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**Case Identifier:** d812239e-bbf6-5528-ab43-c6280311e9dd
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.08.2020 UV 2019/1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2019-1_2020-08-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2019/1

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 09.12.2020

Entscheiddatum: 14.08.2020

Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2020
Nach Vorentscheiden (Rückweisungen), welche sämtliche Parameter der 
Anspruchsberechtigung bindend festgelegt hatten, war für die 
Invaliditätsbemessung nur noch der Einkommensvergleich und dort lediglich 
das Invalideneinkommen offen. Die diesbezüglich getätigten zusätzlichen 
Abklärungen der Unfallversicherung sind grundsätzlich beweiswertig. 
Gestützt darauf ergibt sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. 
August 2020, UV 2019/1).

Entscheid vom 14. August 2020

Besetzung

Versicherungsrichter Joachim Huber (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Christiane 

Gallati Schneider und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Geschäftsnr.

UV 2019/1

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin Franziska Ammann, MLaw, Advokatur 107, 

Rorschacher Strasse 107, 9000 St. Gallen,

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St.Galler Gerichte

gegen

Schweizerische Mobiliar Versicherungs-gesellschaft AG, Direktion Bern, 

Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Fürsprecherin Barbara Künzi-Egli, Thunstrasse 84,

Postfach 31, 3074 Muri b. Bern,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ war in einem Teilpensum von 40 % als B.___ und C.___ tätig gewesen und 

hatte im Übrigen bei einem Invaliditätsgrad von 60 % eine Dreiviertelsrente der 

Invalidenversicherung wegen eines chronischen fibromyalgischen Syndroms bezogen. 

Am 13. Mai 2006 hatte er in D.___ einen Auffahrunfall erlitten (vgl. Gutachten der 

Gutachterstelle Solothurn für interdisziplinäre Begutachtungen vom 6. März 2012, UV-

act. M 124 unten; Rapport der D.___er Polizei vom 19. Juni 2006, UV-act. M 11). Für 

die unfallversicherungsmässige Bewältigung der Unfallfolgen (vorbestehender 

leichtgradiger, durch den Unfall dekompensierter schwerer bis sehr schwerer Tinnitus) 

waren wiederholt Streitigkeiten zwischen dem Versicherten und seiner 

Unfallversicherung, der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft 

(nachfolgend: Mobiliar), durch Gerichte zu beurteilen. Bis 2014 waren die Entscheide 

UV 2010/22 vom 9. März 2011 (UV-act. 203) und UV 2013/1 vom 29. Oktober 2013 

(UV-act. 352) des Versicherungsgerichtes des Kantons St. Gallen und das Urteil 

8C_24/2014 vom 12. Juni 2014 des Bundesgerichts (UV-act. 359) ergangen.

A.a. 

In einem weiteren, 2015 beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen 

anhängig gemachten Verfahren war streitig, ob nach der auf den 31. Dezember 2007 

A.b. 

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erfolgten Einstellung der im Anschluss an den Unfall vom 13. Mai 2006 erbrachten 

Geldleistungen ein Anspruch auf eine Rente im Sinn von Art. 18 des Bundesgesetzes 

über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) entstanden sei. Im Entscheid UV 

2015/23 vom 27. September 2016 (UV-act. 387) hielt das Versicherungsgericht in 

Bezug auf die prozessuale Situation fest, dass die Mobiliar im Rahmen des Erlasses 

des angefochtenen Einspracheentscheids vom 7. April 2015 (UV-act. 377) und der 

diesem zugrundeliegenden Verfügung vom 8. Dezember 2014 (UV-act. 369) an die 

materiellen Vorgaben der erwähnten (Rückweisungs-)Entscheide vom 9. März 2011 

und 29. Oktober 2013 gebunden gewesen sei. Dieselbe Bindungswirkung habe 

gemäss den Darlegungen des Bundesgerichtes im genannten Urteil 8C_24/2014 für 

das Versicherungsgericht beim Erlass des Entscheids vom 29. Oktober 2013 

bestanden und bestehe auch im aktuellen Beschwerdeverfahren. Im 

(Rückweisungs-)Entscheid vom 9. März 2011 habe das Versicherungsgericht die 

materielle Teilfrage der Unfallkausalität des Tinnitus beurteilt. Es habe erkannt, dass 

der beim Versicherten bereits vor dem Unfall bestehende kompensierte Tinnitus durch 

den Unfall zu einem dekompensierten Tinnitus geworden sei und der Versicherte somit 

diesbezüglich unter einer unfallkausalen Gesundheitsstörung leide, welche im Rahmen 

der Rentenprüfung zu berücksichtigen sei. Als Folge des Entscheids vom 9. März 2011 

habe die Mobiliar die Gutachterstelle Solothurn mit der Erstellung eines 

interdisziplinären Gutachtens zur ergänzenden medizinischen Beurteilung der 

unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit unter Einbezug der psychiatrischen Aspekte 

beauftragt. Die Gutachter seien zum Schluss gekommen, dass beim Versicherten auch 

an einem optimalen Arbeitsplatz (ruhige und entspannte Atmosphäre mit der 

Möglichkeit, die akustische Umgebung selber beeinflussen zu können) aufgrund des 

Tinnitus eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Unter solchen 

Bedingungen sei ein Arbeitspensum von 30 bis 50 % zumutbar, weil dem Versicherten 

so genügend Raum zur Erholung geboten würde. Gestützt auf diese gutachterliche 

Einschätzung habe das Versicherungsgericht im Entscheid vom 29. Oktober 2013 

bindend eine Restarbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit von 40 % (Mittelwert 

der angegebenen Bandbreite) bestimmt. Die Mobiliar habe in der Verfügung vom 8. 

Dezember 2014 und im Einspracheentscheid vom 7. April 2015 auf diese 

Arbeitsfähigkeit abgestellt. Das Versicherungsgericht habe schliesslich im Entscheid 

vom 29. Oktober 2013 bindend den im Zusammenhang mit der Invaliditätsbemessung 

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materiellrechtlichen Teilaspekt geregelt, dass von einem Fallabschluss im Sinn von Art. 

19 Abs. 1 UVG als Voraussetzung für die Rentenprüfung nach dem 31. Dezember 2007 

habe ausgegangen werden dürfen. Zusammenfassend sei also festzustellen, dass die 

Mobiliar im Rahmen des angefochtenen Einspracheentscheids im Zusammenhang mit 

dem streitigen Rentenanspruch nur noch den damit zwingend zusammenhängenden 

Einkommensvergleich habe vornehmen dürfen oder müssen. Im Übrigen habe sie sich 

an die erwähnten Vorgaben zu halten gehabt.

Zu diesem Einkommensvergleich führte das Versicherungsgericht im Entscheid 

vom 27. September 2016 aus, dass die Sonderregelung von Art. 28 Abs. 3 der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) über die Bestimmung des 

Invaliditätsgrades bei versicherten Personen, deren Leistungsfähigkeit aufgrund einer 

nicht versicherten Gesundheitsschädigung vor dem Unfall dauernd herabgesetzt war, 

zur Anwendung gelange. Dem Valideneinkommen 2006 aus der 40 %-Tätigkeit als 

B.___ und C.___ legte es den von der Arbeitslosenversicherung angenommenen 

versicherten Verdienst von Fr. 32'724.-- zugrunde. Bezüglich des Invalideneinkommens 

berücksichtigte das Versicherungsgericht das erwähnte Zumutbarkeitsprofil 

(Arbeitsplatz in ruhiger und entspannter Atmosphäre mit der Möglichkeit, die 

akustische Umgebung selber beeinflussen zu können). Es kam zum Schluss, dass die 

Mobiliar zu Unrecht davon ausgegangen sei, dem Versicherten sei ein Arbeitspensum 

von 40 % in der angestammten Funktion eines C.___s möglich, da das Pflichtenheft 

offenkundig regelmässige Unterhaltung und häufiges Telefonieren mit Eltern, Behörden 

und Jugendlichen umfasse und den ärztlichen Adaptionskriterien somit keine 

Rechnung trage. Der Auswahl der verschiedenen anderen Berufsfelder, welche die 

Mobiliar als realistische Einsatzmöglichkeiten für den Versicherten bezeichne (Lektor, 

Buchhaltung, Rechnungswesen, PC-Arbeiten, pädagogische Arbeit mit 

Einzelgesprächen, Begleitung von einzelnen Familien), lägen keine spezifischen 

Abklärungen zugrunde. Weiter hielt das Gericht fest, dass ihm ähnlich einem 

berufsberaterischen Laien die fachspezifischen Kenntnisse fehlten, um beurteilen zu 

können, welche Fähigkeiten der Beruf des Lektors voraussetze, welche Arbeiten er 

umfasse und ob der Versicherte dafür die notwendigen Voraussetzungen mitbringe. Die 

Berufsfelder Buchhaltung, Rechnungswesen und PC-Arbeiten seien sehr allgemein 

gehalten. Die Mobiliar lege in keiner Weise dar, welche Arbeiten der Versicherte darin 

A.c. 

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ausüben müsste oder könnte. Ob er - wie von der Mobiliar angenommen - fähig wäre, 

in diesen Bereichen einen Arbeitsplatz im Anforderungsniveau 1 und 2 (Verrichtung 

höchst anspruchsvoller Arbeiten bzw. Verrichtung selbständiger und qualifizierter 

Arbeiten) einzunehmen, sei kaum vorstellbar. Es erscheine eher abwegig, dass er allein 

mit einer vor Jahrzehnten abgeschlossenen Handelsschule für diese 

Anforderungsniveaus qualifiziert sein könnte. Hinsichtlich der Berufsfelder 

pädagogische Arbeit mit Einzelgesprächen und Begleitung von einzelnen Familien sei 

schliesslich absolut unklar, um welche Tätigkeiten es sich dabei handeln sollte oder wie 

eine solche Arbeitsstelle aussehen könnte. Insofern sei auch ungeklärt, ob es solche 

Stellen überhaupt gebe. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass es dem Gericht 

anhand der vorliegenden Akten nicht möglich sei, einen Einkommensvergleich mit 

einem im Rahmen einer aufgrund der unfallkausalen Restfolgen zumutbaren Tätigkeit 

erzielbaren Invalideneinkommen durchzuführen. Für eine sorgfältige Festlegung des 

Invalideneinkommens sei eine Exploration durch eine Fachperson aus dem Bereich 

Berufsberatung erforderlich, die ausführlich aufzeige, welche Tätigkeiten genau 

(inklusive Anforderungsniveau) der Versicherte in bestimmten Berufsbereichen mit 

seinem Tinnitus aufgrund seiner Ausbildung und seines Werdegangs bis zum Unfall 

zumutbar seien. Das Versicherungsgericht hob deshalb den angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 7. April 2015 auf und wies die Angelegenheit zur Prüfung des 

Rentenanspruchs des Versicherten ab Januar 2008 im Sinn der Erwägungen und zu 

neuer Verfügung an die Mobiliar zurück (Entscheid vom 27. September 2016, UV 

2015/23, UV-act. 387).

Diese holte in der Folge mit Schreiben vom 6. Januar 2017 eine Beurteilung durch 

die Berufsberatung der IV-Stelle St. Gallen ein (UV-act. 397). Mit Stellungnahme vom 

27. Februar 2017 hielt diese fest, aus Sicht der Eingliederungsberatung sei dem 

Versicherten eine Teilzeittätigkeit als C.___/Co-Leiter zumutbar. Weil Internate in der 

Regel über ein Sekretariat verfügten und bei einem 40 %-Pensum eine weitere 

Internatsleitung eingesetzt sein müsste, könnten die verschiedenen Arbeiten den 

Ressourcen angepasst werden. Der Versicherte würde vermehrt Arbeiten wie das 

Erstellen von Konzepten, die Erstellung und die Kontrolle von Budgets, die Erstellung 

und das Nachführen von Statistiken, qualifizierte Aufgaben im Bereich der personellen 

Leitung (Absenzenkontrolle, Erstellung von Arbeitszeugnissen), die Erstellung der Lehr- 

A.d. 

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B.

Ein Schreiben von Rechtsanwältin Franziska Amman, MLaw, St. Gallen, vom 6. April 

2017, womit die Stellungnahme der Eingliederungsberaterin als im Widerspruch zu den 

gerichtlichen Vorgaben im Entscheid vom 27. September 2016 stehender 

Gefälligkeitsbericht bezeichnet und gerügt wurde, dass die Mobiliar ihrer 

Abklärungspflicht nach wie vor nicht nachgekommen sei (UV-act. 411), erachtete diese 

als Einsprache gegen die erwähnte Verfügung (vgl. UV-act. 412). Tatsächlich erhob die 

Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 22. Mai 2017 Einsprache. Sie hielt fest, die 

eingeholte Stellungnahme erschöpfe sich nach wie vor in der Aufzählung verschiedener 

Möglichkeiten von Berufsfeldern, ohne dass jedoch Abklärungen getätigt worden seien, 

geschweige denn dargelegt werde, auf welche Abklärungen sich die Auswahl abstütze 

bzw. insbesondere inwiefern die Abklärungsergebnisse im Falle des Versicherten 

passen würden. Es sei eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit oder eine 

berufliche Abklärung in der Rehabilitationsklinik Bellikon durchzuführen (UV-act. 422). 

Am 27. April 2018 unterbreitete die Mobiliar der Leiterin Human Resources des E.___ 

ausgewählte anonymisierte Akten zum Fall zur Stellungnahme (UV-act. 427). Diese kam 

am 4. Mai 2018 zum Schluss, der Versicherte verfüge nicht über die Kernkompetenzen, 

um eine Internats- oder Schulleitung wahrnehmen zu können. Möglich sei ihm das 

Begleiten und Coachen von jungen Lehrkräften an einer pädagogischen Hochschule 

oder die Arbeit als Lektor oder als (Mit-)Autor von Lehrmitteln (UV-act. 428). Die 

Rechtsvertreterin erkundigte sich am 17. Juli 2018 nach dem Verfahrensstand (UV-act. 

430), worauf ihr die Mobiliar die Stellungnahme vom 4. Mai 2018 zukommen liess und 

und Stundenpläne, die inhaltliche Gestaltung der Unterrichtsunterlagen, Aufgaben im 

Bereich der Qualitätssicherung, die Erstellung von Berichten und Anträgen usw. 

übernehmen und die zweite Person könnte Arbeiten, welche höhere Anforderungen an 

die Kommunikation stellten, abdecken. Solche Co-Leitungen seien in diesem Bereich 

nicht selten, da es einer einzigen Person oft nicht möglich sei, die qualifizierten 

vielschichtigen Aufgaben allein zu bewältigen (UV-act. 402 f.). Dieses 

Abklärungsergebnis eröffnete die Mobiliar der Rechtsvertretung des Versicherten mit 

Schreiben vom 8. März 2017 und hielt fest, bei dieser Konstellation erübrige sich ein 

Einkommensvergleich. Weder ein Taggeld noch eine Rente sei geschuldet (UV-act. 

406). Am 5. April 2017 erliess sie eine entsprechende Verfügung (UV-act. 409).

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mitteilte, der Erlass des Einspracheentscheids werde geprüft (UV-act. 431). Dieser 

erging schliesslich am 20. November 2018. Die Einsprache wurde in Bestätigung der 

Verfügung vom 5. April 2017 bei einem Invaliditätsgrad von maximal 7,5 % abgewiesen 

(UV-act. 433).

C.       

Gegen den Einspracheentscheid vom 20. November 2018 richtet sich die Beschwerde 

vom 4. Januar 2019 mit dem Antrag, dieser und die ihm zugrunde liegende Verfügung 

vom 5. April 2017 seien aufzuheben und dem Versicherten (nachfolgend: 

Beschwerdeführer) seien weiterhin Leistungen für die Folgen des Verkehrsunfalls vom 

13. Mai 2006 zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten 

der Mobiliar (nachfolgend: Beschwerdegegnerin). Zur Begründung führt die 

Rechtsvertreterin im Wesentlichen an, die eingeholten Stellungnahmen entsprächen 

keinen spezifischen Abklärungen über dem Beschwerdeführer noch zumutbare 

Tätigkeiten inklusive Anforderungsniveaus, wie sie das Versicherungsgericht verlangt 

habe. Sie stellten, ohne dass der Beschwerdeführer dazu befragt worden sei, lediglich 

subjektive Annahmen und zusammenhangslose Aufzählungen dar, die sich zudem 

diametral widersprechen würden. Der gestützt darauf durchgeführte 

Einkommensvergleich entbehre daher von vorneherein jeder Rechtsgrundlage und sei 

im Ergebnis falsch (act. G 1). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2019 liess die 

Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Künzi-Egli, Muri bei 

Bern, die Abweisung der Beschwerde beantragen. Sie begründet dies im Wesentlichen 

damit, dass angesichts des Alters des Beschwerdeführers die Eingliederungsfrage nur 

theoretisch sei und deshalb eine persönliche Abklärung nicht angezeigt gewesen sei. 

Bei den Stellungnahmen handle es sich weder um Annahmen noch seien sie 

widersprüchlich. Es handle sich um in Kenntnis der medizinischen Gegebenheiten und 

der Ressourcen des Beschwerdeführers abgegebene Einschätzungen zweier 

erfahrener Berufsberaterinnen. Der Beschwerdeführer sei zu 40 % erwerbsfähig in einer 

angepassten Teilzeitstelle als C.___-Co-Leiter oder Lektor, bei der er nicht 

kommunikative, andere Arbeiten ausführe (act. G 5). Mit Replik vom 15. August 2019 

(act. G 13) und Duplik vom 10. September 2019 (act. G 15) halten die Parteien an ihren 

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Rechtsbegehren fest. Zu den näheren Ausführungen in den Rechtsschriften wird, 

soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.

Streitig und zu prüfen ist weiterhin der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 

dem 1. Januar 2008. Da gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. 

September 2015 betreffend die am 1. Januar 2017 in Kraft getretenen revidierten 

Bestimmungen des UVG und der UVV Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor 

diesem Zeitpunkt ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt 

ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden, bleibt die massgebliche 

Rechtslage gegenüber derjenigen, wie sie zur Zeit des Erlasses der Entscheide des 

Versicherungsgerichtes vom 9. März 2011, 29. Oktober 2013 und 27. September 2016 

gegolten hat, unverändert, nachdem sich der Unfall, um den es hier geht, bereits am 

13. Mai 2006 ereignet hatte. Es kann deshalb auf die allgemeinen rechtlichen 

Darlegungen in diesen Entscheiden verwiesen werden. Wie in den Ausführungen zum 

Sachverhalt dargelegt, ist im vorliegenden Verfahren einzig noch die Frage zu klären, 

ob sich das Invalideneinkommen nach den zusätzlichen Abklärungen der 

Beschwerdegegnerin nun rechtsgenüglich bemessen lässt, sodass der für die 

Ermittlung des Invaliditätsgrades erforderliche Einkommensvergleich durchgeführt und 

der Rentenanspruch beurteilt werden kann.

2.  

In Erwägung 4.5.3 des Entscheides vom 27. September 2016 führte das 

Versicherungsgericht folgendes aus: "Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es dem 

Gericht anhand der vorliegenden Akten nicht möglich ist, einen Einkommensvergleich 

mit einem dem Beschwerdeführer im Rahmen einer aufgrund seiner unfallkausalen 

Restfolgen zumutbaren Tätigkeit erzielbaren Invalideneinkommen durchzuführen." 

Alsdann zeigte es auf, wie die Beschwerdegegnerin weiter vorzugehen hat: "Für eine 

sorgfältige Festlegung des Invalideneinkommens ist eine Exploration durch eine 

Fachperson aus dem Bereich Berufsberatung erforderlich, die ausführlich aufzeigt, 

welche Tätigkeiten genau (inkl. Anforderungsniveau) dem Beschwerdeführer in 

bestimmten Berufsbereichen mit seinem Tinnitus aufgrund seiner Ausbildung und 

seines Werdegangs bis zum Unfall zumutbar sind." Hinsichtlich Ausbildung und 

Werdegang verwies das Gericht auf eine Passage im Gutachten der Gutachtenstelle 

2.1. 

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Solothurn vom 6. März 2012 (UV-act. M 119, M 118), worin der Beschwerdeführer dem 

neuropsychologischen Experten seine schulische und berufliche Entwicklung 

schilderte.

Gemäss Art. 43 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) prüft der Versicherungsträger die 

Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die 

erforderlichen Auskünfte ein. Die Bestimmung erwähnt als Beweismittel lediglich 

Auskünfte. Die Beschwerdegegnerin hat sich dafür entschieden, schriftliche Auskünfte 

einzuholen, was jedenfalls zulässig war (Ueli Kieser, Kommentar zum Bundesgesetz 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. 2020, Art. 43 N 32) 

und mit Blick auf die gerichtliche Abklärungsvorgabe auch sinnvoll erscheint. Auf der 

Suche nach einer geeigneten Auskunftsperson wandte sie sich zuerst an die IV-Stelle, 

welche im Rahmen von Massnahmen der Frühintervention (Art. 7d Abs. 2 lit. d des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]) und von 

Massnahmen beruflicher Art (Art. 15 IVG) Berufsberatung anbieten kann oder sogar 

muss, sodass sie notwendigerweise über die erforderliche Fachkompetenz verfügt. 

Auch dies lässt sich also nicht beanstanden. Insbesondere ist nicht zu erkennen, 

weshalb es der Auskunft erteilenden Eingliederungsberaterin gegenüber dem 

Beschwerdeführer an Unabhängigkeit gefehlt haben sollte. Die diesbezügliche 

Unterstellung in der Beschwerdeschrift erscheint schon aufgrund des Alters des 

Beschwerdeführers, der tatsächlich keiner Berufsberatung mehr bedarf, aus der Luft 

gegriffen. Auch die zweite Person, die um eine schriftliche Auskunft angegangen 

wurde, weist als Leiterin Human Resources am E.___ fraglos die für die geforderte 

Beurteilung notwendige Fachkompetenz auf. Dass die beiden Expertinnen ihre 

Stellungnahmen abgaben, ohne den Beschwerdeführer gesehen oder befragt zu 

haben, schmälert den Beweiswert derselben nicht. Denn einerseits handelte es sich 

ohnehin um eine retrospektive theoretische Beurteilung, zu welcher der 

Beschwerdeführer selber nichts beitragen konnte. Andererseits mussten die 

Expertinnen ihre Einschätzungen bezogen auf die rein unfallbedingte Beeinträchtigung 

des dekompensierten Tinnitus abgeben und den tatsächlichen gesamthaften 

Gesundheitszustand eben gerade ausblenden, was ohne persönlichen Einbezug des 

Beschwerdeführers zweifellos möglich und wahrscheinlich sogar einfacher war. Auch 

die Tatsache, dass den Expertinnen lediglich ein ausgewählter Auszug aus den Akten 

zur Verfügung gestellt wurde, wertet deren Stellungnahmen nicht von vorneherein ab. 

Es ist nicht ersichtlich, welcher Erkenntnisgewinn entstanden wäre, hätten sie auf die 

gesamten Akten zugreifen können, zumal letztere zum grössten Teil keinen 

Zusammenhang mit der zu klärenden Frage des zumutbaren Invalideneinkommens 

2.2. 

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3.

Folglich ist zu prüfen, ob die Stellungnahmen der Expertinnen den gerichtlichen 

Anforderungen in inhaltlicher Hinsicht zu genügen vermögen. Der Beschwerdeführer 

lässt bemängeln, dass es sich dabei um zusammenhangslose Aufzählungen von 

Berufsfeldern handle, welche einer ausführlichen berufsberaterischen Exploration nicht 

genügten (act. G 1 Rz 3 ff.).

haben. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers benennt denn auch keine 

konkreten Aktenstücke, welche für die geforderte Beurteilung nötig gewesen wären, 

den Expertinnen aber nicht zur Verfügung gestanden hätten. Sodann mindert auch die 

- an sich durchaus berechtigte - Kritik, dass die Stellungnahmen von der 

Beschwerdegegnerin mit grosser zeitlicher Verzögerung und lediglich nach jeweiligen 

Erkundigungen der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eingeholt wurden, deren 

Beweiswert nicht. Schliesslich kann offenbleiben, ob die Beschwerdegegnerin 

dadurch, dass sie den Beschwerdeführer lediglich über das Ergebnis der Abklärungen 

orientierte und ihn nicht darüber vorinformierte oder gar darin einbezog, dessen 

Anspruch auf rechtliches Gehör verletzte. Denn selbst wenn dies bejaht werden 

könnte, wäre eine allfällige Verletzung als in diesem Gerichtsverfahren geheilt zu 

betrachten (vgl. dazu BGE 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweisen). In diesem Zusammenhang 

ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdegegnerin der Rechtsvertreterin 

des Beschwerdeführers die Stellungnahme der Leiterin Human Resources am E.___ vor 

Erlass des Einspracheentscheids am 18. Juli 2018 zugestellt hatte (UV-act. 431). Diese 

liess sich dazu am 25. Juli 2018 vernehmen. Dabei rügte sie weder die Wahl der 

Expertin noch stellte sie Zusatzfragen (UV-act. 432). Vor diesem Hintergrund erscheint 

ohnehin fraglich, ob die Gehörsrügen berechtigt und nicht vielmehr verspätet oder 

treuwidrig sind.

Die sachbearbeitende Mitarbeiterin der Sozialversicherungsanstalt, welche die 

Anfrage der Beschwerdegegnerin vom 9. Januar 2017 (gemeint wohl: 6. Januar 2017 

[vgl. UV-act. 397]) am 14. Februar 2017 bearbeitete und die von der 

Eingliederungsberaterin zu beantwortenden konkreten Fragen formulierte, hat den 

Wissensbedarf des Versicherungsgerichts, wie er aus der Erwägung 4.5 des 

Entscheides vom 27. September 2016 abgeleitet werden kann, sehr eng interpretiert. 

