# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e17fbcda-065e-5e59-bd44-553b1c3a21f1
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-08-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.08.2009 UV 2008/132
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-132_2009-08-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/132

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 23.04.2020

Entscheiddatum: 05.08.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 05.08.2009
Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 16 ATSG. Adäquanzprüfung verschiedener 
Beschwerden nach mehreren Unfällen und Prüfung der 
Invaliditätsbemessung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 5. August 2009, UV 2008/132).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Jeannine Bodmer

Entscheid vom 5. August 2009

in Sachen

L.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

9000 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Invalidenrente und Integritätsentschädigung

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Sachverhalt:

A.       

A.a   Der 1952 geborene L.___ war als Maurer bei der A.___ tätig und dadurch bei der 

Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 27. November 1995 stürzte er aus 

ca. 4 m Höhe von einer Leiter, wobei er auf den Füssen landete. In der Folge beklagte 

der Versicherte ein Aufkommen von Schmerzen im Bereich der rechten Hüfte und der 

rechten Ferse. Sein Hausarzt Dr. med. B.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, 

attestierte ihm daher ab dem 18. Dezember 1995 eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit 

(Suva-act. III.1 und III.2) und verschrieb ihm physikalische Therapiebehandlungen 

(Suva-act. III.2). Danach ging der Versicherte uneingeschränkt seiner Arbeit nach 

(Suva-act. III.). Wegen Knieschmerzen unterzog er sich am 28. März 1996 einer 

arthroskopischen medialen Meniskusoperation sowie einer arthroskopischen medio-

patellären Plicaresektion und Patellarückflächenglättung beidseits (Suva-act. III.9). Die 

Unfallmeldung vom 10. November 1997 (Suva-act. III.7) zum früheren Unfallereignis 

wegen erneuter Beschwerden im rechten Knie liess die Arbeitgeberin am 19. November 

1997 wieder stornieren. Als Begründung nannte sie eine Mitteilung des Arztes, wonach 

für den Knorpelschaden die Krankenkasse und nicht die Suva zuständig sei (Suva-

act. III.8).

A.b   Bei einem Untersuch am 21. März 2001 durch Dr. med. C.___, Orthopädie am 

Rosenberg, schilderte der Versicherte einen ca. 2 Jahre zuvor beim Tragen eines 

schweren Balkens erlittenen Zwick im rechten Schultergelenk. Seither habe er sowohl 

Schmerzen beim Überkopfarbeiten als auch v.a. nachts beim Liegen (Suva-act. II.2). 

Am 4. April 2001 verdrehte er sich beim Hantieren mit einem Eisenschlegel den rechten 

Arm. Danach seien auch Schmerzen in der Schulter aufgetreten (Suva-act. II.1). Nach 

Durchführung eines MRI diagnostizierte Dr. C.___ gemäss Bericht vom 2. Mai 2001 

eine ausgedehnte, (zwei Jahre) alte Rotatorenmanschettenläsion mit Retraktion der 

Sehne (Suva-act. II.3). Mit Schreiben vom 19. September 2001 anerkannte die Suva 

ihre Leistungspflicht und erbrachte entsprechende Versicherungsleistungen (Suva-

act. II.11).

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A.c   Am 16. Januar 2002 nahm Dr. C.___ infolge diagnostiziertem vollständigem Abriss 

der Rotatorenmanschette der rechten Schulter eine Rotatorenmanschettenrefixation, 

eine Bizepssehnenresektion sowie eine Acromioplastik vor (Suva-act. II.13 und II.14). In 

der Folge war der Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig (Suva-act. II.15), weshalb ihm 

die M.___, für welche er nebenberuflich als Hauswart tätig war, das Arbeitsverhältnis 

per 30. Juni 2002 kündigte (Suva-act. II.23). Am 23. August 2002 wurde der Versicherte 

arthroskopisch an der rechten Schulter operiert. Zugleich wurden eine Mobilisation und 

eine Infiltration durchgeführt (Suva-act. II.24). Zum Genesungsverlauf berichtete Dr. 

med. D.___, Orthopädie am Rosenberg, am 9. Oktober 2002, dass momentan und 

voraussichtlich dauernd eine Tätigkeit als Maurer auf Grund der Schulterproblematik 

nicht möglich sei bzw. sein werde. Er empfahl daher eine schnellstmögliche 

Wiedereingliederung (Suva-act. II.31).

A.d   Laut Bericht vom 11. Oktober 2002 diagnostizierte Dr. med. E.___, Psychiatrie/

Psychotherapie, Klinik Gais, bei welchem der Versicherte seit dem 21. August 2002 in 

psychiatrischer Behandlung stand, eine ängstlich-depressive Anpassungsstörung 

(ICD-10: F43.22) bei Verdacht auf eine prämorbid vorbestehende abhängige 

Persönlichkeitsstörung (ICD-10 : F60.7) sowie Stottern (ICD-10 : F98.5; Suva-act. II.30). 

Bei abnehmenden Beschwerden im Verlauf der Therapie sei der Versicherte ab 8. 

