# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8aa31eca-d73f-5b0e-a7a2-1e8f652dbb3f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.10.2025 E-3580/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3580-2025_2025-10-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-3580/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 5 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Markus König (Vorsitz), 

Richter Lukas Müller, 

Richter Mathias Lanz, 

Gerichtsschreiber Nicholas Swain. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

D._______, geboren am (…), 

Afghanistan,   

alle vertreten durch MLaw Vishnakana Ganeshalingam, 

Rechtsschutz für Asylsuchende – Bundesasylzentrum  

Region (…),  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Vollzug der Wegweisung  

(nach Nichteintreten auf Asylgesuch);  

Verfügung des SEM vom 9. Mai 2025 / N (…). 

 

 

E-3580/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführenden suchten am 13. März 2025 in der Schweiz um 

Asyl nach. 

B.  

Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac) 

ergab, dass die Beschwerdeführenden am 4. Dezember 2024 in Griechen-

land ein Asylgesuch eingereicht hatten und ihnen dort am 8. Januar 2025 

internationaler Schutz gewährt worden war. 

C.  

Das SEM ersuchte die griechischen Behörden am 21. März 2025 gestützt 

auf die Richtlinie 2008/115/EG des Europäischen Parlaments und des Ra-

tes vom 16. Dezember 2008 über gemeinsame Normen und Verfahren in 

den Mitgliedstaaten zur Rückführung illegal aufhältiger Drittstaatsangehö-

riger (sog. Rückführungsrichtlinie) und das Abkommen vom 28. August 

2006 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der 

Hellenischen Republik über die Rückübernahme von Personen mit irregu-

lärem Aufenthalt (SR 0.142.113.729) um Rückübernahme der Beschwer-

deführenden. 

D.  

Am 26. März 2025 gewährte das SEM den Beschwerdeführenden schrift-

lich das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Nichteintretensentscheid ge-

mäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG (SR 142.31) und zur Wegweisung nach 

Griechenland. Am 27. März 2025 reichten sie eine schriftliche Stellung-

nahme ein.  

E.  

Am 4. April 2025 führte das SEM mit den Beschwerdeführenden soge-

nannte Gespräche zur Rückführung in einen sicheren Drittstaat durch. 

F.  

Die Beschwerdeführenden führten im Wesentlichen aus, sie hätten zuerst 

zwei Monate auf der Insel E._______ verbracht, dann zwei Monate im 

Camp (…). Nach Erhalt des Schutzstatus hätten sie noch bis zur Ausstel-

lung ihrer Identitäts- und Reisepapiere in der Unterkunft bleiben dürfen, 

hätten aber sonst keine Unterstützung mehr erhalten. Namentlich habe es 

keine Hilfe bei der Suche nach einer Unterkunft und bei der Arbeitssuche 

oder Sprachkurse gegeben. Ohne Sprachkenntnisse, ohne Orientierung 

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Seite 3 

und Erfahrung mit dem System und ohne Familienangehörige, die sie un-

terstützen könnten, sei es ihnen unmöglich gewesen, in Griechenland zu 

bleiben. Es sei nicht möglich gewesen, eine Stelle zu finden und sie hätten 

auch kein Geld gehabt, um sich eine Unterkunft zu besorgen. Nach Verlas-

sen des Camps seien sie nach Athen gegangen, weil sie gehofft hätten, 

dort Hilfe zu finden, hätten dort aber weder soziale Kontakte gehabt noch 

Kontakt zu Hilfsorganisationen oder Behörden herstellen können. Die In-

formationen und weiterführenden Links auf Farsi auf dem Asylentscheid 

hätten sie nicht genutzt, um Hilfe zu erhalten, da ihnen vom Personal im 

Camp mehrmals gesagt worden sei, dass es keine Möglichkeit für Unter-

stützung gebe. Schliesslich habe ihnen ein Freund aus Frankreich Geld für 

die Flugtickets der Weiterreise geschickt. 

G.  

Am 7. April 2025 stimmten die griechischen Behörden dem Rückübernah-

meersuchen zu. 

H.  

H.a Am 7. Mai 2025 unterbreitete die Vorinstanz der Rechtsvertretung der 

Beschwerdeführenden ihren Entscheidentwurf zur Stellungnahme.  

H.b Die Beschwerdeführenden liessen am 8. Mai 2025 ihre Stellungnahme 

einreichen. In dieser betonten sie, dass sie keine weitere finanzielle Unter-

stützung seitens ihrer Familienangehörigen erwarten könnten. Die Ein-

schätzung des SEM, dass Personen mit Schutzstatus in Griechenland in 

Bezug auf Fürsorge, Erwerbstätigkeit und Gewährung einer Unterkunft 

griechischen beziehungsweise anderen ausländischen Personen gleich-

gestellt seien, sei unzutreffend. Die Schlussfolgerung, dass das Asylver-

fahren in Griechenland funktioniere und sie sich zurechtgefunden hätten, 

sei nicht nachvollziehbar und die Erwartung, dass sie innert nützlicher Frist 

eine Arbeit finden könnten und sollten, sei unrealistisch. Die Umstände in 

Griechenland seien in casu in einer Gesamtschau nicht als begünstigend 

einzustufen. Der Wegweisungsvollzug erweise sich insbesondere auch un-

ter dem Aspekt des Kindeswohls als unzumutbar. 

I.  

Mit Verfügung vom 9. Mai 2025 – eröffnet am gleichen Tag – trat das SEM 

in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf die Asylgesuche der 

Beschwerdeführenden nicht ein und ordnete ihre Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug an. 

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Seite 4 

J.  

Mit Eingabe vom 15. Mai 2025 erhoben die Beschwerdeführenden beim 

Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung. Sie bean-

tragten, die Dispositiv-Ziffern 3 und 4 der Verfügung seien aufzuheben und 

die Vorinstanz sei anzuweisen, sie vorläufig aufzunehmen; eventualiter sei 

die Sache zur Vervollständigung des Sachverhalts an die Vorinstanz zu-

rückzuweisen, subeventualiter sei das SEM anzuweisen, von den griechi-

schen Behörden individuelle Garantien betreffend Zugang zu Unterbrin-

gung und medizinsicher Versorgung einzuholen. In prozessualer Hinsicht 

ersuchten die Beschwerdeführenden um Gewährung der unentgeltlichen 

Prozessführung sowie Befreiung von der Kostenvorschusspflicht.  

K.  

Der Instruktionsrichter hiess mit Zwischenverfügung vom 21. Mai 2025 das 

Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gut und ver-

zichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Ferner wurde das 

SEM zur Einreichung einer Vernehmlassung eingeladen. 

L.  

In seiner Vernehmlassung vom 4. Juni 2025 hielt das SEM vollumfänglich 

an seinen Erwägungen fest. 

M.  

Mit Eingabe vom 23. Juni 2025 machten die Beschwerdeführenden von 

dem ihnen (mit Instruktionsverfügung vom 6. Juni 2025) eingeräumten 

Recht zur Replik Gebrauch und hielten an ihrer Beschwerde fest. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslie-

ferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-

son Schutz sucht (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Eine solche 

Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht vor, weshalb 

das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet. 

E-3580/2025 

Seite 5 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Die Be-

schwerdeführenden haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men, sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und haben 

ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung. Sie sind daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 

und Art. 108 Abs. 3 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf 

die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

Die vorliegende Eingabe richtet sich ausschliesslich gegen den von der 

Vorinstanz verfügten Vollzug der Wegweisung (respektive wird eventualiter 

beantragt, die angefochtene Verfügung sei in diesem Punkt zu kassieren). 

Somit ist die Verfügung des SEM vom 9. Mai 2025, soweit den Asylpunkt 

betreffend (Nichteintreten auf die Asylgesuche; Ziffer 1 des Dispositivs der 

Verfügung), in Rechtskraft erwachsen; auch die Anordnung der Wegwei-

sung als solche (Dispositivziffer 2) ist damit grundsätzlich nicht mehr zu 

überprüfen (vgl. BVGE 2009/50 m.w.H.). Gegenstand des Beschwerdever-

fahrens bildet damit lediglich die Frage, ob die Wegweisung zu vollziehen 

oder ob anstelle des Vollzugs eine vorläufige Aufnahme anzuordnen – res-

pektive die Verfügung in diesem Punkt zu kassieren – ist. 

3.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Bereich des Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 

2014/26 E. 5). 

4.  

