# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7295e987-5118-5f33-91f1-486634f3d80c
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-02
**Language:** de
**Title:** Die natürliche Kausalität zwischen dem Unfallereignis und der rund 8 Monate nach dem Unfall geltend gemachten Meniskusverletzung ist nur möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich. Abweisung der Beschwerde. (BGE 8C_834/2014)
**Docket/Reference:** UV.2014.00166
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2014.00166.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2014.00166
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Ersatzrichterin Romero-Käser
Gerichtsschreiberin Schüpbach
Urteil
vom
2. Oktober 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Tobias
Figi
Advokaturbüros
Metzger
Blöchlinger
Figi
Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich
gegen
AXA Versicherungen AG
Generaldirektion
General
Guisan
-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1954, nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauf
tragter im Berufsbildungszentrum
Y.___
tätig,
erlitt am
3. September 200
8
einen Unfall, als im Unterricht sein
S
tuhl brach
,
er mit dem linken Knie gegen eine Schublade stiess und sich dabei ausserdem das rechte Handgelenk verletzte (Urk.
2/
8/2).
I
n der Folge
kam zunächst
die Krankenkasse für die Behandlungskosten auf und die Zürich Versicherungen erbrachte Taggelder aus der
Krankentaggeldversi
che
-
rung
.
Am 30. September 2009 erfolgte eine Arthroskopie (Urk.
2/
8/M10) und am 5. Mai 2010 wurde dem Versicherten am linken Knie eine Prothese eingesetzt (Urk.
2/
8/M9).
Am 2. November 2010 meldete die Bildungsdirektion
des
Kanton
s
Zü
rich bei der AXA einen Rückfall des Versicherten zum Unfall vom 3. September 2008 (Urk.
2/
8/3). Die AXA anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht rückwir
kend bis zur Knieprothese
nversorgung am
5.
Mai 2010
und hielt fest, dass der
status
quo sine 12 Wochen nach der Knieoperation, spätestens jedoch am 5. Mai 2010 wieder erreicht ge
wesen sei (Urk.
2/
8/12-13).
1.2
Mit Verfügung vom 20. Mai 2011 (Urk.
2/
8/35) schloss die AXA den Fall per 4. Mai 2010 ab und stellte die Versicherungsleistungen (Taggeld und
Heilkos
ten
) ein. Die am 20. Juni 2011 von der Krankenkasse des Versicherten erhobene Einsprache (Urk.
2/
8/40) und die am 21. Juni 2011 vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk.
2/
8/42) wies die AXA mit Entscheid vom 16. Mai 2012 (Urk.
2/
8/64 = Urk.
2/
2) ab, wobei sie zur Begründung vorbrachte, mangels na
türlicher Unfallkausalität wäre sie gar nie leistungspflichtig gewesen.
1.3
Die vom
Versicherten am 1
5
.
Juni
2012 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/1
) wies das hiesige Gericht im Verfahren UV.2012.00138 mit Urteil vom 14.
No
-
vember
2013 (Urk.
2/17
) ab.
2.
Das Bundesgericht hiess die vom
Versicherten am 1
7
.
Januar
201
3
dage
gen erho
bene Beschwerde (Urk. 2/
2
1
) mit Urteil
8
C_
50
/201
4
vom
27
.
Juni
201
4
(Urk. 1)
teilweise
gut und wies die Sache zum neuen Entscheid an das hiesige Ge
richt zurück.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen
betreffend die nach einem versi
cherten Unfallereignis von der obligatorischen Unfallversicherung allenfalls zu gewährenden Leistungen wie Heilbehandlung (Art. 10 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG),
Taggelder (Art. 16 f. UVG) und I
nvalidenrente (Art. 18 ff. UVG)
sowie die Grundsätze über
den für einen Leistungsanspruch unabdingbar erforderlichen natürlichen und (kumulativ verlangten) adäquaten Kausalzusammenhang zwischen eingetretenem Gesundheitsschaden und voran
gegangenem Unfallereignis,
über
den Beweiswert ärztlicher Unterlagen im All
gemeinen sowie
denjenigen
versicherungsinterne
r
und –externer Fachärzte im Besonderen
w
urden im Urteil des hiesigen Gerichts vom
14. November 2013
in Sachen der Parteien (Urk.
2/17
)
sowie im Urteil des Bundes
ge
richts 8
C_
50
/201
4
vom
27
.
J
uni
201
4
(Urk.
1 E.
2) umfassend wiedergegeben, weshalb vollumfänglich darauf ver
wie
sen werden kann.
2.
2.1
Das Bundesgericht hielt
in seinem Urteil (Urk. 1)
im Wesentlichen fest, dass
im
merhin von einer äusserst langen Latenzzeit seit dem Ereignis vom
3.
September 2008 bis zur erstmaligen Beanspruchung ärztlicher Behandlung
am 2
7.
August 2009
auszugehen sei, welche allein schon einen natürlichen Kausalzusammen
hang zwischen dem Vorfall und den späteren Kniebeschwerden als äusserst fraglich erscheinen lasse (S. 6 E. 4.1.1).
Angesichts der aufschlussreichen Mei
nungsäusserungen der involvierten Ärzte würden sich zusätzliche Abklärungen nicht aufdrängen, da von solchen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten seien,
welche sich noch auf das Ergebnis der Anspruchsprüfung auswirken könnten
(S. 7 E. 4.2)
.
Dr. med.
Z.___
, Facharzt für Orthopädische Chirur
gie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, s
ei
- laut Ausführungen des Beschwerdeführers -
in seiner Expertise vom 2
2.
August 2012
nicht bereit
, sich den vorausgehenden ärztlichen Betrachtungsweisen anzuschliessen
(S. 7 f. E. 4.3)
.
Eine Rückweisung
an das hiesige Gericht sei unumgänglich, damit sich dies
es
zu der als neues Beweismittel eingereichten Expertise des Dr. med.
Z.___
äussere und namentlich auch über die Tragung der gutachterlichen Kosten ent
scheide. Unabhängig davon, ob es bei der Verneinung der natürlichen
Unfall
kausalität
bleibe oder nicht, werde
das hiesige Gericht
dabei aufgrund der Vor
bringen des Beschwerdeführers auch zur Frage Stellung zu nehmen haben, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin für die im Rahmen der Heilbehandlung zugezogene
n
Schädigungen aufzukommen habe (S. 8 E. 4.3).
2.2
In Nachachtung der bundesgerichtlichen Ausführungen im
Rückweisungsent
sch
eid
kann
vorerst
auf die im Urteil vom 1
4.
November
2013
gewürdigten ärztlichen Stellungnahmen abgestellt werden
(vgl. Urk. 2/17 E. 4)
.
2.3
Der Beschwerdeführer stellte sich
damals
in seiner Replik vom 2
8.
August 2012 (Urk. 2/10) auf den Standpunkt, dass Dr.
Z.___
(vgl. Urk. 2/11)
und Dr.
A.___
zusammengefasst klar zum Ergebnis kämen, dass das Ereignis vom
3.
September 2008 bei ihm eine unfallbedingte, richtunggebende Verschlimme
rung bewirkt habe, weshalb die Beschwerdegegnerin weiterhin für sämtliche Leistungen aufkommen müsse (S. 4 f.). Da es sich vorliegend um einen medizi
nisch höchst komplexen Fall handle, habe er medizinischen Rat bei Dr.
Z.___
einholen müssen. Die Kosten des Gutachtens seien ihm deshalb vollum
fänglich zu ersetzen (S. 5 oben).
2.4
Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber in ihrer Duplik vom 2
1.
Sep
-
tember
2012 (Urk. 2/14) geltend, dass sich keine wesentlichen neuen As
pekte aus der Replik des Beschwerdeführers ergäben. Sie halte an ihren Schluss
-
folgerungen, wonach die geltend gemachten linksseitigen
Kniebe
schwerden
nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom
3.
September 2008 zurückgeführt werden könnten, fest und
ver
-
weise auf die entsprechenden Ausführungen (S. 1 unten).
2.5
Folglich
ist
led
iglich noch die Frage zu klären
, ob
der Expertise von Dr. med.
Z.___
vom 2
2.
August 2012 eine
entscheidrelevante
Bedeutung beig
e
messen werden kann
und wer die gutachterlichen Kosten zu tragen hat.
3.
3.1
Dr. med.
Z.___
, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie des Bewegungsapparates FMH, erstattete sein Gutachten am 2
2.
August 2012 (Urk. 2/11) zuhanden des Beschwerdeführers gestützt auf die Untersuchung des Beschwerdeführers vo
m 2
9.
Mai 2012 sowie die Akten.
Er führte aus, dass er in diesem Zusammenhang auf das EVG-Urteil U398/00 ver
weise, in welchem entschieden worden sei, dass ein koordinierte
r
Sprung von einer Verpackungskiste
, der Schmerze
n
im Kniegelenk auslöse und in der Be
fundung degenerative Meniskus- und Knorpelschäden aufzeige, als
unfallähnli
cher
Körperschaden zu gelten habe, da nicht das Schadensbild, sondern das äussere Ereignis mit seinen Folgen als unfallähnlich anzusehen sei. Wenn man das nicht wegzudenkende Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls mit dem darauf sitzenden Lehrer als sinnfälliges Ereignis und damit als unfallähnlichen Körperschaden werte, bestehe ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen
diesem Ereignis und den daraus entstandenen Kniebeschwerden links (S. 3
Ziff.
1).
Im Allgem
einen heilten Weichteilprellungen an den Extremitäten spätestens innerhalb von 6 Wochen ab. Im MRI des linken Kniegelenks vom
9.
September 2009 seien keine Weichteilprellungen mehr erkennbar, hingegen der linke me
diale Meniskusriss und die Verbreiterung des hinteren Kreuzbandes mit
Signal
alteration
. Daher seien auch, da ein Jahr seit dem Unfallereignis zurückliege, keine frischen Verletzungszeichen mehr erkennbar
(S. 4 oben)
.
Es
sei möglich, dass der
Meniskusriss
beim Ereignis entstanden sei, oder dass der Riss schon vorbestanden habe und durch den Unfall vergrössert worden sei und damit die Schmerzen ausgelöst worden seien, oder aber dass sich am Me
niskus selbst beim Ereignis nichts geändert habe, sondern dass einfach infolge des Ereignisses (Prellung und/oder Distorsion) Knieschmerzen aufgetreten seien (S. 4 Mitte).
Weiter führte Dr.
Z.___
aus, dass
,
wenn das Gericht den Unfall oder das unfallähnliche Ereignis als gegeben anerkenne, der natürliche Kausalzusam
menhang zwischen dem Ereignis und dessen weiteren Folgen gegeben sei. So halte auch Dr.
B.___
in seiner Stellungnahme (vgl. Urk. 2/8/M18) fest, dass die Meniskusruptur zu einer richtunggebenden Verschlimmerung führe.
In diesem Zusammenhang habe er die MRI-Bilder und deren
Befundung
noch
mals mit dem leitenden Radiologen für
mu
s
kulo-skelettale
Radiologie an der Klinik
C.___
, Prof. Dr. med.
A.___
, besprochen. Dieser gelange zur Auffassung, dass es im Anschluss an die
Teilmeniskektomie
zu ei
ner ausgeprägten
Chondrolyse
und zu
nekroseartigen
Knochenmarksverände
rungen
gekommen sei, die sich sowohl im
Femurkondylus
wie im
Tibiakopf
im MRI darstellten. Solche postoperativen
Kondylennekrosen
nach
Teilmenis
kektomie
seien in der Literatur
vielfach beschrieben. Er gelange deshalb zur Auffassung, dass die Komplikationen, aufgetreten nach der
arthroskopischen
Knie-Operation
,
indirekte Folge des Ereignisses vom
3.
September 2008 seien. Sie seien aus diesen Gründen auch vom Unfallversicherer zu übernehmen (S. 5).
3.2
In seinem Gutachten vom 2
2.
August 2012 (
Urk.
2/11) setzt
e
Dr.
Z.___
den Kausalzusammenhang ohne Weiteres mit dem Vorliegen eines Unfalls be
ziehungsweise einer unfallähnlichen Körperschädigung gleich
, ohne
auf die äusserst
lange Latenzzeit bis zur erstmaligen Arztkonsultation im Mai 2009 be
ziehungsweise die fehlende
n Symptome oder
Symptomfragmente
zwischen dem Unfall und den Unfallfolgen
einzugehen.
Er hat
somit
weder
medizinische Hin
weise aufgeführt, noch anderweitige Begründungen für eine
überwiegend wahrscheinliche
Unfallkausalität
der Meniskusverletzung
abgegeben.
Vielmehr
betont
e
er
selb
er
, dass im Rahmen der erst ein Jahr nach dem geltend gemach
ten Ereignis durchgeführten MRI vom September 2009 keine
Weichteilprellun
gen
und keine frischen Verletzungszeichen mehr feststellbar gewesen seien und zählt
e
mehrere mögliche Interpretationen des Meniskusrisses auf. Er z
og
sodann
ohne nähere Begründung
den Schluss, dass einzig das vor Zeugen stattgefun
dene Ereignis des zusammenbrechenden Stuhls zum Meniskusriss geführt haben könne.
Dr.
Z.___
verkennt dabei, dass der natürliche Kausalzusammenhang mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sein muss
und
die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt.
D
en Ausführungen von Dr.
Z.___
, wonach Dr.
B.___
in seiner Stellung
nahme vom
7.
Februar 2012 von einer richtunggebenden Verschlimmerung des bestehenden Vorzustandes durch das Ereignis vom
3.
September 2008 ausgehe, kann
ebenfalls
nicht gefolgt werden.
So führte Dr.
B.___
in seinem Bericht vom
7.
Februar 2012 (
Urk.
2/8/M18) rein hypothetisch aus, falls davon ausge
gangen werde, dass die
Meniskus
ruptur
in einem natürlichen Kausalzusammen
hang zum Unfallereignis stehe, dies durch zusätzliche Destabilisierung des Kniegelenkes zu einer rich
tunggebenden Verschlimmerung mit erfahrungsge
mäss deutlich beschleunigter Progredienz der
Gonarthrose
führe.
Er hielt jedoch diesbezüglich
klar und
deutlich fest,
dass er die Meniskusruptur am linken Kniegelenk nur möglicherweise in einem natürlichen Kausal
zusammenhang zum Ereignis vom 3. September 2008 erachte
(S. 2
Ziff.
2)
.
Aus der weiteren Stellungnahme von Dr.
B.___
vom 2
7.
März 2012 (
Urk.
2/Urk. 8/M19) - nach Einholen der Röntgenaufnahmen im Juni 2009 so
wie der MRI-Bilder von September 2009 – geht sodann klar hervor, dass
eine
ma
ssive
arthrotische
Veränderung
im medialen
Gelenkkompar
timent
des linken Kniegelenkes
in einem Ausmass
vorl
ie
ge, welche
darauf schliesse
n lasse, dass diese Veränderung
wesentlich
älter als ein Jahr sein müsse
, da nach einer Me
niskusverletzung solche Veränderungen nicht inner
halb eines Jahres auftreten könnten
. Gestützt darauf sei
die Kausalität der festgestellten Meniskusruptur le
diglich mit dem Beweisgrad der Möglichkeit zu beurteilen
.
Zu diesen medizinischen Ausführungen und
Vora
k
ten
bezog
Dr.
Z.___
in seinem Gutachten nicht näher
Stellung
.
Seine Darlegung der
medizinischen Befund
e
sowie deren Beurteilung
sind weder plausibel begründet noch
ein
leuchtend
und auch
die
Schlussfolgerungen
von Dr.
Z.___
können nicht
nachvollzogen werden.
Vor
diesem
Hintergrund vermögen die Ausführungen von Dr.
Z.___
die in nachvollziehbarer Weise aufgezeigten Beurteilungen und Schlussfolgerungen
von Dr.
B.___
nicht in Frage zu stellen, zumal sie auch keine massgeblichen Kausalitätsaussagen enthalten.
Insgesamt
vermag
das Gutachten von Dr.
Z.___
an der fehlenden überwiegend wahrscheinlichen Kausalität der geltend gemachten Knieverletzung zum Ereignis vom
3.
September 2008 somit nichts zu ändern.
So führen die vorhandenen Akten und deren Würdigung zum Schluss, dass eine Verursachung der im September 2009 festgestellten Meniskusverletzung durch den Unfall vom 3. September 2008 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie
genden Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann.
3.3
Da die blosse Möglichkeit der unfallbedingten Verursachung nicht genügt, und der erforderliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit nicht gege
ben ist (vgl. vorstehend E. 3.2), besteht keine rechtliche Grundlage für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin.
Mangels überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom
3.
September 2008 und der geltend gemachten Meniskusverlet
zung sind auch die im Zusammenhang mit der
Teilmeniskektomie
gemachten Ausführungen und folglich die Angaben von
Dr.
A.___
vorliegend nicht zu berücksichtigen.
3.4
Dem Antrag des Beschwerdeführers, ihm seien die Honorarkosten von
Dr.
Z.___
in der Höhe von
Fr.
2‘750.-- zu entschädigen (
Urk.
2/10 S. 2
Ziff.
2), kann
nach dem Gesagten
nicht entsprochen werden.
So hat die Beschwerdegegnerin die ihr obliegende Abk
lärungspflicht nicht ver
letzt. Dass
sie in antizipierter Beweiswürdigung auf die Vornahme weiterer me
dizinischer Abklärungen verzichtet hat, kann bei der vorliegenden medizini
schen Aktenlage sowie auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass aus dem bei
Dr.
Z.___
eingeholte
n
Privatgutachten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten, nicht bemängelt werden. Das
Privatgutachten von
Dr.
Z.___
trug
demnach
nichts zur
Entscheidfind
ung
bei. Es handelt sich somit
um unnötige Prozesskosten, welche derjenige zu bezahlen hat, der sie verursacht hat, mithin der Beschwerdeführer (
§
28
lit
. a
GSVGer
in Verbindung mit
Art.
108 der Schweizerischen Zivilprozessordnung).
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Tobias
Figi
-
AXA Versicherungen AG
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundes
gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent
hal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannSchüpbach