# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b1e31c9-454d-5486-ae59-f741c34e2044
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-03-10
**Language:** de
**Title:** Leistungen: Unfall führte nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des vorbestehenden Gesundheitszustandes (Insertionstendinopathie der Achillessehne); Abweisung.
**Docket/Reference:** UV.2019.00112
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2019.00112.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2019.00112
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Käch
Sozialversicherungsrichterin Sager
Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni
Urteil
vom
1
0.
März 2020
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf
Schlegel Kempf Rechtsanwälte
Webernstrasse 5, Postfach, 8610 Uster
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1958, war seit dem
1.
Mai 1991 als Produktionsmitarbeiter bei der
Y.___ AG
angestellt und damit bei der Schweizeri
schen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert (vgl.
Urk.
7/1).
Am 1
1.
April 2017 klemmte der Versicherte bei der Arbeit den linken Fuss unter einer Palette ein und schlug beim anschliessenden Rückwärtslaufen den rechten Fuss an einer anderen Palette an (vgl. Unfallmeldung,
Urk.
7/1). Die erstbehan
delnde Ärztin
Dr.
med.
Z.___
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medi
zin, äusserte am
3.
Mai
2017 die Verdachtsdiagnose eines knöchernen Ausrisses im Ansatzbereich der Achillessehne und attestierte dem Versicherten eine volle Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
7/8). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (vgl.
Urk.
7/5).
1.2
Mit Schreiben vom 2
8.
Februar 2018 (
Urk.
7/54) teilte die Suva dem Versicherten mit, dass er ab dem
1.
März 2018 als zu 100
%
arbeitsfähig gelte. Mit Schreiben vom
8.
März 2018 (
Urk.
7/56) führte die Suva aus, dass die
noch
bestehenden
Beschwerden nicht mehr unfallbedingt seien. Entsprechend müsse sie den Fall per 3
1.
März 2018 abschliessen und
den Anspruch auf weitere Versicherungsleistun
gen ablehnen. D
ie bisherigen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) würden auf diesen Zeitpunkt eingestellt. Nach einer Aktenbeurteilung durch den Kreisarzt (vgl.
Urk.
7/68) hielt die SUVA mit Verfügung vom
7.
Juni 2018 (
Urk.
7/71) fest, dass der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall eingestellt hätte (Status quo sine), spätestens am 3
1.
Oktober 2017 erreicht worden sei, wes
halb
der Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen abzulehnen sei und
sie die bisherigen Leistungen per 3
1.
März 2018 einstelle. Mit Eingabe vom 2
8.
Juni 2018 (
Urk.
7/78) erhob der Versicherte Einsprache, welche die Suva mit
Ein
spracheentscheid
vom 1
9.
März 2019 abwies (
Urk.
7/99 =
Urk.
2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
9.
März 2019 (
Urk.
2) erhob der Versicherte mit Eingabe vom
6.
Mai 2019 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, dieser sei auf
zuheben und es seien ihm über den 3
1.
März 2018 hinaus die nach UVG versi
cherten Leistungen (Taggeld, Heilungskosten, Rente, Integritätsentschädigung etc.) zu erbringen (S. 2
Ziff.
1 und 2). Eventuell sei die Sache zu weiteren Abklä
rungen und
zur
Neubeurteilung an die Suva zurückzuweisen (S. 2
Ziff.
3).
Die S
uva
schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom
7.
Juni 2019 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6). Mit Eingabe vom
2.
Oktober 2019 (
Urk.
8) reichte der
Versicherte einen medizinischen Bericht ein (
Urk.
9).
Mit Verfügung vom
4.
De
zember 2019
wurden diese Eingaben der jeweiligen Gegenpartei
zur Kenntnis
nahme zugestellt (
Urk.
10).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 10 Abs. 1
des Bundesgesetzes üb
er die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu min
destens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche
rung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na
tür
lichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
wal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob
liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög
lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
an
spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.
