# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 122a7e7b-3ff2-5b94-adf8-369423098016
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 26.08.2021 IV 2020/97
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2020-97_2021-08-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2020/97

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 09.02.2022

Entscheiddatum: 26.08.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2021
Art. 28 Abs. 1 IVG. Art. 16 ATSG. Art. 43 Abs. 1 ATSG. Rentenanspruch. 
Invalidenrente. Würdigung eines psychiatrischen Gutachtens (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2021, IV 
2020/97).

Entscheid vom 26. August 2021

Besetzung

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus und Miriam 

Lendfers; Gerichtsschreiber Tobias Bolt

Geschäftsnr.

IV 2020/97

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bruno Bauer, LL.M., SwissLegal asg.advocati, 

Kreuzackerstrasse 9, 9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rentenrevision (Einstellung)

Sachverhalt

A.  

A.___ meldete sich im Juli 2009 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Er gab an, er habe eine Berufslehre zum .___ 

absolviert und anschliessend als .___ gearbeitet. Das letzte Arbeitsverhältnis sei vom 

Arbeitgeber per Ende April 2009 gekündigt worden. In seiner Freizeit betätige er sich 

als B.___. Die Klinik C.___ hatte im Dezember 1995 berichtet (IV-act. 7), der Versicherte 

habe sich von Mitte Juni 1995 bis Mitte September 1995 für eine stationäre 

psychiatrische Behandlung in der Klinik befunden, nachdem er versucht habe, sich mit 

Tabletten das Leben zu nehmen. Er habe sich in einer schweren Adoleszenzkrise bei 

problematischen familiären Verhältnissen befunden, im Rahmen der stationären 

Behandlung aber ausreichend stabilisiert werden können. In einem „provisorischen“ 

Bericht vom 17. Juli 2009 hielt die Klinik C.___ fest (IV-act. 17–3 f.), der Versicherte sei 

in der Zeit vom 4. März 2009 bis zum 17. Juli 2009 stationär behandelt worden. Er leide 

an einer leichten depressiven Episode und an einer kombinierten 

Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, abhängigen und vermeidenden Zügen. Er 

lebe alleine in einer Einliegerwohnung im Elternhaus, habe keine Arbeitsstelle, 

engagiere sich aber als B.___. Die Einweisung in die stationäre Behandlung sei wegen 

einer Suizidgefährdung erfolgt. Der Versicherte habe an einem Erschöpfungszustand 

als Folge von diversen psychosozialen Schwierigkeiten gelitten. Nach einer 

tagesklinischen Behandlung und einer beruflichen Abklärung im Auftrag der IV-Stelle 

konnte der Versicherte am 1. April 2011 eine Saison-Arbeitsstelle antreten (vgl. IV-act. 

56). Im Januar 2012 berichtete die Klinik C.___ (IV-act. 67), der Versicherte befinde sich 

seit dem 20. Oktober 2011 aufgrund einer suizidalen Krise wieder in einer stationären 

psychiatrischen Behandlung. Er habe schon als Kind darunter gelitten, dass seine 

Mutter sich als eine Aussenseiterin gesehen und sich in den Alkoholismus geflüchtet 

A.a. 

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habe. Nach einer ersten Krise bereits während der Berufslehre habe sich der 

Versicherte über sein Hobby als B.___ stabilisieren können. Er habe das Hobby aber zu 

extensiv betrieben und sich regelmässig an den Wochenenden in eine andere Welt 

geflüchtet. Damit habe er den paranoiden Stressbewältigungsmechanismus 

angewendet, den er im Elternhaus erlernt habe. In der tagesklinischen Behandlung, die 

von Oktober 2009 bis Ende November 2010 gedauert habe, und in der 

anschliessenden beruflichen Eingliederung habe er sich wieder stabilisieren können. Im 

Sommer 2011 habe er einen Arbeitsversuch gestartet. Schon nach wenigen Wochen 

sei er überlastet gewesen. Er habe das Pensum auf 80 Prozent reduzieren müssen, 

obwohl es sich objektiv um eine einfache Tätigkeit gehandelt habe. In der Folge sei es 

zu zwischenmenschlichen Problemen gekommen, die an die paranoiden 

Beziehungsmuster angeknüpft hätten. Die Selbst- und die Fremdwahrnehmung seien 

deutlich auseinander gegangen. Der Versicherte habe zunehmend paranoid reagiert. Er 

sei vermehrt misstrauisch geworden und habe begonnen, sich beobachtet zu fühlen. 

