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**Case Identifier:** c3afda85-0ab6-5917-a9a5-4a90b463da49
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.01.2014 200 2013 390
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-390_2014-01-27.pdf

## Full Text

200 13 390 IV
SCI/BRM/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. Januar 2014

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiber Braune

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 11. April 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Jan. 2014, IV/13/390, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1952 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) meldete sich nach dem Verlust seiner letzten Stelle bei 
der G.________ per 30. September 2006 am 6. Juli 2009 bei der IV-Stelle 
Bern (IVB) für Berufliche Integration/Rente an. Zur gesundheitlichen Beein-
trächtigung gab er an, seit März 2006 an Angstzuständen und einer De-
pression zu leiden (Akten der IVB [act. II] 2).   

Die IVB holte erwerbliche (act. II 11, 12) sowie Berichte der behandelnden 
Ärzte (act. II 13, 14) ein und liess den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) 
zur medizinischen Situation Stellung nehmen (act. II 15 S. 3). 

Gestützt auf diese Abklärungen stellte sie dem Versicherten mit Vorbe-
scheid vom 2. September 2009 die Abweisung des Leistungsbegehrens 
(kein Anspruch auf Leistungen) in Aussicht (act. II 17) und verfügte am 29. 
September 2009 in diesem Sinne (act. II 20). Diese Verfügung blieb unan-
gefochten.

Ebenfalls am 29. September 2009 teilte die IVB dem Versicherten mit, dass 
sie Früheingliederungsmassnahmen in Form von Eingliederungsberatung 
gewähre (act. II 21). Eine in diesem Rahmen auf Antrag des Eingliede-
rungsmanagements der IVB (act. II 28) bei der Firma C.________, 
D.________, für drei Monate vorgesehene berufliche Abklärung (act. II 31) 
mit anschliessendem Arbeitstraining und Umschulung im gleichen Betrieb 
(act. II 33, 34, 41) wurde per 12. August 2011 vorzeitig abgebrochen (vgl. 
act. II 48, 49). Mit Vorbescheid vom 11. August 2011 stellte die IVB dem 
Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens hinsichtlich berufli-
cher Massnahmen sowie die Prüfung des Anspruchs auf eine Rente in 
Aussicht (act. II 50) und verfügte am 18. Oktober 2011 in diesem Sinne 
(act. II 70); zu dem im Einwandschreiben vom 13. September 2011 Vorge-
tragenen (act. II 65) nahm sie in der Verfügung Stellung. Auch diese Verfü-
gung blieb unangefochten. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Jan. 2014, IV/13/390, Seite 3

B.

In der Folge liess die IVB den Versicherten – auf Empfehlung des RAD-
Arztes Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie (act. II 
82 S. 2) – psychiatrisch begutachten. Das bei Dr. med. F.________, FMH 
Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag gegebene Gutachten wurde am 
6. November 2012 erstattet (act. II 93.1). Nachdem der Versicherte am 18. 
November 2012 eine umfangreiche Stellungnahme zu diesem Gutachten 
sowie ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Januar 2008 be-
treffend das Arbeitszeugnis aus der Anstellung bei der G.________ einge-
reicht hatte (act. II 95), erliess die IVB am 23. November 2012 einen Vor-
bescheid, mit welchem sie die Ablehnung des Rentenanspruchs mangels 
Vorliegen eines iv-relevanten Gesundheitsschadens ankündigte (act. II 96). 
Der Versicherte ersetzte seine Eingabe vom 18. November 2012 durch die 
ergänzte Fassung vom 26. November 2012 (act. II 97) und liess, nunmehr 
vertreten durch B.________, am 14. Januar 2013 Einwand gegen den Vor-
bescheid vom 23. November 2012 erheben (act. II 100). 

Am 11. April 2013 verfügte die IVB zuhanden des Rechtsvertreters des 
Versicherten entsprechend dem Vorbescheid; zu den Stellungnahmen des 
Versicherten sowie dem Einwand seines Rechtsvertreters äusserte sie sich 
in der Verfügung (act. II 109). 

C.

Hiergegen liess der Versicherte, weiterhin vertreten durch B.________, am 
13. Mai 2013 Beschwerde erheben und beantragen, dem Beschwerdefüh-
rer sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 11. April 2013 mit 
Wirkung ab 1. Juni 2007 eine ganze Invalidenrente auszurichten. 

Gerügt wird im Wesentlichen widersprüchliches Verhalten der IVB, indem 
sie zunächst mit Mitteilung vom 16. Juli 2009 die Abklärung beruflicher 
Massnahmen gewährt, dann aber mit Vorbescheid vom 2. September 2009 
die Ablehnung des Leistungsanspruchs mangels eines invalidisierenden 
Gesundheitsschadens in Aussicht gestellt habe; sodann sei mit Verfügung 
vom 29. September 2009 der Leistungsanspruch abgelehnt, gleichentags 

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aber Leistungen für berufliche Massnahmen (Abklärung der beruflichen 
Eingliederungsmöglichkeiten) zugesprochen worden. Dasselbe gelte für die 
Berufung auf die Rechtskraft der am 29. September 2009 verfügten Abwei-
sung des Leistungsbegehrens in der Verfügung vom 11. April 2013, wenn 
sie gleichzeitig anerkenne, dass die Schlussfolgerungen in der Verfügung 
vom 18. Oktober 2011 ohne medizinische Verifizierung erfolgt seien. Gel-
tend gemacht wird im Weiteren, dass das Gutachten von Dr. med. 
F.________ auf falschen Annahmen beruhe und in Widerspruch zu den 
übrigen aktenkundigen medizinischen Berichten sowie der Einschätzung 
der Abteilung Eingliederungsmanagement stehe.

Sodann wurde um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Bei-
ordnung von B.________ als amtlicher Anwalt nachgesucht. Dieses wurde 
– nach aufforderungsgemässer Ergänzung der Unterlagen – mit prozesslei-
tender Verfügung vom 1. Juli 2013 abgewiesen. Der einverlangte Kosten-
vorschuss von Fr. 1‘000.— wurde fristgerecht geleistet.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 18. September 2013 beantragt die IVB die 
Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 

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und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 11. April 2013 (act. II 
109). Streitig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG).

Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit inva-
lidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten 
Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könn-

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te; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 2007 IV Nr. 
47 S. 154 E. 2.4).

Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicherten Person trotz ihres 
Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr 
nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu 
verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar ist. Dies ist nach einem 
weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 
281).

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-

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hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.

Auf Anmeldung vom Juli 2009 hin hat die IVB gestützt auf ihre Abklärungen 
den Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversi-
cherung (mit unangefochten gebliebener) Verfügung vom 29. September 
2009 umfassend verneint (act. II 20). Mit Mitteilung vom gleichen Tag hat 
sie dem Beschwerdeführer mitgeteilt, er habe Anspruch auf Eingliede-
rungsberatung (act. II 21). Dieses Vorgehen der Verwaltung ist – wie in der 
Beschwerde gerügt – in höchstem Mass widersprüchlich. Angesichts des 
Vorliegens einer rechtskräftigen Verfügung – worauf sich die IVB in der hier 
angefochtenen Verfügung, aber nicht mehr in der Beschwerdeantwort be-
ruft – und mangels einer Neuanmeldung wäre hinsichtlich des Rentenan-
spruchs dessen ungeachtet eine erneute Prüfung nicht vorzunehmen ge-
wesen. Auch aus der später – fälschlicherweise – erfolgten Zusprechung 
beruflicher Massnahmen (namentlich die berufliche Abklärung mit ansch-

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liessendem Arbeitstraining und vorzeitig abgerochener Umschulung bei der 
Firma C.________) kann kein Anspruch auf weitere berufliche Massnah-
men oder gar auf eine Rente abgeleitet werden. 

Wie es sich damit letztlich im Einzelnen verhält, d.h. insbesondere ob hier 
tatsächlich ein Neuanmeldungsfall vorliegt bzw. allenfalls auf vertrauens-
schutzrechtlicher Basis ein solcher zu statuieren wäre, braucht jedoch nicht 
näher geprüft zu werden, wenn bei einer – auch unabhängig von einem 
Revisionsgrund durchgeführten – freien und vollumfänglichen Prüfung kein 
Rentenanspruch besteht.

4.

