# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e39566f-a7a7-51db-96dd-a059de6b47cb
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-12-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.12.2011 RU110042
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU110042_2011-12-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RU110042-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. 

L. Hunziker Schnider und Ersatzrichterin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Findeisen. 

Beschluss und Urteil vom 6. Dezember 2011 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Kläger und Berufungskläger, 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Beklagte und Berufungsbeklagte, 

 

betreffend Datenlöschung 
 

Berufung gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Krei-

se … vom 26. September 2011 (GV.2011.00328 / SB.2011.00374) 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

Mit Schlichtungsgesuch vom 12. August 2011 (Eingangsdatum 16. August 

2011) beantragte der Kläger die Verpflichtung der Beklagten zur Löschung aller 

zu seiner Person gesammelter Inkassomeldungen ohne Verlustschein, sämtlicher 

Betreibungsauskünfte, seines Zivilstands sowie der Adressen …strasse … 

(zweimal) und …strasse … in C._____, …strasse … in D._____ und des Verwei-

ses auf E._____ (act. 1 und act. 1a). Neben der Begründung dieser Anträge wies 

er in seiner Eingabe darauf hin, dass er sich zurzeit in Haft befinde und daher 

nicht persönlich auf dem Amt erscheinen könne. Eine Zuführung sei gemäss Ge-

fängnisleitung nicht möglich. Da er auch keine Vertretung habe, könne das Ver-

fahren lediglich schriftlich oder in der Justizvollzugsanstalt F._____ stattfinden 

(act. 1 S. 4). Mit Verfügung vom Eingangstag wurde der Beklagten das Schlich-

tungsgesuch zugestellt und die Parteien auf den 23. September 2011 zur Schlich-

tungsverhandlung vorgeladen (act. 2). Am 14. September 2011 reichte die Be-

klagte unter Hinweis auf ein Telefongespräch mit dem Friedensrichter vom 

2. September 2011 und die ausfallende Verhandlung vom 23. September 2011 

ein Schreiben vom gleichen Tag zu den Akten (act. 3). Darin teilte sie dem Kläger 

die Streichung der Adresse …strasse … in C._____ und des Verweises auf 

E._____ sowie die Beibehaltung der Inkassodaten und Betreibungsauskünfte mit 

(act. 3a = act. 17). Mit Verfügung vom 26. September 2011 schrieb die Vorinstanz 

daraufhin das Verfahren als durch Vergleich erledigt ab (act. 5 = act. 9 = act. 11; 

Begründung des Entscheids auch im "Verhandlungsprotokoll" vom 26. September 

2011 in act. 4). 

Dagegen erhob der Kläger mit Eingabe vom 1. Oktober 2011 (Datum Post-

stempel 5. Oktober 2011) rechtzeitig (act. 7) ein Rechtsmittel (act. 10). Gegen den 

vorinstanzlichen Entscheid führte er im Wesentlichen an, dass er an weiteren als 

den von der Beklagten vorgenommenen Löschungen festgehalten habe, weshalb 

kein kompletter Vergleich stattgefunden habe. Daher beantrage er entweder die 

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Ausstellung der Klagebewilligung oder die Behandlung der noch offenen Anträge 

durch die Rechtsmittelinstanz (act. 10 S. 1). Mit Verfügung vom 13. Oktober 2011 

wurde der Beklagten Frist zur Antwort und der Vorinstanz solche zur schriftlichen 

Stellungnahme angesetzt (act. 13). Die Vorinstanz kam dieser Aufforderung unter 

dem 18. Oktober 2011 (act. 15), die Beklagte unter dem 16. November 2011 

(act. 16) fristgerecht (act. 14/1+2) nach. Die Beklagte schloss sinngemäss auf 

Nichteintreten auf das Rechtsmittel des Klägers, eventualiter auf Abweisung und 

subeventualiter auf Rückweisung an die Vorinstanz zur Durchführung des 

Schlichtungsverfahrens (act. 16 S. 1). 

II. 

1. Angefochten ist die Abschreibung des Verfahrens durch die Vorinstanz 

infolge Vergleichs (act. 5 = act. 9 = act. 11). Ein Vergleich beendet das Verfahren 

unmittelbar und gemäss Terminologie des Gesetzes "ohne Entscheid" (Art. 241 

Abs. 2 ZPO). Vielmehr hat der Vergleich selber die Wirkung eines rechtskräftigen 

Entscheids (explizit auch für das Schlichtungsverfahren Art. 208 ZPO). Auch in 

diesen Fällen wird das Verfahren jedoch abgeschrieben (Art. 241 Abs. 3 ZPO). 

Eine Prüfung der Streitfrage erfolgt aber nicht. Zu prüfen ist dagegen, ob die Par-

teierklärung rechtlich existiert (beispielsweise, ob ein Vertreter mit Vollmacht han-

delte), sie formell gültig abgegeben wurde und zulässig ist. Letzteres setzt eine 

klare und vollständige Erklärung in einem nicht der Offizialmaxime unterliegenden 

Bereich voraus. Schliesslich ist auch über die Höhe der Verfahrenskosten zu be-

finden (OGer ZH, RU110046-O vom 21. Oktober 2011; OGer ZH, PD110003-O 

vom 4. März 2011 = ZR 110/2011 Nr. 34; LEUENBERGER/UFFER, Schweizerisches 

Zivilprozessrecht, Bern 2010, N 11.151). 

Die Anfechtung einer "Erledigung ohne Entscheid" ist im Gesetz nur rudi-

mentär geregelt. Wird zivilrechtliche Unwirksamkeit der Parteierklärung wegen 

mangelhafter Willensbildung geltend gemacht, hat das mit Revision bei der den 

Prozess erledigenden Instanz zu geschehen (Art. 328 ZPO). Ist streitig, ob die 

Parteierklärung tatsächlich oder formell gültig abgegeben wurde (beispielsweise 

ob der Vertreter bevollmächtigt war, ob alle Mitglieder einer Gesamthand zu-

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stimmten oder ob eine Widerrufs- und nicht etwa eine Zustimmungsfrist ungenutzt 

abgelaufen ist), zielt die Rüge auf die Erledigung an sich. Diesfalls stehen grund-

sätzlich die ordentlichen Rechtsmittel der Berufung oder Beschwerde an die obe-

re Instanz zur Verfügung. Beanstandet eine Partei schliesslich lediglich die Rege-

lung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (und sei es nur die Kostenhöhe), hat 

sie Beschwerde zu erheben (Art. 110 ZPO; OGer ZH, RU110046-O vom 

21. Oktober 2011; OGer ZH, PD110003-O vom 4. März 2011 = ZR 110/2011 

Nr. 34). In dieser Hinsicht erweist sich die Rechtsmittelbelehrung des angefochte-

nen Entscheids als ungenau. 

Der Kläger brachte in seinem Rechtsmittel vorab vor, dass überhaupt kein 

umfassender Vergleich stattgefunden habe, und er vielmehr an den von der Be-

klagten nicht bereits von sich aus vorgenommenen Löschungen weiterhin festhal-

te (act. 10 S. 1). Damit wendet er sich gegen die Abschreibung des Verfahrens an 

sich. Ihm standen daher die ordentlichen Rechtsmittel der Berufung oder Be-

schwerde zur Verfügung. 

Mit seiner Klage forderte der Kläger die Löschung von bei der Beklagten 

über ihn vorhandenen Daten nach Art. 12 ff. DSG (act. 1). Gemäss Art. 15 DSG 

kann eine klagende Partei insbesondere verlangen, dass die Datenbearbeitung 

gesperrt wird, keine Daten an Dritte bekannt gegeben oder die Personendaten 

berichtigt oder vernichtet werden. Nach derselben Bestimmung sind derartige 

Klagen als solche zum Schutz der Persönlichkeit im Sinne von Art. 28a ZGB und 

Art. 28l ZGB zu qualifizieren (vgl. auch Beschluss des Obergerichts des Kantons 

Zürich vom 22. Februar 2010 im Geschäft Nr. NE090023 zum persönlichkeits-

rechtlichen Charakter des Auskunftsrechts nach Art. 8 DSG). Die vorliegende 

Streitigkeit über die Löschung von Personendaten ist daher unter die nicht ver-

mögensrechtlichen Angelegenheit einzuordnen. Immerhin ist auch kein mittelbar 

angestrebtes geldwertes Ziel des Klägers ersichtlich. Erstinstanzliche Endent-

scheide in nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten sind nach Art. 308 ZPO 

mit Berufung anfechtbar. Das Rechtsmittel des Klägers ist daher als solche ent-

gegenzunehmen und zu behandeln (OGer ZH, PF110004-O vom 9. März 2011; 

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OGer ZH, NQ110026-O vom 23. Juni 2011; IVO W. HUNGERBÜHLER, DIKE-Komm-

ZPO, Art. 311 N 12). 

2. Die Beklagte rügte in ihrer Antwort vom 16. November 2011 in formel-

ler Hinsicht, dass die Rechtsmitteleingabe des Klägers den formellen Anforderun-

gen an eine solche nicht genüge. So fehlten konkrete Rechtsbegehren oder blie-

ben vage. Zudem bestehe im Rechtsmittelverfahren Rügepflicht. Der Kläger er-

hebe nun weder konkrete Rügen noch äussere er sich dazu, worauf er seine Legi-

timation stütze, inwieweit er beschwert sei, auf welchen Beschwerdegrund er sich 

berufe und an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leide. Seiner Einga-

be sei insbesondere nicht zu entnehmen, welche Bestimmungen inwiefern falsch 

angewandt worden seien. Ausserdem habe es der Kläger unterlassen, den ange-

fochtenen Entscheid beizulegen. Die übrigen prozessualen Voraussetzungen wie 

beispielsweise die Einhaltung der Beschwerdefrist könnten nicht verifiziert wer-

den, diese seien von Amtes wegen zu überprüfen. Aus diesen Gründen könne ih-

rer Ansicht nach nicht auf das klägerische Rechtsmittel eingetreten werden 

(act. 16). 

Das Rechtsmittel des Klägers erfolgte fristgerecht (act. 7 und Poststempel 

des 5. Oktober 2011 auf act. 10) und unter Beilage des angefochtenen Ent-

scheids (act. 11). Allerdings handelt es sich bei Art. 311 Abs. 2 ZPO lediglich um 

eine Ordnungsvorschrift. Die Verletzung dieser Norm würde demnach nicht zur 

Ungültigkeit bzw. Unbeachtlichkeit des Rechtsmittels führen. Die Rechtsmitte-

linstanz dürfte dem Berufungskläger Frist zur Nachreichung des Entscheids an-

setzen. Gemäss BGE 116 V 353 würde es allerdings überspitztem Formalismus 

gleichkommen, wenn dies mit der Androhung verbunden würde, dass sonst auf 

das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Zudem hat die Rechtsmittelinstanz im 

Rahmen des Aktenbeizugs den angefochtenen Entscheid auch direkt bei der Vo-

rinstanz einzuholen (ZK ZPO-REETZ/THEILER, Art. 311 N 14; IVO W. HUNGERBÜH-

LER, DIKE-Komm-ZPO, Art. 311 N 10). 

Hinsichtlich Inhalt einer Berufungsschrift gelten neben Art. 311 ZPO die Vor-

schriften von Art. 221 ZPO und Art. 244 ZPO analog. Es sind demnach vorab Be-

rufungsanträge zu stellen. Darin ist bestimmt zu erklären, welche Änderungen im 

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Dispositiv des angefochtenen Entscheids verlangt werden. Die Berufungsanträge 

sind so zu formulieren, dass sie bei Gutheissung der Berufung zum Urteil erhoben 

werden können. Weil der Berufung in der Regel reformatorische Wirkung zu-

kommt (Art. 318 Abs. 1 lit. a und lit. b ZPO), muss grundsätzlich ein Antrag zur 

Sache gestellt werden. Der Berufungskläger kann sich nicht auf die Beantragung 

der Aufhebung des angefochtenen erstinstanzlichen Entscheids beschränken (ZK 

ZPO-REETZ/THEILER, Art. 311 N 33 ff.; IVO W. HUNGERBÜHLER, DIKE-Komm-ZPO, 

Art. 311 N 11 und N 15 sowie N 18). In der Begründung ist daraufhin darzulegen, 

aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid falsch ist und deshalb aus 

Sicht des Rechtsmittelklägers abgeändert werden muss. Das Erfordernis einer 

Begründung darf nicht mit dem Rügeprinzip verwechselt werden. Es geht in der 

Begründung nicht darum, bestimmte Normen präzise anzurufen und konkret auf-

zuzeigen, inwiefern diese verletzt worden sind. Dass mit der Berufung gemäss 

Art. 310 ZPO die unrichtige Feststellung des Sachverhalts und ebensolche 

Rechtsanwendung gerügt werden kann, führt im letzten Fall nicht zur zwingenden 

Nennung der als verletzt angerufenen Bestimmung. Ein derartiges Erfordernis 

würde dem Grundsatz von iura novit curia (Art. 57 ZPO) widersprechen, wonach 

die Rechtsmittelinstanz die Rechtmässigkeit der von der Vorinstanz angeordneten 

und vom Berufungskläger gerügten Rechtsfolge von Amtes wegen überprüfen 

muss. Von den Parteien darf zudem nicht verlangt werden, dass sie die beiden 

Rügen sorgfältig auseinanderhalten. Im Rahmen der Begründung soll der Beru-

fungskläger der Rechtsmittelinstanz vielmehr durch sachbezogene Auseinander-

setzung mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid und zusätzliche Aus-

führungen zu den Berufungsanträgen seine Überlegungen hinsichtlich des ange-

fochtenen Entscheids mitteilen. Für das Ausmass der Begründung ist damit auch 

von Bedeutung, wie das vorinstanzliche Verfahren durchgeführt und wie ausführ-

lich der vorinstanzliche Entscheid begründet worden ist. An Rechtsmittel von 

Laien sollten sodann nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden wie an von 

