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**Case Identifier:** e630e95c-295e-5a2f-883b-5c95ccc5fe3e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.10.2025 200 2025 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-22_2025-10-21.pdf

## Full Text

BV 200 2025 22 bis
BV 200 2025 24 (3)
ACT/PES/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. Oktober 2025

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin B.________
Klägerin

gegen

C.________
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. D.________
Beklagte 1

E.________
vertreten durch Rechtsanwalt F.________
Beklagte 2

G.________
Beklagte 3

betreffend Klage vom 10. Januar 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Oktober 2025, BV 200 2025 22

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Sachverhalt:

A.

Mit Verfügung vom 27. November 2012 sprach die IV-Stelle Bern der 1971 
geborenen A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Klägerin) mit Wir-
kung ab 1. Februar 2011 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu 
(Akten der Beklagten 1 [act. IIA] 2/69). Mit Verfügung vom 27. Juni 2023 
wurde der Rentenanspruch mit Wirkung ab 1. März 2019 auf eine ganze 
Rente erhöht (act. IIA 4).

B.

Ab 1. Oktober 2008 arbeitete die Klägerin als ... für die H.________ in ... 
(Akten der Klägerin [act. I] 1) und war in diesem Rahmen bei der 
C.________ (Beklagte 1) berufsvorsorgeversichert (vgl. act. I 2). Dieses 
Arbeitsverhältnis wurde von der Klägerin per 31. Oktober 2009 aufgelöst 
(act. IIA 2/58 S. 2). Ab dem 14. Januar 2010 bezog die Klägerin Taggelder 
der Arbeitslosenversicherung (Akten der G.________ [Beklagte 3; 
act. IIB] 1) und war dadurch von 14. Januar bis 30. Juni 2010 bei der Be-
klagten 3 gegen die Risiken Invalidität und Tod berufsvorsorgeversichert 
(Klageantwort der Beklagten 3, S. 2 Ziff. 3). Ab 1. Juli 2010 wurde die Klä-
gerin vom I.________ unbefristet angestellt und war in diesem Rahmen bei 
der E.________ (Beklagte 2) berufsvorsorgeversichert (act. I 4, act. I 5 
S. 2). Dieses Arbeitsverhältnis wurde seitens Arbeitgeber per 31. März 
2011 wieder aufgelöst (vgl. act. IIA 2/56 S. 8, Akten der Beklagten 2 
[act. IIC] 5).

Mit Eingabe vom 10. Januar 2025 erhob die Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwältin B.________, gegen die C.________ (Beklagte 1), die 
E.________ (Beklagte 2) und die G.________ (Beklagte 3) beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Bern Klage mit den Rechtsbegehren, die Beklag-
te 1, eventualiter die Beklagte 2, subeventualiter die Beklagte 3, sei zu ver-
pflichten, ihr rückwirkend ab 1. März 2019 die gesetzliche BVG-
Invalidenrente auszurichten und es sei ihr auf der BVG-Rentennachzahlung 

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ab Datum der Klageerhebung ein Verzugszins von 5 % zuzusprechen. Un-
ter Entschädigungsfolgen.

Mit Klageantworten vom 11. Februar 2025 (Beklagte 3), 3. April 2025 (Be-
klagte 1) und 23. April 2025 (Beklagte 2) schlossen die Beklagten je auf 
Abweisung der gegen sie erhobenen Klage. Die Doppel dieser Klageant-
worten wurden den Parteien wechselseitig zugestellt (vgl. prozessleitende 
Verfügung vom 28. April 2025).

Mit Eingabe vom 28. Mai 2025 reichte die Beklagte 1 dem Verwaltungsge-
richt aufforderungsgemäss (prozessleitende Verfügung vom 26. Mai 2025) 
ihre beiden in den Jahren 2008 und 2009 gültigen Vorsorgereglemente ein. 

Am 21. Oktober 2025 fand eine nichtöffentliche Urteilsberatung gemäss 
Art. 56 Abs. 5 bzw. 6 des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; 
BSG 161.1) i.V.m. Art. 37 Abs. 1 lit. b des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) statt.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungs-
rechtliche Abteilung, ist als einzige kantonale Instanz sachlich und funktio-
nell zuständig zur Beurteilung der mit Klage vom 10. Januar 2025 geltend 
gemachten Ansprüche (Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 
1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge 
[BVG; SR 831.40] i.V.m. Art. 87 lit. c VRPG und Art. 54 Abs. 1 lit. a GSOG). 
Gerichtsstand ist nach Art. 73 Abs. 3 BVG der schweizerische Sitz oder 
Wohnsitz des Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem die versicher-
te Person angestellt wurde. Dabei kommt es für den Wahlgerichtsstand 
nicht darauf an, ob die Vorsorgeeinrichtung, der Arbeitgeber oder – wie 
hier – die versicherte Person klagende Partei ist (SVR 2006 BVG Nr. 17 

