# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4d7a5de6-7bc9-58f2-9f66-1a4a45ca12dc
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-01
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Fürsorgerechtliche Kammer 01.06.2021 F 2020 35
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_003_F-2020-35_2021-06-01.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

FÜRSORGERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Gisela Bedognetti-Roth, Vorsitz 
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. Matthias Suter
Gerichtsschreiber: lic. iur. Albert Dormann

U R T E I L  vom 1. Juni 2021 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin
vertreten durch Advokatin Dr. iur. B.________

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zug (KESB),
Bahnhofstrasse 12, Postfach 27, 6301 Zug
Beschwerdegegnerin 

weiter verfahrensbeteiligt:

1. E.________
2. F.________, 

vertreten durch C.________, Kindesvertreterin
3. D.________, Beistand

betreffend
Kindesschutzrecht (elterliche Sorge, Beistandschaft)

F 2020 35

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Urteil F 2020 35

A. a) A.________ und E.________ sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von 
F.________, geb. 2005. Die Mutter hatte ab der Geburt das alleinige Sorgerecht.

Zwischen den Kindseltern kam es zu verschiedenen Auseinandersetzungen (so 
Handgreiflichkeiten beider Parteien, Betrugsversuch seitens der Mutter), welche zu einer 
hohen Beanspruchung der Verwaltungs-, Polizei- und Justizbehörden führten. Die 
Kindseltern trennten sich im Oktober 2009. Seither bestand kein Kontakt mehr zwischen 
dem Vater und seiner Tochter. Nach angeblicher Mitteilung der Kindsmutter im Jahr 2009, 
dass E.________ nicht der Vater von F.________ sei, versuchte er erfolglos, seine 
Vaterschaft anzufechten, was ihm letztlich das Obergericht des Kantons G.________ mit 
Urteil vom 2. September 2011 verwehrte. 

Am 11. Dezember 2012 erstattete E.________ eine Gefährdungsmeldung an die Kindes- 
und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zug (KESB). Mit Entscheid vom 26. No-
vember 2013 (Entscheid-Nr. 2013/1338) errichtete die KESB gestützt auf Art. 308 Abs. 2 
ZGB für F.________ eine Beistandschaft und beauftragte den Beistand, einen 
Informationsaustausch und einen sorgfältigen Kontaktaufbau zwischen Vater und Tochter 
zu gestalten. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde durch die Kindsmutter 
A.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 26. Januar 2015 
(F 2014 3) ab.

b) Am 24. Juni 2015 beantragte E.________ bei der KESB die gemeinsame 
elterliche Sorge über seine Tochter F.________. Nach diversen Anhörungen setzte die 
KESB mit Entscheid Nr. 2016/0864 vom 12. Juli 2016 RA C.________ als 
Kindesvertreterin gemäss Art. 314abis ZGB ein. Am 21. Dezember 2016 reichte der Leiter 
der Schule von F.________ eine Gefährdungsmeldung ein wegen auffälligen Verhaltens 
des Mädchens, das auf körperliche und psychische Gewaltanwendung deuten könne.

Am 23. Dezember 2016 erklärte die Kindsmutter dem Kindsvater ihre Zustimmung zum 
gemeinsamen Sorgerecht, wenn ihre Tochter ab 1. Januar 2017 bei ihm wohnen könne. 
Der Kindsvater gab am 24. Dezember 2016 sein Einverständnis dazu. Als die KESB am 
26. Dezember 2016 die Eltern informierte, sie könnten die Erklärung über das 
gemeinsame Sorgerecht unterzeichnen, widerrief die Mutter ihr Angebot.

Am 28. März 2017 (Entscheid Nr. 2017/0514) ordnete die KESB gestützt auf Art. 307 
Abs. 1 ZGB eine KOFA-Abklärung (Kompetenzorientierte Familienarbeit) an und errichtete 

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Urteil F 2020 35

eine Erziehungsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB. Der Schlussbericht der 
Abklärung der Stiftung H.________ datiert vom 27. Juni 2017. Am 11. Juli 2017 
beantragte der Beistand D.________ die Aufhebung der bestehenden 
Besuchsrechtsbeistandschaft, eventualiter sei eine Verschärfung der 
Kindesschutzmassnahmen durch die KESB zu prüfen. Mit Bericht vom 18. September 
2017 beantragte der Beistand die Prüfung einer Fremdplatzierung und einer Aufhebung 
der Beistandschaft. Eventualiter sei ein Erziehungsgutachten bzw. ein 
rechtspsychologischer Fachbericht anzuordnen.

