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**Case Identifier:** e7ee7416-9e03-51af-8077-a93b4807a0b6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-03-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 25.03.2021 B 2020/177, B 2020/178
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2020-177--B-2020-1_2021-03-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2020/177, B 2020/178

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 09.04.2021

Entscheiddatum: 25.03.2021

Entscheid Verwaltungsgericht, 25.03.2021
Wasserbau, Projektänderung, Anspruch auf rechtliches Gehör; 
Absperranlagen, Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands; 
vorsorgliche Massnahmen, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 64 in Verbindung mit 
Art. 45 Abs. 1 VRP, Art. 1 Abs. 2 RhG in Verbindung mit Art. 21 und 
30 WBG SG. Nichteintreten auf die Beschwerden, soweit die 
Beschwerdeführer formell oder materiell nicht beschwert sind oder die 
Beschwerden über den Gegenstand der vorinstanzlichen Verfahren 
hinausgehen (E. 1.3.3 und 6.2). Der Gehörsanspruch der Beschwerdeführer 
ist verletzt, wenn sie als Betroffene vom (vereinfachten) 
Projektänderungsverfahren ausgeschlossen werden (E. 3.2), 
(Verwaltungsgericht, B 2020/177, B 2020/178).

Entscheid vom 25. März 2021

Besetzung

Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Zindel, Verwaltungsrichter Steiner; 

Gerichtsschreiber Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

A.__ und B.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Christoph Bürgi, SchochMaierPartner, 

Bogenstrasse 9, 9000 St. Gallen,

gegen

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Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Rheinunternehmen des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

sowie

Politische Gemeinde X.__, Gemeinderat,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Änderung des Ausbauprojekts Endgestaltung Alter Rhein (Bruggerhorn bis 

Bodensee) / Absperranlagen: Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands / 

vorsorgliche Massnahmen

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

A.__ und B.__ sind Eigentümer der Parzelle Nr. 0000__, Grundbuch X.__, welche mit 

dem Wohnhaus Assek.-Nr. 0001__ überbaut ist. Im Nordosten grenzt das Grundstück 

an die Parzelle Nr. 0002__ im Eigentum des Rheinunternehmens (öffentlich-rechtliche 

Anstalt des Staates mit eigener Rechtspersönlichkeit, nachfolgend: RU), über welche 

der Alte Rhein (kantonales Gewässer) fliesst (act. 6/41, act. 12.1, act. 28 und 31 f., 

www.geoportal.ch). Im Rahmen der Staatsverträge zwischen der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft und Österreich-Ungarn bzw. der Republik Österreich vom 

30. Dezember 1892, 19. November 1924 bzw. 10. April 1954 (SR 0.721.191.631-633, 

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nachfolgend: Staatsvertrag 1892, 1924 resp. 1954) hat sich die Schweiz unter anderem 

verpflichtet, die Endgestaltung des Alten Rheinlaufes unterhalb von St. Margrethen/

Höchst bis zum Bodensee zu regulieren und zu vollziehen (Art. 14 Staatsvertrag 1892 

bzw. 1924). Vom 14. August 2002 bis 12. September 2002 lagen das Ausbauprojekt 

Endgestaltung Alter Rhein (Bruggerhorn bis Bodensee) mit 

Umweltverträglichkeitsprüfung und Konzessionsgesuch für eine Ersatzsteganlage der 

Internationalen Rheinregulierung (nachfolgend IRR, https://rheinregulierung.org), 

Gemeinsame Rheinkommission (vgl. Art. 9 Abs. 1 Staatsvertrag 1954), und des RU 

sowie der Teilstrassenplan Y.__-weg (vom Gemeinderat X.__ am 1. Juli 2002 erlassen) 

öffentlich auf (ABl 2002, S. 1553 f.). Am 6. September 2004 widerrief der Gemeinderat 

X.__ den Teilstrassenplan Y.__-weg. Mit Entscheid vom 24. November 2004 wies das 

Baudepartement (nachfolgend: BD) eine gegen das Ausbauprojekt Endgestaltung Alter 

Rhein und das Konzessionsgesuch für eine Ersatzsteganlage von A.__ und B.__ 

erhobene Einsprache ab. Eine dagegen am 10. Dezember 2004 erhobene Beschwerde 

zogen A.__ und B.__ am 6. Januar 2005 zurück. Daraufhin schrieb der damalige 

Verwaltungsgerichtspräsident die Beschwerde mit Entscheid vom 10. Januar 2005 ab 

(act. 9/9/3-5, 8, S. 3, act. 9/16/1-6, act. 10/15/13, B 2004/194 act. 1 f. und 5).

B.

Per 1. Oktober 2018 hat der Bundesrat die IRR aus der Unterhaltspflicht des Alten 

Rheins zwischen St. Margrethen/Höchst und dem Bodensee entlassen (vgl. dazu 

Art. 15 und 18 Abs. 1 Staatsvertrag 1954 und Medienmitteilung des Bundesrates vom 

30. August 2017, www.admin.ch). Am 25. Oktober 2019 genehmigte das BD, 

unterzeichnet vom Leiter Amt für Wasser und Energie (AWE), eine Änderung 

(Endgestaltung Mündungsbereich, Parzellen Nrn. 0003__, 0004__ und 0002__) des 

Wasserbauprojekts Endgestaltung Alter Rhein, welche das RU am 5. September 2019 

beim Bauamt X.__ eingereicht hatte (nachfolgend: Projektänderung). Am 

9. September 2019/12. November 2019 erteilte der Gemeinderat X.__ dafür im 

vereinfachten Verfahren eine Baubewilligung unter Eröffnung aller kantonalen 

Verfügungen als Gesamtentscheid (act. 9/15/1-11, act. 9/16/12-18). Am 

26. November 2019, berichtigt am 10. Januar 2020, beantragten A.__ und B.__ beim 

Gemeinderat X.__, es sei gegenüber dem RU per sofort die Einstellung der Arbeiten am 

Hochwasserdamm entlang des Alten Rheins zu verfügen (Ziff. I/1) und dem RU Frist zur 

Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs anzusetzen (Ziff. I/2). Es sei für die 

Endgestaltung Mündungsbereich Alter Rhein, Ausführungsprojekt 2019/2020 

(Etappe 1) sowie Projektänderung (Etappe 2), ein ordentliches 

Baubewilligungsverfahren durchzuführen und es seien ihnen sämtliche Parteirechte zu 

gewähren (Ziff. I/3). Auf Antrag I/1 trat der Gemeinderat X.__ mit Beschluss vom 

22. Januar 2020 kostenfällig nicht ein (act. 10/14/1-9).

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C.

Am 23. Januar 2020/18. März 2020 rekurrierten A.__ und B.__ gegen die 

Baubewilligung des Gemeinderates X.__ vom 9. September 2019/12. November 2019 

an das BD (Verfahrensnr. 0005__ [im angefochtenen Entscheid auch: Rekurs 1], 

act. 9/1 und 9) mit dem Rechtsbegehren, es sei die im vereinfachten Verfahren erteilte 

Baubewilligung des Gemeinderates X.__ vom 9. September 2019/12. November 2019 

(vom Leiter Bauamt der Beschwerdebeteiligten mit E-Mail vom 9. Januar 2020 

zugestellt, act. 9/1/1) samt den Verfügungen der kantonalen Stellen kostenfällig 

aufzuheben (Ziff. I/1 und 4). Es sei für die Endgestaltung Alter Rhein, 

Ausführungsprojekt 2019/2020 sowie Projektänderung, ein ordentliches 

Genehmigungsverfahren nach Art. 34 ff. des bis 31. Dezember 2009 gültigen 

Wasserbaugesetzes vom 23. März 1969 (Neudruck vom Mai 1983, nGS 18-58, 

aWBG SG) durchzuführen und es seien ihnen sämtliche Parteirechte zu gewähren 

(Ziff. I/2, berichtigt am 17. August 2020, act. 9/23, 10/22, je S. 2 Ziff. 4). Am 

6. Februar 2020/18. März 2020 rekurrierten sie gegen den Nichteintretensentscheid des 

Gemeinderates X.__ vom 22. Januar 2020 (Verfahrensnr. 0006__ [auch: Rekurs 2], 

act. 10/1 und 8) an das BD und beantragten im Speziellen (Antrag Ziff. I/2 gleichlautend 

wie im Verfahren 0005__), es sei der Entscheid des Gemeinderates X.__ vom 

22. Januar 2020 kostenfällig aufzuheben (Ziff. I/1 und 4). In beiden Rekursverfahren 

beantragten sie als vorsorgliche Massnahmen für die Dauer des jeweiligen Verfahrens, 

es sei das RU zu verpflichten, die Baupiste und den Hochwasserdamm abzusperren, 

damit diese nicht als Fuss- und Fahrweg benutzt werden könnten (act. 9/9 und 10/8, je 

S. 2 Ziff. I/3). Mit Entscheid vom 28. August 2020 vereinigte das BD die 

Rekursverfahren Nrn. 0005__ und 0006__ und hiess die Rekurse im Sinne der 

Erwägungen teilweise gut, soweit es darauf eintrat (Dispositiv-Ziff. 1a, 1c). Es stellte 

fest, dass die Beschlüsse des Gemeinderates X.__ vom 

9. September 2019/12. November 2019 und 22. Januar 2020 nichtig seien (Dispositiv-

Ziff. 1b, 1d). Gleichzeitig wies es die Begehren um Erlass vorsorglicher Massnahmen 

ab (Dispositiv-Ziff. 1e). A.__ und B.__ auferlegte es amtliche Kosten von CHF 3'200 

unter Anrechnung der geleisteten Kostenvorschüsse von je CHF 1'800 (Dispositiv-

Ziff. 2a-2b). Zudem sprach es A.__ und B.__ eine ausseramtliche Entschädigung in der 

Höhe von CHF 2'000 zulasten des RU zu (Dispositiv-Ziff. 3). Im übrigen wies es das RU 

aufsichtsrechtlich an, die beiden auf den Grundstücken Nrn. 0007__ und 0008__ ohne 

Baubewilligung erstellten Absperranlagen, welche bis auf die Parzelle Nr. 0002__ 

reichten, innert 14 Tagen nach Eröffnung des Entscheids zu entfernen (Dispositiv-Ziff. 4 

und E. 7 f., S. 18-20).

D.

Gegen den Entscheid des BD (Vorinstanz) vom 28. August 2020 erhoben A.__ und B.__ 

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(Beschwerdeführer) durch ihren Rechtsvertreter am 7. September 2020 Beschwerde 

(act. 1) beim Verwaltungsgericht (B 2020/177: Hauptverfahren; B 2020/178: Abweisung 

des Begehrens um Erlass vorsorglicher Massnahmen). Mit Eingabe vom 

15. September 2020 beantragten sie, das RU (Beschwerdegegnerin) sei für die Dauer 

der Verfahren kostenfällig zu verpflichten, die Baupiste und den Hochwasserdamm 

abzusperren, damit diese nicht als Fuss- und Fahrweg benutzt werden könnten (act. 5, 

S. 2 Ziff. I/1 und 3). Am 2. Oktober 2020 (act. 13) ergänzten sie ihre Beschwerde mit 

einer Begründung und einem (erweiterten) Rechtsbegehren (dazu weiter unten). Mit 

Vernehmlassungen vom 19. bzw. 20. Oktober 2020 schlossen die Vorinstanz resp. die 

Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei 

(act. 19 und 21). Am 29. Oktober 2020 nahmen die Beschwerdeführer im Verfahren 

B 2020/177 zu den Eingaben der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin vom 25. und 

30. September 2020 betreffend Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen Stellung 

(act. 8, 11-12.2, 25). Die Politische Gemeinde X.__ (Beschwerdebeteiligte) hielt am 

4. November 2020 und die Beschwerdeführer am 23. November 2020 fest, dass auf 

dem "Dammweg" bzw. teils auf den Parzellen Nrn. 0007__ und 0008__, teils auf 

Parzelle Nr. 0002__, (mobile) Abschrankungen erstellt worden seien (act. 28 und 31 f.). 

Am 12. Januar 2021 (act. 36 f.) nahmen die Beschwerdeführer abschliessend Stellung 

und berichtigten die Nummerierung ihres in der Beschwerdeergänzung vom 

2. Oktober 2020 (act. 13) gestellten Rechtsbegehrens wie folgt: Es seien Dispositiv-

Ziffern 1a, 1c, 1e, 2a, 2b, 3 und 4 des angefochtenen Entscheids unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer, aufzuheben (Ziff. I/1 und 7). Es sei 

festzustellen, dass die Genehmigungsverfügung des BD, unterzeichnet vom Leiter 

AWE, vom 25. Oktober 2019 (act. 15, nachfolgend: Genehmigung) nichtig sei; eventuell 

sei sie aufzuheben (Ziff. I/2). Es sei die Vorinstanz anzuweisen, für die Endgestaltung 

Mündungsbereich Alter Rhein, Ausführungsprojekt 2019/2020 sowie Projektänderung, 

ein ordentliches Verfahren durchzuführen und ihnen sämtliche Parteirechte zu 

gewähren (Ziff. I/3). Es sei die Beschwerdegegnerin für das 

Ausführungsprojekt 2019/2020 zu verpflichten, die Dammkrone wasserseitig auf die 

wasserbautechnisch notwendige Breite von 2.00 m zu verschmälern und das Ufer 

entsprechend wasserseitig gleichmässig abzuflachen (Ziff. I/4a); sowie den gesamten 

Hochwasserschutzdamm ab Parzelle Nr. 0007__ (Dreiangel) bis und mit Parzelle 

Nr. 0008__ (C.__) durch Renaturierungsmassnahmen derart zu gestalten, dass eine 

Begehbarkeit des Dammes verhindert werde (Ziff. I/4b). Es sei davon Vormerk zu 

nehmen, dass sie sich ausdrücklich vorbehalten würden, je nach Ausgang des 

vorliegenden Verfahrens für die infolge des jetzigen Zustands zusätzlichen, im 

durchgeführten Enteignungsverfahren nicht berücksichtigten Nachteile für ihr 

Grundstück Nr. 0000__ eine zusätzliche Entschädigung zu verlangen (Ziff. I/5). Es sei 

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ihnen für das Rekursverfahren eine Parteientschädigung von CHF 5'000 zuzüglich 

Mehrwertsteuer zuzusprechen (Ziff. I/6).

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die Akten wird, soweit 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

B 2020/177

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben ([Art. 1 Abs. 2 des 

Rheingesetzes; sGS 734.21, RhG, in Verbindung mit Art. 29 des Wasserbaugesetzes; 

sGS 734.1, WBG SG, und] Art. 59  Abs. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 

7. September 2020 (act. 1) gegen den angefochtenen Entscheid vom 28. August 2020 

(act. 2) erfolgte rechtzeitig (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 VRP). Entgegen der 

Auffassung der Vorinstanz (act. 19 Ziff. II/5) gilt dies auch für Antrag Ziff. I/2 ("es sei 

festzustellen, dass die Genehmigung nichtig sei; eventuell sei sie aufzuheben"): Im 

Rekursverfahren Nr. 0005__ haben die Beschwerdeführer in Antrag Ziff. I/1 

ausdrücklich – "samt den Verfügungen der kantonalen Stellen" – die Aufhebung der 

Genehmigung verlangt (vgl. act. 9/1 und 9). Zudem haben sie in beiden 

vorinstanzlichen Rekursverfahren beantragt (je Antrag Ziff. I/2, act. 9/9 und 23 Ziff. 4, 

act. 10/8 und 22 Ziff. 4), es sei für die Endgestaltung Alter Rhein, Ausführungsprojekt 

2019/2020 sowie Projektänderung, ein ordentliches Genehmigungsverfahren nach 

Art. 34 ff. aWBG durchzuführen und es seien ihnen sämtliche Parteirechte zu 

gewähren. Dadurch haben sie im Individualrechtsschutz- bzw. Anfechtungsverfahren 

bezüglich der Projektänderung (Sondernutzungsplan, vgl. dazu W. Ritter, Kommentar 

zum Wasserbaugesetz des Kantons St. Gallen, Widnau 2012, lit. a zu Art. 21 WBG SG) 

die ihnen am 9. Januar 2020 zugestellte (act. 9/1/1) Genehmigung im Sinne von 

Art. 26 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz; SR 700, 

RPG), an welche die Rechtsmittelbehörde nicht gebunden ist (vgl. BGer 1C_71/2014 

1.1. 

bis

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vom 19. Februar 2015 E. 2.2.1 mit Hinweisen), inhaltlich mitangefochten (vgl. dazu 

BGer 1C_315/2015; 1C_321/2015 vom 24. August 2016 in BGE 142 II 509 nicht 

publizierte E. 2.8 mit Hinweis). Die Vorinstanz ist in Dispositiv-Ziff. 1a und 1c in 

Verbindung mit Erwägung 1.3, 3.4, 5 und 8 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 

11, 14-16, 20-22) auf diese Rekursanträge in Bezug auf die Projektänderung mangels 

Zuständigkeit teilweise nicht eingetreten (vgl. zum teilweisen Eintreten E. 1.3.2 und 3.2 

hiernach), hat aber bezüglich der (mitangefochtenen) Genehmigung gleichzeitig 

ausdrücklich von einer (formlosen) Teilüberweisung gemäss Art. 11 Abs. 3 VRP an das 

Verwaltungsgericht, welches sie als dafür zuständig erachtete (vgl. act. 2, S. 14 E. 3.4), 

abgesehen (vgl. dazu auch act. 8, S. 3 Ziff. II/4 Abs. 2, und A. Kneer, in: Rizvi/

Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, 

Zürich/St. Gallen 2020, N 19 zu Art. 11 VRP). Diese Ungereimtheit bleibt indessen ohne 

Einfluss auf die Fristwahrung: Die Beschwerdeführer, welche das teilweise 

Nichteintreten auf ihre Rekurse rechtzeitig mit Beschwerde angefochten haben, sind 

trotz fehlender vorinstanzlicher Überweisung nicht anders zu stellen, wie wenn die 

Vorinstanz – mit Blick auf Art. 11 Abs. 3 VRP zulässigerweise (vgl. dazu A. Kneer, in: 

Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 18 zu Art. 11 VRP mit Hinweis auf K. Plüss, in: 

A. Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 

3. Aufl. 2014, N 50 zu § 5 VRG ZH) – die ihrer Ansicht nach nicht in ihre Kompetenz 

fallende Anfechtung der Genehmigung (siehe dazu auch Art. 132 Abs. 3 lit. b des 

Planungs- und Baugesetzes; sGS 731.1, PBG) erst nach Fällung ihres Endentscheids 

an das Verwaltungsgericht weitergeleitet hätte (vgl. dazu Art. 29 Abs. 1 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft; SR 101, BV, 

BGE 140 III 636 E. 3.5 mit Hinweisen und T. Flückiger, in: Waldmann/

Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, 

N 29 f. zu Art. 8 VwVG). Den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführern kann keine 

Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) 

vorgeworfen werden (vgl. dazu VerwGE B 2015/309 vom 26. April 2017 E. 4.3 mit 

Hinweisen), weil sie in den vorinstanzlichen Verfahren die Meinung vertraten, die 

Vorinstanz sei hinsichtlich der Anfechtung der Projektänderung – und damit auch der 

inhaltlich mitangefochtenen Genehmigung – anstelle der Beschwerdebeteiligten bzw. 

des Verwaltungsgerichts erstinstanzlich zuständig (vgl. act. 9/23 Ziff. 1, act. 10/22 

Ziff. 1, siehe dazu auch act. 8, S. 3 Ziff. II/4 Abs. 2). Es kann nicht gesagt werden, sie 

hätten deswegen bewusst oder trölerisch eine unzuständige Instanz angerufen (vgl. 

dazu BGer 2C_371/2020 vom 2. Juni 2020 E. 4.3 mit Hinweisen und E. 4.2 hiernach). 

Entsprechend ist für das Verwaltungsgericht in dieser Hinsicht fristenrechtlich der 

Zeitpunkt der – unbestrittenermassen fristwahrenden – Eingabe bei der Vorinstanz 

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1.3.1.

Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG und Art. 111 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das 

Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz; SR 173.110, BGG) schreiben in Umsetzung der 

Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) als gewichtigen Eingriff in die kantonale 

Organisationsautonomie (Art. 47 BV) vor, dass die Beschwerdebefugnis im kantonalen 

Verfahren (nach Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP) nicht enger umschrieben 

werden darf, als dies für die Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 89 Abs. 1 BGG) 

vorgesehen ist (vgl. dazu auch Art. 16 des Bundesgesetzes über den Wasserbau; 

SR 721.100, WBG, sowie BGer 1C_69/2019 vom 20. August 2019, in: ZBl 2020, 

S. 681 ff., E. 2.4 mit Hinweis auf BGE 144 I 43 E. 2.1, in: Pra 2018 Nr. 92). 

Vorausgesetzt ist nach den Grundsätzen von Art. 89 Abs. 1 Ingress lit. a bis c BGG 

insbesondere, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen 

Anträgen ganz oder teilweise unterlegen ist (lit. a, vgl. dazu BGE 135 II 172 E. 2.2.1 mit 

Hinweisen); einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Änderung des 

angefochtenen (Wasser-)Bauprojekts zieht, d.h. seine tatsächliche oder rechtliche 

Situation dadurch unmittelbar beeinflusst werden kann (lit. c, vgl. BGE 141 II 14 E. 4.4 

mit Hinweisen), und über eine spezifische Beziehungsnähe zur Streitsache verfügt 

(lit. b). Die Nähe der Beziehung zum Streitgegenstand muss bei Bauprojekten 

massgeblich (vgl. dazu Art. 11 Abs. 3 Satz 3 VRP). Demzufolge erfolgte auch Antrag 

Ziff. I/2 der Beschwerde rechtzeitig.

Die Beschwerdeeingabe vom 7. September 2020 (act. 1) erfüllt zusammen mit der 

Ergänzung vom 2. Oktober 2020 (act. 13) formell und inhaltlich die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Entgegen der 

Auffassung der Vorinstanz (act. 19 Ziff. II/1a) kann nicht gesagt werden, aus der im 

Rahmen der Beschwerde vorgebrachten Kritik ergäbe sich nicht, wieso Dispositiv-

Ziffern 1a und 1c des angefochtenen Entscheids – soweit die Beschwerdeführer 

dadurch beschwert sind (vgl. E. 1.3.2 f. hiernach) – aufzuheben seien (vgl. hierzu 

VerwGE B 2019/77; B 2019/78 vom 11. Februar 2020 E. 2 mit Hinweisen sowie act. 13, 

S. 6-15 Ziff. II/B/11-13, II/C/15-16.1, 16.4, 17-20, 23-26, 29, act. 25, S. 3 f., 6 f., 8, 11 f. 

Ziff. II/B/a/4, 6.1, 6.5, 6.7 f., 6.9 f., 8.1-8.3, II/B/b/11, act. 36, S. 3-5, 10-16, 18 Ziff. II/B/

6.2-6.5, 7.1 f., 10.8-12.3, 14.2, II/C/16.1).

1.2. 

 

1.3. 

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insbesondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. Liegt diese besondere 

Beziehungsnähe vor, braucht das Anfechtungsinteresse nicht mit dem Interesse 

übereinzustimmen, das durch die vom Beschwerdeführer als verletzt bezeichneten 

Normen geschützt wird. Er kann daher die Überprüfung eines Bauvorhabens im Lichte 

all jener Rechtssätze verlangen, die sich rechtlich oder tatsächlich in dem Sinne auf 

seine Stellung auswirken, dass ihm im Falle des Obsiegens ein praktischer Nutzen 

entsteht. Die Rechtsprechung bejaht die Legitimation von Nachbarn regelmässig, 

deren Liegenschaft an das Baugrundstück angrenzt (bzw. davon nur durch einen 

Verkehrsträger getrennt wird) oder sich in einem Umkreis von bis zu rund 100 m 

befindet (vgl. VerwGE B 2019/204 vom 17. Oktober 2020 E. 3.1 mit Hinweisen). Bei 

grossen Anlagen ist es möglich, dass ein Beschwerdeführer nur für bestimmte 

Anlageteile über eine genügende Beziehungsnähe verfügt. Die Legitimation darf jedoch 

nicht so eng gefasst werden, dass dadurch die Beurteilung funktional 

zusammenhängender Teile der Anlage auseinandergerissen wird. Es ist im jeweiligen 

Sachzusammenhang zu prüfen, ob eine genügende Beziehungsnähe zu bestimmten 

Anlageteilen gegeben ist (vgl. BGer 1C_315/2017 vom 4. September 2018 E. 1.1 mit 

Hinweis auf BGE 140 II 214 E. 2.1). Bei einer Drittbeschwerde pro Adressat sind die 

unmittelbar betroffenen Personen unabhängig vom Verhalten des Adressaten 

rechtsmittellegitimiert, wenn die Anordnung direkt in ihre schutzwürdigen Interessen 

eingreift (vgl. BGer 8C_147/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.5 mit Hinweisen). Wenn der 

belastete Verfügungsadressat auf eine Anfechtung verzichtet, ist eine Drittbeschwerde 

zugunsten des Adressaten dann nicht zulässig, wenn der Dritte etwas anstrebt, was 

seiner Dispositionsbefugnis entzogen ist und nur dem Verfügungsadressaten selbst 

zusteht. Ebensowenig ist der bloss vertraglich mit dem Verfügungsadressaten 

verbundene Dritte in der Regel beschwerdeberechtigt. Die Reflexwirkungen, welche die 

an den Adressaten gerichtete Verfügung auf ein Vertragsverhältnis zwischen ihm und 

einem Dritten zeitigen können, begründen regelmässig kein schutzwürdiges 

Anfechtungsinteresse des Dritten (vgl. VerwGE B 2019/19 vom 11. August 2020 

E. 2.2.2 mit Hinweisen).

1.3.2

Ungeachtet ihrer Legitimation in der Sache sind die Beschwerdeführer befugt, den 

angefochtenen Entscheid anzufechten, soweit auf ihre Rekurse im Sinne der 

Erwägungen (vgl. Dispositiv-Ziff. 1a und 1c in Verbindung mit E. 1.3, 3.4, 5 und 8 des 

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angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 11 und 14-16, 20) teilweise nicht eingetreten 

wurde (vgl. dazu BGer 1C_661/2019 vom 13. Mai 2020 E. 1 und VerwGE B 2017/176 

vom 24. September 2018 E. 1 mit Hinweisen). Wie die Vorinstanz in 

Erwägung 1.4.3 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 12) überdies zutreffend 

ausgeführt hat (vgl. act. 9/15/7-10; www.geoportal.ch), liegt die nächstgelegene, von 

der Projektänderung betroffene Parzelle Nr. 0004__ resp. der davon betroffene Teil der 

Parzelle Nr. 0002__ lediglich rund 50 m vom Grundstück Nr. 0000__ der 

Beschwerdeführer entfernt. Soweit die Vorinstanz die Rekurse in Dispositiv-Ziff. 1a und 

1c in Verbindung mit Erwägung 2 des angefochtenen Entscheids (nicht aufgeführt in 

der Zusammenfassung unter E. 8 des angefochtenen Entscheids, vgl. act. 2, S. 12 und 

20) in Bezug auf die Projektänderung teilweise abgewiesen hat ("Durchführung des 

vereinfachten Verfahrens für die Projektänderung grundsätzlich möglich."), begründet 

eine solche unmittelbare räumliche Nähe nach der oben erwähnten Rechtsprechung 

bei den Beschwerdeführern eine besondere Betroffenheit. Anhaltspunkte, welche eine 

Ausnahme von dieser Regel rechtfertigten, sind nicht ersichtlich. Der konkrete 

praktische Nutzen für die Beschwerdeführer würde darin bestehen, dass sie, falls sie 

mit der geltend gemachten Verletzung von Parteirechten (act. 13, S. 6-15 Ziff. II/B/

11-13, II/C/15-16.1, 16.4, 17-20, 23-26, 29, act. 25, S. 3 f., 6 f., 8, 11 f. Ziff. II/B/a/4, 

6.1, 6.5, 6.7 f., 6.9 f., 8.1-8.3, II/B/b/11, act. 36, S. 3-5, 10-16, 16-18 Ziff. II/B/6.1-6.5, 

7.1 f., 10.8-12.3, 14.2, II/C/15, 16.1) durchdringen würden, in Aufhebung der 

Genehmigung unter Berücksichtigung ihrer inhaltlichen Vorhaltungen gegen die 

Projektänderung einen Entscheid in der Sache bewirken könnten (vgl. dazu 

BGer 1C_236/2010 16. Juli 2010 E. 1.5 mit Hinweisen, besprochen in: BR 2011, 

S. 154 ff.). Damit sind sie – trotz gegenteiliger Ansicht der Beschwerdegegnerin (act. 21 

Ziff. II/1) – auch in dieser Hinsicht zur Beschwerde befugt. Ferner sind sie zur 

Beschwerde befugt, soweit sie sich (teilweise) gegen den vorinstanzlichen 

Kostenspruch (Dispositiv-Ziff. 2a und 2b) zur Wehr zu setzen (vgl. dazu VerwGE 

B 2020/58; B 2020/72 vom 22. Oktober 2020 E. 2 mit Hinweisen). Auf die Beschwerde 

B 2020/177 ist daher grundsätzlich einzutreten.

1.3.3

Nicht einzutreten ist erstens auf die in der Beschwerde B 2020/177 beantragte 

Aufhebung des angefochtenen Entscheids (Antrag Ziff. I/1), soweit die Vorinstanz die 

Rekurse im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen hat (Dispositiv-Ziff. 1a und 

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1c sowie E. 1.2, 3-3.3, 4-4.2 und 8 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 10, 12-15, 

20-22, vgl. zum Hinweis auf die Erwägungen im Dispositiv Weissenberger/Hirzel, in: 

Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], a.a.O., N 42 ff. zu Art. 61 VwVG; M. Donatsch, in. 

A. Griffel [Hrsg.], a.a.O., N 15 f. zu § 65 VRG ZH, und VerwGE B 2016/21; B 2016/22 

vom 26. September 2018 E. 9.2 mit Hinweisen, bestätigt mit BGer 1C_572/2018; 

1C_574/2018 vom 31. Oktober 2019). In dieser Hinsicht sind die Beschwerdeführer 

nicht formell beschwert. Dahingestellt bleiben kann damit, ob die Vorinstanz, welche 

die Nichtigkeit der Beschlüsse der Beschwerdebeteiligten vom 9. September 2019 

(Beilage zu act. 9/1) und 22. Januar 2020 (Beilage zu act. 10/1) festgestellt hat, in 

dieser Hinsicht zu Recht auf die Rekurse eingetreten ist (vgl. dazu Daum/Bieri, in: Auer/

Müller/Schindler [Hrsg.], Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Kommentar, 

2. Aufl. 2019, N 23 und FN 74 zu Art. 7 VwVG). Sodann kann Streitgegenstand des 

vorliegenden Verfahrens nur sein, was bereits Gegenstand der vorinstanzlichen 

Verfahren bildete (vgl. dazu VerwGE B 2019/82 vom 2. Juli 2019 E. 1 mit Hinweis und 

act. 19 Ziff. II/1b). Aus diesem Grund ist zweitens bis viertens auf die Beschwerde nicht 

einzutreten, soweit die Beschwerdeführer die – auf dem Zivilrechtsweg geltend zu 

machende – Nichteinhaltung privatrechtlicher Dienstbarkeitsverträge rügen (act. 5, 

S. 4 f. Ziff. II/B/9, act. 13, S. 16 Ziff. II/B/31, act. 25, S. 2-4, 10-12 Ziff. II/B/a/3, 5, II/B/

b/10.1-10.3, 11, act. 36, S. 6 f., 18 f. Ziff. II/B/9.1, 9.3, II/C/16.2), der Vorinstanz im 

Hinblick auf eine allfällige Terrainaufschüttung auf ihrem Grundstück widersprüchliches 

Verhalten bzw. eine rechtsungleiche Behandlung vorwerfen (act. 36 S. 9-12 Ziff. II/B/

10.5-10.11) und beantragen, es sei davon Vormerk zu nehmen, dass sie sich 

ausdrücklich vorbehalten würden, je nach Ausgang des vorliegenden Verfahrens für die 

infolge des jetzigen Zustands zusätzlichen, im durchgeführten Enteignungsverfahren 

nicht berücksichtigten Nachteile für ihr Grundstück Nr. 0000__ eine zusätzliche 

Entschädigung zu verlangen (Antrag Ziff. I/5 sowie act. 13, S. 13 Ziff. II/C/24.6, act. 36, 

S. 5, 9 Ziff. II/B/7.4, 10.5-10.7). Hinzu kommt fünftens, dass der Entscheid des 

Verwaltungsgerichts B 2004/194 vom 10. Januar 2005 betreffend das vom 

14. August 2002 bis 12. September 2002 öffentlich aufgelegte Ausbauprojekt 

Endgestaltung Alter Rhein (Bruggerhorn bis Bodensee) mit 

Umweltverträglichkeitsprüfung und Konzessionsgesuch für eine Ersatzsteganlage 

formell in Rechtskraft erwachsen ist. Folglich konnte dieses Projekt in den 

vorinstanzlichen Verfahren nicht mehr in Frage gestellt werden (vgl. die in dieser 

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Hinsicht zutreffende E. 1.3 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 11). Die 

diesbezüglichen Einwände der Beschwerdeführer erfolgten somit ausserhalb des 

Verfahrensgegenstands (Antrag Ziff. I/1 und 4, act. 13, S. 4 f., 7 f., 13-15 Ziff. II/B/8 f., 

II/C/15, 16.2-16.4, 24.7, 25, 26.3, 29, act. 25, S. 3 f., 6-9, 11 f. Ziff. II/B/a/4, 6.1, 6.7, 

7.3, II/B/b/10.4 f., 11, act. 36, S. 3-16, 18 f. Ziff. II/B/6.2-6.5, 7.2, 7.3, 8, 10.1-10.4, 

10.8 f., 12.1-14.1, II/C/16.1 f.), weshalb auch darauf nicht einzutreten ist. Soweit die 

Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend machen, die Pläne des vom 

14. August 2002 bis 12. September 2002 öffentlich aufgelegten Ausbauprojekts seien 

mangelhaft, da sie nach dem Widerruf des Teilstrassenplans Y.__-weg nicht angepasst 

worden seien, ist aus verfahrensökonomischen Gründen zu bemerken, dass die 

Beschwerdebeteiligte den am 1. Juli 2002 erlassenen Teilstrassenplan Y.__-weg 

bereits am 6. September 2004 widerrufen hatte und die Beschwerdeführer demzufolge 

die angebliche Mangelhaftigkeit der Pläne bei zumutbarer Sorgfalt bereits im damals 

hängigen Einspracheverfahren vor dem BD, welches mit Entscheid vom 

24. November 2004 abgeschlossen wurde, hätten geltend machen können. Darüber 

hinaus wird weder im WBG SG noch im aWBG, anders als etwa im Bundesgesetz über 

die Nationalstrassen (SR 725.11, NSG, vgl. dessen Art. 12 ff.), zwischen generellen 

Projekten und Ausführungsprojekten unterschieden (vgl. dazu auch Art. 12 

Abs. 2 WBG). Vor diesem Hintergrund könnte voraussichtlich auf ein allfälliges 

zukünftiges Wiederaufnahmebegehren (Art. 81 VRP) betreffend den Entscheid VerwGE 

B 2004/194 vom 10. Januar 2005 ebenfalls nicht eingetreten werden (vgl. dazu 

Art. 81 VRP, VerwGE B 2019/126 vom 1. Dezember 2019 E. 2.1 und VerwGE 

B 2016/183 vom 23. Mai 2018 E. 2.1 je mit Hinweis[en] sowie B. F. Schärer, in: Rizvi/

Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 7 ff. zu Art. 81 VRP). Soweit die Beschwerdeführer 

sechstens vorbringen, die Ausführung des Ausbauprojekts weiche von den 

genehmigten Plänen ab, hat sich dazu mangels funktionaler Zuständigkeit nicht das 

Verwaltungsgericht erstinstanzlich zu äussern. Sollten sie an den diesbezüglichen 

Einwänden festhalten wollen, wären diese an das AWE zu richten (vgl. dazu Art. 1 

Abs. 2 RhG in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 WBG SG und Art. 2 Abs. 1 der 

Wasserbauverordnung; sGS 734.11, WBV SG). Auch in dieser Hinsicht ist auf die 

Beschwerde nicht einzutreten. Siebtens ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, 

soweit die Beschwerdeführer Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheids 

anfechten (vgl. Antrag I /1, act. 1 Ziff. II/4, act. 5, S. 3-7 Ziff. II/B/5-12, act. 13, S. 16-18 

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Ziff. II/C/31-34, act. 25, S. 2 f., 7-11 Ziff. II/B/a/3, 7.1 f., 8.1-8.3, II/B/b/9, 10.1-10.3, 

act. 31, act. 36, S. 6 f. Ziff. II/B/9): Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid 

(act. 2, S. 19 f. E. 7, 7.3 und 8), dass die Absperranlagen im Bereich der Grundstücke 

Nrn. 0007__ und 0008__, welche bis auf Parzelle Nr. 0002__ reichten, 

unbestrittenermassen formell rechtswidrig seien, und sich diesbezüglich die 

Durchführung eines nachträglichen Baubewilligungsverfahrens erübrige. Entsprechend 

verfügte sie unter Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheids über die Anträge 

der Verfahrensbeteiligten hinaus zulasten der Beschwerdegegnerin aufsichtsrechtlich 

deren Entfernung. Die Beschwerdegegnerin focht diese Verfügung zur 

Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands nicht an, sondern kam dieser 

umgehend nach. Da sich die Beschwerdegegnerin mit der sie unmittelbar belastenden 

Verfügung abgefunden hat und die Beschwerdeführer den Prozess nicht parallel zur 

Adressatin, sondern statt dieser führen wollen, ist nicht ersichtlich, welchen konkreten 

Vorteil oder praktischen Nutzen sich für die Beschwerdeführer beim Obsiegen im 

Rechtsmittelverfahren ergäbe. Das Aufstellen der Absperranlagen im fraglichen Bereich 

ist ihrer Dispositionsbefugnis entzogen und steht nur der Verfügungsadressatin (im 

Einverständnis mit den Eigentümern der Parzellen Nrn. 0007__ und 0008__) selbst zu. 

Im Übrigen können die Beschwerdeführer aus ihrem Einwand, die Beschwerdegegnerin 

habe sich vertraglich verpflichtet, die Absperranlagen beizubehalten, nichts zu ihren 

Gunsten ableiten. Nach der unter Erwägung 1.3.1 hiervor zitierten Rechtsprechung 

bleibt es den Beschwerdeführern verwehrt, zur Durchsetzung allfälliger vertraglicher 

Ansprüche gegen Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheids, die sie nicht 

unmittelbar verpflichtet, Beschwerde zu erheben. Allfällige indirekte Auswirkungen 

dieser Anordnung auf die Beschwerdeführer vermögen keine Beschwerdelegitimation 

zu begründen. Mangels Rechtsschutzinteresse ist die Beschwerde auch nicht zulässig, 

soweit die Beschwerdeführer behaupten, Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen 

Entscheids sei nichtig, da ihrer Ansicht nach gemäss Art. 14 RhG die Regierung und 

nicht die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin beaufsichtige (vgl. demgegenüber aber 

Art. 3 Abs. 2 Satz 1 RhG in Verbindung mit Art. 25 lit. c des Geschäftsreglements der 

Regierung und der Staatskanzlei; sGS 141.3, GeschR, sowie Art. 6 und 8 WBG SG in 

Verbindung mit Art. 1 WBV SG), selbst wenn die Nichtigkeit jederzeit und von 

sämtlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten ist und auch im 

Rechtsmittelverfahren festgestellt werden kann (vgl. dazu VerwGE B 2017/160; 

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B 2018/152 vom 26. September 2019 E. 6.2 mit Hinweisen). Dahingestellt bleiben kann 

bei diesem Ergebnis, ob auf Antrag I /1 auch nicht einzutreten gewesen wäre, da die 

Beschwerdeführer gemäss der Vorinstanz (act. 8 Ziff. II/6 und act. 19 Ziff. II/1d) am 

aufsichtsrechtlichen Verfahren nicht beteiligt gewesen seien.

Soweit auf die Beschwerde B 2020/177 in den angeführten Punkten nicht einzutreten 

ist, brauchen die diesbezüglich vorgebrachten Gehörsrügen nicht behandelt zu 

werden. Nicht umstritten ist im Übrigen, dass der Antrag der Beschwerdeführer vom 

26. November 2019 betreffend Einstellung der Arbeiten (act. 10/14/1) zwischenzeitlich 

gegenstandslos geworden ist (vgl. dazu E. 4.4 des angefochtenen Entscheids, act. 2, 

S. 15, und act. 25, S. 5-7 Ziff. II/B/a/6.3 f., 6.6 f.).

2.

Die Beschwerdeführer stellen die Beweisanträge (act. 26 Ziff. 2, act. 13, S. 6 Ziff. II/10, 

act. 37 Ziff. 3), es sei ein Augenschein durchzuführen und es sei der Beschluss des 

Bundesrates vom 30. August 2017 zu edieren. Darauf kann in antizipierter 

Beweiswürdigung verzichtet werden. Die entscheidrelevanten tatsächlichen 

Verhältnisse ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus den dem Gericht vorliegenden 

Verfahrensakten und dem Geoportal (www.geoportal.ch, vgl. zu den nicht 

beweisbedürftigen notorischen Tatsachen etwa BGer 1C_582/2018 vom 

23. Dezember 2019 E. 2.3 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: 

Pra 2018 Nr. 61). Es ist daher nicht ersichtlich und wird von Beschwerdeführern auch 

nicht weiter dargetan, was die beantragten Beweisvorkehren an zusätzlichem 

Erkenntnisgewinn bringen würden (vgl. dazu BGer 1C_13/2018 vom 13. März 2019 E. 3 

mit Hinweisen sowie B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 50 ff. zu 

Art. 12-13 VRP).

3.

Die Beschwerdeführer machen geltend (act. 13, S. 6-15 Ziff. II/B/11-13, II/C/15-16.1, 

16.4, 17-20, 23-26, 29, act. 25, S. 3 f., 6 f., 8, 11 f. Ziff. II/B/a/4, 6.1, 6.5, 6.7 f., 6.9 f., 

8.1-8.3, II/B/b/11, act. 36, S. 3-5, 10-16, 18 Ziff. II/B/6.2-6.5, 7.1 f., 10.8-12.3, 14.2, II/

C/16.1), die Vorinstanz sei auf ihre Rügen zur Projektänderung (vgl. dazu act. 9/9, 

Antrag Ziff. I/1 f. und S. 7 f. Ziff. III/12-15) zu Unrecht teilweise nicht eingetreten und 

habe dadurch ihre Parteirechte verletzt, was auf eine formelle Rechtsverweigerung 

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hinauslaufe. Das vereinfachte Verfahren gemäss dem neuen WBG SG sei auf die 

Projektänderung nicht anwendbar. Dessen ungeachtet könne aus der Genehmigung 

kein gültiger Entscheid über die Projektänderung (im Individualrechtsschutz- bzw. 

Anfechtungsverfahren) abgeleitet werden.

3.1.

Laut Art. 1 Abs. 2 RhG in Verbindung mit Art. 71 WBG SG schliesst die nach 

bisherigem Recht zuständige Behörde oder Stelle bei Vollzugsbeginn des WBG SG – 

am 1. Januar 2010 (nGS 44-116) – hängige Verfahren nach bisherigem Recht ab. Wie 

die Vorinstanz in Erwägung 2 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 12) zutreffend 

dargetan hat und sich bereits aus Erwägung 1.3.3 hiervor ergibt, ist der Entscheid des 

Verwaltungsgerichts B 2004/194 vom 10. Januar 2005 betreffend das vom 

14. August 2002 bis 12. September 2002 öffentlich aufgelegte Ausbauprojekt 

Endgestaltung Alter Rhein (Bruggerhorn bis Bodensee) formell in Rechtskraft 

erwachsen. Deswegen ist auf die Projektänderung, welche die Beschwerdegegnerin 

am 5. September 2019 bei der Beschwerdebeteiligten eingereicht hat (act. 9/15/1), 

nach Art. 71 WBG SG das neue WBG SG anwendbar.

3.2.

Nach Art. 1 Abs. 2 RhG in Verbindung mit Art. 21 WBG SG wird für wasserbauliche 

Massnahmen (Art. 13 Abs. 1 WBG SG) an Gewässern das Planverfahren durchgeführt. 

Es ersetzt das Baubewilligungsverfahren. Bei kantonalen Gewässern, wie dem Alten 

Rhein (Art. 4 Abs. 1 Ingress und lit. a WBG SG), wird das ordentliche Auflage- und 

Anzeigeverfahren (Art. 24 f. WBG SG) vom AWE (Art. 2 Abs. 1 WBV SG) durchgeführt 

(vgl. dazu auch Art. 7 Abs. 1 sowie 2 Ingress und lit. a; Art. 16 Abs. 1; Art. 22 Ingress 

und lit. a WBG SG). Diesbezüglich lässt sich aus Art. 13 RhG, welche Bestimmung sich 

auf den zwischenzeitlich aufgehobenen Art. 50 aWBG bezog (vgl. Botschaft zum 

Rheingesetz vom 7. Januar 1986, S. 29, in: ABl 1986 179 ff., 207), in Verbindung mit 

Art. 25 lit. c GeschR keine Zuständigkeit des BD ableiten. Das ordentliche 

Planverfahren wird erneut durchgeführt, wenn das Projekt geändert wird (Art. 30 

Abs. 1 WBG SG). Ist die Projektänderung klein und unbedeutend, werden die 

Betroffenen mit eingeschriebenem Brief unter Eröffnung einer Einsprachefrist von 

dreissig Tagen in Kenntnis gesetzt, soweit diese der Projektänderung nicht schriftlich 

zugestimmt haben (Abs. 2). Das Vorgehen ist damit gleich wie im vereinfachten 

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Verfahren nach Art. 27 WBG SG und Art. 15 WBV SG (vgl. dazu Botschaft zum 

Wasserbaugesetz vom 22. April/14. Mai 2008, ABl 2008, S. 2175 ff., S. 2206). über die 

Einsprachen im Sinne von Art. 28 Abs. 1 WBG SG entscheidet bei kantonalen 

Gewässern das BD, d.h. die Leiterin oder der Leiter des Rechtsdienstes des Amtes für 

Umwelt (Art. 31 WBG SG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 2 WBV SG in der seit dem 

1. Juli 2017 gültigen Fassung, nGS 2017-043, und Art. 1 Abs. 1 sowie Anhang 6 

Nr. BD.A.28.01 GeschR, siehe dazu auch Art. 13 RhG). Zudem hat das BD die 

wasserbaulichen Massnahmen an einem Gewässer zu genehmigen (Art. 32 

Abs. 1 WBG SG in Verbindung mit Art. 25 lit. c GeschR, siehe auch Art. 13 RhG und 

Art. 26 RPG).

Wie sich den Unterlagen zur Projektänderung (act. 9/15/1-13) und der Vernehmlassung 

der Beschwerdegegnerin vom 20. Oktober 2020 (act. 21) unschwer entnehmen lässt, 

handelt es sich dabei um eine Änderung des vom 14. August 2002 bis 

12. September 2002 öffentlich aufgelegten Ausbauprojekts Endgestaltung Alter Rhein 

(Bruggerhorn bis Bodensee) im Sinne von Art. 30 WBG SG. Bereits in Erwägung 1.3.2 

hiervor wurde gestützt auf die Ausführungen der Vorinstanz in Erwägung 1.4.3 des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 12) festgehalten, dass die Beschwerdeführer von 

der Projektänderung – wegen ihrer engen räumlichen Beziehung – betroffen sind. 

Daran ändert nichts, dass kaum zu erwarten ist, dass sich die Projektänderung 

inhaltlich als rechtsfehlerhaft erweisen würde (vgl. dazu act. 21 Ziff. II/1). Da die 

Beschwerdeführer der Projektänderung nicht schriftlich zugestimmt haben, hat es das 

AWE zu Unrecht unterlassen, diese als Betroffene über die Projektänderung zumindest, 

d.h. soweit dafür nicht das ordentliche Planverfahren durchgeführt werden musste, mit 

eingeschriebenem Brief unter Eröffnung einer Einsprachefrist von dreissig Tagen in 

Kenntnis zu setzen. Dadurch hat das AWE die Mindestvorgaben von Art. 30 

Abs. 2 WBG SG und damit auch den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches 

Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) offensichtlich verletzt und die Beschwerdeführer zu Unrecht 

vom Projektänderungsverfahren ausgeschlossen. Dieser Mangel konnte auch nicht 

dadurch behoben werden, dass die Beschwerdeführer mit der Zustellung der 

Baubewilligung der Beschwerdebeteiligten vom 

9. September 2019/12. November 2019 am 9. Januar 2020 (act. 9/1/1, siehe auch 

act. 10/14/7, S. 9 f. Ziff. III/C/1-3) indirekt auch über die Projektänderung in Kenntnis 

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gesetzt wurden (vgl. zur Heilung einer Gehörsverletzung BGer 1C_586/2019 vom 

3. August 2020 E. 2.3 mit Hinweis auf BGE 137 I 195 E. 2.3.2, zur Publikation 

vorgesehen). Eine solche "Heilung" hätte vorausgesetzt, dass die Vorinstanz die 

beschwerdeführerischen Eingaben vom 23. Januar 2020/6. Februar 2020/ 

18. März 2020 (act. 9/1 und 9, 10/1 und 8) nicht nur als Rekurse gegen die Beschlüsse 

der Beschwerdebeteiligten vom 9. September 2019/12. November 2019 und 

22. Januar 2020, sondern auch als Einsprache gegen die Projektänderung im Sinne 

von Art. 28 Abs. 1 Ingress und lit. a und Art. 31 WBG SG in Verbindung mit Art. 2 

Abs. 2 WBV SG (und Art. 1 Abs. 1 sowie Anhang 6 Nr. BD.A.28.01 GeschR) 

entgegengenommen und der von der Vorinstanz dazu ermächtigte Leiter des 

Rechtsdienstes des Amtes für Umwelt darüber entschieden hätte. Daran ändert nichts, 

dass die Beschwerdeführer ihre Eingaben vom 

23. Januar 2020/6. Februar 2020/18. März 2020 als "Rekurserklärung" bzw. 

"Rekursbegründung" bezeichneten (vgl. dazu BGer 1C_751/2013 vom 4. April 2014 

E. 1.1 mit Hinweisen). Demnach ist die Vorinstanz bezüglich der Projektänderung zu 

Unrecht auf die Rekurse teilweise nicht eingetreten. Daran vermag auch das 

diesbezügliche teilweise Eintreten und die teilweise Abweisung der Rekurse in 

Dispositiv-Ziff. 1a und 1c in Verbindung mit Erwägung 2 des angefochtenen Entscheids 

(act. 2, S. 12 und 21 f.) nichts zu ändern, da die Vorinstanz den Ausschluss der 

Beschwerdeführer aus dem Projektänderungsverfahren im Ergebnis dennoch als 

zulässig erachtete. Trotz gegenteiligen Ausführungen der Vorinstanz (vgl. E. 1.3 und 

5.1-5.3 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 11 und 16) tut im Übrigen nichts zur 

Sache, dass die Genehmigung der Projektänderung (Sondernutzungsplan) vor den 

beschwerdeführerischen Eingaben vom 

23. Januar 2020/6. Februar 2020/18. März 2020 erging und die dafür ohnehin 

unzuständige Beschwerdebeteiligte über den Antrag Ziff. I/3 der Beschwerdeführer 

vom 10./13. Januar 2020 (act. 10/14/7) nicht entschieden hat. Die Beschwerde 

B 2020/177 ist daher in dieser Hinsicht teilweise gutzuheissen. Die Genehmigung und 

Dispositiv-Ziffer 1a und 1c des angefochtenen Entscheids, soweit im Sinne der 

Erwägungen auf die Rügen zur Projektänderung teilweise nicht eingetreten wurde (vgl. 

E. 1.3, 3.4, 5 und 8) resp. diese abgewiesen wurden (vgl. E. 2), sind aufzuheben. Die 

Vorinstanz ist anzuweisen, die Eingaben der Beschwerdeführer vom 

23. Januar 2020/6. Februar 2020/18. März 2020 auch als Einsprache gegen die 

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Projektänderung entgegenzunehmen und nach Durchführung eines (nachträglichen) 

Einspracheverfahrens über diese Einsprache in der Sache zu entscheiden.

Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob die Genehmigung gemäss der 

Darstellung der Beschwerdeführer wegen fehlender Zuständigkeit des AWE nichtig ist. 

Dasselbe gilt, soweit die Beschwerdeführer vorbringen (act. 5, S. 4 Ziff. II/B/8, act. 13, 

S. 6, 16 Ziff. II/B/12, 31, act. 25, S. 2 f., 10 Ziff. II/B/a/3, II/B/b/10.1 act. 36, S. 10 f., 

Ziff. II/B/10.8, 10.10), die Projektänderung verstosse gegen die mit der 

Beschwerdegegnerin am 8./14. Februar 2008 getroffene Vereinbarung (act. 9/9/19). 

Darüber hinaus braucht nicht abschliessend geklärt zu werden, ob auf die 

Projektänderung – gemäss der Vorinstanz (vgl. E. 2 des angefochtenen Entscheids, 

act. 2, S. 12) – das vereinfachte Verfahren nach Art. 30 Abs. 2 WBG SG überhaupt 

anwendbar ist (vgl. hierzu BGer 1C_5/2019 vom 12. Juni 2019 E. 4.2 f. mit Hinweisen, 

in: ZBl 2020, S. 444 ff., anders noch: BGer 1C_103/2016 vom 22. Juni 2017 E. 9 mit 

Hinweis).

4.

Berechtigt ist des Weiteren der Einwand der Beschwerdeführer (act. 13, S. 18 f. Ziff. II/

C/35), die Vorinstanz hätte die Beschwerdebeteiligte anweisen müssen, den von ihnen 

im Verfahren betreffend Baustopp geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von 

CHF 1'500 zurückzuerstatten (vgl. dazu den Kostenspruch in der Verfügung vom 

22. Januar 2020, act. 10/14/9). Dispositiv-Ziffer 2b des angefochtenen Entscheids ist 

daher in teilweiser Gutheissung der Beschwerde entsprechend zu ergänzen.

5.

Dem Erfolgsprinzip (Art. 95 Abs. 1 VRP) – teilweises Nichteintreten auf die Anträge 

Ziff. I/1 und 3, Nichteintreten auf die Anträge Ziff. I/4 f. – und dem Verursacherprinzip 

(Art. 95 Abs. 2 VRP) – teilweise Gutheissung der Anträge Ziff. I/1 und 3 in Bezug auf die 

Projektänderung, Gutheissung des Antrags Ziff. I/2 (Verletzung wesentlicher 

Verfahrensvorschriften) – entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens B 2020/177 je zur Hälfte den Beschwerdeführern sowie der 

Vorinstanz aufzuerlegen. Eine Entscheidgebühr von CHF 3'500 ist angemessen (Art. 7 

Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV). Der Kostenanteil der 

Beschwerdeführer für das Beschwerdeverfahren in der Höhe von CHF 1'750 ist mit den 

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von ihnen geleisteten Kostenvorschuss von CHF 3'500 zu verrechnen. Der Restbetrag 

von CHF 1'750 ist ihnen zurückzuerstatten. Auf die Erhebung des Kostenanteils der 

Vorinstanz in der Höhe von CHF 1'750 ist nicht zu verzichten, zumal Grundlage für die 

Auferlegung der Kosten Art. 95 Abs. 2 – und nicht Abs. 1 VRP – ist (vgl. dazu VerwGE 

B 2020/94 vom 17. Februar 2021 E. 7 mit Hinweis). Der Verlegung der amtlichen 

Kosten entsprechend kann den Beschwerdeführern für das Beschwerdeverfahren 

B 2020/177 keine ausseramtliche Entschädigung zugesprochen werden (Art. 98 Abs. 1 

und 2 sowie Art. 98  VRP).

Die Vorinstanz hat die Höhe der amtlichen Kosten für die Rekursverfahren auf 

insgesamt CHF 4'800 festgesetzt. Davon hat sie CHF 1'600 oder einen Drittel der 

Beschwerdegegnerin auferlegt (vgl. Dispositiv-Ziff. 2c, welche unangefochten in 

formelle Rechtskraft erwachsen ist, und zum Verzicht auf die Erhebung des 

Kostenanteils der Beschwerdegegnerin E. 9.3 des angefochtenen Entscheids, act. 2, 

S. 21 f., anders: R. von Rappard-Hirt, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 12 zu 

Art. 95 VRP). Die verbleibenden amtlichen Kosten im Betrag von CHF 3'200 (zwei 

Drittel von insgesamt CHF 4'800) werden neu je zur Hälfte, d.h. zu je einem Drittel von 

CHF 4'800, den Beschwerdeführern – die Vorinstanz hatte ihnen zwei Drittel der 

amtlichen Kosten von insgesamt CHF 4'800 auferlegt (vgl. E. 9.1 des angefochtenen 

Entscheids, act. 2, S. 20. f.) – und der Beschwerdebeteiligten (gestützt auf Art. 95 

Abs. 2 VRP, vgl. dazu E. 3.3, 4.2 und 8 des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 13-15) 

auferlegt. Auf die Erhebung des Kostenanteils der Beschwerdebeteiligten in der Höhe 

von CHF 1'600 ist, wie bereits oben in Bezug auf den Kostenanteil der Vorinstanz 

ausgeführt, nicht zu verzichten. Der Kostenanteil der Beschwerdeführer in den 

Rekursverfahren von CHF 1'600 ist mit den geleisteten Kostenvorschüssen von 

insgesamt CHF 3'600 zu verrechnen. Die Vorinstanz hat ihnen den Restbetrag von 

CHF 2'000 zurückzuerstatten. Der Verlegung der amtlichen Kosten entsprechend 

haben die Beschwerdegegnerin und die Beschwerdebeteiligte die zu zwei Dritteln 

obsiegenden Beschwerdeführer für die vorinstanzlichen Rekursverfahren ausseramtlich 

mit einem Drittel oder CHF 1'666.70 der von diesen beantragten Parteikosten in der 

Höhe von insgesamt CHF 5'000 (vgl. act. 13, S. 2, 18 f. Ziff. I/5 und II/C/35) zu 

entschädigen (vgl. dazu Art. 98 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 98  VRP; Art. 30 Ingress 

und lit. b Ziff. 1 sowie Art. 31 Abs. 1 und 2 des Anwaltsgesetzes; sGS 963.70, AnwG; 

bis

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Art. 19, Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. a der Honorarordnung; sGS 963.5, HonO, und zur 

Verlegung der ausseramtlichen Kosten bei teilweisem Obsiegen VerwGE B 2019/273 

vom 9. August 2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Sie schulden die Entschädigung je zur 

Hälfte unter solidarischer Haftbarkeit (Art. 98  VRP in Verbindung mit Art. 106 

Abs. 3 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO). 

Da keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Beschwerdeführer selbst 

mehrwertsteuerpflichtig sind (vgl. www.uid.admin.ch) und sie deshalb grundsätzlich 

zum Abzug der ihnen in Rechnung gestellten Mehrwertsteuer berechtigt wären, ist 

ihnen die ausseramtliche Entschädigung, wie von ihnen beantragt (vgl. act. 9/9 und 

10/8), zuzüglich Mehrwertsteuer zuzusprechen (vgl. dazu VerwGE B 2019/249; 

B 2019/251 vom 24. Februar 2021 E. 6 mit Hinweisen).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.

Die Beschwerde B 2020/177 wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf eingetreten 

wird, und der angefochtene Entscheid im Sinne der Erwägungen teilweise aufgehoben. 

Die Vorinstanz wird angewiesen, die Eingaben der Beschwerdeführer vom 

23. Januar 2020/6. Februar 2020/18. März 2020 als Einsprache gegen die 

Projektänderung entgegenzunehmen und nach Durchführung eines (nachträglichen) 

Einspracheverfahrens über diese Einsprache in der Sache zu entscheiden.

2.

Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens B 2020/177 von CHF 3'500 werden je 

zur Hälfte den Beschwerdeführern und der Vorinstanz auferlegt; auf die Erhebung des 

Kostenanteils der Vorinstanz in der Höhe von CHF 1'750 wird nicht verzichtet. Der die 

Beschwerdeführer treffende Kostenanteil für das Beschwerdeverfahren in gleicher 

Höhe wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 3'500 verrechnet. CHF 1'750 

werden ihnen zurückerstattet. Ausseramtliche Kosten für das Beschwerdeverfahren 

B 2020/177 werden nicht entschädigt.

3.

Dispositiv-Ziffer 2a und 2b des angefochtenen Entscheids lauten neu:

"a)       Die Politische Gemeinde X.__ sowie A.__ und B.__ bezahlen eine 

Entscheidgebühr von insgesamt je Fr. 1'600.–.

ter

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 b)       Die am 10. und 24. Februar 2020 von Dr. Christoph Bürgi, St. Gallen, geleisteten 

Kostenvorschüsse von jeweils Fr. 1'800.– werden angerechnet, die Überschüsse von je 

Fr. 1'000.– zurückerstattet. Die Politische Gemeinde X.__ wird angewiesen, A.__ und 

B.__ den im erstinstanzlichen Verfahren betreffend Baustopp geleisteten 

Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 1'500 zurückzuerstatten."

4.

Dispositiv-Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids lautet neu:

"Die Begehren von A.__ und B.__ um Ersatz der ausseramtlichen Kosten werden 

gutgeheissen. Das Rheinunternehmen des Kantons St. Gallen und die Politische 

Gemeinde X.__ entschädigen A.__ und B.__ ausseramtlich mit Fr. 1'666.70, zuzüglich 

Mehrwertsteuer. Das Rheinunternehmen und die Politische Gemeinde X.__ tragen die 

Entschädigung je zur Hälfte unter solidarischer Haftbarkeit."

 

Der Abteilungspräsident                  Der Gerichtsschreiber

Eugster                                            Bischofberger

 

B 2020/177 und B 2020/178 betreffend vorsorgliche Massnahmen

Der Abteilungspräsident erwägt:

6.

Der Entscheid über die Beschwerde B 2020/178 gegen die vorinstanzliche Abweisung 

des Gesuchs um Erlass vorsorglicher Massnahmen (Dispositiv-Ziff. 1e des 

angefochtenen Entscheids) fällt in die Zuständigkeit des Abteilungspräsidenten (vgl. 

Art. 60 Ingress und lit. a VRP in Verbindung mit Art. 4 Abs. 3 des Reglements über die 

Organisation und den Geschäftsgang des Verwaltungsgerichts; sGS 941.22, 

Reglement). Die Beschwerde erfolgte fristgerecht und erfüllt in formeller und inhaltlicher 

Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (vgl. E. 1.1 f. hiervor). Zu prüfen ist die 

Aktualität des Rechtsschutzinteresses der Beschwerdeführer (vgl. dazu bereits 

Zwischenverfügung vom 18. September 2020, act. 7).

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6.1.

Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP verlangt, dass die Beschwerdeführer an 

der Änderung oder Aufhebung der Verfügung oder des Entscheids ein eigenes 

schutzwürdiges Interesse dartun. Das Interesse an der Überprüfung hat grundsätzlich 

aktuell zu sein, d.h. die rechtliche und tatsächliche Situation der Beschwerdeführer 

muss durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden können. Ein aktuelles 

Interesse ist zu bejahen, wenn der erlittene Nachteil im Zeitpunkt der gerichtlichen 

Beurteilung noch besteht und durch die beantragte Aufhebung des angefochtenen 

Hoheitsakts beseitigt würde (vgl. VerwGE B 2019/19 vom 11. August 2020 E. 1.1 mit 

Hinweisen).

6.2.

Die vorsorgliche Massnahme im Sinne von (Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit) 

Art. 18 VRP endet mit dem Endentscheid. Möchte die Behörde sie über diesen 

Zeitpunkt ausdehnen, so muss sie dies als Nebenbestimmung oder Auflage in den 

Entscheid integrieren (vgl. B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu 

Art. 18 VRP). Die Beschwerdeführer beantragten in beiden vorinstanzlichen 

Rekursverfahren als vorsorgliche Massnahme für die Dauer des Verfahrens im Sinne 

von Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 VRP, es sei die 

Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die Baupiste und den Hochwasserschutzdamm 

abzusperren, damit sie nicht als Fuss- und Fahrweg benutzt werden könnten (vgl. 

act. 9/9 und 10/8, je S. 2 Ziff. I/3). Dieser Antrag – für die Dauer der Rekursverfahren – 

wurde mit Erlass des angefochtenen vorinstanzlichen Endentscheides gegenstandslos. 

Mit dem Abschluss der Rekursverfahren ist auch ein allfälliges schutzwürdiges 

Interesse der Beschwerdeführer (vgl. dazu act. 13, S. 11, 15 f. Ziff. II/C/21, 27-30, 

act. 25, S. 6 f. Ziff. II/B/a/6.7 f.) an der Anfechtung von Dispositiv-Ziffer 1e des 

angefochtenen Entscheids (siehe hierzu auch E. 6 des angefochtenen Entscheids, 

act. 2, S. 17 f.) erloschen. Auf die Beschwerde B 2020/178 ist nicht einzutreten.

6.3.

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens B 2020/178 vollständig den Beschwerdeführern aufzuerlegen 

(Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von CHF 1'000 ist angemessen (Art. 7 

Ziff. 212 GKV). Diese ist mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu 

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verrechnen. Eine ausseramtliche Entschädigung der Beschwerdeführer fällt beim 

vorliegenden Verfahrensausgang ausser Betracht (vgl. Art. 98 Abs. 1 und 

Art. 98  VRP).

7.

Soweit die Beschwerdeführer beantragt haben, die Beschwerdegegnerin sei – gestützt 

auf Art. 64 in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1 VRP – für die Dauer des 

Beschwerdeverfahrens B 2020/177 kostenfällig zu verpflichten, die Baupiste und den 

Hochwasserdamm abzusperren, damit sie nicht als Fuss- und Fahrweg benutzt werden 

könnten (vgl. act. 1 Ziff. II/4, act. 5, S. 2-7 Ziff. I/1 und 3, II/B/5-12, act. 13, S. 15 f. 

Ziff. II/C/27, 30, act. 25, S. 2-14 Ziff. II/B, act. 31), ist ihr Begehren mit dem Erlass des 

vorliegenden Hauptentscheides ebenfalls gegenstandslos geworden (vgl. dazu Art. 64 

in Verbindung mit Art. 57 VRP und VerwGE B 2020/159 vom 1. Oktober 2020 E. 3.1 mit 

Hinweisen). Ob es gemäss Vorinstanz (act. 8 Ziff. II/2) von vornherein an einem 

pendenten Hauptverfahren gefehlt hätte, muss daher nicht abschliessend erörtert 

werden. Die Beschwerdebeteiligte und das AWE sind gehalten, in Bezug auf die ohne 

Bewilligung aufgestellten Abschrankungen auf den Parzellen Nrn. 0002__, 0007__ und 

0008__ (vgl. dazu act. 28 und 31 f.) gestützt auf Art. 158 f. PBG bzw. Art. 60 

Abs. 2 WBG SG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 WBV SG die für die Wiederherstellung 

des rechtmässigen Zustands erforderlichen Anordnungen zu treffen (vgl. dazu E. 4.2 

des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 15).

 

Demnach erkennt der Abteilungspräsident zu Recht:

1.         

Auf die Beschwerde B 2020/178 wird nicht eingetreten.

2.

Das Begehren um Erlass vorsorglicher Massnahmen im Verfahren B 2020/177 wird 

zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.

3.         

Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens B 2020/178 von CHF 1'000 bezahlen 

bis

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die Beschwerdeführer unter Verrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in 

gleicher Höhe.

4.

Ausseramtliche Kosten für das Beschwerdeverfahren B 2020/178 werden nicht 

entschädigt.

 

Der Abteilungspräsident

Eugster

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 25.03.2021
	Wasserbau, Projektänderung, Anspruch auf rechtliches Gehör; Absperranlagen, Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands; vorsorgliche Massnahmen, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP, Art. 1 Abs. 2 RhG in Verbindung mit Art. 21 und 30 WBG SG. Nichteintreten auf die Beschwerden, soweit die Beschwerdeführer formell oder materiell nicht beschwert sind oder die Beschwerden über den Gegenstand der vorinstanzlichen Verfahren hinausgehen (E. 1.3.3 und 6.2). Der Gehörsanspruch der Beschwerdeführer ist verletzt, wenn sie als Betroffene vom (vereinfachten) Projektänderungsverfahren ausgeschlossen werden (E. 3.2), (Verwaltungsgericht, B 2020/177, B 2020/178).

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