# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45f0c113-7286-594f-9e9b-55680d071619
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-03
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 03.05.2017 ZK2 2016 66
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2016-66_2017-05-03.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

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\n   Beschluss vom 3. Mai 2017
\n   ZK2 2016 66
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichter Clara Betschart und Pius Schuler,
Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.

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In Sachen

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A.________,
\n        Gesuchsgegner und Berufungsführer,
\n        vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
 
gegen
 
C.________,
\n        Gesuchstellerin und Berufungsgegnerin,
\n        vertreten durch Rechtsanwältin D.________,
 
 
 

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\n      	betreffend

\n      	Eheschutz

\n     \n    \n   \n   (Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 12. Dezember 2016, ZES 2014 336);-
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\n   hat die 2. Zivilkammer,
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\n    nachdem sich ergeben:
\n   A. Mit Eingabe vom 17. Juni 2014 stellte die Gesuchstellerin beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe verschiedene Eheschutzbegehren und beantragte insbesondere, dass die unmündigen Kinder unter ihre elterliche Obhut zu stellen seien. Der Gesuchsgegner trug mit Gesuchsantwort vom 5. November 2014 auf Abweisung dieser Rechtsbegehren an. Am 2. Dezember 2014 präzisierte die Gesuchstellerin, es seien die gemeinsamen Kinder E.________ und F.________ unter ihre elterliche Obhut zu stellen und ihr zur Pflege und Erziehung zuzuweisen. Mit Stellungnahme vom 12. März 2015 beantragte der Gesuchsgegner, es seien die gemeinsamen Kinder unter seine elterliche Obhut zu stellen. Anlässlich der Verhandlung vom 28. Mai 2015 hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren betreffend die Obhut fest. 
\n   Am 26. bzw. 30. Juni 2015 gaben Dr. med. G.________ und Herr Dr. med. H.________, Kinderarztpraxis am I.________ (Spital), sowie J.________, K.________ (Primarschule), der Vorinstanz schriftlich Auskunft (Vi-act. D8-D12). Gleiches taten L.________ und M.________ je mit Eingaben vom 13. August 2015 (Vi-act. D13, D14, D16 und D17). Am 12. August 2015 wurde das gemeinsame Kind E.________ angehört (Vi-act. D15).
\n   Mit Eingabe vom 8. Februar 2016 stellte der Gesuchsgegner unter anderem folgende Rechtsbegehren (Vi-act. D22):
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\n    	Es sei den Parteien die Obhut für die beiden Kinder je zur Hälfte gemäss nachstehendem Plan zuzuteilen:

\n   \n   Gesuchstellerin: Sonntag (18.00 Uhr) bis Mittwochnachmittag (Schulschluss) sowie jedes zweite Wochenende von Samstag (10.00 Uhr) bis Sonntag (18.00 Uhr), und in geraden Jahren an Weihnachten (24. Dezember, 10.00 Uhr, bis 26. Dezember 10.00 Uhr) und Neujahr (31. Dezember des ungeraden Vorjahres, 10.00 Uhr, bis 2. Januar, 18.00 Uhr), in geraden Jahren Pfingstsamstag, 10.00 Uhr, bis Pfingstmontag, 18.00 Uhr, in ungeraden Jahren am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr), in ungeraden Jahren von Karfreitag, 10.00 Uhr, bis Ostermontag, 18.00 Uhr.
\n   Gesuchsgegner: Mittwochnachmittag (Schulschluss), bis Samstag (10.00 Uhr) sowie jedes zweite Wochenende von Samstag (10.00 Uhr) bis Sonntag (18.00 Uhr), und in ungeraden Jahren an Weihnachten (24. Dezember, 10.00 Uhr, bis 26. Dezember 10.00 Uhr) und Neujahr (31. Dezember des geraden Vorjahres, 10.00 Uhr, bis 2. Januar, 18.00 Uhr), in ungeraden Jahren Pfingstsamstag, 10.00 Uhr, bis Pfingstmontag, 18.00 Uhr, in geraden Jahren am zweiten Weihnachtstag (26. Dezember, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr), in geraden Jahren von Karfreitag, 10.00 Uhr, bis Ostermontag, 18.00 Uhr.
\n   […].
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\n    	[…].

\n   \n   Am 3. März 2016 stellte die Gesuchstellerin folgende Gegenrechtsbegehren (Vi-act. D24):
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\n    	Die gemeinsamen Kinder E.________ und F.________ seien der elterlichen Obhut der Gesuchstellerin zu unterstellen und ihr zur Pflege und Erziehung zuzuweisen.

\n    	Der Gesuchsgegner sei für berechtigt zu erklären, die Tochter E.________ und den Sohn F.________ an jedem zweiten Wochenende von Samstag um 10.00 Uhr bis Sonntag um 18.00 Uhr sowie am zweiten Tage der Doppelfeiertage Weihnachten und Neujahr sowie in geraden Jahren von Ostersamstag bis mit Ostermontag und in ungeraden von Pfingstsamstag bis und mit Pfingstmontag auf eigene Kosten zu sich zu nehmen. Der Gesuchsgegner sei zudem berechtigt zu erklären, E.________ und F.________ während der Schulferien für die Dauer von zwei Wochen pro Jahr auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, die Ausübung des Ferienbesuchsrechts mindesten drei Monate im Voraus anzumelden beziehungsweise mit der Gesuchstellerin abzusprechen.

\n   \n   […].
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\n   \n   Mit Eingabe vom 21. April 2016 antwortete N.________, Sozialpädagogische Familienbegleitung, O.________GmbH auf die Fragen der Vorinstanz (Vi-act. D25 und D26). 
\n   Am 17./21. Juni 2016 und 29. Juli 2016 nahmen die Parteien Stellung zum Beweisergebnis (Vi-act. D30-D32). 
\n   Mit Verfügung vom 19. Oktober 2016 hiess die Vorinstanz das Gesuch der Gesuchstellerin um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung gut (Vi-act. D38).
\n   Am 12. Dezember 2016 verfügte der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe Folgendes: 
\n   1. [….]
\n   2. [….]
\n   3. [….]
\n   4. Die Kinder der Parteien, E.________ und F.________werden unter die Obhut der Gesuchstellerin gestellt. 
\n   5.1. E.________ und F.________ werden zu folgenden Zeiten vom Gesuchsgegner betreut:
\n   -  in den ungeraden Kalenderwochen von Donnerstag, 16.00 Uhr bzw. Schulschluss am Nachmittag, bis Sonntag, 18.00 Uhr;
\n   -  in geraden Kalenderwochen von Mittwoch, 12.00 Uhr bzw. Schulschluss am Mittag, bis Donnerstag, 14.00 Uhr bzw. Schulbeginn am Nachmittag.
\n   5.2 [Feiertagsbesuchsrecht Gesuchsgegner.]
\n   5.3 [Ferienbesuchsrecht Gesuchsgegner.]
\n   5.4 [Ferienbesuchsrecht Gesuchstellerin.]
\n   5.5 [Übriges Ferienbesuchsrecht.]
\n   6. Die Kindesschutzbehörde wird beauftragt, für die Kinder E.________ und F.________ gestützt auf