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**Case Identifier:** 707391f7-8f6f-5b9b-a0e5-f49d7550cd3c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 05.07.2021 B 2020/33
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2020-33_2021-07-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2020/33

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 17.08.2021

Entscheiddatum: 05.07.2021

Entscheid Verwaltungsgericht, 05.07.2021
Ausscheidung einer Grundwasserschutzzone. Art. 20 GSchG (SR 814.20). 
Art. 31 GSchV (SR 814.201). Anhang 4 GSchV. Art. 32 GSchVG (sGS 752.2). 
Das Verwaltungsgericht bestätigte den vorinstanzlichen Rekursentscheid 
unter anderem mit der Feststellung, dass an der Ausscheidung der 
Grundwasserschutzzone X.__ (Quellenschutz) sowohl mit Blick auf die 
Anzahl versorgter Haushalte als auch von der Fördermenge her ein 
öffentliches Interesse bestehe. Der planerische Schutz macht sodann die 
Verbesserung der Eintragswerte (Chlorid u.a) erst möglich. Auch von daher 
sei ein öffentliches Interesse am Schutz der Quelle zu bejahen. Sodann lasse 
sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid 
sich auf den Bericht der beteiligten Fachstelle gestützt und 
dementsprechend eine unverhältnismässige Belastung der 
Beschwerdeführer durch die Grundwasserschutzzone verneint habe 
(Verwaltungsgericht, B 2020/33). Die gegen dieses Urteil erhobene 
Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 19. Dezember 2023 
abgewiesen (Verfahren 1C_497/2021).

Entscheid vom 5. Juli 2021

Besetzung

Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Zindel, Verwaltungsrichter Zogg; 

Gerichtsschreiber Schmid

Verfahrensbeteiligte

A.__,

B.__,

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Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Heer, Heer & Partner Advokatur AG, 

Degersheimerstrasse 6, Postfach, 9230 Flawil,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

Verein Wasserversorgung X.__,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Ursula Schmid, Steiner Rechtsanwälte, 

Sonnenstrasse 5, Postfach 536, 9004 St. Gallen,

Politische Gemeinde Y.__,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Grundwasserschutzzone X.__

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.  

Das 167'809 m  grosse Grundstück Nr. 0000__, Grundbuch Y.__ (Eigentümer: A.__) 

und das 95'540 m  grosse Nachbargrundstück Nr. 0001__ (Eigentümer: B.__) liegen in 

A.a. 
2

2

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der Landwirtschaftszone, sind mit landwirtschaftlichen Gebäuden überbaut und 

teilweise als Fruchtfolgeflächen ausgeschieden. Südlich der beiden Grundstücke 

verläuft die C.__-strasse (Kantonsstrasse) bzw. die F.__-strasse (Gemeindestrasse 

2. Klasse) sowie die Nationalstrasse A1. Das Grundstück Nr. 0000__ liegt zum 

grösseren Teil im Gewässerschutzbereich A auf dem Grundstück sind gemäss 

kantonaler Gewässerschutzkarte die Quellen Nrn. 0002T__ ("Wasserversorgung im 

öffentlichen Interesse") und 0002__ erfasst. Die Wasserversorgung in der politischen 

Gemeinde Y.__ erfolgt im Rahmen der öffentlichen Versorgung sowie mit kleineren 

privaten Versorgungen. Die Quelle Nr. 0002__ ist zu Gunsten von Grundstück Nr. 

0001__ gefasst. Die Grundstücke Nrn. 0004 f.__, 0005__, 0006 f.__, 0007__, 0008__, 

0009__, 0010 f.__ und 0011__ haben ein Bezugsrecht an der Quelle Nr. 0002T__ 

(Grunddienstbarkeit vom 14. Juli 1978; act. G 10/26/1 Anhang Nr. 3); für diese Quelle 

ist eine provisorische Gewässerschutzzone ausgeschieden. Die berechtigten 

Grundeigentümer schlossen sich am 14. Dezember 2015 zum Verein 

Wasserversorgung X.__ zusammen.

u; 

Für die Quelle 0002T__ strebt die Gemeinde Y.__ seit mehreren Jahren die 

Ausscheidung einer definitiven (rechtsverbindlichen) Gewässerschutzzone 

(nachstehend: GWSZ) an. Am 5. Juli 2017 erliess der Stadtrat Y.__ für die Quellfassung 

D.__-E.__ ein Schutzzonenreglement (act. G 10/26 Beilage 2; nachstehend: SZR) und 

einen Umgrenzungsplan (act. G 10/26 Beilage 3). Während der Auflagefrist erhoben 

A.__ und B.__, beide vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Heer, Flawil, 

Einsprache gegen die Ausscheidung der GWSZ mit dem Begehren, auf die 

Ausscheidung sei zu verzichten. Die GWSZ sei zum einen unnötig und zum anderen sei 

die Quelle für die Trinkwasserversorgung ungeeignet, womit es an einem öffentlichen 

Interesse an der Fassung fehle. Sodann würden sie dadurch als Grundstückeigentümer 

unverhältnismässige Bewirtschaftungseinschränkungen erfahren. Nach einer 

erfolglosen Einigungsverhandlung und einem Augenschein (act. G 10/7/9 f.) wies der 

Stadtrat Y.__ die Einsprachen mit Beschluss vom 20. März 2018 ab mit der 

Begründung, dass an der Grundwasserfassung ein öffentliches Interesse bestehe. Die 

mit der Ausscheidung der GWSZ verbundenen Eigentumsbeschränkungen und die im 

SZR vorgesehenen Sanierungsmassnahmen für die bestehenden Bauten und Anlagen 

seien notwendig und verhältnismässig. Mit der Umsetzung der Massnahmen gemäss 

SZR werde sichergestellt, dass die Wasserqualität den Anforderungen entspreche (act. 

G 10/7/13).

A.b. 

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B.  

Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwalt Heer für A.__ und B.__ am 

13. Juni 2018 Rekurs mit dem Begehren, der Entscheid sei aufzuheben und auf die 

Ausscheidung von GWSZ sei zu verzichten. Das Baudepartement führte am 23. Januar 

2019 mit den Verfahrensbeteiligten einen Augenschein an Ort durch (act. G 10/12). Am 

25. Januar 2019 stellte A.__ bei der Stadt Y.__ ein Gesuch für eine Sondierung des 

Grundwasservorkommens, welches zuständigkeitshalber dem Amt für Wasser und 

Energie (AWE) weitergeleitet wurde. Nachdem das Gesuch innert Frist nicht begründet 

worden war, trat das AWE darauf nicht ein (act. G 10/15, G 2 S. 7). Mit Entscheid vom 

13. Februar 2020 wies das Baudepartement den Rekurs vom 13. Juni 2018 ab (act. G 

2).

A.c. 

Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Heer für A.__ und B.__ 

(Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 28. Februar 2020 Beschwerde mit dem 

Rechtsbegehren, der Entscheid sei aufzuheben, die Beschwerde sei gutzuheissen und 

auf die Ausscheidung von GWSZ um die Quellfassung D.__-E.__ sei zu verzichten, 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (act. G 1).

B.a. 

In der Vernehmlassung vom 12. Mai 2020 beantragte die Vorinstanz Abweisung der 

Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen Entscheid (act. G 9). 

Am 8. Mai 2020 hatte das Baudepartement den dem vorliegend angefochtenen 

Entscheid zugrundeliegenden Erlass (GWSZ für die Quellwasserfassung X.__) 

genehmigt (act. G 10/26). Die Beschwerdebeteiligte beantragte in ihrer 

Vernehmlassung vom 5. Juni 2020 Abweisung der Beschwerde, soweit darauf 

eingetreten werden könne. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen 

Entscheid und äusserte sich ergänzend zur Beschwerde (act. G 12). Der durch 

Rechtsanwältin Dr. Ursula Schmid, St. Gallen, vertretene Beschwerdegegner stellte in 

der Vernehmlassung vom 24. Juni 2020 den Antrag auf Abweisung der Beschwerde, 

soweit darauf eingetreten werde, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 

Mehrwertsteuer zulasten der Beschwerdeführer (act. G 15).  

B.b. 

Mit Eingabe vom 17. August 2020 bestätigten die Beschwerdeführer ihren Standpunkt 

(act. G 20). Die Beschwerdebeteiligte teilte mit Eingabe vom 20. August 2020 den 

Verzicht auf eine weitere Stellungnahme mit (act. G 23). Der Beschwerdegegner 

B.c. 

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe 

vom 28. Februar 2020 (act. G 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt formal und inhaltlich die 

gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 

VRP). Als Adressaten des angefochtenen Entscheids kommt den Beschwerdeführern 

die Beschwerdebefugnis nach Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP zu. Auf die 

Beschwerde ist somit einzutreten.

Nach Art. 2 der Statuten des Beschwerdegegners (act. G 10/1 Beilage 5) besteht der 

Vereinszweck darin, die Mitglieder mit Trink- und Brauchwasser zu versorgen (lit. a), die 

gemeinsamen Anlagen für die Wasserversorgung zu bauen und zu betreiben (lit. b) und 

die Interessen der Mitglieder nach aussen zu vertreten, namentlich zu den Eigentümern 

der mit dem Quellrecht belasteten Grundstücke und zu den Fachstellen der Gemeinde 

und des Kantons. Die bundesgerichtliche Praxis lässt, abweichend vom Wortlaut von 

Art. 60 ZGB, Vereine mit wirtschaftlichem Zweck zu, sofern sie selbst kein 

äusserte sich in der Stellungnahme vom 21. September 2020 zu den Vorbringen in der 

Eingabe vom 17. August 2020 (act. G 26). Hierzu nahmen die Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 2. November 2020 Stellung (act. G 30).

Am 16. Dezember 2020 räumte das Verwaltungsgericht den Verfahrensbeteiligten 

Gelegenheit ein, zu den von der Vorinstanz eingereichten weiteren Angaben/Unterlagen 

(E-Mail der Vorinstanz vom 16. Dezember 2020 mit Anhängen) im Zusammenhang mit 

dem im Rekursverfahren ergangenen Schreiben der Vorinstanz vom 9. August 2019 

Stellung zu nehmen (act. G 33). Die Beschwerdebeteiligte teilte am 11. Januar 2021 

den Verzicht auf eine Stellungnahme mit (act. G 35). Der Beschwerdegegner äusserte 

sich mit Eingabe vom 18. Januar 2021 (act. G 36). Die Beschwerdeführer reichten am 

9. Februar 2021 eine Stellungnahme ein (act. G 39). Hierzu ergingen Stellungnahmen 

der Vorinstanz vom 22. Februar 2021 zusammen mit derjenigen des Amtes für Umwelt 

vom 19. Februar 2021 (act. G 41 und 42) sowie des Beschwerdegegners vom 

22. Februar 2021 (act. G 43).

B.d. 

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit für den Entscheid 

wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

B.e. 

bis

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kaufmännisches Unternehmen führen (Ch. Niggli, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], 

Handkommentar zum Privatrecht, Personen- und Familienrecht, 3. Aufl. 2016, N 10 zu 

Art. 60 ZGB mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer stellen die Rechts- und 

Parteifähigkeit des Beschwerdegegners in Frage (act. G 1 S. 3; act. G 20 S. 2 f.; G 30 

S. 2). Sie halten fest, dass die Versorgung der Mitglieder mit Trink- und Brauchwasser 

sowie der Bau und Betrieb von Trinkwassergewinnungsanlagen einem nach 

kaufmännischer Art geführten Betrieb entspreche und im Sinn von Art. 934 Abs. 1 OR 

zwingend einen Eintrag in das Handelsregister mit rechtskonformer Wahl der 

Organisationsform erfordere. Die Verfahrensteilnahme des Beschwerdegegners sei 

unter Kostenfolge auszuschliessen (act. G 20 S. 3). Der Beschwerdegegner verneint 

sowohl das Vorliegen einer wirtschaftlichen Zwecksetzung als auch eines nach 

kaufmännischer Art geführten Betriebes (act. G 26). - Vorliegend erscheint wesentlich, 

dass die Vereinsmitglieder des Beschwerdegegners am Quellwasser bereits als 

Dienstbarkeitsberechtigte an der Quelle (act. G 21 Beilage 12 und G 10/26/1 Anhang 

Nr. 3) - und damit nicht gestützt auf ihre Vereinsmitgliedschaft - zum Wasserbezug 

berechtigt sind. Der Vereinszweck bezieht sich mithin im Wesentlichen auf die 

technischen und administrativen Aspekte der Wassernutzung. Selbst wenn hier von 

einer teilweise wirtschaftlichen Zwecksetzung des Beschwerdegegners auszugehen 

wäre, bestünde kein Anlass, seine Rechts- und Parteifähigkeit in Frage zu stellen, 

nachdem er selbst unbestritten kein kaufmännisches Unternehmen führt.

2.  

In materieller Hinsicht ist streitig, ob die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die 

Rechtmässigkeit der Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen (GWSZ) für die 

Trinkwasserfassung D.__-E.__ bzw. das Bestehen eines öffentlichen Interesses an der 

Ausscheidung und die Verhältnismässigkeit der dadurch bewirkten 

Eigentumseinschränkungen der Beschwerdeführer zu Recht bejahte. - Gemäss Art. 20 

des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz; SR 

814.20, GSchG) scheiden die Kantone Schutzzonen für die im öffentlichen Interesse 

liegenden Grundwasserfassungen und -anreicherungsanlagen aus; sie legen die 

notwendigen Eigentumsbeschränkungen fest (Abs. 1). Die Inhaber von 

Grundwasserfassungen müssen die notwendigen Erhebungen für die Abgrenzung der 

Schutzzonen durchführen (Abs. 2 lit. a). Gemäss Art. 31 Abs. 2 der 

Gewässerschutzverordnung (SR 814.201, GSchV) sorgt die Behörde dafür, dass bei 

bestehenden Anlagen in den Gebieten nach Art. 31 Abs. 1 GSchV, bei denen die 

konkrete Gefahr einer Gewässerverunreinigung besteht (d.h. besonders gefährdete 

2.1. 

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Bereiche nach Art. 29 Abs. 1 GschV sowie Grundwasserschutzzonen), die nach den 

Umständen gebotenen Massnahmen zum Schutz der Gewässer, insbesondere 

diejenigen nach Anhang 4 Ziffer 2 GSchV, getroffen werden.

Anhang 4 GSchV enthält eine Detailregelung der Grundwasserschutzzonen S1 bis S3 

(Ziff. 12; vgl. dazu auch Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft [BUWAL, heute 

Bundesamt für Umwelt, BAFU], Wegleitung Grundwasserschutz, Bern 2004). Die 

Kantone stützen sich bei der Bezeichnung dieser Gewässerschutzbereiche auf 

hydrogeologische Kenntnisse; reichen diese nicht aus, sorgen sie für die Durchführung 

der erforderlichen hydrogeologischen Abklärungen (vgl. Art. 29 Abs. 4 GSchV). 

Namentlich die Gewässerschutzbereiche gehen aus den durch die Kantone zu 

erstellenden Gewässerschutzkarten hervor (vgl. Art. 30 Abs. 1 GSchV). Die Zone S1 

erstreckt sich mindestens 10 Meter um die Fassung sowie um Fassungsstränge, 

Sickergräben, Stollen usw. (Wegleitung Grundwasserschutz, S. 43). Die Zone S2 wird 

gemäss Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 GSchV um Grundwasserfassungen und -

anreicherungsanlagen ausgeschieden und so dimensioniert, dass der Abstand von der 

Zone S1 bis zum äusseren Rand der Zone S2 in Zuströmrichtung mindestens 100 m 

beträgt; er kann kleiner sein, wenn durch hydrogeologische Untersuchungen 

nachgewiesen ist, dass die Grundwasserfassung oder -anreicherungsanlage durch 

wenig durchlässige und nicht verletzte Deckschichten gleichwertig geschützt ist (lit. a) 

und bei Lockergesteins- und schwach heterogenen Karst- und Kluft-

Grundwasserleitern die Fliessdauer des Grundwassers vom äusseren Rand der Zone 

S2 bis zur Grundwasserfassung oder -anreicherungsanlage mindestens zehn Tage 

beträgt (lit. b). Die Zone S3 bildet eine Pufferzone um die Zone S2. Sie soll 

gewährleisten, dass bei unmittelbar drohenden Gefahren (z.B. Unfällen) ausreichend 

Zeit für die erforderlichen Massnahmen zur Verfügung steht. Der Abstand vom 

äusseren Rand der Zone S2 bis zum äusseren Rand der Zone S3 ist in der Regel 

mindestens so gross wie der Abstand von der Zone S1 bis zum äusseren Rand der 

Zone S2 (Anhang 4 Ziff. 124 GSchV). In der Zone S3 sind Anlagen und Nutzungen, von 

denen eine Gefahr für das Grundwasser ausgeht, nicht zulässig (Anhang 4 Ziff. 221 

GSchV; Art. 8 SZR). Bei Bauarbeiten sind besondere Schutzmassnahmen zu treffen 

(Art. 9 Abs. 4 SZR). Unter Beachtung der Bodenbelastbarkeit sowie der geltenden 

Vorschriften und Richtlinien (vgl. Art. 13 SZR) sind Bodenbewirtschaftung und Düngung 

erlaubt (Art. 16 Abs. 1 SZR). In der Zone S2 gilt ein allgemeines Bau- und 

Grabungsverbot (Art. 18 SZR; Anhang 4 Ziff. 222 GSchV). Bodenbewirtschaftung und 

Düngung richten sich nach dem Bundesrecht und ergänzenden Richtlinien. Für das im 

Umgrenzungsplan besonders bezeichnete Gebiet ist Ackerbau unzulässig (Art. 19 

SZR). In der Zone S1 sind grundsätzlich nur bauliche Eingriffe und andere Tätigkeiten 

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zulässig, welche der Trinkwasserversorgung dienen. Diese Zone ist auf geeignete 

Weise dauerhaft zu markieren und vor dem Zutritt Unbefugter zu schützen (Art. 21 f. 

SZR). Wer Massnahmen nach dem GSchG verursacht, trägt die Kosten dafür (Art. 3a 

GSchG).

Ein unterirdisches Gewässer gilt als nutzbar bzw. für die Wassergewinnung geeignet, 

wenn das Wasser die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung (Bundesgesetz 

über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände, LMG [SR 817.0], Verordnung über 

Trink-, Quell- und Mineralwasser, SR 817.022.102) an Trinkwasser - nötigenfalls nach 

Anwendung einfacher Aufbereitungsverfahren - einhält und im natürlichen oder 

angereicherten Zustand in einer Menge vorhanden ist, für welche eine Nutzung in 

Betracht fällt. Dabei bleibt der tatsächliche Bedarf unberücksichtigt. Das quantitative 

Kriterium ist erfüllt, wenn das Vorkommen bei nachhaltiger Nutzung einen Beitrag zur 

regionalen oder kommunalen Versorgung zu leisten vermag oder wesentlich zur 

Speisung eines stromabwärts liegenden nutzbaren Grundwasservorkommens beiträgt. 

Zu berücksichtigen ist auch die Eignung für die Trinkwasserversorgung in Notlagen 

(zum Ganzen vgl. Anhang 4 GSchV, Ziff. 111 Abs. 1 und 2 sowie Wegleitung 

Grundwasserschutz a.a.O., Ziff. 2.2.2, S. 34).

Nach Art. 32 des kantonalen Vollzugsgesetzes zur eidgenössischen 

Gewässerschutzgesetzgebung (sGS 752.2, GSchVG) bedarf der Umgrenzungsplan für 

die GWSZ mit den zugehörigen Vorschriften der Genehmigung des zuständigen 

Departementes, wenn nicht dieses die Ausscheidung vorgenommen hat. Diese 

Genehmigung ist vorliegend am 8. Mai 2020 erfolgt (act. G 10/26). Die Grundstücke 

Nrn. 0001__ und 0000__ der Beschwerdeführer werden teilweise durch die 

Schutzzonen S1 bis S3 überlagert. Soweit die streitige Unterschutzstellung einen 

Eingriff in das Eigentum der Beschwerdeführer darstellt, ist ein solcher nur zulässig, 

wenn er auf einer gesetzlichen Grundlage basiert, durch ein öffentliches Interesse 

gerechtfertigt ist und sich als verhältnismässig erweist (Art. 36 Abs. 2 und 3 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV). Dabei sind 

die in Betracht fallenden öffentlichen und privaten Interessen zu erfassen und im 

Hinblick auf die anzustrebende räumliche Entwicklung und im Lichte der Ziele und 

Grundsätze der Raumplanung gegeneinander abzuwägen (Art. 1 und 3 des 

Bundesgesetzes über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz], SR 700, RPG; Art. 2 

und 3 der Raumplanungsverordnung, SR 700.1, RPV). Ob die Interessen vollständig 

erfasst worden sind, ist eine Rechtsfrage. Die relative Gewichtung der potenziell 

widerstreitenden Interessen ist dagegen weitgehend Ermessensfrage (vgl. BGer 

2.2. 

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3.  

1C_398/2015 vom 9. August 2016 E. 4.2 mit Hinweisen).

Gemäss Art. 12 VRP ermittelt die Behörde oder das von ihr beauftragte 

Verwaltungsorgan den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes wegen durch 

Befragen von Beteiligten, Auskunftspersonen und Zeugen, durch Beizug von 

Urkunden, Amtsberichten und Sachverständigen, durch Augenschein sowie auf andere 

geeignete Weise. Dieser Grundsatz gilt (mit Einschränkungen hinsichtlich 

Behauptungs- und Beweisführungslast) auch im Rechtsmittelverfahren (vgl. dazu 

B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, 

Praxiskommentar, St. Gallen/Zürich 2020, N 5 und 26 zu Art. 12-13 VRP). Nach dem 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung hat die Behörde alle Beweismittel - ungeachtet 

ihrer Herkunft - objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob diese eine 

zuverlässige Beurteilung des rechtserheblichen Sachverhalts erlauben. Aus dem 

Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich sodann kein generelles Recht auf die 

Einholung eines externen Gutachtens. Der Beizug externer Fachpersonen kommt nur in 

Betracht, wenn das erforderliche Fachwissen nicht innerhalb der entscheidenden 

Behörde vorhanden ist. Sind die zu behandelnden Fragen für Personen mit einer 

bestimmten fachtechnischen Grundausbildung allgemein verständlich, bedarf es auch 

nicht des Beizugs einer spezifisch in einem engen Fachgebiet ausgebildeten und 

tätigen Person (VerwGE B 2019/15 vom 11. April 2019 E. 2.1 mit Hinweisen). In der 

Praxis wird amtlichen Stellungnahmen von Fachstellen, die vom Gesetzgeber als 

sachkundige Beurteilungsinstanzen eingesetzt wurden, ein erhöhter Beweiswert 

zugemessen, sofern diese den Charakter eines Gutachtens (amtliche Expertise) 

aufweisen (vgl. B. Waldmann, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar 

zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2016, N 22 zu Art. 

19 VwVG mit Hinweisen). Weitere externe Abklärungen sind bei Zweifeln an der 

Richtigkeit der Feststellungen in der amtlichen Beurteilung vorzunehmen (VerwGE B 

2017/184 vom 13. Dezember 2018 E. 4.1).

Am 30. April 2013 (mit Ergänzungen bis 27. Mai 2016) erstellte das Geologiebüro G.__ 

AG einen hydrogeologischen/technischen Bericht betreffend die Quellfassungen (act. G 

10/26 Beilage 1). Im Amtsbericht vom 28. September 2018 hielt das AFU für das AWE 

fest, dass die Schutzzonen für die Quellfassung D.__-E.__ im März 2014 vorgeprüft und 

die in der Vorprüfung angeregten Anpassungen vollständig umgesetzt worden seien. 

Das AWE befürworte die Genehmigung der Schutzzonen. Die Nähe der Autobahn, der 

3.1. 

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Kantonsstrasse, der abgeschlossenen Deponien sowie die laufende Deponieplanung 

stünden der Schutzzonenausscheidung nicht entgegen. Durch die Überwachung der 

Deponien könne sichergestellt werden, dass keine Schadstoffe in die Fassung 

gelangen würden. Die Schutzzonengrösse sei richtig gewählt, und auch die verfügte 

Markierungspflicht der Schutzzone stelle keine übermässige Belastung dar. Die 

Verbote für Ackerbau (auf einer Fläche von 0.74 ha in den Zonen S1 und S2) und für die 

Verwendung von Flüssigdünger (auf einer Fläche von rund 1 ha in den Zonen S1 und 

S2) würden nicht stark ins Gewicht fallen. Gleiches gelte für das Verbot der Anwendung 

bestimmter Pflanzenschutzmittel, nachdem verschiedene andere Mittel zur Verfügung 

stünden, welche in den Zonen S2 und S3 verwendet werden dürften. Auch die Pflicht 

der Bodenbedeckung mit einer "normal entwickelten Wintervegetation" stelle keine 

unverhältnismässige Belastung dar, da sie der guten landwirtschaftlichen Praxis 

entspreche. Aufgrund des grossen Benutzerkreises und der Abgabe von Trinkwasser 

an Mietwohnungen stehe das öffentliche Interesse an dieser Fassungsanlage ausser 

Zweifel (act. G 10/10). Im Bericht vom 14. November 2018 wurden die Ergebnisse der 

Überwachung der Quelle D.__ festgehalten und die Trinkwasserqualität bestätigt (act. 

G 10/24 Beilage).

Die Vorinstanz legte im angefochtenen Entscheid unter anderem dar, an der Quelle 

(0002T__) seien nur die jeweiligen Eigentümer der begünstigten Grundstücke 

berechtigt. Eigentümer anderer Grundstücke hätten an der Quelle kein Bezugsrecht 

und es gebe auch keine Anhaltspunkte dafür, dass Nichtberechtigte Wasser von der 

Quelle beziehen würden. Im Weiteren sei das Gemeinwesen nur innerhalb der 

Bauzonen für die Erschliessung verantwortlich (Art. 19 Abs. 2 RPG), nicht jedoch - wie 

vorliegend - in Gebieten ausserhalb der Bauzone. Erschliessungskosten ausserhalb der 

Bauzonen würden in der Regel von den Privaten getragen. Aufgrund des Umstandes 

allein, dass im betroffenen Gebiet nicht alle umliegenden Grundstücke vom gefassten 

Wasser beziehen dürften, könne das öffentliche Interesse an der Fassung nicht zum 

vornherein ausgeschlossen werden. Bei privaten Fassungen müsse neben dem 

Verwendungszweck des Trinkwassers praxisgemäss Art und Grösse des 

Benützerkreises mitberücksichtigt werden. Private Fassungen sollten nur dann 

besonders geschützt werden, wenn sie die gleichen Aufgaben wie öffentliche 

Wasserversorgungen erfüllen würden (A. Brunner, in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], 

Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz, Zürich 2016, N 14 

f. zu Art. 20 GSchG). Vorliegend seien 11 Grundstücke bzw. mindestens 

11 Haushaltungen und 6 Landwirtschaftsbetriebe am gefassten Grundwasser 

berechtigt, womit das öffentliche Interesse an der Fassung gegeben sei. Eine 

3.2. 

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Schutzzone sei zudem auch deshalb nötig, weil die 11 an der Quellfassung 

berechtigten Grundstücke kein Miteigentum daran hätten, sondern bloss dinglich 

berechtigt seien (act. G 2 S. 10-12).

Die Fassung liefere zwischen 90 und 130 Liter pro Minute (l/min). Zwischen 19. Januar 

2009 und 13. März 2013 seien 25 Schüttmessungen durchgeführt worden. Mit einer 

mittleren Ergiebigkeit von 110 l/min könnten bis zu 500 Personen mit Trink- und 

Brauchwasser versorgt werden. Nachdem der tägliche Quellertrag ein Vielfaches des 

Tagesbedarfs der berechtigten Grundstücke betrage, sei die Behauptung, wonach die 

Quelle bezüglich der 11 berechtigten Grundstücke in absehbarer Zeit an ihre 

Kapazitätsgrenze stosse, nicht belegt, zumal auch kein Schweinemaststall geplant sei. 

Das Grundwasservorkommen sei nachgewiesenermassen konstant. Engpässe 

während der letzten Hitzesommer hätten Bezüger anderer Quellen betroffen. In Bezug 

auf die Trinkwasserqualität würden sämtliche Untersuchungsberichte zeigen, dass die 

gesetzlichen Anforderungen mit grosser Reserve eingehalten werden könnten und die 

Schadstoffbelastung in den letzten Jahren abgenommen habe (hydrologisch/

technischer Bericht, act. G 10/26 Beilage 1; act. G 10/7/13). Die festgestellten erhöhten 

Chlorid- und Nitrateinträge seien nicht gesundheitsgefährdend, aber weiter zu 

reduzieren. Die Schutzzonen hätten zum Zweck, die entsprechenden Werte weiter zu 

senken bzw. tief zu halten. Grundwasserfassungen seien von Gesetzes wegen, 

unabhängig von (bisher nicht aufgetretenen) allfälligen Störfällen, vor Verunreinigungen 

zu schützen. Das Trassee der Nationalstrasse sei im Hinblick auf die Schutzzonen in 

den Jahren 2000/2001 bereits fachgerecht saniert worden. Demgegenüber sei die 

Kantonsstrasse im Bereich der Schutzzonen erst teilweise gewässerschutzrechtlich 

gesichert. Nebstdem die notwendigen Massnahmen zum Grundwasserschutz 

strassenseitig bereits weitgehend umgesetzt seien bzw. dank der vorliegenden 

Schutzzonen umgesetzt werden könnten, stelle die Tatsache allein, dass zwei stark 

befahrene Strassen die Schutzzone S3 tangieren würden, keinen Hinderungsgrund für 

die Unterschutzstellung der Grundwasserfassung dar. Im Weiteren befänden sich im 

Bereich der Schutzzonen drei belastete Standorte (Bericht G.__ S. 8 oben, act. G 10/26 

Beilage 1). Die im Rekurs erwähnten Standorte (J.__-hof) seien für die Beurteilung nicht 

relevant, weil sie deutlich ausserhalb der GWSZ und deren Hauptzuströmrichtung 

liegen würden. Gemäss Bericht der H.__ AG vom 22. Oktober 2012 sei der Standort 

KBS-Nr. 0012__ überwachungsbedürftig. Durch die Überwachung könne sichergestellt 

werden, dass keine Schadstoffe in die Fassung gelangen würden. Bei den Standorten 

0014__ und 0015__ handle es sich um örtliche Bauschuttablagerungen, von welchen 

keine schädlichen Auswirkungen ausgingen. Auch diese Belastungen stünden einer 

Schutzzonenausscheidung nicht entgegen. Sodann führten die drei geplanten 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/23

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Deponien (N.__, D.__-wald und P.__) nicht zur Aufhebung der Schutzzone bzw. der 

Quelle. Sie könnten nur realisiert werden, wenn dadurch kein Nutzungskonflikt zu den 

Schutzzonen entstehe. Daran ändere nichts, dass die möglichen Deponiestandorte im 

Richtplan aufgeführt seien (act. G 2 S. 12-14).

Die ausgeschiedene Zone S1 erweise sich als nötig bzw. nicht übermässig gross. Die 

Markierung (im Sinn von Art. 22 SZR) müsse gut sichtbar sein und Bestand haben. Ein 

Zaun könne als entfernbare Umzäunung gestaltet werden. Dementsprechend sei es 

nicht unmöglich, die Zone S1 mit landwirtschaftlichen Maschinen schonend zu 

befahren. Die Markierungspflicht stelle demnach keine übermässige Belastung der 

landwirtschaftlichen Bewirtschaftung dar. Von der Fläche, für welche (in der Zone S1 

und auf der schraffierten Fläche der Zone S2) ein Ackerbauverbot bestehe, entfielen 

auf den Beschwerdeführer 1 0.51 ha und auf den Beschwerdeführer 2 0.23 ha. Auf der 

Fläche des Beschwerdeführers 2 befinde sich eine Naturwiese, weshalb hier das 

Ackerbauverbot keine Einschränkung bedeute. Der Beschwerdeführer 1 verfüge über 

eine Fläche von 21.55 ha, wovon er 19.65 ha für den Ackerbau verwende. Die 0.51 ha 

fielen daher nicht stark ins Gewicht. Das Verbot von Flüssigdünger (in der Zone S1 und 

S2) betreffe eine Fläche von rund 2.2 ha. Ein Teil davon (0.59 ha) sei bereits heute 

extensive Wiese (keine Düngung). Auf Gesuch könne nach Angabe des AFU 

voraussichtlich eine Ausnahmebewilligung für Flüssigdünger in der Zone S2 für eine 

Fläche von 1.45 ha bewilligt werden, sofern die Grenzwerte für Nitrat eingehalten 

würden. Dies bedeute, dass das Flüssigdüngerverbot voraussichtlich weniger als 1 ha 

betreffen werde. In den Schutzzonen seien nur wenige Wirkstoffe verboten, so dass für 

die Zonen S2 und S3 genügend Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stünden; 

massgebend seien die Verordnung zur Reduktion von Risiken beim Umgang mit 

bestimmten besonders gefährlichen Stoffen, Zubereitungen und Gegenständen 

(Chemikalien-Risikoreduktionsverordnung, SR 814.81) und die Verordnung über das 

Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (Pflanzenschutzmittelverordnung, SR 

916.161). Daran ändere nichts, dass die Vorschriften für die Zonen S1 und S2 

bezüglich der Pflanzenschutzmittel Clethodim und Isoxa-flutole verschärft worden 

seien. Sodann habe die Bodenbedeckung nach der guten landwirtschaftlichen Praxis 

zu erfolgen (Art. 17 der Direktzahlungsverordnung, SR 910.13). Die Bodenbedeckung 

mit einer normal entwickelten Wintervegetation entspreche dieser Praxis und stelle 

keine übermässige Belastung für die Bewirtschaftung dar. Insgesamt entsprächen die 

Vorgaben des Reglements (SZR) den gesetzlichen Vorgaben. Aufgrund des 

Amtsberichts der kantonalen Fachstelle stehe fest, dass die daraus resultierenden 

Einschränkungen geeignet, erforderlich und zumutbar seien, um Verunreinigungen der 

Grundwasserfassung zu vermeiden. Es könne darauf verzichtet werden, zur Frage, in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/23

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welchem Umfang die landwirtschaftliche Bewirtschaftung durch die geplante GWSZ 

beeinträchtigt werde, eine Expertise erstellen zu lassen. Wenn der Beschwerdeführer 1 

die durch die GWSZ bewirkte Notwendigkeit der Anpassung von Abnahmeverträgen 

mit Grossverteilern anführe, sei ihm entgegenzuhalten, dass die Orientierung über die 

erforderliche Schutzzone bereits vor sieben Jahren stattgefunden und er mit allfälligen 

Einschränkungen für den Ackerbau habe rechnen müssen (act. G 2 S. 15-17).

Vorliegend stehe keine (privatrechtliche) Zerstückelung oder Realteilung von 

landwirtschaftlich genutzten Grundstücken (im Sinn von Art. 58 des Bundesgesetzes 

über das bäuerliche Bodenrecht, SR 211.412.11, BGBB) zur Debatte, sondern eine 

öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung zum Schutz einer Grundwasserfassung. 

Die umstrittene GWSZ könne Art. 58 BGBB zum vornherein nicht verletzen. Nach dem 

Planungsgrundsatz von Art. 3 Abs. 2 RPG müssten Fruchtfolgeflächen erhalten 

bleiben. Vorliegend dürfe einzig auf 0.74 ha kein Ackerbau mehr betrieben werden. Das 

bedeute nicht, dass diese Flächen für den Krisenfall (im Sinn von Art. 23 Abs. 3 RPV) 

erst wieder rekultiviert werden müssten und deshalb zu kompensieren seien. Dank dem 

Schutz der darunterliegenden Wasserfassung dürfe das darüber liegende Land weder 

überbaut noch derart intensiv bewirtschaftet werden, dass die Qualitätskriterien der 

Fruchtfolgeflächen verloren gehen würden. Auch der von den Beschwerdeführern 

angeführte Kanton Luzern schliesse in der Zone S2 Fruchtfolgeflächen nicht mehr 

vollständig aus und belasse einzelfallweise selbst Zonen S1 in den Fruchtfolgeflächen 

(Stellungnahme des AWE vom 30. Januar 2019 [act. G 10/13] mit Verweis auf Merkblatt 

des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Luzern vom Juni 2016, 

Ziff. 2). Nach der Rechtsprechung komme es für die Anrechenbarkeit von 

Fruchtfolgeflächen nicht auf die aktuelle Nutzung, sondern auf die Erhaltung des 

Anbaupotentials an. Gewässerräume blieben der Landwirtschaft grundsätzlich erhalten, 

und die Bodenqualität werde durch die extensive Bewirtschaftung jedenfalls nicht 

beeinträchtigt. Die Bewirtschaftung könne daher in Notzeiten binnen kurzer Frist wieder 

intensiviert werden (BGer 1C_15/2019 vom 13. Dezember 2019 E. 9.3.3 und 9.4). Das 

gleiche habe für Schutzzonen zu gelten, welche für eine Grundwasserfassung 

ausgeschieden würden. Der angefochtene Sondernutzungsplan sehe nicht nur keine 

Bodeneingriffe vor, die zu einem Verlust von ackerfähigem Kulturland führen könnten; 

er verhinderte im Gegenteil solche ausdrücklich. Es sei daher nicht zu beanstanden, 

dass für die von den Schutzzonen überlagerten Fruchtfolgeflächen keine 

Kompensationsflächen bezeichnet würden. Dazu komme, dass die betroffene kleine 

Fläche (0.74 ha) ohne Kompensation von der Freifläche von 12 ha aufgenommen 

werden könne, die der Kanton St. Gallen jährlich kompensationslos verbrauchen dürfe 

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(Richtplan des Kantons St. Gallen, Koordinationsblatt V11, Stand November 2017, S. 3; 

act. G 2 S. 17-19).

Die Beschwerdeführer wenden ein, ihre berechtigten landwirtschaftlichen Anliegen 

seien nicht ernsthaft berücksichtigt worden. Alternativlösungen und Varianten seien nie 

ernsthaft geprüft worden. Dies stelle eine willkürliche Nichtanwendung gesetzlicher 

Vorgaben und einen Verstoss gegen das Rechtmässigkeits- und 

Zweckmässigkeitsprinzip dar. Seit Jahrzehnten diene die Quelle Nr. 0002__ 

ausschliesslich dem Privatgebrauch von 11 Grundeigentümern. Der Bezügerkreis sei 

grunddienstbarkeitsrechtlich geregelt und lasse sich, wie es zur Rechtfertigung eines 

öffentlichen Interesses erforderlich wäre, nicht ausweiten. Es bestehe lediglich ein 

provisorischer Eintrag der Quelle Nr. 0002T__ in der Gewässerschutzkarte des Kantons 

St. Gallen. Ein Eintrag "Trinkwasser für Privatgebrauch" existiere wohl für die Quelle 

Nr. 0003__, nicht jedoch für die Quelle Nr. 0002__. Mit dieser Verwechslung liege dem 

vorinstanzlichen Entscheid nicht der korrekte Sachverhalt zugrunde. Eine Abklärung, 

welche Haushalte in den vom Netz bislang nicht angeschlossenen Weilern D.__, O.__, 

E.__ und S.__ tatsächlich mit Trinkwasser versorgt werden müssten, habe die 

Vorinstanz nicht vorgenommen (Beweisantrag: Namentliche Auflistung aller Bezüger 

von Wasser der streitigen Quellfassung). Weil lediglich ein Teil der in den erwähnten 

Weilern gelegenen Grundstücke quellwasserberechtigt sei, dürfte schon heute über 

das von den Eigentümern mit Grunddienstbarkeit zugestandene privatrechtliche Mass 

hinaus Wasser bezogen werden. Die Quelle könne die Weiler nicht umfassend 

versorgen, weshalb die Ausscheidung einer Schutzzone nicht gerechtfertigt sei. 

Sodann gestehe die Vorinstanz die Schadstoffbelastung des Trinkwassers 

unumwunden ein und belege dies gleich selbst mit den Untersuchungsberichten der 

Firma R.__ (Wasserprobeentnahme vom 19. März 2019). Vor diesem Hintergrund sei 

die Aussage, wonach die Trinkwasserqualität immer mit grosser Reserve eingehalten 

worden sei, unverständlich. Mangels öffentlichem Interesse fehle es an einer 

Schutzzonenpflicht. An der Quelle seien nur die jeweiligen Eigentümer der begünstigten 

Grundstücke berechtigt. Das Gemeinwesen habe sich offensichtlich bereits verbindlich 

für die Erweiterung des Trinkwassernetzes zur Versorgung der Weiler entschieden, was 

ein öffentliches Interesse nicht mehr aufrecht erhalten lasse (act. G 4 Beilage 6). Auch 

sei von Belang, ob die private Fassung wie vorliegend lediglich einen abgeschlossenen 

Bezügerkreis mit Wasser zu versorgen vermöge oder eine eher im öffentlichen 

Interesse liegende Versorgung eines oder mehrerer Weiler sicherzustellen vermöge. 

Letzterem genüge die Quellwasserversorgung X.__ offenkundig nicht (act. G 1 Rz. 

15-21). Die Aussagen der Vorinstanz zur Ergiebigkeit der Quelle seien nicht belegt. Die 

3.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/23

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4.    

Vorinstanz habe weder die Ergiebigkeit der Quelle im Hitzesommer 2019 untersucht 

noch zu den Überlegungen der Beschwerdeführer zum steigenden Wasserbedarf in der 

Landwirtschaft Stellung genommen. Allein die Erweiterung der Rindviehhaltung löse 

einen Wasserbedarf von 150 l pro Einheit und Tag aus; diesbezüglich sei auf das 

pendente Stallerweiterungsgesuch im Bezugsgebiet der Quelle verwiesen. Mit ihren 

Ausführungen unterstelle die Vorinstanz unterschwellig, die Beschwerdeführer seien als 

Landwirte für die erhöhten Chlorid- und Nitrateinträge verantwortlich; dies sei 

willkürlich (act. G 1 Rz. 22-26). Im Bereich der geplanten GWSZ befänden sich drei 

belastete Standorte. Problematisch sei der Standort Nr. 0013__ (Deponie P.__). 

Inwiefern die Vorinstanz diese Deponie in der Zone S3 mit den einschlägigen 

Gewässerschutzbestimmungen vereinbaren wolle, sei nicht nachvollziehbar und stelle 

eine fehlerhafte Rechtsanwendung dar. Ein Überwachungskonzept sei bis heute nicht 

erarbeitet worden (act. G 1 Rz. 27-32). Die Schutzzonenausscheidung bewirke sodann 

eine nicht gerechtfertigte übermässige Einschränkung der Beschwerdeführer und eine 

unzulässige Beeinträchtigung von Fruchtfolgeflächen (act. G 1 Rz. 33-46).

Unbestritten (act. G 1 S. 6 Ziffer 9) und aktenkundig ist vorliegend, dass an der in Frage 

stehenden Quellfassung 11 Grundstücke dinglich berechtigt sind bzw. insgesamt 

mindestens 11 Haushalte und 6 Landwirtschaftsbetriebe die Quellfassung nutzen. 

Dieser Umstand begründet, wie im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend festgehalten, 

ein öffentliches Interesse an der GWSZ. Die aufgrund eines interkantonalen Vergleichs 

eruierte Praxis stuft eine private Wasserfassung, welche 3-15 Wohneinheiten versorgt, 

als im öffentlichen Interesse stehend ein (vgl. act. G 2 E. 3.4 mit Hinweis auf 

Stellungnahme des AFU vom 28. September 2018, act. G 10/10). Wenn die Vorinstanz 

von dieser Praxis ausgeht, kann ihr keine Sachwidrigkeit bzw. Willkür (act. G 1 S. 9) 

vorgeworfen werden. Davon abgesehen wäre das öffentliche Interesse an der Fassung 

auch schon dann gegeben, wenn das Wasser an Mieter und Pächter der 

Grundeigentümer abgegeben würde (AWE, Merkblatt AFU 207, Abklärung der 

Schutzpflicht - wann ist für Grundwasserfassungen und Quellen eine 

Grundwasserschutzzone auszuscheiden, Ziffer 2 lit. c und d). Einer namentlichen 

Auflistung aller Bezüger von Wasser der streitigen Quellfassung (Beweisantrag 

Beschwerdeführer) bedarf es in diesem Zusammenhang nicht. Anhand der von den 

Beschwerdeführern vorgenommenen Gegenüberstellung von Grundstücken mit und 

ohne dienstbarkeitsrechtliches Quellrecht (act. G 1 S. 5) lässt sich die Frage, ob eine 

GWSZ auszuscheiden ist, nicht beantworten. Hinsichtlich ihres Vorbringens, die 

4.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/23

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Gemeinde habe sich bereits verbindlich für die Erweiterung des Trinkwassernetzes in 

den Weilern T.__, D.__, E.__ und U.__ entschieden, was gegen ein öffentliches 

Interesse an der GWSZ spreche (act. G 1 S. 8 f. Ziffer 19), lässt sich der 

Besprechungsnotiz vom 17. Februar 2020 in Verbindung mit den Ausführungen des 

Beschwerdegegners folgendes entnehmen: Die Beschwerdebeteiligte habe zwei 

Liegenschaften in E.__, deren eigene Quellen über eine schwache Schüttung verfügten, 

an die Wasserversorgung X.__ anschliessen wollen. Die Beschwerdeführer seien indes 

nicht bereit gewesen, diesen Grundeigentümern eine Quelldienstbarkeit einzuräumen, 

weshalb die Beschwerdebeteiligte 2017 beschlossen habe, für diese Liegenschaften 

eine eigene Leitung ab T.__ zu bauen. Im Rahmen der Erschliessung M.__-hof 

(Versorgung mit Löschwasser) im Jahr 2018 und der Erstellung einer neuen 

Abwasserleitung habe sich die Beschwerdebeteiligte für die Erstellung einer 

Trinkwasserleitung im Gebiet T.__-U.__ (im gleichen Baugraben wie die 

Abwasserleitung) entschieden. Die Beschwerdebeteiligte bestätigte indes den 

Weiterbestand der Wasserversorgung X.__ und die Notwendigkeit einer GWSZ für die 

Quelle (act. G 16 Beilage 2 und G 15 S. 6). Damit hat als dargetan zu gelten, dass die 

geplante Trinkwasserleitung die bestehende Wasserversorgung X.__ lediglich 

ergänzen, nicht jedoch ersetzen soll, was auch mit Blick auf allfällig künftig vermehrt 

auftretende Trockenheit und Wasserknappheit (vgl. act. G 15 S. 6) sinnvoll erscheint. 

Am öffentlichen Interesse an der streitigen GWSZ vermag somit die Erstellung der 

erwähnten Trinkwasserleitung nichts zu ändern. Auch der Umstand, dass nicht alle 

Liegenschaften der Weiler D.__, O.__, E.__ und S.__ durch die Quelle versorgt werden, 

stellt das öffentliche Interesse an der GWSZ nicht in Frage. Eine Expertise zur Frage 

des öffentlichen Interesses für die partielle Trinkwasserversorgung nahegelegener 

Weiler unter Berücksichtigung des Umstands, dass nicht alle Liegenschaften mit dem 

Quellwasser versorgt werden können (act. G 1 S. 1), vermöchte für die vorliegende 

Streitfrage keinen Erkenntnisgewinn zu bewirken, zumal es für die Bejahung des 

öffentlichen Interesses an der Fassung nicht erforderlich ist, dass sämtliche 

umliegenden Liegenschaften mit dem Quellwasser versorgt werden.

Sodann ist festzuhalten, dass Gegenstand der vorliegenden Schutzzonenausscheidung 

einzig die Quelle Nr. 0002T__ ist, welche auf der Gewässerschutzkarte 

(www.geoportal.ch) mit der Rechtsgrundlage "Dienstbarkeit" und dem 

Verwendungszweck "Wasserversorgung im öffentlichen Interesse" eingetragen ist. Die 

von den Beschwerdeführern behauptete Eintragung "unbekannte Rechtsgrundlage, 

Trinkwasser für Privatgebrauch" bezieht sich auf die nicht Verfahrensgegenstand 

bildende Quelle Nr. 0003__. Wenn im vorinstanzlichen Entscheid (Sachverhalt A.b) 

diesbezüglich die Quelle Nr. 0002__ angeführt wird, wie die Beschwerdeführer 

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beanstanden (act. G 1 S. 6 Ziffer 8), so handelt es sich dabei augenscheinlich um einen 

Verschrieb, zumal sich aus den im angefochtenen Entscheid abgedruckten Karten (act. 

G 2 S. 2-4) ergibt, dass die Vorinstanz von der massgebenden Quelle ausgeht. Im 

Weiteren bestehen keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass Nichtberechtigte Wasser 

von der Quelle 0002T__ beziehen würden, wie die Beschwerdeführer vermuten (vgl. 

act. G 1 S. 1 Ziffer 9-12); diese (zivilrechtliche) Frage wäre im Übrigen, da nicht 

Verfahrensgegenstand, auch nicht im vorliegenden Verfahren zu klären.

Die weitere Frage, ob zugunsten des Grundstücks Nr. 0001__ ein 

Überwasserbezugsrecht besteht, wie die Beschwerdeführer mit Hinweis auf die 

Verfügung betreffend Dienstbarkeiten-Neuordnung vom 31. Mai 1978 (act. G 21 

Beilage) geltend machen (act. G 20 S. 6), kann vor dem dargelegten Hintergrund an 

sich offenbleiben. Immerhin ist festzuhalten, dass der spätere Dienstbarkeitsvertrag 

vom 14. Juli 1978 (Datum Grundbucheintrag) ein solches Überwasserbezugsrecht nicht 

vermerkt (act. G 10/26/1 Anhang Nr. 3), weshalb vom Bestand dieses Rechts nicht 

ausgegangen werden kann.

Die bundesrechtlich in quantitativer Hinsicht lediglich pauschal vorgegebene 

Schüttmenge (Menge, die für eine Nutzung in Betracht fällt, ohne Berücksichtigung des 

Bedarfs; vgl. Anhang 4 Ziff. 111 Abs. 2 lit. a GSchV) beträgt für die streitige Fassung 

nach den Feststellungen im Bericht G.__ 110 Liter/Minute (Mittelwert; vgl. act. G 10/26 

Beilage 1 S. 4). Diesbezüglich ist unstreitig von einer für die Nutzung ausreichenden 

Wassermenge auszugehen. Zur Berechnung der Vorinstanz im angefochtenen 

Entscheid (act. G 2 E. 4.1) betreffend Versorgung von bis zu 500 Personen weist der 

Beschwerdegegner (act. G 15 S. 7) auf die Wasserbedarfserhebung 

(Trinkwasserverbrauch von 142 l pro Kopf und Tag im eigenen Haushalt) des 

Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (www.svgw.ch) hin; die 

Versorgungskapazität für (mindestens) 500 Personen hat auf dieser Grundlage 

jedenfalls als dargetan zu gelten. Ein öffentliches Interesse an der Fassung lässt sich 

dementsprechend auch von der Fördermenge her nicht in Abrede stellen. Wenn die 

Beschwerdeführer auf einen künftig steigenden Wasserbedarf und Auswirkungen von 

Hitzesommern verweisen (act. G 1 S. 10 Rz. 24), spricht auch dies im Ergebnis für die 

Notwendigkeit einer Unterschutzstellung der Wasserfassung. Im Übrigen dürfte sich - 

ausgehend von 11 Haushalten und 6 Landwirtschaftsbetrieben, welche die 

Quellfassung nutzen (vorstehende E. 4.1) - mit der erwähnten Versorgungskapazität 

auch die von den Beschwerdeführern angeführte Kapazitätserweiterung um 

15 Grossvieheinheiten (act. G 1 S. 10: Wasserbedarf 150 Liter pro GVE und Tag; G 20 

4.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/23

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S. 9; G 26 S. 4) noch abdecken lassen, zumal der Zusatzbedarf von insgesamt 2'250 

Liter pro Tag der Fördermenge von rund einer halben Stunde entspricht.  

 4.3. 

Mit Bezug auf die Qualität des Wassers ist gemäss Anhang 2 Ziff. 22 Abs. 1 GSchV 

verlangt, dass es nach Anwendung einfacher Aufbereitungsverfahren die 

Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung einhält. Der Bericht G.__ bestätigt, dass 

keine der in den Jahren 2009 bis 2012 entnommenen Wasserproben habe beanstandet 

werden müssen und die bakteriologischen Analysen eine einwandfreie Wasserqualität 

belegen würden. Der Chlorid- und Nitratgehalt werde regelmässig kontrolliert. Die 

erhöhte Chloridkonzentration, wie sie vorliegend im Zeitverlauf an der Quellfassung 

gemessen wurde (vgl. act. G 10/26 Beilage 1 Tabellen Anhang 5), deutet gemäss 

Bericht G.__ auf eine Beeinflussung durch Düngemittel, Abwasser, Deponien oder 

Streusalz hin (act. G 10/26 Beilage 1 S. 5 und Anhang 5). Erhöhte 

Nitratkonzentrationen, wie sie ebenfalls festgestellt wurden, haben gemäss dem 

Bericht ihren Ursprung oft im Acker- und Gemüsebau bzw. in der Stickstoffdüngung 

und Bodenbearbeitung (vgl. act. G 10/26 Beilage 1 Anhang 6 und Bericht S. 5). Diese 

Feststellungen bedeuten keinen unterschwelligen Vorwurf gegenüber den 

Beschwerdeführern als Landwirte (vgl. act. G 1 S. 10), sondern geben ausschliesslich 

Erfahrungstatsachen bzw. Untersuchungsergebnisse wieder.

4.3.1. 

Zu den Vorbringen der Beschwerdeführer (act. G 1 S. 7 Ziffer 13) betreffend die 

Untersuchungen der R.__ AG vom November 2018 sowie März und Juli 2019 (act. G 

10/24; G 30 Beilagen) ist vorab anzumerken, dass bereits der Bericht G.__ 

Untersuchungen (der H.__ AG) betreffend Trichlormethan, Tetrachlorkohlenstoff, 

Trichlorethen und Tetrachlorethen bestätigt. Eine Überschreitung der entsprechenden 

Grenzwerte lässt sich dem Bericht nicht entnehmen (act. G 10/26 Beilage 1 Ziffer 4.2). 

Zur Feststellung der Beschwerdeführer, dass die vorinstanzliche Bestätigung der 

Einhaltung der Trinkwasserqualität im Schreiben vom 9. August 2019 (act. G 10/24) 

unverständlich sei (act. G 1 S. 7 Ziffer 13 f.), äusserte sich die Vorinstanz in der 

Vernehmlassung (act. G 9) nicht. In der Folge brachten die von ihr am 16. Dezember 

2020 nachgereichten Unterlagen eine Klärung insofern, als das E-Mail der H.__ AG vom 

22. Juli 2019 die Einhaltung der Trinkwasserqualität (mit sehr grosser Reserve) im 

Verlauf von zehn Jahren sowie eine eindeutig abnehmende Tendenz der geringen 

Spurenbelastungen bestätigt (act. G 34). Die entsprechende Feststellung im 

4.3.2. 

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vorinstanzlichen Entscheid lässt sich somit im Ergebnis nicht beanstanden. Die 

Tatsache der erst in diesem Verfahren nachgereichten (ergänzenden) Begründung (act. 

G 34) ist indes bei der Verteilung der amtlichen und ausseramtlichen Kosten zu 

berücksichtigen (vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem 

Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 92).

Hinsichtlich der von den Beschwerdeführern (in act. G 1 S. 11 f.) erwähnten, im 

Kataster der belasteten Standorte (www.geoportal.ch) eingetragenen Deponie Nr. 

0013__ (P.__) bestätigt der Bericht der H.__ AG zur Altlastenvoruntersuchung eine 

Überwachungsbedürftigkeit - und damit keine Sanierungsbedürftigkeit. Im erwähnten 

E-Mail vom 22. Juli 2019 vermerkt die H.__ AG, dass die Notwendigkeit für eine 

Sanierung der Deponie P.__ trotz weiterhin auf tiefem Niveau bestehenden 

Spurennachweisen klar ausgeschlossen werden könne (act. G 34 S. 2 unten). Eine von 

den Beschwerdeführern beantragte (act. G 1 S. 12) Expertise zur Frage der 

Weiterbetriebsmöglichkeit der Quellfassung D.__-E.__ während und nach einer 

Sanierung der erwähnten Deponie ist insofern nicht einzuholen, als zum einen eine 

Sanierung nicht zur Diskussion steht und sich zum anderen die erwähnte Frage 

unabhängig vom Bestehen einer GWSZ (bzw. auch ohne Vorliegen einer solchen) 

stellen würde. Zu der im Weiteren von den Beschwerdeführern zur Diskussion 

gestellten Deponieprojektidee (act. G 4/2) ist festzuhalten, dass eine solche lediglich 

dann realisiert werden könnte, wenn sie die Wasserqualität der hier streitigen Quelle 

bzw. der GWSZ nicht beeinträchtigt. Was die Strassendurchquerung der Schutzzonen 

(act. G 1 S. 12 Rz. 32) betrifft, ist festzuhalten, dass gemäss Bericht des AFU vom 

5. März 2014 (act. G 10/7/2) das ASTRA im Rahmen der Vorprüfung der 

Schutzzonenunterlagen diesbezüglich keine Bedenken vorgebracht bzw. solche mit 

Hinweis auf den sanierten Zustand der Nationalstrasse im Bereich GWSZ bzw. noch 

vorzukehrender Massnahmen ausgeräumt hatte. Die Schutzzonenausscheidung und 

die entsprechenden Bestimmungen des SZR bilden von daher auch Anlass, die 

gegebenenfalls noch erforderlichen quellsichernden Massnahmen im Bereich der die 

Quelle umgebenden Strassen noch zu realisieren.

Die Beschwerdeführer beanstanden in der Eingabe vom 8. Januar 2021, dass im 

Abstrombereich der Altlastendeponie P.__ insbesondere die Indikatorwerte von Kupfer, 

Tetrachlorethen und Zink überschritten seien, diese Werte jedoch bei der Quelle D.__ 

nicht untersucht worden seien (act. G 39). Hierzu ist festzuhalten, dass gemäss Anhang 

2 der Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen 

4.3.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/23

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Bädern und Duschanlagen (SR 817.022.11, TBDV) die zulässigen Höchstwerte bei 

Kupfer 1mg/l, bei Tetrachlorethen 10 ug/l und bei Zink 5 mg/l betragen. Diese Werte 

werden gemäss Zusammenstellung des AFU vom 19. Februar 2021 selbst im 

Abstrombereich der alten Deponie nicht überschritten (act. G 42 S. 3). Damit hat - auch 

aufgrund der Entfernung zwischen der Deponie und der Quelle D.__ - als dargetan zu 

gelten, dass bei der Quelle D.__ die Indikatorwerte nicht überschritten werden, wie dies 

auch im erwähnten Bericht bestätigt wird. Für weitere Probeentnahmen und 

Untersuchungen des Grundwassers im Abstrombereich der Deponie P.__ sowie bei der 

Quellfassung D.__ bzw. für eine Expertise zum aktuellen Zustand sowie zur Gefährdung 

des Grundwassers durch die Deponie P.__ (Beweisanträge der Beschwerdeführer in 

act. G 39) besteht unter den dargelegten Umständen kein Anlass. Ausgangspunkt der 

Beurteilung der qualitativen Eignung des Grundwassers bildet im Übrigen dessen 

(unbelasteter) natürlicher Zustand, weshalb temporäre Belastungen des Wassers (wie 

Altablagerungen) nicht zu berücksichtigen sind (BGer 1C_258/2015 vom 22. März 2016 

E. 6). Auch durch Einträge belastetes Wasser befindet sich nicht im natürlichen 

Zustand und kann dementsprechend nicht den Qualitätsmassstab bilden (vgl. VerwGE 

B 2017/185 vom 13. Dezember 2018 E. 5.3.2). Folge der vorliegend zur Diskussion 

stehenden Ausscheidung von Grundwasserschutzzonen wird aller Voraussicht nach 

eine Verbesserung der Eintragswerte sein (vgl. act. G 10/26 Beilage 1 S. 6), indem die 

Verkehrsanlage (Kantonsstrasse) mittelfristig zu sanieren sein wird (vgl. Art. 12, 25 und 

27 Schutzzonenreglement; act. G 10/26 Beilage 2). Das Grundwasser wird auf diese 

Weise die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung für Trinkwasser (im Sinn von 

Anhang 4 Ziffer 111 der GSchV) noch besser erfüllen können, als dies aktuell schon der 

Fall ist (vgl. act. G 10/24). Der planerische Schutz macht mithin die Verbesserung der 

Eintragswerte erst möglich. Auch von daher wurde ein öffentliches Interesse am Schutz 

der Quelle im vorinstanzlichen Entscheid zu Recht bejaht.

Die Vorinstanz befasste sich im angefochtenen Entscheid (E. 6.3 f.) mit den sich aus 

der GWSZ ergebenden Einschränkungen der Bodenbewirtschaftung durch die 

Beschwerdeführer in den Zonen S1 bis S3 und verneinte das Vorliegen übermässiger 

Einschränkungen. Zum Einwand, dass die Markierungspflicht (Zone S1) eine rationelle 

Bewirtschaftung weitgehend verunmögliche (act. G 1 S. 13 Rz. 34), verwies bereits das 

AFU auf die Möglichkeit der Anbringung einer entfernbaren Umzäunung (act. G 10/10 

S. 5 f.), so dass die Zone S1 vollumfänglich befahrbar (wenn auch nicht bebaubar) 

bleibt. Im Weiteren sind Ausnahmebewilligungen vom Acker- und Gülleverbot 

(Flüssigdünger) in der Zone S2 (vgl. Ausführungen der Beschwerdeführer in act. G 1 

Ziffer 36-38) möglich, bedürfen jedoch eines Gesuchs bei der zuständigen Stelle (act. G 

4.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/23

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E. 6.4). Die pauschale Aussage, dass die in der Zone S2 verbotenen 

Pflanzenschutzmittel sich nicht einfach durch andere Präparate ersetzen lassen würden 

(act. G 1 S. 14 Rz. 39), ändert an der Möglichkeit einer Ausnahmebewilligung nichts 

und vermag die diesbezüglichen (begründeten) Darlegungen des AFU (act. G 10/10 S. 

5 f.) nicht in Frage zu stellen. Das Ackerbauverbot (act. G 1 S. 13 Rz. 34 f.) gilt nur für 

die im Umgrenzungsplan (act. G 10/26 Beilage 3) bezeichnete Fläche und erweist sich 

mit Blick auf den Zweck der Schutzzonenausscheidung (Sicherstellung einer 

einwandfreien Trinkwasserversorgung) als verhältnismässig. Mit einer Anpassung der 

Fruchtfolgeplanung als Folge der Schutzzonenausscheidung (Ausführungen der 

Beschwerdeführer in act. G 1 Ziffer 37) mussten die Beschwerdeführer rechnen, zumal 

die GWSZ schon seit Jahren zur Diskussion stand. Eine Expertise zur Frage, in 

welchem Umfang die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Beschwerdeführer durch 

die GWSZ beeinträchtigt wird (act. G 1 S. 5 und S. 13) bzw. welche wirtschaftlichen 

Auswirkungen der Wegfall des Ackerlandes hat (act. G 1 S. 14), kann unter den 

dargelegten Umständen unterbleiben, zumal die Frage, ob die von den 

Beschwerdeführern angeführten Einschränkungen eine materielle Enteignung zur Folge 

haben und wie diese gegebenenfalls zu entgelten ist, nicht Gegenstand des 

vorliegenden Verfahrens bildet.

Was im Übrigen den Bericht G.__ vom 27. Mai 2016 (act. G 10/26 Beilage 1) betrifft, ist 

festzuhalten, dass entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer (act. G 1 Ziffer 41) 

nicht dieser Bericht den "Amtsbericht" darstellt, sondern einzig die Grundlagen für den 

Amtsbericht des AFU vom 28. September 2018 lieferte, welcher den 

Verfahrensbeteiligten vor dem Rekursaugenschein zugestellt worden war (vgl. act. G 

10/10). Dieser Amtsbericht (vgl. vorstehende E. 3.1) enthält eine ausführliche Darlegung 

der Situation und Abwägung der Interessen sowie eine begründete Schlussfolgerung. 

Es lässt sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid sich 

auf diesen Bericht stützte und dementsprechend eine unverhältnismässige Belastung 

der Beschwerdeführer durch die GWSZ verneinte. Sie setzte sich mit der Frage der 

Fruchtfolgeflächen in Gewässerschutzzonen auseinander (act. G 2 E. 7.2 f.) und kam 

zum Schluss, dass die GWSZ Bodennutzungen, welche die Ackerfähigkeit des 

Kulturlandes tangieren, im Ergebnis gerade verhindern sollen, dass im Weiteren das 

Anbaupotential der vom Ackerbauverbot umfassten Fläche (für Notzeiten) erhalten 

bleibt und dass zudem die in Frage stehende Fläche (0.74 ha) von der 

kompensationslos verbrauchbaren Fläche von 12 ha (vgl. Richtplan des Kantons St. 

Gallen, Koordinationsblatt V11, S. 3) umfasst ist. Ihr Vorbringen, wonach es unmöglich 

sei, über Jahre brachliegenden Boden innert 12 Monaten für die ackerbauliche Nutzung 

wieder verfügbar zu machen (act. G 1 S. 15 f. Rz. 44), führten die Beschwerdeführer 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/23

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5.  

nicht weiter aus. Einer Expertise zur Frage, wie die von den Schutzzonen tangierten 

Fruchtfolgeflächen zu kompensieren seien (act. G 1 S. 15 Rz. 45), bedarf es unter den 

geschilderten Umständen nicht. Insgesamt kann der Vorinstanz weder eine 

mangelhafte Sachverhaltsfeststellung noch eine Rechtsverletzung vorgeworfen 

werden, weshalb sich der angefochtene Entscheid nicht beanstanden lässt.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der angefochtene Entscheid zu bestätigen 

und die Beschwerde abzuweisen. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die 

amtlichen Kosten des Verfahrens grundsätzlich den Beschwerdeführern aufzuerlegen 

(Art. 95 Abs. 1 VRP), wobei die Tatsache der von der Vorinstanz erst in diesem 

Verfahren nachgereichten entscheidwesentlichen Unterlagen (act. G 34; E-Mail 

H.__ AG vom 22. Juli 2019) und des dadurch notwendig gewordenen weiteren 

Schriftenwechsels (act. G 35 bis 43) bei der Verteilung der Kosten nach dem 

Verursacherprinzip (Art. 95 Abs. 2 VRP) zu berücksichtigen ist. Eine Entscheidgebühr 

von CHF 4'000 erscheint angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, 

sGS 941.12). Es rechtfertigt sich, den Beschwerdeführern hiervon CHF 3'000 

aufzuerlegen, unter Anrechnung des von ihnen geleistete Kostenvorschusses von 

CHF 4'000 und Rückerstattung des verbleibenden Betrages von CHF 1'000 an sie. 

Amtliche Kosten von CHF 1'000 gehen aufgrund der dargelegten Gegebenheiten zu 

Lasten der Vorinstanz bzw. des Staates; auf die Erhebung ist zu verzichten (Art. 95 

Abs. 3 VRP).

5.1. 

Der Beschwerdegegner hat bei diesem Verfahrensausgang Anspruch auf 

Entschädigung für das Beschwerdeverfahren (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98  VRP). Das 

Verwaltungsgericht spricht bei Fehlen einer Kostennote praxisgemäss 

Pauschalentschädigungen nach Ermessen gemäss Art. 6, 19 und Art. 22 Abs. 1 lit. b 

der Honorarordnung, sGS 963.75 [HonO]). Mit Blick auf vergleichbare Verfahren und 

unter Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse ist eine Entschädigung des 

obsiegenden Beschwerdegegners für das Beschwerdeverfahren mit CHF 3‘000 

zuzüglich 4% Barauslagen (= CHF 120) angemessen. Die Mehrwertsteuer wird dazu 

gerechnet (Art. 29 HonO; act. G 15), zumal der Beschwerdegegner selber nicht 

mehrwertsteuerpflichtig ist (kein Eintrag im UID-Register). Diese Entschädigung geht, 

gleich wie die amtlichen Kosten, zu drei Vierteln (CHF 2'250 zuzüglich Barauslagen von 

CHF 90 und Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdeführer, unter solidarischer 

5.2. 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/23

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 4'000 werden im Betrag von 

CHF 3'000 den Beschwerdeführern auferlegt, unter Anrechnung des von ihnen 

geleistete Kostenvorschusses von CHF 4'000 und Rückerstattung des verbleibenden 

Betrages von CHF 1'000 an sie. Im Betrag von CHF 1'000 gehen die amtlichen Kosten 

zu Lasten der Vorinstanz (Staat); auf die Erhebung wird verzichtet.

3.

Die ausseramtliche Entschädigung des Beschwerdegegners von CHF 3'000 zuzüglich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer bezahlen die Beschwerdeführer im Betrag von 

CHF 2'250 zuzüglich Barauslagen von CHF 90 und Mehrwertsteuer, unter solidarischer 

Haftung, sowie die Vorinstanz (Staat) im Betrag von CHF 750 zuzüglich Barauslagen 

von CHF 30 und Mehrwertsteuer.

 

 

Haftung, und zu einem Viertel (CHF 750 zuzüglich CHF 30 Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Staates.

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 05.07.2021
	Ausscheidung einer Grundwasserschutzzone. Art. 20 GSchG (SR 814.20). Art. 31 GSchV (SR 814.201). Anhang 4 GSchV. Art. 32 GSchVG (sGS 752.2). Das Verwaltungsgericht bestätigte den vorinstanzlichen Rekursentscheid unter anderem mit der Feststellung, dass an der Ausscheidung der Grundwasserschutzzone X.__ (Quellenschutz) sowohl mit Blick auf die Anzahl versorgter Haushalte als auch von der Fördermenge her ein öffentliches Interesse bestehe. Der planerische Schutz macht sodann die Verbesserung der Eintragswerte (Chlorid u.a) erst möglich. Auch von daher sei ein öffentliches Interesse am Schutz der Quelle zu bejahen. Sodann lasse sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid sich auf den Bericht der beteiligten Fachstelle gestützt und dementsprechend eine unverhältnismässige Belastung der Beschwerdeführer durch die Grundwasserschutzzone verneint habe (Verwaltungsgericht, B 2020/33). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 19. Dezember 2023 abgewiesen (Verfahren 1C_497/2021).

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