# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b4e6ff8f-3601-50c2-83de-4874b12a861c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-19
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 19.08.2025 200 2025 324
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-324_2025-08-19.pdf

## Full Text

UV 200 2025 324 
ACT/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 19. August 2025

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG  
Geschäftsbereich Schaden, Scanning GIC, 8085 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 10. April 2025 (323.508.085)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. August 2025, UV 200 2025 324

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Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) war bei der C.________ als ... angestellt und dadurch bei der Zürich 
Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend Zürich bzw. Beschwerdegeg-
nerin) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen 
versichert, als er der Zürich mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 13. Juni 
2023 meldete, am 31. Januar 2023 beim Skifahren gestürzt zu sein und 
sich die rechte Schulter verletzt zu haben (Akten der Zürich [act. II] 1). Am 
19. Oktober 2023 erfolgte bei diagnostizierter Rotatorenmanschettenruptur 
(act. II 19) ein operativer Eingriff (act. II 23). Die Zürich anerkannte ihre 
Leistungspflicht, indem sie die gesetzlichen Leistungen erbrachte (vgl. act. 
II 43). Nach Vorlage des Dossiers beim beratenden Arzt, Dr. med. 
D.________, Facharzt für Chirurgie (act. II 51), teilte die Zürich dem Versi-
cherten mit (formlosem) Schreiben vom 4. April 2024 (act. II 43) mit, die 
Leistungen würden zufolge Erreichens des Status quo sine rückwirkend per 
23. Mai 2023 eingestellt, wobei auf eine Rückforderung bereits erbrachter 
Leistungen verzichtet werde. Damit war der Versicherte nicht einverstan-
den (act. II 56), woraufhin die Zürich bei Dr. med. D.________ eine weitere 
Stellungnahme einholte (act. II 63 f.) und am 12. Dezember 2024 (act. II 
65) verfügte, sie erbringe "keine Versicherungsleistungen für die Schulter-
beschwerden rechts ab 25.05.2023". Während die E.________ in ihrer Ei-
genschaft als obligatorischer Krankenpflegeversicherer die gegen die 
Verfügung erhobene Einsprache (act. II 67) zurückzog (act. II 69), wies die 
Zürich jene des Versicherten (act. II 70) mit Entscheid vom 10. April 2025 
ab (act. II 73). 

B.

Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch B.________ AG, mit Einga-
be vom 21. Mai 2025 Beschwerde erheben. Er stellt die folgenden Anträge: 

1. Der Einspracheentscheid vom 10. April 2025 sei aufzuheben. 

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2. Dem Versicherten seien in Zusammenhang mit dem Ereignis vom 31. Januar 
2023 die gesetzlichen Versicherungsleistungen über den 24. Mai 2023 hinaus 
auszurichten.

3. Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Ab-
klärung zurückzuweisen. 

4. Der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers seien die Kosten für die nötigen 
ärztlichen Abklärungen in Höhe von Fr. 350.-- zu erstatten.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolgen - 

Mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2025 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der die Verfügung vom 12. Dezember 2024 (act. II 
65) bestätigende Einspracheentscheid vom 10. April 2025 (act. II 73). Strei-
tig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Un-

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fallversicherung in Zusammenhang mit dem Ereignis vom 31. Januar 2023 
über den 24. Mai 2023 hinaus. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

Der Beschwerdeführer bringt vor, indem sich die Beschwerdegegnerin auf 
den Standpunkt stelle, dass der Bericht von Dr. med. F.________, Facharzt 
für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
vom 30. Juli 2024 (act. II 60) keine auch nur geringen Zweifel an der Beur-
teilung von Dr. med. D.________ zu wecken vermöge, verletze sie das 
rechtliche Gehör des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 4 Ziff. 8). Ob die 
Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Einschätzung ihres beratenden Arz-
tes abgestellt hat, ist indes nicht eine Frage der Verletzung des rechtlichen 
Gehörs, sondern der Beweiswürdigung. 

3.

3.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 
832.20]) sowie eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs 
zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 148 V 
356 E. 3 S. 358, 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181). 

3.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwir-
kung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör-

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per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

3.3

3.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 
129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 
E. 5.1).

3.3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem durch den 
Unfall verschlimmerten oder überhaupt erst manifest gewordenen krankhaf-
ten Vorzustand entfällt erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und 
adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach schicksalsmässigem Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 

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auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), er-
reicht ist (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 191).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 192, 146 V 51 E. 5.1 
S. 56).

3.4 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschäden deckt 
sich die natürliche weitgehend mit der adäquaten Unfallkausalität. Hier 
spielt mithin die unter Adäquanzgesichtspunkten entscheidende Frage, ob 
das Unfallereignis nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet 
ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt 
dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint, 
für die Begründung der Leistungspflicht praktisch keine Rolle (BGE 149 V 
218 E. 5.2 S. 220).

3.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher 
Leistungsansprüche bedarf es verlässlicher medizinischer 
Entscheidungsgrundlagen (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_824/2018 
vom 26. März 2019 E. 3.2). Insbesondere ist der Beweis des natürlichen 
Kausalzusammenhangs bzw. dessen Wegfallens in erster Linie mit den 
Angaben medizinischer Fachpersonen zu führen (Urteil des BGer 
8C_410/2022 vom 23. Dezember 2022 E. 4.2).

4.

Das Ereignis vom 31. Januar 2023, bei welchem der Beschwerdeführer 
beim Skifahren bzw. Langlaufen stürzte und sich die rechte Schulter ver-

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letzte (act. II 1; 36 S. 1), stellt einen Unfall im Rechtssinne (Art. 4 ATSG) 
dar (vgl. E. 3.2 vorne), was denn auch die Beschwerdegegnerin zu Recht 
nicht bestreitet.

5.

Zum Gesundheitszustand nach dem Unfall vom 31. Januar 2023 bzw. zur 
Frage der Kausalität der die rechte Schulter betreffenden Befunde lässt 
sich den medizinischen Akten im Wesentlichen Folgendes entnehmen: 

5.1 Ein am 5. Juni 2023 durchgeführtes MRI der rechten Schulter wur-
de wie folgt beurteilt (act. II 13): "Komplexe Ruptur der Supraspinatussehne 
mit Stumpfretraktion Grad II nach Patte bei moderater Tendinopathie, ein-
zelne erhaltene Fasern abgrenzbar. Partielle gelenkseitige Ruptur der In-
fraspinatussehne bei hochgradiger Tendinopathie. Hochgradige partielle 
gelenkseitige Ruptur der Subscapularissehne mit medialer Luxation der 
langen Bizepssehne. V. a. [= Verdacht auf] Ruptur des Pulley-Apparats. 
Impingement bei Humerushochstand mit Subakromialraum von etwa 4.5 
mm Breite. Os acromiale. Aktivierte ACG-Arthrose."

5.2 Dr. med. F.________ diagnostizierte im Bericht vom 10. Juli 2023 
(act. II 19) eine transmurale Supra-/Infraspinatussehnenruptur rechts mit 
hochgradiger Partialläsion der Subscapularissehne und medialer Subluxa-
tion der langen Bizepssehne bei Bursitis subacromialis und Impingement-
konstellation (S. 1). Es liege eine ausgeprägte Schädigung der 
Rotatorenmanschette rechtsseitig als Folge des Langlaufsturzes vom 31. 
März (richtig: Januar) 2023 vor. Aufgrund der ausgeprägten Funktions-
störung und der Mehr-Sehnenschädigung habe er eine operative Versor-
gung empfohlen (S. 2). Diese erfolgte am 19. Oktober 2023 durch Dr. med. 
F.________ (act. II 23).

5.3 Dr. med. G.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, 
hielt im Bericht vom 18. Februar 2024 (act. II 36) fest, die Erstbehandlung 
sei am 30. Mai 2023 erfolgt. Der Beschwerdeführer sei im Januar 2023 
beim Langlaufen auf die rechte Schulter gestürzt. Er könne den Arm seither 
fast nicht mehr anheben und es bestehe ein Dauerschmerz im Oberarm 

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(S. 1). Die erhobenen Befunde erschienen mit dem vom Beschwerdeführer 
geltend gemachten Ereignis plausibel (S. 2).

5.4 Dr. med. D.________ hielt im zu Handen der Beschwerdegegnerin 
verfassten Bericht vom 31. März 2024 (act. II 51) fest, bildmorphologisch 
zeige sich im Arthro-MR der Schulter rechts ein kompletter Defekt der aus-
gedünnten Supraspinatussehne an der Insertion mit einem Humeruskopf-
hochstand, sowie eine partielle gelenkseitige Ruptur der 
Infraspinatussehne bei hochgradiger Tendopathie sowie partieller gelenk-
seitiger Ruptur der Subscapularissehne. Die Prävalenz einer asymptomati-
schen transmuralen Supraspinatussehnenläsion bei 60- bis 69-jährigen 
liege je nach Studie bei 10.9 – 22 %. Ein Defekt nahe der Insertion spreche 
für eine Erkrankung oder Degeneration. Wenn eine akromiohumerale Di-
stanz von unter 7 mm vorliege, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mehr 
als eine Sehne der Rotatorenmanschette rupturiert sei und sich dieser Zu-
stand über mehrere Monate hinweg entwickelt habe. Es spreche vieles für 
einen degenerativen Zustand, auch dass eine ärztliche Konsultation erst 
vier Monate nach dem gemeldeten Ereignis stattgefunden habe. Ein Kau-
salzusammenhang zum Ereignis vom 31. Januar 2023 sei somit lediglich 
möglich, aber nicht mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
gegeben. Aktenbasierend sei mindestens von einer Kontusion, allenfalls 
Distorsion auszugehen und der Status quo sine sei spätestens am 23. Mai 
2023 erreicht worden.

5.5 Dr. med. F.________ hielt im zu Handen der Rechtsvertreterin des 
Beschwerdeführers verfassten Bericht vom 30. Juli 2024 (act. II 60) fest, 
die von der Radiologin beschriebene subakromiale Weite könne weder 
klinisch noch in der Interpretation der Unfallkausalität verwendet werden. 
Somit könne der formal verringerte Subakromialraum auch nicht verwendet 
werden, um eine entsprechende degenerative Vorschädigung "hinein zu 
interpretieren". Des Weiteren müssten die im MRI beschriebenen, nicht 
traumatischen und somit vorbestehenden Probleme, wie das Os acromiale 
und die aktivierte AC-Gelenksarthrose, ausgeklammert werden. Diese 
spielten in der Entscheidung zur operativen Versorgung keine Rolle. Hier 
dürfe auch das Alter des Beschwerdeführers nicht unerwähnt bleiben; es 
sei selbstverständlich, dass bei einem Patienten mit Jahrgang 1957 gewis-

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se degenerative Vorschäden beständen. Diese hätten allerdings in keinster 
Weise zur Notwendigkeit der operativen Versorgung geführt. Im Übrigen 
habe die Operation im Verlaufe zu einer Beschwerdefreiheit geführt, was 
die These, dass die entsprechenden Verletzungen durch den Unfall her-
vorgerufen worden seien, ebenfalls unterstütze (S. 2). Ferner müsse unter 
dem Blickwinkel des Unfallmechanismus von einer exzentrischen Belas-
tung des rechten Armes ausgegangen werden, welche für die Unfallkausa-
lität eine entscheidende Rolle spiele. Insgesamt sei die Unfallkausalität mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben (S. 3) und es sei nicht von ei-
nem krankhaften Vorzustand auszugehen (S. 4).

5.6 Mit Bericht vom 4. Oktober 2024 (act. II 63 f.) hielt Dr. med. 
D.________ an seiner Einschätzung vom 31. März 2024 (act. II 51) zur 
Kausalität fest. 

6.

6.1

6.1.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

6.1.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-

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kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, 
mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den 
Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3). Zu-
dem kann insbesondere (auch) die Kausalität im Rahmen eines Aktengut-
achtens erörtert werden (Urteil des BGer 8C_383/2011 vom 9. November 
2011 E. 4.2). 

6.1.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte – zu 
welchen auch beratende Ärzte eines Versicherungsträgers zählen (Urteil 
des BGer 8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht pu-
bl. in: BGE 150 V 188, aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107) – kommt Be-
weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). 

Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versi-
cherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe 
Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 
ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger 
Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an 
der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Insbeson-
dere sind die von der versicherten Person aufgelegten Berichte der behan-
delnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit 
der Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen durch einen 
nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, 
so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung 

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(BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. 
Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen 
oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit 
dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst 
(BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 
S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). 

6.2 Die Berichte von Dr. med. D.________ vom 31. März 2024 (act. II 
51) und vom 4. Oktober 2024 (act. II 63 f.) erfüllen die Voraussetzungen 
der Rechtsprechung an medizinische Berichte (vgl. E. 6.1.2 vorne) und 
erbringen Beweis. Dabei schadet es nicht, dass es sich um Aktenberichte 
handelt, erfolgten die Stellungnahmen doch basierend auf den Berichten 
behandelnder Ärzte sowie auf einem (mehrfach) klinisch erfassten sowie 
bildgebend und intraoperativ, mithin lückenlos erhobenen Befund (vgl. E. 5 
vorne). Gestützt auf die Berichte von Dr. med. D.________ lässt sich die 
vorliegend im Streit stehende Kausalitätsfrage somit zuverlässig beurteilen. 
Sein Schluss, wonach der Status quo sine spätestens am 23. Mai 2023 
erreicht war, leuchtet ein und ist mit Blick auf das dargelegte Argumentari-
um überzeugend.

6.3 Der Beschwerdeführer beruft sich bei seiner Kritik an den Schluss-
folgerungen von Dr. med. D.________ namentlich auf den Bericht des be-
handelnden Arztes Dr. med. F.________ vom 30. Juli 2024 (act. II 60). 
Hierzu ist Folgendes festzuhalten: 

6.3.1 Nach der Rechtsprechung gilt es bei der Beurteilung der Unfall-
kausalität einer Rotatorenmanschettenläsion die einzelnen Kriterien, die für 
oder gegen eine traumatische Genese der Verletzung sprechen, aus medi-
zinischer Sicht gegeneinander abzuwägen und den Sachverhalt zu ermit-
teln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wahrheit zu 
entsprechen. Dabei sind etwa die bildgebenden Befunde, die Vorgeschich-
te, der Unfallhergang, der Primärbefund und der Verlauf zu berücksichti-
gen. Dabei kommt dem Unfallmechanismus keine übergeordnete 
Bedeutung zu (vgl. Urteil des BGer 8C_672/2020 vom 15. April 2021 

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E. 4.1.3; vgl. ebenso Urteil des BGer 8C_167/2021 vom 16. Dezember 
2021 E. 4.1). 

6.3.2 Dr. med. D.________ hat hinsichtlich des bildgebend zur Darstel-
lung gelangten Befundes festgehalten, dass ein Defekt nahe der Insertion 
für eine Erkrankung bzw. eine Degeneration spreche (act. II 51; 63). Hierzu 
hat sich Dr. med. F.________ in seiner Stellungnahme vom 30. Juli 2024 
(act. II 60) nicht geäussert bzw. hat er diese Einschätzung des beratenden 
Arztes nicht in Frage gestellt. Auch anderweitig finden sich keine Anhalts-
punkte, dass diese Einschätzung nicht korrekt wäre, so dass ohne weiteres 
darauf abgestellt werden kann. Soweit Dr. med. F.________ weiter fest-
hielt, dass Probleme wie das Os acromiale und die aktivierte AC-
Gelenksarthrose zwar vorbestehend seien, jedoch bei der Entscheidung 
zur operativen Versorgung keine Rolle gespielt hätten, kann der Beschwer-
deführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, denn dieser Umstand 
wird von Dr. med. F.________ selber als nicht relevant erachtet, so dass 
sich auch Dr. med. D.________ nicht dazu äussern musste. Ebenso wenig 
lassen sich aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer nach der Ope-
ration der rechten Schulter daselbst beschwerdefrei war (act. II 60 S. 2), 
Rückschlüsse auf die Kausalität ziehen, zumal das Vorliegen einer (be-
handlungsbedürftigen) Rotatorenmanschettenruptur als solches unbestrit-
ten war bzw. ist. Sodann steht fest, dass beim Beschwerdeführer anlässlich 
der MRI-Bildgebung vom 5. Juni 2023 ein akromiohumeraler Abstand von 
4.5mm gemessen wurde (act. II 13), was Dr. med. D.________ ebenso als 
Argument für eine degenerative Rotatorenmanschettenruptur ins Feld führ-
te (act. II 51; 63). Diese Einschätzung entspricht dem herrschenden medi-
zinischen Wissensstand, wonach ein akromiohumeraler Abstand unter 7 
mm ein zuverlässiges Zeichen für eine chronische, d.h. nicht unfallbeding-
te, Rotatorenmanschettenläsion ist (vgl. u.a. <flexi-
kon.doccheck.com/de/Akromiohumeraler Abstand>; PD Dr. med. 
ALEXANDRE LÄDERMANN und weitere Autoren, "Degenerative oder traumati-
sche Läsionen der Rotatorenmanschette", in: Swiss Medical Forum 2019, 
S. 260 ff., S. 264). Zwar hielt Dr. med. F.________ hierzu fest, es müsse 
berücksichtigt werden, dass bei einer MRI-Untersuchung der Patient auf 
dem Rücken liege und es somit, der Schwerkraft folgend, automatisch zu 
einer Reduktion des Subakromialraums komme, welcher nicht die wahre 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. August 2025, UV 200 2025 324

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Realität widerspiegle, womit dieser formal verringerte Subakromialraum 
auch nicht verwendet werden könne, um eine entsprechende degenerative 
Vorschädigung zu begründen (act. II 60 S. 2). Dem ist jedoch entgegenzu-
halten, dass Dr. med. F.________ selbst in seinem Bericht vom 10. Juli 
2023 (act. II 19) ausdrücklich von einer Impingementkonstellation und da-
mit einer Verengung des Subabkromialraums ausging. Selbst aber, wenn 
seine (nicht weiter untermauerte) Kritik auch vorliegend zuträfe (vgl. dazu 
Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 8), so führte Dr. med. F.________ jedenfalls 
nicht aus, wie sich die von ihm als solche bezeichnete "wahre Realität" 
darstellen würde bzw. bezifferte er den seines Erachtens "wahren" 
akromiohumeralen Abstand nicht, womit er so oder anders die Einschät-
zungen von Dr. med. D.________ nicht überzeugend in Zweifel zu ziehen 
vermag. 

6.3.3 Im Weiteren rückte Dr. med. F.________ ausführlich den Unfall-
mechanismus ins Zentrum seiner Argumentation (act. II 60 S. 3), warum 
seines Erachtens der Kausalzusammenhang zu bejahen sei. Da jedoch der 
Unfallmechanismus nicht erstellt und auch nicht mehr erstellbar ist, handelt 
es sich dabei um spekulative Annahmen, wie sich der Unfall ereignet ha-
ben könnte. Im Übrigen kommt dem Unfallhergang im massgeblichen Ur-
sachenspektrum – wie dargelegt (vgl. E. 6.3.1 vorne) – für das Vorliegen 
einer Rotatorenmanschettenruptur keine übergeordnete Bedeutung zu. 
Schliesslich äusserte sich Dr. med. F.________ nicht zu den weiteren, von 
Dr. med. D.________ genannten Faktoren, welche gegen einen 
(Fort-)Bestand der Kausalität sprechen: So hielt jener in Bezug auf das 
Alter des Beschwerdeführers zwar fest, es sei selbstverständlich, dass bei 
einem Patienten mit Jahrgang 1957 "gewisse degenerative Vorschäden" 
beständen (act. II 60 S. 2), bezog dies jedoch – wie gezeigt (vgl. E. 6.3.2 
vorne) – insbesondere auf das Os acromiale und die aktivierte AC-
Gelenksarthrose, nicht jedoch auch auf die Rotatorenmanschette, obgleich 
das Alter bei der Ätiologie von Rotatorenmanschettenrupturen eine Rolle 
spielen kann (vgl. <flexikon.doccheck.com/de/ Rotatorenmanschettenrup-
tur>). Schliesslich wies Dr. med. D.________ darauf hin, dass der Be-
schwerdeführer erst rund vier Monate nach dem Unfallereignis vom 
31. Januar 2023 einen Arzt aufsuchte (act. II 36 S. 1), womit der Verlauf 
(vgl. E. 6.3.1 vorne) ebenso gegen eine überwiegend (dauerhafte) unfall-

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bedingte Genese der erlittenen Verletzung spricht (vgl. auch LOEW et. al., 
Empfehlungen zu Diagnostik und Begutachtung der traumatischen Rotato-
renmanschettenläsion, in: Der Unfallchirurg 2000-5 S. 424 f., wonach ein 
ausbleibender Arztbesuch innerhalb eines Monats als "Gegenbeweis" qua-
lifiziert wird, der "in der Regel zu einem Ausschluss der Kausalität" führt) 
und wozu sich Dr. med. F.________ ebenso wenig äusserte, womit sowohl 
in dieser Hinsicht wie auch bezüglich der restlichen Argumentation von Dr. 
med. D.________ keine auch nur geringen Zweifel bestehen. 

6.4 Sodann enthalten die übrigen Akten keine detaillierten Ausführun-
gen zur Frage des Kausalzusammenhangs. Insbesondere erlaubt der blos-
se Vermerk von Dr. med. G.________ im Bericht vom 18. Februar 2024 
(act. II 36 S. 2) unter Ziffer 6 ("Unfallfolgen") keine beweismässig hinrei-
chenden Rückschlüsse auf den (Fort-)Bestand des Kausalzusammen-
hangs. Dasselbe trifft auf den Bericht von Dr. med. F.________ vom 10. 
Juli 2023 (act. II 19) zu, soweit er darin die Schädigung der Rotatorenman-
schette ohne weitere Begründung bzw. im Sinne der beweismässig unzu-
reichenden Formel "post hoc, ergo propter hoc" (BGE 149 V 218 E. 5.6 S. 
223, 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 2021 UV Nr. 34 S. 154, 8C_672/2020 
E. 4.2) als Folge des Langlaufsturzes vom 31. März (richtig: Januar) 2023 
bezeichnete.

6.5 Demnach wecken der Bericht von Dr. med. F.________ vom 
30. Juli 2024 (act. II 60) und die übrigen Berichte keine auch nur geringen 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen von Dr. 
med. D.________, womit es der eventualiter beantragten Rückweisung der 
Sache an die Beschwerdegegnerin zwecks weiterer Abklärung (Ziff. 3 der 
Rechtsbegehren) nicht bedarf. Die Beschwerdegegnerin hat somit die Leis-
tungen zu Recht per 24. Mai 2023 eingestellt (act. II 65 S. 2; 73). 

7.

Zusammenfassend ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
10. April 2025 (act. II 73) nicht zu beanstanden und die dagegen gerichtete 
Beschwerde ist abzuweisen. 

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8.

8.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben. 

8.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). Der Bericht von Dr. med. F.________ vom 
30. Juli 2024 (act. II 60) war für die Entscheidfindung nicht nötig (Art. 45 
Abs. 1 ATSG), so dass die entsprechenden Kosten (vgl. Ziff. 4 der Rechts-
begehren) nicht von der Beschwerdegegnerin zu übernehmen sind. 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des 

Beschwerdeführers
- Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.