# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa068195-78f9-58f0-b9b5-4ebdd7d0507e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2011 E-4485/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4485-2011_2011-08-22.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­4485/2011

U r t e i l   v om   2 2 .   Augus t   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichterin Christa Luterbacher,
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer, 
Gerichtsschreiberin Gabriela Oeler.

Parteien A._______, geboren am (…), alias 
B._______, geboren am (…),
Algerien, 
z. Z. Transitzone Flughafen Zürich, 8058 Zürich,
c/o Flughafenpolizei, Grenzpolizeiliche Massnahmen Asyl, 
8058 Zürich­Flughafen, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Flughafenverfahren (Asyl und Wegweisung); 
Verfügung des BFM vom 8. August 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer unter der  Identität A._______, geboren (…), 
Algerien,  am  Flughafen  Zürich­Kloten  am  22.  Juli  2011  um  Asyl 
nachsuchte,

dass ihm die Einreise mit Zwischenverfügung des BFM desselben Tages 
vorläufig verweigert wurde und ihm der Transitbereich des Flughafens als 
Aufenthaltsort für die Dauer von maximal 60 Tagen zugewiesen wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  zum  Zeitpunkt  der  Asylgesuchstellung 
keinerlei Identitätspapiere mit sich führte, 

dass er von der Flughafenpolizei am 26. Juli 2011 zu seiner Person und 
seinem Asylgesuch befragt wurde,

dass  er  dabei  zu  Protokoll  gab,  er  sei  arabischer  Ethnie,  sunnitischen 
Glaubens und habe die letzten 22 Jahre in C._______ gewohnt, 

dass er dort die Schulen besucht und von 1998 bis 2002 in D._______ an 
der Universität (…) studiert habe, 

dass  er  an  Privatschulen  in  D._______  zudem  spanisch  und  englisch 
gelernt habe, 

dass  er  nach  der  Universität  einen  dreimonatigen  Intensivkurs  in  einer 
(…)­Schule  absolviert  und  in  der  Zeit  von  2002  bis  2005  als  (…)  in 
D._______ gearbeitet habe,

dass er danach zuerst in einer Firma, dann in manueller Tätigkeit als (…) 
und schliesslich dank Beziehungen in einem (…)­Büro tätig gewesen sei,

dass  er  nach Ende  2007  bis  zur Ausreise  keiner  offiziellen Arbeit mehr 
nachgegangen  sei,  jedoch gelegentlich Waren  (wie  […])  auf  dem Markt 
verkauft habe, was ihm monatlich bis zu US­Dollar 300 eingebracht habe,

dass er, nach den Ausreisegründen gefragt, angab, er habe "genug von 
den Fragen und Antworten in seiner Heimat", 

dass die Regierung keinen Unterschied mache zwischen gebildeten und 
nicht gebildeten Menschen, 

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dass  Leute  auf  die  schwarze  Liste  gesetzt  würden,  nur  weil  sie  die 
Moschee besuchten oder sich mit bestimmten Gedanken befassten, und 
dass diese Leute dann keine Arbeitsstelle erhielten, 

dass  die  algerische  Regierung  aufgrund  der  Ereignisse  in  Tunesien, 
Syrien  und  Ägypten  die  Dominosteine  fallen  sehe  und  nun  noch 
repressiver geworden sei, 

dass  man  in  Haft  genommen  und  als  Verräter  betrachtet  werde,  wenn 
man sich weigere, den Anordnungen der Behörden Folge zu leisten,

dass  er  Ende  der  Neunzigerjahre  bis  ins  Jahr  2002  wiederholt 
festgenommen worden sei, 

dass die Behörden nach 2002 anders  vorgegangen  seien und  ihn nicht 
mehr geschlagen, sondern nur noch verhört hätten, 

dass  er  sich  wiederholt  um  staatliche  Stellen  beworben  habe,  er  die 
Anstellung aber nicht erhalten habe und man ihm die Gründe dafür nicht 
gesagt habe, 

dass er unter den heutigen Umständen  in Nordafrika von den Behörden 
zur Rechenschaft gezogen würde, da die Behörden an Rache dächten, 

dass  die  Behörden  nämlich  davon  ausgingen,  Leute  wie  er  hätten  das 
Land in die jetzige Situation geführt,

dass es früher nicht möglich gewesen sei, sich einen Pass ausstellen zu 
lassen,  dass  ihm  dies  aber  nun  gelungen  sei  und  er  zusätzlich  einen 
Beamten  bei  der  Ausreise  bestochen  habe,  so  dass  er  nun  das  Land 
habe verlassen können, 

dass er sich ein  (…) Visum beschafft habe und er Ende Mai 2011 nach 
E._______  (in  F._______)  gereist  sei,  wo  er  sich  in  den  folgenden 
Wochen  bei  Kollegen  aufgehalten  habe,  die  er  durchs  Internet 
kennengelernt habe, 

dass er  in F._______ nicht um Asyl nachgesucht habe, da man nur dort 
ein Asylgesuch stelle, wo die Menschenrechte Gewicht hätten, 

dass man in F._______ in jeder Ecke überfallen werde und Drogendelikte 
sehr verbreitet seien, 

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dass  dem  Beschwerdeführer  anlässlich  der  ersten  Befragung  das 
rechtliche  Gehör  zum  Umstand  gewährt  wurde,  dass  er  sich  bei  der 
polizeilichen  Kontrolle  direkt  beim  Flugzeug  noch  mit  einem  Reisepass 
auf den Namen B._______ ausgewiesen habe, 

dass  der  Beschwerdeführer  dazu  ausführte,  eine  Person  mit  diesem 
Namen nicht zu kennen, und an seiner angegebenen Identität festhielt,

dass  er  abschliessend  angab,  er wolle weder  nach Algerien  noch  nach 
F._______ gehen, sondern in der Schweiz bleiben, da es ihm hier gefalle,  

dass  der  Beschwerdeführer  am  29.  Juli  2011  in  Anwesenheit  eines 
Hilfswerksvertreters  einlässlich  zu  seinen  Ausreisegründen  angehört 
wurde, 

dass  er  ­  nach  seinen  Bemühungen,  einen  Identitätsausweis  zu 
beschaffen,  gefragt  ­  angab,  er  habe  seine  Dokumente  in  Algerien  bei 
einem  Freund  zurückgelassen,  dessen  Telefonnummer  er  nicht  kenne 
und dem er keine Probleme machen wolle, 

dass die bei der ersten Befragung angegeben Personalien der Wahrheit 
entsprächen, 

dass  er  sich  seinen  ersten  Pass  im  Jahre  2005  oder  2006  habe 
ausstellen lassen und er  in dieser Zeit  für zwei Monate nach G._______ 
gereist sei, 

dass er in G._______ habe weiterstudieren und den (…)­Abschluss habe 
erwerben wollen, der Preis dafür aber horrend gewesen sei, weshalb er 
nach Algerien zurückgekehrt sei, 

dass er sich später einen neuen Pass habe ausstellen lassen, 

dass er nun mit einem auf einen fremden Namen lautenden Pass gereist 
sei, der ein (…) Visum enthalten habe, und er diesen Pass für 1000 Euro 
erworben habe, 

dass der Umweg über F._______ nötig gewesen sei, um in die Schweiz 
zu gelangen, die Schweiz aber von Anfang an sein Ziel gewesen sei, und 
er dafür gar einen Kredit aufgenommen habe,

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dass  er  ­  nach  den  persönlichen  Problemen  im  Heimatland  gefragt  ­ 
angab, er sei bis  ins Jahr 2003 wegen Kleinigkeiten, beispielsweise des 
Tragens  eines  Bartes,  des  Grüssens  bestimmter  Personen  oder  des 
Moscheebesuchs, immer wieder festgenommen worden,

dass es sich immer um willkürliche Verhaftungen gehandelt habe, wobei 
er  jeweils  zwischen  ein  paar  Stunden  und  zwei  Tagen  festgehalten 
worden sei, 

dass  die  damalige  Regierung  den  Leuten  auf  diese Weise  habe  Angst 
machen wollen, 

dass  sich  die  Probleme  nach  2003  mit  der  neuen  Regierung  in  eine 
andere Richtung entwickelt hätten und man auf andere Weise erniedrigt 
worden sei,

dass man nicht mehr geschlagen worden sei, dass einem hingegen die 
staatlichen Stellen ohne Grund verwehrt geblieben seien,

dass  er  sich  beispielsweise  vergeblich  um  eine  Stelle  als  Lehrer 
beworben habe,  ihm aber nicht gesagt worden sei, weshalb er sie nicht 
erhalten habe,

dass  es  ohne  Beziehungen  nicht  mehr  möglich  gewesen  sei,  eine 
Arbeitsstelle  zu  erhalten,  und  man  für  andere  Dienstleistungen  wie 
Passausstellung  oder  Militärausweis  jeweils  habe  die  Leute  bestechen 
müssen, 

dass  diejenigen  Leute,  die  den  Militärdienst  bereits  absolviert  hätten, 
heute wegen der Libyenkrise wieder eingezogen würden, um die Grenze 
zu sichern, 

dass  er  seit  2003  nur  noch  zweimal  kontrolliert  worden  sei, wobei man 
ihm einige Fragen gestellt habe, ansonsten jedoch nichts passiert sei, 

dass  ihm  die  Regierung  aber  ganz  allgemein  keine  Zukunft  gegeben 
habe,  dass  er  sich  nicht  habe  entfalten  können  und  es  überall  Hürden 
gegeben habe, 

dass  das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  Verfügung 
vom  8.  August  2011  –  eröffnet  am  9.  August  2011  ­  ablehnte  und  die 

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Wegweisung aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich samt Vollzug 
anordnete,

dass  es  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  hinsichtlich  der 
Ereignisse  Ende  der  Neunzigerjahre  (wiederholte  kürzere  Festnahmen, 
Befragungen,  Schläge)  bis  ins  Jahr  2003  fehle  es  am  sachlichen  und 
zeitlichen  Zusammenhang  zur  Ausreise  im  Jahre  2011,  zudem  komme 
den  Vorfällen  aufgrund  unzureichender  Intensität  auch  kein 
Verfolgungscharakter im Sinne von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31)  zu, 

dass der Beschwerdeführer bei ernsthaftem Verdacht, eine Gefahr für die 
Sicherheit Algeriens dazustellen, nicht nur schikaniert, sondern zweifellos 
für eine längere Zeit inhaftiert worden wäre, 

dass  sodann  auch  dann  keine  asylrelevante  Verfolgung  gegeben  sei, 
wenn  die  erlittenen  Nachteile  auf  die  allgemeinen  politischen, 
wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen zurückzuführen seien, 

dass  die  vom  Beschwerdeführer  geltend  gemachten  Nachteile  eben 
gerade  Ausdruck  der  schwierigen  wirtschaftlichen  und  sozialen 
Lebensbedingungen  in  Algerien  seien  und  die  gesamte  algerische 
Bevölkerung in gleichem Masse träfen, 

dass  demzufolge  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  die 
Anforderungen von Art. 3 AsylG nicht erfüllten, 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass  der  Beschwerdeführer  gegen  die  Verfügung  des  BFM  mit  in 
Englisch  abgefasster  Fax­Eingabe  vom  15.  August  2011  (Eingang  des 
Beschwerdeoriginals  am  19.  August  2011)  beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob  und  die  Aufhebung  der 
Verfügung  sowie  die  Asylgewährung,  jedenfalls  aber  die  Zuerkennung 
der Flüchtlingseigenschaft beantragte, 

dass  eventualiter  infolge  Unzumutbarkeit  oder  Unzulässigkeit  die 
vorläufige Aufnahme anzuordnen sei, 

dass  die  Beschwerde,  falls  erforderlich,  in  eine  Amtssprache  zu 
übersetzen sei, 

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dass  auf  die Erhebung  eines Kostenvorschusses  zu  verzichten  und  die 
unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren sei,  

dass der Beschwerdeführer einleitend eingestand, er habe aus Angst vor 
einer  Übergabe  an  die  algerischen  Behörden  einerseits  und  um  seine 
Familie andererseits bisher nicht die volle Wahrheit sagen können sowie 
einen Spitznamen im Asylverfahren verwendet, 

dass sein richtiger Name B._______ sei und sein Vater (…) sowie seine 
Mutter (…) hiessen, 

dass nach einer Klage eines Verwandten mit dem Namen (…)  im Jahre 
2001  Druck  auf  Leute  mit  diesem  Namen  ausgeübt  worden  und  sein 
Cousin gar gekidnappt worden sei,  sodass sie  in der Folge den Namen 
"versteckt" hätten,

dass  er  in  dieser  Zeit  in  D._______  seinen  Abschluss  in  (…)  und  (…) 
gemacht habe und wiederholt befragt und geschlagen worden sei, 

dass  bis  anhin  zirka  250'000  Leute  verschwunden  seien  und  dafür  die 
Direction de Renseignement et Securité, DRS, verantwortlich sei, 

dass er im Jahr 2005 mit Hilfe eines Bekannten und dank Bezahlung von 
Schmiergeld zu einem Pass und damit nach G._______ gelangt sei, wo 
er weiter habe studieren und den [Abschluss] habe erwerben wollen, 

dass  er  nach  zwei  Monaten  unverrichteter  Dinge  wieder  zurückgekehrt 
sei,

dass er im Jahre 2006 versucht habe, eine Arbeit mit öffentlicher Funktion 
zu finden und er dazu Kontakt zu einem Verwandten aufgenommen habe, 
der bei der DRS den Grad eines Colonel innegehabt habe,

dass  er  den  Colonel  in  den  Folgezeit  oft  getroffen  habe,  dieser  ihm 
erzählt  habe,  dass  die  DRS  das  Rückgrat  Algeriens  sei  und  dass  ihm 
dieser  schliesslich  eine  Stelle  im  Ministerium  für  religiöse 
Angelegenheiten  in  Aussicht  gestellt  habe,  wo  er  sich  für  den  Kampf 
gegen den Terrorismus hätte einsetzen müssen, 

dass  er  dieses  Stellenangebot  aber  abgelehnt  habe,  da  er  nicht 
Verantwortung  habe  übernehmen  wollen  für  das  Leben  unschuldiger 
Leute, 

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dass es dort auch seine Aufgabe gewesen wäre, die Administration und 
das  Ministerium  von  Mitgliedern  und  Sympathisanten  der  Islamischen 
Heilsfront FIS zu säubern, 

dass der Colonel die Absage nicht habe "schlucken" können, ihm gesagt 
habe, er müsse sich im Interesse des Landes ändern und ihn vier Monate 
später  zu  einer  Kaserne  der  DRS  geschickt  habe,  wo  Leute  gesucht 
worden  seien,  die  die  Moscheen,  Ministerien  etc.  im  oben  erwähnten 
Sinne kontrollierten, 

dass er über das Gedankengut dort schockiert gewesen sei, hätten diese 
Leute  doch  die  Zulassung  der  FIS  als  Partei  als  grössten  Fehler 
bezeichnet  und  gefordert,  dass  Algerien  wieder  zur  Sowjetzeit 
zurückkehre, 

dass auch darüber gesprochen worden sei, wie Algerien vor Terroristen 
sicher  gemacht  werden  soll,  wie  Fanatiker  wieder  in  die  Gesellschaft 
eingegliedert  werden  könnten  oder  wie  Anti­Terror­Einheiten  eingesetzt 
werden könnten,