Anwälten verfasste Berufungen. Legitimation und Beschwer - d.h. Teilnahme am 

vorinstanzlichen Verfahren bzw. fehlende Möglichkeit dazu und schutzwürdiges 

Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids - 

muss der Berufungskläger schliesslich lediglich dann nachweisen, wenn sie nicht 

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offensichtlich gegeben sind (ZK ZPO, REETZ/THEILER, Art. 311 N 36 ff.; IVO W. 

HUNGERBÜHLER, DIKE-Komm-ZPO, Art. 311 N. 28 ff., N 33 f. und N 36; LEUEN-

BERGER/UFFER, a.a.O., S. 387). 

Der Kläger verlangte in seinem Rechtsmittel entweder die Löschung der 

noch nicht entfernten Daten gemäss Klage vom 12. August 2011 oder die Aus-

stellung der Klagebewilligung (act. 10 S. 1 Abs. 4 und S. 2 letzter Absatz). Damit 

stellte er den vorstehenden Anforderungen genügende Anträge zur Sache. Ge-

richt und Gegenpartei muss nach Lektüre dieser Sätze klar sein, was der Kläger 

mit seinem Rechtsmittel erreichen will. Die Anträge könnten auch ohne weiteres 

zum Urteil erhoben werden. Zur Begründung seiner Begehren führte der Kläger 

vorab aus, die Vorinstanz habe das Verfahren nach Vornahme von zwei der be-

antragten Löschungen durch die Beklagte als durch Vergleich erledigt abge-

schrieben, obwohl er an den weiteren Löschungen festgehalten habe. Es habe 

kein umfassender Vergleich stattgefunden und er halte weiterhin an den übrigen 

Punkten fest. Zudem machte er Ausführungen dazu, weshalb die Speicherung der 

betreffenden Daten seiner Meinung nach nicht zulässig sei (act. 10). Aus diesen 

Schilderungen ergibt sich unmissverständlich, aus welchen Gründen der ange-

fochtene Entscheid nach Ansicht des Klägers falsch ist und deshalb abgeändert 

werden muss. Die fehlende Anrufung von Gesetzesbestimmungen schadet nach 

dem Gesagten nicht. Die Legitimation des Klägers zur Rechtsmittelerhebung ist 

sodann offensichtlich, weshalb er sich nicht dazu zu äussern brauchte. Als Kläger 

war er zwangsläufig am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt. Sollte das Verfahren 

tatsächlich ohne Vorliegen eines (umfassenden) Vergleichs abgeschrieben wor-

den sein, ist auch das Interesse des Klägers an der Aufhebung oder Änderung 

des Entscheids offenkundig. Die Rechtsmittelschrift des Klägers erfüllt die formel-

len Anforderungen somit ohne weiteres; sie stehen einem Eintreten auf das 

Rechtsmittel demnach nicht entgegen. 

3. Neben den bereits erwähnten Anträgen auf Löschung aller zu seiner 

Person gesammelten Inkassomeldungen ohne Verlustschein, sämtlicher Betrei-

bungsauskünfte, des Zivilstands sowie der Adressen …strasse … (zweimal) und 

…strasse … in C.____, …strasse … in D._____ und des Verweises auf E._____ 

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(act. 1 und act. 1a) begehrte der Kläger in seinem Rechtsmittel erstmals auch die 

Streichung seines Bürgerorts aus der Datensammlung der Beklagten (act. 10 S. 1 

letzter Absatz). 

Im Grundsatz ist das Obergericht jedoch lediglich Rechtsmittelinstanz. Vo-

rausgesetzt für dessen Anrufung ist damit das Vorliegen eines erstinstanzlichen 

Entscheids in der zu klärenden Frage. Es überprüft daher den Entscheid der Vo-

rinstanz anhand der Anträge, aber nur so weit, wie diese Fragen aufwerfen, wel-

che die Vorinstanz überhaupt zu behandeln und zu prüfen hatte. Mangels ent-

sprechenden Antrags in der Klage gehörte die Löschung des Bürgerorts vorlie-

gend nicht dazu. Da es somit in diesem Umfang an einem erstinstanzlichen Ent-

scheid und damit an einem Anfechtungsobjekt für die konkrete Berufung fehlt, 

kann der zusätzliche Antrag des Klägers nicht Gegenstand eines Rechtsmittelver-

fahrens gegen die angefochtene Verfügung bilden. Auf den Antrag auf Löschung 

des Bürgerorts ist daher nicht einzutreten. 

