# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec1c88a8-b3e1-5b66-945f-726cad420653
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250149-O2
**Docket/Reference:** PS250149-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250149-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250149-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. 

R. Bantli Keller sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Beschluss vom 8. August 2025

in Sachen

1.

2.

A._____, 

B._____, 

Beschwerdeführer

betreffend Grundstückverwertung

(Beschwerde über das Betreibungsamt Hinwil)

Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil vom 16. Mai 2025 

(CB250012)

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Erwägungen:

1.1.

Die Beschwerdeführerin 2 wird in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungs-

amts Hinwil (fortan: Betreibungsamt) von der C._____ AG für Hypothekarschul-

den auf Verwertung eines Grundpfandes betrieben. Die Steigerungsbedingungen 

datieren vom 11. November 2024 und die Steigerung selbst wurde auf den 

11. Dezember 2024 angesetzt (act. 6/2/8). 

1.2.

Mit Eingabe vom 6. Mai 2025 (Datum Poststempel: 12. Mai 2025) erho-

ben die Beschwerdeführerin 2 sowie ihr Ehemann, der Beschwerdeführer 1, vor 

Vorinstanz Aufsichtsbeschwerde mit Bezug auf die Betreibungen Nrn. 1 und 2, die 

den mithaftenden Hypothekarschuldner D._____ betrifft (vgl. act. 6/2/3; act. 6/1). 

Mit Urteil vom 16. Mai 2025 wies die Vorinstanz die Beschwerde ab, soweit sie 

darauf eintrat (act. 6/4 = act. 3 = act. 5 [Aktenexemplar]).

1.3.

Mit Eingabe vom 28. Mai 2025 (Datum Poststempel: 30. Mai 2025) erho-

ben die Beschwerdeführer rechtzeitig Beschwerde gegen das vorinstanzliche Ur-

teil vom 16. Mai 2025 (act. 2, zur Rechtzeitigkeit s. act. 6/6; die in der gleichen 

Eingabe erhobene Berufung betreffend die vorinstanzliche Geschäfts-

Nr. ET250002 wird im Berufungsverfahren Geschäfts-Nr. LF250047 behandelt). 

Mit Verfügung vom 19. Juni 2025 wurde den Beschwerdeführern eine Nachfrist 

angesetzt, um ihre Beschwerde korrekt unterzeichnet einzureichen (act. 7). Am 

28. Juni 2025 (Poststempel) kamen sie dieser Aufforderung nach (act. 9 i.V.m. 

act. 2). 

1.4.

Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 6/1-6). Das Verfahren ist spruchreif. Auf die Ausführungen der Beschwerde-

führer ist nur insoweit einzugehen, als sie für den Beschwerdeentscheid relevant 

sind.

2.

Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen 

von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG 

i.V.m. § 84 GOG). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung 

und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht 

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werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Beschwerdeanträge zu stellen und 

zu begründen. Die Beschwerde führende Partei hat sich mit der Begründung des 

vorinstanzlichen Entscheides im Einzelnen auseinanderzusetzen und anzugeben, 

an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet 

(Art. 321 ZPO; vgl. im Einzelnen auch BK ZPO, STERCHI, 2012, Art. 321 N 15 ff.). 

Bei Parteien ohne anwaltliche Vertretung wird an diese Erfordernisse ein weniger 

strenger Massstab angelegt. Bei fehlender Auseinandersetzung bzw. Begründung 

ist jedoch auf die Beschwerde ohne Weiteres nicht einzutreten (ZR 110 Nr. 80; 

OGer ZH PS110192 vom 21. Februar 2012 E. 5.1). Neue Anträge, neue Tatsa-

chen und neue Beweismittel (Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlos-

sen (Art. 326 ZPO).

3.1.

Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid damit, die betreibungsamtli-

che Grundstücksteigerung sei am 11. Dezember 2024 erfolgt. Das Steigerungs-

protokoll sei dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer mit E-Mail vom 6. Januar 

2025 zur Kenntnis gebracht worden. Die Beschwerdeführer selber hätten spätes-

tens am 24. April 2025 Kenntnis von den Versteigerungsbedingungen gehabt. Die 

weiteren eingereichten E-Mail-Nachrichten des Betreibungsamts würden bereits 

vom 6. Januar 2025 bzw. vom 19. November 2024 datieren. Eine weitere Hand-

lung bzw. allfällige Verfügung des Betreibungsamtes, die zu einem späteren Zeit-

punkt erfolgt wäre, sei nicht ersichtlich. Somit sei die Frist gemäss Art. 17 SchKG 

für die Erhebung einer Beschwerde gegen eine allfällige Handlung des Betrei-

bungsamts abgelaufen (act. 5 E. 4).

In Bezug auf die Betreibung Nr. 2, in welcher die Beschwerdeführer die 

Nichtigkeit der Zustellung des Zahlungsbefehls an D._____  geltend machen wür-

den, seien sie nicht aktivlegitimiert, da sie nicht Schuldner im fraglichen Betrei-

bungsverfahren seien (act. 5 E. 5). Schliesslich betreffe die Grundstücksteigerung 

ohnehin nicht die Betreibung Nr. 2, sondern die Betreibung Nr. 1: Eine allfällige 

fehlerhafte Zustellung in der Betreibung Nr. 2 könne sich damit nicht auf die 

Grundstücksteigerung der Betreibung Nr. 1 auswirken (act. 5 E. 6).

3.2.

In ihrer Beschwerde an die Kammer machen die Beschwerdeführer einzig 

Ausführungen zur Betreibung Nr. 2 und insbesondere die darin versäumte Zustel-

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lung der "Betreibung" an den solidarisch mithaftenden Mitschuldner D._____ 

(act. 2). Damit setzen sie sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht ausein-

ander, sondern wiederholen grösstenteils, was sie bereits im vorinstanzlichen 

Verfahren ausführten (vgl. act. 2 mit act. 6/1 S. 2). Sie zeigen damit insbesondere 

nicht auf, inwiefern die – behauptete – fehlerhafte Zustellung in der Betreibung 

Nr. 2 einen Zusammenhang mit der Grundstücksteigerung der Betreibung Nr. 1 

hat. Ein solcher ist im Übrigen auch nicht erkennbar. Damit genügt die Be-

schwerde auch den für Laien herabgesetzten Begründungsanforderungen nicht. 

Auf die Beschwerde ist folglich nicht einzutreten. 

4.

Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbe-

treibungs- und Konkurssachen ist kostenlos. Parteientschädigungen werden nicht 

zugesprochen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG; Art. 61 Abs. 2 lit. a und Art. 62 

Abs. 2 GebV SchKG). 

1.

2.

3.

4.

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführer, an die Vorinstanz sowie an 

das Betreibungsamt Hinwil, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

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5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

versandt am:
12. August 2025