# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fd770411-7d88-5df6-adc7-f0e5ea366e0e
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 24.11.2015 RR.2015.218
**Docket/Reference:** RR.2015.218
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2015-218_2015-11-24

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).

Entscheid vom 24. November 2015  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Ilias S. Bissias, 

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an 

Griechenland  

 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2015.218 

 

 

 

- 2 - 
 
 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 

 

- die griechischen Strafverfolgungsbehörden gegen A. u.a. ein Strafverfahren 

wegen Veruntreuung etc. führen (act. 8.4); 

 

- in diesem Zusammenhang die griechischen Behörden mit Rechtshilfersuchen 

vom 5. Dezember 2013, ergänzt am 2. September 2014 und 7. Oktober 2014, 

an die Schweiz gelangten und insbesondere um Bankenermittlungen 

ersuchten (act. 8.1);  

 

- die Bundesanwaltschaft (nachfolgend "BA") dem Rechtshilfeersuchen mit 

Eintretensverfügung vom 16. Oktober 2014 entsprach und noch gleichentags 

die Edition der beantragten Bankunterlagen bei der Bank B. SA verlangte 

(act. 8.1 und 8.6);  

 

- die Bank B. SA am 28. Oktober 2014 diese Dokumente der BA übermittelte 

(act. 8.5);  

 

- mit Schlussverfügung vom 2. Juli 2015 die BA die Herausgabe der Unterlagen 

des Kontos Nr. 1, lautend auf A., bei der Bank B. SA anordnete (act. 8.5);  

 

- A., vertreten durch Rechtsanwalt Ilias Bissias, dagegen am 31. Juli 2015 

Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob 

(act. 1);   

 

- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 20. November 2015 mitteilte, dass 

er seine Beschwerde zurückziehe (act. 18); 

 

- das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als 

erledigt abzuschreiben ist;  

 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 

unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten zu tragen 

hat (Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2007.4 vom 6. März 2007 und 

RR.2007.70 vom 30. Mai 2007);  

 

- die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 500.-- anzusetzen ist, unter Anrechnung 

des entsprechenden Betrags am geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe 

von Fr. 4'000.--; die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, dem 

Beschwerdeführer Fr. 3'500.– zurückzuerstatten (vgl. Art. 8 Abs. 3 des 

Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, 

Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren; SR 173.713.162).  

- 3 - 
 
 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Verfahren RR.2015.218 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als 

erledigt abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt, unter 

Anrechnung des entsprechenden Betrages aus dem geleisteten 

Kostenvorschuss von Fr. 4'000.--. Die Bundesstrafgerichtskasse wird 

angewiesen, dem Beschwerdeführer den Restbetrag von Fr. 3'500.-- 

zurückzuerstatten.  

 

 

Bellinzona, 25. November 2015 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Ilias S. Bissias 

- Bundesanwaltschaft 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 
Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).