# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 152e427a-29fc-5dc0-a7e7-69ecb89e9b2c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 19.07.2021 III 2021 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-87_2021-07-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 87

Entscheid vom 19. Juli 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
C.________,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. E.________,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Kindesschutz / Weisungen / 
Gutachten)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ____19__, von F.________, nachfolgend Kindsvater) 
und D.________ (geb. ____19__, von G.________, nachfolgend Kindsmutter) 
sind die (seit Juni 2020) getrennt lebenden Eltern von H.________ (geb. 
____20__) und I.________ (geb. _____20__). 

Am 18. November 2020 unterzeichneten die Eltern eine Vereinbarung hinsicht-
lich des Kinderunterhalts und der Betreuung der Kinder, welche u.a. beinhaltete, 
dass der Kindsvater die gemeinsamen Kinder jeweils von Dienstagmorgen 
(09.00 Uhr) bis Donnerstagnachmittag (16.00 Uhr) betreue (zudem wurden 
4 Wochen Ferien beim Kindsvater vereinbart). Diese Vereinbarung wurde vom 
Einzelrichter des Bezirks J.________ am 19. November 2020 genehmigt, womit 
die vor diesem Zivilgericht hängigen Verfahren ZEV 2020 9 und ZES 2020 82 als 
zufolge Vergleichs gegenstandslos geworden am Protokoll abgeschrieben wer-
den konnten.

B. Nachdem die Kindsmutter sich am 16. Juni 2020 an die Polizei gewandt 
hatte mit dem Verdacht, dass der vierjährige Sohn vom Kindsvater missbraucht 
worden sei, eröffnete die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz ein Strafver-
fahren gegen den Kindsvater. Zudem ersuchte die Staatsanwaltschaft die KESB 
C.________ um Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft nach Art. 306 Abs. 2 
ZGB (KESB-act. 045). Mit Beschluss vom 30. Juni 2020 errichtete die KESB 
C.________ für den Sohn H.________ eine Vertretungsbeistandschaft und er-
nannte Dr.iur. K.________ als Beiständin (u.a. mit den Aufgaben, die Interessen 
von H.________ zu vertreten (KESB-act. 049ff.).

Am 12. August 2020 hat die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen den 
Kindsvater wegen sexueller Handlungen mit Kindern eingestellt (KESB-act. 
058ff.).

Am 9. September 2020 reichte Rechtsanwältin Dr.iur. K.________ im Namen von 
H.________ Strafanzeige gegen den Kindsvater wegen des Verdachts auf Kör-
perverletzung ein (KESB-act. 062f.). Am 26. Oktober 2020 verfügte die Staats-
anwaltschaft, dass keine Strafuntersuchung durchgeführt werde (KESB-act. 
065ff.). Mit Beschluss vom 22. Dezember 2020 hat die KESB C.________ die 
Vertretungsbeistandschaft für H.________ aufgehoben und den Schlussbericht 
der Beiständin Dr.iur. K.________ genehmigt (KESB-act. 076ff.).

C. Am 21. Januar 2021 ging bei der KESB C.________ eine Meldung der 
Kindsmutter ein, wonach sie besorgt sei, dass sinngemäss das Kindswohl ge-
fährdet sei, wenn die Kinder sich beim Kindsvater aufhalten würden (KESB-act. 

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080ff.). Daraufhin nahm die zuständige Fachperson Abklärungen vor (welche u.a. 
Gespräche mit der Kindsmutter, mit Fachpersonen des Kinderspitals Luzern, 
dem Kindsvater, der Polizei, der Patin von H.________ und der Grossmutter 
väterlicherseits umfassten, derweil die Grossmutter mütterlicherseits sich nicht 
äussern wollte, vgl. KESB-act. 165). Am 5. März 2021 erstattete die Fachperson 
der KESB einen Abklärungsbericht (vgl. KESB-act. 178ff.). Hinsichtlich der ge-
planten Massnahmen wurde der Kindsvater von einer KESB-Delegation am 6. 
April 2021 (KESB-act. 233-235) sowie die Kindsmutter am 7. April 2021 angehört 
(KESB-act. 236-238). 

D. Mit Beschluss Nr. IA/002/15/2021 vom 8. April 2021 hat die KESB 
C.________ im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. Für die Ausübung des persönlichen Verkehrs zwischen A.________ und sei-
nen Kindern H.________ und I.________ wird für die Dauer von maximal fünf 
Monaten ein begleitetes Besuchsrecht im Umfang von monatlich drei individu-
ellen Besuchsrecht-Begleitungen vor Ort sowie monatlich einem begleiteten 
Besuchstreff in L.________ angeordnet.

2. Für H.________ und I.________ wird eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 
und 2 ZGB errichtet.

3. Als Beiständin wird Berufsbeiständin M.________ (…) ernannt.

4. Der Beiständin werden folgende Aufgaben übertragen:
a. Die Eltern in ihrer Sorge um das Kind mit Rat und Tat zu unterstützen;
b. Die Eltern in der Kommunikation und dem Informationsaustausch be-

züglich der Kinderbelange zu unterstützen;
c. Sobald als möglich ein begleitetes Besuchsrecht bei der Fachstelle 

N.________, aufzugleisen und zu organisieren;
d. Dafür besorgt zu sein, dass das begleitete Besuchsrecht von 

H.________ und I.________ gemäss Ziff. 1 des Dispositivs umgesetzt 
wird;

e. Unter Einbezug aller Beteiligten die Daten und Modalitäten der beglei-
teten Besuche, im Sinne der Erwägungen, festzulegen;

f. Sofern notwendig, Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnah-
men an veränderte Verhältnisse zu stellen.

5. Die Beiständin wird angewiesen, sobald als nötig, spätestens aber bis zum 
31. Mai 2023 Bericht für die Periode vom 08. April 2021 bis 31. März 2023 zu 
erstellen und der KESB C.________ einzureichen.

6. Die Fürsorgebehörde des Bezirks J.________ wird ersucht, der Fachstelle 
N.________, subsidiär zur Unterhaltspflicht der Eltern, Kostengutsprache zu 
erteilen.

7. Die Eltern werden aufgefordert, der Fürsorgebehörde des Bezirks J.________ 
alle notwendigen Unterlagen und Informationen zur Finanzierung des begleite-
ten Besuchsrechts vorzulegen.

8. Für H.________ und I.________ wird eine Begutachtung zur Prüfung der Er-
ziehungsfähigkeit von A.________ und D.________ (recte: ___ ) angeordnet.

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9. Dr.med. O.________ wird ersucht, zuhanden der KESB C.________ folgende 
Fragen bis spätestens am 15. August 2021 zu beantworten:

a. Wie schätzen Sie den Entwicklungsstand von H.________ und 
I.________ ein, bzw. bestehen Entwicklungs-, Verhaltens- oder Leis-
tungsauffälligkeiten des Kindes? Wenn ja, welche?

b. Bestehen Hinweise auf eine Gefährdung der physischen, psychischen 
und/oder kognitiven Entwicklung der Kinder? Wenn ja, welche?

c. Welche Massnahmen sind geeignet, um der Gefährdung der Kinder 
entgegenzuwirken?

d. Inwiefern wirkt sich der Elternkonflikt negativ auf die Kinder aus?

e. Wie beurteilen Sie die Beziehung und die Bindung der Kinder zur Mut-
ter?

f. Bestehen bei der Mutter Anzeichen von physischen, psychischen und/ 
oder kognitiven Beeinträchtigungen? Wenn ja, wie wirken sich diese 
auf die Erziehungseignung der Mutter aus?

g. Wie beurteilen Sie die Erziehungsfähigkeit der Mutter (Frage nach el-
terlichen Ressourcen, Kompetenzen, Defiziten)?

h. Ist das Kindswohl in der Obhut der Mutter gewährleistet? Wenn ja, in-
wiefern?

i. Wenn nicht, welche Voraussetzungen und Fähigkeiten seitens der 
Mutter müssen gegeben sein, damit das Kind in der Obhut der Mutter 
leben kann?

j. Welche Massnahmen sind geeignet, um die Mutter in ihrer Erzie-
hungskompetenz zu fördern und zu stärken? Oder anders gefragt: 
Was kann die Mutter tun, um ihrer Mutterrolle gerecht zu werden?

k. Wie beurteilen Sie die Kooperationsbereitschaft der Mutter bezüglich 
allfälliger Unterstützungsmassnahmen zum Wohl der Kinder?

l. Wie beurteilen Sie die Beziehung und die Bindung der Kinder zum Va-
ter?

m. Bestehen beim Vater Anzeichen von physischen, psychischen und/ 
oder kognitiven Beeinträchtigungen? Wenn ja, wie wirken sich diese 
auf die Erziehungseignung des Vaters aus?

n. Wie beurteilen Sie die Erziehungsfähigkeit des Vaters (Frage nach el-
terlichen Ressourcen, Kompetenzen, Defiziten) im Allgemeinen und im 
Speziellen während der Ausübung seines Besuchsrechtes?

o. Wäre das Kindswohl in der Obhut des Vaters gewährleistet? Wenn ja, 
inwiefern? Wenn nicht, welche Voraussetzungen und Fähigkeiten sei-
tens des Vaters müssten gegeben sein, damit die Kinder in der Obhut 
des Vaters leben könnten?

p. Welche Massnahmen wären geeignet, um den Vater in seiner Erzie-
hungskompetenz zu fördern und zu stärken?

q. Wie beurteilen Sie die Kooperationsbereitschaft des Vaters bezüglich 
allfälliger Unterstützungsmassnahmen zum Wohl des Kindes?

r. Wie beurteilen Sie die Fähigkeit und Bereitschaft der Mutter, die Bin-
dungen der Kinder zum Vater bzw. zu anderen wichtigen Bezugsper-
sonen, zu respektieren und zu fördern bzw. ihre Aufrechterhaltung zu 
tolerieren?

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s. Wie beurteilen Sie die Fähigkeit und Bereitschaft des Vaters, die Bin-
dungen der Kinder zur Mutter bzw. zu anderen wichtigen Bezugsper-
sonen, zu respektieren und zu fördern bzw. ihre Aufrechterhaltung zu 
tolerieren?

t. Welche Massnahmen sind geeignet für die Durchführung eines regel-
mässigen Besuchsrechtes zum nicht obhutsberechtigten Elternteil?

u. Welche Risiken bestehen bei einer Eröffnung des Gutachtens an die 
Eltern durch die KESB? Worauf ist bei der Eröffnung zu achten? Sind 
gegebenenfalls Schutzmassnahmen für die Betroffenen anlässlich der 
Eröffnung vorzukehren, wenn ja, welche?

v. Weitere Bemerkungen Ihrerseits?

10. Die Kosten für die Begutachtung, für welche ein Kostendach von Fr. 4'000.-- 
gesetzt wird, werden von der KESB C.________ getragen.

11. Der Beiständin wird das Akteneinsichtsrecht gewährt.

12. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss wird die aufschiebende 
Wirkung entzogen.

13. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

E. Am 14. April 2021 verfügte der Einzelrichter des Bezirksgerichts 
J.________ im Zivilprozess Nr. ZES 2021 45a, in welchem der Kindsvater als 
Gesuchsteller und die Kindsmutter als Gesuchsgegnerin aufgetreten sind, dass 
in Gutheissung des Antrags des Kindsvaters auf Erlass einer superprovisori-
schen Verfügung der Kindsmutter einstweilen für den Fall der Widerhandlung 
gegen Ziffer 3.1 der in den früheren Verfahren abgeschlossenen Vereinbarung 
vom 18. November 2020 Bestrafung mit Busse wegen Ungehorsams im Sinne 
von Art. 292 StGB angedroht wird (vgl. KESB-act. 264; gemäss Ziffer 3.1 dieser 
Vereinbarung ist der Kindsvater berechtigt und verpflichtet, die gemeinsamen 
Kinder jede Woche von Dienstagmorgen, 09.00 Uhr, bis Donnerstagnachmittag, 
16.00 Uhr, bei sich zu betreuen, siehe Ingress lit. A und KESB-act. 284).

F. Gegen den erwähnten, am 14. April 2021 eingegangenen KESB-Beschluss 
vom 8. April 2021 liess A.________ rechtzeitig am 14. Mai 2021 beim Verwal-
tungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei Dispositivziffer 1 und die damit unmittelbar zusammenhängende Dispo-
sitivziffer 4 lit. c, d und e sowie Dispositivziffern 6 und 7 des Beschlusses der 
KESB C.________ vom 8. April 2021 (…) vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei die Fragestellung an den Gutachter gemäss Dispositivziffer 9 lit. t des 
Beschlusses der KESB C.________ vom 8. April 2021 (…) vollumfänglich auf-
zuheben.

3. Es sei die Fragestellung an den Gutachter gemäss Dispositivziffer 9 lit. o des 
Beschlusses der KESB C.________ vom 8. April 2021 (…) folgendermassen 
zu ändern: "Ist das Kindswohl in der Obhut des Vaters gewährleistet. Wenn ja, 
inwiefern?"

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4. Verfahrensantrag: Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu ge-
währen.

5. Verfahrensantrag: Das Verwaltungsgericht wird ersucht, für die Klärung des 
Sachverhalts die vorinstanzlichen Akten zu edieren.

6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz, even-
tualiter der Beschwerdegegnerin.

G. Mit gerichtlicher Verfügung vom 18. Mai 2021 hat der verfahrensleitende 
Richter nach einer summarischen Prüfung der vom Beschwerdeführer einge-
reichten Akten die der Beschwerde entzogene aufschiebende Wirkung wieder-
hergestellt.

Daraufhin hat die KESB C.________ in einer Eingabe vom 26. Mai 2021 auf eine 
Gefährdungsmeldung der P.________ vom 19. Mai 2021 (wonach die Geschwis-
ter H.________ und I.________ in ihrer Entwicklung hochgradig gefährdet seien) 
hingewiesen und beantragt, dass der vom Kindsvater eingereichten Beschwerde 
wieder die aufschiebende Wirkung zu entziehen sei, damit das angeordnete be-
gleitete Besuchsrecht umgesetzt und der aktuellen Kindswohlgefährdung entge-
gengewirkt werden könne.

