# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04261ac1-dfb1-5187-94bc-e191f5263ccb
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-11
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 11.02.2022 I 2021 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-70_2022-02-11.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 70

Entscheid vom 11. Februar 2022 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. am __.__.1972 im B.________, wo er rund 12 Jahre als 
Steinmetz/Maurer gearbeitet hatte) lebt seit Juni 2000 in der Schweiz, wo er für 
verschiedene Arbeitgeber, u.a. das Hotel ________ in ________, die 
C.________ AG sowie für Firmen zur Vermittlung von temporären Arbeitskräften 
erwerbstätig war (vgl. IV-act. 11-5/10 i.V.m. IV-act. 16 und 17). 

Am 30. Juni 2021 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung für Leistungen (berufli-
che Integration/Rente) ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden wie 
folgt umschrieben: Nieren- und Herzprobleme, Bluthochdruck, Probleme mit Knie 
und Auge (vgl. IV-act. 11-6/10 Ziff. 6.1). 

B. Nach Abklärung und Einholung diverser medizinischer Berichte nahm die 
RAD-Ärztin D.________ (Allg. Innere Medizin FMH) am 24. August 2021 dahin-
gehend Stellung, dass A.________ für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Pro-
duktionsmitarbeiter (bei der Firma ______ ______ in ______) sowie in adaptier-
ten Tätigkeiten als 100% arbeitsfähig zu beurteilen sei (IV-act. 23). Daraufhin 
kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 27. August 2021 an, das Leistungs-
begehren abzuweisen. Dagegen reichte A.________ am 1. September 2021 
Einwände und verschiedene Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ein (IV-act. 26).

C. In einer kurzen Stellungnahme vom 14. September 2021 hielt die RAD-
Fachärztin D.________ an ihrer ursprünglichen Einschätzung einer Arbeitsfähig-
keit von 100% fest (IV-act. 28). Daraufhin verfügte die IV-Stelle am 27. Septem-
ber 2021, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde.

D. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 18. Oktober 2021 fristge-
recht beim Verwaltungsgericht Beschwerde; sinngemäss ersucht er um eine 
neue Prüfung seiner Leistungsansprüche.

E. Mit Vernehmlassung vom 13. Dezember 2021 beantragte die IV-Stelle, die 
Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdefüh-
rers.

In einer Eingabe vom 26. Januar 2022 reichte der Beschwerdeführer weitere 
medizinische Unterlagen nach.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1  Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
vom 19. Juni 1959 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den All-

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gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 
2000 gilt als Invalidität die durch einen körperlichen oder geistigen Gesundheits-
schaden verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde gan-
ze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die 
Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähig-
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG:
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.1.2  Anzufügen ist, dass der Gesetzgeber mit der Gesetzesrevision "Weite-
rentwicklung der IV" (WE IV) bzw. den Änderungen des IVG vom 19. Juni 2020, 
welche per 1. Januar 2022 in Kraft getreten sind, u.a. ein neues, stufenloses 
Rentensystem eingeführt hat. Mit diesem Wechsel wird die Höhe des Anspruchs 
auf eine Invalidenrente neu in prozentualen Anteilen einer ganzen Rente festge-
legt und nicht mehr wie bisher nach Viertelsrentenstufen (vgl. Erw. 1.1.1 in fine). 
Allerdings gilt das stufenlose Rentensystem für Rentenansprüche ab dem 1. Ja-
nuar 2022. Rentenansprüche, die vor dem 1. Januar 2022 entstanden sind, wer-
den noch nach altem Recht zugesprochen (vgl. die Übergangsbestimmungen zur 
IVG-Änderung vom 19.6.2020).

1.1.3  Im konkreten Fall geht es v.a. darum, ob die am 30. Juni 2021 eingegan-
gene IV-Anmeldung zu IV-Leistungen führt (was vom Beschwerdeführer konklu-
dent bejaht und von der IV-Stelle verneint wird).

