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**Case Identifier:** b4d4219c-2e20-5230-9f4f-c39353329eab
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.02.2014 100 2013 350
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-350_2014-02-04.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 10. November 2014 abgewiesen 
(BGer 2C_259/2014).

100.2013.350U   publiziert in BVR 2015 S. 129
BUC/SAD/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. Februar 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
a.o. Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Müller
Gerichtsschreiber Schurter

Rechtsanwalt A.________
Beschwerdeführer 

gegen

Anwaltsaufsichtsbehörde
Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern

betreffend Anwaltsaufsicht; Anwaltswerbung (Entscheid der Anwaltsaufsichtsbehörde 
vom 9. September 2013; AA 12 168)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2014, Nr. 100.2013.350U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ ist selbständiger Rechtsanwalt in B.________. Während der Heimspiele 
der NLA-Eishockeymannschaft des C.________ in der Saison 2012/2013 machte er 
Werbung für seine Anwaltskanzlei, indem der Stadionsprecher die Spielerstrafen 
jeweils mit dem Satz «Strafe - Pénalité presented by» ankündigte, worauf ein kurzer 
Werbe-Flash von A.________ auf den elektronischen Anzeigetafeln (LED-Screens) im 
Stadion erschien. Am 26. März 2013 eröffnete die Anwaltsaufsichtsbehörde des 
Kantons Bern ein Disziplinarverfahren gegen A.________ wegen möglicher Verletzung 
von Berufsregeln. Mit Verfügung vom 9. September 2013 erteilte sie ihm eine 
Verwarnung, weil er mit dem Werbe-Flash gegen die Berufsregel über die 
Anwaltswerbung verstossen habe.

B.

Dagegen hat A.________ am 16. Oktober 2013 Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben mit folgenden Rechtsbegehren:

«1. Es sei festzustellen, dass durch die während der Heimspiele des 
C.________ in der Saison 2012/2013 ausgestrahlte Werbung des Be-
schwerdeführers Art. 12 lit. d BGFA nicht verletzt wurde und der Ent-
scheid vom 9. September 2013 der Anwaltsaufsichtsbehörde sei deshalb 
aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.»

Die Anwaltsaufsichtsbehörde schliesst mit Vernehmlassung vom 7. November 2013 
auf Abweisung der Beschwerde.

A.________ hat am 3. Dezember 2013 weitere Bemerkungen eingereicht, zu denen 
die Anwaltsaufsichtsbehörde mit Eingabe vom 23. Dezember 2013 Stellung 
genommen hat. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2014, Nr. 100.2013.350U, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 22 
des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; BSG 168.11]). Der 
Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch die 
angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht 
eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist allerdings 
auf die vom Beschwerdeführer beantragte Feststellung, dass er nicht gegen 
Berufspflichten verstossen habe. Feststellungsbegehren sind gegenüber Leistungs- 
und Gestaltungsbegehren subsidiär (vgl. statt vieler BVR 2014 S. 33 E. 1.4, 2010 
S. 337 E. 3.2). Ein besonderes Feststellungsinteresse ist hier weder geltend gemacht 
noch ersichtlich, kann doch dem schutzwürdigen Interesse des Beschwerdeführers mit 
der Aufhebung der angefochtenen Verfügung vollständig Rechnung getragen werden 
(vgl. spezifisch zum Disziplinarverfahren gegen eine Rechtsanwältin BGer 
2P.156/2006 und 2A.355/2006 vom 8.11.2006, E. 2.2). 

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG). 

2.

In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer zunächst geltend, es stelle sich die 
Frage, ob die ihm von der Vorinstanz zugestellten amtlichen Akten vollständig 
gewesen seien, da aus diesen weder die Urheberschaft, das Aufnahmedatum der sich 
in den Akten befindenden Fotografien seines Werbe-Flashs noch der «Anzeiger bzw. 
Melder» hervorgingen. Soweit er damit eine Verletzung seines Anspruchs auf 
rechtliches Gehör (vgl. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Art. 26 
Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]) und des daraus fliessenden 
Akteneinsichtsrechts rügt, ergibt sich was folgt: Die Parteien haben Anspruch auf 
Einsicht in die Verfahrensakten, soweit nicht überwiegende öffentliche oder private 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2014, Nr. 100.2013.350U, Seite 4

Interessen deren Geheimhaltung erfordern (vgl. Art. 23 Abs. 1 VRPG). Das 
Einsichtsrecht bezieht sich auf alle Akten, die geeignet sind, Grundlage der Verfügung 
bzw. des Entscheids zu bilden (BVR 2012 S. 252 E. 3.3.4; BGE 125 II 473 E. 4c/cc, 
121 I 225 E. 2a; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 
1997, Art. 23 N. 1). Der Beschwerdeführer behauptet nicht, es seien ihm nicht 
sämtliche amtlichen Akten zugestellt worden, sondern beruft sich auf Art. 32 KAG, 
wonach ein Disziplinarverfahren entweder auf Anzeige einer Privatperson (Abs. 1), auf 
Meldung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde (Abs. 3; vgl. auch Art. 15 des 
Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und 
Anwälte [Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61]) oder von Amtes wegen (Abs. 4) 
eingeleitet werden kann. Gemäss Art. 32 Abs. 2 KAG hat die anzeigende Person im 
Disziplinarverfahren allerdings keine Parteistellung, sondern kann (bloss) verlangen, 
dass ihr Auskunft über die Art der Erledigung der Anzeige erteilt wird. Wer nicht Partei 
ist, kann sich am Verfahren nicht beteiligen und auch keine Anträge stellen (vgl. etwa 
VGE 2014/3 vom 13.1.2014, S. 3, 23036 vom 20.7.2007, E. 3.2.2 mit Hinweis auf den 
Vortrag des Regierungsrates betreffend das KAG, in Tagblatt des Grossen Rates 
2006, Beilage 4, S. 11 f.). Ob und durch wen allenfalls eine Anzeige bei der 
Anwaltsaufsichtsbehörde eingereicht wurde, dürfte demnach kaum eine eigenständige, 
vom zu beurteilenden Sachverhalt losgelöste Bedeutung haben. Im Übrigen hat die 
Vorinstanz das Disziplinarverfahren gegen den Beschwerdeführer ohnehin nicht auf 
Anzeige hin, sondern von Amtes wegen eingeleitet (Vernehmlassung vom 7.11.2013). 
Sie führte sodann aus, den fraglichen Fotos sei zu entnehmen, dass diese an einem 
Heimspiel des C.________ gegen die D.________ aufgenommen worden seien, das 
gemäss der Hockeystatistik der Saison 2012/2013 (abrufbar unter 
<http://www.hockeyfans.ch>) am … 2012 stattgefunden habe (Stellungnahme vom 
23.12.2013). Der Sachverhalt, der sich aus diesen Fotografien ergibt, wird vorliegend 
nicht bestritten, sondern vom Beschwerdeführer vielmehr ausdrücklich bestätigt. Die 
Frage nach der Urheberschaft der Fotografien war somit nicht geeignet, sich auf die 
angefochtene Verfügung auszuwirken. Dem Beschwerdeführer wurden folglich keine 
entscheidwesentlichen Akten oder sonstigen Informationen vorenthalten, und es ist 
nicht ersichtlich, inwiefern im vorinstanzlichen Verfahren sein Anspruch auf rechtliches 
Gehör verletzt worden sein könnte. Soweit seine Ausführungen als Beweisantrag im 
Verfahren vor Verwaltungsgericht zu verstehen sind, wird dieser aus den gleichen 
Gründen abgewiesen (vgl. Art. 18 Abs. 1 und 2 VRPG sowie Art. 34 KAG; vgl. auch 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 19 N. 1 f.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2014, Nr. 100.2013.350U, Seite 5

3.

In der Sache ist umstritten, ob der Beschwerdeführer durch die Werbung für seine 
Anwaltskanzlei während der Heimspiele des C.________ gegen eine Berufsregel 
verstossen hat.

3.1 Art. 12 Bst. d BGFA schreibt als Berufsregel vor, dass Anwältinnen und Anwälte 
Werbung machen können, solange diese objektiv bleibt und solange sie dem 
Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entspricht. Das Bundesgericht hat sich in 
einem Urteil vom 25. Januar 2013 mit der Tragweite dieser relativ offen gehaltenen 
Bestimmung eingehend auseinandergesetzt und dabei zunächst den Werbebegriff 
geklärt: Unter «Werbung» im Sinn von Art. 12 Bst. d BGFA ist insbesondere all jene 
Kommunikation zu verstehen, die nach der Verkehrsauffassung planvoll darauf 
angelegt ist, andere dafür zu gewinnen, die von einer Anwältin oder einem Anwalt bzw. 
einer Anwaltskanzlei angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen 
(BGE 139 II 173 E. 3.1; ebenso die Lehre: Bohnet/Martenet, Droit de la profession 
d’avocat, 2009, N. 1485 ff.; Walter Fellmann, in Fellmann/Zindel [Hrsg.], Kommentar 
zum Anwaltsgesetz, 2. Aufl. 2011 [nachfolgend: Kommentar BGFA], Art. 12 N. 113). 
Weiter hat das Bundesgericht unter Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte und 
der Stellung von Art. 12 Bst. d BGFA in der Rechtsordnung die Bedeutung und 
Tragweite der Kriterien «objektiv» und «Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit» kon-
kretisiert und zusammenfassend festgehalten, dass die grundsätzliche Zulässigkeit der 
Anwaltswerbung ein Gebot der Werbefreiheit als Teilgehalt der Wirtschaftsfreiheit ist 
(Art. 27 Abs. 1 BV). Nicht die Werbung, sondern deren Einschränkung ist gemäss 
verfassungsrechtlich vorgezeichneter und gesetzlich konkretisierter Wertung 
rechtfertigungsbedürftig (Art. 27 i.V.m. Art. 94, Art. 95 BV; Art. 12 Bst. d BGFA; 
weiterführend BGE 139 II 173 E. 4, 5 und 6.1 mit Hinweisen). Gesetzliche 
Einschränkungen dieser somit grundrechtlich geschützten Werbefreiheit erfolgen aus 
dem verfassungsrechtlich anerkannten und gesetzlich verankerten öffentlichen 
Interesse an einer ordnungsgemässen und qualitativ hochstehenden Ausübung der 
Anwaltstätigkeit (vgl. Art. 95 Abs. 1 BV i.V.m. Art. 12 Bst. a BGFA). Die gesetzlichen 
Kriterien der «Objektivität» und des «Informationsbedürfnisses der Öffentlichkeit» 
knüpfen an die Bundesgerichtspraxis vor Erlass des BGFA an, weshalb diese auch 
unter Geltung des BGFA von Bedeutung bleibt (BGE 139 II 173 E. 6.2.1). 

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3.2 Damit soll nach der neuen bundesgerichtlichen Praxis Anwaltswerbung (auch 
unter Geltung des BGFA) primär Werbung informativer Art sein und – über die 
lauterkeitsrechtlichen Grenzen hinaus – auf reisserische, aufdringliche und 
marktschreierische Methoden verzichten (offengelassen noch in BGer 2A.98/2006 vom 
24.7.2006, E. 4; vgl. etwa BGE 125 I 417 E. 5b, 123 I 12 E. 2c/aa, auch zum 
Folgenden). Dagegen entspricht zurückhaltende und sachlich zutreffende Werbung 
dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit und ist grundsätzlich zulässig. Die 
gebotene Zurückhaltung bezieht sich sowohl auf den Inhalt als auch auf die Formen 
und Methoden der Anwaltswerbung (BGE 123 I 201 E. 5b). So sind etwa bei Aussen-
werbung (Kanzleischilder, Hinweistafeln usw.) nicht nur der Inhalt, sondern auch 
Gestaltung, Grösse und Anbringung zu prüfen (zum Ganzen BGE 139 II 173 E. 6.2.2). 
Im Schrifttum wird diese Auffassung weitgehend geteilt (vgl. etwa Christof Bernhart, 
Die professionellen Standards des Rechtsanwalts, 2. Aufl. 2011, S. 149 f. und 154; 
Bohnet/Martenet, a.a.O., N. 1494; zum erwähnten Bundesgerichtsurteil etwa Andreas 
Lienhard, in Walter Kälin et al., Die staatsrechtliche Rechtsprechung des Bundes-
gerichts in den Jahren 2012 und 2013, in ZBJV 2013 S. 773 ff., S. 827; Martin Sterchi, 
Keine Leuchtreklame für Anwaltskanzleien, in Jusletter vom 24.6.2013, Rz. 13). Als 
unzulässig werden im Schrifttum insbesondere Werbekonzepte bezeichnet, die auf der 
Basis der «Massenpsychologie und Massenbeeinflussung» beruhen und für eine an 
den Prinzipien der Propaganda orientierte Strategie stehen, mit stupiden 
Wiederholungen und massiven, meist aufdringlichen Beeinflussungsversuchen das 
Publikum für sich zu gewinnen (Walter Fellmann, Kommentar BGFA, Art. 12 N. 115b, 
vgl. auch ebd. Art. 12 N. 115a mit Verweis auf die teilweise strengere Rechtsprechung, 
welche «emotionale Elemente und manipulative Techniken» verbiete; ders., 
Anwaltsrecht, 2010 [nachfolgend: Anwaltsrecht], Rz. 373; Christof Bernhart, a.a.O., 
S. 156; für weitere Beispiele Bohnet/Martenet, a.a.O., N. 1526 ff.).

3.3 Im Einzelfall bleibt die Grenze zwischen zulässiger und unzulässiger Werbung 
allerdings schwierig zu ziehen. Die Unbestimmtheit der gesetzlichen Kriterien wird in 
der Literatur ebenso kritisiert wie der Umstand, dass das Gesetz in sich 
widersprüchlich sei, da sich Werbung weder durch Zurückhaltung noch durch 
Objektivität auszeichne (auch zum Folgenden: BGE 139 II 173 E. 6.3.1 mit Hinweis auf 
Andrea Schütz, Anwaltswerbung in der Schweiz, Diss. Zürich 2010, S. 99 ff.). Das 
Bundesgericht hat diese Vorwürfe als unberechtigt qualifiziert: Zum einen sind 
pauschalisierende Lösungen mit Blick auf die Vielgestaltigkeit möglicher 
Werbemassnahmen nicht unproblematisch. Zum andern sind die berufsrechtlichen Ein-

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schränkungen zulässiger Anwaltswerbung gesetzlicher Ausdruck davon, dass bei der 
Werbung hochrangige Rechtsgüter – die Wirtschaftsfreiheit der Anwaltschaft und das 
Vertrauen des Publikums in diese – gegeneinander abzuwägen und im konkreten Fall 
einer sachgerechten Lösung zuzuführen sind. Die Offenheit der gesetzlichen Kriterien 
bezweckt einzelfallgerechte Lösungen; sie ermöglicht mit anderen Worten eine Rechts-
verwirklichung, die sich den jeweiligen örtlichen und sachlichen Gegebenheiten 
situationsgerecht anpassen lässt und dabei auch die im Lauf der Zeit gewandelten 
Anschauungen aufnehmen kann (vgl. BGE 123 I 12 E. 2c/aa). Entsprechend ist nach 
der Rechtsprechung des Bundesgerichts den kantonalen Behörden bei der Auslegung 
und Anwendung der in Art. 12 Bst. d BGFA enthaltenen unbestimmten Rechtsbegriffe 
ein Beurteilungsspielraum einzuräumen, soweit die für den Entscheid wesentlichen 
Gesichtspunkte geprüft und die erforderlichen Abklärungen sorgfältig und umfassend 
durchgeführt worden sind (zum Ganzen BGE 139 II 173 E. 6.3.2).

3.4 Die Aufsichtsbehörde kann bei einer Verletzung von Berufsregeln 
Disziplinarmassnahmen anordnen (Art. 17 Abs. 1 BGFA). Voraussetzung für eine 
Disziplinierung ist insbesondere, dass die Anwältin oder der Anwalt die Pflichtwidrigkeit 
erkannt hat oder hätte erkennen müssen und in der Lage gewesen wäre, sich 
pflichtgemäss zu verhalten. Eine fahrlässige Berufspflichtverletzung begeht, wer die 
durchschnittliche Sorgfalt hat vermissen lassen, die von jeder Anwältin und jedem 
Anwalt in guten Treuen verlangt werden darf und muss (BVR 2011 S. 306 E. 2.3; 
Walter Fellmann, Anwaltsrecht, Rz. 629 ff.). 

4.

Zu beurteilen ist, ob der Beschwerdeführer aufgrund der dargestellten Grundsätze 
gegen das Gebot zurückhaltender und sachlich zutreffender Werbung verstiess. 

4.1 Der Disziplinierung des Beschwerdeführers liegt folgender Sachverhalt 
zugrunde: Bei den Heimspielen der NLA-Eishockeymannschaft des C.________ in der 
Saison 2012/2013 kündigte der Stadionsprecher die Spielerstrafen jeweils mit dem 
Satz «Strafe - Pénalité presented by» an. Dieser Ansage folgte ein Werbe-Flash des 
Beschwerdeführers, der auf den mehreren Quadratmetern grossen elektronischen 
Anzeigetafeln (LED-Screens) im Eisstadion ausgestrahlt wurde. Der Werbe-Flash 
beinhaltete einerseits den Vor- und Nachnamen des Beschwerdeführers mit der Be-

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rufsbezeichnung in drei Sprachen (Rechtsanwalt, Avocat, Attorney) und das Logo 
seiner Anwaltskanzlei. Daneben wurde anderseits zuerst der Slogan «aues was Rächt 
isch – tout ce qui est droit» eingeblendet, anschliessend die beiden Domainnamen des 
Beschwerdeführers «www….ch» und «www…..ch» mit einem Pfeil als stilistischem 
Element. Der Werbe-Flash dauerte rund 8 Sekunden und wurde durchschnittlich 7 bis 
8 Mal pro Spiel ausgestrahlt. 

4.2 Dass es sich bei den Werbe-Flashs um Werbung nach Art. 12 Bst. d BGFA 
handelt, bestreitet der Beschwerdeführer zu Recht nicht (vgl. auch BGE 139 II 173 
E. 3.3). Die Vorinstanz hat das «Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit» über die 
Tätigkeit eines Anwalts an einem Eishockeyspiel verneint. Sie hat im Wesentlichen 
erwogen, der Werbe-Flash richte sich an eine unbestimmte und uneinheitliche Gruppe 
von Adressaten (bis zu 7'500 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Spiel). Für den 
grössten Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer eines Eishockeyspiels könne davon 
ausgegangen werden, dass in diesem freizeitlichen Rahmen kein Informations-
bedürfnis über die Tätigkeit einer Anwältin oder eines Anwalts bestehe (angefochtene 
Verfügung, Rz. 21). Der Werbe-Flash lasse sodann in seiner Ausgestaltung deutliche 
Ansätze einer kommerziellen Werbemethode erkennen. Durch das wiederholte 
Abspielen anlässlich der Verhängung einer Spielerstrafe durch den Schiedsrichter 
werde versucht, beim Publikum eine Marke bzw. einen Namen einzuprägen. Eine 
solche Werbeform erscheine tendenziell marktschreierisch und aufdringlich. Hinzu 
komme, dass bei der Verhängung von Strafen bei Eishockeyspielen die 
Zuschaueratmosphäre in der Regel je nach Anhänger- bzw. Gegnerschaft stark 
«aufgeheizt» sei. In solchen Phasen des Spiels sei sachliche Information weder gefragt 
noch vermittelbar. Der auf mehreren Quadratmetern grossen Bildschirmen aus-
gestrahlte Flash könne in seiner Form per se nicht als zurückhaltend bezeichnet 
werden. Dass die zusammengerechnete Werbepräsenz «nur» rund 64 Sekunden pro 
Spiel betrage, ändere daran nichts, zumal gerade das wiederholte Ausstrahlen 
problematisch sei (angefochtene Verfügung, Rz. 22). Offen liess die Vorinstanz die 
Frage, ob der Werbeslogan «aues was Rächt isch – tout ce qui est droit» täuschend 
oder gar irreführend (und damit nicht objektiv) sei, da er als Hinweis auf die Tätigkeit 
des Beschwerdeführers als Generalist zu verstehen sei, obschon dieser in Wirklichkeit 
nicht alle Rechtsgebiete abdecke (angefochtene Verfügung, Rz. 19).

4.3 Der Beschwerdeführer bringt unter Berufung auf einen Entscheid des 
Kantonsgerichts St. Gallen vom 26. April 2010 vor, das in Art. 12 Bst. d BGFA 

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genannte Kriterium des «Informationsbedürfnisses der Öffentlichkeit» sei, als 
Beschränkung der Wirtschaftsfreiheit, einschränkend (gemeint wohl: grosszügig) 
auszulegen. Die Mehrheit der Bevölkerung halte anwaltliche Werbung für informativ 
und ethisch vertretbar. Zudem sei im Entwurf zu einem neuen Schweizerischen 
Anwaltsgesetz Art. 12 Bst. d BGFA gänzlich aufgehoben worden. Die Vorinstanz habe 
den Wandel zu einer vollständigen Liberalisierung der Anwaltswerbung – unter 
Beachtung der Grundsätze des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1986 gegen den 
unlauteren Wettbewerb (UWG; SR 241) – bei der Anwendung von Art. 12 Bst. d BGFA 
nicht bzw. zu wenig berücksichtigt (Beschwerde Art. 4-8). – Es mag zutreffen, dass die 
Frage, ob und in welcher Form Anwaltswerbung zulässig ist, einem Wandel unterliegt 
(vgl. vorne E. 3.2) und in einem Entwurf des Schweizerischen Anwaltsverbands zu 
einem neuen Schweizerischen Anwaltsgesetz sogar vollständig auf Einschränkungen 
im Bereich von Anwaltswerbung verzichtet wurde (vgl. Ernst Staehelin, Der Entwurf 
zum neuen Schweizerischen Anwaltsgesetz, in Anwaltsrevue 2012 S. 68 ff.; Martin 
Sterchi, a.a.O., Rz. 15). Der vorliegende Sachverhalt ist jedoch nach dem zum 
Zeitpunkt seiner Verwirklichung geltenden Recht zu beurteilen (vgl. etwa 
Tschannen/Zimmerli/Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2009, § 24 N. 9 mit 
Hinweis). Dieses ermöglicht durch die relativ offene Formulierung von Art. 12 Bst. d 
BGFA, die im Lauf der Zeit gewandelten Anschauungen aufzunehmen (vorne E. 3.3). 
Im Übrigen hat das Bundesgericht kürzlich festgehalten, dass Art. 12 Bst. d BGFA – 
entgegen gewisser Lehrmeinungen (vgl. etwa Kaspar Schiller, Schweizerisches 
Anwaltsrecht, 2009, N. 1617; Walter Fellmann, Anwaltsrecht, Rz. 372; ders., 
Kommentar BGFA, Art. 12 N. 115) – insbesondere in Bezug auf das Kriterium der 
«Objektivität» weitergehende Einschränkungen beinhaltet als die lauterkeitsrechtliche 
Regelung des UWG (vgl. vorne E. 3.2; zustimmend Christof Bernhart, a.a.O., S. 150 
f.). Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die daraus 
abgeleiteten Grundsätze zulässiger Anwaltswerbung zutreffend wiedergegeben und 
den Sachverhalt entsprechend gewürdigt. Ob ihre Würdigung der Rechtskontrolle 
standhält, ist nachfolgend zu prüfen.

4.4 Der Beschwerdeführer ist der Meinung, Ort, Grösse und Häufigkeit der 
Einblendung des Werbe-Flashs seien grundsätzlich nicht zu beurteilen, da das BGFA 
eine klare Trennung zwischen Standes- und Berufsrecht herbeigeführt habe 
(Beschwerde Art. 11). Was er aus der Unterscheidung von Standesrecht und 
anwaltlichen Berufsregeln ableiten will, bleibt allerdings unklar (vgl. auch BGE 139 II 
173 E. 4.1). Die gebotene Zurückhaltung bei der Werbegestaltung bezieht sich nach 

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der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sowohl auf den Inhalt als auch auf Form und 
Methoden der Anwaltswerbung (vorne E. 3.2). Dabei sind die gesamten Umstände des 
Einzelfalls in die Beurteilung einzubeziehen (vgl. etwa Bohnet/Martenet, a.a.O., 
Rz. 1493, 1523). Vor diesem Hintergrund ist die Würdigung der Vorinstanz mit Blick auf 
den ihr zustehenden Beurteilungsspielraum nicht zu beanstanden: Zu beachten ist 
zunächst, dass sich die Werbung des Beschwerdeführers nicht auf rein sachliche 
Tatsachen bzw. Informationen beschränkte, sondern den Slogan «aues was Rächt isch 
– tout ce qui est droit» beinhaltete. In diesem Zusammenhang kann es zwar nicht 
darauf ankommen, welche Rechtsgebiete der Beschwerdeführer mit seiner Tätigkeit 
abdeckt, dürfte doch der fragliche Slogan von den Zuschauerinnen und Zuschauern 
eines Eishockeyspiels in der Regel nicht als Hinweis auf die Tätigkeit des 
Beschwerdeführers als «Generalist» oder Experte für Straf- oder Sportrecht 
verstanden worden sein. Mit dem Slogan wurde jedoch versucht, einen 
Zusammenhang zwischen dem vermeintlich rechtlichen Aspekt der Verhängung von 
Spielerstrafen und der Anwaltskanzlei des Beschwerdeführers herzustellen. Dies 
während Spielunterbrüchen, bei denen sich die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen 
und Zuschauer erfahrungsgemäss auf die Grossbildschirme richtete, zumal der Werbe-
Flash des Beschwerdeführers jeweils mittels Lautsprecherdurchsagen angekündigt 
wurde. Das wiederholte Abspielen in der jeweils gleichen Spielsituation (bei der Ver-
hängung von Spielerstrafen), verstärkte den Effekt auf die Zuschauerinnen und 
Zuschauer zusätzlich. Hinzu kommt, dass bei der Verhängung von Spielerstrafen an 
einem Eishockeyspiel die Stimmung in der Regel emotional aufgeladen ist, wie die 
Vorinstanz überzeugend ausführt. In solchen Situationen besteht für die meisten 
Besucherinnen und Besucher kein Informationsbedürfnis über die Tätigkeit eines 
Anwalts und sind die Zuschauerinnen und Zuschauer sachlichen Informationen ten-
denziell wenig zugänglich. Die an einen unbestimmten und uneinheitlich zusammen-
gesetzten Personenkreis gerichtete Form von Werbung anlässlich eines 
Eishockeyspiels und die damit verbundenen Beeinflussungsversuche widersprechen 
der gebotenen Zurückhaltung anwaltlicher Werbung klar. Auf die Gesamtdauer der 
Werbe-Flashs von rund 56 bis 64 Sekunden pro Spiel kann es dabei ebensowenig 
ankommen wie auf die Tatsache, dass die Werbe-Flashs nur während der Spiele der 
NLA-Mannschaft ausgestrahlt wurden und keine zusätzliche, permanente Werbe-
präsenz (etwa in Form von Banden- oder Plakatwerbung) bestand (vgl. Beschwerde 
Art. 2). Vergeblich beruft sich der Beschwerdeführer im Übrigen auf einen Entscheid 
des Kantonsgerichts St. Gallen vom 26. April 2010 (BR.2009.4). Dort ging es um eine 
Werbetafel auf einem Golfplatz sowie eine Klebefolie auf der Rückseite eines 

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Postautos, womit sich die zu beurteilenden Sachverhalte wesentlich voneinander 
unterscheiden. Auch die Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach Werbung 
bestimmungsgemäss den Zweck verfolge, eine Marke bekannt zu machen, Menschen 
zu beeinflussen bzw. neue Kunden für sich zu gewinnen und kommerzielle Vorteile zu 
erzielen, vermögen an der vorstehenden Beurteilung nichts zu ändern. Wie die Vor-
instanz zu Recht anmerkt, hat sich Werbung durch Anwältinnen und Anwälte stets 
innerhalb der Schranken von Art. 12 Bst. d BGFA zu bewegen. 

4.5 Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, er habe den Werbevertrag vor 
Bekanntwerden des Bundesgerichtsurteils vom 25. Januar 2013 (BGE 139 II 173) 
unterschrieben und damit aufgrund des Entwurfs zum neuen Anwaltsgesetz, welcher 
keine Einschränkungen in Bezug auf Anwaltswerbung enthalte, und des Entscheids 
des Kantonsgerichts St. Gallen vom 26. April 2010 davon ausgehen dürfen, dass sein 
Werbe-Flash mit Art. 12 Bst. d BGFA vereinbar sei (Beschwerde Art. 13). – Diese 
Argumentation verfängt schon deshalb nicht, weil die gesetzliche Regelung im Verbund 
mit der einschlägigen Literatur und früheren Urteilen des Bundesgerichts ohne weiteres 
erkennen liess, dass bei Werbung von Anwältinnen und Anwälten Zurückhaltung 
geboten ist. Dass das Bundesgerichtsurteil vom 25. Januar 2013 (BGE 139 II 173) erst 
nach Abschluss des Werbevertrags gefällt wurde, ist unbeachtlich, zumal das 
Bundesgericht darin letztlich eine konstante, schon vor Inkrafttreten des BGFA 
bestehende Praxis bestätigte. Auch wenn Art. 12 Bst. d BGFA relativ offen formuliert ist 
und bei der Unterscheidung von zulässigen und unzulässigen Werbeformen deshalb 
ein gewisser Beurteilungsspielraum besteht, ist nicht ersichtlich, wie der 
Beschwerdeführer bei diesen Gegebenheiten in guten Treuen von der Vereinbarkeit 
seines Werbe-Flashs mit Art. 12 Bst. d BGFA hätte ausgehen dürfen. Vielmehr hat er 
zumindest die durchschnittliche Sorgfalt vermissen lassen, die von einem Anwalt 
verlangt werden darf. 

4.6 Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die streitbetroffene Werbung bei 
einer Gesamtbetrachtung in ihrer Form und Ausgestaltung – auch im Vergleich mit 
anderen Fällen – die erforderliche Zurückhaltung vermissen lässt und nicht dem 
Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entspricht, wie die Vorinstanz zutreffend 
erwogen hat (vgl. angefochtene Verfügung, Rz. 23). Der Beschwerdeführer hat damit 
seine Berufspflicht gemäss Art. 12 Bst. d BGFA verletzt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2014, Nr. 100.2013.350U, Seite 12

5.

Die möglichen Disziplinarmassnahmen bei einer Verletzung von Berufsregeln reichen 
gemäss Art. 17 Abs. 1 BGFA von einer Verwarnung als mildeste Sanktion (Bst. a) bis 
hin zu einem dauernden Berufsausübungsverbot als schärfste Massnahme (Bst. e). 
Die Bemessung der Sanktion hat sich nach der Schwere des Verstosses gegen die 
Berufspflichten, nach dem Verschulden sowie dem beruflichen Vorleben der Anwältin 
oder des Anwalts zu richten, wobei insbesondere Art und Anzahl allfälliger früherer 
Verstösse zu berücksichtigen sind (Tomas Poledna, in Fellmann/Zindel [Hrsg.], 
Kommentar zum Anwaltsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art. 17 N. 27). – Die Vorinstanz hat 
unter Beachtung des geringen Verschuldens des Beschwerdeführers sowie seines 
beruflichen Vorlebens eine Verwarnung als mildeste Sanktionsmöglichkeit als 
angemessen erachtet. Zu Recht bringt der Beschwerdeführer nicht vor, diese 
Massnahme sei unverhältnismässig. Die Vorinstanz hat folglich kein Recht verletzt, 
indem sie dem Beschwerdeführer wegen Verletzung seiner Berufspflicht nach Art. 12 
Bst. d BGFA eine Verwarnung erteilt hat. 

6.

Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen, 
soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der 
Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu 
sprechen (vgl. Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.02.2014, Nr. 100.2013.350U, Seite 13

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Anwaltsaufsichtsbehörde des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.