# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1bff46a-30d9-57cd-beb8-398eba67de1f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.09.2010 C-4314/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4314-2008_2010-09-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4314/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  0 8 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______,
vertreten durch Advokatin Christina Reinhardt, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Berechnung der Invalidenrente, Verfügung vom 
5. Juni 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-4314/2008

Sachverhalt:

A.
Der am _______ geborene X._______, deutscher Staatsangehöriger, 
war  von  1986  bis  2007  mit  Unterbrüchen  in  der  Schweiz  als 
Grenzgänger  erwerbstätig  und  hat  dabei  Beiträge  an  die 
Schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
entrichtet  (act. 74/75). Von 2002 bis  Februar  2007 war  er  als  Reini-
gungsmitarbeiter bei der Firma E,_______ AG in B._______ tätig. Mit 
datiertem  Anmeldeformular  E  204  vom 17. Januar  2006  reichte  der 
Beschwerdeführer bei der deutschen Rentenversicherung ein Gesuch 
zum Bezug einer Invaliditätsrente ein (bei der IV-Stelle für Versicherte 
im  Ausland  [nachfolgend: IV-Stelle]  eingegangen  am 13. April  2006, 
act.  8).  Mit  Beschluss  vom  4. Mai  2006  hat  die  deutsche  Renten-
versicherung  dem Beschwerdeführer  ab  1. Januar  2006  eine  Rente 
wegen  voller  Erwerbsminderung  zugesprochen  (act.  36/38).  Am 
14. Juni 2006 reichte der Beschwerdeführer ein vom 25. Mai 2006 da-
tiertes Gesuch zum Bezug von IV-Leistungen bei der zuständigen IV-
Stelle  Basel-Stadt  ein  (act.  44).  Er  gab  an,  an  Hepatitis  C,  Dep-
ressionen und Angstzuständen zu leiden. 

B.
Die IV-Stelle  nahm zur  Prüfung des Leistungsgesuchs insbesondere 
folgende Unterlagen zu den Akten:

- das vom 1. März 2006 datierte Formular E 204 (act. 8);

- zu  Handen  der  deutschen  Rentenversicherung  A._______  erstellter  ärztlicher 

Bericht von Dr. C._______ vom 27. März 2006 (act. 12, Formular E 213);

- Laborbefund vom 3. Februar 2006 (act. 18);

- zu  Handen  der  Landesversicherungsanstalt  D._______  erstelltes  ärztliches 

Gutachten von Dr. C._______, Sozialmedizin, vom 26. April 1995 (act. 19);

- Fachorthopädisches  Gutachten  von  Dr.  med.  G._______,  Fachärztin  für 

Orthopädie, vom 28. Oktober 1996 (act. 20),

- zu  Handen  der  Landesversicherungsanstalt  A._______  erstelltes  ärztliches 

Gutachten  von  Dr.  S._______,  Facharzt  für  Neurologie  und  Psychiatrie,  vom 

22. März 2006 (act. 21/22);

- Berichte  der  Chirurgischen  Klink  und  Poliklinik  der  Technischen  Universität 

M._______ vom 26. Januar 2001 (act. 26/27);

- Spitalberichte  des  Kreiskrankenhauses  L._______  vom  29.  und  30. März  2001 

(act. 28/29);

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- Bericht des Kantonsspitals B._______, Universitätsklinik, vom 24. Juni 2003 (act. 

30);

- Arztbericht  von  Dr.  H._______,  Facharzt  für  Orthopädie,  Sportmedizin  – 

Chirotherapie, vom 17. Januar 2006 (act. 31/32);

- Formular Fragebogen Arbeitgeber, datiert vom 22. Juni 2006 (act. 42).

C.
Mit  Vorbescheid  vom  16. April  2008  wurde  dem  Beschwerdeführer 
mitgeteilt, dass er bei einem Invaliditätsgrad von 50% mit Wirkung ab 
1. Februar 2007 Anspruch auf eine halbe Rente habe (act. 62/63).

D.
Mit  Verfügung  vom  5. Juni  2008  wurde  dem  Beschwerdeführer  bei 
einem ermittelten Invaliditätsgrad von 50% mit Wirkung ab dem 1.  Feb-
ruar  2007 eine  halbe Invalidenrente  von Fr. 175.--  bei  einem mass-
gebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 33'150.-- und 
der anwendbaren Rentenskala 10 zugesprochen (act. 68/75). 

E.
Gegen  diese  Verfügung  reichte  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe 
vom 26. Juni  2008  Beschwerde  beim Bundesverwaltungsgericht  ein. 
Er beantragte sinngemäss die Überprüfung der Rentenhöhe und deren 
Neuberechnung. Er machte insbesondere geltend, ihm sei eine halbe 
Rente in der Höhe von Fr. 175.-- zugesprochen worden, gemäss Inva-
lidenversicherungsgesetz  betrage  jedoch bei  einem 50%-igen  Invali-
ditätsgrad  die  maximale  Rente  Fr. 1'105.--  und  die  minimale 
Fr. 552.50. Deshalb nehme er an, dass es sich um einen Irrtum hand-
le. Im Übrigen sei  er  nicht  mehr  erwerbsfähig  und erhalte  seit  April 
2007 auch keinen Lohn mehr (BVGer act. 1). 

F.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 19. Septem-
ber 2008 die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der ange-
fochtenen Verfügung. Mit  Verweis auf das Berechnungsblatt  (vgl. act. 
74)  und  die  entsprechenden gesetzlichen Grundlagen  führte  sie  zur 
Begründung aus,  die  Höhe  der  Rente  von Fr. 175.--  sei  korrekt  be-
rechnet worden. Der Beschwerdeführer weise im Jahr 2007 bei einer 
Beitragsdauer von 6 Jahren gegenüber 29 Jahren seines Jahrganges 
(1957)  gemäss  Skalenwähler  die  Rentenskala  10  auf.  Gemäss  Be-
rechnungsblatt resultiere bei einem massgeblichen errechneten durch-

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schnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 33'150.-- eine monatliche halbe 
Invalidenrente von Fr. 175.-- (BVGer act. 3).

G.
Auf Aufforderung der Instruktionsrichterin einen Kostenvorschuss von 
von Fr. 400.--  innert  30 Tagen ab Erhalt  der  Verfügung einzuzahlen,  
reichte der Beschwerdeführer unter Beilage verschiedener Belege mit 
Eingabe vom 14. Oktober 2008 ein Gesuch um Befreiung von den Ver-
fahrenskosten  ein.  Mit  Verfügung  vom 28. Oktober  2008  wurde  das 
Gesuch gutgeheissen (BVGer act. 7).

H.
Mit Eingabe vom 10. Dezember 2008 liess der Beschwerdeführer, neu 
vertreten  durch  Rechtsanwalt  Ch.  Haffenmeyer,  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen Rechtspflege bzw. Bestellung eines Anwalts ersuchen 
(BVGer  act.  10).  Mit  Verfügung  vom 18. Dezember  2008  wurde  das 
Gesuch  gutgeheissen  und  dem  Beschwerdeführer  Advokat  Ch. 
Haffenmeyer als unentgeltlicher Rechtsanwalt bestellt (BVGer act. 11).

I.
Mit  Eingabe vom 22. Januar  2009 liess der  Beschwerdeführer  unter 
Beilage  eines  ärztlichen  Zeugnisses  um Wiederherstellung  der  Frist 
zur  Einreichung der  Replik  ersuchen (BVGer act. 15). Mit  Verfügung 
vom 2. Februar  2009  wurde  das  Gesuch  gutgeheissen  (BVGer  act. 
16).

J.
Mit  Replik  vom 30. März  2009  liess  der  Beschwerdeführer  die  Auf-
hebung  der  Verfügung  vom  5. Juni  2008  und  die  Rückweisung  der 
Sache  an  die  Vorinstanz  zur  Neubeurteilung  des  Invaliditätsgrades 
beantragen.  Zur  Begründung  machte  er  insbesondere  geltend,  er-
werbsunfähig  zu  sein,  weshalb  das  Invalideneinkommen  nicht 
Fr. 22'147.--  betragen  könne.  Basierend  auf  den  Berechnungs-
grundlagen und einem leidensbedingten Abzug von 20% ergebe dies 
einen Invaliditätsgrad von 60%, weshalb die Rentenhöhe neu zu be-
rechnen sei. Ferner rügte er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, 
insbesondere  der  Begründungspflicht.  Einerseits  sei  aus  den  Ver-
fahrensakten  die  Berechnungsgrundlage  des  durchschnittlichen 
Jahreseinkommens nicht ersichtlich, andererseits habe die Vorinstanz 
die Gründe nicht dargelegt, weshalb sie dem Beschwerdeführer keinen 
leidensbedingten Abzug gewährt habe. Mit der Beschwerde reichte er 

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eine  ärztliche  Bescheinigung  von  Dr. med.  K._______,  Facharzt  für 
Neurologie und Psychiatrie, vom 5. Juni 2008 ein (BVGer act. 20).

K.
Mit  Verfügung  vom  10. Juni  2009  wurde  die  Vorsorgestiftung 
E._______ AG zur Einreichung einer Stellungnahme zur Beschwerde 
des  Beschwerdeführers  vom  26. Juni  2008  eingeladen  (BVGer  act. 
21). 

Im konnexen Beschwerdeverfahren C-4501/2008 hatte die E._______ 
AG mit  Eingabe  vom 7. Juli  2008  gegen  die  Verfügung  vom 5. Juni 
2008 ebenfalls Beschwerde eingereicht,  diese aber mit  Eingabe vom 
29. Mai 2009 wieder zurückgezogen, worauf das Bundesverwaltungs-
gericht  die  Beschwerde  mit  Urteil  vom  15. Juni  2009  als  gegen-
standslos abgeschrieben hat.

L.
Mit Schreiben vom 18. Juni 2009 zeigte Rechtsanwältin Ch. Reinhardt 
die Übernahme des Mandats an und ersuchte gleichzeitig  um einen 
Anwaltswechsel betreffend die bereits bewilligte unentgeltliche Rechts-
pflege  (BVGer  act.  23).  Mit  Verfügung  vom  25. Juni  2009  wurde 
Rechtsanwältin Ch. Reinhardt als unentgeltliche Rechtsbeiständin des 
Beschwerdeführers ernannt (BVGer act. 24). 

M.
Mit  Stellungnahme vom 23. Juli  2009 beantragte  die  E._______  AG 
die  Abweisung der  Beschwerde. Eventualiter  sei  die  Verfügung vom 
5. Juni 2008 aufzuheben, und die Sache sei an die Vorinstanz mit der 
Anweisung zurückzuweisen, die Rentenvoraussetzungen einer grund-
legend neuen Prüfung zu unterziehen, wobei insbesondere abzuklären 
sei,  ob  überhaupt  ein  invalidisierender  Gesundheitsschaden vorliege 
und  inwiefern  mit  einer  allfälligen  Rentenzusprache  Auflagen  zu 
verbinden wären (BVGer act. 28). 

N.
Mit Duplik vom 19. November 2009 beantragte die Vorinstanz weiterhin 
die  Abweisung  der  Beschwerde und  Bestätigung  der  angefochtenen 
Verfügung. Hinsichtlich der gerügten Berechnungsgrundlage der Rente 
verwies sie ergänzend auf die sich in den Verfahrensakten befindende 
Rentenberechnung vom 5. Juni 2008 (act. 74), welche aufzeige, dass 
der Beschwerdeführer gemäss IK-Auszug insgesamt ein Einkommen 
von  Fr. 173'673.--  aufweise,  welches  geteilt  durch  die  Anzahl  der 

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Beitragsjahre vor Eintritt  des Versicherungsfalles im Jahr 2007 von 6 
Jahren und 5  Monaten ein  durchschnittliches Jahreseinkommen von 
Fr. 33'150.-- ergebe. Im Übrigen verwies sie auf die Stellungnahme der 
IV-Stelle  Basel-Stadt  vom  12. November  2009.  Diese  stellte  insbe-
sondere  fest,  die  ärztliche  Bescheinigung  von  Dr.  K._______  vom 
5. Juni  2008  könne  den  vollen  Beweiswert  des  lege  artis  erstellten 
Gutachtens  von  Dr.  F._______  nicht  in  Zweifel  zu  ziehen.  Der  Be-
scheinigung seien weder Angaben zum Grad der Arbeitsunfähigkeit zu 
entnehmen, noch enthalte sie genaue Diagnosen mit der entsprechen-
den ICD-Klassifizierung. Ebenfalls könne kein leidensbedingter Abzug 
von  20%  gewährt  werden,  da  bereits  die  Parallelisierung  der  Ver-
gleichseinkommen vorgenommen worden sei (BVGer act. 32).

O.
Auf  Aufforderung  der  Instruktionsrichterin  reichte  die  Vorinstanz  das 
Gutachten von Dr. F._______ vom 14. Januar 2008 und dasjenige der 
Medizinischen  Poliklinik  des  Universitätsspitals  (MUP)  vom 18. März 
2008 nach (BVGer act. 40).

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der Er -
wägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  für  die  Beurteilung  von  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) zuständig, sofern kein Ausnahmetatbestand erfüllt ist (Art. 31 
und Art. 32 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
verwaltungsgericht  [Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG,  SR  173.32]). 
Letzteres  ist  vorliegend  nicht  der  Fall.  Zulässig  sind  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  von  Vorinstanzen  gemäss  Art.  33  VGG. Die  IV-
Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 
33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes 
vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). 
Das Bundesverwaltungsgericht  ist  somit  für  die Behandlung der  vor-
liegenden Beschwerde zuständig. 

1.1 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
sonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  ein 

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schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art.  59 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts  [ATSG,  SR  830.1]).  Er  ist  daher  zur  Be-
schwerde legitimiert.

1.2 Die Beschwerde wurde im Übrigen frist- und formgerecht (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht. Das Bundesver-
waltungsgericht  hat  mit  Zwischenverfügungen vom 28. Oktober 2008 
bzw. 18. Dezember 2008 das Gesuch des Beschwerdeführers um un-
entgeltliche Rechtspflege gutgeheissen und ihn von der Befreiung der 
Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses entbunden, weshalb auf 
die Beschwerde einzutreten ist. 

2.
Anfechtungsobjekt ist die Verfügung vom 5. Juni 2008, mit welcher die 
Vorinstanz  dem Beschwerdeführer  mit  Wirkung  ab  1.  Februar  2007 
eine  halbe  Invalidenrente  von  Fr.  175.--  bei  einem  massgebenden 
durchschnittlichen  Jahreseinkommen  von  Fr.  33'150.--  und  der  an-
wendbaren Rentenskala 10 zugesprochen hat. 

2.1 Der Beschwerdeführer beantragt die Überprüfung der Rentenhöhe 
und deren Neuberechnung. Er  macht insbesondere geltend,  dass er 
nicht mehr erwerbsfähig sei.

2.2 Streitig  und somit  zu prüfen ist  einerseits,  in  welchem Ausmass 
ein invalidisierendes Leiden beim Beschwerdeführer vorliegt, anderer-
seits die Rentenhöhe bzw. Neuberechnung der halben IV-Rente.

2.3 Mit  der  Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich  Über-  bzw.  Unterschreitung  oder  Missbrauch  des  Er-
messens),  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen  Fest-
stellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen 
(Art. 49 VwVG). 

2.4 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 

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FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212, vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b). 

3.
Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in  ver -
fahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2),  unter  Vorbehalt  der spezialgesetzlichen Übergangs-
bestimmungen.

Gemäss  Art.  37  VGG  richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem  Bundes-
verwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes 
bestimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG 
anwendbar  ist.  Nach  Art.  2  des  ATSG sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG  anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze 
des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach  Art.  1  Abs.  1  IVG  sind  die  Be-
stimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 
28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung 
vom ATSG vorsieht.

4.
In  formeller  Hinsicht  rügt  der  Beschwerdeführer  eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs. Die Vorinstanz habe nicht  näher geprüft,  ob ihm 
aufgrund  der  persönlichen  und  beruflichen  Merkmale  ein  leidens-
bedingter  Abzug  gewährt  werden  könne,  weshalb  sie  ihre  Be-
gründungspflicht  verletzt  habe  (vgl.  Replik  vom 30. März  2009,  act. 
BVGer act. 20). 

4.1 Gemäss  Art.  35  Abs.  1  VwVG müssen  schriftliche  Verfügungen 
grundsätzlich  immer  begründet  werden.  Bei  der  Begründungspflicht 
handelt  es  sich  um  einen  Teilgehalt  des  Anspruchs  auf  rechtliches 
Gehör  (Art. 29  Abs. 2  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18.  April  1999  [BV,  SR  101]; ULRICH 
HÄFELIN/WALTER HALLER/HELEN KELLER,  Schweizerisches  Bundesstaats-
recht,  7. Aufl.,  Zürich  2008,  Rz. 838).  Nach  der  bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung soll die Begründungspflicht verhindern, dass sich die 
Behörde  von  unsachlichen  Motiven  leiten  lässt,  und  es  dem 
Betroffenen  ermöglichen,  die  Verfügung  gegebenenfalls  sachgerecht 
anzufechten. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl er wie auch die 
Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild 
machen  können.  In  diesem  Sinn  müssen  wenigstens  kurz  die 

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Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten 
lassen  und  auf  welche  sich  ihre  Verfügung  stützt.  Dies  bedeutet 
indessen nicht,  dass sie sich ausdrücklich mit  jeder tatbeständlichen 
Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. 
Vielmehr  kann  sie  sich  auf  die  für  den  Entscheid  wesentlichen 
Gesichtspunkte beschränken (BGE I 3/05 vom 17. Juni 2005 E. 3.1.3 
mit Hinweisen, BGE 124 V 180 E. 1a, BGE 118 V 56 E. 5b). 

Vorliegend  hat  die  Vorinstanz  in  ihrer  Verfügungsbegründung  unter 
anderem  ausgeführt,  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung 
könne höchstens ein leidensbedingter Abzug von insgesamt 25% ge-
währt  werden,  wenn  es  Anhaltspunkte  gebe,  dass  die  versicherte 
Person  wegen  bestimmter  einkommensbeeinflussenden  Merkmalen 
wie  leidensbedingte  Einschränkung,  Alter,  Dienstjahre,  Nationalität 
und Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad ihre Restarbeits-
fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnitt-
lichem erwerblichen Erfolg verwerten könne. Mit der Reduktion des Ar-
beitspensums seien die krankheitsbedingten Einschränkungen bereits 
berücksichtigt worden, weshalb ein weiterer Abzug nicht gerechtfertigt 
sei. Da die übrigen Merkmale nicht zuträfen, könne dem Beschwerde-
führer kein leidensbedingter Abzug gewährt werden (act. 68). Damit ist 
die  Vorinstanz  ihrer  Begründungspflicht  hinreichend  nachgekommen, 
weshalb  das  rechtliche  Gehör  nicht  verletzt  wurde.  Beizufügen  ist,  
dass die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 12. November 2009 nochmals 
Stellung  genommen  und  begründet  hat,  weshalb  kein  Abzug,  bzw. 
allenfalls höchstens in der Höhe von 10%, gewährt werden könne. 

4.2 Des  Weiteren  moniert  der  Beschwerdeführer,  aus  den  Ver-
fahrensakten  sei  die  Berechnungsgrundlage  des  durchschnittlichen 
Jahreseinkommens nicht ersichtlich, was ein weiterer Verstoss gegen 
die Begründungspflicht darstelle. 

In den Verfahrensakten befinden sich zusätzlich zu der angefochtenen 
Verfügung  (inkl.  Zusatzblatt  zur  Rentenverfügung)  und  dem  IK-
Zusammenruf  (act.  43)  die  Auszüge  des  für  den  Beschwerdeführer 
geführten  individuellen  Kontos  (act.  74).  Insbesondere  ist  die  Be-
rechnungsgrundlage  des  durchschnittlichen  Jahreseinkommens  der 
Rentenberechnung  vom 5. Juni  2008  unter  dem Titel  "CALCUL  DU 
REVENU ANNUEL MOYEN DETERMINANT  (RAM)"  zu  entnehmen. 
Diese  zeigt  auf,  dass  der  Beschwerdeführer  bei  einem  Gesamtein-
kommen von Fr. 170'921.--,  einer Beitragsdauer von 6 Jahren und 5 

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Monaten  und  einer  Erziehungsgutschrift  von  Fr.  6'199.--  ein  durch-
schnittliches  Jahreseinkommen  von  Fr.  33'150.--  aufweist.  Die  Vor-
instanz  hat  zudem  auf  dem  Zusatzblatt  der  Verfügung  vom  5. Juni 
2008 (act. 75) darauf hingewiesen, dass vor dem 21. Altersjahr und im 
Rentenentstehungsjahr  zurückgelegte  Beitragszeiten  nur  dann  an-
gerechnet  werden,  wenn  ein  Versicherter  eine  unvollständige  Bei-
tragsdauer aufweist. 

Wenn  auch  die  Berechnungsgrundlage  zur  Ermittlung  des  mass-
gebenden  durchschnittlichen  Jahreseinkommens  nicht  ganz  einfach 
nachvollziehbar  ist,  ist  die  Vorinstanz  ihrer  Begründungspflicht  hin-
reichend nachgekommen, weshalb auch in dieser Hinsicht keine Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs zu erblicken ist. 

4.3 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der  Europäischen  Union,  so  dass  vorliegend  die  folgenden  Erlasse 
anwendbar  sind: das am 1. Juni  2002 in Kraft  getretene Abkommen 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom 21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681), sein Anhang II, die Verordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der 
Systeme der sozialen Sicherheit  auf  Arbeitnehmer und Selbständige 
sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- 
und  abwandern  (nachfolgend:  Verordnung  Nr.  1408/71;  SR 
0.831.109.268.1) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates 
vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 
1408/71 (nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72; SR 0.831.109.268.11) 
(vgl.  Art.  80a IVG).  Das  Freizügigkeitsabkommen  setzt  die  ver-
schiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  einzelnen  Mitglied-
staaten  der  Europäischen  Union  insoweit  aus,  als  darin  derselbe 
Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA).

Soweit  dieses  Abkommen,  insbesondere  dessen  Anhang  II,  der  die 
Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), 
und dessen Ausführungserlasse keine abweichenden Bestimmungen 
vorsehen,  ist  mangels  einer  einschlägigen  gemeinschaftsrechtlichen 
bzw.  abkommensrechtlichen  Regelung  die  Ausgestaltung  des  Ver-
fahrens  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraussetzungen  einer 
schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  Sache  der  innerstaat-

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lichen Rechtsordnung (BGE 130 V 253 E. 2.4). Daraus folgt, dass die 
Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch 
des  Beschwerdeführers  gemäss  Art. 3  Abs. 1  der  Verordnung 
Nr. 1408/71  grundsätzlich  nach  den  für  schweizerische  Staats-
angehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben.

4.4 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  Rechtsvor-
schriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  der  angefochtenen  Verfügung 
vom  5. Juni  2008  in  Kraft  gestanden  sind;  weiter  aber  auch  solche 
Vorschriften, die in jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft  waren, aber 
für  die  Beurteilung  eines  allfälligen  früher  entstandenen  Renten-
anspruchs von Belang sind. 

Demnach  sind  im  vorliegenden  Verfahren  die  Bestimmungen  des 
ATSG in  der  Fassung  vom 6. Oktober  2006  sowie  der  zugehörigen 
Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSV, SR 830.11) in der Fassung vom 28. September 2007 (5. IVG-
Revision,  AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft  seit  1. Januar 
2008)  anwendbar. Für die Prüfung des Leistungsanspruchs vor dem 
31. Dezember  2007  sind  das  ATSG in  der  Fassung  vom 6. Oktober 
2000 sowie die Verordnung in der Fassung vom 11. September 2002 
anwendbar (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 
Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5).

4.5 Das IVG ist grundsätzlich in der Fassung vom 6. Oktober 2006, in 
Kraft  seit  dem  1. Januar  2008  anwendbar  (5. IV-Revision,  AS  2007 
5129), bzw. pro rata temporis vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 
2007 in  der Fassung vom 21. März 2003 (4. IVG-Revision, AS 2003 
3837); ferner seit  dem 1. Januar 2008 die zugehörige Verordnung in 
der Fassung vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5155) 
bzw. vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 in der Fassung vom 
21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 2003 3859). 

4.6 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art.  1  Abs.  1  IVG  zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur 
Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art.  
8)  und  zur  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  (Art.  16)  sowie  zur 
Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat 
das  Schweizerische  Bundesgericht  (vormals:  Eidgenössisches  Ver-
sicherungsgericht)  erkannt,  dass  es  sich  bei  den in  Art.  3-13 ATSG 
enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche 
Fassung  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  zu  den  ent-

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sprechenden  Begriffen  vor  Inkrafttreten  des  ATSG handelt  und  sich 
inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte 
Rechtsprechung  übernommen  und  weitergeführt  werden  kann  (vgl. 
BGE 130 V 343 E. 3). 

5.
Gemäss Art. 40 Abs. 2 IVV ist bei Grenzgängern die IV-Stelle, in deren 
Tätigkeitsbereich  der  Grenzgänger  eine  Erwerbstätigkeit  ausübt,  zur 
Entgegennahme und  Prüfung  der  Anmeldungen  zuständig.  Dies  gilt 
auch für ehemalige Grenzgänger, sofern sie bei der Anmeldung ihren 
ordentlichen  Wohnsitz  noch  in  der  benachbarten  Grenzzone  haben 
und  der  Gesundheitszustand  auf  die  Zeit  ihrer  Tätigkeit  als  Grenz -
gänger zurückgeht. Die Verfügungen werden von der IV-Stelle für Ver-
sicherte  im  Ausland  erlassen.  Gemäss  Abs.  3  dieser  Bestimmung 
bleibt  die  einmal  begründete  Zuständigkeit  der  IV-Stelle  im  Verlaufe 
des Verfahrens erhalten. 

5.1 Der  Beschwerdeführer  übte  zur  Zeit  der  Einreichung  der  An-
meldung  als  Grenzgänger  eine  Erwerbstätigkeit  im Tätigkeitsbereich 
der  IV-Stelle  Basel-Stadt  aus  und  verfügte  über  eine  Grenzgänger-
bewilligung; er hat seinen Wohnsitz nach wie vor in der benachbarten 
Grenzzone. Somit war die IV-Stelle Basel-Stadt zuständig für die Ent -
gegennahme und Prüfung des Leistungsgesuches und die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland zum Erlass der angefochtenen Verfügung.

5.2 Nach  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  sind  für  die  Be-
stimmungen  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  im  Beschwerde-
verfahren grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Er-
lasses der angefochtenen Verfügung massgebend (hier: 5. Juni 2008; 
vgl.  auch  BGE  132  V  368  E.  6.1  mit  Hinweisen,  vgl.  auch  THOMAS 
LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3. Auflage,  Bern 
2003, S. 489 Rz. 20).

Sachverhaltsänderungen,  die  nach  dem  massgebenden  Zeitpunkt 
des  Erlasses  des  angefochtenen  Entscheides  eingetreten  sind, 
können  im  vorliegenden  Beschwerdeverfahren  daher  grundsätzlich 
nicht  berücksichtigt  werden.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den 
Sachverhalt  seither verändert  haben, unter Umständen Gegenstand 
einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 362 E. 1b mit 
weiteren Hinweisen). 

Seite 12

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6.
Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und bei Ein -
tritt  der  Invalidität  während  der  vom  Gesetz  vorgesehenen  Dauer 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV) geleistet hat; d.h. während mindestens eines vollen Jahres 
gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig  
gewesenen  und  während  mindestens  drei  Jahren  gemäss  Art.  36 
Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung. Diese Be -
dingungen  müssen  kumulativ  gegeben  sein;  fehlt  eine,  so  entsteht 
kein Rentenanspruch. 

Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen während mehr  als 
eines Jahres, aber auch während mehr als drei  Jahren Beiträge an 
die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenver -
sicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der Mindestbeitrags-
dauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist  
(vgl. act. 43).

6.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen  Fassung)  besteht  der  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente, 
wenn  die  versicherte  Person  mindestens  70%,  derjenige  auf  eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem In-
validitätsgrad von mindestens 50% besteht  Anspruch auf  eine halbe 
Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher 
auf  eine Viertelsrente. Hieran hat  die  5. IV-Revision nichts  geändert 
(Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). 

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 1. Januar 2008 
geltenden Fassung) werden jedoch Renten, die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt 
diese  Regelung  nicht  eine  blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern 
eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 
Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 2002 für Schweizer 
Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige  von  Mitgliedstaaten  der 
Europäischen  Union,  welche  Anspruch  auf  Viertelsrenten  haben, 
wenn  sie  in  einem Mitgliedstaat  der  Europäischen  Union  Wohnsitz 
haben. Letzteres trifft auf den Beschwerdeführer zu. 

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6.2 Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen  Fassung)  entsteht  der  Rentenanspruch  frühestens  in 
dem Zeitpunkt,  in  dem die  versicherte  Person  mindestens  zu  40% 
bleibend  erwerbsunfähig  (Art.  7  ATSG)  geworden  ist  (Bst.  a)  oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Bst. 
b). 

Eine  bleibende  Erwerbsunfähigkeit  besteht  vorliegend  nicht.  Es 
handelt  sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts  vielmehr 
um ein labiles Krankheitsgeschehen, welches frühestens nach Ablauf 
der  gesetzlichen  Wartezeit  von einem Jahr  einen  allfälligen  Renten-
anspruch  begründen  kann  (Urteil  des  Bundesgerichts  [BGer]  I 
163/2005 vom 30. Mai 2005, BGE 119 V 98 E. 4a).

6.3 Nach dem ATSG in  Verbindung mit  dem IVG ist  der  Begriff  "In-
validität"  nicht  nach  medizinischen  Kriterien  definiert,  sondern  nach 
der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 132 V 93 E. 4,  
BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen Auf-
gabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmög-
lichkeiten  nicht  nur  im  angestammten  Beruf  bzw.  in  der  bisherigen 
Tätigkeit,  sondern  auch  in  zumutbaren  Verweisungstätigkeiten  zu 
prüfen. 

Nach Art. 8 Abs. 1 ATSG (sowohl in der Fassung vom 6. Oktober 2000, 
in  Kraft  vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007 als auch in  der 
Fassung vom 6. Oktober 2006, in Kraft seit 1. Januar 2008) ist die In-
validität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit.  Art.  4  IVG führt  dazu  aus, 
dass die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall 
sein kann; nach Abs. 2 dieser Norm gilt die Invalidität als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat.

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder  geistigen  Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Be-
handlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der  Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  aus-
geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, Fassung vom 6. Oktober 2000, 
in  Kraft  vom 1. Januar  2003 bis  31. Dezember  2007). Mit  der  5. IV-
Revision hält Art. 7 Abs. 2 ATSG neu fest, dass für die Beurteilung des 
Vorliegens  einer  Erwerbsunfähigkeit  ausschliesslich  die  Folgen  der 

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gesundheitlichen  Beeinträchtigung  zu  berücksichtigen  sind.  Eine  Er-
werbsunfähigkeit  liegt  zudem nur  vor,  wenn sie  aus  objektiver  Sicht 
nicht  überwindbar  ist.  Mit  dieser  neuen  Regelung  beabsichtigte  der 
Gesetzgeber, dass eine Rente erst dann gesprochen wird, wenn die 
versicherte Person alle zumutbaren Schritte zur Vermeidung oder Ver-
ringerung der Invalidität vorgenommen hat (BBl 2005 4531).

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen 
und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare  Arbeit  zu  leisten. 
Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen 
Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

6.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen  könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog. 
Valideneinkommen, Art. 16 ATSG). 

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und 
abstrakter  Begriff,  welcher  dazu  dient,  den  Leistungsbereich  der 
Invalidenversicherung von jenem der  Arbeitslosenversicherung abzu-
grenzen.  Der  Begriff  umschliesst  einerseits  ein  bestimmtes  Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; 
andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur 
her  einen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
ob  sie  ein  rentenausschliessendes  Einkommen  zu  erzielen  vermag 
oder nicht  (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus 
folgt,  dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist,  
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt  werden  kann,  sondern  einzig  darauf,  ob  sie  die  ihr  ver-
bliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte,  wenn die ver-
fügbaren  Arbeitsplätze  dem  Angebot  an  Arbeitskräften  entsprechen 
würden (AHI-Praxis 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit 
im  Sinne  von Art.  16  ATSG kann  aber  dort  nicht  mehr  gesprochen 
werden,  wo die zumutbare Tätigkeit  nur  in  so  eingeschränkter  Form 

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möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt 
oder  dass  sie  nur  unter  nicht  realistischem Entgegenkommen eines 
durchschnittlichen Arbeitgebers  möglich wäre (SVR 2009 IV Nr. 8, S. 
17, E. 3c; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4).

Zu  bemerken  ist,  dass  aufgrund  des  im  gesamten  Sozialver-
sicherungsrecht  geltenden  Grundsatzes  der  Schadenminderungs-
pflicht  ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich  dauernd  arbeits-
unfähiger  Versicherter  gehalten  ist,  innert  nützlicher  Frist  Arbeit  in 
einem  anderen  Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzu-
nehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 504 
E. 4, 113 V 22 E. 4a, 111 V 235 E. 2a). Deshalb ist es am behandeln-
den  Arzt  bzw. am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in 
welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene  Arbeitsfähigkeit 
bei  zumutbarer Tätigkeit  und zumutbarem Einsatz auf  dem ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungs-
tätigkeit  hat  sich  der  Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensan-
gepasste  Verweisungstätigkeit;  ZAK 1986 S. 204 f.),  wobei  es  uner-
heblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder 
nicht.

6.5 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen  auch  psychische  Gesundheitsschäden  eine  Invalidität  bewirken 
(Art.  8  i.V.m. Art.  7  ATSG). Nicht  als  Folgen eines psychischen Ge-
sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als 
relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die ver-
sicherte Person bei  Aufbietung allen guten Willens,  die verbleibende 
Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des For-
derbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E.  
1.2 mit Hinweisen, 130 V 352 E. 2.2.1; SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 
2.4). Entscheidend ist,  ob  und inwiefern  es  der  versicherten Person 
trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähig-
keit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft trag-
bar  ist.  Dies  ist  nach  einem weitgehend  objektivierten  Massstab  zu 
prüfen (BGE 127 V 294 E. 4c in fine, 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 
2b).

Grundlage für  die Bemessung der Invalidität  bildet  die trotz gesund-
heitlicher Beeinträchtigung noch bestehende Arbeitsfähigkeit im versi -
cherten  Tätigkeitsbereich. Die  Annahme eines psychischen  Gesund-

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heitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und 
Art. 6 ATSG im Besonderen setzt grundsätzlich eine lege artis auf die 
Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy-
chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396). Eine solche Dia-
gnose  ist  eine  rechtlich  notwendige,  aber  nicht  hinreichende  Bedin-
gung für einen invalidisierenden Gesundheitsschaden (BGE 132 V 65 
E. 3.4). Entscheidend ist,  ob  und inwiefern,  allenfalls  bei  geeigneter 
therapeutischer  Behandlung,  von  der  versicherten  Person  trotz  des 
Leidens willensmässig erwartet werden kann zu arbeiten (BGE 127 V 
294 E. 5a). Diese Frage beurteilt sich nach einem weitgehend objekti -
vierten Massstab (BGE 127 V 294 E. 4b/cc). 

6.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – 
und im Beschwerdefall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen  haben.  Aufgabe  des  Arztes  oder  der  Ärztin  ist  es,  den  Ge-
sundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung  zu  nehmen,  in 
welchem Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage,  welche 
Arbeitsleistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden 
können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 
62 E. 4b.cc). 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Be-
richt für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berücksichtigt,  in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Dar-
legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen be-
gründet  sind. Ausschlaggebend für  den Beweiswert  ist  grundsätzlich 
somit weder die Herkunft  eines Beweismittels noch die Bezeichnung 
der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be-
richt oder Gutachten, sondern dessen Inhalt  (BGE 125 V 351 E. 3a; 
AHI 2001 S. 113 f. E. 3a; RKUV 2003 U 487 S. 345 E. 5.1).

Feststellungen des ausländischen Versicherungsträgers bezüglich In-
validitätsgrad und Anspruchsbeginn sind für  die  rechtsanwendenden 
Behörden in  der  Schweiz  hinsichtlich  der  Beurteilung eines Renten-
anspruchs jedoch nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-
Praxis 1996 S. 177 E. 1).

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7.
Den im vorliegenden Beschwerdeverfahren relevanten medizinischen 
Unterlagen ist Folgendes zu entnehmen:

7.1 In dem auf Aufforderung der Landesversicherungsanstalt  Baden-
Württemberg  erstellten  Gutachten  vom  22.  März  2006  erklärt  Dr. 
S._______,  Facharzt  für  Neurologie  und  Psychiatrie,  es  sei 
anzunehmen, dass der Beschwerdeführer an einer Psychose aus dem 
schizophrenen  Formenkreis  leide.  Diese  Annahme  stütze  sich 
einerseits auf die sehr belastete Familienanamnese, andererseits auf 
die  schizophrenieform  eingeordnete  akute  Episode  aus  dem  Jahre 
1998  und  den  jetzigen  Befunden,  wobei  die  Psychose  beim 
Beschwerdeführer  im  Vergleich  zu  seinen  Geschwistern  einen 
leichteren Verlauf genommen habe. Trotzdem sei von einer episodisch 
auftretenden  produktiv  psychotischen  Symptomatik  auszugehen,  wie 
auch  der  Ausbildung  eines  gewissen  Residualsyndroms  mit 
Antriebsminderung und Interessenseinengung. Zu bemerken sei, dass 
die Behandlungsmöglichkeiten zwar nicht ausgeschöpft seien; jedoch 
auch unter einer adäquaten medikamentösen Behandlung könne nur 
eine  begrenzte  Besserung  erzielt  werden.  Gesamthaft  sei 
anzunehmen, dass der Beschwerdeführer aufgrund dieser Erkrankung 
nur  noch  leichte  körperliche  Tätigkeiten,  überwiegend  im  Sitzen, 
während  1  bis  2  Stunden  täglich  ausführen  könne.  Diese 
Feststellungen gälten seit Februar 2006 (act. 22). 

7.1.1 Dr.  C._______  führte  in  ihrem  zu  Handen  der  deutschen 
Rentenversicherung A._______ erstellten Arztbericht (Formular E 213) 
vom 27. März 2006 die Diagnosen Psychose aus dem schizophrenen 
Formenkreis,  chronische  Hepatitis  C  mit  derzeit  deutlicher  entzünd-
licher Aktivität, rezidivierende Cervicobrachialgie bds., rezidivierendes 
Lumbalsyndrom,  Varicosis  beider  Beine  (ausgeprägt  rechts  mit 
Schwellneigung),  Epicondylitis  humen  radialis  rechts  und  rezi-
divierende  Prostata-Urethritis  auf.  In  ihrer  zusammenfassenden  Be-
urteilung  hält  die  Gutachterin  fest,  dass  sie  sich  der  Leistungsbe-
urteilung  von  Dr.  S._______  anschliessen  könne,  wonach  der  Be-
schwerdeführer dauerhaft leistungsgemindert sei und lediglich noch 1 
bis 2 Stunden täglich körperlich leichte Tätigkeiten verrichten könne. 
Unter Ziffer 11.4/11.5 hielt die Gutachterin sodann fest, dass der Be-
schwerdeführer mit  Wirkung ab 28. Dezember 2005 weder seine zu-
letzt  ausgeübten  Tätigkeit  als  Reinigungsmitarbeiter  noch  eine  an-
gepasste Tätigkeit ausüben könne (act. 12). 

Seite 18

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7.1.2 Die  angefochtene  Verfügung  vom  5. Juni  2008  stellt  gemäss 
Stellungnahme der IV-Stelle Basel-Stadt  vom 12. November 2009 im 
Wesentlichen auf das zu Handen der Medizinischen Poliklinik erstellte 
Untergutachten  von  Dr.  F._______,  Facharzt  für  Psychiatrie  und 
Psychotherapie,  vom 14. Januar  2008 und auf  das auf  Aufforderung 
der IV-Stelle erstellte Gutachten der Dres. N._______, R._______ und 
T._______, MUP, vom 18. März 2008 ab.

7.1.3 Dr. F._______  führte  als  Diagnose  depressive  Störung,  mittel-
gradige  Episode  (ICD-10  F33.1)  (DD:  mögliche  wahnhafte  Störung) 
auf. Eine eindeutige psychotische Symptomatik fände sich nicht, einzig 
fraglich seien wahnhafte Symptome. Es sei jedoch zu vermuten, dass 
eine  gewisse  Vulnerabilität  vorliege.  Die  jetzigen  Befunde  reichten 
jedoch nicht aus, um die Diagnose einer schizophrenieformen Störung 
zu begründen. Auch Dr. S._______ nehme nur einen leichten Verlauf 
der Krankheit an. Möglicherweise bestehe eine hintergründige schizo-
phrenieartige, wahnhafte Störung, die aber auch im Rahmen des de-
pressiven Syndroms interpretiert  werden könne. Auffallend sei,  dass 
der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben bis zum Zeitpunkt der 
Begutachtung durch Dr. S._______ praktisch voll arbeitsfähig gewesen 
sei, was gegen eine verminderte Leistungsfähigkeit spreche. Anderer-
seits bestehe sicherlich eine gewisse Symptomatik, wodurch sich eine 
Belastungseinschränkung begründen liesse. Aus psychiatrischer Sicht 
beurteilte  der  Gutachter  die  Arbeitsfähigkeit  wie  folgt:  Der  Be-
schwerdeführer  sei  vermindert  belastbar,  er  benötige  längere  Er-
holungsphasen.  Durch  die  körperlichen  Beschwerden,  insbesondere 
durch  die  Leberproblematik,  könne  der  Beschwerdeführer  zusätzlich 
beeinträchtigt sein, was sich ungünstig auf den psychischen Zustand 
auswirke. Auch wenn er nur bedingt in der Lage sei, zwischenmensch-
liche  Beziehungen  auszuhalten,  sollte  es  ihm  möglich  sein,  eine 
Tätigkeit  ohne  Zeitdruck  und  ohne  Übernahme  von  Verantwortung 
halbtags durchzuführen. Demnach könne mit Wirkung ab Februar 2006 
höchstens eine 50%-ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet 
werden,  die  sich  vor  allem  aufgrund  der  depressiven  Symptomatik 
nachvollziehen lasse. Im Übrigen empfahl der Gutachter dringend eine 
psychiatrische  Behandlung,  einerseits  in  medikamentöser,  anderer-
seits in psychotherapeutischer Form.  

7.1.4 Im  Gutachten  der  MUP  sind  mit  Auswirkungen  auf  die 
Arbeitsfähigkeit folgende Diagnosen aufgeführt: 

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1. Depressive  Störung,  mittelgradige  Episode,  DD:  mögliche  wahnhafte 
Störung 

2. Chronische Hepatitis  C-Virusinfektion bei  St. n. Drogenabusus von 1986 
bis  1997,  Interferon-Alpha-Therapie-Studie,  Abbruch  wegen  Depression 

(St.  n. Hepatitis  D-Infektion,  St.  n.  Hepatitis  B-Infektion  1979  und  St.  n.  

Hepatitis A-Infektion 1968).

Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurde diagnostziert: 
1. St. n. Nasenseptum-OP 1976 und 1985 

2. St. n. Ulcus duodeni ohne Blutung oder Perforation im Februar 2002

3. Gastroösophagale Refluxkrankheit. 
Die Gutachter kamen unter Berücksichtigung des psychiatrischen Gut-
achtens von Dr. F._______ zum Schluss, der Explorand sei aufgrund 
der aktiven Hepatitis C mit hoher Viruskonzentration und Entzündung 
der  Leber,  die  zu  Müdigkeit  und  Leistungsintoleranz  führe,  und  der 
depressiven Störung mittelgradiger Episode, sowohl  in seiner zuletzt 
ausgeübten  Tätigkeit  als  Reinigungsmitarbeiter  als  auch  für  leichte 
oder mittelschwere Tätigkeiten zu 50% à 4 Stunden arbeitsfähig. Der 
Beginn  der  Einschränkung  der  Arbeitsfähigkeit  wurde  mit  Februar 
2006 datiert. Wie bereits Dr. F._______ empfahlen die Gutachter eine 
psychiatrische Behandlung sowie berufliche Massnahmen.

7.2 Zusammenfassend ist festzustellen, dass eine Gegenüberstellung 
der  vorab aufgeführten Gutachten hinsichtlich  der  mit  Auswirkungen 
auf  die  Arbeitsfähigkeit  gestellten  Diagnosen  Differenzen  ergibt.  Die 
Dres. C._______ und S._______ diagnostizieren mit Auswirkungen auf 
die  Arbeitsfähigkeit  insbesondere  eine  Psychose  aus  dem 
schizophrenen  Formenkreis,  wobei  Dr.  C._______  bei  der 
psychiatrischen  Diagnosestellung  insbesondere  auf  Dr.  S._______ 
abstellt.  Dr.  F._______  und  die  Ärzte  des  Gutachtens  der  MUP 
diagnostizieren  übereinstimmend  eine  depressive  Störung, 
mittelgradige Störung und als Differentialdiagnose mögliche wahnhafte 
Störung,  die  Ärzte  der  MUP  führen  zusätzlich  eine  chronische 
Hepatitis C-Virusinfektion als Diagnose auf. Dr. F._______ setzte sich 
eingehend mit der von den deutschen Gutachtern gestellten Diagnose 
einer Psychose auseinander, zog sie in seine umfassende Beurteilung 
ein  und  begründete  in  nachvollziehbarer  Weise,  weshalb  er  zum 
Schluss  kam,  dass die  zurzeit  der  Begutachtung gestellten  Befunde 
nicht ausreichten, um eine Diagnose einer schizophrenen Störung zu 
stellen.  Hingegen  fällt  auf,  dass  Dr.  S._______  insbesondere  in 
Anbetracht  der  belasteten  Familienanamnese  die  Diagnose  einer 
Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis stellt, wobei er explizit 

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erklärt, dass die Erkrankung beim Beschwerdeführer einen leichteren 
Verlauf  genommen  hat,  d.h.  nur  einmal  eine  stationäre  Behandlung 
notwendig  geworden  und  auch  keine  kontinuierliche  nervenärztliche 
Behandlung erfolgt  sei. Wie bereits unter E. 6.5 erwähnt,  braucht  es 
gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  (BGE 127  V  294  E. 5, 
Urteil  des Bundesgerichts I 138/06 vom 21.12.2006 E. 2.2) auch bei 
psychischen  Erkrankungen  ein  medizinisches  Substrat,  das 
fachärztlich schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die 
Arbeits- und Erwerbsfähigkeit grundlegend beeinträchtigt. Eine blosse 
Vermutung,  die  sich  insbesondere  auf  die  Familienanamnese  stützt, 
genügt den bundesgerichtlichen Anforderungen an eine gemäss lege 
artis  gestellte  Diagnose  nicht.  Darüber  hinaus  spricht  der  Umstand, 
dass der Beschwerdeführer offenbar keine neuroleptische Medikation 
einnimmt, nicht für die Annahme einer psychotischen Erkrankung bzw. 
schizophrenen Störung von hinreichender Schwere. 

7.3 Die  Arbeitsfähigkeit  wird  von  den  Gutachtern  ebenfalls  unter-
schiedlich beurteilt. Während die Dres. C._______ und S._______ von 
einer  vollständigen  Arbeitsunfähigkeit  in  der  bisherigen  Tätigkeit 
ausgehen und leichte überwiegend im Sitzen ausgeführte Tätigkeiten 
für  1  bis  2  Stunden  täglich  als  möglich  erachten,  beziffert  Dr. 
F._______ die Arbeitsfähigkeit für Tätigkeiten ohne Zeitdruck und ohne 
Übernahme  von  Verantwortung  auf  50%.  In  Berücksichtigung  des 
psychiatrischen Untergutachtens und aufgrund der aktiven Hepatitis C 
wird  die  Arbeitsfähigkeit  im  Gutachten  der  MUP  sowohl  in  der 
bisherigen  Tätigkeit  als  Reinigungsmitarbeiter  als  auch  in  einer 
Verweisungstätigkeit auf 50% à 4 Stunden täglich beziffert. 

Das Gutachten der MUP mit dem integrierten Untergutachten von Dr. 
F._______ entspricht den allgemein beweisrechtlichen Anforderungen 
an objektiv erstellte ärztliche Gutachten (vgl. hiezu BGE 125 V 351).  
Es ist in der Darlegung der Zusammenhänge sowie in der Beurteilung 
der  medizinischen  Situation  einleuchtend  und  hat  sich  mit  der 
unterschiedlichen  Beurteilung  durch  die  deutschen  Gutachter  aus-
einandergesetzt. Die  Schlussfolgerungen sind hinreichend begründet 
und  nachvollziehbar,  weshalb  auf  die  Einschätzung  der  schweizeri-
schen  Gutachter  abzustellen  ist,  wonach  der  Beschwerdeführer  zu 
50%  à  4  Std.  täglich  in  der  bisherigen  Tätigkeit  als  Reinigungsmit-
arbeiter und in leichten bis mittelschweren Verweisungstätigkeiten ar-
beitsfähig ist. 

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Beizufügen ist, dass das psychiatrische Gutachten von Dr. F._______, 
datiert  vom  14. Januar  2008,  und  dasjenige  der  MUP,  datiert  vom 
18. März 2008, auch in zeitlicher Hinsicht wesentlich aktueller sind, als 
das  Gutachten  von  Dr.  S._______  vom  22. März  2006  und  der 
Arztbericht von Dr. C._______ vom 27. März 2006, weshalb auch aus 
diesem Grunde auf die schweizerischen Gutachter abzustellen ist. 

An dieser Einschätzung vermag auch der  im Rahmen des Beschwer-
deverfahrens  eingereichte  ärztliche  Bericht  von  Dr.  K._______  vom 
5. Juni  2008,  wonach  der  Beschwerdeführer  aufgrund  depressiven 
Episoden mit psychotischen Anteilen nicht mehr arbeits- und erwerbs-
fähig sei,  nichts zu ändern (BVGer act. 20),  da der Bericht in keiner 
Weise  den  bundesgerichtlichen  Anforderungen  an  einen  medizini-
schen Bericht betreffend Beweiswert entspricht (BGE 125 V 351). 

7.4 Insgesamt  kommt  das  Gericht  deshalb  zum  Schluss,  dass  der 
Beschwerdeführer nach Ablauf der einjährigen gesetzlichen Wartezeit 
ab  1. Februar  2007 in  seiner  zuletzt  ausgeübten  Tätigkeit  als  Reini-
gungsmitarbeiter  oder  in  leichten  bis  mittelschweren  Tätigkeiten  – 
ohne  Zeitdruck  und  ohne  Übernahme von  Verantwortung  –  zu  50% 
arbeitsfähig ist. 

8.
Zu prüfen bleibt der von der Verwaltung durchgeführte Einkommens-
vergleich.

8.1 Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der  Weise zu er-
folgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen  ziffern-
mässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüber  gestellt 
werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi tätsgrad 
bestimmen  lässt  (allgemeine  Methode  des  Einkommensvergleichs; 
BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkommensver-
gleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns 
des  Rentenanspruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und  Invaliden-
einkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und  allfällige 
rentenwirksame Änderungen  der  Vergleichseinkommen bis  zum Ver-
fügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

8.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die  versicherte  Person  im  Zeitpunkt  des  frühestmöglichen  Renten-
beginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
als  Gesunde tatsächlich  verdient  hätte. Dabei  wird  in  der  Regel  am 

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zuletzt  erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung  und  der  realen  Ein-
kommensentwicklung angepassten Verdienst  angeknüpft. Bezog eine 
versicherte  Person  aus  invaliditätsfremden  Gründen  (z.B.  geringe 
Schulbildung,  fehlende  berufliche  Ausbildung,  mangelnde  Deutsch-
kenntnisse, beschränkte Anstellungsmöglichkeiten wegen Saisonnier-
status)  ein  deutlich  unterdurchschnittliches  Einkommen,  ist  diesem 
Umstand bei der Invaliditätsbemessung nach Art. 16 ATSG Rechnung 
zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich 
aus  freien  Stücken  mit  einem  bescheideneren  Einkommensniveau 
begnügen wollte. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die auf 
invaliditätsfremde  Gesichtspunkte  zurückzuführenden  Lohneinbussen 
entweder überhaupt nicht oder aber die beiden Vergleichseinkommen 
gleichmässig zu berücksichtigen sind. Diese Parallelisierung der Ein-
kommen  kann  praxisgemäss  entweder  auf  Seiten  des  Validenein-
kommens  durch  eine  entsprechende  Heraufsetzung  des  effektiv  er-
zielten  Einkommens oder  aber  auf  Seiten des Invalideneinkommens 
durch  eine  entsprechende  Herabsetzung  des  statistischen  Wertes 
erfolgen (vgl. BGE 135 V 58 E. 3.1 sowie BGE 135 V 297 E. 5.1, je mit 
Hinweis auf BGE 134 V 322 E. 4.1 mit wiederum weiteren Hinweisen). 
Die  Grundüberlegung dieser  Rechtsprechung ist  die  folgende: Wenn 
eine versicherte Person in  derjenigen Tätigkeit,  die sie  als  Gesunde 
ausgeführt  hat,  einen  deutlich  unterdurchschnittlichen  Lohn  erzielt, 
weil ihre persönlichen Eigenschaften (namentlich fehlende Ausbildung 
oder  Sprachkenntnisse,  ausländerrechtlicher  Status)  die  Erzielung 
eines  Durchschnittslohnes  verunmöglichen,  dann  ist  nicht  anzu-
nehmen,  dass  sie  mit  einer  gesundheitlichen  Beeinträchtigung  be-
haftet  einen  (anteilsmässig)  durchschnittlichen  Lohn  erzielen  könnte 
(vgl.  BGE 135  V  297  E.  5.1  und  BGE 135  V  58  E.  3.4.3).  Ein  Ab-
weichen vom Regelfall,  wonach das Valideneinkommen grundsätzlich 
anhand des zuletzt verdienten Lohnes zu bestimmen ist, kommt erst 
dann in Frage, wenn – unter anderem – der tatsächlich  erzielte Ver-
dienst  deutlich  unter  dem  branchenüblichen  LSE-Tabellenlohn  liegt 
(vgl.  BGE  135  V  297  E.  6.1.1  m.w.H.;  LSE  =  Die  schweizerische 
Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik).  Der Erheblich-
keitsgrenzwert  dieser  Abweichung,  ab  welchem  sich  eine 
Parallelisierung der Vergleichseinkommen (im Sinne von BGE 134 V 
322 a.a.O.) rechtfertigen kann, wurde vom Bundesgericht auf 5% fest-
gesetzt. Dabei ist nur in dem Umfang zu parallelisieren, in welchem die 
prozentuale  Abweichung  diesen  Erheblichkeitsgrenzwert  übersteigt 
(vgl. BGE 135 V 297 E. 6.1.2 und 6.1.3).

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8.3 Die Verwaltung stellte in ihrem Einkommensvergleich auf den vom 
Arbeitgeber  zuletzt  angegebenen Stundenlohn von Fr. 20.25 ab und 
ermittelte bei einem vollzeitlichen Pensum von 42 Stunden die Woche 
einen  Jahreslohn  von  Fr.  44'294.--  (recte:  Fr.  44'226.--).  Für  die 
Berechnung  des  Invalideneinkommens  hat  die  IV-Stelle  auf  das 
Gutachten  der  MUP,  wonach  der  Beschwerdeführer  sowohl  im 
angestammten  Beruf  als  Reinigungsmitarbeiter  als  auch  in  leichten 
oder  mittelschweren Verweisungstätigkeiten  zu  50% bzw. 4  Stunden 
pro  Tag arbeitsfähig  sei,  den  Jahreslohn  von Verweisungstätigkeiten 
gemäss LSE-Tabelle 2006, TA1, Total Männer, Anforderungsniveau 4 
(einfache und repetitive Tätigkeiten) herangezogen und diesen gemäss 
der  üblichen  Arbeitsstunden  pro  Woche  von  41,7  Std./Woche  auf 
Fr. 59'197.-- bzw. bei einem 50%-igen Arbeitspensum auf Fr. 29'598.-- 
festgesetzt. Sodann hat die IV-Stelle mit der Begründung, das Validen-
einkommen  liege  unter  den  Durchschnittslöhnen,  den  Tabellenlohn 
dem Valideneinkommen angepasst und ist  von einem jährlichen Ein-
kommen von Fr. 44'294.-- (recte: 44'226.--) bzw. bei einem 50%- igen 
Arbeitspensum  von  Fr. 22'147.--  (recte:  Fr.  22'113.--)  ausgegangen. 
Dabei hat sie einen Invaliditätsgrad von 50% ermittelt. Einen leidens-
bedingten Abzug hat die Vorinstanz mit der Begründung nicht gewährt, 
mit der Reduktion des Arbeitspensums seien die krankheitsbedingten 
Einschränkungen  berücksichtigt  worden;  ein  weiterführender  Abzug 
sei  nicht  gerechtfertigt,  da  die  übrigen  einkommensbeeinflussenden 
Merkmale beim Beschwerdeführer nicht zuträfen. 

Mit Blick auf die Ausführungen unter E. 8.2 wäre die Vorinstanz jedoch 
verpflichtet  gewesen,  eine  Parallelisierung  der  Einkommen  vorzu-
nehmen,  da  nicht  davon  ausgegangen  werden  kann,  dass  sich  der 
Beschwerdeführer aus freien Stücken mit einem dermassen  geringen 
Einkommen  zufrieden  gegeben  hat,  weshalb  nachfolgend  der  Ein-
kommensvergleich neu vorgenommen wird.

8.4 Gemäss Bestätigung des letzten Arbeitgebers E._______ AG (vgl. 
act. 52) verdiente der Beschwerdeführer Fr. 20.25 pro Stunde, was bei  
einer 40 Stunden Woche einen Monatslohn von Fr. 3'510.-- indexiert 
auf das Jahr 2007 einen solchen von Fr. 3'566.16 (+ 1.6%) ergibt. Im 
Vergleich  dazu beträgt  der  Tabellenlohn für  männliche Hilfskräfte  im 
Jahr  2006  bei  einem  Anforderungsniveau  4  (LSE  2006,  TA1,  Total 
Männer) bei einer 40 Stunden Woche monatlich Fr. 4'732.--, was ein 
Valideneinkommen  von  Fr.  4'807.71  (+  1.6%)  ergibt.  Das  auf  den 
Tabellenlöhnen  errechnete  Valideneinkommen  ist  somit  um  34.81% 

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höher.  Da  keine  Anhaltspunkte  dafür  bestehen,  dass  der  Be-
schwerdeführer  sich  aus  frühen  Stücken  mit  einem  unterdurch-
schnittlichen  Einkommensniveau  begnügen  wollte,  ist  davon  auszu-
gehen, dass das deutlich unterdurchschnittliche Einkommensniveau in 
invaliditätsfremden  persönlichen  Eigenschaften  des  Beschwerde-
führers  –  namentlich  in  fehlender  beruflicher  Ausbildung  und  den 
beschränkten  Anstellungsmöglichkeiten  –  begründet  liegt.  Gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist das auf der Basis des letzten 
Lohnes errechnete Valideneinkommen mit dem Invalideneinkommen in 
dem  Umfang  zu  parallelisieren,  in  welchem  die  prozentuale  Ab-
weichung  den Erheblichkeitsgrenzwert  von 5%,  vorliegend somit  um 
29.81%  übersteigt.  Demnach  ist  für  den  Einkommensvergleich  von 
einem  Valideneinkommen  von  Fr. 4'629.23  (Fr.  3'566.16  x  129.81  / 
100) auszugehen. 

8.5 Gemäss  Vorschlag  der  schweizerischen  Gutachter  ist  der 
Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen Tätigkeit  als Reinigungs-
mitarbeiter wie auch in leichten bis mittelschweren Verweisungstätig-
keiten zu 50% arbeitsfähig. Somit ist wie bereits bei der Ermittlung des 
Valideneinkommens auch bei Ermittlung des Invalideneinkommens auf 
den  Tabellenlohn  für  männliche  Hilfskräfte  (LSE  2006,  TA1,  Total 
Männer, Anforderungsniveau 4) abzustellen. Wird dieser Wert  an die 
Lohnentwicklung angepasst, resultiert ein Einkommen von 4'807.71 (+ 
1.6%) pro Monat. Unter Berücksichtigung der verbleibenden Erwerbs-
fähigkeit  von 50% resultiert  ein  vorläufiges  Invalideneinkommen von 
Fr. 2'403.85.

8.6 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen 
Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert zu 
kürzen,  wenn  im  Einzelfall  Anhaltspunkte  dafür  bestehen,  dass  die 
versicherte Person wegen eines oder mehrerer Merkmale (namentlich 
Alter,  Dauer  der Betriebszugehörigkeit,  Nationalität  oder  Aufenthalts-
kategorie  sowie  Beschäftigungsgrad)  ihre  gesundheitlich  bedingte 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit  un-
terdurchschnittlichem  Einkommen  verwerten  kann.  Bei  der  Be-
stimmung  der  Höhe  des  Abzuges  ist  der  Einfluss  aller  in  Betracht 
fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der 
Umstände  im  Einzelfall  gesamthaft  zu  schätzen  und  insgesamt  auf 
höchstens 25% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. BGE 134 V 322 
E. 5.2 m.w.H.). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei einer 
Parallelisierung  der  Vergleichseinkommen  mitverantwortliche  invalidi-

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tätsfremde  Faktoren  im  Rahmen  des  sogenannten  Leidensabzuges 
nicht  nochmals berücksichtigt  werden dürfen,  weshalb sich dieser  in 
der Regel auf leidensbedingte Faktoren beschränken und nicht mehr 
die  maximal  zulässigen  25%  für  sämtliche  invaliditätsfremden  und 
invaliditätsbedingten Merkmale ausschöpfen wird (vgl. BGE 135 V 297 
E. 5.3 und BGE 134 V 322 a.a.O., je m.w.H.). 

8.6.1 Soweit die persönlichen und beruflichen Eigenschaften des Be-
schwerdeführers  bereits  im Rahmen der  Einkommensparallelisierung 
berücksichtigt  wurden  (vgl.  oben  E.  8.4),  dürfen  dieselben  invali-
ditätsfremden Faktoren für  die Bemessung eines allfälligen Abzuges 
nicht mehr berücksichtigt werden. Der Beschwerdeführer ist in der bis -
herigen  Tätigkeit  (Reinigungsmitarbeiter)  und  in  leichten  bis  mittel-
schweren Verweisungstätigkeiten nur noch zu 50% arbeitsfähig. Dazu 
kommen  die  gesundheitsbedingten  funktionellen  Einschränkungen: 
Ausschluss  schwerer  Arbeiten,  ohne  Zeitdruck  und  Übernahme von 
Verantwortung.  Dementsprechend  erachtet  das  Gericht  einen  zu-
sätzlichen Leidensabzug von 15% als angemessen, was ein Invaliden-
einkommen von Fr. 2'043.28 ergibt. 

8.7 Der  Einkommensvergleich  stellt  sich  somit  wie  folgt  dar:  Dem 
Valideneinkommen von Fr. 4'629.23 steht ein Invalideneinkommen von 
Fr.  2'043.28  gegenüber.  Der  Invaliditätsgrad  ergibt  somit  gerundet 
56%  ([4'629.23 –  2'043.28] x 100 /  4'629.23  = 55.86). Daraus ergibt 
sich, dass der Beschwerdeführer Anspruch – wie von der Vorinstanz 
zu Recht festgelegt – auf eine halbe Rente hat. 

9.
Der  Beschwerdeführer  beantragt  ausserdem  die  Überprüfung  der 
Rentenhöhe und deren Neuberechnung.

9.1 Die  ordentlichen  Renten  werden  nach  Art. 29bis Abs. 1  des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinter-
lassenenversicherung  (AHVG,  SR  831.10)  nach  Massgabe  der  Bei-
tragsjahre,  Erwerbseinkommen  sowie  der  Erziehungs-  oder  Be-
treuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie ge-
langen  nach  Art. 29  Abs. 2  AHVG  in  Form  von  Vollrenten  für  Ver-
sicherte  mit  vollständiger  Beitragsdauer  oder  in  Form von Teilrenten 
für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Die 
Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 
AHVG),  für  dessen  Berechnung  das  Verhältnis  zwischen  den  vollen 
Beitragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie 

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die  eingetretenen  Veränderungen  der  Beitragsansätze  berücksichtigt 
werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt  die Beitragsdauer, 
wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach Voll-
endung des  20. Altersjahres  und  dem 31. Dezember  vor  Eintritt  des 
Rentenalters  gleich  viele  Beitragsjahre  aufweist  wie  ihr  Jahrgang 
(Art. 29bis Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Der 
Bundesrat  regelt  die  Anrechnung  der  Beitragsmonate  im  Jahr  der 
Entstehung  des  Rentenanspruchs,  der  Beitragszeiten  vor  dem 
1. Januar  nach  Vollendung  des  20.  Altersjahres  (Art.  29bis Abs.  2 
AHVG). 

9.1.1 Gemäss Art. 29quater AHVG werden die Renten nach Massgabe 
des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Dieses wird er-
mittelt, indem die Summe der Erwerbseinkommen, von denen die ver-
sicherte Person Beiträge geleistet hat, durch die Zahl der Beitragsjah-
re geteilt wird.

9.2 Bei  der  Entstehung  des  Anspruchs  auf  eine  Invalidenrente  im 
Jahre 2007 hat vorliegend die Beitragsdauer des Jahrgangs des Be-
schwerdeführers  (1957)  29 Jahre  betragen  (Rententabellen 2007, 
S. 7).  Gemäss  den  Einträgen  in  den  individuellen  Konten  des  Be-
schwerdeführers hat er in den Jahren 1986 bis 2007 Beiträge an die 
AHV  entrichtet,  insgesamt  79  Monate,  ausmachend  6  Jahre  und  7 
Monate. 

Nach Art. 52c der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- 
und  Hinterlassenenversicherung  (AHVV,  SR  831.101)  können  Bei-
tragszeiten  zwischen  dem  31. Dezember  vor  dem  Eintritt  des  Ver-
sicherungsfalles  und  der  Entstehung  des  Rentenanspruchs  zur  Auf-
füllung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeit-
punkt erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung 
nicht  berücksichtigt. Der  Rentenanspruch des Beschwerdeführers  ist 
im Februar 2007 entstanden. Dass die Vorinstanz von einer Beitrags-
dauer  von  6  Jahren  und  5  Monaten,  insgesamt  77  Monate  aus-
machend, anstelle von 6 Jahren und einem Monat (zusätzlich Januar 
2007), insgesamt 78 Monaten ausmachend, ausgegangen ist, hat vor-
liegend  keinen  Einfluss  auf  die  anwendbare  Rentenskala.  Die  an-
wendbare  Rentenskala,  welche  sich  nach  den  vollen  Beitragsjahren 
bemisst,  ist  daher  –  wie von der  Vorinstanz zutreffend festgestellt  – 
Rentenskala 10 (Rententabellen 2007, S. 10).

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9.2.1 Zu  Gunsten  des  Beschwerdeführers  sind  in  den  individuellen 
Konten  Einkommen  in  der  Höhe  von  insgesamt  Fr. 173'673.--  regi-
striert.  Davon  hat  die  Vorinstanz  zu  Recht  –  und  vom Beschwerde-
führer  auch nicht  bestritten  –  die  im Jahr  2007 erzielten  Fr. 2'752.-- 
abgezogen  und  ist  von einem Gesamteinkommen von  Fr. 170'921.-- 
ausgegangen. Dieses Gesamteinkommen ist zwecks Ausgleichung der 
Inflation  entsprechend  dem  Rentenindex  gemäss  Art. 33ter AHVG 
aufzuwerten  (Art. 30  Abs. 1  AHVG).  Der  Aufwertungsfaktor  beträgt 
vorliegend  1,000  (Rententabellen 2007,  S. 15,  erster  Eintrag  im  in-
dividuellen  Konto 1986),  so dass sich das aufgewertete  Einkommen 
unverändert  auf  Fr. 170'921.--  beläuft.  Geteilt  durch  die  Anzahl  der 
festgestellten  Beitragsmonate  (77)  und  multipliziert  mit  zwölf  ergibt 
dies  ein  durchschnittliches  Jahreseinkommen  von  Fr. 26'637.--.  Auf 
diesen  Betrag  hat  die  Vorinstanz  Fr. 6'199.--  Erziehungsgutschriften 
gewährt  und  so  ein  durchschnittliches  Jahreseinkommen  von 
Fr. 32'836.--  ermittelt.  Dieser  Betrag  ist  auf  den  nächsthöheren  Ta-
bellenwert  des  massgebenden  durchschnittlichen  Jahreseinkommen 
aufzurunden. Gemäss den Rententabellen 2007 (Skala 10,  S. 87) er-
gibt  ein  massgebendes  Einkommen  von  bis  zu  Fr. 33'150.--  eine 
monatliche halbe Invalidenrente von Fr. 175.--.

9.3 Somit ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die Invalidenrente des 
Beschwerdeführers korrekt ermittelt hat. 

10.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerde abzuweisen 
und die angefochtene Verfügung bestätigen ist. 

11.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

11.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG ist 
das  Beschwerdeverfahren bei  Streitigkeiten um die  Bewilligung  oder 
die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungs-
gericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden in der Regel der 
unterliegenden Partei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Im vorliegenden 
Verfahren  hat  der  Beschwerdeführer  indes  ein  Gesuch  um  unent-
geltliche  Rechtspflege  und  Beigabe  eines  Anwalts  gestellt,  das  mit 
Zwischenverfügungen vom 28. Oktober 2008 resp. 18. Dezember 2008 
gutgeheissen wurde (BVGer act. 11/24). 

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11.2 Die  Parteientschädigung  wird  mangels  Einreichung  einer 
Kostennote unter Berücksichtigung des gebotenen und aktenkundigen 
Anwaltsaufwandes auf  gesamthaft  Fr. 2'200.--  (exkl. Mehrwertsteuer) 
festgesetzt (Art. 65 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 14 Abs. 2 des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]).  Rechtsanwalt 
Ch. Haffenmeyer  hat  sich  gemäss  Schreiben  der  neuen  Rechts-
anwältin Ch. Reinhardt vom 18. Juni 2009 aus der Advokatur zurück-
gezogen  und  ist  entsprechend  nicht  mehr  im  Anwaltsregister  ver-
zeichnet. Somit ist er für das Gericht nicht mehr erreichbar. Deshalb ist 
es  dem Beschwerdeführer  überlassen,  die entsprechende Aufteilung 
der Parteientschädigung zwischen dem 1. und 2. Anwalt vorzunehmen. 
Die Entschädigung ist aus der Gerichtskasse zu leisten. 

11.2.1 Darauf  hinzuweisen ist,  dass die Mehrwertsteuer nur für  eine 
Dienstleistung  geschuldet  ist,  die  im  Inland  gegen  Entgelt  erbracht 
wird, nicht jedoch im vorliegenden Fall, in dem die Dienstleistung des 
Rechtsvertreterin  bzw. des  Rechtsvertreters  des  Beschwerdeführers 
mit  Wohnsitz  im  Ausland  erbracht  worden  ist  (Art. 5  Bst.  b  des 
Bundesgesetzes  vom  2.  September  1999  über  die  Mehrwertsteuer 
i.V.m. Art. 14 Abs. 3 Bst. c MWSTG und Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE bzw. 
materiell  übereinstimmend  Art.  8  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 
12. Juni  2009  über  die  Mehrwertsteuer  [Mehrwertsteuergesetz, 
MWSTG, SR 641.20] i.V.m. Art. 18 Abs. 1 MWSTG und Art. 9 Abs. 1 
Bst. c VKGE, siehe auch Art. 112 MWSTG). 

11.3 Beizufügen  bleibt,  dass  die  begünstigte  Partei  gemäss  Art.  65 
Abs. 4 VwVG der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn sie später 
zu hinreichenden Mitteln gelangt. 

11.4 Die  Vorinstanz  als  obsiegende  Partei  hat  keinen  Anspruch  auf 
eine Entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

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C-4314/2008

3.
Mit  Verweis  auf  E. 11.2  wird  Rechtsanwältin  Ch. Reinhardt  und Ch. 
Haffenmeyer  eine  Parteientschädigung  von  gesamthaft  Fr. 2'200.-- 
zugesprochen, welche aus der Gerichtskasse zu leisten ist. 

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Einschreiben)
- die Vorsorgestiftung E._______ AG
- das Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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