraten sei. Die erste Rate von Fr. 1'500.-- sei per sofort zu bezahlen; die zweite Rate bis 30. November 2017. Da der Antrag verspätet ist, kann er nicht berücksichtigt werden. Im Übrigen wäre er als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht hinreichend begründet, weil sich daraus nicht ergibt, dass die Beschwerdeführerin bedürftig ist. Der Kostenvorschuss ging innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 6. November 2017 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill