# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 222f1721-141b-5fe8-b80c-ac66c8506a58
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-04-26
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 26.04.2012 RR.2012.44
**Docket/Reference:** RR.2012.44
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2012-44_2012-04-26

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Spanien. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Spanien. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Spanien. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Spanien. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).

Entscheid vom 26. April 2012 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 
Cornelia Cova und Nathalie Zufferey Franciolli,  
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 
Parteien 

  
A., vertreten durch die Rechtsanwälte Dieter Hof-
mann und Oliver Kunz, Walder Wyss AG, 
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

BUNDESANWALTSCHAFT, ZWEIGSTELLE ZÜ-
RICH, 
 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Spanien 
 
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2012.44 
 
 
 

- 2 - 

 

 

  Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- das Zentrale Untersuchungsrichteramt Nr. 5, Audiencia Nacional, in Madrid 
eine Strafuntersuchung gegen diverse Personen wegen Zusammenarbeit 
mit einer terroristischen Organisation und Geldwäscherei führt; in diesem 
Zusammenhang die spanischen Behörde mit Rechtshilfeersuchen vom 
5. Oktober 2011 an die Schweiz gelangten und um Vornahme von ver-
schiedenen Bankenermittlungen ersuchten (act. 1.2); 

 
- mit Eintretensverfügung II vom 3. Januar 2012 die Bundesanwaltschaft die 

Bank B. zur Edition der angeforderten Bankunterlagen aufforderte; die 
betreffende Bank dieser Aufforderung mit Übermittlungsschreiben vom 
19./25. Januar 2012 nachkam; die Bundesanwaltschaft mit gleicher Verfü-
gung der Bank ein Mitteilungsverbot auferlegte; 

 
- mit Schlussverfügung II vom 31. Januar 2012 die Bundesanwaltschaft die 

rechtshilfeweise Herausgabe von diversen Bankunterlagen anordnete; sie 
gleichzeitig das mit Eintretensverfügung II vom 3. Januar 2012 vorsorglich 
angeordnete Mitteilungsverbot aufhob (act. 1.2); 

 
- A. mit Eingabe vom 1. März 2012 Beschwerde gegen die Schlussverfügung 

II vom 31. Januar 2012 erheben lässt (act. 1); 
 
- mit Eingabe vom 15. März 2012 der Beschwerdeführer die Beschwerde zu-

rückzieht (act. 4), weshalb das Beschwerdeverfahren als erledigt abzu-
schreiben ist;  

 
- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich 

als unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG 
i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG die Gerichtskosten zu tragen hat (Ent-
scheide des Bundesstrafgerichts RR.2010.130+131 vom 15. Septem-
ber 2010, RR.2008.253 vom 27. Oktober 2008; je m.w.H.); für die Berech-
nung der Gerichtsgebühr das Reglement BStKR zur Anwendung gelangt 
(Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG); die Gerichtsge-
bühr vorliegend auf Fr. 300.00 anzusetzen ist. 

 
 

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 27. April 2012 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwälte Dieter Hofmann und Oliver Kunz, Walder Wyss AG, 
- Bundesanwaltschaft, Zweigstelle Zürich, 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe,  
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).