3
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
sal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Er
folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.
4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
men
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.
5
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er
scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen
heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs
fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh
men (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen
über den
3
1.
März 2018
hinaus, mithin der Kausalzusammenhang zwischen den nach
diesem Zeitpunkt
noch bestehenden Beschwerden des Beschwerdeführers und dem Unfallereignis vom
1
1.
April 201
7.
2.2
Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) auf die versicherungsmedizinische Beurteilung von Kreisarzt med. pract.
A.___
,
Facharzt für Chirurgie,
wonach die
Insertionstendinopathie
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits vorbestehend gewesen sei und es durch das Unfaller
eignis zu keiner Läsion, sondern lediglich zu einer Kontusion der Achillessehne gekommen sei, welche zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des krank
haften Zustandes geführt habe (S. 8 unten).
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
6) führte
d
ie
Beschwerdegegnerin
aus, es ent
spreche einer Erf
ahrungstatsache, dass die
Tend
opathie
an der Achillessehne in der Regel degenerativ beziehungsweise krankheitsbedingt sei und in einem kon
tinuierlichen Prozess durch Überlastung entstehe (S. 3 unten). Des Weiteren gelte die Beweislastverteilung bezüglich des Wegfalls der Unfallkausalität nur für Schädigungen, welche bei der Anerkennung der Leistungspflicht durch den Un
fallversicherer auch wirklich zur Diskussion gestanden seien. Als sie mit Schrei
ben vom 2
8.
April 2017 erklärt habe, Versicherungsleistungen für die Folgen des Berufsunfalls vom 1
1.
April 2017 zu erbringen, seien noch keine konkreten Schä
den am rechten Fuss als Unfallfolgen zur Diskussion gestanden, insbesondere auch keine
Insertionstendinopathie
der Achillessehne; diese sei erst mit MRI vom 2
6.
Mai 2017 entdeckt worden (S. 6 unten).
Somit liege die Beweislast hinsichtlich der Frage, ob es sich bei dieser Veränderung um eine Unfallfolge handle, beim Beschwerdeführer als Leistungsansprecher (S. 6 f.).
2.3
Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
dass der vom Kreisarzt geltend gemachte Vorzustand nicht aktenkundig sei; es existierten keine medizinischen Berichte, welche den Zustand vor dem Unfallereignis dokumentie
ren würden
(S. 4 Mitte und S. 5 Mitte)
.
Dr.
B.___
so
wie
die Ärzte der
Klinik C.___
hät
ten keinen Vorzustand
erwähnt
und
würd
en überdies nicht von einem Endzu
stand aus
gehen
(
S. 5 f. und
S. 6 Mitte).
Im Übrigen verstehe man unter einer
Tendinopathie
grundsätzlich zwar eine Erkrankung einer Sehne. Ursache für sol
che Sehnen-Erkrankungen seien jedoch meist Fehlbelastungen oder eben Verlet
zungen. Eine
Tendinopathie
könne also durc
haus rein unfallkausal sein (S.
5
Mitte
).
Damit die Beschwerdegegner
in nach einmal anerkannter Leistungspflicht die Leistungen einstellen könne, sei es an ihr zu beweisen, dass eine anspruchs
aufhebende Tatsache vorliege. Dieser Beweis gelinge ihr jedoch nicht (S. 7 Mitte). Im Gegenteil sei im Verlaufs-MRI vom September 2017
doch
lediglich von einer Befundbesserung mit
regredienter
– aber trotzdem weiterhin bestehender – Sig
nalstörung die Rede. Zudem sei ihm von den behandelnden Ärzten eine fortbe
steh
ende Arbeitsunfähigkeit von 100
% attestiert worden, wobei der weitere Ver
lauf abzuwarten sei. Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung habe also noch kein Endzustand vorgelegen
(S. 8 oben)
.
Schliesslich
habe es die B
eschwerdegegner
in
bewusst unterlassen, ihn durch den Kreisarzt persönlich untersuchen oder durch eine externe Stelle begutachten zu lassen (S. 8
Mitte
).
