# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d8d5b427-a568-5639-9ee6-8fd3719d6050
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-07
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 07.09.2021 S 2020 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2020-87_2021-09-07.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 20 87

2. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz von Salis

RichterIn Pedretti, Audétat

Aktuarin Kuster

URTEIL

vom 7. September 2021

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch ihren Ehemann B._____,

Beschwerdeführerin

gegen

C._____ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Martin Schmid,

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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I. Sachverhalt:

1. A._____ war bei der K._____ tätig und damit bei der C._____ AG 

obligatorisch gegen Unfälle versichert. Mit Unfallmeldung vom 7. Januar 

2019 teilte die K._____ der C._____ AG mit, dass A._____ am 5. Januar 

2019 auf dem Trottoir der L._____-strasse einen Fehltritt gemacht habe, 

ausgeglitten und zu Boden gestürzt sei. Sie sei mit der Schulter 

aufgeschlagen, wobei sie sich diese ausgerenkt habe.  

2. In der Folge holte die C._____ AG verschiedene medizinische Akten ein, 

darunter einen Bericht von Dr. med. D._____, Facharzt für Radiologie, 

vom 7. Januar 2019, von Dr. med. E._____, Facharzt für Radiologie, vom 

22. Mai 2019, sowie von Dr. med. F._____, Facharzt für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 7. August 

2019 und 2. Oktober 2019. 

Dr. med. D._____ befundete in seinem Bericht vom 7. Januar 2019 

gestützt auf eine Röntgenuntersuchung der linken Schulter vom 5. Januar 

2019 was folgt: "Vordere untere Schulterluxation links. Keine Fraktur 

abzugrenzen. Regelrechte Artikulation im AC-Gelenk. Nach Reposition 

wiederum regelrechte Artikulation im linken Schultergelenk. Weiterhin kein 

Frakturnachweis." 

Gestützt auf ein MRT der linken Schulter vom 22. Mai 2019 gelangte Dr. 

med. E._____ in seinem Bericht vom 22. Mai 2019 zu folgender 

Beurteilung: "Kleine umschriebene Partialläsion der SSP-Sehne am 

Footprint, keine relevante Retraktion von Sehnenfasern. Glenohumeral 

Erguss. V.a. Läsion des Bizepspulley mit Läsion des SGHL [Anmerkung 

des Gerichts: superiores glenohumerales Ligament], kleine gelenkseitige 

Partialruptur der SSC Sehne und Subluxation der Bizepssehne. Kleine 

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gelenkseitige ansatznahe Partialläsion der tiefen Schichten der Sehne des 

Infraspinatus." 

Dr. med. F._____ gelangte in seinem Bericht vom 7. August 2019 gestützt 

auf eine Untersuchung vom 6. August 2019 zu folgender Beurteilung: "Die 

von Frau A._____ beschriebenen linksseitigen Schulterbeschwerden sind 

auf die glenohumerale Luxation vom 05.01.2019 zurückzuführen. […] Als 

typische Begleitverletzung einer glenohumeralen Luxation bei dieser 63-

jährigen Patientin zeigt sich eine Läsion der Rotatorenmanschette mit 

cranialer Subscapularis und anterioren Supraspinatussehne mit 

konsekutiver Tendinopathie der Biceps longus-Sehne bei Ruptur des 

medialen Pulley-Systems. Die primäre Beschwerdesymptomatik in den 

vergangenen Monaten ist jedoch einer durchgemachten 

posttraumatischen Capsulitis zuzuschreiben, hierfür sprechen die 

nächtlichen Schmerzen sowie die bewegungsendphasigen Schmerzen in 

der Anamnese sowie in der klinischen Untersuchung die aktiv und passiv 

eingeschränkte Beweglichkeit. Zudem zeigt sich in der MR-Tomographie 

ein verplumpter axillärer Pouch." Um die inflammatorische Komponente 

glenohumeral zu eliminieren, nahm Dr. med. F._____ am 6. August 2019 

eine intraartikuläre Infiltration an der linken Schulter vor. 

In seinem Bericht vom 2. Oktober 2019 gelangte Dr. med. F._____ 

gestützt auf eine Untersuchung vom 1. Oktober 2019 zu folgender 

Beurteilung: "Die inflammatorische Komponente scheint weitgehend 

abgeklungen zu sein, von Seiten der Kapselvernarbung besteht noch eine 

gewisse Bewegungseinschränkung. Persistent zeigen sich jedoch die 

anterosuperioren Schmerzen, diese [sind] zurückzuführen auf die 

Rotatorenmanschettenintervallläsion mit Tendinopathie der Biceps 

longus-Sehne nach glenohumeraler Luxation am 05.01.2019. Wie im 

Vorschreiben erwähnt, empfehle ich nun bei persistierenden Beschwerden 

ein aktives operatives Vorgehen […]". 

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3. Mit Verfügung vom 10. Januar 2020 stellte die C._____ AG ihre 

Leistungen (Taggeld und Heilungskosten) per 5. Oktober 2019 ein. 

Begründend führte sie im Wesentlichen aus, dass der Status quo sine, d.h. 

der Zustand, wie er sich nach schicksalsmässigem Verlauf eines 

krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall eingestellt hätte, am 5. 

Oktober 2019 erreicht worden sei. Aufgrund des Verletzungsmusters sei 

keine Operationsindikation gegeben. Hierbei stützte sie sich auf die 

Beurteilungen des beratenden Arztes Dr. med. J._____ vom 8. und 

20. Dezember 2019.

4. Am 22. Januar 2020 wurde A._____ an der linken Schulter operiert (vgl. 

den Operationsbericht von Dr. med. F._____ vom 23. Januar 2020). 

Gemäss den Berichten von Dr. med. F._____ vom 11. März 2020 und 

29. April 2020 zeigte sich daraufhin ein erfreulicher Verlauf bei nur noch 

sehr punktuellen Schmerzen und einer annähernd normalisierten 

Beweglichkeit.

5. Gegen die Verfügung vom 10. Januar 2020 erhob A._____ am 31. Januar 

2020 Einsprache. In der Folge holte die C._____ AG bei PD Dr. med. 

G._____, Facharzt für Radiologie, eine "Zweitbefundung MR Schulter 

nativ vom 22. Mai 2019" ein. In seinem Bericht vom 27. März 2020 

befundete PD Dr. med. G._____ gestützt auf ein Arthro-MRT der linken 

Schulter was folgt:

 Kleine Hill-Sachs-Delle sowie ödematöse Auftreibung des antero-
inferioren Labrums hinweisend auf eine stattgehabte antero-inferiore 
Schulter Luxation. Labrum in situ. Kein inferiorer Labrumriss. Fragliche 
SLAP Läsion.

 Zeichen einer Bizepssehnen Pulley und Lig. transversa Ruptur mit 
medialer Subluxation der Bizepssehne und Delamination in den 
proximalen Subscapularissehnen Footprint mit mittelgradiger 
gelenkseitiger Partialruptur. 

 Zusätzliche bursaseitige Partialruptur der Supraspinatussehne im 
anterioren Anteil.

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 Starke ödematöse Veränderung der Supraspinatus im posterioren Anteil 
und der Infraspinatussehne, ae starke Zerrung nach Luxation. DD 
zusätzliche Partialrupturen, nativ ohne Arthrographie nicht 
auszuschliessen. 

 Mässiger Gelenkserguss. Leichte Bursitis subacromialis.

6. Mit Einspracheentscheid vom 30. Juni 2020 wies die C._____ AG die 

Einsprache von A._____ ab. Dabei stützte sie sich auf die Beurteilung des 

beratenden Arztes Dr. med. H._____, Facharzt für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 11. Juni 

2020.

7. Am 27. Juli 2020 erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Sie 

stellte folgende Rechtsbegehren: 

"1. Die Unfallversicherung der C._____ hat sämtliche 
Versicherungsleistungen von A._____ nach Gesetz und Rechtsprechung 
(UVG) in oben genanntem Fall rückwirkend zu übernehmen, A._____ war 
zum Zeitpunkt des Ereignisses bei der C._____ privat unfallversichert. 

2. Die C._____ hat das upgrade von allgemein- auf privatversichert in der 
Klinik I._____, für nicht erbrachte Versicherungsleistungen der C._____ 
rückwirkend zu übernehmen. Die vorab terminierte Operation vom 22. 
Januar 2020 erfolgte vorsorglich unter Zusicherung der aktuellen 
Krankenkasse M._____ (allgemein versichert).

3. Die C._____ hat die Pflegeaufwendungen von A._____ angemessen zu 
übernehmen. Sie war während 6 Wochen ständig auf fremde Hilfe 
angewiesen (beim An- und Abziehen der Kleider und des "Gstältlis", beim 
Waschen, beim Essen und so weiter), den ganzen Tag."

In ihrer Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass sich alle 

ergriffenen medizinischen Massnahmen inkl. der Operation vom 22. 

Januar 2020 als absolut richtig und gut erwiesen hätten. Die Feststellung 

des Status quo sine per 5. Oktober 2019 sei falsch. 

8. In ihrer Vernehmlassung vom 11. August 2020 beantragte die C._____ AG 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde, 

soweit darauf eingetreten werden könne, unter gesetzlicher Kosten- und 

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Entschädigungsfolge. Begründend führte sie im Wesentlichen aus, dass 

der Status quo sine gemäss versicherungsmedizinischer Einschätzung 

acht bis zehn Monate nach dem Unfall erreicht worden sei. 

9. Am 24. August 2020 hielt die Beschwerdeführerin replicando an ihren 

bisherigen Rechtsbegehren fest und vertiefte ihre Standpunkte. Auch die 

Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Duplik vom 1. September 2020 an ihren 

bisherigen Rechtsbegehren fest und vertiefte ihre Standpunkte.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, den angefochtenen 

Einspracheentscheid sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in 

den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1.1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid 

der Beschwerdegegnerin vom 30. Juni 2020. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) i.V.m. 

Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann 

gegen einen Einspracheentscheid innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung 

Beschwerde an das Versicherungsgericht desjenigen Kantons erhoben 

werden, in welchem die versicherte Person im Zeitpunkt der 

Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Die Beschwerdeführerin wohnt 

im Kanton Graubünden, womit die örtliche Zuständigkeit des 

Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden gegeben ist. Dessen 

sachliche Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 

lit. a des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; 

BR 370.100). Als formelle und materielle Adressatin des angefochtenen 

Einspracheentscheids ist sie davon überdies berührt und sie weist ein 

schutzwürdiges Interesse an dessen Überprüfung auf (vgl. Art. 59 ATSG). 

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Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist 

somit - unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägung 1.2 - einzutreten 

(vgl. Art. 60 und 61 ATSG). Die Vertretung der Beschwerdeführerin durch 

ihren Ehemann ist zulässig (vgl. Art. 61 ATSG i.V.m. Art. 15 Abs. 1 lit. b 

VRG). 

1.2. Soweit die Beschwerdeführerin über die vom UVG vorgeschriebenen 

Leistungen hinausgehende Zusatzleistungen geltend macht (vgl. 

Rechtsbegehren Ziff. 2), gilt es Folgendes festzuhalten: Sogenannte 

Unfallzusatzversicherungen fallen nicht in den Geltungsbereich des UVG. 

Sie unterliegen als privatrechtliche Versicherungen dem Bundesgesetz 

über den Versicherungsvertrag (VVG; SR 221.229.1) (vgl. so explizit Art. 2 

Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die soziale 

Krankenversicherung [KVAG; SR 832.12] für bei anerkannten 

Krankenkassen abgeschlossene Zusatzversicherungen). Es gilt somit für 

die Unfallversicherung nach UVG und für die Unfallzusatzversicherung 

unterschiedliche Rechtsgrundlagen zu berücksichtigen. So kann bspw. ein 

Versicherer nach Art. 68 UVG den Anspruch auf Leistungen aus der 

Unfallzusatzversicherung nicht verfügungsweise ablehnen, vielmehr muss 

der Versicherte den gemäss Art. 85 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen (VAG; 

SR 961.01) vorgesehenen (Klage-)Weg beschreiten (HÜRZELER/BÜRGI, in: 

FRÉSARD-FELLAY/LEUZINGER/PÄRLI [Hrsg.], Basler Kommentar zum UVG, 

Basel 2019, Art. 70 Rz. 2 f. m.w.H.). Auf das Rechtsbegehren gemäss 

Ziff. 2 kann somit im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht eingetreten 

werden. 

2.1.1. Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst 

voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen 

Schaden ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im 

Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne 

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deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 

nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten 

gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die 

Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 

ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität des 

Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit anderen Worten nicht 

weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 

gesundheitliche Störung entfiele. Ob zwischen einem schädigenden 

Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung 

bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden 

Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die 

blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung 

eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E.3.1, 119 V 335 E.1 

m.w.H.). 

2.1.2. Hat ein Unfallversicherer die Unfallkausalität bejaht und Leistungen 

erbracht, entfällt seine Leistungspflicht erst, wenn der gesundheitliche 

Schaden nur noch ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. 

Dies trifft dann zu, wenn entweder der "krankhafte" Gesundheitszustand, 

wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder 

aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf 

eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher oder später 

eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der 

leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das 

Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen 

eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 

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allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

nachgewiesen sein. Da es sich um eine anspruchsaufhebende Tatfrage 

handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein 

leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – 

nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Dabei muss 

nicht etwa der Beweis für unfallfremde Ursachen erbracht werden. Welche 

Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ob es 

Krankheitsursachen, ein Geburtsgebrechen oder degenerative 

Veränderungen sind, ist unerheblich. Entscheidend ist allein, ob 

unfallbedingte Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale 

Bedeutung verloren haben, ob diese also dahingefallen sind. Ebenso 

wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu 

verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder dass die 

versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteile des 

Bundesgerichts 8C_68/2020 vom 11. März 2020 E.3.2 und 8C_840/2019 

vom 14. Februar 2020 E.3.2, Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts U 15/04 vom 7. Juli 2004 E.2.2 m.w.H.). 

2.2.1. Der Versicherungsträger und das im Streitfall angerufene Gericht haben 

den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären (vgl. 

Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Die Untersuchungspflicht dauert so 

lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs 

erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Bleiben an 

Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen 

Tatsachenfeststellung erhebliche Zweifel bestehen, ist weiter zu ermitteln, 

soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche 

Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_616/2013 vom 28. Januar 2014 E.2.1 m.w.H.). 

2.2.2. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob 

dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

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Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 

in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E.5.1 m.w.H.; Urteil des 

Bundesgerichts 8C_322/2020 vom 9. Juli 2020 E.3 m.w.H.). Gemäss 

Rechtsprechung ist auch ein medizinischer Aktenbericht beweiskräftig, 

wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und 

gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind; der 

Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen, damit der 

Berichterstatter imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen 

ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 

8C_397/2019 vom 6. August 2019 E.4.3 m.w.H.; vgl. auch Urteile des 

Bundesgerichts 8C_527/2020 vom 2. November 2020 E.3.2 und 

8C_322/2020 vom 9. Juli 2020 E.3 m.w.H.). Schliesslich kommt auch den 

Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert zu, 

sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in 

sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem 

Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf 

vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die 

Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen 

(BGE 125 V 351 E.3b/ee). Soll ein Versicherungsfall aber ohne Einholung 

eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 

Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 

geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E.5.2, 135 V 465 E.4.4, 122 

V 157 E.1d). 

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3.1. Soweit ersichtlich ist vorliegend unbestritten, dass die 

Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 5. Januar 

2019 gesetzliche Versicherungsleistungen erbrachte, diese aber mit 

Verfügung vom 10. Januar 2020 und Einspracheentscheid vom 30. Juni 

2020 per 5. Oktober 2019 eingestellt hat. Gestützt auf die Beurteilungen 

der beratenden Ärzte Dr. med. J._____ vom 8. und 20. Dezember 2019 

sowie Dr. med. H._____ vom 11. Juni 2020 gelangte die 

Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass der Status quo sine per 5. 

Oktober 2019 eingetreten war.  

3.2. Nachfolgend gilt es somit zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht 

auf die Beurteilungen der beratenden Ärzte Dr. med. J._____ vom 8. und 

20. Dezember 2019 sowie Dr. med. H._____ vom 11. Juni 2020 abgestellt 

hat oder ob konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit 

dieser Beurteilungen sprechen. Dabei gilt es darauf hinzuweisen, dass die 

die Beschwerdegegnerin beratenden Ärzte Dr. med. J._____ und Dr. med. 

H._____ mit Bezug auf den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilungen 

einem versicherungsinternen Arzt gleichzusetzen sind (Urteile des 

Bundesgerichts 8C_608/2015 vom 17. Dezember 2015 E.3.3.3 und 

8C_557/2015 vom 7. Oktober 2015 E.5.2 m.w.H.). 

3.2.1. Die erste Beurteilung von Dr. med. J._____ vom 8. Dezember 2019 ist ein 

reiner Aktenbericht (vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 14), 

wobei nicht ersichtlich ist, dass der Bericht in Kenntnis sämtlicher Vorakten 

abgegeben worden wäre. Dr. med. J._____ gelangte in seiner Beurteilung 

zum Schluss, dass der Status quo sine mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit per 5. Oktober 2019 erreicht gewesen sei (vgl. Bg-act. 

14, Ziff. 1 und Ziff. 3.2). Er begründete dies wie folgt (vgl. Bg-act. 14, Ziff. 

1): "Wahrscheinlich vorbestehende Schulterproblematik, 64-jährige Frau, 

Luxation (kons. reponiert) und konsekutive adhäsive Kapsulitis (frozen 

shoulder, FS), Abklingen im Rahmen von geschätzt 9 Mte. Die Dauer der 

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FS ist höchst unterschiedlich und kann hier nach Ansprechen auf die 

Infiltration (Entzündungszustand restituiert) festgelegt werden. Nach der 

Infiltration am 07.08.2019 deutliche Besserung, jetzt vorgesehene 

Operation: Bicepstenotomie, nicht mehr überwiegend wahrscheinlich im 

Rahmen des Sturzes vom 05.01.2019." Nach Auffassung des 

streitberufenen Gerichts überzeugt diese Begründung nicht, weshalb auch 

die Beurteilung von Dr. med. J._____ nicht als schlüssig erscheint. 

3.2.2. Auch die zweite Beurteilung von Dr. med. J._____ vom 20. Dezember 

2019 ist ein reiner Aktenbericht (vgl. Bg-act. 16), wobei wiederum nicht 

ersichtlich ist, dass der Bericht in Kenntnis sämtlicher Vorakten 

abgegeben worden wäre. Dr. med. J._____ hielt in seiner Beurteilung 

Folgendes fest: "Zusammengefasst empfehlen wir, den Status quo sine 

nach 8-10 Monaten als erreicht zu erachten und insbesondere die 

Kostenübernahme für die geplante Operation abzulehnen." Er begründete 

dies wie folgt:

"1. Kapsulitis ("Frozen Shoulder") als Folge der Schulterluxation links am 
09.01.2019 "unfallbedingt": Status quo sine unterschiedlich und hier 
allenfalls nach ca. 8 Monaten anzunehmen. 

2. Gelenkseitige, glenohumerale Läsionen vorbestehend ("unfallfremd", 
altersentsprechend).

3. Kleine Läsion der Supraspinatussehne am  Footprint und Pulley-Läsion   
ätiologisch nicht sicher zuzuordnen. Diese stellen aber, insbesondere vor 
dem Hintergrund einer durchgemachten Kapsulitis, keine Op.-Indikation 
dar."

Nach Auffassung des streitberufenen Gerichts legte Dr. med. J._____ 

erneut nicht nachvollziehbar dar, weshalb der Status quo sine nach 8-

10 Monaten erreicht gewesen sein soll. So hielt er einzig fest, dass der 

Status quo sine unterschiedlich und hier allenfalls nach ca. 8 Monaten 

anzunehmen sei. Hinzu kommt, dass der behandelnde Arzt Dr. med. 

F._____ in seinem Bericht vom 7. August 2019 festhielt, dass die 

"linksseitigen Schulterbeschwerden […] auf die glenohumerale Luxation 

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vom 05.01.2019 zurückzuführen" seien (vgl. Bg-act. 9), was er auch noch 

in seinem Bericht vom 2. Oktober 2019 bestätigte (vgl. Bg-act. 10) und 

was schliesslich zur Schulteroperation am 22. Januar 2020 führte (vgl. Bg-

act. 20). 

Angesichts der Aktenlage ist zudem zweifelhaft, dass gelenkseitige, 

glenohumerale Läsionen vorbestehend ("unfallfremd", 

altersentsprechend) gewesen sein sollen. So zeigte sich gemäss dem 

Operationsbericht von Dr. med. F._____ vom 23. Januar 2020 

intraartikulär folgender Befund (vgl. Bg-act. 20 S. 2): "Das Glenoid zeigt 

unauffällige Knorpelverhältnisse. Das Labrum ist in seiner Zirkumferenz 

erhalten, ventralseits mit dem Ligamentum glenohumerale medius und der 

Kapsel narbig verwachsen. Der Bicepsanker stellt sich leicht entzündet 

dar, eine Degeneration besteht nicht. […] Die Supraspinatussehne zeigt 

eine recht ausgedehnte gelenkseitige Partialläsion mit einer transmuralen 

Komponente im anterioren Drittel. Die Infraspinatussehne inseriert 

unauffällig. Der Humeruskopf zeigt in seiner gesamten Hemisphäre ein 

unauffälliger Knorpel." Auch PD Dr. med. G._____ gelangte in der von der 

Beschwerdegegnerin eingeholten Zweitbefundung vom 27. März 2020 

insbesondere zum Schluss, dass (zumindest) die kleine Hill-Sachs-Delle 

sowie die ödematöse Auftreibung des antero-inferioren Labrums auf eine 

stattgehabte antero-inferiore Schulter Luxation hinwiesen und die starke 

ödematöse Veränderung der Supraspinatus im posterioren Anteil und der 

Infraspinatussehne am ehesten auf eine starke Zerrung nach Luxation 

zurückzuführen sei (vgl. Bg-act. 32).

Schliesslich ist auch die Feststellung von Dr. med. J._____, wonach die 

kleine Läsion der Supraspinatussehne am Footprint und die Pulley-Läsion 

ätiologisch nicht sicher zuzuordnen seien, und diese aber, insbesondere 

vor dem Hintergrund einer durchgemachten Kapsulitis, keine 

Operationsindikation darstellten, nicht nachvollziehbar und angesichts der 

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unfallkausalen Zuordnungen von PD Dr. med. G._____ und Dr. med. 

F._____ (vgl. dazu vorstehend) zudem auch zweifelhaft. 

3.2.3. Schliesslich ist auch die Beurteilung von Dr. med. H._____ vom 11. Juni 

2020 ein reiner Aktenbericht (vgl. Bg-act. 33), wobei wiederum nicht 

ersichtlich ist, dass er in Kenntnis sämtlicher Vorakten abgegeben worden 

wäre. Dr. med. H._____ erwog in seiner Beurteilung lediglich was folgt: 

"Aus versicherungsmedizinischer Sicht ist das Eröffnen des 

Rotatorenintervalles, die ventro-inferiore Kapsulotomie, die subacromiale 

Dekompression und die Tenotomie der langen Bicepssehne mit der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht auf das Ereignis vom 05.01.2019 

zurückzuführen." Dr. med. H._____ begründete seine Schlussfolgerung in 

keiner Weise, weshalb sie auch nicht nachvollziehbar ist. Dies lässt sich 

durch die ausführlicheren medizinischen Darlegungen der 

Beschwerdegegnerin in Ziff. 18 ihrer Vernehmlassung nicht beheben, 

zumal sich diese in der Beurteilung von Dr. med. H._____ nicht 

wiederfinden.  

3.3.1. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen 3.2.1 bis 3.2.3 gelangt das 

streitberufene Gericht zum Schluss, dass die Aktenberichte der Dres. 

med. J._____ und H._____ nicht beweiskräftig sind. Es bestehen Zweifel 

an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit ihrer Beurteilungen, weshalb die 

Beschwerdegegnerin zu Unrecht darauf abgestellt hat und die Sache zu 

ergänzenden medizinischen Abklärungen und zu neuem Entscheid über 

die Leistungspflicht an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. 

Letztere hat im Rahmen ihrer Abklärungspflicht ein externes, mindestens 

orthopädisch-traumatologisches Gutachten einzuholen betreffend die 

Frage, ob und wenn ja, per wann, unfallbedingte Ursachen eines 

Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, d.h. ob 

diese dahingefallen sind (vgl. Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 44 ATSG). 

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3.3.2. Soweit die Beschwerdegegnerin zur Begründung der Leistungseinstellung 

per 5. Oktober 2019 auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_446/2019 vom 

22. Oktober 2019 E.5.2.3 verweist, gilt es festzuhalten, dass dieses Urteil 

zu einem Expertenstreit führte, ausgelöst durch das Schreiben der 

Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie vom 

1. Oktober 2020 betreffend Unfallkausalität von Rotatorenmanschetten-

Rupturen durch direktes Schultertrauma (abrufbar unter 

https://www.swissorthopaedics.ch/images/content/fachwelt/Empfehlunge

n%20ab%2010.2

020/0BGUrteil22.10.2019-ReplikSO10.2020.pdf, zuletzt besucht am 

7. September 2021). In der Folge ging das Bundesgericht dazu über, dem 

Kriterium des Unfallmechanismus zur Beurteilung der Unfallkausalität 

keine übergeordnete Bedeutung mehr beizumessen. Es gehe vielmehr 

darum, die einzelnen Kriterien, die für oder gegen eine traumatische 

Genese der Verletzung sprächen, aus medizinischer Sicht gegeneinander 

abzuwägen und den Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die 

Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wahrheit zu entsprechen (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts 8C_59/2020 vom 14. April 2020 E.5.4; vgl. auch 

Urteile des Bundesgerichts 8C_672/2020 vom 15. April 2021 E.4.5 und 

8C_740/2020 vom 7. April 2021 E.4.2). Auch vor diesem Hintergrund 

rechtfertigt es sich somit, die vorliegende Streitsache zu ergänzenden 

medizinischen Abklärungen und zu neuem Entscheid über die 

Leistungspflicht an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (vgl. 

vorstehende Erwägung 3.3.1).

4. Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde somit als begründet. Sie ist 

gutzuheissen, der angefochtene Einspracheentscheid vom 30. Juni 2020 

ist aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Einholung 

eines externen, mindestens orthopädisch-traumatologischen Gutachtens 

im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid über die 

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unfallobligatorische Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Im Übrigen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

5. Gemäss aArt. 61 lit. a i.V.m. Art. 82a ATSG ist das kantonale 

Beschwerdeverfahren in Sozialversicherungssachen – ausser bei 

mutwilliger oder leichtsinniger Prozessführung – kostenlos, weshalb für 

das vorliegende Verfahren keine Kosten erhoben werden. Der nicht 

anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin steht praxisgemäss keine 

Parteientschädigung zu.

III. Demnach erkennt das Gericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 30. Juni 2020 aufgehoben und die Sache an die 

C._____ AG zur Einholung eines externen, mindestens orthopädisch-

traumatologischen Gutachtens im Sinne der Erwägungen und zu neuem 

Entscheid über die unfallobligatorische Leistungspflicht der C._____ AG 

zurückgewiesen. Im Übrigen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]