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**Case Identifier:** 2733c774-7fd6-5c33-8977-e40de680e84c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.10.2017 IV 2015/144
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-144_2017-10-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/144

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 06.05.2020

Entscheiddatum: 09.10.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 09.10.2017
Art. 28 IVG. Beweiswürdigung. Der Sachverhalt erweist sich aus 
medizinischer Sicht als genügend abgeklärt. 100%ige Arbeitsfähigkeit in 
einer adaptierten Tätigkeit. Kein rentenbegründender IV-Grad des 
Beschwerdeführers auch bei einem Tabellenlohnabzug von 25% (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Oktober 2017, IV 
2015/144).

Entscheid vom 9. Oktober 2017

Besetzung

Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Michaela

Machleidt Lehmann und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichts-schreiberin Anina 

Gubser

Geschäftsnr.  

IV 2015/144

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Ehrenzeller,

Engelgasse 214, 9053 Teufen,

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gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 22. März 2011 über die Unfallversicherung Suva aufgrund 

einer schweren Armverletzung links durch einen Arbeitsunfall zum Bezug von IV-

Leistungen an (IV-act. 1; Fremdakten). Gemäss Arztbericht des Kantonsspitals St. 

Gallen (KSSG), Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie vom 1. 

März 2011, bestand folgende Diagnose: drittgradige offene Vorderarmschaftfraktur 

nach Gustilo und Anderson mit/bei: langstreckige muskuläre Beugesehnenläsion aller 

Beugesehnen, Durchtrennung Arteria radialis, aktuell motorische und sensible 

Medianus- und Radialsparese (Fremdakten).

A.b  Am 9. Mai 2011 hielt das KSSG, Klinik für Neurologie, fest, die bisherige Tätigkeit 

sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar und in einer adaptierten Tätigkeit sei er nach 

einer empfohlenen Umschulung zu 100% arbeitsfähig (IV-act. 19). In einem weiteren 

Arztbericht vom 10. Oktober 2011 wurde festgehalten, es zeige sich insbesondere eine 

Verbesserung der motorischen Neurographien des Nervus medianus und Nervus 

ulnaris links. Beim Versicherten zeigten sich weiterhin deutliche Paresen, welche den 

Einsatz der linken Hand bei manuellen Tätigkeiten deutlich einschränkten bis 

unmöglich machten. Dennoch sei von einer weiteren Besserungstendenz auszugehen 

(IV-act. 30).

A.c  Der Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 21. November 2011 hielt fest, 

klinisch zeige sich im Bereich des linken Unterarmes und der Hand ein erhebliches 

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Kraftdefizit der vom Nervus medianus versorgten Muskulatur, zudem ein 

Beweglichkeitsdefizit und eine Temperaturdifferenz sowie ein sensibles Defizit ab dem 

mittleren Drittel des Unterarmes. Die Tätigkeit als Hilfsdachdecker sei nicht zumutbar, 

die Zumutbarkeit einer adaptierten Tätigkeit könne aufgrund der medizinischen Phase 

noch nicht festgelegt werden (Fremdakten).

A.d  Am 9. Dezember 2011 diagnostizierte Dr. med. B.___, Fachärztin für Oto-Rhino-

Laryngologie FMH, einen chronischen Tinnitus auris, bestehend seit Anfang 2011. Der 

Tinnitus sei wahrscheinlich stressbedingt durch den Arbeitsunfall hervorgerufen 

(Fremd-akten).

A.e  In der zweiten beruflichen Standortbestimmung vom 5. März 2012 durch die 

Rehaklinik Bellikon wurde betreffend die Zumutbarkeit ausgeführt, der Versicherte 

werde aus jetziger Sicht als praktisch "Einhänder" wieder eingegliedert, wobei die linke 

Hand als Hilfshand eingesetzt werden könne (Fremdakten).

A.f  Mit kreisärztlichem Untersuchungsbericht vom 29. März 2012 wurde durch Dr. 

med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates FMH, Kreisarzt Suva , festgehalten, die linke Hand sei als 

Zudienhand für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten ohne repetitive 

Rotationsbewegungen des linken Unterarmes und ohne Vibrations- und 

Stossbelastungen einsetzbar. Tätigkeiten, welche repetitive Kontraktionsbelastungen 

des linken Armes erfordern, seien dem Versicherten nicht zumutbar (Fremdakten).

A.g  Vom 7. Mai 2012 bis 5. Oktober 2012 war der Versicherte im Einsatzprogramm 

beim D.___ in E.___ (IV-act. 48). Gestartet worden sei mit einer Anwesenheit von 100%, 

diese habe jedoch am 1. Juni 2012 auf 50% reduziert werden müssen (vgl. IV-act. 49).

A.h  Dr. med. F.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt im Arztbericht 

vom 21. September 2012 eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion 

(ICD-10: F43.2) fest. Psychisch einschränkend seien die vom Versicherten genannten 

Konzentrationsstörungen bei der vor dem Unfall ausgeübten Arbeit, die hohe 

Aufmerksamkeit verlangte (IV-act. 52).

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A.i Im Schlussbericht Abklärung/Ausbildung des D.___ vom 16. Oktober 2012 wurde 

ausgeführt, das zu Beginn der Massnahme definierte Tagessoll von vier Stunden (50%) 

habe in der Schlussphase konstant auf sechs Stunden (75%) gehalten werden können. 

Repetitive, technisch mässig anspruchsvolle Arbeitsabläufe, welche eine einseitige 

manuelle Tätigkeit zuliessen, hätten dem Versicherten eine ansprechende 

Leistungserbringung ermöglicht. Eine vorwiegend sitzende Tätigkeit erhöhe eine 

konstante Leistungserbringung (IV-act. 61).

A.j In der Nachkontrolle vom 9. April 2013 des KSSG, Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie, wurde ausgeführt, die Arbeitsunfähigkeit im erlernten 

Beruf als Dachdecker betrage auf Dauer 100%. Aufgrund der schweren Einschränkung 

der Funktion der linken Hand vor allem aufgrund des starken Kraftverlustes, bei 

welchem keine signifikante Besserung über die weitere Zeit zu erwarten sei, bestehe 

eine abstrakte Arbeitsunfähigkeit von 40% (IV-act. 67).

A.k  Im kreisärztlichen Abschlussbericht vom 4. September 2013 führte Dr. C.___ aus, 

es seien keine wesentlichen Veränderungen zur kreisärztlichen Untersuchung vom 29. 

März 2012 feststellbar. Das Zumutbarkeitsprofil behalte weiterhin Gültigkeit und der 

Zustand nach Quetschtrauma des linken Unterarmes sei dauerhaft und erheblich 

(Fremdakten).

A.l Mit Verfügung vom 7. Mai 2014 teilte die Suva dem Versicherten mit, es werde eine 

Invalidenrente auf der Grundlage einer 23%igen Erwerbsunfähigkeit ausgerichtet 

(Fremdakten). Die Einsprache durch den Rechtsvertreter des Versicherten vom 10. Juni 

2014 wurde mit Einspracheentscheid der Suva vom 23. Oktober 2014 abgewiesen 

(Fremdakten).

A.m Mit Vorbescheid vom 28. Mai 2014 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten an, der 

Anspruch auf eine Invalidenrente werde abgewiesen. Aus ärztlicher Sicht könnten dem 

Versicherten leichte bis sehr leichte Tätigkeiten, bei welchen er die linke Hand als 

Zudienhand einsetzen könne, ohne Rotationsbewegungen des linken Unterarms, ohne 

Vibrations- und Stossbelastungen und ohne Tätigkeiten, welche repetitive 

Kontraktionsbelastungen des linken Armes erforderten, zugemutet werden (IV-act 87 

f.).

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A.n  Gegen diesen Vorbescheid erhob der Rechtsvertreter des Versicherten am 10. 

Juni 2014 bzw. am 3. Juli 2014 Einwand mit der Begründung, es bestehe lediglich eine 

60%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. Faktisch sei der Versicherte nicht 

in der Lage, mit der linken Hand Arbeiten/Tätigkeiten zu verrichten, weshalb sich ein 

Leidensabzug von 25% rechtfertige. Der Versicherte sei des Weiteren nicht in der Lage, 

ein Invalideneinkommen von Fr. 46'332.-- zu erzielen. Auch das Valideneinkommen sei 

nicht nachvollziehbar (IV-act. 88; IV-act. 91).

