# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e0a1fb2-7f6f-5cf3-8478-b1e7f6d079d2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 17.05.2021 B 2021/10, B 2021/11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2021-10--B-2021-11_2021-05-17.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2021/10, B 2021/11

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 05.08.2021

Entscheiddatum: 17.05.2021

Entscheid Verwaltungsgericht, 17.05.2021
Steuerrecht. Art. 58 Abs. 1 DBG (SR 642.11). Art. 82 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 und 2 
sowie Art. 84 StG (sGS 811.1). Art. 957a Abs. 2 und 3 OR. Die steuerpflichtige 
Person muss im Rahmen ihrer Buchführungspflicht den Beweis für 
steuermindernde Aufwände bzw. deren geschäftsmässige Begründetheit 
durch Vorlage einer Erfolgsrechnung erbringen, die auf einer 
ordnungsgemässen Buchhaltung beruht. Der Beleg muss den Belegtext, den 
Buchungsbetrag, den Aussteller des Belegs und das Ausstellungsdatum 
enthalten. Streitig waren diverse verbuchte Aufwandpositionen. Die 
Übernahme einer Schuld von konkursiten Gesellschaften ohne 
Gegenleistung hielt einem Drittvergleich nicht stand. Sodann genügte ein 
Teil der Belege den obligationen- und steuerrechtlichen Anforderungen 
nicht, womit der Nachweis der geschäftsmässigen Begründetheit scheiterte 
(Verwaltungsgericht, B 2021/10, B 2021/11).

Entscheid vom 17. Mai 2021

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Engeler; Gerichtsschreiberin Schmid Etter

Verfahrensbeteiligte

X.__ GmbH,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt M.A. HSG in Law Sandro Morelli, Weber Noser von 

Gleichenstein, Waisenhausstrasse 14, 9000 St. Gallen,

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gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

sowie

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bundessteuer, 

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Kantonssteuer sowie direkte Bundessteuer aufgrund der Rechnungsabschlüsse 

per 31. Dezember 2013 und 2014

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

Die X.__ GmbH wurde im Jahr 2009 gegründet und hatte ihren Sitz in den Jahren 2013 

und 2014 in B.__. Sie bezweckt im Wesentlichen die Erbringung von Dienstleistungen 

im Bauhaupt- und Baunebengewerbe und den damit verwandten Branchen sowie den 

Handel (Import/Export) mit Waren und Produkten im In- und Ausland. Einzige 

Gesellschafterin ist die in W.__ ansässige S.__ AG. Als Geschäftsführer mit 

Einzelunterschrift amtet seit der Gründung Z.__ (vgl. www.zefix.ch).

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B.

In den Jahresrechnungen 2013 und 2014 wies die X.__ GmbH einen Gewinn von 

CHF 5'652 (2013) bzw. CHF 14'480 (2014) aus. Der deklarierte steuerbare Reingewinn 

betrug nach Vornahme der Verlustverrechnung CHF 0 (2013) bzw. CHF 2'966 (2014), 

das steuerbare Eigenkapital CHF 8'486 (2013) bzw. CHF 22'967 (2014). Das Kantonale 

Steueramt hegte nach Einforderung weiterer Unterlagen Zweifel an der Vollständigkeit 

und Richtigkeit der Jahresrechnungen und nahm beim Gewinn diverse Aufrechnungen 

in der Höhe von CHF 196'364 (2013) bzw. CHF 417'205 (2014) vor. Es veranlagte die 

X.__ GmbH aufgrund der Rechnungsabschlüsse per 31. Dezember 2013 und 2014 mit 

steuerbaren Gewinnen von CHF 160'500 (2013) bzw. CHF 357'000 (2014), jeweils ohne 

steuerbares Kapital. Die dagegen erhobenen Einsprachen wies das Kantonale 

Steueramt mit Entscheiden vom 10. März 2020 ab. Dagegen erhob die X.__ GmbH 

Rekurs und Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission, welche die 

Rechtsmittel mit Entscheid vom 14. Dezember 2020 teilweise guthiess, indem sie die 

Aufrechnungen auf CHF 145'861 (2013) bzw. CHF 170'189 (2014) reduzierte und die 

Sache zur neuen Veranlagung im Sinn der Erwägungen an das Kantonale Steueramt 

zurückwies.

C.

Die X.__ GmbH (Beschwerdeführerin) erhob gegen den Entscheid der 

Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) vom 14. Dezember 2020 mit Eingabe ihres 

Rechtsvertreters vom 14. Januar 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem 

Antrag, unter Kosten- und Entschädigungsfolge seien der angefochtene Entscheid 

aufzuheben und die steuerbaren Gewinne auf CHF 5'652 (2013) bzw. 14'480 (2014) 

festzusetzen; eventualiter seien Aufrechnungen nach pflichtgemässem Ermessen von 

maximal CHF 45'225 (2013) bzw. CHF 54'339.12 (2014) vorzunehmen und die Kosten 

des vorinstanzlichen Verfahrens neu zu verlegen; subeventualiter sei die Angelegenheit 

zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz beantragte mit 

Vernehmlassung vom 27. Januar 2021 die Abweisung der Beschwerde und verwies zur 

Begründung auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid. Das Kantonale 

Steueramt (Beschwerdegegner) liess sich am 12. Februar 2021 vernehmen; die 

Eidgenössische Steuerverwaltung (Beschwerdebeteiligte) verzichtete stillschweigend 

auf eine Vernehmlassung. Mit Eingabe vom 4. März 2021 verzichtete die 

Beschwerdeführerin auf eine weitere Stellungnahme.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die Akten wird, soweit wesentlich, 

in den Erwägungen eingegangen.

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Verfahrensvereinigung

Da die steuerrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Kantone zur Veranlagung 

aufgrund der Rechnungsabschlüsse vereinheitlicht sind, erledigte die Vorinstanz die 

Rekurse betreffend die Kantonssteuern 2013 und 2014 einerseits und die Beschwerden 

betreffend die direkte Bundessteuer 2013 und 2014 anderseits zu Recht im gleichen 

Urteil, aber mit getrennten Dispositivziffern; unter diesen Umständen durfte auch die 

Beschwerdeführerin die Beschwerden in einer gemeinsamen Rechtsschrift erheben 

(BGE 135 II 260 E. 1.3). Ebenso ist es zulässig, dass das Verwaltungsgericht über die 

Beschwerden im gleichen Urteil entscheidet (vgl. BGer 2C_440 und 441/2014 vom 

10. Oktober 2014 E. 1.2). Die Verfahren werden deshalb vereinigt.

2. Eintreten

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 196 Abs. 1 des 

Steuergesetzes, sGS 811.1, StG; Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 der Verordnung zum 

Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 145 des Gesetzes über 

die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG). Die Beschwerdeführerin ist zur Erhebung 

der Rechtsmittel berechtigt. Die Eingabe vom 14. Januar 2021 entspricht zeitlich, 

formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 196 Abs. 1 StG in 

Verbindung mit Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP; Art. 145 in Verbindung mit 

Art. 140 Abs. 1 und 2 DBG). Auf die Beschwerden ist somit einzutreten.

3. Verletzung des rechtlichen Gehörs

Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, 

abgekürzt BV) gewährt den Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Aus diesem 

Anspruch leitet das Bundesgericht in ständiger Rechtsprechung die Pflicht der 

Behörden und Gerichte ab, ihre Verfügungen und Entscheide zu begründen (vgl. statt 

vieler BGE 133 III 439 E. 3.3; BGE 133 I 270 E. 3.1; BGE 129 I 236 E. 3.2; BGE 126 I 

102 E. 2b). Als persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht verlangt dieser Grundsatz, 

dass die Vorbringen des von der Verfügung oder vom Entscheid in seiner 

Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich gehört, sorgfältig und ernsthaft geprüft 

und in der Entscheidfindung berücksichtigt werden (vgl. G. Steinmann, in: St. Galler 

Kommentar, Die Schweizerische Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, N 27 zu Art. 29 BV). 

Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht, eine Verfügung oder einen Entscheid zu 

begründen (BGE 129 I 232 E. 3.2; BGE 126 I 102). Der von einer Verfügung oder von 

3.1. 

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einem Entscheid Betroffene soll wissen, warum entgegen seinem Antrag entschieden 

wurde; die Begründung muss deshalb so abgefasst sein, dass der Betroffene die 

Verfügung oder den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann (BGE 133 

III 439 E. 3.3; BGE 129 I 232 E. 3.2; vgl. auch Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines 

Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2020, Rz. 1038). Dies ist nur möglich, wenn sowohl der 

Betroffene als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite der Verfügung oder 

des Entscheids ein Bild machen können; in diesem Sinne müssen wenigstens kurz die 

Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde oder das Gericht leiten 

liess und auf welche sie ihre Verfügung oder ihren Entscheid stützt. Allerdings bedeutet 

dies nicht, dass die Begründung sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen 

Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss; vielmehr kann er 

sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 133 I 270 E. 3.1; Häfelin/

Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 1071).

Die Beschwerdeführerin rügt Verletzungen des rechtlichen Gehörs durch die 

Vorinstanz. Die Vorinstanz sei auf ihre Vorbringen und Beweismittel im Zusammenhang 

mit den Aufrechnungen der P.__ GmbH nicht eingegangen. Sie habe Unterlagen zu 

einem Gerichtsverfahren gegen diese Gesellschaft sowie Rechnungen an die Q.__ AG 

zum Bauprojekt "Y.__" eingereicht. Darauf sei die Vorinstanz nicht eingegangen, 

obschon diese Beweismittel geeignet gewesen seien aufzuzeigen, dass sie mit der 

P.__ GmbH in einer Geschäftsbeziehung gestanden habe. Sodann habe die Vorinstanz 

die eingereichte Erfolgsrechnung 2014 der C.__ GmbH, aus welcher hervorgehe, dass 

die Zahlungen der Beschwerdeführerin als Erträge verbucht worden seien, nicht 

gewürdigt.

3.2. 

Die Vorinstanz hat unter Berücksichtigung der Akten nachvollziehbar dargelegt, 

weshalb sie den umstrittenen Aufwänden der P.__ GmbH den Nachweis der 

geschäftsmässigen Begründetheit versagte. Zur Baustelle "Y.__" hat sie festgehalten, 

dass in den Akten keine konkreten Aufträge der Q.__ AG dazu zu finden seien, was 

zutrifft. Bei der erwähnten Rechnung der Beschwerdeführerin handelt es sich nicht um 

einen Montageauftrag. Die Vorinstanz hat sodann in ihrer Begründung nicht in Abrede 

gestellt, dass die Beschwerdeführerin zur P.__ GmbH in einer gewissen 

Geschäftsbeziehung gestanden habe. Was die Beschwerdeführerin aus den Unterlagen 

eines Gerichtsverfahrens gegen die P.__ GmbH für die vorliegend zu klärende Frage 

ableiten wollte, ist nicht ersichtlich. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt damit 

nicht vor.

3.3. 

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4. Anwendbares Recht

Da die Beschwerde hinsichtlich der Aufrechnungen der C.__ GmbH grösstenteils 

gutgeheissen wird (vgl. nachfolgend unter E. 7.1.5), kann die Frage, ob die Vorinstanz 

in Bezug auf die im Rechtsmittelverfahren eingereichte Erfolgsrechnung 2014 das 

rechtliche Gehör verletzt hat, offengelassen werden. Da die Erfolgsrechnung mangels 

Einreichung einer Steuererklärung von der Veranlagungsbehörde nicht geprüft wurde 

und damit nicht Grundlage einer Besteuerung bildete, lässt sich daraus für die Höhe 

des geschäftsmässig begründeten Aufwands der Beschwerdeführerin ohnehin nichts 

ableiten.

Gemäss Art. 82 Abs. 1 StG setzt sich der steuerbare Reingewinn aus dem Saldo der 

Erfolgsrechnung und allen vor Berechnung dieses Saldos ausgeschiedenen Teilen des 

Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem 

Aufwand verwendet werden, wie insbesondere Kosten für die Anschaffung, Herstellung 

oder Wertvermehrung von Gegenständen des Anlagevermögens, geschäftsmässig 

nicht begründete Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen, Einlagen 

in die Reserven, Einzahlungen auf das Eigenkapital aus Mitteln der juristischen Person, 

offene und verdeckte Gewinnausschüttungen sowie Gewinnvorwegnahmen und 

geschäftsmässig nicht begründete Zuwendungen an Dritte, zusammen. Aufwendungen 

werden berücksichtigt, soweit sie geschäftsmässig begründet sind (Art. 84 Abs. 1 StG). 

Die Regelungen entsprechen den Vorgaben von Art. 24 Abs. 1 lit. a des 

Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 

Gemeinden (SR 642.14, StHG) und decken sich mit Art. 58 Abs. 1 DBG. 

Ausgangspunkt für die steuerliche Gewinnermittlung ist die handelsrechtskonform 

erstellte Jahresrechnung. Gemäss herrschender Praxis haben sich die Steuerbehörden 

bei der Überprüfung der Handelsrechtskonformität grosse Zurückhaltung aufzuerlegen. 

(Brülisauer/Mühlemann, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen 

Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, N 138 zu Art. 58 DBG). Eine handelsrechtskonforme 

Jahresrechnung hindert die Steuerbehörden jedoch nicht daran, die klassischen 

steuerrechtlichen Korrekturen vorzunehmen, die sich aus den steuerrechtlichen 

Normen (Art. 82 StG, Art. 58 DBG) ergeben und steuersystematisch notwendig sind, 

um eine lückenlose Besteuerung sicherzustellen (Brülisauer/Mühlemann, a.a.O., N 143 

zu Art. 58 DBG).

Geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand liegt vor, wenn der Aufwand keine 

4.1. 

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4.2.

Die Frage, ob verbuchte Aufwendungen als nicht geschäftsmässig begründet 

nachzubesteuern oder verdeckte Gewinnausschüttungen aufzurechnen sind, 

beantwortet sich nach Massgabe der im Steuerrecht geltenden Beweislastverteilung. 

Nach dieser trägt die Steuerbehörde die Beweislast für Tatsachen, welche die 

Steuerschuld begründen oder mehren, die steuerpflichtige Person für Tatsachen, 

welche die Steuerschuld aufheben oder mindern (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

a.a.O., N 77 zu Art. 123 DBG; Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das St. Gallische Steuerrecht, 

7. Aufl. 2014, VI. N 15, VII. N 23). Im Steuerverfahren kommt der 

Untersuchungsgrundsatz zur Anwendung (Art. 176 StG). Die Veranlagungsbehörde hat 

zusammen mit der steuerpflichtigen Person die für eine vollständige und richtige 

Besteuerung massgebenden tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse festzustellen 

(Art. 123 DBG). Sie ist verpflichtet, die für die Besteuerung relevanten Tatsachen von 

Grundlage in der geschäftlichen Aktivität findet, wenn also ein sachlicher 

Zusammenhang zwischen Aufwendung und Geschäftsbetrieb fehlt. Nicht erforderlich 

ist, dass der Aufwand notwendig ist. Es genügt die blosse Möglichkeit der 

Gewinnerzielung. Geschäftsmässig begründet sind Kosten, wenn sie aus 

unternehmenswirtschaftlicher Sicht vertretbar erscheinen. Alles, was nach 

kaufmännischer Auffassung in guten Treuen zu den Aufwendungen zu zählen ist, muss 

steuerlich akzeptiert werden (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum 

DBG, 3. Aufl. 2016, N 74 zu Art. 58 DBG). Bei verdeckten Gewinnausschüttungen 

handelt es sich um geldwerte Leistungen und Vorteile, die ohne entsprechende 

Gegenleistung an nahestehende Personen gewährt werden, die unmittelbar oder 

mittelbar mit der juristischen Person beteiligungsrechtliche Beziehungen haben. 

Verdeckt sind solche Leistungen insofern, als sie buchmässig nicht offen ausgewiesen, 

sondern unter einem Aufwandtitel der Erfolgsrechnung belastet werden. Dem 

Beteiligten oder einer diesem nahe stehenden Person werden Leistungen erbracht, 

welche im normalen Geschäftsverkehr einem unbeteiligten Dritten nicht gewährt 

würden. Zu prüfen ist, wie gegenüber einem unbeteiligten Dritten gehandelt worden 

wäre (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 95 ff. zu Art. 58 DBG). Im 

Zusammenhang mit Leistungsbeziehungen zwischen verbundenen Unternehmen ist die 

Beurteilung der geschäftsmässigen Begründetheit einer Aufwendung grundsätzlich aus 

Sicht des leistenden Unternehmens als eigenständigem Rechtssubjekt vorzunehmen. 

Nach Rechtsprechung und Lehre kann die Beurteilung nicht im Sinn einer 

Konzernbetrachtung erfolgen (Brülisauer/Mühlemann, a.a.O., N 188 zu Art. 58 DBG mit 

Hinweisen).

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Amtes wegen abzuklären (Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. N 19), wobei sie die 

steuerpflichtige Person auffordert, die erforderlichen Sachdarstellungen und 

Beweismittel beizubringen (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 7 zu Art. 123 

DBG). Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die Mitwirkungspflicht der Parteien 

relativiert. Eine Mitwirkungspflicht besteht insbesondere für die Beschaffung von 

Unterlagen, welche nur die Parteien liefern können, und für die Abklärung von 

Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die Behörde (vgl. Richner/Frei/

Kaufmann/Meuter a.a.O., N 9 zu Art. 123 DBG; Ziger-lig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. 

N. 25). Die Mitwirkungspflicht besteht ungeachtet der Verteilung der objektiven 

Beweislast. Die steuerpflichtige Person ist auch hinsichtlich steuererhöhender 

Tatsachen mitwirkungspflichtig, obwohl hierfür die Veranlagungsbehörde die Folgen 

der Beweislosigkeit zu tragen hat (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 5 zu Art. 

126 DBG). Ist der Grundsachverhalt unbewiesen, ist im Allgemeinen zuungunsten der 

beweisbelasteten Person anzunehmen, die behaupteten Tatsachen hätten sich nicht 

verwirklicht. Gelingt somit der steuerpflichtigen Person der Beweis für eine 

steuermindernde Tatsache nicht, werden die entsprechenden Aufwandpositionen 

mangels Nachweises nicht zum Abzug zugelassen. Der Grundsachverhalt darf – mit 

Ausnahme der Schätzung aufgrund des Lebensaufwands – nicht geschätzt werden 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 90 zu Art. 123 DBG). Sofern der 

Grundsachverhalt hinsichtlich der steuermindernden Tatsachen hingegen bewiesen ist, 

aber Unklarheit über die Höhe dieses Aufwands besteht, ist es möglich, diesen nach 

pflichtgemässem Ermessen zu schätzen (Richner/ Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 23 

und 43 zu Art. 130 DBG).

Leitet die steuerpflichtige Person aus einem internationalen Verhältnis etwas zu ihren 

Gunsten ab, treffen sie schliesslich erhöhte Beweisanforderungen und 

Auskunftspflichten. Bei Zahlungen ins Ausland ist somit nicht nur der Empfänger zu 

nennen, sondern es sind die gesamten Umstände darzulegen, die im konkreten Fall zu 

deren Ausrichtung geführt haben. Von der steuerpflichtigen Person wird verlangt, dass 

sie die Verträge, die Korrespondenz und die Bankbelege vorlegt (BGer 2C_1113/2018 

vom 8. Januar 2019 E. 2.2.3 mit weiteren Hinweisen; VerwGE B 2018/155, 156 vom 

16. November 2018 E. 3.1).

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4.3.

Nach Art. 957 Abs. 1 Ziff. 2 des Obligationenrechts (SR 220, OR) unterliegen juristische 

Personen uneingeschränkt der Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung. Die 

Buchführung bildet die Grundlage der Rechnungslegung. Sie erfasst diejenigen 

Geschäftsvorfälle und Sachverhalte, die für die Darstellung der Vermögens-, 

Finanzierungs- und Ertragslage des Unternehmens notwendig sind (Art. 957a Abs. 1 

OR). Sie folgt den Grundsätzen ordnungsgemässer Buchführung, wobei nach Art. 957a 

Abs. 2 OR namentlich die vollständige, wahrheitsgetreue und systematische Erfassung 

der Geschäftsvorfälle und Sachverhalte (Ziff. 1), der Belegnachweis für die einzelnen 

Buchungsvorgänge (Ziff. 2), die Klarheit (Ziff. 3), die Zweckmässigkeit mit Blick auf die 

Art und Grösse des Unternehmens (Ziff. 4) und die Nachprüfbarkeit (Ziff. 5) zu beachten 

sind. Bei einer buchführenden Steuerpflichtigen gilt der Massgeblichkeitsgrundsatz. Als 

Buchungsbeleg gelten alle schriftlichen Aufzeichnungen auf Papier oder in 

elektronischer oder vergleichbarer Form, die notwendig sind, um den einer Buchung 

zugrundeliegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt nachvollziehen zu können (Art. 

957a Abs. 3 OR). Der Beleg muss den Belegtext, den Buchungsbetrag, den Aussteller 

des Belegs und das Ausstellungsdatum enthalten (Brülisauer/Mühlemann, a.a.O., N 37 

zu Art. 58). Die steuerpflichtige Person muss im Rahmen ihrer Buchführungspflicht den 

Beweis für steuermindernde Aufwände bzw. deren geschäftsmässige Begründetheit 

durch Vorlage einer Erfolgsrechnung erbringen, die auf einer ordnungsgemässen 

Buchhaltung beruht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 zu Art. 123 DBG). 

Wenn die Steuerbehörde Umstände darzutun vermag, die Zweifel an der 

geschäftsmässigen Begründetheit von Aufwendungen zu begründen vermögen, ist es 

wiederum an der steuerpflichtigen Person, diese Zweifel auszuräumen (vgl. Richner/

Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 zur Art. 123 DBG).

​5. Streitgegenstand

Festzuhalten ist vorab, dass der Beschwerdegegner keine Ermessensveranlagung nach 

Art. 177 StG und Art. 132 DBG als Folge eines Untersuchungsnotstands vorgenommen 

hat. Vielmehr wurde für die Besteuerung grundsätzlich auf die Jahresrechnungen 2013 

und 2014 der Beschwerdeführerin abgestellt, auch wenn diese in einzelnen Punkten 

bemängelt wurde (negativer Kassasaldo, fehlende oder mangelhafte Belege). Der 

Gewinn wurde nicht anhand einer Schätzung von Einnahmen und Ausgaben ermittelt, 

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sondern einzelnen Aufwandpositionen zufolge fehlenden Nachweises oder fehlender 

geschäftsmässiger Begründetheit die Anerkennung versagt. Die Beschwerdeführerin 

wurde auch nie aufgefordert, die vollständige Buchhaltung mit sämtlichen Belegen 

einzureichen. Streitig ist in materieller Hinsicht, ob die Vorinstanz zu Recht folgende 

Aufwandpositionen dem Reingewinn zurechnete:

Aufwandposition                  2013            2014         Erwägung

Q.__ AG                                 65'000                               6.1.

P.__ GmbH                            14'706                                6.2.

H.__                                       56'625                                6.3.

C.__ GmbH                                               118'129           7.1.

Verwaltungsaufwand                                  25'000            7.2.

Mietaufwand                             9'530          15'060          nicht angefochten

Ausserordentlicher Aufwand                       12'000          nicht angefochten

Total                                      145'861       170'189 

Nicht mehr qualifiziert angefochten werden die Aufrechnungen zum Mietaufwand 

(2013: CHF 9'530, 2014: CHF 15'060) und zum ausserordentlichen Aufwand (2014: 

CHF 12'000), weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.

​6. Veranlagungen aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2013

 

6.1. Aufrechnung Q.__ AG in der Höhe von CHF 65'000

6.1.1.

Am 25. Juli 2013 verbuchte die Beschwerdeführerin auf dem Konto "4000 

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Dienstleistungen von Dritten" den Betrag von CHF 65'000 (vi-act.6/I.07). Der 

Buchungstext lautete: "Objekt W.__ (Schaden / Arbeiten Dritten)". Der Betrag wurde als 

Kreditor auf dem Konto "2008 Kreditor Schuld Objekt W.__" erfolgswirksam 

eingebucht. Der Buchungsvorgang vom 25. Juli 2013 stützt sich auf eine gleichentags 

unterzeichnete Vereinbarung "Abrechnung Objekt W.__" zwischen der 

Beschwerdeführerin und der Q.__ AG (vi-act. 6/I.07). Die Beschwerdeführerin 

verpflichtete sich darin, der Q.__ AG eine Pauschale von CHF 65'000 zu bezahlen und 

alle Rechte und Pflichten der B.__ GmbH und der O.__ GmbH (heute beide gelöscht) zu 

übernehmen.

6.1.2.

Die Vorinstanz führte zur Vereinbarung vom 25. Juli 2013 aus, es sei unwahrscheinlich, 

dass ein Unternehmen bereit sei, sämtliche nicht weiter spezifizierten Rechte und 

insbesondere Pflichten ohne konkrete Zusicherungen zu übernehmen und dafür 

CHF 65'000 bzw. 20% des im Jahr 2013 erzielten Ertrags zu bezahlen. Die Tatsache, 

dass nicht ersichtlich sei, ob die Organe der übernehmenden Gesellschaft überhaupt in 

die Transaktion involviert gewesen seien, lasse darauf schliessen, dass die Zahlung 

eher im Interesse der Konzerngesellschaft als zum Nutzen der Beschwerdeführerin 

geleistet worden sei. Die geschäftsmässige Begründetheit sei nicht dargetan.

Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen, sie habe sich in der Vereinbarung vom 

25. Juli 2013 gegenüber der Q.__ AG, welche eine unabhängige Dritte sei, zur Zahlung 

von CHF 65'000 verpflichtet. Die Zahlung sei belegmässig erstellt. Die 

unterzeichnenden Personen R.__ und J.__ seien zwar im Handelsregister nicht als 

Zeichnungsberechtigte eingetragen, gegen aussen aber als zuständige 

Ansprechpartner aufgetreten. Sie hätten die Beschwerdeführerin rechtsgültig 

verpflichten können. Der Nutzen aus der Vereinbarung seien die daraus resultierenden 

erheblichen Erträge aus Aufträgen der Q.__ AG im Umfang von CHF 317'068.63 (2013) 

und CHF 488'189.39 (2014) gewesen. Umgerechnet auf diese Umsätze mache die 

Zahlung gerade einmal 8% aus, was verglichen mit üblichen Provisionen von 16% 

ohne Weiteres marktkonform erscheine. Die Zahlung an die marktmächtige Q.__ AG sei 

der Schlüssel für die Übernahme der Geschäftstätigkeit der konkursiten Gesellschaften 

O.__ GmbH und B.__ GmbH gewesen. Die Beschwerdeführerin habe nachweislich als 

Auffanggesellschaft gedient. Es könne ihr unmöglich zum Nachteil gereichen, dass in 

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der Vereinbarung nicht näher ausgeführt worden sei, worin die von den beiden 

Gesellschaften übernommenen Rechte bestanden hätten. Die Frage nach allfälligen 

Haftungsrisiken stelle sich vorliegend nicht. Die Zahlung sei für die Beschwerdeführerin 

offensichtlich von Nutzen gewesen und belegmässig dokumentiert, weshalb eine 

Aufrechnung rechtswidrig sei.

6.1.3.

Grundlage für die Vereinbarung vom 25. Juli 2013 (vi-act. 6/I.07) bildete die Übernahme 

der Rechte und Pflichten der B.__ GmbH, deren Gesellschafterin (die S.__ AG) dieselbe 

war wie jene der Beschwerdeführerin, und der O.__ GmbH, deren Stammanteile von 

der A.__ AG, der Muttergesellschaft der S.__ AG, gehalten wurden. Als Folge davon 

übernahm die Beschwerdeführerin die Verbindlichkeiten aus einem Werkvertrag mit 

einer Pauschalsumme exkl. Mehrwertsteuer von CHF 130'000, der gemäss Angaben 

der Beschwerdeführerin ursprünglich mit der B.__ GmbH und der O.__ GmbH 

geschlossen worden war. Dafür hatte die Q.__ AG Akontozahlungen von CHF 110'000 

geleistet. Im Zeitpunkt der Vereinbarung standen den beiden Gesellschaften aus dem 

Werkvertrag noch CHF 7'825 zu. Da jedoch offenbar eine andere Firma, die 

H.__ GmbH, anstelle der ursprünglich beauftragten Gesellschaften für diesen Auftrag 

Arbeits- oder Reparaturleistungen in der Höhe von CHF 87'000 erbracht hatte, bestand 

im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vereinbarung eine Schuld von CHF 85'509 (inkl. 

Mehrwertsteuer). Die Parteien einigten sich auf eine Pauschale von CHF 65'000 

zugunsten der Q.__ AG.

Die Vereinbarung vom 25. Juli 2013 scheint der Auslöser für die Aufnahme der 

Geschäftstätigkeit der Beschwerdeführerin, die zuvor jahrelang inaktiv war, gewesen zu 

sein. Ab Anfang September 2013 gingen bei ihr in der Folge Zahlungen der Q.__ AG 

ein. Anlass für die Schuldübernahme waren augenscheinlich die bevorstehenden 

Konkurse der zwei ihr beteiligungsrechtlich nahestehenden Gesellschaften B.__ GmbH 

und O.__ GmbH. Offenbar beabsichtigten deren Muttergesellschaften (die S.__ AG und 

die A.__ AG), die Zusammenarbeit mit der Q.__ AG künftig über die 

Beschwerdeführerin, ebenfalls eine Tochter der S.__ AG, weiterzuführen. Die 

Beschwerdeführerin diente damit als Auffanggesellschaft. Aus Sicht der 

Beschwerdeführerin als leistender Gesellschaft hält die Vereinbarung vom 25. Juli 2013 

einem Drittvergleich nicht stand. Zum ersten erstaunt, dass sie nicht rechtsgültig 

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unterzeichnet wurde. Dazu kommt noch, dass sie von den Geschäftsführern der beiden 

konkursiten Gesellschaften unterschrieben wurde. Anscheinend hatten die beiden 

Geschäftsführer ein grosses Interesse daran, dass die Beschwerdeführerin Schulden 

der beiden konkursiten Gesellschaften übernahm. Im Weiteren ist nicht 

nachvollziehbar, weshalb ein Unternehmen, das nichts mit den in der Schuld 

stehenden Gesellschaften zu tun hat, deren Verpflichtungen ohne Gegenleistung jener 

Gesellschaften übernehmen sollte. Dies entspricht in keiner Art und Weise dem 

ordentlichen Geschäftsgebaren, auch nicht, um Aufträge von der betreffenden Firma zu 

erhalten. Die Schuldübernahme von Verpflichtungen der B.__ GmbH und der 

O.__ GmbH gegenüber der Q.__ AG wurde nur aufgrund der beteiligungsrechtlichen 

Beziehung getätigt und stellt somit aufgrund der erwähnten beteiligungsrechtlichen 

Beziehungen eine geldwerte Leistung zugunsten der Mutter- bzw. 

Grossmuttergesellschaften S.__ AG und A.__ AG dar. Hätte es sich effektiv um eine 

Provision (quasi Eintrittszahlung) gehandelt, so wäre das in der Vereinbarung vom 

25. Juli 2013 entsprechend aufgenommen worden, was unbestrittenermassen nicht der 

Fall ist. Im Übrigen würde eine solche Provision nicht unter dem Konto "4000 

Dienstleistung von Dritten" gebucht, das u.a. für die Berechnung der 

Bruttogewinnmarge (auch bei der MWSt) herangezogen wird. Eine Provision würde 

unter der Kontogruppe 3000, als Erlösminderung, gebucht. Das hat die 

Beschwerdeführerin aber nicht getan. Die Aufrechnung des Betrags von CHF 65'000 

erfolgte somit zu Recht.

6.2. Aufrechnung P.__ GmbH in der Höhe von CHF 14'706

6.2.1.

Am 14. Oktober 2013 verbuchte die Beschwerdeführerin als Aufwand im Konto "4000 

Dienstleistungen von Dritten" die Beträge von CHF 6'368.89 (Buchungstext 

"2013-1164") und CHF 3'641.39 (Buchungstext "2013-1165", vi-act.6/I.07). Die 

entsprechenden Gegenbuchungen erfolgten auf dem Konto "2000 Kreditoren 

allgemein". Am 22. Oktober 2013 wurden die Schuldverpflichtungen zulasten des 

Aktivkontos "1030 CHF Credit Suisse CHF 1632400-21" aufgelöst. Am 19. November 

2013 wurde eine Zahlung in der Höhe von CHF 5'071.68 auf dem Konto "1030 

CHF Credit Suisse CHF 1632400-21" verbucht mit dem Vermerk "RG 

2013-1163" (Gegenkonto "4000 Dienstleistungen von Dritten"). In den Akten findet sich 

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lediglich der Beleg für die Überweisung von CHF 6'878.40 (CHF 6'368.90 zuzüglich 8% 

Mehrwertsteuer) an die P.__ GmbH am 22. Oktober 2013 (vi-act. 6/I.07).

6.2.2.

Die Vorinstanz erwog, aus buchhalterischer Sicht sei einzig nachvollziehbar dargetan, 

dass die Beschwerdeführerin der P.__ GmbH am 22. Oktober 2013 einen Betrag von 

CHF 6'878.40 überwiesen habe. Entsprechende Bankbelege zu den zwei anderen 

Zahlungen seien nicht vorgelegt worden. Die Abrechnung vom 21. Oktober 2013, worin 

zwei Akontozahlungen über je € 2'000 aufgeführt seien, sei ebenfalls nicht 

nachvollziehbar. Es sei zwar davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin zur 

P.__ GmbH in einer gewissen Geschäftsbeziehung gestanden habe, deren Grundlage 

und Inhalt habe sie jedoch nicht offenlegen wollen. Die geschäftliche Begründetheit 

lasse sich so nicht nachvollziehen, weshalb die Aufrechnung durch die 

Veranlagungsbehörde nicht zu beanstanden sei.

Die Beschwerdeführerin rügt eine Rechtsverletzung, indem die Vorinstanz trotz 

Anerkennung, dass sie zur P.__ GmbH in einer geschäftlichen Beziehung gestanden 

habe, sämtliche verbuchten Aufwände aufgerechnet und keine ermessensweise 

Schätzung vorgenommen habe. Ohnehin sei der Nachweis für alle drei Zahlungen 

erbracht. Die Abrechnung vom 21. Oktober 2013 stelle einen tauglichen Beleg dar. 

Darin werde die P.__ GmbH als Ausstellerin des Belegs und die Beschwerdeführerin als 

Adressatin genannt. Daraus gehe auch hervor, dass sich die Rechnung auf das Projekt 

"Y.__" beziehe, aus welchem sie nachweislich Umsätze erzielt habe. Alle drei 

Zahlungen würden in dieser Abrechnung erwähnt, bei der dritten Zahlung über 

CHF 4'696 handle es sich um den Restbetrag von CHF 5'071.68, korrigiert um den 

damals geltenden Mehrwertsteuersatz. Daran vermöge nichts zu ändern, dass sie nach 

acht Jahren nicht mehr in der Lage sei, sämtliche Überweisungsbelege der Bank 

vorzulegen. Die in der Abrechnung erwähnten Akontozahlungen seien unbeachtlich. 

Offensichtlich seien sie nicht geleistet und daher buchhalterisch nicht erfasst worden.

6.2.3.

Weder die Vorinstanz noch der Beschwerdegegner machen geltend, dass es sich bei 

der P.__ GmbH um eine der Beschwerdeführerin nahestehende Person handle. In den 

Akten finden sich auch keine entsprechenden Hinweise. Eine verdeckte 

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Gewinnausschüttung steht damit nicht zur Diskussion. Eine geschäftliche Beziehung 

zwischen der P.__ GmbH und der Beschwerdeführerin erscheint daher nicht von 

Vornherein als ausgeschlossen. Dies legen sowohl der Zweck der P.__ GmbH – die 

Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Sonnen- und Wetterschutzanlagen, 

insbesondere Zurverfügungstellung von entsprechendem Personal – als auch die 

vereinbarten Richtlinien für die Vergabe von Montageaufträgen an Subunternehmer 

vom 26. Juli 2013 (vi-act. 6/I.07) nahe.

Unabhängig vom Vorliegen einer Geschäftsbeziehung ist zu prüfen ist, ob die drei 

erwähnten Aufwandpositionen hinreichend nachgewiesen sind. Zu keiner der drei 

Positionen liegt der Grundbeleg vor. Wie die Buchungstexte vermuten lassen, würde es 

sich dabei um die drei von der P.__ GmbH ausgestellten Rechnungen mit den 

Nummern 2013-1163, 2013-1164 und 2013-1165 handeln. Auch aus Ziff. 1.13 der 

Richtlinien für die Vergabe von Montageaufträgen geht hervor, dass die 

Subunternehmerin Rechnung zu stellen und die Regierapporte vorzulegen hat. Die 

Belege zur Bankzahlung bilden lediglich die daraus folgenden Transaktionen ab, sagen 

aber nichts über den zugrundeliegenden Sachverhalt und die geschäftsmässige 

Begründetheit der Zahlung aus. Es liegt nur ein Bankzahlungsbeleg vor, jener zur 

Begleichung der Rechnung 2013-1164 über CHF 6'878.40 (CHF 6'386.89 zuzüglich 8% 

Mehrwertsteuer von CHF 509.51, act. 6/III.01-3). Nach Art. 958f OR sind die 

Geschäftsbücher und Buchungsbelege während zehn Jahren nach Ablauf des 

Geschäftsjahres aufzubewahren. Der Einwand der Beschwerdeführerin, sie sei nach 

acht Jahren nicht in der Lage, die Bankbelege für die anderen zwei Überweisungen 

vorzuweisen, und müsse dies von Gesetzes wegen auch nicht sein, verfängt daher 

nicht. Es wäre zudem ohne Weiteres möglich und zumutbar gewesen, von der Bank die 

Ausstellung der entsprechenden Belastungsanzeigen zu verlangen oder gleich einen 

vollständigen Jahresauszug des Bankkontos einzureichen. Zu den drei geltend 

gemachten Dienstleistungen von Dritten hat die Beschwerdeführerin auch keine 

entsprechenden Montageaufträge der Q.__ AG vorgelegt, aus denen sich der 

Grundsachverhalt, namentlich ein Auftragsvolumen in der verbuchten Grössenordnung 

am fraglichen Bauobjekt, herleiten liesse. Die Akonto-Abrechnungen der 

Beschwerdeführerin zum Objekt "Y.__" reichen dazu nicht aus (vi-act. 8/10.16).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/30

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Das als Abrechnung bezeichnete Schreiben vom 21. Oktober 2013 stellt ebenfalls 

keinen Grundbeleg dar, sondern ist eine Übersicht über die in jenem Zeitpunkt 

angeblich geschuldeten Beträge (vi-act. 2/9). Nebst den zwei Rechnungen 2013-1164 

und 2013-1165 werden darin unter dem Vermerk "aktuell offen" eine frühere 

Abrechnung vom 2. Oktober 2013 mit einem Saldo von CHF 2'378.68, zwei undatierte 

Akontozahlungen "S. 2'000 EUR" sowie der ursprüngliche Betrag der Rechnung 

2013-1163 von CHF 7'983.80 erwähnt. Weder zur Abrechnung vom 2. Oktober 2013 

noch zu den zwei Akontozahlungen über € 2'000 und zum ursprünglichen 

Rechnungsbetrag 2013-1163 über CHF 7'983.80 liegen Belege oder Verbuchungen 

vor. Als noch nicht verrechnet wird in der Abrechnung vom 21. Oktober 2013 

schliesslich eine Akontozahlung vom 5. September 2013 in der Höhe von CHF 7'500 

angeführt. Diese wurde zulasten des Bankkontos 1030 und zugunsten eines 

entsprechenden Guthabens (Vorschüsse P.__ 1126) verbucht. Die Behauptung der 

Beschwerdeführerin, es seien keine Akontozahlungen geleistet worden, trifft daher 

offensichtlich nicht zu. Es ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb die am 5. September 

2013 getätigte Akontozahlung von CHF 7'500 nicht mit den am 21. Oktober 2013 in 

Rechnung gestellten Aufwendungen verrechnet wurde und offenbar anschliessend 

eingeklagt werden musste.

