# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bb5dfa77-cb60-5a25-8571-bd6479a21dfc
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 30.09.2021 III 2021 106
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-106_2021-09-30.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 106

Entscheid vom 30. September 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien Baubehörde A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. B.________ GmbH,
Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren,
vertreten durch Rechtsanwalt C.________,

4. D.________,
Beschwerdegegner im vorinstanzlichen Verfahren,
vertreten durch Rechtsanwältin E.________,

5. F.________ AG,

6. G.________ und H.________,

7. STWEG I.________,
Beigeladene,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung: Nebenbestimmungen; 
Kosten)

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Sachverhalt:

A. Mit Beschluss Nr. 17/2018 vom 29. März 2018 (Versand 18. April 2018) 
bewilligte die Baubehörde A.________ (nachfolgend: Baubehörde) J.________ 
den Neubau eines Mehrfamilienhauses sowie eines Einfamilienhauses mit ge-
meinsamer Tiefgarage auf den Grundstücken KTN 001.________ und 
002.________ (Beilage in Vi-act. II.-03: Baumappe Nr. B2018-0159). 

B. Am 30. April 2018 wurde die F.________ AG, mit J.________ als einziges 
Mitglied mit Einzelunterschrift ins Handelsregister des Kantons Schwyz eingetra-
gen. Die Gesellschaft übernahm bei der Gründung gemäss öffentlich beurkunde-
tem Vertrag vom 20. April 2018 die Grundstücke KTN 002.________ und KTN 
001.________ (vgl. HR-Tagesregister-Nr. […]; SHAB-Publikation Nr. […]). Am 
15. Mai 2018 beauftragte die F.________ AG die am 27. April 2018 ins Handels-
register eingetragene B.________ GmbH (mit J.________ als einziges Mitglied 
mit Einzelunterschrift; vgl. HR-Tagesregister-Nr. […]; SHAB-Publikation Nr. […]) 
als Totalunternehmerin mit dem Bauprojekt Neubau eines Einfamilienhauses so-
wie eines Mehrfamilienhauses auf KTN 002.________ und KTN 001.________ 
(Beilage 2 [Auszug: S. 1-3 und S. 6] in Vi-act. II.-03: blauer Ordner, Reg. PQ).

Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 6. Dezember 2018 verkaufte die 
F.________ AG das Grundstück KTN 002.________ sowie zwei Fahrzeugein-
stellplätze (= je 1/12 Mitteigentum an KTN 003.________) zu Miteigentum je zur 
Hälfte an G.________ und H.________. Für die Errichtung weiterer Anmerkun-
gen, Dienstbarkeiten oder Grundlagen wurde die Verkäuferin bis zum 1. Januar 
2020 bevollmächtigt, die allenfalls erforderlichen Verträge und Rechtsgeschäfte 
zugunsten und zulasten der erworbenen (Miteigentums-)Grundstücke abzusch-
liessen und zur Eintragung ins Grundbuch anzumelden (Beilage 5 in Vi-act. II.-
03: blauer Ordner, Reg. PQ). KTN 001.________ befindet sich zwischenzeitlich 
im Eigentum der StWEG I.________ (vgl. Beschluss Nr. 23 vom 29.1.2020 Erw. 
E.1; RRB Nr. 339/2021 vom 18.5.2021 Sachverhalt lit. B). 

C. Mit E-Mailschreiben vom 22. September 2018 teilte D.________ der Bau-
behörde mit, dass ohne ihre Zustimmung/Baubewilligung zur Sicherung der Bau-
grube auf KTN 001.________ und KTN 002.________ Erdanker in sein Grunds-
tück KTN 004.________ (südöstlich angrenzende Nachbarparzelle) gerammt 
worden seien. Er ersuchte um eine provisorische Bauabnahme, die Aufnahme 
der bewilligten Fakten und dass ein Baustopp in Betracht zu ziehen sei (Beilage 
in Vi-act. II.-03: blauer Ordner, Reg. B). Am 10. Oktober 2018 forderte die Bau-
behörde J.________ auf, bis zum 31. Oktober 2018 ein nachträgliches Bauge-
such für die erstellten Verankerungen einzureichen (Beilage in Vi-act. II.-03: 

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blauer Ordner, Reg. D). J.________ kam dieser Aufforderung innert erstreckter 
Frist am 27. November 2018 nach und reichte bei der Gemeinde A.________ 
das Baugesuch für eine "Projektänderung Baugrubensicherung KTN 
001.________ und 002.________" (28 Ankernägel) ein (Beilage in Vi-act. II.-03: 
blauer Ordner, Reg. G).

D. Mit Baubeschluss Nr. 23/2020 vom 29. Januar 2020 (Versand am 22. Sep-
tember 2020) entschied die Baubehörde gegenüber der B.________ GmbH (als 
Bauherrin Erw. E.1) über das nachträgliche Baugesuch für die 28 Ankernägel wie 
folgt (Beilage in Vi-act. II.-03: Baumappe Nr. B2018-0159):

1. Die Baubewilligung für die Projektänderung Baugrubensicherung KTN 
001.________ und 002.________, wird nicht erteilt.

2. Die eingebauten Ankernägel müssen aus Gründen der Verhältnismässigkeit 
nicht entfernt / rückgebaut werden. Sie werden geduldet.

3. Die Nebenpartei (neue Grundeigentümer der GB Nr. 002.________) 
H.________ und G.________, wird in Folge Ablauf der Stellvertretung durch 
die F.________ AG, in das Verfahren miteinbezogen.

4. Die Entschädigungsfrage gemäss Erwägungen F und H3 ist zivilrechtlich zu 
regeln.

5. Die Dienstbarkeit für den Verbleib der Ankernägel ist unmittelbar nach Klärung 
der Entschädigungsfrage, im Grundbuch einzutragen. Sie kann ohne die Zu-
stimmung der Bewilligungsbehörde nicht gelöscht werden.

6. Kommt kein Grundbucheintrag zu Stande, behält sich die Baubehörde das 
Recht vor, Sondernutzungsrechte oder öffentlich-rechtliche Eigentumsbe-
schränkungen im Grundbuch anmerken zu lassen (SRSZ 213.421).

7. Zivilrechtliche Ansprüche (z.B. Entschädigungszahlungen für Setzungs- und 
Rissschäden) sind durch die Parteien beim zuständigen Zivilgericht geltend zu 
machen.

8. Es wird keine Verzeigung durch die Baubehörde vorgenommen.

9. Folgende Gebühren sind nach der geltenden Gebührenordnung für das Bau-
wesen vom 1. Januar 2019 durch die Bauherrschaft zu entrichten:
a. Ablehnung Baugesuch (Art. 14) nach Aufwand (Art. 3.3)
Total zu erhebende Kosten (nicht MWST pflichtig CHF 8'700.00
(Rechnungsstellung)

10. (Rechtsmittelbelehrung, Zustellung).

E. Dagegen erhob die B.________ GmbH am 14. Oktober 2020 Beschwerde 
beim Regierungsrat des Kantons Schwyz und stellte die Anträge (Vi-act. I.-01): 

1. Der Baubeschluss Nr. 23/2020 vom 29. Januar 2020 sei aufzuheben und die 
Baubewilligung für die Projektänderung Baugrubensicherung KTN 
001.________ und 002.________ zu erteilen.

2. Die kommunale Baugebühr sei auf maximal Fr. 2'000.00 festzusetzen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

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F. Mit Teilrückzug vom 25. März 2020 schränkte die B.________ GmbH ihre 
Anträge wie folgt ein: 

1. Die Dispositiv-Ziffern 5. und 6. des Baubeschlusses Nr. 23/2020 vom 29. Ja-
nuar 2020 seien ersatzlos aufzuheben.

2. Die kommunale Baugebühr sei auf maximal CHF 2'000.00 festzusetzen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

G. Der Regierungsrat entschied mit Beschluss (RRB) Nr. 339/2021 vom 18. Mai 
2021 (Versand am 25.5.2021) wie folgt:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen als die Dispositivziffern 4 und 5 
[recte: "5 und 6"] des angefochtenen Beschlusses Nr. 23 vom 29. Januar 2020 
ersatzlos aufgehoben und die Bewilligungsgebühr von Fr. 8760.-- auf 
Fr. 2000.-- reduziert wird. Im Übrigen wird die Beschwerde als gegenstandslos 
geworden abgeschrieben.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1'500.-- wer-
den der Gemeinde A.________ auferlegt (…).

3. Die Beschwerdeführerin hat dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung 
von Fr. 500.-- und die Gemeinde A.________ der Beschwerdeführerin eine 
solche von ebenfalls Fr. 500.-- zu bezahlen.

4.-6. Rechtsmittelbelehrung und Zustellung).

H. Gegen diesen RRB Nr. 339/2021 vom 18. Mai 2021 erhebt die Baubehörde 
fristgerecht am 14. Juni 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz mit den Anträgen:

1. Der RRB Nr. 339/2021 des Regierungsrats des Kantons Schwyz vom 18. Mai 
2021 sei aufzuheben.

2. Das nachträgliche Baubewilligungsverfahren 68/2018, Projektänderung Bau-
grubensicherung KTN 001.________+ 002.________ und der dazugehörende 
Baubewilligungsbeschluss Nr. 23/2020 vom 29. Januar 2020 sei vollumfänglich 
in Rechtskraft zu stellen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.

I. Das ARE erklärt mit Vernehmlassung vom 23. Juni 2021 auf eine umfang-
reiche Vernehmlassung zu verzichten. 

Das Sicherheitsdepartement beantragt am 24. Juni 2021, die Beschwerde sei un-
ter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdeführerin abzuweisen, soweit darauf 
eingetreten werden könne.

Die Beschwerdegegner und die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfah-
ren lassen mit Vernehmlassung vom 3. Juli 2021 resp. vom 15. Juli 2021 ihren 
Verzicht auf eine Vernehmlassung mitteilen. 

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J. Die Baubehörde lässt mit Replik vom 2. August 2021 an ihren Beschwerde-
anträgen vom 14. Juni 2021 festhalten.

K. Die Beschwerdegegner im vorinstanzlichen Verfahren lassen am 23. Au-
gust 2021 ihren Verzicht auf eine Duplik erklären.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Nach § 14 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) 
vom 6. Juni 1974 können Drittpersonen auf ihr Gesuch hin, auf Antrag einer Par-
tei oder von Amtes wegen als Nebenpartei in das Verfahren einbezogen werden, 
wenn sie durch eine Verfügung oder einen Entscheid voraussichtlich in ihren 
schützenswerten Interessen betroffen sind (Abs. 1). Die beigeladenen Personen 
können im Verfahren Parteirechte ausüben; sie können Anträge nur zu Gunsten 
oder zu Lasten der Hauptparteien stellen (Abs. 2). Die Verfügung oder der Ent-
scheid wird auch gegenüber den beigeladenen Personen rechtswirksam (Abs. 3).

2.1 Vor Erlass einer Verfügung oder eines Entscheides prüft die Behörde von 
Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung oder einen Sach-
entscheid erfüllt sind. Sie prüft u.a. insbesondere die Rechtsmittelbefugnis (§ 27 
Abs. 1 lit. d VRP). Zur Einreichung eines Rechtsmittels ist gemäss § 37 Abs. 1 
VRP berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder 
keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a); durch den angefochtenen 
Entscheid oder die angefochtene Verfügung besonders berührt ist (lit b); und ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides 
oder der Verfügung hat (lit. c). Zudem sind Gemeinden und andere öffentlich-
rechtliche Körperschaften zur Einreichung eines Rechtsmittels berechtigt, wenn 
sie die Verletzung von Garantien rügen, die ihnen die Kantons- oder Bundesver-
fassung gewährt (§ 37 Abs. 2 lit. a VRP).

2.2.1  Die Baubehörde begründet ihre Beschwerde vom 14. Juni 2021 in formel-
ler Hinsicht damit, dass sie vom angefochtenen Beschluss in der Ausführung ih-
rer rechtmässigen öffentlich-rechtlichen Ausübung beschnitten werden soll und 
ungerechtfertigt auf kostendeckende Gebühren verzichten müsse. Sie sei daher 
durch den angefochtenen Beschwerdeentscheid des Regierungsrats berührt und 
habe im Sinne von § 31 Abs. 1 lit VRP ein schutzwürdiges Interesse an dessen 
Aufhebung. Zudem habe sie gemäss § 37 Abs. 1 lit. c VRP vor der Vorinstanz 
am Verfahren teilgenommen. Mit dem angefochtenen RRB Nr. 339/2021 werde 
i.S.v. § 55 Abs. 1 lit. a und b VRP Bundesrecht verletzt (vgl. Ziff. I.-3. Beschwer-
debefugnis).

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In ihrer materiellen Beschwerdebegründung hält die Baubehörde u.a. fest, 
gemäss Dispositiv-Ziffer 2 ihres Baubeschlusses Nr. 23/2020 müssten die An-
kernägel aus Gründen der Verhältnismässigkeit nicht entfernt / rückgebaut wer-
den. Sie würden geduldet (vgl. Ziff. III.-Duldung). Eine Duldung, welche durch 
Nebenbestimmungen/Anmerkungen begleitet werde, könne einer Verfügung zur 
Abänderung oder Entfernung von widerrechtlichen Bauten oder Anlagen gleich-
gestellt werden. Damit handle es sich beim Baubeschluss Nr. 23/2020 um einen 
Bauentscheid nach § 87 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 
400.100) vom 14. Mai 1987, welcher "zum Zeitpunkt einer bestmöglichen Verhält-
nismässigkeit seine Wirkung automatisch" entfalte. Im Weiteren behalte sie für 
den Erwerber des berechtigten oder belasteten Grundstücks eine rechtliche und 
transparente Verpflichtung, welche überbunden werden müsse. Dadurch werde 
Rechtssicherheit für spätere Erwerber geschaffen. Dadurch entstehe ein enger 
sachlicher Zusammenhang mit dem Zweck der Hauptregelung. Dem habe der 
Regierungsrat keine Achtung getragen und die Wiederherstellung des rechtmäs-
sigen Zustands nicht behandelt, was eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
darstelle (vgl. Ziff. III.-Kombination Duldung und Errichtung Dienstbar-
keit/Anmerkung).

Laut § 77 Abs. 2 PBG könne die Baubewilligungsbehörde, sofern erforderlich, wei-
tere Unterlagen verlangen. Sie sei gemäss § 24 Abs. 1 VRP berechtigt, eine Be-
weismittelerhebung vorzunehmen. Für die unbewilligten unterirdischen, bis unter 
das Nachbargebäude in den Boden gebohrten Ankernägel habe leider keine 
Grunddienstbarkeit (Unterbaurecht) zwischen der Bauherrschaft und den Ei-
gentümern von KTN 004.________ nachgeliefert werden können. Die Baubehör-
de habe folglich die Frage geklärt, ob nach § 87 Abs. 1 PBG die Einstellung der 
laufenden Bauarbeiten oder Nutzungsverbote für die bereits erstellten Wohnun-
gen verfügt werden müssten. Das Fehlen einer Grunddienstbarkeit habe zur 
Ausstellung des Baubeschlusses Nr. 23/2020 vom 29. Januar 2020 geführt. In 
dieses Baubewilligungsverfahren seien zudem andere betroffene Parteien beige-
laden worden, welche in der Zwischenzeit Grund- oder Miteigentum erworben 
hätten, womit allen Beteiligten das rechtliche Gehör gewährt worden sei. Die Bau-
behörde habe alle Verfahrensgrundsätze angewandt und einen korrekten öffent-
lich-rechtlichen Bauentscheid gefällt (vgl. Ziff. III.-Zivilrechtliche Bauberechti-
gung). 

Der Regierungsrat habe den Zeitaufwand falsch ausgelegt. Bei der Aufwandan-
gabe der Baubehörde (1.7 E/S) handle es sich nicht um Zeitanteile der jeweiligen 
Sitzungen, welche im Schnitt drei Stunden dauerten. Die jeweilige Sitzung betra-
ge pauschal Fr. 600.--, hiervon könne nach der geltenden kommunalen Gebüh-

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renordnung für das Bauwesen (GOB-A.________ vom 1.1.2019) nicht ein 
Zeitaufwand, sondern lediglich ein Sitzungsanteil geltend gemacht werden. 

Der Regierungsrat habe die aufgewendeten Stunden (67.95 Stunden bzw. richti-
gerweise 66.25 Stunden) des Bausekretärs als zu hoch eingeschätzt, wobei er 
sich vorwiegend auf "ungerechtfertigte Aufwände betreffend spätere Aufwände 
Zivilrecht" bezogen habe. Dabei habe der Regierungsrat die öffentlich-rechtliche 
Prüfung zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes und Erlasse von 
möglichen Nutzungsverboten ausser Acht gelassen. Weiter beziehe sich der Re-
gierungsrat darauf, dass die Baubehörde primär für den Entscheid über ein Bau-
gesuch zuständig sei (Art. 56 Abs. 1 des kommunalen Baureglements 2014 
[BauR]). Die Kosten der Baubehörde seien ermessensweise auf die letzte der elf 
Sitzungen zu reduzieren und auf Fr. 300.-- anzupassen. Der Sitzungsanteil die-
ser Sitzung wäre bedeutend kleiner, da an dieser Baubehördensitzung der Zeit-
anteil nicht 50% ausgemacht habe. Das vorgebrachte Ermessen des Regie-
rungsrats sei daher falsch und unzutreffend. Im Weitern lasse der Regierungsrat 
in seinem Ermessen Art. 59 Abs. 1 BauR ausser Acht, wonach die Baubewilli-
gungsbehörde für die Behandlung von Bau- und Vorentscheidgesuchen, die 
Baukontrolle sowie den Entscheid über Einsprachen Gebühren erheben dürfe. 
Dies mit der Begründung, dass geradenachträgliche Baubewilligungsverfahren 
sehr zeitaufwendig seien. 

