# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab5d0397-6c74-590c-914d-1a02eca39806
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 20.03.2014 725 13 356 / 75 (725 2013 356 / 75)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-13-356---75_2014-03-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 20. März 2014 (725 13 356 / 75) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Diskushernie, Unfallkausalität verneint 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Michael Guex, Kantons-

richterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Philippe Häner, Advokat, 
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG, Salinenstrasse 25, Post-
fach, 4133 Pratteln 1 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1967 geborene, in W.____ (F) wohnhafte A.____ war seit 30. Juli 2012 bei der 
B____AG mit Sitz in X.____ als Maler angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfall-
versicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. 
Am 11. November 2012 stolperte A.____ beim Rückwärtsgehen über einen Eimer und fiel auf 
die linke Schulter. Der Versicherte gibt an, sofort einen heftigen Schmerz am Nacken verspürt 
zu haben. Zu Hause hätten die Schmerzen und das Brennen im Nacken zugenommen, weshalb 
er am 13. November 2012 die Klinik C.____, in Y.____ (F) aufgesucht habe. Die erstbehan-

 
 
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delnde Ärztin Dr. med. D.____ stellte eine beidseitige Zervikalgie mit Sensibilitätsverminderung 
der ersten drei Finger fest und attestierte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Die SUVA er-
brachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder). Am 25. März 
2013 unterzog sich der Beschwerdeführer im Spital E.____ in Z.____ (F) einer Discectomie und 
einer Microherniectomie. Nach weiteren Abklärungen lehnte die SUVA mit Verfügung vom 
23. April 2013 die Übernahme von weiteren Versicherungsleistungen ab und stellte die Taggel-
der per 31. Mai 2013 ein. Eine Kausalität zwischen dem Gesundheitsschaden und dem Unfall-
ereignis sei nicht nachgewiesen. Zudem verneinte sie ihre Leistungspflicht für die Operation 
vom 25. März 2013. Daran hielt sie auch auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid 
vom 4. November 2013 fest. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Philippe Häner, am 3. Dezember 
2013 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Er beantragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 4. November 2014 sei die Be-
schwerdegegnerin zu verpflichten, ihm das Taggeld mindestens bis 31. Dezember 2013 auszu-
richten. Eventualiter sei die Sache zur nochmaligen Abklärung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Bewilligung der 
unentgeltlichen Prozessführung mit Rechtsanwalt Häner als unentgeltlichen Rechtsvertreter. 
Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, es sei ihm keine Gelegenheit gegeben worden, 
an der Beweisabnahme mitzuwirken und zum Beweisergebnis Stellung zu nehmen. Zudem 
würde der Entscheid auf unzureichenden medizinischen Unterlagen beruhen. Es sei der Be-
schwerdegegnerin nicht gelungen, hinreichend nachzuweisen, dass der Kausalzusammenhang 
zwischen dem Sturz vom 12. November 2012 und der zervikalen Verstauchung an den Hals-
wirbeln C5/C6 resp. der damit einhergehenden Diskushernie nach dem operativen Eingriff am 
25. März 2013 nicht mehr gegeben sei. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 17. Januar 2014 schloss die SUVA auf Abweisung der 
Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person im Ausland, so ist nach 
Art. 58 Abs. 2 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr 
letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber 
Sitz hat. Vorliegend befindet sich der Sitz der Arbeitgeberin in X.____, weshalb die örtliche Zu-
ständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des 
Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 
1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des 

 
 
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Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 
ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig.  
 
1.2 Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das 
Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet, und zwar in dem Aus-
mass, als die Regelung des Rechtsverhältnisses nach den Parteianträgen des Beschwerdever-
fahrens noch streitig ist (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 
1983, S. 46). Nach dieser Begriffsumschreibung sind Anfechtungsgegenstand und Streitgegen-
stand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung insgesamt angefochten wird. Bezieht sich 
demgegenüber die Beschwerde nur auf einen Teil des durch die Verfügung bestimmten 
Rechtsverhältnisses, gehören die nicht beanstandeten Teilaspekte des verfügungsweise festge-
legten Rechtsverhältnisses zwar zum Anfechtungs-, nicht aber zum Streitgegenstand 
(vgl. BGE 125 V 414 f. E. 1b). Aus dem Gesagten ergibt sich, dass den Parteianträgen entspre-
chend dem Verfügungsgrundsatz für die Festlegung des Streitgegenstandes vorrangige Bedeu-
tung zukommt. So wie die versicherte Person sich mit einer Verfügung durch Nichtanfechtung 
abfinden kann, so steht ihr auch die Befugnis zu, nur einzelne der verfügungsweise geregelten 
Rechtsverhältnisse durch Beschwerde richterlich überprüfen zu lassen (vgl. BGE 118 V 313 f. 
E. 3b mit Hinweisen; ULRICH MEYER, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, in: BJM 1989 
S. 25). 
 
1.3 Die Rechtsbegehren in der Beschwerde zielen ausschliesslich auf den Taggeldan-
spruch. Demgegenüber wurde die Nichtübernahme der Operationskosten beschwerdeweise 
weder gerügt noch sind aus der Begründung Hinweise ersichtlich, dass der Beschwerdeführer 
damit nicht einverstanden ist. Damit ist der Einspracheentscheid 4. November 2013, soweit er 
die Nichtübernahme der Operationskosten durch die Beschwerdegegnerin anbelangt, in 
Rechtskraft erwachsen und kann deshalb im vorliegenden Verfahren nicht mehr überprüft wer-
den. Streitgegenstand des Beschwerdeverfahrens ist demnach einzig die Frage, ob der Be-
schwerdeführer über den 31. Mai 2013 hinaus Anspruch auf Taggelder aus der obligatorischen 
Unfallversicherung hat. Diesbezüglich ist auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwer-
de einzutreten. 
 
2. Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80% des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entspre-
chend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am drit-
ten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, 
mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG 
gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfal-
les zu mindestens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten 

 
 
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Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver-
sicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 
Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall 
eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, 
so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. 
Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der 
Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Inva-
lidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs 
sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusam-
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund-
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, 
das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetre-
tene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen ei-
nem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung 
oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin-
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leis-
tungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.2 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natür-
liche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo si-
ne), erreicht ist (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis 
[RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso 
wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 
kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im 
Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nun-
mehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hier-
bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei 

 
 
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der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (Sozialversicherungsrecht – Recht-
sprechung [SVR] 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 
S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammen-
hangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig 
geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesund-
heitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Ent-
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeu-
tung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 
8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 
3.3 Zusätzlich zu diesen allgemeinen Grundsätzen, die im Zusammenhang mit der Feststel-
lung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin zu beachten sind, gilt es bei 
der Beurteilung der Unfallkausalität von Diskushernien der medizinischen Erfahrungstatsache 
Rechnung zu tragen, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandschei-
benveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen 
Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann 
eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere sowie 
geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Dis-
kushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfä-
higkeit aufgetreten sind (Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juli 2012, 8C_151/2012, E. 4 mit 
weiteren Hinweisen). Ist die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall nur 
aktiviert, nicht aber verursacht worden, so hat die Unfallversicherung nur Leistungen für das 
unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach 
derzeitigem medizinischem Wissensstand kann das Erreichen des Status quo sine bei post-
traumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, 
wogegen eine allfällige richtunggebende Verschlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein 
und sich von der altersüblichen Progression abheben muss; eine traumatische Verschlimme-
rung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule ist in der Regel 
nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrach-
ten (Urteil des Bundesgerichts vom 27. Juni 2012, 8C_681/2011, E. 3.3 mit weiteren Hinwei-
sen). 
 
4. Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. 
E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 
und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung 
des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechen-
den medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial 

 
 
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zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi-
zinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach ent-
scheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur-
teilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin  
oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
5. Zur Beurteilung der umstrittenen Frage sind die folgenden medizinischen Berichte zu 
berücksichtigen: 
 
5.1 Dr. D.____ diagnostizierte am 13. November 2012 eine beidseitige Zervikalgie mit Sen-
sibilitätsverminderungen der ersten drei Finger und attestierte dem Versicherten eine vollstän-
dige Arbeitsunfähigkeit. 
 
5.2 Im Bericht vom 6. Dezember 2012 vermerkte Dr. D.____ zervikale Beschwerden sowie 
eine Kontraktur der Muskulatur im Bereich des Schlüsselbeins links wie rechts mit Ameisenlau-
fen der ersten drei Finger der linken Hand. 
 
5.3 Am 14. Dezember 2012 hielt Dr. med. F.____, Klinik C.____, fest, dass der Versicherte 
eine posttraumatische Zervikalgie sowie eine zervicobrachiale Neuralgie links aufweise. 
 
5.4 Nach dem Bericht des Spitals E.____ vom 25. März 2013 wurden beim Versicherten 
eine Discectomie und eine Microherniectomie durchgeführt. 
 
5.5 Am 17. April 2013 hielt der Kreisarzt Dr. med. G.____, FMH Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, dass die Diskushernie C5/C6 links und die 
am 23. März 2013 durchgeführte Operation überwiegend wahrscheinlich nicht in einem kausa-
len Zusammenhang mit dem Unfall vom 12. November 2012 stehen würden. Die Erstberichter-
stattung würde keine neurologischen Ausfälle an der Halswirbelsäule (HWS) nennen. Es sei 
nicht davon auszugehen, dass der Unfall die Diskushernie ausgelöst oder verschlimmert habe. 
 
5.6 Am 21. Mai 2013 wiesen die Kreisärzte Dr. G.____ und Dr. H.____, FMH Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, darauf hin, dass der Unfallmechanis-
mus nicht ausreiche, um eine Diskushernie zu verursachen. Hierzu bräuchte es etwa einen 
Sturz aus fünf Meter Höhe auf die Beine. Zudem müssten neurologisch typische Symptome 
innerhalb von 48 bis 72 Stunden auftreten. Diese Kriterien seien vorliegend nicht erfüllt. Die 
Operation vom 25. März 2013 sei vier Monate nach dem Unfallereignis erfolgt und die Erst-, 
Echt- und Folgeberichterstattung nenne im Verlauf keinerlei neurologische periphere Auffällig-
keiten. Es sei eine vorbestehende Diskushernie operiert worden, welche nicht in einem Zu-
sammenhang mit dem Unfallereignis stehe. Eine Verschlimmerung liege nicht vor. 
 
5.7 Im Bericht vom 24. Mai 2013 hielt der behandelnde Arzt Dr. med. I.____, Facharzt für 
Neurochirurgie, Z.____ (F), fest, der Versicherte habe ihn vor Jahren wegen degenerativen 

 
 
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Veränderungen in der Lendenwirbelsäule (LWS) aufgesucht. Bis zum 15. Januar 2013 habe er 
nie über Beschwerden in der HWS berichtet. Die bildgebende Abklärung zeige eine schwere 
zervikale Distorsion des Segmentes C5/C6 mit assoziierter links lateraler Diskushernie. 
 
5.8 Die Suva beauftragte Dr. med. J.____, FMH Chirurgie, Abteilung Versicherungsmedizin 
der SUVA, mit einer Beurteilung. In seinem Bericht vom 29. Oktober 2013 bekräftigte er die 
Beurteilung der Kreisärzte Dres. G.____ und H.____ im Bericht vom 21. Mai 2013, wonach der 
Unfallmechanismus nicht geeignet gewesen sei, eine zervikale Diskushernie zu verursachen. 
Auch eine Verschlimmerung eines krankhaften Vorzustandes sei zu verneinen. Eine solche 
wäre zu bejahen, wenn der Vorzustand durch den Unfall in objektivierbarer Weise zusätzlich 
geschädigt worden wäre. Dies sei vorliegend nicht der Fall. Unmittelbar nach dem Sturz sei 
beim Versicherten eine akute links betonte Zervikalgie aufgetreten, ohne dass vorbestehende 
Nackenbeschwerden aktenkundig gewesen wären. Zudem seien innerhalb von 24 Stunden 
Parästhesien in den ersten drei Fingern der linken Hand sowie eine Zervikobrachialgie links 
geäussert worden, was für eine sensible Reizung der zervikalen Nervenwurzel spreche. Es sei 
davon auszugehen, dass eine zuvor klinisch stumme zervikale Diskushernie unmittelbar symp-
tomatisch geworden sei. Eine unfallbedingte Auslösung der Diskushernie sei daher zu bejahen. 
Aufgrund der Akten könne auf eine anhaltende und von der Schmerzintensität her zunehmende 
Zervikobrachialgie links bis hin zur Operation vom 25. März 2013 geschlossen werden. Bei die-
sem Eingriff sei jedoch nicht eine Unfallfolge, sondern eine degenerativ bedingte zervikale Dis-
kushernie operiert worden, welche allerdings durch den Unfall symptomatisch geworden sei. Da 
der Versicherte am 3. April 2013 angegeben habe, dass nach der Operation die Migräne und 
das Ziehen in der Schulter verschwunden sei, könne geschlossen werden, dass auch die durch 
den Unfall ausgelöste zervikobrachiale Symptomatik nach dem Eingriff erloschen sei. In Bezug 
auf die durch den Unfall ausgelöste Schmerzsymptomatik sei der Status quo sine spätestens 
Ende Mai 2013 erreicht. 
 
6.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches 
Gehör. So habe er keine Gelegenheit gehabt, an der Beweisabnahme mitzuwirken und zum 
Beweisergebnis Stellung zu nehmen, weshalb bereits aus formellen Gründen an der Be-
weistauglichkeit der Berichte der Kreisärzte Dres. G.____ und H.____ vom 21. Mai 2013 sowie 
des SUVA-Arztes Dr. J.____ vom 29. Oktober 2013 zu zweifeln sei. 
 
6.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV) vom 18. April 1999 haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche 
Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person 
eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass des in 
ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizu-
bringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden 
und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum 
Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen 
(BGE 132 V 370 f. E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen). 
 

 
 
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6.3 Die Beschwerdegegnerin bot dem Versicherten unbestrittenermassen keine Gelegen-
heit, sich zu den Abklärungsberichten vom 21. Mai 2013 und 29. Oktober 2013 zu äussern. Es 
steht zudem auch fest, dass diese Berichte wichtige Grundlagen des Einspracheentscheids 
bildeten und damit die Entscheidfindung wesentlich beeinflussten. Die SUVA würdigte in ihrem 
Entscheid vom 4. November 2013 die darin enthaltenen Angaben ausführlich und stellte mass-
geblich darauf ab. Der Versicherte rügt damit zu Recht eine Verletzung seines Anspruches auf 
rechtliches Gehör. Dass es sich bei den genannten ärztlichen Beurteilungen nicht um eine Ex-
ploration mittels eigener Untersuchungen handelt, ändert nichts daran, dass dieser dem Be-
schwerdeführer hätte zur Kenntnis gebracht werden müssen. Indessen konnte der Versicherte 
seinen Standpunkt im kantonalen Beschwerdeverfahren vor einer über umfassende Kognition 
verfügenden richterlichen Behörde vorbringen. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs wiegt 
nicht derart schwer, dass der Mangel von vornherein unheilbar wäre (vgl. BGE 125 V 368 
E. 4c/aa S. 371 mit Hinweis), weshalb die Gehörsverletzung ausnahmsweise geheilt werden 
kann. 
 
7.1 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 3.3 hiervor), kann eine Diskushernie nur dann als weitge-
hend unfallbedingt betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere sowie 
geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Dis-
kushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfä-
higkeit aufgetreten sind. Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht gegeben. Zudem ist nach 
der zuverlässigen, nachvollziehbaren und deshalb massgebenden Beurteilung von Dr. J.____ 
vom 29. Oktober 2013 davon auszugehen, dass keine Verschlimmerung eines krankhaften 
Vorzustandes erstellt ist. Die richtunggebende Verschlimmerung einer erkrankten Wirbelsäule 
setzt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stets einen röntgenologisch ausgewiese-
nen Befund voraus, wie er hier gerade nicht ausgemacht werden konnte. Daran vermag insbe-
sondere auch nichts zu ändern, dass sich der Beschwerdeführer im 25. März 2013 einer 
Discectomie und einer Microherniectomie unterziehen musste. Die nach der Operation eingetre-
tene Verbesserung des Gesundheitszustandes (vgl. Besprechungsprotokoll vom 3. April 2013) 
zeigt vielmehr auf, dass die Ursache der geklagten Beschwerden in den bereits zuvor beste-
henden, degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule gelegen hat. Wenn der Beschwerdefüh-
rer einwendet, der Inhalt dieses Protokolls entspreche nicht der Wahrheit, ist ihm entgegenzu-
halten, dass keine medizinischen Unterlagen bei den Akten liegen, die belegen würden, dass er 
auch nach dem Eingriff an starken Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich sowie an Mig-
räne gelitten hat. Es liegen somit keine Anhaltspunkt dafür vor, dass - entgegen der allgemei-
nen medizinischen Erfahrungstatsache – aufgrund der durch den Unfall am 11. November 2012 
verursachten Einwirkung auf die Wirbelsäule des Versicherten eine über die Dauer von maximal 
vier Monaten und somit über Mitte März 2012 hinaus andauernde Schädigung verursacht wor-
den wäre. Auch eine beantragte gutachterliche Untersuchung würde zu keinen neuen Erkennt-
nissen führen, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung auf eine ergänzende Abklärung der 
medizinischen Verhältnisse verzichtet werden kann. Soweit Dr. I.____ in seinem Bericht vom 
24. Mai 2013 darauf hinweist, dass der Versicherte bis zum 15. Januar 2013 nie über Probleme 
mit der HWS geklagt habe, vermag dies zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Dadurch ist 
nicht erstellt, dass die danach geklagten Beschwerden auf einen traumatisch bedingten Band-
scheibenschaden zurückzuführen sind. Den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall 

 
 
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und Bandscheibenschaden allein mit der Argumentation zu bejahen, dass der Versicherte zuvor 
nicht an entsprechenden Beschwerden gelitten habe, liefe auf eine Argumentation "post hoc 
ergo propter hoc" hinaus, was zum Nachweis des fraglichen Kausalzusammenhangs praxisge-
mäss unzureichend ist (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb). 
 
7.2 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die SUVA hinsichtlich der strittigen 
Leistungseinstellung auf die versicherungsmedizinische Beurteilung von Dr. J.____ vom 
29. Oktober 2013 abgestellt hat. Dieser im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Be-
richt setzt sich mit den bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen auseinander und 
vermittelt ein umfassendes Bild über den Gesundheitszustand des Versicherten. Es muss des-
halb sein Bewenden damit haben, dass durch den Unfall vom 11. November 2012 lediglich eine 
vorübergehende Akzentuierung in Form einer Symptomatisierung eines zuvor klinisch stummen 
Zustands erfolgt ist und das Kriterium für eine traumatische Schädigung mangels bildgebender, 
objektivierbarer und struktureller Veränderung nicht erfüllt ist. Zusammenfassend erweist es 
sich somit als rechtens, dass es die Beschwerdegegnerin abgelehnt hat, der Versicherten über 
den 31. Mai 2013 hinaus Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung auszurichten. 
Die gegen den betreffenden Einspracheentscheid vom 4. November 2013 erhobene Beschwer-
de ist demnach als unbegründet abzuweisen. 
 
8. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind  dem Prozessausgang entsprechend wettzu-
schlagen. 
 
9.1 Der Beschwerdeführer beantragte die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung 
mit Rechtsanwalt Häner als unentgeltlichen Rechtsbeistand. Gleichzeitig mit der Beschwerde 
liess er dem Gericht ein ausgefülltes Gesuchsformular um unentgeltliche Rechtspflege einrei-
chen. Darin deklarierte er ein monatliches Ersatzeinkommen von EUR 704.--  und Auslagen von 
EUR 1‘269.96. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2013 forderte das Gericht den Beschwerdefüh-
rer auf, bis 6. Januar 2014 ergänzende Belege über die aktuelle wirtschaftliche Situation einzu-
reichen und seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse zur Beurteilung seiner wirtschaftli-
chen Gesamtsituation zu belegen, andernfalls die Bedürftigkeit verneint werden könne. Der Be-
schwerdeführer reichte dem Gericht bis dato keine weiteren Unterlagen oder Belege ein. 
 
9.2 Nach Art. 61 lit. f ATSG in Verbindung mit § 22 Abs. 2 VPO wird der Beschwerde füh-
renden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wenn einer Partei die nötigen Mittel 
fehlen, ihr Begehren nicht offensichtlich als aussichtslos erscheint und die anwaltliche Vertre-
tung zur Wahrung ihrer Rechte als notwendig oder doch geboten erscheint (vgl. Urteil des EVG 
vom 7. April 2004, U 333/03, E. 3.2 und 4). Unter dem Gesichtspunkt des bundesrechtlichen 
Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 61 lit. f ATSG obliegt es dem ersu-
chenden Beschwerdeführer, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse umfassend dar-
zustellen und soweit möglich auch zu belegen. Verweigert er die zur Beurteilung seiner aktuel-
len Gesamtsituation erforderlichen Angaben oder Belege, so kann die Bedürftigkeit ohne Ver-
letzung der Verfassung verneint werden (BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f., Urteil des Bundesge-

 
 
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richts vom 4. Mai 2006, U 85/05). Wie vorstehend erwähnt, hat der Beschwerdeführer seine 
Einkommen- und Ausgabensituation bis dato – ohne ersichtlichen Grund - nicht hinreichend 
belegt, obschon er hiezu aufgefordert und auf die mögliche Konsequenz der Ablehnung seines 
Gesuchs hingewiesen wurde. Folglich ist das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltli-
che Verbeiständung abzuweisen. 
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.  

 4. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.  
 

 

Gegen diesen Entscheid wurde von A.____ am 12. Juli 2014 Beschwerde beim Bundesgericht 
(siehe nach Vorliegen des Urteils: Verfahren-Nr. 8C_542/2014) erhoben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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