# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ecd80d3b-a077-538f-ae2d-cff68534e076
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.08.2020 IV 2018/300
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2018-300_2020-08-14.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2018/300

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 03.12.2020

Entscheiddatum: 14.08.2020

Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2020
Art. 28 IVG, Art. 17 Abs. 1 ATSG. Rentenerhöhungsgesuch. Würdigung von 
zwei (Verlaufs-)Gutachten. Die für den Invaliditätsgrad massgebenden 
tatsächlichen Verhältnisse sind seit der letzten Rentenverfügung, die auf 
einer umfassenden Abklärung der tatsächlichen Verhältnisse beruht, 
unverändert geblieben, weshalb das Revisionsgesuch der 
Beschwerdeführerin abzuweisen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 14. August 2020; IV 2018/300).

Entscheid vom 14. August 2020

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz), Karin Huber-

Studerus und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Geschäftsnr.

IV 2018/300

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Benjamin Nüesch, MLaw, wylerkoch Rechtsanwälte, 

Zürcherstrasse 310, Postfach 303, 8501 Frauenfeld,

gegen

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente (Erhöhung)

Sachverhalt

A.  

A.___ meldete sich am 15. Oktober 2005 wegen Rückenbeschwerden zum Bezug 

von IV-Leistungen an (IV-act. 1). Die IV-Stelle beauftragte am 24. Februar 2006 das 

Medizinische Gutachtenzentrum St. Gallen (MGSG) mit einer interdisziplinären 

(orthopädisch-psychiatrischen) Begutachtung (IV-act. 27). Dr. med. B.___, Facharzt für 

Neurologie und Psychiatrie, kam im psychiatrischen Teilgutachten vom 6. Juni 2006 

zum Schluss, dass keine psychiatrische Diagnose gestellt werden könne (IV-act. 30). 

Im orthopädischen Teilgutachten vom 14. Juni/21. Juli 2006 diagnostizierte Dr. med. 

C.___, Facharzt FMH für Orthopädie, eine erosive Osteochondrose L5/S1, eine 

Spondylarthrose, eine breitbasige circumferenzielle Diskusprotrusion ohne neurale 

Kompression sowie eine Kontaktallergie. Aus orthopädischer Sicht könnten der 

Versicherten körperlich leichte Tätigkeiten, die abwechslungsweise sitzend und 

stehend in temperierten Räumen durchgeführt werden können, ohne dass dabei 

regelmässig unphysiologische, insbesondere gebückte Körperhaltungen eingenommen 

und Gegenstände über 10 kg gehoben oder getragen werden müssen, bei voller 

Stundenpräsenz zu mindestens 80% zugemutet werden. Anlässlich der gemeinsamen 

orthopädisch-psychiatrischen Beurteilung vom 5. Juli 2006 wurde die Arbeitsfähigkeit 

als Maschinenbedienerin auf 60% und in einer adaptierten Tätigkeit auf mindestens 

80% festgelegt (IV-act. 32). Gestützt auf die gutachterliche Beurteilung ermittelte die 

IV-Stelle einen 20%igen Invaliditätsgrad und wies das Rentengesuch der Versicherten 

am 2. April 2008 ab (IV-act. 72). Die dagegen am 7. Mai 2008 erhobene Beschwerde 

(IV-act. 75-2 ff.) hiess das Versicherungsgericht gut. Es hob die angefochtene 

Verfügung auf und sprach der Versicherten eine Viertelsrente zu. Zur Festsetzung von 

A.a. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Rentenbeginn und Rentenhöhe wies es die Sache an die IV-Stelle zurück (Entscheid 

vom 18. März 2010, IV 2008/216, IV-act. 126).

Um den seit der Verfügung vom 2. April 2008 eingetretenen gesundheitlichen 

Verlauf abzuklären, holte die IV-Stelle bei der MEDAS Zentralschweiz ein 

polydisziplinäres (internistisches, rheumatologisches und psychiatrisches) Gutachten 

ein. Die Untersuchungen fanden am 22. und 25. August 2011 statt. Als «Diagnosen mit 

wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit» erhoben die MEDAS-

Gutachter ein Failed back surgery syndrome und einen Status nach Kontusion der 

Lendenwirbelsäule. Für leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigten sie der 

Versicherten eine 75%ige Arbeitsfähigkeit. Bezogen auf die angestammte Tätigkeit am 

Fliessband bescheinigten sie der Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Deren 

Beginn setzten sie auf den 21. Juni 2006 fest (Datum des kernspintomografischen 

Nachweises der Progredienz der Erkrankung; MEDAS-Gutachten vom 3. November 

2011, IV-act. 164). Die IV-Stelle ermittelte einen Invaliditätsgrad von 45% und sprach 

der Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2007 eine Viertelsrente samt Kinderrenten zu 

(Verfügungen vom 5. und 12. Juni 2012; IV-act. 178 ff.).

A.b. 

Am 19. März 2015 (Datum Posteingang bei der IV-Stelle) beantragte die 

Versicherte eine Rentenerhöhung, da sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe 

(IV-act. 192). Die seit 28. August 2014 behandelnden medizinischen Fachpersonen des 

Ambulatoriums an der Psychiatrischen Klinik Z.___ gaben im Verlaufsbericht vom 

11. Juli 2015 an, die Versicherte leide an einer mittelgradigen depressiven Episode 

(ICD-10: F32.1; IV-act. 200; siehe auch den Bericht vom 5. Oktober 2015, IV-act. 208). 

Die RAD-Ärztin Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vertrat 

die Auffassung, aus versicherungsmedizinischer Sicht werde eine wesentliche und 

anhaltende gesundheitliche Verschlechterung der Funktionsfähigkeit nicht 

überzeugend dargestellt. Es sei weiterhin von einer 75%igen Arbeitsfähigkeit in 

angepasster Tätigkeit auszugehen (Stellungnahme vom 15. Dezember 2015, IV-

act. 209).

A.c. 

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 7. Januar 2016, IV-

act. 212; Einwand vom 10. Februar 2016, IV-act. 217) verfügte die IV-Stelle am 2. Juni 

2016 die Abweisung des Revisionsgesuchs, da sich der Gesundheitszustand der 

A.d. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Versicherten seit der Rentenzusprache nicht relevant verschlechtert habe (IV-act. 212). 

Auf Beschwerde der Versicherten vom 23. Juni 2016 hin (IV-act. 234-2) widerrief die IV-

Stelle am 26. September 2016 die Verfügung vom 2. Juni 2016 und stellte die 

Durchführung weiterer Abklärungen in Aussicht (IV-act. 236; zu den Beweggründen des 

Widerrufs siehe die Stellungnahme des Rechtsdienstes der IV-Stelle vom 

27. September 2016, IV-act. 239).

Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die MEDAS Zentralschweiz am 28. April 2017 

ein polydisziplinäres Verlaufsgutachten, dem allgemeininternistische, rheumatologische 

und psychiatrische Untersuchungen vom 13. und 16. Februar 2017 vorausgingen. Die 

MEDAS-Gutachter erhoben als «Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit» eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen 

Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie einen Status nach dorsaler Spondylodese L5/S1, 

Status nach interkorporeller Fusion L5/S1 mittels Cage, autologer Spongiosa nach 

kompletter Diskektomie, Hemilaminektomie L5 links und Fazettektomie L5/S1 beidseits 

bei erosiver Osteochondrose. Sie bescheinigten der Versicherten eine 80%ige 

Arbeitsunfähigkeit «in jeglicher ausserhäuslichen Tätigkeit». Diese Einschätzung gelte 

ab Anfang des Jahres 2016. Der Gesundheitszustand der Versicherten habe sich seit 

dem MEDAS-Gutachten vom 3. November 2011 wesentlich verschlechtert (IV-

act. 255). Mit Schreiben vom 26. Juni 2017 ersuchte die IV-Stelle die MEDAS-

Gutachter, neben den subjektiven Begründungen für die hohe und selbst im 

geschützten Rahmen auftretende Arbeitsunfähigkeit auch die aus den erhobenen 

psychiatrischen Befunden objektivierbare Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

darzustellen. Des Weiteren ersuchte die IV-Stelle «um eine ausführliche 

indikatorengeleitete Darstellung der objektivierbaren Einschränkungen in mehreren 

Lebensbereichen bzw. um eine ausführliche Begründung, wenn sich die Einschränkung 

ausschliesslich auf die AF auswirken würde». Sofern Einschränkungen nicht 

objektivierbar seien, sei dies ebenfalls zu bezeichnen (IV-act. 259; zur 

vorangegangenen Würdigung durch den RAD vom 18. Mai 2017 siehe IV-act. 256). 

Hierzu äusserten sich die MEDAS-Gutachter in den beiden Schreiben vom 10. Juli 

2017 (IV-act. 260 f.). Der psychiatrische MEDAS-Gutachter hielt fest, jeder 

psychiatrischen Beurteilung und jeder Objektivierung liege eine Einschätzung mit einem 

Ermessensspielraum zu Grunde und die Objektivität sei damit eine sehr relative. Unter 

A.e. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Hinweis auf seine Angaben im psychiatrischen Teilgutachten wiederholte er die aus 

seiner Sicht «relativ objektivierbaren» Defizite und hielt an seiner Einschätzung fest, die 

nicht durch «harte Fakten» ergänzt werden könnten «in dem Sinne wie sie in der 

Anfrage zwischen den Zeilen formuliert erwartet werden» (IV-act. 261). Der RAD-Arzt 

Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt die Antwort der 

MEDAS Zentralschweiz nicht für verwertbar, weil zu den Fragen der IV-Stelle nicht 

substanziell Stellung genommen worden sei. Nach eingehender Diskussion mit dem 

Rechtsdienst sei es unumgänglich, das MEDAS-Gutachten durch ein polydisziplinäres 

Obergutachten (internistisch, psychiatrisch und rheumatologisch) validieren zu lassen 

(Stellungnahme vom 15. September 2017, IV-act. 269).

Im Auftrag der IV-Stelle wurde die Versicherte am 8. und 11. Januar 2018 in der 

medexperts ag, St. Gallen, polydisziplinär (rheumatologisch, psychiatrisch und 

allgemeininternistisch) begutachtet (Gutachten vom 19. Februar 2018, IV-act. 275). Im 

polydisziplinären Gutachtensteil wurde als Hauptdiagnose mit Einschränkung der 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit ein chronifiziertes lumbal betontes panvertebrales und 

linksseitiges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom erhoben. Die seitens des 

psychiatrischen medexperts-Gutachters festgestellte chronische Schmerzstörung mit 

psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F45.41; DD: chronische 

Anpassungsstörung mit vorwiegender Störung von anderen Gefühlen [ICD-10: F43.23]) 

sei ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 275-61 f.). Im 

polydisziplinären Gutachtensteil bescheinigten der rheumatologische medexperts-

Gutachter für leidensangepasste Tätigkeiten eine 25%ige und der psychiatrische 

medexperts-Gutachter mit Blick auf die chronische Schmerzstörung mit psychischen 

und somatischen Faktoren eine 45%ige Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten. Demgegenüber hielt der psychiatrische medexperts-Gutachter im 

fachspezifischen Teil fest, es liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (IV-

act. 275-54). Aus allgemeininternistischer Sicht wurde keine Arbeitsunfähigkeit 

bescheinigt (IV-act. 276-67). Polydisziplinär setzten die medexperts-Gutachter die 

Arbeitsunfähigkeit auf «maximal» 45% fest (IV-act. 275-68). Auf die Nachfrage der IV-

Stelle vom 15. März 2016 (IV-act. 279; zur vorausgegangenen Kritik des RAD-Arztes 

med. pract. F.___ am medexperts-Gutachten siehe dessen Stellungnahme vom 

13. März 2018, IV-act. 281) antworteten der rheumatologische und psychiatrische 

A.f. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

medexperts-Gutachter am 3. April 2018: In der polydisziplinären Beurteilung habe sich 

in der Tat ein Fehler eingeschlichen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass der 

(rheumatologische) Hauptgutachter bei der interdisziplinären Zusammenfassung das 

psychiatrische Teilgutachten infolge von Widersprüchen beanstandet habe. In der 

«Urfassung» habe der psychiatrische Gutachter die chronische Schmerzstörung mit 

psychischen und somatischen Faktoren als «Hauptdiagnose mit Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit» aufgeführt. Die Arbeitsunfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht auf 

maximal 45% geschätzt worden. Diese Diagnose sei später unter «Diagnose ohne 

Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit» aufgeführt und in der psychiatrischen Beurteilung sei 

keine Arbeitsunfähigkeit mehr bescheinigt worden. Diese Korrektur habe sich dem 

Hauptgutachter entzogen, weil sie nach der Bearbeitung der polydisziplinären 

Beurteilung des Gutachtens erfolgt sei. Dem Schreiben legten die beiden medexperts-

Gutachter die korrigierte Fassung der Seiten 65 bis 70 des polydisziplinären 

Gutachtens bei (IV-act. 280).

In der Stellungnahme vom 5. April 2018 gelangte der RAD-Arzt F.___ zum Schluss, 

nach der Korrektur und Neufassung der polydisziplinären Beurteilung bzw. nach der 

Beantwortung der Rückfragen erfülle das medexperts-Gutachten die rechtlichen und 

fachlichen Kriterien, die an ein beweiskräftiges versicherungsmedizinisches Gutachten 

gestellt würden. Es könne vollumfänglich auf die darin bescheinigte 25%ige Arbeitsun­

fähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten abgestellt werden. Im Vergleich zum 

medizinischen Referenzzeitpunkt vom 3. November 2011 (Erstgutachten der MEDAS 

Zentralschweiz) habe sich zwar eine neue psychiatrische Diagnose, aber keine 

Veränderung der Arbeitsfähigkeit ergeben (IV-act. 281). Die IV-Stelle orientierte die 

Versicherte am 10. April 2018 über ihre Absicht, das Rentenerhöhungsgesuch 

abzuweisen. Ausgehend von einer 25%igen Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 47% und weiterhin ein Anspruch auf 

eine Viertelsrente (IV-act. 283). Hierzu brachte die Versicherte am 22. Juni 2018 vor, es 

sei von einer mindestens 80%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen und es sei ihr eine 

ganze Rente, eventualiter eine Dreiviertelsrente, zuzusprechen (IV-act. 290). Nachdem 

der RAD-Arzt F.___ in der Stellungnahme vom 13. August 2018 empfahl, es könne trotz 

der Kritik der Versicherten auf die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der medexperts-

A.g. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.  

Gutachter abgestellt werden (IV-act. 292), verfügte die IV-Stelle am 14. August 2018 

die Abweisung des Revisionsgesuchs (IV-act. 293).

Gegen die Verfügung vom 14. August 2018 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 13. September 2018. Die Beschwerdeführerin beantragt darin unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge deren Aufhebung. Es sei das Begehren um 

Erhöhung der Invalidenrente erneut zu prüfen und ihr eine ganze IV-Rente 

zuzusprechen. Eventualiter sei ihr eine Dreiviertelsrente, subeventualiter eine halbe 

Rente zuzusprechen. Subsubeventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren 

Abklärungen (wie beispielsweise die Einholung eines weiteren polydisziplinären 

Gutachtens) an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung bringt sie im 

Wesentlichen vor, die Beschwerdeführerin arbeite seit nunmehr fünf Jahren in einer 

geschützten Werkstätte, wo sie theoretisch in einem Pensum von durchschnittlich 

70 bis 80% mit leichten Arbeiten beschäftigt sei, indessen viele Ausfälle zu verzeichnen 

habe und aufgrund ihrer Rückenbeschwerden deutlich in ihrer Leistungsfähigkeit 

eingeschränkt sei. Sie sei sehr oft in von ihr ausgehende Konflikte mit Mitarbeitenden 

verwickelt. Das Gutachten der medexperts ag leide an verschiedenen Mängeln und sei 

nicht beweiskräftig. Demgegenüber hätten die Experten der MEDAS Zentralschweiz 

schlüssig eine mindestens 80%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Darauf sei bei der 

Ermittlung der Invalidität abzustellen. Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin die 

Bemessung des Invalideneinkommens mit Blick auf die Höhe eines 

Tabellenlohnabzugs (act. G 1).

B.a. 

Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 

2018 die Abweisung der Beschwerde. Der Sachverhalt sei hinreichend abgeklärt 

worden. Im Übrigen verweist sie auf die Begründung der angefochtenen Verfügung 

(act. G 7).

B.b. 

Am 21. Dezember 2018 wird dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Bewilligung 

der unentgeltlichen Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten und Bewilligung 

der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) für das Verfahren vor Versicherungsgericht 

entsprochen (act. G 8).

B.c. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erwägungen

1.

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist das 

Rentenerhöhungsgesuch der Beschwerdeführerin.

Die Beschwerdeführerin teilt am 21. Januar 2019 den Verzicht auf eine Replik mit 

(act. G 11).

B.d. 

Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 

SR 831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht ein 

Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein 

Anspruch auf eine Viertelsrente.

1.1. 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit 

ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 

Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die 

Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit 

liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 

ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

1.2. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

1.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben die Versicherungsträger und das 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen).

Ändert sich der Invaliditätsgrad einer rentenbeziehenden Person erheblich, so wird 

die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 

herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Zeitlicher Referenzpunkt für die 

Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte rechtskräftige 

Verfügung, die auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer 

Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

Einkommensvergleichs beruht (vorliegend: Verfügungen vom 5. und 12. Juni 2012, IV-

act. 178 ff.); vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und 

prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Die bloss unterschiedliche Beurteilung 

der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen 

Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit stellt für sich allein genommen keinen 

Revisionsgrund im Sinn von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des Bundesgerichts vom 

3. November 2008, 9C_562/08, E. 2.1).

1.4. 

Eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne 

wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat (Art. 88a Abs. 2 Satz 1 der 

Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201). Sofern die versicherte 

Person die Revision verlangt, erfolgt die Erhöhung der Renten von dem Monat an, in 

dem das Revisionsbegehren gestellt wurde (Art. 88  Abs. 1 lit. a IVV).

1.5. 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.

Zwischen den Parteien ist der Beweiswert der im vorliegenden Revisionsverfahren ein­

geholten Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 28. April 2017 (Verlaufsgutachten; 

IV-act. 255) und der medexperts ag vom 19. Februar 2018 (in der korrigierten Fassung, 

IV-act. 282) vor allem mit Blick auf die psychiatrischen Beurteilungen umstritten.

 2.1. 

Bei nicht organisch erklärbaren Schmerzleiden und bei (anderen) psychischen 

oder psychosomatischen Krankheitsbildern steht das Beweisproblem im Vordergrund, 

dass sich die Beurteilung dieser Gesundheitsschäden und der dadurch bedingten 

Arbeitsunfähigkeiten - mangels zuverlässiger bzw. bewährter Messmethodik - 

zwangsläufig zunächst auf die Angaben der versicherten Person und deren 

Leidenspräsentation stützt, da es an einer eigentlichen davon unabhängigen, direkten 

Objektivierbarkeit bzw. an entsprechenden (bildgebenden) Untersuchungsmethoden 

fehlt. Deshalb ist die umfassende Prüfung der Konsistenz und der Plausibilität der 

Leidensschilderung sowie -präsentation für die möglichst objektive bzw. medizinisch-

wirklichkeitsgetreue Beurteilung der gesundheitlichen Beeinträchtigung der 

Arbeitsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Um eine möglichst objektive, von der 

Selbsteinschätzung der Versicherten unabhängige, der tatsächlichen 

Funktionsfähigkeit entsprechende Arbeitsfähigkeitsbeurteilung im Sinn von Art. 7 

Abs. 1 und 2 ATSG zu gewährleisten, haben die medizinischen Fachpersonen nebst 

den Erkenntnissen der eigenen Untersuchung deshalb nach Möglichkeit bei ihrer 

Expertise sämtliche Lebensaspekte zu würdigen, bei denen Beeinträchtigungen und 

Ressourcen einer versicherten Person in Erscheinung treten. Dabei sich zeigende 

Umstände wie etwa Inkonsistenzen, die auf krankheitsfremde Faktoren deuten oder 

ernsthafte Zweifel am objektiven Umfang der geklagten gesundheitlichen 

Beeinträchtigung begründen, sind zu benennen. Geltend gemachte 

Beeinträchtigungen, die auf solchen krankheitsfremden bzw. nicht krankheitswertigen 

Faktoren beruhen oder zweifelhaft erscheinen, sind bei der Beurteilung des 

Gesundheitsschadens sowie der Arbeitsfähigkeit auszuklammern. Denn massgebend 

für die Ermittlung der Erwerbsunfähigkeit bzw. Invalidität sind nur gesundheitliche 

Beeinträchtigungen, deren Vorhandensein aus objektiver Sicht mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit bejaht werden kann. Aus diesen Gründen sehen die 

Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten der Schweizerischen 

Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie SGPP (3. vollständig überarbeitete und 

ergänzte Auflage, 16. Juni 2016) denn auch vor, dass eine Stellungnahme zur 

2.1.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Authentizität von Beschwerden, von präsentierten Symptomen und von 

Leistungseinschränkungen obligatorischer Bestandteil eines 

versicherungspsychiatrischen Gutachtens zu sein hat. Das beinhaltet die Beantwortung 

der Fragen, ob die berichteten Beschwerden und präsentierten Symptome in sich 

konsistent sind oder ob Diskrepanzen, allenfalls sogar Widersprüche bestehen. Dies 

gelingt am ehesten durch eine Gegenüberstellung der erhobenen Informationen mit 

Hilfe der verschiedensten methodischen Zugänge. Diesbezüglich sind Hinweise aus 

der Verhaltensbeobachtung und dem Anamneseverlauf relevant (Qualitätsleitlinien, 

S. 29). Eine besondere Bedeutung bei der Exploration kommt der detaillierten 

Beschreibung eines üblichen Tagesablaufs durch die versicherte Person zu, da sich 

hieraus häufig Hinweise auf Interessen, Aktivitäten, Alltagsgewohnheiten und damit 

Potential und Ressourcen, jedoch auch Diskrepanzen zu anderen Angaben oder zum 

Verhalten in der Untersuchung ergeben (Qualitätsleitlinien, S. 16; siehe zum Ganzen 

den Entscheid des Versicherungsgerichts vom 5. Juni 2020, IV 2018/124, E. 3.1).

Diese Überlegungen haben mit BGE 141 V 281 Eingang in die Rechtsprechung 

des Bundesgerichts gefunden. Darin benannte das Bundesgericht Lebenssachverhalte 

und Umstände, welche die medizinischen Fachpersonen für eine möglichst objektive, 

medizinisch-realistische Beurteilung eines Gesundheitsschadens und deren 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu würdigen haben. Es handelt sich dabei 

ausdrücklich nicht um eine «abhakbare Checkliste» bzw. eine abschliessende 

Aufzählung (BGE 141 V 297 E. 4.1.1; siehe auch das Urteil des Bundesgerichts vom 

11. Mai 2020, 9C_765/2019, E. 4.2). Eine solche würde denn auch eine unzulässige 

Beschränkung der freien Beweiswürdigung darstellen und darüber hinaus der 

unterschiedlich gewählten Lebensgestaltung bzw. den Alltagsaktivitäten der 

Versicherten unter dem Blickwinkel einer umfassenden Berücksichtigung von 

leistungshindernden äusseren Belastungsfaktoren und Kompensationspotentialen 

(Ressourcen) - wie sie auch vom Bundesgericht gefordert wird (Urteil des Bundes­

gerichts vom 11. Mai 2020, 9C_765/2019, E. 4.2) - nicht gerecht werden (siehe hierzu 

vorstehende E. 2.1.1 am Schluss). Jeder Einzelfall ist daher nach den individuell-

konkreten Umständen zu beurteilen (siehe den Entscheid des Versicherungsgerichts 

vom 5. Juni 2020, IV 2018/124, E. 3.2).

2.1.2. 

Sowohl der RAD-Arzt Dr. E.___ als auch der RAD-Arzt F.___ bemängelten am 

psychiatrischen Teil des Gutachtens der MEDAS Zentralschweiz vom 28. April 2017, es 

fehle eine Darstellung objektiver psychiatrischer Befunde, welche die geforderten 

Begründungen in Form von Hilfstatsachen plausibel zum Ausdruck bringen könnten 

2.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

(Stellungnahmen vom 18. Mai 2017, IV-act. 256-2, und vom 13. August 2018, IV-

act. 292).

Die Kritik der psychiatrischen RAD-Ärzte ist nicht von der Hand zu weisen. Die 

Beurteilung des psychiatrischen MEDAS-Experten erweckt in der Tat den Eindruck, 

dass sie hauptsächlich auf einer unkritischen Übernahme der Leidensangaben und -

präsentation der Beschwerdeführerin beruht. So gründet die Einschätzung des 

Experten auf den Feststellungen, dass die Beschwerdeführerin defizitorientiert sei, nur 

schwer abgelenkt werden könne, voller Befürchtungen sei. Er habe auf das reduzierte 

Vitalgefühl, die Affektarmut, den sozialen Rückzug, die Schlafstörungen und die 

Schmerzangaben hingewiesen (IV-act. 261-2). Dabei liess er aber ausser Acht, dass 

gerade bezüglich der vorbehaltlos von ihm übernommenen Schmerzangaben und 

beklagten Beeinträchtigungen erhebliche Inkonsistenzen bestehen. Die 

Beschwerdeführerin war denn auch offenbar auf gezielte Nachfrage des 

rheumatologischen MEDAS-Gutachters nicht in der Lage, konkrete Angaben zu 

schmerzprovozierenden Faktoren oder den Schmerzcharakter zu geben (IV-act. 255-40 

oben; zur «diffusen» Leidensbeschreibung siehe auch IV-act. 255-43). Der 

allgemeininternistische MEDAS-Gutachter beschrieb ebenfalls «kaum nachvollziehbare 

Bewegungseinschränkungen und Klagen» (IV-act. 255-27) und legte einen Widerspruch 

bezüglich der Konsumation von angeblich nicht positiv, sondern aufgrund von 

geklagten Nebenwirkungen negativ wirkenden Analgetika offen (IV-act. 255-26). Der 

von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Schwellungszustand der Finger konnte 

anlässlich der MEDAS-Untersuchung nicht bestätigt werden (IV-act. 255-25). Eine 

auffallende Inkonsistenz ergibt sich auch aus den Feststellungen des 

rheumatologischen MEDAS-Gutachters, der bei der spontanen Beweglichkeit keine 

Einschränkungen bzw. keinen relevanten funktionellen Ausfall erkennen konnte. 

Demgegenüber habe bei der gezielten Untersuchung - trotz vorsichtiger Durchführung 

- ein «generelles Schmerzgebaren mit fortlaufendem Stöhnen» dominiert. Eine 

konklusive Beurteilung sei dadurch nicht ableitbar gewesen (IV-act. 255-41 und IV-

act. 255-43 oben). Bei der HWS-Rotation habe die Beschwerdeführerin ein 

schmerzverzerrtes Gesicht gezeigt und jegliche Bewegung abgelehnt. Spontan zeigte 

sich indessen eine praktisch freie Beweglichkeit (IV-act. 255-41 unten; zum 

inkonsistenten Verhalten bei der Untersuchung der oberen und unteren Extremitäten 

siehe IV-act. 255-42). Auch bei der späteren Untersuchung in der medexperts ag zeigte 

sich ein ähnlich inkonsistentes Verhalten. So zeigte die Beschwerdeführerin, die 

damals an einem Infekt der oberen Luftwege litt, keine Schmerzreaktionen beim Husten 

2.2.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

(IV-act. 275-47; siehe demgegenüber zu den früher beklagten «Husten-, Press- und 

Niesschmerzen» IV-act. 164-21).

Des Weiteren nahm der psychiatrische MEDAS-Gutachter weder eine 

eingehende noch eine von den Leidensangaben der Beschwerdeführerin unabhängige 

Ressourcenprüfung vor. Ohne nachvollziehbare Begründung vertrat er die Auffassung, 

die Beschwerdeführerin verfüge «höchstens noch über minimale Ressourcen» (IV-

act. 255-50). Ausserdem gab die Beschwerdeführerin anlässlich der 

rheumatologischen Begutachtung vom 25. August 2011 im Zusammenhang mit der 

maximalen Sitztoleranz von 20 Minuten und ihren Beschwerden im rechten Bein 

(Kraftverminderung und häufige Parästhesien) an, nicht mehr Auto zu fahren (IV-

act. 164-21). Demgegenüber erwähnte die Beschwerdeführerin anlässlich der 

Verlaufsbegutachtung 2017 in der MEDAS Zentralschweiz, gelegentlich selbst Auto zu 

fahren. Mehrstündige Ferienreisen erfolgten ebenfalls mit dem Auto (IV-act. 255-23). 

Aus dem Gutachten der medexperts ag ergibt sich zusätzlich, dass die 

Beschwerdeführerin auch ihren Arbeitsweg mit dem Auto bewältigt (IV-act. 275-45). 

Des Weiteren lässt sich dem Teilgutachten des psychiatrischen MEDAS-Experten keine 

gezielte, detaillierte Abklärung des üblichen Tagesablaufs und der sich dort zeigenden 

Ressourcen entnehmen, wie es die Qualitätsleitlinien vorschreiben (siehe hierzu 

vorstehende E. 2.1.1 am Schluss). Eine eingehende objektive-kritische Abklärung ist 

vorliegend umso notwendiger, als die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer 

Krankheitsüberzeugung eher zu pessimistische Angaben zu machen scheint bzw. trotz 

gezielter Nachfrage die konkrete Aufteilung der Haushaltserledigung nicht offenlegt (IV-

act. 255-41 oben).

2.2.2. 

Hinzu kommen auch widersprüchliche Angaben. So gab die Beschwerdeführerin 

gegenüber dem allgemeininternistischen MEDAS-Gutachter an, im Haushalt mache sie 

nichts. Insbesondere könne sie auch nicht staubsaugen. Erst im Rahmen der weiteren 

Untersuchung räumte sie ein, dass sie das Mittagessen für die Familie koche und 

Einkäufe erledigen könne (IV-act. 255-26). In damit zu vereinbarender Weise gelangte 

der rheumatologische MEDAS-Experte zum Schluss, die diffuse Beschreibung des 

«Schmerzes» mit dem im Vordergrund stehenden «nicht mehr mögen» bei doch 

ordentlich normalem Alltag würde aus seiner Sicht nicht mit dem beschriebenen 

Leidensdruck korrelieren (IV-act. 255-43). Gegenüber dem rheumatologischen 

Gutachter der medexperts ag gab die Beschwerdeführerin im Übrigen an, sie könne 

gelegentlich staubsaugen und abstauben (IV-act. 275-45).

2.2.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Zudem ergeben sich nicht nur aus den Ausführungen des rheumatologischen 

MEDAS-Experten deutliche Hinweise auf eine fehlende Motivation der 

Beschwerdeführerin («nicht mehr mögen», IV-act. 255-43 unten; siehe auch 

vorstehende E. 2.2.3 am Schluss). Vielmehr räumte auch der psychiatrische MEDAS-

Gutachter ein, es bleibe «natürlich offen, ob sie nicht kann oder nicht will» (IV-act. 261). 

Diese Aussagen wecken zusätzliche Zweifel an einem aus objektiver Sicht zu 

bejahenden Unvermögen bzw. am Bestehen einer krankheitsbedingten, praktisch 

vollständigen Arbeitsunfähigkeit, wie sie vom psychiatrischen MEDAS-Gutachter 

eingeschätzt wurde.

2.2.4. 

Soweit die Beschwerdeführerin zur Untermauerung des von ihr geltend 

gemachten psychischen Leidens auf die familiären bzw. Eheprobleme hinweist (siehe 

etwa act. G 1, S. 8), so ist ihr entgegenzuhalten, dass diese hauptsächlich im 

inzwischen gewachsenen Unverständnis für die Krankheitsüberzeugung der 

Beschwerdeführerin ihre Grundlage finden («Unverständnis der Familienangehörigen 

gegenüber ihren Schmerzempfindungen», act. G 1, S. 8; sie fühle sich vom Ehemann in 

ihren Schwierigkeiten nicht mehr ernstgenommen, IV-act. 255-48; «er rege sich halt 

manchmal auf, weil sie immer über die Schmerzen klage», IV-act. 255-41 oben). 

Deshalb und weil es sich hierbei primär um psychosoziale Faktoren handelt, kann die 

Beschwerdeführerin aus den geschilderten familiären Problemen nichts zugunsten des 

von ihr geltend gemachten Gesundheitsschadens bzw. gegen die Beweiskraft des 

psychiatrischen Teils des medexperts-Gutachtens ableiten, zumal sie an sich über 

«gute familiäre Verhältnisse» berichtete (IV-act. 255-41 oben). Auch aus ihrer 

Sichtweise zum sozialen Kontext (act. G 1, S. 9 Mitte) ergibt sich aus objektiver Sicht 

nichts Gegenteiliges.

2.2.5. 

Dem psychiatrischen MEDAS-Gutachter ist zwar insoweit zuzustimmen, dass 

dem medizinischen Sachverständigen bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ein 

Ermessen zukommt (IV-act. 261). Allerdings ist das Sachverständigenermessen 

pflichtgemäss auszuüben. Dem kam der psychiatrische MEDAS-Gutachter mit seiner 

den versicherungspsychatrischen Qualitätsleitlinien nicht entsprechenden 

Einschätzung bzw. der damit nicht zu vereinbarenden unkritischen Übernahme der 

inkonsistenten Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin jedoch nicht nach.

2.2.6. 

Nach dem Gesagten bestehen erhebliche Zweifel an der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung des psychiatrischen MEDAS-Gutachters. Ergänzend kann 

auf die ausführliche und überzeugende Würdigung des RAD-Arztes F.___ vom 

13. August 2018 verwiesen werden (IV-act. 292).

2.2.7. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

In Anbetracht der vorstehend dargelegten Inkonsistenzen, Widersprüche und der 

Zweifel am geklagten Leidensbild (siehe vorstehende E. 2.2.1 ff.) leuchtet die - unter 

Einbezug der Tätigkeit der Beschwerdeführerin im geschützten Rahmen erfolgte (IV-

act. 282-56 oben) - Einschätzung des psychiatrischen medexperts-Gutachters und des 

RAD-Arztes F.___ ein, dass aus einer objektiven psychiatrischen Sicht weiterhin kein 

Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestätigt werden kann 

(IV-act. 282-55 und IV-act. 292).

2.3. 

Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, in der Beurteilung des 

psychiatrischen medexperts-Gutachters fehle eine Beurteilung der funktionellen 

Auswirkungen des mehrschichtigen Beschwerdebilds, obschon dieses gegenüber der 

Beurteilung im Jahr 2011 insbesondere in psychiatrischer Hinsicht gänzlich anders 

ausgefallen sei (act. G 1, S. 8). Dem ist entgegenzuhalten, dass in Anbetracht der 

ausgeprägten Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin zum vorneherein 

erhebliche Zweifel an deren Selbsteinschätzung zum Funktionsniveau bestehen und 

ausserdem im Rahmen der objektiven Ressourcenbeurteilung nicht von einem im 

Verlauf zusätzlich eingetretenen Funktionsverlust auszugehen ist (vgl. vorstehende 

E. 2.2.2 ff.).

2.3.1. 

Vorliegend kann offenbleiben, ob der Vorwurf der Beschwerdeführerin, der 

psychiatrische medexperts-Gutachter habe sich nicht hinreichend mit der bisherigen 

Behandlung und der Eingliederungsfrage auseinandergesetzt, zutrifft (act. G 1, S. 10 

und S. 11). Denn aus den Akten ergeben sich mehrere Hinweise auf eine geringe 

Compliance bezüglich psychiatrischer Behandlungen (siehe IV-act. 208-1; vgl. auch die 

abwertenden Aussagen der Beschwerdeführerin über die im Ambulatorium in der 

Psychiatrischen Klinik Z.___ erfolgte Behandlung IV-act. 255-25 oben), die gegen den 

von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Leidensdruck sprechen. Auch der 

RAD-Arzt F.___ äusserte sich mit nachvollziehbarer Begründung kritisch zu den bislang 

erfolgten psychotherapeutischen Massnahmen (IV-act. 292-2, zweitletzter Abschnitt). 

Deshalb und aufgrund der Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin erscheint 

auch ihre Eingliederungsbereitschaft fraglich.

2.3.2. 

Den Vorwurf der ungenügenden Berücksichtigung von Wechselwirkungen (act. 

G 1, S. 9 f.) entkräftete der RAD-Arzt F.___ schlüssig mit der Begründung, dass im vom 

psychiatrischen medexperts-Gutachter erhobenen Psychostatus erwähnt werde, die 

Beschreibung der von der Beschwerdeführerin empfundenen Schmerzen sei zwar 

ausführlich gewesen, jedoch ohne emotionale Beteiligung, «à la belle difference» erfolgt 

(IV-act. 292-3). Im Übrigen wurden die Diagnosestellung und die medizinische 

2.3.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beurteilung auf der Grundlage von polydisziplinärer Besprechungen im 

Zusammenwirken mit der medizinischen Leitung der medexperts ag, dem fallführenden 

(rheumatologischen) Hauptgutachter und den teilbegutachtenden Fachärzten erarbeitet 

(IV-act. 282-60 unten).

Wie bereits vorstehend ausführlich dargestellt, bestehen erhebliche 

Inkonsistenzen in der Leidensdarstellung der Beschwerdeführerin (siehe vorstehende 

E. 2.2.1), womit sich deren Vorbringen, die entsprechenden Ausführungen des 

psychiatrischen medexperts-Gutachters seien subjektiv gefärbt, vorurteilsbehaftet und 

wenig differenziert (act. G 1, S. 10), als unbegründet erweisen.

2.3.4. 

Dass die Kritik der Beschwerdeführerin am internistischen Teil des medexperts-

Gutachtens aktenwidrig ist (act. G 1, S. 11), legte bereits der RAD-Arzt F.___ dar (IV-

act. 292-3 unten). Darauf wird verwiesen.

2.3.5. 

Bei der Würdigung des medexperts-Gutachtens fällt ausserdem ins Gewicht, 

dass es auf eigenständigen Abklärungen beruht und für die streitigen Belange 

umfassend ist. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und diskutiert. Die von 

der Beschwerdeführerin geklagten Leiden wurden umfassend sowie interdisziplinär 

berücksichtigt und namentlich im Rahmen einer Konsistenzprüfung gewürdigt. Die für 

eine leidensangepasste Tätigkeit bescheinigte 75%ige Arbeitsfähigkeit (IV-

act. 282-67 f.) leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation ein. Weiter bestehen keine Anhaltspunkte 

dafür, dass objektiv wesentliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden wären. 

Ergänzend kann auf die ausführlich begründete Stellungnahme des RAD-Arztes F.___ 

vom 13. August 2018 (IV-act. 292) verwiesen werden. Es besteht kein Bedarf für 

weitere medizinische Abklärungen, wie sie von der Beschwerdeführerin 

subsubeventualiter beantragt werden (act. G 1, S. 2).

2.3.6. 

Gestützt auf das insgesamt beweiskräftige medexperts-Gutachten ist mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich der medizinische 

Sachverhalt seit dem Gutachten der MEDAS-Zentralschweiz vom 3. November 2011 

(siehe hierzu IV-act. 164) nicht in einer für den Invaliditätsgrad und den 

Rentenanspruch relevanten Weise verändert hat. So ist mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit weiterhin davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeführerin kein 

psychisches Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit besteht (IV-act. 280). Des 

Weiteren begründete der rheumatologische medexperts-Gutachter nachvollziehbar, 

dass seit dem Erstgutachten der MEDAS Zentralschweiz keine relevanten 

Veränderungen des Gesundheitszustands eingetreten sind (siehe etwa IV-act. 280-2). 

2.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.  

Der allgemeininternistische medexperts-Gutachter vermochte - wie der internistische 

Experte beim Erstgutachten der MEDAS-Zentralschweiz (IV-act. 164-16) - keine 

Diagnose aus dem (allgemein-)internistischen Fachbereich zu erheben, welche die 

Arbeitsfähigkeit einschränkt (siehe IV-act. 275-60).

Auch aus den übrigen tatsächlichen Verhältnissen gehen keine objektiven 

Gesichtspunkte hervor, die geeignet wären, eine Veränderung des bei der 

ursprünglichen Rentenzusprache ermittelten Validen- oder Invalideneinkommens bzw. 

eine Veränderung der (Rest-)Erwerbsmöglichkeiten im Sinn von Art. 7 Abs. 1 ATSG zu 

begründen. Hierzu sind insbesondere auch nicht die im geschützten Rahmen erfolgten 

Tätigkeiten der Beschwerdeführerin zu zählen (siehe hierzu etwa act. G 1, S. 4). Diese 

sind vorliegend Ausdruck der Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin und 

nicht der aus objektiver Sicht gestützt auf die Einschätzung der medexperts-Gutachter 

zu vermutenden Resterwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin (siehe hierzu Art. 7 

Abs. 2 ATSG) und begründen daher keine Veränderung am Invalideneinkommen. 

Nichts anderes gilt mit Blick auf die von der Beschwerdeführerin angeführte inzwischen 

langjährige Desintegration vom Arbeitsmarkt (act. G 1, S. 13). Vielmehr kann aus 

objektiver Sicht unverändert davon ausgegangen werden, dass die 75%ige 

Restarbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten auf einem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt nachgefragt wird, zumal die 1967 geborene Beschwerdeführerin 

entgegen ihrer Sichtweise nicht in einem fortgeschrittenen Alter steht, ist ihr 

Lebensalter doch noch mehr als 10 Jahre vom ordentlichen AHV-Rentenalter entfernt. 

Da sich weder die Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit in quantitativer 

und qualitativer Hinsicht noch die übrigen lohnwirksamen tatsächlichen Verhältnisse 

verändert haben, fällt auch eine Anpassung des Invalideneinkommens unter dem 

Aspekt des Tabellenlohnabzugs ausser Betracht. Insgesamt ist mit der 

Beschwerdegegnerin (IV-act. 293) davon auszugehen, dass sich die für die 

Bestimmung des Invaliditätsgrads massgebenden tatsächlichen Verhältnisse nicht 

verändert haben, weshalb das Revisionsgesuch abzuweisen ist.

2.5. 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.3.1. 

Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Der 

unterliegenden Beschwerdeführerin sind die Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- 

3.2. 

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/18

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Die Beschwerdeführerin wird von der Bezahlung der Gerichtsgebühr in der Höhe von 

Fr. 600.-- zufolge unentgeltlicher Rechtspflege befreit.

3.

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 2'800.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

aufzuerlegen. Zufolge unentgeltlicher Rechtspflege ist sie von der Bezahlung zu 

befreien.

Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der 

Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

(Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) 

pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat 

keine Kostennote eingereicht. In der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit 

erscheint eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- angemessen. Diese ist 

um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Somit 

hat der Staat den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin pauschal mit Fr. 2'800.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

3.3. 

Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

3.4. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2020
	Art. 28 IVG, Art. 17 Abs. 1 ATSG. Rentenerhöhungsgesuch. Würdigung von zwei (Verlaufs-)Gutachten. Die für den Invaliditätsgrad massgebenden tatsächlichen Verhältnisse sind seit der letzten Rentenverfügung, die auf einer umfassenden Abklärung der tatsächlichen Verhältnisse beruht, unverändert geblieben, weshalb das Revisionsgesuch der Beschwerdeführerin abzuweisen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. August 2020; IV 2018/300).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T03:36:24+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen