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**Case Identifier:** b4541911-eb3f-52af-af6c-d5ea0d7facad
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-09-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.09.2009 UV 2008/93
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-93_2009-09-08.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/93

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 24.04.2020

Entscheiddatum: 08.09.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 08.09.2009
Art. 6 und 16 UVG. Art. 6 ATSG: Taggeldeinstellung nach Schleudertrauma. 
Abklärung der Arbeitsfähigkeit und der adäquaten Unfallkausalität 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. 
September 2009, UV 2008/93). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_895/2009.

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber und Franz Schlauri;

Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 8. September 2009

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt PD Dr. Dieter Kehl, Poststrasse 22, Postfach 118, 

9410 Heiden,

gegen

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, Postfach, 

3001 Bern,

Beschwerdegegnerin,

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vertreten durch Fürsprecherin Barbara Künzi-Egli, Thunstrasse 84, Postfach 18, 

3074 Muri b. Bern,

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.___ war als Coiffeuse tätig und dadurch bei der Schweizerischen Mobiliar 

unfallversichert, als sie am 17. September 2001 als Lenkerin eines Personenwagens in 

einen Auffahrunfall verwickelt wurde (UV-act. 205). B.___, prakt. Arzt, bestätigte eine 

Erstbehandlung am 18. September 2001 und stellte die Diagnose eines HWS-

Beschleunigungstraumas (UV-act. 115, 121). Die Mobiliar anerkannte ihre 

Leistungspflicht und es wurden ärztliche Behandlungen durchgeführt. In der Folge 

meldete sich die Versicherte im Juni 2003 zum Leistungsbezug bei der 

Invalidenversicherung an (UV-act. 114.130ff). Nach Durchführung von umfangreichen 

weiteren Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht (vgl. UV-act. 119-440) 

eröffnete die Mobiliar dem Rechtsvertreter der Versicherten mit Verfügung vom 8. April 

2008 die Einstellung der Taggeldleistungen auf den 8. April 2003. Auf eine 

Rückforderung der bereits bezogenen Leistungen werde verzichtet (UV-act. 445-448). 

Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (UV-act. 449-451) wies die Mobiliar 

mit Einspracheentscheid vom 11. August 2008 ab (UV-act. 469).

B.       

B.a   Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwalt PD Dr. Dieter Kehl, 

Heiden, für die Versicherte mit Eingabe vom 10. September 2008 Beschwerde mit den 

Anträgen, der Entscheid und die Verfügung vom 8. April 2008 seien aufzuheben. Die 

Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin für alle Folgen des 

Unfalls vom 17. September 2001 die gesetzlichen Leistungen - Pflegeleistungen und 

Kostenvergütungen sowie Geldleistungen: Taggelder, Rente, Integritätsentschädigung, 

Hilflosenentschädigung usw. - zu erbringen, rückwirkend und weiterhin. Die 

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unabhängige medizinische Gutachtenstelle (UMEG) Zürich habe ein interdisziplinäres 

Gutachten erstellt, das wesentlich auf einem Detektivbericht beruhe, den die 

Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin und ihrem Rechtsvertreter vorenthalten 

habe. Das Gutachten sei daher wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs und des 

Fairnessgebots unbeachtlich. Zum Detektivbericht habe er mit Schreiben vom 3. 

Januar 2007 Stellung genommen. Die Beschwerdegegnerin habe es nicht für nötig 

befunden, dieses Schreiben zu beantworten. Alle mit dem Fall befassten Ärzte hätten 

ein Schleudertrauma der HWS diagnostiziert, und die Beschwerdeführerin leide nach 

wie vor an einem typischen Beschwerdebild. Alle Ärzte hätten auch den natürlichen 

Kausalzusammenhang bestätigt. Die Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs 

dürfe erst nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen der IV vorgenommen 

werden. Diese seien aber erst gerade angelaufen. Sodann seien erfolgversprechende 

ärztliche Behandlungen erst kürzlich in Gang gekommen. Die Beschwerdegegnerin 

habe den Fallabschluss und die Adäquanzprüfung somit doppelt verfrüht 

vorgenommen. Der Unfall sei kein leichter, sondern ein mittelschwerer gewesen. Er sei 

eindrücklich gewesen (Vollbremsung, Heckaufprall, Fahrerflucht) und die erlittenen 

Verletzungen seien von besonderer Art (Heckaufprall bei Vollbremsung). Die 

Beschwerdeführerin unterziehe sich fortgesetzt spezifischer, belastender ärztlicher 

Behandlung. Sie leide an erheblichen Beschwerden. Die behandelnden Ärzte 

beanstandeten ärztliche Fehlbehandlungen, welche die Unfallfolgen erheblich 

verschlimmern würden. Der Heilungsverlauf sei schwierig und kompliziert (u.a. 

Schwangerschaft!). Die Beschwerdeführerin sei trotz ausgewiesener Anstrengungen 

(Weiterarbeiten nach dem Unfall, Absolvierung einer Handelsschule im Jahr 2003, 

aktive Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen der IV) nach wie vor arbeitsunfähig.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2008 beantragte Fürsprecherin B. 

Künzi-Egli, Muri bei Bern, für die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Zur 

Begründung bestätigte die Rechtsvertreterin die Ausführungen im angefochtenen 

Entscheid. Auf die weiteren Darlegungen wird in den nachstehenden Erwägungen 

Bezug genommen.

B.c   Mit Replik vom 15. Dezember 2008 bestätigte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin seine Anträge und Ausführungen. In der Duplik vom 14. Januar 

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2009 hielt auch die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin an ihrem Standpunkt 

fest.

B.d   Das Gericht zog die Akten der Invalidenversicherung betreffend die 

Beschwerdeführerin (ab Mitte 2006) bei. Am 17. August 2009 reichte der 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin dazu eine Stellungnahme ein. In der Folge 

reichte er weitere Eingaben vom 24. August 2009 (act. G 29) und vom 2. September 

2009 (act. G 31) ein.

Erwägungen:

1.        

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob die bei der 

Beschwerdeführerin bestehenden gesundheitlichen Probleme für die Zeit nach dem 8. 

April 2003 (Datum der Einstellung der Taggeldleistungen) weiterhin auf den Unfall vom 

17. September 2001 zurückzuführen sind. Die Beschwerdegegnerin legte in den 

Erwägungen des angefochtenen Entscheids (Erw. 3, 4.3, 8) die rechtlichen 

Voraussetzungen des Vorliegens eines natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen physischen und psychischen 

Gesundheitsschädigungen (einschliesslich Schleudertrauma der Halswirbelsäule und 

diesem äquivalenten Verletzungen) und einem Unfall zutreffend dar. Hierauf ist zu 

verweisen.

2.        

2.1    Dr. med. C.___, Neurologie FMH, bestätigte im Bericht vom 20. September 2001 

- neben einem cervico-cephalen und cervico-brachialen sowie thorakalen muskulären 

Schmerzsyndrom - bei der Beschwerdeführerin Schwankschwindel, Licht- bzw. 

allgemeine Reiz-Überempfindlichkeit, Mühe bei der Konzentration und leichte 

Abgeschlagenheit. Die von der Patientin beschriebenen Beschwerden würden gut zu 

einem HWS-Beschleunigungstrauma passen und seien ausschliesslich auf diesen 

Unfall zurückzuführen. Trotz Ausstrahlung in die Oberarme bestehe klinisch-

neurologisch kein Hinweis auf eine Mitschädigung von nervalen Strukturen. Wie weit 

die auffällige Abknickung im posttraumatisch erstellten HWS-Röntgenbild zwischen C4 

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und C5 sowie die leichte Listhesis C4/5 mit dem Unfall in Zusammenhang stünden, sei 

schwierig zu beurteilen. Die Schwere des aktuellen Traumas sei eher nicht genügend, 

um diese HWS-Veränderungen zu verursachen (UV-act. 117-119). Die Berit Klinik 

bescheinigte am 29. August 2002 das Vorliegen eines cervico-cephalen-brachialen 

Syndroms nach Schleudertrauma mit entsprechender Behandlung im Herbst 2001 und 

ab Frühjahr bzw. Sommer 2002 (UV-act. 123). Dr. med. D.___, FMH für Neurochirurgie, 

berichtete am 5. Februar 2003, die Patientin leide immer noch an den Folgen eines 

HWS-Distorsionstraumas. Sie sei seit ca. einem halben Jahr weiterhin 50% 

arbeitsunfähig geschrieben. Radiologisch sei die HWS unauffällig (UV-act. 130f; vgl. 

auch UV-act. 114.121). Eine unfallanalytische Begutachtung durch H.___ ergab gemäss 

Bericht vom 9. März 2003, dass die beim Unfall vom 17. September 2001 aufgetretene 

Krafteinwirkung etwa der 0.5 bis dreifachen Verzögerung, die bei einer Vollbremsung 

aus einer langsamen Rückwärtsfahrt auftreten könne oder der Beschleunigung, die bei 

einem Anstoss eines Autoscooters auf einen stehenden Autoscooter des öfteren 

auftrete und dort auch oft weit überschritten werde, entspreche. Die kollisionsbedingte 

Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) des Fahrzeugs der Beschwerdeführerin habe 

zwischen 2.2 und 7.4 km/h gelegen (UV-act. 295ff). Dr. med. E.___ berichtete am 13. 

Mai und 20. Juli 2003 über die Behandlung der Beschwerdeführerin. Im zweiten Bericht 

stellte er die Diagnose eines cervicocephalen Syndroms bei psychosozialer 

Überlastung und dadurch möglicher Schmerzverarbeitungsproblematik, und kam unter 

anderem zum Schluss, die Behandlung habe nur einen inkonstanten Erfolg gezeigt. Die 

Arbeitsfähigkeit von 50% habe die Beschwerdeführerin immerhin stets einhalten 

können. Daneben habe sie noch an zwei Abenden pro Woche je vier Stunden eine 

Handelsschule besucht. Er könne sich gut vorstellen, dass die Arbeitsfähigkeit langsam 

auf 75% gesteigert werden könne und dies auch zumutbar sei. Bei der letzten 

Untersuchung habe die Beschwerdeführerin im Gegensatz zum Behandlungsbeginn 

eine völlig freie HWS aufgewiesen mit nur diskret artikulären Dysfunktionen und 

keinerlei behandlungsbedürftigen myofascialen Triggerpunkten (UV-act. 132, 134). Im 

Ermittlungsbericht vom 20. Mai 2003 hatte F.___ zusammenfassend festgehalten, die 

Beschwerdeführerin habe während den Beobachtungstagen zu keiner Zeit 

irgendwelche Anzeichen einer körperlichen Behinderung, Ermüdung oder Erschöpfung 

gezeigt. Es habe auch nie eine Schonhaltung beobachtet werden können. Die 

Beschwerdeführerin habe während Stunden beobachtet werden können, wie sie 

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Kunden bedient und dabei alle Aufgaben erledigt habe, welche in einem Coiffeur-Salon 

anfallen würden. Beim Einkaufen habe die Beschwerdeführerin einen Sechserpack 1 ½ 

Liter Wasserflaschen und eine etwa gleich schwere Einkaufstasche ca. 150 Meter weit 

getragen. Obwohl man ihr habe ansehen können, dass es ziemlich schwer gewesen sei 

und sie den Griff gewechselt habe, habe sie keine Rast eingelegt oder irgendeine 

Behinderung beim Tragen gezeigt. Das Pensum der Beschwerdeführerin habe etwa 

dem normalen Pensum einer Coiffeuse entsprochen (drei Tage frei). Sie sei allerdings 

soweit ersichtlich nie voll ausgebucht gewesen. Praktisch an jedem Tag wäre noch ein 

Termin möglich gewesen (UV-act. 206-211; vgl. auch den detaillierten Bericht vom 17. 

Oktober 2006, UV-act. 389-399). Anlässlich einer Befragung durch die 

Beschwerdegegnerin am 6. Juni 2003 teilte die Beschwerdeführerin unter anderem mit, 

sie absolviere (neben einer ca. 50%igen Erwerbstätigkeit) momentan eine 

Handelsschule. Sie müsse viel Zeit investieren, um zu Hause zu lernen. Sie könne 

beschwerdebedingt kein normales Leben führen. Sie habe ihr Geschäft verkauft, weil 

es nicht mehr gegangen sei. Sie werde im Geschäft als Angestellte weiterarbeiten (UV-

act. 224-231; vgl. auch Fragebogen für den Arbeitgeber, UV-act. 114.101). Aufgrund 

von Schwangerschaftskomplikationen bestätigte Dr. med. G.___, FMH für Gynäkologie 

und Geburtshilfe, ab 16. Januar 2004 eine volle und ab 21. Januar 2004 eine 

Arbeitsunfähigkeit von 80% (UV-act. 39, 42). Im April 2004 brachte die 

Beschwerdeführerin eine Tochter zur Welt (UV-act. 155). Das erwähnte 

Arbeitsverhältnis wurde in der Folge auf den 31. Januar 2005 aufgelöst (UV-act. 283).

2.2    In der interdisziplinären Beurteilung der vom Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin vorgeschlagenen (UV-act. 270, 273) UMEG vom 5. Dezember 

2005 wurde unter anderem festgehalten, aus neuropsychologischer Sicht bestünden 

diskrete Schwierigkeiten im visuell-räumlichen Lernvermögen. Es bestünden aber keine 

eigentlichen kognitiven Defizite in den höheren kortikalen Leistungen. Einzig die 

deutliche Verlangsamung, welche sich fast durchwegs in allen Konzentrations- und 

Aufmerksamkeitstests am PC zeige, insbesondere aber die Schwierigkeiten in der 

geteilten Aufmerksamkeit und parallelen Reizverarbeitung würden auf eine leichte 

kognitive Funktionsstörung im Bereich tieferer Strukturen hinweisen, wie sie oft bei 

Patienten mit erlittener HWS-Distorsion sichtbar seien. Durch die Konzentrations- und 

Aufmerksamkeitsreduktion, welche sich vor allem bei Mehrfachbelastung, Ablenkung 

und Stress manifestiere, werde die von der Patientin beklagte erhöhte Ermüdbarkeit 

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und Reizbarkeit verständlich nachvollziehbar. Aus psychiatrischer Sicht sei die 

Patientin völlig unauffällig. Im Neurostatus bestünden keine sensomotorischen Ausfälle 

bzw. keine Hinweise auf eine Läsion im Bereich des peripheren oder zentralen 

Nervensystems. Gemäss rheumatologischer Beurteilung müsse von einem geringen 

Trauma ausgegangen werden. Die Einschränkung der HWS sei vor allem 

schmerzbedingt. Theoretisch könne das bestehende Schmerzbild zu chronifizierten 

Schmerzen führen, welche die Aktivität im Alltag wesentlich einschränken könnten. Bei 

der Patientin habe die Beobachtung im Alltag aber gezeigt, dass sie scheinbar 

problemlos in der Lage sei, sich einen Tag im Geschäft aufzuhalten und danach noch 

einzukaufen und ein 6er-Pack 1 ½ Liter Flaschen sowie eine Einkaufstasche mit nicht 

definiertem Gewicht zu tragen. Das stehe im Gegensatz zur eigenen Aussage der 

Patientin, wonach sie nur drei bis vier Kilo heben könne. Von medizinischer Seite könne 

die wirkliche Belastbarkeit der Patientin aufgrund des Gesamtbildes nicht mehr 

festgelegt werden. Bei den festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen spielten 

überwiegend wahrscheinlich keine unfallfremden Ursachen mit. Die Niederkunft habe 

keinen Einfluss auf die heute geklagten Beschwerden gehabt. Von einer weiteren 

ärztlichen Behandlung sei keine namhafte Besserung zu erwarten. Eine medikamentöse 

Behandlung sei bei Bedarf anzuwenden. Aufgrund der Unfallanalyse, der 

Beobachtungen durch F.___ wie auch der Befunde sei davon auszugehen, dass die 

Patientin eine volle Tätigkeit als Coiffeuse ausüben könnte, wie das auch früher 

möglich gewesen sei. Die Patientin habe noch Nacken/Kopfschmerzen mit 

Verspannung der Muskulatur. Es bestehe aber kein wesentlicher Integritätsschaden 

(UV-137-177, insbesondere 170-175).

2.3    Im Bericht des nerv!zentrum für neurologie, Zürich, vom 13. Januar 2007 wurde 

unter anderem festgehalten, migränetypische Begleitphänomene würden von der 

Patientin negiert, womit eine relevante Migränekomponente unwahrscheinlich sei. 

Bezüglich Kopfschmerzen sei eine mittelbar unfallbedingte Genese der Beschwerden 

wahrscheinlich (UV-act. 438). Dr. C.___ legte im Bericht vom 25. Juni 2007 unter 

anderem dar, er könne sich den Beurteilungen des im Rahmen des UMEG-Gutachtens 

untersuchenden Neurologen als auch denjenigen der Kollegen des Zentrums für 

Neurologie weitgehend anschliessen. Es bestehe seit dem Auffahrunfall vom 17. 

September 2001 ein ununterbrochenes, in den letzten 3 ½ bis 4 Jahren subjektiv etwa 

konstantes cervico-cephales Schmerzsyndrom mit noch deutlicher Einschränkung der 

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Leistungsfähigkeit, vegetativen Symptomen und neuropsychologischen 

Beeinträchtigungen bzw. leichter Persönlichkeitsänderung. Es sei von einer gewissen 

medikamenteninduzierten Schmerzkomponente auszugehen. Sonst gebe es keine 

erkennbare äussere oder auch internistische Beschwerdeursache. Das Sulcus Ulnaris 

Syndrom mache einen Teil der Brachialgie rechts aus, sei aber im Gesamtbild nicht 

wesentlich beteiligt. Es sei bei der langen unfallabhängigen Symptomatik von einer 

nicht ausreichenden medikamentösen bzw. physikalischen Therapie auszugehen. 

Damit sei es einerseits zu einer sehr wahrscheinlichen teilweisen 

medikamenteninduzierten Schmerzverstärkung (Medikamentenübergebrauch) als auch 

zu einer Chronifizierung durch zentrale Fixierung des Schmerzes gekommen. Die 

übrigen Symptome (vegetativ, neuropsychologisch, Persönlichkeit) seien als Folge des 

Schmerzsyndromes/Unfallmechanismus einzuordnen. Es gebe aufgrund der 

Schilderung der Patientin keinen unfallfremden Mechanismus, der zum aktuellen 

Syndrom beigetragen habe (UV-act. 439f).

3.        

3.1    Zu prüfen ist vorweg der Einwand der Beschwerdeführerin, das Gutachten der 

UMEG sei wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Fairnessgebots (Art. 6 

EMRK) unbeachtlich (act. G 1). Im Schreiben vom 3. Januar 2007 führte ihr 

Rechtsvertreter dazu aus, die Beschwerdegegnerin habe der UMEG einen bisher nicht 

bekannten und auch im Aktenverzeichnis nicht erwähnten Bericht von F.___ 

überlassen. Auch am 10. August 2005 sei von diesem Bericht nicht die Rede gewesen. 

Die UMEG-Gutachter hätten die Beschwerdeführerin auch nicht auf diesen Bericht 

angesprochen. Das UMEG-Gutachten sei daher wegen Verletzung des rechtlichen 

Gehörs und des Fairnessgebots (Art. 6 EMRK) unbeachtlich bzw. nichtig. Der Bericht 

von F.___ sei ihm und der Beschwerdeführerin seit dem 3. März 2006 bekannt (UV-act. 

406). - Es ist unbestritten, dass der Bericht von F.___ zwar im Schreiben vom 1. 

Oktober 2004 erwähnt wurde (UV-act. 273), der Beschwerdeführerin jedoch erstmals 

rund drei Jahre nach dessen Erstellung im Rahmen der Beauftragung der UMEG 

effektiv zur Kenntnis gelangte (vgl. UV-act. 341, 342). Auch wenn die Parteien nach Art. 

42 ATSG nicht angehört werden vor Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar 

sind, hätte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin über den Bericht F.___ 

informieren müssen, zumal die Parteien zumindest seit Ende 2003 in regelmässigem 

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Kontakt standen und der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin auch um 

Akteneinsicht ersuchte (vgl. UV-act. 258ff). Indem sie in dieser Situation - aus welchem 

Grund auch immer - der Beschwerdeführerin nur einen Teil der Akten zur Verfügung 

stellte, verletzte sie deren Anspruch auf rechtliches Gehör (vgl. für viele BGE 125 V 

401), was ihr Rechtsvertreter zu Recht rügt. Er beantragt jedoch nicht die Rückweisung 

der Streitsache an die Vorinstanz zur formgerechten Durchführung des 

Beweisverfahrens, sondern die Fortsetzung der von der Beschwerdegegnerin 

eingestellten Ausrichtung von Leistungen (vgl. act. G 1 S. 1). Nach der Rechtsprechung 

kann eine Verletzung des Gehörs als geheilt gelten, wenn das Gericht den 

angefochtenen Entscheid in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht frei überprüfen kann 

(BGE 120 V 362 Erw. 2b). Die Heilung eines allfälligen Mangels soll aber die Ausnahme 

bleiben. Richtet sich im Übrigen das Interesse der betroffenen Person nicht auf eine 

möglichst beförderliche Beurteilung ihres Anspruchs, sondern auf die Durchsetzung 

eines in formeller Hinsicht korrekten Verfahrens, sind die Verfügungen und der 

angefochtene Gerichtsentscheid aufzuheben, ohne dass es darauf ankäme, ob 

Aussicht besteht, dass nach einem richtig durchgeführten Beweisverfahren anders 

entschieden würde (BGE 119 V 208 Erw. 6). Eine Abweichung von dieser Praxis 

erscheint indessen dann als gerechtfertigt, wenn die versicherte Person einer 

materiellen Beurteilung vor einer Zurückweisung den Vorzug gibt (Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. Oktober 2002 i.S. H. A. - R. [IV 

2001/181]). Die Voraussetzungen für eine Heilung der Gehörsverletzung sind konkret 

als erfüllt anzusehen. Wenn die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin im Weiteren 

die Entfernung von Passagen beantragt, bei welchen dem Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin die "Feder entglitten" sei (dabei dürfte es sich vorab um die 

Ausführungen in der Replik auf S. 2 unten handeln), ist festzuhalten, dass die 

erwähnten Passagen inhaltlich nichts zur Erledigung der streitigen Sache beitragen und 

im vorliegenden Entscheid daher auch nicht zitiert werden.

3.2    In materieller Hinsicht ist festzuhalten, dass der Bericht F.___ nicht geeignet ist, 

Umstände zureichend zu belegen, aufgrund welcher abschliessende Aussagen zur 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin möglich wären. Aus dem Bericht ergibt sich 

insbesondere nicht, dass die Beschwerdeführerin ihre Wohnung während des 

Beobachtungszeitraums im Frühling 2003 verliess, um ihren Beruf zu mehr als 50% 

(damalige ärztliche Taxation) auszuüben. Auch wurden im Bericht keine sportlichen 

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Aktivitäten aufgeführt. Die Beschwerdeführerin lässt sodann geltend machen, die im 

Bericht erwähnte Einkaufstasche habe - wie auf dem Video zu sehen sei - Leergut 

enthalten (UV-act. 406). Inwiefern dies zutrifft, lässt sich aufgrund der Bilder nicht 

zweifelsfrei bestimmen. Auf jeden Fall bleibt damit aber das Gewicht der Tasche 

unbewiesen. Der Neurologe Dr. C.___ bemerkte denn auch zutreffend, die 

Glaubwürdigkeit der Darstellung der Patientin sei durch die Aufzeichnungen des 

Dektektivs nicht in Frage gestellt. Vielmehr bestätige er mit seinen Schilderungen die 

wechselnde Leistungsfähigkeit der Patientin, ihre Versuche, sich wieder zu integrieren 

bzw. ihre Leistungsfähigkeit zu forcieren. Naturgemäss habe er weder ihre Schmerzen 

bei der beobachteten Leistung noch die regelmässig danach eingetretenen 

Schmerzfolgen wahrnehmen und damit auch nicht quantifizieren können (UV-act. 439f). 

- Im Entscheid 8C_807/2008 vom 15. Juni 2009 hielt das Bundesgericht fest, durch die 

privatdetektivliche Observation einer versicherten Person sollten Tatsachen, die sich im 

öffentlichen Raum verwirklichten und von jedermann wahrgenommen werden könnten 

(beispielsweise Gehen, Treppensteigen, Autofahren, Tragen von Lasten oder Ausüben 

sportlicher Aktivitäten), systematisch gesammelt und erwahrt werden. Auch wenn die 

Observation von einer Behörde angeordnet worden sei, verleihe sie den 

beobachtenden Personen nicht das Recht, in die Intimsphäre der versicherten Person 

einzugreifen. Anders als bei einer richterlich angeordneten Observation - etwa im 

Rahmen des Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und 

Fernmeldeverkehrs (BÜPF; SR 780.1) - bleibe zudem der strafrechtliche Schutz der 

versicherten Person in dem Sinn bestehen, als die Privatdetektive durch die 

behördliche Anordnung nicht berechtigt würden, strafbare Handlungen zu begehen. 

Ins-besondere habe sich die beauftragte Person an den durch Art. 179  StGB 

vorgegebenen Rahmen zu halten. Im Unterschied zu einer verdeckten Ermittlung im 

Sinn des Bundesgesetzes über die verdeckte Ermittlung (BVE; SR 312.8) sei es nicht 

Sinn und Zweck einer solchen Observation, dass die ermittelnde Person Kontakte zur 

überwachten Person knüpfe, um so in ihr Umfeld einzudringen (Erw. 4.3). Auch wenn 

sich die Observation einer versicherten Person auf den umrissenen Bereich 

beschränke, beschlage sowohl deren Anordnung als auch die Verwertung der 

Ergebnisse den Schutzbereich des Grundrechts des Schutzes der Privatsphäre (Art. 13 

Abs. 1 BV). Dieser Schutz gelte jedoch nicht absolut; vielmehr könnten die Grundrechte 

gemäss Art. 36 BV eingeschränkt werden, wenn eine gesetzliche Grundlage vorliege 

quater

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(Abs. 1), ein öffentliches Interesse an der Einschränkung bestehe (Abs. 2), die 

Einschränkung verhältnismässig sei (Abs. 3) und der Kerngehalt der Grundrechte nicht 

angegriffen werde (Abs. 4). Im Rahmen ihrer Pflicht zur Abklärung des Sachverhalts 

(Art. 43 ATSG) war die Beschwerdegegnerin befugt, Personendaten, wie sie im Bericht 

von F.___ enthalten sind, zu bearbeiten oder von einer Gutachterstelle bearbeiten zu 

lassen, soweit dies für die Beurteilung von Leistungsansprüchen erforderlich war (Art. 

96 lit. b UVG). Dabei ist zu beachten, dass bis Mai 2004 der Haftpflichtfall 

(Privatversicherung) und die UVG-Angelegenheit von der Beschwerdegegnerin 

gemeinsam geführt wurden (vgl. UV-act. 426f). Eine Beschränkung auf bestimmte 

Beweismittel bestand dabei nicht (vgl. BGE 129 V 323 Erw. 3.3.3; BGE 132 V 241). Von 

einer Unbeachtlichkeit des UMEG-Gutachtens wegen Einbezugs des Berichts von 

F.___ in die Würdigung kann bei diesem Sachverhalt nicht ausgegangen werden, zumal 

der Bericht im Ergebnis wie dargelegt keine die Beschwerdeführerin im 

Zusammenhang mit der Leistungsfestlegung belastenden Umstände enthält. Die 

einzige aufgrund des Berichts wirklich bestätigte Tatsache, dass die 

Beschwerdeführerin - zeitlich beschränkt - grössere Gewichte als drei bis vier Kilo zu 

tragen in der Lage war, wird auch von ihr selbst nicht bestritten. Die Frage, ob ein 

begründeter Anfangsverdacht (act. G 27) vorlag, kann unter diesen Umständen 

offenbleiben.

4.        

4.1    Nach Lage der medizinischen Akten (vgl. UV-act. 117-119, 130f, 171) können die 

von der Beschwerdeführerin aktuell angegebenen Beschwerden nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine objektivierbare organische Schädigung 

bzw. strukturelle Veränderung an der Halswirbelsäule zurückgeführt werden, die mit 

dem Unfall vom 17. September 2001 in Zusammenhang zu bringen wäre. Als 

nachgewiesen gelten kann demgegenüber, dass die Beschwerdeführerin anlässlich 

des Unfalls vom 17. September 2001 ein Beschleunigungstrauma der HWS erlitt. Nach 

der Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; 

seit 1. Januar 2007: sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 4. 

November 2005 i/S K. [U 312/05]) muss nicht der gesamte Beschwerdekatalog 

vorliegen, um von einer Unfallkausalität ausgehen zu können. Innerhalb der Latenzzeit 

von drei Tagen nach dem Unfall müssen sich lediglich Nacken- bzw. HWS-

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Beschwerden manifestieren, und nicht auch jene, die typischerweise im Rahmen eines 

Schleudertraumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung auftreten können 

(vgl. Urteil des EVG vom 30. Januar 2007 i/S T. [U 215/05], Erw. 5.3 mit Hinweisen). Ein 

Beschwerdebild, wie es typischerweise nach schleudertraumaähnlicher Verletzung 

auftreten kann, wurde vorliegend für die Zeit nach dem Unfall bestätigt (vgl. UV-act. 

117ff). Die Beschwerdegegnerin anerkannte denn auch vorerst ihre Leistungspflicht.

4.2    Zu klären ist die Frage der unfallbedingten Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin ab 8. April 2003 und der Unfallkausalität der von ihr noch 

geklagten Beschwerden. Dr. E.___ ging im Bericht vom 20. Juli 2003 von einer 

50%igen Arbeitsfähigkeit mit Steigerungspotential auf 75% aus (UV-act. 139). Der 

Neurochirurge Dr. D.___ bescheinigte in den Berichten vom 5. Februar und 25. Juli 

2003 weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 50% sowie die Unfallkausalität der 

Beschwerden (UV-act. 114.121). Aus den medizinischen Akten nicht abschliessend 

ersichtlich ist, ob während der durch Schwangerschaftskomplikationen bedingten 

Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2004 (UV-act. 39, 42) auch eine unfallbedingte 

Arbeitsfähigkeitseinschränkung bestand. Immerhin ist festzuhalten, dass med. pract. 

B.___ nach der Geburt des Kindes (im April 2004) gegenüber der IV am 20. August 

2004 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigte (UV-act. 114.18). Am 27. Juli 2005 hielt 

der Arzt eine fachärztliche Beurteilung für erforderlich, weil er an Bestand und Ausmass 

der geklagten Beschwerden zweifelte und eine vollzeitliche Tätigkeit als erreichbar 

erachtete (UV-act. 114.27 und 114.29). Gestützt auf eine Ende 2005 erfolgte 

Begutachtung bescheinigte die UMEG für die Coiffeusen-Tätigkeit eine 

uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Diese Beurteilung bezieht sich soweit ersichtlich auf 

das Datum der Begutachtung (vgl. UV-act. 170-175). Sowohl aus dem UMEG-

Gutachten als auch aus den zuvor erstellten medizinischen Akten lässt sich somit auf 

jeden Fall keine rückwirkend ab 8. April 2003 gegebene volle Arbeitsfähigkeit ableiten. 

Soweit der Einspracheentscheid und die ihm zugrunde liegende Verfügung vom 8. April 

2008 eine solche bestätigten, können sie nicht aufrecht erhalten werden.

Die UMEG-Gutachter bejahten eine (unfallbedingte) leichte kognitive Funktionsstörung 

sowie Nacken/Kopfschmerzen mit Verspannung der Muskulatur und verneinten 

ausdrücklich das Bestehen von unfallfremden Ursachen (UV-act. 170-175). Der 

Neurologe Dr. C.___ bestätigte im Bericht vom 25. Juni 2007 ebenfalls die 

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Unfallbedingtheit der nach wie vor bestehenden Beschwerden, wobei er sich den 

Beurteilungen des Zentrums für Neurologie (vgl. UV-act. 438) und des UMEG-

Neurologen anschloss (UV-act. 439f). Letzterer hatte in seinem Konsiliarbericht 

festgehalten, die Arbeitsfähigkeit habe nach dem Unfall beschwerdebedingt nicht 

gesteigert werden können (UV-act. 164). Zur Frage der aktuellen Arbeitsfähigkeit 

verwies der UMEG-Neurologe jedoch auf das Hauptgutachten (UV-act. 162). Inwiefern 

das UMEG-Gutachten mit den Teilgutachten nicht vereinbar bzw. nicht interdisziplinär 

verfasst worden sein sollte (act. G 10 S. 3), ist weder aus den Akten ersichtlich noch 

wird dies vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin aufgezeigt. Bei der Feststellung 

der UMEG-Gutachter mit Hinweis auf den Bericht von F.___, wonach die 

Beschwerdeführerin in der Lage gewesen sei, sich einen Tag im Geschäft aufzuhalten 

und in der Folge noch einzukaufen (Tragen eines Sechserpacks 1 ½ Liter Flaschen und 

einer Einkaufstasche mit nicht bestimmbarem Gewicht), war für die Gutachter vorab die 

Folgerung von Bedeutung, dass die Beschwerdeführerin - selbst wenn die erwähnte 

Tasche leer war, wie sie geltend machen lässt (UV-act. 406 und vorstehende Erw. 3.2) - 

grössere Gewichte als 3 bis 4 kg zu tragen in der Lage war bzw. als sie selber angab 

und damit die wirkliche Belastbarkeit nicht zuverlässig eruierbar war (vgl. UV-act. 170). 

Die gesundheitlichen (unfallbedingten) Einschränkungen stellten die Gutachter 

demgegenüber nicht in Frage (UV-act. 171). Sie liessen auch die Frage der 

Arbeitsfähigkeit nicht offen (act. G 10 S. 3), sondern legten diese auf der Basis einer 

zumutbaren körperlichen Mindestbelastbarkeit - bei nicht feststellbarer tatsächlicher 

Belastbarkeit - fest. Im Übrigen begründeten sie ihre Schlussfolgerungen, welchen sich 

wie erwähnt Dr. C.___ in seinem Fachgebiet anschloss, nachvollziehbar. Bei diesem 

Sachverhalt ist jedenfalls ab dem Zeitpunkt der Erstellung des interdisziplinären 

Gutachtens (5. Dezember 2005; UV-act. 177) überwiegend wahrscheinlich von einer 

uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen.

Nachdem der RAD sich im Bericht vom 31. Juli 2007 noch der Beurteilung der UMEG-

Gutachter betreffend das Bestehen einer 100%igen Arbeitsfähigkeit bezogen auf die 

Coiffeusen-Tätigkeit angeschlossen hatte (IV-act. 14-1/2), gab die Beschwerdeführerin 

am 27. Februar 2008 im IV-Verfahren an, dass sie zwar noch schwere Taschen (10-15 

kg) tragen könne, aber am Folgetag Kopf/Nacken/Schulterschmerzen habe (IV-act. 

22-9/11). Hierauf gelangte der RAD am 18. Juli 2008 "unabhängig von einer 

unfallkausalen Betrachtungsweise" zum Schluss, in der Tätigkeit als Coiffeuse sei 

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aufgrund der Beschwerdesymptomatik längerfristig eine 20%ige Einschränkung 

ausgewiesen. Die Eingliederungsfähigkeit sei gegeben (IV-act. 31). Der RAD bestätigte 

damit jenen Arbeitsunfähigkeitsgrad, welcher für die Anordnung von beruflichen 

Massnahmen als Erheblichkeitsschwelle (vgl. dazu z.B. Urteil des EVG vom 18. August 

2004 [I 783/03]) mindestens vorausgesetzt wird. Die Beurteilung des RAD erfolgte ohne 

nähere Begründung und ohne Untersuchung der Beschwerdeführerin. Es besteht damit 

für das vorliegende Verfahren kein zureichender Anlass, von der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung des UMEG abzurücken.

4.3    Der Anspruch auf Übernahme der unfallbedingten Heilungskosten war nicht 

(zumindest nicht explizit) Gegenstand der Verfügung vom 8. April 2008 und des hier zur 

Diskussion stehenden Einspracheentscheids. Nachdem jedoch die 

Beschwerdegegnerin sowohl in der erwähnten Verfügung als auch im angefochtenen 

Entscheid - wenn auch nur "hypothetisch" (Einspracheentscheid S. 14 Ziffer 9) - die 

Adäquanz prüfte und damit implizit von einem Behandlungsabschluss im Sinn von Art. 

19 Abs. 1 UVG ausging, stellt sich die Frage, ob ein solcher zu Recht angenommen 

wurde. Die UMEG-Gutachter erachteten eine namhafte Besserung durch weitere 

Behandlung der Beschwerden als nicht gegeben und empfahlen lediglich eine 

medikamentöse Behandlung bei Bedarf zur Bewahrung des bestehenden Zustands 

oder zur Schmerzlinderung (UV-act. 174). Die Ärzte des Zentrums für Neurologie 

kamen zum Schluss, der Spannungskopfschmerz mit einem wesentlichen Anteil eines 

Analgetikakopfschmerzes sei durch Absetzung der derzeitigen analgetischen 

Medikation (Entgiftung) und mit dem Versuch einer Aspirin-Medikation sowie allenfalls 

mit autogenem Training zu behandeln. Die Berichterstatter erachteten eine mittelbare 

Unfallkausalität der Kopfschmerzen als wahrscheinlich (UV-act. 437f). Eine nähere 

Begründung für diese Feststellung findet sich im Bericht jedoch nicht, und den 

Berichterstattern standen soweit ersichtlich auch nicht die gesamten Akten zur 

Verfügung (UV-act. 437a). Jedenfalls kann aufgrund dieses Berichts die überwiegend 

wahrscheinliche Unfallkausalität des Kopfschmerzes nicht als bewiesen gelten. Eine 

vergleichbare Behandlungsempfehlung gab im Übrigen auch Dr. C.___ ab (UV-act. 

439). Soweit dieser Arzt unter anderem von einer nicht ausreichenden medikamentösen 

Therapie ausging (UV-act. 439), ist festzuhalten, dass im Nachgang zum Unfall eine 

medikamentöse Behandlung wegen des Kinderwunsches - und damit unabhängig vom 

Unfall - nicht möglich war (UV-act. 121). Unter diesen Umständen erscheint nicht mit 

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überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan, dass von einer weiteren (wiederum im 

Wesentlichen medikamentösen) Behandlung eine tatsächliche Verbesserung des 

Gesundheitszustandes - und nicht lediglich eine Aufrechterhaltung des bisherigen 

unfallbedingten Zustandes im Sinn der Darlegungen der UMEG-Gutachter - zu 

erwarten war.

Im Rahmen der Prüfung von Eingliederungsmassnahmen durch die IV erklärte die 

Beschwerdeführerin am 27. Februar 2008, ohne Bestehen einer Behinderung würde sie 

heute eine Erwerbstätigkeit im Ausmass von 40-60% ausüben. Als Hausfrau und 

Mutter von einem Kind (Jg. 2004) sei eine zusätzliche Belastung durch eine 

Erwerbstätigkeit nicht möglich (IV-act. 22-2/11). In der Folge nahm die IV eine 

Haushaltabklärung vor und erstattete am 21. Juli 2008 Bericht (IV-act. 32). Diesen 

Bericht liess die Beschwerdeführerin beanstanden (IV-act. 36). Am 24. Juli 2007 war 

die Abklärung von beruflichen Massnahmen angeordnet worden (IV-act. 34). Deren 

Ergebnis war im Zeitpunkt des IV-Aktenbeizugs durch das Gericht (8. Mai 2009) und 

offenbar auch später (vgl. Eingaben des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vom 

17. August und 2. September 2009) noch ausstehend. Art. 19 Abs. 1 UVG, welcher 

vom Bundesgericht für die Klärung der Frage des Fallabschlusses als sinngemäss 

anwendbar erklärt wurde (BGE 134 V 109 Erw. 4), legt die zeitlichen und sachlichen 

Voraussetzungen für die Prüfung des Rentenanspruchs fest und hat daher einen ganz 

anderen sachlichen Hintergrund als er bei der hier in Frage stehenden 

Adäquanzprüfung vorliegt. Dabei ist zu beachten, dass der Rentenanspruch die - hier 

erst noch zu prüfende - Adäquanz bereits voraussetzt. Diese Bestimmung kann somit 

für die Prüfung des Zeitpunkts des Fallabschlusses jedenfalls nicht unbesehen und 

undifferenziert herangezogen werden. Der Umstand, dass sich, wie dies vorliegend der 

Fall ist, berufliche und andere Massnahmen der IV - aus welchen Gründen auch immer 

- verzögern, kann nicht dazu führen, dass im UV-Verfahren der Fallabschluss zeitlich 

beliebig verschoben und somit die Adäquanz nicht geprüft werden kann. Dies würde 

dazu führen, dass die Unfallversicherer Leistungen unter Umständen ohne Vorliegen 

bzw. Nachweis eines adäquaten Unfallkausalzusammenhangs während langer Zeit 

auszurichten hätten. Eine Verschiebung des Fallabschlusses kann umso weniger in 

Betracht kommen, wenn die Arbeitsfähigkeitsschätzung, auf welche die IV für die 

Anordnung von weiteren Massnahmen abstellte, nicht ohne weiteres begründet 

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erscheint. Es lässt sich demnach nicht beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die 

Adäquanz nach Vorliegen des UMEG-Gutachtens prüfte.

5.        

5.1    Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 

Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es sich hierbei um eine 

anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, trägt - anders als bei der Frage, ob ein 

leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - der 

Unfallversicherer insofern eine Beweislast, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid 

zu seinen Ungunsten ausfällt (RKUV 1992 S. 75 Erw. 4b). Im Rahmen der Prüfung des 

Dahinfallens der Leistungspflicht des Unfallversicherers genügt es mithin für die 

Bejahung des fortbestehenden natürlichen Kausalzusammenhangs, wenn der Unfall für 

die fragliche gesundheitliche Störung immer noch eine Teilursache darstellt. Gemäss 

Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die 

Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die 

Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalls ist. Diese Bestimmung 

beinhaltet eine Durchbrechung des Kausalitätsprinzips für Fälle, in denen ein 

Gesundheitsschaden durch das Zusammenwirken konkurrierender, teils 

unfallbedingter, teils unfallfremder Ursachen bewirkt worden ist (Urteil des EVG vom 

18. Februar 2003 i/S. S., U 287/02, Erw. 4.4). Erachtet das Sozialversicherungsgericht 

die rechtserheblichen tatsächlichen Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer 

Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne Weiterungen - insbesondere 

ohne Anordnung eines Gerichtsgutachtens - abschliessen (RKUV 1997, 281 Erw. 1a).

5.2    Vorliegend ist nach Lage der Akten eine unfallfremde bzw. eine im Vordergrund 

stehende psychische Störung zu verneinen, womit bei der Prüfung der 

Adäquanzkriterien nicht zwischen somatischen und psychischen Gesundheitsschäden 

zu unterscheiden ist. Beim streitigen Auffahrunfall auf der Autobahn (vgl. dazu UV-act. 

186, 196-204, 295-302) handelte es sich um ein Ereignis, dass praxisgemäss bei den 

mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den leichten einzuordnen ist. Das 

Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände und der besonderen 

Eindrücklichkeit des Unfalles (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 10.2.1, S. 127 mit Hinweisen) ist 

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zu verneinen. Was die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen 

anbelangt, hat das Bundesgericht in Erw. 10.2.2 von BGE 134 V 109 präzisiert, dass es 

zur Bejahung dieses Kriteriums einer besonderen Schwere der für die gegebene 

Verletzung typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das 

Beschwerdebild beeinflussen können, bedarf. Davon kann konkret nicht ausgegangen 

werden. Nicht ausgewiesen sind in diesem Kontext erhebliche Verletzungen, welche 

sich die Beschwerdeführerin neben der HWS-Distorsion zuzog. Sodann ist wesentlich 

(vgl. BGE 134 V 109 Erw. 10.2.3), ob nach dem Unfall eine fortgesetzt spezifische, die 

versicherte Person belastende ärztliche Behandlung bis zum Fallabschluss notwendig 

war. Die Beschwerdeführerin wurde nach dem Unfall soweit ersichtlich medikamentös 

bzw. im Rahmen von physikalischen Massnahmen behandelt, wobei allerdings med. 

pract. B.___ wie bereits erwähnt am 16. November 2001 festhielt, eine medikamentöse 

Behandlung sei wegen des Kinderwunsches nicht möglich (UV-act. 117, 121, 147). Im 

Jahr 2002 erfolgte eine Akupunktur- bzw. Massagebehandlung (UV-act. 123). Im 

Februar 2003 empfahl Dr. D.___ die Aufnahme einer medizinischen Trainingstherapie 

(UV-act. 130). In der Folge fanden verschiedene Behandlungsversuche bei Dr. E.___ 

statt (UV-act. 132, 134, 167). Im Mai 2005 berichtete die Beschwerdeführerin 

gegenüber dem neuropsychologischen Konsiliararzt der UMEG, Medikamente 

(Schmerzmittel) nehme sie heute nur noch nach Bedarf und nicht mehr täglich ein. 

Auch besuche sie keine Therapien mehr. Akupunktur und Massagen hätten zwar bis zu 

einem gewissen Punkt Verbesserungen gebracht. Nachdem diese aber stagniert 

hätten, habe sie die Therapien aufgegeben (UV-act. 153f). In Anbetracht dieser 

Aktenlage ist festzustellen, dass nach dem Unfall vom 17. September 2001 bis zum 

Fallabschluss im Dezember 2005 eine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche 

Behandlung nicht als belegt gelten kann, weshalb auch dieses Kriterium zu verneinen 

ist. Sodann könnte eine (dem Unfallversicherer anzulastende) ärztliche Fehlbehandlung 

aus dem Umstand, dass im Nachgang zum Unfall wegen des Kinderwunsches eine 

medikamentöse Behandlung zum Teil unterlassen wurde, nicht abgeleitet werden. Aus 

dem von Dr. C.___ und dem Zentrum für Neurologie erwähnten zeitweiligen 

Medikamentenübergebrauch kann insofern keine erhebliche Verschlechterung der 

Unfallfolgen mit Dauerwirkung abgeleitet werden, als der Übergebrauch vorderhand 

lediglich eine Absetzung/Umstellung der Medikamente bzw. eine "Entgiftung" nötig 

machte (vgl. UV-act. 437a oben, 439). Das Vorbringen, dass ein schwieriger Heilverlauf 

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aus der Schwangerschaft im Jahr 2004 - drei Jahre nach dem Unfall - abzuleiten sein 

soll (vgl. act. G 1 S. 6), erscheint nicht sehr plausibel. Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin macht dazu denn auch keine Ausführungen. Auch dieses Kriterium 

ist dementsprechend als nicht erfüllt anzusehen.

Relevant für die Frage der Adäquanz können im Weiteren in der Zeit zwischen dem 

Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche 

Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen 

und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden 

im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.4). Aufgrund der Akten kann das 

Kriterium der erheblichen (unfallbedingten) Beschwerden - wenn überhaupt - nicht 

vorbehaltlos bejaht werden. Was schliesslich das Kriterium der Arbeitsunfähigkeit 

anbelangt, ist gemäss BGE 134 V 109 Erw. 10.2.7 dem Umstand Rechnung zu tragen, 

dass bei leichten bis mittelschweren Schleudertraumen der HWS (und punkto 

Adäquanzbeurteilung gleich zu behandelnden Verletzungen) ein längerer oder gar 

dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus eher 

ungewöhnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist daher massgebend, 

sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, die zu überwinden die 

versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Gelingt es ihr trotz solcher 

Anstrengungen nicht, ist ihr dies durch Erfüllung des Kriteriums anzurechnen. Konkret 

muss ihr Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder 

optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. Solche Anstrengungen der versicherten 

Person können sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allfälliger 

persönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können Bemühungen um 

alternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätigkeiten 

ins Gewicht fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG 

in erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen 

vermag, kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.7 mit Hinweisen). Im 

Nachgang zum Unfall wurde ärztlicherseits wie dargelegt eine 50%ige Arbeitsfähigkeit 

bescheinigt. Nachdem med. pract. B.___ im Juli 2005 eine fachärztliche Beurteilung als 

erforderlich und eine vollzeitliche Tätigkeit als erreichbar erachtet hatte (UV-act. 114.27 

und 114.29), bestätigten die UMEG-Gutachter im Januar 2006 eine uneingeschränkte 

Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehende Erw. 4.2). Ab Sommer 2002 hatte die 

Beschwerdeführerin eine (nebenberufliche) einjährige Handelsschule besucht und im 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

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Sommer 2003 mit dem Diplom (Note 5.4) abgeschlossen (UV-act. 145, 166). Seit der 

Geburt des Kindes (im April 2004) war sie nach ihren eigenen Angaben Mutter und 

Hausfrau und beabsichtigte einen beruflichen Wiedereinstieg ab Kindergarten- oder 

Schulbesuch der Tochter (UV-act. 166). Bei diesem Sachverhalt ist eine erhebliche, bis 

zum Fallabschluss (Dezember 2005) bestehende Arbeitsunfähigkeit zu verneinen. 

Zusammenfassend ist keines der in BGE 134 V 109 verlangten Adäquanzkriterien 

gegeben, was dazu führt, dass die Adäquanz der nach wie vor geklagten Beschwerden 

mit dem versicherten Unfall zu verneinen ist.

6.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde insoweit teilweise 

gutzuheissen, als für den Anspruch auf Unfalltaggeld erst ab 5. Dezember 2005 (vgl. 

UV-act. 177) von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin 

ausgegangen werden kann. Bis zu diesem Datum sind der Beschwerdeführerin die 

Leistungen somit auszurichten (Leistungseinstellung per 5. Dezember 2005). Soweit 

der Einspracheentscheid vom 11. August 2008 die Verfügung vom 8. April 2008 

hinsichtlich der Taggeldeinstellung auf den 8. April 2003 bestätigt, ist er aufzuheben. Im 

Übrigen ist die Beschwerde aber abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben 

(Art. 61 lit. a ATSG). Die Beschwerdeführerin hat bei diesem Verfahrensausgang 

Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Es rechtfertigt sich, die 

Entschädigung mit Rücksicht auf das Ausmass des Obsiegens auf pauschal Fr. 

2'000.-- festzulegen (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird in dem Sinn teilweise gutgeheissen, dass die 

Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, Leistungen für die Folgen des Unfallereignisses 

vom 17. September 2001 bis 5. Dezember 2005 (Datum der Leistungseinstellung) 

auszurichten. Soweit der Einspracheentscheid vom 11. August 2008 die 

Taggeldeinstellung per 8. April 2003 bestätigte, wird er aufgehoben.

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2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.       Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mit pauschal Fr. 2'000.-- 

(inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 08.09.2009
	Art. 6 und 16 UVG. Art. 6 ATSG: Taggeldeinstellung nach Schleudertrauma. Abklärung der Arbeitsfähigkeit und der adäquaten Unfallkausalität (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. September 2009, UV 2008/93). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_895/2009.

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