# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc8893af-10dc-5090-b07b-e07fcb4dc958
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-29
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Strafkammer 29.09.2025 502 2025 121
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_005_502-2025-121_2025-09-29.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

502 2025 121

Urteil vom 29. September 2025

Strafkammer

Besetzung Präsident: Laurent Schneuwly
Richter: Jérôme Delabays, Alessia Chocomeli
Gerichtsschreiberin-
Berichterstatterin: Silvia Gerber

Parteien A.________, Beschuldigter und Beschwerdeführer, vertreten durch 
Rechtsanwalt Tarkan Göksu

gegen

STAATSANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin

Gegenstand Hausdurchsuchung (Art. 244 ff. StPO), Verfahrenssprache (Art. 115 
ff. JG)

Beschwerde vom 7. Mai 2025 gegen den Hausdurchsuchungsbefehl 
der Staatsanwaltschaft vom 17. April 2025

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Sachverhalt

A. A.________ ist Koch und betreibt die B.________. In diesem Rahmen empfängt er auch Gäste 
an seinem Wohnort (u.a. act. 8018). 

B. Am 17. April 2025 erliess die Staatsanwaltschaft einen Hausdurchsuchungsbefehl gegen 
A.________ wegen Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Gesetz über die öffentlichen 
Gaststätten vom 24. September 1991 (ÖGG; SGF 952.1). 

Die Hausdurchsuchung wurde am 27. April 2025 durchgeführt (act. 8087 f.).

C. A.________ erhob am 7. Mai 2025 Beschwerde gegen den Hausdurchsuchungsbefehl. Er 
beantragt, dass dieser aufzuheben und festzustellen sei, dass die Hausdurchsuchung 
vom 27. April 2025 rechtswidrig war. Es sei festzustellen, dass sämtliche an der Hausdurchsuchung 
vom 27. April 2025 erhobenen Beweise sowie sämtliche gestützt darauf erhobenen 
Beweiserhebungen widerrechtlich und unverwertbar sind. Sie seien zu zerstören, subsidiär aus den 
Akten zu weisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

Die Staatsanwaltschaft schloss mit Stellungnahme vom 26. Mai 2025 auf Abweisung der 
Beschwerde, unter Auflage der Kosten an A.________.

Mit Schreiben vom 4. Juni 2025 ersuchte A.________ um Akteneinsicht, welche ihm 
am 16. Juni 2025 gewährt wurde.

Erwägungen

1.

1.1. Das Rechtsmittelverfahren wird in der Sprache des angefochtenen Entscheids durchgeführt 
(Art. 115 Abs. 4 des Justizgesetzes vom 31. Mai 2010 [JG; SGF 130.1]). Eine für den ganzen Kanton 
zuständige Behörde kann davon abweichen, wenn den Verfahrensparteien daraus kein schwer-
wiegender Nachteil erwächst und die beschuldigte Person in einem Strafverfahren zustimmt 
(Art. 118 Abs. 1 JG).

1.2. Der Beschwerdeführer hat seine Beschwerde auf Deutsch eingereicht, obwohl der Haus-
durchsuchungsbefehl auf Französisch ergangen ist. Da es sich bei ihm um die beschuldigte Person 
handelt und der Staatsanwaltschaft dadurch kein schwerwiegender Nachteil erwächst, ist das 
Beschwerdeverfahren auf Deutsch zu führen.

2.

2.1. Die Beschwerde ist zulässig gegen die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von 
Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a StPO). Sie ist 
gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei 
der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 85 Abs. 1 JG).

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Die Beschwerde vom 7. Mai 2025 wurde innert 10 Tagen seit der Hausdurchsuchung vom 
27. April 2025 eingereicht. Sie enthält eine Begründung.

2.2. Nach Art. 382 Abs. 1 StPO kann jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der 
Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, ein Rechtsmittel ergreifen. Das Interesse muss ein 
aktuelles und praktisches sein. Mit diesem Erfordernis soll sichergestellt werden, dass das Gericht 
konkrete und nicht bloss theoretische Fragen entscheidet (BGE 144 IV 81 E. 2.3.1 m.H.). Gemäss 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Beschwerde grundsätzlich unzulässig, wenn die 
betroffene Person ihre Rechte im Siegelungsverfahren geltend machen kann. Zwar ist es die primäre 
Aufgabe des Entsiegelungsrichters zu prüfen, ob schutzwürdige Geheimhaltungsinteressen einer 
Durchsuchung bzw. Beschlagnahme entgegenstehen. Falls die betroffene Person neben Geheim-
haltungsgründen auch noch andere akzessorische Einwände vorbringt, sind diese jedoch ebenfalls 
im Siegelungsverfahren zu prüfen. Dies gilt namentlich für akzessorische Rügen des fehlenden 
hinreichenden Tatverdachtes oder der mangelnden Untersuchungsrelevanz der erhobenen Auf-
zeichnungen und Gegenstände bzw. für Fragen der Verhältnismässigkeit. Eine Gabelung des 
Rechtsweges ist zu vermeiden. Eine separate StPO-Beschwerde kommt somit nur in Frage, wenn 
ausschliesslich Einwände erhoben werden, die keinerlei rechtlich geschützten Geheimhaltungs-
interessen betreffen. Dies ist namentlich der Fall, wenn keine Gegenstände beschlagnahmt wurden, 
da die betroffene Person hier ihre Rechte nicht im Siegelungsverfahren geltend machen kann 
(u.a. Urteile BGer 7B_950/2024, 7B_976/2024 vom 15. November 2024 E. 3.5, zur Publikation 
vorgesehen; 7B_253/2023 vom 31. August 2023 E. 3.2.1; 1B_136/2012 vom 25. September 2012 
E. 4.4; je m.H.).

Anlässlich der Hausdurchsuchung wurden keine Gegenstände beschlagnahmt (vgl. Polizeirapport 
vom 13. Mai 2025; act. 8087 ff.), womit der Beschwerdeführer seine Rechte nicht im Siegelungs-
verfahren geltend machen kann. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. Auf die Beschwerde ist 
somit einzutreten.

2.3. Mit der Beschwerde können Rechtsverletzungen, die unvollständige oder unrichtige Feststel-
lung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden (Art. 393 Abs. 2 StPO).

2.4. Die Strafkammer entscheidet ohne Verhandlung (Art. 397 Abs. 1 StPO). Sie verfügt grund-
sätzlich über volle Kognition (Art. 391 Abs. 1, Art. 393 Abs. 2 StPO).

3.

3.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung der Verfahrenssprache. Der Haus-
durchsuchungsbefehl sei auf Französisch verfasst worden, obwohl Deutsch Verfahrenssprache sei. 
Er spreche kein Französisch, habe den Hausdurchsuchungsbefehl nicht verstanden und sich nicht 
dazu äussern können. Er sei der Polizei ausgeliefert gewesen und habe blind darauf vertrauen 
müssen, dass die Hausdurchsuchung mit rechten Dingen zu und her geht. Dadurch sei sein 
rechtliches Gehör verletzt worden. Eine Heilung sei nicht möglich, da die Hausdurchsuchung bereits 
durchgeführt worden sei. Dies wäre bloss in Betracht gefallen, wenn der Befehl vor der Durch-
suchung eröffnet worden wäre und hätte angefochten werden können.

Die Staatsanwaltschaft bringt dagegen vor, dass die Massnahme dem Beschwerdeführer, welcher 
gemäss den Ermittlern Französisch verstehe, und dessen Verteidiger – per Telefon – anlässlich der 
Intervention mündlich erklärt worden sei. Vor Ort hätten sich deutschsprechende Mitarbeiter der 
Kantonspolizei befunden. Eine erneute Eröffnung des Befehls in deutscher Sprache würde der 
Verfahrensbeschleunigung und dem Grundsatz von Treu und Glauben zuwiderlaufen. 

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3.2. Unbestritten ist, dass das Verfahren auf Deutsch zu führen ist und kein Grund für eine 
Abweichung von dieser Regel besteht (vgl. Art. 31 Abs. 1 StPO; Art. 115 Abs. 2 Bst. b und Abs. 3 
sowie Art. 118 Abs. 1 JG). 

Der Beschwerdeführer bestreitet allerdings nicht substantiiert, dass vor Ort deutschsprechende 
Polizisten anwesend waren und ihm sowie seinem Rechtsbeistand der Grund für die Hausdurch-
suchung erklärt wurde (vgl. auch Polizeirapport vom 13. Mai 2025; act. 8088). Es liegt in der Natur 
der Sache, dass Hausdurchsuchungsbefehle nicht vorgängig eröffnet und angefochten werden 
können. Der Beschwerdeführer hat den Hausdurchsuchungsbefehl frist- und formgerecht ange-
fochten. Aus seiner Beschwerde geht hervor, dass er dessen Inhalt und Tragweite verstanden hat. 
Es ist daher nicht ersichtlich, welcher Nachteil ihm entstanden sein soll. Eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.

Die Beschwerde ist diesbezüglich abzuweisen.

4.

4.1. Der Beschwerdeführer bemängelt weiter, dass die Begründung des Hausdurchsuchungs-
befehls sehr knapp ausgefallen sei und nicht wirklich Aufschluss darüber gebe, weshalb die Haus-
durchsuchung durchgeführt wurde. Sie enthalte insbesondere keinen Hinweis auf den vorge-
worfenen Sachverhalt. Es sei nicht erkennbar, welcher konkrete Straftatbestand ihm vorgeworfen 
werde und ob dieser erfüllt sei. Überlegungen, von denen sich die Staatsanwaltschaft hat leiten 
lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt, würden ebenfalls vergeblich gesucht. Eine Heilung sei 
nicht möglich, da es sich um eine schwere Verletzung handle. Die mangelhafte Begründung könne 
zwar durch die Behörde nachträglich ergänzt werden. Vorliegend komme dies nicht in Betracht, da 
die Staatsanwaltschaft im Zeitpunkt der Ausstellung des Befehls gar keinen Tatverdacht hatte und 
sich hierfür auf Erkenntnisse stützten müsste, die sie erst aufgrund der Hausdurchsuchung 
gewonnen habe. Dies würde eine unzulässige fishing expedition darstellen.

Die Staatsanwaltschaft macht geltend, dass aufgrund der Ausführungen des Amtes für Gewerbe-
polizei ohne Zweifel ein Anfangsverdacht bestanden habe, welcher auf dem Durchsuchungsbefehl 
aufgeführt sei (Verdacht auf Widerhandlung gegen das Gesetz über die öffentlichen Gaststätten). 
Aus dem Befehl gehe sodann hervor, an wen sich der Auftrag richtete (Polizei) und was durchsucht 
(Wohnort der beschuldigten Person) beziehungsweise gefunden (Beweise betreffend den Tatver-
dacht) werden sollte. Der Durchsuchung seien mehrere Jahre verwaltungsrechtliche Verfahren 
vorangegangen, womit dem Beschwerdeführer sehr wohl bewusst gewesen sei, aus welchem Grund 
die Massnahme angeordnet und durchgeführt worden sei.

4.2. Gemäss Art. 241 Abs. 2 StPO bezeichnet der Befehl, mit welchem eine Durchsuchung 
angeordnet wird, die zu durchsuchenden Personen, Räumlichkeiten, Gegenstände oder Auf-
zeichnungen (Bst. a), den Zweck der Massnahme (Bst. b) und die mit der Durchführung beauftragten 
Behörden oder Personen (Bst. c). Die Notwendigkeit inhaltlicher Mindestangaben erlaubt es, den 
Umfang der Zwangsmassnahme zu definieren. Sie bezweckt, eine Beweisausforschung (sogenann-
te "fishing expedition") zu verhindern, wo ohne hinreichenden Tatverdacht nach Beweisen für 
strafbares Verhalten gesucht wird. Gemäss Art. 241 Abs. 2 Bst. b StPO ist deshalb insbesondere 
der Zweck der Massnahme anzugeben, was neben dem eigentlichen Legalzweck (Festnahme einer 
verdächtigten Person, Beweismittelbeschlagnahme, Einziehungsbeschlagnahme etc.) auch die 
Bezeichnung der verfolgten Straftat umfasst. Der erforderliche Detaillierungsgrad der Angaben 
definiert sich nach der beschriebenen Begrenzungsfunktion und muss eine nachträgliche Über-
prüfung der Zwangsmassnahme erlauben. Er variiert von Fall zu Fall (Urteil BGer 1B_726/2012 vom 

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26. Februar 2013 E. 5.2 m.H.). Der Durchsuchungsbefehl muss so abgefasst sein, dass der 
Betroffene die Tragweite der Verfügung erkennen und diese entsprechend anfechten kann. Es 
müssen wenigstens kurz die Überlegungen ersichtlich sein, von denen sich die anordnende Behörde 
leiten liess und auf die sie ihren Entscheid stützt (Urteil BGer 7B_1336/2024 vom 26. Mai 2025 E. 
4.3.3 m.H.). Im Hinblick auf den Umstand, dass solche Verfügungen in der Regel rasch auszustellen 
sind, muss eine knappe Begründung ausreichen. Diese kann nachträglich durch die Behörde noch 
ergänzt werden, was auch im Beschwerdeverfahren möglich ist (Urteil KG FR 502 2021 29 vom 
13. April 2021 E. 3.1 und 3.3 m.H.). 

4.3. Der angefochtene Befehl enthält sämtliche von Art. 241 Abs. 2 StPO genannten Elemente. 
So wird ausgeführt, dass der Wohnort des Beschwerdeführers von der Polizei zu durchsuchen ist, 
um festzustellen, ob strafbare Handlungen gegen das Gesetz über die öffentlichen Gaststätten 
begangen wurden. 

Es trifft zwar zu, dass die Begründung äusserst knapp ist. Allerdings sind dem Hausdurchsuchungs-
befehl während mehrerer Jahre verwaltungsrechtliche Verfahren vorausgegangen. Namentlich 
wurden mit Zwischenverfügung des Oberamtmannes des Sensebezirks vom 27. Oktober 2022 der 
Beschwerdeführer und seine Frau unter Strafandrohung angewiesen, ein nachträgliches Baugesuch 
einzureichen und die Nutzung der Räume für die Bewirtung von Gästegruppen während der Dauer 
des Baubewilligungsverfahrens einzustellen (act. 8045 ff.). Das Kantonsgericht wies die hiergegen 
erhobene Beschwerde mit Urteil 602 2022 232 vom 27. Juni 2023 ab (act. 8031 ff.).

Mit Entscheid vom 5. Juni 2023 wies der Staatsrat, Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektor das 
Gesuch um ein Patent I für einen hotelähnlichen Betrieb, welches der Beschwerdeführer eingereicht 
hatte, ab und verbot die bisher ohne Patent ausgeübte Gewerbetätigkeit per sofort (act. 8051 ff.). 
Das Kantonsgericht wies auch die hiergegen erhobene Beschwerde mit Urteil 603 3023 109 + 110 
vom 19. September 2023 ab, soweit darauf einzutreten war (act. 8019 ff.).

Die Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt erteilte dem Beschwerde-
führer und seiner Frau am 11. Juni 2024 eine Sonderbewilligung für die bereits vorgenommenen 
Umbauarbeiten zur Wohnraumerweiterung unter der Auflage, dass diese nur der privaten Wohn-
nutzung dienen darf. Jede andere gewerbliche Nutzung, insbesondere die Führung eines Restaura-
tionsgewerbes, wurde unter Strafandrohung ausgeschlossen (act. 8009 ff.).

Mit Schreiben des Amtes für Gewerbepolizei vom 17. und 26. Juni 2024 wurde dem Beschwerde-
führer mitgeteilt, dass sein Konzept einer Geschäftstätigkeit entspreche, die gemäss der Gesetz-
gebung über die öffentlichen Gaststätten patentpflichtig sei (act. 8005 und 8008).

Am 27. März 2025 wurde dem Beschwerdeführer vom Oberamtmann des Sensebezirks eine 
Baubewilligung erteilt, worin die Auflagen und Bedingungen der Sonderbewilligung vom 
11. Juni 2024 als verbindlich erklärt wurden (act. 8079 f.).

Unter diesen Umständen musste dem Beschwerdeführer ohne Weiteres klar sein, welche strafbaren 
Handlungen ihm vorgeworfen werden, wenn von Widerhandlungen gegen das Gesetz über die 
öffentlichen Gaststätten die Rede ist. Darüber hinaus wurde die Begründung mit Stellungnahme der 
Staatsanwaltschaft vom 26. Mai 2025 ergänzt. Daraus und aus den Akten geht zudem hervor, dass 
es sich nicht um eine unzulässige fishing expedition gehandelt hat (vgl. auch nachstehend E. 5). 
Spätestens nach Erhalt der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft und der Akten wäre es dem 
Beschwerdeführer möglich gewesen, sich substantiiert mit dem Hausdurchsuchungsbefehl aus-

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einanderzusetzen, was er jedoch nicht getan hat. Er behauptet auch nicht substantiiert, dass die 
Polizei anlässlich der Hausdurchsuchung über deren Zweck hinausgegangen wäre. 

Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuweisen.

5.

5.1. Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, dass kein hinreichender Tatverdacht 
bestanden habe. Aus den Strafakten lasse sich kein Tatverdacht herleiten. Das einzige Aktenstück 
sei der Durchsuchungsbefehl. Nichts in den Akten weise auf irgendeine Straftat in den besagten 
Räumlichkeiten hin. Vermutlich habe die Staatsanwaltschaft den Strafbefehl allein auf Betreiben der 
Polizei, welche eine Ermittlung aufgrund einer bei ihr eingegangenen Intervention führt, angeordnet. 
Die Hausdurchsuchung müsse grundsätzlich durch die Staatsanwaltschaft angeordnet werden. 
Diese habe aufgrund der Akten zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben seien. 
Dies scheine hier nicht der Fall gewesen zu sein. Vermutlich habe die Polizei in eigener Regie 
Ermittlungen aufgenommen und sei, als sie dann die Hausdurchsuchung brauchte, kurz bei der 
Staatsanwaltschaft die entsprechende Unterschrift einholen gegangen, ohne dass diese die Voraus-
setzungen geprüft habe. Mit dem Hausdurchsuchungsbefehl habe der Tatverdacht also erst 
begründet werden sollen. Dies ergebe sich auch aus dem Durchsuchungsbefehl, da das Ziel der 
Durchsuchung offenbar die Entdeckung strafbaren Verhaltens gewesen sei («Découvrir des activités 
punissables»). Es handle sich damit um eine unzulässige Beweisausforschung, eine sog. fishing 
expedition.

Die Staatsanwaltschaft führt hierzu aus, dass einem Durchsuchungsbefehl bekanntlich keine schrift-
liche Rapportierung durch die Ermittler vorausgehe. Die Staatsanwaltschaft werde über die polizei-
lichen Vorermittlungen informiert (oft mündlich, vorliegend per E-Mail) und entscheide aufgrund 
dessen, ob ein Strafverfahren eröffnet und gegebenenfalls Befehle erstellt werden. Es könne nicht 
beanstandet werden, dass die Akten vor der Rapportierung keine Unterlagen enthalten. 

5.2. Zwangsmassnahmen – zu welchen auch die Hausdurchsuchung gehört – können nur 
ergriffen werden, wenn namentlich ein hinreichender Tatverdacht vorliegt (Art. 197 Abs. 1 Bst. b 
StPO). Im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter hat das für die Beurteilung von Zwangsmass-
nahmen im Vorverfahren zuständige Gericht bei der Überprüfung des hinreichenden Tatverdachts 
keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweisergebnisse vorzu-
nehmen. Bestreitet eine betroffene Person den Tatverdacht, ist vielmehr zu prüfen, ob aufgrund der 
bisherigen Untersuchungsergebnisse genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine 
Beteiligung der beschuldigten Person an dieser Tat vorliegen. Hinweise auf eine strafbare Handlung 
müssen erheblich und konkreter Natur sein, um einen hinreichenden Tatverdacht begründen zu 
können (BGE 150 IV 239 E. 3.2 und 3.4; 141 IV 87 E. 1.3.1; je m.H.)

5.3. Aus den Akten geht hervor, dass die Gewerbepolizei mit E-Mail vom 17. April 2025 bei der 
Staatsanwaltschaft um die Ausstellung eines Hausdurchsuchungsbefehls ersuchte, da sie mehrere 
Anzeigen erhalten habe, wonach der Beschwerdeführer einer Geschäftstätigkeit nachgehe, ohne 
über ein entsprechendes Patent zu verfügen. Gemäss den Open Source Informationen würden 
diese Anzeigen als wahr erscheinen. Sie hätten einen Hinweis erhalten, dass am 27. April 2025 eine 
Gruppe für das Mittagessen zum Beschwerdeführer gehen wird, weshalb sie an diesem Mittag eine 
Kontrolle durchführen wollen (act. 5000 f.).

Dem Polizeirapport vom 19. Mai 2025 kann zudem entnommen werden, dass die Gewerbepolizei 
die verfügbaren OSINT-Informationen (Open Source Intelligence) geprüft hatte, die bestätigt hätten, 

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dass die Gaststätte ohne Patent betrieben wird. So seien mehrere Gästekommentare nur einige 
Monate alt gewesen und hätten Fotos gezeigt, auf denen für den Empfang von Gästen eingerichtete 
Räumlichkeiten zu sehen gewesen seien. Die Fotos würden belegen, dass es sich nicht um eine 
Wohnstätte handelte (act. 8003 f.). In den Akten befinden sich die entsprechenden Auszüge aus 
dem Internet (act. 8081 ff.).

Aufgrund dieser Akten bestand im Zeitpunkt des Hausdurchsuchungsbefehls ohne Weiteres ein 
hinreichender Tatverdacht. Daran ändert der Wortlaut des Hausdurchsuchungsbefehls nichts. Dem 
Beschwerdeführer wurden die Akten am 16. Juni 2025 zur Einsichtnahme zugestellt. Er setzt sich 
jedoch nicht damit auseinander. Es ist auch nicht ersichtlich, welcher Nachteil dem Beschwerde-
führer erwachsen sein soll, indem die Staatsanwaltschaft im Zeitpunkt der Anordnung der Haus-
durchsuchung noch nicht über die kompletten Akten verfügte. Die erhobenen Beweismittel sind 
demnach verwertbar.

Die Beschwerde ist somit abzuweisen. Es braucht daher nicht geprüft zu werden, ob die Polizei die 
Hausdurchsuchung auch gestützt auf Art. 7 Abs. 3 ÖGG, wonach die Kantonspolizei berechtigt ist, 
jederzeit die öffentlichen Gaststätten und deren Nebenräume zu inspizieren, hätte durchführen 
können.

6.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder 
Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).

Vorliegend wird die Beschwerde abgewiesen, sodass die Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen sind. Sie werden auf CHF 500.- (Gebühr: CHF 400.-; Auslagen: CHF 100.-) fest-
gesetzt. Es ist keine Parteientschädigung zu sprechen. 

(Dispositiv auf der nächsten Seite)

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Die Kammer erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Die Verfahrenskosten von CHF 500.- (Gebühr: CHF 400.-, Auslagen: CHF 100.-) werden 
A.________ auferlegt.

III. Es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

IV. Zustellung.

Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim 
Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraus-
setzungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 
17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen.

Freiburg, 29. September 2025/sig

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin