# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1f702180-3654-5081-aace-717c9a4b5898
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 22.02.2024 715 23 306 / 38 (715 2023 306 / 38)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_715-23-306---38_2024-02-22.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 22. Februar 2024 (725 23 265 / 48)  

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Expertenstreit bei der Beurteilung der Unfallkausalität eines Knorpelschadens am Knie; 

unterschiedliche Interpretation der MRI-Bildgebung 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichterin Ana Dettwiler, Gerichtsschreiberin Gisela Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. iur. Walter Egger, 
Rechtsanwalt, Neuhofstrasse 9, 8708 Männedorf 

  
 
gegen 
 
 

 Visana Versicherungen AG, Rechtsdienst, Weltpoststrasse 19, 
3000 Bern 16, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Die 1992 geborene A.____ ist Primarlehrerin und arbeitet seit dem 1. Februar 2022 bei 
der Stiftung B.____ als dipl. HFP Blindenführhundeinstruktorin. In dieser Eigenschaft ist sie bei 
der Visana Versicherungen AG (Visana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufs-
krankheiten versichert. Am 24. August 2022 verletzte die Versicherte das rechte Knie, als sie von 
einem an der Leine geführten Hund umgerissen wurde (vgl. Schadenmeldung UVG vom 29. Au-

 
 
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gust 2022). Nachdem die Visana vorerst das Ereignis als Berufsunfall anerkannt und die gesetz-
lichen Versicherungsleistungen erbracht hatte, stellte sie mit formlosen Schreiben vom 22. No-
vember 2022 ihre Leistungen rückwirkend per 5. Oktober 2022 ein. Nach Einholen des vertrau-
ensärztlichen Berichts von Dr. med. C.____, FMH Chirurgie, vom 23. März 2023 verfügte die 
Visana am 29. März 2023 die Einstellung der Leistungen nunmehr per 24. November 2022. Zur 
Begründung brachte sie vor, dass gemäss vertrauensärztlicher Beurteilung bei einer einfachen 
Knieprellung spätestens drei Monate nach dem Unfallereignis von einem Status quo ante/sine 
auszugehen sei. Dagegen erhob Rechtsanwalt Dr. Walter Egger im Namen und im Auftrag der 
Versicherten am 4. April 2023 Einsprache. In der Folge liess die Visana den medizinischen Sach-
verhalt durch ihren Vertrauensarzt Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, erneut beurteilen. Gestützt auf seine Beurteilung vom 3. Au-
gust 2023 wies sie die Einsprache mit Entscheid vom 16. August 2023 ab. Gleichzeitig entzog 
sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.   
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____ durch ihren Rechtsvertreter am 29. 
August 2023 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsge-
richt). Sie beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin in Aufhebung des Einspracheentscheids 
vom 16. August 2023 zu verpflichten, die gesetzlich und vertraglich geschuldeten Versicherungs-
leistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 24. August 2022 über den 24. November 
2022 hinaus zu erbringen, unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht stellte sie den 
Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. In der Begründung wurde 
eine Verletzung der Begründungspflicht geltend gemacht und die Beweistauglichkeit der vertrau-
ensärztlichen Beurteilungen von Dr. C.____ und Dr. D.____ angezweifelt. Zudem seien die bei-
den Vertrauensärzte befangen bzw. es fehle ihnen an der erforderlichen Objektivität. 
 
C.  In ihrer Eingabe vom 19. September 2023 beantragte die Visana die Ablehnung des 
Verfahrensantrags der Versicherten um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung.  
 
D. Mit Verfügung vom 22. September 2023 wies das instruierende Präsidium des Kantons-
gerichts den Verfahrensantrag ab. Diese Verfügung ist in Rechtskraft erwachsen. 
   
E. Am 15. November 2023 reichte die Visana ihre Vernehmlassung mit dem Antrag auf 
Abweisung der Beschwerde ein.   
 
F. Die Visana Services AG reichte am 6. Dezember 2023 CDs der Radiologie E.____ und 
der F.____ mit den bildgebenden Untersuchungen ein.  
 
G. In ihrer Eingabe vom 14. Dezember 2023 machte die Versicherte formelle Fehler der 
Visana im Zusammenhang mit den nachträglich am 6. Dezember 2023 eingereichten CDs gel-
tend.  
 
H. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2023 wurde der Fall dem Gericht zur Beurteilung über-
wiesen. 
 

 
 
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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen 
ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige 
gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungs-
träger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vom 29. 
August 2023 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Die Versicherte macht in verfahrensrechtlicher Hinsicht darauf aufmerksam, dass die Vi-
sana die vollständigen Verfahrensakten erst am 6. Dezember 2023 und somit nach Ablauf der 
vom Kantonsgericht angesetzten Frist für die Einreichung der Vernehmlassung und der vollstän-
digen Akten dem Gericht zugestellt habe. Den Entscheid, ob diese Eingabe als verspätet aus 
dem Recht zu weisen sei, werde dem Gericht überlassen. In diesem Zusammenhang ist als Ers-
tes darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Frist für die Einreichung der Vernehmlassung und 
der vollständigen Akten um eine vom Gericht angesetzte und somit behördliche Frist handelt, 
deren Länge nicht durch das Gesetz bestimmt wird. Ordnungsfristen können nur Säumnisfolgen 
haben, wenn solche angedroht werden. Wenn dies nicht erfolgt ist, treten keine Rechtsfolgen ein 
(vgl. RANDACHER MADELEINE/WEBER RICHARD, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozi-
alversicherungsrechts, Frésard-Fellay/Klett/Leuzinger [Hrsg.], Basel 2020, zu Art. 40 Rz. 5 f.). Da 
das Kantonsgericht die Visana nicht auf die Säumnisfolgen aufmerksam gemacht hat, besteht 
keine Grundlage, die nachgereichten Akten aus dem Recht zu weisen; dies wäre auch unange-
messen, zumal die Versicherte damit einverstanden war, dass die CDs zu den Akten genommen 
würden. 
 
2.2 Die Versicherte bringt weiter vor, dass die CDs nicht von der am Verfahren beteiligten 
Visana Versicherungen AG, sondern von der Visana Services AG, welche eine von der Be-
schwerdegegnerin unabhängige juristische Person sei, dem Kantonsgericht zugestellt wurden. 
Zudem weist sie darauf hin, dass das Schreiben vom 6. Dezember 2023 von G.____ unterschrie-
ben worden sei, der gemäss Handelsregister jedoch über keine Zeichnungsberechtigung verfüge. 
Was die Versicherte aus diesen Vorbringen genau beanstanden möchte, kann nicht nachvollzo-
gen werden. Da keine entsprechenden Anträge gestellt worden sind, wird nicht näher darauf ein-
gegangen.  
 

 
 
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2.3 Weiter macht die Versicherte eine Verletzung der Begründungs- bzw. Substantiierungs-
pflicht geltend, weil die Visana die Stellungnahme von Dr. D.____ vom 3. August 2023 zum inte-
grierten Bestandteil des angefochtenen Entscheids erklärt habe. Art. 52 Abs. 2 ATSG sieht vor, 
dass Einspracheentscheide zu begründen sind. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass 
sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in 
voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen 
wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen 
und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1, 229 E. 5.2). Die Visana hat im 
angefochtenen Einspracheentscheid die massgeblichen Rechtsnormen und die wesentlichen 
Überlegungen genannt, von denen sie sich bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich 
der Entscheid stützt. Entgegen der Ansicht der Versicherten kann aus der Tatsache, dass die 
Visana die Stellungnahme vom 3. August 2023 zum integrierenden Bestandteil des Entscheids 
erklärt hat, keine Verletzung der Begründungspflicht gesehen werden. Die Visana hat die Stel-
lungnahme von Dr. D.____ auf S. 6 ihres Entscheids zusammengefasst. Für die Versicherte und 
ihren Rechtsvertreter war dadurch klar erkennbar gewesen, auf welchen Grundlagen der Ein-
spracheentscheid der Visana gründet. Es ist ihr bzw. ihrem Rechtsvertreter deshalb ohne weite-
res möglich gewesen, den Entscheid in einer ausführlichen und detaillierten Beschwerde anzu-
fechten. Damit zielt aber der Einwand der Verletzung der Begründungspflicht ins Leere. 
 
3.1 In materieller Hinsicht ist streitig und zu beurteilen, ob die Visana die Versicherungsleis-
tungen zu Recht per 24. November 2022 eingestellt hat. Insbesondere ist zu prüfen, ob die von 
der Versicherten zum Einstellungszeitpunkt geklagten rechtsseitigen Kniebeschwerden in einem 
rechtsgenüglichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 24. August 2022 stehen. 
 
3.2 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung).  
 
3.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausal-
zusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht 
als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau-
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache 
gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit ande-
ren Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt 
hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge-
tretene gesundheitliche Störung entfiele. Für die Bejahung der natürlichen Unfallkausalität eines 
Beschwerdebilds genügt damit eine Teilursächlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 mit Hinweisen, 
Urteil des Bundesgerichts vom 20. Mai 2019, 8C_437/2018, E. 2.1). Ob zwischen einem schädi-

 
 
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genden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streit-
fall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversiche-
rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die 
blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs 
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.4 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die 
natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur 
noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder 
der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status 
quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf  
eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo 
sine), erreicht ist (BGE 147 V 161 E. 3.3, Urteil des Bundesgerichts vom 10. August 2016, 
8C_269/2016, E. 2.4; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328, je mit Hinweisen). Ebenso wie der leistungs-
begründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung 
von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 
mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächli-
cher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende 
Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender 
natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 
Unfallversicherer (BGE 146 V 51 E. 5.1 mit Hinweisen). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzu-
sammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso 
wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Ge-
sundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Ent-
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeu-
tung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 
8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 
4.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt 
auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leis-
tungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschie-
den werden kann (Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 

 
 
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4.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c 
ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, so-
wie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsge-
richt alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen 
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 in fine mit Hin-
weis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3).  
 
4.4 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine reine Aktenbeurteilung nicht im 
Vornherein als unzuverlässig zu beurteilen. Dem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert 
zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche 
Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht. Aktengutachten sind 
insbesondere dann von Belang, wenn die relevanten Befunde mehrfach und ohne wesentlichen 
Widerspruch bereits erhoben worden sind, aber die Zuordnung zu einer Diagnose oder das Aus-
mass der Behinderung verschieden bewertet werden. In diesen Fällen kann in einem Aktengut-
achten das Für und Wider der verschiedenen Meinungen erwogen und die überwiegende Wahr-
scheinlichkeit für eine bestimmte Beurteilung deutlich gemacht werden (Urteil des Bundesgerichts 
vom 27. März 2008, 8C_540/2007, E. 3.2 mit Hinweisen). Wie auch bei anderen versicherungs-
internen medizinischen Einschätzungen sind bei solchen Aktengutachten allerdings bereits bei 
geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit ergänzende Abklärungen vorzuneh-
men. 
 

 
 
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5.1 Aus den medizinischen Akten geht hervor, dass die Versicherte sowohl am rechten als 
auch am linken Knie Vorschäden aufweist. Das linke Knie verletzte sie am 10. Juni 2017 beim 
Rollerbladen. Sie zog sich dabei eine Ruptur des vorderen Kreuzbands sowie eine oberflächliche 
Knorpelläsion medial retropatellär zu (vgl. Bericht des Spitals H.____ vom 20. Juni 2017). Die 
Verletzungen erforderten am 27. Oktober 2017 einen operativen Eingriff (vgl. Operationsbericht 
des Spitals H.____ vom 30. Oktober 2017). Danach berichtete die Versicherte über persistie-
rende Schmerzen am linken Knie, wobei sie auf zwei im postoperativen Verlauf erlittene Stürze 
mit Kniedistorsionstrauma links hinwies (vgl. Berichte des Spitals H.____ vom 21. Dezember 
2017 und 17. Mai 2018). Am 19. Februar 2019 und am 5. Juli 2019 wurde das linke Knie erneut 
operativ behandelt (vgl. Verlaufseinträge in die Patientenakte der Klinik I.____ vom 20. Februar 
2019 und 6. Juli 2019).  
 
5.2 Anlässlich der Konsultation im Spital H.____ vom 12. Juni 2017 erwähnte die Versicherte 
Schmerzen am rechten Knie, welche vor dem Unfall vom 10. Juni 2017 noch nicht beständen 
hätten. Die Schmerzen wurden auf die Belastung durch die Protect-Braces und auf das Gehen 
an Krücken zurückgeführt (vgl. Bericht vom 20. Juni 2017). Im August 2018 berichtete die Versi-
cherte über ein Distorsionstrauma am rechten Knie, welches sie sich beim Wandern zugezogen 
habe. Seither habe sie Schmerzen über dem medialen Gelenkspalt, welche vor allem beim Trep-
pensteigen aufträten (vgl. Bericht des Spitals H.____ vom 29. Oktober 2018). Weitere Berichte 
betreffend die Kniedistorsion liegen nicht vor. Sodann ist den Akten der MRT-Befund vom 19. 
Februar 2020 zu entnehmen, der einen zweit- bis drittgradigen Knorpelschaden retropatellar zent-
ral und ein Ödem um die Sartoriussehne distal zeigte. Anlässlich der Besprechung des MRT-
Befunds hielt Prof. Dr. med. J.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be-
wegungsapparates im Verlaufseintrag vom 4. März 2020 fest, dass Krepitationen und eine Rei-
zerscheinung patellofemoral am rechten Knie beständen. Auf der MRT sei ein Knorpelschaden 
mit einer oberflächlichen Delamination vornehmlich im Firstbereich mit Knorpeleinrissen zu er-
kennen. Es sei ein operativer Eingriff indiziert. Bei der darauffolgenden Kniearthroskopie vom 5. 
Mai 2020 stellte Prof. J.____ an der retropatellaren Knorpelfläche ein sehr hypertrophes Synovi-
algewebe an der Patellaspitze und eine deutliche Defektsituation an der Patella mit teils heraus-
geklapptem Knorpel bis zum subchondralen Knochen hin fest (vgl. Operationsbericht vom 5. Mai 
2020). Der postoperative Verlauf gestaltete sich sehr gut (vgl. Verlaufseinträge der Klinik I.____ 
vom 19. Mai 2020 und 16. Juni 2020). Ende Juni 2020 war das Kniegelenk annähernd schmerz-
frei. Es bestand nur noch eine Druckdolenz im Bereich der Patellaspitze (vgl. Verlaufseintrag der 
Klinik I.____ vom 30. Juli 2020). Am 6. August 2021 wurde eine weitere MRT-Untersuchung 
durchgeführt und mit dem MRT-Befund vom 19. Februar 2020 verglichen. Aktuell sei ein durch-
gehender Regeneratsknorpel retropatellar zu erkennen, der gleich hoch wie der angrenzende 
native Knorpel sei. Es seien nur wenig Gelenkserguss, eine Synovitis und eine etwas unregel-
mässige Knorpeloberfläche feststellbar (vgl. Bericht von Dr. med. K.____, FMH Radiologie, Klinik 
I.____, vom 6. August 2021). Dem Verlaufseintrag der Klinik I.____ vom 21. September 2021 ist 
zu entnehmen, dass die Versicherte über befriedigende Behandlungsergebnisse beider Knie be-
richtete; es sei ihr sogar gelungen, eine Sportprüfung abzulegen. Im Befund wurden ergussfreie 
Kniegelenke und eine gute Patellamobilität festgehalten. Es beständen lediglich noch leichte 
Krepitationen retropatellar rechts. Im September 2021 machte die Versicherte einen Fehltritt mit 

 
 
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der Folge, dass sie seither wieder über Schmerzen am rechten Kniegelenk klagte (vgl. Ver-
laufseintrag der Klinik I.____ vom 29. September 2021). Anlässlich der Konsultation vom 29. Sep-
tember 2021 konnten nur noch eine latente Druckempfindlichkeit präpatellar rechts und druckdo-
lente Quadrizeps- und Patellarsehnen festgestellt werden (vgl. Verlaufseinträge der Klinik I.____ 
vom 29. September 2021 und vom 4. Oktober 2021).  
 
5.3 Die am 24. August 2022 beim Sturz erlittene Verletzung am rechten Knie wurde notfall-
mässig im Spital L.____  versorgt. Im entsprechenden Bericht vom 24. August 2022 wurden als 
Diagnosen eine Knieprellung rechts und oberflächliche Schürfwunden festgehalten. In klinischer 
Hinsicht seien ein minimaler Druckschmerz und eine oberflächliche Schürfung über der Patella 
sowie eine eingeschränkte schmerzbedingte Flexion festzustellen gewesen. Gemäss Röntgen-
befund beständen keine sicheren Hinweise auf eine frische knöcherne Verletzung. Zwei Tage 
später wurde eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Gemäss MRT-Beurteilung der Radiologie 
des Spitals L.____ vom 28. August 2020 lägen bei der Versicherten am rechten Knie eine retro-
patellar fokal akzentuierte Chondropathie III - IV am Übergang der medialen zur lateralen Facette 
mit subchondralem Ödem, ein prä- und peripatellares Ödem sowie ein geringer Kniegelenkser-
guss vor.  
 
5.4 Am 1. September 2022 diagnostizierte die behandelnde Ärzteschaft der Klinik I.____ 
einen Status nach Kniekontusion und Distorsion rechts bei Sekundärheilung der Platzwunde so-
wie bei ausgeprägter Weichteilschwellung und Affektion, eine deutliche Druckempfindlichkeit und 
eine reaktive Bursitis bei Knochenmarksödem an der Patella sowie einen Status nach arthrosko-
pischer Knorpelregeneration rechts. Die Heilung der oberflächlichen Hautläsionen gehe gut vo-
ran. Die umliegenden Weichteile seien jedoch noch geschwollen und extrem druckempfindlich. 
Ebenso läge im Bereich der Quadrizeps- und Patellarsehnen eine Druckdolenz vor und es gebe 
intraartikulär eine geringe Flüssigkeitsansammlung. Ausserdem sei die Kniebeweglichkeit in Fle-
xion und in Extension eingeschränkt. Im weiteren Verlauf persistierten Bewegungs- und Belas-
tungsschmerzen (vgl. Verlaufseintrag der Klinik I.____ vom 16. September 2022). Die Versicherte 
konnte erst am 28. September 2022 von einer langsamen, jedoch stetigen Beschwerdeverbes-
serung berichten. Allerdings klagte sie über eine sehr reduzierte Belastbarkeit im Alltag. Die be-
handelnde Ärzteschaft stellte nur noch eine geringe, diffuse Weichteilschwellung präpatellar und 
eine parapatellar mediale und laterale Druckempfindlichkeit fest (vgl. auch Verlaufseintrag der 
Klinik I.____ vom 4. November 2022). Am 25. November 2022 wurde eine klinisch-radiologische 
Verlaufskontrolle in der Klinik I.____ durchgeführt. Der Befund der MR-Arthrographie zeige im 
Vergleich zur MRT vom 26. August 2022 eine deutliche Regredienz des retropatellaren Knochen-
marksignals. Es sei nun ein retropatellarer Knorpelschaden nachweisbar bei Status nach erneu-
tem Trauma im August 2022. Zudem seien regrediente ödematöse Veränderungen subkutan und 
ein Gelenkserguss feststellbar (vgl. Bericht von PD Dr. med. M.____, FMH Radiologie, vom 25. 
November 2022). Im Verlaufseintrag der Klinik I.____ vom 25. November 2022 wurde aufgrund 
der aktuellen MRT-Bildgebung neu ein fokaler Knorpelschaden retropatellar am Übergang der 
medialen zu lateralen Facette mit subchondralem Knochenmarksödem aufgeführt. Es wurde eine 
50%ige Arbeitsfähigkeit mit eingeschränkter Einsatzfähigkeit als Hundeinstruktorin attestiert. Die 
behandelnde Ärztin der Klinik I.____ beschloss, den MRT-Befund mit Prof. J.____ zu bespre-
chen. (vgl. Verlaufseintrag der Klinik I.____ vom 25. November 2022). Prof. J.____ kam am 26. 

 
 
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November 2022 zum Schluss, dass auf dem MRT-Bild vom 25. November 2022 eine kleine Ab-
sprengung des Knorpelregenerats erkennbar sei, welches nachweislich 6 Monate nach der Ope-
ration im Mai 2020 noch intakt gewesen sei. Es handle sich bei diesem Knorpelschaden somit 
um eine signifikante, richtungsweisende Verschlechterung einer vorbestehenden Schädigung, 
welche auf den Sturz im August 2022 zurückzuführen sei (vgl. Verlaufseintrag der Klinik I.____ 
vom 26. November 2022). In der Folge fanden am 17. und 31. Januar 2023, 9. Februar 2023 und 
14. März 2023 Verlaufskontrollen in der Klinik I.____ statt. Den Verlaufseinträgen der Klinik I.____ 
vom 17. und 31. Januar 2022 ist zu entnehmen, dass bei der Versicherten eine Eigenbluttherapie 
mit Platelet Rich Plasma (PRP) vorgenommen wurde. Infolge der regelmässig durchgeführten Phy-
siotherapie und der Heimübungen könne die Versicherte eine Arbeitsbelastung von 70 % nun gut 
"managen". Am 9. Februar 2023 fand eine weitere Untersuchung in der Klinik I.____ statt. Dem 
Bericht vom 13. Februar 2023 ist zu entnehmen, dass sie die Eigenblutbehandlung gut vertragen 
habe und nun über eine stetige Beschwerdeverbesserung berichte. Der klinische Status zeige 
nun eine deutlich geringere diffuse Druckempfindlichkeit und druckindolente Quadrizeps- und Pa-
tellarsehnen. Ab sofort bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Am 14. März 2023 wurde eine 
weitere MRT erstellt. Die behandelnde Ärztin der Klinik I.____ hielt am 15. März 2023 fest, dass 
die Versicherte die Therapiemassnahmen konsequent umsetze und sie von der Eigenblutbe-
handlung sehr profitiert habe. Eine Wiederholung der Eigenblut-PRP-Behandlung sei derzeit nicht 
notwendig. Je nach Verlauf könne eine solche wieder im Herbst durchgeführt werden.   
 
5.5 In der Stellungnahme vom 23. März 2023 wies Dr. C.____ darauf hin, dass sich auf den 
MRT-Bildern vom 4. März 2020 eine ausgeprägte Chondropathie gezeigt habe, die sich intrao-
perativ als eine deutliche Defektsituation mit teils herausgeklapptem Knorpel bis zum subchond-
ralen Knochen präsentiert habe. Auf den nach dem Unfallereignis vom 24. August 2022 angefer-
tigten MRT-Bildern vom 26. August 2002 seien ein Ödem im Bereich der Weichteile über der 
Patella sowie ein kleines Knochenmarködem im Bereich des Patellafirstes sichtbar gewesen. Das 
Weichteilödem sei überwiegend wahrscheinlich durch den Knieanprall verursacht worden. Bei 
einer einfachen Knieprellung sei spätestens nach drei Monaten von einem Status quo auszuge-
hen. Das kleine Knochenmarködem stelle überwiegend wahrscheinlich eine lokale Stressreaktion 
auf die Chondropathie Grad II-III dar. Es sei deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon 
auszugehen, dass der Knieanprall vom 24. August 2022 weder eine neue strukturelle Verände-
rung noch eine richtunggebende Verschlimmerung an der Patella herbeigeführt habe. Gestützt 
auf diese Beurteilung verfügte die Visana die Einstellung der Versicherungsleistungen per 24. 
November 2022.  
 
5.6 Im Rahmen des Einspracheverfahrens äusserte sich Dr. D.____ zur medizinischen Ak-
tenlage. Nachdem er in seiner Stellungnahme vom 3. August 2023 den Sachverhalt ausführlich 
geschildert hatte, verglich er den MRT-Befund vom 19. Februar 2020, der rund 3 Monate vor der 
Operation vom 5. Mai 2000 verfasst wurde, mit demjenigen vom 6. August 2021. Er stellte dabei 
fest, dass die Knorpeldicke der Patella nach der Operation messbar leicht abgenommen habe. 
Das subchondrale Knochenmark wirke auf dem MRT-Bild vom 6. August 2021 im Vergleich zu 
demjenigen vom 19. Februar 2020 zudem leicht ödematös. Auf der zwei Tage nach dem Sturz 
vom 24. August 2022 erstellten MRT vom 26. August 2022 seien die retropatellar fokal akzentu-
ierte Chondropathie III – IV am Übergang der medialen zur lateralen Facette mit subchondralem 

 
 
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Ödem, das prä- und peripatellare Ödem und der geringe Kniegelenkserguss zu bestätigen. Im 
Vergleich zu den beiden vorherigen MRT seien die prä- und parapatellaren Weichteile durch den 
Sturz ödematös verändert worden und würden von einem Gelenkerguss begleitet werden. Ein 
solcher sei bereits auf den früheren MRT zu erkennen gewesen; er habe jedoch inzwischen 
leichtgradig zugenommen. Die Veränderungen an der Patella seien unter Berücksichtigung der 
im Laufe der Zeit zugenommenen Abnutzung weitestgehend identisch mit den Voraufnahmen 
vom 6. August 2021. Aufgrund der MRT-Bildgebung vom 26. August 2022 und der Verlaufsein-
träge der Klinik I.____ sei er der Auffassung, dass die Versicherte beim Sturz vom 24. August 
2022 lediglich eine Kontusion des rechten Knies ventral mit oberflächlicher Schürfwunde der Haut 
erlitten habe. Die Kontusion habe die prä- und parapatellaren Weichteile gequetscht und zur 
Schwellung sowie zu einem leichten reaktiven intraartikulären Erguss geführt. Die Hautverletzung 
sei zeitgerecht abgeheilt. Die Weichteile seien gemäss MR-Arthrographie vom 25. November 
2022 inzwischen abgeschwollen und nicht mehr sichtbar. Das Gleiche müsse auch für den intra-
artikulären Erguss gelten, ansonsten kaum eine MR-Arthrographie hätte durchgeführt werden 
können. Er bezweifle, dass das subchondrale Knochenmarködem am First der Patella auf den 
Sturz zurückzuführen sei. Denn in diesem Fall wäre zu erwarten gewesen, dass sich zuerst die 
nahe der Oberfläche liegenden Knochenareale der Patella von ventral her verändert hätten, was 
jedoch nicht festgestellt werden könne. Zudem liessen auf den MRT-Bildern vom 26. August 2022 
am Patellafirst bereits Veränderungen des subchondralen Knochenmarks und des Knorpelbelags 
finden. Um die Unfallkausalität bejahen zu können, hätten diese Veränderungen im Laufe der Zeit 
zunehmen müssen, was hier aber nicht zutreffe, seien doch die nach dem 24. August 2021 er-
stellten MRT-Bilder in dieser Hinsicht weitgehend identisch. Die Einschätzung von Prof. J.____ 
vom 26. November 2022, wonach dieser gestützt auf die MRT vom 25. November 2022 davon 
ausgehe, dass eine kleine Absprengung des Knorpelregenerats vorliege, welches nachweislich 
sechs Monate nach der Operation noch intakt gewesen sei, vermöge an seiner Auffassung nichts 
zu ändern. Denn  
einerseits sei es ihm nicht klar, auf welche medizinischen Unterlagen sich Prof. J.____ stütze und 
andererseits zeige die MRT vom 6. August 2021, dass der Knorpelbelag schon damals nicht mehr 
intakt gewesen sei. Dazu komme, dass bereits auf der MRT vom 19. Februar 2020 ein Knorpel-
schaden habe nachgewiesen werden können. Dieser befinde sich gemäss MRT vom 6. August 
2021 und 26. August 2022 – entgegen der Ansicht der Versicherten – an der gleichen Position 
wie auf der MRT vom 26. August 2022. Er könne sich auch nicht erklären, weshalb Prof. J.____ 
für einen Vergleich der bildgebenden Befunde die MRT vom 25. November 2022 beigezogen 
habe, während diejenigen vom 26. August 2022 aufgrund der Zeitnähe zum Unfallereignis viel 
aussagekräftiger seien. Weiter wies Dr. D.____ darauf hin, dass seit Sommer 2017 eine femoro-
patellare Schmerzproblematik am rechten Knie bestehe, welche jedoch nicht auf das Unfallereig-
nis vom 10. Juni 2017, bei welchem das linke Knie geschädigt worden sei, zurückgeführt werden 
könne. Der Unfall im Juni 2017 sei für den vorliegenden Fall ohnehin nicht relevant, weil die Ver-
sicherte damals nicht bei der Unfallversicherung der Visana, sondern bei deren Krankenversiche-
rung versichert gewesen sei. Für einen Rückfall oder Spätfolgen sei die Visana Versicherungen 
AG als Unfallversicherer aber nicht leistungspflichtig. Da die unfallbedingten morphologischen 
Veränderungen (Hautschürfungen, peripatellare Weich-teilschwellung und reaktiver intraartiklulä-
rer Erguss) drei Monaten nach dem Sturz gemäss Bildgebung abgeheilt seien, könnten die wei-
terhin geklagten Schmerzen nicht auf den Sturz vom 24. August 2022 zurückgeführt werden. 

 
 
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Dass die Versicherte heute noch wegen der Beschwerden am rechten Knie in Behandlung stehe, 
sage noch nichts über deren Unfallkausalität aus. Aus der Dauer oder der Art der medizinischen 
Behandlung könne nicht direkt auf die Unfallkausalität geschlossen werden.  
 
6.1 Die Visana stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 16. August 2023 
bei der Beurteilung der medizinischen Sachlage vollumfänglich auf die Aktenbeurteilungen der 
Vertrauensärzte Dr. C.____ vom 23. März 2023 sowie Dr. D.____ vom 3. August 2023. Sie ging 
demzufolge davon aus, dass es durch das Unfallereignis vom 24. August 2022 zu keinen struk-
turellen Veränderungen am rechten Knie gekommen sei, die zum Einstellungszeitpunkt noch be-
handlungsbedürftig gewesen seien. Der geltend gemachte Knorpelschaden stelle einen Vorscha-
den dar, der sich durch den Sturz nicht wesentlich verändert habe. Auf den Unfall könnten einzig 
die Hautschürfungen und das Weichteilödem über der Patella mit Kniegelenkserguss als Folge 
der Kontusion zurückgeführt werden, welche bzw. welches 3 Monate nach dem Unfall per 24. 
November 2022 erfahrungsgemäss ausgeheilt seien. Die Versicherte stellt sich mit Verweis auf 
die Beurteilungen der behandelnden Ärzteschaft der Klinik I.____ demgegenüber auf den Stand-
punkt, dass beim Unfall vom 24. August 2022 ein neuer fokaler Knorpelschaden am Übergang 
der medialen zur lateralen Facette mit initial subchondralem Ödem entstanden sei, für deren Be-
handlung die Visana leistungspflichtig sei.  
 
6.2 In Würdigung der vorliegenden ärztlichen Beurteilungen steht fest, dass ein veritabler 
Expertenstreit vorliegt, bei welchem die Meinungen der Vertrauensärzte der Visana und der be-
handelnden Ärzteschaft der Klinik I.____ weit auseinandergehen. Die gegenteiligen Auffassun-
gen beruhen im Wesentlichen auf einer unterschiedlichen Interpretation der MRT vom 19. Feb-
ruar 2020, 6. August 2021 und vom 26. August 2022. Welcher Auffassung zu folgen ist, vermag 
das Gericht aufgrund der vorliegenden Aktenlage jedoch nicht abschliessend zu beantworten. 
Entgegen der Ansicht der Visana kann der Beurteilung von Dr. D.____ keine ausschlaggebende 
Beweiskraft zugemessen werden. Seine Stellungnahme vom 3. August 2023 ist zwar sehr aus-
führlich, jedoch können seine Ausführungen, die er mit den auf den MRT farbig eingetragenen 
Pfeile beweisen möchte, von medizinischen Laien und somit auch vom Gericht nicht ausreichend 
nachvollzogen werden, um den Expertenstreit sachgerecht beurteilen zu können. Weiter fällt auf, 
dass sich Dr. D.____ mit einer Teilursächlichkeit des Unfalls nicht auseinandersetzt. Er geht – 
wie bereits schon Dr. C.____ – davon aus, dass der Sturz vom 24. August 2022 keinen massge-
benden Einfluss auf den vorgeschädigten Knorpelschaden am rechten Knie gehabt habe. Zur 
Begründung bringt er lediglich hervor, dass ein Vergleich der MRT-Bilder vom 6. August 2021 
und 26. August 2022 einen weitgehend identischen Befund ergeben habe, wonach keine Folgen 
aus dem Sturz vom 26. August 2022 (mehr) zu erkennen seien. Die Frage der Teilkausalität 
erlangt jedoch aufgrund der Beurteilung von Prof. J.____ grosse Bedeutung, stellt dieser doch 
aufgrund der MRT vom 26. November 2022 am vorgeschädigten Knorpel einen beim Sturz vom 
24. August 2022 entstandenen neuen Schaden in Form einer kleinen Absprengung des Knorpel-
regenerats fest. Er spricht deshalb von einer signifikanten, richtungsweisenden Verschlechterung 
des vorbestehenden Knorpelschadens (vgl. Verlaufseintrag der Kinik I.____ vom 26. November 
2022). Dr. D.____ fragt zwar zu Recht, auf welche Bildgebung sich Prof. J.____ in Bezug auf den 
intakten Knorpel beziehe und weshalb dieser nicht die MRT vom 26. August 2022, welche zeit-

 
 
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naher zum Unfallereignis erstellt worden sei, anstelle der MRT vom 25. November 2022 herbei-
gezogen habe. Zur Frage der (Teil)Kausalität dieses "neuen" Knorpelschadens weist Dr. D.____ 
jedoch lediglich darauf hin, dass dieser auf der zwei Tage nach dem Sturz erstellten MRT vom 
26. August 2022 nicht zu erkennen gewesen sei. Diese Ausführungen reichen jedoch nicht aus, 
um die Feststellungen von Prof. J.____ zu widerlegen, zumal Prof. J.____ den vorgeschädigten 
Knorpel am 5. Mai 2002 operiert hatte und somit die Verhältnisse am rechten Knie der Versicher-
ten nicht nur als behandelnder Arzt, sondern auch als Operateur bestens kennt.  
 
6.3 Die Beurteilung von Dr. C.____ vom 23. März 2023 erweist sich auch als nicht überzeu-
gend genug, um darauf abstellen zu können. Als Erstes ist festzustellen, dass Dr. C.____ die 
Befunde der MRT-Untersuchung vom 26. August 2022 nicht richtig wiedergibt. Anstelle einer 
Chondropathie am rechten Knie mit Schweregrad III – IV führt er eine Chondropathie mit einem 
Schweregrad von lediglich II – III auf. Es ist durchaus möglich, dass es sich dabei um einen 
Schreibfehler handelt und der Schweregrad der Chondropathie bei einer Richtigstellung nichts 
an seiner Beurteilung ändern würde. Es liegt aber zumindest eine Ungenauigkeit vor, welche 
Auswirkungen auf die strittige Kausalitätsfrage haben könnte. Des Weiteren fällt auf, dass 
Dr. C.____ der MRT-Befund vom 25. November 2022, in welchem ein neuer fokaler Knorpelscha-
den am rechten Knie festgestellt wurde, nicht unterbreitet wurde. Der MRT-Befund vom 25. No-
vember 2022 stellt seine Auffassung, wonach der vorgeschädigte Knorpel gestützt auf die MRT-
Bilder vom 26. August 2022 durch den Sturz vom 25. November nicht beeinflusst worden sei, in 
Frage. Denn aufgrund des MRT-Befunds vom 25. November 2022 ist nicht auszuschliessen, dass 
durch den Sturz eine Traumatisierung des vorgeschädigten Knorpels stattgefunden hat. Da sich 
Dr. C.____ zum MRT-Befund vom 25. November 2022 nicht hat äussern können, kann auf seine 
Beurteilung nicht abgestellt werden. Weiter überzeugt seine Einschätzung nicht, wonach die vor-
liegende einfache Knieprellung spätestens nach drei Monaten ausgeheilt sei. Die Anwendung 
dieses Erfahrungssatzes mag zwar im Regelfall sachgerecht sein. Hier ist jedoch zu berücksich-
tigen, dass vorliegend ein Vorzustand eines Knorpelschadens am rechten Knie vorliegt. Zudem 
ist zu beachten, dass aufgrund der Schmerzangaben der Versicherten eine engmaschige Be-
handlung mit fortlaufend abnehmenden Arbeitsunfähigkeiten bei der Klinik I.____ über den Ein-
stellungspunkt per 24. November 2022 hinaus dokumentiert worden ist (vgl. Verlaufseinträge der 
Klinik I.____ vom 25. November 2022, 17. und 31. Januar 2023 und 9. Februar 2023 sowie Be-
richte vom 15. März 2023). Es ist somit von einer atypischen Konstellation auszugehen, welche 
sich von einer üblichen einfachen Knieprellung unterscheidet. Das Abstellen auf Erfahrungswerte 
ohne Berücksichtigung des effektiven Behandlungsverlaufs erscheint hier als nicht sachgerecht.  
 
6.4. Den Beurteilungen der behandelnden Ärzteschaft der Klinik I.____ kann ebenso wenig 
ausschlaggebende Beweiskraft beigemessen werden. Sowohl Prof. J.____ als auch die behan-
delnde Ärztin der Klinik I.____ kennen die Aktenbeurteilungen von Dr. C.____ und Dr. D.____ 
nicht. Sie haben deshalb nie die Gelegenheit erhalten, sich zu den vertrauensärztlichen Ausfüh-
rungen, insbesondere zu den von Dr. D.____ aufgeworfenen Fragen zur Unfallkausalität des 
Knorpelschadens, zu äussern.   
 
6.5 Zusammenfassend bestehen an den versicherungsinternen Beurteilungen von 
Dr. C.____ und Dr. D.____ mindestens geringe Zweifel, weshalb nicht darauf abgestellt werden 

 
 
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kann. Da die übrigen ärztlichen Beurteilungen auch keine zuverlässige Grundlage für die Beur-
teilung der streitigen Kausalitätsfrage darstellen, ist ein externes medizinisches Gutachten not-
wendig.  
 
7. Es ist in erster Linie Aufgabe des Versicherers, von Amtes wegen die notwendigen Ab-
klärungen vorzunehmen, um den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig festzustellen (Art. 43 
Abs. 1 ATSG; vgl. auch BGE 132 V 368 E. 5; Urteil vom 23. Februar 2023, 8C_523/2022, E. 5.4 
mit Hinweis). Die Sache ist daher an die Visana zurückzuweisen, damit sie im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG ein medizinisches Gutachten einholt und anschliessend über den Leistungsan-
spruch der Versicherten neu verfügt (BGE 132 V 368 E. 5; Urteil des Bundesgerichts vom 
23. Februar 2023, 8C_523/2022, E. 5.4 mit Hinweis). Die vorliegende Beschwerde ist in diesem 
Sinne gutzuheissen. Bei diesem Ergebnis kann darauf verzichtet werden, die weiteren Einwände 
der Versicherten zu beurteilen. 
 
8.1 Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflich-
tig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Das das UVG keine grundsätzliche 
Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben.  
 
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Versicherte An-
spruch auf eine Parteientschädigung. Da der Rechtsvertreter der Versicherten keine Honorarnote 
eingereicht hat, wird das Honorar gestützt auf Ziffer 4 des Dispositivs der Verfügung vom 17. No-
vember 2023 nach Ermessen festgesetzt. Das Gericht legt das Honorar auf pauschal Fr. 2'500.-
- zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer und somit auf Fr. 2'692.50 fest. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbstständig eröffnete Zwischenentscheide 
sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegeh-
ren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) 
oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit 
einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 
würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich 
bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und an-
schliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG.  
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischenent-
scheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten  
Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachste-
hende Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt.  
  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, als der an-
gefochtene Einspracheentscheid vom 16. August 2023 aufgehoben und 
die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen 
und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Visana Versicherungen 
AG zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Visana Versicherungen AG hat der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 2'692.50 (inkl. 7,7 % Mehrwertsteuer) 
auszurichten.