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**Case Identifier:** 959b9f18-9a64-567b-be21-b451e92e675c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-04-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.04.2021 C-5039/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5039-2019_2021-04-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5039/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  A p r i l  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richterin Viktoria Helfenstein (Vorsitz), 

Richterin Caroline Gehring, Richter Christoph Rohrer,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Berechnung der  

Altersrente, Einspracheentscheid vom 10. September 2019. 

 

 

 

C-5039/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der am (…) 1953 geborene, seit dem (…) 1988 zum zweiten Mal ver-

heiratete deutsche Staatsbürger A._______ (im Folgenden: Versicherter o-

der Beschwerdeführer) ist Vater vier eigener Kinder. Er verfügte bis zum 

10. Oktober 2018 über eine für die ganze Schweiz gültige Grenzgängerbe-

willigung. Am 21. Juni 2018 meldete er sich bei der Ausgleichskasse des 

Kantons B._______ (im Folgenden: AK B._______) zum Bezug einer Al-

tersrente der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung 

(AHV) an (Akten [im Folgenden: act.] der Schweizerischen Ausgleichs-

kasse [im Folgenden: SAK oder Vorinstanz] 1 bis 5, act. 10). Nachdem die 

AK B._______ am 26. Juni 2018 die vom Versicherten eingereichten Do-

kumente an die SAK übermittelt hatte, teilte diese dem Versicherten mit 

Schreiben vom 12. Juli 2018 mit, der Rentenantrag sei beim Sozialversi-

cherungsträger seines Wohnsitzstaates Deutschland einzureichen (act. 6); 

der entsprechende Antrag ging am 14. Dezember 2018 bei der SAK ein 

(act. 9). Nach Vorliegen zweier Auszüge aus dem Individuellen Konto (im 

Folgenden: IK resp. IK-Auszug; act. 12 und 13), der Rentenberechnungs-

blätter (act. 14) sowie der Formulare E 205 und E 210 CH vom 14. Januar 

2019 (act. 15 und 16) erliess die SAK am 14. Januar 2019 eine Verfügung, 

mit welcher sie dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juli 2018 eine ordent-

liche Altersrente in der Höhe von monatlich Fr. 481.- zusprach. Dabei ging 

die SAK von folgenden Berechnungsgrundlagen aus: Versicherungsjahre 

des Jahrgangs: 44, volle Versicherungsjahre: 9, gesamte Versicherungs-

zeit: 8 Jahre und 6 Monate, Erziehungsgutschriften: 1.5 Jahre, Rentens-

kala: 9, massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen: 

Fr. 125‘136.- (act. 17). Daraufhin gingen bei der SAK am 17. Januar 2018 

die von der Deutschen Rentenversicherung übermittelten Formulare E 205 

und E 210 DE vom 9. Januar 2019 ein (act. 21 und 22). 

A.b In der Folge gelangte der Versicherte einspracheweise mit Schreiben 

vom 23. Januar 2019 an die SAK und bat um nochmalige Überprüfung der 

Rentenbetreffnisse. In diesem Zusammenhang führte er zusammenge-

fasst aus, es sei für das Jahr 2012 nur der Monat Dezember berücksichtigt 

worden, obwohl aus dem Lohnkonto der Arbeitgeberin hervorgehe, dass 

für das ganze Jahr Beiträge entrichtet worden seien (act. 25). Nachdem die 

Deutsche Rentenversicherung der SAK mit Schreiben vom 6. März 2019 

weitere Akten hatte zukommen lassen (act. 27 bis 29), verwies der Rechts-

dienst der SAK am 21. August 2019 auf die Ausführungen des Versicherten 

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Seite 3 

sowie auf den Lohnausweis 2012 und bat um Korrektur der Rentenberech-

nung (act. 35). Nach Vorliegen weiterer Berechnungsblätter (act. 36) sowie 

des Formulars E 205 CH vom 27. August 2019 (act. 37) und des undatier-

ten Formulars E 210 CH (act. 38) bat die SAK die AK B._______ im Rah-

men des Schreibens vom 29. August 2019 um Korrektur des IK-Eintrags 

betreffend das Jahr 2012, da gemäss dem Lohnkonto des Arbeitgebers für 

dieses Jahr Fr. 131'046.30 und nicht – wie von der AK B._______ Fr. 

115'396.- – abgerechnet worden seien (act. 40). Daraufhin teilte die AK 

B._______ der SAK mit Schreiben vom 6. September 2019 mit, die Bei-

tragsdauer im Jahr 2012 sei auf 12 Monate angepasst worden. Allerdings 

sei es nicht möglich, den Betrag von Fr. 131'046.30 zu übernehmen, da 

sich die Differenz der Beträge auf die gesetzlichen Familienzulagen des 

Versicherten zurückführen lasse; gemäss Randziffer 2170 der Wegleitung 

über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML) seien die 

gesetzlichen Familienzulagen nicht AHV-beitragspflichtig (act. 42). 

A.c In der Folge erliess die SAK am 10. September 2019 einen Ein-

spracheentscheid, mit welchem sie die Einsprache des Versicherten gut-

hiess und die ursprüngliche Verfügung vom 14. Januar 2019 aufhob. Zur 

Begründung führte sie aus, zufolge des einspracheweise vorgelegten 

Lohnausweises ergebe sich eine um 11 Monate längere Versicherungszeit. 

Die Altersrente sei entsprechend neu berechnet worden. Auf der Grund-

lage der Versicherungszeit von nunmehr 9 Jahren und 5 Monaten, der Ren-

tenskala 9 und des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens 

in der Höhe von Fr. 113'760.- bleibe die ordentliche Altersrente unverändert 

bei monatlich Fr. 481.-. (act. 41; vgl. auch den Entscheid vom 27. August 

2019 [act. 39]). 

B.  

B.a Hiergegen erhob der Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit 

Eingabe vom 24. September 2019 (Posteingang: 30. September 2019) Be-

schwerde und beantragte (sinngemäss) die Aufhebung des Einspracheent-

scheids vom 10. September 2019 (act. im Beschwerdeverfahren [im Fol-

genden: B-act.] 1). 

Zur Begründung führte er zusammengefasst aus, die Altersrente betrage 

auf der Grundlage der Versicherungszeit von 9 Jahren und 5 Monaten un-

verändert monatlich Fr. 481.-, obwohl seine Einsprache, wonach die Versi-

cherungszeit 9 Jahre und 11 Monate betrage, gutgeheissen worden sei. In 

der beigefügten Berechnung werde dann die Altersrente mit Fr. 485.- pro 

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Monat angegeben. Er bitte darum, den Vorgang zu überprüfen, die korrekte 

Versicherungszeit festzustellen und die widersprüchliche Altersrente ein-

deutig anzugeben. 

B.b In ihrer Vernehmlassung vom 5. Dezember 2019 beantragte die Vor-

instanz die Abweisung der Beschwerde (B-act. 6). 

Zur Begründung brachte sie zusammengefasst vor, der Beschwerdeführer 

habe Anspruch auf eine ordentliche Altersrente von Fr. 481.- ab 1. Juli 

2018, was ihm mit Einspracheentscheid vom 27. August bzw. 10. Septem-

ber 2019 erklärt worden sei. Die Ermittlung der Renten erfolge anhand der 

vom Bundesrat aufgestellten verbindlichen Tabellen (Art. 30bis des Bundes-

gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 20. Dezem-

ber 1946 [AHVG; SR 831.10]). Bei der anwendbaren Rentenskala 9 be-

trage die Höchstrente bei einem massgebenden Einkommen von jährlich 

Fr. 84'600.- und mehr Fr. 481.-. Deshalb habe die Erhöhung der Versiche-

rungszeit auf 9 Jahre und 5 Monate bei einem massgebenden durch-

schnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 113'760.- zu keiner Veränderung 

der Rentenhöhe geführt. Die AHV/IV-Renten aller Rentenbezüger sei per 

1. Januar 2019 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst wor-

den. Dies habe für den Beschwerdeführer zur Folge gehabt, dass sich 

seine monatliche Altersrente ab dem 1. Januar 2019 auf Fr. 485.- erhöht 

habe. Der Beschwerdeführer führe weder neue Tatsachen auf noch lege er 

Belege bei, die eine Änderung der Entscheidgrundlagen ermöglichten. Die 

bestrittene Verfügung entspreche den gesetzlichen Bestimmungen. 

B.c In seiner Replik vom 21. Januar 2020 hielt der Beschwerdeführer an 

seinem Rechtsbegehren fest (B-act. 9). 

Zur Begründung machte er zusammengefasst geltend, aus dem Schreiben 

der SAK vom 5. Dezember 2019 ergäben sich widersprüchliche bzw. un-

genaue Angaben. Sein versichertes Jahreseinkommen werde einmal mit 

Fr. 115'396.- und weiter unten mit Fr. 113'760.- angegeben. Aus seinen Be-

rechnungen, basierend auf den Lohnausweisen vom 1. August 2008 bis 

30. Juni 2018, würden sich andere Summen ergeben. Im Jahr 2018 sei er 

über seine Pensionierung hinaus als aushelfender Mitarbeiter weiter be-

schäftigt gewesen. Wie aus den Lohnausweisen ersichtlich sei, sei er 9 

Jahre und 11 Monate bei der C._______ beschäftigt gewesen, und nicht – 

wie von der SAK angegeben – 9 Jahre und 5 Monate. Er bitte um Überprü-

fung und Neuberechnung der Altersrente auf der Grundlage des korrekten 

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Jahreseinkommens und der genauen anrechenbaren Beitragsdauer von 9 

Jahren und 11 Monaten. 

B.d In ihrer Duplik vom 2. April 2020 hielt die Vorinstanz an ihrem be-

schwerdeweise gestellten Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (B-

act. 13). 

Sie argumentierte insbesondere, im Fall des Beschwerdeführers seien in 

Anwendung von Art. 29bis Abs. 1 AHVG die Versicherungszeiten und die 

entsprechenden AHV-versicherten Einkommen bis am 31. Dezember 2017 

bezüglich seines durchschnittlichen Jahreseinkommens zu berücksichti-

gen, mithin 9 Jahre und 5 Monate (August 2008 bis Dezember 2017), bei 

einem Totaleinkommen von Fr. 986'093.- (2008 bis 2017). Für die Bestim-

mung der Rentenskala seien darüber hinaus zusätzlich die Versicherungs-

monate von Januar bis Juni 2018 angerechnet worden. An vollen Versiche-

rungsjahren habe der Beschwerdeführer unter Hinzurechnung dieser 6 

Monate 9 volle Beitragsjahre vorzuweisen. Im Vergleich zu den 44 mögli-

chen vollen Beitragsjahren, die sein Jahrgang (1953) zurückgelegt habe, 

bedeute dies eine Teilrente der Rentenskala 9. Der Beschwerdeführer 

habe neu mit seiner Replik die Jahreslohnausweise für die Kalenderjahre 

2008 bis 2018 geschickt, ohne allerdings die der Rentenberechnung zu 

Grunde gelegten AHV-versicherten Bruttolöhne infrage zu stellen. Vollstän-

digkeitshalber sei angeführt, dass die Bruttolohnangaben auf den Lohn-

ausweisen nicht zwingend den im IK angegebenen versicherten AHV-Brut-

tolohnangaben entsprechen müssten. Bezogene Kinder- und Ausbildungs-

zulagen seien bspw. vom versicherten AHV-Lohn ausgenommen und wür-

den für die Rentenberechnung nicht berücksichtigt. Dass der Beschwerde-

führer Kinder- und Ausbildungszulagen erhalten habe, sei der Einsprache-

beilage "Lohnkonto Verein C._______ 2012" zu entnehmen. Die entspre-

chende, mit den Lohnausweisen übermittelte Anfrage vom 2. März 2020 

an die AK B._______ sei noch hängig. 

B.e Nachdem die SAK dem Bundesverwaltungsgericht – auf dessen Nach-

frage vom 14. September 2020 hin (B-act. 14) – das duplicando erwähnte 

Schreiben vom 2. März 2020 am 25. September 2020 zusammen mit wei-

teren Dokumenten übermittelt hatte (B-act. 15), erfolgte seitens der SAK 

am 6. Oktober 2020 eine weitere Aktenübermittlung (B-act. 16). In diesen 

Dokumenten befanden sich unter anderem die E-Mail der Einrichtung 

C._______ vom 11. Mai 2020, gemäss welcher lediglich der AHV-pflichtige 

Lohn angegeben worden sei und keine Korrekturen vorzunehmen seien, 

da alles richtig abgerechnet worden sei (Beilage 10), sowie das Schreiben 

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der AK B._______ an die SAK vom 24. Juni 2020 (Beilage 3). Darin infor-

mierte die AK B._______, dass Familienzulagen sowie Kranken- und Un-

falltaggelder nicht AHV-pflichtige Lohnbestandteile seien. Da diese Beträge 

jedoch steuerpflichtig seien, seien sie auf dem Lohnausweis aufgeführt 

worden. 

B.f Mit prozessleitender Verfügung vom 22. Dezember 2020 schloss die 

Instruktionsrichterin unter dem Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnah-

men den Schriftenwechsel. Gleichzeitig teilte sie dem Beschwerdeführer in 

Beantwortung seiner Anfrage vom 27. November 2020 (B-act. 17) mit, dass 

Beschwerden vor dem Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich in der Rei-

henfolge ihres Eingangs behandelt würden und aufgrund der hohen Ar-

beitsbelastung der Abteilung III keine verbindlichen Angaben dazu ge-

macht werden könnten, wann mit einem Entscheid gerechnet werden 

könne (B-act. 18). 

B.g Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften und Be-

weismittel der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Er-

wägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Be-

schwerde einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-

zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]; BVGE 

2016/15 E. 1; 2014/4 E. 1.2). 

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern kein Ausnah-

metatbestand erfüllt ist (Art. 31 und 32 des Bundesgesetzes über das Bun-

desverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 172.32]). Zulässig 

sind Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 

VGG. Die SAK ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch 

Art. 85bis Abs. 1 Bst. b AHVG). Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht 

vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig. 

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Seite 7 

1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-

waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-

stimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch keine 

Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestim-

mungen des ATSG anwendbar, soweit die einzelnen Sozialversicherungs-

gesetze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die  

Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hin-

terlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich 

eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

1.3 Als direkter Adressat ist der Beschwerdeführer vom angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 10. September 2019 (act. 41; vgl. auch act. 39 

[vgl. hierzu E. 1.6.3 hiernach]) besonders berührt und er kann sich auf ein 

schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung berufen 

(Art. 59 ATSG; Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist zur Beschwerde legitimiert. Auf 

die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 60 

ATSG; Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist deshalb einzutreten. 

1.4 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

1.5 Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren ist vom Untersuchungs-

grundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwaltung und im 

Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser 

Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein 

Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 ff. ATSG; BGE 

125 V 195 E. 2 und 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Im Sozialversiche-

rungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht 

etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 

Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat viel-

mehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen 

Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 

E. 5b und 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). 

 

http://links.weblaw.ch/BGE-126-V-353
http://links.weblaw.ch/BGE-125-V-193

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Seite 8 

1.6  

1.6.1 Anfechtungsgegenstand im verwaltungsgerichtlichen Beschwerde-

verfahren bilden, formell betrachtet, Verfügungen und – materiell – die in 

den Verfügungen geregelten Rechtsverhältnisse (BGE 125 V 413 E. 2a). 

Der Begriff der Verfügung bestimmt sich dabei mangels näherer Konkreti-

sierung in Art. 49 Abs. 1 ATSG nach Massgabe von Art. 5 VwVG (BGE 130 

V 388 E. 2.3). Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind 

grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und zu beurteilen, zu 

denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form 

einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfü-

gung – dieser gleichgestellt sind Einspracheentscheide (Art. 5 Abs. 2 

VwVG) – den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. 

Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer 

Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen 

ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 2.1). 

1.6.2 Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechts-

pflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Ver-

fügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Be-

schwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegenstand bildet. 

Anfechtungs- und Streitgegenstand sind danach identisch, wenn die Ver-

waltungsverfügung insgesamt angefochten wird (BGE 131 V 164 E. 2.1; 

SVR 2010 BVG Nr. 14 S. 56 E. 4.1). Streitgegenstand bildet das auf Grund 

der Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtene Rechtsverhältnis. An-

fechtungs- und Streitgegenstand beziehen sich auf ein (materielles) 

Rechtsverhältnis. Bezieht sich also die Beschwerde nur auf einzelne der 

durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhältnisse, gehören die nicht be-

anstandeten – verfügungsweise festgelegten – Rechtsverhältnisse zwar 

wohl zum Anfechtungs-, aber nicht zum Streitgegenstand (BGE 125 V 413 

E. 2a). Den Parteianträgen kommt entsprechend dem Verfügungsgrund-

satz für die Festlegung des Streitgegenstandes vorrangige Bedeutung zu. 

So wie die versicherte Person sich mit einer Verfügung durch Nichtanfech-

tung abfinden kann, so steht ihr auch die Befugnis zu, nur einzelne der 

verfügungsweise geregelten Rechtsverhältnisse durch Beschwerde rich-

terlich überprüfen zu lassen (BGE 118 V 311 E. 3b). Den Streitgegenstand 

bestimmende, aber aufgrund der Beschwerdebegehren nicht beanstan-

dete Elemente prüft das Gericht nur, wenn hierzu aufgrund der Parteivor-

bringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinrei-

chender Anlass vorhanden ist (BGE 125 V 413 E. 2c). 

