# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 77402fce-f8c7-55a9-bda0-537ed909fd72
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.11.2017 100 2017 177
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2017-177_2017-11-14.pdf

## Full Text

100.2017.177U
MUT/BER/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. November 2017

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Müller, Verwaltungsrichterin Steinmann 
Gerichtsschreiberin Bernasconi Zenger

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer

gegen

Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern
Kramgasse 20, 3011 Bern

betreffend Verweigerung eines Waffenerwerbsscheins sowie Beschlag-
nahme von Waffen (Entscheid der Polizei- und Militärdirektion des Kantons 
Bern vom 22. Mai 2017; 2016.POM.460) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.11.2017, Nr. 100.2017.177U, 
Seite 2

Sachverhalt:

A.

Am 20. Januar 2016 reichte A.________ bei seiner Wohnsitzgemeinde 
Thun ein Gesuch um Erteilung eines Waffenerwerbsscheins ein. Bei des-
sen Überprüfung stellte die Kantonspolizei Bern, Kriminalabteilung, Fach-
bereich Waffen, Sprengstoff und Gewerbe (WSG; nachfolgend: Kapo), fest, 
dass A.________ bereits am 1. Oktober 2015 ein Waffenerwerbsschein 
ausgestellt worden war, mit welchem dieser am 5. Oktober 2015 eine Pis-
tole (Glock 17) erworben hatte. Weiter wurde sie darauf aufmerksam, dass 
A.________ bei einer polizeilichen Befragung im Zusammenhang mit 
einem Benzindiebstahl im März 2010 angegeben hatte, er leide an Depres-
sionen und Panikattacken mit Angststörungen und sei deswegen in ärzt-
licher Behandlung. Nach einem persönlichen Gespräch mit A.________ 
und zwei Telefongesprächen mit dessen damaligem Hausarzt ersuchte die 
Kapo am 7. März 2016 beim Regierungsstatthalteramt Thun um eine Be-
tretungsermächtigung für das Domizil von A.________. Nach deren Erhalt 
am 1. April 2016 stellte die Kapo gleichentags bei A.________ die Pistole 
Glock 17 und diverse Patronen sicher. Mit Verfügung vom 25. Juli 2016 
lehnte die Kapo das Gesuch von A.________ um Erteilung eines 
Waffenerwerbsscheins ab. Mit separater Verfügung gleichen Datums 
beschlagnahmte sie die sichergestellten Gegenstände und verfügte, dass 
über das weitere Vorgehen (definitive Einziehung oder Rückgabe der 
Gegenstände) voraussichtlich im Jahr 2021 oder auf ein entsprechend 
begründetes Gesuch hin entschieden werde. 

B.

Gegen die beiden Verfügungen erhob A.________ am 24. August 2016 mit 
zwei separaten Eingaben Beschwerde bei der Polizei- und Militärdirektion 
des Kantons Bern (POM). Diese vereinigte die beiden Verfahren und wies 
die Beschwerden mit Entscheid vom 22. Mai 2017 ab.

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C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 22. Juni 2017 Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde erhoben mit folgenden Rechtsbegehren:

«1. Es sei die Ablehnungsverfügung vom 25. Juli 2016 aufzuheben, und 
es sei die Kantonspolizei anzuweisen, dem Beschwerdeführer einen 
Waffenerwerbsschein auszustellen.

2. Es sei die Beschlagnahmeverfügung vom 25. Juli 2016 aufzuheben, 
und es sei die Kantonspolizei anzuweisen, dem Beschwerdeführer 
die beschlagnahmten Gegenstände herauszugeben.

3. Es seien die Vorakten beizuziehen.

4. Unter praxisgemässen Kosten- und Entschädigungsfolgen.»   

Die POM beantragt mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2017, die Beschwerde 
sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). 

