# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 609eae56-dfce-51f9-9d6e-c736c2284d31
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-02-17
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 17.02.2012 SB110534
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB110534_2012-02-17.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 
 

Geschäfts-Nr. SB110534-O/U/eh 

 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. P. Marti, Vorsitzender, lic. iur. R. Naef und  

lic. iur. E. Leuenberger sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur.  

A. Leu-Zweifel 

 

Urteil vom 17. Februar 2012 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____  

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt Dr. U. Weder,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte sowie Anschlussberufungsklägerin 

 

betreffend  

mehrfacher Betrug etc. und Widerruf  
(Rückweisung der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts) 

 

 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung,  
vom 21. Mai 2008 (DG070008)  

-   2   - 

Urteil der I. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich  
vom 2. Juli 2009 (SB090211)  

Urteil vom Schweiz. Bundesgericht, Strafrechtliche Abteilung,  
vom 23. Februar 2010 (6B_785/2009) 
(Rückweisung vom Schweiz. Bundesgericht, strafrechtliche Abteilung) 

Urteil der I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich  
vom 25. November 2010 (SB100201) 

Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts  
vom 19. Juli 2011 (6B_165/2011) 

-   3   - 

 
Anklage 
(Urk. 25) 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom  

20. Dezember 2006 ist diesem Urteil beigeheftet. 

 

 

Urteil und Beschlüsse des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abt. vom 21. Mai 2008: 
(Urk. 89) 

"Das Gericht beschliesst: 

1. Auf die Vorwürfe gemäss Anklageziffern 144., 145. und 146. wird nicht ein-

getreten. 

2. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Strafbefehl des Bezirksamtes 

Aarau vom 7. Januar 2000 ausgefällte, bedingte Strafe von 14 Tagen  

Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten. 

3. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Urteil des Bezirksgerichtes 

Aarau vom 12. Juni 2002 ausgefällte, bedingte Strafe von 2 Monaten  

Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten. 

4. (Schriftliche Mitteilung).  

5. (Rechtsmittel). 

 

 

 

-   4   - 

und erkennt: 

1. a) Der Angeklagte A._____ ist schuldig 

− der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB 

(HD Teil 1, ND 18) 

− der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB 

(HD Teil 1) 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 

StGB (ND 1, ND 2, ND 19-32) 

− der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB  

(ND 8) 

− des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB 

(HD Teil 2, ND 9, ND 11, ND 33, ND 34) 

− des mehrfachen Pfändungsbetruges im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 

StGB (ND 10) 

− der falschen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB (ND 36) 

− der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von 

Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 36) 

− der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG 

i.V.m. Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV (ND 7, ND 17, ND 35). 

b) Von den Vorwürfen des Check- und Kreditkartenmissbrauchs im Sinne 

von Art. 148 Abs. 1 StGB (ND 3, ND 13, ND 15, ND 16) wird der Ange-

klagte freigesprochen. 

2. Der Angeklagte wird bestraft mit 4 Jahren Freiheitsstrafe, wovon 186 Tage 

durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind, sowie mit einer Busse 

von Fr. 1'000.00, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichtes 

Aarau vom 12. Juni 2002. 

-   5   - 

3. Bezahlt der Angeklagte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle 

eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen. 

4. Auf das Schadenersatzbegehren der nachfolgend genannten Geschädigten 

wird nicht eingetreten: 

- B._____ (ND 3) 

- C._____ (ND 8) 

- D._____ AG (ND 13) 

- E._____ AG (ND 16). 

5. Das Schadenersatzbegehren des Geschädigten F._____ (ND 36) wird voll-

umfänglich auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

6. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädigten 

die angeführten Beträge zu bezahlen: 

- G._____ (ND 1) CHF 853.00 

- H._____ (ND 2) CHF 960.60 

   zuzüglich 5 % Zins 

   seit 10.10.2001 

- I._____ (ND 9) CHF 7'560.00 

- J._____ (ND 19) CHF 800.00 

- K._____ (ND 21) CHF 543.00 

- L._____ (ND 23) CHF 1'227.00 

- M._____ (ND 24) CHF 810.00 

- N._____ (ND 25) CHF 475.00 

- O._____ (ND 26) CHF 633.00 

-   6   - 

- P._____ (ND 27) CHF 475.00 

- Q._____ (ND 28) CHF 543.00 

- R._____ (ND 30) CHF 534.00 

- S._____ (ND 31) CHF 835.00 

- T._____ (ND 32) CHF 538.00 

- I._____ (ND 33) CHF 2'000.00 

- I._____ (ND 34) CHF 3'000.00 

In einem allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den 

Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 9'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'600.00   Kosten Kantonspolizei Zürich 

 

 

 

Fr. 348.00   Kanzleikosten Untersuchung 

 

 

 

Fr. 2'390.00   Auslagen Untersuchung 

 

 

 

Fr. 11'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

 

 

 

Fr. 10'437.15   amtliche Verteidigung  

 

 

 

 

 

   

8. Die Kosten der Untersuchung und der amtlichen Verteidigung werden dem 

Angeklagten auferlegt. Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens werden dem 

Angeklagten zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Staatskasse genommen. 

9. Dem Angeklagten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von 

Fr. 1'000.00 zugesprochen. Diese wird mit dem Anspruch des Staates auf 

Ersatz der Untersuchungs- und Gerichtskosten verrechnet. 

10. (Schriftliche Mitteilung).  

11. (Rechtsmittel). 

-   7   - 

Sodann beschliesst das Gericht: 

1. Die mit Verfügungen der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 

25. November 2005 bzw. vom 23. März 2007 beschlagnahmte EDV-

Datensicherung (Festplatte enthaltend Sicherungsdateien im …-Format; 

Sachkaution Nr. …) wird eingezogen und als Beweismittel bei den Akten be-

lassen. 

2. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 

25. Juli 2006 beschlagnahmte Natel Nokia mit Ladegerät (Sachkaution  

Nr. …) wird nach Eintritt der Rechtskraft durch die Bezirksgerichtskasse 

verwertet. Der Erlös wird zur Vollstreckung des Urteils verwendet. 

3. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 

25. Juli 2006 beschlagnahmten Socken (Sachkaution Nr. …) werden  

eingezogen und nach Eintritt der Rechtskraft der Bezirksgerichtskasse zur 

Vernichtung überlassen. 

4. (Schriftliche Mitteilung). 

5. (Rechtsmittel)." 

 

Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 2. Juli 2009 
(Urk. 116) 

"Das Gericht beschliesst: 

1. Die Anschlussberufung der Geschädigten K._____ wird als gegenstandslos 

geworden abgeschrieben. 

2. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft IV des  

Kantons Zürich wird Vormerk genommen. 

-   8   - 

3. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, 

vom 21. Mai 2008 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

„1. a) Der Angeklagte A._____ ist schuldig 

- [...] 

- [...] 

- [...] 

- [...] 

- des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (ND 9) 

- des mehrfachen Pfändungsbetruges im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 
StGB (ND 10) 

- der falschen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 
StGB (ND 36), 

- [...] 

- [...]. 

b) Von den Vorwürfen des Check- und Kreditkartenmissbrauchs im Sinne 
von Art. 148 Abs. 1 StGB (ND 3, ND 13, ND 15, ND 16) wird der  
Angeklagte freigesprochen. 

2. Der Angeklagte wird bestraft mit [...] einer Busse von Fr. 1'000.00, [...]. 

3. Bezahlt der Angeklagte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle  
eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen. 

4. Auf das Schadenersatzbegehren der nachfolgend genannten Geschädigten 
wird nicht eingetreten: 

- B._____ (ND 3) 

- C._____ (ND 8) 

- D._____ AG (ND 13) 

- E._____ AG (ND 16). 

5. Das Schadenersatzbegehren des Geschädigten F._____ (ND 36) wird voll-
umfänglich auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

6. [...] 

-   9   - 

In einem allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den 
Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 9'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'600.00   Kosten Kantonspolizei Zürich 

Fr. 348.00   Kanzleikosten Untersuchung 

Fr. 2'390.00   Auslagen Untersuchung 

Fr. 11'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 10'437.15   amtliche Verteidigung  

8. Die Kosten der Untersuchung und der amtlichen Verteidigung werden dem 
Angeklagten auferlegt. Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens werden dem 
Angeklagten zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Staatskasse genommen. 

9. Dem Angeklagten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von 
Fr. 1'000.00 zugesprochen. Diese wird mit dem Anspruch des Staates auf  
Ersatz der Untersuchungs- und Gerichtskosten verrechnet. 

10. (Mitteilung) 

11. (Rechtsmittel)“ 

4. Es wird festgestellt, dass die folgenden Beschlüsse des Bezirksgerichts  

Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 in Rechtskraft erwachsen sind: 

Demnach beschliesst das Gericht: 

„1. Auf die Vorwürfe gemäss Anklageziffern 144., 145. und 146. wird nicht  
eingetreten. 

2. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Strafbefehl des Bezirksamtes 
Aarau vom 7. Januar 2000 ausgefällte, bedingte Strafe von 14 Tagen  
Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten. 

3. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Urteil des Bezirksgerichtes  
Aarau vom 12. Juni 2002 ausgefällte, bedingte Strafe von 2 Monaten  
Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten. 

4. (Mitteilung) 

5. (Rechtsmittel)“  

……….. 

-   10   - 

Sodann beschliesst das Gericht: 

„1. Die mit Verfügungen der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 
25. November 2005 bzw. vom 23. März 2007 beschlagnahmte EDV-Daten-
sicherung (Festplatte enthaltend Sicherungsdateien im …-Format; Sachkauti-
on Nr. …) wird eingezogen und als Beweismittel bei den Akten belassen. 

2. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 25. Juli 
2006 beschlagnahmte Natel Nokia mit Ladegerät (Sachkaution Nr. …) wird 
nach Eintritt der Rechtskraft durch die Bezirksgerichtskasse verwertet. Der 
Erlös wird zur Vollstreckung des Urteils verwendet. 

3. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 25. Juli 
2006 beschlagnahmten Socken (Sachkaution Nr. …) werden eingezogen und 
nach Eintritt der Rechtskraft der Bezirksgerichtskasse zur Vernichtung über-
lassen. 

4. (Mitteilung) 

5. (Rechtsmittel)“ 

5. (Schriftliche Mitteilung). 

Sodann erkennt das Gericht: 

1. Der Angeklagte A._____ ist weiter schuldig 

a) - der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB 

(HD, ND 18), 

- der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB 

(HD Teil 1) 

 - des mehrfachen Vergehens gegen Art. 105 Abs. 1 AVIG (HD, ND 11), 

- des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB  

(ND 33 und 34), 

- der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 

StGB (ND 1 und 2, ND 19 bis 32), 

-   11   - 

- der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 8), 

- der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von  

 Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB sowie  

- der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m. 

Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV (ND 7, ND 17, ND 35) 

b) Vom Vorwurf des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB 

(HD und ND 11) wird der Angeklagte freigesprochen. 

2. Der Angeklagte wird bestraft mit 3 Jahren und 6 Monaten Freiheitsstrafe 

(wovon 188 Tage durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind)  

sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.–, teilweise als 

Zusatzstrafe zu den mit folgenden Entscheiden gegen den Angeklagten 

ausgesprochenen Strafen: 

- Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 12. Juni 2002 

- Strafentscheid des Bezirksamts Lenzburg vom 15. August 2005 

- Strafmandat des Einzelrichteramts des Kantons Zug vom 

 2. November 2005 

- Strafmandat des Einzelrichteramts des Kantons Zug vom  

 26. Januar 2006 

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre 

festgesetzt. 

4. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädigten 

die angeführten Beträge zu bezahlen:  

- G._____ (ND 1) CHF 853.00 

- H._____ (ND 2) CHF 960.60 

   zuzüglich 5 % Zins 

   seit 10.10.2001 

- I._____ (ND 9) CHF 7'560.00 

-   12   - 

- J._____ (ND 19) CHF 800.00 

- K._____ (ND 21) CHF 543.00 

- L._____ (ND 23) CHF 1'227.00 

- M._____ (ND 24) CHF 810.00 

- N._____ (ND 25) CHF 475.00 

- O._____ (ND 26) CHF 633.00 

- P._____ (ND 27) CHF 475.00 

- Q._____ (ND 28) CHF 543.00 

- R._____ (ND 30) CHF 534.00 

- S._____ (ND 31) CHF 835.00 

- T._____ (ND 32) CHF 538.00 

- I._____ (ND 33) CHF 2'000.00 

- I._____ (ND 34) CHF 400.00 

In einem allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den 

Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr.     amtliche Verteidigung 

    

6. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden zu drei Vierteln dem Angeklag-

ten auferlegt und zu einem Viertel auf die Gerichtskasse genommen. Die 

Kosten der amtlichen Verteidigung (ab 20. Mai 2009) werden auf die  

Gerichtskasse genommen. 

-   13   - 

7. Dem Angeklagten wird für seine anwaltliche Vertretung im Berufungs-

verfahren bis zum 19. Mai 2009 eine reduzierte Prozessentschädigung von 

Fr. 350.– aus der Gerichtskasse zugesprochen. Das Verrechnungsrecht des 

Staates bleibt vorbehalten. 

8. (Schriftliche Mitteilung). 

9. (Rechtsmittel)." 

 

Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. November 2010 
(Urk. 146) 

"Das Gericht beschliesst: 

1. Vom Rückzug der Berufung des Angeklagten gegen das Urteil der Einzel-

richterin in Strafsachen des Bezirkes Zürich vom 27. November 2009 wird 

Vormerk genommen. 

Demzufolge ist das Urteil der Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes  

Zürich vom 27. November 2009 (GG090488) rechtskräftig. 

2. Die Anschlussberufung der Geschädigten K._____ im Verfahren SB090211 

bzw. SB100201 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

3. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft IV des  

Kantons Zürich im Verfahren SB090211 bzw. SB100201 wird Vormerk  

genommen. 

4. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abtei-

lung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft  

erwachsen ist: 

„1. Auf die Vorwürfe gemäss Anklageziffern 144., 145. und 146. [ND 7, ND 35 
und Teil von ND 17] wird nicht eingetreten. 

-   14   - 

2. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Strafbefehl des Bezirksamtes 
Aarau vom 7. Januar 2000 ausgefällte, bedingte Strafe von 14 Tagen  
Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten. 

3. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Urteil des Bezirksgerichtes  
Aarau vom 12. Juni 2002 ausgefällte, bedingte Strafe von 2 Monaten  
Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten." 

5. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, 

vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft erwachsen 

ist:  

„1. a) Der Angeklagte A._____ ist schuldig 

- [...] 

- [...] 

- [...] 

- [...] 

- des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (ND 9) 

- des mehrfachen Pfändungsbetruges im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 
StGB (ND 10) 

- der falschen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 
StGB (ND 36), 

- [...] 

- [...]. 

b) Von den Vorwürfen des Check- und Kreditkartenmissbrauchs im Sinne 
von Art. 148 Abs. 1 StGB (ND 3, ND 13, ND 15, ND 16) wird der  
Angeklagte freigesprochen. 

2. Der Angeklagte wird bestraft mit [...] einer Busse von Fr. 1'000.00, [...]. 

3. Bezahlt der Angeklagte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle  
eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen. 

4. Auf das Schadenersatzbegehren der nachfolgend genannten Geschädigten 
wird nicht eingetreten: 

- B._____ (ND 3) 

-   15   - 

- C._____ (ND 8) 

- D._____ AG (ND 13) 

- E._____ AG (ND 16). 

5. Das Schadenersatzbegehren des Geschädigten F._____ (ND 36) wird voll-
umfänglich auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

6. [...] 

In einem allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf den 
Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 9'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'600.00   Kosten Kantonspolizei Zürich 

Fr. 348.00   Kanzleikosten Untersuchung 

Fr. 2'390.00   Auslagen Untersuchung 

Fr. 11'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 10'437.15   amtliche Verteidigung  

8. Die Kosten der Untersuchung und der amtlichen Verteidigung werden dem 
Angeklagten auferlegt. Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens werden dem 
Angeklagten zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Staatskasse genommen. 

9. Dem Angeklagten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von 
Fr. 1'000.00 zugesprochen. Diese wird mit dem Anspruch des Staates auf  
Ersatz der Untersuchungs- und Gerichtskosten verrechnet." 

6. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich,  

9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechts-

kraft erwachsen ist: 

„1. Die mit Verfügungen der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 
25. November 2005 bzw. vom 23. März 2007 beschlagnahmte EDV-Daten-
sicherung (Festplatte enthaltend Sicherungsdateien im …-Format; Sachkauti-
on Nr. …) wird eingezogen und als Beweismittel bei den Akten belassen. 

2. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 25. Juli 
2006 beschlagnahmte Natel Nokia mit Ladegerät (Sachkaution Nr. …) wird 
nach Eintritt der Rechtskraft durch die Bezirksgerichtskasse verwertet. Der 
Erlös wird zur Vollstreckung des Urteils verwendet. 

-   16   - 

3. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 25. Juli 
2006 beschlagnahmten Socken (Sachkaution Nr. ...) werden eingezogen und 
nach Eintritt der Rechtskraft der Bezirksgerichtskasse zur Vernichtung über-
lassen." 

7. (Schriftliche Mitteilung). 

Sodann erkennt das Gericht: 

1. Der Angeklagte A._____ ist zudem schuldig 

− der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 8), 

− des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB 

(ND 33 und 34), 

− der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB 

(HD, ND 18), 

− der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von 

Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 34; recte ND 36), 

− der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB 

(HD Teil 1), 

− des mehrfachen Vergehens gegen Art. 105 Abs. 1 AVIG (HD, ND 11) 

sowie 

− der mehrfachen Übertretung von Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m. Art. 147 

Ziff. 1 al. 1 VZV (Teil von ND 17). 

2. Der Angeklagte wird zudem von folgenden Vorwürfen freigesprochen: 

− des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (HD und 

ND 11), sowie 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 

StGB (ND 1+2; ND 19-32). 

-   17   - 

3. Der Angeklagte wird bestraft mit 3 Jahren Freiheitsstrafe (wovon 188 Tage 

durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind) sowie mit einer 

Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.–, teilweise als Zusatzstrafe zum 

Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 12. Juni 2002 sowie als Zusatzstrafe 

zum Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 27. November 2009. 

4. Die Freiheitsstrafe und die Geldstrafe wird vollzogen. 

5. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädig-

ten die angeführten Beträge zu bezahlen:  

− I._____ (ND 9)  CHF 7'560.00 

− I._____ (ND 33) CHF 2'000.00 

− I._____ (ND 34) CHF    400.00 

In einem allfälligen Mehrbetrag werden diese Schadenersatzbegehren auf 

den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen.  

6. Auf die Schadenersatzforderungen nachfolgend genannter Geschädigten 

wird nicht eingetreten: 

− G._____ (ND 1) 

− H._____ (ND 2) 

− J._____ (ND 19) 

− K._____ (ND 21) 

− L._____ (ND 23) 

− M._____ (ND 24) 

− N._____ (ND 25) 

− O._____ (ND 26) 

− P._____ (ND 27) 

− Q._____ (ND 28) 

− R._____ (ND 30) 

− S._____ (ND 31) 

− T._____ (ND 32). 

7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren (SB 

090211) wird festgesetzt auf: 

-   18   - 

Fr. 4'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr.    amtliche Verteidigung 

8. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (SB 090211) werden zu 3/5 

dem Angeklagten auferlegt und zu 2/5 auf die Gerichtskasse genommen. 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung (ab 20. Mai 2009) werden auf die  

Gerichtskasse genommen. 

9. Dem Angeklagten wird für seine anwaltliche Vertretung im ersten  

Berufungsverfahren (SB 090211) bis zum 19. Mai 2009 eine reduzierte  

Prozessentschädigung von Fr. 560.-- aus der Gerichtskasse zugesprochen. 

Das Verrechnungsrecht des Staates bleibt vorbehalten. 

10. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens (SB 100201), einschliesslich 

derjenigen der amtlichen Verteidigung für das zweite Berufungsverfahren 

(SB100201), werden auf die Gerichtskasse genommen. 

11. (Schriftliche Mitteilung). 

12. (Rechtsmittel)." 

 

 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 165; schriftlich) 

1. In Änderung von Ziff. 1 sei auf die Anklage wegen mehrfacher Misswirtschaft 

und Unterlassung der Buchführung nicht einzutreten. 

2. In Änderung von Ziff. 3 des angefochtenen Urteils sei der Beschuldigte zu 

bestrafen mit 2 Jahren und 9 Monaten Freiheitsstrafe, unter Anrechnung der 

Polizei- und Untersuchungshaft. 

-   19   - 

3. In Änderung von Ziff. 4 des angefochtenen Urteils sei der Vollzug der  

Freiheitsstrafe von 1 ½ Jahren und der Busse aufzuschieben, 

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.  

b) Der Staatsanwaltschaft: 

Keine Anträge 

 

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1.1. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 wurde 

A._____ (nachfolgend: Beschuldigter) der mehrfachen Misswirtschaft im 

Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB, der Unterlassung der Buchführung im Sinne 

von Art. 166 StGB, der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 

Ziff. 1 Abs. 2 StGB, der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB, des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB, des 

mehrfachen Pfändungsbetruges im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 StGB, der fal-

schen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, der  

Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 95 Ziff. 1 al. 1 

SVG i.V.m. Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV schuldig gesprochen. Freigesprochen 

wurde der Beschuldigte dagegen von den eingeklagten Vorwürfen des 

Check- und Kreditkartenmissbrauchs im Sinne von Art. 148 Abs. 1 StGB. 

Die Vorinstanz bestrafte den Beschuldigten mit 4 Jahren Freiheitsstrafe,  

wovon 186 Tage durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden waren, 

sowie mit einer Busse von Fr. 1'000.-, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil 

des Bezirksgerichts Aarau vom 12. Juni 2002. Für den Fall der schuldhaften 

Nichtbezahlung der Busse wurde eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen 

festgesetzt.  

-   20   - 

1.2. Weiter trat die Vorinstanz auf einige Schadenersatzbegehren nicht ein,  

verwies ein solches auf den Zivilweg und verpflichtete den Beschuldigten, 

insgesamt 14 Geschädigten bestimmten Schadenersatz zu bezahlen. Die 

Kosten der Untersuchung und der amtlichen Verteidigung wurden dem  

Beschuldigten vollumfänglich und von den Gerichtskosten ein Anteil von 

neun Zehnteln auferlegt; der verbleibende Zehntel wurde auf die Gerichts-

kasse genommen. Entsprechend wurde dem Beschuldigten für seine  

(während des Gerichtsverfahrens erbetene) Verteidigung eine reduzierte 

Prozessentschädigung von Fr. 1'000.- zugesprochen. 

1.3. Mit Beschluss vom gleichen Tag trat die Vorinstanz sodann auf die Vorwürfe 

gemäss Anklageziffern 144, 145 und 146 (Teil der SVG-Delikte) nicht ein, 

ebenso auf die Anträge der Staatsanwaltschaft, die mit Strafbefehl des  

Bezirksamtes Aarau vom 7. Januar 2000 ausgefällte bedingte Strafe von 

14 Tagen Gefängnis sowie die mit Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 

12. Juni 2002 ausgefällte bedingte Strafe von 2 Monaten Gefängnis zu  

widerrufen. Schliesslich beschloss die Vorinstanz die Einziehung verschie-

dener Gegenstände (Urk. 89 S. 90 ff.). 

2. Gegen dieses Urteil liess der Beschuldigte durch seinen Verteidiger am 

30. Mai 2008 fristgerecht Berufung ans Obergericht des Kantons Zürich  

erklären (Urk. 70). Mit Eingabe vom 16. März 2009 erhob die Staatsanwalt-

schaft sodann Anschlussberufung (Urk. 86), welche sie jedoch mit Eingabe 

vom 26. Juni 2009 wieder zurückzog (Urk. 112).  

3. Am 2. Juli 2009 fällte die I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons  

Zürich den vorgenannten Entscheid (Verfahren SB090211, Urk. 116).  

Dagegen liess der Beschuldigte Beschwerde ans Bundesgericht erheben, 

welche mit Urteil vom 23. Februar 2010 teilweise gutgeheissen wurde.  

Das Bundesgericht entschied, dass betreffend die Anklageziffern 18.-22. 

(ND 1 + 2, 19-32) aus objektiven Gründen keine Veruntreuung im Sinne von 

Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB vorliege sowie, dass die Vergehen gegen Art. 95 

Ziff. 1 al. 1 SVG, soweit sie vor dem 21. Mai 2005 (betrifft Anklageziffern 

144.- 146.) verübt worden seien, verjährt seien (Urk. 127 S. 7 und 10). Im 

-   21   - 

Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war (Urk. 127 

S. 17).  

4. Aufgrund des Rückweisungsentscheids des Bundesgerichts führte das 

Obergericht des Kantons Zürich in der Folge ein weiteres Berufungsver-

fahren durch (SB100201). Dieses Verfahren wurde mit einem anderen  

gegen den Beschuldigten zwischenzeitlich eröffneten Verfahren (SB100168) 

vereinigt (Urk. 129). Am 25. November 2010 erliess die erkennende Kam-

mer obgenanntes Urteil (Urk. 146). Dagegen liess der Beschuldigte erneut 

Beschwerde ans Bundesgericht erheben und beantragen, die Dispositiv  

Ziffern 3 und 4 des Urteils des Obergerichts vom 25. November 2010 seien 

aufzuheben, die Sache sei zur Neufestsetzung der Freiheitsstrafe sowie zur 

Prüfung des teilbedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe an die hiesige Instanz 

zurückzuweisen und der Vollzug der Geldstrafe sei aufzuschieben 

(Urk. 151/2 S. 2). Mit Urteil vom 19. Juli 2011 entschied das Bundesgericht, 

die Beschwerde werde teilweise und (nur) insofern gutgeheissen, als  

Dispositiv-Ziffer 4 des Urteils des Obergerichts vom 25. November 2010 be-

treffend die Anordnung des Vollzugs der Freiheitsstrafe und der Geldstrafe 

teilweise aufgehoben und die Sache insoweit zur neuen Entscheidung an 

die Vorinstanz zurückgewiesen werde. Im Übrigen werde die Beschwerde 

abgewiesen, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 156 S. 12).  

5. In der Folge beschloss die hiesige Kammer am 6. September 2011 die 

schriftliche Weiterführung des Berufungsverfahrens unter der Prozess-

nummer SB110534. Dem Beschuldigten wurde sodann eine Frist zur  

Einreichung seiner Berufungsanträge angesetzt (Urk. 158). Nach  

zweimaliger Fristerstreckung (Urk. 160 und 162) liess der Beschuldigte mit  

Eingabe vom 30. November 2011 seine Berufungsanträge ins Recht reichen 

(Urk. 165). Auf Fristansetzung seitens des Gerichts hin (Urk. 167) ver-

zichtete die Vorinstanz am 5. Dezember 2011 auf eine Vernehmlassung 

(Urk. 169). Seitens der Staatsanwaltschaft ging innert Frist keine Stellung-

nahme ein.   

-   22   - 

II. Anwendbares Recht 

 Für die Fortsetzung des Berufungsverfahrens bzw. die Neubeurteilung ist 

das neue, seit 1. Januar 2011 geltende Prozessrecht (eidgenössische Straf-

prozessordnung [StPO] sowie das Gesetz über die Gerichts- und Behörden-

organisation im Zivil- und Strafprozess [GOG]) anwendbar (Art. 453 Abs. 2 

StPO; vgl. Lieber in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 

Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Zürich/Basel/Genf 2010, Art. 453 N 6). 

III. Rückweisung / Bindungswirkung 

1. Der Beschuldigte lässt nebst der Änderung von Dispositiv Ziffer 4 des  

Entscheids des Obergerichts vom 25. November 2010, SB100201, auch die 

Abänderung von Dispositiv Ziffer 1 und 3 besagten Urteils beantragen 

(Urk. 165). Damit steht die Tragweite der Bindungswirkung des bundes-

gerichtlichen Rückweisungsentscheids vom 19. Juli 2011 und namentlich die 

Frage, inwieweit der Entscheid vom 25. November 2010 überprüft werden 

kann und muss, im Raum. Der Beschuldigte ist offenbar der Ansicht, es  

bestehe Raum für eine Überprüfung des Entscheids vom 25. November 

2010 entsprechend seinen Berufungsanträgen.  

2. Die Bindungswirkung bundesgerichtlicher Rückweisungsentscheide ergibt 

sich nicht aus dem kantonalen Recht, sondern ausschliesslich aus dem 

Bundesrecht. Früher wurde sie für Zivil- und Strafsachen in Art. 66 Abs. 1 

OG bzw. Art. 277ter BStP ausdrücklich statuiert, heute ergibt sie sich  

(unverändert) aus dem ungeschriebenen Bundesrecht, da diese  

Bestimmung wegen ihrer Selbstverständlichkeit nicht ins neue Bundes-

gerichtsgesetz überführt wurde (BGE 135 III 334 E. 2.1; siehe Urteil 

1B_183/2010 vom 14. Juli 2010 E. 2; vgl. auch Botschaft vom 28. Februar 

2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 IV 4346  

Ziff. 4.1.4.5). Im Falle eines bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids 

hat die mit der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz die rechtliche  

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-   23   - 

Beurteilung, mit der die Zurückweisung begründet wird, ihrer Entscheidung 

zugrunde zu legen. Aufgrund der Bindungswirkung ist es den nochmals mit 

der Sache befassten Gerichten wie den Parteien verwehrt, der Überprüfung 

einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die  

Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungs-

entscheid ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung  

gezogen worden sind (BGE 135 III 334 E. 2 und E. 2.1 S. 335 f. mit Hinwei-

sen; vgl. hierzu auch Urteile des Bundesgerichts 6B_372/2011 vom 12. Juli 

2011 E. 1, 6B_1013/2010 vom 17. Mai 2011 E. 2.1 und 6B_754/2010 vom 

4. April 2011 E. 2.2.1). Die kantonale Instanz hat sich bei der neuen Ent-

scheidung damit auf das zu beschränken, was sich aus den Erwägungen 

des Bundesgerichtsentscheids als Gegenstand der neuen Beurteilung  

ergibt. Im Falle einer Kassation des Urteils infolge Gutheissung einer  

Beschwerde in Strafsachen soll folglich nicht das ganze Verfahren neu in 

Gang gesetzt werden, sondern nur insoweit, als dies notwendig ist, um den 

verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen. In den 

Grenzen des Verbots der reformatio in peius kann sich dabei die neue Ent-

scheidung auch auf Punkte beziehen, die vor Bundesgericht nicht angefoch-

ten waren, sofern dies der Sachzusammenhang erfordert (BGE 123 IV 1 

E. 1; 117 IV 97 E. 4; Urteil 6S.270/2003 vom 28. November 2003 E. 3.2.1 

und 3.3.1; vgl. auch die diesbezüglich bereits im Entscheid des Obergerichts 

vom 25. November 2010 Ziffer 1.7 f. S. 18 [SB100201] gemachten Aus-

führungen, wonach der Rechtsmittelinstanz bei einer Rückweisung das 

Recht zustehe, den Prozessgegenstand endgültig einzuschränken. Der  

kantonale Richter sei dann verpflichtet, seine Entscheidung auf den Gegen-

stand des Kassationsurteils zu beschränken und sich innert dieses  

Rahmens an die ihm erteilte Weisung zu halten. Müsse die kantonale  

Behörde nach der Rückweisung neu entscheiden, dürfe sie somit nur in  

jenen Punkten auf ihr Urteil zurückkommen, welche zur Aufhebung des  

angefochtenen Entscheides durch den Kassationshof geführt hätten, selbst 

wenn aus formellen Gründen das ganze Urteil aufgehoben worden sei.  

Ergebe sich aus der Urteilsbegründung, dass es sich materiell um eine Teil-

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-   24   - 

aufhebung handle, gelte das kantonale Urteil im Übrigen als bestätigt). 

Dementsprechend hat sich die hiesige Instanz von Bundesrechts wegen nur 

noch mit den Punkten zu befassen, die das Bundesgericht kassierte und 

kann das Verfahren nicht mehr auf darüber hinausgehende Fragen  

ausgedehnt werden. 

3. Das Bundesgericht erkannte in seinem Urteil vom 19. Juli 2011 in Dispositiv 

Ziffer 1, die Beschwerde werde teilweise gutgeheissen, Dispositiv Ziffer 4 

des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. November 2010 

teilweise aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vo-

rinstanz zurückgewiesen (Urk. 156 S. 12). Damit kassierte das Bundesge-

richt das Urteil des Obergerichts vom 25. November 2010 (formell und mate-

riell) einzig im Hinblick auf dessen Dispositiv Ziffer 4. Aus den Erwägungen 

des Bundesgerichtsentscheids ergeht sodann, dass lediglich der Vollzug der 

Geldstrafe, nicht aber die unbedingt ausgefällte Freiheitsstrafe von 3 Jahren 

sowie die Höhe der Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.- aufgehoben 

wurden (Urk. 156 S. 7 und 9 f.). Prozessgegenstand ist nach der bundes-

gerichtlichen Rückweisung somit nur noch die Art des Vollzugs der Geldstra-

fe (namentlich drängen sich damit keine Erwägungen zu den Vorbringen des 

Beschuldigten betreffend die Verjährung der Tatbestände der Misswirtschaft 

und der Unterlassung der Buchführung auf [vgl. Urk. 165 S. 6 f.]). Die  

anderen Teile des Urteils vom 25. November 2010 haben Bestand und sind 

in Rechtskraft erwachsen. Dies betrifft namentlich den gesamten Beschluss 

des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. November 2010 sowie  

Dispositiv Ziffer 1 des Urteils vom 25. November 2010 betreffend den 

Schuldspruch hinsichtlich der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB (ND 8), des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 

StGB (ND 33 und 34), der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 

Ziff. 1 StGB (HD, ND 18), der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft 

im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 34; recte ND 36), der Unter-

lassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB (HD Teil 1), des mehr-

fachen Vergehens gegen Art. 105 Abs. 1 AVIG (HD, ND 11) und der mehr-

fachen Übertretung von Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m. Art. 147 Ziff. 1 al. 1 

-   25   - 

VZV (Teil von ND 17) ebenso wie den Freispruch gemäss Dispositiv Ziffer 2 

des Urteils betreffend die Vorwürfe des mehrfachen Betruges im Sinne von 

Art. 146 Abs. 1 StGB (HD und ND 11) sowie der mehrfachen Veruntreuung 

im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB (ND 1+2; ND 19-32). Weiter in 

Rechtskraft erwachsen sind Dispositiv Ziffer 3, wonach der Angeklagte mit  

3 Jahren Freiheitsstrafe (wovon 188 Tage durch Polizei- und Unter-

suchungshaft erstanden sind) sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tages-

sätzen zu Fr. 30.–, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichts 

Aarau vom 12. Juni 2002 sowie als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirks-

gerichtes Zürich vom 27. November 2009 bestraft wird, Dispositiv Ziffer 4 

hinsichtlich des unbedingten Vollzugs der angeordneten Freiheitsstrafe (vgl. 

Urk. 156 S. 7), Dispositiv Ziffern 5 und 6 betreffend Gutheissung von bzw. 

Nichteintreten auf Schadenersatzbegehren verschiedener Geschädigten 

sowie Dispositiv Ziffer 7 bis 10 betreffend Kosten und Entschädigung (zumal 

die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens einschliesslich jene der  

amtlichen Verteidigung vollumfänglich auf die Gerichtskasse genommen 

wurden). Davon ist vorab Vormerk zu nehmen (Art. 404 Abs. 1 i.V.m. 

Art. 402 StPO). Dementsprechend sind die seitens des Bundesgerichts nicht 

aufgehobenen Dispositiv-Ziffern des obergerichtlichen Entscheids vom 

25. November 2010 nicht in das vorliegende Urteil zu übernehmen (anders 

ist vorzugehen, wenn das Bundesgericht in teilweiser Gutheissung der  

Beschwerde den gesamten Berufungsentscheid des Obergerichts aufhebt 

und das Obergericht im weiteren Berufungsverfahren daher die nicht  

beanstandeten Teile des ersten Berufungsentscheides ins Dispositiv des 

zweiten Berufungsentscheides zu übernehmen hat; vgl. Entscheid des  

Bundesgerichts 6B_372/2011 vom 12. Juli 2011, E. 1.3.2).  

4. Zu entscheiden bleibt damit im Folgenden über die Art des Vollzugs der 

Geldstrafe von 180 Tagessätzen à Fr. 30.-. Das Bundesgericht hielt im  

Entscheid vom 19. Juli 2011 fest, das Obergericht habe die Zulässigkeit des 

bedingten Vollzugs der Geldstrafe von 180 Tagessätzen im Urteil vom 2. Juli 

2009 nach Art. 42 Abs. 1 StGB beurteilt und dem Beschuldigten eine un-

günstige Prognose gestellt. Da gleichzeitig eine unbedingte Freiheitsstrafe 

-   26   - 

von 3 Jahren und 6 Monaten verhängt worden sei, sei das Obergericht  

jedoch von der Annahme ausgegangen, der Beschuldigte werde sich von 

dieser erstmaligen und langjährigen Freiheitsstrafe genügend beeindruckt 

zeigen, um künftig von strafbaren Verhaltensweisen Abstand zu nehmen. 

Daher habe es auf den Vollzug der Geldstrafe verzichtet. Im Urteil vom 

25. November 2010 habe das Obergericht demgegenüber angesichts der 

gesamten Strafdauer von mehr als drei Jahren auch in Bezug auf die Geld-

strafe einen teilbedingten Vollzug im Sinne von Art. 43 Abs. 1 StGB verneint. 

Das bundesrechtliche Verschlechterungsverbot binde im Falle einer Rück-

weisung auch die kantonalen Behörden. Eine unzulässige reformatio in  

peius liege vor, wenn die neue Sanktion bei objektiver Betrachtung schwerer 

wiege als die im angefochtenen Entscheid ausgefällte. Die Geldstrafe sei im 

Vergleich zur Freiheitsstrafe die mildere Sanktion, da sie als Vermögens-

sanktion prinzipiell weniger schwer wiege als ein Eingriff in die persönliche 

Freiheit und unter den gleichen Voraussetzungen wie die Freiheitsstrafe 

(teil-)bedingt anzuordnen sei. Im Vergleich zwischen bedingter und gleich-

artiger unbedingter Strafe sei Erstere stets milder. Vorliegend sei die Geld-

strafe losgelöst und unabhängig von der Freiheitsstrafe zu beurteilen. Dies 

gelte auch für die Frage der reformatio in peius, auch wenn die Höhe der 

unbedingten Freiheitsstrafe auf den Entscheid über die Art des Vollzugs der 

Geldstrafe einen Einfluss gehabt habe. Damit sei das Verbot der reformatio 

in peius verletzt worden (Urk. 156 S. 8 ff.). Den die hiesige Instanz binden-

den Ausführungen des Bundesgerichts folgend ist damit aufgrund des Ver-

bots der reformatio in peius eine Abweichung vom bedingt ausgesprochenen 

Vollzug der Geldstrafe im Urteil vom 2. Juli 2009 nicht mehr möglich,  

weshalb weder die Anordnung des unbedingten noch des teilbedingten Voll-

zugs der Geldstrafe in Frage kommen. Dementsprechend ist die Geldstrafe 

von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.- bedingt auszusprechen, d.h. deren Vollzug 

aufzuschieben und die Probezeit auf vier Jahre festzusetzen. Gemäss 

Rechtsprechung des Bundesgerichts kann zudem die Geldstrafe bei  

kumulierten ungleichartigen Strafen, unabhängig von der Höhe der gleich-

-   27   - 

zeitig ergangenen Freiheitsstrafe, bedingt oder teilbedingt ausgesprochen 

werden (Urk. 156 S. 9 Ziff. 2.3.4.). 

5. Der Beschuldigte macht sodann geltend, es stelle sich erneut die Frage der 

Verletzung des Beschleunigungsgebotes, da die erstinstanzliche Verurtei-

lung schon 3 Jahre und 7 Monate zurückliege. Dies müsse zu einer Straf-

reduktion führen (Urk. 165 S. 5). Diese Frage ist im vorliegenden Verfahren 

nicht mehr zu prüfen, da die Strafzumessung nicht mehr Prozessgegenstand 

ist. Im Übrigen sei am Rande vermerkt, dass das Beschleunigungsgebot 

nach Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK die Behörden verpflichtet, 

das Strafverfahren ohne Verzögerung durchzuführen. Die Dauer des Ver-

fahrens muss sich unter den konkreten Umständen (Schwere des Tatvor-

wurfs, Komplexität des Sachverhaltes, gebotene Untersuchungshandlungen, 

Verhalten des Beschuldigten und der Behörden [z.B. unnötige Massnahmen 

oder Liegenlassen des Falles] sowie Zumutbarkeit für den Beschuldigten) 

als angemessen erweisen (BGE 130 I 269 E. 3.1 S. 273 mit Hinweisen). Im 

Urteil vom 25. November 2010 verneinte das Obergericht die Verletzung des 

Beschleunigungsgebots (Urk. 146 S. 37) und verwies u.a. auf die Erwägun-

gen des Bundesgerichts in seinem Entscheid vom 23. Februar 2010 

(Urk. 127). Eine Verletzung des Beschleunigungsgebots ist auch im heuti-

gen Zeitpunkt zu verneinen, da dem Verfahren aufgrund der Vielzahl der  

im Raum stehenden Straftatbestände und Rechtsfragen eine gewisse  

Komplexität nicht abgesprochen werden kann. Kommt hinzu, dass das Urteil 

des Bundesgerichts am 19. Juli 2011 erging und dem Beschuldigten bereits 

am 6. September 2011 Frist zur Einreichung der Berufungsanträge  

angesetzt wurde (Urk. 158). Diese gingen erst nach zweimaliger Fristerstre-

ckung am 1. Dezember 2011 ein (Urk. 165). In der Folge musste der  

Gegenpartei zur Wahrung des rechtlichen Gehörs Frist zur Stellungnahme 

angesetzt werden. Inwiefern unter diesen Umständen das Beschleuni-

gungsgebot verletzt worden sein soll, ist nicht ersichtlich. Dementsprechend 

ist ein Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot zu verneinen.  

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-   28   - 

6. Abschliessend ist damit festzuhalten, dass die Berufung insoweit gutzu-

heissen ist, als der Vollzug der Geldstrafe aufzuschieben und die Probezeit 

auf vier Jahre festzusetzen ist. Im Übrigen ist auf die Berufungsanträge nicht 

einzutreten.  

7. Lediglich am Rande sei schliesslich angemerkt, dass seitens der Verteidi-

gung in der Eingabe vom 30. November 2011 immer wieder von Busse die 

Rede ist, vorliegend jedoch der Vollzug bzw. Aufschub einer Geldstrafe nach 

Art. 34 StGB im Raum steht. Bei Busse und Geldstrafe handelt es sich um 

zwei verschiedene, voneinander strikt zu trennende Strafarten, was gerade 

mit Blick auf die Frage der Möglichkeit der Anordnung des bedingten Voll-

zugs von grösster Bedeutung ist (Art. 42 StGB und Art. 105 Abs. 1 StGB). 

IV. Kosten und Entschädigung 

 Ausgangsgemäss sind die Kosten des hiesigen Verfahrens zur Hälfte auf die 

Gerichtskasse zu nehmen (betr. Anordnung des bedingten Vollzugs der 

Geldstrafe, Berufungsantrag 3) und zur Hälfte dem Beschuldigten aufzu-

erlegen (betr. Nichteintreten auf Berufungsanträge 1 und 2 sowie  

Berufungsantrag 3 bzgl. bedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe; Art. 428 

Abs. 1 StPO), zumal der Beschuldigte bereits mit Urteil des Obergerichts 

vom 25. November 2010 darauf hingewiesen wurde, dass die mit der Neu-

beurteilung befasste kantonale Instanz aufgrund der Bindungswirkung des 

Rückweisungsentscheids des Bundesgerichts nur das überprüfen dürfe, was 

das Bundesgericht kassiert habe (Urk. 146 E. 1.7 f.). Die Kosten der  

amtlichen Verteidigung sind auf die Gerichtskasse zu nehmen.  

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich 

vom 25. November 2010, SB100201, wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: 

"Das Gericht beschliesst: 

-   29   - 

1. Vom Rückzug der Berufung des Angeklagten gegen das Urteil der Einzelrich-

terin in Strafsachen des Bezirkes Zürich vom 27. November 2009 wird  

Vormerk genommen. 

Demzufolge ist das Urteil der Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes  

Zürich vom 27. November 2009 (GG090488) rechtskräftig. 

2. Die Anschlussberufung der Geschädigten K._____ im Verfahren SB090211 

bzw. SB100201 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

3. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons 

Zürich im Verfahren SB090211 bzw. SB100201 wird Vormerk genommen. 

4. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abtei-

lung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft  

erwachsen ist: 

„1. Auf die Vorwürfe gemäss Anklageziffern 144., 145. und 146. [ND 7,  
ND 35 und Teil von ND 17] wird nicht eingetreten. 

2. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Strafbefehl des  
Bezirksamtes Aarau vom 7. Januar 2000 ausgefällte, bedingte Strafe von 
14 Tagen Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten. 

3. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft, die mit Urteil des Bezirks-
gerichtes Aarau vom 12. Juni 2002 ausgefällte, bedingte Strafe von  
2 Monaten Gefängnis zu widerrufen, wird nicht eingetreten." 

 

 

5. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, 

vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft erwachsen 

ist:  

„1. a) Der Angeklagte A._____ ist schuldig 

- [...] 

- [...] 

- [...] 

-   30   - 

- [...] 

- des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (ND 9) 

- des mehrfachen Pfändungsbetruges im Sinne von Art. 163 
Ziff. 1 StGB (ND 10) 

- der falschen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 
Abs. 1 StGB (ND 36), 

- [...] 

- [...]. 

b) Von den Vorwürfen des Check- und Kreditkartenmissbrauchs im 
Sinne von Art. 148 Abs. 1 StGB (ND 3, ND 13, ND 15, ND 16) 
wird der Angeklagte freigesprochen. 

2. Der Angeklagte wird bestraft mit [...] einer Busse von Fr. 1'000.00, [...]. 

3. Bezahlt der Angeklagte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle 
eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen. 

4. Auf das Schadenersatzbegehren der nachfolgend genannten Geschädig-
ten wird nicht eingetreten: 

- B._____ (ND 3) 

- C._____ (ND 8) 

- D._____ AG (ND 13) 

- E._____ AG (ND 16). 

5. Das Schadenersatzbegehren des Geschädigten F._____ (ND 36) wird 
vollumfänglich auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

6. [...] 

 In einem allfälligen Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren auf 
den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen. 

7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 9'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'600.00   Kosten Kantonspolizei Zürich 

Fr. 348.00   Kanzleikosten Untersuchung 

-   31   - 

Fr. 2'390.00   Auslagen Untersuchung 

Fr. 11'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 10'437.15   amtliche Verteidigung  

8. Die Kosten der Untersuchung und der amtlichen Verteidigung werden 
dem Angeklagten auferlegt. Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens 
werden dem Angeklagten zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Staats-
kasse genommen. 

9. Dem Angeklagten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von 
Fr. 1'000.00 zugesprochen. Diese wird mit dem Anspruch des Staates 
auf Ersatz der Untersuchungs- und Gerichtskosten verrechnet." 

6. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abtei-

lung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft  

erwachsen ist: 

„1. Die mit Verfügungen der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 
25. November 2005 bzw. vom 23. März 2007 beschlagnahmte EDV-
Datensicherung (Festplatte enthaltend Sicherungsdateien im …-Format; 
Sachkaution Nr. …) wird eingezogen und als Beweismittel bei den Akten 
belassen. 

2. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 
25. Juli 2006 beschlagnahmte Natel Nokia mit Ladegerät (Sachkaution 
Nr. ...) wird nach Eintritt der Rechtskraft durch die Bezirksgerichtskasse 
verwertet. Der Erlös wird zur Vollstreckung des Urteils verwendet. 

3. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 
25. Juli 2006 beschlagnahmten Socken (Sachkaution Nr. ...) werden ein-
gezogen und nach Eintritt der Rechtskraft der Bezirksgerichtskasse zur 
Vernichtung überlassen." 

7. (Schriftliche Mitteilung) 

 

Sodann erkennt das Gericht: 

1. Der Angeklagte A._____ ist zudem schuldig 

− der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 8), 

-   32   - 

− des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB  

(ND 33 und 34), 

− der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB 

(HD, ND 18), 

− der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von  

Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 34; recte ND 36), 

− der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB  

(HD Teil 1), 

− des mehrfachen Vergehens gegen Art. 105 Abs. 1 AVIG (HD, ND 11) 

sowie 

− der mehrfachen Übertretung von Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m.  

Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV (Teil von ND 17). 

2. Der Angeklagte wird zudem von folgenden Vorwürfen freigesprochen: 

− des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (HD und 

ND 11), sowie 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB 

(ND 1+2; ND 19-32). 

3. Der Angeklagte wird bestraft mit 3 Jahren Freiheitsstrafe (wovon 188 Tage 

durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind) sowie mit einer Geld-

strafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.–, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil 

des Bezirksgerichts Aarau vom 12. Juni 2002 sowie als Zusatzstrafe zum  

Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 27. November 2009. 

4. Die Freiheitsstrafe […] wird vollzogen. 

5. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädigten 

die angeführten Beträge zu bezahlen:  

− I._____ (ND 9) CHF 7'560.00 

− I._____ (ND 33) CHF 2'000.00 

− I._____ (ND 34) CHF    400.00 

-   33   - 

 In einem allfälligen Mehrbetrag werden diese Schadenersatzbegehren auf 

den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen.  

6. Auf die Schadenersatzforderungen nachfolgend genannter Geschädigten wird 

nicht eingetreten: 

− G._____ (ND 1) 

− H._____ (ND 2) 

− J._____ (ND 19) 

− K._____ (ND 21) 

− L._____ (ND 23) 

− M._____ (ND 24) 

− N._____ (ND 25) 

− O._____ (ND 26) 

− P._____ (ND 27) 

− Q._____ (ND 28) 

− R._____ (ND 30) 

− S._____ (ND 31) 

− T._____ (ND 32). 

 

 

 

7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren  

(SB 090211) wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'500.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr.    amtliche Verteidigung 

8. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (SB 090211) werden zu 3/5 dem 

Angeklagten auferlegt und zu 2/5 auf die Gerichtskasse genommen. Die  

Kosten der amtlichen Verteidigung (ab 20. Mai 2009) werden auf die  

Gerichtskasse genommen. 

9. Dem Angeklagten wird für seine anwaltliche Vertretung im ersten Berufungs-

verfahren (SB 090211) bis zum 19. Mai 2009 eine reduzierte Prozess- 

entschädigung von Fr. 560.-- aus der Gerichtskasse zugesprochen. Das  

Verrechnungsrecht des Staates bleibt vorbehalten. 

-   34   - 

10. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens (SB 100201), einschliesslich 

derjenigen der amtlichen Verteidigung für das zweite Berufungsverfahren 

(SB100201), werden auf die Gerichtskasse genommen. 

11. (Schriftliche Mitteilung) 

12. (Rechtsmittel)" 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

 

Sodann wird beschlossen: 

1. Auf die Berufungsanträge Ziffer 1 betreffend mehrfache Misswirtschaft und 

Unterlassung der Buchführung, Ziffer 2 betreffend Höhe der Freiheitsstrafe 

und Ziffer 3 betreffend Art des Vollzugs der Freiheitsstrafe wird nicht einge-

treten. 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachstehendem Urteil. 

 

3. Rechtsmittel: 

 Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen,  
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

-   35   - 

Sodann wird erkannt: 

1. Der Vollzug der mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 

25. November 2010, SB1100201, angeordneten Geldstrafe von 

180 Tagessätzen zu Fr. 30.- (vgl. Dispositiv Ziffer 3 des besagten Urteils) 

wird aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt.  

2. Die Kosten dieses Verfahrens werden auf Fr. 2'500.- festgesetzt und zur 

Hälfte dem Beschuldigten auferlegt. Die andere Hälfte wird auf die Gerichts-

kasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die 

Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss 

Art. 135 Abs. 4 StPO.  

3. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an: 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich 
 
 
 

und im Dispositiv an folgende Geschädigte: 
− Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____ (zweifach für sich und den  

Geschädigten U1._____, …) 
− I._____, Adresse]… [, vertreten durch U2._____ (Schaden-Nr. …; Poli-

cen-Nr. …) 
− I._____, … [Adresse], vertreten durch U3._____ (Schaden-Nr. …und 

…; Policen-Nr. …) 
− G._____, …, 
− H._____, …, 
− J._____, …, 
− K._____, …,  
− L._____, …, 
− M._____, …,  
− N._____, …, 

-   36   - 

− O._____, …,  
− P._____, …, 
− Q._____, …,  
− R._____, …, 
− S._____, …, 
− T._____, …,  
− U4._____ 
− Inkasso … AG, vertreten durch U5._____, 
− F._____, …, 
− B._____, …, 
− C._____, vertreten durch U6._____, …, 
− D._____ AG, z.H. U7._____, …,   
− E._____ AG, …, 
 
(Eine begründete Urteilsausfertigung wird den Geschädigten nur zugestellt, 
sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen)  
 

sowie in vollständiger Ausfertigung nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. 

Erledigung allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- 

und Vollzugsdienste 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A. 
 

4. Rechtsmittel:  

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen,  
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

-   37   - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 17. Februar 2012 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. P. Marti 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Leu-Zweifel 
 

 

Zur Beachtung: 

Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam gemacht: 

Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vorerst nicht 

bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss er/sie die Geldstrafe  

definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte Freiheitsstrafe. 

Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden (Art. 46 Abs. 1 

bzw. Abs. 4 StGB), 

- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht, 

- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.  

 

 

	Urteil vom 17. Februar 2012
	Urteil und Beschlüsse des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abt. vom 21. Mai 2008:
	(Urk. 89)
	"Das Gericht beschliesst:
	und erkennt:
	 der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB (HD Teil 1, ND 18)
	 der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB (HD Teil 1)
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB (ND 1, ND 2, ND 19-32)
	 der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB  (ND 8)
	 des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (HD Teil 2, ND 9, ND 11, ND 33, ND 34)
	 des mehrfachen Pfändungsbetruges im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 StGB (ND 10)
	 der falschen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 36)
	 der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 36)
	 der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m. Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV (ND 7, ND 17, ND 35).

	Sodann beschliesst das Gericht:
	"Das Gericht beschliesst:
	1. Die Anschlussberufung der Geschädigten K._____ wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
	2. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft IV des  Kantons Zürich wird Vormerk genommen.
	3. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	4. Es wird festgestellt, dass die folgenden Beschlüsse des Bezirksgerichts  Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 in Rechtskraft erwachsen sind:
	5. (Schriftliche Mitteilung).
	Sodann erkennt das Gericht:
	1. Der Angeklagte A._____ ist weiter schuldig
	2. Der Angeklagte wird bestraft mit 3 Jahren und 6 Monaten Freiheitsstrafe (wovon 188 Tage durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind)  sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.–, teilweise als Zusatzstrafe zu den mit folgende...
	3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt.
	4. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädigten die angeführten Beträge zu bezahlen:
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden zu drei Vierteln dem Angeklagten auferlegt und zu einem Viertel auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung (ab 20. Mai 2009) werden auf die  Gerichtskasse genommen.
	7. Dem Angeklagten wird für seine anwaltliche Vertretung im Berufungsverfahren bis zum 19. Mai 2009 eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 350.– aus der Gerichtskasse zugesprochen. Das Verrechnungsrecht des Staates bleibt vorbehalten.
	8. (Schriftliche Mitteilung).
	9. (Rechtsmittel)."
	"Das Gericht beschliesst:
	1. Vom Rückzug der Berufung des Angeklagten gegen das Urteil der Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes Zürich vom 27. November 2009 wird Vormerk genommen.
	Demzufolge ist das Urteil der Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes  Zürich vom 27. November 2009 (GG090488) rechtskräftig.
	2. Die Anschlussberufung der Geschädigten K._____ im Verfahren SB090211 bzw. SB100201 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
	3. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft IV des  Kantons Zürich im Verfahren SB090211 bzw. SB100201 wird Vormerk  genommen.
	4. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft  erwachsen ist:
	5. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	6. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich,  9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	7. (Schriftliche Mitteilung).

	Sodann erkennt das Gericht:
	1. Der Angeklagte A._____ ist zudem schuldig
	 der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 8),
	 des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (ND 33 und 34),
	 der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB (HD, ND 18),
	 der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 34; recte ND 36),
	 der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB (HD Teil 1),
	 des mehrfachen Vergehens gegen Art. 105 Abs. 1 AVIG (HD, ND 11) sowie
	 der mehrfachen Übertretung von Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m. Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV (Teil von ND 17).

	2. Der Angeklagte wird zudem von folgenden Vorwürfen freigesprochen:
	 des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (HD und ND 11), sowie
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB (ND 1+2; ND 19-32).

	3. Der Angeklagte wird bestraft mit 3 Jahren Freiheitsstrafe (wovon 188 Tage durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind) sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.–, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichts Aar...
	4. Die Freiheitsstrafe und die Geldstrafe wird vollzogen.
	5. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädigten die angeführten Beträge zu bezahlen:
	 I._____ (ND 9)   CHF 7'560.00
	 I._____ (ND 33) CHF 2'000.00
	 I._____ (ND 34) CHF    400.00

	6. Auf die Schadenersatzforderungen nachfolgend genannter Geschädigten wird nicht eingetreten:
	 G._____ (ND 1)
	 H._____ (ND 2)
	 J._____ (ND 19)
	 K._____ (ND 21)
	 L._____ (ND 23)
	 M._____ (ND 24)
	 N._____ (ND 25)
	 O._____ (ND 26)
	 P._____ (ND 27)
	 Q._____ (ND 28)
	 R._____ (ND 30)
	 S._____ (ND 31)
	 T._____ (ND 32).

	7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren (SB 090211) wird festgesetzt auf:
	8. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (SB 090211) werden zu 3/5 dem Angeklagten auferlegt und zu 2/5 auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung (ab 20. Mai 2009) werden auf die  Gerichtskasse genommen.
	9. Dem Angeklagten wird für seine anwaltliche Vertretung im ersten  Berufungsverfahren (SB 090211) bis zum 19. Mai 2009 eine reduzierte  Prozessentschädigung von Fr. 560.-- aus der Gerichtskasse zugesprochen. Das Verrechnungsrecht des Staates bleibt v...
	10. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens (SB 100201), einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung für das zweite Berufungsverfahren (SB100201), werden auf die Gerichtskasse genommen.
	11. (Schriftliche Mitteilung).
	12. (Rechtsmittel)."
	1. In Änderung von Ziff. 1 sei auf die Anklage wegen mehrfacher Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung nicht einzutreten.
	2. In Änderung von Ziff. 3 des angefochtenen Urteils sei der Beschuldigte zu bestrafen mit 2 Jahren und 9 Monaten Freiheitsstrafe, unter Anrechnung der Polizei- und Untersuchungshaft.
	3. In Änderung von Ziff. 4 des angefochtenen Urteils sei der Vollzug der  Freiheitsstrafe von 1 ½ Jahren und der Busse aufzuschieben,
	alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
	Erwägungen:
	I. Prozessuales
	1.1. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 wurde A._____ (nachfolgend: Beschuldigter) der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB, der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB, der me...
	1.2. Weiter trat die Vorinstanz auf einige Schadenersatzbegehren nicht ein,  verwies ein solches auf den Zivilweg und verpflichtete den Beschuldigten, insgesamt 14 Geschädigten bestimmten Schadenersatz zu bezahlen. Die Kosten der Untersuchung und der ...
	1.3. Mit Beschluss vom gleichen Tag trat die Vorinstanz sodann auf die Vorwürfe gemäss Anklageziffern 144, 145 und 146 (Teil der SVG-Delikte) nicht ein, ebenso auf die Anträge der Staatsanwaltschaft, die mit Strafbefehl des  Bezirksamtes Aarau vom 7. ...
	2. Gegen dieses Urteil liess der Beschuldigte durch seinen Verteidiger am 30. Mai 2008 fristgerecht Berufung ans Obergericht des Kantons Zürich  erklären (Urk. 70). Mit Eingabe vom 16. März 2009 erhob die Staatsanwaltschaft sodann Anschlussberufung (U...
	3. Am 2. Juli 2009 fällte die I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons  Zürich den vorgenannten Entscheid (Verfahren SB090211, Urk. 116).  Dagegen liess der Beschuldigte Beschwerde ans Bundesgericht erheben, welche mit Urteil vom 23. Februar 2010 t...
	4. Aufgrund des Rückweisungsentscheids des Bundesgerichts führte das Obergericht des Kantons Zürich in der Folge ein weiteres Berufungsverfahren durch (SB100201). Dieses Verfahren wurde mit einem anderen  gegen den Beschuldigten zwischenzeitlich eröf...
	5. In der Folge beschloss die hiesige Kammer am 6. September 2011 die schriftliche Weiterführung des Berufungsverfahrens unter der Prozessnummer SB110534. Dem Beschuldigten wurde sodann eine Frist zur  Einreichung seiner Berufungsanträge angesetzt (U...

	II. Anwendbares Recht
	Für die Fortsetzung des Berufungsverfahrens bzw. die Neubeurteilung ist das neue, seit 1. Januar 2011 geltende Prozessrecht (eidgenössische Strafprozessordnung [StPO] sowie das Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafp...

	III. Rückweisung / Bindungswirkung
	2. Die Bindungswirkung bundesgerichtlicher Rückweisungsentscheide ergibt sich nicht aus dem kantonalen Recht, sondern ausschliesslich aus dem Bundesrecht. Früher wurde sie für Zivil- und Strafsachen in Art. 66 Abs. 1 OG bzw. Art. 277ter BStP ausdrückl...
	3. Das Bundesgericht erkannte in seinem Urteil vom 19. Juli 2011 in Dispositiv Ziffer 1, die Beschwerde werde teilweise gutgeheissen, Dispositiv Ziffer 4 des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. November 2010 teilweise aufgehoben und di...
	4. Zu entscheiden bleibt damit im Folgenden über die Art des Vollzugs der Geldstrafe von 180 Tagessätzen à Fr. 30.-. Das Bundesgericht hielt im  Entscheid vom 19. Juli 2011 fest, das Obergericht habe die Zulässigkeit des bedingten Vollzugs der Geldstr...
	5. Der Beschuldigte macht sodann geltend, es stelle sich erneut die Frage der Verletzung des Beschleunigungsgebotes, da die erstinstanzliche Verurteilung schon 3 Jahre und 7 Monate zurückliege. Dies müsse zu einer Strafreduktion führen (Urk. 165 S. 5...
	6. Abschliessend ist damit festzuhalten, dass die Berufung insoweit gutzuheissen ist, als der Vollzug der Geldstrafe aufzuschieben und die Probezeit auf vier Jahre festzusetzen ist. Im Übrigen ist auf die Berufungsanträge nicht einzutreten.
	7. Lediglich am Rande sei schliesslich angemerkt, dass seitens der Verteidigung in der Eingabe vom 30. November 2011 immer wieder von Busse die Rede ist, vorliegend jedoch der Vollzug bzw. Aufschub einer Geldstrafe nach Art. 34 StGB im Raum steht. Bei...

	IV. Kosten und Entschädigung
	Ausgangsgemäss sind die Kosten des hiesigen Verfahrens zur Hälfte auf die Gerichtskasse zu nehmen (betr. Anordnung des bedingten Vollzugs der Geldstrafe, Berufungsantrag 3) und zur Hälfte dem Beschuldigten aufzuerlegen (betr. Nichteintreten auf Beru...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. November 2010, SB100201, wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Das Gericht beschliesst:

	1. Vom Rückzug der Berufung des Angeklagten gegen das Urteil der Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes Zürich vom 27. November 2009 wird  Vormerk genommen.
	Demzufolge ist das Urteil der Einzelrichterin in Strafsachen des Bezirkes  Zürich vom 27. November 2009 (GG090488) rechtskräftig.
	2. Die Anschlussberufung der Geschädigten K._____ im Verfahren SB090211 bzw. SB100201 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
	3. Vom Rückzug der Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich im Verfahren SB090211 bzw. SB100201 wird Vormerk genommen.
	4. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft  erwachsen ist:
	5. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	6. Es wird festgestellt, dass der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 21. Mai 2008 (Verfahren DG070008) wie folgt in Rechtskraft  erwachsen ist:
	7. (Schriftliche Mitteilung)
	Sodann erkennt das Gericht:
	1. Der Angeklagte A._____ ist zudem schuldig
	 der Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 8),
	 des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB  (ND 33 und 34),
	 der mehrfachen Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB (HD, ND 18),
	 der Freiheitsberaubung in mittelbarer Täterschaft im Sinne von  Art. 183 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (ND 34; recte ND 36),
	 der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB  (HD Teil 1),
	 des mehrfachen Vergehens gegen Art. 105 Abs. 1 AVIG (HD, ND 11) sowie
	 der mehrfachen Übertretung von Art. 95 Ziff. 1 al. 1 SVG i.V.m.  Art. 147 Ziff. 1 al. 1 VZV (Teil von ND 17).

	2. Der Angeklagte wird zudem von folgenden Vorwürfen freigesprochen:
	 des mehrfachen Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (HD und ND 11), sowie
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB (ND 1+2; ND 19-32).

	3. Der Angeklagte wird bestraft mit 3 Jahren Freiheitsstrafe (wovon 188 Tage durch Polizei- und Untersuchungshaft erstanden sind) sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.–, teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichts Aar...
	4. Die Freiheitsstrafe […] wird vollzogen.
	5. Der Angeklagte wird verpflichtet, den nachfolgend genannten Geschädigten die angeführten Beträge zu bezahlen:
	 I._____ (ND 9) CHF 7'560.00
	 I._____ (ND 33) CHF 2'000.00
	 I._____ (ND 34) CHF    400.00

	In einem allfälligen Mehrbetrag werden diese Schadenersatzbegehren auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses verwiesen.
	6. Auf die Schadenersatzforderungen nachfolgend genannter Geschädigten wird nicht eingetreten:
	 G._____ (ND 1)
	 H._____ (ND 2)
	 J._____ (ND 19)
	 K._____ (ND 21)
	 L._____ (ND 23)
	 M._____ (ND 24)
	 N._____ (ND 25)
	 O._____ (ND 26)
	 P._____ (ND 27)
	 Q._____ (ND 28)
	 R._____ (ND 30)
	 S._____ (ND 31)
	 T._____ (ND 32).

	7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren  (SB 090211) wird festgesetzt auf:
	8. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (SB 090211) werden zu 3/5 dem Angeklagten auferlegt und zu 2/5 auf die Gerichtskasse genommen. Die  Kosten der amtlichen Verteidigung (ab 20. Mai 2009) werden auf die  Gerichtskasse genommen.
	9. Dem Angeklagten wird für seine anwaltliche Vertretung im ersten Berufungsverfahren (SB 090211) bis zum 19. Mai 2009 eine reduzierte Prozess- entschädigung von Fr. 560.-- aus der Gerichtskasse zugesprochen. Das  Verrechnungsrecht des Staates bleibt ...
	10. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens (SB 100201), einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung für das zweite Berufungsverfahren (SB100201), werden auf die Gerichtskasse genommen.
	11. (Schriftliche Mitteilung)
	12. (Rechtsmittel)"
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Sodann wird beschlossen:
	1. Auf die Berufungsanträge Ziffer 1 betreffend mehrfache Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung, Ziffer 2 betreffend Höhe der Freiheitsstrafe und Ziffer 3 betreffend Art des Vollzugs der Freiheitsstrafe wird nicht eingetreten.

	2. Schriftliche Mitteilung mit nachstehendem Urteil.
	3. Rechtsmittel:
	Sodann wird erkannt:
	1. Der Vollzug der mit Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. November 2010, SB1100201, angeordneten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.- (vgl. Dispositiv Ziffer 3 des besagten Urteils) wird aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre...
	2. Die Kosten dieses Verfahrens werden auf Fr. 2'500.- festgesetzt und zur Hälfte dem Beschuldigten auferlegt. Die andere Hälfte wird auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehal...
	3. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an:
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	und im Dispositiv an folgende Geschädigte:
	 Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____ (zweifach für sich und den  Geschädigten U1._____, …)
	 I._____, Adresse]… [, vertreten durch U2._____ (Schaden-Nr. …; Policen-Nr. …)
	 I._____, … [Adresse], vertreten durch U3._____ (Schaden-Nr. …und …; Policen-Nr. …)
	 G._____, …,
	 H._____, …,
	 J._____, …,
	 K._____, …,
	 L._____, …,
	 M._____, …,
	 N._____, …,
	 O._____, …,
	 P._____, …,
	 Q._____, …,
	 R._____, …,
	 S._____, …,
	 T._____, …,
	 U4._____
	 Inkasso … AG, vertreten durch U5._____,
	 F._____, …,
	 B._____, …,
	 C._____, vertreten durch U6._____, …,
	 D._____ AG, z.H. U7._____, …,
	 E._____ AG, …,
	(Eine begründete Urteilsausfertigung wird den Geschädigten nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen)
	 die Vorinstanz
	 das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A.

	4. Rechtsmittel:  Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

	Zur Beachtung: