# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ceb34954-463f-5293-b29c-38d80fa1727e
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-29
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 29.10.2015 725 2014 76 / 281 (725 14 76 / 281)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2014-76---281_2015-10-29.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 29. Oktober 2015 (725 14 76 / 281) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Leistungseinstellung / Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs 

 

 
Besetzung Vorsitzende Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Kantonsrichter 

Daniel Noll, Kantonsrichter Markus Mattle, Gerichtsschreiber Markus 
Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 CSS Versicherung AG, Recht & Compliance, Tribschenstrasse 21, 
6002 Luzern, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Die 1960 geborene A.____ war seit 1. September 1992 im Rahmen einer Teilzeittätig-
keit als Mitarbeiterin in der Hotellerie beim Alters- und Pflegeheim B.____ angestellt und durch 
den Arbeitgeber bei der CSS Versicherung AG obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und 
Berufskrankheiten versichert. Am 13. Dezember 2012 rutschte A.____ abends auf dem Heim-
weg auf Glatteis aus und stürzte. Dabei zog sie sich gemäss Bericht des Spitals C.____, Ortho-
pädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 2. Januar 2013 eine distale extraarti-
kuläre Radiusfraktur links mit leichter Dorsalkippung zu, welche konservativ therapiert wurde. 

 

 
 
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Nach Eingang der Unfallmeldung erbrachte die CSS Versicherung AG der Versicherten die ge-
setzlichen Leistungen für die Folgen des Unfalls.  
 
Da in der Folge die Schmerzen trotz Ergotherapie und Konsolidierung des Bruchs persistierten, 
absolvierte die Versicherte vom 8. Mai 2013 bis 12. Juni 2013 in der Klinik D.____ einen statio-
nären Rehabilitationsaufenthalt. Gestützt auf den Austrittsbericht der genannten Klinik erliess 
die CSS Versicherung AG am 26. Juli 2013 eine Verfügung, mit welcher sie den Fall bezüglich 
der Unfallfolgen per 31. Juli 2013 abschloss, den Anspruch auf weitere Versicherungsleistun-
gen ablehnte und die bisherigen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) auf diesen 
Zeitpunkt einstellte. Zur Begründung hielt sie fest, dass laut Beurteilung der Klinik D.____ die 
aktuell bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhaf-
ter Natur seien. Daran hielt die CSS Versicherung AG auf Einsprache der Versicherten hin mit 
Einspracheentscheid vom 29. Januar 2014 fest. 
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____ am 3. März 2014 Beschwerde beim 
Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte sie, es 
sei der angefochtene Entscheid vollumfänglich aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin 
zu verpflichten, ihr mit Wirkung ab 1. August 2013 Taggeldleistungen auszurichten. Zudem sei 
ein spezialärztliches Gutachten „von einer dritten und unparteiischen Gutachterstelle“ einzuho-
len; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie, es sei das Verfah-
ren nach Eingang der Beschwerde mindestens zwei Monate zu sistieren, bis sie in der Lage sei, 
ein medizinisches Gutachten einzureichen. 
 
C. Nachdem die CSS Versicherung AG erklärt hatte, dass sie mit dem genannten Verfah-
rensantrag der Beschwerdeführerin einverstanden sei, sistierte die Instruktionsrichterin mit Ver-
fügung vom 21. März 2014 das Beschwerdeverfahren bis zum Vorliegen des von der Versicher-
ten bei Prof. Dr. med. E.____, in F.____ (Italien), in Auftrag gegebenen Gutachtens. In der Fol-
ge orientierte die Beschwerdeführerin das Kantonsgericht am 30. Juni 2014, dass gemäss Be-
urteilung von Prof. Dr. E.____ die schlechte Verheilung des Bruchs ursächlich für die Be-
schwerden sei und dass deswegen ein operativer Eingriff am Handgelenk angezeigt sei. Im 
Hinblick auf die Vornahme dieses Eingriffs stehe sie nunmehr wieder in der Schweiz in fachärzt-
licher Behandlung. Einen entsprechenden Bericht werde sie nachreichen. Nachdem ein ent-
sprechender Bericht aber nicht innert angesetzter Frist eingegangen war, hob die Instruktions-
richterin mit Verfügung vom 11. September 2014 die Sistierung des Verfahrens auf; gleichzeitig 
gewährte sie der CSS Versicherung AG eine Frist zur Einreichung ihrer Vernehmlassung.  
 
D. In ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2014 beantragte die CSS Versiche-
rung AG die Abweisung der Beschwerde. 
 
E. Unmittelbar vor der ersten Urteilsberatung in dieser Angelegenheit, die auf den 
18. Dezember 2014 angesetzt worden war, teilte die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht 
am 16. Dezember 2014 mit, dass sie am 19. November 2014 durch Dr. med. G.____, Handchi-
rurgie FMH, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, am linken Handgelenk operiert 
worden sei. Der Eingabe legte sie einen entsprechenden ärztlichen Bericht von Dr. G.____ vom 

 

 
 
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8. Dezember 2014 bei, in welchem sich dieser unter anderem auch zur Frage der Unfallkausali-
tät der Handbeschwerden äusserte. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2014 bot die Instrukti-
onsrichterin deshalb die gleichentags angesetzte Urteilsberatung ab und räumte der CSS Ver-
sicherung AG Gelegenheit ein, zur Eingabe der Beschwerdeführerin und insbesondere zum 
Bericht von Dr. G.____ Stellung zu nehmen. Mit Schreiben vom 13. Februar 2015 machte die 
CSS Versicherung AG hiervon Gebrauch, wobei sie an ihrem Antrag auf Abweisung der Be-
schwerde festhielt. Gleichzeitig legte sie ihren Ausführungen eine ärztliche Beurteilung des 
SUVA-Kreisarztes Dr. med. H.____, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates FMH, vom 26. Januar 2015 bei. Im Rahmen eines weiteren kurzen Schriften-
wechsels äusserten sich die Beschwerdeführerin am 11. Mai 2015 und die CSS Versicherung 
AG am 26. Mai 2015 zur jeweiligen Eingabe der Gegenpartei.  
 
F. Am 8. Juli 2015 reichte die Beschwerdeführerin weitere, aus dem Zeitraum zwischen 
Dezember 2012 und November 2014 stammende Arztberichte ein. Die CSS Versicherung AG 
wiederum teilte am 17. Juli 2015 mit, dass sie auf eine Stellungnahme zu diesen Unterlagen 
verzichte. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in I.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formge-
recht erhobene - Beschwerde der Versicherten vom 3. März 2014 ist demnach einzutreten. 
 
2. Strittig und im Folgenden zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Versiche-
rungsleistungen für die Folgen des Unfallereignisses vom 13. Dezember 2012 zu Recht per 
31. Juli 2013 eingestellt hat.  
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 

 

 
 
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sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es ent-
sprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person.  
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt - unter anderem - vo-
raus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 
Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammen-
hangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitli-
cher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedin-
gungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das 
Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 
gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem 
schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen-
hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung oder 
im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozi-
alversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden 
hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs-
anspruchs nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natür-
liche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo si-
ne), erreicht ist (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis 
[RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso 
wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 
kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im 
Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nun-
mehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hier-
bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei 
der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (Sozialversicherungsrecht - Recht-
sprechung [SVR] 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 

 

 
 
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S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammen-
hangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig 
geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesund-
heitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Ent-
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeu-
tung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil P. des Bundesgerichts vom 29. Januar 
2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 
3.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person oder der Feststellung natürlicher Kau-
salzusammenhänge im Bereich der Medizin - ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig 
auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen 
sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medi-
zinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies 
bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 
stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil A. des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3).  
 

 

 
 
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4.1 Wie den medizinischen Akten des vorliegenden Falles entnommen werden kann, zog 
sich die Versicherte anlässlich des Unfallereignisses vom 13. Dezember 2012 nachweislich 
eine Radiusfraktur links zu. Während anfänglich eine distale extraartikuläre Radiusfraktur mit 
leichter Dorsalkippung diagnostiziert wurde (vgl. den Bericht des Spitals C.____, Orthopädie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 2. Januar 2013), halten die Ärzte der Klinik 
D.____ im Austrittsbericht vom 17. Juni 2013 unter Hinweis auf am 18. März 2013 angefertigte 
CT-Bilder fest, dass es sich nicht um eine extraartikuläre, sondern um eine intraartikuläre Frak-
tur gehandelt habe, die weitgehend achsengerecht konsolidiert sei. Es bestünden lediglich eine 
kleine artikuläre Stufenbildung und eine minime posttraumatische Ulna-Plus-Variante. Die Ver-
sicherte klage noch über bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen im linken Handge-
lenk, die Handgelenksbeweglichkeit sei leicht bis mässig eingeschränkt, am deutlichsten sei die 
Einschränkung der Extension. Die Fingerbeweglichkeit sei frei. Im Hinblick darauf, dass es sich 
um eine intraartikuläre Fraktur handle, seien diese Restbeschwerden erklärbar. Die Handkraft 
links sei sehr gering, was aber wesentlich durch die vorbestehende Ellbogen-Problematik mit-
bedingt sei. Die Versicherte leide seit mehreren Jahren an einer Epicondylopathia humeri radia-
lis links. Eine erste Denervation des Epicondylus habe am 17. Mai 2010 stattgefunden, gleich-
zeitig sei auch eine Dekompression des Nervus medianus links im Karpaltunnel durchgeführt 
worden. Eine erneute Denervation sei am 8. November 2011 erfolgt, zusätzlich habe man eine 
Extensoren-Ablösung am Epicondylus und eine Neurolyse des Nervus radialis im Supinatortun-
nel durchgeführt. Auch nach diesem Eingriff hätten die Schmerzen persistiert. Die Versicherte 
gebe an, dass die Ellbogenschmerzen für die Einschränkung des funktionellen Einsatzes der 
linken oberen Extremität von grösserer Bedeutung seien als die Handgelenksschmerzen. Über-
dies leide die Patientin ebenfalls schon seit längerer Zeit an einer chronischen Zervikalgie bei 
MR-tomographisch am 9. Oktober 2012 festgestellten ausgeprägten degenerativen Verände-
rungen der Segmente C4/C5 und C5/C6 mit linksseitigen Foraminalstenosen auf diesen beiden 
Etagen. Aktuell gebe die Patientin keine vom Nacken in den Arm links ausstrahlenden Schmer-
zen an. Schliesslich weisen die Ärzte der Rehaklinik darauf hin, dass die Versicherte bei den 
Leistungstests eine mässige Symptomausweitung gezeigt habe. Die Beschreibung der 
Schmerzen sei wenig differenziert erfolgt und das Schmerzverhalten sei nicht ganz adäquat 
gewesen.  
 
In ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gelangen die Ärzte der Klinik D.____ im erwähnten Aus-
trittsbericht zum Ergebnis, dass der Versicherten aus rein unfallkausaler Sicht die Ausübung 
ihrer angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin in der Hotellerie eines Alters- und Pflegeheims 
wieder ganztags zumutbar wäre. Auch jede andere leichte bis mittelschwere Tätigkeit könne die 
Versicherte ganztags verrichten, sofern sie keine häufig wiederholten Handgelenksbewegun-
gen, keine Zwangsstellungen der linken Hand mit extendiertem Handgelenk und keinen wieder-
holten Krafteinsatz der linken Hand erfordern würde. 
 
4.2 Am 15. Januar 2014 nahm der SUVA-Kreisarzt Dr. H.____ eine Untersuchung des 
Handgelenks der Versicherten vor. In seinem hierzu verfassten Bericht führt Dr. H.____ aus, 
dass die Hand in keiner Art und Weise geschwollen sei, auch die Hauttrophik sei seitengleich 
und es sei weder vermehrtes Schwitzen noch eine Überwärmung feststellbar. Bei der Palpation 
gebe die Versicherte bereits bei leichter Berührung Schmerzen im Bereich des Daumens, der 

 

 
 
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Finger und des dorsalen Handgelenks an. Auch bei Druck auf die Fingergelenke und auf das 
Daumengrundgelenk würden Schmerzen geschildert. Faustschluss und Fingerstreckung seien 
komplett, die Explorandin habe aber Mühe bei der Rotation nach aussen und beim Dorsalflek-
tieren. Bei der Verletzung handle es sich um eine nicht komplizierte Fraktur, darum sei sie auch 
konservativ behandelt worden. Wegen der Schmerzen sei eine Rehabilitation durchgeführt wor-
den, dabei sei aber kein Korrelat für die Schmerzen gefunden worden, so dass der Versicherten 
aus unfallkausaler Sicht eine 100 %-ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden sei. Auch aktuell kön-
ne kein eigentlicher Befund objektiviert werden, der für die persistierenden Beschwerden ver-
antwortlich sei. Wieso es zu Schmerzen vor allem in den Fingergelenken und im Daumen-
grundgelenk gekommen sei, sei nicht erklärbar. In der Regel heile eine konservativ behandelte 
Radiusfraktur innert sechs bis acht Wochen ab und es könne wieder voll belastet werden. Rest-
beschwerden würden in der Regel nach vier Monaten abheilen. 
 
5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid bei der 
Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes auf die vorstehend wiedergegebenen Ausführun-
gen der Ärzte der Klinik D.____ vom 17. Juni 2013 und des SUVA-Kreisarztes Dr. H.____ vom 
15. Januar 2014. In diesem Zusammenhang ist vorab darauf hinzuweisen, dass die Beschwer-
degegnerin zwar Trägerin der obligatorischen Unfallversicherung der Beschwerdeführerin ist, 
die Schadenerledigung im konkreten Versicherungsfall - und somit auch die Abklärung des 
massgebenden medizinischen Sachverhalts - erfolgt jedoch durch die SUVA. Somit sind vorlie-
gend die Beurteilungen der Ärzte der Klinik D.____ und des SUVA-Kreisarztes Dr. H.____ im 
Rahmen der Beweiswürdigung wie versicherungsinterne ärztliche Feststellungen zu behandeln. 
Wie oben ausgeführt (vgl. E. 3.2 hiervor), darf ein medizinischer Sachverhalt gestützt auf solche 
versicherungsinterne ärztliche Feststellungen und somit ohne Einholung eines externen Gut-
achtens entschieden werden, solange keine - auch nur geringe - Zweifel an deren Richtigkeit 
bestehen.  
 
5.2 Gestützt auf die Beurteilungen der Ärzte der Klinik D.____ und des SUVA-Kreisarztes 
Dr. H.____ gelangte die Beschwerdegegnerin zum Ergebnis, dass die bei der Versicherten im 
Zeitpunkt der strittigen Leistungseinstellung (31. Juli 2013) bestehenden Beschwerden nicht 
mehr auf das Unfallereignis vom 13. Dezember 2012 zurückgeführt werden konnten. Diese vor-
instanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden, ergeben sich doch aus den übrigen 
Akten keine Anhaltspunkte, die geeignet wären, auch nur geringe Zweifel an der Richtigkeit der 
Kausalitätsbeurteilungen der Ärzte der Klinik D.____ und des Dr. H.____ zu erwecken. Es ist 
vielmehr festzuhalten, dass sich deren Berichte, die auf persönlichen Untersuchungen der Ver-
sicherten und auf einem sorgfältigen Studium der vorhandenen medizinischen Aktenlage beru-
hen, sowohl in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als auch bezüglich der dar-
aus gezogenen Schlussfolgerungen als überzeugend erweisen.  
 
5.3 Was die Versicherte vorbringt, ist nicht geeignet, die Schlüssigkeit der vorinstanzlichen 
Kausalitätsbeurteilung in Frage zu stellen. Die Beschwerdeführerin beruft sich im Wesentlichen 
auf das im Laufe des Beschwerdeverfahrens eingereichte Schreiben ihres behandelnden 
Handchirurgen Dr. G.____ vom 8. Dezember 2014. Darin beantwortet dieser verschiedene von 
der Versicherten (bzw. ihrem damaligen Rechtsvertreter) gestellte Fragen. So führt er zur aktu-

 

 
 
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ellen Situation aus, dass bei der Versicherten am 19. November 2014 eine Handgelenksarthro-
skopie links mit Shaving des Synovialstranges und des Diskus articularis durchgeführt worden 
sei. Gleichzeitig sei zum Versuch einer Schmerzreduktion eine Handgelenksdenervation erfolgt. 
Die ursprüngliche distale Radiusfraktur sei stabil und in akzeptabler Stellung ausgeheilt. Es zei-
ge sich in keiner Untersuchung eine residuelle Gelenkstufe. Die im MRI und im CT erkennbare 
zystische Veränderung im Bereich der subchondralen Kortikalis sei arthroskopisch nicht er-
kennbar und damit auch nicht von Belang. Die leichte Abflachung des Inklinationswinkels wie 
auch die 0°-Stellung im Seitenbild seien üblicherweise nicht mit residuellen Beschwerden ver-
bunden. Es dürfte zu einer leichten Einstauchung der distalen Radiusfraktur gekommen sein mit 
einer resultierenden Ulna-Neutralstellung. Dies führe üblicherweise aber nicht zu Ruhebe-
schwerden und unter Belastung würden sich Schmerzen aufgrund einer Radiusverkürzung je-
weils klar im ulnaren Gelenkkompartiment lokalisieren lassen. Die Ausheilung könne also als 
korrekt mit einer nur leichtgradigen Fehlstellung interpretiert werden. Eine relevante Schädigung 
am Gelenkknorpel liege nicht vor und nachdem sowohl in der bildgebenden Untersuchung wie 
auch in der Arthroskopie keine Gelenkstufe am distalen Radius vorliege, bestehe wegen der in 
die Gelenkfläche einstrahlenden ursprünglichen Fraktur resp. Fissurlinie kein relevantes Prob-
lem. Auf die Frage, ob zwischen dem Unfallereignis vom 13. Dezember 2012 und der festge-
stellten Gesundheitsschädigung ein Kausalzusammenhang bestehe, weist Dr. G.____ sodann 
darauf hin, dass die klinische Untersuchung, die Röntgenaufnahmen, das Handgelenks-MRI 
und auch die Arthro-CT-Untersuchung des Handgelenks keine anderen Probleme für die von 
der Patientin geschilderten Handgelenksbeschwerden als die Folgen der erlittenen distalen Ra-
diusfraktur vom 13. Dezember 2012 gezeigt hätten. Nachdem die Versicherte vor diesem Un-
fallereignis am linken Handgelenk beschwerdefrei gewesen sei, müssten die aktuellen Be-
schwerden auf das Unfallereignis zurückgeführt werden. Mitberücksichtigt werden müsse aller-
dings die Schmerzproblematik im Bereich des Epicondylus humeri radialis. Hier hätten zwei 
operative Eingriffe nicht zu einer Schmerzbefreiung geführt und auch jetzt seien an der Ellbo-
gen-Aussenseite noch störende Restbeschwerden vorhanden. Eine solche Kombination von 
Ellbogen- und Handgelenksproblemen beeinflusse sich natürlich ungünstig. Insgesamt sei die 
Belastbarkeit und Gebrauchsfähigkeit der linken Hand durch die Beschwerden am Handgelenk 
ausgeprägter als durch die Beschwerden am Ellbogengelenk beeinträchtigt. Aus diesem Grund 
sei das Unfallereignis als hauptursächlich für die aktuellen Beschwerden anzusehen.  
 

5.4 Der Beschwerdeführerin ist dahingehend beizupflichten, dass der behandelnde Arzt 
Dr. G.____ den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den aktuellen Beschwerden und 
der erlittenen Radiusfraktur bejaht. Diese Kausalitätsbeurteilung vermag jedoch nicht zu über-
zeugen. So bestätigt Dr. G.____ im Rahmen der Schilderung der aktuellen Situation selber, 
dass die distale Radiusfraktur stabil und in akzeptabler Stellung mit einer nur leichtgradigen 
Fehlstellung ausgeheilt sei. Eine solche Fehlstellung sei üblicherweise nicht mit residuellen Be-
schwerden verbunden, namentlich nicht mit Ruheschmerzen, und unter Belastung würden sich 
die Schmerzen aufgrund einer Radiusverkürzung jeweils klar im ulnaren Gelenkkompartiment 
lokalisieren lassen. Mit diesen Feststellungen bringt Dr. G.____ selber zum Ausdruck, dass die 
bildgebend erhobene objektive Situation die von der Versicherten geschilderten Schmerzen 
nicht erklären kann. Damit wird die natürliche Kausalität zwischen den geklagten Beschwerden 
und dem Unfallereignis aber auch von Seiten von Dr. G.____ zumindest implizit in Frage ge-

 

 
 
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stellt. Wenn Dr. G.____ in seinen nachfolgenden Antworten das Vorliegen eines natürlichen 
Kausalzusammenhangs dennoch bejaht, so gilt es zu berücksichtigen, dass er dies weitestge-
hend damit begründet, dass die Versicherte vor dem Unfall keine Schmerzen am linken Hand-
gelenk gehabt habe. Eine solche Kausalitätsbeurteilung läuft jedoch auf die Schlussfolgerung 
hinaus, dass eine gesundheitliche Schädigung durch den Unfall verursacht gilt, weil sie sich 
nach dem Unfallereignis manifestiert hat. Die betreffende Argumentation beruht im Ergebnis auf 
der Beweisformel "post hoc, ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche 
Schädigung bereits deshalb als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetre-
ten ist (BGE 119 V 341 f. E. 2b/bb). Eine solche Beweiswürdigung erweist sich im unfallversi-
cherungsrechtlichen Bereich aber als unzureichend (vgl. Urteil N. des damaligen Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 
29. November 2006, U 207/06, E. 2.3). 
 

5.5 Zu ergänzen bleibt, dass der SUVA-Kreisarzt Dr. H.____ mit Schreiben vom 26. Januar 
2015 auf Ersuchen der Beschwerdegegnerin zum erwähnten Bericht von Dr. G.____ vom 
8. Dezember 2014 Stellung nahm. In seiner Beurteilung weist er ebenfalls auf den Umstand hin, 
dass Dr. G.____ einerseits die Situation als bland und nicht verantwortlich für die Beschwerden 
beurteile und dass er anderseits in seinen nachfolgenden Ausführungen trotzdem einen Zu-
sammenhang zwischen den Beschwerden und der distalen Radiusfraktur bejahe. Gleichzeitig 
lege Dr. G.____ in seinen Ausführungen allerdings auch grossen Wert auf die unfallfremde Epi-
condylopathia humeri radialis. Er, Dr. H.____, sei deshalb auch in Kenntnis der Ausführungen 
von Dr. G.____ der Ansicht, dass die wenig dislozierte Fraktur komplett abgeheilt sei. Es sei zu 
keinen sekundären Veränderungen gekommen, welche für die aktuellen Beschwerden verant-
wortlich seien. Deshalb würde der Unfall vom 13. Dezember 2012 bei den heutigen Beschwer-
den überwiegend wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen. Somit wird die vorinstanzliche Kau-
salitätsbeurteilung auch durch diese schlüssigen nachträglichen Ausführungen von Dr. H.____ 
(nochmals) ausdrücklich bestätigt.  
 
5.6 Lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung 
des massgebenden medizinischen Sachverhaltes zu, so ist dem Antrag der Beschwerdeführe-
rin, wonach ein spezialärztliches Gutachten „von einer dritten und unparteiischen Gutachterstel-
le“ einzuholen sei, nicht stattzugeben. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst zwar das 
Recht, Beweisanträge zu stellen, und - als Korrelat - die Pflicht der Behörde zur Beweisabnah-
me. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indessen nur über jene 
Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich sind. Gelangt das 
Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, dass die vorhandenen Unter-
lagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sachverhaltes ergeben und dieser demnach hinrei-
chend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet werden. Die damit ver-
bundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung 
zulässig (BGE 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen, 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 
119 V 344 E. 3c in fine mit Hinweisen). 
 
6. Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre 
Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfallereignisses vom 13. Dezember 2012 per 

 

 
 
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31. Juli 2013 eingestellt hat. Die gegen den betreffenden Einspracheentscheid vom 29. Januar 
2014 erhobene Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden 
muss.  
 
7. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 

 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

Gegen diesen Entscheid wurde von der Beschwerdeführerin am 08.01.2016 Beschwerde beim 
Bundesgericht (siehe nach Vorliegen des Urteils: Verfahren-Nr. 8C_13/2016) erhoben. 
 
 
 
 
 
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