# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96918266-d1e2-59b9-ae7d-b7ca3857baf8
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 21.08.2025 BZ 2025 54
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2025-54_2025-08-21.pdf

## Full Text

20250804_120149_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2025 54

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 21. August 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Forderung
(Beschwerde gegen den Entscheid des Friedensrichteramtes der Stadt Zug vom 1. Mai 2025)

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Sachverhalt

1. Mit Eingabe vom 6. Februar 2025 reichte die B.________ AG (nachfolgend: Beschwerde-
gegnerin) beim Friedensrichteramt der Stadt Zug ein Schlichtungsgesuch gegen A.________ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer) ein. Sie beantragte, der Beschwerdeführer sei zu verpflich-
ten, ihr CHF 304.85 zuzüglich 5 % Zins seit dem 20. Juli 2024 zu bezahlen und es sei in der 
Betreibung Nr. C.________ des "Office des poursuites et des faillites du Jura bernois" der 
Rechtsvorschlag zu beseitigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehr-
wertsteuer zu Lasten des Beschwerdeführers. In prozessualer Hinsicht stellte sie zudem den 
Antrag, es sei ein Entscheid gemäss Art. 212 Abs. 1 ZPO zu erlassen (act. 7/1). 

2. Der Beschwerdeführer blieb der Schlichtungsverhandlung vom 1. Mai 2025 unentschuldigt 
fern. In der Folge verpflichtete das Friedensrichteramt der Stadt Zug den Beschwerdeführer 
mit Entscheid vom 1. Mai 2025, der Beschwerdegegnerin CHF 304.85 nebst Zins zu 5 % seit 
dem 20. Juli 2024 zu bezahlen. Zudem sprach es der Beschwerdegegnerin eine Entschädi-
gung von CHF 150.00 zu, die ihr der Beschwerdeführer zu bezahlen habe. Weiter wurde 
festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin die Betreibung Nr. C.________ des "Office des 
poursuites et des faillites du Jura bernois" fortsetzen könne. Die Kosten des Schlichtungs-
verfahrens von total CHF 150.00 wurden mit dem von der Beschwerdegegnerin geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 150.00 verrechnet und der Beschwerdeführer wurde verpflichtet, 
der Beschwerdegegnerin den Vorschuss im Umfang von CHF 150.00 zu ersetzen (act. 1/1; 
Dossier-Nr. 009/25). 

3. Dagegen reichte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. Mai 2025 eine in französischer 
Sprache verfasste Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug ein (act. 1). Mit Schreiben 
vom 14. Mai 2025 setzte der Abteilungspräsident dem Beschwerdeführer eine Nachfrist von 
10 Tagen zur Einreichung einer deutschen Übersetzung der Beschwerdeschrift (act. 2). Am 
21. Mai 2025 reichte der Beschwerdeführer eine deutsche Übersetzung ein und stellte fol-
gende Anträge (act. 3): 

1. Der Entscheid des Friedensrichteramtes der Stadt Zug vom 1. Mai 2025 sei vollständig aufzuhe-
ben.

2. Die Betreibung Nr. C.________ des Betreibungsamtes Berner Jura sei sofort einzustellen.

3. Alle Einträge im Betreibungsregister zu seinem Namen in Zusammenhang mit dieser Angelegen-
heit seien zu löschen. 

4. Eventualiter sei ihm eine Entschädigung in Höhe von CHF 2'000.00 für immaterielle Schäden, 
Aufwand im Zusammenhang mit der Rechtsverteidigung, entgangene berufliche Chancen, psychi-
sche Belastung sowie für den schweren Reputationsschaden durch die ungerechtfertigte Eintra-
gung im Betreibungsregister zu bezahlen. 

4. In der Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2025 beantragte die Beschwerdegegnerin, die An-
träge 1, 2 und 3 des Beschwerdeführers seien gutzuheissen. Im Übrigen sei die Beschwerde 
abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers 
(act. 7). 

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5. In seiner Stellungnahme vom 2. Juli 2025 forderte der Beschwerdeführer Schadenersatz in 
Höhe von CHF 4'500.00 wegen des erheblichen materiellen und immateriellen Schadens, der 
ihm durch die unrechtmässige Betreibung und das darauffolgende Gerichtsverfahren ent-
standen sei (act. 9). 

6. Die Beschwerdegegnerin ersuchte in ihrer Stellungnahme vom 7. Juli 2025 um Abweisung 
der neuen bzw. geänderten Anträge des Beschwerdeführers (act. 11). 

7. In seiner Stellungnahme vom 14. Juli 2025 (Datum Posteingang) hielt der Beschwerdeführer 
an seinen Anträgen fest (act. 13). 

8. Das Friedensrichteramt der Stadt Zug verzichtete auf eine Stellungnahme (act. 6).

Erwägungen

1. Angefochten ist ein Entscheid des Friedensrichteramtes der Stadt Zug vom 1. Mai 2025. Der 
Streitwert (ohne Zinsen und Kosten) beträgt CHF 305.85 (vgl. Art. 91 Abs. 1 ZPO). Gemäss 
Art. 319 lit. a ZPO sind nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endentscheide mit Beschwer-
de anfechtbar. Da die Berufung in vermögensrechtlichen Angelegenheiten einen Streitwert 
von mindestens CHF 10'000.00 voraussetzt (Art. 308 Abs. 2 ZPO), ist gegen einen Entscheid 
der Schlichtungsbehörde, die nur bis zu einem Streitwert von CHF 2'000.00 entscheiden 
kann (Art. 212 Abs. 1 ZPO), einzig das Rechtsmittel der Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO 
gegeben (vgl. Honegger, in: Sutter-Somm und andere [Hrsg.], Kommentar zur Schweizeri-
schen Zivilprozessordnung, 4. A. 2025, Art. 212 ZPO N 10).

Mit der Beschwerde kann gemäss Art. 320 ZPO die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) 
und/oder die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht 
werden. Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind ausge-
schlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Gemäss Bundesgericht fallen Noven nicht unter das Ver-
bot, wenn erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass zu ihrem Vorbringen gibt, da die mögli-
chen Beschwerdegründe bzw. ihre Unterlegung durch Tatsachenbehauptungen vor der kan-
tonalen Beschwerdeinstanz sonst stärker eingeschränkt wären, als es angesichts von Art. 99 
Abs. 1 BGG später vor Bundesgericht – bei der Anfechtung des zweitinstanzlichen Urteils – 
der Fall sei, und eine solche systematische Inkongruenz nicht im Sinne der ZPO sein könne 
(vgl. Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm und andere [Hrsg.], a.a.O., Art. 326 ZPO N 4a 
m.H.). 

2. Der Beschwerdeführer beantragt in der Beschwerdeschrift die vollständige Aufhebung des 
Entscheids des Friedensrichteramtes der Stadt Zug vom 1. Mai 2025 (Antrag 1). Zudem for-
dert er die sofortige Einstellung der Betreibung Nr. C.________ des Betreibungsamtes Ber-
ner Jura (Antrag 2). Schliesslich verlangt er die Löschung aller Einträge im Betreibungsregis-
ter zu seinem Namen in Zusammenhang mit dieser Angelegenheit (Antrag 3; vgl. act. 3 S. 3). 

2.1 All diese Anträge wurden durch den vorinstanzlichen Entscheid veranlasst und können im 
Beschwerdeverfahren noch berücksichtigt werden.  

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2.2 Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort aus, sie habe erst nach intensi-
vem Sachverhaltsstudium festgestellt, dass der Vertrag, auf welchem die Rechnung 
Nr. 983382518 über CHF 304.85 vom 31. März 2024 basiere, nicht mit an Sicherheit gren-
zender Wahrscheinlichkeit vom Beschwerdeführer abgeschlossen worden sei. Vertragspart-
ner sei die D.________ gewesen, gestempelt sei dieser Vertrag dann aber mit "E.________" 
gewesen. Aufgrund des Beweisnotstandes und der daher sehr schlechten Prozesschancen 
im vorliegenden Verfahren sei es nicht zu verantworten, weiterhin an der Forderung festzu-
halten. Wegen der wahrscheinlichen Verwechslung des Schuldners werde sie "noch heute" 
die Betreibung Nr. C.________ des "Office des poursuites et des faillites du Jura bernois" 
zurückziehen. Die Beschwerde sei somit gemäss den Anträgen 1, 2 und 3 des Beschwerde-
führers gutzuheissen (vgl. act. 1 S. 3). Folglich ist der Entscheid des Friedensrichteramtes 
der Stadt Zug vom 1. Mai 2025 aufzuheben und das Schlichtungsverfahren zufolge sinn-
gemässen Klagerückzugs abzuschreiben. Das "Office des poursuites et des faillites du Jura 
bernois" ist zudem anzuweisen, die Betreibung Nr. C.________ aufzuheben und – da eine 
Löschung im technischen Sinne nicht möglich ist – Dritten bezüglich dieser Betreibung keine 
Einsicht in das Betreibungsregister zu gewähren. 

3. Zu prüfen bleiben die Kosten- und Entschädigungsfolgen.

3.1 Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt. 
Bei Nichteintreten und bei Klagerückzug gilt die klagende Partei, bei Anerkennung der Klage 
die beklagte Partei als unterliegend. Massgebend ist dabei, in welchem Mass die Parteien 
mit ihren Rechtsbegehren in der Hauptsache durchdringen (vgl. Hofmann/Baeckert, Basler 
Kommentar, 4. A. 2024, Art. 106 ZPO N 4). Die Beschwerdegegnerin unterliegt sowohl mit 
ihrer Klage vor dem Friedensrichteramt als auch mit der vorliegenden Beschwerde. Aus-
gangsgemäss sind ihr daher die Prozesskosten für das erst- und zweitinstanzliche Verfahren 
aufzuerlegen. 

3.2 Entsprechend sind die Kosten für das Schlichtungsverfahren und das Entscheidverfahren vor 
dem Friedensrichteramt der Stadt Zug von total CHF 150.00 der Beschwerdegegnerin aufzu-
erlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 150.00 zu verrechnen. 
Daran ändert entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin nichts, dass der Beschwerde-
führer zur Schlichtungsverhandlung unentschuldigt nicht erschienen ist. Im Entscheidverfah-
ren vor der Schlichtungsbehörde werden die Kosten der unterliegenden Partei auferlegt 
(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Von dieser Regel kann insbesondere dann abgewichen werden, wenn 
die unterliegende Partei sich in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst sah, wenn der 
klagenden Partei die genaue Bezifferung ihres Anspruchs nicht zuzumuten war oder wenn 
andere besondere Umstände vorliegen, die eine ausgangsgemässe Verteilung der Kosten 
als unbillig erscheinen lassen (Art. 107 ZPO mit weiteren Ausnahmen; vgl. Handbuch für die 
Friedensrichterinnen und Friedensrichter des Kantons Zürich, herausgegeben vom Oberge-
richt des Kantons Zürich, 4. A. 2025, N 214 ff.). Solche Umstände macht die Beschwerde-
gegnerin vorliegend nicht geltend und sind auch nicht ersichtlich. Die Beschwerdegegnerin 
räumt selbst ein, dass es sich um eine "Verwechslung der Schuldnerschaft bezüglich der 
Rechnung Nr. 983382518 vom 31.03.2024" gehandelt habe, weshalb es "nicht zu verantwor-
ten" sei, "weiterhin an dieser Forderung festzuhalten" (vgl. E. 2). Folglich kann nicht gesagt 

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werden, die Beschwerdegegnerin sei in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst gewe-
sen. 

Eine Parteientschädigung für das Schlichtungsverfahren kann dem Beschwerdeführer schon 
deswegen nicht zugesprochen werden, weil er zur Schlichtungsverhandlung unentschuldigt 
nicht erschienen ist und keine Entschädigung beantragt hat. 

3.3 Nach dem Gesagten sind auch die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdegeg-
nerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Streitig und zu prüfen bleibt aber, ob dem Be-
schwerdeführer für das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung zuzusprechen ist. 

3.3.1 Nach Art. 95 Abs. 3 ZPO gilt als Parteientschädigung der Ersatz notwendiger Auslagen 
(lit. a), die Kosten einer berufsmässigen Vertretung (lit. b) und in begründeten Fällen eine 
angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht berufsmässig vertreten ist 
(lit. c). Prozessiert eine Partei ohne berufsmässige Vertretung, so hat sie neben dem Ersatz 
notwendiger Auslagen nur in begründeten Fällen Anspruch auf eine angemessene Umtriebs-
entschädigung. Dass einer nicht anwaltlich vertretenen Partei ersatzpflichtige Kosten für Um-
triebe erwachsen, ist ungewöhnlich und bedarf einer besonderen Begründung. Unter einer 
Umtriebsentschädigung versteht der Gesetzgeber in erster Linie einen gewissen Ausgleich 
für den Verdienstausfall einer selbstständig erwerbenden. Die Rechtsprechung hat diese 
Sichtweise übernommen. Auch die Doktrin schliesst sich dieser Auslegung an, selbst wenn 
nach gewissen Autoren auch andere - hier nicht zutreffende - Konstellationen Anlass zur 
Ausrichtung einer Umtriebsentschädigung geben könnten (Urteil des Bundesgerichts 
4A_436/2023 vom 6. Dezember 2023 E. 4.1 m.H.). 

3.3.2 Der Beschwerdeführer ist nicht berufsmässig vertreten. Dementsprechend steht ihm keine 
Parteientschädigung gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO zu. Auch besondere Auslagen i.S.v. 
Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO hat der Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Zu prüfen bleibt 
daher, ob ein begründeter Fall i.S.v. Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO vorliegt und der Beschwerde-
führer Anspruch auf eine angemessene Umtriebsentschädigung hat. Der Beschwerdeführer 
beantragt in der Beschwerdeschrift "eine Entschädigung in Höhe von CHF 2'000.00 für 
immaterielle Schäden, Aufwand im Zusammenhang mit der Rechtsverteidigung, entgangene 
berufliche Chancen, psychische Belastung sowie für den schweren Reputationsschaden 
durch die ungerechtfertigte Eintragung im Betreibungsregister" (vgl. act. 3 S. 3). In der Replik 
fordert er "einen Schadenersatz in Höhe von CHF 4'500.00 wegen des erheblichen materiel-
len und immateriellen Schadens, der [ihm] durch diese unrechtmässige Betreibung und das 
darauffolgende Gerichtsverfahren entstanden ist" (vgl. act. 9 S. 1). Mit diesen Ausführungen 
hat der Beschwerdeführer weder geltend gemacht, dass es sich um ein besonderes und auf-
wendiges Verfahren handelte, noch hat er hinreichend dargetan, dass besondere Umstände 
vorliegen und damit ersatzfähige Kosten entstanden sind. Dementsprechend kann ihm keine 
Umtriebsentschädigung gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO zugesprochen werden. 

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Urteilsspruch

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Friedensrichteramtes der Stadt Zug 
vom 1. Mai 2025 (Dossier-Nr. 009/25) aufgehoben und das Schlichtungsverfahren zufolge 
sinngemässen Klagerückzugs abgeschrieben. Das Office des poursuites et des faillites du 
Jura bernois wird angewiesen, die Betreibung Nr. C.________ aufzuheben und Dritten be-
züglich dieser Betreibung keine Einsicht in das Betreibungsregister zu gewähren. 

2.1 Die Kosten für das Schlichtungsverfahren und das Entscheidverfahren vor dem Friedensrich-
teramt der Stadt Zug von total CHF 150.00 werden der Beschwerdegegnerin auferlegt und 
mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 150.00 verrechnet.  

2.2 Dem Beschwerdeführer wird für das Schlichtungsverfahren vor dem Friedensrichteramt der 
Stadt Zug keine Entschädigung zugesprochen. 

3.1 Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren von CHF 100.00 wird der Beschwerde-
gegnerin auferlegt. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von 
CHF 100.00 zurückerstattet. 

3.2 Dem Beschwerdeführer wird für das Beschwerdeverfahren keine Umtriebsentschädigung zu-
gesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von unter CHF 30'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) nur zulässig, wenn sich 
eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG gegeben. Die Beschwerdegründe richten sich nach 
den Art. 95 ff. bzw. Art. 116 BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustel-
lung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage 
des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Wird gleichzeitig ordentliche Beschwerde und Verfas-
sungsbeschwerde geführt, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen. 
Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Parteien
- Friedensrichteramt der Stadt Zug
- Office des poursuites et des faillites du Jura bernois 
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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