# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 782dab69-2576-51d5-af15-1cf0a19ec8a0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-08-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.08.2020 A-2898/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2898-2019_2020-08-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-2898/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  A u g u s t  2 0 2 0  

Besetzung 
 Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 

Richter Raphaël Gani, Richterin Annie Rochat Pauchard, 

Gerichtsschreiber Matthias Gartenmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

(…),   

vertreten durch  

Remo Busslinger, Rechtsanwalt,  

Streichenberg und Partner,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Zollverwaltung (OZD),  

Hauptabteilung Zollfahndung,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Amtshilfe; Betrugsbekämpfungsabkommen  

(Einziehung ausländischer Forderungen). 

 

 

 

A-2898/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit dem Schreiben vom 11. September 2017 ersuchte die Bundesstelle 

Vollstreckung Zoll beim Hauptzollamt Hannover, Deutschland (nachfol-

gend: BVZ), bei der Eidgenössischen Zollverwaltung, Oberzolldirektion 

(nachfolgend: OZD), um Einziehung der vollstreckbar gewordenen Forde-

rungen der deutschen Behörden gegenüber A._______ (nachfolgend: 

Schuldner) in der Höhe von CHF 343'094.99. Dem Ersuchen lagen zwei 

«Rückstandsanzeigen» vom 5. September 2017 als Vollstreckungstitel so-

wie eine Kopie der «Tabaksteuerbescheide» vom 24. August 2011 bei. 

B.  

Mit dem Schreiben vom 19. Oktober 2017 hat die OZD dem Schuldner eine 

Kopie des Ersuchens vom 11. September 2017 und der Rückstandsanzei-

gen vom 5. September 2017 als Vollstreckungstitel sowie der Tabaksteu-

erbescheide vom 24. August 2011 zugestellt.  

C.  

Mit dem Schreiben vom 24. November 2017 nahm der Schuldner zum Er-

suchen Stellung.  

D.  

Mit dem Schreiben der OZD vom 7. Dezember 2017 wurde der BVZ das 

Ersuchen zur allfälligen Korrektur bezüglich des Deliktszeitraums sowie zur 

Anpassung der Forderung in Bezug auf den Anwendungsbereich des Ab-

kommens vom 26. Oktober 2004 über die Zusammenarbeit zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Ge-

meinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits zur Bekämpfung von 

Betrug und sonstigen rechtswidrigen Handlungen, die ihre finanziellen In-

teressen beeinträchtigen (Betrugsbekämpfungsabkommen, [BBA, 

SR 0.351.926.81]), zurückgewiesen, da ein Teil der Delikte vor den Anwen-

dungszeitraum des BBA gefallen sei. 

E.  

Mit dem Schreiben vom 21. August 2018 bat die OZD die BVZ um Mittei-

lung des Sachstandes. 

F.  

Mit dem Schreiben vom 5. Dezember 2018 ersuchte die BVZ um Einzie-

hung der im Deliktszeitraum und Betrag angepassten, vollstreckbar gewor-

denen Forderungen der deutschen Behörden gegenüber dem Schuldner 

A-2898/2019 

Seite 3 

in der Höhe von CHF 342'696.26 und anschliessender Übermittlung des 

Betrages an die ersuchende Behörde. Dem Ersuchen liegen die Rück-

standsanzeigen vom 5. September 2017 sowie vom 28. November 2018 

als Vollstreckungstitel bei. 

G.  

Mit dem Schreiben vom 17. Januar 2019 wurden dem Schuldner eine Ko-

pie des Ersuchens vom 5. Dezember 2018, der beiden Rückstandsanzei-

gen vom 5. September 2017 und vom 28. November 2018 als Vollstre-

ckungstitel, sowie der Tabaksteuerbescheide vom 24. August 2011 zuge-

stellt.  

H.  

Mit Stellungnahme vom 18. Februar 2019 machte der Schuldner verschie-

dene Einwände geltend, welche der BVZ mit dem Schreiben vom 6. März 

2019 weitergeleitet wurden.  

I.  

Mit dem Schreiben vom 4. April 2019 der BVZ und mit dem Schreiben der 

OZD vom 26. April 2019 wurden der Anwendungszeitraum des BBA und 

die Berechnung der streitgegenständlichen Forderung dem Schuldner dar-

gelegt.  

