# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bf6983b0-d841-5f42-b5c5-29f15e5cc973
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-23
**Language:** de
**Title:** Bei einer diagnostizierten depressiven Störung unterschiedlichen Ausmasses ist das Leistungsvermögen zwingend anhand des strukturierten Beweisverfahrens zu ermitteln. Rückweisung.
**Docket/Reference:** IV.2018.00298
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2018.00298.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2018.00298
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Sager
Ersatzrichterin Romero-Käser
Gerichtsschreiberin Tiefenbacher
Urteil
vom
23. Oktober 2018
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG
A.___
Badenerstrasse
141, 8004 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1967, bei der
B.___
AG als Vorarbeiter angestellt, mel
dete sich am 24. Oktober 2015 unter Hinweis auf diverse Krankheiten bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/13).
Nachdem Frühinter
ventionsmassnahmen
in Form von Arbeitsvermittlung
(vgl. Urk. 8/
27) nicht er
folgreich verlaufen waren (vgl. Urk. 8/
35), erkundigte sich die
Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle, nach dem Arbeitsverhältnis des Ver
sicherten (Urk. 8/41), zog Akten des Krankentaggeldversicherers, darunter ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 8/78)
,
bei (Urk. 8/22 und 8/43) und holte bei den behandelnden Ärzten medizinische Berichte ein (Urk. 8/45, 8/51, 8/56, 8/68 und 8/70). Mit Vorbescheid vom 26. Juli 2017 kündigte sie an, einen Leistungsan
spruch zu verneinen (Urk. 8/84) und forderte den Versicherten gleichentags auf, die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung zu intensivieren (Urk. 8/83).
Gegen den Vorbescheid
erhob der Versicherte am 14. August 2017
(Urk. 8/85) und am 17. Oktober 2017 (
Urk. 8/92)
Einwände,
worauf die IV-Stelle einen wei
teren Arztbericht einholte (Urk. 8/99). Der Versicherte reichte einen Verlaufsbe
richt des behandelnden Psychiaters nach (Urk. 8/104). Mit Verfügung vom 6. März 2018 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 2 = Urk. 8/108).
2.
Gegen die Verfügung vom 6. März 2018 (Urk. 2)
erhob der Versicherte am 23. März 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen. Als Eventualantrag stellte er das Begehren um ergänzende Abklärun
gen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer am 13. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den
Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung
des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1
8.
November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vo
raus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein
zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu
mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl.
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG
).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz
tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi
cherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärzt
lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren abweisenden Entscheid (Urk. 2) im Wesentlichen damit, gestützt auf das vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebene Gutachten könne nicht von einer invalidisierenden gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden. Die im Gutachten aufgeführten Diagno
sen gälten aus rechtlicher
Sicht
nicht als langandauernd und die Therapiemög
lichkeiten seien nicht ausgeschöpft. An dieser Einschätzung änderten die Berichte der behandelnden Ärzte nichts (S. 2).
Mit Beschwerdeantwort (Urk. 7) machte sie geltend, bildgebend hätten keine re
levanten strukturellen Schäden am Achsenskelett nachgewiesen werden können. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer aus soma
tischer Sicht vollständig arbeitsfähig (S. 1). In psychiatrischer Hinsicht sei auch nach neuer bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu den leichten bis mittelschwe
ren Depressionen ein besonderes Augenmerk auf die Frage der Therapierbarkeit
zu legen. Es sei dementsprechend Aufgabe des medizinischen Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzeigen, weshalb - trotz lediglich leichter bis mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit der Störung - im Einzelfall funk
tionelle Leistungseinschränkungen resultierten, die sich auf die
Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 3).
2.2
Der Beschwerdeführer wandte gegen die Argumente der Beschwerdegegnerin zu
sammengefasst ein (Urk. 1), auf das vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebene Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen nicht abgestellt wer
den (S. 4 f. Ziff. 5). Die behandelnden Ärzte gingen allesamt von einer Einschrän
kung der Arbeitsfähigkeit auch für leidensadaptierte Tätigkeiten aus und begrün
deten dies anhand von konkreten Funktionsstörungen sowie Funktionseinschrän
kungen (S. 7 Ziff. 10).
2.3
Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer in der Arbeitsfähigkeit ein
geschränkt ist und Anspruch auf eine Invalidenrente hat.
3.
3.1
Dr.
C.___
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnosti
zierte im Bericht zu Händen des Krankentaggeldversicherers vom 30. März 2015 (Urk. 8/22/3) ein
lumbospondylogenes
Syndrom (Ziff. 1). Vom
3.
bis 20. März 2015 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden, seit 31. März 2015 sei der Beschwerdeführer zu 50 % arbeitsfähig (Ziff. 4).
Am 10. Dezember 2015 (Urk. 8/43/7-8) berichtete
Dr.
C.___
, der Beschwerde
führer sei vom
3.
bis 10. März 2015 zu 100 %, vom
1.
bis 22. April 2015 zu 50 % arbeitsunfähig und ab 27. April 2015 vollständig arbeitsfähig gewesen. Vom 7. bis 20. September 2015 habe wieder eine 100%ige und vom 21. September bis 5. Dezember 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bei einer Präsenz von 100 %
bestanden. Seit 6. Dezember 2015 arbeite er zu 100 % (S. 1 Ziff. 4). Er
übe
jetzt den ganzen
Tag
in der gleichen Firma
eine leichte
Tätigkeit
aus
, die er ohne wei
teres durchführen könne (S. 2 Ziff. 8).
3.
2
Dr.
D.___
, Facharzt für Rheumatologie, stellte im am 15. Juni 2016 eingegangenen Bericht
(Urk. 8/45)
folgende Diagnose (
S. Ziff. 1.1):
-
Lumbosakralgie
/-
glutealgie
beidseits mit/bei
-
diffuse
r
Ausstrahlung in die Beine, klinisch
spondylogen
beziehungs
weise im Rahmen von
Kettenmyotendinosen
-
MRI LWS (September 2015, vgl. Urk. 8/45/11) ohne relevante Degene
ration und Neurokompression
-
vertebrogene
r
Schmerzkomponente interspinal (
Prozessi
spinosi
) und
fazettogen
-
insuffiziente
r
Haltemuskulatur
-
körperliche
r
Schwerstarbeit als
Unterlagsbodenleger
, meist kniend
Da keine relevanten strukturellen Schäden am Achsenskelett hätten nachgewie
sen werden können, sei die Prognose an sich günstig. Unter Berücksichtigung des beruflichen Belastungsprofils als Bodenleger
in
monoton gleichbleibender, ergo
nomisch ungünstiger Haltung und einer offenbar drohenden Kündigung bei län
gerdauernder Arbeitsunfähigkeit müsse die Prognose hinsichtlich Entwicklung einer chronischen Schmerzproblematik als eher ungünstig beurteilt werden (S. 8 Ziff. 1.4).
Er (
Dr.
D.___
) habe keine Arbeitsunfähigkeit attestiert, zum Zeitpunkt seiner Beurteilung habe eine von der Hausärztin attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bis Ende Oktober 2015 bestanden
(S. 8 Ziff. 1.6)
.
Zum Zeitpunkt seiner Untersu
chung sei die vollständige Wiederaufnahme der Arbeit ab November
2015
geplant gewesen, ob sich dies habe umsetzen lassen, wisse er nicht, da er den
Beschwer
deführer seit dem 20. Oktober 2015 nicht mehr in der Sprechstunde gesehen habe
(S. 9 Ziff. 1.9)
.
Klinisch hätten vor allem muskuläre Befunde ohne bildgebend nachgewiesene relevante Degenerationen im Achsenskelett bestanden, so dass
sich
von dieser Seite her keine anhaltende Einschränkung der A
rbeitsfähigkeit begründen lasse.
Dennoch sei die körperliche Schwerarbeit
mit
ständig ergonomisch ungünstiger Körperhaltung bei insuffizienter Haltemuskulatur ungünstig und eine berufliche Umstellung hilfreich (S. 10 Ziff. 1.11).
3.
3
3.
3
.1
Im Bericht des Zentrums
E.___
vom 27. Juni 2016
(Urk. 7/51/6-8)
wurden
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
genannt
(S. 1 Ziff. 1.1):
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.2)
-
lumbovertebrales
Syndrom mit/bei
-
Ausstrahlung Beine beidseits
-
im Rahmen von
Kettenmyogelosen
(
Dr.
C.___
, Dezember 2015)
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Störung durch Tabak.
Der Beschwerdeführer könne nicht lange sitzen und stehen und maximal 60 Mi
nuten A
uto
fahren, weshalb nur leichte Tätigkeiten in Frage kämen.
A
llerdings bestehe inzwischen eine deutliche Resignation und Depression mit Lust- und An
triebslosigkeit, weshalb eine gerichtete Tätigkeit kaum mehr möglich sei. Auch der Durchhaltewille sei weitgehend nicht mehr vorhanden (S. 2).
3.
3
.2
Nach einer ambulanten Behandlung vom 27. Juni bis 29. Juli und
vom
22. Au
gust bis 9. September 2016 wurden i
m Bericht vom 9. September 2016 (Urk. 8/56/7-12) die Diagnosen wiederholt,
wobei
die Aus
prägung
der depres
siven Episode
als
mittel- bis
schwergradig
angegeben wurde
(S. 1).
Der Beschwer
deführer erscheine äusserlich geordnet, altersentsprechend, bewusstseinsklar und allseits orientiert. In der emotionellen Kontaktaufnahme sei er abwartend, ge
hemmt, sachlich und affektiv im Spontanverhalten. Die Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, bei Testungssituationen jedoch frus
triert, gereizt und affektiv unkontrolliert. Im Gesprächsverlauf sei er eher passiv und bei Fragen schildere er sein Symptomerleben und -verhalten i
m
Zusammen
hang mit den zunehmenden Schmerzen. Kognitiv in Aufmerksamkeit, Konzent
ration, Merkfähigkeit und Gedächtnis sei er verlangsamt beziehungsweise deut
lich eingeschränkt. Es bestehe eine deutliche Vergesslichkeit, das Denken sei for
mal beweglich, inhaltlich problemzentriert. Es bestünden keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen (Wahn, Wahrnehmungs- oder Ich-
S
törungen). Anamnestisch seien deutliche Suizidgedanken/-wünsche vorhanden, ohne Sui
zidversuche und konkrete Ausführungspläne. Aktuell bestehe keine Suizidalität (S. 2).
Der Beschwerdeführer sei seit 7. März 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. Er sei sehr behandlungsmotiviert und habe an allen Behandlungsterminen t
rotz
grosser Er
schöpfung und starker Schmerzsymptomatik regelmässig teilgenommen.
3.
3
.3
Im Bericht vom 14. September 2016 (Urk. 8/56/4-6) wurde ausgeführt, der Be
schwerdeführer leide seit September 2015 unter einer klinisch relevanten depres
siven Symptomatik. Im bisherigen Therapieverlauf habe bis auf eine Schlafbes
serung durch Psychopharmaka keine Reduktion der psychopathologischen Symp
tomatik erreicht werden
können
. Der Beschwerdeführer sei weiterhin zu 100
%
arbeitsunfähig, auch für angepasste Tätigkeiten. Die zunehmende Schmerzsymp
tomatik habe zur Entwicklung der depressiven Symptome wesentlich beigetragen und halte sie aufrecht. Eine Minderung der Schmerzsymptomatik scheine für eine Reduktion der psychopathologischen Symptome zentral zu sein (S. 2 Ziff. 3.3).
3.
3
.4
Laut Bericht vom 6. März 2017 (Urk. 8/70/4-5) habe trotz einer angeblichen Bes
serung des Zustandes in der stationären Behan
dlung (vgl. untenstehende E. 3.4
) keine nachhaltige Besserung beobachtet werden können. Aktuell habe die De
pression eher zugenommen (S. 1).
3.
3
.5
Am 18. September 2017 (Urk. 3/10
)
nahmen die behandelnden Ärzte und Thera
peuten
des
E.___
zum Gutachten von
Dr.
F.___
(vgl. untenstehende E. 3.4) Stel
lung und erachteten dieses als nicht beweistauglich.
3.
3
.6
Am 22. Februar 2018 (Urk. 3/11) wurde berichtet, der Beschwerdeführer habe deutliche Suizidideen und sämtliche Lebensgeister seien erlöscht. Er leide unter Atemnot, Appetitminderung, Schmerzen in der
Lendenwirbelsäule (
LWS
)
, den Beinen und im rechten Arm. Eine Operation der Zunge stehe bevor. Er könne nur noch 30 Minuten spazieren, dann sei er erschöpft.
3.
4
Vom 2. Dezember 2016 bis 4. Januar 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik
G.___
hospitalisiert. Im Aus
trittsbericht vom 6. Januar 2017 (Urk. 8/68) wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2)
-
anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.40)
Auch im stationären Umfeld habe sich der Beschwerdeführer niedergeschlagen, antriebslos und zurückgezogen gezeigt. Widerholt seien Krisen aufgetreten, in denen er sich nicht ausreichend von Suizidalität habe distanzieren können und
die
teils eine intensive Überwachung gefordert hätten. Diese Krisen seien jeweils an familiäre Belastungssituationen gebunden gewesen. Eine Tochter habe Dro
genprobleme und sei aktuell ebenfalls hospitalisiert. Sie und eine weitere Tochter bezichtigten den Beschwerdeführer des sexuellen Missbrauchs. Im Verlauf habe sich die zur Aufnahme führende Symptomatik verbessert. Der Beschwerdeführer habe Ideen und Pläne entwickelt, und die Hoffnungslosigkeit habe sich zurück
gebildet (S. 3).
Die zur Aufnahme führende Symptomatik sei am ehesten im Rahmen einer re
zidivierenden depressiven Störung in Verbindung mit einer Anpassungsstörung getriggert durch familiäre, finanzielle und gesundheitliche Probleme
zu beurtei
len
(S. 3).
3.
5
Dr.
F.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in dem vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen Gutachten vom 27. April 2017 (Urk. 8/78) eine mittelgradige depressive Episode (F32.1) mit An
passungsstörung bei multipler familiärer Konfliktsituation (F43.2; S. 7 und S. 9). Ausweislich des AMDP-konform erhobenen psychiatrischen Befundes seien Stim
mung und Antrieb reduziert. Vorrangig wirke der Beschwerdeführer stark ange
spannt, unruhig und aufgewühlt. Aufgrund der affektiven und vegetativen Be
einträchtigungen sei ein mittelgradig ausgeprägtes depressives Syndrom zu be
stätigen.
Eine erhebliche Konfliktsituation sowie daraus resultierende polizeiliche Ermittlungen seien als Belastungsfaktor herauszuarbeiten, so dass zusätzlich die Diagnose einer Belastungsstörung zu stellen sei. Die Effekte von psychosozialen Belastungen und der depressiven Episode überlagerten sich. Insgesamt sei jedoch
eine auf 50 % herabgesunkene Arbeitsfähigkeit aufgrund der depressiven Episode h
inreichend schlüssig begründet
(S. 8).
Die Prognose depressiver Syndrome sei günstig. Mit Hilfe einer Therapieintensi
vierung und leitliniengerechter Therapieführung sei mit dem Wiedererlangen ei
ner 100%igen Arbeitsfähigkeit spätestens per Ende Juni 2017 zu rechnen (S. 8).
Insgesamt
sei eine auf 50 % herabgesunkene Arbeitsfähigkeit aufgrund der de
pressiven Episode hinreichend schlüssig begründet.
Die vorliegenden psychischen Störungen wirkten sich in jeder Tätigkeit zumindest gleichrangig negativ aus
(S. 10)
.
3.
6
Dr.
H.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte im Bericht vom
15. Januar 2018 (Urk. 3/13) eine depressive Episode mittleren, intermittierend auch schweren Grades (F32.1, F32.2) sowie eine Anpassungsstö
rung (F43.25; S. 1).
Beide Störungen tangierten die Arbeitsfähigkeit und ihr
komorbides
Auftreten erhöhe deren Folgen. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit be
trage etwa 60 %.
Der Beschwerdeführer sei allseits orientiert, der Gedankengang sei leicht be
schleunigt, es bestünden deutliche Perseverationen und keine Anhaltspunkte für schwere Ich-Störungen oder Sinnestäuschungen. Inhaltlich sei er auf die aktuelle Familiensituation eingeengt, die offenbar mit höchster Dramatik stattfinde: Beide Töchter hätten ihn des wiederholten sexuellen Missbrauchs sowie des gewalttäti
gen Verhaltens zu Hause
bezichtigt, was
zu
einer U-Haft geführt
habe. Der
Pro
zess sei noch hängig. E
s lägen mehrere, offensichtlich
narzisstische Kränkungen vor. Anamnestisch gebe es Anhaltspunkte für eine Störung der Impulskontrolle, die abklärungsbedürftig sei. Eine neuropsychologische Abklärung sei vorgesehen. Es könnte als Grundmorbus eine Persönlichkeitsstörung vorliegen. Der Affekt sei labil und gereizt, bald
klagsam
, bald vorlaut und bedrohlich wirken. Der Antrieb folge dem Affekt. Drohungen seien häufig zu hören, teils gegen sich selbst im Sinne von suizidalen Ideen, teils nach aussen gewendet im Sinne von «ich werde mich einmal rächen», wobei er damit die ganze Gesellschaft mit ihren Gesetzen und alle, die geg
e
n ihn gewesen seien, meine. Insgesamt spüre man eine erhebli
che aggressive Energie in der Tiefe brodeln, die er offensichtlich nicht zu bändi
gen vermöge.
4.
4.1
Aufgrund der medizinischen Aktenlage kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer in somatis
cher Hinsicht an einer
Lumbosak
ralgie
beidseits
leidet, wobei keine relevanten strukturellen Schäden am Achsenskelett nachge
wiesen werden konnten.
Dr.
D.___
(E. 3.2)
war zwar der Ansicht, dass sich aufgrund der Befunde keine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit be
gründen lasse,
erachtete
indessen
die Tätigkeit als Bodenleger, die ständig in er
gonomisch ungünstiger Körperhaltung
auszuführen ist, bei
insuffiziente
r
Hal
temuskulatur
als
ungünstig und eine berufliche Umstellung als hilfreich.
Auch die Hausärztin
Dr.
C.___
(E. 3.1) berichtete, dass der Beschwerdeführer eine leichte Tätigkeit ohne weiteres ausführen k
önne
.
4.2
Aus psychiatrischer Sicht wurde in den Berichten über eine rezidivierende de
pressive Störung in unterschiedlicher Ausprägung
sowie über eine Anpassungs
störung (bei familiären Konflikten)
berichtet. Die behandelnden Ärzte des
E.___
(E. 3.3)
attestierten eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit seit September 2015
, die Ärzte der
G.___
(E. 3.4) äusserten sich nicht
zur
Arbeits
fähigkeit
,
und
Dr.
H.___
(E. 3.6) attestierte eine aktuelle Arbeitsfähigkeit im Januar 2018 von ungefähr 60 %. Der psychiatrische Gutachter attestierte eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
be
ziehungsweise 4.5 Stunden pro Tag bei einem Rendement von 100 %
und stellte unter intensivierter Therapie und leitliniengerechter Therapieführung die Wieder
erlangung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit innerhalb kurzer Zeit in Aussicht
.
4.3
Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk
turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).
Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika
toren, die es
–
unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs
faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits
–
erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge
richts 9C_590/2017 vom 1
5.
Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren
tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus
wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja
nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge
gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Ab
stellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon
kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung anhand der mas
sgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1
5.
März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).
4.
4
Zwar nannten sowohl die
Ärzte der
G.___
(E. 3.4) und
Dr.
H.___
(E. 3.6)
als auch der
psychiatrische
Gutachter
(E. 3.5)
beim Beschwerdeführer vorliegende psychoso
ziale und damit invaliditätsfremde Faktoren. Diese schliessen
indessen
das Vor
liegen eine
s
invalidisierenden
Gesundheitsschadens nicht per se aus. Einzig w
o im Wesentlichen nur Befunde zu erheben sind, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gege
ben.
Beim Beschwerdeführer überlagern sich gemäss
Dr.
F.___
(E. 3.5) die Effekte von psychosozialen Belastungen und der depressiven Episode, insgesamt aber er
achtete er die Arbeitsfähigkeit aufgrund der depressiven Episode
- zumindest im Zeitpunkt der Begutachtung
–
als
auf 50 % herabgesunken.
Mithin führte er die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung nicht auf psy
chosoziale Faktoren zurück, sondern auf die von ihm festgestellte depressive Epi
sode mittleren Grades. Insoweit er eine Besserung in Aussicht stellte, handelte es sich dabei lediglich um eine Prognose. Ob sich diese erfüllte, bleibt angesichts der Einschätzung durch
Dr.
H.___
(E. 3.6) eher fraglich.
Angesichts der von den psychiatrischen Fachärzten
diagnostizierten
depressiven Störung unterschiedlicher Ausprägung ist das tatsächlich erreichbare Leistungs
vermögen zwingend anhand des strukturierten Beweisverfahrens zu ermitteln
(vgl. vorstehende E. 4.3)
. Da die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten allerdings keine Aussagen zu den massg
eblichen Indikatoren enthalten und diese
aus Aussagen in den Berichten auch nicht hergeleitet werden können,
ist die Sa
che zur ergänzenden Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Sinnvollerweise wird die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer psychiat
risch begutachten lassen und dabei die begutachtende Person mit der Bemessung des Leistungsvermögens des Beschwerdeführers anhand der einschlägigen Indi
katoren beauftragen.
Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen.
5
.
5
.1
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rah
mens (Fr. 200 bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5
.
2
N
ach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes üb
er das Sozialversicherungsgericht
(
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos
ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes
sen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Ausgangsgemäss hat der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro
zessentschädigung, welche nach Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und eines gerichtsüblichen Stundenansatzes
von
Fr. 185.--
zuzüglich Mehrwertsteuer für durch eine Rechtsschutzversiche
rung Vertretene
auf Fr.
1'200.-- inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer fest
zusetzen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. März 2018 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Ren
tenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine Prozessentschä
digung von
Fr.
1’200
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannTiefenbacher