# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7a5e349c-3f21-506c-a570-127c2fbe26cd
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 21.08.2018 SB180282
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180282_2018-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180282-O/U/jv 
 

Präsidialverfügung vom 21. August 2018 

 
in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, 
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. T. Moder,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____, 
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

betreffend Widerhandlung gegen das Ausländergesetz  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich,  
10. Abteilung - Einzelgericht, vom 14. März 2018 (GB180010) 
 

 

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Erwägungen: 

1. Am 19. März 2018 meldete die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl gegen das 

Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Einzelgericht, vom 14. März 

2018 Berufung an (Urk. 23). Nachdem das begründete Urteil der 

Staatsanwaltschaft am 4. Juli 2018 hatte zugestellt werden können (Urk. 26/1), 

reichte diese die Berufungserklärung vom 13. Juli 2018 fristgerecht hierorts ein 

(Urk. 29). Mit Präsidialverfügung vom 19. Juli 2018 wurde dem Beschuldigten – 

unter anderem – Frist angesetzt, Anschlussberufung zu erheben oder ein 

Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 31). Mit Eingabe vom 

7. August 2018 beantragte der Beschuldigte innert Frist, auf die Berufung der 

Staatsanwaltschaft sei nicht einzutreten; zudem reichte er das 

Datenerfassungsblatt ein (Urk. 33 und Urk. 35). Am 21. August 2018 hat die 

Staatsanwaltschaft gegenüber dem Präsidenten der hiesigen Kammer die 

Berufung zurückgezogen (Urk. 36). Das vorliegende Verfahren ist demgemäss als 

durch Rückzug der Berufung erledigt abzuschreiben.  

2. Ausgangsgemäss sind die Kosten des vorliegenden Verfahrens auf die 

Gerichtskasse zu nehmen. Dem Beschuldigten ist mangels erheblicher Aufwen-

dungen im Berufungsverfahren keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen.  

Es wird verfügt: 
(Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger) 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - 

Einzelgericht, vom 14. März 2018 rechtskräftig. 

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− den Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl  

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 21. August 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 
 

	Präsidialverfügung vom 21. August 2018
	 Erwägungen:
	Es wird verfügt: (Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger)
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 den Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl

	4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.