# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 62b926cc-4615-50f7-b18f-df7225db3fa7
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 12.11.2025 STK 2025 21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2025-21_2025-11-12.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 12. November 2025
STK 2025 21

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,
Gerichtsschreiberin Antoinette Hürlimann.

In Sachen A.________,
Beschuldigter und Berufungsführer,
amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

1. Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 
Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Anklagebehörde und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt C.________,

2. D.________,
Privatkläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwältin E.________,

3. F.________,
Privatklägerin und Berufungsgegnerin,

betreffend versuchte vorsätzliche schwere Körperverletzung, Raufhandel, Tätlichkeiten, 
Drohung, versuchte Nötigung, Einziehung
(Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts vom 27. November 2024, 
SGO 2024 9);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass

- der Beschuldigte mit Urteil des Strafgerichts vom 27. November 2024 der 
versuchten vorsätzlichen schweren Körperverletzung zum Nachteil von 
D.________ und des Raufhandels sowie der mehrfachen Tätlichkeiten, der 
mehrfachen Drohung und der versuchten Nötigung, je zum Nachteil von 
F.________ schuldig gesprochen sowie (u.a.) mit einer bedingten Freiheits-
strafe von 21 Monaten, unter Anrechnung von 26 Tagen Untersuchungshaft, 
einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu Fr. 30.00 und einer Busse 
von Fr. 200.00 bestraft wurde; 

- der Beschuldigte gegen dieses Urteil innert Frist am 6. Juni 2025 Beru-
fung erklärte (Art. 399 Abs. 3 StPO);

- der Beschuldigte mit Vorladung vom 15. Oktober 2025 zur Berufungsver-
handlung geladen wurde (KG-act. 11);

- der Beschuldigte mit Schreiben vom 21. Oktober 2025 den Rückzug der 
Berufung erklärte (KG-act. 15);

- die Staatsanwaltschaft und die Privatkläger davon in Kenntnis gesetzt 
wurden (KG-act. 16), in der Folge ihrerseits keine Eingaben eingereicht wurden;

- das Verfahren zufolge Rückzugs des Rechtsmittels im Sinne von Art. 386 
StPO nach §§ 40 Abs. 2 und 41 Abs. 1 JG präsidial abzuschreiben ist;

- bei diesem Verfahrensausgang der Beschuldigte als unterliegend gilt 
(Art. 428 Abs. 1 Satz 2 StPO), weshalb ihm die wegen des Rückzugs ohnehin 
reduzierten Kosten des Rechtsmittelverfahrens aufzuerlegen sind;

- mangels Geltendmachung (Art. 433 Abs. 2 StPO) keine Entschädigungs-
ansprüche der Privatkläger zur Beurteilung stehen; 

Kantonsgericht Schwyz 3

- die Kostennote der amtlichen Verteidigerin (KG-act. 15/1) ausgewiesen 
ist und angemessen erscheint, weshalb sie entsprechend aus der Kantonsge-
richtskasse zu entschädigen ist, wobei die Rückzahlungspflicht des Beschuldig-
ten i.S.v. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten bleibt;-

verfügt:

1. Das Berufungsverfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt ab-
geschrieben.

2. Die reduzierten Kosten des Berufungsverfahren von Fr. 300.00 (ohne 
Kosten der amtlichen Verteidigung von Fr. 736.70) werden dem Beschul-
digten auferlegt.

3. Die amtliche Verteidigerin Rechtsanwältin B.________ wird für das Beru-
fungsverfahren mit Fr. 736.70 (inkl. Auslagen und MWST) aus der Kan-
tonsgerichtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt die Rückzahlungs-
pflicht des Beschuldigten. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die 
Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.

Kantonsgericht Schwyz 4

5. Zufertigung an Rechtsanwältin B.________ (2/R), Rechtsanwältin 
E.________ (2/R), F.________ (1/R), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 
1. Abteilung sowie an die Amtsleitung/zentraler Dienst (1/R), die Vorin-
stanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/ES, zum 
Vollzug der Mitteilungen gemäss Dispositivziffer 12 des Urteils vom 
27. November 2024 [die Akten werden im Verfahren STK 2025 19 und 20 
retourniert]) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Die Gerichtsschreiberin

Versand 12. November 2025  amu