# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cb46eb0c-f6b2-5a4a-b681-847822a5c277
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 17.10.2025 BEK 2025 128
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-128_2025-10-17.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 17. Oktober 2025
BEK 2025 128

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,
Gerichtsschreiber Mathis Bösch.

In Sachen A.________,
Privatkläger und Beschwerdeführer,

gegen

1. Staatsanwaltschaft, 2. Abteilung, Postfach 1201, 6431 Schwyz,
Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Staatsanwältin B.________, 

2. C.________,
Beschuldigter und Beschwerdegegner,

betreffend Einstellung Strafverfahren
(Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 12. September 
2025, SU 2024 9710);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Laut Polizeirapport erstellte D.________ anlässlich des Seenachtsfests 
vom 13. Juli 2024 teils auf dem Grundstück von A.________ eine gedeckte 
Bühne auf (U-act. 8.1.001). Der Grundstückbesitzer erhob gegen D.________ 
und den Bezirk Gersau Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs im Wiederho-
lungsfall, weil er die Nutzung seines Grundstücks den Verantwort-lichen nach 
diversen Warnungen verboten habe (U-act. 8.1.002 und 8.1.004 f.). Die Polizei 
befragte den Präsidenten der D.________( U-act. 8.1.007) und F.________ (U-
act. 8.1.010). 

a) Mit Verfügung vom 15. April 2025 nahm die Staatsanwaltschaft gegen 
F.________ mangels Kenntnis vom lediglich der D.________ zugestellten 
Schreiben des Privatklägers vom 9. Juli 2024 (U-act. 8.1.005) keine Strafunter-
suchung an die Hand (SU 2024 9711). Auf die gegen diese Verfügung erhobene 
Beschwerde des Privatklägers trat das Kantonsgericht nicht ein (BEK 2025 53 
vom 16. Juli 2025). Gemäss Eingangsanzeige ist der Fall beim Bundesgericht 
hängig (BGer 7B_796/2025). 

b) Die Staatsanwaltschaft stellte mit Verfügung vom 12. September 2025 die 
Untersuchung gegen "E.________“ mit der Begründung ein, der Vorplatz des 
Privatklägers sei nicht umfriedet und daher der Tatbestand des Hausfriedens-
bruchs nicht erfüllt (SU 2024 9710). Der Privatkläger bezweifelt mit Eingabe an 
die Staatsanwaltschaft vom 23. September 2025 deren Kompetenz, das Straf-
verfahren während der Rechtshängigkeit der Strafsache gegen F.________ 
beim Bundesgericht (vgl. oben lit. a) einzustellen und ersucht darum, das 
Schreiben „gegebenenfalls“ als Beschwerde an das Kantonsgericht weiterzu-
leiten (KG-act. 2). Die Staatsanwaltschaft überwies das Schreiben am 26. Sep-
tember 2025 mit den Akten (KG-act. 1). Der Privatkläger und die beschuldigte 
Person wurden darüber in Kenntnis gesetzt (KG-act. 3).

2. Der Beschwerdeführer führt aus, sein Antrag laute auf Bestrafung der Ak-
teure der D.________ und des Bezirksrats (KG-act. 2). Er beanstandet indes 

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das getrennte Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen F.________ (vgl. oben 
E. 1.a) und "E.________“ (E. 1.b) an sich nicht. 

a) Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Staatsanwaltschaft 
dürfe seines Erachtens die Strafuntersuchung gegen "E.________“ während 
des gegen F.________ vor Bundesgericht hängigen Verfahrens nicht einstel-
len, spricht er die Frage der Sistierung an. Die Staatsanwaltschaft kann ein Ver-
fahren sistieren, wenn sein Ausgang von einem anderen Verfahren abhängt und 
es angebracht erscheint, dessen Ausgang abzuwarten (Art. 314 Abs. 1 lit. b 
StPO). Die Verweigerung einer Sistierung ist indes nicht anfechtbar (Vogelsang, 
BSK, 3. A. 2023, Art. 314 StPO N 44a m.H.; Jositsch/Schmnid, PK, 4. A. 2023, 
Art. 314 StPO N 12). Insoweit ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

b) Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es bestehe ein Wider-
spruch, wenn D.________ einerseits entlang der gelben Markierung seines 
Grundstücks ein Absperrband anbringe und andererseits das Grundstück mit 
einem Wagen überstelle, ist darauf auch nicht einzutreten. Denn er äussert sich 
zur allgemein verständlichen Begründung der angefochtenen Verfügung nicht, 
dass es zur Erfüllung des Tatbestands des Hausfriedensbruchs an der Umfrie-
dung seines Grundstücks fehlt. Sich mit dieser Begründung auseinanderzuset-
zen, war dem Beschwerdeführer auch als Laie zumutbar (BGer 6B_8/2025 vom 
31. März 2025 E. 1.4), zumal ihm diese Obliegenheit erst vor Kurzem im die 
gleiche Angelegenheit betreffenden Nichteintretensentscheid dargelegt worden 
ist (vgl. oben E. 1.a). Den ihm daher bekannten Begründungsanforderungen 
kann er sich auch nicht mit einer „gegebenenfalls“ als Beschwerde zu überwei-
senden Eingabe an die Staatsanwaltschaft entziehen. Sodann beanstandet der 
Beschwerdeführer auch die Feststellung der Staatsanwaltschaft nicht, andere 
Straftatbestände seien nicht ersichtlich. 

3. Somit ist auf die Beschwerde mangels freiwilliger Unterlassung der Dar-
legung von Gründen zu einem anderen Entscheid präsidial (§ 40 Abs. 2 und 41 
Abs. 1 JG) ohne Ansetzung einer Nachbesserungsfrist nicht einzutreten 
(Art. 385 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO). Der Beschwerdeführer verlangte von 

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der Staatsanwaltschaft, „gegebenenfalls“ seine Eingabe der Beschwerdein-
stanz zu überweisen. Demzufolge wird der unterliegende Beschwerdeführer 
kostenpflichtig (Art. 428 Abs. 1 StPO);-

verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.00 werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R), den Beschwerdegegner 
(1/R) und die Staatsanwaltschaft (1/A an die 2. Abteilung sowie 1/R an 
die Amtsleitung/zentraler Dienst) sowie nach definitiver Erledigung an die 
Staatsanwaltschaft (1/R mit den Akten an die 2. Abteilung) und an die 
Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Der Gerichtsschreiber

Versand 17. Oktober 2025  amu