# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 777fb0e7-b33a-5383-a461-e7120a3b54db
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-11
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 11.07.2018 I 2018 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-42_2018-07-11.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 42

Entscheid vom 11. Juli 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ AG,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Leistungen, Kausalität)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1972) war in gekündigter Stellung bei der C.________ AG 
angestellt und dadurch bei der B.________ AG obligatorisch unfallversichert, als 
sie am 14. April 2017 beim Skifahren zweimal stürzte (Vi-act. 1). Sie suchte am 
16. April 2017 die Klinik D.________ auf, wo die Diagnose einer Kniedistorsion 
bds. sowie Ischialgie gestellt wurde (Vi-act. 4). Nach einer Verlaufskontrolle am 
24. April 2017 wurde ein MRI beider Knie durchgeführt. Die weitere Behandlung 
erfolgte beim Hausarzt sowie in der M.________ (Klinik), wo die Behandlung 
nach der Konsultation vom 29. Mai 2017 abgeschlossen wurde (Vi-act. 8). 
A.________ wurde bis zum 10. Juli 2017 zu 100% und anschliessend bis 3. Au-
gust 2017 zu 50% arbeitsunfähig geschrieben (Vi-act. 12 - 19).

B. Nachdem B.________ den beratenden Arzt Dr.med. E.________ (FHM Or-
thopädie und Unfallchirurgie) um eine Aktenbeurteilung ersucht hatte (Vi-act. 21), 
teilte sie A.________ am 28. Juli 2017 mit, der Fall werde per 14. Juli 2017 ab-
geschlossen, die Taggelder würden noch bis zum 31. Juli 2017 ausbezahlt (Vi-
act. 22). Da A.________ hiergegen opponierte, verfügte B.________ am 15. 
September 2017 die Einstellung der Versicherungsleistungen betreffend die Un-
fallfolgen vom 14. April 2017 per 31. Juli 2017 (Vi-act. 25).

C. Am 25. September 2017 erhob der Krankenversicherer N.________ gegen 
die verfügte Leistungseinstellung vorsorgliche Einsprache (Vi-act. 26), die mit 
Mail vom 25. Oktober 2017 zurückgezogen wurde (Vi-act. 29).

Am 27. September 2017 erhob A.________ gegen die Verfügung vom 15. Sep-
tember 2017 Einsprache.

D. Im Dezember 2017 und Januar 2018 suchte A.________ wegen Kniebe-
schwerden erneut Dr.med. F.________ (FMH Orthopädische Chirurgie) auf (Vi-
act. 30 und 31). In der Folge ersuchte B.________ den beratenden Arzt Dr.med. 
G.________ (Vertrauensarzt SGV) um Stellungnahme, welche dieser am 6. März 
2018 abgab (Vi-act. 33 und 35). Die Stellungnahme wurde A.________ am Fol-
getag unterbreitet (Vi-act. 36) und im Nachgang zur Nachkontrolle bei Dr.med. 
F.________ vom 3. April 2018 (Vi-act. 39) nahm dieser am 4. April 2018 Stellung 
(Vi-act. 40). Mit Entscheid vom 12. April 2018 wies B.________ die Einsprache 
vom 27. September 2017 ab (Vi-act. 42).

E. Am 6. Mai 2018 erhebt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 12. April 2018 mit den 
Anträgen:

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Folgende Forderungen an die B.________ stelle ich:

1. Übernahme aller Kosten Arztrechnungen, Therapien, MRI usw. die bis anhin 
von meiner Krankenkasse und von mir getragen wurden.

2. Reise- Transportkosten und weitere Kosten während und nach dem Unfall 
Fahrten für Arzt; Therapie, Einkaufen usw.

3. Hilfe und Pflege zuhause, Haushaltskosten und Betreuung

4. Büroaufwand (Telefon, Briefe, Arbeitsaufwand, usw.)

5. Da die Schmerzen noch nicht ganz verheilt sind, die Übernahme für allfällige 
Rückfälle und Spätfolgen des Unfalls. Schmerzensgeld.

Mit Vernehmlassung vom 24. Mai 2018 beantragt B.________ die Abweisung der 
Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer-
deführerin.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundes-
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 
830.1) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge-
wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträch-
tigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 

Zudem erbringt die Versicherung ihre Leistungen auch bei Knochenbrüchen, Ver-
renkungen von Gelenken, Meniskusrissen, Muskelrissen, Muskelzerrungen, 
Sehnenrissen, Bandläsionen sowie Trommelfellverletzungen, sofern diese nicht 
vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Art. 6 Abs. 2 
UVG) und ausserdem für Schädigungen, die dem Verunfallten bei der Heilbe-
handlung zugefügt werden (Art. 6 Abs. 3 UVG).

1.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckmäs-
sige Behandlung der Unfallfolgen. Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll 
oder teilweise arbeitsunfähig, so hat er Anspruch auf ein Taggeld (vgl. Art. 16 
Abs. 1 UVG). Wird der Versicherte infolge des Unfalles invalid, so hat er An-
spruch auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet der Versicherte 
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geisti-
gen oder psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene Inte-
gritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). 

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1.3 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
134 V 109 Erw. 2.1; BGE 129 V 177 Erw. 3.1 f.). 

1.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleini-
ge oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-
sundheitliche Störung entfiele; m.a.W. wenn der Unfall überwiegend wahrschein-
lich zumindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist 
(BGE 134 V 109 Erw. 2.1; Urteile BGer 8C_172/2018 vom 4.6.2018 Erw. 4.2; 
8C_588/2013 vom 16.1.2014 Erw. 4.3.4; RKUV 200 Nr. 8 395 S. 317 Erw. 3; 
BGE 119 V 337 Erw. 1; BGE 117 V 360 Erw. 4a je mit Hinweisen). 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung 
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die 
Verwaltung (im Beschwerdefall der Richter) im Rahmen der ihr obliegenden Be-
weiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 
126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines Zusammen-
hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 
177 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1; BGE 118 V 289 Erw. 1b).

1.3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt des Weiteren voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 
Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann 
als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er-
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 
177 Erw. 3.2; BGE 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen). Dabei ist es Aufgabe 
des Arztes, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, während es der 
Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht obliegt, die Frage nach dem 
adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 110 Erw. 2). 

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Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausal-
zusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt bei organisch 
objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die 
adäquate und natürliche Kausalität weitgehend decken (BGE 134 V 109 Erw. 2). 
Unfallfolgen sind dann organisch objektiv ausgewiesen, wenn die Untersu-
chungsergebnisse objektivierbar sind, d.h. reproduzierbar und von der Person 
des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Von or-
ganisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen 
werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärun-
gen bestätigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden 
wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 Erw. 5.1; Urteile BGer 
8C_301/2017 vom 24.4.2018 Erw. 2; 8C_849/2011 vom 29.5.2012 Erw. 4.1 
m.w.H.).

Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv 
ausgewiesenen Beschwerden. Hier bedarf es einer besonderen Adäquanzbeur-
teilung (BGE 138 V 248 Erw. 4; Urteil BGer 8C_801/2017 vom 24.4.2018 Erw. 
4.2.2). Dabei ist vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind 
je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 134 V 109 
Erw. 2.1). Soweit nicht die Schleudertrauma-Rechtsprechung anwendbar ist, sind 
zur Beurteilung der Adäquanz die Kriterien, welche für psychische Fehlentwick-
lungen nach einem Unfall entwickelt wurden (BGE 115 V 133 Erw. 6c/aa; sog. 
Psycho-Praxis), anzuwenden (BGE 134 V 109 Erw. 2.1; vgl. zum Ganzen auch: 
Urteil BGer 8C_216/2009 vom 28.10.2009 Erw. 2, nicht publ. in: BGE 135 V 465, 
aber in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25; SVR 2011 UV Nr. 10 S. 35, 8C_584/2010 
Erw. 2).

1.4 Versicherungsleistungen werden gemäss Art. 11 der Verordnung über die 
Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) vom 20. Dezember 1982 auch für Rück-
fälle und Spätfolgen gewährt. Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wieder-
aufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Be-
handlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von 
Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe länge-
rer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders 
gearteten Krankheitsbild führen können. 

Rückfälle und Spätfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfal-
lereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Un-
fallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Be-
schwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheits-
schädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 

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118 V 293 f. Erw. 2c S. 296 f. mit Hinweisen). Dabei kann nicht zwingend von der 
natürlichen Kausalität zwischen Unfall und Grundfall auf die natürliche Kausalität 
zwischen Unfall und Rückfall geschlossen werden, denn die unfallkausalen Fak-
toren können durch Zeitablauf wegfallen. Vielmehr obliegt es dem Leistungsan-
sprecher, das Vorliegen eines leistungsbegründenden natürlichen Kausalzu-
sammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Eine allfällige 
Beweislosigkeit wirkt sich zu Lasten der versicherten Person aus, welche einen 
Rückfall oder eine Spätfolge geltend macht und daraus einen Leistungsanspruch 
ableiten will (vgl. BGE 117 V 264 Erw. 3b; Urteil des EGV U 69/03 vom 7.4.2004 
Erw. 2.3, je mit Hinweis; Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesge-
richts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 
4. Aufl. 2012, S. 78 f.). Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, 
übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten 
Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brü-
ckensymptome gegeben sind (Urteil BGer 8C_331/2015 vom 21.8.2015 Erw. 
2.2.2 mit Hinweis auf 8C_521/2008 vom 5.12.2011 Erw. 2.2.2 mit Hinweisen). 

1.5 Unfallbedingte Fehlbelastungen (wegen Fuss- und Beinverletzungen, Bein-
längenverkürzung usw.) können im Sinne indirekter Unfallfolgen zu Rückenbe-
schwerden führen. Es liegt in der Natur solcher Fehlbelastungsbeschwerden, 
dass sie erst einige Zeit nach dem Unfall auftreten und nicht direkt traumatisch 
bedingt sind. Dies muss allerdings im Einzelfall medizinisch abgeklärt werden 
(RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337 Erw. 5.2.2 [U 38/01]; vgl. auch Bundesgerichtsur-
teile 8C_747/2013 vom 18.3.2014 Erw. 3.2; 8C_588/2013 vom 16.1.2014 Erw. 
4.3.3; 8C_456/2009 vom 28.7.2009 Erw. 5.2). Ein Schonhinken ist nicht geeig-
net, eine Fehlbelastung der Wirbelsäule zu verursachen, wenn nicht zusätzlich 
schwerwiegende Deformationen (wie Beinlängendifferenz oder Hüftarthrose) vor-
liegen (8C_248/2008 vom 4.7.2008 Erw. 3.2 mit Hinweis).