A.o  Mit Verfügung vom 7. April 2015 wies die IV-Stelle das Gesuch um 

Rentenleistungen mit der Begründung ab, es werde auf die Abklärungen der Suva 

abgestützt, welche eine volle Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit und einen 

IV-Grad von 23% ergeben hätten (IV-act. 102).

B. 

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die durch den neu beigezogenen 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers erhobene Beschwerde vom 7. Mai 2015 mit 

den Anträgen, die Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei ab 

September 2011 mindestens eine halbe Rente auszurichten. Eventualiter sei zumindest 

eine spezialärztliche Begutachtung beim Handchirurgen Dr. med. F.___ vorzunehmen. 

Die Abklärungen in Bellikon und beim Kreisarzt seien zum Teil verfrüht gewesen und 

nicht zufriedenstellend. Es sei falsch, dass die linke Hand als "Zudienhand" eingesetzt 

werden könne. Die linke Hand des Beschwerdeführers sei kraftlos und könne auch 

nicht mehr richtig gesteuert werden. Der gegenwärtige Stand der medizinischen 

Unterlagen erlaube keine verlässliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, weshalb die 

Beschwerdegegnerin die Abklärungspflicht verletzt habe. Zudem sei unter Vorbehalt 

von einem Valideneinkommen gemäss Suva von Fr. 71'500.-- auszugehen, was beim 

durch die IV und Suva unterstellten Invalideneinkommen und einem Leidensabzug von 

25% bereits zu einem IV-Grad von 35% führen würde. Überdies wäre der 

Beschwerdeführer selbst bei einer idealen Tätigkeit nur schon durch das Arbeitstempo 

erheblich eingeschränkt. Diese Einschränkung könne mit dem vorgenommenen 

Leidensabzug nicht aufgewogen werden (act. G 1).

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B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2015 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Es gebe keine Hinweise, dass Dr. C.___ den 

Beschwerdeführer nicht ausführlich und kompetent untersucht hätte. Bei seiner 

Beurteilung habe er sich auf zwei Röntgenbilder des linken Unterarms vom 28. 

September 2011 stützen können. Die erheblichen Einschränkungen seien durch Dr. 

C.___ bei seiner Arbeitsfähigkeitsschätzung berücksichtigt worden, weshalb von einer 

vollen Arbeitsfähigkeit in einer Tätigkeit, bei welcher die linke Hand lediglich in stark 

eingeschränkter Weise benutzt werde, auszugehen sei. Als Gesunder hätte der 

Beschwerdeführer im Jahr 2011 ein Erwerbseinkommen von Fr. 68'900.-- erzielt, das 

geltend gemachte höhere Erwerbseinkommen sei nicht ausgewiesen. Das 

Invalideneinkommen sei anhand der Lohnstrukturerhebung (LSE) zu berechnen. Bei 

einem Leidensabzug von 20% resultiere ein IV-Grad von 29% (act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 7. August 2015 macht der Beschwerdeführer geltend, die 

Beschwerdegegnerin müsse sich beim ursprünglich vorgenommenen Leidensabzug 

von 25% behaften lassen, womit beim Einkommensvergleich nach Vorgaben der 

Beschwerdegegnerin ein IV-Grad von 33% resultieren würde. Entscheidend sei aber, 

wie hoch die verbleibende Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers eingestuft werde. 

Es gebe in den Akten neben der bestrittenen Suva-Einschätzung lediglich noch eine 

weitere Angabe zur "abstrakten Arbeitsunfähigkeit", jene von 40% des KSSG vom 9. 

April 2013, woraus bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'900.--, einem 

Invalideneinkommen von Fr. 61'910.-- und unter Berücksichtigung eines 

Leidensabzugs von 25% ein IV-Grad von gerundet 60% resultieren würde. Zudem 

habe der Bericht des D.___ zweifellos gezeigt, wozu der Beschwerdeführer fähig sei. 

Des Weiteren hätte der Kreisarzt bei seiner Schätzung keine Kenntnis vom konkreten 

halbjährigen Abklärungsprozess beim D.___ in E.___ gehabt und stütze sich einzig auf 

die Tatsache, dass die Knochen wieder verheilt seien. Das neurologische Problem sei 

nicht abgeklärt worden. Ebenfalls sei vom KSSG am 9. April 2013 selber eine 

Begutachtung postuliert worden. Aufgrund der rein orthopädischen Betrachtung der 

Suva sei es unumgänglich, eine polydisziplinäre Begutachtung durchzuführen (act. G 

6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat auf das Einreichen einer Duplik verzichtet (act. G 8).

Erwägungen

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1. 

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers.

1.1  Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 

Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie 

aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG 

besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person 

mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60% 

invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine 

halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein Anspruch auf eine 

Viertelsrente.

1.2  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der 

Ärztin oder des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 

Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 

Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Für das 

gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

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Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen).

1.3  Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben Gericht und Verwaltung von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 1. April 2011, 8C_73/2011, E. 4.1). Wenn der entscheidrelevante 

Sachverhalt ungenügend abgeklärt wurde, kann das Gericht die Angelegenheit zur 

ergänzenden Sachverhaltsermittlung und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz 

zurückweisen.

2. 

Zunächst ist zu prüfen, ob die medizinische Aktenlage eine verlässliche Grundlage für 

die Beurteilung des umstrittenen Rentenanspruchs bildet. Die Beschwerdegegnerin 

stützt die Rentenabweisung in medizinischer Hinsicht auf die Abklärungen der Suva, 

insbesondere auf die kreisärztlichen Untersuchungen vom 29. März 2012 und vom 4. 

September 2013. Des Weiteren stützt sich die Beschwerdegegnerin auf den Arztbericht 

von Dr. F.___ vom 21. September 2012 und auf die Stellungnahme des RAD vom 29. 

August 2013.

2.1  Im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 29. März 2012 wurde ausgeführt, die 

linke Hand sei als Zudienhand einsetzbar für sehr leichte bis leichte Tätigkeiten ohne 

repetitive Rotationsbewegungen des linken Unterarmes und ohne Vibrations- und 

Stossbelastungen. Tätigkeiten, welche repetitive Kontraktionsbelastungen des linken 

Armes erfordern, seien nicht zumutbar. Diese Beurteilung stützte der Kreisarzt auf 

diverse Arztberichte, einen eigenen Untersuch (Beweglichkeit Handgelenk, Sensibilität, 

Kraftmessung im Pinchgriff, Faustschlusskraft, Umfangmessungen) und Röntgenbilder 

vom 28. September 2011. Die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 4. September 

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2013 stützte sich wiederum auf diverse Arztberichte und auf eigene Untersuchungen 

(Beweglichkeit Handgelenk, Kraftmessung im Pinchgriff, Faustschlusskraft, 

Umfangmasse). Objektiv bestünden Hypästhesien im Bereich des linken Unterarmes 

sowie auf Streck- und Beugeseite der linken Hand. Die Beweglichkeit der Langfinger 

sei weitgehend erhalten und die Oppositionsbewegungen des Daumens diskret 

eingeschränkt. Der Grobgriff sei kraftgemindert, jedoch uneingeschränkt durchführbar, 

der Spitz- und Schlüsselgriff deutlich kraftgemindert. Es bestehe eine sichtbare 

Atrophie der Intrinsikmuskulatur mit Kraftminderung bei An- und Abspreizung. 

Insgesamt sei keine wesentliche Veränderung zur kreisärztlichen Untersuchung vom 

29. März 2012 feststellbar. Der Zustand nach Quetschtrauma des linken Unterarmes 

sei dauerhaft und erheblich (Fremdakten).

2.1.1  Im Arztbericht des KSSG, Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie, vom 9. April 2013 wurde von einer dauernden 100%igen 

Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgegangen. Aufgrund des starken 

Kraftverlustes, bei welchem keine signifikante Besserung über die weitere Zeit zu 

erwarten sei, könnten wegen der schweren Einschränkungen der Funktionen der linken 

Hand keine Berufe mit ausgesprochen manueller Ausprägung mehr durchgeführt 

werden. Daher bestehe eine abstrakte Arbeitsunfähigkeit von 40% im Sinne einer 

Minderung der Erwerbsfähigkeit (vgl. IV-act. 67). Während eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Dachdecker ohne weiteres 

plausibel erscheint, ist diese "abstrakte" Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit weder 

begründet noch nachvollziehbar. Insbesondere ist beim Beschwerdeführer die 

dominante Hand weiterhin voll einsetzbar. Zudem konnte der Beschwerdeführer 

gemäss Schlussbericht des D.___ das zu Beginn der Massnahme definierte Tagessoll 

von 50% in der Schlussphase konstant auf 75% (sechs Stunden) halten (vgl. IV-act. 61; 

Abschlussbericht Suva vom 26. September 2012, Fremdakten). Deshalb kann auf diese 

Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht abgestellt werden, umso mehr als die Frage der 

Erwerbsunfähigkeit keine medizinische, sondern eine rechtliche ist.

