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**Case Identifier:** 2769a914-7dd6-5da9-8326-9699e6fd4fea
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.02.2015 200 2014 952
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-952_2015-02-27.pdf

## Full Text

200 14 952 IV
SCJ/PES/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. Februar 2015

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 10. September 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Feb. 2015, IV/14/952, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Im August 2009 meldete sich der 1966 geborene A.________ (nachfolgend 
Versicherter bzw. Beschwerdeführer) bei der Invalidenversicherung zum 
Bezug von Leistungen an. Bezüglich Art der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung nannte er Schulterschmerzen und Venenprobleme. Er habe am 
25. Januar 2007 einen Unfall gehabt. Seit dem 25. März 2009 sei er zu 
100% arbeitsunfähig (Antwortbeilage [AB] 6). 

Die IV-Stelle Bern (nachfolgend IV-Stelle bzw. Beschwerdegegnerin) holte 
in der Folge – neben weiteren Abklärungen (vgl. AB 8, 10, 17, 18, 21, 27.1 
– 27.4) – u.a. die Akten der C.________ als dem für den Unfall zuständigen 
Unfallversicherer ein (AB 11, 28). Zur weiteren Abklärung des medizini-
schen Sachverhalts beauftragte sie zudem die Dres. med. D.________, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und E.________, Fach-
arzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Rheumatologie 
FMH, mit einer interdisziplinären Abklärung des Versicherten. Die entspre-
chenden Gutachten datieren vom 5. (D.________; AB 32) und 15. März 
2010 (E.________; AB 33). 

Die IV-Stelle kam gestützt auf diese Abklärungen zum Schluss, dass sich 
der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bezüglich rechter Schulter 
mit grosser Wahrscheinlichkeit noch durch medizinische Massnahmen ver-
bessern lasse und forderte den Versicherten in der Folge unter Hinweis auf 
Art. 21 Abs. 4 ATSG auf, sich zwecks Durchführung einer entsprechenden 
Behandlung bei seinem Hausarzt zu melden (AB 35). Nachdem die ent-
sprechende Behandlung trotz dieser Aufforderung nicht durchgeführt wor-
den war, beauftragte die IV-Stelle nach Rücksprache mit dem Regionalen 
Ärztlichen Dienst RAD (AB 50) das Spital F.________ mit einer abschlies-
senden orthopädischen Beurteilung (vgl. AB 56, 57). Das entsprechende 
Gutachten datiert vom 30. April 2012 (AB 70.1), der Bericht über die in die-
sem Rahmen veranlasste ambulante neurologische Untersuchung vom 
13. Januar 2012 (AB 70.2).

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Mit Vorbescheid vom 12. Februar 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicher-
ten für die Zeit ab dem 1. März 2010 die Ausrichtung einer per 31. Juli 2013 
befristeten ganzen Rente in Aussicht (AB 93). Auf den hiergegen vom Ver-
sicherten, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, erhobenen Einwand 
hin, wonach das Gutachten vom 30. April 2012 (AB 70.1) unvollständig, 
bereits überholt und unklar sei, weshalb darauf nicht abgestellt werden 
könne, beauftragte die IV-Stelle nach Rücksprache mit dem RAD die 
Dres. med. G.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie 
FMH, und H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates FMH, mit einer erneuten interdiszi-
plinären Begutachtung des Versicherten. Das entsprechende Gutachten 
datiert vom 30. Januar 2014 (AB 111.1).

Am 11. April 2014 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid. Dabei 
stellte sie dem Versicherten insbesondere gestützt auf die im Verlaufe des 
Verfahrens eingeholten interdisziplinären Gutachten vom März 2010 und 
Januar 2014 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (AB 114). 

Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte, wiederum vertreten 
durch Rechtsanwalt B.________, am 15. Mai 2014 erneut Einwand, wobei 
er in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen das aktuelle Gutachten der 
I.________ vom 30. Januar 2014 (AB 111.1) bemängelte (AB 115). Die IV-
Stelle unterbreitete die betreffenden Einwände in der Folge der Begutach-
tungsstelle I.________ zur Stellungnahme (AB 117) und deren Bericht vom 
30. Juni 2014 (AB 119) wiederum Rechtsanwalt B.________ zur Stellung-
nahme (AB 121), worauf dieser jedoch verzichtete (AB 122).

Mit Verfügung vom 10. September 2014 wies die IV-Stelle das Leistungs-
begehren des Versicherten – wie mit Vorbescheid vom 11. April 2014 
(AB 114) in Aussicht gestellt – ab. Es bestehe kein Anspruch auf eine Inva-
lidenrente (AB 123).

B.

Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsan-
walt B.________, am 9. Oktober 2014 Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit 

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dem Rechtsbegehren, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzuspre-
chen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

Mit Beschwerdeantwort vom 7. November 2014 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 10. Septem-
ber 2014 (AB 123). Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer 
Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 

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offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Der Renten-
anspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs 
Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 
Abs. 1 ATSG.

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

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2.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.6 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.7 Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen 
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2009 IV Nr. 50 S. 154 E. 4.3). Die unterschiedliche 

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Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes 
einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizini-
schen Experten anderseits lässt es nicht zu, ein medizinisches Administra-
tiv- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weite-
rer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslau-
tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen 
sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden 
Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entsprin-
gende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben sind (SVR 2008 IV Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1).

3.

3.1 Die interdisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers im Fe-
bruar 2010 durch die Dres. med. D.________ und E.________ ergab als 
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein posttraumatisches 
Impingementsyndrom bei Status nach Kontusion der rechten Schulter am 
25. Januar 2007 (AB 33 S. 18). Der Beschwerdeführer leide an einer soma-
tisch ausgewiesenen Schulterpathologie rechts mit Zustand nach Arthro-
skopie am 23. September 2009. Klinisch und MR-tomographisch imponiere 
eine frozen shoulder. Der Beschwerdeführer sei aufgrund der festgestellten 
Schulterpathologie rechts in seiner bisherigen Tätigkeit als … wie auch in 
entsprechenden … Berufen seit dem 25. März 2009 zu 100% arbeitsun-
fähig (AB 33 S. 19). In einer adaptierten Arbeit mit leichten, nicht repetitiven 
und nicht die rechte obere Extremität belastenden Tätigkeiten sei der Be-
schwerdeführer jedoch bereits aktuell in einem zeitlichen Rahmen von 
8.5 Stunden arbeitsfähig bei einer wegen der Schmerzen und der Schulter-
steifigkeit rechts bedingten Leistungseinschränkung von schätzungsweise 
einem Drittel. Die Arbeitsbelastbarkeit sei diesbezüglich aber sicher noch 
steigerungsfähig (AB 33 S. 22). Eine frozen shoulder sei oft ein schwieri-
ges, langwieriges Problem. Häufig seien aber mit der Zeit die Schmerzen 
regredient und in der Regel verbessere sich auch die Beweglichkeit innert 
ein bis zwei Jahren. Inwieweit danach eine … Tätigkeit wieder möglich sein 
werde, bleibe jedoch offen (vgl. AB 33 S. 20). 

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Aus psychiatrischer Sicht konnte beim Beschwerdeführer im Februar 2010 
die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gestellt 
werden. In diesem Zusammenhang wurde festgehalten, dass sowohl die 
psychosoziale Funktionsfähigkeit als auch die psychosozialen Ressourcen 
des Beschwerdeführers als nicht beeinträchtigt zu beurteilen seien (AB 32 
S. 12). Aufgrund der Beschwerden von Seiten der leichtgradigen anhalten-
den somatoformen Schmerzstörung habe aus psychiatrischer Sicht zu kei-
nem Zeitpunkt eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Es kön-
ne auch keine Verminderung der Leistungsfähigkeit abgeleitet werden. Aus 
psychiatrischer Sicht lasse sich zudem keine Depression objektivieren re-
spektive diagnostizieren. Aus rein psychiatrischer Sicht sei es dem Be-
schwerdeführer durchaus zumutbar, die notwendige Willensanstrengung 
aufzubringen, um einer vollschichtigen Tätigkeit uneingeschränkt nachzu-
gehen (AB 32 S. 13). 

3.2 Im November 2013 fand eine erneute interdisziplinäre Begutachtung 
des Beschwerdeführers statt. Diese ergab als Diagnose mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit auf der körperlichen Ebene chronische Schulterschmerzen 
rechts mit persistierender Bewegungseinschränkung bei einer chronischen 
Capsulitis adhaesiva im Sinne einer stiff shoulder, einem möglichen suba-
kromialen Rest-Impingement sowie einem Status nach Arthroskopie mit 
Refixation des Bizepsankers, Resektion des AC-Gelenks und subakromia-
ler Dekompression am 23. September 2009. Auf der psychischen Ebene 
wurde als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende 
Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle 
(„Verbitterungsstörung“) im Sinne von ICD-10 F34.8 gestellt. Als Diagnosen 
ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden zudem eine chronische 
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 
F45.41), Probleme in Verbindung mit der Arbeitslosigkeit, den ökonomi-
schen Verhältnissen und der sozialen Umgebung (ICD-10: Z56) sowie An-
passungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10: 
Z60.0) genannt (AB 111.1 S. 27). Auf der körperlichen Ebene bestehe auf-
grund der diagnostizierten Beeinträchtigungen eine schmerzhafte Bewe-
gungseinschränkung und Minderbelastbarkeit der rechten Schulter. Das 
exakte Ausmass der Funktionseinschränkung der Schulter sei allerdings 
nicht zuverlässig zu bestimmen, zumal hier eine selbstlimitierende Kompo-

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nente bestehe. Aufgrund der objektiven Befunde mit bildgebend nachge-
wiesener Capsulitis adhaesiva und auch klinisch erkennbarer Muskelhypo-
trophie der rechtseitigen Schultermuskulatur sei der Beschwerdeführer 
aber für körperlich schwere und schulterbelastende Tätigkeiten sicher nicht 
mehr einsetzbar. Bei solchen Tätigkeiten könnten nachvollziehbar belas-
tungs- und bewegungsabhängig Schmerzen provoziert und verstärkt wer-
den (AB 111.1 S. 28). Unter Berücksichtigung der klinischen Beobachtun-
gen und Befunde bei der orthopädischen Untersuchung, wo spontane 
Bewegungen der rechten oberen Extremität vor der Körperebene zumin-
dest zwischenzeitlich bis mindestens 60° Abduktion und 70° Flexion ohne 
erkennbare Schmerzäusserungen gelungen seien, sei davon auszugehen, 
dass die rechte obere Extremität bei schulteradaptierten leichten Tätigkei-
ten eingesetzt werden könne. Auch im Alltag ermögliche der beobachtete 
Funktionsradius der rechten oberen Extremität ein nicht unerhebliches 
Rendement. Somit könne der Versicherte körperlich leichte, schulteradap-
tierte Tätigkeiten, bei denen eine Hebe- und Traglimite von fünf Kilogramm 
mit dem rechten Arm nicht überschritten werde und insbesondere keine 
Bewegungen des rechten Armes oberhalb einer Limite von 60° oder hinter 
der Körperebene gefordert würden, ausüben. Dies auch bei Berücksichti-
gung der nicht-somatischen (psychischen) Anteile an den chronischen 
Schmerzen der rechten Schulter bzw. der rechten oberen Extremität 
(AB 111.1 S. 28). Wahrscheinlich seit März 2009 bestehe eine volle Ar-
beitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als …. Mindestens seit der 
Begutachtung durch die Dres. med. E.________ und D.________ vom 
März 2010 liege jedoch für schulteradaptierte Tätigkeiten eine zeitlich un-
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit vor, wobei Dr. med. E.________ auch bei 
schulteradaptierten Tätigkeiten von einer Leistungsminderung um einen 
Drittel ausgegangen sei. Mittlerweile sei von einer etwas geringeren Leis-
tungsminderung im Umfang von noch 20% auszugehen, zumal sich die 
Schulterbeweglichkeit im Vergleich zu 2010 leicht gebessert habe 
(AB 111.1 S. 29). Die eher leichte somatoforme Schmerzstörung vermöge 
keine nennenswerte berufliche Leistungsminderung zu begründen. In 
Kombination mit der „Verbitterungsstörung“ sowie auch unter Berücksichti-
gung des somatischen Anteils und der damit begründbaren Leistungsmin-
derung von 20% erscheine aus integrativer versicherungsmedizinischer 

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Sicht eine Leistungsminderung von insgesamt 20% gerechtfertigt 
(AB 111.1 S. 26).

4.

Gemäss den diesbezüglich übereinstimmenden Akten ist der Beschwerde-
führer seit dem 25. März 2009 für seine angestammte Tätigkeit als … ohne 
wesentlichen Unterbruch zu 100% arbeitsunfähig (AB 6 S. 7, 11 S. 33 und 
38, 21 S. 3, 33 S. 20, 70.1 S. 55, 111.1 S. 29). Die Anmeldung bei der Inva-
lidenversicherung erfolgte im August 2009 und damit mehr als sechs Mona-
te vor dem Ablauf des Wartejahres; frühestmöglicher Rentenbeginn ist da-
mit der 1. März 2010 (AB 6; vgl. E. 2.2 hiervor). 

4.1 Die Beschwerdegegnerin hat für die Beurteilung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers ab März 2010 auf die in inter-
disziplinärer Zusammenarbeit erstellten Gutachten der Dres. med. 
D.________ (AB 32) und E.________ (AB 33) vom 5. und 15. März 2010 
abgestellt. Dies ist nicht zu beanstanden. Die Gutachten erfüllen sämtliche 
der von der Rechtsprechung an medizinische Expertisen gestellten Anfor-
derungen. Sie sind im Hinblick auf die streitigen Belange umfassend, beru-
hen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Be-
schwerden, sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, in der Dar-
legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-
dizinischen Situation einleuchtend und die getätigten Schlussfolgerungen 
sind begründet. Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit dieser 
Expertisen sprechen würden, sind keine ersichtlich und werden denn auch 
nicht geltend gemacht. Den Gutachten ist somit volle Beweiskraft zuzuer-
kennen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b bb S. 353). Die Beschwerdegegnerin ist 
somit zu Recht für die Zeit ab März 2010 von einer in einer adaptierten Ar-
beit (leichte, nicht repetitive und nicht die rechte obere Extremität belasten-
de Tätigkeiten) vollen zeitlichen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit 
einer Leistungseinschränkung von einem Drittel ausgegangen (vgl. E. 3.1 
hiervor). Dies wird vom Beschwerdeführer im Grunde genommen auch 
nicht bestritten.

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4.2 Für die Zeit ab Januar 2014 hat die Beschwerdegegnerin auf das 
interdisziplinäre Gutachten der I.________ vom 30. Januar 2014 abgestellt 
(AB 111.1). Auch dies lässt sich nicht beanstanden, zumal sich der Ge-
sundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung durch die 
Dres. med. D.________ und E.________ offensichtlich verändert hat. Aus 
somatischer Sicht besteht für schulteradaptierte Tätigkeiten gemäss neuem 
Gutachten eine etwas geringere Leistungsminderung, wogegen in psychi-
scher Hinsicht neu eine anhaltende leichte affektive Störung diagnostiziert 
worden ist, welche anlässlich der früheren Begutachtung noch nicht vor-
handen war (vgl. E. 3.2 hiervor sowie AB 32 S. 9 f.). 

Der Beschwerdeführer bestreitet, dass er heute im Vergleich zu 2010 we-
niger in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei. Die im Vergleich zu 
2010 unstrittig leicht gebesserte Schulterbeweglichkeit sei diesbezüglich 
irrelevant, da ihm Dr. med. E.________ damals die Leistungsminderung 
wegen der Schmerzen attestiert habe, und die habe er immer noch. Dieser 
Argumentation kann nicht gefolgt werden. Zum einen wurde die Leistungs-
minderung um einen Drittel von Dr. med. E.________ 2010 explizit wegen 
der Schmerzen und der Schultersteifigkeit rechts attestiert (AB 33 S. 22 
Ziff. 14), wobei Dr. med. E.________ gleichzeitig festhielt, dass sowohl 
bezüglich Schmerzen als auch bezüglich Beweglichkeit noch eine Verbes-
serung zu erwarten sei (AB 33 S. 20), zum anderen stellten die Gutachter 
der I.________ nicht nur eine leichte Verbesserung der Beweglichkeit im 
Schultergelenk fest, sondern aufgrund der klinischen Beobachtung des 
spontanen Bewegungsumfanges auch, dass der Beschwerdeführer den 
Arm mittlerweile wieder bis mindestens 60° Abduktion und 70° Flexion 
schmerzfrei oder zumindest schmerzarm bewegen kann (vgl. AB 111.1 
S. 20 sowie AB 119 S. 2). Die Beurteilung durch die Begutachtungsstelle 
I.________, wonach der Beschwerdeführer heute aufgrund der rechten 
Schulter weniger stark in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei als 
noch 2010, ist damit schlüssig und nachvollziehbar. Ebenso, dass die Fra-
ge nach einer allenfalls noch persistierenden Entzündung im Bereich der 
rechten Schulter allenfalls im Hinblick auf die Therapie, aber nicht im Hin-
blick auf das festgestellte funktionelle Leistungsvermögen von Relevanz ist 
und dass für die Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht das 
Physiotherapiekonzept, sondern das damit erzielte Ergebnis von Bedeu-

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tung ist (vgl. AB 119 S. 3). Die diesbezügliche Kritik von Seiten des Be-
schwerdeführers am Gutachten ist nicht stichhaltig. Nachdem auch sonst 
keinerlei Aspekte ersichtlich sind, die gegen die Schlüssigkeit der somati-
schen Beurteilung durch die Begutachtungsstelle I.________ sprechen, 
kommt dieser volle Beweiskraft zu. Gleiches gilt bezüglich der im gleichen 
Gutachten enthaltenen psychiatrischen Beurteilung. Der Beschwerdeführer 
kritisiert diesbezüglich sinngemäss, dass – obwohl die Gutachter der 
I.________ beim Beschwerdeführer in psychischer Hinsicht neu als Dia-
gnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte affektive Störung 
attestierten – sie in ihrer interdisziplinären Beurteilung trotzdem lediglich 
eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit von insgesamt 20% postulier-
ten. Dabei würden sie die ausgewiesene Einschränkung aus somatischer 
Sicht übersehen. Insgesamt seien die Einschränkungen aus psychischer 
und somatischer Sicht zusammenzuzählen. Dieser Auffassung kann nicht 
gefolgt werden. Treffen verschiedene Gesundheitsbeeinträchtigungen zu-
sammen, überschneiden sich deren erwerbliche Auswirkungen in der Re-
gel, weshalb der Grad der Arbeitsunfähigkeit diesfalls aufgrund einer sämt-
liche Behinderungen umfassenden ärztlichen Gesamtbeurteilung zu be-
stimmen ist. Eine blosse Addition der mit Bezug auf einzelne Funktions-
störungen und Beschwerdebilder geschätzten Arbeitsunfähigkeitsgrade ist 
nicht zulässig (Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 
[EVG] vom 12. Oktober 2004, I 299/04, E. 3). Wie die Gutachter in ihrer 
Stellungnahme vom 3. Juli 2014 schlüssig ausgeführt haben, betreffen die 
somatischen wie psychischen Einschränkungen vorliegend in vergleichba-
rer Art und Weise das Rendement, so dass die Befunde des jeweils ande-
ren Fachgebietes im Rahmen einer Gesamtbeurteilung zu keiner höheren 
Leistungseinschränkung führen, als aufgrund der eigenen Befunde bereits 
berücksichtigt (vgl. AB 119 S. 4). Kommt hinzu, dass es sich bei der beim 
Beschwerdeführer diagnostizierten anhaltenden leichten affektiven Störung 
(ICD-10 F34.8) um eine Symptomatik handelt, die nicht schwer genug ist, 
um die Zuordnung zu einer leichten, mittelgradigen oder schweren depres-
siven Episode zu rechtfertigen. Da im vorliegenden Fall auch die Kriterien 
für die Diagnose einer Dysthymia nicht erfüllt waren, wurde die Symptoma-
tik bei der Diagnose einer sonstigen anhaltenden affektiven Störung einge-
ordnet (vgl. AB 111.1 S. 24). Hierbei handelt es sich um eine diagnostisch 
bedeutsame Restkategorie für anhaltende affektive Störungen, die nicht 

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ausreichend schwer genug sind oder lange genug dauern, um die Kriterien 
für eine Dysthymia (ICD-10: F34.1) zu erfüllen (vgl. DIL-
LING/MOMBOUR/SCHMIDT [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer 
Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 9. Aufl. 
2014, S. 184). Nach der Rechtsprechung kommt aber bereits eine Dysthy-
mia, welche nicht zusammen mit anderen Befunden wie etwa einer ernst-
haften Persönlichkeitsstörung auftritt, nicht einem Gesundheitsschaden im 
Sinne des Gesetzes gleich (vgl. SVR 2011 IV Nr. 17 S. 45 E. 2.2.2). Dies 
muss umso mehr für die beim Beschwerdeführer festgestellte, noch leichte-
re Symptomatik einer anhaltenden affektiven Störung gelten. Die integrati-
ve Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers 
durch die Begutachtungsstelle I.________, wonach insgesamt eine bereits 
allein somatisch begründbare Gesamtbeeinträchtigung der Leistungsfähig-
keit von 20% resultiert, ist somit auch unter diesem Gesichtspunkt schlüs-
sig und nachvollziehbar. Es sind keine Aspekte ersichtlich, die im Rahmen 
der Begutachtung durch die I.________ unerkannt oder ungewürdigt ge-
blieben wären. Nachdem keine Anhaltspunkte vorliegen, die gegen die Zu-
verlässigkeit von deren Beurteilung sprechen, hat die Beschwerdegegnerin 
nach dem Dargelegten zu Recht für die Zeit ab Januar 2014 auf diese ab-
gestellt. 

4.3 Zusammenfassend ist die Beschwerdegegnerin zu Recht für die 
Zeit ab März 2010 von einer in einer adaptierten Arbeit (leichte, nicht repeti-
tive und nicht die rechte obere Extremität belastende Tätigkeiten) vollen 
zeitlichen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit einer Leistungsein-
schränkung von einem Drittel und für die Zeit ab Januar 2014 von einer 
Leistungseinschränkung von noch 20% in einer solchen Arbeit ausgegan-
gen. Dass das monodisziplinäre Gutachten des Spitals F.________ vom 
30. April 2012 (AB 70.1) zu keinem anderen Ergebnis führt, wurde von den 
Gutachtern der Begutachtungsstelle I.________ schlüssig dargelegt 
(AB 111.1 S. 21) und wird von den Parteien denn auch nicht bestritten. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Feb. 2015, IV/14/952, Seite 14

5.

Die gestützt auf die für die Zeit ab März 2010 bzw. Januar 2014 festgestell-
ten Zumutbarkeitsprofile in der angefochtenen Verfügung vorgenommenen 
Einkommensvergleiche (AB 123 S. 4) sind nicht zu beanstanden und ge-
ben zu keinen Bemerkungen Anlass. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass 
selbst dann kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde, 
wenn ein Abzug vom Tabellenlohn von 15% vorgenommen würde, wie dies 
vom Beschwerdeführer verlangt wird. Diesfalls resultierte für das Jahr 2010 
ein Invaliditätsgrad von 39.1%, wie der Rechtsvertreter des Beschwerde-
führers selbst ausführt (vgl. Beschwerde S. 9). Entgegen dessen Meinung 
ist ein Invaliditätsgrad von 39.1% indessen nicht auf 40% auf-, sondern auf 
39% abzurunden (BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123). Damit ist erstellt, 
dass der Beschwerdeführer selbst in der Zeit, als er in einer angepassten 
Tätigkeit noch zu einem Drittel in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt 
war, keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad aufwies. Die Verfügung 
der IV-Stelle Bern vom 10. September 2014 (AB 123) ist nach dem Darge-
legten nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde als 
offensichtlich unbegründet abzuweisen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g 
ATSG [Umkehrschluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Feb. 2015, IV/14/952, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.