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**Case Identifier:** 1bde78e7-f45e-5a38-aaf7-d09035a8ddc5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.09.2025 200 2024 254
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-254_2025-09-25.pdf

## Full Text

IV 200 2024 254 
MAK/SAW/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. September 2025

Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Jakob, Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiberin Baumann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 23. Februar 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

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Sachverhalt:

A.

Die 1968 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin), 
zuletzt erwerbstätig gewesen als ..., meldete sich im Februar 2023 unter 
Hinweis auf Beschwerden im Zusammenhang mit einer am 30. September 
2022 erfolgten ventralen Dekompression und Stabilisation der Nackenwir-
bel C5/6 und C6/7 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum 
Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegne-
rin; act. II] 1, 3 S. 8, 21 S. 1). In der Folge tätigte die IVB erwerbliche sowie 
medizinische Abklärungen und holte die Akten des Krankentaggeldversi-
cherers (C.________ AG [C.________]) ein (act. II 9.2). Gestützt auf ein 
von der C.________ in Auftrag gegebenes orthopädisch/traumatologisch-
neurologisches Gutachten der D.________ (MEDAS) vom 3. Oktober 2023 
(act. II 39.2 ff.) verneinte die IVB einen Anspruch auf berufliche Eingliede-
rung mit Mitteilung vom 13. Oktober 2023 (act. II 41). Zur Begründung er-
klärte sie, die interdisziplinäre Beurteilung habe ergeben, dass die bisher 
ausgeübte Tätigkeit im ... einer optimal angepassten Tätigkeit entspreche 
und in einem Arbeitspensum von 80 % zumutbar sei. 

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (act. II 42, 43 S. 1) und Einho-
lung einer Stellungnahme von Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopä-
dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler 
Ärztlicher Dienst (RAD), vom 8. Januar 2024 (act. II 56 S. 2 f.) verneinte die 
IVB mit Verfügung vom 23. Februar 2024 bei einem Invaliditätsgrad von 
0 % resp. ab 1. Januar 2024 von 10 % einen Rentenanspruch (act. II 58).

B.

Mit Eingabe vom 2. April 2024 erhob die Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung vom 23. Februar 2024 sei aufzuheben und die Akten 
seien zwecks vollständiger Erhebung des medizinisch relevanten 
Sachverhalts an die Beschwerdegegnerin zur Neubeurteilung zurück-
zuweisen.

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2. Die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, vorgängig dem Erlass einer 
verfahrensabschliessenden Verfügung eine polydisziplinäre medizini-
sche Begutachtung bezüglich des Gesundheitszustandes der Be-
schwerdeführerin und deren Arbeits- und Leistungsfähigkeit in den 
Fachbereichen Orthopädie/Traumatologie, Chirurgie, Neurologie so-
wie Allgemeine Innere Medizin anzuordnen.

3. Eventualiter sei bezüglich des Gesundheitszustandes und daraus ab-
leitend bezüglich der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ein Gerichtsgut-
achten in Auftrag zu geben.

4. Subeventualiter sei der lnvaliditätsgrad auf mindestens 20 % und ab 
1. Januar 2024 auf mindestens 28 % festzusetzen.

5. Der Beschwerdeführerin sei für das vorliegende Beschwerdeverfah-
ren das Recht zur unentgeltlichen Rechtspflege zu erteilen, unter Bei-
ordnung des unterzeichnenden Rechtsanwaltes.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

Am 25. April 2024 reichte die Beschwerdeführerin eine Einwilligung in eine 
Achillessehnenoperation, datiert am 14. März 2024 (Akten der Beschwer-
deführerin [act. I] 6), sowie weitere Unterlagen in Bezug auf das Gesuch 
um unentgeltliche Rechtspflege ein (act. I 7 ff.).

Mit Beschwerdeantwort vom 7. Mai 2024 schloss die Beschwerdegegnerin 
auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 

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zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist grundsätzlich 
(vgl. E. 1.2 hiernach) auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsgegenstand bildet die Verfügung vom 23. Februar 2024 
(act. II 58). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch. 

Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, der Invaliditätsgrad sei mindes-
tens auf 20 % festzulegen und in diesem Zusammenhang einen Anspruch 
auf berufliche Massnahmen geltend macht (vgl. Beschwerde S. 2, Rechts-
begehren Ziff. 4, und S. 10 Ziff. 43 f.), ist festzuhalten, dass ein Anspruch 
auf berufliche Massnahmen mit Schreiben vom 13. Oktober 2023 (act. II 
41) abgewiesen wurde und hier nicht Prozessthema bildet. Somit liegt die-
ses Begehren ausserhalb des Streitgegenstandes (BGE 131 V 164 E. 2.1 
S. 165; SVR 2010 BVG Nr. 14 S. 53, C-2399/2006 E. 4.1), weshalb inso-
weit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-

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beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Eine Rente 
nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Ein-
gliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1bis und 1ter nicht ausgeschöpft sind 
(Art. 28 Abs. 1bis IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Ren-
tenanspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. 
Bei einem Invaliditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil 
dem Invaliditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG), bei einem Invaliditätsgrad ab 
70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei 
einem Invaliditätsgrad zwischen 40 und 49 % gelten die prozentualen An-
teile nach Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG. 

Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf 
von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach 
Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung 
des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG).

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

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2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ist den Akten – soweit entscheidwesent-
lich – das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Im Gutachten der MEDAS vom 3. Oktober 2023 (act. II 39.2 ff.) zu 
Handen der C.________ nannten die Dres. med. F.________, Facharzt für 
Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates, und G.________, Facharzt für Neurologie, die folgenden 
Diagnosen (S. 4 Ziff. 4):

Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
• Chronische Schmerzen der Halswirbelsäule (HWS)

- mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung
- Status nach Operation am 30. September 2022 mit Dekom-

pression C5/6 und C6/7 plus Cage-Implantation
- in der Magnetresonanztomografie (MRI) vom 16. Januar 2023 

Rest-Stenosen C5/6 und C6/7

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
• Schmerzen der rechten Schulter im Sinne eines Impingement-

syndroms und Tendinopathie der Rotatorenmanschette
• Chronische Schmerzen der linken mehr als der rechten Achilles-

sehne bei klinischem Verdacht auf Achillodynie und fortgeschritte-
nen degenerativen Veränderungen

Im neurologischen Teilgutachten vom 13. September 2023 (act. II 39.5) 
stellte Dr. med. G.________ keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar-

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beitsfähigkeit und erklärte, aus neurologischer Sicht bestünden keine Ein-
schränkungen (S. 6 Ziff. 6 und S. 7 Ziff. 9 ff.).

Im orthopädisch/traumatologischen Teilgutachten vom 19. September 2023 
(act. II 39.4) legte Dr. med. F.________ dar, die Explorandin gebe bei der 
ausführlichen Befragung chronische Schmerzen der HWS mit Ausstrahlung 
in den rechten Arm und krampfartige Schmerzen des rechten Unterarmes 
an. Diese Symptome seien im Sinne der in der MRI-Untersuchung nach-
gewiesenen Rest-Stenosen der Neuroforamina C5/6 und C6/7 zu interpre-
tieren. Insofern ergäben sich hier keine Inkonsistenzen. Die Schmerzen der 
rechten Schulter seien ebenfalls nachzuvollziehen und beruhten auf dege-
nerativen Veränderungen. Ebenso seien die chronischen Schmerzen der 
linken und rechten Achillessehne aufgrund der degenerativen Veränderun-
gen, mithin durch die klinisch nachvollziehbaren, spindelförmigen, sehr 
schmerzhaften Auftreibungen der Sehnen, nachzuvollziehen (S. 7 Ziff. 5). 
In einem Umfang von 80 % sei die Aufnahme der bisherigen Tätigkeit als ... 
zumutbar. Die Einschränkung von 20 % beruhe auf der chronischen 
Schmerzsymptomatik, der dadurch verminderten Effektivität, verminderter 
Arbeitsgeschwindigkeit und allfälliger Einnahme zentralwirksamer Medika-
mente. Vor dem Hintergrund des langwierigen Verlaufes sei zu prognosti-
zieren, dass die festgestellte Arbeitsunfähigkeit für weitere sechs Monate 
Bestand haben werde (S. 9 Ziff. 13). Die Tätigkeit als ... sei optimal adap-
tiert (S. 8 Ziff. 9). Zumutbar seien der Explorandin sitzende Tätigkeiten mit 
eigengewähltem Positionswechsel, ohne Gerüst- und Leitertätigkeiten, oh-
ne Überkopftätigkeiten, ohne Zwangshaltung für die oberen Extremitäten, 
ohne Zwangshaltung für die unteren Extremitäten, ohne häufiges Treppen-
steigen und ohne Knien oder Hocken; dies aufgrund der Gesundheits-
störung der HWS, der rechten Schulter und beider Achillessehnen (S. 8 
Ziff. 10). In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung stützten sich die Gut-
achter hinsichtlich der Diagnosen auf die Ausführungen im orthopä-
disch/traumatologischen Teilgutachten (act. II 39.2 S. 4 Ziff. 4); ebenso mit 
Bezug auf das Zumutbarkeitsprofil, wonach in der bisherigen Tätigkeit im ... 
eine Einschränkung von 20 % bestehe (act. II 39.2 S. 5 Ziff. 9).

3.1.2 Der Hausarzt Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, hielt im Bericht vom 17. Oktober 2023 (act. II 43 S. 2 f.) fest, 

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grundsätzlich sei das MEDAS-Gutachten nachvollziehbar. Theoretisch sei 
die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit sowie in einer an-
gepassten Tätigkeit mit den eingeräumten Einschränkungen ab dem 1. No-
vember 2023 zu 80 % arbeitsfähig. Praktisch sei es aber so, dass gerade 
diese Tätigkeiten (.../...) die nuchalen Beschwerden mit Ausstrahlung in den 
Arm und die Hand deutlich verstärkten. Zudem sei zurzeit aufgrund einer 
Pathologie an beiden Füssen das Zurücklegen des Arbeitsweges kaum 
realistisch (S. 1).

3.1.3 Die Beschwerdeführerin war am 20. November 2023 in der Schul-
tersprechstunde bei Dr. med. univ. I.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (act. II 52). Dieser 
diagnostizierte bezüglich der rechten Schulter eine SLAP-Il-Läsion bei Ver-
dacht auf einen Buford-Komplex, eine subacromiale Impingement-
Konstellation mit Tendinopathie der Rotatorenmanschette und einen Status 
nach bildverstärker(BV)-gestützter lateraler subacromialer Infiltration am 6. 
April 2023. Als Nebendiagnosen nannte er einen chronischen Nacken-
schmerz mit einer rechtsseitigen Armsymptomatik mit genereller Kraftlosig-
keit und einen Status nach ventraler Dekompression sowie Stabilisierung 
C5/6 und C6/7 am 30. September 2022. Es bestehe ein unklares chroni-
sches cervicobrachiales Schmerzsyndrom mit diffusen Hypästhesien am 
Unterarm und einer allgemeinen Schwäche des Armes. Bei positiver Bi-
cepssymptomatik sei eine intraartikuläre Infiltration mit Cortison und Rapi-
docain geplant, um zu evaluieren wieviel Prozent des Schmerzes von der 
Bicepssehnenpathologie ausgehe. Aus seiner Sicht habe inwiefolgt eine 
Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 2): 

100 % vom 1. bis 26. März 2023; 
  50 % vom 27. März bis 27. April 2023;
    0 % vom 27. bis 30. April 2023; 
100 % vom 1. Mai bis 30. Juni 2023;
  80 % seit 1. Juli 2023.

3.1.4 Im Sprechstundenbericht vom 28. November 2023 (act. II 48 S. 2 f.) 
diagnostizierte Dr. med. J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates, in Bezug auf die Rückfüsse 
beidseits eine fortgeschrittene Tendinopathie der Achillessehne links mehr 
als rechts. Die Beschwerden seien in Form der Tendinopathie bestätigt. 
Trotz ausgebauten konservativen Massnahmen inklusive Physiotherapie 

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während fast eines Jahres sei die Situation nicht besser geworden. Die 
Lebensqualität sei sehr stark eingeschränkt, sodass hier ein operativer 
Eingriff sicherlich sinnvoll wäre. Dies bedinge eine Hospitalisation von zwei 
bis drei Tagen und im Anschluss das Tragen eines "VACOpeds" während 
14 Tagen unter Teilbelastung. Nach 14 Tagen erfolge die Fadenentfernung 
und das Anpassen einer Softcaststiefelette plantigrad (S. 2). Ab diesem 
Moment könne auch die Vollbelastung erarbeitet werden (S. 3).

Auf Wunsch der Beschwerdeführerin hielt Dr. med. J.________ in einem 
separaten Bericht vom 28. November 2023 fest, aufgrund der Tendinopa-
thie der Achillessehnen sei im Moment die Gehfähigkeit auf unter 200 Me-
ter eingeschränkt. Entsprechend sei die geregelte Arbeitsfähigkeit von die-
ser Seite her deutlich eingeschränkt. Solange hier keine Unterstützung an-
geboten werden könne, müsse von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus-
gegangen werden (act. II 48 S. 1).

3.1.5 Der RAD-Arzt Dr. med. E.________ hielt in seiner Stellungnahme 
vom 8. Januar 2024 (act. II 56 S. 2 f.) fest, das bidisziplinäre Gutachten 
vom 3. Oktober 2023 sei für die fraglichen Belange umfassend, berücksich-
tige die geklagten Beschwerden, sei in Kenntnis der Vorakten und Ana-
mnese abgegeben worden, beruhe auf allseitigen Untersuchungen und sei 
in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend. Die 
getroffenen Schlussfolgerungen seien begründet. Neue Befunde im Ver-
gleich zum Gutachten lägen nicht vor. Die beklagte Beschwerdezunahme 
sei bei der Arbeit gutachterlich mit einer 20%igen Leistungsminderung 
berücksichtigt worden. Auch der Hausarzt anerkenne das Gutachten als 
nachvollziehbar. Allfällige Operationen an der Wirbelsäule oder an den 
Achillessehnen würden jeweils eine Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkei-
ten nur für einige Wochen nach sich ziehen. Von den Operationen wäre 
eine Besserung zu erwarten, wobei die medizinisch theoretisch bestehende 
Minderbelastbarkeit, wie gutachterlich festgestellt, verbleiben würde (S. 2).

3.1.6 Die Beschwerdeführerin war am 8. Januar 2024 – nach einer BV-
gestützten intraartikulären Infiltration am 1. Dezember 2023 – erneut bei 
Dr. med. univ. I.________ in der Schultersprechstunde (act. II 57). Es be-
stehe ein positives Ansprechen auf die Infiltration mit Regredienz der 
Schulterschmerzen. Weiterhin bestünden jedoch rechts krampfartige 

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Schmerzen und Gefühlsstörungen am ulnarseitigen Unterarm sowie in den 
Digiti zwei bis vier. Dr. med. univ. I.________ bat diesbezüglich um erneute 
Reevaluation durch die Wirbelsäulenchirurgie. Bis am 5. Februar 2024 at-
testierte er eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit und schloss die Behandlung der 
Schulter ab (S. 2). 

3.2

3.2.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.3 Der Umstand, dass ein Gutachten im Auftrag eines Krankentag-
geldversicherers – und somit nicht im Verfahren nach Art. 44 ATSG – er-
stellt worden ist, spricht praxisgemäss nicht gegen dessen Beweiskraft für 
die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der IV. Einer zwingenden 
medizinischen Beurteilung nach den Grundsätzen von Art. 44 ATSG bedarf 
es nicht. Indessen sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu 
stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

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Schlüssigkeit einer solchen Expertise, so sind, wie bei versicherungsinter-
nen ärztlichen Feststellungen, ergänzende Abklärungen vorzunehmen. 
Einem "Fremdgutachten" kommt somit nicht von vornherein dieselbe Be-
weiskraft zu wie einer gerichtlich oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom 
Versicherungsträger veranlassten Expertise unabhängiger Sachverständi-
ger (vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_452/2023 vom 24. Januar 
2024 E. 5.2.1).

3.3 In medizinischer Hinsicht erging die angefochtene Verfügung vom 
23. Februar 2024 (act. II 58) gestützt auf das von der C.________ in Auf-
trag gegebene orthopädisch/traumatologisch-neurologische Gutachten der 
MEDAS vom 3. Oktober 2023 (act. II 39.2 ff.). Dieses erfüllt zusammen mit 
den beiden Teilgutachten vom 13. bzw. 19. September 2023 (act. II 39.4 f.) 
die vorerwähnten höchstrichterlichen Beweisanforderungen (vgl. E. 3.2 
hiervor) und überzeugt. Die Gutachter haben sich in Kenntnis der medizini-
schen Vorakten sorgfältig mit den geklagten Beschwerden auseinanderge-
setzt und ihre Schlussfolgerungen auch gestützt auf eigene Untersuchun-
gen in den Fachrichtungen Orthopädie/Traumatologie und Neurologie ge-
troffen. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusam-
menhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum 
Gesundheitszustand wurden nachvollziehbar, umfassend und einlässlich 
begründet. Der MEDAS-Expertise kommt somit voller Beweiswert zu, so 
dass darauf abzustellen ist. Demnach ist der Beschwerdeführerin aufgrund 
der chronischen Schmerzsymptomatik die bisher ausgeübte Tätigkeit als 
..., die einer optimal angepassten Tätigkeit entspricht, zu 80 % zumutbar 
(act. II 39.2 S. 5 Ziff. 9 f.). Diese gutachterliche Einschätzung ist in sich 
schlüssig und findet Rückhalt in der RAD-Stellungnahme von 
Dr. med. E.________ vom 8. Januar 2024 (act. II 56 S. 2 f.). Zudem vertritt 
auch der Hausarzt Dr. med. H.________ im Bericht vom 17. Oktober 2023 
(act. II 43 S. 2 f.) grundsätzlich keine davon abweichende Auffassung. An-
derslautende fachärztliche Beurteilungen, welche auch nur geringe Zweifel 
an der überzeugenden Beurteilung der MEDAS-Gutachter zu begründen 
vermöchten (vgl. E. 3.2.3 hiervor), liegen nicht bei den Akten. Was die Be-
schwerdeführerin gegen den Beweiswert des Gutachtens vorbringt, führt zu 
keinem anderen Ergebnis.

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3.4 Die Beschwerdeführerin macht geltend, hinsichtlich der chronischen 
Schmerzen der HWS und der diagnostizierten Tendinopathie der Achilles-
sehne beidseits sei der medizinische Endzustand noch nicht erreicht wor-
den und der Fallabschluss sei daher zu früh erfolgt (vgl. Beschwerde S. 5 
Ziff. 19). Dem kann nicht gefolgt werden. Hierzu ist vorab zu bemerken, 
dass im Zweig der IV, anders als in jenem der Unfallversicherung (vgl. 
Art. 19 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallver-
sicherung [UVG; SR 832.20]), nicht entscheidend ist, ob ein medizinischer 
Endzustand erreicht ist, da der Rentenanspruch unabhängig davon geprüft 
werden kann und allfällige (spätere) wesentliche Änderungen des Gesund-
heitszustands wiederum im Rahmen eines Neuanmeldungs- bzw. Revisi-
onsverfahrens (Art. 17 Abs. 1 ATSG) zu berücksichtigen wären (vgl. Urteil 
des BGer 8C_321/2018 vom 27. November 2018 E. 5.1). Die MEDAS-
Gutachter haben sich sorgfältig mit den Einschränkungen im Bereich der 
HWS sowie der beiden Achillessehnen auseinandergesetzt und diesen 
beim differenziert formulierten Zumutbarkeitsprofil eingehend Rechnungen 
getragen (act. II 39.2 S. 5 f. Ziff. 9 ff.). Ergänzend hielt der RAD-Arzt 
Dr. med. E.________ in der Stellungnahme vom 8. Januar 2024 (act. II 56 
S. 2) zudem explizit fest, dass eine allfällige Operation an der Wirbelsäule 
oder an den Achillessehnen nur für einige Wochen zu einer Arbeitsunfähig-
keit in jeglichen Tätigkeiten führen würde und von den Operationen jeweils 
eine Besserung zu erwarten sei, wobei die gutachterlich festgestellte medi-
zinisch theoretisch bestehende Minderbelastbarkeit verbleiben würde. Im 
Weiteren ist – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin 
(vgl. Beschwerde S. 7 f. Ziff. 31 ff.) – das orthopädisch/traumatologische 
Teilgutachten in Bezug auf die Beurteilung der Tendinopathie der beiden 
Achillessehnen nicht widersprüchlich. Dr. med. F.________ führte die dies-
bezüglichen chronischen Schmerzen mit Blick auf die bisher ausgeübte 
Tätigkeit als ..., mithin einer überwiegend sitzenden Arbeit am Computer 
(act. II 18 S. 3 Ziff. 3), nachvollziehbar bei den Diagnosen ohne Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit auf. Nichts Gegenteiliges ist den Beurteilungen von 
Dr. med. J.________ zu entnehmen, der aufgrund der Tendinopathie der 
Achillessehnen die Gehfähigkeit als deutlich eingeschränkt beurteilte und 
einzig deshalb auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit schloss (act. II 48 S. 1). 
Darüber hinausgehende Einschränkungen attestierte er indessen nicht. 
Vielmehr erachtete er einen operativen Eingriff als indiziert und hielt fest, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

- 13 -

dass 14 Tage postoperativ die Vollbelastung erarbeitet werden könnte (act. 
II 48 S. 2 f.). Die Beschwerdeführerin hat am 14. März 2024 die Einwilli-
gung in einen solchen Eingriff erteilt, wobei auch dem Einwilligungsformular 
zu entnehmen ist, dass mit einer voraussichtlichen Arbeitsunfähigkeit von 
zwölf Wochen gerechnet wird (act. I 6 S. 2). Ein längerdauernder, invalidi-
sierender Gesundheitsschaden ist daraus somit nicht abzuleiten, worauf 
die Beschwerdegegnerin zutreffend hingewiesen hat (vgl. Beschwerdeant-
wort S. 3 Ziff. 8). Schliesslich vermögen auch die Berichte von 
Dr. med. univ. I.________ vom 20. November 2023 und vom 8. Januar 
2024 (act. II 52, 57) betreffend die rechte Schulterproblematik den Beweis-
wert des MEDAS-Gutachtens nicht zu schmälern. Denn der behandelnde 
Orthopäde hat seine Einschätzungen der Arbeitsunfähigkeit in der Höhe 
zwischen 50 % bis 100 % in keiner Art und Weise medizinisch begründet 
oder belegt. Vielmehr ist mit Blick auf die Ausführungen der Beschwerde-
führerin im Rahmen der Anamnese, wonach sie tagsüber an einem Dauer-
schmerz des gesamten rechten Armes leide und die aktuelle Arbeit im ... 
nicht mehr ausüben könne (act. II 52 S. 2), davon auszugehen, dass die 
Beurteilungen der Arbeitsunfähigkeit von Dr. med. univ. I.________ im We-
sentlichen auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin beruhten. 
Gleich verhält es sich mit der unbegründet gebliebenen Ergänzung von Dr. 
med. H.________, wonach die Tätigkeiten am … die nuchalen Beschwer-
den deutlich verstärkten (act. II 43 S. 2). Diesbezüglich ist zudem anzumer-
ken, dass das Gericht in Bezug auf Atteste von Hausärzten der Erfahrungs-
tatsache Rechnung tragen darf und soll, dass Hausärzte mitunter im Hin-
blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher 
zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; SVR 
2015 IV Nr. 26 S. 78, 8C_616/2014 E. 5.3.3.3). 

3.5 Nach dem Dargelegten erweist sich der medizinische Sachverhalt 
als rechtsgenüglich abgeklärt. Soweit die Beschwerdeführerin ergänzende 
Abklärungen, namentlich in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin 
sowie Chirurgie, beantragt (vgl. Beschwerde S. 2, Rechtsbegehren Ziff. 2 
und S. 9 Ziff. 40 ff.), kann ihr nicht gefolgt werden. Insbesondere wird we-
der substantiiert geltend gemacht noch ist ersichtlich, welche weiteren Er-
kenntnisse mit weiteren Untersuchungen und Abklärungen in den genann-
ten zusätzlichen Fachbereichen gewonnen werden könnten bzw. welche 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

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Aspekte bisher unberücksichtigt geblieben wären. Entsprechend den Aus-
führungen in der Beschwerdeantwort (vgl. S. 2 Ziff. 6) ist zudem festzuhal-
ten, dass es im Ermessen der Gutachter liegt, ob der Beizug weiterer Ex-
perten notwendig ist oder nicht (vgl. Urteil des BGer 8C_495/2021 vom 
16. März 2022 E. 4.3). Weitere Sachverhaltserhebungen erübrigen sich 
somit in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 
V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; Urteil des BGer 9C_298/2024 
vom 14. August 2024 E. 5.2, nicht publ. in: BGE 151 III 28; SVR 2019 IV 
Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4).

Nach dem Ausgeführten steht gestützt auf das beweiskräftige MEDAS-
Gutachten (act. II 39.2 ff.) fest, dass der Beschwerdeführerin die bisherige 
und auch jede andere angepasste Tätigkeit zu 80 % zumutbar ist. Auf die-
ser Grundlage ist nachfolgend die Invaliditätsbemessung vorzunehmen. 

Ob die attestierte Einschränkung von 20 % vorübergehend für sechs Mona-
te attestiert wurde oder länger andauert – wie die Beschwerdeführerin gel-
tend macht (vgl. Beschwerde S. 5 f. Ziff. 20 ff.) –, kann mit Blick auf das 
Ergebnis offenbleiben, weil so oder anders kein Rentenanspruch resultiert. 

4.

4.1 Für die Ermittlung des Einkommens ohne Invalidität (Validenein-
kommen; Art. 16 ATSG) ist entscheidend, was die versicherte Person im 
Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte 
(BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325). Das Valideneinkommen bestimmt sich an-
hand des zuletzt vor Eintritt der Invalidität tatsächlich erzielten Erwerbsein-
kommens.

4.2 Erzielt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität ein Er-
werbseinkommen, so wird ihr dieses als Einkommen mit Invalidität (Art. 16 
ATSG) angerechnet, sofern sie damit ihre verbliebene funktionelle Leis-
tungsfähigkeit in Bezug auf eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bestmög-
lich verwertet (Art. 26bis Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über 
die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). Liegt kein anrechenbares 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

- 15 -

Erwerbseinkommen vor, so wird das Einkommen mit Invalidität nach statis-
tischen Werten gemäss Art. 25 Abs. 3 IVV bestimmt.

Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer 
funktionellen Leistungsfähigkeit nach Art. 49 Abs. 1bis IVV von 50 % oder 
weniger tätig sein, so werden vom statistisch bestimmten Wert 10 % für 
Teilzeitarbeit abgezogen (Art. 26bis Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 
2023 gültig gewesenen Fassung). Soweit aufgrund der gegebenen Fal-
lumstände, bei Beachtung von Art. 26 Abs. 2 und Art. 26bis Abs. 3 IVV (in 
der bis 31. Dezember 2023 gültig gewesenen Fassung) sowie der nach Art. 
49 Abs. 1bis IVV ärztlich festgelegten qualitativen und quantitativen Leis-
tungsfähigkeit Bedarf an weitergehender Korrektur besteht, ist diesfalls, 
was die zu berücksichtigenden Faktoren und deren Gewichtung beim lei-
densbedingten Abzug angeht, ergänzend auf die bisherigen Rechtspre-
chungsgrundsätze zurückzugreifen (BGE 150 V 410 E. 10.6 S. 439).

In der ab dem 1. Januar 2024 geltenden Fassung lautet Art. 26bis Abs. 3 
IVV wie folgt: Vom statistisch bestimmten Wert nach Abs. 2 werden 10 % 
abgezogen. Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch 
mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit nach Art. 49 Abs. 1bis IVV von 
50 % oder weniger tätig sein, so werden 20 % abgezogen. Weitere Abzüge 
sind nicht zulässig.

4.3 Soweit für die Bestimmung der massgebenden Erwerbseinkommen 
statistische Werte herangezogen werden, sind die Zentralwerte der Lohn-
strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) massgebend. 
Andere statistische Werte können beigezogen werden, sofern das Ein-
kommen im Einzelfall nicht in der LSE abgebildet ist. Es sind altersunab-
hängige und geschlechtsspezifische Werte zu verwenden (Art. 25 Abs. 3 
IVV). Die statistischen Werte nach Abs. 3 sind an die betriebsübliche Ar-
beitszeit nach Wirtschaftsabteilungen und an die Nominallohnentwicklung 
anzupassen (Art. 25 Abs. 4 IVV).

4.4 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

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bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 150 V 67 E. 4.1 
S. 69, 143 V 295 E. 4.1.3 S. 300, 129 V 222; vgl. auch Art. 25 Abs. 2 IVV). 

4.5

4.5.1 Aufgrund der im Februar 2023 erfolgten Anmeldung zum Leistungs-
bezug (act. II 1) ist der frühestmögliche (hypothetische) Beginn des Ren-
tenanspruchs auf August 2023 festzusetzen (Art. 29 Abs. 1 i.V.m. Art. 28 
Abs. 1 lit. b IVG; vgl. E. 2.2 hiervor) und der Einkommensvergleich ist auf 
diesen Zeitpunkt hin durchzuführen. Ob das Wartejahr gemäss Art. 28 
Abs. 1 lit. b IVG erfüllt ist, kann offenbleiben, da der Invaliditätsgrad ohne-
hin im rentenausschliessenden Bereich zu liegen kommt.

Es ist unbestritten und erstellt, dass die Beschwerdeführerin bei guter Ge-
sundheit weiterhin als ... tätig wäre, weshalb das Valideneinkommen auf-
grund des zuletzt erzielten Einkommens festzusetzen ist. Gemäss den An-
gaben der ehemaligen Arbeitgeberin hätte die Beschwerdeführerin bei ei-
nem 100 % Pensum im Jahr 2023 ein Einkommen von Fr. 62'400.-- 
(Fr. 5'200.-- x 12; act. II 18 S. 5 Ziff. 4.2) erzielt. Zusätzlich berücksichtigte 
die Beschwerdegegnerin die im Jahr 2021 ausgerichtete Gratifikation in der 
Höhe von Fr. 1'500.--, obwohl für das Jahr 2023 eine solche von Fr. 1'000.-
- vorgesehen gewesen wäre (act. II 18 S. 6 Ziff. 5.3). Folglich ist das Vali-
deneinkommen auf Fr. 63'400.-- festzusetzen.

4.5.2 Da die Beschwerdeführerin die ihr medizinisch-theoretisch zumutba-
re Arbeitsfähigkeit in der bisherigen oder einer angepassten Tätigkeit 
(vgl. E. 3.5 hiervor) nicht verwertet, ist für die Bemessung des Invalidenein-
kommens rechtsprechungsgemäss auf die LSE-Tabellenlöhne abzustellen 
(vgl. E. 4.3 hiervor). 

Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen gestützt auf die 
LSE 2020, Tabelle TA1, Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirt-
schaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, 
Ziff. 77, 79-82, Kompetenzniveau 2, Frauen ermittelt (act. II 58 S. 1). Die 
Wahl der Position Ziff. 77, 79-82 (sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen) 
und des Kompetenzniveaus 2 (praktische Tätigkeiten wie Ver-
kauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschi-
nen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst) ist nicht zu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

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bemängeln, zumal die Beschwerdeführerin nach Eintritt der Invalidität auf 
die angestammte Tätigkeit als ... im Bereich der ... zurückgreifen kann (vgl. 
Urteil des BGer vom 22. April 2020, 8C_5/2020, E. 5.3.2). Der massgebli-
che monatliche Bruttolohn beträgt demnach Fr. 4'980.--. Aufgerechnet auf 
ein Jahr, angepasst an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 42 Stun-
den (BFS, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziffer 
77, 79-82, 2020) und indexiert auf das Jahr 2023 (BFS, Nominallohnindex, 
Frauen 2020 - 2024, Tabelle T1.2.20, Ziff. 77-82) resultiert daraus ein Be-
trag von Fr. 66'575.65 im Jahr (Fr. 4'980.-- x 12 / 40 x 42 / 100 x 106.1) und 
unter Berücksichtigung der 20%igen Einschränkung ein Invalideneinkom-
men in der Höhe von Fr. 53'260.50 (Fr. 66'575.65 x 0.8).

Ein Abzug vom Tabellenlohn ist nicht gerechtfertigt, da die vorausgesetzte 
Schwelle einer mindestens 50%igen Arbeitsunfähigkeit für einen Abzug von 
10 % für Teilzeitarbeit gemäss Art. 26bis Abs. 3 IVV (in der bis 31. Dezem-
ber 2023 gültig gewesenen Fassung; vgl. E. 4.2 hiervor) vorliegend nicht 
erreicht wird. Sodann besteht auch kein weiterer Korrekturbedarf im Sinne 
der bisherigen Rechtsprechungsgrundsätze (vgl. dazu BGE 148 V 174 E. 
6.3 S. 182, 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2024 
UV Nr. 14 S. 58, 8C_706/2022 E. 6.1.2, 2018 IV Nr. 46 S. 147, 
8C_211/2018 E. 3.3; vgl. E. 4.2 hiervor). Insbesondere wurden die medizi-
nisch bedingten quantitativen und qualitativen Einschränkungen bereits mit 
dem Zumutbarkeitsprofil hinreichend berücksichtigt (vgl. Art. 49 Abs. 1bis 
IVV) und dürfen daher nicht nochmals in die Bemessung mittels eines lei-
densbedingten Abzugs einfliessen, da ansonsten eine unzulässige doppel-
te Anrechnung desselben Gesichtspunktes resultieren würde (vgl. BGE 148 
V 174 E. 6.3 S. 182, 146 V 16 E. 4.1 S. 20; SVR 2023 IV Nr. 18 S. 63, 
8C_332/2022 E. 5.2.1.1). 

4.5.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 63'400.-- und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 53'260.50 resultiert eine Erwerbseinbusse von 
Fr. 10'139.50 (Fr. 63'400.-- - Fr. 53'260.50) und damit ein Invaliditätsgrad 
von gerundet 16 % (Fr. 10'139.50 x 100 / Fr. 63'400.--; zur Rundung: BGE 
130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123; SVR 2019 IV Nr. 61 S. 196, 8C_575/2018 
E. 7.1). Somit besteht kein Rentenanspruch. 

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Mit Blick auf den per 1. Januar 2024 zu berücksichtigenden pauschalen 
Abzug von 10 % (vgl. E. 4.2 hiervor) ändert sich am Ergebnis nichts. Auch 
bei einem Invalideneinkommen von Fr. 47'934.45 (Fr. 53'260.50 x 0.9) und 
einem Invaliditätsgrad von gerundet 24 % ([Fr. 63'400.-- - Fr. 47'934.45] x 
100 / Fr. 63'400.--) besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente.

5.

Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung vom 23. Februar 2024 
(act. II 58) im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Be-
schwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Strei-
tigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kos-
tenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig 
vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin – vorbehält-
lich der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. E. 6.3.1 hier-
nach) – zur Bezahlung auferlegt (Art. 108 Abs. 1 VRPG).

6.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]). 

6.3 Zu prüfen bleibt das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.

6.3.1 Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von 
den Kosten- und allfälligen Vorschuss- sowie Sicherstellungspflichten, 
wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechts-
begehren nicht aussichtslos erscheint. Unter den gleichen Voraus-
setzungen kann überdies einer Partei eine Anwältin oder ein Anwalt beige-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

- 19 -

ordnet werden, wenn die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse es 
rechtfertigen (Art. 61 lit. f ATSG sowie Art. 111 Abs. 1 und 2 VRPG; SVR 
2011 IV Nr. 22 S. 61, 9C_432/2010 E. 2, 2011 UV Nr. 6 S. 21, 8C_22/2010 
E. 6.1).

Die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin im Sinne der Prozessarmut ist 
ausgewiesen (act. I 8 ff.). Zudem kann das Verfahren nicht als von vorn-
herein aussichtslos bezeichnet werden und die Notwendigkeit einer 
Rechtsverbeiständung ist zu bejahen. Das Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege und Beiordnung von Rechtsanwalt B.________ als amtlicher 
Anwalt ist demnach gutzuheissen.

6.3.2 Gemäss Art. 42 des kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 
2006 (KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwäl-
tinnen und Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem 
gebotenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der 
Tarifordnung für den Parteikostenersatz entspricht. Bei der Festsetzung 
des gebotenen Zeitaufwandes sind die Bedeutung der Streitsache und die 
Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auslagen und Mehrwert-
steuer (MWST) werden zusätzlich entschädigt (Abs. 1). Die Aufwendungen 
für die Erlangung des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege sind nach 
den gleichen Regeln zu entschädigen (Abs. 3). Nach Art. 42 Abs. 4 KAG 
i.V.m. Art. 1 der Verordnung vom 20. Oktober 2010 über die Entschädigung 
der amtlichen Anwältinnen und Anwälte (EAV; BSG 168.711) beträgt der 
Stundenansatz Fr. 200.--.

Mit Kostennote vom 29. Mai 2024 macht Rechtsanwalt B.________ einen 
Zeitaufwand von 10.33 Stunden bzw. ein Honorar von Fr. 2'893.25 zuzüg-
lich Auslagen von Fr. 77.20 und MWST von Fr. 240.60 (8.1 % von 
Fr. 2'970.45) geltend. Dies ist nicht zu beanstanden. Folglich wird der tarif-
mässige Parteikostenersatz für dieses Verfahren auf insgesamt 
Fr. 3'211.05 festgesetzt. Davon ist Rechtsanwalt B.________ nach Eintritt 
der Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse ein amtliches Honorar 
von Fr. 2'066.75 (10.33 Stunden x Fr. 200.--) zuzüglich Auslagen von 
Fr. 77.20 und MWST von Fr. 173.70, total somit eine Entschädigung von 
Fr. 2'317.65 auszurichten. Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht der 
Beschwerdeführerin gegenüber dem Kanton Bern entsprechend den Vor-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

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aussetzungen von Art. 123 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 
19. Dezember 2008 (Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Beiordnung von 
Rechtsanwalt B.________ als amtlicher Anwalt wird gutgeheissen.

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt. Aufgrund der gewährten unentgeltlichen 
Rechtspflege wird die Beschwerdeführerin – unter Vorbehalt der Nach-
zahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO – jedoch von der Zahlungspflicht 
befreit.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Der tarifmässige Parteikostenersatz des amtlichen Anwalts wird in die-
sem Verfahren auf Fr. 3'211.05 (inkl. Auslagen und MWST) festge-
setzt. Davon wird Rechtsanwalt B.________ nach Eintritt der Rechts-
kraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse eine auf Fr. 2'317.65 festge-
setzte Entschädigung (inkl. Auslagen und MWST) vergütet. Vorbehal-
ten bleibt die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 ZPO.

6. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen
- Steuerverwaltung des Kantons Bern, Bereich Inkasso, Postfach 8334, 

3001 Bern

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Sept. 2025, IV 200 2024 254

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Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.