dass ihm dort gesagt worden sei, dass sie alles über ihn wüssten, 

dass er sodann über einen Bekannten hätte ausgehorcht werden sollen, 
er zu diesem aber nichts habe sagen können, 

dass er  gemerkt  habe,  dass diesen Leuten alles  verdächtig  sei  und  sie 
alles unter Kontrolle bringen müssten, 

dass seines Erachtens Algerien immer noch von Söhnen der Sowjetunion 
regiert werde, 

dass  er  seit  2008/2009 mit  diesen  Leuten  keinen  Kontakt mehr  gehabt 
habe, 

dass  er  in  dieser  Zeit  zweimal  ohne  Angabe  eines  Grundes  von  den 
Arbeitsstellen entlassen worden sei, 

dass er sich deswegen an den Colonel gewandt habe, welcher als Grund 
angeführt  habe,  dass  er  die  ihm  angebotene  Stelle  im  Ministerium  für 
religiöse Angelegenheiten damals nicht angenommen habe, 

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dass er  in der Folge mit Hilfe eines Bekannten und unter Vortäuschung 
einer Reise nach Mekka einen Pass beantragt und erhalten habe,

dass er sich nach einer Abweisung eines Visumsantrages für H._______ 
entschieden  habe,  ein  Visum  für  D._______  zu  beantragen,  um  dann 
mittels  Rückflug  via  die  Schweiz  in  den  hiesigen  Transitbericht  zu 
gelangen, 

dass er sich hier sicher gefühlt und seinen Pass zerrissen habe, 

dass  er  abschliessend  ausführte,  er  habe  Algerien  nicht  wegen  des 
Geldes  verlassen,  sondern  weil  er  sich  mit  der  Mafia  unsicher  gefühlt 
habe, 

dass  er  sich  hier  in  einem  Land  der  Gerechtigkeit  befinde  und  Schutz 
suche, 

dass es bei einer Rückkehr nach Algerien nur zwei Möglichkeiten für ihn 
gebe, nämlich die Zusammenarbeit mit der DRS oder die Verweigerung 
einer Zusammenarbeit, 

dass er bei einer Zusammenarbeit seine Prinzipien verraten müsste und 
mit  seinen  Berichten  dafür  verantwortlich wäre,  dass  Söhne  zu Waisen 
und Bettlern oder Gefolterten würden, 

dass somit diese zweite Möglichkeit für ihn nicht in Frage komme, 

dass  im Übrigen  seine  Aussagen  durch  Ex­Mitglieder  der  DRS, welche 
hier oder in Europa Asyl erhalten hätten, sowie durch weitere namentlich 
genannte Personen verifiziert werden könnten, 

dass  der  Beschwerdeführer  seine  Beschwerde  mit  Kopien  von 
Identitätsausweisen  und  einem  Beleg  seines  Spanischkurses 
untermauerte,

und zieht in Erwägung:

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 

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beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m. 
Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die Beschwerdefrist für Flughafenverfahren fünf Arbeitstage beträgt 
(vgl. Art. 108 Abs. 2 AsylG) 

dass diese Frist mittels Faxbeschwerde vom 15. August  2011 und dem 
unmittelbar  danach  nachgereichten  Original  eingehalten  wurde  und 
deshalb  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  im  Flughafenverfahren  praxisgemäss  in  Englisch  abgefasste 
Beschwerden entgegengenommen werden,

dass  der  Beschwerde  von  Gesetzes  wegen  aufschiebende  Wirkung 
zukommt, 

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 
111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

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dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl  gewährt  (Art. 2 Abs. 1 
AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die  in  ihrem Heimatstaat oder 
im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnten,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion, 
Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder 
wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt 
sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu 
werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 
gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass  das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  der 
Begründung abwies, dessen Vorbringen vermöchten den Anforderungen 
an die Flüchtlingseigenschaft nicht standzuhalten,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  diese  Einschätzung  teilt  und  die 
Erwägungen  der  Vorinstanz  zur  Asylrelevanz  vollends  als  zutreffend 
erachtet, 

dass  vorab  zu  bestätigen  ist,  dass  kein  genügend  enger 
Kausalzusammenhang  auszumachen  ist  zwischen  den  Kontrollen, 
Mitnahmen und Schikanen in den Jahren 1999 bis 2002 beziehungsweise 
2003 und der Ausreise im Jahre 2011,

dass ergänzend dazu zu bemerken ist, dass der Beschwerdeführer nach 
den  fraglichen Vorfällen das Land  in Richtung G._______ verlassen hat 
und nach einem zweimonatigen Aufenthalt offenbar freiwillig wieder nach 
Algerien zurückgekehrt ist, 

dass der Beschwerdeführer  darüberhinaus  für  den Zeitpunkt  nach 2003 
bis  zur Ausreise nur noch zwei  kurze Mitnahmen ohne Misshandlungen 
geltend  machte,  und  die  Vorinstanz  diesbezüglich  ebenfalls  zu  Recht 
festhielt,  dass  diesen  infolge  mangelnder  Intensität  kein 
Verfolgungscharakter im Sinne von Art. 3 AsylG zukomme, 

dass  sich  auch  die  Erwägung  als  zutreffend  erweist,  wonach  der 
Beschwerdeführer, wäre er wegen seines beruflichen oder ideologischen 
Hintergrundes  tatsächlich  als  Gefahr  für  die  Sicherheit  des  Landes 
betrachtet worden, für längere Zeit inhaftiert worden wäre, 

dass  der  Beschwerdeführer  weiter  Diskriminierungen  auf  dem 
Arbeitsmarkt geltend machte, 

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dass in diesem Zusammenhang festzustellen ist, dass die Weigerung zur 
Übernahme  der  erwähnten  Stelle  im  Ministerium  für  religiöse 
Angelegenheiten ins Jahr 2006 zurückgeht und der Beschwerdeführer  in 
der Beschwerdeschrift als einzige Konsequenz dafür zwei Entlassungen 
aus für ihn nicht nachvollziehbaren Gründen geltend machte, 

dass  diese Nachteile  ebenfalls mangels  Intensität  nicht  als  asylrelevant 
gewertet werden können, 

dass  die  Vorinstanz  weiter  auch  die  Unzufriedenheit  des 
Beschwerdeführers  mit  dem  politischen  System  des  Heimatlandes,  mit 
dessen  wirtschaftlicher  und  sozialer  Lage  und  mit  der  Korruption 
richtigerweise nicht als asylrelevant bezeichnete, 

dass  sie  dazu  ausführte,  die  wirtschaftliche  und  soziale  Lage  sei  zwar 
gespannt, stelle sich jedoch besser dar als in der Vergangenheit, 

dass  der  Konflikt  mit  der  Regierung  und  den  Islamisten  mit  deren 
Niederlage  weitgehend  zu  Ende  gegangen  und  die  Anzahl  von 
Gewaltereignissen erheblich zurückgegangen sei, 

dass  Nachteile,  die  Ausdruck  der  schwierigen  wirtschaftlichen  und 
sozialen  Lebensbedingungen  sind,  die  Voraussetzungen  für  die 
Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG  in der Tat 
nicht  zu  erfüllen  vermögen,  soweit  diese  die  gesamte  algerische 
Bevölkerung in gleichem oder ähnlichem Masse treffen, 

dass  ergänzend  dazu  zu  bemerken  ist,  dass  auch  die  durch  die 
ideologische  Einstellung  des  Beschwerdeführers  bedingten 
Einschränkungen  insbesondere  auf  dem  staatlichen  Arbeitsmarkt  keine 
asylrelevante  Verfolgungssituation  darzustellen  vermögen,  welche  eine 
Flucht ins Ausland als unausweichlich erscheinen liesse, 

dass aus den Akten immerhin hervorgeht, dass der Beschwerdeführer vor 
seiner Ausreise als (…), auf (…), in (…) sowie als selbständiger Händler 
auf dem Markt tätig gewesen ist, 

dass  die  ausladenden  Ausführungen  in  der  Beschwerde  die  bisherigen 
Erwägungen nicht in Frage zu stellen vermögen, 

dass  der  Beschwerdeführer  über  viele  Seiten  hinweg  weiterhin  seiner 
Unzufriedenheit  mit  den  Verhältnissen  des  Heimatlandes  sowie mit  der 

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Druckausübung  seitens  der  Behörden  einerseits  und  seines  Umfeldes 
andererseits Ausdruck gibt, 

dass er angibt, bei einer Rückkehr nur eine Wahl zu haben, nämlich die 
Zusammenarbeit mit der DRS weiterhin zu verweigern, 

dass er dazu angibt, diesfalls nicht  zu wissen, wie seine Zukunft enden 
werde,

dass  aufgrund  der  Akten  davon  auszugehen  ist,  dass  der 
Beschwerdeführer wie bereits vor seiner Ausreise einen Weg finden wird, 
auch  ohne  Zusammenarbeit  mit  der  DRS  ein  Auskommen  zu  finden, 
zumal  er  aus  einer  gut  situierten  Familie  stammt,  deren Mitglieder  fast 
allesamt höhere Stellen innehaben und seinerseits über diverse fundierte 
Ausbildungen verfügt, 

dass  es  dem  Beschwerdeführer  somit  nicht  gelingt,  die 
Flüchtlingseigenschaft  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu 
machen, weshalb die Beschwerde abzuweisen und die Verweigerung des 
Asyls durch die Vorinstanz zu bestätigen ist, 

dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 
(Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 
einer  solchen  besteht  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb 
die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen 
Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet 
wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 
Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder 
nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  seiner 
Vorgängerorganisation  ARK  der  gleiche  Beweisstandard  wie  bei  der 
Flüchtlingseigenschaft  gilt,  das  heisst,  sie  sind  zu  beweisen,  wenn  der 

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strikte  Beweis  möglich  ist,  und  andernfalls  wenigstens  glaubhaft  zu 
machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl,  in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser 
[Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen 
Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden 
(Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom 
28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 
da  es  dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non­Refoulement  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im 
Sinne  von  Art. 25  Abs. 3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101),  von  Art. 3  des 
Übereinkommens  vom  10. Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere 
grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK,  SR 0.105)  und  der  Praxis  zu  Art. 3  der  Konvention  vom 
4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK,  SR 0.101)  ersichtlich  sind,  die  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat 
droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer 
Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimat­  bzw.  Herkunftsstaat  des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung  im  Falle  einer  Rückkehr  schliessen  lassen,  weshalb  der 
Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

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dass hinsichtlich der seitens des Beschwerdeführers  in Frage gestellten 
künftigen  Erwerbsaussichten  auf  die  vorstehenden  Erwägungen  im 
Asylpunkt  verwiesen werden  kann, wobei  ergänzend  die Argumentation 
der  Vorinstanz  angeführt  werden  kann,  dass  der  aus  der  gehobenen 
Mittelschicht  stammende  Beschwerdeführer  einen  akademischen 
Abschluss  vorzuweisen  hat  und  mehrere  Fremdsprachen  spricht,  und 
dass er jung und gesund ist, 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse 
bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (vgl.  Art. 8  Abs. 4 
AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 – 515),

dass  nach  dem  Gesagten  der  vom  Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder 
unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass  das  Gesuch  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses  mit  der  direkten  Urteilsfällung  gegenstandslos 
geworden ist, 

dass  sich  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als 
aussichtslos  darstellte,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.­­ 
(Art. 1 – 3  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

 (Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM,  die 
Flughafenpolizei und die zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Christa Luterbacher Gabriela Oeler

Versand: