# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e445822c-5744-5aff-ab40-516920d0e7a7
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.04.2022 II 2022 10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2022-10_2022-04-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2022 10

Entscheid vom 26. April 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 196_) arbeitete seit 1990 bei der B.________ AG, zuletzt 
als C.________ (Berufsbezeichnung). Nachdem ihm diese Anstellung am 22. 
Februar 2021 infolge Reorganisation der B.________ gekündigt wurde, bean-
tragte er am 6. Juni 2021 Arbeitslosenentschädigung per 1. Juni 2021. Letzter 
Arbeitstag war der 31. Mai 2021 (Vi-act. 1). Am 26. Mai 2021 wurde er zur Ar-
beitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 2). 

B. Mit Schreiben vom 14. Dezember 2021 forderte das RAV D.________ 
A.________ auf, sich innert 2 Arbeitstagen zwecks Beginn einer arbeitsmarktli-
chen Massnahme (AMM) beim Verein E.________ zu melden. Die Aufforderung 
erging unter dem Hinweis, eine Missachtung könne zu einer Kürzung von Tag-
geldern führen (Vi-act. 3). Am 21. Dezember 2021 informierte der Verein 
E.________ das RAV D.________, A.________ habe sich nicht gemeldet (Vi-
act. 4). Hierzu sowie zur Absicht, ihn wegen der Nichtteilnahme in der An-
spruchsberechtigung einzustellen, lud das Amt für Arbeit A.________ am 21. 
Dezember 2021 zur Stellungnahme ein (Vi-act. 5), wovon er innert der gesetzten 
Frist keinen Gebrauch machte. Am 5. Januar 2022 verfügte das Amt für Arbeit 
die Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 21 Tagen ab 
dem 18. Dezember 2021 (Vi-act. 6).

C. Am 10. Januar 2022 erhob A.________ Einsprache gegen die Einstellung 
in der Anspruchsberechtigung (Vi-act. 8), welche das Amt für Arbeit mit Ent-
scheid vom 26. Januar 2022 abwies (Vi-act. 10).

D. Mit Schreiben vom 3. Februar 2022 ans Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz nahm A.________ Stellung zum Einspracheentscheid. Da der Entscheid 
nicht beilag, aus dem Schreiben auch die entscheidende Behörde nicht erkenn-
bar war und ebenso ein Antrag fehlte, wurde A.________ mit Verfügung vom 4. 
Februar 2022 Frist zur Verbesserung angesetzt unter der Androhung, im Säum-
nisfall werde auf die Eingabe nicht eingetreten (VG-act. 02). Am 15. Februar 
2022 reicht A.________ die verbesserte Eingabe ein mit dem Antrag:

Diesen Entscheid fechte ich hiermit an und beantrage einen Freispruch weil ich 
niemals absichtlich Termine, Anweisungen oder Verfügungen des RAV missachtet 
habe.

Mit Vernehmlassung vom 14. März 2022 beantragt die Vorinstanz die Abweisung 
der Beschwerde.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Beschwerde-
führer zu Recht wegen Nichtteilnahme an einem Programm vorübergehender 
Beschäftigung (PvB) für die Dauer von 21 Tagen in der Anspruchsberechtigung 
eingestellt hat.

2.1 Die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, 
muss mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unter-
nehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Art. 17 Abs. 1 Satz 
1 Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol-
venzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0] vom 
25.6.1982). Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustel-
len, wenn sie die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständigen Amts-
stelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine 
arbeitsmarktliche Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, abbricht 
oder deren Durchführung oder Zweck durch ihr Verhalten beeinträchtigt oder 
verunmöglicht (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG).

2.2 Mit einer AMM soll die Eingliederung von Versicherten, die aus Gründen 
des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, gefördert werden. Solche Mass-
nahmen sollen gemäss Art. 59 Abs. 2 AVIG insbesondere die Vermittlungsfähig-
keit der Versicherten verbessern, damit diese rasch und dauerhaft wieder einge-
gliedert werden können (lit. a), die beruflichen Qualifikationen entsprechend den 
Bedürfnissen des Arbeitsmarkts fördern (lit. b), die Gefahr von Langzeitarbeitslo-
sigkeit vermindern (lit. c) oder die Möglichkeit bieten, Berufserfahrungen zu 
sammeln (lit. d).

Zu den AMM zählen insbesondere auch Bildungsmassnahmen wie individuelle 
oder kollektive Kurse zur Umschulung, Weiterbildung oder Eingliederung sowie 
Übungsfirmen und Ausbildungspraktika (Art. 60 Abs. 1 AVIG). Weist die zustän-
dige Stelle einen Versicherten an, einen Kurs zu besuchen, so muss sie neben 
der Arbeitsmarktlage auch seine Fähigkeiten und Neigungen angemessen 
berücksichtigen (Art. 83 Satz 1 Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsverord-
nung, AVIV; SR 837.02] vom 31.8.1983; vgl. VGE 2019 62 vom 18.11.2019 Erw. 
2.2).

Auch die sogenannten Beschäftigungsmassnahmen stellen AMM dar (Art. 64a 
AVIG). Als solche gelten unter anderem vorübergehende Beschäftigungen im 
Rahmen von Programmen öffentlicher und privater, nicht gewinnorientierter Insti-
tutionen (PvB; Art. 64a Abs. 1 lit. a AVIG). Die vorübergehende Beschäftigung 

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nach Art. 64a Abs. 1 lit. a AVIG ist dabei entsprechend ihrem Zweck im Verhält-
nis zu den anderen AMM und insbesondere zu einer Zwischenverdiensttätigkeit 
subsidiärer Natur (BGE 125 V 362 Erw. 4b; VGE 2019 62 vom 18.11.2019 
a.a.O.).

2.3 Im Sinne der Schadenminderungspflicht ist die versicherte Person gehal-
ten, analog zur grundsätzlich unverzüglichen Annahme einer jeden Tätigkeit 
auch eine zugewiesene AMM resp. PvB unverzüglich anzutreten (SBVR-Soziale 
Sicherheit, Nussbaumer, ALV, Rz. 685). Zu beachten ist, dass für die Beurteilung 
der Zumutbarkeit einer Arbeit, für die Zuweisung von zumutbarer Arbeit sowie die 
Erteilung von Weisungen nach Art. 17 Abs. 3 AVIG das regionale Arbeitsvermitt-
lungszentrum (RAV) zuständig ist (vgl. § 2 lit. b Vollzugsverordnung zur AVIV, 
SRSZ 364.111; VGE II 2021 59 vom 13.7.2021 Erw. 2.3).

2.4 Die Rechtmässigkeit einer Zuweisung ist nicht selbständig anfechtbar. Die 
Überprüfung erfolgt im Beschwerdeverfahren gegen die damit zusammenhän-
gende Einstellungsverfügung (VGE 2019 62 vom 18.11.2019 Erw. 2.5; vgl. VGE 
352/03 vom 21.10.2003 Erw. 3a f. mit Hinweisen, u.a. auf EVGE C 82/97 vom 
10.9.1997, publ. in SVR 1998, ALV Nr. 12; EVGE C 286/01 vom 7.12.2001    
Erw. 1, mit Verweis auf SVR 1998 ALV Nr. 12, S. 37 Erw. 3).

3. Betreffend des dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Sachverhalts der 
Nichtteilnahme an einem ihm zugewiesenen PvB ergibt sich aus den Akten:

3.1 Der Beschwerdeführer wurde am 26. Mai 2021 zur Arbeitsvermittlung an-
gemeldet; am 6. Juni 2021 beantragte er Arbeitslosentaggeld ab dem 1. Juni 
2021 (Vi-act. 1, 2). 

3.2 Das RAV-Erstberatungsgespräch fand am 28. Mai 2021 statt (Vi-act. 11). 
Inhalt des Gesprächs war unter anderem die Information über die Rechte und 
Pflichten sowie Leistungen und Fristen. Vom 7. bis 30. Juni 2021 besuchte der 
Beschwerdeführer die AMM 'Explorer'. Im Beratungsgespräch vom 14. Septem-
ber 2021 wurde eine weitere AMM als nicht angezeigt beurteilt. Im November 
wurde er zur Informationsveranstaltung für einen Wechsel in die selbständige 
Erwerbstätigkeit angemeldet.

3.3 Im Protokoll zum Beratungsgespräch vom 14. Dezember 2021 wird notiert, 
der Beschwerdeführer habe vom 10. bis 13. Dezember 2021 kurzfristig Ferienta-
ge bezogen. Sie seien ihm ausnahmsweise bewilligt worden. Zudem sei er noch 
einmal auf die Meldepflicht von 14 Tagen vor Bezug hingewiesen worden. Für 
Februar 2022 plane der Beschwerdeführer eine SWIT-Weiterbildung für Querein-

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steiger Immobilien. Die Informationsveranstaltung bezüglich Selbständigkeit habe 
er besucht; es sei nicht das Richtige für ihn. Er wolle eine Firma kaufen, keine 
gründen. Zudem wird festgehalten "E.________ DL zugewiesen, mit STES be-
sprochen". 

In den Akten liegt sodann das Schreiben der RAV-Beraterin mit Datum vom 14. 
Dezember 2021. Darin wird der Beschwerdeführer aufgefordert, sich innert zwei 
Arbeitstagen beim Verein E.________ in D.________ für einen 100%-Einsatz zu 
melden. Die Missachtung der Teilnahme könne zur Kürzung von Taggeldern 
führen (Vi-act. 3).

3.4 Am 21. Dezember 2021 meldet der Verein E.________ dem RAV 
D.________, der Beschwerdeführer habe sich auf die Zuweisung hin nicht ge-
meldet (Vi-act. 4).

3.5 In der Einstellungsverfügung vom 5. Januar 2022 stellte die Vorinstanz fest, 
der Beschwerdeführer sei zwecks Einsatz dem Verein E.________ zugewiesen 
worden, er habe sich dort nicht gemeldet und zum Vorwurf der Nichtteilnahme 
habe er keine Stellung bezogen. Aufgrund dessen werde er für 21 Tage in der 
Anspruchsberechtigung eingestellt (Vi-act. 6).

3.6 Am 7. Januar 2022 meldete sich der Beschwerdeführer telefonisch bei der 
Vorinstanz. Er habe am 3. Januar 2022 seiner Personalberaterin eine E-Mail ge-
schrieben und ihr mitgeteilt, in F.________ gewesen zu sein und seine Post nicht 
gesehen zu haben. Aus diesem Grunde habe er sich erst verspätet bei 
E.________ melden können. Die Zuweisung sei jedoch bereits zurückgezogen 
worden. Ferien habe er keine beantragt gehabt, da er keine Ferien gemacht ha-
be; er habe sich in der Schweiz aufgehalten; er besitze in F.________ ein Feri-
enhaus und halte sich deswegen oft dort auf (Vi-act. 7).

4.1 Am 10. Januar 2022 erhob der Beschwerdeführer Einsprache gegen die 
Einstellungsverfügung (Vi-act. 8). Er bestätigt, von der Beraterin am 14. Dezem-
ber 2021 über das PvB beim Verein E.________ informiert worden zu sein. Er 
sei positiv eingestellt gewesen und habe seine Zusammenarbeit bestätigt. Vom 
18. bis 23. Dezember 2021 habe er sich in der Ferienwohnung in F.________ 
aufgehalten. Bis zur Abreise habe er keine Post des RAV erhalten. Daher habe 
er sich erst nach der Rückkehr bei E.________ melden können. Er habe aber 
wegen deren Betriebsferien nur das Band erreicht. Am 27. Dezember 2021 sei er 
wieder zurück nach F.________. Am 3. Januar 2022 habe er mit E.________ te-
lefoniert und erfahren, dass seine Zuweisung bereits abgelaufen sei und er sich 
beim RAV melden müsse. Hierauf habe er der Beraterin eine E-Mail geschrieben 

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aber keine Rückmeldung erhalten. Zurück in G.________ (Wohnsitz) habe er 
dann am 4. Januar 2022 auch die Einladung zur Stellungnahme der Vorinstanz 
vom 21. Dezember 2021 erstmals gesehen. Er sei dann davon ausgegangen, 
dies habe sich mit seiner E-Mail vom Vortag an die Beraterin erledigt. Es sei si-
cherlich alles nicht ideal abgelaufen. Aber er sei jederzeit in der Schweiz via E-
Mail oder Telefon erreichbar gewesen. Die Post einige Tage nicht zu lesen sei für 
ihn kein Problem, da Jobanfragen oder Absagen via E-Mail oder Telefon kämen. 
Den Postweg habe er mehr nur für Rechnungen angesehen. Zudem dauere der 
Postweg im Dezember weihnachtsbedingt immer etwas länger, was erklären 
könne, dass er den Brief bis am 17. Dezember 2021 noch nicht erhalten habe. 
Ihm sei zugesichert worden, dass er sich in der Schweiz frei bewegen könne und 
einfach erreichbar sein müsse. Es sei nie seine Absicht gewesen, am PvB nicht 
teilzunehmen. Er sei jederzeit bereit für ein Treffen und Interview; jede Möglich-
keit, welche sich ihm für eine neue Stelle biete, unterstütze er zu 100%. Entspre-
chend sei er per E-Mail und Telefon immer erreichbar gewesen, auch während 
bewilligten Ferien.

4.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid betont die Vorinstanz, das RAV 
bespreche mit der versicherten Person, wie diese innert Tagesfrist erreicht wer-
den könne. Die Art und Weise der Erreichbarkeit sei situationsgerecht festzule-
gen. Nach dem Erstgespräch vom 28. Mai 2021 sei der Beschwerdeführer mittels 
Briefpost zu den nächsten Terminen eingeladen worden, was geklappt habe. 
Insbesondere habe der Beschwerdeführer das RAV nie darauf hingewiesen, er 
müsse per E-Mail oder telefonisch informiert werden. Entsprechend habe das 
RAV keine Veranlassung gesehen, die Zuweisung zum PvB vom 14. Dezember 
2021 nicht postalisch zuzustellen. Auch wies die Vorinstanz auf das Beratungs-
gespräch vom 14. Dezember 2021 hin, wo der Beschwerdeführer über seine 
kurzfristige Absenz vom 10. bis 13. Dezember 2021 informiert und die Beraterin 
ihn auf seine Meldepflicht hingewiesen habe. Weiter weist die Vorinstanz darauf 
hin, die Zuweisung sei per A-Post versandt worden, weshalb anzunehmen sei, 
dass sie am Folgetag im Briefkasten gelegen habe. Insofern erscheine der Hin-
weis, er habe bis am 18. Dezember 2021 kein Schreiben erhalten, als Schutzbe-
hauptung. Dass A-Post-Briefe vor Weihnachten nicht innerhalb von 4 Tagen 
beim Empfänger ankommen sollen, erscheine eher unwahrscheinlich. Es sei 
aber auch nicht relevant, da es die Pflicht der versicherten Person sei, das RAV 
zu informieren, dass sie künftig per Post nicht innert Tagesfrist erreichbar sei. 
Seine örtliche Abwesenheit stelle daher keine Entschuldigung dar. Nach einem 
halben Jahr Arbeitslosigkeit habe er gewusst, dass er Einladungen postalisch er-
halte und innert Tagesfrist erreichbar sein müsse. Zudem sei am 14. Dezember 
2021 die PvB-Zuweisung thematisiert worden, er sei mithin informiert gewesen. 

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Die Zuweisung sei gleichentags versandt worden. Die Nichtmeldung beim Verein 
E.________ sei nicht entschuldbar, weshalb die Sanktionierung nicht zu bean-
standen sei.

4.3 Vor Verwaltungsgericht bestreitet der Beschwerdeführer, sich gegen eine 
AMM/PvB gewehrt und den Verein E.________ nicht zeitgerecht kontaktiert zu 
haben. Auf eine Stellungnahme gegenüber der Vorinstanz habe er nicht verzich-
tet; er habe innert Frist nicht Stellung nehmen können. Die vorinstanzliche Dar-
stellung sei nicht korrekt, wonach alle Korrespondenz des RAV via Briefpost er-
folgt sei. Er habe diverse Schreiben, Antworten auf Anfragen etc. via E-Mail er-
halten und auch so mit dem RAV kommuniziert. Auch die letzte Schulung sei via 
E-Mail beschrieben worden. Es sei ihm nicht mitgeteilt worden, dass ein allfälliger 
Wunsch, ausschliesslich per E-Mail zu kommunizieren, im System erfasst wer-
den müsse. Tatsache sei, dass zwischen dem RAV und ihm in aller Regel elek-
tronisch/telefonisch kommuniziert worden sei und einzig die Einladungen zu den 
Beratungsgesprächen postalisch zugestellt worden seien. Dies sei aber nicht re-
levant, da der nächste Termin ohnehin bereits anlässlich der Beratung vereinbart 
worden sei. 

Falsch sei auch, dass er seine Beraterin am 14. Dezember 2021 über die kurz-
fristigen Ferien vom 10. bis 13. Dezember 2021 informiert habe. Korrekt sei, dass 
dies vorab besprochen worden sei, seinerseits per E-Mail vom 3. Dezember 
2021 und seitens RAV-Beraterin mit E-Mail vom 7. Dezember 2021; am 9. De-
zember 2021 habe er ebenfalls per E-Mail von der Beraterin das Ferienformular 
erhalten. Zudem sei es ein Krankheitsbesuch bei seiner Mutter in H.________ 
(Ausland) gewesen, welche er vor einer drohenden Covid-Schliessung noch ha-
be besuchen wollen. Daher habe er die Ferienmeldefrist von 14 Tagen nicht ein-
halten können. 

Am 14. Dezember 2021 habe ihn die Beraterin über die Möglichkeit eines PvB in-
formiert. Er habe zugesagt. Es sei aber nie Thema gewesen, dass gleichentags 
ein Brief rausgehe und er sich innert 48 Stunden melden müsse. Es sei auch 
nicht einsichtig, weshalb ihm das Schreiben nicht gerade übergeben worden sei 
oder er nicht zumindest die Kontaktdaten von E.________ erhalten habe mit dem 
Hinweis, sich innert Frist dort zu melden. So habe er denn auch nicht mit einem 
Brief gerechnet und auch nicht mit einer derart kurzen Frist. Tatsache sei, dass 
bis dahin kurzfristige Angelegenheiten stets elektronisch/telefonisch mitgeteilt 
worden seien, nicht postalisch. Tatsache sei auch, dass bis zu seiner Abreise am 
18. Dezember 2021 keine briefliche Einladung zugestellt worden sei. Und Tatsa-
che sei ebenso, dass er sich stets in der Schweiz aufgehalten habe und via E-
Mail oder Telefon stets erreichbar gewesen sei. Die jüngste Terminverschiebung 

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und der Beraterwechsel sei ihm auch telefonisch mitgeteilt worden und er habe 
das Telefon in seinen Ferien abgenommen. Da stelle sich schon die Frage, wes-
halb gerade ein Schreiben mit einer PvB-Zuweisung am gleichen Tag wie das 
Beratungsgespräch postalisch versandt werde und mit einer Frist von nur 48 
Stunden, was aufgrund der regelmässigen elektronischen/telefonischen Kontakt-
nahme sowie dem Beratungsgespräch vom gleichen Tag nicht erwartet worden 
sei, und dass dann eine vermeintliche Säumnis mit 21 Einstelltagen sanktioniert 
werde. Er sei sich schlicht keiner Schuld bewusst. Er bestreite, dass der briefli-
che Kontakt zu ihm die Regel gewesen sei. Und er bestreite, dass er am 14. De-
zember 2021 im Beratungsgespräch über die Zuweisung zum E.________ infor-
miert worden sei; er sei über die Möglichkeit angefragt worden und habe zuge-
sagt. Kein Thema sei gewesen, dass die Zuweisung umgehend und postalisch 
erfolge und er sich innert 48 Stunden melden müsse. Zudem habe er sich nach 
Erhalt des Schreibens umgehend gleichentags gemeldet und die Anweisung so-
mit eingehalten. 

4.4 Die Vorinstanz beschränkt sich vernehmlassend darauf hinzuweisen, die 
RAV-Beraterin habe im Protokoll zum Gespräch vom 14. Dezember 2021 festge-
halten, das E.________ PvB zugewiesen und mit dem Beschwerdeführer be-
sprochen worden sei.

5.1 Es ist vorliegend unbestritten, dass das PvB beim Verein E.________ im 
Beratungsgespräch vom 14. Dezember 2021 thematisiert wurde. Unbestrittener-
massen liegt in den Akten auch das Zuweisungsschreiben, datierend vom 14. 
Dezember 2021, mit der Aufforderung, sich innert 2 Arbeitstagen beim Verein 
E.________ zu melden. Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer bis am 
21. Dezember 2021 nicht meldete, dies aber am 23. Dezember 2021 versuchte. 
Seitens Vorinstanz wird sodann nicht behauptet, der Beschwerdeführer verwei-
gere eine PvB-Teilnahme; vorgeworfen wird ihm, sich nicht innert der mit Schrei-
ben vom 14. Dezember 2021 angesetzten Zweitagesfrist beim Verein 
E.________ gemeldet zu haben.

Es ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer bis zum 21. Dezember 2021 
nicht beim Verein E.________ meldete, was - sollte dies eine Fristversäumnis 
darstellen - einer PvB-Nichtteilnahme gleichkommt. Die Nichtteilnahme an einem 
PvB ist zu sanktionieren (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG). Die Dauer der Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach dem Grad, der Schwere des Ver-
schuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstellung dauert 1 - 15 Tage bei leichtem 
Verschulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwerem Verschulden und 31 - 60 Tage bei 
schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 2 AVIV). Mit den verfügten 21 Einstelltagen 

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qualifizierte die Vorinstanz das Verschulden des Beschwerdeführers als mittel-
schwer.

5.2 Für die Beurteilung des vorliegenden Falles erscheint Folgendes beacht-
lich:

5.2.1 Den Akten, namentlich den RAV-Gesprächsprotokollen kann kein Hinweis 
entnommen werden, dass der Kontakt zwischen RAV und dem Beschwerdefüh-
rer im Regelfall postalisch erfolgen soll. Hingegen zeigt der Beschwerdeführer mit 
Beispielen untermauert nachvollziehbar auf, dass die Kontakte regelmässig elek-
tronisch/telefonisch erfolgt sind und sich der postalische Verkehr weitgehend auf 
die Einladungen zu den Beratungsgesprächen beschränkte, wobei diese Termine 
bereits in den Gesprächen vereinbart worden seien. Den Protokollen (Vi-act. 11) 
kann denn auch entnommen werden, dass die Termine anlässlich der Gespräche 
persönlich übergeben wurden. Dies ändert allerdings nichts daran, dass der Be-
schwerdeführer als ein Taggeld beziehender Arbeitsloser den zuständigen 
Behörden zur Verfügung stehen musste und namentlich mit Kontaktaufnahmen 
in postalischer, elektronischer oder telefonischer Art rechnen musste.

5.2.2 Im Protokoll zum 14. Dezember 2021 wird wörtlich ausgeführt: 
"E.________ DL zugewiesen, mit STES besprochen / danach evt. Massnahme 5 
planen". 

Dem Protokoll kann mithin nicht entnommen werden, ob der Beschwerdeführer 
bloss über die Möglichkeit einer PvB-Teilnahme informiert wurde und er zugesagt 
hat (wie er geltend macht) oder ob anlässlich des Gesprächs bereits auch schon 
eine konkrete Zuweisung erfolgt ist, ggfs. mit weiteren Anweisungen (was aller-
dings auch die Vorinstanz nicht behauptet). Fest steht aber auch, dass die Auf-
forderung, sich innert zwei Arbeitstagen bei E.________ zu melden, dem Be-
schwerdeführer beim Gespräch nicht schriftlich abgegeben wurde. Auch wird 
nicht protokolliert, dass ihm diese Anweisung mündlich kommuniziert worden wä-
re. Es ergibt sich auch nicht, dass das weitere Vorgehen besprochen worden wä-
re. Mithin lässt sich dem Protokoll einzig entnehmen, dass das PvB thematisiert 
wurde, der Beschwerdeführer offensichtlich nicht dagegen opponierte (was im 
gegenteiligen Fall gemäss Erfahrung des Gerichts im Protokoll vermerkt wäre), 
worauf die Beraterin die Zuweisung zum E.________ DL dokumentierte. Nach-
dem das PvB gemäss Protokoll bereits beim Gespräch feststand, ist - wie der 
Beschwerdeführer zu Recht vorträgt - nicht nachvollziehbar, weshalb ihm nicht 
auch bereits das Einladungsschreiben übergeben wurde oder wenigstens die 
Impuls-Kontaktdaten mit dem Hinweis, sich innert 2 Arbeitstagen zu melden, 
oder zumindest ein Hinweis erfolgt ist, dass die Aufforderung, sich zu melden, 

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per Post zugestellt werde (der Termin fürs nächste Beratungsgespräch wurde 
übergeben). 

5.2.3 Die Vorinstanz macht nicht geltend, dass die Aufforderung, sich innert 2 
Arbeitstagen beim Verein E.________ zu melden, mittels Zustellnachweis (R 
oder A-Post-Plus) versandt wurde. Gemäss Vorinstanz erfolgte der Versand mit-
tels A-Post. Wann der Versand erfolgt ist, ist unbekannt; das Schreiben datiert 
vom 14. Dezember 2021 (Vi-act. 3). Der Verein E.________ erhielt eine Kopie 
des Schreibens und vermerkte den Eingang mit einem Stempel. Das Datum ist 
nicht zweifelsfrei lesbar, beginnt aber mit einer '1'. Zudem wird auf dem Formular 
vermerkt, die Zuweisung sei am 15. Dezember 2021 erfolgt, weshalb davon aus-
gegangen werden darf, dass der Brief dem Verein am 15. Dezember 2021 zu-
ging (Vi-act. 4). Allerdings ist dies vorliegend ohne Belang, denn relevant ist ein-
zig die Zustellung an den Beschwerdeführer. Dieser macht geltend, das Schrei-
ben bis am 17. Dezember 2021 nicht erhalten zu haben; am 18. Dezember 2021 
sei er nach F.________ verreist. Am 23. Dezember 2021, nach seiner Rückkehr, 
habe er den Brief gelesen und sich umgehend bei E.________ gemeldet.

5.2.4 Da der Versand an den Beschwerdeführer per A-Post erfolgt ist, kann nicht 
aufgrund einer Abholungs- oder Zustellungsbestätigung festgestellt werden, 
wann das Schreiben dem Beschwerdeführer oder einer sonstigen empfangsbe-
rechtigten Person ausgehändigt bzw. in den Briefkasten gelegt wurde. In den im 
Recht liegenden Unterlagen finden sich nebst den Aussagen des Beschwerde-
führers keine Hinweise, wann das Schreiben in seinen Machtbereich gelangt ist. 
Auch die Vorinstanz verweist lediglich auf die Tatsache des A-Post-Versands 
und legt keine Hinweise vor, welche irgendwelche Anhaltspunkte über eine zeitli-
che Zustellung abzugeben vermöchten. Allein der Hinweis auf den Versand per 
A-Post reicht aber nicht aus für die Annahme (die überwiegend wahrscheinlich 
sein muss), dass die Sendung von der empfangenden Person am Folgetag ent-
gegengenommen bzw. in den Briefkasten gelegt wurde (vgl. Kieser, ATSG-
Kommentar, 4. Auflage, Art. 38 N 21 mit Hinweis auf SVR 1994 AHV Nr. 30 Erw. 
II.; Daum, VRPG-Kommentar, 2. Auflage, Art. 44 Rz. 24). Damit aber bleibt nicht 
nachweisbar, wann die Zuweisung ins PvB und Aufforderung zur Kontaktnahme 
tatsächlich zugestellt wurde. Die Folgen der Beweislosigkeit hat gestützt auf die 
bundesgerichtliche Rechtsprechung die Vorinstanz zu tragen (BGE 142 III 599 
Erw. 2.2). 

