# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f2458029-00ce-5898-81a0-de3fa9579dca
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-07
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Zivilabteilung 07.12.2022 Z1 2022 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_001_Z1-2022-22_2022-12-07.pdf

## Full Text

20221121_181617_ANOM.docx

I. Zivilabteilung Z1 2022 22

Oberrichter lic.iur. P. Huber, Abteilungspräsident
Oberrichter lic.iur. St. Scherer
Oberrichter Dr.iur. A. Staub
Gerichtsschreiber MLaw Chr. Kaufmann

Urteil vom 7. Dezember 2022 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
Kläger und Berufungskläger,

gegen

1. B.________,
2. C.________,
3. D.________,
4. E.________,
5. F.________,
6. G.________,
alle vertreten durch lic.iur. H.________, Advokat, und/oder RA MLaw I.________, Advokatin,
Beklagte und Berufungsbeklagte,

betreffend

Kollokation im Konkurs der J.________ AG in Liquidation
(Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, 3. Oktober 2022)

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Rechtsbegehren

Kläger und Berufungskläger

1. Der Entscheid des Kantonsgerichts vom 3. Oktober 2022 (A2 2020 14) sei aufzuheben und es sei die 
im Konkursverfahren über die J.________ AG im Lastenverzeichnis betreffend das Grundstück 
Inventar-Nr. ________, Grundstück Grundbuch K.________, Gemeinde L.________, Grundstück Nr. 
________ unter der Eingabe-Nr. 34 (Ord.-Nr. 1) angemeldete Forderung vollumfänglich in Rang und 
Bestand samt Pfandrecht abzuweisen.

2. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei die Sache zu neuem Entscheid an 
die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Es seien die beantragten Beweisanträge gutzuheissen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. 7,7 % MWST.

Sachverhalt

1. Bei den Beklagten handelt es sich um schweizerische Personalfürsorgestiftungen. Sie sind 
Anleger bei der Fondation M.________ (nachfolgend: Fondation), einer Stiftung gemäss 
Art. 80 ff. ZGB mit Sitz in ________, die am tt.mm.jjjj errichtet wurde (vgl. act. 1/15). Die 
N.________ SA (infolge Umfirmierung und Konkurseröffnung nunmehr O.________ SA in 
Liquidation; nachfolgend: N.________ AG) wurde als Betreibergesellschaft der Fondation 
errichtet.

2. Die J.________ AG in Liquidation mit Sitz in ________ (vormals J.________ SA mit Sitz in 
________; nachfolgend: J.________ AG) bezweckt gemäss Eintrag im Handelsregister u.a. 
________.

3. Am 25. April 2012 verkaufte P.________ als bisheriger Alleinaktionär sämtliche Aktien der 
J.________ AG an A.________ (nachfolgend: Kläger; vgl. act. 1/4). 

4. Am 2. Mai 2012 kaufte die J.________ AG, handelnd durch Q.________, das Grundstück 
Nr. ________, Gemeinde L.________, Grundbuch K.________ (nachfolgend: Grundstück 
Nr. ________) zum Preis von CHF 4'400'000.00 (act. 1/20). Die Finanzierung dieses Kaufs war 
zwischen dem Kläger respektive der J.________ AG und der Fondation bereits vorgängig 
mündlich geregelt worden. In der Folge nahm die Fondation bei der R.________ einen 
Überbrückungskredit in der Höhe von CHF 4'000'000.00 auf und veranlasste am 30. April 2012 
die Überweisung dieses Betrags auf das Konto von Notar S.________ (act. 32/46; act. 1/28). 
Zuvor hatte Notar S.________ gegenüber der Fondation bestätigt, dass auf dem Grundstück 
Nr. ________ insgesamt 16 Inhaberschuldbriefe errichtet und diese anschliessend an die 
Fondation weitergeleitet würden (act. 32/47 und 32/48).

5. Am 3. Mai 2012 wurde der Kläger als Verwaltungsrat der J.________ AG mit 
Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen. 

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6. Am 16. Mai 2012 schloss die Fondation – handelnd für "Divers créanciers" (nachfolgend: 
"diverse Gläubiger") – mit dem Kläger und der J.________ AG einen Darlehensvertrag über die 
für die Finanzierung des Grundstückskaufs bereits ausbezahlte Summe von CHF 4'000'000.00 
ab. Gleichzeitig unterzeichneten die Vertragsparteien die AGB zum Darlehensvertrag, die zu 
dessen integrierendem Bestandteil erklärt wurden (act. 1/21; nachfolgend: Schuldner-AGB). 
Am 18. Mai 2012 unterzeichneten die Beteiligten ausserdem eine Sicherungsübereignung, die 
das Darlehen durch 16 lnhaberschuldbriefe mit einer Pfandsumme von insgesamt 
CHF 4'000'000.00, lastend als Grundpfand auf dem Grundstück Nr. ________, im ersten Rang 
sicherstellte (act. 1/19). 

7. Zwischen dem 3. und 31. Mai 2012 zeichneten die Beklagten jeweils Zeichnungsscheine und 
überwiesen die dort vereinbarten Darlehenssummen an die Fondation (act. 32/28-41). Am 
31. Mai 2012 zahlte die Fondation den Überbrückungskredit samt Zinsen an die R.________ 
zurück (act. 1/28).

8. Die in der Sicherungsübereignung erwähnten 16 Inhaberschuldbriefe wurden am 13. Sep-
tember 2012 errichtet und mit Schreiben vom 28. September 2012 der Fondation zugestellt 
(act. 32/49 und 32/50). 

9. Nachdem die J.________ AG und der Kläger mit der Zahlung von Darlehenszinsen und/oder 
Amortisationen in Verzug geraten waren, kündigte die Fondation – handelnd für die 
Beklagten – mit Schreiben vom 4. März 2015 die Darlehensverträge sowie die 
Schuldbriefforderungen (act. 32/51 und 32/52).

10. Am 16. Januar 2016 schlossen die Beklagten mit dem Kläger und der J.________ AG eine 
Stundungsvereinbarung ab (act. 14/15). 

11. Am 21. März 2018 wurde über die J.________ AG der Konkurs eröffnet. Mit Eingabe vom 
20. September 2018 meldeten die Beklagten im Konkurs der J.________ AG ihre 
grundpfandgesicherten Forderungen an (act. 1/18), welche in der Folge fast vollständig im 
Lastenverzeichnis aufgenommen wurden (act. 1/5). Am 21. Februar 2020 wurde das 
Lastenverzeichnis betreffend das Grundstück Nr. ________ aufgelegt und am tt.mm.jjjj im 
SHAB publiziert (act. 1/2). 

12.1 Mit Eingabe vom 12. März 2020 reichte der Kläger beim Kantonsgericht Zug gegen die 
Beklagten Klage ein und beantragte im Wesentlichen, die im Konkursverfahren über die 
J.________ AG im Lastenverzeichnis betreffend das Grundstück Nr. ________ unter der 
Eingabe-Nr. 34 (Ord.-Nr. 1) angemeldete Forderung sei vollumfänglich in Rang und Bestand 
samt Pfandrecht kostenfällig abzuweisen (act. 1).

12.2 Mit Entscheid vom 29. Juli 2020 wurde der Kläger verpflichtet, eine allfällige 
Parteientschädigung der Beklagten in Höhe von CHF 86'100.00 sicherzustellen (act. 18).

12.3 In der Klageantwort vom 8. Februar 2021 beantragten die Beklagten, auf die Klage sei nicht 
einzutreten; eventuell sei die Klage abzuweisen (act. 32). In den anschliessenden 
schriftlichen Parteivorträgen (act. 36 und 40) und an der Hauptverhandlung vom 4. April 2022 
hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren fest (act. 51-53).

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12.4 Am 3. Oktober 2022 erliess das Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung, folgenden Entscheid 
(act. 56; Verfahren A2 2020 14):

"1. Die Klage wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

 2. Die Gerichtskosten werden wie folgt festgesetzt:

CHF    40'000.00   Entscheidgebühr

Die Gerichtskosten werden dem Kläger auferlegt und mit dem von ihm geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 40'000.00 verrechnet. Der Restbetrag von 
CHF 20'000.00 wird dem Kläger von der Gerichtskasse zurückerstattet.

 3.1 Der Kläger hat den Beklagten eine Parteientschädigung von CHF 115'292.85 
(MWST inbegriffen) zu bezahlen. 

 3.2 Es wird festgehalten, dass die Gerichtskasse den Beklagten den vom Kläger bei der 
Gerichtskasse hinterlegten Betrag von CHF 86'100.00 nach Eintritt der Rechtskraft 
dieses Entscheids unter Anrechnung an ihre Parteientschädigung auszuzahlen hat.

 4. [Rechtsmittelbelehrung]

 5. [Mitteilung]

13. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2022 teilten die Beklagten dem Obergericht unter Hinweis auf 
BGE 141 III 554 mit, dass sie im Falle einer Berufung des Klägers ein Gesuch um 
Sicherstellung der Parteientschädigung einreichen würden. Zugleich beantragten sie, ihnen 
eine Frist zur Begründung des Sicherstellungsgesuchs anzusetzen und ihnen die 
Berufungsschrift erst dann zur schriftlichen Stellungnahme zuzustellen, wenn über das 
Sicherstellungsgesuch entschieden und eine allfällige Sicherheit geleistet worden sei 
(act. 59).

14. Gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 3. Oktober 2022 reichte der Kläger mit 
Eingabe vom 7. November 2022 beim Obergericht innert Frist Berufung mit dem eingangs 
erwähnten Rechtsbegehren ein (act. 60).

Die vorliegende Berufung wurde den Beklagten nicht zur schriftlichen Stellungnahme 
zugestellt (Art. 312 Abs. 1 ZPO; vgl. dazu hinten E. 11.1). Ebenso wurde auf die 
Durchführung einer Berufungsverhandlung verzichtet.

Erwägungen

1. Die zutreffenden Ausführungen des Kantonsgerichts zur Zuständigkeit der Zuger Gerichte 
sind zu Recht unbestritten geblieben, weshalb ohne Weiteres darauf verwiesen werden kann 
(vgl. act. 56 E. 1).

2. Die Berufung ist bei der Rechtsmittelinstanz innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten 
Entscheids schriftlich und begründet einzureichen (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO).

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2.1 Das Berufungsverfahren ist als eigenständiges Verfahren ausgestaltet. Es dient nicht der 
Vervollständigung des vorinstanzlichen Verfahrens, sondern der Überprüfung und Korrektur 
des erstinstanzlichen Entscheids im Lichte konkret dagegen vorgebrachter Beanstandungen. 
Entsprechend ist die Berufung nach Art. 311 Abs. 1 ZPO begründet einzureichen. Dabei muss 
der Berufungskläger aufzeigen, inwiefern und weshalb er den angefochtenen Entscheid in 
tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht als fehlerhaft erachtet bzw. weshalb (zulässige) Noven 
oder neue Beweismittel einen anderen Schluss aufdrängen. Um diesen Anforderungen nachzu-
kommen, genügt es nicht, wenn der Berufungskläger lediglich auf seine Vorbringen vor erster 
Instanz verweist, sich mit Hinweisen auf frühere Prozesshandlungen zufriedengibt oder den 
angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Vielmehr muss er im Einzelnen die 
vorinstanzlichen Erwägungen bezeichnen, die er beanstandet, sich mit ihnen argumentativ aus-
einandersetzen und die Aktenstücke nennen, auf denen seine Kritik beruht. Die Begründung 
muss hinreichend explizit sein, sodass sie von der Berufungsinstanz einfach nachvollzogen 
werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_72/2021 vom 28. September 2021 E. 7.3.2 
m.w.H., insbesondere auf BGE 142 III 413 E. 2.2.2; 138 III 374 E. 4.3.1).

Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende 
Zulässigkeitsvoraussetzung für die Berufung. Lässt die Berufung insgesamt oder hinsichtlich 
eines bestimmten Streitpunkts eine (hinreichende) Begründung vermissen, so tritt die 
Berufungsinstanz darauf nicht ein. Die gerichtliche Fragepflicht nach Art. 56 ZPO entbindet 
nicht von einer gehörigen Begründung der Rechtsmitteleingabe. Ebenso wenig besteht eine 
Pflicht des Berufungsgerichts, die Berufung zur Verbesserung zurückzuweisen. Dabei 
handelt es sich nicht um einen verbesserlichen Mangel im Sinne von Art. 132 Abs. 1 ZPO 
(vgl. Urteile des Bundesgerichts 5A_350/2019 vom 26. Oktober 2020 E. 4.1 und 
5A_342/2020 vom 4. März 2021 E. 3.3, je m.w.H.).

2.2 Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die Berufungsinstanz zwar über eine vollständige 
Überprüfungsbefugnis der Streitsache verfügt und das erstinstanzliche Urteil sowohl auf 
rechtliche wie tatsächliche Mängel hin überprüfen kann. Dies bedeutet aber nicht, dass sie 
gehalten ist, von sich aus wie eine erstinstanzliche Gerichtsbehörde alle sich stellenden 
tatsächlichen und rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn die Parteien diese in oberer 
Instanz nicht mehr vortragen. Sie hat sich – abgesehen von offensichtlichen Mängeln – 
grundsätzlich auf die Beurteilung der in der schriftlichen Begründung gegen das 
erstinstanzliche Urteil erhobenen Beanstandungen zu beschränken (BGE 147 III 176 
E. 4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 4A_186/2022 vom 22. August 2022 E. 4.4.1).

2.3 Gemäss Art. 317 Abs. 1 ZPO können im Berufungsverfahren neue Tatsachen und 
Beweismittel sodann nur noch berücksichtigt werden, wenn sie (a.) ohne Verzug vorgebracht 
werden und (b.) trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht werden 
konnten. Die Rechtsprechung unterscheidet zwischen echten und unechten neuen 
Vorbringen. Bei den echten Noven geht es um Tatsachen, die (erst) nach dem Zeitpunkt 
entstanden sind, in welchem im erstinstanzlichen Verfahren letztmals neue Tatsachen 
vorgetragen werden konnten. Unechte Noven sind demgegenüber Tatsachen und 
Beweismittel, die bereits vor diesem Zeitpunkt entstanden waren. Neu im Sinn von Art. 317 
Abs. 1 ZPO ist eine Tatsache nicht nur dann, wenn sie der Geltendmachung eines gänzlich 
neuen Standpunkts in tatsächlicher Hinsicht dient, sondern auch dann, wenn die novenwillige 
Partei damit eine bereits vor erster Instanz vorgetragene Behauptung (nachträglich) 

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substanziiert bzw. substanziiert behauptet. Will eine Partei im Berufungsverfahren unechte 
Noven vortragen, obliegt es ihr präzise aufzuzeigen, dass sie im erstinstanzlichen Verfahren 
die ihr zumutbare Sorgfalt hat walten lassen. Sie hat namentlich präzise darzulegen, aus 
welchen Gründen sie nicht in der Lage gewesen sein soll, die neu behaupteten Tatsachen 
und Beweismittel bereits in erster Instanz in den Prozess einzubringen. Bei echten Noven ist 
das Kriterium der Neuheit (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO) ohne Weiteres gegeben. Folglich hat 
die novenwillige Partei darzutun, dass sie die neue Tatsache im Sinn von Art. 317 Abs. 1 
lit. a ZPO "ohne Verzug" vorgebracht hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_763/2018 vom 
1. Juli 2019 E. 2.1.3.2 f. m.w.H.).

3. Die Vorinstanz hielt in erster Linie fest, dass das Lastenverzeichnis im Konkurs ein 
Bestandteil des Kollokationsplans (Art. 125 Abs. 2 VZG) und daher mit der Kollokationsklage 
zu berichtigen sei. Zu dieser seien alle Gläubiger zugelassen, die im Konkursverfahren eine 
Forderung gegen die Konkursitin angemeldet hätten und deren Forderung von der 
Konkursverwaltung mit einer für das erkennende Gericht verbindlichen Verfügung im 
Kollokationsplan zugelassen oder abgewiesen worden sei. Fehle es an einer solchen 
formellen Gläubigerstellung, trete das Kollokationsgericht auf eine Kollokationsklage nicht ein 
(act. 56 E. 2.1). Die Konkursverwaltung habe im Konkurs der J.________ AG den 
Kollokationsplan unstrittig noch nicht aufgelegt, weshalb die Kollokation einer Forderung des 
Klägers noch nicht vorliege. Aus der im Recht liegenden Abtretungsurkunde nach Art. 260 
SchKG des Konkursamts Zug vom 6. April 2020 gehe zwar hervor, dass der Kläger im 
Konkurs der J.________ AG zumindest eine Forderung gegen Letztere angemeldet habe. Die 
Konkursverwaltung habe diese Forderung bis anhin aber noch nicht behandelt, weshalb dem 
Kläger die formelle Gläubigerstellung und damit die Klageberechtigung fehle, um die 
Kollokationsklage gegen die von den Beklagten im Lastenverzeichnis aufgenommenen 
Forderungen zu erheben. Demzufolge sei auf die vorliegende Kollokationsklage nicht 
einzutreten (act. 56 E. 2.2).

3.1 Der Kläger bringt demgegenüber vor, die Auffassung der Vorinstanz, wonach auf die Klage 
mangels einer rechtskräftigen Zulassung seiner Forderung im Kollokationsplan nicht einzu-
treten sei, sei klar falsch. Zum einen könne er seine Gläubigerrechte direkt mit der 
Forderungsanmeldung im Konkurs ausüben. Zum anderen hätte das Konkursamt das 
Lastenverzeichnis erst zusammen mit dem Kollokationsplan, dessen Bestandteil es ja 
bekanntlich sei, auflegen dürfen, womit die Aktivlegitimation bzw. Gläubigereigenschaft des 
Klägers klar festgestanden habe. Es gehe daher nicht an, ihm die Gläubigereigenschaft 
abzusprechen, bevor über diese überhaupt entschieden worden sei. Der angefochtene 
Entscheid sei daher aufzuheben und auf die Klage sei einzutreten (act. 60 Rz 4).

3.2 Diese Rüge ist zwar grundsätzlich begründet. Sie vermag dem Kläger letztlich aber nicht zu 
helfen, und zwar aus folgenden Gründen: 

Zum einen ist vorab festzuhalten, dass der Kläger mit der am 6. April 2020 an ihn erfolgten 
Abtretung von Rechtsansprüchen der Masse gemäss Art. 260 SchKG hinreichend 
nachgewiesen hat, dass er im Konkurs der J.________ AG eine Forderung von 
CHF 1'035'333.35 im 3. Rang zur Kollokation angemeldet hat (vgl. act. 10/35). Zum anderen ist 
der Vorinstanz zwar insoweit zuzustimmen, als das Lastenverzeichnis im Konkurs ein 
Bestandteil des Kollokationsplans ist und sich bei der negativen Kollokationsklage zwei 

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Konkursgläubiger gegenüberstehen, wobei sich die Aktivlegitimation des Klägers aus der 
rechtskräftigen Zulassung seiner Forderung im Kollokationsplan ergibt (vgl. Hierholzer/Sogo, 
Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 250 SchKG N 28 ff.). Dies gilt jedoch nicht 
uneingeschränkt. Vorliegend ist zu beachten, dass die Konkursverwaltung bis anhin lediglich 
das Lastenverzeichnis erstellt, den Kollokationsplan bezüglich der übrigen Gläubiger aber noch 
nicht aufgelegt und damit über die formelle Gläubigerstellung des Klägers (und weiterer 
Gläubiger) noch nicht entschieden hat, was entgegen der Auffassung des Klägers zulässig ist 
(vgl. act. 1/5 [S. 1]; Schober, Kurzkommentar VZG, 2011, Art. 125 VZG N 16). Damit 
unterscheidet sich die Rechtsposition des Klägers nicht wesentlich von derjenigen eines 
Gläubigers, dessen Forderung die Konkursverwaltung nicht zugelassen hat. Vielmehr besteht 
in beiden Fällen ein öffentliches Interesse an der raschen und beständigen Klärung der 
Passivmasse sowie ein Interesse der Gläubiger, Gewissheit über die von ihnen angemeldeten 
Forderungen zu erhalten. Mit Blick auf die Bedeutung der Rechtskraft des Kollokationsplans ist 
somit davon auszugehen, dass die 20-tägige Frist für die Wegweisungsklage auch für die 
Gläubiger von Forderungen, über deren Kollokation noch nicht entschieden worden ist, mit der 
öffentlichen Auflage des Teilkollokationsplans zu laufen beginnt. Demnach hätte die Vorinstanz 
auf die Klage eintreten müssen. Eine andere Frage ist, ob das Verfahren dann bis zu einem 
rechtskräftigen Entscheid über die Zulassung der vom Kläger angemeldeten Forderung im 
Kollokationsplan hätte sistiert werden müssen (vgl. zum Ganzen Hierholzer/Sogo, a.a.O., 
Art. 250 SchKG N 28e und N 29 unter Hinweis auf BGE 135 III 545). Diese Frage kann letztlich 
aber offenbleiben, weil die Vorinstanz in E. 2.2 des angefochtenen Entscheids zwar zum 
Schluss gelangte, dass auf die Kollokationsklage des Klägers nicht einzutreten sei, in Ziff. 1 
des Dispositivs dann aber festhielt, dass "die Klage abgewiesen [wird], soweit darauf 
einzutreten ist." Zudem hat sich das Kantonsgericht – wenn auch bloss im Rahmen einer 
Eventualbegründung – mit der Klage materiell auseinandergesetzt und die Gründe für eine 
Abweisung einlässlich dargelegt. Mithin ist dem Kläger aufgrund der Ausführungen in E. 2 des 
angefochtenen Entscheids kein Nachteil entstanden, der eine Aufhebung des Entscheids 
rechtfertigen würde.

4. Hinsichtlich der Abweisung der Klage kann vorab auf die einlässlichen und zutreffenden Er-
wägungen im erstinstanzlichen Entscheid (act. 56 E. 3-9) verwiesen werden (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 5A_369/2016 vom 27. Januar 2017 E. 3.1 m.w.H.). Was der Kläger dagegen 
vorbringt, vermag – wie nachfolgend darzulegen ist – den Anforderungen an die Begründung 
einer Berufung (vgl. vorne E. 2.1) grösstenteils nicht zu genügen, weshalb insoweit auf die 
Berufung nicht einzutreten ist.

Anzumerken bleibt, dass prozessuale Formen unerlässlich sind, um die ordnungsgemässe 
Abwicklung des Verfahrens und die Durchsetzung des materiellen Rechts zu gewährleisten. 
Der Kläger ist Jurist ("lic.iur." [vgl. act. 60 S. 10]) und geniesst daher im Gegensatz zu einem 
Laien keinen weitergehenden Schutz als eine anwaltlich vertretene Partei. Dementsprechend 
kann von ihm – ohne in überspitzten Formalismus zu verfallen – verlangt werden, dass er eine 
Berufung einreicht, welche die Anforderungen an eine hinreichende Begründung erfüllt (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 5A_157/2021 vom 24. Februar 2022 E. 5.2.3.1 und 5.2.4 m.w.H.; 
5A_964/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.1.4).

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5. Die Vorinstanz hielt zu Recht fest, dass sich die im Lastenverzeichnis aufgenommenen For-
derungen der Beklagten auf den Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 und die von den 
Vertragsparteien unterzeichneten Schuldner-AGB stützen. 

5.1 In einem ersten Schritt prüfte daher die Vorinstanz, ob die jeweiligen Verträge gültig zustande 
gekommen sind, was sie zusammengefasst aus folgenden Gründen bejahte (act. 56 E. 5):

5.1.1 Im Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 (act. 1/21) habe die Fondation – handelnd im Namen 
"diverser Gläubiger" – mit dem Kläger und der J.________ AG im Wesentlichen vereinbart, 
dass eine Darlehenssumme von CHF 4'000'000.00 an Letztere für die Zeitdauer von vier 
Jahren und elf Monaten ausbezahlt werde (Art. 2 sowie Art. 6). Zum Zeitpunkt des 
Vertragsabschlusses sei aber unbestrittenermassen noch nicht bestimmt gewesen, wer die 
vertretenen "Gläubiger" sein sollten. Die Beklagten seien sodann auch nach ihrer 
"Bestimmung" weiterhin und während der Vertragsdauer bis zum Abschluss der 
Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 unbekannt geblieben. Im vorliegenden Fall 
vermöge die Unbestimmtheit bzw. die Anonymität der Beklagten als Vertretene das gültige 
Zustandekommen des Vertrags allerdings nicht zu hemmen. Handeln in fremdem Namen 
liege vor, wenn der Vertreter dem Dritten erkläre, dass er mit Wirkung für einen anderen 
handle. Beim ausdrücklichen wie beim stillschweigenden Handeln für einen Dritten genüge 
die Bestimmbarkeit des Vertretenen. Der Vertretene könne bei Vertragsschluss aber noch 
unbekannt sein und noch nicht feststehen; er könne sogar erst noch zu suchen sein. Die 
nachträgliche Bestimmung des Vertragspartners dürfe dabei dem Vertreter, einer Drittperson 
oder irgendwelchen äusseren Ereignissen überlassen werden. Schliesse ein Dritter bewusst 
mit einer unbekannten Vertragspartei Geschäfte ab, so könne der Vertragspartner bei deren 
späterer Abwicklung weiterhin unbekannt bleiben. Der Vertreter trete alsdann nicht nur beim 
Vertragsschluss, sondern auch bei den Abwicklungshandlungen als Vertreter des nun 
bestimmten, aber dem Dritten nicht bekanntgegebenen Vertretenen auf. Soweit der 
Vertretene bei der Vertragsabwicklung mitwirken müsse, sei der Vertreter zur Bekanntgabe 
gestützt auf Art. 2 Abs. 1 ZGB verpflichtet (act. 56 E. 5.1 und 5.1.1 mit Hinweisen auf Lehre 
und Rechtsprechung). 

5.1.2 Das Vertretungsverhältnis zwischen der Fondation und den im Abschlusszeitpunkt noch 
unbestimmten Beklagten sei ausdrücklich in Art. 1 des Darlehensvertrags vom 16. Mai 2012 
vermerkt. Die Fondation habe diesen Vertrag schliesslich im Namen der "Gläubiger" 
unterzeichnet. Folglich sei es für das gültige Zustandekommen des Darlehensvertrags 
unerheblich gewesen, ob die Beklagten im Zeitpunkt der Vertreterhandlung noch nicht [als 
Darlehensgeber] festgestanden hätten; die (relative) Unbestimmtheit der künftigen Gläubiger 
habe die Gültigkeit des Vertrags nicht gehemmt. Da der Darlehensvertrag unter der 
Suspensivbedingung abgeschlossen worden sei, dass für das Zustandekommen die gesamte 
Darlehenssumme von "Mitgliedern" [Anlegern] der Fondation gezeichnet werde, sei der Kreis 
der möglichen Gläubiger bei Vertragsschluss bereits definiert gewesen. Der Darlehensvertrag 
sei entsprechend mit der Zeichnung sämtlicher Zeichnungsscheine durch die Beklagten 
zwischen Letzteren und dem Kläger sowie der J.________ AG rückwirkend (ex tunc) 
zustande gekommen. Dieses Ergebnis habe auch der Kläger in seinen Eingaben wiederholt 
selber bestätigt. Aufgrund der fehlenden Parteistellung der Fondation im Darlehensvertrag 
vom 16. Mai 2012 überzeuge auch die Behauptung des Klägers nicht, wonach die Fondation 

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zur Refinanzierung von gewährten Darlehen Darlehensverträge mit Pensionskassen zu 
günstigeren Konditionen abgeschlossen habe (act. 56 E. 5.1.2). 

5.1.3 Wie bereits erwähnt, seien die Beklagten auch nach Zeichnung der Zeichnungsscheine bis zum 
Abschluss der Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 unbekannt geblieben. Der 
Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 schliesse die Möglichkeit zur Bekanntgabe der Vertretenen 
jedoch nicht aus; vielmehr regle er die Bekanntgabe der dazumal noch zu bestimmenden 
Vertretenen gar nicht. Mithin hätte es dem Kläger und der J.________ AG gestützt auf den 
Darlehensvertrag freigestanden, die Bekanntgabe während der Vertragsdauer zu verlangen, 
was sie – soweit aufgrund der Akten ersichtlich – jedoch nicht getan hätten. Im Weiteren sei die 
Bekanntgabe der Beklagten für die Vertragsabwicklung nicht notwendig gewesen, weil die 
Fondation während der gesamten Vertragsdauer als (bevollmächtigte) Vertreterin der 
Beklagten agiert habe. Überdies sähen die zwischen den Beklagten und der Fondation 
abgeschlossenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Gläubiger (nachfolgend: Gläubiger-
AGB) vor, dass die jeweilige Zeichnerin die Fondation beauftrage, sie zwecks Abschlusses 
eines Hypothekardarlehensvertrags zu vertreten (act. 36/41 [Art. 1]). Da die 
Vertragsabwicklung somit durch die Fondation erfolgt sei, habe sich die Bekanntgabe auch 
nicht gestützt auf Art. 2 Abs. 1 ZGB aufgedrängt. Demzufolge sei der Darlehensvertrag vom 
16. Mai 2012 – nur weil die Beklagten während der Vertragsdauer nicht bekannt gegeben 
worden seien – nicht als ungültig einzustufen. Schliesslich sei es dem Kläger und der 
J.________ AG offenkundig egal gewesen, mit welchen "Mitgliedern" [Anlegern] der Fondation 
sie den Darlehensvertrag konkret abgeschlossen hätten. Dementsprechend hätten weder der 
Kläger noch die J.________ AG während der Vertragsdauer irgendwelche Vorbehalte gegen 
die fehlende Bekanntgabe angebracht. Sie hätten vielmehr die Darlehenssumme am 30. April 
2010 [recte: 2012] vor Zeichnung der Zeichnungsscheine angenommen und ab dem 1. Juni 
2010 [recte: 2012] die vereinbarten Darlehenszinsen bezahlt. Hinzu komme, dass die 
Beklagten in der Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 namentlich genannt und somit 
spätestens zu diesem Zeitpunkt gegenüber dem Kläger und der J.________ AG bekannt 
gegeben worden seien. Unter diesen Umständen sei ohnehin fraglich, ob die Berufung auf die 
Ungültigkeit des Vertrags mangels Bekanntgabe der Vertretenen nicht rechtsmissbräuchlich sei 
(act. 56 E. 5.1.3).

5.1.4 Im Weiteren treffe es zwar zu, dass für die Vertragsparteien unterschiedliche AGB bestünden. 
Der Kläger verkenne jedoch, dass die jeweiligen ABG nicht dasselbe, sondern zwei 
unterschiedliche Rechtsverhältnisse regeln würden. Nachdem die Gläubiger-AGB 
ausschliesslich das Auftragsverhältnis zwischen den Beklagten und der Fondation (d.h. das 
"Innenverhältnis" und nicht die Details eines Darlehensvertrags) regeln würden und der Kläger 
und die J.________ AG nicht Parteien des Innenverhältnisses [gewesen] seien, müssten sie 
von deren Willen nicht erfasst sein. Demgegenüber beträfen die Schuldner-AGB das 
Aussenverhältnis, weshalb diesbezüglich zwischen dem Kläger, der J.________ AG und den 
Beklagten ein Konsens bestehen müsse. Die Schuldner-AGB seien indessen vom Kläger, der 
J.________ AG und der Fondation im Namen der "Gläubiger" (also der Beklagten) 
unterzeichnet worden, womit ein Konsens hinsichtlich der Schuldner-AGB vorliege. Zudem 
hätten die Beklagten gemäss Art. 11 der Gläubiger-AGB akzeptiert, dass der mit dem 
Schuldner unterzeichnete Darlehensvertrag den Schuldner-AGB unterstellt werde, und sich 
gleichzeitig verpflichtet, die Schuldner-AGB zu befolgen. Die unterschiedlichen AGB würden 

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somit den Konsens des Darlehensvertrags vom 16. Mai 2012 nicht "berühren" (act. 56 
E. 5.2.2).

5.1.5 Ebenfalls nicht stichhaltig sei die Behauptung des Klägers, dass die Zeichnungsscheine und 
der Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 unterschiedliche Vertragskonditionen (etwa betreffend 
Zinssatz und Laufzeit) festlegen würden, was wiederum den Konsens beschlage. Es sei zwar 
richtig, dass die Vertragsparteien im Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 einen Zinssatz von 
3,85 % vereinbart hätten und in den Zeichnungsscheinen jeweils ein tieferer Zinssatz von 
3,5 % erwähnt werde. In den Zeichnungsscheinen werde jedoch der für das Innenverhältnis 
geltende Nettozinssatz aufgeführt, während der Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 den das 
Aussenverhältnis betreffenden Bruttozinssatz erwähne. Wie die Beklagten den erwirtschafteten 
Bruttozins im Innenverhältnis aufteilen und die intern erbrachten Leistungen der Fondation 
vergüten würden, beschlage den Konsens im Aussenverhältnis nicht. Im Weiteren seien die 
Laufzeit und der Beginn der Verzinsung für die Parteien des Darlehensvertrags vom 16. Mai 
2012 nicht unterschiedlich geregelt gewesen. Für das Aussenverhältnis habe gemäss 
Darlehensvertrag gegolten, dass die Verzinsung mit der Auszahlung der Darlehenssumme 
begonnen habe. Aufgrund des Überbrückungskredits sei die Laufzeit des Vertrags 
entsprechend dem bereits verstrichenen Monat auf vier Jahre und elf Monate vom 31. Mai 
2012 bis 30. April 2017 festgelegt worden. Eine davon abweichende Regelung, die in den 
Gläubiger-AGB vorgesehen sei und das Innenverhältnis betreffe, beschlage den Konsens im 
Aussenverhältnis wiederum nicht (act. 56 E. 5.2.3). 

5.1.6 Als Zwischenfazit sei festzuhalten, dass der Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 gültig 
zustande gekommen sei. Zuletzt hätten der Kläger und die J.________ AG dieses Ergebnis in 
der Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 selber bestätigt. Der Vollständigkeit halber 
sei festzuhalten, dass der Kläger gegen die Gültigkeit der Sicherungsübereignung vom 18. Mai 
2012 – soweit ersichtlich – nichts Relevantes vorbringe. Der Kläger und die J.________ AG 
hätten das bestehende Grundpfandverhältnis zuletzt wiederum in der Stundungsvereinbarung 
vom 16. Januar 2016 bestätigt. Der Kläger bestreite sodann lediglich pauschal, dass die 
fraglichen Schuldbriefe aufgrund des Errichtungszeitpunkts am 13. September 2012 nicht 
Gegenstand der Sicherungsübereignung vom 18. Mai 2012 hätten sein können, weshalb er 
damit nicht zu hören sei. Die das Grundstück Nr. ________ betreffenden und im Recht 
liegenden 16 Inhaberschuldbriefe würden im Übrigen mit den in der Sicherungsübereignung 
vom 18. Mai 2012 erwähnten Schuldbriefen übereinstimmen und damit Gegenstand der 
Sicherungsübereignung vom 18. Mai 2012 bilden. Zudem habe Notar S.________ in einem 
Schreiben vom 26. April 2012 gegenüber der Fondation die Errichtung von 
16 Inhaberschuldbriefen und deren anschliessende Weiterleitung an die Fondation bestätigt. 
Das Grundbuchamt habe die Schuldbriefe in der Folge am 28. September 2012 zugestellt. 
Schuldnerin der lnhaberschuldbriefe sei ist die J.________ AG (act. 56 E. 5.3).

5.2 In der Berufung beharrt der Kläger demgegenüber auf seinem Standpunkt und bringt in erster 
Linie vor, dass kein gültiger Darlehensvertrag zustande gekommen sei, weil die Beklagten im 
Abschlusszeitpunkt unbestrittenermassen noch gar nicht als Vertragsparteien festgestanden 
hätten und daher die Fondation den Vertrag nicht in deren Namen habe unterzeichnen können. 
Wie die Vorinstanz festhalte, seien die Beklagten sodann weiterhin und während der 
Vertragsdauer bis zum Abschluss der Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 unbekannt 
geblieben. Mit unbestimmten und anonymen Parteien – so der Kläger – könne aber unter 

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keinen Umständen ein Vertrag geschlossen werden, da es sich "bei der Vertragspartei um ein 
zentrales essentialia negotii" handle, welches bereits beim Abschluss des Vertrags vom 
Konsens der Vertragsparteien umfasst sein müsse. Dies sei vorliegend nicht der Fall 
[gewesen]. Zudem sei es den Darlehensnehmern zu keinem Zeitpunkt möglich gewesen, die 
Beklagten namentlich zu bestimmen. Daher mache es auch keinen Sinn, Art. 38 OR analog auf 
die Darlehensnehmer anzuwenden, zumal diese – im Gegensatz zu den Beklagten – gerade 
nicht vertreten gewesen seien. Bei der Unbestimmtheit der Beklagten handle es sich um einen 
"unheilbaren Rechtsfehler"; mit "diversen Gläubigern" könne kein Vertrag abgeschlossen 
werden. Demzufolge seien die Darlehensverträge ungültig und die Klage hätte mangels 
Zustandekommens der "Darlehensverträge anno 2010 und 2011" gutgeheissen werden 
müssen. Hinzu komme, dass die Bestimmungen in den AGB, auf welche sich die Vorinstanz 
abgestützt habe, höchst unüblich und daher geradezu ungewöhnlich seien, weshalb diesen 
gemäss Art. 8 UWG die Anwendung hätte versagt werden müssen (act. 60 Rz 5 f.). 

5.3 Mit diesen Ausführungen ist die Berufung offenkundig nicht hinreichend begründet (vgl. vorne 
E. 2.1). Der Kläger schildert lediglich seine eigene (teils unverständliche) Sicht und versäumt 
es, sich mit den einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz, die sich auf die einschlägige 
Rechtsprechung und Lehre stützen, konkret und argumentativ auseinanderzusetzen. Aufgrund 
der Ausführungen des Klägers ist denn auch nicht erkennbar, inwiefern die Vorinstanz das 
Recht falsch angewendet und/oder den Sachverhalt falsch festgestellt haben soll. Im Übrigen 
verweist der Kläger auf Art. 8 UWG, legt indessen nicht dar, welche Bestimmungen der vom 
Kantonsgericht herangezogenen Geschäftsbedingungen aus welchen Gründen "ungewöhnlich" 
bzw. missbräuchlich sein sollen. Abgesehen davon verkennt er, dass Art. 8 UWG nach seinem 
ausdrücklichen Wortlaut nur bei Verwendung allgemeiner Geschäftsbedingungen zum Nachteil 
"der Konsumentinnen und Konsumenten" gilt und daher im vorliegenden Fall nicht einschlägig 
ist (vgl. Heiss, in: Heizmann/Loacker [Hrsg.], UWG Kommentar, Art. 8 UWG N 95 und 118 ff.), 
weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. Ebenso unbehelflich ist die weitere Rüge des 
Klägers, wonach auch insofern ein Konsens über die wesentlichen Vertragspunkte gefehlt 
habe, als die Vertragsparteien jeweils andere Darlehenskonditionen (insbesondere betreffend 
AGB, Zinssätze und Laufzeiten) gegenüber der Fondation gehabt hätten (act. 60 Rz 8). Auch 
diesbezüglich belässt es der Kläger bei einer blossen Behauptung; eine argumentative 
Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Erwägungen ist nicht erkennbar.

5.4 Im Weiteren bestreitet der Kläger auch einen Konsens hinsichtlich eines Schuldnerwechsels, 
zumal der Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 einen Schuldnerwechsel nicht explizit geregelt 
habe. Dabei trägt er die exakt gleiche Begründung wie in den Parallelverfahren Z1 2022 20 
(betreffend A2 2020 12) und Z1 2022 21 (betreffend A2 2020 13) vor (vgl. act. 60 Rz 9), obwohl 
es im vorliegenden Fall gar keine vorbestehenden Darlehensverträge zwischen der Fondation 
und P.________ bzw. der J.________ AG gab und die Vorinstanz einen Schuldnerwechsel im 
angefochtenen Entscheid zu Recht nicht thematisierte. Es erübrigt sich daher, weiter darauf 
einzugehen.

5.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Berufung hinsichtlich der Gültigkeit der mass-
gebenden Verträge nicht hinreichend begründet ist, weshalb in diesem Punkt nicht darauf 
einzutreten ist.

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6. In einem zweiten Schritt gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die im Lastenverzeichnis 
kollozierte Darlehensforderung der Beklagten nicht untergangen ist.

6.1 Zur Begründung führte das Kantonsgericht zusammengefasst Folgendes aus (act. 56 E. 6):

6.1.1 Sittenwidrig im Sinne von Art. 20 Abs. 1 OR seien Verträge, die gegen die herrschende Moral, 
d.h. gegen das allgemeine Anstandsgefühl oder gegen die der Gesamtrechtsordnung 
immanenten ethischen Prinzipien und Wertmassstäbe verstossen würden. Widerrechtlich sei 
ein Vertrag, wenn sein Gegenstand, der Abschluss mit dem vereinbarten Inhalt oder sein 
mittelbarer Zweck gegen objektives Recht verstosse (act. 56 E. 6.1 mit Hinweisen auf Lehre 
und Rechtsprechung).

6.1.2 Der im Darlehensvertrag vereinbarte jährliche Zinssatz von 3,85 % sei entgegen der 
Auffassung des Klägers nicht als marktunüblich und damit auch nicht als sittenwidrig im Sinne 
von Art. 20 Abs. 1 OR zu betrachten. Demnach habe er keine (Teil-)Nichtigkeit der 
Darlehensverträge zur Folge (act. 56 E. 6.1 und 6.2.1 f.).

6.1.3 Im Weiteren mache der Kläger sinngemäss geltend, dass der mittelbare Vertragszweck des 
Darlehensvertrags vom 16. Mai 2012 rechts- und/oder sittenwidrig sei, weil dieser Zweck darin 
bestanden habe, mittels Überfinanzierung des grundpfandbelasteten Grundstücks Nr. 
________ unrechtmässige Vermögensvorteile zu erwirtschaften, die der Aufrechterhaltung 
eines Schneeballsystems gedient hätten.

Für das Vorliegen eines rechts- oder sittenwidrigen mittelbaren Vertragszwecks genüge 
beidseitig gewolltes Handeln auch nur einer Partei gegen eine zwingende Norm bzw. gegen 
das allgemeine Anstandsgefühl. Als Mindestvoraussetzung für das Vorliegen von 
zivilrechtlicher Widerrechtlich- oder Sittenwidrigkeit bedürfe es deshalb des Wissens bzw. der 
Erkennbarkeit um den mittelbaren Vertragszweck seitens der Vertragsparteien. Wisse also die 
Vertragspartei um den widerrechtlichen oder sittenwidrigen mittelbaren Vertragszweck nicht 
oder könne sie diesen nicht erkennen, liege von vornherein weder ein widerrechtlicher noch ein 
sittenwidriger Vertrag vor (act. 56 E. 6.1). Der Kläger bringe in diesem Zusammenhang 
lediglich vor, dass die Beklagten "eine massgebliche Rolle im Kontext des Schneeballsystems" 
gehabt und "im Betrugsschema mit Wissen" mitgewirkt hätten. Da die Beklagten dies bestreiten 
würden, genüge eine solch pauschale Behauptung des Klägers den 
Substanziierungsanforderungen nicht. Bereits deswegen sei den Beklagten kein Wissen um 
einen allfälligen sitten- oder rechtswidrigen mittelbaren Vertragszweck anzurechnen. Im 
Weiteren sei aber auch aufgrund der im Recht liegenden und vom Kläger pauschal 
angerufenen Unterlagen nicht erstellt, dass die Beklagten überhaupt um ein Betrugsschema 
gewusst, daran mitgewirkt oder gar davon profitiert hätten (act. 56 E. 6.3.1).

Ein Wissen der Beklagten um den vom Kläger behaupteten mittelbaren Vertragszweck würde 
jedenfalls ein Wissen um eine mit dem Darlehensvertrag erzielte Überfinanzierung voraus-
setzen. Eine Überfinanzierung liege vor, wenn gegen eine gängige Finanzierungsrichtlinie ver-
stossen werde, wie sie sich bspw. in Art. 55 lit. a der Verordnung über die berufliche Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (SR 831.441.1; BVV 2) finde. Danach dürften 
Vorsorgeeinrichtungen 50 % ihres Gesamtvermögens für schweizerische Grundpfandtitel auf 
Immobilien anlegen. Die Immobilien dürften dabei höchstens zu 80 % des Verkehrswertes 
belehnt sein. Dass die Beklagten überhaupt um eine allfällige Überfinanzierung des 

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streitgegenständlichen Grundstücks gewusst hätten, sei indessen nicht erstellt. Zunächst sei 
die Höhe des im Darlehensvertrag vereinbarten Zinsfusses – wie bereits dargelegt – 
rechtmässig, weshalb die Beklagten deswegen nicht auf eine Überfinanzierung hätten 
schliessen müssen. Ein entsprechendes Wissen lasse sich aber auch nicht aus den den 
Beklagten im Hinblick auf die Darlehensgewährung zur Verfügung gestellten Unterlagen 
ableiten. In diesem Zusammenhang sei unstrittig, dass den Beklagten jeweils ein Dossier über 
eine oder mehrere Liegenschaften mit einem Beschrieb und Fotos der Liegenschaft, den 
konkreten Vertragsbestimmungen (Darlehensbetrag, Vertragsdauer, Zins, Schuldbriefe etc.) 
sowie einer Liegenschaftsschätzung durch einen Immobilienexperten als Entscheidgrundlage 
für die Darlehensgewährung gedient habe. Vorliegend relevant sei das Dossier "Nr. 22147 
K.________", in welchem der ermittelte Verkehrswert, die Eigenmittel und die Hypothek in 
absoluten Zahlen und in Prozentsätzen explizit aufgeführt würden: "Valeur admise par l'expert: 
CHF 5'050'000.00: 100 %; Fonds propres/réserve: CHF 1'050'000.00: 20,80 %; Créance 
N.________ 22147 K.________: CHF 4'000'000.00: 79,20 %" (act. 32/27 [S. 6]). Inwiefern das 
Dossier "Nr. 22147 K.________" konkret zu Zweifeln Anlass gegeben hätte oder nicht 
nachvollziehbar gewesen sei, substanziiere der Kläger nicht, weshalb auf dessen pauschalen 
Einwand nicht weiter einzugehen sei. Das den Beklagten vorgelegte Dossier lege somit keine 
Abweichungen von gängigen Finanzierungsrichtlinien nahe. Schliesslich sei auch nicht 
ersichtlich, was der Kläger aus der Tatsache, dass der Kaufpreis des streitgegenständlichen 
Grundstücks in den Verträgen zwischen dem Kläger, der J.________ AG und den Beklagten 
nicht erwähnt sei, zu seinen Gunsten ableiten wolle, da für die Belehnungsgrenze ohnehin der 
Verkehrswert massgebend sei. Im Ergebnis sei deshalb nicht erstellt, dass die Beklagten um 
eine allfällige Überfinanzierung gewusst hätten; die vorliegenden Akten würden vielmehr 
nahelegen, dass ihnen eine solche völlig unbekannt gewesen sei, hätten sie doch nicht einmal 
den Kaufpreis des streitgegenständlichen Grundstücks gekannt. In diesem Zusammenhang sei 
den Beklagten entgegen den pauschalen Behauptungen des Klägers aber auch kein allfälliges 
Wissen der Fondation zuzurechnen. Ferner hätten die J.________ AG und der Kläger sowohl 
die Höhe der Darlehenssumme (CHF 4'000'000.00) wie auch den Kaufpreis des Grundstücks 
Nr. ________ (CHF 4'400'000.00) gekannt und damit um eine allfällige Überfinanzierung 
gewusst. Im Übrigen sei nicht entscheidend, ob – wie der Kläger behaupte – die Beklagten 
gegen die für Pensionskassen geltenden Anlagevorschriften verstossen hätten. Der Inhalt des 
Darlehensvertrags sei nämlich weder rechts- noch sittenwidrig [gewesen] noch sei mit dem 
Vertrag ein – den Beklagten zurechenbarer – rechts- oder sittenwidriger mittelbarer Zweck 
verfolgt worden. Zwar hätten die Beklagten möglicherweise ihr Vermögen nicht so anlegen 
dürfen, wie sie es getan hätten. Die Rechtswidrigkeit bestünde dann aber höchstens in der 
"subjektiven Beteiligung" der Beklagten, was aber nicht ausreiche, um die Nichtigkeit des 
Vertrags gemäss Art. 20 OR zu begründen (act. 56 E. 6.3.2 f. und 6.4).

6.1.4 Schliesslich behaupte der Kläger, der Darlehensvertrag sei anfechtbar, da er irrtümlich bzw. 
aufgrund einer Täuschung abgeschlossen worden sei. Auf dieses Vorbringen sei indessen 
nicht weiter einzugehen, weil der Kläger mit der Erklärung vom 14. September 2018 (act. 1/29) 
die einjährige Erklärungsfrist gemäss Art. 31 Abs. 1 OR seit Kenntnisnahme des Irrtums oder 
der Täuschung offenkundig verpasst habe, sodass der Vertrag ohnehin als genehmigt gelte. 
Zunächst begründe der Kläger nicht weiter, weshalb die Aufarbeitung von bereits bekannten 
Umständen durch einen Sachwalter im Nachlassverfahren eine neue Frist hätte auslösen 
sollen. Der behauptete Zeitpunkt der Kenntnisnahme im Frühling 2018 zur Wahrung der Er-
klärungsfrist sei aber auch nicht nachvollziehbar, da der Kläger bereits im Jahr 2015 von der 

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Staatsanwaltschaft einvernommen und über die Strafuntersuchung aufgeklärt worden sei. Der 
Kläger habe zudem Zeitungsausschnitte aus den Jahren 2013 bis 2016 eingereicht, die über 
die missbräuchliche Gewährung von Krediten durch die N.________ AG im Auftrag der Fon-
dation berichtet hätten. Der J.________ AG seien die Umstände der Vertragsschlüsse sowie 
die Verwendung der Darlehensmittel sodann seit dem Jahr 2012 bekannt gewesen. Somit 
könne die Frage offenbleiben, ob die Erklärung vom 14. September 2018 nicht im Namen der 
J.________ AG, sondern lediglich im Namen des Klägers erfolgt sei. Unter diesen Umständen 
würden sich die vom Kläger offerierte Zeugeneinvernahme von T.________ sowie eine 
Parteibefragung bzw. Beweisaussage zur Frage der rechtzeitigen Erklärung erübrigen (act. 56 
E. 6.5).

6.2 In der Berufung hält der Kläger demgegenüber daran fest, dass die Verträge rechts- und 
sittenwidrig seien. Bereits die vereinbarten Zinsen seien ungewöhnlich hoch und würden 
gegen Art. 8 UWG verstossen, was die Vorinstanz verkannt habe. Er habe die Verträge daher 
zu Recht wegen Irrtums und absichtlicher Täuschung angefochten, zumal er im Zeitpunkt der 
Unterzeichnung nicht damit haben rechnen müssen, Opfer eines eigentlichen 
Schneeballsystems zu sein und "durch eine entsprechende Überfinanzierung 'ausgenommen' 
zu werden". Dies umso mehr, als die Fondation zusätzlich auch einen rechtswidrigen Zweck 
verfolge und die Vorinstanz dem Grundsatz nach selbst eine rechtswidrige Anlage von 
Pensionskassenvermögen bejaht habe. Der Kläger sei daher von der Fondation (mit deren 
Schneeballsystem) in raffinierter und perfider Weise getäuscht worden, was für ihn jedoch 
erst mit der Zeit erkennbar geworden sei. Demensprechend sei die Anfechtung der 
Darlehensverträge nicht zu spät erfolgt, zumal das raffinierte Schneeballsystem nicht von 
Anfang an erkennbar gewesen sei. Dessen ungeachtet sei die Vorinstanz von einer 
verpassten Frist ausgegangen, womit sie Art. 31 Abs. 2 OR verletzt habe. Die Klage sei daher 
auch aus diesem Grund gutzuheissen, wobei auch in oberer Instanz an der Einvernahme von 
T.________ als Zeuge festgehalten werde, da dieser an der Aufdeckung des 
Schneeballsystems massgeblich beteiligt gewesen sei (act. 60 Rz 10 f.).

6.3 Auch diese Begründung ist offenkundig unzureichend. Art. 8 UWG ist – wie bereits erwähnt 
(vgl. vorne E. 5.3) – nicht einschlägig. Zudem versäumt es der Kläger wiederum, sich mit den 
einlässlichen, auf den Akten sowie der einschlägigen Rechtsprechung und Lehre basierenden 
Erwägungen der Vorinstanz konkret und argumentativ auseinanderzusetzen (vgl. vorne E. 2.1). 
Er behauptet einfach, dass die vereinbarten Zinsen ungewöhnlich hoch gewesen seien, er 
Opfer eines eigentlichen Schneeballsystems und durch eine Überfinanzierung "ausgenommen" 
worden sei, wobei ihn die Fondation in raffinierter und perfider Weise getäuscht habe, was für 
ihn jedoch erst "mit der Zeit" erkennbar geworden sei. Damit übt er – ohne jeden Bezug zu den 
Akten und den Erwägungen im angefochtenen Entscheid – erneut eine rein appellatorische 
Kritik, die auch nicht ansatzweise erkennen lässt, inwiefern und weshalb die Vorinstanz einen 
in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaften Entscheid gefällt haben soll. Mithin ist 
auch diesbezüglich auf die Berufung nicht einzutreten.

7. In einem dritten Schritt kam die Vorinstanz zum Schluss, dass die Beklagten den 
Darlehensvertrag richtig erfüllt hätten (act. 56 E. 7).

7.1 Zur Begründung führte das Kantonsgericht zusammengefasst aus, es sei unstrittig, dass die 
Darlehenssumme von CHF 4'000'000.00 am 30. April 2012 von der Fondation auf das Konto 

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von Notar S.________ ausbezahlt worden sei. Der Kläger bestreite zwar, dass die Zahlung 
gestützt auf einen Darlehensvertrag zwischen ihm, der J.________ AG und den Beklagten 
geleistet worden sei. Er habe diese Bestreitung jedoch nicht substanziiert, weshalb sie 
unbeachtlich sei. Der Kläger äussere sich insbesondere auch nicht zur Frage, gestützt auf 
welchen anderen Vertrag die für die J.________ AG bestimmte und belegte Zahlung im 
Umfang von CHF 4'000'000.00 hätte erfolgt sein sollen. Da der Kläger respektive die 
J.________ AG und die Beklagten mit dem Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 lediglich die 
bereits zuvor mündlich vereinbarten Vertragsbedingungen betreffend die Darlehensschuld 
nochmals schriftlich festgehalten hätten, sei eine erneute Auszahlung der Darlehenssumme mit 
Abschluss des Darlehensvertrags vom 16. Mai 2012 – entgegen den Behauptungen des 
Klägers – nicht erforderlich gewesen. Gestützt auf die Abrechnungen von Notar S.________ 
vom 29. Oktober 2012 sei sodann erstellt, dass der von der Fondation auf das Notariatskonto 
einbezahlte Betrag von CHF 4'000'000.00 entweder in den Erwerb von Grundeigentum der 
J.________ AG oder an die J.________ AG selbst geflossen sei. Im Übrigen sei der Kläger 
zum Zeitpunkt der Auszahlung der Darlehenssumme bereits alleiniges Verwaltungsratsmitglied 
und Alleineigentümer der J.________ AG gewesen, sodass er über die Verwendung des 
Geldes Kenntnis gehabt haben müsse. Mithin sei die gesamte Darlehenssumme an die 
Gläubiger der J.________ AG oder an die J.________ AG selbst ausbezahlt worden. Somit 
hätten die Beklagten spätestens zu diesem Zeitpunkt ihre Auszahlungspflicht erfüllt. Der Kläger 
bzw. die J.________ AG hätten die Auszahlung der Darlehenssumme denn auch vorbehaltlos 
genehmigt, indem sie die Darlehenssumme entgegengenommen und regelmässig Zinsen auf 
die gesamte Darlehenssumme geleistet hätten. Für die Gültigkeit des Vertretungsverhältnisses 
sei ferner unerheblich, dass die Fondation die Überweisung der Darlehenssumme 
vorgenommen habe, komme es doch hinsichtlich der Auszahlungspflicht nicht auf die Person 
des Erfüllenden an. Die Beklagten hätten daher zur Auszahlung ohne Weiteres die Fondation 
einsetzen dürfen. Entgegen den Behauptungen des Klägers sei auch nicht erheblich, mit 
welchen Mitteln die Fondation die vor der Zeichnung ausbezahlte Darlehenssumme finanziert 
habe. Spätestens mit der Zeichnung hätten die Beklagten die Auszahlung der 
Darlehenssumme durch die Fondation nachträglich genehmigt, weshalb eine 
Vertragsübernahme oder Abtretung der Forderung nicht nötig gewesen sei. Im Innenverhältnis 
hätten die Beklagten die in den Zeichnungsscheinen festgesetzte Summe sodann wie folgt an 
die Fondation geleistet:

 
Betrag Datum der Überweisung act. 

Beklagte 1 CHF 500'000.00 31. Mai 2012 32/28
Beklagte 2 CHF 1'000'000.00 31. Mai 2012 32/28
Beklagte 3 CHF 500'000.00 31. Mai 2012 32/28
Beklagte 4 CHF 500'000.00 31. Mai 2012 32/28
Beklagte 5 CHF 1'000'000.00 31. Mai 2012 32/28
Beklagte 6 CHF 500'000.00 31. Mai 2012 32/28

Als Zwischenfazit sei festzuhalten, dass die Beklagten den Darlehensvertrag ihrerseits richtig 
erfüllt hätten. Dieses Ergebnis habe der Kläger zuletzt für sich und die J.________ AG explizit 
in der Stundungsvereinbarung vom 16. Januar 2016 bestätigt, worin er festgehalten habe, 
gegenüber den Beklagten aus dem Darlehensvertrag vom 16. Mai 2012 eine Darlehenssumme 
von CHF 4'000'000.00 zuzüglich Zinsen zu schulden (act. 56 E. 7.1-7.3). 

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7.2 In der Berufung wirft der Kläger der Vorinstanz vor, sie setze sich in einen unauflösbaren 
Widerspruch, indem sie einerseits festhalte, die Darlehenssumme sei von den "Beklagten" 
ausbezahlt worden, andererseits aber davon ausgehe, dass dies im Rahmen einer Einmal-
zahlung der Fondation geschehen sei. Dabei verkenne sie, dass die Beklagten ihre Aktiv-
legitimation hinsichtlich des eingeklagten Anspruchs nicht nachgewiesen hätten. Dies werde 
vom Kläger denn auch ausdrücklich bestritten, und zwar aus folgenden Gründen: Die 
Beklagten hätten nicht acht [recte: sechs] getrennte, sondern gemäss Vorinstanz nur eine 
einzige Darlehenssumme geltend gemacht. Die Beklagten hätten somit eine einheitliche 
Forderung zu gesamter Hand "eingeklagt" bzw. geltend gemacht. Das Bundesgericht habe die 
entsprechende Rechtslage wie folgt zusammengefasst: "Bei der gemeinschaftlichen 
Gläubigerschaft steht die gesamte Forderung den Gläubigern ungeteilt zu, und zwar so, dass 
alle Gläubiger die Forderung nur gemeinsam geltend machen können. Umgekehrt kann der 
Schuldner sich nicht durch Leistung an einen einzelnen Gläubiger befreien, sondern nur durch 
Gesamtleistung an alle Gläubiger […] Nach der Lehre entsteht eine gemeinschaftliche 
Gläubigerschaft grundsätzlich nur dann, wenn unter den Gläubigern ein Gesamthandverhältnis 
besteht […]" (BGE 140 III 150 E. 2.2.2). Vorliegend hätten die Beklagten eine einheitliche 
Forderung zu gesamter Hand erhoben. Das Bestehen einer einfachen Gesellschaft sei von 
ihnen aber weder behauptet noch nachgewiesen worden, zumal die acht [recte: sechs] 
Beklagten ja gerade selber behaupten würden, nicht Gesamthandgläubiger, sondern 
eigenständige, unabhängige Gläubiger zu sein. Da aber mangels Bestehens eines 
Gesamthandverhältnisses offensichtlich keine gemeinschaftliche Gläubigerschaft bestehe, 
fehle den Beklagten die Aktivlegitimation an der von ihnen trotzdem "zusammen eingeklagten" 
Darlehensforderung, weshalb die Klage bereits aus diesem Grund vollumfänglich gutzuheissen 
und die Forderung der Beklagten aus dem Kollokationsplan wegzuweisen sei (BGE 140 III 598 
und 142 III 782). Das Auftreten der Beklagten als Streitgenossen vermöge daran nichts zu 
ändern, zumal so oder so unklar bleibe, welcher der acht [recte: sechs] Beklagten genau 
welcher Betrag zustehen würde. Daran ändere auch die im angefochtenen Entscheid 
aufgeführte Tabelle nichts, da die Beklagten weder beim Konkursamt noch vor erster Instanz 
entsprechende Anträge gestellt hätten. Schliesslich werde der bereits im erstinstanzlichen 
Verfahren gestellte Editionsantrag bezüglich der Unterlagen von Notar S.________ erneuert. 
Diese Unterlagen könnten klar belegen, dass die Beklagten nicht acht [recte: sechs] 
individuelle Forderungen direkt an den Kläger selbst ausbezahlt hätten (act. 60 Rz 12-14).

7.3 Die Behauptung des Klägers, dass zwischen den Beklagten keine "gemeinschaftliche Gläubi-
gerschaft" bestehe und ihnen daher "die Aktivlegitimation an der von ihnen trotzdem 
zusammen eingeklagten Darlehensforderung" fehle, ist neu. Dabei handelt es sich um ein 
unechtes Novum, mit welchem der Kläger nicht nur in rechtlicher, sondern auch in 
tatsächlicher Hinsicht einen gänzlich neuen Standpunkt geltend macht. Er hätte daher präzise 
darlegen müssen, aus welchen Gründen er trotz zumutbarer Sorgfalt nicht in der Lage 
gewesen sein soll, diese neue Behauptung bereits vor Kantonsgericht in den Prozess 
einzubringen. Dies hat der Kläger nicht getan, weshalb der Einwand im Berufungsverfahren 
nicht mehr zu hören ist (vgl. vorne E. 2.3). Zudem verkennt der Kläger, dass die Beklagten 
keinen Anspruch aus einer Gemeinschaft zur gesamten Hand "eingeklagt", sondern – 
vertreten durch die Fondation als Pfandhalterin gemäss Art. 850 ZGB – grundpfandgesicherte 
Forderungen im Gesamtbetrag von CHF 4'000'000.00 nebst Zins im Konkurs der J.________ 
AG angemeldet haben, welche in der Folge – abgesehen von Abweichungen bei den 

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Verzugszinsen – entsprechend im Lastenverzeichnis (als Teil des Kollokationsplan) 
aufgenommen worden sind (vgl. act. 1/5). Inwiefern diesbezüglich eine Rechtsverletzung 
vorliegen soll, ist nicht ersichtlich, zumal in den Gläubiger-AGB festgehalten wird, dass im 
Fall, in welchem mehrere Zeichner gemeinsam Gläubiger in einem selben 
Hypothekargeschäft sind und alle von der Stiftung [Fondation] vertreten werden, der Zeichner 
mit diesen eine Gläubigergemeinschaft bildet und die Stiftung als Vertreter der 
Gläubigergemeinschaft handelt (act. 36/41 [Art. 12]; s. dazu auch Schober, a.a.O., Art. 125 
VZG N 14, und act. 56 E. 9 a.E.). Darüber hinaus werden die erstinstanzlichen Erwägungen 
vom Kläger nicht beanstandet, weshalb die Berufung auch in diesem Streitpunkt abzuweisen 
ist, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann.

8. In einem vierten (und letzten) Schritt bejahte die Vorinstanz die Rückerstattungspflicht des 
Klägers und der J.________ AG hinsichtlich der strittigen Darlehensforderung. 

8.1 Zur Begründung verwies die Vorinstanz vorab auf die Standpunkte der Parteien und hielt fest, 
die Beklagten würden geltend machen, dass der Kläger und die J.________ AG mit der 
Zahlung der Darlehenszinsen in Verzug gewesen seien, weshalb die Fondation, handelnd im 
Namen der Beklagten, am 4. März 2015 den Darlehensvertrag sowie den 
Sicherungsübereignungsvertrag betreffend die 16 Inhaberschuldbriefe gültig gekündigt habe. 
Der Kläger bestreite demgegenüber nicht substanziiert, dass die Darlehenskündigung oder die 
Kündigung der Schuldbriefforderungen nicht vertragskonform erfolgt sei, sondern beschränke 
seine Vorbringen [zu Unrecht] auf die Ungültigkeit des Grundverhältnisses. Folglich sei von 
einer gültigen Kündigung des Darlehensvertrags und der Schuldbriefforderungen auszugehen, 
sodass mit der Beendigung des Darlehensverhältnisses die Rückerstattungspflicht im Umfang 
der zur Verfügung gestellten Darlehenssumme von CHF 4'000'000.00 entstanden sei (act. 56 
E. 8).

8.2 In der Berufung wirft der Kläger der Vorinstanz vor, sie sei zu Unrecht davon ausgegangen, 
dass die Fondation im Namen der Beklagten die Darlehen und die Schuldbriefe rechtsgültig 
gekündigt habe. Erstens sei eine entsprechende Vollmacht nie vorgelegt worden. Zweitens 
wäre eine entsprechende Vollmacht gar nicht gültig gewesen, da der Stiftungszweck der 
Fondation ("________") gegen Art. 80 ZGB verstosse, handle es sich doch bei der Fondation 
nicht um eine gemeinnützige Stiftung, sondern um eine verpönte, d.h. rechtswidrige 
Unternehmensstiftung, welche einzig und alleine einen rein wirtschaftlichen Hauptzweck 
verfolge. Dementsprechend sei dieser die Rechtspersönlichkeit abzusprechen und die 
Fondation in Analogie zu den ebenfalls unzulässigen Unterhaltsstiftungen gemäss Art. 335 
ZGB als nichtig zu betrachten. Ergo seien auch sämtliche je von der Fondation 
ausgesprochenen Kündigungen nichtig, was die Gutheissung der Klage zur Folge habe. Und 
drittens sei zu beachten, dass die Kündigungen – sollten diese denn überhaupt gültig 
ausgesprochen worden sein – sowieso gegen das Rechtsmissbrauchsverbot gemäss Art. 2 
ZGB verstossen würden, weil mit diesen die wirtschaftliche Vernichtung des Klägers bezweckt 
werde, um damit das von diesem gegen die Fondation eingeleitete Strafverfahren zu 
verunmöglichen bzw. "abzuwürgen" (act. 60 Rz 15).

8.3 Auch mit diesen Ausführungen wiederholt der Kläger lediglich seine Sicht der Dinge, wobei er 
es einmal mehr versäumt, sich mit den Erwägungen des Kantonsgerichts argumentativ 
auseinanderzusetzen. Er kritisiert den angefochtenen Entscheid lediglich in allgemeiner Weise 

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und stellt blosse (unbewiesene) Behauptungen auf, die in den Akten keine Stütze finden (s. 
dazu auch act. 56 E. 6.3.1-6.3.3 und 6.4 [vorne E. 6.1.3] und act. 56 E. 9 a.E.). Aufgrund einer 
solchen Begründung ist nicht – geschweige denn einfach – nachvollziehbar, weshalb der 
angefochtene Entscheid in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaft sein soll. Mithin ist 
auch diesbezüglich auf die Berufung nicht einzutreten (vgl. vorne E. 2.1).

9. Zusammenfassend hielt die Vorinstanz fest, dass die Klage abzuweisen sei, soweit darauf 
einzutreten sei, wobei sie einleitend bemerkte, dass die Beklagten im Ergebnis den Bestand 
der strittigen Grundforderung nachgewiesen hätten, während die Höhe dieser Forderung, die 
geltend gemachten Darlehens- und Verzugszinsen sowie die Betreibungs- und 
Verfahrenskosten unbestritten geblieben seien (act. 56 E. 9). Dem hält der Kläger entgegen, 
dass die Grundforderung sowie Zinsen und Kosten sehr wohl bestritten worden seien. Die 
Vorinstanz gehe indessen in unzulässiger Weise davon aus, dass eine substanziierte 
Bestreitung notwendig gewesen wäre, womit sie nicht nur die Dispositionsmaxime [recte: 
Verhandlungsmaxime], sondern auch Art. 222 Abs. 2 Satz 2 ZPO verletzt habe (act. 60 Rz 16).

Was der Kläger vorbringt, ist wiederum nicht nachvollziehbar. Er zeigt insbesondere nicht 
auf, was er im erstinstanzlichen Verfahren wie und wo bestritten hat, sodass eine Verletzung 
der Verhandlungsmaxime nicht erkennbar ist. Zudem macht der Hinweis auf Art. 222 ZPO, 
der die Klageantwort betrifft, im vorliegenden negativen Kollokationsprozess keinen Sinn. 
Mithin ist die Berufung auch diesbezüglich nicht hinreichend begründet, weshalb darauf nicht 
eingetreten werden kann. 

10. Abschliessend macht der Kläger geltend, die Vorinstanz habe durch Zusprechung einer über-
höhten Parteientschädigung ihr Ermessen missbraucht.

10.1 Bezüglich der Gerichtskosten erwog das Kantonsgericht, dass sich der Streitwert im 
vorliegenden Prozess auf CHF 4'297'346.51 belaufe. Bei diesem Streitwert sei eine 
Entscheidgebühr zwischen CHF 25'000.00 und CHF 60'000.00 vorgesehen (§ 11 Abs. 1 KoV 
OG). Das Verfahren habe mehrere verfahrensleitende Entscheide (etwa zum 
Sistierungsantrag des Klägers und zur Sicherstellung der Parteientschädigung) bedingt und 
teils fremdsprachiges Aktenmaterial umfasst. Insbesondere aber hätten die umfangreichen 
Ausführungen der Parteien und die sich stellenden teils komplexen Fragen eine hohe 
Begründungsdichte erfordert. Vorliegend sei – unter Berücksichtigung der Parallelverfahren 
[A2 2020 12 und A2 2020 13] – die Entscheidgebühr entsprechend auf CHF 40'000.00 
festzusetzen (act. 56 E. 10.1).

Mit Bezug auf die Parteientschädigung führte es sodann aus, dass sich beim massgebenden 
Streitwert von CHF 4'297'346.51 das Grundhonorar der Rechtsanwälte auf rund CHF 63'630.00 
belaufe (§ 3 Abs. 1 AnwT). Dieses Grundhonorar könne zur Berücksichtigung der besonderen 
Umstände des einzelnen Falles, namentlich der Verantwortung des Rechtsvertreters, der 
Schwierigkeit des Falles und des notwendigen Zeitaufwandes, um höchstens einen Drittel über- 
oder unterschritten werden (§ 3 Abs. 3 AnwT). Vorliegend sei das Grundhonorar aufgrund der 
Schwierigkeit des Falles (Kollokationsprozess) und des notwendigen Zeitaufwands (u.a. wegen 
diverser Eingaben der Beklagten etwa betreffend den Sistierungsantrag oder die Sicherstellung 
der Parteientschädigung sowie betreffend die Ansetzung einer mündlichen Hauptverhandlung 
und die Noveneingabe vom 26. November 2021) um einen Drittel auf CHF 84'840.00 zu 

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erhöhen. Schliesslich sei die Erhöhung des Grundbetrags auch im Hinblick auf einen 
Mehraufwand bei der Vertretung mehrerer Klienten gerechtfertigt (§ 12 AnwT). Sodann könnten 
zum Grundhonorar Zuschläge für weitere Verhandlungen sowie für jede zusätzliche 
Rechtsschrift berechnet werden, wenn nach der Einreichung der Klageantwort ein weiterer 
Schriftenwechsel stattgefunden habe oder der Prozess ein unverhältnismässig grosses oder 
fremdsprachiges Aktenmaterial aufweise (§ 5 Abs. 1 Ziff. 1 und Ziff. 3 sowie Abs. 3 AnwT). 
Vorliegend sei das Aktenmaterial umfangreich und zum Teil fremdsprachig gewesen. Es 
rechtfertige sich deshalb ein weiterer Zuschlag von insgesamt einem Viertel, womit ein 
angemessenes Grundhonorar von CHF 106'050.00 resultiere. Unter Hinzurechnung einer 
Auslagenpauschale von CHF 1'000.00 (§ 25 Abs. 2 AnwT) sowie der Mehrwertsteuer von 
7,7 % (CHF 8'242.85; § 25a AnwT) ergebe sich somit eine Parteientschädigung von insgesamt 
CHF 115'292.85 (act. 56 E. 10.2).