Mit Entscheid Nr. 2018/1099 vom 18. September 2018 teilte die KESB den Eltern die 
gemeinsame elterliche Sorge über F.________ gemäss Art. 298b Abs. 2 ZGB zu. Sodann 
hob die KESB die für die KOFA-Abklärung errichtete Beistandschaft sowie die 
Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB auf. Die errichtete 
Kindesvertretung wurde auf den Zeitpunkt der Rechtskraft dieses Entscheids aufgehoben. 
Gleichzeitig wurde eine neue Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB für 
F.________ errichtet, womit der Beistand, wiederum D.________, beauftragt wurde, die 
Eltern in ihrer gemeinsamen elterlichen Sorge zu unterstützen und ein Jugendcoaching für 
F.________ zu organisieren, zu begleiten und zu überwachen und den Austausch und die 
Zusammenarbeit aller involvierten Personen im Sinne eines Case Managements zu 
fördern.

c) Am 29. Oktober 2018 liess A.________ beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
einreichen und die Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge, der Beistandschaft mit 
den darin angeordneten Aufgaben sowie die Absetzung von D.________ beantragen. Der 
Kindsvater hielt demgegenüber an seinem Anliegen nach gemeinsamer elterlicher Sorge 
fest. Seit 2009 bemühe er sich, Kontakt mit seiner Tochter aufzunehmen und ihre 
Lebenssituation zu verbessern. Der Beistand verzichtete auf eine eigene Stellungnahme. 
Die KESB und die Kindesvertreterin beantragten die Abweisung der Beschwerde. Mit 
Urteil vom 5. Dezember 2019 im Verfahren F 2018 51 wies das Verwaltungsgericht die 
Beschwerde ab.

d) Gegen dieses Urteil gelangte A.________ mit Beschwerde in Zivilsachen vom 
31. Januar 2020 an das Bundesgericht. Sie beantragte die Aufhebung des 
verwaltungsgerichtlichen Urteils. Ihr sei die alleinige Sorge über die Tochter zu belassen 
und es sei keine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB zu errichten. Mit der 
Beschwerde reichte sie ein Schreiben von F.________ vom 23. Januar 2020 ein, in 

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welchem diese sinngemäss schrieb, sie sei im Verfahren ignoriert worden und wolle kein 
gemeinsames Sorgerecht. Während Verwaltungsgericht und Kindsvater die Ablehnung der 
Beschwerde beantragten, stellte die Kindesvertreterin keinen formellen Antrag, sondern 
verwies auf ihre früheren Ausführungen. Es sei ihr aufgrund der COVID-Situation nicht 
möglich gewesen, ungestört mit dem Mädchen Rücksprache zu nehmen. 

Mit Urteil vom 25. August 2020 hiess das Bundesgericht die Beschwerde gut, hob das 
Urteil des Verwaltungsgerichts vom 5. Dezember 2019 auf und wies die Sache zur 
Durchführung einer Anhörung von F.________ und zu neuem Entscheid an das 
Verwaltungsgericht zurück. Es erwog, dass im Rahmen von Kindesschutzmassnahmen 
zwar innerhalb eines Instanzenzuges eine Anhörung grundsätzlich genüge. Ein Verzicht 
auf eine weitere Anhörung setze allerdings voraus, dass das Kind zu allen 
entscheidrelevanten Punkten befragt worden und das Ergebnis noch aktuell sei. 
Vorliegend habe die KESB keine Anhörung des Kindes im erforderlichen Sinn 
durchgeführt, sondern F.________ im Wesentlichen nur mit dem Entscheid betreffend 
Anordnung der gemeinsamen elterlichen Sorge konfrontiert. Die fehlende Anhörung habe 
auch nicht durch die Wortäusserung der Kindesvertreterin ersetzt werden können. 
Mangels rechtsgenüglicher Anhörung habe die KESB den Sachverhalt willkürlich 
festgestellt. Dasselbe gelte für das Verwaltungsgericht, das die Anhörung trotz eines 
entsprechenden Antrags der Mutter nicht nachgeholt habe. Zudem habe das Gericht dem 
persönlichkeitsrechtlichen Aspekt der Kindesanhörung nicht die nötige Beachtung ge-
schenkt und damit Bundesrecht verletzt. 

B. In der Folge eröffnete das Verwaltungsgericht unter der Verfahrensnummer 
F 2020 35 ein neues Dossier, kam dem bundesgerichtlichen Auftrag nach und hörte 
F.________ am 21. Januar 2021 an. F.________, die dabei unbegleitet war, wurde vor der 
Anhörung darüber aufgeklärt, dass nur diejenigen Äusserungen von ihr ins Protokoll 
aufgenommen würden, mit deren Weiterleitung an die Parteien sie einverstanden sei. 
Beim Protokoll, das den Beteiligten zur Kenntnis gebracht wurde, handelt es sich somit 
nicht um ein Wortprotokoll. 

C. Mit Schreiben vom 3. Februar 2021 teilte die Kindesvertreterin mit, dass sie 
aufgrund fehlender Kommunikation mit F.________ auf eine Stellungnahme verzichte.

D. Am 1. März 2021 teilte der Vater von F.________ mit, dass er erst durch das 
Schreiben der Rechtsvertreterin von A.________ die Kontaktdaten seiner Tochter erhalten 

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habe. Er habe dies zum Anlass genommen, F.________ zu schreiben und versucht, sie 
telefonisch zu erreichen. Er habe keine Reaktion erhalten und frage sich deswegen, ob 
irreführende Kontaktdaten genannt worden seien. Auch sämtliche Versuche der 
Kontaktnahme mit seiner Tochter via die Mutter seien gescheitert. Auch die 
Beistandsperson habe offenbar ihre Informationen zur Lebenssituation von F.________ 
nur von der Mutter bekommen, wie er dem beigelegten Bericht von D.________ vom 
10. Dezember 2020 entnehme. Briefe und Geschenke von ihm seien seiner Tochter 
offenbar nie übergeben worden. Wegen der fehlenden Sorge habe er auch nie Kontakt 
über die (wechselnden) Schulen nehmen können. Im Zuge der mehrfachen 
Gefährdungsmeldungen habe er die KESB ersucht, dies zu tun; bis heute sei dies 
"ergebnisoffen". F.________ habe ein Bild von ihm vermittelt erhalten, das mit den realen 
Gegebenheiten nichts zu tun habe. Sie sei über Jahre hinweg der Möglichkeit beraubt 
worden, ihn kennenzulernen. Er und seine Tochter K.________ hätten sie auch nicht über 
soziale Medien finden können, was in ihrem Alter doch aussergewöhnlich sei. Entgegen 
dem Hinweis, dass die Anhörung digital aufgenommen werde, sei dies dann unterlassen 
worden. Eine Begründung dafür finde sich nicht. Die Antworten von F.________ 
erschienen schematisch und wiederholten sich. Es gebe keine Aussage im Protokoll, wie 
sie gewirkt habe. Am 15. März 2021 hielt er ergänzend fest, dass F.________ sich 
offensichtlich in einer Art "Zwangsgefängnis" befinde, habe sie sich doch bei einem 
Telefonanruf von K.________ verleugnen lassen. Eine freie Willensäusserung sei ihr wohl 
nicht möglich. 

E. Am 12. April 2021 verwies die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin auf die 
klaren Äusserungen von F.________, dass sie kein gemeinsames Sorgerecht wünsche 
und sich die Einmischung einer ihr fremden Person verbitte. Weiter brachte sie 
zusammengefasst vor, dass der Kindsvater, wäre ihm je etwas an F.________ gelegen 
gewesen, den Kontakt zu ihr selber hätte suchen können, ohne immer die Behörden 
vorzuschieben. Letztlich gehe es ihm nur darum zu zeigen, dass er der Stärkere sei und 
sein vermeintliches Recht durchsetzen wolle. In einer weiteren Stellungnahme vom 
21. April 2021 hielt sie fest, dass der Entscheid der KESB vom 18. September 2018 
infolge Anfechtung nicht rechtskräftig geworden sei. Für den Beistand gelte daher immer 
noch der Entscheid der KESB vom 26. November 2013. Soweit der Beistand daher in 
seinem Bericht vom Dezember 2020 auf Ziele verweise, die im angefochtenen Entscheid 
bestimmt worden seien, habe er gar keine Kompetenzen zu deren Durchsetzung. Des 
Weiteren sei auch nicht zielführend und nicht einsehbar, wie und weshalb ein Beistand 
aus Zug schulische Befindlichkeiten in I.________ beurteilen und darüber mitbestimmen 

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solle. Die Stellungnahme von E.________ zeige wieder, dass er es nicht unterlassen 
könne, die Mutter zu beschuldigen und das Böse bei ihr zu suchen. Während er früher 
angegeben habe, er habe es unterlassen, F.________ Geschenke zu geben oder Briefe 
zu schreiben, behaupte er plötzlich, dass diese wohl nicht an sie übergeben worden seien. 
Auch handle es sich bei den ihm bekannten Kontaktadressen offensichtlich nicht um Fake-
Angaben, habe es doch das Gericht auch geschafft F.________ zu erreichen. 

F. Mit Schreiben vom 20. April 2021 teilte F.________ dem Gericht mit, dass sie nun 
schon seit fast zehn Jahren wiederholt habe, dass sie weder mit E.________ noch mit 
dessen Verwandten und Bekannten Kontakt haben und nichts von ihm wissen wolle. Sie 
bitte die Behörden, ihre Entscheidungen zu akzeptieren. Ein zusätzliches Sorgerecht 
durch eine fremde Person und eine Beistandschaft erschienen ihr sinnlos.

G. Weder die KESB noch der Beistand D.________ liessen sich vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Bundesgericht hat mit Urteil vom 25. August 2020 den Entscheid des 
Verwaltungsgerichts vom 5. Dezember 2019 im Verfahren F 2018 51 aufgehoben und die 
Angelegenheit zur Durchführung einer Anhörung von F.________ und zum Neuentscheid 
zurückgewiesen. Damit sind die Eintretensvoraussetzungen für dieses Verfahren ohne 
Weiteres gegeben.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. Umstritten und zu prüfen ist, ob die mit Entscheid vom 18. September 2018 von 
der KESB angeordnete gemeinsame elterliche Sorge für F.________ und die damit 
zusammenhängende Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB der 
(erneuten) gerichtlichen Prüfung standhält. Unbestritten sind demgegenüber die 
Aufhebung der angeordneten KOFA-Abklärung nach Art. 307 Abs. 1 sowie die dazu 
angeordnete Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB, die Aufhebung der 
Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB und diejenige der 

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Kindesvertretung nach Art. 314abis ZGB. Letztere allerdings wird erst auf den Zeitpunkt der 
Rechtskraft des KESB-Entscheides aufgehoben. 

Vorab ist an dieser Stelle festzuhalten, dass der Beschwerde gegen einen Entscheid der 
KESB beim Verwaltungsgericht grundsätzlich die aufschiebende Wirkung zukommt, sofern 
die verfügende Behörde nicht den sofortigen Vollzug oder das Gericht die aufschiebende 
Wirkung angeordnet hat (vgl. § 66 VRG). Beides war beim angefochtenen Entscheid vom 
18. September 2018 nicht der Fall. Der Entscheid entfaltete somit infolge der Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde keine Wirkung; insbesondere wurde der Beistand weder verpflichtet 
noch berechtigt, die ihm im Zusammenhang mit der Erteilung des gemeinsamen 
Sorgerechts an die Eltern auferlegten Aufgaben anzugehen. Das Verwaltungsgericht 
stützte zwar mit seinem Urteil vom 5. Dezember 2019 den Entscheid der KESB, doch 
erwuchs dieses Urteil nicht in Rechtskraft, da es beim Bundesgericht angefochten wurde. 
Entgegen der Ansicht der Kindesvertreterin hat diese Beschwerde sehr wohl 
aufschiebende Wirkung. Gestützt auf Art. 103 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes (BGG; 
SR 173.110) kommt einer Beschwerde zwar in der Regel keine aufschiebende Wirkung 
zu. Hingegen hat sie im Umfang der Begehren aufschiebende Wirkung in Zivilsachen, die 
sich gegen ein Gestaltungsurteil richten (Art. 103 Abs. 2 lit. a BGG). Bei 
Gestaltungsurteilen handelt es sich um Entscheide, die eine neue Rechtslage schaffen; 
als Beispiele werden Vaterschafts- oder Scheidungsurteile, die Auflösung einer 
juristischen Person, die Aufhebung von Generalversammlungsbeschlüssen oder die 
Herabsetzung des Mietzinses oder Mieterstreckungen und einige mehr genannt (Basler 
Kommentar BGG-Marc Thommen/Roberto Faga, 3. Aufl., 2018, Art. 103 N 14). Wenn 
auch nicht exemplarisch erwähnt, sind zu solchen Urteilen auch die Anordnungen von 
Kindes- oder Erwachsenenschutzmassnahmen zu zählen, mit welchen nicht zuletzt auch 
Rechtsbeziehungen gegenüber Dritten geregelt und "gestaltet" werden. Die Auffassung 
der Kindesvertreterin und der KESB, wie sie in den dem Gericht eingereichten Mail-Kopien 
vom 20. März 2020 dargelegt wurde, dass nämlich aufgrund des Entscheids des 
Verwaltungsgerichts die elterliche Sorge bei beiden Eltern liege, ist demnach falsch. Der 
Entscheid der KESB vom 18. September 2018 durfte im Umfang seiner Anfechtung nicht 
vollzogen werden.