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Seite 9 

1.6.3 Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes 

des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bil-

det der angefochtene Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 10. Sep-

tember 2019 (act. 41). Das ebenfalls als "Einspracheentscheid" bezeich-

nete Schreiben vom 27. August 2019 (act. 39), welches dem Beschwerde-

führer als Beilage des angefochtenen Einspracheentscheids vom 10. Sep-

tember 2019 übermittelt worden ist und aus welchem die Abrechnungen 

und die Berechnungsgrundlagen ersichtlich sind, ist als integrierender Be-

standteil des vorliegenden Anfechtungsobjekts zu qualifizieren (vgl. hierzu 

auch E. 1.3 hiervor). 

1.6.4 Beschwerdeweise brachte der Beschwerdeführer am 24. September 

2019 insbesondere vor, seine Versicherungszeit betrage 9 Jahre und 11 

Monate und es sei die korrekte Versicherungszeit festzustellen resp. die 

widersprüchliche Altersrente (Fr. 481.- oder Fr. 485.-) eindeutig zu bestim-

men (B-act. 1). Im Rahmen der Replik vom 21. Januar 2020 machte er 

überdies geltend, sein versichertes Einkommen werde einmal mit 

Fr. 115'396.- und einmal mit Fr. 113'760.- angegeben und der durchschnitt-

liche Bruttolohn betrage gemäss seiner Berechnung Fr. 108'695.-. Er bitte 

deshalb um Überprüfung und Neuberechnung der Altersrente auf Grund-

lage des korrekten Jahreseinkommens (B-act. 9). Mit Blick auf diese Aus-

führungen und die in vorstehender Erwägung 1.6.2 zusammengefasst wie-

dergegebene bundesgerichtliche Rechtsprechung ist im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren an sich nur streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz im 

Rahmen der Berechnung der Altersrente zu Recht von einer gesamten Ver-

sicherungszeit von 9 Jahren und 5 Monaten sowie von einem massgeben-

den durchschnittlichen Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 112'800.- (ab 

Beginn der Altersrente) resp. Fr. 113'760.- (ab 1. Januar 2019; act. 36 S. 4 

und 5) ausgegangen ist. Obwohl die weiteren Berechnungselemente (Ver-

sicherungsjahre des Jahrgangs [44 Jahre], 9 volle Versicherungsjahre, 1.5 

Erziehungsgutschriften, Rentenskala 9) vom Beschwerdeführer an sich 

nicht beanstandet worden sind und diese Elemente somit zwar wohl zum 

Anfechtungs-, nicht aber zum Streitgegenstand gehören, ist dem Be-

schwerdeführer die Rentenberechnung dennoch anhand dieser Elemente 

in nachvollziehbarer Weise zu erklären.  

Nicht mehr streitig und zu prüfen ist im Übrigen, dass die Beitragsdauer im 

Jahr 2012 12 Monate betragen hat. 

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Seite 10 

2.  

Im Folgenden sind die weiteren, im vorliegenden Verfahren im Wesentli-

chen anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 

2.1 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-

geblich, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes 

Geltung haben (BGE 143 V 446 E. 3.3; 139 V 335 E. 6.2; 138 V 475 E. 3.1; 

BGE 134 V 315 E. 1.2; BGE 130 V 329 E. 2.3). Deshalb finden die Vor-

schriften Anwendung, die spätestens beim Erlass des Einspracheent-

scheids vom 10. September 2019 in Kraft standen; weiter aber auch sol-

che, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber 

für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche von 

Belang sind. Die Frage, ob die SAK die Berechnung der Altersrente des 

Beschwerdeführers korrekt durchgeführt hat, beurteilt sich grundsätzlich 

nach den im Juli 2018 (Monat, welcher der Vollendung des gemäss Art. 21 

Abs. 1 Bst. a AHVG massgebenden Altersjahres [65] folgt [Art. 21 Abs. 2 

AHVG]) gültigen Bestimmungen des AHVG und der Verordnung vom 

31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV, 

SR 831.101) laut den Bestimmungen gemäss der 10. AHV-Revision (Über-

gangsbestimmungen der 10. AHV-Revision). Mit Blick auf den Zeitpunkt 

Juli 2018 ist gegebenenfalls auch die Wegleitung des BSV über die Renten 

in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche-

rung, gültig ab 1. Januar 2003, Stand 1. Januar 2018, anwendbar (im Fol-

genden: RWL; abrufbar unter www.bsv.admin.ch > Sozialversicherungen > 

AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > weitere Infor-

mationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen Renten > 

RWL > alle Versionen > Version 12; zuletzt besucht am 6. April 2021). 

2.2 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger und wohnt in 

Deutschland. Damit gelangen das Freizügigkeitsabkommen vom 21. Juni 

1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Gemeinschaft zur 

Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II des 

FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen 

Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 

(SR 0.831.109.268.11), zur Anwendung. Seit dem 1. Januar 2015 sind 

auch die durch die Verordnungen (EU) Nr. 1244/2010, Nr. 465/2012 und 

Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in den Beziehungen zwischen der 

Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten anwendbar. 

2.3 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie 

das 65. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr 

C-5039/2019 

Seite 11 

Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer-

den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. a in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 AHVG). 

Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach  

Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- 

oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie 

werden als Vollrenten (für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer) oder 

als Teilrenten (für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer) ausge-

richtet (Art. 29 Abs. 2 AHVG). Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn 

die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollen-

dung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Renten-

alters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 

AHVG in Verbindung mit Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Nach Art. 38 AHVG ent-

spricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 bis Art. 37 AHVG 

zu ermittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhält-

niszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollstän-

digen Beitragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, Art. 

52 AHVV; vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 

3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversicherungen 

stellt verbindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung der Mo-

natsrenten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 2,6 Pro-

zent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 

2.4 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re-

gel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (Art. 30ter AHVG). Bei-

tragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Versiche-

rungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffül-

lung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum 

erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung jedoch 

nicht berücksichtigt (Art. 52c AHVV). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss 

Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im 

Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den 

Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter 

Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. 

2.5 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Rentenbe-

trag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich 

grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs-

gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29bis Abs. 1 AHVG [vgl. 

E. 2.3 hiervor] in Verbindung mit Art. 29quater AHVG). Zur Ermittlung des 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird die Summe 

der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33ter 

C-5039/2019 

Seite 12 

AHVG aufgewertet. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) legt 

die Aufwertungsfaktoren jährlich fest. Die Summe der aufgewerteten Er-

werbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften wer-

den durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 1 Satz 1 und 

Abs. 2 AHVG, Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Gemäss Art. 51bis Abs. 2 AHVV wer-

den die Aufwertungsfaktoren ermittelt, indem der Rentenindex nach 

Art. 33ter Absatz 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durchschnitt der 

Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in das individu-

elle Konto des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts des Versiche-

rungsfalles geteilt wird. Bei unvollständiger Beitragsdauer ist das Kalender-

jahr für den Aufwertungsfaktor massgebend, in welchem erstmals ein IK-

Eintrag vorgenommen wurde, wobei dieses Jahr zwischen dem der Zu-

rücklegung des 20. Altersjahres folgenden Jahr und dem Eintritt des Versi-

cherungsfalles liegen muss (vgl. dazu Art. 29bis Abs. 2 AHVG in Verbindung 

mit Art. 51bis Abs. 2 AHVV; Urteil des EVG H 49/05 vom 1. Dezember 2005 

E. 2.4). 

2.6 Versicherten wird für die Jahre, in welchen sie die elterliche Gewalt 

über eines oder mehrere Kinder ausüben, die das 16. Altersjahr noch nicht 

erreicht haben, eine Erziehungsgutschrift angerechnet, wobei Ehepaaren 

nicht zwei Gutschriften kumulativ gewährt werden (Art. 29sexies Abs. 1 

AHVG). Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der 

gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den bei-

den Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenommen, 

wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine verwitwete Person 

Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösung der Ehe durch Schei-

dung (Art. 29quinquies Abs. 3 lit. a bis c AHVG). Der Teilung und gegenseiti-

gen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der Zeit zwischen 

dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezem-

ber vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst 

rentenberechtigt wird und aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in der 

schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4 

AHVG). Nach Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in 

jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, 

hälftig geteilt (Abs. 1). Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Kalen-

derjahr nicht während der gleichen Monate versichert sind, werden die Ein-

kommen während des ganzen Kalenderjahres aufgeteilt. Die Beitragszei-

ten werden jedoch nicht übertragen (Abs. 2). Die Einkommen im Jahr der 

Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht geteilt 

(Abs. 3). Art. 29quinquies AHVG ist seit dem 1. Januar 1997 in Kraft. Gemäss 

lit. c der Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994 

C-5039/2019 

Seite 13 

(10. AHV-Revision) gelten die neuen Bestimmungen für alle Renten, auf 

die der Anspruch nach dem 31. Dezember 1996 entsteht (Abs. 1). Bei der 

Berechnung der Altersrente von geschiedenen Personen wird Art. 29quinquies 

Abs. 3 AHVG auch angewendet, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1997 

geschieden wurde (Abs. 4). 

3.  

Nachfolgend ist in einem ersten Schritt zu prüfen, ob die Vorinstanz bei der 

Altersrentenberechnung zu Recht von einer gesamten Versicherungszeit 

von 9 Jahren und 5 Monaten – anstelle der vom Beschwerdeführer bean-

tragten 9 Jahre und 11 Monate – ausgegangen ist. 

3.1 Massgebend für die Zusprache einer Altersrente ist der Eintritt des Ver-

sicherungsfalles, also das Erreichen des Rentenalters (Geburtstag). Dies 

gilt für das Erreichen des ordentlichen Rentenalters genauso wie für das 

Erreichen des Rentenalters bei ein- oder zweijährigem Rentenvorbezug 

(vgl. hierzu Urteil des BGer 9C_768/2012 vom 11. Oktober 2013 E. 5.2 mit 

Hinweis auf Urteil des BGer 9C_53/2013 vom 6. August 2013 E. 3.3). Der 

Versicherungsfall des am (…) 1953 geborenen Beschwerdeführers, wel-

cher auf einen ein- oder zweijährigen Rentenvorbezug verzichtet hatte, trat 

somit am (…) 2018 ein. Davon ist im Zusammenhang mit der Bestimmung 

der Beitragsjahre auszugehen. 

3.2 Wie vorstehend dargelegt (vgl. E. 1.6.4 am Schluss), ist nicht mehr 

strittig, dass die Beitragsdauer im Jahr 2012 12 Monate betragen hatte. Da 

der Versicherungsfall beim Beschwerdeführer am (…) 2018 eingetreten 

war und die ordentlichen Renten gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Mas-

sgabe unter anderem der Beitragsjahre zwischen dem 1. Januar nach Voll-

endung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versi-

cherungsfalles – somit vorliegend bis zum 31. Dezember 2017 – zu be-

rechnen sind (vgl. E. 2.3 und E. 2.4 hiervor), weist der Beschwerdeführer 

ab dem Jahre 2008 bis Ende Dezember 2017 eine Versicherungszeit von 

insgesamt 9 (vollen) Jahren und 5 Monaten auf (act. 37 und act. 36 S. 4). 

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann die Versicherungs-

zeit von Januar bis Juni 2018 – somit weitere 6 Monate – in Anwendung 

von Art. 29bis Abs. 1 AHVG bei der Bemessung der Beitragsjahre nicht be-

rücksichtigt werden. Insofern sind die diesbezüglichen Ausführungen der 

Vorinstanz zutreffend und nicht zu beanstanden. 

4.  

Aufgrund einer Versicherungszeit von insgesamt 9 Jahren und 5 Monaten 

C-5039/2019 

Seite 14 

ergibt sich bezüglich der anwendbaren Rentenskala weiter, dass bei der 

Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente am 1. Juli 2018 die Bei-

tragsdauer des Jahrgangs des Beschwerdeführers (1953) 44 Jahre betra-

gen hat (vgl. www.bsv.admin.ch > Sozialversicherungen > AHV > Grundla-

gen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > weitere Informationen > Wei-

sungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen Renten > Rententabellen 

2021 > Download > Jahrgangstabellen [S. 8]; zuletzt besucht am 11. Ja-

nuar 2021). Die anwendbare Rentenskala, welche sich gemäss Art. 38 

Abs. 2 AHVG nur nach den vollen Beitragsjahren bemisst, ist daher auf-

grund der 9 vollen Beitragsjahren des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.2 hier-

vor) die Rentenskala 9 anwendbar (vgl. www.bsv.admin.ch > Sozialversi-

cherungen > AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > 

weitere Informationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen 

Renten > Rententabellen > Rententabellen 2021 [aktuelle Version 15] > 

Download; Skalenwähler, S. 12 [44 Beitragsjahre des Jahrgangs 1953 bei 

9 vollen Beitragsjahren]; zuletzt besucht am 11. Januar 2021). 

5.  

Mit Blick auf die vom Beschwerdeführer replicando am 21. Januar 2020 

gemachten Ausführungen (B-act. 9) betreffend die widersprüchlichen Jah-

reseinkommen bzw. dessen selber errechnetes Durchschnittseinkommen 

ergibt sich weiter was folgt: 

5.1 Vorab ist darauf hinzuweisen, dass für die Berechnung der Altersrente 

die Erwerbseinkommen – analog den Beitragsjahren – in Anwendung von 

Art. 29bis Abs. 1 AHVG ebenfalls nur bis zum 31. Dezember 2017 (vgl. E. 

2.3 und E. 2.5 hiervor) zu berücksichtigen sind. 

5.2 Hinsichtlich des vom Beschwerdeführer erwähnten Widerspruchs zwi-

schen dem Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 115'396.- sowie demje-

nigen in der Höhe von Fr. 113'760.- ist weiter festzuhalten, dass es sich 

beim letzteren Betrag um das von der Vorinstanz errechnete massgebende 

durchschnittliche Jahreseinkommen (act. 39 S. 3) und beim ersteren um 

das im Jahr 2012 generierte Einkommen handelt (act. 39 S. 5). Im Weiteren 

ergibt sich hinsichtlich des vom Beschwerdeführer errechneten massgebli-

chen durchschnittlichen Jahreseinkommen weiter was folgt: 

5.3  

C-5039/2019 

Seite 15 

5.3.1 Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn 

ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten Ein-

tragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 

Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung verlangt, 

oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des 

Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im Individuellen 

Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder 

dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Art. 141 Abs. 3 

AHVV führt eine Beweisverschärfung gegenüber dem im Sozialversiche-

rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

ein, indem der volle Beweis verlangt wird. Allerdings soll dies nicht heissen, 

dass die Untersuchungsmaxime nicht gilt und der Versicherte selbst diesen 

Beweis zu erbringen hat. Vielmehr bedeutet dies, dass der Versicherte in-

sofern erhöhte Mitwirkungspflichten hat, als dass er alles ihm Zumutbare 

unternehmen muss, um die Verwaltung oder den Richter bei der Beschaf-

fung des Beweismaterials zu unterstützten (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b und 

3d). Gemäss Definition gilt eine Tatsache als bewiesen und der volle Be-

weis als erbracht, wenn die Behörde von deren Vorhandensein derart über-

zeugt ist, dass das Gegenteil als unwahrscheinlich erscheint (vgl. ALFRED 

KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Ver-

waltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf, 2013, 

Rz. 482 [S. 169 f.]). Wie dieser Beweis erbracht werden muss, ist jedoch 

nicht vorgeschrieben. 

5.3.2 Der Beschwerdeführer verlangte weder einen Auszug aus dem IK 

noch eine Berichtigung dieses Kontos. Unter diesen Umständen kann er 

eine allfällige Berichtigung des IK nur verlangen, wenn entweder die Ein-

tragungen in den IK-Auszügen vom 8. Januar 2019 (act. 12) und 9. Sep-

tember 2019 (act. 13) offenkundig falsch sind oder er für deren Unrichtig-

keit den vollen Beweis zu erbringen vermag (vgl. E. 5.3.1 hiervor). 

5.3.3 Gemäss den IK-Auszügen vom 8. Januar 2019 (act. 12) und 9. Sep-

tember 2019 (act. 13) bezog der Beschwerdeführer in der Zeitspanne von 

August 2008 bis Ende Dezember 2017 ein Einkommen in der Höhe von 

total Fr. 986'093.-. Entsprechende Nachforschungen bei der AK B._______ 

und der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers ergaben, dass 

die jeweiligen Einkommen richtig abgerechnet worden und deshalb keine 

Korrekturen vorzunehmen gewesen waren (B-act. 15 und 16). Diese Aus-

führungen sind mit Blick auf den Umstand, dass als beitragspflichtiges Ein-

kommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit grundsätzlich jede Ent-

schädigung oder Zuwendung gilt, die aus dem Arbeitsverhältnis bezogen 

C-5039/2019 

Seite 16 

wird, soweit sie nicht kraft ausdrücklicher gesetzlicher Vorschrift von der 

Beitragspflicht ausgenommen ist (vgl. hierzu BGE 133 V 556 E. 4 mit Hin-

weisen), und mit Blick auf die Tatsache, dass Familienzulagen und Kran-

ken- sowie Unfalltaggelder nicht AHV-pflichtig und daher nicht abzurech-

nen sind, nicht zu beanstanden (vgl. hierzu Art. 5 Abs. 2 AHVG in Verbin-

dung mit Art. 6 Abs. 2 Bst. b und f AHVV; zu den vorliegend massgeblichen 

Kinder- und Ausbildungszulagen vgl. auch Urteil des BGer 9C_753/2009 

vom 27. Januar 2010 E. 5.2 sowie Rz. 2170 der der Wegleitung über den 

massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML] in der vorliegend an-

wendbaren, vom 7. Dezember 2018 bis und mit 14. Januar 2020 in Kraft 

gewesenen Version 14; abrufbar unter www.sozialversicherungen.ad-

min.ch > AHV > Grundlagen AHV> Weisungen Beiträge > WML > Version 

14; zuletzt besucht am 6. April 2021). Unter diesen Aspekten sind die Ein-

tragungen in den IK-Auszügen vom 8. Januar 2019 (act. 12) und 9. Sep-

tember 2019 (act. 13) nicht offenkundig falsch.  

5.3.4 Da der Beschwerdeführer – soweit aus den Akten ersichtlich – weder 

einen Kontoauszug noch eine entsprechende Berichtigung verlangt hat 

und die Eintragungen im Individuellen Konto nach dem vorstehend Darge-

legten nicht offensichtlich falsch sind (vgl. E. 5.3.1 bis 5.3.3 hiervor), ist 

einzig auf die Angaben gemäss den IK-Auszügen vom 8. Januar 2019 

(act. 12) und 9. September 2019 (act. 13) abzustellen, zumal auch der Be-

schwerdeführer selber für deren Unrichtigkeit keinerlei Beweise erbracht 

hat (vgl. E. 5.3.2 hiervor). Da weitere Beweismassnahmen an diesem Er-

gebnis nichts mehr zu ändern vermögen, ist auf die Abnahme weiterer Be-

weise zu verzichten (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 122 V 

157 E. 1d).  

5.3.5 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfas-

send, dass der Beschwerdeführer gemäss den IK-Auszügen vom 8. Januar 

2019 (act. 12) und 9. September 2019 (act. 13) ein Erwerbseinkommen in 

der Schweiz in der Höhe von insgesamt Fr. 986'093.- generiert hat. Nach-

folgend ist weiter zu prüfen, ob die Vorinstanz – daraus resultierend – das 

massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen zu Recht auf Fr. 

112'800.- (ab Beginn des Altersrentenanspruchs am 1. Juli 2018) resp. auf 

Fr. 113'760.- (ab 1. Januar 2019) festgelegt hat. 

6.  

6.1 Das nicht zu beanstandende, in der Schweiz erzielte Einkommen in der 

Höhe von total Fr. 986'093.- ist nicht zwecks der Ausgleichung der Inflation 

C-5039/2019 

Seite 17 

entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33ter AHVG aufzuwerten, da 

der Aufwertungsfaktor vorliegend 1.000 beträgt (vgl. www.bsv.admin.ch > 

Sozialversicherungen > AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Ver-

ordnungen > weitere Informationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV 

> Weisungen Renten > Rententabellen > Rententabellen 2021 [aktuelle 

Version 15] > Download; eintrittsabhängiger pauschaler Aufwertungsfaktor 

2018 [Jahr des Beginns der Altersrente], S. 17; erster massgeblicher IK-

Eintrag im Jahr 2008; zuletzt besucht am 6. April 2021; vgl. act. 12; E. 2.5 

hiervor). Geteilt durch die Anzahl der festgestellten und massgeblichen 

Beitragszeit von 9 Jahren und 5 Monaten resp. 113 Monaten ergibt dies 

somit als Zwischenergebnis ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 

Fr.104'718.-, was die Vorinstanz korrekt festgestellt hat (act. 36 S. 4). 

6.2 Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen und in Anwendung 

von Art. 29sexies Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 52f Abs. 1 und 5 AHVV 

Anspruch auf Erziehungsgutschriften (vgl. E. 2.6 hiervor) für 1.5 Jahre. In 

Anwendung von Art. 34 AHVG in Verbindung mit Art. 29sexies Abs. 2 AHVG 

belief sich die Höhe einer Erziehungsgutschrift im Zeitpunkt der Entstehung 

der Altersrente des Beschwerdeführers (1. Juli 2018) auf Fr. 63'450.- 

(Fr. 1'175.- x 12 x 3 x 1.5 (vgl. www.bsv.admin.ch > Sozialversicherungen 

> AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verordnungen > weitere In-

formationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV > Weisungen Renten > 

Rententabellen > alle Versionen > Version 13 [Rententabellen 2015] > 

Download > monatliche Vollrenten [S. 18]; zuletzt besucht am 6. April 

2021). Unter Berücksichtigung von insgesamt (massgeblichen) 9 Jahren 

und 5 Monaten resultiert demnach eine durchschnittliche Erziehungsgut-

schrift in der Höhe von (gerundet) Fr. 6'738.- (Fr. 63'450.- : 113 [Monate] x 

12), wie dies die Vorinstanz ebenfalls korrekt ermittelt hat. 

6.3 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen resultiert bei einem massge-

benden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr.104'718.- und Erzie-

hungsgutschriften von insgesamt Fr. 6'738.-  ein durchschnittliches Jahres-

einkommen in der Höhe von insgesamt Fr. 111'456.-. Dabei kann es mit 

Blick auf die Nachvollziehbarkeit der beiden von der Vorinstanz erwähnten 

Einkommensgrössen in der Höhe von Fr. 112'800.- und Fr. 113'760.- (vgl. 

E. 5.3.5 hiervor) noch nicht sein Bewenden haben. 

 

 

C-5039/2019 

Seite 18 

6.4  

6.4.1 Gemäss Art. 53 Abs. 1 AHVV stellt der Bundesrat verbindliche Ren-

tentabellen auf, nach denen die errechneten Monatsrenten abgestuft wer-

den. Mit Blick auf den Anspruchsbeginn im Juli 2018 kommt vorab das Ren-

tensystem 2015 zur Anwendung. Gemäss diesem wird die volle Monats-

rente basierend auf einem auf die nächsten Fr. 1'410.- gerundeten RAM 

(Revenu annuel moyen déterminant) berechnet (vgl. https://soziale-sicher-

heit-chss.ch/wp-content/uploads/2016/06/59_CHSS_02-16_de_Schnegg. 

pdf; zuletzt besucht am 6. April 2021). In den entsprechenden Rententa-

bellen 2015 (a.a.O., S. 88; vgl. E. 6.2) wurde jedoch darauf verzichtet, ab 

Fr. 84'600.- die nächsten, jeweils um Fr. 1'410.- erhöhten Schritte anzuge-

ben. Mit Blick auf die entsprechenden Erhöhungsschritte (von Fr. 84'600.- 

auf Fr. 86'010.-, Fr. 87'420.-, Fr. 88'830.-, Fr. 90'240.-, Fr. 91'650.-, 

Fr. 93'060.-, Fr. 94'470.-, Fr. 95'880.-, Fr. 97'290.-, Fr. 98'700.-, 

Fr. 100'110.-, Fr. 101'520.-, Fr. 102'930.-, Fr. 104'340.-, Fr. 105'750.-, 

Fr. 107'160.-, Fr. 108'570.-, Fr. 109'980.-, Fr. 111'390.-, Fr. 112'800.-) lässt 

sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz bei einem massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommen in der Höhe von insgesamt 

Fr. 111'456.- (vgl. E. 6.3 hiervor), welches zwischen den beiden Werten 

von Fr. 111'390.- und Fr. 112'800.- liegt, nach 20 Erhöhungsschritten von 

jeweils Fr. 1'410.- ein RAM in der Höhe von Fr. 112'800.- in ihrer Berech-

nung aufgeführt hat (act. 36 S. 4 und 5 sowie act. 39 S. 3). Ergänzend ist 

darauf hinzuweisen, dass dieses Einkommen gemäss den Rententabellen 

2015 zwar deutlich über der Bestimmungsgrösse des massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommens in der Höhe von Fr. 84'600.- (und 

mehr) liegt, jedoch nicht gleichzeitig zu einem höheren Rentenbetrag führt 

(Rententabellen 2015, a.a.O., S. 88). 

6.4.2 Ab dem 1. Juli 2019 kommen im Rahmen des Rentensystems 2019 

die Rententabellen 2019 zur Anwendung. Gemäss diesen wird die volle 

Monatsrente basierend auf einem auf die nächsten Fr. 1'422.- gerundeten 

RAM (Revenu annuel moyen déterminant) berechnet. In den entsprechen-

den Rententabellen 2019 wurde jedoch ebenfalls darauf verzichtet, ab der 

neuen Bestimmungsgrösse des massgebenden durchschnittlichen Jahres-

einkommens in der Höhe von neu Fr. 85'320.- die nächsten, jeweils neu 

um Fr. 1'422.- erhöhten Schritte anzugeben (vgl. www.bsv.admin.ch > So-

zialversicherungen > AHV > Grundlagen & Gesetze > Gesetze & Verord-

nungen > weitere Informationen > Weisungen AHV > Grundlagen AHV > 

Weisungen Renten > Rententabellen > alle Versionen > Version 14 [Ren-

C-5039/2019 

Seite 19 

tentabellen 2019] > Download > monatliche Teilrenten [S. 88]; zuletzt be-

sucht am 6. April 2021). Mit Blick auf die entsprechenden Erhöhungs-

schritte (von Fr. 85'320.- auf Fr. 86'742.-, Fr. 88'164.-, Fr. 89'586.-, 

Fr. 91'008.-, Fr. 92'430.-, Fr. 93'852.-, Fr. 95'274.-, Fr. 96'696.-,  

Fr. 98'118.-, Fr. 99'540.-, Fr. 100'962.-, Fr. 102'384.-, Fr. 103'806.-, 

Fr. 105'228.-, Fr. 106'650.-, Fr. 108'072.-, Fr. 109'494.-, Fr. 110'916.-, 

Fr. 112'338.-, Fr. 113'760.-) entspricht das gemäss den Rententabellen 

2015 nach 20 Erhöhungsschritten von jeweils Fr. 1'410.- ermittelte, durch-

schnittliche massgebende Einkommen in der Höhe von Fr. 112'800.- ab 

1. Januar 2019 – unter Berücksichtigung von ebenfalls 20 Erhöhungs-

schritten in der Höhe von neu jeweils Fr. 1'422.- – neu einem RAM in der 

Höhe von Fr. 113'760.-. Insofern lässt sich auch nicht beanstanden, dass 

die Vorinstanz diesen ab 1. Januar 2019 geltende Wert in ihrer Berechnung 

aufgeführt hat (act. 36 S. 4 und 5 sowie act. 39 S. 3). 

6.5 Einkommen in der Höhe von Fr. 84'600.- und mehr entsprachen ge-

mäss den anwendbaren Rententabellen 2015 im Jahr 2018 bei der vorlie-

gend zur Anwendung gelangenden Rentenskala 9 (vgl. E. 4. hiervor) einem 

monatlichen AHV-Rentenbetrag von Fr. 481.- (vgl. Rententabellen 2015, 

a.a.O., S. 88). Ab 1. Januar 2019 erhöhte sich dieser Betrag bei einem 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 85'320.- und 

mehr auf Fr. 485.- (vgl. Rententabellen 2019, a.a.O., S. 88; zuletzt besucht 

am 6. April 2021). Diese von der Vorinstanz errechneten monatlichen Ren-

tenbeträge lassen sich somit nicht beanstanden. 

7.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass die Vorinstanz die Altersrente des Beschwerdeführers korrekt be-

rechnet hat. Demnach erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid 

der Vorinstanz vom 10. September 2019 als rechtens, weshalb die dage-

gen vom Versicherten am 24. September 2019 (Posteingang: 30. Septem-

ber 2019) erhobene Beschwerde als unbegründet abzuweisen ist. 

8.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

8.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

C-5039/2019 

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8.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-

schwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Als Bun-

desbehörde hat die obsiegende Vorinstanz ebenfalls keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG [e contrario] und Art. 7 

Abs. 1 [e contrario] und Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 73.320.2]). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

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Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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