# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d66bbf2b-6c9c-5b17-b4ac-e4568b1c5c70
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-07-06
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 06.07.2006 BK 2006 30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_BK-2006-30_2006-07-06.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 06. Juli 2006 Schriftlich mitgeteilt am: 
BK 06 30

Entscheid
Beschwerdekammer

Vorsitz Vizepräsident Bochsler
Richter Rehli und Hubert 
Aktuar Blöchlinger

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In der strafrechtlichen Beschwerde

des Dr. X., Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Ivo 
Zellweger, AZ Hochhaus, Stadtturmstrasse 19, 5401 Baden,

gegen

die Ablehnungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 3. Mai 2006, 
in Sachen gegen Z., Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. 
Andrea Brüesch, Werkstrasse 2, 7000 Chur, 

betreffend fahrlässige Körperverletzung,

hat sich ergeben:

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A.1. Am 2. Februar 2005 fuhr eine Skigruppe, die aus den deutschen 
Staatsangehörigen A., B., C. und X. bestand und vom Bergführer Z. geführt 
wurde, vom Weissfluhjoch über die Schwarzseealp und anschliessend 
ausserhalb der markierten Piste Richtung Klosters. Bei allen Personen handelte 
es sich um erfahrene Skiläufer, die schon im Vorjahr unter der Leitung von Z. 
Skitouren unternahmen. Im bewaldeten Gebiet zwischen Klosters und Davos 
führte die Tour über einen unbewachten, zwischen den Stationen Laret und 
Cavadürli liegenden und beidseitig mit dem Vortrittssignal (einfaches 
Andreaskreuz) signalisierten Bahnübergang. Bei der Überquerung des 
Bahnübergangs kam es in der Folge zu einer Kollision zwischen dem an vierter 
Stelle fahrenden X. und einem von D. geführten Steuerwagen der RhB. X. wurde 
über hundert Meter vom Zug mitgeschleift und erlitt dabei schwere Verletzungen. 
Die sowohl über die Einsatzzentrale wie auch die Zugleitstelle Klosters 
aufgebotene Kantonspolizei nahm am Unfallort erste Erhebungen vor. 

2. Im Februar 2005 machte die RhB bei der Kantonspolizei Graubün-
den eine bahnpolizeiliche Anzeige nach den Bestimmungen des Bundesge-
setzes betreffend Handhabung der Bahnpolizei wegen Störung des Eisenbahn-
betriebs. Am 27. April 2005 erstatte der Rechtsvertreter von X. namens seines 
Mandanten Strafanzeige gegen das verantwortliche Bahnpersonal sowie gegen 
Z. wegen fahrlässiger Körperverletzung. 

3. Nach diversen weiteren polizeilichen Abklärungen wurden die 
Akten am 26. Mai 2005 der Staatsanwaltschaft Graubünden überwiesen. 

B.1. Die Staatsanwaltschaft Graubünden eröffnete daraufhin am 27. Mai 
2005 eine Strafuntersuchung gegen den Lokomotivführer D. wegen des 
Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung, wobei vermerkt wurde, dass das 
Verfahren ab dem 23. Februar 2006 weitergeführt werde. Gleichwohl nahm die 
Staatsanwaltschaft in der Sache umgehend weitere Untersuchungshandlungen 
vor. Insbesondere wurde auf dem Rechtshilfeweg die erneute Befragung der 
beteiligten deutschen Staatsangehörigen erwirkt. 

2. Mit Verfügung vom 3. Mai 2006, mitgeteilt am 5. Mai 2006, lehnte 
die Staatsanwaltschaft Graubünden die Eröffnung einer Strafuntersuchung ge-
gen X. wegen des Verdachts der Störung des Eisenbahnverkehrs ab. 

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3. Ebenfalls mit Verfügung vom 3. Mai 2006, mitgeteilt am 5. Mai 2006 
lehnte die Staatsanwaltschaft Graubünden die Eröffnung eines Strafverfahrens 
gegen Z. wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und der Störung 
des Eisenbahnverkehrs ab. 

C.1. Gegen die Z. betreffende Ablehnungsverfügung liess X. am 7. Juni 
2006 Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Kantonsgerichts erheben, 
wobei folgende Anträge gestellt wurden:

Es sei die Ablehnungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden 
vom 3. Mai 2006 aufzuheben und gegen Herrn Z., Bergführer, die 
Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung einzuleiten.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdegeg-
ners.

2. Die Staatsanwaltschaft Graubünden verzichtete mit Schreiben vom 
28. Juni 2006 auf die Einreichung einer Vernehmlassung.

3. Z. liess in seiner Stellungnahme vom 29. Juni 2006 die kostenfällige 
Abweisung der Beschwerde beantragen. 

4. Auf die Begründung der gestellten Anträge und des angefochtenen 
Entscheids wird - soweit erforderlich - in den nachstehenden Erwägungen einge-
gangen.

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:

1. Gegenstand der Beschwerde ist - wie sich aus deren Begründung 
ergibt - die Ablehnung eines Strafverfahrens gegen Z. wegen des Verdachts der 
fahrlässigen Körperverletzung (Art. 125 des Schweizerischen Strafgesetzbuches 
(StGB); SR 311.0), nicht aber die ebenfalls abgelehnte Eröffnung eines 
Verfahrens wegen des Verdachts der Störung des Eisenbahnverkehrs. X. zog 
sich beim vorliegend zu beurteilenden Unfall schwere Verletzungen zu. Als 
tatbeständlich Geschädigter gemäss Art. 139 Abs. 1 der Strafprozessordnung 
des Kantons Graubünden (StPO; BR 350.000) und Opfer im Sinne von Art. 2 des 
Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über die Hilfe an Opfer von Straftaten 
(OHG; SR 312.5) ist er zur Beschwerde nach Art. 138 StPO legitimiert. Auf seine 
im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

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2. Gemäss Art. 138 StPO kann die Beschwerdekammer angefochtene 
Verfügungen der Staatsanwaltschaft nicht nur auf Rechtswidrigkeit, sondern 
auch auf Unangemessenheit überprüfen. Die Beschwerdekammer hat in 
ständiger Rechtsprechung bezüglich ihrer Kognitionsbefugnis am Grundsatz der 
freien Ermessenskontrolle festgehalten, allerdings präzisierend beigefügt, dass 
ein Eingreifen in das Ermessen des Untersuchungsrichters und des 
Staatsanwaltes nur geboten sei, wenn deren Verfügung sich nicht mit triftigen 
Gründen rechtfertigen lasse (PKG 1975 Nr. 55). 

a) Gegenstand der vorliegenden Überprüfung ist dem Wortlaut nach 
eine Ablehnungsverfügung. Gemäss Art. 81 StPO hat die Staatsanwaltschaft die 
Durchführung einer Untersuchung mit kurzer Begründung abzulehnen, wenn sich 
eine Strafanzeige zum vornherein als offenbar grundlos erweist (Art. 81 StPO). 
"Zum vornherein als offenbar grundlos" erscheint eine Anzeige dann, wenn schon 
nach ersten Abklärungen feststeht, dass zufolge tatsächlicher oder rechtlicher 
Mängel überhaupt keine straf- und verfolgbare Handlung vorliegt, es an 
wesentlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung fehlt oder eine geltend 
gemachte Tat zwar unter Strafe gestellt ist, aber offensichtlich kein hinreichender 
Tatverdacht besteht (PKG 1995 Nr. 47). Besteht hingegen ein gewisser, wenn 
auch nicht schwerwiegender Verdacht, ist eine - im ordentlichen Verfahren durch 
einen Untersuchungsrichter geführte - Untersuchung einzuleiten (vgl. W. Padrutt, 
Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Graubünden, 2. Auflage, 
1996, S. 161). Gelangt der Untersuchungsrichter anschliessend aufgrund seiner 
Erhebungen zum Schluss, dass das Vorliegen eines Straftatbestands nicht 
genügend dargetan oder die Verfolgungsverjährung eingetreten ist, erlässt er 
eine begründete und von der Staatsanwaltschaft zu genehmigende 
Einstellungsverfügung (Art. 82 Abs. 1 und 2 StPO). Dies besagt allerdings nicht, 
dass in jedem Fall ein Strafverfahren zu eröffnen ist, wenn die Staatsanwaltschaft 
untersuchungsrichterliche Abklärungen für angezeigt hält. Eine scharfe Trennung 
zwischen polizeilichem Ermittlungsverfahren und den von der Staatsanwaltschaft 
veranlassten Untersuchungshandlungen besteht im Kanton Graubünden nicht. 
Der Ablehnung können deshalb sowohl polizeiliche wie auch untersuchungs-
richterliche Abklärungen vorausgehen (vgl. Padrutt, a.a.O., S. 160). Der 
Staatsanwaltschaft steht insofern bei ihrem Entscheid, ob, wann und - falls sich 
die Frage der strafrechtlichen Verantwortlichkeit auf mehrere beteiligte Personen 
bezieht - gegen wen sie förmlich ein Untersuchungsverfahren eröffnet, ein 
Ermessensspielraum zu. Eine verzeigte Person soll nicht grundlos mit einem 
Strafverfahren belastet werden und letztlich ist es im Interesse aller Ver-

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fahrensbeteiligten, dass unnötiger Aufwand vermieden wird. Ausser Frage steht 
indessen, dass nachgerade im Hinblick auf die Verfahrensrechte der Parteien 
weitergehende Erhebungen und Beweisabnahmen, welche den objektiven und 
subjektiven Tatbestand, die Person des möglichen Täters, die Rechtswidrigkeit 
oder die Schuldfrage betreffen, die Eröffnung eines Untersuchungsverfahrens 
voraussetzen. So dürften solche weitergehenden Abklärungen in der Regel auch 
auf einem gewissen Tatverdacht beruhen, was per se die Eröffnung einer 
Untersuchung rechtfertigt. Es besteht insofern bei Vorliegen der entsprechenden 
Voraussetzungen auch eine Verpflichtung der Behörde, die Strafuntersuchung 
förmlich zu eröffnen. 

b) Im vorliegenden Fall hat der Untersuchungsrichter - bevor die Ab-
lehnungsverfügung erging - im Sommer und Herbst 2005 die Unfallbeteiligten, 
die alle schon polizeilich befragt worden waren, nochmals untersuchungsrich-
terlich einvernommen bzw. auf dem Rechtshilfeweg einvernehmen lassen. So-
dann stellte das Untersuchungsrichteramt die Akten der Unfalluntersuchungs-
stelle Bahnen und Schiffe (UVEK) des Eidgenössischen Departements für Um-
welt, Verkehr, Energie und Kommunikation zu. Von Seiten der Unfalluntersu-
chungsstelle ging in der Folge eine Stellungnahme zum Unfallgeschehen ein. 
Wohl wurden diese Abklärungen als Untersuchungshandlungen in dem gegen 
den Lokführer, D., eröffneten Verfahren erfasst. Dahingestellt bleiben kann, 
weshalb dann andererseits in der am 27. Mai 2005 erlassenen Eröffnungs-
verfügung festgehalten wurde, das Verfahren gegen D. werde ab 23. Februar 
2006 weitergeführt. Tatsache ist, dass die Untersuchungshandlungen in 
erheblichem Mass auch der Abklärung einer allfälligen Verantwortlichkeit von Z. 
als Tourenleiter dienten. Diesbezüglich kann etwa auf die den unfallbeteiligten 
deutschen Staatsangehörigen rechtshilfeweise unterbreiteten Zeugenfrage-
themen verwiesen werden. Wurde aber nach den ersten Ermittlungen der Polizei, 
die im Übrigen ebenfalls schon recht umfangreich waren, weitere, auch den 
Tourenleiter betreffende Untersuchungen für erforderlich angesehen, mithin ein 
Tatverdacht gegen Z. noch nicht ausgeschlossen, hätte es sich nach Auffassung 
der Beschwerdekammer durchaus rechtfertigen lassen, dass auch in Bezug auf 
seine Person formell ein Strafverfahren eröffnet worden wäre. 

c) Dass dies nicht geschah, ist zwar insoweit bedeutungslos, als 
Ablehnungs- und Einstellungsverfügung letztlich zu demselben Ergebnis führen: 
In beiden Fällen wird seitens der Staatsanwaltschaft der Verzicht auf eine wei-
tere Strafverfolgungsmassnahmen zum Ausdruck gebracht. Eröffnet die Staats-

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anwaltschaft trotz hinreichendem Tatverdacht kein Verfahren und erlässt sie 
nach ihren weitergehenden Untersuchungshandlungen eine Ablehnungsverfü-
gung, vermag dies deshalb in der Regel für sich allein noch keine Aufhebung und 
Rückweisung zu rechtfertigen (vgl. Entscheid der Beschwerdekammer vom 14. 
September 2005, BK 05 47 E. 2). Bei der inhaltlichen Überprüfung eines solchen 
Entscheids im Beschwerdeverfahren verliert die Unterscheidung zwischen 
Ablehnungs- und Einstellungsverfügung jedoch ihre Bedeutung. Es geht in 
solchen Fällen nicht mehr darum, ob gestützt auf die ersten Ermittlungen ein 
Verfahren abzulehnen oder zu eröffnen war, sondern nur noch darum, ob die 
Staatsanwaltschaft gestützt auf das gesamte Beweisergebnis mit triftiger Be-
gründung zur Auffassung gelangt ist, dass keine genügende Anhaltspunkte für 
das Vorliegen einer Straftat vorhanden sind. Inhaltlich gesehen versteht sich ein 
nach weitergehenden Untersuchungshandlung erlassener verfahrenserledigen-
der Entscheid der Staatsanwalt damit weniger als kurz zu begründende Ableh-
nungsverfügung, sondern vielmehr als Einstellungsverfügung (vgl. Entscheid der 
Beschwerdekammer vom 22. August 1988 i.S. C.V., BK 44/88), die je nach 
Komplexität der Sach- und Rechtslage einer deutlich sorgfältigeren Begründung 
bedarf. Eine solchermassen nach weitergehenden Abklärungen ergangene 
Ablehnungsverfügung setzt jedenfalls - wie es auch bei einer Einstellungsverfü-
gung der Fall sein muss - eine sachlich begründbare Auseinandersetzung mit 
dem Untersuchungsresultat in zweifacher Hinsicht voraus. Zum einen sind die 
vorliegenden Beweise zu werten. Nur wenn eine Gesamtwürdigung der Beweise 
zur nachvollziehbaren Schlussfolgerung führt, dass eine Verurteilung 
unwahrscheinlich ist, erscheint der Erlass einer verfahrenserledigenden Verfü-
gung gerechtfertigt. Als zweites kumulativ notwendiges Element setzt die Ver-
fahrenserledigung voraus, dass die Verfügung überhaupt auf einem entschei-
dungsreifen Beweisergebnis beruht. Dies ist dann der Fall, wenn keine konkret 
zu erhebenden Beweismittel erkennbar sind, die das Resultat im gegenteiligen 
Sinn beeinflussen könnten (vgl. PKG 1995 Nr. 45; Padrutt, a.a.O., S. 164).

3. Diesen Anforderungen vermag die Ablehnungsverfügung nicht zu 
genügen. 

a) Zur Begründung der Nichtanhandnahme wird im angefochtenen 
Entscheid ausgeführt, die Ermittlungen, insbesondere die Einvernahme des 
Bergführers Z., der die Tour leitete, wie auch die Befragung der weiteren Skigrup-
penteilnehmer hätten gezeigt, dass die Skigruppe in dieser Zusammensetzung 
bereits mehrfach unterwegs gewesen sei und verschiedentlich Bahngeleise 

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traversiert habe. Die Befragung der verschiedenen Skigruppenteilnehmer habe 
zudem ergeben, dass Z. und zumindest die ersten Gruppenteilnehmern 
unmittelbar vor dem Bahnübergang einen kurzen Halt eingeschaltet hätten. 
Sodann sei aufgrund der Ermittlungen deutlich geworden, dass X. den 
ausreichend übersichtlichen Bahnübergang gesehen habe. Angesichts dieser 
Umstände könne Z. kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorgeworfen werden. 
Damit beruht die Begründung des Entscheids weitgehend auf pauschal 
gehaltenen Feststellungen zum Beweisergebnis. Eine nachvollziehbare 
Auseinandersetzung mit dem - wie sich bei genauer Durchsicht gezeigt hat - nicht 
in allen relevanten Punkten einheitlichen Untersuchungsresultat unterbleibt. 

b) Ebensowenig beinhaltet der Entscheid - gemessen an der offen-
sichtlich nicht von vornherein völlig klaren Sach- und Rechtslage - eine aus-
reichende Wertung des Beweisergebnisses mit Bezug auf den Tatbestand des 
konkret in Betracht fallenden Fahrlässigkeitsdelikts. 

ba) Fahrlässig begeht der Täter ein Verbrechen oder Vergehen, wenn 
die Tat darauf zurückzuführen ist, dass er die Folge seines Verhaltens aus 
pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedacht oder darauf nicht Rücksicht ge-
nommen hat (Art. 18 Abs. 3 Satz 1 StGB). Sorgfaltswidrig ist die Handlungsweise, 
wenn der Täter zum Zeitpunkt der Tat aufgrund der Umstände sowie seiner 
Kenntnisse und Fähigkeiten die damit bewirkte Gefährdung der Rechtsgüter des 
Opfers hätte erkennen können und müssen und wenn er zugleich die Grenzen 
des erlaubten Risikos überschritten hat (Art. 18 Abs. 3 Satz 2 StGB). Erkennbar 
bzw. voraussehbar ist die Gefahr des Erfolgseintritts für den Täter, wenn sein 
Verhalten geeignet ist, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und den 
Erfahrungen des Lebens einen Erfolg wie den eingetretenen herbeizuführen oder 
mindestens zu begünstigen. Die Vorhersehbarkeit der zu beurteilenden Ursache 
für den Erfolg ist nur zu verneinen, wenn ganz aussergewöhnliche Umstände, 
wie das Mitverschulden eines Dritten oder Material- oder Konstruktionsfehler, als 
Mitursache hinzutreten, mit denen schlechthin nicht gerechnet werden musste 
und die derart schwer wiegen, dass sie als wahrscheinlichste Ursache des 
Erfolgs erscheinen (BGE 130 IV 7 E. 3.2). Schliesslich vermag nicht jeder an sich 
voraussehbare Schaden auch eine Sorgfaltswidrigkeit begründen. Die 
Rechtsordnung kann nicht den Zweck haben, jegliche Beeinträchtigung von 
Rechtsgütern zu vermeiden. Es gibt Bereiche des Lebens, in welchem eine mit 
dem menschlichen Verhalten verbundene Gefährdung schon aufgrund ihres Nut-
zens hinzunehmen ist (vgl. A. Donatsch, Sorgfaltsbemessung und Erfolg beim 

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Fahrlässigkeitsdelikt, 1987, S. 158 ff.). Als Beispiele sind etwa die Teilnahme am 
Strassenverkehr oder die Ausübung von Sport zu erwähnen. In solchen 
Bereichen bewegen sich Personen in erster Linie auf eigene Verantwortung und 
der Sicherungspflichtige darf darauf vertrauen, dass diese Personen die 
gegebene Vernunft und Vorsicht auch walten lassen (vgl. G. Jenny, Basler 
Kommentar zum StGB, 2003, N. 89 ff. zu Art. 18 StGB mit Hinweisen). 

Ein fahrlässiges Erfolgsdelikt kann auch durch Unterlassen verübt werden; 
Voraussetzung ist eine Rechtspflicht zur Vornahme der unterlassenen Handlung 
(Garantenstellung) und die Möglichkeit, diese Handlung vorzunehmen. Die 
Garantenstellung wird unter anderem durch die Verantwortlichkeit für die 
Sicherung oder Überwachung von bestimmten Gefahrenquellen begründet. Als 
formelle Entstehungsgründe in Frage kommen Gesetz und Vertrag, sofern sie 
die Pflicht zur Abwendung der Gefahr beinhalten, ferner freiwillig begründete 
Gefahrengemeinschaft und vorangegangenes gefährdendes Tun (Ingerenz). Der 
(hypothetische) Kausalzusammenhang zwischen Unterlassung und Erfolg ist 
dann anzunehmen, wenn bei Vornahme der gebotenen Handlung der Erfolg mit 
einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit nicht eingetreten wäre. Das Mass der 
im Einzelfall zu beachtenden Sorgfalt richtet sich, wo besondere, der Unfall-
verhütung und der Sicherheit dienende Normen ein bestimmtes Verhalten ge-
bieten, in erster Linie nach diesen Vorschriften (BGE 130 IV 7 E. 3.3). Das glei-
che gilt für entsprechende allgemein anerkannte Verhaltensregeln, auch wenn 
diese von einem privaten oder halböffentlichen Verband erlassen wurden und 
keine Rechtsnormen darstellen. Wo eine derartige Regelung fehlt, kann der 
Vorwurf der Fahrlässigkeit auch auf allgemeine Rechtsgrundsätze wie den 
allgemeinen Gefahrensatz gestützt werden (BGE 106 IV 80 E. 4b). 

ba) In der Ablehnungsverfügung angesprochen wird das Verhalten von 
Z. und jenes des Beschwerdeführers. Nicht erwähnt wird der Lokführer D.. Das 
lässt an sich den Schluss zu, dass die Staatsanwaltschaft trotz des Umstands, 
dass sie das Verfahren gegen D. wegen des Verdachts der fahrlässigen 
Körperverletzung weiterführt, die Auffassung vertritt, das Verhalten des 
Lokführers am besagten Tag habe keinen ins Gewicht fallenden Einfluss auf die 
Frage eines allfälligen strafbaren Verhaltens von Z.. 

bb) In Bezug auf X. wird festgehalten, durch die Ermittlungen sei 
deutlich geworden, dass dieser den ausreichend übersichtlichen Bahnübergang 
gesehen habe. Nicht ausdrücklich, wohl aber implizit wird damit zum Ausdruck 

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gebracht, dass X. ein - in der Intensität allerdings nicht weiter gewichtetes - 
Selbstverschulden trägt oder aber der Unfall in den eigenverantwortlichen 
Bereich (vgl. zu dieser Unterscheidung die nachstehenden Erwägungen in Ziff. 
3.bc) fällt. Denn Tatsache ist, dass es ja - obwohl X. den Bahnübergang 
wahrgenommen haben soll - gleichwohl zum Unfall gekommen ist. Das Erkennen 
der Gefahr bedeutet aber nicht von vornherein Eigenverantwortlichkeit in der 
Situation oder Selbstverschulden am Unfall. Es geht letztlich nicht darum, ob X. 
den Bahnübergang gesehen hat, sondern um die Frage, ob er den 
Bahnübergang rechtzeitig - das heisst zu einem Zeitpunkt, als er den Unfall noch 
hätte vermeiden können - gesehen hat oder aber zumindest hätte sehen müssen 
und ob X. dafür eigenverwantwortlich war oder ob Z. an der besagten Stelle 
ebenfalls eine besondere Sicherungspflicht hatte. Dies erfordert eine Würdigung 
der konkreten Umstände im Rahmen einer eingehenderen Auseinandersetzung 
mit dem Beweisergebnis. So macht X. in seiner Beschwerde geltend, er habe - 
wenn überhaupt - das Fahrgeleise und das Andreaskreuz in der Eile übersehen 
und die Eisenbahnschienen bzw. das Bahntrassee sei wegen des Schneefalls 
nicht erkennbar gewesen. Schliesslich geht es auch nicht allein um das Bestehen 
eines Selbstverschuldens an sich, sondern um das Mass des allenfalls 
anrechenbaren Selbstverschuldens. Und dieses ist - nachdem es um ein 
mögliches Fahrlässigkeitsdelikt von Z. geht - auch in diesem Kontext zu werten. 

bc) In aller Regel trifft den Bergführer als Tourenleiter gegenüber sei-
nen Kunden eine Garantenpflicht aus Vertrag, weil hier die Abwehr von Gefah-
ren einen wesentlichen Bestandteil des Vertrages bildet (Urteil des Bundes-
gerichts Kassationshof vom 27. September 2000, 6S.550/2000 E. 3.c). Diese 
Garantenpflicht begründet Sorgfaltspflichten, welche die Vorbereitung und die 
Durchführung einer Tour umfassen und sich vor allem auf die Abwehr von alpi-
nen Gefahren, mithin einem Bereich, in welchem der Bergführer besonders ge-
schult ist, beziehen (vgl. dazu Hans-Kaspar Stiffler, Schweizerisches 
Schneesportrecht, dritte Auflage, 2002, N. 784 ff. insbesondere N. 786 mit Hin-
weis auf die Bündnerische Gesetzgebung). Jede Skiabfahrt birgt jedoch gewisse 
Gefahren und jede Tour beinhaltet Risiken, denen sich der Teilnehmer in eigener 
Verantwortung stellen muss. Stürzt ein Tourenteilnehmer aus Unachtsamkeit an 
einer unproblematischen Stelle und verletzt sich, steht diese Gefah-
renverwirklichung ausserhalb jeglicher Verantwortlichkeit des Tourenleiters. 
Nicht mehr in den völlig eigenverantwortlichen Bereich fallen hingegen Gefahren, 
die der Tourenteilnehmer auch bei gehöriger Aufmerksamkeit entweder nicht 
bzw. nicht rechtzeitig zu erkennen vermag, oder aber aufgrund seines Wissens 

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und Könnens nicht allein zu meistern vermag. Damit ist auch gesagt, dass die 
Verantwortung bzw. Sicherungspflicht des Tourenleiters auch von den 
spezifischen Fähigkeiten seines Kunden abhängt. 

