# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa125373-a47b-55f9-ae52-6cb02f4b6cdb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-11-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.11.2018 A-141/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-141-2017_2018-11-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Entscheid teilweise bestätigt durch 

BGer mit Urteil vom 28.08.2019 

(9C_20/2019) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung I 

A-141/2017 und A-331/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  N o v e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richterin Marianne Ryter (Vorsitz), 

Richter Daniel Riedo, Richter Michael Beusch,    

Gerichtsschreiberin Tanja Petrik-Haltiner. 
 

 
 

Parteien 
 Pensionskasse X._______, …, 

vertreten durch Dr. Kurt C. Schweizer, Rechtsanwalt LL.M., 

Beschwerdeführerin und Beschwerdegegnerin, 

 

gegen 

 

1. Pensionskasse A._______, …, 

vertreten durch lic. iur. Marta Mozar, Rechtsanwältin, …, 

Beschwerdeführerin und Beschwerdegegnerin, 

 

2. B._______ AG, …, 

3. C._______ SA, …, 

beide vertreten durch Maître Guy Longchamp, …, 

Beschwerdegegnerinnen, 

 

4. D._______, …, 

5. E._______, …, 

beide vertreten durch Dr. iur. Thomas Lüthy,  

Rechtsanwalt LL.M., …, 

Beschwerdeführer und Beschwerdegegner, 

 

 

 

 

6. F._______ AG, …, 

7. G._______ AG, …, 

8. H._______ Sammelstiftung, …, 

alle vertreten durch lic. iur. Hans-Peter Stäger,  

Rechtsanwalt, …, 

Beschwerdeführerinnen und Beschwerdegegnerinnen, 

 

9. I._______, …, 

vertreten durch lic. iur. Lorenz Fivian, …, 

Beschwerdegegner, 

 

10. J._______, …, 

vertreten durch SYNA - Le syndicat, Gewerkschaften, …, 

Beschwerdegegner, 

 

11. K._______, …, 

12. L._______, …, 

13. M._______, …,  

alle vertreten durch …, …,  

alle vertreten durch lic. iur. Susanne Friedauer, 

Rechtsanwältin,…, 

Beschwerdegegnerinnen,  

 

 

BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS), 

Stampfenbachstrasse 63, Postfach, 8090 Zürich,    

Vorinstanz,  

 

Gegenstand 
 Teilliquidation; Überprüfungsbegehren im Sinne von Art. 53d 

Abs. 6 Satz 1 BVG. 

 

 

 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 3 

Sachverhalt: 

A.  

A.a  Die mit öffentlicher Urkunde vom […] errichtete und mit Verfügung der 

BVG- und Stiftungsaufsicht Zürich (BVS) vom […] ins Register für berufli-

che Vorsorge eingetragene Pensionskasse X._______ ist eine umhüllende 

Vorsorgeeinrichtung mit Sitz in […]. Sie ist eine Stiftung i.S.v. Art. 80 ff. des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 (ZGB, 

SR 210; vgl. auch Art. 1 der Stiftungsurkunde vom […]) und bezweckt ge-

mäss Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich (eingesehen 

am 20. November 2018) und Art. 2.1 der Stiftungsurkunde vom […] die Ver-

sicherung von Arbeitnehmenden der Stifterfirma (Y._______ AG) und mit 

dieser wirtschaftlich oder finanziell eng verbundener Unternehmungen – 

sowie von ihren Angehörigen und Hinterlassenen – im Rahmen der beruf-

lichen Vorsorge gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und 

Tod. Der Anschluss einer verbundenen Unternehmung erfolgt aufgrund ei-

ner schriftlichen Anschlussvereinbarung. Die Stiftung kann über die gesetz-

lichen Mindestleistungen hinaus weitergehende Vorsorge betreiben, ein-

schliesslich Unterstützungsleistungen in Notlagen, wie bei Krankheit, Un-

fall, Invalidität oder Arbeitslosigkeit. Zur Erreichung ihres Zweckes kann die 

Stiftung Versicherungsverträge abschliessen oder in bestehende Verträge 

eintreten, wobei sie selbst Versicherungsnehmerin und Begünstigte sein 

muss. 

A.b  Mit Beschluss vom 11. September 2009 passte der Stiftungsrat der 

Pensionskasse X._______ die Vorschriften zur Teilliquidation im Vorsorge-

reglement im Sinne eines ab 1. Januar 2010 gültigen Nachtrags an, was 

von der BVS als Aufsichtsbehörde mit unangefochten gebliebener Verfü-

gung vom 28. Oktober 2009 genehmigt wurde. 

A.c  Die Pensionskasse X._______ hat mit der Y._______ AG einen Einla-

genvertrag (Contribution Agreement) vom 28. Januar 2011/24. Februar 

2011 abgeschlossen, wonach sich Letztere verpflichtet, Einlagen an Ers-

tere zu leisten, wenn das Deckungsverhältnis unter 100 % sinkt und die in 

der Vereinbarung genannten Drittunternehmen aus der Pensionskasse 

X._______ austreten. 

A.d  Neben den Arbeitgeberfirmen der Z._______ Gruppe waren der Pen-

sionskasse X._______ weitere Arbeitgebende angeschlossen. Infolge De-

vestition in der Schweiz wurden die Anschlussvereinbarungen mit denjeni-

gen Gesellschaften, die nicht (mehr) der Z._______ Gruppe angehörten, 

seitens der Pensionskasse X._______ per 31. Dezember 2011 gekündigt 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 4 

(vgl. auch vorne Sachverhalt Bst. A.a betreffend Art. 2.1 Stiftungsurkunde, 

wonach die Versicherung von Arbeitnehmenden der Stifterfirma und von 

der mit dieser wirtschaftlich oder finanziell eng verbundener Unternehmun-

gen bezweckt wird). Diese Drittgesellschaften versicherten ihre Aktivversi-

cherten ab 1. Januar 2012 bei diversen neuen Vorsorgeeinrichtungen, 

während die Rentenbezüger in der Pensionskasse X._______ verblieben. 

Infolge der Kündigungen dieser Anschlussvereinbarungen waren bei der 

Pensionskasse X._______ gemäss Jahresrechnung per 31. Dezember 

2011 noch 129 Aktivversicherte und 2‘762 Rentenbezüger versichert. 

A.e  Anlässlich der Sitzung vom 14. Juni 2012 stellte der Stiftungsrat die 

Teilliquidation für einen Teil der gekündigten Anschlüsse per 31. Dezember 

2011 fest, genehmigte den bereits im Entwurf vorliegenden Bericht zur 

Teilliquidation vom 15. Juni 2012 und erteilte demgemäss den Auftrag zur 

Durchführung der Teilliquidation. 

A.f  Mit Schreiben vom 10. Juli 2012 wurden die Destinatäre über die Teilli-

quidation per 31. Dezember 2011 aufgrund der Kündigung diverser An-

schlussvereinbarungen auf diesen Zeitpunkt informiert. In diesem Schrei-

ben wurde der Fehlbetrag auf 4.81 % des Deckungskapitals beziffert. 

B.  

Diverse Betroffene erhoben gegen die vorgesehene Abwicklung der Teilli-

quidation Einsprache bei der Pensionskasse X._______, welche diese mit 

Schreiben vom 4. Dezember 2012 abwies. 

C.  

D._______ und E._______ reichten am 14. Januar 2013 bei der BVS als 

Aufsichtsbehörde ein Überprüfungsbegehren ein. Am 16. Januar 2013 

stellte die Pensionskasse A._______ ebenfalls ein Überprüfungsbegehren, 

am 18. Januar 2013 N._______ und am 21. Januar 2013 die F._______ 

AG, die G._______ AG und die H._______ Sammelstiftung. 

D.  

Mitte April 2016 informierte die Pensionskasse X._______ die Aktivversi-

cherten und Rentenbezüger schriftlich und mittels Publikation im Schwei-

zerischen Handelsamtsblatt über den vom Stiftungsrat genehmigten, er-

gänzten Teilliquidationsbericht der Expertin für berufliche Vorsorge vom 

29. Februar 2016. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 5 

E.  

Mit Verfügungen vom 24. November 2016 wies die BVS die Pensionskasse 

X._______ in Bezug auf die Teilliquidation per 31. Dezember 2011 an, den 

Bericht zur Teilliquidation, die Teilliquidationsbilanz und den Verteilplan 

90 Tage nach Eintritt der Rechtskraft ihrer Entscheide im Sinne der Erwä-

gungen anzupassen, zu beschliessen und gemäss Art. 29 Abs. 11 des Vor-

sorgereglements die Destinatäre zu informieren. 

F.  

Während der laufenden Rechtsmittelfrist verstarb N._______ am 16. De-

zember 2016. 

G.  

G.a  Die übernehmende Pensionskasse A._______ (Beschwerdeführerin 

und Beschwerdegegnerin; nachfolgend: Beschwerdegegnerin 1) erhebt 

mit Eingabe vom 9. Januar 2017 im vorliegenden Verfahren (A-141/2017) 

Beschwerde und beantragt, die Verfügung der BVS (nachfolgend: Vor-

instanz) vom 24. November 2016 sei insoweit abzuändern, als die Pensi-

onskasse X._______ (Beschwerdegegnerin und Beschwerdeführerin, vgl. 

nachfolgend Sachverhalt Bst. G.d) anzuweisen sei: 

– die im Hinblick auf die Kurzzeit-Erwerbunfähigkeits-Versicherung 

(KEV) getätigte Rückstellung auf Fr. 1.328 Mio. zu reduzieren; 

– die Rückstellung für die aus dem Stop-Loss-Vertrag mit der Ergän-

zungskasse X._______ zu übernehmenden Schäden anteilsmässig 

dem Abgangsbestand zuzuweisen, eventualiter auf ein angemessenes 

Mass zu reduzieren; 

– die Rückstellung für pendente IV-Fälle um mindestens Fr. 5 Mio. zu re-

duzieren; 

– die Liegenschaften mit einem Wert von mindestens Fr. 327.9 Mio. an-

hand der Schätzung von O._______ in die Bilanz aufzunehmen; 

– das Contribution Agreement in der Bilanz zu aktivieren. 

In prozessualer Hinsicht beantragt sie, der Beschwerde sei die aufschie-

bende Wirkung zu erteilen. 

G.b  D._______ und E._______ (Beschwerdeführende und Beschwerde-

gegner; nachfolgend: Beschwerdegegner 4 und 5) als aus der Pensions-

kasse X._______ austretende Aktivversicherte erheben mit Eingaben vom 

10. Januar 2017 in den Verfahren A-188/2017 und A-191/2017 Be-

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 6 

schwerde und beantragen, die Pensionskasse X._______ sei unter Kos-

ten- und Entschädigungsfolgen zu verpflichten, eine neue Teilliquidations-

bilanz per 31. Dezember 2011 zu erstellen, wobei 

– die Rückstellung für die KEV von Fr. 4.863 Mio. auf Fr. 1.324 Mio. zu 

reduzieren sei; 

– die Rückstellung für den Risikoausgleich Ergänzungskasse X._______ 

von Fr. 6.863 Mio. auf Fr. 1.372 Mio. zu reduzieren sei; 

– die Rückstellung technischer Zinssatz auf einer Basis von 3.0% zu bil-

den sei; 

– bei der Bewertung der Immobilien ein Marktwert von Fr. 400 Mio. ein-

zusetzen sei. 

Weiter seien die zu übertragenden Mittel wegen wesentlicher Änderungen 

der Aktiven und Passiven zwischen dem Stichtag der Teilliquidation und 

der Übertragung gestützt auf Art. 27g Abs. 2 der Verordnung vom 18. April 

1984 über die berufliche Alters, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge 

(BVV 2, SR 831.441.1) entsprechend zugunsten der austretenden Versi-

cherten anzupassen. 

G.c  Die F._______ AG, die G._______ AG und die H._______ Sammel-

stiftung (Beschwerdeführerinnen und Beschwerdegegnerinnen nachfol-

gend: Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8) als ehemals angeschlossene Ar-

beitgeberinnen bzw. übernehmende Vorsorgeeinrichtung erheben im Ver-

fahren A-317/2017 mit Eingabe vom 16. Januar 2017 Beschwerde und be-

antragen, die Dispositiv-Ziffer I der angefochtenen Verfügung sei dahinge-

hend zu ergänzen, dass die Pensionskasse X._______ zusätzlich ange-

wiesen werde, in der Teilliquidation per 31. Dezember 2011 

– alle infolge der Auflösung eines Anschlussvertrags per Bilanzstichtag 

ausgeschiedenen Aktivversicherten in die Teilliquidation einzubezie-

hen; 

– sich für die Berechnung des anteilsmässig weiterzugebenden Fehlbe-

trags auf eine kaufmännische und technische Bilanz mit Erläuterungen 

abzustützen; 

– ihre Forderungen gegenüber der Y._______ AG aus dem Contribution 

Agreement vom 28. Januar/24. Februar 2011 per 31. Dezember 2011 

als Arbeitgeberbeitragsreserve mit Verwendungsverzicht zu berück-

sichtigen und soweit zugunsten des austretenden Bestands aufzulö-

sen, als sie sich auf das zu übertragende, ungedeckte Vorsorgekapital 

bezieht; 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 7 

– von der Rückstellung für die KEV abzusehen, eventualiter diese zu re-

duzieren; 

– von der Rückstellung für den Stop-Loss Vertrag mit der Ergänzungs-

kasse X._______ abzusehen, eventualiter diese zu reduzieren; 

– von der Rückstellung Schwankungsreserve Rentnerbestand abzuse-

hen; 

– die Rückstellung technischer Zinssatz auf der Basis von mind. 2.7% zu 

bilden. 

In prozessualer Hinsicht beantragen die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8, 

ihrer Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und es sei ein 

zweiter Schriftenwechsel anzuordnen. 

G.d  Die Pensionskasse X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) 

erhebt mit Eingaben vom 16. Januar 2017 Beschwerde beim Bundesver-

waltungsgericht in den Verfahren A-331/2017, A-333/2017, A-336/2017, 

A-337/2017, A-338/2017, A-339/2017, A-341/2017, A-342/2017, 

A-343/2017 und beantragt die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügun-

gen vom 24. November 2016. Insbesondere seien die Anweisungen zur 

Vornahme folgender Anpassungen des Teilliquidationsplans unter Kosten-

folgen zulasten der Beschwerdegegner aufzuheben: 

– Neuberechnung des Fehlbetrags 

– Aufteilung der Rückstellung „Zunahme der Lebenserwartung Aktivver-

sicherte“ 

– Aufteilung der Rückstellung für Risikoschwankungen Aktivversicherte 

– Überprüfung sowie allfällige Reduktion der Schwankungsreserve Rent-

nerbestand. 

Im Verfahren A-331/2017 betreffend den verstorbenen Destinatär (vgl. 

vorne Sachverhalt Bst. F) ändert sie mit Eingabe vom 29. August 2017 ih-

ren Hauptantrag dahingehend, dass sie nunmehr die Aufhebung der ent-

sprechenden vorinstanzlichen Verfügung vom 24. November 2016 infolge 

Gegenstandslosigkeit des Überprüfungsbegehrens beantragt. Eventualiter 

stellt sie denselben, vorgenannten Antrag wie in ihren übrigen Beschwer-

deverfahren. 

In prozessualer Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin, den Beschwer-

den sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 8 

H.  

Die Beschwerden in den Verfahren A-141/2017, A-188/2017, A-191/2017, 

A-317/2017, A-333/2017, A-336/2017, A-337/2017, A-338/2017, 

A-339/2017, A-341/2017, A-342/2017 und A-343/2017 werden mit Zwi-

schenverfügung vom 16. Februar 2017 vereinigt und unter der Geschäfts-

nummer A-141/2017 weitergeführt. Gleichzeitig wird den jeweiligen Be-

schwerden die aufschiebende Wirkung erteilt. So auch der Beschwerde im 

Verfahren A-331/2017 (vgl. Bst. N). 

I.  

I.a  

Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 2. Mai 2017, die Be-

schwerden seien unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der je-

weils Beschwerdeführenden abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. 

I.b  Die Beschwerdegegnerin 1 beantragt mit Eingabe vom 2. Mai 2017, 

die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 16. Januar 2017 sei abzu-

weisen, soweit darauf einzutreten sei, während ihre Beschwerde vom 

9. Januar 2017 gutzuheissen sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zulasten der Beschwerdeführerin. 

I.c  Mit Eingabe vom 2. Mai 2017 beantragen die Beschwerdegegnerinnen 

2 und 3, die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 16. Januar 2017 sei 

abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be-

schwerdeführerin. 

I.d  Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 stellen mit gleich datierter Eingabe 

denselben Antrag. 

I.e  Mit Schreiben vom 2. Mai 2017 beantragen die Beschwerdegegner 4 

und 5, die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 16. Januar 2017 sei 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, während ihre Beschwerden 

vom 10. Januar 2017 gutzuheissen seien. 

Weiter stellen sie den Antrag, die Beschwerdeführerin sei anzuweisen, die 

Rückstellung für die Zunahme der Lebenserwartung Aktive des Abgangs-

bestands per 31. Dezember 2011 zu berechnen und dieser so ermittelte 

Betrag sei im Rahmen der Teilliquidation zugunsten des Abgangsbestands 

zu verwenden. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 9 

I.f  Mit Eingabe vom 2. Mai 2017 beantragt der Beschwerdegegner 9, die 

Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 16. Januar 2017 sei abzuwei-

sen, während die Beschwerden der Beschwerdegegnerinnen gutzuheis-

sen seien. Eventualiter sei die vorinstanzliche Verfügung in Abweisung der 

Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 16. Januar 2017 zu bestätigen; 

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde-

führerin. 

I.g  Die Beschwerdeführerin ihrerseits beantragt mit Eingaben vom 2. Mai 

2017, die Beschwerden der Beschwerdegegner seien abzuweisen, soweit 

auf sie einzutreten sei. Demnach sei die vorinstanzliche Verfügung in den 

von den Beschwerdegegnern angefochtenen Punkten vollumfänglich zu 

bestätigen; unter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdegegner. 

J.  

J.a  Mit Eingabe vom 5. Juli 2017 nehmen die Beschwerdegegner 4 und 5 

zu den eingereichten Schreiben Stellung und halten an ihren Anträgen ge-

mäss Beschwerdeschrift vom 10. Januar 2017 fest. 

J.b  Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 ergänzen ihr Rechtsbegehren mit 

Stellungnahme vom 6. Juli 2017 wie folgt: Die Dispositiv-Ziffer I der ange-

fochtenen Verfügung sei dahingehend zu ergänzen, dass die Beschwerde-

führerin zusätzlich angewiesen werde, in der Teilliquidation per 31. Dezem-

ber 2011 die Rückstellung pendente Invaliditätsfälle dem effektiven Risiko-

verlauf anzupassen und die Immobilien zum Veräusserungswert zu be-

rücksichtigen. 

Weiter stellen sie den verfahrensrechtlichen Antrag, die Beschwerdeführe-

rin sei zu verpflichten, die von der P._______ AG erstellte Q._______-Stu-

die, welche anlässlich der Sitzung vom 21. November 2011 besprochen 

wurde, zu edieren und diese Studie sei ihr nachfolgend unter Fristanset-

zung zur Stellungnahme zukommen zu lassen. 

J.c  Mit Schreiben vom 6. Juli 2017 hält die Beschwerdegegnerin 1 an ih-

ren Anträgen gemäss Beschwerdeschrift vom 9. Januar 2017 fest. 

J.d  Die Beschwerdeführerin hält mit Stellungnahmen vom 6. Juli 2017 an 

ihren Anträgen gemäss Beschwerdeschrift vom 16. Januar 2017 fest. 

K.  

K.a  Mit Eingabe vom 24. Juli 2017 beantragt die Beschwerdeführerin, die 

ihr angesetzte Frist zur Edition der Q._______-Studie sei abzunehmen und 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 10 

die Aufforderung zu vorgenannter Edierung sei wiedererwägungsweise 

aufzuheben. Eventualiter sei der Gegenstand der Editionsaufforderung zu 

präzisieren. Subeventualiter sei ihr die Frist zur Edition angemessen zu 

erstrecken. 

K.b  Das Bundesverwaltungsgericht heisst das Fristerstreckungsgesuch 

der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 25. Juli 2017 gut, während es 

die übrigen, vorgenannten Anträge abweist. 

K.c  Am darauffolgenden Tag reicht die Beschwerdeführerin die 

Q._______-Studie in der am 21. November 2011 präsentierten Fassung 

sowie in der definitiven Fassung vom 8. Dezember 2011 samt Management 

Summary ein. 

K.d  Mit Eingabe vom 30. August 2017 nehmen die Beschwerdegegnerin-

nen 6 bis 8 zur eingereichten Q._______-Studie der P._______ Stellung 

und halten fest, diese mache keine Angaben darüber, wie sich die Verän-

derungen im Versichertenbestand der Beschwerdeführerin infolge der 

Teilliquidationen 2010 und 2011 auf deren technischen Zinssatz auswirk-

ten. 

Die Beschwerdegegnerin 1 verzichtet mit Schreiben vom 14. September 

2017 auf Stellungnahme und die übrigen Verfahrensbeteiligten lassen sich 

dazu nicht vernehmen. 

L.  

Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 erklären mit Eingabe vom 9. März 

2018, die Geltendmachung des Replikrechts müsse unmittelbar erfolgen, 

weshalb die mit Schreiben vom 23. Februar 2018 für nach Ostern 2018 –

und damit mehr als sieben Monate nach Kenntnis ihrer eigenen Eingabe 

von Anfang Juli 2017 – angekündigte Stellungnahme der Beschwerdefüh-

rerin nicht statthaft und aus dem Recht zu weisen sei, da sie zu einer ver-

meidbaren Verfahrensverzögerung und damit zu einer Verletzung von 

Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) führe. 

M.  

M.a  Die Beschwerdeführerin nimmt mit Eingaben vom 27. März 2018 ab-

schliessend Stellung und hält an ihren Anträgen fest. 

M.b  Mit Eingabe vom 27. März 2018 stellen die Beschwerdegegnerinnen 

2 und 3 fest, dass es sich bei der von der P._______ AG erstellten 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 11 

Q._______-Studie einzig um eine strategische „long term allocation“ 

handle und weisen darauf hin, dass die Beschwerdeführerin genügend Zeit 

gehabt hätte, früher eine Stellungnahme einzureichen. Verspätete Einga-

ben, die auf einer nachlässigen Prozessführung beruhten, dürften von der 

Behörde unbeachtet bleiben. 

N.  

Die weitere Prozessgeschichte im parallel geführten Verfahren A-331/2017 

gestaltet sich wie folgt: 

N.a  Mit Schreiben vom 13. Februar 2017 erklärte die Ehegattin von 

N._______, sich in Anerkennung der Tätigkeit ihres verstorbenen Ehe-

manns an der Prüfung der rechtlichen Fragen im laufenden Verfahren be-

teiligen zu wollen. Sie sei selbst Destinatärin der Beschwerdeführerin und 

habe seit 1. Januar 2017 Anspruch auf eine Witwenrente. In der Folge 

nimmt sie das Bundesverwaltungsgericht ins Verfahren A-331/2017 auf. 

N.b  Das Bundesverwaltungsgericht bezieht L._______ und M._______ 

als Töchter und gesetzliche Erbinnen von N._______ mit Zwischenverfü-

gung vom 4. Mai 2017 vorläufig ebenfalls ins Verfahren A-331/2017 ein und 

ersucht das Bezirksgericht Uster um Mitteilung allfälliger weiterer Erben. 

Dem kommt der zuständige Einzelrichter im summarischen Verfahren am 

Bezirksgericht Uster mit Schreiben vom 10. Mai 2017 unter Beilage des 

Urteils vom 9. März 2017 betreffend Testamentseröffnung und des Erb-

scheins vom 28. April 2017 nach. Daraus ist ersichtlich, dass nebst der 

Ehegattin und den genannten Nachkommen keine weiteren Erben vorhan-

den sind. 

N.c  Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 9. Juni 2017, die 

Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Be-

schwerdeführerin abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. 

N.d  Mit Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2017 beantragen die Erbinnen 

von N._______, der Hauptantrag der Beschwerdeführerin sei abzuweisen, 

der Eventualantrag hingegen sei – um weitere Verfahren zu vermeiden – 

gutzuheissen, obschon es sich um Punkte handle, die ihrerseits nicht an-

gefochten worden seien, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulas-

ten der Beschwerdeführerin. 

N.e  Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 29. August 2017 an ihren 

Anträgen gemäss Beschwerdeschrift vom 16. Januar 2017 fest (vgl. vorne 

Sachverhalt Bst. G.d). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 12 

N.f  Mit Duplik vom 11. Oktober 2017 halten die Erbinnen von N._______ 

an ihren Anträgen gemäss Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2017 fest. 

N.g  Die Vorinstanz verweist mit Duplik vom 13. Oktober 2017 vollumfäng-

lich auf die angefochtene Verfügung vom 24. November 2016 und hält 

ebenfalls an ihrem Antrag gemäss Vernehmlassung vom 9. Juni 2017 fest. 

N.h  Mit Eingabe vom 13. November 2017 nimmt die Beschwerdeführerin 

zu neuen Vorbringen in der Duplik der Beschwerdegegnerinnen Stellung. 

O.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien und eingereichte Dokumente wird – 

sofern entscheidrelevant – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1  Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 74 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlas-

senen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) i.V.m. Art. 31 bis 33 des 

Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Be-

schwerden gegen Verfügungen der Aufsichtsbehörden im Bereich der be-

ruflichen Vorsorge. Die Beschwerdeführerin untersteht als mit der Durch-

führung der beruflichen Vorsorge betraute Stiftung i.S.v. Art. 80 ff. ZGB ge-

mäss Art. 61 BVG i.V.m. § 2 Abs. 1 Bst. a und § 11 des kantonalen Geset-

zes vom 11. Juli 2011 über die BVG- und Stiftungsaufsicht (BVSG, 

LS 833.1) der Aufsicht der Vorinstanz. Letztere hat in ihrer Funktion als 

Aufsichtsbehörde verfügt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht zur Be-

urteilung der vorliegenden Beschwerden zuständig ist. 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, 

SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Die 

Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allge-

meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1), insbeson-

dere dessen 2. Abschnitt über das Sozialversicherungsverfahren, sind für 

den Bereich des BVG mangels eines entsprechenden Verweises nicht an-

wendbar (Art. 2 ATSG e contrario). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 13 

1.2  Das Beschwerdeverfahren A-331/2017 wurde bislang separat geführt, 

da bei Eingang der Beschwerde nicht abzuschätzen war, wie viel Zeit die 

Ermittlung der Erben des verstorbenen Destinatärs beanspruchen würde. 

Da die dort erhobene Beschwerde denselben Sachverhalt wie die übrigen 

Beschwerdeverfahren betrifft, ein Teil der Verfahrensbeteiligten identisch 

ist, die Beschwerde sich gegen eine praktisch gleich wie in den übrigen 

Verfahren lautende vorinstanzliche Verfügung betreffend die Beschwerde-

führerin richtet, sich in materiellrechtlicher Hinsicht grösstenteils mit den 

bereits vereinigten Verfahren überschneidet und daher teilweise dieselben 

Rechtsfragen betrifft, rechtfertigt es sich, dieses Verfahren nun ebenfalls 

mit den übrigen zu vereinigen und unter der Verfahrensnummer 

A-141/2017 abzuhandeln. 

1.3  Zur Beschwerdeführung berechtigt ist, wer vor der Vorinstanz am Ver-

fahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 VwVG 

i.V.m. Art. 37 VGG). 

1.3.1  Beschwerde führt zum einen diejenige Vorsorgeeinrichtung, welche 

angewiesen wurde, ihren Bericht zur Teilliquidation, die Teilliquidationsbi-

lanz und den Verteilungsplan anzupassen. Zum anderen befinden sich un-

ter den ebenfalls Beschwerde erhebenden Beschwerdegegnern ehemalige 

Aktivversicherte, ehemals angeschlossene Arbeitgeberfirmen und über-

nehmende Vorsorgeeinrichtungen. 

Art. 53d Abs. 6 BVG spricht nur von Versicherten und Rentenbezügern, die 

berechtigt sind, an die Aufsichtsbehörde zu gelangen, und nennt andere, 

möglicherweise von einer Teilliquidation betroffene Personen wie ausschei-

dende Versicherte, die im Rahmen der Teilliquidation zu berücksichtigen 

sind, übernehmende Vorsorgeeinrichtungen und involvierte Arbeitgeberfir-

men nicht (vgl. auch SABINA WILSON, Die Erstellung des Teilliquidationsreg-

lements einer Vorsorgeeinrichtung und weitere Einzelfragen zur Durchfüh-

rung einer Teilliquidation, 2016, Rz. 461 f. mit weiteren Hinweisen). Sofern 

diese eine unmittelbare Beeinträchtigung ihrer Interessen darlegen kön-

nen, sind auch sie – in analoger Anwendung von Art. 48 VwVG – zur Anru-

fung der Aufsichtsbehörde und damit zur Einreichung der Beschwerde ans 

Bundesverwaltungsgericht legitimiert (WILSON, a.a.O., Rz. 465-467 mit 

weiteren Hinweisen). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 14 

1.3.1.1  Die Legitimation übernehmender Vorsorgeeinrichtungen wird ge-

mäss Rechtsprechung regelmässig mit der Begründung bejaht, diese hät-

ten ein Interesse daran, die zu überführenden Mittel der übernommenen 

Versicherten zu kennen, da sie deren Ansprüche zu verwalten und eine 

ordnungsgemässe Buchführung vorzunehmen hätten. Ausserdem könne 

die Höhe ihres Aktivvermögens im Hinblick auf ihre Liquidität von Bedeu-

tung sein (vgl. statt vieler Grundsatzurteil des BGer 2A.185/1997 vom 

11. Februar 1998 E. 3c in: SZS 2001 S. 378 und Urteil des BVGer 

A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 1.2.1.1 mit weiteren Hinweisen). 

Die besondere Beziehungsnähe zum Streitgegenstand ist damit im Fall der 

Beschwerdegegnerinnen 1 und 8 zu bejahen. 

1.3.1.2  Sofern eine Arbeitgeberfirma nicht die Geltung oder Auslegung an-

schlussvertraglicher Pflichten, sondern den die Pflicht auslösenden Faktor 

selbst bestreitet, kommt nicht das Klageverfahren nach Art. 73 BVG zur 

Anwendung, sondern muss sie gestützt auf Art. 53d Abs. 6 BVG an die 

Aufsichtsbehörde gelangen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie das 

Vorliegen eines Teilliquidationssachverhalts verneint oder wenn sie – wie 

vorliegend die Beschwerdegegnerinnen 6 und 7 – unbestrittenermassen 

einen versicherungstechnischen Fehlbetrag nachschiessen muss, aber die 

Höhe dieses anhand der Teilliquidationsbilanz errechneten Betrags be-

streitet. In diesen Fällen ist sowohl ein unmittelbares Berührtsein als auch 

ein schutzwürdiges Interesse seitens der Arbeitgeberfirma zu bejahen 

(WILSON, a.a.O., Rz. 469). Zudem ist eine Arbeitgeberfirma gemäss stän-

diger Rechtsprechung legitimiert, im Rahmen von Art. 53d Abs. 6 BVG spe-

zifische Destinatärsinteressen – z.B. die Berechnung des im Teilliquida-

tionsfall zu übertragenden Kapitals oder dessen Aufteilung betreffend – gel-

tend zu machen (statt vieler BGE 140 V 22 E. 4.2; vgl. zur Legitimation von 

Arbeitgeberunternehmen auch Urteil des BVGer A-1626/2015 vom 8. De-

zember 2017 E. 1.2.1.2 mit weiteren Hinweisen). 

1.3.1.3  Neben der Beschwerdeführerin als im vorinstanzlichen Verfahren 

unterliegender Verfügungsadressatin sind demnach auch die ebenfalls Be-

schwerde erhebenden Beschwerdegegner, welche am vorinstanzlichen 

Verfahren teilgenommen haben und unmittelbar in tatsächlichen schutz-

würdigen Interessen berührt sind, zur Beschwerde legitimiert. Dies gilt ins-

besondere auch für die Beschwerdegegner 4 und 5, welche als ausschei-

dende Aktivversicherte durch den im Rahmen der Teilliquidation erstellten 

Verteilungsplan in ihren wirtschaftlichen Interessen tangiert werden. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 15 

1.3.2  Ins Beschwerdeverfahren als notwendige Gegenparteien der Be-

schwerdeführerin einzubeziehen sind sodann die übrigen Beteiligten der 

vorinstanzlichen Verfahren (die B._______ AG und die C._______ SA als 

Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 sowie I._______ und J._______ als Be-

schwerdegegner 9 und 10). Diese ehemals der Beschwerdeführerin ange-

schlossenen Arbeitgeberfirmen und ehemals Aktivversicherten haben zwar 

keine Beschwerde erhoben, sind jedoch vom strittigen Sachverhalt gleich 

den übrigen Beschwerdegegnern in ihren wirtschaftlichen Interessen be-

rührt und damit nach Art. 48 VwVG beschwerdelegitimiert; für sie ist 

zwangsläufig im selben Sinn zu entscheiden bzw. zeitigen die zu entschei-

denden Fragen dieselben Auswirkungen auf sie. Sie dürfen sich deshalb 

mit eigenen Verfahrensanträgen den Begehren der Hauptpartei widerset-

zen (MARANTELLI-SONANINI/HUBER in: Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 

2016, Art. 6 Rz. 7 f.). 

1.3.3  Mit Bezug auf die Erben von N._______ ist die Legitimation zur Teil-

nahme im vorliegenden Verfahren umstritten. Diese Frage ist nachfolgend 

zu beantworten. 

1.3.3.1  Bei einem Parteiwechsel wird eine Verfahrenspartei aufgrund einer 

Rechtsnachfolge durch eine andere ersetzt. Die Zulässigkeit des Partei-

wechsels von Privaten ist in der Bundesverwaltungsrechtspflege nicht aus-

drücklich geregelt. Nach Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts 

und herrschender Lehre ist die prozessuale Frage des Parteiwechsels 

grundsätzlich in Konkordanz zur materiell-rechtlichen Rechtslage zu beant-

worten. Zulässig ist ein Parteiwechsel dann, wenn Rechte und Pflichten frei 

übertragbar sind, die rechtsnachfolgende Partei ebenfalls ein Rechts-

schutzinteresse hat und weder höchstpersönliche Rechte und Pflichten 

Verfahrensgegenstand bilden noch die Partei besondere persönliche Vo-

raussetzungen erfüllen muss. Ein Parteiwechsel ist hingegen unzulässig, 

wenn verwaltungsrechtliche Rechte und Pflichten den Streitgegenstand bil-

den, die höchstpersönlicher Natur sind, d.h. besonders eng mit den per-

sönlichen Eigenschaften verbunden sind, und infolgedessen kein Über-

gang schutzwürdiger Interessen stattfindet. Unzulässig ist der Parteiwech-

sel sodann auch, wenn diejenige Partei, welche neu in das Verfahren ein-

treten will, legitimiert gewesen wäre, die angefochtene Verfügung selbst 

anzufechten (vgl. zum Ganzen BVGE 2014/10 E. 3.1 mit Hinweisen; RE-

GULA KIENER ET AL., Öffentliches Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015, Rz. 591 ff.; 

ALFRED KÖLZ ET AL., Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 16 

des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 933; MARANTELLI-SONANINI/HUBER, in: Pra-

xiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 6 Rz. 49 ff.; ANDRÉ MOSER ET AL., 

Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 3.6). 

1.3.3.2  Der Erblasser erhielt gemäss Art. 9 des ab 1. Januar 2010 gülti-

gen, mit vorinstanzlicher Verfügung vom 28. Oktober 2009 genehmigten 

Vorsorgereglements der Beschwerdeführerin (nachfolgend: Reglement; 

vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.b) eine Altersrente. Als rentenberechtigter 

Destinatär stellte er ein Überprüfungsbegehren, das mit vorinstanzlichem 

Entscheid vom 24. November 2016 erledigt wurde (vgl. vorne Sachverhalt 

Bst. C und E). Der Rentenanspruch des Erblassers ist unvererblich und 

erlosch mit dessen Tod am 16. Dezember 2016 (vgl. HANS RIEMER, Vererb-

lichkeit und Unvererblichkeit von Rechten und Pflichten im Privatrecht und 

im öffentlichen Recht, recht 1/2006, S. 31 sowie SYLVIE PÉTREMAND, in: 

Kommentar zum BVG und FZG, 2010, Art. 38 BVG Rz. 5). Demzufolge tra-

ten die Erben nicht in die Rechtsstellung des Erblassers als Begünstigter 

der Beschwerdeführerin ein und es fand aufgrund der materiell-rechtlichen 

Unübertragbarkeit von Rentenansprüchen kein Parteiwechsel statt. 

1.3.3.3  Der Tod des Erblassers begründet indes für seine Ehegattin eine 

Vorsorgeleistung aus eigenem Recht (CARL HELBLING, Personalvorsorge 

und BVG, 8. Aufl. 2006, S. 209). So erhält sie nämlich Anspruch auf eine 

Ehegattenrente, die grundsätzlich 60 % der im Zeitpunkt des Todes versi-

cherten Altersrente beträgt (Art. 13 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Regle-

ments). Sie ist somit als Destinatärin der Beschwerdeführerin grundsätzlich 

berechtigt, in Fragen betreffend die Teilliquidation an die Vorinstanz als Auf-

sichtsbehörde zu gelangen (Art. 48 Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 53d Abs. 6 

BVG). Da sie per Stichtag der Teilliquidation noch nicht anspruchsberech-

tigt war, hatte sie dannzumal keine Möglichkeit, die diesbezügliche Vorge-

hensweise der Beschwerdeführerin überprüfen zu lassen. Unter den gege-

benen Umständen ist sie jedoch als Beschwerdegegnerin 11 im vorliegen-

den Verfahren zu belassen und kann sich demnach mit eigenen Anträgen 

denjenigen der Beschwerdeführerin widersetzen (vgl. vorne E. 1.3.2). 

1.3.3.4  Den erwachsenen Töchtern des Erblassers steht hingegen kein 

originärer Anspruch auf eine Hinterlassenenleistung gegenüber der Be-

schwerdeführerin zu (vgl. Art. 14 des Reglements betreffend bis zum voll-

endeten 18. Altersjahr zu entrichtenden Waisenrenten). Da der Rentenan-

spruch des Erblassers mit seinem Ableben hinfällig wurde und somit kein 

Parteiwechsel stattfand (vgl. vorne E. 1.3.3.2), kann der Ausgang des vor-

liegenden Verfahrens – selbst wenn davon ausgegangen würde, dass sich 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 17 

dadurch rückwirkend an der Höhe der Rente des Erblassers etwas ändern 

könnte, was nicht im aufsichtsrechtlichen Verfahren, sondern auf dem Kla-

geweg nach Art. 73 BVG zu beurteilen wäre (vgl. statt vieler BGE 141 V 

605 E. 3.3 mit Hinweisen) – keinen direkten Einfluss auf die Erbmasse und 

damit auf die Pflichtteile seiner Töchter zeitigen. Im Übrigen liegt es nicht 

an ihnen, aus ihrem eigenen Vermögen für die Altersvorsorge ihrer Mutter 

als potentieller Erblasserin besorgt zu sein (BGE 131 III 1 E. 4.3.3). Dem-

nach ist ein aktuelles schutzwürdiges Interesse ihrerseits i.S.v. Art. 48 

Abs. 1 VwVG an der Teilnahme im vorliegenden Verfahren mit eigenen An-

trägen zu verneinen. 

1.4  Auf die frist- und formgerecht (Art. 50 und 52 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG) 

eingereichten Beschwerden ist somit – vorbehältlich nachfolgender E. 2.1 

– einzutreten. 

2.  

Streitgegenstand in der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das 

Rechtsverhältnis, welches Gegenstand der angefochtenen Verfügung bil-

det, soweit es umstritten ist. Im Lauf des Beschwerdeverfahrens darf der 

Streitgegenstand weder erweitert noch qualitativ verändert werden; er 

kann sich höchstens um nicht mehr streitige Punkte reduzieren. Fragen, 

über welche die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht entschieden 

hat oder nach richtiger Rechtsanwendung nicht hätte entscheiden müssen, 

darf das Bundesverwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren nicht beurtei-

len, da ansonsten in deren funktionelle Zuständigkeit eingegriffen würde. 

Neue Anträge im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsge-

richt sind demnach grundsätzlich unzulässig. Somit ist ein Antrag, der dar-

über hinausgeht, was seitens der Vorinstanz entschieden wurde, ungültig 

(MOSER ET AL., a.a.O., Rz. 2.8, Rz. 2.208 und Rz. 2.213 mit Hinweisen). 

2.1  

2.1.1  Die Beschwerdegegner 4 und 5 beantragen unter anderem, die 

Höhe der zu übertragenden Mittel sei zugunsten der austretenden Versi-

cherten anzupassen, da sich die finanziellen Verhältnisse der Beschwer-

deführerin seit dem Teilliquidationsstichtag wesentlich verbessert hätten 

(vgl. Sachverhalt Bst. G.b). Der Deckungsgrad belaufe sich seit 2012 kon-

stant auf über 100 %. Die Beschwerdeführerin habe bislang lediglich im 

Januar 2012 rund 80 % der ihnen zustehenden Austrittsleistungen ausbe-

zahlt. Da ihre Austrittsleistungen noch nicht definitiv abgerechnet worden 

seien, sollten sie ebenfalls vom Wertzuwachs in den letzten Jahren seit 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 18 

dem Stichtag für die Teilliquidation vom 31. Dezember 2011 profitieren kön-

nen. Demzufolge sei die Beschwerdeführerin anzuweisen, gestützt auf ih-

ren Abschluss 2014, eventualiter 2013, die entsprechenden Korrekturen 

zugunsten der austretenden Versicherten vorzunehmen. Dies habe umso 

mehr zu gelten, als die Beschwerdeführerin aufgrund des bundesgerichtli-

chen Entscheids BGE 141 V 589 ohnehin eine neue Teilliquidationsbilanz 

erstellen müsse, in deren Rahmen die wesentlichen Änderungen der Jahre 

2012 bis 2014 gestützt auf Art. 27g Abs. 2 BVV 2 zu berücksichtigen seien. 

2.1.2  Die Beschwerdeführerin beantragt, dieses Rechtsbegehren sei ab-

zuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Eine Anpassung habe bei Wert-

veränderungen zwischen dem Stichtag der Teilliquidation und der Auszah-

lung zu erfolgen. Für die bereits geleistete Teilzahlung habe eine Anpas-

sung zu unterbleiben und wären die Voraussetzungen ohnehin nicht gege-

ben. Im Umfang der weiteren Teilzahlung sei ein Anpassungsbedarf denk-

bar. Ein diesbezüglicher Entscheid sei jedoch erst möglich, wenn die Höhe 

der zu übertragenden Mittel sowie der Zeitpunkt eines sich aus dem defi-

nitiven Entscheid ergebenden Rest- bzw. Auszahlungsbetrages feststün-

den. 

2.1.3  Im vorinstanzlichen Verfahren haben die Beschwerdegegner 4 und 

5 dieses Rechtsbegehren nicht gestellt. Eine Anpassung gestützt auf 

Art. 27g Abs. 2 BVV 2 wurde demnach nicht thematisiert und darüber hat 

die Vorinstanz nicht entschieden. Das Bundesverwaltungsgericht hat die-

ses Rechtsbegehren somit nicht zu beurteilen, ansonsten es in die funkti-

onelle Zuständigkeit der Vorinstanz eingreifen würde. Demzufolge ist auf 

diesen neuen, unzulässigen Antrag der Beschwerdegegner 4 und 5 nicht 

einzutreten. Es bleibt festzuhalten, dass mangels sachlicher Zuständigkeit 

ohnehin nicht darauf einzutreten wäre, sofern individuelle Ansprüche gel-

tend gemacht würden, und der Antrag abzuweisen wäre, sofern damit eine 

generelle Anpassung des Verteilungsplans bezweckt würde (vgl. dazu aus-

führlich Urteil des BVGer A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 2.3.2 

i.V.m. E. 2.2.3). 

2.2  Es erübrigt sich zu prüfen, ob die in der Beschwerdeschrift noch nicht 

gestellten Anträge der Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 betreffend Rück-

stellung für pendente Invaliditätsfälle und für die Zunahme der Lebenser-

wartung sowie betreffend Immobilienbewertung (vgl. Sachverhalt Bst. G.c 

und J.b) sowie der nachträglich gestellte Antrag der Beschwerdegegner 4 

und 5 betreffend Rückstellung für die Zunahme der Lebenserwartung 

(vgl. Sachverhalt I.e) unzulässig sind, da diese Teilaspekte von anderen 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 19 

Beschwerdegegnern und teilweise auch von der Beschwerdeführerin 

rechtzeitig bemängelt wurden (vgl. Sachverhalt Bst. G.a, G.b und G.d). Sie 

bilden daher im Rahmen des vorliegenden Verfahrens Streitgegenstand 

und es kann darüber nur für alle Betroffenen im selben Sinn entschieden 

werden (vgl. vorne E. 1.2.2 i.f.). 

2.3  Mit Bezug auf die Anmerkung der Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 in 

ihrer Eingabe vom 27. März 2018 (vgl. vorne Sachverhalt Bst. M.b) ist so-

dann auf Art. 32 Abs. 2 VwVG zu verweisen, wonach auch verspätete Vor-

bringen, sofern sie entscheidrelevant sind, berücksichtigt werden. 

3.  

Im Verfahren nach Art. 53d Abs. 6 BVG betreffend die Überprüfung der 

Voraussetzungen und des Verfahrens der Teilliquidation sowie des seitens 

der Beschwerdeführerin per 31. Dezember 2011 erstellten Verteilungs-

plans beschränkt sich die Prüfungsbefugnis der Aufsichtsbehörde gemäss 

Art. 62 Abs. 1 Bst. a BVG auf eine reine Rechtskontrolle (WILSON, a.a.O., 

Rz. 485 und Rz. 396 mit Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtspre-

chung, und ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Berufliche Vorsorge, Kommen-

tar, 3. Aufl. 2013, Art. 62 BVG Rz. 1, 3 und 5). Da sich die Kognition der 

oberen Instanz nur verengen, nicht aber erweitern kann (Einheit des Ver-

fahrens), hat sich auch das Bundesverwaltungsgericht – in Abweichung 

von Art. 49 Bst. c VwVG – auf eine Rechtskontrolle zu beschränken. Es 

darf sein eigenes Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Aufsichts-

behörde setzen und kann nur einschreiten, wenn deren Genehmigungs-

entscheid unhaltbar ist, weil er auf sachfremden Kriterien beruht oder ein-

schlägige Kriterien ausser Acht lässt (statt vieler BGE 139 V 407 E. 4.1.2 

und Urteil des BVGer A-2946/2017 vom 26. Juli 2018 E. 2.1, je mit weiteren 

Hinweisen). 

4.  

4.1  Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen sind in 

verfahrensrechtlicher Hinsicht in der Regel diejenigen Rechtssätze mass-

gebend, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben, 

unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangsbestimmungen (statt vieler 

BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines 

Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, Rz. 296 f.). In materiell-rechtlicher Hinsicht 

sind demgegenüber grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, 

die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung 

haben (statt vieler BGE 140 V 136 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 20 

4.2  Der Tatbestand der Teilliquidation wurde vom Stiftungsrat der Be-

schwerdeführerin mit Beschluss vom 14. Juni 2012 festgestellt, nachdem 

diverse Anschlussverträge per 31. Dezember 2011 aufgelöst worden wa-

ren (vgl. vorne Sachverhalt Bst. A.d und A.e). Der Sachverhalt hat sich so-

mit nach Inkrafttreten der ersten BVG-Revision per 1. Januar 2005 ereig-

net, womit für die Beurteilung der strittigen Fragen Art. 53b – 53d BVG 

i.V.m. Art. 49 Abs. 2 Ziff. 11 BVG für den überobligatorischen Bereich rele-

vant sind (vgl. auch Art. 18a Abs. 2 des Freizügigkeitsgesetzes vom 17. De-

zember 1993 [FZG, SR 831.42] in der geltenden Fassung). 

5.  

5.1  Die Vorsorgeeinrichtungen regeln in ihren Reglementen die Voraus-

setzungen und das Verfahren zur Teilliquidation (Art. 53b Abs. 1 BVG), wo-

bei die reglementarischen Vorschriften über die Voraussetzungen und das 

Verfahren zur Teilliquidation von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden 

müssen (Art. 53b Abs. 2 BVG). Diese konstitutiv wirkende Genehmigung 

hat keinen rechtsetzenden Charakter und steht somit einer akzessorischen 

Normenkontrolle im Rahmen einer konkreten Teilliquidation nicht entgegen 

(statt vieler BGE 143 V 200 E. 5.1, BGE 140 V 22 E. 5.2 sowie Urteile des 

BVGer A-2946/2017 vom 26. Juli 2018 E. 1.5 und A-1626/2015 vom 8. De-

zember 2017 E. 7.2.3 mit Hinweisen). 

5.2  Gemäss Art. 53d Abs. 4 BVG legt in der Folge das paritätisch besetzte 

Organ oder das zuständige Organ im Rahmen der gesetzlichen Bestim-

mungen und des Reglements den genauen Zeitpunkt, die freien Mittel und 

den zu verteilenden Anteil oder den Fehlbetrag und dessen Zuweisung so-

wie einen allfälligen Verteilungsplan fest. Letzterer umfasst die Höhe der 

zur Verteilung gelangenden Mittel, deren Berechnung, die Verteilkriterien 

und deren Gewichtung (HANS-ULRICH STAUFFER, Berufliche Vorsorge, 

2. Aufl. 2012, Rz. 1350). Er hält fest, wie viele Rückstellungen und allfällige 

freie Mittel nach welchen Kriterien an welchen Begünstigtenkreis zu vertei-

len sind, sowie ob allfällig vorhandene freie Mittel individuell oder kollektiv 

zugewiesen werden (VETTER-SCHREIBER, a.a.O., Art. 53d Rz. 16 und auch 

Art. 27g Abs. 1 BVV 2 sowie Art. 27h Abs. 1 BVV 2). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 21 

Im Fall einer Teilliquidation ist die Vermögenssituation der Vorsorgeeinrich-

tung am Stichtag zu ermitteln. Ist das versicherungstechnisch notwendige 

Vorsorgekapital nicht durch das dafür verfügbare Vorsorgevermögen ge-

deckt, besteht eine Unterdeckung und es liegt ein Fehlbetrag vor (Art. 44 

Abs. 1 BVV 2). Der Fehlbetrag ist bei Liquidationen zwischen austretenden 

und verbleibenden Versicherten aufzuteilen. Ein allfälliger Abzug eines 

Fehlbetrages erfolgt individuell bei der Austrittsleistung (Art. 27g Abs. 3 

BVV 2; vgl. zum Ganzen auch Urteil des BVGer A-2946/2017 vom 26. Juli 

2018 E. 3.3). 

6.  

Die Voraussetzungen und das Verfahren zur Teilliquidation sind im ab 

1. Januar 2010 gültigen und genehmigten Reglement der Beschwerdefüh-

rerin geregelt (vgl. auch vorne Sachverhalt Bst. A.b). Dessen Art. 29 Ziff. 2 

Bst. a sieht vor, dass die Voraussetzungen für eine Teilliquidation bei Auf-

lösung eines Anschlussvertrags erfüllt sind, sofern dadurch mindestens 

2 % der Versicherten aus der Beschwerdeführerin ausscheiden. 

6.1  

6.1.1  Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf diese Reglementsbestim-

mung die vom selben Vorgang wie die anderen ausscheidenden Versicher-

ten betroffenen Arbeitgeberfirmen mit kleinen Belegschaften bei der Fest-

legung des Kreises der in die Teilliquidation einzubeziehenden Unterneh-

men nicht berücksichtigt. Dies, da sie aufgrund einer entsprechenden Aus-

kunft der Vorinstanz davon ausgehen musste, dass Letztere einen Einbe-

zug von aufgelösten Anschlussverträgen, die weniger als 2 % des Versi-

chertenbestands betreffen würden, ins Teilliquidationsverfahren gestützt 

auf den Wortlaut der entsprechenden Bestimmung, welcher ihrer Ansicht 

nach keiner Auslegung bedürfe, als reglementswidrig beurteilt hätte. 

Der Fehlbetrag – dessen Berechnungsweise und Aufteilung umstritten ist 

(vgl. dazu hinten E. 8) – soll demnach anteilig von den unter den Tatbe-

stand der Teilliquidation fallenden Destinatären, nicht jedoch von den in 

diesem Rahmen unberücksichtigt gebliebenen Kleinstanschlüssen, welche 

nicht als kollektive, sondern als Einzelaustritte behandelt werden, mitgetra-

gen werden. Konkret sind 117 von 1‘918 Austritten, d.h. rund 

Fr. 23‘282‘161.– von insgesamt über Fr. 312 Mio. Vorsorgekapital, im Rah-

men der Teilliquidation nicht einbezogen worden (vgl. Bericht der Expertin 

für berufliche Vorsorge zur Teilliquidation per 31. Dezember 2011 vom 

15. Juni 2012, S. 2 f. Ziff. 3.1). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 22 

6.1.2  Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 stellen sich diesbezüglich auf 

den Standpunkt, dass alle infolge der Auflösung eines Anschlussvertrags 

per Bilanzstichtag ausgeschiedenen Aktivversicherten in die Teilliquidation 

einzubeziehen seien, ansonsten der Grundsatz der Gleichbehandlung ver-

letzt werde, indem Austritte, welche im gleichen Zusammenhang erfolgten, 

ohne sachlichen Grund unterschiedlich behandelt und derart die berück-

sichtigten Austretenden benachteiligt würden. Sofern sich der Einbezug al-

ler Austretenden nicht bereits aus der gesetzeskonformen Auslegung des 

Reglements ergeben sollte, bestehe eine echte Lücke: Das Vorsorgereg-

lement der Beschwerdeführerin würde keine Regelung enthalten, wie mit 

auszutretenden Kleinanschlüssen zu verfahren sei, wenn auf den massge-

benden Zeitpunkt ohnehin eine Teilliquidation durchzuführen sei. Über Fra-

gen, die durch das Reglement nicht oder nicht vollständig geregelt seien, 

habe der Stiftungsrat im Sinne der Stiftungsurkunde zu entscheiden. 

6.1.3  Die Vorinstanz hat dieses Vorgehen mit der Begründung abgelehnt, 

eine einschränkende Klausel, wie sie im vorliegend anwendbaren Vorsor-

gereglement bei Auflösung von Anschlussverträgen vorgesehen sei, sei 

gemäss Rechtsprechung zulässig, um nicht auch bei Kleinstanschlüssen 

eine aufwändige und kostspielige Teilliquidation durchführen zu müssen. 

Die Nichtberücksichtigung eines derart geringen Anteils am Gesamtkapital 

sei in aufsichtsrechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden, mithin liege keine 

Ermessensüberschreitung seitens des Stiftungsrats der Beschwerdeführe-

rin bei der Konkretisierung der gesetzlichen Teilliquidationstatbestände vor. 

Hingegen sei es praxisgemäss unzulässig, bei Vorliegen eines Teilliquida-

tionstatbestands rückwirkend das Reglement anzupassen und die Voraus-

setzungen zu dessen Verwirklichung neu zu definieren. 

6.2  Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem gleich gelagerten Fall, in 

welchem aufgrund der zeitgleich erfolgenden Auflösung diverser An-

schlussverträge ein grosser Teil der Versicherten aus einer Gemeinschafts-

einrichtung ausgetreten und somit ohnehin ein Teilliquidationsverfahren 

durchzuführen – d.h. insbesondere ein Verteilungsplan zu erstellen – war, 

in Auslegung von Art. 53b Abs. 1 Bst. c BVG entschieden, dass trotz grund-

sätzlicher Gesetzeskonformität des reglementarischen Kriteriums der Ver-

minderung des Gesamtversichertenbestands um mindestens 2 % kein 

sachlicher Grund ersichtlich sei, Kleinstanschlüsse zulasten der übrigen 

austretenden Versicherten nicht einzubeziehen (ausführlich dazu Urteil des 

BVGer A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 gesamte E. 7.3 und auch 

E. 7.2.3). Im vorliegenden Fall ist derselbe Schluss zu ziehen: Demnach 

hat der Stiftungsrat die strittige Klausel entgegen der seitens der Parteien 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 23 

bezweckten Weise in Verletzung des Prinzips der Gleichbehandlung ange-

wendet und damit sein Ermessen überschritten (vgl. auch Urteil des BVGer 

A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 7.4). Somit ist die Beschwerde der 

Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 diesbezüglich gutzuheissen. 

7.  

Mit Bezug auf die Erstellung der Teilliquidationsbilanz nicht im Streit liegt 

der Stichtag der Teilliquidation, der 31. Dezember 2011. Abgesehen von 

der soeben behandelten Frage nach dem Einbezug von Kleinstanschlüs-

sen (vgl. dazu vorangehende E. 6) ist die Festlegung des Destinatärkreises 

ebenso unbestritten. Nach einer allgemeinen Einleitung zur Bildung, Höhe 

und Aufteilung von Rückstellungen und Reserven (nachfolgend E. 7.1) ist 

hingegen auf die einzelnen in dieser Hinsicht strittigen Positionen einzuge-

hen (hinten E. 7.2 bis 7.8). Weiter strittig und zu überprüfen sind die kon-

krete Berechnung und proportionale Verteilung des Fehlbetrags auf die 

austretenden und verbleibenden Versicherten (hinten E. 8), die Darstellung 

der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin mit Bezug auf die Teilliqui-

dation (hinten E. 9), die Bewertung der Immobilien (hinten E. 10), sowie die 

Aktivierung des Einlagenvertrags in der Bilanz (E. 11). 

