# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 29830b87-7442-56c4-b0c3-18e62a4afbaf
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-17
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Strafrechtliche Abteilung 17.09.2025 7B 728/2025 (7B_728/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_007_7B-728-2025_2025-09-17.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  7B_728/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 17. September 2025
  
 

 

    
  II. strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, 

Gerichtsschreiberin Lustenberger. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 20, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichtanhandnahme; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 23. Juni 2025 (SBK.2025.144). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Im Zeitraum von März bis Mai 2024 reichte A.________ diverse Strafanzeigen gegen ihren damaligen Nachbarn ein. Am 10. April 2025 verfügte die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm die Nichtanhandnahme einer entsprechenden Strafuntersuchung. Auf eine von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 23. Juni 2025 nicht ein. A.________ wandte sich in der Folge an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Rechtsschriften sind in einer Amtssprache abzufassen und haben die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Die Eingabe der Beschwerdeführerin an das Bundesgericht enthält keine eigenhändige Unterschrift im Sinne dieser Bestimmung. Die Beschwerdeführerin wurde daher mit Verfügung vom 31. Juli 2025 in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert, diesen Mangel bis zum 11. August 2025 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Die Verfügung wurde ihr am 4. August 2025 zugestellt. Die Beschwerdeführerin ist der Aufforderung zur Behebung des Mangels der fehlenden Unterschrift innert der angesetzten Frist nicht nachgekommen, sodass auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. 

 

    
  3. 
 

Auf die Beschwerde wäre im Übrigen auch deshalb nicht einzutreten, weil sie eine hinreichende Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) sowohl hinsichtlich der Beschwerdelegitimation als auch in der Sache vermissen lässt. 

 

    
  4. 
 

Die Beschwerdeführerin wird kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt die Einzelrichterin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 17. September 2025 

 

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Einzelrichterin:    Koch 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Lustenberger