# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 660e043c-7930-53c3-9f96-cb5b556e5abe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.11.2008 D-6886/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6886-2008_2008-11-06.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6886/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr.

A._______, geboren (...),
Bangladesch,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 24. Oktober 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6886/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 9. September 2008 in der Schweiz um 
Asyl nachsuchte und dabei einen Nationalitätenausweis zu den Akten 
reichte,

dass  er  im Rahmen der  Erstbefragung vom 19. September  2008 im 
Empfangs- und Verfahrenszentrum B._______ und der Anhörung nach 
Art. 29  Abs. 1  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  (AsylG,  SR 
142.31) durch das BFM vom 3. Oktober 2008 im Wesentlichen angab, 
er sei Staatsangehöriger von Bangladesch, stamme aus C._______ im 
Distrikt D._______ und sei ethnischer Bengali,

dass er sich der Ahmadiyya Muslim Jamaat Bewegung (AMJ) - diesbe-
züglich reichte er am 20. Oktober 2008 die Faxkopie eines Mitglieder-
zertifikates ein -  angeschlossen habe, wodurch er  seine Familie und 
das ganze Dorf gegen sich aufgebracht habe, da die AMJ von den Ja-
maat Islam-Anhängern, zu welchen die anderen Familienmitglieder ge-
hörten, als nicht-muslimisch betrachtet werde,

dass ihn seine Mutter gewarnt habe, dass ihn die Dorfbewohner des-
halb umbringen wollten, weshalb er sich zunächst nach Dhaka - dem 
Hauptsitz der AMJ-Bewegung - begeben habe,

dass er sein Heimatland von Dhaka aus im Sommer 2008 verlassen 
habe und auf dem Luftweg via E._______, eventuell  F._______ (vgl. 
act. A6, S. 3), nach Italien und von dort aus am 8. September 2008 auf 
illegalem Weg in die Schweiz gelangt sei (vgl. act. A1, S. 6 f.; act. A6, 
S. 3),

dass er mit den Behörden bisher keine Schwierigkeiten gehabt habe, 
aber sich dies vielleicht  ändern  könnte,  da die  AMJ in  Bangladesch 
seit längerer Zeit - seit wann genau, könne er nicht sagen - verboten 
sei (vgl. act. A1, S. 6),

dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelhei-
ten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Ak-
ten verwiesen wird,

dass der Beschwerdeführer trotz entsprechender Aufforderung - abge-
sehen vom Nationalitätenausweis - keine Identitätspapiere eingereicht 

Seite 2

D-6886/2008

hat, dies mit der Begründung, er habe nie einen Pass beantragt und 
auch  nie  eine  Identitätskarte  besessen  und  er  habe  auch  keine 
Möglichkeit, ein solches Dokument zu beschaffen (vgl. act. A1, S. 3 f.),

dass er, zu seiner Reiseroute befragt, ergänzte, er sei mit einem fal-
schen Pass, den ihm G._______ in Dhaka besorgt habe, nach Europa 
gereist,  wobei er diesen nicht vorlegen könne, da ein Bekannter von 
G._______  ihm  das  Dokument  in  Italien  abgenommen  habe  (vgl. 
act. A1, S. 7; act. A6, S. 3),

dass das BFM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 24. Oktober 
2008 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylge-
such  des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat,  dessen  Wegweisung  aus 
der Schweiz anordnete und den Wegweisungsvollzug als zulässig, zu-
mutbar und möglich erachtete,

dass  der  Beschwerdeführer  dagegen  mit  Eingabe  vom  31. Oktober 
2008 (Datum Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
de erhob und sinngemäss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfü-
gung beantragte sowie in formeller Hinsicht um Gewährung einer Frist 
bis zum 6. November 2008 zur Nachreichung des Originals der AMJ-
Mitgliedschaftskarte ersuchte, wobei er erneut eine Kopie der besag-
ten Mitgliedschaftskarte sowie drei Internet-Auszüge mit Fotos von an-
geblich nicht-muslimischen Opfern zu den Akten reichte,

dass der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe vom 3. November  2008 zu-
dem beantragte, er sei nochmals zu seinen Asylgründen zu befragen, 
da er  zwischenzeitlich  erfahren habe,  dass  er  in  Bangladesch unter 
dem Verdacht  stehe,  einen Menschen  getötet  zu  haben,  und es sei 
ihm Gelegenheit  zu  geben,  unter  Beizug  eines  Anwalts  zu  den neu 
eingereichten Dokumenten - Kopien aus den angeblichen Strafakten - 
Stellung zu nehmen, wobei er hoffe, dass die diesbezüglichen Origina-
le bald einträfen,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-

