# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cc0f3488-ebd4-5d4a-8807-a98a1a624fbf
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-24
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 24.01.2024 720 23 36 / 19 (720 2023 36 / 19)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-23-36---19_2024-01-24.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 24. Januar 2024 (720 23 36 / 19) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Die IV-Stelle ist verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt durch geeignete weitere 

medizinische Abklärungen zu vervollständigen 

 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Jürg Pulver, Kantons-

richter Christof Enderle, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Sarah Brutschin, Advo-
katin, Picassoplatz 8, Postfach 330, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 
A. Die 1980 geborene A.____ war im Spital B.____ in einem Pensum von 80 % und zu-
dem in zwei Arztpraxen in einem Pensum von je 10 % als Reinigungskraft angestellt. Am 
8. Februar 2018 meldete sie sich unter Hinweis auf Rückenbeschwerden bei der Eidgenössi-
schen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-
Stelle) klärte in der Folge die erwerblichen und gesundheitlichen Verhältnisse ab, wobei sie 
Dr. med. C.____, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, und 

 

 
 
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Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, mit einem bidisziplinären Gutachten 
beauftragte (Expertise vom 7./22. August 2019) und den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) 
konsultierte. Gestützt auf ihre Abklärungsergebnisse ermittelte sie bei der Versicherten ab 
1. September 2018 einen Invaliditätsgrad von 36 %, ab 1. Januar 2019 einen solche von 60 % 
und ab 1. September 2019 wiederum einen solchen von 36 %. In der Folge sprach sie A.____ 
nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 4. Januar 2023 für den Zeit-
raum vom 1. Januar 2019 bis 30. November 2019 eine befristete Dreiviertelsrente zu. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokatin Sarah Brutschin, am 5. Februar 
2023 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Sie beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei die Verfügung vom 4. Januar 2023 teilwei-
se aufzuheben und es sei ihr auch mit Wirkung ab 1. Dezember 2019 mindestens eine halbe 
Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung führte sie 
im Wesentlichen aus, dass der angefochtene Entscheid auf unzureichenden medizinischen Un-
terlagen beruhe und die Bemessung der Invalidität nicht zutreffend erfolgt sei. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 27. April 2023 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde. Gleichzeitig legte sie ihren Ausführungen eine Stellungnahme von 
Dr. med. E.____, Fachärztin für Arbeitsmedizin, RAD, vom 17. Februar 2023 bei. 
 
D. Anlässlich der Urteilsberatung vom 28. September 2023 zog das Kantonsgericht in 
Betracht, die angefochtene Verfügung vom 4. Januar 2023 aufzuheben und die Angelegenheit 
zur Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen und anschliessender Neubeurteilung an 
die IV-Stelle zurückzuweisen. Der Versicherten wurde im Hinblick auf eine mögliche Schlech-
terstellung Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Beschwerderückzug eingeräumt. 
 
E. Am 4. Dezember 2023 liess die Beschwerdeführerin mitteilen, dass sie an ihrer Be-
schwerde festhalte. 
 
F. Da das Kantonsgericht den vorliegenden Fall bereits an der Urteilsberatung vom 
28. September 2023 eingehend beraten hat, ergeht der Entscheid im Zirkulationsverfahren ge-
mäss § 1 Abs. 4 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsordnung (Verwaltungs-
prozessordnung, VPO) vom 16. Dezember 1993. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b VPO beurteilt 
das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Be-

 

 
 
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schwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene Beschwerde vom 5. Februar 2023 ist demnach einzutreten. 
 
1.2 Am 1. Januar 2022 trat die vom Gesetzgeber am 19. Juni 2020 beschlossene Ände-
rung des IVG ("Weiterentwicklung der IV", WEIV) in Kraft. Die vorliegend angefochtene Verfü-
gung erging nach dem 1. Januar 2022. Auf alle Rentenansprüche, die ab dem 1. Januar 2022 
entstehen, finden grundsätzlich die Bestimmungen des IVG und diejenigen der Verordnung 
über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 in der ab dem 1. Januar 2022 gel-
tenden Fassung Anwendung. Wird der Anspruch auf eine IV-Rente bzw. deren Ablehnung nach 
dem 1.  Januar 2022 verfügt, gilt unter anderem folgendes: Liegen der Eintritt der Invalidität und 
der Beginn des Rentenanspruchs vor dem 1. Januar 2022, so bleiben die vor dem 1. Januar 
2022 gültigen Bestimmungen anwendbar (Kreisschreiben über Invalidität und Rente in der Inva-
lidenversicherung [KSIR], gültig ab 1. Januar 2022, Rz. 9101). Vorliegend steht ein Rentenan-
spruch ab 1. Januar 2019 in Frage, weshalb die Bestimmungen des IVG und diejenigen der IVV 
in der bis zum 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Fassung anwendbar sind. Sie werden im 
Folgenden jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet.  
 
2. Streitig ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Massgebend ist der Sachver-
halt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 4. Januar 2023 entwickelt 
hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen 
Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 1 E. 1.2). 
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. b). 
 
3.2 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf 
eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu min-
destens 40 % invalid ist.  
 
3.3 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver-

 

 
 
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stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 
nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 
berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
3.4 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 
E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht 
ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss 
eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und 
grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Ent-
scheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es 
der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 
E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 
Abs. 2 ATSG). Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankun-
gen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Diese Abklä-
rungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die 
ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf 
Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1). 
 
3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die rechtsanwendende Behörde re-
gelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu 
stellen sind. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi-
cherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grund-
lage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet wer-
den können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
3.6 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Un-
terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur-
teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
3.7 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-

 

 
 
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statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswerts eines Arztberichts ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung 
der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 
 
3.8 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens einge-
holten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobach-
tungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er-
örterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle 
Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex-
pertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Demgegenüber kommt 
Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu 
wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen. 
Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs-
internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen 
(BGE 135 V 465 E. 4.4, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 
8C_879/2014, E. 5.3). 
 
4. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach 
haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 
Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt 
auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leis-
tungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ent-
schieden werden kann (Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 
5.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejeni-
gen Berichte wiedergegeben werden, welche für den Entscheid zentral sind. 
 
5.2 Die IV-Stelle veranlasste bei den Dres. C.____ und D.____ ein bidisziplinäres Gutach-
ten. Am 7. August 2019 diagnostizierte Dr. C.____ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein 

 

 
 
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Rezidiv einer lumboradikulären Reiz- und sensiblen Ausfallsymptomatik L5 rechts seit Dezem-
ber 2018 bei aktivierter Osteochondrose LWK4/5 und progredientem medio-lateral rechts lie-
gendem und nach kranial umgeschlagenem Diskushernienrezidiv LWK4/5. Ohne Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit bestünden eine muskuläre Dysbalance am Schultergürtel beidseits, eine 
Tendenz zu einem diffusen weichteilrheumatischen Schmerzsyndrom und Spreizfüsse. Bei der 
Versicherten sei am 28. September 2017 eine symptomatische Diskushernie LWK4/5 rechts 
operativ behandelt worden. Postoperativ seien die ausstrahlenden Schmerzen ins rechte Bein 
deutlich regredient. Es würden aber belastungsabhängige Kreuzschmerzen persistieren, wes-
halb die Versicherte ihr ursprüngliches Arbeitspensum im Spital B.____ von 80 % nicht wieder 
habe erreichen können. Sie berichte, dass seit Dezember 2018 eine Änderung der Beschwer-
desymptomatik eingetreten sei (Einschlafen des grossen Zehens rechts, verstärkte Kreuz-
schmerzen, müdes rechtes Bein). Ebenfalls zugenommen hätten die Schmerzen in der Nacht, 
weshalb sie sich zeitweise nicht mehr selbstständig drehen könne. Zudem bestünden Schmer-
zen im Schultergürtel- und Nackenbereich. Im Vergleich zu den von der Krankentaggeldversi-
cherung veranlassten rheumatologischen Voruntersuchungen bei Dr. med. F.____, FMH 
Rheumatologie Physikalische Medizin und Rehabilitation (Expertise vom 22. Mai 2018; act. 33), 
und Dr. med. G.____, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Allgemeine Innere 
Medizin, vom 6. Dezember 2018 (act. 49), sei es schmerzbedingt zu einer Abnahme der Be-
weglichkeit im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) gekommen. Es fänden sich segmental 
betonte Schmerzen an der unteren LWS. Passend zu den diskogenen Beschwerden liege aktu-
ell auch eine Blockierung des rechten Sakroiliakalgelenks vor. Die diffuse Abschwächung der 
Kraft im rechten Bein erscheine klinisch schmerzbedingt. Passend zu den Befunden und den 
anamnestischen Angaben würden sich in der Bildgebung eine aktivierte Osteochondrose 
LWK4/5 und ein Diskushernienrezidiv auf diesem Niveau zeigen, was sowohl die diskogene 
Schmerzsymptomatik als auch die erneuten radikulären Zeichen erkläre. Zudem lägen weich-
teilrheumatische Beschwerden vor. Diese seien jedoch nicht derart ausgeprägt, dass sie die 
Arbeitsfähigkeit negativ beeinflussen würden. Weiterhin bestünde eine Tendenz zu einem diffu-
sen weichteilrheumatischen Schmerzsyndrom mit 10 von 18 positiven Fibromyalgie-
Druckpunkten. Die seit Dezember 2018 erhobenen verstärkten Schmerzen im Bereich der LWS 
seien vorwiegend organisch bedingt. Aufgrund der morphologischen Veränderungen an der 
LWS auf der Höhe LWK4/5 bestünden sowohl qualitative als auch quantitative Funktionsstö-
rungen. So seien der Versicherten nur noch körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere 
Gewichtsbelastungen bis 10 kg zumutbar, sofern diese rückenadaptiert ausgeführt werden 
könnten. Aufgrund der seit Dezember 2018 verstärkten Schmerzsymptomatik seien auch solche 
Tätigkeiten nur noch in Teilzeit zumutbar. Es sei davon auszugehen, dass die Versicherte in der 
bisherigen Tätigkeit und bezogen auf ein Vollzeitpensum vom 1. September 2017 bis 
15. Januar 2018 vollständig, vom 16. Januar 2018 bis 30. November 2018 zu 50 % und im De-
zember 2018 – gestützt auf den Untersuchungsbericht von Dr. G.____ vom 6. Dezember 2018 
– zu 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Da anamnestisch bereits ab Dezember 2018 eine ver-
stärkte Schmerzsymptomatik aufgetreten sei, betrage die Arbeitsfähigkeit ab Januar 2019 wie-
derum 50 %. In einer körperlich leichten, rückenadaptierten und wechselbelastenden Tätigkeit 
sei die Versicherte vom 1. September 2017 bis 15. Januar 2018 zu 0 %, vom 16. Januar 2018 
bis 31. Mai 2018 zu 50 % und vom 1. Juni 2018 bis 31. Dezember 2018 zu 80 % arbeitsfähig 
gewesen. Wegen der Beschwerden aufgrund der symptomatischen Diskopathien LWK4/5 be-

 

 
 
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trage die Arbeitsfähigkeit seit Januar 2019 auch in einer optimal angepassten Tätigkeit vorerst 
50 %. Es sei denkbar, dass sich geeignete therapeutische Massnahmen positiv auf die Arbeits-
fähigkeit auswirken würden. 
 
In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierte Dr. D.____ am 22. August 2019 mit Auswirkung auf 
die Arbeitsfähigkeit eine leichtgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD- 10 
F32.0). Anamnestisch liessen sich die Symptome der häufig bedrückt-traurigen Stimmung, des 
zeitweiligen Druckgefühls präthorakal, der verminderten Energie und häufigen Müdigkeit, der 
schmerzbedingten Durchschlafstörung und des zeitweiligen Gefühls einer allgemeinen Sinnlo-
sigkeit eruieren. Die affektive Modulationsfähigkeit und die Vitalität seien insgesamt leichtgradig 
einschränkt. Gegen eine mittel- oder schwergradig ausgeprägte Depression spreche die Tatsa-
che, dass die Versicherte die alltäglichen Arbeiten bewältigen könne, auch wenn sie bei den 
Haushaltsarbeiten zum Teil vom Ehemann unterstützt würde. Relevante kognitive Beeinträchti-
gungen seien aktuell nicht festzustellen. Die psychosoziale Funktionsfähigkeit sei weitgehend 
intakt. Die Versicherte sei in psychiatrischer Behandlung. Diese sei adäquat und habe zu einer 
gewissen Verbesserung der depressiven Symptomatik geführt. Hinweise auf eine Persönlich-
keitsstörung bestünden nicht. Schwerwiegende psychische Komorbiditäten liessen sich eben-
falls nicht nachweisen. Das Fähigkeitsniveau gemessen am Ratingbogen Mini-ICF-APP könne 
aus rein psychiatrischer Sicht als höchstens leichtgradig eingeschränkt beurteilt werden. Beein-
trächtigt seien einzig die Durchhaltefähigkeit, die Flexibilität und die Umstellfähigkeit. Die Versi-
cherte sei sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten beruflichen Tätigkeit seit circa 
August/September 2018 im Umfang von 20 % eingeschränkt. Im Rahmen der interdisziplinären 
Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, dass keine Gründe für eine Addition der attestier-
ten Arbeitsunfähigkeiten bestünden, weshalb die Angaben im rheumatologischen Gutachten 
massgebend seien. 
 
5.3 Am 27. September 2019 kam der RAD-Arzt Dr. med. H.____, Facharzt für Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, zum Schluss, dass sich die medi-
zinische Sachlage in somatischer Hinsicht seit der Untersuchung durch Dr. G.____ am 14. Mai 
2018 (Bericht vom 6. Dezember 2018) und unter Berücksichtigung der spinalchirurgischen Be-
funde von Dr. med. I.____, FMH Neurochirurgie, vom 15. Juni 2019 (act. 76) nicht verändert 
habe. Die vom Gutachter attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % ab Januar 2019 entspreche des-
halb einer anderslautenden gutachterlichen Beurteilung eines unveränderten Sachverhalts. An-
scheinend habe sich Dr. C.____ primär auf die subjektiven Beschwerdeangaben der Versicher-
ten abgestützt. Eine Rückfrage an den Gutachter sei angezeigt. 
 
5.4 Am 18. November 2019 beantwortete Dr. C.____ die Fragen des RAD. Dabei stellt er 
klar, dass bei der Untersuchung am 1. Juli 2019 der Finger-Boden-Abstand 40 cm, der Scho-
ber-Funktionstest 10/12 cm und der Ott-Funktionstest 30/32 cm betragen hätten. Dabei sei die 
Flexion schmerzhafter als das Aufrichten angegeben worden. Diese Werte würden zwar per se 
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen. Sie seien aber im Gesamtkontext zu se-
hen. Die Beurteilung von Dr. F.____, wonach die Versicherte in einer leichten Tätigkeit zu 80 % 
arbeitsfähig sei, sei darauf zurückzuführen, dass die Wirbelsäule deutlich weniger schmerzhaft 
in der Beweglichkeit eingeschränkt gewesen sei (Finger-Boden-Abstand 0 cm). Dr. F.____ habe 

 

 
 
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zwar ebenfalls eine persistierende radikuläre Reizung L5 rechts diagnostiziert. Diese sei aber 
offenbar klinisch weniger stark ausgeprägt gewesen. Im Gutachten habe er der Beurteilung von 
Dr. F.____ Rechnung getragen und retrospektiv ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in ei-
ner adaptierten Tätigkeit bescheinigt. Den Untersuchungsbericht von Dr. I.____ vom 15. Juni 
2019 habe er ebenfalls in seine Beurteilung einbezogen. In den Berichten von 
Prof. Dr. med. J.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa-
rats, vom 25. Juli 2019, 15. August 2019, 23. August 2019 und 4. September 2019 würde eine 
etwas verbesserte Beweglichkeit der LWS beschrieben. Die Infiltrationen der Fazettengelenke 
LWK4/5 und LWK5/S1 beidseits hätten zu keiner Beschwerdeabnahme geführt. Es würde somit 
kein Fazettensyndrom vorliegen. Ein solches habe er auch nicht postuliert. Im Bericht vom 
22. Oktober 2019 sehe Dr. med. K.____, FMH Neurochirurgie, die Schmerzursache in der Dis-
kopathie LWK4/5 und im persistierenden Reizsyndrom. Ein operatives Vorgehen empfehle er 
nicht. Die starken Schmerzangaben und die Arbeitsfähigkeit von 50 % erachte er als verständ-
lich. Insgesamt würden sich aus den vorliegenden medizinischen Unterlagen keine relevanten 
neuen Aspekte ergeben. Für eine abweichende gutachterliche Beurteilung bestünde kein 
Grund. 
 
5.5 Am 13. Januar 2020 hielt Dr. H.____ fest, dass die von Dr. C.____ postulierte Ver-
schlimmerung des Gesundheitszustands punkto Belastbarkeit des Achsenorgans lumbal mit 
resultierender Arbeitsunfähigkeit von 50 % ab 1. Januar 2019 aufgrund der Berichte der 
Dres. G.____ und I.____ vom 6. Dezember 2018 und 15. Juni 2019 nicht nachvollzogen werden 
könne, weshalb von seinem Begutachtungsergebnis entsprechend abgewichen werden sollte. 
Eine versicherungsmedizinisch massgebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands sei 
nicht ausgewiesen. 
 
5.6 Der behandelnde Arzt Dr. med. L.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, diagnos-
tizierte am 27. Oktober 2020 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom 
(ICD-10 F32.11), eine anhaltende Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), eine Lumboischialgie und 
seit Juli 2020 eine Fibromyalgie. Die Versicherte sei wach, bei vollem Bewusstsein und zu allen 
Qualitäten orientiert. Es bestünden leichte Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen. Im 
formalen Denken wirke sie verlangsamt mit Grübelneigung. Ihre Befürchtungen würden sich auf 
die Hilflosigkeit in Bezug auf die körperlichen Beschwerden und die soziale Situation beziehen. 
Zudem hege sie Versagensängste in Bezug auf ihren Sohn. Zwänge oder Hinweise auf inhaltli-
che Denkstörungen im Sinne von Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen 
bestünden nicht. Die Versicherte sei im Affekt depressiv und es bestünden Hinweise auf Stö-
rungen der Vitalgefühle sowie auf Ein- und Durchschlafstörungen. Der Antrieb sei leicht vermin-
dert. Durch die chronischen Schmerzen im lumbalen Bereich und unter Einbezug der Be-
schwerden bedingt durch die Fibromyalgie erlebe sie ihre Arbeit als sehr erschöpfend. Daher 
verbringe sie ihre Freizeit eher zurückgezogen und sie vermeide wegen der depressiven Stim-
mungslage soziale Kontakte. Die Prognose sei ungünstig. 
 
5.7 Am 28. April 2021 hielt PD Dr. med. M.____, FMH Neurologie, fest, dass der klinische 
Untersuchungsbefund grundsätzlich mit einer Small-Fiber-Polyneuropathie vereinbar sei.  
 

 

 
 
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5.8 Am 2. Juni 2021 diagnostizierte Dr. L.____ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit u.a. 
eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine anhal-
tende Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), eine Small-Fiber-Polyneuropathie der oberen und unte-
ren Extremitäten und einen Verdacht auf eine Fibromyalgie seit Juli 2020. Die Stimmung der 
Versicherten habe sich im Vergleich zum Vorbefund (Oktober 2020) grundsätzlich leicht ver-
bessert. Trotz der Beschwerden habe sie ihrer beruflichen Tätigkeit als Raumpflegerin in einem 
50 %-Pensum nachgehen können. Der Einfluss der somatischen Beschwerden (fragliche Fib-
romyalgie) auf die Leistungsfähigkeit könne er nicht beurteilen. Eine wesentliche Verbesserung 
des psychosomatischen Zustands sei eher nicht zu erwarten. 
 
5.9 Am 27. September 2021 hielt Dr. med. N.____, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-
therapie, RAD, fest, dass Dr. D.____ in seinem Gutachten vom 22. August 2019 keine gravie-
renden psychiatrischen Auffälligkeiten festgestellt habe. Zwar weise der Bericht von Dr. L.____ 
vom 27. Oktober 2020 eine leicht Verschlechterung des Gesundheitszustands der Versicherten 
auf. Gemäss seinem späteren Bericht vom 2. Juni 2021 habe sich aber der Zustand syndromal 
wieder gebessert, wobei im Wesentlichen eine subjektive Schmerzproblematik im Vordergrund 
gestanden sei. Die vom behandelnden Psychiater aufgeführten Diagnosen einer Fibromyalgie 
und einer Lumboischialgie seien fachfremd. Aufgrund der therapeutischen Angaben seien die 
Diagnosen einer anhaltenden Schmerzstörung und einer mittelgradigen Depression nicht aus-
gewiesen. Gesamthaft sei im Vergleich zur Begutachtung keine anhaltende Verschlechterung 
des psychischen Gesundheitszustands ersichtlich. 
 
6.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 4. Januar 2023 bei der 
Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten für die Zeit von 
1. September 2017 bis 31. Dezember 2019 auf das bidisziplinäre Gutachten der Dres. C.____ 
und D.____ vom 7./22. August 2019. Sie ging demgemäss davon aus, dass die Beschwerde-
führerin in einer angepassten beruflichen Tätigkeit vom 1. September 2017 bis 15. Januar 2018 
vollständig, vom 16. Januar bis 30. November 2018 zu 50 % und im Dezember 2018 zu 80 % 
arbeitsfähig war. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ab 1. Januar 2019 erachtete die IV-
Stelle indes die Beurteilung von Dr. H.____ vom 13. Januar 2020 als massgebend, wonach 
eine massgebliche Verschlechterung des somatischen Gesundheitszustands nicht ausgewie-
sen und der Versicherten eine angepasste Tätigkeit weiterhin im Umfang von 80 % zumutbar 
sei. Ferner ging die IV-Stelle aufgrund des Berichts von Dr. N.____ vom 27. September 2021 
davon aus, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Versicherten seit der Begutach-
tung durch Dr. D.____ im August 2019 nicht anhaltend verschlechtert habe. Der Auffassung der 
IV-Stelle kann nicht beigepflichtet werden, wie sich aus den nachstehenden Erwägungen ergibt. 
 
6.2 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 3.8 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfah-
rens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender 
Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen. Solche Indizien liegen hier keine vor. Das bisdisziplinäre Gutachten der 
Dres. C.____ und D.____ vom 7./22. August 2019 weist weder formale noch inhaltliche Mängel 

 

 
 
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auf, es ist – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 3.7 hiervor) – für die streitigen 
Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Be-
schwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der aktuellen medizinischen Situation ein 
und beinhaltet eine Auseinandersetzung mit abweichenden Einschätzungen anderer Ärzte. Die 
Beurteilung, wonach die Versicherte in einer körperlich leichten, rückenadaptierten und wech-
selbelastenden Tätigkeit vom 1. September 2017 bis 15. Januar 2018 zu 0 %, vom 16. Januar 
bis 31. Mai 2018 zu 50 %, vom 1. Juni 2018 bis 31. Dezember 2018 zu 80 % und zufolge einer 
verstärkten Schmerzsymptomatik ab Januar 2019 wiederum 50 % arbeitsfähig war, erscheint 
aufgrund der vorhandenen medizinischen Unterlagen nachvollziehbar und ergibt ein stimmiges 
Gesamtbild. Die entsprechenden, vorstehend (vgl. E. 5.2 und E. 5.4) wiedergegebenen Darle-
gungen der Gutachter vermögen zu überzeugen, sodass darauf verwiesen werden kann. 
 
6.3 Daran vermag die abweichende Einschätzung des RAD-Arztes Dr. H.____ nichts zu 
ändern. Wie oben ausgeführt, ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass ein Versicherungs-
träger seinen Entscheid auf medizinische Unterlagen stützt, die er versicherungsintern eingeholt 
hat. In solchen Fällen sind jedoch strenge Anforderungen an die Beweiswürdigung zu stellen, in 
dem Sinne, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind 
(vgl. E. 3.8). Die Beurteilung von Dr. H.____ erscheint jedoch aufgrund der Akten und der nach-
vollziehbaren Stellungnahme von Dr. C.____ vom 18. November 2019 nicht plausibel. Dr. 
C.____ stellte darin klar, dass er bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Leis-
tungsfähigkeit die Berichte der Dres. F.____ vom 22. Mai 2018, G.____ vom 6. Dezember 2018 
und I.____ vom 15. Juni 2019 einbezogen habe und die nachträglich zugestellten Berichte der 
Dres. J.____ und K.____ vom 25. Juli 2019, 15. August 2019, 23. August 2019, 4. September 
2019 und 22. Oktober 2019 keine relevanten neuen Aspekte ergäben, die eine abweichende 
Beurteilung erfordern würden. Die Beurteilung vom Dr. H.____ vom 13. Januar 2020, wonach 
die von Dr. C.____ postulierte Verschlimmerung des Gesundheitszustands punkto Belastbarkeit 
des Achsenorgans lumbal mit resultierender Arbeitsunfähigkeit von 50 % nicht nachvollziehbar 
und deshalb davon abzuweichen sei, findet in den vorliegenden medizinischen Berichten keine 
verlässliche Stütze und vermag deshalb nicht zu überzeugen. Dies gilt vorliegend umso mehr, 
als Dr. H.____ die Beschwerdeführerin nie selbst untersuchte und sich somit von den schmerz-
bedingten Einschränkungen kein eigenes Bild machen konnte. Anzumerken ist, dass eine Ex-
ploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Dem oder der medizi-
nischen Sachverständigen eröffnet sich deshalb praktisch immer ein gewisser Spielraum, in-
nerhalb welchem verschiedene Interpretationen möglich, zulässig und im Rahmen einer Explo-
ration lege artis zu respektieren sind. Bei dieser Sachlage und der Tatsache, dass es 
Dr. C.____ möglich war, die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin zuverlässig zu beant-
worten, kann in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinwei-
sen) auf zusätzliche Abklärungen verzichtet und davon ausgegangen werden, dass die Arbeits-
fähigkeit der Versicherten gemäss der gutachterlichen Einschätzung ab Januar 2019 aufgrund 
der verstärkten Schmerzsymptomatik mit 50 % zu veranschlagen ist. 
 

 

 
 
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6.4 Weiter kann aufgrund der Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. L.____ vom 27. 
Oktober 2020 und 2. Juni 2021 und PD Dr. M.____ vom 28. April 2021 nicht ausgeschlossen 
werden, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten seit der Begutachtung durch Dres. 
C.____ und D.____ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 4. Januar 2023 massge-
blich verändert haben könnte. So diagnostizierte Dr. L.____ u.a. eine mittelgradige depressive 
Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine anhaltende Schmerzstörung (ICD-10 
F45.4), eine Small-Fiber-Polyneuropathie der oberen und unteren Extremitäten und einen Ver-
dacht auf eine Fibromyalgie. Auch PD Dr. M.____ hielt dafür, dass der klinische Untersu-
chungsbefund grundsätzlich mit einer Small-Fiber-Polyneuropathie vereinbar sei. Die Diagno-
sen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom, einer anhaltenden 
Schmerzstörung, eine Small-Fiber-Polyneuropathie der oberen und unteren Extremitäten und 
einer die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Fibromyalgie wurden im Gutachten der Dres. C.____ 
und D.____ vom 7./22. August 2019 noch nicht festgestellt. Hierzu nahm die IV-Stelle keine 
weiteren Abklärungen in Form eines ärztlichen Gutachtens oder eines ausführlichen ärztlichen 
Berichts mit persönlicher Untersuchung vor. Sie ging vielmehr aufgrund der versicherungsinter-
nen ärztlichen Aktenbeurteilung von Dr. N.____ vom 27. September 2021 davon aus, dass sich 
der psychische Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der 
Begutachtung durch die Dres. C.____ und D.____ nicht massgeblich verändert habe. Dieses 
Vorgehen wirft Fragen auf, sind doch die von den behandelnden Ärzten Dres. L.____ und 
M.____ fachärztlich erhobenen Diagnosen und Ausführungen durchaus geeignet, eine zwi-
schenzeitliche Verschlechterung des Gesundheitszustands der Versicherten als möglich er-
scheinen zu lassen. Bei dieser Sachlage bestehen zumindest Zweifel an der Zuverlässigkeit 
und Schlüssigkeit der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. N.____ vom 27. September 2021, wo-
nach keine anhaltende Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands ersichtlich sei. 
Dies gilt vorliegend umso mehr, als er die Beschwerdeführerin nicht persönlich untersuchte. 
Dazu kommt, dass die IV-Stelle hinsichtlich der von Dr. L.____ diagnostizierten Small-Fiber-
Polyneuropathie und der Fibromyalgie keine fachärztlichen Abklärungen vornahm, weshalb 
nicht beurteilt werden kann, ob diese Diagnosen – falls sie einwandfrei gestellt sind – Einfluss 
auf die Arbeitsfähigkeit haben. So wie sich die Aktenlage präsentiert, ist der massgebende me-
dizinische Sachverhalt im Sinne von Art. 43 Abs. 1 ATSG nicht ausreichend abgeklärt. Nament-
lich kann keine verlässliche Aussage bezüglich einer allfälligen relevanten Verschlechterung 
des Gesundheitszustands des Versicherten seit der Begutachtung durch die Dres. C.____ und 
D.____ im Juli 2019 bis zur rund dreieinhalb Jahre danach erlassenen Verfügung vom 
4. Januar 2023 gemacht werden. Folglich ist der rechtserhebliche Sachverhalt durch geeignete 
weitere medizinische Abklärungen zu vervollständigen. 
 
6.5 Rechtsprechungsgemäss können die Sozialversicherungsgerichte nicht mehr frei ent-
scheiden, ob sie eine Streitsache zur neuen Begutachtung an die Verwaltung zurückweisen. 
Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst ein Gerichtsgutachten einzuholen, 
wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gut-
achtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserhebli-
chen Punkt nicht beweiskräftig ist. Eine Rückweisung an die IV-Stelle bleibt hingegen möglich, 
wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage be-
gründet ist oder wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtli-

 

 
 
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chen Ausführungen erforderlich ist (BGE 137 V 210 E. 4.4.1 ff.). Da es die IV-Stelle unterliess, 
den massgeblichen medizinischen Sachverhalt bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung 
vom 4. Januar 2023 mit der gebotenen Sorgfalt abzuklären und es nicht die Aufgabe der kanto-
nalen Gerichte ist, im Verwaltungsverfahren versäumte medizinische Abklärungen nachzuho-
len, steht einer Rückweisung an die Vorinstanz nichts entgegen. Diese wird angehalten, bei den 
Dres. C.____ und D.____ ein Verlaufsgutachten anzuordnen. Falls diese aufgrund ihrer Unter-
suchungen zusätzlich Abklärungen für angezeigt halten, wird die IV-Stelle auf die betreffende 
Mitteilung der Begutachtungsstelle hin eine entsprechende Ausweitung des Begutachtungsauf-
trags anzuordnen haben. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Aktenergänzung wird die IV-Stelle 
über das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin neu zu befinden haben. Die Beschwerde 
ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
7.1 Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung 
von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden 
nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 
Fr. 1‘000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfah-
rensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des 
bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden 
die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass aufer-
legt. Hebt das Kantonsgericht eine bei ihm angefochtene Verfügung auf und weist es die Ange-
legenheit zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Ver-
fügung an die IV-Stelle zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei 
als (vollständig) obsiegende und die IV-Stelle als unterliegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 
und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). Die ordentlichen Kosten von Fr. 800.-- wer-
den somit ihr auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss ist der Beschwerdeführerin zurückzuer-
statten. 
 
7.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht 
auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozes-
ses bemessen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts genügt für den bundesrechtlichen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, dass der 
Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der 
Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung alle 
Rechte im Hinblick auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (BGE 132 V 215 E. 6.2). 
Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur erneuten Abklärung im Sinne der 
Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, hat diese der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung auszurichten. Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat in ihrer Hono-
rarnote vom 25. Mai 2023 einen Zeitaufwand von 9 Stunden geltend gemacht, was umfang-
mässig in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden 
ist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen für durchschnittliche Fälle 
zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Hinzu kommen 
die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 84.80. Somit ist der Beschwerdeführe-
rin für das vorliegende Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von  

 

 
 
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Fr. 2'514.60 (9 Stunden à Fr. 250.-- sowie Auslagen von Fr. 84.80 zuzüglich 7,7 % Mehrwert-
steuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
8.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-
scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläu-
figes Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger 
zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern 
um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-
weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtli-
chen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
8.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der IV-Stelle Ba-
sel-Landschaft vom 4. Januar 2023 aufgehoben und die Angelegenheit 
wird zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass 
einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der Be-
schwerdegegnerin auferlegt. 

Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss in Höhe 
von Fr. 800.-- zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 2'514.60 (inkl. Auslagen und 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
 

 

 
 
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