# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9f03e4bc-e2d4-5f99-80f8-45a696baf751
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.05.2025 D-1185/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1185-2025_2025-05-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1185/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  M a i  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richterin Susanne Bolz-Reimann;   

Gerichtsschreiber Nikola Nastovski. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burkina Faso,   

vertreten durch lic. iur. Dominik Löhrer,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 10. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-1185/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer sein Heimatland eigenen Angaben zufolge im 

Juni 2021 verliess und am 14. November 2023 in die Schweiz einreiste, wo 

er gleichentags um Asyl nachsuchte, 

dass er anlässlich der Erstbefragung für unbegleitete minderjährige Asyl-

suchende (EB UMA) vom 6. Februar 2024 erklärte, er sei am (…) 2007 in 

B._______, Burkina Faso, geboren und habe bis zu seiner Ausreise dort 

gelebt; er sei (…), seine Eltern seien (…) respektive (…) verstorben; sein 

(…) C._______ (N […]), mit dem er in die Schweiz gereist sei, sei sein ein-

ziger Verwandter, 

dass er eigenen Angaben zufolge in Lampedusa gegen die Erfassung des 

Geburtsjahres (…) protestiert habe, sich bei der Grenzkontrolle zwischen 

Italien und der Schweiz jedoch nicht gegen die Eintragung des Geburtsjah-

res (…) gewehrt habe, weil er gedacht habe, dies später erklären zu kön-

nen, 

dass er anlässlich seiner Anhörung zu den Asylgründen nach Art. 29 AsylG 

(SR 142.31) vom 8. März 2024 zur Begründung des Asylgesuchs im We-

sentlichen geltend machte, wegen eines nächtlichen Angriffs auf sein Hei-

matdorf B._______ im Juni 2021 geflohen zu sein; zudem sei er im Jahr 

2018/2019 entführt und geschlagen worden und die anderen Dorfbewoh-

ner hätten ihn und seine Familie wegen ihres christlichen Glaubens nicht 

gemocht und ihnen Namen zugerufen,  

dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Entscheid 

vom 14. März 2024 dem erweiterten Verfahren zuteilte, 

dass sie mit Verfügung vom 10. Februar 2025 – eröffnet am 11. Februar 

2025 – die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers verneinte, sein 

Asylgesuch ablehnte, seine Wegweisung aus der Schweiz sowie den Voll-

zug anordnete und ihm die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenver-

zeichnis aushändigte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. Februar 2025 durch den 

rubrizierten Rechtsvertreter gegen diese Verfügung beim Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerde erhob und beantragte, die angefochtene Verfü-

gung sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen; das SEM sei anzuweisen, den Geburtstag im Zentralen 

Migrationsinformationssystem (ZEMIS) auf den (…) 2007 abzuändern; das 

SEM sei anzuweisen, über das Asylgesuch vor dem (…) 2025 zu 

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entscheiden und dabei von der Minderjährigkeit des Beschwerdeführers 

auszugehen; eventualiter sei seine Flüchtlingseigenschaft festzustellen 

und die Vorinstanz sei anzuweisen, ihm Asyl zu gewähren; subeventualiter 

sei die Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen, 

dass mit Zwischenverfügung vom 12. März 2025 seine Gesuche um Ge-

währung der unentgeltlichen Prozessführung, um Verzicht auf die Erhe-

bung eines Kostenvorschusses und um Beiordnung einer amtlichen 

Rechtsverbeiständung abgewiesen wurden, und er aufgefordert wurde, bis 

zum 27. März 2025 einen Kostenvorschuss einzuzahlen, 

dass mit der gleichen Zwischenverfügung seine Beschwerde betreffend 

Datenänderung im ZEMIS vom vorliegenden Verfahren getrennt wurde, 

dass mit Eingabe vom 24. März 2025 sinngemäss um Wiedererwägung 

der Zwischenverfügung vom 12. März 2025 ersucht und ein Verlaufsbericht 

der (…) vom 14. März 2025 eingereicht wurde, gemäss welchem beim Be-

schwerdeführer eine (…) und eine (…) diagnostiziert worden seien, 

dass das sinngemässe Wiedererwägungsgesuch mit Zwischenverfügung 

vom 26. März 2025 abgewiesen und dem Beschwerdeführer eine Notfrist 

von drei Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung angesetzt wurde, um den 

Kostenvorschuss zu leisten, 

dass der Beschwerdeführer am 28. März 2025 den Kostenvorschuss be-

zahlte sowie einen weiteren Nachtrag zur Beschwerde einreichte,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

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Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer in formeller Hinsicht rügt, die Vorinstanz habe 

seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, ihm seine Rechte aus der 

Kinderrechtskonvention vorenthalten und den Rechtssicherheitsgrundsatz 

beziehungsweise den Grundsatz von Treu und Glauben verletzt, indem sie 

ihm keine Gelegenheit gegeben habe, sich gegen die Altersanpassung im 

ZEMIS zu wehren, sie auf die Einholung eines Altersgutachtens verzichtet 

habe, und sein Gesuch nicht beschleunigt behandelt habe,  

dass dem Beschwerdeführer in der EB UMA vom 6. Februar 2024 sowie in 

der Anhörung vom 8. März 2024 das rechtliche Gehör zu den vorhandenen 

Zweifeln am angegebenen Alter gewährt wurde (vgl. SEM-Akten 15/12 

F 8.01 und 18/16 F 120) und er spätestens mit der Zuteilung in das erwei-

terte Verfahren am 14. März 2024 von der Anpassung des Geburtsdatums 

im ZEMIS erfuhr (vgl. SEM-Akte 21/2), 

dass der – rechtlich vertretene – Beschwerdeführer damit Gelegenheit und 

Anlass hatte, seinen Berichtigungsanspruch gemäss Art. 41 Abs. 2 Bst. a 

DSG (SR 235.1) geltend zu machen beziehungsweise sich zur geltend ge-

machten Minderjährigkeit zu äussern,  

dass nicht ersichtlich ist, inwiefern der Beschwerdeführer durch das SEM 

daran gehindert worden sein sollte, sich rechtlich gegen die Altersanpas-

sung im ZEMIS beziehungsweise die Behandlung als volljährige Person zu 

wehren,  

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dass sodann der Argumentation des Beschwerdeführers nicht gefolgt wer-

den kann, wonach der Augenschein für den Verzicht auf die Durchführung 

des wissenschaftlichen Altersgutachtens ausschlaggebend gewesen sei, 

dass aus den Akten vielmehr ersichtlich ist, dass die Vorinstanz eine Ge-

samtwürdigung vorgenommen hatte, wobei namentlich das Fehlen jegli-

cher Belege, welche die behauptete Minderjährigkeit hätten untermauern 

können, die widersprüchlichen Altersangaben sowie das Aussageverhalten 

des Beschwerdeführers berücksichtigt wurden, 

dass es sich im Übrigen bei Art. 17 Abs. 3bis AsylG um eine «Kann»-Be-

stimmung handelt, welche dem SEM einen Ermessenspielraum einräumt,  

dass es aufgrund der Aktenlage im konkreten Fall im Ergebnis nicht zu be-

anstanden ist, wenn das SEM auf weitere Abklärungen verzichtete, auch 

wenn es offenbar zunächst noch die Durchführung einer wissenschaftli-

chen Altersabklärung in Erwägung gezogen hatte, 

dass vorliegend – entgegen der Argumentation in der Beschwerde – vieles 

dafür spricht, dass der Beschwerdeführer nicht minderjährig ist (vgl. hier-

nach, S. 9), weshalb dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden kann, die 

Vorinstanz habe seine aus der Kinderrechtskonvention zustehenden 

Rechte verletzt,  

dass dem Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs in der EB 

UMA sowie in der Anhörung zwar tatsächlich mitgeteilt worden war, das 

SEM erwäge die Durchführung einer wissenschaftlichen Altersabklärung 

(vgl. SEM-Akten 15/12 F 8.01 und 18/16 F 120), 

dass jedoch nicht einzig gestützt auf das Fehlen eines Vorbehalts in der 

protokollierten mündlichen Auskunft von einer hinreichenden Vertrauens-

grundlage auszugehen ist, wonach das SEM ihm die Durchführung eines 

Altersgutachtens zugesichert hätte, 

dass es sich bei dem in der Beschwerde vorgebrachten Argument, wonach 

der Umstand, dass auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers eingetre-

ten und er während der ganzen EB UMA geduzt worden sei, darauf schlies-

sen lasse, dass ihn das SEM aufgrund des Augenscheins als minderjährig 

betrachtet habe (vgl. Beschwerdeschrift, S. 8), um blosse Mutmassungen 

handelt,  

dass in der EB UMA regelmässig die Du-Form verwendet wird – unabhän-

gig davon, ob das SEM die gesuchstellenden Personen als tatsächlich oder 

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bloss vermeintlich minderjährig betrachtet – und sich daraus keine konkre-

ten Rückschlüsse ziehen lassen, 

dass es überdies mit Blick auf den Vertrauensschutz selbst bei Annahme 

einer hinreichenden Vertrauensgrundlage vorliegend an einer darauf ba-

sierenden nachteiligen Disposition des Beschwerdeführers fehlt (vgl. BGE 

137 II 182 E. 3.6.3), 

dass im Vorgehen des SEM keine Verletzung des Grundsatzes der Rechts-

sicherheit respektive des Prinzips von Treu und Glauben erkennbar ist und 

in den Akten nichts dafür spricht, die Vorinstanz hätte die relevanten Vor-

bringen des Beschwerdeführers ungenügend geprüft oder gewürdigt oder 

in anderer Weise den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, 

dass die formellen Rügen des Beschwerdeführers somit abzuweisen sind,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass die Vorinstanz ihre ablehnende Verfügung im Wesentlichen damit be-

gründete, es sei dem Beschwerdeführer nicht gelungen, die geltend ge-

machte Bedrohung in seiner Heimat glaubhaft zu machen, 

dass ferner die vorgebrachten fluchtauslösenden Ereignisse selbst bei 

Wahrunterstellung flüchtlingsrechtlich nicht relevant seien, zumal diese 

mehrere Jahre zurückliegen würden und nicht ersichtlich sei, inwiefern dem 

Beschwerdeführer aktuell oder in Zukunft eine asylrelevante Gefahr dro-

hen würde (vgl. Verfügung des SEM, S. 7), 

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dass das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten feststellt, 

dass die vorinstanzlichen Erwägungen nicht zu beanstanden sind und 

auch die diesbezüglichen Entgegnungen in der Beschwerde daran nichts 

zu ändern vermögen, zumal sich diese hauptsächlich auf einen an Touris-

tinnen und Touristen gerichteten Reisehinweis des EDA über Burkina Faso 

stützen (vgl. Beschwerdeschrift, S. 9 ff.), 

dass die Aussagen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit seiner 

Entführung im Jahr 2019, dem Angriff auf das Heimatdorf B._______ im 

Juni 2021, seiner Flucht sowie der Beziehung zu (…) angesichts ihres 

knappen, ausweichenden und unsubstanziierten Charakters nicht zu über-

zeugen vermögen, 

dass diverse weitere Unstimmigkeiten auffallen, wie beispielsweise die 

mangelnde Kenntnis des Beschwerdeführers von Departementen bezie-

hungsweise Regionen in der geltend gemachten Heimatgegend, nicht 

nachvollziehbare, unterschiedliche Angaben zwischen der EB UMA vom 

6. Februar 2024 und der Anhörung vom 8. März 2024 in Bezug auf den Tod 

des Fluchtbegleiters, den Umstand, dass der Beschwerdeführer nichts von 

den polizeilichen Ermittlungen im Zusammenhang mit seiner Entführung 

erfahren habe, obwohl sein Vater, der ihm und seinem (…) nichts verheim-

licht habe, oft zur Polizei gegangen sei, oder die fragwürdigen Umstände 

der Einreise in Italien (vgl. SEM-Akten 15/12 F 5.01 und 18/16 F 62, 65 und 

91 ff.), 

dass seinen Aussagen insgesamt in wichtigen Punkten (Entführung, Fami-

lie und Heimat, Angriff auf B._______ und Flucht) die nötige Stringenz so-

wie Plausibilität abgeht und sie vielfach vage sind – gerade auch bei Sach-

verhaltselementen, die so überschaubar und klar umrissen sind, dass eine 

widerspruchsfreie Schilderung zu erwarten wäre (vgl. GEIPEL, Handbuch 

der Beweiswürdigung, 3. Aufl., Bonn 2017, § 17 Rz. 68), 

dass diesen Unstimmigkeiten weder in der Beschwerdeschrift noch in den 

darauffolgenden Eingaben vom 24. und 28. März 2025 Stichhaltiges ent-

gegengebracht wird, sondern lediglich darauf hingewiesen wird, dass 

Christen in Burkina Faso besonderen Problemen ausgesetzt seien, jedoch 

ohne dass ein konkreter Bezug zum Beschwerdeführer hergestellt wird 

(vgl. Beschwerdeschrift, S. 9 f), 

dass den Akten auch sonst keine Hinweise zu entnehmen sind, wonach 

der Beschwerdeführer in seiner Heimat konkrete, asylrelevante Bedrohun-

gen aufgrund seines christlichen Glaubens oder seines ethnischen 

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Hintergrunds als (…) erlitten hätte oder ihm solche bei einer Rückkehr dro-

hen würden, sondern sich die Behelligungen auf Antipathien seitens der 

anderen Dorfbewohner und das Zurufen von Namen beschränkt hätten 

(vgl. SEM-Akte 18/16 F 30), 

dass die Vorinstanz ausserdem zutreffend festgestellt hat, dass die geltend 

gemachten, fluchtauslösenden Ereignisse bereits mehrere Jahre zurück-

liegen und nicht ersichtlich ist, inwiefern dem Beschwerdeführer aktuell 

oder in Zukunft eine asylrelevante Gefahr drohen würde (vgl. Verfügung 

des SEM, S. 7),  

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, womit die Vor-

instanz zu Recht die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft verweigert 

und das Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Beschwerdeführer geltend macht, am (…) 2007 geboren und da-

mit noch minderjährig zu sein, 

dass die Minderjährigkeit des Beschwerdeführers insbesondere bei der 

Prüfung von Wegweisungsvollzugshindernissen zu berücksichtigen wäre, 

dass es ihm jedoch im vorliegenden Verfahren nicht gelungen ist, seine 

geltend gemachte Minderjährigkeit glaubhaft zu machen,  

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dass der Beschwerdeführer im Asylverfahren in der Schweiz weder Reise- 

noch Identitätspapiere abgegeben hat und sowohl in Italien als auch bei 

der Einreisekontrolle an der Schweizer Grenze mit dem Geburtsjahr 2004 

erfasst worden war, 

dass seine Angabe im Rahmen des rechtlichen Gehörs, es könne ihm nie-

mand dabei helfen, Identitätsdokumente zu beschaffen, offensichtlich eine 

Schutzbehauptung ist,  

dass nicht nur das Alter bestätigende Dokumente fehlen, sondern der Be-

schwerdeführer auch keine sonstigen Bemühungen unternommen hat, um 

das behauptete Alter glaubhaft zu machen, und er seiner gesetzlichen Mit-

wirkungspflicht trotz mehrmaliger Aufforderungen nicht nachgekommen ist 

(vgl. Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetzes über den Zivilpro-

zess [BZP, SR 273]), 

dass somit im vorliegenden Verfahren mit dem SEM von der Volljährigkeit 

des Beschwerdeführers auszugehen ist,  

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die Zulässigkeit 

und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs im Wesentlichen auf seine 

angebliche Gefährdung als Christ und ethnischer (…) sowie die derzeitigen 

Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und die sozioökonomische Un-

gleichheit in Burkina Faso stützen (vgl. Beschwerdeschrift, S. 9 ff.), 

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- 

und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist und bezüglich der in der 

Beschwerde geltend gemachten Gefährdung hauptsächlich auf die vorste-

henden Erwägungen zum Asylpunkt zu verweisen ist (vgl. Art. 83 Abs. 3 

AIG), 

dass im nachgereichten psychologischen Bericht vom 14. März 2025 eine 

(…) und (…) beim Beschwerdeführer diagnostiziert wurden,  

dass eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen 

Problemen jedoch nur ganz ausnahmsweise einen Verstoss gegen Art. 3 

EMRK darstellen kann und ein solcher voraussetzt, dass eine bereits 

schwer kranke Person durch die Abschiebung mit dem realen Risiko kon-

frontiert würde, einer ernsten, raschen und unwiederbringlichen Ver-

schlechterung ihres Gesundheitszustandes ausgesetzt zu werden, die zu 

intensivem Leiden oder einer erheblichen Verkürzung der Lebenserwar-

tung führen würde (vgl. Urteil des EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 

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Seite 10 

13. Dezember 2016, Grosse Kammer 41738/10, §§ 180-193 m.w.H., be-

stätigt durch Savran gegen Dänemark vom 7. Dezember 2021, Grosse 

Kammer, 57467/15, §§ 121 ff.), 

dass die festgestellten Diagnosen zwar bedauerlich sind, eine solche voll-

zugshemmende Situation beim Beschwerdeführer jedoch nicht vorliegt, 

dass die Vorinstanz sodann zu Recht auch von der Zumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs ausgegangen ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass nämlich weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Her-

kunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine kon-

krete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, zumal ge-

mäss konstanter Praxis nicht von einer Situation allgemeiner Gewalt in Bur-

kina Faso auszugehen ist – zumindest nicht auf dem gesamten Staats-

gebiet (vgl. Urteil des BVGer D-7472/2024 vom 21. Januar 2025 E. 6.3.3.1 

mit Hinweis auf den Bericht des belgischen "Commissariat général aux ré-

fugiés et aux apatrides": Burkina Faso, Situation sécuritaire, 17 septembre 

2024 [mise à jour]), 

dass auch in individueller Hinsicht keine Hinweise ersichtlich sind, wonach 

der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in die Heimat in eine existenz-

bedrohende Notlage geraten könnte, zumal er – wie das SEM zurecht fest-

gestellt hat – ein junger und arbeitsfähiger Mann ist, der über Arbeitserfah-

rung in der (…) und eine sechsjährige Schulbildung verfügt, fliessend Fran-

zösisch spricht und in der Lage sein dürfte, in seiner Heimat für sich zu 

sorgen (vgl. SEM-Akten 15/12 F 1.17.04 und 18/16 F 11 ff.), 

dass er überdies im Zusammenhang mit der erstmals mit Eingabe vom 

24. März 2025 vorgebrachten psychischen Beschwerden auch in Burkina 

Faso eine psychologische Behandlung erhalten könnte, sollte er eine sol-

che benötigen (vgl. SEM-Akten 15/12 F 8.02, 16/1 und 18/16 F 5 ff.), 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

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Seite 11 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Segessenmann Nikola Nastovski 

 

 

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