Gestützt auf diese Eingabe der KESB C.________ vom 26. Mai 2021 wurde mit 
gerichtlicher Verfügung vom 27. Mai 2021 der Beschwerde des Kindsvaters wie-
der die aufschiebende Wirkung entzogen.

Daraufhin beantragte der Kindsvater mit Eingabe vom 4. Juni 2021, dass seiner 
Beschwerde wiederum die aufschiebende Wirkung zu erteilen sei und dass vom 
Verwaltungsgericht die Strafakten der Staatsanwaltschaft Schwyz (Verfahren SU 
A12 2021 4269) beizuziehen seien.

In der Folge ersuchte das Verwaltungsgericht die Staatsanwaltschaft, die betref-
fenden Strafakten zu edieren (und zwar zunächst an die KESB, damit letztere 
dazu Stellung nehmen könne).

Mit Verfügung vom 24. Juni 2021 hat die Staatsanwaltschaft (1. Abteilung) das 
Strafverfahren gegen den Kindsvater (betreffend sexuelle Handlungen mit Kin-
dern; Vorfälle vom 1.12.2020 bis 12.2.2021) eingestellt und Zivilansprüche auf 
den Zivilweg verwiesen.

In separaten Eingaben vom 25. Juni 2021 beantragten die Kindsmutter und die 
KESB C.________, dass (u.a.) das Begehren um Wiederherstellung der entzo-
genen aufschiebenden Wirkung der Beschwerde sowie zudem die Beschwerde 
des Kindsvaters abzuweisen seien.

H. Im vor Kantonsgericht Schwyz hängigen Beschwerdeverfahren hat die zu-
ständige Kantonsgerichtsvizepräsidentin mit Schreiben vom 28. Juni 2021 um 

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Zustellung der verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeakten III 2021 87 ersucht. 
Diesem Begehren hat das Verwaltungsgericht mit Zwischenbescheid III 2021 110 
vom 1. Juli 2021 stattgegeben. In diesem Zwischenbescheid wurde das erneute 
Begehren zur Wiederherstellung der entzogenen aufschiebenden Wirkung der 
Beschwerde III 2021 87 im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 

In einer weiteren Stellungnahme vom 9. Juli 2021 hat sich der Beschwerdeführer 
zur Sache geäussert.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen einzelne Teile des KESB-
Beschlusses Nr. IA/002/15/2021 vom 8. April 2021. Dass diese Beschwerde 
rechtzeitig eingereicht wurde und zu ihrer Behandlung das Verwaltungsgericht 
zuständig ist (siehe auch § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen Einführungsgesetzes 
zum schweizerischen ZGB, EGzZGB, SRSZ 210.100), ist unbestritten und bedarf 
keiner weiteren Ausführungen. Zudem anerkennen der Beschwerdeführer und 
die Beschwerdegegnerin nach der Aktenlage zum einen, dass die Vorinstanz für 
die beiden Kinder zu Recht eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB 
errichtet und die Berufsbeiständin M.________ als Mandatsträgerin eingesetzt 
hat. Zum andern sind die Eltern grundsätzlich damit einverstanden, dass im Hin-
blick auf die künftige Ausgestaltung der Beziehungen zwischen den Kindern und 
den getrennt lebenden Eltern eine Begutachtung vorgenommen wird. 

1.2 Streitig ist insbesondere, wie die Übergangslösung bis zum Vorliegen der 
Begutachtungsergebnisse aussehen soll. Während die Vorinstanz und die Be-
schwerdegegnerin (Kindsmutter) für die Dauer von fünf Monaten dem Beschwer-
deführer (Kindsvater) ausschliesslich ein (näher umschriebenes) begleitetes Be-
suchsrecht zugestehen, fordert der Beschwerdeführer sinngemäss, dass ihm 
umgehend die am 18. November 2020 im Verfahren vor dem Zivilrichter (Einzel-
richter des Bezirks J.________) vereinbarte Obhutsregelung (unbegleitete Be-
treuung der Kinder von Dienstagmorgen bis Donnerstagnachmittag) zu gestatten 
sei. In diesem Sinne beantragt er die Aufhebung aller Anordnungen im erwähn-
ten KESB-Beschluss, welche ihn zu befristeten, ausschliesslich begleiteten Kon-
takten/ Präsenzzeiten mit den Kindern verpflichten. Ausserdem fordert er gewis-
se Korrekturen beim für die Begutachtung vorgesehenen Fragenkatalog.

1.3 Ausgangslage des vorliegenden Streites bildet der Umstand, wonach die 
Beschwerdegegnerin eine Kindswohlgefährdung darin erblickt, dass die Kinder 
im Rahmen der (unbegleiteten) Aufenthalte beim Kindsvater sexuellen Handlun-

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gen ausgesetzt seien. Ob solche Vorwürfe ganz oder auch nur teilweise berech-
tigt sind, ist schwierig zu beurteilen. Im Abklärungsbericht der vorinstanzlichen 
Fachperson zur Prüfung kindesschutzrechtlicher Massnahmen vom 5. März 2021 
wurden die konkrete Situation detailliert untersucht und verschiedene Auffälligkei-
ten (auch auf Seiten beider Eltern) thematisiert. In der Conclusio wurde u.a. zum 
einen ausgeführt, dass die Beschwerdegegnerin sich aktuell in einem psychisch 
besorgniserregenden Zustand zeige und es unklar sei, inwiefern sie derzeit für 
ihre Kinder eine stabile Erziehungs- und Betreuungsperson darstellen könne. 
Zum andern hielt die Abklärungsperson hinsichtlich der Vorwürfe gegen den Be-
schwerdeführer wegen sexueller Übergriffigkeit fest, dass diese Vorwürfe zumin-
dest aus fachärztlicher Sicht nicht bestätigt werden konnten, allerdings bisher 
auch noch nicht vollständig ausgeräumt werden konnten (vgl. KESB-act. 179). 

In diesem Zusammenhang wird von der Rechtsvertreterin der Beschwerdegeg-
nerin in der Eingabe vom 25. Juni 2021 zutreffend hervorgehoben, "dass man 
derzeit nicht weiss, wo die Wahrheit liegt und wie den beiden Kindern … am Bes-
ten in Zukunft geholfen werden kann". 

Bei dieser Sachlage hat die Vorinstanz zu Recht eine umfassende Begutachtung 
angeordnet, um eine bessere Grundlage zu erhalten für die demnächst anste-
hende Entscheidung, wie das Kindswohl künftig mit welcher Ausgestaltung der 
Beziehungen zwischen den Kindern und den beiden Eltern zu wahren ist.

1.4.1  Was dieses nach der Aktenlage nötige Gutachten anbelangt, wird in der 
letzten Eingabe des Beschwerdeführers vom 9. Juli 2021 u.a. was folgt einge-
wendet:

Hingegen hat der Beschwerdeführer durch Eingang der ergänzenden Akten der 
Vorinstanz, welche ihm vom Verwaltungsgericht am 08.07.2021 zugestellt wurden, 
neu entnommen, dass offenbar die Vorinstanz Dispositiv-Ziffer 9 lit. a-e des Be-
schlusses vom 8. April 2021 eigenmächtig abgeändert hat. Das geht beiläufig 
aus einer Aktennotiz vom 23.04.2021 hervor (KESB Akten Nr. 000424). Es soll nun 
auf einmal der Q.________ bzw. die P.________ die Fragen gemäss Dispositiv 
Ziff. 9 lit. a - e beantworten. Der eingesetzte Gutachter, Dr.med. O.________, soll 
lediglich noch die Fragen ab lit. f Dispositiv-Ziffer 9 beantworten. Damit ist der Be-
schwerdeführer nicht einverstanden. Die Vorinstanz kann nicht einfach eigen-
mächtig, ohne formellen Beschluss, in einer Aktennotiz einen bereits in Rechts-
kraft erwachsenen Beschluss ändern. Sollte Dr.med. O.________ die Fragen 
gemäss Dispositiv Ziff. 9 lit. a - e mangels Erfahrung nicht beantworten können, so 
sollen diese Fragen von einem anderen Gutachter beantwortet werden. Der Be-
schwerdeführer ist nicht damit einverstanden, dass nun auf einmal der 
Q.________ die Fragen gemäss Dispositiv-Ziff. 9 lit. a - e beantworten soll. Er er-
achtet den Q.________ bzw. die P.________ zur Beantwortung dieser Fragen 
nicht als unabhängig. Einerseits besteht der Kontakt zwischen den beiden Klein-
kindern und der P.________ ausschliesslich über die Beschwerdegegnerin. Ande-
rerseits hat die P.________ die Antwort auf die Frage gemäss lit. c bereits mit ihrer 

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Eingabe vom 27.05.2021 vorweggenommen. Der Beschwerdegegner (recte wohl 
Beschwerdeführer) erachtet jedoch die Befürwortung des begleiteten Besuchs-
rechts seitens der P.________ als offensichtlich durch die Beschwerdegegnerin 
beeinflusst. Das geht nicht zuletzt aus der Aktennotiz der Vorinstanz vom 
20.04.2021 (KESB Akten 000420) hervor, wonach Frau R.________ der Be-
schwerdegegnerin für die Schule ein Schreiben gemacht habe, damit I.________ 
noch nicht in den Kindergarten müsse, so wie es die Beschwerdegegnerin wün-
sche. Dies, obwohl sie wusste, dass der Beschwerdeführer eine frühere Einschu-
lung in den Kindergarten wünschte. Des Weiteren teilte Fr. R.________ der Vorin-
stanz mit, dass sie Ende Mai ihren Abklärungsbericht verfasst habe. Beides werde 
sie dann mit Rücksprache der Kindsmutter bei der Vorinstanz einreichen. Wel-
cher Abklärungsbericht damit genau gemeint ist, kann den Akten nicht vollumfäng-
lich entnommen werden. Fakt ist aber, dass in den vorinstanzlichen Akten Ende 
Mai lediglich der Arztbericht vom 27.05.2021 von der P.________ enthalten ist. Es 
ist deswegen davon auszugehen, dass Fr. R.________ auch diesen Bericht mein-
te. Der Beschwerdeführer, welcher ebenfalls Inhaber der elterlichen Obhut ist, 
wurde anschliessend nicht einmal über den Bericht der P.________ vom 
27.05.2021 informiert. Stattdessen wurde dieser Bericht in Rücksprache mit der 
Beschwerdegegnerin verfasst. Frau R.________ empfahl dann die Anordnung ei-
nes begleiteten Besuchsrechts. Also just genau das, was die Beschwerdegegnerin, 
seit sie die Vorinstanz involvierte, beabsichtigte. (…) 

1.4.2  Diese vorstehende Kritik des Beschwerdeführers an der Vorgehensweise 
der Vorinstanz bei der im konkreten Fall unerlässlichen Begutachtung ist offen-
kundig berechtigt. Nachdem die Vorinstanz das Begutachtungsprozedere in 
Dispositiv-Ziffer 9 des KESB-Beschlusses vom 8. April 2021 im Einzelnen festge-
legt hat, geht es nicht an, diese Vorgehensweise nachträglich heimlich zu än-
dern, ohne dies dem involvierten Kindsvater offenzulegen (ob die Beschwerde-
gegnerin davon wusste, ist nach der Aktenlage unklar). Die Vorinstanz hat das im 
erwähnten Beschluss festgelegte Begutachtungsprozedere (ohne einen neuen 
formellen Beschluss) massgeblich dahingehend abgeändert, dass ein wesentli-
cher Teil der Begutachtung von einer anderen Fachperson vorgenommen wer-
den soll. Ein solches, vom erwähnten Beschluss "heimlich abweichendes Vorge-
hen" erweist sich offenkundig als falsch und findet keinen Rechtsschutz, weshalb 
die Sache umgehend an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, damit sie eine kor-
rekte, gegenüber den Eltern transparente Begutachtung vornehmen kann.

1.4.3  Für eine solche Rückweisung spricht zusätzlich, dass die Vorinstanz of-
fenbar beabsichtigt, die ergänzende Begutachtung, welche nach der Aktenlage 
vom ursprünglich vorgesehenen Sachverständigen nicht übernommen werden 
kann, der erwähnten P.________ zuzuweisen. Indessen hat diese Fachstelle be-
reits in der gleichen Angelegenheit materiell Stellung bezogen und dabei 
grundsätzlich das Begehren der Beschwerdegegnerin unterstützt, wonach dem 
Kindsvater vorderhand nur begleitete Besuchskontakte zu den Kindern zu ge-
währen sei (vgl. KESB-act. 349f.; siehe auch KESB-act. 329). Im Lichte dieser 

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bereits (faktisch zu Gunsten der Beschwerdegegnerin) erfolgten Stellungnahme 
kommt diese Fachstelle für eine neutrale Begutachtung der betreffenden Fragen 
grundsätzlich nicht in Frage, weshalb die Vorinstanz eine andere sachverständi-
ge Person beizuziehen haben wird.

1.4.4  Die Dringlichkeit der laufenden Begutachtung gebietet es, die Rückwei-
sung an die Vorinstanz umgehend vorzunehmen, auch wenn die Beschwerde-
gegnerin und die Vorinstanz noch keine Gelegenheit hatten, sich zur letzten Ein-
gabe des Beschwerdeführers vom 9. Juli 2021 zu äussern. Diesbezüglich wird 
die Beschwerdegegnerin allfällige Bemerkungen noch im vor der Vorinstanz fort-
zusetzenden Verfahren einbringen können.

1.5 Zur vorliegenden Rückweisung drängen sich noch folgende Bemerkungen 
zur Thematik des begleiteten Besuchsrechts auf. Im Beschluss vom 8. April 2021 
hat die Vorinstanz eine solche Massnahme für maximal fünf Monate (mithin bis 
längstens 8. September 2021) angeordnet, wovon rund 2/3 bereits vergangen 
sind. 

Nachdem in den gegen den Beschwerdeführer eingeleiteten und zwischenzeitlich 
eingestellten Strafverfahren dem Beschwerdeführer nichts angelastet werden 
konnte und auch die aktenkundigen medizinischen Abklärungen am Kinderspital 
keine relevanten Anhaltspunkte ergaben, welche für die von der Kindsmutter 
geäusserten Befürchtungen sprechen, wird die Vorinstanz nach der Rückwei-
sung das bisher stark limitierte begleitete Besuchsrecht umgehend - nach Rück-
sprache mit dem eingesetzten Gutachter und seinem aktuellen Erkenntnisstand - 
zu lockern haben. 

Diese Lockerung wird insbesondere auch unbegleitete Besuchszeiten (vorerst 
noch ohne Übernachtungen) umfassen, es sei denn, der Sachverständige habe 
in seinen bisherigen Explorationsgesprächen Erkenntnisse gewonnen, welche 
unbegleiteten Besuchszeiten entgegenstehen. Wie erwähnt kann den Bedenken 
der Beschwerdegegnerin namentlich dadurch Rechnung getragen werden, dass 
vorderhand von Übernachtungen beim Kindsvater abgesehen wird. Dies 
schliesst es aber nicht aus, dass eine Regelung getroffen wird, welche sich stu-
fenweise der ursprünglichen Abmachung annähert (Betreuung der Kinder am 
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag durch den Kindsvater, vorderhand noch oh-
ne Übernachtungen). 

Als zusätzliche Absicherung dieser Lockerung drängt es sich auf, dass in der An-
fangsphase die eingesetzte Beistandsperson die Kinder unregelmässig besucht 
und deren Wohlergehen überprüft. 

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1.6 Vorbehalten bleiben die Erkenntnisse der noch ausstehenden, gesamthaf-
ten Begutachtung unter Beizug einer neutralen sachverständigen Person, welche 
gegebenenfalls für eine andere Ausgestaltung der Besuchs- und/oder Obhutsre-
gelung sprechen können. Massgebend ist das richtig verstandene Kindeswohl, 
welches zugegebenermassen nicht einfach zu evaluieren ist.

1.7.1  Am dargelegten Rückweisungsentscheid (mit massgeblicher Lockerung 
des bislang restriktiven begleiteten Besuchsrechts des Kindsvaters) vermögen 
die Vorbringen der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin grundsätzlich nichts 
zu ändern. Soweit diesbezüglich die Kindsmutter nach Besuchen der Kinder 
beim Kindsvater körperliche Untersuchungen der Kinder im Intimbereich vorge-
nommen oder veranlasst hat und dadurch die Kinder wiederholt belastet wurden, 
stellt das Misstrauen der Kindsmutter gegenüber dem Kindsvater ein gewichtiges 
Problem dar, wofür letztlich auch die Beschwerdegegnerin einzustehen hat. Dies 
gilt erst recht, als der Kindsvater sich aufgrund der Vorgeschichte (mit Strafan-
zeigen, Strafverfahren etc.) grundsätzlich bewusst ist, dass er unter Beobachtung 
steht und sich nichts zuschulden kommen lassen kann, wenn er die bisherigen 
Kontakte zu den Kindern bzw. die ursprünglich vereinbarte Betreuungsregelung 
nicht verlieren will. Mit anderen Worten kann die Kindsmutter mit ihrem eigenen 
Verhalten massgeblich dazu beitragen, dass ihre Kinder weniger belastet wer-
den, indem sie grundsätzlich (falls kein gewichtiger Anlass besteht) davon ab-
sieht, nach Aufenthalten der Kinder beim Vater nach Anzeichen für Fehlverhalten 
zu forschen.

1.7.2  Aber auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich 
hier als unbehelflich. Namentlich besteht kein Anlass, den Fragenkatalog an die 
Sachverständigen abzuändern, zumal die Präzisierung im Rechtsbegehren Ziffer 
3 der Beschwerde ("Ist das Kindswohl in der Obhut…" statt "Wäre das Kindswohl 
in der Obhut…") als kleinlich zu beurteilen ist und bei beiden Fragestellungen er-
kennbar ist, dass es um das Kindswohl in der Obhut des Kindsvaters geht. Was 
die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Unterscheidung zwischen Obhuts- 
und Besuchsrechtsregelung anbelangt, trifft es an sich zu, dass im zivilrechtli-
chen Verfahren im November 2020 eine alternierende Obhutsregelung festgelegt 
wurde, in welche indessen die Vorinstanz angesichts aktueller (noch näher abzu-
klärender) Missbrauchsvorwürfe grundsätzlich mit Blick auf das aktuelle Kinds-
wohl eingreifen durfte, zumal sich der erstinstanzliche Zivilrichter nur mit der Voll-
streckung einer Vereinbarung vom 18. November 2020 befasste, ohne diesbe-
züglich allfällige aktuelle Kindswohlgefährdungen in die Beurteilung einzubezie-
hen (vgl. KESB-act. 264ff.). Mit anderen Worten war für die Vorinstanz beim Er-
lass ihrer Anordnungen vom 8. April 2021 nicht entscheidend, was die Eltern im 

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Jahre 2020 vereinbart hatten, sondern wie sich die Kindswohlgefährdung im Be-
schlusszeitpunkt präsentierte, weshalb die Kritik in der vorliegenden Beschwer-
de, wonach der rechtserhebliche Sachverhalt unrichtig festgestellt worden sei, 
hier nicht zu hören ist.

2.1 Aus all diesen Gründen ist die Beschwerde insoweit im Sinne der Erwä-
gungen teilweise gutgeheissen, als die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen 
wird,

- damit sie eine korrekte und transparente Begutachtungsergänzung durch 
eine neutrale sachverständige Person in die Wege leiten kann;

- und umgehend bis zum Vorliegen der Begutachtungsergebnisse eine 
neue, grundsätzlich unbegleitete Besuchsrechtsregelung (vorderhand 
noch ohne Übernachtungen) für den Kindsvater anordnen kann, welche 
stufenweise sich der Obhutsregelung vom 18. November 2020 annähert 
(es sei denn, die bisherigen Ergebnisse der Begutachtung durch Dr.med. 
O.________ würden gegen eine solche Lockerung sprechen),

- und nach Vorliegen aller ergänzenden Begutachtungsergebnisse in einer 
Gesamtschau (nach Möglichkeit unter Einbezug der Eltern im Sinne einer 
"runden-Tisch-Lösung unter Mitwirkung aller Beteiligten") eine dem 
Kindswohl bestmöglich dienende Regelung treffen kann.

2.2 Diesem Ergebnis entsprechend wird einerseits darauf verzichtet, gerichtli-
che Verfahrenskosten zu erheben. Der vom Beschwerdeführer bezahlte Kosten-
vorschuss wird seinem Rechtsvertreter aus der Gerichtskasse zurückerstattet. 
Andererseits wird dem Beschwerdeführer für sein Teilobsiegen eine reduzierte 
Parteientschädigung zulasten der Vorinstanz zugesprochen. In Beachtung des 
kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411), welcher 
für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 15 GebTRA einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie unter Beachtung der in 
§ 2 GebTRA enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsache, Schwierigkeit, 
Umfang und der Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitaufwand) und in 
Ausübung des pflichtgemässen Ermessens ist das Honorar (inkl. Auslagen und 
MwSt) auf Fr. 2'500.-- festzulegen.

2.3 Der beanwalteten Beschwerdegegnerin wird die unentgeltliche 
Rechtsverbeiständung gewährt und Rechtsanwältin lic.iur. E.________ als 
unentgeltliche Rechtsbeiständin bestellt. Ihr wird nach den gleichen, in Erwägung 
2.2 erwähnten Kriterien ein Honorar von Fr. 2'000.-- gewährt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit im Sinne der Erwägung gutgeheissen, als 
die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird,

- damit sie eine korrekte und transparente Begutachtungsergänzung 
durch eine neutrale sachverständige Person in die Wege leiten kann;

- und umgehend bis zum Vorliegen der Begutachtungsergebnisse eine 
neue, grundsätzlich unbegleitete Besuchsrechtsregelung (vorderhand 
noch ohne Übernachtungen) für den Kindsvater anordnen kann, wel-
che stufenweise sich der Obhutsregelung vom 18. November 2020 
annähert (es sei denn, die bisherigen Ergebnisse der Begutachtung 
durch Dr.med. O.________ würden gegen eine solche Lockerung 
sprechen),

- und nach Vorliegen aller ergänzenden Begutachtungsergebnisse in 
einer Gesamtschau (nach Möglichkeit unter Einbezug der Eltern im 
Sinne einer "runden-Tisch-Lösung unter Mitwirkung aller Beteiligten") 
eine dem Kindswohl bestmöglich dienende Regelung treffen kann.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 
bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 400.-- wird seinem Rechtsvertreter aus 
der Gerichtskasse zurückerstattet.

3. Dem Beschwerdeführer wird für sein Teilobsiegen zu Lasten der Vorinstanz 
eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. MwSt und Ausla-
gen) zugesprochen.

4. Der Beschwerdegegnerin wird die unentgeltliche Rechtsverbeiständung 
gewährt und es wird Rechtsanwältin lic.iur. E.________ als unentgeltliche 
Rechtsbeiständin bestellt. Ihr wird aus der Gerichtskasse ein Honorar von 
Fr. 2'000.-- (inkl. MwSt und Auslagen) zugesprochen. Die Beschwerdegeg-
nerin hat diesen Betrag dem Gericht zurückzuerstatten, wenn sie dazu in-
nert 10 Jahren nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage 
ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

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Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

6. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)

- die Vertreterin der Beschwerdegegnerin (2/R, inkl. Eingabe des Be-
schwerdeführers vom 9.7.2021)

- die Vorinstanz (R, inkl. KESB-Akten und Eingabe des Beschwerdefüh-
rers vom 9.7.2021)

- die Beiständin M.________ (S.________)

- das Kantonsgericht Schwyz (mit Verweis auf ZK2 2021 35)

- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 19. Juli 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Juli 2021