# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e8fe5c2-06c4-5aa1-94f6-ef481be8c69a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-09
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 09.08.2018 I 2018 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-41_2018-08-09.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 41

Entscheid vom 9. August 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________1971 ________, Vater von 2 Kindern 
________ (erwachsen)) reiste am 13. Juni 1988 in die Schweiz ein und arbeitete 
in der Bauunternehmung C.________ AG als Eisenleger bzw. Maurer-
Vorarbeiter. Am 21. April 1998 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug 
von IV-Leistungen ein, wobei die gesundheitlichen Probleme mit Rücken-, Na-
cken-, Fussbeschwerden (rechts) und Handschmerzen (rechts) umschrieben 
wurden (IV-act. 1). Die IV-Stelle veranlasste u.a. eine Abklärung in der BEFAS-
D.________ (IV-act. 15-5/10). Mit Verfügung vom 7. Dezember 1999 sprach ihm 
die IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 eine ganze IV-Rente zu (IV-Grad 
100%, vgl. IV-act. 25-3/6).

B. Am 11. April 2001, am 1. Juli 2004, am 16. November 2006 sowie am 
27. November 2009 teilte die IV-Stelle mit, eine Überprüfung des IV-Grades habe 
keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben (IV-act. 29, 33, 38, 44). 

C. Am 16. Februar 2012 erhielt die IV-Stelle eine anonyme Mitteilung, wonach 
A.________ oft in sein Heimatland reise und dort an einem Haus arbeite (IV-act. 
51-3/4). Daraufhin teilte die IV-Stelle am 24. Mai 2012 A.________ mit, dass eine 
polydisziplinäre Untersuchung nötig sei (IV-act. 52). Der Begutachtungsauftrag 
wurde dem E.________ zugelost (IV-act. 55). Dieses E.________-Gutachten 
wurde am 1. November 2012 erstattet (IV-act. 59). 

D. Nach Durchführung des Vorbescheid-Verfahrens verfügte die IV-Stelle am 
8. April 2013, dass die ganze IV-Rente rückwirkend aufgehoben werde und die 
zu Unrecht bezogenen Rentenleistungen rückwirkend fünf Jahre ab Erlass dieser 
Verfügung zurückgefordert würden (IV-act. 74). Der Rückforderungsbetrag wurde 
mit Verfügung vom 16. April 2013 auf Fr. 242‘986.-- festgelegt (IV-act. 75). Die 
dagegen erhobenen Beschwerden wurden vom Verwaltungsgericht im Entscheid 
I 2013 57+59 vom 9. Juli 2014 dahingehend im Sinne der Erwägungen teilweise 
gutgeheissen, als bis zum 31. Mai 2013 ein Anspruch auf eine ganze IV-Rente 
anerkannt wurde, derweil die Rückforderungsverfügung ersatzlos aufgehoben 
wurde (IV-act. 101). Eine gegen diesen VGE I 2013 57+59 von A.________ er-
hobene Beschwerde hat das Bundesgericht mit Urteil 8C_662/2014 vom 12. No-
vember 2014 abgewiesen (IV-act. 106).

E. Am 26. Februar 2015 ging bei der IV-Stelle erneut eine Anmeldung zum 
Bezug von IV-Leistungen ein. Es wurde auf einen Austrittsbericht der Psychiatri-
schen Klinik F.________ verwiesen, wonach sich A.________ vom 24. Septem-
ber 2014 bis zum 4. November 2014 in dieser Klinik aufgehalten hatte (IV-act. 

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116). Mit Vorbescheid vom 2. September 2015 teilte die IV-Stelle mit, es sei vor-
gesehen, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (IV-act. 122). Dage-
gen erhob A.________ am 25. September 2015 Einwände (IV-act. 125). Vom 5. 
November 2015 bis zum 1. Dezember 2015 folgte ein weiterer Aufenthalt in der 
Klinik F.________ (IV-act. 128). Am 27. Januar 2016 teilte die IV-Stelle mit, dass 
eine polydisziplinäre medizinische Verlaufsuntersuchung nötig sei (vgl. IV-act. 
131). Mit Zwischenverfügung vom 19. Februar 2016 hielt die IV-Stelle an der von 
A.________ abgelehnten Gutachterstelle (E.________) fest (IV-act. 136). Dieses 
zweite E.________-Gutachten ging am 28. September 2016 bei der IV-Stelle ein 
(siehe IV-act. 142). Gestützt darauf gelangte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 
22. November 2016 zum Ergebnis, dass das Leistungsbegehren abzuweisen sei 
(IV-act. 144). 

F. Mit Eingabe vom 21. Dezember 2016 opponierte A.________ gegen den 
Vorbescheid und machte u.a. geltend, dass er vom 7. November 2016 bis zum 
14. Dezember 2016 in der Klinik F.________ hospitalisiert gewesen sei (IV-act. 
145-5/9). Am 10. Januar 2017 ging bei der IV-Stelle der Austrittsbericht der 
F.________ zur 3. Hospitalisation (7.11.16 - 14.12.16) ein; darin wurde u.a. auf 
eine kürzliche Trennung zwischen A.________ und seiner Ehefrau hingewiesen 
(IV-act. 147). Mit Schreiben vom 23. Oktober 2017 forderte die IV-Stelle die 
Psychiaterin Dr.med. G.________ auf, den trotz mehrmaliger Mahnungen immer 
noch ausstehenden angeforderten Verlaufsbericht einzureichen (IV-act. 149). Mit 
Schreiben vom 25. Oktober 2017 teilte der damalige Rechtsvertreter mit, dass er 
A.________ nicht mehr vertrete (IV-act. 150). Am 12. Dezember 2017 ging bei 
der IV-Stelle der von Dr.med. G.________ am 9. Dezember 2017 verfasste Ver-
laufsbericht ein, in welchem u.a. ausgeführt wurde, dass dank einer hochdosier-
ten Medikation der Patient den Scheidungsprozess ohne aggressive Zwischen-
fälle durchstehen konnte (IV-act. 151).

