# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** beb00112-e021-5c65-bb5e-d0076bf16104
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.08.2010 D-5832/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5832-2010_2010-08-20.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5832/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Robert Galliker, 
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber;
Gerichtsschreiberin Daniela Brüschweiler.

A._______, geboren (...),
Kosovo,
vertreten durch (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 10. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5832/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  Kosovo  am 
22. Juni 2010 verliess und am 24. Juni 2010 in die Schweiz gelangte, 
wo er am 30. Juni 2010 um Asyl nachsuchte,

dass  er  anlässlich  der  Kurzbefragung  im  Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum  (EVZ)  B._______  vom  6.  Juli  2010  sowie  der 
direkten Anhörung  vom  4.  August  2010  zur  Begründung  des 
Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er sei nach der Geburt 
im Krankenhaus von C._______ mit einem Mädchen verwechselt und 
fälschlicherweise einem albanischen Elternpaar übergeben worden,

dass er seine leiblichen Eltern nicht kenne, jedoch erfahren habe, dass 
sie Ashkali seien und aus D._______ stammten,

dass  er  keine  weiterführenden  Schulen  habe  besuchen,  keine 
Ausbildung machen und keine geregelte Arbeit finden können, weil er 
von den Pflegeeltern und von der Gemeinde benachteiligt worden sei,

dass  er  im  Jahre  (...)  ausgezogen  und  ein  Zimmer  in  E._______ 
bezogen habe,

dass er im Jahre (...) eine ethnische Albanerin geheiratet habe und mit  
ihr  und  dem  im  Jahr  (...)  geborenen  Sohn,  der  gesundheitlich 
angeschlagen  sei,  in  bescheidenen  wirtschaftlichen  Verhältnissen  in 
einem einzigen Zimmer gelebt habe,

dass  er  nach  der  Heirat  Probleme  mit  der  Familie  seiner  Frau 
bekommen habe, weil sie gegen deren Willen geheiratet hätten,

dass  man  gedroht  habe,  sie  umzubringen,  und  er  zweimal  von 
Unbekannten aufgefordert worden sei, Kosovo zu verlassen,

dass er im Jahre (...) vergeblich versucht habe, seine leiblichen Eltern  
in F._______ zu finden, worauf er nach Kosovo zurückgekehrt sei,

dass er am 22. Juni 2010 Kosovo erneut verlassen habe,

dass für den Inhalt seiner weiteren Aussagen auf die Akten verwiesen 
wird,

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dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  10. August  2010  –  gleichentags 
eröffnet  –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 1  des  Asylgesetzes  vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der 
Bundesrat  habe  Kosovo  mit  Beschluss  vom  6. März  2009  als  ver-
folgungssicheren  Staat  (safe  country)  im  Sinne  von  Art. 6a  Abs. 2 
Bst. a AsylG bezeichnet,

dass deshalb auf Asylgesuche kosovarischer Staatsangehöriger nicht 
eingetreten werde, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung,

dass  der  Beschwerdeführer  den  geltend  gemachten  familiären 
Hintergrund  wegen  widersprüchlicher  und  unterschiedlich 
ausgefallener Aussagen nicht habe glaubhaft machen können,

dass er trotz Nachfrage in der Anhörung nicht habe darlegen können, 
welche konkreten Probleme er mit der Familie seiner Ehefrau gehabt 
habe,

dass  folglich  weder  davon  auszugehen  sei,  er  sei  als  Angehöriger 
einer  ethnischen  Minderheit  bei  einer  Pflegefamilie  aufgewachsen, 
noch, dass er in diesem Kontext Probleme gehabt habe,

dass es dem Beschwerdeführer entsprechend nicht gelungen sei, die 
Vermutung fehlender Verfolgung zu widerlegen,

dass bezüglich des weiteren Inhalts auf die vorinstanzliche Verfügung 
zu verweisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Fax-Eingabe  vom  17.  August  2010 
(Original  mit  Poststempel  vom  19.  August  2010)  gegen  diesen 
Entscheid  beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erheben und 
beantragen liess, es sei auf das Asylgesuch einzutreten, vom Vollzug 
der  Wegweisung  sei  abzusehen  und  es  seien  vorsorgliche 
Massnahmen  anzuordnen,  weiter  sei  die  Unzulässigkeit  sowie 
Unzumutbarkeit  des  Vollzugs  der  Wegweisung  festzustellen  und  als 
Folge  davon  die  vorläufige  Aufnahme  anzuordnen,  schliesslich  sei 
gegebenenfalls  das  Dossier  zur  Neubeurteilung  dem  BFM 
zurückzugeben und die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren,

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dass für die Begründung der Beschwerde auf die Akten zu verweisen 
und  –  soweit  entscheidwesentlich  –  nachfolgend  darauf  Bezug  zu 
nehmen ist,

dass die vorinstanzlichen Akten am 18. August 2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren 
Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung 
der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG,  Art.  105  AsylG  i.V.m. Art.  37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 

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materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  ent-
schieden  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 
AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  auf  Gesuche  von  Asylsuchenden  aus  verfolgungssicheren 
Staaten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-
Regelung)  nicht  eingetreten wird,  ausser es gebe Hinweise auf  Ver-
folgung (Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass  der  Bundesrat  mit  Beschluss  vom  6. März  2009  Kosovo  als 
verfolgungssicheren Staat (safe country) im Sinne von Art.  6a Abs. 2 
Bst. a AsylG bezeichnet hat,

dass deshalb auf Asylgesuche kosovarischer Staatsangehöriger nicht 
eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung,

dass  derartige  Hinweise,  welche  die  widerlegbare  Vermutung  der 
Verfolgungssicherheit  umstossen könnten,  im vorliegenden Fall  nicht 
ersichtlich  sind,  zumal  das  Bundesverwaltungsgericht  nach  Prüfung 
der Aktenlage und unter Berücksichtigung der Beschwerdeeingabe die 
vorinstanzlichen Erwägungen als zutreffend erachtet,

dass in der Beschwerdeschrift zunächst lediglich die Sachdarstellung 
des  Beschwerdeführers  wiederholt  wird  und  der  Beschwerdeführer 
sodann  seine  eigene  Einschätzung  der  Sachlage  an  die  Stelle 
derjenigen  der  Vorinstanz  setzt,  womit  sich  die  vorinstanzlichen 
Argumente jedoch nicht entkräften lassen,

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dass  es  dem  Beschwerdeführer  somit  nicht  gelungen  ist,  rechts-
erhebliche Hinweise auf Verfolgung ersichtlich zu machen, weshalb der 
Nichteintretensentscheid  in  Anwendung von Art. 34  Abs. 1  AsylG zu 
bestätigen ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  zudem  kein  Anspruch  auf 
Erteilung einer solchen besteht (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen 
der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2001  Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen  steht  und  demnach  vom  Bundesamt  zu  Recht 
angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den 
gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von 
Ausländern regelt,  wenn der Vollzug der Wegweisung nicht  zulässig, 
nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG; Art. 83 
Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die 
Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  der 
vormaligen ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlings-
eigenschaft  gilt,  dass heisst,  sie  sind zu beweisen,  wenn der  strikte 
Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen 
(vgl.  WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], 
Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, Rz. 11.148), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin  oder  des  Ausländers  in  den  Heimat-,  Herkunfts-  oder 
einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit  
aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem 
sie  Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu 
werden  (Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des 
Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge 
[FK, SR 0.142.30]),

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dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, die Vermutung der 
Verfolgungssicherheit  umzustossen,  weil  keine  Hinweise  auf  Ver-
folgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für  eine menschenrechts-
widrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die  dem  Beschwerdeführer  in 
Kosovo droht,

dass  sich  der  Vollzug  für  Ausländerinnen  und  Ausländer  als 
unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat-  oder  Herkunftsstaat  auf 
Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 
medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  in  Kosovo  noch  –  aufgrund 
unglaubhafter  Vorbringen  –  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung  des  Beschwerdeführers  im  Falle  einer  Rückkehr 
schliessen  lassen,  weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend 
zumutbar ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse 
bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei  der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art.  8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass  eine  Rückweisung  der  Sache  an  die  Vorinstanz  zur  Neu-
beurteilung bei dieser Sachlage ausser Betracht fällt, 

dass  mit  vorliegendem  Urteil  das  Begehren  um  die  Anordnung 
vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos wird,

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dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG schon wegen der Aussichtslosigkeit 
der Beschwerde abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1  und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers  (vorab  per  Telefax; 
Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  B._______  (per 
Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N [...])

- das (...) des Kantons G._______ ad (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Robert Galliker Daniela Brüschweiler

Versand: 

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