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**Case Identifier:** acf00d36-1ebb-52c7-88e3-1d38cdb0c05a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-03-29
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 29.03.2017 810 16 161
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-16-161_2017-03-29.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 29. März 2017 (810 16 161)  

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Ausländerrecht 

 

 

Widerruf der Niederlassungsbewilligung / Straffälligkeit 

 

 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Niklaus 

Ruckstuhl, Markus Clausen, Christian Haidlauf, Claude Jeanneret, 
Gerichtsschreiberin Chiara Piras 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Wagner, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 

  
  

Betreff Widerruf der Niederlassungsbewilligung  
(RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016) 

 
 
 

 

A. Der mazedonische Staatsangehörige A.____ wurde im Oktober 1980 in B.____ (Ma-

zedonien) geboren. Er reiste mit seiner Familie in die Schweiz ein und besuchte hier den Kin-

dergarten. Die Primarschuljahre verbrachte er in Mazedonien. Er kehrte im Jahr 1992 mit seiner 

Familie in die Schweiz zurück, beendete die obligatorische Schulzeit und erhielt die Niederlas-

sungsbewilligung.  

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B. Am 9. August 2002 heiratete A.____ in Mazedonien die mazedonische Staatsangehö-

rige C.____ (geb. 1981). Seine Ehefrau folgte ihm daraufhin in die Schweiz. Aus der Ehe gin-

gen die Kinder D.____ (geb. 2004), E.____ (geb. 2007) und F.____ (geb. 2015) hervor.  

 

C. A.____ machte im Jahr 2001 einen Lehrabschluss als Metallbau-Schlosser und arbei-

tete in der Branche bis zu einem Arbeitsunfall, der ihn zu einer Umschulung zwang. Danach 

arbeitete er bei seinem bisherigen Arbeitgeber als Projektleiter im Bereich Systembau. Im Mai 

2010 wurde ihm aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Er fand im April 2011 wieder eine 

Stelle als Projektleiter, war parallel als Security-Mitarbeiter tätig und übernahm im Juli 2014 die 

Geschäftsführung der Firma G.____ GmbH.  

 

D. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 20. Juni 2014 wurde A.____ der versuch-

ten schweren Körperverletzung, des versuchten Betrugs, der Urkundenfälschung und des 

mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz schuldig erklärt und zu einer bedingt vollzieh-

baren Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt. Gemäss Strafgerichtsurteil hatte er am 23. Sep-

tember 2012 mit einem Security-Kollegen einen Mann angegriffen und mit zahlreichen Faust-

schlägen und Tritten gegen den Oberkörper und gegen den Kopf verletzt. A.____ trug dabei 

eine Schlagrute und ein Messer auf sich. Zudem wurde am 14. November 2012 bei der Ausrei-

se aus der Schweiz nach Deutschland am Autobahnübergang im von A.____ gelenkten Wagen 

ein Schlagring gefunden. Schliesslich hatte A.____ im Mai 2013 mit gefälschten Gutschriftan-

zeigen und fingierten Lohnabrechnungen versucht, ein Finanzinstitut zum Abschluss eines Lea-

singvertrags für einen Personenwagen der Marke Ferrari Spider zu bewegen. 

 

E. Am 5. September 2014 gewährte das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft 

(AfM) A.____ das rechtliche Gehör im Hinblick auf einen allfälligen Widerruf der Niederlas-

sungsbewilligung und der Wegweisung aus der Schweiz. Mit Stellungnahme vom 3. Oktober 

2014 machte A.____ geltend, das Körperverletzungsdelikt sei eine einmalige Verfehlung gewe-

sen, die er zutiefst bereue. Die Tat stehe im Zusammenhang mit seiner damaligen Anstellung 

als Security-Mitarbeiter, die er nicht mehr ausübe. Er sei nicht der Drahtzieher des Angriffs ge-

wesen und empfinde das ausgefällte Strafmass angesichts der marginalen Verletzungen des 

Opfers als sehr hoch. Ferner habe er die persönlichkeitsprägenden Jahre in der Schweiz ver-

bracht, habe hier seine Ausbildung absolviert, sei fast ununterbrochen einer Arbeit nachgegan-

gen und lebe mit seiner Ehefrau und den drei Kindern in Lausen. Seine berufliche und soziale 

Integration sei stark und könne als gut bezeichnet werden. Ein Widerruf der Niederlassungsbe-

willigung und die Wegweisung aus der Schweiz seien deshalb unverhältnismässig.  

 

F. Am 19. Januar 2016 verfügte das AfM den Widerruf der Niederlassungsbewilligung von 

A.____ und ordnete dessen Wegweisung aus der Schweiz, bis spätestens am 19. Februar 

2016, an.  

 

G. Mit Eingabe vom 29. Januar 2016 erhob A.____, vertreten durch Daniel Wagner, Ad-

vokat, Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat), welche 

mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 vollumfänglich abgewiesen 

wurde.  

 

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H. Gegen den Entscheid des Regierungsrats erhob A.____, weiterhin vertreten durch Da-

niel Wagner, Advokat, am 9. Juni 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, 

Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), mit den Rechtsbegehren, es 

sei der Entscheid des Regierungsrats vom 31. Mai 2016 aufzuheben und vom Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung sowie von der Wegweisung aus der Schweiz abzusehen (Ziff. 1); 

A.____ sei von den Verfahrenskosten für das vorinstanzliche Verfahren zu befreien und es sei 

ihm für das vorinstanzliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen 

(Ziff. 2), ferner sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor Kantonsgericht zu 

gewähren (Ziff. 3); alles unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 4).  

 

I. In seiner Vernehmlassung vom 1. September 2016 beantragte der Regierungsrat, die 

Beschwerde sei unter o/e-Kostenfolge abzuweisen.  

 

J. Mit Schreiben vom 19. September 2016 stellte der Beschwerdeführer die Einreichung 

diverser Unterlagen zu seiner aktuellen beruflichen Situation in Aussicht.  

 

K. Mit Verfügung vom 20. September 2016 wurde die Beschwerde der Kammer zur Beur-

teilung im Rahmen einer Parteiverhandlung überwiesen. Ferner wurde verfügt, dass über das 

Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung im Rahmen 

des Entscheids in der Hauptsache befunden werde. Mit Verfügung vom 2. Januar 2017 wurde 

dem Beschwerdeführer eine Frist zur Einreichung der von ihm in Aussicht gestellten Dokumen-

te gesetzt.  

 

L. Mit Schreiben vom 28. Februar 2017 gab der Beschwerdeführer eine Übersicht über 

sein Erwerbsleben. Ferner reichte er eine Kopie des Arbeitsvertrags vom 23. November 2016 

mit der Firma H.____ GmbH sowie Lohnabrechnungen von Dezember 2016 bis Februar 2017 

ein.  

 

 

Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

 

1. Gemäss § 47 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-

zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist zur Beschwerde befugt, wer durch die ange-

fochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Inte-

resse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Da der Beschwerdeführer Adressat des ange-

fochtenen Entscheids ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung hat, die übri-

gen formellen Voraussetzungen erfüllt und sowohl die örtliche wie auch die sachliche Zustän-

digkeit des Kantonsgerichts gegeben sind, kann auf die vorliegende Beschwerde eingetreten 

werden.  

 

2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 

VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 

Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-

den. Die Beurteilung der Angemessenheit des angefochtenen Rechtsaktes ist dem Kantonsge-

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richt dagegen – abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – verwehrt (§ 45 Abs. 1 

lit. c VPO e contrario).  

 

3.  Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob der Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und dessen Wegweisung aus der Schweiz 

zur Recht erfolgten.  

 

4.1 Gemäss Art. 34 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) 

vom 16. Dezember 2005 verleiht die Niederlassungsbewilligung einen zeitlich unbefristeten und 

unbedingten Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz. Es ist somit von einem grundsätzlichen 

Anspruch des Beschwerdeführers auf Aufenthalt in der Schweiz auszugehen. Dieser gilt indes 

nicht absolut. Bei Vorliegen eines Widerrufsgrundes nach Art. 63 AuG kann die Niederlas-

sungsbewilligung entzogen werden.  

 

4.2 Gestützt auf Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG i.V.m. Art. 62 lit. b AuG kann die Niederlassungs-

bewilligung widerrufen werden, wenn die Ausländerin oder der Ausländer zu einer längerfristi-

gen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist. Das Bundesgericht hat das Kriterium der Längerfristig-

keit der Strafe in diesem Kontext dahingehend konkretisiert, dass es einer Freiheitsstrafe von 

mehr als einem Jahr bedarf, wobei mehrere unterjährige Strafen bei der Berechnung nicht ku-

muliert werden dürfen (BGE 135 II 377 E. 4.2 und BGE 137 II 297 E. 2.3.6). Keine Rolle spielt, 

ob die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil des Bundes-

gerichts 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1). Ein Widerruf ist auch möglich, wenn die 

ausländische Person in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung 

in der Schweiz oder im Ausland verstossen oder diese gefährdet hat (Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG). 

Die Praxis geht hiervon aus, wenn die ausländische Person durch ihr Handeln besonders 

hochwertige Rechtsgüter verletzt oder in Gefahr gebracht hat, sich von strafrechtlichen Mass-

nahmen nicht beeindrucken lässt oder sich im Rahmen einer Gesamtbetrachtung zeigt, dass 

sie auch künftig weder gewillt noch fähig ist, sich an die Rechtsordnung zu halten (Urteil des 

Bundesgerichts 2C_562/2011 vom 21. November 2011 E. 3.2).  

 

4.3. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 20. Juni 2014 wurde A.____ zu einer be-

dingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt (vgl. Lit. D hiervor). Damit ist vor-

liegend eine längerfristige Freiheitsstrafe ausgesprochen worden und der Widerrufsgrund von 

Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG i.V.m. Art. 62 lit. b AuG gegeben. Dies wird vom Beschwerdeführer zu 

Recht auch nicht bestritten. Ob das Verhalten des Beschwerdeführers zugleich als schwerwie-

gender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b 

AuG zu werten ist, bedarf keiner näheren Betrachtung, da dieser Widerrufsgrund nur dann zur 

Anwendung gelangt, wenn es an den Voraussetzungen für einen Widerruf aufgrund der Verur-

teilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe fehlt (BGE 135 II 377 E. 4.2; Urteile des Bundes-

gerichts 2C_888/2012 vom 14. März 2013 E. 3 und 2C_1029/2011 vom 10. April 2012 E. 3.1).  

 

5.1 Das Vorliegen eines Widerrufsgrundes ist Grundvoraussetzung für den Widerruf der 

Bewilligung. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist indes nur gerechtfertigt, wenn er 

sich gestützt auf eine im Einzelfall vorzunehmende Interessenabwägung als verhältnismässig 

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erweist (Art. 96 Abs. 1 AuG). Nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit muss eine Verwal-

tungsmassnahme zur Verwirklichung des im öffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und 

notwendig sein. Ausserdem muss der angestrebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu 

den Belastungen stehen, die dem Privaten auferlegt werden (vgl. ULRICH HÄFELIN/GEORG 

MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl., Zürich 2016, Rz. 521 ff.). Da-

bei sind alle Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen und die öffentlichen und privaten Inte-

ressen sorgfältig gegeneinander abzuwägen (MARTINA CARONI, in: Caroni/Gächter/Thurnherr 

[Hrsg.], Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, Bern 2010, Rz. 3 zu Art. 51 

AuG; ANDREAS ZÜND/LADINA ARQUINT HILL, in: Übersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Auslän-

derrecht, Basel 2009, § 8 [Beendigung der Anwesenheit, Entfernung und Fernhaltung], 

Rz. 8.31). Verlangt ist insofern eine Abwägung der sich gegenüberstehenden privaten Interes-

sen an der Erteilung der Bewilligung und der öffentlichen Interessen an deren Verweigerung, 

wobei Letztere in dem Sinne überwiegen müssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist 

(BGE 135 I 143 E. 2.1 m.w.H.). Dabei sind namentlich die Schwere des Delikts und des Ver-

schuldens des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Auslän-

ders während diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit 

sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (BGE 135 II 377 

E. 4.3).  

 

5.2 Demzufolge ist anhand der aufgezeigten Rechtslage zu prüfen, ob unter Berücksichti-

gung der konkreten Umstände des vorliegenden Falles die öffentlichen Interessen am Widerruf 

der Niederlassungsbewilligung die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Ver-

bleib in der Schweiz überwiegen.  

 

6.1 Der Regierungsrat hält in seinem Entscheid fest, der Beschwerdeführer habe ein 

schwerwiegendes Delikt begangen, das höchstpersönliche Rechtsgut der körperlichen Unver-

sehrtheit in schwerwiegender Weise beeinträchtigt und damit die öffentliche Sicherheit gefähr-

det. Es bestehe deshalb ein gewichtiges öffentliches Interesse am Widerruf der Niederlas-

sungsbewilligung und der Wegweisung aus der Schweiz (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 

E. 5b). In Bezug auf die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers führt die Vorinstanz 

aus, dass dieser in der Schweiz geboren worden sei und seit nunmehr 24 Jahren ununterbro-

chen in der Schweiz lebe. Seine Kinder seien hier aufgewachsen und besuchten hier die Schu-

le. Der Regierungsrat anerkennt ein grosses privates Interesse des Beschwerdeführers an ei-

nem Verbleib in der Schweiz und geht davon aus, dass eine Wegweisung mit Unannehmlichkei-

ten verbunden sei (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 5c). Auch wenn sich der Beschwerde-

führer vor dem Vorfall vom 23. September 2012 kein Gewaltdelikt zu Schulden habe kommen 

lassen, wiege – so der Regierungsrat – sein Verschulden schwer und zeige, dass sich sein in-

tegrierendes Verhalten in der Schweiz negativ entwickelt habe (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 

2016 E. 5d). Des Weiteren erachtet die Vorinstanz die verfügte Massnahme als geeignet, um 

die verfolgten fremdenpolizeilichen Interessen zu verwirklichen. Der Widerruf der Niederlas-

sungsbewilligung sei ferner erforderlich, und damit die mildeste aller tauglichen fremdenpolizei-

lichen Massnahmen, da insbesondere eine Verwarnung kein taugliches Mittel darstellen würde. 

Nach Ansicht der Vorinstanz könne nicht garantiert werden, dass sich der Beschwerdeführer 

künftig wohl verhalten und keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellen 

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werde (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6b und 6c). Im Zusammenhang mit der Frage, ob 

der Widerruf der Niederlassungsbewilligung auch zumutbar sei, hält der Regierungsrat dem 

Beschwerdeführer zwar zugute, dass er sich seit der Verurteilung durch das Strafgericht Basel-

Stadt nicht negativ verhalten habe (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d cc) und seit vielen 

Jahren ununterbrochen in der Schweiz lebe (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d dd). Auch 

hält der Regierungsrat fest, dass die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Ehefrau und 

seinen Kindern sehr eng sei und ein grosser Teil seiner Familie in der Schweiz wohne 

(RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d ee). Demgegenüber kenne der Beschwerdeführer Ma-

zedonien von jährlichen Ferienaufenthalten, spreche Albanisch und habe deshalb einen Bezug 

zu seinem Heimatland (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d ee). Er übe zudem keine beson-

ders qualifizierte Arbeit aus und könne aufgrund seines beruflichen Werdegangs nicht als voll-

ständig integriert bezeichnet werden (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d ff). Auch wenn 

dem Beschwerdeführer eine Rückkehr nach Mazedonien aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht 

nicht einfach fallen werde (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d hh), erachtet es die Vo-

rinstanz für den Beschwerdeführer als zumutbar, die Schweiz zu verlassen und sein weiteres 

Leben in seinem Heimatland zu verbringen (RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 E. 6d hh).  

 

6.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, für die begangenen Straftaten 

bereits unverhältnismässig hart bestraft worden zu sein. Er habe sich seither nichts mehr zu 

Schulden kommen lassen. Auch handle es sich bei der Verurteilung des Strafgerichts Basel-

Stadt vom 20. Juni 2014 um eine einmalige Verfehlung. Er sei kein gemeingefährlicher Gewalt-

verbrecher und stelle keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar, weshalb eine Verwarnung 

in seinem Fall ausreichend gewesen wäre (Beschwerdebegründung vom 10. August 2016, 

S. 4). Er halte sich seit 24 Jahren ununterbrochen in der Schweiz auf, seine Ehegattin lebe seit 

der Hochzeit im Jahr 2002 ebenfalls in der Schweiz und die drei gemeinsamen Kinder seien 

hier geboren und aufgewachsen und hätten ein eigenständiges Bleiberecht. Das Verhältnis des 

Beschwerdeführers zu seiner Familie beschreibt dieser als sehr eng und liebevoll. Seine Fami-

lie sei somit nicht nur finanziell, sondern auch zwischenmenschlich auf seine Anwesenheit und 

Unterstützung angewiesen. Er kenne sein Heimatland nur noch aus gelegentlichen Ferienauf-

enthalten und sei der deutschen Sprache weitaus mächtiger als der albanischen, weshalb es 

weder für ihn noch für seine Familie zumutbar sei, die Schweiz zu verlassen (Beschwerdebe-

gründung vom 10. August 2016, S. 6). In Bezug auf seine wirtschaftliche Integration führt der 

Beschwerdeführer aus, sich immer um eine Anstellung bemüht und hierfür auch mehrere Um-

schulungen in Kauf genommen zu haben. Er habe nie Leistungen der Sozialhilfe bezogen und 

könne unter diesem Aspekt in der Schweiz als integriert gelten. Der Widerruf der Niederlas-

sungsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz seien daher unverhältnismässig (Be-

schwerdebegründung vom 10. August 2016, S. 9).  

 

7.1 Ausgangspunkt für die vorzunehmende ausländerrechtliche Interessenabwägung ist 

die strafrechtliche Verurteilung des Beschwerdeführers und die Schwere seines Verschuldens. 

Dem schriftlich begründeten Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt ist zur Strafzumessung des 

Beschwerdeführers nichts zu entnehmen, da nicht dieser, sondern der Mitbeschuldigte ein 

Rechtsmittel erhoben hatte. Das Strafgericht Basel-Stadt hat jedoch – entgegen dem Antrag der 

Staatsanwaltschaft – auf einen unbedingten Teil der Strafe verzichtet und diese vollumfänglich 

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bedingt ausgesprochen. Dies ist gemäss Art. 42 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) 

vom 21. Dezember 1937 dann möglich, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, 

um den Täter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten. Die vom Be-

schwerdeführer verübten Straftaten, insbesondere die versuchte schwere Körperverletzung, 

wiegen dennoch schwer. Mit Recht erachtet es die Vorinstanz als bedenklich, dass der Be-

schwerdeführer ohne Not und trotz seiner familiären Verankerung in die Tat verwickelt wurde 

und durch Fusstritte gegen die Kopfpartie des Opfers in Kauf nahm, bei diesem lebensgefährli-

che Verletzungen und bleibende Schäden zu verursachen (vgl. RRB Nr. 0794 vom 31. Mai 

2016 E. 6d bb). Ebenso kann das Ausmass seiner Reue angesichts der Aussagen des Be-

schwerdeführers in Bezug auf seinen Tatbeitrag, die auf eine bedenkliche Bagatellisierungsten-

denz schliessen lassen, in Frage gestellt werden. Insofern ist mit der Vorinstanz festzuhalten, 

dass die vom Beschwerdeführer begangene Rechtsgutverletzung ein gewichtiges öffentliches 

Interesse an seiner Wegweisung begründet.  

 

7.2 Dem öffentlichen Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers sind dessen 

privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz gegenüberzustellen. Entscheidend ist 

stets das Gesamtbild eines jeden Einzelfalles, welches anhand von sämtlichen der massgebli-

chen Kriterien zu beurteilen ist (BGE 139 I 145 E. 2.4). Aus den Akten ergibt sich, dass der Be-

schwerdeführer in Mazedonien geboren wurde und als Kleinkind in die Schweiz kam. Nachdem 

er in der Schweiz den Kindergarten besuchte, reiste er wieder nach Mazedonien und verbrachte 

dort die Primarschuljahre. Im Jahr 1992 reiste er mit seiner Familie wieder in die Schweiz ein, 

wo er nunmehr seit 25 Jahren lebt und verwurzelt ist. Bezüglich seiner gesellschaftlichen In-

tegration ist deshalb zu bemerken, dass der Beschwerdeführer seit seinem zwölften Lebensjahr 

ununterbrochen in der Schweiz ist und so gut Deutsch spricht, dass die heutige Befragung zu 

den im Raum stehenden Massnahmen im hiesigen Dialekt durchgeführt werden konnte. In be-

ruflicher Hinsicht ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer 2001 eine Berufslehre als Metall-

bau-Schlosser abgeschlossen und bis 2003 auf seinem Beruf gearbeitet hat. In Folge eines 

Arbeitsunfalls absolvierte er eine kaufmännische Anlehre und arbeitete bei seinem damaligen 

Arbeitgeber als Projektleiter für Trennwandlösungen. Nachdem dem Beschwerdeführer aus 

wirtschaftlichen Gründen im Jahr 2010 gekündigt wurde, war er während rund einem Jahr auf 

Arbeitssuche bis er im April 2011 eine Stelle als Projektleiter in der Firma I.____ GmbH fand 

und parallel dazu als Security-Mitarbeiter arbeitete. In diese Zeit fällt die Anlass zum vorliegen-

den Verfahren gebende Straftat vom 23. September 2012. In der Folge war er als Geschäfts-

führer bei der Firma seiner Ehegattin, G.____ GmbH, engagiert. Als über die Firma der Konkurs 

eröffnet wurde, arbeitete er in der Firma J.____ GmbH (in Liquidation). Er wechselte daraufhin 

von August 2016 bis Dezember 2016 zur Firma K.____ AG, wo er als Agent arbeitete. Seit 

1. Dezember 2016 ist er als Verkäufer bei der Firma H.____ GmbH angestellt. Zeitweilig war 

der Beschwerdeführer zwar arbeitslos und hat Arbeitslosentaggelder bezogen. Auch konnte er 

mit seinem erwirtschafteten Einkommen seine Lebenskosten und diejenigen seiner Familie 

nicht decken, was aus dem an der heutigen Parteiverhandlung von der Vorinstanz eingereich-

ten Betreibungsregisterauszug vom 28. März 2017 ersichtlich ist. Dieser weist Betreibungen in 

der Höhe von insgesamt Fr. 83‘132.90 und Verlustscheine in der Höhe von Fr. 30‘014.65 auf. 

Bezogen auf die wirtschaftlich-berufliche Integration ist dem Beschwerdeführer jedoch zugute 

zu halten, dass er seit seiner Einreise in die Schweiz eine Berufslehre sowie eine Umschulung 

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abgeschlossen hat und mehrheitlich erwerbstätig gewesen ist. Er hat sich immer wieder um 

eine Anstellung bemüht und war nie von der Sozialhilfe abhängig. Bis zum Delikt vom 23. Sep-

tember 2012 ist er auch sonst nicht negativ aufgefallen. Als Kriterium bei der Interessenabwä-

gung erachtet es das Bundesgericht zudem als massgeblich, ob es sich beim fehlbaren Aus-

länder um einen Rückfalltäter handelt, oder ob die Anlass zu fremdenpolizeilichen Massnahmen 

gebende Verurteilung das erste gegen ihn ergangene Straferkenntnis darstellt. Dies erscheint 

deswegen als bedeutsam, weil ein Rückfalltäter – anders als ein erstmals verurteilter Delin-

quent – durch sein Verhalten zum Ausdruck gebracht hat, dass er sich sogar durch die gegen 

ihn ausgesprochene Strafe nicht von weiteren kriminellen Handlungen abhalten lässt (BGE 139 

I 145 E. 3.8). Im vorliegenden Fall stellt das Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 20. Juni 

2014, welches Anlass zum Widerruf der Niederlassungsbewilligung gab, die erste strafrechtli-

che Verurteilung des Beschwerdeführers dar. Die Delikte liegen inzwischen 5 Jahre zurück. 

Seither hat sich der Beschwerdeführer – soweit ersichtlich – keine Verfehlungen mehr zu 

Schulden kommen lassen. Da er sich seit der Verurteilung wohlverhalten hat, darf zu seinen 

Gunsten davon ausgegangen werden, die dort ausgesprochene Sanktion sei geeignet gewe-

sen, eine nachhaltige Besserung herbeizuführen. Vorliegend kann deshalb von einer günstigen 

Prognose ausgegangen werden. Seine Bemühungen, ein geregeltes und konfliktfreies Leben 

zu führen, wie er es anlässlich der heutigen Parteiverhandlung beteuert hat, sind als ernsthaft 

zu bezeichnen. Im Hinblick auf die Nachteile, die der Ehegattin bzw. den Kindern des Be-

schwerdeführers erwachsen würden, wenn dieser die Schweiz verlassen müsste, ist festzuhal-

ten, dass die vom Beschwerdeführer begangenen Straftaten rund 10 Jahre nach der Ehe-

schliessung und 8 bzw. 5 Jahre nach Geburt der beiden ältesten gemeinsamen, nunmehr 

schulpflichtigen, Kinder D.____ und E.____ erfolgten. Von ausschlaggebender Bedeutung ist im 

vorliegenden Fall auch die Beziehung des Beschwerdeführers zu seinen inzwischen 13-, 10- 

und 2-jährigen Kindern: Gemäss den sich in den Akten befindlichen übereinstimmenden Anga-

ben der Ehegatten besteht ein intensives Familienleben. Das Verhältnis des Beschwerdeführers 

zu seinen Kindern ist intakt und wird als harmonisch beschrieben. Demgegenüber müsste die 

Ehefrau des Beschwerdeführers im Falle von dessen Ausreise die drei gemeinsamen Kinder 

alleine betreuen und grossziehen. Dies hätte erhebliche Einschränkungen des Familienlebens 

zur Folge und wäre der Entwicklung der Kinder nicht zuträglich. Zusammenfassend führen die 

obenstehenden Erwägungen deshalb zum Schluss, dass angesichts der langen Anwesenheits-

dauer sowie der familiären Verwurzelung hier in der Schweiz das öffentliche Interesse an seiner 

Fernhaltung das private Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz 

nicht zu überwiegen vermag. 

 

7.3 Vor diesem Hintergrund erweist sich der von der Vorinstanz geschützte Widerruf der 

Niederlassungsbewilligung mit Blick auf die privaten Interessen des Beschwerdeführers und 

seiner Familie als unverhältnismässig. Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen.  

 

8.1 Ist eine ausländerrechtliche Massnahme begründet, aber den Umständen nicht ange-

messen, so kann die betroffene Ausländerin oder der betroffene Ausländer unter Androhung 

der Massnahme verwarnt werden (Art. 96 Abs. 2 AuG). Die Verwarnung soll als Ausfluss des 

Verhältnismässigkeitsprinzips verhindern, dass es überhaupt zu einer aufenthaltsbeendenden 

Massnahme kommt, und den Betroffenen auf sein problematisches Verhalten zu einem Zeit-

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punkt hinweisen, in welchem sich die Anordnung der angedrohten Massnahme gerade noch 

nicht rechtfertigt (Urteil des Bundesgerichts 2C_114/2012 vom 26. März 2013 E. 1.1).  

 

8.2 Im vorliegenden Fall ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer noch nie ver-

warnt wurde. Der Beschwerdeführer ist jedoch mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass er trotz 

langer Anwesenheit mit dem Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung rechnen muss, sollte er 

erneut in relevanter Weise straffällig werden oder in relevanter Weise gegen die öffentliche Si-

cherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen oder diese gefährden oder 

die innere oder die äussere Sicherheit gefährden und damit das durch das Gericht in ihn ge-

setzte Vertrauen missbrauchen. Der Beschwerdeführer wird in diesem Sinne ausdrücklich ver-

warnt (Art. 96 Abs. 2 AuG). 

 

9.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das verwaltungs-

gerichtliche Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen 

die Gerichtsgebühren sowie die Beweiskosten und werden nach § 20 Abs. 3 VPO in der Regel 

der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Den Vorinstanzen werden – 

abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen – keine Verfahrenskosten auferlegt 

(§ 20 Abs. 3 und 4 VPO). Dementsprechend sind im vorliegenden Verfahren keine Verfahrens-

kosten zu erheben.  

 

9.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Bei-

zug eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 

Gegenpartei zugesprochen werden. In seiner Honorarnote vom 18 Oktober 2016 macht der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einen Aufwand von 8.58 Stunden à Fr. 200.--, 

6 Stunden à Fr. 120.-- und Spesen in der Höhe von Fr. 212.-- geltend, was nicht zu beanstan-

den ist. Für die heutige Parteiverhandlung, die Vorbereitung derselben und die Eingabe vom 

28. Februar 2017 werden dem Rechtsvertreter weitere 6.5 Stunden zugesprochen. Der Regie-

rungsrat hat dem Beschwerdeführer demzufolge eine Parteientschädigung in der Höhe von 

Fr. 4‘264.55 (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) auszurichten.  

 

9.3 Was die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens anbelangt, ist die Angelegenheit zu 

deren Neuverlegung an den Regierungsrat zurückzuweisen.  

  

http://www.bl.ch/kantonsgericht

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Regierungsrats 

des Kantons Basel-Landschaft Nr. 0794 vom 31. Mai 2016 aufgehoben. 

   

 2. Der Beschwerdeführer wird im Sinne der Erwägungen ausländerrecht-

lich verwarnt. 

   

 3. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an den Regierungsrat zurückgewiesen.  

   

 4. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

   

 5. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat dem Beschwer-

deführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4‘264.55 

(inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) zu bezahlen.  

 

 

 

 

 

 

Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 
 
 

 

http://www.bl.ch/kantonsgericht