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**Case Identifier:** a38fd993-d98d-5b23-8c91-b04376235f40
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.09.2017 IV 2015/120
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-120_2017-09-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/120

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 01.05.2020

Entscheiddatum: 21.09.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 21.09.2017
Art. 28 Abs. 2 IVG. Rentenanspruch. Würdigung eines bidisziplinären 
Gutachtens. Abgrenzung zwischen einer rezidivierenden depressiven 
Störung und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. 
Anwendbarkeit von Art. 26 Abs. 1 IVV beim Versicherten ohne Ausbildung. 
Anspruch auf eine Viertelsrente (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 21. September 2017, IV 2015/120). Aufgehoben und 
zurückgewiesen zur Einholung eines Gerichtsgutachtens mit Urteil des 
Bundesgerichts 8C_676/2017.

Entscheid Versicherungsgericht, 21.09.2017

Entscheid vom 21. September 2017

Besetzung                                                                      

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichter Ralph Jöhl, Versicherungsrichterin 

Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Markus Lorenzi             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

IV 2015/120           

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Benno Lindegger, Wildegg-strasse 24, 9000 St. 

Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Rente (Einkommensvergleich)

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) hatte am 15. Juli 2000 einen Autounfall erlitten 

(IV-act. 7) und sich im Juli 2003 erstmals zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung (IV) angemeldet (IV-act. 1). Als Diagnosen nannte Dr. med. B.___, 

Spezialarzt Orthopädische Chirurgie FMH, Sportmedizin (SGSM), in seinem Gutachten 

vom 27. Januar 2004 einen Status nach Osteosynthese mittels Fixateur extern bei 

drittgradig offener Unterschenkelfraktur rechts, eine vordere Kreuzbandinsuffizienz und 

laterale Instabilität des rechten Kniegelenks sowie posttraumatisch eine eingeschränkte 

Beweglichkeit des oberen und unteren Sprunggelenks rechts (IV-act. 24-5). Dem 

Versicherten wurde im Gutachten für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit 

von 80% bei voller Stundenpräsenz bescheinigt (IV-act. 24-6). Die abweisende 

Verfügung bezüglich Rentenanspruch vom 23. Februar 2005 (IV-act. 64) erwuchs nach 

Bestätigung durch das Versicherungsgericht St. Gallen im Juni 2006 (IV-act. 100) in 

Rechtskraft. Auf die erneuten Anmeldungen im April 2007 und Mai 2009 trat die IV-

Stelle nicht ein (IV-act. 120, 135).

A.b  Im Januar 2013 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von Leistungen 

der IV an (IV-act. 142). Die Nichteintretensverfügung vom 28. Mai 2013 (IV-act. 196) 

wurde von der IV-Stelle am 9. Juli 2013 widerrufen (IV-act. 205), worauf das 

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eingeleitete Beschwerdeverfahren beim Versicherungsgericht St. Gallen am 4. 

September 2013 als gegenstandslos abgeschrieben wurde (IV-act. 215). Mit Schreiben 

vom 25. September 2013 bestätigte Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, dass sich der Versicherte seit November 2009 in der Klinik D.___ in 

regelmässiger Therapie befinde. Der Versicherte leide an einer rezidivierenden 

depressiven Störung in leichtem bis mittelschwerem Ausmass. Aufgrund der depressiv 

bedingten reduzierten psychischen Belastbarkeit, der reduzierten Konzentrationsdauer, 

der Antriebsstörungen und der leicht verlangsamten Psychomotorik könne dem 

Versicherten aus psychiatrischer Sicht eine im letzten Jahr anhaltende mindestens 

40%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert werden (IV-act. 220).

A.c  Mit einer Mitteilung vom 26. Februar 2014 sprach die IV-Stelle dem Versicherten 

eine berufliche Abklärung bei der Proarbeit AG vom 24. Februar bis 23. Mai 2014 sowie 

eine Arbeitsvermittlung zu (IV-act. 245, 246). Der Versicherte brach die Massnahme 

zwei Tage später wegen Fussschmerzen ab (IV-act. 251 f.). Am 8. April 2014 teilte die 

IV-Stelle dem Versicherten mit, dass kein Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen 

bestehe (IV-act. 276).

A.d  Mit einem Bericht vom 5. März 2014 hatte die Klinik für Orthopädische Chirurgie 

und Traumatologie des Bewegungsapparats des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) eine 

chronische, lymphatische und venöse Abflussstörung am rechten Unterschenkel bei 

Status nach korrigierender USG-Arthrodese rechts am 7. Mai 2010 bei 

Rückfussvarusfehlstellung mit progredienter Beschwerdesymptomatik diagnostiziert 

(IV-act. 263-1).

A.e  Am 15. August 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass zur Klärung der 

Leistungsansprüche eine bidisziplinäre medizinische Untersuchung notwendig sei (IV-

act. 295). Aufgrund eines Einwands des Versicherten (IV-act. 305) wurde der 

vorgesehene psychiatrische Gutachter durch einen anderen ersetzt (IV-act. 315).

A.f  Mit einem orthopädisch-psychiatrischen Gutachten vom 21. November 2014 

diagnostizierte die SMAB AG beim Versicherten eine rezidivierende depressive Episode 

(aktuell leichtgradig; F33.0), einen Status nach traumatischer Weichteilverletzung der 

rechten Kniekehle und der rechten Wade mit subtotalem Verlust der Wadenmuskulatur 

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(röntgenologisch beginnende posttraumatische degenerative Veränderungen auch mit 

Femoropatellararthrose), einen Status nach Calcaneus-Slide-Osteotomie rechts und 

korrigierender USG-Arthrodese rechts 2007 und 2010, einen Status nach 

Substanzschädigung des Nervus peronaeus communis und Nervus suralis (Fallfuss 

rechts), ein lumbovertebrales Schmerzsyndrom und eine anhaltende somatoforme 

Schmerzstörung (F45.4) bzw. eine Schmerzstörung mit somatischen und psychischen 

Faktoren (F45.41; IV-act. 329-16 f.). Für eine körperlich leichte und überwiegend 

sitzende Tätigkeit wurde eine Arbeitsfähigkeit des Versicherten von 60% ab dem Jahr 

2009 und von 70% ab Frühjahr 2014 bescheinigt (IV-act. 329-18 ff.).

