# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4babdc90-143d-58a0-9d32-ae05429bca58
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 17.08.2021 II 2021 60
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-60_2021-08-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 60

Entscheid vom 17. August 2021

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

Kantonale Steuerkommission, Bahnhofstrasse 15, 
Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungsverfügung 
2019: Ermessensveranlagung, Nichteintreten auf Einsprache)

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Sachverhalt:

A.1 A.________ nahm gemäss seinen Angaben (Beschwerde vom 20.5.2021) 
am 1. Januar 1995 im Kanton Schwyz eine selbständige Tätigkeit mit der Einzel-
firma B.________ auf. Die Einzelfirma wurde im Handelsregister nicht eingetra-
gen. Im Jahr 2018 habe er sich zur Aufgabe seiner Einzelfirma entschlossen. 

A.2 Am 28. September 2018 wurde die C.________ GmbH mit Sitz in 
D.________ im Handelsregister eingetragen. Einziger Gesellschafter und Ge-
schäftsführer mit Einzelunterschrift ist A.________; er hält alle 20 Stammanteile 
zu je Fr. 1'000.--. Die Unternehmung bezweckt die Ausführung von Elektro-, Te-
lefon-, EDV-Planungen und Installationen sowie Dienstleistungen im Elektrobe-
reich, den Betrieb eines Verlages von Onlineplattformen, und sie betreibt den 
Handel mit elektrischen und elektronischen Geräten aller Art. 

Seit dem 21. Oktober 2019 ist A.________ zudem Gesellschafter (mit Kollektiv-
unterschrift zu zweien) der am 28. Dezember 2017 im Handelsregister eingetra-
genen E.________ GmbH mit Sitz in F.________ (seit 21.10.2019; zuvor in 
G.________). A.________ hält bei einem Stammkapital von insgesamt 
Fr. 20'000.-- zwei Stammanteile zu je Fr. 1'000.--; die restlichen 18 Stammanteile 
zu je Fr. 1'000.-- hält ___, Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunter-
schrift. Die Unternehmung bezweckt die Planung, den Bau und die Ausführung 
von Elektro- und Kommunikationsanlagen aller Art sowie auch den Handel mit 
Waren aller Art, insbesondere mit Artikeln der Elektro- und Kommunikations-
branche. 

A.3 Gemäss Eintrag im Gemeinderegister (GERES) war A.________ in 
F.________ (bis Ende Januar 2001), in H.________ (bis Dezember 2010) und in 
den letzten zehn Jahren in I.________ ZH (bis Oktober 2011), in 
K.________/G.________ (bis März 2012), in J.________/D.________ (bis Janu-
ar 2016), in L.________ (bis Dezember 2016) und seit Januar 2017 in 
M.________ ZH wohnhaft. 

A.4 Für die Steuerperiode 2017 wurde A.________ gestützt auf die von ihm 
eingereichte Steuererklärung des Kantons Zürich sowie die miteingereichte Er-
folgsrechnung 2017 seiner Einzelfirma und Bilanz per 31. Dezember 2017 für 
seine selbständige Erwerbstätigkeit im Kanton Schwyz (rechtskräftig) veranlagt 
(vgl. angefochtener Einspracheentscheid S. 2, drittes "dass"). 

A.5 Nachdem A.________ für die Steuerperiode 2018 trotz Mahnung und Be-
legung infolge Nichteinreichen der Steuererklärung mit Verfügung vom 9. April 
2020 kantonal mit einer Ordnungsbusse belegt worden war, wurde er am 18. Mai 

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2020 kantonal (ermessensweise) mit einem steuerbaren Einkommen von 
Fr. 56'800.-- (satzbestimmend Fr. 60'900.--) rechtskräftig veranlagt (vgl. ange-
fochtener Einspracheentscheid S. 2, viertes und fünftes "dass"). 

B. Mit Schreiben vom 18. Juni 2020 (per A-Post) mahnte das Gemeinde-
steueramt D.________ A.________ (nachstehend "der Steuerpflichtige"), die 
Steuererklärung 2019 innert zehn Tagen einzureichen. Falls ihm die Frist zur Ein-
reichung der Steuererklärung an seinem Hauptsteuerdomizil (M.________ ZH) 
verlängert worden sei, gelte diese Fristerstreckung auch für den Kanton Schwyz. 
In diesem Fall werde er ersucht, eine Kopie der Fristerstreckungsverfügung zu-
zustellen (Einspracheakten 2019 [recte: Steuerakten 2019] act. 7). 

Nachdem der Steuerpflichtige hierauf nicht reagierte, mahnte ihn das Gemeinde-
steueramt D.________ mit Schreiben vom 27. August 2020 ein zweites Mal (per 
A-Post plus) unter Ansetzung einer Frist von acht Tagen (Steuerakten 2019 
act. 8). Gleichzeitig wurde ihm für den Unterlassungsfall eine Ermessensveran-
lagung angedroht, die nur wegen offensichtlicher Unbegründetheit angefochten 
werden könne, sowie eine Busse. Nachdem der Steuerpflichtige hierauf wieder-
um nicht reagierte, bestrafte ihn die kantonale Steuerverwaltung wegen Verlet-
zung von Verfahrenspflichten kantonal mit einer Busse von Fr. 200.-- (Steuerak-
ten 2019 act. 9). 

C. Mit Veranlagungsverfügung 2019 vom 17. November 2020 (Versand) ver-
anlagte die kantonale Steuerverwaltung (StV) A.________ kantonal nach Er-
messen mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 68'700.-- (satzbestimmend 
Fr. 72'900.--) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 0.--. 

D.1 Mit Schreiben vom 16. Dezember 2020 erhob A.________ bei der StV Ein-
sprache gegen die Veranlagungsverfügung 2019 vom 17. November 2020. Er 
machte geltend, seine Einzelfirma per Ende 2018 eingestellt zu haben. Die 
E.________ GmbH habe die Büroräumlichkeiten an der N.________ in 
K.________ und das kleine noch vorhandene Warenlager übernommen. Privat 
zahle er in M.________/I.________ Steuern. Er ersuche um eine entsprechende 
Änderung der Steuereinschätzung/-Veranlagung. Seiner Einsprache legte er ei-
nen "befristeten Arbeitsvertrag für technischer Leiter vom 01.07.2019 bis 
30.06.2020" zwischen ihm und der E.________ GmbH sowie den von dieser 
ausgestellten Lohnausweis für die Zeit vom 1. September 2019 bis 31. Dezem-
ber 2019 bei. 

D.2 Mit Schreiben vom 5. Januar 2021 bestätigte die StV den Eingang der Ein-
sprache (Einspracheakten act. 13 = Steuerakten 2019 act. 16). Sie wies auf ein 

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Telefonat vom 19. November 2020 hin, wonach dem Steuerpflichtigen "klar mit-
geteilt" worden sei, dass bei einer Ermessensveranlagung innerhalb der Einspra-
chefrist eine vollständige Steuererklärung inkl. Antrag und Begründung benötigt 
werde. Dabei könne es sich auch um eine Kopie der Steuererklärung des Kan-
tons Zürich handeln. Weiter sei ihm gesagt worden, dass bei Nichterfüllen dieser 
Voraussetzungen auf die Einsprache nicht eingetreten werden könne. In der Ein-
sprache werde auch nichts von seiner GmbH und seinem in M.________ ver-
steuerten Lohnbezug erwähnt, wovon er anlässlich des Telefonats gesprochen 
habe. Gemäss Handelsregistereintrag verfüge er seit dem 21. Oktober 2019 über 
zwei Stammanteile der E.________ GmbH. Für die StV sei in keinster Weise 
klar, wie bzw. wo er im Steuerjahr 2019 tätig gewesen sei. Leider habe er mit der 
Einsprache keine Steuererklärung eingereicht, weshalb - wie telefonisch mitge-
teilt - auf die Einsprache nicht eingetreten werden könne. 

Die StV setzte dem Steuerpflichtigen Frist zum Rückzug der Einsprache an; an-
dernfalls werde die Einsprache zum Abschluss des Vorverfahrens an die Abtei-
lungsleitung weitergeleitet. 

D.3 Auf das Schreiben der StV vom 5. Januar 2021 reagierte der Steuerpflichti-
ge offensichtlich nicht. Am 1. Februar 2021 setzte der Abteilungsleiter "Natürliche 
Personen" der StV dem Steuerpflichtigen Frist bis 12. Februar 2021 an, den 
Nachweis der Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit zu erbringen und zu 
erläutern, wie er seinen Lebensunterhalt vom 1. Januar 2019 bis 1. Juli 2019 be-
stritten habe (Einspracheakten act. 12 = Steuerakten 2019 act. 19). Auch hierauf 
reagierte der Steuerpflichtige nicht. 

D.4 Mit Schreiben vom 17. Februar 2021 (Einspracheakten act. 8 f. = Steuerak-
ten 2019 act. 20 f.) legte der Abteilungsleiter "Natürliche Personen" dem Steuer-
pflichtigen die Voraussetzungen und Modalitäten einer Ermessensveranlagung 
noch einmal dar. Im Falle des Steuerpflichtigen sei "der Sachverhalt mangels 
Mitwirkung und mangels Unterlagen unklar". Seit 2017 liege kein Abschluss mehr 
vor; das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit sei 2018 ermessenswei-
se veranlagt worden. Eine Einzelfirma sei auf den Namen des Steuerpflichtigen 
nicht eingetragen, obwohl eine solche im Kanton Schwyz offenbar tätig gewesen 
sei. Die StV habe keine Informationen, wie der Steuerpflichtige bis zu seiner 
Festanstellung ab 1. Juli 2019 den Lebensunterhalt verdient habe und ob die 
Einzelfirma tatsächlich aufgegeben worden sei. Falls er eine Erwerbstätigkeit 
ausgeübt habe, sei der StV unbekannt, ob diese in einem Geschäftsbetrieb oder 
einer Betriebsstätte im Kanton Schwyz erfolgt sei. Zur Abklärung des Sachver-
halts sei die StV auf seine Mitwirkung angewiesen. Es werde um die Einreichung 
von Unterlagen wie beispielsweise Steuererklärung Kanton Zürich 2019, Belegen 

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über Erwerbseinkommen 2019, Beschrieb der Erwerbstätigkeit 2019, Beschrieb 
und Nachweis, wie er den Lebensunterhalt verdient habe, ersucht. 

Wiederum reagierte der Steuerpflichtige innert angesetzter Frist (3.3.2021) nicht. 

Hierauf räumte die StV dem Steuerpflichtigen am 8. März 2021 noch einmal eine 
Frist (22.3.2021) zur Einreichung des unterzeichneten Erledigungsvorschlags 
ein, da es sich aus Sicht der StV "um einen klaren Fall" handle (Einspracheakten 
act. 7 = Steuerakten 2019 act. 22). Auch hierauf reagierte der Steuerpflichtige 
nicht. In der Folge überwies die StV die Einsprache an die kantonale Steuer-
kommission (StK).  

E. Mit Entscheid Nr. 29/2021 vom 19. April 2021 trat die StK auf die Einspra-
che gegen die Veranlagungsverfügung 2019 nicht ein (Disp.-Ziff. 1). Die Verfah-
renskosten von Fr. 650.-- (Spruchgebühr inkl. Kanzleikosten) wurden dem Ein-
sprecher auferlegt (Disp.-Ziff. 2). 

F. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 21.4.2019) erhebt der 
Steuerpflichtige mit Eingabe vom 20. Mai 2021 (Postaufgabe am 21.5.2021) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem folgenden Antrag:

Der Entscheid der kantonalen Steuerkommission des Präsidenten O.________ 
Nr. 29/2021, Gemeinde D.________ PID-Nr. ____ ist aufzuheben und für ungültig 
zu erklären. (Beilage 1) Die Rechnung 307800 für die Verfahrungskosten von 
CHF 650.00 ist zu sistieren. (Beilage 2) Die Veranlagungsverfügung 2019 ist 
aufzuheben. (Beilage 3) Die ordentliche Staats- und Gemeindesteuern 
Schlussrechnung 2019 der Gemeinde F.________ ist aufzuheben. (Beilage 4)

G. Mit Vernehmlassung vom 22. Juni 2021 beantragt die Vorinstanz, die Be-
schwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers vollumfänglich 
abzuweisen. 

H. Mit Eingabe vom 11. Juli 2021 beantragt der Beschwerdeführer, der Be-
schwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten der Steuerkommission des Kantons 
Schwyz vollumfänglich zu entsprechen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Auf das Steuerverfahren sind die Bestimmungen des Gesetzes über die 
Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 anwendbar, 
soweit nicht das Steuergesetz (StG; SRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 oder 
dessen Ausführungsbestimmungen davon abweichen (§ 128 StG). 

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1.2 Ist die Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten, so hat das 
Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nur zu 
prüfen, ob der Nichteintretensentscheid zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese 
Frage, so hebt es den Nichteintretensentscheid auf und weist die Akten an die 
Vorinstanz zurück, damit diese hinsichtlich dieses Rechtsmittels einen Sach-
entscheid trifft (statt Vieler: VGE III 2015 98 vom 26.8.2015 Erw. 1.3.1; VGE 
III 2014 194 vom 27.11.2014 Erw. 2.1). 

1.3 Die Gemeinde D.________ stellte dem Beschwerdeführer am 1. Juni 2019 
die Rechnung 2019 (provisorisch ab Vorperiode) für die ordentlichen Staats- und 
Gemeindesteuern über insgesamt Fr. 355.20 aus (Steuerakten 2019 act. 23). Die 
Ermessensveranlagung vom 17. November 2020 lautet auf die Gemeinde 
D.________ (Steuerakten 2019 act. 10). Die interkantonale Steuerausscheidung 
(Schwyz/Zürich) wurde indessen auf die Gemeinden M.________ (ZH) und 
F.________ /K.________ vorgenommen (Steuerakten 2019 act. 12 f.). Mit 
"Schlussrechnung" vom 17. November 2019 legte die Gemeinde D.________ 
den Steuerbetrag auf insgesamt Fr. 0.-- fest (Steuerakten 2019 act. 26). Mit 
gleichem Rechnungs-datum stellte die Gemeinde F.________ dem 
Beschwerdeführer die Schluss-rechnung 2019 für die ordentlichen Staats- und 
Gemeindesteuern gestützt auf die Ermessensveranlagung vom 17. November 
2020 zu (Steuerakten 2019 act. 27). Am 1. Dezember 2020 zeigte die Gemeinde 
D.________ dem Beschwerdeführer die Rückerstattung der bezahlten 
provisorischen Steuern von Fr. 355.20 (zuzüglich Zins von Fr. 1.65) an 
(Steuerakten 2019 act. 28). 

Soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung der Veranlagung der Gemeinde 
D.________ beantragt, stösst seine Beschwerde somit ins Leere bzw. ist auf 
seine Beschwerde nicht einzutreten. 

2.1.1  Hat die steuerpflichtige Person trotz Mahnung ihre Verfahrenspflichten 
nicht erfüllt oder können die Steuerfaktoren mangels zuverlässiger Unterlagen 
nicht einwandfrei ermittelt werden, so nimmt die Veranlagungsbehörde die Ver-
anlagung nach pflichtgemässem Ermessen vor. Sie kann dabei Erfahrungszah-
len, Vermögensentwicklung und Lebensaufwand der steuerpflichtigen Person 
berücksichtigen (§ 149 Abs. 2 StG; vgl. Art. 130 Abs. 2 des Bundesgesetzes über 
die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] vom 14.12.1990). 

2.1.2  Bei der Ermessensveranlagung handelt es sich um eine besondere Art der 
Sachverhaltsermittlung durch Schätzung, welche zum Zuge kommt, wenn ein Un-
tersuchungsnotstand besteht, d.h. wenn die Steuerfaktoren nicht nachgewiesen 
werden oder nachgewiesen werden können (vgl. Urteil BGer 2C_554/2013 / 

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2C_555/2013 vom 30.1.2014 Erw. 2.). Eine Ermessensveranlagung kann nicht 
nur dann vorgenommen werden, wenn die Steuerfaktoren mangels zuverlässiger 
Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden können, sondern auch dann, wenn 
sich die für die Veranlagung massgebenden tatsächlichen Verhältnisse nicht 
feststellen lassen, obwohl der Steuerpflichtige keine Verfahrenspflicht verletzt 
hat, das heisst, wenn die nicht zu beseitigende Ungewissheit im Sachverhalt an-
dere Gründe hat. Auch bei unklarem Sachverhalt muss die Veranlagung mög-
lichst wirklichkeitsnah vorgenommen werden, indem die Steuerfaktoren pflicht-
gemäss geschätzt werden. 

Bei der Ermessenseinschätzung hat die Steuerbehörde von Amtes wegen alle 
Unterlagen zu berücksichtigen, die ihr zur Verfügung stehen. Sie hat alle 
Umstände in Rechnung zu stellen, von denen sie Kenntnis hat, auch wenn sie 
möglicherweise nicht in den Akten vermerkt sind; denn die amtliche Veranlagung 
ist nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmen. Der Steuerpflichtige soll 
möglichst entsprechend seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eingeschätzt 
werden. Das setzt eine Würdigung der gesamten Verhältnisse voraus. Die 
Steuerbehörde hat dabei eine vorsichtige Schätzung vorzunehmen, ohne 
allerdings dazu verpflichtet zu sein, bei der durch das Verhalten des 
Steuerpflichtigen bedingten Ermessensbetätigung im Zweifelsfall die für diesen 
günstigste Annahme zu treffen: Es soll vermieden werden, dass derjenige 
Steuerpflichtige, der für die Möglichkeit der Nachprüfung der von ihm erklärten 
Verhältnisse Sorge getragen hat, höhere Steuern zu bezahlen hat als derjenige, 
bei dem eine solche Nachprüfung aus von ihm zu vertretenden Gründen 
unmöglich ist. Die Verletzung von Verfahrenspflichten darf sich nicht lohnen 
(Urteil BGer 2C_441/2008 vom 30.1.2009 Erw. 2.2, mit Hinweisen; vgl. Urteil 
BGer 2C_849/2015 vom 3.6.2016 Erw. 4.1; vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, 
Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 4. Aufl., Zürich 2021, § 139 N 82 u. 86). 

2.1.3  Eine Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen kann die steuerpflich-
tige Person nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Einsprache ist 
zu begründen und muss allfällige Beweismittel nennen (Art. 132 Abs. 3 DBG 
bzw. § 151 Abs. 3 StG). Offensichtlich unrichtig ist eine Schätzung, die einen we-
sentlichen Gesichtspunkt übergangen oder falsch gewürdigt hat (Urteil BGer 
2C_179/2016 und 2C_180/2016 vom 9.1.2017 i.Sa. S. vs. VdBSt SZ Erw. 3.1, 
mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung). 

Der Unrichtigkeitsnachweis kann auf zwei Arten erbracht werden. Entweder kann 
die steuerpflichtige Person den tatsächlichen Sachverhalt dartun und den ent-
sprechenden Nachweis erbringen, dass die Ermessenseinschätzung durch eine 
ordentliche Veranlagung ersetzt wird; oder sie kann, wenn dieser Nachweis nicht 

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möglich ist oder misslingt, darlegen und nachweisen, dass die angefochtene Ein-
schätzung offensichtlich unrichtig ist (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, a.a.O., 
§ 140 N 74a; Tschannen, in: Klöti-Weber/Siegrist/Weber, Kommentar zum Aar-
gauer Steuergesetz, 4. Aufl., Muri-Bern 2015, § 193 N 18). 

In der Begründung ist der Einsprachesachverhalt in substantiierter Weise darzu-
legen. Die Einschätzung kann nicht bloss in pauschaler Weise bestritten werden 
(Urteil BGer 2C_579/2008 vom 29.4.2009 Erw. 2.1). Ein Steuerpflichtiger, der 
eine Ermessensveranlagung anficht, muss sich mit deren Elementen im 
Einzelnen auseinandersetzen und zeigen, dass die Schätzung auf unhaltbaren 
Grundlagen oder auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruht. 
Er hat klar darzutun und im Einzelnen zu belegen, dass und weshalb eine 
vorgenommene Schätzung offensichtlich falsch sein soll bzw. wesentliche 
Gesichtspunkte übergangen oder falsch gewürdigt worden sind. Die Anfechtung 
einer Ermessensveranlagung verlangt somit zunächst eine qualifizierte 
Begründung. (Urteile BGer 2C_441/2008 vom 30.1.2009 Erw. 3.2; 
2C_440+441/2014 vom 10.10.2014 Erw. 11.1; 2C_849+850/2015 vom 3.6.2016 
Erw. 4.2; 2C_179+180/2016 vom 9.1.2017 i.S. S. vs. StV u. VdBSt Schwyz 
Erw. 3.1). Der Einwand, das Einkommen sei im Rahmen der 
Ermessensveranlagung zu hoch geschätzt worden, ist deshalb zu allgemein und 
nichtssagend. Ebenso wenig genügt ein Antrag, das Einkommen sei so 
festzusetzen, wie es sich aufgrund der vollständig ausgefüllten Steuererklärung 
ergeben werde (Urteil BGer 2C_441/2008 vom 30.1.2009 Erw. 3.2; Tschannen, 
a.a.O., § 193 StG N 34 f.).

Eine solche Begründung und die Nennung allfälliger Beweismittel stellen 
Prozessvoraussetzungen dar, deren Fehlen zur Folge hat, dass auf die 
Einsprache auch ohne Ansetzung einer Nachfrist nicht eingetreten wird (vgl. 
Richner/Frei/ Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl., Zürich 
2016, Art. 132 N 56 ff.; Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, a.a.O., § 140 N 66 f.; 
BGE 131 II 548 Erw. 2.3). Um die Einsprache genügend begründen zu können, 
hat der Einsprecher die versäumte Handlung, derentwegen er nach Ermessen 
veranlagt wurde, in der Regel binnen der Rechtsmittelfrist nachzuholen; 
andernfalls ist auf seine Einsprache nicht einzutreten (Urteil BGer 
2C_910+911/2016 vom 20.3.2017 Erw. 3.2.3; StPS 2018, S. 50 ff.).

2.1.4  Der Nachweis der offensichtlichen Unrichtigkeit kann grundsätzlich auch 
noch im Verfahren vor der kantonalen Steuerrekurskommission bzw. im 
Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht erbracht werden, wobei 
dieses dieselbe eingeschränkte Überprüfungsbefugnis wie die Einspracheinstanz 
hat (Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, a.a.O., § 147 N 49; Zweifel/Hunziker, in: 

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Zweifel/Beusch [Hrsg.], Art. 132 DBG N 54; Hunziker/Mayer-Knobel, ebenda, 
Art. 140 DBG N 45). Der Unrichtigkeitsnachweis ist in der Einsprachefrist 
respektive der Beschwerdefrist anzutreten; er muss umfassend sein, d.h. mit 
Bezug auf den gesamten von der Ermessensveranlagung betroffenen 
Sachverhalt angetreten werden. Begründung und Beweismittelofferten können 
nach der Einsprache- respektive der Beschwerdefrist nicht mehr nachgebracht 
werden (Zweifel/Hun-ziker, a.a.O., Art. 132 DBG N 41 f. und N 55).  

2.2.1  Mit der Einsprache vom 16. Dezember 2020 hat der Beschwerdeführer nur 
den Arbeitsvertrag mit der E.________ GmbH sowie den von dieser ausgestell-
ten Lohnausweis vom 9. Dezember 2020 für die Zeit vom 1. September 2019 bis 
31. Dezember 2019 eingereicht. Auf die diversen Aufforderungen der StV zur 
Einreichung weiterer Unterlagen, insbesondere auch der im Kanton Zürich einge-
reichten Steuererklärung, reagierte der Beschwerdeführer nicht (vgl. vorstehend 
Ingress lit. D.1 ff.). 

2.2.2  Allein mit diesen beiden Dokumenten konnte der Beschwerdeführer den 
Unrichtigkeitsnachweis im Sinne der vorstehend erwähnten zwei Möglichkeiten 
nicht ansatzweise erbringen. Es ist offenkundig, dass damit weder eine ordentli-
che Veranlagung ermöglicht noch der Nachweis der offensichtlichen Unrichtigkeit 
der Ermessenseinschätzung erbracht werden kann. Zwischen den beiden Doku-
menten bestehen überdies insofern Diskrepanzen, als zum einen vertraglich als 
"Eintrittsdatum" der 1. Juli 2019 vereinbart wird, während der Lohnausweis erst 
für die Zeit ab 1. September 2019 (bis 31.12.2019) ausgestellt ist; zum andern 
wird ein Lohn von Fr. 21'330.-- (bzw. netto von Fr. 19'507.--) bescheinigt, 
während er bei einem vertraglich vereinbarten Salär von monatlich Fr. 3'500.-- 
und vier entlöhnten Monaten Fr. 14'000.-- entsprechen müsste; diese Lohndis-
krepanz bleibt bestehen, auch wenn die Lohn-/Spesenkaution von Fr. 9'000.-- für 
zwei Monate (gemäss Arbeitsvertrag) mitberücksichtigt wird. Die vertraglichen 
Pauschalspesen von monatlich Fr. 1'000.-- werden im Lohnausweis nicht er-
wähnt. 

2.2.3  Offen blieb weiterhin die Frage einer allfälligen Beendigung der Tätigkeit 
des Beschwerdeführers mit seiner Einzelfirma und dem Zeitpunkt der Beendi-
gung, nachdem er bereits für das Vorjahr (2018) keine Steuererklärung einge-
reicht hatte. Ein Indiz für das (vorläufige) Weiterbestehen bzw. jedenfalls für eine 
Liquidation seiner Einzelfirma erst im Jahr 2019 besteht im Umstand, dass der 
Beschwerdeführer geltend macht, die E.________ GmbH habe die Büroräum-
lichkeiten sowie das kleine noch vorhandene Warenlager seiner Einzelfirma 
übernommen; dafür, dass die Beziehung des Beschwerdeführers zur 

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E.________ GmbH erst ins Jahr 2019 fällt, spricht zum einen sein Arbeitsvertrag 
mit Beginn per 1. Juli 2019 mit dieser Unternehmung, zum andern die Tatsache, 
dass er seit Ende September 2018 zunächst seine eigene C.________ GmbH 
aufbaute. 

2.2.4  Die Vorinstanz ist somit zu Recht mangels einer hinreichenden Begrün-
dung und fehlender Beibringung und/oder Nennung allfälliger Beweismittel auf 
die Einsprache nicht eingetreten, nachdem sie, was zu betonen ist, dem 
Beschwerdeführer wiederholt Gelegenheit zur Beibringung weiterer Unterlagen 
eingeräumt hat, der Beschwerdeführer es jedoch dennoch an der gebotenen 
Mitwirkung hat fehlen lassen. 

3.1.1  Mit seiner Beschwerde bringt der Beschwerdeführer vor, er habe am 1. Ja-
nuar 1995 seine selbständige Tätigkeit mit seiner Einzelfirma im Kanton Schwyz 
aufgenommen. Auf Anraten seines Treuhänders habe er die Einzelfirma nicht ins 
Handelsregister eingetragen; all die folgenden Jahre sei ein solcher Eintrag nie 
verlangt worden. Im 24. Geschäftsjahr (2018) habe er sich entschlossen, seine 
selbständige Tätigkeit aufzugeben und sich einer neuen Aufgabe zu widmen. Am 
1. Oktober 2018 habe er die C.________ GmbH gegründet und seine Einzelfirma 
per Ende 2018 eingestellt. Zwecks Aufbau dieser Unternehmung sei die Einzel-
firma per 31. Dezember 2018 eingestellt worden. In Treu und Glauben habe er 
gedacht, dieser Entscheid, den Betrieb einzustellen, reiche, da die Einzelfirma 
nicht im Handelsregister eingetragen gewesen sei. Für den Aufbau der 
C.________ GmbH habe er vom Oktober 2018 bis Juni 2019 viel Zeit investiert. 
Um die allmählich aufgebrauchten privaten Geldmittel wieder zu steigern, habe 
er sich entschlossen, einen Jungunternehmer zu unterstützen und diesem sein 
Fachwissen als Elektromeister zur Verfügung zu stellen. So sei er auf den 1. Juli 
2019 bei der E.________ GmbH als technischer Leiter zu 60% eingestellt wor-
den; die Büroräumlichkeiten und das Warenlager seiner vormaligen Einzelfirma 
seien übernommen worden. Nebenbei und bis heute sei immer noch Zeit und 
Energie für den Aufbau und die Partnersuche für die C.________ GmbH inves-
tiert worden. Privat wohne er in M.________, wo er auch seine Einkommens-
steuern bezahle. Es sei ersichtlich, dass er im Kanton Zürich Steuern zahle und 
im Kanton Schwyz seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr mit der Einzelfirma tätig 
sei. Die effektive Doppelbesteuerung sei unzulässig. 

Mit der Eingabe vom 11. Juli 2021 macht der Beschwerdeführer ergänzend gel-
tend, er habe die ordentliche Steuererklärung 2019 elektronisch eingereicht; die 
Aussage, er habe die Steuererklärung nicht eingereicht, sei falsch. 

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3.1.2  Mit der Beschwerde reichte der Beschwerdeführer erneut den befristeten 
Arbeitsvertrag mit der E.________ GmbH ein sowie zusätzlich die Steuerer-
klärung 2019 (Kanton Zürich), die er offensichtlich mit der Software ZHprivate 
Tax Version 3.3.0 ausgefüllt hat. Der Ausdruck dieser Steuererklärung datiert 
vom 29. November 2020 und wurde vom Beschwerdeführer gleichentags unter-
zeichnet. 

3.2.1  Vorab ist festzuhalten, dass die Rüge des Beschwerdeführers, die Aussa-
ge, er habe die Steuererklärung nicht eingereicht, trotz nunmehr eingereichter 
Steuererklärung, unbegründet ist. Zum einen datiert die Veranlagungsverfügung 
2019 vom 17. November 2020, also vor der Unterzeichnung der eingereichten 
Steuererklärung. Zum andern ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, dass und 
weshalb der Beschwerdeführer diese Steuererklärung nicht bereits - gleich wie 
den Arbeitsvertrag - mit seiner Einsprache vom 16. Dezember 2020 und auch in 
der Folge trotz den diversen Aufforderungen der Vorinstanz (vgl. vorstehend In-
gress lit. D.1 ff.) nicht eingereicht hat. Zudem ist auch nicht ersichtlich, wann bzw. 
ob überhaupt der Beschwerdeführer die Steuererklärung im Kanton Zürich einge-
reicht hat. Gemäss den telefonischen Abklärungen der Vorinstanz beim Steuer-
amt I.________ hat der Beschwerdeführer jedenfalls bis zum 15. Juni 2021 keine 
Steuererklärung 2019 eingereicht und wurde entsprechend gemahnt (vgl. Akten-
notiz vom 15.6.2021 act. 1). Des Weiteren fällt auf, dass der Beschwerdeführer 
als Erwerbseinkommen einzig einen Haupterwerb von Fr. 42'000.-- seitens der 
Arbeitgeberin E.________ deklariert. Dieses Einkommen steht wiederum im Wi-
derspruch zum Lohn, welchen ihm diese Arbeitgeberin mit dem Lohnausweis 
vom 9. Dezember 2020 bescheinigt hat (vgl. vorstehend Erw. 2.2.1). 

3.2.2  Weitere Unterlagen, welche allenfalls geeignet wären, die (offensichtliche) 
Unrichtigkeit der Ermessensveranlagungen zu belegen, werden vom Beschwer-
deführer auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht beigebracht. Dies gilt 
insbesondere für die von der StV/Vorinstanz mehrfach angeforderten Dokumente 
(vgl. vorstehend Ingress lit. D.1 ff.; Erw. 2.2.3). 

In seiner Beschwerde spricht der Beschwerdeführer vom Aufbau der C.________ 
GmbH vom Oktober 2018 bis Juni 2019, in den er viel Zeit und Geld investiert 
hat. Irgendwelche Aufzeichnungen hierzu werden von ihm nicht beigebracht. 
Nach wie vor unbekannt bleibt der Zeitpunkt wie auch der Anrechnungswert der 
von der E.________ GmbH von der Einzelfirma des Beschwerdeführers über-
nommenen Büroräumlichkeiten sowie des Warenlagers. Auf Grund der vom Be-
schwerdeführer geschilderten Chronologie müsste dieser Zeitpunkt ins Jahr 2019 
angesetzt werden. Indes bleibt dies unbelegt. Hingegen finden sich weitere Wi-
dersprüche. Beispielsweise ist einem Eintrag der StV zu entnehmen, dass der 

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Beschwerdeführer von der Beendigung der Einzelfirma bereits im Jahr 2017 
sprach (Steuerakten 2019 act. 1). Ebenda findet sich betreffend die Einzelfirma 
"B.________" auch die Notiz, bei der Revision am 23. August 2018 sei bespro-
chen worden, dass der Beschwerdeführer den Handelsregistereintrag veranlas-
sen werde, da kein solcher gefunden worden sei. Bereits für das Jahr 2017 wur-
de vermerkt, der Handelsregistereintrag sei "aktuell noch nicht gemacht worden" 
(Steuerakten 2019 act. 2). Der Beschwerdeführer kann daher nicht in guten 
Treuen behaupten, nie zu einem Handelsregistereintrag angehalten worden zu 
sein. 

3.2.3  Für das Jahr 2016 wurde der Reingewinn für die Veranlagung - gestützt 
auf einen Reingewinn gemäss Selbstangaben des Beschwerdeführers von 
Fr. 57'455.-- sowie aufgerechneten Pauschalspesen - auf insgesamt Fr. 60'455.-- 
festgelegt (Einspracheakten 2019 act. 3). Für das Jahr 2018 wurde der Be-
schwerdeführer ermessensweise mit einem steuerbaren Einkommen von 
Fr. 56'800.-- (satzbestimmend Fr. 60'900.--) veranlagt. Das für das Steuerjahr 
2019 ermessensweise auf Fr. 75'000.-- festgelegte Nettoerwerbseinkommen aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit kann mithin nicht als willkürlich betrachtet werden, 
es bewegt sich im Rahmen des gebotenen pflichtgemäss auszuübenden Ermes-
sens der Veranlagungsbehörde. Unbegründet ist die Rüge einer Doppelbesteue-
rung, nachdem die StV das Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit 
des Beschwerdeführers gemäss Lohnausweis weder beim steuerbaren noch 
beim satzbestimmenden Einkommen berücksichtigt hat und das ermessensweise 
ermittelte steuerbare Einkommen von Fr. 72'900.-- nach den Kantonen Schwyz 
(F.________/K.________) sowie Zürich (M.________) ausgeschieden hat. 

4. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist daher abzuwei-
sen. 

Dem Verfahrensausgang entsprechend (§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 VRP) sind 
die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) im Be-
trag von Fr. 800.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Eine Parteientschädi-
gung ist nicht zuzusprechen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf insgesamt Fr. 800.-- festge-
setzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Nachdem er am 1. Juni 2021 
einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- bezahlt hat, sind ihm Fr. 200.-- aus 
der Gerichtskasse zurück zu bezahlen. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und den Gemeinderat F.________ (A; im Dispositiv).

Schwyz, 17. August 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. August 2021