Als das Scheitern des Arbeitsversuchs absehbar geworden sei, habe sich der 

psychische Zustand des Versicherten weiter verschlechtert. In der Folge habe er in die 

Klinik eingewiesen werden müssen. Angesichts des aktuellen Zustandes sei eine 

Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt nicht vorstellbar. In einem geschützten Rahmen könne 

ihm ein Pensum von 60–80 Prozent zugemutet werden. In einem Bericht vom 15. 

Dezember 2011 hielt die Klinik C.___ fest, der Versicherte leide an einer paranoiden 

Persönlichkeitsstörung sowie an einer mittelgradigen depressiven Episode (IV-act. 69). 

Im August 2012 notierte Dr. med. D.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst 

(RAD; IV-act. 83), die inzwischen umfangreiche medizinische Aktenlage bilde eine als 

schwer beeinträchtigend zu sehende paranoide Persönlichkeitsstörung ab, die 

testpsychologisch objektiviert worden sei (vgl. IV-act. 76). Es sei nicht damit zu 

rechnen, dass in einer absehbaren Zeit eine wesentliche Stabilisierung im Sinne einer 

sozial besseren Verträglichkeit eintreten werde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müsse 

deshalb von einem auf einem tiefen Niveau stabilen Gesundheitszustand ausgegangen 

werden. Bis auf weiteres bestehe keine Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt. 

Mit einer Verfügung vom 18. März 2013 und 16. Mai 2013 sprach die IV-Stelle dem 

Versicherten per 1. März 2010 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 84 

Prozent zu (IV-act. 94 und 104).

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Im September 2014 erkundigte sich der Versicherte bei der IV-Stelle (IV-act. 115 

und 117), ob er mit einer bezahlten Tätigkeit seinen Rentenanspruch gefährde. Er wies 

darauf hin, dass er die Möglichkeit habe, die bislang „ehrenamtlich“ ausgeübte 

Tätigkeit bei „kleinen Foto- und Film-Projekten“ auszudehnen und damit Geld zu 

verdienen. Für ihn sei das „ein kleiner Strohhalm im Leben“. Die IV-Stelle antwortete, 

solange das tatsächliche Erwerbseinkommen das zumutbarerweise erzielbare 

Invalideneinkommen von 12’000 Franken gemäss der rentenzusprechenden Verfügung 

nicht übersteige, sei der Rentenanspruch nicht gefährdet (IV-act. 116). Im Juni 2015 

meldete der Versicherte (IV-act. 118 f.), dass er für ein „Photoshooting“ 1’423.45 

Franken erhalten habe. Die „Statisterie und visuelle Kunst“ sei für ihn „eine 

therapeutische Sache“. Im Jahr 2015 habe er sich aus der Musikszene zurückgezogen. 

Für sein Selbstbewusstsein sei es gut, dass er sich auf Nachfragen hin als „Musiker 

und Schauspieler“ ausgeben könne. Weil das „normale Volk“ nicht wisse, wie wenig 

man für einen Dreh erhalte, könne er seine Invalidität „gegenüber neugierigen 

Spiessern verstecken und diese knallhart anlügen“, dass er davon lebe. Die IV-Stellte 

teilte ihm am 4. März 2016 mit, dass die erzielten Einnahmen die Rente nicht 

beeinflussten und dass sie dem Versicherten weiterhin viel Freude bei der Ausübung 

seines Nebenberufs wünsche (IV-act. 120).

A.b. 

Eine Sachbearbeiterin der IV-Stelle notierte im August 2016 (IV-act. 121), der 

Versicherte sei Beobachtungen zufolge oft nachts unterwegs. Er erhalte immer wieder 

Besuch von „Männern aus dem Ausland“. Er betätige sich oft im Garten. Zudem sei 

nicht nachvollziehbar, wie er sich mit der IV-Rente zwei Autos und ein Motorrad leisten 

könne. Die RAD-Ärztin Dr. med. E.___ hielt im Januar 2017 fest (IV-act. 123), die 

Freizeitaktivitäten stünden nicht unbedingt in einem Widerspruch zu den gestellten 

Diagnosen, aber aus medizinischer Sicht sei es durchaus indiziert, das aktuelle 

Aktivitäts- und Funktionsniveau zu überprüfen. Im Juni 2017 meldete der Versicherte 

(IV-act. 126), dass er weitere Einnahmen erzielt habe. Er habe in einem Werbespot 

mitwirken dürfen und er könne als Double einer bekannten Filmfigur verschiedene 

Vorteile in Anspruch nehmen, beispielsweise gratis reisen. Eine Sachbearbeiterin der 

IV-Stelle notierte im August 2017 (IV-act. 128), der Versicherte habe zwar verschiedene 

Engagements und Einnahmen gemeldet, aber seine regelmässig gepflegten Konten in 

den Sozialen Medien deuteten auf ein wesentlich höheres Aktivitätsniveau hin. Der 

A.c. 

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Versicherte lasse sich als Doppelgänger einer Filmfigur für Parties buchen und er habe 

als B.___ allein im Jahr 2017 Auftritte in (…) gehabt. Am 21. August 2017 forderte die 

IV-Stelle den Versicherten auf, eine „lückenlose Aufstellung“ zu seinen Engagements 

einzureichen. Im September 2017 reichte der Versicherte Unterlagen betreffend seinen 

„selbständigen Nebenerwerb“ ein (IV-act. 135 ff.). Die behandelnde Psychiaterin Dr. 

med. F.___ berichtete am 9. Oktober 2017 (IV-act. 144–1 ff.), der Versicherte leide an 

einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, paranoiden und unreifen 

Anteilen sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung, die gegenwärtig remittiert 

sei. Wegen der mit seiner Persönlichkeitsstörung assoziierten Erlebens- und 

Verhaltensauffälligkeiten sei der Versicherte unter den Bedingungen der freien 

Wirtschaft in den üblichen Arbeitsstrukturen dauerhaft nicht einsetzbar. Seine 

Konfliktfähigkeit, seine Konzentrations- und Durchhaltefähigkeit und seine 

Realitätsfähigkeit seien reduziert. Der Versicherte stelle überhöhte Erwartungen an die 

soziale Umgebung und reagiere mit einer Enttäuschungsaggression, wenn diese nicht 

erfüllt würden. Er leide an einer ausgeprägten subjektiven Asthenie mit einer 

reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit. Für eine ideal behinderungsadaptierte 

Tätigkeit sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent zu attestieren. Am 9. Mai 2018 fand 

ein „Standortgespräch“ zwischen dem Versicherten, einem „Pflegefachmann“ des 

Psychiatrischen Zentrums G.___ und zwei Sachbearbeitern der IV-Stelle statt, bei dem 

der Versicherte zu seinen Aktivitäten im Musik- und Filmgeschäft befragt wurde (IV-act. 

159).

Im Auftrag der IV-Stelle erstattete Dr. med. H.___ am 14. November 2019 ein 

psychiatrisches Gutachten (IV-act. 193). Er hielt fest, in der Untersuchung hätten sich 

keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit oder der Bewusstseinshelligkeit 

gezeigt. Der Versicherte sei zu allen Qualitäten voll orientiert gewesen und er habe die 

Aufmerksamkeit und die Konzentration für die Dauer des Gesprächs durchgehend 

aufrecht erhalten können. Die Auffassung sei ungestört gewesen. Es hätten sich nur 

leichte Merkfähigkeitsstörungen gezeigt. Der formale Gedankengang sei unauffällig 

gewesen. Der Versicherte sei kooperativ und bemüht gewesen, zu seiner Problematik 

ausführlich Stellung zu nehmen. Der affektive Rapport sei etwas erschwert herstellbar 

gewesen. Der Versicherte habe angegeben, dass er das Gefühl habe, verfolgt zu 

werden, entweder von „Stalkern“, von der Polizei oder von anderen. Hinweise auf 

A.d. 

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Sinnestäuschungen seien aber nicht vorhanden gewesen. Die Grundstimmung sei 

euthym und zeitweise etwas zum depressiven Pol hin verschoben gewesen. Die 

affektive Modulationsfähigkeit sei eingeschränkt gewesen. Der Versicherte habe 

Schuldgefühle, Insuffizienzgefühle, eine innere Unruhe, einen Zustand des Gereiztseins, 

Ängste und Stimmungsschwankungen beschrieben. Zeitweise habe er etwas hypomim 

gewirkt. Depressive Symptome habe der Versicherte nur auf gezielte Fragen hin 

geschildert. Im Allgemeinen habe er vor allem über psychosoziale Belastungen, über 

einen Diabetes und über eine Rosacea geklagt. Die Kriterien für die Diagnose einer 

depressiven Störung seien nicht erfüllt. Die Diagnose einer kombinierten 

Persönlichkeitsstörung scheine rückblickend nicht gerechtfertigt zu sein. Jedenfalls 

könne nicht davon ausgegangen werden, dass eine gravierende Persönlichkeitsstörung 

einen anhaltenden Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten gehabt hätte. 

Immerhin habe dieser eine Ausbildung abgeschlossen und danach einige Jahre, wenn 

auch mit einigen Stellenwechseln, auf dem Beruf gearbeitet. Auch wenn sich in den 

Akten schon früh Hinweise auf gewisse Auffälligkeiten fänden, sei doch insgesamt 

nach einer Sichtung aller mittlerweile vorliegenden Informationen nicht davon 

auszugehen, dass die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung gestellt werden könne. 

Zwar habe der Versicherte bei den Behandlungen und Untersuchungen ein Bild 

gezeigt, das zu den Diagnosekriterien passe, aber die „sehr vielen“ dokumentierten 

Aktivitäten in sehr vielen sozialen Situationen und Menschenmengen zeigten, dass die 

Auffälligkeiten nicht durchgehend bestünden, sondern nur in bestimmten Situationen 

präsentiert würden. Zusammenfassend sei deshalb nur eine rezidivierende depressive, 

gegenwärtig remittierte Störung zu diagnostizieren, die sich nicht auf die 

Arbeitsfähigkeit auswirke. Insgesamt bestehe der Eindruck, dass der Versicherte seine 

Einschränkungen bei den Behandlungen und Untersuchungen gezielt demonstriere. 

Weiter hielt Dr. H.___ fest, der Umstand, dass der Versicherte bei der in seinem Auftrag 

durchgeführten neuropsychologischen Testung (vgl. IV-act. 194) die Symp­

tomvalidierungstests bestanden habe, ändere daran nichts, denn die Resultate der 

neuropsychologischen Testung seien insgesamt unauffällig gewesen, was bedeute, 

dass der Versicherte nicht an neuropsychologischen Defiziten leide. Das passe zu dem 

von der IV-Stelle anhand der Selbstpräsentation des Versicherten im Internet 

dokumentierten Verhalten, aber nicht zu dem von den behandelnden Ärzten 

beschriebenen Konzentrationsdefizit. Dem Beschwerdeführer sei eine Erwerbstätigkeit 

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jedenfalls uneingeschränkt zumutbar. Wann sich der Gesundheitszustand genau 

verändert habe, lasse sich nicht sagen. Die RAD-Ärztin Dr. E.___ qualifizierte das 

Gutachten als überzeugend (IV-act. 195).

Mit einem Vorbescheid vom 23. Januar 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten 

mit (IV-act. 197), dass sie die Aufhebung der laufenden Rente vorsehe. Zur Begründung 

führte sie an, gestützt auf das Gutachten von Dr. H.___ müsse davon ausgegangen 

werden, dass er nicht mehr an einer relevanten Gesundheitsbeeinträchtigung leide, 

sondern dass er die Symptome einer psychischen Erkrankung lediglich aggraviere oder 

sogar bewusst vortäusche. Der Zeitpunkt der Verbesserung des Gesundheitszustandes 

könne nicht genau bestimmt werden, aber weil die Rente mit Wirkung für die Zukunft 

aufgehoben werde, spiele jener Zeitpunkt keine Rolle. Dagegen wandte der Versicherte 

am 21. Februar 2020 ein (IV-act. 205), er sei nicht arbeitsfähig. Er habe versucht, sich 

punktuell zu integrieren. Seine Auftritte seien jeweils von langjährigen Freunden 

vorbereitet und organisiert worden. Am 8. April 2020 hielt ein „aufsuchend tätiger 

Pflegefachmann“ fest (IV-act. 209–1 f.), er kenne den Versicherten schon seit langen 

Jahren. Der Gesundheitszustand habe sich in den letzten Jahren nicht verbessert, 

sondern eher verschlechtert. Der Versicherte habe „schmerzhaft realisiert“, dass es für 

ihn in der Gesellschaft keine Möglichkeit gebe, wieder Fuss zu fassen. Aufgrund einer 

äusseren Ähnlichkeit mit einer bekannten Filmfigur habe er sich eine Art „second life“ 

aufbauen können. In der Verkleidung habe er einige Gastauftritte in Clubs oder auf 

Parties absolvieren können. So habe er die „so sehr erhoffte“ Aufmerksamkeit erhalten, 

die ihm im normalen Leben gänzlich fehle; „kaum wieder zuhause kam der Absturz“. 

Die Grenzen zwischen den beiden Personen hätten sich nach und nach mehr 

verwischt. Die IV-Stelle und auch Dr. H.___ hätten die Komplexität der Problematik 

nicht erfasst. Es erscheine als unmöglich, dass der Versicherte je wieder einer 

normalen Erwerbstätigkeit nachgehen könne. Der behandelnde Psychiater führte aus 

(IV-act. 209–2 f.), bezüglich der depressiven Symptomatik teile er die Einschätzung von 

Dr. H.___. Allerdings scheine Dr. H.___ die Persönlichkeitsstörung zu schnell „vom 

Tisch gewischt“ und zu wenig gewürdigt zu haben. In letzter Zeit verlasse der 

Versicherte nur noch als Filmfigur verkleidet das Haus. Das erfordere einen sehr hohen 

Vorbereitungsaufwand, befriedige aber die narzisstischen Anteile der 

Persönlichkeitsstörung. Es erscheine als fraglich, dass der Versicherte in der Lage 

A.e. 

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B.  

gewesen sein solle, über Jahre bei mehreren klinischen, tagesklinischen und 

ambulanten Behandlungen die Symptome einer Persönlichkeitsstörung zu aggravieren. 

Der Abschluss einer Berufsausbildung stehe der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung 

nicht entgegen. Der Versicherte habe an fast allen Arbeitsstellen Konflikte mit seinem 

Umfeld und den Vorgesetzten gehabt. Die Auftritte hätten stets unter strengen 

Sicherheitsvorkehren und unter dem Einfluss von Alkohol und Benzodiazepinen 

stattgefunden. Aus psychotherapeutischer Sicht könne dies im Sinne einer Ich-

Stabilisierung zumindest für ein paar Tage gesehen und begründet werden. Abgesehen 

davon habe sich der Versicherte kaum je aus seinem Wohnumfeld begeben. Die RAD-

Ärztin Dr. E.___ notierte am 15. April 2020, der behandelnde Psychiater habe keine 

neuen Gesichtspunkte genannt, weshalb seine Stellungnahme keinen ernsthaften 

Zweifel an der Überzeugungskraft des Gutachtens von Dr. H.___ wecke (IV-act. 211). 

Mit einer Verfügung vom 16. April 2020 hob die IV-Stelle die laufende Rente auf das 

Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (IV-act. 212).

Am 18. Mai 2020 liess der nun anwaltlich vertretene Versicherte (nachfolgend: der 

Beschwerdeführer) eine Beschwerde gegen die Verfügung vom 16. April 2020 erheben 

(act. G 1). Sein Rechtsvertreter beantragte die Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung, die Einholung eines Obergutachtens bei Dr. med. I.___ und eventualiter die 

Rückweisung der Sache an die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) zur 

Einholung eines Gutachtens bei Dr. I.___, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Zur Begründung führte er aus, obwohl die Beschwerdegegnerin Dr. H.___ im 

Auftragsschreiben darauf hingewiesen habe, dass Verweise auf Passagen im Fliesstext 

nicht zulässig seien, habe dieser auf Seite 84 des Gutachtens einen solchen Verweis 

gemacht. Darin sei ein formeller Mangel des Gutachtens zu erblicken. Entgegen der 

Annahme von Dr. H.___ sei der Pflegefachmann über die Auftritte des 

Beschwerdeführers informiert gewesen. Das Gutachten enthalte keine genügend 

aussagekräftige Begründung für das Verwerfen der Diagnose einer 

Persönlichkeitsstörung. Der Sachverständige Dr. H.___ habe sich zu sehr von den 

Auszügen aus dem „Facebook“-Profil des Beschwerdeführers leiten lassen.

B.a. 

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Erwägungen

1. Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung der angefochtenen Ver­

fügung auf deren Rechtmässigkeit. Deshalb muss sein Gegenstand jenem des 

vorangegangenen Verwaltungsverfahrens, das mit der angefochtenen Verfügung 

abgeschlossen worden ist, entsprechen. Das Verwaltungsverfahren ist ein 

Revisionsverfahren im Sinne des Art. 17 Abs. 1 ATSG gewesen, was bedeutet, dass es 

auf die Beantwortung der Frage beschränkt gewesen ist, ob sich der relevante 

Sachverhalt nach der ursprünglichen Rentenzusprache wesentlich verändert habe. 

Auch dieses Beschwerdeverfahren muss sich folglich auf die Frage nach einer solchen 

relevanten Sachverhaltsveränderung seit der ursprünglichen Rentenzusprache 

beschränken.

2.  

Die Beschwerdegegnerin beantragte am 20. August 2020 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 4). Zur Begründung führte sie an, die Rüge des unzulässigen 

Verweises im Gutachten ziele ins Leere. Dem Protokoll zur Befragung des 

Beschwerdeführers lasse sich entnehmen, wie sich „der staunende Begleiter“ 

erkundigt habe, wann der Beschwerdeführer seine Auftritte in elf verschiedenen 

Ländern absolviert habe. Der Sachverständige Dr. H.___ habe sich konzis mit der Frage 

nach einer Persönlichkeitsstörung auseinandergesetzt.

B.b. 

Der Beschwerdeführer liess am 30. November 2020 an seinen Anträgen festhalten 

(act. G 12). Die Beschwerdegegnerin hielt am 20. Januar 2021 ebenfalls an ihrem 

Antrag fest (act. G 15).

B.c. 

Am 18. Februar 2021 liess der Beschwerdeführer eine Bestätigung des 

Pflegefachmannes vom 17. Februar 2021 einreichen, wonach der Beschwerdeführer 

immer wieder von seinen Aktivitäten im Ausland berichtet und keinen Hehl daraus 

gemacht habe (act. G 17 und G 17.1). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine 

Stellungnahme dazu (act. G 19).

B.d. 

Die Beschwerdegegnerin hat aufgrund eines anonymen Hinweises und zahlreicher 

Aktivitäten, über die der Beschwerdeführer in den sogenannten „Sozialen Medien“ 

fortlaufend berichtet hatte, den Verdacht gehegt, dass sich dessen 

Gesundheitszustand nach der Rentenzusprache erheblich verbessert haben könnte. 

2.1. 

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Zur Beantwortung der Frage, ob die vermutete Veränderung des 

Gesundheitszustandes tatsächlich eingetreten sei, hat sie den psychiatrischen 

Sachverständigen Dr. H.___ mit einer Begutachtung des Beschwerdeführers 

beauftragt. Dieser hat in seinem Gutachten festgehalten, dass das vom 

Beschwerdeführer gegenüber den behandelnden Ärzten präsentierte Bild zwar in etwa 

– wenn auch „nicht sehr scharf umschrieben“ – den Kriterien für die Diagnose einer 

Persönlichkeitsstörung entspreche, dass mit dem „Observationsmaterial“ aber der 

Nachweis erbracht sei, dass „diese Auffälligkeiten“ nicht durchgehend bestehen 

könnten. Auch wenn Dr. H.___ den Beschwerdeführer als in der eigenen Untersuchung 

kooperativ bezeichnet hat, muss er also davon ausgegangen sein, dass der 

Beschwerdeführer ihm zumindest teilweise „etwas vorgemacht“ habe. So hat er 

beispielsweise festgehalten: „Bei der Untersuchung hat der Explorand eine gewisse 

depressive Verstimmung demonstriert, in den Facebook-Einträgen war dies nie der Fall 

[…] sodass man eigentlich davon ausgehen muss, dass der in den Facebook-Beiträgen 

gezeigte Zustand eigentlich mehr oder weniger zuverlässig vorhanden ist und der 

Explorand auf der anderen Seite bei den Behandlern und Untersuchern aber 

zuverlässig eine andere Befindlichkeit demonstriert“ (IV-act. 193–85). Auf die 

entsprechenden Fragen der Beschwerdegegnerin hin hat er mehrfach klar betont, dass 

„von einer deutlichen Aggravation“ oder sogar von „eindeutigen Falschangaben“ 

ausgegangen werden müsse (IV-act. 193–91; vgl. auch IV-act. 193–90 und 193–92). In 

seinen Ausführungen zum Verlauf hat Dr. H.___ darauf hingewiesen, dass das im 

Austrittsbericht der Klinik C.___ betreffend die stationäre Behandlung vom 21. 

