# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 23fb6e21-f347-5a28-9b72-33271517bd37
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-01-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.01.2015 C-1566/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1566-2014_2015-01-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-1566/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  J a n u a r  2 0 1 5   

Besetzung 

 
Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,  

Richter Daniel Stufetti,    

Gerichtsschreiber Lukas Schobinger. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
AHVG, Mindestbeitragsdauer,  

Einspracheentscheid vom 26. Februar 2014. 

 

 

C-1566/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der in seiner Heimat wohnhafte, ungarische Staatsangehörige A._______ 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) wurde am (…) 1944 geboren und mel-

dete sich am 11. Juli 2013 im Alter von 69 Jahren bei der Schweizerische 

Ausgleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz) zum Bezug einer Alters-

rente der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung an 

(AHV; Akten der Vorinstanz [nachfolgend: act.] 26).  

B.  

Mit Verfügung vom 28. August 2013 beschied die Vorinstanz dem Be-

schwerdeführer, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihm nicht für ein 

volles Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften ange-

rechnet werden könnten, sondern nur für acht Monate. Weil die Bedingung 

der einjährigen Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt sei, müsse das Renten-

gesuch abgewiesen werden (act. 34).  

C.  

Mit Eingabe vom 23. September 2013 erhob der Beschwerdeführer Ein-

sprache bei der Vorinstanz (act. 35; französische Übersetzung act. 37). 

Sinngemäss beantragte er eine Altersrente. Zur Begründung machte er 

eine Beschäftigungsdauer in der Schweiz von insgesamt etwas mehr als 

einem Jahr geltend.  

D.  

Mit Einspracheentscheid vom 26. Februar 2014 wurde die Einsprache ab-

gewiesen und die angefochtene Verfügung bestätigt. Zur Begründung 

führte die Vorinstanz im Wesentlichen aus, der Beschwerdeführer habe zu 

den Erwerbszeiten in der Schweiz keine Nachweise vorgelegt. Die Abklä-

rungen im Einspracheverfahren hätten ebenfalls keine Hinweise auf eine 

längere Beitragsdauer ergeben (act. 47).  

E.  

Mit Eingabe vom 18. März 2014 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde 

beim Bundesverwaltungsgericht. Sinngemäss beantragte er eine Alters-

rente. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, er habe in den Jah-

ren 1973, 1974, 1975 und 1977 als Musiker insgesamt mehr als 12 Monate 

in der Schweiz gearbeitet. Streitig und von der Vorinstanz nicht anerkannt 

worden sei der Zeitraum vom 1. bis zum 31. Oktober 1973, als er im Casino 

Kursaal B._______ beschäftigt gewesen sei, der Zeitraum vom 1. Januar 

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Seite 3 

1975 bis zum 31. März 1975, als er im Hotel C._______ in D._______ be-

schäftigt gewesen sei, und der Zeitraum vom 1. bis zum 23. Dezember 

1977, als er im Hotel E._______ in F._______ beschäftigt gewesen sei. Er 

habe in der Schweiz auf der Grundlage von Verträgen mit der internationa-

len Konzertdirektion und mit einer Arbeitsgenehmigung gearbeitet. Die Ver-

träge seien nicht mehr auffindbar, nachdem die internationale Konzertdi-

rektion aufgelöst worden sei. Die Nachfolgeorganisation, die ungarische 

Nationalphilharmonie, habe ihm eine Bescheinigung ausgestellt, aus der 

hervorgehe, dass sein Einwand berechtigt sei. Zudem könne er mit seinem 

Ausländerausweis nachweisen, dass er nicht nur im Dezember 1974 im 

Hotel C._______ in D._______ gearbeitet habe, sondern der entspre-

chende Vertrag bis zum 31. März 1975 gegolten habe (BVGer act. 1; deut-

sche Übersetzung BVGer act. 3).  

F.  

