# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3eea681d-8090-57d7-9939-95fa61fec0a9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.10.2018 I 2018 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-47_2018-10-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 47

Entscheid vom 12. Oktober 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
lic.iur. Gion Tomaschett, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Integritätsentschädigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1956) war bei der C.________ AG, als Bodenleger-
Freelancer (Arbeit auf Abruf) angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch 
gegen Unfallfolgen versichert, als er am 21. Januar 2016 bei Arbeiten in einem 
Treppenhaus von der Leiter gestürzt ist und sich eine Kontusion/ Distorsion 
Schulter links und Oberarm links zuzog, woraus eine Arbeitsunfähigkeit resultier-
te (Vi-act. 1, 13, 62). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die 
gesetzlichen Leistungen.

B. Nach rund 4 Monaten konnte die Behandlung abgeschlossen werden und 
A.________ die Arbeit als Bodenleger wieder aufnehmen (Vi-act. 21); er musste 
diese aber nach rund einem Monat schmerzbedingt wieder aufgeben (Vi-act. 22). 
Aufgrund der persistierenden Schulterbeschwerden links wurde am 18. Juli 2016 
ein Arthro-MRI der linken Schulter angefertigt, das u.a. eine subtotale Ruptur der 
Subscapularissehne mit Subluxation der langen Bizepssehne zeigte (Vi-act. 31). 
Dr.med. D.________ (Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates) empfahl eine operative Sanierung, die A.________ jedoch 
ablehnte (Vi-act. 36, 45).

C. Am 12. Dezember 2016 wurde A.________ durch Kreisärztin Dr.med. 
E.________ (Fachärztin Chirurgie) kreisärztlich untersucht (Vi-act. 55). Bei be-
stehenden Restbeschwerden an der linken Schulter ging sie von einem medizini-
schen Endzustand aus, sie beurteilte die Zumutbarkeit hinsichtlich Erwerbstätig-
keit und verneinte einen entschädigungspflichtigen Integritätsschaden. 

D. Mit Verfügung vom 19. Mai 2017 gewährte die Suva A.________ ab dem 1. 
April 2017 eine Invalidenrente auf Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 31%; ein 
Anspruch auf Integritätsentschädigung wurde abgelehnt (Vi-act. 109). Die von 
A.________ am 15. Juni 2017 hiergegen erhobene Einsprache (Vi-act. 117 und 
126) hat die Suva mit Einsprache-Entscheid vom 13. April 2018 abgewiesen (Bf-
act. 1). 

E. Am 16. Mai 2018 lässt A.________ gegen den Einsprache-Entscheid vom 
13. April 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Be-
schwerde erheben mit den Rechtsbegehren:

1. In entsprechender Gutheissung der Beschwerde sei der angefochtene Ent-
scheid aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen zu 
zusätzlichen Sachverhaltsabklärungen (med. Abklärung und Begutachtung) und 
Festlegung einer Integritätsentschädigung.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.

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Mit Vernehmlassung vom 7. September 2018 beantragt die Suva die Abweisung 
der Beschwerde und Bestätigung des Einsprache-Entscheids vom 13. April 2018.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Mit dem Einsprache-Entscheid vom 13. April 2018 (Bf-act. 1), hat die Vor-
instanz ihre Verfügung vom 19. Mai 2017 bestätigt, mit welcher dem Beschwer-
deführer eine Invalidenrente auf Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 31% zuge-
sprochen und der Anspruch auf eine Integritätsentschädigung verneint wurde. 
Gegenstand der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde bildet nur die 
verweigerte Integritätsentschädigung, wogegen die Rentenverfügung nicht mehr 
angefochten wird (Beschwerde Ziff. B.8). Mithin ist strittig und gilt es zu prüfen, 
ob die Vorinstanz einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Integritätsent-
schädigung zu Recht abgelehnt hat.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
vom 20. März 1981 (UVG; SR 832.20) werden, soweit das Gesetz nichts anderes 
bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen 
und Berufskrankheiten gewährt. 

Erleidet der Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf 
eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Nach Art. 25 
Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Integritätsentschädigung. 
Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung 
(UVV; SR 832.202) vom 20. Dezember 1982 Gebrauch gemacht. Ein Integritäts-
schaden gilt als dauernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens 
mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche, 
geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augen-
fällig oder stark beeinträchtigt wird (Art. 36 Abs. 1 UVV). 

2.2 Gemäss Art. 36 Abs. 2 UVV gelten für die Bemessung der Integritätsent-
schädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als 
gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 Erw. 1 b; 
BGE 113 V 219 Erw. 2a; RKUV 1988 Nr. U 48 S. 236 Erw. 2a mit Hinweisen) 
häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet. Für die im An-
hang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im 
Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten 
Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführ-
te Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgelei-

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tet. Das gilt auch für das Zusammenfallen mehrerer körperlicher, geistiger und 
psychischer Integritätsschäden (Ziff. 1 Abs. 2). 

2.3 Verwaltung und Gericht sind für die Beurteilung der einzelnen Integritäts-
einbussen auf ärztliche Sachverständige angewiesen. Die Beurteilung des Inte-
gritätsschadens basiert auf dem medizinischen Befund. Die Skala der Integritäts-
schäden im Anhang 3 zur UVV erlaubt es dem Arzt, grundsätzlich jeden Inte-
gritätsschaden annähernd vergleichbaren Integritätsschäden in dieser Skala zu-
zuordnen. Trotzdem hat sich in der Praxis ein Bedürfnis zur differenzierten listen-
mässigen Erfassung der Integritätsschäden manifestiert. Die Suva hat in der Fol-
ge, basierend auf der erwähnten Skala und unter Berücksichtigung dieser ver-
bindlichen Werte, weitere Schätzungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbei-
tet (vgl. www.suva.ch/de-ch/unfall/unfall/versicherungsmedizin; letztmals einge-
sehen am 18.9.2018). Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen 
(sog. Feinraster) stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien 
nicht verbindlich, umso mehr als Ziffer 1 der Richtlinien im Anhang 3 zur UVV be-
stimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens 
für den Regelfall gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach 
oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich als Richtwerte angesehen werden, 
mit denen die Gleichbehandlung aller versicherten Personen gewährleistet wer-
den soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 Erw. 1c; 
Urteil BGer 8C_19/2017 vom 22.5.2017 Erw. 4.2 mit Hinweisen).

2.4 Somit fällt es in einem ersten Schritt dem Arzt oder der Ärztin zu, sich unter 
Einbezug der in Anhang 3 der UVV und gegebenenfalls in den Suva-Tabellen 
aufgeführten Integritätsschäden dazu zu äussern ob und inwieweit ein Schaden 
vorliegt, welcher dem Typus von Verordnung, Anhang oder Weisung entspricht. 
Verwaltung und Gericht obliegt es danach, gestützt auf die ärztliche Befunderhe-
bung die rechtliche Beurteilung vorzunehmen, ob ein Integritätsschaden gegeben 
ist, ob die Erheblichkeitsschwelle erreicht ist und, bejahendenfalls, welches Aus-
mass die erhebliche Schädigung angenommen hat. Dass sie sich hiefür an die 
medizinischen Angaben zu halten haben, ändert nichts daran, dass die Beurtei-
lung des Integritätsschadens als Grundlage des gesetzlichen Leistungsan-
spruchs letztlich Sache der Verwaltung, im Streitfall des Gerichts, und nicht der 
medizinischen Fachperson ist. Gelangt der Rechtsanwender im Rahmen der 
freien Beweiswürdigung zur Auffassung, es lägen keine schlüssigen medizini-
schen Angaben zum Vorliegen eines Integritätsschadens vor, bedingt dies re-
gelmässig Aktenergänzungen in medizinischer Hinsicht (Urteil BGer 
8C_826/2013 vom 28.5.2013 Erw. 2.4 mit Verweis auf SVR 2009 UV Nr. 27 S. 
97; 8C_459/2008 Erw. 2.3; Urteil U 121/06 vom 23.4.2007 Erw. 4.2; zum Zu-

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sammenwirken ärztlicher Einschätzung und juristischer Wertung bei der Bemes-
sung der Integritätseinbusse vgl. auch Thomas Frei, Die Integritätsentschädigung 
nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, Diss. 
Freiburg 1997, S. 68 ff.).

3.1 In der Verfügung vom 19. Mai 2017 hielt die Vorinstanz fest, nach ärztlicher 
Beurteilung würden die Restfolgen des Unfalles die Integrität nicht erheblich be-
einträchtigen, weshalb die Voraussetzungen für eine Integritätsentschädigung 
nach Art. 24 UVG nicht erfüllt seien (Vi-act. 109). Die Vorinstanz stützte sich da-
bei auf die kreisärztliche Untersuchung vom 12. Dezember 2016, gemäss wel-
cher aufgrund der klinischen Untersuchung und der bildgebenden Diagnostik die 
Erheblichkeitsgrenze von 5% bezüglich Integritätsschaden nicht erreicht sei (Vi-
act. 111 und 55).

3.2.1 Der Beschwerdeführer vertritt die Ansicht, in Anwendung der Suva Tabelle 
1 sei von einer Integritätsentschädigung von mindestens 15% auszugehen. Die 
angefochtene Verfügung kranke daran, dass vorliegend nicht substantiiert ge-
prüft und begründet werde, weshalb eine Entschädigung nicht geschuldet sei. 
Die Vorinstanz begnüge sich mit dem Verweis auf die Aussage der Kreisärztin, 
wonach kein entschädigungspflichtiger Schaden gegeben sei. Der Bericht der 
Kreisärztin vom 13. Dezember 2016 wiederum enthalte lediglich die Aussage, 
dass aufgrund der klinischen Untersuchung und der vorliegenden bildgebenden 
Diagnostik die Erheblichkeitsgrenze von 5% bezüglich Integritätsschadens nicht 
erreicht sei (Beschwerde Ziff. C.4 ff.). Damit aber würden die Begründungspflicht 
und ebenso das rechtliche Gehör klar verletzt. Die Vorinstanz begnüge sich mit 
dem Hinweis auf die Ansicht der Ärztin, welche diese indes auch nicht substanti-
iere. 

3.2.2 Die unfallbedingten Beschwerden des Beschwerdeführers seien in bedeu-
tendem Masse invalidisierend. Eine Rückkehr in den angestammten Beruf sei 
nicht mehr möglich; erschwerend wirke auch das Alter (Jg. 1956). Gemäss An-
gaben des Hausarztes sei eine deutliche Verschlechterung eingetreten. Er habe 
dies der Suva angezeigt, worauf diese offenbar die Wiederaufnahme in die Wege 
geleitet habe. Das gesamte unfallbedingte Beschwerdebild und die Dauerfolgen 
seien im Sinne des UVG erheblich und würden einen Anspruch auf eine Inte-
gritätsentschädigung von mindestens 15% geben. Allerdings hält der Beschwer-
deführer fest, ein direkter Entscheid durch das Verwaltungsgericht sei nicht 
angängig. Vielmehr sei eine Rückweisung notwendig, da ein wesentlicher Teil 
der umstrittenen Punkte nicht ausreichend abgeklärt und begründet worden sei.

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4. Soweit der Beschwerdeführer seine Ausführungen mit dem von ihm ins 
Recht gelegten Schreiben des Hausarztes vom 16. April 2018 zu untermauern 
versucht, gilt es festzuhalten, dass dieses nach dem Einspracheentscheid redi-
giert wurde und daher unbeachtlich ist. Für die Beurteilung der Beschwerde ist 
der Sachverhalt massgebend, wie er sich bis zum Erlass des streitigen Einspra-
che-Entscheides vom 13. April 2018 entwickelt hat (BGE 143 V 168 Erw. 2; Urteil 
BGer 8C_874/2017 vom 23.5.2018 Erw. 5.1). Daraus erwächst dem Beschwer-
deführer im Übrigen kein Nachteil, hat doch die Vorinstanz bereits im Einspra-
cheentscheid ausdrücklich festgehalten, dass eine Entschädigung gewährt wer-
den könne, wenn sich der Integritätsschaden in Zukunft unfallbedingt, erheblich 
und dauerhaft verschlimmere (Einspracheentscheid Erw. 3 letzter Satz). Wie der 
Beschwerdeführer ausführt, hat die Vorinstanz offenbar bereits entsprechende 
Abklärungen in die Wege geleitet. Deren Ergebnisse sind indes für die Beurtei-
lung der vorliegenden Beschwerde nicht relevant, weshalb auch vom Beizug 
neuer Akten abzusehen ist.

5. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers liegt weder eine Verlet-
zung der Begründungspflicht noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. 

5.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV gebietet, dass 
die Behörde die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft 
und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der 
Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 139 V 496 Erw. 5.1 S. 503 f.). Da-
bei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich 
auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 
142 II 49 Erw. 9.2 S. 65; 137 II 226 Erw. 3.2 S. 270; je mit Hinweisen). Vielmehr 
kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die 
Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn müssen wenigs-
tens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat lei-
ten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 141 IV 249 Erw. 1.3.1; 
BGE 138 IV 81 Erw. 2.2; Urteile BGer 2C_515/2017 vom 22.11.2017 Erw. 2.3.3; 
1C_372/2017 vom 22.1.2018).

5.2 In der Einsprache vom 15. Juni 2017 (Vi-act. 117 und 126) forderte der Be-
schwerdeführer eine Integritätsentschädigung basierend auf dem festzustellen-
den Erwerbsunfähigkeitsgrad, ev. basierend auf einem Arbeitsunfähigkeitsgrad 
von 31%. Gemäss Weisungen Integritätsentschädigung UVG führe eine Verlet-
zung an der Schulter der vorliegenden Art zu Entschädigungen von mindestens 

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15%. Es sei aufgrund des Einsprache-Entscheides nicht nachvollziehbar, wes-
halb keine Entschädigung geschuldet sei.

5.3 Es trifft wohl zu, dass die Vorinstanz die Ablehnung des Anspruches auf ei-
ne Integritätsentschädigung äusserst knapp begründet hat. Insbesondere ging 
sie nicht explizit auf die Begründung des Beschwerdeführers ein, die Integritäts-
entschädigung sei basierend auf dem festzustellenden Erwerbsunfähigkeitsgrad 
resp. auf einem Arbeitsunfähigkeitsgrad von 31% festzusetzen. Allerdings ergibt 
sich aus der Erwägung der Vorinstanz, wonach es um die medizinisch-
theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Integrität bei ausser Achtlassung subjektiver Faktoren gehe (Ein-
spracheentscheid Erw. 3 Abs. 2), dass weder die Erwerbsfähigkeit noch die Ar-
beitsunfähigkeit relevant sind (vgl. dazu auch nachfolgend Erw. 6.4) und diese 
durch die Vorinstanz somit nicht berücksichtigt wurden. 

5.4 Als Begründung für die Ablehnung genügend ist vorliegendenfalls der Ver-
weis auf die kreisärztliche Beurteilung vom 13. Dezember 2016 und die Feststel-
lung, gestützt darauf bestehe kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. 
Wie auch der Beschwerdeführer ausführt, bildet Grundlage der Festsetzung einer 
Integritätsentschädigung ein medizinischer Befund (Erw. 2.3). Gestützt auf diese 
ärztliche Befunderhebung hat die Verwaltung/ das Gericht die rechtliche Beurtei-
lung vorzunehmen, ob ein Integritätsschaden gegeben ist. Vorliegend fasste die 
Kreisärztin Dr.med. E.________ den aktenmässigen Verlauf zusammen, sie 
nahm die Anamnese auf, erhob im Rahmen einer persönlichen Untersuchung ei-
nen klinischen Befund, sie berücksichtigte die bildgebenden Befunde und gab 
schliesslich eine all dies umfassende, nachvollziehbare und schlüssige Beurtei-
lung ab (Vi-act. 55). Wenn Dr.med. E.________ zum Schluss gelangte, aufgrund 
der klinischen Untersuchung sowie der bildgebenden Diagnostik sei die Erheb-
lichkeitsgrenze von 5% bezüglich Integritätsschaden nicht erreicht, so basiert 
dies insbesondere auf folgender Diagnose und Beurteilung:

Diagnose

Restbeschwerden im Bereich der linken Schulter bei Status nach subtotaler kon-
servativ behandelter Subscapularissehnenruptur mit Subluxation der langen Bi-
zepssehne nach medial, degenerative Veränderung der Supraspinatussehne, In-
fraspinatussehne, AC-Gelenksarthrose.

Beurteilung

Die heutige klinische Untersuchung erfolgte auf Wunsch der Administration zur 
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und weiterem Prozedere.

Entsprechend den vorliegenden Unterlagen erlitt Herr A.________ am 21.01.2016 
einen Sturz von der Leiter. Es wurde eine konservative Therapie eingeleitet. Bei 
persistierenden Schmerzen im Bereich des linken Oberarms wurde zunächst eine 

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Computertomographie durchgeführt zum Ausschluss einer ossären Verletzung. Bei 
fortbestehenden Beschwerden erfolgte ein Arthro-MRI des linken Schultergelenks. 
Dabei zeigte sich eine subtotale Ruptur der Subscapularissehne mit Subluxation 
der langen Bizepssehne nach medial sowie degenerativen Veränderungen im Be-
reiche des Supra/ Infraspinatus, AC-Gelenksarthrose. Es erfolgte eine Vorstellung 
bei Dr. D.________, welcher die operative Sanierung empfahl. Heute berichtet 
Herr A.________, dass er immer noch belastungsabhängige Beschwerden im Be-
reich der linken Schulter habe, jedoch eine Operation zum aktuellen Zeitpunkt für 
ihn nicht in Frage käme und die bisherige Tätigkeit, Bodenleger, er aufgrund der 
belastungsabhängigen Beschwerden im Bereich der Schulter sich nicht zutraue.

Bei der heutigen klinischen Untersuchung präsentiert sich Herr A.________ in ei-
nem guten AZ /EZ. Den geschilderten Beschwerden /Einschränkungen fehlt die 
Authentizität. Es wird eine eingeschränkte aktive Beweglichkeit vorgeführt, jedoch 
in unbeobachteten Momenten (Entkleiden des Pullovers) wird der linke Arm pro-
blemlos über 90° angehoben, ebenso beim Wechsel von Rücken in die Bauchlage. 
Grob-neurologisch konnte kein pathologischer Befund erhoben werden. Die ange-
gebene zirkuläre Hyposensibilität im Bereich des linken Arms ist keinem Dermatom 
zuordenbar, nicht erklärbar. Muskeleigenreflexe seitengleich, schwach auslösbar. 
Aufgrund der erhobenen Umfangmasse liegt keine Muskelhypertrophie links vor, 
so dass man davon ausgehen kann, dass der linke Arm gesamthaft im alltäglichen 
Leben normal eingesetzt wird.

In Zusammenschau der heute erhobenen Befunde, der bildgebenden Diagnostik 
und mittlerweilen gut 11 Monate nach dem Ereignis, liegt sicherlich ein stationärer, 
gut rehabilitierter Zustand vor.

Zudem hält Dr.med. E.________ fest, gewisse Restbeschwerden, endgradige 
Bewegungseinschränkung seien bei dokumentierter Subscapularisverletzung si-
cherlich nachvollziehbar und unfallkausal. 

Damit steht fest, gestützt auf welchen medizinischen Befund einerseits die 
Kreisärztin ihre Beurteilung abgab und anderseits die Vorinstanz einen Anspruch 
auf Integritätsentschädigung ablehnte. Die Begründung ist ausreichend in dem 
Sinne, als sie dem Beschwerdeführer ermöglicht, den Entscheid anzufechten und 
das Rechtsmittel zu begründen. Sowohl der medizinische Befund liegt nachvoll-
ziehbar vor als auch die rechtliche Beurteilung, dass dieser medizinische Befund 
keinem Integritätsschaden von mindestens 5% entspreche. Mithin liegt weder ei-
ne Verletzung der Begründungspflicht noch des rechtlichen Gehörs vor. Vielmehr 
ermöglichte der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer, sowohl den 
medizinischen Befund, der der rechtlichen Beurteilung zugrunde liegt, als fehler-
haft, als auch die rechtliche Beurteilung des medizinischen Befundes selbst als 
rechtsfehlerhaft zu rügen. Beides macht der Beschwerdeführer indes nicht in 
substantiierter Weise.

6.1 Nicht zu beanstanden ist im Übrigen die Beurteilung, der medizinische Be-
fund entspreche keinem Integritätsschaden von mindestens 5%. Anhang 3 zur 
UVV enthält eine Skala der Integritätsentschädigung. Die Entschädigung für spe-

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zielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere 
vom Skalenwert abgeleitet. Völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem 
Verlust gleichgestellt. Bei teilweisem Verlust und bei teilweiser Gebrauchsun-
fähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer; die Entschädigung 
entfällt jedoch ganz, wenn der Integritätsschaden weniger als 5% des Höchstbe-
trages des versicherten Verdienstes ergäbe (vgl. Anhang 3 zur UVV).

6.2 Die Schulter betreffend legt die Skala von Anhang 3 zur UVV die Inte-
gritätsentschädigung einer habituellen Schulterluxation auf 10% fest. Eine solche 
liegt vorliegend nicht vor. Das Feinraster der Suva, Tabelle 1 (Integritätsschaden 
bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten), legt die völlige Gebrauchs-
unfähigkeit der oberen Extremitäten mit 50% fest. Eine Versteifung der Schulter 
in Adduktion mit 30%, Beweglichkeit bis 30° über Horizontale mit 10%, bis zur 
Horizontalen mit 15%. 

Die Kreisärztin hält gewisse Restbeschwerden, eine endgradige Bewegungsein-
schränkung für nachvollziehbar und unfallkausal. Der klinische Befund (Vi-act. 
55) zeigt denn auch eine im Seitenvergleich leicht eingeschränkte Beweglichkeit 
der rechten Schulter. Die Kreisärztin hält aber auch fest, das Entkleiden des 
Pullovers erfolge problemlos, der linke Arm werde dabei problemlos oberhalb der 
Horizontalen angehoben und beim Umdrehen auf den Bauch würden beide Arme 
problemlos nach oben neben den Kopf gelegt, weshalb das demonstrierte Aus-
mass der Bewegungseinschränkung und die subjektiv beklagten Beschwerden 
aufgrund der klinischen Untersuchung und der Beobachtung und des Verhaltens 
nicht in dem Masse erklärbar und nachvollziehbar seien (Vi-act. 55). Die Beurtei-
lung, dieser Zustand entspreche einem Integritätsschaden von weniger als 5% ist 
mit Verweis auf Anhang 3 zur UVV sowie Suva Tabelle 1 nicht zu beanstanden.

6.3 Anfangs 2017 meldete der Hausarzt eine subjektiv massive Verschlechte-
rung des Gesundheitszustandes (Vi-act. 74). Am 25. Januar 2017 suchte der Be-
schwerdeführer erneut Dr.med. D.________ auf. Dessen Schreiben kann kein 
neuer bzw. abweichender Befund entnommen werden; er hat dem Beschwerde-
führer weiterhin zur Operation geraten (Vi-act. 86). Am 15. Februar 2017 fand die 
Besprechung des Arthro-MRI linkes Schultergelenk vom 8. Februar 2017 statt 
(Vi-act. 91 und 94). Dr.med. D.________ berichtet der Vorinstanz, das MRI zeige 
eine subtotale Subscapularissehnenruptur; einzelne Fasern seien noch durchge-
hend zum Tuberculum minus; die Trophik der dazugehörigen Subscapularismus-
kulatur scheine erstaunlich gut erhalten. Im Moment bestehe eindeutig noch die 
Möglichkeit zur Rekonstruktion; die Empfehlung zur Operation sei eindeutig. Am 
6. März 2017 teilte er mit, der Beschwerdeführer wolle nach wie vor keine Opera-
tion, weshalb er die Behandlung abschloss (Vi-act. 95). Am 20. März 2017 hielt 

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die Kreisärztin fest, der Fall könne abgeschlossen werden, ohne Operation liege 
ein stabiler Zustand vor; seit der Kreisärztlichen Untersuchung seien keine gra-
vierenden Veränderungen dokumentiert (Vi-act. 96). In der Folge erging die (an-
gefochtene) Verfügung vom 19. Mai 2017 (Vi-act. 109), was nicht zu beanstan-
den ist. Der Hausarzt meldete subjektiv geklagte Beschwerden, ohne einen Be-
fund zu erheben. Auch Dr.med. D.________ berichtete von keiner Verschlechte-
rung, auch nicht nach Durchführung eines erneuten Arthro-MRI der linken Schul-
ter. Zu Recht hielt die Kreisärztin daher fest, es seien seit der kreisärztlichen Un-
tersuchung vom 12. Dezember 2016 keine gravierenden Veränderungen doku-
mentiert. Weitere medizinische Berichte liegen nicht vor. Entsprechend durfte die 
Vorinstanz in Sachen Integritätsentschädigung auf die kreisärztliche Beurteilung 
abstellen.

6.4 Soweit der Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung auf Basis der 
festgestellten Erwerbsunfähigkeit resp. Arbeitsunfähigkeit fordert und begründet, 
es sei nicht nachvollziehbar, dass ein unfallbedingter IV-Grad von 31% keinen 
wesentlichen Schaden darstelle (Vi-act. 126), gilt es festzuhalten, dass zwischen 
Invaliditätsgrad und Integritätseinbusse keine Abhängigkeit besteht, auch wenn 
letztlich beide in Prozenten angegeben werden. Die Integritätsentschädigung 
wird völlig losgelöst von der Prüfung der Erwerbsfähigkeit, der Möglichkeit, einen 
Verdienst zu erzielen, festgesetzt. Entscheidend ist vielmehr, dass die versicher-
te Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperli-
chen, geistigen oder psychischen Integrität erlitten hat, was medizinisch-
theoretisch ermittelt wird (Art. 24 Abs. 1 UVG). Aus diesem Grunde basiert die 
Beurteilung eines Integritätsschadens allein auf dem medizinischen Befund (vgl. 
Erw. 2.3); weder das berufliche Zumutbarkeitsprofil, noch die Chancen auf dem 
Arbeitsmarkt oder andere vom medizinischen Befund losgelöste, subjektive Fak-
toren spielen dabei eine Rolle (VGE I 2017 88 vom 13.12.2017 Erw. 5.1 mit Hin-
weisen). Ist die Integritätseinbusse bestimmt, wird die Integritätsentschädigung - 
anders als die Invalidenrente - losgelöst vom konkreten, individuellen versicher-
ten Verdienst allein aufgrund des am Unfalltag geltenden Höchstbetrages des 
versicherten Jahresverdienstes bestimmt (vgl. VGE I 2017 109 vom 14.3.2018 
Erw. 3.1; Urteil BGer 8C_272/2018 vom 14.5.2018). Wenn die Vorinstanz somit 
verbindlich festgestellt hat, dass beim Beschwerdeführer unfallbedingt eine Be-
einträchtigung der Erwerbsfähigkeit von 31% besteht, so besagt dies nichts aus 
über eine allfällige medizinisch-theoretisch ermittelte unfallkausale dauernde er-
hebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität. Der 
Beschwerdeführer führt denn auch nicht weiter aus, inwiefern seine konkrete Er-
werbsunfähigkeit von 31% einen entschädigungspflichtigen Integritätsschaden zu 
belegen vermöge.

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7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Der Ent-
scheid der Vorinstanz, basierend auf der kreisärztlichen Untersuchung vom 
12. Dezember 2016 bestehe kein Integritätsschaden, der die Erheblichkeits-
schwelle von 5% übersteige, verletzt weder die Begründungspflicht noch das 
rechtliche Gehör und ist auch inhaltlich nicht zu beanstanden. Dass im Falle ei-
ner unfallbedingten, erheblichen und dauerhaften Verschlimmerung des Inte-
gritätsschadens eine Entschädigung zu einem späteren Zeitpunkt gewährt wer-
den kann, hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid bereits ausgeführt.

8. Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG); dem Ausgang des Verfah-
rens entsprechend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 
lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A).

Schwyz, 12. Oktober 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. Oktober 2018

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I