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S. 61, B 93/04 E. 2.3). Die Klägerin war bezüglich der Beklagten 1 bei der 
H.________ in ... angestellt (act. I 1), womit das angerufene Gericht zur 
Behandlung der Klage gegen die Beklagte 1 örtlich zuständig ist. Die pas-
sive subjektive Klagenhäufung (Art. 15 der Schweizerischen Zivilprozess-
ordnung vom 19. Dezember 2008 [ZPO; SR 272]) ist im Rahmen der Ge-
richtsstandsregelung von Art. 73 Abs. 3 BVG zulässig mit der Folge 
eines einheitlichen Gerichtsstandes (BGE 133 V 488). Namentlich bei Strei-
tigkeiten über die Abgrenzung der Leistungspflicht mehrerer Vorsorgeein-
richtungen gestützt auf Art. 23 BVG drängt sich ein einheitlicher Gerichts-
stand auf (SVR 2012 BVG Nr. 13 S. 58, 9C_546/2011 E. 2.4). Auch die 
übrigen Prozessvoraussetzungen sind erfüllt, insbesondere ist die Klage 
formgerecht eingelangt (Art. 32 VRPG) und die Rechtsvertreterin der Klä-
gerin ist gehörig bevollmächtigt (Art. 15 Abs. 1 VRPG; act. I 3). Auf die Kla-
ge ist somit einzutreten. 

1.2 Aufgrund des im Recht der beruflichen Vorsorge auf kantonaler 
Ebene vorgeschriebenen Klageverfahrens ergibt sich der Streitgegenstand 
einzig aus den Rechtsbegehren der Klage, und allenfalls, soweit zulässig, 
der Widerklage. Innerhalb des Streitgegenstandes ist das Berufsvorsorge-
gericht in Durchbrechung der Dispositionsmaxime an die Begehren der 
Parteien nicht gebunden (Art. 92 Abs. 3 VRPG; vgl. auch BGE 135 V 23 
E. 3.1 S. 26). Streitig und zu prüfen ist der berufsvorsorgerechtliche An-
spruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

2.

Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in zeitli-
cher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei 
der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden 
Tatbestandes Geltung haben (BGE 150 V 89 E. 3.2.1 S. 95, 323 E. 4.2 
S. 328, 148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Dies gilt 
sinngemäss auch im Fall einer Änderung von Reglementen oder Statuten 
einer Vorsorgeeinrichtung (BGE 126 V 163 E. 4b S. 166; SVR 2007 BVG 

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Nr. 23 S. 78, B 72/05 E. 4.1). Mit Blick auf den Zeitpunkt des geltend ge-
machten Beginns des Rentenanspruchs (2011; Klage S. 3 Ziff. 5) sind die 
zu diesem Zeitpunkt massgebenden Bestimmungen heranzuziehen.

2.1 Anspruch auf Invalidenleistungen haben nach Art. 23 lit. a BVG 
Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40 % 
invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Inva-
lidität geführt hat, versichert waren.

2.2 Das BVG definiert den Begriff der Invalidität nicht, sondern verweist 
auf die Invalidenversicherung (vgl. Art. 23 lit. a BVG und Art. 4 der Verord-
nung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]). Aus der engen Verbindung zwi-
schen dem Recht auf eine Rente der Invalidenversicherung und demjeni-
gen auf Invalidenleistungen nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbe-
griff im obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge und in der Invali-
denversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 120 V 106 E. 3c 
S. 108).

2.2.1 Nach der Rechtsprechung sind Vorsorgeeinrichtungen, die aus-
drücklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invaliditätsbe-
griff wie die Invalidenversicherung ausgehen, an die Invaliditätsbemessung 
der IV-Stelle oder – im Beschwerdefall – des kantonalen Sozialversiche-
rungsgerichts resp. des Bundesgerichts gebunden, sofern sie in das invali-
denversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen wurden, die konkrete 
Fragestellung für die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der In-
validenversicherung entscheidend war und die invalidenversicherungs-
rechtliche Betrachtungsweise aufgrund einer gesamthaften Prüfung der 
Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Diese Bindungswirkung 
findet ihre positivrechtliche Grundlage in den Art. 23, 24 Abs.1 (in Kraft bis 
Ende 2021; vgl. den seither geltenden Art. 24a) und 26 Abs. 1 BVG, welche 
an die Regelung des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali-
denversicherung (IVG; SR 831.20) anknüpfen oder diese übernehmen 
(BGE 143 V 434 E. 2.2 S. 437; SVR 2024 BVG Nr. 40 S. 139, 9C_115/ 
2024 E. 4.2).

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Im Hinblick auf die verbindliche Wirkung der IV-rechtlichen Qualifikation 
sind die IV-Stellen gehalten, die Vorsorgeeinrichtung(en) spätestens im 
Vorbescheidverfahren in das IV-rechtliche Verfahren einzubeziehen. Erfolgt 
dieser Einbezug nicht, vermag der Beschluss der IV-Stelle keine Bin-
dungswirkung für die berufliche Vorsorge zu entfalten (BGE 138 V 125 
E. 3.3 S. 130, 129 V 73 E. 4.2.2 S. 76; SVR 2019 BVG Nr. 44 S. 172, 
9C_738/2018 E. 5.1). 

2.2.2 Hält sich die Vorsorgeeinrichtung demgegenüber im Rahmen des 
invalidenversicherungsrechtlich Verfügten, ja stützt sie sich darauf ab, ist 
das Problem des Nichteinbezugs des Vorsorgeversicherers ins Verfahren 
der Invalidenversicherung gegenstandslos (BGE 130 V 270 E. 3.1 S. 274; 
SVR 2011 BVG Nr. 12 S. 44, 9C_693/2009 E. 5.1).

2.3 Die Invalidenleistungen nach Art. 23 lit. a BVG werden von derjeni-
gen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher der Ansprecher bei Eintritt 
des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Entscheidend ist dabei 
einzig der Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in 
welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invali-
denleistungen entsteht. Die Versicherteneigenschaft muss nur bei Eintritt 
der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise 
auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimmerung der Invalidität. 
Für eine einmal aus – während der Versicherungsdauer aufgetretener – 
Arbeitsunfähigkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die Vorsorgeeinrich-
tung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vor-
sorgeverhältnisses der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn 
auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft keinen Erlöschungsgrund 
(Art. 26 Abs. 3 BVG [Umkehrschluss]; BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; SVR 
2020 BVG Nr. 6 S. 26, 9C_52/2018 E. 3.1).

Der Bestimmung von Art. 23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung 
mehrerer Vorsorgeeinrichtungen gegeneinander abzugrenzen, wenn eine 
in ihrer Arbeitsfähigkeit bereits beeinträchtigte versicherte Person ihre Ar-
beitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt. Der An-
spruch auf Invalidenleistungen nach Art. 23 BVG entsteht in diesem Fall 
nicht gegenüber der neuen Vorsorgeeinrichtung, sondern gegenüber derje-
nigen, welcher die Person im Zeitpunkt des Eintritts der invalidisierenden 

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Arbeitsunfähigkeit angehört hatte (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275; SVR 2018 
BVG Nr. 37 S. 137, 9C_533/2017 E. 2.1.3).

2.4 Unter Arbeitsunfähigkeit ist eine erhebliche und dauerhafte Einbus-
se an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufga-
benbereich zu verstehen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23). Sie muss mindes-
tens 20 % betragen (BGE 144 V 58 E. 4.4 S. 62; SVR 2022 BVG Nr. 6 
S. 21, 9C_181/2021 E. 2.1.1). Ob eine Person trotz Lohnzahlung tatsäch-
lich erheblich arbeitsunfähig war, ob sie also im Rahmen eines Arbeitsver-
hältnisses – im Hinblick auf den angestammten Tätigkeitsbereich – ihre 
übliche oder aber nurmehr eine behinderungsbedingt eingeschränkte Leis-
tung erbrachte, ist von Amtes wegen mit aller Sorgfalt zu prüfen. Recht-
sprechungsgemäss ist erforderlich, dass sich die behauptete Arbeitsun-
fähigkeit im Arbeitsverhältnis, das über die Vorsorgepflicht den Versiche-
rungsschutz begründet, konkret nachteilig bemerkbar gemacht hat, so etwa 
durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar 
Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fal-
lende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Nur beim Vorliegen beson-
derer Umstände darf die Möglichkeit einer von der arbeitsrechtlich zu Tage 
tretenden Situation in Wirklichkeit abweichenden Lage – etwa in dem Sin-
ne, dass ein Arbeitnehmer zwar zur Erbringung einer vollen Arbeitsleistung 
verpflichtet war und auch entsprechend entlöhnt wurde, tatsächlich aber 
eben doch keine volle Arbeitsleistung hat erbringen können – in Betracht 
gezogen werden (SVR 2008 IV Nr. 11 S. 32, I 687/06 E. 5.1, 2005 BVG 
Nr. 5 S. 14, B 45/03 E. 2.2). Die Leistungseinbusse muss in aller Regel 
dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren 
rückwirkend festgestellte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit 
genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu 
einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich 
allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung 
einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu 
regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschät-
zung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Ein-
tritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht übli-
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen 
sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder me-

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dizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (SVR 
2022 BVG Nr. 17 S. 63, 9C_296/2021 E. 5.2.1, 2021 BVG Nr. 30 S. 120, 
9C_517/2020 E. 3.2, 2014 BVG Nr. 6 S. 17, 9C_108/2013 E. 4.2).

2.5 Der Anspruch auf Invalidenleistungen der (obligatorischen) berufli-
chen Vorsorge setzt einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammen-
hang zwischen der während der Dauer des Vorsorgeverhältnisses (einsch-
liesslich der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestandenen 
Arbeitsunfähigkeit und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität 
voraus (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22).

2.5.1 Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, 
der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, von der Art her im Wesentlichen der-
selbe ist wie derjenige, der der Erwerbsunfähigkeit zu Grunde liegt. Nicht 
erforderlich ist ein adäquater Kausalzusammenhang; eine Wechselwirkung 
im Sinne natürlicher Kausalität genügt (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22; SVR 
2024 BVG Nr. 25 S. 87, 9C_226/2023 E. 3 und 3.1, 2001 BVG Nr. 18 
S. 69, B 64/99 E. 5b).

2.5.2 Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, 
dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ur-
sache zur Invalidität geführt hat, nicht während längerer Zeit wieder arbeits-
fähig war. Bei der Prüfung dieser Frage sind die gesamten Umstände des 
konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen, namentlich die Art des Gesund-
heitsschadens, dessen prognostische Beurteilung durch den Arzt sowie die 
Beweggründe, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme oder 
Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den für die Beurtei-
lung des zeitlichen Konnexes relevanten Umständen zählen auch die in der 
Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse, wie etwa 
die Tatsache, dass eine voll vermittlungsfähige, Stellen suchende Person 
über längere Zeit hinweg Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezieht. 
Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeutung beigemessen 
werden wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. So schliesst namentlich die 
Vermittlungsfähigkeit im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Sinne das 
Vorliegen einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit nicht 
per se aus (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22; SVR 2024 BVG Nr. 25 S. 87, 
9C_226/2023 E. 3.2, 2020 BVG Nr. 36 S. 153, 9C_877/2018 E. 3.3).

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Der zeitliche Konnex zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses 
eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität wird unterbro-
chen, wenn während mehr als drei Monaten eine Arbeitsfähigkeit von über 
80 % in einer angepassten Erwerbstätigkeit gegeben ist; eine Arbeitsfähig-
keit von 80 % genügt nicht (BGE 144 V 58; SVR 2021 BVG Nr. 31 S. 124, 
9C_679/2020 E. 2.2). Anders verhält es sich, wenn die fragliche, allenfalls 
mehr als dreimonatige Tätigkeit (allenfalls auch erst im Rückblick) als Ein-
gliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erwägun-
gen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung 
unwahrscheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22; SVR 2022 BVG Nr. 17 
S. 63, 9C_296/2021 E. 3, 2020 BVG Nr. 36 S. 153, 9C_877/2018 E. 3.3). 
Eine zuverlässige Einschätzung des zeitlichen Zusammenhangs ist nur 
möglich, wenn die Entwicklung gesamthaft betrachtet wird. Die Frage, ob 
eine nachhaltige Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit möglich war, ist 
somit auch im Lichte von erst später gewonnenen Erkenntnissen zu beur-
teilen (SVR 2014 BVG Nr. 36 S. 134, 9C_569/2013 E. 5.3).

Bei Schubkrankheiten ist zu prüfen, ob eine länger als drei Monate dauern-
de, isoliert betrachtet unauffällige Phase von Erwerbstätigkeit tatsächlich 
mit der Perspektive einer dauerhaften Berufsausübung verbunden war. 
Selbst eine länger dauernde Phase der Erwerbstätigkeit zeigt keine ge-
sundheitliche Erholung mit weitgehender Wiederherstellung des Leistungs-
vermögens an, wenn jegliche berufliche Belastung nach einer gewissen 
Zeit regelhaft zu schweren Krankheitssymptomen mit erheblicher Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Damit soll dem Umstand Rechnung 
getragen werden, dass derartige Krankheitsbilder unterschiedliche Verläufe 
aufweisen. Dies stellt ein erhöhtes Risiko dar, dass die Krankheit sich erst 
zu einem Zeitpunkt invalidisierend manifestiert, in welchem eine Versiche-
rungsdeckung fehlt, was unter dem Gesichtspunkt des (obligatorischen) 
Versicherungsschutzes stossend sein kann. Daher kommt bei Schubkrank-
heiten den gesamten Umständen des Einzelfalls besondere Bedeutung zu 
(SVR 2020 BVG Nr. 21 S. 92, 9C_515/2019 E. 2.1.1). Bei bipolaren 
Störungen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit schubweise verlaufenden 
Krankheiten aufweisen, kann man sich an diesen Grundsätzen orientieren 
(SVR 2023 BVG Nr. 19 S. 65, 9C_209/2022 E. 6.2).

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3.

Für die Beurteilung des strittigen berufsvorsorgerechtlichen Invalidenren-
tenanspruchs (vgl. E. 1.2 hiervor) ist zunächst zu prüfen, ob die Arbeitsun-
fähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, während der Zeit der 
Versicherungsdeckung durch eine der drei Beklagten eingetreten ist 
(Art. 23 lit. a BVG; vgl. E. 2.3 hiervor).

3.1 Mit Verfügung vom 27. November 2012 (act. IIA 2/69) hat die IV-
Stelle Bern der Klägerin mit Wirkung ab Februar 2011 eine Viertelsrente 
zugesprochen, wobei sie den Beginn des Wartejahres auf Februar 2010 
festgelegt hat (act. IIA 2/69 S. 6). Entgegen der impliziten Auffassung in der 
Klage, S. 6, handelte es sich beim Beginn des Wartejahres um eine im Ver-
fahren der Invalidenversicherung massgebende Frage, da unter Berück-
sichtigung der Neuanmeldung von Februar 2010 (act. IIA 2/26) und der 
sechsmonatigen Frist des Art. 29 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2008 in 
Kraft stehenden Fassung der frühestmögliche Rentenbeginn im August 
2010 und damit vor dem verfügten Rentenbeginn im Februar 2011 
(act. IIA 2/69) hätte liegen können. Die IV-Stelle bezog sich bei der Fest-
setzung des Beginns des Wartejahres (act. IIA 2/69 S. 6 resp. act. IIA 2/61 
S. 8 Ziff. 9) – entgegen der Klage, S. 8 Mitte – nicht auf das Neuanmelde-
datum, sondern klarerweise auf die von Dr. med. J.________, Fachärztin 
für Psychiatrie und Psychotherapie, ab 1. Februar 2010 attestierte Arbeits-
unfähigkeit, wechselnd zwischen 40, 50 und 100 % (act. IIA 2/ 47 S. 3 f., 
act. IIA 2/62 S. 4), wie sich aus dem Abklärungsbericht Haushalt vom 
24. Januar 2012 klar ergibt (act. IIA 2/61 S. 3 Ziff. 3.3). Damit erscheint die 
invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise – da medizinisch un-
termauert – nicht als offensichtlich unhaltbar. Somit ist weiter zu prüfen, ob 
die übrigen Voraussetzungen für eine Bindung an die Invaliditätsbemes-
sung der IV-Stelle (vgl. E. 2.2.1 f. hiervor) in Bezug auf die jeweilige Be-
klagte gegeben sind oder ob hinsichtlich des Eintritts einer zumindest 
20%igen Arbeitsunfähigkeit eine freie Prüfung zu erfolgen hat.

3.2 Die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 27. November 2012 wurde 
– wie bereits der entsprechende Vorbescheid (vgl. act. IIA 2/65 S. 1) – der 
Beklagten 2 eröffnet (act. IIA 2/69 S. 4). Für die Beklagte 2 gilt gemäss 
Art. 75 Abs. 1 des Gesetzes über die Pensionskasse des Staatspersonals 

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vom 29. September 1993 (Akten der Beklagten 2 [act. IID] 3) der gleiche 
Invaliditätsbegriff wie für die Invalidenversicherung. Nach dem in E. 3.1 
hiervor Dargelegten besteht damit eine Bindung der Beklagten 2 an den 
Beschluss der IV-Stelle, weshalb in Bezug auf die Beklagte 2 eine freie 
Überprüfung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invali-
dität geführt hat, entfällt. Diese ist gemäss nicht offensichtlich unhaltbarer 
Einschätzung der IV-Stelle Bern im Februar 2010 eingetreten (vgl. E. 3.1 
hiervor), während die Klägerin erst ab dem 1. Juli 2010 (act. I 4) bis zum 
31. März 2011 (act. IIC 5; sowie allenfalls im Rahmen der Nachdeckungs-
frist gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG) durch die Beklagte 2 versichert war. In der 
Folge besteht kein berufsvorsorgerechtlicher Anspruch auf Invalidenleis-
tungen gegenüber der Beklagten 2 (vgl. E. 2.1 hiervor).

Während der Zeit des temporären Einsatzes im K.________ zwischen April 
und Juni 2010 bestand im Übrigen keine Versicherungsdeckung durch die 
Beklagte 2, war die Klägerin während dieser Zeit doch bei einer Temporär-
firma, die nicht bei der Beklagten 2 angeschlossen war, angestellt (act. I 5).

3.3 Anders als der Beklagten 2 (vgl. E. 3.2 hiervor) ist der Beklagten 1 
weder der Vorbescheid vom 17. Juli 2012 (act. IIA 2/65) noch die rentenzu-
sprechende Verfügung der IV-Stelle Bern vom 27. November 2012 
(act. IIA 2/69) eröffnet worden. Die Beklagte 1 beruft sich jedoch trotz die-
ses Nichteinbezugs in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren auf 
das von der Invalidenversicherung Verfügte (Klageantwort der Beklagten 1, 
S. 4 Ziff. 11) und die übrigen Voraussetzungen sind erfüllt (die Frage des 
Eintritts der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, 
war für die Belange der Invalidenversicherung wesentlich, die diesbezügli-
che Einschätzung der IV-Stelle ist nicht offensichtlich unhaltbar [vgl. E. 3.1 
hiervor] und die Beklagte 1 geht vom gleichen Invaliditätsbegriff wie die 
Invalidenversicherung aus [vgl. act. IIA 5 Art. 34 S. 25 resp. act. IIA 6 
Art. 34 S. 25 f.]), weshalb das Problem des Nichteinbezugs der Beklagten 1 
ins Verfahren der Invalidenversicherung vorliegend nicht weiter von Bedeu-
tung ist. Denn die Bindungswirkung der Einschätzung der IV-Stelle Bern 
vom 27. November 2012 (act. IIA 2/69) kommt auch im Verhältnis zur Be-
klagten 1 zum Tragen (E. 2.2.2 hiervor). Da die Klägerin bei der Beklag-
ten 1 zwischen dem 1. Oktober 2008 und dem 31. Oktober 2009 versichert 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Oktober 2025, BV 200 2025 22

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war (act. I 2; sowie allenfalls während der Nachdeckungsfrist gemäss 
Art. 10 Abs. 3 BVG) und die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invali-
dität geführt hat, gemäss nicht offensichtlich unhaltbarer Einschätzung der 
IV-Stelle Bern im Februar 2010 eingetreten ist (vgl. E. 3.1 hiervor), besteht 
nach dem Dargelegten auch gegenüber der Beklagten 1 kein berufsvorsor-
gerechtlicher Anspruch auf Invalidenleistungen (vgl. E. 2.1 hiervor).

3.4

3.4.1 Wie der Beklagten 1 ist auch der Beklagten 3 die rentenzu-
sprechende Verfügung der IV-Stelle Bern vom 27. November 2012 
(act. IIA 2/69) nicht eröffnet worden. Da sich die Beklagte 3 zudem anders 
als die Beklagte 1 nicht auf das invalidenversicherungsrechtlich Verfügte 
stützt (Klageantwort der Beklagten 3, S. 6 Ziff. 18), entfällt im Verhältnis zur 
Beklagten 3 eine Bindungswirkung der Einschätzung der IV-Stelle Bern 
vom 27. November 2012 (act. IIA 2/69), und es ist vorliegend frei zu prüfen, 
ob die zumindest 20%ige Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität 
geführt hat, zur Zeit der Versicherungsdeckung durch die Beklagte 3 einge-
treten ist (nicht zu prüfen ist dagegen, wann diese Arbeitsunfähigkeit letzt-
lich effektiv eingetreten ist). Die Versicherungszeit bei der Beklagten 3 lag 
zwischen dem 14. Januar und dem 30. Juni 2010, wobei für April und Mai 
2010 keine Taggelder ausgerichtet worden sind (Klageantwort der Beklag-
ten 3, S. 2 Ziff. 3).

3.4.2 Im Rahmen einer freien Prüfung ist aufgrund der Akten nicht über-
wiegend wahrscheinlich, dass die zumindest 20%ige Arbeitsunfähigkeit, 
deren Ursache zur Invalidität geführt hat, während der Zeit der Versiche-
rungsdeckung durch die Beklagte 3 eingetreten ist: 

Von 1. Februar 2002 bis 31. August 2008 arbeitete die Klägerin in einem 
Pensum von 80 % als ... beim L.________ (act. IIA 2/1 S. 1, act. IIA 2/16 
S. 1 f.). Der damalige Arbeitgeber meldete die Klägerin im April 2008 mit 
dem Hinweis "Manisch Depressiv" zur Früherfassung bei der Invalidenver-
sicherung an. Sie könne nicht mehr in den verschiedenen Diensten einge-
setzt werden. Einige Arbeiten seien an andere Mitarbeiter weitergegeben 
worden (act. IIA 2/1 S. 1). Die Klägerin fehle selten bei der Arbeit. Oft sei es 
jedoch schwierig, sie entsprechend einzusetzen (act. IIA 2/1 S. 2). Die glei-

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che Einschätzung des Krankheitsbildes findet sich im Arbeitgeberbericht 
vom 11. Juli 2008 (act. IIA 2/16 S. 1 Ziff. 6a), wobei darin vermerkt ist, bei 
guter Verfassung entspreche der Lohn der Arbeitsleistung (act. IIA 2/16 
S. 2 Ziff. 13). Daraus ist zu folgern, dass sich während der Anstellung beim 
L.________ Auswirkungen eines Gesundheitsschadens gezeigt haben 
müssen. Nach einem "Intake-Gespräch" im Mai 2008 (act. IIA 2/3) meldete 
sich die Klägerin im Juni 2008 denn auch bei der Invalidenversicherung für 
berufliche Integration/Rente an (act. IIA 2/6). 

Der früher behandelnde Dr. med. M.________, Facharzt für Psychiatrie 
und Psychotherapie, diagnostizierte im Bericht vom 3. Juli 2008 eine seit 
dem Jahr 2000 bestehende bipolare affektive Störung (ICD-10: F31; 
act. IIA 2/15 S. 1; vgl. Bericht der Klinik N.________ vom 29. Dezember 
2000 [act. IIA 2/15 S. 5 ff.] und Bericht der Klinik O.________ vom 7. Janu-
ar 2003 [act. IIA 2/15 S. 8 ff.]) mit beklagten oft mehrwöchigen depressiven 
Zuständen zwei- oder mehrmals pro Jahr sowie zweimal jährlich auftreten-
den submanischen Zuständen (act. IIA 2/15 S. 3 Ziff. 5), wobei er prognos-
tisch davon ausging, dass der Verlauf ähnlich sein werde wie bisher 
(act. IIA 2/15 S. 4 Ziff. 9). Weiter berichtete der Arzt über Auswirkungen 
dieses Gesundheitsschadens und hielt explizit fest, dass die Klägerin nicht 
über 80 % arbeiten sollte (act. IIA 2/15 S. 2). 

Nachdem die Klägerin per Oktober 2008 eine neue 80%-Stelle (Probezeit 
100 %) gefunden hatte (act. IIA 2/17), schloss die IV-Stelle die beruflichen 
Massnahmen ab (act. IIA 2/25; siehe auch den Schlussbericht der berufli-
chen Eingliederung vom 24. Februar 2009 in act. IIA 2/21). Diese neue 
Stelle kündigte die Klägerin per Ende Oktober 2009 (act. IIA 2/58 S. 2); 
dies, weil sie nicht auf 60 % reduzieren konnte, wobei die Reduktion des-
halb hätte erfolgen sollen, um als "..." (ehrenamtlich resp. mit einer gerin-
gen Entschädigung) tätig sein zu können (Angabe gegenüber der Ab-
klärungsperson der IV-Stelle Bern; act. IIA 2/61 S. 3 und S. 7 Mitte), und 
damit nicht aus gesundheitlichen Gründen, wie in der Klage, S. 2 Ziff. 4, 
S. 4 Mitte sowie S. 9 unten, ausgeführt wird.

Im Februar 2010 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invaliden-
versicherung zum Leistungsbezug an (act. IIA 2/26). Im Bericht vom 
30. Juni 2011 diagnostizierte die ab Februar 2010 behandelnde Psychiate-

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rin Dr. med. J.________ – wie bereits Dr. med. M.________ 2008 
(act. IIA 2/15 S. 1) – eine seit dem Jahr 2000 manifeste bipolare affektive 
Störung (ICD-10: F31.0; act. IIA 2/47 S. 2). Die Ärztin führte weiter aus, seit 
2009 zeichne sich ab, dass die Klägerin mit höheren Pensen überfordert 
sei, und sie attestierte ab Februar 2010 (d.h. letztlich ab Behandlungsbe-
ginn bei ihr) Arbeitsunfähigkeiten von mindestens 40 % (act. IIA 2/47 
S. 3 f.); im gleichen Bericht gab sie zudem an, es habe sich "in den letzten 
Jahren" gezeigt, dass die Klägerin bei einem Pensum von maximal 60 % 
über längere Zeit stabil bleiben könne (act. IIA 2/47 S. 5). 

Damit fällt der Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht mit dem Beginn der attes-
tierten Arbeitsunfähigkeit durch Dr. med. J.________ zusammen; der Be-
ginn der attestierten Arbeitsunfähigkeit ist vielmehr dem Umstand geschul-
det, dass Dr. med. J.________ die Arbeitsfähigkeit erst ab Behandlungs-
beginn bei ihr und damit ab Februar 2010 attestieren wollte – dennoch ist 
die Annahme des Beginns der Arbeitsunfähigkeit ab Februar 2010 durch 
die IV-Stelle Bern nicht offensichtlich unhaltbar (vgl. E. 3.1 hiervor), sodass 
die Bindung gegenüber der Beklagten 2 (E. 3.2 hiervor) und der Beklag-
ten 1 (E. 3.3 hiervor) bestehen bleibt. Die Annahmen von Dr. med. 
J.________ decken sich im Übrigen mit der (allerdings nicht medizinischen) 
Einschätzung der Schwestern der Klägerin, welche am 14. Dezember 2024 
in einer Erklärung geschrieben haben, die Klägerin hätte ab 2000/2001 
wiederkehrende manische und depressive Schübe gehabt und sie hätte 
versucht, "mit ihrer ganzen Kraft" 100 % arbeitsfähig zu bleiben; 2009 habe 
sie aber einsehen müssen, dass das gesundheitlich nicht mehr gegangen 
sei, weshalb eine Reduktion des Pensums auf 80 % "zwingend notwendig", 
"dann aber" nur noch ein Umfang von 60 % realistisch gewesen sei 
(act. I 14). Vorliegend ist von einer Schubkrankheit auszugehen, denn jegli-
che berufliche Belastung hat nach einer gewissen Zeit regelhaft zu schwe-
ren Krankheitssymptomen mit erheblicher Einschränkung der Arbeitsfähig-
keit geführt (E. 2.5.2 Abs. 3 hiervor).

3.4.3 Da die Versicherungszeit bei der Beklagten 3 zwischen dem 14. Ja-
nuar und dem 30. Juni 2010 lag (vgl. E. 3.4.1 hiervor), die Arbeitsunfähig-
keit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei freier Prüfung jedoch 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in diesem Zeitraum eingetreten 

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ist und im Verhältnis zur Beklagten 3 keine Bindungswirkung der Einschät-
zung der IV-Stelle Bern vom 27. November 2012 gegeben ist (vgl. 
E. 3.4.1 f. hiervor), besteht nach dem Dargelegten auch gegenüber der 
Beklagten 3 kein berufsvorsorgerechtlicher Anspruch der Klägerin auf Inva-
lidenleistungen (vgl. E. 2.1 hiervor).

3.5 Zusammenfassend ist keine der drei beklagten Vorsorgeeinrichtun-
gen gegenüber der Klägerin leistungspflichtig. In der Folge ist die Klage 
gegen alle drei Beklagten abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 73 Abs. 2 BVG sind keine Verfahrenskosten 
zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Klägerin 
keinen Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (Art. 109 Abs. 1 VRPG [Um-
kehrschluss]). Als Sozialversicherungsträgerinnen haben auch die Beklag-
ten – trotz Obsiegens – keinen Anspruch auf Parteikostenersatz (BGE 126 
V 143 E. 4b S. 150).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten zuge-
sprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin B.________ z.H. der Klägerin (samt Eingabe 

der Beklagten 1 vom 28. Mai 2025)
- Rechtsanwältin Dr. iur. D.________ z.H. der Beklagten 1
- Rechtsanwalt F.________ z.H. der Beklagten 2 (samt Eingabe der 

Beklagten 1 vom 28. Mai 2025)
- G.________ (samt Eingabe der Beklagten 1 vom 28. Mai 2025)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, Post-

fach, 3000 Bern 14

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.