# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7ee96e8-c16f-59eb-bec5-411fe9491d0d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.09.2021 200 2021 467
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-467_2021-09-13.pdf

## Full Text

200 21 467 BV
FUE/IMD/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 13. September 2021

Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
Klägerin

gegen

PRIVOR Stiftung 3. Säule 
Postfach, 3001 Bern
Beklagte

C.________
Beigeladener

betreffend Klage vom 24. Juni 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Sept. 2021, BV/21/467, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1956 geborene B.________ (Verstorbener) verstarb am TT.MM.2020. 
Er hinterliess als gesetzliche Erben seine Schwester A.________ (Kläge-
rin), seinen Halbbruder C.________ (Beigeladener) sowie zwölf Nachkom-
men vorverstorbener Halbgeschwister (Klageantwortbeilage [act. II] 2, 4).

Am 17. März 2021 gelangte A.________ an die PRIVOR Stiftung 3. Säule 
(PRIVOR bzw. Beklagte) und ersuchte um Auflösung der mit dem Verstor-
benen im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) abgeschlos-
senen Vorsorgevereinbarung (act. II 3), woraufhin die PRIVOR das Vorsor-
geguthaben per 30. April 2021 hälftig, ausmachend je Fr. 5'428.45, an 
A.________ und C.________ auszahlte (act. II 5, 7).

A.________ zeigte sich mit Schreiben vom 5. und vom 27. Mai 2021 (Kla-
gebeilage [act. I] 1, 4) mit der hälftigen Auszahlung des Vorsorgeguthabens 
nicht einverstanden. Die PRIVOR nahm dazu am 25. und am 28. Mai 2021 
(act. I 3, 5) Stellung und hielt fest, die Auszahlung an den Halbbruder des 
Verstorbenen sei rechtmässig erfolgt.

B.

Mit Eingabe vom 24. Juni 2021 erhob A.________ Klage gegen die PRI-
VOR mit dem sinngemäss Antrag, das Vorsorgeguthaben aus der Säule 3a 
sei vollumfänglich an sie auszubezahlen.

Die Beklagte schloss mit Klageantwort vom 19. Juli 2021 auf Abweisung 
der Klage.

Mit prozessleitender Verfügung vom 23. Juli 2021 lud der Instruktionsrichter 
C.________ zum Verfahren bei.

Die Klägerin äusserte sich mit Eingabe vom 26. Juli 2021 zum Verfahren.

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Der Beigeladene nahm mit Eingabe vom 9. August 2021 Stellung zur Klage 
und beantragte deren Abweisung.

Erwägungen:

1.

1.1 Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Verwaltungsge-
richts des Kantons Bern ist als einzige kantonale Instanz sachlich und funk-
tionell zuständig zur Beurteilung der mit Klage vom 9. September 2020 
geltend gemachten Ansprüche (Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-
sorge [BVG; SR 831.40] i.V.m. Art. 87 lit. c des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21] und 
Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]). Die Beklagte hat ihren Sitz im Kanton Bern (act. II 1), womit 
das angerufene Gericht zur Behandlung der Klage örtlich zuständig ist 
(Art. 73 Abs. 3 BVG). Auf die formgerechte (Art. 32 VRPG) Klage ist somit 
einzutreten.

1.2 Streitig und zu prüfen ist die Verteilquote des Vorsorgekapitals an 
die Klägerin einerseits und den Beigeladenen andererseits und damit die 
Frage der Begünstigungsordnung aus der Säule 3a des Verstorbenen.

1.3 Der Streitwert liegt mit Fr. 5'428.45 (Anteil des Beigeladenen 
[act. II 7] unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der Klage in die ein-
zelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Nach Art. 73 Abs. 2 BVG sehen die Kantone ein einfaches, ra-
sches und in der Regel kostenloses Verfahren vor, wobei der Richter den 
Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen hat. Innerhalb des Streitge-
genstandes ist das Berufsvorsorgegericht in Durchbrechung der Dispositi-

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onsmaxime an die Begehren der Parteien nicht gebunden (BGE 135 V 26 
E. 3.1 mit Hinweisen, Art. 92 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. b der gestützt auf Art. 82 Abs. 2 BVG 
erlassenen Verordnung vom 13. November 1985 über die steuerliche Ab-
zugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3; 
SR 831.461.3) sind nach Ableben des Vorsorgenehmers als Begünstigte 
folgende Personen zugelassen: […] 4. die Geschwister […].

Nach Art. 2 Abs. 3 BVV 3 hat der Vorsorgenehmer das Recht, die Reihen-
folge der Begünstigten nach Absatz l Buchstabe b Ziffern 3-5 zu ändern 
und deren Ansprüche näher zu bezeichnen.

2.2 Gemäss Art. 7.1 des Reglements der Beklagten vom 6. September 
2019 (Reglement [act. II 13]) sind als Begünstigte folgende Personen zuge-
lassen:

a) im Erlebensfall der Vorsorgenehmer; 

b) nach dessen Ableben die folgenden Personen in nachstehender Reihen-
folge:

1. der überlebende Ehegatte oder die überlebende eingetragene Part-
nerin oder der überlebende eingetragene Partner;

2. die direkten Nachkommen sowie die natürlichen Personen, die von 
der verstorbenen Person in erheblichem Masse unterstützt worden 
sind, oder die Person, die mit dieser in den letzten fünf Jahren bis zu 
ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder 
die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder auf-
kommen muss;

3. die Eltern;

4. die Geschwister;

5. die übrigen Erben.

Der Vorsorgenehmer hat nach Art. 7.3 des Reglements das Recht, die Rei-
henfolge der Begünstigten nach Absatz 7.1 lit b, Ziffern 3-5 zu ändern und 

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deren Ansprüche näher zu bezeichnen. Sind mehrere Personen begünstigt 
und deren Ansprüche nicht eindeutig bestimmt, erfolgt eine Auszahlung zu 
gleichen Teilen.

3.

3.1 Vorliegend sind Art. 82 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 2 BVV 3 sowie der 
darauf basierende Art. 7 des Reglements (act. II 13) anwendbar. Unbestrit-
ten ist, dass gestützt auf diese Bestimmungen das Vorsorgekapital aus der 
gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) im Betrag von Fr. 10'856.90 auszu-
richten ist und mangels anderer vorgehender Berechtigter (vgl. act. II 2, 4) 
im Grundsatz "die Geschwister" darauf Anspruch haben (vgl. Art. 7.1 lit. b 
Ziff. 4 des Reglements). Weiter ist durch die Akten erstellt, dass der Ver-
storbene lediglich die Klägerin (Schwester) und den Beigeladenen (Halb-
bruder) als nächste Erben bzw. mögliche Anspruchsberechtigte im Sinne 
der erwähnten rechtlichen Bestimmungen hinterlässt (vgl. Inventar über 
den Nachlass [act. II 2]). Umstritten ist, ob bzw. zu welchen Teilen das Vor-
sorgekapital unter der Klägerin und dem Beigeladenen aufzuteilen ist.

3.2 Die Klägerin vertritt die Ansicht, gestützt auf die Unklarheitsregel 
sei davon auszugehen, dass mit dem Begriff "Geschwister" Halbgeschwis-
ter nicht mitgemeint seien, mithin lediglich sie begünstigt sei (Eingabe vom 
26. Juli 2021 [in den Gerichtsakten] sowie Schreiben vom 5. Mai 2021 
[act. I 1]).

3.2.1 Reglemente oder Statuten stellen den vorformulierten Inhalt des 
Vorsorgevertrages dar, vergleichbar Allgemeinen Vertrags- oder Versiche-
rungsbedingungen, denen sich die versicherte Person in der Regel konklu-
dent, durch Antritt des Arbeitsverhältnisses und unwidersprochen gebliebe-
ne Entgegennahme von Versicherungsausweis und Vorsorgereglement, 
unterzieht. Sie sind, wo sich in Bezug auf die zur Streitigkeit Anlass geben-
den Vorschriften kein übereinstimmender wirklicher Parteiwille feststellen 
lässt, nach dem Vertrauensprinzip auszulegen. Danach sind Willenser-
klärungen so zu deuten, wie sie vom Empfänger in guten Treuen verstan-
den werden durften und mussten. Es ist nicht auf den inneren Willen des 
Erklärenden abzustellen, sondern auf den objektiven Sinn seines Er-

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klärungsverhaltens. Der Erklärende hat gegen sich gelten zu lassen, was 
ein vernünftiger und korrekter Mensch unter der Erklärung verstehen durfte. 
Ausgehend vom Wortlaut und unter Berücksichtigung des Zusammenhan-
ges, in dem die streitige Bestimmung innerhalb des Reglements als Gan-
zes steht, ist der objektive Vertragswille zu ermitteln, den die Parteien 
mutmasslich gehabt haben. Dabei ist zu berücksichtigen, was sachgerecht 
ist, weil nicht angenommen werden kann, dass sie eine unvernünftige Lö-
sung gewollt haben. Unklare, mehrdeutige oder ungewöhnliche Wendun-
gen sind im Zweifel zu Lasten ihres Verfassers auszulegen (BGE 144 V 
376 E. 2.2 S. 378, 142 V 466 E. 6.1 S. 475, 141 V 162 E. 3.1.1 S. 164).

3.2.2 Eine Definition des Begriffs "Geschwister" lässt sich weder der 
BVV 3 noch dem Reglement der Beklagten entnehmen. Nach Lehre 
(GÄCHTER/AMSTUTZ, Leistungsverpflichtungen von Pensionskassen: "Hin-
terlassenenleistungen", in: Leistungsverpflichtungen von Pensionskassen 
und klassischen Stiftungen, GEWOS Schriftenreihe Stiftungen – Grundla-
gen und Praxis, Band 4, 2011, S. 74 [bezüglich Begünstigtenordnung nach 
Art. 20a BVG]) und Auffassung des Bundesamts für Sozialversicherungen 
(BSV; Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 138 vom 16. März 
2015, Rz. 914) ist im Anwendungsbereich des BVG, der Verordnung vom 
3. Oktober 1994 über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hin-
terlassenen- und Invalidenvorsorge (Freizügigkeitsverordnung, FZV; 
SR 831.425) und der BVV 3 beim Begriff "Geschwister" (Art. 20a Abs. 1 
lit. b BVG, Art. 15 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 FZV, Art. 2 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BVV 3) 
auf eine verwandtschaftliche Beziehung abzustellen. Eine solche ist bei 
einem Halbgeschwister durch den gemeinsamen Elternteil gegeben, wes-
halb das Halbgeschwister, entgegen der Ansicht der Klägerin zum Kreis 
der Begünstigten (der vierten Kaskade gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. b BVV 3 
bzw. Art. 7.1 des Reglements) gehört. Demnach ist der Beigeladene eben-
falls grundsätzlich anspruchsberechtigt. Da die einschlägige Bestimmung 
des Reglements (act. II 13) nach dem Dargelegten ohne Weiteres und klar 
dahingehend auszulegen ist, dass der Beigeladene begünstigt ist, bleibt für 
die seitens der Klägerin angerufenen Unklarheitsregel kein Platz (vgl. 
BGE 133 III 61 E. 2.2.2.3 S. 69; 122 III 118 E. 2a S. 121).

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3.3 Hinsichtlich der Frage, in welchem Umfang der Beigeladene be-
günstigt ist, ist festzustellen, dass der Verstorbene zu den Ansprüchen der 
begünstigten Personen nichts angeordnet hat (vgl. Klageantwort S. 3 und 
act. I 1), was gestützt auf Art. 2 Abs. 3 BVV 3 bzw. Ziff. 7.3 des Reglements 
möglich gewesen wäre. Im Falle einer fehlenden Anordnung des Vorsorge-
nehmers gilt letzter Satz von Art. 7.3 des Reglements, wonach bei mehre-
ren Begünstigten eine Auszahlung zu gleichen Teilen erfolgt (in diesem 
Sinne auch BSV, Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 138 vom 
16. März 2015, Rz. 914). Nicht gegen eine Aufteilung zu gleichen Teilen 
bzw. nach Köpfen spricht die – zu einem anderen Ergebnis führende (vgl. 
Inventar über den Nachlass, Anteile [act. II 2]) – erbrechtliche Aufteilung. 
Das im Todesfall ausgerichtete Kapital aus gebundener Vorsorge (Säu-
le 3a) bildet nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht zwingend 
und gesamthaft Bestandteil des Nachlasses der verstorbenen Person (in 
BGE 140 V 157 nicht publizierte Erwägung 4.1 des Entscheids vom 28. Ja-
nuar 2014, 9C_523/2013; vgl. jedoch die auf den 1. Januar 2023 in Kraft 
tretende Revision des Erbrechts [Medienmitteilung vom 19. Mai 2021; 
<www.bj.admin.ch>, Medienmitteilungen], wonach Ansprüche von Begüns-
tigten aus der gebundenen Selbstvorsorge des Erblassers bei einer Bank-
stiftung zum Vermögen des Erblassers hinzugerechnet werden [neuer 
Art. 476 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches {ZGB; SR 210}; 
BBl 2018 5813 ff., 5883 f.]). Damit gelangen die erbrechtlichen Verteilkrite-
rien hier nicht zur Anwendung. Soweit das Bundesgericht im referenzierten 
Entscheid dafürhielt, das im Todesfall ausgerichtete Kapital aus der Säule 
3a könne in erbrechtlicher Hinsicht für die Berechnung des Pflichtteils 
(Art. 470 f. ZGB) von Bedeutung sein und der Herabsetzung unterliegen, ist 
dies vorliegend irrelevant, weil die Klägerin als Schwester nicht pflichtteils-
geschützt ist (Art. 471 ZGB).

3.4 Nach dem Dargelegten hat die Beklagte das Vorsorgekapital aus 
der Säule 3a des Verstorbenen zu Recht hälftig an die Klägerin und den 
Beigeladenen ausgerichtet. Die Klage vom 24. Juni 2021 ist folglich unbe-
gründet und abzuweisen.

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4.

4.1 In Anwendung von Art. 73 Abs. 2 BVG sind keine Verfahrenskosten 
zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Klägerin keinen An-
spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 109 Abs. 1 VRPG [Umkehr-
schluss]). Die obsiegende Beklagte hat als Sozialversicherungsträgerin 
ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (BGE 126 V 143 
E. 4b S. 150). Auch dem obsiegenden Beigeladenen ist keine Parteien-
tschädigung zuzusprechen, da er nicht anwaltlich vertreten ist und sein 
Aufwand nicht den Rahmen dessen überschreitet, was der einzelne übli-
cher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen An-
gelegenheiten auf sich zu nehmen hat (BGE 110 V 132 E. 4d S. 134 f.).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch werden Parteien-
tschädigungen zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- PRIVOR Stiftung 3. Säule
- C.________
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, Post-

fach, 3000 Bern 14

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Sept. 2021, BV/21/467, Seite 9

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.