3. Zum Prinzip der gemeinsamen elterlichen Sorge für das Kind und zu dessen 
Zuteilung resp. Entzug im Einzelfall hat sich das Gericht in Erwägung 2 des Urteils 
F 2018 51 vom 5. Dezember 2019 schon eingehend geäussert. Der für das Verfahren 

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massgebliche Sachverhalt wurde ebenda in Erwägung 3 dargelegt. Darauf kann hier 
verwiesen werden. 

4.
4.1 Am 21. Januar 2021 wurde F.________ angehört. Anwesend war seitens des 
Gerichts die Referentin, der Gerichtsschreiber sowie die Auditorin. Vor der Anhörung 
wurde F.________ darüber aufgeklärt, dass das Gespräch mit ihr allein ohne Beisein ihrer 
Mutter oder der Kindesvertreterin geführt werde, damit sie sich frei und unbeeinflusst 
äussern könne. Es würden daher nur diejenigen Aussagen von ihr ins Protokoll 
aufgenommen werden, mit deren Weiterleitung an die Parteien sie einverstanden sei. Das 
Protokoll wurde während der Anhörung verfasst und im Anschluss von F.________ 
durchgesehen und von ihr mit einigen wenigen, v.a. formalen Korrekturen genehmigt. 
Tatsächlich erfolgte entgegen der Ankündigung keine digitale Aufzeichnung. Was der 
Kindsvater daraus ableiten will, erschliesst sich dem Gericht nicht. In das schriftliche 
Protokoll wurde aufgenommen, was F.________ den Parteien zur Kenntnis bringen wollte 
(vgl. Urteil 5A_454/2019 vom 16. April 2020, wonach Parteien nur Anspruch auf den Erhalt 
jener Informationen haben, die den Entscheid des Gerichts beeinflussen. Einzelheiten der 
vertraulichen Befragung müssen ihnen nicht mitgeteilt werden). Damit hat es sein 
Bewenden. Soweit er wissen will, wie F.________ bei ihren Aussagen wirkte, gehört diese 
Bewertung nicht ins Protokoll. An dieser Stelle kann ihm aber bekannt gegeben werden, 
dass die Referentin den Eindruck einer ernsthaften, überlegten und in dieser 
Angelegenheit selbstbestimmten Jugendlichen bekam. 

4.2 F.________ erklärte bei der Anhörung, dass sie sowohl das 
Verwaltungsgerichtsurteil vom 5. Dezember 2019 wie auch das Urteil des Bundesgerichts 
vom 25. August 2020 gelesen habe. Sie verstehe den Inhalt der gemeinsamen elterlichen 
Sorge so, dass beide Elternteile über ihr Leben bestimmen könnten. Sie verstehe aber 
nicht, weshalb eine Person, die sich jahrelang nicht bei ihr gemeldet habe, dieses 
Sorgerecht bekommen solle. Obwohl der Vater die Möglichkeit gehabt hätte, den direkten 
Kontakt zu suchen, habe er immer den Weg über die KESB gewählt. Selbst in der Zeit 
vom letzten KESB-Entscheid bis zum 25. August 2020, wo er nach Meinung der 
Rechtsanwältin das Sorgerecht gehabt habe, habe er sich nicht bei ihr gemeldet. Sie habe 
ihren Vater als Vierjährige das letzte Mal gesehen. Es sei für sie okay gewesen, dass sie 
ihren Vater nicht sehe. Das habe sie schon tausendmal gesagt; ihre Meinung sei aber von 
den Behörden nie gehört und beachtet worden. Sie wisse, wie er aussehe, da sie Bilder 
von ihm gesehen habe. Er sei ihr aber fremd und sie wolle diese Person nicht 

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kennenlernen und nichts mit ihr zu tun haben. Sie empfinde nur Ablehnung. Sie wisse 
nicht, was ihr das gemeinsame Sorgerecht bringen solle. Es sei unnütz und sie verstehe 
nicht, weshalb er sich in ihr Leben einmischen und es aufmischen wolle. In bald zwei 
Jahren werde sie volljährig sein. Müsse sie bis dann mit diesem Streit leben, der sie plage 
und schon seit ihrem vierten Lebensjahr andauere? Ihr Leben sei super und sie habe 
alles, was nötig sei. Sie sei in J.________ in I.________ in 
einem Gymnasium, welches sie mit dem Abitur abschliessen wolle. Sie sei dort glücklich 
und fühle sich wohl, habe dort Freunde und Leute, denen sie sich anvertrauen könne. Mit 
Frau C.________, ihrer Kindesvertreterin, habe sie früher Kontakt gehabt, aber nun schon 
seit längerer Zeit nicht mehr. Sie fühle sich von ihr weder vertreten noch unterstützt. Zum 
Beistand habe sie praktisch keinen Kontakt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter sei immer gut 
gewesen. 

5.
5.1 Nach der per 1. Juli 2014 in Kraft getretenen Sorgerechtsnovelle steht den Eltern 
die Sorge über ihre Kinder gemeinsam zu (Art. 296 Abs. 2, Art. 298a Abs. 1, Art. 298b 
Abs. 2 und Art. 298d Abs. 1 ZGB). Indes sind Ausnahmen zulässig, wenn das Kindeswohl 
solche gebietet (vgl, Art. 298 Abs. 1 und Art. 298b Abs. 2 ZGB). Im Entscheid 5A_903/ 
2016 vom 17. Mai 2017 E. 4.1 hielt das Bundesgericht fest, dass als Grundsatz die 
gemeinsame elterliche Sorge gilt. Nur in begrenzten Ausnahmefällen darf davon 
abgewichen werden. Im Urteil 5A_400/2015 vom 25. Februar 2016 E. 3.5 hielt das 
Bundesgericht unter Verweis auf den grundlegenden BGE 141 III 472 fest, dass 
insbesondere ein schwerwiegender elterlicher Dauerkonflikt oder anhaltende 
Kommunikationsunfähigkeit eine Alleinzuteilung des Sorgerechts gebieten könne, wenn 
sich der Mangel negativ auf das Kindeswohl auswirke und eine Alleinzuteilung diesem 
besser Rechnung trage. Es führte darin aus, dass es sich um ein sogenanntes Pflichtrecht 
handle, welches zum Gegenstand habe, über die wesentlichen Belange des Kindes zu 
entscheiden. Dies erfordere vorab, dass der Sorgerechtsinhaber Zugang zu aktuellen 
Informationen über das Kind habe. Unabdingbar sei in der Regel auch der persönliche 
Kontakt zum Kind. Es sei schwer vorstellbar, dass ein Sorgerechtsinhaber pflichtgemässe 
Entscheidungen zum Wohl des Kindes treffen könne, wenn über lange Zeit kein irgendwie 
gearteter Austausch zwischen ihm und dem Kind stattfinde. Schliesslich erfordere das 
gemeinsame Sorgerecht auch, dass die Eltern in Bezug auf die grundsätzlichen 
Kinderbelange ein Mindestmass an Übereinstimmung aufwiesen und wenigstens im 
Ansatz einvernehmlich handeln könnten. Sei dies nicht der Fall, führe dies fast 
zwangsläufig zu einer Belastung des Kindes. Insbesondere liege es nicht im Kindeswohl, 

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Urteil F 2020 35

wenn die Kindesschutzbehörde oder gar das Gericht Entscheidungen treffen müsse, für 
die es bei gemeinsamer elterlicher Sorge der elterlichen Einigung bedürfe. Bei der 
Sorgerechtszuteilung habe das Wohl des Kindes Vorrang vor allen Überlegungen, 
insbesondere den Wünschen der Eltern. Den Bedürfnissen des Kindes sei entsprechend 
seinem Alter, seinen Neigungen und seinem Anspruch auf elterliche Fürsorglichkeit und 
Erziehung bestmöglich zu entsprechen. Als massgebliche Gesichtspunkte stünden dabei 
im Vordergrund die persönlichen Beziehungen der Eltern zum Kind, ihre erzieherischen 
Fähigkeiten und die Bereitschaft, das Kind in eigener Obhut zu haben (vgl. Urteil 
5A_379/2020 vom 17. September 2020 E. 3.1.1). Solle neu eine gemeinsame elterliche 
Sorge angeordnet werden, sei zu prüfen, ob dies zu einer Gefährdung des Kindeswohls 
führen würde.

5.2 Unbestritten ist, dass der Kindsvater seit nunmehr bald zwölf Jahren keinen 
Kontakt mehr mit seiner Tochter F.________ hatte. Eine persönlich gelebte Beziehung 
besteht seither nicht mehr. Kenntnisse von den Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten 
seiner Tochter hat er offenkundig nicht resp. wurden ihm verwehrt. Durch die Akten ist 
belegt, dass zwischen den Kindseltern massive Konflikte bestanden, die zu zahlreichen 
Interventionen von verschiedenen Behörden führten. Es ist anerkannt, dass die 
(harmonische) Beziehung eines Kindes zu beiden Elternteilen von immenser Bedeutung 
für sein Wohl und seine persönliche Entwicklung ist, weshalb sich die KESB schon seit 
langer Zeit bemühte, zum Wohle von F.________ vermittelnd zwischen den Eltern zu 
wirken. Sie installierte Besuchs- und Erziehungsbeistandschaften, veranlasste 
Abklärungen, wollte ein Jugendcoaching organisieren und die Zusammenarbeit aller 
Betroffenen fördern und koordinieren. Für das Gericht ist denn auch klar, dass die KESB 
ihre Aufgabe, die sie unter anderem auch infolge von Gefährdungsmeldungen 
wahrnehmen musste, im richtig verstandenen Auftrag des Gesetzgebers tätigte. Die Akten 
zeigen auch, dass die Bemühungen der KESB vornehmlich wegen des Widerstands der 
Mutter scheiterten und insgesamt erfolglos blieben. Heute muss festgestellt werden, dass 
es den Eltern nicht gelang, eine vernünftige, gemeinsame Kommunikationsebene zu 
finden, geschweige denn eine Basis für gemeinsame Entscheide zu schaffen. Seit dem 
letzten Verwaltungsgerichtsurteil sind rund eineinhalb Jahre vergangen, F.________ ist 
seither dem Kindesalter entwachsen und jetzt eine Jugendliche von bald 16 Jahren, die 
eine mittlerweile gefestigte, ablehnende Haltung gegenüber ihrem Vater hat. Sie ist in 
einem schulischen Umfeld, wo sie gut aufgehoben ist und sich wohlfühlt. Bei ihrem 
heutigen Alter ist es nicht mehr gerechtfertigt, mittels behördlicher Massnahmen eine 
persönliche Beziehung zu ihrem Vater entgegen ihrem ausdrücklichen Willen und ihren 

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Bedürfnissen aufzuzwingen. Die Wünsche des Vaters müssen heute in den Hintergrund 
rücken, ungeachtet davon, wer und in welchem Mass für das Scheitern resp. Nicht-
Entstehen der Vater-Tochter-Beziehung Verantwortung trägt. Angesichts der schon langen 
Prozessgeschichte wären bei erneuter Bestätigung der Anordnung der gemeinsamen 
elterlichen Sorge mit allergrösster Wahrscheinlichkeit weitere Konflikte zwischen den 
Kindseltern zu erwarten, die dem Kindeswohl (noch mehr) abträglich wären. Tatsächlich 
muss hier und heute festgestellt werden, dass die gemeinsame elterliche Sorge auch in 
Berücksichtigung der Tatsache, dass F.________ bald volljährig sein wird, keinen Sinn 
mehr macht. Zudem wird ein Absehen von behördlichen, von F.________ als Zwang 
empfundenen Massnahmen es ihr im späteren Erwachsenenalter vielleicht ermöglichen, 
freiwillig und selbstbestimmt den Kontakt zu ihrem Vater aufzunehmen.

5.3 Zusammenfassend kommt das Gericht zum Schluss, dass die Anordnung der 
gemeinsamen elterlichen Sorge nicht mehr gerechtfertigt ist und die Beschwerde in 
diesem Punkt begründet ist.

6. Die Beschwerdeführerin focht in ihrer Beschwerde vom 28. Oktober 2018 darüber 
hinaus die mit Entscheid der KESB vom 18. September 2018 errichtete Beistandschaft an 
und beantragte die ersatzlose Aufhebung der Ziffern 8 (Beistandschaft gemäss Art. 308 
Abs. 1 und 2 ZGB), 9 (Aufgaben des Beistands) und 10 (Ernennung des Beistands) des 
Entscheiddispositivs. Dem Beistand wurden in Ziffer 9 folgende Aufgaben übertragen: a) 
die Kindseltern in ihrer gemeinsamen elterlichen Betreuung von F.________ mit Rat und 
Tat zu unterstützen, b) ein Jugendcoaching für sie zu organisieren, zu begleiten und zu 
überwachen, und c) den Austausch und die Zusammenarbeit der involvierten Personen im 
Sinne eines Case Managements (Eltern, Jugendcoach, Schule etc.) zu fördern und zu 
koordinieren. Soweit die Aufgaben des Beistands im Zusammenhang mit der 
gemeinsamen elterlichen Sorge stehen, sind sie nach den oben dargelegten Erwägungen 
offensichtlich obsolet. Ziffer 9.a) ist daher aufzuheben. Aufgrund der Tatsache, dass 
F.________ nun in einem Internat in I.________ ein Gymnasium besucht, wo sie sich 
nach eigenen Angaben wohl fühlt und bis zum Abschluss mit Abitur bleiben will, besteht 
hierzulande für ein spezifisches Coaching von ihr offensichtlich keine faktische 
Möglichkeit, aber auch kein Bedarf mehr. Bis heute ist es dem Beistand nicht gelungen, 
die Kommunikation zwischen den Eltern zu fördern oder einen regelmässigen Kontakt 
zwischen Vater und Tochter herzustellen. So wie sich die Verhältnisse zwischen Eltern 
unter sich und gegenüber ihrer Tochter präsentierten resp. die Ablehnung der Tochter 
gegenüber ihrem Vater sich verfestigte, kann nicht mehr ernsthaft erwartet werden, dass 

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ein Beistand in der bis zur Volljährigkeit von F.________ noch verbleibenden Zeit eine 
massgebliche Veränderung bewirken könnte. Für eine darüber hinaus gehende 
Gefährdung des Kindeswohls gibt es keine Anzeichen, so dass sich die Aufrechterhaltung 
der Beistandschaft hier und heute nicht mehr rechtfertigt. Die Ziffern 8 – 10 des Dispositivs 
sind daher antragsgemäss aufzuheben. 

7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen ist. 

8.
8.1 In Kindesschutzfällen sind gemäss § 57 Abs. 2 EG ZGB keine Kosten zu erheben.

Betreffend Entschädigung der Kindesvertreterin wird auf die Erwägung 9.1 des 
Verwaltungsgerichtsurteils vom 5. Dezember 2019 (F 2018 51) verwiesen. Demgemäss 
wird die KESB zu beurteilen haben, wer und in welchem Mass für die Kosten der 
Kindesvertretung aufzukommen hat.

8.2 Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin obsiegt vollumfänglich in diesem 
Verfahren. Ihr wird deshalb gemäss § 28 Abs. 2 VRG für das Verfahren F 2018 51 sowie 
das Fortsetzungsverfahren F 2020 35 eine integrale Parteientschädigung zugesprochen, 
welche gestützt auf § 8 der Verordnung über die Kosten im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht (KoV; BGS 162.12) ermessensweise auf Fr. 4'000.– inkl. MWST und 
Barauslagen festgelegt wird. Die unterliegenden Beschwerdegegner, die KESB und der 
Kindsvater E.________, werden verpflichtet, die Parteientschädigung je zur Hälfte zu 
übernehmen, somit der Beschwerdeführerin je Fr. 2'000.– zu bezahlen. 

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Urteil F 2020 35

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird gutgeheissen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zug (KESB) und 
E.________ werden verpflichtet, der Beschwerdeführerin für die beiden Verfahren 
F 2018 51 und F 2020 35 eine Parteientschädigung von je Fr. 2'000.– (inkl. MWST 
und Auslagen) zu bezahlen.  

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in Zivilsachen 
eingereicht werden.

5 Mitteilung an die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (im Doppel), an die 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zug (KESB), an den 
Kindsvater E.________, an die Kindesvertreterin RA lic. iur. C.________ (im 
Doppel) und an den Beistand D.________.

Zug, 1. Juni 2021

Im Namen der
FÜRSORGERECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

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