# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ac0b00fe-92e2-5440-bbb9-69e8837de176
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 15.10.2015 LB150031
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LB150031_2015-10-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr. LB150031-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Ersatzrichter 

lic. iur. H. Meister und Ersatzrichter lic. iur. P. Raschle sowie  

Gerichtsschreiber lic. iur. R. Barblan 

Urteil vom 15. Oktober 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Klägerin und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

gegen 

 
B._____,  

Beklagter und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Prof. Dr. iur. Y._____,  

 

betreffend Forderung 

 

Berufung gegen ein Urteil der 2. Abteilung des Bezirksgerichtes Zürich vom 
11. Mai 2015; Proz. CG130069 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 

(act. 2 S. 2)  

"1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerschaft 
Fr. 2'257'014.38 nebst Zins zu 5 % seit 20.12.2012 zu bezahlen. 

 2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagt-
schaft." 

 
 

Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 11. Mai 2015: 

1. Die Klage wird abgewiesen. 

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 30'300.– festgesetzt. Allfällige weitere Aus-

lagen bleiben vorbehalten. 

3. Die Gerichtskosten werden der Klägerin auferlegt und aus dem von ihr ge-

leisteten Vorschuss bezogen. Der nicht bezogene Teil des Vorschusses wird 

der Klägerin zurückerstattet. 

4. Die Klägerin wird verpflichtet, dem Beklagten eine Prozessentschädigung 

von Fr. 59'360.– (inkl. MwSt.) zu bezahlen. 

5./6. Mitteilung/Rechtsmittel  

(act. 46=act. 52=act. 53) 

 
 

Berufungsanträge: 

der Klägerin (act. 51 S. 2): 
 
1. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Mai 2015 (Geschäfts-

Nr. CG130069-L/GES_V9) sei vollumfänglich aufzuheben. 
 
2. Der Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, der Berufungsklägerin  

Fr. 2'257'014.38 nebst Zins zu 5% seit 20. Dezember 2012 zu bezahlen. 

- 3 - 

 
3. Eventualiter sei das Verfahren zwecks Prozessfortführung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen. 
 
4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Berufungsbe-

klagten. 
 
 

Erwägungen: 

I. Sachverhalt / Verfahrensablauf 

1.1 Die Klägerin war seit dem tt.mm.1997 als C._____ für Praktische Theologie 

und Religionspsychologie an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich tä-

tig. Gewählt zunächst auf eine Zeitdauer von sechs Jahren wurde ab dem 

tt.mm.2000 die Beamtung in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis umgewandelt. 

Ab dem 22. November 2000 war die Klägerin zu 100 % arbeitsunfähig (vgl. act. 

5/72 S. 1). Am 6. März 2001 beschloss die Universitätsleitung, die Theologische 

Fakultät zu beauftragen, ein Verfahren zur Überprüfung der Amtsfähigkeit der 

Klägerin zu eröffnen. Der Universitätsrat der Universität Zürich beschloss am 

27. Januar 2003, das Anstellungsverhältnis mit der Klägerin im Sinne einer unver-

schuldeten Entlassung per 29. Februar 2004 zu kündigen, wobei diese eine Ab-

findung von Fr. 160'000.– zugesprochen erhielt.  

 Diesen Beschluss focht der Beklagte beim Verwaltungsgericht des Kantons 

Zürich an (act. 5/70). Dieses verneinte in der Folge seine funktionelle Zuständig-

keit und trat auf die Beschwerde nicht ein, leitete indes das Rechtsmittel zur Be-

handlung als Rekurs an den Regierungsrat weiter. 

 Mit Beschluss vom 9. März 2005 hiess der Regierungsrat des Kantons Zü-

rich (nachfolgend: Regierungsratsbeschluss) diesen Rekurs teilweise gut und 

stellte fest, die Universität Zürich habe das Anstellungsverhältnis der Klägerin oh-

ne sachlich zureichenden Grund aufgelöst. Der Klägerin wurde eine Entschädi-

gung von drei Monatslöhnen zugesprochen (act. 5/72 S. 14). Dieser Entscheid 

blieb unangefochten und erwuchs in Rechtskraft. 

- 4 - 

1.2 Nach Erhalt des Beschlusses des Universitätsrates vom 27. Januar 2003 

teilte der von der Klägerin nunmehr mandatierte Beklagte mit Schreiben vom 

4. Februar 2003 dem damals zuständigen Regierungsrat D._____ u.a. mit, dass 

die Klägerin einerseits besagten Beschluss anfechten werde und anderseits sich 

wegen der erlittenen schwerwiegenden Persönlichkeitsverletzung zusätzlich eine 

Klage gestützt auf das kantonale Haftungsgesetz ausdrücklich vorbehalte 

(act. 5/69). Mit Eingabe vom 8. Februar 2005 - und damit zeitlich vor dem Re-

kursentscheid des Regierungsrates - stellte der Beklagte namens und im Auftrag 

der Klägerin dem Regierungsrat des Kantons Zürich ein Begehren um Schaden-

ersatz in der Höhe von mindestens Fr. 3'115'360.– sowie Zusprechung einer Ge-

nugtuung, da die Klägerin durch das der Kündigung vorausgegangene Administ-

rativuntersuchungsverfahren in ihrer Persönlichkeit widerrechtlich verletzt worden 

sei. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies mit Entscheid vom 16. Sep-

tember 2009 die Beschwerde gegen den abschlägigen Entscheid des Universi-

tätsrates vom 12. September 2005 ab (act. 21/7). Das Bundesgericht wies eine 

dagegen erhobene Beschwerde am 16. August 2009 ebenfalls ab (act. 5/85). 

1.3. Mit ihrer Klage gegen ihren früheren Rechtsvertreter will die Klägerin sich 

schadlos halten für angeblich erlittene Schäden wegen dessen Untätigsein im Zu-

sammenhang mit dem Rekursentscheid des Regierungsrates vom 9. März 2005. 

Sie verlangt vom Kläger namentlich Ersatz entgangenen Lohnes, Renten, verlus-

tig gegangener Einkünfte aus Nebenerwerb und Erstattung aufgewendeter Kosten 

(act. 2 S. 78). 

2. Die Vorinstanz hat die Klage abgewiesen. Für das Verfahren vor Vorinstanz 

kann auf die entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Urteil (act. 53 S. 2-5 

Ziffer I-II) verwiesen werden. 

3. Gegen das die Klage abweisende Urteil vom 11. Mai 2015 liess die Klägerin 

rechtzeitig Berufung erheben (act. 51). Die Berufung enthält Anträge und eine 

Begründung. Der der Klägerin mit Verfügung vom 26. Juni 2015 auferlegte Kos-

tenvorschuss (act. 54) wurde innert erstreckter Frist geleistet (act. 56 und 58). Auf 

die Berufung ist daher einzutreten. Das Verfahren ist spruchreif, so dass auf die 

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Einholung einer Berufungsantwort verzichtet werden kann. Dem Beklagten ist je-

doch mit dem Endentscheid ein Doppel von act. 51 zuzustellen. 

II. Materielles 

1. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die rechtlichen Grundlagen des Man-

datsverhältnisses zwischen Klient und Rechtsanwalt zutreffend dargestellt. Auf 

die entsprechenden Erwägungen (act. 53 S. 7 f.) kann verwiesen werden. Sie 

werden von der Klägerin in ihrer Berufungsschrift zu Recht auch nicht prinzipiell in 

Frage gestellt (act. 51 S. 4 f.). Sie sieht allerdings einen Widerspruch in der vor-

instanzlichen Argumentation, da die Vorinstanz formuliere, das gewählte Vorge-

hen des Anwaltes müsse "mindestens vertretbar sein", um an der gleichen Stelle 

auszuführen, der Anwalt habe den Klienten umfassend zu beraten und dafür zu 

sorgen, dass alle voraussehbaren und vermeidbaren Nachteile für den Klienten 

auch tatsächlich vermieden werden (a.a.O.). Widersprüchlich ist diese Argumen-

tation nicht, da Letzteres Ersteres nicht ausschliesst und der Risikoabwägung von 

Prozess-/Rechtsmittelaussichten letztlich immer eine gewisse Unschärfe inne-

wohnt.  

2. Die Klägerin ist wie erwähnt kurz zusammengefasst der Meinung, der Be-

klagte habe im Zusammenhang mit ihren finanziellen Ansprüchen gegen ihre 

frühere Arbeitgeberin fälschlicherweise nur die Staatshaftungsklage und damit 

nicht den sichersten Weg verfolgt und dadurch seine anwaltliche Sorgfaltspflicht 

verletzt. Er habe das Beschwerdeverfahren gegen die ausgesprochene Kündi-

gung und die Staatshaftungsklage zeitlich nicht lege artis aufeinander abgestimmt 

bzw. nicht die Vereinigung dieser beiden Verfahren beantragt. Sie meint, sie habe 

durch dieses Versäumnis des Beklagten einen Schaden im Umfang des Lohnaus-

falles bis zu ihrer Pensionierung und einen Rentenschaden erlitten; ausserdem 

sei ihre wissenschaftliche Karriere zerstört worden. 

