# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8b1fd40e-a3fd-53aa-aaa9-b9f399cf4dc3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 27.03.2025 725 24 234 (725 2024 234)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-24-234_2025-03-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 27. März 2025 (725 24 234) 
 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Berufskrankheit: Verneinung einer ausschliesslichen oder stark überwiegenden berufli-
chen Ursache der gesundheitlichen Einschränkungen gestützt auf die verwaltungsinter-
nen Abklärungen; Verneinung einer Listenverletzung 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richter Jürg Pulver, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Gaël Jenoure, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Die 1974 geborene A.____ arbeitete vom 6. Januar 2014 bis 31. Dezember 2023 beim 
Betrieb B.____ AG in C.____ in einem Vollpensum als Maschinenbetreuerin und war in dieser 
Eigenschaft bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen 
sowie gegen Berufskrankheiten versichert. Mit Schadenmeldung vom 26. September 2022 

 

 
 
Seite 2   

meldete die Arbeitgeberin, dass die Versicherte an einer Entzündung der linken (recte: rechten) 
Schulter leide, die gemäss Diagnose der behandelnden Ärzte eine Berufskrankheit darstelle. 
Nach Abklärung des medizinischen Sachverhalts sowie einer Besichtigung inklusive technischer 
Beurteilung des Arbeitsplatzes lehnte die Suva ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 19. Ok-
tober 2023 ab, da weder eine Berufskrankheit noch ein Unfall bzw. eine unfallähnliche Körper-
schädigung vorliege. Eine dagegen von der Versicherten, vertreten durch Advokat Gaël Jenoure, 
erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 26. Juni 2024 abgewiesen.  
 
B. Hiergegen erhob A.____, weiterhin vertreten durch Advokat Jenoure, am 29. August 
2024 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Sie 
beantragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Juni 2024 aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten, 
unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass der Rapport 
über den Besuch am Arbeitsplatz der Beschwerdeführerin unvollständig sei und im Widerspruch 
zu den weiteren Abklärungen der Suva stehe. So erwähne der Besuchsrapport weder, dass die 
Beschwerdeführerin während zehn Jahren am fraglichen Arbeitsplatz tätig gewesen sei, noch, 
dass mehrere beim Betrieb tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter denselben gesundheitli-
chen Einschränkungen leiden würden. Die Feststellungen der Ergonomin hätten keinen Eingang 
in den Besuchsrapport gefunden. Im Weiteren habe sich die Beschwerdegegnerin nicht mit den 
Einschätzungen der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt. Vielmehr habe sie sich bei der Be-
urteilung der Berufskrankheit ausschliesslich auf den Besuchsrapport abgestützt, an dessen Be-
weiswert jedoch zumindest geringe Zweifel bestünden. Entgegen der Auffassung der Beschwer-
degegnerin sei eine Listenverletzung überdies intraoperativ nicht ausgeschlossen, sondern viel-
mehr bestätigt worden. Die hinzugezogene Kreisärztin habe nicht begründet dargelegt, weshalb 
die Verletzung auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen sei.  
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 4. Oktober 2024 schloss die Beschwerdegegnerin auf Ab-
weisung der Beschwerde.  
 
D. Mit Verfügung vom 15. Oktober 2024 wurde der vorliegende Fall dem Gericht zur Beur-
teilung überwiesen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1, Art. 57 und 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer über Versicherungsleistungen beim zuständigen kantonalen Versi-
cherungsgericht innert 30 Tagen Beschwerde erhoben werden. Zuständig ist gemäss Art. 58 Abs. 
1 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die betroffene versicherte Person 
zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hatte. Befindet sich der Wohnsitz der versi-
cherten Person oder des beschwerdeführenden Dritten im Ausland, so ist das Versicherungsge-
richt desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder 
in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber (Wohn-)Sitz hat (Art. 58 Abs. 2 ATSG, 1. Satzteil). 

 

 
 
Seite 3   

Gemäss § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als einzige gerichtliche Instanz des 
Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherer. Zur Zeit der Beschwerde-
erhebung wohnte die Versicherte in Frankreich. Die letzte Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin 
hatte ihren Sitz indessen in C.____ im Kanton Basel-Landschaft. Demnach ist das Kantonsgericht 
sachlich und örtlich für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übri-
gen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vom 29. August 2024 ist folglich einzutreten. 
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 
Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. 
Als Berufskrankheiten gelten Krankheiten (Art. 3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit aus-
schliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht wor-
den sind. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten 
Erkrankungen (Art. 9 Abs. 1 UVG). Gemäss Rechtsprechung müssen der schädigende Listenstoff 
oder die krankmachende Arbeit im gesamten Ursachenspektrum mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit einen Anteil von mehr als 50 % ausmachen (BGE 133 V 421 E. 4.1). Als Berufskrankhei-
ten gelten auch Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark 
überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind (Art. 9 Abs. 2 UVG).  
 
2.2 Unbestritten ist, dass eine Leistungspflicht gestützt auf Art. 9 Abs. 1 UVG von vornherein 
ausscheidet, weil die Beschwerdeführerin kein Leiden aufweist, das durch schädigende Stoffe 
oder bestimmte Arbeiten verursacht worden ist, welche in Ziff. 1 der vom Bundesrat erstellten 
Liste im Anhang 1 zur Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 
aufgeführt sind; auch liegt keine der in Ziff. 2 dieser Liste genannten arbeitsbedingten Erkrankun-
gen vor (vgl. Art. 9 Abs. 1 Satz 2 UVG und Art. 14 UVV). Folglich ist zu prüfen, ob eine Berufs-
krankheit gestützt auf die Generalklausel von Art. 9 Abs. 2 UVG zu bejahen ist. 
 
2.3 Die Voraussetzung des ausschliesslich oder stark überwiegenden Zusammenhangs im 
Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVG ist nach ständiger Rechtsprechung erfüllt, wenn die Krankheit mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit zu mindestens 75 % durch die berufliche Tätigkeit verursacht 
worden ist (BGE 114 V 109 E. 3, 126 V 183 E. 2b).  
 
2.4 Ob eine stark überwiegende Verursachung vorliegt, ist eine Beweisfrage. Dabei ist die 
Anerkennung von Beschwerden im Rahmen der Generalklausel von Art. 9 Abs. 2 UVG an relativ 
strenge Beweisanforderungen gebunden. Verlangt wird, dass die versicherte Person für eine ge-
wisse Dauer einem typischen Berufsrisiko ausgesetzt ist. Die einmalige gesundheitliche Schädi-
gung, die gleichzeitig mit der Berufsausübung eintritt, genügt nicht. Für die Beurteilung der Expo-
sition (oder Arbeitsdauer) ist die gesamte Berufstätigkeit zu berücksichtigen (BGE 126 V 183 E. 
2b mit Hinweisen). Ist aufgrund medizinischer Erkenntnisse die Berufsbedingtheit eines Leidens 
nicht qualifiziert nachweisbar (z.B. aufgrund der weiten Verbreitung der Krankheit in der Allge-
meinbevölkerung), scheidet die Anerkennung im Einzelfall von vornherein aus (RKUV 1999 
Nr. U 326, S. 109, E. 3; ANDRÉ NABOLD, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz 
über die Unfallversicherung [UVG], Hrsg. von Hans-Ulrich Stauffer/Basile Cardinaux, 5. Auflage, 
Zürich/Genf 2024, S. 98; vgl. auch: ANDREAS TRAUB, Basler Kommentar zum UVG, Basel 2019, 

 

 
 
Seite 4   

N 46 zu Art. 9; THOMAS FLÜCKIGER, Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 
UVG, Hrsg. von Marc Hürzeler/Ueli Kieser, Bern 2018, N 41 zu Art. 9). Für den Nachweis der 
überwiegenden, 75%igen Verursachung genügt es nicht, wenn ein medizinisches Gutachten er-
klärt, die berufliche Exposition sei «in der Lage [gewesen], eine richtunggebende Veränderung 
zu begründen.» Der erforderliche Anteil von 75% entspricht einem relativen Risiko von 4, das 
heisst, er wird erreicht, wenn eine Erkrankung bei einer bestimmten Berufsgruppe mindestens 
vier Mal häufiger auftritt als in der allgemeinen Bevölkerung (vgl. BGE 126 V 183; TRAUB, a.a.O., 
N 41 zu Art. 9; FLÜCKIGER, a.a.O., N 43 zu Art. 9). 
 
3. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt 
auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leis-
tungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschie-
den werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 
4.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) 
– wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle 
Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden 
hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 
gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, weshalb es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung 
der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch-
tet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlagge-
bend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut-
achten (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 

 
4.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 f.). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit der Berichte 

 

 
 
Seite 5   

und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach alleine ein 
Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger nicht schon auf mangelnde Objek-
tivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Diesen Berichten kommt al-
lerdings nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten 
Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, sie sind aber soweit 
zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen 
bestehen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 135 V 465 E. 4.7). 
 
5.1 Den von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichten der behandelnden Ärzte ist 
Folgendes zu entnehmen: Gemäss Arztzeugnis der Allgemeinmedizinerin Dr. med. D.____ vom 
16. Juni 2022 leide die Patientin an einer Tenosynovektomie rechts sowie einer Kalzifizierung der 
rechten Schulter. Eine Arthrographie der rechten Schulter am 20. September 2022 zeigte eben-
falls eine kalzifizierte Tendinopathie der Supraspinatussehne ohne Hinweise auf Rupturen der 
Sehnen der Rotatorenmanschette (vgl. auch Röntgenbericht vom 7. November 2022, Suva-Akten 
Nr. 15). Ein am 18. Oktober 2022 durchgeführtes MRI ergab in der Hauptsache eine Partialruptur 
der Supraspinatussehne mit Enthesopathie. Dr. med. E.____ des Universitätsspitals X.____ 
führte mit Bericht vom 29. November 2022 aus, dass die Patientin seit einem Jahr chronische 
Schulterschmerzen beklage, assoziiert mit einer Epicondylitis. Es zeige sich eine oberflächliche 
und intratendinöse Tendinopathie sowie ein Acromion Typ 1. Empfohlen werde eine arthroskopi-
sche Versorgung mit Acromioplastik, Tendinodese sowie einer allfälligen Reparatur der Rotato-
renmanschette. Intraoperativ habe sich gemäss undatiertem Bericht zur Operation vom 30. No-
vember 2022 eine SLAP-Läsion Typ 2 gezeigt. In Bezug auf die Sehnen sei keine tiefe Teilläsion 
festzustellen. Es liege eine Chondropathie im zweiten Stadium vor.  
 
5.2 Die Beschwerdegegnerin veranlasste im vorliegenden Fall eine Besichtigung des Ar-
beitsplatzes der Versicherten, nachdem ihr Kreisarzt Dr. med. F.____, FMH Allgemeine Innere 
Medizin, mit Kurzbeurteilung vom 2. Februar 2023 festgestellt hatte, dass dem Arbeitsplatzbe-
schrieb eine gewisse Schulterbelastung entnommen werden könne, die vor Ort durch Ergonomen 
im Rahmen einer technischen Expertise zu beurteilen sei. Diese Abklärung wurde am 4. Juli 2023 
am Arbeitsplatz durch die Ergonomin G.____ in Anwesenheit der Versicherten sowie unter Teil-
nahme der Kreisärzte Dr. med. H.____, FMH Arbeitsmedizin sowie Allgemeine Innere Medizin, 
und Dr. med. I.____, FMH Allgemeine Innere Medizin und Pneumologie, durchgeführt.  
 
5.2.1 Die Ergonomin führte in ihrem Bericht vom 4. Juli 2023 aus, dass die Versicherte in ihrer 
Tätigkeit an circa zehn verschiedenen Arbeitsstationen rotierend während 42 Wochenstunden mit 
einer täglichen Pause von 15 Minuten am Vormittag und einer Mittagspause von 45 Minuten ar-
beite. Die Tätigkeiten sowie die Expositionszeit an den jeweiligen Arbeitsstationen würden je nach 
Auftrag variieren. Die ergonomische Beurteilung der Tätigkeiten gebe ein Risiko für Beschwerden 
der oberen Extremitäten wieder, Aussagen über ein spezifisches Risiko von Schultererkrankun-
gen seien jedoch nicht möglich. Aufgrund von erschwerenden Faktoren wie der Repetitivität, ext-
remen Handgelenksstellungen und Griffarten, statischer Kraftarbeit sowie einer ungünstigen Ar-
beitsplatzgestaltung sei das Risiko für gesundheitliche Beeinträchtigungen des Hand-Arm-Sys-
tems erhöht. Entsprechende Erkrankungen seien zu erwarten. Es sei notwendig, an verschiede-
nen Arbeitsstationen Massnahmen zu ergreifen.  

 

 
 
Seite 6   

 
5.2.2 In ihrem Besuchsrapport vom 4. Juli 2023 stellten die Arbeitsmediziner Dres. H.____ 
und I.____ fest, dass die Versicherte seit November 2020 Schmerzen an der rechten Schulter 
bemerkt habe, dies im Zusammenhang mit der Arbeit in einem Zeitraum, in dem sie vermehrt mit 
dem Stapeln von Kartons auf Paletten beschäftigt gewesen sei. Damals habe sie sich lediglich 
bei ihrem Hausarzt vorgestellt, der sie kurzzeitig krankgeschrieben und eine Analgetikatherapie 
empfohlen habe. Die Schulterschmerzen hätten sich indes progredient verschlechtert bis zur An-
meldung der Berufskrankheit. Auf die Epicondylitis angesprochen habe die Versicherte angege-
ben, nie direkt am Ellbogen Schmerzen empfunden zu haben. Sie berichte jedoch von muskulä-
ren Schmerzen im Bereich der Extensorenmuskulatur des Unterarms. Die Versicherte sei seit 
1989 im Erwerbsleben. Seit 2012 sei die Versicherte im Betrieb B.____ AG angestellt (zunächst 
temporär, vgl. Lebenslauf, Suva-Akten Nr. 27). In Bezug auf die ausführliche Erhebung werde auf 
den Bericht der Ergonomin verwiesen. Von der Versicherten sowie von der Personalverantwort-
lichen des Unternehmens sei bestätigt worden, dass es weit mehr als zehn verschiedene Arbeits-
tätigkeiten gebe, die je nach Auftragslage häufiger oder weniger häufig ausgeführt werden müss-
ten. Die Versicherte habe angegeben, dass die erwähnten Arbeiten in der Paketlogistik (Stapeln 
von Kartons) normalerweise von männlichen Arbeitskräften übernommen würden. Nur in seltenen 
Ausnahmen, circa einmal im Jahr, käme es vor, dass sie diese Arbeiten erledigen müsse. Als 
berufliche Risikofaktoren für die Degeneration von Sehnen der Rotatorenmanschette seien allge-
mein Überkopfarbeiten, Heben und Tragen von schweren Lasten, Vibrationsbelastungen des 
Hand-Arm-Systems sowie repetitive Arbeiten mit Kraftanwendung zu nennen und insbesondere 
Kombinationen dieser Belastungen. Epidemiologisch sei bekannt, dass die Prävalenz von Rota-
torenmanschettenrupturen in der Allgemeinbevölkerung mit zunehmendem Alter deutlich an-
steige. Die allgemeine Prävalenz liege zwischen 20% und 35%. Die Arbeitsplatzabklärung und 
die ergonomische Beurteilung hätten ergeben, dass die Versicherte eine überwiegend stehende 
Tätigkeit ausübe, die an allen Stationen mit einer manuellen Belastung der oberen Extremitäten 
einhergehe. Regelmässige Überschulter- oder Überkopfarbeiten seien nicht erforderlich. Die Tä-
tigkeiten seien mehrheitlich repetitiv, aber nicht ausgeprägt. Das regelmässige Heben und Tragen 
von grossen Gewichten oder eine erhöhte Kraftanwendung seien ebenfalls nicht erforderlich. Ins-
gesamt könne gestützt auf die Abklärungen und die technische ergonomische Beurteilung nicht 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer ausschliesslichen oder stark überwiegenden be-
ruflichen Verursachung der Schulterpathologie ausgegangen werden, so dass die gesetzlichen 
Voraussetzungen einer Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVG nicht erfüllt seien.  
 
5.3 Die Kreisärztin Dr. med. J.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, verneinte in ihrer Be-
urteilung vom 28. August 2023 das Vorliegen einer Körperschädigung nach Art. 6 Abs. 2 UVG. 
Die Schulterpathologie sei vorwiegend auf Abnützung bzw. Erkrankung zurückzuführen. Mit Stel-
lungnahme vom 24. Juni 2024 bestätigte sie diese Einschätzung im Rahmen des Einsprachever-
fahrens. Der Operationsbericht habe eine korrekte Rotatorenmanschette mit leichter Entzündung 
und ohne oberflächliche Läsion gezeigt. Die nun zur Diskussion gestellte Partialruptur der Sup-
raspinatussehne sei während der Operation nicht festgestellt worden. Eine Tendinitis calcarea 
liege vor, sei jedoch definitionsgemäss degenerativ bedingt und entspreche ebenfalls keiner Lis-
tendiagnose 
 

 

 
 
Seite 7   

6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung der Frage, ob eine Berufs-
krankheit vorliege, auf die Beurteilung ihrer Kreisärzte Dres. H.____ und I.____ vom 4. Juli 2023. 
Sie ging demzufolge davon aus, dass eine ausschliessliche oder stark überwiegende berufliche 
Verursachung nicht überwiegend wahrscheinlich sei. 
 
6.2 Die vorinstanzliche Würdigung ist trotz der Kritik der Beschwerdeführerin (vgl. dazu 
nachfolgend E. 6.3) nicht zu beanstanden. Wie in Erwägung 4.1 hiervor ausgeführt, prüft das 
Gericht frei, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts-
anspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist demnach entschei-
dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge einleuchtet und seine Schlussfolgerungen begründet sind. Vorliegend sind keine Gründe 
ersichtlich, die auch nur geringe Zweifel an der Einschätzung der Dres. H.____ und I.____ zu 
wecken vermögen. In Kenntnis der medizinischen Vorakten und unter Berücksichtigung des er-
gonomischen Berichts wurde ein persönlicher Augenschein am Arbeitsort der Versicherten vor-
genommen, wo die verschiedenen Arbeitsstationen besichtigt wurden. Die Kreisärzte haben die 
Versicherte persönlich zu ihren Beschwerden befragt und nachvollziehbar ausgeführt, dass die 
Arbeit der Versicherten zwar mit einer manuellen Belastung der oberen Extremitäten einhergehe, 
indessen – auch aufgrund der hohen allgemeinen Prävalenz der geklagten Schulterbeschwer-
den – nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer beruflichen Verursachung ausge-
gangen werden könne. Die Einschätzung der Kreisärzte vom 4. Juli 2023 erweist sich als schlüs-
sig und überzeugend, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf abstellte.  
 
6.3 Daran ändern die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Einwände nichts. Entge-
gen den Darlegungen in der Beschwerde war den Kreisärzten die über zehnjährige Arbeitstätig-
keit im Betrieb durchaus bewusst. So wird im Besuchsrapport auf Seite 3 ausdrücklich festgehal-
ten, seit wann die Versicherte im Betrieb tätig war. Die Einschätzung der Arbeitsmediziner be-
rücksichtigt sodann auch den wesentlichen Inhalt des Berichts der Ergonomin vom selben Tag. 
Zwar wird für die Erhebung der einzelnen Arbeiten an den Stationen lediglich auf den Bericht von 
Frau G.____ verwiesen. Dennoch wird aus diesem Verweis deutlich, dass den Arbeitsmediziner 
die Erkenntnisse der Ergonomin bekannt waren und in den kreisärztlichen Besuchsrapport ein-
flossen. Inhaltlich ist hier insbesondere auf das von der Ergonomin festgestellte fehlende spezifi-
sche Risiko für Schulterkrankheiten hinzuweisen. Dass die Kreisärzte die verschiedentlich ge-
äusserte Kritik an den Arbeitsbedingungen nicht aufgenommen haben, stellt keinen Mangel an 
der arbeitsmedizinischen Einschätzung dar. Die Kreisärzte hatten sich zum ursächlichen Zusam-
menhang zwischen der Arbeit und der Schulterproblematik zu äussern. Die von der Ergonomin 
geäusserte Kritik an der Arbeitsplatzgestaltung betraf in der Hauptsache das Risiko für Erkran-
kungen des Hand-Arm-Systems, namentlich extreme Handgelenksstellungen und Griffarten. Er-
höhte Risiken für eine Beeinträchtigung der Schultern, insbesondere Überkopfarbeiten, hoch re-
petitive Arbeiten, oder häufige Vibrationsbelastungen, werden von der Ergonomin nicht genannt. 
Diesbezüglich besteht zwischen den Einschätzungen der Ergonomin und derjenigen der Arbeits-
mediziner kein Widerspruch. Ebenfalls kein Widerspruch ist im Hinblick auf die Kurzbeurteilung 
von Dr. F.____ zu sehen, zumal eine gewisse Schulterbelastung auch von den Kreisärzten 
Dres. H.____ und I.____ anerkannt wird. Sofern die Beschwerdeführerin geltend macht, dass 

 

 
 
Seite 8   

mehrere beim Betrieb tätige Mitarbeitende unter denselben gesundheitlichen Einschränkungen 
leiden würden, ist ihr entgegen zu halten, dass sich derartiges nicht aus den Akten ergibt. Auch 
geht weder aus dem Bericht der Ergonomin noch aus dem Besuchsrapport der Kreisärzte hervor, 
dass sich anlässlich der Arbeitsplatzbesichtigung andere Mitarbeiter mit ähnlichen Beschwerden 
gemeldet hätten. Gegebenenfalls wäre es von der Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwir-
kungspflicht zu erwarten gewesen, die Anzahl der Betroffenen zu nennen und die konkreten Mit-
arbeitende zu bezeichnen. Indessen könnte selbst im Fall, dass einzelne Mitarbeitende an Schul-
terbeschwerden leiden würden, nicht von einer stark überwiegenden beruflichen Verursachung 
ausgegangen werden. Denn bei einer Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung von 20% bis 35% 
müssten im vorliegenden Fall mindestens 80% (Faktor 4, vgl. E. 2.4 hiervor) der Mitarbeitenden 
an ähnlichen Schulterbeschwerden leiden, damit von einer stark überwiegenden beruflichen Ver-
ursachung ausgegangen werden könnte. Dies ist unwahrscheinlich und wird auch von der Be-
schwerdeführerin nicht behauptet. Die Beschwerdeführerin kritisiert weiter, dass sich die Kreis-
ärzte nicht mit den Einschätzungen der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt hätten, die die 
Schulterproblematik als Berufskrankheit qualifiziert hätten. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass 
einzig in der Schadenmeldung an die Suva vermerkt ist, dass es sich gemäss Diagnose der be-
handelnden Ärzte um eine Berufskrankheit handle. Den vorliegenden Berichten der behandeln-
den Ärzte ist kein solcher Hinweis zu entnehmen, geschweige denn eine begründete Einschät-
zung, mit der sich die Kreisärzte hätten auseinandersetzen können. Insgesamt vermögen die 
Einwände der Beschwerdeführerin keine Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung zu begründen.  
 
6.4 Nach dem Ausgeführten ist zusammenfassend festzustellen, dass die Beschwerdegeg-
nerin das Vorliegen einer Berufskrankheit gestützt auf die beweistaugliche Einschätzung ihrer 
Kreisärzte vom 4. Juli 2023 zu Recht verneinte.  
 
7.1 Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht eine 
unfallähnliche Körperschädigung bzw. das Vorliegen einer Listendiagnose verneint habe. Entge-
gen den Ausführungen der Kreisärztin habe der Operationsbericht sehr wohl eine partielle Seh-
nenruptur festgehalten. Ferner sei nicht geprüft worden, inwieweit die weiteren operativ festge-
stellten Beschwerden eine Listenverletzung darstellen könnten. Die Kreisärztin habe nicht be-
gründet, weshalb die Verletzungen auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen seien.  
 
7.2 Das Institut der unfallähnlichen Körperschädigung wurde mit der UVG-Revision vom 25. 
September 2015 (in Kraft seit 1. Januar 2017) neu auf Gesetzesstufe in Art. 6 Abs. 2 UVG ver-
ankert. Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG ist der Unfallversicherer bei erfüllter Listendiagnose leistungs-
pflichtig, so lange er nicht den Nachweis erbringt, dass die Verletzung vorwiegend, d.h. im Ursa-
chenspektrum zu mehr als 50%, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (BGE 
146 V 51 E. 8.2.2; NABOLD, a.a.O., S. 85). Auf das Kriterium des äusseren Faktors wird explizit 
verzichtet (Zusatzbotschaft vom 19. September 2014, BBl 2014, S. 7922). Dies heisst allerdings 
nicht, dass die Unfallkriterien überhaupt keine Relevanz mehr hätten. So ist nach bundesgericht-
licher Rechtsprechung im Rahmen des Entlastungsbeweises auch einem allfälligen schädigen-
den Geschehen Rechnung zu tragen (BGE 146 V 51 E. 8.2.1). Besteht kein Hinweis auf ein 
solches initiales Ereignis, so ist damit auch die vorwiegende Bedingtheit der Listenverletzung 
durch Abnützung oder Erkrankung erstellt (BGE 146 V 51 E. 9.2; NABOLD, a.a.O., S. 85). 

 

 
 
Seite 9   

 
7.3 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt ein Sehnenriss im Sinne von 
Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG grundsätzlich erst vor, wenn die Sehne vollständig gerissen ist. Eine Seh-
nenteilruptur kann bloss dann zu einer Leistungspflicht führen, wenn diese eindeutig nachgewie-
sen ist und sich klar von der nicht umfassten Sehnenzerrung oder weiteren Schulterpathologien 
unterscheiden lässt. An den Nachweis eines Teilrisses sind deshalb strenge Anforderungen zu 
stellen, wobei in der Regel eine intraoperative Diagnose verlangt wird (BGE 114 V 298 E. 5a; 
Urteil des Bundesgerichts vom 18. Februar 2020, 8C_618/2019, E. 6.2.3 mit Hinweisen). Es er-
scheint zweifelhaft, ob die Feststellung im Operationsbericht vom 30. November 2022, wonach 
«keine tiefe Partialläsion» vorgelegen habe, den Anforderungen an den eindeutigen Nachweis 
eines Teilrisses genügen kann, zumal eine Läsion (Schädigung) nicht zwangsläufig auch eine 
Ruptur (Riss) bedeutet. Ausserdem ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin kein initiales 
Ereignis beschreibt, sondern eine progrediente Verschlechterung der Schulterbeschwerden 
(vgl. Bericht von Dr. E.____ vom 29. November 2022, Besuchsrapport vom 4. Juli 2023), so dass 
nach dem soeben unter Erwägung 7.2 Ausgeführten selbst bei der Bejahung einer Teilläsion als 
Listenverletzung eine vorwiegende Bedingtheit durch Abnützung bzw. Erkrankung als erstellt gel-
ten müsste. Dafür sprechen auch die doch gewichtigen degenerativen Veränderungen an der 
Schulter. Sofern die Beschwerdeführerin sich auf die weiteren operativ festgestellten Befunde 
beruft, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Eine SLAP-Läsion stellt als Verletzung der Knor-
pellippe der Schulterpfanne keine Listendiagnose dar (so ausdrücklich: Urteil des Bundesgerichts 
vom 28. Januar 2014, 8C_835/2013, E. 4); ebensowenig wie die festgestellte Chondrose oder 
Kalkschulter. Die Beschwerdegegnerin hat damit eine Leistungspflicht gestützt auf Art. 6 Abs. 2 
UVG zu Recht verneint. 
 
8. Zusammenfassend folgt, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einsprache-
entscheid vom 26. Juni 2024 einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistun-
gen für die beklagten Beschwerden an der rechten Schulter zu Recht abgelehnt hat. Die dagegen 
erhobene Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden muss.  

 
9. Gemäss § 20 Abs. 2 VPO ist das kantonsgerichtliche Beschwerdeverfahren in Sozial-
versicherungssachen vorbehältlich des hier nicht zu beachtenden Abs. 2bis für die Parteien kos-
tenlos. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. Dem Prozess-
ausgang entsprechend ist der Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin zuzusprechen.  
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 
 

 

 
 
Seite 10