# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d6c003be-48a8-5a01-97b3-57aaa847bd1b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.08.2010 E-6088/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6088-2010_2010-08-31.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6088/2010/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 1 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

A._______, geboren _______,
unbekannter Herkunft, angeblich Liberia,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 25. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6088/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  aus  Liberia 
stamme und sein Heimatland im Jahre 1999 verlassen habe,

dass er sich fünf Jahre in Guinea, drei Jahre in Mali und zwei Jahre in 
Algerien aufgehalten habe, bevor er nach Frankreich gereist sei,

dass er am 17. Juli 2010 in die Schweiz gelangte und hier am 20. Juli  
2010 um Asyl nachsuchte,

dass  er  zu  seinem Asylgesuch  am 5. August  2010  im  (...)  und  am 
19. August 2010 vom BFM ergänzend angehört wurde,

dass bezüglich  des geltend gemachten Sachverhaltes  auf  die Akten 
und  die  entsprechenden  Ausführungen  in  der  angefochtenen  Ver-
fügung verwiesen werden kann,

dass das BFM mit Verfügung vom 25. August 2010 in Anwendung von 
Art. 32  Abs. 2  Bst. a  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG, 
SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das Bundesamt zur Begründung anführte, der Beschwerdeführer 
habe innerhalb  der  eingeräumten Frist  von 48 Stunden keine Reise- 
oder  Identitätspapiere  abgegeben  und  dafür  keine  entschuldbaren 
Gründe angegeben,

dass  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  nach  Art.  3 
und Art. 7 AsylG nicht erfülle,

dass  zusätzliche  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigen-
schaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses aufgrund der Ak-
tenlage nicht erforderlich seien,

dass daher auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei,

dass die Wegweisung die Regelfolge eines Nichteintretensentscheides 
darstelle,

dass  der  Wegweisungsvollzug  zulässig  sei,  auch  wenn  der  Be-
schwerdeführer durch sein Verhalten eine sinnvolle Prüfung, ob ihm in 

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seinem tatsächlichen Heimat-  oder Herkunftsstaat  Gefahr droht,  ver-
unmögliche,

dass aufgrund der haltlosen Vorbringen des Beschwerdeführers auch 
keine individuellen Gründe gegen eine Rückkehr  in  sein  Heimatland 
sprechen  würden  und  der  Wegweisungsvollzug  demnach  zumutbar 
sei,

dass der Vollzug der Wegweisung auch möglich sei, selbst wenn der 
Beschwerdeführer seine wahre Identität verheimliche,

dass der Beschwerdeführer mit  Eingabe vom 26. August 2010 (Post-
stempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhob und sinngemäss beantragt,  die Verfügung des BFM 
sei aufzuheben und sein Asylgesuch neu zu überprüfen,

dass die vorinstanzlichen Akten am 27. August 2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsver-
fahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021])  des 
BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. Art. 31-33  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d 
Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  ist,  so  dass  auf  die  frist-  und  formgerecht  ein-
gereichte  Beschwerde,  unter  Vorbehalt  der  nachstehenden  Er-
wägungen, einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG sowie Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 

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und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  -  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (Entscheidungen 
und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 
2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (Ent-
scheide  des  Schweizerischen  Bundesverwaltungsgerichts  [BVGE] 
2007/8 insbes. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren,  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides,  auch die Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand ist (a.a.O. E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs ma-
teriell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  ent-
schieden  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 
AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art.  32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet,  wenn Asyl-
suchende  glaubhaft  machen  können,  sie  seien  dazu  aus  entschuld-
baren  Gründen  nicht  in  der  Lage  (Art. 32  Abs. 3  Bst. a  AsylG),  auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder 
sich auf  Grund der Anhörung erweist,  dass zusätzliche Abklärungen 
zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungs-
vollzugshindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass  ein  Reisepapier  im  Sinne  von  Art. 32  Abs. 2  Bst. a  AsylG  zur 
Einreise  in  den  Heimatstaat  oder  in  andere  Staaten  berechtigt, 
während unter einem Identitätspapier ein Ausweis zu verstehen ist, der 
hauptsächlich  zwecks  des  Identitätsbeweises  von  den  heimatlichen 
Behörden ausgestellt wird (BVGE 2007/7 E. 6),

dass der Beschwerdeführer kein solches Identitätsdokument innert der 
Frist  von  48 Stunden  nach  Einreichen  des  Asylgesuchs  vorweisen 
konnte,

dass er keine entschuldbaren Gründe für die Nichtabgabe eines sol-
chen beweistauglichen Identitätsdokuments glaubhaft zu machen ver-
mochte (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG; BVGE 2007/8 E. 3.2),  da seine 
Erklärung,  er  habe  nie  solche  Papiere  besessen,  habe  über  all  die 
Jahre ohne Papiere in  Guinea,  Mali  und Algerien gelebt  und er  sei, 
ohne jemals kontrolliert worden zu sein, von Algerien über Frankreich 
in die Schweiz gereist, als stereotypes Vorbringen zu qualifizieren ist,

dass vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen in der angefoch-
tenen Verfügung verwiesen werden kann und der Beschwerdeführer in 
der Rechtsmitteleingabe auch nicht nur ansatzweise etwas vorzubrin-
gen vermag, das gegen die Erkenntnisse des BFM sprechen würde,

dass aufgrund der Aktenlage geschlossen werden kann, dass der Be-
schwerdeführer seine Identität nicht belegen und eine all fällige Rück-
kehr in seinen Heimatstaat erschweren will, um den Aufenthalt in der 
Schweiz zu verlängern (BVGE 2010/2 E. 5),

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dass er  diesbezüglich  in  der  Rechtsmitteleingabe auch nichts  Stich-
haltiges vorzubringen vermag,

dass aufgrund  der  Aktenlage,  wie  sie  sich  nach der  Direktanhörung 
vom  19.  August  2010  präsentierte,  unter  Verzicht  auf  zusätzliche 
tatbeständliche  oder  rechtliche  Abklärungen  im  Rahmen einer  bloss 
summarischen Prüfung der Schluss gezogen werden konnte, der Be-
schwerdeführer  erfülle  die  Flüchtlingseigenschaft  offenkundig  nicht, 
und ebenso offenkundig stünden einem Vollzug der Wegweisung keine 
Hindernisse  entgegen  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  und c  AsylG;  BVGE 
2007/8 E. 5.5 f.),

dass  die  diesbezüglichen  ausgewogenen  und  sachgerechten  Er-
wägungen in der angefochtenen Verfügung vollumfänglich zu stützen 
sind und auf diese verwiesen werden kann,

dass das Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe, eine Rückführung (in 
sein  Heimatland)  würde  seinen  Tod bedeuten,  nicht  zu  überzeugen 
vermag und hierfür aufgrund der Aktenlage auch nicht nur ansatzweise 
Anhaltspunkte zu erkennen sind,

dass das BFM zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 32 
Abs. 3  AsylG auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen  besteht  (EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte  Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht  und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2 AsylG; Art.  83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  der  gleiche  Beweis-

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standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, dass heisst, sie sind 
zu  beweisen,  wenn  der  strikte  Beweis  möglich  ist,  und  andernfalls 
wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Ueber-
sax/Rudin/Hugi  Yar/Geiser  [Hrsg.],  Ausländerrecht,  2. Aufl.,  Basel 
2009, Rz. 11.148), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb  das in  Art. 5  AsylG verankerte  Prinzip des flüchtlingsrecht -
lichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Be-
handlung im Sinne von Art. 3  der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK, 
SR 0.101) ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder 
Herkunftsstaat droht,

dass das BFM in  der  angefochtenen Verfügung zu Recht  feststellte, 
der  Wegweisungsvollzug  sei  zulässig,  auch  wenn  der  Beschwerde-
führer durch sein Verhalten eine sinnvolle Prüfung, ob ihm in seinem 
tatsächlichen  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  Gefahr  droht,  verunmög-
licht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass die Folgerung des BFM zu stützen ist, wonach aufgrund der halt -
losen  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  auch  keine  individuellen 
Gründe  gegen  eine  Rückkehr  in  sein  Heimatland  sprechen  und  der 
Wegweisungsvollzug demnach zumutbar ist,

dass auch diesbezüglich auf die zutreffenden Erwägungen in der an-
gefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, und der Beschwerde-
führer  in  der  Rechtsmitteleingabe  in  entscheidwesentlicher  Hinsicht 
nichts Stichhaltiges zu entgegnen hat,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers - wie vom 
BFM zu  Recht  ausgeführt  -  auch  möglich  ist,  selbst  wenn  er  seine 
wahre  Identität  aktuell  verheimlicht,  und  es  dem  Beschwerdeführer 
obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 
Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  demnach  nicht  darzutun  vermochte,  in-
wiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei  diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.  -- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden 
Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Christoph Berger

Versand: 

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