1.2 Der Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung der Verfügungen 
der Kapo. Damit übersieht er, dass der Rechtsmittelentscheid der POM an 
deren Stelle getreten ist (sog. Devolutiveffekt der Beschwerde) und somit 
ausschliesslich Anfechtungsobjekt vor dem Verwaltungsgericht bildet 
(BVR 2010 S. 411 E. 1.4; BGE 134 II 142 E. 1.4; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 60 N. 7 f. und Art. 72 N. 13). Da sich jedoch aus der Begründung 
ergibt, dass der Beschwerdeführer der Sache nach auch den Entscheid der 

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POM in Frage stellt, ist das Rechtsbegehren dahin umzudeuten, dass die 
Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids verlangt wird (vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 32 N. 11 und Art. 25 N. 14). Auf die 
form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

Aus den Akten ergibt sich was folgt:

2.1 Bei der Prüfung des Gesuchs des Beschwerdeführers um Erteilung 
eines Waffenerwerbsscheins vom 20. Januar 2016 stellte die Kapo fest, 
dass diesem bereits am 1. Oktober 2015 ein Waffenerwerbsschein ausge-
stellt worden war und der Beschwerdeführer damit am 5. Oktober 2015 
eine Pistole (Glock 17) erworben hatte. Weiter wurde sie darauf aufmerk-
sam, dass der Beschwerdeführer bei einer polizeilichen Befragung im Zu-
sammenhang mit einem Benzindiebstahl im März 2010 angegeben hatte, 
er habe aufgrund einer Panikattacke vergessen, das getankte Benzin zu 
bezahlen, und sich später nicht mehr daran erinnern können. Er leide an 
Depressionen und Panikattacken mit Angststörungen und sei deswegen in 
ärztlicher bzw. psychiatrischer Behandlung. Am 5. Februar 2016 teilte der 
Beschwerdeführer der Kapo in einem Gespräch mit, er habe eine Lehre als 
… gemacht und arbeite zurzeit auf der …. Mit seiner Lebenspartnerin, mit 
der er nicht verheiratet sei, habe er zwei Kinder (7 Jahre und 8 Monate alt). 
Die Rekrutenschule und einen Wiederholungskurs (WK) habe er absolviert. 
Er habe jedoch eine sehr turbulente Zeit gehabt, sei spirituell auf der Suche 
gewesen und habe in freikirchlichen Kreisen verkehrt. Seine Ansichten 
hätten sich stark verändert und er habe psychische Probleme bekommen. 
Aus diesem Grund sei er mit der Absicht, dienstuntauglich zu werden, in 
den zweiten WK gegangen. Von 2003 bis 2007 sei er in psychiatrischer 
Behandlung gewesen und sei im Militärdienst schliesslich für untauglich 
erklärt worden. Gegen seine depressiven Verstimmungen nehme er nach 
wie vor Medikamente (Citalopram) ein, er sei aber aktuell nicht mehr in 

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psychiatrischer Behandlung. Die Medikamente würde ihm sein Hausarzt 
verschreiben. Er sei bereit, von diesem ein ärztliches Attest beizubringen. 
Mit Schreiben vom 8. Februar 2016 teilte die Kapo dem Beschwerdeführer 
mit, aus dem ärztlichen Zeugnis sollte einerseits ersichtlich sein, dass aus 
medizinischer Sicht keine Bedenken gegen einen allfälligen Waffenerwerb 
bzw. -besitz bestehen und andererseits, dass bei ihm keine 
Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente) vorliegen, welche 
einen Hinderungsgrund zum Waffenerwerb darstellen würden (vgl. zum 
Ganzen Aktennotiz Kapo vom 5.2.2016 und Schreiben Kapo vom 8.2.2016, 
unpag. Vorakten Kapo, grauer Ordner «Ablehnung»). 

2.2 Am 17. Februar 2016 informierte der damalige Hausarzt des Be-
schwerdeführers die Kapo telefonisch darüber, dass er dem Beschwerde-
führer das verlangte Arztzeugnis nicht ausstellen könne, da er einen Waf-
fenerwerb durch diesen aus ärztlicher Sicht nicht befürworten könne. Der 
Beschwerdeführer habe ihm jedoch mitgeteilt, er werde zu einem anderen 
Arzt gehen, sofern er von ihm kein positives Arztzeugnis erhalte. Weiter 
erklärte der damalige Hausarzt, er sei zurzeit noch nicht vom Arztgeheim-
nis entbunden, werde die Entbindung jedoch beim Kantonsarzt beantragen. 
Falls ein positives Arztzeugnis eines anderen Arztes eingehe, bitte er da-
rum, mit dem Entscheid betreffend Erteilung eines Waffenerwerbsscheins 
bis zu seiner Entbindung vom Arztgeheimnis zuzuwarten (vgl. zum Ganzen 
Aktennotiz Kapo vom 17.2.2016, unpag. Vorakten Kapo, grauer Ordner 
«Ablehnung»).

2.3 Am 2. März 2016 informierte der damalige Hausarzt des Beschwer-
deführers die Kapo, er sei inzwischen vom Kantonsarzt von der ärztlichen 
Schweigepflicht entbunden worden. Der Beschwerdeführer leide nach wie 
vor unter massiven Angststörungen und Panikattacken und nehme deshalb 
immer noch starke Psychopharmaka ein. Er erachte diese Konstellation als 
nicht vereinbar mit einem Waffenbesitz, da nicht absehbar sei, wie der Be-
schwerdeführer während einer Panikattacke reagieren würde. Im Gesuch 
um Entbindung vom Arztgeheimnis vom 19. Februar 2016 hatte der dama-
lige Hausarzt des Beschwerdeführers dem Kantonsarzt mitgeteilt, er habe 
dem Beschwerdeführer das erforderliche Zeugnis verweigert, weil dieser 
unter einer antidepressiven Therapie mit Citalopram 20 stehe und zusätz-

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lich viele psychosoziale Probleme bestünden. Ein Waffenbesitz bedeute 
eine mögliche Gefahrenquelle für den Beschwerdeführer selbst und für sein 
Umfeld (vgl. zum Ganzen Aktennotiz Kapo vom 2.3.2016 und Schreiben 
des damaligen Hausarztes des Beschwerdeführers an den Kantonsarzt 
vom 19.2.2016, unpag. Vorakten Kapo, grauer Ordner «Ablehnung»). 

2.4 Nachdem die Kapo dem Beschwerdeführer am 3. März 2016 eine 
Fristverlängerung für die Einreichung eines ärztlichen Zeugnisses gewährt 
hatte, reichte dieser am 4. April 2016 ein auf denselben Tag datiertes 
Schreiben ein, in welchem ein Arzt bestätigte, dass gemäss seiner Beur-
teilung beim Beschwerdeführer keine Kontraindikation für die Ausstellung 
eines Waffenerwerbsscheins bestehe (vgl. unpag. Vorakten Kapo, grauer 
Ordner «Ablehnung»). 

2.5 Mit zwei separaten Schreiben vom 8. April 2016 teilte die Kapo dem 
Beschwerdeführer einerseits mit, dass sie aufgrund der ihr vorliegenden 
Akten momentan nicht abschliessend beurteilen könne, ob ein Hinderungs-
grund für einen Waffenerwerb vorliege, und andererseits, dass sie beab-
sichtige, die Beschlagnahme bzw. Einziehung der bei ihm sichergestellten 
Waffen zu verfügen (vgl. unpaginierte Vorakten Kapo, grauer Ordner «Ab-
lehnung» bzw. blauer Ordner «Beschlagnahme Waffen»). In beiden 
Schreiben informierte sie den Beschwerdeführer darüber, dass sie ein 
fachärztliches Gutachten (psychologische Beurteilung) benötige, um (ab-
schliessend) prüfen zu können, ob Hinderungsgründe für einen Waffen-
erwerb bzw. -besitz bestünden. Falls er mit der Begutachtung einverstan-
den sei, solle er dies bis zum 18. Mai 2016 schriftlich mitteilen. Die Kosten 
für das Gutachten (ca. Fr. 8'000.--) habe er selber zu tragen. 

2.6 Am 20. Juni 2016 reichte der inzwischen anwaltlich vertretene Be-
schwerdeführer eine medizinische Beurteilung der Psychiatrischen Dienste 
Spital STS AG, Psychiatrischer Dienst Thun (PDT), ein, worin vom leiten-
den Spitalfacharzt und einer Psychologin bestätigt wird, dass in der Explo-
ration vom 12. Mai 2016 beim Beschwerdeführer keine psychische Be-
einträchtigung festgestellt wurde, was heisse, dass im Moment der Unter-
suchung keine psychiatrische Diagnose nach Internationaler Klassifikation 
Psychischer Störungen nach ICD-10 und entsprechend in psychiatrischer 
Hinsicht kein Behandlungsbedarf vorliege. Dem Schreiben ist weiter zu 

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entnehmen, dass den untersuchenden Fachleuten aufgrund der vorhande-
nen Akten folgende Sachverhalte bekannt waren: Einerseits, dass der Be-
schwerdeführer vom 10. November 2006 bis 2. April 2007 am PDT behan-
delt worden war (Diagnosen: spezifische Phobie mit Panikstörung vor und 
bei Arbeitsantritt, leichte depressive Episode und Hinweise auf eine soziale 
Phobie); andererseits, dass er dort vom 1. März 2010 bis 21. April 2010 
wegen Angst (mit Panikattacken) und depressiver Anpassungsstörung 
sowie Angst und Depression gemischt (aufgrund der Arbeits- und all-
gemeinen Lebenssituation) erneut in Behandlung gewesen war. Schliess-
lich ist dem Schreiben zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im 
Rahmen der Untersuchung erzählt hat, er habe im Jahr 2013 aufgrund 
einer grossen familiären Belastung (Verlust des sechs Tage alten Sohnes) 
depressive Symptome mit Schlafstörungen gehabt und sei kurzzeitig mit 
Temesta 1mg/d durch seinen Hausarzt behandelt worden. Im Frühling 
2015 habe er erneut depressive Symptome gezeigt und sei durch den 
Hausarzt mit Citalopram 10 mg/d behandelt worden. Aktuell nehme er 
keine Medikamente mehr ein (vgl. Schreiben PDT vom 14.6.2016, unpag. 
Vorakten Kapo grauer Ordner «Ablehnung»).

3.

Strittig ist, ob die Verweigerung des Waffenerwerbsscheins sowie die Be-
schlagnahme der beim Beschwerdeführer sichergestellten Gegenstände 
rechtmässig sind. 

3.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1997 über 
Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG; SR 514.54) be-
nötigt einen Waffenerwerbsschein, wer eine Waffe oder einen wesentlichen 
Waffenbestandteil erwerben will. Keinen Waffenerwerbsschein erhalten 
Personen, die zur Annahme Anlass geben, dass sie sich selbst oder Dritte 
mit der Waffe gefährden (Art. 8 Abs. 2 Bst. c WG). Die zuständige Behörde 
beschlagnahmt Waffen, wesentliche und besonders konstruierte Waffen-
bestandteile, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteile aus dem 
Besitz von Personen, für die ein Hinderungsgrund nach Art. 8 Abs. 2 WG 

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besteht oder die zum Erwerb oder Besitz nicht berechtigt sind (Art. 31 
Abs. 1 Bst. b WG).

3.2 Da sowohl die Verweigerung eines Waffenerwerbsscheins gestützt 
auf einen Hinderungsgrund nach Art. 8 Abs. 2 WG als auch die Beschlag-
nahme von Waffen und Munition nach Art. 31 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 8 
Abs. 2 WG präventiven Charakter haben, sind an die von der Besitzerin 
bzw. dem Besitzer einer Waffe ausgehenden Gefahren für sie bzw. ihn 
oder für Dritte grundsätzlich keine allzu hohen Anforderungen zu stellen 
(BVR 2015 S. 66 E. 2.2; BGer 2A.546/2004 vom 4.2.2005 E. 3.2.2; Michael 
Bopp, in Facincani/Sutter [Hrsg.], Handkommentar zum Waffengesetz 
[WG], Art. 8 N. 16; Philippe Weissenberger, Die Strafbestimmungen des 
Waffengesetzes [unter Berücksichtigung von Art. 260quater StGB], in 
AJP 2000 S. 153 ff., 163). Demnach wird zwar kein strikter Beweis einer 
Selbst- oder Drittgefährdung verlangt, gleichzeitig wird aber immerhin mehr 
als ein bloss vager diesbezüglicher Verdacht vorausgesetzt. Somit muss 
eine an konkrete Gegebenheiten anknüpfende, überwiegende Wahrschein-
lichkeit für eine Selbst- oder Drittgefährdung vorliegen. Dies ist namentlich 
der Fall bei psychisch kranken oder geisteskranken, trunksüchtigen sowie 
suizidgefährdeten Personen. Bei der Prüfung der Frage, ob der Hinde-
rungsgrund der Selbst- oder Drittgefährdung erfüllt ist, kommt der zustän-
digen Behörde ein weiter Beurteilungsspielraum zu. Sie muss im Einzelfall 
sorgfältig und aufgrund sämtlicher Umstände prüfen, ob bei einer Person 
Anhaltspunkte für eine Selbstgefährdung vorliegen oder konkrete Hinweise 
dafür bestehen, dass keine Gewähr für einen sorgfältigen und verant-
wortungsbewussten Umgang mit der Waffe gegeben ist und deshalb Dritte 
gefährdet sind (vgl. zum Ganzen BGer 2C_1163/2014 vom 18.5.2015 
E. 3.3 f., 2C_469/2010 vom 11.10.2010 E. 3.6, beide mit Hinweisen; 
VGE 2014/157 vom 9.1.2015 E. 3.2, 2011/332 vom 14.8.2012 E. 4.3). Na-
mentlich bei psychischen Beeinträchtigungen kann es sich aufdrängen, 
dass eine ärztliche Prüfung durch eine Fachperson vorgenommen wird 
(BGE 135 IV 56 E. 5.2; vgl. auch BGer 2C_122/2015 vom 10.2.2015 E. 4).

3.3 Die Behörden stellen den Sachverhalt von Amtes wegen fest 
(Art. 18 Abs. 1 VRPG). Der Untersuchungsgrundsatz erfährt jedoch 
dadurch eine Einschränkung, dass die Parteien verpflichtet sind, an der 

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Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken, wenn sie aus einem Begehren 
eigene Rechte ableiten (Art. 20 Abs. 1 VRPG). Art und Umfang dieser Mit-
wirkungspflicht richten sich im Einzelfall nach dem Grundsatz der Verhält-
nismässigkeit; entscheidend ist, ob die Mitwirkung den betroffenen Parteien 
möglich und zumutbar ist. Die Mitwirkungspflicht bezieht sich insbesondere 
auf Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die Behörde und wel-
che die Behörde ohne die Mitwirkung der Partei nicht oder nicht mit ver-
nünftigem Aufwand erheben könnte. Sie besteht selbst dann, wenn sie sich 
zum Nachteil der Rechtsunterworfenen auswirkt (vgl. BGE 140 II 384 
E. 3.3.1, 132 II 113 E. 3.2). Wenn ein Sachumstand von einer Partei aufge-
hellt werden könnte, diese aber die ihr obliegende Mitwirkung unterlässt, ist 
die Behörde nicht gehalten, von sich aus weitere Abklärungen zu treffen 
(vgl. zum Ganzen BVR 2010 S. 541 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Sie darf die 
Mitwirkungspflichtverletzung auch im Rahmen der Beweiswürdigung zu 
Ungunsten der nicht kooperativen Partei berücksichtigen (vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 20 N. 3; VGE 2014/2 vom 
18.11.2014 E. 4.3). Kann die Behörde den Sachverhalt nach Massgabe 
dieser Grundsätze nicht mit genügender Klarheit erstellen, kommt die all-
gemeine Beweislastregel zum Zug, wonach zu Ungunsten derjenigen Per-
son zu entscheiden ist, die aus der unbewiesen gebliebenen Tatsache 
hätte Rechte ableiten können (vgl. Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetz-
buches [ZGB; SR 210]; BVR 2016 S. 65 E. 2.8.1, 2013 S. 497 E. 4.6).

4.

4.1 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, zwischen 2003 und 2016 
immer wieder wegen Angststörungen bzw. Panikattacken, Phobien und 
Depressionen in ärztlicher bzw. psychologischer Behandlung gewesen zu 
sein und deshalb Medikamente eingenommen zu haben (vgl. vorne E. 2). 
Er macht jedoch geltend, diese früheren psychischen Erkrankungen seien 
kein Hinderungsgrund für einen Waffenerwerb bzw. -besitz zum heutigen 
Zeitpunkt. Die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter des PDT hätten im Mai 
2016 bestätigt, dass bei ihm keine psychische Erkrankung vorliege. 

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4.2 Dass die Angehörigen des PDT, welche die Exploration vom 
12. Mai 2016 durchgeführt haben (vgl. vorne E. 2.6), über die erforderlichen 
beruflichen Fähigkeiten verfügen, steht ausser Frage. Jedoch geht aus der 
von diesen Personen verfassten Bestätigung lediglich hervor, dass beim 
Beschwerdeführer am Tag der Untersuchung keine psychische Beeinträch-
tigung festgestellt wurde und dementsprechend in psychiatrischer Hinsicht 
zu jenem Zeitpunkt kein Behandlungsbedarf bestand. Das Schreiben äus-
sert sich jedoch nicht dazu, ob aus ärztlicher bzw. psychologischer Sicht 
Bedenken in Bezug auf einen Waffenerwerb bzw. -besitz durch den Be-
schwerdeführer bestehen oder nicht. Es muss daher davon ausgegangen 
werden, dass die den Beschwerdeführer untersuchenden Fachleute nicht 
darüber aufgeklärt waren, wofür der Beschwerdeführer die Bestätigung 
braucht. Zudem fällt auf, dass sie offensichtlich nicht umfassend über seine 
psychischen Probleme informiert waren: Sie hatten zwar Kenntnis von 
Angststörungen und Depressionen zwischen November 2006 und April 
2007 sowie zwischen März und April 2010, aufgrund derer der Beschwer-
deführer am PDT behandelt worden war, und wussten aus seinen Erzäh-
lungen von psychischen Problemen im Jahr 2013 und im Frühling 2015. 
Jedoch waren sie offensichtlich nicht darüber aufgeklärt worden, dass der 
Beschwerdeführer zwischen 2003 und 2007, mithin während vier Jahren, 
ebenfalls in psychiatrischer Behandlung war (vgl. vorne E. 2.1) und auch im 
März 2016, also kurz vor der Untersuchung am PDT, noch starke Medika-
mente aufgrund verschiedener psychischer Probleme einnahm (vgl. vorne 
E. 2.3). Ob er zwei Monate später, zum Zeitpunkt der Untersuchung am 
PDT im Mai 2016, tatsächlich keine Psychopharmaka mehr einnehmen 
musste, wie er selber angab, ist fraglich, kann aber offenbleiben. Denn ent-
gegen seiner Ansicht kann gestützt auf die Bestätigung des PDT jedenfalls 
nicht der Schluss gezogen werden, ein Waffenbesitz sei aus ärztlicher 
Sicht unbedenklich, da sich das Schreiben des PDT – wie bereits er-
wähnt – gerade nicht zur Waffentauglichkeit des Beschwerdeführers 
äussert und die beiden Fachleute nicht umfassend über seine psychischen 
Probleme informiert waren. Für den Beweiswert von Arztberichten ist je-
doch entscheidend, ob diese für die streitigen Belange umfassend sind, auf 
allseitigen Untersuchungen beruhen und ob die Schlussfolgerungen be-
gründet sind (vgl. BGer 2C_125/2009 vom 4.8.2009 E. 4). Ohne Beweis-
wert ist folglich auch das Arztzeugnis eines den Beschwerdeführer an-

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scheinend gar nicht behandelnden Arztes, in welchem dieser in einem Satz 
bestätigt, dass gemäss seiner Beurteilung beim Beschwerdeführer keine 
Kontraindikation für die Ausstellung eines Waffenerwerbsscheines bestehe 
(vgl. vorne E. 2.4), sich aber mit keinem Wort dazu äussert, worauf seine 
Einschätzung beruht. Dass dieses «Arztzeugnis» viel zu knapp und des-
halb für das vorliegende Verfahren nicht relevant ist, wird inzwischen auch 
vom Beschwerdeführer anerkannt (vgl. Beschwerde S. 5). 

