# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c468058e-cc3f-5954-8515-af25a1a9b675
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 27.03.2012 SB120149
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB120149_2012-03-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB120149-O/U/jv 
 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. P. Marti, Präsident, lic. iur. M. Langmeier  

und Oberrichterin lic. iur. L. Chitvanni sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. A. Truninger 

Beschluss vom 27. März 2012 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. H. Bebié,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend  

Betrug etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung, vom  
6. Oktober 2011 (DG110206) 

 

 

- 2 - 

 Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung der Staatsanwaltschaft  

Zürich - Limmat vom 7. Oktober 2011 (Urk. 41), 

 

da das begründete Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 

6. Oktober 2011 (Urk. 42) der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat am 13. Februar 

2012 zugestellt worden ist (Urk. 43/5), 

 da die Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 

StPO festgelegten gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des 

begründeten Urteils – mithin bis zum 5. März 2012 – keine schriftliche Berufungs-

erklärung einreichte, 

 da die Einreichung einer Berufungserklärung eine Gültigkeitsvoraussetzung 

darstellt (vgl. Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO), 

 da bei Nichteinreichen der Berufung bzw. der Berufungserklärung darauf 

verzichtet werden kann, den Parteien vor Erlass des Nichteintretensentscheids 

Gelegenheit zur Stellungnahme im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO einzuräumen 

(ZR 110/2011 Nr. 69), 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat vom 7. Oktober 

2011 wird nicht eingetreten.  

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen 

Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 
− die B._____, … [Adresse] 
− die C._____ AG, … [Adresse] 
− die D._____, … [Adresse] 

- 3 - 

− Frau E._____, … [Adresse] 
− Bundesamt für Migration 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz. 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des 

Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 
 

Zürich, 27. März 2012 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. P. Marti 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Truninger 
 

 
 

	Beschluss vom 27. März 2012
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat vom 7. Oktober 2011 wird nicht eingetreten.
	2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die B._____, … [Adresse]
	 die C._____ AG, … [Adresse]
	 die D._____, … [Adresse]
	 Frau E._____, … [Adresse]
	 Bundesamt für Migration

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.