In der Kostenverlegung (des angefochtenen RRB Nr. 339/2021) werde unter 
Erw. 6.3 angegeben, dass die Beschwerdegegner mit ihrem Anliegen vollständig 
durchgedrungen seien, was vorwiegend der Baubehörde anzulasten sei. In 
Erw. 5.4 habe der Regierungsrat jedoch festgestellt, dass das angefochtene 
Kostendeckungsprinzip der erhobenen Baubewilligungsgebühr gewahrt sei. Dar-
aus ergebe sich ein Widerspruch, der sich durch kein zusätzliches Ermessen be-
gründen liesse. Eine Kostenverlegung allein zu Lasten der Baubehörde lasse 
sich nicht nachvollziehen. Das Ermessen des Regierungsrats zur Verlegung der 
Verfahrenskosten sei teilweise falsch, lückenhaft und mit widersprüchlichen An-
gaben gefasst worden. Das Ermessen sei zu Ungunsten der Baubehörde über-
schritten und spreche gegen die geltende Gebührenordnung und sei deshalb 
aufzuheben (vgl. Ziff. III.-Kostenauflage RRB Nr. 339/2021).

2.2.2  In ihrer Replik vom 2. August 2021 ergänzt die Baubehörde, mit der erfolg-
ten "Abschreibung der nachträglichen Bewilligungsfähigkeit und der Wiederher-
stellung des rechtmässigen Zustandes" sei der Regierungsrat im angefochtenen 
RRB Nr. 339/2021 einseitig der damaligen Beschwerdeführerin gefolgt. Sie sei 
damit § 21 Abs. 2 VRP nicht nachgekommen, habe ihren gesetzlichen Auftrag 
umgangen, die Äusserungen der Baubehörde zu würdigen und sei damit ihrer 

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Begründungspflicht nicht nachgekommen (vgl. Ziff. II.-Verletzung des rechtlichen 
Gehörs).

Das Sicherheitsdepartement lasse ausser Acht, dass es sich um ein nachträgli-
ches Baubewilligungsverfahren mit einer Projektänderung handle. Die Bauarbei-
ten seien bereits 4 Monate vor der Gesuchseingabe am 28. November 2019 
ausgeführt und abgeschlossen worden. Die Überprüfung der Wiederherstellung 
des rechtmässigen Zustands sei ein gesetzlicher Auftrag der Baubehörde gewe-
sen. Damit sei ihr schutzwürdiges Interesse ausgewiesen und auf ihre Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde einzutreten (vgl. Ziff. II.-Wiederherstellung des recht-
mässigen Zustands).

Die Baubewilligungsbehörde sei nach § 89 Abs.1 PBG befugt Gebühren zu er-
heben. Nach § 89 Abs. 2 PBG könne sie (recte: die Gemeinde) eine (von der 
Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton Schwyz 
[GebO; SRSZ 173.111] vom 20.1.1975) abweichende Gebührenordnung erlas-
sen. Nach Art. 14 BauR (recte wohl: GOB-A.________) werde für die Ablehnung 
eines Baubewilligungsgesuchs eine Minimaltaxe von Fr. 150.-- und eine Ver-
rechnung nach effektivem Aufwand ausgewiesen. Der Stundenansatz betrage 
gemäss Art. 3 Abs. 3 BauR (recte wohl: GOB-A.________) Fr. 120.--. Die GOB-
A.________ stelle nicht nur eine gültige gesetzliche Grundlage dar, sondern liege 
auch im Rahmen der Ansätze von § 18 GebO (Gebührenrahmen für den Erlass 
einer Verfügung durch eine kommunale Behörde) und § 3 Abs. 2 GebO (maxima-
ler Stundenansatz) (vgl. Ziff. II.- Baubewilligungsgebühren Baubeschluss 
23/2020, B.________ GmbH, Schindellegi).

Der Regierungsrat lasse Art. 59 Abs. 1 BauR ausser Acht, wonach die Baubewil-
ligungsbehörde für die Behandlung von Bau- und Vorentscheidgesuchen, die 
Baukontrolle sowie den Entscheid über Einsprachen Gebühren erheben dürfe. 
Obwohl das Kostendeckungsprinzip durch die Baubehörde eingehalten sei (an-
gefochtener RRB Nr. 339/2021 Erw. 5.4 und Erw. 5.5.1) und auf die Wiederher-
stellung des rechtmässigen Zustands nicht einmal eingegangen worden sei, solle 
die damalige Beschwerdeführerin mit ihrem Anliegen vollständig durchgedrungen 
sei. Diese Handhabung widerspreche "Bundesgesetz, wonach das Verursacher-
prinzip (Art. 2 USG), die Rechtsgleichheit (Art. 8 BV) und die Verfahrensgarantie 
(Art. 29 Abs. 1 BV) nicht eingehalten werden" (vgl. Ziff. II.- Kostenverlegung Be-
schwerdeentscheid [VB 247/2020]).

2.3.1 Die Beschwerdebefugnis von Gemeinwesen gestützt auf § 37 VRP Abs. 2 
lit. a VRP ist praxisgemäss u.a. dann zu bejahen, wenn sie in einem Sachbereich 
über einen erheblichen Entscheidungsspielraum und insbesondere über 
Autonomie verfügen (VGE III 2020 98 vom 26.4.2021 Erw. 2.3; VGE III 2018 88 

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vom 22.6.2018 Erw. 1.1; VGE III 2010 159 vom 18.11.2010 Erw. 2.2.1; Häner in: 
Auer/ Müller/Schindler, Kommentar zum Bundesgesetz über das 
Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. Bern 2018, N 25 zu Art. 48; BGE 136 V 346 Erw. 
3.3.2 mit Hinweisen). § 37 Abs. 2 lit. a VRP stimmt wortgenau mit Art. 89 Abs. 2 
lit. c des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. 
Juni 2005 überein.

Art. 50 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) vom 18. April 1999 
gewährleistet die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts. 
Nach § 69 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Schwyz (KV; SR 131.215) vom 
24. November 2010 sind Bezirke und Gemeinden im Rahmen des 
übergeordneten Rechts autonom. Gemeinden sind in einem Sachbereich 
autonom, wenn das kantonale oder eidgenössische Recht diesen nicht 
abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur 
Regelung überlässt und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit 
einräumt. Der geschützte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum 
Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen 
entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgenössischen 
Rechts betreffen. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen 
Autonomie aus dem für den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen 
Verfassungs- und Gesetzesrecht (BGE 138 I 242 Erw. 5.2; BGE 136 I 395 Erw. 
3.2.1). Ob die beanspruchte Autonomie in diesem Sinne tatsächlich besteht 
und/oder im konkreten Fall verletzt wurde, ist keine Frage des Eintretens, 
sondern der inhaltlichen Beurteilung (BGE 146 I 36 Erw. 1.4; BGE 140 V 328 
Erw. 4.1; VGE III 2013 160 vom 18.12.2013 Erw. 2.2.2; EGV-SZ 2007 Nr. B 8.2). 
Für das Eintreten genügt, wenn sich die Gemeinde in vertretbarer Weise auf 
einen ihr zustehenden Autonomiebereich beruft (Urteil BGer 1C_128/2019 vom 
25.8.2020 Erw. 1.2). 

2.3.2  Kein schutzwürdiges Interesse ist dann gegeben, wenn die Gemeinde 
nicht ihr eigenes, sondern kantonales oder Bundesrecht anzuwenden hat, und es 
ihr einzig um die Durchsetzung ihrer eigenen Rechtsauffassung geht (vgl. VGE III 
2007 38 vom 24.5.2007 Erw. 1.1 mit Hinweisen auf VGE 1023/01 vom 14.3.2002 
Erw. 1b; ZBl 2001, S. 527 Erw. 2a in fine und BGE 125 II 192 Erw. 2a/aa). Mit 
anderen Worten ist nach ständiger Praxis eine von der Rechtsmittelinstanz 
desavouierte Vorinstanz grundsätzlich nicht befugt, den Entscheid der 
Rechtsmittel-instanz weiterzuziehen (vgl. VGE III 2018 150 vom 12.2.2019 Erw. 
2.3.1; VGE III 2009 7 vom 8.4.2009 Erw. 1.3 mit Hinweisen).

2.3.3  § 37 Abs. 1 VRP ist inhaltlich mit Art. 89 Abs. 1 BGG und Art. 48 des 
Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) vom 20. 

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Dezember 1968 identisch (vgl. EGV-SZ 2009 B 1.1 Erw. 2.2). Diese Regelung ist 
in erster Linie auf Privatpersonen zugeschnitten, doch kann sich auch das 
Gemeinwesen darauf stützen, falls es durch einen angefochtenen Entscheid 
gleich oder ähnlich wie ein Privater in seinen rechtlichen oder vermögenswerten 
Interessen betroffen ist (was insbesondere dann zutrifft, wenn das Finanz- oder 
Verwaltungsvermögen tangiert wird), und wenn eine zu erwartende 
Mehrbelastung geltend gemacht wird (sofern diese zudem aus Mitteln des 
Finanzvermögens gedeckt werden soll). Ausserdem akzeptiert die Praxis die 
Beschwerdebefugnis eines Gemeinwesens, wenn dieses durch den fraglichen 
Akt in qualifizierter Weise in schutzwürdigen hoheitlichen Interessen berührt wird 
(vgl. aber vorne Erw. 2.3.1 letzter Absatz; vgl. auch Häner, a.a.O. N 24 ff. zu Art. 
48 VwVG). 

2.3.4  Die Rechtsprechung hat in verschiedenen Konstellationen die Legitimation 
von Kantonen oder Gemeinden bejaht, wenn es um Entscheide mit finanziellen 
Auswirkungen geht. Doch ist ihre Legitimation nicht schon dann zu bejahen, 
wenn ein Entscheid Auswirkungen auf das Vermögen des Gemeinwesens hat: 
Zur Begründung des allgemeinen Beschwerderechts genügt nicht jedes 
beliebige, mit der Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe direkt oder indirekt 
verbundene finanzielle Interesse des Gemeinwesens. Bejaht wird die 
Legitimation in Konstellationen, in denen es um finanzielle Leistungen aus 
Rechtsverhältnissen geht, die zwar öffentlich-rechtlich geregelt sind, aber 
Analogien haben zu entsprechenden privatrechtlichen Instituten wie etwa das 
öffentliche Dienstrecht, das Staatshaftungsrecht oder das Enteignungsrecht. 
Verneint wurde die Legitimation des Gemeinwesens hingegen, wenn ihm in 
Beschwerdeentscheiden gegen seine Verfügungen Verfahrens- oder 
Parteikosten auferlegt werden (BGE 141 II 161 Erw. 2.3 f mit zahlreichen 
Hinweisen; BGE 134 II 45 Erw. 2.2.2; Urteile BGer 1C_670/2013 vom 10.2.2014 
Erw. 4.1; 2C_20/2016 vom 8.4.2016 Erw. 2.3). Dies entspricht der Verneinung 
der Legitimation, wenn es einzig um die finanziellen Folgen der 
Verwaltungstätigkeit geht, welche das Gemeinwesen in seiner Stellung als 
hoheitlich verfügende Behörde treffen (BGE 138 II 506 Erw. 2.3). In solchen 
Fällen deckt sich das finanzielle Interesse des Gemeinwesens mit der Frage der 
richtigen Rechtsanwendung, was zur Legitimation nicht genügt, auch dann nicht, 
wenn der angefochtene Entscheid Präzedenzwirkung für weitere Fälle mit 
Auswirkungen auf die (Kantons-/Gemeinde-) Finanzen hat (BGE 138 II 506 Erw. 
2.4; BGE 134 II 45 Erw. 2.2.1). 

11

2.4 Die Beschwerde richtet sich gegen die Aufhebung der Dispositivziffern 5 
und 6 der Baubewilligung sowie die Reduktion der kommunalen Baugebühr auf 
Fr. 2'000.--. 

2.4.1  Mit Ziff. 6 der Baubewilligung hat sich die Baubehörde das Recht zur Ein-
tragung der verlangten Dienstbarkeit vorbehalten. Die Verordnung über die An-
merkung von Sondernutzungsrechten und von öffentlich-rechtlichen Eigentums-
beschränkungen im Grundbuch (SRSZ 213.421) vom 6. Juli 1982 regelt nach der 
Anmerkung von Sondernutzungsrechten (§ 1), der Anmerkung von unmittelbar 
gesetzlichen Eigentumsbeschränkungen (§ 2) und der Anmerkung von mittelbar 
gesetzlichen Eigentumsbeschränkungen im Grundsatz (§ 3) auch diejenigen von 
"Einzelfällen" (§ 4). Gemäss dessen lit. c können "auf Anordnung der zuständi-
gen Behörde (…) im Bereich des öffentlichen Baurechts ohne spezielle Vorschrift 
als Eigentumsbeschränkungen im Grundbuch angemerkt werden die mit einer 
Bewilligung verbundenen Nebenbestimmungen (Befristungen, Bedingungen, Auf-
lagen und Revers), soweit diese Nebenbestimmungen von zeitlich längerer Dau-
er sind und die Anmerkung einem Bedürfnis entspricht". 

Diese "Kann-Formulierung" ("können") spricht für einen der (kommunalen) Bau-
bewilligungsbehörde eingeräumten Ermessensspielraum bei der Entscheidung, 
ob sie eine Nebenbestimmung anmerken lassen will oder nicht. Diese Entschei-
dung ist grundsätzlich durch ihren Autonomiebereich gedeckt. Allerdings setzt 
diese Autonomie voraus, dass die Nebenbestimmung auch eintragungsfähig ist, 
d.h. den in § 4 lit. c der zitierten Verordnung normierten Vorgaben gerecht wird. 
Wie es sich hiermit verhält, ist nicht eine Frage des Eintretens, sondern der in-
haltlichen Beurteilung (vgl. Erw 2.3.1 hiervor). 

2.4.2  Aufgrund von § 89 PBG erhebt die Bewilligungsbehörde für die Behand-
lung von Bau- und Vorentscheidgesuchen Gebühren nach der GebO. Danach 
kann der Gemeinderat für den Erlass von Verfügungen eine Verwaltungsgebühr 
von Fr. 60.-- bis Fr. 20'000.-- erheben (§ 18 GebO). Besteht ein Mindest- und 
Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach der Bedeutung der Sache 
und nach dem Zeitaufwand festzusetzen. Dabei darf für die Berechnung des 
Zeitaufwandes ein Ansatz von Fr. 180.-- für die Stunde nicht überschritten wer-
den. Der Höchstansatz darf ausnahmsweise um bis zu 50 Prozent überschritten 
werden, wenn eine Amtshandlung einen so grossen Aufwand erfordert, dass der 
Höchstansatz dazu in einem offensichtlichen Missverhältnis steht (§ 3 Abs. 2 und 
3 GebO). Auch § 71 VRP verweist auf "die in der Gebührenordnung und den da-
zu gehörenden Tarifen vorgesehenen Gebühren und Entschädigungen für Bar-
auslagen".

12

Die Gemeinden können indes abweichende Gebührenordnungen erlassen (§ 89 
Abs. 2 PBG). Gemäss Art. 59 BauR erhebt die Baubewilligungsbehörde für die 
Behandlung von Bau- und Vorentscheidgesuchen, die Baukontrolle sowie den 
Entscheid Gebühren (Abs. 1). Der Gemeinderat erlässt hierfür eine Gebühren-
ordnung (Abs. 2). Gestützt hierauf hat der Gemeinderat A.________ die GOB-
A.________ vom 1. Januar 2019 erlassen. Danach erfolgt die Verrechnung für 
die Ablehnung eines Baubewilligungsgesuchs nach effektivem Aufwand. Die Mi-
nimaltaxe beträgt Fr. 150.-- (Art. 14 GOB-A.________). Bei Baugesuchen, die 
einen überdurchschnittlichen Aufwand erfordern, beispielsweise bei Einsprachen, 
nachträglichen Baubewilligungsverfahren oder bei Mehraufwänden, die durch 
den Gesuchsteller verursacht werden, wird die Gebühr nach effektivem Zeitauf-
wand festgesetzt. Der Stundenansatz beträgt Fr. 120.-- (Art. 3 Abs. 2 und 3 
GOB-A.________).

Indem sich die Baubehörde in ihrer Beschwerde vom 14. Juni 2021 auf ihre 
Befugnis zum Erlass und Vollzug der kommunalen Vorschriften bei der 
Gebührenerhebung für die Behandlung von Bau- und Vorentscheidgesuchen 
bezieht, beruft sie sich auf einen ihr zustehenden Autonomiebereich, was für das 
Eintreten auf ihre Beschwerde genügt (vgl. Erw. 2.3.1 hiervor).

3.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 339/2021 (Erw. 2.1 - 2.3) 
erwogen, mit dem von der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren am 
25. März 2021 erklärten Teilrückzug der Verwaltungsbeschwerde vom 14. Okto-
ber 2020 (vgl. Ingress lit. E. und F. hiervor), sei auf die nachträgliche Bewilli-
gungsfähigkeit der Ankernägel sowie auf die Wiederherstellung des rechtmässi-
gen Zustandes nicht mehr einzugehen; die Beschwerde könne insoweit als ge-
genstandslos geworden abgeschrieben werden. Entsprechend beschränkte der 
Regierungsrat im vorinstanzlichen Verfahren seine Prüfung darauf, ob die Dispo-
sitivziffern 5 und 6 des angefochtenen Baubeschlusses Nr. 23/2020 sowie die 
Baubewilligungsgebühr von Fr. 8'760.-- gerechtfertigt seien (Erw. 2.3).