Seite 3

D-6886/2008

setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist  (Art. 108 Abs. 2  AsylG sowie  Art. 6  AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin oder eines 
zweiten Richters entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 
vorliegend  –  wie  nachfolgend  aufgezeigt  –  um eine  solche  handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist, 
wobei auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 
werden kann (vgl. Art. 111a Abs. 2 AsylG und Art. 109 Abs. 3 BGG 
i.V.m. Art. 6 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche nicht eingetre-
ten wird,  wenn Asylsuchende den Behörden nicht  innert  48 Stunden 
nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben,

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet,  wenn Asylgesuch-
steller  glaubhaft  machen können, dass sie dazu aus  entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie 

Seite 4

D-6886/2008

gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt 
wird  oder  zusätzliche  Abklärungen  zur  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses 
nötig sind (Art. 32 Abs. 3 AsylG),

dass unter  den Begriff  „Reise- oder Identitätspapier“  gemäss Art. 32 
Abs. 2  Bst.  a  AsylG  nur  Dokumente  fallen,  welche  von den  heimat-
lichen Behörden zum Zweck des Identitätsnachweises ausgestellt wor-
den  sind,  mithin  grundsätzlich  nur  Reisepässe  oder  Identitätskarten 
diese Anforderungen erfüllen, nicht aber zu anderen Zwecken ausge-
stellte  Dokumente  wie  Führerausweise  oder  Geburtsurkunden  (vgl. 
Entscheide  des  Schweizerischen  Bundesverwaltungsgerichts  [BVGE] 
2007/7 E. 6), 

dass  der  vom  Beschwerdeführer  eingereichte  Nationalitätenausweis 
kein  rechtsgenügliches  Dokument  im  Sinne  der  erwähnten  Bestim-
mung darstellt,

dass überdies die  Erklärungen des Beschwerdeführers,  wie  er  ohne 
gültige Reisepapiere in die Schweiz gelangt sei - wonach er mit einem 
falschen Pass bis nach Italien gereist, ihm dieser jedoch in Rom abge-
nommen  worden  sei,  weshalb  er  ihn  nicht  vorlegen  könne,  und  er 
schliesslich ohne Papiere von Italien aus in einem Taxi in die Schweiz 
gefahren sei  -  angesichts  der  strengen  Pass-Kontrolle  an  Flughäfen 
und wichtigen Grenzübergängen als nicht realistisch erscheint,

dass zudem die widersprüchlichen Vorbringen des Beschwerdeführers 
hinsichtlich seiner Reiseroute via E._______ oder F._______ und der 
Personalien,  auf  welche  der  falsche  Pass  angeblich  ausgestellt 
gewesen  sei  (vgl.  act. A1,  S. 7;  act. A6,  S. 3),  nicht  zu  seiner 
Glaubwürdigkeit beitragen,

dass der Beschwerdeführer trotz entsprechender Aufforderung bis zum 
heutigen Zeitpunkt  offensichtlich  keine  Anstrengungen  unternommen 
hat, um ein rechtsgenügliches Identitätspapier einzureichen,

dass somit keine entschuldbaren Gründe für das Versäumnis des Be-
schwerdeführers, Identitätsdokumente einzureichen, vorliegen,

dass  die  Vorinstanz  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers,  seinen 
Heimatstaat wegen seiner Mitgliedschaft bei der AMJ und der daraus 
abgeleiteten Angst vor Verfolgung durch die Dorfbewohner und Fami-

