# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 146f63f3-341b-5dfe-82dc-2afbf342c6b8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LC250001-O3
**Docket/Reference:** LC250001-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LC250001-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LC250001-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. S. 

Janssen und Oberrichterin lic. iur. B. Schärer

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Frangi

Beschluss vom 25. März 2025

A._____, 

Beklagter und Berufungskläger

in Sachen

gegen

B._____, 

Klägerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____

betreffend Ergänzung Scheidungsurteil 

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am 

Bezirksgericht Meilen vom 7. Oktober 2024 (FP230012-G)

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Erwägungen:

1.1.

Mit zunächst unbegründetem Urteil betreffend Ergänzung eines ausländi-

schen Scheidungsurteils vom 7. Oktober 2024 verpflichtete die Vorinstanz den Be-

klagten und Berufungskläger (nachfolgend Beklagter) zur Leistung einer Entschä-

digung  gemäss  Art. 124e  Abs.  1  ZGB  (Kapitalabfindung) 

in  Höhe  von 

CHF 110'000.– (davon Anteil BVG: CHF 58'294.50) an die Klägerin und Berufungs-

beklagte (nachfolgend Klägerin; Urk. 58A S. 2). Die begründete Fassung (Urk. 61 

= Urk. 64) wurde dem Beklagten am 6. Dezember 2024 zugestellt (Urk. 62/1). Die-

ser erhob dagegen fristgerecht Berufung (Urk. 63). 

1.2.

Mit Verfügung vom 9. Januar 2025 wurde dem Beklagten unter Androhung 

entsprechender  Säumnisfolgen  eine  Frist  von  20  Tagen  zur  Leistung  eines  Ge-

richtskostenvorschusses  angesetzt  (Urk. 67).  Da  innert  der  genannten  Frist  der 

Kostenvorschuss nicht geleistet wurde, wurde ihm mit Verfügung vom 25. Februar 

2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist von 10 Tagen zur Leistung des Kostenvor-

schusses angesetzt. Diese Fristansetzung erfolgte unter Androhung der Säumnis-

folge, dass bei Nichtbezahlung des Vorschusses innert Nachfrist auf die Berufung 

nicht eingetreten werde (Urk. 68). 

2.

Der Beklagte hat den Kostenvorschuss weder innert der mit Verfügung vom 

9. Januar 2025 angesetzten Frist noch innert der mit Verfügung vom 25. Februar 

2025  angesetzten  Nachfrist  geleistet.  Damit  ist  auf  die  Berufung  androhungsge-

mäss nicht einzutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO).

3.

Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist in Anwendung von § 2 

Abs. 1 lit. a, c und d, § 6 Abs. 1 i.V.m. § 5 Abs. 1 und 2, § 10 Abs. 1 sowie § 12 

GebV OG auf Fr. 800.– festzusetzen und ausgangsgemäss (Art. 106 Abs. 1 ZPO) 

dem Beklagten aufzuerlegen. 

Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen, dem Beklagten zufolge 

Unterliegens (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und der Klägerin mangels relevanter Umtriebe 

(Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

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Es wird beschlossen:

1.

2.

3.

Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 800.–.

Die  Gerichtskosten  des  Berufungsverfahrens  werden  dem  Beklagten  aufer-

legt. 

4.

Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugespro-

chen. 

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage der Dop-

pel von Urk. 63, 65 und 66/2-4, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs-

schein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

Die  Vorinstanz  wird  darauf  hingewiesen,  dass  ihr  die  Mitteilung  an  die 

C1._____  Stiftung  Berufliche  Vorsorge,  D._____,  c/o  C2._____  AG, 

… [Adresse], gemäss Dispositivziffer 7 des erstinstanzlichen Urteils obliegt.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30  Tagen  von  der  Zustellung  an  beim  Schweizerischen  Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt mehr 
als Fr. 30'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

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Zürich, 25. März 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw D. Frangi

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