# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa5556c9-7795-5de3-b25e-e9836fe24ca6
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-11-07
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 07.11.2024 SK.2024.44
**Docket/Reference:** SK.2024.44
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2024-44_2024-11-07

## Full Text

Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB);;Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB);;Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB);;Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB)

Urteil vom 7. November 2024 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichter Maric Demont, Einzelrichter 

Gerichtsschreiber David Heeb 

 

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch 

Staatsanwältin des Bundes Nathalie Guth 

 

und 

 

als Privatklägerschaft: 

 

B. 

 

 

gegen 

  A. 

Gegenstand 

 

Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2024.44 

- 2 - 

SK.2024.44 

Der Einzelrichter erkennt: 

1. A. wird schuldig gesprochen der Hinderung einer Amtshandlung gemäss Art. 286 

StGB. 

2. A. wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt voll-

ziehbar bei einer Probezeit von 2 Jahren. 

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 1’200.-- (Gebühr Bundesanwaltschaft Fr. 500.--; Ge-

richtsgebühr: Fr. 700.--) werden A. auferlegt.  

Wird seitens von A. keine schriftliche Urteilsbegründung verlangt, so reduziert sich 

die Gerichtsgebühr um die Hälfte. 

4. A. wird keine Entschädigung zugesprochen. 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich 

begründet. A. wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; den nicht anwesenden Parteien 

wird es schriftlich zugestellt. 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

− Bundesanwaltschaft, Urteilsvollzug 

 

 

- 3 - 

SK.2024.44 

Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 

Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-

tikel 59 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug von mehr 

als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes 

Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt oder eine Partei 

ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 

sowie gegen selbstständige nachträgliche Entscheide und gegen selbstständige Einziehungsentscheide kann 

innert 10 Tagen seit Eröffnung bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder schriftlich Beru-

fung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 

 

Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten werden. Mit der Berufung können 

gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechts-

verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes so-

wie Unangemessenheit (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). 

 

Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-

kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 

ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 

sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 

anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versand: 7. November 2024