7.1  

7.1.1  Kommt es zu einer Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung, so wird 

dieser ein sogenanntes Fortbestands- oder Fortführungsinteresse zugebil-

ligt. Unter diesem Titel bildet sie jene Reserven und Rückstellungen, wel-

che sie mit Blick auf die anlage- und versicherungstechnischen Risiken 

nach Abwicklung der Teilliquidation benötigt, um die Vorsorge der verblei-

benden Destinatäre im bisherigen Rahmen weiterzuführen. Unter den 

technischen Rückstellungen sind im weiteren Sinn die Beträge zu verste-

hen, die neben den fest zu erwartenden Einnahmen aus Beiträgen und 

Zinsen notwendig sind, um die am Bilanzstichtag vorhandenen Verpflich-

tungen zu decken. Dazu gehören die Vorsorgekapitalien der Aktivversi-

cherten, die Deckungskapitalien der Rentenbezüger sowie die versiche-

rungstechnischen Rückstellungen im engeren Sinn. Zu Letzteren gehören 

Rückstellungen, die für die klassischen versicherungstechnischen Risiken 

gebildet werden, wobei diese nach allgemein anerkannten Grundsätzen 

und zugänglichen technischen Grundlagen betreffend Tod und Invalidität 

durch einen anerkannten Experten für berufliche Vorsorge berechnet und 

jährlich bewertet werden (statt vieler Urteil des BVGer A-1626/2015 vom 

8. Dezember 2017 E. 8.1.1 mit Hinweisen). Es handelt sich dabei insbe-

sondere um Risikoschwankungsreserven, Wertschwankungsreserven auf 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 24 

den Aktiven, Zinsreserven, Reserven wegen Zunahme der Lebenserwar-

tung, Reserven für die Anpassung der laufenden Renten an die Teuerung 

sowie Rückstellungen für latente Steuern und Abgaben (statt vieler 

BGE 140 V 121 E. 4.3 und Urteil des BVGer A-1626/2015 vom 8. Dezem-

ber 2017 E. 8.1.1, je mit Hinweisen). 

7.1.2  Zusätzlich zum Fortbestandsinteresse ist das Gleichbehandlungsge-

bot zu beachten, wonach das Personalvorsorgevermögen den bisherigen 

Destinatären zu folgen hat, damit nicht wegen einer Personalfluktuation 

einzelne Gruppen von Versicherten zulasten anderer profitieren (statt vieler 

BGE 143 V 200 E. 4.2.3). Das Gleichbehandlungsgebot schliesst aus, 

dass die Vorsorgeeinrichtung zugunsten des Fortbestandes alle erdenkli-

chen Reserven und Rückstellungen bildet, während sie dem Abgangsbe-

stand neben der gesetzlichen oder reglementarischen Freizügigkeitsleis-

tung bloss einen Teil des gegebenenfalls verbleibenden freien Stiftungs-

vermögens mitgibt. Mit anderen Worten soll eine Vorsorgeeinrichtung die 

erforderlichen anlage- und versicherungstechnischen Reserven und Rück-

stellungen bilden können, die sie nach Abwicklung der Teilliquidation benö-

tigt, um die Vorsorge der bisherigen Destinatäre im bisherigen Rahmen 

weiterzuführen, ohne dass der Fortbestand von der Teilliquidation profitiert 

und damit der Abgangsbestand ungleich behandelt würde. Dabei ist insbe-

sondere auch der Form der zu übertragenden Vermögenswerte Rechnung 

zu tragen. Bei der Bemessung des Anspruchs ist sodann nach Art. 27h 

Abs. 1 BVV 2 dem Beitrag angemessen Rechnung zu tragen, den das aus-

tretende Kollektiv zur Bildung der Rückstellungen und Schwankungsreser-

ven geleistet hat. Rückstellungen sind deshalb dem Abgangsbestand nur 

soweit mitzugeben, als auch entsprechende anlage- und versicherungs-

technische Risiken auf die neue Vorsorgeeinrichtung übertragen werden, 

da die bisherige Vorsorgeeinrichtung die bis anhin vorhandenen versiche-

rungstechnischen Risiken des Abgangsbestandes mit dem Austritt nicht 

länger tragen muss (vgl. zum Ganzen statt vieler BGE 144 V 120 E. 2.2, 

BGE 140 V 121 E. 4.3 und BGE 131 II 514 E. 6.2, je mit Hinweisen, Urteil 

des BVGer A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 8.1.2 mit Hinweisen 

sowie auch die Fachrichtlinie der Schweizerischen Kammer der Pensions-

kassen-Experten [SKPE] zu den Vorsorgekapitalien und technischen 

Rückstellungen in der zum Stichtag der strittigen Teilliquidation geltenden 

Version vom 29. November 2011 [FRP 2], Ziff. 2.2.2 und Art. 65 Abs. 1 

BVG, wonach die Vorsorgeeinrichtungen jederzeit dafür Sicherheit bieten 

müssen, dass sie die übernommenen Verpflichtungen erfüllen können). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 25 

Das Gleichbehandlungsgebot gilt im Übrigen auch im Verhältnis zwischen 

Aktivversicherten und Rentenbezügern (RUTH HUSER, Strategie zur Ver-

wendung von freien Mitteln einer PVE in: ST 5/2000, S. 477). 

7.1.3  Der Grundsatz der Gleichbehandlung steht in gewissem Sinn in Kon-

flikt mit dem Grundsatz der Fortbestandsinteressen der abgebenden Vor-

sorgeeinrichtung. Insgesamt ist von einer Gleichwertigkeit der beiden vor-

genannten Prinzipien auszugehen und eine Gewichtung im Einzelfall vor-

zunehmen (BGE 140 V 121 E. 4.2 f., SCHLUMPF/TRÜSSEL, Interessen aus-

gleichen und Deckungsgrad konstant halten, Schweizer Personalvorsoge 

[SPV] 12/2015, S. 59; AMBROSINI/TRÜSSEL, Handlungsbedarf im Teilliqui-

dationsverfahren, SPV 8/2014, S. 49 sowie zum Ganzen Urteil des BVGer 

A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 8.1.3 mit Hinweisen). 

7.1.4  Laut Art. 65b Bst. a bis c BVG erlässt der Bundesrat Mindestvor-

schriften über die Errichtung der Rückstellungen für die versicherungstech-

nischen Risiken, sowie anderer Rückstellungen, die der Sicherung der Fi-

nanzierung dienen und der Schwankungsreserven. Art. 48e BVV 2 ver-

langt, dass die Vorsorgeeinrichtung die Bestimmungen über die Bildung 

von Rückstellungen und Schwankungsreserven in einem Reglement fest-

legt. Praxisgemäss sind die Bestimmungen über die versicherungstechni-

schen Rückstellungen in einem besonderen Rückstellungsreglement fest-

gehalten (JÜRG BRECHBÜHL in: Kommentar zum BVG und FZG, a.a.O., 

Art. 65b Rz. 9). Dabei ist der Grundsatz der Stetigkeit zu beachten, was 

bedeutet, dass die Grundsätze für die Bewertung der Bilanzposten (d.h. 

auch der Rückstellungen und Schwankungsreserven) offen gelegt werden, 

eine bestehende Bilanzierungspraxis konstant weitergeführt wird und die 

Änderungen der Bewertungen transparent gemacht und begründet werden 

(vgl. zum Ganzen BGE 131 II 525 E. 5.2, Urteil des BVGer A-1626/2015 

vom 8. Dezember 2017 E. 8.1.4 mit weiteren Hinweisen, Vorschriften der 

Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung von Personalvorsor-

geeinrichtungen Swiss GAAP FER 26; FRP 2, a.a.O., Ziff. 5 sowie BRECH-

BÜHL, a.a.O., Art. 65b Rz. 10). 

Es sind im Grundsatz für diejenigen Leistungsversprechen einer Vorsorge-

einrichtung technische Rückstellungen vorzusehen, welche durch die reg-

lementarischen Beiträge nicht oder nicht ausreichend gedeckt sind oder 

welche Schwankungen unterliegen können. Zusätzlich sind bereits be-

kannte oder absehbare Verpflichtungen, die die Vorsorgeeinrichtung nach 

dem Stichtag belasten, angemessen zu berücksichtigen (FRP 2, a.a.O., 

Ziff. 1). 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 26 

7.1.5  Damit eine konkrete Rückstellung grundsätzlich zulässig ist und im 

Rahmen einer Teilliquidation geschützt werden kann, muss sie sich also 

zunächst auf eine Grundlage im Rückstellungreglement stützen (PE-

TER/ROOS, Technische Rückstellungen aus rechtlicher Sicht, ST 6-7/2008, 

S. 460). Der Erlass eines Reglements bezweckt, bestimmte Tatbestände 

und ihre Rechtsfolgen von vornherein zu spezifizieren, so dass nicht in je-

dem konkreten Einzelfall neu und frei entschieden, sondern ein nachvoll-

ziehbares und rechtsgleiches Vorgehen in vergleichbaren Sachverhalten 

gewährleistet wird. Durch ein Rückstellungsreglement wird das Ermessen 

des Stiftungsrates in rückstellungspolitischen Fragen eingeschränkt 

(BGE 141 V 589 E. 4.2.2). Sodann müssen die Rückstellungen – dem 

Grundsatz der Stetigkeit (vgl. dazu vorangehende E. 7.1.4) entsprechend 

– grundsätzlich in der Vergangenheit tatsächlich gebildet und in der Bilanz 

ausgewiesen worden sein (PETER/ROOS, a.a.O., S. 460; vgl. auch: ERICH 

PETER, Die Verteilung von Rückstellungen bei Teilliquidation – das korrekte 

Vorgehen, SZS 2014, S. 87). Diese Grundsätze gelten jedoch nicht aus-

nahmslos: Es kann notwendig und zulässig sein, anlässlich einer Teilliqui-

dation für den Fortbestand (zusätzliche) technische Rückstellungen zu bil-

den, für welche keine Grundlage im Rückstellungsreglement besteht, und 

welche zuvor nicht gebildet und bilanziert wurden (vgl. auch FRP 2, a.a.O., 

Ziff. 6, Fachrichtlinie der SKPE zur Teilliquidation in der zum Stichtag der 

strittigen Teilliquidation geltenden Version vom 29. November 2011 

[FRP 3], Ziff. 2.2.1 f.). Rückstellungen werden üblicherweise nämlich nur 

für eine absehbare, „normale“ Entwicklung der Vorsorgetätigkeit reglemen-

tiert. Im Rahmen einer Teilliquidation können sich die Verhältnisse, so ins-

besondere die Risikofähigkeit der Vorsorgeeinrichtung, jedoch schlagartig 

grundlegend ändern (PETER/ROOS, a.a.O., S. 460 und PETER, a.a.O., 

S. 87 f.). Eine grössere Verschiebung des Verhältnisses zwischen Aktivver-

sicherten und Rentenbezügern im Rahmen einer Teilliquidation kann zu ei-

nem veränderten Rückstellungsbedarf führen bzw. kann es nötig werden, 

zusätzliche Rückstellungen zu bilden, die der neuen Risikosituation durch 

den (Teil-)Wegfall der Risikoträger Rechnung trägt (BGE 140 V 121 E. 5.5, 

AMBROSINI/TRÜSSEL, a.a.O., S. 49 f.; vgl. auch STAUFFER, a.a.O., 

Rz. 1359). Somit ist es durchaus möglich, dass die zu bildenden Rückstel-

lungen keine Grundlage im Rückstellungsreglement finden, da deren Bil-

dung zuvor nicht notwendig war. Solche Rückstellungen sind aber dennoch 

zulässig und halten vor dem Grundsatz der Stetigkeit stand, wenn sie ver-

sicherungstechnische Risiken abdecken, die beispielsweise erst durch die 

veränderte Risikostruktur der Vorsorgeeinrichtung als Folge der Teilliquida-

tion entstanden sind. Diesfalls ist der Bedarf an einer Rückstellung vom 

Experten für berufliche Vorsorge nachzuweisen und die Rückstellungen 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 27 

sind künftig in der Bilanz der Vorsorgeeinrichtung auszuweisen (PE-

TER/ROOS, a.a.O., S. 460 f., PETER, a.a.O., S. 87 f., so auch WILSON, 

a.a.O., Rz. 221 f. und Rz. 451; vgl. zum Ganzen auch Urteil des BVGer 

A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 8.1.5). 

7.1.6  Technische Rückstellungen werden somit ergänzend zu den indivi-

duellen Deckungskapitalien kollektiv und pauschal als Sicherheitsmass-

nahme für gesetzliche oder reglementarische Leistungsversprechen gebil-

det, die durch die Beiträge nicht genügend gedeckt sind oder Risiko-

schwankungen unterliegen (WILSON, a.a.O., Rz. 211; so auch die Grund-

satzbestimmung in Ziff. 1 FRP 2). Die technischen Rückstellungen werden 

jährlich nach anerkannten Grundsätzen und auf allgemein zugänglichen 

technischen Grundlagen ermittelt (vgl. Art. 48 BVV 2 i.V.m. Swiss GAAP 

FER Nr. 26, Empfehlung zu Ziff. 4). Anders als die freien Mittel und die 

Wertschwankungsreserven (vgl. SVR 2015 BVG Nr. 25 S. 95) dürfen tech-

nische Rückstellungen nicht zur Glättung der Bilanz aufgelöst werden. 

Nicht mehr benötigte Rückstellungen sind indessen aufzulösen (vgl. BGE 

142 V 129 E. 6.5.3 und Urteil des BGer 9C_161/2018 vom 23. Juli 2018 

E. 3.3.2, je mit Hinweisen).  

7.2  

7.2.1  Die Beschwerdeführerin bemängelt die seitens der Vorinstanz ver-

fügte anteilsmässige Mitgabe der Rückstellung Zunahme der Lebenser-

wartung Aktivversicherte an den austretenden Bestand. Es treffe zwar zu, 

dass diese Rückstellung anteilig für den Abgangsbestand gebildet und sie 

diesbezüglich kein entsprechendes Risiko mehr trage. Gemäss Art. 27h 

Abs. 1 BVV 2 bedürfe es jedoch zwei kumulativ zu erfüllender Vorausset-

zungen für eine anteilige Mitgabe einer Rückstellung, nämlich nebst der zu 

bejahenden anteilsmässigen Bildung für den Abgangsbestand auch einer 

eigentlichen Mitgabe und nicht des blossen Dahinfallens eines Risikos. 

Konkret sei die in die Teilliquidationsbilanz und den -bericht aufgenom-

mene fragliche Rückstellung einzig auf der Bemessungsgrundlage der Vor-

sorgekapitalien der verbleibenden Aktivversicherten berechnet worden. 

Die Expertin für berufliche Vorsorge habe es nach der als rechtmässig an-

erkannten Bilanzierungsmethode konsequenterweise unterlassen, für den 

gesamten Versichertenbestand vor Teilliquidation eine entsprechend er-

höhte Rückstellung zu berechnen. Die für den Abgangsbestand gebildete 

Rückstellung sei aufgelöst und somit nicht aufgeteilt worden. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 28 

Die Beschwerdegegnerin 1, die Beschwerdegegner 2 und 3 sowie 4 und 5 

und die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 teilen hingegen die Ansicht der 

Vorinstanz, wonach die unterlassene anteilige Mitgabe dieser Rückstellung 

unzulässig sei, da sie von der Beschwerdeführerin als abgebender Vorsor-

geeinrichtung auch für den Abgangsbestand gebildet worden sei.  

7.2.2  Gemäss Art. 27h Abs. 1 BVV 2 besteht bei einem kollektiven Austritt, 

d.h. bei einem gemeinsamen Übertritt von mehreren Versicherten als 

Gruppe in eine andere Vorsorgeeinrichtung zusätzlich zum Anspruch auf 

Austrittsleistungen und allfällige freie Mittel ein kollektiver anteilsmässiger 

Anspruch auf die Rückstellungen und Schwankungsreserven nach den in 

Art. 48e BVV 2 in einem Reglement festgelegten Regeln, soweit – wie er-

wähnt – auch versicherungs- und anlagetechnische Risiken auf die neue 

Vorsorgeeinrichtung übertragen werden (vgl. vorne E. 7.1.2). 

Rückstellungen, die nach Durchführung der Teilliquidation nicht mehr für 

den Fortbestand benötigt werden, weil sich die entsprechenden Risiken 

nicht mehr verwirklichen können, sind zugunsten des verfügbaren Vorsor-

gevermögens aufzulösen. Es ist somit für die strittige technische Rückstel-

lung zu eruieren, ob mit dem austretenden Kollektiv auch entsprechende 

Risiken austreten bzw. ob diese Rückstellungen auch für das austretende 

Kollektiv gebildet wurden und dieses – würde es in der abgebenden Vor-

sorgeeinrichtung verbleiben – allenfalls davon profitieren könnte. Ist dies 

der Fall, ist die technische Rückstellung im entsprechenden Umfang mit-

zugeben. Es ist also rein auf die Sicht der abgebenden Vorsorgeeinrichtung 

abzustellen (BGE 140 V 121 E. 4.3 f. und Urteil des BVGer A-1626/2015 

vom 8. Dezember 2017 E. 8.3.1 mit Hinweisen). 

7.2.3  

7.2.3.1  Ziff. 2.2.1 des ab dem 13. Dezember 2009 gültigen Reglements 

der Beschwerdeführerin über die Bildung von Rückstellungen und Schwan-

kungsreserven (nachfolgend: Rückstellungsreglement) sieht die strittige 

Rückstellung für die Zunahme der Lebenserwartung als eine Art kollektive 

Rückstellung für die Aktivversicherten vor. Sie werde gebildet, weil sich ge-

zeigt habe, dass die weitere Zunahme der Lebenserwartung es erfordere, 

die für die Leistungen an Aktivversicherte massgebenden Werte zu verstär-

ken. Der reglementarisch vorgesehene Sollbetrag dieser Rückstellung be-

trägt pro abgelaufenes Jahr seit dem 1. Januar 2005 0.6 % des Vorsorge-

kapitals der Aktivversicherten. Die fragliche Rückstellung beläuft sich dem-

entsprechend auf 4.2% des Vorsorgekapitals bzw. Fr. 1‘631‘800.– (Teilli-

quidationsbericht der Expertin für berufliche Vorsorge per 31. Dezember 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 29 

2011 vom 15. Juni 2012, Ziff. 5.1.1 und Anhang gemäss ergänztem Teilli-

quidationsbericht der Expertin für berufliche Vorsorge per 31. Dezember 

2011 vom 29. Februar 2016). 

7.2.3.2  Es handelt sich bei der fraglichen Rückstellung somit um die Si-

cherung einer möglichen künftigen Entwicklung, die sowohl im Abgangs- 

als auch im Fortbestand eintreten kann. Rückstellungen für Risiken, die auf 

der versicherten Person liegen, wie z.B. Rückstellungen für die Zunahme 

der Lebenserwartung, sind dem Abgangsbestand anteilsmässig mitzuge-

ben, wobei einzig auf die Situation in der abgebenden Vorsorgeeinrichtung 

abzustellen ist (ERICH PETER, Die Verteilung von Rückstellungen bei Teilli-

quidation – das korrekte Vorgehen, SZS 2014, S. 98). Da die künftige vor-

sorgerechtliche Situation bei der neu verantwortlichen Pensionskasse 

demnach keinen Einfluss auf den Bestand und die Höhe eines entspre-

chenden Anspruchs des Abgangsbestands hat (vgl. auch BGE 140 V 121 

E. 4.4 mit Hinweisen), ist mit der Vorinstanz entgegen der Ansicht der Ex-

pertin in Ziff. 5.1.1 des Teilliquidationsberichts vom 15. Juni 2012 einig zu 

gehen, dass es für die Beurteilung der Frage, ob ein versicherungstechni-

sches Risiko übertragen wird, keine Rolle spielt, dass der Abgangsbestand 

vom Leistungs- in einen Beitragsprimat wechselt und demnach mit dieser 

Begründung nicht auf eine anteilsmässige Mitgabe der Rückstellung für die 

Zunahme der Lebenserwartung verzichtet werden kann. 

Die Rechtmässigkeit der Klausel in Ziff. 18 des Einlagenvertrags zwischen 

der Beschwerdeführerin und der Y._______ AG, wonach die Langlebig-

keitsreserve der erwerbstätigen Mitglieder bei der Beschwerdeführerin ver-

bleibt, wenn eines der angeschlossenen Unternehmen zu einer Pensions-

kasse mit einem Beitragsprimatplan wechselt, kann in diesem Zusammen-

hang offen gelassen werden, wird doch im anschliessenden Satz festge-

halten, dass die Beschwerdeführerin im Fall einer Teilliquidation die tech-

nischen Reserven (nur) im vom Gesetz verlangten Ausmass teilt. 

7.2.3.3  Da die Beschwerdeführerin die vor der Teilliquidation vorhandenen 

versicherungstechnischen Risiken des Abgangsbestandes mit dem Austritt 

nicht länger tragen muss und das austretende Kollektiv unbestrittenermas-

sen zur Bildung der fraglichen Rückstellung beigetragen hat, ist sie gestützt 

auf vorangegangene Erwägungen wieder anteilmässig zu bilden und dem 

Abgangsbestand mitzugeben (vgl. zum Ganzen statt vieler auch BGE 140 

V 121 E. 4.3 f. und Urteil des BVGer A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 

E. 8.1.2, je mit Hinweisen). Insofern sind die vorinstanzlichen Verfügungen 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 30 

zu bestätigen und ist die Beschwerde der Beschwerdeführerin abzuwei-

sen. 

7.3  

7.3.1  Weiter bemängelt die Beschwerdeführerin im selben Sinn die seitens 

der Vorinstanz verfügte anteilsmässige Mitgabe der Rückstellung für Risi-

koschwankungen für Aktivversicherte an den austretenden Bestand. Die 

jährlichen Risikoprämien seien so bemessen, dass sie die im langfristigen 

Durchschnitt zu erwartenden jährlichen Schäden deckten, könnten jedoch 

eine Häufung von Schadensfällen nicht auffangen. Für solche Schwankun-

gen im Risikoverlauf habe sie die erwähnte Rückstellung gebildet und zwar 

gemäss versicherungstechnischem Bericht vom 8. Juni 2012 per 31. De-

zember 2011 in der Höhe von 5% des Vorsorgekapitals der Aktivversicher-

ten des Fortbestands bzw. von Fr. 1.943 Mio. Dieser Betrag sei lediglich für 

die verbleibenden Aktivversicherten gebildet worden. Die Expertin für be-

rufliche Vorsorge habe es nach der als rechtmässig anerkannten Bilanzie-

rungsmethode konsequenterweise unterlassen, für den gesamten Versi-

chertenbestand vor Teilliquidation eine entsprechend erhöhte Rückstellung 

zu berechnen. Die für den Abgangsbestand gebildete Rückstellung sei auf-

gelöst und somit nicht aufgeteilt worden. 

Die Beschwerdegegnerin 1, die Beschwerdegegner 2 und 3 und die Be-

schwerdegegnerinnen 6 bis 8 stellen sich mit der Vorinstanz auf den Stand-

punkt, die anteilsmässige Mitgabe dieser Rückstellung an den austreten-

den Bestand sei erforderlich. 

7.3.2  

7.3.2.1  Die Risikoschwankungsrückstellung für Aktivversicherte ist eine 

der in Ziff. 2.2.2 des Rückstellungsreglements vorgesehenen drei Kompo-

nenten der Rückstellung für Versicherungsrisiken. Diese wird gebildet, da 

Todesfall- oder Invaliditätsrisiken starken Schwankungen unterlägen und 

kurzfristig eine nicht prognostizierbare Häufung zu erheblichen finanziellen 

Belastungen führe, welche nur unvollständig mittels der jährlich eingenom-

menen Risikoprämie aufgefangen werden könnten. Die Bildung und Auflö-

sung der Rückstellung für Risikoschwankungen erfolge periodisch im Rah-

men der versicherungstechnischen Bilanz und zwar unter Berücksichti-

gung des tatsächlichen Risikoverlaufs und der maximal möglichen Scha-

densbelastung. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 31 

7.3.2.2  Wie erwähnt sind Rückstellungen für Risiken, die auf der versicher-

ten Person liegen, dem Abgangsbestand anteilsmässig mitzugeben, sofern 

die abgebende Vorsorgeeinrichtung die versicherungstechnischen Risiken 

des Abgangsbestandes mit dem Austritt nicht länger tragen muss und das 

austretende Kollektiv zur Bildung der fraglichen Rückstellung beigetragen 

hat (vgl. vorne E. 7.1.2., E. 7.2.2 und E. 7.2.3.2). Die Expertin erklärt im 

Teilliquidationsbericht vom 15. Juni 2012 zwar, dass keine entsprechenden 

versicherungstechnischen Risiken übertragen würden, da die Beschwer-

deführerin die pendenten Invaliditätsfälle übernehme und den kollektiven 

Austritten demnach keinen Anteil an der Risikoschwankung für Versiche-

rungsrisiken mitgebe (Ziff. 5.1.2). Anhand ihrer Begründung ergibt sich je-

doch, dass sie die fragliche Rückstellung ungerechtfertigterweise mit jener 

für pendente Invaliditätsfälle gleichsetzt, welche in Ziff. 2.4 des Rückstel-

lungsreglements erwähnt wird und auf welche hinten in E. 7.8 eingegangen 

wird. Es handelt sich bei der Rückstellung für Risikoschwankungen für Ak-

tivversicherte wie bei der soeben behandelten Rückstellung für die Zu-

nahme der Lebenserwartung (vgl. vorangehende E. 7.2) um die Sicherung 

einer möglichen künftigen Entwicklung, die sowohl im Abgangs- als auch 

im Fortbestand eintreten kann. Da die Beschwerdeführerin die vor der 

Teilliquidation vorhandenen versicherungstechnischen Risiken des Ab-

gangsbestandes mit dem Austritt nicht länger tragen muss und das austre-

tende Kollektiv zur Bildung der fraglichen Rückstellung beigetragen hat, ist 

sie ebenfalls wieder anteilmässig zu bilden und dem Abgangsbestand mit-

zugeben (vgl. zum Ganzen statt vieler auch BGE 140 V 121 E. 4.3 f. und 

Urteil des BVGer A-1626/2015 vom 8. Dezember 2017 E. 8.1.2, je mit Hin-

weisen). Insofern sind die vorinstanzlichen Verfügungen zu bestätigen und 

ist die Beschwerde der Beschwerdeführerin abzuweisen. 

7.4  Umstritten ist sodann eine weitere Komponente der Rückstellung für 

Versicherungsrisiken für Aktivversicherte, nämlich die von der Beschwer-

deführerin im Hinblick auf Leistungen aus der KEV gebildete Rückstellung 

in der Höhe von Fr. 4.863 Mio. Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 bean-

tragen, von dieser Rückstellung sei gänzlich abzusehen, eventualiter sei 

sie zu reduzieren, während die Beschwerdegegnerin 1 eine Reduktion auf 

Fr. 1.328 Mio. beantragt und die Beschwerdegegner 4 und 5 auf Fr. 1.324 

Mio. 

7.4.1  

7.4.1.1  Die Beschwerdegegnerin 1 macht geltend, diese im Umlagever-

fahren finanzierte Krankentaggeldversicherung sei in Hinblick auf die Teilli-

quidation um einen Drittel erhöht worden, ohne dass ein entsprechender 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 32 

Anstieg der Leistungsfälle belegt oder zumindest glaubhaft gemacht wor-

den sei. Es seien trotz der wesentlichen Erhöhung seitens des Stiftungsrats 

der Beschwerdeführerin und der Expertin für berufliche Vorsorge keinerlei 

Angaben zum Schadensverlauf gemacht worden, was eine aufsichtsrecht-

liche Überprüfung geboten erscheinen liesse. Hinzu komme, dass die ent-

sprechende Rückstellung vorsorgefremd und daher unzulässig sei – was 

schon im Jahr 2011 bekannt gewesen sein dürfte – und dementsprechend 

die einschlägige Reglementsbestimmung per 1. Januar 2015 aufgehoben 

worden sei. Eine Rückstellung für vorsorgewidrige Zwecke sei per se un-

zulässig und folglich in der Teilliquidationsbilanz nicht zu berücksichtigen. 

Andernfalls sei zumindest der effektive Kostenverlauf – d.h. die starke Ab-

nahme der Leistungsfälle in den Jahren 2011 bis 2015 – zu berücksichti-

gen, um die von der Expertin berechnete Rückstellung auf ihre Glaubwür-

digkeit hin zu überprüfen. Fest stehe, dass die Gesamtkosten der KEV 

noch während des weiterhin pendenten Verfahrens berechenbar geworden 

seien bzw. nun, da diese aufgehoben worden sei, definitiv feststünden. Da-

bei sei klar geworden, dass die fragliche Rückstellung zugunsten des Fort-

bestands um Fr. 3.5 Mio. zu hoch bemessen worden sei. Es handle sich 

diesbezüglich nicht um eine retrospektive Betrachtungsweise: Vielmehr sei 

die fragliche Erhöhung der Rückstellung im Zeitpunkt der Teilliquidation 

nicht sachlich begründet gewesen. Diese Tatsache sei jedenfalls in Anwen-

dung von Art. 27g Abs. 2 BVV 2 und Art. 27h Abs. 4 BVV2 und im Rahmen 

einer neu zu erstellenden Teilliquidationsbilanz zu berücksichtigen.  

7.4.1.2  Die Beschwerdegegner 4 und 5 erklären im selben Sinn, bei der 

Festlegung der fraglichen Rückstellung hätte berücksichtigt werden sollen, 

dass die Beschwerdeführerin per 31. Dezember 2011 die entsprechenden 

Verträge mit 93 % all ihrer Versicherten gekündigt hatte und sich somit die 

künftigen Prämien drastisch reduzieren würden. Die Beschwerdeführerin 

hätte daher bei der Festlegung der Rückstellung nicht den vierfachen Prä-

mienbetrag des Jahres 2011 als Bemessungsgrundlage heranziehen dür-

fen, sondern vielmehr die Rückstellung aufgrund der künftig wesentlich tie-

feren Beiträge und unter Berücksichtigung der laufenden Risikofälle be-

rechnen sollen. Es treffe nicht zu, dass die Beschwerdeführerin für die ab 

dem 1. Januar 2012 ausgetretenen Versicherten, soweit ein Versiche-

rungsfall noch nicht eingetreten war, noch leistungspflichtig gewesen sei. 

Jene Versicherten seien ab dem vorgenannten Zeitpunkt bereits bei ihrer 

neuen Vorsorgeeinrichtung versichert gewesen. Infolge des massiven 

Rückgangs der Aktivversicherten reduzierten sich die Leistungen der KEV 

in den Folgejahren denn auch drastisch, nämlich von Fr. 1‘215‘746.45 

(2011) auf Fr. 122‘674.– (2014). Die Rückstellung hätte bereits aufgrund 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 33 

dieses Prämienrückgangs von der Vorinstanz kritisch hinterfragt werden 

müssen und wäre aufgrund von Art. 27g Abs. 2 BVV 2 anzupassen. Zu-

rückzustellen wären ohnehin nur noch die Leistungen für die Jahre 2012 

bis 2014. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin als Basis für ihre 

Berechnung alle 2011 noch Aktivversicherten einberechnet habe, fälschli-

cherweise also auch diejenigen ca. 7%, welche bei ihr verblieben seien. Es 

hätte daher maximal folgender Rückstellungsbedarf berechnet werden dür-

fen: 93% des Gesamtaufwands 2011 von Fr. 1‘215‘746.– + Fr. 1‘130‘643.– 

(85%, 2012) + Fr. 1‘064‘135.– (80%, 2013) + Fr. 931‘717.– (70%, 2014) = 

Fr. 3‘125‘895.–. Die Vorinstanz hätte somit den effektiven Schadensverlauf 

überprüfen müssen. Die effektiven Kosten für die Jahre 2012 bis 2015 hät-

ten Fr. 1‘324‘586.– betragen, weshalb die Rückstellung auf diesen Betrag 

zu reduzieren sei. 

7.4.1.3  Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 machen geltend, die Rück-

stellung für die KEV diene nicht der Absicherung von Todes- und Invalidi-

tätsrisiken, wie in Ziff. 2.2.2 des Rückstellungsreglements erklärt werde, 

sondern allein der Finanzierung einer nicht zweckkonformen und damit wi-

derrechtlichen Krankentaggeld-Versicherung der Beschwerdeführerin. Sie 

sei nicht vom Zweckartikel der Stiftungsurkunde gedeckt und verstosse ge-

gen Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes vom 17. Dezem-

ber 2004 (VAG, SR 961.01) und sei daher im Rahmen der Teilliquidation 

nicht zu berücksichtigen. Falls sie doch zulässig sein sollte, sei sie betrags-

mässig mit Fr. 4.863 Mio. zu hoch bemessen worden. Zur Berechnung 

habe die Beschwerdeführerin auf das Jahr 2011 zurückgegriffen und die 

Leistungen vervierfacht. Praktisch der gesamte Bestand der Aktivversi-

cherten sei aus der Beschwerdeführerin ausgetreten. Aufgrund der regle-

mentarisch vorgesehenen Leistungsdauer von bis zu vier Jahren seien in 

den KEV-Leistungen 2011 Anspruchsberechtigte mit Anspruchsbeginn zwi-

schen den Jahren 2008 bis 2011 enthalten. Folglich hätten die KEV-Leis-

tungen an die Anspruchsberechtigten im Jahr 2011 ab dem Jahr 2012 dras-

tisch abnehmen und ab dem Jahr 2015 vollständig entfallen müssen. Ge-

mäss den einschlägigen Jahresberichten ergebe sich eine effektive Leis-

tung von 2012 bis 2015 von Fr. 1.328 Mio., d.h. von nur einem Viertel der 

gebildeten Rückstellung. Somit sei der Fortbestand zu Unrecht begünstigt 

und damit das Gleichbehandlungsgebot verletzt worden. Die Rückstellung 

sei dementsprechend unter Berücksichtigung des effektiven Risikoverlaufs 

zu reduzieren. Bei der gegebenen Entwicklung des Versichertenbestandes 

habe die Expertin für berufliche Vorsorge die eingetretene Bestandesver-

minderung bei der Bemessung der strittigen Rückstellung zu berücksichti-

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 34 

gen und hätte nicht unbesehen Ziff. 2.2.2 Abs. 3 des Rückstellungsregle-

ments anwenden dürfen. Derart habe sie die FRP 2 verletzt, da sie die 

Entwicklung der Risiken nicht ansatzweise berücksichtigt habe. 

7.4.1.4  Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, zumindest 

für umhüllende Einrichtungen in der beruflichen Vorsorge sei über die 

1. BVG-Revision hinaus anerkannt geblieben, dass sie nicht nur Leistun-

gen in Wechselfällen des Lebens wie Alter, Invalidität und Tod erbringen 

würden, sondern auch in solchen, die zur beruflichen Vorsorge im weiteren 

Sinn gehörten wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Unfall etc. Sollten Leistungen 

im Bereich der zweiten Säule im weiteren Sinn nicht mehr vom gesetzli-

chen Begriff der beruflichen Vorsorge umfasst sein, wäre dies auf eine von 

Gesetzgeber oder Praxis vorgenommene Zweckverengung zurückzufüh-

ren. Sollte der Teilzweck deshalb heute nicht mehr zulässig sein, wäre die 

entsprechende Rückstellung ordnungsgemäss zu liquidieren und folglich 

mit der entsprechenden Leistungspflicht auf einen dem VAG unterstehen-

den Rechtsträger zu übertragen. Dadurch könnten demnach keine zusätz-

lichen freien Mittel geschaffen werden. Zwar müsse die Höhe der Rückstel-

lung nicht schon allein deshalb richtig berechnet worden sein, weil die Ex-

pertin für berufliche Vorsorge sie ermittelt habe. Immerhin unterlägen die 

Experten für berufliche Vorsorge jedoch strengen regulatorischen Vor-

schriften und seien verpflichtet, fachlich hohe Standards einzuhalten. Nur 

wenn ernsthafte Gründe vorlägen, an der Richtigkeit der Berechnungen zu 

zweifeln, habe die Aufsichtsbehörde eine vertiefte Überprüfung vorzuneh-

men. Aus einer retrospektiven Betrachtungsweise abzuleiten, die Rückstel-

lung sei überhöht, sei nicht sachgerecht, da die Rückstellung stichtagsbe-

zogen zu bilden sei. Demnach sei ausschliesslich relevant, welches künf-

tige Risiko sie für den Zeitraum ab dem Teilliquidationsstichtag abdecken 

müsse. Die fragliche Rückstellung sei reglementskonform gebildet worden: 

Die Expertin habe den Betrag auf der Grundlage der laufenden Risikofälle 

für eine Leistungsdauer von vier Jahren ermittelt, womit das maximale Ri-

siko abgedeckt werde. Die fragliche Teilliquidation habe dazu geführt, dass 

sie praktisch keine KEV-Beiträge mehr eingenommen habe, da der grösste 

Teil der Aktivversicherten ausgetreten sei, womit sich deren Lohnsumme 

als Basis der Erhebung der KEV-Beiträge drastisch reduziert habe. Die lau-

fenden Verpflichtungen seien hingegen bei ihr verblieben. Damit erweise 

sich die Höhe der Rückstellungen als sachlich begründet. Massgebender 

Anknüpfungszeitpunkt für eine Leistungspflicht sei der Zeitpunkt des Ein-

tritts der Arbeitsunfähigkeit und nicht das Ende der Lohnzahlung. Liege der 

erste Zeitpunkt im Jahr 2011, der zweite aber erst im Jahr 2012, bleibe sie 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 35 

für ganze vier Jahre leistungspflichtig. Der Versuch der Beschwerdegeg-

ner, die Leistungspflicht auf maximal drei Jahre zu beschränken, sei daher 

sachlich verfehlt. Zudem sei nicht einzusehen, weshalb die Rückstellung 

nicht auch den Versicherten des Fortbestands dienen solle, wie es schon 

vor der Teilliquidation ständiger Praxis entsprach. Die Bildung der Rück-

stellung sei reglementskonform und entspreche ihrer langjährigen Praxis, 

welche nie beanstandet worden sei. 

7.4.1.5  Die Vorinstanz hält fest, abgesehen von der fraglichen Zulässigkeit 

dieser Krankentaggeldversicherung, sei eine solche Versicherung insbe-

sondere von der Lohnpolitik des Arbeitgebers bestimmt. Insoweit bestün-

den zwischen Fortbestand und Abgangsbestand nicht gleiche Verhältnisse, 

weshalb das Gleichbehandlungsgebot vorliegend keine Handhabe biete, 

die anteilsmässige Mitgabe dieser Rückstellung zu verlangen. Es erfolge 

insoweit keine Übertragung von Risiken auf die neue Vorsorgeeinrichtung 

des Abgangsbestands. Bezüglich der fraglichen Höhe dieser Rückstellung 

sei zu bemerken, dass die reglementarischen Leistungsverpflichtungen zu 

honorieren und die laufenden Versicherungsfälle zu decken seien. Eine 

Auflösung dieser Rückstellung per 31. Dezember 2011 sei aufgrund der 

laufenden reglementarischen Verpflichtung unter dem Aspekt der Sorg-

faltspflicht nicht opportun. Es sei Aufgabe des Stiftungsrates, unter Beizug 

der Expertin für berufliche Vorsorge die notwendige Höhe der Rückstellung 

zu bestimmen. Die vorliegende Rückstellung erscheine unter Berücksich-

tigung der Anzahl der Versicherten weder unverhältnismässig noch unan-

gemessen hoch, weshalb keine Notwendigkeit bestanden habe, weitere 

Angaben zum effektiven Schadensverlauf einzuverlangen. 

7.4.2  Die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin betreffend KEV ist in 

Art. 11 ihres Vorsorgereglements wie folgt geregelt: Grundsätzlich haben 

Versicherte, welche infolge von Krankheit, Unfall oder Invalidität nach Aus-

schöpfung der arbeitsvertraglichen Leistungen über kein Erwerbseinkom-

men verfügen und für welche die Unternehmung KEV-Beiträge bezahlt, An-

spruch auf KEV-Leistungen. Diese werden in Ergänzung zur Taggeld- und 

Rentenleistung aller übrigen Einrichtungen der sozialen und beruflichen 

Vorsorge ausgerichtet. Bei voller Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit betra-

gen die Leistungen der KEV zusammen mit den übrigen, vorgenannten 

Versicherungsleistungen je in Prozenten des letzten massgebenden Jah-

reseinkommens: 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 36 

– 85% nach Erlöschen der Lohnzahlung bis zum Ende des laufenden 

Kalenderjahres  

– 85% im zweiten Kalenderjahr 

– 80% im dritten Kalenderjahr 

– 70% im vierten Kalenderjahr. 

 

Die Beschwerdeführerin gewährte gestützt auf vorgenannte Bestimmung 

in Koordination mit den Leistungen der übrigen Sozialversicherungsträger 

denjenigen Versicherten, die infolge Krankheit, Unfall oder Invalidität teil-

weise oder ganz arbeitsunfähig sind und über kein Erwerbseinkommen 

verfügen, für längstens vier Jahre KEV-Leistungen. Die KEV-Leistungen 

werden durch Risikobeiträge der Unternehmung und damit grundsätzlich 

im Umlageverfahren finanziert. Die Beschwerdeführerin erklärt, sie seien 

so bemessen, dass sie den durchschnittlichen jährlichen Finanzierungsbe-

darf deckten. Um einen darüber hinausgehenden Leistungsbedarf decken 

zu können, habe sie die Rückstellung für Leistungen KEV gebildet. 

Ziff. 2.2.2 des Rückstellungsreglements sieht einen Sollbetrag in der Höhe 

der vierfachen jährlichen Leistungen aus der KEV vor. Weitere Informatio-

nen zur Art der Finanzierung der Versicherung liegen nicht vor. Die Be-

schwerdeführerin erklärt, der Betrag von Fr. 4.863 Mio. entspreche vier 

Jahresbeträgen der geschätzten notwendigen Mittel für die laufenden Risi-

kofälle. 

7.4.3  

7.4.3.1  Die Lehre unterscheidet zwischen Leistungen bei bestimmten 

Wechselfällen des Lebens gemäss zweiter Säule im engeren Sinn wie Al-

ter, Tod, Invalidität und im weiteren Sinn wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, 

Unfall (RIEMER/RIEMER-KAFKA, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der 

Schweiz, 2. Aufl. 2006, § 2 Rz. 13, S. 33). Damit ist jedoch die Frage noch 

nicht beantwortet, ob die Beschwerdeführerin auch Risiken im Bereich der 

beruflichen Vorsorge im weiteren Sinn abdecken darf und ob die Rückstel-

lung für die entsprechende Versicherung rechtmässig und die entspre-

chende Bestimmung des Rückstellungsreglements bei der Erstellung der 

Teilliquidationsbilanz zu berücksichtigen ist. 

7.4.3.2  Lässt man mit der Vorinstanz zunächst die Frage offen bzw. geht 

man davon aus, dass die Reglementsbestimmung zulässig ist und wendet 

das Rückstellungsreglement entsprechend an, kann die Beschwerdeführe-

rin, um die kurzfristig auftretenden Schwankungen im Risikoverlauf aufzu-

fangen, wie erwähnt eine Rückstellung in der Höhe der vierfach jährlichen 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 37 

Leistungen der KEV bilden (vgl. vorangehende E. 7.4.2). Da die KEV-Ver-

sicherung im Umlageverfahren finanziert wird, sollten die jährlichen Bei-

träge die Leistungen grundsätzlich decken. Die Beiträge belaufen sich ge-

mäss versicherungstechnischem Bericht vom 8. Juni 2012 auf 1 % der ver-

sicherten Lohnsumme und werden sowohl von der Arbeitgeberin als auch 

vom Arbeitnehmer geäufnet (Ziff. 1 des Anhangs zum Vorsorgereglement). 

7.4.3.3  Wäre die Höhe der strittigen Rückstellung nicht angemessen, hätte 

dies Einfluss auf die finanzielle Lage der Beschwerdeführerin und zwar un-

abhängig davon, ob sie rechtmässig gebildet oder gesetzeswidrig und al-

lenfalls – aber nur im adäquaten Umfang – auf ein Versicherungsunterneh-

men nach VAG zu übertragen wäre. Fraglich ist also – nebst der rechtlichen 

Zulässigkeit der Rückstellungsbildung – ob die Höhe der strittigen Rück-

stellung unter den gegebenen Umständen bzw. im Hinblick auf die verän-

derte Struktur der Beschwerdeführerin angemessen ist. Dies hat die Vor-

instanz bejaht, ohne sich mit den Argumenten der Beschwerdegegner ver-

tieft auseinander zu setzen und genauere Abklärungen zu treffen. Irrele-

vant sind mit Bezug auf diese Frage ihre Ausführungen, wonach keine Ri-

siken auf eine neue Vorsorgeeinrichtung übertragen werden und sich somit 

die Frage nach einer anteiligen Mitgabe nicht stelle. Auf die rechtliche Zu-

lässigkeit der Rückstellungsbildung ist sie mit vorgenannter Begründung 

nicht eingegangen, obschon diese allenfalls – je nach Ausgang der Prüfung 

und der sich entsprechend stellenden Folgen – die finanzielle Lage der 

Beschwerdeführerin ebenfalls beeinflussen kann. 

Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich, die Angelegenheit in diesem 

Punkt im Sinne von Art. 61 Abs. 1 VwVG zur vertieften Abklärung an die 

mit der tatsächlichen Lage besser vertraute und daher dazu besser geeig-

nete Vorinstanz zurückzuweisen, zumal das Bundesverwaltungsgericht 

Fragen, über welche die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht ent-

schieden hat, im Beschwerdeverfahren nicht beurteilen darf (vgl. vorne E. 2 

und zur Rückweisung allgemein statt vieler Urteil des BVGer A-6519/2016 

vom 3. Mai 2017 E. 6.1 mit Hinweisen). Damit dringen die Beschwerde-

gegnerin 1, die Beschwerdegegner 4 und 5 sowie die Beschwerdegegne-

rinnen 6-8 mit ihren Anträgen durch bzw. obsiegen in diesem Punkt praxis-

gemäss (vgl. statt vieler BGE 137 V 210 E. 7.1 mit Hinweisen). 

7.5  Streitpunkt ist sodann auch die letzte Komponente der Rückstellung 

für Versicherungsrisiken für Aktivversicherte: Die Beschwerdegegnerin 1 

beantragt, die Rückstellung für den Risikoausgleich Ergänzungskasse 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 38 

X._______ sei anteilsmässig dem Abgangsbestand zuzuweisen, eventua-

liter sei diese Rückstellung auf ein angemessenes Mass zu reduzieren. Die 

Beschwerdegegner 4 und 5 beantragen, sie sei von Fr. 6.863 Mio. auf 

Fr. 1.372 Mio. zu reduzieren und die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 for-

dern, von der Bildung dieser Rückstellung sei gänzlich abzusehen, even-

tualiter sei sie zu reduzieren. 

7.5.1  

7.5.1.1  Die Beschwerdegegnerin 1 und die Beschwerdegegner 4 und 5 

erklären, diese Rückstellung sei unangemessen hoch und hätte entspre-

chend der Reduktion des Versichertenbestands in der Ergänzungskasse 

X._______ mit einhergehender Senkung der versicherten Lohnsumme 

auch um 80% reduziert werden müssen. Die Beschwerdegegnerin 1 erklärt 

weiter, die seitens der Ergänzungskasse X._______ geleisteten Beiträge 

hätten 2011 Fr. 138‘300.– und 2012 Fr. 24‘000.– betragen. Alleine damit 

könne die Rückstellung kaum finanziert worden sein, es müssten folglich 

auch Mittel der Beschwerdeführerin darin geflossen sein. Die Einlagen der 

Ergänzungskasse X._______ seien weder belegt noch im versicherungs-

technischen Bericht 2011 vom 8. Juni 2012 erwähnt. 

7.5.1.2  Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 erklären, die strittige Rück-

stellung sei per 31. Dezember 2012 aufgehoben worden. Die Beschwerde-

führerin habe mit deren Bildung gegen das VAG und den Zweckartikel der 

eigenen Stiftungsurkunde verstossen. Sie unterstehe nicht der Versiche-

rungsaufsicht und habe daher die Risiken anderer Vorsorgeeinrichtungen 

nicht übernehmen können. Im Übrigen stehe die Rückstellung im Wider-

spruch zu Art. 67 Abs. 1 BVG und verletze Art. 65b BVG. Die seit 2007 

belegten Prämienbeträge der Ergänzungskasse würden jährlich rund 

Fr. 150‘000.– betragen. Somit sei offensichtlich, dass in den Jahren 2004 

bis 2011 auf der Grundlage des Prämienertrags keine Rückstellung in der 

Höhe von Fr. 6.863 Mio. hätte finanziert werden können, sondern lediglich 

in der Höhe von Fr. 1.2 Mio. abzüglich Leistungen. Dieser Sachverhalt sei 

durch die Vorinstanz entsprechend abzuklären, sofern sich die Rückstel-

lung überhaupt als zulässig erweise. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern 

diese Rückstellung einen Bezug zum Risikoverlauf der Beschwerdeführe-

rin habe. Soweit nachvollziehbar, diene sie allein der Deckung des Versi-

cherungsrisikos einer anderen Vorsorgeeinrichtung, was nicht reglements-

konform und damit unzulässig sei. Zudem hätte die Beschwerdeführerin 

nicht belegt, wann die angeblichen Einlagen in der Höhe von Fr. 6 Mio. 

geleistet worden seien. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 39 

7.5.1.3  Die Beschwerdeführerin erklärt nebst den wie mit Bezug auf die 

Rückstellung für Leistungen KEV allgemein gemachten Ausführungen zum 

Vorsorgezweck (vgl. dazu vorne E. 7.4.1.4), sie habe sich gegenüber der 

Ergänzungskasse X._______ verpflichtet, deren Risikoleistungen sicher-

zustellen, soweit diese einen Selbstbehalt übersteigen würden. Die strittige 

Rückstellung sei aufgrund einer Verpflichtung gegenüber einer Drittpartei 

zu bilden und mit einem angemessenen Betrag zu bilanzieren. Diese Ver-

pflichtung bestehe unabhängig davon, ob der Stop-Loss-Vertrag den ein-

schlägigen regulatorischen Bestimmungen entspreche oder nicht. Einwen-

dungen gegen dessen Rechtmässigkeit seien daher ungeeignet, ihre Ver-

pflichtung gegenüber der Ergänzungskasse X._______ grundsätzlich in 

Frage zu stellen. Die Höhe der Rückstellung entspreche dem Saldo von 

Einnahmen und Ausgaben; sie habe für diesen Risikoausgleich jährliche 

Prämien und darüber hinaus zwei Einlagen im Gesamtbetrag von annä-

hernd Fr. 6 Mio. erhalten. Per Ende 2011 habe sich der Saldo dieser Rück-

stellung auf Fr. 6.863 Mio. belaufen. Dass die fragliche Rückstellung durch 

Mittel der Ergänzungskasse X._______ finanziert worden sei, ergebe sich 

sowohl aus ihrer Jahresrechnung 2006 (Betriebsrechnung S. 4, Ertrag aus 

Rückversicherung Ergänzungskasse/Risikogewinn: 2006 Fr. 2‘260‘618.–, 

2005 Fr. 3‘937‘024.–) als auch aus derjenigen der Ergänzungskasse 

X._______ (Betriebsrechnung S. 4, Versicherungsaufwand/Einmaleinlage 

an Rückversicherung: 2006 Fr. 2‘138‘618.–, 2005 Fr. 3‘845‘024.–). Die bei-

den Jahresrechnungen 2014 dokumentierten sodann die erfolgte Rück-

überweisung der Einlagen im Betrag von Fr. 5‘983‘642.– (S. 4 Betriebs-

rechnung Ergänzungskasse X._______). 

7.5.1.4  Die Vorinstanz erklärt lediglich, diese Rückstellung sei aus Mitteln 

der Ergänzungskasse X._______ geäufnet worden, weshalb deren Höhe 

bzw. deren Risikoverlauf keiner näheren Überprüfung bedürfe. 

7.5.2  

7.5.2.1  Die Beschwerdeführerin hat mit Wirkung ab 1. Januar 2004 mit der 

Ergänzungskasse X._______ eine Rückversicherungsvereinbarung abge-

schlossen, wonach sie ihr gegen Entrichtung einer Prämie eine Stop-Loss-

Deckung gewährte. Gemäss Ziff. 2.2.2 Rückstellungsreglement wird die 

fragliche Rückstellung durch die bezahlten Rückversicherungsbeträge der 

Ergänzungskasse X._______ geäufnet. Allfällige Versicherungsleistungen 

werden dieser Rückstellung belastet. Die Höhe der Rückstellung bzw. eine 

allfällige Auflösung nicht mehr benötigter Mittel werde im Rahmen der ver-

sicherungstechnischen Bilanz sowie der maximal möglichen Schadensbe-

lastung überprüft. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 40 

7.5.2.2  Die Expertin hält in ihrem Teilliquidationsbericht vom 15. Juni 2012 

fest, die der Ergänzungskasse X._______ von der Beschwerdeführerin ge-

währte Stop-Loss-Rückdeckung bleibe weiterhin bei der Beschwerdefüh-

rerin bestehen. Es würden keine versicherungstechnischen Risiken über-

tragen, womit kein Anspruch des Abgangsbestands auf Mitgabe der ent-

sprechenden Rückstellung bestehe (Ziff. 5.1.2 i.f.). 

7.5.3  Da die Beschwerdeführerin mit Beilagen zum Schreiben vom 

27. März 2018 belegen konnte, dass die strittige Rückstellung wie regle-

mentarisch vorgesehen vollumfänglich aus Mitteln der Ergänzungskasse 

X._______ geäufnet wurde, kann die Frage nach der Rechtmässigkeit vor-

genannter Vereinbarung und der betreffenden Rückstellung sowie ihrer 

reglementarischen Grundlage im vorliegenden Verfahren mit der Vor-

instanz offen gelassen werden. Wurde die strittige Rückstellung nämlich 

aus Drittmitteln geäufnet, so hat das austretende Kollektiv nichts zu deren 

Bildung beigetragen und es besteht somit ohnehin kein Anspruch auf eine 

anteilige Mitgabe (vgl. Art. 27h Abs. 1 BVV 2 und vorne E. 7.1.2 und 

E. 7.2.2; vgl. auch vorne E. 7.2.3.3). 

In diesem Punkt ist der vorinstanzliche Entscheid demnach zu bestätigen 

und die entsprechenden Anträge der Beschwerdegegnerin 1, der Be-

schwerdegegner 4 und 5 sowie der Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 sind 

abzuweisen. 

7.6  Ursprünglich hatte die Beschwerdeführerin auf die Bildung einer Rück-

stellung technischer Zinssatz verzichtet, weil sie davon ausging, der mit 

der Y._______ AG abgeschlossene Einlagenvertrag erlaube es ihr, davon 

abzusehen. Im Nachgang an BGE 141 V 589, wonach der Abschluss die-

ses Einlagenvertrags keinen gleichwertigen Ersatz für die Bildung einer 

Rückstellung technischer Zinssatz darstelle (E. 4.5), senkte der Stiftungs-

rat anlässlich seiner Sitzung vom 22. Januar 2016 gestützt auf das Kurz-

gutachten vom 18. Januar 2016 der P._______ AG den technischen Zins-

satz von 3.5 % gemäss ursprünglicher Jahresrechnung 2011 auf 2.25 % 

mit Bildung einer entsprechenden Rückstellung in der Höhe von 

Fr. 85‘197‘300.– per 31. Dezember 2011, womit sich der Fehlbetrag er-

höhte bzw. der Deckungsgrad von 93.5 % auf 89.1 % verringerte (vgl. er-

gänzenden Bericht zur Teilliquidation per 31. Dezember 2011 vom 29. Feb-

ruar 2016, Ziff. 4.3 und Anhang 1). Die Vorinstanz beurteilt diese Vorge-

hensweise als rechtmässig. 

A-141/2017 und A-331/2017 

Seite 41 

7.6.1   

7.6.1.1  Die Beschwerdegegner 4 und 5 erachten die Senkung des techni-

schen Zinssatzes von 3.5 % gemäss ursprünglicher Jahresrechnung 2011 

auf 2.25 % mit entsprechender Bildung von Rückstellungen, welche einen 

zusätzlichen Rückgang des Deckungsgrads von 93.5 % auf 89.1 % zur 

Folge hätten, als wenig wirkungsvolle, unverhältnismässige und nicht 

marktgerechte Massnahme, die im Übrigen zulasten der austretenden 

Destinatäre ginge, indem deren Austrittsleistung in Verletzung des Gleich-

behandlungsgrundsatzes prozentual stärker gekürzt werde. Den bundes-

gerichtlichen Vorgaben könne auch mit einer Senkung des technischen 

Zinssatzes auf 3 % per Ende 2011 unter Bildung einer entsprechend nied-

rigeren Rückstellung Genüge getan werden. Sie machen geltend, der Stif-

tungsrat der Beschwerdeführerin habe den Umstand, dass sich der Einla-

genvertrag wesentlich erhöhend auf die Risikofähigkeit auswirke, zu wenig 

berücksichtigt. Mit seinem Beschluss, trotz guter finanzieller Lage den 

technischen Zinssatz rückwirkend per Ende 2010 auf 2.25 % zu senken, 

werde der Deckungsgrad zulasten des Abgangsbestands per 31. Dezem-

ber 2011 auf 89.1 % reduziert. 

7.6.1.2  Die Beschwerdegegnerinnen 6 bis 8 machen geltend, mit der Fest-

legung des technischen Zinssatzes auf 2.25 % anstelle auf einer Basis von 

2.7 % verletze die Beschwerdeführerin Ziff. 2.3.3 und Ziff. 2.4 des Rück-

stellungsreglements sowie Art. 2 f. des Anlager