# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 259530c3-dc7d-5df6-93bc-6fbfc09ce470
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 19.01.2022 III 2021 82
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-82_2022-01-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 82

Entscheid vom 19. Januar 2022 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
C.________,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwältin Advokatin E.________,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Regelung des persönlichen 
Verkehrs/ Rückweisung)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (während der Ehe mit dem Nachnamen F.________, geboren 
am ____ [Datum], nachfolgend auch Kindsmutter genannt) sowie D.________ 
(geboren am ____ [Datum], nachfolgend auch Kindsvater genannt) hatten am 
____ [Datum] in G.________ geheiratet. Am ____ 2016 [Datum] kam die ge-
meinsame Tochter H.________ zur Welt. Am _____ 2019 [Datum] hat das Zivil-
kreisgericht I.________ die Ehe geschieden, die elterliche Sorge bei beiden El-
tern gemeinsam belassen sowie die Obhut über die Tochter der Kindsmutter zu-
gewiesen. In der Scheidungskonvention erklärte der Kindsvater seine Zustim-
mung zur Abänderung des Familiennamens von H.________ von "F.________" 
zu "______" [Ledigname Kindsmutter]. Gemäss Ziffer 3 der Scheidungskonventi-
on bewirken die Eltern in gemeinsamer Absprache einen regelmässigen Kontakt 
zwischen Vater und Kind (vgl. Vi-act. 013-016). 

B. In einer Eingabe vom 19. März 2020 an die KESB J.________ ersuchte die 
Rechtsvertreterin des Kindsvaters um die Errichtung einer Besuchsrechts-
beistandschaft mit der Begründung, dass die Kindsmutter dem Kindsvater den 
Kontakt zur Tochter verweigere (Vi-act. 022).

Nach Abklärungen hat die KESB J.________ mit Entscheid vom 18. Juni 2020 
die Kindseltern angewiesen, das Besuchsrecht zwischen Vater und Tochter be-
gleitet auszugestalten (nach Möglichkeit 2x pro Monat), wobei eine Mitarbeiterin 
der Einrichtung K.________ (Institut _______, _______) mit der Besuchsbeglei-
tung betraut wurde (siehe Vi-act. 147ff.). In der Folge kam es zu diversen beglei-
teten Kontakten zwischen der Tochter und dem Kindsvater unter Mitwirkung der 
Einrichtung K.________ (vgl. Vi-act. 069ff.). 

Am 9. September 2020 teilte die Kindsmutter der KESB J.________ mit, dass ihr 
Vertrauen in K.________ nachhaltig geschädigt sei und eine weitere Besuchsbe-
gleitung oder Beratung durch K.________ für sie nicht mehr in Frage komme (Vi-
act. 130). 

C. Mit Schreiben vom 18. September 2020 an die KESB C.________ um-
schrieb die KESB J.________ die aktuelle Situation wie folgt (Vi-act. 161):

Die Eltern von H.________ sind sehr zerstritten, weshalb die KESB J.________ 
ein begleitetes Besuchsrecht des Vaters und eine Beratung der Eltern angeordnet 
hat (vgl. Entscheid vom 18.06.2020). Die begleiteten Besuche verliefen bisher gut 
und die Rückmeldungen sind positiv. Die Mutter hat nun die Beratung und Beglei-
tung der Besuche durch die Firma K.________ abgebrochen und ist nicht mehr für 
eine weitere Zusammenarbeit mit der Firma K.________ bereit (Details entnehmen 
Sie dem beigelegten Dossier). Die KESB J.________ hat deshalb letzte Woche ein 
Verfahren eröffnet betr. Errichtung einer Besuchsrechtsbeistandschaft und Ernen-
nung einer neuen Besuchsbegleitperson. Das rechtliche Gehör dazu läuft noch. 

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Völlig unerwartet und ohne persönliche Mitteilung an die KESB hat sich nun die 
Mutter mit H.________ per __.__.2020 nach L.________ abgemeldet. Damit fällt 
die Zuständigkeit der KESB J.________ weg, wobei wir selbstverständlich das 
Verfahren abschliessen werden. (…)

D. Mit Entscheid vom 5. November 2020 hat die KESB J.________ für 
H.________ eine Besuchsrechtsbeistandschaft errichtet und als Mandatsträgerin 
(mit einem detaillierten Aufgabenkatalog) M.________ (Berufsbeiständin, Amts-
beistandschaft 1, L.________) ernannt. Zudem wurde für die Besuchsbegleitung 
per sofort N.________ (Sozialpädagoge FH) eingesetzt (und diesbezüglich Kos-
tengutsprache erteilt). Der KESB C.________ wurde die Übernahme der Mass-
nahme beantragt (vgl. Vi-act. 188ff.).

E. Am 5. Januar 2021 erstattete N.________ der Beiständin einen Bericht zur 
laufenden Besuchsbegleitung und empfahl, die bisherigen 1:1 Begleitungen in 
eine begleitete Übergabe umzuwandeln (mit der sinngemässen Begründung, 
dass der Kindsvater über ausreichend erzieherische Kompetenzen verfüge, vgl. 
Vi-act. 196ff.). 

Mit Bericht vom 11. Januar 2021 an die KESB C.________ stellte die Beiständin 
einen Antrag auf Regelung des Besuchs- und Ferienrechts (Vi-act. 207f.).

Daraufhin räumte die KESB C.________ den Beteiligten das rechtliche Gehör ein 
(Vi-act. 212ff.). Die damalige Rechtsvertreterin der Kindsmutter stellte mit Einga-
be vom 29. Januar 2021 folgende Anträge (Vi-act. 320ff.):

1. Es seien am 6. und 27. Februar 2021 sowie am 6. und 20. März 2021 unbe-
gleitete Besuche (inkl. unbegleitete Übergaben) zwischen dem Kindsvater und 
der Tochter, mit einer Dauer von jeweils 4 Stunden, anzuordnen, wobei der 
Weg abwechselnd von der Mutter bzw. vom Vater zu organisieren sei.

2. Es sei der Kindsvater vorsorglich zu verpflichten, bis spätestens Ende Februar 
2021 von unabhängiger Stelle einen Abstinenznachweis auf Alkohol, Medika-
mente und Drogen mittels Haaranalyse vorlegen zu lassen.

3. Unter o/e Kostenfolge zuzüglich Auslagen und MWST zu Lasten des Kindsva-
ters.

F. Mit Verfügung vom 2. Februar 2021 hat die KESB C.________ eine vor-
sorgliche Regelung des persönlichen Verkehrs festgelegt (zunächst 2 Besuche 
im Februar à 4 Stunden mit begleiteter Übergabe durch N.________/ Transporte 
organisiert durch die Kindsmutter; anschliessend 2 Besuche im März à 6 Stun-
den mit unbegleiteter Übergabe/ Transporte in der Verantwortung des Kindsva-
ters, vgl. Vi-act. 333ff.). 

Am 10. März 2021 fand eine gemeinsame Anhörung bei der KESB C.________ 
statt, an welcher beide Eltern teilnahmen (Vi-act. 395ff.).

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In einer weiteren Eingabe vom 29. März 2021 beantragte die damalige Rechts-
vertreterin der Kindsmutter, es sei für H.________ ein Besuchsrecht im Umfang 
von zwei halben Tagen pro Monat anzuordnen sowie von der Festsetzung von 
weitergehenden Kontakten sei derzeit abzusehen (Vi-act. 433).

G. Mit Beschluss Nr. IIA/001/15/2021 vom 7. April 2021 hat die KESB 
C.________ im Dispositiv was folgt festgehalten (Fettdruck nicht im Original):

1. Das Besuchsrecht zwischen H.________ und D.________ wird wie folgt fest-
gelegt:

a. Stufe 1:
Es finden halbtägige Besuche jeden zweiten Samstag von 09.00 Uhr bis 
15.00 Uhr statt, erstmals am Samstag, 10. April 2021.
Der Transport liegt abwechselnd in der Verantwortung der Mutter und des 
Vaters. Der Transport am 10. April 2021 ist durch den Vater zu organisie-
ren.
Diese Stufe gilt für die nächsten drei Monate, also für die Besuche am (…).

b. Stufe 2:
Ab Juli 2021 finden ganztägige Besuche jeden zweiten Samstag statt. Die-
se beginnen um 09.00 Uhr und enden um 18.00 Uhr.
Der Transport liegt abwechselnd in der Verantwortung der Mutter und des 
Vaters.
Diese Stufe gilt bis Ende Oktober 2021, also für die Besuche am (…).

c. Stufe 3:
Es findet ein Besuchswochenende mit Übernachtung alle zwei Wochen 
von Samstag, 09.00 Uhr bis Sonntag, 15.00 Uhr statt, erstmals am 
Wochenende des 13. und 14. November 2021 und danach jedes zweite 
Wochenende.
Der Transport liegt abwechselnd in der Verantwortung der Mutter und des 
Vaters.

d. Stufe 4
Es findet ein Besuchswochenende alle zwei Wochen von Samstag, 09.00 
Uhr, bis Sonntag, 15.00 Uhr, statt und es besteht eine Ferienrecht von drei 
Wochen im Jahr. Die Beiständin hat dabei zu Beginn eines Kalenderjahres 
einen Ferienplan zusammen mit den Eltern auszuarbeiten und bei Vorlie-
gen der KESB C.________ einzureichen.
Die Beiständin entscheidet über den Stufenübergang von Stufe 3 zu Stufe 
4 im Hinblick auf das Wohl von H.________.
Der Transport für die Besuchswochenenden liegt weiterhin abwechselnd in 
der Verantwortung der Mutter und des Vaters. Der Transport für die Feri-
enzeiten liegt in der Verantwortung des Vaters.

e. Allgemeingültige Bedingungen für sämtliche Stufen:
Die Übergaben finden unbegleitet statt. Betreffend die Übergabezeiten gilt 
jeweils ein Flexibilitätsspielraum von 15 Minuten.
Ist der Vater für den Transport verantwortlich, so ist es an ihm zu entschei-
den, ob der Besuch in O.________ oder in I.________ stattfinden soll, und 
er das Kind dazu in O.________ abholt und zurückbringt.

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Entfällt ein Besuch, so wird dieser am darauffolgenden Wochenende 
nachgeholt. Dies ändert nichts am bestehenden zweiwöchigen Rhythmus.

2. Die Eltern werden nach Art. 307 Abs. 3 ZGB angewiesen, den Kurs "_______" 
auf eigene Kosten zu besuchen.

3. Der Antrag von Frau A.________, Herrn D.________ anzuweisen, regelmässi-
ge 
Abstinenznachweise zu erbringen, wird abgewiesen.

4. Die Beiständin erhält gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB die zusätzlichen Auf-
gaben:

a. Gemeinsam mit den Eltern und im Hinblick auf das Wohl von 
H.________ über den Stufenübergang gemäss Ziff. 1, d. des vorlie-
genden Beschlusses zu entscheiden.

b. Bei Eintritt in die Stufe 4 gemeinsam mit den Eltern einen Ferienplan 
zu erstellen.

c. Die Eltern bei der Einhaltung der Weisung gemäss Ziff. 2 des vorlie-
genden Beschlusses zu unterstützen und diese zu überwachen.

d. Der KESB C.________ mitzuteilen, falls die Eltern den Kurs 
"__________" nicht innert nützlicher Frist besucht haben.

e. Sofern notwendig, Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnah-
men an veränderte Verhältnisse zu stellen.

5. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss wird die aufschiebende 
Wirkung entzogen.

6. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

H. Gegen diesen Beschluss liess A.________ rechtzeitig am 10. Mai 2021 
beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Hauptbegeh-
ren:

1.1 Der Entscheid vom 7. April 2021 sei vollumfänglich aufzuheben.

1.2 Eventuell sei:
1.2.1 Ziff. 1a) - d) des Entscheids der KESB (…) aufzuheben und es sei für 

H.________ ein gerichtsübliches Besuchsrecht im Umfang von maxi-
mal zwei halben Tagen im Monat (= 2x je 4 Std.) anzuordnen. Von der 
Festlegung von weitergehenden Kontakten, Übernachtungen und Fe-
rien sei derzeit abzusehen.

1.2.2 Ziff. 1 e) des Entscheids der KESB (…) aufzuheben.

1.2.3 Ziff. 2 des Entscheids der KESB (…) aufzuheben und von einer An-
weisung der Kindsmutter, den Kurs "__________" zu besuchen, sei 
abzusehen.

1.2.4 Ziff. 4 lit.c und d des Entscheids der KESB (…) aufzuheben.

1.3 Unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer 
vor allen Instanzen.

Zudem beantragte die Beschwerdeführerin die Wiederherstellung der entzoge-
nen aufschiebenden Wirkung der Beschwerde.

Mit gerichtlicher Verfügung vom 12. Mai 2021 wurde dem Begehren der Be-
schwerdeführerin um Wiederherstellung der entzogenen aufschiebenden Wir-

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kung insofern stattgegeben, als die Besuchszeiten an den betreffenden Daten 
auf vier Stunden beschränkt wurden (noch ohne Ausdehnung auf 6 Stunden).

Mit Vernehmlassung vom 4. Juni 2021 beantragte der Beschwerdegegner, die 
Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Zudem wurde beantragt, 
der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu entziehen. 

Mit Vernehmlassung vom 16. Juni 2021 beantragte die KESB C.________, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.

In einer Eingabe vom 12. Juli 2021 machte der Beschwerdegegner geltend, dass 
die Besuchstage vom 19. Juni 2021 und vom 3. Juli 2021 ersatzlos abgesagt 
worden seien, mithin der Vater und die Tochter sich nunmehr sechs Wochen 
nicht mehr gesehen hätten.

Daraufhin hat der verfahrensleitende Richter am 13. Juli 2021 (zur Vermeidung 
einer weiteren Entfremdung zwischen Tochter und Kindsvater) angeordnet, dass 
der Vater seine Tochter jeden 2. Samstag ab 09.00 Uhr bis längstens 18.00 Uhr 
sehen und betreuen könne (erstmals am 17.7.2021). 

In einer am 16. Juli 2021 überbrachten Eingabe ersuchte die Kindsmutter darum, 
dass die Besuchszeiten weiterhin auf vier Stunden zu beschränken seien. Dieses 
Begehren lehnte der verfahrensleitende Richter in der gleichentags erfolgten 
Antwort ab (u.a. mit dem Hinweis, dass bei einer Begrenzung der Besuchszeit 
auf 4 Stunden der Vater - mit seiner Tochter kaum in I.________ angekommen - 
schon bald wieder die Rückreise nach O.________ antreten müsste). Es stehe 
aber den Eltern frei, einvernehmlich andere (kürzere) Besuchszeiten zu vereinba-
ren.

In einer Eingabe vom 6. August 2021 reichte die KESB C.________ dem Gericht 
zwischenzeitlich eingetroffene Unterlagen ein, welche den Rechtsvertretern mit 
Begleitschreiben vom 9. August 2021 zur Kenntnis gebracht wurden.

Innert erstreckter Frist erneuerte die Beschwerdeführerin in der Eingabe vom 
13. September 2021 ihre Hauptbegehren und ersuchte zum einen darum, der 
Beschwerde die aufschiebende Wirkung wieder herzustellen und zum andern 
zusätzlich eine mündliche Verhandlung durchzuführen.

I. Am 30. September 2021 fand die von der Beschwerdeführerin nachträglich 
geforderte mündliche Verhandlung statt.

Gestützt auf die Ausführungen und Vergleichsbemühungen anlässlich der münd-
lichen Verhandlung unterbreitete der verfahrensleitende Richter gleichentags den 
Parteien folgende vorläufige (befristete) Regelung:

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1. Wochenende vom 23./24. Oktober 2021 (Abholen der Tochter H.________ in 
O.________ durch den Kindsvater in einem Zeitraum von 09.00 Uhr bis 09.30 
Uhr am Samstag und Zurückbringen der Tochter durch den Kindsvater nach 
O.________ am Sonntag im Zeitraum zwischen 15.00 Uhr bis spätestens 
15.30 Uhr); 
Vorbehalten bleibt eine einvernehmliche abweichende Regelung der konkreten 
Übergabezeiten.

2. Wochenende vom 13./14. November 2021 (analoge Regelung der Übergabe-
zeiten wie beim 1. Wochenende).

3. Wochenende vom 4./5. Dezember 2021 (analoge Regelung der Übergabe-
zeiten).

4. 23./24. Dezember 2021 (Abholen der Tochter durch den Kindsvater frühestens 
ab 09.00 Uhr, allenfalls nach Absprache, da es sich um einen Donnerstag 
handelt; am 24. Dezember 2021 bringt der Kindsvater die Tochter spätestens 
bis 12.00 Uhr nach O.________ zurück).

5. Wie erwähnt übernimmt der Kindsvater gemäss Absprache sämtliche Trans-
porte bis zum 24. Dezember 2021.

6. Die Kindsmutter sichert zu, bei den Kindsübergaben grundsätzlich anwesend 
zu sein. 

7. Die Kindseltern bemühen sich darum, den Blick auf die Zukunft (und nicht auf 
die Vergangenheit) zu richten, von Vorwürfen dem andern gegenüber konse-
quent abzusehen und bei den Übergaben dem gemeinsamen Kind 
H.________ einen angenehmen Rahmen zu bieten.

8. Für den Fall, dass die Tochter bei Übernachtungen beim Kindsvater (nament-
lich beim ersten Mal) mit erheblichen Ängsten/ Stresssymptomen (z.B. Alb-
träume etc.) reagiert, sichert der Kindsvater zu, mit der Kindsmutter umgehend 
Kontakt aufzunehmen und gegebenenfalls die Tochter - nach Absprache - 
früher zurückzubringen bzw. zu übergeben.

9. Die Kindsmutter erklärt sich bereit, die Tochter bestmöglich auf die vereinbar-
ten Besuchszeiten vorzubereiten und dem Kind zu vermitteln, dass die anste-
henden Besuchszeiten von den Eltern gemeinsam so vereinbart worden sind. 

10. Falls vereinbarte Besuchszeiten wegen Erkrankung (oder ähnlicher Gründe) 
abgesagt werden, haben sich die Eltern auf Ersatzzeiten zu verständigen (falls 
keine Verständigung möglich erscheint, gilt das folgende Wochenende als Er-
satztermin).

11. Das Beschwerdeverfahren wird vorderhand sistiert. Nach Durchführung der 
vereinbarten Besuche fassen die Kindseltern ihre Erfahrungen in einem schrift-
lichen Bericht zusammen, welcher dem Gericht bis zum 14. Januar 2022 ein-
zureichen ist. In diesem Bericht ist zusätzlich darzulegen, wie der persönliche 
Verkehr zwischen H.________ und dem Kindsvater künftig fortgeführt werden 
soll und wie mit der vor Gericht hängigen Beschwerde verfahren werden soll.

12. Ohne schriftlichen Gegenbericht bis zum 12. Oktober 2021 gilt die vorstehende 
Regelung als in allen Teilen akzeptiert.

Dieser vorläufigen Regelung stimmten der Beschwerdegegner sowie die Be-
schwerdeführerin mit Eingaben vom 12. bzw. 15. Oktober 2021 grundsätzlich zu. 

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J. Am 17. Januar 2022 ging beim Gericht eine von der Beschwerdeführerin 
und vom Beschwerdegegner (ohne Hinweis auf eine Mitwirkung der jeweiligen 
Rechtsvertreter) gemeinsam unterzeichnete Erklärung ein mit dem folgenden In-
halt:

Nach der Verhandlung vom 30. September haben wir Eltern den Dialog aufge-
nommen und die bei Gericht getroffene Vereinbarung versucht umzusetzen. 
H.________ wollte allerdings nicht übernachten und so wurde sie jeweils am 
Abend des Besuchssamstags durch die Mutter abgeholt. Basierend auf diesen 
neuen Erfahrungen ist für uns klar, dass Übernachtungen verfrüht sind und sich 
H.________ zu grossem Stress ausgesetzt fühlt. Wir konnten uns hinsichtlich der 
künftigen Besuche wie folgt einigen, wobei wir diese Vereinbarung seit November 
leben und auch künftige Daten bereits vereinbart haben:

• Der persönliche Verkehr mit dem Kindsvater soll sich an den Möglichkeiten 
und Befindlichkeiten von H.________ ausrichten.

• Auf Zusehen hin findet der persönliche Verkehr zwischen dem Kindsvater 
und dem Kind einmal pro Monat, an einem Samstag zwischen 10 und 17 
Uhr, statt. Der Weg obliegt dem Kindsvater. Über Verschiebungen ver-
ständigen sich die Kindseltern bilateral.

• Sollte die Umsetzung dieser Vereinbarung scheitern, ist jeder Elternteil al-
lein berechtigt, die zuständige KESB zu befassen.

Ferner hat sich gezeigt, dass die direkte Kommunikation zwischen den Kindseltern 
konstruktiver verläuft als via die Beiständin. Wir beantragen Ihnen deshalb ge-
meinsam was folgt:

1. Es sei die Verfügung der KESB C.________ vom 7. April 2021, Beschluss 
Nr. IIA/001/15/2021, vollumfänglich aufzuheben und die gemeinsamen An-
träge der Eltern gutzuheissen.

2. Es sei ein Besuchsrecht zwischen H.________ A.________ und dem 
Kindsvater festzulegen, wonach einmal pro Monat, an einem Samstag zwi-
schen 10 und 17 Uhr, ein Besuch des Kindsvaters bei H.________ 
A.________ stattfindet.

3. Scheitert die Umsetzung des Besuchsrechts gemäss Ziffer 2, sei es den 
Eltern freigestellt, die zuständige KESB zu befassen.

4. Es sei die Beistandschaft über H.________ A.________ gemäss Verfü-
gung der KESB J.________ vom 5. November 2020 per 31. März 2022 
aufzuheben, sofern keiner der Kindseltern bis am 25. März 2022 gegenü-
ber der KESB C.________ schriftlich deren Beibehaltung fordert.

5. Es sei das Verfahren III 2021 82 abzuschliessen und die Kosten wettzu-
schlagen.

Wir danken für Ihre geschätzten Bemühungen und bitten Sie höflich, auf die Kos-
tenerhebung grösstmöglich zu verzichten.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1  Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. insbesondere 
die Zuständigkeit sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des 
Rechtsanspruchs (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a und lit. f Verwaltungsrechtspflegegesetz 
vom 6.6.1974 [VRP, SRSZ 234.110]). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht ge-
geben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.1.2  Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise 
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 
Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 
insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit 
Verweis auf BGE 119 Ib 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit 
Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der 
kantonalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der 
Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den 
Anfechtungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des 
Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden 
Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. 
Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) 
nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des 
Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2020 77 vom 
1.5.2020 Erw. 1.2 mit weiteren Hinweisen).

1.2.1  Art. 275 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) 
regelt die Zuständigkeit der Kindesschutzbehörde am Wohnsitz des Kindes für 
Anordnungen über den persönlichen Verkehr. Die Kindesschutzbehörde trifft zu-
dem die geeigneten Massnahmen zum Schutz des Kindes (Art. 307 Abs. 1 ZGB) 
und ernennt, wenn erforderlich, dem Kind einen Beistand (Art. 308 Abs. 1 ZGB). 
Gemäss Art. 314 Abs. 1 ZGB sind die Bestimmungen über das Verfahren vor der 
Erwachsenenschutzbehörde sinngemäss anwendbar.

1.2.2  Nach Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Beschwerde beim zuständigen Gericht er-
hoben werden. Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage seit Mitteilung des Ent-
scheids (Art. 450b Abs. 1 ZGB). 

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1.2.3  Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz beurteilt gemäss § 2b Abs. 1 
lit. a des Einführungsgesetzes zum schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB; 
SRSZ 210.100) Beschwerden gegen Verfügungen und Entscheide der KESB im 
Sinne von Art. 450 ZGB. Anwendbar ist, unter Vorbehalt abweichender Bestim-
mungen des EGzZGB und des Bundesrechts, das Verwaltungsrechtspflegege-
setz (§ 36a EGzZGB).

1.3.1  Die vorliegende Beschwerde gegen den (am 8.4.2021 eingegangenen) 
KESB-Beschluss vom 7. April 2021 wurde am 10. Mai 2021 (= Montag) und da-
mit rechtzeitig innert der 30-tägigen Rechtmittelfrist beim Verwaltungsgericht als 
grundsätzlich zuständiges Gericht eingereicht. 

1.3.2  Zu beachten ist, dass folgende, im angefochtenen KESB-Beschluss be-
handelte Themenbereiche zum Beschwerdegegenstand gehören:

- Regelung des persönlichen Verkehrs (zwischen dem Beschwerdegegner 
als Kindsvater und der betreffenden Tochter, inkl. Transport- und Überg-
abemodalitäten);

- Anweisung an die Kindseltern zum Besuch des Kurses "_________";

- Abstinenznachweise (betr. Beschwerdegegner);

- Zusätzliche Aufgaben für die von der KESB J.________ am 5.11.2020 
eingesetzte Beiständin.

1.3.3  Soweit die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner in der gemein-
samen Eingabe vom 15. Januar 2022 die ersatzlose Aufhebung der von der 
KESB J.________ am 5. November 2020 angeordneten Beistandschaft beantra-
gen, kann darauf zum vornherein nicht eingetreten werden. Denn die Fragestel-
lung, ob die Beistandschaft zu beenden sei, war im vorinstanzlichen Verfahren 
nicht zu prüfen. Im Verfahren vor der Vorinstanz war (abgesehen von der Ausge-
staltung des Besuchsrechts, des erwähnten Kursbesuches sowie der geforderten 
Abstinenznachweise) nur über den Umfang der (Zusatz)Aufgaben der Beistän-
din, nicht aber über die Fortsetzung der Beistandschaft als solche zu befinden. 
Dies dokumentiert auch der Antrag Ziffer 1.2.4 in der Beschwerdeschrift, wonach 
nur die zusätzliche Aufgabe Ziff. 4 lit. c ("Die Eltern bei der Einhaltung der Wei-
sung gemäss Ziff. 2 des vorliegenden Beschlusses zu unterstützen und diese zu 
überwachen"), nicht aber sämtliche Aufgaben der Beiständin aufzuheben seien. 

1.3.4  Bei dieser Sach- und Rechtslage kann das Verwaltungsgericht auf das 
neue Begehren der Kindseltern, wonach die Beistandschaft per 31. März 2022 
ersatzlos zu beenden sei, nicht eintreten. Vielmehr ist diesbezüglich die Sache 
an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit letztere diese Fragestellung unter Ein-

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bezug der geänderten Haltung der Kindseltern prüfen und darüber erstinstanzlich 
befinden kann.

2. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin und des Beschwerdegegners in 
der gemeinsamen Eingabe vom 15. Januar 2022 beinhalten eine geänderte Aus-
gangslage, wonach die Kindseltern aktuell konstruktiv direkt miteinander reden 
sowie eine einvernehmliche Besuchsregelung absprechen und auch umsetzen 
können. Eine solche, grundsätzlich erfreuliche Entwicklung, welche anlässlich 
der mündlichen Verhandlung so nicht erkennbar war, spricht ebenfalls für eine 
Rückweisung der Sache an die Vorinstanz. Im Rahmen der vorliegenden Rück-
weisung wird die Vorinstanz (abgesehen von der geltend gemachten Aufhebung 
der Beistandschaft) insbesondere zu prüfen haben,

- ob der geänderte, in der gemeinsamen Eingabe vom 15. Januar 2022 
präsentierte Sachverhalt nicht nur eine vorübergehende Momentaufnah-
me darstellt, sondern eine Beständigkeit erkennen lässt in dem Sinne, 
dass die Eltern sich darauf konzentrieren, den väterlichen Kontakt mit 
dem Kind in dessen Interesse zu regeln und umzusetzen;

- ob die in der Eingabe vom 15. Januar 2022 von den Kindseltern formulier-
ten Rahmenbedingungen das Kindswohl hinreichend gewährleisten;

- ob dieser geänderte Sachverhalt es rechtfertigt, derzeit von einer Ver-
pflichtung zum Besuch des Kurses "__________" abzusehen;

- und zusammenfassend, ob und gegebenenfalls inwiefern Einwände 
gegen die von den Kindseltern in der Eingabe vom 15. Januar 2022 skiz-
zierte Vorgehensweise zur Ausgestaltung des persönlichen Verkehrs (der 
Tochter zum Kindsvater) bestehen.

3. Für den vorliegenden Rückweisungsentscheid werden keine Verfahrens-
kosten erhoben. Der von der Beschwerdeführerin bezahlte Kostenvorschuss von 
Fr. 500.-- wird ihrem Rechtsvertreter aus der Gerichtskasse zurückerstattet. Im 
Übrigen wird für den vorliegenden Rückweisungsentscheid keine Parteientschä-
digung zugesprochen. Vielmehr werden die Parteikosten - dem Begehren der 
Kindseltern in der gemeinsamen Eingabe vom 15. Januar 2022 entsprechend - 
wettgeschlagen, d.h. die Kindseltern übernehmen je die Kosten des eigenen 
Rechtsvertreters. Für dieses Ergebnis spricht, dass dann, wenn die Kindseltern 
bereits früher die Ausübung des Besuchsrechts einvernehmlich abgesprochen 
hätten, keine gewerbsmässigen Rechtsvertreter benötigt worden wären.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerdesache wird an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit letz-
tere im Sinne der Erwägungen nach Prüfung des geänderten Sachverhalts 
darüber befinden kann, inwiefern der KESB-Beschluss Nr. IIA/001/15/2021 
vom 7. April 2021 (betreffend H.________) abzuändern ist.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von der Beschwerdefüh-
rerin bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 500.-- wird ihrem Rechtsvertreter 
aus der Gerichtskasse zurückerstattet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in 
Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden (Art. 
42 und 72ff. Bundesgesetz über das Bundesgericht, BGG; SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R, inkl. Kopie der gemeinsa-

men Eingabe der Kindseltern vom 15.1.2022)
- die Vertreterin des Beschwerdegegners (2/R, inkl. Kopie der gemeinsa-

men Eingabe der Kindseltern vom 15.1.2022)
- die KESB C.________ (EB, inkl. vorinstanzliche Akten und Kopie der 

gemeinsamen Eingabe der Kindseltern vom 15.1.2022)
- Amtsbeistandschaft 1 (z.H. der Beiständin M.________, inkl. Kopie der 

gemeinsamen Eingabe der Kindseltern vom 15.1.2022)
- und das Departement des Innern (z.K.). 

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 20. Januar 2022