# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c9aec900-8547-5e93-8e9e-3df0f0fa317d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.11.2021 C-3438/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3438-2021_2021-11-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3438/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  N o v e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,  

vertreten durch Finareva GmbH,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss an die  

Auffangeinrichtung, Verfügung vom 19. Juli 2021. 

 

 

 

C-3438/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 19. Juli 2021 die A._______ GmbH rückwirkend per 1. Juni 

2020 zwangsweise an die Auffangeinrichtung BVG angeschlossen hat, 

dass die A._______ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin), vertreten 

durch Cornelia Kout, Finareva GmbH, diese Verfügung mit Beschwerde 

vom 27. Juli 2021 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat 

(BVGer-act. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt,  

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG gestützt auf Art. 33 Bst. h VGG 

in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2bis BVG (SR 831.40) Verfügungen gemäss 

Art. 5 VwVG erlassen kann, 

dass hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, weshalb die Be-

schwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig ist, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 14. Septem-

ber 2021 (BVGer-act. 3) zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 

15. Oktober 2021 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel 

nicht eingetreten werde, 

dass der Beschwerdeführerin die Zwischenverfügung vom 14. September 

2021 am 20. September 2021 zugestellt worden ist (vgl. BVGer-act. 4), 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 5), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt 

werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

C-3438/2021 

Seite 3 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass vorliegend auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist, 

dass der obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine 

Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe 

Kosten zugesprochen werden kann (Art. 64 Abs. 1 VwVG), 

dass die obsiegende Vorinstanz als Behörde keinen Anspruch auf Partei-

entschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass auch die unterliegende Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Par-

teientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

  

C-3438/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-

entschädigung zugesprochen.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. Anschluss-Nr. […]; Beilage: Doppel der Be-

schwerde inkl. Beilagen; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-3438/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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