# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7257299a-0dfd-56aa-b4b1-17265fa4d055
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 04.09.2017 PA170026
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA170026_2017-09-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PA170026-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter Dr. P. 

Higi und Ersatzrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. S. Bohli Roth 

Beschluss und Urteil vom 4. September 2017 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschwerdeführerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

 

betreffend 
Ausstand eines Gutachters 

 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Hinwil vom 20. Juli 
2017 (BV170008) 

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Erwägungen: 

 1. Am 4. Juli 2017 verlängerte die Kindes- und Erwachsenenschutzbe-

hörde des Bezirkes Hinwil (KESB) die fürsorgerische Unterbringung der Be-

schwerdeführerin und ordnete deren Verbleib bis auf weiteres in der Clienia 

Schlössli AG an. Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin beim 

Einzelgericht des Bezirksgerichtes Hinwil Beschwerde und ersuchte um Entlas-

sung, eventualiter um Rückweisung der Sache an die KESB. Das Einzelgericht 

lud die Beschwerdeführerin zur Anhörung/Hauptverhandlung auf Dienstag, 

25. Juli 2017 vor und bestellte Dr. med. B._____ als Gutachter. Mit Eingabe vom 

19. Juli 2017 lehnte die Beschwerdeführerin Dr. B._____ als Gutachter ab (act. 

6/1). Die Kanzleikommission des Bezirksgerichtes Hinwil trat auf das Ausstands-

gesuch mit Beschluss vom 20. Juli 2017 nicht ein. Weiter wies sie das im Rahmen 

der Beschwerde gegen den KESB-Entscheid gestellte Gesuch um Bewilligung der 

unentgeltlichen Rechtspflege, welches sie auch auf das vorliegende Verfahren 

betreffend Ausstand bezog, wegen Aussichtslosigkeit ab. Die Entscheidgebühr 

legte sie auf Fr. 300.– fest und auferlegte sie dem Rechtsvertreter der Beschwer-

deführerin, Rechtsanwalt lic. iur. X._____, persönlich mit der Begründung, das 

Ausstandsbegehren sei haltlos, und die Kosten seien deshalb unnötig im Sinne 

von Art. 108 ZPO (act. 5).  

 2. Mit rechtzeitig erhobener Beschwerde beantragt die Beschwerdeführe-

rin die Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 1 (Nichteintreten) und Dispositiv-Ziffer 4 

(Kostenauflage) des angefochtenen Entscheides. Für das Beschwerdeverfahren 

sei ihr ferner die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen.  

 Die Beschwerdeführerin rügt vorab eine Verletzung ihres Anspruches auf 

rechtliches Gehör, da die Vorinstanz ihr in der Startverfügung keine Gelegenheit 

gegeben habe, sich zur Person des Gutachters zu äussern. Sie habe sich darauf-

hin von sich aus vernehmen lassen und den Gutachter begründet abgelehnt. Auf 

ihr Ablehnungsbegehren sei deshalb in jedem Fall einzutreten. Dr. B._____ sei 

bereits im Februar 2017 im Rahmen der gerichtlichen Überprüfung der behördli-

chen Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung als Gutachter bestellt worden. 

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Damals habe er sich konträr zu ihren Zielen und Vorstellungen geäussert, wes-

halb er wegen Vorbefassung weder neutral noch unabhängig sei. Das nun erstat-

tete Gutachten bestätige denn auch in allen Punkten das Gutachten vom Februar 

2017. Mit der Startverfügung habe ihr die Vorinstanz sodann die unentgeltliche 

Prozessführung bewilligt und ihr in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

einen unentgeltlichen Vertreter bestellt. Die Bewilligung der unentgeltlichen 

Rechtspflege umfasse das gesamte Verfahren; es gehe nicht an, einzelne Teilfra-

gen davon auszunehmen. Ebenso unverständlich und willkürlich sei die Kosten-

auflage an ihren Rechtsvertreter persönlich. Sie habe sich wiederholt und dezi-

diert gegen eine erneute Begutachtung durch diesen Gutachter gewehrt. Ihr 

Rechtsvertreter sei allein ihrer Interessenwahrung verpflichtet (act. 2).  

 3. Zur gerügten Gehörsverletzung ist Folgendes festzuhalten: Der Be-

troffene soll sich zu den mutmasslichen Kosten der Expertise sowie zur Person 

des Experten und auch hinsichtlich dessen Unabhängigkeit und Sachkompetenz 

äussern können, weshalb er vorgängig anzuhören ist (Art. 183 Abs. 1 ZPO; Mül-

ler, DIKE-Komm-ZPO, 2. A., Art. 183 N 13). Daher setzen die Gerichte der zu be-

gutachtenden Person in aller Regel mit der Startverfügung Frist an, um allfällige 

begründete Einwendungen gegen die Person und die fachliche Qualifikation des 

Gutachters zu erheben. So ist auch zu verfahren, wenn der Gutachter bereits in 

einem vorangegangenen Verfahren tätig wurde, stellt sich doch die Frage der Un-

abhängigkeit sowie der Fachkenntnis jedes Mal von Neuem. Offenbar wurde dies 

vorliegend unterlassen. Aus dieser verfahrensrechtlichen Unzulänglichkeit er-

wuchs der Beschwerdeführerin aber kein Nachteil, da sie sich unaufgefordert 

äusserte und so ihre Bedenken betreffend Befangenheit dennoch einbringen 

konnte. Ihr rechtliches Gehör blieb damit gewahrt.  

 4. Die Beschwerdeführerin hält weiter dafür, die Vorinstanz hätte auf ihr 

Begehren eintreten müssen. Sie hielt dem bestellten Gutachter vor Vorinstanz 

Voreingenommenheit entgegen, da dieser innerhalb derselben fürsorgerischen 

Unterbringung bereits zuvor mit der Begutachtung beauftragt worden sei und die 

Sicht der KESB rundum gestützt habe. Auch in anderen Verfahren habe er sie 

schon begutachtet und sich dabei im Sinne der Institutionen geäussert. Damit leg-

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te sie wenigstens rudimentär dar, weshalb sie Dr. B._____ ablehnt. Mit knapper 

Begründung kam die Vorinstanz zum Schluss, dass keine Anzeichen für den An-

schein der Befangenheit vorlägen. Da sie sich mit den Einwendungen der Be-

schwerdeführerin auseinandersetzte und diese als unbegründet erachtete, hätte 

sie richtigerweise auf das Ausstandsbegehren eintreten und dieses abweisen 

müssen. Für das Ergebnis ist dies aber ohne Belang. Massgeblich ist, dass die 

Vorinstanz das Begehren in der Sache prüfte und diesem nicht stattgab.  

 5.a) Befangenheit liegt vor, wenn Umstände, die ausserhalb des Prozesses 

liegen, in sachwidriger Weise zugunsten oder zulasten einer Partei auf den Ent-

scheid einwirken. In Konkretisierung dieses verfassungsrechtlichen (Art. 30 Abs. 1 

BV) und staatsvertragsrechtlichen (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) Anspruches auf ein unpar-

teiisches, unbefangenes und unvoreingenommenes Gericht statuiert die Zivilpro-

zessordnung in Art. 47 Abs. 1 verschiedene Ausstandsgründe. Im Gesuch sind 

die den Ausstand begründenden Tatsachen glaubhaft zu machen (Art. 49 ZPO). 

Die Bedenken der ablehnenden Partei müssen objektiv begründet erscheinen, 

weder subjektive Empfindungen noch reine Vermutungen über die Haltung einer 

Gerichtsperson sind entscheidend. Umgekehrt reicht es aus, wenn Umstände vor-

liegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenom-

menheit zu begründen vermögen (BGE 140 III 221 E. 4 m.w.H.). Die Ausstands-

regelung für Gerichtspersonen gilt kraft des Verweises in Art. 183 Abs. 2 ZPO 

auch für Sachverständige. 

 b) In ihrer Beschwerdeschrift hält die Beschwerdeführerin daran fest, dass 

Dr. B._____ aufgrund einer früheren Begutachtung innerhalb derselben fürsorge-

rischen Unterbringung, wobei er sich entgegen ihrem Willen geäussert habe, vor-

eingenommen sei. Damit stützt sie sich auf den Ausstandsgrund von Art. 47 

Abs. 1 lit. b ZPO. Der Vorwurf der Befangenheit ist jedoch, wie bereits die Vo-

rinstanz zutreffend ausführte, unbegründet. Vorab ist anzumerken, dass es sich 

bei der seinerzeitigen Anordnung und der dem vorliegenden Geschäft zugrunde-

liegenden Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung bzw. der jeweiligen 

gerichtlichen Überprüfung um verschiedene, wenn auch eng zusammenhängende 

Verfahren handelt. Der Umstand allein, dass ein Sachverständiger schon früher in 

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der gleichen Sache tätig war, bildet – anders als etwa im Strafprozess (Art. 56 lit. 

b StPO) – noch keinen Ausstandsgrund. Dies gilt auch dann, wenn er früher ein 

Gutachten zuungunsten der ablehnenden Partei erstattete. Entscheidend ist, dass 

der Experte hinsichtlich seines neuen Auftrages offen und nicht vorherbestimmt 

erscheint. Kann dies bejaht werden, so ist die Besorgnis der Voreingenommenheit 

trotz Vorbefassung unbegründet (zum Ganzen ZK ZPO-Weibel, 3. A., Art. 183 

N 25; Müller, a.a.O., Art. 183 N 22; BK ZPO-Rüetschi, Art. 183 N 31). Es liegt 

demzufolge kein Anschein der Befangenheit vor, nur weil Dr. B._____ bereits frü-

her als Gutachter bestellt wurde und dabei im Einklang mit der KESB und der Kli-

nik zu für die Beschwerdeführerin ungünstigen Schlussfolgerungen gelangte. 

Auch der Umstand, dass er bei der erneuten Begutachtung offenbar an seiner 

damaligen Einschätzung festhielt, führt zu keiner anderen Beurteilung. Denn aus 

den pauschalen Einwendungen der Beschwerdeführerin ergeben sich keine kon-

kreten Hinweise dafür, dass Dr. B._____ nicht eine neutrales und sachliches Gut-

achten gegebenenfalls auch abweichend zu seiner bisherigen Beurteilung zu er-

statten in der Lage war. Triftige Gründe, die für eine unzulässige Vorbefassung 

sprechen, vermag die Beschwerdeführerin nicht zu nennen. Ihre nicht weiter sub-

stantiierte Vermutung oder Befürchtung fehlender Neutralität ruft den Anschein 

der Befangenheit noch nicht hervor.  

 6. Schliesslich ficht die Beschwerdeführerin die Kostenauflage an ihren 

Rechtsvertreter an. Durch die Kostenauferlegung ist sie jedoch nicht beschwert, 

da sie selbst keine Kosten zu tragen hat. Insoweit fehlt es ihr an einem schutz-

würdigen Interesse an der Beschwerde. Rechtsanwalt X._____ hingegen, der 

durch die Kostenauflage betroffen ist, führt keine Beschwerde im eigenen Namen. 

Die Kostenregelung ist demnach nicht weiter zu prüfen.  

 Auch ohne formellen Antrag ergibt sich aus der Begründung ferner, dass die 

Beschwerdeführerin die Abweisung ihres Gesuches um Bewilligung der unentgelt-

lichen Rechtspflege ebenfalls beanstandet. Diese sei ihr im Verfahren betreffend 

Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung bewilligt worden und gelte auch 

für das Ausstandsbegehren. Da ihr vor Vorinstanz keine Kosten auferlegt wurden, 

betrifft sie der abweisende Entscheid nur mit Blick auf die Entschädigung für ihre 

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Rechtsvertretung. Ihre Rüge verfängt indes nicht. Die Zivilprozessordnung über-

lässt die Regelung der funktionellen Zuständigkeit für den Ausstandsentscheid 

der kantonalen Gerichtsorganisation (Art. 3 ZPO; ZK ZPO-Wullschleger, 3. A., 

Art. 50 N 1). Vorliegend war die Kanzleikommission des Bezirksgerichtes Hinwil 

zuständig (§ 40 EG KESR und § 127 GOG i.V.m. Art. 47 ff. und 183 Abs. 2 ZPO 

sowie § 17 Abs. 2 der Geschäftsordnung des Bezirksgerichtes Hinwil). Das Aus-

standsbegehren wurde damit von einem anderen Spruchkörper beurteilt als die 

Hauptsache. Wenn nun die Kanzleikommission ein im Hauptverfahren gestelltes 

Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege auch für ihr Geschäft 

entgegennahm, durfte sie darüber selbständig entscheiden. Dass sie es zufolge 

Aussichtslosigkeit abwies, ist im Lichte obiger Erwägungen sodann nicht zu bean-

standen.  

 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die blosse wiederholte Be-

gutachtung der Beschwerdeführerin durch Dr. B._____ objektiv betrachtet nicht 

den Anschein der Befangenheit zu begründen vermag. Hinsichtlich der Kosten-

auflage an Rechtsanwalt X._____ fehlt es der Beschwerdeführerin an der Be-

schwer. Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.  

 8.a) Ausgangsgemäss wird die Beschwerdeführerin für das zweitinstanzli-

che Verfahren grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Sie stellt auch 

für das Beschwerdeverfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Ge-

mäss Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung, 

wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht 

aussichtlos erscheint. Die gerichtliche Bestellung eines Rechtsbeistandes erfor-

dert zusätzlich, dass dies zur Wahrung der Rechte des Gesuchstellers notwendig 

ist. Da die Begehren der Beschwerdeführerin in diesem Beschwerdeverfahren 

aber – wie gesehen – von vornherein als aussichtslos bezeichnet werden müs-

sen, ist dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Be-

schwerdeverfahren nicht zu entsprechen, ohne dass die Mittellosigkeit zu prüfen 

wäre.  

 b) Nach dem Gesagten kann das Rechtsmittel in guten Treuen nicht mehr 

als erfolgsversprechend bezeichnet werden, weshalb es sich rechtfertigt, die Kos-

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ten dieses Verfahrens im Sinne von Art. 108 ZPO Rechtsanwalt X._____ persön-

lich aufzuerlegen.  

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.  

2. Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Erkenntnis.  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 250.– festgesetzt. 

3. Die Gebühr wird Rechtsanwalt lic. iur. X._____ persönlich auferlegt. 

4. Er wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin sowie – unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz und an die 

Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

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Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. S. Bohli Roth 
 
 
versandt am: 

	Beschluss und Urteil vom 4. September 2017
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.
	2. Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 250.– festgesetzt.
	3. Die Gebühr wird Rechtsanwalt lic. iur. X._____ persönlich auferlegt.
	4. Er wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...