3.
3.1
Dr.
med.
B.___
, Belegarzt Traumatologie des Spitals
D.___
,
nannte im
Beric
ht vom 1
9.
Mai 2017 (
Urk.
7/18) die Diagnosen eines
traumatisierten dista
len
Achillessehnenansatz
es
im
Kalkaneus
und
eines
Verdacht
s
auf Fraktur der Verknöcherung im Achillessehnenansatzbereich des rechten
Kalkaneus
mit trau
matisierter
Peritendinose
der Achillessehne
. Er führte aus,
dass der Beschwerde
führer vier Wochen nach dem Unfallereignis immer noch einschränkende Schmerzen habe, sodass er auch nicht arbeiten könne (S. 1).
3.2
Das
MRI des rechten Fusses vom 2
6.
Mai 2017 (Bericht des Stadtspitals
E.___
,
Urk.
7/16)
zeigte
eine
Insertionstendinopathie
der Achillessehne mit reaktivem Knochenmarksödem. Eine Sehnenruptur
war nicht ersichtlich
.
3.3
Dr.
B.___
nannte im Bericht
vom
9.
Juni 2017 (
Urk.
7/17) folgende
Diagnose
(S. 1 Mitte)
:
-
traumatisierter distaler Achillessehnenansatz rechts mit
Insertions
tendinopathie
und reaktivem
Knochenmarksödem im
Kalkaneus
Dr.
B.___
führte aus, e
s seien keine Sehnenruptur und keine Frakturen erkennbar.
Der
Kalkaneus
zeige eine leichte
Haglund-Exostose
. Die Schmerzen seien nach wie vor in gleichem Ausmass vorhanden (S. 1 Mitte). Es bestehe eine
100%ige
Arbeitsunfähigkeit s
eit 1
8.
April 2017
und
bis auf weiteres
(S. 1 unten).
3.4
Im Bericht vom 2
0.
Juni 2017 (
Urk.
7/24) hielt
Dr.
B.___
fest,
er bitte die
Be
schwerdegegnerin, den Beschwerdeführer
möglichst bald für eine kreisärztliche Untersuchung aufzubieten (S. 2).
3.5
Kreisarzt med. pract.
A.___
, Facharzt für Chirurgie, hielt mit Stellung
nahme vom
4.
Juli 2017 (
Urk.
7/26) fest, dass es sich
bei den aktuellen Beschwer
den
um eine Kontusion bei Vorzustand handle, also um eine vorübergehende Verschlimmerung.
Die
Tendinose
sei nicht unfallkausal, sei aber vorübergehend verschlimmert worden.
Eine kreisärztliche Untersuchung sei nicht angezeigt. In etwa drei Monaten sei der Fall -
unter Beilage des
Jobprofi
ls - erneut vorzulegen. Dann hätten
ein Verlaufs-MRI und e
ine Neubeurteilung zu erfolgen.
3.6
Dr.
B.___
führte im Bericht
vo
m
3.
August 2017 (
Urk.
7/29) aus, der Beschwerde
führer
komme noch mit starkem Schonhinken und einem Gehstock,
habe
aber
weniger Schmerz
en. A
uf harter Unterlage (Strasse)
könne er
nur etwa 30 Meter gehen, dann habe er ste
c
hende Schmerzen an der Fersenunterseite und an der
Fersenhinterseite rechts
(S. 1 Mitte)
. Seit dem 1
8.
April 2017
und
bis auf Weiteres bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0
%
. Eine zeitliche Prognose bezüglich Arbeits
fähigkeit könne er bei diesem doch sehr harzigen verlängerten Heilungsverlauf nach
d
em Fersentrauma nicht angeben (S. 1
unten
). Der
Beschwerdeführer
habe bis heute noch kein Aufgebot für eine kreisärztliche Untersuchung erhalten
(
S.
2)
.
3.7
Im
Bericht vo
m
5.
September 2017 (
Urk.
7/39) führte
Dr.
B.___
aus, e
s gehe dem
Beschwerdeführer
etwas besser. Er könne aber nicht weiter als 100 Meter gehen, dann bekomme er Schmerzen. In der klinischen Untersuchung finde er keine Pa
thologien mehr (S. 1 unten). Nach Empfehlung der Physiotherapeutin werde die Physiotherapie gestoppt, da sie keine wesentliche Besserung mehr erreicht habe. Es bleibe der Verlauf abzuwarten, eine weitere Therapie sei aktuell nicht mehr notwendig.
Dr.
B.___
attestierte dem
Beschwerdeführer
eine Arbeitsfähigkeit von 0
%
bis auf unbestimmte Zeit weiter
(S. 2 oben)
. Der
Beschwerdeführer
habe eine Arbeit, bei der er viel stehen, gehen und schwere Lasten tragen müsse und sei der Meinung, dass er auch nicht Teilzeit arbeiten könne.
Dr.
B.___
hielt abschliessend fest, er
bitte erneut um eine kreisärztliche Untersuchung und Beurteilung
des Be
schwerdeführers
(S. 2
Mitte
).
3.8
Das MRI des rechten Fusses vom
8.
September 2017 (Bericht des S
tadtspitals
E.___
,
Urk.
7/37) zeigte
bei
Insertionstendinopathie
der Achillessehne
im Vergleich zum Vor-MRI
eine
deutliche Befundbesserung mit
regredienter
Signalstörung
in
tra
- und
peritendinös
sowie
intraossär
.
Unverändert war ein fokaler Unterbruch der Faserstruktur ersichtlich.
Nebenbefundlich
fanden sich eine
chondrale
cal
caneo-naviculare
Koalition, ein kleiner plantarer Fersensporn, ein
interossäres
Ganglion sowie ein
kurzstreckiger
Längsriss der
Peroneus
brevis
Sehne.
3.9
Dr.
med.
F.___
, Leitender Arzt Chirurgie des Spit
a
l
s
D.___
,
führte im
Bericht vom
5.
Dezember 2017 (
Urk.
7/48) aus,
d
er Beschwerdeführer
habe wei
tere Abklärungen - so ein
MRI
der Lendenwirbelsäule
,
eine
dup
lexsonographische
Untersuchung und die Abklärung von Herzproblemen -
abgelehnt
(S. 2)
.
3.10
Dr.
med.
G.___
, Oberarzt Orthopädie der Universitätsklinik
C.___
,
nannte
im Sprechstundenbericht vom 2
5.
Januar 2018 (
Urk.
7/52)
folgende Di
agnosen (S. 1 Mitte):
-
Insertionstendinopathie
Achillessehne
und
Plantarfasziitis
(DD
Baxter
neuritis
) Fuss rechts mit/bei
-
Status nach Kontusion Ferse beidseits 18.04.2017
-
Haglundexostose
-
dorsale
m
und plantare
m
Fersensporn
-
Peroneus
brevis
Ruptur rechts mit/bei
-
Rückfussvarus
-
fibröse
calcaneonaviculäre
Coalitio
Dr.
G.___
führte
aus, als Hauptbefund zeige sich eine persistierende
Tendino
pathie
der Achillessehne sowie in der klinischen Untersuchung eine
Plantarfas
ziitis
. Bezüglich der
Peroneus
brevis
Ruptur sei der B
eschwerdeführer
beschwer
dearm. Er empfehle eine konservative Therapie (S. 2).
3.11
Kreisarzt med. pract.
A.___
hielt am 2
2.
Februar 2018 (
Urk.
7/53
S. 3
) fest, dass die anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Produktionsmitarbeiter nicht mehr nachvollziehbar sei.
Eine kreisärztliche Untersuchung zur Fallbeurteilung sei nicht angezeigt.
Mit Stellungnahme vom
8.
März 2018
(
Urk.
7/53 S. 3)
führte er aus, dass der Status quo sine hier bei Vorzustand nach spätestens
sechs
Mo
naten erreicht
gewesen
sei, im vorliegenden Fall also et
wa per Ende Oktober 201
7.
Dann habe
das Unfallereignis im weiteren Verlauf keine Rolle mehr
ge
spielt.
3.12
Dr.
G.___
gab im
Beric
ht vom 2
3.
Mai 2018 (
Urk.
7/69) an, der
Hauptfokus der Untersuchung liege
weiterhin klar
im Bereich der distalen Achillessehne
so
wie
im Bereich
de
s
Ansatz
es
der
Plantarfaszie
.
Er empfehle ein
Fortführen der konserva
tiven Therapie
. Eine Infiltration der
Plantarfaszie
werde aktuell nicht gewünscht, ebenso wenig eine erneute MRI-Untersuchung
(S. 2).
3.13
Am 2
4.
Mai 2018 erfolgte eine Aktenbeurteilung durch Kreisarzt med. pract.
A.___
(
Urk.
7/68).
Er führte aus,
dass eine
Insertionstendinopathie
der Achilles
sehne keine
Traumafolge
per se, sondern eine Folge einer Überlastung bezie
hungsweise eine Folge von natürlich stattfindender Degeneration ebenda
sei
. Eine Sehnenruptur sei nicht nachweisbar gewesen (S. 4 oben).
Es sei mit überwiegen
der Wahrscheinlichkeit zu einer Kontusion am Ansatzbereich der Achillessehne gekommen; dies korreliere auch mit dem Beschrieb des Unfalls durch den Be
schwerdeführer. Rund fünf Monate nach dem Unfall sei der Befund deutlich
re
gredient
,
was darauf schliessen lasse
, dass die Verletzung nun am Abheilen sei beziehungsweise schon fast völlig abgeheilt sei.
Insertionstendinopathien
der Achillessehne
n
seien lang andauernde Erkrankungen, welche oft Monate bis Jahre dauerten.
Es bleibe die Frage, warum
Dr.
B.___
dem Beschwerdeführer noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiere, obwohl in der klinischen Untersu
chung keine körperlichen Auffälligkeiten mehr
hätten
nachgewiesen werden
kön
nen
und auch die Physiotherapie keine wesentliche Besserung mehr erreichen könne (S. 4 Mitte). Die Operation, welche vorgeschlagen werde, habe keinen un
fallkausalen Hintergrund, sondern werde bei chronischen
Tendinopathien
häufig durchgeführt (S. 4 unten).
Beim
Beschwerdeführer
habe mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit bereits bei Eintritt des Unfalls eine
Insertionstendinopathie
der Achillessehne vorgelegen, also eine Krankheit ohne unfallkausalen Hintergrund.
Diese sei in ihrem Verlauf durch das Ereignis vorübergehend verschlimmert wor
den, aber schon im September 2017, als
o
fünf Monate nach dem Unfall, habe ein praktisch vollständiges Abheilen des Knochenmarksödems beobachtet werden können
. Somit liege per Ende Oktober 2017, mithin sechs Monate nach dem Un
fall, mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ein Status quo sine vor
(S. 5
oben
).
3.14
Dr.
G.___
führte im
Beri
cht vom 1
4.
November 2018 (Urk. 7/86) aus,
insgesamt
sei
zwar
eine
leichte Besserung
erfolgt
,
es bestünden
aber doch persistierende Beschwerden auf hohem Leidensniveau. Aufgrund der
Chronifizierung
der Be
schwerden und der Gesamtsituation sehe er nach wie vor eine Operation hinsicht
lich der Prognose als ungewiss an. Er bitte die
Beschwerdegegnerin
um kreisärzt
liche Untersuchung des
Beschwerdeführers
zur Beurteilung der A
rbeitsfähigkeit
(S. 2).
3.15
Im
Bericht vom 2
1.
Februar
2019 (Urk.
7/98) gab
Dr.
G.___
an, dass sich keine weitere Besserung gezeigt habe. Es seien erneut die Therapieoptionen besprochen worden (S. 1 unten). Als
u
ltima
ratio
wäre ein operatives Vorgehen mit
Débride
ment
der Achillessehne, Abtragung der dorsalen Fersensporne und der
Haglund-Exostose
möglich (S. 1 f.).
V
orab
werde ein
Ausbau der konservativen Therapie
vereinbart (S. 2).
3.16
Dr.
med.
H.___
, Assistenzarzt Orthopädie der Universitätsklinik
C.___
, nahm im Bericht vom 2
8.
Mai 2019 zuhanden der IV-Stelle (
Urk.
9) Stel
lung zur Arbeitsfähigkeit.
Er nannte
dieselben
Diagnosen
wie
Dr.
G.___
im Bericht vom 2
5.
Januar 2018
(
vgl. S. 1 Mitte).
Dr.
H.___
führte aus, der Beschwerdeführer
beschreibe weiterhin ausgeprägte belastungsabhängige Schmerzen, welche seine Gehstrecke im Alltag auf etwa 10-15 Meter einschränke.
Im Alltag verwende er einen Gehstock und nehme täglich Analgetika ein.
Als Metallbauschlosser sei der Beschwerdeführer aufgrund der Beschwerden klar zu 100 % arbeitsunfähig
(S. 1 unten)
. I
n
einer
angepasste
n
Tä
tigkeit
wäre eine 50%ige Arbeitsfähigkeit
- und
gegebenenfalls auch mehr
- durchaus denkbar (S. 1 f.)
. Eine 100%ige A
rbeitsfähigkeit
wäre
wohl
auch bei optimierter Arbeitssituation bisher zu keinem Zeitpunkt denkbar gewesen
(S. 2)
.
4.
4.1
Unbestritten ist, dass die Beschwerdegegner
in das Ereignis vom 1
1.
April 2017 als Unfall anerkannte (vgl.
Schreiben vom 2
8.
April 2017,
Urk.
7/5) und bis
3
1.
März 2018 Leistungen erbrachte.
Indessen geht sie – gestützt auf die Beurtei
lungen ihre
s Kreisarztes
– davon aus, dass der Unfall nur zu einer vorübergehen
den Verschlimmerung des Gesundheitszustandes führte.
4.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder
erreicht
ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos
tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
4.3
Vorliegend
kann auf die Beurteilungen
von Kreisarzt med. pract.
A.___
abgestellt werden. Diese sind nachvollziehbar und erfolgten in Kenntnis des massgeblichen Sachverhalts.
Es bestehen keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit seiner Feststellungen (vgl. E. 1.5).
Med. pract.
A.___
kam zum Schluss, dass
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
bereits bei Eintritt des Unfalls eine
Insertions
tendinopathie
der Achillessehne
vorlag
und
der Unfall vom
1
1.
April 2017
nur
zu einer vorübergehenden Verschlimmerung
führte
.
Durch das Unfallereignis sei es lediglich zu einer Kontusion der Achillessehne gekommen.
Schliesslich ist auch nicht zu beanstanden
, dass kein kreisärztlicher Untersuch durchgeführt wurde. Angesichts der gut dokumentierten Befunde erscheint eine Aktenbeurteilung
vorliegend
als ausreichend.
4.4
Die kreisärztliche Beurteilung vermag auch vor dem Hintergrund der übrigen me
dizinischen Akten
-
in
welchen im Übrigen
nicht
explizit
zwischen unfallkausalen und unfallfremden Befunden unterschieden wurde
–
zu überzeugen.
Aufgrund der vorliegenden Akten ist weder eine Fraktur noch eine Sehnenruptur ausgewiesen.
Die nach dem 3
1.
März 2018 anhaltenden Beschwerden am rechten Fuss wurden ärztlicherseits im Wesentlichen auf die
Insertionstendinopathie
der Achillessehne
und auf eine
Plantarfasziitis
zurückgeführt
(vgl. Berichte von Dr.
G.___
und
Dr.
H.___
). Letztere wurde erstmals am 2
5.
Januar 2018, mit
hin mehr als neun Monate nach dem Unfall, diagnostiziert und stand nie als Unfallfolge zur Diskussion. Dasselbe gilt auch für die
Haglundexostose
und den Fersensporn
.
Das MRI des rechten Fusses vom 2
6.
Mai 2017
(vorstehend E. 3.2)
zeigte eine
Insertionstendinopathie
der Achillessehne.
Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhielt, weist d
er fokale Unterbruch einzelner Fasern, welcher im MRI-Bericht vom
8.
September 2017 erwähnt ist,
darauf hin, dass es sich bei der
bestehende
n
Tendinopathie
um eine
Krankheit
handelt
,
zumal gleichzeitig
eine
Ruptur als Zei
chen einer traumatischen Einwirkung
fehlt (vgl.
Urk.
6 S.
4 Mitte
)
. Die kreisärzt
lich diagnostizierte Kontusion lässt sich
überdies
mit dem Unfallbeschrieb des Beschwerdeführers (rechter Fuss an Palette angeschlagen) in Einklang bringen. Das blosse Anschlagen des Fusses beinhaltet keine traumatische
Überbelastung der Achillessehne
. Gemäss MRI vom
8.
September 2017
(vorstehend E. 3.8)
ist bildgebend erstellt, dass die unfallbedingte, vorübergehende Verschlimmerung des Vorzustandes an der Achillessehne praktisch abgeheilt ist (
regrediente
Sig
nalstörung). Anfangs September 2017 konnten auch klinisch keine Pathologien mehr erhoben werden.
Vielmehr gab
Dr.
B.___
an, dass er in der Untersuchung keine Pathologien mehr finde und eine weitere Therapie aktuell nicht mehr not
wendig sei
(vorstehend E. 3.7)
.
Vor diesem Hintergrund vermag die durch
Dr.
B.___
gleichzeitig attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit nicht zu überzeugen.
Aufgrund der Tatsache, dass
Dr.
B.___
einen traumatisierten Achillessehnenansatz mit
Insertionstendinopathie
nannte, kann nicht geschlossen werden, dass die
Tendinopathie
durch den Unfall verursacht wurde.
Dr.
B.___
setzte sich nicht ex
plizit mit der Frage der Unfallkausalität auseinander
und erklärte nicht näher, inwiefern er die Achillessehne als traumatisiert betrachte.
Die Ärzte der Klinik
C.___
diagnostizierten eine
Insertionstendinopathie
und erwähnten dabei einen Status nach Kontusion der Ferse. Dies stimmt mit der Beurteilung des Kreisarztes überein, wonach eine bestehende
Insertionstendinopathie
der Achillessehne durch eine Kontusion der Achillessehne vorübergehend verschlimmert wurde.
4.5
Im Übrigen kann aus
dem Umstand, dass erst nach dem Ereignis vom 1
1.
April 2017 eine
Insertionstendinopathie
der Achillessehne
des rechte
n Fusses festge
stellt wurde
, nicht automatisch geschlossen werden, dass diese durch den Unfall verursacht wurde.
Die Argumentation nach der Formel «
post
hoc ergo
propter
hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweis
rechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
, Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).
4.
6
Insgesamt ist es überwiegend wahrscheinlich, dass der Unfall vom
1
1.
April 2017
nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung führte und sich
per Ende Okto
ber 2017
nicht mehr auswirkte. Demnach ist nicht zu beanstanden, dass die Be
schwerdegegnerin davon ausging,
dass die
noch
bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt seien, und die Leistungen per 3
1.
März 2018 einstellte.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Tomas Kempf
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannNeuenschwander-Erni