Oktober 2002 aus psychiatrischer Sicht als Maurer wieder vollständig arbeitsfähig 

(Suva-act. II.30). Per 28. Februar 2003 kündigte die A.___ das Arbeitsverhältnis mit dem 

Versicherten (Suva-act. II.40).

A.e   Am 24. Januar 2003 untersuchte der Suva-Kreisarzt Dr. med. F.___, Spezialarzt 

FMH für orthopädische Chirurgie, den Versicherten (Suva-act. II.43) und schätzte die 

Höhe des Integritätsschadens ein (Suva-act. II.42). Neben einer schmerz- und 

kraftbedingten Funktionseinschränkung in der rechten Schulter diagnostizierte er eine 

psychische Belastungsstörung sowie eine mässig retropatelläre Symptomatik in beiden 

Knien. Er ordnete einen wesentlichen Bestandteil des momentanen Zustands des 

Versicherten und der damit verbundenen Einschränkung der Arbeits- respektive 

Erwerbsfähigkeit der psychischen Ebene zu, wobei es sich nicht nur um die 

Verarbeitung der Unfallfolgen handle, sondern auch die private belastende Situation 

erkennbar sei (Suva-act. II.43).

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A.f    Mit Verfügung vom 5. Juni 2003 sprach die Suva dem Versicherten ab 1. März 

2003 eine Invalidenrente gestützt auf einen Erwerbsunfähigkeitsgrad von 24 % sowie 

eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von 7.5 % zu (Suva-

act. II.60). Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen verfügte am 11. Februar 2005 eine halbe 

IV-Rente ab 1. August 2003 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % (Suva-act. II.

68).

A.g   Per 1. August 2006 nahm der Versicherte eine Arbeitsstelle als 

Hilfsmontageelektriker bei der G.___ mit einem Beschäftigungsumfang von 

12 Wochenstunden auf und war dadurch ebenfalls bei der Suva unfallversichert. Am 

18. September 2006 stürzte er von einem ca. 2 m hohen Gerüst und fiel auf den 

Betonboden (Suva-act. I.1 und I.2). Während der Hospitalisation vom 18. bis 

20. September 2006 diagnostizierten die behandelnden Ärzte des Regionalspitals 

Emmental im Austrittsbericht vom 20. September 2006 eine Commotio cerebri mit 

einer Clavicula-fraktur rechts und einer Fraktur der 7. Rippe dorsal rechts sowie eine 

Rissquetschwunde am Hinterkopf. Als Nebendiagnosen hielten sie einen Status nach 

Schulteroperation nach Unfall und einen Status nach Inguinalhernienoperation 

beidseits fest. Zur Anamnese führte der Bericht aus, dass eine fragliche 

Bewusstlosigkeit von 2 Sekunden, keine Amnesie, keine Übelkeit und kein Erbrechen 

stattgefunden habe. Zudem ergab eine Computertomographie des Schädels am 

18. September 2006 keinen Hinweis auf eine intrakranielle Blutung und auch die 

gleichentags erfolgten Untersuchungen der HWS ap und lateral sowie des Dens ap 

zeigten keine Fraktur oder Luxation. Auch die Kniegelenksuntersuchung in zwei 

Ebenen ergab keine Hinweise auf eine Fraktur oder Luxation (Suva-act. I.3).

A.h   Gemäss Arztzeugnis von Dr. med. H.___, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie 

FMH, Sportmedizin (SGSM), blieb der Versicherte auch im Januar 2007 zu 100 % 

arbeitsunfähig. Im Bericht vom 3. Januar 2007 hielt der Orthopäde bei Status nach 

Claviculafraktur rechts sowie nach Deckplattenimpressionsfraktur L4, Osteochondrose 

und Spondylarthrose L1 bis 4, erstmals einen posttraumatischen Fersensporn bei 

Senk/Spreizfuss rechts fest und gab als Befund unveränderte Schmerzen im rechten 

Schultergürtel, wechselnde lumbale Schmerzen und seit dem Unfall zunehmende 

belastungsabhängige Schmerzen plantar an der rechten Ferse an (Suva-act. I.6). Am 

15. Januar 2007 berichtete Dr. H.___, dass die Beschwerden des Versicherten im 

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rechten Schultergürtel nachgelassen hätten, die Schmerzen lumbal jedoch unverändert 

seien und die Beschwerden an der rechten Ferse an Intensität zugenommen hätten 

(Suva-act. I.7).

A.i     Am 28. Februar 2007 gab der Versicherte gegenüber der Suva an, dass er als 

Taggeldbezüger der Arbeitslosenversicherung am 5. Juli 2004 bei einem Spaziergang 

im Wald ausgerutscht und einen Abhang hinunter gestürzt sei. Danach habe er v.a. 

