# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b615aa71-cb6f-5e2f-bdec-6c98944dbdfd
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.01.2021 III 2021 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-15_2021-01-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 15

Zwischenbescheid vom 27. Januar 2021 
im Hauptverfahren  III 2020 213

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

1. C.________,
Vorinstanz,

2. D.________ AG,
Beigeladene,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Druckleitungen: Erneuerung 
Aussenkorrosionsschutz; aufschiebende Wirkung)

2

Sachverhalt:

A. Die C.________ AG (nachfolgend C.________) hat am ___ im Amtsblatt 
(ABl Nr. ___) sowie auf der Plattform www.simap.ch die Arbeiten zur Erneuerung 
des Aussenkorrosionsschutzes der Druckleitungen 1 und 2, ___, im offenen Ver-
fahren, nicht dem Staatsvertragsbereich unterliegend, ausgeschrieben. Innert 
Frist bis am 15. September 2020, 12 Uhr, reichten fünf Anbieter Offerten ein. 
Gemäss Protokoll der Angebotsöffnung vom 15. September 2020 haben unter 
anderem die D.________ AG ein Angebot über Fr. 3'777'059.71 eingereicht so-
wie die A.________ AG ein  Angebot über Fr. 3'700'785.-- sowie eine Unterneh-
mervariante über Fr. 3'559'260.--.

B. Die D.________ AG und die A.________ AG wurden von der C.________ 
je auf den 13. Oktober 2020 zu einer Angebotspräsentation eingeladen. Mit 
Schreiben vom 15. Dezember 2020 bedankte sich die C.________ bei der 
A.________ AG für deren Offertstellung und sie teilte ihr mit, dass aufgrund der 
Auswertung der Angebote keine Leistungen an sie vergeben werden könnten, ihr 
dies auf Wunsch anlässlich eines Debriefings erläutert werde. Das Schreiben 
enthielt eine Rechtsmittelbelehrung und als Beilage die Bekanntgabe des Sub-
missionsergebnisses, wonach die Arbeiten für Fr. 3'777'059.71 exkl. MwSt. an 
die D.________ AG vergeben worden seien. Dies mit der Begründung "Beste Er-
füllung der Zuschlagskriterien". Auf Wunsch der A.________ AG erfolgte am 21. 
Dezember 2020 mit der C.________ eine Nachbesprechung der Arbeitsvergabe.

C. Am 23. Dezember 2020 lässt die A.________ AG gegen die Vergabe vom 
14. resp. 15. Dezember 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
fristgerecht Beschwerde erheben und beantragen:

I. Anträge

1. Die vorliegende Beschwerde sei gutzuheissen und die Verfügung der 
C.________ AG ("Submissionsergebnis", Vergabe des Auftrags an die 
D.________ AG vom 15. Dezember 2020) sowie der Verwaltungsratsbeschluss 
der C.________ AG vom 14. Dezember 2020 seien aufzuheben.

2. Der Zuschlag betreffend Arbeitsvergabe für den Auftrag "C.________ AG, ___, 
Druckleitungen 1 und 2, Erneuerung Aussenkorrosionsschutz" sei der Be-
schwerdeführerin entsprechend dem eingereichten Angebot zu erteilen.

3. Eventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung im Sinne der Erwägungen 
des Verwaltungsgerichts an die Vorinstanz / Auftraggeberin zurückzuweisen.

4. Subeventualiter sei bei Nichterteilung der aufschiebenden Wirkung und bei Ver-
tragsschluss zwischen der Vorinstanz / Auftraggeberin und der Zuschlagsemp-
fängerin die Rechtswidrigkeit der Zuschlagsverfügung vom 15. Dezember 2020 
festzustellen und die Vorinstanz / Auftraggeberin zu verpflichten, an die Be-
schwerdeführerin einen Schadenersatz von CHF 175'000.00 zu leisten.

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5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

Prozessanträge

1. Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und 
der Vorinstanz / Auftraggeberin sei zu verbieten, den Vertrag gemäss dem er-
folgten Zuschlag abzuschliessen.

2. Der Beschwerdeführerin sei unter Beachtung des Vertraulichkeitsgrundsatzes 
Akteneinsicht in die Unterlagen der Vorinstanz / Auftraggeberin betreffend die 
Offertbewertung (Unterlagen, wie die Offertbewertung bzw. die einzelnen Be-
wertungen bzw. Benotungen betreffend die Grundofferte und die Unternehmer-
variante der Beschwerdeführerin und betreffend die Offerte der Zuschlagsemp-
fängerin zustande kamen) zu gewähren und eine angemessene Frist von min-
destens 30 Tagen zur Vernehmlassung anzusetzen.

D. Mit Verfügung vom 29. Dezember 2020 wurde der Beschwerde einstweilen 
bis auf Widerruf aufschiebende Wirkung erteilt. Der C.________ wurde Frist zur 
Vernehmlassung und Akteneinreichung angesetzt; die Zuschlagsempfängerin 
wurde eingeladen, durch Einreichen einer Vernehmlassung dem Verfahren als 
Beigeladene beizutreten. Sämtliche Parteien wurden aufgefordert, zum Umfang 
der Einsichtnahme in die vorinstanzlichen Akten Stellung zu nehmen. 

E. Mit Vernehmlassung vom 15. Januar 2021 tritt die D.________ AG als Bei-
geladene dem Verfahren bei und beantragt:

I. Rechtsbegehren

1. Die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf eingetreten wer-
den kann.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. 7.7% MWST) zulasten der Be-
schwerdeführerin.

II Verfahrensanträge

1. Es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen.

2. Es sei der Beschwerdeführerin keine Einsicht in die Akten der Vorinstanz zu 
gewähren.

3. Eventualiter sei der Beschwerdeführerin unter Beachtung des Vertraulichkeits-
grundsatzes Akteneinsicht zu gewähren, mit Ausnahme der von der Beigelade-
nen eingereichten Angebotsunterlagen etc.

4. Allfällige Fristen (Einreichung von allfälligen weitere Stellungnahmen etc.) seien 
kurz und nicht erstreckbar anzusetzen.

F. Die C.________ beantragt mit Vernehmlassung vom 18. Januar 2021:

1. Die Beschwerde der Beschwerdeführerin sei vollumfänglich abzuweisen, soweit 
darauf einzutreten ist.

2. Das Gesuch um die Gewährung der aufschiebenden Wirkung sei abzuweisen, 
und die superprovisorisch gewährte aufschiebende Wirkung sei aufzuheben.

4

3. Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Akteneinsicht und allfällige Editionsbe-
gehren seien einstweilen abzuweisen; eventualiter sei die Akteneinsicht erst 
nach dem Entscheid über die aufschiebende Wirkung zu gewähren und auf Ak-
tenstücke zu beschränken, die keine schutzwürdigen Informationen der Mitbe-
teiligten oder anderer Anbieterinnen oder der Vorinstanz enthalten.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 7.7% MWST) zulasten der 
Beschwerdeführerin und/oder der Staatskasse.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Beschwerdeführerin beantragte mit Beschwerde vom 23. Dezember 
2020 die aufschiebende Wirkung. Mit Verfügung vom 29. Dezember 2020 wurde 
diese einstweilen bis auf Widerruf erteilt (vgl. Art. 17 Abs. 2 Interkantonale Ver-
einbarung über das öffentliche Beschaffungswesen [IVöB; SRSZ 430.120.1] vom 
25.11.1994 / 15.3.2001). Die Vorinstanz sowie die Beigeladene beantragen ver-
nehmlassend den umgehenden Entzug der aufschiebenden Wirkung. Gegen-
stand des vorliegenden Zwischenbescheides bildet allein dieser Antrag auf Ent-
zug der aufschiebenden Wirkung. Mithin ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen 
hierzu gegeben sind.

1.2 Über ein Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ist 
ohne Verzug zu entscheiden (§ 42 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP, 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Das Nämliche gilt für den von der Vorinstanz so-
wie der Beigeladenen beantragten Entzug der aufschiebenden Wirkung. Nach-
dem die für das öffentliche Beschaffungswesen zuständige Gerichtskammer III 
zeitnah tagt, ist über den Antrag in Kammerbesetzung und nicht durch den Ein-
zelrichter zu befinden (vgl. betreffend die konkurrierende Zuständigkeit nach § 23 
Abs. 2 VRP VGE III 2014 2 vom 7.1.2014 Erw. 1.5 mit Hinweis auf EGV-SZ 1982 
Nr. 1 Erw. 2).

2.1 Die Submissionsbeschwerde hat von Gesetzes wegen keine aufschieben-
de Wirkung (Art. 17 Abs. 1 IVöB). Auf Gesuch hin oder von Amtes wegen kann 
das Gericht die aufschiebende Wirkung erteilen, wenn die Beschwerde als aus-
reichend begründet erscheint und keine überwiegenden öffentlichen oder priva-
ten Interessen entgegenstehen (Art. 17 Abs. 2 IVöB). Vorliegend erfolgte die Er-
teilung einstweilen bis auf Widerruf, nachdem die Beschwerdeführerin die auf-
schiebende Wirkung mit begründeter Beschwerde vom 23. Dezember 2020 be-
antragt hatte.

2.2 Einer Beschwerde kann keine aufschiebende Wirkung erteilt werden, wenn 
sie offensichtlich unbegründet ist. Mit diesem Erfordernis soll verhindert werden, 

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dass offensichtlich unbegründete Rechtsmittel dazu verwendet werden, die 
Durchführung einer Beschaffung hinauszuzögern (BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3c; 
Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. Aufl. 
Zürich 2013, Rz. 1342). 

Das Kriterium der ausreichenden Begründung verlangt eine Prima-facie-Würdi-
gung der materiellen Rechtslage. Diese Würdigung erfolgt - praxisgemäss und 
soweit der Mangel nicht geradezu offensichtlich ist - nicht unmittelbar nach Ein-
gang der Beschwerde, sondern nach einstweiliger Erteilung der aufschiebenden 
Wirkung bis auf Widerruf hin auf entsprechenden Antrag zum Entzug der auf-
schiebenden Wirkung. Dem Antrag auf Entzug ist statt zu geben, wenn die sum-
marische Prüfung ergibt, dass auf die Beschwerde nicht einzutreten oder sie ab-
zuweisen ist.

2.3.1 Sind hingegen Erfolgschancen der Beschwerde vorhanden oder bestehen 
darüber Zweifel, bedarf es einer Interessenabwägung aufgrund einer summari-
schen Beurteilung der im Zeitpunkt des prozessualen Entscheids überblickbaren 
Rechts- und Sachlage (VPB 66.37 Erw. 2e; BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3a). Es gilt 
dabei einerseits zu beachten, dass die Anordnung der aufschiebenden Wirkung 
der erwähnten Verwirklichung eines ausreichenden Rechtsschutzes dient. Aus-
gangspunkt ist mithin die Gewährung des effektiven Rechtsschutzes und die 
Verhinderung von Zuständen, die das Rechtsmittel illusorisch werden lassen (vgl. 
VPB 69.80 Erw. 2c; VPB 66.37 Erw. 2c). Dem Interesse der Auftraggeberin ist 
dabei nicht von vornherein ein stärkeres Gewicht beizumessen (vgl. Galli/Mo-
ser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1341). Wird die aufschiebende Wirkung nicht erteilt 
und ist der Vertrag bereits abgeschlossen, ist nämlich nurmehr ein Feststel-
lungsentscheid möglich (Art. 18 Abs. 2 IVöB; BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3a). Ander-
seits ist aber auch zu berücksichtigen, dass der Vergabestelle bei der Beurtei-
lung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien ein weiter Ermessensspiel-
raum zur Verfügung steht, in welchen das Gericht, dem keine Überprüfung der 
Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVöB), nicht eingreift 
(BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3c). Gleiches gilt analog auch bei der Festlegung der 
Eignungskriterien (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 557 und 564; EGV-
SZ 2003 B. 1.3). 

2.3.2 Der Umstand, dass die aufschiebende Wirkung nicht ex lege gilt, gebietet 
nicht, die aufschiebende Wirkung nur ausnahmsweise zu gewähren. Vielmehr 
bedarf es einer individuellen Prüfung (BEZ 1999, Nr. 9 Erw. 1c; VPB 66.37 
Erw. 2c; BR 4/99, S. 149 Nr. S 53). Dabei soll aber die aufschiebende Wirkung 
nur bei Vorliegen guter Gründe gewährt werden, kommt doch dem öffentlichen 

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Interesse an einer möglichst raschen Umsetzung des Vergabeentscheides von 
Vornherein einiges Gewicht zu (vgl. Verfügung BGer 2C_717/2020 vom 6.10.2020).

2.3.3 Das öffentliche Interesse ist vornehmlich in einer möglichst verzögerungs-
freien Beschaffung zu sehen. Soweit zeitliche Dringlichkeit geltend gemacht wird, 
darf darauf in der Regel nur abgestellt werden, wenn sich diese aus äusseren 
Umständen ergibt und nicht der eigenen unzureichenden Zeitplanung der verge-
benden Instanz zuzuschreiben ist (BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3b). Schon bei der 
Planung ist zu bedenken, dass gegen den Zuschlag ein Rechtsmittel ergriffen 
werden kann, dem gegebenenfalls die aufschiebende Wirkung erteilt wird (BR 
4/99, S. 149, S. 53). Beschaffungsgeschäfte samt Durchführung des eigentlichen 
Submissionsverfahrens sind nach Möglichkeit langfristig genug zu planen (Galli/ 
Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1328; VPB 62.79 Erw. 3c; betr. zeitliche Dring-
lichkeit siehe auch EGV-SZ 2005 B 1.4 und 1.5).

2.3.4 Die Interessen einer beschwerdeführenden Partei liegen in der Chancen-
wahrung im Hinblick auf den Zuschlag, die des Zuschlagsempfängers in einem 
baldigen Vertragsabschluss (BEZ 1999, Nr. 2 Erw. 1c; zur aufschiebenden Wir-
kung im Submissionsverfahren: VGE 1024/05Z vom 30.6.2005 Erw. 2). Diesbe-
züglich hält die bundesgerichtliche Praxis fest, dass dieses wirtschaftliche Inter-
esse der Beschwerde führenden Partei für sich allein zur Gewährung der auf-
schiebenden Wirkung grundsätzlich nicht genügt, ausser wenn bei provisorischer 
Einschätzung eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für die Gutheissung der Be-
schwerde spricht oder wenn Umstände aufgezeigt werden, welche klar gegen die 
im Submissionsverfahren grundsätzlich zu vermutende Dringlichkeit bei der Um-
setzung des Vergabeentscheides sprechen (Verfügungen BGer 2C_717/2020 
vom 6.10.2020; 2C_1086/2017 vom 17.1.2018 Erw. 3.2; 2C_994/2016 vom 
17.11.2016 Erw. 2.1).

2.4 Es gilt damit in einem ersten Schritt im Rahmen einer prima-facie-Würdi-
gung der Eintretensvoraussetzungen und der materiellen Rechtslage vorzuneh-
men; ergibt diese, dass auf Nichteintreten oder Abweisung der Beschwerde zu 
befinden ist, ist dem Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung statt zu ge-
ben. Andernfalls ist in einem zweiten Schritt die erwähnte Interessenabwägung 
vorzunehmen und dem Antrag dann statt zu geben, wenn das öffentliche Interes-
se am raschen Vollzug des Vergabeentscheides überwiegt.

3. Was die Sachurteilsvoraussetzungen anbelangt, so kann festgehalten wer-
den:

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3.1 Gegen Verfügungen der Vergabebehörde (wozu sowohl der Zuschlag als 
auch der Ausschluss vom Verfahren zählen, Art. 15 Abs. 1bis lit. d und e IVöB) 
kann innert 10 Tagen seit Eröffnung der Verfügung schriftlich und begründet Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erhoben werden 
(Art. 15 Abs. 2 IVöB; § 3 KRB über den Beitritt des Kantons Schwyz zur IVöB). 

Vorliegend reicht die Beschwerdeführerin Beschwerde gegen die ihr am 15. De-
zember 2020 eröffnete Arbeitsvergabe an die Beigeladene ein sowie - implizit - 
auch gegen die Nichtberücksichtigung / den Ausschluss ihrer Unternehmervaria-
nte. Die Beschwerde wurde am 23. Dezember 2020 und damit fristgerecht beim 
hierfür zuständigen Verwaltungsgericht schriftlich mit einer Begründung einge-
reicht. 

3.2 Die Beschwerdelegitimation setzt bei der Submissionsbeschwerde nicht 
nur voraus, dass die Partei von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen ist 
(etwa weil sie sich durch Offertstellung am Verfahren beteiligt hat), sondern 
gemäss Rechtsprechung darüber hinaus auch, dass die Stellung der Beschwer-
de führenden Partei durch eine Beschwerdegutheissung unmittelbar beeinflusst 
wird (vgl. VGE III 2019 46 vom 24.4.2019 Erw. 1.3.1 mit zahlreichen Hinweisen; 
vgl. auch BGE 141 II 14 Erw. 5). Zeigen Zwischenergebnisse der gerichtlichen 
Beurteilung auf, dass keine Chancen für einen Zuschlag an die Beschwerde 
führende Partei mehr bestehen, werden die noch nicht beurteilten Rügen praxis-
gemäss nicht weiter beurteilt (vgl. VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 Erw. 2.1, mit 
Hinweisen u.a. auf VGE 1053-1055/02 vom 17.4.2003 Erw. 1b, Robert Wolf, Die 
Beschwerde gegen Vergabeentscheide - Eine Übersicht über die Rechtspre-
chung zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

Gemäss Auswertungstabelle rangiert die Beschwerdeführerin mit 558 Punkten 
(von maximal 600 Pt) unmittelbar hinter der Beigeladenen mit 572 Punkten auf 
Rang 2. Beim Zuschlagskriterium Preis (max. 300 Pt; Gewichtung 50%) erreichte 
sie mit einer Offertsumme von Fr. 3'700'785.-- die maximal möglichen 300 Punk-
te, die Beigeladene für das Angebot über Fr. 3'777'059.71 290 Punkte. Die Be-
schwerdeführerin macht sodann geltend, das günstigste Angebot sei ihre Unter-
nehmervariante mit Fr. 3'559'260.--, wobei bezüglich deren Auswertung bzw. 
Ausschluss Unklarheit bestehe. Dringt die Beschwerdeführerin mit ihren Rügen 
durch, besteht offenkundig die Chance, den Zuschlag zu erhalten. Mithin ist sie 
zur Beschwerde legitimiert. Somit ist in einem nächsten Schritt die materielle 
Rechtslage summarisch zu prüfen. 

4.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die 
Begründung des Submissionsergebnisses resp. der Mitteilung sei ungenügend 

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(vgl. Ingress Bst. B), die Vergabebehörde habe ihren Entscheid ungenügend be-
gründet.

Die Vergabeverfügung ist summarisch zu begründen und mit einer Rechtsmittel-
belehrung zu versehen (§ 36 Abs. 2 VIVöB). Letzterem ist die C.________ nach-
gekommen; die Begründung ist offenkundig sehr kurz gehalten. Allerdings offe-
rierte die C.________ der Beschwerdeführerin eine Nachbesprechung, wovon 
diese am 21. Dezember 2020 Gebrauch gemacht hat, was die doch sehr sum-
marische Begründung in den Hintergrund treten lässt. Anlässlich der Nachbe-
sprechung wurden ihr die Auswertungen der Eignungs- und Zuschlagskriterien 
(inkl. Unterkriterien und zu vergebende Punkte, d.h. das Auswertungsschema) 
sowie die Bemerkungen zu ihrer Offerte offengelegt.

Dieses Vorgehen der C.________ ist nicht zu beanstanden (vgl. § 36 Abs. 3 VI-
VöB). Aus der Vorankündigung der Beschwerdeführung der Beschwerdeführerin 
an die C.________ vom 22. Dezember 2020 geht denn auch hervor, dass es ihr 
insbesondere um eine vertiefte Akteneinsicht gehe, um die Situation noch einmal 
zu beurteilen und alsdann zu entscheiden, ob an der Beschwerde festgehalten 
werden solle.

Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist unter diesen Umständen prima vista 
auszuschliessen. Aber selbst wenn eine solche vorläge, dann wäre sie nicht der-
art gravierend, dass sie im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nicht geheilt 
werden könnte (Urteil BVGer B-3302/2019 vom 24.9.2019 Erw. 6.2). Es wäre die 
Verletzung gegebenenfalls im Rahmen der Kostenfrage zu berücksichtigen, än-
derte aber nichts an der Vergabe (vgl. VGE III 2019 205 vom 20.3.2020 Erw. 2.4 
und 8).

4.2 Des weitern ist vorauszuschicken, dass im Submissionsbeschwerdeverfah-
ren in ausgeprägtem Masse ein Rügeprinzip gilt; eine Rechtsanwendung von 
Amtes wegen drängt sich nur bei schwerwiegenden Rechtsmängeln auf. Dies ist 
beispielsweise der Fall bei der Wahl einer nicht den Vorschriften entsprechenden 
Verfahrensart (EGV-SZ 2006 B 11.1 Erw. 4.1 sowie B 11.2 Erw. 3.2).

Vorliegend trägt die Beschwerdeführerin nicht viele materielle Rügen vor. Sie be-
gründet dies mit mangelnder Information aufgrund einer Verletzung des rechtli-
chen Gehörs durch die Vorinstanz (diese Rüge ist - wie aufgezeigt - prima vista 
unbegründet). Die Beschwerdeführerin behält sich aus diesem Grunde weitere 
Rügen für einen zweiten Schriftenwechsel ausdrücklich vor. Dies ist nicht 
grundsätzlich unzulässig und namentlich dann angezeigt, wenn eine Vergabe-
behörde in der Tat erst mit einer Beschwerdevernehmlassung die Begründung 
der Vergabe liefert (vgl. Urteil BGer 2P.23/2004 vom 13.8.2004 Erw. 2.2). Vorlie-

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gend jedoch hat eine Nachbesprechung der Vergabe stattgefunden, anlässlich 
welcher der Beschwerdeführerin die Kriterien, das Auswertungsschema und die 
Auswertung ihrer Offerte dargelegt wurden. Wie ihrem Mail vom 22. Dezember 
2020 entnommen werden kann, ermöglichte dies ihr selbst, im Nachgang der 
Nachbesprechung vertiefte Überlegungen anzustellen und sich für die Be-
schwerdeführung zu entscheiden. Es waren ihr denn auch sämtliche Unterkriteri-
en der Zuschlagskriterien bekannt und sie wusste um alle ihr Angebot beschla-
genden Punkteabzüge inkl. deren Begründung. Damit waren ihr sämtliche Rügen 
ihr eigenes Dossier betreffend grundsätzlich möglich und es bestand keine Ver-
anlassung, nur schon das Vorbringen von minimal begründeten Rügen auf den 
zweiten Schriftenwechsel zu verschieben. So ist insbesondere nicht zu hören, ei-
ne fehlerhafte Auswertung des Zuschlagskriteriums Preis könne noch nicht 
gerügt werden. Denn diesbezüglich erhielt die Beschwerdeführerin bereits sämt-
liche erforderlichen und möglichen Informationen (vgl. dazu auch nachfolgend 
Erw. 4.3). Unbekannt ist ihr lediglich das Angebot der Zuschlagsempfänge-
rin/Beigeladenen und dessen Auswertung (abgesehen vom Preis und dessen 
Auswertung, was bekannt war). Die entsprechende Akteneinsicht ist aber ohne-
hin begrenzt aufgrund der Wahrung des Geschäftsgeheimnisses (§ 17 Verord-
nung zur Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen 
[VIVöB; SRSZ 430.130] vom 15.12.2004; Urteil BGer 1C_665/2017 vom 
16.1.2019 Erw. 3.3). Auch steht der Vergabebehörde bei der Auswertung der Zu-
schlagskriterien ein erhebliches Ermessen zu, welches das Gericht - namentlich 
wenn es um technische Belange geht - beachtet (VGE III 2015 239 vom 
21.4.2016 Erw. 4.4). In Prima-facie-Würdigung lässt ein Blick in die Auswertung 
der Offerte der Beigeladenen keine willkürliche Ermessensausübung erkennen. 
Zusammenfassend besteht - im Rahmen der Prüfung des beantragten Entzugs 
der aufschiebenden Wirkung - keine Veranlassung, allfällige erst im zweiten 
Schriftenwechsel vorzutragende Rügen zu berücksichtigen bzw. die aufschie-
bende Wirkung nur deshalb nicht zu entziehen, weil im zweiten Schriftenwechsel 
womöglich noch neue Rügen vorgetragen werden. Hierzu besteht im konkret vor-
liegenden Fall keine Veranlassung.

4.3 Die Beschwerdeführerin spricht die Möglichkeit einer fehlerhaften Auswer-
tung des Zuschlagskriteriums 'Preis' an (Beschwerde Rz. 25), behält sich indes 
eine substantiierte Rüge für den zweiten Schriftenwechsel vor.

Gemäss Ausschreibungsunterlage wird das Kriterium Preis mit 50% gewichtet. 
Weitere Informationen enthielt die Unterlage nicht (vgl. Ausschreibungsunterlage, 
0_Gesamtübersicht, Ziff. 11). 

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Der Bewertungstabelle kann entnommen werden, dass für das Zuschlagskriteri-
um Preis maximal 300 Punkte und minimal 50 Punkte zu vergeben waren. Dies 
konnte die Beschwerdeführerin auch der ihr abgegebenen, teilweise geschwärz-
ten Bewertungstabelle entnehmen. 

Der Vernehmlassung der Vorinstanz lässt sich sodann entnehmen, dass der Be-
schwerdeführerin anlässlich der Nachbesprechung "auch die Preisspanne von 
50% erläutert" wurde (Vernehmlassung Vi Rz. 27). 

Eine Nachkontrolle der Auswertung bestätigt die Korrektheit der Bewertung: Das 
Angebot der Beschwerdeführerin ist mit Fr. 3'700'785.-- das günstigste und er-
hielt die vollen 300 Punkte. Die Minimalpunktezahl von 50 gab es ab einer Of-
fertsumme von 150% des günstigsten, d.h. ab Fr. 5'551'177.50. Dies führt dazu, 
dass pro Fr. 7'402.-- Unterschied zum günstigsten Angebot 1 Punkt abgezogen 
wird ([5'551'177.50 - 3'700'785] / 250). Das Angebot der Zuschlagsempfängerin 
ist um Fr. 76'294.71 teurer, was zu einem Punkteabzug von (gerundet) 10 Punk-
ten führt (Berechnungsalternative: pro 1% teureres Angebot gibt es 5 Punkte Ab-
zug [Preisspanne von 50%, max. 300Punkte, mind. 50 Punkte]; das Angebot der 
Beigeladenen ist 2.06% teurer, was 10 Punkten Abzug entspricht). Gemäss 
Auswertung erhielt die Zuschlagsempfängerin 290 Punkte, was somit nachvoll-
ziehbar ist. Das Nämliche gilt auch für die weiteren Angebote.

4.4 Weiter hält die Beschwerdeführerin fest, es bestünden mindestens begrün-
dete Zweifel, ob die Unterkriterien des Zuschlagskriteriums ZK01 in der Auswer-
tung ihres Angebotes korrekt bewertet worden seien.

Neben dem Zweifel bezüglich der Preisauswertung (vgl. oben Erw. 4.3) führt die 
Beschwerdeführerin als einziges konkretes Beispiel an, sie müsse davon ausge-
hen, dass der C.________ beim Punkt "Unterdruckhaltung" ein Rechenfehler un-
terlaufen sei, der zu einem unberechtigten Punkteabzug geführt habe. Die Vorin-
stanz habe sowohl ihre Berechnung der Unterdruckhaltung als auch deren 
Berücksichtigung in der Auswertung offen zu legen, damit sie dies nachvollzie-
hen könne (Beschwerde Rz. 21). Allerdings geht die Beschwerdeführerin dann 
auch nicht weiter auf diesen Punkt ein mit der Begründung, sie benötige zuvor 
umfassende Akteneinsicht. 

Die C.________ bestätigt in der Vernehmlassung, dass sie beim beschwerdefüh-
rerischen Angebot einen Abzug vorgenommen habe, weil gemäss Ihrer eigenen 
Berechnung der gemäss Ausschreibungsunterlagen verlangte Unterdruck und 
Luftaustausch durch dieses Angebot nicht gewährleistet werden könne (vgl. Ver-
nehmlassung Vi Rz. 30 ff.). Sie bestreitet dabei, dass es zu einem Rechenfehler 
gekommen sei und hält fest, das Angebot der Beschwerdeführerin und die wei-

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terführenden Ausführungen anlässlich der Angebotspräsentation seien teils wi-
dersprüchlich und teils wenig nachvollziehbar. Aufgrund dieser Unklarheiten ha-
be die C.________ für die Kontrollrechnung vier verschiedene Szenarien be-
trachtet. Insgesamt könne die Einhaltung dieses für die Sicherheit entscheiden-
den Kriteriums bei keinem Szenario als gewährleistet beurteilt werden. Es herr-
sche ein Defizit von mehreren tausend m3/h effektiver Luftwechselleistung für die 
Unterdruckhaltung. Sollte die Kontrollrechnung nicht gänzlich zutreffen, so habe 
dies die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer unklaren resp. teils widersprüchli-
chen Eingabe selbst verschuldet. Von den beim Unterkriterium "Einteilung 
Schutzzonen, Leistungsfähigkeit der Geräte" zu vergebenden maximal 3 Punkten 
habe man bei der Beschwerdeführerin einen Abzug von 1.25 Punkten vorge-
nommen. Jedoch habe man aufgrund dieses Abzuges sowie gegebener Unsi-
cherheiten zu Gunsten der Beschwerdeführerin auf weitere - auch grössere - Ab-
züge bei den Unterkriterien "Risikoabschätzung" oder "Plausible Zonenauftei-
lung, Schleusen" verzichtet. Insgesamt habe man das Ermessen korrekt aus-
geübt.

Beim genannten Unterkriterium "Einteilung Schutzzonen, Leistungsfähigkeit der 
Geräte" hat die Beschwerdeführerin 1.75 von maximal 3 Punkten erreicht. Selbst 
wenn sie der C.________ einen Rechenfehler bei der Berechnung der Unter-
druckhaltung nachweisen könnte, würde dies im besten Fall zu 1.25 zusätzlichen 
Punkten führen, gewichtet zu 7.5 Punkte (vgl. bezüglich Punkteverteilung den 
einleitenden Beschrieb auf dem Bewertungsformular, das der Beschwerdeführe-
rin abgegeben wurde). Es würde dies nicht reichen, um das Punktedefizit zur Zu-
schlagsempfängerin von 14 Punkten wett zu machen. Auch wenn die Beschwer-
deführerin die Bewertung der Zuschlagsempfängerin - ausser der Gesamtpunkt-
zahl und der Bewertung des Preises - nicht kannte, so kannte sie nach der 
Nachbesprechung doch die eigene Bewertung inkl. der abgezogenen Punkte und 
auch die Begründung der Abzüge für jedes einzelne Unterkriterium. Dennoch 
brachte die Beschwerdeführerin keine weiteren konkreten Rügen vor. 

Bei den weiteren Unterkriterien, bei denen die C.________ beim Angebot der 
Beschwerdeführerin Abzüge vorgenommen hat, handelt es sich weitestgehend 
um solche, die einer fachlichen Beurteilung bedürfen. Jedes Unterkriterium wur-
de durch die C.________ begründet bewertet und dies prima vista nachvollzieh-
bar. Es ist im Rahmen der summarischen Prüfung nicht offensichtlich, dass die 
C.________ ihr Ermessen bei der Auswertung über- oder unterschritten hätte. 
Offensichtliche Fehler sind keine erkennbar. Auch erhebt die Beschwerdeführerin 
keine entsprechenden Rügen.

12

4.5 Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass bei summari-
scher Prüfung die vorgebrachten Rügen nicht mit erheblicher Wahrscheinlichkeit 
begründet sind und dies auch nicht mit der geltend gemachten fehlenden Akten-
einsicht in Zusammenhang steht. 

5.1 Die zweite Hauptrüge der Beschwerdeführerin betrifft die Berücksichtigung 
bzw. Nichtberücksichtigung der von ihr eingereichten Unternehmervariante. Es 
handle sich hierbei um die günstigste Offerte. Zum einen enthalte diese Unter-
nehmervariante den Ersatz von Helikopterflügen für Materialtransporte durch den 
Einsatz einer Seilbahninstallation und zum andern solle auf die Entfernung der 
Spritzverzinkung verzichtet werden, da diese nicht mit Asbest belastet sei. Indes 
werde diese Unternehmervariante von der C.________ gar nie angesprochen. 
Mithin bleibe unklar, ob sie vom Verfahren ausgeschlossen oder berücksichtigt 
worden sei. Ein förmlicher Ausschluss sei auf jeden Fall nie verfügt worden.

Tatsächlich findet sich die Unternehmervariante einzig in den Angebotsunterla-
gen der Beschwerdeführerin sowie als Vermerk im Offertöffnungsprotokoll. Hin-
gegen zeigen die Unterlagen, dass die Variante weder Thema der Angebotsprä-
sentation vom 13. Oktober 2020 war (sie wird weder in den Präsentationsunter-
lagen noch dem Protokoll erwähnt; die Problematik des Verzichts auf die Entfer-
nung der Spritzverzinkung sei gemäss C.________-Vernehmlassung (Rz. 18) 
anlässlich der Angebotspräsentation kurz angesprochen worden, ohne dass die 
Beschwerdeführerin darauf eingegangen sei), noch wird die Unternehmervarian-
te auf der Auswertungstabelle aufgeführt. In der Vernehmlassung legt denn die 
C.________ auch offen, dass sie die Variante gar nicht berücksichtigt hatte. 
Auch bestätigt sie, dass der Ausschluss nicht förmlich erfolgt sei.

5.2 Der Umgang der C.________ mit der Unternehmervariante erscheint selbst 
bei summarischer Prüfung nicht ganz unbedenklich. 

5.2.1 Varianten müssen grundsätzlich in einer Submission nicht zugelassen wer-
den. Werden sie zugelassen, kann sich die Vergabestelle deren formlosen Aus-
schluss vorbehalten, was jedoch ausdrücklich aus den Unterlagen hervorzuge-
hen hat. Wird dieser Vorbehalt nicht angebracht, ist eine Variante wie ein "Amts-
angebot" zu behandeln und wie ein solches förmlich auszuschliessen. Ein Aus-
schlussgrund ist dabei namentlich gegeben, wenn die funktionale Gleichwertig-
keit nicht bewiesen ist. Um diesen Beweis erbringen zu können, muss dem Un-
ternehmer das rechtliche Gehör gewährt werden. Ein weiterer Ausschlussgrund 
liegt vor, wenn der Leistungskatalog klare Pflicht-Leistungen definiert und 
festhält, dass diese auch durch eine Variante erfüllt werden müssen, die Variante 

13

dies aber nicht einhält (vgl. zum Ganzen etwa VGE III 2016 188 vom 29.5.2017 
Erw. 5; VGE III 2016 93 vom 28.9.2016 Erw. 4 f.; je mit weiteren Hinweisen).

5.2.2 Vorliegend steht fest, dass Varianten zusätzlich zum Grundangebot aus-
drücklich zugelassen waren. Die C.________ führte dazu aus, sie behalte sich 
vor, das Grundangebot oder eine Variante auszuwählen (vgl. Ausschreibungsun-
terlagen, 0_Gesamtübersicht, Ziff. 7). Weitere - hier interessierende - Ausführun-
gen zu den Varianten enthalten die Ausschreibungsunterlagen nicht.

5.2.3 Die C.________ macht geltend, die Ausschreibungsunterlagen hätten ihr 
ein Wahlrecht eingeräumt, indem definiert worden sei, man behalte sich vor, das 
Grundangebot oder eine Variante auszuwählen. Wenn aber ein Ausschlussvor-
behalt nach freiem Ermessen ohne Grundangabe vergaberechtlich zulässig sei, 
so müsse auch der vorliegende Vorbehalt als milderes Mittel zulässig sein. Von 
diesem Wahlrecht habe die C.________ Gebrauch gemacht und zwar zu Guns-
ten der Beschwerdeführerin, indem die eingereichte Amtsvariante und nicht die 
technisch nicht vergabekonforme Unternehmervariante berücksichtigt worden 
sei.

Das von der C.________ beschriebene Wahlrecht ergibt sich so nicht zweifelsfrei 
aus der genannten Formulierung. Immerhin scheint auch eine Lesart denkbar, 
wonach die C.________ sich grundsätzlich gegen die Beschaffung eines Grun-
dangebots, d.h. gegen die von ihr ausgeschriebene Leistung, und für eine Varia-
nte, die sie so nicht ausgeschrieben hat, zu entscheiden. Zudem erscheint das 
geltend gemachte Wahlrecht auf den ersten Blick nicht ganz unproblematisch, 
könnte sich die Vergabestelle doch so gegen ein valables Grundangebot und für 
eine nicht konkurrenzfähige Variante entscheiden und einen Anbieter vom Ver-
fahren faktisch ausschliessen. Ein gültiges Grundangebot eines Bewerbers gar 
nicht zu berücksichtigen, weil man seine Variante berücksichtigt, dürfte mit dem 
Vergaberecht nur schwer vereinbar sein und stellt keinesfalls ein milderes Mittel 
dar als der formlose Ausschluss einer Variante ohne Grundangabe. 

5.2.4 Die Nichtberücksichtigung der Unternehmervariante begründet die 
C.________ sodann mit technischen Gründen. Aus den Ausschreibungsunterla-
gen gehe klar hervor, dass die bestehende Spritzverzinkung restlos entfernt wer-
den müsse. Dies sei eine Pflichtleistung. Mit der Unternehmervariante biete die 
Beschwerdeführerin nun aber genau an, die Spritzverzinkung nicht restlos zu 
entfernen, mithin die Pflichtleistung nicht zu erbringen. Damit aber komme diese 
Variante gar nicht in Frage. Zudem sei der Anbieter beweispflichtig für die funkti-
onale Gleichwertigkeit einer Variante zur Amtsvariante und es treffe sie diesbe-
züglich eine Mitwirkungspflicht. Die Beschwerdeführerin halte jedoch einzig fest, 

14

die Teilentschichtung und anschliessende Beschichtung von spritzverzinkten 
Bauteilen sei mit der nötigen Sorgfalt durchaus eine sehr langlebige Sanierungs-
variante. Damit sei die Gleichwertigkeit keinesfalls bewiesen. Trotz Mitwirkungs-
pflicht bringe sie aber keine Belege für ihre Behauptung bei. Namentlich vermöge 
sie nicht zu garantieren, dass trotz der Nichtentfernung der Spritzverzinkung 
sämtliche Schadstoffe entfernt werden und von Resten der Altbeschichtung keine 
Schadstoffe mehr ausgehen, dass die verlangte Nassreinigung für die poröse 
Spritzverzinkung folgenlos bleibe und dass trotz Nichtentfernung die Anforderung 
an die Schutzdauer des Korrosionsschutzes von > 40 Jahren gewährleistet sei. 
Mithin sei die funktionale Gleichwertigkeit der Unternehmervariante in korrosi-
onsschutztechnischer und arbeitssicherheitstechnischer Hinsicht keinesfalls er-
wiesen. 

5.2.5 Als Variante gilt ein Angebot, mit welchem das Ziel der Beschaffung auf 
andere Art als von der Auftraggeberin im Amtsvorschlag vorgesehen erreicht 
werden kann (vgl. Art. 33 Abs. 2 der revIVöB 2019). Mit einer Variante wird die 
verlangte Leistung inhaltlich anders angeboten, als in der Leistungsbeschreibung 
vorgesehen, ohne dass es deshalb zu einer anderen als der geforderten Leistung 
kommt. Keine Variante liegt damit vor, wenn das Ergebnis der Ausführung sich 
nicht mit dem geforderten Gegenstand deckt oder etwas Zusätzliches zur Aus-
führung gelangt (Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 757). Die Variante muss 
dabei ausschreibungskonform sein, d.h. namentlich dem ausgeschriebenen Wil-
len des Auftraggebers entsprechen, die Ziele der Ausschreibung wahren und mit 
der Amtsvariante vergleichbar sein (Beyeler, Der Geltungsanspruch des Verga-
berechts, Zürich 2012, Rz. 1995).

5.2.6 In der Ausschreibungsunterlage, 0_Gesamtübersicht, Ziff. 1 wird folgende 
Projektbeschreibung festgehalten:

Gesucht wird ein Unternehmer, der den Aussenkorrosionsschutz an den beiden 
Druckleitungen erneuert. Dabei ist die asbesthaltige Altbeschichtung zu entfernen 
und ein neues Korrosionsschutzsystem aufzubringen. Der Unternehmer ist zustän-
dig für die Asbestsanierung sowie für Gerüstung und Einhausung.

Im Dokument F, Technischer Teil, Ziff. 4.4 Spezielle Hinweise zur Anlage ist fest-
gehalten:

Schadstoffe: Der bestehende Korrosionsschutz enthält Schadstoffe (u.a. Asbest, 
Zink, Chrom, geringe Mengen an PCB - siehe Analysen). In der Entschichtungs-
phase ist der komplette Korrosionsschutzaufbau (inkl. der Spritzverzinkung) zu ent-
fernen, um in der anschliessenden Phase der Nachstrahlarbeiten keine Schadstof-
fe aus dem Korrosionsschutz mehr befürchten zu müssen.

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Anlässlich der Begehung vom 25. Juni 2020 wurde eine Frage zu den Schichtdi-
cken der vorhandenen Spritzverzinkung gestellt, welche per Mail an alle interes-
sierten Anbieter beantwortet wurde.

Bei dieser Ausgangslage, wonach die C.________ als ausgeschriebene Leistung 
die totale Entfernung des bisherigen Korrosionsschutzes inkl. der Spritzverzin-
kung und Neubeschichtung beschaffen will, stellt sich mit Fug die Frage, ob die 
Unternehmervariante der Beschwerdeführerin, welche den bestehenden Korrosi-
onsschutz nur teilentfernen (ohne Entfernung Spritzverzinkung) will, überhaupt 
eine zulässige Variante darstellt. Wenn die zu bestellende Leistung in der totalen 
Entfernung des bestehenden Korrosionsschutzes inkl. Spritzverzinkung und 
Neubeschichtung besteht und nicht bloss in der Entfernung von Schadstoffen 
und Erstellen eines langjährigen Neuschutzes, dann stellt sich die Frage der 
funktionalen Gleichwertigkeit nicht, da keine Variante vorliegt sondern eine nicht 
verlangte Leistung. Hierfür spricht einiges, geht doch aus den gesamten Aus-
schreibungsunterlagen klar hervor, dass der gesamte bestehende Korrosions-
schutz inkl. Spritzverzinkung restlos zu entfernen ist, um einerseits das Problem 
der vorhandenen Schadstoffe ganz zu beseitigen und anderseits eine über 
40jährige Schutzdauer zu gewährleisten (aus den Zustandsaufnahmen der zu 
sanierenden Druckleitungen aus den Jahren 2008/2009, 2014 und 2017 zeigt 
sich, dass die erste Zustandsaufnahme ergab, dass die Spritzverzinkung belas-
sen werden kann, wenn eine Sanierung innert 5 Jahren erfolgt; die nächste Auf-
nahme 2014 ergab, dass die Gefahr der Notwendigkeit einer grossflächigen Ab-
tragung der Spritzverzinkung besteht, eine zeitnahe Sanierung aber unumgäng-
lich sei; und anlässlich der letzten Zustandsaufnahme wurde festgehalten, dass 
eine Weiterverwendung der Spritzverzinkung technisch nicht mehr vertretbar sei, 
sondern ebenfalls ganz zu entfernen sei). Mithin stellt die Entfernung der Spritz-
verzinkung eine Pflichtleistung dar, was sich so auch aus den Ausschreibungsun-
terlagen ergibt. 

Damit hat die C.________ die Unternehmervariante (die keine Variante darstellt) 
zu Recht unberücksichtigt gelassen. Dennoch wäre ein förmlicher Ausschluss 
angezeigt gewesen. Dieser Mangel führt aber nicht dazu, dass der Zuschlag an 
die Beschwerdeführerin zu erteilen wäre.

6. Damit aber steht - nach Prima-facie-Würdigung der Eintretensvorausset-
zungen und der materiellen Rechtslage - fest, dass auf Abweisung der Be-
schwerde zu befinden wäre, womit dem Antrag auf Entzug der aufschiebenden 
Wirkung statt zu geben ist.

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7. Zum selben Ergebnis würde das Gericht auch bei Vornahme der Interes-
senabwägung gelangen, falls die Beschwerde nach summarischer Prüfung nicht 
abzuweisen wäre (weil etwa trotzdem die Rügen des zweiten Schriftenwechsels 
abzuwarten wären oder die Unternehmervariante als Variante zu betrachten wä-
re und die Sache für den Nachweis der funktionalen Gleichwertigkeit an die 
C.________ zurückzuweisen wäre).

7.1 Das private Interesse an der aufschiebenden Wirkung begründet die Be-
schwerdeführerin ausschliesslich mit ihrer Chance, bei Obsiegen der Beschwer-
de den Zuschlag für die Arbeiten zu erhalten. 

Zum einen teilt die Beigeladene dasselbe Interesse für den Fall des Entzuges der 
aufschiebenden Wirkung. Zum andern genügt dieses wirtschaftliche Interesse für 
sich allein zur Gewährung der aufschiebenden Wirkung grundsätzlich nicht, so-
weit nicht bei provisorischer Einschätzung eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für 
die Gutheissung der Beschwerde spricht (was wie aufgezeigt nicht der Fall ist) 
oder wenn Umstände aufgezeigt werden, welche klar gegen die im Submissions-
verfahren grundsätzlich zu vermutende Dringlichkeit bei der Umsetzung des Ver-
gabeentscheides sprechen (vgl. oben Erw. 2.3.4). Diesbezüglich belässt es die 
Beschwerdeführerin bei der Behauptung der Nichtdringlichkeit; eine Verschie-
bung sei zumutbar und es seien keine weiteren Arbeiten, die von der Durch-
führung der vorliegenden Arbeiten abhängig seien, ausgeschrieben. Dem wider-
spricht allerdings die C.________.

7.2 Die C.________ ihrerseits stützt sich nicht bloss auf die jedem Submissi-
onsverfahren inhärente Dringlichkeit. Vielmehr vermag sie aufzuzeigen, dass der 
Zustand des Korrosionsschutzes der Druckleitungen eine zeitnahe Sanierung er-
fordert, der Arbeitsbeginn noch Vorarbeiten benötigt, die Arbeiten nur in der 
Nichtwinterzeit durchgeführt werden können und die Arbeiten mehr als eine Sai-
son benötigen. Wenn die Verträge nicht abgeschlossen werden können, dann 
können die Vorarbeiten und damit die Arbeiten nicht mehr im 2021 begonnen 
werden, wodurch sich die ganze Schadstoff- und Korrosionsschutzsanierung um 
mindestens ein Jahr verzögere. Mit der Sanierung der Druckleitungen stehe zu-
dem die Altlastensanierung des Bodens in Zusammenhang, da aufgrund der 
Druckleitungen der Boden kontaminiert sei. Diese Arbeit sei in Abhängigkeit der 
vorliegenden Arbeiten an die Hand zu nehmen. Hiervon hänge wiederum die 
landwirtschaftliche Nutzung des Bodens ab. Untermauert wird dies mit Abspra-
cheprotokollen zwischen den verschiedenen zuständigen Behörden. Damit aber 
ist eine zeitliche Dringlichkeit ausgewiesen, welche für eine zeitnahe Umsetzung 
des Vergabeentscheides spricht, womit das öffentliche Interesse am Entzug der 

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aufschiebenden Wirkung höher zu gewichten ist als das private Interesse an der 
Aufrechterhaltung der aufschiebenden Wirkung.

8. Diesem Ergebnis entsprechend ist den Anträgen der C.________ sowie 
der Beigeladenen auf Entzug der aufschiebenden Wirkung statt zu geben.

9.1 Der Beschwerdeführerin werden mit diesem Zwischenbescheid die Ver-
nehmlassung der C.________ vom 18. Januar 2021 sowie jene der Beigelade-
nen vom 15. Januar 2021 zugestellt. Die Beigeladene erhält die Vernehmlassung 
der Vorinstanz sowie die beschwerdeführerische Eingabe vom 18. Januar 2021. 
Diese erhält auch die Vorinstanz zusätzlich zur Vernehmlassung der Beigelade-
nen.

Die Beschwerdeführerin und die Beigeladene erhalten zusätzlich die von der 
C.________ als nicht vertraulich bezeichneten Akten.

Soweit eine Partei weitere Akten zur Einsicht wünscht, sind diese dem Gericht 
zeitnah genau zu bezeichnen, so dass dies der Gegenpartei vor Herausgabe zur 
Stellungnahme unterbreitet werden kann.

9.2 Es wird ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Die Beschwerdeführerin 
hat die Replik dem Gericht bis spätestens 19. Februar 2021 einzureichen. Im Un-
terlassungsfall wird Verzicht angenommen.

10. Über die Kosten- und Entschädigungsfolge dieses Zwischenbescheides 
wird mit der Hauptsache befunden.

11. Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zu-
ständigkeit und über Ausstandsbegehren ist gemäss Art. 92 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 die Be-
schwerde ans Bundesgericht zulässig. Gegen andere selbständig eröffnete Vor- 
und Zwischenentscheide ist die Beschwerde zulässig (Art. 93 Abs. 1 BGG), wenn 
sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen 
und damit einen unbedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufi-
ges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Des Weiteren ist zu beachten, dass 
dieser Entscheid betreffend aufschiebende Wirkung nur in dem Umfang beim 
Bundesgericht angefochten werden kann, als in der Hauptsache der Beschwer-
deweg ans Bundesgericht offensteht (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 
1354). 

Über die Anfechtbarkeit dieses Zwischenbescheides hat im Falle eines Weiter-
zuges das Bundesgericht zu entscheiden. Wenn dieser Zwischenbescheid, um 

18

allen Eventualitäten gerecht zu werden, mit einer Rechtsmittelbelehrung verse-
hen wird, kann die Vorinstanz hieraus im Falle eines Weiterzuges folglich nichts 
zu ihren Gunsten herleiten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Der Beschwerde vom 23. Dezember 2020 wird die aufschiebende Wirkung 
per sofort entzogen.

2. Der Beschwerdeführerin wird zur Einreichung einer Replik eine Frist bis 
19. Februar 2021 angesetzt; im Unterlassungsfall wird Verzicht angenom-
men.

3. Über die Kosten- und Entschädigungsfolge dieses Zwischenbescheides 
wird mit der Hauptsache entschieden.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R; inkl. Beilagen gemäss 

Erw. 9.1)
- die Vorinstanz (R; inkl. Beilagen gemäss Erw. 9.1)
- den Rechtsvertreter der Beigeladenen (2/R; inkl. Beilagen gemäss Erw. 

9.1)
- das Baudepartement des Kantons Schwyz (A)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission WEKO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 27. Januar 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

20

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. Januar 2021