# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 44d91c4e-5aa2-51a7-8cca-047d0b901ab3
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-01
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 01.05.2020 S 2020 17
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-17_2020-05-01.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiber: lic. iur. Albert Dormann

U R T E I L  vom 1. Mai 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

Swisscanto Sammelstiftung der Kantonalbanken
Klägerin

gegen

B.________ AG
Beklagte 

betreffend

Berufliche Vorsorge
(Beiträge)

S 2020 17

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Urteil S 2020 17

A. a) Die B.________ AG schloss sich per 1. September 2012 der Swisscanto 
Sammelstiftung der Kantonalbanken (nachfolgend Swisscanto genannt) für die 
Durchführung der beruflichen Vorsorge an.

b) Mit Schreiben vom 9. April 2019 erinnerte die Swisscanto die B.________ AG 
daran, dass per 8. April 2019 ein Beitragsausstand von Fr. 32'586.45, eine 
Umtriebsentschädigung von Fr. 300.-- und somit insgesamt eine Forderung von Fr. 
32'886.45 bestehe. Die Swisscanto forderte die B.________ AG auf, den Ausstand 
innerhalb von 14 Tagen seit Versand dieser Mahnung zu begleichen. Andernfalls sehe sie 
sich veranlasst, den Betrag auf dem Rechtsweg einzufordern und ihr eine weitere 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zu belasten. Gestützt auf Ziffer 7.3 des 
Anschlussvertrags bestehe die Möglichkeit, den Anschlussvertrag nach ungenutztem 
Ablauf dieser Zahlungsfrist mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Der Verzugszinssatz 
betrage zur Zeit 5 %.

c) Weil die B.________ AG die offenen Ausstände trotz Mahnung und Aufforderung, 
ihrer Zahlungspflicht nachzukommen, nicht beglich, sah sich die Swisscanto gezwungen, 
am 13. Mai 2019 die Betreibung beim Betreibungsamt A.________ einzuleiten. Gemäss 
Zahlungsbefehl Nr. x vom 14. Mai 2019 hat die Betriebene Beiträge aus dem 
Personalvorsorge-Vertrag Nr. y in der Höhe von Fr. 32'886.45 zuzüglich 5 % Zins seit 
13. Mai 2019, den Zinsbetrag von Fr. 603.40, eine Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- 
und die Kosten des Zahlungsbefehls von Fr. 103.20 zu bezahlen (Kl-act. 7). Dagegen 
erhob die B.________ AG am 24. Mai 2019 ohne Begründung Rechtsvorschlag.

d) Mit Schreiben vom 14. Juni 2019 löste die Swisscanto den 
Personalvorsorgevertrag mit der B.________ AG rückwirkend per 31. Dezember 2018 auf 
(Kl-act. 2) und forderte diese auf, die ausstehende Forderung von Fr. 33'489.75 bis zum 
30. Juni 2019 zu bezahlen.

e) Am 12. November 2019 mahnte die Swisscanto die B.________ AG, den per 
11. November 2019 ausstehenden Beitragsausstand von Fr. 18'987.50 und die 
Umtriebsentschädigung gemäss Kostenreglement von Fr. 300.-- d.h. insgesamt den 
Betrag von Fr. 19'287.50 innerhalb von 14 Tagen seit Versand dieser Mahnung zu 
begleichen; erneut mit dem Hinweis, andernfalls sehe sie sich veranlasst, den Betrag auf 
dem Rechtsweg einzufordern und ihr eine weitere Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- 
zu belasten. Gestützt auf Ziffer 7.3 des Anschlussvertrags bestehe die Möglichkeit, den 

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Urteil S 2020 17

Anschlussvertrag nach ungenutztem Ablauf dieser Zahlungsfrist mit sofortiger Wirkung zu 
kündigen. Der Verzugszinssatz betrage zur Zeit 5 %.

f) Dem Kontoauszug der Swisscanto vom 24. Januar 2020 ist zu entnehmen, dass 
ihr die B.________ AG einen Betrag von Fr. 20'485.15 schulde (per 31. Dezember 2019). 
Der Soll-Zinssatz betrage seit 1. September 2012 5 %. Die Swisscanto wies darauf hin, 
dass der Kontoauszug ohne Gegenbericht seitens der B.________ AG innert 30 Tagen als 
genehmigt gelte.

B. Mit Klageschrift vom 5. Februar 2020 (Datum des Poststempels) beantragte die 
Swisscanto, die B.________ AG sei zu verpflichten, ihr eine Kapitalforderung von 
Fr. 32'886.45, den Zins von Fr. 603.40 plus Zins zu 5 % seit 13. Mai 2019 auf der 
Kapitalforderung sowie eine Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen. Im 
Betreibungsverfahren Nr. x des Betreibungsamtes A.________ sei der Rechtsvorschlag im 
Umfang der zugesprochenen Forderung – mit Ausnahme der Kosten für den 
Zahlungsbefehl gem. Art. 68 Abs. 2 SchKG – zu beseitigen; alles unter Kostenfolge zu 
Lasten der Beklagten. Zur Begründung legte die Klägerin im Wesentlichen dar, die 
Beklagte habe sich ihr per 1. September 2012 zur Durchführung der beruflichen Vorsorge 
angeschlossen, was durch Unterzeichnung eines entsprechenden Anschlussvertrages 
seitens der Beklagten am 21. Januar 2013 bestätigt worden sei. Das zu diesem Zweck 
innerhalb der Sammelstiftung für die Beklagte errichtete Vorsorgewerk sei unter der 
Nummer y administriert worden. In der Folge habe die Klägerin das Anschlussverhältnis 
per 31. Juli 2016 (sic!) gekündigt. Für jede zur Aufnahme in die Personalvorsorge 
angemeldete Person sei bei späteren Gehaltsmutationen und bei Überweisungen und 
entsprechenden Gutschriften von Freizügigkeitsleistungen ein Vorsorgeausweis zuhanden 
der versicherten Person sowie ein Sammelausweis und eine Beitragsrechnung zuhanden 
der Beklagten übermittelt worden. Die Beitragsrechnung könne eine pro rata Rechnung 
oder eine Jahresrechnung sein. Sie setze sich aus einem Risiko- und Sparbeitrag 
zusammen. Der Risikobeitrag sei anfangs Jahr bzw. mit der Aufnahme eines 
Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin fällig, der Sparbeitrag Ende Jahr bzw. bei Dienstaustritten 
mit Datum der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Nach unterjährigen Dienstaustritten 
erfolge deshalb einerseits eine Beitragsbelastung für die Sparprämie und andererseits 
eine Beitragsentlastung für die Risikoprämie. Berechnungsgrundlage für die 
Beitragsrechnungen bildeten die im Anschluss- und Versicherungsvertrag vereinbarten 
Vorsorgeleistungen sowie der von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) 
genehmigte Kollektivversicherungstarif. Der Sammelausweis zeige im Wesentlichen die 

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Personaldaten, die versicherten Leistungen, die jährlichen Kosten und die monatlichen 
Arbeitnehmerabzüge. Nach Art. 66 Abs. 2 BVG schulde die Beklagte als Arbeitgeberin der 
Klägerin die gesamten Vorsorgebeiträge. Bezüglich der Höhe der geforderten Zinsen 
stütze sich die Klägerin auf eine entsprechende Vereinbarung in Ziffer 5.4 des 
Anschlussvertrags. Gestützt auf diese Bestimmung habe die Klägerin der Beklagten die 
zukünftigen Zinssätze bekannt gegeben. Die Mitteilung sei jeweils zusammen mit dem 
Versand eines Kontoauszuges erfolgt. Entsprechend dem Kostenreglement, das 
integrierender Bestandteil des Anschlussvertrags bilde, sei die Klägerin berechtigt, für 
eingeschriebene Mahnungen im Zusammenhang mit Beitragsausständen Fr. 300.-- und 
für Betreibungen Fr. 500.-- in Rechnung zu stellen. Die Klägerin habe ihre Verpflichtungen 
aus diesem Vertragsverhältnis vollumfänglich erfüllt und der Beklagten zuhanden der 
Versicherten die Reglemente zugestellt. Sie habe die Beklagte mehrfach an ihre 
Zahlungspflicht erinnert, sie förmlich gemahnt und auch betrieben. Die Beklagte habe 
weder das Anschlussverhältnis noch die Kontoauszüge je bestritten und habe gegen den 
Zahlungsbefehl ohne Grundangabe Rechtsvorschlag erhoben.

C. Mit Schreiben vom 6. Februar 2020 ersuchte das Verwaltungsgericht die Beklagte, 
bis zum 9. März 2020 eine Klageantwort einzureichen. Die Beklagte liess sich innert dieser 
Frist nicht vernehmen.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Jeder Kanton bezeichnet gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) ein Gericht, 
das als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, 
Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entscheidet. Gerichtsstand ist der 
schweizerische Sitz oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem der 
Versicherte angestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). Gemäss § 82 des Gesetzes über den 
Rechtsschutz in Verwaltungssachen (VRG, BGS 162.1) beurteilt das Verwaltungsgericht 
als einzige kantonale Instanz Klagen aus dem Gebiet der eidgenössischen 
Sozialversicherung, für deren Beurteilung das Bundesrecht eine einzige kantonale Instanz 
vorschreibt. Angesichts des Sitzes der Beklagten in A.________ ist das 

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Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Klage örtlich und 
sachlich zuständig.

2. Artikel 2 BVG regelt, welche Arbeitnehmer dem Versicherungsobligatorium 
unterstellt sind. In Art. 7 ff. BVG ist die obligatorische Vorsorgeversicherung im Einzelnen 
geregelt. Hiernach wird die Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer 
beschäftigt, verpflichtet, eine in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragene 
Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzuschliessen, ansonsten die 
Auffangeinrichtung den Anschluss vornimmt (Art. 11 und Art. 60 BVG). Der Anschluss 
erfolgt gemäss Art. 11 Abs. 3 BVG rückwirkend. Die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung 
ist in Art. 65–72 BVG geregelt. Nach Art. 66 Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die 
Höhe der Beiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in den reglementarischen 
Bestimmungen fest. Daraus folgt, dass der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die 
gesamten den reglementarischen Bestimmungen entsprechenden Beiträge schuldet 
(Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG). Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die 
Vorsorgeeinrichtung von der Arbeitgeberin Verzugszinsen verlangen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 
BVG). Die Abwicklungsmodalitäten, wonach der Arbeitgeber den in den reglementarischen 
Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers 
vom Lohn abzieht und diesen der Vorsorgeeinrichtung bis spätestens zum Ende des 
ersten Monats nach Kalender- oder Versicherungsjahr überweist, werden in Art. 66 Abs. 3 
und 4 BVG geregelt.

3. Im vorliegenden Verfahren beantragte die Klägerin in der Klageschrift vom 5. Feb-
ruar 2020 die Zusprechung einer Kapitalforderung von Fr. 32'886.45, eines Zinses von 
Fr. 603.40 plus Zins zu 5 % seit 13. Mai 2019 auf der Kapitalforderung sowie einer 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.--. Zu prüfen sind demnach die rechtliche Grundlage 
und die Höhe der geltend gemachten Forderungen.

In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 Abs. 2 BVG zu verweisen, wonach das 
Versicherungsgericht den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes wegen abzuklären hat, 
weshalb die Korrektheit der eingeklagten Forderungssumme zu überprüfen ist. Allerdings 
hat der Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Parteien (vgl. 
Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, 
3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2013, N 7.5 zu Art. 73 BVG). Bleibt eine Partei dem 
Verfahren unentschuldigt fern – eine fehlende Klageantwort ist als unentschuldigtes 
Fernbleiben zu werten – und unterlässt es somit, die in der Klageschrift mindestens 

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glaubhaft gemachte und durch etliche Aktenstücke dokumentierte Forderung in Frage zu 
stellen, kann es nicht die Aufgabe des Sozialversicherungsgerichts sein, die Richtigkeit 
sämtlicher Positionen der mithin faktisch unbestrittenen Forderung quasi auf Vorrat 
aufgrund von Abrechnungen, Listen und Tabellen im Detail zu prüfen. Da die Berechtigung 
der Forderung vorliegend zu keinem Zeitpunkt beanstandet wurde, kann sich das Gericht 
auf eine eher summarische Prüfung, ob die Positionen eine rechtliche Grundlage haben, 
beschränken.

3.1 Dem Verwaltungsgericht liegen folgende von der Klägerin eingereichten 
Unterlagen vor: Anschlussvertrag vom 31. Januar 2013 bzw. vom 8. April 2013 (Kl-act. 1), 
Abrechnung zur Vertragsauflösung per 31. Dezember 2018 (Kl-act. 2), Beitragsrechnung 
per 9. Juli 2018 (Kl-act. 3), Personalvorsorge-Sammelausweise vom 9. Juli 2018 (Kl-
act. 4), Kontoauszug vom 24. Januar 2020 (Kl-act. 5), Mahnung vom 9. April 2019 (Kl-
act. 6.1), Mahnung vom 12. November 2019 (Kl-act. 6.2), Zahlungsbefehl Nr. x vom 
14. Mai 2019 (Kl-act. 7).

3.2 Bei der Klägerin handelt es sich um eine gemäss Art. 48 BVG registrierte 
Vorsorgeeinrichtung. Mit ihr schloss die Beklagte am 31. Januar 2013 rückwirkend per 
1. September 2012 einen Anschlussvertrag ab (Kl-act. 1). Es liegen keine Indizien dafür 
vor, dass der Anschluss der Beklagten bei der Klägerin nicht vorbehaltlos zustande 
gekommen sein sollte. Mit der Unterzeichnung des Anschlussvertrages anerkannte die 
Beklagte, der Klägerin die Beiträge in Form der Spar-, Risiko- und Verwaltungsbeiträge 
sowie der Beiträge für den Sicherheitsfonds nach Gesetz, Kassenreglement, 
Vorsorgeplänen sowie dem fraglichen Vertrag samt Anhängen zu schulden. Soweit die 
Beklagte teilweise auch Zahlungen erbrachte, kann dies – per analogiam zu den 
obligationsrechtlichen Bestimmungen zur Schuldanerkennung – als Anerkennung einer 
prinzipiellen Leistungspflicht gewertet werden. Andere beachtenswerte Rügen, die in 
diesem Verfahren zu würdigen wären, liegen nicht vor.

3.3 Die Klägerin klagte die Kapitalforderung von Fr. 32'886.45, einen Zins von 
Fr. 603.40 plus Zins zu 5 % seit 13. Mai 2019 auf der Kapitalforderung und eine 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- ein. Die summarische Prüfung der 
unterschiedlichen Positionen des eingeklagten Betrages auf ihre Rechtmässigkeit ergibt 
Folgendes:

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3.3.1 Der Mahnung vom 9. April 2019 ist zu entnehmen, dass der Beitragsausstand der 
Beklagten per 8. April 2019 Fr. 32'886.45 betragen hat (Kl-act. 6.1), was mit dem 
Kontoauszug der Klägerin vom 24. Januar 2020 übereinstimmt (Kl-act. 5). In der 
Klageschrift beantragte die Klägerin die Zusprache dieser Kapitalforderung plus einer 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- (vgl. im erwähnten Kontoauszug "Kosten 
Betreibung und Konkurs" vom 13. Mai 2019). Die zeitlich nachfolgenden Buchungen in 
ihrem Kontoauszug vom 24. Januar 2020 berücksichtigte die Klägerin in ihrer Klageschrift 
nicht. Diese wirken sich insgesamt zu Gunsten der Beklagten aus. So ist ihre Zahlung von 
Fr. 10'000.-- (Valuta 8. Juli 2019) und die "Zuschüsse Sicherheitsfonds Abrechnungsjahr 
2018" von Fr. 4'502.25 (Buchungsdatum 4. September 2019) in Abzug zu bringen, 
während die "Kosten Betreibung und Konkurs" von Fr. 103.30 (Valuta 3. Juni 2019) und 
die "Kosten Mahnungen" von Fr. 300.-- (Valuta 11. November 2019) dazuzurechnen sind. 
Hingegen ist der im Kontoauszug enthaltene Zinsbetrag von Fr. 1'197.65 (Valuta 
31. Dezember 2019) an dieser Stelle nicht zu berücksichtigen, da die Klägerin in der 
Klageschrift die Zinsbeträge separat eingeklagt hat (vgl. dazu E. 3.3.2 nachfolgend). 
Insgesamt ist gestützt auf den Kontoauszug der Klägerin vom 24. Januar 2020 von einer 
noch offenen Kapitalforderung von Fr. 18'787.50 und einer Umtriebsentschädigung von 
Fr. 500.-- auszugehen. Eine Rüge der Beklagten, wonach der Kontoauszug nicht korrekt 
wäre, liegt nicht bei den Akten. Im Gegenteil, der Kontoauszug gilt ohne Gegenbericht 
seitens der Beklagten innert 30 Tagen als genehmigt (vgl. S. 4 des Kontoauszugs).

Die Prämien für den Leistungs- wie für den Finanzierungsteil ergeben sich aus dem 
Vorsorgeplan, welcher in der Vereinbarung über den Leistungs- und Finanzierungsplan 
enthalten und in der Produkteliste konkretisiert und daher nicht zu beanstanden ist. Des 
Weiteren haben die Umtriebsentschädigungen für eingeschriebene Mahnungen in der 
Höhe von Fr. 300.-- und für Betreibungsbegehren von Fr. 500.-- ihre Rechtsgrundlagen in 
Ziffer 2.1 des Kostenreglements. Da das Kostenreglement einen integrierenden 
Bestandteil des zwischen den Parteien abgeschlossenen Anschlussvertrages bildet, ist die 
kostenpflichtige Aufwendung nicht zu beanstanden. Bei den "Kosten Betreibung und 
Konkurs" von Fr. 103.30 (Valuta 3. Juni 2019) handelt es sich um die Kosten des 
Zahlungsbefehls Nr. x vom 14. Mai 2019 (Kl-act. 7) und sind daher auch nicht zu 
beanstanden. Schliesslich bestreitet die Beklagte die von der Klägerin geltend gemacht 
Forderung nicht und akzeptierte den Kontoauszug vom 24. Januar 2020, sodass gestützt 
darauf von einer noch offenen Kapitalforderung von Fr. 18'787.50 und einer 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- auszugehen ist (vgl. E. 3.3.2 nachfolgend für die 
Zinsberechnung).

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3.3.2 Die Klägerin beantragte ferner die Zusprechung einer Zinsforderung von 
Fr. 603.40 plus Zins zu 5 % seit 13. Mai 2019 auf der Kapitalforderung von Fr. 32'886.45 
[recte: Fr. 18'787.50].

Die Verzugszinsen haben ihre rechtliche Grundlage zunächst in Art. 66 Abs. 2 Satz 2 
BVG, aber auch in Ziffer 5.4 des Anschlussvertrages, wonach auf verspätete Zahlungen 
ohne Mahnung eine Zinsbelastung erfolgt und im Übrigen auf eine marktkonforme 
Verzinsung verwiesen wird. Die marktkonforme Verzinsung liegt bei einem Zinssatz von 
5 % gemäss Art. 104 Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR, SR 220). 
Gestützt auf Ziffer 5.4 des Anschlussvertrages hat die Klägerin der Beklagten die künftigen 
Zinssätze bekannt gegeben. In der Mahnung vom 9. April 2019 (Kl-act. 6.1), in der 
Beitragsrechnung vom 9. Juli 2018 (Kl-act. 3), in der Mahnung vom 12. November 2019 
(Kl- act. 6.2) und im Kontoauszug vom 24. Januar 2020 (Kl-act. 5) verwies die Klägerin die 
Beklagte jeweils auf einen Verzugszinssatz von 5 %. Wählt die Klägerin nun diesen klar 
marktkonformen Zinssatz, ist dies nicht zu beanstanden.

Der Zahlungsbefehl Nr. x wurde am 14. Mai 2019 durch das Betreibungsamt A.________ 
ausgestellt und der Beklagten am 15. Mai 2019 zugestellt (Kl-act. 7). Gemäss Art. 105 
Abs. 1 OR beginnt der Verzugszinslauf mit der Anhebung der Betreibung oder der 
gerichtlichen Klage zu laufen. "Angehoben" ist die Betreibung unter anderem mit der 
Stellung (Postaufgabe bzw. Überbringung) des Betreibungsbegehrens nach Art. 67 f. 
SchKG an das Betreibungsamt (Urteil des Bundesgerichts 5A_579/2018 vom 30. April 
2019, E. 4.4.5; vgl. auch Widmer Lüchinger/Wiegand, in: Basler Kommentar, 
Obligationenrecht I, 7. Aufl., 2020, Art. 105 N. 2). Nach eigener Angabe leitete die Klägerin 
die Betreibung am 13. Mai 2019 ein, was angesichts des am 14. Mai 2019 ausgestellten 
Zahlungsbefehls als glaubhaft erscheint. Aus diesem Grund ist die Verzugszinsforderung 
ab dem 13. Mai 2019 zu einem Zinssatz von 5 % auf der Kapitalforderung nicht zu 
monieren. Grundsätzlich ist auch der bereits zuvor angefallene, im Zahlungsbefehl 
aufgeführte und in der Klageschrift beantragte Zins von Fr. 603.40 nicht zu beanstanden. 
Allerdings ist dieser Betrag im gleichen Verhältnis wie die Kapitalforderung zu kürzen, 
sodass ein Zinsbetrag von Fr. 344.70 resultiert. Eine Rüge der Beklagten, wonach die 
geltend gemachten Zinsbeträge nicht korrekt wären, liegt jedenfalls nicht bei den Akten.

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3.3.3 Es bleibt mithin festzuhalten, dass die geltend gemachten Forderungen der 
Klägerin im vorliegenden Verfahren unbestritten geblieben sind. Sie basieren auf einer 
ausreichenden gesetzlichen und vertraglichen Grundlage und sind daher grundsätzlich 
nicht zu beanstanden. In masslicher Hinsicht sind der Klägerin die geltend gemachte 
Kapitalforderung teilweise, d.h. im Rahmen von Fr. 18'787.50, der beantragte Zinsbetrag 
von Fr. 603.40 ebenfalls teilweise, d.h. in der Höhe von Fr. 344.70, der Zins von 5 % seit 
13. Mai 2019 auf der reduzierten Kapitalforderung und die Umtriebsentschädigung von 
Fr. 500.-- zuzusprechen.

4. In Berücksichtigung des obig Ausgeführten ist die Klage im erwähnten Umfang 
gutzuheissen und der Klägerin sind Fr. 18'787.50, der Zinsbetrag von Fr. 344.70, ein 
Verzugszins von 5 % seit 13. Mai 2019 auf der Kapitalforderung und die 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zuzusprechen.

Des Weiteren ist der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für eine Forderung 
wird insoweit Rechtsöffnung erteilt, als sie berechtigterweise in Betreibung gesetzt wurde. 
In Berücksichtigung des Zahlungsbefehls Nr. x vom 14. Mai 2019 ist für die eingeklagte 
Kapitalforderung im Umfang von Fr. 18'787.50, für die Zinsforderung in der Höhe von 
Fr. 344.70 nebst Zins von 5 % auf der Kapitalforderung seit dem 13. Mai 2019 und die 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für die 
Zahlungsbefehlskosten von insgesamt Fr. 103.30 in der Betreibung Nr. x braucht keine 
Rechtsöffnung erteilt zu werden, da die Gläubigerin gemäss Art. 68 Abs. 2 SchKG 
berechtigt ist, von den Zahlungen der Schuldnerin die Betreibungskosten vorab zu 
erheben.

5. Die Klägerin anerbot die Beweise für ihre Sachverhaltsdarstellung im Rahmen der 
eingereichten Akten. Die Abnahme weiterer Beweise erweist sich als nicht notwendig, 
zumal weitere Beweisabnahmen auch nicht beantragt wurden.

6.
6.1 Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG ist das Verfahren in der Regel kostenlos. Einer Partei 
aber, die sich leichtsinnig oder mutwillig verhält, können eine Spruchgebühr und die 
Verfahrenskosten auferlegt werden (Hans Rudolf Schwarzenbach-Hanhart, Die 
Rechtspflege nach dem BVG, SZS 1983, S. 169 ff.).

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6.2 Die Beklagte, die im Verwaltungsverfahren offensichtlich untätig geblieben war, 
hat durch das unbegründete Erheben des Rechtsvorschlags ein Gerichtsverfahren 
veranlasst. Sie hat im Gerichtsverfahren keine Klageantwort eingereicht, dieses aber auch 
nicht durch Erstreckung von Fristen oder verspätete Eingaben verzögert. Durch die Veran-
lassung des Verfahrens als solches kann ihr der Vorwurf einer gewissen Mutwilligkeit nicht 
erspart bleiben und es sind ihr Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-- aufzuerlegen.

6.3 Die obsiegende Vorsorgeeinrichtung hat als Sozialversicherungsträgerin gemäss 
Praxis zu § 28 VRG in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung (GVP 1991/92, 
S. 202). Auch von dieser Regel ist dann abzuweichen, wenn die Vorsorgeeinrichtung 
durch leichtsinniges oder mutwilliges Verhalten der Arbeitgeberin unnötigerweise zur 
Prozessführung gezwungen wird.

In Beachtung der zusätzlich zur Kapitalforderung zugesprochenen Umtriebsentschädigung 
in der Höhe von Fr. 500.--, die im Zusammenhang mit der Betreibung und damit auch dem 
Gerichtsverfahren geltend gemacht wurde, ist jedoch von der Zusprechung einer 
Parteientschädigung an die Klägerin abzusehen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Klage wird insofern gutgeheissen, als die Beklagte verpflichtet wird, der 
Klägerin Fr. 18'787.50 nebst Zins zu 5 % seit dem 13. Mai 2019 auf die 
Kapitalforderung, den Zinsbetrag von Fr. 344.70 sowie eine 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen.

Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. x vor dem Betreibungsamt A.________ 
wird für den Betrag von Fr. 18'787.50 nebst Zins zu 5 % hierfür seit dem 13. Mai 
2019, für den Zinsbetrag von Fr. 344.70 sowie für die Umtriebsentschädigung von 
Fr. 500.-- die definitive Rechtsöffnung erteilt.

2. Der Beklagten wird eine Spruchgebühr von Fr. 1'000.-- auferlegt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Klägerin (zusammen mit den eingereichten Akten), an die 
Beklagte (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung, Rechnung folgt nach 
Rechtskraft des Urteils) und an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 1. Mai 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am