# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b4ffbbd5-f18e-5b27-a3db-4da0316a9aee
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-10-09
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 09.10.2012 RR.2012.219
**Docket/Reference:** RR.2012.219
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2012-219_2012-10-09

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.

Entscheid vom 9. Oktober 2012 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Tito Ponti und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 

Parteien 

  

A., 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

UNTERSUCHUNGSAMT ALTSTÄTTEN, 

Beschwerdegegner 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch-

land 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

Rückzug der Beschwerde 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2012.219 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

- die Staatsanwaltschaft Cottbus ein Ermittlungsverfahren gegen A. wegen des 

Verdachts der Verletzung der Unterhaltspflicht führt (act. 2); 

 

-  in diesem Zusammenhang die deutschen Behörden mit Rechtshilfeersuchen vom 

15. Juli 2012 an die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen gelangten und 

dabei um Einvernahme des Arbeitgebers von A. bzw. der dafür zuständigen Per-

son bei der B. AG in U. ersuchten (act. 2);  

 

-  die schweizerische Behörde dem Rechtshilfeersuchen in der Folge entsprach 

und das Untersuchungsamt Altstätten mit Schlussverfügung vom 

3. September 2012 die Herausgabe des Protokolls der betreffenden Zeugenein-

vernahme mit den dazugehörigen handschriftlichen Antworten samt der Kopien 

des Passes der Zeugin sowie je eines Blattes mit einer Einkommensübersicht 

und den entschuldigten Fehlzeiten verfügte (act. 2);  

 

-  gegen diese Schlussverfügung A. mit Beschwerde vom 12. September 2012 an 

die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte (act. 1);  

 

-  der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 13. September 2012 aufgefordert wur-

de, bis zum 24. September 2012 einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- zu leis-

ten (act. 4);  

 

-  der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. September 2012 mitgeteilt hat, 

dass er seine Beschwerde zurückziehe (act. 5);  

 

-  das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist;  

 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als un-

terliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten zu tragen 

hat (Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2007.4 vom 6. März 2007 und 

RR.2007.70 vom 30. Mai 2007);  

 

-   die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 300.-- anzusetzen ist (vgl. Art. 8 Abs. 3 des 

Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Ge-

bühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren; SR 173.713.162). 

  

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Verfahren RR.2012.219 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als er-

ledigt abgeschrieben. 

  

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

Bellinzona, 10. Oktober 2012 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Untersuchungsamt Altstätten 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).