# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 68b49805-4813-51c8-b3a8-5799ced2489a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-05-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.05.2007 UV 2006/50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-50_2007-05-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/50

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 24.05.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 24.05.2007
Art. 6 UVG. Sturz in einen Schacht. Leistungserbringung durch den 
Unfallversicherer. Einstellung von Leistungen wegen Verneinung der 
natürlichen Unfallkausalität (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 24. Mai 2007, UV 2006/50).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 24. Mai 2007

In Sachen

M.___

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Oberdorfstrasse 6, Postfach, 8887 

Mels,

gegen

Basler Versicherungs-Gesellschaft, Aeschengraben 21, Postfach, 4002 Basel,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Krauter, S-E-K Advokaten, Dorfstrasse 21, 

8356 Ettenhausen TG,

betreffend

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Versicherungsleistungen

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Die 1959 geborene M.___ war bei der A.___ tätig und dadurch bei der Suva 

versichert, als sie am 6. August 1999 als Beifahrerin in dem von ihrem Ehemann 

gelenkten Personenwagen in eine Kollision mit mehreren Fahrzeugen verwickelt wurde 

(Suva-act. 6 Beilagen). Dr. med. B.___, Allg. Medizin FMH, bestätigte am 20. August 

1999 ein Distorsionstrauma der HWS ohne Frakturen und ohne Hinweise auf eine 

Luxation sowie eine volle Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 10). Nach Durchführung von 

physiotherapeutischer Behandlung nahm die Versicherte die Arbeit am 20. Oktober 

1999 wieder in reduziertem Umfang (25%) auf (Suva-act. 14 S. 3 sowie 17). Am 2. 

November 1999 steigerte sie das Pensum auf das vor dem Unfall bestehende Ausmass 

von 40% (Suva-act. 20-24). Ab 24. Januar 2000 wurde wieder eine volle 

Arbeitsfähigkeit bestätigt (Suva-act. 30, 32, 33). Am 27. September 2000 fand die letzte 

Behandlung statt (Suva-act. 39). Per Ende September 2000 trat die Versicherte bei der 

A.___ aus (Suva-act. 42).

b) Seit Oktober 2000 arbeitete die Versicherte mit einem 50%-Pensum in der Apotheke 

C.___ und war dadurch bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: 

Basler) unfallversichert. Gemäss Unfallmeldung vom 6. März 2002 erlitt sie am 21. 

Februar 2002 bei einem Sturz in einen Schacht Rippenserienfrakturen und eine Läsion 

des rechten Thorax sowie des linken Knies, für den die Basler Versicherungsleistungen 

erbrachte (BG-act. K1, K5, M5.1, M7.2, M10, M13.1, M27). Am 30. September 2002 

liess die Versicherte durch ihren Hausarzt bei der Suva einen Rückfall zum Unfall vom 

6. August 1999 geltend machen (vgl. Suva-act. 41, 43, 47, 48, 51, Beilagen zu 53). Das 

Arbeitsverhältnis bei der Apotheke C.___ wurde in der Folge von Seiten der 

Arbeitgeberin auf Ende September 2003 aufgelöst. Nach medizinischen Abklärungen, 

insbesondere einer Begutachtung in der neurologischen Klinik und Poliklinik des 

Spitals D.___ (BF-act. G 12.1), eröffnete die Suva der Versicherten mit Verfügung vom 

23. September 2004, die Leistungspflicht für die gemeldeten Beschwerden werde 

abgelehnt (Suva-act. 100). Auf Einsprachen der Basler und der Versicherten (Suva-act. 

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101, 105; BG-act. 93.1) nahm die Suva die angefochtene Verfügung am 10. Dezember 

2004 zurück (Suva-act. 109). Nach Anordnung von weiteren medizinischen 

Abklärungen durch die Basler und die Suva, unter anderem der Begutachtung der 

Versicherten im Center E.___ (Center E.___) und in der Klinik für Rheumatologie und 

Rehabilitation des Spitals F.___ (Suva-act. 117, 146; vgl. auch Suva-act. 118, 122, 

125f, 133, 140, 142), verneinte die Suva mit Verfügung vom 15. März 2006 einen 

Anspruch auf Versicherungsleistungen für die rückfallweise gemeldeten Beschwerden 

(Suva-act. 150). Die dagegen erhobene Einsprache der Versicherten (Suva-act. 151) 

wies die Suva mit Einsprache-Entscheid vom 7. Juni 2006 ab (Suva-act. 154). Gegen 

diesen Entscheid liess die Versicherte durch ihren Rechtsvertreter am 30. August 2006 

Beschwerde erheben (UV-Verfahren 2006/72).

c) Im Nachgang zu einer Stellungnahme des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin 

vom 28. April 2005 zum Gutachten des Center E.___ vom 31. März 2005 (BG-act. 

G37.1, G29.1) hatte ihm die Basler mit Verfügung vom 10. Juni 2005 eröffnet, dass die 

ab Mai 2003 geltend gemachten Beschwerden nicht mehr auf den Unfall vom 21. 

Februar 2002 zurückzuführen seien und die Leistungen ab diesem Zeitpunkt eingestellt 

würden. Auf die Rückforderung der zwischenzeitlich ausgerichteten Leistungen werde 

verzichtet (BF-act. V1.1). Hiegegen erhoben sowohl der Rechtsvertreter der 

Versicherten als auch deren Krankenversicherer Einsprache (BG-act. V5.1, V9.1). Nach 

Eingang des Gutachtens des Spitals F.___ vom 5. Dezember 2005 nahm der 

Rechtsvertreter der Versicherten am 1. Februar 2006 Stellung (BG-act. V31.1). Der 

Krankenversicherer zog seine Einsprache zurück (BG-act. V32.1). Eine Zusatzfrage der 

Basler vom 7. Februar 2006 beantworteten die Gutachter des Spitals F.___ mit 

Schreiben vom 12. Februar 2006 (BG-act. V33.1, V40.1). Mit Einsprache-Entscheid 

vom 9. März 2006 wies die Basler die Einsprache der Versicherten ab. Sie hielt unter 

anderem fest, eine Leistungseinstellung wäre nach medizinischer Fachbeurteilung 

bereits ab Herbst 2002 gerechtfertigt gewesen. Die Leistungseinstellung per Mai 2003 

werde bestätigt. Die seit September 2004 jeweils unter schriftlichem Vorbehalt 

ausbezahlten Taggeldleistungen von total Fr. 7'500.-- würden zurückgefordert.

B.- a) Gegen diesen Entscheid liess die Versicherte durch Rechtsanwalt lic. iur. R. 

Braun, Mels, Beschwerde erheben mit den Anträgen, der Entscheid sowie die 

Verfügung vom 10. Juni 2006 seien aufzuheben, und es seien ihr ab Mai 2003 bzw. 

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September 2004 weiterhin die versicherten Leistungen auszurichten. Es seien neben 

den vorinstanzlichen Akten auch die Suva-Akten (Unfall vom 6. August 1999) sowie die 

IV-Akten beizuziehen. Zur Begründung legte der Rechtsvertreter unter anderem dar, die 

Beschwerdeführerin leide unter Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich mit 

Kopfschmerzen unterschiedlicher Intensität und zeitweiser Schmerzausstrahlung in die 

gesamte rechte Gesichtshälfte. Zudem sei die gesamte rechte Thoraxhälfte stark 

schmerzhaft. Seit dem 16. April 2003 habe sie ihre Arbeit nicht wieder aufnehmen 

können. Auch ihr Hobby als Lawinenhundführerin habe sie mittlerweile aufgeben 

müssen. Das Gutachten des Spitals F.___ gehe davon aus, dass klare objektive 

Befunde fehlen würden. Dies treffe nicht zu. Effektiv seien die Befunde gar nicht 

erhoben worden. Nicht genügend abgeklärt worden seien einerseits die Beschwerden 

im rechten Schultergelenk. Die knöchernen Strukturen würden sich im MRI 

naturgemäss nur sehr eingeschränkt beurteilen lassen. Zudem seien die Aufnahmen 

der Schulter ohne Belastung erfolgt, was deren Aussagekraft zumindest erheblich 

schmälere. Überhaupt nicht untersucht worden seien im Gutachten des Spitals F.___ 

der Rippenbereich und die Lunge. Entgegen dem Gutachten lägen dort klare 

pathologische Befunde vor. Im Weiteren habe das von den Gutachtern postulierte 

neunmonatige mehr oder weniger beschwerdefreie Intervall (von Juli 2002 bis März 

2003) nicht vorgelegen. Unter diesen Gesichtspunkten sei nicht nachvollziehbar, 

warum zwischen dem Unfall vom 21. Februar 2002 und den Beschwerden der 

Beschwerdeführerin ab Mai 2003 lediglich ein möglicher, aber kein überwiegend 

wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehen solle. Nicht nachvollziehbar sei die 

Beurteilung der Gutachter auch in Bezug auf die weitere medizinische Behandlung, in 

Bezug auf die Arbeitsfähigkeit und in Bezug auf den Integritätsschaden. Als Beweis für 

das Fehlen des weiteren natürlichen Kausalzusammenhangs sei das Gutachten des 

Spitals F.___ nicht genügend. Demzufolge seien der natürliche und adäquate 

Kausalzusammenhang nach wie vor als gegeben zu erachten.

b) Mit der Beschwerdeantwort vom 24. Juli 2006 beantragt Rechtsanwalt lic. iur. Simon 

Krauter für die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung 

führt er unter anderem aus, aufgrund der Akten sei davon auszugehen, dass die 

Beschwerdeführerin seit dem August 2002 nicht mehr unter Beschwerden gelitten 

habe, welche auf den Unfall vom 21. Februar 2002 zurückzuführen seien. Die 

Begutachtung durch das Center E.___ sei unter Protest der Beschwerdeführerin erfolgt, 

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was jedoch an der Beweistauglichkeit des Gutachtens nichts ändere, nachdem die 

Beschwerdeführerin ausser pauschaler Kritik keine substantiierten Einwendungen 

vorgebracht habe. Die Schilderung der Zusammenhänge sowie die Beurteilung der 

medizinischen Situation der Beschwerdeführerin im Gutachten des Spitals F.___ seien 

schlüssig und nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin auf dieses Gutachten 

habe abstellen dürfen. Dies treffe auch auf das Gutachten des Center E.___ zu. Mit 

Bezug auf die rechtlichen Ausführungen wird auf den angefochtenen Entscheid 

verwiesen. Gemäss dem Gutachten des Spitals F.___ sowie den ergänzenden 

Stellungnahmen vom 12. Februar und 12. Juni 2006 sei erstellt, dass spätestens ab 

etwa Herbst 2002 der Status quo sine bzw. ante wieder erreicht worden sei. Dass die 

Beschwerdegegnerin ihre Leistungen nicht bereits mit Wirkung ab dem Herbst 2002 

eingestellt habe, dürfe ihr vorliegend nicht zum Nachteil gereichen. Aus der zu Unrecht 

erfolgten Ausrichtung von Leistungen könne die Beschwerdeführerin nichts zu ihren 

Gunsten ableiten.

c) Mit Replik vom 4. September 2006 hielt der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

an seinen Anträgen und Ausführungen fest. Mit Eingabe vom 6. Oktober 2006 reichte 

er Berichte der Klinik G.___ vom 12. Juli und 6. September 2006 nach (act. G 13).

C.- In der Duplik vom 26. Oktober 2006 bestätigte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdegegnerin Antrag und bisherige Ausführungen. Zusätzlich reichte er eine 

Stellungnahme der Gutachter des Spitals F.___ vom 21. September 2006 ein (act. G 

17.1). Mit Eingabe vom 28. Februar 2007 machte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdegegnerin zudem von der Gelegenheit Gebrauch, zu den Suva-Akten 

(betreffend den Unfall vom 6. August 1999) Stellung zu nehmen. Der Rechtsvertreter 

der Beschwerdeführerin äusserte sich dazu mit Schreiben vom 14. März 2007 (act. G 

22, 24).

II.

1.- a) Streitig ist, ob die von der Beschwerdeführerin für die Zeit ab Mai 2003 geltend 

gemachten gesundheitlichen Beschwerden auf den Unfall vom 21. Februar 2002 

zurückzuführen sind. Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Entscheid 

(Erwägung 1) die rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens des natürlichen 

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Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und Gesundheitsschädigung sowie die 

beweisrechtlichen Anforderungen zutreffend dar; darauf ist zu verweisen. - Im 

Nachgang zum Unfall vom 21. Februar 2002 diagnostizierte das Kantonale Spital H.___ 

eine Rippenserienfraktur mit Hämatohemithorax sowie eine Kniekontusion links. Auf ein 

Schreiben der Basler Versicherungen vom 17. Mai 2002 gab Dr. B.___ unter anderem 

bekannt, wegen Knieschmerzen links aufgrund einer Läsion des medialen 

Kollateralbandes sei eine stehende Tätigkeit über einige Stunden nicht möglich 

(Beilagen zu Suva-act. 53). Am 27. Februar 2003 stellte die Klinik I.___ die Diagnosen 

eines chronischen Cervikalsyndroms bei Wirbelfehlhaltung/-fehlform, muskulärer 

Dysbalance und falscher Stereotype im HWS-, BWS- und Schultergürtelbereich, eines 

Status nach HWS-Distorsionstrauma am 6. August 1999 (nachfolgende 

Beschwerdefreiheit) sowie eines Status nach Rippenserienfraktur rechts mit 

Hämatohemithorax rechts am 21. Februar 2002 und seitheriger erneuter 

Schmerzexazerbation (Suva-act. 56). Eine weitere Behandlung in der Klinik I.___ fand 

nicht statt, weil im Zeitpunkt einer erneuten Untersuchung bezüglich der 

Cervikobrachialgie keine Symptome mehr bestanden (Suva-act. 57; BG-act. 31.1). Im 

Nachgang zu einem stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 14. Mai bis 14. 

Juni 2003 hielt die Klinik J.___ im Austrittsbericht vom 7. Juli 2003 unter anderem fest, 

es bestehe ein zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts. Der Sturz in einen Schacht 

habe die Aktivierung der Cervikobrachialgien bewirkt. Diese seien im Bereich der 

rechten Seite zunehmend stärker geworden (Suva-act. 69; BG-act. M35.1). Am 9. 

Februar 2004 bestätigte der Ehemann der Beschwerdeführerin telefonisch, nachdem 

die Behandlung bezüglich des Unfalls vom 6. August 1999 abgeschlossen worden sei, 

sei seine Frau beschwerdefrei gewesen und habe voll arbeiten können. Die aktuellen 

Beschwerden seien auf den Unfall vom Februar 2002 zurückzuführen (Suva-act. 86). 

Gemäss Beurteilung von Dr. med. K.___ vom 11. August 2003 konnte die Behandlung 

bezüglich der Folgen des Unfalls vom 21. Februar 2002 Ende 2002 abgeschlossen 

werden (BG-act. M40.1). Dr. med. L.___, Fachärztin für Radiologie hielt im Bericht vom 

30. September 2003 fest, im angegebenen Schmerzbereich des Knorpel-Knochen-

Übergangs der 7./8. Rippe rechts ventral sei morphologisch kein pathologischer 

Befund fassbar (BF-act. M45).

b) Eine Begutachtung der Beschwerdeführerin im Spital D.___, Neurologische Klinik 

und Poliklinik, ergab gemäss Bericht vom 17. März 2004 unter anderem, dass die heute 

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vorliegende Gesundheitsschädigung hauptsächlich (aber nicht allein) auf das Ereignis 

vom 21. Februar 2002 zurückzuführen bzw. durch dieses richtunggebend 

verschlimmert worden sei. Der Endzustand (hinsichtlich Behandlungsmöglichkeit) sei 

nach dem Aufenthalt in J.___ im Juli 2002 erreicht gewesen. Es liege ein 

Integritätsschaden von 10% vor, welcher zu ca. 20% auf den Unfall vom 6. August 

1999 und zu 70% auf den Unfall vom 21. Februar 2002 zurückzuführen sei. Die 

restlichen 10% seien anlagebedingt (Suva-act. 95, BG-act. G12.1; vgl. auch Suva-act. 

107). Im Gutachten des Center E.___ vom 31. März 2005, dem eine neurologische und 

eine orthopädische Abklärung zugrunde liegen, wurden als Diagnosen ein 

pseudoradikuläres Schmerzsyndrom in Schulter, Arm und seitlichem Thorakalbereich 

rechts unklarer Ätiologie, eine primäre migräneartige Hemikranie rechts, ein Status 

nach Rippenserienfraktur rechts und ausgedehntem Hämatothorax, ein Status nach 

Kniearthroskopie sowie eine diskrete spondylarthrotische Veränderung der oberen 

HWS vermerkt. Im Nachgang zum Unfall vom 21. Februar 2002 sei es unter adäquater 

Therapie zur raschen Besserung und Wiederaufnahme der Arbeit im vorherigen 

Rahmen (5 Monate nach dem Unfall) gekommen. Erst nach einigen Monaten, während 

der Ausübung ihres Hobbys (Lawinentraining mit dem Hund), sei es zur 

Schmerzexazerbation mit nun Schmerzen im Bereich des rechten Armes mit 

Kraftlosigkeit bis in die Schulter sowie Hemicranie mit Lichtempfindlichkeit, Flimmern 

und Trümmel gekommen. Es sei also zu einer eigentlichen Schmerzausweitung 

gekommen, welche so lange Zeit nach dem Unfall nicht mehr als unfallkausal 

interpretiert werden könne. Für die aktuellen Beschwerden bestehe nur ein möglicher 

Kausalzusammenhang mit dem Zweitunfall vom 21. Februar 2002 (vgl. Gutachten S. 

15, 16). Das Schmerzsyndrom der rechten Schulter, des Arms und des seitlichen 

Thorakalbereichs habe durch die Abklärungen nicht geklärt werden können. Die ein- 

bis zweimal pro Monat auftretenden Halbseitenkopfschmerzen seien wahrscheinlich 

migräneartig und ohne direkten Zusammenhang mit dem Schmerzsyndrom der 

Schulterregion. Nach dem Unfall am 21. Februar 2002 sei die Patientin in ihrem 

freiwillig reduzierten Pensum bis zum 1. Juli 2002 vollständig arbeitsunfähig gewesen. 

Anfänglich sei sie vor allem wegen ihren Rippenproblemen arbeitsunfähig gewesen, 

später nur noch wegen den Knieproblemen links, da sie nicht lange habe stehen 

können. Nach der Arthroskopie vom 16. Juli 2002 sei sie innert 14 Tagen wieder 100% 

arbeitsfähig gewesen, und dies bis Mai 2003. Die Patientin zeige eine sehr gute 

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Funktion sowohl im Bereich der HWS als auch an der rechten Schulter. Viele der 

Probleme, die im Mai 2003 aufgetreten seien, seien nicht vergleichbar mit denjenigen 

nach dem Unfall. Sie habe damals nicht über Schulterschmerzen und verstärkte 

Kopfschmerzen geklagt. Zudem würden posttraumatische strukturelle Läsionen fehlen, 

welche die Beschwerden erklären könnten (Gutachten S. 17-20; BG-act. G29.1; Suva-

act. 117). Dr. med. N.___ berichtete am 23. Mai 2005, die Beschwerden der Patientin 

seien erst nach dem Unfall vom 21. Februar 2002 aufgetreten; vorher sei sie 

vollkommen beschwerdefrei gewesen. Durch den Sturz sei es offensichtlich auch zu 

Kontusionsverletzungen der HWS und der Schulter rechts gekommen (Suva-act. 137; 

BF-act. G 43.2). Am 11. Juli 2005 bestätigte Dr. N.___, die anlässlich des Unfall vom 

21. Februar 2002 erlittenen Verletzungen und die daraus folgenden Beschwerden seien 

eindeutig unfallbedingt. Anamnestisch habe die Patientin schon seit ihrer Jugend ca. 

einmal im Monat unter Migräneattacken zu leiden gehabt. Nach dem Schleudertrauma 

vom August 1999, von welchem sie sich erholt habe, seien diese Beschwerden aber 

verschwunden. Bis zum Unfall vom 21. Februar 2002 sei die Patientin vollkommen 

beschwerdefrei gewesen (Suva-act. 138; vgl. auch BG-act. V30.1). Gemäss Beurteilung 

von Dr. med. O.___, Radiologie FMH, vom 18. November 2005 wäre eine 

Impingementproblematik gut zu erklären. Zudem bestünden Zeichen einer Tendinose 

der Supraspinatussehne. Der Nachweis einer Ruptur liege jedoch nicht vor. Im 

Weiteren vermerkte der Arzt eine deutliche AC-Gelenksarthrose (BG-act. M64).

c) Eine Begutachtung der Beschwerdeführerin im Spital F.___ ergab gemäss Gutachten 

vom 5. Dezember 2005 unter anderem, zwischen dem Unfall vom 21. Februar 2002 

und den heutigen Beschwerden bestehe ein möglicher, aber kein überwiegend 

wahrscheinlicher Kausalzusammenhang. Der Status quo sine/quo ante bezüglich des 

Unfalls vom 21. Februar 2002 sei etwa im Herbst 2002 (in Übereinstimmung mit der 

Aktenlage, insbesondere dem Hausarzt, welcher das Auftreten von Nackenschmerzen 

als neue Erkrankung unabhängig vom Unfall vom 21. Februar 2002 interpretiert habe) 

erreicht gewesen (S. 50). Es erscheine schwierig, den heutigen Zustand der 

Beschwerdeführerin mit letzter Sicherheit bezüglich der Auswirkungen des Unfalls vom 

21. Februar 2002 zu beurteilen. Im Verlauf sei sicher auffällig, dass eine weitgehende 

Heilung erzielt werden konnte, dann aber neun Monate nach dem Unfall neue 

Beschwerden, nämlich im Nacken und Kopf, aufgetreten seien, deren Ursache 

spezialärztlich (Klinik I.___) nicht eindeutig eruiert werden konnten. Dabei sei auch der 

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Wirbelsäulenform und -haltung eine Rolle beigemessen worden sei. Zwei Wochen 

später komme es dann unerwartet zur vollen Arbeitsunfähigkeit und Notwendigkeit 

einer stationären Rehabilitation. Der Verlauf ("freies Intervall" von neun Monaten [bis zur 

Physiotherapieverordnung am 15. November 2002] sowie das unerklärte akute 

Geschehen [am 16. April 2003] vierzehn Monate nach dem Unfall vom 21. Februar 

2002) seien nicht dazu angetan, eine Unfallkausalität zu stützen. Die Stellungnahme 

von Dr. med. K.___ (BG-act. M40.1), erscheine im Licht der übrigen Daten, 

insbesondere des "freien Intervalls", nicht haltbar. Die Unfallkausalität lasse sich 

aufgrund der beiden anderen Gutachten nicht einfach zwischen möglich und 

wahrscheinlich einschätzen. Für eine angepasste Arbeit mit wechselnder 

Arbeitsposition und ohne Belastung des rechten Arms bestehe volle Arbeitsfähigkeit (S. 

41-44). Bei einem nur möglichen Kausalzusammenhang der heutigen Beschwerden mit 

dem Unfall vom 21. Februar 2002 sei die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht 

unfallbedingt. Die lediglich mögliche Unfallkausalität reiche nicht aus, um einen 

unfallkausalen Integritätsschaden zu postulieren (S. 52, 53; Suva-act. 140; BG-act. 

G46). Am 20. Januar 2006 berichtete Dr. N.___ über den Verlauf der 

schmerztherapeutischen Behandlung (act. G 1.2/2). In der ergänzenden Stellungnahme 

vom 12. Februar 2006 verwiesen die Gutachter des Spitals F.___ zum Einwand, dass 

zu Unrecht von fehlenden objektiven Befunden ausgegangen worden sei, auf das 

Schreiben des Dr. N.___ vom 20. Januar 2006, wonach eine praktisch normale und 

schmerzfreie Beweglichkeit des Schultergelenks bestehe. Zur Bemerkung des 

Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin betreffend Magnetresonanzuntersuchung 

hielten sie fest, die Knochen seien auf einer Magnetresonanzuntersuchung 

selbstverständlich präzis dargestellt. Im Übrigen verwiesen sie auf die Beschreibung 

des Humeruskopfes im Gutachten auf S. 19. Im Weiteren legten sie dar, dem 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin sei entgangen, dass der Rippenbereich mit 

einer Magnetresonanzuntersuchung vom 29. September 2003 abgeklärt worden sei 

(Gutachten S. 15). Der Rechtsanwalt lege sodann keine Akten bei, welche eine 

mögliche Arbeitsunfähigkeit im Juli 2002 belegen würden. An ihrer Aussage betreffend 

beschwerdefreies Intervall (von Juli 2002 bis März 2003) auf S. 48 des Gutachtens 

hielten sie fest und würden sich dabei auf die Arbeitsfähigkeit stützen. In der Zeit von 

Februar bis November 2002 hätten keine Behandlungen in der Nackenregion 

stattgefunden ("freies Intervall" von neun Monaten). Gerade um dem Vorwurf der 

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unvollständigen Abklärung zu entgehen, sei eine Arthro-Magnetresonanzuntersuchung 

der Schulter durchgeführt worden. Damit und gestützt auf die Akten (insbesondere Bild 

gebende Verfahren, Gutachten S. 29-32) seien ihres Erachtens die 

Abklärungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Im Gutachten sei nicht von 

"Beschwerdefreiheit", sondern von einem "funktionell günstigen Intervall vom fünften 

bis vierzehnten Monat" (Juli 2002 bis März 2003) ausgegangen worden; dies 

insbesondere gestützt auf die damalige Arbeitsfähigkeit. Das neu beigebrachte 

Aktenstück (Brief von Dr. N.___ vom 20. Januar 2006) bringe keine neuen Aspekte und 

führe deshalb zu keinen anderen Konklusionen (Suva-act. 146; BG-act. V40.1). Gemäss 

Operationsbericht der Klinik G.___, Zürich, vom 2. August 2006 erfolgte am 31. Juli 

2006 eine arthroskopische Revision des rechten Schultergelenks (act. G 9.1/4).

