# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ba747f3-eccc-50c9-940c-11ab13e4bf5c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 10.03.2025 BEK 2025 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-19_2025-03-10.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 12. März 2025
BEK 2025 19

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Viviane Liebherr,
Gerichtsschreiber Noah Thurnherr.

In Sachen A.________ GmbH,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ AG,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Küss-
nacht vom 22. Januar 2025, ZES 2025 2);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Das Betreibungsamt Küssnacht drohte der A.________ GmbH in der Be-
treibung Nr. xx am 24. Mai 2024 den Konkurs an für eine Forderung der 
B.________ AG von Fr. 31’201.97 nebst 5 % Zins seit 9. April 2024, für aufge-
laufenen Zins bis am 8. April 2024 von Fr. 322.69 und für Gläubigerkosten von 
Fr. 1’000.00 sowie Betreibungskosten von Fr. 206.60 (Vi-act. 1, Beilage 1). Die 
Gesuchstellerin reichte bei der Vorinstanz mit Schreiben vom 8. Januar 2025 
das Konkursbegehren über total Fr. 14’076.90 ein (unter Anrechnung einer Zah-
lung von Fr. 20’000.00; Vi-act. 1). Der Einzelrichter forderte die Gesuchsgegne-
rin auf, bis am 22. Januar 2025 die Gerichtkosten von Fr. 250.00 zu bezahlen 
und bezifferte die von der Gesuchsgegnerin zu bezahlende Forderung auf total 
Fr. 13’515.76 (Vi-act. 2). Von der Gesuchstellerin verlangte er einen Kostenvor-
schuss von Fr. 4’500.00 (Vi-act. 3). Die Gesuchsgegnerin konnte an der Kon-
kursverhandlung vom 22. Januar 2025 laut der Vorinstanz keinen Nachweis er-
bringen, dass die Schuld getilgt wäre oder die Gesuchstellerin ihr Stundung ge-
währt hätte (vgl. Vi-act. 6, Erwägungen). Gleichentags eröffnete der erstin-
stanzliche Richter den Konkurs über die Gesuchsgegnerin (Vi-act. 6, Disposi-
tivziffer 1). Er auferlegte ihr die Gerichtskosten von Fr. 500.00 und bezog diese 
aus dem Kostenvorschuss der Gesuchstellerin. Vom Kostenvorschuss der Ge-
suchstellerin überwies er Fr. 3’600.00 an das Konkursamt und behielt 
Fr. 400.00 als Sicherheit zurück (Vi-act. 6, Dispositivziffer 3).

2. Gegen diesen Entscheid erhob die Gesuchsgegnerin bzw. Beschwerde-
führerin am 7. Februar 2025 (Eingang Kantonsgericht) Beschwerde mit dem 
sinngemässen Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und das 
Konkursbegehren abzuweisen. Gleichzeitig beantragte sie die Gewährung der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (KG-act. 1). Verfahrensleitend wurde 
der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht zuerkannt. Das Konkursamt 
wurde eingeladen, Massnahmen gemäss Art. 174 Abs. 3 SchKG zu beantra-
gen. Allfällige vom Konkursamt verfügte Vermögenssperren wurden vorläufig 
aufrechterhalten. Die Verfahrensleitung auferlegte der Beschwerdeführerin eine 
zehntägige Frist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 750.00 und setzte 

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der Gesuchstellerin bzw. Beschwerdegegnerin die zehntägige Frist zur Beant-
wortung der Beschwerde an. Zudem wies sie die Beschwerdeführerin darauf 
hin, dass sie innert der Rechtsmittelfrist die vollständige Tilgung der Betrei-
bungsforderung sowie der Konkurseröffnungskosten nachzuweisen oder den 
geschuldeten Betrag beim Kantonsgericht zu hinterlegen oder einen Verzicht 
der Gläubigerin auf Konkursdurchführung vorzulegen sowie die Zahlungsfähig-
keit glaubhaft zu machen habe (KG-act. 2). Das Konkursamt Küssnacht bean-
tragte als Massnahmen gemäss Art. 174 Abs. 3 SchKG die Sicherstellung des 
Inventars an drei namentlich genannten Standorten sowie die Einforderung ei-
ner aktuellen Debitorenliste (KG-act. 4). Die Beschwerdeführerin bezahlte den 
Kostenvorschuss am 10. März 2025 (vgl. KG-act. 2).

3. Mit Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) oder offen-
sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden (Art. 320 
ZPO). Solche Beschwerdegründe macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. 
Im Konkursverfahren kann die Beschwerdeinstanz gemäss Art. 174 Abs. 2 
SchKG die Konkurseröffnung auch dann aufheben, wenn die Schuldnerin ers-
tens durch Urkunden beweist, dass inzwischen die Schuld, einschliesslich Zin-
sen und Kosten, getilgt (Ziff. 1) oder der geschuldete Betrag zuhanden des 
Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung des 
Konkurses verzichtet (Ziff. 3), und wenn die Schuldnerin zweitens ihre Zah-
lungsfähigkeit glaubhaft macht. Die Beschwerde ist schriftlich und begründet 
einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). In der Beschwerdebegründung ist darzule-
gen, worauf die beschwerdeführende Person ihre Legitimation stützt, inwieweit 
sie beschwert ist, auf welchen Beschwerdegrund (Art. 320 ZPO) sie sich beruft 
und welche Mängel des angefochtenen Entscheids sie rügt (Freiburghaus/Af-
heldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. A. 2016, Art. 321 ZPO N 15). Die be-
schwerdeführende Person hat sich mit den Erwägungen der Vorinstanz ausein-
anderzusetzen. Es genügt nicht, wenn sie ihre Ausführungen vor der ersten In-
stanz wiederholt respektive lediglich auf diese verweist oder den angefochtenen 
Entscheid bloss in allgemeiner Weise kritisiert (Spühler, in: Spühler/Tenchio/In-
fanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 

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2017, Art. 321 ZPO N 5 i.V.m. Art. 311 ZPO N 15; vgl. Urteil des Bundesge-
richts 5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 3.2).

Die Beschwerdeführerin behauptet in der Beschwerde, sie könne die Forderung 
in drei Raten bezahlen (Fr. 8’000.00 sofort in bar, Fr. 5’076.90 per Mitte Februar 
2025, weitere Kosten bis Ende März 2025; KG-act. 1). Der Konkurshinderungs-
grund der Tilgung oder Hinterlegung der Forderung (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 oder 
Ziff. 2 SchKG) muss sich innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben und gel-
tend gemacht werden (Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG 
N 20a). Die Schuldnerin hat sich (vor Ablauf der Beschwerdefrist) selbst zu in-
formieren, welche Kosten insbesondere beim Konkursamt anfallen (Gi-
roud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 21c). Die Be-
schwerdeführerin hätte sich deshalb bereits vor Ablauf der Beschwerdefrist 
über den geschuldeten Betrag und die Zahlungs-/Hinterlegungsmodalitäten in-
formieren müssen. Die bloss unbelegte Behauptung, die Forderung bezahlen 
zu können, genügt dem Erfordernis, die Tilgung oder Hinterlegung mittels Ur-
kunden zu beweisen (Giroud/Theus Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 
SchKG N 24), offenkundig nicht. Die angefochtene Verfügung wurde der Be-
schwerdeführerin am 23. Januar 2025 zugestellt (Vi-act. 7), sodass die zehntä-
gige Beschwerdefrist (Art. 174 Abs. 1 SchKG und Art. 321 Abs. 2 ZPO) zufolge 
Verlängerung auf den nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 SchKG) am Montag, 
3. Februar 2025 endete. Diese gesetzliche Frist (Spühler, in: Spühler/Ten-
chio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 
3. A. 2017, Art. 321 ZPO N 3) kann grundsätzlich nicht erstreckt werden 
(Art. 144 Abs. 1 ZPO). Die Beschwerdeführerin wurde am 7. Februar 2025 pro-
zessleitend darauf hingewiesen, dass sie innert der (noch) laufenden Rechts-
mittelfrist die Konkurshinderungsgründe gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG (Til-
gung, Hinterlegung, Gläubigerverzicht) sowie ihre Zahlungsfähigkeit mit Urkun-
den nachzuweisen hätte (KG-act. 2). Innert der Rechtsmittelfrist liess sich die 

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Beschwerdeführerin jedoch nicht mehr vernehmen. Einer Partei kann auf Ge-
such hin zwar eine Nachfrist im Sinne der Wiederherstellung gewährt werden, 
wenn sie glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden trifft 
(Art. 148 Abs. 1 ZPO), was auch für Rechtsmittelfristen möglich ist (Hoffmann-
Nowotny/Brunner, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 2021, Art. 148 ZPO N 2). Die Be-
schwerdeführerin beantragt jedoch keine Fristwiederherstellung noch ist der 
Beschwerde zu entnehmen, weshalb die notwendige Beschwerdebegründung 
und die erforderlichen Unterlagen nicht innerhalb der Beschwerdefrist einge-
reicht werden konnten. Auch wenn die Treuhandgesellschaft noch keine aktu-
elle Abschlussbilanz erstellt haben sollte (vgl. KG-act. 1), hätte die Beschwer-
deführerin eine Zwischenbilanz oder mindestens vollständige Debitoren- und 
Kreditorenlisten einreichen können. Der einzige Gesellschafter und Geschäfts-
führer der Beschwerdeführerin erwähnt in der Beschwerde, er arbeite zurzeit 
alleine in seinem kleinen Betrieb. Nach einem Unfall und einem Herzinfarkt sei 
er monatelang nicht fähig gewesen, voll zu arbeiten. Dies habe zu einem Rück-
schlag geführt, von dem er sich nun langsam erhole (KG-act. 1). Eine allfällige 
Arbeitsunfähigkeit im vergangenen Jahr begründet jedoch nicht, weshalb er ak-
tuell nicht in der Lage sein soll, die notwendigen Unterlagen einzureichen. 
Selbst die in Aussicht gestellte Nachreichung des Betreibungsregisterauszugs 
erfolgte nicht (vgl. KG-act. 1). Weiss eine Partei von einem laufenden Verfah-
ren, so muss sie mit Zustellungen des Gerichts rechnen und ist deshalb ver-
pflichtet, Vorkehrungen zu treffen, dass trotz ihrer Abwesenheit eine Zustellung 
vollzogen und allfällige Fristen oder Termine eingehalten werden können 
(Gozzi, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizeri-
sche Zivilprozessordnung, 3. A. 2017, Art. 148 ZPO N 23). Der einzige Gesell-
schafter und Geschäftsführer der Beschwerdeführerin erschien an der erstin-
stanzlichen Konkursverhandlung (Vi-act. 6, Erwägungen) und die Konkurseröff-
nungsverfügung konnte ihm zugestellt werden (Vi-act. 7). Er wäre deshalb ver-
pflichtet gewesen, für die rechtzeitige Tilgung oder Hinterlegung der geschulde-
ten Forderung zu sorgen und sich über die Bedeutung des Konkursverfahrens 
sowie die Anforderungen an die Beschwerdebegründung zu informieren. Die 
geltend gemachten Gründe können deshalb insbesondere angesichts der 

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Wichtigkeit des laufenden Konkursverfahrens und der alleinverantwortlichen 
Stellung des einzigen Gesellschafters und Geschäftsführers nicht als leichtes 
Verschulden im Sinne von Art. 148 Abs. 1 ZPO bezeichnet werden. Anzufügen 
bleibt, dass die blosse Behauptung, die Beschwerdeführerin sei zahlungsfähig 
und sie habe die angefallenen Betreibungen immer bezahlt (KG-act. 1), nicht 
geeignet sind, die Zahlungsfähigkeit gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG glaubhaft 
zu machen. Weitere Ausführungen zur Zahlungsfähigkeit sind der Beschwerde 
nicht zu entnehmen. Ebenso fehlen entsprechende Unterlagen wie ein Betrei-
bungsregisterauszug, eine (Zwischen-)Bilanz und Erfolgsrechnung, ein aktuel-
ler Kontoauszug und eine vollständige Debitoren-/Kreditorenliste.

4. Das Gericht kann von der klagenden Partei einen Vorschuss bis zur Höhe 
der mutmasslichen Gerichtskosten verlangen (Art. 98 ZPO), was ebenfalls für 
eine ein Rechtsmittel einlegende Partei gilt (Rüegg/Rüegg, in: Spühler/Ten-
chio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 
3. A. 2017, Art. 98 ZPO N 4). Wird der Kostenvorschuss auch innert einer Nach-
frist nicht geleistet, so tritt das Gericht auf die Beschwerde nicht ein 
(vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO). Die Beschwerdeführerin leistete den Kostenvor-
schuss innert der Frist bis am 20. Februar 2025 nicht. Wie bereits festgestellt, 
ist die Beschwerde abzuweisen, weshalb sich die Ansetzung einer Nachfrist für 
den innert der angesetzten Frist nicht geleisteten Kostenvorschuss erübrigte. 
Die Beschwerdeführerin leistete den Kostenvorschuss am 10. März 2025 (vgl. 
KG-act. 2), was aber nichts an der vorliegenden Beurteilung ändert.

5. Die Beschwerde ist mangels Glaubhaftmachung eines Konkurshinde-
rungsgrundes (insbesondere Hinterlegung) und der Zahlungsfähigkeit abzuwei-
sen. Bei diesem Verfahrensausgang und weil der Beschwerde keine aufschie-
bende Wirkung erteilt wurde, erübrigt sich die Anordnung der vom Konkursamt 
beantragten vorsorglichen Massnahmen.

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6. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Mangels Beteili-
gung der Beschwerdegegnerin am Beschwerdeverfahren entstand ihr kein Auf-
wand, sodass keine Entschädigung anfällt;-

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und von ihrem Kostenvorschuss erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

4. Zufertigung an die Beschwerdeführerin (1/R), die Beschwerdegegnerin 
(1/R), das Grundbuch- und Konkursamt Küssnacht (je 1/R), das Betrei-
bungsamt Küssnacht (1/R), das Handelsregisteramt des Kantons Schwyz 
(1/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vor-
instanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und die Kantonsgerichtskasse 
(1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 12. März 2025  amu