# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 28f69718-d980-5f9a-a047-58518c80e0d6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-03-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.03.2016 C-827/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-827-2016_2016-03-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-827/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  M ä r z  2 0 1 6   

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Vito Valenti, 

Richterin Franziska Schneider,    

Gerichtsschreiber Roland Hochreutener. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

BBSA Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht,  

Belpstrasse 48, Postfach, 3000 Bern 14,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
  

Berufliche Vorsorge  

(Neuverlegung Verfahrenskosten/Parteientschädigung)  

 

 

 

C-827/2016 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA) der A._______ 

(nachfolgend: Vorsorgestiftung) mit Schreiben vom 13. Februar 2013 die 

Gebührenrechnung für das Aufsichtsjahr 2012 über Fr. 1'800.-, bestehend 

aus einem fixen Grundansatz von Fr. 300.- und einem variablen Ansatz von 

Fr. 1'500.- (bemessen auf der Basis der Bilanzsumme von Fr. (…) (gemäss 

Jahresrechnung 2011), zugestellt hat, 

dass die A._______ dagegen mit Eingabe vom 15. März 2013 Beschwerde 

beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde mit Urteil vom 

23. Februar 2015 (Verfahren C-1410/2013) abgewiesen und der Vorsorge-

stiftung die Verfahrenskosten von Fr. 800.- auferlegt hat,  

dass die Vorsorgestiftung gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 2. April 

2015 Beschwerde beim Bundesgericht erhoben hat mit den Anträgen, dem 

Rechtsmittel sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, der Entscheid vom 

23. Februar 2015 sei aufzuheben und die Nichtigkeit der angefochtenen 

Verfügung („Gebührenrechnung“) sei festzustellen, eventuell sei diese auf-

zuheben und die Sache zur rechtskonformen Festsetzung der geschulde-

ten Gebühr an die Vorinstanz zurückzuweisen, subeventuell sei die Gebühr 

auf maximal Fr. 500.- für das Geschäftsjahr 2011 festzusetzen, 

dass das Bundesgericht die Beschwerde mit Urteil 9C_225/2015 vom 

27. August 2015 teilweise gutgeheissen, den Entscheid des Bundesver-

waltungsgerichts vom 23. Februar 2015 sowie die Verfügung der BBSA 

vom 13. Februar 2013 aufgehoben und die Sache zum Erlass einer neuen 

Verfügung im Sinne der Erwägungen an die Aufsichtsbehörde zurückge-

wiesen sowie die Beschwerde im Übrigen, soweit darauf einzutreten war, 

abgewiesen hat (Ziff. 1 des Dispositivs), die Gerichtskosten von Fr. 600.- 

im Umfang von Fr. 350.- (sieben Zwölftel) der Beschwerdeführerin und im 

Betrag von Fr. 250.- (fünf Zwölftel) der Aufsichtsbehörde auferlegt (Ziff. 2 

des Dispositivs) sowie letztere verpflichtet hat, die Beschwerdeführerin für 

das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1‘300.- zu entschädigen (Ziff. 3 

des Dispositivs),  

dass sich das Bundesgericht nicht zur Neuverteilung der Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen des vorangegangenen Verfahrens geäussert und die 

Angelegenheit diesbezüglich auch nicht an das Bundesverwaltungsgericht 

zurückgewiesen hat, 

C-827/2016 

Seite 3 

dass das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin den Verfah-

renskostenvorschuss von Fr. 800.- auf das von ihr angegebene Konto zu-

rückerstattet hat,  

dass das Bundesgericht zwar keine Neubeurteilung der Verfahrenskosten 

und der Parteientschädigung im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht 

angeordnet hat, das Bundesverwaltungsgericht – aufgrund des teilweisen 

Obsiegens der Beschwerdeführerin – aber dennoch über die Verlegung der 

Verfahrenskosten und die Parteientschädigung im Beschwerdeverfahren 

zu befinden hat, 

dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten grundsätzlich der 

unterliegenden Partei aufzuerlegen sind, 

dass vorliegend gemäss Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht (VGKE, SR 173.320.2) umständehalber auf die Erhebung von Ver-

fahrenskosten zu verzichten ist, 

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige unverhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen hat 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG), 

dass auch eine teilweise obsiegende Partei Anspruch auf Zusprechung ei-

ner – allerdings gekürzten – Entschädigung hat (Art. 7 Abs. 2 VGKE), 

dass die Parteientschädigung für Beschwerdeverfahren vor dem Bundes-

verwaltungsgericht die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere Aus-

lagen der Partei umfasst, wobei unnötiger Aufwand nicht entschädigt wird 

(vgl. Art. 8 VGKE),  

dass die Kosten der Vertretung insbesondere das Anwaltshonorar, die Aus-

lagen (namentlich die Kosten für das Kopieren von Schriftstücken, die Porti 

und die Telefonspesen) sowie die Mehrwertsteuer für diese Entschädigun-

gen umfassen (vgl. Art. 9 Abs. 1 VGKE), und das Anwaltshonorar nach 

dem notwendigen Zeitaufwand des Vertreters oder der Vertreterin bemes-

sen wird, wobei der Stundenansatz mindestens 200 und höchstens 400 

Franken, exklusive Mehrwertsteuer (vgl. Art. 10 Abs. 1 und 2 VGKE), be-

trägt, 

C-827/2016 

Seite 4 

dass der Rechtsvertreter dem Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 

21. Januar 2016 eine detaillierte Kostennote über den Betrag von 

Fr. 5'332.60 (inkl. MWSt) eingereicht hat, 

dass dieser Honorarbetrag mit Blick auf den Aufwand im Beschwerdever-

fahren mit dreifachem Schriftenwechsel als angemessen zu bewerten ist, 

dass das Honorar indes aufgrund des mehrheitlichen Unterliegens des Be-

schwerdeführers – analog der Kostenverlegung im Urteil des Bundesge-

richts 9C_225/2015 – angemessen, das heisst im Umfang von sieben 

Zwölfteln, zu kürzen und auf Fr. 2'221.90 (inkl. MWSt) festzusetzen ist.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Dispositiv auf nächster Seite) 

C-827/2016 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren C-1410/2013 werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

2.  

Der Beschwerdeführerin wird zulasten der Vorinstanz eine Parteientschä-

digung Fr. 2'221.90 zugesprochen.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben)  

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Roland Hochreutener 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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