# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4dd63fb6-11ce-5934-9a94-88ef4fb3607d
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-08
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 08.06.2009 BH.2009.9
**Docket/Reference:** BH.2009.9
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BH-2009-9_2009-06-08

## Full Text

Vorläufige Festnahme (Art. 51 VStrR); Verhaftung (Art. 52 f. VStrR);;Vorläufige Festnahme (Art. 51 VStrR); Verhaftung (Art. 52 f. VStrR);;Vorläufige Festnahme (Art. 51 VStrR); Verhaftung (Art. 52 f. VStrR);;Vorläufige Festnahme (Art. 51 VStrR); Verhaftung (Art. 52 f. VStrR)

Entscheid vom 8. Juni 2009  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub,  
Gerichtsschreiber Stefan Graf  

   
 
Parteien 

  
A.,  

 
Beschwerdeführer 

 
 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE ZOLLVERWALTUNG,  
 

Beschwerdegegnerin 
 

 
Vorinstanz  ANKLAGEKAMMER DES KANTONS THURGAU,  

 
 

Gegenstand  Vorläufige Festnahme (Art. 51 VStrR); Verhaftung 
(Art. 52 f. VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BH.2009.9 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- die Eidgenössische Zollverwaltung (nachfolgend „Zollverwaltung“) gegen 
den Beschwerdeführer eine Zollstrafuntersuchung wegen des Verdachts 
der Widerhandlungen gegen das Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG; 
SR 631.0), gegen das Tierseuchengesetz vom 1. Juli 1966 (TSG; 
SR 916.40) sowie gegen das Bundesgesetz vom 2. September 1999 über 
die Mehrwertsteuer (Mehrwertsteuergesetz, MWSTG; SR 641.20) führt 
(act. 3.4); 

 
- die Zollverwaltung den Beschwerdeführer am 18. Mai 2009 vorläufig fest-

nahm (act. 3.5) und am folgenden Tag beim Präsidenten der Anklagekam-
mer des Kantons Thurgau gegen den Beschwerdeführer Antrag auf einen 
Haftbefehl stellte (act. 3.7); 

 
- der Präsident der Anklagekammer des Kantons Thurgau gegen den Be-

schwerdeführer am 19. Mai 2009 einen Haftbefehl im Sinne von Art. 53 
VStrR erliess und diesen in Untersuchungshaft versetzte (act. 3.8); 

 
- der Beschwerdeführer hiergegen am 20. Mai 2009 an die I. Beschwerde-

kammer des Bundesstrafgerichts gelangte und um seine sofortige Entlas-
sung aus der Untersuchungshaft ersuchte (act. 1); 

 
- der Beschwerdeführer im Rahmen des Schriftenwechsels mit Eingabe vom 

26. Mai 2009 seine Beschwerde zurückzog bzw. von dieser Abstand nahm 
(act. 4); 

 
- der Abstand einer Partei gemäss Art. 30 SGG i.V.m. Art. 25 Abs. 4 VStrR 

i.V.m. Art. 62 ff. BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP den Rechtsstreit sofort be-
endet (vgl. Entscheid des Bundesstrafgerichts BB.2006.13 vom 10. April 
2006 m.w.H.); 

 
- das Verfahren somit zufolge Abstands abgeschrieben werden kann, wobei 

die den Abstand erklärende Partei als unterliegende Partei im Sinne des 
Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG gilt; 

 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichts-

kosten zu tragen hat (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG), wo-
bei die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 200.-- festgesetzt wird (Art. 3 des 
Reglements vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem 
Bundesstrafgericht; SR 173.711.32); 

 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Das Verfahren wird zufolge Abstands des Beschwerdeführers als erledigt 

von der Geschäftskontrolle abgeschrieben. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 
 

Bellinzona, 8. Juni 2009 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Eidgenössische Zollverwaltung 
- Anklagekammer des Kantons Thurgau  
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).