Die Eingliederungsberaterin hat sich in ihrer Stellungnahme vom 27. Februar 2017 in 

der Folge auf die vom Beschwerdeführer in den bisherigen Tätigkeiten gewonnene 

breite Erfahrung und die im Rahmen seiner vielfältigen Aufgaben erworbenen 

praktischen Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse berufen. Sodann fokussierte sie 

3.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

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aber ausschliesslich auf eine Teilzeittätigkeit als C.___, welche ihm in der Form einer 

Co-Leitung zusammen mit einer weiteren, ebenfalls für die Internatsleitung 

verantwortlichen Person zumutbar sei. Diese Person hätte in erster Linie diejenigen - 

vor allem kommunikativen - Bereiche abzudecken, welche dem Beschwerdeführer 

wegen des dekompensierten Tinnitus nicht möglich seien (UV-act. 402). Dieser Fokus 

greift tatsächlich zu kurz, schon weil - nicht zuletzt auch aufgrund der Stellungnahme 

der Leiterin Human Resources des E.___ vom 4. Mai 2018 (act. UV-act. 428) - 

bezweifelt werden muss, dass der Beschwerdeführer die für eine C.___-leitung 

erforderlichen Voraussetzungen und gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Denn es erscheint 

jedenfalls nachvollziehbar, dass er sich entsprechende Kompetenzen nie wirklich 

aneignen konnte, selbst wenn er im Unfallzeitpunkt im Rahmen seines Teilzeitpensums 

nebst der Lehrtätigkeit teilweise auch Aufgaben in der C.___-leitung wahrgenommen 

hatte. Jedenfalls äussert sich die Eingliederungsberaterin nicht im Detail zu den 

einschlägigen, tatsächlich verwertbaren Kompetenzen und es ist auch nicht ersichtlich, 

dass sie entsprechende Abklärungen gemacht hat. Nach dem Gesagten kann das 

massgebliche Invalideneinkommen nicht aufgrund einer Teilzeittätigkeit als C.___ in 

einer Co-Leitung festgesetzt werden.

Damit bleibt zu prüfen, ob auf die besagte Stellungnahme der Leiterin Human 

Resources des E.___ vom 4. Mai 2018 abgestellt werden kann. Darin hat sich die 

Expertin zur Kontaktnahme durch die Beschwerdegegnerin und zu ihrer eigenen 

Person, namentlich zu ihrem beruflichen Erfahrungshintergrund, geäussert. Weiter hat 

sie, wenn auch teilweise in kurzer und geraffter Form, einige der zur Verfügung 

gestellten Dokumente kommentiert. Gestützt darauf hat sie in Kenntnis der 

medizinischen Situation, wie sie aus einem Auszug aus dem Gutachten der 

Gutachtenstelle Solothurn vom 6. März 2012 und dem Entscheid des 

Versicherungsgerichts vom 27. September 2016 hervorgeht, sowie der angefochtenen 

Verfügung und der Einsprache die möglichen Arbeitsfelder bezeichnet. Wenn sie 

festhält, dass sich der Beschwerdeführer durch seine Fähigkeiten im 

zwischenmenschlichen Bereich auszeichne, indem es ihm gelungen sei, Vertrauen 

aufzubauen und den Zugang zu den jungen Menschen in der Lehre im Rahmen des 

Unterrichts zu finden, so leuchtet das angesichts der Aktenlage ohne Weiteres ein. 

Auch die konkreten Einsatzmöglichkeiten, welche die Expertin benennt, nämlich das 

Begleiten von jungen Lehrkräften an einer pädagogischen Hochschule, indem er sie 

coacht und in der Funktion eines Projektverantwortlichen an seiner Erfahrung teilhaben 

lässt, oder dass er als Lektor oder als (Mit-)Autor in einem Lehrmittelverlag arbeiten 

könnte, sind nachvollziehbar. Dieser Einschätzung kommt besonderes Gewicht zu, weil 

sie von einer Expertin mit spezifischen Kenntnissen von Tätigkeiten und den 

3.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

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4.

Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. November 2018 hat die 

Beschwerdegegnerin die Invalideneinkommen für die von der zuletzt genannten 

Expertin als zumutbar erachteten Tätigkeiten ermittelt. Sie hat sowohl die Tätigkeit als 

Coach (Projektverantwortlicher), welche sie als Projektleiter/Lehrbeauftragter an einer 

pädagogischen Hochschule qualifizierte, als auch jene als Lektor (Autor) nach der 

International Standard Classification of Occupations - ISCO 08 den akademischen 

Berufen zugeordnet. Ob die Zuordnung zur Ziffer 231 "Universitäts- und 

Hochschullehrer" und Ziffer 264 "Autoren, Journalisten, Linguisten" zutrifft oder ob 

besser eine Zuordnung zu den Ziffern 235 "Sonstige Lehrkräfte" und 263 

"Sozialwissenschaftler, Geistliche, Seelsorger" gepasst hätte, kann dahingestellt 

bleiben. Dass es sich bei den zumutbaren Tätigkeiten um akademische Berufe handelt, 

ist jedenfalls korrekt. Das gilt auch für die Zugrundelegung der TA7 der 

Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE), welche den privaten und öffentlichen 

Sektor umfasst. Geht man zugunsten des Beschwerdeführers davon aus, dass er 

lediglich Arbeiten im Anforderungsniveau 3 erledigen kann, welche nicht nur einfache 

und repetitive Tätigkeiten, sondern immerhin die zweifellos vorhandenen Berufs- und 

Fachkenntnisse voraussetzen, dann ergibt sich ein monatlicher Bruttolohn, wie von der 

Beschwerdegegnerin anhand TA7 2006 ermittelt und auf das Jahr 2008 aufgewertet, 

von Fr. 30'277.-- (vgl. Dienstleistungen [gesamt], worunter die in Frage stehenden 

Tätigkeiten zweifellos subsummiert werden können [Fr. 5'900.-- : 40 x 41,6 x 12 = 

Fr. 72'632.-- : 100 x 102,8 x 40 %]). Der Beschwerdeführer hat gegen diese 

Berechnung substantiiert nichts einwenden lassen. Mit ihr sind allfällige 

Konkurrenznachteile, die den Beschwerdeführer auf dem ihm offenstehenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt treffen könnten, genügend berücksichtigt. Ein 

diesbezüglichen Anforderungen im Bildungsbereich abgegeben wurde, welche in ihrer 

gegenwärtigen berufsbildnerischen Leitungsfunktion und aufgrund ihrer früheren 

praktischen Lehrtätigkeit mit den dortigen Verhältnissen bestens vertraut erscheint. 

Daran ändert nichts, dass die Expertin einräumt, mit ihrer Einschätzung nicht den 

Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Nachdem der Beschwerdeführer pensioniert 

ist und ohnehin nicht mehr in den Arbeitsmarkt zurückkehren wird, brauchen andere 

allenfalls zumutbare Arbeitsfelder nicht auch noch abgeklärt und bezüglich 

Einsatzmöglichkeiten konkretisiert zu werden. Es erübrigt sich also auch, die 

beantragte Evaluation der beruflichen Leistungsfähigkeit oder die berufliche Abklärung 

in der Rehabilitationsklinik Bellikon durchzuführen. Nach dem Gesagten ist für das 

Invalideneinkommen massgeblich, was der Beschwerdeführer in einem 40 %-Pensum 

als Coach (Projektverantwortlicher) oder als Lektor (Autor) verdienen könnte.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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zusätzlicher Abzug rechtfertigt sich jedenfalls nicht. Verglichen mit dem 

Valideneinkommen, welches gemäss den Ausführungen im Entscheid vom 27. 

September 2016 ausgewiesenermassen Fr. 32'724.-- beträgt (E. 4.3), resultiert ein 

nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 7,5 %. Dies führt zur Abweisung der 

Beschwerde.

5.  

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. 

auch Art. 98  des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2020
	Nach Vorentscheiden (Rückweisungen), welche sämtliche Parameter der Anspruchsberechtigung bindend festgelegt hatten, war für die Invaliditätsbemessung nur noch der Einkommensvergleich und dort lediglich das Invalideneinkommen offen. Die diesbezüglich getätigten zusätzlichen Abklärungen der Unfallversicherung sind grundsätzlich beweiswertig. Gestützt darauf ergibt sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. August 2020, UV 2019/1).

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		2025-07-19T03:36:38+0200
	"9001 St.Gallen"
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