Schmerzen im Rücken sowie in beiden Knien gehabt. Er sei deswegen auch in 

ärztlicher Behandlung gewesen, die jedoch über die Krankenkasse abgewickelt worden 

sei. Die Rückenschmerzen seien sicher schon vor dem Unfall vom September 2006 

vorhanden gewesen, jedoch nie im heutigen Ausmass. Der Zustand im jetzigen 

Zeitpunkt könne gegenüber demjenigen nach dem Unfall vom 4. April 2001 als gleich 

bleibend bezeichnet werden. Tendenziell habe er v.a. auch auf Grund des neuen 

Unfalls jedoch vermehrt Schmerzen im rechten Schulterbereich (Suva-act. I.8).

A.j     Mit Bericht vom 23. März 2007 schilderte Dr. E.___, dass sich der psychische 

Zustand des Versicherten nach seinem Arbeitsunfall vom 18. September 2006 zuerst 

verschlechtert, unter regelmässiger Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie und 

Psychopharmakatherapie aber wieder zunehmend verbessert habe. Anlässlich der 

letzten Konsultation vom 12. März 2007 sei der Patient im formalen Denken eingeengt 

auf seine Selbstunsicherheiten und Existenzängste, im Affekt leicht deprimiert, im 

Antrieb leicht vermindert gewesen (Suva-act. I.14).

A.k   Laut dem Bericht von Dr. H.___ vom 16. April 2007 über die gleichentags erfolgte 

Untersuchung klagte der Versicherte immer noch über Schmerzen in der rechten 

Clavicula sowie in der Lendenwirbelsäule. Am meisten sei er jedoch durch die 

Fersenschmerzen rechts gestört (Suva-act. I.18). Am 30. April 2007 nahm Kreisarzt Dr. 

med. I.___, Facharzt für Physikalische und Rehabilitive Medizin, zu den 

Fussbeschwerden des Versicherten Stellung. Er hielt fest, dass bezüglich des Unfalls 

vom 18. September 2006 keine Verletzungen benannt seien, die zu einer Deformierung 

des rechten Vorfusses geführt hätten. Selbst wenn sich aber in Folge des Unfalls eine 

Veränderung der Statik ergeben hätte, entstehe ein Fersensporn erst allmählich im 

Laufe der Zeit und sei im Dossier radiologisch nicht einmal dokumentiert. Selbst wenn 

ein solcher jedoch radiologisch nachgewiesen wäre, ginge dies zu Lasten der 

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Krankenkasse, da es sich um eine nicht unfallbedingte Krankheitsursache bzw. 

degenerative Folgeerscheinung handeln würde (Suva-act. I.19).

A.l     Mit Bericht vom 4. Juli 2007 schätzte Dr. E.___ die Arbeitsfähigkeit des 

Versicherten aus rein psychiatrischer Sicht auf 50 % (Suva-act. I.24). Im Bericht vom 

7. Juni 2009 schlug Dr. I.___, bei welchem am 6. Juni 2007 eine kreisärztliche 

Untersuchung stattgefunden hatte, bezüglich der Beschwerdeproblematik am rechten 

Sternoclaviculargelenk eine weitere Behandlungsmassnahme vor und hielt im Übrigen 

weiterhin an der 100 %igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als 

Maurer fest (Suva-act. I.25).

A.m Am 29. August 2007 wurde der Versicherte im Rahmen der IV-Abklärungen von 

med. pract. J.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, psychiatrisch 

und von Dr. med. K.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, Manuelle 

Medizin, SAMM, Ultraschall am Bewegungsapparat, SGUM, rheumatologisch 

untersucht. J.___ befand den Versicherten aus rein psychiatrischer Sicht zu 100 % 

arbeitsfähig. Dr. K.___ hielt im abschliessenden interdisziplinären Gutachten vom 

26. Dezember 2007 aus rheumatologischer Sicht ab März 2007 eine 

Restarbeitsfähigkeit in körperlich leichten Tätigkeiten von 30 bis 40 % fest. Dabei sollte 

vornehmlich ein Einsatz der linken Hand erfolgen, bei Gebrauchsfähigkeit der rechten 

oberen Extremität als Haltehand im unteren Quadranten sowie für körpernahe 

Tragbelastungen bis etwa 5 kg (Suva-act. II.79).

A.n   Am 19. Februar 2008 nahm Dr. I.___ eine Beurteilung des Integritätsschadens vor. 

Seine Schätzung gestützt auf die Suva-Feinrastertabellen 1.2 und 7 ergab einen 

Integritätsschaden von insgesamt 27.5 % und nach Abzug der bereits entschädigten 

7.5 % einen noch auszugleichenden Integritätsschaden von 20 % (Suva-act. I.43).

A.o   Mit Verfügung vom 18. März 2008 eröffnete die Suva dem Versicherten, dass sie 

für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 18. September 2006 eine 

Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung ausrichte. Auf Grund der erwerblichen 

und medizinischen Abklärungen ergebe sich unter Berücksichtigung der früheren Rente 

bei zumutbarer leichter Tätigkeit und einem Leidensabzug von 25 % (Suva-act. I.46 

und I.51) eine Erwerbsunfähigkeit von 39 %, der versicherte Jahresverdienst betrage 

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Fr. 69'992.--. Damit richte sie ab 1. April 2008 eine monatliche Invalidenrente von 

Fr. 1'894.60 sowie eine einmalige Integritätsentschädigung von Fr. 21'360.-- auf der 

Basis einer Integritätseinbusse von 20 % aus.

B.       

B.a   Am 27. März 2008 liess der Versicherte durch die Gewerkschaft Unia Ostschweiz-

Graubünden, St. Gallen, gegen diese Verfügung Einsprache erheben (Suva-act. I.52). 

Zur Begründung machte Rechtsanwalt Dr. E. R. Pedergnana, St. Gallen, als neuer 

Rechtsvertreter des Versicherten mit Schreiben vom 25. April 2008 geltend, dass der 

Invaliditätsgrad falsch ermittelt worden sei (Suva-act. I.57).

B.b   Die IV-Stelle sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 30. Juli 2008 ab 

1. Dezember 2006 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Suva-act. I.64 und I.

65).

B.c   Am 26. August 2008 wurde der Versicherte nochmals kreisärztlich untersucht. 

Dr. I.___ ging im Bericht vom 26. August 2008 nach Abzug der unfallfremden Faktoren 

von einer aus zeitlicher Sicht zu betrachtenden Restarbeitsfähigkeit von ca. 60 bis 

70 % aus (Suva-act. I.66).

B.d   Die Suva hiess die Einsprache mit Entscheid vom 23. Oktober 2008 insofern 

teilweise gut, als sie den Grad der Erwerbsunfähigkeit in Berücksichtigung einer 

Restarbeitsfähigkeit von 65 % und eines Leidensabzugs von 15 % auf 55 % erhöhte 

(Suva-act. I.71).

C.       

C.a   Gegen diesen Entscheid richtet sich die vom Rechtsvertreter für den Versicherten 

erhobene Beschwerde vom 19. November 2008. Der Rechtsanwalt beantragt die 

Aufhebung der Verfügung vom 18. März 2008 und des Einspracheentscheids vom 

23. Oktober 2008 sowie die Ausrichtung einer Rente von 76 %. Zudem sei die 

Integritätsentschädigung neu festzulegen und zwar für die Folgen des ersten und des 

zweiten Unfalls, im ersten Unfall wegen wesentlicher Veränderung bei der 

mutmasslichen Entwicklung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Zur 

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Begründung bringt er im Wesentlichen vor, dass die psychischen Beschwerden 

unfallkausal seien, die Beschwerdegegnerin sich auf Aussagen des Kreisarztes stütze, 

welche fehlerhaft seien und die Rückenprobleme von verschiedenen Unfallereignissen 

herrühren würden, weshalb diesbezüglich eine mindestens teilweise Unfallkausalität 

gegeben sei.

C.b   In der Beschwerdeantwort vom 23. Dezember 2008 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde - soweit darauf einzutreten sei - 

und die Bestätigung ihres Einspracheentscheids.

C.c   Mit Eingabe vom 6. Februar 2009 hat der Beschwerdeführer auf eine Replik 

verzichtet.

C.d   Auf die weiteren Begründungen und Ausführungen in den einzelnen 

Rechtsschriften und den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.        

Der Beschwerdeführer beantragt einerseits eine Erhöhung der Rente bzw. des 

Invaliditätsgrads auf 76 % sowie eine Neufestlegung der Integritätsentschädigung für 

die Folgen des ersten Unfalls vom 4. April 2001 und des zweiten vom 18. September 

2006. Anfechtungsgegenstand und damit Grenze der Überprüfungsbefugnis im 

Beschwerdeverfahren werden grundsätzlich durch die Verfügung bzw. den 

Einspracheentscheid im Verwaltungsverfahren bestimmt (BGE 122 V 36 E. 2a). 

Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin am 18. März 2008 die Ausrichtung einer 

Invalidenrente bei einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 39 % ab 1. April 2008 sowie 

einer Integritätsentschädigung von Fr. 21'360.-- verfügt (Suva-act. I.51). Mit Einsprache 

vom 27. März 2008 und Einsprachebegründung vom 25. April 2008 focht der bereits im 

Zeitpunkt der Beschwerdebegründung anwaltlich vertretene Beschwerdeführer zwar 

"die ihm zustehenden Versicherungsleistungen" an, nahm in der Begründung dann 

jedoch lediglich zum verfügten Invaliditätsgrad und damit zur Höhe der ihm 

auszurichtenden Invalidenrente Stellung. Damit wurde lediglich die Höhe der 

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Invalidenrente angefochten. Bezüglich der Höhe der Integritätsentschädigung erwuchs 

die Verfügung vom 18. März 2008 in Teilrechtskraft. Streitgegenstand bildet vorliegend 

folglich nur noch die Höhe der auszurichtenden Invalidenrente. Auf die Beschwerde 

kann daher nicht eingetreten werden, soweit sie die Festlegung der 

Integritätsentschädigung für die beiden Unfallereignisse betrifft.

2.        

2.1    Streitig ist konkret, inwieweit die gesundheitlichen Probleme des 

Beschwerdeführers in einem adäquat-kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 

18. September 2006 stehen. Im Weiteren streitig ist die Höhe der dem 

Beschwerdeführer ab 1. April 2008 zustehenden Invalidenrente (IV-Grad).

2.2    Die obligatorische Unfallversicherung stellt gemäss Art. 18 des Bundesgesetzes 

über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) auf den Invaliditätsbegriff von Art. 8 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts (ATSG, 

SR 830.1) ab und bemisst die Invalidität nach Massgabe von Art. 16 ATSG. Dabei muss 

festgehalten werden, dass in der obligatorischen Unfallversicherung lediglich die 

unfallbedingte Invalidität Berücksichtigung findet; nach Art. 6 UVG werden 

Versicherungsleistungen nämlich nur bei Unfällen (sowie Berufskrankheiten) gewährt. 

Die Unfallversicherung ist bei der Invaliditätsfestsetzung nicht an Entscheide anderer 

Sozialversicherungen gebunden; nach der Rechtsprechung hat aber die 

Unfallversicherung bereits abgeschlossene Invaliditätsfestlegungen mit zu 

berücksichtigen (BGE 126 V 288, 131 V 365 E. 2). Die Rente der Unfallversicherung 

setzt ein, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte 

Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 

Abs. 1 UVG). Entsprechend erlischt der Anspruch auf das Taggeld unter anderem mit 

dem Beginn einer Rente (Art. 16 Abs. 2 UVG).

2.3    Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

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Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 122 V 158 E. 1a und 121 V 210 E. 6c, je mit 

Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn der 

Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen 

mithin die Parteien in der Regel die Beweislast nur insofern, als im Fall der 

Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem 

unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 117 V 264 E. 3b mit 

Hinweisen).

2.4    Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben die urteilenden Instanzen die 

Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie 

stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren 

Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für 

die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

der medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend 

für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels 

noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als 

Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis; BGE 

122 V 160 f. E. 3c mit Hinweisen; RKUV 4/2000 KV 124 S. 214 f.). Auch den Berichten 

versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kann Beweiswert beigemessen werden, 

sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich 

widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 

V 353 f. E. 3b/ee mit Hinweis). Art. 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft (BV, SR 101) und Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der 

Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) geben keinen formellen 

Anspruch auf versicherungsexterne Begutachtung, wenn Leistungsansprüche streitig 

sind (BGE 122 V 157 ff.). Erachtet das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen 

tatsächlichen Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als 

schlüssig, darf es den Prozess ohne Weiterungen - insbesondere ohne Anordnung 

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eines Gerichtsgutachtens - abschliessen. In solchen Fällen sind an die 

Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 

Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind 

ergänzende Abklärungen vorzunehmen (RKUV 1997 U 281 E. 1a S. 281 f.).

3.        

3.1    Gemäss Dr. K.___, der den Versicherten im Auftrag der IV-Stelle begutachtete, 

wurde die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus rheumatologischer Sicht durch 

die Diagnosen einer Periarthropathia humeroscapularis tendopathica (ICD-10 M75.1), 

eines chronischen lumbovertebralen bis lumbospondylogenen Schmerzsyndroms 

rechts (ICD-10 M54.5 rsp. M54.4), einer beginnenden Gonarthrose und eines 

femoropatellären Schmerzsyndroms (ICD-10 M17.1 rsp. M22.2), eines Status nach 

Fingerteilamputation von Zeige- und Mittelfinger der linken Hand sowie eines plantaren 

Fersenschmerzes rechts beeinflusst. Demgegenüber hielt der Begutachter das 

diagnostizierte klinisch atypische Carpaltunnelsyndrom, den Status nach Commotio 

cerebri (anamnestisch) nach dem Sturz vom 18. September 2006, die arterielle 

Hypertonie, die Kolondivertikulose mit rezidivierenden Divertikulitisschüben sowie den 

Status nach Inguinalhernienoperation beidseits als irrelevant für die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers. Seine Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit erfolgte 

auftragsgemäss ohne Unterscheidung zwischen unfallkausalen und unfallfremden 

Ursachen. Demnach befand er eine Arbeitsfähigkeit in körperlich leichten Tätigkeiten 

von 30 bis 40 % als gegeben, bei vornehmlichem Einsatz der linken Hand und 

Gebrauchsfähigkeit der rechten oberen Extremität als Haltehand im unteren 

Quadranten sowie für körpernahe Tragbelastungen bis etwa 5 kg. Dabei sah er die 

Feinmotorik der linken Hand eingeschränkt und die Fähigkeit zu längerdauerndem 

Sitzen, vorgeneigtem Stehen wie für Arbeiten im Überkopfbereich begrenzt. Auch das 

Gehen von grösseren Strecken sowie in unebenem Gelände sei eingeschränkt. Folglich 

sollten sich Möglichkeiten zur Einnahme von regelmässigen Wechselpositionen aus 

dem Sitzen ergeben. Kreisarzt Dr. I.___ hielt in seinem Bericht vom 26. August 2008 

zwar fälschlicherweise fest, dass Dr. K.___ in seiner Beurteilung auf "eine 30 bis 

40 %ige Einschränkung für körperlich leichte Tätigkeiten" gekommen sei, er wies 

jedoch darauf hin, dass er selber von einer bezogen auf die Unfallfolgen davon 

abweichenden höheren Arbeitsfähigkeit ausgehe und eine solche, nach Abzug der 

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unfallfremden Faktoren, bei ca. 60 % bis 70 % sehe. Aus dem Gesamtzusammenhang 

geht damit hervor, dass Dr. I.___ die Beurteilung von Dr. K.___ zwar richtig interpretiert, 

jedoch teils fehlerhaft zitiert hat. Allein dieser Zitatfehler vermag die Gesamtbeurteilung 

des Kreisarztes daher nicht in Frage zu stellen, zumal in der ersten Wiedergabe des 

Gutachtens korrekt festgehalten wurde Dr. K.___ habe die Restarbeitsfähigkeit auf 30 

bis 40 % geschätzt (Suva-act. I.66 S. 2). In der Folge ist somit zu beurteilen, ob die 

Einschätzung der Höhe der Arbeitsfähigkeit durch Dr. I.___ im Vergleich zu derjenigen 

von Dr. K.___ wegen Abzugs der unfallfremden Faktoren und gestützt auf die übrigen 

medizinischen Akten nachvollziehbar und schlüssig erscheint.

3.1.1           Im Gutachten von Dr. K.___ wird die beginnende Gonarthrose als Diagnose 

mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten, wenngleich dies lediglich eine 

Einschränkung beim Gehen grösserer Strecken und auf unebenem Gelände sowie bei 

längerem Stehen bedeutet. Dr. I.___ verneinte indessen die Unfallkausalität der 

Kniebeschwerden im Bericht vom 26. August 2008. Er verwies dabei auf das 

Rückfalldossier zum Unfall vom November 1995, worin über eine beiderseitige 

diagnostische Kniegelenksarthroskopie sowie eine Operation vom 28. März 1996 

berichtet wurde. Initial wurden im ursprünglichen Schadenfall lediglich Beschwerden 

der rechten Hüfte und im rechten Fersenbereich festgestellt, aber keinerlei 

Knieschmerzen angegeben. Dr. I.___ sah in der damals erfolgten Diagnose einer 

Arthralgie beidseits bei bekannter Chondromalazie der Patella III sowie bei 

anteromedialer und mediopatellärer Plicahyperthrophie beidseits auf Grund der 

beidseitigen Befunde und der vorbekannten Chondromalazie und Plicahypertrophie 

keine konkreten Schädigungen, welche dem Unfallereignis von 1995 zuzuordnen wären 

oder auf eine richtungsweisende Verschlimmerung durch den benannten Unfall 

hinweisen würden. Nachdem bereits Dr. B.___ im Zeugnis vom 28. November 1997 

(Suva-act. III.9) bezüglich der Kniebeschwerden eine ausschliessliche Unfallfolge 

verneint, Dr. F.___ im Bericht vom 24. Januar 2003 einen Zusammenhang zu den 

Unfällen von 1999 und 2001 ausgeschlossen hatte und anderslautende ärztliche 

Ausführungen hierzu fehlen, ist eine Unfallkausalität der Kniebeschwerden vorliegend 

nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt.

3.1.2           Die von Dr. K.___ festgehaltene Einschränkung bei Tätigkeiten mit der 

linken Hand ergibt sich v.a. in der Feinmotorik infolge von Amputationen an den 

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Fingern II und III (Zeige- und Mittelfinger). Gemäss dem Kreisarztbericht vom 

26. August 2008 ist der Verlust am Zeigefinger in der mittleren Phalanx bereits in der 

Kindheit erfolgt, weshalb die Suva nur für Einschränkungen auf Grund des Verlusts der 

Endphalanx ("lediglich kleines Stück der Fingerkuppe") des Mittelfingers 

leistungspflichtig ist. Hierbei muss als Limitierung nach dem Kreisarztbericht v.a. ein 

Gefühl des Elektrisierens im Bereich des Fingers bis zum Metacarpophalangealgelenk 

berücksichtigt werden, welches bei klopfender Berührung des Fingerstumpfes 

ausgelöst werde.

3.1.3           Dr. H.___ diagnostizierte einen posttraumatischen Fersensporn bei Senk/

Spreizfuss rechts erstmals am 3. Januar 2007 (Suva-act. I.6). Dr. I.___ hielt dazu am 

30. April 2007 fest, dass bezüglich des Unfallereignisses vom 18. September 2006 

keine Verletzungen benannt seien, welche zu einer Deformierung des rechten 

Vorfusses geführt hätten. Selbst wenn sich jedoch infolge des Unfalls eine Veränderung 

der Statik ergeben hätte, entstünde ein Fersensporn erst allmählich im Laufe der Zeit. 

Zudem sei er im Dossier nicht einmal radiologisch dokumentiert. Selbst wenn ein 

solcher jedoch radiologisch nachgewiesen wäre, ginge dies zu Lasten der 

Krankenkasse, da es sich um eine nicht unfallbedingte Krankheitsursache bzw. 

degenerative Folgeerscheinung handeln würde. Diesbezüglich sei keine 

Kostenübernahme erforderlich (Suva-act. I.19). Auch in der medizinischen Literatur 

führt man die Entstehung eines Fersensporns auf die Folge einer Überbelastung/

Fehlbelastung zurück (vgl. http://www.chiropraktik.ch/Deutsch/Themen/

TdM_Nov97.cfm). Im Unterschied zur Diagnose eines Fersensporns hielt Dr. K.___ in 

seinem Gutachten lediglich einen plantaren Fersenschmerz fest, da ihm das 

betreffende Röntgenbild, auf welches sich Dr. H.___ bezogen hatte, fehlte. Dass diese 

Schmerzen jedoch auf einen Unfall zurückzuführen wären, ist auch Dr. K.___s 

Ausführungen nicht zu entnehmen. Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht 

bereits im Bericht vom 7. Juni 2007 die Kausalität der Fussbeschwerden verneint und 

bei der Berechnung des Invaliditätsgrads in Abzug gebracht. Nachdem gemäss dem 

Kreisarztbericht vom 26. August 2008 die Schmerzen im Bereich der rechten Ferse 

nach einer Infiltrationsbehandlung unbestrittenermassen vollständig zurückgegangen 

sind, kann die im Gutachten von Dr. K.___ dokumentierte Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit auf Grund des plantaren Fersenschmerzes bei der Beurteilung der 

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resultierenden Restarbeitsfähigkeit unabhängig ihrer Ursache in Abzug gebracht 

werden.

3.1.4           Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, die psychischen 

Probleme seien auf die Unfälle vom 4. April 2001 und 18. September 2006 

zurückzuführen und damit unfallkausal. Der behandelnde Psychiater Dr. E.___ ging am 

11. Oktober 2002 noch von einer ängstlich-depressiven Anpassungsstörung bei 

Verdacht auf eine prämorbid vorbestehende abhängige Persönlichkeitsstörung und 

Stottern (Suva-act. II.30) aus. Im IV-Arztbericht vom 22. Januar 2007 habe er sodann 

gemäss dem Psychiatrischen Untergutachten von J.___ vom 16. November 2007 auf 

Grund einer Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands eine veränderte 

Diagnose ("rezidivierend depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Episode 

und somatischem Syndrom [ICD-10: F33.11])" mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

angegeben. Dieser Diagnose und ihrer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit konnte J.___ 

nicht folgen. Sie hielt gestützt auf ihre eigenen Untersuchungen fest, dass der 

Beschwerdeführer seinen psychischen Gesundheitszustand und Selbstwert von einer 

Arbeitstätigkeit abhängig mache und rückblickend vor seinem Unfall im September 

2006 in einem nicht-depressiven Zustand gearbeitet habe. Gestützt darauf befand 

J.___, es könne keine anhaltend somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden, 

weil weder das für ein solches Krankheitsbild massgebende Kriterium früherer 

psychosozialer anhaltender schwerer Konflikte oder emotionaler Probleme seit der 

Kindheit und Jugend noch das Kriterium der ursächlich an dem Auftreten des 

Schmersyndroms beteiligten psychosozialen Konflikte in den letzten Jahren erfüllt 

seien. Zudem liege auch keine Persönlichkeitsstörung vor, die als solche zu 

diagnostizieren wäre. Die von ihr festgestellte Anpassungsstörung laut ICD-10 sei keine 

Erkrankung von Dauer und habe weder früher noch im Begutachtungszeitpunkt eine 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gehabt. Zusammengenommen sei der 

Beschwerdeführer aus rein psychiatrischer Sicht 100 % arbeitsfähig. Auch Dr. I.___ 

kam im Bericht vom 26. August 2008 zu keinem anderslautenden Ergebnis. Damit 

erübrigt sich eine Prüfung des Vorliegens einer Unfallkausalität der psychischen 

Beschwerden für die Berechnung des Invaliditätsgrads. Eine solche wäre nach den 

Kriterien der geltenden Rechtsprechung (vgl. BGE 115 V 133) aber offensichtlich weder 

bezüglich des Unfalls vom 4. April 2001 noch desjenigen vom 18. September 2006 

gegeben.

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3.1.5           Schliesslich ist festzuhalten, dass Dr. I.___ die Unfallkausalität der 

Beschwerden im rechten Schultergelenk, der Schmerzen im Bereich der 

Lendenwirbelsäule, zumindest was die rezidivierenden Lumbalgien bei Status nach 

Deckplattenimpressionsfraktur L4 betrifft, der Arthrose des Sternoclaviculargelenks 

rechts sowie der Fingerkuppenamputation des Mittelfingers bejahte, eine Kausalität der 

beiderseitigen Gonalgie, der Amputation des für die Feinmotorik relevanteren linken 

Zeigefingers, der fortgesetzt abdominalen Beschwerden nach Divertikulitisoperation 

sowie des Verdachts auf ein Sulcus nervi ulnaris-Syndrom jedoch verneinte. Im 

Unterschied zum IV-Gutachten, welches sich auf Untersuchungen des 

Beschwerdeführers von Ende August 2007 bezieht, konnte der Kreisarzt am 26. August 

2008 unbestrittenermassen keine Fersenschmerzen mehr feststellen. Zudem erscheint 

es auf Grund der Ausführungen und Befunde nachvollziehbar, dass Dr. I.___ rein 

unfallbezogen und ein Jahr nach Dr. K.___ eine im Vergleich zum IV-Gutachter 

günstigere Einschätzung des Zumutbarkeitsprofils machen konnte. So sah er die 

Gebrauchsfähigkeit der rechten oberen Extremität insgesamt günstiger und manuelle 

Tätigkeiten auf Tischhöhe mit möglichst körpernaher Haltung des Oberarms mit der 

rechten Hand als durchaus durchführbar, wobei auch koordinierte Tätigkeiten 

zusammen mit der linken Hand durchgeführt werden könnten. Auch die Einschränkung 

der Feinmotorik der linken Hand allein bezogen auf die Unfallfolgen sei nur diskret. Mit 

diesem Tätigkeitsprofil sowie nach Abzug der unfallfremden Faktoren sah Dr. I.___ bei 

wechselbelastender Tätigkeit eine aus zeitlicher Sicht zu betrachtende 

Restarbeitsfähigkeit von ca. 60 bis 70 % für durchaus realistisch.

3.2    Auf Grund dieser Ausführungen ist festzustellen, dass der Kreisarztbericht von 

Dr. I.___ im Ergebnis nachvollziehbar erscheint, in sich schlüssig ist und in 

Übereinstimmung zu den übrigen medizinischen Akten steht. Unter diesen Umständen 

besteht - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - hinsichtlich der Frage der 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit kein begründeter Anlass zur Vornahme von weiteren 

medizinischen Abklärungen.

4.        

Nach Art. 18 Abs. 1 UVG besteht Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn der 

Versicherte infolge eines Unfalls zu mindestens 10 % invalid ist. Invalidität ist die 

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voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und nach 

zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 

der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 

sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 

ATSG). Zur Festlegung des Valideneinkommens 2008 von Fr. 74'873.-- ging die 

Beschwerdegegnerin von den Angaben der früheren Arbeitgeber aus, welche ein 

erzielbares Einkommen als Mauer von Fr. 67'223.-- (Suva-act. I.41) sowie ein 

erzielbares Einkommen als Hauswart von Fr. 7'650.-- (12 Monate x Fr. 450.-- + Fr. 

250.-- Gratifikation + Fr. 2'000.-- "Zulage"; Suva-act. I.39) meldeten. Von diesem 

unbestritten gebliebenen Betrag ist auszugehen. Dieses für das Jahr 2008 erzielbare 

Einkommen stellte die Beschwerdegegnerin dem Einkommen gemäss Tabelle der 

Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2006 (TA 1, Privater Sektor, 

Total, Anforderungsniveau 4, Männer) gegenüber. Dabei berücksichtigte sie beim LSE-

Lohn eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden, eine 

Nominallohnerhöhung für das Jahr 2007 von 1.6 % und für das Jahr 2008 von 2 % 

(http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/key/

lohnentwicklung/nominal_und_real.html), einen Abzug wegen durchschnittlicher 

zeitlicher Einschränkung von 35 % auf Grund des Zumutbarkeitsprofils von Dr. I.___ 

vom 26. August 2008 sowie einen Leidensabzug von 15 %. Dies ergab ein 

zumutbarerweise erzielbares Einkommen von Fr. 33'894.40. Aus der 

Gegenüberstellung der beiden Einkommen resultierte ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von 

55 % (Suva-act. I.71). Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Beanstandung dieses 

Einkommensvergleichs. Insbesondere rechtfertigen die unfallbezogenen 

gesundheitlichen Umstände beim Beschwerdeführer nicht einen Leidensabzug von 

25 % (vgl. BGE 126 V 82 E. 7b). Für die Zeit ab 1. April 2008 ist daher von einer um 

55 % eingeschränkten Erwerbsunfähigkeit auszugehen. Im Übrigen ist festzuhalten, 

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dass die IV-Stelle den Invaliditätsgrad von 76 % auf der Basis der aus zusätzlichen, 

nicht ausschliesslich unfallbedingten Einschränkungen resultierenden 

Restarbeitsfähigkeit von 30 bis 40 % gemäss Gutachten von Dr. K.___ berechnet hatte 

(vgl. Suva-act. II.79). Der IV-Entscheid basiert somit auf anderen Grundlagen.

5.        

Der angefochtene Einspracheentscheid vom 23. Oktober 2008 lässt sich somit nicht 

beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist im Sinn der vorstehenden 

Erwägungen abzuweisen soweit darauf eingetreten werden kann. Gerichtskosten sind 

keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen soweit darauf eingetreten werden kann.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.08.2009
	Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 16 ATSG. Adäquanzprüfung verschiedener Beschwerden nach mehreren Unfällen und Prüfung der Invaliditätsbemessung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. August 2009, UV 2008/132).

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