# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6af52f0f-f866-5063-8899-46e290e00a9d
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-17
**Language:** de
**Title:** Nach Rückweisung holte IV-Stelle neues Gutachten ein, Befristung der Rente bestätitgt. Abweichung von gutachterlicher Festsetzung der Arbeitsfähigkeit, da Dysthymia im vorliegenden Fall nicht invalidisierend ist. (BGE 9C_324/2015)
**Docket/Reference:** IV.2014.00557
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.00557.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.00557
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiber Wyler
Urteil
vom
17. März 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin
Dr.
Barbara Wyler
Wyler Koch Rechtsanwälte, Business Tower
Zürcherstrasse
310, Postfach 1011, 8501 Frauenfeld
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1964 geborene
X.___
arbeitete bei der
Y.___
und war da
bei bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 2
7.
November 2001 auf einem Stein ausrutschte und sich den Mittelfinger der rechten Hand verletzte (
Schadenmel
dung
UVG vom 2
0.
Januar 2002,
Urk.
9/17/39).
Die
Zürich erbrachte in der Folge
Taggeld- und Heilb
ehandlungsleistungen. Ab dem 7.
Februar 2002 war
der Ver
sicherte
wieder voll arbeitsfähig
(Urk. 9/17/13)
. Nachdem er aufgrund eines Rück
falls des Unfalls vom 2
7.
November 2001 ab Januar 2006 wieder
Taggeld
leis
tungen
der Zürich bezogen (
Urk.
9/17/2-3 und
Urk.
9/17/
1
7
-
28) und am 1
3.
Juli 2007 bei einem Autounfall eine HWS-Distorsion erlitten hatte (Bericht der
Z.___
vom
1.
März 2008,
Urk.
9/
10), meldete er sich
am
1.
Februar 2008
(Eingangsdatum)
wegen Handbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des
Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/3).
Nach Durch
führung erwerblicher und medizinischer Abklärungen, in deren Rahmen unter anderem ein Gutachten bei der
A.___
ein
geholt wurde (Gutachten vom 2
8.
Dezember 2009,
Urk.
9/45), und nach durch
geführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom
3.
August 2010,
Urk.
9/5
6
, und Einwand vom 1
4.
September
,
Urk.
9/58,
und
2.
November 2010,
Urk.
9/
60
) sprach die IV-Stelle
dem Versicherten
mit Verfügung vom 1
8.
April 2011 eine von
1.
Juli 2008 bis 3
1.
August 2009 befristete ganze Rente zu (
Urk.
9/78
).
Die vom Versicherten am 3
1.
Mai 2011 erhobene Beschwerde (
Urk.
9/79/4-7) hiess
das hiesige Gericht mit Urteil vom 2
6.
Juni 2012 in dem Sinne teilweise gut, dass die angefochtene Verfügung in Bez
ug auf den Rentenanspruch ab 1.
September 2009 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen
wurde, damit diese
die von der
A.___
empfohlene
n
Abklärung
en betreffend linke
Hand und
allfällige koronare
Herzkrankheit
vornehme und hernach über den
Leis
tungsanspruch
ab
1.
September 2009 neu entscheide
(
Urk.
9/86)
.
1.2
Im Nachgang zum Urteil des hiesigen Gericht gab die IV-Stelle
erneut
bei der
A.___
e
in Gutachten
in Auftrag (Mittei
lung vom
8.
November 2012, Urk.
9/94), welches die
A.___
am 2
1.
Mai 2013 erstattete (
Urk.
9/101).
Nach durchgeführ
tem
Vorbescheidverfahren
(Vorbes
cheid vom 2
3.
Januar 2014, Urk.
9/105
, Ein
wand vom 21. Februar 2014
,
Urk. 9/108)
ver
neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
4.
April 2014 einen
Rentenanspruch
des Versicherten ab September 2009 (
Urk.
2).
2.
Hiergegen liess der Versicherte am 2
6.
Ma
i 2014 durch Rechtsanwältin Dr.
Barbara Wyler Beschwerde erheben und beantragen, es sei ihm ab Septem
ber 2009 weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten, eventualiter seien ihm
Massnahmen zur Wiedereingliederung nach
Art.
8a
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Ansetzung einer Nachfrist zur detaillierten Begründung der Be
schwerde
sowie
um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwältin
Dr.
Barbara Wyler als unentgeltliche
Rechtsver
treterin
(
Urk.
1). Mit Verfügung vom 2
8.
Mai 2014 wurde die
Beschwerdegeg
ne
rin
, unter dem Hinweis, dass die Beschwerde den gesetzlichen Anforderungen genüge, weshalb kein Anlass für die Ansetzung einer Nachfrist bestehe, zur Stell
ungnahme aufgefordert (
Urk.
5). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit
Be
schwerdeantwort
vom
1.
Juli 2014 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
8).
Mit Verfügung vom
7.
Juli 2014
wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltli
che
Prozessführung gewährt und Rechtsanwältin
Dr.
Barbara Wyler als unent
gelt
liche Rechtsvertreterin bestellt. Gleichzeitig wurde ein zweiter
Schriften
wechsel
angeordnet (
Urk.
13). Der Beschwerdeführer beantragte daraufhin mit Replik vom
8.
September 2014, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Nachweis
zu erbringen, dass für die polydisziplinäre Begutachtung die
Gutach
terstelle
aus
gel
o
st worden sei. Falls die Gutachterstelle nicht korrekt ermittelt worden sei, sei das Gutachten aus dem Recht zu weisen. Falls die
Gutachter
stelle
korrekt ermittelt worden sei und darauf abgestellt werde, sei ihm von September 2009
bis August 2013 eine
Dreiviertelsrente
und ab September 2013 eine
Viertels
rente
auszurichten. Es seien ihm Massnahmen zur Wiedereinglie
derung nach
Art.
8a IVG zuzusprechen
,
und es sei festzuhalten, dass er höch
s
tens leichte,
leidens
adaptierte
, jedoch
keine mittelschweren Tätigkeiten ausüben könne (
Urk.
15).
Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom
3.
Oktober 2014 an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (
Urk.
19),
was dem Be
schwerdeführer am 6.
Oktober 2014 mitgeteilt wurde (
Urk.
21).
Mit Eingabe vom 1
7.
Februar 2015 (
Urk.
22) reich
t
e die Beschwerdegegnerin zwei E-Mails betreffend Erteilung des
Gutachtensauftrages ein (
Urk.
23/1-2), was dem Be
schwerdeführer am 25. Febru
a
r 2015 mitgeteilt wurde (
Urk.
24).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 1
4.
April 2014 davon aus, dass dem Beschwerdeführer
ab Mai 2009, das heisst dem Zeit
punkt der ersten Begutachtung durch die Ärzte der
A.___
,
die angestammte wie auch jede andere, behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100
%
zumutbar gewe
sen sei
, weshalb ab September 2009 kein Rentenanspruch mehr bestehe
(
Urk.
2)
.
Die
A.___
sei korrekt nach dem Zufallsprinzip
als Gutachterstelle
ermittelt wor
den
(
Urk.
19 und
Urk.
22).
1.2
Der Beschwerdeführer lässt zur Begründung seiner Beschwerde im Wesentlichen festhalten
(
Urk.
1 und
Urk.
15)
, die Beschwerdegegnerin
habe zu belegen, dass die
A.___
wie in
Art.
72
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
vorgesehen,
nach dem Zufallsprinzip als Gutachterstelle ausgewählt worden sei.
Betreffend das Gutachten der
A.___
vom 2
1.
Mai 2013
sei nicht nachvollzieh
bar, weshalb er nun trotz kardiologischem Risikoprofil
aus somatischer Sicht
zu
100
%
arbeitsfähig sein soll.
D
as zervikal betonte panvertebrale
Schmerzsyn
drom
bestehe nach wie vor, neu jedoch zusätzlich
auch noch das kardiologische
Risi
ko
profil
, das ihn nachweislich erschöpfe und in der Stellensuche ein
schränke.
Lediglich betreffend linke Hand habe sich eine Verbesserung einge
stellt.
Auch nicht nachvollziehbar sei, dass er neu nicht mehr nur
leichte
, son
dern
mittel
schwere Tätigkeiten
solle
ausüben
können.
Der psychiatrische Gutachter habe festgehalten, dass er Hilfe benötige, um einen Weg in die Wiedereingliederung zu finden. Deshalb empfehle er ein
Arbeitstrai
ning
. Der psychiatrische Gutachter halte somit klar fest, dass er sich nicht auf dem Weg der Selbsteingliederung ins Erwerbsleben eingliedern könne.
Für die Zeit ab
1.
September 2009 bis zum Vorliegen der zweiten Begutachtung am 2
1.
Mai 2013 sei gestützt auf das erste Gutachten von 2009 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten auszugehen. Der rheumatolo
gische Gutachter des zweiten Gutachtens habe klar festgehalten, dass seine Be
urteilung ab dem Zeitpunkt des zweiten Gutachtens gelte. Drei Monat
e danach, das heisse
ab September 2013
,
sei von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit für leichte
Tätigkeiten auszugehen. Hieraus resultiere bei einem
Valideneinkommen
im Jahr
2009
von Fr. 67‘867.
-- und einem
unter Berücksichtigung eines
behinde
rungs
bedingten
Abzugs von 15
%
berechneten Invalideneinkommens von Fr. 26‘057.
--
bzw. Fr. 36‘480.--
ab
1.
September 2009 ein Invaliditätsgrad von 61,6
%
und
ab
1.
September 2013 von 47
%
.
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
2.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 IVG
in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver
wer
ten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objek
tiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E.
1.2 mit Hin
weisen).
2.3
Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende
somatoforme
Schmerz
störung
bzw.
eine
chronische Schmerzstörung mit somat
ischen und psy
chischen Faktoren
(
ICD-10
F45.41
)
begründet als solche noch keine Invali
dität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die
somatoforme
Schmerzstörung
bzw. die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi
schen Faktoren
(
ICD-10 F45.41
)
oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung inten
siv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Um
gang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kri
te
rien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von
erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer. Massgebend sein können
auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chro
ni
sche körperliche Begleiterkrankungen; ein mehrjähriger,
chronifizierter
Krank
heitsverlauf
mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne län
ger
dauernde Rückbildung; ein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belan
gen des Lebens; ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer
in
nersee
lischer
Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden
Kon
fliktbewältigung
(primärer Krankheitsgewinn; „Flucht in die Krankheit"); ein
unbefriedigendes Behandlungsergebnis
trotz konsequent durchgeführter ambu
lanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem the
rapeu
tischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhan
dener
Motivation und Eigenanstrengung (kooperative Haltung) der versicherten Person.
Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entspre
chenden Befunde darstellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Vorausset
zungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3).
2.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
G
emäss
Art.
28
Abs.
2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70
%
, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn sie mindestens zu 60
%
invalid, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50
%
, oder auf eine
Viertelsrente
, wenn sie mindestens zu 40
%
invalid sind.
Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbeeinflussende Än
derung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeit
punkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie vo
raussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist aber in jedem Fall zu berücksich
tigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat
und voraussichtlich weiterhin andauern wird (
Art.
88a IVV).
2.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S.
188 E.
2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
ach
tens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Un
ter
su
chun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebe
nen
falls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet
sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der
Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklar
heiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E.
5.1; 125 V 351 E.
3a, 122 V 157 E.
1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM
1989, S.
30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994
, S. 24 f.).
3.
3.1
Die
Gutachter der
A.___
hielt
en
im Gutach
ten vom 2
8.
Dezember 2009 (Urk.
9/45) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
fest
:
-
Dysthymia
(ICD-10 F34.1)
-
chronisches
zerviko-thorako-lumbovertebrales
Schmerzsyndrom
-
minime Spondylose der HWS C3-C5 (MRI der HWS vom
6.
September 2007)
-
Fehlform
des oberen Achsenskeletts mit wahrscheinlich
s
cheuermann-bedingter Hypokyphose der BWS und
Kopfprotrusionshaltung
-
muskuläre Verspannungen im Schultergürtelbereich u
nd
nuchal
links mehr als rechts
-
chronische
okzipitofrontale
Kopfschmerzen vom Spannungstyp mit
migränoider
Komponente
-
Status nach HWS-Distorsion (Selbstunfall mit Abkommen von der Strasse) am 1
3.
Juli 2007
-
LWS mit leichter
Chondrose
L5/S1 und kleiner medianer Diskushernie (MRI der LWS vom
8.
Oktober 2007)
-
chronische Schmerzsymptomatik der linken Hand mit
Schmerzauswei
tung
in den Bereich des gesamten linken oberen Körperquadranten, Äti
ologie nicht definitiv zuzuordnen
-
Status nach Handkontusion mit Hyperextensionstrauma des Mittelfin
gers links am 6. Januar 2006 (Differentialdiagnose spontane Schmer
zen mit Arbeitsunfähigkeit ab
6.
Januar 2006)
-
Status nach Unfallereignis mit Sturz auf die linke
(Differentialdiag
nose auch auf die rechte oder initial nur auf die rechte?)
Hand am 2
7.
November 2001
-
Status nach repetitiven Infiltrationen im Ringbandbereich A1 des Mit
telfingers der linken Hand
-
Status nach
Synovektomie
, Differentialdiagnose Ringbandspaltung A1 des Mittelfingers volar links am
9.
Februar 2006
-
lokale
Restdolenz
bei subkutaner Narbenbildung, Differentialdiagnose zufolge
Neurinombildung
, Differentialdiagnose
Rezidivstenose
der
Flexorensehne
, Differentialdiagnose atypische
Karpaltunnel-Kom
pressionssymptomatik
der
Flexorensehne
, Differentialdiagnose Be
schwerde-Verarbeitungsstörung
-
Status nach posttraumatischer Tendovaginitis
stenosans
am Mittelfinger rechts nach Sturzereignis am Arbeitsplatz am 2
7.
November 2001 ge
mäss Akten, in der Folge verheilt, aktuell keine Restbeschwerden der rechten Hand
Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien sternale
Thoraxbeschwerden
von teils anstrengungsabhängiger Charakteristik, kardiale Ursache nicht auszu
schliessen, bei anamnestisch
hypertensiver
Blutdrucklage vor drei Monaten und chronischem Nikotinkonsum mit mindestens 30
packyear
(Urk. 9/45/19)
.
Die Gutachter erklärten betreffend die Notwendigkeit weiterer Abklärungen
: „Mittels eines MRI und allenfalls einer nochmaligen neurologischen Beurteilung kann die fokale Schmerzsymptomatik im Bereich der linken Hand allenfalls nochmals erneut
organläsionell
zugeordnet werden. Entsprechend kann mit
in
filtrativen
oder allenfalls nochmals handchirurgischen Eingriffen eine Verbes
serung der zumutbaren Leistungsfähigkeit und damit der Arbeitsfähigkeit erzielt werden. Nach einer allfälligen Reduktion der
Handschmerzensymptomatik
ist allenfalls auch eine Besserung des muskulären Schmerzanteils im
Nackenbe
reich
zu erwarten (durch Reduktion der Fehlbelastung), ansonsten können für den
nuchalen
Bereich keine medizinischen Massnahmen empfohlen werden, die Aussicht hätten, die Beschwerdesymptomatik im
nuchalen
Bereich signifikant verringern zu können. Sollten sich mit zusätzlichen Abklärungen die beklagten Handbeschwerden links mit entsprechend nachweisbaren
organläsionellen
Ver
änderungen nicht in genügend überzeugender Weise erklären lassen, ist auf das Vorhandensein von nicht-
muskuloskelettalen
zusätzlichen Faktoren der
Be
schwerdechronifizierung
und Invalidisierung zu schliessen, die gemäss
musku
loskelettaler
Literatur unter anderem im Bereich psychologischer Fehlentwick
lung liegen („
giving
up
“, „
believes
“ und andere). Wir verweisen auf den psychi
atrischen Hauptgutachtensteil.“
(
Urk.
9/45/
17-18).
Weiter hielten die Gutachter fest
,
nicht-
muskuloskelettal
finde
sich in den Akten nirgends diskutiert eine präthorakale, teils anstrengungsa
bhängige Beschwerdesymptomatik vor
dem Hin
tergrund verschiedener
kardiovaskulärer Risikofaktoren. Hier sei
eine signi
fikante
koronare
Herzkrankheit auszuschliessen, deren Vorliegen allenfalls die Leistungsfähigkeit zusätzlich deutlich verringern dürfte“ (
Urk.
9/45
/
20
).
Zur Arbeitsfähigkeit erklärten die Gutachter, f
ür körperlich mittelschwere und schwere sowie manuell belastende Tätigkeiten sowie für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit
im Gartenbau
liege seit 2006 keine Arbeitsfähigkeit mehr vor. Für körperlich adap
tierte Tätigkeiten erscheine ab Gutachtenszeitpunkt eine Arbeits
fähigkeit von 50
%
zumutbar, dies in täglicher stundenweiser Zumutung ohne
zusätzliche Leistungsverminderung. Nach Durchführung medizinischer Massnah
men
(
ab
klärungsmässig
und eventuell diagnostisch) sei eine Steigerung der Zu
mutbar
keit der Arbeitsfähigkeit für adaptierte Verweistätigkeiten auf 70 bis 80
%
denkbar. Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 70
%
für alle Tätigkeiten. Entsprechend zumutbare Verweistätigkeiten seien kör
per
lich leichter Natur, ohne repetitives Heben, Stossen oder Ziehen von Lasten von mehr als
zwei
bis
drei
Kilogramm, ohne über Kopf oder gebückt zu verrichtende Tätigkeitsanteile, ohne repetitiv-manuelles Greifen mit der link
en Hand, ohne feinmotorische
Tätigkeiten und ohne Arbeiten in fixierten
Kö
rper
positionen
(
Urk.
9/45/20).
3.2
Im Gutachten vom 2
1.
Mai 2013
(
Urk.
9/101)
nannten die
A.___
-Gutachter als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
9/101/23-24)
:
-
C
hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
-
Dyst
hym
ia
(ICD-10 F34.1), Differentialdiagnose rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode im Sinne einer anhaltenden de
pressiven Störung (ICD-10 F33.0)
-
z
ervikal betontes panvertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.2, M54.5)
-
a
ktuell muskuläre
Dysbalance
der zervikalen Muskulatur sowie der Schultergürtelmuskulatur rechtsbetont, funktionelle Fehlhaltung der Wirbelsäule wegen muskulärer
Dysbalance
und muskulärer
Dekondi
tionierung
ohne Zeichen einer segmentalen Dysfunktion der Wirbel
säule
-
r
adiomorphologisch
leichtgradig
Spondylose HWK3 bis HWK5, keine Hinweise auf posttraumatische Residuen
-
a
ktuell normale Beweglichkeit der LWS ohne Zeichen einer segmenta
len Dysfunktion
-
r
adiomorphologisch
leichtgradige
Chond
ro
se
LWK5/SWK1 mit kleiner medianer Diskushernie ohne Zeich
en
einer Neurokompressi
o
n (MRI der LWS vom
8.
Oktober 2007)
-
k
eine
H
inweise auf
Radikulopathie
der oberen und der unteren Extre
mitäten
-
Status nach HWS-Distorsion am 1
3.
Juli 2007 bei Verkehrsunfall
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien
:
-
C
hronische Schmerzsymptomatik der linken Hand mit
Schmerzauswei
tung
in den linken Arm ohne eindeutiges organisches Korrelat (ICD-10 M79.6)
-
keine Hinweise auf posttraumatische Residuen, keine Hinweise auf
resi
duelle
Synovitiden
bzw.
Tenosynovitiden
der linken Hand, keine Hinweise auf Residual
Complex
Pain
-Syndrom der linken Hand
-
radiomorphologisch unauffäll
iges MRI der linken Hand vom 6.
Februar 2003
(richtig: 20
1
3 [vgl. Urk. 9/101/39])
-
Status nach Handkontusion mit Hyperextens
ions
trauma des Mittelfin
gers links am 2
7.
November 2001
-
Status nach
Synovektomie
am Mittelfinger volar links am
9.
Februar 2006 bei schmerzhafter Beugesehne
Synovialitis
(ICD-10 M65.8)
-
Status nach repetitiven Infiltrationen im Ringbandbereich A1 des Mit
telfingers der linken Hand
-
persistierende Schmerzen im Bereich der unteren Extremitäten ohne ein
deutiges organisches Korrelat am Bewegungsapparat (ICD-10 M79.6)
-
dringender Verdacht auf Schmerzverarbeitungsstörung
-
Nikotinabusus
-
k
oron
arangio
graphisch Ausschluss einer relevanten koronaren Herzerkrankung bei
-
myokard-
szintigraphisch
Ischämie im
anteroapikalen
Herzmuskelbe
reich
-
RCX 30
%
ostiale
Stenose, RCA 30
%
Steno
se proximal und 50
%
Stenose PL
A
-
normale linksventrikuläre Pumpfunktion, EF 70
%
Der Beschwerdeführer sei für körperlich leichte bis mittelschwere
Verweistätig
keiten
von somatischer
Seite her ohne relevante
Einschränkungen arbeitsfähig. Von psychiatrischer Seite
h
er bescheinigten sie, wie bereits im Vorgutachten, eine 70%ige Arbeitsfähigkeit aufgrund der depressiven Symptomatik mit ein
ge
schränkter Belastbarkeit,
Grübelneigung
und mangelnder Flexibilität. Die im Rahmen der Selbsteinschätzung
vom Beschwerdeführer
angegebene Arbeitsun
fähig
keit für jegliche berufliche Tätigkeit könn
t
en sie gutachterlich nicht unter
mau
ern
(
Urk.
9/101/28)
.
4.
4.1
Gemäss
Art.
72
bis
IVV haben medizinische
Gutachten, an denen drei und mehr Fachdisziplinen beteiligt sind, bei einer Gutachterstelle zu erfolgen, mit welcher das Bundesamt eine Vereinbarung getroffen hat. Die Vergabe der Auftr
ä
ge er
folgt
dabei nach dem Zufallsprinzip
.
4.2
Die
Beschwerdegegnerin reichte mit Duplik vom
3.
Oktober 2014 (
Urk.
19) einen
Ausdruck von www.suissemedap.ch,
der webbasierten Plattform
für die Aus
wahl
von
polydsiziplinären
Gutachterstellen nach dem Zufallsprinzip, ein (
Urk.
20). Diesem Ausdruck
ist zwar nicht der Name des Beschwerdeführers, je
doch seine
Sozialversicherungsnummer,
die
Postleitzahl
seines Wohnortes
und sein Her
kunfts
land
zu entnehmen.
Am 1
7.
Februar 2015 reichte die
Beschwer
degegnerin
zudem noch zwei von der Plattform
www.suissemedap.ch
versandte E-Mail
s
betreffend die Begutachtung
des Beschwerdeführers ein (Urk.
22/1+2). Es kan
n gestützt auf diese Unterlagen
und m
angels anderslautender Indizien
als erstellt gelten
, dass die
A.___
nach dem Zufallsprinzip als Gutachterstelle aus
ge
wählt
wurde
, womit das Auswahlverfahren de
n
gesetzlichen Anforderungen ent
sprach.
5.
5.1
Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die Sozialversicherung
recht
mässig
eingeholten Gutachten ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon
krete Indizien gegen deren Zuverlässig
keit sprechen (BGE 125 V 351 E.
3b/
bb
).
Bei der Würdigung de
r
Gutachten gilt es
jedoch
zu beachten
, dass ein Gutach
ten zwar zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen hat und diese Aus
führungen eine wichtige Grundlage für
die Beurteilung der Zumutbark
eit von Arbeits
leis
tungen bilden
, es jedoch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - der Verwal
tung oder, im Streitfall, dem Gericht - obliegt, zu beurteilen, ob eine Invalidität im Rechtssinne, bejahendenfalls eine solche rentenbegründender Art eingetreten ist (
vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2
mit Hinweis auf
BGE 105 V 156
E. 1 in
fine
und
BGE 132 V 93 E 4
; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_651/2014 vom 23. Dezem
ber 2014 E. 5.1 mit Hinweisen
).
5.2
5.2.1
Im Urtei
l vom 2
6.
Juni 2012 (
Urk.
9/86), mit
dem
die Sache
vom hiesigen Ge
richt
zur Vornahme weiterer Abklärungen
an die Beschwerdegegnerin
zurück
gewiesen wurde, konnte der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
ab Mai 2009 (Begutachtungszeitpunkt)
gestützt auf das Gutachten der
A.___
vom 2
8.
Dezember 2009
nicht
rechtsgenügend er
mittelt werden, da
die Gutachter für eine definitive Einschätzung zusätzliche Untersuchungen betreffend linke Hand
und
allfällige koronare Her
z
krankheit
für notwendig erachteten (
Urk.
9/45/2
1
und Urk. 9/86/9-10
).
5.2.2
Im Rahmen der zweiten Begutachtung durch die
A.___
wurde eine
kardio
l
o
gische Untersuchung vorgenommen
(
Urk.
9/101/6-7;
Urk.
9/101/65-71)
.
Hier
bei konnte eine relevante koronare Herzkrankheit ausgeschlossen werden (Urk.
9/101/21, Urk. 9/101/24 und Urk. 9/101/27).
Die Beschwerden betreffend linke Hand wurden ebenfalls genauer
abgeklärt.
Das
im Februar 2013
durchgeführte MR
T
(Urk. 9/101/39)
zeigte
keinen patho
logi
schen Befund.
Klinisch
lag eine
leichtgradige
, oberflächliche Narbenbildung im Operationsgebiet vor. Eine lo
kale Schwellung, trophische Störung oder Ver
fär
bung als Zeichen eines ent
zündlichen Prozesses bestanden nicht, ebenso be
stand
keine Muskelatrophie, welche auf einen Nichtgebrauch de
r linken Hand schliess
en
liesse
. Insgesamt konnte
weder in der rheumatologischen noch in der neu
rologischen Untersu
chung
ein organisches Korrelat für die Beschwerden des
Be
schwerdeführers im Bereich der
linken
Hand o
bjektiviert werden (Urk.
9/101/27
und
Urk.
9/101/20).
In der rheumatologischen Begutachtung ergab sich neben einer funktionellen Fehlhaltung der Wirbelsäule mit hochthorakaler rechtskonvexer Skoliose und entsprechendem Hochstand der rechten Schulter wegen muskulärer
Dysbalance
der Schultergürtelmuskulatur, muskulärer
Dekonditionierung
und
leichtgrad
ig
e
r
degenerative
r
Veränderungen der Wirbelsäule ein im Wesentlichen
blander
Be
fund (
Urk.
9/101/56-58).
Aus internistischer und neurologischer Sicht liessen sich
keine pathologischen Befunde
mit
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erheben (Urk. 9/101/10, Urk. 9/101/26 und Urk. 9/101/63-64).
Die Gutachter attestierten dem Beschwerdeführer dem
entsprechend
im Rahmen des Gesamtgutachtens
aus
somatischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für körper
lich leichte bis mittel
schwere Tätigkeiten. Sie erklärten dabei, dass gestützt auf die vorgenommenen
gesamtmedizinischen
Untersuchungen nun davon ausge
gangen werden könne, dass diese Einschät
zung bereits seit dem 1.
Januar 2009
(gemeint wohl:
Mai 2009 [Zeitpunkt der erstma
ligen Begutachtung i
n der
A.___
])
Gültigkeit habe (
Urk.
9/101/29).
Dies erweist sich als schlüssig, wurden doch im Rahmen der
ersten Begutachtung durch die
A.___
ebenfalls keine relevanten pathologischen Befunde erhoben, sondern vielmehr lediglich eine diffuse Schmerzhaftigkeit festgestellt, welche mit den erhobenen Befunden nicht er
klärbar war (
Urk.
9/45/13-18
; vgl. auch
Urk.
9/101/58
).
5.2.3
Aus psychiatrischer Sicht attestierten die Ärzte der
A.___
dem Beschwerdeführer
in beiden Gutachten
eine 70%ige Arbeitsfähigkeit. Aus diagnostischer Sicht lag
dieser attestierten Arbeitsunfähigkeit eine
Dysthymia
zugrunde (
Urk.
9/45/33
-34
;
Urk.
9/101/28 und
Urk.
9/101/46
). Hierbei gilt es zu beachten, dass eine
Dys
thymia
, welche nicht zusammen mit anderen Befunden wie etwa einer ernst
haf
ten Persönlichkeitsstörung auftritt, nicht einem Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes gleichkommt; sie ist allein somit regelmässig nicht invalidi
sierend (
unter anderem
Urteil
des Bundesgerichts
9C_98/2010 vom 2
8.
April 2010, E.
2.2.2 mit Hinweisen).
Ebenso verhält es sich mit der
im zweiten Gutachten vom 2
1.
Mai 2013 angeführte
n
Differentialdiagnose
”
rezidivierende depressive Stö
rung, gegenwärtig leichte Episode im Sinne einer anhaltenden depressiven Störung (ICD-10 F33.0)
”
, gehen doch aus dem Gutachten keine Befunde hervor,
welche auf eine depressiven Erkrankung von relevanter Schwere schliessen
liessen
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_689/2014 vom 19.
Januar 2015 E. 2.3)
.
Die Auswirkungen der
aus psychiatrischer Sicht ebenfalls diagnostizierten chro
ni
schen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
sind anhand der eingangs genannten Morbiditätskriterien zu prüfen
(vgl. E.
2.3). Eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität und
Ausprägung ist gemäss den überzeugenden Feststellungen im psychia
tri
schen Gutachten (Urk. 9/101/46) nicht vorhanden. Ein primärer
Krankheits
ge
winn
liess sich anlässlich der psychiatrischen Exploration im
A.___
nicht eru
ieren, hingegen wurde ein sekundärer Krankheitsgewinn (komplette Versor
gung
durch die Schwiegertochter) erhoben. Das Kriterium der chronischen körper
lichen
Begleiterkrankungen ist, da der Beschwerdeführer
somatischerseits
in einer an
gepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist, ebenfalls zu verneinen (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_145 /2013 vom 1. Mai 2013 E. 5.6.1). Die zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten erscheinen sodann nicht optimal und nachhaltig ausgeschöpft, zumal der Beschwerdeführer die (bislang einzige) stationäre Be
hand
lung in der
B.___
bereits nach kurzer
Zeit wieder abbrach (Urk. 9/101/6 und Urk. 9/101/46). Ein sozialer Rückzug lieg
t zwar vor. Von einem sozialen Rückzug „in allen Belangen des Lebens“ kann aber insofern nicht die Rede sein, als der Beschwerdeführer am Familienleben durchaus teilnimmt und namentlich einen sehr guten Kontakt zu seinem Enkel
kind hat (Urk. 9/101/43). Die Gesamtwürdigung der Kriterien ergibt demnach, dass für die Annahme einer psychisch bedingten (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit kein Raum bleibt. Vielmehr
ist es – wie in beiden psychiatrischen Gutachten der
A.___
bemerkt wurde (Urk. 9/45/34 und Urk. 9/101/46) –
dem Beschwerdeführer
zumutbar
, die notwendige Willensanstrengung aufzubringen (vgl. E. 2.3).
Dies bedeutet, dass gestützt auf
die
Gutachten der
A.___
vom 2
8.
Dezember 2009
und vom 2
1.
Mai 2013
aus psychiatrischer Sicht ein
invalidenversiche
rungs
recht
lich
relevanter
Gesundheitsschaden ausgeschlossen werden kann.
5.3
Nachdem der Beschwerdeführer
aus somatischer Sicht für leichte bis mittel
schwere Tätigkeiten nicht eingeschränkt ist und aus psy
chiatrischer Sicht keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht, kann gestützt auf das Gutachten der
A.___
vom 2
1.
Mai 2013 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Be
schwerdeführers für leichte bis mit
telschwere
Tätigkeiten seit dem Zeitpunkt der ersten Begutachtung
(Mai 2009)
ausge
gang
en
werden.
6
.
6
.1
Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen.
Massgebend
für den Einkommensvergleich ist dabei
September 2009, da der Ren
tenanspruch ab diesem Zeitpunkt zu prüfen ist.
6
.2
Gemäss
Arbeitgeberauskunft hätte der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall im Jahr 2008 ein Einkommen von Fr. 61‘800.
--
pro Jahr zuzüglich Vergütung für Kost von Fr. 270.-- pro Monat verdient (
Auskunft der
Y.___
vom 11. Mai 2008,
Urk.
9/21), was gesamthaft ein Einkommen von Fr.
65‘040.
--
pro Jahr ergeben hätte. Dies hätte im Jahr 2009 einem Einkommen von Fr. 66‘515.70 (Fr. 65‘040.
-- :
119,0 x 121,7 [Nominallohnindex des Bundes
amtes für Statistik, Tabelle T1.1.93, Sektor II]) entsprochen.
Hierbei kann angesichts des Ergebnisses (vgl. E. 6.4) offen bleiben, ob das Kost
geld von Fr. 270.-- monatlich zum AHV-pflichtigen Lohn (vgl. Art. 7 der Ver
ordnung über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
[AHVV]) zu zählen und damit beim
Valideneinkommen
zu berücksichtigen wäre (vgl. Art. 25 IVV),
oder ob es sich hierbei nicht vielmehr um Unkostenentschädigung (Art. 9 AHVV)
handelt.
6.
3
6
.3.1
Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung
zumutbarerweise
noch rea
lisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Er
werbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich
der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 472 E.
4.2.1, 126
V 75 E.
3b/
aa
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 850/05 vom 21.
Augus
t 2006 E. 4.2).
Vorliegend rechtfertigt es sich, auf die Tabellenlöhne abzustellen, da der Beschwerdeführer keine neue Tätigkeit aufgenommen hat und die ur
sprüng
liche Tätigkeit nicht mehr ausüben kann. Aus der
Schweizeri
schen
Lohn
strukturerhebung
des Bundesamtes für Statistik (LSE)
ergibt sich für Arbeit
nehmer des Anforderungsniveaus 4 im privaten Sektor für das Jahr 20
08
ein
Brutto
monatslohn
von
Fr.
4'
806
.-- (Tabelle TA1 S.
26).
In Anpassung an die Nominallohnentwicklung (Nominallohnindex des Bundesamtes für Statistik, Ta
belle T1.1.93, Total
)
und in
Anbetracht der betriebsüblichen wöchentlichen Ar
beitszeit im Jahr 20
09
für alle Sektoren von 41,
6
Stunden (vgl. Die Volkswirt
schaft
1
-2
/2015
S.
92, Tabelle B 9.2)
ergibt
dies für das Jahr 20
09
(vgl.
Art.
88a
Abs.
1
IVV)
ein Jahreseinkommen von
Fr.
61‘228.45
(
Fr.
4‘
806
.-- x
12 :
40 x 41,
6
:
120 x 122,5
).
6
.3.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchs
chnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen.
Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte da
für bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merk
male ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Um
stände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
Da der Beschwerdeführer körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Einschränkung ausüben kann, besteht kein Anlass, einen leidensbedingten Ab
zug vom Tabellenlohn vorzunehmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_99/2013 vom
5.
April 2013 E.
4.1.3). Das
Inv
alideneinkommen des Beschwerdeführers be
läuft sich somit auf Fr.
61‘228.45.
6
.4
?
ei
einem
Valideneinkommen
von
Fr. 66‘515.70
und einem
Invalidenein
kommen
von
61‘228.45
resultiert e
ine
Einkommenseinbusse
von Fr. 5‘287.25
(
Fr. 66‘515.70
– Fr. 61‘228.45
)
und ein Invaliditätsgrad von
gerundet
8
%
(
Fr.
5‘287.25
:
Fr. 66‘515.70
). Der Beschwerdeführer hat daher
ab
September 2009
keinen Rentenanspruch
mehr
(vgl. E. 2.4)
.
7
.
Der Beschwerdeführer beantragt
e
, es seien ihm, soweit die Rente herabgesetzt
werde, Massnahmen zur Wiedereingliederung nach
Art.
8a IVG zuzusprechen.
Hierbei gilt es zu beachten, dass Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereinglie
de
rung gemäss
Art.
8a IVG grundsätzlich lediglich für Rentenbezüger
mit ver
mu
te
tem
Eingliederungspotential
vorgese
hen sind,
bei denen der Gesundheits
zustand oder die erwerblichen Verhältnisse (noch) keine anspruchswesentliche Änderung erfahren haben (Urteil des Bundesgerichts 8C_344/2014 vom 27. August 2014 E.
6 mit Hinweisen;
vgl. Bucher, Rentenaufhebung/-herabsetzung und
Begleit
massnahmen
nach der IV-Revision 6a in: Riemer Kafka, Psyche und Sozialver
sicherung, S.
98 ff.
). Dem Beschwerdeführer wurde jedoch lediglich eine
be
fristete Rente zugesprochen. Er hat daher keinen Anspruch auf Massnahmen gemäss
Art.
8a IVG.
8
.
Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab
1.
September 2009 keine Rente mehr zugesprochen hat. Die Beschwerde ist daher vollumfänglich abzuweisen.
9
.
9
.1
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG ist abweichend von
Art.
61
lit
. a ATSG das
Be
schwerdeverfahren
bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung
von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Di
e Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit
wert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgelegt. Vorliegend ist die Kos
ten
pauschale auf
Fr.
800.-- festzusetzen und
ausgangsgemäss
dem Be
schwerde
führer aufzuerlegen. Aufgrund der dem Beschwerdeführer mit Verfü
gung vom
7.
Juli 2014 gewährten unentgeltlichen Prozessführung sind die Kosten jedoch einst
weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen (
Urk.
13).
9
.2
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschw
erdeführers, Rechtsanwältin Dr.
Barbara Wyler, machte mit ihrer Honorarnote vom 1
1.
Septem
ber 2014 (Urk.
18) einen Aufwand von 22,83 Stunden und Barauslagen von
Fr.
216.--. geltend.
Hierzu ist festzuhalten, dass nach
§
8
in Verbindung mit
§
7
Abs.
1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial
versicherungsgericht nur der notwendige Aufwand entschädigt wird. Der von Rechtsanwältin Dr.
Barbara Wyler geltend gemachte zeitliche Aufwand erweist sich dem Schwierigkeitsgrad des vorliegenden Falls nicht als angemessen. Hier
bei gilt es zu beachten, dass im vorliegenden Verfahren zwar ein zweiter
Schrif
tenwechsel
angeordnet wurde, dies aber lediglich, da Rechtsanwältin
Dr.
B
a
rbar
a
Wyler vor Beschwerdeerhebung keine Einsicht in die Akten der
Beschwerde
gegnerin
nehmen konnte. Entsprechend reduzierte sich ihr Aufwand mangels Aktenstudium für die Beschwerdeerhebung
. So reichte sie denn
gemäss
eigenen
Angaben auch nur eine Kurzbegründung ein (
Urk.
1 S.
3)
. Insgesamt erscheint in
Anlehnung an in vergleichbaren Fällen zugesprochene Entschädi
gungen eine Ent
schädigung von
total
Fr.
3'1
00
.--
als angemessen
.
9
.3
Der
Beschwerdeführer ist auf
§
16
Abs.
4 des Gesetzes über das
Sozialversiche
rungsgericht
(
GSVGer
) hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichts
kosten und der Entschädigung an
Rechtsanwältin
Dr.
Barbara Wyler
verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt, zufolge Ge
währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse
genommen.
Der Beschwerdeführer wird
auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs.
4
GSVGer
hingewiesen.
3.
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin
Dr.
Barbara
Wyler, Frauenfeld,
wird mit
Fr.
3‘100
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Ge
richt
s
kasse entschädigt.
Der Beschwerdeführer wird
auf die
Nachzahlungs
pflicht
gemäss § 16
Abs. 4
GSVGer
hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin
Dr.
Barbara Wyler
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstWyler