# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5964b2cc-7043-5b74-8822-9e84bde151b0
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-24
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 24.04.2024 810 2023 304 (810 23 304)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2023-304_2024-04-24.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 24. April 2024 (810 23 304) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft und Ernennung einer Mandatsperson 

 

 
 
Besetzung Vorsitzender Stefan Schulthess, Kantonsrichterin Ana Dettwiler, Jgnaz 

Jermann, Daniel Noll, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiberin i.V. No-
emi Guntzburger 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft / Ernennung einer Man-

datsperson (Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
B.____ vom 14. November 2023) 

 
 
 

 
A. A.____ (geboren 1933) lebt in C.____. Nach dem Eintritt seiner inzwischen verstorbe-
nen Ehefrau in ein Alters- und Pflegeheim, lebte sein Sohn D.____ zeitweise bei ihm. D.____ ist 
im Besitz mehrerer Vollmachten, welche teils von A.____ widerrufen wurden. 
 

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B. Mit Gefährdungsmeldungen vom 6. Juli 2020 bzw. vom 14. Juli 2020, wandten sich 
E.____, die Tochter von A.____, sowie Vertreter des Alters- und Pflegeheims F.____, in wel-
chem die Ehefrau von A.____ betreut wurde, an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
B.____ (KESB). Die Gefährdung werde im auffälligen Verhalten des Sohnes D.____ gesehen. 
Gestützt auf den Abklärungsbericht vom 19. November 2020 verzichtete die KESB mit Schrei-
ben vom 27. November 2020 auf die Anordnung von erwachsenenschutzrechtlichen Massnah-
men und beendete das Verfahren.  
 
C. Am 1. September 2023 sprach die G.____ ein Haus- und Arealverbot gegenüber 
D.____ für die Liegenschaft H.____strasse 66, C.____ aus, in welcher A.____ wohnhaft ist. Das 
Verbot trat per 9. September 2023 in Kraft.  
 
D. Infolge mehrerer Gefährdungsmeldungen vom 11. September 2023 durch die I.____ 
AG, vom 12. September 2023 durch die Polizei Basel-Landschaft und vom 21. September 2023 
durch die G.____, eröffnete die KESB erneut ein Verfahren zur Abklärung der Notwendigkeit 
erwachsenenschutzrechtlicher Massnahmen für A.____. Zur Begründung wurde angeführt, die-
ser sei aktuell hospitalisiert, es gebe laufend Probleme aufgrund von Mietstreitigkeiten und er 
stehe unter dem Druck seines Sohnes, welcher sich auffällig verhalte. Der Abklärungsbericht, 
datiert vom 29. September 2023, schloss mit der Empfehlung zur Errichtung einer Beistand-
schaft für A.____.  
 
E. Mit superprovisorischem Entscheid vom 2. Oktober 2023 errichtete die KESB eine Ver-
tretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung für A.____ gemäss Art. 394 ZGB. Als Bei-
ständin wurde J.____ eingesetzt. Der Beiständin wurden die Aufgabenbereiche übertragen, bei 
der Raiffeisenbank und der PostFinance umfassende Informationen über vorhandene Vermö-
genswerte, Kontobewegungen der letzten sechs Monate sowie über vorhandene Vollmachten 
an Dritte einzuholen, wobei bestehende Vollmachten an Dritte gelöscht werden sollten. Ferner 
erhielt die Beiständin den Auftrag, stets für eine geeignete Wohnsituation bzw. Unterkunft be-
sorgt zu sein und A.____ bei allen in diesem Zusammenhang erforderlichen Vorkehrungen zu 
vertreten, insbesondere ihn im laufenden Verfahren vor der Mietschlichtungsstelle zu vertreten. 
Der Beiständin wurde weiter die Befugnis erteilt, die Post von A.____ umzuleiten und zu öffnen.  
 
F. Am 3. Oktober 2023 wurde A.____ telefonisch das rechtliche Gehör gewährt. Er erklär-
te sich mit der superprovisorischen Errichtung der Beistandschaft einverstanden und sei froh 
um die Unterstützung durch die Beiständin. Er hielt darüber hinaus fest, nicht zu wollen, dass 
sein Sohn Akteneinsicht erhalte.  
 
G. Mit E-Mail vom 20. Oktober 2023 erhob D.____ bei der KESB Beschwerde gegen die 
Beiständin seines Vaters. Mit Entscheid der KESB vom 11. Dezember 2023 wurde die Be-
schwerde des Sohnes abgewiesen. 
 
H. Mit Schreiben vom 2. November 2023 erteilte A.____ seiner Beiständin ein Haus- und 
Kontaktverbot und ersuchte sie darum, seine Postumleitung aufzuheben und sich bei Fragen an 
seinen Sohn zu wenden.  

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I. Mit Bericht vom 13. November 2023 empfahl die mittels superprovisorischem Ent-
scheid vom 2. Oktober 2023 eingesetzte Beiständin die Errichtung einer Beistandschaft. Die 
Schutzbedürftigkeit von A.____ sei aufgrund der abnehmenden Tendenz seines Kurzzeitge-
dächtnisses und des ungesunden Verhaltens seines Sohnes gegeben.  
 
J. Im Rahmen seiner persönlichen Anhörung gab A.____ am 10. November 2023 gegen-
über der KESB an, nicht mit einer Beistandschaft einverstanden zu sein, obschon er sich teil-
weise offen für Unterstützung gezeigt habe. Mit Entscheid vom 14. November 2023 errichtete 
die KESB eine Vertretungsbeistandschaft gemäss Art. 394 ZGB für A.____ und setzte J.____ 
als Beiständin ein. Die mit Entscheid vom 2. Oktober 2023 superprovisorisch errichtete Mass-
nahme wurde aufgehoben. Der Beiständin wurden die Aufgabenbereiche übertragen, A.____ 
bei der Erledigung der administrativen Angelegenheiten zu vertreten, insbesondere auch im 
Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, (Sozial-) Versicherungen und sonstigen Instituti-
onen oder Privaten; bei sämtlichen Banken und der PostFinance umfassende Informationen 
(z.B. über Vermögenswerte des Betroffenen, Kontobewegungen etc.) einzuholen sowie beste-
hende Vollmachten an Dritte zu löschen und bei Bedarf auch Bankkarten sperren zu lassen; 
stets für eine geeignete Wohnsituation bzw. Unterkunft besorgt zu sein und A.____ in allen da-
für erforderlichen Vorkehren zu vertreten sowie ihn bei Bedarf in rechtlichen Verfahren zu ver-
treten, wobei ihr Prozessvollmacht mit Substitutionsrecht erteilt wurde. Die Beiständin wurde 
ermächtigt, die Post von A.____ umzuleiten. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschie-
bende Wirkung entzogen. 
 
K. Dagegen erhob A.____ mit Eingabe vom 2. Dezember 2023 Beschwerde beim Kan-
tonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), 
und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid superprovisorisch aufzuheben und mit ihm 
die Vertretungsbeistandschaft zu Gunsten seiner selbst. Ihm sei sofortige Akteneinsicht in die 
Unterlagen der Vorinstanz sowie der Beiständin zu gewähren und die Beiständin sei durch den 
Sohn als Beistand zu ersetzen. Sämtliche seit September 2023 durch die Beiständin generier-
ten Aufwendungen, wie auch die Verfahrenskosten, seien der Vorinstanz aufzuerlegen. Seinem 
Sohn sei eine Genugtuung für seinen Schaden und Aufwand zu entrichten. Weiter sei die auf-
schiebende Wirkung der Beschwerde aufzuheben. Eventualiter sei die strafrechtliche Relevanz 
des Verhaltens der Beiständin in Bezug auf diverse Punkte zu prüfen.  
 
L. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2023 wurde der Antrag auf Wiederherstellung der 
aufschiebenden Wirkung des Entscheides der Vorinstanz vom 14. November 2023 superprovi-
sorisch abgewiesen.    
 
M. In der Vernehmlassung vom 9. Januar 2024 verwies die Vorinstanz insbesondere auf 
den angefochtenen Entscheid sowie die Verfahrensakten und beantragte die vollumfängliche 
Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge.  
 
N. Mit Verfügung vom 29. Januar 2024 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen und das Gesuch des Beschwerdeführers um Akteneinsicht gutgeheissen.  
 

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O. Mit Schreiben vom 6. Februar 2024 reichte die Vorinstanz zur Ergänzung der Akten die 
ärztliche Einschätzung des Hausarztes vom 19. Januar 2024 ein.  
 
P. Mit Schreiben vom 20. Februar 2024 wandte sich der Sohn des Beschwerdeführers 
betreffend das Verfahren Nr. 810 24 20 an das Kantonsgericht. Mit Schreiben vom 27. Februar 
2024 leitete die KESB dem Kantonsgericht die Eingabe des Beschwerdeführers vom 
13. Februar 2024 zur Kenntnisnahme weiter. Der Beschwerdeführer beantragt darin erneut die 
Aufhebung sämtlicher Massnahmen betreffend seine Person. Mit Eingabe des Beschwerdefüh-
rers an das Kantonsgericht vom 26. März 2024 führte dieser aus, dass er an seinen Anträgen 
auf Aufhebung der Massnahmen festhalte und Einsicht in die Akten beantrage. 
 

 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 
1907 i.V.m. § 66 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuchs 
(EG ZGB) vom 16. November 2006 kann gegen Entscheide der KESB Beschwerde beim Kan-
tonsgericht erhoben werden. Das Verfahren richtet sich nach den Art. 450 bis 450e ZGB. Im 
Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 
Abs. 2 EG ZGB). Gemäss Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur Beschwerde befugt, die am 
Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahestehen (Ziff. 2) oder die ein 
rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Ent-
scheids haben (Ziff. 3). Der Beschwerdeführer ist als betroffene Person durch den angefochte-
nen Entscheid beschwert und damit zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Nachfolgend bleibt zu 
prüfen, ob auf alle Begehren in der Beschwerde eingetreten werden kann.  
 
1.2 Das Kantonsgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (§ 16 Abs. 2 VPO). Es 
prüft insbesondere von Amtes wegen, ob die Eintretens- bzw. Sachurteilsvoraussetzungen er-
füllt sind. Die Eintretensvoraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Rechtsmittelinstanz 
auf die Begehren in einer Beschwerde eintritt und diese materiell behandelt. 
 
1.3 In der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege – dazu gehört das Beschwerdeverfah-
ren vor dem Kantonsgericht – ist Streitgegenstand das Rechtsverhältnis, das Gegenstand der 
angefochtenen Verfügung bildet, soweit es im Streit liegt (vgl. RENÉ RHINOW/HEINRICH KOL-
LER/CHRISTINA KISS/DANIELA THURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozessrecht, 
4. Auflage, 2021, N 987 und 1051). Streitgegenstand kann nur sein, was bereits Gegenstand 
des erstinstanzlichen Verfahrens war oder allenfalls hätte sein sollen und was gemäss der Dis-
positionsmaxime zwischen den Parteien noch strittig ist, was sich wiederum aus den Partei-
begehren bzw. den Beschwerdeanträgen ergibt (BGE 136 II 462 E. 4.2). Fragen, über die die 
erstinstanzlich verfügende Behörde nicht entschieden hat und über die sie nicht entscheiden 
musste, darf die obere Instanz – abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – nicht 
beurteilen, da sie sonst in die funktionelle Zuständigkeit der Vorinstanz oder anderer Behörden 
eingreifen würde. Ein Antrag, der über das hinausgeht, was von den Vorinstanzen entschieden 
wurde, oder der mit dem Gegenstand der angefochtenen Verfügung nichts zu tun hat, ist unzu-

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lässig (vgl. RHINOW/KOLLER/KISS/THURNHERR/BRÜHL-MOSER, a.a.O., N 988; Urteil des Kantons-
gerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 18. März 2015 
[810 14 186] E. 1.3). Streitgegenstand bildet vorliegend die Errichtung einer Vertretungsbei-
standschaft für den Beschwerdeführer gemäss Art. 394 Abs. 1 ZGB sowie die Einsetzung von 
J.____ als Beiständin.  
 
1.4 Sofern der Beschwerdeführer beantragt, es seien abgesehen vom angefochtenen Ent-
scheid vom 14. November 2023 andere Entscheide der KESB im Zusammenhang mit seiner 
Person umgehend aufzuheben, sind diese nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens, 
weshalb auf diese Begehren nicht eingetreten werden kann. Weiter wurde im angefochtenen 
Entscheid weder über eine Mandatsträgerentschädigung noch über die Verfahrenskosten oder 
eine Genugtuung befunden, weshalb auf die diesbezüglichen Begehren ebenfalls nicht einzu-
treten ist. Betreffend die Eingabe des Sohnes des Beschwerdeführers vom 20. Februar 2024 
gilt es festzuhalten, dass sich diese auf andere Parteien und ein anderes (abgeschlossenes) 
Verfahren (Nr. 810 24 20) bezieht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Ferner ist eine allfällige 
strafrechtliche Relevanz des Verhaltens der Beiständin nicht Gegenstand des angefochtenen 
Entscheids, beziehungsweise des vorliegenden Verfahrens, weshalb auf die beiden Rechtsbe-
gehren in Ziffer 7 und Ziffer 9 nicht eingetreten werden kann. Schliesslich moniert der Be-
schwerdeführer, ihm fehle Einsicht in diverse Akten. Die Verfahrensakten wurden den Beteilig-
ten jeweils zur Kenntnisnahme weitergeleitet und das Gesuch des Beschwerdeführers um Ak-
teneinsicht wurde mit Verfügung vom 29. Januar gutgeheissen. Auf diese Rüge ist daher nicht 
weiter einzugehen. 
 
1.5 Mit Ausnahme der zuvor erwähnten Punkte (E. 1.4) sind die Sachurteilsvoraussetzun-
gen erfüllt, sodass auf die Beschwerde eingetreten werden kann.  
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-
angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3.1 Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht die Verletzung des rechtlichen Gehörs. 
Die Vorinstanz habe es unterlassen, seinen Sohn zur beabsichtigten Errichtung einer Beistand-
schaft für den Beschwerdeführer anzuhören. Diese Rüge gilt es aufgrund ihrer formellen Natur 
vorab zu behandeln (Urteil des Bundesgerichts 5A_401/2015 vom 7. September 2015 E. 3.1 
m.w.H.).  
 
3.2 Art. 446 Abs. 1 ZGB verpflichtet die Behörde, den Sachverhalt von Amtes wegen zu 
ermitteln, und verankert damit den Untersuchungsgrundsatz. Die Bestimmung enthält keine 
detaillierten Regeln über die Art und Weise der Sachverhaltsermittlung. Gesetzlich vorgeschrie-
ben ist nach Art. 447 Abs. 1 ZGB eine persönliche (mündliche) Anhörung der betroffenen Per-
son; vorbehalten sind Fälle, in denen eine solche Anhörung unverhältnismässig wäre. Die übri-
gen Verfahrensbeteiligten (d.h. andere als die betroffene Person) haben keinen Anspruch auf 
eine persönliche Anhörung (ROLAND FANKHAUSER/NADJA FISCHER, Die Stellung nahestehender 

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Personen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, FamPra.ch 2019, S. 1076; LUCA MARANTA, 
in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, 7. Auflage, Basel 
2022, N 9 zu Art. 447 ZGB). Ferner begründet Art. 401 Abs. 2 ZGB, welcher besagt, dass die 
KESB bei der Wahl des Beistands soweit tunlich, Wünsche der Angehörigen oder anderer na-
hestehender Personen berücksichtigen soll, kein Anhörungsrecht für die Angehörigen bzw. die 
nahestehenden Personen (PATRICK FASSBIND, in: Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser 
[Hrsg.], Orell Füssli Kommentar Schweizerisches Zivilgesetzbuch, 4. Auflage, Zürich 2021, N 3 
zu Art. 401 ZGB; RUTH E. REUSSER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar zum 
Zivilgesetzbuch, 7. Auflage, Basel 2022, N 27 zu Art. 401 ZGB). In der vorliegenden Angele-
genheit ist A.____ die betroffene Person und er wurde von der KESB am 3. Oktober 2023 tele-
fonisch, sowie am 10. November 2023 persönlich angehört. Dies wird vom Beschwerdeführer 
zu Recht nicht bestritten. Der Sohn des Beschwerdeführers gilt im vorliegenden Verfahren nicht 
als betroffene Person, weshalb ihm kein Anspruch auf eine persönliche Anhörung gestützt auf 
Art. 447 ZGB zusteht. Ebenfalls kann er kein Anhörungsrecht aus Art. 401 Abs. 2 ZGB ableiten. 
Eine Verletzung von Art. 447 ZGB bzw. von Art. 401 Abs. 2 ZGB liegt nicht vor.  
 
3.3 Der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV) vom 18. April 1999 verankerte Anspruch der Parteien auf rechtliches Gehör gewährleistet 
dem Einzelnen allgemein eine effektive Mitwirkung im Verfahren zum Erlass von Entscheidun-
gen, die in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreifen (GEROLD STEINMANN, in: Ehrenzeller et 
al. [Hrsg.], St. Galler Kommentar zur schweizerischen Bundesverfassung, 3. Auflage, Zürich 
2014, N 42 ff. zu Art. 29 BV). Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht 
alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Stand-
punkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 147 I 433 E. 5.1; BGE 143 V 71 E. 4.1; BGE 135 
I 279 E. 2.3). In die Rechtsstellung des Sohnes des Beschwerdeführers wird nicht eingegriffen 
und es handelt sich bei ihm nicht um eine betroffene Person dieses Verfahrens. Somit ist der 
Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV nicht ver-
letzt. Diese Rüge ist daher unbegründet.    
 
4.1 In materieller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer sodann sinngemäss, dass die Errich-
tung der Beistandschaft unverhältnismässig sei, da ein Reha-Aufenthalt für sich gesehen keine 
Begründung für eine Mandatserrichtung darstelle. Gleiches gelte für sein teilweise ambivalentes 
Verhalten. Er benötige keine Unterstützung durch eine Beistandsperson und habe dies am 
10. November 2023 gegenüber den Vertreterinnen der KESB auch so geäussert. Die Errichtung 
der Massnahme sei ohnehin nie dringlich gewesen, da sein Sohn D.____ sich um alles Not-
wendige kümmern könne. Die Einschätzung, dass der Beschwerdeführer in emotional belas-
tenden familiären Situationen als eingeschränkt urteilsfähig angesehen werden könne, sei eine 
Unterstellung. Des Weiteren sei die eingesetzte Beiständin nicht für das Amt geeignet. Diese 
sei befangen, unprofessionell, handle im eigenen finanziellen Interesse, sei der Komplexität der 
Aufgabe nicht gewachsen, delegiere den Grossteil ihrer Aufgaben und führe die KESB in die 
Irre. Die Eignung der Beiständin sei grundsätzlich zu keinem Zeitpunkt überprüft worden. Aus 
diesem Grund sei D.____ als Beistand einzusetzen. Weiter führt der Beschwerdeführer aus, er 
brauche sich von seinem Sohn nicht abzugrenzen, da dieser ihm mehrfach das Leben gerettet 
habe. Die Behauptungen betreffend allfälliges Fehlverhalten seitens D.____, etwa die Unter-

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schlagung der Post, seien frei erfunden. An diesen Vorbringen hält der Beschwerdeführer in 
seiner Eingabe vom 13. Februar 2024 an die Vorinstanz fest.  
 
4.2 Die Vorinstanz bringt demgegenüber vor, der Beschwerdeführer könne sich nur in un-
genügender Weise von seinem Sohn abgrenzen, was einen Schwächezustand im Sinne des 
Gesetzes darstelle. Durch die Schwierigkeiten mit D.____ würden regelmässig neue Probleme 
entstehen und die Situation sei akut herausfordernd, insbesondere aufgrund der drohenden 
Kündigung der Wohnung des Beschwerdeführers. Unterstützung auf freiwilliger Basis sei im 
vorliegenden Kontext nicht möglich, weswegen die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft 
angezeigt sei. Die eingesetzte Beiständin verfüge dabei über die notwendigen Erfahrungen und 
Fähigkeiten und sei für das Amt geeignet. Der Sohn hingegen verhalte sich übergriffig und aus-
nutzend.  
 
