# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 50635a4e-97e0-5121-9f54-d203cac1b6c2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.11.2021 UV 2021/9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2021-9_2021-11-12.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2021/9

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 25.04.2022

Entscheiddatum: 12.11.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 12.11.2021
Art. 6 UVG; Art. 61 lit. g ATSG: Die Beschwerdegegnerin hat ihre 
Versicherungsleistungen zu Unrecht per 21. Juni 2020 eingestellt. Auf den 
Antrag betreffend Parteientschädigung für vorprozessuale Aufwendungen 
wird nicht eingetreten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 12. November 2021, UV 2021/9).

Entscheid vom 12. November 2021

Besetzung

Versicherungsrichter Joachim Huber (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Miriam 

Lendfers und Christiane Gallati-Huber; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile

Geschäftsnr.

UV 2021/9

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Michal Kobsa, Hauser & Hauser Rechtsanwälte, 

Talacker 35, 8001 Zürich,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen (Einstellung)

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war bei der B.___ AG als Z.___ angestellt und 

dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unfallversichert 

(Suva-act. 1). Am 18. Mai 2020 stellte er sich wegen Kniebeschwerden links bei Dr. 

med. C.___, Facharzt FMH Allg. Med., vor und berichtete davon, sich beim Abtreten 

von einer Leiter das linke Knie verdreht zu haben. Dr. C.___ stellte klinisch deutlich 

positive Meniskuszeichen fest. Nachdem eine MRT-Untersuchung vom 20. Mai 2020 

(vgl. dazu Suva-act. 31-3) eine komplexe Rissbildung mit einer partiellen Subluxation 

des medialen Meniskus gezeigt hatte, überwies er den Versicherten an Dr. med. D.___, 

Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, spez. Sportmedizin SGSM (Suva-act. 27). Dieser hielt in der 

Anamnese des Untersuchungsberichts zur Sprechstunde vom 25. Mai 2020 fest, dass 

der Versicherte bei seiner Arbeit repetitiv in die Hocke gehen müsse. Im Rahmen einer 

solchen Bewegung habe sich dieser beim Aufstehen das linke Kniegelenk verdreht. 

Das Ereignis habe vor ca. sechs Wochen stattgefunden. Seither würden stechende 

Schmerzen am linken Knie auf der Innenseite persistieren. Der Versicherte sei nach 

dem Ereignis nur noch teilweise für wenige Stunden arbeitsfähig gewesen. Seit einigen 

Tagen bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Unter Berücksichtigung der MRT-

Untersuchung vom 20. Mai 2020 diagnostizierte Dr. D.___ eine symptomatische 

komplexe mediale Meniskus Korpus- und Hinterhornläsion Knie links bei 

Distorsionstrauma Knie links vom April 2020 und stellte die Indikation für eine 

Teilmeniskektomie (Suva-ct. 11). Mit Schadenmeldung UVG vom __ Mai 2020 meldete 

A.a. 

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die Arbeitgeberin einen Unfall vom 18. Mai 2020, wonach der Versicherte beim […] im 

Innenbereich einer Baustelle einen starken Schmerz im linken Knie verspürt habe. Er 

habe sich dabei den linken Meniskus geschädigt und die Arbeit anschliessend 

ausgesetzt (Suva-act. 1).

Mit Schreiben vom 2. Juni 2020 informierte die Suva den Versicherten darüber, 

dass sie zu den Versicherungsleistungen Stellung nehmen werde, sobald die 

Abklärungen abgeschlossen seien (Suva-act. 6; vgl. dazu auch die Information vom 10. 

Juni 2020; Suva-act. 15). Gleichentags stellte sie dem Versicherten einen Fragebogen 

zu (Suva-act. 7).

A.b. 

Am 3. Juni 2020 führte Dr. D.___ die arthroskopische Teilmeniskektomie medialer 

Korpus und Hinterhorn mit Needling Meniskusbasis und Plicaresektion Knie links durch 

(Suva-act. 10).

A.c. 

In einem Telefonat vom __ Juni 2020 bat der Vorgesetzte die Suva um Zustellung 

des Fragebogens, da der Versicherte schlecht Deutsch spreche (Suva-act. 19). Am 17. 

