# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7d39f95-044e-55aa-a6f0-673b4b21c42d
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-07-22
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 22.07.2016 SK.2016.15
**Docket/Reference:** SK.2016.15
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2016-15_2016-07-22

## Full Text

Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB);;Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB);;Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB);;Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB)

Urteil vom 22. Juli 2016 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, 

Einzelrichter 

Gerichtsschreiber David Heeb  

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch 

Carlo Bulletti,    

 

und 

 

als Privatkläger: 

 

A., 

 

 

gegen 

  1. B., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Mario 

Teuscher,  

 

 

2. C., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Nils 

Eckmann,    

 

Gegenstand 

 

Amtsmissbrauch 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2016.15 

- 2 - 

Der Einzelrichter erkennt: 

I.       

1. B. wird freigesprochen. 

2. C. wird freigesprochen. 

3. Die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 3‘300.– (inkl. Gerichtsgebühr von 

Fr. 2‘000.– und den Auslagen des Gerichts von Fr. 200.–) werden von der Eidge-

nossenschaft getragen. 

4. Die Eidgenossenschaft hat B. für die Kosten seiner Verteidigung mit Fr. 13‘700.– zu 

entschädigen. 

5. Die Eidgenossenschaft hat C. für die Kosten seiner Verteidigung mit Fr. 8‘220.– zu 

entschädigen. 

6. Das Entschädigungsbegehren von A. wird abgewiesen. 

 

II.  

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich 

begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; der nicht 

anwesenden Bundesanwaltschaft wird es gleichentags zugestellt. 

 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 

 

 

 

  

- 3 - 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

 Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 
 
 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-
tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 
von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 
begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 

(Art. 82 Abs. 2 StPO).  
 
Beschwerde an das Bundesgericht 

Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes-
gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde 

eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). 
Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b 
BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder 
auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den 
Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Versand: 22. Juli 2016