3.2 Dieses Vorgehen des Regierungsrates ist nicht zu beanstanden. Inwiefern 
der Regierungsrat das rechtliche Gehör der Baubehörde dadurch verletzt haben 
sollte, dass sie die zurückgezogenen - und damit gegenstandslos gewordenen - 
Rechtsbegehren nicht materiell behandelt, sondern abgeschrieben hat (vgl. § 28 
lit. a VRP), ist nicht nachvollziehbar. Die Baubehörde hat im vorinstanzlichen Ver-
fahren in ihrer Vernehmlassung vom 30. November 2020 (Vi-act. II.-02) die Ab-
weisung der Verwaltungsbeschwerde und in der ergänzenden Vernehmlassung 
vom 12. April 2021 (Vi-act. II.-05) in Kenntnis des teilweisen Rückzugs der Be-
schwerde im Hauptantrag Ziff. 1 Nichteintreten auf die Beschwerde beantragt 
und damit ihr Interesse am Bestand ihres Baubeschlusses dargetan. Mit der er-

13

folgten Abschreibung der Beschwerde im Umfang der zurückgezogenen Rechts-
begehren ist der Baubehörde folglich auch kein Rechtsnachteil entstanden. 
Hieran ändert auch der Antrag Ziff. 2 in der ergänzenden Vernehmlassung vom 
12. April 2021 nichts, mit welchem die Baubehörde im Falle des Eintretens auf 
die Beschwerde u.a. die Abweisung des Teilrückzugs beantragte, ohne jedoch 
substantiiert zu begründen, weswegen dieser Teilrückzug nicht zulässig sein soll-
te (vgl. auch angefochtener RRB Nr. 339/2021 Erw 2.2). Der Rückzug des Be-
gehrens ist von Gesetzes wegen grundsätzlich vorbehaltlos möglich (vgl. § 28 
lit. a VRP) und führt insofern zur Abschreibung des Verfahrens. Es ist nicht er-
sichtlich, dass Gleiches nicht auch für einen teilweisen Rückzug des bzw. der 
Begehren gelten sollte. 

4.1.1  Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 339/2021 u.a. ausge-
führt, mit den Dispositiv-Ziffer 5 und 6 des Baubeschlusses Nr. 23/2020 habe die 
Baubehörde die Beschwerdeführerin (im vorinstanzlichen Verfahren) verpflichtet, 
die eigentumsrechtliche Einwilligung des Beschwerdegegners für die Ankernägel 
einzuholen und den entsprechenden Dienstbarkeitsvertrag im Grundbuch eintra-
gen zu lassen (Erw 4.). Nach § 4 lit. c der Verordnung über die Anmerkung von 
Sondernutzungsrechten und von öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkun-
gen im Grundbuch (SRSZ 213.421) vom 6. Juli 1982 könnten die mit einer Bewil-
ligung verbundenen Nebenbestimmungen im Bereich des öffentlichen Baurechts 
auf Anordnung der zuständigen Behörde ohne spezielle Vorschrift als Eigen-
tumsbeschränkungen im Grundbuch angemerkt werden, soweit diese Neben-
bestimmungen von zeitlich längerer Dauer seien und die Anmerkung einem Be-
dürfnis entspreche (Erw 4.3).

Die Baubehörde hätte das Baugesuch nur unter öffentlich-rechtlichen Gesichts-
punkten prüfen dürfen. Die fehlende zivilrechtliche Berechtigung sei keine Bewil-
ligungsvoraussetzung, welche zur Verweigerung der Baubewilligung hätte führen 
dürfen (mit Hinweis auf VGE lll 2020 110 vom 23.9.2020 Erw. 2.3). Für die Rege-
lung einer Dienstbarkeit zugunsten der Bauparzellen und zulasten von KTN 
004.________ sei die Baubehörde nicht zuständig. Diese Frage (und insbeson-
dere die Frage der Entschädigung) müsse vom Zivilrichter geklärt werden. Die 
Baubehörde hätte die Beschwerdeführerin (im vorinstanzlichen Verfahren) dem-
nach nicht mittels Auflage dazu verpflichten dürfen, einen Dienstbarkeitsvertrag 
betreffend Überbaurecht der Ankernägel auf KTN 004.________ abzuschliessen 
und diesen im Grundbuch eintragen zu lassen. Für eine solche Auflage gebe es 
keine gesetzliche Grundlage; sie sei sachfremd. Aus demselben Grund könne 
die Auflage auch nicht als öffentlich-rechtliches Eigentumsbeschränkung im 

14

Grundbuch angemerkt werden. Die Dispositivziffern 5 und 6 des angefochtenen 
Beschlusses seien somit ersatzlos aufzuheben (Erw 4.4).

4.1.2  Anzufügen ist, dass der Regierungsrat im angefochtenen RRB Nr. 
339/2021 (Disp.-Ziff. 1) nicht die in den Erwägungen 4. - 4.4 thematisierten Dis-
positivziffern 5 und 6, sondern formell die Dispositivziffern 4 und 5 des Baube-
schlusses Nr. 23/2020 aufgehoben hat. Insofern besteht zwischen dem Dispositiv 
und den Entscheidgründen ein Widerspruch, für welchen der wirkliche Rechts-
sinn der Entscheidung massgebend ist, da ein Gerichtsentscheid nach Treu und 
Glauben nicht nur nach seinem Wortlaut, sondern nach seinem tatsächlichen 
rechtlichen Bedeutungsgehalt zu verstehen ist, welcher im Lichte der Entscheid-
begründung zu ermitteln ist (vgl. Urteile BGer 2C_545/2020 vom 3.12.2020 
Erw. 1.2; 1C_192/2018 vom 19.2.2019 Erw. 3.3; 8C_162/2017 vom 19.4.2017 
Erw. 2.2; 9C_774/2010 vom 16.8.2011 Erw. 2.2, je mit Hinweisen.

Vorliegend gehen die Baubehörde (vgl. Beschwerdeschrift vom 14.6.2021 "Aus-
zug Baubewilligung 23/2020 [Abgeändert durch RRB Nr. 339/2021 vom 18. Mai 
2021]" S. 3, "Materielle Begründung", S. 4 ff.) als auch das Sicherheitsdeparte-
ment (vgl. Vernehmlassung vom 24.6.2021 insb. Ziff. 2. S. 2) übereinstimmend 
und zu Recht davon aus, dass der Regierungsrat mit dem angefochtenen RRB 
Nr. 339/2021 die Dispositivziffern 5 und 6 des Baubeschlusses Nr. 23/2020 auf-
gehoben hat. Auf diesen tatsächlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt des ange-
fochtenen RRB Nr. 339/2021 ist auch im vorliegenden Verfahren abzustellen.

4.2.1  Die von der Baubehörde in der Dispositiv-Ziffer 5 des Baubeschlusses 
Nr. 23/2020 geforderte und vom Regierungsrat aufgehobene Eintragung einer 
Dienstbarkeit für den Verbleib der Ankernägel ändert weder etwas am Bauab-
schlag in Dispositiv-Ziffer 1 dieses Baubeschlusses noch an der in Dispositiv-
Ziffer 2 getroffenen Anordnung, dass die Ankernägel aus Gründen der Verhält-
nismässigkeit nicht entfernt / rückgebaut werden. Es ist daher nicht erkennbar, 
inwiefern der in Dispositiv-Ziffer 5 geforderte Grundbucheintrag eine 'bestmögli-
che Verhältnismässigkeit' (vgl. dazu Beschwerde vom 14.6.2021 Ziff. III.-Kombi-
nation Duldung und Errichtung Dienstbarkeit/Anmerkung) bewirken sollte.

Die Baubehörde hat bereits im Anfangsstadium des Baubewilligungsverfahrens 
68/2018, vor Abschluss des ersten Rechtschriftenwechsels, in ihren Schreiben 
'Rechtliches Gehör' vom 17. Dezember 2018 festgehalten, dass ein Rückbau der 
Ankernägel nach Gebrauch unverhältnismässig wäre und nicht der Praxis ent-
spreche. Selbst wenn die Ankernägel bei einer späteren Bautätigkeit im Nach-
bargrundstück zum Vorschein kommen würden, seien sie mit den heutigen Mit-
teln ohne grossen baulichen und finanziellen Aufwand rückbaubar (Beilage in Vi-

15

act. II.-03: blauer Ordner, Reg. H). Angesichts dieser liquiden Verhältnisse be-
züglich Unverhältnismässigkeit eines Rückbaus der Ankernägel einerseits und 
der sehr bescheidenen (Zusatz-)Aufwendungen andererseits, welche bei einer 
späteren Bautätigkeit im Nachbargrundstück zum Vorschein kommende An-
kernägel mit sich bringen würden, lässt sich nicht nachvollziehen, weswegen es 
in casu einer zeitraubenden, öffentlich-rechtlichen Prüfung zur Wiederherstellung 
des gesetzesmässigen Zustandes oder des Erlasses von möglichen Nutzungs-
verboten durch die Baubehörde bedurft haben sollte. 