1.6.1 Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, entfällt 
diese erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 
Gesundheitsschadens darstellt, der Gesundheitsschaden mit anderen Worten 
nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann 
zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor 
dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch 
ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (vgl. 
Urteil BGer 8C_331/2015 Erw. 2.1.1; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12 Erw. 3.2 mit Hin-
weisen [8C_901/2009]; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). 

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Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss 
das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die 
blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des 
Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage 
handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein 
leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Der Beweis des Wegfalls des 
Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 
erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den nega-
tiven Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder 
die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob 
unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung ver-
loren haben, also dahingefallen sind (Urteile BGer 8C_847/2008 vom 29.1.2009 
Erw. 2; 8C_126/2008 vom 11.11.2008 Erw. 2.3, und U 143/02 vom 25.10.2002 
Erw. 3.2).

1.6.2 Zudem hat der Versicherer nach konstanter Rechtsprechung die Heilbe-
handlung und das Taggeld nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung 
der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes erwartet werden kann. Die Frage, ob von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet wer-
den kann, beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steige-
rung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beein-
trächtigt. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den 
Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung 
ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (Urteil 
BGer 8C_771/2017 vom 3.5.2018 Erw. 5.2.1) Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall 
unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des 
Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzu-
schliessen. Wenn einerseits von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung kei-
ne namhafte Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG mehr erwartet werden 
kann und anderseits die Voraussetzungen von Art. 21 Abs. 1 UVG nicht erfüllt 
sind, hat der Unfallversicherer keine Heilbehandlung mehr zu übernehmen. An 
seine Stelle tritt der obligatorische Krankenpflegeversicherer (vgl. BGE 134 V 
109 Erw. 4.1 mit weiteren Hinweisen).

1.7 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 

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vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Kieser, ATSG-Kommentar, 3.A., Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, er-
gibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen sind, 
und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind die für 
die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in der 
Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als verfügende Instanz und 
im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen an-
nehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungs-
recht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Ab-
weichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den 
Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensab-
läufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 218 Erw. 6; BGE 126 V 
353 Erw. 5b; BGE 125 V 193 Erw. 2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die 
Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache 
des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für 
die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversiche-
rungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur inso-
fern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 
ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten woll-
te. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich er-
weist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdi-
gung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für 
sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 Erw. 3b; Urteil 
8C_663/2009 vom 27.4.2010 Erw. 2.2). Auf ein beantragtes Beweismittel kann 
ohne Verletzung des Gehörsanspruches des Versicherten verzichtet werden, 
wenn die Verwaltung oder der Richter bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung gelangt, der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, sei nicht 
rechtserheblich oder der angebotene Beweis vermöge keine Abklärungen her-
beizuführen. In der damit verbundenen antizipierten Beweiswürdigung kann kein 
Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV erblickt werden 
(BGE 122 V 157 Erw. 1.d mit Hinweis auf BGE 104 V 209 Erw. a und BGE 119 V 
335 Erw. 3c je mit Hinweisen).

1.8 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-

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nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

1.8.1 Zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medi-
zin ist die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf 
Angaben ärztlicher Fachkräfte angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines 
Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas-
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be-
urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der Fachperson begründet sind (BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Ausschlaggebend für 
den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-
gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
BGE 122 V 157 f. Erw. 1c mit Hinweisen). 

Den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungsgemäss Be-
weiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll-
ziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 
ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). Ein Anstellungs-
verhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr beson-
derer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 
objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne 
Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Be-
weiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli-
chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 
V 465 Erw. 4.4 mit Hinweisen). 

In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter der Er-
fahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre 
auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pa-
tienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht zu-
kommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 Erw. 3.2 mit Hinwei-
sen; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dies gilt grundsätz-
lich nicht nur für Hausärzte (BGE 135 V 465 Erw. 4.5), sondern auch für spezia-
lärztlich behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_609/2017 vom 
27.3.2018 Erw. 4.3.3; 8C_180/2017 vom 21.6.2017 Erw. 4.4.2). Mit Blick auf die 
Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im 

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Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abge-
stellt werden (vgl. statt vieler: Urteil des BGer I 701/05 vom 5.1.2007 Erw. 2 mit 
Hinweisen). 

1.8.2 Eine ärztliche Beurteilung aufgrund der Akten ist nicht an sich unzuverläs-
sig. Für die Beweistauglichkeit entscheidend ist, dass genügend Unterlagen von 
persönlichen Untersuchungen vorliegen (RKUV 1988 Nr. U 56 S. 371 Erw. 5b). 
Dem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert zukommen, sofern ein lü-
ckenloser Befund vorliegt, und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurtei-
lung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes geht. Aktengut-
achten sind insbesondere dann von Belang, wenn die relevanten Befunde mehr-
fach und ohne wesentlichen Widerspruch bereits erhoben worden sind, aber die 
Zuordnung zu einer Diagnose oder der Kausalzusammenhang und das Ausmass 
der Behinderung verschieden bewertet werden. In diesen Fällen kann in einem 
Aktengutachten das Für und Wider der verschiedenen Meinungen erwogen und 
die überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Beurteilung deutlich 
gemacht werden (Urteil BGer 8C_540/2007 vom 27.3.2008 Erw. 3.2 mit Hinwei-
sen).

