# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 011df6fe-c664-55bc-9b13-700ddf62ee6d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.12.2021 UV 2020/67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2020-67_2021-12-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2020/67

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 27.04.2022

Entscheiddatum: 21.12.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 21.12.2021
Art. 17 ATSG. Rentenrevision. Veränderung der erwerblichen Auswirkungen 
des gleich gebliebenen Gesundheitsschadens. Keine rentenrelevante 
Erwerbseinbusse mehr, Kompensation des gesundheitsbedingten 
Lohnausfalls (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 21. Dezember 2021, UV 2020/67).

Entscheid vom 21. Dezember 2021

Besetzung

Präsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Annina Janett

Geschäftsnr.

UV 2020/67

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rony Kolb, Diepoldsauerstrasse 24, Postfach 

217, 9443 Widnau,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christian Leupi, Grossenbacher Rechtsanwälte 

AG, Zentralstrasse 44, 6003 Luzern,

Gegenstand

Invalidenrente

Sachverhalt

A.  

A.___ war seit 1993 bei der B.___ als Automechaniker im 100 %-Pensum 

angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) 

obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 3. Juni 2014 verletzte er 

sich bei einem Radwechsel am linken Handgelenk und Daumen (Suva-act. 1; Schaden-

Nr. 9.34919.14.9).

A.a. 

Bereits im September 2013 hatte sich der Versicherte beim Zusammendrücken 

eines Abfallsackes an der rechten Hand eine Schnittverletzung zugezogen, die bei der 

Diagnose Glassplitterverletzung Nervus medianus rechts, Differenzialdiagnose 

Karpaltunnelsyndrom, operativ versorgt wurde. In der Folge litt der Versicherte im 

Bereich der rechten Hand an residuellen Sensibilitätsstörungen der Langfinger II bis IV 

(vgl. zum Ganzen Suva-act. 3, 10, 17, 23, 54; Schaden-Nr. 9.37110.13.8).

A.b. 

Im Juli 2014 wurde der Versicherte auf Zuweisung seines Arztes in der Orthopädie 

C.___ vorstellig. Am 30. Juli 2014 diagnostizierte Dr. med. D.___, Facharzt für 

Handchirurgie, eine Ruptur der Extensor pollicis longus-Sehne (EPL-Sehne) links. Am 

16. September 2014 wurde am linken Daumen eine Indicis-Transposition durchgeführt 

(vgl. zum Ganzen die Berichte vom 31. Juli und 21. August 2014 sowie den 

Operationsbericht vom 17. September 2014; Suva-act. 3, 8, 17). Nachdem es in der 

A.c. 

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Folge zu einer Re-Ruptur der EPL-Sehne gekommen war, erfolgte am 15. Oktober 

2014 eine Rekonstruktion mittels Flexor carpi radialis (FCR)-Sehnentransplantat 

(Bericht vom 28. Oktober 2014, Suva-act. 18).

Dem Versicherten wurde ab dem 7. Juli 2014 eine 100%ige, ab dem 2. Dezember 

2014 eine 70%ige und ab dem 22. Dezember 2014 eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit 

attestiert. Ab dem 12. Januar 2015 war der Versicherte versuchsweise wieder zu 

100 % arbeitsfähig; per 1. Februar 2015 wurde die Arbeitsfähigkeit auf 80 % festgelegt 

(Suva-act. 29, 32 f.). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Heilbehandlungskosten und Taggelder; Suva-act. 14, 20).

A.d. 

Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 18. August 2015 kam 

Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, zum Schluss, dass der Versicherte aufgrund der 

Sensibilitätsstörung im Bereich der rechten Hand und der Funktionseinschränkung des 

linken Daumens in seiner beruflichen Tätigkeit als Automechaniker bei 

feinmechanischen Tätigkeiten leicht- bis mittelgradig eingeschränkt sei. 

Montagearbeiten mit Heben von schweren Gegenständen seien dem Versicherten laut 

eigenen Angaben ohne Einschränkungen möglich. Insgesamt sei der Versicherte 

aufgrund der Einschränkungen bei feinmechanischen Arbeiten unter Berücksichtigung 

des Arbeitsprofils (20 % Bürotätigkeit, 80 % Montagetätigkeit und feinmechanische 

Tätigkeiten) zu 80 % arbeitsfähig. Mittelschwere bis schwere Montagetätigkeiten seien 

dem Versicherten uneingeschränkt zumutbar (IV-act. 54). Der Kreisarzt schätzte den 

Integritätsschaden aufgrund der partiellen Schädigung des Nervus medianus rechts auf 

5 % (Suva-act. 55).

A.e. 

Die Suva stellte die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. September 2015 ein 

(vgl. das Schreiben vom 28. September 2015, Suva-act. 58).

A.f. 

Anlässlich der persönlichen Besprechung vom 22. Oktober 2015 wurde 

festgehalten, dass unter Berücksichtigung der ca. 70%igen manuellen Werkstattarbeit 

aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse eine Einbusse von 14 bis 15 % gegeben sei. 

Diese Einbusse sei nur wegen der Betriebsstruktur und der verständnisvollen Haltung 

der Mitarbeiter in einem minimalen Ausmass gehalten. In einer fremden Werkstatt wäre 

A.g. 

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B.  

C.  

D.  

die Einbusse um einiges höher bzw. die Tätigkeit gar nicht mehr realisierbar (Suva-act. 

63).

Mit Verfügung vom 30. November 2015 sprach die Suva dem Versicherten aus­

gehend von einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 67'840.00 ab dem 1. Oktober 

2015 eine Invalidenrente von 15 % und eine Integritätsentschädigung von 5 % zu 

(Suva-act. 65 f.).

A.h. 

Im Oktober 2017 informierte die Arbeitgeberin die Suva, dass sich das Pensum des 

Versicherten seit September 2017 um ca. zwei bis drei Wochenstunden erhöht habe 

(Suva-act. 85).

A.i. 

Im Rahmen der im August 2019 eingeleiteten Rentenrevision überprüfte die Suva 

die Arbeits- und Verdienstverhältnisse des Versicherten und holte Informationen bei 

dessen Arbeitgeberin ein (vgl. Suva-act. 88 f., 91, 93 ff.).

B.a. 

Gestützt auf diese Abklärungen hob die Suva die Invalidenrente mit Verfügung 

vom 9. April 2020 per 1. Juni 2020 auf. Sie führte an, dass die Erwerbsfähigkeit des 

Versicherten nicht mehr in einem ins Gewicht fallenden Ausmass beeinträchtigt sei. Da 

der Versicherte inzwischen mit einem erweiterten Aufgabenbereich ein 

Invalideneinkommen von Fr. 67'600.00 erziele, ergebe sich gegenüber einem 

Valideneinkommen von Fr. 71'500.00 lediglich noch eine unfallbedingte 

Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit von 5 % und damit kein Rentenanspruch mehr 

(Suva-act. 96).

B.b. 

Die dagegen am 24. April 2020 erhobene und am 29. Mai 2020 begründete 

Einsprache (Suva-act. 97, 100) wies die Suva mit Entscheid vom 7. Juli 2020 ab (Suva-

act. 102).

C.a. 

Gegen diesen Einspracheentscheid vom 7. Juli 2020 erhob der Beschwerdeführer 

am 7. September 2020 Beschwerde und beantragte, die Verfügung und der 

D.a. 

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Erwägungen

1.  

Einspracheentscheid seien aufzuheben und es sei eine polydisziplinäre Begutachtung 

bzw. ein Obergutachten durch eine unabhängige Stelle anzuordnen und der Beweis 

über die unfallbedingten Einschränkungen des Beschwerdeführers im Beruf und im 

Haushalt zu erheben. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, die Prüfung der 

Rentenberechtigung des Beschwerdeführers aufgrund des Beweisergebnisses erneut 

vorzunehmen (act. G 1).

Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2020 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 5).

D.b. 

Mit Replik vom 3. Dezember 2020 und Duplik vom 18. März 2021 hielten die 

Parteien an ihren Anträgen fest und bestätigten im Wesentlichen ihre Standpunkte 

(act. G 7 und act. G 13).

D.c. 

Auf Aufforderung des Versicherungsgerichts vom 16. Juli 2021 beantwortete die 

Arbeitgeberin am 14. September 2021 Fragen zur Lohnentwicklung des 

Beschwerdeführers und reichte die angeforderten Unterlagen ein (act. G 15, G 18). Mit 

Schreiben vom 8. Oktober 2021 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung (act. G 20). 

Der Beschwerdeführer liess sich nicht vernehmen (vgl. act. G 21).

D.d. 

Streitig und nachfolgend zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der Einstellung der 

Unfallversicherungs-Invalidenrente durch die Beschwerdegegnerin.

1.1. 

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 

des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Eine Leistungspflicht 

des Unfallversicherers besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und 

adäquat-kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen (vgl. dazu BGE 

129 V 181 f. E. 3.1 f.). Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (zum 

Begriff der Erwerbsunfähigkeit siehe Art. 7 Abs. 1 und 2 ATSG). Für die Bestimmung 

des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 

1.2. 