September 2012 bis zum 9. November 2012 beschriebene Beschwerdebild, das 

massgebend für die Rentenzusprache gewesen sei, praktisch unverändert weiter 

bestehe, dass man aber retrospektiv davon ausgehen müsse, der Beschwerdeführer 

habe die Symptome ab einem bestimmten Zeitpunkt lediglich noch vorgetäuscht (IV-

act. 193–89 f.). Folglich steht nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass sich die von Dr. H.___ beschriebene 

Sachverhaltsveränderung – die Ablösung der Symptome einer „echten“ 

Gesundheitsbeeinträchtigung durch lediglich noch „vorgetäuschte“ Symptome einer 

nicht mehr bestehenden Gesundheitsbeeinträchtigung – erst nach der ursprünglichen 

Rentenzusprache eingestellt hätte. Gestützt auf die Ausführungen von Dr. H.___ könnte 

sogar die Auffassung vertreten werden, dass der Beschwerdeführer gar nie an einer 

„echten“ Gesundheitsbeeinträchtigung gelitten habe. Retrospektiv lässt sich allerdings 

die Frage, ob die in den im ursprünglichen Rentenverfahren eingeholten medizinischen 

Berichten beschriebenen Symptome „echt“ oder „vorgetäuscht“ gewesen seien, nicht 

mehr mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

beantworten, denn in antizipierender Beweiswürdigung kann von weiteren Abklärungen 

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kein wesentlicher Erkenntnisgewinn hinsichtlich des nun schon Jahre zurückliegenden, 

möglicherweise durch eine Aggravation „verschleierten“ Sachverhaltes erwartet 

werden. Folglich liegt bezüglich des massgebenden Sachverhaltes im Zeitpunkt der 

ursprünglichen Rentenzusprache eine objektive Beweislosigkeit vor. Diese würde an 

sich jeden revisionsrechtlich zwingend erforderlichen Vergleich zwischen dem aktuellen 

Sachverhalt im Revisionsverfahren und dem ursprünglichen Sachverhalt 

verunmöglichen, was zur Folge hätte, dass die einmal zugesprochene Rente 

„revisionsresistent“ wäre, das heisst nie mehr revisionsweise abgeändert werden 

könnte. Das würde dem Sinn und Zweck des Art. 17 Abs. 1 ATSG diametral 

zuwiderlaufen. Nach der Rechtsprechung des Versicherungsgerichtes des Kantons St. 

Gallen ist deshalb in einem solchen Fall der im Revisionsverfahren aktuelle, mit dem 

erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesene 

Sachverhalt nicht mit dem objektiv nicht mehr nachweisbaren Sachverhalt im Zeitpunkt 

der ursprünglichen Rentenzusprache, sondern vielmehr mit jener Sachverhaltsannahme 

zu vergleichen, die der ursprünglichen rentenzusprechenden Verfügung zugrunde 

gelegen hat (vgl. etwa den Entscheid IV 2016/364 des St. Galler 

Versicherungsgerichtes vom 25. Juni 2019, E. 1.1, mit Hinweis). Für die Beantwortung 

der Frage, ob sich der massgebende Sachverhalt seit der ursprünglichen 

Rentenzusprache wesentlich verändert habe, muss hier folglich davon ausgegangen 

werden, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache 

an einer „echten“ Persönlichkeitsstörung gelitten hat, die eine Erwerbstätigkeit auf dem 

freien Arbeitsmarkt verunmöglicht hat.

Der Sachverständige Dr. H.___ hat in seiner Untersuchung keine objektiven 

klinischen Befunde erheben können, die die Kriterien für die Diagnose einer für die 

Arbeitsfähigkeit relevanten Gesundheitsbeeinträchtigung erfüllt hätten. Unter 

Berücksichtigung der Beiträge des Beschwerdeführers in den „Sozialen Medien“ (die 

ihm von der Beschwerdegegnerin auszugsweise zur Verfügung gestellt worden waren) 

hat er die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers zu seiner 

Gesundheitsbeeinträchtigung als nicht dem wahren Gesundheitszustand entsprechend 

qualifiziert. Das hat sich natürlich nicht nur auf die subjektiven Angaben des 

Beschwerdeführers gegenüber Dr. H.___, sondern auch auf jene gegenüber den 

behandelnden Ärzten bezogen, wobei Dr. H.___ betont hat, dass im Rahmen einer 

Behandlung kaum je eine gezielte Beschwerdevalidierung durchgeführt werde, weshalb 

sich behandelnde Ärzte leichter täuschen liessen als Sachverständige, deren Auftrag 

darin besteht, gezielt nach dem wahren medizinischen Sachverhalt zu forschen. So ist 

zusammenfassend aus medizinischer Sicht nichts übrig geblieben, das ein 

Arbeitsunfähigkeitsattest hätte rechtfertigen können. Der Beschwerdeführer hat geltend 

2.2. 

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3. Die Beschwerde ist abzuweisen. Die angesichts des durchschnittlichen 

Verfahrensaufwandes auf 600 Franken festzusetzenden Gerichtskosten sind 

ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Sie sind durch den von ihm 

gemacht, dass die Auszüge aus den „Sozialen Medien“ nicht seinen wahren Zustand 

widerspiegelten. Dieser Einwand überzeugt nicht. Der medizinische Sachverständige 

Dr. H.___ ist (mit seiner allgemeinen Lebenserfahrung und seiner medizinischen 

Erfahrung) durchaus in der Lage gewesen zu beurteilen, ob die in den Auszügen aus 

den „Sozialen Medien“ dokumentierten Aktivitäten mit der geltend gemachten 

Gesundheitsbeeinträchtigung des Beschwerdeführers vereinbar seien. So hat er unter 

anderem überzeugend darauf hingewiesen, dass die Anlässe jeweils lange im Voraus 

geplant würden und dass der Beschwerdeführer seine Teilnahme an den Anlässen 

nicht von seiner gerade aktuellen Tagesverfassung abhängig machen könne, weshalb 

er folglich in der Lage sein müsse, die notwendige Willensanspannung für die 

Teilnahme an den Anlässen aufzubringen. Auf den Filmsets muss der 

Beschwerdeführer mit anderen Personen zusammenarbeiten. Dass ihm diese 

Zusammenarbeit an teilweise mehreren Drehtagen hintereinander möglich, eine 

Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen bei einer anderen Tätigkeit dagegen unzumutbar 

sein sollte, ist nicht einzusehen. Die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seiner 

angeblichen „Soziophobie“ überzeugen nicht, denn er hat selbst eingeräumt, dass er 

sich nicht immer strikt auf Abstand von der Menschenmenge halten kann. Zudem 

bietet der (fiktive) allgemeine und ausgeglichene Arbeitsmarkt einen breiten Fächer von 

Tätigkeiten, die mit einem minimalen Kontakt mit Dritten verrichtet werden können, 

sodass der Beschwerdeführer gar nicht gezwungen wäre, eine allfällige 

Erwerbstätigkeit mit intensiven oder häufigen Sozialkontakten zu verrichten. 

Zusammenfassend hat Dr. H.___ überzeugend aufgezeigt, dass die in den Auszügen 

aus den „Sozialen Medien“ dokumentierten Aktivitäten des Beschwerdeführers so 

unvereinbar mit der geltend gemachten Gesundheitsbeeinträchtigung gewesen sind, 

dass nur auf eine Aggravation oder sogar auf eine bewusste Vortäuschung von 

Symptomen geschlossen werden kann. Weder im Gutachten von Dr. H.___ noch in den 

übrigen Akten findet sich ein Indiz, das wesentliche Zweifel an der Überzeugungskraft 

dieser Schlussfolgerung von Dr. H.___ wecken würde. Folglich steht gestützt auf das 

Gutachten von Dr. H.___ mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Abschlusses des 

Rentenrevisionsverfahrens uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen ist. Folglich ist er 

nicht mehr invalid im Sinne des Art. 28 Abs. 1 IVG gewesen, weshalb die 

Beschwerdegegnerin die laufende Rente zu Recht auf das Ende des der Zustellung der 

angefochtenen Verfügung folgenden Monats aufgehoben hat.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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St.Galler Gerichte

geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. Der unterliegende 

Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Der Beschwerdeführer hat die Gerichtskosten von 600 Franken zu bezahlen; sie 

sind durch den von ihm geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt.

3. Das Begehren um eine Parteientschädigung wird abgewiesen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2021
	Art. 28 Abs. 1 IVG. Art. 16 ATSG. Art. 43 Abs. 1 ATSG. Rentenanspruch. Invalidenrente. Würdigung eines psychiatrischen Gutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2021, IV 2020/97).

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