# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3dae8f05-74a6-59d7-a68d-d962735bbfdc
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-07
**Language:** de
**Title:** Statusfrage offen gelassen, da die Beschwerdeführerin weder im Erwerbs- noch im Haushaltsbereich in rentenrelevantem Ausmass eingeschränkt ist.
**Docket/Reference:** IV.2012.00825
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2012.00825.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2012.00825
I. Kammer
Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Widmer
Urteil
vom
7. August 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Karl Kümin
advokaturbüro kernstrasse
Kernstrasse 10, Postfach 1149, 8026 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Die
19
72 geborene
X.___
war Hausfrau
, als sie am 14. September 2010 in ihrer Wohnung über eine Schwelle stolperte und sich dabei an der rechten Schulter verletzte (Urk. 9/16/
161
).
Am
18. Oktober 2011
meldete
sie
sich bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk.
9/9
).
In der Folge nahm die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
erwerbliche Unterlagen (Urk. 9/1-2, 9/8, 9/13,
9/18)
,
Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 9/15
, 9/20, 9/24)
sowie die Akten der Schweizerischen Unfallversi
cherungsanstalt (Suva; Urk. 9/16) zu den Akten.
M
it Vorbescheid vom
6. Feb
ruar 2012 stellte
die IV-Stelle
der Versicherten mangels invalidenversiche
rungsrechtlich relevanter Einschränkungen die Abweisung des Leistungsbegeh
rens in Aussicht (Urk. 9/27).
Hiergegen liess die
Versicherte
unt
er Beilage eines Unfallscheines, eines Arbeitsvertrags sowie dessen Kündigung und weiterer
medizinische
r
Bericht
e
(Urk. 9/28-29
, 9/33/1-13
)
Einwand erheben (Urk.
9/
30
, 9/34
)
.
Daraufhin wurde die Versicherte
am 27. April 2012
von med. pract.
Y.___
, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie,
Ärztin des
Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD)
, untersucht (Urk. 9/
40),
es wurde
n
weitere
Arztbericht
e
zu den Akten genommen (Urk. 9/41
, 9/48-53
)
und hernach
wurde
eine weitere Stellungnahme der RAD-Ärztin eingeholt (Urk. 9/62/3)
.
Sodann wies die IV-Stelle das Rentenbegehren mit Verfügung vom 20. Juni 2012 ab (Urk. 9/64 = Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom 20. Juni 2012 liess die Versicherte am 23. August 2012
unter Beilage medizinischer
Dokumente
(Urk. 3/4-9)
Beschwerde erheben und beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten über ihre medizinisch zumutbare Arbeitsfähigkeit anzuordnen. Subeventualiter sei das Verfahren an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach weiteren Abklärungen neu über den Rentenanspruch verfüge.
In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung
(Urk. 1 S. 2).
Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom
24
.
September 2012
die Abweisung der Beschwerde (Urk.
8
).
Mit Verfügung vom 1
2.
Februar 2013 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wurde ihr Rechtsanwalt Karl Kümin, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Im Übrigen wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 15).
Mit Replik vom 18. März 2013 hielt die Beschwerdeführerin an
den in der Beschwerde
schrift gestellten Anträgen fest (Urk. 17)
und reichte weitere ärztliche Berichte ein (Urk. 18/2-5)
.
Die Beschwerdegegnerin
verzichtete am 15.
Mai 2013 auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 22).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
1.3
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (Art. 17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des Art. 28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit Art. 16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver
gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein
trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä
tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch,
das heisst
ohne Gesundheitsscha
den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (Art. 27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV
). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invalidi
tätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er
werbs
tätigkeit ist der im Sozial
versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe
richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut
achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung
gestützt auf die RAD-Untersuchung sowie auf den Bericht über die kreisärztliche Un
tersuchung
auf den Standpunkt,
die Beschwerdeführerin sei bei den Haushalts
arbeiten nur gering eingeschränkt, weshalb der Invaliditätsgrad unter 40
%
liege und kein Ren
tenanspruch bestehe (Urk. 2 S.
1). Selbst wenn die Beschwer
deführerin als
Volle
rwerbstätige qualifizier
t
würde, wäre ein Rentenanspruch
aufgrund der 100%igen
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit zu verneinen. Die nach der Operation vom 1. Juni 2012 bestehende Arbeitsunfähigkeit sei nur vorübergehen
der Natur
gewesen
(Urk. 2 S.
2).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte geltend, der
kreisärztliche Bericht vom 23.
November 2011 sei überholt. Die Einschätzung des RAD sei unzutreffend, da er die Fehlstellung der Knochenmarkschraube und die Zerstörung der Rotato
renmanschette
vernachlässigt habe (Urk. 1 S.
4).
Im Übrigen habe sie zu 100
%
gearbeitet, solange ihr dies aus gesundheitlicher Sicht
möglich gewesen sei (Urk. 1 S.
5
Ziff.
18).
Auf versicherungsinterne Gutachten könne bereits bei geringen Zweifeln nicht abgestellt werden. Zudem habe sie keine Gelegenheit erhalten, der RAD-Ärztin und der Kreisärztin Ergänzun
gsfragen zu stellen (Urk. 1 S.
5).
Auch durch nach Verfügungserlass ergangene Arztberichte sei ausgewiesen, dass eine dauerhafte 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe
und bestanden habe (Urk. 17 S.
2).
3.
3.1
Nach dem Unfall vom 14. September 2010 stellte
Dr.
med.
Z.___
, Fach
ärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in ihrem Bericht vom
11. November
2010 die Diagnose einer posttraumatischen
Periarthritis humeros
capularis
(PHS) rechts bei kompletter Läsion der Supraspinatussehne, einer par
tiellen Läsion der Infraspinatussehne sowie einer AC-Gelenkarthrose und eines subakromialen Impingements
. Vor dem Unfall sei die Beschwerdeführerin wegen Lumbalgien und Lumboischialgien bei einer Diskushernie L4/5 in Behandlung gewesen
(Urk.
9/
16/91
).
Am 9. Mai 2011 führte
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Chirurgie, bei der Beschwerdeführerin eine Schulterarthroskopie rechts durch, mit ventraler Refixation des Bizepssehnenankers mit einem resorbierbaren Anker, mit offener Rekonstruktion der Rotatorenmanschette mit Refixation der Musculus supraspi
natus-Sehne und Teilrefixation der Musculus subscapularis-Sehne mit insge
samt zwei Schraubankern sowie mit Dekompressionsoperation bei subacromia
lem Impingement-Syndrom (Urk.
9/16/
44-45
).
Am 17. Juni 2011 berichtete
Dr.
A.___
, bei der Untersuchung vom 31. Mai 2011 sei die rechte Schulter in Ruhe schmerzfrei gewesen und es habe keine In
stabilität bestanden. Die Beschwerdeführerin werde physiotherapeutisch behan
delt, wobei die Behandlung voraussichtlich sechs Monate dauern werde (Urk.
9/16/39
). Am 29. August 2011 gab er weiterhin Schmerzfreiheit in Ruhe und keine Instabilität an. Die Schwellung sei rückläufig, die aktive Abduktion noch eingeschränkt, der Kopfgriff unvollständig möglich und der Schürzengriff sei nun besser möglich. Weiterhin seien Physiotherapie und Muskelaufbau nötig, voraussichtlich während zwölf Wochen (Urk.
9/16/29
).
Am 23. Juni 2011 erfolgte zudem eine
MRI-Untersuchung des linken Knies
, welche
eine leichte Chondropathie, eine leichte
Degeneration der Menisken
, aber
ansonsten
unauffällige Befunde
ergab
(Urk.
9/16/27
).
3.2
In ihrem Bericht vom 14. Nove
mber 2011 nannte
Dr.
Z.___
als
Diagnosen eine Frozen Shoulder nach inkompletter Supraspinatussehnen-Ruptur rechts mit Kalkdepots
, ein
chronische
s lumbospondylogenes Syndrom
bei subligamentärer Diskushernie L4/5 und Protrusion L5/S1 sowie Knieschmerzen links bei Valgus-Stellung. Arbeiten mit manueller Belastung, insbesondere Belastung der oberen Extremitäten, seien der Beschwerdeführerin nicht zumutbar, weshalb sie in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit
seit dem 14.
September 2010 bis auf Weiteres zu 100
%
arbeitsunfähig sei (Urk. 9/15/1-2). Zumutbar seien ihr einzig wechselbe
lastende Tätigkeiten (Urk. 9/15/4).
3.3
Die Kreisärztin
Dr.
med.
B.___
, Fachärztin für Chirurgie, untersuchte die Beschwerdeführerin am 23. November 2011
.
Das rechte Schultergelenk betreffend hielt
Dr.
B.___
fest,
die klinisch gezeigte Bewegungseinschränkung lasse sich nicht objektivieren
und das demonstrierte Ausmass der beklagten Beschwerden sei
nicht nachvollziehbar
. Die Lendenwirbelsäule sei frei beweg
lich und Schmerzen seien nur beim Aufrichten angegeben worden. Das linke Kniegelenk sei reizlos, frei beweglich und es bestünden keine Anhaltspunkte für einen intraartikulären Erguss. Eine leichte bis mittelschwere manuelle Tätigkeit bis zur Horizontalen ohne
Überkopfarbeit
, ohne körperferne
s
Hantieren von Gewichten, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüs
t
en und ohne Bedienen von vibrationserzeugenden Maschinen sei ihr ganztags zumutbar (Urk. 9/16/19)
.
3.4
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie,
gab in seinem Bericht vom
2.
Dezember 2011 an, es bestehe
weiterhin
eine massive Funkti
onsstörung der rechten Schulter. Er äusserte den dringenden Verdacht auf eine erneute Zerstörung der Rotatorenmanschette bei insuffizientem Knochenanker. Bei diesem Befund sei die Beschwerdeführerin selbstverständlich nicht arbeits
fähig. Eine Re-Operation sei indiziert (Urk.
9/20
).
3.5
Dr.
A.___
diagnostizierte in seinem Bericht vom 20. Januar 2012 eine Ruptur der Rotatorenmanschette der rechten
Schulter sowie je ein
Schmerzsyn
drom an beiden Knien sowie an der rechten Schulter. Die Beschwerdeführerin sei letztmals am 28.
November 2011 bei ihm gewesen
(Urk. 9/24/6)
. Es bestün
den Bewegungseinschränkungen der rechten Schulter. Diese würden Überkopf
arbeiten verunmöglichen. Auch könne die Beschwerdeführerin als Reinigungs
frau nicht sicher auf Leitern steigen oder mit
dem rechten Arm
Fenster putzen. Als Reinigungs
kraft
sei sie daher während seiner Behandlung vom 28. März bis am 28. November 2011 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen
(Urk. 9/24/8).
Zumut
bar seien hingegen behinderungsgerechte leichte Arbeiten unter Beachtung der Schonkriterien
für den
rechten Ar
m
beziehungsweise
für die rechte
Schulter. Nicht zumutbar seien Überkopfarbeiten,
das Besteigen von
Leitern und Putzar
beiten mit dem rechten Arm (Urk. 9/24/11).
3.6
Am 27. April 2012 wurde die Beschwerdeführerin von der RAD-Ärztin
med. pract.
Y.___
orthopädisch und rheumatologisch untersucht (Urk. 9/40).
Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der rechten Schulter, währenddem sie der Gonalgie links keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zumass (Urk. 9/40/8). Sie hielt fest, objektive Hinweise auf eine vollständige Gebrauchsunfähigkeit des rechten Armes seien nicht zu finden gewesen. Mit den somatischen Beeinträchtigungen sei sie in ihrer bisherigen Tätigkeit als Service
-
oder Reinigungskraft seit Sep
tember 2010 zu 100
%
arbeitsunfähig
. In einer körperlich leichten, wechselbe
lastenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über zehn Kilogramm, ohne Heben über Brust- und Schulterhöhe, ohne häufige repetitive Belastungen des rechten Armes, ohne Überkopf- und
Übers
chulterarbeit, ohne Arbeiten in Armvorhalte und ohne Arbeiten mit Vibrations- und Schlageinwir
kungen auf den Schultergürtel sei seit der kreisärztlichen Untersuchung vom
23. November 2011 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben (Urk. 9/40/9).
3.7
A
m 14. Mai 2012
stolperte die Beschwerdeführerin beim Treppensteigen und schlug sich dabei das Knie an der Treppenkante an
.
Gleichentags begab sie sich ins
Spital D.___
,
dessen Ärzte festhielten,
das linke Knie der Beschwerde
führerin
weise
eine Schnittwunde, jedoch keine frischen ossären Läsionen und kein Ergusszeichen
auf
(Urk.
9/41
).
3.8
Am 1. Juni 2012 wurde in der
Klinik E.___
eine Re-Operation der rechten Schulter mit
Schulter-Arthroskopie, subacromiale
m
Débridement, Schrau
ben
-
entfernung
und Rotatorenmanschettenrekonstruktion
durchgeführt
. In der Folge wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 16. Juli 2012 attestiert (Urk. 9/48-49, 9/51)
.
Am 7. Juni 2012 nahm die RAD-Ärztin med. pract.
Y.___
dahingehend Stellung, es sei keine wesentliche Änderung des medizinischen Sachverhalts eingetreten. Die durchgeführte Ope
ration
habe eine vorübergehende Einschränkung der Belastbarkeit der Schulter zur Folge. Während sechs Wochen bestehe eine vollumfängliche Arbeitsunfä
higkeit. Anschliessend könne die aktive Beweglichkeit der Schulter voraussicht
lich freigegeben werden, sodass stufenweise auch die Belastbarkeit in ange
passter Tätigkeit wieder auf 100
%
gesteigert werden könne. Eine Rekonvales
zenz von weiteren sechs Wochen bis zum Erreichen des voll aktiven Bewe
gungs
-
ausmasses sei eventuell zu berücksichtigen (Urk. 9/62/3).
4.
4.1
Strittig ist vorerst, ob die Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall Erwerbstä
tige oder als Hausfrau zu qualifizieren ist.
Die IV-Stelle qualifizierte die Beschwerdeführerin gestützt auf ihre
aus dem Auszug aus d
em
i
ndi
viduellen Konto
(IK-Auszug)
ersichtliche Erwerbsbiographie
als Hausfrau (Urk. 2 S.  2).
Die Beschwerdeführerin führte zur Begründung ihrer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall an, sie habe immer zu 100
%
gearbeitet, solange ihr dies aus gesundheitlicher Sicht
möglich gewesen sei, und sie erhalte auch die Taggelder der Arbeitslosenkasse sowie der Suva zu 100
%
(Urk. 1 S. 5
Ziff.
18).
Aus den IK-Auszügen ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin von Juni bis August 1997 ein Einkommen von Fr. 6‘136.-- erzielte, hernach bis und mit September 1998 Arbeitslosenentschädigung bezog, von Mai bis November 2002 bei einem Reinigungsservice Einkünfte von total Fr. 28‘000.-- erzielte, an
schliessend wieder bis Oktober 2004
mit Unterbrüchen
Arbeitslosenentschädi
gungen bezog und in den Jahren 2005 bis 200
9
dann als nicht erwerbstätig eingetragen war (Urk. 9/1, 9/2
, 9/8
)
.
Zuletzt
hatte die Beschwerdeführerin bei der
Firma
H.___
gearbeitet (Urk. 9/
6/1),
bei welcher sie am 2
2.
Januar 2007
beim Reinigen der Lüftung auf einer Leiter
verunfallte (Urk. 9/16/104).
Zwischen dem Unfall im Jahr 2007 und
der Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung vom
14. Juni 2009
mit einer
angegebenen
Vermitt
lungsfähigkeit von 100
%
(Urk. 9/18/1)
war sie nicht erwerbstätig (Urk. 9/16/160
, Urk. 9/17
) beziehungsweise Hausfrau (Urk. 9/18/19).
Die Unia Arbeitslosenkasse
errechnete einen
versicherten Verdienst von Fr. 2‘213.-- (Urk. 9/18/1).
Abgesehen davon, dass die Arbeitstätigkeit vom Jahr 2007 nicht im IK-Auszug aufgeführt ist, stimmen die Angaben der Beschwerdeführerin mit der Aktenlage überein
. Bei der RAD-Untersuchung gab sie an, n
ach ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 1993 habe sie anfänglich während drei Monaten als Aushilfe in einer Fabrik gearbeitet, später während sechs Monaten bei einer Reinigungs
firm
a
, dann bei einer anderen Reinigungsfirma noch einmal sieben Monate. Vor ein paar Jahren habe sie in einem Restaurant gearbeitet, habe aber nach einem Monat einen Unfall erlitten und sei dann arbeitsunfähig gewesen (Urk. 9/40/3).
Die Darstellung in der Beschwerdeschrift, die Beschwerdeführerin habe stets voll gearbeitet, als sie dazu gesundheitlich in der Lage gewesen sei (Urk. 1 S. 5
Ziff.
17), trifft insbesondere auch unter Berücksichtigung ihrer Angaben zur Sozialanamnese im Rahmen der RAD-Untersuchung nicht zu (vgl. Urk. 9/40/3). Vielmehr zeigt sich eine keinen klaren äusseren Gesichtspunkten folgende Erwerbsbiographie, auch nicht unter Berücksichtigung der Erziehung der beiden 1994 und 1998 geborenen Söhne (vgl. Urk. 9/9/2
Ziff.
3.1). Als die Kinder noch klein waren, ging die Beschwerdeführerin teilweise einer Erwerbstätigkeit nach oder bezog Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Als die Kinder hingegen schon grösser waren, war sie während etlichen Jahren nicht mehr erwerbstätig. Am 1. Dezember 2011 trat sie schliesslich die Stelle als Service-Mitarbeiterin im Restaurant
F.___
in
G.___
an, worauf am Tag darauf aber bereits die Kündigung durch den Arbeitgeber erfolgte (Urk. 9/33/1-3). Aus der Sicht der Beschwerdeführerin handelte es sich um einen Arbeitsversuch (Urk. 1 S. 3 f.
Ziff.
11). Aus ärztlicher Sicht handelt es sich jedoch um eine nicht geeignete Stelle (vgl. Urk. 9/16/19, Urk. 9/40/9). Inwiefern unter diesen Umständen von
einem Arbeitsversuch mit Aussicht auf eine tatsächliche berufliche Integration gesprochen werden kann, ist fraglich. Auf der
einen
Seite lässt sich aus der Erwerbsbiografie nichts Konkretes in Bezug auf die Statusfrage ableiten, insbe
sondere nicht, dass die Beschwerdeführerin nun als Vollerwerbstätige einzustu
fen wäre. Auf der
anderen
Seite kann nicht von der Hand gewiesen werden, dass sie sich um die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bemühte. Ob sie als Voll- oder Teilerwerbstätige einzustufen ist, kann mit Blick auf nachstehende Erwägung 5 offenbleiben.
4.2
Eine Zusammenschau der Akten zeigt, dass mehrere Ärzte davon ausgingen, eine angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin zuzumuten.
Dr.
Z.___
stufte Tätigkeiten mit manueller Belastung, insbesondere mit Belastungen der oberen Extremitäten, als nicht mehr zumutbar ein. Eine angepasste Tätigkeit im Sinne einer wechselbelastenden Tätigkeit erachtete sie hingegen als zumutbar (Urk. 9/15/2
Ziff.
1.7 und Urk. 9/15/4).
Suva-Kreisärztin
Dr.
B.___
untersuchte die Beschwerdeführerin
am 2
3.
November 2011,
also
zwischen der e
rsten und der zweiten Operation. Sie gelangte zur Schlussfolgerung,
e
ine leichte bis mittelschwere manuelle Tätigkeit bis zur Horizontalen ohne
Ü
ber-Kopf-Arbeit, ohne körperferne
s
Hantieren von Gewichten, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten und ohne Bedienen von vibrationserzeugenden Maschinen sei ihr ganztags zumutbar (Urk. 9/16/19).
Dr.
B.___
berücksichtigte bei ihrer Beurteilung die vorhandenen Akten inklu
sive bildgebender Befunde (Urk. 9/16/10-14), die Angaben der Beschwerdeführerin (Urk. 9/16/14-16) sowie die durch sie erhobenen Befunde (Urk. 9/16/16-18).
Anlässlich ihrer Untersuchung beobachtete
Dr.
B.___
gewisse
Inkonsisten
zen bezüglich der Beweglichkeit der rechten Schulter. So bewegte die Beschwerdeführerin ihre rechte Schulter bei der Beweglichkeitsprüfung aktiv nur gerade knapp 50 Grad und liess die Schulter auch passiv kaum bewegen, wohingegen sie ihre Arme später problemlos bis 100 Grad in Anteversion brin
gen konnte
(Urk. 9/16/18-19).
In Übereinstimmung damit hatte auch
Dr.
A.___
Aggravationstendenzen beschrieben, da die Beschwerdeführerin ihren rechten Arm nahezu nicht bewegte und bei passiver Bewegung sofort Schmerzen äusserte,
während sie im Vergleich zur linken Seite eine normale Muskulatur aufwies (Urk. 9/24/7).
Bei diesen Gegebenheiten i
st es nachvollzieh
bar, dass Dr.
B.___
auch eine manuelle Tätigkeit nicht
grundsätzlich
aus
schloss.
Ebenso wenig tat
Dr.
A.___
dies. Er schloss einzig die rechte Schulter belastende Tätigkeiten wie Überkopfarbeiten und Putzarbeiten mit dem rechten Arm
sowie
das Auf-Leitern-S
teigen aus (Urk. 9/24/11).
Dr.
C.___
attestierte
im Dezember 2011 eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit wegen massiver
und schmerzhafter
Bewegungseinschränkungen der rechten Schulter
beziehungsweise wegen des dringenden Verdachts auf eine
Rer
uptur
der Rotatorenmanschette bei insuffizientem Knochenanker (Urk. 9/20)
.
Zur Frage der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit äusserte er sich angesichts der offenen Situation mit der bevorstehenden weiteren Operation nicht.
Bezüglich des Tätigkeitsprofils ist der auf der Untersuchung vom 2
7.
April 2012 beruhende Bericht des RAD der aktuellste.
Das im RAD-Bericht formulierte zumutbare Profil entspricht weitgehend demjenigen von
Dr.
B.___
, sieht jedoch ein paar weitere Einschränkungen vor. Auch die RAD-Ärztin ging ge
stützt auf die gemessenen Umfänge (Urk. 9/40/6) davon aus, dass der rechte Arm effektiv gebraucht werde (Urk. 9/40/9), was plausibel macht, das
s eine kör
perlich
leichte
,
wechselbelastende Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tra
gebelastungen von über zehn Kilogramm, ohne Heben über Brust- und Schul
terhöhe, ohne häufige repetitive Belastungen des rechten Armes, ohne Über
kopf- und
Ü
ber
s
chulter-Arbeit, ohne Arbeiten in Armvorhalte
stellung
sowie ohne Arbeiten mit Vibrations- und Schlageinwirkungen auf den Schultergürtel vollzeitlich zumutbar sind (vgl. Urk. 9/40/9). Dabei w
usste
die RAD-Ärztin
um die Komplikationen im Zusammenhang mit der ersten Schulteroperation und dass deswegen
eine erneute Operation
angezeigt
war (Urk. 9/40/1).
Gegen das von ihr formulierte, nachvollziehbare Zumutbarkeitsprofil spricht somit nichts, weshalb
es mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zutreffend ist und
davon aus
zugehen ist.
Weitere Abklärungen drängen sich
bei dieser Aktenlage
nicht auf.
4.3
Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung oder des Einspracheentscheides ist für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwal
tungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wah
rung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 f. E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beein
flussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).
Zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom
2
0.
Juni 2012 stellte sich die Situation so dar, dass
die Beschwerdeführerin infolge der Operation vom
1.
Juni 2012 vollumfänglich arbeitsunfähig war. Da die Arbeitsunfähigkeit erst 20 Tage dauerte und auch nicht zu erwarten war, dass sie
insgesamt
mehr als drei Monate
an
dauern würde (vgl. die RAD-Stellungnahme vom
7.
Juni 2012, Urk. 9/62/3 sowie das ärztliche Attest der
Klinik E.___
, Urk. 9/48-49)
, ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin diese Arbeitsunfähigkeit in ihrer Verfügung vom 2
0.
Juni 2012 implizit als nicht rentenrelevant beurteilte.
Im Übrigen
beziehen sich nicht
weiter begründete
Arbeitsunfähigkeitsatteste in der Regel auf die angestammte Tätigkeit, weshalb aus dem Arztzeugnis der
Klinik E.___
vom 1
6.
Juli 2012 (Urk. 3/8) nicht hervorgeht,
dass auch eine angepasste Tätigkeit unzumutbar wäre.
Dr.
Z.___
hielt in ihrem Bericht vom 2
9.
August 2012 (Urk. 18/2) sämtliche manuellen Tätigkeiten sowie
eine
Belas
tung des Rückens für unzumutbar,
die Zumutbarkeit wechselbelastender Tätig
keiten bejahte sie jedoch (Urk. 18/2, letzte Seite)
. Hinzu kommt, dass
ihre
Beur
teilun
g
vom 2
9.
August 2012
auch nicht wesentlich von ihrer früheren Ein
schätzung
vom 1
4.
November 2011
, Arbeiten mit manueller Belastung, insbe
sondere der oberen Extremitäten, seien unzumutbar (Urk. 9/15/2)
, abweicht, weshalb keine
dauerhafte
V
erschlechterung ausgewiesen und auch unter Be
rücksichtigung der operativen Behandlung im Juni 2012 von einer grundsätz
lich uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszuge
hen ist.
5.
5.1
Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom
-
mens
vergleichs gemäss Art. 28a
Abs.
1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass
gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorge
nommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypotheti
sche Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Inva
lideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (
soge
nannter Prozentvergleich;
Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).
Der Invaliditätsgrad ist
namentlich dann
durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Mass
gabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die kon
kreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invali
deneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40
%
(Art. 28
Abs.
2 IVG) eindeutig über- oder unterscheitet
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_333/2013 vom 1
1.
Dezember 2013
E. 5.3 mit Hinweisen)
.
Abgesehen von der nur zwei Tage dauernden Anstellung im Restaurant
F.___ in G.___
(vgl. Urk. 9/33/3)
hatte die Beschwerdeführerin
zuletzt
bei der
Firma H.___
gearbeitet (Urk. 9/6/1),
wobei ihr letzter effektiver Arbeitstag der
2
2.
Januar 2007
war, an welchem sie verunfallte
(Urk. 9/16/104). Der Unfall ereignete sich
beim Reinigen der Lüftung auf einer Leiter
(Urk. 9/16/1
13
). In einem anderen Dokument wurde davon ausgegangen, die Beschwerdeführerin habe dort
als Köchin
gearbeitet
(Urk. 9/16/115)
. Die Beschwerdeführerin selber gab an, als
Servicekraft
im Restaurant
gearbeitet
zu haben
. Zum Zeitpunkt des Unfalls habe sie erst einen Monat lang dort gearbei
tet
(Urk. 9/40/3).
Aufgrund dieses Umstandes und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Niederlassung in der Schweiz im Jahr 1993 nie irgendwo länger als sieben Monate gearbeitet hat
te,
ist nicht davon auszugehen, dass diese Anstellung aus dem Jahr 2007 im Gesundheitsfall im Jahr 2012 auch noch bestanden hätte. Klar erscheint einzig, dass die Beschwerdeführerin
falls sie denn überhaupt erwerbstätig wäre
eine Hilfsarbeitertätigkeit ausüben würde, da sie keinen
Beruf erlernt
hat
(Urk. 9/40/3)
und auch nicht
über einschlägige Fachkenntnisse
infolge langjähriger Berufserfahrung verfügt.
Ebenso ist zur Festsetzung des Invalideneinkommens von einer 100%igen
angepassten
Hilfsarbeitertätigkeit auszugehen, weshalb ein Prozentvergleich durchzuführen ist, woraus ein Invaliditätsgrad von 0
%
resultiert, womit klarerweise kein Rentenanspruch besteht
(vgl. LSE 2010, Tab. A1, Total der Frauenlöhne, Anforderungsniveau 4)
.
5.2
Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, welche im Aufgabenbereich tätig sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie behindert sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8
Abs.
3 ATSG; Art. 28
Abs.
3 IVG in Verbindung mit Art. 27
Abs.
1 und 2 IVV, seit 1. Januar 2004: Art. 28
Abs.
2
bis
IVG; spezifische Me
thode; BGE 130 V 97 E. 3.3.1, 104 V 135 E. 2a; AHI 1997 S. 291 E. 4a). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27
Abs.
2 IVV, seit 1. Januar 2004: Art. 27 IVV).
Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch bei Teilerwerbstätigen. Der auf den Aufgabenbereich entfallende Bereich wird nach den soeben genannten Kri
terien bemessen.
Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 2
3.
November 2011 gab die Beschwerdeführerin an, im Haushalt müsse sie viele Tätigkeiten mit links ver
richten, obwohl sie von Haus aus Rechtshänderin sei. Sie könne die rechte Hand nicht mehr normal bewegen und gebrauchen und sie werde bei jeglicher Tätig
keit sehr schnell müde.
Den Haushalt mache sie noch selber. Kochen gehe soweit ganz gut. Bei der Wäsche und beim Bügeln helfe zum Teil der ältere Sohn (Urk. 9/16/14-15).
Am 2
7.
April 2012 stellte sie sich dann auf den Stand
punkt, sie sei zu keinerlei Tätigkeit mehr in der Lage (Urk. 9/40/1). Zum Ein
kaufen werde sie von Freunden begleitet, da sie nur noch leichte Dinge mit der Hand tragen könne. Gelegentlich helfe der grosse Sohn bei der Hausarbeit, er habe jedoch nur am Wochenende Zeit, da er sehr viel für die Schule arbeiten müsse (Urk. 9/40/4).
Das Frühstück mache sie, das könne sie notdürftig mit der linken Hand. Putzarbeiten und Wäsche würden durch ihre Freundinnen erledigt (Urk. 9/40/3).
Die RAD-Ärztin bezweifelte
, dass praktisch die gesamte Haushaltsarbeit durch Freundinnen erledigt werden müsse, da die Umfangmessungen an der oberen
rechten Extremität
keine anderen Ergebnisse lieferten als diejenige
n
an der lin
ken und da keine objektiven Hinweise auf eine vollständige Gebrauchsunfähig
keit des rechten Arms zu finden waren (Urk. 9/40/9).
Dass die Beschwerdeführerin im Haushalt gewisse Einschränkungen aufweist, ist nachvollziehbar. So sind ihr beispielsweise häufige repetitive Belastungen des rechten Armes, Überkopf- und Überschulterarbeiten sowie Arbeiten mit vorge
haltenen Armen nicht zumutbar (Urk. 9/40/9), weshalb auch schlüssig ist, dass
sie
entsprechend den Angaben von
Dr.
A.___
(9/24/8)
wegen der ein
geschränkten Beweglichkeit der rechten Schulter nicht mit rechts Fenster putzen kann
.
Jedoch ist zu beachten, dass die Schadenminderungspflicht bei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Versicherten von erheblicher Relevanz ist. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen der Schadenminderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit ein
teilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in An
spruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheits
schädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitar
beit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Dabei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Scha
denminderungspflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in ein
zelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsache, dass sich die der Rechtspre
chung zugrunde liegenden, in Art. 159 Abs.
2 und 3 ZGB zwischen den Ehe
gatten und in Art. 272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistands
pflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen (d.h. weder klagbar noch voll
streckbar sind), sondern nur freiwillig erfüllt werden können (Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basler Kommentar,
3.
Aufl., Basel 2006,
N.
9 zu Art. 272 ZGB; Bräm/Hasenböhler, Zürcher Kommentar,
3.
Aufl., Zürich 1998,
N.
168 zu Art. 159 ZGB), an der Schadenminderungspflicht der im Haushalt
beschäftigten Versicherten nichts zu ändern. Denn wie auch im Erwerbsbereich darauf abzustellen ist, ob die verbleibende Erwerbsfähigkeit auf einem ausgegli
chenen Arbeitsmarkt grundsätzlich verwertbar ist, unabhängig davon, ob eine solche Anstellung rechtlich durchsetzbar ist, ist auch in Bezug auf den Haus
haltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und zumut
bar ist, unabhängig davon, ob eine Mithilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_729/2009 vom 3
0.
November 2009 E. 4.1-3).
Entsprechend diesen Ausführungen ist es der Beschwerdeführerin
zuzumuten, die Haushaltsarbeiten
soweit möglich
unter Einsatz des linken Arms
zu ver
richten, auch wenn dies
mehr
Zeit kostet. Gemäss den Angaben der Beschwer
deführerin im November 2011 funktioniert dies auch recht gut. Dass im April 2012 trotz des Fehlens erheblicher gesundheitlicher Veränderungen keinerlei
Haushaltaufgaben
mehr ausgeübt werden könn
t
en, ist hingegen nicht plausibel. Im Übrigen bewohnt
d
ie Familie eine kleine 4-Zimmer-Wohnung in der ersten Etage (Urk. 9/
40/4), sodass die Haushaltsarbeiten nicht in aussergewöhnlich grossem Umfang anfallen, wie dies beispielsweise bei einem Haus mit Garten der Fall
sein könnte
.
Des Weiteren hat die Beschwerdeführerin
die Mithilfe der 19
94 und 1998
geborenen Söhne in Anspruch zu nehmen
, d
enn
wenn
keine
Versicherungsleistungen
zu erwarten wären
, würde sich die Familie trotz schu
lischer Beanspruchung der Söhne so organisieren.
Schliesslich kann
zumutba
rerweise
auch der
Ehemann
, der nur teilweise invalid ist (vgl. Urk. 9/9/3
und
Urk.
9/40/3
), in einem g
ewissen Mass
mithelfen.
Z
u den im Haushalt anfallenden Arbeiten
gehören
im Übrigen
auch
nicht körperli
che
Tätigkeiten wie
Planung, Organisation, Arbeitseinteilung und Kon
trolle des Haushalts,
bei welchen die Beschwerdeführerin überhaupt nicht ein
geschränkt ist.
Weitere Arbeiten wie beispielsweise anrichten und abräumen können auch ohne viel Übung mit links verrichtet werden. Daneben ist es auf
grund der vorliegenden
medizinischen
Berichte zumutbar
, dass die Beschwer
deführerin für leichte Tätigkeiten unter Schulterhöhe auch ihren rechten Arm einsetz
t
.
Mit den ausgewiesenen Einschränkungen und unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht
besteht mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit nur eine unwesentliche
Einschränkung, weshalb auch
in der Tätigkeit im Aufgabenbereich
kein Rentenanspruch entstanden ist.
Weist die Beschwerde
führerin weder im erwerblichen noch im Aufgabenbereich einen Invaliditäts
grad von 40
%
oder mehr auf, so
be
steht
ungeachtet der Statusfrage
kein Ren
tenanspruch.
5.3
Zu prüfen bleibt der Einwand der Beschwerdeführerin,
auf
die Berichte der Kreis
ärztin und der RAD-Ärztin
könne nicht abgestellt werden, da sie keine Möglichkeit gehabt habe, Ergänzungsfragen zu stellen und Ausstandsgründe geltend zu machen
und da diese versicherungsinternen Ärztinnen nicht unab
hängig seien
(Urk. 1 Ziff. 23).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen.
Solche
Umstände
nennt die Beschwerdegegnerin ebenso wenig wie weitere
Fra
gen, welche ihrer Ansicht nach zu stellen gewesen wären
;
und
sie
macht
auch
keine Ausstandsgründe geltend
, sodass durch diesen pauschalen Einwand keine materiellen Mängel der Berichte dargetan sind
.
Aus formeller Sicht besteht kein Rechtsanspruch darauf, vor versicherungsinternen Abklärungen auf die gesetz
lichen Ausstandsgründe hingewiesen zu werden und gebeten zu werden, eigene Fragen einzureichen. Über die Untersuchungen und die Personen der Untersu
chenden wurde die Beschwerdeführerin vorgängig informiert (Urk. 916/24 und 9/
36), was ausreichend ist. Deme
ntsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
6.1
Da es um Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (Art. 69
Abs.
1
bis
IVG) auf
Fr.
800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge der ihr gewährten unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen; dies unter Hinweis auf § 16
Abs.
4 des Geset
zes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).
6.2
Mit Kostennote vom 3
0.
Dezember 2013 macht
e
der
unentgeltliche Rechts
-
vertre
ter
der Beschwerdeführerin
einen Aufwand von
8 Stunden und 41 Minuten
und
Fr.
124.30
Barauslagen geltend (
Urk.
2
7
)
,
woraus eine Entschädi
gung von
Fr.
2‘
013.45
(
8,7
Stunden x
Fr.
200.-- zuzüglich Barauslagen von
Fr.
124.30 zuzüglich Mehrwert
steuer von 8
%
) resultiert.
Der geltend gemachte
Aufwand ist angesicht
s der Bedeutung der Streitsache
und
de
r Schwierigkeit des Prozesses
angemessen.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter
ist demgemäss für
seine
Bemühungen und Barauslagen mit
Fr.
2‘
013.45
(Mehrwertsteuer inbegrif
fen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt
, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen.
Die Beschwerdeführerin wird
auf
§
16
Abs.
4 GSVGer hingewiesen.
3.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Karl Kümin, Zürich,
wird mit
Fr.
2‘013.45
(inkl. Barauslagen
und
MWSt) aus der Gerichtskasse ent
schädigt.
Die Beschwerdeführerin wird
auf
§
16
Abs.
4 GSVGer hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Karl Kümin
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
SpitzWidmer