# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a61e9f0-fe2d-5aac-a775-4e11a39a8fbe
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 23.10.2018 I 2018 51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-51_2018-10-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 51

Entscheid vom 23. Oktober 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. _____ 1970, portugiesischer Staatsangehöriger, Vater 
von 2 Söhnen) arbeitete nach seiner Einreise in die Schweiz (1988) bis 
September 2006 für die C.________ AG. Am 15. Mai 2007 ging bei der IV-Stelle 
(wegen Rückenbeschwerden) ein Gesuch für IV-Leistungen ein. Nach 
Abklärungen ermittelte die IV-Stelle einen IV-Grad von 22% und wies mit 
Verfügung vom 6. September 2007 das Leistungsbegehren ab (IV-act. 26). Die 
dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht hinsichtlich des 
Rentenanspruchs mit Entscheid I 2007 253 vom 19. Februar 2008 abgewiesen. 
Hinsichtlich des Anspruchs auf berufliche Massnahmen wurde die IV-Stelle 
angewiesen, eine anfechtbare Verfügung zu erlassen (IV-act. 33). Dagegen 
beschwerte sich A.________ erfolglos beim Bundesgericht (siehe Urteil 
8C_286/2008 vom 23.9.2008 = IV-act. 56). 

Am 28. März 2008 hatte die IV-Stelle A.________ "Berufsberatung und Ab-
klärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten" gewährt (IV-act. 35). Am 
6. Juni 2008 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein 3-monatiges Aufbau-
training beim Werk- und Technologiezentrum Linthgebiet (WTL, Jona, IV-act. 42), 
welches A.________ vom 1. Juli 2008 bis 30. September 2008 absolvierte (IV-
act. 62). Am 12. November 2008 schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnah-
men ab, da sich A.________ nicht arbeitsfähig fühlte (IV-act. 66). 

B. Auf ein erneutes Leistungsbegehren vom 6. April 2009 (IV-act. 67) ist die 
IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Mai 2009 nicht eingetreten (IV-act. 69). Dagegen 
beschwerte sich A.________ beim Verwaltungsgericht (IV-act. 70), worauf die IV-
Stelle die angefochtene Verfügung widerrief (IV-act. 71) und das Beschwerdever-
fahren mit Einzelrichterentscheid vom 10. Juli 2009 als gegen-standslos 
geworden am Protokoll abgeschrieben werden konnte (IV-act. 72). 

In der Folge beabsichtigte die IV-Stelle, eine medizinische Abklärung am 
D.________ durchführen zu lassen (IV-act. 82), derweil A.________ eine Begut-
achtung bei der Z.________ wünschte (IV-act. 84). Im weiteren Verlauf erstattete 
das D.________ am 14. November 2010 ein interdisziplinäres Gutachten (IV-act. 
94). Das Begehren um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verwaltungsver-
fahren wurde von der IV-Stelle mit Verfügung vom 16. Dezember 2010 abgewie-
sen (IV-act. 100). Die dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungs-
gericht mit Entscheid I 2011 17 vom 20. April 2011 abgewiesen (IV-act. 111). 

C. Am 8. Juli 2011 verfügte die IV-Stelle, dass das Begehren um Ausrichtung 
einer Rente abgewiesen werde. Zudem lehnte es die IV-Stelle ab, die unentgelt-
liche Rechtsverbeiständung zu gewähren (IV-act. 119). Eine dagegen erhobene 

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Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht abgewiesen (Entscheid I 2011 117 
vom 18.11.2011 = IV-act. 124).

D. Am 11. Oktober 2012 ging bei der IV-Stelle ein neues Leistungsbegehren 
ein (IV-act. 127). Dr.med. E.________ wies in einem Bericht vom 21. Dezember 
2012 u.a. darauf hin, dass A.________ im Mai 2012 (während 18 Tagen) in der 
AA._______-Klinik hospitalisiert gewesen sei (IV-act. 133). Nach einer Prüfung 
der medizinischen Akten empfahlen die RAD-Ärzte Dr.med. F.________ (Psych-
iatrie FMH) und med.pract. G.________ (Allgemeinmedizin) die Durchführung ei-
ner interdisziplinären Abklärung (IV-act. 141-3/3). Der Begutachtungsauftrag 
wurde dem H.________ (Institut) zugelost (IV-act. 144). Das H.________-
Gutachten wurde am 28. April 2014 erstattet (IV-act. 151). Mit Vorbescheid vom 
25. Juni 2014 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren 
abzuweisen (IV-act. 156). Am 2. September 2014 berichtete Dr.med. I.________  
von einer geplanten arthroskopischen AC-Resektion (IV-act. 160). Der behan-
delnde Psychiater AB.________ teilte der IV-Stelle am 10. September 2014 mit, 
dass er mit dem Ergebnis der H.________-Begutachtung nicht einverstanden sei 
(IV-act. 161). Am 2. Dezember 2014 erhielt die IV-Stelle von der Ehefrau die 
Nachricht, dass sich A.________ bei einem Unfall mit dem Mofa schwer verletzt 
habe, als ihm ein Auto auf der falschen Fahrbahn entgegengekommen sei (IV-
act. 163 i.V.m. 166). Der Aufenthalt im Spital AC.________ dauerte vom 22. No-
vember 2014 bis zum 11. Dezember 2014 (IV-act. 166-5/12). Anschliessend folg-
te eine stationäre Rehabilitation in den Kliniken S.________ bis zum 29. Januar 
2015 (IV-act. 168-5/23). 

E. In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine Verlaufsbegutachtung bei der 
letzten Gutachterstelle. Dieses Verlaufsgutachten wurde vom H.________ (ge-
stützt auf Untersuchungen vom 8.11.2016) am 19. Dezember 2016 erstattet (IV-
act. 200). Eine Rückfrage der zuständigen RAD-Ärztin AD.________ (= IV-act. 
203-9/9) wurde von den H.________-Gutachtern am 20. März 2017 beantwortet 
(IV-act. 206). Mit Vorbescheid vom 20. Juni 2017 teilte die IV-Stelle mit, es sei 
vorgesehen, für den Zeitraum vom 1. November 2015 bis zum 30. September 
2016 einen befristeten Anspruch auf eine ganze IV-Rente zu gewähren (IV-act. 
211). Mit Eingaben vom 21. August 2017 und vom 29. September 2017 oppo-
nierte A.________ gegen den Vorbescheid (IV-act. 214 und 2016). Daraufhin er-
folgte eine weitere Rückfrage bei der Gutachterstelle, welche von den 
H.________-Gutachtern am 4. Januar 2018 beantwortet wurde (IV-act. 219). Mit 
Verfügung vom 14. Mai 2018 hat die IV-Stelle eine befristete ganze IV-Rente für 
den Zeitraum vom 1. November 2015 bis zum 30. September 2016 gewährt (zu-
züglich Kinderrenten für die beiden Söhne, IV-act. 223).

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F. Dagegen liess A.________ fristgerecht am 18. Juni 2018 beim Verwal-
tungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden Anträgen:

1. Die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien dem 
Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen auszurichten, wozu ein 
Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben ist;

2. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuerzusatz zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin.

Des Weiteren beantragte der Beschwerdeführer die Durchführung einer 
öffentlichen Verhandlung.

Mit Vernehmlassung vom 12. Juli 2018 stellte die IV-Stelle den Antrag auf 
(kostenfällige) Abweisung der Beschwerde. 

Am 11. September 2018 fand die vom Beschwerdeführer beantragte öffentliche 
Verhandlung statt.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Invalidität die durch 
einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussicht-
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

1.2 Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist 
Art. 16 ATSG massgebend (Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG). Zur Ermittlung des Inva-
liditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus-
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches Invaliden-
einkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt, das sie erzielen 

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könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches Validenein-
kommen). Die Invalidität ist auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens 
zu bemessen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
erzielen könnte. Nicht entscheidend ist für die Invaliditätsbemessung, ob die ver-
sicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von der ihr 
verbliebenen Erwerbsfähigkeit (ganz oder teilweise) Gebrauch macht. Vielmehr 
ist die Invalidität stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu 
bemessen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit er-
zielen könnte (vgl. Ulrich Meyer/ Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundes-
gerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, N 27 zu Art. 28a IVG). 

1.4.1  Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung sind die Aufgaben von 
Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt 
verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es erstens, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit 
zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter 
Berücksichtigung der subjektiven Beschwerde die Befunde zu erheben und ge-
stützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine 
genuine Aufgabe, wofür die Verwaltung und im Streitfall das Gericht nicht kompe-
tent sind (vgl. BGE 140 V 195, Erw. 3.2 mit Hinweis). 

Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende 
Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsunfähigkeit 
Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substan-
ziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichti-
ge Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen 
der Person noch zugemutet werden können (vgl. BGE 140 V 196 Erw. 3.2 mit 
weiteren Hinweisen).

1.4.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei 
(Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Für den Beweiswert eines 
Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurtei-
lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten be-

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gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder 
die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 
Erw. 5.1). 

1.4.3  In Bezug auf Berichte behandelnder Ärzte darf und soll der Richter der 
Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass allgemein praktizierende Hausärzte 
wie behandelnde Spezialärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, 
weshalb den (unabhängigen) Fachärzten grundsätzlich mehr Gewicht zukommt 
(vgl. BGE 125 V 351 Erw. 3b/cc; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; Urteil des Bundes-
gerichts 9C_395/2016 vom 25.8.2016 Erw. 4.1; 9C_11/2016 vom 22.2.2016 
Erw. 4.3.2). 

1.5 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; vgl. Ueli Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der 
Sozialversicherung, 1999, Rz. 450; BGE 122 II 469 Erw. 4a; Urteil 8C_424/2010 
vom 19.7.2010 Erw. 3.2.3 mit Verweis auf BGE 134 I 148 Erw. 5.3).

2.1 Als Ausgangslage ist im vorliegenden Fall zu berücksichtigen, dass die ge-
sundheitliche Entwicklung des Versicherten bis zum Erlass der Verfügung der IV-
Stelle vom 8. Juli 2011 (mit u.a. Schulter- und Kniebeschwerden sowie somato-
formen Schmerzstörungen) keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
für leidensangepasste Tätigkeiten ergab, weshalb mit dem Gerichtsentscheid 
VGE I 2011 117 vom 18. November 2011 ein Rentenanspruch verneint wurde 
(IV-act. 124). Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

2.2 Der weitere Verlauf umfasst u.a. eine Hospitalisation in der AA._______-
Klinik vom 3. bis zum 21. Mai 2012. Der Versicherte wurde vom Sozialpsychiatri-
sche Dienst (SPD ________) auf freiwilliger Basis der Klinik zugewiesen nach 
häuslicher Gewalt am Vorabend bei schwerer depressiver Symptomatik mit Sui-
zidalität bei psychosozialer Belastungssituation (IV-act. 137-4/4 oben). Dr.med. 
J.________ (Oberarzt der Klinik) stellte folgende Diagnosen (IV-act. 137-2/4):

F32.1 Mittelgradige depressive Episode
G47.31 Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom
F45.40 Anhaltende somatoforme Schmerzstörung

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Für die Dauer des Klinikaufenthaltes wurde eine vollständige Arbeitsunfähigkeit 
attestiert. Hinsichtlich der weiteren Beurteilung wurde auf den nachbehandelnden 
Psychiater med.pract. K.________ verwiesen (IV-act. 137-3/4).

2.3 Des Weiteren wurde am 28. April 2014 das auf Untersuchungen im Februar 
und März 2014 basierende interdisziplinäre H.________-Gutachten erstattet, un-
terzeichnet von Dr.med. L.________ (FMH Allgemeine Innere Medizin/ Fall-
führung), Dr.med. M.________ (FMH Gastroenterologie), Dr.med. Y.________ 
(FMH Orthopädische Chirurge), Dr.med. N.________ (FMH Urologie), Dr.med. 
O.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie) und Dr.med. P.________ 
(FMH Neurologie). Die H.________-Gutachter stellten folgende Diagnosen mit 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (IV-act. 151-33f./55):

1. Mässiggradige medial betonte trikompartimentale Gonarthrose rechts (ICD-10 
M17.3)
- Status nach Arthroskopie mit partieller lateraler Meniskektomie und Resek-

tion von abgerissenen Kreuzbandfasern am 25.3.2008, nach arthrosko-
pisch-assistierter Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes am 2.12.2009 
und nach Arthroskopie mit medialer Meniskusrefixation am 25.3.2013 
(ICD-10 Z98.8)

2. Leichtgradiges subakromiales Rest-Impingement Schulter rechts (ICD-10 
M75.4)
- Status nach Arthroskopie mit Subskapularis-Refixation, Bizepstenodese 

und subakromialer Défilée-Erweiterung am 16.4.2009 (ICD-10 / 98.8)

3. Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne ausstrahlende Sym-
ptomatik (ICD-10 M54.5, M52.2)
- bildgebend leichtgradige degenerative Veränderungen der unteren Len-

denwirbelsäule (ICD-10 M47.85)
- mit pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung in das rechte Bein

4. Chronische Prostatitis mit ausgeprägter Urge-Symptomatik seit ca. 2006 (ICD-
10 41.1)
- mit Nachweis von E. coli 2012

Hinsichtlich Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde u.a. auf eine 
anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), Adipositas (ICD-10 
E66.0/ BMI 36 kg/m2) und ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom hingewiesen 
(IV-act. 151-34/55). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Baugewerbe wie auch 
für jede andere körperlich schwere Arbeit wurde eine vollumfängliche Arbeitsun-
fähigkeit attestiert (IV-act. 151-36/55). Die Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte 
bis mittelschwere, adaptierte Tätigkeiten (ohne Heben und Tragen von Lasten 
über 15 kg, und ohne länger dauernde Zwangshaltungen des rechten Knies und 
ohne repetitive Überkopfarbeiten des rechten Armes) wurde auf 100% veran-
schlagt (IV-act. 151-35/55). 

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2.4 Nachdem der Versicherte am 22. November 2014 als Mofa-Fahrer (mit 
Helm) von einem falsch fahrenden Autolenker angefahren worden war, wurde er 
durch den Rettungsdienst ins Spital AC.________ gebracht und dort am 22. so-
wie am 28. November 2014 operiert (vgl. IV-act. 166-9/12 i.V.m. IV-act. 166-
11/12 und 167-1/4: erstgradige offene Etagenfraktur Oberschenkel links / ORIF 
Condylus medialis links mit Zugschrauben; Knie rechts mit dorsolateraler Instabi-
lität mit lateraler Seitenbandruptur, Ruptur der Sehne biceps femoris, Ausriss 
Tractus iliotibialis/ Naht und Rekonstruktion der Strukturen des dorsolateralen 
Eckes; distale Phalanxfraktur Dig. I Fuss links; Commotio cerebri Grad II).

Im Austrittsbericht der Kliniken S.________ vom 4. Februar 2015, wo sich der 
Versicherte vom 11. Dezember 2014 bis zum 29. Januar 2016 zur Rehabilitation 
aufgehalten hatte, führten die Abteilungsärztin (dipl.med. AE.________) und der 
leitende Arzt (Dr.med. Q.________) u.a. aus, dass der Versicherte mit besserer 
Mobilisation an 2 Unterarm-Gehstöcken, jedoch eingeschränkter Gehgeschwin-
digkeit und Gehstrecke mit weiterhin Beschwerden im Bereich der unteren Ex-
tremität sowie mit persistierender depressiver Symptomatik nach Hause entlas-
sen wurde. Die Arbeitsfähigkeit wurde für die Dauer des Klinikaufenthaltes auf 
0% veranschlagt, während die Arbeitsfähigkeitsschätzung für die Folgezeit den 
nachbehandelnden Ärzten überlassen wurde (IV-act. 168-8/23). 

2.5 Bei einer Verlaufskontrolle vom 27. März 2015 konstatierte Dr.med. 
R.________ (Leitender Arzt der Klinik für Chirurgie, Spital AC.________) persis-
tente belastungsabhängige Schmerzen im Bereich des linken Beines (v.a. Femur 
links, vgl. IV-act. 169-12f./63). Am 24. August 2015 folgte eine weitere Knieope-
ration (mit Entfernung des einliegenden Osteosynthesemateriales im Bereich der 
medialen Femurkondyle Kniegelenk links und Entfernung des Femurnagels mit 
Achskorrektur sowie Arthroskopie des rechten Kniegelenkes mit medialer und la-
teraler Teilmeniskektomie (IV-act. 175). Bei der Verlaufskontrolle vom 23. Sep-
tember 2015 sprach der Operateur Dr.med. R.________ hinsichtlich des Femur-
schaftes von einem guten Verlauf, derweil er im Bereich des rechten Knies von 
einem medizinischen Endzustand mit Restinstabilität und Belastungseinschrän-
kung ausging. Für eine stehende belastende Tätigkeit betrage die Arbeitsun-
fähigkeit aktuell und auf Dauer 100% (IV-act. 175-2/2). Bei der Verlaufskontrolle 
vom 4. November 2015 rechnete Dr.med. R.________ mit einer dauerhaften 
Einschränkung beider Extremitäten; der Versicherte sei seit dem 22. November 
2014 100% arbeitsunfähig (IV-act. 176-2/2). Im Bericht vom 13. Januar 2016 an 
die IV-Stelle veranschlagte Dr.med. R.________ weiterhin eine vollständige Ar-
beitsunfähigkeit bis auf weiteres (IV-act. 180-2/12, Ziff. 1.6). Mit Schreiben vom 
10. Mai 2016 wurde der Versicherte zu einem Standortgespräch eingeladen, 

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welches rund eine Stunde dauerte und der RAD-Ärztin (AD.________) den Ein-
druck vermittelte, dass dem Versicherten eine Arbeitsfähigkeit von rund 50% für 
einfache, sitzend auszuübende Tätigkeiten zuzumuten sei (IV-act. 190-8/9). Im 
Ergebnis schlug sie ein Verlaufsgutachten bei der letzten Gutachterstelle vor (IV-
act. 190-9/9).

2.6 Das von Dr.med. T.________ (FMH Allgemeine Innere Medizin/ Fall-
führung), Dr.med. U.________ (FMH Orthopädische Chirurgie), Dr.med. 
V.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie) und Dr.med. W.________ 
(Facharzt für Neurologie) unterzeichnete H.________-Gutachten vom 19. De-
zember 2016 beinhaltet folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 
(IV-act. 200-38ff./43, Schreibweise gemäss Original):

1. Chronische Kniebeschwerden rechts (ICD-10 T93.3/ M17.3/ Z98.8)
- Status nach arthroskopischer lateraler Teilmeniskektomie, Resektion der 

Plica mediopatellaris und eingerissener Fasern des vorderen Kreuzbandes 
am 25.3.2008 bei grossem lateralem Meniskusriss und alter Ruptur des 
vorderen Kreuzbandes

- Status nach Punktion eines Hämarthros am 29.3.2008
- Status nach arthroskopisch assistierter vorderer Kreuzbandplastik am 

22.2.2009 mittel Patellarsehnenstreifens (Spital AC.________)
- Status nach arthroskopischer medialer Meniskusnaht am 25.3.2013 (Dr. 

AF.________)
- Status nach arthroskopischer medialer Teilmeniskektomie und erneuter 

Naht des medialen Meniskus am 23.9.2013 (Dr. AF.________)
- Status nach Motorradunfall am 22.11.2014 mit hochgradiger dorsolateraler 

Instabilität mit Ruptur des lateralen Seitenbandes sowie der Bizeps femo-
ris-Sehne im Bereich des Fibulaköpfchens, Ausriss des Tractus iliotibialis, 
Elongation und Teilruptur der Popliteussehne sowie Ausriss des lateralen 
Meniskus mitsamt der Kapsel und Luxation

- Status nach Arthrotomie, Reinsertion des ausgerissenen lateralen Menis-
kus, des Kapselbandapparates und Traktus iliotibialis, Naht der Bizeps fe-
moris-Sehne sowie des oberflächlichen Aussenbandes und Augmentation 
mittels modifizierter Larson-Technik mit autologer Semitendinosussehne 
mittels Fiber Tape am 28.11.2014 (Dr. R.________, Spital AC.________)

- Status nach arthroskopischer medialer und lateraler Teilmeniskektomie am 
24.8.2015 (Dr. R.________, Spital AC.________)

- intraoperativer Befund: deutliche anterolaterale Instabilität, Chondromala-
zie Grad I-II lateral und femoropatellär sowie Grad II-III medial

- radiologisch mässiggradige, im Verlauf lateral zunehmende trikomparti-
mentäre Gonarthrose (Röntgen 24.3.2014 und 8.11.2016)

- Klinisch Reizzustand und anterolaterale Instabilität

2. Chronische Beschwerden im Bereich des linken Oberschenkels (ICD-10 T93.1/ 
Z98.8)
- Status nach distaler, erstgradig offener Femurschaftfraktur und Fraktur des 

Condylus medialis im Rahmen eines Motorradunfalles am 22.11.2014
- Status nach offener Reposition des Condylus medialis und Zugschrauben-

Osteosynthese sowie geschlossener Reposition und Osteosynthese mittels 

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dynamisch verriegelten Femurmarknagels am 22.11.2014 (Dr. 
AG.________, Spital AC.________)

- Status nach schmerzhafter non-union des Femur
- Status nach Entfernung des Osteosynthesematerials, Achsenkorrektur und 

Re-Osteosynthese mittels Femurmarknagels am 24.8.2015 (Dr. 
R.________, Spital AC.________)

- Radiologisch abgeschlossene ossäre Konsolidation ohne Hinweis für Im-
plantatlockerung (Röntgen 14.9.2016)

- Klinisch Beinverkürzung von 1 cm, diskret verminderte Knieflexion sowie 
mögliche mediale und laterale Meniskusläsion

3. Chronische Schulterbeschwerden der dominanten rechten Seite (ICD-10 
M75.4)
- Status nach Schulterarthroskopie mit Refixation der Subskapularissehne, 

Bizepstenodese und subakromialer Dekompression am 16.4.2009 bei 
traumatischer Ruptur der Subskapularissehne und Bizepsluxation

- Status nach Schulterarthroskopie, ventraler Arthrolyse, subakromialer De-
kompression, knöcherner Akromioplastik und Resektion des Akromioklavi-
kulargelenkes am 23.9.2014 bei subakromialen Impingement und sympto-
matischer Arthrose des Akromioklavikulargelenkes (Dr. I.________)

- Klinisch bis auf subakromiales Impingement regelrechter Befund

4. Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5)
- Status nach periduraler Infiltration LWK 3/4 6/2004, 7/2004 und 10/2006
- Status nach postpunktionellem Schmerzsyndrom nach Periduralinfiltration 

10/2006
- Radiologisch leichtgradige, im Verlauf etwas zunehmende degenerative 

Veränderungen der unteren Lendenwirbelsäule (Röntgen 24.3.2014 und 
8.11.2016)

- Residuelles radikuläres Syndrom S1 rechts

Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erwähnten die H.________-
Gutachter (IV-act. 200-40/43):

1. Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
2. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)

- pseudoradikuläre Schmerzausstrahlung rechtes Bein (ICD-10 R52.2) und 
funktionelle Hemihypästhesie rechts (ICD-10 R20.8)

3. Obstruktives Schlafapnoesyndrom (ICD-10 G47.31)
- CPAP-Therapie
- bei Diagnose 5.2.4 (siehe nachfolgend)

4. Adipositas mit BMI von 38 kg/m2 (ICD-10 E66.0)
5. Arterielle Hypertonie (ICD-109 I10)
6. Leberwerterhöhung unklarer Ätiologie (ICD-10 R74.8)

- DD: ethylisch bedingt/bei Steatosis hepatis/medikamentös induziert
7. Status nach Fraktur der Endphalanx Dig I Hand links am 22.11.2014 (ICD-10 

T92.2)
8. Benigne Prostatahyperplasie (ICD-10 N40)

11

2.7 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als Maurer 
sowie für jede andere, körperlich mittelschwere bis schwer belastende und über-
wiegend stehend und gehend zu verrichtende Tätigkeiten veranschlagten die 
H.________-Gutachter ein vollständige Arbeitsunfähigkeit, während körperlich 
sehr leichte, angepasste Tätigkeiten als zu 100% zumutbar erachtet wurden (IV-
act. 200-41/43). 

2.8 Nach einer Verlaufskontrolle vom 11. Januar 2017 berichtete Dr.med. 
R.________ dem Hausarzt Dr.med. E.________, dass langfristig mit einer hoch-
gradigen Funktions- und Belastungseinschränkung aufgrund des Unfalles vom 
22. November 2014 gerechnet werden müsse; daher sei weiterhin von einer Ar-
beitsunfähigkeit von 100% auszugehen (IV-act. 202-2/2). Am 10. Mai 2017 nahm 
Dr.med. R.________ eine Abschlussuntersuchung vor. Auf das damals festge-
stellte Ergebnis sowie auf die entsprechende Stellungnahme der H.________-
Gutachter vom 4. Januar 2018 ist nachfolgend näher einzugehen.

3. Eine gerichtliche Würdigung der vorliegenden Akten sowie der während der 
gerichtlichen Verhandlung gewonnenen Erkenntnisse zeitigt die nachfolgend 
dargelegten Ergebnisse.

3.1 Nach den vorliegenden Akten wurde der Versicherte in den vergangenen 
Jahren insgesamt dreimal im Rahmen einer MEDAS-Begutachtung interdiszi-
plinär untersucht (D.________-Gutachten vom 14.11.2010 = IV-act. 94; 
H.________-Gutachten vom 28.04.2014 = IV-act. 151; H.________-
Verlaufsgutachten vom 19.12.2016 = IV-act. 200). Rund 7 Monate nach dem 2. 
MEDAS-Gutachten (am 22.11.2014) hatte der Versicherte einen Verkehrsunfall 
erlitten, welcher (aufgrund der unfallbedingten Beeinträchtigungen und statio-
nären Rehabilitationen) zur Folge hatte, dass die Vorinstanz für den Zeitraum 
vom 1. November 2015 bis zum 30. September 2016 eine befristete ganze IV-
Rente gewährte. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist insbesondere, ob über 
den 30. September 2016 hinaus ein Rentenanspruch besteht (oder nicht).

3.2 In Anbetracht von drei interdisziplinären Gutachten ist grundsätzlich zu er-
warten, dass der Versicherte in medizinischer Hinsicht ausreichend untersucht 
wurde. Dafür spricht sodann auch, dass die Vorinstanz zweimal eine Rückfrage 
bei den H.________-Gutachtern veranlasste (vgl. die Rückfrage vom 13.3.2017 = 
IV-act. 204-1/4 i.V.m. IV-act. 203-9/9, mit Antwort vom 20.3.2017 = IV-act. 206; 
vgl. Rückfrage vom 14.11.2017 = IV-act. 218-1/4 mit Antwort der H.________-
Gutachter vom 4.1.2018 = IV-act. 219). 

12

3.3.1  Beim dritten MEDAS-Gutachten (vom 19.12,2016) fällt auf, dass es 
gemäss den H.________-Gutachtern im Vergleich zum zweiten MEDAS-
Gutachten (vom 28.4.2014) "zu keiner quantitativen Veränderung der Arbeits-
fähigkeit gekommen" sei (vgl. IV-act. 200-41/43, Ziff. 6.3). Die Folgen des am 22. 
November 2014 erlittenen Motorradunfalls würden nur "vorübergehend eine 
höhergradige" Arbeitsunfähigkeit "bis aufgehobene Arbeitsfähigkeit" begründen. 
Spätestens seit der am 14. September 2016 dokumentierten Konsolidation der 
Femurfraktur könne wieder von einer zeitlich und leistungsmässig uneinge-
schränkten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten leichten Tätigkeit ausgegangen 
werden (IV-act. 200-41/43, Ziff. 6). 

3.3.2  Demgegenüber führte Dr.med. R.________ nach einer Untersuchung des 
Versicherten am 11. Januar 2017 (d.h. nach dem 3. MEDAS-Gutachten vom 
19.12.2016) in einem Bericht vom 13. Januar 2017 an den Hausarzt Dr.med. 
E.________ u.a. aus, dass der Patient aufgrund der Unfallfolgen weiterhin "durch 
Schmerzen, Instabilität und Funktionseinschränkung hochgradig beeinträchtigt" 
sei (IV-act. 202-1/2 unten). Langfristig müsse mit einer hochgradigen Funktions- 
und Belastungseinschränkung aufgrund des Unfalles vom 22. November 2014 
gerechnet werden, weshalb die Arbeitsunfähigkeit weiterhin 100% betrage (IV-
act. 202-2/2 Mitte).

3.3.3  Daraufhin veranlasste die RAD-Ärztin AD.________ eine Rückfrage bei 
den MEDAS-Gutachtern, welche allerdings explizit nur die Arbeitsfähigkeit für 
den Zeitraum von November 2015 bis August 2016 betraf (vgl. IV-act. 203-9/9 in 
fine und IV-act. 204-1/4). In der Antwort vom 20. März 2017 bescheinigten die 
H.________-Gutachter für den Zeitraum vom 22. November 2014 bis 14. Sep-
tember 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (IV-206). Zur Thematik, wonach 
Dr.med. R.________ weiterhin eine massgebliche Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit anerkannte (vgl. vorstehend Erw. 3.3.2), nahmen die Gutachter (damals 
noch) nicht Stellung (weil die IV-Stelle es zunächst unterliess, den neuen, ihr am 
29. Januar 2017 zur Kenntnis gebrachten Arztbericht von Dr.med. R.________ 
den Gutachtern zu unterbreiten).

3.3.4  Am 10. Mai 2017 nahm Dr.med. R.________ eine Abschlussuntersuchung 
hinsichtlich der Folgen der Kombinationsverletzung nach dem Motorfahrzeugun-
fall vom 22. November 2014 vor. Als medizinischer Endzustand veranschlagte er 
im Bericht vom 11. Mai 2017 (an den Hausarzt Dr.med. E.________) eine persis-
tente Instabilität in beiden Kniegelenken sowie belastungsabhängige Schmerzen 
im Bereich des proximalen Femurs auf der linken Seite und eine schmerzhafte 
Insuffizienz der kurzen Glutealmuskulatur. Dadurch seien das Gangbild und die 

13

Mobilität hochgradig eingeschränkt. Die Mobilisation mit zwei Rahmenorthesen 
und zwei Gehstöcken sei hier ausreichend. Im Übrigen sei es Sache der Unfall-
versicherung bzw. der Haftpflichtversicherung, den Patienten für eine Begutach-
tung aufzubieten und eine Rentenzahlung für den verbleibenden Schaden festzu-
legen (IV-act. 209).

3.3.5  Am 14. November 2017 unterbreitete die IV-Stelle den H.________-
Gutachtern die zwischenzeitlich eingegangenen Berichte von Dr.med. 
R.________ (vom 13.1.2017 und vom 11.05.2017). In der Antwort vom 4. Januar 
2018 nahmen Dr.med. U.________ (FMH Orthopäd. Chirurgie) und Dr.med. 
X.________ (Ärztliche Leitung) dahingehend Stellung, dass die beiden Berichte 
von Dr.med. R.________ etwas widersprüchliche Einschätzungen beinhalten 
würden, welchen nicht zuletzt aufgrund der Begutachtungsergebnisse (vom 
19.12.2016) klar nicht gefolgt werden könne, zumal der Explorand bereits damals 
seine Beschwerden auffallend diffus und widersprüchlich geschildert habe, so 
dass der Leidensdruck nur schwer nachzuvollziehen sei. Zusammenfassend 
würden aus den von Dr.med. R.________ angeführten klinischen und radiologi-
schen Befunden keine Faktoren hervorgehen, welche gegen die im H.________-
Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit (von 100%) für körperlich sehr leichte, 
überwiegend sitzende Verrichtungen sprechen würden. Abgesehen davon sei im 
Abschnitt 4.2.8 des H.________-Gutachtens dargestellt, dass Dr.med. 
R.________ am 13. Februar 2016 sitzende Verrichtungen als zumutbar angege-
ben habe. Am 16. September 2016 habe er von einer „leicht konsolidierten“ Si-
tuation bei achsengerecht komplett verheilter linksseitiger Femurfraktur gespro-
chen und nur stehende und belastende Verrichtungen als auf Dauer nicht mehr 
möglich bezeichnet (vgl. IV-act. 219-2/2).

3.3.6  Was diesen Hinweis anbelangt, wonach Dr.med. R.________ am 16. Sep-
tember 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für eine stehende und belas-
tende Tätigkeit der unteren Extremitäten attestiert habe (IV-act. 195-2/2), kann 
daraus - entgegen der sinngemässen Argumentation der H.________-Gutachter 
- keine 100%ige Arbeitsfähigkeit für rein sitzende Tätigkeiten abgeleitet werden. 
Denn in diesem Bericht vom 16. September 2016 betonte Dr.med. R.________, 
"nach erneuter radiologischer und Verlaufskontrolle in 6 Monaten werde ich hier 
den Femurnagel auf der linken Seite entfernen". Nach dieser Operation sollte das 
Heilverfahren abgeschlossen werden und "die Unfallfolgen durch die Unfallversi-
cherung festgelegt werden" können (IV-act. 195-2/2). Mit dieser Formulierung 
liess der Operateur durchblicken, dass relevante Unfallfolgen verbleiben werden, 
deren Ausmass noch nicht abgeschätzt werden könne, wie dies der gleiche Arzt 
am 15. März 2016 prognostisch beurteilt hatte (vgl. IV-act. 187-2/2). Im Einklang 

