# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7aed2f8b-86f9-57fc-bbb1-bc0de375ef56
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 25.01.2024 III 2023 50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-50_2024-01-25.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 50

Entscheid vom 25. Januar 2024 

Besetzung lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt …,

gegen

1. Tiefbauamt, Postfach 1251, 6431 Schwyz,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Benützungsgebühren)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ AG betreibt unter anderem Gross-Lkw-Krane sowie Mobile 
Faltkrane für Dienstleistungen im Bereich von Transport und Kranarbeiten. 

Am 14. Dezember 2022 informierte die A.________ AG das Tiefbauamt über ei-
nen geplanten Güterumschlag in U.________/SZ an der B.________strasse yyy, 
wofür am 10. Januar 2023 von 13.30 bis 16.30 Uhr eine Fahrspur geschlossen 
werden müsse.

Auf Verlangen des Tiefbauamtes reichte die A.________ AG am 3. Januar 2023 
das Gesuch für die Inanspruchnahme von öffentlichem Strassenraum inklusive 
Planausschnitt und Situationsplan ein.

B. Am 9. Januar 2023 erliess das Tiefbauamt folgende Verfügung Nr. 23.002 
für die vorübergehende Inanspruchnahme von öffentlichem Strassenraum 
Hauptstrasse Nr. xxx, U.________/SZ, B.________strasse yyy, km 10.550:

"Die A.________ AG, wird die Bewilligung für die vorübergehende Inanspruchnahme im 

Fahrbahn- und Trottoirbereich der Hauptstrasse Nr. xxx, U.________/SZ, 

B.________strasse yyy, km 10.550 unter folgenden Bedingungen und Auflagen erteilt:

a)-k) (Auflagen und Bedingungen)

Der Bewilligungsnehmer hat zu bezahlen:

a) Grundgebühr Fr. 150.00

b) vorübergehende Inanspruchnahme des öff. Strassenraums

203 m2 à Fr. 2.80 * 1 Woche/n Fr. 113.70

c) Verwaltungsgebühr (Arbeitsaufwand Strassenmeister) Fr. 110.00

d) Schreibgebühr (Sekretariat) Fr. 100.00

Total: Fr. 473.70

1.-4. (Vorbehalt für Gebührenanpassung, Hinweis auf Strafbestimmung des StraG, 

Rechnungsstellung, Rechtsmittelbelehrung)."

C. Der Güterumschlag erfolgte schliesslich am 13. Januar 2023.

Am 18. Januar 2023 erhob die A.________ AG gegen die Verfügung Nr. 23.002 
des Tiefbauamts vom 9. Januar 2023 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungs-
rat (VB 18/2023) mit dem Antrag:

"1. Es sei die vorinstanzliche Verfügung vollumfänglich und einschliesslich Kostenverfü-

gung aufzuheben.

Alles u.K.u.EF. zuzüglich MwSt. zu Gunsten der Beschwerdeführerin."

D. Der Regierungsrat wies die Beschwerde mit Beschluss (RRB Nr. 181/2023) 
vom 7. März 2023 ab.

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E. Gegen den Entscheid des Regierungsrats (Versand 14. März 2023) erhebt 
die A.________ AG am 4. April 2023 fristgerecht Verwaltungsgerichtsbeschwer-
de mit dem Antrag:

"1. Es sei der Beschluss Nr. 181/2023 des Regierungsrates des Kantons Schwyz und 

Beschwerdeentscheid (VB 18/2023) sowie die Verfügung Nr. 23.002 der Beschwerde-

gegnerin vom 09.01.2023 aufzuheben;

Alles u.K.u.EF. zuzüglich MwSt. zu Lasten der Beschwerdegegnerin."

F. Das vom Regierungsrat mit der Verfahrensinstruktion beauftragte Sicher-
heitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 26. April 2023, die Be-
schwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin abzuweisen.

Die Beschwerdeführerin hat am 2. Mai 2023 zu der Vernehmlassung repliziert.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Angefochten ist ein Entscheid des Regierungsrats über die Bewilligungs-
pflicht und die Festsetzung von Gebühren für die vorübergehende Inanspruch-
nahme von öffentlichem Strassenraum. Die Beschwerdeführerin, der die Ge-
bühren auferlegt wurden, hat vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen und 
ist als direkte Adressatin des angefochtenen Entscheids zur Beschwerde legiti-
miert (vgl. § 37 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 
234.110] vom 6.6.1974). Ob der Beschwerdeführerin ein weitergehendes 
Rechtsschutzinteresse zukommt, weil angenommen werden darf, dass sich die 
Frage der vorübergehenden Inanspruchnahme von öffentlichem Strassenraum 
für den Güterumschlag erneut stellen wird, kann hier dahinstehen. Anders als die 
Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, ist dem angefochtenen Entscheid je-
denfalls nicht zu entnehmen, dass künftig jeder zur Kenntnis gebrachte Güter-
umschlag bewilligungspflichtig ist. 

2.1 Der Kanton stützt die Bewilligungspflicht und die Gebührenerhebung auf 
Stufe des formellen Gesetzes auf das Strassengesetz (SRSZ 442.110; StraG) 
vom 15. September 1999. Kapitel V regelt die Strassenbenutzung und beinhaltet 
Vorschriften über den Gemeingebrauch (§ 27 StraG), den Gesteigerten Gemein-
gebrauch (§ 28 StraG), die Bewilligungspflicht (§ 29 StraG) und die Bewilligungs-
erteilung (§ 30 StraG). Die massgeblichen Bestimmungen lauten wie folgt:

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1. Gemeingebrauch

§ 27 Begriff

1 Gemeingebrauch ist die Benutzung einer öffentlichen Strasse in dem Mass, dass die 

Strasse gleichzeitig grundsätzlich allen Benützungswilligen offen steht.

2 Der Gemeingebrauch der Strasse ist im Rahmen der Widmung und der geltenden 

Rechtsordnung unbeschränkt zulässig.

2. Gesteigerter Gemeingebrauch

§ 28 Begriff

Gesteigerter Gemeingebrauch ist die Benutzung einer öffentlichen Strasse in dem Mass, 

dass die Benutzung durch andere Nutzungswillige wesentlich eingeschränkt wird.

§ 29 Bewilligungspflicht

1 Der gesteigerte Gemeingebrauch bedarf einer Bewilligung des Strassenträgers.

2 Für unbedeutende Arbeiten im Strassenbereich, wie Änderungen oder Reparaturen an 

Strassenteilen, genügt eine vorzeitige Anzeige an den Strassenträger und gegebenen-

falls an den Eigentümer.

3 Gesuche für Veranstaltungen, die eine vorübergehende Verkehrsbeschränkung oder –

umleitung erfordern, übermittelt der Strassenträger der Kantonspolizei zum Entscheid.

§ 30 Bewilligungserteilung

1 Der Strassenträger oder die Kantonspolizei erteilen die Bewilligung, wenn:

a) Der Gemeingebrauch möglich bleibt oder nur kurz verunmöglicht wird;

b) die nötigen Sicherheitsmassnahmen getroffen werden und die Verkehrssicherheit ge-

währleistet ist;

c) die Auswirkungen auf den Verkehr verhältnismässig und für die anderen Verkehrsteil-

nehmer und die Anwohner zumutbar sind und

d) die anwendbaren, weiteren gesetzlichen Vorgaben in ihrem Zuständigkeitsbereich ein-

gehalten werden.

2 Die Zustimmung des Strasseneigentümers ist erforderlich, wenn bauliche oder sonstige 

Eingriffe in den Strassenkörper beabsichtigt sind.

Kapital VII regelt die Kosten und Finanzierung und beinhaltet u.a. Vorschriften 
über die Gebühren (§ 57 StraG). Die massgebliche Bestimmung lautet wie folgt:

§ 57 Gebühren

1 Die Erteilung oder Ablehnung einer Bewilligung nach diesem Gesetz ist gebührenpflich-

tig.

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2 Die Gebühren bemessen sich nach der Gebührenordnung des zuständigen Strassen-

trägers.

3 Bei Konzessionen bemisst sich die Gebühr nach der Art, Intensität und Dauer der Nut-

zung und den aus dieser erwirtschafteten Vorteilen.

4 Die Benützungsgebühren stehen dem Strasseneigentümer zu.

Der Kanton beruft sich auf § 29 Abs. 1 StraG, wonach der gesteigerte Gemein-
gebrauch einer Bewilligung des Strassenträgers bedarf, und § 57 Abs. 1 und 2 
StraG, wonach die Erteilung einer Bewilligung nach dem StraG gebührenpflichtig 
ist und die Gebühren sich nach der Gebührenordnung des zuständigen Strassen-
trägers bemessen.

2.2 Auf Verordnungsstufe ist die vom Regierungsrat gestützt auf §§ 81 ff. des 
Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 erlassene Gebüh-
renordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton Schwyz (GebO; 
SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 zu beachten. Diese Verordnung regelt die 
Gebühren für die Verwaltung des Kantons, der Bezirke und der Gemeinden und 
für die Rechtspflege, soweit nicht durch Bundesrecht, Staatsverträge oder be-
sondere Erlasse des Kantons und im Rahmen ihrer Autonomie, der Bezirke und 
der Gemeinden eine abweichende Regelung gilt (§ 1 Abs. 1 GebO). Nach § 1 
Abs. 2 GebO erlässt der Regierungsrat einen Gebühren-Tarif. Gestützt darauf 
hat der Regierungsrat den Gebührentarif (GebT) vom 12. Dezember 2017 mit In-
krafttreten am 1. Januar 2018 beschlossen (veröffentlicht im Amtsblatt 
Nr. 1/2018, Seite 3 ff.). Dessen Abschnitt I sieht vor, dass für Tätigkeiten der 
Verwaltung Gebühren nach diesem Tarif erhoben werden. Unter Baudeparte-
ment sind – soweit hier interessierend – folgende Ansätze/Fr. vorgesehen:

Tiefbauamt

(…)

2. Vorübergehende Inanspruchnahme des    

öffentlichen Strassengebietes (Grundtaxe) 150

Gebühr je m2 und Woche 2.80

+ Arbeitsaufwand + adm. Aufwand

(…)

7. Stundenansätze Dienstleistungen der Strassenverwaltung

(…)

Technisches Personal, pro Stunde 110

Schreibgebühr (Sekretariat), pro Stunde 100

(…)

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Anzumerken ist, dass der Regierungsrat die Inkraftsetzung des revidierten Ge-
bührentarifs vom 7. März 2023 auf den 1. Juli 2023 und mit Inkrafttreten dieses 
Tarifs die Aufhebung des Gebührentarifs vom 12. Dezember 2017 beschlossen 
hat (vgl. Abl 2023 S. 600 ff.). Die streitgegenständliche Inanspruchnahme von öf-
fentlichem Strassenraum ereignete sich offenkundig ausschliesslich unter Gel-
tung des bisherigen Tarifs. 

2.3 Gestützt auf den bisherigen Gebührentarif hat das Tiefbauamt im vorlie-
genden Fall für die Erteilung der Bewilligung und für die vorübergehende Inan-
spruchnahme des öffentlichen Strassengebietes die folgenden Verwaltungs- und 
Benützungsgebühren festgelegt:

Grundgebühr Fr. 150.00

vorübergehende Inanspruchnahme des öff. Strassenraums Fr. 113.70

(203 m2 à Fr. 2.80 * 1 Woche) 

Verwaltungsgebühr (Arbeitsaufwand Strassenmeister) Fr. 110.00

Schreibgebühr (Sekretariat) Fr. 100.00

Total: Fr. 473.70

Das Tiefbauamt hat neben der Grundgebühr für den Arbeitsaufwand des Stras-
senmeisters und das Abfassen der Verfügung je eine Stunde veranschlagt. Bei 
der Gebühr für den beanspruchten Strassenraum hat das Tiefbauamt den Wo-
chentarif durch 5 dividiert, um den Betrag für einen Werktag zu erhalten (folglich 
203 m2 * Fr. 2.80 pro Woche / 5 Werktage = Fr. 113.68 pro Werktag). 

3. Im konkreten Fall ist zunächst strittig, ob die Bewilligungspflicht zulässig ist 
und Gebühren für die Erteilung der Bewilligung und die vorübergehende Inan-
spruchnahme von öffentlichem Strassenraum verlangt werden dürfen, oder ob 
die Beschwerdeführerin sich auf die Gebührenfreiheit der Benützung öffentlicher 
Strassen (Art. 82 Abs. 3 BV) und/oder die Abgeltung durch die leistungsabhängi-
ge Schwerverkehrsabgabe (LSVA) berufen kann.

3.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts richtet sich die Nutzung von 
öffentlichen Sachen in erster Linie nach kantonalem Recht. Dieses umschreibt 
insbesondere, in welchem Rahmen und Ausmass öffentliche Sachen im Ge-
meingebrauch genutzt werden dürfen und wie namentlich öffentlicher Grund von 
der Allgemeinheit benützt werden darf. Dabei unterscheiden die kantonalen 
Rechtsordnungen und die Praxis meist zwischen schlichtem Gemeingebrauch, 
gesteigertem Gemeingebrauch und Sondernutzung. Die Rechtsprechung und die 
Verwaltungsrechtswissenschaft haben diese Einteilung konkretisiert. Das ändert 
nichts am Umstand, dass insbesondere die Begriffe des schlichten bzw. des ge-
steigerten Gemeingebrauchs kantonalrechtlich bestimmt sind (vgl. BGE 135 I 

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302 E. 3.1 S. 306; vgl. auch Urteil BGer 1C_463/2020 vom 3.3.2022 E. 4.1 u. 
4.2). Strassen sind öffentliche Sachen im Gemeingebrauch, d.h. sie stehen der 
Allgemeinheit zur Benutzung offen; diese kann mehr oder weniger intensiv sein. 
Entsprechend umschreibt das kantonale Strassengesetz, welches für die Benut-
zung der öffentlichen Strassen gilt (§ 2 Abs. 1 StraG), die Begriffe des einfachen 
bzw. des gesteigerten Gemeingebrauchs näher (vgl. § 27 bzw. § 28 StraG).

3.2 Nach Rechtsprechung und Lehre gehören zum schlichten Gemeingebrauch 
die Nutzungen öffentlicher Sachen und all jene Tätigkeiten auf öffentlichem 
Grund, die entsprechend der breit umschriebenen und weit verstandenen Wid-
mung der Allgemeinheit voraussetzungslos offen stehen. Merkmal des schlichten 
Gemeingebrauchs bildet die Gemeinverträglichkeit. Eine Nutzung wird als ge-
meinverträglich betrachtet, wenn sie von allen interessierten Personen gleicher-
massen ausgeübt werden kann, ohne dass andere an der entsprechenden Nut-
zung übermässig behindert werden. Wesentlich ist, dass im fraglichen Bereich 
gesamthaft eine gleichartige Benutzung durch alle Interessierten praktisch mög-
lich ist (BGE 122 I 279 E. 2e/cc S. 286 mit Hinweisen). Die Grenze des einfachen 
Gemeingebrauchs wird überschritten, wenn eine Nutzung ihrer Natur oder Inten-
sität nach den Rahmen des Üblichen übersteigt, nicht mehr der bestimmungs-
gemässen Verwendung entspricht, den rechtmässigen Gebrauch durch andere 
Benützer und Benützerinnen beeinträchtigt und somit nicht mehr gemeinverträg-
lich ist. Für die Abgrenzung im Einzelnen ist auf die konkreten örtlichen und zeit-
lichen Gegebenheiten sowie die Art und das Ausmass der üblichen Benützung 
abzustellen. Gesteigerter Gemeingebrauch unterliegt im Allgemeinen einer Be-
willigungspflicht, welche nicht so sehr dem Schutz von Polizeigütern als vielmehr 
der Koordination und Prioritätensetzung zwischen verschiedenen Nutzungen des 
öffentlichen Raums dient (vgl. zum Ganzen BGE 135 I 302 E. 3.2 S. 307 f. mit 
Hinweisen; vgl. auch Urteil BGer 1C_463/2020 vom 3.3.2022 E. 4.3, 4.4 u. 7.1). 
Im vorliegenden Fall besteht im kantonalen Strassengesetz eine ausdrückliche 
gesetzliche Grundlage für die Bewilligungspflicht für den gesteigerten Gemein-
gebrauch (vgl. § 29 StraG).

3.3 Es ist somit im konkreten Fall zu prüfen, ob die vorübergehende Inan-
spruchnahme des öffentlichen Strassengebietes zum Gemeingebrauch gehört 
oder bereits gesteigerten Gemeingebrauch darstellt.

3.3.1 Dem zu beurteilenden Fall liegt folgender (unstrittiger) Sachverhalt zugrun-
de: Beim vorliegend zu beurteilenden Güterumschlag plante die Beschwerdefüh-
rerin einen Krantransport von Möbeln in eine von der B.________strasse rund 
22 Meter entfernte Wohnliegenschaft durch Verwendung eines sog. Gross-Lkw-
Krans mit einer Kranlänge von 39 Metern und einer 2.0-Tonnen Seilwinde. Auf 

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der B.________strasse mussten folglich der Gross-Lkw-Kran temporär eingerich-
tet sowie der zu entladende Möbel-Lkw abgestellt werden. Hierfür beantragte die 
Beschwerdeführerin die Inanspruchnahme einer Fahrspur bei der 
B.________strasse yyy, km 10.550, für den Zeitraum von 13.00 – 17.00 Uhr. Die 
Fahrspur wurde für den benötigten Strassenabschnitt gesperrt und der Verkehr 
inklusive Fussgänger während dem Güterumschlag auf die gegenüberliegende 
freie Fahrspur und das dortige Trottoir umgeleitet.

3.3.2 Die Vorinstanz hat dazu erwogen, eine ausschliessliche Inanspruchnahme 
einer Fahrbahnfläche übersteige in ihrer Intensität in der Regel die übliche 
Benützung einer öffentlichen Strasse. Die übrigen Verkehrsteilnehmer könnten 
die beanspruchte und gesperrte Fahrbahn- und Trottoirfläche nicht mehr benüt-
zen, womit sie in ihrer bestimmungsgemässen Nutzung der Strasse wesentlich 
eingeschränkt würden. Die Sperrung habe sodann vier Stunden bzw. einen 
Nachmittag gedauert, was auch in zeitlicher Hinsicht den Rahmen einer unwe-
sentlichen Beanspruchung übersteige und somit keinen einfachen Gemeinge-
brauch mehr darstellen könne. Insgesamt stelle die zu beurteilende Benützung 
der öffentlichen Fahrbahnfläche für den Güterumschlag zweifelsfrei einen gestei-
gerten Gemeingebrauch i.S.v. §§ 28 ff. StraG dar, wofür eine Bewilligung 
benötigt werde.

3.3.3 Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, die Benutzung der Strasse für 
den Güterumschlag sei ein Element des Gemeingebrauches. Der Gemeinge-
brauch der Strasse sei möglich geblieben und nur kurz eingeschränkt gewesen 
und die Verkehrssicherheit sei gewährleistet geblieben (vgl. § 30 Abs. 1 Bst. a 
und b StraG). Die Sperrung wegen des Krans sei nur auf der einen Fahrbahn-
hälfte erfolgt und sei (neben der üblichen Selbstregulierung bei Möbelumschlag) 
auf der Strasse sogar zusätzlich mit Personal besetzt gewesen. Es gebe somit 
keinerlei Anhaltspunkte für eine Unverträglichkeit mit schlichtem Gemeinge-
brauch. Aufgrund der nur hälftigen, kurzfristigen Sperrung sei die Strasse gleich-
zeitig grundsätzlich allen Benützungswilligen offen gestanden (vgl. § 27 Abs. 1 
StraG). In zeitlicher (weniger als zwei Stunden) und räumlicher (ein Fahrbahn-
streifen und zu überquerendes Trottoir bei geringem Verkehrsfluss) Hinsicht wer-
de der schlichte Gemeingebrauch nicht überstiegen.

3.3.4 Im konkreten Fall ist nicht zu beanstanden, dass das Tiefbauamt die Sper-
rung einer Fahrbahnhälfte (inkl. Trottoir) auf der Hauptstrasse 
B.________strasse yyy, U.________/SZ, über einen Streckenabschnitt für den 
Güterumschlag (K39 fix + LKW mit Möbeln) während eines halben (Werk-) Tages 
(Einsatz 10.01.2023 von 13.00 – 17.00 Uhr), wodurch das Kreuzen zweier Fahr-
zeuge auf der Hauptstrasse nicht mehr möglich und die Hauptstrasse nur noch 

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einspurig befahrbar ist, als nicht mehr gemeinverträglich und deshalb bewilli-
gungspflichtig erachtet hat. Dies ruft in der Tat nach einer behördlichen Überprü-
fung der Gemeinverträglichkeit der Nutzung und erlaubt aufgrund der Natur oder 
Intensität der Nutzung, den Vorgang einer Bewilligungspflicht für gesteigerten 
Gemeingebrauch (Koordination und Prioritätensetzung) zu unterstellen. 

Dass nach dem kantonalen Strassengesetz (unstrittig) die Voraussetzungen für 
die Bewilligungserteilung für gesteigerten Gemeingebrauch erfüllt worden sind 
(vgl. § 30 Abs. 1 Bst. a und b StraG), will entgegen der Meinung der Beschwer-
deführerin nicht heissen, dass es sich deshalb um (schlichten) Gemeingebrauch 
handelt. Dass der Güterumschlag im Strassenverkehrsgesetz (SVG; SR 741.01) 
vom 19. Dezember 1958 und in der dazu gehörenden Verordnung (teilweise) 
umschrieben und geregelt wird (vgl. Art. 37 Abs. 2 SVG; Art. 21 Abs. 2 und 3 der 
Verkehrsregelnverordnung [VRV; SR 741.11] vom 13.11.1962), steht dem ge-
steigerten Gemeingebrauch ebenfalls nicht entgegen. In dieser Hinsicht verhält 
es sich grundsätzlich nicht anders als beim nicht mehr gemeinverträglichen Par-
kieren (vgl. dazu BGE 122 I 279 E. 2e S. 285). Anders als in BGE 136 IV 133 
handelt es sich auch nicht um Güterumschlag in eher bescheidenem Umfang mit 
einem Personenwagen innerhalb eines Parkfelds bzw. in der blauen Zone (und 
ohne die ordentliche Parkzeit deutlich zu übersteigen). Die Fälle sind deshalb 
nicht vergleichbar. An dieser Beurteilung ändert auch nichts, wenn berücksichtigt 
wird, dass der Güterumschlag schliesslich tatsächlich (knapp) weniger als zwei 
Stunden beansprucht hat. Entsprechend kann sich die Beschwerdeführerin auch 
nicht auf die Gebührenfreiheit für die Benützung öffentlicher Strassen und/oder 
die Abgeltung durch die LSVA berufen. Die in Art. 82 Abs. 3 BV verankerte Ge-
bührenfreiheit für die Benützung öffentlicher Strassen bezieht sich nur auf den 
gemeinverträglichen Verkehr bzw. den Verkehr im Rahmen des schlichten Ge-
meingebrauchs (vgl. BGE 122 I 279 E. 2b S. 283). Das gilt auch für die Abgel-
tung durch die LSVA. Soweit die Nutzung öffentlicher Sachen über den Gemein-
gebrauch hinausgeht, steht weder Art. 82 Abs. 3 noch eine andere Bestimmung 
der Bundesverfassung der Erhebung von Gebühren entgegen (vgl. Tobias Jaag, 
Gemeingebrauch und Sondernutzung öffentlicher Sachen, in: ZBl 4/1992, 
S. 145 ff., S. 161).

4. Fraglich und zu prüfen ist jedoch auch, ob sich im kantonalen Recht in den 
einschlägigen Bestimmungen (StraG in Verbindung mit GebO und anwendbarem 
GebT) eine ausreichende gesetzliche Grundlage für die Erhebung der streitbe-
troffenen Verwaltungs- und Benützungsgebühren für die Erteilung der Bewilli-
gung und die vorübergehende Inanspruchnahme von öffentlichem Strassenraum 
findet.

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4.1 Im Abgaberecht ist der Gesetzmässigkeitsgrundsatz ein eigenständiges 
verfassungsmässiges Recht, das in Art. 127 Abs. 1 BV verankert ist und auf alle 
öffentlichen Abgaben auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene Anwendung 
findet. Aus diesem Grundsatz folgt, dass Abgaben in rechtssatzmässiger Form 
festgelegt werden müssen, so dass den rechtsanwendenden Behörden kein 
übermässiger Spielraum verbleibt und die möglichen Abgabepflichten voraus-
sehbar und rechtsgleich sind (BGE 145 I 52 E. 5.2.1 S. 65). Die Erhebung öffent-
licher Abgaben bedarf grundsätzlich eines formellgesetzlichen Fundaments (Er-
fordernis der Normstufe; BGE 146 II 97 E. 2.2.4 S. 100; BGE 144 II 454 E. 3.4 
S. 461; BGE 143 II 87 E. 4.5 S. 93; BGE 142 II 182 E. 2.2.1 S. 186; je mit Hin-
weisen). Inhaltlich hat das formelle Gesetz die grundlegenden Bestimmungen 
über den Kreis der Abgabepflichtigen (Abgabesubjekt), den Gegenstand (Abga-
beobjekt) und die Bemessung der Abgabe (Bemessungsgrundlage und -tarif) 
festzulegen (Erfordernis der Normdichte; BGE 148 II 121 E. 5.1 S. 126; BGE 146 
II 97 E. 2.2.4 S. 100; BGE 144 II 454 E. 3.4 S. 461; BGE 143 II 283 E. 3.5 S. 292; 
BGE 143 II 87 E. 4.5 S. 93; BGE 143 I 220 E. 5.1.1 S. 224; je mit Hinweisen).

Diese Anforderungen gelten nach der Rechtsprechung grundsätzlich sowohl für 
Steuern als auch für Kausalabgaben (vgl. BGE 145 I 52 E. 5.2.1 S. 65; BGE 143 
I 227 E. 4.2.1 S. 233). Nach der Rechtsprechung können die Vorgaben betref-
fend die formellgesetzliche Bemessung der Abgaben jedoch bei gewissen Arten 
von Kausalabgaben gelockert werden, wo das Mass der Abgabe durch das 
Kostendeckungs- und das Äquivalenzprinzip begrenzt wird und nicht allein der 
Gesetzesvorbehalt diese Schutzfunktion erfüllt (BGE 143 II 283 E. 3.5 S. 292; 
BGE 143 I 220 E. 5.1.2 S. 224; BGE 141 V 509 E. 7.1.1 S. 516; BGE 140 I 176 
E. 5.2 S. 180; BGE 135 I 130 E. 7.2 S. 140). Diese Lockerung gilt aber nur bei 
kostenabhängigen Gebühren bzw. dort, wo aus dem Gesetz hervorgeht, dass ei-
ne kostendeckende Gebührenbemessung dem Zweck der Abgabe entspricht 
(BGE 143 I 227 E. 4.2.3 S. 234; BGE 123 I 254 E. 2b/aa S. 256; BGE 120 Ia 1 
E. 3f S. 6). Der Umfang des Legalitätsprinzips ist demnach je nach der Art der 
Abgabe zu differenzieren. Das Prinzip darf weder seines Gehalts entleert noch in 
einer Weise überspannt werden, dass es mit der Rechtswirklichkeit und dem Er-
fordernis der Praktikabilität in einen unlösbaren Widerspruch gerät (BGE 143 I 
227 E. 4.2.1 S. 233; BGE 143 I 220 E. 5.1.2 S. 224 f. und E. 6.2 S. 226 f.; 
BGE 143 II 283 E. 3.5 S. 292; BGE 135 I 130 E. 7.2 S. 140).