5.2.5 Ob ein Zustellungsnachweis erforderlich oder zumindest angezeigt ist, 
hängt nicht zuletzt mit den Rechtswirkungen zusammen, welche mit einem 
Schreiben verbunden sind. Angezeigt ist ein Zustellnachweis daher namentlich 

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dann, wenn in einem Schreiben Fristen angesetzt oder Termine festgelegt wer-
den (Daum, a.a.O., Art. 44 Rz. 24). Denn wenn sich eine Frist nach Tagen (oder 
Monaten) berechnet und der Mitteilung bedarf, beginnt sie am Tag nach ihrer Mit-
teilung zu laufen (Art. 38 Abs. 1 ATSG). Hierzu muss daher feststehen, wann die 
Zustellung erfolgt ist. Dies muss in casu umso mehr gelten, weil dem Beschwer-
deführer mit dem Schreiben eine kurze Frist von nur 2 Tagen angesetzt wurde. 
Sollen im Falle einer Fristversäumnis Sanktionen folgen, muss mindestens mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit feststehen, wann der Fristenlauf begann (Art. 
38 ATSG). Dies ist vorliegend aber - wie aufgezeigt - nicht möglich.

5.2.6 Der Hinweis der Vorinstanz, der Beschwerdeführer müsse als arbeitslose 
Person, die Leistungen beziehe, grundsätzlich mit Zustellungen rechnen, er-
scheint nicht als falsch (vgl. auch oben Erw. 5.2.1). Dies ändert aber nichts an 
der Tatsache, dass die Vorinstanz für die Zustellung und namentlich auch für ei-
ne fristauslösende Zustellung beweispflichtig ist. Muss eine Person mit einer Zu-
stellung rechnen und erfolgt die Zustellung eingeschrieben, so käme die Zustell-
fiktion zur Anwendung, wonach die Zustellung am siebten Tag nach dem erfolg-
losen Zustellungsversuch als zugestellt gilt (Art. 38 Abs. 2bis ATSG; § 150 Abs. 1 
lit. b Justizgesetz [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009). Wäre die Zuweisung 
vorliegend eingeschrieben erfolgt und hätte sie der Beschwerdeführer - wegen 
Abwesenheit - nicht abgeholt, dann hätte er die zweitägige Frist mit der Kontakt-
nahme am 23. Dezember 2021 gewahrt (erster Zustellversuch frühestens am 
15.12.; siebter Tag der 22.12.). Es kann nicht sein, dass der Beschwerdeführer 
bei einem A-Post-Versand, dessen Zustelltag nicht einmal überwiegend wahr-
scheinlich feststeht, schlechter gestellt ist, als wenn die Zustellung eingeschrie-
ben erfolgt wäre. 

5.3 Zusammenfassend kann dem Beschwerdeführer damit nicht vorgeworfen 
werden, sich nicht innert zwei Tagen beim Verein E.________ gemeldet zu ha-
ben. Denn es ist letztlich unbewiesen, wann die zweitägige Frist zu laufen be-
gann. Die Folgen dieser Beweislosigkeit hat die Vorinstanz zu tragen. Damit 
kann offenbleiben, inwieweit den Beschwerdeführer ein Verschulden traf. Offen-
bleiben kann auch, ob der Fristenstillstand gemäss Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG vor-
liegend allenfalls Anwendung gefunden hätte und die Frist, mit dem Verein Kon-
takt aufzunehmen vom 18. Dezember 2021 bis und mit 2. Januar 2022 stillstand. 
Am 3. Januar 2022 nahm der Beschwerdeführer - gemäss eigener Aussage - 
Kontakt auf.

6. Die Beschwerde erweist sich damit als begründet. Infolge unbewiesen ge-
bliebenem Zustelltag der Zuweisung ins PvB mit der Aufforderung, sich innert 

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zwei Arbeitstagen beim Verein E.________ zu melden, bleibt unbekannt, wann 
die zweitägige Frist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu laufen begann. Damit aber kann dem Beschwerdeführer auch nicht vorgewor-
fen werden, die Kontaktnahme am 23. Dezember 2021 sei verspätet erfolgt. Der 
Einspracheentscheid vom 26. Januar 2022 (und die diesem zu Grunde liegende 
Verfügung vom 5.1.2022) wird aufgehoben.

7. Es werden keine Kosten erhoben; Anspruch auf eine Parteientschädigung 
besteht nicht (Art. 61 lit. fbis und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 26. Ja-
nuar 2022 aufgehoben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 26. April 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. Mai 2022