4.1 Hinsichtlich der beruflichen Abklärung ergibt sich aus den Akten das 
Folgende: Im Bericht über die berufliche Abklärung vom 7. Juni 2012 wies 
die durchführende Firma C.________ darauf hin, dass der Beschwerdefüh-
rer fachlich in der Lage sei, seine bisherige Tätigkeit auszuführen, ihn seine 
psychische Verfassung aber daran hindere, sich angemessen dem Bewer-
bungsprozess zu stellen. Für gleichwertige Tätigkeiten in der Privatwirt-
schaft fehlten ihm zudem die entsprechend notwendigen Zertifizierungen. 
Es wurde vorgeschlagen, dass der Beschwerdeführer ein Arbeitstraining 
sowie einen Kurs in H.________ mit Praxisbegleitung durch die 
C.________ absolviere (act. II 35 S. 4). Im Laufe der in diesem Sinne zu-
gesprochenen Massnahmen teilte die C.________ mit, dass der Be-
schwerdeführer nicht in der Lage sei, Projekte zu bearbeiten (act. II 45) und 
hielt im Bericht vom 9. August 2011 fest, dass dieser nicht arbeitsfähig bzw. 
im ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei. Die Massnahme wurde des-
halb auf Empfehlung der C.________ und in Absprache mit dem Eingliede-
rungsmanagement per 12. August 2011 abgebrochen (act. II 49 S. 3). Auf 
Intervention des Eingliederungsmanagements (vgl. act. II 60), welche wohl 
aufgrund der Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 15. August 2011 
(act. II 54) und erst nach dem Vorbescheid vom 11. August 2011 (act. II 50) 
erfolgte, ergänzte die C.________ den Abklärungsbericht am 18. August 
2011 (act. II 56). Eine weitere Stellungnahme der C.________ (zu den sei-

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tens des Beschwerdeführers erhobenen Einwänden) ging am 10. Oktober 
2011 bei der IVB ein (act. II 68 S. 1 f.). 

4.2 In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten im Wesentlichen Fol-
gendes entnehmen.

4.2.1 Die Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. med. I.________, FMH 
Allgemeine Medizin, berichtete im Zeugnis vom 23. August 2006 im We-
sentlichen von Schlafproblemen, Angstzuständen, depressiver Verstim-
mung bis hin zu Suizidgedanken, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen 
im Sinne einer mittelgradigen depressiven Reaktion mit Angst vor der Zu-
kunft. Das Umsetzen von intellektuellen Erkenntnissen ins Praktische sei 
zum Teil nicht mehr möglich, da verlangsamt, unkonzentriert und zerstreut 
nach schlaflosen Nächten (act. II 5 S. 1 f.). Am 3. Oktober 2006 bescheinig-
te die Hausärztin einen immer noch schlechten gesundheitlichen Zustand, 
zurückzuführen auf seine nun beendete Arbeitssituation; es sei zu hoffen, 
dass jetzt die Erholungsphase einsetze (act. II 5 S. 3). 

Im Arztbericht zuhanden der IVB vom 2. August 2009 hielt Dr. med. 
I.________ als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine 
schwere depressive Episode mit Suizidalität seit Oktober 2006 bis heute, 
zwischen leichter und mässiger reaktiver Depression hin und her schwan-
kend, fest (ICD-10: F32.2, F32.0, F32.1). Körperlich und labormässig sei 
alles i.O., es bestehe eine depressive Grundstimmung. Der Patient habe 
sich an seiner Stelle bei der G.________ gemäss subjektivem Empfinden 
sehr als Opfer von Mobbing und kriminellen Machenschaften gefühlt. Es 
wurde eine vollständige Arbeitsunfähigkeit von 26. April bis 30. September 
2006 bescheinigt (act. II 13). 

4.2.2 Der den Beschwerdeführer seit Mai 2009 behandelnde Dr. med. 
J.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, gab als Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode 
mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11) bei psychosozialen Belastun-
gen sowie eine Persönlichkeit mit kränkbaren Züge (ICD-10: Z73.1). Er 
beschrieb einen durch Dauerarbeitslosigkeit labilisierten, depressiven Zu-
stand mit Ängsten; zudem sei der Patient frustriert und gekränkt durch die 
Kündigung des letzten Arbeitsgebers, er fühle sich als Opfer. Eine Arbeits-

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unfähigkeit wurde nicht bescheinigt (act. II 14). Ergänzend hielt Dr. med. 
J.________ am 3. September 2009 fest, dass der Patient eindeutige Zei-
chen einer Depression aufweise, welche medikamentös behandelt würden. 
Aufgrund der bestehenden Symptome benötige dieser professionelle Un-
terstützung im Sinne von Abklärungs- und Eingliederungsmassnahmen 
(act. II 18).

4.2.3 Dr. med. K.________, Praktischer Arzt FMH, hielt im Bericht vom 
10. August 2011 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine 
Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21, 
bestehend seit ca. 5 Jahren, fest. Der Patient wirke im Gespräch mitteil-
sam, aufmerksam, interessiert und situationsangepasst kongruent und 
könne stringent über seine Situation berichten, wobei aber nicht klar werde, 
wie viele der berichteten Fähigkeiten in praxi dargestellt und verwirklicht 
werden könnten. Derzeit bestünden geistige und psychische Einschrän-
kungen, die eine Weiterführung der bisherigen Tätigkeit als Programmierer 
verunmögliche; diese sei wegen verminderter Leistungsfähigkeit nicht mehr 
zumutbar (act. II 51).

4.2.4 Die Gutachterin Dr. med. F.________ stellte keine Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit; ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 
bestünden akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1). In der aktuel-
len Untersuchung seien die psychopathologischen Befunde unauffällig ge-
wesen; differentialdiagnostisch zu diskutieren sei die Diagnose einer de-
pressiven Episode bzw. einer Anpassungsstörung; letztere entstünden als 
Reaktion auf belastende Lebensereignisse oder entscheidende Lebensver-
änderungen. Kriterien einer Anpassungsstörung seien sicher vorhanden 
gewesen; eine langfristige Arbeitsunfähigkeit könne gestützt darauf aber 
nicht bestätigt werden. Aufgrund der Aktenlage und der anamnestischen 
Angaben seien – wie auch Dr. med. J.________ für die Zeit der durch ihn 
erfolgten Behandlung telefonisch erklärt habe – die Kriterien einer depres-
siven Episode nie erfüllt gewesen. Klinisch habe der Patient in der Darstel-
lung seiner Lebensgeschichte deutlich narzisstische Persönlichkeitszüge 
gezeigt; mangels festgestellten Leidensdrucks durch die Persönlichkeitsei-
genschaften sei eine entsprechende Diagnose indessen zu verwerfen. An 
krankheitsfremden Einflüssen falle die lange Arbeitslosigkeit, die fehlenden 

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Zertifizierungen und eine deutliche Selbstüberschätzung ins Gewicht. Aus 
psychiatrischer Sicht liegen keine iv-relevanten psychischen Beeinträchti-
gungen vor. Der Versicherte habe ein hohes Selbstbewusstsein und hohe 
Ansprüche an die Umgebung. Wenn ihm das Arbeitsumfeld passe, sei ihm 
in der bisherigen Tätigkeit ein Pensum von 8.5 Stunden pro Tag ohne ver-
minderte Leistungsfähigkeit zumutbar. Die Beschwerden des Versicherten 
würden durch iv-fremde Faktoren ausgelöst und unterhalten (act. II 93.1 S. 
15 ff.).

4.3

4.3.1 Das Gutachten von Dr. med. F.________ vom 6. November 2012 
erfüllt die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine Expertise (vgl. 
E. 2.5); es ist für die streitigen Belange umfassend, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation nachvollziehbar sowie hinsichtlich der Schlussfolgerungen über-
zeugend. Ihm kommt mithin voller Beweiswert zu.

Der weitschweifigen Kritik des Beschwerdeführers an diesem Gutachten 
kann nicht gefolgt werden. Mit seinen Ausführungen zu angeblichen Feh-
lern verkennt der Beschwerdeführer insbesondere, dass die Gutachterin 
die früheren Angaben des Beschwerdeführers selbst (z.B. in der Anmel-
dung zum Leistungsbezug) und die Berichte der mit ihm befassten Ärzte 
durchaus korrekt aufgenommen hat (act. II 93.1 S. 2 ff.); die (beanstande-
ten) telefonisch bei den Dres. med. I.________, J.________ und 
K.________ eingeholten Auskünfte wurden schriftlich festgehalten (vgl. act. 
II 93.1 S. 6 f.), ohne sie bereits an dieser Stelle zu würdigen. Entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 9 Art. 7) sind die 
telefonischen Auskünfte damit nicht lediglich behauptet, sondern dokumen-
tiert. Soweit der Beschwerdeführer die (auch schriftlichen) Angaben der 
behandelnden Ärzte nicht für korrekt hält, ändert dies nichts daran, dass 
diese in der festgehaltenen Weise gemacht wurden und dementsprechend 
in die Würdigung mit einzubeziehen sind. Die Gutachterin hat denn auch 
die von Seiten der behandelnden Ärzte gemachten Angaben in der Folge – 
soweit nötig – diskutiert und mithin in ihrer Beurteilung hinreichend berück-
sichtigt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Jan. 2014, IV/13/390, Seite 12

Im Rahmen der vom Gericht vorzunehmenden Beweiswürdigung (vgl. E. 
2.5. zweiter Absatz hiervor) sind alle Unterlagen zur Kenntnis zu nehmen 
und in die Würdigung mit einzubeziehen. Eine entsprechende Prüfung er-
gibt, dass die Aussagen der behandelnden Ärzte im Gesamtbild ein mit 
dem Gutachten im Wesentlichen übereinstimmendes Gesamtbild ergeben, 
welches die fachärztliche Einschätzung der Dr. med. F.________ stützt. 
Von einem krassen Widerspruch zwischen den Aussagen des Dr. med. 
J.________ gegenüber der Gutachterin und dessen aktenkundigen Bericht 
vom 3. August 2009 (act. II 14) kann keine Rede sein; dies allein schon 
deshalb, weil im genannten Bericht aus fachärztlicher Sicht (bereits da-
mals) keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden ist. 

4.3.2 Nichts daran ändern die übrigen Berichte: 

Die erstbehandelnde Dr. med. I.________ führte die bestehenden Be-
schwerden auf die Arbeitssituation bei der G.________ zurück und attes-
tierte dementsprechend für die Zeit, bis die belastende Situation vom alten 
Arbeitsplatz befriedigend gelöst sei, eine zwischen 30 – 100% fluktuierende 
Arbeitsunfähigkeit (act. II 5 S. 1); für jede andere als diese Stelle bestehe 
bei normaler Atmosphäre an einem adäquaten Arbeitsplatz eine volle Ar-
beitsfähigkeit (act. II 8 S. 4 und act. II 13 S. 4 Ziff. 1.7 bis 1.9). 

Beschrieben wurde jeweils eine (letztlich normale und nachvollziehbare) 
Reaktion auf das am Arbeitsplatz bei der G.________ Erlebte; ein Krank-
heitswert kann diesen Umständen jedoch auf keinen Fall zugesprochen 
werden. Massgebliche psychiatrische Befunde, die nicht als auf der Basis 
der psychosozialen Umstände (Streit mit Vorgesetzten und anschliessen-
der Verlust der Arbeitsstelle) gewachsen oder unterhalten zu betrachten 
wären, fehlten vollständig. 

Nachdem es die Hausärztin bis dahin offenbar nicht für nötig befunden hat-
te, fachärztliche Hilfe beizuziehen, begab sich der Beschwerdeführer erst-
mals im Jahre 2009 in psychiatrische Behandlung. Auch dieser Arzt, Dr. 
med. J.________, ging davon aus, dass sich die Problematik lösen würde, 
sobald der Beschwerdeführer wieder eine Stelle fände. Die erhobenen ob-
jektiven Befunde („57-jähriger, eher jünger wirkender Mann, gepflegt, ge-
ordnet. Wirkt verletzt, frustriert, emotional labil“; vgl. act. II 14 S. 4 Ziff. 1.4) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Jan. 2014, IV/13/390, Seite 13

belegen keine massgebliche (d.h. nicht überwindbare; vgl. E. 2.2 hiervor) 
psychische Störung mit Krankheitswert und es wurde denn auch ausdrück-
lich keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt (act. II 14 S. 4 Ziff. 1.6).

Zudem war die Beendigung der Tätigkeiten sowohl bei der G.________ als 
auch bei der C.________ auch nach Ansicht des Beschwerdeführers nicht 
gesundheitsbedingt. Betreffend die G.________ lässt sich die Auflösung 
des Arbeitsverhältnisses keinesfalls auf gesundheitliche Gründe zurück-
führen, wovon auch das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 
22. Januar 2008 (act. II 97 S. 24 – 41) ausging, werden darin doch einzig 
die Divergenzen zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Vorgesetz-
ten als Auflösungsgründe diskutiert. Es waren mithin offensichtlich Mei-
nungsverschiedenheiten über das Stellenprofil und den Verantwortungsbe-
reich, die schlussendlich zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses geführt 
habe. Auch hinsichtlich der Tätigkeit bei der C.________ bzw. deren Been-
digung waren selbst nach eigener Darstellung des Beschwerdeführers nicht 
gesundheitliche Gründe massgebend, sondern die Inkompetenz seiner 
Vorgesetzten sowie sonstige widrige Umstände. Die C.________ gab in 
ihren Berichten zwar gesundheitliche Gründe für den Abbruch der bei ihr 
durchgeführten beruflichen Massnahme an; darauf kann indessen mangels 
medizinischer Fachkompetenz von vornherein nicht abgestellt werden.

Aus der Berufsbiographie ergibt sich damit, dass es im Rahmen der Anstel-
lung bei der G.________ zu massiven persönlichen Unverträglichkeiten 
gekommen ist. Ähnliches hat sich dann offenbar auch bei der C.________ 
zugetragen. Wer – in beiden Fällen – hierfür letztlich die Verantwortung zu 
tragen hat, lässt sich (erfahrungsgemäss) nicht eindeutig feststellen. Aus-
zugehen ist auf jeden Fall davon, dass der Beschwerdeführer aus seinen 
früheren Tätigkeiten, wie er sie bis und mit der Anstellung bei der Post 
ausgeübt hat, über erhebliches Wissen in seinem Fachbereich verfügt. Ob 
die C.________ in der Lage gewesen ist, diese Fachkompetenz umfassend 
zu beurteilen, erscheint aufgrund der Unterlagen mindestens fraglich. An-
dererseits steht auch nicht fest, ob der Beschwerdeführer seine Rolle im 
Prozess der beruflichen Eingliederung hinreichend erfasst hat. Diese Um-
stände waren dann wohl mit ursächlich dafür, dass es im Laufe der berufli-
chen Massnahme wiederum zu Unverträglichkeiten kam.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Jan. 2014, IV/13/390, Seite 14

Die Schuld am Scheitern dieser Massnahme kann deshalb – anders als 
vom Beschwerdeführer dargestellt – nicht einseitig allein bei der 
C.________ geortet werden. Dieser Frage muss indessen auch nicht näher 
nachgegangen werden. Für das Weiterbestehen eines Leistungsanspruchs 
ist nämlich letztlich nicht die Beurteilung der Schuldfrage im Zusammen-
hang mit den persönlichen Unverträglichkeiten massgebend, sondern viel-
mehr (und einzig) die Frage der gesundheitlichen Einschränkung. Diese  
sind im Gutachten umfassend und überzeugend geklärt worden.

4.3.3 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass es – wie im schlüs-
sigen Gutachten der Dr. med. F.________  aufgezeigt – an einer invaliden-
versicherungsrechtlich relevanten Erkrankung fehlt. Dass der Beschwerde-
führer arbeitslos ist und zufolge seines Alters wie auch des Fehlens seiner 
beruflichen Tätigkeit entsprechender Zertifikate, die heute bisweilen wichti-
ger sind, als die effektive fachliche Kompetenz an sich, Schwierigkeiten 
hat, eine neue Stelle zu finden, hat nicht die Invalidenversicherung zu ver-
treten. Diese ist einzig zuständig für die versicherungsmässige Abgeltung 
von Erwerbseinbussen, die sich aus gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
ergeben. 

4.4 Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet 
und ist dementsprechend abzuweisen.

5.

5.1 Abweichend von Art. 61 lit. a ATSG ist das Beschwerdeverfahren 
bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig 
(Art. 69 Abs. 1bis IVG). Die Verfahrenskosten, angesichts des – bereits auch 
ohne das von Anbeginn weg aussichtslose Gesuch um unentgeltliche Pro-
zessführung – erheblichen Aufwandes im vorliegenden Verfahren gericht-
lich bestimmt auf Fr. 1‘000.—, sind entsprechend dem Ausgang des Ver-
fahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Sie 
werden dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Jan. 2014, IV/13/390, Seite 15

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1‘000.— werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.