Mit Vernehmlassung vom 19. Mai 2014 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfü-

gung. Zur Begründung führte die Vorinstanz im Wesentlichen aus, der Be-

schwerdeführer habe während seiner einmonatigen Anstellung im Casino 

Kursaal B._______ im Oktober 1973 keine Sozialversicherungsbeiträge 

entrichtet. Musiker und Artisten mit Wohnsitz im Ausland müssten nur dann 

Beiträge entrichten, wenn sie mindestens drei Monate lang in der Schweiz 

einer Erwerbstätigkeit nachgehen würden. Für die geltend gemachten An-

stellungen im Hotel C._______ in D._______ vom 1.  

Dezember 1974 bis zum 31. März 1975 und im Hotel E._______ in 

F._______ vom 1. bis zum 23. Dezember 1977 hätten die zuständigen Aus-

gleichskassen keine Hinweise ausfindig machen können. Es seien keine 

Arbeitszeugnisse zu den erwähnten Erwerbszeiten vorgelegt worden. Aus 

den Unterlagen würde hervorgehen, dass der Beschwerdeführer vom 19. 

Dezember 1973 bis zum 16. April 1974 und vom 20. Dezember 1974 bis 

zum 31. März 1975 im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung A gewesen sei. 

Somit habe er damals seinen Wohnsitz weisungsgemäss nicht in der 

Schweiz gehabt. Nach Eintritt des Versicherungsfalls könne eine Berichti-

gung der Einträge im individuellen Konto (IK) nur verlangt werden, solange 

deren Unrichtigkeit offenkundig sei oder dafür der volle Beweis erbracht 

werde. Daraus folge, dass eine Korrektur der IK-Einträge nur nach Vorlage 

von Lohnausweisen oder anderweitigen Beweisen für die bezahlten AHV-

Beiträge erfolgen könne. Nachdem solche Belege für AHV-Abzüge fehlen 

würden, sei eine entsprechende Berichtigung ausgeschlossen. Damit 

bleibe es bei der Beitragsdauer von acht Monaten, womit dem Beschwer-

deführer kein Anspruch auf eine Altersrente zustehe (BVGer act. 5).  

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Seite 4 

G.  

Mit Verfügung vom 27. Mai 2014 ging ein Doppel der vorinstanzlichen Ver-

nehmlassung an den Beschwerdeführer. Der Beschwerdeführer erhielt Ge-

legenheit, bis zum 27. Juni 2014 eine Replik und entsprechende Beweis-

mittel einzureichen (BVGer act. 6). Nachdem innert Frist keine Replik ein-

gereicht worden war, wurde der Schriftenwechsel vom zuständigen Instruk-

tionsrichter mit Verfügung vom 10. Juli 2014 abgeschlossen (BVGer act. 

7). Auf die weiteren Vorbingen der Parteien und die vorgelegten Beweis-

mittel ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgen-

den Erwägungen einzugehen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvo-

raussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Beschwerde einzutreten ist 

(BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen).  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrens-

gesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern kein Aus-

nahmetatbestand erfüllt ist (vgl. Art. 31 und 32 des Verwaltungsgerichtsge-

setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). Zulässig sind Beschwerden 

gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die Schweize-

rische Ausgleichskasse SAK ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d 

VGG (vgl. auch Art. 85bis Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 20. De-

zember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 

831.10]). Der Einspracheentscheid der Schweizerischen Ausgleichskasse 

SAK vom 26. Februar 2014 stellt eine Verfügung nach Art. 5 VwVG dar. 

Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungs-

gericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.  

1.2 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men, ist als Adressat durch den angefochtenen Einspracheentscheid in be-

sonderer Weise berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein 

schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 des Bun-

desgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozial-

versicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist zur Beschwerde legitimiert.  

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1.3 Der angefochtene Einspracheentscheid datiert vom 26. Februar 2014 

und wurde dem Beschwerdeführer postalisch an seine Adresse in Un-

garn zugestellt. Die Beschwerdeschrift wurde gemäss Poststempel am 21. 

März 2014 aufgegeben und ging in der Folge am 25. März 2014 beim Bun-

desverwaltungsgericht ein (BVGer act. 1). Die Beschwerde wurde somit 

fristgerecht innerhalb von dreissig Tagen nach Eröffnung des angefochte-

nen Einspracheentscheids eingereicht (vgl. Art. 22a VwVG in Verbindung 

mit Art. 60 ATSG).  

1.4 Die Beschwerde enthält einen Antrag und eine Begründung und wurde 

vom Beschwerdeführer unterschrieben. Der angefochtene Einsprache-ent-

scheid und weitere Unterlagen wurden beigelegt (BVGer act. 1, Beilage). 

Die Beschwerde wurde damit formgerecht eingereicht (Art. 52 Abs. 1 

VwVG). Auf die Beschwerde vom 18. März 2014 kann deshalb eingetreten 

werden.  

2.  

Im Folgenden sind die im vorliegenden Verfahren anwendbaren Normen 

und Rechtsgrundsätze zur Prüfung des Rentenanspruchs gegenüber der 

AHV darzustellen.  

2.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Gemäss Art. 3 Bst. 

dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren die beson-

deren Bestimmungen des ATSG vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die 

Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten So-

zialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialver-

sicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestim-

mungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlas-

senenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine 

Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen inter-

temporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anders-

lautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 

Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung ha-

ben (BGE 130 V 1 E. 3.2).  

2.2 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG; Kognition, vgl. 

BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum 

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Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich 2008, Rz. 1 ff. zu 

Art. 49). Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der 

Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begeh-

ren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kog-

nition kann es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemach-

ten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis 

mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht 

(vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, 

S. 212; vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b).  

2.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu 

würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren 

gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versiche-

rungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst 

ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu wür-

digen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, unabhän-

gig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden 

hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei-

tigen Rechtsanspruches gestatten. Auch aus dem Ausland stammende Be-

weismittel unterstehen der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. BGE 

130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996, S.179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 

2; zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung: BGE 125 V 351 E. 3a). 

2.4 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 

das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines 

bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der 

Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstel-lung zu 

folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahr-

scheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit 

Hinweisen). Der Sozialversicherungsträger als verfügende Instanz und – 

im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewie-

sen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (Urteil des 

Bundesgerichts [BGer] 8C_494/2013 vom 22. April 2014 E. 5.4.1).  

3.  

3.1 Das Sozialversicherungsverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz 

beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht von Amtes we-

gen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen 

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Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneinge-

schränkt. Zum einen findet er sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der 

Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157E. 1a, je mit Hinweisen); 

zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht 

nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. 

Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsver-

hältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtser-

heblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (vgl. GYGI, a.a.O., S. 

43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozial-

versicherungsgerichte zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder 

zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer 

sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass be-

steht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen Ver-

sicherungsgerichts [EVG; seit dem 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abtei-

lungen des Bundesgerichts] I 520/99 vom 20. Juli 2000).  

3.2 Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beur-

teilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende 

Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge zum – 

auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe geltenden – Grundsatz der freien Be-

weiswürdigung auf. Führen die im Rahmen des Untersuchungsgrundsat-

zes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den Versicherungs-

träger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und in-

haltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1) zur Überzeu-

gung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich 

(BGE 126 V 353 E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2) zu betrachten und es könnten 

zusätzliche Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts 

mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine 

Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte Beweiswür-

digung; BGE 134 I 140 E. 5.3, BGE 124 V 90 E. 4b; zum Ganzen: Urteil 

des BGer 8C_392/2011 vom 19. September 2011 E. 2.2).  

3.3 Der Untersuchungsgrundsatz findet zwar sein Korrelat in den Mitwir-

kungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157E. 1a; 

vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2), er schliesst die Beweislast im Sinne einer Be-

weisführungslast aber begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsver-

fahren und -prozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast 

nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten 

jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 

Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn 

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es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes 

auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zu-

mindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen 

(BGE 117 V 261 E. 3b; Urteil des BGer 8C_448/ 2010 vom 19. November 

2010 E. 4.1). 

4.  

4.1 In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

vorschriften anwendbar, die bei Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Sachverhalts Geltung haben (BGE 134 V 315 E. 1.2; BGE 130 V 329 E. 

2.3).  

4.2 Der Beschwerdeführer ist ungarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz 

in Ungarn. Folglich sind das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen 

vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft ei-

nerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten 

andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112. 681), welches per 

1. April 2006 auf die neuen EG-Mitgliedstaaten wie Ungarn ausgedehnt 

wurde (AS 2006 995), sowie gemäss Anhang II des FZA die Verordnungen 

(EG) des Europäischen Parlaments und des Rates Nr. 883/2004 vom 29. 

April 2004 sowie Nr. 987/2009 vom 16. September 2009, welche am 1. 

April 2012 die Verordnungen (EWG) des Rates Nr. 1408/71 vom 14. Juni 

1971 sowie Nr. 574/72 vom 21. März 1972 abgelöst haben, anwendbar. 

Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherheit ko-

ordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller Bürger der Ver-

tragsstaaten zu gewährleisten. Soweit – wie vorliegend – weder das FZA 

und die gestützt darauf anwendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechts-

akte abweichende Bestimmungen vorsehen noch allgemeine Rechts-

grundsätze dagegen sprechen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfah-

rens und die Prüfung des Rentenanspruchs alleine nach der schweizeri-

schen Rechtsordnung (vgl. BGE 130 V 257 E. 2.4), was sich auch mit dem 

Inkrafttreten der erwähnten Verordnungen am 1. April 2012 nicht geändert 

hat.  

4.3 Demnach bestimmt sich vorliegend die Frage, ob Anspruch auf Leis-

tungen der schweizerischen AHV besteht, alleine aufgrund der schweizeri-

schen Rechtsvorschriften. Die Beurteilung des am 11. Juli 2013 gestellten 

Leistungsgesuchs richtet sich demzufolge nach dem AHVG in der seit 1. 

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Seite 9 

Januar 2013 geltenden Fassung sowie nach der Verordnung vom 31. Ok-

tober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 

831.101) in der entsprechenden Fassung.  

5.  

5.1 Bei der schweizerischen AHV sind nach Art. 1a Abs. 1 AHVG unter an-

derem die natürlichen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (Bst. a) und 

die natürlichen Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausü-

ben (Bst. b), obligatorisch versichert. Von der obligatorischen Versicherung 

ausgenommen sind nach Art. 1a Abs. 2 AHVG unter anderem Selbständi-

gerwerbende und Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber, wel-

che die in Art. 1a Abs. 1 AHVG genannten Voraussetzungen nur für eine 

verhältnismässig kurze Zeit erfüllen (Bst. c). Als verhältnismässig kurze 

Zeit im Sinne dieser Bestimmung gilt eine Erwerbstätigkeit, die drei aufei-

nander folgende Monate im Kalenderjahr nicht überschreitet (vgl. Art. 2 

AHVV). Nicht beitragspflichtig sind Arbeitgeber, welche in der Schweiz 

keine Betriebsstätte haben (Art. 12 Abs. 2 AHVG e contrario).  

5.2 Männer, welche das 65. Altersjahr und Frauen, welche das 64. Alters-

jahr vollendet haben, haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, so-

fern ihnen für mindestens ein volles Jahr Einkommens-, Erziehungs- oder 

Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (vgl. Art. 21 Abs. 1 

Bst. a und b AHVG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 AHVG). Die ordentli-

chen Renten der AHV werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Mass-

gabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- oder 

Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. 

Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor 

Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Der Anspruch auf die Alters-

rente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des 

massgebenden Altersjahres folgt. Er erlischt mit dem Tod (Art. 21 Abs. 2 

AHVG).  

5.3 Als Beitragsjahre gelten gemäss Art. 29ter Abs. 2 AHVG Zeiten, in wel-

chen eine Person Beiträge geleistet hat (Bst. a), in welchen der Ehegatte 

gemäss Art. 3 Abs. 3 AHVG mindestens den doppelten Mindestbeitrag ent-

richtet hat (Bst. b) oder für die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften 

angerechnet werden können (Bst. c). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss 

Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im 

Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den 

Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter Abs. 

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Seite 10 

2 Bst. b und c AHVG aufweist (vgl. Wegleitung über die Renten [RWL] in 

der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, 

gültig ab 1. Januar 2003, Stand am 1. Januar 2013, Rz. 3004). Damit ein 

Jahr als volles Beitragsjahr angerechnet wird, muss eine Versicherungs-

dauer von mehr als elf Monaten vorliegen; dies ist nicht der Fall, wenn nur 

eine Dauer von elf Monaten ohne einen zusätzlichen Bruchteil eines wei-

teren Monates besteht (vgl. UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesge-

richts zum AHVG, 3. Aufl. 2012, Art. 29ter, Rz. 3). Hingegen ist es nicht not-

wendig, dass diese Beitragsdauer am Stück erfüllt wird. Die geschuldeten 

Beiträge müssen zumindest in der Höhe des Mindestbeitrags geleistet sein 

oder noch entrichtet werden können, damit ein bestimmter Zeitabschnitt 

als Beitragsdauer zählen kann (RWL Rz. 5006). Wurden Beiträge mangels 

Erfassung oder wegen Uneinbringlichkeit nicht geleistet und ist die Bei-

tragsschuld bei der Entstehung des Rentenanspruchs verjährt, ist die ent-

sprechende Beitragsperiode in der Regel nicht anzurechnen (RWL Rz. 

5009).  

5.4 Hinsichtlich der Dauer der Beitragsleistung und der Höhe der Beiträge 

wird grundsätzlich auf die individuellen Konten (IK) abgestellt, welche für 

jeden beitragspflichtigen Versicherten geführt und in welche die entspre-

chenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff. 

AHVV). Versicherte können die Berichtigung von IK-Eintragungen verlan-

gen, bei Eintritt des Versicherungsfalles allerdings nur, soweit deren Un-

richtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 

141 Abs. 2 und 3 AHVV). Das gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für 

unvollständige bzw. fehlende Eintragungen im IK (BGE 117 V 261 E. 3a). 

Der geforderte volle Beweis schliesst den Untersuchungsgrundsatz nicht 

aus. Der Mitwirkungspflicht des Betroffenen kommt jedoch ein erhöhtes 

Gewicht zu. Im Fall der Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Ungunsten 

jener Partei aus, die daraus Rechte ableiten will (BGE 117 V 261 E. 3b – d 

mit Hinweisen; vgl. auch Urteile des EVG H 41/04 vom 19. Oktober 2004 

E. 4 sowie H 141/03 vom 8. Oktober 2003 E. 3.1). Indem der volle Beweis 

verlangt wird, führt Art. 141 Abs. 3 AHVV eine Beweisverschärfung gegen-

über dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie-

genden Wahrscheinlichkeit ein.  

6.  

Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 26. Februar 2014, 

mit welchem die Vorinstanz das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers 

mangels einer ausreichenden Beitragszeit abgewiesen hat. Streitig und 

vom Bundesverwaltungsgericht nachfolgend zu prüfen ist der Anspruch 

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Seite 11 

des Beschwerdeführers auf eine ordentliche Rente der AHV. In diesem Zu-

sammenhang wird zu prüfen sein, ob dem Beschwerdeführer weitere Bei-

tragszeiten als nur acht Monate angerechnet werden können, wie dies die 

Vorinstanz in der Verfügung vom 28. August 2013 festgestellt hat (act. 34). 

Dabei hängt die Versicherteneigenschaft des Beschwerdeführers von der 

Ausübung einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz ab, nachdem er hier zu 

keinem Zeitpunkt seinen Wohnsitz gehabt hat.  

6.1 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, er sei neben 

den von der Vorinstanz anerkannten Zeiten auch vom 1. bis zum 31. Okto-

ber 1973 (im Casino Kursaal B._______), vom 1. Januar 1975 bis zum 31. 

März 1975 (im Hotel C._______ in D._______) und vom 1. bis zum 23. 

Dezember 1977 (im Hotel E._______ in F._______) als Musiker in der 

Schweiz erwerbstätig gewesen. Zum Nachweis der Korrektheit seiner Aus-

führungen verweist er auf zwei inhaltlich identische Bestätigungen der un-

garischen Nationalphilharmonie vom 1. April 1996 (act. 35, Seite 3; franzö-

sische Übersetzung act. 37, Seite 3) und vom 22. Mai 2003 (BVGer act. 1, 

Beilage) sowie auf eine bis zum 31. März 1975 gültige Aufenthaltsbewilli-

gung, welche ihm seinerzeit von der kantonalen Fremdenpolizei 

G._______ erteilt worden war (Ausländerausweis; BVGer act. 1, Beilage). 

Weitere Beweismittel wurden im Einspracheverfahren vor der Vor-instanz 

und im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht 

eingereicht.  

6.2 Mit den beigebrachten Unterlagen ist in keiner Weise dargetan, dass 

der Beschwerdeführer während der geltend gemachten Anstellungen vom 

1. bis zum 31. Oktober 1973 (im Casino Kursaal B._______), vom 1. Ja-

nuar 1975 bis zum 31. März 1975 (im Hotel C._______ in D._______) und 

vom 1. bis zum 23. Dezember 1977 (im Hotel E._______ in F._______) 

tatsächlich Beiträge an die AHV abgeführt hat. Die Vorlage eines Arbeits-

zeugnisses oder einer Arbeitsbestätigung genügt nach der Rechtspre-

chung nicht, um Beitragsleistungen an die AHV nachzuweisen zu können 

(vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-4470/2011 vom 8. Januar 

2013 E. 4.2 und C-6755/2011 vom 8. Juli 2013 E. 4.2). Hierfür wären viel-

mehr Lohnabrechnungen oder ähnliche Beweismittel erforderlich, aus de-

nen die jeweiligen Lohnabzüge und Beitragsleistungen im Einzelnen er-

sichtlich sind. Derartige Beweismittel konnte der Beschwerdeführer nicht 

vorlegen und sind auch in den vor der Gesuchstellung (act. 26) angelegten 

Akten nicht auffindbar. Die Unrichtigkeit des massgeblichen IK-Auszugs 

(act. 30 und 51) ist weder offenkundig noch wird dafür der volle Beweis 

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Seite 12 

erbracht. Damit ist eine Korrektur der IK-Eintragungen nach Art. 141 Abs. 

3 AHVV nicht möglich. 

6.3 Die Vorinstanz hat im Rahmen des Einspracheverfahrens bereits ab-

geklärt, ob der Beschwerdeführer neben den acht anerkannten Monaten 

noch zusätzliche Beitragszeiten aufweist. Hierzu hat sie die zuständigen 

Ausgleichskassen angeschrieben (act. 38, 40, 41, 44). In der Folge konn-

ten die Ausgleichskassen keine Hinweise ausfindig machen, dass während 

der geltend gemachten Anstellungen im Casino Kursaal B._______ (act. 

39), im Hotel E._______ in F._______ (act. 43) und im Hotel C._______ in 

D._______ (act. 45) Beiträge mit der AHV abgerechnet worden sind. Die 

diesbezüglichen Abklärungen der Vorinstanz sind umfassend und die Ant-

worten der angefragten Ausgleichskasse sind eindeutig. Infolge dessen ist 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon aus-

zugehen, dass der Beschwerdeführer in den fraglichen Zeiten keine Bei-

träge an die AHV abgeführt hat. Von weiteren Nachforschungen sind keine 

neuen Erkenntnisse zu erwarten. Auf die Abnahme weiterer Beweise ist in 

antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten (vgl. UELI KIESER, Das Verwal-

tungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212 Rz. 450: 

ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-

rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, 

a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 E. 3c, BGE 

120 1b 224E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen). 

6.4 Nachdem die Beweiswürdigung ergeben hat, dass für die rechtserheb-

liche und anspruchsbegründende Tatsache einer Beitragsdauer von insge-

samt mehr als einem Jahr der gemäss Art. 141 Abs. 3 AHVV verlangte 

volle Beweis nicht erbracht worden ist, hat die beweisbelastete Partei, vor-

liegend der Beschwerdeführer, die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. 

Im Ergebnis bleibt es damit bei einer Beitragsdauer von lediglich acht Mo-

naten.  

7.  

Die Vorinstanz weist in der Vernehmlassung (BVGer act. 5) im Übrigen zu 

Recht darauf hin, dass Personen, welche die Voraussetzungen für die ob-

ligatorische Versicherung bloss während einer verhältnismässig kurzen 

Zeit erfüllen, nach Art. 1a Abs. 2 Bst. c AHVG nicht versichert sind. Als ver-

hältnismässig kurze Zeit gilt nach Art. 2 AHVV eine Erwerbstätigkeit, die 

drei aufeinander folgende Monate im Kalenderjahr nicht überschreitet. Von 

dieser Regelung sind Selbständigerwerbende und Arbeitnehmer von Ar-

beitgebern betroffen, die nicht beitragspflichtig sind. Bei der internationalen 

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Seite 13 

Konzertdirektion dürfte es sich gegebenenfalls um einen nicht beitrags-

pflichtiger Arbeitgeber im Sinne von Art. 1a Abs. 2 Bst. c AHVG gehandelt 

haben, da nicht anzunehmen ist, dass diese Organisation in der Schweiz 

eine eigene Betriebsstätte unterhielt, womit sie gemäss Art. 12 Abs. 2 

AHVG von der Beitragspflicht ausgenommen gewesen wäre. Gemäss der 

Bestätigung der Nachfolgeorganisation, der ungarischen Nationalphilhar-

monie, vom 1. April 1996 (act. 35, Seite 3; französische Übersetzung act. 

37, Seite 3) war der Beschwerdeführer durch die Vermittlung der internati-

onalen Konzertdirektion in der Schweiz und anderswo ausserhalb Ungarns 

als Musiker erwerbstätig (vgl. auch act. 8, Seiten 1 und 2). Auch der Be-

schwerdeführer weist in der Beschwerde (BVGer act. 1) darauf hin, er habe 

in der Schweiz auf der Grundlage von Verträgen mit der internationalen 

Konzertdirektion gearbeitet. In seinem IK-Auszug (act. 51) sind demgegen-

über das Hotel C._______ in D._______ und das Casino Kursaal 

B._______ als Arbeitgeber eingetragen. Trotzdem ist nicht auszuschlies-

sen, dass der Beschwerdeführer seinerzeit als Angestellter der internatio-

nalen Konzertdirektion im Ausland erwerbstätig war. Aus der fehlenden 

Versicherteneigenschaft mag sich erklären, weshalb während den geltend 

gemachten, verhältnismässig kurzen Engagements in der Schweiz vom 1. 

bis zum 31. Oktober 1973 (im Casino Kursaal B._______), vom 1. Januar 

1975 bis zum 31. März 1975 (im Hotel C._______ in D._______) und vom 

1. bis zum 23. Dezember 1977 (im Hotel E._______ in F._______) keine 

Beiträge mit der AHV abgerechnet wurden. Eine abschliessende Aussage 

zu diesem Punkt lässt die bestehende Aktenlage indessen nicht zu.  

8.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nur für 

acht Monate Einkommen angerechnet werden können. Damit erfüllt der 

Beschwerdeführer die einjährige Mindestbeitragsdauer als Voraussetzung 

für einen Anspruch auf eine Altersrente der schweizerischen AHV nicht. Die 

Vorinstanz hat das Rentengesuch des Beschwerdeführers zu Recht abge-

wiesen. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich gestützt auf 

die obigen Erwägungen als rechtmässig und ist zu bestätigen. Die Be-

schwerde ist unbegründet und vollumfänglich abzuweisen.  

9.  

Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), so 

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. Weder die obsiegende Vo-

rinstanz noch der unterliegende Beschwerdeführer haben einen Anspruch 

auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 

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2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2] und Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: Aus-

länderausweis im Original) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.______; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Lukas Schobinger 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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