bd) In Bezug auf Z. wird konkret ausgeführt, die Ermittlungen, 
insbesondere die Befragung von Z. wie auch der weiteren Skigruppenteilnehmer 
hätten gezeigt, dass die Skigruppe in dieser Zusammensetzung bereits mehrfach 
unterwegs gewesen sei und verschiedentlich Bahngeleise traversiert habe. Die 
Befragung der verschiedenen Skigruppenteilnehmer habe sodann ergeben, dass 
Z. und zumindest die ersten Gruppenteilnehmern unmittelbar vor dem Bahnüber-
gang einen kurzer Halt eingeschaltet hätten. Aus diesen Ausführungen ergibt 
sich nicht mit ausreichender Klarheit, ob nach Auffassung der Staatsanwaltschaft 
die Überquerung des besagten Bahnübergangs dem eigenverantwortlichen 
Bereich der Tourengäste zugehört, oder aber Z. aufgrund seiner 
Garantenstellung doch (noch) besondere Sicherungspflichten zu beachten hatte. 
Auf ersteres deutet der Hinweis, die Teilnehmer hätten schon auf vorhergerigen 
Touren verschiedentlich Bahngeleise traversiert. Auch der Beschwerdegegner 
stellt sich in der Beschwerdeantwort (S. 6 ff.) unter Hinweis auf die konkreten 
Verhältnisse (Erkennbarkeit des Bahnübergangs, vorhergerige Bahnüberquerun-
gen, Topografie, skifahrerische Fähigkeiten) auf den Standpunkt, die Teilnehmer 
hätten an der besagten Stelle eigenverantwortlich gehandelt. In diesem 
Zusammenhang verweist er insbesondere auch auf die Bedeutung des Andreas-
kreuzes als Strassensignal sowie die Eigenregeln und die FIS-Verhaltensregeln 
für Skifahrer. Unter Hinweis auf dieselben örtlichen Verhältnisse geht der 
Beschwerdeführer demgegenüber davon aus, dass Z. als Tourenleiter sehr wohl 
Sorgfaltspflichten zu beachten hatte. Die Durchsicht der Akten zeigt keineswegs 
eine von vornherein klare Beweislage. Damit ist auch gesagt, dass die Andeu-
tung der Eigenverantwortlichkeit keinesfalls für die Begründung der Ablehnung 
des Strafverfahrens ausreicht. 

be) Für eine Bejahung einer auf die konkreten Situation bezogenen Si-
cherungspflicht spricht wiederum der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft 
einen Halt erwähnt, den zumindest die ersten Gruppenteilnehmer unmittelbar vor 
dem Bahnübergang noch eingelegt hätten. Soweit die Staatsanwaltschaft 
demnach eine Verpflichtung zur Gefahrenabwehr bejahen sollte, vermag ihre 
Argumentation aber schon allein deshalb nicht zu überzeugen, weil offen bleibt, 
ob nach Auffassung der Untersuchungsbehörde auch X. zu diesen ersten 
Gruppenteilnehmern zu zählen ist. Auch diesbezüglich liegen verschiedene 

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Aussagen vor. Z. sagte anlässlich einer untersuchungsrichterlichen Einvernahme 
vom 23. November 2005 (act. 5.19 S. S. 2) aus, er sowie die unmittelbar hinter 
ihm fahrenden B. und A. hätten vor dem Bahnübergang gehalten. X. sei auch ge-
rade herangefahren und zu stehen gekommen, bevor er – Z. - zu den drei Per-
sonen "Achtung Bahnübergang" gesagt habe. X. erklärte hingegen bei seiner 
rechtshilfeweisen erfolgten Einvernahme vom 24. Februar 2005 (act. 5.7 S. 3), 
nach seiner Erinnerung sei es möglich, dass er vor den Schienen kurz angehalten 
habe. Erinnern könne er sich daran nicht. Z. sowie B. und A. seien zu diesem 
Zeitpunkt aber nicht mehr zu sehen gewesen, weil sie vorausgefahren seien. In 
diesem Zusammenhang sind demnach die übrigen Beweise, namentlich die 
Aussagen der anderen Tourenteilnehmer, zu würdigen. 

bf) Insbesondere aber hat sich die Staatsanwaltschaft bei Bejahung 
einer Sicherungspflicht aus Garantenstellung auch eingehender mit der kon-
kreten Situation und den daraus resultierenden Verpflichtungen und Möglich-
keiten der Gefahrenabwehr auseinandersetzen. Wenn festgestellt wird, zumin-
dest die ersten Tourenteilnehmern hätten einen Halt eingelegt, bleibt offen, ob 
nach Auffassung der Staatsanwaltschaft überhaupt eine für Z. erkennbare 
Verpflichtung bestand, einen solchen Halt einzulegen. Diesbezüglich ist nicht nur 
die vom Bahnübergang ausgehende Gefahr - namentlich die Frage der 
Übersichtlichkeit (vgl. etwa die polizeiliche Einvernahme von B., act. 5.6) oder 
eben Unübersichtlichkeit (polizeiliche Einvernahme von C., act. 5.4) und die 
Möglichkeit, den Zug akustisch wahrzunehmen (vgl. dazu die polizeiliche 
Einvernahme von Z. act. 5.2 S. 3) - zu werten, sondern auch prüfen, ob die 
Verhältnisse ein Anhalten der ganzen Gruppe vor dem Bahnübergang 
erforderlich machten und - sofern dies zu bejahen wäre - örtlich auch zuliessen. 
So sagte Z. anlässlich seiner untersuchungsrichterlichen Einvernahme aus, er 
habe nur einen kurzen Halt eingelegt und sie seien weitergefahren, weil sie für 
den nachfolgenden C. Platz hätten machen müssen. Diesbezüglich stellt sich 
dann wiederum die Frage, ob nicht andere und/oder weitergehende 
Vorkehrungen zur Gefahrenabwehr angezeigt gewesen wären und inwieweit 
etwa auch mit der Möglichkeit zu rechnen war, dass ein Skifahrer bei der 
Überquerung des Geleises stürzen könnte. Diesbezüglich wird in der 
Beschwerdeantwort etwa darauf hingewiesen, dass es sich um eine erfahrene 
und eingespielte Gruppe von guten Skifahrern gehandelt habe, die zuvor schon 
das Überqueren von Geleisen geübt hätte. Der Beschwerdeführer macht 
demgegenüber geltend, er habe auf den gestürzten C. gewartet, alsdann nur 
noch auf die Skispuren geachtet, da er die voran fahrenden Personen nicht mehr 

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gesehen habe, und er habe versucht, möglichst rasch wieder in Sichtkontakt zum 
Tourenleiter zu kommen. Der Klärung bedarf insofern auch die Frage, ob die Si-
tuation es rechtfertigte, dass - was offensichtlich unbestritten ist - Z. mit einem 
Teil der Gruppe das Geleise überquerte und die Tour entlang des Geleises 
sogleich fortsetzte, oder ob er die für ihn erkennbare Verpflichtung und die 
Möglichkeit gehabt hätte, vor oder nach der eigenen Überquerung des Geleises 
anzuhalten und sämtliche Tourenteilnehmer die Stelle unter seiner Aufsicht 
gestaffelt passieren zu lassen. Und schliesslich stellt sich dann - wie dargelegt 
wurde - auch die Frage, ob X. ein Selbstverschulden zu verantworten hat und 
dieses allenfalls derart schwer wiegt, dass es als wahrscheinlichste Ursache der 
eingetretenen Schädigung erscheint. Vorbehalten bleiben selbstverständlich 
auch in allen aufgeworfenen Fragen allfällige Beweisergänzungen. 

bg) Praktisch sämtliche der vorstehend angesprochenen Punkte wer-
den in der Beschwerdeeingabe und in der Beschwerdeantwort - selbstverständ-
lich im Rahmen einer kontroversen Würdigung der Beweislage - aufgegriffen. 
Nachdem das Beschwerdeverfahren der Überprüfung der vorinstanzlichen 
Begründung dient, der Beschwerdeentscheid aber - selbst bei Wahrung des 
rechtlichen Gehörs - eine fehlende Begründung nicht einfach ersetzen darf (vgl. 
PKG 1989 Nr. 54 E. E. 3.b); PKG 1990 Nr. 49), ist die angefochtene Verfügung 
aufzuheben und die Sache zur erneuten Behandlung an die Vorinstanz zurück-
zuweisen. 

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die amtlichen Kosten 
zu Lasten des Kantons Graubünden (Art. 160 Abs. 1 StPO). Von einer ausser-
amtlichen Entschädigung zu Gunsten des Beschwerdeführers ist mangels ge-
setzlicher Grundlage praxisgemäss abzusehen.

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, die angefochtene Verfügung aufge-
hoben, und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Staatsanwalt-
schaft Graubünden zurückgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens gehen zu Lasten des Kantons 
Graubünden. 

3. Mitteilung an:

__________

Für die Beschwerdekammer des Kantonsgerichts von Graubünden
Der Vizepräsident Der Aktuar