# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a5541ea4-48c4-51e0-a7cf-71aec72bebd6
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 03.05.2024 KSK 2024 33
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2024-33_2024-05-03.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 3. Mai 2024

Referenz KSK 24 33

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Pally, Aktuarin ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegner
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti,
Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur

Gegenstand Revision der Einkommenspfändung

Anfechtungsobj. Verfügung des Betreibungs- und Konkursamts der Region 
C._____ vom 19.03.2024

Mitteilung 03. Mai 2024

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Sachverhalt

A. Am 17. Januar 2023 vollzog das Betreibungs- und Konkursamt der Region 
C._____ (nachfolgend Betreibungsamt C._____) gegenüber A._____ die Pfän-
dung in der Pfändungsgruppe Nr. D._____. Es wurden dabei die das monatliche 
Existenzminimum von CHF 2'900.00, bestehend aus einem Grundbedarf von CHF 
1'200.00 und einem Mietzins von CHF 1'700.00, übersteigenden Einkünfte ge-
pfändet. Mit Schreiben vom 23. November 2023 wurde der E._____ AG (nachfol-
gend E._____) die Anzeige betreffend Taggeldpfändung mitgeteilt.

B. Nachdem B._____ als Vermieter am 6. Februar 2024 beim Betreibungsamt 
C._____ ein Betreibungsbegehren gegen A._____ wegen Mietzinsausständen 
eingereicht hatte, nahm das Betreibungsamt C._____ noch gleichentags eine Re-
vision der Einkommenspfändung vor. Das Existenzminimum wurde dabei auf CHF 
1'200.00 reduziert und der Mietzins nunmehr unberücksichtigt gelassen. 

C. Die Revision der Einkommenspfändung wurde A._____ am 19. März 2024 
mitgeteilt. Eine Anzeige betreffend revidierter Taggeldpfändung an die E._____ 
war bereits am 6. Februar 2024 erfolgt.

D. Gegen diese Verfügung und wegen eines angestrebten Schlichtungsverfah-
rens "in Sachen Mietmängel" wandte sich A._____ (nachfolgend Beschwerdefüh-
rer) am 2. April 2024 (Datum Poststempel) mit "Klageschrift" an das Verwaltungs-
gericht von Graubünden. Dieses überwies das Schreiben zuständigkeitshalber an 
das Kantonsgericht von Graubünden. In dieser Eingabe bezeichnete er F._____, 
stellvertretender Amtsleiter des Bertreibungsamts C._____, sowie B._____ als 
Beklagte und beantragte einen Betreibungsstopp sowie die Mitteilung an die 
E._____ zur Auszahlung von vollständigen Taggeldansprüchen an ihn. Schliess-
lich verlangte er eine richterliche Überprüfung des Vorgehens in Sachen Mietmän-
gel sowie eine Herabsetzung des Mietzinses und schliesslich die Feststellung ei-
nes Kündigungsschutzes. 

F. Mit Stellungnahme vom 16. April 2024 (Datum Poststempel) beantragte das 
Betreibungsamt C._____ die Abweisung der Beschwerde.

G. Auf die Einholung einer Stellungnahme von B._____ wurde verzichtet.

H. Mit Eingabe vom 28. April 2024 reichte der Beschwerdeführer eine "Ergän-
zung der Klageschrift" ein, wobei als Beklagte nicht mehr B._____, sondern vier 
Personen, welche bei der E._____ tätig sind, bezeichnet wurden.

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I. Mit Schreiben vom 29. April 2024 zeigte B._____ seine Vertretung durch 
Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti an.

J. Die Angelegenheit erweist sich als spruchreif. Die Akten der Vorinstanz 
wurden beigezogen.

Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG kann mit Ausnahme der Fälle, in denen das 
SchKG den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines 
Betreibungs- oder eines Konkursamtes wegen Gesetzesverletzung oder Unange-
messenheit Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde geführt werden. Im Kontext von 
Betreibungshandlungen kann sich der Beschwerdeführer somit auf jede Verlet-
zung der Bestimmungen über deren Vollzug berufen. Im Kanton Graubünden am-
tet das Kantonsgericht nach Art. 13 SchKG i.V.m. Art. 13 EGzSchKG 
[BR 220.000] als einzige Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursäm-
ter. Die interne Zuständigkeit fällt dabei der Schuldbetreibungs- und Konkurskam-
mer zu (Art. 8 Abs. 1 KGV [BR 173.100]).

1.2.1. Anfechtbar sind Verfügungen oder Beschlüsse des Vollstreckungsorgans, 
also konkrete Anordnungen der zuständigen Behörde, welche das Vollstreckungs-
verfahren weiterführen und dementsprechend gegen aussen in Erscheinung tre-
ten. Es muss sich um eine individuell-konkrete Anordnung der zuständigen Voll-
streckungsbehörde handeln, welche einen bestimmten Sachverhalt betrifft. Mit der 
Anordnung muss das Vollstreckungsverfahren vorangetrieben oder gestoppt und 
die Rechtsstellung der vom Verfahren betroffenen Person beeinträchtigt werden 
(Philippe Maier/Ivan Vagnato, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 4. Aufl., Zürich 2017, N 14 zu 
Art. 17 SchKG). Mit der betreibungsrechtlichen Beschwerde nach Art. 17 ff. 
SchKG können demnach ausschliesslich Mängel im betreibungsrechtlichen Ver-
fahren bzw. nur Betreibungshandlungen der Betreibungs- und Konkursämter, nicht 
aber materiell-rechtliche Fragen gerügt werden. Die Anzeige bzw. Verfügung des 
Betreibungsamts C._____ bezüglich der Revision der Einkommenspfändung stellt 
grundsätzlich eine anfechtbare Betreibungshandlung dar.

1.2.2. Der Beschwerdeführer beantragt in seiner "Klageschrift" (act. A.1) die sofor-
tige einstweilige Aussetzung der Betreibungen (Betreibungsstopp) gegen ihn, so-
wie die Mitteilung an die E._____ betreffend Auszahlung des gesamten Anspru-
ches auf Taggelder ohne Abzüge ab April 2024. Im Weiteren beantragt der Be-

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schwerdeführer eine Herabsetzung des Mietzinses und die Ungültigerklärung ei-
ner Mitteilung des Vermieters sowie die Fortführung des Schlichtungsverfahrens. 

1.2.3. Soweit der Beschwerdeführer die Überprüfung von Handlungen im Schlich-
tungsverfahren für Mietsachen anbegehrt und weitere Handlungen von der 
Schlichtungsbehörde verlangt, beanstandet er keine Betreibungshandlungen. 
Derartige Rügen können zum Vornherein nicht Gegenstand des vorliegenden Auf-
sichtsbeschwerdeverfahrens sein, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Gleiches 
gilt betreffend die Anweisungen an die E._____. Anweisungen an eine Gläubigerin 
des Beschwerdeführers sind ebenfalls nicht Gegenstand eines Beschwerdeverfah-
rens nach Art. 17 ff. SchKG. Dies kann nur die Anzeige an die E._____ als sol-
ches sein.

1.3. Die Beschwerde ist schriftlich (Art. 17 Abs. 1 EGzSchKG) und binnen einer 
Frist von zehn Tagen seit Kenntnisnahme von der angefochtenen Verfügung 
(Art. 17 Abs. 2 SchKG) einzureichen. Hinsichtlich der Revision des Existenzmini-
mums vom 19. März 2024 ist die Frist – unter Berücksichtigung der über Ostern 
geltenden Betreibungsferien – eingehalten, auch wenn die Eingabe an das Ver-
waltungsgericht gerichtet wurde. Ebenso ist der Beschwerdeführer diesbezüglich 
zur Beschwerde legitimiert.

1.4. Das Verfahren vor der Aufsichtsbehörde richtet sich prinzipiell nach den 
kantonalen Verfahrensbestimmungen (Art. 20a Abs. 3 SchKG), wobei die bundes-
rechtlichen Minimalvorschriften zu beachten sind (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 1-5 SchKG). 
Letztere geben unter anderem vor, dass die Aufsichtsbehörde den Sachverhalt 
von Amtes wegen festzustellen hat (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Die damit ge-
setzlich festgeschriebene Untersuchungsmaxime verpflichtet die kantonale Auf-
sichtsbehörde, das Verfahren zu leiten, die rechtserheblichen Tatsachen und er-
forderlichen Beweismittel zu bezeichnen, die Beweise zu erheben und sie zu wür-
digen. Sie hat die relevanten Tatsachen selbst festzustellen. Die Beweise sind 
durch die Aufsichtsbehörde frei zu würdigen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 3 SchKG). Die 
Aufsichtsbehörde darf jedoch unter Vorbehalt der Nichtigkeit der Verfügung nicht 
über die Anträge der Parteien hinausgehen (vgl. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 3, 2. Teilsatz 
SchKG).

2.1. Der Beschwerdeführer hat in seiner Eingabe anzugeben, welche Änderung 
der angefochtenen Anordnung er beantragt, welche Rechtssätze durch den ange-
fochtenen Entscheid verletzt sein sollen und auf welche Gründe er sich stützt.

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2.2. Hinsichtlich der im vorliegenden Fall einzig überprüfbaren, innert der Be-
schwerdefrist ergangenen Betreibungshandlung, nämlich der angepassten Be-
rechnung des Existenzminimums, wurden vom Beschwerdeführer keine Rügen 
erhoben bzw. sind keine konkreten Ausführungen dazu erfolgt, weshalb diese feh-
lerhaft erfolgt sei. Zu prüfen ist jedoch unter dem Blickwinkel der eingereichten 
Beilagen sowie auch einer allfälligen Nichtigkeit einer Lohnpfändung gemäss Art. 
22 SchKG, ob die Revision der Existenzminimumberechnung zulässig war, indem 
dem Beschwerdeführer lediglich der Grundbetrag, nicht aber ein monatlicher Miet-
zins als Zuschlag zum Grundbetrag zugestanden wurde.

2.3. Den Eingaben des Beschwerdeführers ist sinngemäss zu entnehmen, dass 
er die Reduktion des Existenzminimums um den Mietzins nicht akzeptiert und die 
– unbestrittene, jedenfalls aber nicht widerlegte – Nichtleistung des Mietzinses mit 
Mängeln an der Mietsache begründet.

2.4. Das Betreibungsamt C._____ hält in seiner Stellungnahme vom 16. April 
2024 (act. A.2) fest, es habe aufgrund des Betreibungsbegehrens des Vermieters 
festgestellt, dass der Mietzins offenbar seit Oktober 2023 nicht mehr oder nur teil-
weise bezahlt worden sei, obwohl der Mietzins im Existenzminimum mit einem 
Betrag von CHF 1'700.00 angerecht worden sei. Daher sei umgehend eine Revi-
sion und eine neue Anzeige an die E._____ erfolgt. Das Existenzminimum sei da-
bei auf CHF 1'200.00 festgelegt worden, was den geltenden Grundlagen zur Exis-
tenzminimumberechnung entspreche. Da der Schuldner weder die Miete noch die 
Krankenkassenprämien bezahlt habe bzw. deren Bezahlung nicht nachweisen 
könne, seien diese auch nicht im Existenzminimum zu berücksichtigen. Andern-
falls würden Beträge berücksichtigt, welche vom Schuldner gar nicht dem vorge-
sehenen Zweck zugeführt würden. Ebenso seien keine weiteren Belege vorgelegt 
worden, die aktuell im Existenzminimum zu berücksichtigen gewesen wären. Der 
Beschwerdeführer habe dem Betreibungsamt bei der Pfändung Belege zuzu-
führen, welche darlegen würden, dass die Verpflichtungen bestehen und in der 
letzten Zeit auch bezahlt würden. Komme er seinen Verpflichtungen erst zu einem 
späteren Zeitpunkt nach und weise er sich über deren tatsächliche Zahlung aus, 
könne er die Revision der Einkommenspfändung verlangen. 

3.1. Gemäss Art. 93 Abs. 1 SchKG können Erwerbseinkommen jeder Art, die 
nicht nach Art. 92 SchKG unpfändbar sind, so weit gepfändet werden, als sie nach 
dem Ermessen des Betreibungsbeamten oder der Betreibungsbeamtin für den 
Schuldner und seine Familie nicht unbedingt notwendig sind. Der Betreibungsbe-
amte hat dieses Existenzminimum in jedem einzelnen Fall festzusetzen. Er darf 
sich dabei nicht blindlings an die von seiner kantonalen Aufsichtsbehörde aufge-

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stellten Berechnungsrichtlinien halten, sondern hat stets zu prüfen, ob deren An-
wendung zu einem den konkreten Umständen angemessenen Ergebnis führt. 
Dem Ermessen des Betreibungsbeamten oder der Betreibungsbeamtin ist dabei 
ein weiter Spielraum gegeben (Georges Vonder Mühll, in: Staehelin/Bauer/Lorandi 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 
3. Aufl., Basel 2021, N 21 zu Art. 93 SchKG). Gemäss den kantonalen Richtlinien 
für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarf) 
nach Art. 93 SchKG (KGer GR KSK 09 39 v. 18.8.2009, S. 2) beträgt der Grund-
betrag für eine alleinstehende Person CHF 1'200.00. Hinzu kommen Zuschläge, 
nämlich der effektive Mietzins für das Wohnen, Sozialbeiträge und unumgängliche 
Berufsauslagen. Voraussetzung für deren Berücksichtigung ist jedoch, dass diese 
auch tatsächlich geleistet werden. Mit anderen Worten ist der tatsächlich bezahlte 
Mietzins der Wohnung des Schuldners als Zuschlag ins Existenzminimum einzu-
berechnen, sofern dieser eine notwendige Auslage darstellt (Thomas Winkler, in: 
Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung 
und Konkurs SchKG, 4. Aufl., Zürich 2017, N 37 zu Art. 93 SchKG).

3.2. Erhält das Betreibungsamt während der laufenden Einkommenspfändung 
Kenntnis davon, dass sich die für die Bestimmung des pfändbaren Betrages 
massgebenden Verhältnisse geändert haben, so passt es die Pfändung entspre-
chend an (Art. 93 Abs. 3 SchKG). Der Grundsatz, dass bei der Berechnung des 
Existenzminimums nur tatsächlich bezahlte Beträge berücksichtigt werden kön-
nen, gilt wie erwähnt auch für Wohnungsmietzinse und Krankenkassenprämien. 
Bei der Berechnung des Existenzminimums muss den tatsächlichen Verhältnissen 
Rechnung getragen werden und kann nicht auf behauptete, aber nicht erfüllte ver-
tragliche Verpflichtungen des Schuldners abgestellt werden. Der nicht bezahlte 
Mietzins kann daher bei der Berechnung des Existenzminimums nicht berücksich-
tigt werden. Der Schuldner hat jedoch die Möglichkeit, die Revision der Einkom-
menspfändung zu verlangen von dem Augenblick an, wo er sich über den Ab-
schluss eines Mietvertrags ausweist und darüber, dass er den darin vereinbarten 
Mietzins (wie auch allenfalls geltend gemachte Nebenkosten) tatsächlich bezahlt. 
Für die Berechnung des Existenzminimums können damit nur tatsächliche bezahl-
te und mit Quittung belegte Beträge berücksichtigt werden (BGE 112 III 19).

3.3. Vorliegend hat der Beschwerdeführer gemäss den Beilagen nach eigenen 
Angaben die Miete "angemessen" gekürzt (act. B.3, S. 4 und 5). Aus den Unterla-
gen geht jedoch nicht hervor, dass überhaupt eine Mietzinszahlung erfolgt ist. 
Mietzinse können vom Mieter jedoch weder eigenmächtig noch beliebig gekürzt 
werden. Macht ein Mieter Mängel an der Mietsache geltend und leitet er daraus 

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die Herabsetzung des Mietzinses ab, hat er den Mietzins, damit er als bezahlt gilt, 
bei der Schlichtungsstelle für Mietsachen zu hinterlegen (vgl. Art. 259a Abs. 2 OR 
i.V.m. Art. 259g-259i OR). Alsdann ist im Zivilprozess über die Berechtigung bzw. 
die Höhe der Herabsetzung zu entscheiden. Dass der Beschwerdeführer Mietzin-
se hinterlegt hätte, ist den Akten bzw. den eingereichten Beilagen nicht zu ent-
nehmen, weshalb das Betreibungsamt – anhand der vom Vermieter eingereichten 
Betreibung auf ausstehende Mietzinse (BA act. 10) – zutreffend davon ausgehen 
durfte, dass sie gar nicht bezahlt wurden. Gegenteiliges hat der Beschwerdeführer 
in seiner Eingabe auch nicht behauptet. Entsprechend ist das Vorgehen des Be-
treibungsamtes C._____ mit der Beschränkung des Existenzminimums auf den 
Grundbetrag von CHF 1'200.00 – damit den Mietzins unberücksichtigt zu lassen – 
nicht zu beanstanden. 

3.4. Der Nachweis der Bezahlung kann – wie vom Betreibungsamt C._____ er-
wähnt – hingegen jederzeit nachträglich dokumentiert werden. Weist der Schuld-
ner nach, dass er diese Beträge tatsächlich bezahlt, kann er beim Betreibungsamt 
eine Revision der Lohnpfändung beantragen. Für verfallene Monate kann jedoch 
keine Rückzahlung an den Schuldner erfolgen.

3.5. Nicht zu beanstanden ist daher die Anzeige an die E._____ vom 6. Februar 
2024 zur Taggeldpfändung betreffend einen das neu errechnete Existenzminimum 
übersteigenden Betrages. Dies gilt umso mehr, als Taggelder von Krankenversi-
cherungen als regelmässige Leistungen nicht unter die unpfändbaren Fürsorge-
leistungen im Sinne von Art. 92 Abs. 1 Ziff. 8 SchKG fallen, sondern gemäss Art. 
93 SchKG beschränkt pfändbar sind (Georges Vonder Mühll, a.a.O., N 31 zu Art. 
92 SchKG).

3.6. Gründe, welche im Sinne von Art. 22 SchKG zur Nichtigkeit der Revision 
der Einkommenspfändung führen, sind nicht ersichtlich. 

3.7. Mit Eingabe vom 28. April 2024 rügt der Beschwerdeführer schliesslich eine 
rechtswidrige Vorgehensweise der E._____ betreffend angeblich unrechtmässiger 
Leistungsabzüge und beantragt im Hinblick auf eine Entschädigung die Feststel-
lung unrechtmässiger Handlungen. Das Beschwerdeverfahren vor der Aufsichts-
behörde dient jedoch nicht der Feststellung von Handlungsweisen im Hinblick auf 
die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen. Auf die "Ergänzung zur Klage-
schrift" ist folglich nicht einzutreten.

3.8. Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutre-
ten ist.

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4. Da sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweist, ergeht der 
vorliegende Entscheid in einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 18 Abs. 3 GOG [BR 
173.000]; Art. 11 Abs. 2 KGV).

5. Gemäss Art. 19 EGzSchKG i.V.m. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 
Abs. 2 lit. a GebV SchKG (SR 281.35) ist das Beschwerdeverfahren vor der kan-
tonalen Aufsichtsbehörde kostenlos.

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der 
Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzu-
reichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: