# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5cc703c6-5089-5508-9143-253c0a85a692
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-29
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2016 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2016
**Docket/Reference:** DB.2020.102
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/1-db.2020.102--1-st.2020.118.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

1. Abteilung 

1 DB.2020.102 
1 ST.2020.118 

Entscheid 

 29. September 2020 

Mitwirkend: 

Abteilungsvizepräsident Michael Ochsner, Steuerrichter Walter Balsiger,  
Steuerrichterin Christina Hefti und Gerichtsschreiber Fabian Steiner 

1.  A ,    
2.  B ,    

vertreten durch RA Dr.iur. C  
und RA MLaw D,  

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrenten,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Bau,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2016 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2016 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A. A und B (nachfolgend die Pflichtigen) waren je zur Hälfte Eigentümer der E 

AG mit Sitz in F. Ihr Aktienkapital bestand aus 100'000 Aktien mit einem Nennwert von 

je Fr. 1.-. Mit Vertrag vom ... April 2016 verkauften sie alle ihre Anteile an die G AG, H. 

Als  Kaufpreis  wurde  ein  "Share  Purchase  Price"  von  Fr.  30'737'000.-  vereinbart;  zu-

sätzlich hatte die Käuferin ab ... Januar 2016 bis zum "Closing" einen Zins von 5% auf 

dem "Share Purchase Price" zu bezahlen ("Share Purchase Price Interest Rate"). Vom 

Kaufpreis  wurden  Fr. 3'000'000.-  erst  24  Monate  nach  dem  Vollzug  fällig  ("Deferred 

Share  Purchase  Price").  Das  Vollzugsdatum  ("Closing  Date")  entsprach  dem  Datum 

der  Vertragsunterzeichnung;  am  selben  Datum  wurden  Fr.  28'206'593.-  überwiesen. 

Der Anteil für die Share Purchase Price Interest Rate belief sich auf Fr. 469'593.-.  

Im  Einschätzungsverfahren  für  die  Steuerperiode  2016  führte  der Wertschrif-

tenrevisor  des  kantonalen  Steueramts  zunächst  eine  Untersuchung  zur  im  Vergleich 

zum Stand Ende Vorjahr festzustellenden Vermögensvermehrung um rund Fr. 23 Mio. 

durch.  Die  Pflichtigen  reichten  darauf  den  Vertrag  vom  ...  April  2016  ein.  Mit  weiterer 

Auflage  vom  10.  Januar  2019  verlangte  der  Steuerkommissär  weitere  Auskünfte  und 

Unterlagen  zur  Transaktion;  zusätzlich  gab  er  bekannt,  dass  es  sich  bei  der  Share 

Purchase Price Interest Rate nach seiner Beurteilung um einen steuerbaren Zinsertrag 

handle. Die Pflichtigen widersprachen am 22. Januar 2019 und machten geltend, dass 

es  sich  nicht  um  einen  Zins  im  rechtlichen  Sinn  gehandelt  habe,  sondern  um  einen 

privaten Kapitalgewinn.  

Am  31.  Oktober  2019  schätzte  der  Steuerkommissär  die  Pflichtigen  für  die 

Steuerperiode  2016  für  die  direkte  Bundessteuer  mit  einem  steuerbaren  Einkommen 

von Fr. …(satzbestimmend Fr. ...) und für die Staats- und Gemeindesteuern mit einem 

steuerbaren  Einkommen  von  Fr.  ...  (satzbestimmend  Fr.  …)  und  einem  steuerbaren 

Vermögen von Fr. …(satzbestimmend Fr. …) ein. Darin rechnete er beim steuerbaren 

Einkommen jeweils einen Zinsertrag von Fr. 469'593.- hinzu.  

B. Hiergegen erhoben die Pflichtigen am 28. November 2019 Einsprache mit 

dem Antrag, auf die Zinsaufrechnung zu verzichten. 

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Das kantonale Steueramt wies die Einsprachen am 20. Mai 2020 ab.  

C. Mit Beschwerde bzw. Rekurs vom 19. Juni 2020 beantragten die Pflichtigen 

wiederum, auf die Aufrechnung von Fr. 469'593.- zu verzichten, unter Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen.  Das  steuerbare  Vermögen  wurde  nicht  angefochten.  Die  Share 

Purchase Price Interest Rate sei aus näher dargelegten Gründen nicht als Zinsertrag, 

sondern als Kaufpreiskomponente zu qualifizieren und damit Teil des steuerfreien pri-

vaten Kapitalgewinns.  

Am 30. Juni 2020 liessen die Pflichtigen auf Aufforderung des Steuerrekursge-

richts  noch  eine  mit  vollständigen  Unterschriften  versehene  Rechtsmittelschrift  nach-

reichen.  

Das  kantonale  Steueramt  schloss  am  29.  Juli  2020  auf  Abweisung  der 

Rechtsmittel. Die Pflichtigen hielten mit Replik vom 3. September 2020 an ihren Anträ-

gen und Ausführungen fest. Das kantonale Steueramt verzichtete auf Duplik. Die Eid-

genössische Steuerverwaltung liess sich nicht vernehmen.  

Die Kammer zieht in Erwägung: 

1.  a)  Steuerbar  sind  die  Erträge  aus  beweglichem  Vermögen,  insbesondere 

Zinsen aus Guthaben (Art. 20 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die direkte Bun-

dessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG] bzw. § 20 Abs. 1 lit. a des Steuergesetzes 

vom  8. Juni  1997  [StG]).  Die  Kapitalgewinne aus  der  Veräusserung von  Privatvermö-

gen sind steuerfrei (Art. 16 Abs. 3 DBG bzw. § 16 Abs. 3 StG).  

Guthaben  sind  geldmässige  Vermögensrechte,  die  eine  steuerpflichtige  Per-

son  einer  Drittperson  zur  Nutzung  überlässt.  Darunter  fallen  insbesondere  Darlehen 

und  sonstige  Forderungen  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Handkommentar  zum 

DBG, 3. A., 2016, Art. 20 N 17 DBG, und Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. A., 

2013, § 20 N 17 StG; Reich/Weidmann, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuer-

recht,  Bundesgesetz  über  die  direkte  Bundessteuer,  3.  A.,  2017,  Art. 20  N 12  DBG). 

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Zinsen sind alle geldwerten Leistungen, die der steuerpflichtigen Person als Gläubige-

rin für die Überlassung eines Guthabens zufliessen, soweit sie nicht zur Rückzahlung 

des  entsprechenden  Guthabens 

führen 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 20 

N 21 DBG  und  §  20  N  20  StG).  Sie  sind  das  Entgelt  für  die  Überlassung  einer  Geld-

summe,  und  werden  nach  der  Zeit  und  als  Quote  der  Geldsumme  in  Prozenten  be-

rechnet (Reich/Weidmann, Art. 20 N 12 DBG).  

b) Die Auffassung des kantonalen Steueramts überzeugt aus folgenden Grün-

den nicht:  

aa) Zinsen im rechtlichen Sinn setzen gemäss den vorstehenden Erwägungen 

ein Schuldverhältnis voraus. Ein solches bestand im verzinsten Zeitraum vom ... Janu-

ar 2016 bis zum ... April 2016 indessen noch nicht, sondern wurde erst mit Abschluss 

des  Kaufvertrags  vom  ...  April  2016  begründet,  da  die  Käuferin  erst  ab  diesem  Zeit-

punkt zur Leistung des Kaufpreises verpflichtet war (vgl. Ziff. 52 ff. des Kaufvertrags). 

Dieser war zudem mit Ausnahme eines Teilbetrags von Fr. 3'000'000.- (Deferred Share 

Purchase Price) auch am gleichen Tag fällig (Ziff. 61 des Kaufvertrags). Insbesondere 

enthält  auch  das  Schreiben  der  Käuferin  vom  ...  März  2016  keine  zinsbegründende 

Schuldverpflichtung. Darin gab diese einzig ein verbindliches Angebot zum Erwerb der 

Aktien ab und erklärte sich bereit, für den genannten Zeitraum einen Zins zu bezahlen. 

Die Offerte  stand  ausdrücklich unter  der  Bedingung  der  Unterzeichnung des  Kaufver-

trags.  Ein  Schuldverhältnis  in  dem  Sinn,  dass  die  Pflichtigen  bereits  zu  diesem  Zeit-

punkt  eine  klagbare  Forderung  auf  den  Kaufpreis  seit  ...  Januar  2016  gehabt  hätten, 

wurde dadurch aber nicht begründet.  

bb) Die Zinsklausel steht vielmehr im Zusammenhang mit der für die Bestim-

mung des Kaufpreises gewählten Locked Box Methode:  

Beim  Erwerb  einer  Gesellschaft  besteht  die  Herausforderung  bei  der  Ermitt-

lung des Kaufpreises darin, eine Methode zu finden, die für Käufer und Verkäufer ak-

zeptabel ist und vor dem Risiko einer Wertveränderung während des Verkaufsprozes-

ses schützt (Ernst & Young, Share Purchase Agreements, 2. A., 2012, S. 1, auch zum 

Folgenden). Das Problem liegt darin, dass bei einer solchen Transaktion zwischen Ver-

tragsabschluss und Vollzug (Closing) mehrere Wochen bis Monate vergehen können. 

Der  Käufer  ist  während  dieser  Zeit  dem  Risiko  eines  Wertverlusts  (Leakage)  ausge-

setzt, hat er doch keine Kontrolle über die Geschäftstätigkeit des Kaufobjekts. Die Lo-

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cked  Box  Methode  ist  ein  Verfahren,  das  solche  Risiken  absichern  soll.  Sie  ist  durch 

folgende Elemente gekennzeichnet:  

- 

detaillierte Analyse der finanziellen Situation sowie der geplanten finanziellen 

Entwicklung  eines  Unternehmens  per  letzten  Bilanzstichtag  (Financial  Du-

e Diligence); 

- 

- 

- 

- 

- 

Festsetzung  eines  festen  Preises  gestützt  auf  diesen  Jahresabschluss  (Lo-

cked Box Date); 

als Folge davon Übergang der Risiken auf den Käufer ab Locked Box Date; 

zugleich erhält der Käufer den Vorteil aus den Cash-Flows der zu kaufenden 

Gesellschaft ab dem Locked Box Date; 

spezielle  Klauseln  im  Kaufvertrag  zum  Schutz  vor  mögliche  Wertverlusten 

zwischen dem Locked Box Date und dem Vollzugsdatum; 

Zahlung am Vollzugsdatum (Closing Date). Der Verkäufer wird für die Zeitver-

zögerung zwischen dem Locked Box Date und dem Vollzugsdatum durch eine 

Art von Zins auf dem Kaufpreis während dieser Periode entschädigt.  

Mithin handelt  es  sich beim  letztgenannte  "Zins"  um  eine  Entschädigung  des 

Verkäufers  dafür,  dass  ihm  zwischen  dem  Locked  Box  Date  und  dem  Vollzugsdatum 

trotz seiner rechtlichen Eigentümerstellung der wirtschaftliche Erfolg aus dem Kaufob-

jekt nicht mehr zufliesst (Deloitte, Locking in Value, Ziff. 5).  

Die vorliegende Transaktion folgte diesem Muster.  Das Locked Box Date per 

... Dezember 2015 wird zwar nicht ausdrücklich im Vertrag definiert, dessen Bedeutung 

geht indessen mehrfach indirekt aus dem Vertragstext hervor (vgl. Ziff. 28, 53, 56, 115 

des Kaufvertrags). Der Sachverhalt ergibt sich auch aus der Offerte der Käuferin vom 

... März 2016. Wie das kantonale Steueramt selbst feststellt, gingen demnach aufgrund 

der Fixierung des Kaufpreises auf den Stand am Bilanzstichtag (... Dezember 2015) ab 

diesem Zeitpunkt Nutzen und Gefahr auf die Käuferin über, die rechtliche Verfügungs-

macht indessen erst am ... April 2016 (Ziff. 15 des Einspracheentscheids). Die Behaup-

tung  der  Pflichtigen,  dass  die  Locked  Box  Methode  angewandt  wurde,  wird  dadurch 

bestätigt.  Die  Berechnung  gestützt  auf  Zeitraum  und  Zinssatz  in  Ziff. 53  des  Kaufver-

trags  stellt  somit  lediglich  die  Methode  für  die  Bestimmung  der  Höhe  der  Entschädi-

gung der Pflichtigen als Verkäufer für die Periode nach dem Locked Box Date bis zum 

Vollzug (Closing Date) dar.  

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Aus der Übereinstimmung dieser Berechnungsmethode mit derjenigen bei der 

Zinsberechnung allein kann entgegen der Auffassung des kantonalen Steueramts nicht 

abgeleitet werden, dass es sich auch im rechtlichen Sinn um einen solchen Schuldzins 

handeln muss. Bei dieser Entschädigung handelt es sich gedanklich um eine pauschal 

berechnete Gegenleistung für den Wertzuwachs während der Periode ...1. - ...4.2016, 

sodass sie als Teil des Kaufpreises zu qualifizieren ist.  

cc) Der Einwand des kantonalen Steueramts, dass mit der Zahlung des Kauf-

preises zugewartet worden und deshalb der Zins geschuldet gewesen sei, und es sich 

deshalb um eine Entschädigung für die verspätete Kaufpreiszahlung handle, trifft nicht 

zu. Von einer verspäteten Bezahlung des Kaufpreises kann nur dann gesprochen wer-

den, wenn ein solcher bereits geschuldet war. Dies trifft hier wie bereits erwähnt nicht 

zu. Vor dem ... April 2016 bestand keine Kaufpreisschuld.  

Der  weitere  Einwand  des  kantonalen  Steueramts,  dass  ein  fixer  Prozentsatz 

für die Berechnung der Entschädigung nicht einleuchte, sondern eher auf Faktoren wie 

Umsatz oder EBIT angeknüpft werden sollte, dringt angesichts der zwei zitierten, auch 

der Vorinstanz bekannten Präsentationen der Methode aus der Bewertungspraxis nicht 

durch (Ernst & Young und Deloitte). 

