# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82154da6-4f39-5a07-9639-b99e5d3da7c6
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 15.07.2020 SB200287
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB200287_2020-07-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB200287-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, Oberrichterin lic. iur. 

R. Affolter und Oberrichter lic. iur. C. Maira sowie der Gerichts-

schreiber M.A. HSG M. Wolf-Heidegger 

Beschluss vom 15. Juli 2020 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Urkundenfälschung etc.  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Abteilung,  
vom 3. Februar 2020 (DG190015) 

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Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Abteilung, vom 3. Februar 

2020 hat die Beschuldigte zwar Berufung anmelden lassen, innert der Frist von 

Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung eingereicht (Urk. 60 und 

Urk. 65/3). Deshalb ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 

StPO nicht einzutreten. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel der 

Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Be-

schuldigten sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die 

Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.– festzusetzen. 

3. Dem amtlichen Verteidiger ist für das Berufungsverfahren keine Ent-

schädigung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 17. Februar 2020 wird nicht einge-

treten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.  

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.  

4. Dem amtlichen Verteidiger wird keine Entschädigung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der 
Beschuldigten, 

− die Staatsanwaltschaft See / Oberland, 

- 3 - 

− die Vertretung der Privatklägerin 1, B._____ GmbH, im Doppel für sich 
und die Privatklägerschaft, 

− die Vertretung der Privatklägerin 2, Wohnbaugenossenschaft C._____, 
im Doppel für sich und die Privatklägerschaft, 

− die Privatklägerin 3, D._____, 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz. 

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

Datum 15. Juli 2020 
 

 
Der Präsident: 

 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

M.A. HSG M. Wolf-Heidegger 
 

 

	Beschluss vom 15. Juli 2020
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 17. Februar 2020 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
	4. Dem amtlichen Verteidiger wird keine Entschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten,
	 die Staatsanwaltschaft See / Oberland,
	 die Vertretung der Privatklägerin 1, B._____ GmbH, im Doppel für sich und die Privatklägerschaft,
	 die Vertretung der Privatklägerin 2, Wohnbaugenossenschaft C._____, im Doppel für sich und die Privatklägerschaft,
	 die Privatklägerin 3, D._____,

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.