# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 50ac14b0-2dd9-5091-a6e4-32afef6bdf12
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.06.2008 C-2904/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2904-2006_2008-06-09.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2904/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  0 9 .  J u n i  2 0 0 8

Richter Jürg Kölliker (Vorsitz),
Richter Michael Peterli,
Richter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

AHV; Berechnung der Altersrente

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2904/2006

Sachverhalt:

A.
Herr  A._______,  geboren  am  (...)  1941,  ist  österreichischer 
Staatsangehöriger und arbeitete in den Jahren 1961 bis 1965 teilweise 
in der Schweiz. Während dieser Zeit zahlte er die obligatorischen Bei-
träge  in  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV) ein. Der Versicherte bezog ab Oktober 1993 eine Rente der 
Invalidenversicherung.

B.
Der Versicherte meldete sich am 16. Juni 2003 für die Ausrichtung ei-
ner Altersrente an (act. 169). Die Schweizerische Ausgleichskasse ver-
fügte am 17. Februar 2006 mit Wirkung ab 1. März 2006 eine ordentli-
che Altersrente für den Versicherten von CHF 141.- pro Monat sowie 
eine  ordentliche  Zusatzrente  für  die  Ehegattin  und  eine  ordentliche 
Kinderrente (act. 296).

C.
Mit E-Mail und Fax vom 28./30. April 2006 erhob der Versicherte sinn-
gemäss Einsprache gegen die Verfügung und stellte diverse Berichti-
gungsanträge (act. 298-307). Er rügte insbesondere, dass das vorge-
nommene Einkommenssplitting für die Jahre 1963 und 1964 nicht kor-
rekt vorgenommen worden sei. Daneben beanstandete er die Berech-
nung  des  durchschnittlichen  Jahreseinkommens,  der  Erziehungsgut-
schriften und der Beitragszeit und verlangte die Anrechnung eines an-
geblich erlittenen Berufsschadens. Mit Fax vom 25. August 2006 bean-
tragte der Versicherte, es seien ihm 4 Jahre und nicht nur 3,5 Jahre als 
Beitragszeit  anzurechnen (act. 348). Es könne nicht  sein,  dass er  in 
den Jahren 1961 bis 1965 lediglich ein Einkommen von CHF 5'000.- 
gehabt habe. Zudem beantragte er die Anrechnung von Lohnzahlun-
gen aus einem fünf  Jahre dauernden Arbeitsvertrag,  welcher jedoch 
lediglich 3 Monate eingehalten worden sei (act. 349).

D.
Die  Schweizerische  Ausgleichskasse  (nachfolgend:  Vorinstanz)  wies 
die Einsprache mit  Einspracheentscheid vom 1. September 2006 ab. 
Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid damit,  dass die Feststel-
lung der Beitragsdauer sich grundsätzlich  auf  das individuelle  Konto 
stütze. Für die Jahre 1948 bis 1968 würden nur die Kalenderjahre und 
nicht die betreffenden Monate der Beitragsleistung in die individuellen 

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Konten  eingetragen.  Vorliegend  ergebe  sich  eine  Beitragszeit  von  3 
Jahren  und  5  Monaten.  Des  Weiteren  führte  sie  aus,  dass  das 
Einkommenssplitting von Amtes wegen durchgeführt  werde und nicht 
durch eine Vereinbarung zwischen den Parteien aufgehoben werden 
könne. Die Erziehungsgutschriften seien korrekt berücksichtigt worden. 
Nach der durchgeführten Vergleichsrechnung zwischen der Invaliden- 
und  der  Altersrente  habe  der  Versicherte  aufgrund  der  Berech-
nungsgrundlagen  der  Invalidenrente  Anspruch  auf  eine  Rente  der 
vorteilhafteren Rentenskala 5 (act. 354).

E.
Gegen  diesen  Einspracheentscheid  erhob  der  Versicherte  (nachfol-
gend: Beschwerdeführer) am 14. September 2006 Beschwerde bei der 
Eidgenössischen  Rekurskommision  der  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung für die im Ausland wohnenden Personen. Er be-
antragte eine Erhöhung der Altersrente,  indem er vorab die Berech-
nung des Einkommenssplittings rügte,  welches in  seinem Falle nicht 
vorzunehmen sei. Zudem brachte er vor, er habe mindestens während 
4 Jahren Beiträge geleistet und sein durchschnittliches Jahreseinkom-
men betrage mehr als CHF 72'000.-.

F.
Die  Vorinstanz  reichte  am 10. November  2006  ihre  Vernehmlassung 
ein. Sie führte aus, dass für die Berechnung von Alters- oder Hinterlas-
senenrenten, die an die Stelle einer Invalidenrente treten, auf die für 
die  Berechnung  der  Invalidenrente  massgebenden  Grundlage  abzu-
stellen sei, falls dies für den Berechtigten vorteilhafter ist, was hier vor-
liege. Der Beschwerdeführer habe gemäss AHV-Berechnungsgrundla-
ge einen Anspruch auf eine Rente der tieferen Rentenskala 3 im Ge-
gensatz  zur  Rentenskala  5  aufgrund  der  IV-Berechnungsgrundlage. 
Die  Beitragsdauer  ergebe  sich  aus  der  Registratur  im  individuellen 
Konto  sowie  aufgrund von Nachforschungen  bei  den  Einwohnerkon-
trollstellen. Schliesslich sei das Splitting in der Schweiz von Gesetzes 
wegen zwingend vorgesehen und könne nicht abbedungen oder auf-
gehoben werden. Die Beschwerde sei daher abzuweisen.

G.
Mit Schreiben vom 21. November 2006 (eingegangen am 27. Novem-
ber 2006) bestätigte der Beschwerdeführer replicando die Aufrechter-
haltung der  Beschwerde. Er  wiederholte  seine Anträge und  Begrün-
dungen und erwähnte sinngemäss,  es sei  ihm der Verdienst,  den er 

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aufgrund  eines  5-Jahresvertrages  erzielt  hätte,  mitanzurechnen,  ob-
wohl  der  Vertrag  nach  3  Monaten  angeblich  unrechtmässig  aufge-
hoben worden sei.

H.
In ihrer Duplik hielt die Vorinstanz an ihren Anträgen fest und verwies 
auf ihre Stellungnahme vom 10. November 2006.

I.
Mit Verfügung vom 28. März 2007 teilte das Bundesverwaltungsgericht 
den Parteien die Übernahme des Verfahrens mit und gab die Zusam-
mensetzung des Spruchkörpers bekannt. Mit Verfügung vom 31. März 
2008 teilte das Bundesverwaltungsgericht einen Wechsel des Spruch-
körpers mit.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss  Art.  31  des  Bundesgesetzes  vom  17. Juni  2005  über  das 
Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG; 
SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG und  Art. 85bis Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1946  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) beurteilt das Bundes-
verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Ver-
fügungen  der  Schweizerischen  Ausgleichskasse. Eine  Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  demnach  für  die  Beurteilung  der 
Beschwerde zuständig. Diesfalls übernimmt es die Beurteilung der am 
1. Januar  2007 bei  den Eidgenössischen Rekurs-  oder  Schiedskom-
missionen oder bei den Beschwerdediensten der Departemente hängi-
gen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht 
(vgl. Art. 53 Abs. 2). Das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über 
das  Verwaltungsverfahren  (VwVG;  SR 172.021)  findet  keine  Anwen-
dung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  Bundesgesetz  vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungs-

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rechts  (ATSG;  SR 830.1)  anwendbar  ist  (Art. 3  Bst. dbis VwVG). 
Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die 
im  ersten  Teil  geregelte  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  an-
wendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 
ATSG vorsieht.

1.1 Durch den angefochtenen Einspracheentscheid ist der Beschwer-
deführer besonders berührt  und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen  Änderung  oder  Aufhebung  (Art. 59  ATSG; vgl.  auch  Art. 48 
Abs. 1 VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.2 Der  Beschwerdeführer  hat  frist-  und formgerecht  (Art. 60  ATSG; 
vgl. auch Art. 50 und 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Auf das ergriffe-
ne Rechtsmittel ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten ist auf 
die Beschwerde insoweit, als sich die Rügen des Beschwerdeführers 
auf  Sachverhalte  beziehen,  über  welche die Vorinstanz nicht  verfügt 
hat.

2.
In  formeller  Hinsicht  fällt  bei  Durchsicht  der  Verwaltungsakten  auf, 
dass der Beschwerdeführer mit der Vorinstanz nach Erlass der Verfü-
gung vom 17. Februar 2006 einzig via Fax und E-Mail verkehrt hat. Ob 
er unter diesen Umständen formgerecht Einsprache erhoben, er seine 
Einsprache  insbesondere  rechtsgültig  unterzeichnet  hat  (vgl.  Art. 55 
Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VwVG) und die Vorinstanz zu Recht 
auf die Einsprache eingetreten ist,  kann vorliegend offen bleiben, da 
die  Beschwerde,  wie  nachfolgend  aufzuzeigen  ist,  materiell  ohnehin 
unbegründet ist.

3.
Materiell  streitig  und  zu  prüfen  ist,  ob  die  Vorinstanz  die  verfügte 
Altersrente korrekt berechnet hat.

Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich  der  Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des  Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

4.
Der  Beschwerdeführer  ist  Staatsangehöriger  eines  Mitgliedsstaates 
der  Europäischen  Gemeinschaft,  so  dass  vorliegend das am 1. Juni 
2002 in Kraft  getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 

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Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit  (Freizügigkeitsabkommen;  FZA;  SR 0.142.112.681),  welches 
die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen  zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mit-
gliedsstaaten  der  Europäischen  Gemeinschaft  insoweit  absetzt,  als 
darin  derselbe  Sachbereich  geregelt  wird,  anzuwenden  ist  (Art. 20 
FZA). Soweit dieses Abkommen, insbesondere dessen Anhang II, der 
die Koordinierung der  Systeme der  sozialen  Sicherheit  regelt  (Art. 8 
FZA), keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, ist mangels einer 
einschlägigen  gemeinschaftsrechtlichen  bzw.  abkommensrechtlichen 
Regelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der An-
spruchsvoraussetzungen  und  die  Berechnung  einer  schweizerischen 
Altersrente  grundsätzlich  Sache  der  innerstaatlichen  Rechtsordnung 
(BGE 130 V 51 ff.; SVR 2004 AHV Nr. 16 S. 49; Urteil des damaligen 
Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  [EVG;  heute  Bundesgericht] 
H 13/05 E. 1.1 vom 4. April  2005). Daraus folgt,  dass die Verwaltung 
und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  den  Leistungsanspruch  des  Be-
schwerdeführers gemäss Art. 3 Abs. 1 der Koordinierungsverordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 grundsätzlich nach den für schweizerische Staats-
angehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben. Demnach bestimmt 
sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente 
der AHV ausschliesslich nach dem internen schweizerischen Recht.

5.
Die ordentlichen Renten werden nach Art. 29bis Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenen-
versicherung  (AHVG; SR 831.10)  nach  Massgabe  der  Beitragsjahre, 
Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- oder Betreuungsgutschrif-
ten der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Voll-
endung des  20. Altersjahres  und  dem 31. Dezember  vor  Eintritt  des 
Versicherungsfalles berechnet.

5.1 Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der 
gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den 
beiden Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird u.a. vor-
genommen  bei  Auflösung  der  Ehe  durch  Scheidung  (Art. 29quinquies 

Abs. 3 lit. c AHVG). Der Teilung und gegenseitigen Anrechnung unter-
liegen jedoch nur  Einkommen aus der  Zeit  zwischen dem 1. Januar 
nach Vollendung des 20. Altersjahrs und dem 31. Dezember vor Ein-
tritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenbe-

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rechtigt wird und aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in der schwei-
zerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4 AHVG).

Nach Art. 50b der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- 
und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) werden die Ein-
kommen von Ehepaaren in jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der 
AHV versichert gewesen sind, hälftig geteilt. Beitragslücken, die nach 
den Artikeln 52b-52d AHVV aufgefüllt werden können, gelten dabei als 
Versicherungszeiten. Die Anrechnung fehlender Beitragsjahre nach Ar-
tikel  52b AHVV erfolgt auf  Grund der Beitragsjahre im Zeitpunkt  der 
Scheidung  oder  des  Eintretens  des  zweiten  Versicherungsfalles 
(Abs. 1). Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Kalenderjahr nicht 
während der gleichen Monate versichert sind, werden die Einkommen 
während  des  ganzen  Kalenderjahres  aufgeteilt.  Die  Beitragszeiten 
werden jedoch nicht übertragen (Abs. 2). Die Einkommen im Jahr der 
Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht ge-
teilt (Abs. 3).

5.2 Der  Beschwerdeführer  war  in  erster  Ehe  während  der  Zeit  vom 
Mai 1962 bis Dezember 1970 (act. 28 und 83) verheiratet. Für die Ka-
lenderjahre der gemeinsamen Ehe in der Schweiz, das heisst für die 
Jahre 1964 und 1965 (act. 32), ist daher ein Einkommenssplitting vor-
zunehmen.

5.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Splitting sei in seinem 
Fall nicht vorzunehmen, da das Gesetz im Zeitpunkt seiner Ehe noch 
nicht in Kraft gewesen sei. Dies sei in einem Urteil des EVG bestätigt 
worden.

Auf  welches  Urteil  des  EVG sich  der  Beschwerdeführer  bezieht,  ist 
nicht ersichtlich. Das Einkommenssplitting für die Berechnung der Al-
tersrente ist in Art. 29quinquies AHVG vorgesehen und seit 1. Januar 1997 
in Kraft. Gemäss den Schlussbestimmungen der Änderung AHVG vom 
7. Oktober  1994 (10. AHV-Revision)  Bst. c  gelten die  neuen Bestim-
mungen für alle Renten, auf die der Anspruch nach dem 31. Dezember 
1996 entsteht  (Abs. 1).  Bei  der  Berechnung  der  Altersrente  von ge-
schiedenen Personen wird Art. 29quinquies Abs. 3 AHVG auch angewen-
det, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1997 geschieden wurde (Abs. 4). 
Die Vorinstanz hat das Einkommenssplitting demnach zu Recht vorge-
nommen.

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6.
6.1 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der 
Regel  nach  den  Einträgen  in  ihren  individuellen  Konten  (Art. 30ter 

AHVG). Der seit dem 1. Januar 1969 in Kraft stehende Art. 140 Abs. 1 
Bst. d AHVV schreibt vor, dass das individuelle Konto das Beitragsjahr 
und die Beitragsdauer in Monaten umfassen muss. Für die Jahre 1948 
bis 1968 wurden hingegen nur die Kalenderjahre der Beitragsleistung 
in  die  individuellen  Konten  eingetragen,  so  dass  daraus  die 
Beitragsdauer in Monaten nicht ersichtlich ist. Deshalb ist gemäss der 
Rechtsprechung  des  EVG  in  Fällen,  in  denen  Belege  mit  näheren 
Angaben  über  die  Beitragsdauer  für  die  Jahre  1948  bis  1968  (z.B. 
Wohnsitzbescheinigungen, Arbeitszeugnisse, zusätzliche Angaben der 
kontenführenden  Ausgleichskassen)  fehlen,  auf  die  eigens  zur 
Ermittlung der mutmasslichen Beitragsdauer publizierten Tabellen des 
Bundesamtes für  Sozialversicherung (BSV) abzustellen  (BGE 107 V 
16 E. 3 b).

6.2 Art. 16 Abs. 1 AHVG bestimmt, dass Beiträge, die nicht innert fünf 
Jahren  nach  Ablauf  des  Kalenderjahres,  für  welches  sie  geschuldet 
sind, mit Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert 
und  nicht  mehr  entrichtet  werden  können.  Ausserdem  gilt  die  Vor-
schrift,  dass im individuellen Konto grundsätzlich nur Beiträge einge-
tragen  werden  dürfen,  welche  auch  tatsächlich  geleistet  wurden 
(Art. 30ter Abs. 2 AHVG). Hat der Versicherte jedoch nie einen Konten-
auszug  von  der  Ausgleichskasse  verlangt,  gegen  einen  erhaltenen 
Kontenauszug  keinen  Einspruch  erhoben  oder  wurde  ein  erhobener 
Einspruch abgewiesen, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalls die 
Berichtigung  von  Eintragungen  im  individuellen  Konto  nur  verlangt 
werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle 
Beweis erbracht wird. Dies gilt  nicht nur für unrichtige, sondern auch 
für unvollständige bzw. fehlende Eintragungen im individuellen Konto 
(Art. 141 Abs. 3 AHVV; BGE 117 V 261 ff., BGE 110 V 97 E. 4a; ZAK 
1984  S. 178  E. 1  und  S. 441).  Damit  wird  jedoch  keine  Beweiser-
schwernis herbeigeführt, sondern es gilt, wie das EVG in seiner Recht-
sprechung ausgeführt hat, der im Sozialversicherungsrecht anwendba-
re Untersuchungsgrundsatz ebenfalls, was zur Folge hat, dass die Ver-
waltung  und  im  Beschwerdefall  der  Richter  den  rechtserheblichen 
Sachverhalt  von Amtes wegen,  aus  eigener  Initiative und ohne Bin-
dung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien abzuklären 
und festzustellen hat, wobei die Parteien eine Mitwirkungspflicht trifft; 
im Fall der Beweislosigkeit fällt jedoch der Entscheid zu Ungunsten je-

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ner Partei, hier der Versicherten, aus, die daraus Rechte ableiten will 
(BGE  117  V  263  E. 3b  mit  Hinweisen).  Die  Kontenberichtigung  er-
streckt sich alsdann auf die gesamte Beitragsdauer der Versicherten, 
beschlägt  also  auch  Beitragsjahre,  für  welche  nach  Art. 16  Abs. 1 
AHVG  jede  Beitragsnachzahlung  infolge  Verjährung  unzulässig  ist 
(ZAK 1984 S. 178 E. 1 und S. 441). In diesem Sinne ist beispielsweise 
die  Nichtregistrierung  tatsächlich  geleisteter  Beiträge  jederzeit  der 
Korrektur zugänglich (BGE 117 V 263 E. 3a mit Hinweisen).

6.3 Der Beschwerdeführer fordert, es seien ihm zusätzliche Beitrags-
monate anzurechnen. Er substantiiert sein Begehren mit keinerlei Be-
legen. Wie soeben ausgeführt, kann von den Einträgen im individuel-
len Konto nur abgewichen werden, soweit die Unrichtigkeit der Einträ-
ge offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird. Dies ist 
vorliegend nicht der Fall. Im individuellen Konto des Beschwerdefüh-
rers  wurden  Beiträge  in  den  Jahren 1961 und 1963-1965  registriert 
(act. 283 f.). Dies stimmt im Wesentlichen überein mit den eingeholten 
Wohnsitzbescheinigungen. Gemäss den von der Vorinstanz eingehol-
ten  Aufenthaltsbestätigungen  der  Einwohnerkontrollen  war  der  Be-
schwerdeführer  vom 4. April  1961  bis  19. Dezember  1961  in  Kloten 
und  vom  30. Mai  1963  bis  12. Februar  1966  in  Basel/Zurzach 
angemeldet (act. 29-33). Die auf dieser Grundlage und gestützt auf die 
Tabellen des BSV (oben E. 6.1) ermittelte Beitragsdauer von 3 Jahren 
und 5 Monaten ist nicht zu beanstanden.

7.
Der Beschwerdeführer gab des Weiteren an, er habe einen 5-Jahres-
vertrag (1965 bis 1971) zu sehr guten Konditionen unterschrieben und 
während 3 Monaten auch gearbeitet. Aus diversen Gründen sei es an-
schliessend nicht mehr möglich gewesen weiter zu arbeiten. Diese fünf 
Jahre seien ihm nun für die Altersrente anzurechnen.

Die Beitragszeit ergibt sich wie erwähnt anhand der Einträge im indivi-
duellen Konto. Diese Einträge entstehen nur, wenn tatsächlich Beiträ-
ge gezahlt  wurden und nicht lediglich aufgrund von Arbeitsverträgen 
oder  Lohnzahlungen.  Wie  oben  ausgeführt,  lassen  sich  trotz  Nach-
forschungen solche Beiträge des Beschwerdeführers für die Zeit von 
1965 bis  1971 nicht  finden. Der  Beschwerdeführer  konnte nicht  den 
vollen Beweis erbringen, dass ihm in diesem Zeitraum Beiträge vom 
Lohn abgezogen  oder  gar  solche Beiträge an die  Alters-,  Hinterlas-
senen- und Invalidenversicherung gezahlt worden sind. Da der Vertrag 

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nach Angaben des Beschwerdeführers auch nur 3 Monate eingehalten 
wurde, ist ohnehin davon auszugehen, dass keine AHV-Beiträge abge-
rechnet  wurden  (act. 348).  Damit  ist  eine  Anrechnung  weiterer  Bei-
tragsmonate ausgeschlossen. Ebenso wenig besteht  Anlass für  eine 
Korrektur des von der Vorinstanz ermittelten durchschnittlichen Jahres-
einkommens.

8.
Nach dem Gesagten erweisen sich die Rügen des Beschwerdeführers 
als unbegründet. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzu-
treten ist.

9.
Vorliegend  sind  keine  Verfahrenskosten  zu  erheben  (vgl.  Art. 85bis 

Abs. 2 AHVG).

10.
Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit  darauf  eingetreten werden 
kann.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 140.41.142.155)
- Bundesamt für Sozialversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Jürg Kölliker Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der 
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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