# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d0674b09-ef3f-5840-af3e-a422f07c73a5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.06.2021 200 2020 719
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2020-719_2021-06-18.pdf

## Full Text

200 20 719 UV
LOU/RUM/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 18. Juni 2021

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiber Rüfenacht

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 27. Juli 2020

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Juni 2021, UV/20/719, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1961 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
als Arbeitsloser im Zwischenverdienst bei der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch 
unfallversichert, als er gemäss Schadenmeldung am 13. Juli 2017 auf dem 
Mofa im Verkehrskreisel von einem Auto angefahren wurde (AB 33). Die 
Suva gewährte zunächst die gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen in 
Form von Heilbehandlung und Taggeld (AB 20 f.). Mit Schreiben vom 
29. Januar 2020 stellte sie dem Versicherten die Einstellung dieser 
vorübergehenden Leistungen per 29. Februar 2020 in Aussicht (AB 213). 
Mit Verfügung vom 6. Februar 2020 sprach die Suva eine auf einer 
Integritätseinbusse von 30 % basierende Integritätsentschädigung zu und 
verneinte gleichzeitig bei einem Invaliditätsgrad von 8 % einen Anspruch 
auf eine Invalidenrente (AB 232). Daran hielt sie auf Einsprache hin (AB 
236) mit Entscheid vom 27. Juli 2020 fest (AB 245).

B.

Mit Eingabe vom 14. September 2020 erhob der Versicherte, vertreten 
durch Rechtsanwalt B.________, Beschwerde. Er beantragt, in Aufhebung 
des angefochtenen Entscheids sei dem Beschwerdeführer eine „ganze 
Invalidenrente nach UVG“ zuzusprechen. Eventualiter sei die 
Angelegenheit zur Vornahme weiterer Sachverhaltsabklärungen (Expertise 
und evtl. Arbeitsversuch) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2020 schloss die 
Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Juni 2021, UV/20/719, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von 
Sozialversicherungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche 
Abteilung des Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des 
kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) 
Beschwerden gegen solche Entscheide. Der Beschwerdeführer ist im 
vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen, 
durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er zur Beschwerde befugt ist 
(Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben (Art. 58 Abs. 1 
ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form 
(Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) 
eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 27. Juli 
2020 (AB 245). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch nach UVG.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 

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Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

Der Unfallversicherer haftet für einen Gesundheitsschaden jedoch nur inso-
weit, als dieser nicht nur in einem natürlichen, sondern auch in einem 
adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 
129 V 177 E. 3.1 f. S. 181; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 
19. April 2021, 8C_268/2020 [zur Publikation vorgesehen], E. 3.1). 

2.2 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt sich die 
adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 140 V 
356 E. 3.2 S. 358; SVR 2018 UV Nr. 3 S. 10 E. 3.1). Ursachen im Sinne 
des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren 
Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 
in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten gedacht 
werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die 
alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es 
genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen 
Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten 
Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht 
werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung 
entfiele („conditio sine qua non“; BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 129 V 177 E. 
3.1 S. 181; SVR 2019 IV Nr. 9 S. 26 E. 3.1; BGer 8C_268/2020 [zur 
Publikation vorgesehen], E. 3.2).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö-
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines 
Zusammenhanges genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs 

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nicht (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3 Der Unfallversicherer hat den Fall unter Einstellung von 
Heilbehandlung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf 
Invalidenrente und Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 
Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige 
Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind 
(Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 143 V 148 E. 3.1.1 S. 151, 137 V 199 E. 2.1 S. 
201).

2.4

2.4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im 
Unterschied zur Arbeitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im 
bisherigen Tätigkeitsbereich, sondern die nach Behandlung und 
Eingliederung verbleibende Erwerbsmöglichkeit in irgendeinem für die 
betroffene Person auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in Frage 
kommenden Beruf. Der volle oder bloss teilweise Verlust einer solchen 
Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähigkeit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 
346).

2.4.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10 % 
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern 
sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat 
(Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Bundesrat regelt die Bemessung des Invaliditäts-
grades in Sonderfällen. Er kann dabei auch von Art. 16 ATSG abweichen 
(Art. 18 Abs. 2 UVG).

2.4.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 

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und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel 
in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen 
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander 
gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der 
Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen 
Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, 
sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen 
und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen 
(allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 29 E. 1 S. 
30, 104 V 135 E. 2b S. 136; SVR 2019 BVG Nr. 16 S. 64 E. 4.4.2).

2.5 Zur Klärung des Leistungsanspruchs und namentlich um den 
Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und ge-
gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und 
bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im 
Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch 
zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 
99; SVR 2018 IV Nr. 27 S. 87 E. 4.2.1).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe 
anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

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Gerügt wird einzig das Zumutbarkeitsprofil (medizinisch) und das 
Invalideneinkommen. Nicht bestritten ist die Kausalität, der Fallabschluss 
und das Valideneinkommen. 

3.

3.1 Dass das Ereignis vom 13. Juli 2017 die kumulativen Tatbestands-
voraussetzungen des Unfallbegriffs gemäss Legaldefinition (vgl. E. 2.1 hier-
vor) erfüllt, ist zu Recht unbestritten.

Zu prüfen ist im Folgenden der medizinische Sachverhalt.

3.2 In medizinischer Hinsicht lassen sich den Akten im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.2.1 Im Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 28. Juli 2017 
wurden als Diagnosen hauptsächlich ein Status nach „ORIF“ bei 
Acetabulumfraktur mit zentraler Protrusion der quadrilateralen Fläche und 
Beteiligung des Vorderpfeilers rechts, eine neurologische 
Ausfallssymptomatik des Beins rechts, differentialdiagnostisch (DD) eine 
posttraumatische Plexusläsion, DD teilweise schmerzbedingt, und eine 
Kompressionsfraktur des Brustwirbelkörpers (BWK) 12, Typ A, 
festgehalten. Bei Eintritt habe sich die bereits im Inselspital bestehende 
Ausfallssymptomatik des rechten Beines gezeigt. Die 
Sensibilitätsminderung des gesamten Unterschenkels rechts ab dem Knie 
sei weiterbestehend mit leichter Kribbelparästhesie im Bereich der rechten 
Inguina. In der erneut durchgeführten Magnetresonanztomografie (MRI) der 
Lendenwirbelsäule (LWS) und Brustwirbelsäule (BWS) im Inselspital Bern 
hätten sich keine die Ausfälle erklärende Ursachen sowie stationäre 
Verhältnisse der BWK 12-Fraktur gezeigt, die im MRI aspektmässig älteren 
Datums sei (AB 24/1 f.)

3.2.2 Im Bericht des Spitals D.________ vom 13. Dezember 2017 wurde 
festgehalten, klinisch sei eine Progredienz der Befunde mit nun ebenfalls 
distaler, d.h. aktuell kompletter Beinschwäche festgestellt worden. Die 

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angegebene Sensibilitätsstörung entspreche nicht klar einem einzelnen 
Dermatom (möglicherweise am ehesten L2-4). Der Ausfall des 
Patellarsehnenreflexes entspreche den Nervenwurzeln L2-4. Aufgrund der 
neurographischen und nadelmyographischen Untersuchungsbefunde be-
stünden nun Hinweise für eine periphere axonale Nervenschädigung, die 
zumindest die Nervenwurzeln bzw. differentialdiagnostisch die 
Plexusanteile L4-S1 (möglicherweise auch L2 und L3) rechts betreffe (AB 
84/3 f.).

3.2.3 Dem Bericht des Spitals D.________ vom 13. Februar 2018 ist zu 
entnehmen, dass sich klinisch eine Besserung der Kraft des gesamten 
rechten Beins im Vergleich zu den Voruntersuchungen finde. Es werde vor 
allem in Anbetracht der anlässlich der Voruntersuchungen durchgeführten 
Myographien weiterhin von polyradikulären bzw. möglicherweise den 
Plexus betreffenden lumbosakralen Nervenläsionen im Rahmen des 
Traumas vom Juli 2017 ausgegangen. Nun sei klinisch wie auch 
elektrophysiologisch eine spontane Besserung eingetreten (AB 102/2).

3.2.4 Im Bericht des Spitals D.________ vom 22. März 2018 wurde zu 
der Acetabulumfraktur ein erfreulicher klinischer Verlauf festgehalten. Es 
sei keine Coxarthrose ersichtlich (AB 128/2).

3.2.5 Gemäss dem Bericht des Spitals D.________ vom 16. Mai 2018 
zeigte sich anamnestisch, klinisch und elektrophysiologisch ein stabiler 
Befund. Aufgrund dessen sei von polyradikulären bzw. möglicherweise den 
Plexus betreffenden lumbosakralen Nervenläsionen im Rahmen des 
Traumas vom Juli 2017 auszugehen (AB 135/3).

3.2.6 Im Bericht des Spitals D.________ vom 21. August 2018 wurde 
festgehalten, es bestehe in Zusammenschau der Anamnese, bisherigen 
klinischen, elektrophysiologischen und bildmorphologischen Befunde eine 
ausgedehnte Läsion des Plexus lumbosacralis rechts (L3-S1). Für den 
Beschwerdeführer stünden die weitgehend bewegungs-, druck- und 
lageabhängigen Schmerzen (vor allem in der rechten Leiste/ Hüfte) im 
Vordergrund. Angesichts der klinischen Präsentation und des 
Schmerzcharakters sowie der anamnestischen Angabe von deutlicher 
(zumindest vorübergehender) Linderung nach Einnahme von nicht-

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steroidalen Antirheumatika (NSAR) sei eine muskuloskelettale 
Schmerzursache wahrscheinlich. Eine neuropathische Teilkomponente im 
Rahmen der Plexopathie wäre sicher denkbar, jedoch bestünden zum 
aktuellen Zeitpunkt keine klaren Hinweise auf einen relevanten Restanteil 
am Gesamtbeschwerdebild (AB 148/3).

3.2.7 Im Bericht über die kreisärztliche Untersuchung vom 29. Januar 
2019 führte Dr. med. E.________, Fachärztin für Allgemeine Innere 
Medizin, unter Diagnosen einen Status nach Mofa-Unfall vom 13. Juli 2017 
mit dislozierter Acetabulumfraktur rechts, Deckplattenimpression BWK 12, 
peripherer axonaler Nervenschädigung, differentialdiagnostisch Plexus 
Läsion L4-S1 rechts, einen Status nach Plattenosteosynthese und eine 
posttraumatische Coxarthrose rechts auf. Klinisch zeige sich eine 
eingeschränkte Beweglichkeit der rechten Hüfte mit Schmerzen in den 
Endbewegungen, vereinbar mit einer Coxarthrose. Daneben bestehe die 
bekannte sensomotorische Beinparese rechts bei Verdacht auf eine Läsion 
des rechten Plexus lumbosacralis (AB 170/6 f.).

3.2.8 Dem Bericht des Spitals D.________ vom 6. Juni 2019 ist zu 
entnehmen, dass sich posttraumatisch eine komplexe Schmerzsituation mit 
plexusartiger Nervenläsion im Bereich des rechten Beins und 
entsprechenden Kraftdefiziten zeige. Aufgrund der durchgeführten 
Infiltration des rechten Hüftgelenks stehe eine mögliche posttraumatische 
Coxarthrose nicht im Vordergrund (AB 185/2 f.).

3.2.9 Im Bericht des Spitals D.________ vom 6. November 2019 wurde 
festgehalten, es liege ein stabiler anamnestischer und klinischer Befund der 
sensomotorischen Beinparese nach traumatischer Läsion des Plexus 
lumbosacralis rechts nach Autounfall vom Juli 2017 vor. Im Übrigen werde 
auf den Bericht vom August 2018 verwiesen, da jene Einschätzung 
unverändert gültig sei. Dem Beschwerdeführer sei erklärt worden, dass nun 
über zwei Jahre nach dem Unfall mit keiner relevanten Verbesserung und 
mit einer Residualsymptomatik zu rechnen sei (AB 203/3).

3.2.10 Im Abschlussbericht vom 7. Januar 2020 führte die Kreisärztin Dr. 
med. E.________ aus, der Beschwerdeführer habe sich nach einem Mofa-
Unfall im Juli 2017 eine dislozierte Acetabulumfraktur rechts, eine 

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Plattenimpressionsfraktur BWK 12 und eine Plexusläsion rechts 
zugezogen. Es könne von weiteren Behandlungen keine mindestens mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit namhafte Besserung des 
unfallbedingten Gesundheitszustandes mehr erwartet werden. Zumutbar 
seien ganztätige, vorwiegend sitzende Tätigkeiten ohne 
Gewichtsbelastungen, mit gegebener Beinfreiheit rechts. Nicht mehr 
zumutbar seien Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten, in der Hocke oder im 
Knien (AB 210/5).

3.3

3.3.1 Der angefochtene Einspracheentscheid (AB 246) stellt in 
medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Einschätzung der Suva-
Kreisärztin, Dr. med. E.________, vom 7. Januar 2020 (AB 210) ab. Dieser 
Aktenbericht basiert seinerseits auf der durch die Kreisärztin eigens 
durchgeführten Untersuchung vom 29. Januar 2019 (AB 170) sowie auf 
den aktenkundigen Berichten der behandelnden Fachärzte des Spitals 
D.________. Daraus ergibt sich im Wesentlichen was folgt.

3.3.2 Unmittelbar nach dem Unfall stand die dadurch erlittene 
Acetabulumfraktur (Beckenfraktur; Definition abrufbar unter 
www.pschyrembel.de) im Vordergrund der Behandlung. Diese wurde am 
18. Juli 2017 im Inselspital Bern operiert (AB 6, 23, 24). Der diesbezügliche 
Verlauf zeigte sich in den Folgeuntersuchungen komplikationslos und 
entsprach den Erwartungen der behandelnden Ärzte (AB 63, 128, 162). Ab 
November 2018 bestand in dieser Hinsicht kein weiterer 
Behandlungsbedarf mehr (AB 162/1).

Nebst der Beckenfraktur wurde bildgebend (AB 10/1, 168/1) eine 
Kompressionsfraktur des Brustwirbelkörpers (BWK) 12 erhoben. Aufgrund 
der Untersuchungsergebnisse gingen die behandelnden Fachärzte des 
Spitals C.________ und des D.________ jedoch übereinstimmend von 
einer älteren, vorbestehenden Verletzung aus (AB 23/1 f., 24/2, 
128/1162/1, 185/1), womit diese als unfallfremd zu gelten hat.

Bald nach dem Unfall klagte der Beschwerdeführer über eine 
neurologische Ausfallssymptomatik des rechten Beins (AB 24), die in der 
Folge im Spital D.________ fachärztlich behandelt und eingehend 

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untersucht wurde. Namentlich mittels elektrophysiologischer Messungen 
konnte die Symptomatik im Rahmen polyradikulärer, möglicherweise den 
Plexus betreffender lumbosakraler Nervenläsionen (AB 84, 102/2, 135/3) 
bzw. einer ausgedehnten Läsion des Plexus lumbosacralis rechts (L3-S1; 
AB 148/3; vgl. AB 203/2) objektiviert werden. Ab dem Bericht vom 16. Mai 
2018 hielten die Ärzte einen diesbezüglich anamnestisch, klinisch und 
elektrophysiologisch stabilen Befund fest (AB 135/3; vgl. AB 148/3, 203/2]). 
Gemäss Bericht vom 6. November 2019 standen schliesslich aber 
weitgehend bewegungs-, druck- und lageabhängige Schmerzen im 
Vordergrund, für welche die behandelnden Ärzte aufgrund der klinischen 
Präsentation und des Schmerzcharakters eine muskuloskelettale Ursache 
als wahrscheinlich annahmen (AB 148/3).

Eine seitens der Suva-Kreisärztin, Dr. med. E.________, im Rahmen ihrer 
klinischen Untersuchung vom 29. Januar 2019 zudem diskutierte 
posttraumatische Coxarthrose (Arthrose des Hüftgelenks [Definition 
abrufbar unter www.pschyrembel.de]; AB 170/6 f.) konnte in der Folge von 
den behandelnden Fachärzten des Spitals D.________ im Rahmen 
weiterer Untersuchungen nicht bestätigt werden (AB 185/2; vgl. bereits 
auch AB 128/2).

3.3.3 Zusammenfassend liegt mit den echtzeitlichen fachärztlichen Be-
richten des Spitals C.________ und des Spitals D.________ ein 
umfassend dokumentierter und lückenloser Befund vor. Gestützt darauf ist 
mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu 
BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429) erstellt, dass die vom Beschwerdeführer ge-
klagten Beschwerden (bewegungsabhängige Schmerzen im 
Lendenbereich mit Ausstrahlung in den rechten Oberschenkel und in der 
Leiste, Schwäche und Sensibiliätsstörung im rechten Bein) nur teilweise – 
d.h. bezüglich der neurologischen Symptomatik – auf eine unfallbedingte 
(Nerven-) Läsion des Plexus lumbosacralis zurückzuführen sind (AB 203; 
vgl. AB 185). Auf dieser Basis hat die Kreisärztin, Dr. med. E.________, in 
ihrem Aktenbericht vom 7. Januar 2020 nachvollziehbar und schlüssig 
festgehalten, dass dem Beschwerdeführer ganztägige, vorwiegend 
sitzende Tätigkeiten ohne Gewichtsbelastungen mit gegebener Beinfreiheit 

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rechts, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne Arbeiten in der 
Hocke und im Knien zumutbar sind.

Dieses Zumutbarkeitsprofil berücksichtigt namentlich die gemäss den 
behandelnden Fachärzten objektivierbaren, auf die unfallbedingte Läsion 
des Plexus lumbosacralis zurückzuführenden neurologischen 
Restbeschwerden betreffend das rechte Bein (vgl. AB 203). Dagegen sind 
allfällige Auswirkungen der Kompressionsfraktur BWK 12 als 
vorbestehende und damit unfallfremde Verletzung ausser Betracht zu 
lassen. Das Vorliegen einer Coxarthrose konnte, wie erwähnt, nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit bestätigt werden und die anlässlich des 
Unfalls erlittene und in der Folge operierte Acetabulumfraktur hat aufgrund 
der fachärztlichen Angaben (s. insbesondere AB 162/1 unten) als geheilt zu 
gelten; beides ist somit für das Zumutbarkeitsprofil ebenfalls nicht 
massgebend.

In den fachärztlichen Berichten finden sich nach dem Gesagten keine 
Angaben, welche das von Dr. med. E.________ formulierte 
Zumutbarkeitsprofil in Zweifel zu ziehen vermöchten. Der 
Beschwerdeführer vermag denn auch nichts Substantielles dagegen 
vorzubringen. Namentlich kann, anders als in der Beschwerde aufgeführt 
wird, für die Validierung bzw. Nicht-Validierung des von Dr. med. 
E.________ festgehaltenen Zumutbarkeitsprofils nicht allein auf die 
Schmerzempfindung bzw. das subjektive Leistungsvermögen des 
Beschwerdeführers abgestellt werden (vgl. Beschwerde, S. 4 Ziff. 2.2).

3.4 Zu Recht unbestritten ist der zwischen den objektivierbaren 
Unfallfolgen und dem Unfallereignis vom 13. Juli 2017 bestehende 
Kausalzusammenhang (vgl. E. 2.2 hiervor). Ebenfalls unbestritten und nicht 
zu beanstanden ist mit Blick auf die Ausführungen im Bericht des Spitals 
D.________ vom 6. November 2019 (AB 203/1) der Fallabschluss durch 
die Beschwerdegegnerin per Ende Februar 2020 (AB 249/3 Ziff. 2.3).

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4.

Auf der Basis des von Dr. med. E.________ im Bericht vom 7. Januar 2020 
festgehaltenen Zumutbarkeitsprofils ist im Folgenden die 
Invaliditätsbemessung (vgl. E. 2.4 hiervor) zu prüfen.

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110, 134 V 
322 E. 4.1 S. 325; SVR 2017 IV Nr. 52 S. 157 E. 5.1). Lässt sich aufgrund 
der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung 
realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf 
statistische Werte wie die Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen. Auf 
sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur unter 
Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls 
relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden (BGE 
144 I 103 E. 5.3 S. 110; SVR 2019 UV Nr. 40 S. 153 E. 6.2.3). Für die 
Bemessung des Valideneinkommens ist in der Unfallversicherung nach 
jenem hypothetischen Verdienst zu fragen, welchen die versicherte Person 
ohne die unfallbedingte Schädigung wahrscheinlich erzielen würde. Dieser 
kann sich zwar mit dem mutmasslichen Verdienst als gesunde Person 
decken, aber nur dann, wenn keine weiteren, nicht unfallbedingten, 
leistungsschmälernden Beeinträchtigungen vorhanden sind (SVR 2018 UV 
Nr. 33 S. 115 E. 2.1).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296). Hat die versicherte 
Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 
ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können 
nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für 
Statistik herausgegebenen LSE herangezogen werden (BGE 143 V 295 E. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Juni 2021, UV/20/719, Seite 14

2.2 S. 297; SVR 2019 IV Nr. 28 S. 88 E. 5.1.3). Dabei gilt es zu 
berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst 
bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll 
leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit 
unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand 
ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 
322 E. 5.2 S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in 
welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von 
sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten 
Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, 
Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss 
sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach 
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf 
insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 
134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2018 IV Nr. 46 S. 148 E. 3.3). Zu beachten 
ist, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen 
Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht 
zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und 
so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen 
(BGE 146 V 16 E. 4.1 S. 20).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu 
erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der 
Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind 
(BGE 143 V 295 E. 4.1.3 S. 300, 129 V 222).

Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der (allfällige) Rentenanspruch mit 
dem Fallabschluss. Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin den Fall zu 
Recht per 29. Februar 2020 abgeschlossen (vgl. E. 2.3 und 3.4 hiervor 
sowie AB 249/3 Ziff. 2.3). Demnach ist der Einkommensvergleich auf 
diesen Zeitpunkt hin gestützt auf die Zahlen für das Jahr 2020 
vorzunehmen.

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4.3 Die Beschwerdegegnerin hat zur Bestimmung des Valideneinkom-
mens den Basislohn 2020 für einen ungelernten … mit Fachkenntnissen in 
der Region Bern (Zone Blau, Lohnklasse B; Fr. 5‘138.— pro Monat) 
gemäss der Vereinbarung über den Landesmantelvertrag für das 
schweizerische Bauhauptgewerbe 2019-2022 (LMV 2019) sowie die Löhne 
2019-2020 vom 3. Dezember 2018 herangezogen (AB 228/9, 228/11, 229). 
Das ist mit Blick auf die berufliche Laufbahn des Beschwerdeführers (vgl. 
AB 51) sowie den Umstand, dass er bereits vor dem Unfallereignis 
arbeitslos und unregelmässig (im Zwischenverdienst) gearbeitet hatte (vgl. 
AB 33, 51, 72), nicht zu beanstanden. Damit beträgt das zu 
berücksichtigende Valideneinkommen pro 2020 Fr. 66‘794.— (Fr. 5‘138.— 
x 13), was im Übrigen auch unbestritten geblieben ist (vgl. Beschwerde, S. 
4 f.).

4.4 Der Beschwerdeführer hatte im Zeitpunkt des hypothetischen 
Rentenbeginns (29. Februar 2020 [E. 4.2 hiervor]) keine (zumutbare) neue 
Erwerbstätigkeit aufgenommen, so dass das Invalideneinkommen anhand 
statistischer Werte gemäss LSE zu bestimmen ist (vgl. E. 4.1.2 hiervor). In 
Anbetracht der fehlenden beruflichen Ausbildung (vgl. AB 51) kommen als 
Verweistätigkeiten zum Vornherein nur Hilfsarbeiten ohne besondere 
berufliche Anforderungen in Frage. Damit steht dem Beschwerdeführer, 
entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung (S. 5), auf dem 
hypothetischen, ausgeglichenen Arbeitsmarkt nach Art. 16 ATSG nach wie 
vor ein breites Spektrum an zumutbaren Arbeitsgelegenheiten offen – dies 
namentlich auch aufgrund der verbleibenden vollen Arbeitsfähigkeit sowie 
mit Blick auf das massgebende medizinische Zumutbarkeitsprofil 
(AB 210/5; E. 3.3.3 hiervor). Denn der nach Art. 16 ATSG ausgeglichene 
Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht 
zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen 
Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf und zwar sowohl bezüglich der 
dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch 
hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Er umfasst auch sogenannte 
Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen 
Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des 
Arbeitgebers rechnen können (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276; Entscheid des 
BGer vom 6. Juli 2017, 9C_253/2017, E. 2.2.1). Hinzu kommt, dass der 

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Beschwerdeführer gemäss medizinischem Zumutbarkeitsprofil (vorwiegend 
sitzende Tätigkeiten ohne Gewichtsbelastungen, Beinfreiheit rechts, keine 
Arbeiten auf Leitern, Gerüsten in der Hocke und im Knien; AB 210/5; E. 
3.3.3 hiervor) bei zumutbarer voller Arbeitsfähigkeit nicht derart 
eingeschränkt ist, dass selbst eine Hilfsarbeitertätigkeit auf dem 
hypothetischen, ausgeglichenen Arbeitsmarkt als realitätsfremde 
Einsatzmöglichkeit erschiene. Was schliesslich das Alter des im Februar 
1961 geborenen Beschwerdeführers anbetrifft, stellt dieses die 
Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit mit einer verbleibenden 
Aktivitätsdauer von gut sechs Jahren (im Zeitpunkt des Feststehens der 
medizinischen Zumutbarkeit; Datum des Berichts von Dr. med. E.________ 
vom 7. Januar 2020 [AB 201/1]; BGE 146 V 16 E. 7.1 S. 25) ebenfalls nicht 
in Frage. Gleiches gilt schliesslich betreffend den in der Beschwerde (S. 5 
oben) geltend gemachten Analphabetismus und den Umstand, dass der 
Beschwerdeführer angeblich weder der deutschen noch der französischen 
Sprache mächtig ist. Die Beschwerdegegnerin wies diesbezüglich bereits 
im angefochtenen Entscheid zu Recht darauf hin (AB 246/7), dass der 
Beschwerdeführer trotz oder entgegen der geltend gemachten sprachlichen 
Einschränkungen vor dem Unfall während Jahren keinen 
unterdurchschnittlichen Lohn, sondern durchaus ein branchenübliches 
Einkommen erzielt hatte (AB 72/3). Hinzu kommt, dass vorliegend nicht nur 
das Invalideneinkommen, sondern auch das Valideneinkommen statistisch 
erhoben wird, womit allfällige fehlende mündliche und schriftliche 
Sprachkenntnisse ohnehin beidseitig gleichermassen zu bzw. nicht zu 
berücksichtigen sind (vgl. Entscheid des BGer vom 19. Januar 2009, 
8C_42/2008, E. 5). Nicht zu beanstanden ist, dass die 
Beschwerdegegnerin unter den gegebenen Umständen einen 
Tabellenlohnabzug von 10 % gewährt hat; dieser ist mit Blick auf die 
beschriebenen leichten Einschränkungen betreffend den Einsatz des 
rechten Beines bei im Übrigen uneingeschränkter Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit sowie mit Blick auf die verbleibende Aktivitätsdauer von 
sechs Jahren angemessen. 

Demnach ist das von der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 27. Juli 2020 auf der Basis der Schweizerischen LSE 
2018 (welche am 21. April 2020 veröffentlicht wurde; vgl. dazu auch BGE 

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143 V 295 E. 2.3 S. 297; Entscheid des BGer vom 27. November 2019, 
8C_64/2019, E. 6.2.1), TA1_skill-level, Anforderungsniveau 1, Totalwert, 
Männer (Fr. 5‘417.—) ermittelte Invalideneinkommen pro 2020 von 
Fr. 62‘093.— nicht zu beanstanden (zur diesbezüglich korrekten 
Berechnung vgl. S. 6 f. Ziff. 6.3 des angefochtenen Entscheids 
[AB 246/6 f.]).

4.5 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 66‘794.— und einem 
Invalideneinkommen von Fr. 62‘093.— beträgt die unfallbedingte 
Erwerbseinbusse Fr. 4‘701.—, was einem Invaliditätsgrad von gerundet 
7 % entspricht (zur Rundung BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123; SVR 
2019 IV Nr. 61 S. 198 E. 7.1). Dieser Invaliditätsgrad liegt unterhalb der 
rentenerheblichen Schwelle von 10 % (Art. 18 Abs. 1 UVG; vgl. E. 2.4.2 
hiervor), womit die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht 
abgelehnt hat.

Die Beschwerde ist somit abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat der unterliegende 
Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG); auch die 
obsiegende Beschwerdegegnerin hat als mit der Durchführung der 
obligatorischen Unfallversicherung beauftragte öffentlich-rechtliche Anstalt 
praxisgemäss keinen Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung 
(Art. 104 Abs. 4 VRPG; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine 
Parteientschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen 
Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.