# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eda0676c-b8a7-5b45-a257-2b5fb9e19a5c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 04.03.2013 KSK 2013 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2013-12_2013-03-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 4. März 2013 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 13 12          5. März 2013

Verfügung
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Präsident Brunner

Im Gesuch

der X .  G m b H , Gesuchstellerin,

gegen

die in der Betreibung der A . , Gesuchsgegner, gegen die Gesuchstellerin,

betreffend Wiederherstellung einer versäumten Frist

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wird nach Einsichtnahme in das Gesuch vom 18. Februar 2013 samt mitgereich-
ten Akten sowie nach Feststellung und in Erwägung,

– dass die X. GmbH auf Gesuch der A. mit Zahlungsbefehl des Betreibungsam-
tes Chur vom 10. Dezember 2012 betrieben wurde (Betreibungs-Nr. _),

– dass der Zahlungsbefehl am 7. Februar 2013 dem Vertreter der Schuldnerin 
zugestellt wurde, 

– dass die X. GmbH am 19. Februar 2013 gegen den Zahlungsbefehl Rechts-
vorschlag erhob,

– dass das Betreibungsamt Chur am 19. Februar 2013 feststellte, dass der 
Rechtsvorschlag verspätet erfolgt ist,

– dass die X. GmbH am 28. Februar 2013 beim Kantonsgericht von Graubün-
den als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ein Gesuch um 
Wiederherstellung der versäumten Frist stellte, 

– dass die Schuldnerin das Gesuch damit begründete, ihr Vertreter habe krank-
heitshalber nicht rechtzeitig Rechtsvorschlag erheben können und habe sich 
während seiner Krankheit bei seinen Eltern im Kanton B. aufgehalten,

– dass derjenige, der durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten 
worden ist, innert Frist zu handeln, die Aufsichtsbehörde oder die in der Sache 
zuständige richterliche Behörde um Wiederherstellung der Frist ersuchen 
kann; er muss, vom Wegfall des Hindernisses an, in der gleichen Frist wie der 
versäumten ein begründetes Gesuch einreichen und die versäumte Rechts-
handlung bei der zuständigen Behörde nachholen, 

– dass die Wiederherstellung der Frist nur erfolgen kann, wenn ein absolut un-
verschuldetes Hindernis vorlag, 

– dass bei einer Krankheit ein derartiges Hindernis nur vorliegt, sofern der 
Rechtsuchende durch sie davon abgehalten wurde, selber innert Frist zu han-
deln oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrau-
en (vgl. BGE 5A_53/2012), 

– dass den Akten zu entnehmen ist, dass C. als Vertreter der Schuldnerin den 
Zahlungsbefehl am 7. Februar 2013 in Empfang nahm, 

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– dass das eingereichte ärztliche Zeugnis eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit le-
diglich für die Zeit vom 14. bis 18. Februar 2013 ausweist,

– dass im weiteren nicht nachgewiesen ist, dass C. nicht auch trotz seiner 
Krankheit in der Lage gewesen wäre, rechtzeitig Rechtsvorschlag zu erheben, 

– dass gemäss Rechtsprechung eine lediglich kurzfristige Erkrankung die An-
nahme eines absolut unverschuldeten Hindernisses nicht rechtfertigt (BGE 
5A_383/2012), 

– dass das Gesuch um Wiederherstellung der versäumten Frist aus diesen 
Gründen abzuweisen ist, 

– dass bei diesem Ausgang die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu Lasten 
der Gesuchstellerin gehen (Art. 48 der Gebührenverordnung zum SchKG), 

– dass diese Verfügung in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichterli-
che Kompetenz ergeht, 

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verfügt:

1. Das Gesuch wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des vorliegenden Verfahrens von Fr. 150.-- gehen zu Lasten der 
Gesuchstellerin. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist 
dem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollstän-
digen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorge-
schriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegi-
timation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde 
gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: