# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1142e316-c2ea-5d0d-9bd7-322b55398c5f
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-03-10
**Language:** de
**Title:** Geburtsgebrechen Ziffer 404 des Anhangs zur GgV; Art. 26 Abs. 1 IVV ist trotz zureichender beruflicher Kenntnisse anwendbar, da der Versicherte diese nur eingeschränkt auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann; Einkommensvergleich; teilweise Gutheissung. (BGE 8C_335/2017)
**Docket/Reference:** IV.2015.01106
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.01106.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.01106
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Spitz
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiber Würsch
Urteil
vom
10. März 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch
Procap
Schweiz
Advokatin Karin
Wüthrich
Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren
am 1
9.
November
1992,
wurde im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziffer 404 des Anhangs der Verordnung über Geburtsgebrechen (
GgV
; ADS beziehungsweise ADHS; vormals „
psychoorga
nisches
Syndrom“
[POS]
) von seinen Eltern am 2
6.
Juni 1997 bei der Invali
denversicherung zum Bezug von
Leistungen
angemeldet (
Urk.
10/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
erteilte
für medizi
nische sowie Sonderschulmassnahmen von Juni 1997 bis
November 2012
diverse Kostengutsprachen
(
unter anderem
Urk.
10/4 ff.
;
Urk.
10/18 ff.;
Urk.
10/33 ff.
sowie
Urk.
10/50 f.
).
X.___
absolvierte sodann eine
Anlehre
als Gärtnereiarbeiter Fachrichtung Zierpflanzen sowie eine Ausbil
dung als Gärtner
mit eidgenössischem Berufsattest (EBA)
, Fachrichtung
Gar
ten- und Landschaftsbau
(
Urk.
10/69/6;
Urk.
10/95).
Für Letzteres übernahm die IV-Stelle im Rahmen beruflicher Massnahmen die Mehrkosten und
rich
tete Taggelder aus
(
Urk.
10/71
,
Urk.
10/75,
Urk.
10/
78 und
Urk.
10/
83).
Von Oktober 2014 bis August 2015 wurde überdies eine Kostengutsprache für ein Job
Coaching
erteilt (
Urk.
10/100 und
Urk.
10/
118).
Ab dem
1
5.
August 2014
war der Versicherte bei der
Y.___
AG, angestellt (
Urk.
10/128).
Im Zuge der Rentenprüfung
- die entsprechende Anmeldung erfolgte am 1
1.
Mai 2012 (
Urk.
10/58) -
holte die IV-Stelle aktuelle ärztliche Berichte (
Urk.
10/109 und
Urk.
10/
122 f.) sowie Arbeitgeberauskünfte ein (
Urk.
10/134,
Urk.
10/
138 und
Urk.
10/
141). Mit Vorbescheid vom 2
7.
Juli 2015 stellte sie die
Zusprache
einer
Dreiviertelsrente
ab August 2014 sowie einer
Viertelsrente
ab Juli 2015 in Aussicht (
Urk.
10/145). Am 2
5.
September 2015 verfügte die IV-Stelle sodann im angekündigten Sinne (
Urk.
10/151 =
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob
X.___
am 2
6.
Oktober 2015 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ab August 2014 mindestens eine
Dreiviertelsrente
sowie ab Juli 2015 mindes
tens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegen
heit zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Zusätzlich stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung, welches indes mit gerichtlicher Verfügung vom
1
0.
Dezember 2015 abgewiesen wurde (
Urk.
11).
Mit Beschwerdeantwort vom
4.
Dezember 2015 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
9). Mit
Replik
vom
1.
Februar 2016 hielt der Versicherte indes an seinen Rechtsbegehren fest (
Urk.
14), worauf die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1
5.
Februar 2016 mitteil
t
e, dass sie auf die Einreichung einer Duplik verzichte (
Urk.
16).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesge
setzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
-
heit
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich
tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines
Einkommensver
gleichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Validen
einkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Konnte die versicherte Person wegen der Invalidität keine zureichenden beruf
lichen Kenntnisse erwerben, so entspricht
gemäss
Art. 26 der Verord
nung über die Invalidenversicherung (IVV) das Erwerbseinkommen das sie als Nichtinvalide erzielen könnte, den folgenden nach Alter abgestuften Pro
zentsätzen des jährlich aktualisierten Medianwertes
gemäss
der
Lohnstruk
turerhebung
des Bundesamtes für Statistik: Vor Vollendung von 21 Alters
jahren: 70
%
, nach Vollendung von 21 Altersjahren, aber vor Vollendung von 25 Alter
s
jahren: 80
%
, nach Vollendung von 25 Altersjahren, aber vor Vollendung von 30 Altersjahren: 90
%
sowie nach Vollendung von
30 Altersjahren: 100
%
. Im Jahr
2015, als über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers verfügt wurde, hat dieser jährliche Medianwert
Fr.
82‘500.-- betragen (vgl. IV-Rundschreiben Nr. 329 vom 1
8.
Dezember 2014 des Bundesamtes für Sozialversicherung, BSV).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf
gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.
2.1
Die IV-Stelle hielt in der angefochtenen Verfügung vom 2
5.
September 2015 (
Urk.
2) fest, dass der Beschwerdeführer erfolgreich die erstmalige berufliche Ausbildung zum Gärtner abgeschlossen und eine Anstellung bei der
Y.___
AG gefunden habe. Die Abklärungen hätten ergeben, dass dem Versicherten nach Beendigung der Ausbildung die Anstellung bei der
Y.___
AG zu 45
%
ab dem 1
5.
August [2014] zumutbar gewesen sei. Gemäss Arbeitsvertrag
habe
der Monatslohn damals
Fr.
1‘800.-- und das Jahreseinkommen inklusive 1
3.
Monatslohn
Fr.
23‘400.-- betragen. Bei Gesundheit hätte der Versicherte gemäss Bundesamt für Statistik im Jahr 2014 im 100%-Pensum ein Einkommen von
Fr.
58‘869.55 erzielen können. Ein Vergleich des Validen- und des Invalideneinkommens
führe somit zu einem Invaliditätsgrad von 60
%
, weshalb der Beschwerdeführer ab August 2014 Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
habe (S. 3).
Ab Juli 2015 habe der Versicherte bei der
Y.___
AG eine Leis
tungsfähigkeit von 60
%
erreichen
können, was ihm aus medizinischer Sicht auch zumutbar sei. Gemäss Arbeitsvertrag verdiene er ab diesem Zeitpunkt monatlich
Fr.
2‘400.--, was unter Berücksichtigung eines 1
3.
Monatslohns ein Jahreseinkommen von
Fr.
31‘200.-- ergebe. Ausgehend von einem
der Nominallohnindexierung angepassten
Valideneinkommen
von
Fr.
59‘281.65 lasse sich folglich ein Invaliditätsgrad von 47
%
bestimmen, welcher zu einem Anspruch auf eine
Viertelsrente
führe (S. 4).
2.2
In seiner Beschwerdeschrift (
Urk.
1) rügte der Versicherte im Wesentlichen, dass die IV-Stelle das
Valideneinkommen
zu Unrecht nicht nach Art. 26 Abs. 1 IVV bemessen habe (S. 3). Die abgeschlossene Berufsausbildung zum Gärt
ner EBA, Fachrichtung
Garten- und Landschaftsbau, könne nicht mit dem Erwerb von „zureichenden beruflichen Kenntnissen“ gleichgesetzt werden. Massgebend sei nicht der Berufsabschluss als solcher, sondern die mit der erworbenen Berufsausbildung erzielbaren Erwerbseinkünfte. Die vom Beschwerdeführer absolvierte Lehre zum Gärtner EBA vermittle weder die gleichen Kenntnisse noch vergleichbare Verdienstmöglichkeiten wie eine ordentliche dreijährige Berufslehre (S. 5). Wie bei Frühbehinderten üblich, sei zudem gar nicht klar, was der Beschwerdeführer für eine Ausbildung absol
viert hätte, wenn er ohne Behinderung zur Welt gekommen wäre. Die Voraussetzungen von Art. 26 Abs. 1 IVV seien demnach erfüllt und ange
sichts des Alters des Beschwerdeführers sei das
Valideneinkommen
auf
Fr.
66‘000.-- zu beziffern. Unter Berücksichtigung des Invalideneinkommens von
Fr.
23‘400.-- im Jahr 2014 beziehungsweise von
Fr.
31‘200.-- im Juli 2015 resultiere ein Invaliditätsgrad von 65
%
respektive 53
%
. Ab August 2014 bestehe folglich ein Anspruch auf mindestens eine
Dreiviertelsrente
und ab Juli 2015 auf mindestens eine halbe Rente der Invalidenversicherung
(S. 6).
2.3
Die
IV-Stelle
entgegnete in ihrer
Beschwerdeantwort
, dass der Versicherte eine erstmalige berufliche Ausbildung mit Eidgenössischem Berufsattest EBA erfolgreich abgeschlossen und im Anschluss eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt gefunden habe. Sein Verdienst entspreche im Prozentvergleich demjenigen einer Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung. Der Beschwerdeführer habe zureichende berufliche Kenntnisse erworben, sodass Art. 26 Abs. 1 IVV nicht einschlägig sei (
Urk.
9).
2.4
In seiner
Replik
(
Urk.
14) machte der Beschwerdeführer sodann geltend, dass in Bezug auf die Anwendbarkeit von Art. 26 Abs. 1 IVV nicht alleine der Berufsabschluss als solcher, sondern überdies die mit der erworbenen Berufs
ausbildung erzielbaren Erwerbseinkünfte relevant seien. Genau dies werde in Ziffer 3037 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Inva
lidenversicherung (KSIH) festgehalten
(S. 1)
. Als weiteres Kriterium sei zu berücksichtigen, ob die versicherte Person die erworbenen beruflichen Kenntnisse auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt „ummünzen“ könne (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_611/2014 vom 1
9.
Februar 2015 E. 4 und 5.1). Aus gesundheitlichen Gründen sei dies dem Beschwerdeführer jedoch nicht möglich.
Es liege klar eine gesundheitlich bedingte Minderung der Leis
tungsfähigkeit vor, was anhand des von der IV-Stelle getätigten
Prozentver
gleichs
gleichsam erstellt sei (S. 2).
Der Beschwerdeführer wies weiter darauf hin, dass bei der Bemessung des Invalideneinkommens nicht mehr auf den bisher erzielten Verdienst abge
stellt werden könne, da ihm per 3
1.
Dezember 2015 gekündigt worden sei (vgl.
auch
Urk.
6). Gerechtfertigt sei ausserdem die Berücksichtigung eines angemessenen Leidensabzuges, da besondere Anforderungen seitens des Arbeitgebers erfüllt sein müssten (S. 2 f.).
3.
3.1
Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers lässt sich anhand der Akten
lage wie folgt zusammenfassen:
Dem Bericht des Kinderspitals Zürich vom
4.
August 1997 lassen sich die folgenden Diagnosen entnehmen:
-
Psychoorganisches Syndrom (POS)
-
insbesondere Wahrnehmungsstörungen
-
Hyperaktivität
-
motorische Ungeschicklichkeit
-
Störungen in der Gruppe (unreifes Sozialverhalten)
-
Sprachentwicklungsrückstand
Ferner wurde durch die untersuchenden Ärzte d
as Vorliegen eines
Geburtsge
brechens
im Sinne von Ziffer 404
GgV
bejaht
(
Urk.
10/2/2).
Sie rieten zudem zur Einschulung in einen Sprachheilkindergarten und zu einer Ergotherapie mit Schwerpunkt auf Wahrnehmungstherapie (
Urk.
10/2/3).
3.2
Ab November 1999 war der Versicherte bei
Dr.
med.
Z.___
, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychotherapie, in kinderpsychiatrischer Behandlung (
Urk.
10/17/3;
Urk.
10/30).
In ihrem Bericht vom
2.
September 2010 hielt sie fest, dass sich die
Aufmerksamkeits
defizite
und Auffälligkeiten in der Kommunikation negativ im Lehr- und Schulbetrieb auswirken würden. Bei entsprechender Unterstützung durch die Eltern und den Arbeitgeber sowie psychiatrischer und psychologischer Betreuung sei die Prognose aber günstig, wenn auch in Bezug auf eine Aus
bildung in der freien Wirtschaft noch offen (
Urk.
10/48/4 f.).
In ihrem Bericht vom 2
2.
Juni 2012 merkte
Dr.
Z.___
zudem an, dass der Ver
sicherte auf klare Anweisungen angewiesen sei. Druck und Stress würden seine Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen. Er sei am Arbeitsort ins
gesamt noch unselbstständig, aber arbeitswillig, motiviert und anständig. Die Reifeverzögerung und Einschränkung in der Kommunikationsfähigkeit
wür
den allerdings den Umgang mit der Kundschaft beeinträchtigen (
Urk.
10/65/5).
3.3
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte am 2
4.
Februar 2015 die Diagnose einer kombinierten Störung schulischer Fer
tigkeiten (ICD-10 F81.3). Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht bei verminderter Leistungsfähigkeit voll zumutbar (
Urk.
10/122/6 f.).
Dr.
A.___
nahm dabei Bezug auf einen Untersuchungsbericht der
B.___
AG vom 1
2.
Januar 2015
(
Urk.
10/122/11 ff.)
.
Darin wurde festge
halten, dass sich in der neuropsychologischen Untersuchung bei einem wahrscheinlich unterdurchschnittlichen prämorbiden Leistungsvermögen Teilleistungsbeeinträchtigungen in den Bereichen Aufmerksamkeit und Gedächtnisfunktionen hätten objektivieren lassen. Diese Defizite könnten
durchaus im Rahmen einer ADHS interpretiert werden und würden die schwankende, unkonzentrierte und verlangsamte Arbeitsweise erklären. Die neuropsychologisch festgestellten Beeinträchtigungen würden nahe legen, dass eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu hohe Anforderungen an den Patienten stelle. Indiziert sei eine praktische Arbeit im geschützten Rahmen ohne zeitliche Anforderungen und bei möglichst geringer Ablen
kung (
Urk.
10/122/15 f.).
3.4
Dr.
med.
C.___
, Oberarzt im Psychiatriezentrum
D.___
,
diagnostizierte am 2
6.
Februar 2015 eine nicht näher bezeichnete Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten (ICD-10 F81.9;
Urk.
10/123/2). Die Diagnose einer ADHS mit Persistenz ins Erwachsenenalter konnte hingegen nicht gestellt werden.
Eine Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeführte Tätigkeit
lasse sich medizinisch ebenfalls nicht begründen.
Im Weiteren verwies
Dr.
C.___
auf den Bericht der
B.___
AG vom 1
2.
Januar 2015 (
Urk.
10/123/4; vgl. E. 3.3).
3.5
Dr.
med.
E.___
, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD) stellte in ihrer Stellungnahme vom
9.
März 2015 eine kombinierte Störung schulischer Fer
tigkeiten und eine beeinträchtigte Aufmerksamkeit als Restsymptomatik einer ADH
S
fest
. Es sei
im erlernten Beruf
von einer 45%igen Arbeitsfähigkeit
ab Ende der Ausbildung auszugehen.
Da
es sich um eine gut angepasste
Tätig
keit handle, könne diese Arbeitsfähigkeit auch für angepasste Tätigkeiten übernommen werden
(
Urk.
10/143/5). Nach weiterem Job Coaching schätzte
Dr.
E.___
die Situation am
4.
Mai 2015 so ein, dass momentan von eine
m konstanten Leistungsvermögen im erlernten Beruf von 60
%
auszugehen sei.
Dies gelte auch für eine angepasste Tätigkeit.
Wegen des
Gesundheitsscha
dens
sei allerdings an einer neuen Arbeitsstelle jeweils wieder mit einer gewissen Einarbeitungszeit zu rechnen (
Urk.
10/143/7).
4.
4.1
Strittig und zu prüfen ist
, ob der
Beschwerdeführer
infolge
des ausgewie
senen Geburtsgebrechens
(Ziffer 404
GgV
)
keine
zureichende
n
berufliche
n
K
enntnisse
im Sinne von Art. 26 Abs. 1 IVV
erwerben konnte und ob
dem
zufolge
das
Validenein
kommen
entgegen der Meinung der IV-Stelle
in Anwendung dieser
Verordnungsb
estimmung festzulegen
ist.
4.2
Als Erwerb von zureichenden beruflichen Kenntnissen im Sinne von Art. 26 Abs. 1 IVV ist der Abschluss einer Berufsausbildung zu betrachten. Dazu gehören auch
Anlehren
, wenn sie auf einem besonderen, der Invalidität angepassten Bildungsweg ungefähr die gleichen Kenntnisse vermitteln wie eine eigentliche Lehre oder ordentliche Ausbildung und den Versicherten in Bezug auf den
spätern
Verdienst praktisch die gleichen Möglichkeiten eröff
nen (Urteil des Bundesgerichts 9C_611/2014 vom 1
9.
Februar 2015 E. 4.3 mit Hinweisen).
Der Beschwerdeführer hat eine
Anlehre
als Gärtnereiarbeiter Fachrichtung Zierpflanzen
sowie eine Ausbildung als Gärtner EBA Garten- und
Land
schaftsbau
absolviert (
Urk.
10/69/6;
Urk.
10/95).
Als Erwerb von zureichen
den beruflichen Kenntnissen darf im Rahmen von Ziffer 3037 KSIH
gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung
allerdings nicht ausschliesslich ein ordentlicher Lehrabschluss
anerkannt werden (
Urteil des Bundesgerichts 9C_611/2014 vom 1
9.
Februar 2015
E. 4.3).
Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer zwei Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen hat und dadurch sowohl im Fachbereich Zierpflanzen als auch im Garten- und Landschaftsbau Berufserfahrung gesammelt hat.
Ausserdem
erweisen sich die für die Ausbildung zum Gärtner EBA
notwendigen
Fach-, Methoden-, sowie Sozial- und Selbstkompetenzen als mit denjenigen
weitgehend vergleichbar, welche für die Grundbildung
eines Gärtners mit eidgenössischem
Fähigkeits
zeugnis
(EFZ) gefordert werden
(vgl. jeweils Art. 4-6 der Verordnungen des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation
(SBFI) über die berufliche Grundbildung Gärtnerin / Gärtner EBA und EFZ; SR 412.101.221.76 und 412.101.221.77).
In diesem Zusammenhang
halten sich auch die Unterschiede bei den erzielbaren Erwerbseinkünften in Grenzen (
vgl. Lohnregulativ 2017 Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau: Gärtner EFZ
Fr.
4‘400.-- pro Monat; Gärtner EBA
Fr.
4‘000.-- pro Monat).
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist vor diesem Hintergrund davon auszugehen, dass er trotz seiner Behinderung zu
reichende berufliche Kenntnisse
im Sinne von Art. 26 Abs. 1 IVV erlangt hat.
Er
bringt jedoch berechtigterweise vor, dass
zusätzlich von Bedeutung ist, ob er
diese
Kennt
nisse auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auch
umsetzen
kann (
Urk.
14
S. 2).
Dem Untersuchungsbericht der
B.___
AG
vom 1
2.
Januar 2015
ist zu entnehmen, dass sich beim Beschwerdeführer Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit wie auch der Gedächtnisfunktionen objektivieren liessen.
Daraus resultiere eine schwankende, unkonzentrierte und verlangsamte Arbeitsweise. Dies lege nahe, dass eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu hohe Anforderungen an den Versicherten stellen würde und
demgegenüber eine praktische Tätigkeit im geschützten Rahmen ohne zeit
liche Anforderungen und bei möglichst geringer Ablenkung indiziert sei
(E. 3.3). Diese Einschätzung steht im Einklang mit
den
Erfahrungen des Beschwerdeführers im Erwerbsleben. So waren dessen schulische Leistungen bereits im Jahr 2009 ungenügend und er erzielte
zudem
im praktischen Bereich nur wenig
e Fortschritte (
Urk.
10/41/1), weshalb auch die begonnene Lehre als Gärtner Fachrichtung Zierpflanzen in eine
Anlehre
umgewandelt wurde (
Urk.
10/53). Am 2
0.
August 2010 äusserte sich der
damalige
Arbeit
geber sodann dahingehend, dass beim Versicherten das selbständige Arbei
ten, das vernetzte Handeln und Denken sowie die Merkfähigkeit problema
tisch sei
en
(
Urk.
10/47/2).
Im Rahmen der am
1.
August 2011 begonnenen Lehre als Gärtner Fachrichtung Baumschule konnte der Beschwerdeführer offenbar ebenfalls keine genügenden Leistungen erbringen, sodass die Aus
bildung vorzeitig im Januar 2012 aufgelöst wurde (
Urk.
10/69/2).
In geschütztem Rahmen konnte er bei der Stiftung
F.___
, zum Gärtner EBA Garten- und Landschaftsbau ausgebildet werden (
Urk.
10/97).
Der dem Versicherten zur Seite gestellte Job Coach beurteilte dessen Arbeitstempo
mit Bericht vom
8.
Januar 2015
abhängig von der Art der Arbeit als ausreichend bis unzureichend. Die Konzentrationsfähigkeit lasse im Laufe des Tages nach und der Beschwerdeführer brauche eine straffe Führung (
Urk.
10/115/2).
Am 1
4.
Juli 2015 wurde sodann darauf hingewie
sen, dass die Arbeitsqualität von der Tagesform abhänge und bei der Lern
fähigkeit des Versicherten zu berücksichtigen sei, dass er in der Regel nur zwei Anweisungen zu einem Arbeitsauftrag selbständig ausführen könne. Ausserdem hänge die Anpassungsfähigkeit von den einzelnen Vorgesetzten ab (
Urk.
10/141/2).
Aus dem Gesagten geht hervor, dass der Beschwerdeführer seine beruflichen Kenntnisse
auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit
nur unter
sehr
bestimmten Voraussetzungen und selbst dann
, nicht in dem Umfang
verwerten kann
wie eine gesunde Person
.
Dies recht
fertigt es,
bei der Bestimmung des
Valideneinkommens
auf Art. 26 Abs. 1 IVV zurückzugreifen.
Angesichts des Alters des Versicherten ist d
as
Validen
einkommen
auf
Fr.
66‘000.-- pro Jahr festzusetzen (80
%
von
Fr.
82‘500.--; vgl. E. 1.4).
4.3
Festzulegen bleibt das
Invalideneinkommen. Zwischen den Parteien ist nicht umstritten, dass beim Beschwerdeführer
infolge des Geburtsgebrechens
bei
100%iger Arbeitsfähigkeit nur eine maximal 60%ige Leistungsfähigkeit gegeben ist. Dies ergibt sich
in nachvollziehbarer Weise
aus den medizi
nischen Akten, wobei anzumerken ist, dass das
eingeschränkte
Leistungs
vermögen sowohl in der angestammten wie auch in einer Verweistätigkeit
vorhanden ist (E. 3.5).
D
em Beschwerdeführer
war es ab August 2014 bei einer Leistungsfähigkeit von 45
%
möglich, ein Erwe
rbseinkommen von monatlich
Fr.
1‘800.-- bezie
hungsweise
Fr.
23‘4
0
0.-- pro Jahr zu erzielen (
inklusive 1
3.
Monatslohn;
Urk.
10/128
, vgl. auch
Urk.
10/142/1
).
Ab
April
2015 waren es sodann auf
grund des gestiegenen Leistungsvermögens
Fr.
2‘400.-- pro Monat bzw.
Fr.
31‘200.-- jährlich (
inklusive 1
3.
Monatslohn;
Urk.
10/
138;
Urk.
10/135/1;
Urk.
10/14
2
/
1
). Darüber waren sich die Parteien zunächst auch einig (
Urk.
1 S. 6;
Urk.
2 S. 3 f.). In seiner Replik vom
1.
Februar 2016 machte der Beschwerdeführer
dann allerdings
geltend, dass ihm per 3
1.
Dezember 2015 von der
Y.___
AG gekündigt worden sei und bei der Bemes
sung des Invalideneinkommens folglich nicht mehr auf den bisher erzielten Verdienst abgestellt werden könne. Gerechtfertigt sei zudem die Berücksich
tigung eines Leidensabzuges
, da besondere Voraussetzungen beim Arbeitge
ber erfüllt sein müssten (
Urk.
14 S. 2 f.).
Diesem Vorbringen ist indes nicht stattzugeben. Einerseits ist
nach der Recht
sprechung
f
ür die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung
zumut
barerweise
noch realisierbaren Eink
ommens (Invalideneinkommen) primär von der beruflic
h-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver
sicherte Person konkret steht.
Andererseits sind f
ür den
Einkommensver
gleich
die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Ren
tenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Ände
rungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass
zu berücksich
tigen sind
(BGE 129 V 222 E.
4.1 und E. 4.2;
128 V 174
;
Urteil
e
des Bundes
gerichts
9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3
).
Der Umstand, dass dem Beschwerdeführer nach Erlass der angefochtenen Verfügung gekündigt w
orden ist
, ist somit
bei der Festsetzung des Invalideneinkommens
nicht zu berücksichtigen.
Die IV-Stelle hat zu Recht auf das tatsächlich durch den Beschwerdeführer erzielte Erwerbseinkommen abgestellt. Aus diesem Grund ist auch die Gewährung eines Leidensabzuges
nicht angebracht, da ein solcher nur in Frage kommt,
wenn
das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt wird (Meyer/
Reichmuth
, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG].
3.
Aufl. 2014, Art. 28a N 101 mit Hinweisen).
4.4
Vor dem Hintergrund der obigen Ausführungen ist der Invaliditätsgrad zu berechnen. Für den Zeitraum ab August 2014 beträgt dieser
gerundet 65
%
([
Fr.
66‘000.
-- .
/.
Fr.
23‘
400.--] * 100 /
Fr.
66‘000.--).
Ab Juli 2015 beläuft sich der Invaliditätsgrad auf gerundet 53
%
([
Fr.
66‘000.
-- .
/.
Fr.
31‘200.--] * 100 /
Fr.
66‘000.--).
Dieser Zeitpunkt ist für die Herabsetzung der Invaliden
rente massgebend, da sich die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers unbestrittenermassen ab April 2015 verbessert hatte (
Urk.
10/135/1;
Urk.
10/143/7). Dieses gesteigerte Leistungsvermögen ist in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV in jedem Fall nach Ablauf von drei Monaten zu berück
sichtigen, da damit gerechnet werden konnte, dass
diese Verbesserung wei
terhin andauern würde
(vgl. E. 3.5)
.
Zusammenfassend erweisen sich die vom Beschwerdeführer gegen die ange
fochtene Verfügung erhobenen Rügen
somit
in dem Sinne als berechtigt, als dass ihm ab Juli 2015
aufgrund eines Invaliditätsgrades von 53
%
statt einer
Viertelsrente
eine halbe Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen ist.
Die von der IV-Stelle ab August 2014 zugesprochene
Dreiviertelsrente
ist demgegenüber
angesichts eines Invaliditätsgrades von 65
%
im Ergebnis
nicht zu beanstanden, sodass die Beschwerde
in diesem Punkt abzuweisen ist (vgl. E. 1.2).
5.
5.1
Da es vorliegend um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs
leistungen geht, ist das Verfahren kost
enpflichtig. Die Gerichtskosten
sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) ermessensweise auf
Fr.
600.-- anzusetzen. Diese sind
der unterliegenden
Beschwerdegegnerin aufzu
er
legen.
5.2
Ausgangsgemäss
hat der vertretene Beschwerdeführer
gestützt auf
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34
Abs.
1 und 3 des Gesetzes über das
Sozi
alversicherungsgericht
Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die beim
praxi
sgemässen
Stundenansatz in Höhe von
Fr.
185.--
ermessensweise auf
Fr.
1‘4
00.-- (inkl.
MWSt
und Barauslagen) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
In
teilweiser
Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung
der
Sozialversiche
rungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
vom 2
5.
September 2015
in dem Sinne aufgehoben, als
festgestellt
wird
, dass der Beschwerdeführer ab Juli 2015 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat.
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine
Prozessent
schädigung
von
Fr.
1‘
4
00
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Procap
Schweiz
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesge
richt Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GrünigWürsch