Juni 2020 ging bei der Suva ein vom Versicherten mit Hilfe der Generali Versicherungen 

(nachfolgend: Generali) ausgefüllter Fragebogen ein. Zum Unfallhergang wurde darin 

festgehalten, dass der Versicherte beim […] im Innenbereich der Baustelle beim Knien 

einen starken Schmerz gespürt habe. Die Schmerzen hätten sich am 11. Mai 2020 

erstmals bemerkbar gemacht und der erste Arztbesuch sei am 18. Mai 2020 bei Dr. 

C.___ erfolgt (Suva-act. 22).

A.d. 

Am 29. Juni 2020 hielt Kreisärztin Dr. med. E.___, Fachärztin Allgemeinchirurgie 

und Traumatologie, fest, dass der beim Versicherten erhobene Befund einer 

Listendiagnose entspreche, diese jedoch überwiegend wahrscheinlich auf Abnützung 

oder Erkrankung zurückzuführen sei. Es handle sich um eine degenerative 

Meniskusläsion im Rahmen einer medialen Überlastung (Suva-act. 33).

A.e. 

Anlässlich eines Telefongesprächs mit der Suva vom 30. Juni 2020 machte 

Rechtsanwalt M. Kobsa, Zürich, stellvertretend für den Versicherten, geltend, dass es 

sich beim gemeldeten Ereignis um ein Unfallereignis handle. Der Versicherte sei von 

einer Leiter gestiegen, die sich auf einer wackligen Platte befunden habe. Beim 

A.f. 

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Absteigen habe die Platte gewackelt, weshalb der Versicherte mit dem Fuss 

umgeknickt sei und sich dabei das Knie verdreht habe (Suva-act. 35).

Am 1. Juli 2020 berichtete Dr. D.___ über einen raschen und regelrechten 

Heilungsverlauf. Ab dem 13. Juli 2020 attestierte er dem Versicherten wieder eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit als Z.___ (Suva-act. 36; zu gewissen Restbeschwerden vgl. 

Suva-act. 47).

A.g. 

In einem Telefongespräch vom 27. Juli 2020 erläuterte die Suva dem 

Rechtsvertreter des Versicherten, dass sich aus ihrer Sicht kein Unfallereignis im 

Rechtssinne zugetragen habe und sie daher ihre Leistungspflicht aufgrund einer 

Listendiagnose geprüft habe. Gemäss der eingeholten medizinischen Beurteilung sei 

die Meniskusläsion überwiegend wahrscheinlich auf Abnützung zurückzuführen, 

weshalb eine Leistungspflicht abgelehnt werde. Rechtsanwalt Kobsa erwiderte, dass 

die Angaben im Fragebogen mithilfe der Generali gemacht worden seien, der 

Mitarbeiter der Generali das Gespräch aber nicht in der Muttersprache des 

Versicherten habe führen können. Er, der Rechtsvertreter, spreche hingegen Y.___. Der 

Versicherte sei am 11. Mai 2020 von der Leiter auf den Boden gestiegen, welche sich 

auf einer lockeren Platte befunden habe, weshalb er sich das Bein verdreht habe bzw. 

weggeknickt sei. Die Schmerzen seien nicht sofort stark gewesen, weshalb er nicht 

sogleich einen Arzt aufgesucht habe. Als ein Arztbesuch notwendig geworden sei, 

habe der Versicherte den Unfallhergang derart geschildert (Suva-act. 41).

A.h. 

In einer kreisärztlichen Aktenbeurteilung vom 12. August 2020 kam Dr. E.___ zum 

Schluss, dass das Ereignis vom 18. Mai 2020 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 

keinen zusätzlichen strukturellen, objektivierbaren Läsionen geführt habe. Der am 3. 

Juni 2020 operierte Schaden habe der Sanierung einer vorbestehenden komplexen 

degenerativen Meniskusläsion im Hinterhornbereich gedient. Durch das Ereignis sei es 

höchstens zu einer drei bis vier Wochen dauernden vorübergehenden 

Verschlimmerung - im Sinne einer Schmerzauslösung - eines degenerativen und bis 

dahin womöglich stummen Vorzustandes gekommen (Suva-act. 46).

A.i. 

In einem Telefonat vom 14. August 2020 erklärte die Suva dem Rechtsvertreter des 

Versicherten, dass sie das Ereignis nun doch als Unfall anerkennen werde, die 

A.j. 

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B.  

C.  

Versicherungsleistungen jedoch nach vier Wochen einstellen werde, da beim 

Versicherten degenerative Vorzustände vorhanden seien (Suva-act. 49).

Mit Schreiben vom 18. August 2020 informierte die Suva den Versicherten 

darüber, dass sie für die Folgen des Berufsunfalls vom 18. Mai 2020 vorübergehend 

Versicherungsleistungen erbringen werde (Suva-act. 58). Mit gleichentags erlassener 

Verfügung stellte sie ihre vorübergehenden Versicherungsleistungen (Heilbehandlung 

und Taggeld) per 21. Juni 2020 ein und lehnte den Anspruch auf weitere 

Versicherungsleistungen ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, dass mit 

der Operation vom 3. Juni 2020 gemäss der kreisärztlichen Beurteilung keine 

Unfallfolgen behandelt worden seien, obgleich die Kosten für die Operation 

übernommen worden seien. Spätestens vier Wochen nach dem gemeldeten Ereignis 

seien die Beschwerden jedoch nicht mehr als unfallbedingt, sondern als degenerativ 

einzustufen (Suva-act. 56).

A.k. 

Gegen diese Verfügung erhob der weiterhin durch Rechtsanwalt Kobsa vertretene 

Versicherte am 18. September 2020 Einsprache (Suva-act. 66 und 69). Er legte seiner 

Einsprache einen Bericht von Dr. D.___ vom 27. Oktober 2020 bei (Suva-act. 69-8).

B.a. 

In einer erneuten Aktenbeurteilung vom 17. November 2020 kam Dr. E.___ zum 

Schluss, dass mit der Einsprache keine neuen medizinischen Tatsachen vorgebracht 

worden seien. Unabhängig davon, von welchem Ereignis ausgegangen werde, bleibe 

der Befund am Meniskus degenerativer Genese (Suva-act. 70-1).

B.b. 

Mit Einspracheentscheid vom 30. Dezember 2020 wies die Suva die Einsprache 

ab (Suva-act. 76).

B.c. 

Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der weiterhin anwaltlich vertretene 

Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 3. Februar 2021 Beschwerde (act. G 

1). Er stellte folgende Anträge: "1. Der angefochtene vorinstanzliche SUVA Einsprache 

Entscheid vom 30.12.2020 sowie die SUVA Verfügung vom 18.8.2020 seien 

aufzuheben. 2. Die Einstellung der Leistungen per 21.06.2020 sei aufzuheben. 3. Die 

C.a. 

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Angelegenheit sei ohne Einschränkung als Unfall anzuerkennen und weiterzuführen. 4. 

Eventualiter sei ein neutrales Fachgutachten zur Frage, ob es sich beim 

Verletzungsgeschehen aus medizinischer Sicht um einen Unfall gehandelt hat und ob 

die MRI Bilder oder andere medizinische Hinweise einen Unfallhergang a. als 

wahrscheinlich erscheinen lassen, b. ausschliessen, durchzuführen und hernach dem 

Versicherten Gelegenheit zu geben, Stellung zu nehmen und allenfalls die Anträge zu 

ändern. 5. Es sei dem Vertreter des Beschwerdeführers eine Frist zur Ergänzung der 

Beschwerde (Anträge und Begründung) zu gewähren, auf einen angemessenen 

Zeitpunkt nach der […]. 6. Subeventualiter sei das Verfahren zu sistieren bis zur […] 

und hernach die Ergänzung der Beschwerdeeingabe zu ermöglichen. Alles unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der SUVA F.___" (act. G 1 S. 2). Weiter 

wurde ein Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung und unentgeltliche 

Prozessführung für das Verfahren vor Versicherungsgericht gestellt (vgl. act. G 1 S. 3). 

In der Ergänzung der Beschwerde vom 30. April 2021 stellte der Beschwerdeführer 

zusätzlich folgenden Antrag: "Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten den 

anwaltlichen Aufwand von RA Michal Kobsa (einschliesslich MwST von 7.7%) seit 

Beginn des SUVA Verfahrens des Beschwerdeführers zu bezahlen - in der Höhe nach 

gerichtlichem Ermessen" (act. G 5 S. 8).

Am 25. Mai 2021 zog der Beschwerdeführer sein Begehren um unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung zurück, da eine Rechtsschutzversicherung für die Kosten der 

Rechtsverbeiständung aufkomme (act. G 8).

C.b. 

In ihrer Beschwerdeantwort vom 2. Juni 2021 beantragte die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 30. Dezember 2020 (act. G 9).

C.c. 

In seiner Replik vom 6. September 2021 hielt der Beschwerdeführer an den bereits 

gestellten Anträgen fest (act. G 14).

C.d. 

Mit Eingabe vom 14. Oktober 2021 erneuerte die Beschwerdegegnerin den Antrag 

auf Abweisung der Beschwerde und verzichtete auf die Erstattung einer umfassenden 

Duplik (act. G 16).

C.e. 

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Erwägungen

1.

Vorliegend strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre 

Versicherungsleistungen zu Recht per 21. Juni 2020 eingestellt hat.

2.  

Der Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung setzt zunächst einen Unfall im 

Sinne von Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) voraus. Als solcher gilt eine plötzliche, 

nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors 

auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 

oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Gestützt auf Art. 6 Abs. 1 

des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) hat der 

Unfallversicherer bei Vorliegen eines Unfalls im Sinne des Gesetzes für einen 

Gesundheitsschaden jedoch nur insoweit Leistungen zu erbringen, als dieser in einem 

natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht 

(Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 53 ff.). Ursachen im 

Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren 

Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht oder nicht in gleicher Weise 

oder nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Für die Bejahung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs ist nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder 

unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende 

Ereignis zusammen mit anderen Faktoren für die Schädigung verantwortlich, d.h. 

zumindest teilkausal ist, der Unfall mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, 

ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 

3.1 und 117 V 376 E. 3a; SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94, U 413/05, E. 4.1 mit Hinweisen; 

Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 53). Für die Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf 

Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 

E. 3.1 und 112 V 32 f. E. 1; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 55 und 58 f.). Bei 

physischen Unfallfolgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

2.1. 

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sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung praktisch keine 

selbständige Rolle (BGE 127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 f. E. 3a und 

117 V 365 E. 5d/bb mit Hinweisen).

Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht für einen Gesundheitsschaden 

einmal anerkannt, so entfällt seine Leistungspflicht erst dann, wenn der Unfall nicht 

(mehr) die natürliche oder adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn 

also letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies 

trifft zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor 

dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich 

nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall 

früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Trifft ein Unfall auf 

einen vorgeschädigten Körper und steht medizinischerseits fest, dass weder der Status 

quo sine noch der Status quo ante je wieder erreicht werden können, liegt eine 

richtungsgebende Verschlimmerung vor. Treten im Anschluss an einen Unfall 

Beschwerden auf, die zuvor nicht bestanden haben, und ist davon auszugehen, dass 

durch den Unfall lediglich ein zuvor stummer degenerativer Vorzustand aktiviert, nicht 

aber verursacht worden ist, so hat der Unfallversicherer bis zum Erreichen des Status 

quo sine oder ante Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall 

stehende Schmerzsyndrom zu erbringen und zwar selbst dann, wenn sich die 

Gesundheitsschädigung bei einer Gewichtung der konkurrierenden Ursachen zum 

stark überwiegenden Teil als Krankheitsfolge darstellt. Dies bedeutet unter Umständen, 

dass die versicherte Person Anspruch auf eine operative Eingriffe miteinschliessende 

zweckmässige Behandlung hat, wenn diese im Gesamtkontext gesehen letztlich mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit der (vorzeitigen) Beseitigung der vom Unfall 

zumindest mitverursachten Schmerzen dient und nicht gesagt werden kann, die 

Operation sei auch ohne den durch den Unfall bewirkten Beschwerdeschub 

überwiegend wahrscheinlich im selben Zeitpunkt notwendig geworden (Urteil des 

Bundesgerichts vom 26. Februar 2013, 8C_423/2012, E. 5.3 mit Hinweisen). Ebenso 

wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen 

jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 

mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit gänzlich fehlender 

Auswirkungen des Unfalls genügt nicht (zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts vom 6. 

August 2008, 8C_101/2008, E. 2.2 mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 3b 

mit Hinweisen; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 54).

2.2. 

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Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit 

Hinweis). Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kann 

rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden. Soll ein Versicherungsfall 

jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 

Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel 

an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 

Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 f. E. 

4.4 und 4.6; bestätigt etwa im Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2012, 

8C_592/2012, E. 5.3). Die Rechtsprechung erachtet sodann Aktengutachten als 

zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und 

gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Voraussetzung ist 

ein lückenloser Untersuchungsbefund, damit der Experte bzw. die Expertin imstande 

ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein lückenloses Bild zu verschaffen (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 24. März 2017, 8C_780/2016, E. 6.1).

2.3. 

Der im Sozialversicherungsprozess herrschende Untersuchungsgrundsatz 

schliesst eine Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Während bei der 

Frage, ob ein Kausalzusammenhang überhaupt jemals gegeben ist, demzufolge die 

versicherte Person beweisbelastet ist, trägt die Beweislast für einen behaupteten 

Wegfall der Kausalität der Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326; Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. August 2008, 8C_101/2008, E. 2.2; BGE 117 V 264 E. 3b; 

Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 54 f.).

2.4. 

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3.  

Die Beschwerdegegnerin hat das ihr am __ Mai 2020 gemeldete Ereignis vom 18. 

Mai 2020 (vgl. Suva-act. 1) sowohl in der Verfügung vom 18. August 2020 (Suva-act. 

56) als auch im angefochtenen Einspracheentscheid vom 30. Dezember 2020 (Suva-

act. 76) als Unfall anerkannt. Auch im Beschwerdeverfahren geht sie vom Vorliegen 

eines Unfallereignisses aus (vgl. act. G 9 und 16), was nicht zu beanstanden ist. Nach 

Aktenlage ist es plausibel, dass sich am 18. Mai 2020 oder allenfalls auch einige Tage 

zuvor (vgl. dazu namentlich die Ausführungen des Beschwerdeführers in act. G 5) ein 

Ereignis zugetragen hat, das den rechtlichen Unfallbegriff nach Art. 4 ATSG erfüllt.

3.1. 

Die Beschwerdegegnerin stellt sich allerdings mit Verweis auf die kreisärztlichen 

Aktenbeurteilungen von Dr. E.___ auf den Standpunkt, dass das Unfallereignis nur zu 

einer vorübergehenden, maximal drei bis vier Wochen dauernden Verschlimmerung 

eines degenerativen Vorzustandes im Sinne einer Schmerzzunahme und damit zu einer 

bloss vorübergehenden Leistungspflicht bis zum 21. Juni 2020 geführt habe. Mit der 

Operation vom 3. Juni 2020 sei keine unfallkausale, sondern eine vorbestehende 

Meniskusläsion behandelt worden, obgleich sie, die Beschwerdegegnerin, die 

Behandlungskosten dafür übernommen habe (vgl. act. G 9 und 16).

3.2. 

Demgegenüber ist der Beschwerdeführer der Ansicht, dass der Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung willkürlich gewählt worden sei und auf nicht beweiskräftigen 

kreisärztlichen Aktenbeurteilungen beruhe (vgl. act. G 1, 5 und 14). Er beruft sich in 

medizinischer Hinsicht namentlich auf einen Bericht von Dr. D.___ vom 27. Oktober 

2020, wonach eine Meniskusläsion im Rahmen eines Unfalls bzw. einer unfallähnlichen 

Körperschädigung mindestens ebenso wahrscheinlich wie die Behauptung einer 

degenerativen Läsion sei (vgl. act. G 1.6).

3.3. 

Dem Beschwerdeführer ist darin zuzustimmen, dass der von der 

Beschwerdegegnerin gewählte Leistungseinstellungszeitpunkt nicht nachvollziehbar ist 

(vgl. dazu namentlich act. G 5). Indem die Beschwerdegegnerin die Kosten für die 

Operation vom 3. Juni 2020 übernommen hat (vgl. dazu Suva-act. 56), hat sie implizit 

auch deren Unfallkausalität anerkannt. Dies ergibt sich auch daraus, dass sie ihre 

Leistungen erst per 21. Juni 2020 eingestellt und dadurch zumindest einen bis zu 

diesem Zeitpunkt andauernden unfallkausalen Schmerzzustand angenommen hat (vgl. 

Suva-act. 56 und 76). Selbst wenn also der Unfall, wie von ihr behauptet, zu keinen 

strukturellen Schädigungen, sondern einzig zu einer Aktivierung einer vorbestehenden 

Meniskusläsion im Sinne einer vorübergehenden Schmerzzunahme bis zum 21. Juni 

2020 geführt hätte, wäre die infolge der Schmerzexazerbation am 3. Juni 2020 

3.4. 

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notwendig gewordene Operation der Meniskusläsion noch immer als unfallkausal 

einzustufen (vgl. E. 2.2). Folglich hat die Beschwerdegegnerin ihre 

Versicherungsleistungen mindestens bis zum Abheilen der Folgen der durch den Unfall 

notwendig gewordenen Operation zu erbringen. Gemäss dem Bericht von Dr. D.___ 

vom 1. Juli 2020 hat sich beim Beschwerdeführer ein rascher und regelrechter 

postoperativer Heilungsverlauf eingestellt. Eine vollständige Arbeitsfähigkeit als Z.___ 

hat er ihm ab dem 13. Juli 2020 attestiert (vgl. Suva-act. 36). Demnach ist 

anzunehmen, dass die Heilungsphase zumindest über den 21. Juni 2020 hinaus 

angedauert hat (vgl. dazu auch Suva-act. 47), weshalb die Beschwerdegegnerin ihre 

Leistungen zu Unrecht bereits per 21. Juni 2020 eingestellt hat. Die kreisärztlichen 

Beurteilungen von Dr. E.___, die sich nicht zum Zeitpunkt der Heilung der 

Operationsfolgen äussern, vermögen nichts Gegenteiliges aufzuzeigen (vgl. Suva-act. 

33, 46 und 70-1).

Im Übrigen sind die im Bericht vom 27. Oktober 2020 festgehaltenen 

Ausführungen von Dr. D.___, der den Beschwerdeführer im Gegensatz zu Dr. E.___ 

persönlich untersucht und operiert hat (vgl. dazu Suva-act. 10 f.), auch geeignet, 

Zweifel an deren Einschätzung, wonach der Meniskusriss degenerativer Natur sei, zu 

begründen. Dr. D.___ hat die Ausführungen von Dr. E.___ als spekulativ bezeichnet. 

Ihm sei nicht klar, weshalb sie von einer vorbestehenden Meniskusläsion ausgehe. Eine 

MRT-Untersuchung, welche eine Vorschädigung am linken Kniegelenk beweisen 

würde, sei nicht durchgeführt worden. Im Untersuchungsbericht zur MRT-

Untersuchung vom 20. Mai 2020 sei die mediale Meniskusschädigung mit Rissbildung 

und Subluxation beschrieben worden, während zusätzliche Knorpelschäden nicht 

genannt worden seien. Eine vorbestehende, fortgeschrittene degenerative 

krankheitsbedingte Veränderung an der Innenseite des linken Knies liege nicht vor. Eine 

eindeutige Achsfehlstellung im Sinne einer O-Bein-Achse mit Überlastung des 

Innenkompartimentes des linken Knies als weitere mögliche Ursache sei beim 

Beschwerdeführer entgegen der Behauptung der Kreisärztin ebenfalls nicht gegeben. 

Im Operationsbericht habe er zwar beginnende Knorpelschäden auf der Innenseite 

Grad I bis II genannt. Solche Schädigungen seien der Vollständigkeit wegen im 

Rahmen eines Operationsberichts immer zu erwähnen, könnten jedoch nicht als 

fortgeschrittene krankheitsbedingte degenerative Schädigung, die als Hauptursache für 

die beklagten Leiden zu sehen sei, interpretiert werden. Sodann ist Dr. D.___ durchaus 

einleuchtend zum Schluss gelangt, dass es sich um eine isolierte, mediale 

Meniskusschädigung handle, die im Rahmen einer unfallähnlichen Körperschädigung 

im Sinne einer unkontrollierten Körperbewegung vorkommen könne. Die Annahme 

einer unfallkausalen Meniskusschädigung sei mindestens ebenso wahrscheinlich wie 

3.5. 

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4.  

die kreisärztliche Behauptung, wonach schon vor dem Ereignis vom Mai 2020 

wesentliche Vorschäden vorhanden gewesen seien, zumal der Beschwerdeführer vor 

dem Ereignis nie derartige Beschwerden verspürt habe (vgl. Suva-act. 69-8 f.).

Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin ihre 

Versicherungsleistungen zu Unrecht per 21. Juni 2020 eingestellt hat.

3.6. 

Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und 

die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer auch über den 21. 

Juni 2020 hinaus die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des ihr im Mai 2020 

gemeldeten Ereignisses zu erbringen. Die zusätzlich zur Unfallkausalität verlangten 

Leistungsvoraussetzungen für die einzelnen Leistungsarten (z.B. Arbeitsunfähigkeit) 

wird die Beschwerdegegnerin noch zu prüfen haben.

4.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. f ATSG).4.2. bis 

Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei 

Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise 

festzusetzen, wobei insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand 

Rechnung zu tragen ist (Art. 61 lit. g ATSG). Die vom Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers eingereichte Honorarnote über Fr. 6'510.30 (vgl. act. G 5.1) bezieht 

sich zu einem grossen Teil auf Aufwendungen, die im Verfahren mit der 

Unfallversicherung erfolgt sind. Umgekehrt erfasst sie nicht sämtliche Aufwendungen 

des Beschwerdeverfahrens. Demnach eignet sie sich nicht als Referenzgrösse zur 

Festlegung der Parteientschädigung im vorliegenden Beschwerdeverfahren. 

Vorprozessuale Aufwendungen werden vom Parteientschädigungsanspruch gemäss 

Art. 61 lit. g ATSG nicht erfasst (vgl. dazu Art. 52 Abs. 3 ATSG; Ueli Kieser, ATSG-

Kommentar, 4. Aufl. 2020, N 85 zu Art. 52 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 

vom 28. Mai 2018, 9C_877/2017, E. 8.2). Hinsichtlich des Antrags des 

Beschwerdeführers betreffend Zusprache einer Parteientschädigung für das 

Verwaltungsverfahren (vgl. act. G 5 S. 8) fehlt es an einem Anfechtungsobjekt, sodass 

darauf nicht einzutreten ist (vgl. BGE 131 V 164 f. E. 2.1). Eine Parteientschädigung ist 

demnach lediglich für das Beschwerdeverfahren vor Versicherungsgericht 

zuzusprechen. Das Nichteintreten auf den Antrag auf Parteientschädigung für den 

vorprozessualen Aufwand (vgl. act. G 5. S. 8) ist gemessen an den gestellten Anträgen 

(vgl. act. G 1 S. 2) von derart untergeordneter Natur, dass für die Festsetzung der 

Parteientschädigung von einem Obsiegen ausgegangen werden kann. Angesichts des 

bescheidenen Aktenumfangs erscheint mit Blick auf vergleichbare Fälle eine 

4.3. 

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Auf den Antrag betreffend Zusprache einer Parteientschädigung für das 

Verwaltungsverfahren wird nicht eingetreten.

2.

Der angefochtene Einspracheentscheid wird aufgehoben und die Beschwerdegegnerin 

verpflichtet, dem Beschwerdeführer über den 21. Juni 2020 hinaus die gesetzlichen 

Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 18. Mai 2020 zu erbringen.

3.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als 

angemessen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 12.11.2021
	Art. 6 UVG; Art. 61 lit. g ATSG: Die Beschwerdegegnerin hat ihre Versicherungsleistungen zu Unrecht per 21. Juni 2020 eingestellt. Auf den Antrag betreffend Parteientschädigung für vorprozessuale Aufwendungen wird nicht eingetreten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. November 2021, UV 2021/9).

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