4.2 Die formellgesetzliche Grundlage verweist für die Bemessung der Ge-
bühren auf die Gebührenordnung des zuständigen Strassenträgers (vgl. § 57 
Abs. 2 StraG). Im konkreten Fall hat das Tiefbauamt entsprechend gestützt auf 
die Gebührenordnung (GebO) und den anwendbaren Gebühren-Tarif (GebT) die 
Verwaltungs- und Benützungsgebühren für die Erteilung der Bewilligung und die 

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vorübergehende Inanspruchnahme von öffentlichem Strassenraum festgelegt. 
Die GebO und der anwendbare GebT sind kein formelles Gesetz. Sie können 
daher nicht selber die Anforderungen an die gesetzliche Grundlage erfüllen. Der 
Regierungsrat meint jedoch, dass insgesamt Berechnung und Höhe der Gebühr 
den bundesgerichtlichen Anforderungen an das Kostendeckungs- und Äquiva-
lenzprinzip standhalten. 

Es ist richtig, dass Verwaltungsgebühren kostenabhängig sind, weshalb das 
Kostendeckungsprinzip hier insoweit greifen kann (vgl. BGE 141 V 509 E. 7.1.2 
S. 516). Soweit hingegen der Regierungsrat davon ausgeht, die Anforderungen 
an die gesetzliche Grundlage könnten auch für Benützungsgebühren mit Blick 
auf das Kostendeckungs- und das Äquivalenzprinzip gelockert werden, kann die-
se Auffassung nicht geteilt werden. Benützungsgebühren für die Benutzung des 
öffentlichen Grundes im gesteigerten Gemeingebrauch unterliegen in der Regel 
nicht dem Kostendeckungsprinzip, da ein zurechenbarer staatlicher Aufwand ei-
nes betreffenden Verwaltungszweiges fehlt (vgl. BGE 143 II 283 E. 3.7.1 S. 293). 
Entsprechend kann das Legalitätsprinzip nicht mit Rücksicht auf das Kostende-
ckungsprinzip gelockert werden, jedenfalls wenn mangels vergleichbarer privater 
Angebote auch kein Marktwert besteht, mit dem die staatlichen Gebühren vergli-
chen werden könnten (vgl. BGE 143 II 283 E. 3.7.2 S. 294 mit Hinweisen). Im 
vorliegenden Fall ergibt sich deshalb, dass die gesetzliche Grundlage für die 
Benützungsgebühr (Gebühr je m2 und Woche Fr. 2.80) ungenügend ist. In die-
sem Punkt ist die Beschwerde begründet.

5. Weiter bringt die Beschwerdeführerin noch gegen die vom Tiefbauamt fest-
gelegten Gebühren vor, die geradezu unseriös wirkende Rechnungsstellung 
würde selbst bei Anwendbarkeit der Gebührenordnung das sozialverträgliche 
Mass um ein Vielfaches übersteigen.

5.1 Im Kontext von Art. 127 Abs. 1 BV schützt das Äquivalenzprinzip den Bür-
ger vor übermässigen Gebühren, deren Bemessung der Staat nicht in einem 
formellen Gesetz geregelt hat, indem dieses Prinzip den Spielraum der Exekutive 
bei der Bemessung der Höhe der Abgabe einschränkt. Namentlich bestimmt es, 
dass eine Gebühr nicht in einem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven 
Wert der abzugeltenden Leistung stehen darf und sich in vernünftigen Grenzen 
halten muss. Der Wert der Leistung bemisst sich nach dem wirtschaftlichen Nut-
zen, den sie dem Pflichtigen bringt (nutzenorientierte Betrachtung aus der Optik 
des Leistungsempfängers), oder nach dem Kostenaufwand der konkreten Inan-
spruchnahme im Verhältnis zum gesamten Aufwand des betreffenden Verwal-
tungszweigs (aufwandorientierte Betrachtung aus der Optik des Leistungserbrin-

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gers; vgl. BGE 145 I 52 E. 5.2.3 S. 66; BGE 141 I 105 E. 3.2.2 S. 108 f.; 
BGE 132 II 47 E. 4.1 S. 55 f.; je mit Hinweisen).

5.2 Die vom Tiefbauamt für die Erteilung der Bewilligung auferlegten Gebühren 
(ohne Benützungsgebühren) bewegen sich in einem vernünftigen Rahmen und 
respektieren das Äquivalenzprinzip. Die Grundgebühr ("Grundtaxe") von 
Fr. 150.-- deckt die allgemeinen Kosten und kann hier aufgrund der Bewilli-
gungspflicht für den gesteigerten Gemeingebrauch grundsätzlich als ausgewie-
sen gelten. Mit Blick auf den Arbeits- und Kostenaufwand erscheint eine zeitliche 
Inanspruchnahme des Strassenmeisters (Technisches Personal zum Ansatz 
Fr. 110.-- pro Stunde) und der Administration (Schreibgebühr (Sekretariat) zum 
Ansatz Fr. 100.-- pro Stunde) von je einer Stunde nicht völlig unplausibel, selbst 
wenn berücksichtigt wird, dass es sich mehrheitlich um Routineaufgaben handelt 
(aufwandorientierte Betrachtung aus der Optik des Leistungserbringers). Ansons-
ten vermag die Beschwerdeführerin mit ihrer Kritik nicht darzulegen, inwiefern die 
Einschätzung des Zeitbedarfs (Arbeits- und Kostenaufwand) geradezu willkürlich 
sein sollte. Zudem darf auch berücksichtigt werden, dass der gesteigerte Ge-
meingebrauch von der Beschwerdeführerin zu wirtschaftlichen Zwecken bean-
sprucht worden ist und die Erteilung der Bewilligung der Beschwerdeführerin ei-
nen wirtschaftlichen Nutzen gebracht hat, indem die Beschwerdeführerin die Ar-
beiten vom öffentlichen Grund (Strassengebiet) ausführen konnte. Die Be-
schwerdeführerin behauptet jedenfalls nicht, dass ein offensichtliches Missver-
hältnis zwischen den Gebühren und dem objektiven Wert der bezogenen Leis-
tung besteht (nutzenorientierte Betrachtung aus der Optik des Leistungsempfän-
gers).

6.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde betreffend die Benützungsgebühr 
(Gebühr je m2 und Woche Fr. 2.80) begründet und insoweit gutzuheissen; im 
Übrigen ist sie abzuweisen.

6.2 Die Beschwerdeführerin obsiegt betragsmässig zu rund einem Viertel, so 
dass ihr drei Viertel der Gerichtskosten aufzuerlegen sind (§ 72 Abs. 2 VRP). Der 
Kanton hat der teilweise obsiegenden, anwaltschaftlich vertretenen Beschwerde-
führerin eine reduzierte Parteientschädigung auszurichten, ohne selbst Anspruch 
auf Parteientschädigung zu haben (§ 74 Abs. 1 und 2 VRP).

6.3 Mit der teilweisen Gutheissung der Beschwerde und Aufhebung des ange-
fochtenen Entscheids sind auch die Disp.-Ziff. 2 (Verfahrenskosten) und Disp.-
Ziff. 3 (Parteientschädigungen) des angefochtenen Entscheids aufzuheben. Der 
Regierungsrat wird die Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen 
Rechtsmittelverfahrens entsprechend dem Ausgang des Verfahrens neu zu re-
geln haben.  

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der angefochtene Entscheid, 
einschliesslich der inhaltlich mitangefochtenen Verfügung, wird aufgeho-
ben, soweit die Benützungsgebühr (Gebühr je m2 und Woche Fr. 2.80) be-
troffen ist. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden im Umfang von Fr. 600.-- der Beschwerdeführerin 
und im Umfang von Fr. 200.-- dem Kanton auferlegt. Die Beschwerdeführe-
rin hat am 11. April 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- bezahlt, so 
dass ihr Fr. 200.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind. Auf das 
Inkasso der dem Kanton auferlegten Kosten von Fr. 200.-- wird verzichtet.

3. Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten des Kantons eine reduzierte Par-
teientschädigung von Fr. 200.-- zugesprochen.

4. Der Regierungsrat hat die Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorin-
stanzlichen Rechtsmittelverfahrens entsprechend dem Ausgang des Ver-
fahrens neu zu regeln.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

6. Zustellung an:
- den Rechtvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- das Tiefbauamt (EB)
- den Regierungsrat (2/EB)
- und an das Sicherheitsdepartement (A).

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Schwyz, 25. Januar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Januar 2024