Das kantonale Steueramt wendet weiter ein, dass auch deshalb nicht die Lo-

cked  Box  Methode  angewandt  worden  sei,  weil  ein  Teil  des  Kaufpreises  (Deferred 

Share Purchase Price) zurückbehalten worden sei, während die Locked Box Methode 

nachträgliche Kaufpreisanpassungen ausschliesse. Wie sich aus Ziff. 156 des Kaufver-

trags ergibt, diente der zurückbehaltene Betrag indessen einzig der Sicherstellung von 

allfälligen  Forderungen  der  Käufer  gegen  die  Pflichtigen,  insbesondere  aufgrund  von 

Drittansprüchen, und nicht der Anpassung des Kaufpreises gestützt auf Performance-

Indikatoren  (Earn-out  Clauses,  Ernst  &  Young,  S. 4).  Eine  Sicherstellung  für  allfällige 

Schadenersatzansprüche lässt die Behauptung der Pflichtigen, es sei die Locked Box 

Methode  angewandt  worden,  nicht  als  unwahrscheinlich  erscheinen.  Zudem  würde 

auch  die  Verwendung  einer  Hybrid-Methode  an  der  grundlegenden  Qualifikation  der 

Rechtsverhältnisse und dem festgestellten  Fehlen eines  Schuldverhältnisses  vor  dem 

... April 2016 nichts ändern.  

Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann auch nicht von einem steuerba-

ren  Entgelt 

für  eine  Nutzungsüberlassung  gesprochen  werden  (Art. 20  Abs. 1 

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lit. d DBG bzw. § 20 Abs. 1 lit. d StG). Die Pflichtigen waren bis zum ... April 2016 un-

beschränkt Eigentümer der Gesellschaft, weshalb rechtlich keine Überlassung zur Nut-

zung  an  die  Käuferin  vorliegen  konnte.  Zudem  wurde  die  Eigentumsübertragung  im 

Kaufvertrag auch nicht rückwirkend per ... Januar 2016 vollzogen, sodass sich die Fra-

ge,  ob  eine  solche  vereinbarte  Rückwirkung  allenfalls  diese  Folge  haben  könnte,  gar 

nicht stellt. 

c)  Dies  führt  zu  folgender  neuen  Berechnung  (Darstellung  Steuerausschei-

dung entsprechend der Veranlagungsverfügung bzw. dem Einschätzungsentscheid):  

aa) Direkte Bundessteuer: 

Einkommensanteile  

Fr.  

Fr.  

Fr.  

Total Satz  

Schweiz  

Ausland 

gem. Einschätzung 

Korrektur 

neu 

Quote 

Quotenmässige Abzüge total  

Steuerbares Einkommen 

Gerundet 

bb) Staats- und Gemeindesteuern:  

Einkommensanteile  

Fr.  

Fr.  

Fr.  

Total Satz  

 Zürich  

Ausland 

gem. Einschätzung 

Korrektur 

neu 

Quote 

Quotenmässige Abzüge total  

Steuerbares Einkommen 

Gerundet 

2.  Gestützt  auf  diese  Erwägungen  sind  die  Rechtsmittel  (unter  Korrektur  der 

unzutreffenden  rechnerischen  Ausscheidung  des  steuerbaren  Einkommens)  gutzu-

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heissen.  Ausgangsgemäss  sind  die  Kosten  des  Verfahrens  der  Beschwerdegegne-

rin/dem Rekursgegner aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG bzw. § 151 Abs. 1 StG). Den 

Pflichtigen  ist  aufgrund  ihres  Obsiegens  eine  Parteientschädigung  zuzusprechen 

(Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-

verfahren  vom  20.  Dezember  1968  bzw.  §  152  StG  i.V.m.  § 17  Abs. 2  des  Verwal-

tungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959). 

Demgemäss erkennt die Kammer: 

1.  Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Beschwerdeführer werden wie folgt veran-

lagt (Tarif gemäss Art. 36 Abs. 2 DBG; Verheiratetentarif):  

Steuerperiode 

 Einkommen 

Fr. 

2016 

steuerbar 

satzbestimmend 

2.  Der  Rekurs  wird  gutgeheissen.  Die  Rekurrenten  werden  wie  folgt  eingeschätzt  

(Tarif gemäss § 35 Abs. 2 bzw. § 47 Abs. 2 StG; Verheiratetentarif): 

Steuerperiode 

 Einkommen 

Vermögen 

Fr. 

Fr. 

2016 

steuerbar 

satzbestimmend 

[…] 

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