J.  

Mit der Schlussverfügung vom 3. Mai 2019 entsprach die OZD dem Ersu-

chen der BVZ.  

K.  

Gegen diese Schlussverfügung erhob der Schuldner (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) am 7. Juni 2019 Beschwerde an das Bundesverwaltungs-

gericht und beantragt, die Verfügung vom 3. Mai 2019 sei aufzuheben, 

eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die OZD zurückzuweisen, 

unter entsprechender Kostenfolge. 

L.  

Mit der Vernehmlassung vom 31. Juli 2019 verlangt die OZD (nachfolgend: 

Vorinstanz), die Beschwerde sei abzuweisen und die Verfahrenskosten 

seien dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

M.  

Mit der Stellungnahme vom 11. November 2019 führte der Beschwerde-

führer einige Argumente weiter aus. 

A-2898/2019 

Seite 4 

N.  

Mit der Stellungnahme vom 10. Dezember 2019 führte die Vorinstanz ei-

nige Argumente weiter aus. 

Auf die einzelnen Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten  

Unterlagen wird – soweit entscheidwesentlich – im Rahmen der nachfol-

genden Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden ge-

gen Schlussverfügungen der OZD betreffend Einziehung von Forderungen 

gestützt auf Art. 24 BBA zuständig (Art. 31 und 33 Bst. d des Bundesge-

setzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG, 

SR 173.32] i.V.m. Art. 115i Abs. 3 des Zollgesetzes vom 18. März 2005 

[ZG, SR 631.0]; vgl. Urteile des BVGer A-7596/2016 vom 23. Februar 2018 

E. 1, A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 1.4 ff., A-1735/2011 vom 21. De-

zember 2011 E. 1.1). Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften des 

Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 

(VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 

VGG).  

Der Beschwerdeführer ist zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde be-

rechtigt (Art. 115i Abs. 3 ZG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), hat diese frist- 

und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und 

den verlangten Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet (vgl. Art. 21 Abs. 3 

VwVG). 

Auf die vorliegende Beschwerde ist demnach einzutreten. 

2.  

2.1 Grundlage der hier angefochtenen Schlussverfügung vom 3. Mai 2019 

der OZD bildet das amtshilfeweise Einziehungsersuchen der BVZ vom 

11. September 2017 bzw. 5. Dezember 2018, welches sich auf Art. 24 BBA 

stützt. 

 

2.2 Die Schweiz als ersuchte Vertragspartei und Deutschland als ersu-

chende Vertragspartei haben das BBA am 23. Oktober 2008 bzw. 29. Sep-

tember 2008 ratifiziert und am 8. Januar bzw. 9. Januar 2009 die gegen-

seitige Anwendbarkeit nach Art. 44 Ziff. 3 BBA notifiziert. Folglich findet das 

BBA zwischen diesen beiden Staaten seit dem 9. April 2009 Anwendung 

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Seite 5 

(vgl. Art. 44 Ziff. 3 Satz 2 BBA; Urteil des BVGer A-6205/2018 vom 

23. September 2019 E. 2.2.1).  

2.3 Beim BBA handelt es sich um einen völkerrechtlichen Vertrag im Sinn 

von Art. 2 Abs. 1 Bst. a des Wiener Übereinkommens vom 23. Mai 1969 

über das Recht der Verträge (VRK, SR 0.111; in Kraft getreten für die 

Schweiz am 6. Juni 1990), welcher vorliegend direkt zur Anwendung 

gelangt (ohne Transformation ins Landesrecht; Urteile des BVGer  

A-6205/2018 vom 23. September 2019 E. 2.2.2, A-1531/2015 vom 26. Juni 

2015 E. 1.3). 

2.4 Die Behörden der Vertragsparteien wenden die Bestimmungen der 

Amtshilfe im Rahmen der Zuständigkeiten an, die ihnen auf der Grundlage 

ihres internen Rechts übertragen worden sind (vgl. betr. Zuständigkeiten 

Art. 9 BBA). Jede Vertragspartei benennt die zentrale Dienststelle, welche 

für die Bearbeitung der Amtshilfeersuchen zuständig ist (vgl. Art. 11 BBA; 

siehe hierzu das Urteil des BVGer A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 

E. 3.1.2.2; ANNA SKVARC, Bekämpfung von strafbaren Verhaltensweisen 

nach dem Betrugsbekämpfungsabkommen zwischen der Schweiz und der 

EU, 2010, S. 178 ff.). 

2.5 Der räumliche Geltungsbereich des BBA umfasst für das Gebiet der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft und die Gebiete, in denen der Vertrag 

zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft angewandt wird (Art. 43 

BBA). 

2.6 Der zeitliche Geltungsbereich des BBA ist in Art. 46 BBA geregelt. 

Danach gilt das BBA nur für Ersuchen, die Straftaten betreffen, die 

mindestens sechs Monate nach der am 26. Oktober 2004 erfolgten 

Unterzeichnung des BBA, d.h. ab dem 26. April 2005, begangen wurden 

(vgl. Urteil des BVGer A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 3.1.7; SKVARC, 

a.a.O., S. 15). 

2.7 Der sachliche Anwendungsbereich des BBA umfasst nach Art. 2 Ziff. 1 

Bst. b BBA die Beschlagnahme und Einziehung geschuldeter oder zu Un-

recht vereinnahmter Beträge, die sich aus den in Art. 2 Ziff. 1 Bst. a BBA 

genannten rechtswidrigen Handlungen ergeben. Als rechtswidrige Hand-

lungen gelten nach Art. 2 Ziff. 1 Bst. a BBA die verwaltungs- und strafrecht-

liche Verhinderung, Aufdeckung, Untersuchung, Verfolgung und Ahndung 

von Betrug und sonstigen rechtswidrigen Handlungen, welche die finanzi-

ellen Interessen der Vertragsparteien beeinträchtigen, unter anderem in 

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Seite 6 

Bezug auf den Waren- und Dienstleistungsverkehr, der gegen steuerrecht-

liche Vorschriften auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer, der besonderen Ver-

brauchssteuern und der Verbrauchssteuern verstösst (Art. 2 Ziff. 1 Bst. a 

Lemma 2 BBA worunter auch die Tabaksteuer fällt; Botschaft vom 1. Okto-

ber 2004 zur Genehmigung der bilateralen Abkommen zwischen der 

Schweiz und der Europäischen Union, einschliesslich der Erlasse zur Um-

setzung der Abkommen, Bilaterale II, Bundesblatt [BBl] 2004 5965 ff., 

6002; vgl. auch Urteile des BVGer A-6205/2018 vom 23. September 2019 

E. 2.3.1, A-1735/2011 vom 21. Dezember 2011 E. 1.1.2). Der Begriff «Be-

trug und sonstige rechtswidrige Handlungen» gemäss BBA wird weit aus-

gelegt und umfasst grundsätzlich die Gefährdung bzw. Schädigung öffent-

licher Haushalte durch fiskalisch oder strafrechtliche Handlungen (vgl. Ur-

teil des BVGer A-6205/2018 vom 23. September 2019 E. 2.3.1; betreffend 

eine Umsatzsteuerhinterziehung: Urteil des BVGer A-7596/2016 vom 

23. Februar 2018 E. 2.3.1 und E. 3.1.1, teilweise publiziert in BVGE 2018 

III/1; SKVARC, a.a.O., S. 31 ff., insb. S. 56 ff. und S. 83 ff. mit weiteren Lite-

raturhinweisen; HERMAN KÄSTLI, Betrugsbekämpfung im Rahmen der bila-

teralen Abkommen II mit der EU, in: ASA 74 S. 177–199, insb. S. 182 f.). 

Die direkten Steuern sind vom Anwendungsbereich des BBA ausgeschlos-

sen (Art. 2 Ziff. 4 BBA). 

2.8 Gemäss Art. 4 BBA kann die ersuchte Vertragspartei die Zusammenar-

beit ablehnen, wenn die Erledigung des Ersuchens nach Auffassung der 

ersuchten Vertragspartei geeignet ist, die Souveränität, die Sicherheit, die 

öffentliche Ordnung oder andere wesentliche Interessen der ersuchten 

Vertragspartei zu beeinträchtigen. 

2.9  Art. 10 BBA sieht sodann unter dem Titel "Verhältnismässigkeit" vor, 

dass die ersuchte Behörde ein Amtshilfeersuchen ablehnen darf, wenn der 

Verhältnismässigkeitsgrundsatz verletzt wird (vgl. Urteile des BVGer  

A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 3.1.5, A-1735/2011 vom 21. Dezember 

2011 E. 3.1; SKVARC, a.a.O., S. 180). Namentlich hält Art. 10 Bst. b BBA 

fest, dass die Behörde der ersuchten Vertragspartei ein Ersuchen um Zu-

sammenarbeit ablehnen kann, wenn sich eindeutig ergibt, dass die Be-

hörde der ersuchenden Vertragspartei die üblichen Informationsquellen 

nicht ausgeschöpft hat, die sie unter den gegebenen Umständen zur Er-

langung der erbetenen Informationen hätte nutzen können, ohne die Errei-

chung des angestrebten Ergebnisses zu gefährden.  

Art. 4 und 10 BBA stellen sog. "Kann-Bestimmungen" dar. Die ersuchte 

Vertragspartei verfügt im Anwendungsbereich dieser Bestimmungen daher 

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Seite 7 

über Ermessen (Urteil des BVGer A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 

E. 3.1.5). 

2.10 Amtshilfeersuchen sind schriftlich zu stellen und die zu ihrer Erledi-

gung erforderlichen Unterlagen sind beizufügen. In dringenden Fällen sind 

mündliche Ersuchen zulässig, die jedoch so bald wie möglich schriftlich zu 

bestätigen sind (Art. 18 Ziff. 1 BBA). In Art. 18 Ziff. 2 BBA sind die Angaben 

aufgeführt, die ein Amtshilfeersuchen nach dem BBA im Allgemeinen ent-

halten muss, nämlich die ersuchende Behörde (Bst. a); die Massnahme, 

um die ersucht wird (Bst. b); den Gegenstand und Grund des Ersuchens 

(Bst. c); die betroffenen Rechts- und Verwaltungsvorschriften und sonsti-

gen rechtlichen Elemente (Bst. d); möglichst genaue und umfassende An-

gaben zu den natürlichen oder juristischen Personen, gegen die sich die 

Ermittlungen richten (Bst. e) sowie eine Zusammenfassung des Sachver-

halts und der bereits durchgeführten Massnahmen, ausser in Fällen von 

Art. 14 BBA (Bst. f).  

Das Ersuchen sollte klar und logisch aufgebaut sein. Zudem muss die 

Sachverhaltsdarstellung von den verlangten Amtshilfemassnahmen abge-

grenzt sein. 

Unrichtige oder unvollständige Ersuchen können berichtigt oder ergänzt 

werden (Art. 18 Ziff. 4 BBA; zum Ganzen: Urteile des BVGer A-6205/2018 

vom 23. September 2019 E. 2.4.1; A-7596/2016 vom 23. Februar 2018 

E. 2.4.1; A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 3.1.6; A-249/2012 vom 2. April 

2012 E. 3.6.2 und A-1735/2011 vom 21. Dezember 2011 E. 3.2; SKVARC, 

a.a.O., S. 181 f.). 

2.11 Nach Art. 24 Ziff. 1 BBA kann ein Amtshilfeersuchen den Einzug von 

Forderungen zum Gegenstand haben. Die ersuchte Vertragspartei zieht 

Forderungen der ersuchenden Vertragspartei ein, die in den (sachlichen) 

Anwendungsbereich des BBA fallen, als ob es ihre eigenen wären (Urteil 

des BVGer A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 1.2).  

In einem Einziehungsersuchen nach Art. 24 BBA ist rechtsgenügend dar-

zutun, dass die einzuziehende Forderung aus einer nach Art. 2 Ziff. 1 Bst. a 

BBA amtshilfefähigen Straftat stammt (vgl. Art. 24 Ziff. 1 i.V.m. Art. 2 Ziff. 1 

Bst. b BBA; Urteil des BVGer A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 3.1.3). 

Die Einziehung nach Art. 24 BBA ist sodann nur in Bezug auf geschuldete 

oder zu Unrecht vereinnahmte Beträge zulässig (vgl. Art. 2 Ziff. 1 Bst. b 

BBA).  

A-2898/2019 

Seite 8 

Einem entsprechenden Ersuchen sind zwingend eine amtliche Ausferti-

gung oder eine beglaubigte Kopie des von der ersuchenden Vertragspartei 

erlassenen Vollstreckungstitels und gegebenenfalls das Original oder eine 

beglaubigte Kopie sonstiger für die Einziehung erforderlicher Unterlagen 

beizulegen (Art. 24 Ziff. 2 BBA; Urteil des BVGer A-1531/2015 vom 26. Juni 

2015 E. 3.1.2; vgl. Botschaft Bilaterale II, BBl 2004 6194). 

2.12 Ein wichtiges Element der internationalen Behördenzusammenarbeit 

bildet der Grundsatz, wonach – ausser bei offenbarem Rechtsmissbrauch 

oder bei berechtigten Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz des 

schweizerischen oder internationalen ordre public prinzipiell – kein Anlass 

besteht, an Sachverhaltsdarstellungen und Erklärungen anderer Staaten 

zu zweifeln (sog. völkerrechtliches Vertrauensprinzip; vgl. Art. 4 BBA; 

vgl. BGE 144 II 206 E. 4.4, 142 II 218 E. 3.3, 142 II 161 E. 2.1.3 f.; Urteil 

des BVGer A-4992/2016 vom 29. November 2016 E. 4.3; für das BBA: Ur-

teile des BVGer A-6205/2018 vom 23. September 2019 E. 2.8,  

A-7596/2016 vom 23. Februar 2018 E. 2.8). Auf diesem Vertrauen gründet 

letztlich das ganze Amtshilfeverfahren. Dementsprechend ist der ersuchte 

Staat an die Darstellung des Sachverhalts im Ersuchen insoweit gebun-

den, als diese nicht wegen offensichtlicher Fehler, Lücken oder Widersprü-

che sofort entkräftet werden kann (vgl. statt vieler: BGE 128 II 407 E. 5.2.1; 

Urteil des BVGer A-381/2018 vom 21. November 2018 E. 4.2, mit weiteren 

Hinweisen). Gleiches gilt für die vom ersuchenden Staat abgegebenen Er-

klärungen. Werden diese sofort entkräftet, kann der ersuchte Staat ihnen 

nicht mehr vertrauen (Urteile des BVGer A-6205/2018 vom 23. September 

2019 E. 2.8, A-3716/2015 vom 16. Februar 2016 E. 3.5, mit weiteren Hin-

weisen). 

2.13 Nach Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches 

Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, ander-

seits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass 

eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen ein-

greift. Aus dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs leitet sich auch die 

Pflicht der Behörden ab, ihre Verfügungen und Entscheide zu begründen. 

Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs als persönlichkeitsbezogenes Mit-

wirkungsrecht verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Ent-

scheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfäl-

tig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt 

(vgl. hierzu BGE 129 I 232 E. 3.2, 124 I 241 E. 2 je mit Hinweisen).  

A-2898/2019 

Seite 9 

2.14 Gemäss Art. 9 BV hat jede Person Anspruch darauf, von den staatli-

chen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Willkürlich ist ein Ent-

scheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar 

erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er offen-

sichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch 

steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt 

oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Will-

kür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheides, son-

dern daneben das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. hierzu BGE 125 I 166 E. 2a, 

123 I 1 E. 4a, je mit Hinweisen). 

3.  

Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist die Bundesrechtskonformität der 

angefochtenen Schlussverfügung der OZD vom 3. Mai 2019 zu überprü-

fen.  

3.1 Vorab ist zu erwähnen, dass die im vorliegenden Fall erfolgte 

Berichtigung des Ersuchens durch den BZA mit Schreiben vom 

5. Dezember 2018 an sich nicht zu beanstanden ist; dies ist dem 

Grundsatz nach substanziell auch nicht umstritten (siehe aber E. 3.3). Das 

BBA sieht nämlich die Möglichkeit der Berichtigung eines Ersuchens 

ausdrücklich vor (vgl. Bst. F und E. 2.10 sowie Art. 18 Abs. 4 BBA). 

 

3.2 Die amtshilfeweise Einziehung geschuldeter Beträge ist möglich bei 

Verfolgung und Ahndung von Betrug und sonstigen rechtswidrigen 

Handlungen, welche in den (sachlichen) Anwendungsbereich des BBA 

fallen (vgl. E. 2.7 und 2.11). Dem Ersuchen der BVZ und den damit 

eingereichten Unterlagen vom 11. September 2017 bzw. vom 5. Dezember 

2018 an die OZD kann sachverhaltlich entnommen werden, dass der 

Beschwerdeführer mit Urteil vom 28. April 2011 des Landgerichts Frankfurt 

am Main wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der illegalen 

Einfuhr von Zigaretten aus Lettland nach Deutschland verurteilt wurde 

(Tabaksteuerbescheide (…) vom 24. August 2011 des Hauptzollamtes 

Darmstadt und (…) vom 24. August 2011 des Hauptzollamtes Darmstadt). 

Aus diesem Ersuchen ist ebenfalls ersichtlich, dass diese Straftat 

Ausgangspunkt der streitgegenständlichen Forderung ist sowie, dass der 

Beschwerdeführer als Schuldner neben anderen Gesamtschuldnern in 

voller Höhe in der Forderung aufgeführt ist. Aus den Rückstandsanzeigen 

als Vollstreckungstitel vom 5. September 2017 bzw. 28. November 2018, 

die dem Ersuchen vom 11. September 2017 bzw. vom 5. Dezember 2018 

ebenso beigelegen sind, geht hervor, dass die aus diesen 

A-2898/2019 

Seite 10 

Tabaksteuerbescheiden vom 24. August 2011 des Hauptzollamtes 

Darmstadt resultierende Forderung «bestandskräftig» festgesetzt und 

vollstreckbar ist. Damit wird im vorliegenden Fall um amtshilfeweise 

Einziehung der in Deutschland in Rechtskraft erwachsenen Tabaksteuer 

ersucht, welche durch das Verbringen der Zigaretten in das deutsche 

Steuergebiet vorsätzlich hinterzogen wurde. Der vorliegend im Ersuchen 

vom 11. September 2017 bzw. vom 5. Dezember 2018 zugrundeliegende 

Sachverhalt bzw. die anbegehrte Einziehung rechtskräftiger und 

vollstreckbarer Tabaksteuerforderungen fällt somit grundsätzlich in den 

Anwendungsbereich des BBA, weshalb der sachliche 

Anwendungsbereich, aber ebenso der räumliche Geltungsbereich des 

BBA zwischen den Parteien damit für den vorliegend zu beurteilenden 

Sachverhalt zu Recht unbestritten sind (vgl. E. 2.5 sowie E. 2.7). 

 

3.3 Strittig zwischen den Parteien ist hingegen, ob der für das Ersuchen 

massgebende Deliktszeitraum dem zeitlichen Geltungsbereich des BBA, 

wie es vorliegend anwendbar ist, vollumfänglich entspricht. 

 

Der Beschwerdeführer rügt nämlich insbesondere, dass die mit Schreiben 

vom 5. Dezember 2018 erfolgte Anpassung durch die BVZ an den 

zeitlichen Anwendungsbereich des BBA unrichtig bzw. nicht korrekt und 

nicht nachvollziehbar sei. Mit Beschwerde vom 7. Juni 2019 und der 

Stellungnahme vom 11. November 2019 macht der Beschwerdeführer 

zudem namentlich Einwände betreffend die Säumniszuschläge geltend. 

Diese seien, anders als die Tabaksteuerbeträge an sich, nicht 

entsprechend an den zeitlichen Geltungsbereich des BBA angepasst und 

reduziert worden. Der von der ersuchenden Behörde nicht genauer 

begründete, aber betragsmässig trotzdem miteinbezogene Deliktszeitraum 

liege teilweise ausserhalb des zeitlichen Anwendungsbereiches des BBA. 

Der eingeforderte Betrag widerspreche der Begründung, denn 

insbesondere für den Zeitraum vom 24. März 2005 bis 23. Juni 2005 liege 

keine solche ausreichende Begründung vor. 

 

Die Vorinstanz erachtet diese Einwände des Beschwerdeführers mit der 

Anpassung des Ersuchens vom 5. Dezember 2018 bereits als 

berücksichtigt. Zudem seien mit Stellungnahme der BVZ vom 4. April 2019 

der Deliktszeitraum sowie die betreffende Abgabenberechnung nochmals 

ausdrücklich dargelegt worden. Die Säumniszuschläge seien nicht 

angepasst worden, da es sich dabei um Zinsen handle, welche 

zeitabhängig seien. Überdies verkenne der Beschwerdeführer, dass die 

Vorinstanz gemäss dem völkerrechtlichen Vertrauensprinzip auf die 

A-2898/2019 

Seite 11 

Darstellung des Sachverhalts und die Erklärungen vertrauen dürfe, sofern 

nicht ernsthafte Zweifel vorliegen würden. Durch die deutschen Behörden 

sei bestätigt worden, dass der Steuerbescheid nach deutschen Recht in 

voller Höhe bestehe und lediglich der zeitliche Anwendungsbereich des 

BBA zu einer Reduktion der Forderung geführt habe. Zudem sei der 

Standpunkt des Beschwerdeführers bereits substanziell widerlegt worden 

und verfolge offensichtlich nur das Ziel der Verzögerung bzw. Verhinderung 

von Vollstreckungsmassnahmen.  

Dem Beschwerdeführer ist in Übereinstimmung mit der Argumentations-

weise der Vorinstanz entgegenzuhalten, dass die OZD mit dem Schreiben 

vom 6. März 2019 die Einwände des Beschwerdeführers und seine «Stel-

lungnahme zwecks Wahrnehmung des rechtlichen Gehörs» an die BVZ 

weitergeleitet hat. Mit dem Schreiben vom 26. April 2019 wurden dem Be-

schwerdeführer die Stellungnahme der BVZ vom 4. April 2019 und die Be-

rechnung der Forderung erläutert. Der entsprechende Betrag ergibt sich 

unmittelbar aus den Rückstandsanzeigen als Vollstreckungstitel und setzt 

sich zusammen aus der Tabaksteuer sowie den Säumniszuschlägen der 

Tabaksteuer. Die entsprechenden Ausführungen und Berechnungen erwei-

sen sich als nachvollziehbar und rechtmässig. Der Beschwerdeführer ver-

kennt überdies, dass die Vorinstanz, wie diese in der Vernehmlassung vom 

31. Juli 2019 korrekt ausführt, gemäss dem völkerrechtlichen Vertrauens-

prinzip auf die Darstellung des Sachverhalts und die Erklärungen der BVZ 

im Ersuchen vom 11. September 2017 bzw. 5. Dezember 2018 grundsätz-

lich vertrauen darf (vgl. E. 2.12). Nach dem völkerrechtlichen Vertrauens-

prinzip liegt es weder an der OZD noch am Bundesverwaltungsgericht, im 

Rahmen eines Einziehungsverfahrens nach Art. 24 BBA den Bestand, die 

Bemessung oder die Höhe der im ausländischen Verfahren ermittelten, 

rechtskräftigen und vollstreckbaren Steuerforderung weitergehend zu be-

gründen. Vielmehr sind die Vorinstanz und das Bundesverwaltungsgericht 

an die Darstellung des Sachverhalts im vorliegenden Einziehungsersuchen 

insoweit gebunden, als diese nicht wegen offensichtlicher Fehler, Lücken 

oder Widersprüche von vornherein entkräftet werden können (vgl. E. 2.12). 

Die Gewährung von Amtshilfe darf aufgrund des völkerrechtlichen Vertrau-

ensprinzips nur dann abgelehnt werden, wenn Gründe dafür vorliegen, 

dass die abgegebene Erklärung (klarerweise) unzutreffend ist 

(vgl. E. 2.12). Die nicht weiter belegten und substanziierten Behauptungen 

des Beschwerdeführers reichen dafür nicht aus. Dem Beschwerdeführer 

gelingt dies insbesondere nicht, da mit der Stellungnahme der BVZ vom 

4. April 2019 die betreffende Berechnungsweise und der einschlägige De-

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Seite 12 

liktszeitraum nochmals detailliert und nachvollziehbar durch die BVZ dar-

gelegt worden ist. Insoweit der Beschwerdeführer also vorbringt, die fragli-

chen Forderungen seien entgegen den Angaben in den eingereichten Voll-

streckungstiteln fehlerhaft und zu hoch, bestehen für diese Behauptung 

keinerlei Anhaltspunkte in den vorgelegten Akten.  

Der Beschwerdeführer vermag im vorliegenden Fall ansonsten keine 

Gründe darzutun, weshalb das Ersuchen nicht rechtsgenügend sein sollte 

bzw. weshalb das Gericht entgegen dem völkerrechtlichen Vertrauensprin-

zip an der Richtigkeit der darin enthaltenen Angaben ernsthaft zweifeln 

müsste.  

Dem Gericht erschliesst sich ebenfalls nicht, inwiefern die mit Schreiben 

vom 18. Februar 2019 geäusserten Einwände des Beschwerdeführers von 

der Vorinstanz nicht gehört worden seien, die Anpassung des Ersuchens 

willkürlich erfolgt sei bzw. die vorgenommene Reduktion überhaupt nicht in 

Zusammenhang mit der Anpassung an den Deliktszeitraum stehe 

(vgl. E. 2.13 und 2.14). Insofern kann dem Beschwerdeführer auch in 

diesem Punkt nicht gefolgt werden. 

3.4 Mit Blick auf Art. 4 BBA sei noch erwähnt, dass vorliegend kein Verstoss 

gegen die öffentliche Ordnung, den ordre public, erkennbar ist. Gegenteili-

ges wird denn auch nicht geltend gemacht. Ferner erscheint das vorlie-

gende Ersuchen vom 11. September 2017 bzw. vom 5. Dezember 2018 

insofern nicht als unverhältnismässig, als nach der darin enthaltenen, un-

bestrittenen Darstellung der ersuchenden Vertragspartei Vollstreckungs-

massnahmen in Deutschland ausgeschöpft sind (vgl. Art. 10 Bst. b BBA; 

E. 2.8).  

3.5 Andere Gründe, die gegen eine Gewährung von Amtshilfe sprechen 

würden, sind schliesslich für das Bundesverwaltungsgericht im vorliegen-

den Fall nicht ersichtlich und wurden durch den Beschwerdeführer nicht 

explizit oder substanziiert geltend gemacht. Insbesondere genügt das vor-

liegende amtshilfeweise Einziehungsersuchen vom 11. September 2017 

bzw. vom 5. Dezember 2018 der deutschen Behörden, welches gestützt 

auf Art. 9 und Art. 11 BBA von der OZD als zuständige schweizerische Ver-

waltungsbehörde geprüft und bewilligt wurde, den Anforderungen und den 

inhaltlichen sowie formellen Voraussetzungen von Art. 18 und 24 BBA 

(vgl. E. 2.10 f. und E. 2.4). 

A-2898/2019 

Seite 13 

3.6 Im vorliegenden Verfahren erweist sich nach dem Gesagten die 

Schlussverfügung der OZD vom 3. Mai 2019 als abkommens- sowie bun-

desrechtskonform und die vorliegende Beschwerde ist abzuweisen. 

4.  

4.1 Ausgangsgemäss hat der unterliegende Beschwerdeführer die Verfah-

renskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf CHF 7‘500.- 

festzusetzen (vgl. Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvorschuss in derselben Höhe ist 

zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

4.2 Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 

VGKE). 

5.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet auf dem Gebiet der internatio-

nalen Amtshilfe im Bereich der Zölle und der Mehrwertsteuer endgültig, 

wenn die Amtshilfe wie im vorliegenden Fall ihre völkerrechtliche Grund-

lage im BBA hat (Art. 115i Abs. 3 ZG; Urteile des BVGer A-6205/2018 vom 

23. September 2019 E. 6, A-7596/2016 vom 23. Februar 2018 E. 6;  

A-1531/2015 vom 26. Juni 2015 E. 5; vgl. Botschaft StAhiG, BBl 2011 

6193 ff., 6228 sowie BEUSCH/IMSTEPF, in: Zweifel/Beusch/Glauser/Robin-

son [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz 

über die Mehrwertsteuer, 2015, Art. 75a MWSTG, Rz. 5, 12 und 16). 

Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite. 

 

 

 

  

A-2898/2019 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von CHF 7'500.- werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Daniel Riedo Matthias Gartenmann 

 

 

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