4.1 Zur Begründung der Wegweisungs(vollzugs)verfügung führte das SEM 

das Folgende aus: 

4.1.1 Gemäss Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts erweise 

sich der Vollzug von Wegweisungen nach Griechenland grundsätzlich als 

zulässig. Das Gericht gehe davon aus, dass schutzberechtigte Personen 

grundsätzlich in der Lage seien, ihre existenziellen Bedürfnisse abzude-

cken. Es könne nicht von einem dysfunktionalen Aufnahmesystem gespro-

chen oder von einer Situation ausgegangen werden, in der jeder Person 

mit Schutzstatus in Griechenland eine unangemessene und erniedrigende 

Behandlung im Sinne einer Verletzung von Art. 3 EMRK drohe. Die Be-

schwerdeführenden könnten sich als Schutzberechtigte auf die Garantien 

der Richtlinie 2011/95/EU des europäischen Parlaments und des Rates 

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Seite 6 

vom 13. Dezember 2011 (sog. Qualifikationsrichtlinie) berufen. Gemäss ih-

ren Angaben hätten sie sich bis kurz vor der Ausreise durchwegs in den 

asylrechtlichen Aufnahmestrukturen Griechenlands aufgehalten. Ihre An-

gaben, wonach sie keine Unterstützung erhalten hätten, seien stereotyp. 

Sie hätten es unterlassen, sich dort längerfristig und selbstständig um eine 

wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration zu bemühen. Es gelinge 

ihnen folglich nicht, darzutun, dass ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt, zu 

Sozialleistungen und zu Wohnraum verwehrt gewesen wäre. Die allgemein 

schwierigen ökonomischen Lebensbedingungen in Griechenland ver-

möchten die Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs nicht zu widerlegen. 

Es gebe keine erhärteten Hinweise dafür, dass Griechenland sich nicht an 

seine völkerrechtlichen Verpflichtungen halte. Es könnte von den Be-

schwerdeführenden erwartet werden, dass sie sich bei Unterstützungsbe-

darf an die griechischen Behörden wenden und die erforderliche Hilfe nö-

tigenfalls auf dem Rechtsweg einfordern würden.  

4.1.2 Das Bundesverwaltungsgericht gehe ferner weiterhin davon aus, 

dass der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland für anerkannte 

Schutzberechtigte grundsätzlich zumutbar sei. Dies gelte auch bei Fami-

lien im Fall des Vorliegens begünstigender Umstände. Es wäre den Be-

schwerdeführenden zumutbar gewesen, die zur Verfügung stehenden In-

formationen zur Kenntnis zu nehmen und sich um den Erhalt der verschie-

denen Unterstützungsleistungen zu bemühen, nötigenfalls auf dem 

Rechtsweg. Sie hätten nur während weniger Wochen ungenügende dies-

bezügliche Bemühungen unternommen und die Möglichkeiten, ihre Rechte 

einzufordern, nicht ausgeschöpft. Daher könne es ihnen nicht gelingen, 

darzutun, dass ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Sozialleistungen 

und zu Wohnraum verwehrt worden wäre. Sprachbarrieren würden nicht 

als Hindernis erachtet. Die Beschwerdeführenden (Eltern) seien arbeits-

fähig und die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit sei ihnen zumutbar. Nament-

lich verfüge der Beschwerdeführer über eine gute Schulbildung und viel-

seitige Berufserfahrung. Zudem könnten Schutzberechtigte, die nicht in der 

Lage seien, ihren Lebensunterhalt selbstständig zu bestreiten, beim grie-

chischen Staat das sogenannte Garantierte Mindesteinkommen bean- 

tragen. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, bei einer der in Griechen-

land zahlreich vorhandenen karitativen Organisationen um Hilfe zu ersu-

chen. Die Beschwerdeführenden seien während ihres Aufenthalts in Grie-

chenland von Verwandten und Freunden unterstützt worden und es könne 

davon ausgegangen werden, dass sie auch bei einer Rückkehr auf deren 

Unterstützung zählen könnten. Die Kinder hätten bei einer Rückkehr nach 

Griechenland Zugang zum griechischen Bildungssystem.  

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Seite 7 

4.1.3 Im Weitern seien die vorgebrachten körperlichen und psychischen 

Gesundheitsbeschwerden der Beschwerdeführenden in Griechenland be-

handelbar und nicht derart gravierend, dass sie einer Wegweisung ent- 

gegenstehen würden. Zusammenfassend seien bei den Beschwerde- 

führenden mehrere begünstigende Umstände ersichtlich. Demnach sei es 

den Beschwerdeführenden nicht gelungen, die in Art. 83 Abs. 5 AIG 

(SR 142.20) verankerte Legalvermutung der Zumutbarkeit des Wegwei-

sungsvollzugs in einen EU-Mitgliedstaat umzustossen. 

4.2  

4.2.1 In der Beschwerdeschrift wurde gerügt, das SEM habe eine individu-

elle Prüfung der konkreten persönlichen Verhältnisse der Beschwerde- 

führenden weitgehend unterlassen und sich nicht an das in der Recht- 

sprechung des Bundesverwaltungsgerichts definierte Prüfschema zum 

Vorliegen begünstigender Umstände gehalten. Die diesbezüglichen Krite-

rien seien in ihrem Fall allesamt nicht erfüllt. Ihre Aufenthaltsdauer von  

lediglich vier Monaten in Griechenland stelle keinen gefestigten Aufenthalt 

dar, wie er für das Vorliegen günstiger Umstände erforderlich wäre. Ferner 

wäre es ihnen in dieser Zeit nicht möglich gewesen, hinreichende Kennt-

nisse der griechischen Sprache zu erwerben. Ihre tatsächlichen Lebens-

umstände würden keine nachhaltige Integration und Sprachaneignung zu-

lassen. Da sie über keine formale Ausbildung verfügen würden und man-

gels Sprachkenntnisse sei die vom SEM behauptete Erwerbsfähigkeit und 

Arbeitsmarktintegration nicht nachvollziehbar. Ferner würden sie in Grie-

chenland über keinerlei Unterstützungsnetz verfügen.  

4.2.2 Die beabsichtigte Wegweisung in diesen Staat wäre aufgrund ihrer 

psychischen Belastung mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbun-

den. Ihr Gesundheitszustand stelle somit keinen begünstigenden Umstand 

im Sinne der Rechtsprechung dar. Der Vorwurf der ungenügenden Bemü-

hungen um Unterstützung verkenne ihre tatsächlichen Lebensumstände in 

Griechenland. Angesichts ihrer prekären Lage sei es lebensfremd, umfas-

sende Integrationsbemühungen zu erwarten. Die fehlende Integration sei 

die Folge struktureller Defizite im griechischen Aufnahmesystem. Die Ge-

währung des Garantierten Mindesteinkommens sei an Voraussetzungen 

geknüpft und ein Grossteil der anerkannten Schutzberechtigten hätten kei-

nen Zugang zu Unterkünften. Die in Griechenland grundsätzlich vorhande-

nen Hilfsorganisationen könnten keine wirksame Unterstützung bieten, 

wenn die Betroffenen insbesondere aufgrund erheblicher Sprachbarrieren 

ihre Rechte nicht geltend machen könnten. Im Falle eine Rückkehr nach 

Griechenland drohe den Beschwerdeführenden die Obdachlosigkeit, was 

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Seite 8 

das Kindeswohl akut gefährden würde und gegen Art. 3 des Übereinkom-

mens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (sog. Kinder-

rechtskonvention, KRK SR 0.107) verstosse. Gemäss verschiedenen  

Berichten gebe es in Griechenland kaum verfügbare Unterbringungs- 

möglichkeiten für obdachlose Schutzberechtigte.  

4.3 Die Vorinstanz wies in ihrer Vernehmlassung darauf hin, dass die 

grundsätzliche Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Griechen-

land auch im Falle von Familien mit Kindern in jüngst ergangenen Urteilen 

des Bundesverwaltungsgerichts bestätigt worden sei. Es werde daran fest-

gehalten, dass bei den Beschwerdeführenden günstige Umstände im 

Sinne der Rechtsprechung vorliegen würden. 

4.4 In der Replik wurde namentlich betont, das SEM habe sich auch in der 

Vernehmlassung auf allgemeine Ausführungen zu den Verhältnissen in 

Griechenland beschränkt, ohne eine einzelfallbezogene Prüfung der be-

günstigenden Umstände vorzunehmen.  

5.  

5.1 Ist der Vollzug einer Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

5.2  

5.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz (insbesondere Art. 5 Abs. 1 AsylG, Art. 33 Abs. 1 des Abkom-

mens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30], Art. 25 

Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen 

Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behand-

lung oder Strafe [FoK, SR 0.105] und Art. 3 EMRK) einer Weiterreise der 

Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen 

Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AIG). 

  

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Seite 9 

5.2.2 Gemäss Art. 6a AsylG besteht zugunsten sicherer Drittstaaten – wie 

Griechenland als EU-Mitgliedstaat einer ist – die Vermutung, dass diese 

ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen, darunter im Wesentlichen das  

Refoulement-Verbot und grundlegende menschenrechtliche Garantien, 

einhalten. Griechenland ist sodann Signatarstaat der EMRK, der FoK und 

der FK sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 

(SR 0.142.301) und kommt seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Ver-

pflichtungen grundsätzlich nach. 

5.2.3 Zwar erkennt das Bundesverwaltungsgericht an, dass die Lebens-

bedingungen in Griechenland für dort anerkannte Schutzberechtigte in fast 

allen Bereichen des täglichen Lebens äusserst schwierig sind und sich die 

Alltagsbewältigung beschwerlich gestaltet. Es ist aber nicht von einer Situ-

ation auszugehen, in der jeder Person mit Schutzstatus eine unangemes-

sene und erniedrigende Behandlung im Sinne einer Verletzung von Art. 3 

EMRK drohen würde. Trotz existierender Schwachstellen kann nicht von 

einem dysfunktionalen Aufnahmesystem gesprochen werden. Es ist davon 

auszugehen, dass schutzberechtigte Personen in der Lage sind, ihre exis-

tenziellen Bedürfnisse abzudecken. Der Vollzug der Wegweisung nach 

Griechenland ist für Personen, die dort einen Schutzstatus erhalten haben, 

somit grundsätzlich zulässig (vgl. Referenzurteil BVGer E-3427/2021,  

E-3431/2021 vom 28. März 2022 E. 11.2 und 11.4, jüngst bestätigt in  

BVGer D-2590/2025 vom 11. September 2025 E. 9, zur Publikation als  

Referenzurteil vorgesehen).  

5.2.4 An dieser Einschätzung vermögen die Vorbringen der Beschwerde-

führenden und die Verweise in der Rechtsmitteleingabe auf Berichte ver-

schiedener Organisationen betreffend punktuelle Schwachstellen im grie-

chischen Aufnahmesystem nichts zu ändern. Den Beschwerdeführenden 

wurde in Griechenland internationaler Schutz zuerkannt. Sie können sich 

somit auf die Garantien der Qualifikationsrichtlinie berufen (insbesondere 

die Regeln betreffend den Zugang zu Beschäftigung [Art. 26], Bildung 

[Art. 27], Sozialhilfeleistungen [Art. 29], medizinischer Versorgung [Art. 30] 

und Wohnraum [Art. 32]), auf die sich Griechenland als EU-Mitgliedstaat 

behaften lassen muss. Es obliegt ihnen, bei den zuständigen Behörden 

ihre Rechte geltend zu machen, nötigenfalls mithilfe einer der ansässigen 

Hilfsorganisationen. 

5.2.5 Den Akten sind keine Hinweise darauf zu entnehmen, dass die  

Beschwerdeführenden nach der Schutzgewährung entsprechende Unter-

stützungsleistungen verweigert worden wären und sie sich dagegen ver-

geblich zur Wehr gesetzt hätten. Auch unter Berücksichtigung der Schwä-

E-3580/2025 

Seite 10 

chen des griechischen Aufnahmesystems vermag die blosse Möglichkeit, 

in nicht absehbarer Zeit in eine missliche Lebenssituation zu geraten, die 

hohe Schwelle zu einem "real risk" nicht zu erreichen. 

5.3  

5.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

5.3.2 Gemäss Art. 83 Abs. 5 AIG ist eine Wegweisung in einen EU- oder 

EFTA-Staat vermutungsweise zumutbar. Diese Legalvermutung der Zu-

mutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung nach Griechenland gilt grund-

sätzlich auch für vulnerable Personen. Das Bundesverwaltungsgericht 

qualifiziert den Vollzug der Wegweisung von Familien mit Kindern als zu-

mutbar, wenn günstige Voraussetzungen oder Umstände vorliegen 

(vgl. Referenzurteil BVGer E-3427/2021, E-3431/2021 vom 28. März 2022 

E. 11.5.2).  

5.3.3 In jedem Fall sind im Rahmen der Abwägung sämtliche konkreten 

Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen, darunter Alter, Gesundheits-

zustand, Ausbildung, Fremdsprachenkenntnisse und Berufserfahrung der 

Betroffenen, aber auch ob und inwieweit sie eigene, ihnen zumutbare An-

strengungen unternommen beziehungsweise versucht haben, in Griechen-

land Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Rechtsprechung hat das Gericht 

jüngst im zur Publikation als Referenzurteil vorgesehen Entscheid  

D-2590/2025 bestätigt und präzisiert. Dabei hat es festgehalten, dass die 

Situation für Familien mit Kindern, die in Griechenland internationalen 

Schutz erhalten haben, nach wie vor schwierig sei und diesem Umstand 

bei der Prüfung der Frage, ob im konkreten Einzelfall die Vermutung der 

Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs umgestossen wird, Rechnung zu 

tragen sei. Allerdings könne und dürfe auch von in Griechenland schutzbe-

rechtigten Familien erwartet werden, dass sie konkrete Anstrengungen un-

ternehmen würden, um sich in der Aufnahmegesellschaft zu integrieren 

und sich bei Bedarf an staatliche Einrichtungen oder karitative Organisati-

onen zu wenden. Einzig der Verweis auf schwierige Aufnahme- und  

Lebensbedingungen genüge nicht, um den Wegweisungsvollzug unzuläs-

sig oder unzumutbar erscheinen zu lassen (vgl. a.a.O. E. 9.8). Entschei-

dend ist, ob die betroffenen Personen bei einer Rückkehr trotz zumutbarer 

E-3580/2025 

Seite 11 

Anstrengungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in eine existenzielle 

Notlage geraten würden, die sie nicht aus eigener Kraft abwenden könn-

ten. Um die Legalvermutung der Zumutbarkeit umzustossen, haben die 

Betroffenen ernsthafte Anhaltspunkte dafür vorzubringen, dass sie in Grie-

chenland aufgrund von individuellen Umständen sozialer, wirtschaftlicher 

oder gesundheitlicher Art in eine existenzielle Notlage geraten würden 

(vgl. BVGer D-2590/2025 a.a.O. E. 8). 

5.3.4 Der Rüge, dass die Vorinstanz keine angemessene Prüfung des Vor-

liegens begünstigender Umstände vorgenommen habe, kann nicht gefolgt 

werden. Das SEM hat sich in der 22-seitigen Verfügung vom 9. Mai 2025 

sehr einlässlich mit der persönlichen Situation der Beschwerdeführenden 

auseinandergesetzt und den rechtserheblichen Sachverhalt korrekt sowie 

vollständig festgestellt.  

5.3.5 Vorliegend ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführen-

den Griechenland kurze Zeit nach Erhalt des Schutzstatus und der Reise-

papiere verlassen haben. Sie verfügen über weiterhin gültige Aufenthalts-

bewilligungen sowie griechische Reisedokumente und damit über eine Auf-

enthaltsberechtigung in Griechenland. Angesichts der raschen Weiterreise 

der Beschwerdeführenden in die Schweiz ist nicht davon auszugehen, 

dass sie sich ernsthaft um eine dauerhafte Unterkunft und Existenzsiche-

rung ausserhalb des Asyl-Camps bemüht haben. Gemäss eigenen Aussa-

gen haben sie keine über Nachfragen beim Personal des Asyl-Camps hin-

ausgehende Bemühungen zum Erhalt von Unterstützung durch staatliche 

oder nicht-staatliche Institutionen, respektive im Hinblick auf eine Integra-

tion in Griechenland unternommen. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, 

dass einzelne Webseiten wie "greece.refugee.info" oder jene des griechi-

schen Ministeriums für Migration und Asyl auch Informationen in Farsi  

– darunter zum Thema Unterkunft – anbieten, weshalb allein fehlende 

Sprachkenntnisse kein ausreichender Grund für das Fehlen entsprechen-

der Bemühungen sein können. Demnach teilt das Gericht die Auffassung 

der Vorinstanz, dass die Beschwerdeführenden nicht alle ihnen zumutba-

ren Anstrengungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts unternommen 

haben. Die aktenkundigen gesundheitlichen Probleme der beiden Eltern 

(Knieschmerzen, Harnwegerkrankung, Regelschmerzen, Albträume) sind 

nicht besonders gravierender Art und rechtfertigen es nicht, den Wegwei-

sungsvollzug als unzumutbar einzustufen. Als Familie mit zwei minderjäh-

rigen Kleinkindern und gewissen gesundheitlichen Problemen sind die Be-

schwerdeführenden zwar als vulnerabel, nicht aber als besonders verletz-

lich im Sinne des Referenzurteils E-3427/2021, E-3431/2021 zu qualifi-

E-3580/2025 

Seite 12 

zieren (vgl. dort E. 11.5.3). Zwar dürften sie bei einer Rückkehr nach Grie-

chenland mit Hindernissen zu kämpfen haben; diese erscheinen bei zu-

mutbarer Eigeninitiative jedoch nicht unüberwindbar. Es kann davon aus-

gegangen werden, dass sie in der Lage sein werden, sich um eine ange-

messene Unterkunft, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit respektive den 

Zugang zu Sozialleistungen und Schulbildung zu bemühen und die ihnen 

zustehenden Rechte bei den griechischen Behörden einzufordern.  

5.3.6 Die Argumentation in der Beschwerdeeingabe, wonach Unterstüt-

zungsleistungen in Griechenland aufgrund systemischer Mängel ungeach-

tet allfälliger Integrationsbemühungen nicht erhältlich seien, deckt sich 

nicht mit der Einschätzung des Bundesverwaltungsgerichts in den zitierten 

Referenzurteilen und rechtfertigt demnach keine andere Einschätzung. 

Insgesamt sind keine individuellen Anhaltspunkte sozialer oder wirtschaft-

licher Natur dafür erkennbar, dass die Beschwerdeführenden im Fall einer 

Rückkehr nach Griechenland zwangsläufig in eine existenzielle oder medi-

zinische Notlage geraten werden.   

5.3.7 Auch das Kindeswohl steht dem Wegweisungsvollzug nicht entge-

gen, zumal sich die beiden ([…]- und […]jährigen) Kinder erst seit einem 

guten Jahr in der Schweiz aufhalten. Es liegen keine erhärteten Hinweise 

vor, wonach sich Griechenland als Signatarstaat der KRK nicht an seine 

entsprechenden völkerrechtlichen Verpflichtungen halten würde. Das Bun-

desverwaltungsgericht hat denn auch in mehreren Urteilen die Wegwei-

sung von Familien mit Schutzstatus in Griechenland als zulässig und zu-

mutbar qualifiziert und entsprechende Nichteintretens- und Wegweisungs-

verfügungen der Vorinstanz bestätigt (vgl. etwa Urteile des BVGer  

E-2365/2025 vom 10. Juli 2025, D-3905/2025 vom 4. Juni 2025,  

D-2415/2025 vom 15. April 2025 oder D-2088/2025 vom 3. April 2025).  

5.3.8 Der Vollzug der Wegweisung erweist sich somit als zumutbar.  

5.3.9 Bei dieser Sachlage besteht auch kein Anlass zur Einholung indivi-

dueller Garantien bei den griechischen Behörden (vgl. statt vieler Urteil des 

BVGer D-5814/2022 vom 17. August 2023 E. 9.4), weshalb der entspre-

chende subeventualiter gestellte Antrag abzuweisen ist. 

5.4 Nachdem die griechischen Behörden einer Rückübernahme der Be-

schwerdeführenden ausdrücklich zugestimmt haben, ist der Vollzug der 

Wegweisung auch möglich (Art. 83 Abs. 2 AIG; vgl. Urteil des BVGer 

E-2517/2024 vom 26. April 2024 E. 10.3).  

E-3580/2025 

Seite 13 

5.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

6.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

7.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten den Beschwer-

deführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Nachdem mit Zwischen-

verfügung vom 21. Mai 2025 ihr Gesuch um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG gutgeheissen wurde 

und den Akten keine Hinweise auf eine massgebende Veränderung ihrer 

finanziellen Verhältnisse zu entnehmen sind, ist auf eine Kostenauflage zu 

verzichten. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-3580/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die kanto-

nale Migrationsbehörde. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Markus König Nicholas Swain 

 

 

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