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**Case Identifier:** 75fae6ed-981c-55c6-915c-83a6a408b73f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 27.10.2021 810 21 117
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-117_2021-10-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 27. Oktober 2021 (810 21 117) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Schenkungssteuer 

 

 
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Markus 

Clausen, Daniel Häring, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiber Martin 
Michel 
 
 

Beteiligte A.A.____ und B.A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Urs 
Duttweiler, Duttweiler Treuhand AG 
 

 gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Schenkungssteuer 

(Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts des Kantons Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht, vom 5. März 2021) 

 
 
 
 

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A. Die Ehegatten A.A.____ und B.A.____ unterstellten sich mit Ehevertrag vom 30. Mai 
2001 dem Güterstand der allgemeinen Gütergemeinschaft im Sinne von Art. 221 ff. des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 1907. 
 
B. Mit Kauf- und Schenkungsvertrag vom 1. November 2019 übertrugen B.____, die 
Mutter von B.A.____, als Alleineigentümerin der Parzelle Nr. XX, Grundbuch [GB] C.____, und 
D.____, der Vater von B.A.____, als Alleineigentümer der Parzelle Nr. YY, GB E.____, diese 
beiden Grundstücke an ihre Tochter sowie den Schwiegersohn A.A.____ als Erwerber zu 
gesamter Hand zufolge Gütergemeinschaft. Im Kauf- und Schenkungsvertrag wurde der 
Übertragungswert auf Fr. 510'139.75 festgesetzt. Der Übertragungswert in der Höhe von 
Fr. 510'139.75 wurde durch Überbund der Restschuld des Schuldbriefs im 1. Range im Umfang 
von Fr. 370'000.-- und durch Verrechnung mit den bereits geleisteten Renovationszahlungen 
der Erwerberschaft in der Höhe von Fr. 31'139.75 regliert. Zudem wurden der Erwerberschaft 
Fr. 109'000.-- schenkungsweise erlassen. 
 
C. Aufgrund der Übertragung der Parzelle Nr. YY, GB E.____, veranlagte die Steuerver-
waltung des Kantons Basel-Landschaft A.A.____ mit Verfügung vom 12. Juni 2020 ausgehend 
von einem steuerbaren Schenkungsbetrag in der Höhe von Fr. 101'930.-- zu einer Schenkungs-
steuer in der Höhe von Fr. 15'289.50. Dem steuerbaren Schenkungsbetrag lag folgende Be-
rechnung zugrunde: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
D.  Gegen die Schenkungssteuerveranlagung erhoben A.A.____ und B.A.____ mit 
Eingabe vom 1. Juli 2020 Einsprache bei der Steuerverwaltung. Darin machten sie insbesonde-
re geltend, es sei die Absicht der Schenkenden gewesen, die Liegenschaft nur an B.A.____ zu 
übertragen, weshalb keine Schenkung an A.A.____ vorliege. Mit Entscheid vom 24. September 
2020 wies die Steuerverwaltung die Einsprache ab. 
 
E. Den von A.A.____ und B.A.____, nunmehr vertreten durch Urs Duttweiler, Duttweiler 
Treuhand AG, dagegen erhobenen Rekurs wies das Steuer- und Enteignungsgericht, Abteilung 
Steuergericht (Steuergericht), mit Urteil vom 5. März 2021 ab. 
 
F. Dagegen erheben A.A.____ und B.A.____, weiterhin vertreten durch Urs Duttweiler, 
Duttweiler Treuhand AG, am 10. Mai 2021 (Datum der Postaufgabe) Beschwerde beim 
Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsge-

Verkehrswert 665'000.00CHF                 

Hypothek -370'000.00CHF                

Verrechnung geleistete Renovationszahlungen -31'140.00CHF                  

Schenkungsbetrag total: 263'860.00CHF                 

Anteil A.A.____ 1/2 131'930.00CHF                 

Freibetrag -30'000.00CHF                  

steuerbarer Schenkungsbetrag 101'930.00CHF                  

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richt), mit den Anträgen, das Urteil des Steuergerichts vom 2. März 2021 und die Schenkungs-
steuerverfügung vom 12. Juni 2020 seien aufzuheben. 
 
G. Die Steuerverwaltung und die Vorinstanz schliessen in ihren Vernehmlassungen vom 
9. Juni 2021 auf Abweisung der Beschwerde. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 19 Abs. 2 des Gesetzes über die Erbschafts- und Schenkungssteuer (Erb-
schafts- und Schenkungssteuergesetz; ESchStG) vom 7. Januar 1980 i.V.m. § 131 Abs. 1 des 
Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (StG) vom 7. Februar 1974 können Entschei-
de des Steuergerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht angefochten 
werden. Da die formellen Voraussetzungen gemäss § 131 StG und den §§ 43 ff. des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 erfüllt 
sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden. 
 
1.2 Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Ent-
scheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
2.1 Umstritten und zu prüfen ist, ob die Voraussetzungen für die Erhebung einer Schen-
kungssteuer gegeben sind. 
 
2.2 Nach geltendem Recht steht die Erbschafts- und Schenkungssteuerhoheit umfassend 
den Kantonen zu. Der Bund verfügt weder über eine Gesetzgebungs-, Verwaltungs- noch 
Ertragshoheit (ANDREA OPEL, in: Zweifel/Beusch/Hunziker [Hrsg.], Kommentar Erbschafts- und 
Schenkungssteuerrecht, 2020, N 3 zu § 3). Folge der umfassenden kantonalen Kompetenz ist, 
dass die Kantone zur Erhebung von Erbschafts- und/oder Schenkungssteuern berechtigt, aber 
nicht verpflichtet sind (OPEL, a.a.O., N 5 zu § 3). Während die meisten Kantone Erbschafts- und 
Schenkungssteuern erheben, verzichten die Kantone Schwyz und Obwalden auf die Erhebung 
von Erbschafts- und Schenkungssteuern und der Kanton Luzern auf die fiskalische Belastung 
von Schenkungen (vgl. Schweizerische Steuerkonferenz, Dossier Steuerinformationen, D. Ein-
zelne Steuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern, 2020, S. 3). Die Kantone sind bei der Aus-
gestaltung der Schenkungssteuer zudem weitgehend frei. Sie sind jedoch an die verfassungs-
mässigen Grundsätze gebunden, namentlich an das Legalitätsprinzip, den Grundsatz der Allge-
meinheit der Besteuerung, der Gleichmässigkeit der Besteuerung sowie der Besteuerung nach 
der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, die Eigentumsgarantie, das Verbot der interkantonalen 
Besteuerung sowie an staatsvertragliche Beschränkungen der Steuerhoheit (vgl. SILVIA 
HUNZIKER, in: Zweifel/Beusch/Hunziker [Hrsg.], Kommentar Erbschafts- und Schenkungssteuer-
recht, 2020, N 2 f. zu § 13 mit Hinweisen). 
 
2.3 Der Kanton Basel-Landschaft sieht in § 131 Abs. 1 lit. e der kantonalen Verfassung 
(KV) vom 17. Mai 1984 die Erhebung von Erbschafts- und Schenkungssteuern ausdrücklich 
vor. Die Grundzüge der Ausgestaltung sind im ESchStG geregelt. Gemäss § 2 Abs. 1 ESchStG 
gilt als Schenkung im Sinne dieses Gesetzes jede freiwillige und unentgeltliche Zuwendung von 

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Geld, Sachen oder Rechten irgendwelcher Art mit Einschluss des Erbauskaufes (vgl. Art. 495 
ZGB) und der Stiftung (vgl. Art. 80 ff. ZGB) sowie der schenkungsweise Erlass von Verbindlich-
keiten. Der Vorempfang auf Rechnung künftiger Erbschaft ist der Schenkung gleichgestellt (§ 2 
Abs. 2 ESchStG). Das basellandschaftliche ESchStG enthält damit eine von Art. 239 des Bun-
desgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: 
Obligationenrecht, OR) vom 30. März 1911 unabhängige Definition der "Schenkung". Die Merk-
male dieses steuerrechtlichen Schenkungsbegriffs sind im wirtschaftlichen Sinn auszulegen; die 
zivilrechtliche Umschreibung der Schenkung ist somit nicht massgebend. Für die steuerrechtli-
che Schenkung im Sinne des ESchStG sind die Merkmale der Vermögenszuwendung, der Un-
entgeltlichkeit und des Schenkungswilllens begriffsnotwendig (THOMAS RAMSEIER, Die basel-
landschaftliche Erbschafts- und Schenkungssteuer, 1989, S. 56 f.; THOMAS P. WENK, in: 
Nefzger/Simonek/Wenk, Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, 2004, 
N 12 zu § 73 StG; Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft [VGE] 
vom 27. August 1997 E. 1.b, publiziert in: Basellandschaftliche und Baselstädtische Steuerpra-
xis [BStPra], Band XIV, S. 5 ff.). 
 
2.4 § 9 ESchStG sieht diverse Ausnahmen von der Erbschafts- und Schenkungssteuer-
pflicht vor. Nach § 9 Abs. 1 lit. b ESchStG sind insbesondere Ehegatten, Eltern, und direkte 
Nachkommen sowie die eingetragene Partnerin oder der eingetragene Partner des Erblassers 
oder Schenkers von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit. Für Schwiegerkinder 
beträgt der Steuersatz der Erbschafts- und Schenkungssteuer 15 % nach Abzug eines Frei-
betrages von Fr. 30'000.-- (§ 12 Abs. 1 lit. b ESchStG). 
 
2.5 Steht bei einem entgeltlichen Rechtsgeschäft die eine Leistung in einem offenbaren 
Missverhältnis zur Gegenleistung, so wird der durch die Gegenleistung nicht gedeckte Wert 
einer Schenkung gleichgestellt (§ 2 Abs. 3 ESchStG; sog. gemischte Schenkung). Eine ge-
mischte Schenkung liegt daher vor, wenn ein Grundstück nach dem Willen der Vertragsparteien 
weit unter dem Verkehrswert die Hand wechselt. Die Übertragung erfolgt teilweise entgeltlich 
und teilweise unentgeltlich (vgl. WENK, a.a.O., N 13 zu § 73 StG). Wie bei jeder Schenkung ist 
der Schenkungswille erforderlich, das heisst der Zuwendende muss die Gegenleistung bewusst 
niedriger ansetzen als seine eigene Leistung, mit dem Willen, die Differenz dem Empfänger 
unentgeltlich zukommen zu lassen (vgl. RAMSEIER, a.a.O., S. 73 und 75; BGE 118 Ia 497, 
E. 2bb). 
 
3.1 Zu prüfen ist das Kriterium der Unentgeltlichkeit und damit verbunden die Bewertung 
der streitbetroffenen Liegenschaft. Die Vorinstanz führte hinsichtlich des Kriteriums der Unent-
geltlichkeit bzw. des offenbaren Missverhältnisses zwischen dem Kaufpreis und dem Verkehrs-
wert zusammengefasst aus, im Bewertungsprotokoll der amtlichen Schätzung vom 14. Mai 
2020 sei der Zustandswert des Gebäudes inkl. Baunebenkosten auf Fr. 503'272.-- und der 
Landwert auf Fr. 197'335.-- geschätzt worden. Abzüglich der latenten Steuern sei der Ver-
kehrswert auf (gerundet) Fr. 665'000.-- festgesetzt worden. Diese Schätzung sei korrekt erfolgt 
und die Differenz zwischen dem entgeltlichen Teil der Übertragung (gerundet Fr. 401'140.--) 
und dem Verkehrswert (Fr. 665'000.--) betrage 39,7 %, womit das Missverhältnis offensichtlich 
sei. 

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3.2 Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, die Vertragsparteien hätten für die Grund-
stücke einen Übernahmepreis von Fr. 510'139.75 festgelegt. Grundsätzlich gelte die natürliche 
Vermutung, dass der Kaufpreis dem Verkehrswert entspreche. Die Steuerverwaltung bemesse 
den Verkehrswert der Objekte dagegen auf insgesamt Fr. 665'000.--. Die Differenz zwischen 
der Verkehrswertschätzung der Steuerverwaltung und dem vertraglich vereinbarten Verkehrs-
wert betrage 23,3 %. Die Abweichung liege damit im Streubereich der Praxisregeln (25 %), auf-
grund welcher noch kein offensichtliches Missverhältnis angenommen werde. Der von der Vor-
instanz angeführten Differenz von 39,7 % sei entgegenzuhalten, dass sich die Vertragsparteien 
selber bereits über einen Verkehrswert verständigt hätten und diesen unter Berücksichtigung 
der Eigenheiten des Objekts mit Fr. 510'139.75 vereinbart hätten. Aufgrund des grossen Reno-
vationsbedarfs sei der vertragliche Übertragungswert angemessen und entspreche einem vor-
sichtig bemessenen Verkehrswert. Die Steuerverwaltung halte eine Schätzung nach den Be-
stimmungen der Verordnung zum Gesetz über die Erbschafts- und Schenkungssteuer vom 
16. Juni 1981 (ESchStV), die den Eigenheiten des Objektes nicht vollständig Rechnung trage, 
dagegen. Auch wenn die schematische Verkehrswertbemessung zu einem höheren Ergebnis 
als dem vertraglichen Übertragungswert geführt haben möge, so sei darin nicht einfach ein zu-
sätzlicher Teil der gesamten unentgeltlichen Zuwendung zu erblicken. Die Behandlung dieser 
Differenz zwischen vertraglichem Übertragungswert und der Verkehrswertschätzung der 
Steuerverwaltung sei vielmehr unter den Aspekten von bewertungstechnischen Unterschieden 
und/oder Festlegung eines Freundschaftspreises erneut zu prüfen. Auch ein krasses Missver-
hältnis begründe nicht automatisch eine Schenkung. Die Steuerverwaltung könne sich zudem 
nicht einfach aufgrund des Massencharakters von Steuerveranlagungen auf eine statistische 
Bewertungsmethode zurückziehen. Spätestens mit der Einleitung des Einspracheverfahrens sei 
eine vertiefte Beschäftigung mit dem Sachverhalt und den verfahrens- und beweisrechtlichen 
Aspekten angezeigt gewesen. Die Steuerverwaltung sei daher für das Vorliegen eines offen-
sichtlichen Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung, soweit es den vertragli-
chen Wert übersteige, beweispflichtig. Dieser Beweis sei mit der schematischen Bewertung 
nicht erbracht. 
 
3.3 Die Steuerverwaltung führt dazu aus, für die Festlegung des Übernahmepreises gelte 
grundsätzlich die natürliche Vermutung, dass der Kaufpreis dem Verkehrswert entspreche. Die 
Beschwerdeführer würden indes verkennen, dass dieser Grundsatz nur bei Verkäufen an unab-
hängige Dritte gelte. Bei Nahestehenden stelle sich gerade die Frage des Drittvergleichs, um 
die Schenkungskomponente überhaupt beurteilen und festlegen zu können. Der in der Schat-
zung festgesetzte Wert von Fr. 665'000.-- sei – auch angesichts der im Internet angebotenen 
Einfamilienhäuser in der Gemeinde – sehr massvoll. Die gestützt auf die eher tiefe Schatzung 
errechnete Höhe der Schenkung sei nicht zu beanstanden. 
 
3.4.1 Das objektive Begriffsmerkmal der Unentgeltlichkeit liegt bei der gemischten Schen-
kung vor, wenn ein offenbares Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_785/2020 vom 18. März 2021 E. 2.4.4). Das Missverhältnis 
beurteilt sich dabei nach dem Verkehrswert von Leistung und Gegenleistung (vgl. RAMSEIER, 
a.a.O., S. 73). Bei der Bewertung des übergehenden Vermögens steht den Kantonen ein Spiel-

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raum zu. Die Kantone können eigene Bewertungsmethoden für die einzelnen Vermögenskate-
gorien festlegen, weshalb sich kantonale Spezialitäten herausgebildet haben. Bei sämtlichen 
Bewertungsfragen sind zwei Grundsätze massgeblich: Einerseits darf eine Bewertung den 
Verkehrswert des übergehenden Vermögens nicht überschreiten. Andererseits muss sich eine 
vom Verkehrswert nach unten abweichende Bewertung auf sachliche Gründe stützen, da an-
sonsten ein Verstoss gegen das Gleichheitsgebot vorläge. Denkbar sind die Rücksichtnahme 
auf Bewertungsschwierigkeiten und absichtliche Privilegierungen (MARKUS OEHRLI/PATRIZIA 
ATTINGER, in: Zweifel/Beusch/Hunziker [Hrsg.], Kommentar Erbschafts- und Schenkungssteuer-
recht, 2020, N 11 ff. zu § 20). Als Verkehrswert wird nach der ständigen Rechtsprechung im All-
gemeinen der Wert verstanden, zu welchem eine Sache oder ein Vermögenswert am freien 
Markt zu einem bestimmten Zeitpunkt veräussert werden kann (BGE 122 I 168; Urteil des Bun-
desgerichts 2C_296/2009 vom 11. Februar 2010 E. 3.2, publiziert in: Der Steuerentscheid [StE] 
2010 A 21.14 Nr. 18). Der Verkehrswert bildet keine mathematisch punktgenau bestimmbare 
Grösse; vielmehr ist er in der Regel ein Schätz- oder Vergleichswert (BGE 131 I 291 E. 3.2.2; 
128 I 240 E. 3.2.1; Urteil des Bundesgerichts 2C_68/2021 vom 22. Februar 2021 E. 3.3.2). Die 
Erbschafts- und Schenkungssteuer verlangt eine Einzelbewertung jedes übergehenden Vermö-
gensobjekts. Sachlicher Ausgangspunkt für die Berechnung der Erbschafts- und Schenkungs-
steuer ist der Verkehrswert der übergegangenen Vermögenswerte, wie dies die kantonalen Ge-
setzesgrundlagen statuieren. Die Bewertung orientiert sich am normalen Geschäftsverkehr, der 
am Stichtag der Bewertung herrscht (OEHRLI/ATTINGER, a.a.O., N 15 f. zu § 20). Persönliche 
Umstände des Schenkers oder Beschenkten sowie subjektive Wertvorstellungen sind hingegen 
nicht massgebend für die Bewertung des übergehenden Vermögens (OEHRLI/ATTINGER, a.a.O., 
N 28 zu § 20). 
 
3.4.2 Gemäss § 15 ESchStG werden die steuerbaren Zuwendungen, sofern die nachfolgen-
den Bestimmungen (§ 16 ESchStG) nichts Abweichendes vorschreiben, zum Verkehrswert im 
Zeitpunkt des Vermögensüberganges bewertet. Die Bemessung des Verkehrswertes der 
Grundstücke wird kantonalrechtlich in der ESchStV geregelt (§ 17 Satz 1 ESchStG). Dabei sind 
insbesondere die sich bei einer späteren Veräusserung ergebenden Grundstückgewinn- und 
Handänderungssteuern zu berücksichtigen und in Abzug zu bringen (§ 17 Satz 2 ESchStG). 
Der Abzug für die bei einer späteren Veräusserung in Rechnung zu stellende Grundstückge-
winn- und Handänderungssteuer beträgt bei unüberbauten Grundstücken bis 9 % und bei über-
bauten Grundstücken (Boden und Gebäude) bis 5 % der gemäss den §§ 1 bis 12 ESchStV er-
mittelten Werte. Gemäss § 1 ESchStV gilt als Verkehrswert eines überbauten Grundstückes die 
Summe aus Zustandswert des Gebäudes, Baunebenkosten und Landwert. Der Zustandswert 
des Gebäudes wird mit dem vom Regierungsrat festgelegten Indexstand auf der Grundlage des 
Gebäudeversicherungswerts berechnet (§ 2 EschStV). Die Altersentwertung wird je nach Alter 
des Gebäudes in Prozenten des Neuwertes errechnet und richtet sich nach der im Anhang zur 
ESchStV aufgeführten Tabelle (vgl. § 5 ESchStV). Als Landwert eines überbauten Grund-
stückes gilt der nach § 6 ESchStV ermittelte und um 30 % reduzierte Verkehrswert (§ 4 Abs. 1 
ESchStV). Gemäss § 6 ESchStV richtet sich der Verkehrswert von Grund und Boden nach den 
durchschnittlichen Preisen, die in der betreffenden Gegend und in gleichartigen Zonen in den 
dem Bemessungszeitpunkt vorausgegangenen zwei Jahren bezahlt worden sind. 
 

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3.4.3 Die Steuerverwaltung hat unbestrittenermassen eine Einzelbewertung der Liegenschaft 
vorgenommen und den Verkehrswert nach den zuvor genannten kantonalrechtlichen Vorgaben 
in der ESchStV berechnet. Dabei hat sie den Zustandswert des Gebäudes gemäss § 2 
ESchStV mit dem vom Regierungsrat festgelegten Indexstand auf der Grundlage des Gebäu-
deversicherungswertes berechnet und die Altersentwertung des Gebäudes gemäss § 5 
ESchStV berücksichtigt. Ausgehend vom Neuwert von Fr. 532'000.-- und einem "Altersentwer-
tungsabzug" von 14 % (vgl. Tabelle Anhang ESchStV) aufgrund des Gebäudealters von 30 Jah-
ren (Baujahr 1989, Verkauf 2019) ergab sich daraus ein Zustandswert in der Höhe von 
Fr. 457'520.--. Weiter berücksichtigte die Steuerverwaltung Baunebenkosten im Umfang von 
10 % des Zustandswertes des Gebäudes (Fr. 45'752.--), was den Vorgaben in § 3 ESchStV 
entspricht. In Bezug auf den Landwert gingen die Vorinstanzen bei einer Grundstücksfläche von 
591 m2 von einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von Fr. 477.-- aus. Dieser Preis basiert 
auf der Bodenpreisstatistik des Kantons Basel-Landschaft, gemäss welcher der durchschnitt-
liche Quadratmeterpreis bei Freihandkäufen von Wohnbauland in der Gemeinde E.____ im 
Jahr 2017 bei Fr. 539.-- und im Jahr 2018 bei Fr. 416.-- lag. Der Durchschnitt dieser beiden 
Werte ergibt den von den Vorinstanzen eingesetzten durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 
Fr. 477.--, was der kantonalrechtlichen Bemessungsregelung gemäss § 6 ESchStV entspricht. 
Bei einer Grundstücksfläche von 591 m2 und einem massgebenden Quadratmeterpreis von 
Fr. 477.-- resultiert somit ein Verkehrswert von Grund und Boden von Fr. 281'907.--, welcher 
gemäss § 4 Abs. 1 ESchStV um 30 % reduziert wird, was zu dem von den Vorinstanzen einge-
setzten Landwert von Fr. 197'335.-- führt. Die Summe des Zustandswerts (Fr. 457'520.--), der 
Baunebenkosten (Fr. 45'752.--) und des Landwerts (Fr. 197'335.--) ergibt insgesamt einen Wert 
von Fr. 700'607.--, wovon gemäss § 17 Satz 2 ESchStG i.V.m. § 13 Abs. 1 ESchStV 5 % (d.h. 
Fr. 35'030.--) für die in Rechnung zu stellende Grundstückgewinn- und Handänderungssteuer 
abzuziehen sind, was zum massgebenden Verkehrswert von Fr. 665'577.-- (gerundet 
Fr. 665'000.--) führt. Daraus ergibt sich, dass die Verkehrswertberechnung den kantonalrechtli-
chen Vorgaben vollumfänglich entspricht und somit nicht zu beanstanden ist. Daran vermögen 
auch die von den Beschwerdeführern gegen die Bemessung vorgebrachten Argumente nichts 
zu ändern, zumal es sich bei diesen Vorbringen um rein subjektive Wertvorstellungen handelt, 
die für die objektive Bewertung der Liegenschaft gerade nicht massgebend sein können. 
 
3.5 Die Differenz zwischen dem vertraglichen Kaufpreis (gerundet Fr. 401'140.--) und dem 
Verkehrswert (Fr. 665'000.--) beträgt somit Fr. 263'860.--, womit der Erwerbspreis bei lediglich 
60,3 % des Verkehrswerts liegt. Bei einer derartigen Differenz zwischen Leistung und Gegen-
leistung ist ein offensichtliches Missverhältnis zweifelsfrei gegeben (vgl. dazu auch Urteil des 
Bundesgerichts 2C_785/2020 vom 18. März 2021 E. 2.5.1, mit Hinweisen). 
 
4.1 Die Vorinstanz erwog weiter, es sei umstritten, ob die Schenkenden die Schenkung 
auch dem Schwiegersohn hätten zukommen lassen wollen. Ausgangspunkt zur Beurteilung die-
ser Frage sei der Wortlaut der öffentlichen Urkunde, da die tatsächliche Vermutung der Richtig-
keit der rechtsgeschäftlichen Erklärungen, die im Verfahren der öffentlichen Beurkundung abge-
geben werden, gelte. In der Parteienbezeichnung des Vertrags seien die Tochter und der 
Schwiegersohn als Erwerber zu gesamter Hand genannt, weshalb die nachträglich vorgebrach-
te Erklärung der Schenkenden, man habe bloss die Tochter begünstigen wollen, die tatsächli-

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che Vermutung der Richtigkeit der Willlenserklärung im Zeitpunkt der Beurkundung nicht umzu-
stossen vermöge. Der Vertrag könne nur so verstanden werden, dass sowohl die Tochter als 
auch der Schwiegersohn als Beschenkte beabsichtigt gewesen seien. Es liege somit ein Schen-
kungswille der Schenkenden hinsichtlich der unentgeltlichen Zuwendung auch an den Schwie-
gersohn vor. 
 
4.2 Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, zum subjektiven Teil gehöre nicht nur das 
Wissen und Wollen um eine unentgeltliche Zuwendung, sondern auch die Person des Zuwen-
dungsempfängers. Das vorliegende Rechtsgeschäft sei von Anfang an und im klaren Willen ge-
tätigt worden, den unter allen Titeln anfallenden Schenkungsbetrag der Tochter der Schenken-
den zuzuwenden. Der Vorhalt, sie hätten mit der nachträglichen Erklärung vom 26. Juli 2020 
lediglich nachträglich die Steuerfolgen der Zuwendung korrigieren wollen, unterstelle, dass die 
Beteiligten von der Steuerfreiheit einer Zuwendung an die Tochter und der Steuerpflicht einer 
solchen an den Schwiegersohn nichts gewusst hätten, obwohl sie bei der Vertragsgestaltung 
ein anerkanntes basellandschaftliches Notariat hätten beiziehen müssen. Weiter würde dem 
instrumentierenden Notar unterstellt, er hätte keine Kenntnis von dieser schenkungssteuer-
rechtlichen Differenzierung gehabt. Diese Unterstellungen würden allgemeiner Praxis und Er-
fahrung widersprechen. Begünstigte der Schenkung habe unmissverständlich die Tochter sein 
sollen; die etwas unpräzise Formulierung im Vertrag lasse den Parteiwillen dennoch unzweifel-
haft erkennen. Die Behauptung der Steuerverwaltung, der Grundbucheintrag sei massgebend, 
könne hier nicht richtig sein. Der Grundbucheintrag sei im Zusammenhang mit den Vermögens-
verhältnissen bei Gütergemeinschaften nicht konstitutiv, sondern deklaratorisch. Die Schenken-
den hätten durch konkludentes Handeln eine Zuwendung in das Eigengut der Tochter im Rah-
men der Gütergemeinschaft gemacht. Auch wenn dies formell nicht ausdrücklich erfolgt sei, sei 
es trotzdem zivilrechtlich von grosser Bedeutung, dass es sich um eine Schenkung an die 
Tochter und nicht an beide Ehegatten gemeinsam gehandelt habe.  
 
4.3 Die Steuerverwaltung hält dagegen, aus der unterzeichneten öffentlichen Urkunde vom 
1. November 2019 gehe klar nicht nur die Tochter, sondern auch der Schwiegersohn als Erwer-
berschaft hervor. Zudem habe auch der Schwiegersohn den Vertrag unterzeichnet. Es könne 
im Nachhinein nicht ernsthaft behauptet werden, es sei nie die Absicht gewesen, den Schwie-
gersohn zu beschenken. Der Schenkungswille gehe eindeutig aus der öffentlichen Urkunde her-
vor. 
 
5.1 Zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanzen zu Recht von einem Schenkungswillen in Bezug 
auf die Übertragung an den Schwiegersohn ausgegangen sind. 
 
5.2 Damit eine unentgeltliche Zuwendung als Schenkung besteuert werden kann, muss sie 
neben den objektiven Merkmalen der Vermögenszuwendung unter Lebenden und der Unent-
geltlichkeit auch das subjektive Element des Schenkungswillens umfassen, das heisst, sie 
muss freiwillig erfolgen und darf keinem anderen Rechtsgrund entspringen. Mit dem Begriff 
"Schenkungswille" (animus donandi) ist gemeint, dass die zuwendende Person um die Vermö-
genszuwendung und um deren Unentgeltlichkeit weiss und sie auch will (Urteil des Bun-
desgerichts 2C_703/2017 vom 15. März 2019 E. 3.3.1, publiziert in: Der Steuerentscheid [StE] 

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2019 B 22.2 Nr. 35; Urteil des Bundesgerichts 2A.668/2004 vom 22. April 2005 E. 3.3, publiziert 
in: StE 2006 B 26.25 Nr. 2). Die Beweggründe bzw. Motive sind dagegen nicht massgebend 
(RAMSEIER, a.a.O., S. 63 f.; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich SR.2006.00005 
vom 23. August 2006 E. 1.1).  
 
5.3 Im Rahmen der Sachverhaltsfeststellung hat die Veranlagungsbehörde zu beurteilen, 
ob sich die feststellungsbedürftigen Tatsachen verwirklicht haben oder nicht. Dabei hat sie sich 
vom Grundsatz der freien Beweiswürdigung leiten zu lassen (vgl. zum Ganzen: MARTIN 
ZWEIFEL/HUGO CASANOVA/MICHAEL BEUSCH/SILVIA HUNZIKER, Schweizerisches Steuerverfah-
rensrecht Direkte Steuern, 2. Auflage, 2018, N 13 zu § 5, N 6 zu § 19). Nach dem Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung darf und muss die Steuerbehörde aufgrund ihrer frei gebildeten 
Überzeugung darüber befinden, ob eine Tatsache als verwirklicht zu betrachten ist (ZWEI-
FEL/CASANOVA/BEUSCH/HUNZIKER, a.a.O., N 13 zu § 5). Eine Ausnahme vom Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung besteht für die öffentlichen Urkunden und Register. Diese erbringen für 
die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhalts 
nachgewiesen wird (ZWEIFEL/CASANOVA/BEUSCH/HUNZIKER, a.a.O., N 14 zu § 5). 
 
5.4 Wenngleich es sich beim Schenkungswillen um ein subjektives Begriffsmerkmal han-
delt, ist dessen Vorliegen oder Nicht-Vorliegen nach objektiven Massstäben zu beurteilen. Das 
persönliche Empfinden der zuwendenden Person ist nicht ausschlaggebend; ihre Sichtweise 
und Erklärungen sind unter Berücksichtigung aller übrigen Umstände einer bestimmten Zuwen-
dung zu würdigen. Da der strikte Nachweis innerer Tatsachen, aus denen sich auf das Vorlie-
gen des subjektiven Elements schliessen liesse, naturgemäss schwierig ist, darf – bei Vorliegen 
aller objektiven Elemente des steuerrechtlichen Schenkungsbegriffs – nach der bundesgericht-
lichen Rechtsprechung der Schenkungswille unter einander nahestehenden Personen willkür-
frei vermutet werden (Urteil des Bundesgerichts 2C_703/2017 vom 15. März 2019 E. 3.3.2 = 
StE 2019 B 22.2 Nr. 35; vgl. ebenso Urteile des Bundesgerichts 2C_294/2018 vom 26. Juni 
2018 E. 4.3, 2C_597/2017 vom 27. März 2018 E. 3.1.2 und 2C_91/2011 vom 5. Juli 2011 
E. 2.1). Auch dürfen in diesem Zusammenhang die wirtschaftlichen Verhältnisse und die übri-
gen Lebensumstände als Indizien herbeigezogen werden. Insbesondere bei Verwandtschaft 
oder Freundschaft zwischen den Parteien, bei hohem Alter, schlechter Gesundheit oder guten 
Vermögensverhältnissen des Zuwendenden sowie bei Bedürftigkeit des Empfängers spricht 
eine natürliche Vermutung für den Schenkungswillen. Ist der Schenkungswille aufgrund solcher 
Umstände zu vermuten, obliegt es dem Beschenkten, Gründe für dessen Fehlen – wie etwa 
eine sittliche Pflicht oder eine vertragliche Verpflichtung – darzutun (vgl. Urteil des Verwaltungs-
gerichts des Kantons Zürich SR.2006.00005 vom 23. August 2006 E. 1.1; Urteil des Verwal-
tungsgerichts des Kantons Zürich vom 10. August 1992, in: Rechenschaftsbericht an den Kan-
tonsrat [RB] 1992 Nr. 52). 
 
5.5 Aus dem klaren Wortlaut der öffentlichen Urkunde über den Kauf- und Schenkungsver-
trag vom 1. November 2019 ergibt sich eindeutig, dass die Schenkenden die beiden Grund-
stücke sowohl an ihre Tochter als auch an ihren Schwiegersohn verkauft und geschenkt haben, 
zumal beide ausdrücklich als Erwerber im Rubrum des Kauf- und Schenkungsvertrag aufgeführt 
sind. Festzustellen ist sodann, dass die Schenkenden die Grundstücke "an ihre Tochter bzw. 

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ihren Schwiegersohn" als Erwerber zu gesamter Hand zufolge Gütergemeinschaft "verkaufen 
und schenken". Die öffentliche Urkunde enthält hinsichtlich der Schenkung weder eine Ein-
schränkung noch einen Vorbehalt. Damit mussten die Schenkenden um die Vermögenszuwen-
dung und um deren Unentgeltlichkeit sowohl in Bezug auf die Tochter als auch den Schwieger-
sohn wissen und dies auch wollen. Ein anderer Wille ist aus dem notariell beurkundeten Vertrag 
nicht ersichtlich, weshalb der Vorinstanz zuzustimmen ist, dass der Vertrag nur so verstanden 
werden kann, dass der Verkauf und die Schenkung an beide, d.h. an die Tochter und an den 
Schwiegersohn erfolgt sind. Die von den Schenkenden nachträglich erstellte Erklärung, wonach 
der subjektive Wille so auszulegen sei, dass nur die Tochter als Beschenkte gemeint sein 
könne, überzeugt nicht, da sich dieser angebliche Wille nicht in der Urkunde selbst manifestiert 
bzw. der öffentlichen Urkunde offensichtlich widerspricht. Demgemäss vermag sie deren Un-
richtigkeit nicht nachzuweisen. Die Vorinstanzen sind damit zur Recht auch von einem Schen-
kungswillen an den Schwiegersohn ausgegangen. 
 
6. Zusammenfassend sind somit sämtliche Voraussetzungen für die Erhebung der 
Schenkungssteuer erfüllt, was zur vollumfänglichen Abweisung der Beschwerde führt. 
 
7. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. 
Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die 
Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'000.-- sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend 
den Beschwerdeführern aufzuerlegen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 Abs. 3 
VPO). 
 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'000.-- werden den Be-

schwerdeführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 2'000.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber