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**Case Identifier:** 4f50e274-e82e-53ee-ad5f-128839b0b084
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.08.2025 IV 2024/90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-90_2025-08-28.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/17

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/90

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 12.11.2025

Entscheiddatum: 28.08.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2025
Art. 17 Abs. 1 ATSG. Art. 28 Abs. 1 und 2 (in den bis 31. Dezember 2021 gültig 
gewesenen Fassungen). Art. 26bis Abs. 3 IVV (in der seit 1. Januar 2024 
gültigen Fassung). Lit. c der Übergangsbestimmungen zur Änderung (des 
IVG) vom 19. Juni 2020 (Weiterentwicklung der IV; in Kraft seit 1. Januar 
2022). Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung (der IVV) vom 18. 
Okto¬ber 2023 (in Kraft seit 1. Januar 2024). Rentenrevision bei einem am 1. 
Januar 2022 (Inkrafttreten des linearen Rentensystems) bereits über 55-
jährigen Versicherten. Die geltend gemachte Verschlechterung des 
Gesundheitszustands ist nicht rechtsgenüglich ausgewiesen, weshalb 
diesbezüglich kein Revisionsgrund nach bisherigem Recht vorliegt (Erw. 
4.4). Indessen ist in einem laufenden Revisionsverfahren die Novelle des Art. 
26bis Abs. 3 IVV zur Bemessung des Invalideneinkommens (Pauschalabzug) 
zu berücksichtigen. Nachdem die Beschwerdegegnerin dies unterlassen hat, 
ist die Sache zur Vornahme der Revision nach Art. 26bis Abs. 3 IVV an diese 
zurückzuweisen (Erw. 5.3)(Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 28. August 2025, IV 2024/90).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/16 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung I 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 28. August 2025 

Besetzung  Versicherungsrichterin Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),  
Versicherungsrichterinnen Mirjam Angehrn und Corinne Schambeck; 
Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/90 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Rente (Erhöhung) 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/90 
 

 

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Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ meldete sich wegen Handbeschwerden (Morbus Dupuytren) und weiterer Beschwerden 
erstmals am 3. Dezember 2004 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche 

Eingliederungsmassnahmen) an (act. G 5.1/1). Nach Abweisung des Antrags meldete er sich am 

7. Februar 2007 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Berufsberatung, 

Umschulung, Arbeitsvermittlung und Rente). Als Grund gab er Hand- und Fussleiden beidseits an (act. 

G 5.1/44). In der Folge sprach ihm die IV-Stelle St. Gallen - nach ursprünglicher Ankündigung eines 
Nichteintretensentscheids mangels relevanter Veränderung seit der rechtskräftigen Abweisung (act. 

G 5.1/53) - nach Einholen weiterer Arztberichte, einer psychiatrisch-rheumatologischen RAD-Unter-

suchung, einer rheumatologischen RAD-Verlaufsuntersuchung, gemäss welcher mit Auswirkung auf 

die Arbeitsfähigkeit die Diagnosen Dupuytren'sche Kontrakturen beider Hände mit Funktionseinbussen 

(M72.0), ein Status nach Fasziektomie und Operation von Dupuytren'sche Kontrakturen Strahl III bis V 

rechts, 1997, und Strahl I, III und IV links, Oktober 2003, Hyposensibilität Dig. IV links und 

Narbenschmerzen beidseits, Spreizfüsse beidseits, Morbus Ledderhose im Bereich Strahl II und III 

beider Füsse (Q66.0) sowie ein chronisches Thorakovertebrales Syndrom (M54.6) gestellt und eine 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit von 60 % attestiert worden waren, sowie nach einer 

Abklärung an Ort und Stelle für Selbstständigerwerbende mit Verfügung vom 24. März 2010 eine 

Viertelsrente ab dem 1. März 2010 zu (act. G 5.1/93.3 und 132). Am 7. Mai 2010 verfügte sie zudem 

eine Viertelsrente für den Zeitraum vom 1. September 2008 bis zum 28. Februar 2010 (act. G 5.1/135). 

Den Anspruch auf berufliche Massnahmen wies sie dagegen bereits mit Verfügung vom 16. Mai 2008 

ab (act. G 5.1/84).  

A.b Die gegen die Verfügung vom 24. März 2010 erhobene Beschwerde vom 4. Mai 2010, mit welcher 
der Versicherte die Zusprache einer Dreiviertelsrente beantragte, wurde in dem Sinn gutgeheissen, 

dass diesem ab 1. September 2007 eine halbe Invalidenrente zugesprochen wurde. Dabei war der 

Einkommensvergleich inklusive Lohnabzug umstritten (Entscheid des Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen vom 3. Juli 2012 [IV 2010/187]). Die gegen diesen Entscheid erhobene öffentlich-

rechtliche Beschwerde der IV-Stelle, mit welcher die Gewährung eines 10%igen Tabellenlohnabzugs 

(Leidensabzugs) durch das kantonale Versicherungsgericht gerügt wurde, hiess das Bundesgericht mit 

Urteil vom 30. November 2012 gut und der vorinstanzliche Entscheid wurde aufgehoben, soweit er dem 

Versicherten (bzw. dem dortigen Beschwerdegegner) ab 1. September 2007 mehr als eine Viertelsrente 

zusprach (act. G 5.1/180). Im Nachgang zu diesem Urteil verfügte die IV-Stelle am 16. April 2013 und 

am 21. Mai 2013 formal noch die Viertelsrente für den fehlenden Zeitraum vom 1. September 2007 bis 

zum 31. August 2008 (act. G 5.1/187 f.).  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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B.   

B.a Mit Anmeldung vom 30. September 2013 beantragte der Versicherte erneut Leistungen für die 
berufliche Eingliederung sowie eine Rente, welches Gesuch er am 7. November 2013 nochmals als 

"Rentenerhöhungsgesuch" einreichte. Dabei machte er geltend, die gesundheitliche Situation habe sich 

seit Sommer 2012 verschlechtert. Zudem habe am 30. August 2013 eine zweite Operation der rechten 
Hand stattgefunden (act. G 5.2/193 und 197). In der Folge holte die IV-Stelle St. Gallen die 

zwischenzeitlich aufgelaufenen Arztberichte ein und ordnete am 10. Dezember 2014 eine 

polydisziplinäre Untersuchung (Allgemeine Innere Medizin, Handchirurgie, Orthopädie und Psychiatrie) 

an (act. G 5.2/225). Der Auftrag wurde an die MGB, Medizinische Gutachtenstelle Basel (nachfolgend: 

MGBB), verlost (act. G 5.2/230).  

B.b In ihrem Gutachten vom 20. Dezember 2015 diagnostizierten die Experten mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit Restbeschwerden in beiden Händen nach Aponeurektomie Strahl III-V links und rechts, 

Streckausfall im PIP (proximales Interphalangealgelenk) II - V links und III rechts, Rezidiv-

Dupuytrenknoten Kommissur I beidseits und Narbeninduration über PIP IV palmar ulnar links und in der 

Hohlhand links. Im Weiteren diagnostizierten sie unter anderem ein Ringbandganglion über dem A1-

Ringband Dig. III rechts, ein Karpaltunnelsyndrom beidseits, ein thorakolumbales Schmerzsyndrom, 

persistierende Schmerzen und Bewegungseinschränkung in der rechten Schulter, einen Status nach 

arthroskopischem Schultereingriff, einen Morbus Ledderhose an beiden Füssen, Spreizfüsse mit 
beidseitiger Metatarsalgie sowie einen Diabetes mellitus Typ 2. In der Konsensbesprechung hielten die 

Experten fest, dass die Beschwerden an beiden Händen aus handchirurgischer Sicht nur teilweise 

erklärbar seien und ein vergangenes oder aktuell bestehendes Karpaltunnelsyndrom nicht mit 

Sicherheit diagnostiziert werden könne. In der rechten Schulter fänden sich eine belastungs- und 

bewegungsabhängige Schmerzhaftigkeit sowie eine erhebliche Einschränkung der Beweglichkeit, die 

mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Ruptur der Rotatorenmanschette infolge eines 2014 erlittenen 

Sturzes zurückzuführen seien. Die seit einigen Wochen beklagten bewegungs- und 

belastungsabhängigen Rückenschmerzen ständen in Zusammenhang mit einer Einsteifung der 

Brustwirbelsäule und einer kompensatorischen Überbeanspruchung der restlichen Segmente der 

Lendenwirbelsäule. Als massgebend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erachteten die Experten 

die aus handchirurgischer Sicht definierten Einschränkungen. Als medizinische Massnahmen 

erachteten sie sodann eine Gewichtsreduktion als wünschenswert. Zur Eingliederungsfähigkeit bzw. 

zur Arbeitsfähigkeit hielten sie fest, dass die frühere Tätigkeit im Metallbau für den Versicherten nicht 

mehr geeignet sei. Eine adaptierte, bimanuelle Tätigkeit, die in wechselnder Körperposition erledigt 
werden könne, sei dagegen möglich. Wegen der allgemeinen Schmerzsituation betrage die 

Rendement-Verminderung in einer adaptierten Tätigkeit 50 %. Aus intern-medizinischer und 

psychiatrischer Sicht seien unter Berücksichtigung des aus orthopädisch-handchirurgischer und aus 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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intern-medizinischer Sicht festgelegten Rendements jegliche Wiedereingliederungsmassnahmen 

zumutbar. Die Prognose sei aus intern-medizinischer Sicht unter regelmässiger Blutzuckerkontrolle und 

Gewichtsreduktion als gut einzustufen. Aus psychiatrischer Sicht sei die Prognose ebenfalls als gut, 

aus orthopädisch-handchirurgischer Sicht jedoch als ernst einzustufen (act. G 5.2/239).  

B.c Nach erfolgtem Vorbescheid vom 12. April 2016 sprach die IV-Stelle St. Gallen dem Versicherten 
bei einem Invaliditätsgrad von nunmehr 55 % mit Verfügung vom 6. Juni 2016 eine halbe Rente, 

beginnend am 1. November 2013, zu (act. G 5.2/246 und 251). 

C.   

Am 27. Februar 2018 stellte der Versicherte ein weiteres Rentenerhöhungsgesuch (act. G 5.2/254). 

Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens trat die IV-Stelle mangels relevanter Änderung des 

medizinischen Sachverhalts oder der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit mit Verfügung vom 4. Juni 

2018 ankündigungsgemäss nicht auf das Gesuch ein (act. G 5.2/259 f.).  

D.   

D.a Mit Eingabe vom 15. März 2019 beantragte der Versicherte bei der IV-Stelle abermals 
sinngemäss eine Rentenerhöhung, da es ihm nicht so gut gehe und die Schmerzen stärker geworden 

seien (act. G 5.2/271). Dazu reichte er einen Bericht seines Hausarztes Dr. med. B.___, Facharzt für 

Allgemeine Medizin, vom 11. März 2019 ein. Darin führte dieser aus, dass der Versicherte zunehmend 

an den sehr ausgeprägten Dupuytren-Kontrakturen an den Händen beidseits leide. Trotz intensiver 
Ergotherapie komme es immer wieder zu Rezidiven bzw. zur Ausbildung von neuen Kontrakturen. Der 

Versicherte könne mit diesen Handveränderungen unmöglich in seinem angestammten Beruf als 

Metallbauer weiterarbeiten. Hinzu kämen eine chronische Lumbalgie und chronische 

Schulterschmerzen beidseits bei Status nach Rotatorenmanschettenrekonstruktion rechts sowie eine 

chronische venöse Insuffizienz Grad II beidseits, was langes Stehen oder Sitzen in allen Tätigkeiten 

schwierig mache (act. G 5.2/272). Demgegenüber stellte sich der RAD Ostschweiz in seiner 

Stellungnahme (ohne Datumsangabe, jedoch als Antwort auf die Anfrage der IV-Sachbearbeitung vom 

21. März 2019), gestützt auf die Angaben des behandelnden Handchirurgen Dr. med. C.___, Facharzt 

für Handchirurgie und Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, auf den Standpunkt, dass sich im Vergleich mit den gutachterlichen Befunden 

vom Dezember 2015 keine Verschlechterung des Funktionsniveaus objektivieren lasse. Vor allem die 

Fingerkontrakturen bei mehrmals operiertem Morbus Dupuytren der Hände seien im Wesentlichen 

unverändert, wie Dr. C.___ bestätige. Andere, neu aufgetretene Beschwerden wie krampfartige 

Armschmerzen rechts bei Belastung sowie ein schmerzhaftes Endgelenk am rechten Zeigefinger seien 
unspezifisch und gemäss Handchirurg weder klinisch noch neurologisch durch strukturelle 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Veränderungen erklärbar. Dementsprechend sehe Dr. C.___ in seinem Fachgebiet derzeit keinen 

Handlungsbedarf (act. G 5.2/273.3).  

D.b Mit Vorbescheid vom 4. April 2019 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, auf das 
Begehren nicht einzutreten (act. G 5.2/276). Mit Einwand vom 21. Mai 2019 und Ergänzung vom 

25. Juni 2019 liess er über seine Anwältin im Wesentlichen geltend machen, eine Verschlechterung des 
Gesundheitszustands müsse lediglich glaubhaft gemacht werden, was mit den eingereichten 

Arztberichten der Fall sei. So komme es laut Dr. C.___ unterdessen auch beim Arbeiten mit dem Besen 

zu krampfartigen Schmerzen im Vorderarm. Gemäss Angaben von Dr. B.___ leide der Versicherte 

zunehmend an den sehr ausgeprägten Dupuytren-Kontrakturen an den Händen beidseits. Schliesslich 

gehe auch die Gutachterin, welche die Invalidität des Versicherten im Auftrag des italienischen 

"Sozialversicherungsgerichts" betreffend Invalidenversicherung abgeklärt habe, Dott.ssa D.___, 

Medico Chirurgo (Chirurgie), Formazione specifica Medicina Generale (Allgemeine Medizin), 

Formazione specifica Medicina Assicurativa e Valutativa (Versicherungsmedizin), Potenza (I), von einer 

Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit um 74 % aus (act. G 5.2/277 und 281). Demgegenüber ging der 

RAD Ostschweiz in seiner Stellungnahme vom 27. Juni 2019 von im Wesentlichen unveränderten 

Verhältnissen aus. Bei identischen Diagnosen weiche die italienische Versicherungsmedizinerin 

deutlich von der Beurteilung durch die IV-Gutachtenstelle (MGBB) ab, wobei sie ihre 

Arbeitsfähigkeitsschätzung weder herleite noch in angestammte und adaptierte Tätigkeiten 
differenziere. Es handle sich damit um eine abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung bei im 

Wesentlichen unverändertem medizinischem Sachverhalt. Mit den neusten handchirurgischen 

Berichten von Dr. C.___ lägen aktuelle Befunde vor. Eine rentenrelevante Veränderung des 

Gesundheitszustands sei demnach nicht ausgewiesen (act. G 5.2/282). An dieser Einschätzung hielt 

der RAD auch nach Eingang eines weiteren Arztberichts von Dr. B.___ vom 5. Juli 2019 fest (act. 

G 5.2/285 f.). Nach einer internen Rückfrage beim Rechtsdienst verfügte die IV-Stelle am 

11. September 2019, dass auf das Rentenerhöhungsgesuch vom 18. März 2019 (datiert am 15. März 

2019) nicht eingetreten werde (act. G 5.1/290).  

E.   

E.a Am 6. Juli 2022 meldete sich der Versicherte wiederholt bei der Invalidenversicherung, da er ab 
3. Januar 2022 krank sei und ihm die Arbeitgeberin per 31. Juli 2022 gekündigt habe (act. G 5.2/297). 

In der "Beilage zum Rentenerhöhungsgesuch" vom 5. Juli 2022 führte der Hausarzt, Dr. B.___, aus, 

dass der Versicherte an diversen Erkrankungen des Bewegungsapparates leide. Es beständen zum 

einen chronisch rezidivierende lumbo-vertebrale Beschwerden, die immer wieder zu Arbeitsausfällen 
führten. Hinzu kämen chronische Schulterschmerzen rechts bei Status nach Rotatorenmanschetten-

läsion mit Status nach Rekonstruktion. In den letzten Monaten sei es wiederholt zu Knieschmerzen 

rechts bei MR-tomographisch nachgewiesener Femurkondylennekrose gekommen. Im Weiteren 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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beständen ausgeprägte Dupuytren-Kontrakturen an den Händen beidseits. Nach wie vor sei die 

Situation unbefriedigend und die Finger in einer Flexionsstellung, sodass feine manuelle Tätigkeiten 

kaum möglich seien. Unter Verweis auf einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt für Innere Medizin 

und Rheumatologie, vom 3. Juni 2022, führte Dr. B.___ weiter aus, dass auch dieser Arzt die weitere 

Arbeitsfähigkeit des Versicherten in seiner bisherigen Arbeit als Metallbauer mit Heben von schweren 
Lasten als nicht mehr gegeben erachte. Auch für leichte Tätigkeiten erachte Dr. E.___ den Versicherten 

kaum mehr als arbeitsfähig, da er wegen der lumbalen Schmerzen nicht lange sitzen könne und durch 

die Dupuytren-Kontrakturen deutliche Einschränkungen der Beweglichkeit in den Fingern habe (act. 

G 5.2/299 und 302). In der Folge holte die IV-Stelle weitere Arztberichte bei den behandelnden Ärzten 

ein (Dr. B.___, Dr. med. F.___, Facharzt für Handchirurgie, Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische 

Chirurgie, Sportmedizin DGSP, Orthopädie G.___). Mit Stellungnahme vom 23. Juni 2023 ging der RAD 

Ostschweiz - insbesondere gestützt auf die Angaben von Dr. F.___, wonach auf handchirurgischem 

Fachgebiet unter adaptierten Konditionen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe (act. 

G 5.2/345) - erneut davon aus, dass keine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustands 

vorliege und der Versicherte unter den mit Stellungnahme vom 29. März 2018 formulierten 

Adaptionskriterien (körperlich leicht, rückenadaptiert, wechselbelastend, ohne längere Gehstrecken 

und ohne hohe Anforderungen an Handkraft und Feinmotorik [act. G 5.2/257.3]) nach wie vor zu 50 % 

arbeitsfähig sei (act. G 5.2/346). Mit Feststellungsblatt vom 3. August 2023 errechnete die IV-Stelle 
erneut einen Invaliditätsgrad von 55 % (act. G 5.2/347).  

E.b Mit Vorbescheid vom 3. August 2023 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des 
Erhöhungsgesuchs vom 6. Juli 2022 in Aussicht (act. G 5.2/348). Mit Einwand vom 17. August 2023 

und Ergänzung vom 18. Oktober 2023 beantragte der Versicherte, die Invalidenrente sei zu erhöhen. 

Zur Begründung machte er geltend, das von der Einwandgegnerin definierte Zumutbarkeitsprofil sei auf 

Grund der neu aufgetretenen multifaktoriellen Beschwerden nicht realisierbar. Mittel bis schwer 

belastende Tätigkeiten seien gemäss dem behandelnden Arzt nicht mehr möglich. Selbst für leichte 

Tätigkeiten beständen massive Einschränkungen. Einerseits sei die Feinmotorik eingeschränkt. 

Andererseits sei auf Grund der Kniebeschwerden eine sitzende Tätigkeit nötig, während die Schulter- 

und Rückenbeschwerden eine wechselbelastende Tätigkeit erforderten. Es bestehe maximal eine 

Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer optimal angepassten Tätigkeit, wobei sich die Frage stelle, ob es 

solch eine Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt überhaupt gebe. Ebenfalls neu sei eine interferierende 

Polyneuropathie diagnostiziert, die Auswirkungen habe. Selbst wenn man auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung der Einwandgegnerin abstellen wollte, wären die Verwertbarkeit der 
Restarbeitsfähigkeit, das Zumutbarkeitsprofil sowie ein leidensbedingter Abzug zu prüfen. Vorliegend 

scheine ein Abzug von 15 % angemessen. Zudem wurden neue Berichte der behandelnden Ärzte 

eingereicht (Dr. B.___, Dr. med. H.___, Fachärztin für Neurologie [act. G 5.2/355]).  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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E.c Zu diesen Berichten nahm die RAD-Ärztin am 14. Dezember 2023 dahingehend Stellung, dass 
auch diese neu eingereichten Berichte keine Funktionseinschränkungen belegen würden, die das 

bisher bestätigte Ausmass übersteigen würden. Es sei keine dauerhafte Verschlechterung des 

Gesundheitszustands eingetreten. Die Anforderungen an eine optimal angepasste Tätigkeit lauteten 

wie bisher: körperlich leicht, wechselbelastend, keine erhöhten Anforderungen an Handkraft und 
Feinmotorik. Bezüglich der 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit bestehe ein Konsens 

zwischen RAD, Hausarzt und Rechtsvertretung. Die von der Rechtsvertreterin aufgeworfene Frage, ob 

auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entsprechende Stellenangebote zur Verfügung ständen, könne aus 

medizinischer Sicht nicht beantwortet werden (act. G 5.2/359). Mit Verfügung vom 14. März 2024 wies 

die IV-Stelle das Erhöhungsgesuch ankündigungsgemäss ab (act. G 5.2/360).  

F.   

F.a Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 1. Mai 2024 (Datum 
Postaufgabe) mit dem Antrag auf deren Aufhebung. Alsdann seien die IV-Rente zu erhöhen und die 

gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Zur Begründung werden im Wesentlichen die Ausführungen in 

der Einwandergänzung vom 18. Oktober 2023 wiederholt. Zudem wird moniert, dass es sich bei der 

RAD-Ärztin nicht um eine Spezialistin handle. Es fehle ihr an der praktischen Erfahrung in der Schweiz 

sowie an einer Berufsausübungsbewilligung gemäss Gesundheitsberufeplattform und entsprechenden 

Qualifikationen, weswegen vorliegend auf ihre Einschätzung nicht abgestellt werden könne. Selbst 
wenn man jedoch auf die Einschätzung der Beschwerdegegnerin betreffend Arbeitsfähigkeit abstellen 

würde, würde sich noch die Frage der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit stellen. Schliesslich wird 

gerügt, die Beschwerdegegnerin habe in der angefochtenen Verfügung weder zum Zumutbarkeitsprofil 

noch zur Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit noch zum leidensbedingten Abzug etwas gesagt (act. 

G 1).  

F.b Mit Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2024 beantragt die Verwaltung (nachfolgend: 
Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung wird ausgeführt, dass die RAD-

Ärztin am 14. Dezember 2023 zu den neu eingereichten Arztberichten Stellung genommen habe. 

Demnach bestehe keine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet sei, 

den Invaliditätsgrad zu beeinflussen. Das Bestehen eines Revisionsgrundes sei damit zu verneinen. Es 

sei nicht ersichtlich, weshalb das Zumutbarkeitsprofil nicht zutreffen sollte bzw. weshalb dieses derart 

anzupassen wäre, dass die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit in Frage zu stellen wäre. Ansonsten 

stellten Veränderungen im Zumutbarkeitsprofil keine wesentliche Änderung in den tatsächlichen 

Verhältnissen dar, die den Invaliditätsgrad massgeblich beeinflussen könnten, da beim 
Beschwerdeführer ohnehin auf den Hilfsarbeiterlohn nach LSE abgestellt worden sei und er keiner 

Arbeitstätigkeit (mehr) nachgehe (act. G 5). Ein weiterer Schriftenwechsel findet nicht statt. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Erwägungen 
1.  

1.1 Zur Frage der geltend gemachten, mangelnden Qualifikation der RAD-Ärztin ist vorab 
festzuhalten, dass es Aufgabe der regionalen ärztlichen Dienste (RAD) ist, zu Handen der IV-Stellen 

die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zu beurteilen und die funktionelle 

Arbeitsunfähigkeit festzulegen und zu begründen (Art. 54a Abs. 2 und 3 IVG, Art. 49 Abs. 1 und 1bis IVV 

[in der ab 1. Januar 2022 gültigen Fassung]; vgl. auch Kreisschreiben des Bundesamtes für 

Sozialversicherungen über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR], Ziff. 1109). Nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist sodann kein spezifischer Facharzttitel verlangt, wenn die 

RAD-Arztperson gegenüber der IV-Stelle nur eine beratende Funktion ausübt und weder einen internen 

Bericht nach Art. 49 Abs. 1 IVV noch einen Untersuchungsbericht nach Abs. 2 derselben Bestimmung 

mit eigener medizinischer Würdigung erstellt (Urteile des Bundesgerichts vom 8. September 2021, 

9C_582/2020, E. 3.3, und vom 30. November 2020, 9C_550/2020, E. 5.3). Vorliegend nahm die RAD-

Ärztin in den fraglichen Berichten vom 12. Dezember 2022 und vom 23. Juni 2023 im Wesentlichen zu 

den vom Beschwerdeführer eingereichten bzw. von der Beschwerdegegnerin eingeholten Berichten der 

behandelnden Ärzte Stellung und gelangte zum Schluss, dass sich daraus keine dauerhafte 

Verschlechterung des Gesundheitszustands ableiten lasse und dass der Beschwerdeführer in einer 

adaptierten Tätigkeit nach wie vor zu 50 % arbeitsfähig sei (act. G 5.2/307.4 f. und 346). Es handelte 

sich mithin nicht um eine eigenständige medizinische Einschätzung und damit Grundlage für die 

Beurteilung des Leistungsanspruchs, sondern um eine Hilfestellung an die Verwaltung bei deren 

Vornahme. Hierfür ist weder eine spezifische fachärztliche Qualifikation des RAD vorausgesetzt, noch 

besteht auf dessen Stellungnahme überhaupt ein Rechtsanspruch der versicherten Person (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts vom 30. November 2020, 9C_550/2020, E. 5.3). 

1.2 Mit Bezug auf die gerügte fehlende Berufausübungsbewilligung gilt folgendes: Im Kanton St. 
Gallen bedurfte bislang keiner Berufsausübungsbewilligung, wer in einer öffentlichen Einrichtung tätig 

war (Art. 6 Abs. 1 lit. a der st. gallischen Verordnung über die Ausübung der medizinischen Berufe 

(VMB; sGS 312.0). Nach Art. 34 des Bundesgesetzes über die universitären Medizinalberufe 

(Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) gilt seit 1. Februar 2020 nunmehr eine generelle 

Bewilligungspflicht für die Ausübung eines universitären Medizinalberufs in eigener fachlicher 

Verantwortung. Personen, die vor Inkrafttreten dieser Änderung ihren Beruf im öffentlichen Dienst von 

Kantonen und Gemeinden in eigener fachlicher Verantwortung ausübten und zu dieser Berufsausübung 

nach kantonalem Recht keine Bewilligung brauchten, müssen spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten 

der Änderung über eine Bewilligung nach diesem Gesetz verfügen (Art. 67b Abs. 2 MedBG; der Entwurf 

zur laufenden Totalrevision des st. gallischen Gesundheitsgesetzes [GesG; sGS 311.1] sieht nun in 

Nachachtung des Bundesrechts auch nach kantonalem Recht eine Bewilligungspflicht für Personen, 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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die einen nach Bundesrecht bewilligungspflichtigen Beruf in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, 

vor [Art. 70 Abs. 2 EGesG; Erläuterungen [Botschaft] der Regierung zum Gesundheitsgesetz [RRB 

2025/650]). Mithin bedürfen RAD-Ärztinnen und -Ärzte spätestens ab 1. Februar 2025 einer kantonalen 

Berufsausübungsbewilligung. Es ist gerichtsnotorisch, dass Dr. I.___ bereits vor der Gesetzesänderung 

vom 1. Februar 2020 ihren Beruf in eigener fachlicher Verantwortung bei der Beschwerdegegnerin 
ausübte. Demnach benötigte sie in der Übergangsfrist bis zum 31. Januar 2025 noch keine 

Berufsausübungsbewilligung. Ihre im Verwaltungsverfahren abgegebenen Stellungnahmen erfolgten 

allesamt vor diesem Datum, weshalb diese vorliegend ohne Weiteres zu berücksichtigen sind.  

1.3 Im Übrigen ist die genannte RAD-Ärztin im schweizerischen Gesundheitsberuferegister 
eingetragen (vgl. <www.medregom.admin.ch>). Sie hält seit 2003 den (schweizerischen) Titel einer 

Praktischen Ärztin, der das Bestehen der Facharztprüfung Allgemeine Innere Medizin voraussetzt 

(Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF, FMH, Praktischer Arzt/Praktische 

Ärztin, Weiterbildungsprogramm vom 1. Juni 2002 [letzte Revision: 5. Dezember 2013], Ziff. 4), und ist 

Mitglied im Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH. Ausserdem übt sie die Tätigkeit als 

RAD-Ärztin schon langjährig aus. Sie ist somit fachlich in der Lage, die vorliegend zur Diskussion 

stehenden gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers vorwiegend an den Händen, am 

Bewegungsapparat und im metabolischen Bereich anhand der Berichte der behandelnden (Spezial-

)Ärzte einschätzen zu können. Ihre Stellungnahmen stehen denn auch nicht im Widerspruch zu deren 
Ausführungen, wie nachfolgend dargetan wird (vgl. Erw. 4.4). 

2.  

Zu beurteilen ist vorliegend, ob das Rentenerhöhungsgesuch vom 6. Juli 2022 (Eingangsstempel 

Beschwerdegegnerin: 11. Juli 2022) zu Recht mit Verfügung vom 14. März 2024 abgewiesen wurde. 

3.  

3.1 Am 1. Januar 2022 sind mit der Revision zur Weiterentwicklung der Invalidenversicherung 
verschiedene Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) und 

der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) in Kraft getreten. Vorbehältlich 

besonderer Übergangsregelungen sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 

massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden 

Tatbestands Geltung haben (BGE 144 V 210 E. 4.3.1). Für Rentenbezügerinnen und -bezüger, deren 

Rentenanspruch vor Inkrafttreten der Änderung vom 1. Januar 2022 entstanden ist und die bei 

Inkrafttreten dieser Änderung das 55. Altersjahr vollendet haben, gilt das bisherige Recht 

(Übergangsbestimmungen zur Änderung [des IVG] vom 19. Juni 2020 [Weiterentwicklung der IV], lit. c). 
Der Beschwerdeführer bezieht seit 1. September 2007 eine Invalidenrente. Das vorliegend zu 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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beurteilende Rentenerhöhungsgesuch stammt vom Juli 2022 (act. G 5.2/297), weshalb eine allfällige 

Erhöhung frühestens ab diesem Monat zu berücksichtigen wäre (vgl. Art. 88bis Abs. 1 lit. a IVV). Da der 

Beschwerdeführer am 1. Januar 2022 das 55. Altersjahr bereits zurückgelegt hatte, bleiben 

grundsätzlich die bis zum 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Bestimmungen anwendbar, weshalb 

sie nachfolgend in dieser Fassung zitiert werden (soweit nicht anders angegeben).  

3.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 

Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind 

(lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). Als Invalidität gilt laut 

Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 

SR 830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 

Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 

berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 
überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 

3.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 
versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 

60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht ein Anspruch auf eine halbe 

Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente. 

3.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 
Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der medizinischen Fachpersonen ist es, den Gesundheitszustand 

zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines 

medizinischen Berichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind (BGE 125 V 352 
E. 3a). Der Arzt muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteil 9C_8/2011 vom 

21. Februar 2011 E. 4.1.2 mit Hinweisen). Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern 

ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der 

versicherten Person in den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und 

Stellungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste. Nach der Rechtsprechung ist es dem 

Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die 

(versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die 
Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen 

Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Mai 2020, 9C_661/2019, E. 4.1 f., 

mit Hinweisen). Ebenfalls ist bei der Würdigung der medizinischen Aktenlage der Erfahrungstatsache 

Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung 

in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen. Dies gilt für Hausärzte wie auch für 

spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts vom 3. Mai 

2021, 8C_164/2021, E. 3.2.1, und vom 17. Februar 2021, 8C_783/2020, E. 5.2, je mit Hinweisen). 

3.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer rentenbeziehenden Person erheblich, so wird die Rente von 
Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben 

(Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 

Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 

Anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des 
Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem 

Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von 

Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer 

anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, die auf einer materiellen 

Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und 

Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (vorliegend: Verfügung vom 6. Juni 2016 [act. 

G 5.2/251]); vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision 

(BGE 133 V 108 E. 5.4). Die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im 

Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustands auf die Arbeitsfähigkeit stellt für sich 

allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinn von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. November 2008, 9C_562/08, E. 2.1). 

3.6 Rechtsprechungsgemäss ist die Frage, ob eine erhebliche, d.h. mit Bezug auf den Invaliditätsgrad 
rentenwirksame Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist, durch Vergleich des 

Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräftigen Verfügung, die auf einer materiellen 
Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und 

Invaliditätsbemessung beruht, mit demjenigen anlässlich der streitigen Revisionsverfügung zu 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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12/16 

beurteilen (Urteil des Bundesgerichts vom 15. April 2014, 8C_823/2013, mit Hinweisen auf BGE 134 V 

131 E. 3  S. 132 f. und 133 V 108 E. 5  S. 110 ff.). 

4.   

4.1 Vorliegend bildet die Verfügung vom 6. Juni 2016 den Referenzzeitpunkt. Diese beruhte auf den 
medizinischen Erkenntnissen des Gutachtens der MGBB vom 20. Dezember 2015, die von einer 
50%igen Einschränkung des Rendements in einer leidensadaptierten, bimanuellen Tätigkeit in 

wechselnden Körperpositionen ausging (vgl. vorstehender Sachverhalt B.b und act. G 5.2/239) sowie 

auf dem Einkommensvergleich vom 24. März 2016 (act. G 5.2/244 f.). 

4.2 Am 6. Juli 2022 beantragte der Beschwerdeführer eine Rentenerhöhung, da er ab dem 3. Januar 
2022 krank sei und ihm die Arbeitgeberin per 31. Juli 2022 gekündigt habe (act. G 5.2/297.8). In seinem 

Begleitschreiben vom 5. Juli 2022 ging Dr. B.___ von diversen Erkrankungen des Bewegungsapparates 

aus. Zudem beständen chronisch-rezidivierende lumbo-vertebrale Beschwerden, die immer wieder zu 

Arbeitsausfällen führten. Hinzu kämen chronische Schulterschmerzen rechts sowie in den letzten 

Monaten wiederholte Knieschmerzen rechts. Unter Verweis auf einen Bericht von Dr. E.___ vom 3. Juni 

2022 führte Dr. B.___ aus, dass auch dieser Arzt die weitere Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 

in seiner bisherigen Arbeit als Metallbauer mit Heben von schweren Lasten als nicht mehr gegeben 

erachte. Auch für leichte Tätigkeiten erachte Dr. E.___ den Beschwerdeführer kaum mehr als 

arbeitsfähig, da er wegen der lumbalen Schmerzen nicht lange sitzen könne und durch die Dupuytren-
Kontrakturen deutliche Einschränkungen der Beweglichkeit in den Fingern habe (act. G 5.2/299 und 

302). In ihrer Stellungnahme vom 12. Dezember 2022 ging die RAD-Ärztin von einem durch die 

zunehmenden Fingerkontrakturen verschlechterten Gesundheitszustand aus, während sie der 

Knieproblematik rechts nur einen vorübergehenden Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit attestierte. Sie hielt 

weitere medizinische Abklärungen beim behandelnden Arzt, Dr. F.___, für notwendig (act. G 5.2/307.4). 

Dieser gab am 25. Mai 2023 an, dass am 24. April 2023 eine Karpaltunnelspaltung rechts mit 

Beugesehnensynovektomie erfolgt sei. Postoperativ habe sich ein regelrechter Verlauf gezeigt und die 

Kribbelparästhesien seien verschwunden. Damit sei an der (seines Wissens dominanten) rechten Hand 

für alle Langfinger eine regelrechte Durchblutung und Sensibilität gegeben. Durch die Dupuytren-

Kontraktur bedingt bestehe jedoch ein endgradiges Streck- und Beugedefizit für die Langfinger. 

Seitenvergleichend zeige sich eine minimale Kraftminderung. Sämtliche primären Greifformen seien 

jedoch mit ausreichender Kraft möglich. In angepasster Tätigkeit sei auf handchirurgischem Fachgebiet 

durchaus eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben (act. G 5.2/345). Mit erneuter Stellungnahme vom 

23. Juni 2023 ging die RAD-Ärztin davon aus, dass keine dauerhafte Verschlechterung des 
Gesundheitszustands bestätigt werden könne. Der Beschwerdeführer sei unter den in der 

Stellungnahme vom 29. März 2018 formulierten Adaptionskriterien nach wie vor zu 50 % arbeitsfähig 

(körperlich leicht, rückenadaptiert und wechselbelastend ohne längere Gehstrecken und ohne hohe 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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13/16 

Anforderungen an Handkraft und Feinmotorik [act. G 5.2/257.3]). Für die Dauer der verschiedenen 

Behandlungsmassnahmen ging sie von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus (Januar bis April 2022 

wegen Knieschmerzen rechts bei grossflächigem Knochenmarködem, unter Entlastung weitgehende 

Regredienz; November 2022 kurze Arbeitsunfähigkeit nach Venen-Operation am 17. November 2022; 

Januar bis April 2023 wegen Knieschmerzen links bei subchondraler Insuffizienz-Fraktur mit reaktivem 
Knochenmarködem Tibia links, deutlicher Beschwerderückgang unter Entlastung, Gewichtsabnahme 

und regelmässiges Training empfohlen; 4 Wochen postoperativ nach der Karpaltunnel-Operation am 

24. April 2023 [act. G 5.2/346]). 

4.3 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, dass gemäss den behandelnden Ärzten 
eine höhere Arbeitsunfähigkeit bestehe. Gemäss Feststellungsblatt sei der RAD Ende 2022 (wohl 

Stellungnahme vom 12. Dezember 2022 [act. G 5.2/307.4 f.]) selbst von einer wesentlichen und 

anhaltend veränderten Situation ausgegangen. Sechs Monate später revidiere er seine Einschätzung 

und gehe nun davon aus, dass es sich nur um eine vorübergehende Einschränkung handle. Dies sei 

auf Grund der Akten nicht nachvollziehbar.  

4.4 Dem ist entgegenzuhalten, dass sich die fragliche Passage in der Stellungnahme von Dr. I.___ 
vom 12. Dezember 2022 im Wesentlichen auf die Situation an den Händen und auf den 

Sprechstundenbericht des Handchirurgen Dr. F.___ vom 3. Juni 2022 bezogen hatte. In diesem Bericht 

ging Dr. F.___ von progredienten Dupuytren-Kontrakturen an beiden Händen - betont rechts - aus, 
wobei er damals eine Strangresektion in der ersten Kommissur und Ringbandspaltung rechts 

empfohlen und für September 2022 geplant hatte. Gleichzeitig verlangte die RAD-Ärztin, es sei bei Dr. 

F.___ ein Verlaufsbericht betreffend diese Operation einzuholen (act. G 5.2/301 und 307.4). Nachdem 

die geplante Hand-Operation zunächst verschoben wurde, wurde schliesslich am 24. April 2023 eine 

Karpaltunnelspaltung rechts mit Beugesehnensynovektomie durchgeführt. In seinem Bericht vom 

25. Mai 2023 ging Dr. F.___ dann wie gesagt von einem regelrechten postoperativen Verlauf und - 

bezogen auf das handchirurgische Fachgebiet - von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer 

adaptierten Tätigkeit aus (vgl. vorstehende Erw. 4.2). Im Weiteren bezieht sich der Beschwerdeführer 

auf die Angaben von Dr. E.___ in dessen Bericht vom 3. Juni 2022. Darin ging Dr. E.___ einerseits 

davon aus, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Metallbauer in der Montage mit dem 

Heben von schweren Lasten auf Grund seiner multiplen rheumatischen Beschwerden nicht mehr 

möglich sei. Dies wird auch von der Beschwerdegegnerin nicht bestritten. In Bezug auf adaptierte 

Tätigkeiten führte er lediglich pauschal aus, dass auch für leichte Tätigkeiten kaum mehr Möglichkeiten 

bestehen dürften, da der Beschwerdeführer einerseits wegen der lumbalen Schmerzen nicht lange 
sitzen könne, anderseits auch deutliche Einschränkungen der Beweglichkeit der Finger habe (act. 

G 5.2/302). Diese Einschränkungen sind in dem vom RAD umschriebenen Tätigkeitsprofil bereits 

berücksichtigt, so dass daraus keine zusätzliche Verminderung der Arbeitsfähigkeit resultiert. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Namentlich kommt den im Einwandverfahren neu geltend gemachten Knieschmerzen keine über das 

bereits attestierte Ausmass der Arbeitsfähigkeit hinausgehende Bedeutung zu, nachdem der 

behandelnde Arzt, Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, Sportmedizin SGSM, Akupunktur und TCM ASA, Orthopädie G.___, in seinem 

Verlaufsbericht vom 13. März 2023 - nach Schonung des Knies mit Einsatz von Stöcken - von einem 
sehr erfreulichen Verlauf mit reizlosen Verhältnissen ohne Ergussbildung, guter Beweglichkeit und 

einem stabilen Kapselbandapparat ausging (act. G 5.2/320.9 und 335.2). Schliesslich lassen sich auch 

aus dem Bericht von Dr. H.___ vom 19. September 2023 keine Angaben zum Ausmass der 

Arbeitsunfähigkeit entnehmen (act. G 5.2/369.9 ff.). Der Hausarzt des Beschwerdeführers geht 

entsprechend der gutachterlichen Einschränkung im Referenzzeitpunkt von einer 50%igen 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit aus (act. G 5.2/355.5). Insgesamt bestehen demnach 

keine Zweifel an der RAD-Beurteilung, weshalb darauf abgestellt werden kann. Nach Aktenlage ist von 

einem seit Jahren im Wesentlichen unveränderten - bzw. nur vorübergehend verschlechterten - 

Gesundheitszustand auszugehen, womit eine erhebliche dauerhafte Verschlechterung nicht 

ausgewiesen ist. Es liegt mithin kein Revisionsgrund vor. 

4.5 Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, selbst wenn man auf die Einschätzung der 
Beschwerdegegnerin betreffend Arbeitsfähigkeit abstellen würde, seien auf Grund der gesamten 

Umstände die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit und das Zumutbarkeitsprofil zu prüfen. Es stelle sich 
die Frage, ob eine solch eingeschränkte angepasste Restarbeitsfähigkeit verbunden mit einem 

Berufswechsel auf Grund der Tatsache, dass der Beschwerdeführer früher stets körperlich schwere 

Tätigkeiten verrichtet habe, sowie im Hinblick auf das Alter noch verwertbar sei. Weiter sei die Frage 

des Leidensabzugs zu prüfen. So sei kein leidensbedingter Abzug gewährt worden, obwohl er nur noch 

Teilzeit (maximal 50 %) arbeiten könne. Auf Grund der feinmotorischen Einschränkungen sei zusätzlich 

ein Abzug vorzunehmen. Vorliegend erscheine ein Abzug von 15 % als angemessen. Eine 

leidensangepasste Tätigkeit habe nichts mehr mit seiner bisherigen Tätigkeit zu tun. Hinzu komme, 

dass ein potenzieller Arbeitgeber auf die massiven multifaktoriellen gesundheitlichen Einschränkungen 

Rücksicht nehmen müsste. Zudem würden Teilzeitstellen verhältnismässig schlechter entlöhnt.  

4.6 Wie in vorstehender Erwägung 4.4 ausgeführt, besteht vorliegend kein medizinischer 
Revisionsgrund. Auch in erwerblicher Hinsicht bzw. im Hinblick auf die Adaptionskriterien ergeben sich 

gegenüber den seit 2015 bestehenden Adaptionskriterien keine Änderungen (Arbeitsfähigkeit 50 % 

[vermindertes Rendement], leichte bimanuelle Tätigkeiten in wechselnden Körperpositionen [Gutachten 

vom 20. Dezember 2015, act. G 5.2/239.37] bzw. körperlich leichte, rückenadaptierte und 
wechselbelastende Tätigkeiten ohne längere Gehstrecken und ohne hohe Anforderungen an Handkraft 

und Feinmotorik [Stellungnahme Dr. I.___ vom 29. März 2018; act. G 5.2/257.3]). Die 

Beschwerdegegnerin musste sich somit grundsätzlich nicht zur Verwertbarkeit und zum Leidensabzug 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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äussern. Ebenso bleibt es beim Einkommensvergleich vom 24. März 2016, welcher der rückwirkenden 

Zusprache der halben Rente per 1. November 2013 zu Grunde lag (act. G 5.2/244). Dieser wurde von 

der Beschwerdegegnerin am 4. April 2019 anlässlich des Revisionsverfahrens vom 15. März 2019 der 

Teuerung angepasst (act. G 5.2/274). Der Beschwerdeführer wusste somit seit der Zusprache der 

halben Rente am 6. Juni 2016 (act. G 5.2/251), dass er eine Erwerbstätigkeit aufnehmen musste. 
Gemäss IK-Auszug arbeitete er denn auch seit längerem (wohl seit ca. 2014) als Hauswart und erzielte 

ein schwankendes Einkommen zwischen knapp Fr. 2’000.-- und rund Fr. 9'600.--. Zudem erzielte er 

von 2019 bis 2021 bei der K.___ GmbH ein Einkommen zwischen knapp Fr. 12'000.-- und rund 

Fr. 31'000.-- pro Jahr (act. G 5.2/306). Es ist somit davon auszugehen, dass es ihm mit den seit 2015 

bestehenden Adaptionskriterien möglich war und ist, eine Stelle zu finden. Zusammenfassend bleibt 

die laufende halbe Rente bis Ende 2023 unverändert bestehen.  

5.  

5.1 Die dem vorliegenden Beschwerdeverfahren zugrundeliegende Verfügung erging am 14. März 
2024. Dieser Zeitpunkt begrenzt den gerichtlichen Überprüfungszeitraum (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 

BGE 132 V 215 E. 3.1.1). 

5.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 

ATSG). Erzielt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität ein Erwerbseinkommen, so wird ihr 

dieses als Einkommen mit Invalidität (Art. 16 ATSG) angerechnet, sofern sie damit ihre verbliebene 

funktionelle Leistungsfähigkeit in Bezug auf eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bestmöglich verwertet 

(Art. 26bis Abs. 1 IVV, in der seit 1. Januar 2022 gültigen Fassung). Liegt kein anrechenbares 

Erwerbseinkommen vor, so wird das Einkommen mit Invalidität nach statistischen Werten nach Art. 25 

Abs. 3 IVV bestimmt. Bei versicherten Personen nach Art. 26 Abs. 6 IVV sind in Abweichung von Art. 25 

Abs. 3 IVV geschlechtsunabhängige Werte zu verwenden (Abs. 2).  

5.3 Am 1. Januar 2024 ist die revidierte Bestimmung des Art. 26bis Abs. 3 IVV in Kraft getreten. 
Demnach werden vom statistisch bestimmten Wert nach Abs. 2 derselben Bestimmung 10 % 

abgezogen. Kann die versicherte Person auf Grund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen 

Leistungsfähigkeit nach Art. 49 Abs. 1bis IVV von 50 % oder weniger tätig sein, so werden 20 % 

abgezogen. Weitere Abzüge sind nicht zulässig. Für zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung 
laufende Renten mit einem Invaliditätsgrad unter 70 %, bei denen das Einkommen mit Invalidität auf 

Grund statistischer Werte festgelegt wurde und bei denen vom Einkommen mit Invalidität nicht bereits 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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20 % abgezogen wurden, ist innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung eine 

Revision einzuleiten. Würde diese Revision zu einer Herabsetzung oder Aufhebung der Rente führen, 

so wird auf die Revision verzichtet. Eine Erhöhung der Rente erfolgt auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens 

dieser Änderung (Übergangsbestimmungen zur Änderung [der IVV] vom 18. Oktober 2023, Abs. 1). Die 

neuen Bestimmungen zur Invaliditätsgradbemessung (vorliegend Art. 26bis Abs. 3 IVV) sind bei einer 
laufenden Revision zu berücksichtigen (IV-Rundschreiben Nr. 432, Ziff. 4d; Rz 9213 KSIR). Dies hat 

die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 14. März 2024 unterlassen. Die Streitsache ist 

demnach zur Neuberechnung des IV-Grades ab dem 1. Januar 2024, Festsetzung des Rentenbetrags 

und Ausrichtung der Rentenleistung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.  

6.   

6.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Die angefochtene Verfügung 
vom 14. März 2024 ist insofern aufzuheben und die Streitsache im Sinne der Erwägungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, als der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 1. Januar 

2024 neu zu prüfen ist. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.  

6.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis 

IVG). Gerichtskosten von Fr. 600.-- erscheinen in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als 

angemessen. Da der Beschwerdeführer zur Erhebung der Beschwerde gezwungen war sowie auf 
Grund des Verfahrensausgangs, der praxisgemäss als vollständiges Obsiegen des Beschwerdeführers 

gilt, sind sie vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 600.-- ist dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.  

Entscheid 

1.  
Die Beschwerde wird im Sinn der Erwägungen teilweise gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung 

vom 14. März 2024 wird insofern aufgehoben und die Streitsache im Sinne der Erwägungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, als der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 1. Januar 

2024 neu zu prüfen ist. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2.  
Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; der geleistete 

Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2025
	Art. 17 Abs. 1 ATSG. Art. 28 Abs. 1 und 2 (in den bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Fassungen). Art. 26bis Abs. 3 IVV (in der seit 1. Januar 2024 gültigen Fassung). Lit. c der Übergangsbestimmungen zur Änderung (des IVG) vom 19. Juni 2020 (Weiterentwicklung der IV; in Kraft seit 1. Januar 2022). Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung (der IVV) vom 18. Okto¬ber 2023 (in Kraft seit 1. Januar 2024). Rentenrevision bei einem am 1. Januar 2022 (Inkrafttreten des linearen Rentensystems) bereits über 55-jährigen Versicherten. Die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustands ist nicht rechtsgenüglich ausgewiesen, weshalb diesbezüglich kein Revisionsgrund nach bisherigem Recht vorliegt (Erw. 4.4). Indessen ist in einem laufenden Revisionsverfahren die Novelle des Art. 26bis Abs. 3 IVV zur Bemessung des Invalideneinkommens (Pauschalabzug) zu berücksichtigen. Nachdem die Beschwerdegegnerin dies unterlassen hat, ist die Sache zur Vornahme der Revision nach Art. 26bis Abs. 3 IVV an diese zurückzuweisen (Erw. 5.3)(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. August 2025, IV 2024/90).

		2026-01-28T04:10:36+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen