# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 30244368-4fe1-581d-91da-60689f4ee5c7
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 28.08.2025 ZR1 2025 35
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-35_2025-08-28.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 28. August 2025
mitgeteilt am 29. August 2025

Referenz ZR1 25 35

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Bäder Federspiel, Vorsitz
Michael Dürst und Schmid Christoffel
Ehrenzeller, Aktuarin

Parteien A.________
Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Silvia Däppen

gegen

B.________
Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Alexander Egli

und

C.________
Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. HSG Monika Brenner

Gegenstand Umteilung Obhut und Neuregelung Unterhalt

Anfechtungsobj. Entscheid des Regionalgerichts Plessur vom 2. Mai 2024,
mitgeteilt am 20. Februar 2025 (Proz. Nr. 115-2019-78)

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Sachverhalt

A. A.________ (nachfolgend: Tochter), geboren am _____ 2011, ist die Tochter 
von C.________ (nachfolgend: Vater) und B.________ (nachfolgend: Mutter). Die 
Eltern waren nie miteinander verheiratet.

B. Die Betreuungs- und Unterhaltssituation betreffend die Tochter wurde durch 
einen behördlich genehmigten Vertrag vom 12. März 2012 geregelt. Mit Entscheid 
der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (nachfolgend: KESB) Nordbünden 
vom 25. Februar 2016 wurde unter anderem eine Besuchsrechtsbeistandschaft für 
die Tochter errichtet.

C. Am 10. November 2016 machte der Vater am Regionalgericht Plessur eine 
Klage betreffend Abänderung der Kindesunterhaltsbeiträge (Proz. Nr. 115-2016-66) 
sowie ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Proz. Nr. 135-2016-792) 
rechtshängig. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde ein Gutachten betreffend die 
Tochter und die Erziehungsfähigkeit der Eltern eingeholt. Als Gutachterinnen 
wurden Dr. rer. nat. D.________ und M.Sc. E.________, beide Kinder- und 
Jugendpsychiatrische Dienste O.1.________, eingesetzt. Das von ihnen erstellte 
Gutachten datiert vom 29. Januar 2018 und wurde am 8. Mai 2018 ergänzt. 
Nachdem die Parteien einen umfassenden Vergleich erzielt hatten, in welchem sie 
sich unter anderem darauf einigten, dass die Obhut über die Tochter der Mutter 
zukommt, wurden die Verfahren mit Entscheid des Regionalgerichts Plessur vom 
19. Juni 2018 abgeschlossen.

D. Nach Eingang von Gefährdungsmeldungen betreffend die Tochter verfügte 
die KESB Nordbünden mit superprovisorischem Entscheid vom 1. Mai 2019 unter 
anderem den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern, die 
vorübergehende Unterbringung der Tochter zunächst im Spital F.________, danach 
im Heim G.________, sowie die Begleitung sämtlicher Kontakte beider Eltern mit 
der Tochter. Mit Entscheid vom 8. Mai 2019 betreffend vorsorgliche Massnahmen 
bestätigte die KESB Nordbünden diese superprovisorischen Anordnungen.

E. Am 14. November 2019 reichte der Vater beim Regionalgericht Plessur eine 
Klage auf Abänderung des Entscheids des Regionalgerichts Plessur vom 19. Juni 
2018 ein (Proz. Nr. 115-2019-78). Er beantragte, ihm sei die alleinige Obhut über 
die Tochter zuzuteilen, während der Mutter ein angemessenes begleitetes 
Besuchsrecht einzuräumen sei. Sodann sei der Unterhalt der Tochter neu zu regeln.

F. Mit prozessleitender Verfügung des Regionalgerichts Plessur vom 20. 
Dezember 2019 wurde Rechtsanwältin Silvia Däppen zunächst superprovisorisch 

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als Kindesvertreterin der Tochter für das Hauptverfahren (Proz. Nr. 115-2019-78) 
und sämtliche aktuellen oder künftigen Nebenverfahren eingesetzt. Mit Verfügung 
vom 5. Februar 2020 bestätigte das Regionalgericht Plessur diese Einsetzung. 

G. Am 20. Januar 2020 ordnete das Regionalgericht Plessur die Einholung 
eines zweiten Gutachtens über die Tochter sowie über die Erziehungsfähigkeit der 
Eltern ein. Als Gutachterinnen wurden erneut Dr. rer. nat. D.________ und M.Sc. 
E.________ eingesetzt. Das zweite Gutachten datiert vom 16. September 2020.

H. Mit Entscheid vom 4. Juni 2020 traf das Regionalgericht Plessur in 
Bestätigung einer superprovisorischen Verfügung vom 20. Dezember 2019 
vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Hauptverfahrens. Zusammenfassend 
wurde dabei insbesondere die Verfügung der KESB Nordbünden vom 8. Mai 2019 
betreffend Aufenthalt und persönlicher Verkehr aufgehoben, den Eltern das 
Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Tochter entzogen und diese im Heim 
G.________ untergebracht. Zudem wurde der persönliche Verkehr zwischen den 
Eltern und ihrer Tochter einstweilen geregelt (Proz. Nr. 135-2019-854 bzw. 135-
2019-855).

I. Mit Entscheid vom 15. Januar 2021 ordnete das Regionalgericht Plessur 
weitere vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des Hauptverfahrens an (Proz. Nr. 
135-2020-458). Zusammenfassend wurde insbesondere der persönliche Verkehr 
zwischen den Eltern und ihrer Tochter neu geregelt. Dem Vater wurde das Recht 
eingeräumt, die Tochter mit Ausnahme der obligatorischen Wochenenden und 
Lager des Heims G.________ jeweils an den Wochenenden und Feiertagen sowie 
während eines Teils der Schulferien zu sich auf Besuch zu nehmen. Die Mutter 
wurde berechtigt, die Tochter jede Woche während drei bis vier Stunden sowie 
zusätzlich bei besonderen Ereignissen (Geburtstage der Tochter und der Mutter, 
Feiertage, etc.) während weiterer drei Stunden jeweils begleitet zu besuchen. Die 
von der Mutter gegen diesen Entscheid erhobene Berufung wurde mit Urteil des 
Kantonsgerichts von Graubünden vom 20. Juli 2022 abgewiesen (Proz. Nr. ZK1 21 
21).

J. Am 10. August 2023 beauftragte das Regionalgericht Plessur Dr. rer. nat. 
D.________ mit einem weiteren Gutachten bzw. der Ergänzung der bisherigen 
Gutachten. Das dritte Gutachten datiert vom 27. November 2023.

K. Am 17. April 2024 fand die Hauptverhandlung statt. In deren Rahmen 
erläuterte Dr. rer. nat. D.________ das von ihr erstellte Gutachten vom 27. 

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November 2023 und beantwortete Erläuterungs- und Ergänzungsfragen der 
Parteien.

L. An der Hauptverhandlung beantragte der Vater soweit hier erheblich, die 
Tochter sei unter seine alleinige Obhut zu stellen. Der Mutter sei ein angemessenes 
Kontaktrecht einzuräumen. Eventualiter beantragte er, er sei zu berechtigen, die 
Tochter an jedem schulfreien Wochenende und in den gesamten Schulferien zu 
betreuen, mit Ausnahme der Zeit, welche sie mit der Mutter verbringt. Die Mutter 
ersuchte das Gericht zusammengefasst, die Tochter unter ihre alleinige Obhut zu 
stellen. Der persönliche Verkehr zwischen Vater und Tochter sei gerichtsüblich zu 
regeln. Eventualiter sei die Tochter nach wie vor im Heim G.________ 
unterzubringen und die Mutter sei zu berechtigen, diese an jedem zweiten 
Wochenende sowie der Hälfte der Schulferien zu betreuen. Die Kindesvertreterin 
beantragte, die Platzierung der Tochter im Heim G.________ sei 
aufrechtzuerhalten. Der Vater sei zu berechtigen, die Tochter an den Wochenenden 
(ohne obligatorische Wochenenden des Heims G.________) und in den Ferien zu 
sich zu nehmen. Die Mutter sei zu berechtigen, die Tochter mindestens einmal 
monatlich während drei bis fünf Stunden zu sich zu nehmen. 

M. Mit Entscheid vom 2. Mai 2024, schriftlich begründet mitgeteilt am 20. 
Februar 2025, erkannte das Regionalgericht Plessur, was folgt:

1. Dispositivziffer 1 des Entscheids des Regionalgerichts Plessur vom 
19.06.2018 (Proz. Nr. 115-2016-66) wird aufgehoben und durch 
nachfolgende Regelungen ersetzt.

2. A.________, geboren am _____ 2011, wird unter der gemeinsamen 
elterlichen Sorge von C.________ und B.________, mit Ausnahme 
nachfolgender Einschränkungen, belassen.

3. C.________ und B.________ bleibt das Aufenthaltsbestimmungsrecht 
über A.________, geboren am _____ 2011, entzogen.

4. A.________ bleibt im Heim G.________, untergebracht.

5. In Bezug auf den persönlichen Verkehr wird was folgt festgelegt:

a. Therapietermine von A.________ gehen den Besuchsrechten 
beider Elternteile vor.

b. Sämtliche obligatorische Wochenenden und obligatorische Lager 
verbringt A.________ im Heim G.________.

c. Die übrigen Wochenenden, sämtliche Feiertage, sämtliche Ferien 
sowie Tage, an welchen das Heim G.________ geschlossen ist, mit 
Ausnahme allfälliger Betreuungstage durch B.________ (vgl. 
nachfolgend lit. d), ist C.________ berechtigt und verpflichtet, 
A.________ zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Die Hol- 
und Bringzeiten richten sich jeweils nach den Gegebenheiten des 
Heims B.________.

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d. Der persönliche Verkehr zwischen B.________ und A.________ 
wird wie folgt festgelegt, wobei nach Vollstreckbarkeit des 
vorliegenden Entscheids bei Phase 2 (unbegleitet) einzusteigen ist:

i. Phase 1: B.________ ist berechtigt, A.________ zwei Mal pro 
Monat an einem Werktag (Montag bis Freitag) während 
maximal fünf Stunden zu sich oder mit sich auf Besuch zu 
nehmen, wobei die Besuche durch eine Fachperson (SPF) zu 
begleiten sind.

Phase 2: B.________ ist berechtigt, A.________ zwei Mal pro 
Monat an einem Werktag (Montag bis Freitag) während 
maximal fünf Stunden zu sich oder mit sich auf unbegleiteten 
Besuch zu nehmen.

Phase 3: B.________ ist berechtigt, A.________ alle drei 
Wochen an einem Samstag während maximal acht Stunden zu 
sich oder mit sich auf unbegleiteten Besuch zu nehmen.

Phase 4: B.________ ist berechtigt, A.________ alle drei 
Wochen von Samstagmorgen bis Sonntagabend zu sich oder 
mit sich auf unbegleiteten Besuch zu nehmen.

Phase 5: B.________ ist berechtigt, A.________ alle drei 
Wochen von Freitagabend bis Sonntagabend zu sich oder mit 
sich auf unbegleiteten Besuch zu nehmen.

Phase 6: B.________ ist berechtigt, A.________ alle drei 
Wochen von Freitagabend bis Sonntagabend sowie während 
drei Wochen Ferien pro Jahr zu sich oder mit sich auf 
unbegleiteten Besuch zu nehmen.

ii. Die Hol- und Bringzeiten richten sich jeweils nach den 
Gegebenheiten des Heims G.________.

iii. Die Besuche sind so zu planen, dass die jeweils geltende 
Regelung auch in Monaten mit Schulferien eingehalten wird, 
mit Ausnahme der Sommerferien sofern A.________ in den 
Sommerferien tatsächlich in den Ferien ist.

iv. Die Besuche sind mit A.________ durch die Bezugsperson auf 
der Wohngruppe im Heim G.________ und in der Therapie 
auszuwerten und zu besprechen.

v. Die Beistandsperson wird beauftragt, den persönlichen Verkehr 
zu koordinieren und die Modalitäten zu regeln. Weiter hat die 
Beistandsperson mindestens alle drei Monate eine 
Standortbesprechung (auch virtuell möglich) mit der 
Bezugsperson von A.________ im Heim G.________, derzeit 
H.________, mit der Therapeutin von A.________, derzeit Dr. 
med. I.________, sowie mit einer allfälligen 
Besuchsbegleitung, derzeit J.________, durchzuführen. Die 
Beistandsperson hat bei Zustimmung sämtlicher Fachpersonen 
(Bezugsperson Heim G.________, Therapeutin und allfällige 
Fachperson Besuchsbegleitung) die nächste Phase gemäss 
Ziff. 5 lit. d lit. i. bzw. bei Nicht-bewährung und Einigkeit 
sämtlicher Fachpersonen die vorherige Phase gemäss Ziff. 5 
lit. d lit. i. anzuordnen. Im Konfliktfall ist die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde anzurufen.

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e. A.________ darf, sofern sie diesen Wunsch von sich aus äussert 
und die Möglichkeit im Heim G.________ besteht, mit jedem 
Elternteil telefonieren oder diesen Sprachnachrichten, Fotos etc. 
senden. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach den 
Bestimmungen im Heim G.________.

6. Die Psychotherapie bzw. entwicklungstherapeutische Begleitung von 
A.________, derzeit bei Dr. med. I.________, ist fortzuführen.

7. Die bestehende Beistandschaft für A.________ gemäss Art. 308 Abs. 1 
und 2 ZGB wird fortgeführt und der Beistandsperson folgende Aufgaben 
und Kompetenzen übertragen:

a. Beratung und Unterstützung der gemeinsam sorgeberechtigten 
Eltern bei Erziehungsfragen und allen, A.________ betreffenden 
Belangen.

b. Koordination und Regelung der Modalitäten des persönlichen 
Verkehrs der Eltern mit A.________ unter Berücksichtigung des 
Heimalltags, Therapieterminen und anderen Terminen von 
A.________.

c. Beratung und Unterstützung der gemeinsam sorgeberechtigten 
Eltern in den Bereichen Finanzen, Schule und Ausbildung (inkl. 
Abklärung, Verlängerung Sonderschulverfügung, IV-Anmeldung), 
Gesundheit, Therapie und Freizeitaktivitäten.

d. Durchführung von Standortgesprächen (auch virtuell möglich) mit 
der Bezugsperson von A.________ im Heim G.________, derzeit 
H.________, mit der Therapeutin von A.________, derzeit Dr. med. 
I.________, sowie mit einer allfälligen Besuchsbegleitung, derzeit 
J.________, mindestens alle drei Monate und allfällige Anpassung 
des persönlichen Verkehrs der Mutter gemäss Ziff. 5 lit. d.

e. Rückmeldung an die Eltern über die Resultate der 
Standortbesprechung gemäss Ziff. 5 lit d.

f. Sicherstellung des Informationsaustausches zwischen den 
Fachpersonen.

8. Die zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde wird ersucht, 
für den Vollzug besorgt zu sein.

9. Das Gutachten von Dr. rer. nat. D.________ vom 27. November 2023 
wird der für A.________ eingesetzten Beistandsperson, derzeit 
K.________, und dem Heim G.________, verbunden mit der Auflage, 
dass nur die A.________ jeweils betreuenden Fachpersonen Einsicht 
darin nehmen dürfen, sowie Dr. med. I.________, unter Hinweis auf ihre 
Schweigepflicht, vollständig zugestellt.

10. Im Übrigen werden die Rechtsbegehren abgewiesen, soweit auf diese 
eingetreten werden kann.

11. Die Massnahmekosten sind vorerst von der Gemeinde O.2.________ 
am zivilrechtlichen Wohnsitz von A.________ zu tragen, womit der 
entsprechende Unterhaltsanspruch gegenüber C.________ und 
B.________ auf die Gemeinde übergeht (Art. 289 Abs. 2 ZGB).

12. a) Die Gerichtskosten betragen CHF 61'789.75 (Entscheidgebühr 
CHF 10'000.00, Schlichtung CHF 350.00, Kosten der 
Kindsvertretung CHF 19'982.15 und Kosten der Beweisführung 

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CHF 31'457.60). Sie gehen je hälftig zu Lasten von C.________ 
und B.________.

b) Jede Partei trägt ihr Parteikosten selber.

c) Die C.________ auferlegten Gerichtskosten von CHF 30'894.90 
und die Kosten seiner unentgeltlichen Rechtsvertretung, 
Rechtsanwältin Dr. iur. Monika Brenner, von CHF 22'128.80 (inkl. 
Barauslagen und MWST) gehen unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO 
zu Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die 
Gerichtskasse genommen.

13. [Rechtsmittelbelehrungen]

14. [Mitteilung]

N. Gegen diesen Entscheid erhob die Tochter mit Eingabe vom 26. März 2025 
Berufung an das Obergericht von Graubünden mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei Dispositiv Ziff. 5.d Entscheid Regionalgericht Plessur vom 
2.5./6.5.2024/20.2.2025 aufzuheben.

2. Das Besuchsrecht der Mutter sei gemäss Empfehlungen der Gutachterin 
im Gutachten vom 27.11.2023 zu regeln und ein Besuchskontakt einmal 
pro Monat während drei Stunden festzulegen.

3. Die Beistandsperson sei zu beauftragen, den persönlichen Verkehr zu 
koordinieren und die Modalitäten zu regeln. Weiter sei die 
Beistandsperson zu beauftragen, mindestens alle drei Monate eine 
Standortbesprechung mit der Bezugsperson im Heim G.________ und 
der Therapeutin von A.________ durchzuführen. Die Beistandsperson 
sei zu beauftragen, wenn in der Standortbesprechung einstimmig 
festgestellt wird, dass [sich] die Mutter genügend kooperativ und 
einsichtig in die Problematik zeigt und eine positive Bindungstoleranz 
entwickelt hat, den Mindestkontakt unter Berücksichtigung der 
Bedürfnisse von A.________ und der Gegebenheiten im Heim 
G.________ anzupassen.

4. Es sei der Berufungsklägerin rückwirkend per 27.2.2025 die 
unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Lasten der 
Berufungsbeklagten, eventualiter zu Lasten der Gerichtskasse.

O. Mit Verfügung vom 27. März 2025 stellte das Obergericht des Kantons 
Graubünden die Berufung den berufungsbeklagten Eltern unter Fristansetzung zur 
Einreichung ihrer Berufungsantworten zu.

P. Mit Eingabe vom 17. April 2025 führte die Mutter aus, dass sie das Verfahren 
nicht weiterführen möchte und daher auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit 
der Berufung verzichte. Sie erklärte, dass sie den Berufungsanträgen zustimme. 
Darüber hinaus ersuchte sie das Gericht, von einer Kostenauferlegung zu ihren 
Lasten abzusehen.

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Q. In seiner Berufungsantwort vom 22. Mai 2025 stellt der Vater folgende 
Rechtsbegehren:

1. Es sei der Entscheid des Regionalgerichts Plessur vom 
2.5./6.5.2024/20.2.2025 in Bezug auf Dispositiv Ziff. 5.d aufzuheben 
und wie folgt zu ändern.

2. Das Besuchsrecht der Berufungsbeklagten 2 (B.________) sei auf 
einen Besuchskontakt von drei Stunden pro Monat festzulegen.

3. Die Beistandsperson sei zu beauftragen, den persönlichen Verkehr zu 
koordinieren und die Modalitäten zu regeln.

4. Es sei davon abzusehen, der Beistandsperson die Kompetenz zu 
erteilen, den vom Gericht festgelegten Kontakt auszudehnen.

5. Es sei dem Berufungsbeklagten 1 die integrale unentgeltliche 
Rechtspflege und Rechtsverbeiständung durch die Unterzeichnende zu 
gewähren.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Berufungsbeklagten 2.

R. Mit Verfügung vom 26. Mai 2025 stellte das Obergericht des Kantons 
Graubünden den Parteien im gegenseitigen Austausch je ein Exemplar der 
Berufungsantworten zu, unter Fristansetzung für eine allfällige freiwillige 
Stellungnahme.

S. In je einer Eingabe vom 10. Juni 2025 verzichteten sowohl die Tochter als 
auch der Vater auf weitere Stellungnahmen und reichten gleichzeitig die 
Honorarnote ihrer jeweiligen Rechtsvertretung ein. Die Mutter liess sich nicht mehr 
vernehmen.

T. Mit Verfügung vom 23. Juni 2025 wurde dem Vater für das 
Berufungsverfahren mit Wirkung ab Gesuchseinreichung die Bewilligung der 
unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 118 Abs. 1 ZPO erteilt.

U. Die vorinstanzlichen Akten (Proz. Nr. 115-2019-78, 135-2019-854, 135-
2019-855 und 135-2020-458) sind beigezogen. Verweise auf die vorinstanzlichen 
Akten beziehen sich nachfolgend jeweils auf das Hauptverfahren (Proz. Nr. 115-
2019-78). Die Sache ist spruchreif. 

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Erwägungen

1. Prozessuales

1.1. Angefochten ist ein berufungsfähiger Endentscheid über die Regelung von 
Kinderbelangen (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO). Da keine vermögensrechtlichen 
Angelegenheiten zu beurteilen sind, ist kein Streitwerterfordernis zu erfüllen 
(vgl. Art. 308 Abs. 2 ZPO e contrario). Die Berufung erfolgte frist- und formgerecht 
(vgl. Art. 311 Abs. 1 und 2 ZPO), so dass darauf einzutreten ist.

1.2. Die Zuständigkeit des Obergerichts von Graubünden zur Beurteilung der 
Berufung als Rechtsmittelinstanz ergibt sich aus Art. 7 Abs. 1 EGzZPO (BR 
320.100). Innerhalb des Obergerichts liegt die Zuständigkeit für zivilrechtliche 
Berufungen auf dem Rechtsgebiet des Zivilgesetzbuches bei der Ersten 
zivilrechtlichen Kammer (vgl. Art. 9 lit. a OGV [BR 173.010]). Der vorliegende Fall 
ist in Dreierbesetzung zu entscheiden (vgl. Art. 7 Abs. 4 EGzZPO i.V.m. Art. 38 Abs. 
1 GOG [BR 173.000]).

1.3. Mit der Berufung als vollkommenes Rechtsmittel kann gemäss Art. 310 ZPO 
die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a), die unrichtige Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) und – über den Wortlaut hinaus – die Unangemessenheit 
geltend gemacht werden. Das Berufungsgericht kann die gerügten Mängel des 
vorinstanzlichen Entscheids frei und unbeschränkt überprüfen (vgl. REETZ, in: 
Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 310 N. 6).

1.4. Sind Kinderbelange in familienrechtlichen Angelegenheiten zu beurteilen, so 
erforscht das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen (Untersuchungsmaxime, 
vgl. Art. 296 Abs. 1 ZPO). Überdies entscheidet es ohne Bindung an die 
Parteianträge (Offizialmaxime, vgl. Art. 296 Abs. 3 ZPO). Die Untersuchungs- und 
die Offizialmaxime gelangen in allen Verfahrensstadien und vor allen kantonalen 
Instanzen, mithin auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren, als allgemeine 
Grundsätze zur Anwendung (vgl. BGE 137 III 617 E. 4.5.2; vgl. SCHWEIGHAUSER, in: 
Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 296 N. 3 u. N. 5). 
Hat die Rechtsmittelinstanz den Sachverhalt von Amtes wegen zu erforschen, so 
berücksichtigt sie neue Tatsachen und Beweismittel bis zur Urteilsberatung (Art. 
317 Abs. 1bis ZPO).

1.5. Die Berufung hemmt die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit des 
angefochtenen Entscheids lediglich im Umfang der Anträge (vgl. Art. 315 Abs. 1 

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ZPO). Gegenstand der Berufung ist ausschliesslich der persönliche Verkehr 
bezüglich des Besuchsrechts der Mutter (Dispositivziffer 5 lit. d des angefochtenen 
Entscheids). Im Übrigen blieb der vorinstanzliche Entscheid unangefochten. 
Demnach ist dieser in Bezug auf die weiteren Punkte (Dispositivziffern 1 bis 4, 
Dispositivziffer 5 lit. a, b, c und e sowie Dispositivziffern 6 bis und mit 12) bereits in 
Rechtskraft erwachsen.

1.6. Rechtsanwältin Silvia Däppen wurde von der Vorinstanz als 
Kindesvertreterin eingesetzt (vgl. RG-act. A.1 u. A.3; vgl. act. B.1). Da das Mandat 
der Kindesvertretung grundsätzlich erst mit der Rechtskraft des Urteils bezüglich 
der Kinderbelange endet (vgl. SCHWEIGHAUSER, in: Fankhauser [Hrsg.], FamKomm 
Scheidung, Band II: Anhänge, 4. Aufl. 2022, Anh. ZPO Art. 300 N. 54; 
vgl. MICHEL/BERGER, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 299 N. 26 u. Art. 300 N. 9; 
vgl. SCHWEIGHAUSER, Kommentar zur ZPO, a.a.O., Art. 300 N. 29), dauert es aktuell 
fort. Die Kindesvertretung kann gemäss Art. 300 lit. c ZPO Rechtsmittel einlegen, 
wenn es wie hier um wichtige Fragen des persönlichen Verkehrs geht, wobei das 
Kind im Rechtsmittelverfahren als Gegenpartei der Eltern auftritt (vgl. 
SCHWEIGHAUSER, FamKomm, a.a.O., Anh. ZPO Art. 299 N. 45 m.w.H.; 
SCHWEIGHAUSER, Kommentar zur ZPO, a.a.O., Art. 299 N. 29b f., m.w.H.).

