# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 00863314-2257-5313-bdb2-bdefc17438a5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-01-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.01.2024 E-7011/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7011-2023_2024-01-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7011/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  J a n u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Markus König, 

mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer; 

Gerichtsschreiberin Eveline Chastonay. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch Ali Tüm,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 15. Dezember 2023 / N (…). 

 

 

 

E-7011/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am (…) Oktober 

2023 illegal aus der Türkei aus- und am 31. Oktober 2023 in die Schweiz 

einreiste und am selben Tag ein Asylgesuch stellte, 

dass am 7. November 2023 seine Personalien aufgenommen wurden und 

am 6. Dezember 2023 die vertiefte Anhörung zu den Asylgründen durch-

geführt wurde,  

dass der Beschwerdeführer massgeblich geltend machte, er habe sich 

2006 für die damalige DTP (Demokratik Toplum Partisi; er sei bis 2009 Mit-

glied beim Jugendflügel gewesen) engagiert, habe für diese Broschüren 

verteilt, an Versammlungen beziehungsweise Sitzungen teilgenommen 

und mit Abgeordneten "Volksbesuche" gemacht, 

dass er dabei seitens des Staates und religiöser Gruppen Beleidigungen 

und Ähnliches erlitten habe und er im (…) 2022 von einer Terror- 

bekämpfungseinheit mitgenommen und ihm von dieser mit Haft gedroht 

sowie eine Zusammenarbeit angeboten worden sei, 

dass er (…) hergestellt habe, auf welcher "YPG" und "überall ist  

Kurdistan, überall ist Widerstand" gestanden habe, weshalb er schon im 

(…) 2020 von der Terrorbekämpfungseinheit mitgenommen und zwei Stun-

den einvernommen worden sei, 

dass ihm dabei die Zusammenarbeit mit der HDP (Halkların Demokratik 

Partisi) und Kontakte zur verbotenen PKK (Partiya Karkerên Kurdistanê) 

vorgeworfen, mit Gefängnis gedroht und zugleich Angebote der Zusam-

menarbeit gemacht worden seien,  

dass im (…) 2023 – als er nicht zu Hause gewesen sei – Polizisten bei der 

Familie nach ihm gefragt hätten und er daher nicht mehr für die HDP habe 

arbeiten können, 

dass der Beschwerdeführer seinen Identitätsausweis im Original sowie ein 

Dokument betreffend Anfang 2020 eingestellte Strafermittlungen zu den 

Akten reichte, 

dass das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

15. Dezember 2023 (gleichentags eröffnet) ablehnte sowie die Wegwei-

sung aus der Schweiz und den Vollzug anordnete, 

E-7011/2023 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. Dezember 2023 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

materiell dessen vollumfängliche Aufhebung, die Feststellung seiner 

Flüchtlingseigenschaft, die Gewährung von Asyl und eventualiter die Rück-

weisung der Sache zum neuen Entscheid an die Vorinstanz beantragte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 20. Dezember 

2023 die Gesuche des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgelt-

lichen Prozessführung und um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht 

abwies und ihn zur Bezahlung eines Vorschusses aufforderte, 

dass der Kostenvorschuss am 3. Januar 2024 fristgerecht geleistet wurde, 

 

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass – nachdem der Kostenvorschuss innert Frist geleistet worden ist – auf 

die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

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Seite 4 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass dies der Fall ist, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, und Vorbringen insbesondere 

dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesentlichen Punkten zu wenig begrün-

det oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen 

oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt 

werden, 

dass das SEM seine Abweisung des Asylgesuchs massgeblich damit be-

gründete, die einfache Mitgliedschaft in einer legalen Partei wie der HDP 

(sowie bei früher legal gewesenen Parteien DTP, DEHAP und HADEP) 

würden alleine keine Furcht vor asylrelevanter Verfolgung begründen,  

dass die Kurzmitnahmen des Beschwerdeführers vom (…) 2020 und (…) 

2022, die 2020 eingeleiteten und wieder eingestellten Ermittlungen sowie 

die angeblichen politischen Posts auf seinem lnstagram-Profil zu keinen 

weiteren Problemen geführt hätten und er von keinem aktuell laufenden 

Ermittlungsverfahren gegen ihn wisse, 

dass demnach zu schliessen sei, der Beschwerdeführer habe aufgrund 

dieser geltend gemachten Vorfälle bei einer Rückkehr in der Türkei nicht 

mit erheblicher Wahrscheinlichkeit eine flüchtlingsrechtlich relevante Ver-

folgung zu befürchten, 

dass eine im erst Rahmen der Stellungnahme zum Verfügungsentwurf  

geltend gemachte Reflexverfolgung (wegen seiner Schwester) als nach-

geschoben und damit unglaubhaft zu würdigen sei, 

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Seite 5 

dass die Ausführungen in der Stellungnahme bezüglich einer Gefähr-

dungslage bei einer laufenden Strafermittlung ins Leere laufen würden, da 

vorliegend keine konkreten Hinweise auf ein solches Verfahren bestünden, 

dass der Beschwerdeführer sich in seinen Ausführungen auf Beschwerde-

ebene grösstenteils in allgemeiner Weise mit der Sicherheitssituation in der 

Türkei und der entsprechenden Rechtsprechung befasst ohne konkrete 

Bezugspunkte zu seinen eigenen Vorbringen darzulegen,  

dass aus den geschilderten Vorfällen, namentlich den kurzen Einvernah-

men, nicht auf eine mit erheblicher Wahrscheinlichkeit drohende flücht-

lingsrechtlich relevante Verfolgung für den Fall einer Rückkehr zu schlies-

sen ist, zumal ihm aufgrund der vorliegenden Akten ein auffälliges politi-

sches Profil abzusprechen ist, 

dass die vorgebrachte allfällige Reflexverfolgung wegen der Schwester, 

wie vom SEM zutreffend festgehalten, als nachgeschoben und damit  

unglaubhaft zu beurteilen ist, und diese vorliegend ungeachtet dessen  

praxisgemäss ohnehin nicht zur Bejahung der Flüchtlingseigenschaft füh-

ren könnte, 

dass auch die genannten, aus der Zugehörigkeit zur kurdischen Ethnie re-

sultierenden Nachteile praxisgemäss nicht zur Anerkennung als Flüchtling 

führen, 

dass es dem Beschwerdeführer somit insgesamt nicht gelingt, die Flücht-

lingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, wes-

halb das Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

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Seite 6 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen der 

gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt 

(sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls 

wenigstens glaubhaft zu machen [vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimatstaat aufgrund von Situationen wie Krieg,  

Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret ge-

fährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass auch unter Berücksichtigung des Wiederaufflammens des türkisch-

kurdischen Konfliktes sowie der bewaffneten Auseinandersetzungen zwi-

schen der PKK und staatlichen Sicherheitskräften ab Juli 2015 und der 

Entwicklungen nach dem Militärputschversuch vom Juli 2016 gemäss kon-

stanter Praxis des Bundesverwaltungsgerichts nicht von einer Situation all-

gemeiner Gewalt oder bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen in der gesam-

ten Türkei auszugehen ist (vgl. statt vieler Urteil des BVGer E-4607/2021 

vom 12. Januar 2022 E. 9.3.1 sowie das Referenzurteil E-1948/2018 vom 

12. Juni 2018 E. 7.3.1), 

E-7011/2023 

Seite 7 

dass der Beschwerdeführer aus der Provinz Batman stammt, welche nicht 

stark von den schweren Erdbeben im Südosten der Türkei vom Februar 

2023 betroffen ist, 

dass er sodann als (…) in verschiedenen Städten der Türkei gearbeitet und 

somit sein Auskommen gefunden hat, und er weiter angegeben hat, er ver-

füge über ein intaktes familiäres Beziehungsnetz und die finanzielle Lage 

der Familie sei normal, 

dass demnach nicht anzunehmen ist, der Beschwerdeführer gerate bei ei-

ner Heimkehr in eine existenzielle Notlage, 

dass zusammenfassend weder die allgemeine Lage im Heimat- bezie-

hungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle 

Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen 

lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gültiger Rei-

sepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 

2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, zumal das SEM den Sachverhalt korrekt und 

vollständig festgestellt hat und den Akten auch sonst keine Gründe für eine 

Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu entnehmen sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–  

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und diese durch den geleisteten Kos-

tenvorschuss beglichen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung 

dieser Kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Markus König Eveline Chastonay 

 

 

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