2.1. Die Vorinstanz erwog vorab, zu beurteilen seien einzig das Verhalten resp. 

die Mandatsführung des Beklagten, nicht aber die Vorgänge und Vorkommnisse 

an der Universität Zürich. Die Klägerin habe daher nicht darzulegen, dass die 

Verantwortlichen der Universität für den geltend gemachten Schaden einzustehen 

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hätten und erst danach die vertragswidrige Mandatsführung des Beklagten zu be-

gründen. Vielmehr habe sie zunächst darzulegen, inwiefern der Beklagte eine 

Sorgfaltspflichtverletzung begangen habe und danach, welcher Schaden ihr 

dadurch entstanden sei (act. 53 S. 8). 

2.1.1. In seiner Berufungsschrift moniert der Rechtsvertreter der Klägerin dage-

gen die aus seiner Sicht von der Vorinstanz nur summarisch und unvollständig 

wiedergegebene Vorgeschichte im Vorfeld der Kündigung des Anstellungsver-

hältnisses. Aus seiner Sicht hätte die Vorinstanz auch weitere, von ihm nament-

lich aufgeführte Aspekte mitberücksichtigen müssen (act. 51 S. 3). Mit diesen 

Vorbringen wiederholt die Klägerin - wie von ihr erwähnt - ihre Darlegungen in der 

Klagebegründung (act. 51 S. 2; act. 2 Ziffer II), ohne dass sie sich mit der ange-

führten Begründung der Vorinstanz auseinandersetzt. In dem Sinne genügt die 

Berufungsschrift den Anforderungen von Art. 311 ZPO nicht, da in der Berufungs-

schrift konkret anzugeben ist, inwiefern die vorinstanzliche Begründung fehlerhaft 

ist. Tatsächlich geht es im vorliegenden Verfahren darum, ob der Beklagte als 

damaliger Rechtsvertreter der Klägerin sein Mandat in einer Weise geführt hat, 

dass der Klägerin daraus ein Schaden entstanden ist. Dazu hatte die Klägerin im 

erstinstanzlichen Verfahren Behauptungen vorzutragen. Indem die Klägerin die 

Geschehnisse vor der Kündigung des Anstellungsverhältnisses erneut aufbringt 

und berücksichtigt haben will, gehen ihre Ausführungen an der eigentlichen Pro-

zessthematik vorbei.  

2.1.2 Zutreffend ist, wie die Klägerin bemerkt (act. 51 S. 4), dass mit der Einrei-

chung der Staatshaftungsklage beim Regierungsrat des Kantons Zürich am 

8. Februar 2005 (vgl. act. 5/95) bei dieser Behörde ein zweites Verfahren im Zu-

sammenhang mit der Kündigung und der diesen vorangegangenen Vorgängen 

anhängig gemacht worden ist. Dabei handelte es sich um ein von der Klägerin 

eingeleitetes erstinstanzliches Verfahren, das der Regierungsrat allerdings dem 

Universitätsrat zur Bearbeitung übertrug (vgl. act. 29/90 und act. 21/6 S. 2); das 

andere, erste Verfahren betraf dagegen ein Beschwerdeverfahren gegen den Be-

schluss des Universitätsrates vom 27. Januar 2003. Unklar bleibt, was die Kläge-

rin mit ihrer Darlegung, der Beklagte habe nie behauptet, weder in den damaligen 

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Rechtsschriften noch in diesem Verfahren, dass die beiden Verfahren strikte von-

einander getrennt werden konnten (act. 51 S. 4), vorbringen will, da sie vorgängig 

moniert, der Beklagte habe mit Einreichung des Schadenersatzbegehrens keinen 

Vereinigungs- oder Koordinierungsantrag gestellt (ebenda), was zwei Verfahren 

voraussetzt - wobei offen bleiben muss, ob einem solchen Antrag stattgegeben 

worden wäre - und zugleich meint, die beiden Verfahren seien gewissermassen 

identisch, was bedeuten könnte, die Staatshaftungsklage sei überflüssig gewesen 

oder aber umgekehrt, letztere habe das Beschwerdeverfahren obsolet gemacht 

bzw. beide Verfahren seien ineinander aufgegangen. In diesem Zusammenhang 

ist anzufügen, dass die Klägerin in ihrer Klagebegründung ausführen liess, sie 

habe vom Beklagten rechtzeitig verlangt, diverse weitere Verfahren inkl. Gel-

tendmachung von Schadenersatz zu initiieren. Die Anfechtung einer allfälligen 

Kündigung in Verbindung mit einer Klage auf Wiederanstellung und eine Staats-

haftungsklage gegen die Universität wegen widerrechtlicher Persönlichkeitsverlet-

zung verbunden mit einer Entschädigungsforderung und weitere Klagen seien al-

lerdings einer einvernehmlichen Regelung der Angelegenheit entgegengestan-

den, was der Beklagte gewusst habe. Obschon keine Einigung zustande gekom-

men sei und trotz ihres Wunsches habe sich der Beklagte allein auf die Anfech-

tung der Kündigung und die Staatshaftungsklage konzentriert (act. 2 S. 70). Damit 

gibt die Klägerin zu erkennen, dass sie im Grunde der Auffassung ist, der Beklag-

te hätte auch die weiteren von ihr gewünschten rechtlichen Schritte einleiten müs-

sen, was ihren Vorwurf an den Beklagten, er hätte den Regierungsratsbeschluss 

anfechten und keine Staatshaftungsklage erheben oder zumindest eine Koordi-

nierung/Vereinigung der beiden Verfahren beantragen sollen, entkräftet. Dies 

braucht aber nicht weiter vertieft zu werden, da die Klägerin letztlich die Sorgfalts-

pflichtverletzung des Beklagten in der unterlassenen Anfechtung des Regierungs-

ratsbeschlusses sieht (act. 2 S. 44 f.; act. 51 S. 9 Rz 17). Die Vorinstanz hatte 

daher keine Veranlassung, sich im Einzelnen mit der von der Klägerin beanstan-

deten nicht realisierten Gesamtstrategie des Beklagten auseinanderzusetzen. 

Nicht weiter einzugehen ist daher auf die in der Berufungsschrift erhobenen Vor-

würfe an den Beklagten bezüglich der nicht umgesetzten Gesamtstrategie resp. 

angeblich verpasster Fristen im Bereich der Einreichung von Strafanzeigen gegen 

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Verantwortliche der Universität Zürich und von Einzelpersonen etc. (act. 51 S. 9 ff. 

Rz 17-18). Inwiefern diese Verfahren der Klägerin zur Durchsetzung ihrer finanzi-

ellen Ansprüche gedient hätten, lässt sie nicht ausführen und ist auch nicht er-

sichtlich, da der Klägerin allfällige Ansprüche aus Lohn/Renten etc. gegebenen-

falls gegenüber der Universität zustanden, nicht aber gegenüber Einzelpersonen.  

2.2. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz bei der Anspruchsprüfung der 

geltend gemachten Schadenersatzforderung sich zunächst mit der behaupteten 

Sorgfaltspflichtverletzung, d.h. der behaupteten Vertragsverletzung durch den Be-

klagten befasst hat (act. 53 S. 7 und S. 14 f.). Was die Klägerin in diesem Zu-

sammenhang mit ihrer Bemerkung ausdrücken will, die historisch dogmatischen 

vier Pfeiler der Anspruchsbeurteilung flössen zunehmend ineinander und machten 

einer pragmatisch wertenden Zuordnung von Risikobereichen Platz, was die Vor-

instanz überhaupt nicht berücksichtigt habe (act. 51 S. 5), ist nicht ersichtlich; wer 

aus Vertrag Schadenersatz geltend macht, hat das schädigende Ereignis (Ver-

tragsverletzung), den eingetretenen Schaden, den adäquaten Kausalzusammen-

hang zwischen schädigendem Ereignis und eingetretenem Schaden und das Ver-

schulden des Schädigers zu benennen und zu belegen (vgl. betr. Auftrag: BSK 

OR I-Weber, 6. Aufl. 2015, Art. 398 N 30). Nur wenn alle diese Voraussetzungen 

erfüllt sind, ist dem Ansprecher Schadenersatz zuzusprechen. Fehlt ein Element, 

ist der Anspruch abzuweisen. 

2.2.1 Bei ihrer Anspruchsprüfung verneinte die Vorinstanz eine Sorgfaltspflichtver-

letzung durch den Beklagten und hielt namentlich fest, dass aus dem Umstand al-

leine, dass der Beklagte den Regierungsratsbeschluss vom 9. März 2005, mit 

welchem die Anträge der Klägerin teilweise gutgeheissen worden waren, nicht 

angefochten habe, nicht geschlossen werden könne, er habe sich als Anwalt 

diesbezüglich nicht gewissenhaft und damit sorgfaltswidrig verhalten. Weiter er-

wog die Vorinstanz, dass nach Ansicht des Verwaltungsgerichtes sehr wohl eine 

zusätzliche Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen in einem Staatshaf-

tungsverfahren möglich und zulässig sei und nicht apriori eine res iudicata zu ei-

nem Kündigungsanfechtungsverfahren darstelle. Der Beklagte habe der Klägerin 

zu den Schritten geraten, die geeignet erschienen seien, das angestrebte Ziel - 

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die Zusprechung von Schadenersatz auf Grundlage des Haftungsgesetzes - zu 

erreichen (act. 53 S. 14).  

2.2.2 Die Klägerin ist demgegenüber der Ansicht, mit der unbestrittenen Nichtan-

fechtung des Beschlusses des Regierungsrates vom 9. März 2005 sei die Sorg-

faltspflichtverletzung bereits gegeben. Damit stellt die Klägerin ihre Sicht derjeni-

gen der Vorinstanz entgegen, ohne sich allerdings mit deren Argumentation zu 

befassen. Diese hatte nebst dem bereits Ausgeführten erwogen, die Klägerin ha-

be unterlassen darzulegen, inwiefern dieses angebliche Versäumnis eine Sorg-

faltspflichtverletzung darstelle (act. 53 S. 14). Dazu hätte gehört, dass die Kläge-

rin konkret unter Angabe bestimmter Tatsachen behauptet hätte, die Anfechtung 

des fraglichen Regierungsratsbeschlusses hätte ihr ein günstigeres Resultat im 

Sinne einer deutlich höheren Entschädigung beschert bzw. die damit befassten 

Gerichte hätten einen für sie vorteilhafteren Entscheid gefällt, resp. der Beklagte 

hätte bereits im Rahmen der Anfechtung der Kündigung die weiteren - mit der Er-

hebung der Staatshaftungsklage - geltend gemachten finanziellen Ansprüche der 

Klägerin gegenüber der Universität Zürich einbringen müssen. Solches hat sie nie 

behauptet - weder vor Vorinstanz noch in ihrer Berufungsschrift - und sie behaup-

tet auch im Berufungsverfahren nicht, entsprechende Behauptungen im erstin-

stanzlichen Verfahren vorgetragen zu haben, welche die Vorinstanz fälschlicher-

weise nicht berücksichtigt und gewürdigt habe. Vielmehr beschränkt sie sich im 

Berufungsverfahren darauf festzuhalten, dass mit der unbestrittenen Nichtanfech-

tung des Beschlusses des Regierungsrates vom 9. März 2005 die Sorgfalts-

pflichtverletzung bereits gegeben sei (act. 51 S. 9 Rz 17). Dies trifft wie ausge-

führt nicht zu. Im übrigen hat sich das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid 

vom 16. September 2009 ausführlich mit den verschiedenen Verfahren - Anfech-

tung der Kündigung; Staatshaftungsklage - und ihren Rechtsfolgen bei Ansprü-

chen von staatlichen Angestellten auseinandergesetzt und festgehalten, die Mög-

lichkeit, im Rechtsmittelverfahren gegen die Kündigung eine Entschädigung zu 

beantragen, führe nicht zum Ausschluss des Staatshaftungsverfahrens wegen 

Vorliegens einer res iudicata und auch nicht zum Nichteintreten auf das Haf-

tungsbegehren wegen verspäteter Geltendmachung (act. 21/7 S. 12 f. Ziff. 4.7). 

Bei der Beurteilung der konkreten tatsächlichen Behauptungen resp. den Grund-

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lagen für die geltend gemachten Ansprüche aus Staatshaftung kam das Verwal-

tungsgericht zum Schluss, der zugrunde liegende Sachverhalt sei in beiden Fällen 

der gleiche, d.h. die Klägerin stütze ihre Ansprüche im Staatshaftungsverfahren 

ausschliesslich auf die gleichen Sachverhaltselemente, die Gegenstand des Kün-

digungsverfahrens waren (act. 21/7 S. 16 Ziff. 5.3.3.). Aus diesem Grund wies das 

Verwaltungsgericht die Beschwerde der Klägerin ab. Anhand der verwaltungsge-

richtlichen Erwägungen lässt sich jedenfalls nicht herleiten, einer Staatshaftungs-

klage habe von vorneherein kein Erfolg beschieden sein können; vielmehr blieb 

dieser Klage die Beurteilung versagt, weil das Verwaltungsgericht bei der konkre-

ten Prüfung der vorgebrachten Tatsachenbehauptungen zur Auffassung gelangte, 

dieses Verfahren beruhe auf dem gleichen Sachverhalt wie das rechtskräftig be-

urteilte Kündigungsanfechtungsverfahren. Dabei handelte es sich - wie die Vor-

instanz zutreffend festhielt - um eine Frage der gerichtlichen Würdigung, deren 

Beantwortung zum von der Klägerin als Mandantin selbst zu tragenden Prozessri-

sikos gehört (act. 53 S. 14 f.). Dies stellt die Klägerin in der Berufung nicht in Fra-

ge. 

2.2.3. Wenn die Klägerin weiter ausführen lässt, der Beklagte sei seiner Informa-

tionspflicht nicht nachgekommen, was haftpflichtrechtliche Folgen zeitigen könne 

(act. 51 S. 11 Rz 19), so ist unklar, was sie diesbezüglich ableiten will. Sollte sie 

damit vortragen wollen, der Beklagte habe sie über den Regierungsratsbeschluss 

nicht rechtzeitig informiert, so wäre sie auf ihre Darstellung in der Klagebegrün-

dung hinzuweisen, wonach er ihr beliebt gemacht habe, den Regierungsratsbe-

schluss zu akzeptieren (act. 2 S. 44). 

2.3. Vor Vorinstanz liess die Klägerin in der Klagebegründung ausführen, der 

Beklagte habe zum gleichen Sachverhalt zwei völlig verschiedene Verfahren bei 

der gleichen Instanz angestrebt und damit eigentlich - ohne jegliche Sicherungs-

massnahmen - elementare Sorgfaltspflichten verletzt (act. 2 S. 46). Inwiefern zwei 

parallel laufende Verfahren ein grundlegendes sorgfaltspflichtwidriges Verhalten 

des Beklagten darstellen sollen, ergibt sich hieraus nicht. Ebenso bleibt unklar 

resp. offen, welche Sicherungsmassnahmen zu welchem Zweck der Beklagte zu 

treffen unterlassen haben soll. Dazu ist kurz der zeitliche Ablauf zu erläutern: die 

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Staatshaftungsklage wurde kurz vor Eintritt der Verjährung angehoben; ein länge-

res Zuwarten war jedenfalls nicht geboten. Bei ihrer Einleitung war sodann offen, 

wann und wie das pendente Beschwerdeverfahren entschieden werden würde. 

Wenn die Klägerin in der Berufung ausführt, es sei auch darum gegangen, den 

nötigen Druck gegenüber der Gegenseite aufrecht zu erhalten zwecks allfälliger 

vergleichsweiser Erledigungen (act. 51 S. 8 Rz 15), so bleibt unklar, inwiefern 

diesem Zweck die angehobene Schadenersatzklage über einen Millionenbetrag 

nicht hätte dienen sollen bzw. weshalb die Anfechtung des später ergangenen 

Regierungsratsbeschlusses, der der Klägerin im Verhältnis zu ihrer klageweise 

geltend gemachten Forderung nur einen bescheidenen Betrag zusprach, besser 

hätte geeignet sein sollen. Wenn die Klägerin vortragen lässt, der Anwalt dürfe 

nicht alles auf eine Karte setzen und insbesondere mit Blick auf vorteilhafte ver-

gleichsweise Lösungen zu Lasten seiner Klientschaft unnötige Risiken eingehen 

(act. 51 S. 9), ist dies vor dem Hintergrund der Höhe der in den beiden Verfahren 

verlangten Entschädigungen nicht nachvollziehbar.  

2.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Klägerin auch im Berufungs-

verfahren nicht aufzeigt, worin das pflichtwidrige Verhalten des Beklagten bestan-

den haben soll resp. dass eine Anfechtung des Regierungsratsbeschlusses ihr die 

verlangte Entschädigung gebracht hätte. 

3. Fehlt es damit an einem Element der geltend gemachten Schadenersatz-

pflicht, kann an sich auf die Prüfung der weiteren Teilaspekte verzichtet werden. 

Die Vorinstanz prüfte der Vollständigkeit halber die weiteren Haftungsvorausset-

zungen gleichwohl, wobei sie deren Vorliegen im einzelnen und gesamthaft ver-

neinte und die Klage abwies (act. 53 S. 17-21). 

3.1.1. In Bezug auf den geltend gemachten Schaden - Lohnausfall und Renten-

schaden - erwog die Vorinstanz, es gebe in der Schweiz keine Anstellungen auf 

Lebenszeit und eine solche sei der Klägerin im Wahlbeschluss auch nicht zugesi-

chert gewesen; die Wahl auf die Dauer von sechs Jahren sei unter dem Vorbehalt 

der vorzeitigen Beendigung der Amtsdauer infolge Änderung der massgeblichen 

Gesetzes- oder Verfassungsbestimmungen erfolgt (vgl. act. 5/7 S. 1; act. 53 

S. 17 f.). Ergänzend ist anzufügen, dass die Beamtung der Staatsbediensteten 

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per 1. Januar 2000 aufgehoben und das Arbeitsverhältnis in eine unbefristete, 

aber auch kündbare, Anstellung umgewandelt wurde (vgl. act. 5/72 S. 1 f.; Perso-

nalgesetz LS 177.10, §§ 1 und 13). Wenn die Klägerin nunmehr rügt, sie habe im 

vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, es sei ihr im Vorfeld ihrer Berufung 

nach Zürich vom damaligen Rektor zugesichert worden, "ihr Lehrstuhl sei der si-

cherste an der Fakultät überhaupt" (vgl. act. 2 S. 6) resp. der damalige Rektor ha-

be ihr eine de facto Bestandesgarantie - wie in Deutschland - zugesichert (act. 28 

