# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d0b803f-b5e1-528f-bb19-c8ec39a94f4a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-30
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 30.11.2011 RR.2011.82
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2011-82_2011-11-30.pdf

## Full Text

Entscheid vom 30. November 2011 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Jean-Luc Bacher,  
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 
Parteien 

  
A., vertreten durch Rechtsanwalt Giovanni Gaggini,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE ZOLLVERWALTUNG, OBER-
ZOLLDIREKTION,  

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Internationale Amtshilfe gemäss Art. 15 Betrugsbe-
kämpfungsabkommen (BBA) 
 
Zuständigkeit der II. Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts (Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG i.V.m. 
Art. 25 Abs. 1 und Art. 80e Abs. 1 IRSG bzw. Art. 19 
Abs. 2 BStGerOR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2011.82 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 
 

- das Zollfahndungsamt München, Dienstsitz Lindau, ein Verfahren wegen 
Steuerhinterziehung gegen den in der Schweiz wohnhaften A. und Unter-
nehmen in Singen und Sulgen führt; bei der Einfuhr von Zitronen- und Li-
mettensaft aus der Schweiz nach Deutschland durch die in die Ermittlun-
gen involvierten Unternehmen der Warenwert zu tief deklariert und dadurch 
Einfuhrabgaben in bisher noch unbekannter Höhe hinterzogen worden sein 
sollen (act. 1.3); 

 
- in diesem Zusammenhang das Zollfahndungsamt München direkt an die 

Eidgenössische Oberzolldirektion (nachfolgend „OZD“) mit Schreiben vom 
5. März 2010 (act. 1.3) und Ergänzung vom 28. Juni 2010 (act. 1.4) ein 
Ermittlungsersuchen nach Art. 15 ff. des Abkommens vom 26. Oktober 
2004 über die Zusammenarbeit zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mit-
gliedstaaten andererseits zur Bekämpfung von Betrug und sonstigen 
rechtswidrigen Handlungen, die ihre finanziellen Interessen beeinträchtigen  
(nachfolgend: Betrugsbekämpfungsabkommen bzw. BBA; SR 0.351.926.81) 
richtete;  

 
- das Zollfahndungsamt München zusammengefasst um Einvernahme von 

A. und Durchsuchung von dessen Wohnung (inkl. Fahrzeuge) sowie Be-
schlagnahme von Beweismitteln ersuchte; es weiter um vorsorgliche 
Massnahmen zur Sicherung der voraussichtlich geschuldeten Einfuhrabga-
ben von EUR 474’000.-- ersuchte, sofern dieser Betrag nicht durch Hinter-
legung oder Bürgschaft gedeckt werde; zudem beantragt wurde, dass Be-
dienstete des Zollfahndungsamtes München an den Untersuchungshand-
lungen teilnehmen können (act. 1.3 und 1.4); 

 
- in der Folge zwischen Juli 2010 und September 2010 die beantragten 

Amtshilfemassnahmen durchgeführt wurden (act. 1.2 S. 3); 
 
- die OZD mit Endverfügung vom 14. Februar 2011 dem Amtshilfeersuchen 

entsprach und die Übermittlung der Beweismittel unter Hinweis auf den 
Spezialitätsvorbehalt an das Zollfahndungsamt München verfügte (act. 1.2 
S. 6);  

 
-  in der vorgenannten Endverfügung unter Hinweis auf Art. 37 des Bundes-

gesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; 
SR 172.021) als Rechtsmittel die Beschwerde an das Bundesverwaltungs-
gericht angegeben wurde (act. 1.2 S. 7);  

- 3 - 

 

 

 
- gegen diese Endverfügung der OZD vom 14. Februar 2011 A. mit Eingabe 

vom 21. März 2011 Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundes-
strafgerichts erhebt (act. 1); aufgrund seiner Ausführungen anzunehmen 
ist, dass er die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts als zustän-
dig erachtet; 

 
- der Beschwerdeführer die Zuständigkeit der II. Beschwerdekammer des 

Bundesstrafgerichts zur Beurteilung seiner Beschwerde im Wesentlichen 
damit begründet, dass Ziff. 7 der angefochtenen Endverfügung die Be-
schlagnahme und Herausgabe der dort aufgelisteten Schriftstücke und Do-
kumente anordne; es sich dabei – so der Beschwerdeführer weiter – um 
klassische Rechtshilfemassnahmen handle und gegen solche (materiell be-
trachtet) Rechtshilfemassnahmen der Beschwerdeweg gemäss Art. 26 ff. 
i.V.m. Art. 45 ff. des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht vom 
22. März 1974 (VStrR; SR 313.0) und Art. 25 des Bundesgesetzes über in-
ternationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. März 1981 (IRSG; 
SR 351.1), mithin die Beschwerde an das Bundesstrafgericht mit Weiter-
zugsmöglichkeit an das Bundesgericht, offen stehe (act. 1 S. 5); 

 
- der Beschwerdeführer gegen die Endverfügung vom 14. Februar 2011 

gleichzeitig auch Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben 
hat; er den prozessualen Antrag auf einstweilige Sistierung des vorliegen-
den Verfahrens stellt, bis das Bundesverwaltungsgericht definitiv festge-
stellt habe, ob es auf die dortige Beschwerde eintrete (act. 1 S. 2 und 5);  

 
- die Beschwerdekammern des Bundesstrafgerichts die Entscheide treffen, 

für welche die StPO die Beschwerdeinstanz oder das Bundesstrafgericht 
als zuständig bezeichnet (Art. 37 Abs. 1 StBOG); 

 
-   die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts über Beschwerden in 

internationalen Rechtshilfeangelegenheiten gemäss IRSG entscheidet 
(Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 des Organisations-
reglementes für das Bundesstrafgericht vom 31. August 2010 [BStGerOR; 
SR 173.713.161]); darüber hinaus ihr die Aufgaben obliegen, die ihr nach 
Art. 37 Abs. 2 lit. c StBOG zugewiesen sind (Art. 19 Abs. 2 BStGerOR); 

 
-   die I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts demgegenüber über 

Beschwerden, die ihnen das VStrR zuweist (Art. 37 Abs. 2 lit. b StBOG 
i.V.m. Art. 19 Abs. 1 BStGerOR); darüber hinaus ihr die Aufgaben obliegen, 
die ihr nach Art. 37 Abs. 1 und Abs. 2 lit. d-g und Abs. 65 Abs. 3 StBOG 
zugewiesen sind (Art. 19 Abs. 1 BStGerOR); 

- 4 - 

 

 

  
-   das Gericht seine Zuständigkeit von Amtes wegen prüft (Art. 7 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG; TPF 2008 7 E. 1.2); das Gericht 
die Sache ohne Verzug der zuständigen Behörde überweist, wenn es sich 
als unzuständig erachtet (Art. 8 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b 
StBOG); ein Vorgehen nach Art. 8 Abs. 1 VwVG ausscheidet, sobald eine 
Partei im Sinne von Art. 9 Abs. 2 VwVG die Zuständigkeit der Behörde be-
hauptet (vgl. THOMAS FLÜCKIGER, in: WALDMANN/WEISSENBERGER [Hrsg.], 
Praxiskommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zü-
rich/Basel/Genf 2009, Art. 8 N. 11); diesfalls nur ein Nichteintretensent-
scheid in Betracht kommt (FLÜCKIGER, a.a.O., Art. 8 N. 11); ein Meinungs-
austausch nicht durchzuführen ist, wenn das Gericht seine Unzuständigkeit 
für eindeutig hält (Art. 8 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG); 
dies selbst dann gilt, wenn eine Partei ein solches Vorgehen ver-
langt (FLÜCKIGER, a.a.O., Art. 8 N. 11); 

 
-   gemäss Rechtshilfegesetz die Verfügung der ausführenden kantonalen 

Behörde oder der ausführenden Bundesbehörde, mit der das Rechtshilfe-
verfahren abgeschlossen wird, zusammen mit den vorangehenden Zwi-
schenverfügungen der Beschwerde an die II. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts unterliegen (Art. 25 Abs. 1 i.V.m. Art. 80e Abs. 1 IRSG 
i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 BStGerOR);  

 
-  für die Rechtshilfe zwischen Deutschland und der Schweiz in erster Linie 

das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen vom 
20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1), der zwischen ihnen abgeschlossene 
Zusatzvertrag vom 13. November 1969 (SR 0.351.913.61) sowie die Be-
stimmungen der Art. 48 ff. des Übereinkommens vom 19. Juni 1990 zur 
Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 
(Schengener Durchführungsübereinkommen, SDÜ; ABl. L 239 vom 
22. September 2000, S. 19 – 62) massgebend sind, wobei die zwischen 
den Vertragsparteien geltenden weitergehenden Bestimmungen aufgrund 
bilateraler Abkommen unberührt bleiben (Art. 48 Abs. 2 SDÜ);    

 
- im Verhältnis zu Deutschland ebenfalls das Betrugsbekämpfungsabkom-

men zur Anwendung gelangt, das die Amts- und Rechtshilfe einschliesslich 
Zwangsmassnahmen im Bereich der indirekten Steuern ermöglicht; die 
Amtshilfe in den Art. 7 bis 24 BBA (Titel II) und die Rechtshilfe in den 
Art. 25 bis 38 BBA (Titel III) geregelt ist;  

 
-  das IRSG und die Verordnung über internationale Rechtshilfe in Strafsa-

chen vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11) zur Anwendung gelangen 

- 5 - 

 

 

(Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 130 II 337 E. 1; 128 II 355 E. 1; 124 II 180 E. 1a); 
soweit das Staatsvertragsrecht bestimmte Fragen nicht abschliessend re-
gelt; 

 
-  das Zollfahndungsamt München als ersuchende Behörde mit seinem Er-

mittlungsersuchen gemäss Art. 15 BBA um Amtshilfe und nicht um Rechts-
hilfe ersuchte (act. 1.3); die OZD als ersuchte Behörde dementsprechend 
in der Folge ein Amtshilfeverfahren einleitete; die angefochtene Endverfü-
gung der OZD in Anwendung von Art. 15 BBA erging und sich somit auf die 
staatsvertragliche Verpflichtung zur Leistung von Amtshilfe und nicht von 
Rechtshilfe stützt; mit der angefochtenen Endverfügung der OZD ein Amts-
hilfe- und nicht ein Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wurde (act. 1.2);  

 
-  die Amtshilfe gemäss Titel II des BBA alle zuständigen Verwaltungsbehör-

den der Vertragsparteien betrifft, die in Ausübung ihrer Befugnisse auf dem 
Gebiet der behördlichen Ermittlung oder der Strafverfolgung handeln, ein-
schliesslich der Fälle, in denen diese Behörden ihre Befugnisse auf Ersu-
chen der Justizbehörden ausüben (Art. 8 Ziff. 2 Abs. 1 BBA); diese Justiz-
behörde, welche oder unter deren Leitung die strafrechtlichen Ermittlungen 
durchgeführt werden, bestimmt, ob hiermit verbundene Ersuchen um 
Amtshilfe oder Zusammenarbeit aufgrund der geltenden Bestimmungen 
über die Rechtshilfe in Strafsachen oder über die Amtshilfe vorgelegt wer-
den (Art. 8 Ziff. 2 Abs. 2 BBA);  

 
- die Behörden der Vertragsparteien die Bestimmungen zur Amtshilfe ge-

mäss BBA im Rahmen der Zuständigkeiten anwenden, die ihnen auf der 
Grundlage ihres internen Rechts übertragen worden sind (Art. 9 Ziff. 1 
Satz 1 BBA); keine Bestimmungen zur Amtshilfe so ausgelegt werden darf, 
dass sie die Zuständigkeiten ändert, die den Behörden der Vertragspartei-
en im Sinne dieses Titels aufgrund des internen Rechts übertragen sind 
(Art. 9 Ziff. 1 Satz 2 BBA); 

 
- in der bundesrätlichen Botschaft zum Ermittlungsersuchen gemäss 

Art. 15 BBA ausgeführt wird, dass Zwangsmassnahmen grundsätzlich auch 
im Rahmen der Amtshilfe vollzogen werden können (BBl 2004 6191; die 
Zulässigkeit von Zwangsmassnahmen im Rahmen der grenzüberschreiten-
den Amtshilfe im Allgemeinen sowie konkret unter dem BBA bejahend, 
MARTIN PHILIPP WYSS, Gesetzgebungsbedarf bei der internationalen Amts-
hilfe?, in: STEPHAN BREITENMOSER/BERNHARD EHRENZELLER [HRSG.], Aktu-
elle Fragen der Internationalen Amts- und Rechtshilfe, St. Gallen 2009, 
S. 217-248, S. 230 f. und 241 f.; BEAT FREY, Aktuelle Praxis des Bundes-
amts für Justiz in Amts- und Rechtshilfefällen, in: BERNHARD EHRENZELLER 

- 6 - 

 

 

[HRSG.], Aktuelle Fragen der Internationalen Amts- und Rechtshilfe, St. Gal-
len 2005, S. 157-170, S. 166 f.);  

 
- nach der bundesrätlichen Botschaft die Verwaltungsbehörden des Bundes 

gestützt auf Art. 45 VStrR solche Zwangsmassnahmen vollziehen 
(BBl 2004 6191); in der Botschaft weiter festgehalten wird, dass dagegen 
die entsprechenden Rechtsmittel zulässig seien (BBl 2004 6192; so auch 
HERMANN KÄSTLI, Die Amtshilfebestimmungen des Abkommens zur Be-
trugsbekämpfung, in: KADDOUS/JAMETTI GREINER [HRSG.], Bilaterale Ab-
kommen II Schweiz-EU, 2006, S. 611 - 619, S. 616);  

 
- gegen Zwangsmassnahmen im Sinne von Art. 45 VStrR ff. grundsätzlich 

Beschwerde bei der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt 
werden kann (Art. 26 Abs. 1 VStrR i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. 
Art. 19 Abs. 1 BStGerOR); demnach nach der Botschaft auch für die im 
Rahmen der Amtshilfe gemäss BBA angeordneten Zwangsmassnahmen 
diese Rechtsmittelordnung gelten soll; sich die Beschwerde vorliegend 
nicht gegen solche Zwangsmassnahmen, welche lange vorher (Juli – Sep-
tember 2010) vollzogen wurden, richtet, sondern gegen die Endverfügung, 
mit welcher die Amtshilfe durch die Herausgabe der Beweismittel gewährt 
werden soll;  

 
-  sich darüber hinaus das Beschwerdeverfahren nach den Bestimmungen 

der Bundesverwaltungsrechtpflege, namentlich dem VwVG, richtet, wenn 
Entscheide der verfügenden Verwaltungsbehörde auf dem Gebiet der in-
ternationalen Amtshilfe angefochten werden (s. KÄSTLI, a.a.O., S. 614; 
WYSS, a.a.O., S. 244); damit für den Beschwerdeführer gegen die Endver-
fügung der OZD, mit welcher diese dem Zollfahndungsamt München Amts-
hilfe gewährt, die Anfechtungsmöglichkeit vor dem Bundesverwaltungsge-
richt besteht; 

 
-  aus diesen Gründen die bei der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafge-

richts angefochtene Endverfügung der OZD vom 14. Februar 2011 nicht 
unter Art. 25 Abs. 1 i.V.m. Art. 80e Abs. 1 IRSG fällt;  

 
-  nach dem Gesagten die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

für die Beurteilung der Beschwerde gegen die Endverfügung der OZD ein-
deutig nicht zuständig ist; demzufolge auf die Beschwerde mangels Zu-
ständigkeit nicht einzutreten ist (Art. 9 Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 
lit. b StBOG); bei dieser Sachlage kein Anlass für eine Sistierung des vor-
liegenden Verfahrens bis zum Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts 
besteht, weshalb der entsprechende Antrag abzuweisen ist; 

- 7 - 

 

 

 
-   der Beschwerdeführer gegen die Endverfügung der OZD vom 14. Febru-

ar 2011 ebenfalls Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht erhoben hat 
(act. 1 S. 5; act. 7); vor diesem Hintergrund sich eine Überweisung der vor-
liegenden Beschwerde im Sinne von Art. 8 Abs. 1 VwVG erübrigt;  

 
-   der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichts-

kosten zu tragen hat (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b 
StBOG); für die Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement des 
Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und 
Entschädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) i.V.m. 
Art. 63 Abs. 5 VwVG zur Anwendung gelangt; unter Berücksichtigung aller 
Umstände die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 2’500.-- festzusetzen ist, 
unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in der Höhe von 
Fr. 4'000.--; die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, dem Beschwer-
deführer den Restbetrag von Fr. 1'500.-- zurückzuerstatten.  

 
 

- 8 - 

 

 

Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  
  
2. Der Antrag auf Sistierung wird abgewiesen. 
 
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt, 

unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in der Höhe von 
Fr. 4'000.--. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, dem Beschwer-
deführer den Restbetrag von Fr. 1'500.-- zurückzuerstatten. 

 
 

Bellinzona, 1. Dezember 2011 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin:     Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Giovanni Gaggini 
- Eidgenössische Zollverwaltung, Oberzolldirektion 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 
- Bundesverwaltungsgericht 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).