# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 33ff81d3-1e97-5cc6-84b1-da309660c239
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.10.2009 D-6402/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6402-2009_2009-10-14.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6402/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;
Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr.

A._______, geboren (...),
Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 8. Oktober 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6402/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der  Beschwerdeführer  am 24. August  2009 in  der  Schweiz um 
Asyl nachsuchte, wobei er keine Identitätspapiere zu den Akten reich-
te,

dass er anlässlich der Erstbefragung im B._______ vom 4. September 
2009 sowie der Anhörung nach Art. 29 Abs. 1  des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das BFM vom 21. September 
2009 im Wesentlichen angab, sein Vater – (Beruf) – sei im Jahr 2005 
von  C._______. aufgefordert  worden,  auf  seinem Grundstück  nichts 
mehr anzupflanzen, da die Regierung beziehungsweise die Behörden 
planten, darauf etwas zu bauen, 

dass sich sein Vater deswegen hilfesuchend an die Dorfbewohner ge-
wandt  habe,  worauf  diese  eine  Versammlung  einberufen  hätten,  an 
welcher C._______ jedoch trotz entsprechender Einladung nicht teilge-
nommen habe, weshalb er – der Beschwerdeführer – und sein Vater 
das Land weiter bebaut hätten, 

dass sein Vater in der Folge von C._______'s Leuten geschlagen und 
mit dem Tod bedroht worden sei, sollte er sich dem Pflanzverbot weiter 
widersetzen, 

dass sie die Felder deshalb aus Angst nicht mehr bestellt hätten, wes-
halb er den Schulbesuch aufgrund Geldmangels habe abbrechen müs-
sen, 

dass die Dorfbewohner den Vater  im Jahr 2009 informiert  hätten,  er 
dürfe  sein  Land  wieder  bestellen,  da  C._______  der 
Versammlungseinladung im Jahr 2005 nicht gefolgt sei, 

dass sein Vater in der Folge von C._______ und dessen Leuten erneut 
verprügelt worden sei, worauf er – der Beschwerdeführer – den Sohn 
von C._______ anfangs Juli 2009 aus Rache so heftig zusammenge-
schlagen habe, dass dieser erblindet sei, 

dass ihn C._______ deswegen zu Hause gesucht  habe, dort  jedoch 
nur einen seiner Freunde angetroffen habe,  welcher in der Folge zu 
Tode geprügelt geworden sei,

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dass  er  –  der  Beschwerdeführer  –  daraufhin  mit  (Angehörigen)  zu 
seinem  (Verwandten)  nach  D._______  geflohen  sei,  von  wo  aus  er 
sein Heimatland schliesslich mit einem Schiff verlassen habe,

dass er nicht wisse, in welchem europäischen Hafen er an Land ge-
gangen sei, 

dass er  von dem ihm unbekannten Ankunftshafen aus  mit  dem Zug 
nach E._______ gelangt sei, 

dass er vermute, dass gegen ihn wegen des Angriffs auf den Sohn von 
C._______ eine Strafuntersuchung oder ein Gerichtsverfahren eröffnet 
worden sei, 

dass er zudem befürchte, bei einer Rückkehr von C._______ und von 
der  Familie  des  an seiner  Stelle  getöteten Freundes umgebracht  zu 
werden,

dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelhei-
ten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Ak-
ten verwiesen wird (vgl. A1 und A8),

dass der  Beschwerdeführer  trotz  entsprechender  Aufforderung keine 
Identitätspapiere eingereicht hat,

dass er zur Begründung ausführte, er habe nie einen Pass oder eine 
Identitätskarte besessen, da dies in seinem Heimatland nicht obligato-
risch sei und er überdies immer nur zu Hause gewesen und nirgends 
hingegangen sei (vgl. A1 S. 4, A8 S. 3),

dass das BFM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 8. Oktober 
2009 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylge-
such nicht eintrat und die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der 
Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,

dass  der  Beschwerdeführer  dagegen  mit  Eingabe  vom  11. Oktober 
2009  (Datum  Poststempel;  Schreiben  datiert  vom  9. Oktober  2009) 
beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  einreichte  und  sinnge-
mäss um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung ersuchte,

und zieht in Erwägung,

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dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist, weshalb auf die form- und fristgerecht einge-
reichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art. 108  AsylG  sowie  Art. 105 
AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  kann  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, bei denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht  auf  das Asylgesuch nicht  eingetreten ist,  wobei 
bei  Nichteintretensentscheiden gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a und 
Abs. 3 AsylG auch die Flüchtlingseigenschaft zum Prozessgegenstand 
gehört  (vgl.  Entscheide  des  Schweizerischen  Bundesverwaltungsge-
richts [BVGE] 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend – wie nachfolgend aufgezeigt – um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht eingetre-
ten wird,  wenn Asylsuchende den Behörden nicht  innert  48 Stunden 
nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben,

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet,  wenn Asylgesuch-
steller  glaubhaft  machen können, dass sie dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie 
gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt 
wird oder zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingsei-
genschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind 
(Art. 32 Abs. 3 AsylG),

dass der Beschwerdeführer es trotz entsprechender Aufforderung un-
terliess, Dokumente zu seiner Identifizierung abzugeben,

dass die Erklärungen des Beschwerdeführers, er sei ohne Papiere von 
Nigeria aus in die Schweiz gelangt, ohne jemals kontrolliert worden zu 
sein  (vgl.  A1  S. 8),  angesichts  der  strengen  Kontrollen  an  EU-  und 
Schengen-Aussengrenzen nicht glaubhaft erscheinen,

dass zudem die Ausführungen des Beschwerdeführers zu seiner Rei-
se, wonach er von Nigeria aus per Schiff nach Europa gelangt sei, je-
doch  weder  den  Namen  und  die  Art  des  Schiffes  (Passagier-  oder 
Frachtschiff) noch den Ankunftshafen respektive das Ankunftsland und 
die danach per Zug durchquerten Orte auf seinem Weg in die Schweiz 
nennen könne, angesichts der Tatsache, dass Schiffe den Namen gut 
sichtbar tragen und aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerde-
führer Englisch spricht (vgl. A1 S. 2), was ihm ermöglicht haben sollte, 
zumindest einige Ortsschilder oder sonstige Anhaltspunkte zur Reise-
route  zu  erkennen,  nicht  realistisch  erscheinen  und  nicht  zu  seiner 
Glaubwürdigkeit beitragen,

dass somit keine entschuldbaren Gründe für das Versäumnis des Be-
schwerdeführers, innert der gesetzlichen Frist von 48 Stunden rechts-
genügliche Identitätsdokumente einzureichen, vorliegen,

dass der Beschwerdeführer zwar gemäss Vorbringen in der Beschwer-
deschrift bei der Botschaft seines Heimatlandes um Ausfertigung eines 
Identitätsdokumentes  ersuchen  wolle,  jedoch  ein  nachträglicher  Ein-
gang rechtsgenüglicher Papiere nicht zur Aufhebung des Nichteintre-
tensentscheids zu führen vermöchte, da – wie oben dargelegt – das 
Unterlassen der  Einreichung von Identitätspapieren innert  Frist  nicht 

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entschuldbar  ist  und überdies  – wie  nachfolgend aufgezeigt  –  keine 
Hinweise auf Verfolgung vorliegen (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1999 Nr. 16 
E. 5),

dass  es  überdies  befremdlich  erscheint,  dass  der  Beschwerdeführer 
mit der nigerianischen Vertretung Kontakt aufnehmen will, wenn er an-
dererseits  geltend  macht,  er  werde  von  den  heimatlichen  Behörden 
verfolgt, 

dass  sodann  die  Vorinstanz  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers, 
seinen Heimatstaat wegen der Furcht vor Verfolgung durch C._______ 
und durch die Angehörigen des an seiner Stelle getöteten Freundes 
sowie der Angst vor einem Strafverfahren wegen seines Angriffs auf 
den  Sohn  von  C._______  verlassen  zu  haben,  zutreffend  mangels 
Substanz und Realkennzeichen sowie aufgrund diverser Widersprüche 
und Ungereimtheiten als nicht glaubhaft erachtet hat,

dass hierzu auf die zu bestätigenden Erwägungen in der angefochte-
nen Verfügung verwiesen werden kann,

dass sich die Argumente in der Beschwerdeschrift im Wesentlichen in 
einer Wiederholung der bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend 
gemachten Vorbringen hinsichtlich des Reisewegs und der fehlenden 
Identitätspapiere erschöpfen, 

dass sie die vom BFM aufgezeigten Widersprüche und Ungereimthei-
ten im Zusammenhang mit den geltend gemachten Ereignissen nicht 
zu entkräften und keine asylrechtlich relevante Verfolgung – insbeson-
dere würden behördliche Massnahmen wegen des Verdachts der Be-
gehung einer  gemeinrechtlichen Straftat  für  sich  allein  grundsätzlich 
keine asylrelevante Verfolgung im Sinne des Asylgesetzes darstellen – 
zu begründen vermögen, 

dass  somit  keine  Abklärungen  im  Sinne  von  Art.  32  Abs. 3  Bst. c 
AsylG notwendig erscheinen,

dass  das  Bundesamt demzufolge zu  Recht  auf  das  Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass die Anordnung der Wegweisung die gesetzliche Regelfolge des 
Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ist  (Art.  44  Abs. 1  AsylG),  wenn 

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sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer fremdenpolizeilichen Auf-
enthaltsbewilligung befindet,

dass  der  Beschwerdeführer  über  keine  derartige  Bewilligung  verfügt 
und auch keinen Anspruch auf eine solche geltend machen kann, wes-
halb die von der Vorinstanz ausgesprochene Wegweisung im Einklang 
mit  den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist (vgl. 
EMARK 2001 Nr. 21),

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise des Ausländers in 
den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 
Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1  des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30)],

dass der Wegweisungsvollzug vorliegend in Beachtung dieser völker- 
und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist,  da  es  dem  Be-
schwerdeführer  nicht  gelungen ist,  eine  asylrechtlich  erhebliche Ge-
fährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen,  weshalb  das  in 
Art. 5 Abs. 1 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-
Refoulements  keine  Anwendung  findet  und  keine  Anhaltspunkte  für 
eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die im Hei-
matstaat droht,

dass sich der Vollzug der Wegweisung für Ausländer als unzumutbar 
erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situa-
tionen wie Krieg, Bürgerkrieg,  allgemeiner Gewalt  und medizinischer 
Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass in Nigeria nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt oder krie-
gerischen  Auseinandersetzungen  ausgegangen  werden  kann,  auf-
grund derer die Bevölkerung konkret gefährdet wäre, 

dass  sich  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  (...)  und  über  ver-
wandtschaftliche Beziehungen im Heimatstaat verfügenden Beschwer-
deführers  (vgl.  A1  S. 3),  der  keine  gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen geltend macht und gemäss eigenen Angaben wäh-
rend (...) Jahren die Schule besucht hat, neben seiner Muttersprache 
Ibo  auch  über  einige  Englischkenntnisse  verfügt  und  bis  zu  seiner 
Ausreise  aus  dem  Heimatland  seinem  Vater  als  (Beruf)  beim  Nah-
rungsmittelanbau geholfen hat  (vgl. A1 S. 2),  somit  als  zumutbar er-
weist (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung auch möglich ist, da keine Vollzugs-
hindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerde-
führer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken 
(Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass somit keine Wegweisungshindernisse vorliegen, weshalb die An-
ordnung der vorläufigen Aufnahme nicht in Betracht fällt und der Voll-
zug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  die  angefochtene  Verfügung  demnach  weder  Bundesrecht  ver-
letzt noch unangemessen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von 
der  Vorinstanz  richtig  und  vollständig  festgestellt  wurde  (Art. 106 
AsylG),  weshalb  sie  zu  bestätigen  und die  Beschwerde abzuweisen 
ist, 

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorlie-
genden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (...)  (vorab  per  Telefax;  Einschreiben; 
Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, (...) 
- (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Susanne Burgherr

Versand:

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