A.g  Am 9. Januar 2015 erliess die IV-Stelle einen Vorbescheid, welcher dem 

Versicherten die Ablehnung eines Rentenanspruchs in Aussicht stellte (IV-act. 344). 

Trotz Einwands des Versicherten vom 6. Februar 2015 (IV-act. 352) verfügte die IV-

Stelle am 3. März 2015 im Sinne des Vorbescheids. Aus dem Einkommensvergleich 

resultiere eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse und damit ein Invaliditätsgrad von 

30%, womit kein Rentenanspruch bestehe. Weiter würden sich die aus psychiatrischer 

Sicht gestellten Diagnosen aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht 

invalidisierend auswirken (IV-act. 356).

B.   

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 16. April 

2015. Der Rechtsvertreter des Versicherten (nachfolgend: Beschwerdeführer) beantragt 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der IV-Stelle (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin), dass die Verfügung vom 3. März 2015 aufzuheben und dem 

Beschwerdeführer eine halbe Rente ab 1. Juli 2013 zuzusprechen sei. Eventualiter sei 

dem Beschwerdeführer eine befristete Rente zuzusprechen. Der Beschwerdeführer 

lässt im Wesentlichen ausführen, dass auf die langjährige 40%-ige Arbeitsunfähigkeit 

abgestellt werden müsse. Zudem werde beanstandet, dass die Beschwerdegegnerin 

von der Vornahme eines Abzugs vom Invalideneinkommen abgesehen habe. Die 

Beschwerdegegnerin halte das SMAB-Gutachten für verwertbar. Es sei aber in dem 

Sinne nicht nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin zwar der 30%-igen, nicht 

jedoch der befristeten 40%-igen Arbeitsunfähigkeit folge. Entweder stelle die 

Beschwerdegegnerin auf das Gutachten ab und berücksichtige alle 

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Schlussfolgerungen oder aber sie halte es für nicht verwertbar. Da den Akten keine 

Gründe zu entnehmen seien, weshalb nicht auf das Gutachten abgestellt werden 

könne, werde auf die Einschätzungen der Gutachter inklusive retrospektiver 

Betrachtung abgestellt. Ein Leistungsanspruch sei bei 40%-iger Arbeitsunfähigkeit 

sechs Monate nach der Anmeldung, damit ab Juli 2013, ausgewiesen. Eine Besserung 

der Arbeitsfähigkeit um 10% werde gemäss Gutachten auf Frühling 2014 datiert. Wie 

der Gutachter auf diese ungenaue Zeitangabe komme, sei nicht ohne weiteres 

nachvollziehbar. Es stehe aufgrund der Akten nicht fest, ob überhaupt eine 

Verbesserung eingetreten sei. Vielmehr sei von einer unterschiedlichen Beurteilung bei 

gleichem Sachverhalt auszugehen. Die optimistischere Beurteilung des Gutachtens 

gelte indes nicht als Revisionsgrund. Falls doch eine Verbesserung angenommen 

werde, könne die 70%-ige Arbeitsfähigkeit erst ab dem Zeitpunkt des Gutachtens 

angenommen werden. Vorher lägen keine Berichte vor, welche eine andere 

Arbeitsfähigkeit bestätigten (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 20. Mai 2015 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Sie führt im Wesentlichen aus, dass weder eine 

psychische Komorbidität im notwendigen Schweregrad ersichtlich sei, noch dass 

andere mit einer psychischen Komorbidität vergleichbare Faktoren in der notwendigen 

Intensität gegeben seien, welche die ansonsten zumutbare Willensanstrengung für die 

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beim Beschwerdeführer aus psychischen Gründen 

behindern könnten. Auf den rudimentären Bericht von Dr. C.___ könne nicht abgestellt 

werden. Er führe weder die medizinischen Vorakten noch die Anamnese auf. Auch eine 

saubere Abgrenzung von geltend gemachter Symptomatik und erhobenen Befunden 

lasse sich dem Bericht nicht entnehmen. Es sei auch nicht ersichtlich, dass der 

psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitraum vor der 

Begutachtung durch die SMAB AG schlechter gewesen wäre als danach. Demnach sei 

von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit auszugehen. Bei einem 

Tabellenlohnabzug von 10% ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 10%, womit kein 

Anspruch auf eine IV-Rente bestehe (act. G 6).

B.c  Mit Verfügung vom 21. Mai 2015 wurde dem Gesuch des Beschwerdeführers um 

Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, umfassend die Befreiung von den 

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Gerichtskosten und die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung, 

entsprochen (act. G 7).

B.d  In der Replik vom 21. Juni 2015 hält der Beschwerdeführer unverändert an seiner 

Beschwerde fest. Ergänzend lässt er ausführen, dass das SMAB-Gutachten die 

Einschätzung von Dr. C.___ im Zeitraum vor der Begutachtung für nachvollziehbar 

halte. Die Beschwerdegegnerin sei nach der Rechtsprechung gehalten, auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung des psychiatrischen Gutachtens abzustellen. Es sei 

nochmals explizit festzuhalten, dass der psychiatrische Gutachter die Diagnosen 

rezidivierende depressive Episode, aktuell leichtgradig, als psychiatrische Diagnose mit 

Relevanz für die Arbeitsfähigkeit stelle. Das Gericht sei weiter gehalten, das SMAB-

Gutachten unter Beachtung der neuen Rechtsprechung zu prüfen. Die Rechtsbegehren 

würden daher um den Eventualantrag auf Rückweisung zur Einholung eines neuen 

medizinischen Gutachtens erweitert (act. G 6).

B.e  Die Beschwerdegegnerin hält mit Eingabe vom 4. September 2015 unter 

Bezugnahme auf die neue Rechtsprechung bezüglich somatoformer 

Schmerzstörungen und vergleichbarer psychosomatischer Leiden unverändert an ihren 

Anträgen fest (act. G 12).

Erwägungen

1.   

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist ein Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers.

1.1  Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

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Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 

Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, 

wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2  Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% 

besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40% ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

1.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 

Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 

Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4). Für das gesamte 

Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a).

1.4  Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben Gericht und Verwaltung von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 1. April 2011, 8C_73/2011, E. 4.1).

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2.   

2.1  Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen 

Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 

sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde 

zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft 

zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4). In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll 

das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im 

Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten 

ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb und cc). Dies gilt auch für 

Stellungnahmen behandelnder Spezialärzte (Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007 sozialrechtliche Abteilungen des 

Bundesgerichts] vom 6. April 2006, I 803/05, E. 5.5). Widersprechen Berichte 

behandelnder Ärzte dem von der Verwaltung bei externen Spezialärzten eingeholten 

Gutachten, ist die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch 

tätigen (Fach-)Ärzte einerseits und Begutachtungsauftrag der amtlich bestellten 

fachmedizinischen Experten anderseits zu beachten (Urteil des EVG vom 18. April 

2006, I 783/05, E. 2.2). Es ist deshalb nicht zulässig, ein medizinisches Administrativ- 

oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen 

zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte später zu anderslautenden Einschätzungen 

gelangen oder an vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. 

Vorbehalten bleiben aber Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, 

weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher 

Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung 

unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundegerichts vom 27. Mai 

2008, 9C_24/2008, E. 2.3.2).

2.2  Vorab ist festzuhalten, dass die Parteien dem bidisziplinären SMAB-Gutachten – 

zumindest aus diagnostischer Sicht – den Beweiswert nicht absprechen. Dem ist zu 

folgen, nachdem die Teilgutachten und die Konsensbeurteilung auf eigenständigen 

Abklärungen beruhen und für die streitigen Belange umfassend sind. Die medizinischen 

Vorakten wurden verwertet und diskutiert. Weiter wurden die vom Beschwerdeführer 

geklagten Leiden umfassend berücksichtigt und gewürdigt und es bestehen keine 

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Anhaltspunkte dafür, dass objektiv wesentliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden 

wären. Das Gutachten wurde damit lege artis erstellt und es gibt grundsätzlich keine 

Gründe, von den aus diagnostischer Sicht gemachten gutachterlichen Einschätzungen 

abzuweichen.

2.3  Gemäss SMAB-Gutachten ist die bisherige Tätigkeit des Beschwerdeführers als 

Hilfsarbeiter/Verkäufer seit der Aufgabe im Jahr 2005 aus medizinischer Sicht dauerhaft 

nicht mehr zumutbar. In einer den Fähigkeiten und dem Belastungsprofil angepassten 

Tätigkeit bestehe integral eine Arbeitsfähigkeit von 70% (IV-act. 329-18). Im 

retrospektiven Verlauf gehe man davon aus, dass ab Behandlungsbeginn bei Dr. C.___ 

im Jahr 2009 bis im Frühling 2014 eine psychisch bedingte 40%-ige, danach eine 

30%-ige Arbeitsunfähigkeit auch in adaptierter Tätigkeit bestanden habe (IV-act. 

329-19). Die Einschränkungen in angepasster Tätigkeit ergeben sich damit lediglich 

aufgrund des psychischen Leidens; in somatischer Hinsicht gehen die Gutachter von 

einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer adaptierten Tätigkeit 

aus (IV-act. 329-31, 43). Diese orthopädisch-somatischen Einschätzungen des 

Gutachtens beruhen auf einer umfassenden Abklärung, sind schlüssig sowie 

nachvollziehbar und werden von den Parteien nicht in Frage gestellt. Darauf ist 

demzufolge abzustützen.

3.   

Die Beschwerdegegnerin weicht von der psychiatrischen Einschätzung ab und erachtet 

den Beschwerdeführer auch in dieser Hinsicht in einer angepassten Tätigkeit als zu 

100% arbeitsfähig. Die gemäss Gutachten festgestellte leichte depressive Episode sei 

nicht invalidisierend, weil gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts eine solche 

Diagnose nicht den Schweregrad einer die Arbeitsfähigkeit tangierenden psychischen 

Erkrankung aufweise.

3.1  Vorab ist festzuhalten, dass körperliche, geistige oder psychische 

Beeinträchtigungen gemäss herrschender Rechtslage (Art. 7 Abs. 1 ATSG) einander 

gleichgestellt und psychische Leiden wie das vorliegende bezüglich ihrer Überprüf- und 

Objektivierbarkeit mit den somatischen Erkrankungen vergleichbar sind (vgl. BGE 139 

V 562 E. 7.1.4). Eine gesonderte rechtliche Behandlung für leichte bis mittelgradige 

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depressive Leidensbilder ist nicht mit Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) 

vereinbar, wonach niemand namentlich wegen einer körperlichen, geistigen oder 

psychischen Behinderung diskriminiert werden darf. Der Bundesrat hat in der Botschaft 

zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (5. IV-Revision) zu 

Recht darauf hingewiesen, dass eine Ungleichbehandlung gewisser Krankheitsbilder 

bei der Leistungsberechtigung mit dem verfassungsrechtlichen Diskriminierungsverbot 

in Konflikt geriete. Es würden Versicherte mit unterschiedlichen Krankheiten nach 

willkürlichen Kriterien ungleich behandelt. Die Folge wäre eine rechtsungleiche 

Behandlung von an unterschiedlichen Krankheiten leidenden Versicherten (BBl 2005 

4529 f.). Die ausschliesslich bei leicht- bis mittelgradigen depressiven Leiden geltende 

beweiserschwerende Vermutung gemäss der jüngeren Rechtsprechung, dass diese zu 

keiner Erwerbsunfähigkeit führen, da sie therapeutisch angehbar seien, ist mit dem 

Gleichbehandlungsgrundsatz nicht vereinbar (siehe auch PHILIPP GEERTSEN, 

Ausgewählte Rechts- und Tatfragen, in: UELI KIESER/MIRIAM LENDFERS, JaSo 2015, 

St. Gallen 2015, S. 196 f.; vgl. mit Bezug auf die frühere Praxis des Bundesgerichts zur 

Überwindbarkeit somatoformer Leiden das Rechtsgutachten JÖRG PAUL MÜLLER/

MATTHIAS KRADOLFER, vom 20. November 2012, S. 34 f. sowie GEERTSEN, a.a.O., 

FN 91 mit Hinweisen auf die Kritik in der Lehre). Bereits anlässlich der 4. IV-Revision ist 

im Nationalrat denn auch betont worden, dass die Therapierbarkeit als Voraussetzung 

eines Rentenanspruchs ausschliesslich für psychische Leiden mit dem 

Gleichbehandlungsgrundsatz nicht zu vereinbaren ist (AB 2001 N 1945). Des Weiteren 

liegt eine Verletzung von Art. 8 Abs. 2 BV nahe, wenn allein aufgrund des geringeren 

Schweregrads einer Depression (leicht- bis mittelgradig gegenüber schwergradig) die 

objektiv-medizinische Beurteilung einen geringeren Stellenwert erhielte (siehe auch 

GEERTSEN, a.a.O., FN 83).

3.2  Die Behandelbarkeit einer psychischen Störung sagt für sich allein betrachtet 

nichts über deren invalidisierenden Charakter aus (Urteil des Bundesgerichts vom 19. 

Juni 2013, 9C_947/2012, E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 127 V 298 E. 4c). Die 

Behandelbarkeit eines psychischen Leidens schliesst gar bei grundsätzlich guter 

Prognose einen – allenfalls befristeten – Rentenanspruch nicht zum Vorneherein aus 

(Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2014, 8C_148/2014, E. 3.1 mit Hinweis auf 

das Urteil des Bundesgerichts vom 17. Juni 2014, 8C_56/2014, E. 4.1). Würde der 

Behandelbarkeit ein wesentlicher Einfluss auf den invalidisierenden Charakter eines 

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depressiven Leidens zugestanden, so würde dies einen rückwirkend befristeten 

Rentenanspruch für ein depressives Leiden, wie er etwa im Urteil des Bundesgerichts 

vom 3. September 2014, 9C_292/2014, E. 3.2 anerkannt wurde, ausschliessen (Urteil 

des Versicherungsgerichts St. Gallen vom 2. Juli 2015, IV 2013/204, E. 3.3.2; vgl. ferner 

zur Thematik der Therapieresistenz Urteil des Versicherungsgerichts St. Gallen vom 21. 

Dezember 2016, IV 2014/565, E. 3.3.1 - 3.3.7). Mit dem Verweis auf die Diagnosen 

allein kann entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin kein 

Arbeitsfähigkeitsgrad von 100% adaptiert nachgewiesen sein. Entscheidend sind die 

Auswirkungen der Symptome auf die Arbeitsfähigkeit.

3.3  Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 

IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die 

Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische 

Diagnose voraus. Eine solche Diagnose ist eine rechtlich notwendige, aber nicht 

hinreichende Bedingung für einen invalidisierenden Gesundheitsschaden. Zur Annahme 

einer Invalidität braucht es in jedem Fall ein medizinisches Substrat, das 

(fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die 

Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Insbesondere darf das 

klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen bestehen, welche von 

belastenden soziokulturellen und psychosozialen Faktoren herrühren, sondern hat 

davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen, zum Beispiel eine von 

depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im 

fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen 

Leidenszustand. Entscheidend ist, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter 

therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens 

willensmässig erwartet werden kann zu arbeiten (BGE 127 V 299 E. 5a; vgl. ferner Urteil 

vom 20. September 2011, 8C_302/2011, E. 2.5.1).

3.3.1      Der psychiatrische SMAB-Gutachter Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie FMH, hat als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

eine rezidivierende depressive Episode, aktuell leichtgradig (F33.0), erhoben. Der 

Beschwerdeführer leide an depressiver Stimmungslage, Interessenverlust, 

vermindertem Antrieb, vermindertem Selbstvertrauen sowie Konzentrations- und 

Schlafproblemen. Als auslösende Faktoren seien einerseits die verschiedenen sozialen 

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Belastungen (fehlende berufliche Integration, Scheidung, Sorge um Beziehung zu den 

Töchtern, finanzielle Ungewissheit) und die damit einhergehende zunehmende soziale 

Desintegration, andererseits aber auch immer noch die Folgen des Autounfalls vom 

Jahr 2000 zu sehen. So seien der Lebensentwurf gescheitert, die Hobbys von früher 

nicht mehr möglich und der erwünschte Berufseinstieg als Automechaniker 

verunmöglicht. Daneben seien weitere Kränkungserlebnisse ersichtlich, so zum 

Beispiel die fehlende Anerkennung des Gesundheitsschadens durch die nun 

abgeschlossenen Zahlungen der Haftpflichtversicherung. Für eine Anpassungsstörung 

seien die Zeitkriterien überschritten und für eine mittelgradige depressive Störung die 

Symptome zu wenig ausgeprägt. Gewisse Aktivitäten würden fortgesetzt und der 

soziale Rückzug sei bei weitem nicht vollständig. Die depressive Störung könne 

separat codiert werden, da die Eigenständigkeit dieser Symptome ersichtlich sei und 

es sich nicht um eine blosse depressive Verstimmung aufgrund der Schmerzen handle 

(IV-act. 329-39 ff.). Insgesamt müssten die sozialen Belastungsfaktoren als 

aufrechterhaltend und verschlimmernd für die depressive Erkrankung des 

Beschwerdeführers zu sehen sein, welche dessen Selbstwert sowie die Überzeugung 

der Selbstwirksamkeit minderten. Nach dem Ausscheiden der psychosozialen Faktoren 

sei die Arbeitsfähigkeit für eine leidensangepasste Tätigkeit durch die depressiven 

Symptome wie Konzentrationsmangel maximal um 30% eingeschränkt (IV-act. 329-42).

3.3.2     Dr. E.___ weist ausdrücklich auf die bei der Invaliditätsbemessung nicht zu 

berücksichtigenden psychosozialen Belastungssituationen hin und gibt seine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung davon unabhängig ab. Die diagnostizierte rezidivierende 

depressive Episode (F33.0; IV-act. 329-39 Ziff. 4) bzw. die rezidivierende depressive 

Störung (IV-act. 329-39 Ziff. 5) wird nicht bloss als Begleiterscheinung der ebenfalls 

diagnostizierten chronischen Schmerzstörung beschrieben, sondern als ein 

selbständiges, davon losgelöstes depressives Leiden des Beschwerdeführers 

angesehen. In diesem Zusammenhang codiert Dr. E.___ ausdrücklich und 

nachvollziehbar die depressive Störung separat und begründet die vorliegend damit 

einhergehenden qualitativen Funktionseinbussen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit (IV-

act. 329-41 f.). Es handelt sich beim depressiven Leiden somit nicht um eine reaktive 

Symptomatik und damit nicht um eine unselbständige Begleiterscheinung der 

Schmerzproblematik. Die Einschätzung des Gutachters, dass vom Beschwerdeführer 

aufgrund dieser anhaltenden depressiven Störung bei adäquater Behandlung derzeit 

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willensmässig erwartet werden kann, 70% zu arbeiten, überzeugt (vgl. zum Ermessen 

bei psychiatrischer Exploration: Urteil des Bundesgerichts vom 5. März 2009, 

8C_694/2008, E. 5.1).

3.3.3      Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund des schlüssigen 

Gutachtens die in der E. 3.3 erwähnten Voraussetzungen (Diagnose einer von 

depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression; 

schlüssig begründete Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit aufgrund der 

Diagnose; Ausklammerung der soziokulturellen und psychosozialen Faktoren bei der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung; schlüssig begründete zumutbare Willensanstrengung) 

erfüllt sind. Die mit der Diagnose bzw. den depressiven Symptomen einhergehenden 

Einschränkungen führen vorliegend dazu, dass vom Beschwerdeführer willensmässig 

erwartet werden kann, 70% adaptiert erwerbstätig zu sein. Damit ist dem 

Gesundheitsschaden die invalidenversicherungsrechtliche Wirkung nicht 

abzusprechen. Für diese Annahme spricht weiter, dass sich der Beschwerdeführer seit 

November 2009 einer konsequenten Depressionstherapie (Gespräche und 

Medikamente) bei Dr. C.___ unterzieht (IV-act. 220) und die depressive Symptomatik 

trotzdem weiterhin Bestand hat bzw. noch keine Remission erreicht ist. Anhaltspunkte 

für eine fehlende Therapiemotivation ergeben sich aus den Akten nicht. Das Gegenteil 

ist der Fall: Der Beschwerdeführer besucht motiviert die psychotherapeutischen 

Einzelsitzungen bei Dr. C.___ (IV-act. 329-44). Zu berücksichtigen ist auch, dass es 

keine Hinweise auf ein suboptimales Leistungsverhalten bzw. auf relevante 

Inkonsistenzen gibt und dass der regionale ärztliche Dienst die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung des Gutachtens bestätigt hat (IV-act. 336-2). Der 

Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der vom psychiatrischen Gutachter bei 

Fortsetzung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung nicht 

ausgeschlossenen Möglichkeit einer gesundheitlichen Verbesserung (IV-act. 329-44) 

durch die kurzfristige Ansetzung eines Revisionstermins Rechnung getragen werden 

kann.

3.4 

3.4.1      Der Beschwerdeführer steht seit November 2009 in regelmässiger ambulanter 

psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung in der Klinik D.___ (IV-act. 220). Dr. 

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C.___ bescheinigt dem Beschwerdeführer bereits mit Bericht vom 10. März 2010 aus 

psychiatrischer Sicht eine maximale Einschränkung von 40% in angepasster Tätigkeit 

(vgl. Fremdakten) und bestätigt diese Einschätzung mit Schreiben vom 25. September 

2013 dahingehend, dass bei der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung in 

leichtem bis mittelschwerem Ausmass eine im letzten Jahr anhaltende mindestens 

40%-ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe (IV-act. 220). Gestützt auf diese 

medizinische Aktenlage erweist sich der Schluss von Dr. E.___, in retrospektiver 

Hinsicht von einer 40%-igen Arbeitsunfähigkeit aufgrund der depressiven Störung seit 

Behandlungsbeginn im November 2009 auszugehen, als überzeugend (IV-act. 329-19). 

Nachvollziehbar ist weiter, dass eine zumindest leichte Besserung der depressiven 

Symptomatik seit der letzten Einschätzung von Dr. C.___ im September 2013 

eingetreten ist, zumal der Beschwerdeführer medikamentös behandelt wird und in 

regelmässiger Gesprächstherapie bei seinem behandelnden Arzt steht. Dr. E.___ datiert 

die Besserung auf den Frühling 2014, wobei er sich auf die Ausführung des 

behandelnden Arztes Dr. C.___ stützt, welcher ihm diese Verbesserung telefonisch 

bestätigt hat (IV-act. 329-19/37). Die Einschätzung im Gutachten gilt damit als 

überwiegend wahrscheinlich erstellt. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen 

Einwände bzw. der Hinweis auf die revisionsrechtlichen Bestimmungen sind nicht 

stichhaltig. Es handelt sich vorliegend nicht lediglich um eine optimistischere 

Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts. Dem Gutachten ist 

auch in diesem Punkt zu folgen und beim Beschwerdeführer aufgrund der depressiven 

Symptomatik in adaptierter Tätigkeit von einer 60%-igen Arbeitsfähigkeit von 

November 2009 bis im Frühjahr 2014 auszugehen.

3.4.2      Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die gutachterliche 

Arbeitsfähigkeitsschätzung auch in retrospektiver Hinsicht überzeugt und für die 

Rentenberechnung von einer Arbeitsfähigkeit von 60% in einer adaptierten Tätigkeit bis 

im Frühjahr 2014 auszugehen ist. Ein genauerer Zeitpunkt als die Angabe „Frühjahr 

2014“ ergibt sich aus dem psychiatrischen Gutachten nicht. Dies kann indes genauso 

offenbleiben wie die Frage, ob Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die 

Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) analog zur Anwendung gelangt, nachdem – 

wie sich nachfolgend zeigen wird – durchgehend ein Anspruch des Beschwerdeführers 

auf eine Viertelsrente besteht. Zur Berechnung der Invaliditätsgrade (vgl. E. 4.2.3, 4.3) 

wird ab 1. April 2014 von einer 70%-igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen.

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3.5 

3.5.1      Als Diagnose ohne Relevanz auf die Arbeitsfähigkeit nennt Dr. E.___ eine 

anhaltend somatoforme Schmerzstörung (F45.4) bzw. eine chronische Schmerzstörung 

mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41). Bei der Diagnose der anhaltend 

somatoformen Schmerzstörung handle es sich um ein syndromales Beschwerdebild, 

wobei die sogenannten Foerster-Kriterien grösstenteils nicht erfüllt seien (IV-act. 

329-15). Es sei nicht von einer Komorbidität von erheblicher Schwere auszugehen (IV-

act. 329-41).

3.5.2      Ob die Diagnose der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren im Widerspruch zum SMAB-Gutachten als relevant für die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu berücksichtigen ist, ist nach der neuen 

Rechtsprechung des Bundesgerichts vom 3. Juni 2015 gemäss BGE 141 V 281 zu 

beurteilen. Mit diesem Entscheid hat das Bundesgericht das bisherige Regel-/

Ausnahmemodell durch ein strukturiertes, normatives Prüfungsraster ersetzt. Anhand 

eines Katalogs von Indikatoren erfolgt nunmehr eine ergebnisoffene symmetrische 

Beurteilung des – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer 

Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) 

andererseits – tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens (E. 3.6). Die geänderte 

Rechtsprechung bedeutet indes nicht, dass während der Geltungsdauer der 

Rechtsprechung von BGE 130 V 352 (sogenannte Überwindbarkeitspraxis) eingeholte 

Gutachten ihren Beweiswert per se verlieren würden. Vielmehr ist im Rahmen einer 

gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den 

erhobenen Rügen entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen 

Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (Entscheid des Bundesgerichts vom 30. 

November 2015, 9C_739/2014, E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6).

3.5.3      Das Gutachten setzt sich einlässlich mit der Vorgeschichte und der 

persönlichen, beruflich-erwerblichen sowie sozialen Situation des Beschwerdeführers 

auseinander. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass sich die subjektiven Angaben 

des Beschwerdeführers weniger auf die Schmerzen, denn auf die allgemeine 

Befindlichkeit beziehen (IV-act. 329-33 f.). Der schmerzbedingte Leidensdruck gerät 

dadurch in den Hintergrund, selbst wenn der Beschwerdeführer angibt, konstante 

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Schmerzen im rechten Fuss und Bein zu haben (IV-act. 329-25). Trotz der 

Schmerzsymptomatik sind Ressourcen vorhanden: Der Beschwerdeführer fährt 

weiterhin mit seiner Familie in die Ferien, wobei auch Autofahren möglich ist (IV-act. 

329-40). Die Schmerzen sind auch nicht derart, dass er die alltäglichen Aufgaben nicht 

selbständig erledigen könnte (vgl. zum Tagesablauf IV-act. 329-34). Losgelöst von der 

depressiven Symptomatik setzt sich der Gutachter inhaltlich mit dem in BGE 141 V 281 

in den Vordergrund gerückten Aspekt der funktionellen Auswirkungen der 

diagnostizierten Gesundheitsbeeinträchtigung gebührend auseinander. Er hat der 

chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gestützt 

darauf nachvollziehbar und schlüssig – im Gegensatz zur soweit wie möglich isoliert zu 

betrachtenden depressiven Störung – keine Relevanz in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit 

in angepasster Tätigkeit zugemessen. Der Einschätzung der Gutachter ist damit auch 

in diesem Punkt zu folgen.

4.   

Strittig ist weiter der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. Für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt 

der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 

sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

4.1  Die Beschwerdegegnerin stützt sich in ihrer Verfügung vom 3. März 2015 auf ein 

jährliches Valideneinkommen von Fr. 61‘776.--. Dies entspreche dem 

Durchschnittsverdienst der Mitarbeitenden in der Schweiz gemäss der 

Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (IV-act. 356-2).

4.1.1      Konnte die versicherte Person wegen der Invalidität keine zureichenden 

beruflichen Kenntnisse erwerben, so entspricht das Erwerbseinkommen, das sie als 

Nichtinvalide erzielen könnte, den nach Alter abgestuften Prozentsätzen des jährlich 

aktualisierten Medianwertes gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für 

Statistik (vgl. Art. 26 Abs. 1 IVV). Nachfolgend ist zu prüfen, ob diese Bestimmung zur 

Ermittlung des Valideneinkommens zur Anwendung gelangt.

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4.1.2      Der Berufsanamnese im psychiatrischen Gutachten lässt sich entnehmen, 

dass der Beschwerdeführer eine Lehre als Automechaniker in Aussicht hatte und diese 

dann aufgrund des Unfalls im Juli 2000 – im Alter von 15 Jahren – nicht hat antreten 

können. Auch wegen der langen Krankschreibungen hat er das letzte Schuljahr 

wiederholen müssen und die Realschule erst im Jahr 2002 beendet. Weiter geht aus 

der Anamnese hervor, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Einschränkungen in 

der Folge keine Lehre absolviert, sondern zweieinhalb Jahre – bis im Jahr 2005 – als 

ungelernter Verkäufer gearbeitet hat (IV-act. 329-37). Danach arbeitete er nicht mehr 

(IV-act. 329-26). Diese Ausführungen des Beschwerdeführers, welche im üblichen 

Rahmen anlässlich der Berufsanamnese erhoben wurden, sind glaubhaft. Demzufolge 

ist auf den geschilderten Werdegang abzustellen.

4.1.3      Der aus F.___ stammende Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 1991 in der 

Schweiz (IV-act. 5), spricht sehr gut deutsch (IV-act. 329-24, 36) und hat die 

obligatorische Schulzeit bis im Jahr 2002 absolviert. Zum Zeitpunkt des Unfalls bzw. 

des ausgewiesenen Gesundheitsschadens (vgl. dazu das Gutachten von Dr. med. 

B.___, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie FMH, Sportmedizin (SGSM), Rorschach, 

vom 9. Februar 2004; IV-act. 24-2 ff.) im Juli 2000 besuchte der Beschwerdeführer die 

Realschule (IV-act. 329-26). Eine Lehre als Automechaniker war aufgrund der 

Einschränkungen durch den Unfall nicht mehr möglich. Dasselbe gilt in Bezug auf 

sämtliche körperlich belastenden Tätigkeiten, die vorwiegend stehend und gehend 

durchgeführt werden und bei denen regelmässig Gegenstände über fünf Kilogramm 

getragen werden müssen (IV-act. 24-5). Gegen diese Annahme spricht zwar seine 

Hilfsarbeitertätigkeit in der Lebensmittelbranche bis Januar 2005 (IV-act. 329-26); 

nachdem er jedoch auch diese Tätigkeit wegen der zunehmenden Schmerzen 

aufgeben musste, war eine seinen Einschränkungen nicht angepasste Lehre nicht 

zweckmässig. Eine weitere schulische Ausbildung oder Bürolehre erschien für den 

Beschwerdeführer aufgrund des bisherigen schulischen Weges nicht zielführend bzw. 

hätte er ohne den Unfall überwiegend wahrscheinlich nicht in Betracht gezogen. 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf 

vorstehende Ausführungen überwiegend wahrscheinlich eine Lehre absolviert hätte, 

welche mit körperlichen Anstrengungen verbunden gewesen wäre. Dies war aufgrund 

seines Gesundheitsschadens nach dem Unfall nicht mehr möglich. Die Karriere hätte 

sich damit anders entwickelt, als es mit dem Unfall der Fall war, und der 

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Beschwerdeführer konnte wegen des Gesundheitsschadens mit verhältnismässigem 

Aufwand keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben. Etwas anderes ergibt 

sich aus den Akten nicht und wird nicht geltend gemacht. Für die gemäss Aussage des 

Beschwerdeführers in Aussicht gestellte Lehre als Automechaniker fehlt ein 

rechtsgenüglicher Nachweis, womit nicht von einer Validenkarriere in dieser Branche 

auszugehen ist. Entsprechend ist Art. 26 Abs. 1 IVV – entgegen dem anderslautenden 

Entscheid des Versicherungsgerichtes St. Gallen vom 21. April 2006 [IV 2005/75]) – 

anwendbar und zur Bestimmung des Valideneinkommens auf diese Bestimmung 

abzustellen.

4.1.4      In den Jahren 2013 und 2014 betrug der jährliche Medianwert bei 100% Fr. 

77‘000.-(vgl. IV-Rundschreiben 324), ab dem 1. Januar 2015 Fr. 82‘500.-- (vgl. IV-

Rundschreiben 329) und ab dem 1. Januar 2017 Fr. 81‘500.-- (vgl. IV-Rundschreiben 

354). Für die Zeit vor Vollendung des 30. Lebensjahrs des Beschwerdeführers (bis am 

10. Dezember 2015) sind 90% des jährlichen Medianwerts (Fr. 69‘300.-- [90% von Fr. 

77‘000.--] bzw. 74‘250.-- [90% von Fr. 82‘500.--]) als Valideneinkommen 

einzubeziehen, danach 100% (bis am 31. Dezember 2016 Fr. 82‘500.--, danach Fr. 

81‘500.--; vgl. wiederum Art. 26 Abs. 1 IVV). Damit ist von einem Valideneinkommen 

bei möglichem Rentenbeginn am 1. Juli 2013 (sechs Monate nach Geltendmachung 

des Leistungsanspruchs; Art. 29 Abs. 1 IVG) bis nach Vollendung des 30. Lebensjahrs 

des Beschwerdeführers am 10. Dezember 2015 von Fr. 69‘300.-- bzw. 74‘250.--, ab 

11. Dezember 2015 von Fr. 82‘500.-- und ab dem 1. Januar 2017 von Fr. 81‘500.-- 

auszugehen.

4.2 

4.2.1      Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist, da der Beschwerdeführer 

seit dem Jahr 2005 keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeführt hat, grundsätzlich auf 

statistische Werte abzustellen, und zwar auf den statistisch erhobenen 

Durchschnittslohn der Hilfsarbeiter aller Wirtschaftszweige (vgl. u.a. BGE 126 V 76 f. E. 

3). Das durchschnittliche Lohnniveau von Männern für Tätigkeiten mit 

Kompetenzniveau 1 aller Wirtschaftszweige betrug im Jahr 2013 Fr. 65'654.-- (vgl. 

Anhang 2 der Textausgabe Invalidenversicherung, Allgemeiner Teil des 

Sozialversicherungsrechts, Gesetze und Verordnungen, 2015, herausgegeben von der 

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Informationsstelle AHV/IV, S. 226, basierend auf der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung LSE des Bundesamtes für Statistik). Im Jahr 2014 betrug es Fr. 

66‘453.-- und im Jahr 2015 Fr. 66‘633.--  (vgl. Gesetzestexte 1. Säule, Aktualisierte 

Anhänge, AHV, in www.ahv-iv.ch > Webshop > Gesetzestexte 1. Säule).

4.2.2      Zu prüfen bleibt, ob von diesem Tabellenlohn ein Abzug vorzunehmen ist. Mit 

dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte 

Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu 

voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden Personen 

lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen 

rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand Rechnung getragen, dass weitere 

persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person wie Alter, Dauer der 

Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie 

Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 129 V 481 

E. 4.2.3). Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt wird sich lohnsenkend auswirken 

(vgl. u.a. Urteile des Bundesgerichts vom 10. Februar 2011, 9C_617/2010, E. 4.3, vom 

15. Juli 2009, 9C_524/2008, E. 4 und 4.2, und vom 4. Mai 2012, 9C_22/2012, E. 3.2). 

Dasselbe gilt in Bezug auf den Umstand, dass auch die leichte Verweistätigkeit mit 

zusätzlichen Einschränkungen (keine stehende, kniende, hockende oder kauernde 

Tätigkeit; kein überwiegendes Gehen über längere Strecken; vgl. IV-act. 329-13) 

einhergeht. Es ist aber auch zu beachten, dass der Beschwerdeführer noch jung ist, 

Ressourcen vorhanden sind und die Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bei Tätigkeiten mit 

Kompetenzniveau 1 sich nur geringfügig auswirkt. Insgesamt erweist sich der von der 

Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vom 20. Mai 2015 gewährte Abzug 

von 10% (act. G 6 S. 6) als angemessen.

4.2.3      Zusammenfassend ist damit vom 1. Juli 2013 bis 31. März 2014 (vgl. dazu 

vorstehende E. 3.4.2) von einem Invalideneinkommen von Fr. 35‘453.-- (Fr. 65‘654.-- * 

0.6 * 0.9), danach bis am 10. Dezember 2015 von Fr. 41‘865.-- (Fr. 66‘453.-- * 0.7 * 

0.9), danach von Fr. 41‘979.-- (Fr. 66‘633 * 0.7 * 0.9). auszugehen.

4.3  Aus dem Einkommensvergleich ergibt sich gestützt auf die jeweiligen Validen- und 

Invalideneinkommen (vgl. vorstehende E. 4.1.4 und 4.2.3) vom 1. Juli 2013 bis am 31. 

März 2014 ein Invaliditätsgrad von 49%, vom 1. Juli 2014 bis 10. Dezember 2015 ein 

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Invaliditätsgrad von 40% bzw. 44% und danach ein solcher von 49% bzw. bei etwas 

tieferem Valideneinkommen ab dem Jahr 2017 und etwas höherem 

Invalideneinkommen ab diesem Zeitpunkt ein solcher von rund 48% (vgl. zu den 

Rundungsregeln BGE 130 V 121). Dem Beschwerdeführer ist damit ab dem 1. Juli 2013 

eine Viertelsrente zuzusprechen.

5.   

5.1  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Da bei der 

Bemessung der Gerichtskosten wie bei der Bemessung der Parteientschädigung (vgl. 

nachstehende E. 5.2) von einem vollständigen Unterliegen der Beschwerdegegnerin 

auszugehen ist, hat die Beschwerdegegnerin die gesamten Gerichtskosten zu 

bezahlen.

5.2  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 

22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (sGS 

963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Im Sinn der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung zur Überklagung in sozialversicherungsrechtlichen Rentenfällen ist im 

vorliegenden Fall bei der Bemessung der Parteientschädigung von einem vollständigen 

Obsiegen des Beschwerdeführers auszugehen (Urteil des Bundesgerichts vom 25. 

Januar 2008, 9C_466/2007, E. 5 mit Hinweisen). Der Rechtsvertreter hat keine 

Honorarnote eingereicht. Im hier zu beurteilenden, durchschnittlich aufwändigen Fall 

erscheint eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- als angemessen. Die 

Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer somit mit Fr. 3'500.-- (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Mit der Zusprache der 

Parteientschädigung erübrigt sich die Frage einer Entschädigung aus unentgeltlicher 

Rechtsverbeiständung.

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 3. März 2015 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer ab 1. Juli 2013 eine Viertelsrente 

zugesprochen. Zur Festsetzung der Rentenleistung wird die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.   

Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen.

3.   

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

3'500.-- zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.09.2017
	Art. 28 Abs. 2 IVG. Rentenanspruch. Würdigung eines bidisziplinären Gutachtens. Abgrenzung zwischen einer rezidivierenden depressiven Störung und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Anwendbarkeit von Art. 26 Abs. 1 IVV beim Versicherten ohne Ausbildung. Anspruch auf eine Viertelsrente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. September 2017, IV 2015/120). Aufgehoben und zurückgewiesen zur Einholung eines Gerichtsgutachtens mit Urteil des Bundesgerichts 8C_676/2017.

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