# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f511201-3829-5e37-af86-aa52db6e1d6a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-31
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 31.10.2017 S 2017 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2017-59_2017-10-31.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN

DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN

TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 17 59

2. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Moser
Richter Meisser, Racioppi 

Aktuar Paganini

URTEIL

vom 31. Oktober 2017

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführer

gegen 

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA),

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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1. A._____ ist als Carrosserie-Spengler bei der Garage B._____ SA, 

X._____, angestellt und in dieser Eigenschaft obligatorisch bei der Schwei-

zerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- 

und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert.

2. Am 31. Januar 2008 stürzte er abends auf einer eisigen Fläche auf der 

Strasse auf seinen Hinterkopf. Die Klinik C._____ in Y._____ diagnosti-

zierte anlässlich der Erstuntersuchung am Folgetag des Sturzes eine Dis-

torsion der Halswirbelsäule (HWS), eine Schädelkontusion und eine leichte 

Commotio cerebri. Es erfolgte eine konservative Behandlung. Die Suva an-

erkannte ihre Leistungspflicht, kam für die notwendigen Heilmassnahmen 

auf und entrichtete Taggelder. Ende März 2008 nahm A._____ seine an-

gestammte berufliche Tätigkeit mit einem halben Pensum wieder auf und 

ab Ende April 2008 war er wieder voll arbeitsfähig. Die Suva schloss den 

Fall folgenlos ab.

3. Im Sommer 2013 konsultierte A._____ Dr. med. D._____, Y._____, da er 

immer wieder einen Druck im Kopf bzw. Kopfschmerzen verspürt hatte, der 

Nacken verspannt war und er nur sehr schlecht einschlafen konnte. Die am 

11. Dezember 2013 und am 28. Februar 2014 vom Spital Z._____ erstellten 

Magnetresonanztomographien (MRT) des Schädels sowie der HWS zeig-

ten keine unfallbedingten strukturellen Schädigungen. Auch die in der 

Folge getätigten neurologischen Abklärungen bei Dr. med. E._____, 

Y._____, vom 4. Mai 2014 ergaben keine Hinweise für eine apparativ fest-

stellbare, unfallbedingte Ätiologie der von A._____ geklagten unspezifi-

schen Beschwerden. Solche Hinweise ergaben sich auch bei der spezia-

lärztlichen Untersuchung des Gehörs in Bezug auf die von A._____ ver-

spürten Tinnitusbeschwerden durch Dr. med. F._____ vom 18. September 

2015 nicht.

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4. Am 22. Mai 2014 stellte auch der Kreisarzt Dr. med. G._____ fest, dass 

kein strukturell fassbarer unfallkausaler Befund bestehe. Er hielt weitere 

Abklärungen nicht für nötig. Von einer weiteren Behandlung sei keine we-

sentliche Besserung des Zustandes zu erwarten. Daraufhin verfügte die 

Suva am 17. Februar 2016 die Einstellung der Versicherungsleistungen per 

17. Februar 2016 mangels Adäquanz der geklagten, organisch nicht hinrei-

chend nachweisbaren Beschwerden. Diese Verfügung wurde mit Einspra-

cheentscheid vom 24. März 2017 bestätigt.

5. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 11. April 

2017 Beschwerde sowohl bei der Suva als auch beim Kantonsgericht Lu-

zern, welche die bei ihnen eingereichten Beschwerden mit Schreiben vom 

18. bzw. 19. April 2017 zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht 

des Kantons Graubünden überwiesen. In der Folge wurden beide Be-

schwerden mit prozessleitender Verfügung vom 21. April 2017 "vereinigt". 

In der Beschwerde beantragte der Beschwerdeführer sinngemäss die Auf-

hebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Ausrichtung von 

Versicherungsleistungen auch über den 17. Februar 2017 hinaus. Im We-

sentlichen machte er geltend, der Unfall vom 31. Januar 2008 habe eine 

Muskelschwäche bzw. einen negativen Einfluss auf die ordentliche Funkti-

onsweise der Zervikalen ausgelöst. Dieser degenerative Prozess dauere 

heute noch an und habe im Übrigen den Unfall vom 28. Februar 2014 (mit 

Verletzung der Hand) verursacht. In Anbetracht der mit MRI vom 28. Fe-

bruar 2014 festgestellten degenerativen Veränderungen im Zervikal-Be-

reich mit muskulären Auswirkungen im Armbereich sei zu prüfen, ob eine 

Reduktion seines Arbeitspensums sinnvoll sei, um die Genesung und den 

Heilungsprozess voranzutreiben. Ausserdem sei weder von der Suva noch 

von den involvierten Ärzten in Betracht gezogen worden, dass er bei seiner 

Arbeit in Kontakt mit Giftstoffen komme. Da nicht alle relevanten Untersu-

chungen (unter anderem Toxizitätsbestimmung) und Behandlungen vorge-

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nommen worden seien, seien die Versicherungsleistungen auch über den 

17. Februar 2016 hinaus angemessen. 

6. Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2017 beantragte die Suva (nachfol-

gend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Sie führte im 

Wesentlichen aus, der Beschwerdeführer bringe nichts Neues vor, weshalb 

auf den einlässlich begründeten Einspracheentscheid verwiesen werde. 

Danach seien die Hörschwierigkeiten des Beschwerdeführers auf eine bei 

ihr versicherte Berufskrankheit zurückzuführen, womit er diesbezüglich 

nach wie vor auf die gesetzlichen Versicherungsleistungen Anspruch habe. 

Für die weiteren geklagten Beschwerden könne kein objektivierbares Sub-

strat gefunden werden. Die Adäquanz sei zu verneinen, weshalb die Be-

schwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht eingestellt habe.

7. In der freigestellten Replik vom 26. Mai 2017 trug der Beschwerdeführer 

insbesondere vor, dass er trotz Beschwerden 100 % arbeite, um seinem 

Lebensunterhalt nachzukommen, obwohl sich sein Gesundheitszustand 

nicht verbessert habe. Des Weiteren äusserte er sich zu seiner Arbeitssi-

tuation. Er sei bei der Ausführung von Lack- und Malerarbeiten toxischen 

Produkten ausgesetzt, was seinen Gesundheitszustand im Zusammen-

hang mit dem Unfall zusätzlich schädige.

8. Unter Festhaltung an dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde und an 

den Vorbringen in der Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2017 verzichtete 

die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 19. Juni 2017 auf die Einrei-

chung einer Duplik. 

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie auf den ange-

fochtenen Einspracheentscheid wird, soweit erforderlich, in den nachste-

henden Erwägungen eingegangen.

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Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

(UVG; SR 832.20) i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 des Bundesge-

setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 

SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde beim Versiche-

rungsgericht desjenigen Kantons erhoben werden, in dem die versicherte 

Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Vorliegend hat der 

Beschwerdeführer Wohnsitz in X._____ (GR), weshalb die örtliche Zustän-

digkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden gegeben ist. Die 

sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus Art. 57 

ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-

pflege (VRG; BR 370.100), wonach das Verwaltungsgericht als kantonales 

Versicherungsgericht Beschwerden gegen Einspracheentscheide und Ver-

fügungen in Sozialversicherungssachen beurteilt, die gemäss Bundesrecht 

der Beschwerde unterliegen. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 

24. März 2017 stellt demnach ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein Ver-

fahren vor dem Verwaltungsgericht dar. Als formeller und materieller Adres-

sat desselben ist der Beschwerdeführer berührt und weist ein schutzwürdi-

ges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung auf (Art. 59 ATSG). 

Auf die überdies frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit 

einzutreten.

2. Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des UVG und der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getre-

ten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 

25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 

– wie im vorliegenden Fall – vor dem Inkrafttreten ereignet haben, und für 

Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bis-

herigem Recht gewährt. Deshalb sind vorliegend grundsätzlich die bis zum 

31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen anzuwenden. Hinsichtlich der 

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für das vorliegende Verfahren anwendbaren Bestimmungen haben sich in-

dessen mit Inkrafttreten der neuen Rechtssätze keine Änderungen erge-

ben, weshalb nachfolgend auf diese verwiesen werden kann. 

3. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer auch über den 17. Fe-

bruar 2016 hinaus Anspruch auf Versicherungsleistungen für die Folgen 

aus dem Unfall vom 31. Januar 2008 hat. 

4. Vorliegend ist einzig die Kausalität zwischen dem Unfall vom 31. Januar 

2008 und den vom Beschwerdeführer geklagten Kopf- und Nackenschmer-

zen umstritten, während ausser Frage steht, dass der Tinnitus und die wei-

teren Hörschwierigkeiten auf eine bei der Beschwerdegegnerin versicherte 

Berufskrankheit zurückzuführen sind (vgl. Arztberichte von Dr. med. 

F._____, Facharzt FMH für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen sowie 

für Allergologie und klinische Immunologie, vom 21. September 2015 [be-

schwerdegegnerische Akten {Bg-act.} 61] sowie Dr. med. H._____, Fach-

arzt FHM für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschir-

urgie, Abteilung Arbeitsmedizin der Suva, vom 23. Juni 2014 [Bg-act. 44] 

und 22. Oktober 2015 [Bg-act. 65]). Diesbezüglich erbringt die Beschwer-

degegnerin, wie am 17. Februar 2016 verfügt, weiterhin die bereits bis an-

hin gewährten Versicherungsleistungen (vgl. Verfügung der Beschwerde-

gegnerin vom 17. Februar 2016 [Bg-act. 66]).

5. a) Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden, soweit das Gesetz nichts anderes be-

stimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfäl-

len und Berufskrankheiten gewährt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 ATSG die 

plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnli-

chen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträch-

tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den 

Tod zur Folge hat. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, 

dass zwischen dem Unfallereignis und der gesundheitlichen Schädigung 

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ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 

129 V 177 E.3). 

b) Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-

stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge-

treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur glei-

chen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um-

schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 

nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache 

gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis 

zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Inte-

grität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Wor-

ten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-

sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E.3.1, 119 V 335 E.1, 

118 V 286 E.1b, je mit Hinweisen; RUMO-JUNGO/HOLZER, Rechtsprechung 

des Bundesgerichtes zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über 

die Unfallversicherung [UVG], 4. Aufl., Zürich 2012, Art. 6 S. 53).

c) Zur Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs sind Sozialversi-

cherungsträger und Sozialversicherungsrichter auf Unterlagen angewie-

sen, die ihnen vorab von Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Hinsichtlich 

des Beweiswertes eines Arztberichtes ist dabei entscheidend, ob der Be-

richt für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchun-

gen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 

der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begrün-

det sind (BGE 134 V 231 E.5.1, 125 V 351 E.3a mit Hinweis). Ausschlag-

gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-

nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 

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E.3a, 122 V 157 E.1c mit Hinweisen). Dennoch hat es die Rechtsprechung 

mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in 

Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richt-

linien für die Beweiswürdigung aufzustellen. In Bezug auf Berichte von 

Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tra-

gen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver-

trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussa-

gen. Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte 

kommt schliesslich Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, 

nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine 

Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der 

befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger 

steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit 

schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-

trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-

scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 

Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-

lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (vgl. 

zum Ganzen BGE 125 V 351 E.3b, 122 V 157 E.1c mit Hinweisen).

d) Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 

worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht 

im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialver-

sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-

keit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 

für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 

E.3.1, 119 V 335 E.1, 118 V 286 E.1b, je mit Hinweisen; RUMO-JUNGO/HOL-

ZER, a.a.O., Art. 6 S. 54).

e) Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit 

nachgewiesen, so entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, 

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sobald der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des Ge-

sundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aussch-

liesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn ent-

weder der (allenfalls krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar 

vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zu-

stand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften 

Vorzustands auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status 

quo sine) erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche 

Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung 

von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im So-

zialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 

gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da 

es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die 

entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbe-

gründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht beim 

Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (vgl. Urteil des Bundesge-

richtes 8C_604/2013 vom 28. Januar 2014 E.4.2.1 mit weiteren Hinweisen; 

RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 54).

f) Nach der Rechtsprechung sind Ursachen im Sinne des adäquaten Kausa-

lzusammenhangs Ereignisse, die nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 

und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet sind, einen 

Gesundheitsschaden von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der 

Eintritt dieses Gesundheitsschadens also durch das Ereignis allgemein als 

begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E.3.2). Die Frage, ob bei Vorliegen 

eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem versicherten Er-

eignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erfor-

derliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, 

ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Re-

geln vom Gericht und der Verwaltung zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E.1b; 

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vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_833/2016 vom 14. Juni 2017 

E.5.2).

6. a) Im vorliegenden Fall zog sich der Beschwerdeführer beim Unfall vom 31. 

Januar 2008 eine Distorsion der HWS und eine Schädelkontusion mit leich-

tem Schädelhirntrauma zu (vgl. Schadenmeldung UVG vom 4. Februar 

2008 [Bg-act. 2]; Bericht der Klinik C._____ vom 1. Februar 2008 [Bg-act. 

4] und Arztzeugnis UVG der Klinik C._____ vom 21. Februar 2008 [Bg-act. 

6]). Seither leidet er an diffusen Kopf- und Nackenschmerzen, die mit 

Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten bzw. Gereiztheiten 

einhergehen (vgl. Arztbericht von Dr. med. E._____, Facharzt FHM für 

Neurologie, vom 4. Mai 2014 [Bg-act. 33]). 

b) Bei der Beurteilung der Kausalität bei HWS-Unfällen ist zu unterscheiden, 

ob der Unfall zu organisch nachweisbaren Funktionsausfällen geführt hat 

oder nicht. Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem 

natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversi-

cherers spielt im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen 

praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natür-

lichen Kausalität deckt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_306/2016 vom 

22. September 2016 E.3 mit Hinweis auf BGE 127 V 102 E.5b/bb; vgl. auch 

BGE 138 V 248 E.4). Sind die geklagten Beschwerden natürlich unfallkau-

sal, aber nicht organisch objektiv ausgewiesen, so ist die Adäquanz beson-

ders zu prüfen. Dabei ist vom augenfälligen Geschehensablauf auszuge-

hen, und es sind gegebenenfalls weitere unfallbezogene Kriterien einzube-

ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_306/2016 vom 22. September 

2016 E.3 mit Hinweis auf BGE 138 V 248 E.4). Steht aufgrund einer spezi-

ellen Adäquanzprüfung fest, dass ein allfällig bestehender natürlicher Kau-

salzusammenhang nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre, ist 

die Frage, ob der natürliche Kausalzusammenhang tatsächlich besteht, 

nicht entscheidrelevant. Praxisgemäss kann auf weitere Beweisvorkehren 

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zum natürlichen Kausalzusammenhang somit verzichtet werden, wenn der 

adäquate Kausalzusammenhang ohnehin zu verneinen ist (vgl. RUMO-

JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 57 mit Hinweis auf BGE 135 V 465 E.5.1).

c) Vorliegend zeigten die bei der Erstbehandlung in der Klinik C._____ am 

1. Februar 2008 durchgeführten bildgebenden Abklärungen der HWS und 

des Schädels keine ossären Läsionen (vgl. Bg-act. 4 S. 2). Zudem sind aus 

den Befunden der am 6. März 2008 von Dr. med. I._____, Facharzt FMH 

für Radiologie, Klinik C._____, vorgenommenen MRT des Schädels-Hirns 

sowie der HWS (Bg-act. 10) sowie aus der MRT-Untersuchung des Neuro-

kraniums vom 11. Dezember 2013 von Dr. med. K._____, (Bg-act. 26), 

keine unfallbedingten strukturellen Schädigungen zu entnehmen. Sodann 

berichtete Dr. med. L._____ in seiner späteren Beurteilung vom 28. Fe-

bruar 2014 über die weitere MRT-Untersuchung der HWS von lediglich ge-

ringen degenerativen Veränderungen der Wirbelkörper C4-C6 (vgl. Bg-act. 

73). Ebenso kam Dr. med. E._____ in seinem Bericht vom 4. Mai 2014 über 

die neurologischen Untersuchungen zum Schluss, dass sich aus dem kli-

nischen Befund, der Anamnese und dem MRT des Schädels keine Hin-

weise auf einen symptomatischen bedingten Kopfschmerz ergäben. Auf-

grund der vom Beschwerdeführer beklagten, seit dem Trauma von 2008 

anhaltenden diffusen Kopf- und Nackenschmerzen, die mit Schlafstörun-

gen, Konzentrationsschwierigkeiten und Gereiztheiten einhergehen, 

müsse man aber einen direkten kausalen Zusammenhang vermuten (vgl. 

Bg-act. 33). In der Folge stellte Dr. med. F._____ in seinem Arztbericht vom 

21. September 2015 (Bg-act. 61) neben dem hier unbestrittenen Tinnitus 

die Diagnose von chronifizierenden Spannungskopfschmerzen bei Status 

nach wiederholten leichten Schädel-Hirn-Traumata. Der Kreisarzt Dr. med. 

G._____ kam in seiner Beurteilung vom 22. Mai 2014 (Bg-act. 35) somit 

zum Schluss, dass hier keine strukturell ausgewiesenen, unfallkausalen 

Schädigungen bestünden. Angesichts der dargelegten medizinischen Arzt-

berichte ist mit der Beschwerdegegnerin und dem Kreisarzt demnach da-

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von auszugehen, dass hier eine Distorsion der HWS ohne organisch nach-

weisbare Funktionsausfälle vorliegt. 

d) Nach dem Gesagten bleibt es bei der Feststellung der Beschwerdegegne-

rin, dass keine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge vorliegt. Dies 

hat zur Folge, dass der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den be-

stehenden Beschwerden und dem Unfall nicht zusammen mit dem natürli-

chen Kausalzusammenhang bejaht werden kann. Es bedarf vielmehr einer 

besonderen Adäquanzprüfung. 

7. a) Demnach ist zu prüfen, ob zwischen dem erwähnten Unfall vom 31. Januar 

2008 und den geklagten, nicht strukturell nachweisbaren Beschwerden des 

Beschwerdeführers ein adäquater, rechtserheblicher Zusammenhang be-

steht. Da vorliegend ein Schleudertrauma bzw. eine äquivalente Verletzung 

der HWS und ein Schädel-Hirntrauma vorliegen, gelangt die sog. Schleu-

dertrauma-Praxis zur Anwendung (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

8C_388/2007 vom 11. September 2008, 8C_357/2009 vom 14. Dezember 

2009 E.7.5 je mit Hinweisen). Die Beurteilung der Adäquanz nach der 

Schleudertrauma-Praxis erfolgt somit gemäss den in BGE 117 V 359 fest-

gelegten und in BGE 134 V 109 präzisierten Kriterien.

b) Die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs setzt nach der 

Schleudertrauma-Praxis grundsätzlich voraus, dass dem Unfall eine  mass-

gebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähig-

keit zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist 

oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung 

dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend 

vom augenfälligen Geschehensablauf – zwischen banalen bzw. leichten 

Unfällen einerseits, schweren Unfällen andererseits und schliesslich dem 

dazwischen liegenden mittleren Bereich unterschieden wird. Während der 

adäquate Kausalzusammenhang bei schweren Unfällen in der Regel ohne 

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weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden kann, lässt sich 

die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht auf-

grund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es sind weitere, 

objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zu-

sammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erschei-

nen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Je nachdem, wo im mittle-

ren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne 

dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur 

Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium, oder müs-

sen mehrere herangezogen werden. Als Adäquanzkriterien zu prüfen sind 

gemäss präzisierter Rechtsprechung (vgl. BGE 134 V 109 E.10.1 und 

10.3):

• besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklich-

keit des Unfalls;

• die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;

• fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;

• erhebliche Beschwerden;

• ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim-

mert;

• schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;

• erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.

Massgebend für die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenfällige Ge-

schehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften auf die versi-

cherte Person. Bei mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den leich-

ten Ereignissen müssen vier der massgeblichen Kriterien (oder eines der 

Kriterien ausgeprägt) erfüllt sein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_487/2009 vom 7. Dezember 2009 E.5). Bei mittelschweren Unfällen im 

engeren Sinne müssen drei der massgeblichen Kriterien (oder eines der 

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Kriterien ausgeprägt) gegeben sein (Urteil des Bundesgerichts 

8C_899/2013 vom 15. Mai 2014 E.5.1 mit Hinweisen).

8. a) Die Qualifikation des vorliegenden Unfalls vom 31. Januar 2008 (Sturz auf 

vereister Strasse, vgl. Schadenmeldung UVG vom 4. Februar 2008 [Bg-

act. 2]) als mittelschweres Ereignis an der Grenze zu den leichten Unfällen, 

wovon die Beschwerdegegnerin ausgeht, ist in Anlehnung an die bundes-

gerichtliche Praxis nicht zu beanstanden (vgl. zur Abgrenzung die Kasuistik 

in RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., Art. 6 S. 64; vgl. für die hier angenommene 

Qualifikation etwa Urteile des Bundesgerichts U 59/04 vom 9. September 

2005 E.2.3, wo die betroffene Person beim Eislaufen rückwärts auf den 

Hinterkopf prallte, und U 191/04 vom 12. August 2005 E.5.1, wo die versi-

cherte Person aus drei Metern Höhe auf den Boden fiel, wobei sie sich mit 

beiden Armen auffangen konnte). Um die Adäquanz bejahen zu können, 

müssen bei der Qualifikation des vorliegenden Unfalls als mittelschweres 

Ereignis an der Grenze zu den leichten Unfällen somit mindestens vier der 

vorgenannten Kriterien oder eines davon in ausgeprägter Weise erfüllt sein 

(vgl. vorstehend E.7b).

b) Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder beson-

deren Eindrücklichkeit des Unfall ist objektiv zu beurteilen und nicht auf-

grund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Per-

son (Urteil des Bundesgerichts 8C_747/2012 vom 22. Januar 2013 E.5.4.1 

mit weiteren Hinweisen). In den Akten finden sich vorliegend keine Hin-

weise darauf, dass der Unfall vom 31. Januar 2008 mit Sturz auf vereister 

Strasse auf den Hinterkopf besonders eindrücklich gewesen wäre oder sich 

unter besonders dramatischen Begleitumständen ereignet hätte. Mit der 

Beschwerdegegnerin ist somit festzuhalten, dass das Kriterium "besonders 

dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un-

falls" nicht erfüllt ist.

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c) Wie bereits die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheent-

scheid vom 24. März 2017 zutreffend ausführte, vermögen das vorliegend 

festgestellte leichte Schädelhirntrauma und das Schleudertrauma der HWS 

nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung keine besondere Art 

der erlittenen Verletzung zu begründen. Zur Bejahung dieses Kriteriums 

bedarf es vielmehr einer besonderen Schwere der für das Schleuder-

trauma, die äquivalente Verletzung der HWS oder das Schädelhirntrauma 

typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Be-

schwerdebild beeinflussen können (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_747/2012 vom 22. Januar 2013 E.5.4.2 mit Hinweisen). Eine beson-

dere Schwere der Beschwerden oder besondere Umstände ergeben sich 

aus den vorliegenden Akten indessen nicht.

d) Auch ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass eine fortgesetzt spe-

zifische, belastende ärztliche Behandlung gemäss Aktenlage nicht ausge-

wiesen ist, nachdem der Beschwerdeführer, abgesehen von blossen Kon-

troll- und Abklärungsuntersuchungen, bereits anfänglich und auch in der 

Folge nur medikamentös und manualtherapeutisch behandelt wurde (vgl. 

Bg-act. 6 S. 1 und 14, 20, 22, 26-65, 73). Operative Eingriffe und stationäre 

Aufenthalte waren nicht notwendig. Im Übrigen gelten die vorgenannten, 

medizinisch indizierten konservativen Massnahmen gemäss Rechtspre-

chung des Bundesgerichts nicht als eigentliche ärztliche Behandlungen 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_500/2007 vom 16. Mai 2008 E.5.4 mit 

Hinweisen).

e) Ferner kann auch nicht von erheblichen Beschwerden, wie die Beschwer-

degegnerin zutreffend festhielt, ausgegangen werden. Nach dem ersten 

Fallabschluss gegen Ende Sommer 2008 liess sich der Beschwerdeführer 

erst wieder gegen Ende Jahr 2013 hinsichtlich der hier strittigen Beschwer-

den ärztlich behandeln (vgl. vorne Sachverhalt Ziff. 2 sowie Bg-act. 26). 

Damit handelt es sich bei den heute geklagten Beeinträchtigungen nicht 

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um solche, die, wie von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung diesbe-

züglich gefordert, im Wesentlichen ohne Unterbruch vorherrschen müssen 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_61/2008 vom 10. Juli 2008 E.7.5 mit 

weiteren Hinweisen).

f) Vorliegend bestehen auch keine Anhaltspunkte für eine ärztliche Fehlbe-

handlung, welche die Unfallfolgen und Genesung wesentlich verschlimmert 

hätte. Zudem darf aus der blossen Dauer einer Behandlung und der ge-

klagten Beschwerden gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht 

auf einen schwierigen Heilverlauf oder erhebliche Komplikationen ge-

schlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, welche die Gene-

sung beeinträchtigt haben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2008 

vom 26. November 2008 E.8.6 mit Hinweisen). Solche Gründe sind vorlie-

gend, wie bereits von der Beschwerdegegnerin festgestellt, gestützt auf die 

Aktenlage nicht zu erkennen.

g) Der Beschwerdeführer nahm seine Tätigkeit als Autospengler, die als kör-

perlich verhältnismässig schwere Arbeit einzustufen ist, bereits zwei Mo-

nate nach dem Unfall am 26. März 2008 mit einem Teilpensum von 50 % 

wieder auf, welches er anfangs Mai 2008 auf 100 % steigern konnte (vgl. 

Bg-act. 13 und 15). Demzufolge liegt auch keine erhebliche Arbeitsunfähig-

keit vor (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_339/2007 vom 6. Mai 2008 

E.3.3, 8C_278/2008 vom 18. August 2008 E.3.7 und 8C_590/2007 vom 6. 

Oktober 2008 E.7.7, je mit Hinweisen). Dies gilt umso mehr, als bei der 

Prüfung dieses Adäquanzmerkmals die generelle Erwerbsfähigkeit auf 

dem allgemeinen Arbeitsmarkt und nicht nur die spezielle Arbeitsfähigkeit 

im bisher ausgeübten Beruf einzufliessen hat (vgl. Urteil des Bundesge-

richts 8C_714/2009 vom 14. April 2010 E.6.8 mit Hinweisen).

h) Somit ergibt sich, dass vorliegend kein einziges Adäquanzkriterium erfüllt 

ist. Der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den vom Beschwerde-

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führer geklagten, nicht objektivierbaren Beschwerden und dem Unfall vom 

31. Januar 2008 ist deshalb zu verneinen. Daran würde selbst dann nichts 

ändern, wenn vorliegend von einem Unfall im mittleren Bereich im engeren 

Sinne ausgegangen würde, da hierbei mindestens drei Kriterien oder eines 

besonders ausgeprägt erfüllt sein müssten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_277/2013 vom 7. Juni 2013 E.4.2 mit Hinweisen), was vorliegend, wie 

gesehen, nicht der Fall ist. Der Beschwerdeführer hat sich im Übrigen im 

vorliegenden Verfahren weder zur Qualifikation des Unfalls noch zu der von 

der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Adäquanzprüfung geäussert. 

9. Nicht weiter einzugehen ist auf die Ausführungen des Beschwerdeführers 

zu den Umständen an seinem Arbeitsplatz, wo er angeblich toxischen Stof-

fen ausgesetzt sei, da dies in keinem Zusammenhang mit dem vorliegend 

zu beurteilenden Unfallereignis vom 31. Januar 2008 steht. Ebenso unbe-

achtlich sind mangels Zusammenhang mit dem konkreten Fall die Aus-

führungen zur Streichung und Nichtausbezahlung der Überstunden und der 

Verweigerung eines Teils seines Lohns. 

10. a) Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin 

die Versicherungsleistungen zu Recht per 17. Februar 2016 mangels 

Adäquanz der geklagten Beschwerden eingestellt hat. Der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 24. März 2017 erweist sich somit als rechtens, 

was zur Bestätigung desselben und zur Abweisung der dagegen erhobe-

nen Beschwerde führt.

b) Gerichtskosten werden keine erhoben, da das Verfahren vor dem kantona-

len Versicherungsgericht – ausser bei mutwilliger oder leichtsinniger Pro-

zessführung – gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos ist. Die obsiegen-de 

Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 

(Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

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Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

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