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**Case Identifier:** 29b4e016-eb8c-58d1-b356-159ed4f844b6
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 27.09.2023 810 23 159
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-23-159_2023-09-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 27. September 2023 (810 23 159) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und Fremdplatzierung / Errichtung einer Er-

ziehungsbeistandschaft  
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Markus Clau-

sen, Jgnaz Jermann, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiberin i.V. Agne 
Seputyte 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
 
C.____, Beigeladener 

  
  

 
Betreff Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts  

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
23. Juni 2023) 

 
 
 
 
 

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A. D.____ (geb. 2008) ist das gemeinsame Kind von A.____ und C.____, welche zwei 
weitere Kinder haben (E.____ und F.____, beide geb. 2013). Die Kindseltern sind geschieden 
und verfügen über die gemeinsame elterliche Sorge. D.____ und seine Schwestern leben beim 
Kindsvater zusammen mit dessen neuer Ehefrau und deren zwei Kindern. 
 
B. Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) 
vom 19. Dezember 2019 wurde A.____ gestützt auf Art. 310 Abs. 1 des Schweizerischen Zivil-
gesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Kin-
der vorsorglich entzogen und diese wurden beim Vater platziert. Der Entscheid wurde im We-
sentlichen damit begründet, dass sich bei der Mutter eine psychische Erkrankung manifestiert 
habe und sie in diesem Zustand nicht in der Lage sei, einen adäquaten Umgang mit ihren Kin-
dern zu pflegen. Die Massnahme wurde mit Entscheid der KESB vom 21. April 2020 aufgrund 
der späteren Genesung der Mutter aufgehoben. 
 
C. Am 5. Juni 2023 stellten die Sozialen Dienste G.____ zuhanden der KESB den Antrag, 
es sei die Platzierung von D.____ in einer Wohngruppe zu prüfen und nach Bedarf durch den 
Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts durchzusetzen. Der Antrag wurde im Wesentlichen 
mit der notwendigen räumlichen Trennung von D.____ und seiner Familie aufgrund von familiä-
ren Konflikten begründet. Eine Platzierung innerhalb der Familie sei nicht möglich. 
 
D. Mit Entscheid der KESB vom 9. Juni 2023 wurde den Eltern A.____ und C.____ ge-
stützt auf Art. 310 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit Art. 445 Abs. 2 ZGB per 11. Juni 2023 vor-
sorglich das Aufenthaltsbestimmungsrecht über D.____ entzogen und dieser wurde gleichen-
tags in der Wohngruppe H.____ platziert. Zudem wurde vorsorglich eine Erziehungsbeistand-
schaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB in Verbindung mit Art. 445 Abs. 2 ZGB angeordnet und 
I.____ als Erziehungsbeiständin ernannt. 
 
E. Mit Entscheid vom 23. Juni 2023 bestätigte die KESB den vorsorglichen Entscheid vom 
9. Juni 2023.  
 
F. Am 11. Juli 2023 erhob A.____ gegen den Entscheid der KESB vom 23. Juni 2023 
Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht (Kantonsgericht). Sie beantragt zusammengefasst, es sei vom Entzug des Aufenthaltsbe-
stimmungsrechts abzusehen und D.____ aus der Wohngruppe H.____ zu entlassen. Zudem 
seien ihre elterlichen Rechte wiederherzustellen.  
 
G. In ihrer Vernehmlassung vom 28. Juli 2023 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde 
sei abzuweisen.  
 
H. Am 28. Juli 2023 sowie am 9. August 2023 reichte die Beschwerdeführerin weitere 
Eingaben ein.  
 
I. Mit Verfügung vom 16. August 2023 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen.  

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J. Mit Eingabe vom 5. September 2023 reichte die Beiständin einen Bericht über die ak-
tuelle Situation von D.____ ein. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Ent-
scheide der Kindesschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Zu-
ständiges Gericht im Sinne dieser Bestimmung ist nach § 66 Abs. 1 des Gesetzes über die Ein-
führung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 das Kantonsgericht, Abtei-
lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Das Verfahren richtet sich vorab nach den 
Art. 450 ff. ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts 
anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur Beschwerde 
befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahestehen (Ziff. 2) 
oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochte-
nen Entscheids haben (Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin ist als direkte Verfahrensbeteiligte zur 
Beschwerdeerhebung legitimiert. 
 
1.2 Mit dem angefochtenen Entscheid wurde den Kindseltern das Aufenthaltsbestim-
mungsrecht über D.____ entzogen und dieser wurde in einer Wohngruppe platziert. Zudem 
wurde eine Erziehungsbeistandschaft angeordnet. 
 
1.3 In der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege (worunter auch das vorliegende Be-
schwerdeverfahren vor Kantonsgericht fällt) kann Streitgegenstand nur sein, was bereits Ge-
genstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder allenfalls hätte sein sollen. Ein Antrag, der 
über das hinausgeht, was von der Vorinstanz entschieden wurde, oder mit dem Gegenstand 
der angefochtenen Verfügung nichts zu tun hat, ist unzulässig (Urteil des Kantonsgerichts, Ab-
teilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 1. April 2021 [810 21 20] E. 2.1; 
KGE VV vom 11. September 2019 [810 19 32] E. 1.2; KGE VV vom 18. März 2015 [810 14 186] 
E. 1.3; BGE 142 I 155 E. 4.4.2; BGE 136 II 165 E. 5; RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA 
KISS/DANIELA THURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozessrecht, 4. Aufl., Basel 
2021, Rz. 985 ff.).  
 
1.4 Die Beschwerdeführerin stellt in ihrer Beschwerde diverse Begehren, welche über den 
möglichen Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens hinausgehen (Evaluierung der Leis-
tung der KESB und Festlegung von Korrekturmassnahmen oder deren Abschaffung; Überprü-
fung anderer KESB-Fälle; Entzug der elterlichen Rechte des Beigeladenen über die Kinder 
etc.). Auf die fraglichen Begehren kann deshalb nicht eingetreten werden (E. 1.3 hiervor). So-
weit die gestellten Begehren den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts, die Platzierung 
von D.____ in der Wohngruppe, die Anordnung der Erziehungsbeistandschaft und die der Be-
schwerdeführerin auferlegten Verfahrenskosten betreffen, ist auf die Beschwerde einzutreten, 
zumal diesbezüglich auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind.  
 

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1.5 Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-
angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
2.1 Strittig ist zunächst, ob der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die Unter-
bringung von D.____ in der Wohngruppe zu Recht erfolgten. 
 
2.2 Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, die Sozialarbeiterin der Sozialen Dienste 
G.____ habe die KESB am 31. Mai 2023 informiert, dass eine Platzierung von D.____ geplant 
sei. Es habe eine Zustimmung des Jugendlichen und des Kindsvaters vorgelegen. Von Seiten 
der Mutter sei diese verweigert worden. Die Kindseltern seien am 5. Juni 2023 über den beab-
sichtigten Entscheid, ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu entziehen und I.____ als Er-
ziehungsbeiständin einzusetzen, informiert worden. Der Beschwerdeführerin sei die Möglichkeit 
eingeräumt worden, bis zum 9. Juni 2023 die erforderliche Unterschrift bei den Sozialen Diens-
ten zu leisten, welche sie nicht wahrgenommen habe. Eine Kontaktaufnahme mit der KESB sei 
ebenfalls nicht erfolgt. Mit vorsorglichem Entscheid vom 9. Juni 2023 sei beiden Elternteilen das 
Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen und die Platzierung von D.____ in der Wohngemein-
schaft H.____ angeordnet worden. I.____ sei zur Erziehungsbeiständin ernannt worden. Am 
14. Juni 2023 sei eine Anhörung der Betroffenen anberaumt worden. Die Beschwerdeführerin 
sei dieser unentschuldigt ferngeblieben. Dem Kindsvater seien die Gründe für die vorgesehene 
Unterbringung von D.____ erläutert worden und es seien die konkreten Auswirkungen auf den 
Alltag mit ihm besprochen worden. Ebenfalls seien D.____ die Gründe für die behördliche Plat-
zierung und die Einsetzung von I.____ als Erziehungsbeiständin erklärt worden. D.____ habe 
zu verstehen gegeben, dass ihm nicht bekannt sei, weshalb seine Mutter die Platzierung ableh-
ne. Auch habe sie ihm gegenüber keine Alternativen aufgezeigt. Aufgrund der Schilderungen 
der Sozialarbeiterin liege eine Gefährdung des Kindeswohls von D.____ vor, welche eine 
Fremdplatzierung erforderlich mache. D.____ habe anlässlich der Anhörung zu verstehen ge-
geben, dass ein alternativer Aufenthalt bei der Grossmutter aufgrund deren gesundheitlicher 
Situation nicht möglich sei. Aktuell werde ein Wechsel in den Haushalt des Vaters, der Stiefmut-
ter und der jüngeren Geschwister von ihm ausgeschlossen. Die Ferien werde er in der Einrich-
tung verbringen, wobei ein Lager in J.____ geplant sei. Die vorgesehene Platzierung bedürfe 
der Zustimmung beider sorgeberechtigten Elternteile. Die Mutter habe ihre Verweigerung der 
Zustimmung nicht ausreichend begründet und keine Alternativen benannt. Durch die fehlenden 
persönlichen Kontakte mit D.____ liege seitens der Kindsmutter eine Entfremdung vor, weshalb 
fraglich sei, ob ihr eine objektive Einschätzung der Situation möglich sei.  
 
2.3 Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe ihr im 
Jahr 2019 ihre Kinder weggenommen und sich dabei auf das "Kindeswohl" berufen, ohne die 
Situation vollständig zu untersuchen. Die Rechte ihrer Kinder würden verletzt, indem ihnen zu 
Unrecht ihre Fürsorge, Unterstützung und Liebe vorenthalten werde. Einmal mehr stütze die 
Vorinstanz ihre Entscheidung auf die Prämisse des Kindeswohls, ohne diese Entscheidung mit 
Argumenten zu begründen. Bis heute habe sie keinen triftigen Grund gesehen, warum ihr das 
Sorgerecht über ihre Kinder vom 19. Dezember 2019 bis zum 21. April 2020 entzogen worden 

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sei. Auch sei ihr kein Grund genannt worden, warum ihr Sohn D.____ nicht bei ihr leben könne. 
Die Vorinstanz ignoriere systematisch ihre elterlichen Rechte und Pflichten. Die inkompetenten 
und willkürlichen Handlungen der Beiständin und der Behördenmitglieder verletzten immer wie-
der die Rechte ihrer Kinder. Die Vorinstanz habe zudem nicht überprüft, ob die Äusserungen 
des Kindes tatsächlich seine eigenen seien. Der Kindsvater habe D.____ manipuliert, um sich 
der finanziellen Verantwortung zu entziehen. Sein finanzieller Gewinn sei ihm wichtiger als das 
Wohl seiner Kinder. Dieses finanzielle Interesse gehe so weit, dass er die Empfehlungen der 
Vorinstanz annehme und seine elterlichen Pflichten und Rechte aufgebe. Die Verletzlichkeit 
eines Teenagers, der von der Scheidung seiner Eltern betroffen sei, Anzeichen von Depressio-
nen aufweise und mit dem Leben in einer Gesellschaft konfrontiert sei, die seine Identität als 
Transgender nicht anerkenne, solle nicht dazu benutzt werden, ihn gegen seine Eltern aufzu-
bringen. 
 
2.4 In der Vernehmlassung entgegnet die Vorinstanz zusammengefasst, dass die Be-
schwerdeführerin sich nicht substantiiert mit der Platzierung von D.____ auseinandersetze. Sie 
nehme auf ihre beiden anderen Kinder Bezug, obwohl der angefochtene Entscheid diese nicht 
betreffe, und beanstande das Verfahren aus dem Jahr 2019 und 2020, obschon dieses mit dem 
hängigen Verfahren keinerlei Zusammenhang habe. Die Beschwerdeführerin sei von den So-
zialen Diensten G.____ in die Abläufe, welche zur Platzierung von D.____ geführt hätten, mit-
einbezogen worden und habe ihre Sichtweise vorbringen, die Einrichtung besichtigen und Al-
ternativen benennen können. Am vorinstanzlichen Verfahren habe sie nicht mitgewirkt. Nament-
lich sei sie unentschuldigt nicht zur Anhörung erschienen und habe keine Anträge gestellt. Auf-
grund der konfliktbehafteten Situation im Haushalt des Vaters und der nur kurzfristig vorhande-
nen Unterbringungsmöglichkeiten bei Verwandten sei die Fremdplatzierung von D.____ erfor-
derlich und angemessen. 
 
2.5 Nach Art. 310 Abs. 1 ZGB hat die Kindesschutzbehörde, wenn einer Gefährdung des 
Kindes nicht anders begegnet werden kann, dieses den Eltern wegzunehmen und in angemes-
sener Weise unterzubringen. Wie jede andere Kindesschutzmassnahme setzt die Fremdplatzie-
rung eine Gefährdung des Kindeswohls voraus und muss als solche geeignet sein, diese Ge-
fährdung zu beseitigen. Die Massnahme hat zur Folge, dass das Recht, den Aufenthaltsort des 
Kindes zu bestimmen, den Eltern bzw. einem Elternteil entzogen und der Kindesschutzbehörde 
übertragen wird, die nunmehr für die Betreuung des Kindes verantwortlich ist (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 5A_335/2012 vom 21. Juni 2012 E. 3.1; KURT AFFOLTER-FRINGELI/URS VOGEL, 
in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, Bern 2016,  
N 141 zu Art. 310/314b ZGB). Die Gefährdung des Kindes, die Anlass zum Entzug des Aufent-
haltsbestimmungsrechts gibt, muss darin liegen, dass das Kind im Umfeld der Eltern bzw. des 
Elternteils nicht so geschützt und gefördert wird, wie es für seine körperliche, geistige und sittli-
che Entfaltung nötig wäre (Urteile des Bundesgerichts 5A_404/2016 vom 10. November 2016 
E. 3, 5A_875/2013 vom 10. April 2014 E. 3.1, 5A_729/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 4.1). 
Unerheblich ist, auf welche Ursachen die Gefährdung zurückzuführen ist: sie können in den 
Anlagen oder in einem Fehlverhalten des Kindes, der Eltern oder der weiteren Umgebung lie-
gen (AFFOLTER-FRINGELI/VOGEL, a.a.O., N 17 zu Art. 307 ZGB). Desgleichen spielt es keine 
Rolle, ob die Eltern ein Verschulden an der Gefährdung trifft. Massgebend ist, dass die Vorkehr 

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das richtige Mittel zur Verwirklichung des Ziels ist; d.h. die Unterbringung (z.B. in einem Heim) 
muss besser als jene beim bisherigen Obhutsinhaber Gewähr dafür bieten, dass das Kind in 
seiner Entfaltung geschützt und gefördert wird (Urteil des Bundesgerichts 5A_322/2014 vom 
14. Juli 2014 E. 2; CYRIL HEGNAUER, Grundriss des Kindesrechts, 5. Auflage, Bern 1999, 
N 27.36). Die Kindesschutzmassnahme muss erforderlich sein (Subsidiarität), und es ist immer 
die mildeste, einen Erfolg versprechende Massnahme anzuordnen (Proportionalität); diese soll 
elterliche Bemühungen nicht ersetzen, sondern ergänzen (Komplementarität; BGE 136 III 353 
E. 3.3; Urteile des Bundesgerichts 5A_70/2016 vom 25. April 2016 E. 3.1, 5A_548/2015 vom 
15. Oktober 2015 E. 4.3, 5A_875/2013 vom 10. April 2014 E. 3.1; YVO BIDERBOST, in: Breit-
schmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familien-
recht, 3. Auflage, Zürich 2016, N 1 zu Art. 310 ZGB). 
 
2.6.1 Dem Antrag der Sozialen Dienste G.____ vom 5. Juni 2023 bzw. dem beiliegenden 
Formular "Indikation für die Unterbringung in einer Pflegefamilie oder in einem Wohnheim" kann 
zusammengefasst entnommen werden, dass D.____ den Prozess einer geschlechterorientier-
ten Identitätsfindung durchmache und unter den familiären Konflikten, insbesondere mit der 
Ehefrau seines Vaters, leide. D.____ sei zwar bei der Mutter angemeldet, lebe jedoch aus-
schliesslich beim Vater. Er habe zwei Schwestern (Zwillinge) und zwei Stiefgeschwister, welche 
alle im selben Haushalt lebten. D.____ selber habe derzeit keinen Kontakt zur Mutter, seine 
beiden Schwestern dagegen schon. Er halte sich mehrheitlich ausserhalb des familiären Umfel-
des auf und meide es, in Kontakt mit der Ehefrau des Vaters zu treten, wodurch er massiv be-
lastet sei. Es gelinge dem Vater nicht, D.____ vor dem hohen Konfliktpotenzial, den damit ein-
hergehenden Auseinandersetzungen und daraus resultierenden Belastungssituationen zu 
schützen. Um die Zeit bis zum Eintritt in ein Heim zu überbrücken, wohne D.____ derzeit bei 
seiner Patentante in K.____, was aber keine längerfristige Option sei. Andere familiäre Lösun-
gen gebe es nicht. D.____ möchte unter keinen Umständen Kontakt zu seiner Mutter haben. Im 
Rahmen der Platzierung habe er sich ausnahmsweise mit einem begleiteten Kontakt durch sei-
ne Therapeutin einverstanden erklärt, da die Mutter die Platzierung ebenfalls unterstützen müs-
se. Im Februar 2023 sei aufgrund suizidaler Absichten eine Hospitalisierung im L.____ erfolgt. 
Aufgrund der Belastungsepisoden mit einhergehenden suizidalen Gedanken sowie dem Pro-
zess der Geschlechterzuordnung benötigten D.____ und seine Familie eine räumliche Tren-
nung. Mit der räumlichen Trennung könnten weitere Belastungssituationen reduziert werden 
und es könne dem Konfliktpotenzial entgegengewirkt und D.____ in seinen Entwicklungsaufga-
ben unterstützt werden.  
 
2.6.2 In ihrem Bericht vom 5. September 2023 hält die Beiständin zusammengefasst fest, 
D.____ habe ihr am 2. März 2023 im persönlichen Gespräch berichtet, dass kaum bis gar kein 
Kontakt zu seiner Mutter bestehe und dieser für ihn belastend sei. Der Kontakt zum Vater sei 
zwar gut, in Konflikten oder Streitsituationen stelle sich dieser aber häufig auf die Seite der 
Stiefmutter, der Ehefrau des Vaters. Hauptgrund für die Schwierigkeiten und die emotionale 
Belastung sei die konflikthafte Beziehung zur Stiefmutter, zu welcher er noch nie einen guten 
Draht gehabt habe. Aufgrund von Suizidgedanken sei er während drei Wochen im L.____ hos-
pitalisiert gewesen. Er habe sich dort verstanden gefühlt und den Aufenthalt deshalb positiv in 
Erinnerung. Von zu Hause ausziehen wolle er insbesondere deshalb, weil er die konstanten 

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Spannungen im häuslichen Umfeld nur noch schwer aushalte. Um diesen zu entgehen, halte er 
sich vorwiegend ausserhalb seines Zuhauses auf oder ziehe sich in sein Zimmer zurück. Teil-
weise gebe es auch Auseinandersetzungen und Eskalationen, die aber längerfristig nicht zu 
einer Besserung der Situation beitragen würden. Durch seinen Auszug erhoffe er sich, dass 
sich die Situation – auch für die anderen Familienmitglieder – entspanne. Nachdem D.____ im 
persönlichen Gespräch vom 2. März 2023 die Aufgabe erhalten habe, sich nochmals eingehend 
Gedanken darüber zu machen, ob eine Platzierung die richtige Wahl für ihn sei, habe er dies 
am 4. März 2023 per Mail bestätigt. Am 6. März 2023 habe der Vater telefonisch kommuniziert, 
dass die Situation zu Hause nicht tragbar und eine Platzierung deshalb dringend notwendig sei. 
Im weiteren Verlauf sei ein potenzieller Platz in der Wohngruppe H.____ gefunden worden, wo-
rauf im April 2023 ein Kennenlerngespräch stattgefunden habe, welches gut verlaufen sei. 
D.____ habe gerne in die Wohngruppe eintreten wollen und der Vater habe dieses Vorhaben 
unterstützt. Als die Mutter angefragt worden sei, habe sie sich nicht mit dem Eintritt einverstan-
den erklärt, weshalb die KESB involviert und eine Platzierung mit Entzug des Aufenthaltsbe-
stimmungsrecht beantragt worden sei. Zu erwähnen sei, dass sich die Mutter im Gespräch mit 
D.____ im Beisein der therapeutischen Begleitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit dieser 
Lösung noch einverstanden erklärt habe. Der Wunsch von D.____, weiterhin keinen Kontakt zu 
seiner Mutter zu haben, sei zu respektieren, zumal D.____ diesbezüglich urteilsfähig sei. Nach-
dem seit längerer Zeit kein Kontakt mehr zwischen D.____ und seiner Mutter bestehe, stelle 
sich die Frage, inwieweit seitens der Mutter überhaupt eine Einschätzung möglich sei, ob eine 
Platzierung die richtige Wahl für D.____ sei oder nicht. Tatsache sei, dass sowohl D.____ als 
auch sein Vater der Meinung seien, dass dies die richtige Lösung für die Entwicklung von 
D.____ sei. Deren Einschätzungen sei ein höheres Gewicht beizumessen als der Einschätzung 
der Mutter, welche keinen persönlichen Kontakt zu D.____ habe.    
 
2.6.3 Im Abklärungsbericht von Dr. med. M.____ und Dr. phil. N.____, beide Zentrum 
O.____, vom 22. August 2023 wird festgehalten, dass es sich bei D.____ um einen körperlich 
altersentsprechend entwickelten Trans-Jugendlichen mit multiplen, zum Teil schweren Belas-
tungen handle. Er leide unter einer Geschlechtsdysphorie (Störung der Geschlechtsidentität des 
Kindesalters; F64.2 nach ICD-10) sowie dadurch auch an einer Körperdysphorie. In seiner Fa-
milie scheine D.____ diesbezüglich Verständnis und Unterstützung zu erhalten. Er sei nach 
dem Aufenthalt im L.____ zum Kindsvater nach Hause entlassen worden. Dort habe er dann 
jedoch nicht bleiben wollen. Es sei deshalb entschieden worden, dass er vorübergehend bei 
seiner Patentante in einem Dorf im P.____ untergebracht werde, bis im Juni 2023 ein Platz in 
der Wohngruppe H.____ frei werde, wo er mittlerweile auch wohne. D.____ habe über eine 
starke Kränkung aufgrund der Positionierung des Kindsvaters auf der Seite seiner neuen Part-
nerin berichtet; er habe sich dadurch vom Kindsvater im Stich gelassen und "verraten" gefühlt. 
Zudem habe er unter dem zerrütteten Verhältnis zur Kindsmutter gelitten. D.____ habe das In-
teresse an vielen Aktivitäten verloren, und es sei ihm auch nicht mehr gelungen, ein Mindest-
mass an Körperhygiene aufrechtzuerhalten (putze seine Zähne nicht mehr, dusche unregel-
mässig). Insgesamt habe D.____ im Alltag ein eingeschränktes Funktionsniveau gezeigt. 
D.____ habe auch lange unter leichten Stimmungsschwankungen, depressiver Verstimmung 
und Schlafstörungen gelitten. Aufgrund der klinischen Beobachtungen in der Abklärungsphase 
sowie der Befunde der testpsychologischen Verfahren sei die Diagnose einer leichten depressi-

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ven Episode (F32.1 nach ICD-10) gestellt worden. Ebenfalls habe D.____ die Diagnosekriterien 
für eine ADHS (F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung nach ICD-10) erfüllt. 
Man habe für D.____ eine Einzeltherapie und Familiengespräche bei der Referentin empfohlen. 
 
2.7 Aus den vorerwähnten Berichten geht hervor, dass sich D.____ als Transgenderju-
gendlicher im eigenen Körper nicht wohlfühlt und einen geschlechterorientierten Identitätsfin-
dungsprozess durchmacht. Das Leben im Haushalt des Vaters war durch häufige Konflikte mit 
der Stiefmutter gekennzeichnet, was im Februar 2023 zu einer psychischen Krise und zu einer 
Hospitalisierung führte. Das Ausmass der Belastung wird auch daraus ersichtlich, dass sich der 
Vater gezwungen sah, Hilfe bei den Sozialen Diensten G.____ zu suchen. Den schlüssigen 
Ausführungen der Beiständin und des Zentrums O.____ zufolge bildete die Änderung der Un-
terbringungssituation die einzige Möglichkeit, um der weiteren Verschlechterung des psychi-
schen Zustands von D.____ – mit damit einhergehender Einschränkung des Funktionsniveaus 
– entgegenzuwirken. Die Unterbringung in der Wohngruppe H.____ entspricht dem ausdrückli-
chen Wunsch des Kindsvaters und von D.____. Soweit sich die Kindsmutter gegen diese Un-
terbringung wendet, vermag sie dafür keine nachvollziehbaren, geschweige denn überzeugen-
den Gründe anzuführen. Die Beschwerdeführerin hat aktenkundig seit längerem keinen Kontakt 
zu D.____ und ein solcher wird von ihm ausdrücklich abgelehnt. Die Vorinstanz stellt vor die-
sem Hintergrund zu Recht in Frage, ob die Beschwerdeführerin überhaupt in der Lage ist, eine 
sachgerechte Einschätzung über die Frage der Unterbringung ihres Sohns vorzunehmen. Ob-
wohl sowohl D.____ als auch der Kindsvater mit der Fremdplatzierung einverstanden sind, 
spricht sich die Beschwerdeführerin gegen eine solche aus, ohne jedoch eine alternative Lö-
sung aufzuzeigen oder ihren Standpunkt zu begründen. Ihre Behauptungen, wonach der Kinds-
vater aus finanziellen Gründen der Fremdplatzierung von D.____ zugestimmt habe und die Be-
hörden D.____ gegen sie aufbringen würden, belegt sie nicht ansatzweise und es bestehen 
auch keine diesbezüglichen Anhaltspunkte. Die Erwartung der Beschwerdeführerin, dass 
D.____ bei ihr wohnen solle, zeugt von einer deutlichen Verkennung der Realität; die Be-
schwerdeführerin übersieht namentlich den wiederholt und mit Nachdruck geäusserten Wunsch 
von D.____, keinen Kontakt zur Mutter zu haben. Im familiären Umfeld gibt es sodann keine 
weiteren Personen, welche D.____ bei sich aufnehmen könnten, zumal die Möglichkeit des 
Verbleibs bei der Patentante nur kurzfristig zur Verfügung stand.  
 
2.8 Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass die Unterbringung von D.____ in der 
Wohngruppe H.____ im Interesse des Kindeswohls geboten und verhältnismässig ist.  
 
3.1 Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, mit der Anordnung der Erziehungsbei-
standschaft werde ihr das Recht verweigert, ihren Sohn zu erziehen.  
 
3.2 Wo die Verhältnisse es erfordern, ernennt die Kindesschutzbehörde dem Kind einen 
Beistand, der die Eltern in ihrer Sorge um das Kind mit Rat und Tat unterstützt (Art. 308 
Abs. 1 ZGB). Die Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 ZGB setzt 
voraus, dass die Entwicklung des Kindes gefährdet ist (BGE 108 II 372 E. 1) und dieser Gefahr 
nicht durch die Eltern bzw. durch weniger einschneidende Massnahmen gemäss Art. 307 ZGB 
begegnet werden kann (Grundsatz der Verhältnismässigkeit; Urteil des Bundesgerichts 

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5C.109/2002 vom 11. Juni 2002 E. 2.1, publiziert in: FamPra.ch 2002, S. 851). Die Erziehungs-
beistandschaft soll durch Kontakt mit Eltern und Kind erzieherische Missstände abbauen. Dem 
Beistand stehen dafür Instrumente wie Vermittlung, Anleitung oder Weisung gegenüber den 
Eltern, dem Kind und Dritten zur Verfügung, wobei alle Beteiligten zur Zusammenarbeit mit dem 
Beistand verpflichtet sind. Der Beistand ist Vertrauens- und Ansprechperson aller Betroffenen 
und soll zum Kind eine tragfähige Beziehung aufbauen (PETER BREITSCHMID, in: Geiser/Foun-
toulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Auflage, Basel 2022, N 4 zu Art. 308 
ZGB; vgl. zum Ganzen KGE VV vom 15. September 2021 [810 21 9] E. 4.1 f.; KGE VV vom 
29. Juli 2020 [810 19 357] E. 4.1 ff.; KGE VV vom 20. Januar 2021 [810 20 193] E. 4.4.4). 
 
3.3 Mit der strittigen Erziehungsbeistandschaft wurde die Beiständin insbesondere beauf-
tragt, den Jugendlichen und dessen Eltern beratend zu unterstützen sowie die anstehende 
Platzierung zu planen, umzusetzen und zu begleiten und für deren Finanzierung besorgt zu 
sein. Die Beistandschaft ist erforderlich und beachtet das Subsidiaritätsprinzip, da die Kindsel-
tern wie aufgezeigt nicht in der Lage sind, die für D.____ erforderlichen Ressourcen aufzubrin-
gen. Die Beiständin kann sowohl D.____ als neutrale und vertraute Ansprechperson Unterstüt-
zung bieten als auch die Kindseltern mit Rat und Tat unterstützen. Die Anordnung der Erzie-
hungsbeistandschaft ist eine der vorliegenden Situation angemessene Kindesschutzmassnah-
me und nicht zu beanstanden.  
 
4.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet sinngemäss den vorinstanzlichen Kostenent-
scheid. Demnach ist zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht Verfahrenskosten in der Gesamthö-
he von Fr. 770.-- erhoben und zur Hälfte (Fr. 385.--) der Kindsmutter auferlegt hat. 
 
4.2 Die Verordnung über die Gebühren zum Zivilrecht (GebV) vom 8. Januar 1991 regelt 
die Gebührenerhebung für Bewilligungen und Verrichtungen durch die kantonalen und kommu-
nalen Amtsstellen, wie sie im schweizerischen und kantonalen Zivilrecht vorgesehen sind (§ 1 
GebV). Gebühren und Auslagen, die in kindesschutzrechtlichen Verfahren betreffend Minder-
jährige anfallen, werden beiden Elternteilen je zur Hälfte auferlegt, wobei in besonderen Fällen 
eine andere Kostenaufteilung verfügt werden kann (§ 6 Abs. 2bis GebV). Der Gebührenrahmen 
beträgt für vorsorgliche Massnahmen sowie verfahrensleitende Entscheide und Zwischenent-
scheide zwischen Fr. 200.-- und Fr. 1'850.-- (§ 17 lit. b Ziff. 1 GebV), für Erziehungsbeistand-
schaften inkl. Ernennung der Mandatsperson zwischen Fr. 650.-- und Fr. 2'950.-- (§ 17 lit. b 
Ziff. 6 GebV) sowie für die Aufhebung der elterlichen Obhut und Unterbringung des Kindes zwi-
schen Fr. 850.-- und Fr. 6'050.-- (§ 17 lit. b Ziff. 8 GebV).  
 
4.3 Die Vorinstanz erwog, dass die Gebühr nach Aufwand (zzgl. Auslagen) berechnet wer-
de. Im vorliegenden Fall bezifferte sie ihren Aufwand mit Fr. 750.-- und verrechnete zusätzlich 
Fr. 20.-- für die Auslagen. Die erhobene Gebühr von Fr. 750.-- liegt innerhalb des für die stritti-
gen Massnahmen vorgesehenen Gebührenrahmens (E. 4.2 hiervor) bzw. wurde in Bezug auf 
den in § 17 lit. b Ziff. 8 GebV vorgesehenen Gebührenrahmen gar leicht reduziert (§ 17a GebV). 
Die Höhe der Gebühr ist dementsprechend sowie mit Blick auf den Aufwand der Behörde (Ab-
klärungen der Sozialen Dienste G.____, Anhörungen des Kindsvaters und des Kindes, Telefo-

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nate mit den Parteien etc.), wie er aus den Akten ersichtlich ist, ohne weiteres gerechtfertigt und 
nicht zu beanstanden.  
 
5. Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet. Sie ist vollumfäng-
lich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 
  
6. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegen-
den Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Demgemäss sind die Ver-
fahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'500.-- zu verrechnen. Die Parteikosten sind 
wettzuschlagen (§ 21 Abs. 1 VPO). 
 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1'500.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V. 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
Gegen diesen Entscheid wurde am 4. Januar 2024 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfah-
rensnummer 5A_12/2024) erhoben.