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Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 

allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Art. 16 ATSG). Die Invalidenrente beträgt bei Vollinvalidität 80 % des versicherten 

Verdienstes; bei Teilinvalidität wird sie entsprechend gekürzt (Art. 20 Abs. 1 UVG).

Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 

entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur 

Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die 

geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. 

Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des 

Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen 

Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands erheblich 

verändert haben (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Im Bereich der obligatorischen 

Unfallversicherung ist die erforderliche Erheblichkeit der Sachverhaltsänderung 

gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 % verändert (BGE 140 V 87 E. 4.3). Die 

Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich 

durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen 

Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen 

Revisionsverfügung (BGE 134 V 132 f. E. 3). Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung 

einer anspruchserheblichen Änderung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG bildet die 

letzte rechtskräftige Verfügung, die auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs 

mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

Einkommensvergleichs beruht.

1.3. 

Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 f. E. 4a). In beweisrechtlicher Hinsicht gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben die urteilenden Instanzen 

die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

1.4. 

https://www.swisslex.ch/Doc/ShowDocComingFromCitation/13f2b03d-ddd1-491f-8bb5-78f8119abd91?citationId=68f51938-ce36-493a-85d0-81922f79de46&source=document-link&SP=5|2zkqfs

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2.

Der Beschwerdeführer leidet seit dem Unfallereignis vom Juni 2014 an einer 

Funktionsbeeinträchtigung des linken Daumens. Zusätzlich bestehen aufgrund einer 

Glassplitterverletzung vom September 2013 Sensibilitätsstörungen im Bereich der 

rechten (dominanten [Suva-act. 10]) Hand (vgl. u.a. den Bericht über die kreisärztliche 

Abschlussuntersuchung vom 18. August 2015, Suva-act. 55). Eine wesentliche 

Veränderung des Gesundheitszustands seit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 

30. November 2015 ergibt sich weder aus den vorliegenden Akten noch wird eine 

solche von den Parteien geltend gemacht (vgl. auch das Besprechungsprotokoll vom 

20. Februar 2020, Suva-act. 91). Auf die vom Beschwerdeführer beantragte 

Begutachtung (act. G 1 Ziff. 2 der Anträge) ist vor dem Hintergrund, dass keine 

Hinweise auf gesundheitliche Veränderungen vorliegen, zu verzichten.

3.  

pflichtgemäss zu würdigen. Die Verwaltung resp. das Gericht dürfen eine Tatsache nur 

dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im 

Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht 

etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 

genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener 

Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als 

die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b mit Hinweisen).

Streitig und vorliegend zu prüfen ist, ob sich im Fall des Beschwerdeführers die 

erwerblichen Auswirkungen des gleich gebliebenen Gesundheitszustands seit der 

Rentenzusprache vom 30. November 2015 (Suva-act. 65) erheblich verändert haben 

(vorstehende E. 1.3).

3.1. 

Der Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 1993 bei der B.___. als Automechaniker im 

100 %-Pensum angestellt. Gemäss den von der Arbeitgeberin eingereichten 

Lohnblättern hatte er vor dem Unfallereignis in den Jahren 2011 und 2012 einen 

vereinbarten Jahreslohn von je Fr. 66'019.20 erzielt (Monatslohn Fr. 5'078.40 x 13; act. 

G 18.9 f.). Im Jahr 2013 belief sich der vereinbarte Monatslohn auf Fr. 5'116.75 (wobei 

wohl wegen einer bereits im September 2013 eingetretenen anhaltenden 

Arbeitsunfähigkeit mit UV-Taggeldbezug nur ein geringer 13. Monatslohn von 

Fr. 617.60 ausbezahlt wurde; act. G 18.8). Im Zeitpunkt des Unfalls im Jahr 2014 sowie 

im Jahr 2015 belief sich der Jahreslohn auf Fr. 65'377.00 (Fr. 5'029.00 x 13; vgl. Suva-

3.2. 

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act. 59, 61 f., act. G 18.2). Nachdem für das Jahr 2016 ein etwas geringerer Jahreslohn 

von Fr. 56'090.00 ausgewiesen ist, belief sich das vereinbarte Jahresgehalt im Jahr 

2017 auf Fr. 60'670.00, wobei es ab September 2017 durch eine Verkleinerung des 

Teams zu einem Mehreinsatz des Beschwerdeführers und damit verbundener 

Erhöhung des Monatslohns von Fr. 4'500.00 auf Fr. 5'000.00 kam (vgl. Suva-act. 85, 

act. G 18.4). In den folgenden Jahren steigerte sich der Bruttojahreslohn des 

Beschwerdeführers auf Fr. 62'524.20 (2018; act. G 18.3), Fr. 67'600.00 (2019; act. G 

18.2) und schliesslich auf Fr. 68'900.00 (2020; act. G 18.2, IV-act. 89, 95,). Im Gespräch 

vom 28. Februar 2020 teilte die Arbeitgeberin der Beschwerdegegnerin mit, dass die 

Erhöhung des Lohnes auf der inzwischen erlangten besseren Ausbildung des 

Beschwerdeführers im Elektronik-Diagnostik-Bereich sowie auf der entsprechend 

grösseren Einsatzbereitschaft in jedem Bereich des Betriebs basiere. Der mutmassliche 

Lohn eines Mitarbeiters mit den Kenntnissen und Fähigkeiten des Beschwerdeführers 

sei auf mindestens Fr. 5'500.00 x 13 zu schätzen (IV-act. 91). Auf Nachfrage des 

Versicherungsgerichtes gab die Arbeitgeberin an, dass der Beschwerdeführer seit der 

Wiederaufnahme seiner Arbeitstätigkeit mit Status nach Unfall zu 100 % angestellt 

gewesen sei, wobei Leistungseinbussen zu verzeichnen seien. Der Beschwerdeführer 

erhalte den Lohn, den er aufgrund seiner Anstellungsdauer, seiner Erfahrung sowie 

seines Ausbildungsstatus verdiene, dies unter Berücksichtigung seiner 

Beeinträchtigung wegen der Unfallfolgen (act. G 18).

Gemäss den Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) 

erzielte ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im privaten Sektor Dienstleistungen, 

Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen (Sektor 3, Ziff. 45-47) im 

Kompetenzniveau 2 im Jahr 2018 einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 5'377.00. 

Angepasst an die Nominallohnentwicklung (vgl. Nominallohnindex, 2011-2020, T1.10, 

BFS: Ziff. 45 2018: 105.4; 2020: 107.0) und unter Berücksichtigung der 

betriebsüblichen Arbeitszeit im Jahr 2020 von 42.3 Stunden (Ziff. 45, Tabelle 

T03.02.03.01.04.01, BFS) ergibt sich für das Jahr 2020 ein durchschnittlicher 

Jahresverdienst von Fr. 69'270.00. Damit weicht der vom Beschwerdeführer im Jahr 

2020 effektiv erzielte Jahreslohn von Fr. 68'900.00 nicht wesentlich vom 

entsprechenden Tabellenlohn der LSE ab. Dieses Ergebnis steht auch nicht im 

Widerspruch zu den Daten des statistischen Lohnrechners Salarium des BFS: Danach 

verdient ein 55-jähriger Mann mit Aufenthalts-/Niederlassungsbewilligung, ohne 

abgeschlossene Berufsausbildung, ohne Kaderfunktion, mit 27 Dienstjahren in der 

Reparatur und dem Handel von Automobilen und Motorrädern in der Ostschweiz 

monatlich rund Fr. 5'900.00, d.h. jährlich rund Fr. 70'000.00 (Median, 

3.3. 

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4.

Nach dem Gesagten ist der Einspracheentscheid vom 7. Juli 2020 nicht zu 

beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben 

(Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung. Der anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin ist ebenfalls 

keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. BGE 126 V 143).

5.  

Da die Gerichtsschreiberin verhindert ist, wird der Entscheid für diese stellvertretend 

von einem mitwirkenden Richter unterzeichnet (Art. 39  Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

www.gate.bfs.admin.ch/ salarium/public/index.html#/start, zuletzt abgerufen am 

14.12.2021).

Zusammenfassend steht nach dem Gesagten fest, dass der Beschwerdeführer 

den durch die Folgen des Unfallereignisses erlittenen Lohnausfall soweit kompensiert 

hat, dass keine erhebliche Erwerbseinbusse über 10 % mehr resultiert. Unter 

Berücksichtigung der Tatsache, dass sich sowohl ein Mehreinsatz als auch der Besuch 

von Weiterbildungen – entgegen der Behauptung der Arbeitgeberin des 

Beschwerdeführers (act. G 18) – in der Regel lohnwirksam auswirken, ist ein 

Soziallohnbestandteil nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Würde 

man im Übrigen den effektiven Lohn des Beschwerdeführers im Jahr 2012, in dem 

noch keine Arbeitsunfähigkeit bestand und keine Sozialversicherungsleistungen 

ausgerichtet wurden, von Fr. 66'019.20 (act. G 18.9) bis ins Jahr 2020 

nominallohnbereinigen, ergäbe dies Fr. 69'941, was nur unwesentlich über dem vom 

Beschwerdeführer in jenem Jahr effektiv erzielten Lohn liegt.

3.4. 

ter

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