G. Am 23. März 2018 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren ab-
gewiesen werde (IV-act. 154). Dagegen liess A.________ (unter Berücksichti-
gung des Fristenstillstandes nach Art. 38 Abs. 4 lit. a ATSG i.V.m. Art. 60 ATSG) 
rechtzeitig am 7. Mai 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit 
den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die angefochtene Verfügung vom 23. März 2018 sei aufzuheben und dem Be-
schwerdeführer sei eine ganze Invalidenrente auszurichten.

2. Für das vorliegende Verfahren sei die unentgeltliche Rechtspflege und Verbei-
ständung zu gewähren.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7% Mehrwertsteuer 
zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

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Mit Vernehmlassung vom 7. Juni 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde 
sei abzuweisen, unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.
Mit Replik vom 19. Juli 2018 hielt der Beschwerdeführer an seinen vor Gericht 
gestellten Anträgen fest. Die Duplik der IV-Stelle folgte am 25. Juli 2018. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung 
(IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 gilt als Invalidität die durch einen körperlichen 
oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 7 
Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich-
tigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 
nicht überwindbar ist.

1.2 Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist 
Art. 16 ATSG massgebend (Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG). Zur Ermittlung des Inva-
liditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus-
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches Invaliden-
einkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches Validenein-
kommen). Die Invalidität ist auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens 
zu bemessen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
erzielen könnte. Nicht entscheidend ist für die Invaliditätsbemessung, ob die ver-
sicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von der ihr 
verbliebenen Erwerbsfähigkeit (ganz oder teilweise) Gebrauch macht. Vielmehr 
ist die Invalidität stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu 
bemessen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit er-

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zielen könnte (vgl. Ulrich Meyer/ Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundes-
gerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, N 27 zu Art. 28a IVG). 

1.4 Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemessung 
des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe dieser Fach-
leute ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu 
nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 Erw. 4). Diese ärztlichen Angaben 
dienen als wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (vgl. BGE 141 V 
281 Erw. 5.2.1; 140 V 193 Erw. 3.2; 132 V 93 Erw. 4, je mit weiteren Hinweisen).

1.5.1  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei 
(Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Für den Beweiswert eines 
Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurtei-
lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten be-
gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder 
die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 
Erw. 5.1). 

1.5.2  In Bezug auf Berichte behandelnder Ärzte darf und soll der Richter der 
Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass allgemein praktizierende Hausärzte 
wie behandelnde Spezialärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, 
weshalb den (unabhängigen) Fachärzten grundsätzlich mehr Gewicht zukommt 
(vgl. BGE 125 V 351 Erw. 3b/cc; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; Urteil des Bundes-
gerichts 9C_395/2016 vom 25.8.2016 Erw. 4.1; 9C_11/2016 vom 22.2.2016 
Erw. 4.3.2). Mit Blick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- und 
Begutachtungsauftrag kann daher im Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des 
behandelnden (Fach-)Arztes abgestellt werden (vgl. statt vieler: Urteile des 

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Bundesgerichts 9C_419/2008 vom 12.3.2008 Erw. 3.3; I 701/05 vom 5.1.2007 
Erw. 2 mit Hinweisen).

1.6 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; vgl. Ueli Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der 
Sozialversicherung, 1999, Rz. 450; BGE 122 II 469 Erw. 4a; Urteil des 
Bundesgerichts 8C_424/2010 vom 19.7.2010 Erw. 3.2.3 mit Verweis auf BGE 
134 I 148 Erw. 5.3).

1.7.1  Eine Neuanmeldung wird - wie auch das Gesuch um Leistungsrevision - 
nur materiell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die 
tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten rechtskräftigen Entscheidung in einem 
für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben (Art. 87 Abs. 3 in 
Verbindung mit Abs. 2 IVV; BGE 130 V 71 Erw. 2.2 S. 72 mit Hinweisen). Gelingt 
ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die 
anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung 
verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher 
und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (SVR 2014 IV Nr. 33 S. 121, 
8C_746/2013 Erw. 2). Sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem 
Revisionsfall nach Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. Urteil des Bundesgericht 
8C_868/2017 vom 6.6.2018 Erw. 3.1 mit Verweis auf BGE 130 V 71).

1.7.2  Bei einer Neuanmeldung (wie auch bei einer Rentenrevision) ist zeitlicher 
Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des IV-
Grades die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung 
des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, 
Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (vgl. 
BGE 133 V 108 Regeste).

2. Beim Beschwerdeführer wurde die Frage, ob Anspruch auf eine IV-Rente 
besteht, bereits dreimal materiell geprüft (siehe die nachfolgend erläuterten drei 
Phasen).

2.1 In der ersten Phase hatte die Vorinstanz mit Verfügung vom 7. Dezember 
1999 gestützt auf eine BEFAS-Abklärung in der Einrichtung D.________, wonach 
der Versicherte auch bei einer rückenadaptierten Tätigkeit in der freien Wirtschaft 

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aktuell nicht vermittelbar sei (IV-act. 17-7/8), mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 ei-
ne ganze IV-Rente zugesprochen (IV-act. 25).

2.2 In einer zweiten Phase ergaben sich Zweifel hinsichtlich der bislang ange-
nommenen vollständigen Arbeitsunfähigkeit, nachdem in einer anonymen Mel-
dung vom 16. Februar 2012 vorgebracht wurde, dass der Versicherte in seinem 
Heimatland mit dem Bau eines Wohnhauses beschäftigt sei (IV-act. 51-3/4). Dar-
aufhin veranlasste die Vorinstanz im Jahre 2012 eine umfassende medizinische 
Abklärung des Versicherten. 

2.2.1  Dem E.________-Gutachten vom 1. November 2012 sind folgende Dia-
gnosen zu entnehmen (IV-act. 59-22/25):

5.1 Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch mit bilatera-
ler linksbetonter Ausstrahlung in die Beine (ICD-10 M54.5)
- Diskushernie LWK 2/3 paramedian links mit Einengung des Spinalkanals 

ohne sichtbare Neurokompression (M51.2)
- Einengung des Spinalkanals LWK 3/4 und LWK 4/5 ohne abgrenzbare 

Kompression neuraler Strukturen (ICD-10 M99.3)
- nicht immer adäquat wirkendes Schmerzverhalten mit Symptomauswei-

tung und Selbstlimitation
- neurologisch keine Hinweise auf radikuläre Ausfallssymptomatik

5.2 Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
1. Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54)
2. Klinischer Verdacht auf leichtgradiges subakromiales Impingement Schulter 

rechts (ICD-10 M75.4)
3. Adipositas, BMI 33 kg/m2 (ICD-10 E66.0)
4. Rezidivierende gastritische Beschwerden (ICD-10 K29.7)

- Dauerbehandlung mit PPI
- wiederholte Einnahme von NSAID

2.2.2  Im Rahmen dieser E.________-Begutachtung konnte Dr.med. I.________ 
beim Beschwerdeführer aus allgemeininternistischer Sicht keine Befunde und 
Diagnosen feststellen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden. Es hät-
ten sich noch keine Facetten des metabolischen Syndroms bei mässiger Adiposi-
tas ausgebildet. Auch in der Vergangenheit sei die Arbeitsfähigkeit aus allgemei-
ninternistischer Sicht nie eingeschränkt gewesen. Dr.med. I.________ empfahl 
eine leichte Gewichtsreduktion (IV-act. 59-8/25).

2.2.3  Dr.med. J.________ hielt im damaligen psychiatrischen Teilgutachten fest, 
ausser der Schmerzverarbeitungsstörung könne keine weitere psychiatrische 
Diagnose gestellt werden. Eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht be-
stehe nicht. Eine schwere psychiatrische Komorbidität sei nicht vorhanden. Eine 
chronische körperliche Begleiterkrankung liege nicht vor. Es handle sich auch 

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nicht um einen mehrjährigen Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredi-
enter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung. Ein ausgeprägter sozialer 
Rückzug lasse sich nicht feststellen. Das Scheitern aller therapeutischen 
Bemühungen hänge wesentlich damit zusammen, dass der Explorand aufgrund 
der ausgeprägten subjektiven Krankheitsüberzeugung wenig Motivation zeige, 
trotz allfälliger Restbeschwerden sich aktiv um seine Genesung zu bemühen und 
sich den Belastungen der Arbeitswelt wieder auszusetzen. Schwere, lebensge-
schichtliche Belastungen fänden sich nicht. Hinweise auf unbewusste Konflikte 
fehlten, ein primärer Krankheitsgewinn sei nicht vorhanden. Bei den bisher 
durchgeführten ambulanten und stationären Behandlungen habe der Explorand 
wenig Motivation sowie eine deutliche Selbstlimitierung gezeigt. Aus psychiatri-
scher Sicht könne es dem Exploranden daher zugemutet werden, trotz der ge-
klagten Beschwerden die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um ganztags 
einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können (IV-act. 59-11f./25). 

2.2.4  Der E.________-Gutachter Dr.med. K.________ hielt eine erhebliche Dis-
krepanz zwischen den anamnestischen Beschwerdeschilderungen und den ob-
jektivierbaren Befunden sowie den Schmerzäusserungen anlässlich der vorge-
nommenen orthopädischen Untersuchung fest. Nach seiner Einschätzung erga-
ben sich auf orthopädischer Ebene keine objektivierbaren wesentlichen Ein-
schränkungen. Die bildgebenden Befunde könnten ein derart ausgeprägtes 
Schmerzerleben nicht ausreichend begründen (IV-act. 59-18/25). 

2.2.5  Dr.med. L.________ hielt in seinem neurologischen Teilgutachten fest, bei 
der aktuellen Untersuchung habe sich ein ausprägt appellatives Verhalten des 
Beschwerdeführers mit ausgeprägtem Stöhnen und Schonverhalten gezeigt. Bei 
der klinischen Untersuchung würden sich aus neurologischer Sicht keine An-
haltspunkte für das Vorliegen einer radikulären Reiz- bzw. sensomotorischen 
Ausfallssymptomatik ergeben. Obwohl der Versicherte eine erhebliche Schwäche 
im linken Bein beschreibe, sei die Beinmuskulatur normal ausgebildet (…). An-
haltspunkte für akute Denervationszeichen fehlten. Es fände sich kein neuroge-
ner Umbau. Dieser Befund sei bemerkenswert, da der Versicherte nun über meh-
rere Jahre Schmerzausstrahlungen und motorische Schwächen im linken Bein 
beschreibe. Bildgebend zeige sich im MRI der LWS (vom 16.9.2009) ein ein-
drücklicher Befund mit einem anlagebedingt engem Spinalkanal und leichten de-
generativen Veränderungen sowie eine kleine Diskushernie L2/3, sodass eine 
deutliche Einengung des Spinalkanals bestehe. Foraminale Stenosen seien nicht 
abgrenzbar. Es müsse davon ausgegangen werden, dass alleine die engen Ver-
hältnisse im Spinalkanal des Versicherten nicht genügen, um zu einer Kauda  
oder radikulären Kompression zu führen. Dazu passe, dass im jahrelangen Ver-

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lauf bisher keine neurologische Ausfallssymptomatik aufgetreten sei (IV-act. 59-
21-25). Aus somatisch-neurologischer Sicht sei eine verminderte Belastbarkeit 
der Wirbelsäule nachvollziehbar. Da keine neurogene Beteiligung nachgewiesen 
werden könne, sei aus neurologischer Sicht die Arbeitsfähigkeit in einer ange-
passten Tätigkeit erhalten (IV-act. 59-22/25).

2.2.6  Nach Ansicht der E.________-Gutachter resultierte aus interdisziplinärer 
Sicht beim Versicherten für körperlich schwere Tätigkeiten (wie sie bei der bis 
1997 ausgeübten Arbeiten zutrafen) weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähig-
keit. Für körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten wur-
de im E.________-Gutachten vom 1. November 2012 eine Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit von 100% veranschlagt (IV-act. 59-25/25). 

2.2.7  Dieses Ergebnis wurde aus somatischer Sicht - ungeachtet von Hospitali-
sationen im Spital M.________ (17.10.12 - 24.10.2012; 12.2.2013 - 14.2.2013) 
und ambulanten Abklärungen im Frühling 2013 in der N.________ (Klinik) - im 
Entscheid I 2013 57+59 vom 9. Juli 2014 bestätigt, wobei eine dagegen erhobe-
ne Beschwerde vom Bundesgericht mit Urteil 8C_662/2014 vom 12. November 
2014 abgewiesen wurde (IV-act. 101 und 106).

2.2.8  Hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigungen verhielt es sich so, dass 
der Versicherte seit 24. Mai 2013 in psychiatrischer Behandlung bei Dr.med. 
G.________ (Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) war (bzw. wei-
terhin ist). Im Bericht vom 6. Juni 2013 diagnostizierte sie eine mittelgradige agi-
tierte depressive Episode (ICD-10 F32.1) bei Persönlichkeit mit narzisstischen 
und emotional instabilen Zügen (IV-act. 101-19/35 unten). 

Am 4. April 2014 fand eine psychiatrische Untersuchung durch den RAD-Arzt 
Dr.med. O.________ statt, welcher lediglich einen leichtgradig depressiven Zu-
stand gemäss den ICD-10-Kriterien feststellen konnte. Dabei sei zu bedenken, 
dass der Versicherte unter einer agitierten Form eines depressiven Zustands lei-
de, welcher in den ICD-10-Kriterien eher schlecht zur Geltung komme. Ander-
seits stelle der Versicherte sowohl bei seiner freien Schilderung als auch bei ge-
zielter Exploration seine Schmerzen immer wieder in den Mittelpunkt. Einzig den 
sozialen Rückzug begründe er vor allem mit psychischen Beschwerden (Impulsi-
vität). Sein Verhalten spreche sehr stark für ein bewusstseinsnahes Aggravieren. 
Mit grosser Wahrscheinlichkeit verdeutliche und aggraviere er auch bei der 
Schilderung seiner psychischen Probleme. Bei einer mittelgradigen Depression 
wäre zu erwarten, dass diese im Vergleich zu den Schmerzen deutlich mehr Ge-
wicht hätte bei den Schilderungen der Beschwerden. Der Versicherte begründe 
seinen Leidensdruck allerdings primär und vor allem mit den Schmerzen und mit 

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Auswirkungen seines Verhaltens (Angst um die Ehe, Sorge um den Sohn) und 
nicht mit einem unmittelbaren, innerseelischen Leidensdruck, wie es bei einer 
mittelgradigen Depression zu erwarten wäre. Des Weiteren führte Dr.med. 
O.________ u.a. aus (IV-act. 94-8f./9):

Die Schmerzen wurden durch das E.________ als F54 Schmerzverarbeitungs-
störung beurteilt. Differentialdiagnostisch ist auch F45.41 chronische Schmerz-
störung mit somatischen und psychischen Faktoren in Betracht zu ziehen.
Dafür wäre die Überwindbarkeit der Schmerzen durch eine zumutbare Willensan-
strengung anhand der Foerster-Kriterien zu beurteilen. In abschliessender Weise 
hat dies durch den Rechtsanwender zu erfolgen. Hier erfolgt eine Beurteilung aus 
versicherungspsychiatrischer Sicht:
- psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer nicht 

erfüllt durch leichtgradige Depression
- chronische körperliche Begleiterkrankungen nicht erfüllt
- mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredi-

enter Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung erfüllt
- sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens nicht erfüllt
- verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf 

einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung 
(primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit") nicht erfüllt

- das Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären 
Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) trotz koope-
rativer Haltung der versicherten Person. fraglich erfüllt

Somit sind die Foerster-Kriterien überwiegend nicht erfüllt, und die Schmerz-
störung ist als überwindbar zu bezeichnen.
Die Verhaltensauffälligkeiten des V. stehen im Rahmen des leichten, agitiert-
depressiven Zustandes. Es liegen keine Hinweise auf eine vorbestehende Persön-
lichkeitspathologie vor (auch gemäss Fr. Dr. G.________ nicht). Deshalb ist die 
Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht zu bestätigen.
Eine Panikstörung liegt aufgrund der eigenen Untersuchung nicht vor. Der V. schil-
dert keine entsprechende, typische Symptomatik. Auch diesbezüglich ist sein sehr 
klagsames und stark aggravierendes Verhalten zu berücksichtigen.