Seite 5

D-6886/2008

lienangehörigen  verlassen  zu  haben,  zutreffend  mangels  Substanz 
und Realkennzeichen sowie aufgrund von diversen Widersprüchen im 
Zusammenhang mit  der angeblichen Mitgliedschaft  und der Tätigkeit 
bei der AMJ als nicht glaubhaft erachtet hat und dass hierzu auf die zu 
bestätigenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 
werden kann, 

dass auch die in der Beschwerdeschrift  vom 31. Oktober 2008 sowie 
in  dem  Schreiben  vom  3. November  2008  geltend  gemachten  Vor-
bringen  und  eingereichten  Dokumente  die  vom  BFM  aufgezeigten 
Widersprüche und Ungereimtheiten nicht zu entkräften und keine asyl-
rechtlich relevante Verfolgung zu begründen vermögen,

dass sich die Gewährung einer Frist zur Nachreichung des Originals 
der AMJ-Mitgliedschaftskarte erübrigt,  da sich aus der Mitgliedschaft 
allein keine asylrechtlich relevante Verfolgung ableiten liesse,

dass überdies die auf  Beschwerdeebene neu geltend gemachte Ge-
fahr vor einer Verhaftung wegen der Zugehörigkeit zur AMJ im Wider-
spruch  zu  den  Ausführungen  des  Beschwerdeführers  anlässlich  der 
Anhörung vom 19. September 2008 steht, wonach er mit den Behör-
den bisher  wegen seiner  AMJ-Mitgliedschaft  keine Probleme gehabt 
habe (vgl. act. A1, S. 6),

dass auch die mit Schreiben vom 3. November 2008 in Kopie einge-
reichten Dokumente bezüglich eines angeblich hängigen Strafverfah-
rens  gegen  den  Beschwerdeführer  zu  keinem anderen  Ergebnis  zu 
führen  vermögen,  da  einerseits  mangels  Vorliegens  eines  rechtsge-
nüglichen Identitätspapiers eine zweifelsfreie Zuordnung nicht möglich 
ist  und  andererseits  behördliche  Ermittlungsmassnahmen  –  selbst 
wenn  sie  auf  falschen  Anschuldigungen  beruhen  –  für  sich  allein 
grundsätzlich  keine  asylrelevante  Verfolgung  im  Sinne  des  Asylge-
setzes darstellen würden,

dass  somit  keine  Abklärungen  im  Sinne  von  Art. 32  Abs. 3  Bst. c 
AsylG notwendig erscheinen,

dass  das  Bundesamt demzufolge zu  Recht  auf  das  Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass die Anordnung einer Wegweisung die gesetzliche Regelfolge des 
Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ist  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  wenn 

Seite 6

D-6886/2008

sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer fremdenpolizeilichen Auf-
enthaltsbewilligung befindet,

dass  der  Beschwerdeführer  über  keine  derartige  Bewilligung  verfügt 
und auch keinen Anspruch auf eine solche geltend machen kann, wes-
halb die von der Vorinstanz ausgesprochene Wegweisung im Einklang 
mit  den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2001 Nr. 21),

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht möglich, nicht zulässig 
oder nicht zumutbar ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass der Vollzug der Wegweisung des jungen, ledigen und über ver-
wandtschaftliche Beziehungen in seinem Heimatstaat verfügenden Be-
schwerdeführers (vgl. act. A1, S. 2) als zumutbar sowie zulässig - es 
liegen keine Hinweise auf Verfolgung vor und es sind keinerlei Anhalts-
punkte für  eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich -  und 
möglich - es besteht die Pflicht, sich um die Beschaffung der für die 
Rückkehr  notwendigen  Reisepapiere  zu  bemühen  -  im  Sinne  von 
Art. 83  Abs. 2-4  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über 
die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20)  zu erachten ist, 
weshalb  die  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme  ausser  Betracht 
fällt,

dass  die  angefochtene  Verfügung  demnach  weder  Bundesrecht  ver-
letzt noch unangemessen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von 
der  Vorinstanz  richtig  und  vollständig  festgestellt  wurde  (Art. 106 
AsylG),  weshalb  sie  zu  bestätigen  und die  Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 7

D-6886/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  des  (...)  (Einschreiben; 
Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, (...) (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N (...), mit der Bitte 
um  Eröffnung  des  Urteils  an  den  Beschwerdeführer  und  um 
Zustellung  der  beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das 
Bundesverwaltungsgericht)

- (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Susanne Burgherr

Versand:

Seite 8