# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c9971837-e432-5be3-a923-fb808170ced0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 15.03.2013 PC130006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PC130006_2013-03-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: PC130006-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin  

Dr. M. Schaffitz und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. Ch. Büchi 

Beschluss vom 15. März 2013 

 

in Sachen 
 

A._____,  
mitwirkungspflichtiger Dritter und Beschwerdeführer 

 
gegen 

 

B._____,  
Gesuchstellerin, Klägerin, Beschwerdegegnerin 

 
sowie 

 

C._____,  
Gesuchsteller, Beklagter und Beschwerdegegner 

 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend Ehescheidung (Editionspflicht eines Dritten)   
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Ver-
fahren am Hinwil vom 9. Januar 2013 (FE090067-E) 

- 2 - 

 Nachdem dem Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO 

mit Beschluss vom 20. Februar 2013 Nachfrist angesetzt worden war, um den ihm 

mit Verfügung vom 7. Februar 2012 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 500.– 

zu leisten (vgl. Urk. 9; Urk. 7), 

 in der Erwägung, 

 dass der Beschwerdeführer innert der Nachfrist den Kostenvorschuss nicht 

bezahlt hat (vgl. Urk. 10), 

 dass damit androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist 

(vgl. Urk. 9, S. 3, Dispositiv Ziffer 2; Urk. 7, S. 2, Dispositiv Ziffer 1), 

 dass der Beschwerdeführer für das vorliegenden Verfahren ausgangsge-

mäss kostenpflichtig wird (Art. 106 Abs. 1 ZPO), 

 unter Hinweis darauf, dass den Beschwerdegegnern mangels relevanter 

Umtriebe im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist 

(vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO), dem Beschwerdeführer nicht, weil er unterliegt 

(Urk. 106 Abs. 1 ZPO), 

wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Bei-

lage einer Kopie von Urk. 1 sowie an das Bezirksgericht Hinwil, je gegen 

Empfangsschein. 

- 3 - 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine 
vermögensrechtliche Streitigkeit. Der Streitwert beträgt weniger als Fr. 30'000.–. Die 
Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
Zürich, 15. März 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Büchi 
 
 
 
versandt am: 
ss 

	Beschluss vom 15. März 2013
	wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Beilage einer Kopie von Urk. 1 sowie an das Bezirksgericht Hinwil, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...