14

damit steht auch die Einschätzungen der RAD-Ärztin AD.________ vom 9. März 
2016 (IV-act. 183-8/8) und vom 2. Mai 2016 (vgl. IV-act. 188-8/8):

(Stellungnahme vom 9.3.2018)
Dr. R.________ spricht von einer höheren Leistungseinschränkung, was auch 
nachvollziehbar ist.
Genau beziffert wird das aber nicht.
Von der versicherungsmedizinischen Sichtweise aus kann hier mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit von einer ca. 50% AF behinderungsangepasst ausgegangen 
werden. Im ersten Jahr nach dem Unfall bis etwas Ende Dez. 2015 wird die AUF 
100% gewesen sein, für jegliche Tätigkeit. (…)

(Stellungnahme vom 2.5.2016)
Der Verlauf ist zäh und unbefriedigend. Eine AUF wird resultieren. Klar ist nicht wie 
hoch. Dr. R.________ spricht von höhergradigen Unfallfolgen (Motorradunfall 
11/14) und Orthesenbedarf re. Im letzten Protokolleintrag hatte ich eine 50% AUF 
vermutet (…) 

3.3.7 Hinsichtlich der Stellungnahme der H.________-Gutachter vom 4. Januar 
2018, wonach Dr.med. R.________ am 13. Februar 2016 sitzende Verrichtungen 
als zumutbar angegeben habe, ist klarzustellen, dass ein solcher Bericht vom 13. 
Februar 2016 nach der Aktenlage weder existiert, noch in der im H.________-
Verlaufsgutachten (vom 19.12.2016) detailliert wiedergegebenen Auflistung der 
vorhandenen Akten enthalten ist (vgl. IV-act. 200-7/43 oben). Soweit in der 
H.________-Stellungnahme vom 4. Januar 2018 (sowie unter Ziffer 4.2.8 des 
H.________-Gutachtens vom 19.12.2016) nicht ein Bericht vom "13.2.2016", 
sondern das Ergebnis der Sprechstunde vom "13.1.2016" angesprochen werden 
sollte, verhält es sich so, dass dem entsprechenden Bericht von Dr.med. 
R.________ zur Untersuchung des Versicherten in der Sprechstunde vom 13. 
Januar 2016 keine Aussage zur Arbeitsfähigkeit in einer rein sitzenden Tätigkeit 
zu entnehmen ist. Im Gegenteil vertrat Dr.med. R.________ den Standpunkt: "Im 
Grossen und Ganzen bleibt hier jedoch eine hochgradige Belastungs- und Funk-
tionseinschränkung bestehen" (IV-act. 182).

3.3.8  Bei dieser Sachlage (wonach die H.________-Gutachter aus den Angaben 
des Operateurs Dr.med. R.________ nach dem Gesagten unzutreffende 
Schlussfolgerungen ableiteten, vgl. vorstehend) vermag das vorinstanzliche Vor-
gehen, gestützt auf die Einschätzung der H.________-Gutachter von einer 
100%igen Arbeitsfähigkeit für sehr leichte, angepasste Tätigkeiten auszugehen, 
einer gerichtlichen Überprüfung nicht standzuhalten. 

3.4 Für das gleiche Ergebnis spricht aber auch die aktenkundige Insuffizienz 
der kurzen Glutealmuskulatur (IV-act. 216-6/6), welche mit einer stundenlangen 
sitzenden Tätigkeit nicht ohne weiteres vereinbar wäre. Vielmehr ist bei Proble-

15

men mit der Gesässmuskulatur mindestens mit einem vermehrten Pausenbedarf 
zu rechnen (zumal stehende und gehende Tätigkeiten auch nach Einschätzung 
der H.________-Gutachter unzumutbar sind), was mit der Annahme einer 
100%igen Arbeitsfähigkeit grundsätzlich nicht vereinbar wäre.

3.5 Hinzu kommt, dass die sinngemässe Argumentation der H.________-
Gutachter, wonach bis zum 14. September 2016 eine vollständige Arbeitsun-
fähigkeit (auch für leidensangepasste Tätigkeiten) anerkannt werde (IV-act. 206), 
derweil anschliessend eine vollständige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 
Arbeiten bestehe, nicht zu überzeugen vermag. Es leuchtet nicht ein, weshalb - 
namentlich auch in Anbetracht der vom Operateur mehrfach betonten Unfallrest-
folgen - von einem Monat zum nächsten ein Wechsel von einer vollständigen Ar-
beitsunfähigkeit zu einer vollständigen Arbeitsfähigkeit zumutbar gewesen sein 
soll. Dies gilt erst recht, als die konsultierte RAD-Ärztin im betreffenden Jahr 
2016 nicht nur einmal eine Arbeitsfähigkeit von 50% für behinderungsangepasste 
Tätigkeiten veranschlagte (vgl. IV-act. 183-8/8 und 188-8/8) und nach dem rund 
einstündigen Standortgespräch mit dem Versicherten vom 20. Juli 2016 (und 
mithin rund 9 Wochen vor dem Stichtag der H.________-Gutachter) eine Arbeits-
fähigkeit von 50% für einfache, sitzend auszuführende Arbeiten postulierte (vgl. 
IV-act. 190-8/9). Dass die gleiche RAD-Ärztin am 10. Januar 2017 von ihrer ur-
sprünglichen Einschätzung abwich und der Einschätzung der H.________-
Gutachter folgte (IV-act. 201-8/8), gereicht dem Versicherten hier nicht zum 
Nachteil, weil wie erwähnt die H.________-Gutachter unzutreffende Schlussfol-
gerungen aus den Angaben des Operateurs zogen, was von der RAD-Ärztin 
nicht erkannt wurde.

3.6 Im Lichte all dieser Erwägungen würde sich an sich die Frage nach einer 
erneuten interdisziplinären Begutachtung stellen. Nachdem indes bereits drei 
MEDAS-Gutachten vorliegen und nach der Aktenlage die erwähnte RAD-Ärztin 
bereits nach dem zweiten MEDAS-Gutachten Hemmungen hatte, noch ein drittes 
MEDAS-Gutachten einzuholen (vgl. IV-act. 188-8/8), drängt es sich auf, über den 
massgebenden Arbeitsfähigkeitsgrad nach Massgabe der konkreten Aktenlage 
verbindlich zu entscheiden. Dabei steht eine Anlehnung an die ursprüngliche 
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die konsultierte RAD-Ärztin (50% für 
leichte sitzende Tätigkeiten) im Vordergrund, zumal die im Spruchkörper mitwir-
kenden Ärzte eine solche Beurteilung in Anbetracht des gerichtlichen An-
hörungsergebnisses als wesentlich realistischer beurteilen als das (wenig über-
zeugende) H.________-Ergebnis. Hinzu kommt, dass das dargelegte Ergebnis 
unmissverständlich auch Züge einer vermittelnden Vergleichslösung aufweist, 
welche den Besonderheiten des konkreten Einzelfalles und damit letztlich auch 

16

einer Einzelfallgerechtigkeit Rechnung trägt. Anzufügen ist, dass die bei der 
Festlegung des verbliebenen Arbeitsfähigkeitsgrades bereits berücksichtigten 
Aspekte (wie vermehrter Pausenbedarf, verminderte Leistungsfähigkeit u.a. we-
gen belastungsabhängigen Schmerzen etc.) nicht nochmals im Einkommensver-
gleich bei der Beurteilung der Fragestellung eines leidensbedingten Abzuges 
herangezogen werden dürfen.

4.1 Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich, den massgebenden Arbeitsfähig-
keitsgrad für (sehr) leichte, leidensangepasste Tätigkeiten auf 50% festzulegen.

4.2 Das in der angefochtenen Verfügung berücksichtigte Valideneinkommen 
von Fr. 71'814.90 (per 2015) wurde vom beanwalteten Beschwerdeführer vor 
Verwaltungsgericht nicht in Frage gestellt, weshalb sich weitere Ausführungen 
dazu erübrigen.

4.3 Hinsichtlich des Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz auf das aus 
der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2014) hergeleitete Einkommen 
für männliche Arbeitnehmer in einer einfachen und repetitiven Tätigkeit bei einer 
durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden ab, was als Ausgangs-
wert einen unbestrittenen Jahresbetrag (per 2015) von Fr. 66'633.-- ergibt. Davon 
sind bei einem massgebenden Arbeitsfähigkeitsgrad von 50% Fr. 33'316.50 zu 
berücksichtigen. Anhaltspunkte für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug 
sind hier nicht gegeben (vgl. auch vorstehend Erw. 3.6 in fine).

4.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 71'814.90 und einem Invalidenein-
kommen von Fr. 33'316.50 resultiert ein massgebender Invaliditätsgrad von auf-
gerundet 54% (71'814.90 minus 33'316.50 = 38'498.40; 38'498.40 : 71'814.90 x 
100 = 53.60). Damit besteht für den Zeitraum ab 1. Oktober 2016 Anspruch auf 
eine halbe IV-Rente. Die Festlegung der nachzuzahlenden Rentenbeträge ist 
Sache der Verwaltung.

5.1 Aus all diesen Gründen ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen und die 
angefochtene Verfügung vom 14. Mai 2018 entsprechend abzuändern, als nebst 
dem unbestrittenen Anspruch auf eine ganze IV-Rente (1.11.2015 bis 30.9.2016) 
für den Zeitraum ab 1. Oktober 2016 ein Anspruch auf eine halbe IV-Rente ge-
währt wird.

5.2 Diesem Ergebnis entsprechend gehen die Verfahrenskosten zu Lasten der 
Vorinstanz. Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf Rückerstattung des von ihm 
bezahlten Kostenvorschusses.

17

Zudem hat die Vorinstanz dem beanwalteten Beschwerdeführer eine Parteien-
tschädigung zu entrichten. Das Honorar wird in Beachtung des kantonalen Ge-
bührentarifs für Rechtsanwälte (SRSZ 280.411), der für das Honorar im Verfah-
ren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- 
vorsieht, sowie unter Beachtung der in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Krite-
rien (Wichtigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeits-
leistung sowie notwendiger Zeitaufwand) und in Ausübung des pflichtgemässen 
Ermessens auf Fr. 2'500.-- (inkl. MwSt und Auslagen) festgelegt.

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit im Sinne der Erwägungen gutgeheissen, als 
festgehalten wird, dass der Beschwerdeführer für den Zeitraum ab 1. Okto-
ber 2016 Anspruch auf eine halbe IV-Rente hat. Die Festlegung der nach-
zuzahlenden Rentenbeträge ist Sache der Verwaltung.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Vorinstanz 
auferlegt, derweil der Beschwerdeführer Anspruch auf Rückerstattung des 
bezahlten Kostenvorschusses hat. Dies wird zahlungsverkehrsmässig so 
umgesetzt, so das Gericht den erhaltenen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- 
einbehält und die Vorinstanz dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 
noch Fr. 500.-- zu entrichten hat.

3. Dem beanwalteten Beschwerdeführer wird zulasten der Vorinstanz eine 
Parteientschädigung von Fr. 2'500.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 23. Oktober 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. November 2018