# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6918ec71-d72b-522e-b53f-00b85cb43a39
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 03.11.2015 UV 2014/4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-4_2015-11-03.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/4

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.11.2015

Entscheiddatum: 03.11.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 03.11.2015
Art. 6 UVG: Bejahung somatischer Unfallrestfolgen im Rahmen eines Status 
nach AC-Gelenksresektion links. Verneinung der Adäquanz nach der 
Psycho-Praxis.Art. 16 ATSG: (nur) qualitative Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit. Aus einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer 
adaptierten Tätigkeit resultiert kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. 
November 2015, UV 2014/4).Entscheid vom 3. November 
2015BesetzungVersicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider 
(Vorsitz),Versicherungsrichter Joachim Huber, VersicherungsrichterinMarie 
Löhrer; Gerichtsschreiberin Della BatlinerGeschäftsnr.UV 
2014/4ParteienA.___,Beschwerdeführerin,vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Markus Roos, Postgasse 5,Postfach, 
9620 Lichtensteig,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandVersicherungsleistungen / 
IntegritätsentschädigungSachverhalt

A.       

A.a      A.___ (nachfolgend: Versicherte) war seit 1. Oktober 2006 bei der B.___ AG als 

Produktionsmitarbeiterin angestellt und dadurch bei der Suva gegen die Folgen von 

Unfällen versichert, als sie am 4. Juni 2010 bei der Arbeit auf dem Boden kniend mit 

der rechten Hand ein ca. 30 cm hohes Laufband putzte, sich mit der linken Hand am 

Rahmen des Gestells abstützte, mit dieser vermutlich auf dem nassen Rost abrutschte 

und stürzte. Die Versicherte schlug dabei mit der linken Hüfte gegen das 

Laufbandgestell und erlitt beim Abstützen bzw. Auffangen mit dem linken Arm bzw. der 

linken Hand an der Wand einen Schlag gegen die linke Schulter (vgl. act. G 1.3; Suva-

act. 6, 17). Die Arbeitgeberin meldete der Suva den Unfall am 11. Juni 2010 (Suva-act. 

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1). Dr. med. C.___, FMH Allgemeinmedizin, bestätigte im Arztzeugnis vom 25. August 

2010 eine Erstbehandlung am 10. Juni 2010 und diagnostizierte eine Verletzung der 

Rotatorenmanschette der linken Schulter sowie eine traumatische Inguinalhernie links 

(Suva-act. 6). Letztere wurde am 12. Juli 2010 im Spital D.___ endoskopisch mit 

präperitonealer Netzplastik versorgt und heilte folgenlos aus (Suva-act. 9, 57, 243). 

Nach einer von Dr. C.___ attestierten anfänglich 100%-igen und nachfolgend 50%-igen 

Arbeitsunfähigkeit war die Versicherte ab 2. August 2010 wieder vollständig 

arbeitsfähig (Suva-act. 9)

A.b     Am 9. Februar 2011 wurden der Suva linksseitige Schulterprobleme und eine 

erneute Arbeitsunfähigkeit der Versicherten ab 1. Februar 2011 als Rückfall zum Unfall 

vom 4. Juni 2010 gemeldet (Suva-act. 17, 19). Eine am 14. Januar 2011 im Diagnostic 

Center E.___ durchgeführte MR-Arthrographie der linken Schulter hatte eine 

höhergradige Partialruptur der Supra- und Infraspinatussehne mit auch 

umschriebenem Durchriss des Supraspinatus, eine niedergradige Partialruptur der 

Subscapularissehne sowie eine Tendinose der langen Bicepssehne ergeben (Suva-act. 

21). Die hierauf am 1. Februar 2011 im Spital D.___ arthroskopisch diagnostizierte 

symptomatische Bursitis subacromialis, AC-Degeneration sowie gelenkseitige SSP 

(Supraspinatus)-Degeneration wurde sogleich arthroskopisch mit einer Acromioplastik, 

Bursektomie sowie AC (Acromioclavicular)-Resektion therapiert (Suva-act. 24). Die 

Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (vgl. 

Suva-act. 28, 32 ff.).

A.c      Darauf folgend klagte die Versicherte weiterhin über Schulterbeschwerden (vgl. 

Suva-act. 39, 41, 49, 56, 63, 79). Anlässlich einer Besprechung mit der Suva vom 21. 

Juni 2011 berichtete sie ausserdem über von der Schulter ausstrahlende Schmerzen im 

ganzen linken Arm sowie im linken Nackenbereich (Suva-act. 57). Auch in einer 

Sprechstunde vom 20. September 2011 im Spital D.___ sowie anlässlich einer weiteren 

Besprechung mit der Suva vom 19. Oktober 2011 beschrieb die Versicherte eine 

Symptomatik des linken HWS- und Schulterbereichs (Suva-act. 89, 91).

A.d     Nach dem arthroskopischen Eingriff vom 1. Februar 2011 war die Versicherte bis 

5. Juni 2011 zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Ab 6. Juni 2011 hatte sie ihre Arbeit 

wieder zu 50% mit einer 25%-igen Leistung aufgenommen (Suva-act. 49, 53 f., 56 f.). 

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Am 28. Juni 2011 hatte das Spital D.___ der Versicherten wiederum ärztliche Zeugnisse 

für eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bis 25. Juli 2011 und ab 14. August 2011 für eine 

solche von 75% ausgestellt (Suva-act. 61, 63). Letztere war der Versicherten bis 30. 

September 2011 bescheinigt worden (Suva-act. 78 f., 86). Tatsächlich hatte die 

Versicherte laut Auskunft der Arbeitgeberin eine Leistungsfähigkeit von ca. 30 bis 35% 

erreicht (Suva-act. 93), worauf die Suva der Versicherten mit Schreiben vom 31. 

Oktober 2011 mitteilte, dass die Arbeitsfähigkeit ab 14. August 2011 auf 33% 

festgelegt und das Taggeld per 3. November 2011 wieder auf der Basis einer 100%-

igen Arbeitsfähigkeit ausgerichtet werde (Suva-act. 95). Ab dem 16. November 2011 

bescheinigte Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Medizin, der Versicherten 

wiederum Arbeitsunfähigkeiten von 100 bzw. 50% (Suva-ct. 102, 104 f., 109, 113) und 

vermerkte in einem ärztlichen Zwischenbericht vom 3. Dezember 2011 eine 

Schmerzzunahme seit Oktober 2011 mit Beeinträchtigung der Nacken- bzw. HWS-

Beweglichkeit und eine schmerzhafte Schulterbewegung links (Suva-act- 114). Zuvor 

hatte die B.___ AG mit Schreiben vom 28. November 2011 das Arbeitsverhältnis mit 

der Versicherten per 31. Januar 2012 gekündigt (Suva-act. 111).

A.e      Am 13. Dezember 2011 wurde die Versicherte durch Kreisarzt Dr. med. G.___, 

Facharzt für Chirurgie FMH, untersucht. Dr. G.___ wies auf eine zwischenzeitlich 

erfolgte MRI-Untersuchung des Kopfes sowie auf eine neurologische Untersuchung 

hin, deren Befunde für eine definitive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten 

beigezogen werden müssten (Suva-act. 121). Die MRI-Untersuchung des Schädels 

sowie die neurologische Untersuchung zur Kopfschmerzabklärung waren am 21. 

November 2011 in der Rodiag bzw. am 16. und 23. November 2011 durch Dr. med. 

H.___, Facharzt für Neurologie FMH, durchgeführt worden (Suva-act. 125 f.). Wegen 

der Schulterschmerzen links wurde am 17. Dezember 2011 zum Vergleich mit dem 

MRI-Untersuchungsbefund vom 14. Januar 2011 (Suva-act. 21) in der Radiologie I.___ 

erneut eine MR-Arthrographie der Schulter links durchgeführt. Zur Darstellung kam neu 

eine erhebliche subluxierende, entzündlich aktivierte AC-Gelenksarthrose. Ansonsten 

zeigten sich im Bereich des linken Schultergelenks keine relevanten Auffälligkeiten. Die 

vormalige Partialruptur im Ansatzbereich der Supraspinatussehne erwies sich als 

verheilt (Suva-act. 123). Nach einer anfangs Januar 2012 von Dr. med. I.___, Facharzt 

für Orthopädische Chirurgie FMH, Orthopädie K.___, durchgeführten AC-

Gelenksinfiltration (Suva-act. 124, 139) erfolgten am 23. März 2012, ebenfalls durch Dr. 

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I.___, eine Arthroskopie des Glenohumeralgelenks links, eine offene laterale 

Clavicularesektion sowie eine subacromiale Bursoskopie (Suva-act. 186 ff.).

A.f       Nach den operativen Versorgungen vom 23. März 2012 klagte die Versicherte 

unverändert über Schulter-, Kopf- und Nackenschmerzen. Den Zustand der linken 

Schulter bezeichnete sie seit den Operationen sogar als schlechter. Die Funktion des 

linken Arms sei massiv beeinträchtigt und in der linken Gesichtshälfte komme es immer 

wieder zu Blockaden. Mit den jetzigen Einschränkungen könne sie nicht arbeiten 

(Suva-act. 175). Dr. I.___ attestierte der Versicherten eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

(Suva-act. 179, 183) und liess aufgrund deren Symptomatik eine cervicale 

Kernspintomographie durchführen (Suva-act. 185). Die am 26. Mai 2012 in der RIS 

durchgeführte Untersuchung zeigte eine kleine Diskushernie mit linksforaminaler Enge 

und Kompression der C6-Nervenwurzel links im foraminalen Verlauf (Suva-act. 206), 

worauf Dr. I.___ die Versicherte am 31. Mai 2012 an Dr. med. L___, Facharzt FMH 

Neurochirurgie, weiterleitete (Suva-act. 185). Dessen Untersuchung fand am 8. Juni 

2012 statt (Suva-act. 194). Am 20. Juni 2012 wurde die Versicherte auch wegen ihrer 

Kopfschmerzen nochmals durch Dr. H.___ untersucht (Suva-act. 211). Mit Schreiben 

vom 4. April 2012 hatte nämlich der Krankenversicherer der Versicherten, die Avanex 

Versicherungen AG (nachfolgend: Avanex), die Suva ersucht, die Kopfschmerzen 

zumindest als teilkausal zum Unfallereignis vom 4. Juni 2010 zu betrachten. Laut 

ärztlichen Berichten bestehe zwar bei der Versicherten ein Vorzustand mit Migräne, die 

jetzigen Kopfschmerzen seien jedoch analgetikainduziert. Ohne Unfallereignis würden 

diese also nicht bestehen (Suva-act. 164).

A.g     Vom 14. August bis 6. September 2012 hielt sich die Versicherte in der 

Rehaklinik Bellikon auf, wo im Rahmen eines neurologischen Konsiliums die Frage 

nach einem neurologischen Korrelat bei ständigen Nackenschmerzen linksbetont sowie 

intermittierenden Kopfschmerzen gestellt und eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung 

vorgenommen wurde. Mit Kurzbericht vom 13. September 2012 hielten die zuständigen 

Ärzte fest, der Versicherten seien die angestammte Tätigkeit als Maschinenbedienerin 

sowie andere leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne wiederholte Arbeiten über 

Schulterhöhe und ohne Schläge und Vibrationen ganztags zumutbar (Suva-act. 226 f.). 

Gestützt auf diese Beurteilung teilte die Suva der Versicherten am 7. September 2012 

die Einstellung der Taggeldleistungen per 17. September 2012 mit (Suva-act. 221).

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A.h     Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 23. November 2012 

teilte Dr. G.___ die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Rehaklinik Bellikon. Als einzig 

bildgebend objektivierbarer Schaden finde sich ein Status nach Resektion des 

Acromioclaviculargelenks links. Von der Fortsetzung der Heilbehandlung könne keine 

namhafte Besserung mehr erwartet werden (Suva-act. 243). Dr. G.___ beurteilte zudem 

den Integritätsschaden der Versicherten. Gemäss Feinrastertabelle 5.2 betrage dieser 

bei einer Gelenkresektion oder -arthrodese bei Acromioclaviculargelenksarthrose 5% 

(Suva-act. 244).

A.i       Gestützt auf die kreisärztliche Abschlussbeurteilung von Dr. G.___ teilte die 

Suva dem Rechtsvertreter der Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. M. Roos, 

Lichtensteig, mit Schreiben vom 28. November 2012 die Einstellung der 

Heilkostenleistungen per 30. November 2012 mit und stellte die Prüfung der allfälligen 

Ausrichtung einer Invalidenrente in Aussicht (Suva-act. 245).

A.j       Mit Verfügung vom 5. Dezember 2012 wurde der Versicherten eine 

Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5% zugeprochen (Suva-act. 

247).

A.k      Nachdem Rechtsanwalt Roos gegen die Verfügung vom 5. Dezember 2012 mit 

Eingabe vom 21. Januar 2013 Einsprache erhoben hatte (Suva-act. 253), zog die Suva 

die Verfügung mit neuer Verfügung vom 25. Januar 2013 zurück und ging auf die 

Aufforderung in der Einsprache ein, eine allfällige Invalidenrente zu prüfen. Sie lehnte 

einen Anspruch der Versicherten auf eine solche ab und setzte den Integritätsschaden 

erneut auf 5% fest (Suva-act. 254).

B.         

B.a      Gegen diese Verfügung liess die Versicherte durch Rechtsanwalt Roos am 26. 

Februar 2013 Einsprache erheben (Suva-act. 255).

B.b     Angesichts des Standpunktes der Avanex, bezüglich der Kopfschmerzen der 

Versicherten sei zumindest von einer Teilunfallkausalität auszugehen, fand am 17. April 

2013 im Auftrag der Suva nochmals eine neurologische Beurteilung durch die Ärzte 

ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, Dr. med. M.___, Facharzt für Neurologie FMH, 

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MAS Versicherungsmedizin, sowie Dr. med. N.___, Facharzt für Neurologie, statt (Suva-

act. 257). In einer nachfolgenden Korrespondenz hielten die Suva und die Avanex an 

ihren Standpunkten - Ablehnung der Unfallkausalität der Kopfschmerzen bzw. 

Bestehen einer Unfallkausalität - fest. Dennoch erklärte sich die Suva 

entgegenkommenderweise und aus ökonomischen Gründen, jedoch abschliessend 

unter Annahme eines Endzustands der unfallbedingten Beschwerden, bereit, 

diesbezügliche Heilbehandlungskosten im Betrag von Fr. 1'738.95 zu übernehmen 

(Suva-act. 258, 260 f., 270, 273 f.). Mit Schreiben vom 30. September 2013 nahm der 

Rechtsvertreter der Versicherten zur neurologischen Beurteilung der Abteilung 

Versicherungsmedizin der Suva Stellung (Suva-act. 282).

C.        Mit Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2013 wies die Suva die Einsprache 

des Rechtsvertreters der Versicherten vom 26. Februar 2013 gegen die Verfügung vom 

25. Januar 2013 ab (Suva-act. 285).

D.         

D.a      Dagegen erhob der Rechtsvertreter der Versicherten (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin) am 31. Januar 2014 Beschwerde und beantragte, der 

Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2013 sei vollumfänglich aufzuheben, es sei ein 

objektives und neutrales medizinisches Gutachten erstellen zu lassen und gestützt auf 

das objektive und neutrale medizinische Gutachten seien eine Unfallversicherungsrente 

und eine Integritätsentschädigung festzulegen. Eventualiter seien eine 

Integritätsentschädigung im Umfang von 25% und eine Suva-Rente von mindestens 

33.33% festzulegen, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G 1). 

Zusammen mit der Beschwerde wurde ein Gutachten von Dr. med. O.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie FMH, vom 9. September 2013 (act. G 1.3) sowie ein 

Schreiben von Dr. F.___ vom 14. September 2012 (act. G 1.4) eingereicht.

D.b     Mit Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2014 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

D.c      Einen Verfahrensantrag des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin auf 

Sistierung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bis zum Vorliegen eines durch die 

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Invalidenversicherung angeordneten polydisziplinären Gutachtens lehnte das 

Versicherungsgericht mit Schreiben vom 3. Juli 2014 ab (act. G 11 ff.).

D.d     Mit Replik vom 21. August 2014 hielt der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin unverändert an seinen Anträgen und Standpunkten fest (act. G 15) 

und reichte eine Kopie des angekündigten Begutachtungstermins ein (act. G 15.1).

D.e      Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet (act. G 

17).

D.f       Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren 

Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.        

Streitig und zu prüfen ist der Invalidenrenten- und die Höhe des 

Integritätsentschädigungsanspruchs der Beschwerdeführerin. Unbestritten geblieben 

ist, dass spätestens per 30. November 2012 (vgl. dazu Suva-act. 245) der 

gesundheitliche Endzustand erreicht war und daher ein Renten- und 

Integritätsentschädigungsanspruch ab bzw. in diesem Zeitpunkt zu prüfen ist.

2.          

2.1      Ist der Versicherte infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 

des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Erleidet der 

Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Der Unfallversicherer ist demnach nur 

für Gesundheitsschäden leistungspflichtig, die natürlich und adäquat-kausal mit einem 

versicherten Unfallereignis zusammenhängen (vgl. dazu BGE 129 V 181 f. E. 3.1 f.; A. 

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Rumo-Jungo/A.P. Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/

Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Aufgabe des Arztes ist es, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, während es dem Gericht obliegt, die Frage nach 

dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 110, 112 V 30). Bei 

physischen Unfallfolgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des 

Unfallversicherers praktisch keine Rolle (BGE 138 V 250 f. E. 4 mit Hinweisen).

2.2      Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind. 

Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich 

weder dessen Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 232 E. 5.1 mit 

Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). Den Berichten versicherungsinterner Ärzte und 

Ärztinnen kann rechtsprechungsgemäss gleichfalls Beweiswert beigemessen werden, 

sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich 

widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 

1991 Nr. U 133 S. 311 ff.).

2.3      Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 

Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 183 f. E. 3.2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst 

die Beweislast im Sinn der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Bei der zu 

erfüllenden Anspruchsvoraussetzung eines natürlichen Kausalzusammenhangs handelt 

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es sich um eine anspruchsbegründende Tatsache. Die diesbezüglichen Konsequenzen 

bei Beweislosigkeit trägt damit die versicherte Person (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E. 

3b; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O. S. 4). Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im 

Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 

wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das 

Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, nach dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit 

eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 

(BGE 129 V 181 E. 3.1, BGE 119 V 338 E. 1, BGE 118 V 289 E. 1b, BGE 117 V 360 E. 

4a mit Hinweisen).

3.          

3.1      Vorab ist mithin zu prüfen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen der 

Beschwerdeführerin als unfallkausal zu betrachten und damit für die Festlegung der 

strittigen Ansprüche - Invalidenrente und Integritätsentschädigung - relevant sind. Die 

Beschwerdeführerin klagt über bewegungs- und belastungsverstärkte 

Schulterschmerzen links, über eine deutlich eingeschränkte Schulterbeweglichkeit 

links, über Nackenschmerzen linksbetont sowie über intermittierende Kopfschmerzen 

und führt diese auf das Unfallereignis vom 4. Juni 2010 zurück (vgl. Suva-act. 226).

3.2       

3.2.1  Anlässlich des Unfallereignisses vom 4. Juni 2010 erlitt die Beschwerdeführerin 

unbestrittenermassen eine Zerrung der linken Schulter, worauf die im Diagnostic 

Center E.___ am 14. Januar 2011 durchgeführte MR-Arthrographie strukturelle 

Verletzungen in Form einer höhergradigen Partialruptur der Supra- und 

Infraspinatussehne mit auch umschriebenem Durchriss des Supraspinatus und einer 

niedergradigen Partialruptur der Subscapularissehne sowie eine Tendinose der langen 

Bicepssehne zeigte (Suva-act. 21). Die anschliessend am 1. Februar 2011 ausgeführte 

diagnostische Arthroskopie führte eine symptomatische Bursitis subacromialis sowie 

eine AC-Degeneration und gelenkseitige SSP-Degeneration (zusätzlich MR-

tomographisch intramurale/intralaminäre und bursaseitige Läsionen) zutage, die mit 

einer arthroskopischen Akromioplastik, Bursektomie und AC-Resektion versorgt 

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wurden (Suva-act. 24). Wegen anhaltender Schulterschmerzen links folgte am 17. 

Dezember 2011 in der Radiologie I.___ eine weitere MR-Arthrographie der linken 

Schulter, welche vergleichend zur kernspintomographischen Untersuchung vom 14. 

Januar 2011 eine zwischenzeitlich neu aufgetretene erhebliche subluxierende, 

entzündlich aktivierte AC-Gelenksarthrose zur Darstellung brachte. Verheilt war jedoch 

die vormalige Partialruptur im Ansatzbereich der Supraspinatussehne (Suva-act. 123). 

Eine am 23. März 2012 durch Dr. J.___ ausgeführte diagnostische Arthroskopie 

förderte ein vollständig unauffälliges Glenohumeralgelenk mit normalen 

Knorpelverhältnissen und intakten Sehnen- und Bandstrukturen zutage (Suva-act. 186). 

Bei der von ihm gleichentags durchgeführten subacromialen Bursoskopie fanden sich 

sodann weder eine Bursitis noch Anzeichen einer Entzündungsreaktion sowie ein sehr 

weiter Subacromialraum (Suva-act. 188). Die subluxierende, entzündlich aktivierte AC-

Arthrose links therapierte Dr. J.___ sogleich am 23. März 2012 mit einer offenen 

lateralen Clavicularesektion (Suva-act. 187).

3.2.2  Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 23. November 2012 

(Suva-act. 243) erhob Dr. G.___ manuell sowie blickdiagnostisch eine Fehlhaltung mit 

Schulterhochstand links von ca. 2 cm und Seitneigung des Kopfs nach rechts, reizlose 

Narbenverhältnisse über der AC-Gelenkregion links ohne Anhalt für entzündliche 

Veränderungen in diesem Bereich, eine Bewegungseinschränkung der linken Schulter, 

hauptsächlich in Bezug auf Abduktion und Anteversion, jedoch ohne nachweisbare 

muskuläre Hypothrophie der Schulter- bzw. Extremitätenmuskulatur, muskuläre 

Verspannungen im Bereich des linken oberen Trapezius und der Nackenmuskulatur 

sowie verschiedene Druckdolenzen bzw. Schmerzangaben im Bereich der linken 

Schulter, des Trapezius und der Nackenmuskulatur linksseitig. Für die Annahme 

unfallkausaler somatischer Restfolgen wird im Regelfall eine strukturelle Läsion bzw. 

eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares Korrelat verlangt (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2, mit Hinweisen). 

Wenn Dr. G.___ die von ihm anlässlich der Abschlussuntersuchung erhobenen Befunde 

im entsprechenden Untersuchungsbericht als "objektiv" anführt, so können diese 

jedoch nicht zum vornherein einer unfallkausalen strukturellen Unfallrestfolge 

gleichgesetzt bzw. auf eine solche zurückgeführt werden. Eine manuelle sowie 

blickdiagnostische Untersuchung fördert klinische, nicht aber objektivierbare 

Ergebnisse zu Tage. Objektivierbar sind Ergebnisse, die reproduzierbar und von der 

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Person des Untersuchenden und den Angaben sowie dem Verhalten des Patienten 

unabhängig sind. Würde auf Ergebnisse klinischer Untersuchungen abgestellt, so 

würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat namhaft gemacht, das eine 

Adäquanzprüfung als nicht erforderlich erscheinen liesse. Von organisch objektiv 

ausgewiesenen Unfallfolgen kann vielmehr erst dann gesprochen werden, wenn die 

erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 15. Mai 2008, 8C_37/2008, E. 3.2; vgl. auch BGE 134 V 

122 E. 9). Myofasziale und tendinotische bzw. myotendinotische Befunde, 

Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen sowie 

Einschränkungen in der Beweglichkeit können nicht als organisches Substrat von 

Beschwerden qualifiziert werden (SVR 2008 UV Nr. 2 S. 5 E. 5.2 mit Hinweisen). Als 

bildgebend objektivierbaren Schaden hielt Dr. G.___ einzig einen Status nach 

Resektion des AC-Gelenks links fest. Allein dieser Feststellung kommt hinsichtlich der 

Frage des Vorliegens objektivierter Unfallrestfolgen Relevanz zu. Dazu ist die weitere 

und angesichts der medizinischen Fakten schlüssige Beurteilung von Dr. G.___ 

massgebend, wonach die von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden 

aufgrund der klinischen, radiologischen sowie arthroskopischen Befunde in diesem 

Ausmass nicht zu erklären seien. Die Arthroskopie des Glenohumeralgelenks vom 23. 

März 2012 habe einen vollständig unauffälligen Befund mit normalen 

Knorpelverhältnissen und intakten Sehnen- und Bandstrukturen ergeben, und auch im 

Bericht über die MR-Arthrographie vom 17. Dezember 2011 werde die vormalige 

Partialruptur im Ansatzbereich der Supraspinatussehne als verheilt beurteilt mit nur 

grenzwertiger Ansatztendinopathie des Supraspinatus und der Subscapularis bei 

ansonsten normalem MR-Arthro-Tomogramm des linken Schultergelenks. Die 

entzündlich aktivierte AC-Gelenksarthrose sei am 23. März 2012 operativ mittels 

lateraler Clavicularresektion behandelt worden. Operationen werden grundsätzlich mit 

dem Ziel durchgeführt, einen Gesundheitsschaden vollständig zu heilen oder 

zumindest bestmöglich zu beheben bzw. zu lindern. Die Annahme, dass eine Schulter 

mit resektiertem AC-Gelenk nicht einer Schulter mit gesundem AC-Gelenk 

gleichgesetzt werden kann, liegt nahe. Entsprechend hielt Dr. G.___ in seinem 

Untersuchungsbericht als bildgebend objektivierbaren Schaden einen Status nach 

Resektion des AC-Gelenks links fest. Ein solcher ist ein unfallkausales organisches 

Substrat für bestimmte, nicht aber ohne Weiteres für sämtliche geklagten 

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Beschwerden. So kann eine Resektion des AC-Gelenks laut Dr. G.___ offensichtlich zu 

einer gewissen Bewegungseinschränkung führen, nicht aber zu derjenigen, welche die 

Beschwerdeführerin demonstriert. Hinsichtlich der radiologisch nicht objektivierbaren 

Beschwerden hält er fest, dass bereits während des stationären Aufenthalts in der 

Rehaklinik Bellikon auf eine erhebliche Symptomausweitung hingewiesen worden sei 

(Suva-act. 243). Die klinische Untersuchung der linken Schulter in der Rehaklinik 

Bellikon hatte zwar laut Austrittsbericht vom 13. September 2012 (Suva-act. 226) 

ebenfalls verschiedene auffällige Befunde ergeben. In Übereinstimmung mit Dr. G.___ 

wurde dazu jedoch festgehalten, dass die von der Beschwerdeführerin geklagten 

Beschwerden gesamthaft betrachtet aufgrund der klinischen und radiologischen 

Befunde im vorgebrachten Ausmass nicht erklärbar seien. Die Beschwerdeproblematik 

müsse vor dem Hintergrund des dysfunktionalen Überzeugungs- und 

Bewältigungsmusters mit einem Schon- und Vermeidungsverhalten gesehen werden, 

welche als erhebliche Symptomausweitung imponieren würden. Die Feststellungen der 

Rehaklinik Bellikon basieren auf einer während der Rehabiliation zusätzlich erfolgten 

psychosomatischen Abklärung (Suva-act. 226). Schliesslich fügen sich die 

Ausführungen in den Berichten von Dr. L___ und Dr. J.___ vom 11. bzw. 28. Juni 2012 - 

worin von einem in der klinischen Untersuchung ausserordentlich inkongruenten Bild 

bezüglich Beweglichkeit des linken Arms bzw. einem gehegten Verdacht der 

Somatisierung gesprochen wird, sowie die zuvor am 5. Mai 2012 von Dr. F.___ 

erwartete Schmerzchronifizierung - vollumfänglich in die Beurteilungen von Dr. G.___ 

und der Rehaklinik Bellikon ein (Suva-act. 172, 202, 194). Zusammenfassend ist mithin 

festzuhalten, dass Unfallrestfolgen im Bereich der linken Schulter mit dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen sind, nicht jedoch in dem von der 

Beschwerdeführerin geklagten Ausmass, sondern einzig im Rahmen eines Status nach 

AC-Gelenkresektion.

3.3      Nicht zu berücksichtigen sind im Rahmen der Festlegung der strittigen 

Ansprüche die von der Beschwerdeführerin geklagten Nacken- bzw. HWS-

Beschwerden. Die HWS war gemäss dem von der Beschwerdeführerin geschilderten 

Unfallmechanismus vom Unfall vom 4. Juni 2010 nicht betroffen, womit eine primäre 

Unfallverletzung bereits mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

ausser Betracht fällt. Dies in dem Sinn, als ein Unfall im Regelfall nur im Bereich eines 

betroffenen Körperteils Verletzungen zu verursachen vermag. Eine Verletzung wird vom 

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Verletzten ausserdem regelmässig unmittelbar wahrgenommen und führt unfallnah zu 

entsprechenden ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen. Je grösser der 

zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen sind an den 

Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen (RKUV 

1997 Nr. U 275 S. 191 E. 1c). Im konkreten Fall wurden jedoch Nackenbeschwerden 

von der Beschwerdeführerin in Übereinstimmung mit der Nichtbeteiligung beim Unfall 

erstmals nach einer langen Latenzzeit, nämlich mehr als ein Jahr nach dem Unfall 

anlässlich einer Besprechung mit der Beschwerdegegnerin am 21. Juni 2011, beklagt 

(Suva-act. 57). Damit liegt ein passendes, gewichtiges Indiz für die fehlende 

Unfallkausalität vor. Die kernspintomographische Untersuchung der HWS in der RIS 

vom 26. Mai 2012 zeigte denn auch keine strukturelle traumatische Läsion, sondern 

eine degenerative Gesundheitsstörung in Form einer zervikalen Diskushernie C5/6 mit 

Foraminalstenose und Kompression C6 links mehr als rechts (Suva-act. 206). In der bei 

Dr. L___ wegen einer beklagten neurologischen Symptomatik - linksbetonte 

Nuchalgien, Schmerzen entlang des gesamten linken Arms bis in die Finger, 

gelegentliches Einschlafgefühl, parästhetische Missempfindungen beim Druck über 

den Arm (Suva-act. 194) - ausserdem durchgeführten neurologischen Untersuchung 

vom 8. Juni 2012 bestätigte dieser zwar einen bildgebenden Befund, fand aber laut 

Bericht vom 11. Juni 2012 in der klinischen Untersuchung keinen objektivierbaren C6-

Defizitbefund. Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und die 

untersuchbaren sensorischen und motorischen Defizite seien ausserordentlich 

inkongruent und nicht mit einer C6-Symptomatik in Einklang zu bringen. Auch die 

geklagten Sensibilitätsstörungen im Bereich der Trigeminus innervierten Gebiete V2 

und V3 links seien nicht mit dem bildgebenden Befund in Einklang zu bringen (Suva-

act. 194). Angesichts der aufgezeigten Sachlage lassen sich die von der 

Beschwerdeführerin im Bereich der HWS geklagten Beschwerden nicht unmittelbar 

einer traumatischen Läsion, offensichtlich aber auch nicht dem vorliegenden 

degenerativen Gesundheitsschaden zuordnen. Das am 31. August 2012 in der 

Rehaklinik Bellikon durchgeführte neurologische Konsilium führte zu einem 

übereinstimmenden Resultat bzw. einer gleichen Wertung der 

Untersuchungsergebnisse mit Hinweis auf eine organisch unabhängige Komponente, 

wie bei der linken Schulter. So wurde im Untersuchungsbericht vom 4. September 

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2012 festgehalten, dass eine ausgeprägte Fehlhaltung bzw. Schonhaltung mit 

Kopfwendung nach rechts und Schulterhochstand links auffällig sei. Klinisch 

neurologisch habe sich insbesondere eine ausgeprägte muskuläre Verspannung im 

HWS- und Schulterbereich links gezeigt. Die in der Vergangenheit durchgeführte MRI-

Untersuchung der HWS links zeige kein morphologisches Korrelat für die von der 

Beschwerdeführerin beschriebenen Beschwerden. Allenfalls könnte die leichte BSR 

(Bizepssehnenreflex)-Abschwächung links auf die vorbekannte Foramenstenose C6 

links und somit auf eine Wurzelläsion C6 zurückgeführt werden. Darüber hinaus 

bestünden jedoch keine Defizite im Versorgungsgebiet der Wurzel C6 links. Aktuell 

bestehe ausserdem kein Hinweis auf eine Radikulopathie. Letztlich zeige sich ein 

ausgeprägtes myofasziales Schmerzsyndrom bei chronischer Zervikobrachialgie links. 

Im Rahmen der Anamneseerhebung sowie der Untersuchung sei darüber hinaus eine 

deutliche Aggravation der Schmerzsymptomatik seitens der Beschwerdeführerin 

aufgefallen. Als Diagnosen wurden ein myofasziales Schmerzsyndrom bei chronischer 

Zervikobrachialgie links und Schon-(Zwangs-)haltung mit Kopfwendung nach rechts, 

ein zervikogener Kopfschmerz, eine (alte) Wurzelläsion C6 links sowie ein sensibles 

Hemisyndrom links unklarer Genese bei Verdacht auf Somatisierungsstörung 

festgehalten. Laut Roche Lexikon Medizin (5. Aufl. München 2003, S. 1791) handelt es 

sich bei einem Syndrom um ein sich stets mit etwa den gleichen Krankheitszeichen, 

d.h. einer Symptomatik mit weitgehend identischem "Symptommuster" 

manifestierendes Krankheitsbild mit unbekannter, vieldeutiger, durch vielfältige 

Ursachen bedingter oder nur teilweise bekannter Ätiogenese. Zur jeweiligen Diagnose 

führt mithin eher das vom jeweiligen Patienten subjektiv angegebene 

"Symptommuster" als ein objektiv erhobener organischer Befund. Eine Chronifizierung 

zementiert sodann die Unklarheit der Ätiologie der fraglichen Beschwerden. Im Verlauf 

einer Chonifizierung wird das Verhältnis zwischen organischem Gesundheitszustand 

und erlebter Behinderung immer ungewisser. Andere Faktoren, wie zum Beispiel das 

Individuum selber mit seiner Psyche, die Arbeitsumstände, das soziale Umfeld, das 

medizinische und legale System sowie ökonomische Umstände spielen eine 

massgebende Rolle (vgl. Bär/Kiener, Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 67 vom 

Dezember 1994, S. 45 ff.). Bereits Dr. F.___ hatte in ihrem ärztlichen Zwischenbericht 

vom 3. Dezember 2011 eine Chronifizierung befürchtet (Suva-act. 114). Die 

Somatisierungsstörung fällt schliesslich eindeutig unter die Kategorie der psychischen 

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Leiden und kann auch aufgrund ihrer Auswirkungen - geklagt werden körperliche 

Symptome, d.h. andauernde, schwere und quälende Schmerzen - nicht als 

körperliches Leiden qualifiziert werden (AHI 2000 S. 159 E. 4b mit Hinweisen). Das 

Charakteristikum der somatoformen Schmerzstörung ist gerade die wiederholte 

Darbietung körperlicher Symptome in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach 

medizinischen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse und 

Beteuerung der Ärzte, dass die Symptome nicht körperlich begründbar sind (vgl. WHO 

und Dilling/Freyberger [Hrsg.], Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, 

7. Aufl. Bern 2014, S. 187). Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass auch die 

von der Rehaklinik Bellikon erhobenen Befunde und Diagnosen weder auf eine 

unfallkausale Läsion hinweisen noch einen degenerativen Schaden einschliessen, der 

die von der Beschwerdeführerin geklagte Symptomatik vom Ausmass her erklären 

würde. Überhaupt beschreibt die Beschwerdeführerin die Nackenbeschwerden als 

indirekte, von der Schulter her ausstrahlende Schmerzen (Suva-act. 57, 121, 227). 

Insofern als die Schulter in unmittelbarer Nähe des Nackens liegt und die Ausstrahlung 

von Schmerzen ein bekanntes Phänomen ist, erscheint eine indirekte 

Schmerzsymptomatik grundsätzlich denkbar. Unter diesem Gesichtspunkt könnte der 

Nackensymptomatik jedoch logischerweise nur bei Vorliegen einer entsprechenden 

bedeutsamen primären Schulterproblematik Unfallkausalität zugesprochen werden. 

Angesichts der Erörterungen in Erwägung 3.2 liegt jedoch bereits zwischen der 

geklagten Schultersymptomatik und den objektivierbaren Unfallrestfolgen im Bereich 

der linken Schulter eine Ungleichheit vor.

3.4       Das im Beschwerdeverfahren eingereichte Gutachten von Dr. O.___ (act. G 1.3 

S. 10) vermag an den Beurteilungen in den Erwägungen 3.2 und 3.3 nichts zu ändern. 

Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin leitet aus den Befunden deutliche 

Schultersteife sowie Fehlhaltung des Oberkörpers und des Kopfs zusätzliche, im 

Rahmen der Invaliditäts- sowie Integritätsschadensbemessung zu berücksichtigende, 

objektivierte Befunde ab. Wie in Erwägung 3.2.2 dargelegt, stellen die deutliche 

Schultersteife sowie die Fehlhaltung des Oberkörpers und des Kopfs lediglich klinische 

Befunde dar, die nicht als eigenständige bildgebend objektivierte unfallkausale 

Substrate zu betrachten sind. Eine unfallbedingte Schultersteife und Fehlhaltung ist 

zwar nicht ausgeschlossen. Solche Gesundheitsschädigungen stellen jedoch für sich 

keine strukturellen Läsionen dar, sondern gründen ihrerseits auf einer entsprechenden, 

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im vorliegenden Fall fehlenden unfallkausalen Körperverletzung (vgl. Pschyrembel, 

Klinisches Wörterbuch 2013, 264. Aufl. Berlin 2012, S. 1600 f.: "Periarthropathie 

humeroscapularis"; Alfred M. Debrunner, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. 

Bern 2005, S. 737). Weder Dr. J.___, Dr. F.___ und die Rehaklinik Bellikon noch Dr. 

O.___ halten in ihren Berichten bzw. Gutachten eine organisch objektiv ausgewiesene 

Unfallfolge fest, die das obgenannte Beschwerdebild im Sinne einer indirekten 

organischen Unfallrestfolge erklären würde. Vielmehr werden von Dr. O.___ mögliche 

organische Ursachen für die deutliche Schultersteife und die auffällige Kopfhaltung, wie 

eine Arthrofibrose, eine atlanto-axiale Störung, eine Auffälligkeit im craniocervicalen 

Übergang oder neurologische Ausfälle, ausgeschlossen. Die deutliche Schultersteife 

bezeichnet er sodann selbst als möglicherweise aktiv unterstützt. Die von ihm gestellte 

Diagnose eines Schmerzsyndroms linker Arm kann, wie bereits erwähnt, durch 

vielfältige Ursachen bedingt sein. Eine überwiegend wahrscheinliche Unfallrestfolge ist 

damit nicht nachgewiesen. Fassbar gemacht ist mit einem Schmerzsyndrom lediglich 

das Beschwerdebild, ohne es dabei eindeutig einem organischen Korrelat zuzuordnen 

(vgl. Erwägung 3.3). Die von Dr. O.___ im Zusammenhang mit dem Schmerzsyndrom 

angeführten Statusdiagnosen bezeichnen sodann einzig die ursprüngliche 

Unfallverletzung sowie die nachfolgend im Bereich der Schulter durchgeführten 

Operationen, benennen jedoch keine konkreten Unfallrestfolgen. Dass vorliegend ein 

Status nach Schulterkontusion, arthroskopischer Acromioplastik mit AC-

Gelenksteilresektion sowie nach offener lateraler Clavicularesektion besteht, steht 

ausser Frage. Der von Dr. O.___ beschriebene Neglect des linken Arms stellt gleichfalls 

eine Syndromdiagnose dar und beschreibt einzig einen Umstand der 

"Vernachlässigung", konkret den Zustand, dass die Beschwerdeführerin ihren linken 

Arm praktisch nicht einsetzt (vgl. Pschyrembel, a.a.O., S. 1431; Roche Lexikon 

Medizin, a.a.O., S. 1300). Die Berücksichtigung eines Neglect im Rahmen der 

Invaliditäts- sowie Integritätsschadensbemessung erfordert wiederum die Anknüpfung 

an eine objektivierte organische Unfallrestfolge. Wie dargelegt, ist jedoch der 

dargebotene Zustand der Beschwerdeführerin aufgrund des Status nach Resektion des 

AC-Gelenks links nicht zu erklären. Dr. O.___ weist schliesslich in seinem Gutachten 

auf eine "massive" Verschlechterung der Situation seit den zwei Operationen vom 1. 

Februar 2011 und 23. März 2012 hin. Er legt in diesem Zusammenhang zwar zutreffend 

dar, dass ursprünglich eine Schulterkontusion vorgelegen habe, in der Folge zwei 

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Operationen durchgeführt worden und deren Kosten wegen ihres 

Kausalzusammenhangs zum Unfall vom 4. Juni 2010 von der Beschwerdegegnerin 

übernommen worden seien, weshalb sie vom Unfallereignis nicht mehr zu trennen 

seien. Nicht zuzustimmen ist jedoch seiner Schlussfolgerung, dass somit die 

Unfallkausalität der aktuellen Schultersituation gegeben sei. Wie bereits erwähnt, hat 

eine Operation die Heilung einer Gesundheitsschädigung zum Ziel und führt in der 

Regel zu einer Verbesserung der präoperativ im Zusammenhang mit einem operierten 

Körperteil geklagten Beschwerden. Von Unfallrestfolgen kann ausgegangen werden, 

wenn eine traumatische Läsion operativ nicht vollends behoben werden kann, im 

Bereich der Operationsstelle Spätfolgen, wie beispielsweise eine AC-Gelenksarthrose, 

auftreten oder eine Operation nicht erfolgreich oder gar fehlerhaft durchgeführt worden 

ist. Die Unfallrestfolgen müssen jedoch in allen drei Fällen objektiv nachgewiesen sein. 

Weiterhin geklagte Beschwerden müssen mit ärztlich erhobenen, objektvierten 

Befunden hinreichend erklärbar sein. Dr. O.___ nimmt in seinem Gutachten im Grunde 

einzig eine subjektive Wahrnehmung der Beschwerdeführerin auf, die in keiner Weise 

einer Objektivierbarmachung von Unfallrestfolgen gleichkommt. Mit der geltend 

gemachten Verschlimmerung korrespondierende Befunde sind weder seinem 

Gutachten noch den übrigen medizinischen Akten zu entnehmen. Wie in Erwägung 

3.2.2 ausgeführt, vermag der alleinige Status nach Resektion des AC-Gelenks links 

eine Verschlimmerung bzw. Ausweitung der Beschwerdesymptomatik nicht mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erklären. Die alleinige Tatsache, 

dass eine Verschlimmerung nach unfallkausalen Operationen eingetreten ist, reicht 

sodann nicht aus, um von einer Unfallkausalität auszugehen (vgl. dazu beweisrechtlich 

untaugliche Formel "post hoc ergo propter hoc" z.B. in: Alfred Maurer, 

Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 460 Fn. 1205). 

Hervorzuheben ist schliesslich, dass selbst Dr. O.___ zusammenfassend festhält, für 

ihn sei das von der Beschwerdeführerin geschilderte Schmerzsyndrom zwar glaubhaft, 

mit den aktuellen medizinischen Befunden sei es jedoch aus orthopädischer Sicht nicht 

zu erklären.

3.5      Hinsichtlich der Kopfschmerzen kann schliesslich ebenfalls nicht mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit von Unfallfolgen gesprochen 

werden.

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3.5.1  Wie die HWS, so war offensichtlich auch der Kopf vom fraglichen Unfallereignis 

nicht betroffen, womit nur eine indirekte Unfallfolge in Betracht kommt. Überhaupt stellt 

sich die Sachlage hier gleich derjenigen der HWS dar (vgl. dazu Erwägung 3.3). Die im 

Diagnostic Center E.___ am 21. November 2011 durchgeführte MRT-Untersuchung des 

Schädels brachte weder Hinweise auf eine traumatische Läsion noch auf sonstige 

Pathologien hervor. Sämtliche Befunde waren regelrecht (Suva-act. 126). Im 

neurologischen Konsilium der Rehaklinik Bellikon vom 31. August 2012 wurde, 

abgesehen von einer Hypästhesie und Hypalgesie der linken Gesichtshälfte (annähernd 

median begrenzt) ein unauffälliger Hirnnervenstatus erhoben. Im Bericht vom 4. 

September 2012 wurde dazu festgehalten, dass sich bezüglich des angegebenen 

inkompletten sensiblen Hemisyndroms in der kernspintomographischen Untersuchung 

des Kopfs kein pathologisches Korrelat gefunden habe. Möglicherweise seien die 

Sensibilitätsstörungen auf eine Somatisierungsstörung zurückzuführen, wofür die 

relativ median angegebene Sensibilitätsstörung im Gesicht spreche (Suva-act. 227). 

Aktenkundig sind Kopfschmerzen sodann noch später als HWS-Beschwerden, nämlich 

erstmals rund eineinhalb Jahre nach dem Unfall, im ärztlichen Zwischenbericht von Dr. 

F.___ vom 21. November 2011 (Suva-act. 105) sowie im Bericht von Dr. H.___ vom 21. 

Dezember 2011, dem die Beschwerdeführerin zur Kopfschmerzabklärung zugewiesen 

worden war (Suva-act. 125). Die Ärzte der Abteilung Versicherungsmedizin der 

Beschwerdegegnerin stellen in ihrer neurologischen Beurteilung vom 17. April 2013 zur 

zeitlichen Komponente fest, rein formal seien damit die diagnostischen Kriterien eines 

posttraumatischen Kopfschmerzes gemäss Kapital 5 der ICHD-II-

Kopfschmerzklassifikation nicht erfüllt. Der konkrete Beschwerdeverlauf weise vom 

Unfall ausgehend eine stetige Beschwerde- und Symptomausweitung auf. Der 

ursprünglich lokale linksseitige Schulterschmerz habe sich innerhalb des ersten 

Unfalljahres auf den Arm, den Nacken und den Kopf ausgebreitet. Ca. 9 Monate nach 

dem Unfall seien intermittierend auftretende Sensibilitätsstörungen im Gesicht, 

gelegentlich gefolgt von Kopfschmerzen, dokumentiert. Auch die Ärzte der Abteilung 

Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin kommen sodann zum Schluss, dass 

sich für die beschriebenen neurologischen Beschwerden und Störungen kein 

unfallbedingtes neuro-anatomisches Korrelat finde (Suva-act. 257). Dr. O.___ selbst 

führt ausserdem in seinem Gutachten eine vorbestehende Migräne als unfallfremde 

Diagnose auf (act. G 1.3, S. 9). Angesichts des Gesagten sind mithin Kopfschmerzen, 

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die auf einer unfallkausalen Läsion oder überhaupt einer organischen Pathologie im 

Bereich des Kopfs gründen würden, mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit auszuschliessen.

3.5.2  Im ärztlichen Zwischenbericht vom 3. Dezember 2011 vermerkte allerdings Dr. 

F.___ eine analgetisch induzierte Cephalea, weshalb der Neurologe (vgl. Bericht von Dr. 

H.___ [Suva-act. 125]) alle Schmerzmittel abgesetzt habe (Suva-act. 114). Dr. H.___ 

erläuterte dazu in seinem Bericht vom 28. Juni 2012, dass sich durch eine 

unkontrollierte tägliche Triptaneinnahme nunmehr wohl das Problem eines 

Triptanübergebrauchskopfschmerzes entwickelt habe (Suva-act. 211). Die Avanex ging 

von einer indirekten Teilkausalität der Kopfschmerzen zum Unfall aus, indem sie 

geltend machte, die Beschwerdeführerin habe die Medikamente aufgrund der 

unfallbedingten Schulterbeschwerden eingenommen (vgl. Suva-act. 260). In der 

neurologischen Beurteilung vom 17. April 2013 nehmen die Ärzte der Abteilung 

Versicherungsmedizin explizit zur Frage der Teilunfallkausalität der Kopfschmerzen 

Stellung. Die von Dr. H.___ getroffene Annahme eines sekundären Kopfschmerzes bei 

Analgetikaübergebrauch bzw. später eines Triptanübergebrauchskopfschmerzes könne 

an Hand der vorliegenden Akten nicht überprüft werden, da ein unsachgemässer 

(Über-)Gebrauch nicht erwiesen sei. Selbst wenn es im Rahmen der 

Schmerzerweiterung zu einer Zunahme von Kopfschmerzbeschwerden gekommen sei, 

wäre eine allfällige missbräuchliche Medikamenteneinnahme als Teilsymptom einer 

Schmerzverarbeitungsstörung zu sehen, die ihrerseits nicht als unfallkausal gelten 

könne (Suva-act. 257). Die Beurteilung der Ärzte der Abteilung Versicherungsmedizin 

erscheint schlüssig und nachvollziehbar. Der als Unfallrestfolge einzig objektivierte 

Status nach Resektion des AC-Gelenks vermag das Ausmass der von der 

Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden nicht zu erklären. Übereinstimmend 

hingewiesen wird jedoch in den medizinischen Akten auf eine funktionelle 

Überlagerung der Beschwerden, eine erhebliche Symptomausweitung, eine 

Somatisierung bzw. auf eine deutliche Aggravation. Angesichts dieser Sachlage bleibt 

für einen unfallbedingten Analgetikaübergebrauch kaum Raum. Zumindest erscheint 

ein solcher nicht überwiegend wahrscheinlich. Der Analgetikakonsum könnte ebenso 

wahrscheinlich mit der vorbestehenden Migräne zusammenhängen oder - wie von den 

Ärzten der Abteilung Versicherungsmedizin beschrieben - Teilsymptom einer 

Schmerzverarbeitungsstörung sein. In seinem Bericht vom 21. November 2011 hielt Dr. 

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H.___ zumindest das Bestehen einer Migräne (mit Aura) als primäre Kopfschmerzform 

fest (Suva-act. 125; vgl. dazu auch Suva-act. 226). Anzufügen ist ferner die 

Widersprüchlichkeit im zeitlichen Ablauf, wonach die Beschwerdeführerin die 

Verschlimmerung der Situation erst nach der zweiten Operation vom 23. März 2012 

beschreibt, Kopfschmerzen indessen schon früher, im November 2011, in den Akten 

vermerkt sind.

3.6       

3.6.1  Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin für eine psychische 

Gesundheitsschädigung leistungspflichtig ist. Laut Austrittsbericht der Rehaklinik 

Bellikon vom 13. September 2012 wurde während der Rehabilitation eine 

psychosomatische Abklärung der Beschwerdeführerin durch Dr. med. P.___ 

durchgeführt. Ein entsprechender Bericht liegt den Akten nicht bei. Offensichtlich 

konnte jedoch von ihr keine psychische Störung von Krankheitswert festgestellt 

werden. Die sich in den medizinischen Akten findenden übereinstimmenden Hinweise 

auf eine funktionelle Überlagerung der Beschwerden, eine erhebliche 

Symptomausweitung, eine Somatisierung bzw. auf eine deutliche Aggravation lassen 

dagegen eine psychische Komponente nicht ganz ausschliessen. Ob die 

Notwendigkeit einer weiteren psychiatrischen Begutachtung zur Klärung des Vorliegens 

unfallkausaler psychischer Gesundheitsstörungen gegeben ist, ist davon abhängig, ob 

auch der kumulativ erforderliche adäquate Kausalzusammenhang gegeben ist. Die 

Adäquanzbeurteilung ist dabei rechtsprechungsgemäss anhand der sogenannten 

Psycho-Praxis (BGE 115 V 133 E. 6c/aa) vorzunehmen.

3.6.2  Zunächst ist dabei zu prüfen, ob dem Unfall eine massgebende Bedeutung für 

die Entstehung der psychischen Beschwerden zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er 

eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für 

die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend 

vom augenfälligen Geschehensablauf - zwischen banalen bzw. leichten Unfällen 

einerseits, schweren Unfällen andererseits und schliesslich dem dazwischen liegenden 

mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in 

der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen 

verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem 

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mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es 

sind weitere, objektiv fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in 

Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in 

eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Dabei müssen rechtsprechungsgemäss (vgl. 

BGE 115 V 140 f. E. 6c/bb; SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 E. 2, 2001 UV Nr. 8 S. 32 E. 3, je 

mit Hinweisen) die weiteren unfallbezogenen Kriterien in gehäufter oder auffallender 

Weise oder ein einziges Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sein, damit 

die Adäquanz bejaht werden kann. Als in die Adäquanzbeurteilung einzubeziehende 

Kriterien nennt die Rechtsprechung (BGE 115 V 140 E. 6c/aa): besonders dramatische 

Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, die Schwere oder 

besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe 

Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ungewöhnlich lange Dauer der 

ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche Fehlbehandlung, welche 

die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, schwieriger Heilungsverlauf und 

erhebliche Komplikationen und Grad und Dauer der physisch bedingten 

Arbeitsunfähigkeit. Bei der Beurteilung der Frage, ob diese Kriterien erfüllt sind, ist die 

psychisch bedingte Beeinträchtigung auszuklammern und nur der somatische Anteil zu 

berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts vom 9. April 2009, 8C_825/2008, E. 4.6).

3.6.3  Den eigenen sachbezüglichen Angaben zufolge erlitt die Beschwerdeführerin am 

4. Juni 2010 einen Schlag gegen die linke Schulter sowie eine Prellung der linken Hüfte, 

als sie sich auf dem Boden kniend mit der linken Hand abstützte, vermutlich wegen 

Nässe ausrutschte, sich mit dem linken Arm auffangen wollte, dann jedoch stürzte (vgl. 

act. G 1.3; Suva-act. 6, 17). Dieser Unfall ist aufgrund einer objektivierten 

Betrachtungsweise nach dem augenfälligen Geschehensablauf mit den sich dabei 

entwickelten Kräften als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu 

qualifizieren (Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 10. Oktober 

2003, U 344/02, E. 4.1, vom 12. August 2005, U 191/04, E. 5.1, vom 9. September 

2005, U 59/04, E. 2.3, und vom 22. März 2006, U 285/05, E. 3.2.2, sowie Urteile des 

Bundesgerichts vom 3. Juni 2009, 8C_768/2008, E. 4.1 und vom 26. Februar 2010, 

8C_912/2009, E. 5.2, bei welchen ein mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den 

leichten Unfällen angenommen wurde). Von einem im engeren Sinn mittelschweren 

oder gar schweren Ereignis kann mit Blick auf diese Präjudizien nicht ausgegangen 

werden. Die Krafteinwirkung auf den Körper bei einem Sturz misst sich in erster Linie 

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an der Sturzhöhe. Konkret kniete die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des 

beschriebenen "Sturzes" bereits auf dem Boden, womit die Sturzhöhe äusserst niedrig 

war und das Geschehnis ebenso gut als Umkippen beschrieben werden könnte. Die 

adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens kann somit nur bejaht werden, 

wenn mindestens vier der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders 

ausgeprägt vorliegt (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100 E. 4.5; Urteil des Bundesgerichts 

vom 18. April 2011, 8C_46/2011, E. 5.1).

3.6.4  Besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit 

sind im vorliegenden Unfallereignis keine zu erblicken und werden von der 

Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht.

3.6.5  Die beim Unfall vom 4. Juni 2010 erlittenen Verletzungen der 

Rotatorenmanschette der linken Schulter und die traumatische Inguinalhernie links 

können zwar punktuell gesehen, d.h. mit Bezug auf die Schulter und die Leiste, nicht 

als leicht, aber auch nicht als ausgesprochen schwer bezeichnet werden. Die 

Beschwerdeführerin suchte erst rund eine Woche nach dem Unfall, am 10. Juni 2010, 

ihren Hausarzt Dr. C.___ auf (Suva-act. 6). Ein gewisser körperlicher Restschaden 

bezüglich der linken Schulter ist zwar nachgewiesen, doch liegt auch mit diesem keine 

schwere Restfolge vor. Schulterverletzungen und Inguinalhernien können schliesslich 

nicht als erfahrungsgemäss geeignet bezeichnet werden, psychische 

Fehlentwicklungen auszulösen.

3.6.6  Die Beschwerdeführerin musste sich in Folge des Unfalls zwei 

Schulteroperationen (Suva-act. 24, 186 ff.) und einer Leistenoperation (Suva-act. 9) 

unterziehen. Die Operationen an sich sind jeweils komplikationslos verlaufen. 

Hinsichtlich des Leistenbruchs erklärte Dr. C.___ bereits in seinem ärztlichen 

Zwischenbericht vom 30. August 2010, dass die Beschwerdeführerin seit der Operation 

praktisch keine Beschwerden mehr habe (Suva-act. 9, vgl. auch Suva-act. 57, 243). 

Tatsache ist, dass die Beschwerdeführerin bis zur ersten Schulteroperation 

Unfallverletzungen im Bereich der Schulter aufwies, sich nach der ersten 

Schulteroperation erneut strukturelle Gesundheitsschäden zeigten, welche eine zweite 

Schulteroperation notwendig machten, Operationen an sich bedeutsame Eingriffe in 

den Körper eines Menschen darstellen und die Beschwerdeführerin im Zeitraum 

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zwischen Unfall und zweiter Operation, d.h. also während rund eindreiviertel Jahren 

belastet war. Dies kann nicht ohne Weiteres als kurz, aber auch nicht als ungewöhnlich 

lang bezeichnet werden. Abgesehen von den Operationen bestand die ärztliche 

Behandlung der Beschwerdeführerin in der Abgabe von Medikamenten, in 

physiotherapeutischen Massnahmen und Infiltrationen, d.h. nicht ausgesprochen 

belastenden Therapieformen. Im Weiteren erfolgte ein kürzerer stationärer Aufenthalt in 

der Rehaklinik Bellikon. Sodann wurde eine grosse Anzahl von Untersuchungen bzw. 

ärztlichen Kontrollen und Abklärungen durchgeführt, welche allerdings nicht als 

ärztliche Behandlungen gelten können (Urteil des Bundesgerichts vom 27. Februar 

2008, U 11/07, E. 5.3.1 mit Hinweisen). Die Dauer der ärztlichen Behandlung und die 

geklagten Beschwerden deuten im Übrigen nicht schon auf einen schwierigen 

Heilungsverlauf hin. Es erfordert besondere Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt 

und verzögert haben (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 7. Februar 2008, U 590/06, 

E. 4.3.2, und vom 10. Juli 2008, 8C_61/2008, E. 7.6). Solche Gründe sind jedoch im 

konkreten Fall nicht ersichtlich. Anschliessend an die zweite Schulteroperation vom 23. 

März 2012 wurde bereits bald von einem inkongruenten Bild hinsichtlich der 

Beschwerdesymptomatik, von einem Verdacht der Somatisierung, von einer 

erheblichen Symptomausweitung, einer funktionellen Überlagerung und Aggravation 

gesprochen (Suva-act. 194, 202, 226). Abgesehen von einem Status nach Resektion 

des AC-Gelenks konnten keine Unfallrestfolgen mehr objektiviert werden. Zwischen 

den Nacken- und Kopfschmerzen und dem Unfallereignis vom 4. Juni 2010 ist ein 

natürlicher Kausalzusammenhang mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. 

Unfallfremde Gesundheitsbeeinträchtigungen sowie psychische Einflüsse sind, wie 

bereits erwähnt, bei der Beurteilung eines Adäquanzkriteriums ausser Acht zu lassen, 

selbst wenn letztere als körperlich imponieren (Urteil des Bundesgericht vom 9. April 

2009, 8C_825/2008, E. 4.6). Angesichts des Gesagten können somit auch die 

Zusatzkriterien - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie 

ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung - zumindest nicht in der 

geforderten Schwere (schwierig, erheblich, ungewöhnlich lange) als erfüllt betrachtet 

werden.

3.6.7  In Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin ist festzustellen, dass in den 

Akten jegliche Anhaltspunkte für eine Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen 

verschlimmert haben sollen, fehlen und entsprechende Umstände vom Rechtsvertreter 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 24/30

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der Beschwerdeführerin auch nicht substanziiert geltend gemacht werden. Im 

Umstand, dass nach Durchführung einer Operation Unfallrestfolgen zurückbleiben bzw. 

eine Unfallverletzung durch eine Operation nicht vollständig geheilt werden kann, kann 

keine Fehlbehandlung erblickt werden.

3.6.8  Nachdem das Schmerzempfinden der Beschwerdeführerin im Bereich der linken 

Schulter im späteren Verlauf bzw. nach der zweiten Operation wohl durch psychische 

Einflüsse beeinflusst war, können auch körperliche (unfallbedingte) Dauerschmerzen 

nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bejaht werden. Die Schmerzen wurden von 

der Beschwerdeführerin im Übrigen nicht als Dauerschmerzen, sondern überwiegend 

als bewegungs- und belastungsabhängig beschrieben und klangen bis zur zweiten 

Schulteroperation auch immer wieder ab (vgl. Suva-act. 9, 35, 39, 63, 79, 89, 226). Die 

Nacken- und Kopfschmerzen sind, wie bereits erwähnt, mangels natürlicher Kausalität 

zum Unfallereignis nicht zu berücksichtigen.

3.6.9  Selbst für den Fall, dass das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch 

bedingten Arbeitsfähigkeit - wenn auch nicht in besonders ausgeprägter Weise - als 

erfüllt zu betrachten wäre, reicht dies zur Adäquanzbejahung praxisgemäss nicht aus. 

Besagtes hat zur Folge, dass der Unfall zwar unter Umständen eine natürlich kausale 

Teilursache einer zusätzlich aufgetretenen psychischen Gesundheitsstörung darstellt, 

welche Schmerzen verstärkt wahrnehmen lässt, die psychische Gesundheitsstörung 

dem Unfall aber rechtlich nicht zugerechnet werden kann, womit sich eine weitere 

medizinische Abklärung der psychischen Komponente erübrigt. Im Rahmen der 

nachfolgenden Bemessung der unfallbedingten Invalidität sowie des unfallbedingten 

Integritätsschadens kann dementsprechend lediglich die unfallbedingte 

Beeinträchtigung in somatischer Hinsicht, diejenige der linken Schulter in Form eines 

Status nach Resektion des AC-Gelenks links, miteinbezogen werden.

4.          

4.1      Der Grad der für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 

16 ATSG durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das 

die versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 25/30

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zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage 

der Bemessung des Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung 

und die trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und zumutbaren 

Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, ist die 

Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).

4.2      Während sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt stellt, die 

Beschwerdeführerin könnte sowohl die angestammte Tätigkeit als auch eine 

gleichartige oder ähnliche Tätigkeit voll ausüben und demzufolge ein 

rentenausschliessendes Einkommen erzielen, hält der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin dagegen, dass die Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit 

nicht mehr voll ausüben könnte und in ihrer Arbeitsfähigkeit mindestens zu 33.33% 

eingeschränkt wäre.

4.3      Laut Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 13. September 2012 sind der 

Beschwerdeführerin leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ganztags, d.h. mit einem 

Pensum von 100%, zumutbar. Diesbezüglich sind linksseitig spezielle, 

schulterbezogene Einschränkungen (adominante Seite) zu berücksichtigen: Keine 

wiederholten Arbeiten über Schulterhöhe, keine Schläge und Vibrationen. Die 

Rehaklinik Bellikon geht auch für die Tätigkeit einer Maschinenbedienerin unter 

Einhaltung derselben Einschränkungen von einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit aus 

(Suva-act. 226). Dr. G.___ schloss sich dieser Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. diesem 

Zumutbarkeitsprofil im Bericht über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 23. 

November 2012 ohne Ergänzungen an (Suva-act. 243). Da die angestammte Tätigkeit 

als Maschinenbedienerin bzw. Produktionsmitarbeiterin bei der B.___ AG infolge 

Kündigung nicht mehr existiert, ist die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für angepasste 

Tätigkeiten vorzunehmen. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das Zumutbarkeitsprofil 

der Rehaklinik Bellikon bezüglich einer linksseitig schulteradaptierten Tätigkeit 

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erscheint ohne Weiteres schlüssig und überzeugend. Mit dem definierten 

Zumutbarkeitsprofil wird offensichtlich einer Schultergelenksproblematik bzw. einem 

Status nach Resektion des AC-Gelenks umfassend Rechnung getragen, indem die 

Einwirkung auf das Schultergelenk durch Belastung, d.h. durch direkte (keine 

wiederholten Arbeiten über Schulterhöhe) und indirekte (Schläge und Vibrationen) 

Bewegung, weitgehend reduziert wird. Auf die klinisch erhobenen Befunde sowie die 

Schmerzangaben und Bewegungsdefizite der Beschwerdeführerin konnte infolge des 

nicht objektivierbaren Ausmasses der demonstrierten physischen Einschränkungen nur 

teilweise abgestellt werden. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die geeignet 

wären, Zweifel daran zu begründen, dass mit dem fraglichen Zumutbarkeitsprofil der in 

Frage stehenden Gesundheitsschädigung bzw. den damit verbundenen Beschwerden 

und ihren praktischen Auswirkungen nicht genügend Rechnung getragen worden wäre. 

Die Ärzte der Rehaklinik Bellikon und Dr. G.___ sehen die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin nur in qualitativer Hinsicht eingeschränkt. Unter den erwähnten, 

limitierenden Bedingungen ist denn auch ohne Weiteres eine volle Arbeitsfähigkeit als 

gegeben zu erachten. Insgesamt dürfte ausserdem zu berücksichtigen sein, dass bei 

der Beschwerdeführerin das adominante linke Schultergelenk eingeschränkt, die 

dominante rechte Schulter aber frei beweglich und schmerzfrei ist. Mit dem bei einer 

Vielzahl von Tätigkeiten mehrheitlich stärkeren Gebrauch der rechten Hand bzw. des 

rechten Arms geht umgekehrt eine entsprechende Entlastung des linken 

Schultergelenks einher. Bezüglich der linken Schulter ist mithin im Folgenden von der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung und dem Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik Bellikon 

auszugehen.

4.4      Das Gutachten von Dr. O.___ vom 9. September 2013 (act. G 1.3) sowie der 

Bericht von Dr. F.___ vom 14. September 2012 (act. G 1.4) vermögen diese Beurteilung 

nicht in Frage zu stellen. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin bestätigt 

zunächst, dass mit den 33.33% von Dr. O.___ einzig der Arbeitsfähigkeitsgrad, nicht 

jedoch der Invaliditätsgrad gemeint sein könne. Ein Arzt hat "nur" ersteren zu 

beurteilen. Die Invaliditätsbemessung hat in Anwendung von Art. 16 ATSG zu erfolgen. 

Gemäss Ausführungen in Erwägung 3.4 berücksichtigt Dr. O.___ bei der Bemessung 

des Arbeitsfähigkeitsgrades offensichtlich auch Einschränkungen der 

Beschwerdeführerin, welche nicht auf bildgebend/apparativ objektivierbare organische 

Unfallfolgen zurückgeführt werden können, und geht damit hinsichtlich Beweglichkeit, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 27/30

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Belastbarkeit und Schmerzen von einer gesundheitlich schlechteren Schulter-/

Armsituation links aus. Insbesondere die von der Beschwerdeführerin geschilderte 

Behinderung durch den kaum mehr einsetzbaren linken Arm kann keinem 

unfallkausalen, objektivierten organischen Korrelat zugeordnet werden. Die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. F.___, die Beschwerdeführerin sei selbst bei leichter 

bis mittelschwerer Arbeit nicht ganztags, sondern maximal 25% arbeitsfähig, geht - wie 

von der Ärztin auch ausdrücklich festgehalten - über den Schulterbereich hinaus, 

indem eine eingeschränkte Kopfhaltung und Bewegungseinschränkungen des 

gesamten Oberkörpers einbezogen werden. Als natürlich kausale Unfallrestfolge kann 

jedoch einzig der Status nach Resektion des AC-Gelenks berücksichtigt werden.

4.5       

4.5.1  Zu prüfen bleibt, ob aus einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten 

Tätigkeit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert. Nachdem der 

gesundheitliche Endzustand spätestens per 30. November 2012 erreicht war (vgl. 

Suva-act. 245), würde ein allfälliger Rentenanspruch am 1. Dezember 2012 entstehen. 

Die Vergleichseinkommen - Validen- und Invalideneinkommen - sind bezogen auf 

diesen Zeitpunkt zu ermitteln. Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist von jenem 

Einkommen auszugehen, welches die versicherte Person überwiegend wahrscheinlich 

ohne Unfall tatsächlich erzielen würde. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 

nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 

Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne 

Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 325 f. E. 4.1; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., 

S. 126 f.). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich 

erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist 

kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der 

Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch 

herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen 

werden (BGE 129 V 475 E. 4.2.1; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 133 ff.).

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4.5.2  Die Beschwerdeführerin hätte gemäss Lohnangaben der B.___ AG ohne Unfall 

vom 4. Juni 2010 im Jahr 2012 einen Jahresverdienst von Fr. 49'400.-- (13 x Fr. 

3'800.--; Suva-act. 144) erzielt. Dieser Lohn liegt deutlich unter dem Durchschnittslohn 

gemäss LSE. Die angestammte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin weicht dazu 

hinsichtlich fachlichem Anforderungsniveau nicht augenscheinlich von der konkret 

adaptierten Tätigkeit ab. Es handelt sich bei beiden um einfache und repetitive 

Tätigkeiten bzw. Hilfsarbeitertätigkeiten. Gemäss Tabelle TA 1, privater Sektor, TOTAL 

(vgl. Rumo-Jungo, a.a.O., S. 136, BGE 126 V 81 E. 7a), Niveau 4 (einfache und 

repetitive Tätigkeiten) lag der Durchschnittslohn im Jahr 2010 für eine Frau bei einer 

wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden bei Fr. 4'225.--. Angepasst an die 

betriebsübliche Wochenarbeitszeit im Jahr 2012 von 41.7 Stunden ergibt sich ein 

monatliches Einkommen von Fr. 4'404.--, was jährlich einen Betrag von Fr. 57'259.-- 

(inkl. 13. Monatslohn; 2010) bzw. normallohnindexiert bis 2012 (Index Frauen: 2011: 1 

%; 2012: 1 %) von Fr. 58'410.-- ausmacht. Da keine Anhaltspunkte dafür bestehen, 

dass die Beschwerdeführerin sich aus freien Stücken mit einem bescheidenen 

Einkommensniveau hätte begnügen wollen, ist das Validen- und Invalideneinkommen 

auf der gleichen Grundlage zu bestimmen. Der Invaliditätsgrad entspricht demnach 

dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung des Abzugs vom 

Tabellenlohn. Nach der Rechtsprechung ist ein Abzug vom Invalideneinkommen 

gerechtfertigt, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Versicherter, 

der gesundheitsbedingt lediglich noch leichte Hilfsarbeiten ausführen kann, seine 

Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 

erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage ist. Zudem können weitere persönliche 

und berufliche Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad) Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben (BGE 126 V 78 E. 5a mit Hinweisen). Bei der Überprüfung des Abzugs, der eine 

Schätzung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begründen ist, darf das 

Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle 

desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 81 E. 6). Hinsichtlich der körperlichen 

Anforderungen (schwer, mittelschwer, leicht) besteht zwischen der angestammten 

Tätigkeit der Beschwerdeführerin und der ihr nach Eintritt des Gesundheitsschadens an 

der linken Schulter noch zumutbaren Tätigkeiten kein ersichtlicher Unterschied. Der 

Beschwerdeführerin ist zwar nur noch eine schulteradaptierte Tätigkeit zumutbar, dies 

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jedoch immerhin zu einem Vollpensum und bei vorhandener Funktionalität des 

dominanten rechten Arms. Das Spektrum der Tätigkeiten, welche die 

Beschwerdeführerin noch verrichten kann, hat sich nicht verändert, weshalb sich kein 

Abzug rechtfertigt. Nachdem im konkreten Fall weiteren Aspekten keine Bedeutung 

zukommt, kann auf jeden Fall gesagt werden, dass ein rentenbegründender Abzug von 

10% nicht in Betracht fällt (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG). Aus dem Einkommensvergleich 

vermag damit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad zu resultieren.

5.          

5.1      Zu prüfen bleibt die Höhe der Integritätsentschädigung. Die 

Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid (Erwägung 5) die 

rechtlichen Voraussetzungen der Bemessung der Integritätsentschädigung zutreffend 

dar; darauf ist zu verweisen.

5.2      Die im vorliegenden Fall zugesprochene Integritätsentschädigung von 5% 

basiert auf der Beurteilung des Integritätsschadens durch Dr. G.___ vom 26. November 

2012 (Suva-act. 244). Die Höhe der Integritätsentschädigung ist lediglich in Bezug auf 

die bildgebend objektivierbaren bzw. natürlich kausalen Unfallrestfolgen zu bemessen 

(vgl.

Erwägungen 2.1 und 3). Dr. G.___ berücksichtigt nur die Gelenksresekion bei AC-

Gelenksarthrose links und legt den diesbezüglichen Integritätsschaden ohne Weiteres 

nachvollziehbar gemäss Feinrastertabelle der Suva Nr. 5.2 entsprechend einer 

Gelenksresektion bei AC-Gelenksarthrose auf 5% fest. Mit Bezug auf die Beschwerden 

im Bereich der HWS, des Kopfs sowie für die psychischen Beeinträchtigungen entfällt 

mangels natürlicher bzw. adäquater Unfallkausalität ein unfallbedingter 

Integritätsschaden. Die Beurteilung von Dr. G.___ hat sich mithin auf diejenigen 

Tatsachen erstreckt, die für die Entscheidung des Anspruchs der Beschwerdeführerin 

auf eine Integritätsentschädigung wesentlich waren. Dr. O.___ schätzt den 

Integritätsschaden der Beschwerdeführerin auf 25 % anstatt 5 %, basierend auf einer 

höhergradigen Schädigung des linken Arms der Beschwerdeführerin und in Anlehnung 

an den in der Feinrastertabelle der Suva Nr. 5.2 für eine Omarthrose mit 

Endoprothesenversorgung/schlechter Erfolg angeführten Wert. Eine 

Integritätsschadenschätzung basierend auf der subjektiv von der Beschwerdeführerin 

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geltend gemachten Gebrauchsunfähigkeit des linken Arms erscheint mangels 

entsprechender objektivierter, unfallkausaler Gesundheitsschäden unangemessen (vgl. 

Erwägung 3.4). Im Übrigen lag im konkreten Fall weder eine Omarthrose vor noch 

wurde eine Endoprothese implantiert. Die Integritätsschadenschätzung von Dr. O.___ 

überzeugt mithin in keiner Weise und vermag keine höhere Integritätsentschädigung zu 

begründen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mithin auch der Antrag des 

Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin auf eine Erhöhung der 

Integritätsentschädigung abgelehnt werden muss.

6.       

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.                                                                                          

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.                                                                                         

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 03.11.2015
	Art. 6 UVG: Bejahung somatischer Unfallrestfolgen im Rahmen eines Status nach AC-Gelenksresektion links. Verneinung der Adäquanz nach der Psycho-Praxis.Art. 16 ATSG: (nur) qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit resultiert kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. November 2015, UV 2014/4).Entscheid vom 3. November 2015BesetzungVersicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),Versicherungsrichter Joachim Huber, VersicherungsrichterinMarie Löhrer; Gerichtsschreiberin Della BatlinerGeschäftsnr.UV 2014/4ParteienA.___,Beschwerdeführerin,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Roos, Postgasse 5,Postfach, 9620 Lichtensteig,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandVersicherungsleistungen / IntegritätsentschädigungSachverhalt

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