Insgesamt ist der rechtsgenügliche Nachweis, dass den drei verbuchten Aufwänden 

2013-1163, 2013-1164 und 2013-1165 tatsächlich von der P.__ GmbH ausgeführte 

Arbeiten zugrunde liegen, bei dieser Aktenlage nicht erbracht, selbst wenn an die 

Beschaffenheit der Belege keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden. Die 

Aufrechnung von CHF 14'706 erfolgte damit zu Recht.  

6.3. Aufrechnung H.__ in der Höhe von CHF 56'625

6.3.1.

Zwischen 19. September und 18. Dezember 2013 verbuchte die Beschwerdeführerin 

auf dem Konto "4002 Dienstleistungen von dritten (CHF) Ausland" elf Beträge zwischen 

CHF 1'000 und CHF 10'000, insgesamt CHF 56'624.97, jeweils mit dem Buchungstext 

"Arbeiten von dritten H.__". Zweimal erfolgte die Auszahlung über das Bankkonto der 

Beschwerdeführerin, neunmal waren es Barzahlungen aus der Kasse. Empfänger soll 

gemäss Angaben der Beschwerdeführerin H.__, wohnhaft in V.__/DE, gewesen sein.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/30

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6.3.2.

Im angefochtenen Entscheid erwog die Vorinstanz, den zugrundeliegenden 

Abrechnungen gehe die notwendige Beweiskraft ab. Sodann handle es sich im 

Wesentlichen um Barzahlungen, die völlig ungenügend dokumentiert seien, sowohl 

hinsichtlich des Empfängers als auch des Zahlungsgrundes. Hinzu komme, dass die 

Kasse der Beschwerdeführerin zu Beginn des Jahres 2013 zwei Monate Negativsalden 

aufgewiesen habe und der Empfänger der fraglichen Zahlungen in Deutschland 

ansässig gewesen sei, weshalb besonders hohe Beweisanforderungen zu beachten 

seien.

Dem hält die Beschwerdeführerin entgegen, zu den einzelnen Positionen auf den 

Abrechnungen lägen Montageaufträge der Q.__ AG und Abrechnungen der 

Beschwerdeführerin vor. Die einzelnen Abrechnungen seien datiert, wiesen die von 

H.__ erzielten Umsätze aus und vermerkten den Betrag. Daraus gehe klar hervor, in 

welchem Zeitraum und für welche Projekte H.__ beauftragt worden sei. Zudem liege 

ein Zusammenarbeitsvertrag zwischen der Beschwerdeführerin und H.__ vor. Der 

Nachweis der geschäftsmässigen Begründetheit sei damit erbracht. Die Belege 

genügten sowohl den obligationen- als auch den steuerrechtlichen Anforderungen. Da 

nicht die Auszahlung eines Betrages, sondern die Buchung im Aufwandkonto 

erfolgswirksam sei, schade es nicht, wenn gewisse Barquittungen von einem "N.__" 

oder "N1.__" anstelle von H.__ unterzeichnet worden seien und für eine Barzahlung 

keine Quittung vorliege.

6.3.3.

Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführerin und der Akten bleibt nach wie vor 

unklar, in welcher Form H.__ Tätigkeiten für die Beschwerdeführerin ausgeführt haben 

soll. Dafür, dass er selbst Montageaufträge erledigte, finden sich keine Hinweise. Sein 

Name taucht in keinem Regierapport auf. Auch hat er die Abrechnungen, welche für 

sämtliche involvierten Firmen identisch aussehen, offensichtlich nicht selbst 

geschrieben. Als Subunternehmer fungiert auf allen Abrechnungen die C.__ GmbH. 

Darüber, in welcher Beziehung H.__ zu dieser Gesellschaft stand, schweigt sich die 

Beschwerdeführerin aus. Wie der Gewerbeanmeldung von H.__ bei der Stadt V.__/DE 

zu entnehmen ist, liess er, wenn überhaupt, die Aufträge wohl von anderen Personen 

ausführen. Es trifft zwar zu, dass zu den einzelnen Abrechnungen die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/30

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zugrundeliegenden Montageaufträge der Q.__ AG grösstenteils eingereicht wurden 

(act. 8/10.17). Allein damit ist aber nicht erwiesen, dass H.__ als Subunternehmer die 

Aufträge ausgeführt hat. Zudem fällt auf, dass der Grossteil der Montageaufträge an 

die B.__ GmbH, und zwar auch noch nach deren Konkurseröffnung am 9. Oktober 

2013, zwei Aufträge an die T.__ Baumontagen, L.__, und drei Aufträge an die 

U.__ GmbH, M.__, erteilt wurden. In welcher Beziehung die beiden letzteren Firmen zur 

Beschwerdeführerin standen, bleibt unklar.

Keine der Quittungen zu den Barzahlungen wurde sodann von H.__ unterzeichnet, 

auch jene vom 28. November 2013 über CHF 9'800 nicht, auf welcher er als Empfänger 

angegeben ist (vi-act. 6/I.08). Die Unterschrift "H.__" stimmt nicht mit jener auf dem 

Werkvertrag überein. Die teils erheblichen Bargeldbeträge wurden mehrheitlich von 

einem "N.__", "N1.__", "N.J." oder "N.C.__" entgegengenommen, zweimal ist nur 

"C.__" als Empfänger erwähnt. Als Zahlungsgrund wurde in den Quittungen rudimentär 

"Arbeit" oder "gem. Vereinbarung H.__" angegeben. Zwei Quittungen fehlen (über 

CHF 1'100 am 11. Dezember 2013 und CHF 10'000 am 18. Dezember 2013). In der 

Abrechnung vom 17. September 2013 wird ein Vorschuss gemäss Zahlung vom 

12. September 2013 von CHF 577.83 in Abzug gebracht; eine entsprechende 

Verbuchung fehlt allerdings. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, gelten bei 

internationalen Rechtsbeziehungen erhöhte Beweisanforderungen, da eine Kontrolle 

der ausländischen Leistungsempfänger bis zum 1. Januar 2017 (Inkrafttreten des 

Übereinkommens über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen, SR 0.652.1) nicht 

möglich war. Ob H.__ die im Jahr 2013 erzielten Einkünfte an seinem Wohnort in 

Deutschland ordnungsgemäss versteuerte, kann daher nicht überprüft werden.

Dass und in welchem Umfang H.__ im fraglichen Zeitraum geschäftsmässig 

begründete Leistungen für die Beschwerdeführerin erbracht hat, ist damit nicht 

rechtsgenüglich nachgewiesen. Die eingereichten Abrechnungen taugen nicht als 

Nachweis dafür, dass H.__ überhaupt bzw. im geltend gemachten Umfang für die 

Beschwerdeführerin tätig war. Aufgrund der mangelhaften Zahlungsquittungen ist auch 

der Geldabfluss zweifelhaft. Eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die 

Vorinstanz liegt bei diesem Ergebnis nicht vor. Die Aufrechnungen im Umfang von 

CHF 56'625 sind damit zu bestätigen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/30

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6.4. Ergebnis Aufrechnungen 2013

Zusammenfassend erweisen sich die von der Vorinstanz bestätigten Aufrechnungen in 

der Höhe von insgesamt CHF 145'861 (Q.__ AG CHF 65'000, P.__ GmbH CHF 14'706, 

H.__ CHF 56'625 und Mietaufwand CHF 9'530 [unbestritten]) für die Kantonssteuer und 

die direkte Bundessteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2013 

als rechtmässig.

7. Veranlagungen aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2014

7.1. Aufrechnung C.__ GmbH in der Höhe von CHF 118'129

7.1.1.

Die Beschwerdeführerin nahm auf dem Aufwandkonto "4400 Dienstleistungen von 

Dritten" zwischen 24. Januar und 31. Dezember 2014 33 Buchungen mit dem Vermerk 

"C.__ GmbH" vor. Mit einer Ausnahme (Buchung vom 24. Januar 2014) wurden die 

Beträge zuerst als Schuld auf dem Konto "2251 Kontokorrent C.__" erfasst. Die 

vereinbarte Provision von 16% wurde anschliessend als "Ertrag Service Leistung" auf 

dem Konto 3410 verbucht; die Netto-Beträge flossen über das Bankkonto "1020 CS 

CHF CH 43 0483 5163 2400 2100 0" ab.

7.1.2.

Die Vorinstanz erwog, die den Zahlungen zugrundeliegenden Aufträge seien 

grundsätzlich nachvollziehbar. Gestützt auf die Abrechnungen der C.__ GmbH sei 

jedoch nicht zuverlässig dargetan, ob diese Gesellschaft tatsächlich für die 

Beschwerdeführerin tätig gewesen sei. So sei namentlich nicht ersichtlich, wann und in 

welchem Umfang Arbeiten erledigt worden seien. Dies falle besonders ins Gewicht, da 

keine Vereinbarung zwischen den beiden Gesellschaften vorliege und die eingereichten 

Abrechnungen Unstimmigkeiten aufweisen würden. Die geschäftsmässige 

Begründetheit der an die C.__ GmbH geleisteten Zahlungen sei nicht dargetan. 

Namentlich taugten die eingereichten Abrechnungen nicht als Nachweis dafür, dass die 

C.__ GmbH überhaupt bzw. im geltend gemachten Umfang für die Pflichtige tätig 

gewesen sei. Mehrere Unstimmigkeiten erweckten erhebliche Zweifel an der 

Ordnungsmässigkeit der Buchhaltung. Deshalb könne die Pflichtige steuermindernde 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/30

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Aufwendungen nicht allein durch die Vorlage der Erfolgsrechnung geltend machen. Sie 

hätte die Geschäftsbeziehung mit der C.__ GmbH transparent und nachvollziehbar 

dokumentieren müssen. Da sie dies nicht getan habe, fehle es am Nachweis der 

steuerlichen Begründetheit der Zahlungen an die C.__ GmbH.

Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe den 

Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie ausgeführt habe, es gebe keine 

Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der C.__ GmbH, obschon eine 

solche ins Recht gelegt worden sei. Bei den als nicht übereinstimmend gerügten, 

doppelt eingereichten Abrechnungen gebe es sodann keine Unstimmigkeiten in Bezug 

auf die entscheidenden Positionen. Die Differenzen würden von der Provision von 16% 

herrühren. Sie würden mit den Buchungen auf dem Konto 4400 übereinstimmen. Die 

als nicht verbucht monierte Abrechnung vom 3. Juni 2014 sei am 4. Juni 2014 verbucht 

worden. Aufgrund der eingereichten Belege sei hinreichend erstellt, dass die 

C.__ GmbH für die Beschwerdeführerin im geltend gemachten Umfang tätig gewesen 

sei. Es lägen ein Zusammenarbeitsvertrag, Montageaufträge der Q.__ AG und auch die 

Erfolgsrechnung der C.__ GmbH vor. Aus diesen Belegen gehe klar hervor, dass die 

C.__ GmbH im geltend gemachten Umfang für die Beschwerdeführerin tätig gewesen 

sei. Indem die Vorinstanz weiterführende Anforderungen an die Belege stelle, verfalle 

sie in überspitzten Formalismus.

7.1.3.

Im Jahr 2014 wies die Beschwerdeführerin Erträge aus Montagearbeiten in der Höhe 

von CHF 490'189.39 aus (Konto 3400, vi-act.6/ II.04). Die dazugehörigen Aufträge 

stammten alle von der Q.__ AG (Zweigniederlassungen S.__, B.__, E.__, C.__, Z.__ und 

I.__). Der Beschwerdegegner zweifelte diese Einnahmen nicht an, sondern übernahm 

sie für die Veranlagung. Ein Grossteil der entsprechenden Montageaufträge der 

Q.__ AG liegen vor, ebenso der Rechnungen der Beschwerdeführerin an die Q.__ AG. 

In tatsächlicher Hinsicht ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die 

Aufträge der Q.__ AG, zu welcher keine beteiligungsrechtlichen Beziehungen bestehen, 

entweder selbst oder durch Weitergabe an Subunternehmer tatsächlich ausführte, 

womit ein sachlicher Zusammenhang des Aufwands zum Ertrag besteht und dieser 

grundsätzlich als geschäftsmässig begründet anzusehen ist.

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Gemäss Erfolgsrechnung waren im Jahr 2014 drei Subunternehmerinnen für die 

Beschwerdeführerin tätig, die D.__ GmbH (im Umfang von CHF 41'791), die 

E.__ Montage GmbH (im Umfang von CHF 190'366) und die C.__ GmbH (im Umfang 

von CHF 118'129). Die in der ursprünglichen Veranlagung noch gemachten 

Aufrechnungen im Zusammenhang mit den verbuchten Aufwänden der D.__ GmbH 

und der E.__ Montage GmbH wurden im Rekurs- und Beschwerdeverfahren vor der 

Vorinstanz gänzlich fallen gelassen, nachdem ein Abgleich mit den Erlöskonten der 

beiden Gesellschaften ergeben hatte, dass die entsprechenden Aufwände dort als 

Einnahmen verbucht worden waren. Bei der C.__ GmbH hielt der Beschwerdegegner 

hingegen an der vollständigen Aufrechnung sämtlicher verbuchten Aufwände fest. Er 

führte aus, die C.__ GmbH habe im Jahr 2014 keine Steuererklärung eingereicht und 

sei nach Ermessen mit einem steuerbaren Gewinn von CHF 4'600 und ohne Kapital 

veranlagt worden. Es bestehe der Verdacht, dass die C.__ GmbH eine 

Strohmannunternehmung zur Erlangung von Scheinrechnungen sei, welche von Anfang 

an auf Konkurs und Steuerausfall konzipiert gewesen sei. Das Drittverhältnis scheine 

nur vorgeschaltet. Eine Gegenkontrolle zur Umstossung des Anfangsverdachts 

(Nachweis über den Zahlungserhalt bzw. Verwendung bei der C.__ GmbH) sei in 

Anbetracht der fehlenden Steuererklärung und des Konkurses nicht möglich. Die 

Vorinstanz hat dazu zutreffend festgehalten, diese Mutmassungen des 

Beschwerdegegners fänden in den Akten keine Grundlage, weshalb darauf nicht näher 

einzugehen sei. Sofern eine Gesellschaft das Vorhandensein eines geschäftsmässig 

begründeten Aufwands und den Geldabfluss dafür nachweisen kann, so ist dieser von 

der Veranlagungsbehörde grundsätzlich zu akzeptieren. Daran vermag der Umstand, 

dass die Empfängerin der Zahlungen (vorliegend die C.__ GmbH) keine Steuererklärung 

eingereicht hat, nichts zu ändern. Es hätte dem Beschwerdegegner freigestanden, mit 

der Veranlagung der C.__ GmbH zuzuwarten und die von der Beschwerdeführerin an 

die Subunternehmerin geleisteten Zahlungen bei der C.__ GmbH ermessensweise als 

Ertrag zu erfassen.

7.1.4.

Der Grundsachverhalt, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2014 als 

Subunternehmerin für die Q.__ AG tätig war und den Grossteil dieser Aufträge an 

weitere Subunternehmerinnen, darunter die C.__ GmbH, weitergab, ist anhand der 

Montageaufträge der Q.__ AG, der Rechnungen der Beschwerdeführerin sowie der 

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Abrechnungen der C.__ GmbH hinreichend dargetan. Auch die Vorinstanz bezeichnete 

die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gesellschaften anhand von einzelnen 

Aufträgen als grundsätzlich nachvollziehbar. Anhand zweier konkreter Montageaufträge 

beschrieb sie den Abrechnungsmodus korrekt (vgl. angefochtener Entscheid, E. 

3.d.cc). Basierend auf den Montageaufträgen, welche grösstenteils vorhanden sind, 

stellte die Beschwerdeführerin nach deren Ausführung der Q.__ AG jeweils Rechnung. 

Wiederum auf diesen Rechnungen basieren die Abrechnungen der C.__ GmbH. Diese 

sind datiert, enthalten den Aussteller (Team C.__, K.__, Gesellschafter und 

Geschäftsführer der C.__ GmbH), die Rechnungsnummer, mit welcher die 

Beschwerdeführerin für den betreffenden Montageauftrag der Q.__ AG Rechnung 

stellte, die Kommissionsnummer des Montageauftrags der Q.__ AG, die Bezeichnung 

des Objekts, an welchem die Arbeiten ausgeführt wurden, und den in Rechnung 

gestellten Betrag nach Abzug der vereinbarten Provision von 16%. Die 

obligationenrechtlichen Anforderungen an einen handelsrechtlichen Beleg sind damit 

grundsätzlich erfüllt. Teilweise liegen auch Arbeitsrapporte vor. Mit diesen Angaben 

wurde der jeweils zugrundeliegende wirtschaftliche Sachverhalt nachvollziehbar 

dargestellt. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz ist damit hinreichend dargetan, dass 

die C.__ GmbH im Jahr 2014 Montageaufträge für die Beschwerdeführerin erledigte, 

zumal mit dem Werkvertrag vom 3. Dezember 2013 eine Vereinbarung zwischen den 

beiden Gesellschaften vorlag, wonach die C.__ GmbH als Subunternehmerin für die 

Beschwerdeführerin tätig war (vi-act. 6/III.05-22). Auch die Höhe der Provision von 

16% wurde darin vereinbart. Die Abrechnungen mit den beiden anderen, für die 

Beschwerdeführerin tätigen Gesellschaften D.__ GmbH und E.__ GmbH, welche ihren 

Sitz wie die C.__ GmbH im fraglichen Zeitraum am Sitz der Beschwerdeführerin hatten, 

ebenfalls von der S.__ AG treuhänderisch verwaltet wurden und später auch Konkurs 

gingen, erfolgten auf dieselbe Art und Weise und wurden vom Beschwerdegegner als 

hinreichend nachgewiesen und geschäftsmässig begründet vollumfänglich zum Abzug 

zugelassen.

Zu klären ist im Folgenden, ob der geltend gemachte Aufwand auch in der verbuchten 

Höhe belegt ist. Selbst wenn der Nachweis einzelner als Aufwand der C.__ GmbH 

verbuchten Positionen von der Beschwerdeführerin nicht lückenlos erbracht werden 

kann, rechtfertigt sich eine Aufrechnung des gesamten zugunsten der C.__ GmbH 

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verbuchten Aufwandes, wie dies der Beschwerdegegner und die Vorinstanz getan 

haben, deswegen nicht.

7.1.5.

Die Vorinstanz stellte bei den Abrechnungen der C.__ GmbH einige Unstimmigkeiten 

fest, was im Folgenden zu untersuchen ist. Nicht mit einer Abrechnung belegt sind die 

auf dem Konto "4400 Dienstleistungen von Dritten" verbuchten Aufwände vom 2. April 

2014 über CHF 252, vom 11. November 2014 über CHF 2'808 und vom 23. Dezember 

2014 über CHF 1'822.23. Sie sind daher mangels Nachweises aufzurechnen. Hingegen 

sind die von der Vorinstanz als nicht belegt titulierten Beträge von CHF 399.43 

(29. April 2014), CHF 194.78 (27. Mai 2014) und CHF 252 (11. Juni 2014) auf den 

jeweils vom gleichen Tag datierenden Abrechnungen als zusätzliche Arbeiten 

aufgeführt (vi-act. 2/12). Auch dass die Verbuchung des Betrages von CHF 540 (inkl. 

Provision von 16%) gemäss Abrechnung vom 3. Juni 2014 fehlt, wie die Vorinstanz 

moniert, trifft nicht zu. Wie auf der Rechnung der Beschwerdeführerin an die Q.__ AG 

vom 13. Mai 2014 handschriftlich vermerkt ("80% C.__, 20% E.__"), wurden 80% 

davon verbucht (vi-act. 2/12). Die Buchung vom 4. Juni 2014 über CHF 362.88 stimmt 

mit der Abrechnung überein.

Für den am 24. Januar 2014 als Aufwand der C.__ GmbH dem Konto 4400 belasteten 

Betrag von CHF 8'211.90 fehlt ein entsprechender Beleg. Die zwei Abrechnungen vom 

7. Januar 2014 lauten auf H.__ und nicht wie die anderen auf K.__, den Gesellschafter 

und Geschäftsführer der C.__ GmbH (vi-act. 6/II.05). Dieser Aufwand ist daher 

aufzurechnen. Für den am 31. Dezember 2014 verbuchten Betrag von CHF 14'456.76 

finden sich in den Akten zwei Abrechnungen. Eine datiert vom 30. Dezember 2014 (vi-

act. 6/II.05). Sie wurde im Veranlagungsverfahren eingereicht. Die im Verfahren vor der 

Vorinstanz eingereichte Abrechnung über denselben Brutto-Betrag trägt das Datum 

2. Januar 2015 (vi-act. 2/12). Unabhängig von der Datierung der Abrechnung ist davon 

auszugehen, dass der fragliche Aufwand tatsächlich angefallen und im Geschäftsjahr 

2014 erfolgswirksam verbucht worden ist. Der Beschwerdegegner wird jedoch darauf 

zu achten haben, dass derselbe Aufwand im Jahr 2015 nicht nochmals geltend 

gemacht wird. Was die doppelt eingereichten Abrechnungen unterschiedlichen Inhalts 

angeht (vom 11. Juni 2014, 20. August 2014 und 9. Dezember 2014), so betreffen die 

Abweichungen nicht den aus den erbrachten Arbeitsleistungen entstandenen Aufwand 

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an sich, sondern die Tilgung desselben mittels Verrechnungen (Schaden, Busse, etc.) 

bzw. die fehlende Verrechnung der Provision von 16%. Die geschäftsmässige 

Begründetheit ist damit dargetan.

Es resultieren somit folgende nicht hinreichend belegten Aufwände der C.__ GmbH, die 

aufzurechnen sind:

Datum           Betrag inkl. Mehrwertsteuer   Betrag ohne Mehrwertsteuer

02.04.2014       252.00                                       233.33

11.11.2014     2'808.00                                     2'600.00

23.12.2014    1'822.23                                      1'687.25

24.01.2014     8'211.90                                     7'603.61

Total              13'094.13                                   12'124.19

7.2. Verwaltungsaufwand in der Höhe von CHF 25'000

7.2.1.

Auf dem Konto "6531 Verwaltungs- und Beratungskosten" wurde zugunsten der 

A.__ AG, deren Aktien von der Ehefrau des Geschäftsführers der Beschwerdeführerin 

gehalten werden und die über die von ihr beherrschte S.__ AG die Beschwerdeführerin 

beherrscht, per 1. April 2014 neunmal der Betrag von CHF 3'000 (inkl. Mehrwertsteuer) 

verbucht (Gegenkonto 2000 Kreditoren) mit dem Vermerk "Dienstleistung April, Mai, 

Juni etc. 2014" (vi-act. 6/II.08). Soweit nachvollziehbar wurden nur zweimal CHF 3'000 

über das Bankkonto 1020 beglichen (am 29. August und 22. Oktober 2014). Der 

Grossteil blieb als Schuld stehen, ein weiterer Teil wurde über das Abklärungskonto 

1099 an die S.__ AG ausbezahlt.

7.2.2.

Die Vorinstanz erwog, der Dienstleistungsvertrag mit der A.__ AG sei derart rudimentär 

abgefasst worden, dass nicht feststellbar sei, ob die von der Pflichtigen geleisteten 

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Zahlungen einem Drittvergleich standhielten. Weitere Angaben zu dieser 

Geschäftsbeziehung seien nicht gemacht worden. Der Zweck der im Familienbesitz 

stehenden und im Fürstentum Liechtenstein domizilierten Gesellschaft lasse nicht auf 

eine derartige Dienstleistung schliessen. Angesichts des internationalen Kontexts wäre 

die Beschwerdeführerin gehalten gewesen, für die notwendige Transparenz zu sorgen 

und die Zahlungen lückenlos zu belegen.

Die Beschwerdeführerin bringt zur Hauptsache vor, entgegen den Ausführungen der 

Vorinstanz sei der lückenlose Nachweis der Zahlungen an die A.__ AG erbracht. 

Gemäss Dienstleistungsvertrag habe sie sich zu monatlichen Zahlungen von 

CHF 3'000 verpflichtet. Nach Abzug des Vorsteuerabzugs seien neun Zahlungen à 

CHF 2'777.78 ausgeführt worden. Dass eine Holdinggesellschaft für ihre 

Tochtergesellschaft und wiederum deren Tochtergesellschaft gewisse Leistungen 

erbringe und entsprechend weiterverrechne, sei nicht aussergewöhnlich, unabhängig 

des konkreten Gesellschaftszwecks der Holdinggesellschaft. Der Mietvertrag zwischen 

der A.__ AG und der unabhängigen M.__ Stiftung für die Räumlichkeiten am damaligen 

Geschäftssitz der Beschwerdeführerin liege vor. Der Mietzins sei einiges höher als der 

verbuchte Betrag und halte einem Drittvergleich stand.

7.2.3.

Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin stützen sich die fraglichen Abgeltungen auf 

den Dienstleistungsvertrag vom 1. April 2014 mit der A.__ AG. Darin werden die 

Leistungen der A.__ AG mit der Miete von Räumlichkeiten an F.__-strasse 00__ in B.__, 

deren Einrichtung (Bilder, Möbel), der Leistung der Mietkaution, Internet/Server, Einkauf 

und Organisation des Büros sowie Marketing und Support umschrieben, wofür ein 

Betrag von monatlich im Voraus CHF 3'000 vereinbart wurde. Die entschädigte 

Dienstleistung bestand somit vornehmlich in der Zurverfügungstellung von 

Büroräumlichkeiten an der F.__-strasse 00__ in B.__, dem damaligen Sitz der 

Beschwerdeführerin. Allerdings hatten dort in jenem Zeitraum auch diverse andere 

Gesellschaften ihren Sitz (D.__ GmbH, E.__ Montage GmbH, C.__ GmbH, S.__ AG). 

Gemäss Mietvertrag zwischen der A.__ AG und der M.__ Stiftung vom 7. März 2014 

(gültig ab 15. April 2014) handelt es sich um eine Bürofläche von 308 m  im 

2. Obergeschoss für CHF 5'370 (inkl. Nebenkosten). Bei der Vertragsunterzeichnung 

war die Vermieterin durch die F.__ AG vertreten, welche ihren Sitz gemäss 

2

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Handelsregistereintrag seit September 2000 ebenfalls an derselben Adresse (F.__-

strasse 00__ in B.__) hatte.

Zudem wurden im Jahr 2014 für zwei weitere von der Beschwerdeführerin gemietete 

Objekte (5½-Zimmerwohnung in G.__ mit zwei Parkplätzen und ein Haus mit zwei 

Wohnungen in B.__) Mietaufwände von CHF 33'060 sowie Nebenkosten von 

CHF 6'651 zum Abzug zugelassen (Konto 6000 und 6030; vgl. Vernehmlassung des 

Beschwerdegegners vom 25. Mai 2000 im vorinstanzlichen Verfahren, vi-act. 5). 

Weshalb die Beschwerdeführerin, deren Geschäftstätigkeit einzig in der Weitergabe 

von Montageaufträgen einer im gleichen Gebäude ansässigen Firma an 

Unterakkordanten bestand, über so viel Büroraum verfügen sollte, erscheint 

geschäftsmässig nicht begründet. Aufgrund des erheblichen Missverhältnisses von 

Leistung und Gegenleistung unter nahestehenden Personen (Beschwerdeführerin und 

Grossmuttergesellschaft) besteht eine natürliche Vermutung zugunsten einer 

verdeckten Gewinnausschüttung. Auffällig ist auch, dass die Beschwerdeführerin den 

gesamten Aufwand für die Monate März bis Dezember per 1. April 2014 einbuchte, 

obschon die Entschädigung monatlich geschuldet war. Tatsächliche Zahlungen an die 

A.__ AG über das CS Bankkonto gibt es gemäss Buchhaltung sodann lediglich zwei 

(am 29. August und 22. Oktober 2014, vi-act. 6/II.04). Hinzu kommt, dass die 

Verbuchung der entsprechenden Erträge bei der Empfängerin A.__ AG, die ihren Sitz in 

O.__/FL hat, nicht überprüft werden kann.

Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass dem verbuchten Aufwand von 

CHF 25'000 zugunsten einer nahstehenden Drittperson keine adäquate Gegenleistung 

gegenübersteht und damit eine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt, womit die 

Aufrechnung zu Recht erfolgte.

7.3. Ergebnis Aufrechnungen 2014

Zusammenfassend reduzieren sich die Aufrechnungen im Zusammenhang mit der 

C.__ GmbH auf CHF 12'124. Hinzu kommen unverändert jene des Mietaufwands von 

CHF 15'060 (unbestritten), des Verwaltungsaufwands von CHF 25'000 und des 

ausserordentlichen Aufwands von CHF 12'000 (unbestritten). Insgesamt betragen die 

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Aufrechnungen für die Kantonssteuer und die direkte Bundessteuer aufgrund des 

Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2014 CHF 64'184.

8. Ermessensweise Aufrechnung von Aufwand

8.1.

Die Beschwerdeführerin macht geltend, gemäss Rechtsprechung müsse die 

Veranlagungsbehörde in Bezug auf die nicht mit absoluter Klarheit behafteten 

Positionen zu einer Ermessensveranlagung schreiten, wenn der Steuerpflichtige nicht in 

der Lage sei, die notwendigen Beweismittel zu beschaffen, und zwar unabhängig 

davon, ob dies sein Verschulden sei oder nicht. Es gehe nicht an, dass bei partieller 

Beweislosigkeit einfach die ganze Position pauschal aufgerechnet werde. Ansonsten 

liege eine Verletzung des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen 

Leistungsfähigkeit und der Rechtsgleichheit vor.

8.2.

Wie eingangs dargelegt, sind steuermindernde Tatsachen grundsätzlich vom 

Pflichtigen nachzuweisen. Gelingt dieser Beweis nicht, wird im Allgemeinen 

angenommen, die behaupteten Tatsachen hätten sich nicht verwirklicht, und der 

fragliche Aufwand wird nicht berücksichtigt. Sofern der Grundsachverhalt hinsichtlich 

der steuermindernden Tatsachen bewiesen ist, aber Unklarheit über die Höhe dieses 

Aufwands besteht, ist es möglich, hinsichtlich der steuermindernden Tatsachen eine 

Schätzung nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmen. Die steuerpflichtige Person 

kann sich indessen nur dann auf eine solche Schätzung berufen, wenn ihr die 

Beweisleistung aus Gründen, die sich nicht zu vertreten hat, nicht möglich oder nicht 

zuzumuten ist (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 43 ff. zu Art. 130 DBG). Dies 

entspricht auch der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach das Verhalten des 

Steuerpflichtigen in Betracht zu ziehen ist. Hat er im Rahmen des Zumutbaren bei der 

Sachverhaltsermittlung mitgewirkt, soll bei Unmöglichkeit des strikten Nachweises 

notorisch steuermindernder Tatsachen nicht ausschliesslich nach der Beweislastregel 

entschieden werden. Vielmehr soll der unzweifelhaft entstandene mutmassliche 

Aufwand geschätzt und mitberücksichtigt werden (vgl. BGer 2C_708/2007 E. 4.1 und 

2C_196/2007 vom 16. Mai 2007 E. 3.2). 

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8.3.

Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, kommt eine ermessensweise 

Aufrechnung von steuerminderndem Aufwand vorliegend nicht in Frage. Bei den 

Aufrechnungen von CHF 65'000 im Zusammenhang mit der Zahlung an die Q.__ AG 

sowie von CHF 25'000 an die A.__ AG liegt geschäftsmässig nicht begründeter 

Aufwand und somit eine geldwerte Leistung vor, weshalb eine Schätzung des 

Aufwands von Vornherein entfällt. Bei den Aufrechnungen der P.__ GmbH und von 

H.__ fehlt es bereits am Nachweis des Grundsachverhalts, namentlich, dass diese 

Personen für die Beschwerdeführerin tätig waren. In Bezug auf die Aufrechnungen der 

C.__ GmbH besteht Unklarheit über die Höhe des Aufwands. Hier hat die 

Beschwerdeführerin jedoch keine ausreichenden Belege vorgelegt und damit ihre 

Mitwirkungspflicht verletzt. Da ihr dies ohne Weiteres zuzumuten gewesen wäre, 

rechtfertigt es sich nicht, den fraglichen Aufwand ermessensweise zu schätzen. Es liegt 

somit weder eine Verletzung der Besteuerung nach der wirtschaftlichen 

Leistungsfähigkeit noch des Rechtsgleichheitsgebots vor.

9. Ergebnis

Zusammenfassend sind die Beschwerden betreffend die Kantonssteuer und die direkte 

Bundessteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2013 

abzuweisen. Die Aufrechnungen zum Gewinn betragen, wie von der Vorinstanz 

entschieden, unverändert CHF 145'861. Die Beschwerden betreffend die 

Kantonssteuer und die direkte Bundessteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per 

31. Dezember 2014 sind hingegen teilweise gutzuheissen sind. Dem Jahresgewinn 

2014 sind CHF 64'184 (im Entscheid der Vorinstanz noch CHF 170'189) 

hinzuzurechnen. Die Sache ist zu entsprechender neuer Veranlagung unter 

Berücksichtigung der Steuerrückstellungen an den Beschwerdegegner 

zurückzuweisen.

10. Kosten

10.1.

Bei diesem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten der Beschwerdeverfahren zu 

zwei Dritteln von der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel vom Staat zu tragen 

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(Art. 95 Abs. 1 VRP; Art. 144 Abs. 1 und Art. 145 Abs. 2 DBG). Entscheidgebühren für 

die Beschwerdeverfahren von CHF 1'800 für die Kantonssteuern und von CHF 1'200 

für die direkten Bundessteuern erscheinen angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12). Die Kostenanteile der Beschwerdeführerin 

sind mit den von ihr in den Beschwerdeverfahren geleisteten Kostenvorschüssen von 

CHF 1'800 und CHF 1'200 zu verrechnen. CHF 1'000 sind ihr zurückzuerstatten. Auf 

die Erhebung des Kostenanteils des Staates (Kantonales Steueramt) ist praxisgemäss 

nicht zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP).

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind – zufolge mehrheitlichen Unterliegens 

(Beschwerdeführerin) beziehungsweise mangels Anspruchs (und Antrags; 

Beschwerdegegner) – für die Beschwerdeverfahren keine ausseramtlichen Kosten zu 

entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98  VRP; Art. 145 Abs. 2 und Art. 144 Abs. 4 

DBG sowie Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren, SR 

172.021, VwVG; Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 

2. Aufl. 2003, Rz. 829; Richner/Frei/ Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 44 zu Art. 144 DBG).

10.2.

Die amtlichen Kosten von CHF 2'000 in den vorinstanzlichen Rechtsmittelverfahren 

wurden hälftig verlegt. Angesichts der Höhe der Aufrechnungen, die in den Einsprache-

Entscheiden noch CHF 196'364 (2013) und CHF 417'205 (2014) betrug und sich nun 

um einen Viertel auf CHF 145'861 (2013) und um fünf Sechstel CHF 64'184 (2014) 

reduziert, erweist sich eine hälftige Aufteilung unverändert als angemessen. Die 

Kostenverlegung im vorinstanzlichen Rechtsmittelverfahren ist daher zu belassen.

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerdeverfahren B 2021/10 und B 2021/11 werden vereinigt.

2.

Die Beschwerde betreffend Kantonssteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per 

31. Dezember 2013 wird abgewiesen.

Die Beschwerde betreffend Kantonssteuer aufgrund des Rechnungsabschlusses per 

bis

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31. Dezember 2014 wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene Entscheid 

aufgehoben. Die Sache wird zur Festlegung der Steuerfaktoren im Sinn der 

Erwägungen an den Beschwerdegegner zurückgewiesen.

3.

Die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer aufgrund des 

Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2013 wird abgewiesen.

Die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer aufgrund des 

Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2014 wird teilweise gutgeheissen und der 

angefochtene Entscheid aufgehoben. Die Sache wird zur Festlegung der 

Steuerfaktoren im Sinn der Erwägungen an den Beschwerdegegner zurückgewiesen.

4.

Die Beschwerdeführerin bezahlt zwei Drittel der amtlichen Kosten der 

Beschwerdeverfahren von CHF 1'800 (Kantonssteuern) und von CHF 1'200 (direkte 

Bundessteuern) unter Verrechnung mit den von ihr geleisteten Kostenvorschüssen von 

CHF 3'000; CHF 1'000 werden ihr zurückerstattet. Einen Drittel der Kosten der 

Beschwerdeverfahren bezahlt der Beschwerdegegner.

5.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

 

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 17.05.2021
	Steuerrecht. Art. 58 Abs. 1 DBG (SR 642.11). Art. 82 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 und 2 sowie Art. 84 StG (sGS 811.1). Art. 957a Abs. 2 und 3 OR. Die steuerpflichtige Person muss im Rahmen ihrer Buchführungspflicht den Beweis für steuermindernde Aufwände bzw. deren geschäftsmässige Begründetheit durch Vorlage einer Erfolgsrechnung erbringen, die auf einer ordnungsgemässen Buchhaltung beruht. Der Beleg muss den Belegtext, den Buchungsbetrag, den Aussteller des Belegs und das Ausstellungsdatum enthalten. Streitig waren diverse verbuchte Aufwandpositionen. Die Übernahme einer Schuld von konkursiten Gesellschaften ohne Gegenleistung hielt einem Drittvergleich nicht stand. Sodann genügte ein Teil der Belege den obligationen- und steuerrechtlichen Anforderungen nicht, womit der Nachweis der geschäftsmässigen Begründetheit scheiterte (Verwaltungsgericht, B 2021/10, B 2021/11).

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