# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f92fcbdc-7e61-5009-9750-3fe8ce96c297
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.11.2010 E-8014/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8014-2010_2010-11-23.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-8014/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 3 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiberin Anna Poschung.

A._______,
Serbien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 9. November 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-8014/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat am 14. Oktober 2010 verliess und über Kroatien, Slowenien und 
Italien  am  15.  Oktober  2010  in  die  Schweiz  gelangte,  wo  er  am 
18. Oktober 2010 um Asyl ersuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum (EVZ) B._______ vom 27. Oktober 2010 sowie der  einläss-
lichen  Anhörung  vom  9.  November  2010  zu  den  Asylgründen  im 
Wesentlichen erklärte, er sei serbischer Ethnie und Staatsangehörig-
keit, habe bis zur Ausreise in Belgrad gelebt und dort bis im März 2010 
als (...) gearbeitet,

dass  er  seit  diesem  Zeitpunkt  erfolglos  versucht  habe,  eine  neue 
Arbeitsstelle zu finden,

dass  er  sich  aufgrund  seiner  Arbeitslosigkeit  seine  Krankenver-
sicherung  nicht  mehr  leisten  könne,  er  eine  solche  aber  als  ein 
Grundbedürfnis der Menschheit erachte,

dass weiter seine Zukunft finanziell nicht sicher sei, und er weder von 
seiner Familie noch von anderen Personen Unterstützung erhalte,

dass  er  in  der  Schweiz  ein  Asylgesuch  eingereicht  habe,  weil  er  in  
Serbien kein Einkommen, beziehungsweise weil er nur ein minimales 
Einkommen  gehabt  habe  und  sein  finanzielles  Problem  nicht  habe 
lösen können,

dass ihm im Übrigen in  Serbien  nie  etwas zugestossen  sei,  und  er 
insbesondere keine Probleme mit den heimatlichen Behörden gehabt 
habe, 

dass das BFM mit Verfügung vom 9. November 2010 – gleichentags 
mündlich eröffnet – in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 des Asylgesetzes 
vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht ein-
trat und  die  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  aus  der  Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

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dass  das  BFM  zur  Begründung  des  Nichteintretensentscheides  an-
führte, auf ein Gesuch werde nicht eingetreten, wenn kein Asylgesuch 
im Sinne von Art. 18 AsylG gestellt werde,

dass gemäss Art. 18 AsylG ein Asylgesuch erst dann vorliege, wenn 
eine  Person  in  irgendeiner  Weise  zu  erkennen  gebe,  dass  sie  die 
Schweiz um Schutz vor Verfolgung ersuche, was bedeute, dass eine 
Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG oder Art. 3  der Konvention vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten (EMRK, SR 0.101) geltend gemacht werden müsse, 

dass  der  Beschwerdeführer  rein  wirtschaftliche  Gründe  beziehungs-
weise finanzielle Probleme geltend mache, weshalb keine von Art. 3 
AsylG erfasste Verfolgung vorliege,

dass das BFM im Übrigen auch gemäss Art. 34 Abs. 1 AsylG auf das 
Asylgesuch hätte nicht eintreten können, da Serbien ein so genanntes 
"Safe Country" sei,

dass  die  Wegweisung  ferner  die  Regelfolge  eines  Nichteintretens-
entscheides  darstelle  und  sich  aus  den  Akten  keine  Anhaltspunkte 
ergeben würden, die auf Unzulässigkeit, Unzumutbarkeit oder Unmög-
lichkeit eines Wegweisungsvollzuges schliessen lassen würden,

dass  insbesondere  soziale  und  wirtschaftliche  Schwierigkeiten  nicht 
genügten, eine Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 des Bundes-
gesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Aus-
länder (AuG, SR 142.20) darzustellen, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  15. November 2010 
gegen  diesen  Entscheid beim  BFM  Beschwerde  erhob  und  sinn-
gemäss beantragt, auf sein Asylgesuch sei einzutreten,

dass  er  in  der  Begründung  im  Wesentlichen  anführt,  der  "Chef  des 
Geheimdienstes" entscheide in der Wohngemeinde des Beschwerde-
führers über die Anstellungsverhältnisse im Gesundheitswesen,

dass ein Freund des Beschwerdeführers nach einem Schlaganfall trotz 
seiner körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen zum Arbeiten 
gezwungen worden und kurze Zeit später den Folgen des Schlagan-
falles erlegen sei, wobei auch in diesem Fall der Geheimdienst seine 
Finger im Spiel gehabt habe, 

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dass sein Asylgesuch aus diesen Gründen berechtigt  und nicht  rein 
wirtschaftlicher Natur sei,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  17.  November  2010  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-33 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art.  32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs 
der  Wegweisung  materiell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungs-
gericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, 

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass vorab festzustellen ist, dass die Vorinstanz ihre Verfügung münd-
lich eröffnet und summarisch begründet hat, 

dass Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG den Parteien grundsätz-
lich schriftlich zu eröffnen und diesfalls als solche zu bezeichnen, zu 
begründen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen sind (vgl.  
Art. 34 Abs. 1 und Art. 35 Abs. 1 VwVG),

dass Verfügungen und Entscheide in Asylverfahren in geeigneten Fäl-
len  mündlich  eröffnet  und  summarisch  begründet  werden  können, 
wobei die mündliche Eröffnung samt Begründung protokollarisch fest-
zuhalten und den Asylsuchenden ein Protokollauszug auszuhändigen 
ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 13 Abs. 1 und 2 AsylG),

dass  die  mündliche  Eröffnung  des  Entscheids  im  Anschluss  an  die 
Anhörung vom 9. November 2010 erfolgte und dem Beschwerdeführer 
gleichentags  das  schriftliche  Entscheidprotokoll  zusammen  mit  den 
editionspflichtigen  Akten  und  einer  Kopie  des  Aktenverzeichnisses 
übergeben wurde, 

dass somit die angefochtene Verfügung korrekt eröffnet wurde,

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dass nach Art. 32 Abs. 1 AsylG auf Asylgesuche, welche die Voraus-
setzungen von Art. 18 AsylG nicht erfüllen, nicht eingetreten wird,

dass gemäss Art. 18 AsylG jede Äusserung, mit der eine Person zu er-
kennen  gibt,  dass  sie  die  Schweiz  um Schutz  vor  Verfolgung  nach-
sucht, als Asylgesuch gilt,

dass  vorliegend  auf  die  von  der  vormaligen  Schweizerischen  Asyl-
rekurskommission  (ARK)  entwickelte  und  nach  wie  vor  zutreffende 
Rechtsprechung  zu  verweisen  ist,  wonach  bei  der  Prüfung,  ob  die 
gesuchstellende  Person  um  Schutz  vor  Verfolgung  nachsucht,  von 
einem weiten Verfolgungsbegriff auszugehen ist (EMARK 2002 Nr. 5),

dass dieser nicht nur die in Art. 3 AsylG und Art. 3 EMRK genannten 
Gründe, sondern auch die Gründe für das Familienasyl gemäss Art. 51 
AsylG  sowie  die  Wegweisungshindernisse  gemäss  Art.  44  Abs.  2 
AsylG i.V.m. Art. 83 AuG umfasst,

dass  ausserdem ein  Asylgesuch nicht  nur  dann als  gegeben zu  er-
achten ist, wenn ein Bedürfnis nach Schutz erkennbar ist, sondern es 
genügen muss, dass die gesuchstellende Person den Willen äussert,  
um Schutz zu ersuchen,

dass sich vorliegend der  Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Ver-
fahren  ausdrücklich  auf  das  Geltendmachen  seiner  finanziellen 
Schwierigkeiten in Serbien beschränkt hat,

dass dieser vom Beschwerdeführer einzig vorgebrachte Grund  – wie 
vom BMF zu Recht erwogen – offensichtlich nicht ein Schutzersuchen 
im Sinne der oben dargelegten Legaldefinition darstellt,

dass  hieran  auch  die  Ausführungen  in  der  Beschwerde  nichts  zu 
ändern vermögen,

dass  der  Beschwerdeführer  insbesondere  seine  finanziellen 
Schwierigkeiten  erstmals  auf  Rechtsmittelebene  mit  dem  "Chef  des 
Geheimdienstes"  in  Verbindung  bringt,  hingegen  anlässlich  der  Be-
fragung durch die Vorinstanz Probleme mit den heimatlichen Behörden 
oder Dritten ausdrücklich verneint hat (vgl. A1 S.5),

dass diese Argumentation folglich als nachgeschoben und konstruiert 
und somit als unglaubhaft zu beurteilen ist,

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dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 AsylG auf 
das Asylgesuch des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen  besteht  (vgl.  EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet  ist  oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist,  da  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Be-
handlung im Sinne von Art. 3 EMRK oder Art. 1 des Übereinkommens 
gegen  Folter  und  andere  grausame,  unmenschliche  oder  er-
niedrigende  Behandlung  oder  Strafe  vom  10.  Dezember  1984 
(FoK, SR 0.105) ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer in Serbien 
drohen würden,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar  erweist,  wenn  sie  im Heimat-  oder  Herkunftsstaat  aufgrund  von 
Situationen  wie  Krieg,  Bürgerkrieg,  allgemeiner  Gewalt  und 
medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

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dass weder die allgemeine Lage in Serbien noch individuelle Gründe 
auf  eine  konkrete  Gefährdung  im  Falle  einer  Rückkehr  schliessen 
lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass insbesondere die geltend gemachten finanziellen Schwierigkeiten 
des  Beschwerdeführers  keine  konkrete  Gefährdung  im  Sinne  von 
Art. 83  Abs.  4  AuG zu  begründen  vermögen,  zumal  der  junge  und 
gemäss  Akten  gesunde  Beschwerdeführer  über  eine  Berufsbildung 
als  (...)  und  Berufserfahrung  in  diesem  Bereich  verfügt  sowie  in 
Belgrad ein familiäres und soziales Beziehungsnetz hat,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers schliesslich 
möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse  bestehen  (Art.  83  Abs.  2 
AuG)  und  es  ihm  obliegt,  bei  der  Beschaffung  der  erforderlichen 
Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Regula Schenker Senn Anna Poschung

Versand: 

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