4.3 Der Umstand, dass der Beschwerdeführer zwischen 2003 und 2016 
immer wieder an Panikattacken und Depressionen litt, deshalb in ärztlicher 
bzw. psychologischer Behandlung war und Psychopharmaka einnehmen 
musste, spricht dafür, dass er sich selbst oder Dritte mit der Waffe gefähr-
den könnte. Auch die Äusserungen seines damaligen Hausarztes (vgl. 
vorne E. 2.2 f.) und die Tatsache, dass dieser von sich aus an die Kapo 
gelangte, um zu verhindern, dass dem Beschwerdeführer ein Waffen-
erwerbsschein erteilt wird, lassen darauf schliessen, dass die Gefahr einer 
Selbst- oder Drittgefährdung besteht. Dass sein damaliger Hausarzt kein 
Facharzt für psychische Erkrankungen ist, trifft zwar zu, hat jedoch nicht 
zur Folge, dass dessen Aussagen im vorliegenden Verfahren nicht berück-
sichtigt werden dürften. Er kennt den Beschwerdeführer und dessen Kran-
kengeschichte und hat ihn aufgrund seiner psychischen Probleme medi-
kamentös behandelt. Seine Aussage, es sei nicht absehbar, wie der Be-
schwerdeführer im Fall eines Waffenbesitzes während einer Panikattacke 
reagieren würde, ist nachvollziehbar. Entgegen der Ansicht des Beschwer-
deführers spielen seine psychischen Beschwerden und Erkrankungen zwi-
schen 2003 und 2016 für die Frage, ob er Waffen erwerben oder besitzen 
darf, sehr wohl eine Rolle. Denn bei der Prognose, ob unter Berücksichti-
gung der Umstände des Einzelfalls und der Persönlichkeit der betroffenen 
Person in Zukunft die Gefahr einer missbräuchlichen Verwendung der 
Waffe besteht, ist auch auf das bisherige Verhalten der oder des Betroffe-
nen abzustellen (vgl. VGE 2011/332 vom 14.8.2012 E. 4.3). Daraus, dass 
der Beschwerdeführer ein knappes halbes Jahr eine Pistole besessen hat 
und für diese Zeit kein Vorfall aktenkundig ist, lässt sich nicht schliessen, 
dass er auch bei einem zukünftigen Waffenbesitz sich selbst oder Dritte 
nicht gefährden würde. Dafür war die Dauer des Waffenbesitzes viel zu 
kurz. 

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4.4 Der Umstand, dass die Kapo die Waffe nicht sofort nach dem Ge-
spräch mit seinem damaligen Hausarzt am 2. März 2016 (vgl. vorne E. 2.3) 
sichergestellt hat, sondern erst rund einen Monat später, spricht entgegen 
der Ansicht des Beschwerdeführers nicht gegen die Annahme, dass dieser 
mit der Waffe sich selbst oder Dritte gefährden könnte. Wie bereits die Vor-
instanz ausgeführt hat, ging die Kapo nicht davon aus, dass Gefahr im Ver-
zug ist und damit eine unmittelbare Gefahr drohte, und es wurde dem Be-
schwerdeführer vor der Sicherstellung deshalb noch das rechtliche Gehör 
gewährt (vgl. angefochtener Entscheid E. 5b S. 11). Dieses Vorgehen ist 
nicht zu beanstanden.

