# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65364951-010c-5e3e-8599-a8b17572aa09
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.08.2018 200 2017 914
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-914_2018-08-20.pdf

## Full Text

200 17 914 UV
LOU/PRN/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. August 2018

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. C.________
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. September 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2018, UV/17/914, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1962 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
arbeitete seit dem 25. Januar 1981 für die D.________ AG in ... und war 
dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva bzw. 
Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfäl-
len sowie Berufskrankheiten versichert. Am 1. September 1982 zog sich 
der Versicherte eine Aussenbandruptur des oberen Sprunggelenkes (OSG) 
rechts zu, welche in der Folge operativ versorgt wurde (vgl. Akten der Su-
va, Antwortbeilagen [AB] 1 - 9, 135). 

Nach einem Auslandaufenthalt in ... in den Jahren … bis … arbeitete der 
Versicherte wieder für die D.________ AG als ... in ... (vgl. AB 124, 131 f.). 
Am 21. Februar 2014 erlitt der Versicherte ein Supinationstrauma des rech-
ten OSG, als er beim Treppensteigen abrutschte und sich das rechte Fuss-
gelenk verdrehte bzw. verstauchte (vgl. AB 10 f., 14). In der Folge holte die 
Suva, welche die Heilbehandlung übernahm und Taggelder ausrichtete 
(vgl. AB 29), diverse Unterlagen ein und liess den Versicherten kreisärztlich 
untersuchen (vgl. dazu insbesondere Abschlussbericht vom 3. Juni 2016 
sowie Schreiben vom 13. bzw. 18. Juli 2016; AB 161, 174). Mit Verfügung 
vom 1. Juli 2016 sprach die Suva dem Versicherten zunächst eine Inte-
gritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 19,21% 
zu (AB 170). In einer weiteren Verfügung vom 15. März 2017 gewährte die 
Suva basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 19% und einem versi-
cherten Verdienst von Fr. 49‘934.-- eine Invalidenrente von Fr. 632.50 ab 
1. April 2017 (AB 236; vgl. auch AB 237). Per 31. März 2017 wurde das 
Arbeitsverhältnis durch die Arbeitgeberin gekündigt (vgl. AB 214).

Die gegen die Rentenverfügung vom 15. März 2017 erhobene Einsprache 
(AB 252) hiess die Suva mit Entscheid vom 18. September 2017 dahinge-
hend teilweise gut, als sie den versicherten Verdienst auf Fr. 50‘460.00 
festsetzte. Im Übrigen wies sie die Einsprache ab (AB 266). Die monatliche 
Invalidenrente ab 1. April 2017 wurde gestützt darauf mit Schreiben vom 
20. September 2017 auf Fr. 639.15 geändert (AB 269).

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B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch lic. iur. G.________, 
B.________, mit Eingabe vom 18. Oktober 2017 beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Bern Beschwerde und stellte folgende Rechtsbegehren:

1. Es sei der Einspracheentscheid vom 18. September 2017 aufzuheben.

2. Es sei dem Beschwerdeführer eine 25%ige Rente in der Höhe von 
Fr. 876.80 auszurichten.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegne-
rin.

Zur Begründung liess er im Wesentlichen vorbringen, das Valideneinkom-
men hätte im Jahr 2016 Fr. 83‘940.50 betragen, weshalb – bei einem un-
bestrittenen Invalideneinkommen von Fr. 63‘010.-- – ein Invaliditätsgrad 
von 25% resultiere. Auch der versicherte Verdienst sei falsch berechnet 
worden. Mit Blick auf die Nominallohnentwicklung gestützt auf den Index 
1939 (1982 – 2015; sowie eine Teuerung von 0.6% im Jahr 2016) sei für 
das Jahr 2016 ein versicherter Verdienst von Fr. 52‘608.-- zu berücksichti-
gen.

Mit Beschwerdeantwort vom 28. Dezember 2017 beantragte die Suva, ver-
treten durch Rechtsanwältin lic. iur. C.________, die Abweisung der Be-
schwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 

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Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 Abs. 2 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid der Suva vom 18. Sep-
tember 2017 (AB 266), welcher sich ausschliesslich zur Berechnung des 
Invaliditätsgrades sowie zur Höhe des versicherten Verdienstes äussert. 
Das Schreiben der Abteilung Versicherungsleistungen vom 20. September 
2017 bestimmt anhand der im Einspracheentscheid geänderten Berech-
nungsgrundlage die Höhe der Rentenleistung (AB 269) und bildet damit 
Bestandteil des Anfechtungsobjekts. Zu beurteilen ist vorliegend der Ren-
tenanspruch und dabei insbesondere die Höhe des Valideneinkommens 
und des versicherten Verdienstes.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 des 
des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verord-
nung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; 
SR 832.202) in Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 
– wie vorliegend – vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 
2015 des UVG ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

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Zeitpunkt ausgebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt 
(Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 
2015 des UVG).

2.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10% 
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (aArt. 18 
Abs. 1 UVG in der bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Fassung). Der 
Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be-
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Ver-
sicherten mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass-
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 ers-
ter Satz UVG).

2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

3. Der medizinische Sachverhalt ist gestützt auf den kreisärztlichen 
Abschlussbericht vom 3. Juni 2016 (AB 161) und die Beurteilung vom 13. 
bzw. 18. Juli 2016 (AB 174), welchen voller Beweiswert zukommt (vgl. SVR 
2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 2.4 sowie BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354), zwi-
schen den Parteien zu Recht unbestritten. Der Suva-Arzt Dr. med. 
F.________, Facharzt für Chirurgie, diagnostizierte im Bericht vom 3. Juni 
2016 ein OSG-Supinationstrauma rechts am 1. September 1982, ein An-
pralltrauma OSG rechts durch gegnerischen Fussballer am 27. Oktober 
1991 und ein OSG-Distorsionstrauma rechts bei Treppensturz am 21. Fe-
bruar 2014 (AB 161, S. 4). Er führte überzeugend aus, dass die Rückkehr 
in die angestammte Tätigkeit als ... in dieser Form aufgrund der hohen kör-
perlichen Belastung angesichts der sekundären OSG-Arthrose nicht mehr 
zumutbar ist, zumal stehende oder gehende Tätigkeiten nicht ganztägig, 
sondern in einem Anteil von maximal 50% des Arbeitstages mit den übli-

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chen Arbeitspausen zumutbar sind, ohne Arbeiten verbunden mit Heben 
und Tragen von Lasten über 10 kg und mit dauerhaftem Treppensteigen. 
Als vorteilhaft wurden wechselbelastende Tätigkeiten mit teilweise Sitzen 
und Stehen erachtet. Ansonsten besteht keine zeitliche Einschränkung 
(AB 161, S. 6). Nach einer Schmerz-Dekompensation änderte Dr. med. 
F.________ am 13. bzw. 18. Juli 2016 das Zumutbarkeitsprofil schlüssig 
dahingehend, dass lediglich noch ganztägig sitzende Tätigkeiten möglich 
sind. Arbeiten verbunden mit Stehen und Gehen sind nicht mehr zumutbar, 
ebenso wie Arbeiten, bei denen im Stehen oder Gehen Lasten von mehr 
als 10 kg angehoben werden müssen (AB 174). Auf dieses Zumutbar-
keitsprofil ist für die nachfolgende Invaliditätsbemessung abzustellen (vgl. 
E. 5 hiernach).

4.

4.1 Die Beschwerdegegnerin setzte den Rentenbeginn auf den 1. April 
2017 fest, was – in Würdigung der Aktenlage – zu Recht nicht beanstandet 
wird (vgl. E. 2.2 hiervor sowie BGE 140 V 130 E. 2.2 S. 132, 137 V 199 
E. 2.1 S. 201).

4.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung ge-
setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in-
valid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

4.2.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325; SVR 2017 IV Nr. 52 S. 157 E. 5.1).

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4.2.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296).

Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 
oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge-
nommen, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder Lohnangaben aus der Dokumentation 
von Arbeitsplätzen (DAP) der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(Suva) herangezogen werden (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 297).

Die Vorlage von fünf zumutbaren Arbeitsplätzen erscheint in quantitativer 
Hinsicht in der Regel als genügend. Im Hinblick auf die geforderte Reprä-
sentativität der DAP-Profile und der daraus abgeleiteten Lohnangaben sind 
im Sinne einer qualitativen Anforderung zusätzlich Angaben zu machen 
über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage 
kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den 
Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten 
Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Allfällige Einwendungen der 
versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsen-
tativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Einsprachever-
fahren zu erheben. Ist die Suva nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähn-
ten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den 
DAP-Lohnvergleich abgestellt werden (BGE 139 V 592 E. 6.3 S. 595, 129 
V 472 E. 4.2.2 S. 480).

Im Rahmen des DAP-Systems, bei welchem aufgrund der ärztlichen Zu-
mutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschreibungen konkrete 
Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, sind Abzüge grundsätzlich nicht 
sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitliche oder leis-
tungsmässige Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übrigen wird 
spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl 
der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren 
persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienst-
jahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug 
führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der 

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Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maxi-
mum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Um-
stände Rücksicht genommen werden kann (BGE 139 V 592 E. 7.3 S. 597).

4.3 Die Invalidenrente beträgt bei Vollinvalidität 80% des versicherten 
Verdienstes; bei Teilinvalidität wird sie entsprechend gekürzt (Art. 20 Abs. 1 
UVG).

Als versicherter Verdienst gilt für die Bemessung der Taggelder der letzte 
vor dem Unfall bezogene Lohn, für die Bemessung der Renten der inner-
halb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (Art. 15 Abs. 2 UVG). Der 
versicherte Verdienst bestimmt sich – mit gewissen Abweichungen – nach 
dem gemäss der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebenden Lohn 
(Art. 22 Abs. 2 UVV). Beginnt die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Un-
fall, so ist der Lohn massgebend, den der Versicherte ohne den Unfall im 
Jahre vor dem Rentenbeginn bezogen hätte, sofern er höher ist als der 
letzte vor dem Unfall erzielte Lohn (Art. 24 Abs. 2 UVV).

5.

5.1 Der Beschwerdeführer arbeitete – mit einem Unterbruch von 1992 
bis 1997 – seit 1981 für die D.________ AG. Diese Stelle wurde ihm aus 
gesundheitlichen Gründen per 31. März 2017 gekündigt (vgl. AB 10, 214, 
132, 135). Es ist somit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im 
Gesundheitsfall immer noch für die D.________ AG tätig wäre. Gemäss 
Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin vom 4. Juli 2017 hätte er im Jahr 
2016 ohne gesundheitliche Einschränkungen insgesamt Fr. 78‘968.50 
(Fr. 76‘968.-- [Grundlohn inklusive Arbeitsmarktzulage] + Fr. 400.-- [Einma-
lzahlung wegen gutem Geschäftsgang] + Fr. 1‘600.-- [Lohnfortzahlungs-
Zulagen]) verdient (AB 173). Am 27. Juli 2016 präzisierte die Arbeitgeberin, 
dass es sich bei den Fr. 1‘600.-- um die Lohnfortzahlung für erhaltene Zu-
lagen (Nachtzulagen) handle. In ... erhielten die … heute in der Regel keine 
Nachtzulagen mehr. Die in Form von Einmalzahlungen ausgerichteten 
Leistungen variierten von Jahr zu Jahr stark. Durchschnittlich sei von 
Fr. 600.-- auszugehen (AB 185). Am 9. März 2017 führte die Arbeitgeberin 
sodann betreffend die mutmassliche Lohnentwicklung per 1. April 2017 

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aus, dass die Lohnmassnahmen für das Jahr 2017 noch nicht bekannt sei-
en. Gemäss Gesamtarbeitsvertrag betrage die individuelle Lohnmassnah-
me mindestens 0.4% des Grundlohnes. Angesichts der letztjährigen 0.6% 
könne man von diesem Rahmen ausgehen (AB 234). Gestützt auf diese 
Angaben hat die Beschwerdegegnerin ein Valideneinkommen von 
Fr. 78‘035.-- (Fr. 76‘968.-- [Grundlohn] + Fr. 602.-- [durchschnittliche Zula-
gen der Jahre 2010 bis 2014], ausmachend insgesamt Fr. 77‘570.--, aufge-
rechnet auf das Jahr 2017 mit einer Erhöhung von 0.6%) berechnet, was 
nicht zu beanstanden ist (vgl. nachfolgend). 

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist aufgrund der Akten 
nicht ersichtlich, dass der Grundlohn von Fr. 76‘968.-- – worin die Arbeits-
marktzulagen von Fr. 4‘800.-- bereits inbegriffen sind (vgl. AB 173, 185) – 
nicht korrekt ist bzw. ab 1. Januar 2016 nur für neueintretende Mitarbeiter 
gelten sollte. Immerhin ist mit Blick auf den IK-Auszug festzustellen, dass 
ein (hypothetisches) Einkommen von insgesamt Fr. 78‘035.-- im Jahr 2017 
realistisch ist, erzielte der Beschwerdeführer in der Zeit vor dem Unfall (im 
Jahr 2014) jeweils unterschiedlich hohe Einkommen zwischen Fr. 66‘000.-- 
und Fr. 78‘000.-- (2010: Fr. 76‘347.--; 2011: Fr. 73‘900.--; 2012: 
Fr. 66‘435.--; 2013: Fr. 78‘257.--; AB 132, S. 4). Sodann kann für die Ermitt-
lung des Valideneinkommens auch nicht auf den versicherten Verdienst 
von Fr. 83‘940.50 abgestellt werden, der der Berechnung des Taggeldes 
zugrunde gelegt wird und bei dem zum Jahreslohn von Juli 2013 bis Juni 
2014 die Familienzulagen berücksichtigt wurden (AB 185, S. 3). Für die 
Berechnung des Valideneinkommens ist es – im Unterschied zur Berech-
nung des versicherten Verdienstes – nicht zulässig, Familienzulagen zu 
berücksichtigen (vgl. Entscheide des Bundesgerichts [BGer] vom 6. August 
2010, 8C_316/2010, E. 5, und vom 29. August 2016, 8C_165/2016, E. 5.1). 
Darüber hinaus ist auch bei der Bemessung der Renten und Taggelder der 
versicherte Verdienst unterschiedlich geregelt (vgl. E. 4.3 hiervor). 
Schliesslich sind die Nachtzulagen von Fr. 1‘600.-- bei der Berechnung des 
Valideneinkommens zu Recht nicht berücksichtigt worden, erhalten die … 
in ... gemäss Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin heute in der Regel 
doch keine Nachtzulagen mehr (AB 185, S. 1). Im Übrigen ist anzufügen, 
dass die Unfallversicherung auch nicht an die Invaliditätsbemessung der 

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Invalidenversicherung gebunden ist (vgl. AB 278; BGE 131 V 362 E. 2.2 
S. 366).

Nach dem Gesagten beläuft sich das Valideneinkommen auf Fr. 78‘035.-- 
und ist der Einspracheentscheid soweit nicht zu bemängeln.

5.2 Unbestritten und nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerde-
gegnerin das Invalideneinkommen anhand der DAP berechnete. Dazu eru-
ierte sie 96 Arbeitsplätze, die dem vom Kreisarzt, Dr. med. F.________, 
formulierten Zumutbarkeitsprofil (vgl. E. 3 hiervor) entsprechen und be-
stimmte deren Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohn. Sodann hat die Be-
schwerdegegnerin fünf der medizinischen Zumutbarkeitsbeurteilung ent-
sprechende DAP-Blätter beigebracht und anhand derer das Invalidenein-
kommen 2016 auf Fr. 63‘010.-- bestimmt (AB 216). Diese Berechnung er-
folgte im Rahmen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. E. 4.2.2 
hiervor). Allerdings muss das entsprechende Einkommen auf das Jahr 
2017 aufindexiert werden (vgl. E. 4.1 hiervor). Gestützt auf die Tabelle 
T1.1.10, Nominallohn, Männer, Total, ergibt sich ein Invalideneinkommen 
von Fr. 63‘312.60 (Fr. 63‘010.-- / 104.1 [2016] x 104.6 [2017]).

5.3 Somit resultiert bei einer Gegenüberstellung der Vergleichseinkom-
men ein Invaliditätsgrad von 19% (100 / Fr. 78‘035.-- x [Fr. 78‘035.-- – 
Fr. 63‘312.60] = 18.86%; zu den Rundungsregeln vgl. BGE 130 V 121 
E. 3.2 und 3.3 S. 123). Der Einspracheentscheid erweist sich insoweit im 
Ergebnis als richtig und die Beschwerde ist diesbezüglich abzuweisen.

6. Hinsichtlich des versicherten Verdienstes ermittelte die Beschwer-
degegnerin einen Lohn von insgesamt Fr. 26‘851.90 (AB 263, 266) für das 
Jahr vor dem Unfall bzw. für die Periode vom 1. September 1981 bis 
31. August 1982 für die Tätigkeiten bei der D.________ AG sowie der Fir-
ma E.________ in ... (wo der Beschwerdeführer bis Dezember 1981 be-
schäftig war; vgl. AB 132). Dieser Lohn ist unbestritten und nicht zu bean-
standen. Gestützt darauf setzte die Beschwerdegegnerin den versicherten 
Verdienst auf Fr. 50‘460.-- fest.

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Die Aufindexierung auf das Jahr 2016 über verschiedene Indexsysteme ist 
nicht zu beanstanden, zumal die Indexierung nach Geschlecht und Bran-
chen zu erfolgen hat (vgl. Entscheid des BGer vom 29. April 2015, 
8C_123/2015, E. 3.2.3). Da eine Indexierung nach Branchen vor dem Jahr 
1993 allerdings noch nicht möglich war, ist mit der Beschwerdegegnerin für 
die Periode von 1982 bis 1993 auf den allgemeinen Nominallohnindex, 
Tabelle T39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und 
der Reallöhne, Nominallöhne, Männer, abzustellen (1982: 1143, 1993: 
1743). Für die Zeit ab dem Jahr 1993 ist – entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers – eine geschlechts- und branchenspezifische Indexie-
rung vorzunehmen. Jedoch ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Be-
schwerdegegnerin für die Periode von 1993 bis 2005 offenbar auf die Ta-
belle T1.1.93, Nominallohnindex, Männer, Zeile I: Verkehr und Nachrich-
tenübermittlung, und danach für die Periode von 2005 bis 2010 auf die Ta-
belle T1.1.05, Nominallohnindex, Männer, Zeile I: Verkehr und Nachrich-
tenübermittlung, abstellte. Vielmehr kann für die Periode von 1993 bis 2010 
durchgehen die Tabelle T1.1.93, Nominallohnindex, Männer, Zeile I: Ver-
kehr und Nachrichtenübermittlung (100 [1993], 119.9 [2010]) herangezogen 
werden. Für die Periode von 2010 bis 2016 ist mit Blick auf die branchen-
spezifische Indexierung sodann die Tabelle T1.10, Nominallohnindex, Zeile 
H: Post- Kurier- und Expressdienste (2010: 100, 2016: 104.7) heranzuzie-
hen. Die Tabelle T1.1.10, Nominallohnindex, Männer, ist betreffend die 
Branche (Verkehr und Lagerei) im Vergleich dazu für den vorliegenden Fall 
unspezifischer und daher hier nicht zu berücksichtigen. 

Insgesamt resultiert für das Jahr 2016 ein versicherter Verdienst von 
Fr. 51‘403.40 (Fr. 26‘851.90 / 1143 x 1743 / 100 x 119.9 / 100 x 104.7).

Demnach ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen, als der versicherte 
Verdienst auf Fr. 51‘403.40 zu erhöhen ist.

7. Insgesamt ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Sache 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie über den Renten-
anspruch auf der Basis des höheren versicherten Verdienstes (vgl. E. 6 
hiervor) neu verfüge. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.

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8.

8.1 Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG in Ver-
bindung mit Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.

8.2 Nach der Rechtsprechung hat die beschwerdeführende Partei bei 
teilweisem Obsiegen mindestens Anspruch auf eine reduzierte Parteien-
tschädigung (BGE 110 V 54 E. 3a S. 57; SVR 2003 EL Nr. 5 S. 14 E. 4.1).

Gemäss der Praxis des Verwaltungsgerichts wird der Parteikostenersatz 
bei gemeinnützig tätigen Rechtsberatungsstellen sowie Rechtsschutzversi-
cherungen, Gewerkschaften und Berufsverbänden aufgrund eines allge-
meingültigen pauschalisierten Stundenansatzes festgesetzt, welcher im 
konkreten Fall mit dem gebotenen Aufwand multipliziert wird. Der Stunden-
ansatz wird je nach fachlicher Qualifikation der Vertretung festgelegt, wobei 
als fachlich qualifizierte Vertretung diejenige durch Juristinnen und Juristen 
sowie durch eidgenössisch diplomierte Sozialversicherungsexpertinnen 
und -experten gilt. Als fachlich nicht qualifizierte Vertretung gelten alle übri-
gen Parteivertreterinnen und -vertreter (vgl. Rundschreiben der Sozialver-
sicherungsrechtlichen Abteilung und der Abteilung für französischsprachige 
Geschäfte des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Dezember 
2009, abrufbar unter www.justice.be.ch). Im Falle der Vertretung durch 
Rechtsschutzversicherungen, Gewerkschaften und Berufsverbände wird 
der Stundenansatz bei einer fachlich qualifizierten Vertretung auf Fr. 180.-- 
und bei einer fachlich nicht qualifizierten Vertretung auf Fr. 100.-- festge-
legt.

Der Beschwerdeführer wird durch lic. iur. G.________ von der B.________ 
vertreten. Mit Kostennote vom 10. Januar 2018 macht lic. iur. G.________ 
einen zeitlichen Aufwand von insgesamt 6.5 Stunden sowie eine Spesen-
pauschale von Fr. 35.-- geltend. Unter Berücksichtigung der vorliegend 
fachlich qualifizierten Vertretung sowie des hälftigen Obsiegens ist die Par-
teientschädigung auf Fr. 585.-- (6.5h x Fr. 180.-- / 2) zuzüglich der geltend 
gemachten und nicht zu beanstandenden Spesenpauschale von Fr. 35.--, 
insgesamt Fr. 620.--, festzusetzen. Diesen Betrag hat die Beschwerdegeg-
nerin dem Beschwerdeführer zu ersetzen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2018, UV/17/914, Seite 13

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheent-
scheid der Suva vom 18. September 2017 insoweit aufgehoben, als der 
versicherte Verdienst Fr. 51‘403.40 beträgt und gestützt darauf die Ren-
te neu festzusetzen ist. Die Sache wird zur neuen Berechnung des 
Rentenbetrags an die Verwaltung zurückgewiesen. Im Übrigen wird die 
Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer einen Teil der 
Parteikosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 620.-- (inkl. Auslagen), zu er-
setzen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Rechtsanwältin lic. iur. C.________ z.H. der Beschwerdegegnerin
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.