5.1 Mit behördlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes werden das Wohl und der 
Schutz hilfsbedürftiger Personen sichergestellt (Art. 388 Abs. 1 ZGB). Die Erwachsenenschutz-
behörde errichtet nach Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB eine Beistandschaft, wenn eine volljährige 
Person wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähnlichen in 
der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht 
besorgen kann. Neben den medizinischen Begriffen der geistigen Behinderung und psychi-
schen Störung, handelt es sich bei dem ähnlichen in der Person liegenden Schwächezustand 
um einen Rechtsbegriff. Dieser dient dazu, vergleichbare Zustände abzudecken (vgl. DANIEL 
ROSCH, in: Häfeli/Rosch [Hrsg.], Berner Kommentar, Bern 2023, N 92 zu Art. 390 ZGB). Dabei 
müssen der Willensbildungs- bzw. der Willensumsetzungsprozess erheblich beeinträchtigt sein 
(vgl. ROSCH, a.a.O., N 94 zu Art. 390 ZGB). Zu den möglichen Schwächezuständen, welche der 
Auffangnorm angehören, zählt etwa die Abhängigkeit im Sinne des Unvermögens, sich ausrei-
chend zu distanzieren bzw. dem eigenen Willen entsprechend zu handeln (vgl. ROSCH, a.a.O., 
N 99 zu Art. 390 ZGB). Die Schwäche alleine genügt nicht, um eine Beistandschaft errichten zu 
können. Vorausgesetzt ist weiter, dass der Schwächezustand kausal dafür ist, dass die be-
troffene Person ihre Angelegenheiten nur noch teilweise oder gar nicht besorgen kann. Der 
Schwächezustand muss mithin dazu führen, dass der Betroffene der persönlichen Fürsorge 
bedarf (vgl. CHRISTIANA FOUNTOULAKIS, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum 
Schweizer Privatrecht, 4. Auflage, Zürich 2023, N 4 zu Art. 390 ZGB). Die Selbstbestimmung 
der betroffenen Person soll bei der Wahl der Massnahme so weit wie möglich erhalten und ge-
fördert werden (Art. 388 ZGB). Behördliche Massnahmen unterliegen damit dem Subsidiaritäts- 
und dem Verhältnismässigkeitsprinzip. Sie sind nur so weit zulässig, als sie zur Unterstützung 
der hilfsbedürftigen Person erforderlich und geeignet sind (Art. 389 ZGB; BGE 140 III 49 
E. 4.3.1). Es gilt der Grundsatz "So viel staatliche Fürsorge wie nötig, so wenig staatlicher Ein-
griff wie möglich" (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_667/2013 vom 12. November 2012 E. 6.1).  
 
5.2.1 Wie den Akten unbestritten zu entnehmen ist, herrschen in Bezug auf die Wohnsituati-
on des Beschwerdeführers seit geraumer Zeit Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten sind ins-
besondere auf das Verhalten des Sohnes D.____ zurückzuführen. Dieser wohne gemäss der 
G.____ ohne deren Einverständnis dauernd beim Beschwerdeführer, missachte konstant ein 
Parkverbot und schüchtere die restlichen Mieter durch sein aufdringliches und unberechenba-

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res Verhalten ein (vgl. Haus- und Arealverbot der G.____ vom 1. September 2023; E-Mails der 
G.____ vom 18. September 2023 und 23. Oktober 2023; Gefährdungsmeldung der G.____ vom 
21. September 2023). Die G.____ gehe ferner davon aus, dass der Sohn versuche, den direk-
ten Kontakt zwischen ihr und dem Beschwerdeführer zu verhindern (vgl. Gefährdungsmeldung 
der G.____ vom 21. September 2023). Weiter unterschlage D.____ die entsprechende Post 
und habe es unterlassen, den Beschwerdeführer über den Ernst der Wohnungskündigung zu 
informieren (vgl. Aktennotiz des Telefonats der KESB mit Rechtsvertreter K.____ vom 
3. November 2023). Die Beiständin berichtet, der Umgang mit D.____ sei schwierig und im Zu-
sammenhang mit der Schlüsselabgabe sei es zu Beleidigungen und Beschimpfungen durch ihn 
gekommen (vgl. Aktennotizen der Telefonate der KESB mit der Beiständin vom 16. Oktober 
2023 bzw. 18. Oktober 2023). Aus den erwähnten Gründen wurde dem Beschwerdeführer in-
zwischen durch die G.____ die Wohnung gekündigt (vgl. Vorladung und Protokollauszug der 
Schlichtungsstelle für Mietangelegenheiten Basel-Landschaft [Schlichtungsstelle] vom 
14. September 2023; E-Mail der G.____ vom 18. September 2023; Gefährdungsmeldung der 
G.____ vom 21. September 2023). Der Beschwerdeführer machte wiederholt deutlich, nicht aus 
der Wohnung ausziehen zu wollen, zeigte sich jedoch nicht im Stand, der Problematik mit sei-
ner Wohnung selbständig beizukommen (vgl. Anhörungsprotokoll vom 10. November 2023; 
Hausverbot des Beschwerdeführers gegenüber seinem Sohn vom 17. Oktober 2023).  
 
5.2.2 Auch in weiteren Lebensbereichen des Beschwerdeführers zeigte sein Sohn wiederholt 
übergriffige Verhaltensweisen. Wie aus den Akten ersichtlich ist, sei er in einen Arzttermin des 
Beschwerdeführers reingeplatzt (vgl. Anhörungsprotokoll vom 10. November 2023), habe das 
Telefon des Beschwerdeführers auf sein eigenes umgeleitet (vgl. Aktennotiz des Telefonats der 
KESB mit Rechtsanwalt K.____ vom 3. November 2023; Verlaufsbericht der Beiständin vom 
5. Januar 2024), habe über die Vermögenswerte des Beschwerdeführers verfügt (vgl. E-Mail 
der Beiständin vom 27. Oktober 2023; Anhörungsprotokoll der KESB vom 10. November 2023) 
und die Post des Beschwerdeführers geöffnet (vgl. Aktennotiz des Telefonats der KESB mit der 
Beiständin vom 3. November 2023; Anhörungsprotokoll der KESB vom 10. November 2023). 
Zudem habe D.____ die Autonummer des Beschwerdeführers bei der Motorfahrzeugkontrolle 
auf ein Wechselschild für seinen eigenen Wohnwagen gewechselt, ohne vorgängig die Erlaub-
nis des Beschwerdeführers hierfür einzuholen (vgl. Einvernahmeprotokoll der Polizei Basel-
Landschaft vom 30. Oktober 2023; Anhörungsprotokoll der KESB vom 10. November 2023; 
Verlaufsbericht der Beiständin vom 5. Januar 2024). Weiter habe sich D.____ über einen Ein-
kauf seines Vaters informiert (vgl. E-Mail der Beiständin vom 6. November 2023) und habe eine 
Kamera in der Wohnung des Beschwerdeführers deponiert (vgl. Verlaufsbericht der Beiständin 
vom 5. Januar 2024). Der Beschwerdeführer gab in seiner Anhörung am 10. November 2023 
gegenüber der KESB zudem zu Protokoll, nicht davon auszugehen, seine PostFinance-Karte 
von D.____ zurück zu erhalten, sollte er ihn darum bitten. Der zeitweise involvierte Rechtsver-
treter gab im Gespräch mit der KESB an, D.____ halte sich regelmässig in der Nähe des Hau-
ses auf und versuche wohl den Beschwerdeführer zu beeinflussen. Er habe darüber hinaus den 
Verdacht, dass der Sohn heimlich ein Telefonat aufgenommen habe (vgl. Aktennotiz des Tele-
fonats der KESB mit Rechtsvertreter K.____ vom 7. November 2023). Während eines Kranken-
hausaufenthalts des Beschwerdeführers wandte sich dessen Sohn mit Brief vom 2. Oktober 
2023 an eine Mitarbeiterin des Krankenhauses, und hielt darin fest, dass der Beschwerdeführer 

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keine Beistandschaft benötige und griff im Verlauf des Schreibens mehrfach die Adressatin so-
wie die eingesetzte Beiständin an. Die Vorinstanz hält sodann in ihrer Vernehmlassung fest, 
das Auftreten des Sohnes sei für sie schwierig zu handhaben und die Beistandschaft habe aus-
schliesslich aufgrund des Verhaltens von D.____ errichtet werden müssen.  
 
5.2.3 Der Beschwerdeführer bestreitet in seiner Beschwerde, am 10. November 2023 ge-
genüber der KESB geäussert zu haben, dass er Unterstützung durch die Beiständin benötige. 
Aus dem Anhörungsprotokoll geht hervor, dass er sich zwar nicht explizit für eine Beistand-
schaft aussprach, sich für Unterstützung in gewissen Bereichen jedoch offen zeigte. Während 
seiner Anhörung am 3. Oktober 2023 erklärte der Beschwerdeführer der KESB telefonisch, es 
sei schwierig gegen seinen Sohn anzukommen, er wünsche jedoch, dass dieser aus seiner 
Wohnung ausziehe. Der Beschwerdeführer erklärte in der Folge, froh um die Unterstützung der 
Beiständin zu sein (vgl. Anhörungsprotokoll vom 3. Oktober 2023). Gegenüber seinem Hausarzt 
gab der Beschwerdeführer ebenfalls an, er wäre mit einer Beistandschaft glücklich, es sei 
durchaus möglich, dass er zu seinen Ungunsten ausgenutzt werde (vgl. E-Mail von Dr. L.____ 
vom 19. Januar 2024). Die konstanten Verwirrungen betreffend die ausgestellten bzw. widerru-
fenen Hausverbote gegen verschiedene Personen erhärten den bei den Behörden entstande-
nen Eindruck der Abhängigkeit des Beschwerdeführers von seinem Sohn (vgl. Aktennotiz des 
Telefonats der KESB mit der Kantonspolizei Basel-Landschaft vom 7. November 2023). Auch 
bei der Polizei entstand ein beträchtlicher Aufwand, da es zu mehreren Einsätzen und Anzeigen 
seitens der Beiständin, der G.____ und seitens des Sohnes kam (vgl. Allgemeiner Bericht der 
Polizei vom 1. September 2023; Einvernahmeprotokoll der Polizei vom 30. Oktober 2023; Ak-
tennotiz des Telefonats der KESB mit der Kantonspolizei vom 7. November 2023). Die vorste-
henden Ausführungen machen deutlich, dass das Verhalten von D.____ grosse Schwierigkeiten 
und einschneidende Konsequenzen für den Beschwerdeführer zur Folge hatte. Vorgenanntes 
zeigt auf, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, sich ausreichend von seinem Sohn zu 
distanzieren und diesem Einhalt zu gebieten. Mit Schreiben vom 14. November 2023 führte der 
Hausarzt diesbezüglich aus, in emotionalen Situationen betreffend seine Kinder, könne der Be-
schwerdeführer die Situation und die Konsequenzen seiner Handlungen gegebenenfalls nicht 
immer einschätzen. Seine Urteilsfähigkeit in diesem Bereich könne als vermindert betrachtet 
werden. Der Beschwerdeführer vermag seinen eigenen Willen nicht gegen seinen Sohn durch-
zusetzen und lässt diesen gewähren. Er nimmt sogar eine drohende Kündigung seiner Woh-
nung in Kauf, anstatt sich gegen seinen Sohn zu behaupten. Dies sogar in dem Ausmass, dass 
dem Beschwerdeführer die Obdachlosigkeit droht. Im Weiteren führt die Vorinstanz in ihrer Ver-
nehmlassung aus, der Beschwerdeführer habe nichts von einer Beschwerde an das Kantonsge-
richt gewusst, arbeite gut mit der Beiständin zusammen und mache nicht den Eindruck, sich 
dagegen beschweren zu wollen. Im vorliegenden Verfahren nahm sodann D.____ das Recht 
auf Akteneinsicht in Vertretung des Beschwerdeführers wahr (vgl. Schreiben des Beschwerde-
führers an das Kantonsgericht vom 31. Januar 2024) und wandte sich im Verlauf des Verfah-
rens unaufgefordert mit seiner Kritik in eigenem Namen direkt an die Vorinstanz (vgl. E-Mail von 
D.____ an die KESB vom 29. Februar 2024). Diese Indizien schliessen auch im vorliegenden 
Verfahren eine Beeinflussung des Beschwerdeführers durch seinen Sohn nicht aus. 
 

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5.2.4 Vorliegend ist aufgrund des Ausgeführten beim Beschwerdeführer von einem Schwä-
chezustand im Sinne der Abhängigkeit von seinem Sohn auszugehen. Wie aus den Akten her-
vorgeht, ist dieses Unvermögen des Beschwerdeführers sich von seinem Sohn abzugrenzen 
kausal für die Unfähigkeit des Beschwerdeführers seine Angelegenheiten selbständig zu sei-
nem Wohl nach seinem Willen zu besorgen. Eine Vertretungsbeistandschaft ist geeignet und 
erforderlich, um dem Schwächezustand des Beschwerdeführers zu begegnen. Erfolgverspre-
chende mildere Massnahmen, welche ebenfalls zur Beruhigung der Situation im Interesse des 
Beschwerdeführers beitragen könnten, sind nicht ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer 
nicht vorgebracht. Die Errichtung einer Beistandschaft ist folglich angezeigt und der Entscheid 
der KESB in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden.  
 
6.1 Gemäss Art. 400 ZGB ernennt die Erwachsenenschutzbehörde als Beistand oder Bei-
ständin eine natürliche Person, die für die vorgesehenen Aufgaben persönlich und fachlich ge-
eignet ist, die dafür erforderliche Zeit einsetzen kann und die Aufgaben selber wahrnimmt 
(Abs. 1). Die Erwachsenenschutzbehörde sorgt dafür, dass der Beistand oder die Beiständin 
die erforderliche Instruktion, Beratung und Unterstützung erhält (Abs. 3). Das Gesetz um-
schreibt nicht im Einzelnen, was unter "geeignet" zu verstehen ist. Die Wahl der Beistandsper-
son hängt stark von den Umständen des Einzelfalles und den zu erfüllenden Aufgaben ab, 
weshalb der KESB bei ihrem Entscheid ein grosses Ermessen zusteht (REUSSER, a.a.O., N 11 
zu Art. 400 ZGB). 
 
6.2 Gemäss Art. 401 Abs. 1 ZGB wird der betroffenen Person im Ernennungsverfahren die 
Möglichkeit gegeben, eine Vertrauensperson als Beistand vorzuschlagen (REUSSER, a.a.O., N 5 
zu Art. 401 ZGB). Die Bestimmungen in Art. 401 ZGB kommen nicht nur bei der Errichtung ei-
ner Beistandschaft, sondern auch bei der Ernennung einer neuen Beistandsperson zum Tragen 
(REUSSER, a.a.O., N 7 zu Art. 401 ZGB; CHRISTOPH HÄFELI, in: Büchler/Jakob [Hrsg.], Kurz-
kommentar Schweizerisches Zivilgesetzbuch, 2. Auflage, Basel 2018, N 1a zu Art. 401 ZGB). 
Die KESB hat sodann die persönliche und fachliche Eignung der Vorgeschlagenen, wie auch 
ihre zeitliche Verfügbarkeit abzuklären (REUSSER, a.a.O., N 14 zu Art. 401 ZGB). Sofern die 
gewünschte Person geeignet ist und sich zur Übernahme des Amtes bereit zeigt, hat die KESB 
dem Vorschlag der betroffenen Person zu entsprechen (REUSSER, a.a.O., N 12 zu Art. 401 
ZGB).  
 
6.3 Als eingesetzte Beiständin ist J.____ verpflichtet, ihre Aufgaben im Interesse der ver-
beiständeten Person zu erfüllen und bei der Amtsausführung, soweit tunlich, auf die Meinung 
der betroffenen Person Rücksicht zu nehmen und deren Willen zu achten (Urteil des Bundesge-
richts 5A_580/2012 vom 28. November 2012 E. 5.4; KURT AFFOLTER, in: Geiser/Fountoulakis 
[Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, 7. Auflage, Basel 2022, N 2 zu Art. 406 ZGB). 
Ferner unterstehen auch Berufsbeistände neben der hierarchischen Aufsicht des Dienstes, bei 
dem sie angestellt sind, der Aufsicht und den Weisungen der Erwachsenenschutzbehörde 
(MATHIAS MAUCHLE, Das Rechtsverhältnis zwischen dem Beistand und der Erwachsenen-
schutzbehörde, RiU – Recht in privaten und öffentlichen Unternehmen, Band 27, 2019, N 112; 
vgl. Art. 410 ff. ZGB). Hinweise darauf, dass J.____ in einem Konflikt stehen könnte zwischen 
den Interessen des Beschwerdeführers und anderen, insbesondere finanziellen, Interessen, 

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sind weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer rechtsgenüglich dargetan. Ferner gehen 
sowohl aus den Akten als auch aus den Vorwürfen des Beschwerdeführers keine Anhaltspunk-
te hervor, um an der grundsätzlichen, persönlichen oder fachlichen Eignung der eingesetzten 
Beiständin und an ihrer Unparteilichkeit und Professionalität zu zweifeln. Es ist auch nicht er-
sichtlich, dass die Beiständin wesentliche Tatsachen verschwiegen oder unrichtig berichtet hat. 
Zudem ist es zulässig und in entsprechenden Situationen geboten, zur Erledigung gewisser 
Aufgaben Dritte, beispielsweise die Polizei oder KESB, beizuziehen (REUSSER, a.a.O., N 30 zu 
Art. 400 ZGB). Die Tatsache, dass J.____ die Bedarfsabklärung vorgenommen hat, vermag 
noch keine Befangenheit zu bewirken. Ebenso vermögen Schreibfehler oder vereinzelte inkor-
rekte E-Mailadressen keine Ungeeignetheit zu begründen. Andere Hinweise, dass die Beistän-
din nicht geeignet ist, sind weder ersichtlich, noch werden solche vom Beschwerdeführer vor-
gebracht. J.____ wurde somit zu Recht von der Vorinstanz als geeignet angesehen und als 
Beiständin eingesetzt. 
 
6.4 Wie aus den Erwägungen hervorgeht, liegt der Schwächezustand des Beschwerdefüh-
rers in der Unfähigkeit, sich von seinem Sohn D.____ in angemessener Weise abzugrenzen 
und seinem eigenen Willen entsprechend zu handeln. Es ist daher offensichtlich, dass D.____ 
vorliegend nicht als Beistand eingesetzt werden kann. In konfliktbehafteten Familienkonstellati-
onen ist zudem regelmässig von der Einsetzung eines Familienmitglieds als Mandatsträger ab-
zusehen, um weitere Streitigkeiten zu vermeiden. Eine solche Konstellation liegt vor. Dies zeigt 
sich einerseits in den besorgten Äusserungen der Tochter E.____ über das Verhalten ihres 
Bruders, andererseits in der aktenkundigen Kommunikation miteinander (vgl. Gefährdungsmel-
dung an die KESB vom 6. Juli 2020; E-Mails von E.____ an die KESB vom 11. Februar 2023, 
24. September 2023, 23. November 2023 und 4. Dezember 2023; Allgemeiner Bericht der Poli-
zei vom 1. September 2023; E-Mails von D.____ an E.____ vom 23. November 2023, 00:48 
Uhr und 11:04 Uhr). Auch aus diesem Grund fällt eine Ernennung von D.____ zum Beistand 
ausser Betracht. Die Eignung D.____s, vorliegend als Beistand für den Beschwerdeführer zu 
walten, ist damit nicht gegeben, weshalb er zu Recht nicht als Beistand eingesetzt wurde. 
 
7. Nach dem Gesagten erweisen sich die Rügen des Beschwerdeführers als unbegrün-
det, was zur Abweisung der Beschwerde führt, soweit darauf eingetreten werden kann. Das 
Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos.  
 
8. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Demzufolge sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 1'500.-- vorliegend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kosten-
vorschuss in derselben Höhe zu verrechnen. Die Parteikosten sind gemäss § 21 VPO wettzu-
schlagen.  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden 

kann. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1'500.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen.  
 
 
 
 
 
 
 
Kantonsrichter 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V.