# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ae9b775-28b4-561e-801c-7d240b6dc542
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-07
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 07.11.2023 BA 2023 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BA-2023-41_2023-11-07.pdf

## Full Text

20230824_152013_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

BA 2023 41

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Sidler
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 7. November 2023 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG, 
vertreten durch Rechtsanwalt B.________ und/oder Rechtsanwalt C.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Betreibungsamt Zug, 

betreffend

Nichtigkeit des Zahlungsbefehls und der Konkursandrohung

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Sachverhalt

1. Am 1. Juni 2023 stellte D.________ gegen die A.________ AG (nachfolgend: Beschwerde-
führerin) beim Betreibungsamt Zug ein Betreibungsbegehren für eine Forderung von 
CHF 33'200.00 nebst 5 % Zins seit 1. Mai 2023 (act. 4/1). Den am 2. Juni 2023 in der Betrei-
bung Nr. E.________ ausgestellten Zahlungsbefehl übergab das Betreibungsamt Zug am 
5. Juni 2023 an F.________, Angestellter der Domizilhalterin (G.________ GmbH, act. 4/2). 
Die Beschwerdeführerin erhob innert Frist keinen Rechtsvorschlag.

2. Am 26. Juni 2023 stellte D.________ das Fortsetzungsbegehren (act. 4/3). Die am 28. Juni 
2023 ausgefertigte Konkursandrohung in der Betreibung Nr. E.________ händigte das Be-
treibungsamt Zug am 10. Juli 2023 wiederum F.________ aus (act. 4/4). 

3. Mit Eingabe vom 28. Juli 2023 reichte die Beschwerdeführerin bei der II. Beschwerdeabtei-
lung des Obergerichts Zug als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Be-
schwerde ein und stellte folgende Anträge (act. 1): 

1. Der Zahlungsbefehl vom 2. Juni 2023 (Betreibungs-Nr. E.________, Betreibungsamt Zug) sowie 
die Konkursandrohung vom 28. Juni 2023 (Betreibungs-Nr. E.________, Betreibungsamt Zug) sei-
en für nichtig zu erklären.

2. Eventualiter seien der Zahlungsbefehl vom 2. Juni 2023 (Betreibungs-Nr. E.________, Betrei-
bungsamt Zug) sowie die Konkursandrohung vom 28. Juni 2023 (Betreibungs-Nr. E.________, Be-
treibungsamt Zug) aufzuheben.

3. Subeventualiter davon Vormerk zu nehmen, dass die Beschwerdeführerin mit Erhebung dieser 
Beschwerde in der Betreibung Nr. E.________, Betreibungsamt Zug, fristgemäss und rechtsgültig 
Rechtsvorschlag erhoben hat.

4. Subeventualiter sei der Beschwerdeführerin die Frist zur Erhebung des Rechtsvorschlages wie-
derherzustellen.

5. Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

4. Mit Verfügung vom 31. Juli 2023 erkannte der Abteilungspräsident i.V. der Beschwerde auf-
schiebende Wirkung zu (act. 2). 

5. Das Betreibungsamt Zug beantragte in der Beschwerdeantwort vom 4. August 2023 die Ab-
weisung der Beschwerde (act. 4). 

6. D.________ stellte in der freigestellten Vernehmlassung vom 21. August 2023 den Antrag, 
der "Rekurs" der Beschwerdeführerin sei vollumfänglich abzuweisen. Gebühren, Spesen und 
Parteientschädigungen sowie die Spesen des Versöhnungsverfahrens habe die Beschwerde-
führerin zu übernehmen (act. 5). 

7. Die Beschwerdeführerin replizierte mit Eingabe vom 31. August 2023 (act. 6). D.________ 
wiederum nahm mit Eingabe vom 14. September 2023 Stellung (act. 7). 

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Erwägungen

1. In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin rechtsgültig vertreten ist. Der 
Gläubiger macht geltend, die Beschwerdeführerin verfüge nicht über ein ordnungsgemäss 
konstituiertes Organ. Es gebe kein Mitglied des Verwaltungsrates, das in der Schweiz woh-
ne, auch nicht das neu ernannte Mitglied des Verwaltungsrates, H.________. Letztere sei 
daher nicht befugt, das Unternehmen zu vertreten. Die Vertretungsbefugnis der Anwaltskanz-
lei I.________ werde daher ebenso bestritten wie die Gültigkeit der Einreichung der Be-
schwerde (vgl. act. 5 S. 2 f.). 

Am 25. Juli 2023 fand eine ausserordentliche Generalversammlung der Beschwerdeführerin 
statt. Gemäss Protokoll der ausserordentlichen Generalversammlung vertrat H.________ das 
gesamte Aktienkapital der Gesellschaft. Als Bevollmächtigte konnte sie das bisherige Mit-
glied des Verwaltungsrates abwählen und sich neu als einziges Mitglied des Verwaltungsra-
tes wählen. Weiter durfte sie in dieser Eigenschaft – gleichentags – die I.________ mit der 
Wahrung der Interessen der Beschwerdeführerin ("General counselling and legal representa-
tion") beauftragen (vgl. act. 1/2). Daraus folgt, dass die Anwaltskanzlei I.________ zur Ver-
tretung der Beschwerdeführerin befugt ist und im Rahmen ihres Mandates auch die vorlie-
gende Beschwerde namens der Beschwerdeführerin einreichen durfte. Ob ein Organisati-
onsmangel im Sinne von Art. 731b OR i.V.m. Art. 718 Abs. 4 OR vorliegt, muss hier nicht ge-
prüft werden.  

2. Weiter stellt sich die Frage, ob die Beschwerdefrist eingehalten ist. Der Gläubiger bringt vor, 
der Zahlungsbefehl sei am 5. Juni 2023 zugestellt worden. Die 10-tägige Frist für die Einrei-
chung der Beschwerde sei längstens abgelaufen (vgl. act. 1 S. 2). 

Die Beschwerde muss binnen zehn Tagen seit dem Tag, an welchem der Beschwerdeführer 
von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, angebracht werden (Art. 17 Abs. 2 SchKG). Ver-
stossen Verfügungen gegen Vorschriften, die im öffentlichen Interesse oder im Interesse von 
am Verfahren nicht beteiligten Personen erlassen worden sind, so sind sie nichtig. Unabhän-
gig davon, ob Beschwerde geführt worden ist, stellen die Aufsichtsbehörden von Amtes we-
gen die Nichtigkeit einer Verfügung fest (Art. 22 Abs. 1 SchKG). Die Geltendmachung von 
Nichtigkeit ist demnach an keine Frist gebunden. Vorliegend macht die Beschwerdeführerin 
geltend, die angefochtenen Verfügungen seien nichtig. Entsprechend muss die Beschwerde-
frist gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG nicht eingehalten werden. Auf die Beschwerde ist mithin 
einzutreten. 

3. Anlass zur vorliegenden Beschwerde gibt die Zustellung des Zahlungsbefehls und der 
Konkursandrohung in der Betreibung Nr. E.________ des Betreibungsamtes Zug an 
F.________, Angestellter der Domizilhalterin (G.________ GmbH). Gegenstand dieser 
Betreibung ist die Forderung von D.________, des ehemaligen Verwaltungsrats der Be-
schwerdeführerin, gegen die Beschwerdeführerin für "Löhne und Kosten von Dezember 2022 
bis April 2023" (vgl. act. 1/8). Der Angestellte der Domizilhalterin leitete die Post auf generel-
le Anweisung von D.________ an diesen weiter. 

3.1 Richtet sich eine Betreibung gegen eine juristische Person, so erfolgt die Zustellung der Be-
treibungsurkunden an den Vertreter derselben (Art. 65 Abs. 1 SchKG). Als solcher gilt bei 

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einer Aktiengesellschaft jedes Mitglied der Verwaltung sowie jeder Direktor oder Prokurist 
(Art. 65 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG). Hat die Gesellschaft an ihrem statutarischen Sitz kein Ge-
schäftsbüro, so ist sie gehalten, ihr Domizil im Handelsregister eintragen zu lassen (vgl. 
Art. 117 Abs. 3, Art. 71 Abs. 1 lit. h, Art. 43 Abs. 1 lit. g HRegV). Mitteilungen aller Art sind 
somit grundsätzlich an dieses Domizil zu richten, da es gleichsam die Empfangsstelle der 
juristischen Person ist. Der Domizilhalter nimmt die Stellung eines Bevollmächtigten ein, 
wie ihn der am Betreibungsort nicht anwesende Schuldner bestimmen kann (vgl. Angst/ Rod-
riguez, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 65 SchKG N 4). 

Vorliegend hat die Beschwerdeführerin bei der G.________ GmbH ein Domizil begründet 
(vgl. www.zefix.ch; act. 1/3). Mitteilungen aller Art waren daher an dieses Domizil zu richten. 
Die Zustellung an F.________, Angestellter der Domizilhalterin, wäre daher an sich nicht zu 
beanstanden. Wie nachfolgend zu zeigen sein wird, lag aber ein Interessenkonflikt vor. 

3.2 Die Zustellung einer Betreibungsurkunde kann bei Vertretungsverhältnissen – worauf die Be-
schwerdeführerin zu Recht hinweist – durch Interessenkollisionen begrenzt sein. Allgemein 
kann die Doppelvertretung (der Vertreter handelt für zwei Parteien als Bevollmächtigter) zu 
Interessenkonflikten führen, weshalb es in diesen Fällen einer besonderen Ermächtigung 
oder Genehmigung bedarf, wenn die Gefahr einer Benachteiligung besteht (Urteil des Bun-
desgerichts 5A_750/2013 vom 8. April 2014 E. 4.2; vgl. auch Angst/Rodriguez, a.a.O., Art. 65 
SchKG N 10 mit Hinweisen). 

3.2.1 Die Beschwerdeführerin moniert, D.________ habe die Domizilhalterin instruiert, ihm sämtli-
che an die Beschwerdeführerin adressierte Post weiterzuleiten, so dass der von ihm als 
Gläubiger initiierte und gegen die Beschwerdeführerin als Schuldnerin gerichtete Zahlungs-
befehl ihm (D.________) von der Domizilgeberin weitergeleitet worden sei. Den Zahlungsbe-
fehl habe er anschliessend während mehrerer Tage bei sich verwahrt, dabei auf die Erhe-
bung des Rechtsvorschlags verzichtet und diesen kurz vor Ablauf der Rechtsvorschlagsfrist 
kommentarlos der Domizilgeberin retourniert. Es liege somit eine unzulässige Doppelvertre-
tung vor. Dies gelte umso mehr, als die Aktionärin D.________ schon vor Einleitung des Be-
treibungsverfahrens habe mitteilen lassen, dass sämtliche an die Beschwerdeführerin adres-
sierte Post dieser über ihre E-Mail-Adresse zugestellt werden solle, wobei D.________ die-
ser Aufforderung keine Folge geleistet habe. Ausserdem habe er vor Einleitung der Betrei-
bung gegenüber der Beschwerdeführerin auf sämtliche Forderungen verzichtet. Durch die 
Doppelvertretung sei der Beschwerdeführerin die Möglichkeit genommen worden, sich mit 
Rechtsvorschlag gegen den Zahlungsbefehl zur Wehr zu setzen (vgl. act. 1). 

3.2.2 Die Zustellung eines Zahlungsbefehls kann nur an denjenigen Schuldner bzw. Schuldnerver-
treter erfolgen, der im Stande ist, eine rechtsgültige Erklärung über Bestand oder Nichtbe-
stand der in Betreibung gesetzten Forderung abzugeben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_752/2013 vom 8. April 2014 E. 4.3 mit Hinweis auf BGE 43 III 27 E. S. 29). 

Fest steht, dass D.________, Mitglied des Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin mit 
Einzelunterschrift, F.________, Angestellter der G.________ GmbH, instruierte, die Post an 
ihn (D.________) weiterzuleiten. Mit E-Mail vom 9. Mai 2023 teilte Rechtsanwalt J.________, 
Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, D.________ mit, dass die Post inskünftig an die E-
Mail-Adresse der Aktionärin weitergeleitet werden solle (vgl. act. 1/6). Weiter informierte 

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D.________ die G.________ GmbH mit Schreiben vom 12. Mai 2023, dass er nicht mehr der 
Beschwerdeführerin zugehöre. Er bat die G.________ GmbH, keine weitere Korrespondenz 
mehr an seine Adresse zu senden und sich für weitere Angelegenheiten an Rechtsanwalt 
J.________, I.________, zu wenden (vgl. act. 5/H). Am 17. Mai 2023 wurde D.________ als 
Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin im Handelsregister gelöscht (vgl. www.zefix.ch). 
Gleichwohl leitete die G.________ GmbH den Zahlungsbefehl vom 2. Juni 2023 in der Be-
treibung von D.________ gegen die Beschwerdeführerin, der ihr am 5. Juni 2023 zugestellt 
worden war, gleichentags an D.________ weiter, wie es der ursprünglichen Instruktion von 
D.________ entsprochen hatte (vgl. act. 1/8). Folglich nahm D.________ als Gläubiger den 
Zahlungsbefehl in der von ihm gegen die Beschwerdeführerin eingeleiteten Betreibung für 
die Beschwerdeführerin als Schuldnerin entgegen. Damit befand er sich bei der Zustellung 
des Zahlungsbefehls in einem Interessenkonflikt, auch wenn er nicht mehr als Verwaltungs-
rat der Beschwerdeführerin im Handelsregister eingetragen war. Mit E-Mail vom 12. Juni 
2023 teilte K.________, Mitglied des Administrationsteams von D.________, der 
G.________ GmbH erneut mit, dass D.________ nicht länger mit der Beschwerdeführerin 
verbunden sei, und bat darum, keine weitere Korrespondenz an ihre Adresse zu senden. Für 
alle Angelegenheiten rund um das Unternehmen solle sich die G.________ GmbH an 
Rechtsanwalt J.________ wenden (vgl. act. 5/L). D.________ behielt den Zahlungsbefehl in 
seinem Besitz, bis er die erhaltene Post schliesslich mit Einschreiben vom 12. Juni 2023 
kommentarlos an die Domizilhalterin zurücksandte (act. 1 S. 4 f. Rz 5, act. 5 Rz 5 und 
act. 1/10). 

Unter den geschilderten Umständen konnte die Zustellung an die Domizilhalterin keine hin-
reichende Gewähr für die Übermittlung des Zahlungsbefehls bieten. Die an die Domizilhalte-
rin erfolgte Zustellung des Zahlungsbefehls ist daher nichtig. 

3.2.3 Der Interessenkonflikt war zwar für das Betreibungsamt nicht erkennbar (vgl. act. 4 S. 2). 
Dies ändert aber nichts daran, dass die Zustellung nichtig war. Die Nichtigkeit hängt nicht 
davon ab, ob das Betreibungsamt von der bestehenden Interessenkollision Kenntnis hatte 
oder nicht. Damit würde nicht nur gegen das Gleichbehandlungsgebot verstossen, sondern 
auch die Rechtssicherheit in Mitleidenschaft gezogen. Ferner würde damit der raffiniert vor-
gehende Gläubigervertreter, der eine bestehende Interessenkollision geschickt verbirgt, be-
lohnt, was kaum dem Willen des Gesetzgebers entspricht. Die Zustellung von Betreibungsur-
kunden bei einer bestehenden Interessenkollision ist daher stets nichtig, unabhängig davon, 
ob die Interessenkollision offensichtlich ist oder nicht. Das bedeutet anderseits aber nicht, 
dass das Betreibungsamt verpflichtet wäre, Nachforschungen darüber anzustellen, ob ein In-
teressenkonflikt vorliegt oder nicht. Nur wenn ein solcher offenkundig ist, hat das Betrei-
bungsamt die Zustellung an diese Person zu verweigern und an einen unparteiischen Vertre-
ter vorzunehmen. Das Amt hat es im Übrigen in der Hand, die nichtige Zustellung aufzuhe-
ben und zu wiederholen (Art. 22 Abs. 2 SchKG; vgl. BA 2019 31 E. 1.3). 

3.2.4 Ob D.________ mit Schreiben vom 24. April 2023 den Verzicht auf sämtliche allfälligen For-
derungen gegenüber der Beschwerdeführerin erklärt hat, wie die Beschwerdeführerin be-
hauptet (vgl. act. 1 Rz 6, act. 1/11) und was D.________ bestreitet (vgl. act. 5 ad Rz 6), 
muss hier nicht geprüft werden.

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4. In Gutheissung der Beschwerde ist demnach festzustellen, dass der am 5. Juni 2023 zuge-
stellte Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. E.________ des Betreibungsamtes Zug nichtig 
ist. Dementsprechend ist auch die am 10. Juli 2023 zugestellte Konkursandrohung in der Be-
treibung Nr. E.________ des Betreibungsamtes Zug nichtig. Das Betreibungsamt Zug ist da-
her anzuweisen, der Beschwerdeführerin den Zahlungsbefehl neu zuzustellen. 

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist das Gesuch um Wiederherstellung der Rechtsvor-
schlagsfrist in der Betreibung Nr. E.________ des Betreibungsamtes Zug gegenstandslos 
geworden. 

6. Das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ist, 
von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen, kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 
SchKG). Es dürfen auch keine Parteientschädigungen zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 
GebV SchKG). 

Urteilsspruch

1. In Gutheissung der Beschwerde wird festgestellt, dass der Zahlungsbefehl und die Konkurs-
androhung in der Betreibung Nr. E.________ des Betreibungsamtes Zug nichtig sind, und 
das Betreibungsamt Zug wird angewiesen, den Zahlungsbefehl neu zuzustellen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen. 

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

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4. Mitteilung an:
- Beschwerdeführerin
- Betreibungsamt Zug
- Rechtsanwältin L.________ (zuhanden von D.________)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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