# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 960d1738-d0e2-502a-b635-89a7ed7381ce
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.11.2015 UV 2014/33
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-33_2015-11-17.pdf

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Fall-Nr.: UV 2014/33

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 17.11.2015

Entscheiddatum: 17.11.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 17.11.2015
Art. 19 Abs. 1 UVG: Verneinung eines medizinischen Endzustands (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. November 2015, 
UV 2014/33).Entscheid vom 17. November 
2015BesetzungVersicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), 
Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam 
Lendfers; Gerichtsschreiberin Marilena GnesaGeschäftsnr.UV 
2014/33ParteienA.___,Beschwerdeführerin,vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Bernhard Zollinger, Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich,zusätzlich 
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Marco Frei,Rämistrasse 5, Postfach 
462, 8024 Zürich,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandInvalidenrenteSachverhalt

A.       

A.a      A.___ (nachfolgend: Versicherte) war seit 1. Januar 2011 bei der B.___ AG als 

Operator Packaging angestellt und dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als am 18. 

August 2012 beim Beachvolleyballspielen ein Mitspieler auf sie fiel und sie am linken 

Knie traf (vgl. Suva-act. 1, 61). Die Versicherte wurde noch am Unfalltag in der 

Chirurgischen Klinik des Spitals C.___ vorstellig, deren Ärzte nach einer 

Röntgenuntersuchung ohne Nachweis einer ossären Läsion eine Kniekontusion links 

diagnostizierten und bis 21. August 2012 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestierten 

(Suva-act. 22, 23). Am 31. August 2012 stellte der Hausarzt der Versicherten, Dr. med. 

univ. D.___, FMH für Allgemeinmedizin, ein weiteres Arbeitsunfähigkeitszeugnis bis 31. 

August 2012 aus (Suva-act. 6). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Taggelder und Heilungskosten; Suva-act. 2 - 5).

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A.b     Nach einer Arbeitsaufnahme am 31. August 2012 (Suva-act. 8) bescheinigte Dr. 

med. E.___, Leitender Arzt Orthopädie FMH, Chirurgische Klinik, Orthopädie, Spital 

C.___, der Versicherten ab 8. November 2012 erneut eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

(Suva-act. 15; vgl. auch Suva-act. 11). Basierend auf dem Ergebnis einer auf 

Zuweisung von Dr. D.___ am 20. September 2012 im Röntgeninstitut F.___ 

durchgeführten MRI-Untersuchung des linken Knies der Versicherten (Suva-act. 31), 

diagnostizierte Dr. E.___, nach einer am 27. November 2012 zusätzlich durchgeführten 

klinischen Untersuchung, eine hochgradige Partialruptur des vorderen Kreuzbandes 

(VKB) Knie links vom 18. August 2012 mit erheblichem Bone bruise des 

Fibulaköpfchens, geringer auch des medialen und lateralen Femurcondylus sowie 

geringer am medialen Tibiaplateau mit Zerrung der meniscocapsulären Insertion des 

medialen Hinterhorns (Bericht vom 3. Dezember 2012, Suva-act. 21). Am 16. Januar 

2013 folgte auf Zuweisung von Dr. E.___ eine weitere MRI-Untersuchung des linken 

Knies im Institut für Radiologie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG), welche die 

posttraumatische Alteration des in der Kontinuität erhaltenen VKB bestätigte und einen 

Einriss des Innenmeniskushinterhorns verifizierte (Suva-act. 38). Dr. E.___ hielt hierauf 

am 31. Januar 2013 fest, dass wahrscheinlich eine Kniearthroskopie links mit medialer 

Teilmeniskektomie geplant werden müsse (Suva-act. 34), und attestierte der 

Versicherten vom 5. bis 22. Februar 2013 eine 50%-ige Arbeitsunfähgikeit (Suva-act. 

35). Die Suva beauftragte darauf Dr. med. G.___, Orthopädie H.___, mit einer 

Untersuchung der Versicherten. Dieser stellte am 19. Februar 2013 die Diagnose eines 

Verdachts auf Arthrofibrose Knie links mit/bei: Status nach Distorsionsereignis vom 18. 

August 2012, kernspintomographisch verifizierter medialer Meniskushinterhornläsion, 

subtotaler VKB-Ruptur und massiver muskulärer Dysbalance und empfahl bei 

fehlendem Bone bruise ebenfalls eine arthroskopische Meniskussanierung und 

Mobilisation des Gelenks (Suva-act. 28, 41/7 f.). An selbigem Tag kündigte die B.___ 

AG das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten auf den 31. Mai 2013 (Suva-act. 42).

A.c      Am 28. Februar 2013 führte Dr. E.___ eine Kniearthroskopie durch. Dabei stellte 

er die zusätzliche Diagnose einer signifikanten Plica mediopatellaris und nahm eine 

mediale Teilmeniskektomie (TME), eine Resektion der Plica mediopatellaris sowie eine 

partielle intraartikuläre Synovektomie und partielle Hoffa-Resektion vor. Die Versicherte 

war dafür vom 28. Februar bis 1. März 2013 im Spital C.___ hospitalisiert. Dr. E.___ 

attestierte ihr anschliessend eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bis 15. März 2013 (Suva-

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act. 52, 54). Nach einem eintägigen Arbeitsversuch am 16. April 2013 blieb die 

Versicherte am Folgetag wegen einer Schwellung des Kniegelenks und Schmerzen zu 

Hause (Suva-act. 61) und wurde von Dr. D.___ bis 6. Mai 2013 zu 100% arbeitsunfähig 

geschrieben (Suva-act. 63).

A.d     Nachdem die Versicherte der Suva am 19. April 2013 von Rückenbeschwerden 

berichtet hatte (Suva-act. 61), teilte diese der Versicherten nach Rücksprache mit ihrem 

Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie FMH (Suva-act. 71), mit Schreiben vom 

17. Mai 2013 mit, dass zwischen den Rückenbeschwerden und dem Unfallereignis vom 

18. August 2012 kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe, 

weshalb sie für die Rückenbeschwerden nicht leistungspflichtig sei (Suva-act. 73). Die 

Versicherte bekundete am 23. Mai 2013 telefonisch ihr Unverständnis und erklärte, 

dass sie im März 2011 einen Unfall mit Beteiligung der HWS bzw. des Rückens gehabt 

habe und dieser Unfall von einer anderen Suva-Agentur bearbeitet werde (Suva-act. 

76).

A.e      Anlässlich einer zwischenzeitlich durch Dr. E.___ am 6. Mai 2013 durchgeführten 

Verlaufsuntersuchung hatte die Versicherte über zunehmende muskuläre Schmerzen 

entlang des Tractus iliotibialis sowie auch über dem Beckenkamm beidseits berichtet, 

welche Dr. E.___ im Rahmen einer Entzündungsreaktion mit Synovitis aufgrund einer 

Überlastung nach dem ganztägigen Arbeitsversuch am 16. April 2013 im Stehen 

interpretierte. Dr. E.___ hatte klinisch eine mässiggradige periartikuläre 

Weichteilschwellung mit geringem Erguss, vor allem betont im Bereich des Hoffa, hier 

auch eine deutliche Druckdolenz antero-medial wie antero-lateral, eine deutliche 

Druckdolenz über dem distalen Verlauf des Tractus iliotibialis sowie über dem Ansatz, 

eine nur minimale Druckdolenz über dem zentralen medialen und lateralen Gelenkspalt, 

negative mediale und laterale Meniskuszeichen, keine relevante Instabilität, ein 

Streckdefizit von ca. 5° mit Schmerzen ventral und eine Flexion ca. 115° mit 

Schmerzen ventral erhoben. Als Therapie empfahl er eine intraartikuläre Infiltration des 

linken Kniegelenks mit Carbostesin und Kenacort sowie eine Weiterführung der 

Physiotherapie. Dr. E.___ hatte schliesslich die 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bis 

mindestens 8. Juni 2013 verlängert (Suva-act. 79). Am 12. Juni 2013 erhob Dr. E.___ 

unveränderte Befunde und diagnostiziert unter anderem eine massive muskuläre 

Dysbalance (Suva-act. 99).

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A.f       Dr. H.___ hatte bei seiner derweil am 6. Juni 2013 durchgeführten 

kreisärztlichen Untersuchung einen postoperativ protrahierten Verlauf festgestellt und 

berichtet, dass die Beschwerden im Bereich des Kniegelenks diffus und keine klaren 

Meniskuszeichen zu erheben seien. Ausserdem lasse sich keine namhafte Instabilität 

provozieren. Ebenfalls nicht ausreichend nachvollziehbar seien aufgrund der 

intraoperativen Befunde die erhebliche Schmerzhaftigkeit und die Einnahme der hohen 

Mengen an Schmerzmedikamenten. Die geplante Infiltration sollte möglichst rasch 

vorgenommen werden. Aufgrund der klinischen Befunde sei von mehrheitlich 

weichteilbedingten Beschwerden auszugehen. Dr. H.___ empfahl eine arbeitsorientierte 

Rehabilitation in der Rehaklinik Bellikon (Suva-act. 84).

A.g     Vom 31. Juli bis 4. September 2013 hielt sich die Versicherte in der Rehaklinik

Bellikon auf, wo eine diagnostische Beurteilung - unter anderem mit 

Röntgenuntersuchungen beider Knie, der HWS und BWS am 5. August 2013 und 

psychosomatischem Konsilium am 7. August 2013 -, eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung 

sowie therapeutische Massnahmen vorgenommen wurden. Die Röntgenuntersuchung 

beider Knie brachte eine regelrechte Artikulation in den Kniegelenken, beidseitig eine 

zentrierte Patella, keine Fraktur, keine grösseren degenerativen Veränderungen und 

keinen Gelenkerguss zur Darstellung. Die für das psychosomatische Konsilium 

zuständigen Fachleute diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung, 

gegenwärtig mittelgradige Episode agitierter Färbung (ICD-10: F33.1). Im 

Austrittsbericht vom 9. September 2013 wurde festgehalten, dass der Versicherten die 

angestammte, körperlich mittelschwere Tätigkeit als Maschinenbedienerin in der 

Pharmaindustrie nicht mehr zumutbar sei. Hingegen sei ihr mindestens eine leichte 

Arbeit ganztags zumutbar. Bezogen auf das linke Knie und die HWS seien spezielle 

Einschränkungen zu berücksichtigen. Die Arbeit sollte wechselbelastend (wechselweise 

Stehen, Sitzen, Gehen ohne längerdauerndes Stehen/Gehen am Stück länger als 60 

Minuten) sein und keine Arbeiten länger dauernd in der Hocke und/oder auf den Knien 

sowie mit häufig wiederholtem Steigen auf Treppen oder Leitern und länger dauerndem 

Arbeiten über Brusthöhe beinhalten (Suva-act. 111).

A.h     Am 19. November 2013 begann die Versicherte bei lic. phil. J.___, Psychologin/

Psychotherapeutin SPV/SBAP, spezielle Psychotraumatherapie DeGPT, eine 

Psychotherapie (Suva-act. 134).

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A.i       Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 21. November 2013 

stellte Dr. H.___ diskrete Befunde fest. Relevante Schonungszeichen fänden sich keine. 

Schmerzen entlang des Tractus iliotibialis, welche vor allem beim Valgustest provoziert 

worden seien, könnten anatomisch nicht ausreichend erklärt werden. Beim 

Valgusstress komme es zu einer Entlastung des Tractus, was eine Schmerzabnahme 

erklären würde. Klinisch könnten keine eindeutigen intraartikulären Pathologien 

festgehalten werden. Die Beschwerden würden diffus weichteilbedingt beklagt. Das 

Gangbild sei vor allem im Barfussgang und in Alltagsschuhen nicht wesentlich 

pathologisch. Auch im Zehenspitzen- und Fersengang könne höchstens ein diskret 

vermindertes Abrollen festgehalten werden. Die Symptomatik im Bereich des rechten 

Beins könne nicht überwiegend wahrscheinlich durch die klinischen Befunde am linken 

Knie erklärt werden. Zusammenfassend seien die Beschwerden strukturell nur 

unzureichend zu begründen. Diverse therapeutische Massnahmen hätten zu keiner 

Verbesserung geführt, sodass eine namhafte Einflussnahme auf den 

Gesundheitszustand nicht mehr überwiegend wahrscheinlich zu erreichen sei. Dr. 

H.___ teilte sodann die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik Bellikon hinsichtlich 

der kniebezogen zu berücksichtigenden Einschränkungen. Allgemein formulierte er 

hingegen, dass der Versicherten aufgrund der objektivierbaren Befunde mindestens 

eine leichte bis ausnahmsweise mittelschwere Arbeit ganztags zumutbar sei. Die HWS 

wurde von Dr. H.___ nicht untersucht und blieb auch im Rahmen der 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung unberücksichtigt. Mangels nachweisbarer namhafter 

degenerativer Veränderungen und organisch strukturell nur partiell erklärbarer 

Beschwerden erklärte Dr. H.___ die Erheblichkeitsgrenze für die Ausrichtung einer 

Integritätsentschädigung gemäss Feinrastertabelle 5 als nicht erreicht (Suva-act. 127).

A.j       Gestützt auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung von Dr. H.___ teilte die 

Suva der Versicherten mit Schreiben vom 28. November 2013 die Einstellung der 

Taggeldleistungen per 31. Dezember 2013 mit. Über den Umfang der Leistungen ab 1. 

Januar 2014 werde die Abteilung Versicherungsmedizin direkt berichten (Suva-act. 

131).

A.k      Mit einer der Versicherten zugestellten Verfügung vom 12. Dezember 2013 

lehnte die Suva einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente und eine 

Integritätsentschädigung ab (Suva-act. 136). Am 19. Dezember 2013 wurde die Suva 

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über eine rechtsanwaltliche Vertretung der Versicherten informiert, worauf sie die 

Verfügung vom 12. Dezember 2013 durch die Verfügung vom 23. Dezember 2013 

ersetzte und diese unter Ansetzung einer neuen Rechtsmittelfrist dem damaligen 

Rechtsvertreter der Versicherten eröffnete (Suva-act. 138 f.).

A.l       Am 14. Januar 2014 wurde Dr. H.___ von Dr. D.___ telefonisch darüber 

informiert, dass die Versicherte ein verlängertes vorderes Schubladenphänomen 

aufweise und er die Versicherte aktuell wieder voll arbeitsunfähig geschrieben habe. 

Laut Telefonnotiz von Dr. H.___ erklärte dieser darauf, dass er den fraglichen Befund 

bereits während der kreisärztlichen Untersuchungen festgestellt habe. Arthroskopisch 

habe ein durchgängiges VKB bestätigt werden können, so dass keine weiteren 

therapeutischen Massnahmen indiziert seien. Das Zumutbarkeitsprofil sei den 

objektivierbaren Befunden angepasst. Dr. D.___ konnte die kreisärztlichen Aussagen 

laut Telefonnotiz nachvollziehen; er habe angegeben, dass er allenfalls zur 

Objektivierung nochmals ein MRI veranlassen werde. Dr. H.___ hiess dies als 

Möglichkeit zur Bestätigung gut und antwortete, dass er nochmals eine kreisärztliche 

Untersuchung durchführen würde, sollte unerwarteterweise eine vollständige VKB-

Läsion nachgewiesen werden können (Suva-act. 145).

A.m    Gegen die Verfügung vom 23. Dezember 2013 liess die Versicherte durch Dr. 

D.___ am 15. Januar 2014 Einsprache erheben (Suva-act. 146).

A.n     Auf Zuweisung von Dr. D.___ wurde bei der Versicherten am 24. Januar 2014 im 

Röntgeninstitut K.___ eine neue MRI-Untersuchung des linken Kniegelenks 

durchgeführt (Suva-act. 149), deren Ergebnis Dr. D.___ und Dr. H.___ am 21. Februar 

2014 miteinander besprachen (Suva-act. 152).

B.      

Mit Einspracheentscheid vom 28. März 2014 wies die Suva die Einsprache der 

Versicherten ab und verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Suva-act. 156).

C.         

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C.a      Dagegen liess die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin), vertreten 

durch Rechtsanwalt lic. iur. B. Zollinger, Zürich, mit Eingabe vom 12. Mai 2014 

Beschwerde erheben mit den Anträgen, der angefochtene Einspracheentscheid sei 

aufzuheben, der Beschwerdeführerin seien eine Invalidenrente und eine 

Integritätsentschädigung auszurichten und eventualiter sei die Sache an die Suva 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Der Beschwerdeführerin 

seien ausserdem die unentgeltliche Prozessführung und ein unentgeltlicher 

Rechtsbeistand in der Person des Unterzeichnenden zu bewilligen (act. G 1).

C.b     Mit Beschwerdeantwort vom 12. Juni 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin 

- soweit darauf einzutreten sei - die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung 

des Einspracheentscheids vom 28. März 2014 (act. G 5).

C.c      Die Verfahrensleitung des Versicherungsgerichts bewilligte am 18. Juni 2014 

das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten und 

Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwalt Zollinger; 

act. G 6).

C.d     Nachdem der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Replik vom 18. 

August 2014 unverändert an seinen Anträgen festgehalten und einen Arztbericht von 

Dr. med. L.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in Aussicht gestellt 

hatte (act. G 8), reichte er am 15. Oktober 2014 einen Bericht von Med. pract. M.___, 

Ärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, Praxis Dr. L.___, vom 15. Oktober 2014 

ein (act. G 12 und G 12.1). Mit Schreiben vom 20. Oktober 2014 legte der 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin weitere Berichte von Med. pract. M.___ vor 

(act. G 14, G 14.1 - G 14.3).

C.e      Mit Duplik vom 4. November 2014 erneuerte auch die Beschwerdegegnerin 

ihren Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (act. G 16).

C.f       Mit Schreiben vom 11. Mai 2015 reichte Dr. iur. M. Frei, Zürich, eine von 

Rechtsanwalt Zollinger ausgestellte Substitutionsvollmacht ein (act. G 18.1) und 

unterbreitete trotz des zuvor am 12. November 2014 von der Verfahrensleitung des 

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Versicherungsgerichts mitgeteilten Abschlusses des Schriftenwechsels (act. G 17) 

weitere Berichte bzw. Bescheinigungen des Spitals C.___ und von Dr. D.___ (act. G 

18.2 - G 18.7).

C.g     Am 6. Juli 2015 legte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin einen 

Operationsbericht des Spitals C.___ vor, wonach die Beschwerdeführerin am 29. April 

2015 erneut am linken Kniegelenk operiert worden war (act. G 20.1).

C.h     Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren 

Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.        

1.1      Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der 

Einspracheentscheid vom 28. März 2014 (Suva-act. 156), dem die Verfügung vom 23. 

Dezember 2013 (Suva-act. 139) zugrunde liegt. In der Verfügung nahm die 

Beschwerdegegnerin zunächst Bezug auf ihr Schreiben vom 28. November 2013, worin 

sie die Einstellung der bisher erbrachten Taggeldleistungen ab 1. Januar 2014 bzw. die 

Annahme des Erreichens des medizinischen Endzustands per 31. Dezember 2013 

angekündigt hatte (Suva-act. 131; vgl. dazu auch Erwägungen 1.2 und 3.). 

Anschliessend verneinte sie eine erhebliche unfallbedingte Beeinträchtigung der 

Erwerbsfähigkeit und damit einen Rentenanspruch sowie einen Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung. Im angefochtenen Einspracheentscheid prüfte die 

Beschwerdegegnerin nur noch den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine 

Invalidenrente, hingegen nicht mehr denjenigen auf eine Integritätsentschädigung. Der 

von der Beschwerdegegnerin dafür in der Beschwerdeantwort vom 12. Juni 2014 (act. 

G 5) angeführten Begründung, die Verfügung sei betreffend Integritätsentschädigung 

unangefochten geblieben und in Rechtskraft erwachsen, weshalb die 

Integritätsentschädigung im vorinstanzlichen Einspracheverfahren nicht Gegenstand 

einer materiellen Prüfung gewesen sei, kann nicht gefolgt werden. In der Einsprache 

vom 15. Januar 2014 schilderte Dr. D.___ ein anhaltendes Beschwerdebild der 

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Beschwerdeführerin sowie die subjektive Annahme einer weiter bestehenden 

Arbeitsunfähigkeit, nannte die objektivierbaren Befunde und informierte über die 

Veranlassung einer MRI-Verlaufsuntersuchung, um residuelle Schäden zu detektieren 

(Suva-act. 146). Die Einsprachebegründung beinhaltet keinen differenziert formulierten 

Antrag betreffend Invalidenrente bzw. Integritätsentschädigung. Die Einsprache ist 

mithin dahingehend auszulegen, dass auch die verfügungsweise Ablehnung der 

Ausrichtung einer Integritätsentschädigung nicht akzeptiert wurde. Insbesondere mit 

der Ankündigung weiterer Abklärungen wurde indirekt geltend gemacht, dass der 

Sachverhalt für den Fallabschluss und damit auch für die Prüfung des 

Integritätsschadens ungenügend abgeklärt worden sei. Die Beschwerdegegnerin 

unterliess somit im angefochtenen Einspracheentscheid zu Unrecht eine Prüfung des 

Anspruchs der Beschwerdeführerin auf eine Integritätsentschädigung und wird sich mit 

der nicht rechtskräftig erledigten Integritätsentschädigung noch befassen müssen.

1.2      Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig 

(Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 des Bundesgesetzes 

über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Sie hat zudem Anspruch auf die 

zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist die versicherte Person 

infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine 

Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall 

eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 

Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 

Abs. 1 UVG). Nach Gesetz und Praxis ist der Fall unter Einstellung der 

vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) und Prüfung des Anspruchs 

auf eine Invalidenrente abzuschliessen, wenn allfällige Eingliederungsmassnahmen der 

Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind und von der Fortsetzung der ärztlichen 

Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten 

Person mehr erwartet werden kann. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung 

und Taggeldleistungen dahin. Die Entschädigung wird mit der Invalidenrente 

festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen 

Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). Das Erreichen des medizinischen 

Endzustands bildet demgemäss die Voraussetzung für die Prüfung der Rentenfrage 

und der Integritätsentschädigung. Für die Bejahung des medizinischen Endzustands 

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wird keine vollständige Schmerzfreiheit vorausgesetzt (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 

112 ff. E. 3 und 4; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 143, 145). Ebenfalls nicht 

verlangt wird, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 4. November 2008, 8C_467/2008, E. 5.2.2.2). Es genügt jedoch 

für eine weiterdauernde Übernahme der Behandlungskosten nicht, dass eine Therapie 

lediglich eine unbedeutende Besserung erhoffen lässt oder dass für eine namhafte 

Besserung nur eine weit entfernte Möglichkeit besteht (Alfred Maurer, 

Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 274). Ob von der Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands 

erwartet werden kann, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu 

erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (BGE 134 V 115 E. 

4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juni 2009, 8C_25/2009, E. 4.1.1 mit Hinweisen). 

Angesichts des Gesagten kann also ein Endzustand auch in einem 

Gesundheitszustand mit unfallkausalen Restbeschwerden bestehen, der sich jedoch 

zumindest im Zeitpunkt des Fallabschlusses und damit der Rentenprüfung als stabil 

bzw. beständig darstellen muss. Dies in dem Sinn, dass Invalidität die voraussichtlich 

bleibende und längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ist (Art. 8 

Abs. 1 ATSG).

1.3      Der Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 

16 ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das 

die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage 

der Bemessung des Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung 

und die Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

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dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).

2.          

2.1      Angesichts der in Erwägung 1.2 angeführten gesetzlichen Bestimmungen bildet 

die Unfallkausalität Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der 

Unfallversicherung. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur 

für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (vgl. Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 181 E. 3; Rumo-

Jungo/Holzer, a.a.O., S. 53 ff.). Vorab ist mithin zu prüfen, welche gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin als unfallkausal zu beurteilen und damit für 

die Festlegung ihrer Ansprüche relevant sind.

2.2      Anlässlich des Unfallereignisses vom 18. August 2012 erlitt die 

Beschwerdeführerin unbestrittenermassen eine strukturelle Verletzung des linken 

Kniegelenks in Form einer hochgradigen VKB-Partialruptur und einer medialen 

Meniskushinterhornläsion (vgl. Suva-act. 21, 31, 34, 38), worauf Dr. E.___ bei der 

Beschwerdeführerin am  28. Februar 2013 arthroskopisch eine mediale 

Teilmeniskektomie, eine Resektion der Plica mediopatellaris sowie eine partielle 

intraartikuläre Synovektomie und partielle Hoffa-Resektion vornahm (Suva-act. 52). 

Diese Sachlage (unbestrittene unfallbedingte Verletzung des linken Knies mit 

nachfolgender operativer Therapie) bedenkend, anerkennen die Rehaklinik Bellikon und 

Dr. H.___ bei der Beschwerdeführerin schlüssig und nachvollziehbar gewisse 

Unfallrestfolgen - einen Status nach medialer Teilmeniskektomie und Plicaresektion am 

28. Februar 2013 -, obwohl die Ärzte der Rehaklinik Bellikon im Austrittsbericht vom 9. 

September 2013 und Dr. H.___ im Bericht vom 21. November 2013 über die 

gleichentags erfolgte kreisärztliche Abschlussuntersuchung festhielten, dass die 

aktuellen Beschwerden und Funktionseinschränkungen der Beschwerdeführerin 

aufgrund der Diagnosen sowie der klinischen und radiologischen Befunde aus rein 

somatisch-funktioneller Sicht nur teilweise erklärbar bzw. strukturell nur unzureichend 

zu begründen seien (Suva-act. 111, 127). Die Ärzte der Rehaklinik Bellikon und Dr. 

H.___ gehen davon aus, dass der Beschwerdeführerin angesichts der kniebezogenen 

Unfallrestfolgen die angestammte Tätigkeit als Maschinenbedienerin in der 

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Pharmaindustrie nicht mehr zugemutet werden kann und formulieren ein 

Zumutbarkeitsprofil mit gewissen kniebezogene Einschränkungen (vgl. Sachverhalt 

Bstb. A.h und A.j). Gestützt auf diese medizinischen Grundlagen anerkennt auch die 

Beschwerdegegnerin begründetermassen kausale Unfallrestfolgen im Bereich des 

linken Knies.

2.3       

2.3.1  Laut medizinischen Akten liegt bei der Beschwerdeführerin sodann eine 

psychische Problematik vor, welche eine arbeitsrelevante Leistungsminderung 

begründet (vgl. Suva-act. 111/12 f., 134, act. G 12.1, act. G 14.1 f.). Das Bestehen 

eines natürlichen Kausalzusammenhangs zum Unfallereignis vom 18. August 2012 

erscheint diesbezüglich fraglich. Ab 19. November 2013 befand sich die 

Beschwerdeführerin bei Psychotherapeutin lic. phil. J.___ in Behandlung. Dieser 

gegenüber beschrieb sie laut Bericht vom 2. Dezember 2013 ein umfassendes 

psychisches Beschwerdebild (Schreckhaftigkeit und Nervosität, Flashbacks, 

Alpträume, intrusive Bilder und Geräusche vom Unfall im März 2011, vegetative 

Übererregtheit, Angstzustände, emotionales Betäubtsein), das in Folge eines früheren 

Unfallereignisses vom März 2011 aufgetreten sei. Lic. phil. J.___ diagnostizierte eine 

Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) aufgrund des Unfalls im Jahr 

2011. Als weitere Diagnose stellte sie eine mittelgradige bis schwere depressive 

Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11-F32.2), bestätigte eine 100%-ige 

Arbeitsunfähigkeit und erklärte, dass sich die Depression seit dem Unfall vom 18. 

August 2012 entwickelt habe. Die Beschwerdeführerin habe ihr gegenüber berichtet, 

dass eine Knieoperation nur beschränkten Erfolg gebracht habe und sie durch die 

Einschränkungen infolge des Unfalls und die Knieschmerzen zunehmend deprimiert 

gewesen sei. Die depressive Symptomatik habe sich verstärkt. Sie habe nochmals 

einen Wiedereinstieg als Maschinenführerin versucht, doch sei ihr diese Tätigkeit 

wegen der Kniebeschwerden definitiv nicht mehr möglich gewesen. Im Mai 2013 habe 

sie infolge Verschlechterung ihres Zustands die Kündigung erhalten (Suva-act. 134). 

Lic. phil. J.___ stellte mithin zwar einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen 

der Depression und dem vorliegend zur Diskussion stehenden Unfall vom 18. August 

2012 her. Die Schilderungen der Fachleute der Rehaklinik Bellikon im Bericht vom 30. 

August 2013 über das psychosomatische Konsilium vom 7. August 2013 lassen jedoch 

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wiederum die Depression nicht ohne weiteres dem Unfallereignis vom 18. April 2012 

zuordnen. So beschrieb die Beschwerdeführerin den Fachleuten der Rehaklinik 

Bellikon gegenüber, dass sie dreieinhalb Jahre zuvor ihre Arbeitsstelle in der 

Pharmaindustrie nach 21-jähriger Betriebszugehörigkeit verloren habe, was mit einer 

grossen Kränkung verbunden gewesen sei und zu einer depressiven Episode mit 

halbjähriger Krankschreibung und psychopharmakologischer Behandlungsbedürftigkeit 

geführt habe. Nach einer Knieverletzung links im August 2012 sei nach 

Wiederaufnahme der Arbeit wiederum eine kränkende Kündigung des Arbeitsplatzes 

erfolgt, was eine depressive Auslenkung zur Folge gehabt habe (Suva-act. 111/12 f.). 

Die Beschwerdeführerin stellt mit ihren Ausführungen vielmehr vorbestehende sowie 

unfallfremde Gründe der Depression in den Vordergrund. Ein solcher Sachverhalt wird 

auch durch die Berichte der die Beschwerdeführerin ab 30. April 2014 behandelnden 

Psychotherapeutin Med. pract. M.___ vom 10. sowie 17. Juli und vom 15. Oktober 

2014 untermauert (act. G 14.1 ff., act. G 12.1). Diese vermerkt die Diagnosen leichte 

depressive Episode (ICD-10 F 32.0), Verdacht auf PTSD (ICD-10 F 43.1) mit eventuell 

Reaktivierung einer traumatischen Situation in der Vorgeschichte der Patientin durch 

einen Unfall 2011 mit depressiver Begleitsymptomatik bzw. Anpassungsstörung mit 

längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F 43.21) und hält im Bericht vom 15. Oktober 

2014 fest, dass sich der Verdacht einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht 

objektiv bestätigt habe und die Diagnose für die Leistungsfähigkeit irrelevant sei. Die 

aktuellen psychiatrischen Beschwerden würden im Zusammenhang mit einer beruflich-

sozialen Anpassungsstörung mit einer längeren depressiven Reaktion gesehen (act. G 

12.1).

2.3.2  Selbst bei Bejahung der natürlichen Kausalität würde es jedoch letztlich am 

kumulativ vorausgesetzten adäquaten Kausalzusammenhang mangeln (vgl. Erwägung 

2.1). In Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin ist festzuhalten, dass bezüglich 

des augenscheinlichen Hergangs des Unfalls vom 18. August 2012 - beim 

Beachvolleyball fiel eine Mitspielerin auf die Beschwerdeführerin und traf sie am linken 

Knie - von einem leichten Unfallereignis auszugehen ist (vgl. dazu die Kasuistik in 

Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 62). Ein derartiger Unfall ist generell nicht geeignet, 

psychische Folgeschäden zu verursachen, womit ein adäquater Kausalzusammenhang 

ohne weiteres zu verneinen ist (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 62). Dies bedeutet, dass 

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die psychische Problematik auch bei der Prüfung der Frage, welche konkreten 

Leistungen der Beschwerdeführerin zuzusprechen sind, nicht miteinzubeziehen ist.

2.4      Die HWS-Beschwerden sind laut Akten und von Seiten der Beschwerdeführerin 

unbestritten - wenn auch allenfalls traumatisch bedingt - zumindest nicht auf den im 

vorliegenden Beschwerdeverfahren zu beurteilenden Sachverhalt, nämlich den Unfall 

vom 18. August 2012, zurückzuführen (vgl. dazu Suva-act. 71, 76, 111, 134). Ein 

Anspruch auf Versicherungsleistungen der Beschwerdegegnerin wegen HWS-

Beschwerden fällt somit ebenfalls ausser Betracht.

3.          

3.1      Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, hat jedoch die Beschwerdegegnerin 

aufgrund der vorliegenden Akten den Fallabschluss per 31. Dezember 2013 zu früh 

vorgenommen. Der medizinische Endzustand war noch nicht erreicht, womit die 

Beschwerdegegnerin im fraglichen Zeitpunkt den Anspruch der Beschwerdeführerin 

auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung noch nicht hätte prüfen 

dürfen.

3.2      Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 

Beurteilung einer Streitsache auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen 

Einspracheentscheids (hier 28. März 2014) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 4 

E. 1.2 und 129 V 169 E. 1, je mit Hinweis). Berichte, welche nach diesem Zeitpunkt 

datieren, sind zu berücksichtigen, sofern sie Rückschlüsse in Bezug auf die im 

Zeitpunkt der Leistungseinstellung - hier des Fallabschlusses - bestehende Situation 

erlauben (BGE 121 V 366 E. 1b, 99 V 101 E. 4, je mit Hinweisen). Soweit Berichte 

jedoch über nachträgliche Veränderungen als Folge einer Operation oder weiterer 

Behandlungen eingereicht werden, sind sie nicht relevant. Demgegenüber können 

solche allenfalls zu einer Revision Anlass geben.

3.3       

3.3.1  Die Beschwerdegegnerin stützt sich bei der Datierung des Fallabschlusses auf 

Feststellungen im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon und im Bericht von Dr. H.___ 

über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung ab (Suva-act. 111/5: verschiedene 

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therapeutische Massnahmen wurden durchgeführt, es konnte jedoch keine wesentliche 

Verbesserung der Schmerzproblematik erreicht werden; Suva-act. 111/6: 

Physiotherapie als einzige weitere therapeutische Empfehlung; Massnahmen 

hinsichtlich der psychischen Problematik durch die IV, andernfalls müsste mit einer 

weiteren Chronifizierung gerechnet werden; in diesem Fall dürfte wohl eher nichts 

anderes übrig bleiben, als auf einen Fallabschluss hinzuarbeiten; Suva-act. 127: 

Beschwerden strukturell nur unzureichend begründet. Diverse therapeutische 

Massnahmen führten zu keiner Verbesserung, so dass eine namhafte Einflussnahme 

auf den Gesundheitszustand nicht mehr überwiegend wahrscheinlich zu erreichen ist).

3.3.2  Laut Operationsbericht des Spitals C.___ vom 8. Mai 2015 wurde allerdings bei 

der Beschwerdeführerin am 29. April 2015, d.h. nach Erlass des streitigen 

Einspracheentscheids, ein zweifelsohne bedeutsamer operativer Eingriff im Bereich des 

linken Kniegelenks - eine Ersatzplastik des VKB links mit medialer Teilmeniskektomie 

Kniegelenk links - vorgenommen (act. G 20.1). Damit rechtfertigt sich die Frage, 

inwiefern sich die Indikation für den fraglichen Eingriff bereits vor Erlass des 

angefochtenen Einspracheentscheids abzeichnete.

3.3.3  Bezüglich einer gegebenenfalls vor Erlass des angefochtenen 

Einspracheentscheids bestehenden Meniskusproblematik ist den medizinischen Akten 

Folgendes zu entnehmen: In seinen Berichten vom 10. Mai und 13. Juni 2013 über die 

nach der Operation vom 28. Februar 2013 durchgeführten Verlaufsuntersuchungen 

vom 6. Mai und 12. Juni 2013 notierte Dr. N.___ negative Meniskuszeichen bzw. hielt 

fest, dass die medialen und lateralen Meniskuszeichen negativ „scheinen“ würden 

(Suva-act. 79, 99). Die kreisärztliche Untersuchung durch Dr. H.___ vom 6. Juni 2013 

hatte zwar ebenfalls keine klaren Meniskuszeichen ergeben, immerhin zeigten sich 

jedoch bei der Beschwerdeführerin beim McMurray Test Beschwerden im Bereich des 

medialen Tibiakopfs (Suva-act. 84). Auch bei dem anlässlich der kreisärztlichen 

Abschlussuntersuchung vom 21. November 2013 durchgeführten McMurray Test kam 

es zu Beschwerden im Bereich der Tuberositas tibiae (Suva-act. 127). Während aber 

Dr. H.___ das von der Beschwerdeführerin vorgetragene Beschwerdebild strukturell als 

unzureichend begründbar und eine namhafte Einflussnahme auf den 

Gesundheitszustand durch therapeutische Massnahmen nicht mehr als überwiegend 

wahrscheinlich bezeichnete (Suva-act. 127), teilte Dr. D.___ Dr. H.___ am 14. Januar 

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2014 telefonisch mit, dass er zur Objektivierung der geklagten Beschwerden nochmals 

eine MRI-Untersuchung veranlassen werde (Suva-act. 145). In der Einsprache vom 15. 

Januar 2014 ersuchte Dr. D.___ den Kreisarzt, die Beschwerdeführerin anschliessend 

zur Reevaluierung aufzubieten (Suva-act. 146). Konkret war zwar eine 

Meniskusproblematik von den Ärzten offenbar nicht angesprochen worden. Zumindest 

lässt sich dies den eher knappen Akten über die Gespräche nicht entnehmen. Doch 

stellte sodann das Röntgeninstitut K.___ aufgrund des Ergebnisses ihrer am 24. Januar 

2014, d.h. also vor Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids, durchgeführten 

MRI-Untersuchung immerhin den Verdacht auf einen horizontal longitudinalen kleinen 

Rezidivriss am Hinterhorn (Suva-act. 149). Bei der Operation vom 28. Februar 2013 

hatte man lediglich eine Teilmeniskektomie vorgenommen, was laut medizinischer 

Literatur durchaus zu einem Rezidiv bzw. einem neuen Meniskusriss führen und eine 

Nachresektion erforderlich machen kann (vgl. dazu Alfred M. Debrunner, Orthopädie, 

Orthopädische Chirurgie, 4. Auflage Bern 2005, S. 1061; vgl. Suva-act. 149: 

„Restmeniskushinterhorn mit einer flüssigkeitsintensen, in die Unterfläche 

einstrahlenden Signalalteration“). Trotz des vorgenannten Verdachts bestätigte Dr. 

H.___ in einem weiteren Telefongespräch mit Dr. D.___ vom 21. Februar 2014 (Suva-

act. 152), dass aufgrund der Bildgebung chirurgisch keine operative Intervention 

gerechtfertigt und eine nochmalige kreisärztliche Untersuchung nicht notwendig sei. 

Zum Verdacht auf ein Meniskusrissrezidiv nahm Dr. H.___ in keiner Weise Stellung. Die 

MRI-Untersuchung vom 24. Januar 2014 war wohl zentral zur Klärung der Situation des 

VKB veranlasst worden. Entsprechend stand offensichtlich einzig die vernarbte 

Partialruptur des VKB, welche sich im MRI unverändert darstellte, im Fokus des 

Gesprächs. Dr. D.___ erwähnte sodann Berichte von Dr. E.___ von Ende Dezember 

2013 bzw. Januar 2014, welche die Auffassung von Dr. H.___ bestätigen würden. 

Solche liegen jedoch nicht bei den Akten. Zweifelsohne erst, aber immerhin, im 

Rahmen der MRI-Untersuchung im Spital C.___ am 22. Januar 2015 konnte dann ein 

erneuter Einriss am Innenmeniskushinterhorn eindeutig bestätigt werden (act. G 18.3). 

Dies, obwohl der klinische Meniskustest unmittelbar zuvor am 20. Januar 2015 - wie 

auch schon früher (vgl. Suva-act. 79, 84, 99) - noch negativ gewesen war. Der erneute 

Einriss am Innenmeniskushinterhorn bedurfte schliesslich unbestrittenermassen der 

Operation vom 29. April 2015. Angesichts der dargelegten Sachlage kann mithin im 

Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Einspracheentscheids insofern nicht von 

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einem stabilen, beständigen, d.h. einen Fallabschluss rechtfertigenden 

Gesundheitszustand hinsichtlich des Meniskus gesprochen werden, als zwischen der 

medizinischen Situation vor und nach Erlass des Einspracheentscheids ohne weiteres 

ein sachlicher Zusammenhang hergestellt werden kann und von der Operation vom 29. 

April 2015 eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden durfte. 

Der unauffällige Röntgenbefund der Rehaklinik Bellikon vom 5. August 2013 vermag 

diese Schlussfolgerung nicht in Frage zu stellen. Auch die Röntgenuntersuchung vom 

20. Januar 2015 hat nämlich bei bereits bestehender Reruptur im Meniskushinterhorn 

keine auffälligen Befunde ergeben (vgl. act. G 18.2). Aus den Berichten der Ärzte des 

Spitals C.___ vom 29. Januar sowie vom 16. und 18. Februar 2015 über solche nach 

Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids durchgeführten Untersuchungen vom 

20. Januar sowie 3. und 9. Februar 2015 lässt sich nichts Gegenteiliges ableiten. Im 

Sprechstundenbericht vom 16. Februar 2015 wird festgehalten, dass mit einer weiteren 

Teilmeniskektomie die akuten Meniskusschmerzen angegangen werden könnten (act. 

G 18.3). Es erscheint damit nicht abwegig, dass bereits die im Zeitpunkt des Erlasses 

des Einspracheentscheids von der Beschwerdeführerin geklagten Kniebeschwerden 

auf das Meniskusrediziv zurückzuführen waren. Die Beschwerdeführerin beschrieb 

sodann anlässlich der Untersuchungen im Spital C.___ vermehrte starke 

Kniegelenksschmerzen links seit Jahreswechsel (2014/2015) und in den Berichten wird 

eine Reruptur im Meniskushinterhorn im Dezember 2014 diagnostiziert (act. G 18.2 ff.). 

Die Angabe „wieder vermehrter starker Kniegelenksschmerzen links“ spricht indessen 

nicht gegen das Vorliegen vorbestehender Schmerzen, worauf auch die laut Anamnese 

im Bericht vom 29. Januar 2015 letztmals im September 2014 stattgefundene 

Corticosteroid-Infiltration hindeutet. Eine Datierung der Reruptur im Meniskushorn auf 

den Dezember 2014 lässt sich sodann anhand der medizinischen Akten nicht explizit 

begründen. Eine Erklärung für die fragliche Datierung könnte vielmehr in der 

subjektiven Schmerzschilderung der Beschwerdeführerin sowie dem Zeitpunkt der 

ersten Untersuchung gesehen werden.

3.3.4  Hinsichtlich der Partialruptur des VKBstellte sich der Gesundheitszustand im 

Verlauf trotz geklagter Beschwerden objektiv stabiler bzw. gleichmässiger dar. Die 

Partialruptur des VKB an sich wurde bei der Operation vom 28. Februar 2013 nicht 

therapiert. Sie wurde nur konservativ, insbesondere mit Physiotherapie, behandelt. Bei 

den nachfolgenden ärztlichen Untersuchungen zeigte sich bis zum Zeitpunkt des 

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Erlasses des Einspracheentscheids keine namhafte Instabilität des Kniegelenks und 

das Untersuchungsergebnis des Schubladentests rechtfertigte - auch wenn es sich 

nicht vollumfänglich unauffällig zeigte (verlängertes vorderes Schubladenphänomen) - 

offensichtlich keine weitere operative Intervention (vgl. Suva-act. 79, 84, 99, 127, 145). 

Im letzten MRI vom 24. Januar 2014 vor Erlass des Einspracheentscheids zeigte sich 

die vernarbte VKB-Partialruptur gleichfalls unverändert (vgl. Suva-act. 149, 152). Bei 

der Operation vom 29. April 2015 wurde die VKB-Läsion des linken Kniegelenks zur 

Verbesserung der Kniegelenkinstabilität zwar mit einer Ersatzplastik behandelt. Die 

Indikation der Kniegelenkinstablität war jedoch offenbar eher subjektiv ausgeprägt und 

objektiv nur von geringgradigem Ausmass (vgl. act. G 18.2 und G 18.3). Eine 

Veränderung des Gesundheitszustands betreffend die VKB-Ruptur vor und nach Erlass 

des Einspracheentscheids kann den medizinischen Akten somit nicht wirklich 

entnommen werden, womit diesbezüglich die Annahme eines Endzustandes per 31. 

Dezember 2013 grundsätzlich folgerichtig erscheint. Die Operation vom 29. April 2015 

ist derart zu werten, dass die Lösung der lange Zeit geklagten Beschwerden nun doch 

in einer operativen Massnahme gesehen wurde.

3.4      Im MRI vom 22. Januar 2015 hat sich nun zusätzlich einebeginnende 

Gonarthrose gezeigt (act. G 18.3), die mit der Operation vom 29. April 2015 nicht 

angegangen werden konnte. Laut den Ärzten des Spitals C.___ werden damit 

Restschmerzen verbleiben. Angesichts der Ausführungen in Erwägung 3.3.3, aber auch 

in Anbetracht der Gesamtsituation mit der in Erwägung 3.3.4 dargestellten neuen 

Sachlage (Ersatzplastik des VKB) und der sich neu entwickelten Gonarthrose 

rechtfertigt es sich, nicht bereits per 31. Dezember 2013 von einem Endzustand 

auszugehen und die Rentenprüfung sowie Prüfung des Integritätsschadens 

vorzunehmen. Die Annahme, dass die Operation vom 29. April 2015 und die 

Gonarthrose eine veränderte Ausgangslage im Rahmen der Bemessung der 

Versicherungsleistungen bilden könnten bzw. sich hinsichtlich der kausalen 

Unfallrestfolgen im Bereich des linken Kniegelenks eine veränderte Situation ergeben 

haben könnte, ist nicht unbegründet. Die Sache ist mithin an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen, damit sie im Zusammenhang mit der Knieproblematik links die 

konkreten Ansprüche der Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistungen ab 1. 

Januar 2014 im Sinn der Erwägungen neu prüft.

4.          

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4.1      Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 28. März 2014 gutzuheissen und die Angelegenheit zur 

Vornahme der Prüfung der Ansprüche der Beschwerdeführerin auf 

Versicherungsleistungen ab 1. Januar 2014 und zu neuer Verfügung zurückgewiesen.

4.2      Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

4.3      Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung ist pauschal auf Fr. 

3‘500.--, einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer, festzulegen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.     

In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 28. März 2014 

aufgehoben und die Angelegenheit zur Prüfung der konkreten Ansprüche der 

Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistungen ab 1. Januar 2014 im Sinn der 

Erwägungen und zu neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.     

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.     

Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 

3‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen

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	Entscheid Versicherungsgericht, 17.11.2015
	Art. 19 Abs. 1 UVG: Verneinung eines medizinischen Endzustands (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. November 2015, UV 2014/33).Entscheid vom 17. November 2015BesetzungVersicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Marilena GnesaGeschäftsnr.UV 2014/33ParteienA.___,Beschwerdeführerin,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bernhard Zollinger, Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich,zusätzlich vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Marco Frei,Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandInvalidenrenteSachverhalt

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