III. 

1. Wie bereits erwähnt, rügte der Kläger in seinem Rechtsmittel vorab die 

Abschreibung des Verfahrens durch die Vorinstanz zufolge Vergleichs nach Vor-

nahme von zwei der beantragten Löschungen durch die Beklagte, obwohl er an 

den weiteren Löschungen festgehalten habe. Es habe kein umfassender Ver-

gleich stattgefunden und er halte weiterhin an den übrigen Punkten fest (act. 10). 

Die Beklagte stellte sich in ihrer Antwort vom 16. November 2011 dagegen 

auf den Standpunkt, sie sei dem Wunsch des Klägers nach Erhalt des Schlich-

tungsbegehrens insoweit nachgekommen, als sie eine mehrfach erfasste Adresse 

gestrichen und eine ohne Strasse angegebene Anschrift (E._____) entfernt habe. 

Dies habe sie dem Kläger mit Schreiben vom 14. September 2011 mitgeteilt. Eine 

Kopie des Schreibens habe der Friedensrichter erhalten. Auch der Kläger gehe in 

seiner Klage von diesem Ablauf aus. Es treffe nicht zu, dass der Kläger an sei-

nem ursprünglichen Löschungsbegehren festgehalten habe. Vielmehr habe er auf 

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ihr Schreiben überhaupt nicht reagiert, weshalb sie davon ausgegangen sei, die 

Sache habe sich erledigt (act. 16). 

Die Vorinstanz führte in ihrer Vernehmlassung vom 18. Oktober 2011 aus, 

der Kläger habe in der Klage selber festgehalten, dass er wegen seiner Inhaftie-

rung nicht zur Schlichtungsverhandlung erscheinen könne. Da nach neuer ZPO 

kein schriftliches Schlichtungsverfahren mehr vorgesehen und möglich sei, könne 

der Friedensrichter auch kein solches Verfahren anordnen. Der Kläger sei auch in 

zwei früheren Klageverfahren damit einverstanden gewesen, dass er Antworten 

oder Handlungen von Seiten der beklagten Parteien - zum Teil via Friedensrichter 

- zugestellt erhalten habe, und das Verfahren ohne Gegenbericht an den Frie-

densrichter als erledigt abgeschrieben worden sei. Im vorliegenden Fall sei dem 

Kläger mit Schreiben vom 14. September 2011 direkt von der Beklagten eine 

Antwort an seine Adresse in G._____ zugestellt worden. Der Friedensrichter habe 

noch zugewartet und die Angelegenheit erst am 28. September als gegen-

standslos betrachtet und mit Verfügung vom 26. September 2011 abgeschlossen. 

Dies, nachdem von Seiten des Klägers kein Gegenbericht oder keine Mitteilung, 

wonach er mit dem Vorschlag der Beklagten nicht einverstanden sei, respektive 

eine Ausstellung der Klagebewilligung verlange, erfolgt sei (act. 15). 

2. a) Im Schlichtungsgesuch sind die Gegenpartei, das Rechtsbegehren 

und der Streitgegenstand zu bezeichnen (Art. 202 Abs. 2 ZPO). Mit dem Rechts-

begehren gibt die klagende Partei bekannt, was sie zugesprochen erhalten will; 

sie umschreibt damit den Streitgegenstand. Die Einreichung des Schlichtungsge-

suchs begründet die Rechtshängigkeit, welche unter anderem zur Fixierung von 

Rechtsbegehren und Streitgegenstand führt (Art. 62 Abs. 1 ZPO). Das gesamte 

derart feststehende Begehren muss in der Folge im Rahmen ihrer Zuständigkeit 

durch die angerufene Behörde behandelt und erledigt werden. 

Bei nicht vermögensrechtlichen Streitigkeiten kommt im allgemeinen 

Schlichtungsverfahren die Unterbreitung eines Urteilsvorschlags oder die Fällung 

eines Entscheids als Erledigungsart nicht in Frage (Art. 210 ZPO und Art. 212 

ZPO e contrario). Können sich die Parteien über sämtliche Punkte des Gesuchs 

einigen, endet das Schlichtungsverfahren durch Vergleich; einigen sie sich nicht 

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umfassend, wird das Verfahren lediglich teilweise durch Vergleich beendigt 

(Art. 208 Abs. 1 ZPO). Betreffend der noch strittigen Anträge des Rechtsbegeh-

rens ist das Schlichtungsverfahren infolge Nichteinigung weiterzuführen. Im Ge-

gensatz zum Vergleich, bei dem die Parteien den durch das Rechtsbegehren de-

finierten Streit auf dem Weg gegenseitigen Nachgebens vertraglich beseitigen, 

handelt es sich beim Klagerückzug um einen vorbehaltlosen Verzicht der klagen-

den Partei auf die Klage und bei der Klageanerkennung um ein ebensolches Ein-

verständnis der beklagten Partei mit dem von der Gegenseite Verlangten. Inso-

weit sich die Parteien nicht oder nicht umfassend einigen und weder ein Klage-

rückzug noch eine Klageanerkennung erfolgt (Art. 208 ZPO), hat die Schlich-

tungsbehörde im noch nicht derart erledigten Umfang die Klagebewilligung aus-

zustellen (Art. 209 ZPO; LEUENBERGER/UFFER, a.a.O., S. 146, S. 171, S. 298 f. 

und S. 301 ff. sowie S. 341). Eine anderweitige Beendigung des Schlichtungsver-

fahrens - beispielsweise durch Nichteintretensentscheid wegen fehlender Pro-

zessvoraussetzungen - ist in der ZPO nicht vorgesehen (Art. 206 ZPO bis Art. 209 

ZPO). Insbesondere sieht auch Art. 207 ZPO keine Kostenregelung für den Fall 

fehlender Prozessvoraussetzungen vor. Ausserdem sprechen Art. 59 ZPO und 

Art. 60 ZPO nur dem Gericht die Kompetenz zur Prüfung der Prozessvorausset-

zungen, wie beispielsweise das schutzwürdige Interesse der klagenden Partei 

oder die örtliche, sachliche oder funktionelle Zuständigkeit, zu. Die Schlichtungs-

behörde wandelt sich jedoch erst mit - bei nicht vermögensrechtlichen Streitigkei-

ten ausgeschlossener - Eröffnung eines Entscheidverfahrens zur ersten gerichtli-

chen Instanz. Kommt dem Friedensrichter keine Entscheidkompetenz zu, kann er 

aber weder über die Sache noch über die Prozessvoraussetzungen endgültig ent-

scheiden. Gemäss Praxis der Kammer ist der Schlichtungsbehörde die Prüfung 

der Prozessvoraussetzungen aus diesen Gründen verwehrt (OGer ZH, 

RU110019-O vom 12. Oktober 2011; OGer ZH, RU110024-O vom 26. Oktober 

2011). 

Die Schlichtungsbehörde erwog in ihrer Verfügung vom 26. September 

2011, dass die Beklagte dem Kläger nach Erhalt der Eingangsanzeige mitgeteilt 

habe, die Adresse …strasse … in C._____ und der Adressverweis E._____ seien 

gestrichen respektive gelöscht worden. Daneben gälten entgegen der klägeri-

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schen Behauptung nicht nur Verlustscheine als Schuldanerkennungen sondern 

auch Urteile, Verfügungen oder unterzeichnete Schuldanerkennungen. Zudem sei 

die Arbeit der Beklagten als Kredit- und Inkassounternehmen durch die Rechtfer-

tigungsgründe in Art. 13 Abs. 2 DSG abgedeckt. Somit könne das Verfahren als 

durch Löschung der beiden Adressen gegenstandslos geworden erledigt werden 

(act. 5 S. 2 = act. 9 S. 2 = act. 11 S. 2). Abweichend von diesen Erwägungen ver-

fügte die Schlichtungsbehörde dann allerdings die Abschreibung des Verfahrens 

infolge Vergleichs (act. 5 S. 3 = act. 9 S. 3 = act. 11 S. 3). 

Diese Verfügung der Vorinstanz erweist sich in mehrfacher Hinsicht als 

mangelhaft. Durch Erwägung auf Gegenstandslosigkeit bezüglich zweier Ad-

resseinträge und Abweisung hinsichtlich des Rests sowie Abschreibung des ge-

samten Verfahrens infolge Vergleichs, widersprechen sich bereits Begründung 

und Dispositiv der Verfügung vom 26. September 2011. Für einen auch nur teil-

weisen Vergleich finden sich zudem in den vorinstanzlichen Akten keinerlei Hin-

weise. Eine vergleichsweise, d.h. vertragliche Einigung der Parteien durch über-

einstimmende gegenseitige Willensäusserungen ergibt sich weder aus dem "Pro-

tokoll" noch aus einem oder mehreren anderen Schriftstücken. Die Bezeichnung 

von act. 4 als "Verhandlungsprotokoll" ist zudem bereits aus dem Grund irrefüh-

rend als unstrittig gar keine Verhandlung stattfand. Die Schlichtungsbehörde 

nahm die Vorladung dazu vielmehr offenbar telefonisch ab (vgl. act. 3). Die Prü-

fung des Entfallens des klägerischen Interesses an einem Teil der Klage infolge 

teilweiser Erfüllung der Begehren durch die Beklagte und damit der Gegenstands-

losigkeit des Verfahrens aus diesem Grund darf vom Friedensrichter nach dem 

Gesagten nicht vorgenommen werden. Es handelt sich dabei um eine Prozessvo-

raussetzung nach Art. 59 ZPO, deren Überprüfung dem Gericht vorbehalten ist 

(Art. 60 ZPO). Allerdings anerkannte die Beklagte durch die Löschung der Adres-

se …strasse … in C._____ und des Verweises auf E._____ die Klage teilweise. 

Im Umfang von einer Adresse an der …strasse … in C._____ und dem Verweis 

auf E._____ wäre das Verfahren demnach wegen Klageanerkennung abzuschrei-

ben gewesen (Art. 208 ZPO in Verbindung mit Art. 241 ZPO).  

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Im restlichen Umfang hätte das Schlichtungsgesuch des Klägers im Rahmen 

der friedensrichterlichen Zuständigkeit weiter behandelt werden müssen, und 

zwar ohne erneutes Verlangen des Klägers. Die Rechtsbegehren definieren den 

Verfahrensgegenstand. Ohne Änderung derselben von Seiten des Klägers im 

Sinne eines teilweisen oder umfassenden Verzichts auf deren Behandlung sind 

alle Anträge auch ohne erneute Interessensbekundung zu bearbeiten. Ein aus-

drückliches Festhalten des Klägers an seinen ursprünglichen Rechtsbegehren 

nach deren Beantwortung durch die Beklagte ist demnach entgegen der Ansicht 

der Vorinstanz (act. 15 S. 2) nicht notwendig. Ein Einverständnis des Klägers mit 

dem von der Vorinstanz gewählten Vorgehen in früheren Verfahren ist schliesslich 

nicht einmal ansatzweise belegt. Eine Vereinbarung, worin sich ein Kläger vor-

gängig in einer unbestimmten Anzahl Fälle als mit jeder wie auch immer gearteten 

Reaktion der jeweiligen Gegenparteien einverstanden erklärt, wäre mit Art. 19/20 

OR wohl auch kaum vereinbar. 

Aus den aufgeführten Gründen ist der Prozess daher zu neuem Entscheid 

im erwähnten Sinn an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 327 Abs. 3 lit. a ZPO). 

b) In ihrer Vernehmlassung wies die Vorinstanz darauf hin, der Kläger habe 

mitgeteilt, dass er an einer Schlichtungsverhandlung nicht teilnehmen könne. 

Nach neuer ZPO sei jedoch kein schriftliches Schlichtungsverfahren mehr möglich 

(act. 15). Mit dem Verzicht auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung 

und dem Abstellen auf die schriftliche Stellungnahme der Beklagten an den Klä-

ger im Entscheid vom 26. September 2011 wählte die Schlichtungsbehörde den-

noch ein dem schriftlichen Verfahren mindestens ähnliches Vorgehen. 

Tatsächlich sieht Art. 202 Abs. 3 ZPO vor, dass die Schlichtungsbehörde der 

Gegenpartei unverzüglich das Schlichtungsgesuch zuzustellen hat, unter gleich-

zeitiger Vorladung beider Parteien zu einer Verhandlung. Die Durchführung einer 

mündlichen Vermittlungsverhandlung entspricht denn auch dem in der möglichst 

formlos und einfach ausgestalteten Aussöhnung der Parteien bestehenden Zweck 

des Schlichtungsverfahrens (z.B. KUKO ZPO-GLOOR/UMBRICHT LUKAS, Art. 203 

N 1). In jedem Fall ist die Schlichtungsbehörde demnach zur Durchführung eines 

schriftlichen Verfahrens nicht verpflichtet. Immerhin steht mit der Möglichkeit der 

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Dispensation vom Erscheinen zum Vermittlungstermin und der Bezeichnung ei-

nes Vertreters nach Art. 204 ZPO auch dann ein Mittel zur Rechtsdurchsetzung 

zur Verfügung, wenn die klagende Partei nicht zur Verhandlung erscheinen kann. 

In Fällen wie dem vorliegenden, wo der Kläger bereits im Sühnbegehren ankün-

digt, an keiner Verhandlung teilnehmen zu können, wäre er daher in erster Linie 

unter Androhung der Verfahrensabschreibung bei Säumnis nach Art. 206 Abs. 1 

ZPO auf die Möglichkeit einer Vertretung nach Art. 204 Abs. 3 ZPO hinzuweisen. 

Allerdings ist die Entgegennahme einer schriftlichen Eingabe als Klagebegrün-

dung und die Durchführung eines schriftlichen Verfahrens von Bundesrechts we-

gen wohl auch nicht ausgeschlossen. Insbesondere ist für den völligen Aus-

schluss des schriftlichen Schlichtungsverfahrens weder ein überwiegendes Inte-

resse der Gegenpartei noch ein solches des Staats ersichtlich; ein Nachteil er-

wächst daraus jedenfalls nicht. Soll ein schriftliches Verfahren durchgeführt wer-

den, wären die klägerischen Unterlagen ebenfalls unverzüglich der beklagten Par-

tei zuzustellen, unter Fristansetzung zur freigestellten schriftlichen oder mündli-

chen Antwort. Sowohl bei Säumnis als auch bei Opposition der beklagten Partei 

wäre der klagenden Partei daraufhin die Klagebewilligung auszustellen. Selbst die 

Durchführung einer Schlichtungsverhandlung beispielsweise in der Justizvoll-

zugsanstalt F._____ wäre vermutlich zulässig. Auch hierzu wäre die Schlich-

tungsbehörde jedoch nicht verpflichtet. Daneben wäre ein derartiges Vorgehen 

zweifellos lediglich mit Einverständnis der Gegenpartei gestattet, die daran regel-

mässig wenig Interesse haben dürfte. 

IV. 

Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens sind nach Art. 107 Abs. 2 

ZPO auf die Staatskasse zu nehmen. Sind keine Fremdkosten angefallen, bedeu-

tet dies den Verzicht auf die Festsetzung einer Entscheidgebühr (OGer ZH, 

LB110040-O vom 20. Oktober 2011). 

Für Parteientschädigungen zulasten des Staats fehlt es an einer gesetzli-

chen Grundlage (ZK ZPO-JENNY, Art. 107 N 26; KUKO ZPO-SCHMID, Art. 107 

N 15; ADRIAN URWYLER, DIKE-Komm-ZPO, Art. 107 N 15). 

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Es wird beschlossen: 

1. Auf den Antrag des Klägers auf Löschung seines Bürgerorts wird nicht ein-

getreten. 

2. Schriftliche Mitteilung mit dem nachfolgenden Erkenntnis. 

3. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 

und sodann erkannt: 

1. Die Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreise …, vom 

26. September 2011 wird aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwä-

gungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

2. Für das Rechtsmittelverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage je eines 

Doppels von act. 15 und act. 16, sowie an das Friedensrichteramt der Stadt 

Zürich, Kreise …, je gegen Empfangsschein, sowie an die 

Obergerichtskasse. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

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5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Findeisen 
 
versandt am: 

	Beschluss und Urteil vom 6. Dezember 2011
	Erwägungen:
	I.
	II.

	1. Angefochten ist die Abschreibung des Verfahrens durch die Vorinstanz infolge Vergleichs (act. 5 = act. 9 = act. 11). Ein Vergleich beendet das Verfahren unmittelbar und gemäss Terminologie des Gesetzes "ohne Entscheid" (Art. 241 Abs. 2 ZPO). Vielme...
	2. Die Beklagte rügte in ihrer Antwort vom 16. November 2011 in formeller Hinsicht, dass die Rechtsmitteleingabe des Klägers den formellen Anforderungen an eine solche nicht genüge. So fehlten konkrete Rechtsbegehren oder blieben vage. Zudem bestehe i...
	3. Neben den bereits erwähnten Anträgen auf Löschung aller zu seiner Person gesammelten Inkassomeldungen ohne Verlustschein, sämtlicher Betreibungsauskünfte, des Zivilstands sowie der Adressen …strasse … (zweimal) und …strasse … in C.____, …strasse … ...
	III.

	1. Wie bereits erwähnt, rügte der Kläger in seinem Rechtsmittel vorab die Abschreibung des Verfahrens durch die Vorinstanz zufolge Vergleichs nach Vornahme von zwei der beantragten Löschungen durch die Beklagte, obwohl er an den weiteren Löschungen fe...
	2. a) Im Schlichtungsgesuch sind die Gegenpartei, das Rechtsbegehren und der Streitgegenstand zu bezeichnen (Art. 202 Abs. 2 ZPO). Mit dem Rechtsbegehren gibt die klagende Partei bekannt, was sie zugesprochen erhalten will; sie umschreibt damit den St...
	IV.

	Es wird beschlossen:
	3. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...
	und sodann erkannt:
	1. Die Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreise …, vom 26. September 2011 wird aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen.
	2. Für das Rechtsmittelverfahren werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage je eines Doppels von act. 15 und act. 16, sowie an das Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise …, je gegen Empfangsschein, sowie an die Obergerichtskasse.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...