S. 7 Rz 29), was die Vorinstanz zu würdigen unterlassen habe (act. 51 S. 12 

Rz 21), ist ihr entgegenzuhalten, dass der Wahlbeschluss des Regierungsrates 

vom tt.mm.1997 betreffend ihre Berufung keine Zusicherung auf eine Lebensan-

stellung oder eine Beibehaltung der personalrechtlichen Bestimmungen Deutsch-

lands enthält. Im Übrigen sind ihre diesbezüglichen Darlegungen reichlich unbe-

stimmt und aus sich heraus nicht eindeutig, sondern interpretationsbedürftig. Zu 

erwähnen ist ferner, dass auch bei einer sachlich nicht gerechtfertigten Kündigung 

nach § 18 Abs. 3 Personalgesetz kein Anspruch auf eine Wiedereinstellung be-

steht. Dass das Verhältnis zwischen der Klägerin und der Universität Zürich zer-

rüttet war, was auch die Klägerin einräumt (act. 51 S. 11 Rz 20), hat die Vor-

instanz korrekt festgehalten, ohne der Klägerin an diesem Umstand die haupt-

sächlichste oder überwiegende Verantwortung zuzuweisen (act. 53 S. 18). Vor 

diesem Hintergrund hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, es könne nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass diese Ein-

schätzung im Falle der Anfechtung des Regierungsratsbeschlusses von den hö-

heren Instanzen anders ausgefallen, die Kündigung für nichtig und die Wiederein-

stellung der Klägerin angeordnet worden wäre (ebenda). Zu diesen Erwägungen 

äussert sich die Klägerin in ihrer Berufungsschrift nicht (act. 51 S. 11-13), so dass 

Weiterungen unnötig sind. 

3.1.2. Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz die Angaben der Klägerin in 

ihren Eingaben zur geltend gemachten Zerstörung der Karriere und der geforder-

ten Genugtuung als ungenügend taxierte (act. 53 S. 18), legte die Klägerin doch 

keinerlei Unterlagen zu den verschiedenen von ihr gehaltenen Vorträgen ein, 

sondern bezifferte ihre bisherigen Nebeneinkünfte mit einem Pauschalbetrag 

(act. 2 S. 77 f., act. 28 S. 27 f.), was nicht ausreicht. Zur Genugtuungsforderung 

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äusserte sie sich zudem nicht konkret, sondern fasste diese unter dem Titel "Ver-

lust der wissenschaftlichen Karriere" zusammen (act. 2 S. 77). In ihrer Berufungs-

schrift setzt sie sich mit den vorinstanzlichen Ausführungen nicht näher auseinan-

der, sondern hält diese für unzulässig (act. 51 S. 12 Rz 21), was ungenügend ist, 

so dass darauf nicht weiter eingegangen werden muss.  

3.1.3. Was die weiteren Forderungen angeht, welche die Vorinstanz zu Recht für 

nicht ausgewiesen hielt (act 53 S. 19), bringt die Klägerin in der Berufungsschrift 

nichts vor. Weiterungen dazu sind daher unnötig. 

3.1.4. Zusammenfassend ist mit der Vorinstanz festzuhalten (act. 53 S. 19), dass 

die Klägerin die von ihr geltend gemachten Schadenspositionen nicht ausreichend 

dargelegt hat. 

3.2. Was den Kausalzusammenhang zwischen der behaupteten Vertragsverlet-

zung und dem geltend gemachten Schaden angeht, hat die Vorinstanz zutreffend 

erwogen, es obliege der Klägerin darzulegen, dass die von ihr behauptete unsorg-

fältige Mandatsführung durch den Beklagten ursächlich gewesen sei für die von 

ihr geltend gemachten Schadenspositionen (act. 53 S. 19). Bei der Beurteilung 

der diesbezüglichen Vorbringen der Klägerin hielt die Vorinstanz diese indessen 

nicht für ausreichend in dem Sinne, dass bei einem Weiterzug des Regierungs-

ratsentscheides mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mit einem anderen Ent-

scheid sowie einer höheren Entschädigung oder gar einer zusätzlichen Genugtu-

ung zu rechnen gewesen wäre (act. 53 S. 20 f.). 

 Soweit die Klägerin in diesem Zusammenhang auf allgemeine Lehrmeinun-

gen zurückgreift (act. 51 S. 13 f. Rz 26), hilft ihr dies nichts, da sie sich in der Be-

rufungsschrift konkret zur Begründung der Vorinstanz äussern und ausführen 

muss, inwiefern diese falsch ist und geändert werden sollte. In ihrer Berufungsbe-

gründung führt sie sodann nur generell an, der Verzicht auf Anfechtung des regie-

rungsrätlichen Beschlusses vom 9. März 2005 sei aufgrund der allgemeinen Le-

benserfahrung geeignet gewesen, den gemäss Klageschrift präsentierten Scha-

den herbeizuführen oder jedenfalls zu begünstigen (act. 51 S. 14 Rz 26). Damit 

setzt sie sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander; im Übrigen 

- 14 - 

hatte sie im erstinstanzlichen Verfahren nur ganz allgemeine Überlegungen zum 

adäquaten Kausalzusammenhang angestellt und kaum einen Bezug zum Han-

deln resp. Unterlassen des Beklagten und dem behaupteten Schaden vorge-

nommen (act. 2 S. 68 f.). Weiterungen sind daher auch diesbezüglich nicht erfor-

derlich.  

3.3. Soweit die Klägerin in der Berufungsschrift vorträgt, es treffe den Beklagten 

ein Verschulden und selbst die Vorinstanz und die Gegenseite behaupteten nicht 

das Gegenteil (act. 51 S. 14 Rz 28), ist zu betonen, dass die Vorinstanz einzig 

allgemein festgehalten hat, dass das Verschulden grundsätzlich vermutet werde, 

wenn eine Sorgfaltspflicht nachgewiesen sei (act. 53 S. 21). Wegen Fehlens der 

Haftungsvoraussetzungen sah die Vorinstanz jedoch davon ab, Ausführungen 

zum möglichen Exkulpationsbeweis des Beklagten anzustellen (a.a.O.). Die Dar-

stellung der Klägerin, die Vorinstanz sei von einem Verschulden des Beklagten 

ausgegangen (act. 51 S. 14 Rz 28), trifft daher nicht zu. Sodann erübrigen sich 

mit der Vorinstanz Erwägungen zum möglichen Exkulpationsbeweis des Beklag-

ten, da die übrigen Haftungsvoraussetzungen fehlen.  

4. Zusammenfassend erweist sich die Berufung als unbegründet. Die Klage ist 

abzuweisen und das vorinstanzliche Urteil ist zu bestätigen. 

III. Kosten-und Entschädigungsfolge 

Ausgangsgemäss sind der unterliegenden Klägerin die Kosten des Berufungsver-

fahrens aufzuerlegen. In Anbetracht des eher geringen Aufwandes ist die Ent-

scheidgebühr auf Fr. 21'000.‒ festzusetzen und aus dem von der Klägerin geleis-

teten Kostenvorschuss zu beziehen. 

Da der Beklagte keine Berufungsantwort zu erstatten hatte, ist ihm kein entschä-

digungspflichtiger Aufwand entstanden, den die Klägerin zu ersetzen hätte. 

- 15 - 

Es wird erkannt: 

1. Die Berufung wird abgewiesen und es wird das Urteil vom 11. Mai 2015 des 

Bezirksgerichtes Zürich bestätigt.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird auf Fr. 21'000.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Klägerin aufer-

legt und aus dem geleisteten Vorschuss bezogen.  

4. Dem Beklagten wird für das Berufungsverfahren keine Prozessentschädi-

gung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten unter Beilage des 

Doppels von act. 51 sowie an das Bezirksgericht Zürich, 2. Abteilung, je ge-

gen Empfangsschein. 

 Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 2'257'014.38. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 

- 16 - 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
 Die Vorsitzende: 

 
 
 

 lic. iur. A. Katzenstein  

      Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. R. Barblan  
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 15. Oktober 2015
	Rechtsbegehren:
	(act. 2 S. 2)
	Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 11. Mai 2015:
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Berufung wird abgewiesen und es wird das Urteil vom 11. Mai 2015 des Bezirksgerichtes Zürich bestätigt.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird auf Fr. 21'000.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Klägerin auferlegt und aus dem geleisteten Vorschuss bezogen.
	4. Dem Beklagten wird für das Berufungsverfahren keine Prozessentschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten unter Beilage des Doppels von act. 51 sowie an das Bezirksgericht Zürich, 2. Abteilung, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...