10.2 Der Kläger bringt demgegenüber vor, das Kantonsgericht habe im vorliegenden Verfahren im 
Sinne des verfassungsmässigen Äquivalenzprinzips richtigerweise den beiden 
Parallelverfahren (A2 2020 12 und A2 2020 13) Rechnung getragen und die Gerichtskosten um 
33,3 % reduziert. Es habe aber die Anwaltsentschädigung für die Gegenseite zuerst um einen 
Drittel und den entsprechenden Betrag nochmals um einen weiteren Viertel, d.h. insgesamt um 
sage und schreibe 66 %, erhöht. Eine Herabsetzung einerseits um 33,3 % und eine 
Heraufsetzung andererseits um 66 % führe aber zu einem offensichtlichen 
Wertungswiderspruch. Ein Ermessensmissbrauch sei gegeben, wenn die Behörde zwar im 
Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibe, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der 
massgebenden Vorschriften fremden Erwägungen leiten lasse oder allgemeine 
Rechtsprinzipien wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot 
von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletze (BGE 141 V 365 
E. 5.1 S. 73 mit Hinweis). Ein solcher sei vorliegend zu bejahen, hätte doch das Kantonsgericht 
analog der Herabsetzung der Gerichtskosten auch bei der Festsetzung der 
Anwaltsentschädigung die beiden anderen Parallelverfahren berücksichtigen und die 
Anwaltsentschädigung entsprechend ebenfalls um 33,3 % herabsetzen müssen. Diese sei 
daher – wenn überhaupt – auf pauschal CHF 40'000.00 inkl. MWST und Spesen festzusetzen, 
umso mehr als es keine sachlichen Gründe gegeben habe, zwei Zuschläge für rein 
prozessuale Punkte zuzusprechen. Im Weiteren sei zu beachten, dass dem Kläger die 
Kostennote der Gegenanwälte nie zur Stellungnahme zugestellt worden sei, obwohl – völlig 
überraschend – doppelte Zuschläge zugesprochen worden seien. Damit habe die Vorinstanz 
den Anspruch des Klägers auf rechtliches Gehör verletzt, zumal die zugesprochene 
Entschädigung die von ihm geleistete Sicherheit für die Parteikosten [in der Höhe von 
CHF 86'100.00] erheblich übersteige (act. 60 Rz 17 f.).

10.3 Der Kläger stellt zwar im Rechtsmittelbegehren keinen expliziten Antrag, auf welchen Betrag 
die den Beklagten zugesprochene Parteientschädigung reduziert werden soll, womit es 
grundsätzlich an der erforderlichen Bezifferung fehlt. Aus der Begründung ergibt sich jedoch, 
dass er mindestens eine Herabsetzung auf CHF 40'000.00 verlangt, weshalb auf die 
Berufung trotz des formell mangelhaften Rechtsbegehrens ausnahmsweise einzutreten ist 
(vgl. BGE 137 III 617 E. 4.3 und 6.2). Dem Kläger ist sodann insoweit zuzustimmen, als es 
das rechtliche Gehör verletzen kann, wenn die Parteientschädigung anhand einer 
Honorarnote des Rechtsvertreters der Gegenpartei festgesetzt wird und die Partei, die die 
Entschädigung zu leisten hat, sich zur Honorarnote nicht äussern kann. Der Anspruch auf 

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rechtliches Gehör ist formeller Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der materiellen 
Begründetheit des Rechtsmittels grundsätzlich zur Gutheissung der Beschwerde und zur 
Aufhebung des angefochtenen Entscheides führt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
4A_535/2015 vom 1. Juni 2016 E. 6.1 m.w.H.). Von einer Aufhebung des erstinstanzlichen 
Entscheids (und einer Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht) ist vorliegend 
allerdings aus mehreren Gründen abzusehen.

10.3.1 Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Verletzung des 
rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die 
Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt 
wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Von einer Rückweisung der Sache ist selbst bei 
einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und 
soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf führen würde (Urteile des 
Bundesgerichts 4A_385/2021 vom 13. Januar 2022 E. 6.2.2, 4A_374/2020 vom 8. Februar 
2021 E. 5.1 und 5A_28/2020 vom 13. November 2020 E. 3.3.7, je m.w.H.).

10.3.2 Im Berufungsverfahren kann das Obergericht sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei 
überprüfen (vgl. vorne E. 2.2), was nach der ständigen Praxis der Zivilabteilungen und der 
II. Beschwerdeabteilung des Obergerichts auch für die Festsetzung der Parteientschädigung 
gilt, wobei in einen wohl durchdachten und vertretbaren Ermessensentscheid der ersten 
Instanz nur mit einer gewissen Zurückhaltung eingegriffen wird (vgl. Urteil des Obergerichts 
Zug Z1 2019 33 vom 16. Juni 2020 E. 3.2 m.H.). Für einen solchen Eingriff besteht im vor-
liegenden Fall kein Anlass. 

Wie der Kläger richtig bemerkt, hat das Kantonsgericht vorliegend die Parallelität der 
Verfahren A2 2022 12 und A2 2022 13 berücksichtigt und dem dadurch verminderten 
Aufwand mit einer Reduktion der Gerichtskosten Rechnung getragen. Im Weiteren verkennt 
er jedoch, dass in den erwähnten Verfahren jeweils nicht nur unterschiedliche Beklagte 
auftreten. Vielmehr lassen sich diese je auch durch unterschiedliche Rechtsanwälte 
vertreten, was offenkundig nicht zu beanstanden ist. Im Gegensatz zum Gericht hatte die 
Parallelität der Verfahren auf die Verantwortung und den Aufwand der jeweiligen 
Rechtsvertreter der Beklagten somit keinen erheblichen Einfluss. Der Kläger legt denn auch 
nicht substanziiert dar, ob und in welchem Umfang diesbezüglich Synergien entstanden sein 
sollen. Eine Reduktion des Grundhonorars war daher nicht angezeigt. Im Übrigen bewegen 
sich die von der Vorinstanz berechneten Zuschläge im Rahmen des Anwaltstarifs und 
erscheinen aus den im angefochtenen Entscheid dargelegten Gründen als angemessen. Von 
einem Rechtsmissbrauch kann entgegen der Auffassung des Klägers jedenfalls keine Rede 
sein. Mithin erweist sich die Berufung als unbegründet. Nachdem eine allfällige Verletzung 
des rechtlichen Gehörs mit der vorliegenden Überprüfung in jedem Fall geheilt ist und diese 
Überprüfung nicht zu einem anderen Ergebnis führt, hätte eine Rückweisung an die 
Vorinstanz offenkundig einen formalistischen Leerlauf zur Folge, was – wie bereits erwähnt – 
zu vermeiden ist. Die Berufung ist daher ohne Weiteres abzuweisen.

11. Nach dem Gesagten ist die Berufung vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
ist. Zugleich ist der erstinstanzliche Entscheid zu bestätigen. 

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11.1 Anzumerken bleibt, dass die vorliegende Berufung offensichtlich unbegründet bzw. formell 
nicht hinreichend begründet ist, weshalb sie den Beklagten nicht zur Stellungnahme zugestellt 
worden ist (vgl. Art. 312 Abs. 1 ZPO). Dieses Vorgehen ist ausnahmsweise zulässig, zumal die 
Beklagten im erstinstanzlichen Verfahren vollumfänglich obsiegt haben und damit eine 
Anschlussberufung ausser Betracht fällt (vgl. BGE 143 III 153 E. 4.5 ff.; Brunner/Vischer, 
Kurzkommentar ZPO, 3. A. 2021, Art. 312 ZPO N 4).

11.2 Nachdem den Beklagten die Berufung des Klägers nicht zur Antwort zugestellt worden ist, ist 
ihnen durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, für den sie zu 
entschädigen wären. Damit ist ihr Gesuch vom 12. Oktober 2022 betreffend Sicherstellung 
der Parteientschädigung im obergerichtlichen Verfahren (act. 59) gegenstandslos geworden, 
weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.

11.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Kläger auch die Gerichtskosten des 
Berufungsverfahrens zu tragen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Bei dem für die Festsetzung dieser 
Kosten massgebenden Streitwert von CHF 4'297'346.51 (vgl. act. 56 E. 10.1) beträgt die 
Entscheidgebühr zwischen CHF 25'000.00 und CHF 60'000.00 (§ 15 Abs. 1 i.V.m 11 Abs. 1 
KoV OG). Unter Berücksichtigung der weitgehend identischen Urteile in den Parallelverfahren 
Z1 2022 20 (betreffend das erstinstanzliche Verfahren A2 2020 12) und Z1 2022 21 
(betreffend das erstinstanzliche Verfahren A2 2020 13) und des damit erheblich verminderten 
Aufwands rechtfertigt es sich, die Entscheidgebühr für das vorliegende Verfahren auf 
CHF 10'000.00 festzusetzen (§ 3 und § 5 Abs. 1 KoV OG). 

Urteilsspruch

1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird, und der Entscheid des 
Kantonsgerichts Zug, 2. Abteilung, vom 3. Oktober 2022 wird bestätigt.

2. Die Entscheidgebühr für das vorliegende Verfahren von CHF 10'000.00 wird dem Kläger 
auferlegt und mit dessen Guthaben aus dem erstinstanzlichen Verfahren A2 2020 14 
verrechnet. Der Restbetrag von CHF 10'000.00 wird dem Kläger von der Gerichtskasse 
zurückerstattet.

3. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von über CHF 30'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die 
Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. BGG. Eine allfällige Beschwerde ist 
innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten 
Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Die Beschwerde hat nach 
Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Parteien (an den Kläger unter Beilage des Doppels der Eingabe der Beklagten vom 

12. Oktober 2022 und an die Beklagten unter Beilage der Berufungsschrift des Klägers 
vom 7. November 2022 [siebenfach])

- Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung (Verfahren A2 2020 14)

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- Gerichtskasse (im Dispositiv)
- Konkursamt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug

Obergericht des Kantons Zug 
I. Zivilabteilung

lic.iur. P. Huber MLaw Chr. Kaufmann
Abteilungspräsident Gerichtsschreiber

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