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**Case Identifier:** cf5850c3-95f1-5dc2-a16b-b929307e9026
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-14
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 14.02.2022 S 2021 125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-125_2022-02-14.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 14. Februar 2022 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Nichteintreten auf neues Leistungsbegehren)

S 2021 125

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Urteil S 2021 125

A. Der Versicherte, A.________, Jahrgang 1971, meldete sich erstmals am 3. Okto-
ber 2018 wegen Knieproblemen bei der IV-Stelle Zug zum Leistungsbezug an (IV-act. 9). 
Die IV-Stelle holte daraufhin im Rahmen ihrer Abklärungen bei den behandelnden Ärzten 
aktuelle Berichte ein, gewährte berufliche Massnahmen (IV-act. 34), legte das Dossier 
dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Beurteilung vor (IV-act. 33 und 54) und 
sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 6. August 2020 schliesslich eine befristete 
ganze Rente vom 1. April bis 31. Juli 2019 und vom 1. September 2019 bis 31. Mai 2020 
zu (IV-act. 57 und 59). Unter Berücksichtigung der üblichen Rekonvaleszenz bezüglich der 
durchgeführten Operationen gingen der RAD und die IV-Stelle davon aus, dass ab Mitte 
März 2020 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer dem Knieleiden 
angepassten Tätigkeit bestehe (IV-act. 54 S. 2 und 57 S. 2). Die Verfügung erwuchs 
unangefochten in Rechtskraft. Am 12. März 2021 meldete sich der Versicherte – wiederum 
unter Hinweis auf eine beidseits bestehende Knieproblematik – erneut zum 
Leistungsbezug an (IV-act. 62). Nach Würdigung der alten und neuen medizinischen 
Aktenlage durch RAD-Arzt Dr. B.________ (IV-act. 66) trat die IV-Stelle mit Vorbescheid 
vom 22. April 2021 (IV-act. 67) bzw. Verfügung vom 18. August 2021 (IV-act. 78) auf das 
neuerliche Leistungsbegehren nicht ein, da eine Verschlechterung der gesundheitlichen 
Situation nicht habe glaubhaft gemacht werden können. 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 17. September 2021 beantragte 
A.________, die Verfügung vom 18. August 2021 sei aufzuheben; die IV-Stelle sei 
aufzufordern, seine gesundheitliche Situation durch ein externes Gutachten neu zu 
beurteilen; auf seine Anmeldung vom 12. März 2021 sei einzutreten und es sei ihm eine 
vorübergehende Rente zuzusprechen; unter Kostenfolge zulasten der IV-Stelle. 
Begründend wies der Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf hin, dass sich seine 
gesundheitliche Situation sehr verschlechtert habe. Seine Schmerzen seien noch 
schlimmer geworden und nicht mehr aushaltbar. Er habe sich sogar über eine 
Vollprothese Gedanken machen müsse. Dieser Eingriff werde wegen seines jungen Alters 
jedoch so weit wie möglich nach hinten geschoben. Am 4. Oktober 2021 habe er den 
nächsten Eingriff, dann würden die Schrauben der Halbprothese entfernt. Zudem werde er 
mit einer Kortisontherapie beginnen, um die Schmerzen zu lindern bzw. den 
Gesundheitszustand zu stabilisieren. Im Übrigen gehe es ihm mittlerweile auch psychisch 
nicht mehr gut (act. 1). 

C. Der mit Verfügung vom 20. September 2021 verlangte Kostenvorschuss von 
Fr. 800.– wurde vom Beschwerdeführer fristgerecht bezahlt (act. 2 f.).

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Urteil S 2021 125

D. Mit Vernehmlassung vom 25. Oktober 2021 beantragte die IV-Stelle Zug die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung merkte sie im Wesentlichen 
an, dass bereits zum Zeitpunkt der letzten Rentenverfügung, welche die Referenz für den 
Vergleich mit der Zeit des neuen Leistungsbegehrens darstelle, nur noch eine 
Arbeitsfähigkeit für eine angepasste, knieschonende Tätigkeit angenommen worden sei. 
Aus den neu eingereichten Berichten von Dr. C.________ könne nicht abgeleitet werden, 
dass sich bezüglich der Arbeitsfähigkeit für der Knieproblematik angepasste Tätigkeiten 
eine IV-relevante Veränderung eingestellt habe. Eine anspruchsrelevante Veränderung 
des IV-Grades i.S.v. Art. 87 Abs. 2 IVV sei daher nicht glaubhaft gemacht worden (act. 6). 

E. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
jeweiligen Anträgen fest (act. 8 und 10). Auf den Inhalt der Eingaben wird – soweit 
notwendig – erwägungsweise einzugehen sein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des 
Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche 
Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 
Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – 
Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige 
Verfügung am 18. August 2021; diese ging am 19. August 2021 bei der damaligen 
Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ein. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG 
ist dagegen direkt Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die 
Beschwerdeschrift wurde am 17. September 2021 am Schalter des Verwaltungsgerichts 
persönlich überbracht. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige 
Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 

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sodann Antrag und Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem 
Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; 
BGS 162.11).

2.
2.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die 
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 
durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 
können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). 

2.2 Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder länge-
re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Bei erwerbstätigen Versicher-
ten wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 
sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; sog. Einkommensvergleich). 

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be-
schwerdefall der Richter) auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und 
bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärzt-
lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen dem Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 105 V 156 E. 1).

2.4
2.4.1  Wurde eine Rente, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag wegen 
eines zu geringen Invaliditätsgrades, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des 
zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag entsteht, verweigert, so 
wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) 
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser 

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Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich 
der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten 
Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs des Versicherten in einer für den Anspruch 
erheblichen Weise geändert hat.

2.4.2 Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung 
verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint 
sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei 
wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder 
schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere 
oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser 
Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Die 
Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung ist deshalb vom Gericht nur zu 
überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist (BGE 109 V 108 E. 2b). 

2.4.3 Glaubhaftmachen im Sinne des Art. 87 Abs. 2 IVV erfordert nicht den Beweis nach 
dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. 
Die Beweisanforderungen sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines "vollen 
Beweises" die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der 
letzten rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. 
Vielmehr genügt es, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand 
wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der 
Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete 
Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen (EVG I 619/04 vom 10. Februar 2005 E. 3.1 
mit Hinweisen). Dabei spielt der Untersuchungsgrundsatz, wonach die Verwaltung und 
das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des 
rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen haben, nicht in gleichem Mass. Wird in der 
Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf 
ergänzende Beweismittel hingewiesen, die noch beigebracht würden oder von der 
Verwaltung beizuziehen seien, so ist der versicherten Person nach höchstrichterlicher 
Rechtsprechung eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen 
und ihr gleichzeitig anzudrohen, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu 
erkennen sei. Ergeht nach Einhaltung dieses formellen Vorgehens eine 
Nichteintretensverfügung, so legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprüfung den 
Sachverhalt zugrunde, wie er sich der Verwaltung darbot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 mit 
Hinweisen). Somit kommt der versicherten Person, welche die Überprüfung des 

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Rentenanspruchs mittels Neuanmeldung beantragt, ausnahmsweise eine 
Beweisführungslast zu. Das Gericht hat neue, erst während des Beschwerdeverfahrens 
beigebrachte Beweismittel grundsätzlich auch dann nicht zu berücksichtigen, wenn sie 
geeignet sind, die Beurteilung im massgeblichen Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu 
beeinflussen. Nur diejenigen Beweismittel, welche die versicherte Person der Verwaltung 
erst nach Ablauf der angesetzten Frist eingereicht hat, welche die Verwaltung aber 
ungeachtet dieser Verspätung in die Beurteilung der Eintretensfrage einbezogen hat, sind 
auch im Gerichtsverfahren zu beachten (vgl. EVG I 619/04 vom 10. Februar 2005 E. 2.2).

Die in Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV genannte Eintretensvoraussetzung soll verhindern, dass 
sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, d.h. 
keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Rentengesuchen, befassen muss. 
Diesem Zweck kann im Revisionsverfahren ebenso wie im Neuanmeldungsverfahren nur 
wirksam Rechnung getragen werden, wenn sich die versicherte Person das Ergebnis der 
letztmaligen materiellen Überprüfung des Rentenanspruchs – mit rechtsgenüglicher 
Abklärung des Gesundheitszustands und gesetzeskonformer Ermittlung des 
Invaliditätsgrades – im Rahmen eines erneuten Leistungsgesuchs entgegenhalten lassen 
muss. Andernfalls nämlich entfällt nach einem Eintreten mit anschliessender Bestätigung 
des Rentenanspruchs die Möglichkeit eines Nichteintretensentscheids für alle weiteren 
Revisionsgesuche, zumal der eintretensrechtlich massgebende Referenzzeitpunkt die 
ursprüngliche Rentenverfügung bliebe und sich die versicherte Person immer wieder auf 
die einmal bejahte Glaubhaftmachung einer anspruchserheblichen Änderung berufen 
könnte (BGE 133 V 108 E. 5.3.1 und 5.3.4 mit Hinweisen).

3. Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das 
Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Verfügung beziehungsweise den 
Einspracheentscheid bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der 
Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegenstand bildet. Nach dieser 
Begriffsumschreibung sind Anfechtungsgegenstand und Streitgegenstand identisch, wenn 
die Verwaltungsverfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid insgesamt 
angefochten wird (BGE 125 V 413 E. 1b). Richtet sich die Beschwerde gegen einen 
Nichteintretensentscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der 
beschwerdeführenden Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu 
Recht nicht auf das Leistungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche 
Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen 
Situation den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum 

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Gegenstand (BGE 121 V 157 E. 2b; 116 V 265 E. 2a; SVR 1997 UV Nr. 66 E. 1a). Im 
Falle einer Gutheissung der Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid ist die 
Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin wird auf das neue 
Leistungsbegehren einzutreten haben, was mit einer Sachverhaltsabklärung in 
medizinischer Hinsicht einhergeht. 

4. Fest steht, dass sich der Beschwerdeführer im Oktober 2018 erstmals bei der IV-
Stelle Zug zum Leistungsbezug anmeldete und dass ihm mit Verfügung vom 6. August 
2020 eine ganze Rente vom 1. April bis 31. Juli 2019 und vom 1. September 2019 bis 
31. Mai 2020 zugesprochen wurde. Als erstellt gilt weiter, dass sich der Beschwerdeführer 
bereits am 12. März 2021 erneut zum Leistungsbezug anmeldete. Streitig ist, ob die 
vorgelegten medizinischen Unterlagen eine rechtsrelevante Verschlechterung gegenüber 
den Verhältnissen vom 6. August 2020 glaubhaft zu machen vermögen. 

4.1 Das Gericht legt der beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, 
wie er sich der Verwaltung bot (vgl. E. 2.4.3 vorstehend). Der Sprechstundenbericht von 
Oberarzt Orthopädie PD Dr. med. D.________ der Klinik E.________ vom 9. September 
2021 (IV-act. 79 und Bf-act. 2) ist dementsprechend im vorliegenden Verfahren 
unbeachtlich, lag der genannte Bericht der IV-Stelle zum Zeitpunkt des 
Verfügungserlasses am 18. August 2021 doch gar noch nicht vor. Das Gleiche hat auch 
für das Aufgebot der Klinik E.________ vom 13. September 2021 für die Operation vom 
4. Oktober 2021 (Bf-act. 3) zu gelten, erging auch dieses Aufgebot erst nach Erlass der 
vorliegend angefochtenen Verfügung.

4.2 Wie den medizinischen Akten entnommen werden kann, lag der Verfügung vom 
6. August 2020 die auf die medizinischen Akten abgestützte Einschätzung des RAD-
Arztes Dr. med. B.________, Facharzt Allgemeine Innere Medizin FMH, zugrunde, 
wonach beim Versicherten folgender Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die 
Arbeitsfähigkeit in seiner bisherigen Erwerbstätigkeit als Apparatemonteur bei der 
F.________ bestehe: Varusgonarthrose beidseits (rechts mehr als links) mit/bei: Status 
nach VKB-Ruptur und medialer Teilmeniskektomie ca. 1991; mediale proximale 
valgisierende Tibiaosteotomie (28. September 2018); diagnostische Arthroskopie, mediale 
open wedge Osteotomie Knie links (2. September 2019) und diagnostische Arthroskopie 
und Metallentfernung Knie rechts (28. Februar 2020). Als Nebendiagnosen ohne 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende aufgeführt: metabolisches 
Syndrom (Adipositas II, Diabetes mellitus Typ II, Hypercholesterinämie, arterielle 

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Hypertonie), GERD und Status nach Nephrolithiasis im November 2014. Doktor 
B.________ kam zum Schluss, dass die vorstehende Problematik eine dauerhafte 
Minderbelastbarkeit der Kniegelenke bedinge, weshalb die angestammte überwiegend 
gehend/stehend ausgeübte Tätigkeit als Apparatemonteur als nicht wirklich angepasst zu 
beurteilen sei. Infolge der aktivierten Gonarthrose rechts bestehe seit Mitte April 2018 eine 
100%ige Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die angestammte Tätigkeit. In einer angepassten 
körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit auch 
relevantem Sitzanteil und ohne Hebe-/Tragbelastungen über 10 kg, ohne 
Zwangshaltungen (knien, kauern) und ohne Schläge sowie Vibrationen auf die 
Kniegelenke könne medizinisch-theoretisch spätestens ab Mai 2019 mit einer 
vollschichtigen Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Eine Verschlechterung sei schliesslich 
infolge der am 2. September 2019 und 28. Februar 2020 durchgeführten Operationen 
ausgewiesen. Ab Mitte März 2020 könne wieder von voller Arbeitsfähigkeit in einer dem 
Knieleiden angepassten Tätigkeit ausgegangen werden (IV-act. 33 und 54). 

4.3 Nach der Neuanmeldung vom 12. März 2021 reichte der Versicherte den Bericht 
von Dr. med. C.________, Oberarzt Orthopädie der Klinik E.________, vom 12. April 2021 
zu den Akten. Diesem Bericht lässt sich anamnestisch entnehmen, dass der Versicherte 
berichte, persistierend unter Schmerzen im rechten Kniegelenk zu leiden. Insbesondere 
die belastende Hocke würde ihm vermehrt Beschwerden bereiten. Im letzten halben Jahr 
habe sich die Situation zunehmend verschlechtert, sodass er eingeschränkt sei und ein 
aktives Vorgehen wünsche. Als Befund wurden eine medial betonte Gonarthrose und eine 
vollständig verheilte Osteotomie aufgeführt. Beurteilend führte Dr. C.________ aus, beim 
Patienten bestünden zunehmend symptomatische belastungsabhängige Knieschmerzen 
rechtsseitig. Der Leidensdruck sei erheblich, die Einschränkungen ebenfalls. Mit dem 
Patienten werde die Möglichkeit einer Implantation einer Knietotalprothese diskutiert. 
Vorab werde nochmals ein MRI durchgeführt. Aufgrund der zunehmenden 
Verschlechterung im letzten halben Jahr und im Hinblick auf eine erneute Operation mit 
Implantation einer Knietotalprothese bitte er die IV, den Antrag des Patienten erneut zu 
prüfen (IV-act. 65). 

4.4 RAD-Arzt Dr. B.________ nahm zum Bericht von Dr. C.________ vom 12. April 
2021 am 15. April 2021 Stellung und führte aus, den Neuakten könne eine subjektive 
Beschwerdezunahme bei naturgemäss und belastungsabhängig (Körpergewicht!?) zu 
erwartender, fortschreitender Arthrose des rechten Kniegelenks entnommen werden; dies 
insbesondere bei belasteter Hocke, was de facto aber nicht einer angepassten Tätigkeit 

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bzw. Haltung entspreche. Darüber hinaus liessen sich dem Dossier keine Anhaltspunkte 
oder Hinweise auf eine funktionelle Verschlechterung bezogen auf eine angepasste 
Tätigkeit gemäss dem aufgezeigten Profil entnehmen. Gesetztenfalls, dass sich der 
Versicherte einer neuerlichen Operation im Sinne eines totalprothetischen Kniegelenks-
Ersatzes unterziehen würde, wäre – vorbehältlich eines regelrechten Verlaufs – mit einer 
Rehabilitationsdauer in der Grössenordnung von ungefähr drei Monaten und letztlich mit 
keiner länger andauernden oder gar dauerhaften Verschlechterung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit bezogen auf eine der Knieproblematik angepasste Tätigkeit zu rechnen. 
Doktor B.________ kam zum Schluss, dass sich eine länger andauernde oder gar 
dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes, welche sich funktionell in einer 
der degenerativen Kniegelenks-Problematik angepassten Tätigkeit leistungsmindernd 
auswirke, dem Dossier nicht entnehmen lasse (IV-act. 66). 

4.5 Im Rahmen des Einwandverfahrens ging bei der IV-Stelle ein weiterer Bericht von 
Dr. C.________ datiert vom 3. Mai 2021 ein. Darin führte Dr. C.________ beurteilend aus, 
dass sich im durchgeführten MRT vom 22. April 2021 erhebliche Knorpelschäden gezeigt 
hätten. Insgesamt würde er jedoch von einer mässigen Gonarthrose sprechen. Bei dem 
jungen Patienten mit Übergewicht empfehle er daher ein Fortsetzen der konservativen 
Therapie mit Gewichtsabnahme und Bewegungstherapie. Gegebenenfalls sollte auch eine 
stationäre Rehabilitation in Erwägung gezogen werden. In Anbetracht der Beschwerden 
sei der Patient für einen körperlich anstrengenden Beruf weiterhin arbeitsunfähig. Er bitte 
die IV-Stelle daher erneut, den Antrag des Patienten zu prüfen (IV-act. 68). 

5.
5.1 Zunächst gilt es zu bemerken, dass es bei einer Neuanmeldung Sache der 
versicherten Person ist, eine gesundheitliche Verschlechterung, die sich auf den 
Leistungsanspruch auswirken könnte, anhand von Arztberichten glaubhaft zu machen. Die 
IV-Stelle ist somit bis zur Glaubhaftmachung eines veränderten Gesundheitszustandes 
nicht verpflichtet, weitere Abklärungen vorzunehmen, insbesondere Berichte bei 
behandelnden Ärzten einzuholen. Erst wenn die Tatsachenänderung glaubhaft gemacht 
worden ist, muss die IV-Stelle weitere Abklärungsmassnahmen treffen. Angesichts dessen 
gilt es vorliegend zu prüfen, ob es dem Beschwerdeführer gelingt, mit den im Rahmen der 
Neuanmeldung eingereichten medizinischen Unterlagen eine Veränderung der 
gesundheitlichen Verhältnisse seit August 2020 glaubhaft zu machen. Tatsache ist, dass 
hierzu lediglich die Sprechstundenberichte von Dr. C.________ vom 12. April 2021 (IV-
act. 65) und vom 3. Mai 2021 (IV-act. 68) zur Verfügung standen. Obwohl die damalige 

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Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers im Einwand vom 21. Mai 2021 noch 
angekündigt hatte, weitere medizinische Berichte nachzureichen (vgl. IV-act. 75 S. 3), 
wurden solche bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 18. August 
2021 nicht beigebracht. Erst am 10. September 2021 traf bei der IV-Stelle ein weiterer 
Sprechstundenbericht des neu zuständigen Oberarztes Orthopädie der Klinik E.________ 
ein (IV-act. 79 und Bf-act. 2). Wie bereits unter Erwägung 4.1 darauf hingewiesen, kann 
dieser Bericht im vorliegenden Verfahren indes nicht beachtet werden, da er der IV-Stelle 
zum Zeitpunkt, als sie die Nichteintretensverfügung erliess, nicht vorlag. Doch selbst wenn 
dieser Bericht in die Beurteilung miteinbezogen würde, könnte der Beschwerdeführer 
daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, wird darin doch lediglich eine kniebelastende 
Tätigkeit mit langem Stehen als unmöglich eingestuft. Darüber hinaus ist darauf 
hinzuweisen, dass die frühere materielle Rentenprüfung mit Verfügung vom 6. August 
2020 erfolgte und dementsprechend bis zur Neuanmeldung vom 12. März 2021 
vergleichsweise nur wenig Zeit verging, weshalb an die Glaubhaftmachung erhöhte 
Anforderungen zu stellen sind (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des 
Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, S. 456 Rz. 119).

5.2 Aus den aktuellen ärztlichen Berichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer 
weiterhin unter der bereits bekannten Knieproblematik leidet. Davon geht nicht nur seine 
ehemalige Rechtsvertreterin im Einwand vom 21. Mai 2021 aus – "korrekt ist die 
Begründung insofern, als sich im Wesentlichen noch immer die Kniebeschwerden auf den 
Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit des Versicherten auswirken" (vgl. IV-
act. 75 S. 2) –, sondern auch Dr. C.________, der anlässlich der Sprechstunde vom 
9. April 2021 keine neuen Untersuchungsbefunde erheben konnte und im 
Sprechstundenbericht vom 3. Mai 2021 zum Verlauf erwähnt, dass weiterhin die 
altbekannten Beschwerden bestünden. Die Sprechstundenberichte vom 12. April und 
3. Mai 2021 nennen denn auch keine Diagnosen, die nicht bereits bekannt waren. 
Vielmehr gilt es darauf hinzuweisen, dass exakt die gleichen Diagnosen (Status nach 
diagnostischer Arthroskopie, open wedge biplanar nach distal ausgeleiteter Osteotomie 
Tomofix links am 2. September 2019 und Status nach medial proximal valgisierender 
Tibiaosteotomie, open wedge biplanar nach distal ausgeleitet rechts am 28. September 
2018 mit/bei: Varusgonarthrose Knie rechts) z.B. bereits im Sprechstundenbericht vom 
7. Januar 2020 (IV-act. 53 S. 4) festgehalten wurden. 

Des Weiteren gilt es als erstellt, dass sich die beidseitige Varusgonarthrose auf die 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, indem dadurch eine 

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dauerhafte Minderbelastbarkeit der Kniegelenke ausgewiesen ist. Der Beschwerdeführer 
übersieht jedoch, dass RAD-Arzt Dr. B.________ eine dauerhafte Minderbelastbarkeit 
beider Kniegelenke bereits mit Stellungnahme vom 17. Mai 2019 (IV-act. 33) anerkannt 
und bei der Formulierung des Zumutbarkeitsprofils berücksichtigt hat. Es ist somit 
festzustellen, dass die dauerhafte Minderbelastbarkeit der Kniegelenke bereits Eingang in 
die rechtskräftige Verfügung vom 6. August 2020 gefunden hat, führte die beidseitige 
Knieproblematik doch gerade dazu, dass dem Beschwerdeführer die angestammte 
Tätigkeit als Apparatemonteur nicht mehr zumutbar war und ihm nur noch körperlich 
leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten mit auch relevantem 
Sitzanteil und ohne Hebe-/Tragbelastungen über 10 kg, ohne Zwangshaltungen (knien, 
kauern) und ohne Schläge und Vibrationen auf die Kniegelenke zugemutet wurden. Mit 
der Beschwerdegegnerin ist somit darauf hinzuweisen, dass die IV-Stelle bereits zum 
Zeitpunkt der letzten Rentenverfügung nur noch von einer Arbeitsfähigkeit in einer dem 
Knieleiden angepassten Tätigkeit ausgegangen ist. 

Den neu eingereichten Arztberichten kann sodann entnommen werden, dass die 
Knieschmerzen in den Monaten nach der letzten Rentenverfügung vor allem rechtsseitig 
zugenommen haben. Dies wird auch von RAD-Arzt Dr. B.________ in seiner 
Stellungnahme vom 15. April 2021 (IV-act. 66) nicht bestritten. Ein Fortschreiten der 
bekannten Arthrose und eine damit zusammenhängende subjektive Beschwerdezunahme 
sei naturgemäss und belastungsabhängig zu erwarten gewesen. In Anbetracht der 
Tatsache, dass der Beschwerdeführer gegenüber Dr. C.________ am 9. April 2021 
berichtete, insbesondere die belastende Hocke würde ihm vermehrt Beschwerden 
bereiten, wies Dr. B.________ aber auch zu Recht darauf hin, dass die Hocke-Stellung 
nicht den Vorgaben an eine leidensangepasste Tätigkeit entspreche. Des Weiteren 
erscheint aufgrund der aktenkundigen medizinischen Beurteilungen nicht glaubhaft, dass 
die Knieproblematik seit der letzten rechtskräftigen Verfügung in ihrer Intensität derart 
zugenommen hätte, dass dadurch eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
bezogen auf eine der Knieproblematik angepasste Tätigkeit resultierte. Es trifft zwar zu, 
dass sich im MRI vom 22. April 2021 Knorpelschäden zeigten. Selbst Dr. C.________ 
sprach jedoch nur von einer mässigen Gonarthrose. Er empfahl dem jungen 
Beschwerdeführer mit Übergewicht ein Fortsetzen der konservativen Therapie mit 
Gewichtsabnahme und Bewegungstherapie. Im Weiteren attestierte der behandelnde 
Orthopäde dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit für einen körperlich 
anstrengenden Beruf. Aussagen zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit lassen 
sich dem Bericht vom 3. Mai 2021 indes nicht entnehmen. Insbesondere attestierte 

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Urteil S 2021 125

Dr. C.________ dem Beschwerdeführer keine Arbeitsunfähigkeit für eine der 
Knieproblematik angepasste Tätigkeit. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festgestellt 
hat, kann aus dem Umstand, dass der behandelnde Orthopäde explizit nur eine – 
weiterhin bestehende – Arbeitsunfähigkeit für einen körperlich anstrengenden Beruf 
erwähnte, darauf geschlossen werden, dass für eine angepasste, knieschonende Tätigkeit 
weiterhin keine Einschränkungen bestehen. Dass die beginnende, medial betonte 
Gonarthrose mit mässigen femorotibialen medial betonten Knorpelschäden den 
Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit gemäss formuliertem Zumutbarkeitsprofil 
einschränken sollte, wurde fachärztlich somit nirgends belegt und wäre auch nicht 
nachvollziehbar. Daran würde auch eine weitere mögliche Operation im Sinne eines 
totalprothetischen Kniegelenk-Ersatzes nichts ändern. Wie RAD-Arzt Dr. B.________ mit 
Stellungnahme vom 15. April 2021 festgestellt hat, wäre in diesem Fall – vorausgesetzt 
der Verlauf würde sich regelrecht gestalten – lediglich mit einer Rehabilitationsdauer in der 
Grössenordnung von ungefähr drei Monaten zu rechnen. Eine länger anhaltende oder gar 
dauerhafte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit bezogen auf eine der Knieproblematik 
angepasste Tätigkeit hätte eine solche Operation mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
jedoch nicht zur Folge. 

Dementsprechend ist festzustellen, dass es keine Anhaltspunkte für eine erhebliche 
Verschlechterung des Gesundheitszustandes gibt, der zu einer Einschränkung in der dem 
Beschwerdeführer noch zumutbaren angepassten knieschonenden Tätigkeit führen würde. 
Vielmehr ist lediglich festzuhalten, dass ihm die angestammte Tätigkeit als 
Apparatemonteur nicht mehr zumutbar ist, was aber bereits zum Zeitpunkt der letzten 
rechtskräftigen Verfügung von der Beschwerdegegnerin anerkannt wurde. Schliesslich 
liegen auch keine Anhaltspunkte vor, dass sich der psychische Gesundheitszustand 
verschlechtert hätte. In den medizinischen Unterlagen ist in keinem einzigen Bericht die 
Rede davon, dass es dem Beschwerdeführer in psychiatrischer Hinsicht nicht gut gehen 
würde. Gesamthaft betrachtet darf demnach weiterhin von einer vollen Arbeitsfähigkeit in 
angepasster Tätigkeit ausgegangen werden. Eine gesundheitliche Verschlechterung kann 
der Beschwerdeführer jedenfalls nicht glaubhaft machen. 

6. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die IV-Stelle zu Recht nicht auf die 
Neuanmeldung eintrat, da eine rechtsrelevante Verschlechterung des 
Gesundheitszustandes durch die vorgebrachten medizinischen Unterlagen nicht glaubhaft 
gemacht wurde. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und sie ist unter 
Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers abzuweisen.

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Urteil S 2021 125

7. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von 
Fr. 800.– dem angefallenen Verfahrensaufwand angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht zuzusprechen.

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Urteil S 2021 125

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
die IV-Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum 
Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 14. Februar 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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