1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invalidität 
stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das die 

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versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (Meyer/ 
Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., Art. 28a N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a). Mit dem Untersuchungsgrundsatz korrelie-
ren die Mitwirkungspflichten der versicherten Person, indem diese zur Abklärung 
des Sachverhaltes beitragen muss (vgl. Meyer/Reichmuth, a.a.O., Art. 53-57 IVG 
N 10 mit Verweis auf BGE 122 V 157 Erw. 1a).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4).

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle 
Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 
danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
122 V 157 Erw. 1c). 

1.5.3  Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist mithin entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizini-

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schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).

1.5.4  In der Rechtsprechung sind die Aufgaben von Rechtsanwender und 
Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung seit jeher wie folgt verteilt 
worden: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es erstens, den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe 
der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher 
Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde 
zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der 
Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall 
Gerichte nicht kompetent sind (z.B. Urteil des Bundesgerichts 9C_437/2012 vom 
6.11.2012 Erw. 3.2). Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine 
abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur 
Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer 
Sicht so substanziell wie möglich begründet. Die ärztlichen Angaben sind eine 
wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (so die mit BGE 
105 V 156 Erw. 1 begründete und in zahllosen Urteilen bestätigte 
Rechtsprechung, z.B. BGE 132 V 93 Erw. 4).

1.6 Nach konstanter Rechtsprechung darf die IV-Stelle (bzw. im Beschwerde-
verfahren das Sozialversicherungsgericht) sich auf Berichte versicherungsinter-
ner medizinischer Fachpersonen (vom Regionalen Ärztlichen Dienst, RAD, der 
IV-Stellen) abstützen und mithin auch ohne Einholung eines externen Gutach-
tens einen Versicherungsfall nach Massgabe der eingeholten medizinischen Be-
richte entscheiden. Allerdings sind in solchen Fällen an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen, indem bei auch nur geringen Zweifeln an der 
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen grundsätzlich ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (vgl. dazu statt 
vieler Urteil des Bundesgerichts 9C_647/2020 vom 26.8.2021 Erw. 4.2 mit Ver-
weis auf BGE 142 V 58 Erw. 5.1f. mit Hinweisen; BGE 135 V 465 Erw. 4.4 in fine 
mit Hinweis).

1.7 Anzufügen ist, dass sich der gerichtliche Überprüfungszeitraum grundsätz-
lich auf den Sachverhalt beschränkt, wie er sich bis zum Erlass der angefochte-

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nen Verfügung (hier der Verfügung vom 27.9.2021) verwirklicht hat (BGE 143 V 
409 Erw. 2.1). Das kantonale Gericht hat aber nach der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung spätere Berichte und Dokumente in die Beurteilung miteinzube-
ziehen, sowie sie Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Ver-
waltungsverfahrens gegebene Situation erlauben (vgl. Urteil BGer 8C_503/2021 
vom 18.11.2021 Erw. 4.1 mit weiteren Hinweisen).

2. Was die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Versicherten sowie die 
Auswirkungen auf das verbliebene (zumutbare) Leistungsvermögen anbelangt, 
sind den Akten u.a. die nachfolgend aufgeführten Angaben zu entnehmen.

2.1 In der am 29. Juni 2021 unterzeichneten IV-Anmeldung wurden die 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt umschrieben: "Nieren- und 
Herzprobleme, Bluthochdruck, Probleme mit Knie und Auge" (vgl. IV-act. 11-
6/10).

2.2.1  Zuvor war der Versicherte am 15. Juni 2021 im Spital E.________ im 
Rahmen der gefässmedizinischen Sprechstunde von Oberarzt Dr.med. 
F.________ untersucht worden. In seinem Bericht vom 16. Juni 2021 stellte er 
folgende Diagnosen (IV-act. 21-15/68): 

1. Generalisierte Arteriosklerose
• Periphere arterielle Verschlusskrankheit Stadium I bds. mit/bei

• 40 bis 50%ige Stenose der mittleren A. iliaca externa bds.

2. Koronare 1-Gefässerkrankung
• St.n. posterolateralem NSTEMI am 10.04.21
• Koronarangiographie 10.04.21:

• Subtotaler RCX-Verschluss distal
• TTE 10.04.21: normale linksventrikuläre Funktion (EF 68%), Hypo-kinesie 

posterolateral, erhöhter LVEDP (18mmHg)
• TTE 28.04.21: Global erhaltene systolische und diastolische 

linksventrikuläre Funktion, EF 73%
• Therapie:

• Direct-Stenting des RCX-Verschluss am 10.04.21
• Sekundärprophylaxe: ASS 100mg/d lebenslang, Brilique 2x90mg bis 

04/22
• cvRF: arterielle Hypertonie Dyslipidämie, chon. Nikotinkonsum, Adipositas 

3. Chronisches thorakovertebrales Schmerzsyndrom

4. COPD Gold Stadium Ia

Weiter führte dieser Oberarzt u.a. aus, dass sich der Versicherte aufgrund von 
Schmerzen am Bein bds. nach 50m Gehen untersuchen liess; ausserdem habe 
er über Schmerzen am Rücken mit Kribbeln am Fuss bds. geklagt (IV-act. 21-
16/68 oben). In der Beurteilung hielt dieser Oberarzt fest, dass eine vaskuläre 
Ursache der vom Versicherten geschilderten Symptomatik anhand der aktuellen 

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gefässmedizinischen Untersuchung nicht eruiert werden konnte. Bei Verdacht 
auf ein lumbospondylogenes Schmerzproblem wurde auf eine orthopädische 
Abklärung bei Dr. G.________ verwiesen (IV-act. 21-16/68 unten):

2.2.2  Am 24. Juni 2021 untersuchte Dr.med. G.________ (Sportmedizinische 
Sprechstunde, Spital E.________) den Versicherten. Im gleichentags verfassten 
Bericht diagnostizierte diese Ärztin Schmerzen im thorakolumbalen Übergang 
sowie eine schmerzbedingt eingeschränkte Gehstrecke (primär nicht vaskulär 
bedingt); zudem wiederholte sie die bereits bekannten Diagnosen (siehe 
vorstehend, Erw. 2.2.1, vgl. IV-act. 21-13/68). Zur Abklärung eines 
pathologischen Korrelates empfahl sie eine MRI-Abklärung der BWS und LWS 
und nahm die entsprechenden Anmeldungen vor (IV-act. 21-14/68). 

2.2.3  Dr.med. H.________ (Oberärztin Tagesklinik Innere Medizin, Spital 
E.________) untersuchte den Versicherten am 25. Juni 2021. Im 
anschliessenden Bericht vom 2. Juli 2021 an den Hausarzt (siehe nachfolgend) 
wurden folgende Diagnosen gestellt (IV-act. 21-7/68):

1. Hypertensive Entgleisung
• ACE-Hemmer-Unverträglichkeit, starke Halsschmerzen

2. Koronare 1-Gefässerkrankung
• St.n. posterolateralem NSTEMI am 10.04.21
• Koronarangiographie 10.04.21:

• Subtotaler RCX-Verschluss distal
• TTE 10.04.21: normale linksventrikuläre Funktion (EF 68%), Hypokinesie 

posterolateral, erhöhter LVEDP (18mmHg)
• TTE 28.04.21: Global erhaltene systolische und diastolische 

linksventrikuläre Funktion, EF 73%
• Therapie:

• Direct-Stenting des RCX-Verschluss am 10.04.21
• Sekundärprophylaxe: ASS 100mg/d lebenslang, Brilique 2x90mg bis 

04/22
• cvRF: arterielle Hypertonie Dyslipidämie, chon. Nikotinkonsum, Adipositas 

3. Chronisches thorakovertebrales Schmerzsyndrom

4. COPD Gold Stadium Ia

Weiter wurde im Bericht u.a. ausgeführt, dass der Versicherte aktuell frei von 
kardialen Beschwerden sei. Er berichte weiterhin über starke Beinschmerzen, die 
bereits vor dem Herzinfarkt aufgetreten seien (IV-act. 21-8/68 oben). 

2.3 Der Hausarzt Dr.med.univ. I.________ (Facharzt Innere Medizin, 
E.________) stellte in seinem Bericht vom 21. Juli 2021 an die IV-Stelle folgende 
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (IV-act. 21-3/68):

Hyperhidrosis
Polyglobulie

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Nebennieren-Adenom links
Arterielle Hypertonie
Myokardinfarkt bei Eingefässerkrankung mit Stunt-Versorgung 04.2021

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit enthält dieser Bericht 
folgende Angaben (IV-act. 21-4/68 oben):

Calciumoxalat-Ureterolithiasis links
- St.n. ureterrenoskopischer Laserlithotrypsie eins ca. 2.5 cm grossen lumbalen 

Harnleiterkonkrementes links 04/2016
- St.n. obstruktiver Pyelonephritis 04/2016

Prä-Diabetes
Dyslipidämie
St.n. Inguinalhernien-Operation 08/2018
Hochgradige Amblyopathie b. Anisometropie Auge links

Zu den Funktionseinschränkungen zählte der Hausarzt alle Tätigkeiten, bei de-
nen eine übermässige Schweisssekretion ein Problem darstelle, z.B. Verpackung 
von hochwertigen Waren, Lebensmittelindustrie, Logistik, Kundenkontakt (vgl. IV-
act. 21-5/68, Ziff. 3.4).

2.4 Die RAD-Ärztin D.________ (Fachärztin Allgem. Innere Medizin FMH) 
nahm am 24. August 2021 wie folgt zur gesamten medizinischen Aktenlage Stel-
lung (vgl. IV-act. 23):

Welche AF-relevanten Diagnosen/ Gesundheitsschäden liegen vor und welche 
Einschränkungen verursachen diese?
Keine Diagnosen/Gesundheitsschäden von längerer Dauer.

Koronare 1-Gefässerkrankung:
Hier erfolgte ein suffizientes Stenting bei St.n. posterolateralem NSTEMI am 
10.04.21 mit Nachweis einer guten Herzfunktion (TTE 10.04.21: normale linksven-
trikuläre Funktion) (EF 68%)

Arterielle Hypertonie, schwer einstellbarer Hypertonus:
Die Therapieoptionen waren gemäss Aktenlage zu 11/20 noch nicht ausgeschöpft, 
zur Optimierung der Blutdruckeinstellung wurden gemäss Bericht Spital 
E.________ vom 13.11.20 verschiedene Behandlungsempfehlungen abgegeben 
(S. 42/ Scan 26.07.21). Es ist unklar, inwieweit diese Behandlungsoptionen umge-
setzt wurden. Ein langandauernder Gesundheitsschaden ergibt sich aus dieser 
Diagnose aufgrund der guten Behandelbarkeit nicht.

Chronisches thorakovertebrales Schmerzsyndrom:
Unter den üblichen Behandlungsoptionen (Analgesie und Physiotherapie/ Manual-
behandlungen) ist hier kein andauernder Gesundheitsschaden ableitbar.

COPD Gold Stadium 1a:
- RF: persistierender Nikotinkonsum

Durch Nikotinverzicht kann diese Erkrankung zumindest verlangsamt oder aufge-
halten werden. Dieses Stadium ist aufgrund der aktuell noch geringen Einschrän-
kungen ohne AU-Relevanz bei leichten und mittelleichten Tätigkeiten.

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Hyperhidrosis unklarer Ätiologie ES ca. 2013
Mögliche Behandlungsoptionen wurden noch nicht vollständig ausgeschöpft. Des 
Weiteren kann eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus diesem Symptom nicht 
abgeleitet werden. Allenfalls bei hygienisch bedenklichen Tätigkeiten/ Kundenkon-
takt ist von Einschränkungen auszugehen. Eine einfache Tätigkeit in der Produkti-
on ist möglich.

Nebennieren-Adenom links:
Dies ist ein gutartiger Tumor der Nebennierenrinde, welcher vermutlich i.R. einer 
abdominellen Bildgebung (CT) aufgefallen ist. Ein Befund ist nicht vorliegend. 
Gemäss endokrinologischer Untersuchung USZ 05/2020 fanden sich keine Auffäl-
ligkeiten. Eine AU-Relevanz kann hier nicht nachvollzogen werden.

Polyglobulie:
Zu diesem Laborwertbeschrieb finden sich keine entsprechenden Laborwerte, so-
dass weder die Schwere der Polyglobulie abzuschätzen ist noch werden akte-
nanamnestisch entsprechende funktionelle Einschränkungen beschreiben, welche 
auch nicht nachvollziehbar wären. Eine Polyglobulie ist sicher abklärungsbedürftig, 
jedoch mittels schulmedizinischer Massnahmen behandelbar und stellt keinen lan-
gandauernden Gesundheitsschaden dar.

Ein AU-relevanter langandauernder Gesundheitsschaden ist aus versicherungs-
medizinischer Sicht nicht festzustellen.

Wie hoch ist die medizinisch zumutbare AF in angestammter Tätigkeit als ehemali-
ger Produktionsmitarbeiter?
100%

Wie wird die medizinisch zumutbare AF in adaptierter Tätigkeit beurteilt?
100%

Was ist in der adaptierten Tätigkeit aus medizinisch theoretischer Sicht zu berück-
sichtigen? Zum weiteren Vorgehen?
Alle Tätigkeiten, bei denen eine übermässige Schweisssektretion ein Problem dar-
stellt, z.B. Verpackung v. hochwertigen Waren, Lebensmittelindustrie. Logistik, 
Kundenkontakt. Ideal wäre eine Tätigkeit in kühler/klimatisierter Umgebung.

2.5 Nach dem Vorbescheid vom 27. August 2021, mit welchem ein Leistungs-
anspruch verneint wurde (IV-act. 25), erhob der Versicherte am 1. September 
2021 Einwände und machte geltend, dass bei den aktuell behandelnden Ärzten 
weitere medizinische Akten einzuholen seien (IV-act. 26). Zudem wurden Arzt-
zeugnisse des Hausarztes eingereicht, wonach der Versicherte 100% arbeitsun-
fähig sei (IV-act. 3ff./15). 

2.6 Am 14. September 2021 gelangte die RAD-Fachärztin D.________ zum 
Ergebnis, dass eine neue medizinische Sachlage nicht dargelegt worden sei; zu 
den vorgebrachten Diagnosen sei bereits im RAD-Bericht vom 24. August 2021 
ausführlich Stellung genommen worden (IV-act. 28). Daraufhin hielt die IV-Stelle 
mit Verfügung vom 27. September 2021 u.a. was folgt fest (IV-act. 30): 

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Unsere Abklärungen haben gestützt auf die Beurteilung des Regional Ärztlichen 
Dienstes (RAD) ergeben, dass kein Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist. Die Beschwerden sind einer schul-
medizinischen, ambulanten Behandlung zugänglich und therapierbar.
Es liegt eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten wie auch in angepass-
ten Tätigkeit vor.
Es ist keine Invalidität gemäss Art. 8 ATSG ausgewiesen. Es besteht somit kein 
Anspruch auf IV-Leistungen, das Gesuch wird abgeschlossen.

2.7.1  Am 26. November 2021 (und mithin nach Erlass der angefochtenen Verfü-
gung) wurde der Versicherte von J.________ (Oberärztin Kardiologie, Spital 
E.________) untersucht. Im folgenden Bericht vom 7. Dezember 2021 an den 
Hausarzt wurde u.a. ausgeführt, dass die kardiale Vorgeschichte des Patienten 
kompliziert sei. Initial habe er im April 2021 einen NSTEMI erlitten, wobei eine 
subtotale RCX-Stenose gestentet werden konnte. Am 5. August 2021 sei eine 
Re-Koronarangiographie bei Thoraxschmerzen erfolgt (wobei der Stent sich 
durchgängig gezeigt habe und keine neuen Stenosen vorfindbar waren). Nur 
knapp eine Woche darauf erfolgte eine erneute koronarangiographische Unter-
suchung aufgrund eines NSTEMI's, wobei sich ein septaler Infarkt gezeigt habe. 
Es habe sich im MRI vom 12. August 2021 eine umschriebene transmurale sep-
tale Nekrose mit deutlichem Ödem (mit einem Troponinanstieg) gezeigt. In der 
MRI Verlaufskontrolle vom 06. Oktober 2021 habe sich das Ödem komplett re-
gredient gezeigt, bei Status nach den zwei Infarkten entsprechend diskrete Hy-
pokinesien bei normaler EF Am 14. Oktober 2021 sei eine erneute koronarangio-
graphische Untersuchung erfolgt bei Thoraxschmerzen und Troponinanstieg auf 
28 ng/l, wobei sich keine signifikanten Stenosen gezeigt hätten. Es bestehe der 
Verdacht auf eine MINOCA. Insgesamt sei die Belastbarkeit einschränkt, auch 
aufgrund diverser anderer Probleme (Adipositas, Rücken- und Beinschmerzen, 
vgl. Bf-act. 3).

2.7.2  In einem weiteren Bericht vom 25. Januar 2022 führte der Hausarzt u.a. 
was folgt aus (Bf-act. 1):

Bezüglich des Herzens gab es im letzten Jahr mehrere Ereignisse, die einem Her-
zinfarkt gleichzustellen sind, weshalb der Patient einen Stent brauchte und eine 
verminderte Leistungsfähigkeit des Herzens hat. Es besteht eine sogenannte MI-
NOCA, dies bedeutet, dass es zum Auftreten von Minderdurchblutungen des Her-
zens kommt ohne dass entsprechende Veränderungen an den Herzkranzgefässen 
vorhanden sind. Dies führt aber zu einer reduzierten Leistungsfähigkeit und es ist 
nicht vorhersehbar, wann der nächste Anfall erfolgen wird. So bleibt es nur die 
kardiovaskulären Risikofaktoren, die Hypertonie, die Dyslipidämie zu behandeln.

Von Seiten der Lunge besteht nur eine leichte Einschränkung der Belastungsfähig-
keit. Es besteht aber ein sogenanntes Schlafapnoesyndrom, welches die Leis-
tungsfähigkeit weiter einschränkt.

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3. Eine gerichtliche Würdigung all dieser Angaben zeitigt die nachfolgend 
dargelegten Ergebnisse.

3.1 Es handelt sich um einen 49-jährigen Versicherten mit multiplen Erkran-
kungen, die sich grundsätzlich mindestens teilweise auf die zumutbare Arbeits-
fähigkeit auswirken (namentlich die koronare Herzkrankheit, die Rückenbe-
schwerden und die Hyperhidrosis). Es trifft an sich zu, dass die angeführten 
gesundheitlichen Probleme des Versicherten nach der Aktenlage ausreichend 
untersucht und entsprechende Behandlungsoptionen angesprochen wurden. 
Hingegen kann der Argumentation in der angefochtenen Verfügung, welche sich 
ausschliesslich auf die Einschätzung der RAD-Fachärztin abstützt und im We-
sentlichen beinhaltet, dass der Versicherte in der angestammten Tätigkeit 
(Lagermitarbeiter) und in angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt (100%) ar-
beitsfähig sei, nicht tel quel beigepflichtet werden. Hinreichend begründete Zwei-
fel an dieser Einschätzung der RAD-Fachärztin sind darin zu erblicken, dass der 
Hausarzt im Rahmen einer gesamtheitlichen Beurteilung aller Krankheitsfaktoren 
sinngemäss von einer reduzierten Belastbarkeit bzw. Leistungsfähigkeit ausgeht, 
und zwar auch für grundsätzlich leichte, adaptierte Arbeiten, was im Lichte der 
konkreten Umstände durchaus einleuchtet. Mit anderen Worten ist es glaubhaft, 
dass der Versicherte mit den dargelegten gesundheitlichen Problemen nicht 
mehr (im Vergleich zu gesunden Versicherten) uneingeschränkt 100% arbeits-
fähig ist, zumal wenn die koronare Situation (mit 2 Koronarangiographien vor 
dem Erlass der angefochtenen Verfügung) hinreichend mitberücksichtigt wird. 
Angesichts solcher begründeter Zweifel an der dargelegten Einschätzung der 
RAD-Fachärztin, welche eine gesamthafte Beurteilung der Auswirkungen aller 
gesundheitlichen Probleme auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit vermissen lässt 
(indem beispielsweise auch nicht eine verminderte Leistungsfähigkeit durch 
einen massgeblichen zusätzlichen Pausenbedarf zugestanden wurde), erweist 
sich die Beschwerde als begründet. Wie es sich verhalten würde, wenn die RAD-
Fachärztin in ihrer Einschätzung der gesundheitlichen Situation des Versicherten 
vom 24. August 2021 für die Summe aller gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
einen zusätzlichen Pausenbedarf und/oder pauschal eine Einschränkung der 
Leistungsfähigkeit beispielsweise von rund 20% bis 25% anerkannt hätte, kann 
hier offen bleiben. 

3.2 Für eine Rückweisung an die Vorinstanz spricht aber insbesondere auch, 
dass in der angefochtenen Verfügung kein Einkommensvergleich durchgeführt 
wurde. Stellt man zur Ermittlung des Valideneinkommens auf das Jahresein-
kommen des Versicherten als Lagermitarbeiter bei der C.________ AG ab, ist 
dem IK-Auszug zu entnehmen, dass der Versicherte für sein letztes ganzes Jahr 

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bei diesem Arbeitgeber per 2016 insgesamt Fr. 47'830.-- verdiente, was massiv 
unter dem Durchschnittseinkommen eines Hilfsarbeiters gemäss den LSE-
Tabellenlöhnen liegt (gemäss der LSE 2016, Tabelle TA1, tirage skill level, Män-
ner, Kompetenzniveau 1, beträgt der Totalwert Fr. 5'340.--, was angepasst an die 
betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden einen durchschnittli-
chen Jahresverdienst von Fr. 66'803.40 per 2016 ergibt, vgl. dazu beispielsweise 
Urteil des Bundesgerichts 8C_475/2020 vom 14.4.2020 Erw. 3.1). Bei einer sol-
chen Differenz zwischen dem tatsächlichen Verdienst (Fr. 47'830.--) und dem 
durchschnittlichen Tabellenlohn gemäss LSE 2016 (66'803.40) im Umfange von 
nahezu Fr. 19'000.-- (66'803.40 minus 47'830 = 18'973.40) ist jedenfalls die An-
wendung der Rechtsprechung zur Parallelisierung der Vergleichseinkommen 
(vgl. dazu beispielsweise BGE 141 V 1; 140 V 41) zu prüfen, was in der ange-
fochtenen Verfügung nicht thematisiert wurde. 

3.3 Anzufügen ist, dass mit der vorliegenden Rückweisung an die IV-Stelle 
nach Auffassung des Gerichts nicht zwingend eine externe Begutachtung nötig 
ist. Vielmehr wäre eine solche gegebenenfalls entbehrlich, wenn im Rahmen 
einer gesamtheitlichen Einschätzung aller gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
für die (glaubhafte) eingeschränkte Belastbarkeit bzw. für einen erhöhten Pau-
senbedarf eine angemessene Herabsetzung der Leistungsfähigkeit zugestanden 
würde, welche im Rahmen des Einkommensvergleichs (unter Einbezug der 
Rechtsprechung zur Parallelisierung der Vergleichseinkommen) grundsätzlich zu 
einem IV-Rentenanspruch führen könnte.

4. Nach dem Gesagten ist in Gutheissung der Beschwerde die angefochtene 
Verfügung aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit 
sie im Sinne der Erwägungen vorgehen und alsdann über den Leistungsan-
spruch neu verfügen kann.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit geheissen, als die angefochtene Verfügung 
aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit 
sie im Sinne der Erwägungen vorgehen und alsdann über den Leistungs-
anspruch neu befinden kann.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Vorinstanz 
auferlegt. Sie hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Ent-
scheids auf das Konto der Postfinance 60-22238-6 des Gerichts zu über-
weisen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 11. Februar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 15. Februar 2022