2.- a) Vorliegend ist als belegt zu erachten, dass es im Nachgang zum Unfall vom 21. 

Februar 2002, insbesondere hinsichtlich der Rippenprobleme, zu einer relativ raschen 

Beschwerdebesserung kam und die Beschwerdeführerin ihre Berufstätigkeit von Juli 

2002 bis März 2003 - lediglich unterbrochen durch eine Kniearthroskopie - im gleichen 

Umfang wie vor dem Unfall wieder ausüben konnte. Nach der Kniearthroskopie am 17. 

Juli 2002 bestand gemäss Dr. B.___ bereits ab 2. August 2002 wieder eine volle 

Arbeitsfähigkeit, auch wenn noch Schmerzen im Bereich des rechten Rippenthorax 

bestanden. Von Bedeutung erscheint im Weiteren, dass die Beschwerdeführerin in der 

Zeit nach dem streitigen Unfall weder über HWS-Probleme noch über Schulter- oder 

Kopfschmerzen klagte; solche sind auch aus den entsprechenden Akten nicht 

ersichtlich (BG-act. M1-4, M5, M8, M10, M20, M22, M27). Es kann von daher - 

entgegen der von Dr. N.___ im Bericht vom 23. Mai 2005 geäusserten Annahme (BF-

act. G43.2) - nicht überwiegend wahrscheinlich davon ausgegangen werden, dass es 

durch den Sturz vom 21. Februar 2002 zu Kontusionsverletzungen der HWS und der 

Schulter rechts gekommen war. Die Gutachter des Spitals F.___ haben dazu 

ausgeführt, der Einschätzung des Dr. N.___ vom 11. Juli 2005, wonach die 

Beschwerden "eindeutig unfallbedingt" seien, komme ihres Erachtens geringere 

Bedeutung zu, da diese Therapeuten den Verlauf und insbesondere die Aktenlage 

ungenügend gekannt hätten, auf Probleme des "freien Intervalls" nicht eingegangen 

seien, und in einem Interessenkonflikt (offenbar Rechnungen mit fünfstelligem Betrag) 

stehen würden (BG-act. G45.42). In diesem Zusammenhang ist sodann festzuhalten, 

dass die Beweisanforderungen an die Unfallkausalität umso grösser sind, je weiter das 

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Unfallereignis zeitlich vom Auftreten der Beschwerden entfernt liegt (vgl. RKUV 1997, 

188 Erw. 1c). Die erst neun Monate nach dem Unfall wieder neu aufgetretenen 

Beschwerden im Nacken und im Kopf, welche Dr. B.___ im übrigen im Bericht vom 15. 

November 2002 als Rückfall zum Suva-versicherten Unfall vom 6. August 1999 

interpretierte (BG-act. M28, M29), lassen sich sachverhaltsmässig nicht in Verbindung 

mit dem vorliegend strittigen Unfall bringen. Die Schmerzen im Bereich des Nackens 

und der rechten Schulter intensivierten sich Ende März 2003 aufgrund eines akuten 

Geschehens (offenbar nach einem Lawinentraining mit dem Hund), bei welchem auch 

Kopfschmerzen, deutliche Lichtempfindlichkeit, eine Visusstörung sowie Trümmel 

auftraten. In der Folge wurde eine volle Arbeitsunfähigkeit ab 16. April 2003 bestätigt 

(BG-act. M32.2, M33, M35). Die Gutachter des Center E.___ interpretierten das 

Geschehen im Sinn einer Schmerzausweitung, welche so lange Zeit nach dem Unfall 

nicht als unfallkausal angesehen werden könne bzw. höchstens in einem möglichen 

Zusammenhang zum Unfall vom 21. Februar 2002 stehe. Für das Schmerzsyndrom der 

rechten Schulter, des Arms und des seitlichen Thorakalbereichs fanden die Gutachter 

keine (somatische) Erklärung. Sie stuften die Kopfschmerzen als migräneartig, und 

ohne direkten Zusammenhang mit dem Schmerzsyndrom in der Schulterregion ein; 

eine Migräne ohne Aura habe schon in früheren Lebensphasen bestanden. Im Übrigen 

stellten sie eine sehr gute Funktion sowohl an der HWS als auch im Bereich der 

rechten Schulter fest und erklärten, was die Schulterbeschwerden betreffe, könnten 

diese durchaus sehr spontan auftreten. Schon ab dem 30. Lebensjahr würden 

degenerative altersbedingte Umbauvorgänge beginnen. Aus der täglichen Praxis sei 

bekannt, dass insbesondere durch das ungewohnte Schneeschaufeln plötzliche heftige 

Schmerzen in den Schultern, aber auch im Bereich der Wirbelsäule auftreten könnten. 

Die heutigen Beschwerden seien deshalb durchaus auch ohne irgendein 

Unfallgeschehen erklärbar (vgl. BG-act. G29.1 S. 15-20). Die Gutachter des Spitals 

sprachen sodann entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (act. G 1 S. 9) 

nicht von einem (mehr oder weniger) beschwerdefreien Intervall von neun Monaten (Juli 

2002 bis März 2003), sondern von einem "freien Intervall" mit uneingeschränkter 

Arbeitsfähigkeit und weitgehender Heilung; (vollständige) Schmerzfreiheit setzten die 

Gutachter nicht voraus (vgl. BG-act. G46 S. 41).

b) Die Parteien gehen übereinstimmend davon aus, dass auf das Gutachten des Spitals 

F.___ vom 17. März 2004 nicht abgestellt werden kann, da es widersprüchlich und im 

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Ergebnis nicht klar und schlüssig begründet ist (vgl. act. G 1 S. 4, BG-act. K 82, K83, 

K109.1, K115.1). Tatsächlich blieb etwa die Schlussfolgerung, wonach ein 

Integritätsschaden von 10% bestehe, welcher zu 20% auf den Unfall vom 6. August 

1999 und zu 70% auf den Unfall vom 21. Februar 2002 zurückgehe, im Wesentlichen 

unbegründet. Die ab November 2002 bzw. Mai 2003 bestehenden Schmerzen der 

Beschwerdeführerin im Bereich der rechten Schulter, des Armes und des 

Thorakalbereichs werden demgegenüber sowohl im Gutachten des Center E.___ vom 

31. März 2005 (Suva-act. 117; BG-act. G29) als auch im eingehend und plausibel 

begründeten Gutachten des Spitals F.___ vom 5. Dezember 2005 (Suva-act. 140; BG-

act. G46) nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem 

Unfall vom 21. Februar 2002 gesehen; eine diesbezügliche Kausalität wurde als 

höchstens möglich erachtet. Die rechte Schulter war anlässlich der Abklärung in der 

Klinik J.___ im April 2003 geröntgt worden, wobei Dr. P.___ den Verdacht auf eine 

posttraumatische Teilläsion des M. Supraspinatus äusserte. Zur Abklärung dieses 

Verdachts wurde anlässlich der Begutachtung im Spital F.___ am 18. November 2005 

eine Arthro-Magnetresonanzuntersuchung des rechten Schultergelenks durchgeführt 

und unter anderem eine Ruptur der Supraspinatussehne verneint (Suva-act. 140 S. 32). 

In der Stellungnahme vom 12. Februar 2006 gingen die Gutachter des Spitals F.___ 

ausführlich auf den Einwand ein, dass zu Unrecht von fehlenden objektiven Befunden 

ausgegangen worden sei. Im Weiteren äusserten sie sich zur Bemerkung des 

Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin betreffend Magnetresonanzuntersuchung. 

Aus der Feststellung im Bericht der Klinik G.___ vom 12. Juli 2006, wonach die 

erhebliche Reizung des rechten Schultergelenks - bei fehlendem Hinweis auf eine 

Instabilität und einem weitgehend unauffälligen MRI-Befund vom 10. März 2006 - mit 

einem supracromialen Impingement klinisch zur Deckung gebracht werden könne (act. 

G 13/Beilage 5), sowie der im Operationsbericht der Klinik G.___ vom 2. August 2006 

gestellten Diagnose einer anterioren Instabilität des rechten Schultergelenks mit 

ventralem Labrumdefekt (act. G 9.1 /4), lässt sich zur Frage der Unfallkausalität nichts 

ableiten. Dies umso weniger, als Hinweise für eine Luxation oder eine strukturelle 

Instabilität im Operations-Bericht verneint wurden. Schliesslich wurde bereits im 

Gutachten des Spitals F.___ eine Arthrose des acromioclavikulären Gelenks rechts 

vermerkt (Suva-act. 140 S. 32). In der Stellungnahme vom 21. September 2006 

erklärten die Gutachter diesbezüglich, nach ihrer Ansicht könne bei im übrigen 

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unauffälligen Befunden sowohl in der Arthrose-Magnetresonanzuntersuchung vom 18. 

November 2005 als auch bei der Arthroskopie vom 31. Juli 2006 und somit fehlenden 

morphologischen Hinweisen für eine Traumatisierung des Schultergelenks nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Sturz vom 

21. Februar 2002 Ursache des Befundes (Ablösung des cranioventralen Labrums bzw. 

Lücke des ventralen Labrums) sei. Im Verlauf seit dem Unfall bis zur Untersuchung bei 

PD Dr. Q.___ habe kein Untersucher eine klinische Schulterinstabilität finden können. 

Eine klinisch zum Zeitpunkt der Begutachtung nicht zu diagnostizierende Instabilität 

des rechten Schultergelenks (auch gemäss Bericht von Dr. N.___ vom 20. Januar 2006 

habe die Nachkontrolle vom 18. Januar 2006 eine praktisch normale und schmerzfreie 

Beweglichkeit im Schultergelenk gezeigt) sei in keinem Fall in der Lage, die 

geschilderten Beschwerden zu begründen, so dass diese Diagnose als Erklärung für 

die Beschwerden gar nicht in Frage komme. Die von der Beschwerdeführerin 

angegebenen Beschwerden (in der Schulter mit Ausstrahlung in den Arm und in den 

Kopf sowie im rechtsseitigen Brustkorb und in den Rippen) könnten nicht durch eine 

Schulterinstabilität erklärt werden (act. G 17.1).

Zum weiteren Einwand, die Hals- und Nackenbeschwerden seien im Gutachten des 

Center E.___ nicht näher abgeklärt worden (act. G 9 S. 3), ist festzuhalten, dass der 

entsprechende Befund (Zervikalsyndrom bei Wirbelsäulenfehlhaltung und Fehlform, 

muskulärer Dysbalance und falscher Stereotypie im HWS-, BWS- und Schulterbereich) 

sich bereits aus den Vorakten ergab und insofern einer weiteren Abklärung nicht 

bedurfte. Die Feststellungen im Gutachten des Center E.___ betreffend Beschwerden 

und Arbeitsfähigkeit im Nachgang zu den Unfällen vom 6. August 1999 und 21. Februar 

2002 (Suva-act. 117 S. 14f), welche die Beschwerdeführerin nunmehr als falsch und 

aktenwidrig bezeichnet (act. G 9 S. 3f), stützen sich auf ihre eigenen anamnestischen 

Angaben gegenüber den Gutachtern (BG-act. G29.10f). Widersprüche liegen auch 

insofern vor, als die Beschwerdeführerin gegenüber ihrem Rechtsvertreter sowie der 

Beschwerdegegnerin erklärte, nach dem Unfall vom 6. August 1999 stets unter 

Schmerzen gelitten zu haben, während sie den Gutachtern des Spitals F.___ angab, die 

mit dem Autounfall vom 6. August 1999 in Zusammenhang stehenden Beschwerden 

seien vollständig verschwunden (BF-act. G45.24, K46). Zum weiteren Einwand, die 

Gutachter des Spitals F.___ hätten den Rippenbereich und die Lunge nicht untersucht 

und sich diesbezüglich auf ein MRI vom September 2003 gestützt (act. G 1 S. 8; BG-

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act. V48.1; Bericht Dr. med. R.___ vom 15. Mai 2006, act. G 1.5 bzw. BG-act. V47), 

hielten die Gutachter in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 12. Juni 2006 unter 

anderem fest, die Tatsache, dass trotz Markierung bei der ersten MRI-Untersuchung 

vom 29. September 2003 und genauer Lokalisation auf dem vorangehenden 

Röntgenbild bei der zweiten MRI-Untersuchung vom 15. Juni 2006 keine 

Strukturauflösung habe gesehen werden können, relativiere die Befundbeschreibung 

der Röntgenbilder vom 3. Mai 2006. Grundsätzlich sollte auf einer MRI-Untersuchung 

eine Strukturauflösung der Kompakta bei ausgeprägter Pseudoarthrose auch an einer 

Rippe erkennbar sein, insbesondere wenn speziell danach gesucht werde. Die 

entscheidende Frage betreffe aber nicht die Diskussion eines Befunds, sondern dessen 

mögliche Auswirkungen auf das Befinden der Beschwerdeführerin. Die von ihr 

angegebenen Beschwerden würden nicht in erster Linie einem an der neunten und 

zehnten Rippe gelegenen Befund entsprechen (Hinweis auf anamnestische Aussagen 

anlässlich der Begutachtung). Auch die Aktenlage (in der Stellungnahme dargelegt) 

stütze die Angaben der Beschwerdeführerin. Die im Mai 2006 durchgeführten Bild 

gebenden Verfahren hätten keine neuen Aspekte zum Beschwerdebild ergeben (BG-

act. G 46).

c) Die Gutachter des Spitals F.___ setzen sich mit den Einwänden des Rechtsvertreters 

der Beschwerdeführerin ausführlich auseinander und legten ihren Standpunkt 

nachvollziehbar dar. Es besteht kein begründeter Anlass, an einzelnen Aspekten des 

Gutachtens oder am Begutachtungsresultat - bezogen auf den streitigen Unfall - zu 

zweifeln. Auch die im Gutachten des Spitals F.___ erwähnte Beurteilung von Dr. med. 

K.___ vom 11. August 2003 (Suva-act. 141 S. 14, 39; BG-act. M40.1) ist nicht geeignet, 

solche Zweifel zu begründen, zumal dieser Arzt davon ausging, dass von einer 

richtunggebenden Verschlimmerung der Nacken- und Kopfschmerzen durch den Unfall 

vom 21. Februar 2002 keine Rede sein könne, nachdem die Patientin bei diesem Unfall 

keine Verletzung des Nackens und des Kopfes erlitten habe. In diesem Zusammenhang 

ist schliesslich zu beachten, dass der Unfallversicherer nicht den Beweis für 

unfallfremde Ursachen zu erbringen, sondern nur darzutun hat, dass die 

unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren 

haben. Eben so wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu 

verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder die versicherte Person 

nun bei voller Gesundheit ist (Urteil des EVG vom 27. Februar 2004 i.S. A. [U 29/03]). 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/15

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Der vom Rechtsvertreter beantragte Beizug der IV-Akten kann unter diesen Umständen 

unterbleiben, zumal die vorliegend streitige Unfallkausalitätsfrage sich im IV-Verfahren 

nicht stellt und somit aufgrund der IV-Akten diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse zu 

erwarten sind.

3.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einsprache-Entscheids vom 9. März 2006 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 24.05.2007
	Art. 6 UVG. Sturz in einen Schacht. Leistungserbringung durch den Unfallversicherer. Einstellung von Leistungen wegen Verneinung der natürlichen Unfallkausalität (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Mai 2007, UV 2006/50).

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		2025-07-19T16:27:53+0200
	"9001 St.Gallen"
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