# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f79560db-6586-59b0-ac25-2686f1c5e8f4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.10.2009 A-4654/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4654-2009_2009-10-12.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-4654/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 2 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Richter Beat Forster (Vorsitz), Richterin Kathrin Dietrich, 
Richter Jérôme Candrian, 
Gerichtsschreiber Lars Birgelen.

1. Gemeinde Rümlang, handelnd durch den Gemeinde-
rat, Glattalstrasse 181, 8153 Rümlang,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Ettler, 
Grüngasse 31, Postfach 1138, 8026 Zürich,

2. A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Gregor Meisser, 
Uraniastrasse 18, 8001 Zürich,
Beschwerdeführerinnen,

gegen

Unique (Flughafen Zürich AG), Postfach, 8058 Zürich,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Roland Gfeller, 
Florastrasse 44, Postfach 1709, 8032 Zürich,
Beschwerdegegnerin,

Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), 3003 Bern,
Vorinstanz.

Flughafen Zürich-Kloten; Festlegung einer Projektie-
rungszone für eine Verlängerung der Piste 10/28 nach 
Westen.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-4654/2009

Sachverhalt:

A.
Die A._______ reichte am 9. Mai 2005 ein Baugesuch für die Erstel-
lung eines Erweiterungsbaus auf ihrem Werkgelände in Rümlang ein, 
welches bei einer etwaigen Verlängerung der Piste 10/28 des Flugha-
fens Zürich-Kloten in den neuen Flughafenperimeter zu liegen käme. 
Auf  Gesuch  der  Flughafenbetreiberin  Unique  (Flughafen  Zürich  AG) 
hin erliess die Baudirektion des Kantons Zürich in der Folge am 12. 
Oktober 2005 auf den Grundstücken der A._______ ein vorsorgliches 
Bauverbot  gemäss der kantonalen Planungs- und Baugesetzgebung. 
Nachdem der Regierungsrat des Kantons Zürich dieses Vorgehen der 
Baudirektion gestützt hatte, hob das Verwaltungsgericht das Bauverbot 
auf Beschwerde der Bauherrin hin am 12. September 2007 auf.

B.
Parallel zum kantonalen Verfahren beantragte Unique am 23. Februar 
2006  beim  Bundesamt  für  Zivilluftfahrt  (BAZL)  die  Festlegung  einer 
Projektierungszone  für  eine  mögliche  Verlängerung  der  Piste  10/28 
des  Flughafens Zürich-Kloten  nach  Westen  (inkl.  die  dazugehörigen 
Rollwege, die Servicestrassen, die Sicherheitszone am Pistenende so-
wie  die  Flughafenumzäunung  mit  Umfahrungsstrasse).  Zur  Begrün-
dung führte Unique aus,  im Rahmen des Prozesses Sachplan Infra-
struktur der Luftfahrt  (SIL) seien sämtliche Betriebsvarianten zu prü-
fen, die eine sichere Abwicklung des Flugbetriebs gewährleisteten. Ei-
nige  dieser  möglichen  Betriebsvarianten  beinhalteten  eine  Nutzung 
der  Piste  28 als  Landepiste  für  alle  Flugzeugtypen auch bei  nasser 
Witterung und bedingten eine Verlängerung der Piste 10/28 nach Wes-
ten. Mit  der  Projektierungszone solle  das betroffene Gebiet  bis  zum 
Entscheid über die Realisierung dieses Vorhabens frei von Neubauten 
oder baulichen Veränderungen an bestehenden Bauten gehalten wer-
den.

C.
Das BAZL entsprach am 15. Oktober 2007 dem Ersuchen der Unique 
und legte die beantragte Projektierungszone fest. Es begründete sei-
nen Entscheid unter anderem damit, dass die Planungsabsicht hinrei-
chend konkretisiert und die Festlegung der Projektierungszone im öf-
fentlichen Interesse sei. Da es keine mildere Massnahme zur Siche-
rung  eines  allfälligen  Landbedarfs  für  zukünftige  Flughafenanlagen 
gebe, sei die Projektierungszone auch verhältnismässig.

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D.
Gegen diese Verfügung reichten die Gemeinde Rümlang (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin  1; Verfahren A-7633/2007)  sowie die A._______ 
(nachfolgend: Beschwerdeführerin  2; Verfahren A-7671/2007) am 12. 
bzw. 14. November  2007 beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwer-
den ein und beantragten deren Aufhebung.

Die Beschwerdeführerin 1 rügt in formeller Hinsicht, die Vorinstanz sei 
insbesondere auf ihre Argumente zur Verhältnismässigkeit, welche sie 
im Anhörungsverfahren vorgebracht habe, in keiner Weise eingegan-
gen und habe damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Ma-
teriell  führt  sie an, der angeordneten Projektierungszone fehle es an 
einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage. Sie sei auch nicht geeig-
net, um eine allfällige Pistenerweiterung abzusichern, da bis zum Vor-
liegen  eines  rechtskräftigen  Plangenehmigungsentscheides  neun  bis 
elf Jahre vergingen, die Projektierungszone jedoch von Gesetzes we-
gen höchstens während acht Jahren aufrechterhalten und das betrof-
fene Gebiet somit nur während dieser Zeitspanne von Neubauten frei-
gehalten werden könne. Die Projektierungszone sei zudem nicht erfor-
derlich,  umfasse  sie  doch  mehrheitlich  Parzellen  in  der  Landwirt-
schaftszone resp. Strassen und Wege, wo keine Bauvorhaben zu er-
warten seien. Unique müsse die Beschwerdeführerin 2 bei einer allfäl-
ligen  Pistenverlängerung  für  den  Verlust  ihrer  Grundstücke  und  die 
Kosten für  die Neuerrichtung ihres Betriebes unabhängig davon ent-
schädigen,  ob diese ihren geplanten Erweiterungsbau nun realisiere 
oder nicht. Der Hauptteil  des Schadens sei somit bereits eingetreten 
und die durch die Projektierungszone zu erzielende Einsparmöglich-
keit  für Unique bloss geringfügig. Bei Nichtrealisierung der Projektie-
rungszone  werde  die  Beschwerdeführerin  2  in  ihrer  wirtschaftlichen 
Entfaltung nicht beeinträchtigt und sichere ihr (der Beschwerdeführerin 
1) letztlich Steuereinnahmen.

Die  Beschwerdeführerin  2  bringt  vor,  das  Gesuch  von  Unique  vom 
23. Februar 2006 um Festlegung der angefochtenen Projektierungszo-
ne  genüge  den  gesetzlichen  Formerfordernissen  nicht.  Weiter  habe 
sich  die  Vorinstanz  mit  ihren  im  Anhörungsverfahren  vorgebrachten 
Einwendungen  zur  fehlenden  Verhältnismässigkeit  der  angeordneten 
Massnahme nicht  auseinandergesetzt  und damit  ihren Anspruch auf 
rechtliches  Gehör  verletzt.  In  materieller  Hinsicht  macht  sie  einen 
schweren Eingriff  in  ihre  Eigentums-  und  Wirtschaftsfreiheit  geltend. 
Es  fehle  der  verfügten  Projektierungszone  an  einer  gesetzlichen 

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Grundlage und – aufgrund einer nicht genügend konkretisierten Pla-
nungsabsicht – an einem öffentlichen Interesse. Der Flughafenausbau 
könne selbst dann realisiert werden, wenn Unique ihr aufgrund des Er-
weiterungsbaus im Rahmen einer allfälligen späteren Enteignung eine 
höhere Entschädigung zu entrichten habe. Die Anordnung einer Pro-
jektierungszone sei aber auch untauglich, reiche doch selbst die maxi-
male Geltungsdauer von acht Jahren nicht aus, um in dieser Zeit eine 
Pistenverlängerung zu realisieren. Ihre privaten Interessen würden kla-
rerweise überwiegen, könne sie doch wegen des Bauverbots ihren Be-
trieb nicht erweitern. Zudem stünde die von Unique aufgrund des ge-
planten  Erweiterungsbaus  allenfalls  zu  bezahlende  Mehrentschädi-
gung in keinem Verhältnis zu den Gesamtkosten des Pistenausbaus.

E.
Mit  Zwischenverfügung  vom  20.  November  2007  wurden  die  Be-
schwerdeverfahren A-7633/2007 und A-7671/2007 vereinigt und unter 
der Geschäftsnummer A-7633/2007 weitergeführt.

F.
Das  BAZL  (nachfolgend:  Vorinstanz)  beantragt  mit  Vernehmlassung 
vom  17.  Dezember  2007,  die  Beschwerden  seien  abzuweisen.  Ihre 
Verfügung sei ausreichend begründet, hätten die Beschwerdeführerin-
nen mit  ihrer  Argumentation  auf  Beschwerdeebene doch den Nach-
weis  erbracht,  dass sie Umfang,  Inhalt  und Wirkung derselben ohne 
weiteres  erkannt  hätten.  Unter  diesen  Umständen  könne  von  einer 
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör keine Rede sein. Die 
von ihr  festgesetzte Projektierungszone entspreche den gesetzlichen 
Vorgaben. Die  verfügte  Dauer  der  Projektierungszone sei  notwendig 
und  aus  heutiger  Sicht  auch  ausreichend;  sollte  das  Plangenehmi-
gungsverfahren wider Erwarten bis im Oktober 2012 nicht abgeschlos-
sen sein, bestehe die Möglichkeit, diese um bis zu drei Jahre zu ver-
längern. Angesichts des nicht nur in finanzieller Hinsicht erheblichen 
Mehraufwands, der mit einer Entfernung von Neubauten bei einer all-
fälligen Pistenverlängerung verbunden wäre, erweise sich die Projek-
tierungszone auch als verhältnismässig.

G.
Unique  (nachfolgend:  Beschwerdegegnerin)  beantragt  in  ihrer  Be-
schwerdeantwort  vom 31. Januar  2008 ebenfalls  die  Abweisung der 
Beschwerden. Das von ihr eingereichte Gesuch vom 23. Februar 2006 

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um Festlegung der angefochtenen Projektierungszone weise – entge-
gen der Auffassung der Beschwerdeführerin 2 – keine formellen Män-
gel auf. Selbst wenn dem so wäre, wäre die zu beachtende Formvor-
schrift nur eine Ordnungsvorschrift, deren Verletzung durch das kanto-
nale Verfahren betreffend vorsorgliches Bauverbot  und insbesondere 
durch ihre Stellungnahme vom 23. Januar 2007 im Verlaufe des bun-
desrechtlichen Anhörungsverfahrens ohne weiteres geheilt worden sei.

Zum Materiellen führt sie unter anderem aus, die laufenden Koordinati-
onsgespräche hätten ergeben, dass die Verlängerung der Piste 10/28 
nicht  nur  eine  entfernte  Möglichkeit  darstelle,  sondern  offensichtlich 
ein grosses öffentliches Interesse daran bestehe, die diesbezügliche 
Entscheidungsfreiheit der Planungsorgane im Rahmen der Erarbeitung 
des SIL-Objektblattes zu wahren. Ein solches ergebe sich aber auch 
aus dem Umstand, dass dem Flughafen Zürich ein gewisses Entwick-
lungspotential  unter  möglichster  Schonung der  Bevölkerung und der 
Umwelt zuzugestehen sei. Das Plangenehmigungsgesuch für die Pis-
tenverlängerung könne ohne weiteres  innerhalb  der  maximalen Gel-
tungsdauer  der  Projektierungszone von acht  Jahren eingereicht  und 
öffentlich aufgelegt werden. Einerseits seien die von der Beschwerde-
führerin  1  berechneten  Zeitspannen  für  die  ersten  beiden  Phasen 
(Festsetzung des SIL-Objektblattes,  Durchführung einer Volksabstim-
mung) zu lang, andererseits habe diese ausser Acht gelassen, dass 
die dritte Phase (Durchführung des Plangenehmigungsverfahrens bis 
zu einer allfälligen rechtskräftigen Plangenehmigung) praktisch gänz-
lich entfalle, da mit der öffentlichen Auflage des Plangenehmigungsge-
suches  der  Enteignungsbann  die  Funktion  der  Projektierungszone 
übernehme. Es liege zweifellos im öffentlichen Interesse, auf dem für 
ein Werk zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben benötigten Land Neubau-
ten oder wertvermehrende Umbauten zu verhindern, welche den Aus-
bau des Werkes erschwerten oder verteuerten; dies gelte selbst dann, 
wenn der Träger der öffentlichen Aufgabe nicht der Staat sei. Die durch 
den Erweiterungsbau bedingte Mehrentschädigung, welche sie der Be-
schwerdeführerin 2 im Rahmen einer allfälligen Enteignung zu bezah-
len habe, sei sicher nicht als geringfügig zu bezeichnen. Bei den teu-
ren  Infrastrukturbauten  des  Bundes,  welche  durch  Projektierungszo-
nen gesichert werden sollen, bestehe in der Regel immer ein Missver-
hältnis zwischen den Gesamtbaukosten und den zu entrichtenden Ent-
eignungsentschädigungen. Würde  aus  diesem Umstand  bereits  eine 
Unverhältnismässigkeit der Massnahme abgeleitet, würde das Instru-
ment der Projektierungszone praktisch jeglichem Anwendungsbereich 

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entzogen. Auch  in  der  Landwirtschaftszone  sei  Bauen  grundsätzlich 
möglich und es sei nicht zum vorneherein auszuschliessen, dass der 
Kanton einmal seine Zustimmung zu einer Anpassung der Richt- und 
Nutzungsplanung erteilen werde; die Errichtung einer Projektierungs-
zone auf solchen Parzellen mache somit durchaus Sinn.

H.
In ihren Schlussbemerkungen vom 2. April 2008 hält die Beschwerde-
führerin 1 an ihren Anträgen und deren Begründung fest. Ergänzend 
führt sie unter anderem aus, selbst wenn der Bundesrat die Verlänge-
rung der Piste 10/28 ins SIL-Objektblatt aufnähme, bedürfe es neben 
dem Willen der Beschwerdegegnerin auch noch derjenige des Zürcher 
Regierungsrates, des Zürcher Kantonsrates und allenfalls des Zürcher 
Stimmvolkes.  Sogar  bei  teilweisem  Wegfall  der  von  ihr  angeführten 
dritten Phase würde das Verfahren bis zur Pistenerweiterung die acht-
jährige  Maximaldauer  der  Projektierungszone  höchstwahrscheinlich 
überschreiten.

I.
Die Beschwerdeführerin 2 machte von der Möglichkeit zu Schlussbe-
merkungen keinen Gebrauch.

J.
Mit Urteil vom 8. August 2008 verneinte das Bundesverwaltungsgericht 
das Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage, um eine Projektierungs-
zone vor Erlass eines SIL-Objektblattes zur Absicherung einer allfälli-
gen Verlängerung der Piste 10/28 festzulegen. Gestützt darauf  hiess 
es die Beschwerden der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 gut und hob 
die angefochtene Verfügung der Vorinstanz auf.

K.
Mit Urteil 1C_442/2008 vom 9. Juli 2009 hiess das Bundesgericht eine 
von der Beschwerdegegnerin erhobene Beschwerde gut, hob das Ur-
teil vom 8. August 2008 auf und wies die Sache an das Bundesverwal-
tungsgericht zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen zurück.

L.
Das Bundesverwaltungsgericht  führt  das wieder aufgenommene Ver-
fahren unter der Geschäftsnummer A-4654/2009 weiter.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesgericht hat in seinem Urteil 1C_442/2008 vom 9. Juli 2009 
(nachfolgend: Urteil  des Bundesgerichtes vom 9. Juli  2009) aufgrund 
einer Auslegung von Art. 37n des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 
1948 (LFG,  SR 748.0)  sowie  aufgrund der  faktischen Ausgangslage 
das Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage für den Erlass einer Pro-
jektierungszone  vor der Ausarbeitung eines SIL-Objektblattes für den 
Flughafen Zürich bejaht (vgl. E. 2.6) und das Urteil des Bundesverwal-
tungsgerichtes vom 8. August 2008 aufgehoben. Da vor Letzterem ver-
schiedene Rügen der Beschwerdeführerinnen noch nicht geprüft wor-
den sind (Frage der Verhältnismässigkeit, des öffentlichen Interesses, 
Einhaltung der  Formvorschriften  und  Verletzung des rechtlichen Ge-
hörs [vgl. E. 3]),  ist  dies auf  Anweisung des Bundesgerichtes hin im 
vorliegenden Verfahren nun nachzuholen.

2.
Beide  Beschwerdeführerinnen  rügen  vorab  eine  Verletzung  des  An-
spruchs auf rechtliches Gehör, weil sich die Vorinstanz mit den von ih-
nen im Anhörungsverfahren vorgebrachten Argumenten (insbesondere 
mit denjenigen zur Verhältnismässigkeit im engeren Sinn der angeord-
neten Massnahme) in der angefochtenen Verfügung nicht zureichend 
auseinandergesetzt habe.

2.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2  der Bundes-
verfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April 
1999 [BV, SR 101]) umfasst das Recht der Parteien, sich vor Erlass ei-
ner Verfügung zu äussern  (Art. 30 Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021]). Die Behörden müssen diese Äusserungen auch tatsächlich 
zur Kenntnis nehmen und sich damit in der Entscheidfindung und -be-
gründung sachgerecht auseinandersetzen. Sie sind jedoch nicht  ver-
pflichtet, sich zu allen Rechtsvorbringen der Parteien zu äussern, son-
dern  können  sich  auf  die  für  den  Entscheid  wesentlichen  Gesichts-
punkte  beschränken. Die  Betroffenen  müssen  aber  in  die  Lage  ver-
setzt werden, die Tragweite der Entscheidung zu beurteilen und diese 
in voller Kenntnis der Umstände an eine höhere Instanz weiterzuzie-
hen  (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwal-
tungsrecht, 5. Aufl., Zürich/ Basel/Genf 2006, Rz. 1680 sowie Rz. 1705 
ff.; vgl. auch BGE 129 I 232 E. 3.2, Urteil  des Bundesverwaltungsge-
richtes [BVGer] B-7914/2007 vom 15. Juli 2008 E. 5.2.1).

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2.2 Wird der  Anspruch auf  rechtliches Gehör verletzt,  muss die Be-
schwerdeinstanz den angefochtenen Hoheitsakt  grundsätzlich aufhe-
ben  und  zwar  ungeachtet  der  Erfolgsaussichten  in  der  Sache. Eine 
Heilung des Mangels ist jedoch möglich, wenn die unterlassene Anhö-
rung oder Begründung im Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird und 
die Beschwerdeinstanz die gleiche umfassende Überprüfungsbefugnis 
wie  die  Vorinstanz  hat.  Sie  kommt  aber  nur  bei  nicht  besonders 
schwerwiegenden Mängeln in Frage und soll  die Ausnahme bleiben. 
Eine mangelhafte Begründung kann vor Bundesverwaltungsgericht ge-
heilt  werden, indem die Vorinstanz dort  ihre Entscheidgründe darlegt 
und der betroffenen Partei  im Rahmen eines zweiten Schriftenwech-
sels  die  Möglichkeit  eingeräumt  wird,  sich  dazu  zu  äussern 
(HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz. 1709 f.  mit  Hinweisen;  ANDRÉ 
MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem Bun-
desverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 153 ff. Rz. 3.110 ff.).

2.3 Vorliegend haben die Beschwerdeführerinnen mit ihren Ausführun-
gen auf Beschwerdeebene den Nachweis erbracht, dass sie sich der 
Tragweite der angefochtenen Verfügung durchaus bewusst waren. Un-
ter  diesen Umständen ist  die  Vorinstanz ihrer  Begründungspflicht  je-
doch in zureichendem Masse nachgekommen, zumal sie sich – wenn 
auch nur kurz – zur Verhältnismässigkeit der Projektierungszone und 
zu den übrigen für  den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkten ge-
äussert hat. Aber selbst wenn eine Verletzung der Begründungspflicht 
zu  bejahen wäre,  müsste  diese als  im Rechtsmittelverfahren geheilt 
betrachtet werden: Denn einerseits ist dieser Mangel nicht als schwer-
wiegend  zu  qualifizieren  und  die  Beschwerdeführerinnen  haben  vor 
dem  mit  voller  Kognition  ausgestatteten  Bundesverwaltungsgericht 
(vgl.  Art. 49  VwVG)  ihre  Standpunkte  (erneut)  umfassend  darlegen 
können;  andererseits  hat  insbesondere  die  Beschwerdegegnerin  im 
Rahmen ihrer Beschwerdeantwort zur Verhältnismässigkeit umfassend 
Stellung bezogen und den Beschwerdeführerinnen damit Gelegenheit 
gegeben, sich im Rahmen von Schlussbemerkungen (erneut) dazu zu 
äussern.

3.
3.1 Die  Beschwerdeführerin  2  macht  geltend,  das  Gesuch  der  Be-
schwerdegegnerin vom 23. Februar  2006 um Festsetzung der  bean-
tragten  Projektierungszone  genüge  den  Anforderungen  von  Art. 27h 
Abs. 1  der  Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur 
der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1) nicht, fehle doch im Erläuterungsbe-

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richt vom 12. Januar 2006 insbesondere eine Begründung, für welche 
Zeitdauer das Gebiet freigehalten werden solle,  sowie Ausführungen 
darüber,  ob  und  welche  Interessen  die  Projektierungszone  berühre 
und wie sie mit den Anforderungen der Raumplanung abgestimmt sei.

3.2 Die Beschwerdegegnerin hat ihrem Antrag vom 23. Februar 2006 
"auf Festlegung einer Projektierungszone für die Verlängerung der Pis-
te 10/28 West des Flughafens Zürich" einen Plan vom 12. Januar 2006 
im Massstab 1 : 5'000 mit einer genauen Beschreibung der Projektie-
rungszone (vgl. Art. 27h Abs. 1 Bst. a VIL) sowie einen Erläuterungs-
bericht vom 12. Januar 2006 mit einer (als solche von der Beschwer-
deführerin 2 auf Beschwerdeebene nicht mehr beanstandeten) Zweck-
begründung  (Ziff.  1)  beigelegt  (vgl.  Art.  27h  Abs. 1  Bst.  b  VIL). Aus 
Letzterer ergibt sich auch, dass die Projektierungszone den laufenden 
SIL-Prozess absichern soll. Da im Zeitpunkt  des Verfügungserlasses 
ein Ende des SIL-Prozesses noch nicht absehbar war, kam die Vorins-
tanz nicht umhin, – wie von der Beschwerdegegnerin implizit beantragt 
– eine Projektierungszone für die vorerst maximal mögliche Dauer von 
fünf  Jahren  anzuordnen  (vgl.  E. 2.1.5  der  angefochtenen  Verfügung 
sowie  E. 7.1  nachfolgend). Damit  ist  jedoch  der  Nachweis  erbracht, 
dass die Begründung für die Zeitdauer (vgl. Art. 27h Abs. 1 Bst. b VIL), 
welche der  Vorinstanz die Prüfung der  zeitlichen Erforderlichkeit  der 
Projektierungszone  ermöglichen  soll,  ausreichend  war.  Die  von  der 
Projektierungszone berührten Interessen der Grundeigentümer wiede-
rum (vgl. Art. 27h Abs. 1 Bst. c VIL) ergeben sich in genügendem Mas-
se aus dem eingereichten Plan; eine Abstimmung mit den Anforderun-
gen der Raumplanung (vgl. Art. 27h Abs. 1 Bst. c VIL) ist vorderhand 
nicht möglich, befindet sich doch das SIL-Objektblatt für den Flughafen 
Zürich und eine damit verbundene Anpassung des kantonalen Richt-
planes noch in Ausarbeitung (vgl. zur Übereinstimmung mit den Zwi-
schenergebnissen des SIL-Prozesses E. 5.2.2). Unter diesen Umstän-
den ist die Beschwerdegegnerin aber den Formerfordernissen gemäss 
Art. 27h Abs. 1 VIL vollumfänglich nachgekommen.

4.
Die Festlegung einer Projektierungszone gemäss Art. 37n LFG zur Ab-
sicherung einer allfälligen Verlängerung der Piste 10/28 nach Westen 
bewirkt  einen Eingriff  in  die Eigentumsgarantie  (Art. 26 BV)  der  Be-
schwerdeführerin 2 und der Beschwerdeführerin 1 (soweit sie wie eine 
Privatperson  betroffen  ist  [JÖRG PAUL MÜLLER/MARKUS SCHEFER,  Grund-
rechte in der Schweiz: im Rahmen der Bundesverfassung, der EMRK 

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und der UNO-Pakte, 4. Aufl.,  Bern 2008, S.1019 f.;  PIERRE TSCHANNEN/ 
ULRICH ZIMMERLI,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  2. Aufl.,  Bern  2005, 
§ 63 Rz. 18]) sowie in die Wirtschaftsfreiheit der Beschwerdeführerin 2 
(Art. 27 BV) und muss somit auf einer gesetzlichen Grundlage beru-
hen,  im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig  sein  (vgl. 
Art. 36 BV). Nachdem das Bundesgericht das Vorliegen einer gesetzli-
chen Grundlage bejaht hat (vgl. bereits E. 1 hiervor), bleibt zu prüfen, 
ob  auch  die  beiden  weiteren  Voraussetzungen  für  den  Erlass  einer 
Projektierungszone gegeben sind.

5.
5.1 Die Beschwerdegegnerin ist als Konzessionärin verpflichtet, einen 
ordnungsgemässen,  sicheren Flughafenbetrieb zu gewährleisten und 
für die dafür  erforderliche Infrastruktur besorgt  zu sein (vgl. Art. 36a 
Abs. 2 LFG). Der Flughafen Zürich hat eine grosse volkswirtschaftliche 
Bedeutung,  stellt  eine Schlüsselinfrastruktur  für  die Befriedigung der 
Mobilitätsnachfrage von Wirtschaft und Gesellschaft dar und soll seine 
Rolle als  eine der grossen europäischen Drehscheiben des Weltluft-
verkehrs wahrnehmen können (vgl. Bericht des Bundesrates über die 
Luftfahrtpolitik der Schweiz 2004 vom 10. Dezember 2004 [BBl 2005 II 
1781 S. 1837 und S. 1841]; provisorischer Schlussbericht des SIL-Pro-
zesses Flughafen Zürich vom 7. August 2009 S. 11; SIL vom 18. Okto-
ber 2000 Teil III  B1). Es ist  somit  ohne weiteres ein übergeordnetes 
nationales Interesse darin zu sehen, dem Flughafen Zürich ein gewis-
ses  Entwicklungspotential  zuzugestehen  und  ihm  die  Realisierung 
kompetitiver Luftverkehrsverbindungen und der zu diesem Zweck be-
nötigten Infrastruktur zu ermöglichen.

5.2
5.2.1 Eine  Projektierungszone  bezweckt,  Grundstücke  für  künftige 
Flughafenanlagen freizuhalten (vgl. Art. 37n Abs. 1 LFG). Das öffentli-
che Interesse an deren Errichtung setzt  dabei  insbesondere voraus, 
dass eine einigermassen verfestigte und begründete Planungsabsicht 
besteht. An die Bestimmtheit dieser Absicht dürfen allerdings keine zu 
hohen Anforderungen gestellt werden, da die Planung ja nicht im Ver-
fahren der Festsetzung von Projektierungszonen, sondern später ver-
wirklicht wird. Die Planungsabsicht ist daher wesensgemäss von einer 
gewissen Unbestimmtheit geprägt und wird oftmals erst im Verlauf der 
weiteren Planung nach und nach konkretisiert. Ziel ist es, mit der Pro-
jektierungszone die Entscheidungsfreiheit  der Planungsorgane zu si-
chern; folglich ist auszuschliessen, was immer die Planungsabsicht be-

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hindern könnte (vgl. in Bezug auf Planungszonen: BERNHARD WALDMANN/
PETER HÄNNI,  Handkommentar zum Raumplanungsgesetz,  Bern  2006, 
Rz. 13 zu Art. 27, sowie BGE 113 Ia 362 E. 2a; zur Verwandtschaft von 
Planungs-  und  Projektierungszone  vgl.  Urteil  des  Bundesgerichtes 
vom 9. Juli 2009 E. 2.4.6 mit Verweis auf  ALEXANDER RUCH, Kommentar 
RPG, Zürich 1999, Rz. 5 ff. zu Art. 27).

5.2.2 Das Bundesgericht  hat  in  seinem Urteil  vom 9. Juli  2009  das 
Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage für den Erlass einer Projektie-
rungszone vor Erlass eines SIL-Objektblattes für den Flughafen Zürich 
bejaht, der Projektierungszone unter anderem eine Sicherungsfunktion 
für  die  Ausarbeitung  des  SIL-Objektblattes  zugesprochen  (vgl. 
E. 2.4.3, 2.4.6 in fine sowie 2.4.9 in fine) und damit indirekt zum Aus-
druck  gebracht,  dass  es  die  Planungsabsicht  auch  dann  als  hinrei-
chend konkretisiert  erachtet,  wenn die Sachplanung als solche noch 
nicht  abgeschlossen ist. Zum selben Ergebnis gelangt,  wer sich den 
aktuellen Stand des SIL-Prozesses vor Augen führt: Der Bund hat an-
fangs Juli  2008 den Beschluss  gefällt,  die  Betriebsvarianten E opti-
miert und E DVO auf dem bestehenden Pistensystem sowie die Vari-
ante J optimiert mit Pistenverlängerung als Grundlage für die Erarbei-
tung des SIL-Objektblattes zu verwenden. Momentan befindet sich der 
Entwurf des Schlussberichtes zum SIL-Prozess noch bis Ende Okto-
ber 2009 bei den betroffenen Kantonen, Bundesstellen und Perimeter-
gemeinden  in  Konsultation;  der  Entwurf  des  SIL-Objektblattes  soll 
nächstes Jahr vorliegen. Unter diesen Umständen ist die Sachplanung 
jedoch  bereits  soweit  fortgeschritten  und  auf  drei  Betriebsvarianten 
(darunter  diejenige  der  Verlängerung  der  Piste  10/28  nach  Westen) 
eingeschränkt,  dass  von  einer  zureichend  verfestigten  Planungsab-
sicht bezüglich der Pistenverlängerung auszugehen ist. Mit der Projek-
tierungszone wird somit letztlich die im öffentlichen Interesse liegende 
Entscheidungsfreiheit des Bundesrates bei der definitiven Beschluss-
fassung über das SIL-Objektblatt gewahrt.

5.3
5.3.1 Die Beschwerdeführerin 2 erhebt den Einwand, eine allfällige im 
öffentlichen  Interesse  liegende  Erweiterung  des  Flughafens  Zürich 
könne auch dann erfolgen, wenn sie ihren Erweiterungsbau realisiere 
und die Beschwerdegegnerin  ihr  eine höhere Enteignungsentschädi-
gung zu entrichten habe; letztlich verfolge die Beschwerdegegnerin mit 
der Projektierungszone nur private Interessen.

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5.3.2 Die Beschwerdegegnerin ist ein privatrechtlich organisiertes ge-
mischtwirtschaftliches  Unternehmen  (vgl.  §  2  des  Gesetzes  vom 
12. Juli  1999 über den Flughafen Zürich [Flughafengesetz; LS 748.1] 
i.V.m. Art.  762  des  Obligationenrechts  vom 30. März  1911  [OR,  SR 
220]). Charakteristisch an diesem Gebilde ist  die doppelte Zweckbe-
stimmung, welche die Gewinnstrebigkeit und die Verwirklichung öffent-
licher Interessen miteinander verbindet (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., 
Rz. 1496). Demzufolge werden neben öffentlichen (vgl. hierzu bereits 
E. 5.1 hiervor) oft zugleich auch private Interessen angestrebt. Vorlie-
gend werden jedoch mit der Festsetzung einer Projektierungszone und 
der damit  einhergehenden Verhinderung eines Erweiterungsbaus der 
Beschwerdeführerin 2 weitgehend öffentliche Interessen verfolgt: Denn 
einerseits ist die öffentliche Hand durch den Kanton Zürich am Aktien-
kapital der Unique beteiligt (vgl. § 8 des Flughafengesetzes) und folg-
lich als  Aktionärin  ebenfalls an einem haushälterischen Umgang der 
Beschwerdegegnerin mit ihren Finanzen interessiert; andererseits er-
gibt sich bereits (indirekt) aus dem Gesetz (vgl. Art. 37o Satz 3 LFG), 
dass die Bezahlung einer Mehrentschädigung verhindert werden soll. 
Zudem hätte eine spätere Beseitigung des Erweiterungsbaus nicht nur 
die  Ausrichtung  einer  höheren  Enteignungsentschädigung,  sondern 
auch  ein  allenfalls  umfangreiches  und  damit  langwieriges  Enteig-
nungsverfahren zur Folge. Dies kann aber weder im Interesse der Be-
schwerdegegnerin noch des Staates liegen. Es ist somit festzuhalten, 
dass ein öffentliches Interesse an der Anordnung der strittigen Projek-
tierungszone besteht.

6.
Eine Projektierungszone ist verhältnismässig (Art. 5 Abs. 2 BV), wenn 
sie  zur  Verwirklichung  der  im  öffentlichen  Interesse  liegenden  Ziele 
(vgl. hierzu bereits E. 5.1 ff. hiervor) geeignet, erforderlich und zumut-
bar ist. Geeignet ist sie dann, wenn mit ihr die angestrebten Ziele er-
reicht werden können oder sie zu deren Erreichung einen nicht zu ver-
nachlässigenden Beitrag leisten kann (sogenannte Zwecktauglichkeit). 
Erforderlichkeit liegt vor, wenn mit keiner gleichermassen geeigneten, 
aber für die Eigentümer weniger einschneidenden Massnahme der an-
gestrebte Erfolg ebenso erreicht werden kann (sachliche Erforderlich-
keit), die Projektierungszone von ihrem örtlichen Wirkungsbereich her 
nicht  weiter  ausgreift  als  nötig  (räumliche Erforderlichkeit)  und  nicht 
länger dauert als zur Zielerreichung notwendig ist (zeitliche Erforder-
lichkeit)  [sogenanntes Übermassverbot]. Sie ist  schliesslich nur dann 
gerechtfertigt, wenn eine angemessene Zweck-Mittel-Relation besteht, 

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d.h. der damit verbundene Eingriff  in die Rechtsstellung der betroffe-
nen Eigentümer im Vergleich zur Bedeutung der verfolgten öffentlichen 
Interessen nicht unvertretbar schwer wiegt (sogenannte Zumutbarkeit; 
vgl.  allgemein  zum  Verhältnismässigkeitsprinzip:  TSCHANNEN/ZIMMERLI, 
a.a.O., § 21 Rz. 1 ff.; zur Verhältnismässigkeit in Bezug auf Planungs-
zonen vgl. WALDMANN/HÄNNI, a.a.O., Rz. 14 ff. zu Art. 27).

7.
Die  Beschwerdeführerinnen  sprechen  der  angeordneten  Projektie-
rungszone die Eignung für die Freihaltung von Land für eine allfällige 
Verlängerung der  Piste  10/28 nach Westen ab, da sich  diese innert 
dem gesetzlichen Zeitrahmen nicht verwirklichen lasse.

7.1 In den Projektierungszonen dürfen keine baulichen Veränderungen 
vorgenommen  werden,  die  deren  Zweck  widersprechen  (Art.  37o 
LFG). Sie fallen mit der rechtskräftigen Festlegung der Baulinien, spä-
testens aber nach fünf Jahren, dahin und können um höchstens drei 
Jahre  verlängert  werden  (Art.  37p  Abs. 1  LFG). Mit  der  öffentlichen 
Auflage des Plangenehmigungsgesuches wird ihre Wirkung durch die-
jenige des Enteignungsbannes abgelöst, welcher ab diesem Zeitpunkt 
verhindern soll, dass ohne Zustimmung des Enteigners die Enteignung 
erschwerende rechtliche oder tatsächliche Verfügungen getroffen wer-
den  (Art. 37d  Abs.  3  LFG  i.V.m.  Art.  42  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Juni 1930 über die Enteignung [EntG, SR 711]). Steht bereits vor 
Ablauf der Projektierungszone fest, dass die geplante Flughafenanlage 
nicht ausgeführt  wird, ist sie umgehend aufzuheben (Art. 37p Abs. 2 
LFG).

7.2 Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Maximalfrist  der Projek-
tierungszone  von  acht  Jahren  muss  das  Plangenehmigungsgesuch 
folglich grundsätzlich bis  spätestens am 15. Oktober 2015 beim De-
partement  für  Umwelt,  Verkehr,  Energie  und Kommunikation  (UVEK) 
eingereicht und öffentlich aufgelegt werden, um die betroffenen Grund-
stücke von Neubauten freihalten zu können (Datum der angefochtenen 
Verfügung: 15. Oktober 2007). In ihrer Medienmitteilung vom 13. Au-
gust  2009  hat  die  Vorinstanz  den  Entwurf  des  SIL-Objektblattes  für 
den Flughafen Zürich für nächstes Jahr sowie dessen abschliessende 
Genehmigung durch den Bundesrat für das Jahr 2012 in Aussicht ge-
stellt.  Die  Beschwerdegegnerin  ihrerseits  geht  davon  aus,  dass  an-
schliessend innerhalb eines Jahres gestützt auf die § 10 und 19 des 
Flughafengesetzes die Ausarbeitung des Antrages an den Kantonsrat, 

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die Beratung und Beschlussfassung im Parlament sowie die Volksab-
stimmung  über  die  Pistenverlängerung  erfolgen  kann.  Selbst  wenn 
sich die Volksabstimmung um ein Jahr verzögern sollte und für die Ein-
gabe  des Plangenehmigungsgesuches beim UVEK zusätzlich  einige 
Monate  eingerechnet  werden,  kann somit  die  achtjährige  Frist  ohne 
weiteres eingehalten werden. Unter diesen Umständen ist aus heutiger 
Sicht  aber  nicht  auszuschliessen,  dass die  Projektierungszone ihren 
Zweck erfüllen wird. Sollte der gesetzliche Zeitrahmen wider Erwarten 
nicht genügen (beispielsweise aufgrund einer weiteren allfälligen Ver-
zögerung  durch  einen  positiven  Ausgang  der  voraussichtlich  im 
Frühsommer  2010  stattfindenden  kantonalen  Volksabstimmung  über 
die  Einführung  eines  Pistenaus-  und  -neubauverbotes),  ist  mit  dem 
Bundesgericht  (vgl.  Urteil  vom  9. Juli  2009  E. 2.5.2)  übereinzustim-
men,  dass  die  Beschwerdegegnerin  diesfalls  das  Risiko  für  die 
Fristeinhaltung zu tragen hat und mit ihm die negativen Folgen eines 
Fristablaufes vor öffentlicher Auflage des Plangenehmigungsgesuches.

7.3 Anzufügen bleibt, dass die Projektierungszone gemäss Bundesge-
richt  insbesondere  auch  der  Absicherung  des  SIL-Prozesses  dient 
(vgl. bereits E. 5.2.2). Dieser wird jedoch – wie in vorstehender Erwä-
gung  bereits  ausgeführt  –  nach  momentanem Kenntnisstand  bis  im 
Jahre 2012, d.h. innerhalb der gesetzlichen Maximalfrist von acht Jah-
ren,  abgeschlossen sein. Unter  diesen Umständen vermag aber  die 
Projektierungszone zweifelsohne zumindest  einen Teil ihres Zweckes 
zu erfüllen und ist diesbezüglich auch eine geeignete Massnahme.

8.
8.1 Das  Verwaltungsgericht  des  Kantons  Zürich  hat  in  seinem  Ent-
scheid vom 12. September 2007 (VB.2007.00066) festgehalten, dass 
ein  auf  die  Baugrundstücke der  Beschwerdeführerin  2  beschränktes 
vorsorgliches Bauverbot nach kantonalem Recht unzulässig ist. Es be-
steht somit in sachlicher Hinsicht kein (räumlich) milderes Mittel,  um 
den beabsichtigten Zweck (Absicherung einer  allfälligen Erweiterung 
der Piste 10/28 nach Westen) zu erreichen. Auch die räumliche Erfor-
derlichkeit ist zu bejahen, ist doch der voraussichtliche Landbedarf für 
eine allfällige Pistenverlängerung um 454 Meter (inkl. die dazugehöri-
gen Rollwege, die Servicestrassen, die Sicherheitszone im Pistenend-
bereich sowie die Flughafenumzäunung mit Umfahrungsstrasse) durch 
das Gesuch der Beschwerdegegnerin, durch den von ihr eingereichten 
Plan, durch den Erläuterungsbericht (vgl. hierzu bereits E. 3.2 hiervor) 
sowie  durch  die  technische  Machbarkeitsstudie  vom  29.  April  2005 

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ohne weiteres ausgewiesen und greift  von seinem Umfang her nicht 
weiter  aus als  notwendig. Für eine  zeitlich massvolle  Einschränkung 
der Grundeigentümerbefugnisse wiederum ist bereits Art. 37p LFG be-
sorgt,  welcher von Gesetzes wegen die Frist  der Projektierungszone 
auf fünf Jahre (bzw. acht mit Verlängerung) beschränkt und deren um-
gehende  Aufhebung  verlangt,  wenn  die  geplante  Flughafenanlage 
nicht gebaut wird.

8.2 Die Beschwerdeführerin 1 wendet ein, die vorgesehene Projektie-
rungszone schiesse weit über ihr Ziel hinaus, betreffe sie doch mehr-
heitlich Grundstückparzellen in der Landwirtschaftszone bzw. Strassen 
und Wege. Auf diesen sei jedoch eine Überbauung nicht zu befürch-
ten, da die kommunale Richt- und Nutzungsplanung nur nach vorgän-
giger Zustimmung des Kantons angepasst werden könne; zudem sei-
en auf dem ebenfalls von der Projektierungszone erfassten und bereits 
überbauten  Nachbargrundstück  der  Firma  B._______  nach  ihrem 
Kenntnisstand keine baulichen Veränderungen zu erwarten.

8.3 Es trifft zwar zu, dass die Projektierungszone mehrheitlich Parzel-
len in der Landwirtschaftszone erfasst (ca. 20 von insgesamt rund 24.3 
Hektaren  [vgl.  technische  Machbarkeitsstudie  vom  29.  April  2005, 
S. 10]). Wie sich aber bereits aus E. 8.1 ergibt, hat die Projektierungs-
zone das gesamte, für eine allfällige Erweiterung der Piste 10/28 erfor-
derliche Gebiet zu umfassen und kann nicht einzig auf die Baugrund-
stücke der Beschwerdeführerin 2 beschränkt werden. Es ist somit nicht 
zu  vermeiden,  dass  dadurch  auch  Parzellen  erfasst  werden,  welche 
aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen momentan nicht überbaut 
werden (können). Dazu kommt, dass es grundsätzlich möglich ist,  in 
einer  Landwirtschaftszone  ohne  vorgängige  Nutzungsplanänderung 
Bauten zu errichten (vgl. Art. 16a und Art. 24 des Raumplanungsge-
setzes vom 22. Juni 1979 [RPG, SR 700]). Es macht somit durchaus 
Sinn, die Projektierungszone auch auf diese Gebiete zu erstrecken.

9.
Abschliessend  bleibt  zu  prüfen,  ob  das  öffentliche  Interesse  an  der 
Freihaltung von Grundstücken für eine mögliche Verlängerung der Pis-
te 10/28 allfällige andere private oder öffentliche Interessen überwiegt 
(vgl. hierzu auch Art. 27h Abs. 2 VIL).

9.1 Die  Beschwerdeführerin  1  bringt  vor,  die  Beschwerdegegnerin 
müsse die Beschwerdeführerin 2 bei einer allfälligen Verlängerung der 
Piste 10/28 für den Verlust ihrer Grundstücke und die Kosten für die 

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Neuerrichtung  ihres  Betriebes  unabhängig  davon  entschädigen,  ob 
diese  ihr  geplantes  Ausbauvorhaben  nun  realisiere  oder  nicht.  Der 
Hauptteil  des  Schadens  (20-25  Millionen  Franken)  sei  somit  bereits 
eingetreten und die von der Beschwerdegegnerin durch das Bauverbot 
zu  erzielende  Einsparmöglichkeit  bloss  geringfügig.  Die  Projektie-
rungszone verunmögliche der  Beschwerdeführerin  2 über  Jahre hin-
weg, ihre Betriebsabläufe effizienter und kostengünstiger auszugestal-
ten. Ohne Projektierungszone könne diese sich dagegen wirtschaftlich 
frei entfalten, was letztlich Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sichere; 
zudem werde sie (die Beschwerdeführerin 1) diesfalls als Wohn- und 
Arbeitsort  im Standortwettbewerb gegenüber  anderen Gemeinden in 
der Flughafenregion nicht unnötig benachteiligt.

Die Beschwerdeführerin 2 macht geltend, ihre privaten Interessen sei-
en eindeutig höher zu gewichten als diejenigen der Beschwerdegeg-
nerin, könne sie doch wegen des Bauverbots ihren Betrieb nicht erwei-
tern, die Betriebsabläufe dadurch nicht effizienter und kostengünstiger 
gestalten und werde in ihrer Entwicklung gehemmt. Zudem stünde die 
von der  Beschwerdegegnerin  aufgrund  des geplanten  Erweiterungs-
baus allenfalls zu bezahlende Mehrentschädigung in keinem Verhältnis 
zu den Gesamtkosten des Pistenausbaus, welche mindestens einige 
hundert Millionen Franken betragen würden.

9.2 Wie bereits ausgeführt  (vgl. E. 5.1) besteht aus volkswirtschaftli-
chen  Überlegungen  ein  grosses  öffentliches  Interesse  daran,  dem 
Flughafen  Zürich  ein  gewisses  Entwicklungspotential  zuzugestehen. 
Eine durch den Pistenausbau ermöglichte Erweiterung der Betriebska-
pazitäten des Flughafens und eine damit  verbundene Schaffung von 
neuen Arbeitsplätzen würde letztlich auch der  Beschwerdeführerin  1 
zugutekommen, könnte sie doch diesfalls durch den Zuzug neuer Ein-
wohner  und  vom Flughafen  abhängiger  Betriebe  ihre  Steuereinnah-
men erhöhen. Dass die Projektierungszone, die eine solche allfällige 
Entwicklung absichern soll,  allenfalls zu vorübergehenden Steuerein-
bussen führt, ist unter diesen Umständen von ihr hinzunehmen. Glei-
ches gilt  für die der Festsetzung einer Projektierungszone entgegen-
stehenden privaten Interessen der Beschwerdeführerin 2: Auch diese 
haben gegenüber dem öffentlichen Interessen hinten anzustehen, ist 
dieses  doch  höher  zu  gewichten  als  ihre  Interessen  an  einer 
Kostenoptimierung und wirtschaftlichen Entfaltung.

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9.3 Was schliesslich  das  Argument  des  Missverhältnisses  zwischen 
der  allenfalls  zu  entrichtenden  Mehrentschädigung  für  den  Erweite-
rungsbau und den Gesamtkosten des Pistenausbaus bzw. der gering-
fügigen Einsparmöglichkeit durch die Verhängung einer Bausperre an-
belangt, ist  – übereinstimmend mit  der Beschwerdegegnerin – dage-
gen einzuwenden, dass bei Grossprojekten wie einer Pistenverlänge-
rung die Gesamtkosten immer wesentlich höher ausfallen als die zu 
leistenden Enteignungsentschädigungen. Würde  man daher  der  Auf-
fassung der Beschwerdeführerinnen folgen, würde der Projektierungs-
zone gemäss Art. 37n ff. LFG jeglicher Anwendungsbereich entzogen. 
Zudem besteht an jeder (auch noch so geringen) Einsparmöglichkeit 
ein öffentliches Interesse (vgl. bereits E. 5.3.2 hiervor).

10.
Gestützt auf vorstehende Erwägungen ergibt sich somit, dass sich die 
verfügte  Projektierungszone  als  rechtmässig  erweist.  Die  Beschwer-
den der Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sind daher abzuweisen.

11.
11.1 Die  Verfahrenskosten  werden  in  der  Regel  der  unterliegenden 
Partei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Gemeinden werden nur dann 
kostenpflichtig,  wenn sie (kumulativ) die Beschwerde erhoben haben 
und wenn es um ihre Vermögensinteressen geht (Art. 63 Abs. 2 VwVG; 
MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O.,  S. 209  Rz. 4.49).  Da  sich  die  Be-
schwerdeführerin 1 primär nur für die aus ihrer Sicht korrekte Erfüllung 
der Staatsaufgaben verwendet hat, hat sie keine Verfahrenskosten zu 
übernehmen. Die private Beschwerdeführerin 2 hingegen wird kosten-
pflichtig und hat von den Verfahrenskosten, welche für die beiden ver-
einigten Verfahren auf  insgesamt Fr. 3'000.-  zu  bestimmen sind,  an-
teilsmässig Fr. 1'500.- zu tragen.

11.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei ist von Amtes wegen 
oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige 
und verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG 
i.V.m. Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]). Der Anwalt der Beschwerdegegnerin hat eine Kostennote 
im Betrag von Fr. 9'910.60 eingereicht, welche mit Blick auf den für die 
Vertretung als notwendig erscheinenden Arbeitsaufwand (insbesonde-
re Ausfertigung einer Beschwerdeantwort)  zu hoch ausfällt. Die Kos-
tennote wird daher auf pauschal Fr. 6'000.- gekürzt. Auferlegt wird die 

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Parteieentschädigung in  erster  Linie der unterliegenden Gegenpartei 
im Rahmen ihrer  Leistungsfähigkeit,  wenn sich diese mit  selbständi-
gen Begehren am Verfahren beteiligt  hat  (Art. 64 Abs. 2 und Abs. 3 
VwVG). Die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 sind folglich zu verpflich-
ten, der Beschwerdegegnerin anteilsmässig eine Parteientschädigung 
in der Höhe von je Fr. 3'000.- zu bezahlen.

Seite 18

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerden werden abgewiesen.

2.
Von den Verfahrenskosten werden der Beschwerdeführerin 2 anteils-
mässig Fr. 1'500.- auferlegt. Dieser Betrag wird mit dem von ihr geleis-
teten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.- verrechnet und die Differenz von 
Fr. 500.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurück-
erstattet.  Hierzu  hat  die  Beschwerdeführerin  2  dem  Bundesverwal-
tungsgericht ihre Kontonummer bekannt zu geben.

3.
Der  Beschwerdegegnerin  wird  eine  Parteientschädigung  von 
Fr. 6'000.- zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführerinnen 1 
und 2 je Fr. 3'000.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Ur-
teils zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 (Gerichtsurkunde)
- die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde)
- das BAZL (Einschreiben)
- das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde)
- den Kanton Zürich (Einschreiben)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Forster Lars Birgelen

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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