2. Was das Unfallereignis sowie die Gesundheitsschädigung und den Verlauf 
anbelangt, so ergibt sich aus den Akten:

2.1 Gemäss Schadenmeldung UVG vom 2. Mai 2017 ereignete sich am 14. 
April 2017 nachmittags ein Skiunfall. Als Art der Schädigung notiert ist "Kniever-
letzung beide, Rücken/Schulter und Beckenprellung" (Vi-act. 1).

2.2 Am 16. April 2017 suchte die Beschwerdeführerin die ambulante Not-
fallsprechstunde der Klinik D.________ auf (Vi-act. 4). Sie sei letzte Woche 
zweimal gestürzt und habe sich dabei die Knie verdreht. Aufgrund der Fehlbelas-
tung beklage sie nun ebenfalls Rückenbeschwerden, ausstrahlend in beide hinte-
re Oberschenkel. Bildgebend (Röntgen Knie bds. und seitl.; Beckenübersicht) er-
gaben sich keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen. Der klinische Befund er-
gab für die Knie: "pDMS intakt, Lachmann sowie vordere und hintere Schublade 
negativ, Meniskuszeichen negativ, Kollateralbänder intakt und nicht druckdolent". 
Als Diagnose wurde eine Kniedistorsion bds. sowie Ischialgie gestellt.

In der Verlaufskontrolle vom 24. April 2017 berichtete die Beschwerdeführerin 
über anhaltende Schmerzen. Die Beschwerden bestünden beinahe ausschliess-
lich bei Belastung, in beiden Kniegelenken gleichermassen, und würden weder 
durch Bergab- oder Bergauflaufen noch durch Rotationsbewegungen verstärkt. 
Die WS-Problematik befinde sich eher paravertebral ohne wesentliche Ausstrah-

11

lung, allenfalls in das Gesäss bds. ohne Sensibilitäts- oder Kraftdefizit. Als Be-
fund wurde notiert (Vi-act. 5):

Knie rechts: Intaktes Integument, minimer Erguss. Druckdolenz sowohl über dem 
medialen als auch über dem lateralen Kniegelenkspalt. Bewegungsumfang für Fle-
xion/ Extension 120-0-0. Kollateraler Bandapparat sowohl in Streckstellung als 
auch in 30° Flexion intakt. Lachman negativ. McMurray und Apley-Grind positiv für 
den lateralen Meniskus. Kein Patellaverschiebeschmerz, kein Apprehension-Sign. 
pDMS intakt.

Knie links: Intaktes Integument, keine Schwellung, kein Erguss. Druckdolenz am 
ehesten über dem medialen Kniegelenkspalt. Freier Bewegungsumfang mit Flexi-
on/Extension 130-0-0. Lachman negativ. Kollateraler Bandapparat sowohl in 
Streckstellung als auch in 30° Flexion intakt. McMurray und Apley-Grind am ehes-
ten positiv für den medialen Meniskus. pDMS intakt. 

Hüfte bds.: Leicht hinkendes, kleinschrittiges Gangbild. Zehenspitzen- und Fersen-
gang unter Schmerzen möglich. Druckdolenz über dem ISG bds., keine Klopf- oder 
Druckdolenz über der Wirbelsäule. Bewegungsumfang in den Hüftgelenken bds. 
frei, jedoch v.a. rechtsseitig in endphasiger Flexion und Innenrotation schmerzhaft. 
Abduktion, Adduktion, Flexion und Extension gegen Kraft jeweils gut möglich. La-
segue bds. negativ. Sensibilität in der gesamten unteren Extremität intakt. Kein 
Beckenkompressionsschmerz.

Es wurde der Verdacht auf eine laterale Meniskusläsion am rechten Knie sowie 
mediale Meniskusläsion am linken Knie und eine reaktive ISG-Problematik durch 
die entstandene Fehlbelastung festgehalten und ein MRI empfohlen. Gemäss 
Bericht vom 27. April 2017 ergab der MRI-Befund (Vi-act. 6):

Knie links
Leichte Binnendegeneration des lnnenmeniskushinterhornes gegen die Pars in-
termedia mit kleinstem peripherem Einriss posteromedial mit fraglicher klinischer 
Bedeutung.
Leichte Tendinopathie des lateralen Seitenbandapparates, keine Ruptur.
Offenbar St.n. Osteosynthetischer Versorgung femoralseits bei Nachweis eines 
grossen Suszebilitätsartefaktes und eines Schraubenkanales im distalen Femur.

Knie rechts
Intakte Menisci. Leichte Tendinopathien der Collateralligamenta medial ausgepräg-
ter als lateral jeweils femoralseits. 
Leichtes Knochenmarködem im Patellaoberpol medial auf Höhe des Ansatzes der 
Quadrizepssehne, welche ebenfalls leicht Signalangehoben ist im Sinne einer An-
satztendinopathie.
Leicht prominente Plica mediopatellaris.
Geringe Ausdünnung des Knorpels femorotibial und retropatellär.

Es wurde Ruhigstellung mittels Genutrain A3 Schiene, schmerzabhängige Belas-
tung und Analgesie mittels Irfen 600mg 3xtäglich sowie eine PPI-Gabe verordnet 
und der Beschwerdeführerin eine Physiotherapieverordnung mitgegeben.

2.3 Im Ärztlichen Zwischenbericht UVG notiert prakt.med. L.________ (Prakti-
scher Arzt DE) am 31. Mai 2017 die Diagnose: Kniedistorsion beidseits; Kno-

12

chenmarksödem, Bänderdehnung beidseits. Unter Physio alle zwei Wochen trete 
Besserung ein; die Physiotherapie dauere voraussichtlich noch vier Wochen (Vi-
act. 7).

2.4 Am 2. Juni 2017 berichtet Dr.med. H.________ (FMH für Orthopädische 
Chirurgie) dem Hausarzt, nachdem er durch die Beschwerdeführerin um eine or-
thopädische Beratung gebeten wurde (Vi-act. 8). Er stellt bezogen auf das Unfal-
lereignis vom 14. April 2017 die Diagnose Status nach Sturz beim Skifahren vom 
14. April 2017 mit Kniegelenksdistorsion bds. mit MCL und LCL Distorsion Knie-
gelenk rechts und links je mit Innenmeniskushinterhornriss. Bis vor einer Woche 
habe die Beschwerdeführerin eine Teilbelastung an zwei Unterarmgehstöcken 
durchgeführt. Nach persönlichem Untersuch sowie unter Heranziehung des MRI-
Befundes vom April 2017 (Erw. 2.2) kam er zur Beurteilung: "Die Patientin hat im 
Rahmen eines Ski-Sturzes vom 14.4.2017 eine Kniegelenksdistorsion bds. mit 
MCL und LCL Distorsion Kniegelenk bds. mit Innenmeniskushinterhornriss erlit-
ten, die aktuell klinisch unauffällig sind." Dr.med. H.________ schloss die Be-
handlung ab.

2.5 Am 2. Juni 2017 beantwortet die Beschwerdeführerin den Fragebogen der 
Vorinstanz (Vi-act. 9). Vor dem Unfallereignis hätte sie keine Beschwerden ge-
habt, diese hätten unmittelbar nach dem Ereignis eingesetzt. Die Behandlung 
daure noch an, ebenso die Therapie. Die Beschwerden seien noch gleich, jedoch 
weniger.

2.6 Mit verschiedenen Arztzeugnissen wurde die Beschwerdeführerin vom 16. 
April 2017 bis 27. Juni 2017 zu 100% und vom 28. Juni bis 3. August 2017 zu 
50% arbeitsunfähig erklärt (das Zeugnis der Klinik D.________, welches eine 
AUF von 100% vom 16.6.2017 bis 23.7.2017 attestiert und am 24.4.2017 ausge-
stellt worden sein soll, ist nicht nachvollziehbar und bleibt unbeachtlich; Vi-act. 
11-19).

2.7 Am 24. Juli 2017 gelangte die Vorinstanz mit einem Fragenkatalog an den 
ärztlichen Berater Suva Versicherungsmedizin (adressiert an Dr.med. 
I.________; beantwortet durch Dr.med. E.________; Vi-act. 21). Dieser antwor-
tete am 26. Juli 2017:

1. Hat der Unfall vom 14.04.2017 zu strukturellen Verletzungen geführt (waren die 
Meniskusschäden vorbestehend?)
Nein (Meniskus wird bds. Innen und Aussen als intakt beschrieben; MRI Klinik 
D.________)

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2. Kann davon ausgegangen werden, dass Unfallfolgen im Beschwerdebild des 
Versicherten heute mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Rolle mehr 
spielen?
Ja

3. Wenn ja, wann ist der status quo sine erreicht?
ca. 3 Monate nach Unfall.

(4. Falls nein)

5. Ist von der Weiterführung der ärztlichen und therapeutischen Behandlungen ei-
ne namhafte Besserung zu erwarten? Wenn ja, von welchen und wie lange?
Nein.

2.8 Nachdem die Vorinstanz der Beschwerdeführerin den Fallabschluss ange-
zeigt hat, meldete diese zurück, sie sei seit 31. Juli 2017 durch den Hausarzt 0% 
Unfall (recte wohl arbeitsunfähig) geschrieben, die Unfallakte bleibe indes offen, 
da die Verheilung noch nicht 100% abgeschlossen sei. Gemäss Dr.med. 
H.________ könne diese Art von Verletzung sehr lange dauern. Die genaue Zeit 
könne nicht definiert werden und ob in Zukunft weitere Beschwerden bestehen 
blieben. Daher müsse auch die Versicherung die Akte weiterhin offen halten (Vi-
act. 24). 

Den Verweis auf die Aussage Dr.med. H.________ enthält ebenso die Einspra-
che vom 27. September 2017, ergänzt mit der Bemerkung, sie habe noch immer 
Kniebeschwerden und sie sei nicht bereit, die Franchise und weiteren Kosten von 
jeweils 10% auf sich zu nehmen, da dies vom Skiunfall herrühre (Vi-act. 27).

2.9.1 Am 12. Dezember 2017 erfolgte eine Kontrolle bei Dr.med. F.________ (Vi-
act. 30). Die Beschwerdeführerin berichte über eine Zunahme der Schmerzen in 
beiden Knien sowohl medial als auch lateral. Keine Blockaden des Knies, keine 
Schwellungen mehr nach anfänglicher Schwellungsneigung. Bei identischer Dia-
gnoseliste wie Dr.med. H.________ (vgl. Erw. 2.4) dokumentierte er nach per-
sönlichem Untersuch den Status:

Rechtes Knie: Ergussfrei, Druckdolenz des medialen Seitenbandes, Meniskuszei-
chen angedeutet positiv, Lachman 2mm, guter Anschlag, Flektion/Extension 140-
5-0°, passiv auf 0° herunterdrückbar.

Linkes Knie: Alte mediale Narbe. Flektion/Extension 140-0-5° Druckdolenz entlang 
des medialen Gelenkspaltes mit positiven Meniskuszeichen.

Linke Hüfte: Flektion/Extension 100-0-0° (100-0-0°).

Klinisch bestehe vor allem im linken Knie weiterhin der dringende Verdacht auf 
eine symptomatische mediale Meniskusläsion, mehr als im rechten Knie. Die Sei-
tenbänder seien an und für sich nach Verletzungen ebenfalls recht lange 
schmerzhaft. Er sprach sich für ein MRI aus.

14

2.9.2 Am 8. Januar 2018 wurde eine MRI-Untersuchung beider Knie durchge-
führt und am 11. Januar 2018 ein weiterer Untersuch durch Dr.med. F.________. 
Er berichtet dem Hausarzt bei unveränderter Diagnoseliste (Vi-act. 31): 

Zwischenanamnese
Die Patientin berichtet, unverändert Schmerzen medialseits und anterior in beiden 
Knien zu haben. Geradeauslaufen gehe einigermassen. Keine Blockaden zurzeit.

Status
Linkes Knie: Höchstens minimaler Erguss, Flexion/Extension 135-5-0°, ausgepräg-
te Druckdolenz im medialen Gelenkspalt mit positiven Meniskuszeichen. Femoro-
patelläres Reiben. Lachman 2mm, guter Anschlag, Pivot-shift negativ.

Rechtes Knie: Ergussfrei, Flexion/Extension 135-0-0°, ausgeprägte Druckdolenz 
im medialen Gelenkspalt.

Röntgen

MRI-Untersuchung des rechten Knies: Verschwommene Struktur des vorderen 
Kreuzbandes (mögliche Zerrung bzw. Partialruptur). Menisken soweit erkennbar in-
takt.

MRI-Untersuchung des linken Knies vom 08.01.2018: Keine ossären Läsionen. 
Leichte Signalalteration am distalen Ansatz des vorderen Kreuzbandes. Ausge-
prägte Suszeblitätsartefakt periostal metaphysär.

Beurteilung/Procedere
Die Patientin zeigt weiterhin ausgeprägte Schmerzen, v.a. im medialen Komparti-
ment beider Knie, jedoch ohne fassbare grössere Meniskusläsionen im MRI. Das 
MRI wurde allerdings nicht mit Kontrastmittel durchgeführt - eine kleine Läsion ist 
somit nicht ausgeschlossen.

Somit ist der Schmerz vorwiegend auf die mediale Seitenbandzerrung zurückzu-
führen, allerdings bestehen Zeichen einer durchgemachten vorderen Kreuzband-
zerrung, jedoch ohne Vermehrung der vorderen Translation im Lachman-Versuch.

Ich schlage jetzt Folgendes vor:
1. Da die Patientin immer noch deutlich schmerzgeplagt ist würde ich das Fortfah-

ren der Physiotherapie als Langzeitphysiotherapie befürworten. Ich möchte 
deshalb den Versicherungsträger um die Kostenübernahme bitten.

2. Ich werde jetzt eine beidseitige intraartikuläre Infiltration in die Wege leiten, wo-
bei sich die Patientin das Ganze noch einmal reiflich überlegen möchte.

3. Krafttraining sollte die Patientin vorläufig nicht durchführen, sondern eher nicht 
belastende Aktivitäten wie Velofahren, Schwimmen oder leichtes Bergaufge-
hen.

2.10 Nach Erhalt der neusten medizinischen Berichte gelangte die Vorinstanz 
am 7. Februar 2018 an den Vertrauensarzt Dr.med. G.________ (FMH Orthopä-
dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates; Vertrauensarzt 
SGV). Er beantwortete die unterbreiteten Fragen wie folgt (Vi-act. 33 und 35):

1. War die Einschätzung von Dr.med. J.________ vom 26.07.2017, dass der Sta-
tus quo sine 3 Monate nach dem Unfallereignis vom 14.04.2017 erreicht war, 

15

Ihres Erachtens korrekt?
Ja

2. Ist aufgrund der Berichte der M.________ (Klinik) (Dr.med. F.________) vom 
13.12.2017 und vom 12.01.2018 überwiegend wahrscheinlich von über den 
31.07.2017 hinausgehenden unfallkausalen Beschwerden auszugehen?
Nein, in den Berichten Praxis Dr. F.________, keine neuen medizinischen Tat-
sachen; Berichte der neuen MRI-Untersuchungen nicht in den Akten.

3. War von einer über den 31.07.2017 hinausgehenden Behandlung noch eine 
namhafte Besserung zu erwarten?
Nein

4. Haben sie weitere Bemerkungen?
Es bestehen erhebliche Inkonsistenzen zwischen dem MRI-Befund beider 
Kniegelenke vom 25.4.2017 (Links: Binnendegeneration des Innenmeniskushin-
terhornes mit kleinstem peripherem Riss, leichte Tendinopathie des lateralen 
Seitenbandes, keine Ruptur; rechts intakte Menisci, leichte Tendiopathien der 
Collateralligamenta medial ausgeprägter als lateral) und den Diagnosen in den 
Berichten der Praxis Dr. F.________ (MCL und LCL Distorsion Kniegelenk 
rechts mit Innenmeniskushinterhornriss, MCL und LCL Distorsion Kniegelenk 
links mit Innenmeniskushinterhornriss).

2.11 Die Beschwerdeführerin unterbreitete Dr.med. F.________ den Bericht von 
Dr.med. G.________ (Erw. 2.10), worauf er am 4. April 2018 gegenüber der Vor-
instanz auf dieselben Fragen antwortete (Vi-act. 40):

1.
Nach unserer Einschätzung waren die danach noch beklagten Beschwerden der 
Patientin glaubhaft auf das Unfallereignis zurückzuführen. Wir gehen daher nicht in 
Einklang mit der Einschätzung von Dr. J.________ und sehen die von der Patientin 
nach wie vor beklagten Beschwerden als Restbeschwerden nach dem bekannten 
Unfalltrauma an.

2.
Sie beurteilen infolge der Berichte von Dr. F.________ weiterhin die bis heute an-
dauernden Restbeschwerden als unfallkausal.

3.
Durch die Fortführung der Behandlung konnten nun die Beschwerden der Patientin 
doch insgesamt deutlich reduziert werden, so dass nun nur noch geringfügige 
Restbeschwerden vorhanden sind und die Patientin auch wieder voll belastbar ist.

4.
Keine Bemerkungen.

2.12 Ebenfalls am 4. April 2018 berichtete Dr.med. F.________ dem Hausarzt 
nach einer Nachkontrolle vom Vortag, nach Aussage der Beschwerdeführerin sei 
insgesamt eine Besserung der Beschwerden eingetreten. Sie beklage vor allen 
Dingen noch lateral betonte Restbeschwerden am linken Kniegelenk, sowie me-
dial betonte Restbeschwerden am rechten Kniegelenk. Sie würden vor allem bei 
Belastungen wie Treppensteigen oder Tragen von Gewichten auftreten. Sie führe 

16

zweimal wöchentlich Physiotherapie durch (einmal eigenständiges Krafttraining, 
einmal Behandlung durch Physiotherapeut). Es bestehe volle Arbeitsfähigkeit. 
Weiter hält er fest (Vi-act. 39):

Befund
Hinkfreies Gangbild, keine Schwellung, keine Ergussbildung. Zahlreiche reizlose 
Narben.

Rechtes Kniegelenk: Beweglichkeit Flex/Ext 140-0-5°, kein Überstreckschmerz, 
Lachmann neg., Bandapparat medial im Verlauf des Seitenbandes noch leichter 
Druckschmerz insbesondere auf Höhe des Gelenkspaltes. Keine vermehrte Auf-
klappbarkeit, lateral ebenfalls stabil. Keine Meniskuszeichen.

Linkes Kniegelenk: Keine Ergussbildung, hier der Druckschmerz lateral im Verlaufe 
des Bandapparates jedoch stabile Verhältnisse, keine laterale Aufklappbarkeit. 
Medial unauffällig, Lachmann Test neg. Beweglichkeit: Flex/Ext 140-0-5°, leichter 
retropatellärer Verschiebeschmerz. Keine Quadricepsverkürzung.

Beurteilung
Bei der Patientin bestehen nur noch geringfügige Restbeschwerden bei Z. n. Dis-
torsionstrauma beider Kniegelenke. Ich empfehle der Patientin die aktuell laufende 
Physiotherapie-Serie noch abzuschliessen und anschliessend selbständig mit den 
Übungen fortzufahren und den Kraftaufbau weiterhin durchzuführen. Zusätzlich er-
gänzende chondroprotektive Therapie.

Procedere
1. Fortführung der noch laufenden physiotherapeutischen Behandlung, dann Ab-
schluss und selbständiges Weiterführen.
2. Empfehlung einer Ergänzung durch chondroprotektive Medikamente und allen-
falls ergänzende sensomotorische Einlagenversorgung.

3.1 Die Vorinstanz stellt in ihrem Entscheid wesentlich auf die Beurteilungen 
von Dr.med. E.________ und Dr.med. G.________ ab. Für diese Beurteilung ist 
die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Berichten versicherungsinterner Ärzte 
zu berücksichtigen, wobei ein strenger Massstab anzusetzen ist, d.h. es kann le-
diglich dann darauf abgestellt werden, wenn auch keine geringen Zweifel an der 
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit seiner Feststellungen bestehen (vorne Erw. 
1.8.1).

3.2 Die Beurteilungen der versicherungsinternen Ärzte sind sehr kurz ausgefal-
len. Im Zusammenhang mit den vorliegenden Arztberichten sind sie aber den-
noch nachvollziehbar und schlüssig. Schon die Schadenmeldung UVG (Skiunfall, 
ohne genauen Beschrieb des Unfallhergangs, ohne Zeugen) und der Bericht 
nach der Erstbehandlung (mit Diagnose Kniedistorsion bds. sowie Ischialgie) las-
sen auf einen eigentlichen Bagatellunfall schliessen. Nachdem die Schmerzen 
anhielten, wurde im zweiten Untersuch der Verdacht auf Meniskusläsionen ge-
stellt, was sich dann im angeordneten MRI nicht bestätigte. Ende Mai hielt der 
Hausarzt fest, unter Physiotherapie bestehe Besserung; die Behandlung dauere 

17

voraussichtlich noch vier Wochen. Der Facharzt, welchen die Beschwerdeführe-
rin Ende Mai konsultierte, schloss seine Behandlung nach einmaligem Untersuch 
ab und empfahl die Weiterführung der Physiotherapie. Es ist vor diesem Hinter-
grund nachvollziehbar, wenn Dr.med. E.________ zum Schluss kam, der Zu-
stand status quo sine sei nach ca. 3 Monaten (was Mitte Juli entspricht) erreicht 
und allfällige Restbeschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal. 
Insbesondere hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, obwohl dem behandeln-
den Arzt Dr.med. F.________ der Bericht von Dr.med. G.________ und die Fra-
gestellung vorgelegen haben und er zu denselben Fragen Stellung bezogen ha-
be, habe er sich nicht mit den Beurteilungen der versicherungsinternen Ärzte 
auseinandergesetzt. Auch hat er selber keine Begründung für eine Unfallkausa-
lität vorgebracht. Vielmehr hat er sich auf die Bemerkung beschränkt, aufgrund 
der Aussagen der Beschwerdeführerin sei für ihn glaubhaft, dass die geklagten 
Beschwerden vom Unfall vom 14. April 2017 herrühren. Er setzt sich nicht mit der 
Beurteilung von Dr.med. J.________ auseinander, wonach der Meniskus bds. in-
nen und aussen im unfallnahen MRI vom April 2017 als intakt beschrieben wur-
den. Auch äussert er sich nicht zur Feststellung, wonach der status quo sine 
nach ca. drei Monaten erreicht war. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass auch die 
Praxis von Dr.med. F.________ (Dr.med. H.________) die Behandlung anfangs 
Juni 2017 abschloss (vgl. Erw. 2.4) und prakt.med. L.________ nach dem Unter-
such im Mai Physiotherapie angezeigt und die Behandlung in rund vier Wochen 
als endend erachtete (Erw. 2.3). Damit korrespondiert ebenso die ärztlich be-
scheinigte Arbeitsunfähigkeit, die Ende Juli endete (Erw. 2.6). Vor allem aber 
äussert sich Dr.med. F.________ nicht zu den von Dr.med. G.________ erwähn-
ten und beschriebenen Inkonsistenzen in den Berichten der Praxis Dr.med. 
F.________. Damit aber vermag weder die Beschwerdeführerin noch der behan-
delnde Arzt Dr.med. F.________ auch nur schon geringe Zweifel an den Beurtei-
lungen der versicherungsinternen Ärzte anzubringen. Von der Beschwerdeführe-
rin über den 31. Juli 2017 hinaus noch geklagte Beschwerden sind nicht über-
wiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 14. April 2017 zurück zu 
führen. 

3.3 Aber selbst wenn gewisse Restbeschwerden noch auf das Unfallereignis 
vom April 2017 zurückzuführen wären, hätte dies einem Fallabschluss per Ende 
Juli 2017 nicht entgegengestanden. Heilbehandlung und Taggeld sind durch den 
Unfallversicherer nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztli-
chen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes 
erwartet werden kann. Die namhafte Besserung bezieht sich auf die zu erwar-
tende Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Kann keine nam-
hafte (die Arbeitsfähigkeit positiv beeinflussende) Besserung erwartet werden, 

18

hat der Unfallversicherer keine Heilbehandlung zu übernehmen; an seine Stelle 
tritt der obligatorische Krankenpflegeversicherer (vgl. Erw. 1.6.2). 

Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin per Anfang August 
2017 wieder voll arbeitsfähig war. Die Behandlung war abgeschlossen. Auch 
Dr.med. F.________ bestätigte im April 2018, dass eine volle Arbeitsfähigkeit 
bestehe. Er hielt zudem fest, es bestünden nur noch geringfügige Restbe-
schwerden. Deren (allenfalls notwendige) Behandlung fällt indes in die Zustän-
digkeit der obligatorischen Krankenversicherung und nicht der Unfallversiche-
rung.

4. Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet und ist 
abzuweisen. 

Es werden weder Verfahrenskosten auferlegt noch eine Parteientschädigung ge-
sprochen (Art. 61 lit. a und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A).

Schwyz, 11. Juli 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. Juli 2018