2.1.2  Der Kreisarzt stützte sich zudem auf den Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon 

vom 21. November 2011, welcher als arbeitsrelevantes Problem das Funktionsdefizit 

des linken Armes und der linken Hand bei Status nach komplexer Unterarmverletzung 

mit der deutlichen Kraftminderung und den neurologischen Ausfällen aufführte. Um die 

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Belastbarkeit für eine berufliche Abklärung zu eruieren, sei die Einsatzfähigkeit langsam 

auf drei Stunden gesteigert worden, was jedoch noch nicht den Anforderungen an 

einen halbtägigen Einsatz in der beruflichen Abklärung entsprochen habe. Aufgrund 

eigener Untersuchungen hätten sich klinisch im Bereich des linken Unterarmes und der 

Hand ein erhebliches Kraftdefizit der vom Nervus medianus versorgten Muskulatur, ein 

Beweglichkeitsdefizit und eine Temperaturdifferenz im Vergleich zur Gegenseite sowie 

ein sensibles Defizit ab dem mittlerem Drittel des Unterarmes gezeigt (Fremdakten). Die 

beruflichen Standortbestimmungen durch die Rehaklinik Bellikon vom 1. Juli 2011 und 

5. März 2012 verweisen darauf, dass der Beschwerdeführer als praktisch "Einhänder" 

wieder eingegliedert werden und die linke Hand als Hilfshand eingesetzt werden könne 

(vgl. Fremdakten).

2.1.3  Weiter enthält der Arztbericht vom 9. Mai 2011 des KSSG, Klinik für Neurologie, 

Angaben betreffend die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. Auch in diesem 

wurde bei gleichzeitiger Empfehlung einer Umschulung eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 

attestiert (vgl. IV-act 19).

2.1.4  Der Kreisarzt machte zwar keine expliziten Ausführungen betreffend die 

quantitative Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern hielt im 

Zumutbarkeitsprofil lediglich die Kriterien für eine adaptierte Tätigkeit fest. Damit ist er - 

wie sich aus den Verfügungen der Suva ergibt - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in 

einer adaptierten Tätigkeit ausgegangen.

2.1.5  Insgesamt ist ersichtlich, dass sich der Kreisarzt ausführlich mit dem 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auseinandergesetzt hatte. Die Vorakten 

und die Anamnese sowie die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers wurden 

vom Kreisarzt berücksichtigt und im Zumutbarkeitsprofil beachtet.

2.2  Die Beschwerdegegnerin stützt sich in ihrer Rentenabweisung zudem auf die 

Stellungnahme des RAD vom 29. August 2013. Der RAD führte darin aus, aus 

versicherungsmedizinischer Sicht sei der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers 

stabil. Die diagnostizierte Anpassungsstörung begründe keine anhaltende 

Arbeitsunfähigkeit, weshalb aus psychiatrischer Sicht in einer adaptierten Tätigkeit 

keine Einschränkungen berücksichtigt werden müssten (IV-act. 79). Dies erscheint 

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plausibel, denn eine psychiatrische Behandlung fand nur kurze Zeit vom 7. Mai bis 18. 

Juni 2012 statt, wobei Dr. F.___ als psychisch einschränkend die vom 

Beschwerdeführer genannten Konzentrationsstörungen erachtete, selbst solche jedoch 

nicht feststellte (vgl. IV-act. 52-3).

2.3  Betreffend den Tinnitus ist festzuhalten, dass dieser keinen Einfluss auf die 

quantitative Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hat. In den Arztberichten von Dr. 

B.___ sind dazu auch keine gegenteiligen Ausführungen vorhanden (vgl. Fremdakten). 

Lediglich in qualitativer Hinsicht ist auf den Tinnitus in einer adaptierten Tätigkeit 

Rücksicht zu nehmen, indem lärmbelastete Tätigkeiten wohl auszuschliessen sind.

2.4  Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Sachverhalt aus medizinischer Sicht 

genügend abgeklärt ist. In der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers besteht 

unbestrittenermassen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und in einer adaptierten 

Tätigkeit aufgrund der vorab getätigten Ausführungen eine auch durch mehrere Ärzte 

bestätigte 100%ige Arbeitsfähigkeit, wobei oben genannte Kriterien (vgl. Ziff. 2.1) zu 

beachten sind. Weitere medizinische Abklärungen drängen sich nicht auf.

3. 

3.1  Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des 

frühestmöglichen Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und 

Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 

rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu 

berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der 

Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung 

des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG). Die Rente wird vom Beginn des Monats 

an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (Art. 29 Abs. 3 IVG). Vorausgesetzt 

ist zudem die Erfüllung des Wartejahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG). Der 

Beschwerdeführer ist seit dem 14. Januar 2011 arbeitsunfähig und meldete sich am 18. 

März 2011 bei der IV an. Ein Rentenanspruch bestünde damit frühestens ab dem 1. 

Januar 2012.

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3.2  Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte 

Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird 

in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die 

bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen 

müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 59 E. 3.1). 

Gemäss Arbeitgeberfragebogen hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2011 Fr. 68'900.-- 

verdient (IV-act. 8-2). Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2012 

resultiert somit ein Valideneinkommen von gerundet Fr. 69'440.-- (Fr. 68'900.-- / 2171 x 

2188).

3.3  Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. Ist kein 

solches Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach 

Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare 

neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, können die LSE-Tabellenlöhne herangezogen 

werden (Urteil des Bundesgerichts vom 10. Juli 2014, 8C_7/2014, E. 7.1). Dem 

Beschwerdeführer verbleiben gemäss Rechtsprechung auf dem massgebenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt trotz seiner funktionellen Einschränkung noch zumutbare 

Einsatzmöglichkeiten. Die faktische Einhändigkeit oder die Beschränkung der 

dominanten Hand als Zudienhand stellen zwar praxisgemäss Tatbestände einer 

erheblich erschwerten Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit dar. Doch hat die 

Rechtsprechung wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell 

als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten 

können. Zu denken ist etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten 

sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder 

Produktionseinheiten, die keinen Einsatz der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 8. Juli 2016, 8C_37/2016, E. 5.1.2, mit Hinweisen). Dies hat 

vorliegend umso mehr zu gelten, als es sich bei der beeinträchtigten Hand des 

Beschwerdeführers gerade nicht um seine dominante Hand handelt. Da der 

Beschwerdeführer keiner Arbeit nachgeht, ist das Invalideneinkommen vorliegend 

anhand der Tabellenlöhne zu ermitteln. Der Beschwerdeführer ist in einer adaptierten 

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Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig. Auszugehen ist vom Totalwert für den gesamten 

privaten Sektor gemäss der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 TA1, Kompetenzniveau 

1 für Männer, von monatlich Fr. 5'210.--. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen 

Arbeitszeit für das Jahr 2012 ergibt das ein jährliches Invalideneinkommen von 

gerundet Fr. 65'177.-- (12 x Fr. 5'210.-- / 40 x 41.7).

3.4  Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen 

Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) 

allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass 

persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, 

Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 

Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Abzug soll 

aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall 

nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25% nicht 

übersteigen. Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem 

Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich 

leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 78 

E. 5a/bb). Selbst mit einem maximalen Tabellenlohnabzug von 25% resultiert bei 

vorliegenden Validen- und Invalideneinkommen kein rentenbegründender IV-Grad ([Fr. 

69'440.-- ./. 48'883.--] x 100 / 69'440.-- = 30%).

4. 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 

Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (act. 69 Abs. 1bis IVG). 

Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie 

vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Ausgangsgemäss hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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St.Galler Gerichte

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 

Der Beschwerdeführer bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm daran angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.10.2017
	Art. 28 IVG. Beweiswürdigung. Der Sachverhalt erweist sich aus medizinischer Sicht als genügend abgeklärt. 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit. Kein rentenbegründender IV-Grad des Beschwerdeführers auch bei einem Tabellenlohnabzug von 25% (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Oktober 2017, IV 2015/144).

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		2025-07-19T06:54:51+0200
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