Psychiatrische Diagnosen:
- F54 Schmerzverarbeitungsstörung

DD: F45.41 chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi-
schen Faktoren
ausgeprägtes Aggravationsverhalten

F32.0 leichte, agitierte depressive Episode

Arbeitsfähigkeit:
Der leicht depressive Zustand führt nicht zu einer anhaltenden, iv-relevanten Ein-
schränkung der AF. Die chronischen, stark aggravierten Schmerzen sind über-
windbar.

Auch dieses zuletzt erwähnte Ergebnis zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer 
Sicht wurde im Entscheid I 2013 57+59 vom 9. Juli 2014 übernommen sowie 

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vom Bundesgericht im Urteil 8C_662/2014 vom 12. November 2014 nicht in Fra-
ge gestellt.

2.2.9  Mithin wurde nach den umfassenden Abklärungen in der zweiten Phase 
rechtskräftig entschieden, dass der Versicherte damals keinen Anspruch mehr 
auf eine IV-Rente hatte.

2.3.1  Rund 3 Monate nach dem erwähnten Urteil des Bundesgerichts ging bei 
der IV-Stelle am 26. Februar 2015 erneut eine Anmeldung des Versicherten zum 
Bezug von IV-Leistungen ein (3. Phase). Mit dieser Anmeldung wurde u.a. ein 
Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik F.________ vom 4. November 2014 
eingereicht, wonach sich der Versicherte auf Zuweisung von Dr.med. 
G.________ vom 24. September 2014 bis zum 4. November 2014 stationär be-
handeln liess. In diesem Austrittsbericht wurden folgende Diagnosen festgehal-
ten (IV-act. 119):

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode 
(ICD-10:F33.1)
Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen, histrionischen, emotional-
instabilen und zwanghaften Persönlichkeitszügen (ICD-10:F61.0)
Benzodiazepinabhängigkeit (ICD-10:F13.24)
Opioidabhängigkeit (ICD-10:F11.2) durch Medikamente (Targin)
Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10:F45.4)
Panikstörung (ICD-10:F41.0)

Zur Arbeitsfähigkeit nach dem Klinikaustritt wurde nicht Stellung genommen.

2.3.2  In einem Verlaufsbericht vom 23. Oktober 2015 beurteilte die behandelnde 
Psychiaterin Dr.med. G.________ den Versicherten weiterhin als zu 100% ar-
beitsunfähig. Neben der mittelgradigen bis schweren depressiven Episode und 
der Panikstörung wirke sich vor allem die Persönlichkeitsstruktur des Patienten 
als stark einschränkend aus. Er sei aufgrund von seiner Persönlichkeitsstruktur 
und Interaktionseinschränkungen in keinem Arbeitsteam integrierbar (IV-act. 127-
19/329.

2.3.3  Die zweite Hospitalisation in der Klinik F.________ fand vom 5. November 
2015 bis zum 1. Dezember 2015 statt. Im Austrittsbericht wurden die bereits im 
ersten Bericht angeführten Diagnosen wiederholt (vgl. oben, Erw. 2.3.1). Eine 
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung für die Zeit nach dem Klinikaustritt wurde nicht vor-
genommen (IV-act. 128). 

2.3.4  In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine interdisziplinäre Verlaufsbegut-
achtung. Dem entsprechenden E.________-Gutachten vom 13. September 2016 

12

(eingegangen am 28.9.2016) sind folgende Diagnosen zu entnehmen (IV-act. 
142-29/33):

5.1 Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
Chronisches lumbal betontes panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 
M54.80)
- radiologisch breitbasige Diskusprotrusion HWK5/6 mit möglicher Affekti-

on der Nervenwurzel C6 rechts, sehr geringe degenerative Veränderun-
gen der BWS und mehrsegmentale Degeneration lumbal ohne klaren 
Hinweis für Neurokompression (MRI 02.04.2013, 28.08.2014 und 
29.08.2014)

- ohne neurale Beteiligung

5.2 Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 

F33.0)
2. Panikstörung (ICD-10 F41.0)
3. Störung durch multiplen Substanzkonsum (Benzodiazepine, Opioid-

Analgetika), anhaltender Gebrauch (ICD-10 F19.25)
4. Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54)

- Chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 
R52.9)

5. Zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1) ohne radikuläre oder 
meduläre Beteiligung

6. Chronische Knieschmerzen links (ICD-10 M79.66)
- Radiologisch mögliche Läsion des medialen Meniskus (MRI 11.02.2016)

7. Metabolisches Syndrom
- Adipositas, BMI 33 kg/m2 (ICD-10 E66.0)
- Arterielle Hypertonie (ICD-10/10)
- Hyperlipidämie (ICD-10 E78.0)

8. Leichte mikrozytäre Anämie unklarer Ätiologie (ICD-10 D50.8)
- kontroll- und gegebenenfalls abklärungsbedürftig

9. Chronisch-venöse Insuffizienz beidseits (ICD-10 I87.2)
10. Latente Hypothyreose (ICD-10 E03.9)

- normale periphere Schilddrüsenparameter
11. Rezidivierende dyspeptische Beschwerden gemäss Unterlagen (ICD-10 

K21.9)

Zur Arbeitsfähigkeit wurde im 2. E.________-Gutachten festgehalten, dass auf-
grund des chronischen panvertebralen Schmerzsyndroms aus orthopädischer 
Sicht für die angestammte Tätigkeit und für jede andere, körperlich schwer belas-
tende Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe, während für körper-
lich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten unter Wechselbelastung (unter Vermei-
dung von wiederholtem Heben und Tragen von Lasten über 15 kg) eine zeitliche 
und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit zu veranschlagen sei. 
Des Weiteren führten die E.________-Gutachter aus, weder aus neurologischer 
noch aus allgemeininternistischer Sicht finde sich eine weitere somatische Dia-

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gnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht könne keine 
Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Dem Exploranden 
könne es aus psychiatrischer Sicht zugemutet werden, trotz der geklagten Be-
schwerden die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um einer seiner körper-
lichen Einschränkungen angepasste Tätigkeit ganztags nachgehen zu können 
(vgl. IV-act. 142-30/33). 

2.3.5  Gestützt auf das Ergebnis des E.________-Verlaufsgutachtens gelangte 
die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 22. November 2016 zum Ergebnis, dass das 
Leistungsbegehren abzuweisen sei. Dagegen opponierte der Versicherte in einer 
Eingabe vom 21. Dezember 2016 und verwies insbesondere auf die 3. Hospitali-
sation in der Klinik F.________ (7.11.16 bis 14.12.16). Im entsprechenden Aus-
trittsbericht vom 7. Januar 2017 wurde die während der 1. Hospitalisation erstell-
te Diagnosenliste erneut bestätigt (siehe oben, Erw. 2.3.1). Bei Austritt bestan-
den psychopathologisch noch eine diskret depressiv ausgelenkte Stimmung, eine 
leichte, jedoch deutlich regredierte Grübelneigung, ein diskret ratloser Affekt so-
wie keine Hinweise für Selbst- oder Fremdgefährdung (IV-act. 147-5/11). Zur 
Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nach Klinikaustritt sind dem Austrittsbe-
richt keine konkreten Angaben zu entnehmen.

2.3.6  Die weitere Behandlung des Leistungsbegehrens verzögerte sich nach der 
Aktenlage, weil die behandelnde Psychiaterin trotz Mahnung der Vorinstanz (IV-
act. 149) erst am 9. Dezember 2017 einen Verlaufsbericht einreichte. Darin wur-
de an sich ein verschlechterter Zustand geltend gemacht (IV-act. 151-1/3 Ziff. 1), 
gleichzeitig aber festgehalten, dass seit der Scheidung im Sommer 2017 sich der 
Versicherte in einem stabilen Zustand auf einem tiefen Funktionsniveau befinde 
(IV-act. 151-1/3, Ziff. 3). 

2.3.7  Der RAD-Arzt Dr.med. P.________ (Facharzt für orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates) fasste seine Beurteilung der me-
dizinischen Unterlagen hinsichtlich der dritten Phase in einer Stellungnahme vom 
8. März 2018 wie folgt zusammen (IV-act. 152-7/7):

Aus somatischer Sicht ist bei dem Versicherten keine Verschlechterung ausgewie-
sen:
- das chronische Rückenleiden wurde bereits im E.________ Verlaufsgutachten 

von 9/2016 ausreichend gewürdigt. Hinweise oder Befunde, die auf eine Ver-
schlechterung hinweisen, liegen nicht vor.

- die Knieschmerzen wurden auch im Verlaufsgutachten berücksichtigt. Es liegen 
lediglich sehr leichte degenerative Veränderungen vor mit dem zusätzlichen 
Verdacht einer Innenmeniskusläsion und einer verdickten Plica mediopatellaris. 
Sollte die Meniskusläsion oder die Plica mediopatellaris symptomatisch werden, 
sind sie einer arthroskopischen Behandlung zugängig und somit behandelbar.

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Aus psychiatrischer Sicht kam es zu einer weiteren Hospitalisation vom 7.11. bis 
14.12.2016, ausgelöst durch psychosoziale Belastungsfaktoren (Scheidung). Nach 
der Klinikentlassung war der Versicherte wieder stabil.
Insgesamt ist somit keine relevante dauerhafte Verschlechterung seit der Verlaufs-
begutachtung vom 27.09.2016 ausgewiesen.

3.1 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Vorinstanz im Rahmen der drit-
ten Phase hinreichende Abklärungen zur Beurteilung des Leistungsanspruchs 
getroffen hat. Von einer relevanten Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes 
kann keine Rede sein. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung nach Durchführung 
der E.________-Verlaufsbegutachtung und nach Kenntnisnahme des Vorbe-
scheids vom 22. November 2016 ist zu beachten, dass der damalige Rechtsver-
treter des Versicherten in seiner Eingabe vom 21. Dezember 2016 nur eine er-
hebliche Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes geltend 
machte und im Übrigen auf das chronische Rückenleiden sowie auf eine im MRI-
Bericht vom 11. Februar 2016 enthaltene Arthralgie des linken Kniegelenks ver-
wies (IV-act. 145-2f./9). Was die zuletzt erwähnte Beeinträchtigung des Kniege-
lenks anbelangt, ist dem zweiten E.________-Gutachten (v. 13.9.2016) zu ent-
nehmen, dass der entsprechende MRI-Bericht vom 11. Februar 2016 den 
E.________-Gutachtern vorlag und mitbeurteilt wurde (vgl. IV-act. 142-23/33, 
Ziff. 4.2.2.3 in fine). Analoges gilt auch für die in der Eingabe vom 21. Dezember 
2016 nicht näher umschriebenen Rückenbeschwerden.

3.2 Ins Gewicht fällt, dass auch nach der Eingabe vom 21. Dezember 2016 von 
Seiten des Beschwerdeführers auf somatischer Ebene keine Verschlechterungen 
des Gesundheitszustandes vorgebracht, geschweige denn substantiiert erläutert 
wurden. Soweit in der vorliegenden Beschwerde (S. 4) argumentiert wird, dass 
bei der letzten Rentenprüfung insbesondere die LWS-Beschwerden zu wenig 
berücksichtigt worden seien und dies mit MRI-Unterlagen aus den Jahren 2012 
und 2013 dokumentiert wird, übersieht der Beschwerdeführer, dass die damals 
vorhandenen medizinischen Unterlagen (inkl. MRI-Berichte vom 22.10.2012 und 
vom 23.4.2013) im VGE I 2013 57+59 vom 9. Juli 2014 (namentlich Erw. 5.7 und 
5.10) umfassend dahingehend gewürdigt wurden, 

- dass der Versicherte für leidensangepasste, körperlich leichte bis höchs-
tens mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten eine grundsätzlich 
verwertbare vollschichtige Arbeitsfähigkeit aufweise (vgl. zit. VGE, Erw. 
6.8.3 = IV-act. 101-26/35 unten),

- und dass das Bundesgericht dieses verwaltungsgerichtliche Ergebnis im 
Urteil 8C_662/14 vom 12. November 2014 bestätigt hat (IV-act. 106).

Aufgrund dieser in Rechtskraft erwachsenen Urteile steht fest, dass die damals 
bekannten und beurteilten Rückenbeschwerden keine relevante Arbeitsunfähig-

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keit für leidensangepasste leichte und wechselbelastende Tätigkeiten zu begrün-
den vermögen. Daran vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers in seiner 
Beschwerde vom 7. Mai 2018 sowie in der Replik vom 19. Juli 2018 nichts zu 
ändern. Aus der Argumentation, dass „die E.________-Gutachter einen Versi-
cherten gesundschreiben“ (was gerichtsnotorisch sei, vgl. Replik, S. 2), kann 
nicht entnommen werden, dass sich der somatische Gesundheitszustand seit der 
ersten bzw. seit der zweiten E.________-Begutachtung massgeblich verändert 
bzw. verschlechtert habe. Ebenso wenig kann aus dem Umstand, wonach der 
Versicherte nach der zweiten E.________-Begutachtung nochmals (vom 7.11.16 
bis 14.12.16) in der Klinik F.________ hospitalisiert war, auf eine somatische 
Gesundheitsverschlechterung geschlossen werden, zumal im betreffenden Aus-
trittsbericht die Einweisungssituation wie folgt umschrieben wurde (vgl. IV-act. 
147-1/11):

Der Eintritt erfolgte freiwillig durch die Zuweisung von Herrn Dr.med. H.________, 
ambulanter Psychiater (…), bei psychosozialer Dekompensation im Rahmen einer 
rezidivierenden depressiven Störung und somatoformer Schmerzstörung zur stati-
onären Krisenintervention. Im Eintrittsgespräch berichtete A.________ über Über-
forderung im Alltag nach der in diesem Jahr stattgefundenen Trennung von seiner 
Frau. Aktuell lebe er zusammen mit seinem 17-jährigen Sohn, der selbst nach der 
Trennung der Eltern belastet sei und sich für das Zusammenwohnen mit seinem 
Vater entschieden habe. Darüber hinaus berichtete A.________ über eine Ver-
schlechterung seiner seit Jahren bekannten depressiven Symptomatik mit Traurig-
keit, Antriebslosigkeit, Schamgefühlen und Minderwertigkeitsgefühlen sowie über 
seine chronische, durch Opiat-Einnahme nur partiell verbesserte Schmerzsympto-
matik. (…)

3.3 Was den Verlauf und die Beurteilung des psychischen Gesundheitszustan-
des anbelangt, ist zu beachten, dass bei der zweiten E.________-Begutachtung 
die beiden ersten Hospitalisationen des Versicherten in der Klinik F.________ 
(24.9.14 - 4.11.14; 5.11.15 - 1.12.15) den E.________-Gutachtern bekannt wa-
ren und in der Beurteilung mitberücksichtigt wurden (vgl. IV-act. 142-19/33, 2. 
Abs.). Weshalb der dort enthaltenen Würdigung der in der Klinik F.________ 
festgehaltenen Diagnosen nicht gefolgt werden darf, ist nicht ersichtlich. Dies gilt 
erst recht, wenn man die im Rahmen der E.________-Begutachtung festgestell-
ten Inkonsistenzen, welche in der Beschwerde zu Unrecht ausgeblendet werden, 
mitberücksichtigt (vgl. IV-act. 142-19/33, Ziff. 4.1.6 in fine i.V.m. IV-act. 142-17/33 
Ziff. 4.1.3.4 Konsistenz; IV-act. 142-24/33, 3. Abs.; IV-act. 142-28/33: diskrepan-
tes Verhalten beim Prüfen des Lasègues i.V.m. IV-act. 142-23/33 oben; IV-act. 
142-26/33 Ziff. 4.2.9; siehe auch die zutreffenden Ausführungen in der Vernehm-
lassung, S. 5, Ziff. 6, auf welche verwiesen wird). 
Bei der dritten Hospitalisation (7.11.2016 - 14.12.2016) stellten die Fachpersonen 
der Klinik F.________ erneut die gleichen Diagnosen wie bei den ersten beiden 

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Hospitalisationen. In Anbetracht solcher gleichbleibender Diagnosen vermag der 
dritte Austrittsbericht im Vergleich zu den ersten beiden (im 2. E.________-
Gutachten mitberücksichtigten) Austrittsberichten keine anhaltende Verschlech-
terung des psychischen Gesundheitszustandes des Versicherten zu belegen. 
Dafür spricht insbesondere auch, dass am Ende der dritten Hospitalisation psy-
chopathologisch nur mehr eine diskret depressiv ausgelenkte Stimmung, eine 
leichte (deutlich regredierte) Grübelneigung sowie ein diskret ratloser Affekt be-
stand (IV-act. 147-5/11). 

3.4 Bei dieser Sachlage ist es zusammenfassend nicht zu beanstanden, dass 
die Vorinstanz gestützt auf die aktenkundige RAD-Beurteilung (IV-act. 152-7/7) 
keine Veranlassung sah, eine zusätzliche Verlaufsbegutachtung vorzunehmen. 
Der Beschwerdeführer übersieht, dass er nach der Aktenlage hinreichend abge-
klärt und beurteilt wurde. Von weiteren Untersuchungen sind im Rahmen einer 
zulässigen antizipierten Beweiswürdigung keine relevanten neuen Erkenntnisse 
zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann. Nach dem Gesagten durf-
te die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu Recht davon ausgehen, 
dass für leidensangepasste (überwiegend leichte, wechselbelastende) Tätigkei-
ten eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit gegeben ist.

3.5 An diesem dargelegten Ergebnis vermögen sämtliche weiteren Vorbringen 
des Beschwerdeführers vor Gericht nichts zu ändern. Unbehelflich ist namentlich 
auch der Verweis auf den Verlaufsbericht der behandelnden Psychiaterin 
Dr.med. G.________ vom 9. Dezember 2017. Ein Vergleich der Angaben der 
gleichen Psychiaterin gemäss Bericht vom 9. Dezember 2017 (IV-act. 151) einer-
seits und gemäss Bericht vom 23. Oktober 2015 (IV-act. 127-28ff./32) anderer-
seits ergibt, dass die in der Beschwerde (S. 6) angeführten Morddrohungen/ Ra-
chephantasien etc. bereits im Oktober 2015 vorlagen (IV-act. 127-28/32: „In ei-
nem Streit mit der Frau drohte der Patient, die Familie auszulöschen“; IV-act. 
127-30/32: „starke Wut mit Vernichtungsphantasien gegenüber der Familie und 
der Gesellschaft“ etc.), indessen mit der im Sommer 2017 durchgeführten Schei-
dung in den familiären Verhältnissen eine Klärung bzw. Stabilisierung erreicht 
wurde, was auch in der Beschwerde (S. 6) anerkannt wird. Geblieben sind na-
mentlich u.a. Zukunftsängste, existenzielle Ängste etc. sowie sinngemäss die 
subjektive Überzeugung, nicht mehr arbeiten zu können (IV-act. 142-18/33 Ziff. 
4.1.5), mithin Aspekte, welche grundsätzlich nicht eine IV-Rente zu begründen 
vermögen, zumal wenn nach der Aktenlage erhebliche Inkonsistenzen dokumen-
tiert sind. Abgesehen davon ist auf die ständige Rechtsprechung hinzuweisen, 
wonach auf Grund der unterschiedlichen Natur von Begutachtungs- und Behand-
lungsauftrag ein Administrativgutachten nicht schon allein deshalb in Frage ge-

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stellt wird, wenn die Gutachter zu einem anderen Ergebnis als die behandelnden 
Ärzte gelangen. Diesbezüglich ist zu beachten, dass namentlich für therapeutisch 
tätige Psychiater mit ihrem besonderen Vertrauensverhältnis zum Patienten, wel-
che die Vorbringen des Patienten als Faktum hinzunehmen haben, die Recht-
sprechung zur Beweiswürdigung von Berichten von Hausärzten gilt (vgl. oben, 
Erw. 1.5.2 und dort enthaltene Hinweise).

4. Im Übrigen hat die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung für die Inva-
liditätsbemessung an den ursprünglichen Einkommensvergleich angeknüpft, wel-
cher in der zugrunde liegenden Verfügung vom 8. April 2013 vorgenommen wur-
de (vgl. IV-act. 154-2/6 oben i.V.m. IV-act. 76-23f./31, Ziff. 8.1 bis Ziff. 8.3). 
Nachdem der beanwaltete Beschwerdeführer sich dazu nicht geäussert und kei-
ne substantiierten Einwände zu diesem Einkommensvergleich erhoben hat, erüb-
rigen sich dazu weitere Bemerkungen.

5. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Ver-
fahrenskosten dem Beschwerdeführer auferlegt.

6. Das vorliegende Begehren um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsver-
beiständung ist, nachdem die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, gut-
zuheissen. Dem Beschwerdeführer ist in der Person von Rechtsanwalt MLaw 
B.________ ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. In Beachtung des 
Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 
1975, welcher für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 
einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie unter Beachtung der 
in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsache, 
Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitbedarf) sowie 
in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens wird das Honorar (inkl. Auslagen 
und MwSt) auf Fr. 2'000.-- festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwer-
deführer auferlegt.

3. Dem Beschwerdeführer wird die unentgeltliche Rechtspflege (inkl. Rechts-
verbeiständung) gewährt. Die Verfahrenskosten gemäss Dispositivziffer 2 
werden auf die Gerichtskasse genommen. Zudem wird dem Beschwerde-
führer Rechtsanwalt MLaw B.________ als unentgeltlicher Rechtsbeistand 
bestellt. Ihm ist zu Lasten des Verwaltungsgerichts ein Honorar von Fr. 
2'000.-- (inkl. Auslagen und MwSt) zu entrichten.

4. Der Beschwerdeführer hat die Beträge von Fr. 500.-- (unentgeltliche Pro-
zessführung) und Fr. 2'000.-- (unentgeltliche Rechtsverbeiständung) dem 
Gericht zurückzuerstatten, wenn er dazu innert 10 Jahren seit Rechtskraft 
dieses Entscheides in der Lage ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A).

Schwyz, 9. August 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 12. September 2018