# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cf2de04a-359f-5d13-8ca8-79f1082a011f
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-09-02
**Language:** de
**Title:** Prellungen an Rücken und Becken nach Sturz aus rund 1.5 Meter Höhe, bei erheblichem Vorzustand an der LWS und BWS. Die Annahme des Status quo sine vier Monate nach dem Ereignis ist in Anwendung des unfallmedizinisch anerkannten Verlaufs verfrüht.
**Docket/Reference:** UV.2018.00070
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2018.00070.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2018.00070
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiber Nef
Urteil
vom
2. September 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri
Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1976 geborene
X.___
war seit
1.
Juli 2017 als
selbständiger
wer
ben
der
Doppelbodenmonteur
(Bodenleger)
im Rahmen einer f
reiwilligen Unter
neh
merversicherung
(
FU
V)
bei
der
Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit
Bagatellunfall-Meldung
vom
5.
August 2017
wurde mitgeteilt, dass
X.___
am
2.
August 2017
während der Arbeit
v
om Doppelboden (1.6 m) gestürzt
sei
und sich links und rechts am
Rücken
Prellungen zugezogen habe (
Urk.
8
/1 S.
2, vgl. auch
Urk.
8
/23
und 8/33
). Die Suva
gewährte Taggeldleistungen
, liess eine
v
ertrauensärztliche Untersuchung durchführen
und legte den Fall ihr
em Kreis
arzt vor (vgl.
Urk.
8
/16,
Urk.
8/27, 8
/33
und
Urk.
8
/34). Mit
Schreiben vom 2
9.
November 2017 (
Urk.
8
/43)
teilte
sie den Fallabschluss per
6.
Dezember 2017
und die Einstellung der bisherigen Leistungen (Taggeld und Heilkosten)
mit
. Nach Einwendungen
des Versicherten
(
Urk.
8
/46)
legte die Suva den Fall
erneut dem
Kreis
arzt
vor (
Urk.
8
/52) und verfügte am
1
5.
Dezember 2017 (
Urk.
8
/53)
in ange
kündigtem Sinne
.
Die vom Versicherten am
2
0.
Dezember erhobene Einsprache
(
Urk.
8
/56
) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 1
4.
Februa
r
2018 ab (
Urk.
8
/61 =
Urk.
2). A
uf
ein Wiedererwägungsgesuch
vom
7.
März
2018 (
Urk.
8
/64) trat
sie
mit Schreiben vom
9.
März 2018 (
Urk.
8
/66) nicht ein.
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom 1
4.
Februar 2018 (
Urk.
2)
erhob
der Ver
sicherte am 1
5.
März 2018
Beschwerde
m
it dem Rechtsbegehren
(
Urk.
1
S. 2
)
,
der Entscheid sei aufzuheben und die Leistungen (Taggelder und Heilkosten) über den
6.
Dezember 2017 bis zum Erreichen des staus quo sine zu erbringen.
Die Suva schloss in ihrer B
eschwerdeantwort vom 1
7.
April 2018 (
Urk.
7
) auf Abweisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am
2
0.
April 2018 (
Urk.
9) Kennt
nis gegeben wurde.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 10 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Unfallversicherung (UVG)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu min
destens 10 % invalid,
so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet
werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche
rung
abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige o
der un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen
ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Beding
ungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
ge
dacht werden kann, ohn
e dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992
Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs
auf
hebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante
noch nicht wieder
erreicht
ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1
UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenver
gütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 1
0 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche
rung
s
interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erschei
nen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Das An
stel
lungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungs
träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die
Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs
inter
nen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begrün
det ihren Entscheid damit (
Urk.
2 S. 7
f.
)
, dass der Kreisarzt überzeugend dargelegt habe, dass der Unfall vom
2.
August 2017 zu Prellungen, jedoch nicht zu strukturellen Läsionen geführt habe. Eine davon ab
wei
chende, begründete ärztliche Beurteilung liege nicht vor und die kreisärztliche Beurteilung decke sich mit den medizinischen Akten. Anhand dieser lasse sich
feststellen, dass der Beschwerdeführer einige degenerative Veränderungen auf
weise
, strukturelle Läsionen jedoch nicht vorhanden seien. Hinweise auf eine trau
matische Ursache der aktuellen Beschwerden könnten den medizinischen Akten nicht entnommen werden. Mit
dem
Kreisarzt sei
deshalb
davon auszu
gehen, dass der Unfall vom
2.
August 2017 nur zu einer vorübergehenden Ver
schlimmerung des degenerativen Vorzustands geführt habe und der Status quo sine spätestens am
2.
November
2017 erreicht
worden sei.
Im Verfahren
(Urk. 8 S. 3)
führte sie aus, gemäss Notfallbericht sei der Be
schwer
deführer
von einer Leiter ca. 1.
5
Meter
hinuntergestürzt, als er auf der Spross
e ausrutschte und dabei
den Rücken und das Becken an der Hinterwand
eines
Schachts geprellt
habe
. Daraus ergebe sich, dass er nicht direkt mit dem Rücken
und dem Becken auf dem Boden aufgeprallt sei, sondern zuerst mit den Beinen auf
dem Boden
gelandet
und danach den Rücken und das Becken an der Hin
terwand des Schachtes angeschlagen habe. Im Notfallbericht seien auch keine sichtbaren Spuren einer Kontusion erwähnt, sondern
es finde
sich lediglich der Hinweis von Druckdolenzen über
der
ober
e
n-mittleren Brustwirbelsäule (BWS)
und
des
Os sacrum
s
mittig. Es
habe
sich somit lediglich um eine Prellung ohne eigentliche Prell
marken
gehandelt
. Eine massive Kontusion, wie sie der Beschwerdeführer geltend mache,
liege
demnach nicht vor.
2.2
Der Beschwerdeführer
stellt sich auf den Standpunkt
(
Urk.
1
S. 4
ff.
),
es werde
zu Unrecht davon aus
gegangen
, dass der status quo sine bereits nach drei Monaten eingetreten und die persi
stierenden Schmerzen nicht mehr
Folgen
des Unfalles vom
2.
August 2017 seien.
Beim Ereignis handle
es sich um einen mittelschweren Unfall mit heftiger
Kontusion des Sacru
ms (
senkrechter Sturz aus
grosser Höhe von 1.6
Metern auf
das Steissbein/Gesäss) und
dabei zusätzliche
r
Kontusion des Beckens und der Brustwirbelsäul
e
links. Es
sei
fraglich und medizinisch
nicht
abgeklärt
worden
, ob dieser Sturz auf das S
tei
s
s
bein aus 1.6
Meter
Höhe direkte
Ursache der festgestellten breitbasigen Diskusprotrus
ion mit Riss im Anulus fibro
sus
links gewesen
sei
,
und
es sich zumindest hinsicht
lich dieser Diskusprotrusion um
eine richtun
g
s
gebende Verschlimmerung handle.
Auch eine lediglich vor
über
gehende Verschlimmerung eines bislang stummen degenerativen
Vorzustands
durch ein Trauma, welches erst zu eine
r Schmerzsymptomatik respektive
Aktivie
rung
dieses Vorzustands geführt habe, könne
nicht bereits nach drei
Monaten als abgeheilt gelten
. Selbst bei einfachen Kontusionen betrage die anzunehmende Heilungsdauer
sechs bis neun Monate und maximal
ein Jahr.
2.3
Strittig u
nd zu prüfen ist, ob die
Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht hin
sichtlich des gemeldeten Unfalls vom
2.
August 2017
mit Wirkung ab
6.
Dezem
ber 2017
zu Recht verneint hat, weil zwischen den noch geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis kein Kausalzusammenhang besteht, oder ob diese Be
schwer
den auf den erlittenen Unfall zurückzuführen sind
.
3.
3.1
Im Notfallbericht vom
2.
August 2017 des
Y.___
(
Urk.
8/23
, vgl. auch
Urk.
8
/17
) hielten die Ärzte fest
, der Beschwerdeführer berichte
, dass er
auf
einer Leiter auf der Sprosse ausgerutscht
und
zirka 1.5 Meter
hinuntergestürzt
sei. Hierbei habe er den Rücken und das Becken an der Hinterwand eines Schachts geprellt und dort Schmerzen. Es wurde festgehalten,
es bestehe eine
isolierte Druckdolenz über der oberen bis mittleren Brustwirbelsäule (BWS) und mittig des Os sacrums. Der neurologische Status sei komplett unauffällig. Im Befund der Radiologie des
Becken
s
a.p
(anterior-posterior)
liegend
,
des
Sacrum
s seitlich und der
BWS a.p. und seitlich
,
zeig
t
e
n
die Beckenaufnahme kein
en
Frakturnachweis und soweit beurteilbar kein
en
Hinweis für eine frische Fraktur des Os sacrum
s
oder Coccygeum
s
. Auch die BWS-Aufnahmen zeigten keine frische Fraktur. Die Wirbelkörper seien von normaler Form, Grösse, Höhe und Lage.
Klinisch und radiologisch
ergebe sich
kein Hinweis auf eine ossäre Läsion
.
3.2
Im Bericht vom
6.
Oktober 2017
(
Urk.
8
/33)
über die ZAFAS Untersuchung (zerti
fiziertes Arbeitsfähigkeit Assessment) berichtete
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt für Innere Medizin FMH,
der Beschwerdeführer sei
von einem Hochboden von ca. 160
cm Höhe
direkt auf
das Gesäss mit zusätzlicher Kontusion der BWS li
nks an einem am Boden liegenden
Elektrokanal
gestürzt
.
Nach seinen Angaben seien die
Schmerzen derart heftig gewesen,
dass ein Schwarzwerden vor den
Auge
n auf
getreten sei, neben einer Ü
belkeit. Nach zirka
20 Minuten habe
er sich
mit
Mühe wieder erheben
können
und
habe
sich
direkt in
s
Spital bringen
lassen. Die Erst
abklärung
,
vorwiegend
mit konventionellen Röntgenbilder
n
der BWS, des Sakrum
s sowie des Beckens
hätten keine
Anhaltspunkte für eine Fraktur
ergeben und er sei
mit Schm
erzmitteln in die hausärztliche
Betreuung überwiesen
worden
.
Seit
her
w
ü
rde
n
regelmässig
die
Schmerzmedikamente
Dafalgan und Mefenacid ein
ge
nommen
.
Nach wie vor bestünden Schmerzen im Bereich der BWS links und im Bereich des
Sakrums und
des
lumbosakralen
Übergang
s
insbesond
ere beim Heben von Gewichten. A
usserdem sei längeres Sitzen schmerzhaft.
Bei der klinischen Untersuchung stellte Dr.
Z.___
unter anderem eine beidseits eingeschränkte Seitneigung der BWS mit Schmerzen links, ei
ne Klopfdolenz auf der Höhe BWK
8, eine grossflächige Siderose paravertebral thorakal links nach Hämatom, eine Druckdolenz paravertebral thorakal links mit verhärteter Musku
latur und des lum
bosacralen Übergangs und des Sac
rums fest. Die Sensibilität der unteren Extremitäten sowie die Muskeleigenreflexe seien unauffällig. Er diag
nos
tizierte eine Sa
c
rumkontusion und eine BWS-Kontusion links.
Auf Grund der S
chwere des Unfalles und lediglich
der
Darstellung mittels kon
ventionell radiologischer Technik
sei
eine weitergehende Abklärung mittels MRI der BWS sowie des Sakrums/sakrulumbalen Übergangs indiziert, um allfällige nicht erkannte Frakturen nachzuweisen.
F
ür die BWS-Symptomatik
sei
eine phy
sio
therapeutische Behandlung zu empfehlen.
Auf Grund der Anamnese, der zur Verfügung gestellten Unterlagen sowie des eigenen Untersuchs bestehe wahrscheinlich für eine körperliche Arbei
t weiterhin eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit, wobei
ab Mitte Oktober 2017
ein Arbeitsver
such mit 25
%
mit Steigerungspotenzial
,
je na
ch physiotherapeutischem Erfolg,
versucht werden sollte.
3.3
Im MRI der BWS und LWS
(Lendenwirbelsäule)
nativ vom 1
3.
November 2017
(
Urk.
8
/42)
konnte
die zuständige Radiologin
bei der
Frage nach strukturellen Ver
änderungen im Sinne von Unfallfolgen
keine eindeutigen Wirbelkörper
frak
turen feststellen
:
I
m Befund an der BWS
zeig
t
e
n
sich ein regelrechtes Wirbelkörper-Alignement und Knochenmarksignal und eine eher normale Weite des Spinalkanals. Soweit beurteilbar
bestehe eine
unauffäll
ige Signalanhebung des Myelons. Es bestünden keine abgrenzbaren
intraduralen Raumford
erungen. Deck- und Grundplatten
asso
ziierte T2 hyperintense Signalalterationen
zeig
t
e
n
sich im Segment BWK8/9 linksseitig
betont bei hier auch kleinster intraspongiöser Herniation i
m Sinne einer Osteochondrose Modic
1.
In den Segmenten bis BWK4
seien
die
Band
scheibenfächer
unauffällig und im Segment BWK4/5 zeige sich eine
kleine mediale bis foraminale Diskusherniation
links ohne Neurokompression im Liegen.
Im Segment BWK5/6 ebenfalls linksbetont
bestehe eine
diskrete aktivie
rte Osteo
chondrose
Modic
1
mit mediolateral bis foraminal relativ v
oluminöser Diskus
her
niation mit
Kontakt zum links ventralen Myelon mit diskret
er Pelottierung desselben, ohne erkennbares Myelopathiesignal
j
edoch
mit deutlicher
Affektion der Nerv
enwurze
l
Th5 links (ve
ntrale
Radix).
Die nachfolgenden Segment
e stell
t
en sich unauffällig dar.
Im Segment BWK8/9
bestehe
lediglich die b
e
schrie
bene Osteochondrose ohne Neurokompression im Liegen.
Im Segment BWK9/10
zeige sich ein
geringes Diskusbulging so
wie eine medio-lateral bis foraminal
rei
chende Diskusherniation rechts mit Kontakt z
ur Nervenwurzel Th9
ohne sichere Kompression im Liegen
. I
m Segment BWK10/11
bestehe
eine
ausgeprägte hyper
troph
e Spondylarthrose vor allem des
rechten Facettengelenks ebenfa
lls mit deut
licher Einengung des
Neuroforamens und
wahrscheinlich noch ohne Wurzel
kom
pression im Liegen
.
Zum
Befund an der LWS
hielt die Radiologin fest, es
zeigten sich
ein regelrechtes Knochenmarksignal und Wirbelkö
rper-Alignement und e
in Konusstand auf Höhe LWK1 bei fünfgliedriger LWS. Die Bandscheibenfächer bis LWK5 seien unauf
fällig
, b
ei nach
kaudal geringgradig zunehmenden
hypertrophe
n Spondyl
arthro
sen vor allem im Segment LWK4/5 beidseits ohne Neurokompression im Liegen. I
m Segment LWK5/SWK1
zeige sich eine
breitbasige Diskusprotrusi
on mit Riss im Anulus fibrosus
links foraminal mit moderater Einengung des
linken Neuro
fora
mens für L5 und
geringer Einengung auch d
es rechten Neuroforamens für L5
im Liegen ohne sichere
Kompression.
Es bestehe eine Osteochondrose Modic II links
,
ventral betont und nebenbefundlich ergebe sich der Verdacht auf kortikale Nierenzysten beidseits.
Unte
r Beurteilung hielt sie zudem fest
, insbesondere im B
WS-Bereich
bestünden multisegmentale Diskopathien mit Diskushernien sowie Zeichen einer zum Teil aktivierten Osteochondrose. Im Bereich des thorakolumbalen Übergangs, insbe
son
dere
auf der Höhe
BWK10/
11 zeigten
sich fokal ausgeprägt hypertrophe
Spon
dy
larthrosen respektive
eine
Hypertrophi
e des Ligamentum flavum rechts.
Im LWS-Bereich
best
eh
e
eine
breitbasige Diskusprotrusion mit Riss im Anulus fibro
sus li
nks auf Höhe
LWK5/SWK
1.
3.4
Kreisarzt
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili
tation
,
führte in der Aktenbeurteilu
ng vom 1
1.
Dezember 2017 (
Urk.
8
/52
, vgl. auch Urk. 8/34
) aus (S. 2),
der Beschwerdeführer
sei am
2.
August 2017 gestürzt und gleichentags im
Y.___
untersucht worden. Der neurologische Sta
tus sei komplett unauffällig gewesen und radiologisch hätten sich keine Hin
weise auf eine ossäre Läsion im Bereich
des
Os sacrum
s
und
der
BWS ergeben. Bei fortbestehenden Beschwerden sei am 1
3.
November 2017 ein MRT
der
BWS und
LWS durchgeführt worden. Diese
h
ätten
keine Frakturen
,
jedoch
deutlich
e
degenerative Veränderungen mit fokal ausgeprägt
en
hypertrophen Spondyl
arth
ro
sen lumbosakral und Bandscheibenveränderungen
,
ebenfalls lumbosakral
,
ge
zeigt
. Auch im Bereich der BWS seien multisegmentale Diskopathien mit Diskus
hernien und teilweise aktiven Osteochondrosen vorhanden. Es zeigten sich aus
schliesslich degenerative Veränderungen und keine strukturellen Läsionen, welche
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit einem traumatischen Einfluss zuzu
schrei
ben seien. Es sei ausschliesslich von Prellungen auszugehen. Prellungen seien im Regelfall sechs Wochen nach
dem
Unfallereignis vollständig ausgeheilt. Entspre
chend der degenerativen Vorschädigung sei aber ein längerer Zeitraum bis zum Status quo sine, nämlich drei
Monate angenommen und damit der
degenerative
Vorzustand berücksichtigt worden. Traumatische strukturelle Läsionen hätten aus
geschlossen werden können.
4.
4.1
Es ist im Wesentlichen unbestritten, dass die im MRI festgestellten Befunde an der Brust- und Lendenwirbelsäule nicht durch den Unfall vom 2. August 2017 verursacht, sondern vorbestehend sind. Einzig hinsichtlich der breitbasigen Dis
kus
protrusion auf Höhe LWK5/SWK1 mit Riss im Anulus fibrosus liess der Beschwerdeführer geltend machen, es sei zu prüfen, ob es sich dabei um eine richtunggebende Verschlimmerung handle (Urk. 1 S. 4).
4.2
Es besteht die Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als deren eigentliche Ur
sache in Betracht fällt. Dies gilt auch bezüglich der Verschlimmerung eines vor
bestehenden
Gesundheitsschadens, sodass eine Unfallkausalität nur ausnahms
weise und insbesondere dann in Frage kommt, wenn der Unfall auch geeignet gewesen wäre, eine gesunde Bandscheibe zu verletzen (Urteil des Bundesgerichts 8C_811/2012 vom 4. März 2013 E. 5).
Als (weitgehend) unfallbedingt kann eine Diskushernie nach der Rechtsprechung regelmässig nur gelten, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und über
dies für eine Bandscheibenschädigung geeignet war. Zudem müssen die Symp
tome einer Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüg
lich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auftreten (Urteil des Bundesgerichts 8C_819/2016 vom 4. August 2017 E. 4.2 mit Hinweisen).
4.3
Die Beschwerdegegnerin nimmt aufgrund der Beschreibung des Unfallereignisses im Notfallbericht des
Y.___
vom 2. August 2017 an, der Beschwer
deführer sei zuerst mit den Beinen auf dem Boden gelandet und habe erst danach den Rücken und das Becken an der Hinterwand des Schachts angeschlagen. Sicht
bare Spuren einer Kontusion oder einer Prellung hätten nicht festgestellt werden können. Es handle sich um eine Prellung ohne Prellmarken und damit nicht um ein erhebliches Unfallereignis (Urk. 7 S. 3). Ob sich allein gestützt auf den Notfallbericht des
Y.___
vom 2. August 2017 (Urk. 8/23) die An
nahme rechtfertigt, der Beschwerdeführer sei, anders als gegenüber Dr.
Z.___
(vgl. Urk. 8/33) geschildert, nach dem Fall zuerst auf den Beinen gelandet, ist fraglich. Zudem trifft es zwar zu, dass im Notfallbericht des
Y.___
vom 2. August 2017 keine Prellmarken beschrieben wurden (vgl. Urk. 8/23). Bei der Untersuchung vom 6. Oktober 2017 rund zwei Monate nach dem Unfall
ereignis stellte Dr.
Z.___
jedoch eine grossflächige Siderose paravertebral thorakal links nach Hämatom fest (Urk. 8/33). Dabei könnte es sich um eine «sichtbare» Folge der erlittenen Prellung beziehungsweise der Kontusion an der Brustwirbelsäule gehandelt haben.
Gemäss den vorliegend zu berücksichtigenden Angaben des Beschwerdeführers vom 6. Oktober 2017 und in der Beschwerde fiel er von einem Hochboden von circa 160 cm Höhe direkt auf das Gesäss mit zusätzlicher Kontusion der BWS
links und des Beckens links an einem am Boden li
egenden Elektrokanal (Urk. 8/33
). Dass es im massgeblichen Bereich des lumbosacralen Übergangs unverzüglich zu einer dramatischen Symptomatik gekommen war, ist nicht erstellt. Die Ärzte des
Y.___
fanden bei der klinischen Untersuchung einzig eine Druckdolenz am Os sacrum mittig. Ein lumbosacrales oder radikuläres Syndrom wurde nicht dokumentiert. Die sofort bestandene vollständige Arbeits
unfähigkeit war nicht ausschliesslich durch die Schmerzen am Os sacrum bedingt. Auch bei der klinischen Untersuchung durch Dr.
Z.___
am 6. Oktober 2017 wurde im Bereich des lumbosacralen Übergangs und des Sacrums – anders als auf Höhe der BWS - einzig eine Druckdolenz und weder eine Bewegungs
einschränkung noch eine verhärtete Muskulatur festgestellt. Auch neurologische Ausfälle konnten weiterhin nicht festgestellt werden. Die physiotherapeutische Behandlung wurde insbesondere für die offenbar im Vordergrund gestandene BWS-Symptomatik empfohlen (Urk. 8/33).
Weder die Unfallschwere noch die geschilderten Umstände sprechen für eine Verursachung der Diskusprotrusion mit Riss im Anulus fibrosus links auf der Höhe LWK5/SWK1 durch den Unfall vom 2. August 2017 (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_811/2012 vom 4. März 2013 E. 6.3). Vielmehr ist mit Kreisarzt Dr.
A.___
auch diesbezüglich von einer degenerativen Veränderung auszu
gehen (vgl. Urk. 8/52 S. 2). Von den beantragten weitergehenden medizinischen
Abklärungen sind keine entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten, wes
ha
lb davon abzusehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_811/2012 vom 4. März 2013 E. 6.3).
5.
5.1
Zu überprüfen bleibt der Zeitpunkt der Leistungseinstellung.
Medizinisch ist lediglich von einer vorübergehenden Verschlimmerung auszu
gehen, wenn nach einer unfallbedingten Kontusion der Wirbelsäule eine bisher stumme, vorbestehende Spondylarthrose, Spondylose oder eine andere degenera
tive Wirbelsäulenerkrankung symptomatisch wird. Die zeitliche Dauer, während welcher eine vorbestehende Wirbelsäulenerkrankung durch einen Unfall - bei Fehlen unfallbedingter Wirbelkörperfrakturen oder struktureller Läsionen an der
Wirbelsäule - im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung beeinflusst wird
, beträgt nach unfallmedizinischer Erfahrung sechs bis neun Monate, längstens jedoch ein Jahr. Es handelt sich dabei um einen unfallmedizinisch allgemein
aner
kannten Verlauf vorbestehender Wirbelsäulenerkrankungen nach einem Unfal
l
ereignis ohne strukturelle Verletzungen der Wirbelsäule
(Urteil des Bundes
ge
richts 8C_321/2010 vom 29. Juni 2010 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen).
5.2
Kreisarzt Dr.
A.___
führte im Bericht vom 14. Dezember 2017 aus, Prellungen seien im Regelfall sechs Wochen nach Unfallereignis ausgeheilt. Aufgrund der degenerativen Veränderungen habe er einen längeren Zeitraum, nämlich drei Monate angenommen (Urk. 8/52 S. 2). Damit weicht der Massstab von Kreisarzt Dr.
A.___
vom unfallmedizinisch allgemein anerkannten Verlauf vorbesteh
en
der
Wirbelsäulenerkrankungen nach einem Unfallereignis ohne strukturelle Ver
letzungen der Wirbelsäule ab. Auf seine Einschätzung kann demzufolge nicht abgestellt werden.
Beim im Zeitpunkt des Unfalls 40-jährigen Beschwerdeführer lag unbestrittener
massen ein erheblicher, von der altersüblichen Progression abweichender degene
rativer Vorzustand vor (vgl. Urk. 8/52 S. 2). Damit sind nach Prellung bezieh
ungsweise Kontusion Heilbehandlung und Taggeld grundsätzlich während einem Zeitraum von sechs bis maximal zwölf Monaten zu erbringen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2008 vom 25. September 2008 E. 5.2). Gründe, die ein Abweichen von diesem unfallmedizinisch allgemein anerkannten Verlauf recht
fertigen würden, lassen sich den Akten und insbesondere der Beurteilung des Kreisarztes nicht entnehmen. Die per 6. Dezember 2017 und mithin nach gut vier Monaten erfolgte Leistungseinstellung war damit verfrüht.
Eine abschliessende Festlegung der Dauer der Leistungspflicht lassen die medi
zinischen Akten nicht zu; namentlich ist nicht bekannt, wie lange eine Heilbe
handlung durchgeführt wurde und wie lange die Arbeitsunfähigkeit andauerte. Der letzte ärztliche Bericht, der auf einer Untersuchung des Beschwerdeführers beruht, datiert vom 6. Oktober 2017. Die Beschwerdegegnerin wird über den weiteren Leistungsanspruch und über eine erneute Leistungseinstellung – gegebe
nen
falls nach Ergänzung der Aktenlage - zu entscheiden haben.
Die Beschwerde ist demzufolge gutzuheissen, der angefochtene Einspracheent
scheid vom 14. Februar 2018 ist aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu ver
pflichten, die gesetzlichen Leistungen über den 6. Dezember 2017 hinaus zu erbringen.
6.
Ausgangsgemäss steht dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu, wel
che ermessensweise auf Fr. 1'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehr
wert
steuer) festzulegen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid vom 14. Februar
2018 aufgehoben, und die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, die ge
setzlichen Leistungen für den Unfall vom 2. August 2017 über den 6. Dezember 2017 hinaus zu erbringen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent
schädigung von Fr. 1'500.-- (inklusive Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.
4
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Yolanda Schweri
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
5
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GräubNef