# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95b5d348-7e83-5cc8-8936-a2039490d617
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 10.11.2014 LE140063
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LE140063_2014-11-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LE140063-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin 

Dr. M. Schaffitz und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. S. Subotic 

Beschluss vom 10. November 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
 

Beklagter und Berufungskläger 

 

gegen 

 

B._____,  
 

Klägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Eheschutz 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 30. Juli 2014 (EE140089-I) 

- 2 - 

Nach Eingang der Berufung des Beklagten und Berufungsklägers (fortan Beklag-

ter) vom 31. Oktober 2014 (Datum des Poststempels, Urk. 22) gegen das Urteil 

der Vorinstanz vom 30. Juli 2014 (Urk. 23), 

in der Erwägung, dass 

der angefochtene Entscheid dem Beklagten am 19. Oktober 2014 zugestellt wor-

den (vgl. Urk. 21) und ihm die zehntägige Berufungsfrist (vgl. Art. 314 Abs. 1 

ZPO) entsprechend am 29. Oktober 2014 abgelaufen ist, 

seine Berufung vom 31. Oktober 2014 entsprechend verspätet ist, weshalb darauf 

nicht einzutreten ist, 

vorliegend umständehalber auf das Erheben von Kosten zu verzichten ist, 

der Klägerin und Berufungsbeklagten (fortan Klägerin) mangels relevanter Auf-

wendungen für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen 

ist, 

 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage eines 

Doppels von Urk. 22, an das Migrationsamt des Kantons Zürich sowie an 

das Bezirksgericht Uster, Einzelgericht im summarischen Verfahren, je ge-

gen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

- 3 - 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 10. November 2014 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Subotic 
 
 
versandt am: js 

	Beschluss vom 10. November 2014
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage eines Doppels von Urk. 22, an das Migrationsamt des Kantons Zürich sowie an das Bezirksgericht Uster, Einzelgericht im summarischen Verfahren, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...