# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fb37dc5e-cc85-5390-abe9-269c98b24665
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 27.08.2020 PS200172
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS200172_2020-08-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS200172-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur, Vorsitzender, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Ersatzrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Gerichts-

schreiber PD Dr. S. Zogg 

Beschluss vom 27. August 2020 

in Sachen 

 

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____ AG, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch B._____ AG, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 4. August 2020 (EK200913) 
 

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Erwägungen: 
 

1. Am 4. August 2020 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichts Zürich 

den Konkurs über den Schuldner und Beschwerdeführer A._____ (nachfolgend 

Schuldner) für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin in der 

Höhe von Fr. 1'755.65 (ohne Zinsen) zuzüglich Fr. 360.– Mahngebühren und Fr. 

215.15 Betreibungskosten (act. 3). Gegen diesen Entscheid erhob der Schuldner 

beim Obergericht des Kantons Zürich mit Eingabe vom 24. August 2020 (persön-

lich überbracht am 25. August 2020) Beschwerde (act. 2). Die vorinstanzlichen 

Akten wurden beigezogen (act. 7/1-11).  

2. Der Entscheid des Konkursgerichts kann innert zehn Tagen ab Zustellung 

mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 Abs. 1 SchKG). Die 

Frist gilt als gewahrt, wenn die Rechtsmittelschrift am letzten Tag des Fristenlau-

fes dem Gericht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen bzw. konsularischen Vertretung übergeben wor-

den ist (Art. 143 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 31 SchKG). Wird die Rechtsmittelschrift 

verspätet eingereicht, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. 

3. Das Urteil der Vorinstanz vom 4. August 2020 wurde dem Schuldner am 

12. August 2020 zugestellt (act. 7/11). Der gesetzliche Fristenstillstand gemäss 

Art. 145 Abs. 1 ZPO gilt nicht (Art. 145 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO und 

Art. 145 Abs. 4 ZPO i.V.m. Art. 56 und Art. 63 SchKG), worauf im Urteil der Vor-

instanz hingewiesen wurde (vgl. Art. 145 Abs. 3 ZPO). Folglich lief die zehntägige 

Rechtsmittelfrist am 24. August 2020 ab. Die am 25. August 2020 der Beschwer-

deinstanz persönlich überbrachte Beschwerde (act. 2) erweist sich damit als ver-

spätet, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Der Antrag des Schuldners um Ertei-

lung der aufschiebenden Wirkung ist somit als gegenstandslos geworden abzu-

schreiben. 

4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist auf Fr. 300.– festzusetzen. Aus-

gangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Schuldner aufzu-

erlegen und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen 

(Art. 106 Abs. 1 ZPO und Art. 111 Abs. 1 ZPO). Im übrigen Umfang (Fr. 450.–) ist 

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der vom Schuldner beim Obergericht einbezahlte Betrag dem Konkursamt zu 

überweisen. Parteientschädigungen für das Beschwerdeverfahren sind nicht zu-

zusprechen; dem Schuldner nicht wegen Unterliegens, der Gläubigerin nicht 

mangels Umtrieben in diesem Verfahren. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Der Antrag des Schuldners um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird 

abgeschrieben. 

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. 

4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag im 

Umfang von Fr. 450.– dem Konkursamt Aussersihl-Zürich zuhanden der 

Konkursmasse zu überweisen. 

5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Aussersihl-Zürich, ferner an das 

Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Zü-

rich 4, je gegen Empfangsschein. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

PD Dr. S. Zogg 
 
versandt am: 
28. August 2020 
 
 

	Beschluss vom 27. August 2020
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Der Antrag des Schuldners um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt, dem Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag im Umfang von Fr. 450.– dem Konkursamt Aussersihl-Zürich zuhanden der Konkursmasse zu überweisen.
	5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Aussersihl-Zürich, ferner an das Handelsregisteramt des Kan...
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...