# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ea61cd86-6d4a-598f-9b78-990d7752fc6b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.08.2008 D-4985/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4985-2008_2008-08-06.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4985/2008/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  A u g u s t  2 0 0 8

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli-Busi; 
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

A.___alias B.___Guinea,
alias C.___
vertreten durch Simea Merz, 
Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich, 
Zentralstelle MNA, Dörflistrasse 120, 8090 Zürich,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Vollzug der Wegweisung (Flughafenverfahren); Verfügung 
des BFM vom (...)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4985/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer Dakar auf dem Luftweg verliess und über 
Lissabon am 4. Juli  2008 in  die Schweiz einreiste,  wo er  am 5. Juli 
2008 im Flughafen Zürich-Kloten ohne Vorweisung von Identitätsdoku-
menten unter der Identität (...) Guinea, um Asyl nachsuchte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  5.  Juli  2008  die  Einreise  in  die 
Schweiz vorläufig verweigerte und dem Beschwerdeführer für die Dau-
er des Asylverfahrens, längstens für 60 Tage, den Transitbereich des 
Flughafens Zürich-Kloten als Aufenthaltsort zuwies,

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer aufgrund dessen Angabe, 
am (...)  geboren zu sein,  unter  Berücksichtigung von Art. 17  Abs. 2 
AsylG  i.V.m. Art.  7  AsylV  und  der  diesbezüglichen  Rechtsprechung 
(vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asyl-
rekurskommission  EMARK  1998  Nr.  13)  eine  Vertrauensperson 
beiordnete,

dass die summarische Befragung am Flughafen Zürich am 6. Juli 2008 
und  die  Direktanhörung  zu  den  Asylgründen  durch  das  BFM  am 
11. Juli 2008 erfolgte,

dass der Beschwerdeführer unter anderem angab, sein Vater sei 1996 
bei  einer  Erbstreitigkeit  von seiner  eigenen  Familie  vergiftet  worden 
und die Familienmitglieder seines Vaters hätten ihn, seine Mutter und 
seinen Bruder in der Folge ausgestossen,

dass er sechs Jahre die Primarschule und drei Jahre das College be-
sucht habe, 2003 zum letzten Mal zur Schule gegangen sei und da-
nach seine Mutter beim Strassenverkauf unterstützt habe, 

dass seine Mutter 2005 nach schwerer Krankheit gestorben und sein 
Bruder  bei  einer  gewaltsamen Auseinandersetzung  zwischen  Polizei 
und der Armee während eines Streiks im Juni 2008 erschossen wor-
den sei, weshalb er keine Familie mehr habe und gezwungen gewesen 
sei, auf der Strasse zu leben, 

dass er  im Weiteren seit  Jahren gesundheitliche Schwierigkeiten mit 
seinen Augen und im Genitalbereich habe und ihm nach dem Tod sei-
nes Bruders eine weisse Frau namens Elisabeth, eine Bekannte sei-

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nes  verstorbenen  Vaters,  die  Ausreise  zur  Behandlung  dieser  Be-
schwerden ermöglicht habe,

dass  sie  ihn  nicht  an  seinem  Herkunftsort  (...)  zur  medizinischen 
Behandlung habe schicken können, weil sie mit diesem Vorgehen den 
Zorn der Familie seines verstorbenen Vaters, welche nicht wolle, dass 
er glücklich sei, auf sich gezogen hätte,

dass er auf der Flugreise von Dakar nach Zürich via Lissabon von ei-
nem weissen, unbekannten Mann begleitet worden sei, welcher die er-
forderlichen Reisepapiere auf sich getragen und  bei Kontrollen vorge-
zeigt habe, 

dass er bloss einen Schülerausweis und nie Identitätsdokumente be-
sessen habe und die Frau, von der er nur den Vornamen kenne, für die 
Beschaffung eines Reisepasses besorgt gewesen sei, 

dass  das  Flugticket  des  Beschwerdeführers  auf  den  Namen  (...) 
ausgestellt war und dieser, anlässlich der Befragung vom 6. Juli 2008 
mit dieser Tatsache konfrontiert, erwiderte, er habe nicht im Reisepass 
geblättert und sich das Flugticket nicht angesehen (vgl. A5, S. 14), im 
Weiteren laute sein richtiger Name wie angegeben auf (...),

dass der Beschwerdeführer, zur Einreichung rechtsgenüglicher Identi-
tätsdokumente aufgefordert, im Rahmen des vorinstanzlichen Verfah-
rens lediglich eine Kopie eines Schülerausweises, lautend auf den Na-
men (...)  und auf Beschwerdeebene per Telefax eine Geburtsurkunde, 
lautend auf den Namen (...) einreichte,

dass  das  BFM  mit  -  am  24.  Juli  2008  eröffneter  -  Verfügung  vom 
23. Juli 2008 das Asylgesuch des Beschwerdeführers abwies, dessen 
Wegweisung  anordnete  und  den Vollzug als  zulässig,  zumutbar  und 
möglich erachtete,

dass der Beschwerdeführer mit auf den Vollzug der Wegweisung be-
schränkter  Eingabe vom 28. Juli  2008 seiner Rechtsvertreterin  beim 
Bundesverwaltungsgericht gegen die Verfügung des BFM vom 23. Juli 
2008  Beschwerde  erhob  und  dabei  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und die Ge-
währung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021) ersuchte,

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und zieht in Erwägung:

dass  das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 Abs. 1 
des  Asylgesetzes  vom 26. Juni  1998 [AsylG,  SR 142.31]  i.V.m. Art. 
31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver-
waltungsgericht [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-
setzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht  [BGG,  SR 
173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6  AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass der  Gegenstand  des  Beschwerdeverfahrens  entsprechend  den 
Anträgen in der Beschwerdeschrift vom 28. Juli 2008 auf die Frage des 
Vollzugs der Wegweisung beschränkt ist,

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer 
zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 
vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, wes-
halb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde, 

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dass,  ist  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  möglich,  nicht  zulässig 
oder nicht zumutbar, das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach 
den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 
Abs. 2 AsylG; Art. 83  des  Bundesgesetzes  über  die Ausländerinnen 
und Ausländer vom 16. Dezember 2005 [AuG, SR 142.20]) regelt,

dass, da die Flüchtlingseigenschaft  nicht  Gegenstand des vorliegen-
den  Beschwerdeverfahrens  ist,  die  völkerrechtliche  Bestimmung  von 
Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstel-
lung der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  vorliegend nicht  zur  Anwen-
dung kommt,

dass im Weiteren der Wegweisungsvollzug auch vor Art. 3 des Über-
einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-
same,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention zum Schutze 
der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  vom  4.  November  1950 
(EMRK, SR 0.101) standhält, da sich vorliegend weder aus der allge-
meinen Lage in Guinea noch aus den Akten stichhaltige Anhaltspunkte 
dafür ergeben, der Beschwerdeführer würde durch die Rückschaffung 
mit erheblicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK verbotenen 
Strafe oder Behandlung ausgesetzt werden,

dass  somit  der  Wegweisungsvollzug  im  Sinne  der  völkerrechtlichen 
Bestimmungen zulässig ist, 

dass in der Beschwerdeschrift geltend gemacht wird, dem Beschwer-
deführer sei eine Rückkehr in seinen Heimatstaat nicht zuzumuten, 

dass  nämlich  der  Beschwerdeführer  siebzehn  Jahre  alt  und  damit 
noch minderjährig  sei,  die  Existenz eines Beziehungsnetzes im Hei-
matstaat  nicht  feststehe  und  der  Beschwerdeführer  gesundheitliche 
Beschwerden habe,

dass es daher in Anbetracht der Rechte des Kindes genauerer Abklä-
rungen hinsichtlich Unterbringung und adäquaten Betreuung des Ju-
gendlichen bedürfe und der Beschwerdeführer im Weiteren angesichts 
der mangelhaft ausgestatteten und begrenzten medizinischen Behand-
lungsmöglichkeiten in Guinea ein Anrecht auf die notwendige medizini-
sche Untersuchung in der Schweiz habe, 

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dass es hierzu festzuhalten gilt, dass der Beschwerdeführer unter ver-
schiedenen Identitäten aufgetreten ist und bis zum heutigen Zeitpunkt 
keine rechtsgenüglichen Identitätsdokumente eingereicht hat, weshalb 
dessen  wahre  Identität  und  somit  auch  die  Angabe,  am  3. Oktober 
1991 geboren und damit noch minderjährig zu sein, nicht zweifelsfrei 
feststeht,

dass das BFM dem Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren 
eine Vertrauensperson (vgl. Art. 17 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 7 AsylV) 
beiordnete und damit eine mögliche Minderjährigkeit des Beschwerde-
führers nicht zum Vornherein ausschloss,

dass  es  indessen  keine  Abklärungen  über  ein  bestehendes  oder 
soziales Beziehungsnetz im Heimatstaat des Beschwerdeführers ver-
anlasst hat,

dass dies jedoch in Berücksichtigung der Gesamtumstände auch unter 
der  Annahme,  der  Beschwerdeführer  sei  wie  geltend gemacht  noch 
minderjährig, nicht geboten war,

dass nämlich zwar im Rahmen einer Zumutbarkeitsprüfung das Kin-
deswohl  eines  minderjährigen  Asylbewerbers  zu  berücksichtigen  ist 
und  die  Asylbehörden  entsprechend  der  nach  wie  vor  geltenden 
Rechtsprechung der ARK (vgl. EMARK 1998 Nr. 13) grundsätzlich ver-
pflichtet sind, die diesbezüglich notwendigen Abklärungen von Amtes 
wegen vorzunehmen, 

dass indessen - wie vom BFM in der angefochtenen Verfügung zutref-
fend festgehalten - die behördliche Aufklärungspflicht durch die Mitwir-
kungspflicht  des  Asylsuchenden  begrenzt  wird,  wobei  der  entspre-
chende  Massstab  einzelfallgerecht  in  Beziehung  zum  Alter  und  zur 
Selbstständigkeit des Minderjährigen zu setzen ist (vgl. EMARK 1999 
Nr. 2 E. 6d),

dass demnach auch der unbegleitete Minderjährige die Pflicht hat, an 
der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts mitzuwirken (Art. 
8 Abs. 1 AsylG) und nach der Bestimmung von Art. 8 des Schweizeri-
schen Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 (ZGB, SR 210)ZGB 
bei pflichtwidriger Unterlassung der zumutbaren Mitwirkung die Folgen 
der  Beweislosigkeit  in  Bezug  auf  die  unter  dem  Aspekt  des 
Kindeswohls gegebenfalls zu berücksichtigenden Tatsachen zu tragen 
hat,

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dass die  Angaben des mindestens  siebzehnjährigen -  und damit  ju-
gendlichen und nicht mehr kindlichen - Beschwerdeführers zu seiner 
individuellen und familiären Situation im Heimatstaat und den Reise-
umständen auffallend unbestimmt und realitätsfremd ausgefallen sind, 
der Beschwerdeführer, wie bereits festgehalten, ohne stichhaltige Be-
gründung bis heute keine rechtsgenüglichen Identitätsdokumente ein-
gereicht hat und unter verschiedenen Identitäten aufgetreten ist,

dass  es vor  diesem Hintergrund den Asylbehörden im Rahmen des 
Untersuchungsgrundsatzes (Art. 12 VwVG) nicht möglich war, im Hei-
matstaat des Beschwerdeführers Abklärungen - auch in Bezug auf die 
Rahmen des Kindeswohls zu berücksichtigenden Aspekte - vorzuneh-
men, 

dass im Weiteren auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachten 
gesundheitlichen Schwierigkeiten dem Vollzug der Wegweisung nicht 
entgegenstehen, kann doch davon ausgegegangen werden, dass die 
entsprechende  medizinische  Hilfe,  falls  notwendig,  auch  im  Heimat-
staat gewährleistet ist,

dass daher keine genügend konkreten Anhaltspunkte dafür bestehen, 
der  Beschwerdeführer  gerate  bei  einer  Rückkehr  in  seinen  Heimat-
staat  in eine existenzielle Notlage, weshalb der Vollzug der Wegwei-
sung auch unter  Berücksichtigung des Kindeswohls als zumutbar zu 
erachten ist,

dass  somit  keine Wegweisungshindernisse  vorliegen  und  der  vom 
BFM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass mit  Ergehen des vorliegenden Urteils  das Gesuch um Verzicht 
auf das Erheben eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden 
ist,

dass die Beschwerde als zum Vornherein aussichtslos erschien, wes-
halb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 
Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

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dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 2 und 3 des Reglements  vom 21. Februar 2008 über  die  Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art.  65 
Abs.1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers (per  Telefax;  einge-
schrieben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM (...)
- (...)
- (...)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

Versand:

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