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**Case Identifier:** 2a356400-803a-52de-8fc0-429bb6084157
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-04
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 04.01.2021 720 19 357/01
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-19-357-01_2021-01-04.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 4. Januar 2021 (720 19 357 / 01) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Polydisziplinäre Begutachtung erforderlich 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Beat Hersberger, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Ana Dettwiler, Advoka-
tin, Fischmarkt 12, 4410 Liestal 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 
A. Die 1961 geborene A.____ ist seit dem 15. November 2004 in Teilzeit bei der B.____AG 
in X.____ als Mitarbeiterin Hauswirtschaft tätig. Am 7. März 2018 meldete sie sich unter Hin-
weis auf einen Morbus Bechterew, einen Kleinhirninfarkt, eine Rhizarthrose und eine depressi-
ve Störung bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-
Landschaft (IV-Stelle) klärte in der Folge die erwerblichen, hauswirtschaftlichen und gesundheit-
lichen Verhältnisse ab, wobei sie den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) konsultierte. Gestützt 
auf dessen Stellungnahme ermittelte sie bei der Versicherten – in Anwendung der gemischten 

 

 
 
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Methode der Invaliditätsbemessung – ab 14. Juli 2018 (Ablauf des Wartejahrs) einen IV-Grad 
von 49 % und ab 17. Februar 2019 einen solchen von 36 %. Gestützt auf diese Ergebnisse 
sprach sie A.____ nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens und unter Berücksichtigung, 
dass der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung 
des Leistungsanspruchs entsteht, mit Verfügung vom 2. Oktober 2019 für den Zeitraum vom 
1. September 2018 bis 31. Mai 2019 eine befristete Viertelsrente zu (Verfügung vom 2. Oktober 
2019). 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokatin Ana Dettwiler, am 1. November 
2019 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Sie beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei die Verfügung vom 2. Oktober 2019 aufzu-
heben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. September 2018 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. 
Eventualiter sei eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag zu geben und sodann über ihren 
Rentenanspruch neu zu befinden; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung führte sie im Wesent-
lichen aus, dass der angefochtene Entscheid auf unzureichenden medizinischen Unterlagen 
beruhe und die Bemessung der Invalidität nicht zutreffend sei. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 21. November 2019 verwies die IV-Stelle auf die Stellung-
nahme des RAD-Arztes Dr. med. C.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, vom 19. November 2019, wonach weitere Abklärungen bei den behan-
delnden Ärzten angezeigt seien, sowie auf die (Aufhebungs-)Verfügung lite pendente vom 
21. November 2019 und beantragte, (1) es sei die Beschwerdeführerin anzufragen, ob sie mit 
einer Abschreibung des Beschwerdeverfahrens einverstanden sei, (2) das Verfahren sei als 
erledigt von der Kontrolle abzuschreiben. 
 
D. Am 20. Dezember 2019 erklärte sich die Beschwerdeführerin mit einer Abschreibung 
des Beschwerdeverfahrens als gegenstandslos einverstanden, sofern die IV-Stelle eine poly-
disziplinäre Begutachtung in den Disziplinen Neurologie, Kardiologie, Rheumatologie, Onkolo-
gie und Psychiatrie anordne. 
 
E. Mit Verfügung vom 20. Februar 2020 wurde das vorliegende Verfahren bis zum Ent-
scheid der IV-Stelle, ob und gegebenenfalls in welchen Disziplinen eine polydisziplinäre Begut-
achtung notwendig sei, sistiert.  
 
F. Am 6. Mai 2020 teilte die IV-Stelle unter Hinweis auf neu eingegangene Unterlagen der 
behandelnden Ärzte (Bericht von Dr. med. D.____, FMH Dermatologie und Venerologie, vom 
31. Januar 2020; undatierter [bei der IV-Stelle am 20. Februar 2020 eingegangener] Bericht von 
Dr. med. E.____, FMH Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, Klinik für Kardiologie des 
Universitätsspitals Y.____; Bericht von Dr. med. F.____, FMH Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, G.____, vom 20. März 2020) und die Stellungnahme 
des RAD-Arztes Dr. C.____ vom 6. Mai 2020 mit, es gäbe keine Veranlassung, die Beschwer-
deführerin dermatologisch, onkologisch, kardiologisch und neurologisch begutachten zu lassen. 
Sie beantragte, die Sistierung des Verfahrens aufzuheben und die Sache zur rheumatologisch-
psychiatrischen Abklärung an sie zurückzuweisen. 

 

 
 
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G. Mit Verfügung vom 7. Mai 2020 wurde die Sistierung des Verfahrens aufgehoben und 
der Beschwerdeführerin Gelegenheit zur Stellungahme eingeräumt. 
 
H. Am 8. Juni 2020 beharrte die Beschwerdeführerin auf einer polydisziplinären Begutach-
tung in den Disziplinen Rheumatologie, Psychiatrie, Neurologie und Kardiologie. 
 
I. Mit Verfügung vom 10. Juni 2020 wurde der Fall dem zuständigen Dreiergericht zur Be-
urteilung überwiesen. 
 
J. Anlässlich seiner Urteilsberatung vom 10. September 2020 kam das Kantonsgericht zum 
Schluss, dass der medizinische Sachverhalt unvollständig abgeklärt und der Beschwerdeführe-
rin vor einer Aufhebung der angefochtenen Verfügung zwecks weiterer Abklärungen durch die 
Verwaltung Gelegenheit zum Rückzug der Beschwerde zu geben sei. In der Folge ersuchte es 
die Beschwerdeführerin um Mitteilung, ob sie die Beschwerde vom 1. November 2019 zurück-
ziehe oder ob sie an dieser festhalte. Gleichzeitig wies es darauf hin, dass ein allfälliges Urteil 
gemäss § 1 Abs. 4 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 im Zirkularverfahren ergehen würde. 
 
K. Am 16. Oktober 2020 teilte die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht mit, dass sie an 
ihrer Beschwerde vom 1. November 2019 festhalte. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b VPO beurteilt 
das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Be-
schwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene Beschwerde vom 1. November 2019 ist demnach einzutreten. 
 
1.2 In ihrer Vernehmlassung vom 21. November 2019 beantragte die IV-Stelle unter Hinweis 
auf die gleichentags erlassene Verfügung lite pendente, es sei das Beschwerdeverfahren als 
erledigt von der Kontrolle abzuschreiben. Diesem Begehren kann jedoch nicht entsprochen 
werden. Nach Art. 53 Abs. 3 ATSG kann zwar der Versicherungsträger eine Verfügung oder 
einen Einspracheentscheid gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen, 
bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt. Erfüllt diese lite pendente erlassene 
neue Verfügung die Begehren der Beschwerde führenden Person vollumfänglich, hat sie kein 
Rechtsschutzinteresse am hängigen Verfahren mehr, so dass dieses gegenstandslos wird und 
abgeschrieben werden kann. Entspricht aber die Wiedererwägung nicht dem im Beschwerde-

 

 
 
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verfahren gestellten Antrag, kommt sie bloss einem Antrag an das Gericht gleich (vgl. UELI 
KIESER, ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, Art. 53, Rz. 90). Vorliegend 
entspricht die von der IV-Stelle lite pendente erlassene Verfügung vom 21. November 2019 
resp. ihr Vorhaben, eine bidisziplinäre Begutachtung anzuordnen, dem Begehren der Versicher-
ten, wonach eine polydisziplinäre Begutachtung anzuordnen sei, nicht vollumfänglich, sodass 
über die Beschwerde im Rahmen eines Sachurteils zu befinden ist. 
 
2.1 Laut Art. 43 Abs. 1 Satz 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die 
notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. So-
weit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, 
hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Art. 43 Abs. 2 ATSG).  
 
2.2 Die medizinische Abklärung der objektiven Gesundheitsschäden ist eine unabdingbare 
gesetzlich verankerte Voraussetzung für die Zusprache einer Leistung der Invalidenversiche-
rung (Art. 7 Abs. 2, Art. 16, Art. 43 Abs. 1 ATSG). Der Versicherer befindet darüber, mit welchen 
Mitteln er den rechtserheblichen Sachverhalt abklärt. Seitens der IV-Stelle obliegt es grundsätz-
lich dem RAD, eine umfassende Einordnung vorzunehmen, welche Fachdisziplinen an einer 
erforderlichen Begutachtung zu beteiligen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. Februar 
2019, 9C_296/2018, E. 6. 1). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz hat der Versicherer den Sachverhalt soweit zu ermit-
teln, dass er über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu BGE 126 V 360 E. 5b) entscheiden kann. Dabei kommt Sachver-
ständigengutachten eine massgebende Rolle zu (Urteil des Bundesgerichts vom 12. März 2010, 
9C_28/2010, E. 4.1 mit Hinweisen).  
 
2.3 Es existieren keine festen Kriterien zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungs-
felder der verschiedenen Kategorien von Expertisen. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssi-
tuationen erfordert Flexibilität. Nach der Rechtsprechung (BGE 139 V 352 E. 3.2) lassen sich 
jedoch die jeweiligen Einsatzbereiche wie folgt umreissen: Die umfassende administrative Erst-
begutachtung wird regelmässig polydisziplinär und damit zufallsbasiert anzulegen sein; eine 
direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch 
dann einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizini-
sche Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch 
nicht vollends gesichert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begutach-
tung abgesehen und lediglich eine mono- oder bidisziplinäre Exploration durchgeführt werden, 
sofern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fachgebiete be-
schlägt und ausserdem weder weitere interdisziplinäre Bezüge notwendig sind noch ein beson-
derer arbeitsmedizinischer bzw. eingliederungsbezogener Klärungsbedarf besteht (zur Interdis-
ziplinarität der Begutachtung vgl. BGE 137 V 210 E. 1.2.4). Diese Voraussetzungen sind nach 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung vor allem bei Verlaufsgutachten erfüllt (BGE 139 V 352 
E. 3.2). 
 
3.1 Die Parteien sind sich darin einig, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 
2019 auf unzureichenden medizinischen Abklärungen beruht und deshalb aufzuheben ist. Ei-

 

 
 
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nigkeit besteht zwischen den Parteien sodann auch darüber, dass die Sache zur Durchführung 
weiterer medizinischer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen ist und eine Begutachtung 
in den Disziplinen Rheumatologie und Psychiatrie zu erfolgen hat. Weiterhin streitig ist das Er-
fordernis der von der Beschwerdeführerin zusätzlich verlangten neurologischen und kardiologi-
schen Abklärungen. 
 
3.2 Aus den Akten sind keine Gründe ersichtlich, weshalb der mittlerweile übereinstimmen-
den Auffassung der Parteien, wonach die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2019 aufzu-
heben und die IV-Stelle eine Begutachtung anzuordnen habe, nicht stattgegeben werden sollte. 
Ebenso besteht keine Veranlassung, von den übereinstimmenden Standpunkten abzuweichen, 
wonach diese Begutachtung jedenfalls in den Disziplinen Rheumatologie und Psychiatrie zu 
erfolgen hat. Somit kann von weiteren Ausführungen zu diesen nicht mehr strittigen Beschwer-
devorbringen abgesehen werden. Uneinig sind sich die Parteien einzig noch hinsichtlich der 
Frage, ob das anzuordnende Gutachten auch eine kardiologische und eine neurologische Ab-
klärung umfassen muss. Zur Beantwortung dieser Frage sind nachfolgende ärztliche Berichte 
von Bedeutung: 
 
4.1 Die Versicherte wurde bei Status nach ischämischem Infarkt im Bereich der Vermis ce-
rebelli am 11. August 2017 in der Klinik H.____ neuropsychologisch untersucht. Im Bericht vom 
19. Oktober 2017 wurde festgehalten, dass die Untersuchungsergebnisse für eine leichte bis 
mittelschwere Funktionsstörung sprechen würden, wobei insbesondere die Exekutivfunktionen 
betroffen seien. Im Bereich des Gedächtnisses würden sämtliche Enkodier- und Abrufleistun-
gen im Normbereich liegen. Die subjektiv berichtete Vergesslichkeit dürfte mit der verminderten 
Merkspanne und der mittelschwer reduzierten Arbeitsgedächtnisleistung im Zusammenhang 
stehen. Insofern sei insbesondere unter Zeitdruck oder in Stresssituationen von einer unmittel-
bar erhöhten Vergesslichkeit auszugehen. Auf Ebene der Aufmerksamkeit würden die Reakti-
onszeiten den Erwartungen entsprechen. Auch in komplexen Multitasking-Situationen vermöge 
die Versicherte quantitativ und qualitativ adäquat zu reagieren. Aufgrund einer noch reduzierten 
Belastbarkeit sei bei länger anhaltender kognitiver Belastung jedoch von einer erhöhten Ermüd-
barkeit und einer Zunahme der Fehleranfälligkeit auszugehen. Bei der Überprüfung der Exeku-
tivfunktionen würden eine reduzierte kognitive Flexibilität und eine verminderte Umstellfähigkeit 
imponieren. Es sei zu erwarten, dass der Versicherten ein spontanes Anpassen an wechselnde 
Bedingungen schwer falle. Das abstrakt-logische Denken sei reduziert und erschwere ein 
schnelles Erfassen von abstrakten Zusammenhängen. Die Fahreignung sei aus rein neuropsy-
chologischer Sicht gegeben. Aufgrund der allfälligen Diskrepanz zwischen dem linken und dem 
rechten Blickwinkel sei jedoch für die Beurteilung der Fahreignung eine ophthalmologische Ab-
klärung des Gesichtsfelds nötig. Erst bei positivem Bescheid des Ophthalmologen sei die Fahr-
eignung (wieder) gegeben. Es sei ein schrittweiser und langsam aufbauender Wiedereinstieg in 
die berufliche Tätigkeit zu empfehlen. Aufgrund der bereits vorbestehenden Belastungssituation 
sei ein sorgsamer Umgang mit den eigenen Ressourcen und ein gutes Pausenmanagement 
von enormer Bedeutung. 
 
4.2 Im Bericht der Klinik für Kardiologie des Universitätsspitals Y.____ vom 29. Februar 
2018 wurden ein persistierender Foramen ovale und eine valvuläre Herzkrankheit mit begin-

 

 
 
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nend mittelschwerer Aorteninsuffizienz diagnostiziert. Die Untersuchungen würden einen nor-
mal dimensionierten linken Ventrikel mit normaler systolischer Funktion, eine normale diastoli-
sche Funktion, einen normal grossen linken Vorhof, eine beginnend mittelschwere Aortenklap-
peninsuffizienz ohne aortale Flussumkehr, ohne hämodynamisch relevanten Herzklappenfehler, 
einen normal dimensionierten rechten Ventrikel mit normaler Pumpfunktion, einen normalen 
systolischen pulmonal-artheriellen Druck, einen normal grossen rechten Vorhof und einen regel-
rechten Verschluss-Device in situ ohne Anhalt für einen Rest-Shunt zeigen. In einem Jahr sei 
eine echokardiologische Kontrolle durchzuführen, um eine etwaige Progredienz der Aortenin-
suffizienz zu erfassen. 
 
4.3 Am 26. November 2018 diagnostizierte die behandelnde Ärztin Dr. med. I.____, 
FMH Allgemeine Innere Medizin, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Verdacht auf 
eine axiale Spondyloarthritis, eine Rhizarthrose rechts Stadium 4 nach Eaton, ein Impingement-
syndrom der Schulter, rezidivierend depressive Episoden, eine mediale Meniskushinterhornde-
generation bei Gonarthrose rechts und einen Status nach Kleinhirninfarkt am 11. Juli 2017 (rec-
te: 11. August 2017) mit residuell leichten bis mittelschweren Funktionsbeeinträchtigungen. Oh-
ne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden eine chronische Refluxkrankheit, ein persis-
tierendes Foramen ovale und eine valvuläre Herzkrankheit mit beginnend mittelschwerer Aor-
teninsuffizienz. 
 
4.4 Am 22. März 2019 führte Dr. C.____ aus, hinsichtlich des Kleinhirninfarkts vom 11. Juli 
2017 (rechte 11. August 2017) würden zwar leichte bis mitteschwere Funktionsbeeinträchtigun-
gen, welche vor allem die Exekutivfunktionen betreffen, bestätigt. Die Fahrfähigkeit sei aus neu-
ropsychologischer Sicht aber ausdrücklich gegeben. Da die Versicherte in der Lage sei, ihre 
Tätigkeit im Umfang von 50 % (von 80 %) zu bewältigen, erscheine bezüglich der Infarktfolgen 
in einer angepassten Tätigkeit ein höheres Pensum zumutbar, zumal keine gegenteiligen Be-
funde vorliegen würden. Aufgrund der per se nachvollziehbaren Funktionseinschränkungen und 
des erhöhten Pausenbedarfs sei in einer optimal angepassten Tätigkeit eine Beeinträchtigung 
der Arbeitsfähigkeit von 30 % zu veranschlagen. 
 
4.5 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens hielt Dr. C.____ am 1. Juli 2019 fest, kardiologi-
sche Diagnosen, die eine über die in seinem Bericht vom 22. März 2019 veranschlagte Zumut-
barkeit hinausgehende Limitierung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten, seien nicht über-
wiegend wahrscheinlich anzunehmen. Im Bericht der behandelnden Ärztin Dr. I.____ vom 
26. November 2018 würden sie denn auch ausdrücklich unter den Diagnosen ohne Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt. Hinsichtlich der psychiatrischen/neurologischen Problematik 
falle ins Gewicht, dass die Versicherte in der angestammten Tätigkeit ein Pensum von 40 % zu 
leisten vermöge, zudem keine relevanten kognitiven Einbussen punkto Fahrtauglichkeit und 
keine psychiatrische, leitliniengerecht ausgeschöpfte Therapie dokumentiert seien. Die Versi-
cherte scheine unter antidepressiver Medikation soweit stabil zu sein. Eine externe Begutach-
tung dränge sich nicht auf. 
 
4.6 Im undatierten Bericht (Eingang bei der IV-Stelle am 20. Februar 2020) diagnostizierte 
Dr. E.____ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leicht bis mitteschwere Aortenklap-

 

 
 
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peninsuffizienz, eine normale systolische LV-Funktion bei normal dimensioniertem linken 
Ventrikel, einen Status nach Verschluss des persistierenden Foramen ovale (PFO) am 21. Au-
gust 2017 und muskulostelettale Thoraxschmerzen. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
bestünden ein Status nach Kleinhirninfarkt am 11. August 2017 und ein seit Jahren bekannter 
Morbus Bechterew. Aktuell bestünde eine ordentliche Leistungsfähigkeit. Klinisch sei keine 
Funktionseinschränkung festzustellen. Die Fragen bestreffend die Zumutbarkeit der bisherigen 
resp. einer angepassten Tätigkeit beantwortete Dr. E.____ nicht. 
 
4.7 Am 6. Mai 2020 führte Dr. E.____ aus, im aktuellen kardiologischen Bericht würde aus-
drücklich eine ordentliche Leistungsfähigkeit genannt und klinisch keine Einschränkungen fest-
gestellt, was mit der Tatsache, dass die Versicherte zweimal wöchentlich das Fitnesscenter 
aufsuche, stimmig sei. Bezüglich der fraglichen neurokognitiven Einschränkungen bei Status 
nach Kleinhirninfarkt am 11. Juli 2017 (recte: 11. August 2017) sei die Versicherte gemäss Be-
richt der Klinik H.____vom 19. Oktober 2017 neuropsychologisch umfassend und differenziert 
abgeklärt worden. Dabei hätten sich zwar leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funk-
tionsbeeinträchtigungen gezeigt, welche vor allem die Exekutivfunktionen betroffen haben. Die 
Fahreignung sei aber aus neuropsychologischer Sicht ausdrücklich gegeben. Wegweisende 
Befunde, die seither eine massgebliche Verschlechterung und damit eine erneute neuropsycho-
logische Abklärung nahelegen würden oder plausibel belegen könnten, seien nicht vorhanden. 
Eine rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung sei ausreichend. 
 
5.1 Wie unter Erwägung 2.3 hiervor ausgeführt, ist auch dann eine polydisziplinäre Exper-
tise einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische 
Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht 
vollends gesichert ist. Entgegen der von der IV-Stelle vertretenen Auffassung ist dies vorliegend 
der Fall. Zunächst sind die Auswirkungen der vom RAD-Arzt Dr. C.____ an sich nicht in Frage 
gestellten leichten bis mittelschweren Funktionsstörungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht hinrei-
chend geklärt. Immerhin stellten die Experten der Klinik H.____in der Untersuchung vom 
19. Oktober 2017 eine verminderte Merkspanne, eine mittelschwer reduzierte Arbeitsgedächt-
nisleistung und bei länger anhaltenden kognitiven Belastung eine erhöhte Ermüdbarkeit, eine 
reduzierte kognitive Flexibilität, eine verminderte Umstellfähigkeit und ein eingeschränktes abs-
trakt-logisches Denken fest. Sie befürworteten einen schrittweisen und langsam aufbauenden 
Widereinstieg in die berufliche Tätigkeit. Die Befunde hatten demnach durchaus Auswirkung auf 
die Leistungsfähigkeit. Aus den vorliegenden Unterlagen erschliesst sich aber weder der seithe-
rige Verlauf noch der aktuelle neurologische Gesundheitszustand und die daraus resultierende 
Leistungsfähigkeit der Versicherten, weshalb sich hierzu weitere Abklärungen aufdrängen. Ent-
gegen der Auffassung von Dr. C.____ kann aufgrund der früheren Untersuchung der Fahrfähig-
keit und mangels aktueller Berichte nicht auf weitere Abklärungen hinsichtlich der Auswirkungen 
des erlittenen Kleinhirninfarkts verzichtet werden. Auch die kardiologischen Verhältnisse sind 
aufgrund der vorliegenden Unterlagen nicht hinreichend klar und können deshalb – entgegen 
der Auffassung von Dr. C.____ – bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit nicht ausgeklam-
mert werden. Zwar attestierte der untersuchende Facharzt Dr. E.____ in seinem Bericht vom 
28. Februar 2018 eine ordentliche Leistungsfähigkeit der Versicherten und stellte keine Ein-
schränkungen fest. Dennoch führte er die leichte bis mittelschwere Aortenklappeninsuffizienz 

 

 
 
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unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf, was widersprüchlich erscheint 
und der Klärung bedarf. Dies gilt umso mehr, als Dr. E.____ keine konkreten Angaben zur Zu-
mutbarkeit in der bisherigen beruflichen Tätigkeit bzw. in einer zumutbaren Verweistätigkeit 
machte. Von einer klaren Aktenlage im kardiologischen Bereich kann daher keine Rede sein. 
Daran vermag die Tatsache, dass die Versicherte zweimal wöchentlich das Fitnesscenter auf-
sucht, nichts zu ändern. Vor dem Hintergrund der unbestritten bestehenden kognitiven Funkti-
onsstörungen und der unklaren kardiologischen Verhältnisse kann jedenfalls nicht von einer 
vollends gesicherten Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik, die offenkundig ausschliess-
lich die Fachgebiete der Rheumatologie und Psychiatrie beschlägt, gesprochen werden. 
Dr. C.____ verfügt denn auch nicht über einen Facharzttitel für Neurologie, Psychiatrie oder 
Kardiologie. Daher ist, wie dies rechtsprechungsgemäss insbesondere bei einer Erstbeurteilung 
vorzunehmen ist (vgl. E. 2.3 hiervor), eine umfassende Begutachtung der Versicherten anzu-
ordnen. 
 
5.2 Aus dem Gesagten folgt zusammenfassend, dass in Gutheissung der Beschwerde die 
angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2019 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzu-
weisen ist, über die Vergabeplattform SuisseMed@P eine polydisziplinäre Begutachtung der 
Versicherten anzuordnen. Diese hat die Disziplinen Psychiatrie, Rheumatologie, Neurologie und 
Kardiologie zu umfassen. Falls der psychiatrische Facharzt der Begutachtungsstelle aufgrund 
seiner Untersuchungen zusätzlich neuropsychologische Abklärungen für angezeigt hält, wird 
die IV-Stelle auf die betreffende Mitteilung der Begutachtungsstelle hin eine entsprechende 
Ausweitung des Begutachtungsauftrags anzuordnen haben. 
 
6.1 Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung 
von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden 
nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 
Fr. 1‘000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfah-
rensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des 
bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden 
die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass aufer-
legt. Hebt das Kantonsgericht eine bei ihm angefochtene Verfügung auf und weist es die Ange-
legenheit zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Ver-
fügung an die IV-Stelle zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei 
als (vollständig) obsiegende und die IV-Stelle als unterliegende Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 
und 2.2, BGE 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). Die ordentlichen Kosten von Fr. 800.-- wer-
den somit ihr auferlegt. Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss in Höhe 
von Fr. 800.-- zurückerstattet. 
 
6.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht 
auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozes-
ses bemessen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts genügt für den bundesrechtlichen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, dass der 
Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der 

 

 
 
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Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung alle 
Rechte im Hinblick auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (BGE 132 V 215 E. 6.2). 
Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur erneuten Abklärung im Sinne der 
Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, hat diese der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung auszurichten. Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat in ihrer Hono-
rarnote vom 19. Juni 2020 einen Zeitaufwand von 16 Stunden und 20 Minuten geltend gemacht. 
Dieser Aufwand ist in Anbetracht des Aktenumfangs und der sich stellenden Sachverhalts- und 
Rechtsfragen im Quervergleich mit ähnlich gelagerten Fällen gerade noch angemessen. Die 
Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche 
Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen (vgl. § 3 
Abs. 1 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003). Hinzu 
kommen die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von insgesamt Fr. 210.70. Somit ist 
der Beschwerdeführerin für das vorliegende Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung in 
der Höhe von Fr. 4'624.65 (16,33 Stunden à Fr. 250.-- sowie Auslagen von Fr. 210.70 zuzüglich 
7,7 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
7.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-
scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläu-
figes Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger 
zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern 
um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-
weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtli-
chen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
7.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 2. Oktober 2019 aufge-
hoben und die Angelegenheit zur erneuten Abklärung im Sinne der 
Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz 

 

 
 
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zurückgewiesen wird. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der IV-Stelle 
Basel-Landschaft auferlegt. 

Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 4'624.65 (inkl. Auslagen und 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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