# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 034f3eec-c73a-5aaf-918a-5c1b277933af
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Verwaltungsgericht 24.10.2018  VB.2018.00442
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2018-00442_2018-10-24.html

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				Geschäftsnummer: 	VB.2018.00442	 
	Entscheidart und -datum: 	Endentscheid vom 24.10.2018
	Spruchkörper: 	2. Abteilung/2. Kammer
	Weiterzug: 	Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 29.03.2019 abgewiesen.
	Rechtsgebiet: 	Ausländerrecht
	Betreff: 

	Aufenthaltsbewilligung

	
[Widerruf der Aufenthaltsbewilligung eines seit dem 8. Lebensjahr in der Schweiz lebenden Ausländers wegen Straffälligkeit.]

Der Widerrufsgrund ist mit der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten erfüllt (E. 4.2). Mit seinen Straftaten hat der Beschwerdeführer nicht nur ein wesentliches Rechtsgut verletzt (körperliche Integrität), sondern mit der Begehungsart sein rücksichtsloses Vorgehen (u.a. Einschlagen auf eine am Boden liegende Person) manifestiert (E. 6.2 und 6.3). 
Dem tamilischen BF ist eine Rückkehr in den Norden von Sri Lanka aufgrund seines dort vorhandenen sozialen Netzwerks zumutbar (E. 7.4.4).
Der Sohn des BF befindet sich noch in einem anpassungsfähigem Alter. Eine allfällige Trennung von seiner Ehefrau, welche ebenfalls Staatsangehörige von Sri Lanka ist, hat der BF hinzunehmen (E. 7.5).
  
Abweisung der Beschwerde. 

			 	
				Stichworte:
	
						BEZIEHUNGSNETZ
ERLÖSCHEN DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG
FAMILIENLEBEN
FREIHEITSSTRAFE
RES IUDICATA
STRAFFÄLLIGKEIT
VERHÄLTNISSE IM HEIMATLAND
WIDERRUF DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG

					
	
	Rechtsnormen:
	
						Art. 43 Abs. I AuG
Art. 61 Abs. I lit. c AuG
Art. 62 Abs. I lit. b AuG
Art. 13 Abs. I BV
Art. 29 Abs. II BV
Art. 8 Ziff. I EMRK

					
	
	Publikationen:
	
						- keine -
					
	Gewichtung:

					(1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)
	
						Gewichtung: 3
					

			 

	 	
			

			

	
  Verwaltungsgericht

  des
  Kantons Zürich

  2. Abteilung

  	
   

  	
  

  

VB.2018.00442

 

 

 

Urteil

 

 

 

der 2. Kammer

 

 

 

vom 24. Oktober 2018

 

 

 

Mitwirkend: Abteilungspräsident Andreas Frei (Vorsitz), Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel,
Verwaltungsrichter Reto Häggi Furrer, Gerichtsschreiberin Stefanie Peter.   

 

 

 

In Sachen

 

 

A, zzt. im Arbeitsexternat in der Stiftung B,

vertreten durch RA C,

Beschwerdeführer, 

 

 

gegen

 

 

Migrationsamt des Kantons Zürich,

Beschwerdegegner, 

 

 

betreffend Aufenthaltsbewilligung,

hat
sich ergeben: 

I.  

A, geboren 1989 und Staatsangehöriger von Sri Lanka,
reiste am 28. August 1997 mit seiner Mutter in die Schweiz und stellte
gleichentags ein Asylgesuch. Am 27. Juni 2000 wurde er vorläufig
aufgenommen und seit dem 21. Oktober 2002 ist er im Besitz einer
Aufenthaltsbewilligung im Kanton Aargau. 

A ist in der Schweiz straffällig geworden: 

-        
Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom
27. Juli 2009 wurde er wegen Raufhandels und Fahrens in fahrunfähigem
Zustand mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 30.- und einer
Busse von Fr. 500.- bestraft. 

-        
Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 15. September 2010 wurde
er wegen fahrlässiger Körperverletzung, mehrfachen Diebstahls, mehrfacher
Sachbeschädigung, mehrfachem Hausfriedensbruch, mehrfachen Fahrens in
fahrunfähigem Zustand, Entwendung zum Gebrauch, Fahrens trotz Entzugs und
Vergehens gegen das Waffengesetz mit einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen
zu je Fr. 40.- und einer Busse von Fr. 1'000.- bestraft. Die mit
Strafbefehl vom 27. Juli 2009 ausgesprochene Strafe wurde widerrufen. 

-        
Mit Strafbefehl des Ministère public Parquet régional
la Chaux-de-Fonds vom 17. Mai 2011 wurde er wegen schwerer
Körperverletzung (unvollendeter Versuch), einfacher Körperverletzung, einfacher
Körperverletzung mit Gift, Waffe oder gefährlichem Gegenstand, Tätlichkeiten
und Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) mit einer Geldstrafe von
180 Tagessätzen zu je Fr. 40.- und einer Busse von Fr. 300.-
bestraft. 

In der Folge wurde A mit Verfügung des Amts für Migration
und Integration des Kantons Aargau vom 1. Dezember 2011 verwarnt. Dennoch
ist er weiterhin in der Schweiz strafrechtlich in Erscheinung getreten: 

-        
Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2012
wurde er wegen einfacher Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe von
15 Monaten unter Widerruf des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom
15. September 2010 bestraft. 

-        
Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 21. August
2012 wurde er wegen mehrfacher falscher Anschuldigung, Entwendung zum Gebrauch,
mehrfachem Missbrauch von Ausweisen und Schildern, mehrfacher widerrechtlicher
Aneignung von Kontrollschildern und/oder Fahrradkennzeichen, Fälschung von
Ausweisen, mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung und Fahrens in fahrunfähigem
Zustand mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 40.- und
einer Busse von Fr. 300.- bestraft, unter Verlängerung der mit Urteil des
Obergerichts des Kanton Zürichs vom 15. Mai 2012 angesetzten Probezeit um
zweieinhalb Jahre. 

Mit Verfügung vom 7. Mai 2013 verweigerte das Amt für
Migration und Integration des Kantons Aargau die Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung von A und wies ihn aus der Schweiz weg. Die hiergegen
erhobene Einsprache wies der Rechtsdienst des Amts für Migration und
Integration mit Entscheid vom 30. August 2013 ab. Das Verwaltungsgericht
des Kantons Aargau hiess mit Urteil vom 26. März 2015 die gegen den
Einspracheentscheid erhobene Beschwerde gut. In der Folge wurde die
Aufenthaltsbewilligung von A bis 30. September 2016 verlängert.

A hat mit der in der Schweiz niederlassungsberechtigten
Landsfrau, D, geboren 1993, einen 2014 geborenen Sohn namens E.

Am 26. August 2015 ersuchte A im Kanton Zürich um
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Kantonswechsel). Aufgrund seiner
Straffälligkeit wurde dieses Gesuch mit Verfügung des Migrationsamts vom 2. Dezember
2015 abgewiesen. 

A machte sich weiterhin in der Schweiz strafbar: 

-        
Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 17. März 2016
wurde er wegen Raufhandels, mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand,
Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfacher Entwendung zum Gebrauch, falscher
Anschuldigung, Urkundenfälschung, mehrfachen Ungehorsams des Schuldners im
Betreibungs- und Konkursverfahren, mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis oder
trotz Entzug und mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung,
Entzug oder Aberkennung des Ausweises mit einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten
und einer Busse von Fr. 1'000.- bestraft, unter Verlängerung der mit
Urteil des Obergerichts des Kanton Zürichs vom 15. Mai 2012 angesetzten
Probezeit um zweieinhalb Jahre. 

-        
Mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 27. September 2017 wurde
er wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung, teilweise mit gefährlichem
Gegenstand, Beschimpfung, Hinderung einer Amtshandlung, Fahrens ohne
Führerausweis oder trotz Entzug oder Aberkennung des Ausweises, Missachtung der
Meldepflicht und Vergehens gegen das Waffengesetz mit einer Freiheitsstrafe von
10 Monaten, Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je Fr. 30.- sowie
einer Busse von Fr. 600.- als Teilzusatz- und Gesamtstrafe zum Urteil des
Obergerichts des Kantons Aargau vom 17. März 2016 bestraft.

Am 17. März 2017 heiratete A in der
Justizvollzugsanstalt F (Kanton G) D, die Mutter seines Kindes. A beantragte am
14. September 2017 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Kanton
Zürich. 

Mit Verfügung vom 13. Februar 2018 lehnte das
Migrationsamt des Kantons Zürich das Gesuch von A ab und wies ihn aus der
Schweiz weg.

II.  

Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der
Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 25. Juni 2018 ab, soweit er nicht
gegenstandslos geworden war. 

III.  

Mit Beschwerde vom 27. Juli 2018 liess A dem
Verwaltungsgericht sinngemäss beantragen, es sei der vorinstanzliche Entscheid
aufzuheben, es sei festzustellen, dass seine Aufenthaltsbewilligung nicht
erloschen sei und es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Weiter
sei die aufschiebende Wirkung der Beschwerde zu gewähren und auf eine
Wegweisung während des laufenden Verfahrens zu verzichten; alles unter Kosten-
und Entschädigungsfolgen. 

Mit Präsidialverfügung vom 30. Juli 2018 wurde A, der
dem Obergericht noch Kosten von Fr. 21'405.05 schuldet, aufgefordert,
innert 20 Tagen einen Kostenvorschuss von Fr. 2'060.- zu leisten.
Gleichzeitig merkte die Abteilungspräsidentin in Vertretung an, dass während
des Verfahrens alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben haben. Die Kaution
wurde fristgerecht bezahlt. 

Während die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am
7. August 2018 auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das
Migrationsamt nicht vernehmen. 

Die Kammer erwägt:

1.
 

Mit der Beschwerde an das
Verwaltungsgericht können Rechtsverletzungen einschliesslich
Ermessensmissbrauch, Ermessensüberschreitung oder Ermessensunterschreitung, und
die unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts gerügt werden,
nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20
Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom
24. Mai 1959 [VRG]).

2.
 

2.1 Nach Art. 61
Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die
Ausländerinnen und Ausländer (AuG) erlischt die Aufenthaltsbewilligung
grundsätzlich mit Ablauf der Gültigkeitsdauer. Deshalb ist nach Art. 33
Abs. 3 AuG i. V. m. Art. 59 Abs. 1
der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und
Erwerbstätigkeit (VZAE) grundsätzlich 14 Tage vor Fristablauf um
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu ersuchen. Eine Nichterteilung der
Bewilligung ist indessen nur angebracht, wenn sie verhältnismässig ist und
nicht das Verbot des überspitzten Formalismus, das sich aus der
Verfahrensgarantie nach Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April
1999 (BV) ableitet, verletzt (vgl. BGr, 6. Dezember 2013, 2C_1050/2012, E. 2.3).

2.2 Der
Beschwerdeführer rügt, dass zu Unrecht vom Erlöschen seiner
Aufenthaltsbewilligung ausgegangen worden sei und zur Beurteilung seines
Gesuchs um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung der Kanton Aargau und nicht
der Kanton Zürich zuständig sei. Unbestritten ist vorliegend, dass der
Beschwerdeführer nicht rechtzeitig für die im Kanton Aargau bis am
30. September 2016 gültige Aufenthaltsbewilligung um Verlängerung ersucht
hatte. Der Beschwerdeführer bringt vor, aufgrund des Strafvollzugs und des
damit einhergehenden "Chaos" habe er nicht rechtzeitig ein
Verlängerungsgesuch stellen können. Den Akten lässt sich entnehmen, dass der
Beschwerdeführer am 28. November 2016, somit erst nach rund zwei Monaten
nach Ablauf seiner Aufenthaltsbewilligung die Strafe im Bezirksgefängnis I
angetreten ist. Inwiefern zuvor ein solches "Chaos" bestanden haben
soll und der Beschwerdeführer deshalb nicht in der Lage gewesen sei,
fristgerecht um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung zu ersuchen, vermag
er nicht substantiiert zu begründen. Auch der Umstand, dass zwischen dem Ablauf
der Aufenthaltsbewilligung und dem Gesuch um Wiedererteilung der
Aufenthaltsbewilligung rund ein Jahr vergangen ist, vermag der Beschwerdeführer
nicht nachvollziehbar zu erklären. Die Vorinstanzen durften daher zu Recht von
einem Erlöschen der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 61 Abs. 1
lit. c AuG ausgehen.

3.
 

3.1 Weiter
bringt der Beschwerdeführer vor, dass die für das vorliegende Verfahren
ausschlaggebenden Straftaten bereits mit Urteil des Verwaltungsgerichts des
Kantons Aargau vom 26. März 2015 beurteilt worden seien und demnach eine
res iudicata vorliege. Damit macht der Beschwerdeführer sinngemäss eine
Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend.

Vorliegend geht es um eine Aufenthaltsbewilligung für den
Kanton Zürich, weshalb bereits deshalb ein anderer Sachverhalt vorliegt und sich
die Behörden des Kantons Zürich das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons
Aargau nicht entgegenhalten lassen müssen. 

3.2 Im Übrigen
ist Folgendes festzuhalten: Für das vorliegende Verfahren war die Verurteilung
des Beschwerdeführers zu einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten durch das
Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 17. März 2016
ausschlaggebend. Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau nahm in seinem
Urteil vom 26. März 2015 davon Vormerk, dass mit Verfügung der
Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 22. Mai 2013 ein Strafverfahren
gegen den Beschwerdeführer wegen Raufhandel, einfache Körperverletzung etc.
eingeleitet worden war. Dem Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau
lässt sich weiter entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des
eingeleiteten Strafverfahrens gewisse Delikte anerkannte und das
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau diese dementsprechend in seiner
Beurteilung mitberücksichtigte. Der Straftatbestand des Raufhandels, weswegen
der Beschwerdeführer schliesslich ebenfalls verurteilt wurde, blieb dabei
aufgrund des fehlenden Eingeständnisses des Beschwerdeführers vom
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau unberücksichtigt. Mithin das schwerwiegendste
Delikt fand im ausländerrechtlichen Verfahren im Kanton Aargau keine
Berücksichtigung. Die mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom
27. September 2017 rechtskräftig festgestellten Straftaten wurden im
Zeitraum von Oktober 2014 bis Juni 2016 begangen, weshalb diese nicht in die
Beurteilung durch das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau miteinfliessen
konnten. Von einem identischen Sachverhalt, wie er sich im ausländerrechtlichen
Verfahren vor Verwaltungsgericht des Kantons Aargau präsentierte, kann somit auch
aus diesen Gründen nicht die Rede sein. 

Weiter ist auch nicht zu beanstanden, dass die
Vorinstanzen das strafrechtliche Verhalten des Beschwerdeführers, welches
bereits durch das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom
26. März 2015 beurteilt wurde, in ihre Beurteilung miteinbezogen haben. Im
Rahmen einer erneuten Verhältnismässigkeitsprüfung ist eine Gesamtwürdigung des
relevanten Verhaltens des Beschwerdeführers vorzunehmen (vgl. BGr, 6. März
2014, 2C_844/2013, E. 4.2). 

Nach dem Gesagten ist eine res iudicata zu verneinen und
eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist in diesem Zusammenhang nicht
ersichtlich. 

4.
 

4.1 Nach Art. 43
Abs. 1 AuG haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter
18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf
Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen
zusammenwohnen.

Der Beschwerdeführer heiratete am 17. März 2017 eine
hier niederlassungsberechtigte Landsfrau. Da sich der Beschwerdeführer zurzeit
im Strafvollzug (Arbeitsexternat) befindet ist ein Zusammenwohnen der Eheleute
nicht möglich. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung hat der Beschwerdeführer
gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AuG in Verbindung mit Art. 49 AuG grundsätzlich einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung
(BGr, 14. Februar 2011, 2C_723/2010, E. 4.2). 

4.2 Der
Anspruch auf Familiennachzug nach Art. 43 AuG erlischt jedoch u. a. dann, wenn Widerrufsgründe
nach Art. 62 AuG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG). Ein
solcher Widerrufsgrund liegt namentlich dann vor, wenn der Ausländer zu einer
längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder gegen ihn eine
strafrechtliche Massnahme im Sinn von Art. 64 oder Art. 61 des
Strafgesetzbuchs (StGB) angeordnet wurde (Art. 62 Abs. 1 lit. b
AuG). Gemäss Art. 66a StGB und Art. 62
Abs. 2 AuG hat seit dem 1. Oktober 2016 das Strafgericht über die
Wegweisung straffälliger Ausländer zu entscheiden und kann eine
Aufenthaltsbewilligung nicht allein wegen Straffälligkeit entzogen werden, wenn
der Strafrichter von einer Landesverweisung abgesehen hat. Den
Migrationsbehörden verbleibt aber weiterhin die Kompetenz,
Aufenthaltsbewilligungen zu widerrufen oder deren Verlängerung zu verweigern,
wenn das hierzu Anlass gebende Strafurteil, wie vorliegend, vor dem 1. Oktober
2016 ergangen ist. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt als
längerfristige Freiheitsstrafe eine solche von mehr als einem Jahr (BGE 135 II
377).

Der Beschwerdeführer ist am
17. März 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 25 Monaten verurteilt worden.
Ein Widerrufsgrund liegt somit offensichtlich vor.

5.
 

5.1 Das Vorliegen
eines Widerrufsgrunds führt nicht zwingend zur Nichtverlängerung der
Aufenthaltsbewilligung. Die Nichtverlängerung der Bewilligung muss sich
überdies als verhältnismässig erweisen (Art. 96 Abs. 1 AuG). Dabei
sind die Schwere des Delikts und das Verschulden des Betroffenen, der seit der
Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausländers während diesem, der Grad
seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und
seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (BGE 139 I 145; BGE 135
II 377). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind umso strengere
Anforderungen an eine fremdenpolizeiliche Massnahme zu stellen, je länger eine
ausländische Person in der Schweiz anwesend war. Die Aufenthaltsberechtigung
eines Ausländers, der sich schon seit langer Zeit hier aufhält, soll aus
Gründen der Verhältnismässigkeit nur mit Zurückhaltung widerrufen oder nicht
mehr verlängert werden. Allerdings ist dies bei wiederholter bzw. schwerer
Straffälligkeit selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn er hier geboren ist und
sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (BGE 139 I 31 E. 2.3;
BGE 139 I 16 E. 2.2.1; BGE 135 II 377 E. 4.3). Bei schweren Straftaten
und bei Rückfall bzw. wiederholter Delinquenz besteht regelmässig ein
wesentliches öffentliches Interesse, die Anwesenheit eines Ausländers zu
beenden, der auf diese Weise die öffentliche Sicherheit und Ordnung
beeinträchtigt (BGE 139 I 31 E. 2.3.1).

5.2 Hat eine
ausländische Person nahe Verwandte in der Schweiz, primär die Kernfamilie (d. h. die Gemeinschaft der
Ehegatten mit ihren minderjährigen Kindern), ist die familiäre Beziehung zu
diesen intakt und wird die Beziehung tatsächlich gelebt, kann es das in
Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 BV
garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die
Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe
verwandte Person muss dabei über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen,
was der Fall ist, wenn sie das Schweizerbürgerrecht oder eine
Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die
ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1;
BGE 130 II 281 E. 3.1). Die in Art. 8 Ziff. 1 EMRK und
Art. 13 Abs. 1 BV statuierten Garantien des Privat- und
Familienlebens gelten jedoch nicht absolut: So kann das Recht auf Achtung des
Familienlebens nicht angerufen werden, wenn es den Familienmitgliedern ohne
Weiteres zuzumuten ist, ihr Zusammenleben im Ausland fortzusetzen (BGE 137 I
247 E. 4.1.1). Ist eine gemeinsame Ausreise unzumutbar, kann das Recht auf
Familienleben unter den Voraussetzungen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK und
Art. 36 BV eingeschränkt werden. Ein Eingriff ist hiernach gerechtfertigt,
sofern er gesetzlich vorgesehen und verhältnismässig ist sowie einem legitimen
Interesse des Staates entspricht (Botschaft des Bundesrats zum AuG vom
8. März 2002 [Botschaft zum AuG], BBl 2002, 3740). Es sind damit die im
Spiel stehenden öffentlichen und privaten Interessen gegeneinander abzuwägen.
Das öffentliche Interesse überwiegt, wenn die Massnahme durch ein
"herausragendes soziales Bedürfnis" gerechtfertigt und in Bezug auf
das rechtmässig verfolgte Ziel verhältnismässig erscheint bzw. einer
"fairen" Interessenabwägung entspricht (BGE 140 I 145; BGr,
2. Dezember 2014, 2C_245/2014, E. 2.3). Die anzuwendenden Kriterien
stimmen inhaltlich mit denjenigen überein, welche nach innerstaatlichem Recht
zur Prüfung der Verhältnismässigkeit einer aufenthaltsbeendenden Massnahme
(Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 96 AuG; BGr, 27. Februar 2014,
2C_718/2013, E. 3.1) zur Anwendung kommen, und bestehen aus: (1) Art
und Schwere der vom Betroffenen begangenen Straftaten, wobei besonders ins
Gewicht fällt, ob er diese als Jugendlicher oder als Erwachsener begangen und
es sich dabei um Gewaltdelikte gehandelt hat oder nicht; (2) Dauer des
Aufenthalts im Land; (3) seit der Tatbegehung verstrichene Zeit und das
Verhalten des Betroffenen während dieser; (4) sozialen, kulturellen und
familiären Bindungen zum Aufenthaltsstaat und zum Herkunftsland;
(5) gesundheitlichem Zustand sowie (6) mit der aufenthaltsbeendenden
Massnahme verbundenen Dauer der Fernhaltung. In Fällen, die sowohl das Familienleben
als auch die Zuwanderung betreffen, hängt der Umfang der Pflicht, ausländische
Familienmitglieder auf dem Staatsgebiet dulden bzw. ihnen den Aufenthalt
ermöglichen zu müssen, jeweils von den Umständen des Einzelfalls ab
(EGMR-Urteile Nunez gegen Norwegen vom 28. Juni 2011 [Nr. 55597/09]
§ 70; Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Juli 2008 [Nr. 265/07]
§ 57). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verlangt
dabei eine Gesamtbetrachtung, wobei der Grad der konkreten Beeinträchtigung des
Familienlebens, der Umstand, ob und wieweit dieses in zumutbarer Weise im
Heimatstaat oder allenfalls in einem Drittstaat gelebt werden kann, sowie die
Natur der Bindungen zum und im Aufenthaltsstaat ins Gewicht fallen. Von
wesentlicher Bedeutung ist zudem, ob Gründe der Migrationsregulierung
(illegaler Aufenthalt usw.), andere Motive zum Schutz der öffentlichen Ordnung
oder solche des wirtschaftlichen Wohlergehens des Landes der Bewilligung
entgegenstehen. Von besonderem Gewicht erscheint schliesslich, ob die
betroffenen Personen aufgrund ihres migrationsrechtlichen Status
vernünftigerweise davon ausgehen durften, ihr Familienleben künftig im
Konventionsstaat pflegen zu können. Ist dies nicht der Fall, bedarf es
besonderer Umstände, damit Art. 8 EMRK den einzelnen Staat verpflichten
kann, die Anwesenheit von Familienangehörigen zu dulden (etwa schutzwürdiger
Kindsinteressen). Es ist dabei mit Blick auf das Übereinkommen über die Rechte
des Kindes vom 20. November 1989 (KRK) auch dem Kindeswohl Rechnung zu
tragen (vgl. zum Ganzen BGE 139 I 145; BGr, 2. Dezember 2014, 2C_445/2014,
E. 2.3).

5.3 Ein
Anwesenheitsrecht kann sich schliesslich auch aus dem Recht auf Achtung des
Privatlebens (Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) ergeben.
Hierfür bedarf es besonders intensiver, über eine normale Integration
hinausgehender privater Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur
bzw. entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw.
ausserhäuslichen Bereich. Eine lange Anwesenheit und die damit verbundene
normale Integration genügen dagegen nicht (BGE 130 II 281
E. 3.2.1; BGr, 22. No­vember 2006, 2A.500/2006, E. 2.3.2; BGr,
28. Oktober 2010, 2C_125/2010, E. 3.5).

6.
 

6.1 Im Fall
des Widerrufsgrunds der längerfristigen Freiheitsstrafe nach Art. 62
Abs. 1 lit. b AuG ist die vom Strafgericht ausgesprochene Strafe
Ausgangspunkt für das migrationsrechtliche Verschulden (BGE 134 II 10
E. 4.2; BGE 129 II 215 E. 3.1).

Der Beschwerdeführer wurde mit einer Freiheitsstrafe von
25 Monaten bestraft. Dieses Strafmass indiziert bereits ein hohes
migrationsrechtliches Verschulden, liegt es doch klar über der Grenze von einem
Jahr, welche für die Möglichkeit des Widerrufs massgeblich ist. 

6.2 Davon ausgehend sind die übrigen Umstände zu würdigen,
welche mit der deliktischen Tätigkeit des Beschwerdeführers zusammenhängen und
welche das öffentliche Interesse an einer Wegweisung erhöhen oder relativieren
können. Massgebend für die Feststellung des öffentlichen Interesses an einer
Wegweisung ist das deliktische Verhalten bis zum angefochtenen Urteil (Alter
bei der jeweiligen Tatbegehung, Art, Anzahl und Frequenz der Delikte). Aus
dieser Gesamtbetrachtung ergibt sich das migrationsrechtliche Verschulden (BGr,
31. Oktober 2014, 2C_159/2014, E. 4.1).

6.2.1
Der Beschwerdeführer wurde mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau
vom 17. März 2016 unter anderem wegen Raufhandels verurteilt. Dem Urteil
des Obergerichts des Kantons Aargau ist folgender Sachverhalt zu entnehmen:
Ausgangspunkt der Auseinandersetzung bildete ein Wortgefecht zwischen zwei
Personen und der Beschwerdeführer versetzte der einen Person zwei bis drei
Faustschläge gegen den Kopf. Daraufhin kamen weitere Personen hinzu und es
wurde gegenseitig aufeinander eingeschlagen. Zwei Personen versuchten sodann zu
fliehen, worauf der Beschwerdeführer zusammen mit einer weiteren Person die
Verfolgung aufnahm und es schliesslich zu weiteren tätlichen
Auseinandersetzungen kam. Dabei wurde eine Person zu Boden geschlagen und vom
Beschwerdeführer und einer weiteren Person mit Faustschlägen und Fusstritten
weiter traktiert. Die am bodenliegende Person erlitt dabei eine
Rissquetschwunde bzw. einen nicht dislozierten Schädelbruch sowie eine
Gehirnblutung. Diese strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben wiegen schwer,
beeinträchtigen diese doch ein wesentliches Rechtsgut, die körperliche
Integrität. Neben der Tatsache der Begehung dieser Straftaten an sich fällt
vorliegend zudem das rücksichtslose Vorgehen des Beschwerdeführers ins Gewicht,
da er auf eine am Boden liegende Person eingeschlagen hat und dieser dabei
erhebliche Verletzungen zufügte. Das durch das Strafmass bereits indizierte
hohe migrationsrechtliche Verschulden wird somit durch die Deliktsart noch
erschwert. 

6.2.2
Erschwerend kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer bereits vor und auch
noch nach Begehung der verfahrensauslösenden Taten straffällig wurde. Insgesamt
liegen gegen ihn sieben strafrechtliche Verurteilungen vor und der Katalog an
begangenen Straftaten umfasst Raufhandel, Diebstahl, Sachbeschädigung,
Hausfriedensbruch, mehrfache Anschuldigung, fahrlässige einfache
Körperverletzung und mehrere Delikte im Bereich des SVG, BetmG und des
Waffengesetzes. Namentlich ins Gewicht fällt die Verurteilung durch das
Bezirksgerichts Baden am 27. September 2017. Dem Urteil, welches die Anklageschrift
der Staatsanwaltschaft aufführt, ist unter anderem Folgendes zu entnehmen: Im
Oktober 2014 kam es in einer Nacht zu einer tätlichen Auseinandersetzung
zwischen dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Lebenspartnerin, mit welcher
er mittlerweile verheiratet ist. Der Beschwerdeführer schlug ihr das
leerstehende Babybett über den Rücken, stiess sie zu Boden und schlug ihr mit
beiden Fäusten auf den Rücken, was allerdings zu keinen sichtbaren Verletzungen
führte. Die Geschädigte konnte sodann den Beschwerdeführer wegdrücken und floh
ins Wohnzimmer aufs Sofa. Der Beschwerdeführer folgte ihr, kniete sich auf ihre
Beine und schlug mit beiden Fäusten auf ihr Gesicht. Nachdem die Geschädigte
mit der Polizei drohte, holte der Beschwerdeführer eine Chilipulverdose aus der
Küche und leerte ihr das Chilli über den Kopf, ins Gesicht und in den Mund,
indem er sie auf das Sofa drückte und ihr mit der Hand den Kiefer aufhielt. Die
Geschädigte konnte danach ins Kinderzimmer flüchten, währenddessen sich der
Beschwerdeführer ein Fleischmesser aus der Küche holte und der Geschädigten
damit vor der Kinderzimmertüre drohte. Nachdem der Beschwerdeführer ins
Kinderzimmer trat, machte er plötzlich einen Schritt auf die Geschädigte zu und
stach ihr mit dem Messer in den linken hinteren Oberschenkel. 

Ein weiterer Vorfall zwischen
dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Lebenspartnerin fand im März 2016
statt. Dabei stieg Letztgenannte zum Beschwerdeführer und einem Freund des
Beschwerdeführers in ein Auto auf die Rückbank. Nachdem sich ein Streit
zwischen dem Paar entfachte, griff der Beschwerdeführer nach hinten, zog am
Pferdeschwanz der Geschädigten und schlug ihr so den Kopf gegen den
Beifahrersitz. Als sie beim Arbeitsort der Geschädigten ankamen, stiegen alle
Personen aus und diskutierten weiter. Dabei zog der Beschwerdeführer seinen Arm
immer wieder andeutungsweise zum Schlagen auf. Der Freund des Beschwerdeführers
ermahnt ihn dabei, die Geschädigte nicht zu schlagen. Daraufhin entfernte sich
die Geschädigte, worauf ihr der Beschwerdeführer folgte und ihr dreimal auf den
Nacken schlug. Auch dies zeigt die rücksichtslose Vorgehensweise des
Beschwerdeführers bei Delikten gegen die körperliche Integrität. Damit hat der
Beschwerdeführer eine gewisse Bereitschaft bzw. Neigung zu Delikten gegen
grundlegende Rechtsgüter der hiesigen Gesellschaft an den Tag gelegt. Dieses
Verhalten lässt auf ein schweres Verschulden schliessen. 

6.3 Zusammenfassend kann festgehalten werden,
dass die Freiheitsstrafe von 25 Monaten ein hohes migrationsrechtliches
Verschulden indiziert, welches durch die Deliktsart und die Wirkungslosigkeit
von Freiheitsstrafen, Geldstrafen, Bussen und ausländerrechtlicher Verwarnung
noch erschwert wird. Stehen hochwertige Rechtsgüter wie die körperliche
Unversehrtheit infrage, vermag zudem bereits ein geringes Risiko künftiger
Verletzungen ein bedeutendes öffentliches Interesse an der Entfernung der
betroffenen Person aus der Schweiz zu begründen (vgl. Urteile 2C_368/2015 vom
15. September 2015 E. 3.2.2; 2C_236/2013 vom 19. August 2013 E. 6.4,
mit Hinweisen). Daran vermögen auch die Umstände, dass der Beschwerdeführer im
Strafvollzug offenbar keine Drogen und Alkohol konsumierte und er sich nun in
einer diesbezüglichen Therapie befinden soll, etwas zu ändern. Eine gute Führung
wird insbesondere im Strafvollzug generell erwartet und lässt angesichts der
dort herrschenden, engmaschigen Betreuung keine verlässlichen Rückschlüsse auf
das künftige Verhalten in Freiheit zu (BGr, 23. Juli 2012, 2C_1026/2011,
E. 4.2). Darüber hinaus darf bei
Drittstaatsangehörigen auch generalpräventiven Gesichtspunkten Rechnung
getragen werden (vgl. BGE 130 II 176; BGr, 27. November 2014, 2C_318/2014,
E. 3.2.2; BGr, 11. Juli 2012, 2C_948/2011, E. 3.4.2). Daher
liegt ein wesentliches öffentliches Interesse an der Wegweisung des
Beschwerdeführers vor. 

7.
 

7.1 Bei der Prüfung
der Verhältnismässigkeit der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sind
die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers in Betracht zu ziehen. Als
entgegenstehende private Interessen können etwa eine lange Anwesenheitsdauer in
der Schweiz, die familiäre Situation bzw. die Beziehungsverhältnisse, die
Arbeitssituation, die Integration, die finanzielle Lage, Sprachkenntnisse oder
die bei einer Rückkehr in das Heimatland drohenden Nachteile ins Gewicht
fallen.

7.2 Der
Beschwerdeführer ist im August 1997 im Alter von 8 Jahren in die Schweiz
eingereist, lebt nun seit 21 Jahren hier und hat zweifelsohne ein grosses
Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz. Er besuchte hier die
Schule, schloss die obligatorische Schulzeit allerdings nicht ab. Eine
Ausbildung hat der Beschwerdeführer ebenfalls nicht abgeschlossen. Er hat eine
Anlehre als Koch begonnen, diese nach wenigen Monaten aber abgebrochen. Weiter
absolvierte der Beschwerdeführer verschiedene Motivationssemester des Vereins
"social input" im Bereich Autorecycling, konnte in der Folge im
selben Bereich auch ein Praktikum machen, ein Lehrvertrag wurde danach
allerdings nicht abgeschlossen. Im Rahmen von verschiedenen Temporäreinsätzen
arbeitete der Beschwerdeführer unregelmässig, wurde schliesslich arbeitslos und
musste ab 10. November 2009 mit Sozialhilfe unterstützt werden. Er fand im
Jahr 2012 offenbar wieder eine Anlehre und arbeitete danach wieder temporär.
Demnach konnte der Beschwerdeführer auf dem hiesigen Arbeitsmarkt nicht
wirklich Fuss fassen. Hinzukommt, dass der Beschwerdeführer gemäss dem
Betreibungsregisterauszug des Regionalen Betreibungsamts Buchs vom
26. Oktober 2017 insgesamt 9 nicht getilgte Verlustscheine im Gesamtbetrag
von rund Fr. 25'100.- aufweist. Dem Kanton Zürich schuldet er zudem
Fr. 21'405.- aus Strafverfahren. Nach dem Gesagten kann dem
Beschwerdeführer somit keine erfolgreiche wirtschaftliche Integration in die
hiesige Gesellschaft beschieden werden. 

Seine Kenntnisse der deutschen
Sprache können angesichts der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz
vorausgesetzt werden; diesen ist im Rahmen der Interessenabwägung keine
nennenswerte Bedeutung beizumessen (BGr, 2. August 2016, 2C_64/2016,
E. 2.4.3).

In Bezug auf die soziale Integration ist festzuhalten, dass
der Beschwerdeführer mit einer in der Schweiz niederlassungsberechtigen
Landsfrau verheiratet ist und mit ihr einen gemeinsamen Sohn hat. Zudem leben
seine Eltern, seine Schwester und wohl noch weitere Verwandte in der Schweiz.
Dass er zu weiteren, ausserfamiliären Personen eine (gute) Beziehung pflege,
bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Da auch die Respektierung der
rechtsstaatlichen Ordnung ein Element der sozialen Integration darstellt (vgl. Art. 4 Abs. 1 AuG und Art. 4
lit. a der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über die Integration von
Ausländerinnen und Ausländern [VIntA]), kann diese vorliegend insgesamt nicht
als gelungen bezeichnet werden (BGr, 2. August 2016, 2C_64/2016,
E. 2.4.3; BGr, 16. Juni 2014, 2C_865/2013, E. 2.4; BGr,
15. April 2014, 2C_764/2013, E. 3.5). 

7.3 Auch aus dem Recht auf Privatleben vermag der
Beschwerdeführer keinen Aufenthaltsanspruch abzuleiten, weist er doch keine
besonders intensive, über die normale Integration hinausgehende private
Bindungen gesellschaftlicher Natur oder entsprechende vertiefte soziale
Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich auf (Art. 8
Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV, BGE 130 II 281 E. 3.2.1
und 3.2.2; 126 II 377 E. 2c.aa). 

7.4 Zur
Verhältnismässigkeitsprüfung gehört auch die Prüfung der Frage, welche Zustände
der Betroffene im Heimatstaat oder einem Drittstaat antreffen würde, und ob ihm
im Hinblick hierauf eine Rückkehr alleine zumutbar erscheint. Als Grundsatz ist
davon auszugehen, dass dem Betroffenen aus der Rückkehrpflicht in der Regel
kein ernstlicher Nachteil erwächst, soweit ihn mit der Heimat nicht
ausschliesslich noch allein die Staatsbürgerschaft verbindet. Der Heimatstaat
kann sich jedoch in kurz- oder längerfristiger Hinsicht mit wirtschaftlichen,
sozialpolitischen oder umweltrelevanten Problemen konfrontiert sehen, die sich,
je nach Ausmass, unterschiedlich stark auf die Lebensumstände des Heimkehrenden
auswirken können. Entsprechende Folgen sind nach ständiger Rechtsprechung in
die Interessenabwägung miteinzubeziehen (BGr, 2. Februar 2016,
2C_120/2015, E. 3.2). Die zuständige Migrationsbehörde hat die
entsprechenden Abklärungen vorzunehmen oder vornehmen zu lassen; sie kann die
Problematik nicht in das Vollzugsverfahren der Wegweisung verschieben (BGr, 8. Januar
2018, 2C_396/2017, E. 7.6).

7.4.1
Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts lässt die
allgemeine Menschenrechtssituation in Sri Lanka den Wegweisungsvollzug nicht
als unzulässig erscheinen (BVGr, 4. Mai 2017, D-6771/2016, E. 9.3.2;
BVGr, 10. Mai 2017, E-3510/2015 E. 7.2 m. w. H.).
Aus der Schweiz zurückkehrende tamilische Asylsuchende sind nicht generell
einer ernstzunehmenden Gefahr von Verhaftung und Folter ausgesetzt (BVGr, 4. Mai
2017, D-6771/2016, E. 7.3.1, E-2170/2017 mit Hinweis auf BVGr,
15. Juli 2016, E-1866/2015, E. 8). Alleine aus der tamilischen Ethnie
und der mehrjährigen Landesabwesenheit kann ein Ausländer keine Gefährdung
ableiten (vgl. BVGr, 10. Mai 2017, E-3510/2015, E. 5.4). Die Dauer des
Aufenthalts im Gaststaat scheint kein wesentlicher Faktor für die Beurteilung
der Wahrscheinlichkeit von Verhaftung und Folter zu sein (vgl. BVGr,
15. Juli 2016, E-1866/2015, E. 8.4.6).

Eine konkrete und ernsthafte
Gefahr ("real risk") einer gegen Art. 3 EMRK verstossenden
Behandlung besteht nach der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts für diejenigen
Rückkehrenden, denen seitens der sri-lankischen Behörden zugeschrieben wird,
dass sie bestrebt sind, den tamilischen Separatismus wiederaufleben zu lassen
und so den sri-lankischen Einheitsstaat zu gefährden (BVGr, 15. Juli 2016,
E-1866/2015, E. 8.5.1). Bei der Beurteilung des Risikos von Rückkehrenden
nach H, Opfer von Verhaftung und Folter zu werden, orientiert sich das
Bundesverwaltungsgericht an verschiedenen Risikofaktoren (BVGr, 4. Mai
2017, D-6771/2016, E. 7.3.1 mit Hinweis auf BVGr, 15. Juli 2016,
E-1866/2015, E. 8). Ein stark risikobegründender Faktor stellt unter
anderem die tatsächliche oder vermeintliche, aktuelle oder vergangene Verbindung
zu den Lieberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) dar (BVGr, 4. Mai 2017, D-6771/2016,
E. 7.3.1 mit Hinweis auf BVGr, 15. Juli 2016, E-1866/2015,
E. 8). 

7.4.2
Der Beschwerdeführer bringt lediglich in einem Satz vor, dass ihm aufgrund
der Mitgliedschaft seines Vaters bei den LTTE, Folter und ähnliches drohten,
würde er in seine Heimat ausgeschafft. Weitere konkrete Ausführungen zur
geltend gemachten Mitgliedschaft seines Vaters, oder Beweismittel legt der
Beschwerdeführer nicht vor. Auch aus den Akten und insbesondere auch aus dem
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 26. März 2015,
welches sich ebenfalls mit den Wiedereingliederungschancen und den
Verhältnissen im Heimatland des Beschwerdeführers eingehend befasste, ergeben
sich keine Hinweise, welche die Behauptung des Beschwerdeführers stützten.
Diese pauschal und oberflächlich gehaltenen Vorbringen des Beschwerdeführers
sind unglaubhaft und vermögen keine konkrete und ernsthafte Gefahr einer gegen
Art. 3 EMRK verstossenden Behandlung zu begründen. 

7.4.3
Der Wegweisungsvollzug in die Nordprovinz mit Ausnahme des Vanni-Gebiets
ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zumutbar, wenn das
Vorliegen der individuellen Zumutbarkeitskriterien, insbesondere die Existenz
eines tragfähigen familiären oder sozialen Beziehungsnetzes sowie Aussichten
auf eine gesicherte Einkommens- und Wohnsituation, bejaht werden kann (BVGr,
4. Mai 2017, D-6771/2016 E. 9.4.3; BVGr, 25. April 2017,
E-7685/2015 E. 8.3.2; BVGr, 15. Juli 2016, E-1866/2015, E. 13.3.3).

7.4.4
Der tamilische Beschwerdeführer stammt aus Jaffna, was im Norden von Sri
Lanka liegt. Gemäss seinen eigenen Angaben leben dort seine Grosseltern, Tanten
und Onkel. Demnach verfügt er grundsätzlich über ein soziales Netzwerk, welches
ihm bei der Wiedereingliederung in seiner Heimat unterstützen kann. Angesichts
dessen, dass der Beschwerdeführer einen Teil seiner Kindheit in seiner Heimat
verbracht hat, in seiner tamilischen Familie aufgewachsen ist, eine Landsfrau
nach heimatlichen Gebrauch heiratete und die tamilische Sprache beherrscht, ist
davon auszugehen, dass er mit den Gepflogenheiten seines Heimatlandes nach wie
vor gut vertraut ist. Der Beschwerdeführer ist zudem jung und gesund. Seine
Arbeitserfahrung in verschiedenen beruflichen Gebieten dürfte dem
Beschwerdeführer beim Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz in seiner Heimat
ebenfalls nützlich sein. Es ist ihm daher grundsätzlich zumutbar, sich in
seiner Heimat eine neue Existenz aufzubauen. 

7.5 Betroffen
von der Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung und der damit verbundenen
Wegweisung des Beschwerdeführers sind insbesondere seine Ehefrau und sein
vierjähriger Sohn. Die beiden Letztgenannten haben zwar in der Schweiz ein
gefestigtes Anwesenheitsrecht, sodass es das Recht auf das ebenfalls durch Art. 8
EMRK geschützte Familienleben verletzen könnte, wenn dem Beschwerdeführer die
Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird (BGE 130 II 281 E. 3.1). Dies
trifft jedoch vorliegend nicht zu: Dem Sohn, welcher ebenfalls über die
Staatsangehörigkeit von Sri Lanka verfügt und sich noch in einem
anpassungsfähigen Alter befindet, ist eine Übersiedlung in die Heimat des
Beschwerdeführers grundsätzlich zuzumuten (vgl. BGr, 18. November 2013,
2C_876/2013, E. 3.7 mit Hinweis auf BGE 135 I 143 E. 2.2) Die Ehefrau
des Beschwerdeführers stammt ebenfalls von Sri Lanka und ist wohl mit der
Sprache und der Kultur vertraut. Ob ihr allerdings aufgrund der vorstehenden
Erwägungen allenfalls ernsthafte Nachteile bei einer Rückkehr in das gemeinsame
Heimatland drohten, lässt sich anhand Akten im vorliegenden Verfahren nicht
feststellen. Die Frage, ob der Ehefrau des Beschwerdeführers eine Rückkehr in
das gemeinsame Heimatland zumutbar ist, kann indes offengelassen werden. Denn
auch wenn die Wegweisung des Beschwerdeführers zu einer Trennung von seiner
Ehefrau und seinem Sohn führte, vermitteln weder Art. 8 EMRK noch das
Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (KRK) einen
absoluten Anspruch, in der Schweiz in einem gemeinsamen Haushalt ein
Familienleben führen zu können, wenngleich bei allen
Massnahmen, die Kinder betreffen, das Wohl des Kindes einen vorrangig zu
berücksichtigenden Gesichtspunkt darstellt (Art. 3 Abs. 1 und
Art. 9 Abs. 4 KRK; BGE 143 I 21 E. 5.5.1; BGr, 3. Februar
2016, 2C_989/2015, E. 3.5.3). Je schwerer die begangene
Rechtsgutverletzung wiegt und je häufiger ein ausländischer Elternteil
delinquiert hat, desto eher vermag das öffentliche Interesse an einer Ausreise
des Straftäters das Interesse des Kindes zu überwiegen, mit diesem Elternteil
hier aufwachsen zu können (vgl. BGr, 25. November 2014, 2C_503/2014,
E. 4.4.3 mit Hinweisen). Zudem mussten die Ehegatten im Zeitpunkt
sowohl der Zeugung des Sohnes als auch der Heirat, aufgrund der Straffälligkeit
des Beschwerdeführers und des dannzumal hängigen Widerrufsverfahrens damit
rechnen, die familiäre Beziehung nicht in der Schweiz leben zu können (vgl. BGr, 1. Februar 2016, 2C_608/2015, E. 5; BGE
139 I 145 E. 2.4 m. H.
auf die Rechtsprechung des EGMR). Insofern wird das private Interesse der Ehegattin
am weiteren Verbleib des Beschwerdeführers relativiert (vgl. BGr, 6. März
2015, 2C_898/2014, E. 4.2.5). Trotz
ausländerrechtlicher Verwarnungen und stabiler Familienverhältnisse wurde der
Beschwerdeführer wiederholt straffällig. Die Beziehung zu seiner Ehefrau und
seinem Sohn hat den Beschwerdeführer nicht davon abgehalten weiterhin
straffällig zu werden. Mit seinem Verhalten hat er den Fortbestand seines
Familienlebens in der Schweiz selbstverschuldet und mutwillig aufs Spiel
gesetzt. Daher ist es hinzunehmen, wenn die familiären Beziehungen künftig nur
noch unter erschwerten Bedingungen gelebt werden können. Der Kontakt zu seiner
Ehefrau und zu seinem Sohn kann der Beschwerdeführer mittels modernen
Kommunikationsmitteln aufrechterhalten. Sodann steht es der Ehefrau
grundsätzlich frei, ob sie in der Schweiz zu verbleiben oder zusammen mit dem
gemeinsamen Sohn und dem Beschwerdeführer nach Sri Lanka auszureisen gewillt
ist. 

7.6 Diese
relativierten privaten Interessen des Beschwerdeführers, seiner Ehefrau und
seines Sohnes vermögen das grosse öffentliche Interesse an der Wegweisung des
Beschwerdeführers nicht aufzuwiegen. Hinzu kommt, dass die Erteilung einer
neuen Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer nicht zwingend ein für
allemal ausgeschlossen ist. Vielmehr kann der Beschwerdeführer um Neuerteilung
einer Bewilligung nachsuchen, sofern sein grundsätzlicher Bewilligungsanspruch
(Art. 43 Abs. 1 AuG bzw. Art. 13 BV und Art. 8 EMRK)
fortbesteht, er sich in der Heimat bewährt hat und er keine Gefahr für die
hiesige Sicherheit und Ordnung darstellt. Unter diesen Voraussetzungen kann
nach einer angemessenen Bewährungsdauer im Heimatland eine Neubeurteilung durch
die zuständigen Migrationsbehörden angezeigt sein (vgl. BGr, 2. August
2016, 2C_64/2016, E. 2.4.2 m. w. H.).

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

8.
 

Ausgangsgemäss sind die
Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und steht ihm auch keine
Entschädigung zu (§ 65a Abs. 2 in Verbindung § 13 Abs. 2
sowie § 17 Abs. 2 VRG).

9.
 

Der vorliegende Entscheid
kann mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff.
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden,
soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend
gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff.
BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen
Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).

Demgemäss erkennt die
Kammer:

1.    Die
Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Die
Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf 

Fr. 2'000.--;    die übrigen Kosten betragen:

Fr.      60.--     Zustellkosten,

Fr. 2'060.--     Total der Kosten.

3.    Die
Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

4.    Eine
Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

5.    Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der Erwägungen
erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an
gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.

6.    Mitteilung an …