Aus denselben Gründen ist auch nicht plausibel, weswegen die Rechtssicherheit 
für künftige Eigentümer eine öffentlich-rechtliche Anordnung zur Eintragung einer 
Dienstbarkeit für den Verbleib der Ankernägel im Grundbuch im Sinne der Dispo-
sitiv-Ziffer 5 oder - im Unterlassungsfall - von behördlich veranlassten, sonder-
nutzungsrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen eigentumsbeschränkenden An-
merkungen im Grundbuch im Sinne der Dispositiv-Ziffer 6 des Baubeschlusses 
Nr. 23/2020 gebieten solle. 

4.2.2  Der Verbleib der Ankernägel im Untergrund von KTN 004.________ be-
schlägt nach dem Gesagten offensichtlich keinen Sachverhalt, der aus der Sicht 
des öffentlichen Baurechts eine Sicherung mittels im Grundbuch eingetragener, 
öffentlich-rechtlicher Eigentumsbeschränkung gebieten würde. Es liegt keine 
Dienstbarkeit von öffentlich-rechtlicher Relevanz vor - wie etwa die Sicherstellung 
der dauernden Erschliessung mittels Wegrechts- und Leitungsdienstbarkeiten 
oder von Abweichungen von den öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften durch un-
gleiche Verteilung des Grenzabstandes sowie Näherbaurechts- oder Nutzungs-
übertragungs-Dienstbarkeiten, welche nur unter erschwerten Umständen rück-
gängig gemacht und daher regelmässig nur mit Zustimmung der Bewilligungs-
behörde gelöscht werden können (vgl. etwa § 62 PBG; Art. 24 Abs. 2 BauR; VGE 
III 2020 191 vom 27.1.2021 Erw. 3.2.3; Urteil BGer 1C_57/2019 vom 19.12.2019 
Erw. 3.3). 

Mithin fehlt es vorliegend an einem grundlegenden Bedürfnis i.S.v. § 4 lit. c der 
Verordnung über die Anmerkung von Sondernutzungsrechten und von öffentlich-
rechtlichen Eigentumsbeschränkungen im Grundbuch für die Eintragung (resp. 
Anmerkung) einer Dienstbarkeit für den Verbleib der Ankernägel im Untergrund 
von KTN 004.________, unbesehen der Frage, ob in casu die Konstellation: "mit 
einer Bewilligung verbundenen Nebenbestimmungen" im Sinne dieser Bestim-
mung überhaupt vorliegt. Nachdem keine Baubewilligung erteilt wurde und der 
Verbleib der Ankernägel nur geduldet wird, muss dies wohl verneint werden. 

16

4.2.3  Anzufügen ist, dass sich sämtliche Ankernägel sowohl gemäss Zusiche-
rung der Bauherrschaft (Beilage in Vi-act. II.-03: blauer Ordner, Reg. St), als 
auch der ausführenden Unternehmung (Geschäftsführer/Baustellenverantwort-
licher und Baustellenpolier) (Beilage in Vi-act. II.-04) in ungespanntem Zustand 
ohne Funktion befinden, womit nicht davon auszugehen ist, dass ein Einver-
ständnis der Bauherrschaft resp. der Eigentümer von KTN 001.________ auf 
KTN 002.________ vorauszusetzen sein wird, wenn bei einer späteren Bautätig-
keit im Nachbargrundstück KTN 004.________ dereinst ein (ohne grossen bauli-
chen und finanziellen Aufwand realisierbarer) Rückbau dieser funktionslosen An-
kernägel erforderlich sein sollte.

Über die allfällige Errichtung einer Dienstbarkeit für den Verbleib der Ankernägel 
im Untergrund von KTN 004.________ hat daher, wie etwa über Entschädi-
gungsfragen, der hierfür zuständige Zivilrichter zu befinden und nicht die Bau-
behörde. 

4.2.4  Das Zivilrecht sieht neben der Möglichkeit der vertraglichen Duldung eines 
Überbaurechts für verletzte Nachbarn verschiedene Rechtsbehelfe zur Abwehr 
von Einwirkungen auf ihr Eigentum vor (vgl. Art. 641 Abs. 2 des Schweizerischen 
Zivilgesetzbuchs [ZGB; SR 210] vom 10.12.1907; Fritzsche/Bösch/Wipf/Kunz, 
Zürcher Planungs- und Baurecht, 6. Aufl. 2019, Bd. 2, Rz 22.4.2; zur Eigentums-
freiheitsklage und den konkurrierenden Ansprüchen vgl. Wolf, in: ZGB Kommen-
tar, Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, insb. N 9 
und 11 ff. zu Art. 641 ZGB). Vor dem Hintergrund des Dualismus von öffentli-
chem und zivilem Baurecht (vgl. dazu Vallati, Dienstbarkeiten und Bauvorhaben, 
Diss. Zürich 2020, Rz 15 und 18 ff.) ist davon auszugehen, dass die öffentlich-
rechtliche Duldung der eingebauten Ankernägel (Baubeschlusses Nr. 23/2020 
Dispositiv-Ziffer 2) die zivilrechtlichen Abwehrmöglichkeiten der verletzten Nach-
barn nicht zu verdrängen und diese folglich nicht daran zu hindern vermag resp. 
vermocht hätte, sich auf dem Zivilrechtsweg gegen die Beanspruchung ihres 
Grundstückes zur Wehr zu setzen. Es ist nicht Aufgabe der Baubehörde anstelle 
der betroffenen Grundeigentümer zu entscheiden, ob sich letztere im konkreten 
Fall zur vertraglichen (entgeltlichen) Duldung der unter das Erdreich ihres Grund-
stückes ragenden Ankernägel verpflichten wollen, oder ob sie die Ergreifung ei-
nes Rechtsbehelfs zu deren Beseitigung als aussichtsreich erachten. 

Die zivilrechtliche Auseinandersetzung zwischen der Bauherrschaft und den Ei-
gentümer von KTN 004.________ muss somit nicht zwangsläufig zur Eintragung 
einer Dienstbarkeit im Grundbuch führen. Auch der Vertrag auf Duldung eines 
Überbaus selber kann grundsätzliche formfrei abgeschlossen werden (Fritzsche/ 
Bösch/Wipf/Kunz, a.a.O., Rz 22.4.2). Angesichts der von der Baubehörde im An-

17

fangsstadium des Baubewilligungsverfahren 68/2018 festgehaltenen Erkenntnis, 
dass bei einer späteren Bautätigkeit allenfalls zum Vorschein kommende An-
kernägel mit den heutigen Mitteln ohne grossen baulichen und finanziellen Auf-
wand rückbaubar sind, ist denn auch keine öffentlich-rechtliche Notwendigkeit 
erkennbar, dass eine Duldung der ungespannten, funktionslosen Ankernägel aus 
Gründen der Rechtssicherheit für spätere Erwerber ins Grundbuch eingetragen 
werden müsste (vgl. Erw. 4.2.1 hiervor). 

4.3 Zusammenfassend erweist sich die ersatzlose Aufhebung der Dispositivzif-
fern 5 und 6 des Baubeschlusses Nr. 23/2020 durch den angefochtenen RRB 
Nr. 339/2021 als sachrichtig und ist nicht zu beanstanden. 

5.1 Die Baubewilligungsgebühr ist eine Verwaltungsgebühr, welche die vom 
Pflichtigen veranlasste Amtshandlung abgelten soll. Bei der Bemessung der Ge-
bühren sind das Kostendeckungs- und das Äquivalenzprinzip zu beachten. Nach 
dem Kostendeckungsprinzip soll der Ertrag der Gebühren die gesamten Kosten 
des betreffenden Verwaltungszweigs nicht oder nur geringfügig übersteigen, was 
eine gewisse Schematisierung oder Pauschalisierung der Abgabe nicht aussch-
liesst. Das Äquivalenzprinzip stellt die gebührenrechtliche Ausgestaltung des 
Verhältnismässigkeitsgrundsatzes dar. Es bestimmt, dass eine Gebühr nicht in 
einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der Leistung stehen 
darf und sich in vernünftigen Grenzen halten muss. Der Wert der Leistung be-
misst sich nach dem Nutzen, den sie dem Pflichtigen bringt, oder nach dem Kos-
tenaufwand der konkreten Inanspruchnahme im Verhältnis zum gesamten Auf-
wand des betreffenden Verwaltungszweigs, wobei schematische, auf Wahr-
scheinlichkeit und Durchschnittserfahrungen beruhende Massstäbe angelegt 
werden dürfen. Es ist nicht notwendig, dass die Gebühren in jedem Fall genau 
dem Verwaltungsaufwand entsprechen; sie sollen indessen nach sachlich ver-
tretbaren Kriterien bemessen sein und nicht Unterscheidungen treffen, für die 
keine vernünftigen Gründe ersichtlich sind. Wo ein starres Abstellen auf einen 
festen Gebührensatz zu einem offensichtlich übersetzten, durch den tatsächli-
chen Verwaltungsaufwand in keiner Weise mehr zu rechtfertigenden Abgabebe-
trag führt, kann das Äquivalenzprinzip eine Korrektur der Berechnungsweise ge-
bieten (vgl. Urteile BGer 2C_517/2007 vom 15.8.2008 Erw. 2.3 f.; 2P.286/2006 
vom 17.2.2007 Erw. 4.1, je mit weiteren Hinweisen; Mäder, Das Baubewilligungs-
verfahren, Diss. Zürich 1991, Rz 397).

5.2.1  Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 339/2021 (Erw. 5.1 - 
5.3) weder ausser Acht gelassen, dass die Baubewilligungsbehörde gemäss 
Art. 59 Abs. 1 BauR Gebühren erheben darf, noch hat er die auf der Delegati-

18

onsnorm von Art. 59 Abs. 2 BauR basierende Kompetenz des Gemeinderates 
zum Erlass einer Gebührenordnung für das Bauwesen in Frage gestellt (vgl. da-
zu Erw. 2.4.1 hiervor). Zu Recht hat der Regierungsrat im angefochtenen RRB 
Nr. 339/2021 indes festgestellt, dass das Kostendeckungs- und das Äquivalenz-
prinzip zu beachten sind und deren Einhaltung im Rahmen des Verwaltungsbe-
schwerdeverfahrens überprüft werden kann (Erw. 5.2 f.).

5.2.2  Hinsichtlich des Kostendeckungsprinzips hat der Regierungsrat im ange-
fochtenen RRB Nr. 339/2021 erkannt, dass dieses durch die Baubehörde ge-
wahrt worden sei (Erw. 5.4), weswegen hierauf nicht weiter einzugehen ist.

5.2.3  Bezüglich der Einhaltung des Äquivalenzprinzips hat sich der Regierungs-
rat im angefochtenen RRB Nr. 339/2021 damit auseinandergesetzt, ob der gel-
tend gemachte Zeitaufwand in einem vernünftigen Verhältnis zum Baugesuch 
stehe (Erw. 5.5.1 - 5.5.4) und er ist im Wesentlichen zum Ergebnis gelangt, dass 
für die Ablehnung des nachträglichen Baubewilligungsgesuchs die Gebühr zu 
Recht nach effektivem Zeitaufwand festgesetzt und dabei von einem Stundenan-
satz von Fr. 120.-- ausgegangen worden sei (Art. 3 Abs. 2 und 3 sowie Art. 14 
GOB-A.________) (Erw. 5.5.1). Dagegen beurteilte der Regierungsrat die vom 
Bausekretär aufgewendeten Stunden (62.25) als zu hoch. Neben dem Zeitauf-
wand vom 29. November 2018 von 6.25 Stunden für die "Prüfung des Bauge-
suchs, Abklärungen", welcher gekürzt werden müsse, kritisierte der Regierungs-
rat dabei insbesondere die Aufwände nach Abschluss des ersten Schriftenwech-
sels (10. Januar 2019), weil diese vorwiegend Zivilrecht betroffen hätten, für wel-
che die Baubehörde gar nicht zuständig gewesen sei. Auch taxierte der Regie-
rungsrat den aufgelisteten Aufwand von insgesamt 17 Stunden für das Verfassen 
des Bauentscheides als deutlich zu hoch, da die Baubewilligung alleine aus zivil- 
bzw. eigentumsrechtlichen Gründen verweigert worden sei und eine öffentlich-
rechtliche Prüfung der Ankernägel kaum stattgefunden habe. Insgesamt erachte-
te der Regierungsrat einen Aufwand des Bausekretärs (inkl. Aufwände Lernen-
der) von 13 Stunden als angemessen (Erw. 5.5.2). 

Betreffend die Behandlung des Baugesuchs durch die Baubehörde an elf Sitzun-
gen hielt der Regierungsrat dafür, dass die Baubehörde (gemäss Art. 56 BauR) 
primär für den Entscheid über ein Baugesuch und nicht für die Vorbereitung des 
Verfahrens zuständig sei, weswegen sie nur denjenigen Aufwand berechnen dür-
fe, welcher für den Entscheid über das nachträgliche Baugesuch vom 28. No-
vember 2018 angefallen sei. Diesen Aufwand setzte der Regierungsrat ermes-
sensweise auf Fr. 300.-- fest (Erw. 5.5.3).

19

Die Kosten für den Versand und das Büromaterial kürzte der Regierungsrat auf 
ermessensweise auf Fr. 40.--, weil es in zahlreichen Schriftenwechseln primär 
darum gegangen sei, dass sich die Beschwerdeführerin und der Beschwerde-
gegner in zivil- bzw. eigentumsrechtlicher Hinsicht einigten. Die insgesamt ver-
rechnete Bewilligungsgebühr von Fr. 8'760.-- beurteilte der Regierungsrat als in 
einem Missverhältnis zum Baugesuch, zumal eine öffentlich-rechtliche Prüfung 
der Ankernägel praktisch gar nicht stattgefunden habe und das Baugesuch auch 
nicht an die kantonale Baugesuchszentrale weitergeleitet worden sei, und er re-
duzierte die Bewilligungsgebühr ermessensweise auf Fr. 2'000.-- (Erw. 5.5.4).

5.3 Mit diesen Argumenten hat der Regierungsrat klar zum Ausdruck gebracht, 
dass er mit der Reduktion der in Dispositivziffer 9 des Baubeschlusses Nr. 
23/2020 erhobenen Bewilligungsgebühr insbesondere dem Umstand Rechnung 
trägt, dass die öffentlich-rechtliche Prüfung des nachträglichen Baugesuchs als 
solches (Gesuch um nachträgliche Bewilligung der bereits eingebrachten An-
kernägel) kaum stattgefunden, resp. lediglich einen geringen Anteil der erfassten 
Aufwendungen des Bausekretärs und der Baubehörde beschlagen hat und der 
grossmehrheitliche Anteil dieser Aufwendungen auf die - ausserhalb ihrer öffent-
lich-rechtlichen Zuständigkeit stehenden - Bemühungen des Bausekretärs und 
der Baubehörde entfallen ist, die zivilrechtliche Auseinandersetzung zwischen 
den Parteien des vorinstanzlichen Verfahrens bezüglich des Verbleibes der An-
kernägel im Untergrund von KTN 004.________ zu regeln (vgl. dazu auch Erw. 
4.2.1 ff. hiervor; Urteil BGer 1C_628/2020 vom 21.7.2021 Erw. 2.4). 

5.4.1  Die regierungsrätliche Feststellung im angefochtenen RRB Nr. 339/2021, 
wonach eine Prüfung, ob die bereits eingebrachten Ankernägel mit den 
öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften übreinstimmt kaum stattgefunden hat, resp. 
lediglich einen geringen Anteil der erfassten Aufwendungen des Bausekretärs 
und der Baubehörde ausgemacht hat, wird durch die Baugesuchsakten 
Nr. 68/2018 (Beilage in Vi-act. II.-03: blauer Ordner) bestätigt. Bereits mit der In-
tervention der Beschwerdegegner (im vorinstanzlichen Verfahren) vom 22. Sep-
tember 2018 wurde deutlich gemacht, dass für die Einbringung der Ankernägel 
ins Erdreich von KTN 004.________ keine Zustimmung vorlag, dadurch offen-
kundig Eigentumsrechte verletzt wurden und mithin keine privatrechtliche Baube-
rechtigung für das Einbringen der Ankernägel in den Untergrund von KTN 
004.________ vorhanden war (vgl. Beilage in Vi-act. II.-03: blauer Ordner Reg. 
B). 

Entsprechend konzentrierten sich die Bemühungen der Baubehörde nach der 
Einreichung des nachträglichen Baugesuchs am 27. November 2018 darauf, 
dass zwischen der Bauherrschaft und den Eigentümern der betroffenen Nachbar-

20

liegenschaft eine Bereinigung der privatrechtlichen Verhältnisse erfolge. Eine ei-
gentliche Prüfung der materiellen Voraussetzungen der bereits ausgeführten 
Verankerung, resp. ob dieser öffentlich-rechtliche Hindernisse entgegenstehen, 
wird aus den Baugesuchsakten Nr. 68/2018 dagegen nicht ersichtlich. 

5.4.2  Dem vermag die Baubehörde im vorliegenden Verfahren denn auch nichts 
Substanzielles entgegenzuhalten (vgl. Beschwerde vom 14.4.2021 Ziff. III.-Kos-
tenauflage RRB Nr. 339/2021; Erw. 2.2.1 hiervor). Der Umstand, dass nachträgli-
che Baubewilligungen zeitaufwendig sein können, lässt nicht den Analogie-
Schluss zu, dass dies auch für das vorliegend fragliche Baugesuch der Fall ge-
wesen ist, welches von der Baubehörde zu Recht in das vereinfachte Verfahren 
verwiesen wurde (Beilage in Vi-act. II.-03: blauer Ordner Reg. D und F). Hinsicht-
lich der öffentlich-rechtlichen Prüfung zur Wiederherstellung des gesetzesmässi-
gen Zustandes oder des Erlasses von möglichen Nutzungsverboten, welche der 
Regierungsrat nach Ansicht der Baubehörde ausser Acht gelassen hat, ist mit 
Hinweis auf vorstehende Erw. 4.2.1 festzuhalten, dass der Bedarf für eine solche 
zeitraubende Prüfung weder ausgewiesen noch erkennbar ist.

5.4.3 Soweit die Baubehörde eine Verletzung ihres geschützten Autonomieberei-
ches darin erblickt, dass der Regierungsrat ihren Aufwand für den Entscheid über 
das nachträgliche Baugesuch vom 28. November 2018 nicht nach Sitzungsantei-
len, sondern - gesetzeswidrig - nach Anzahl Stunden reduziert habe, lässt sich 
nicht nachvollziehen, auf welche Bestimmung der GOB-A.________ sie sich 
hierbei abstützt. Auch der in der Aufwanderfassung der Baubehörde (Beilage in 
Vi-act. II.-03: blauer Ordner Reg. W) angeführte Art. 3 des Entschädigungsre-
glements über die Ausrichtung von Sitzungsgeldern und Entschädigungen an die 
Mitglieder des Gemeinderates, der Behörden und Kommissionen vom 1. Januar 
2015 äussert sich nicht dazu, wie die durch eine Sitzung verursachten Kosten auf 
die behandelten Geschäfte zu verteilen sind. 

Unbesehen davon ergibt sich aus dem RRB Nr. 339/2021 (Erw. 5.5.3) unzweifel-
haft, dass der Regierungsrat davon ausgegangen ist, dass eine Baubehörden-
sitzung Kosten von insgesamt Fr. 600.-- verursacht. Der von ihm ermessenswei-
se auf Fr. 300.-- festgelegte Zeitaufwand für den Entscheid über das nachträgli-
che Baugesuch vom 28. November 2018 entspricht demnach einem hälftigen 
Sitzungsanteil (0.5 E/S). Dass es sich bei diesem ermessensweise festgelegten 
Aufwand für die Sitzung vom 29. Januar 2020 nicht um den effektiven Aufwand 
an der Sitzung vom 29. Januar 2020 handelt, bedarf keiner Erläuterung und führt 
auch nicht zum Schluss, dass der Regierungsrat sein Ermessen falsch und unzu-
treffend ausgeübt hat.

21

5.5 Zusammenfassend hat der Regierungsrat nicht in unzulässiger Weise in 
die Befugnis der Baubehörde zum Vollzug der eigenen kommunalen Vorschriften 
bei der Gebührenerhebung für die Behandlung von Bau- und Vorentscheidgesu-
chen eingegriffen, sondern eine in casu durch das Äquivalenzprinzip durchaus 
gebotene Korrektur der in einem deutlichen Missverhältnis zum objektiven Wert 
der Leistung (d.h. der öffentlich-rechtliche Prüfung des nachträglichen Bauge-
suchs) stehenden Gebühr vorgenommen. 

Dieses Missverhältnis wird im Übrigen auch durch den von der Baubehörde in ih-
rer Replik vom 2. August 2021 (vgl. Ziff. II.- Baubewilligungsgebühren Baube-
schluss 23/2020, B.________ GmbH) angeführten Gebührenrahmen für den Er-
lass von Verfügungen des Gemeinderates und anderer kommunaler Behörden 
von Fr. 60.-- bis Fr. 20'000.-- (§ 18 GebO) verdeutlicht. Bei der in Frage stehen-
den, aus 28 in zwei Reihen angeordneten Ankernägeln bestehender Veranke-
rung handelt es sich um eine doch relativ einfache bauliche Vorkehrung. Soweit 
für dessen Beurteilung eine Gebühr von Fr. 8'760.-- erhoben wird, welche den 
erwähnten Gebührenrahmen zu beinahe 44% ausschöpft, liesse sich dies ange-
sichts der Bedeutung der Sache vor dem Äquivalenzprinzip höchstens dann 
rechtfertigen, wenn hierfür ein sachlich gebotener, ausserordentlich grosser Auf-
wand angefallen und ausgewiesen wäre (vgl. Erw 5.1 hiervor). Dies ist vorliegend 
nicht der Fall.

5.6 Anzufügen ist, das dem Verwaltungsgericht keine Prüfung der richtigen 
Handhabung des Ermessens zusteht, wenn sich eine Beschwerde gegen eine 
Verfügung bzw. einen Entscheid des Regierungsrates richtet (vgl. § 55 Abs. 2 
lit. a VRP). Die Reduktion der in Dispositivziffer 9 des Baubeschlusses Nr. 
23/2020 erhobenen Bewilligungsgebühr durch den Regierungsrat erscheint mit 
dem vorstehend Gesagten (Erw. 5.3 ff. hiervor) sachlich begründet, inhaltlich ver-
tretbar und steht damit im Rahmen des ihm zustehenden Ermessens.

6.1 Bei der Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen hat sich der Re-
gierungsrat konkret auf die VRP bezogen (§ 72 Abs. 2 und 4 VRP; § 74 Abs. 1 
VRP, vgl. angefochtener RRB Nr. 339/2021 Erw. 6.2) und inhaltlich - ohne expli-
zite Nennung - auf die GebO sowie den Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebT; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975. Die Kostenverlegung und namentlich die 
Überbindung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens - soweit dieses nicht 
zufolge Rückzug abgeschrieben geworden ist - an die Baubehörde (vgl. ange-
fochtener RRB Nr. 339/2021 Erw. 6.3) wirft keine Fragen auf und steht im Rah-
men des dem Regierungsrat zustehenden Ermessens (vgl. § 55 Abs. 2 lit. a 
VRP; Urteil BGer 2C_865/2012 vom 8.3.2013 Erw. 4.4).

22

6.2 Soweit die Baubehörde der Ansicht ist, weil der Regierungsrat im ange-
fochtenen RRB Nr. 339/2021 darauf erkannt habe, dass das Kostendeckungs-
prinzip gewahrt worden sei (Erw. 5.4), könne die Beschwerdeführerin (im vor-
instanzlichen Verfahren) mit ihren Anliegen nicht vollständig durchgedrungen 
sein (Erw. 6.3), verkennt sie einerseits, dass bei der Bemessung der Gebühren 
das Kostendeckungs- und das Äquivalenzprinzip zu beachten sind (vgl. Erw. 5.1 
hiervor), und ignoriert sie andererseits, dass die Beschwerdeführerin (im vor-
instanzlichen Verfahren) mit ihren Anträgen im vorinstanzlichen Verfahrens - so-
weit diese nicht zufolge Rückzug abgeschrieben geworden worden sind (vgl. In-
gress lit. F hiervor) - tatsächlich vollständig durchgedrungen ist (vgl. angefochte-
ner RRB Nr. 339/2021 Dispositivziffer 1 Satz 1).

7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist.

8.1 Diesem Ergebnis entsprechend werden die auf Fr. 2'500.-- festzusetzenden 
Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) der unterlie-
genden Baubehörde auferlegt (§ 72 VRP; vgl. auch Erw. 6.1 hiervor).

8.2 Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen.

23

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

Dieses sind innert 30 Tagen seit Zustellung auf das Postkonto 60-22238-6 
des Verwaltungsgerichts zu bezahlen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. BGG).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). 

4. Zustellung an:

- die Beschwerdeführerin (R; unter Beilage der Eingabe des Beschwerde-
gegners im vorinstanzlichen Verfahren vom 23.8.2021)

- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfah-
ren (2/R; unter Beilage der Eingabe des Beschwerdegegners im vor-
instanzlichen Verfahren vom 23.8.2021)

- die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerinnen im vorinstanzlichen 
Verfahren (2/R)

- Beigeladene Ziff. 5 (R; unter Beilage der Eingabe des Beschwerdegeg-
ners im vorinstanzlichen Verfahren vom 23.8.2021)

- Beigeladene Ziff. 6 (R; unter Beilage der Eingabe des Beschwerdegeg-
ners im vorinstanzlichen Verfahren vom 23.8.2021)

- Beigeladene Ziff. 7 (R; unter Beilage der Eingabe des Beschwerdegeg-
ners im vorinstanzlichen Verfahren vom 23.8.2021)

- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)

- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 
Beilage der Eingabe des Beschwerdegegners im vorinstanzlichen Ver-
fahren vom 23.8.2021)

- und das Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Eingabe des 
Beschwerdegegners im vorinstanzlichen Verfahren vom 23.8.2021).

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Schwyz, 30. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 20. Oktober 2021