4.5 Nach dem Gesagten gibt der Beschwerdeführer aufgrund seiner 
langjährigen psychischen Probleme Anlass zur Annahme, dass er sich 
selbst oder Dritte mit einer Waffe gefährden könnte. Der Schluss der Vor-
instanz, die Kapo habe den Hinderungsgrund einer Selbst- oder Dritt-
gefährdung zu Recht als gegeben erachtet, ist deshalb nicht zu beanstan-
den. Dies insbesondere auch deshalb, weil der zuständigen Behörde bei 
der Prüfung der Frage, ob der Hinderungsgrund der Selbst- oder Dritt-
gefährdung erfüllt ist, ein erheblicher Beurteilungsspielraum zukommt. Zu-
dem hat sich der Beschwerdeführer keiner fachärztlichen Begutachtung 
unterzogen, obwohl ihm die Kapo mitgeteilt hatte, dass sie ohne positives 
fachärztliches Gutachten keinen Waffenerwerbsschein ausstellen und die 
sichergestellten Waffen beschlagnahmen werde. Er hat insofern seine Mit-
wirkungspflicht (vgl. vorne E. 3.3) verletzt und die sich daraus ergebenden 
Konsequenzen, dass die Kapo ohne gutachterliche Erkenntnisse gestützt 
auf den erstellten Sachverhalt zu seinem Nachteil verfügt hat, zu tragen 
(vgl. VGE 2015/206 vom 25.4.2016 E. 2.5.1). Entgegen der Ansicht des 
Beschwerdeführers durfte die Kapo ein fachärztliches Gutachten verlan-
gen, da sie – wie bereits ausgeführt – zu Recht Anlass zur Annahme hatte, 
dass der Beschwerdeführer sich selbst oder Dritte mit einer Waffe gefähr-
den könnte (vgl. vorne E. 4.3) und kein beweistaugliches Zeugnis vorliegt, 
welches bestätigt, dass aus ärztlicher Sicht keine Bedenken im Zu-
sammenhang mit einem Waffenerwerb bzw. -besitz durch den Beschwer-
deführer bestehen (vgl. vorne E. 4.2; BGE 135 IV 56 E. 5.2; 
BGer 2C_122/2015 vom 10.2.2015 E. 4). Entgegen den Ausführungen des 
Beschwerdeführers wäre es beim fachärztlichen Gutachten nicht um eine 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.11.2017, Nr. 100.2017.177U, 
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Suchtabklärung gegangen, sondern um die Klärung der Frage, ob bei ihm 
trotz seiner langjährigen psychischen Probleme Gewähr für einen sorg-
fältigen und verantwortungsbewussten Umgang mit einer Waffe gegeben 
ist und er selbst bzw. Dritte durch einen Waffenbesitz nicht gefährdet 
wären. Insofern spielt es keine Rolle, dass sich in den Akten kein Hinweis 
auf Alkohol- oder Suchtprobleme beim Beschwerdeführer findet. 

5.

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe ihr Er-
messen überschritten, indem sie die Anordnung der Kapo bestätigt habe, 
über das weitere Vorgehen bezüglich der beschlagnahmten Gegenstände 
(definitive Einziehung oder Rückgabe) werde voraussichtlich im Jahr 2021 
oder auf ein entsprechend begründetes Gesuch hin entschieden, kann ihm 
ebenfalls nicht gefolgt werden. Nach dem zuvor Ausgeführten steht fest, 
dass die Pistole und die Munition zu Recht beschlagnahmt wurden und 
dem Beschwerdeführer zurzeit nicht zurückgegeben werden können. An-
ders als die Beschlagnahme, welche präventiven Charakter hat, ist die Ein-
ziehung endgültiger Natur (Facincani/Jendis, in Facincani/Sutter [Hrsg.], 
Handkommentar zum Waffengesetz [WG], Art. 31 N. 15 f.). Es liegt somit 
im Interesse des Beschwerdeführers, wenn die Gegenstände nicht definitiv 
eingezogen, sondern vorerst durch die Kapo aufbewahrt werden, und erst 
zu einem späteren Zeitpunkt über das weitere Vorgehen (definitive Ein-
ziehung oder Rückgabe) entschieden wird. Dieses Vorgehen ist auch des-
halb zweckmässig, weil nach wie vor kein fachärztliches Gutachten vorliegt, 
welches sich zur Waffentauglichkeit des Beschwerdeführers äussert. Dass 
der Entscheid über das weitere Vorgehen nicht bereits früher getroffen 
werden soll, erscheint deshalb sinnvoll, weil aufgrund der langjährigen psy-
chischen Probleme des Beschwerdeführers eine für die Waffenrückgabe 
erforderliche positive Verlaufsprognose wohl erst nach einer längeren 
Phase der psychischen Stabilität gestellt werden kann. Der Beschwerde-
führer hat jedoch die Möglichkeit, bereits früher ein Gesuch um Waffen-
rückgabe zu stellen, etwa wenn er den Eindruck haben sollte, die Verhält-
nisse hätten sich zu seinen Gunsten verändert. 

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6.

6.1 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet 
und ist abzuweisen.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer 
kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu spre-
chen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 3 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern
- der Kantonspolizei Bern, Kriminalabteilung, Fachbereich WSG
- dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.