# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a6f6577-37a7-5a99-bded-c77f93aa84ff
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-06-21
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht III. Öffentlich-rechtliche Abteilung 21.06.2017 8C 332/2017 (8C_332/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_008_8C-332-2017_2017-06-21.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
           8C_332/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 21. Juni 2017
  
 

 

    
  I. sozialrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Maillard, Präsident, 

Gerichtsschreiber Grünvogel. 

 

Verfahrensbeteiligte 

 A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

 Unia Arbeitslosenkasse, 

 Kompetenzzentrum D-CH West, Monbijoustrasse 61, 3007 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung), 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 9. Mai 2017. 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in die Beschwerde vom 12. Mai 2017 gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 12. Mai 2017 A.________ ausgehändigten Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 9. Mai 2017, 

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 15. Mai 2017 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist, 

in die von A.________ gleichentags eingereichte Eingabe, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss   Art. 44- 48 BGG am 12. Juni 2017 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe erfolgt ist, 

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, 

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen ist (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246 f.), 

dass der Beschwerdeführer in keiner seiner Eingaben auf die von der Vorinstanz dargelegten Nichteintretensgründe (fehlende Verbesserung der weder eine Darstellung des Sachverhalts noch hinreichend konkrete Rechtsbegehren umfassenden Beschwerdeschrift innert mit Androhung des Nichteintretens angesetzter Nachfrist) eingeht, 

dass dergestalt offensichtlich keine sachbezogene Beschwerde vorliegt; lediglich auf die Lebensumstände zu verweisen, reicht nicht aus, 

dass dies zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG führt, 

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Luzern, 21. Juni 2017 

 

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Maillard 

 

Der Gerichtsschreiber:    Grünvogel