2. Besuchsrecht der Mutter

2.1. Vorinstanzlicher Entscheid und Parteivorbringen

2.1.1. Im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids verbrachte die Tochter 
wöchentlich drei bis vier Stunden bei der Mutter, wobei die Besuche durch eine 
Fachperson begleitet wurden (vgl. act. B.2 E. 5.8). Die Vorinstanz sah im 
angefochtenen Entscheid eine stufenweise Ausdehnung des Besuchsrechts der 
Mutter bis zu einem gerichtsüblichen Ausmass vor. Die Beistandsperson wurde 
beauftragt, mindestens alle drei Monate eine Standortbesprechung mit der 
Bezugsperson der Tochter im Heim G.________, der Therapeutin der Tochter und 
einer allfälligen Besuchsbegleitung durchzuführen, und in Absprache mit den 
genannten Fachpersonen über die Stufenübergänge zu entscheiden. Von einer 
Weiterführung der Begleitung der Besuche sah die Vorinstanz ab (vgl. zum 
Ganzen act. B.2 E. 5.8 sowie Dispositivziffer 5 lit. d).

2.1.2. Die Kindesvertreterin beantragt, das Besuchsrecht der Mutter sei 
entsprechend den Empfehlungen im Gutachten vom 27. November 2023 auf drei 
Stunden monatlich festzulegen. Die Vorinstanz sei ohne triftige Gründe und ohne 

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Begründung von den diesbezüglichen gutachterlichen Empfehlungen abgewichen. 
Aktuell fänden gar keine Besuche zwischen Mutter und Tochter statt, da die Tochter 
diese seit November 2024 verweigere. Den Kontakt zwischen Mutter und Tochter 
komplett zu unterbinden, sei jedoch nicht im Interesse der Tochter. Auf einen Antrag 
auf Weiterführung der Besuchsbegleitung verzichtet die Kindesvertreterin 
ausdrücklich. Die Besuchsbegleitung sei weder für die Mutter noch für die Tochter 
zu einer Vertrauensperson geworden. Von der Mutter werde sie lediglich als 
Aufpasserin wahrgenommen. Für die Tochter sei es hilfreicher, wenn sie zeitnah zu 
den Besuchen mit ihrer Therapeutin und mit ihrer Bezugsperson im Heim 
G.________ über die Besuche bei der Mutter sprechen könne (vgl. zum Ganzen 
act. A.1 Rechtsbegehren 2 u. 3, Rz. 4, 7 ff., 16 u. 22).

2.1.3. Der Vater beantragt ebenfalls ein Besuchsrecht der Mutter von drei Stunden 
monatlich gemäss den Empfehlungen im Gutachten vom 27. November 2023. Den 
Entscheid über die Begleitung der Besuche überlässt der Vater dem Gericht, wobei 
er die Anträge der Kindesvertreterin als widersprüchlich bezeichnet, da das 
Gutachten, auf welches sich die Genannte stütze, eine Begleitung der Besuche 
empfehle. Zudem halte die Begleitung die Mutter mehrheitlich von extremen 
verbalen oder physischen Handlungen ab, was für die Tochter wichtig sei (vgl. act. 
A.3 Rz. 8 u. 11). Die Mutter stimmt den Berufungsanträgen zu, auch wenn sie mit 
den Schilderungen des Sachverhalts in der Berufung nicht durchwegs 
einverstanden ist (vgl. act. A.2).

2.2. Rechtliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen zum persönlichen Verkehr wurden von der Vorinstanz 
zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (vgl. act. B.2 E. 5.1).

2.3. Umfang des Besuchsrechts der Mutter

2.3.1. Die Eltern stimmen dem Antrag der Tochter zu, das Besuchsrecht der Mutter 
gemäss gutachterlicher Empfehlung auf einmal monatlich während drei Stunden zu 
reduzieren. Auch gegen den Verzicht auf eine weitere Begleitung der Besuche wird 
nicht bzw. nicht im Sinne eines gegenteiligen Antrags opponiert. Damit liegt eine 
teilweise Anerkennung der Berufung und in diesem Sinn eine Klageanerkennung 
vor. In der Regel hat eine Klageanerkennung die Wirkung eines rechtskräftigen 
Entscheids. Das Gericht schreibt das Verfahren ab (vgl. Art. 241 Abs. 2 und 3 ZPO). 
Dies setzt jedoch voraus, dass die Parteien über die im Streit liegenden Rechte frei 
verfügen können und entsprechend der Dispositionsgrundsatz zur Anwendung 
gelangt. Soweit wie hier die Offizialmaxime gilt (vgl. oben E. 1.4), ist eine 

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Klageanerkennung wirkungslos und unbeachtlich (vgl. GSCHWEND, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 241 N. 9 u. N. 31; vgl. ENGLER, in: 
Gehri/Jent-Sørensen/Sarbach [Hrsg.], ZPO, Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2023, Art. 241 N. 9; vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_667/2018 vom 2. April 2019 E. 3 und 3.2). Trotz entsprechender inhaltlicher 
Anerkennung der Berufung ist daher auch bezüglich des Umfang der Besuchszeiten 
sowie der Begleitung der Besuche ein Entscheid in der Sache zu fällen (vgl. Urteil 
des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 24 160 vom 6. Dezember 2024 E. 1.4.2; 
vgl. GSCHWEND, a.a.O., Art. 241 N. 31). 

2.3.2. Momentan weigert sich die Tochter offenbar, die Besuche mit ihrer Mutter 
wahrzunehmen (vgl. act. A.1 Rz. 5 u. 8, A.2, A.3 Rz. 7). Gemäss den Ausführungen 
der Kindesvertreterin ist jedoch davon auszugehen, dass die Tochter grundsätzlich 
Kontakt mit ihrer Mutter wünscht und es nicht in ihrem Interesse ist, den Kontakt 
vollständig zu unterbinden (vgl. act. A.1 Rz. 11 u. 15). Auch wenn den Wünschen 
der Tochter aufgrund ihres Alters in gewissem Mass Rechnung zu tragen ist, ist der 
Mutter weiterhin ein Besuchsrecht einzuräumen, zumal in Übereinstimmung mit der 
Vorinstanz davon auszugehen ist, dass die Mutter eine wichtige Bezugsperson für 
die Tochter ist und eine gänzliche Einschränkung der Besuche für ihre Entwicklung 
kontraproduktiv wäre.

2.3.3. Im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids war gemäss den 
vorinstanzlichen Feststellungen eine gewisse Beruhigung hinsichtlich der Besuche 
eingetreten (vgl. act. B.2 E. 5.8). Vor diesem Hintergrund sah die Vorinstanz 
angelehnt an einen von den involvierten Fachpersonen ausgearbeiteten 
Phasenplan eine stufenweise Erweiterung der Besuchskontakte bis hin zu einem 
gerichtsüblichen Besuchsrecht vor (vgl. act. B.2 Sachverhalt lit. V u. W sowie E. 5.7 
f.). Zwischenzeitlich ist es jedoch bei den Besuchen zu Schwierigkeiten gekommen. 
Seit November 2024 finden diese gar nicht mehr statt (vgl. act. A.1 Rz. 5 u. 8, A.2, 
A.3 Rz. 7). Eine Umsetzung der von der Vorinstanz getroffenen Regelung ist daher 
derzeit nicht realistisch. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass im Gutachten 
vom 27. November 2023 empfohlen wurde, die Besuchskontakte auf einmal 
monatlich während drei Stunden zu reduzieren, solange die Mutter nicht 
unterstützend mitwirke. Ihre impliziten und expliziten Vorwürfe gegenüber wichtigen 
Bezugspersonen der Tochter würden jene verunsichern und sie in ihrer Entwicklung 
behindern. Im Weiteren sei die von der Arbeitsgruppe erarbeitete Besuchsregelung 
zwar nachvollziehbar, bringe jedoch einen hohen Druck ins System und biete ein 
Agierfeld für die Tochter. Eine langfristige Empfehlung betreffend eine Ausdehnung 

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der Besuche konnte die Gutachterin nicht abgeben, da dies stark von der 
Kooperation und der Bindungstoleranz der Mutter sowie deren Einsicht in die 
Problematik abhänge. Falls es ihr nicht gelinge, ihre Kränkung und Verletzung im 
Hinblick auf die Platzierung der Tochter, die eingeschränkte Besuchsregelung 
sowie die Beziehung der Tochter zu wichtigen Bezugspersonen zu bewältigen, 
sollten die Besuchskontakte deutlich eingeschränkt werden, damit die Tochter sich 
auf ihre eigene Entwicklung konzentrieren könne (vgl. RG-act. X/2/2.2 S. 63 f., S. 70 
zu Frage 9). Vor diesem Hintergrund erscheint es mit dem Kindeswohl vereinbar, 
das Besuchsrecht der Mutter in Übereinstimmung mit den Empfehlungen im 
Gutachten vom 27. November 2023 sowie mit den Anträgen der Parteien auf drei 
Stunden monatlich festzusetzen.

2.4. Begleitung der Besuche

Das begleitete Besuchsrecht bezweckt, der Gefährdung des Kindes wirksam zu 
begegnen, Krisensituationen zu entschärfen und Ängste abzubauen sowie 
Hilfestellungen für eine Verbesserung der Beziehungen zum Kind zu bieten und 
zwischen den Eltern zu vermitteln (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_848/2021 vom 
5. Mai 2022 E. 3.1 sowie act. B.2 E. 5.1). Mit Blick auf diese Zwecksetzung erscheint 
die Begleitung der Besuche im vorliegenden Fall nicht zielführend. So vertritt die 
Kindesvertreterin die Ansicht, dass die Besuchsbegleitung der Tochter keinen 
Mehrwert bringt und dass die Begleitperson von der Mutter lediglich als Aufpasserin 
wahrgenommen wird (vgl. act. A.1 Rz. 16). Im Gutachten wurde die Begleitung der 
Besuche zwar empfohlen (vgl. RG-act. X/2/2.2 S. 64). Jedoch relativierte die 
Gutachterin diese Empfehlung anlässlich der Hauptverhandlung. So schloss sie 
unbegleitete Besuche nicht aus und führte aus, dass die Begleitung lediglich die 
Spitzen abmildern würde bzw. sogar eine schwierige Situation sei, die das Ganze 
noch einmal verschärfe (vgl. RG-act. VII/24, S. 10 ff. zu Fragen 14-16; vgl. act. B.2 
E. 5.5 u. 5.8). Damit der Kontakt zwischen Mutter und Tochter – wie es bereits die 
Vorinstanz festgehalten hat – natürlicher stattfinden kann, wird daher im Grundsatz 
keine Begleitung der Besuche vorgesehen. Sollte es im Rahmen der Besuche zu 
besonderen Vorkommnissen kommen, ist davon auszugehen, dass das 
Helfersystem diese wahrnimmt und zeitnah reagieren kann. Nachdem sich Mutter 
und Tochter seit mehreren Monaten nicht gesehen haben und die letzten Kontakte 
konfliktreich verliefen (vgl. act. A.1 Rz. 8), gebietet es das Kindeswohl jedoch, dass 
die Wiederaufnahme der Besuche begleitet wird. Aus diesem Grund wird 
angeordnet, dass die ersten drei Besuche zwischen Mutter und Tochter begleitet 
stattfinden.

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2.5. Ausdehnung der Besuchszeiten

2.5.1. Die Kindesvertreterin beantragt, die Beistandsperson sei zu beauftragen, 
mindestens alle drei Monate eine Standortbesprechung mit den involvierten 
Fachpersonen durchzuführen und den Mindestkontakt zwischen Mutter und Tochter 
allenfalls anzupassen. Das Helfersystem könne die Compliance der Mutter 
beurteilen, weshalb auf dessen Wahrnehmung abzustellen sei und nicht auf die im 
gerichtlichen Entscheid vorgesehene Stufenregelung, zumal es gemäss Gutachten 
nicht möglich sei, eine langfristige Empfehlung für die Regelung des Besuchsrechts 
zu machen (vgl. act. A.1 Rz. 17 u. 22). Während die Mutter dem Antrag der 
Kindesvertreterin zustimmt, wehrt sich der Vater dagegen, dass der 
Beistandsperson die Kompetenz übertragen wird, über eine mögliche Ausdehnung 
der Besuche zu entscheiden, auch wenn dies in Absprache und einstimmig mit 
diversen Fachpersonen geschehen solle. Es beständen grosse und 
unüberwindbare Zweifel, dass der aktuelle Beistand die Situation richtig 
einschätzen könne (vgl. act. A.3 Rz. 9 f.).

2.5.2. Der Rahmen einer Besuchsregelung – namentlich die Frequenz, der 
Zeitpunkt und die Dauer der Besuche – ist gerichtlich bzw. behördlich festzulegen. 
Der Beistandsperson kann also nicht die Aufgabe übertragen werden, anstelle des 
Gerichts die Besuchsordnung zu erlassen, zu ergänzen oder zu ändern, wie dies 
von der Kindesvertreterin beantragt wird. Die Beistandsperson könnte lediglich 
beauftragt werden, innerhalb eines gerichtlich bzw. behördlich vorgegebenen 
Rahmens unter gewissen Umständen über den Zeitpunkt der Phasenübergänge zu 
entscheiden (vgl. BGE 118 II 241 E. 2.d; Urteile des Bundesgerichts 5A_306/2019 
vom 29. Januar 2020 E. 4.4.1 u. 5A_883/2017 vom 21. August 2018 E. 3.3; 
BREITSCHMID, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 
7. Aufl. 2022, Art. 308 N. 17; AFFOLTER-FRINGELI, Die Besuchsrechtsbeistandschaft 
oder der Glaube an eine dea ex machina, ZKE 2015, S. 192; vgl. act. B.2 E. 5.1 u. 
5.8 m.w.H.).

2.5.3. Vorliegend wird ein Besuchsrecht der Mutter von drei Stunden pro Monat 
angeordnet und die vorinstanzlich festgelegte, stufenweise Ausdehnung des 
Besuchsrechts aufgehoben (vgl. E. 2.3). Den Entscheid über eine Anpassung bzw. 
eine künftige Ausdehnung des Besuchsrechts nun an die Beistandsperson zu 
delegieren, ist gestützt auf die erwähnte Rechtsprechung und Lehre nicht zulässig, 
selbst wenn dieser Entscheid durch eine Absprache mit den involvieren 
Fachpersonen breit abgestützt wäre. Der entsprechende Antrag der 
Kindesvertreterin ist daher abzuweisen.

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Fraglich ist, ob das Obergericht selbst im vorliegenden Urteil eine Regelung 
betreffend eine allfällige künftige Ausdehnung der Besuchskontakte treffen soll oder 
kann. Eine solche hätte den Vorteil, dass ein entsprechendes 
Abänderungsverfahren vermieden werden könnte. Allerdings kann derzeit weder 
abgeschätzt werden, wie die Wiederaufnahme der Kontakte zwischen Mutter und 
Tochter verläuft, noch ob und wie die künftigen Besuche funktionieren. Auch der 
Gutachterin war eine Prognose über die Entwicklung der Besuchskontakte sowie 
der Mutter nicht möglich, weshalb sie keine entsprechenden langfristigen 
Empfehlungen zur Regelung des Besuchsrechts machen konnte (vgl. RG-act. 
X/2/2.2 S. 64 u. S. 70 zu Frage 9). Eine Abänderung der Besuchskontakte wäre 
daher in einem entsprechenden Abänderungsverfahren zu beurteilen, wobei ein 
solches von der Beistandsperson initiiert werden kann. Damit ein allfälliger 
Anpassungsbedarf erkannt und entsprechend reagiert werden kann, sind die in 
Dispositivziffer 5 lit. d/v. vorgesehenen Standortbesprechungen zwischen der 
Beistandsperson, der Bezugsperson der Tochter im Heim G.________, der 
Therapeutin der Tochter sowie einer allfälligen Besuchsbegleitung beizubehalten.

2.6. Fazit

Die Berufung wird teilweise gutgeheissen. Ziff. 5 lit. d/i. des Dispositivs des 
angefochtenen Entscheids wird aufgehoben und der Mutter das Recht eingeräumt, 
die Tochter einmal pro Monat für die Dauer von drei Stunden (grundsätzlich 
unbegleitet) zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen. Die ersten drei Besuche 
sind durch eine Fachperson (SPF) zu begleiten. Aufzuheben sind auch Ziff. 5 lit. 
d/v. sowie (von Amtes wegen) Ziff. 7 lit. d des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs, 
soweit der Beistandsperson darin der Auftrag erteilt wird, die Phasenübergänge 
anzuordnen bzw. über eine allfällige Anpassung des persönlichen Verkehrs der 
Mutter zu entscheiden. Beizubehalten ist die Beauftragung, den persönlichen 
Verkehr zu koordinieren und die Modalitäten zu regeln (unter Einschluss der 
Bezeichnung einer Fachperson für die Besuchsbegleitung) sowie mindestens alle 
drei Monate eine Standortbesprechung mit der Bezugsperson der Tochter im Heim 
G.________, mit der Therapeutin der Tochter sowie mit einer allfälligen 
Besuchsbegleitung durchzuführen. Jedoch wird der Beistandsperson kein Auftrag 
zur Anpassung des persönlichen Verkehrs erteilt. Vielmehr soll die 
Standortbesprechung den Austausch zwischen den involvierten Fachpersonen 
gewährleisten, so dass ein allfälliger Handlungsbedarf frühzeitig erkannt werden 
kann. Sollte eine Anpassung des persönlichen Verkehrs nötig sein, hat die 
Beistandsperson die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde anzurufen.

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3. Prozesskosten

3.1. Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten, wozu sowohl die 
Gerichtskosten als auch die Parteientschädigungen zählen (vgl. Art. 95 Abs. 1 
ZPO), der unterliegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so 
werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 
2 ZPO). In familienrechtlichen Verfahren kann das Gericht von diesen 
Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten – unter den 
Prozessparteien (vgl. BGE 141 III 426) – nach Ermessen verteilen (vgl. Art. 107 
Abs. 1 lit. c ZPO). Im Anwendungsbereich von Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO verfügt das 
Gericht nicht nur über Ermessen, wie es die Kosten verteilen will, sondern zunächst 
und insbesondere bei der Frage, ob es überhaupt von den allgemeinen 
Verteilungsgrundsätzen nach Art. 106 ZPO abweichen will (vgl. BGE 139 III 358 E. 
3). Aspekte, die in den Entscheid über die Kostenverlegung einbezogen werden 
können, sind unter anderem die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Beteiligten 
sowie die Unterhaltspflicht der Eltern gegenüber ihren Kindern (vgl. RÜEGG/RÜEGG, 
in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, Art. 107 N. 6).

3.2. Die erstinstanzliche Kostenregelung, wonach die Prozesskosten je zur Hälfte 
dem Vater und der Mutter auferlegt und keine Parteientschädigungen gesprochen 
wurden (vgl. act. B.2 E. 13.2 u. 13.4 sowie Dispositivziffer 12), wurde von den 
Parteien nicht angefochten. Der vorliegende Verfahrensausgang bietet zudem 
keinen Anlass, um an der Verteilung der vorinstanzlichen Prozesskosten von Amtes 
wegen eine Änderung vorzunehmen.

3.3. Auch für das Berufungsverfahren gilt, dass die Prozesskosten nur von den 
Eltern, nicht aber von der Tochter zu tragen sind. Denn tritt ein Kind in eigenem 
Namen als Partei auf und sind gleichzeitig auch beide Elternteile am Verfahren 
beteiligt, sind die Prozesskosten in Anwendung von Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO 
grundsätzlich nur zwischen den Eltern zu verteilen und das Kind nicht mit 
Prozesskosten zu belasten, zumal die Eltern im Rahmen der Unterhaltspflicht (vgl. 
Art. 276 Abs. 2 ZGB) ohnehin für die Prozesskosten des Kindes aufzukommen 
hätten (vgl. HOFMANN/BAECKERT, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 107 N. 7; vgl. 
zur Unterhaltspflicht der Eltern betr. Rechtsschutz auch Urteil des Kantonsgerichts 
von Graubünden ZK1 18 105_107 vom 1. Oktober 2020 E. 7.1). Auch die Kosten 
der Kindesvertretung – welche zu den Gerichtskosten gehören (vgl. Art. 95 Abs. 2 
lit. e ZPO) – sind grundsätzlich von den Eltern zu tragen, da es stossend wäre, dem 

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Kind Kosten aufzubürden, die ihm aus der Wahrnehmung seiner Rechte im Prozess 
seiner Eltern entstehen (vgl. MICHEL/BERGER, a.a.O., Art. 299 N. 27).

3.4. Gestützt auf diese Überlegungen sowie den Umstand, dass die Tochter mit 
ihrem hauptsächlichen Anliegen, das vorinstanzlich festgelegte Besuchsrecht der 
Mutter zu reduzieren und dessen stufenweise Ausdehnung aufzuheben, 
durchgedrungen ist bzw. beide Elternteile die diesbezüglichen Anträge der Tochter 
anerkannt haben, rechtfertigt es sich in Ausübung des dem Gericht nach Art. 107 
Abs. 1 lit. c ZPO zustehenden Ermessens, die Gerichtskosten des 
Berufungsverfahrens je hälftig den Eltern aufzuerlegen und auf das Zusprechen von 
Parteientschädigungen zu verzichten.

3.5. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird gestützt auf Art. 11 
Abs. 1 VGZ (BR 320.210) auf CHF 1'000.00 festgesetzt. Hinzu kommen die Kosten 
der Kindesvertretung. In ihrer Honorarnote vom 10. Juni 2025 (act. G.2) macht die 
als Kindesvertreterin eingesetzte Rechtsanwältin Silvia Däppen einen Aufwand von 
zehn Stunden bzw. (inklusive Spesen und 8.1 % Mehrwertsteuer) ein Honorar von 
CHF 2'251.70 geltend. Dies erscheint angemessen. Die Entschädigung der 
Kindesvertreterin wird folglich auf gerundet CHF 2'252.00 festgesetzt. Die 
Gerichtskosten von gesamthaft CHF 3'252.00 gehen damit zu je CHF 1'626.00 zu 
Lasten des Vaters und der Mutter.

3.6. Die als unentgeltliche Rechtsvertreterin des Vaters eingesetzte 
Rechtsanwältin Monika Brenner macht in ihrer Honorarnote vom 10. Juni 2025 eine 
Entschädigung von CHF 1'742.55 geltend (7.75 Stunden zu CHF 200.00 zuzüglich 
Spesen von CHF 62.00 und 8.1 % MWST). Dies erscheint angemessen. Die dem 
Vater auferlegten Gerichtskosten von CHF 1'626.00 und die Kosten seiner 
Rechtsvertretung von CHF 1'742.55 (inkl. Spesen und Mehrwertsteuer) gehen 
aufgrund der ihm gewährten unentgeltlichen Rechtspflege unter Vorbehalt der 
Rückforderung gemäss Art. 123 ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und 
werden aus der Gerichtskasse des Obergerichts bezahlt.

4. Da der Tochter keine Kosten auferlegt werden, wird ihr Antrag auf 
unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos und kann abgeschrieben werden (vgl. 
Art. 242 ZPO).

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Es wird erkannt:

1. Die Berufung wird teilweise gutgeheissen. Die Dispositivziffern 5 lit. d/i., 5 
lit. d/v. und 7 lit. d des Entscheids des Regionalgerichts Plessur vom 2. Mai 
2024 werden aufgehoben und durch folgende Regelung ersetzt:

"5. d. Der persönliche Verkehr zwischen B.________ und A.________ 
wird wie folgt festgelegt:

i. B.________ ist berechtigt, A.________ einmal pro Monat für 
die Dauer von drei Stunden zu sich oder mit sich auf Besuch zu 
nehmen. Die ersten drei Besuche sind durch eine Fachperson 
(SPF) zu begleiten.

v. Die Beistandsperson wird beauftragt, den persönlichen Verkehr 
zu koordinieren und die Modalitäten zu regeln (unter Einschluss 
der Bezeichnung einer Fachperson für die Besuchsbegleitung). 
Weiter hat die Beistandsperson mindestens alle drei Monate 
eine Standortbesprechung (auch virtuell möglich) mit der 
Bezugsperson von A.________ im Heim G.________, mit der 
Therapeutin von A.________ sowie mit einer allfälligen 
Besuchsbegleitung durchzuführen. Sollte eine Anpassung des 
persönlichen Verkehrs nötig sein, hat die Beistandsperson die 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde anzurufen.

7. d. Durchführung von Standortbesprechungen (auch virtuell möglich) 
mit der Bezugsperson von A.________ im Heim G.________, mit 
der Therapeutin von A.________ sowie mit einer allfälligen 
Besuchsbegleitung, mindestens alle drei Monate."

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 3'252.00 (Entscheidgebühr 
CHF 1'000.00, Kosten der Kindesvertreterin CHF 2'252.00) gehen je hälftig 
zu Lasten von B.________ und C.________.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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4. Die C.________ auferlegten Gerichtskosten von CHF 1'626.00 und die 
Kosten seiner Rechtsvertretung, Rechtsanwältin Monika Brenner, von 
CHF 1'742.55 (inkl. Spesen und Mehrwertsteuer) gehen aufgrund der ihm 
gewährten unentgeltlichen Rechtspflege unter Vorbehalt der Rückforderung 
gemäss Art. 123 ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und werden aus 
der Gerichtskasse des Obergerichts bezahlt.

5. Der Antrag von A.________ auf Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege 
wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

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