# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 61835165-66ba-5e23-bb32-9f4db7814e5c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2025 C-5748/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5748-2022_2025-11-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5748/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Philipp Egli (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richterin Selin Elmiger-Necipoglu,    

Gerichtsschreiberin Martina Filippo. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, Ungarn, 

vertreten durch lic. iur. Nicolai Fullin, Advokat,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 9. November 2022. 

 

 

 

C-5748/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (Beschwerdeführer), geboren am (…) 1955, ist Schweizer 

Staatsangehöriger, verheiratet und Vater zweier Kinder (geb. 1998 und 

geb. 2000; Akten der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [IVSTA-act.] 3 

S. 8). Er lebte bei Erlass der angefochtenen Verfügung in Frankreich (IV-

STA-act. 461, 469). Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Aus-

zug) der Ausgleichskasse B._______ (Stand: 9. Juni 2006) entrichtete der 

Beschwerdeführer in den Jahren 1995 bis 2005 in der Schweiz Beiträge an 

die obligatorische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 

(AHV/IV; IVSTA-act. 9).  

B.  

B.a Am 15. Mai 2006 meldete sich der Beschwerdeführer aufgrund diver-

ser Gelenksbeschwerden vorwiegend im Nacken und Rücken sowie einer 

chronischen Hauterkrankung (Psoriasis) bei der IV-Stelle des Kantons 

B._______(IV-Stelle) erstmals zum Leistungsbezug an (IVSTA-act. 3). Als 

zuletzt ausgeübte Tätigkeit gab der Beschwerdeführer auf der IV-Anmel-

dung Manager/Betriebsleiter und Broker/Makler/Verwaltungsrat in der 

C._______AG an, deren Verwaltungsratspräsident (mit Einzelunterschrift) 

der Beschwerdeführer seit der Eintragung ins Handelsregister am 22. April 

2003 bis Ende 2006 war (IVSTA-act. 3; vgl. Auszüge aus den Handelsre-

gistern der Kantone B._______ und D._______ [https://bl.chregister.ch und 

https://zg.chregister.ch, abgerufen am 12. November 2025]). 

B.b Da die eingereichten medizinischen Unterlagen als Entscheidgrund-

lage nicht ausreichten (IVSTA-act. 52, 66, 70, 84, 89, 96, 101), ordnete die 

IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten an (IVSTA-act. 111). Die dagegen 

erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht B._______ mit Urteil vom 

29. August 2013 ab (IVSTA-act. 122). Zu dem von der IV-Stelle angeord-

neten Begutachtungstermin am 17. März 2015 erschien der Beschwerde-

führer nicht (IVSTA-act. 124, 126, 151, 158, 164, 190). 

B.c Am 31. März 2015 übermittelte die IV-Stelle das gesamte Dossier der 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Vorinstanz oder IVSTA; IVSTA-

act. 174-178, 190, 192), da der Beschwerdeführer zwischenzeitlich ins 

Ausland umgezogen war (vgl. IVSTA-act. 38). Die Vorinstanz hielt in Ab-

sprache mit ihrem ärztlichen Dienst an der Notwendigkeit einer polydiszi-

plinären Begutachtung fest (vgl. IVSTA-act. 193, 196, 199, 217, 218). 

Nachdem der Beschwerdeführer nach Durchführung des Mahn- und 

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Seite 3 

Bedenkzeitverfahrens (IVSTA-act. 245) nicht zum Untersuchungstermin 

erschienen war, verweigerte die Vorinstanz mit Verfügung vom 14. April 

2016 jegliche Leistungen der Invalidenversicherung (IVSTA-act. 251).  

B.d Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 17. Mai 2016 

Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht (IVSTA-act. 259). Dieses wies 

die Beschwerde mit Urteil C-3073/2016 vom 17. Januar 2019 ab, soweit es 

darauf eintrat.  

C.  

C.a Mit Neuanmeldung vom 25. August 2016 (= Replik im Verfahren 

C-3073/2016; IVSTA-act. 277, 284) und Mitteilung vom 17. April 2019 er-

klärte sich der Beschwerdeführer grundsätzlich bereit, sich vom Zentrum 

für Medizinische Begutachtung (ZMB) in (…) begutachten zu lassen (IV-

STA-act. 286).  

C.b Am 24. Juni 2019 erteilte die Vorinstanz dem ZMB den Auftrag zur Be-

gutachtung des Beschwerdeführers in den Disziplinen Innere Medizin, 

Neurologie, Rheumatologie, Kardiologie, Dermatologie und Psychiatrie (IV-

STA-act. 296, vgl. auch 297). Die Begutachtung war ursprünglich in der 

Woche vom 15. Juni 2020 vorgesehen (IVSTA-act. 321), musste aber auf-

grund der Covid19-Massnahmen mehrfach verschoben werden (IVSTA-

act. 337, 341, 399, 422).  

C.c Nach erneutem Aufgebot vom 18. Januar 2022 (IVSTA-act. 426) fand 

die Begutachtung schliesslich in der Woche vom 21. März 2022 beim ZMB 

in (…) statt (IVSTA-act. 444). Die Sachverständigen kamen im Gutachten 

vom 22. Juni 2022 zum Schluss, es lägen einerseits somatische Befunde 

und somatisch erklärbare Beschwerden vor, andererseits könne aber 

durch diese somatischen Befunde vor allem das neurologische Bild, beste-

hend formal aus einer Monoplegie des rechten Armes in Kombination mit 

einer Paraplegie der Beine, nicht erklärt werden. Aus psychiatrischer Sicht 

seien gewisse Anteile im Rahmen einer undifferenzierten Somatisierungs-

störung erklärbar. Es würden sich aber auch bewusstseinsnahe Anteile zei-

gen, etwa dass sich der Beschwerdeführer einer detaillierten Untersu-

chung entzogen habe und weiterhin entziehe. Es sei auch davon auszuge-

hen, dass ein sekundärer Krankheitsgewinn bestehe (IVSTA-act. 444 

S. 9 f.). Die Sachverständigen attestierten dem Beschwerdeführer eine Ar-

beitsfähigkeit von 8.5 Stunden pro Tag bei einer Rendement-Reduktion von 

30 % in der Tätigkeit als Anlageberater (IVSTA-act. 444 S. 13).  

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Seite 4 

C.d Nach Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst (IVSTA-act. 449) stellte 

die Vorinstanz mit Vorbescheid vom 26. August 2022 die Ablehnung des 

Leistungsgesuchs in Aussicht (IVSTA-act. 450). Es bestehe eine Gesund-

heitsbeeinträchtigung, die ab dem 6. November 2014 eine Arbeitsunfähig-

keit in der bisherigen Tätigkeit von 30 % verursache. Die notwendigen 

Voraussetzungen für die Gewährung von Leistungen der Invalidenversi-

cherung seien nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer erhob am 29. September 

2022 Einwand gegen den Vorbescheid (IVSTA-act. 455). Am 9. November 

2022 verfügte die Vorinstanz die Ablehnung des Leistungsgesuchs des Be-

schwerdeführers und bestätigte die seit 6. November 2014 bestehende Ar-

beitsunfähigkeit von 30 % (IVSTA-act. 469). 

D.  

Der Beschwerdeführer erreichte am (…) 2020 das ordentliche Rentenalter. 

Am 10. Februar 2020 meldete er sich zum Bezug einer AHV-Altersrente 

an, die er seit dem 1. März 2020 erhält (IVSTA-act. 319, vgl. auch BVGer-

act. 3 Beilage 1; Urteil des BVGer C-4891/2021 vom 23. August 2022 Bst. 

B.d).  

E.  

E.a Mit Eingabe vom 12. Dezember 2022 erhob der Beschwerdeführer, 

vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, Beschwerde gegen die Verfügung 

vom 9. November 2022 und beantragte, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei eine Invalidenrente nach den 

gesetzlichen Bestimmungen zu leisten. Eventualiter seien weitere medizi-

nische Abklärungen zum Verlauf und zur aktuellen Arbeitsunfähigkeit des 

Beschwerdeführers zu tätigen. Zudem beantragte der Beschwerdeführer 

die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung durch Advokat 

Nicolai Fullin (BVGer-act. 1).  

Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen die Unvollständigkeit des 

Gutachtens geltend, da nicht alle geklagten Beschwerden berücksichtigt 

und die Vorakten nur ungenügend gewürdigt worden seien. Die Schluss-

folgerungen – insbesondere der Verlauf der attestierten Arbeitsfähigkeit – 

seien nicht oder nur ungenügend begründet (BVGer-act. 1).  

E.b Am 24. Januar 2023 hiess der Instruktionsrichter das Gesuch um Ge-

währung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung durch 

Advokat Nicolai Fullin gut (BVGer-act. 5). 

C-5748/2022 

Seite 5 

E.c Mit Vernehmlassung vom 10. Februar 2023 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde (BVGer-act. 7). Eine Verletzung der Abklä-

rungspflicht liege nicht vor.  

E.d Mit Replik vom 5. Mai 2023 und Duplik vom 7. Juni 2023 hielten die 

Verfahrensbeteiligten an ihren Anträgen fest (BVGer-act. 13, 15). In der 

Folge schloss der Instruktionsrichter am 12. Juni 2023 den Schriftenwech-

sel (BVGer-act. 16). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (Art. 31, 32 und 33 Bst. d VGG [SR 173.32]; 

Art. 69 IVG [SR 831.20]). Der Beschwerdeführer ist als Adressat der ange-

fochtenen Verfügung durch diese besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Abänderung, weshalb er zur 

Erhebung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG [SR 

172.021]; Art. 59 ATSG [SR 830.1]). Auf die im Übrigen frist- und formge-

recht eingereichte Beschwerde ist daher – nachdem dem Beschwerdefüh-

rer mit Zwischenverfügung vom 24. Januar 2023 die unentgeltliche Rechts-

pflege gewährt wurde – einzutreten (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 

Abs. 1 VwVG; Art. 60 ATSG). 

2.  

Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes des 

vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet die 

Verfügung vom 9. November 2022, mit welcher die Vorinstanz den Antrag 

des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente abgelehnt hat (IVSTA-

act. 469). 

3.  

3.1 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verwaltungsverfügung (hier: 9. November 2022) eingetretenen Sachver-

halt ab (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither 

verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwal-

tungsverfügung sein (BGE 130 V 138 E. 2.1; 121 V 362 E. 1b). Indes sind 

Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, soweit zu berücksichtigen, 

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Seite 6 

als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen 

und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu 

beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; Urteil des BGer 8C_506/2022 vom 

21. Juni 2023 E. 4 m.H.). 

3.2 Nach den allgemeinen Grundsätzen des – materiellen – intertempora-

len Rechts sind bei einer Rechtsänderung in zeitlicher Hinsicht diejenigen 

Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen 

führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 150 V 323 E. 4.1). Da 

vorliegend ein Rentenanspruch zu prüfen ist, der spätestens mit dem Ent-

stehen des Anspruchs auf eine Altersrente per März 2020 erloschen ist 

(Art. 30 IVG; vgl. Bst. D. vorstehend), gelangen die im Rahmen der soge-

nannten «Weiterentwicklung der IV» erst per 1. Januar 2022 in Kraft getre-

tenen Änderungen im IVG und in der IVV (SR 831.201) nicht zur Anwen-

dung (AS 2021 705). 

3.3 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsangehöriger und hatte bei 

Erlass der angefochtenen Verfügung seinen Wohnsitz in Frankreich (IV-

STA-act. 469, vgl. auch IVSTA-act. 324). Damit gelangen das Freizügig-

keitsabkommen vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Re-

gelwerke der Gemeinschaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen 

Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz 

am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 

(SR 0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 (SR 0.831.109.268.11), zur An-

wendung. Seit dem 1. Januar 2015 sind auch die durch die Verordnungen 

(EU) Nr. 1244/2010, Nr. 465/2012 und Nr. 1224/2012 erfolgten Änderun-

gen in den Beziehungen zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedstaa-

ten anwendbar. Das Vorliegen einer anspruchserheblichen Invalidität beur-

teilt sich indes auch im Anwendungsbereich des FZA und der Koordinie-

rungsvorschriften nach schweizerischem Recht (vgl. BGE 130 V 253 E.2.4; 

Urteil des BGer 9C_573/2012 vom 16. Januar 2013 E. 4). Unter Vorbehalt 

der gemeinschafts- bzw. abkommensrechtlichen Vorgaben – welche vor-

liegend nicht relevant sind – richtet sich auch das Verfahren nach schwei-

zerischem Recht (vgl. BGE 141 V 246 E. 2.2; BGE 137 V 282 E. 3.3; BGE 

130 V 51 ff.).  

C-5748/2022 

Seite 7 

4.  

4.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

4.2  

4.2.1 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der erstinstanzliche So-

zialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht 

(vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; Art. 61 Bst. c ATSG; Art. 12 VwVG). Demnach 

hat die Verwaltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes 

wegen für die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sach-

verhalts zu sorgen (vgl. BGE 136 V 376 E. 4.1.1). Dieser Grundsatz gilt 

indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat in den Auskunfts- und 

Mitwirkungspflichten der leistungsansprechenden Personen (vgl. Art. 28 

und Art. 43 Abs. 3 ATSG; BGE 125 V 195 E. 2; 122 V 158 E. 1a). Soweit 

ärztliche und fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und 

zumutbar sind, haben sich die versicherten Personen diesen zu unterzie-

hen (Art. 43 Abs. 2 ATSG).  

4.2.2 Eine unentschuldbare Verletzung der Auskunfts- und Mitwirkungs-

pflichten der leistungsansprechenden Personen kann nach durchgeführ-

tem Mahn- und Bedenkzeitverfahren einen Entscheid aufgrund der Akten 

oder Nichteintreten zur Folge haben (Art. 43 Abs. 3 ATSG). Voraussetzung 

der Sanktion ist, dass die Mitwirkung, die verlangt wurde, rechtmässig war, 

und dass die Verletzung in unentschuldbarer Weise erfolgte. Anders ver-

hält es sich, wenn die Verletzung der Mitwirkungspflicht auf entschuldbaren 

Gründen beruht, etwa weil sie der versicherten Person nicht zugerechnet 

werden kann, da sie krankheitshalber oder aus anderen Gründen nicht in 

der Lage war, ihren Pflichten nachzukommen (vgl. Urteil des BGer 

9C_994/2009 vom 22. März 2010 E. 5.2; vgl. Urteile des BVGer C-

5454/2016 vom 8. Juni 2017 E. 4.2; C-4166/2014 vom 1. Oktober 2015 

E. 3.6 mit Hinweis auf Urteil des BGer 9C_28/2010 vom 12. März 2010). 

4.2.3 Per 1. Januar 2008 hat der Gesetzgeber in der Invalidenversicherung 

mit Art. 7b IVG eine besondere Sanktionsregelung eingeführt (AS 2007 

5129): Gemäss Art. 7b Abs. 1 IVG können die Leistungen nach Art. 21 

Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person 

den Pflichten nach Art. 7 IVG oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht 

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Seite 8 

nachgekommen ist. Art. 7b Abs. 2 IVG enthält vier abschliessend aufge-

zählte Tatbestände, die, wenn erfüllt, die IV-Stelle berechtigen, die Leistun-

gen in Abweichung von Art. 21 Abs. 4 ATSG unverzüglich und ohne Mahn- 

und Bedenkzeitverfahren zu kürzen oder zu verweigern. Es sind dies die 

Verletzungen der Auskunfts-, Melde- und Anmeldepflicht sowie die unrecht-

mässige Leistungserwirkung mitsamt dem Versuch dazu.  

Die Rechtsprechung hat den Anwendungsbereich von Art. 7b Abs. 2 IVG 

auf Fälle qualifizierter Pflichtverletzung beschränkt, z.B. strafrechtlich rele-

vante Betrugshandlung oder wenigstens bewusste Verfälschung medizini-

scher Untersuchungsergebnisse, etwa durch Vortäuschen eines beein-

trächtigten Gesundheitszustandes mit dem Ziel, Versicherungsleistungen 

zu erschleichen (Urteil des BGer 8C_743/2018 vom 27. Mai 2019 E. 5.2.2 

m.w.H.). Eine qualifizierte Pflichtverletzung kann nach der Gerichts- und 

Verwaltungspraxis auch vorliegen, wenn die versicherte Person trotz mehr-

maliger Ermahnungen über einen längeren Zeitraum immer wieder gegen 

ihre Mitwirkungspflicht verstossen hat und durch ihr anhaltend unkoopera-

tives Verhalten erkennen lässt, dass sie auch künftig nicht bereit sein wird, 

an für sie zumutbaren Massnahmen mitzuwirken (Art. 7b Abs. 2 Bst. d IVG; 

vgl. Urteil des BGer 9C_533/2020 vom 4. März 2021 E. 4.2.2; Kreisschrei-

ben über das Verfahren in der Invalidenversicherung [KSVI], gültig ab 

1. Januar 2022, Rz. 5009). Ausserhalb qualifizierter Pflichtverletzungen ist 

selbst bei unentschuldbarer Verletzung der Mitwirkungspflicht zunächst 

das Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchzuführen (Urteil des BVGer C-

5028/2020 vom 16. September 2024 E. 10.3 m.w.H.). 

4.2.4 Die Regelungen von Art. 43 Abs. 3 ATSG und Art. 7b Abs. 1 IVG sind 

grundsätzlich nebeneinander anwendbar (Urteile des BGer 9C_744/2011 

vom 30. November 2011 E. 5.1; 9C_370/2013 vom 22. November 2013 

E. 3, je mit Hinweisen). 

4.3 Sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, gilt im Sozial-

versicherungsrecht der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-

keit (BGE 148 V 397 E. 3.3; 146 V 51 E. 5.1). 

4.4 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Be-

weisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache der verfügenden Ver-

waltungsstelle (oder des Sozialversicherungsgerichts) ist, für die Zusam-

mentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Die Parteien tragen in 

der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der 

Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen 

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gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift 

allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sach-

verhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der 

Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 427 E. 3.2; Urteil des BGer 

9C_527/2024 vom 18. März 2025 E. 4.3; Urteil des BVGer C-6975/2024 

vom 5. Mai 2025 E. 3.5). 

4.5 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-

anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch 

aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. BVGE 2013/46 E. 3.2). 

5.  

5.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 

hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG) und bei 

Eintritt der Invalidität während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet 

hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Vorliegend ist die Voraussetzung der Mindestbei-

tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt 

(vgl. IK-Auszug in IVSTA-act. 9). 

5.2 Ferner ist gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG für den Anspruch auf eine Invali-

denrente vorausgesetzt, dass der Beschwerdeführer seine Erwerbsfähig-

keit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, 

erhalten oder verbessern kann (Bst. a), dass er während eines Jahres ohne 

wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 

(Art. 6 ATSG) gewesen ist (Bst. b) und dass er nach Ablauf dieses Jahres 

zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) ist (Bst. c). Bei einem Invalidi-

tätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei 

mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei mindestens 60% auf eine Drei-

viertelsrente und bei mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 

Abs. 2 IVG). 

5.3 Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch sodann frü-

hestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des 

Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Mo-

nat, der auf die Vollendung des 18. Lebensjahres folgt. Er erlischt mit der 

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Seite 10 

Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente der Alters- und Hinterlas-

senenversicherung oder mit dem Tod des Berechtigten (Art. 30 IVG).  

5.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidi-

tät kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 

Abs. 1 IVG) und gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des 

Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere er-

reicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträch-

tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-

sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende 

ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be-

tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für 

die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess-

lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 

nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch 

eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-

sundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf 

oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird 

auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbe-

reich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 

5.5  

5.5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss 

Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Ein-

kommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, 

das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-

rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-

nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-

marktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 

zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Valideneinkommen). Bei diesem Einkommensvergleich 

hat die Bestimmung sowohl des Validen- wie auch des Invalideneinkom-

mens nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung so konkret wie 

möglich zu geschehen. Auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte darf nur 

unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall relevanten 

persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden (BGE 150 V 410 

E. 9.5.1 m.w.H.).  

C-5748/2022 

Seite 11 

5.5.2 Entsprechend diesen Grundsätzen ist für die Ermittlung des Validen-

einkommens primär entscheidend, was die versicherte Person im Zeit-

punkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen 

würde (BGE 135 V 58 E. 3.1; 131 V 51 E. 5.1.2). Dabei wird in der Regel 

am zuletzt vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung erzielten, nö-

tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass-

ten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit 

ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von die-

sem Erfahrungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt 

sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1).  

5.6  

5.6.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können bzw. bei der Beurtei-

lung der Arbeitsfähigkeit stützen sich die Verwaltung und – im Beschwer-

defall – das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls 

auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe 

ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu neh-

men, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi-

cherte Person arbeitsfähig ist (BGE 140 V 193 E. 3.2; 132 V 93 E. 4; 

125 V 256 E. 4; Urteil des BVGer C-4564/2020 vom 2. Juni 2022 E. 4.6). 

5.6.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel 

zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfah-

ren gilt vielmehr der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-

ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 

frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht-

gemäss zu würdigen. Die Feststellungen ausländischer Versicherungsträ-

ger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte sind bezüglich Invaliditätsgrad 

und Anspruchsbeginn für die rechtsanwendenden Behörden in der 

Schweiz nicht verbindlich; vielmehr unterstehen auch aus dem Ausland 

stammende Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. 

dazu z.B. Urteile des BVGer C-3782/2021 vom 8. September 2023 

E. 7.2.2; C-6073/2020 vom 4. August 2022 E. 3.7.2; C-5049/2013 vom 

13. Februar 2015 E. 3.2 m.H.). 

5.6.3 Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung 

in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten auf-

zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 351 E. 3b). So ist hinsichtlich des 

C-5748/2022 

Seite 12 

Beweiswertes eines Arztberichtes entscheidend, ob dieser für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam-

nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusam-

menhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 

Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind 

(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Zudem muss der Arzt oder die 

Ärztin über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteil des 

BGer 9C_555/2017 vom 22. November 2017 E. 3.1 m.H.; Urteil des 

BVGer C-4822/2020 vom 24. August 2022 E. 4.5). 

5.6.4 Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärztinnen und Haus-

ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im 

Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patientinnen oder Patienten aussagen, 

wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die 

Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte kaum je in Frage kom-

men. Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind aufgrund deren 

auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zur Patientin oder zum Patienten 

vielmehr mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 

E. 3b/cc; Urteil des BGer 9C_468/2009 vom 9. September 2009 E. 3.3.1; 

Urteil des BVGer C-6073/2020 vom 4. August 2022 E. 3.7.4 m.H.). Dies gilt 

für die allgemein praktizierende Hausärztin wie für den behandelnden Spe-

zialarzt (Urteil des BGer 9C_794/2012 vom 4. März 2013 E. 2.1 m.H.). Al-

lerdings dürfen auch die potentiellen Stärken der Berichte behandelnder 

Ärztinnen und Ärzte nicht vergessen werden, namentlich wenn sie wichtige 

– und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – As-

pekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder unge-

würdigt geblieben sind (Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 

E. 2.3.2 m.H.; vgl. auch Urteile des BVGer C-1424/2021 vom 13. Dezem-

ber 2023 E. 6.4.3; C-6357/2020 vom 28. September 2022 E. 6.6). 

5.6.5 Von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG einge-

holte Gutachten von medizinischen Sachverständigen, die den Anforderun-

gen der Rechtsprechung entsprechen, darf das Gericht vollen Beweiswert 

zuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 

Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4; 135 V 465 E. 4.4). Die un-

terschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen 

(Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag der amtlich bestellten 

medizinischen Sachverständigen anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) lässt es 

nicht zu, ein Administrativgutachten stets in Frage zu stellen und zum An-

lass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn behandelnde Ärztinnen und 

C-5748/2022 

Seite 13 

Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben 

Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die an-

derslautenden Einschätzungen wichtige Aspekte benennen, die bei der Be-

gutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des BGer 

8C_302/2024 vom 20. Dezember 2024 E. 8.3.4 mit Hinweis auf nicht publ. 

E. 6.2 des Urteil BGE 142 V 342, veröffentlicht in SVR 2016 IV Nr. 41 

S. 131; SVR 2023 IV Nr. 17 S. 57, 8C_150/2022 E. 12.3; Ur-

teil 8C_174/2023 vom 5. Oktober 2023 E. 5.3.1). Die medizinischen Sach-

verständigen haben sich im Rahmen ihrer eigenen Beurteilung mit den we-

sentlichen Vorakten zu befassen, soweit die betreffenden Stellungnahmen 

– abhängig von ihrem Entstehungskontext – hinreichend substantiiert und 

nicht unter einem anderen Aspekt offenkundig vernachlässigbar sind. Dass 

und inwiefern die Sachverständigen die Vorakten bei der Untersuchung in 

ihre Überlegungen einbeziehen, muss im Text des Gutachtens zum Aus-

druck kommen. Die Ausführungen müssen umso ausführlicher ausfallen, 

je grösser allfällige Divergenzen sind und je unmittelbarer sie für die zu 

klärenden Belange bedeutsam sind (BGE 137 V 210 E. 6.2.4). 

5.6.6 Gemäss BGE 141 V 281 E. 2.2.1 liegt regelmässig keine versicherte 

Gesundheitsschädigung vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Ag-

gravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht (Urteil des BGer 

8C_491/2023 vom 25. März 2024 E. 4.3.1 m.w.H.). Nicht per se auf Aggra-

vation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 

E. 2.2.1 S. 287; Urteil des BGer 8C_52/2019 vom 30. April 2019 E. 2.2). 

Ob ein Ausschlussgrund vorliegt, bedarf einer sorgfältigen Prüfung auf 

möglichst breiter Beobachtungsbasis auch in zeitlicher Hinsicht (Urteil des 

BGer 9C_658/2018 vom 11. Januar 2019 E. 4.1). Eine Aggravation zeich-

net sich aus durch eine Übertreibung oder Ausweitung von Beschwerden, 

indem tatsächlich vorhandene Symptome zur Erreichung eines Ziels (im 

hier interessierenden Kontext die Zusprechung einer Rente) verstärkt wer-

den (Urteil des BVGer 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2). Die Fest-

stellung von Aggravation ist grundsätzlich Sache der psychiatrischen Fach-

ärztin respektive des psychiatrischen Facharztes (Urteil des BGer 

8C_193/2024 vom 6. August 2024 E. 6.2.2 m.w.H.).  

6.  

6.1 Bezüglich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ergibt 

sich aus den medizinischen Akten im Wesentlichen was folgt: 

C-5748/2022 

Seite 14 

6.1.1 Mit Untersuchungen vom 29. November und 3. Dezember 2004 

stellte Dr. med. E._______, Spezialarzt für Neurologie (…), beim Be-

schwerdeführer neben der seit 1986 bestehenden Psoriasis vulgaris ein 

deutliches Cervikalsyndrom mit Sensibilitätsstörungen in den oberen Ex-

tremitäten sowie im Bereich beider Fussrücken mit unklarer Ätiologie fest 

(IVSTA-act. 346). Zudem liegen Röntgenbilder der Halswirbelsäule, erstellt 

am 23. Juni 2004, und der Lendenwirbelsäule, erstellt am 1. Oktober 2004, 

vor (IVSTA-act. 387, 388). 

6.1.2 Am 27. Mai 2005 wurde im Auftrag der F._______, Schweizerische 

Lebensversicherungsgesellschaft, ein rheumatologisches Gutachten 

durch Dr. med. G._______, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatolo-

gie (…), erstellt (IVSTA-act. 69 S. 5 ff.). Als Diagnosen mit Auswirkungen 

auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein chronisches cervikal und lumbal ak-

zentuiertes vertebrogenes Schmerzsyndrom, psoriasis-assoziierte Spon-

dylarthropathie mit entzündlich-achsenskelettären und intermittierenden 

linksseitigen gonarthritischen Veränderungen sowie beginnende Arthrose 

im oberen rechten Sprunggelenk. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit wurde eine Meralgia paraesthetica am rechten Oberschen-

kel gestellt. Aus der Schmerzanamnese konnte nicht definitiv entschieden 

werden, ob es sich um ein chronisch-entzündliches Krankheitsbild des Be-

wegungsapparates (Psoriasis-Arthropathie) handelte oder um rein dege-

nerative Veränderungen. Mittelschwere und schwere Arbeiten seien blei-

bend zu 0 % zumutbar, in einer leidensangepassten leichten Tätigkeit er-

scheine eine 100 %-ige Arbeitsfähigkeit zumutbar, dies in der jetzigen Tä-

tigkeit als Manager. Dr. med. G._______ hielt die Durchführung eines psy-

chiatrischen Gutachtens für indiziert.  

6.1.3 Mit Untersuchungsbericht vom 9. September 2005 wurde von 

Dr. H._______, Chiropraktorin (…), erstmals der Verdacht auf Morbus 

Forestier aufgrund der Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers und 

des Magnetresonanztomographiebefundes aus dem Jahr 2004 geäussert 

(IVSTA-act. 347; siehe auch IVSTA-act. 12 S. 43).  

6.1.4 Dr. med. I._______, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie 

(…), diagnostizierte am 11. November 2005 ein chronisches Schmerzsyn-

drom mit cervico-thorakal betontem Panvertebralsyndrom, Oligoarthralgien 

im Bereich der Fingergelenke und des rechten Knies, beidseitige Coxar-

throse sowie die seit 1986 bestehende Psoriasis vulgaris (IVSTA-act. 47 

S. 11). Er fand jedoch keine Hinweise auf eine diesen Beschwerden 

C-5748/2022 

Seite 15 

zugrundeliegende entzündliche Erkrankung und empfahl einen stationären 

Rehabilitationsaufenthalt sowie weitere radiologische Aufnahmen. 

6.1.5 Mit Bericht vom 8. August 2006 diagnostizierte Dr. med. J._______, 

Facharzt für orthopädische Chirurgie (…), Morbus Forestier, Polyarthral-

gien, Polymyalgien und Arthrose und schrieb den Beschwerdeführer ab 

22. April 2005 bis auf weiteres arbeitsunfähig (IVSTA-act. 6). 

6.1.6 Weiter liegt ein bidisziplinäres Gutachten des Spitals K._______ für 

die L._______ Rechtsschutz-Versicherungs-AG, vom 3. Dezember 2007 

bei den Akten (IVSTA-act. 69 S. 21 ff.), wobei eine zusätzlich vorgesehene 

neurologische Begutachtung aufgrund des Nichterscheinens des Be-

schwerdeführers nicht durchgeführt werden konnte. Als Diagnosen mit 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit attestierte Prof. Dr. med. 

M._______, Facharzt für Rheumatologie (…), eine Psoriasis vulgaris mit 

peripherem Gelenksbefall, ein chronisches panvertebrales Schmerzsyn-

drom und eine Arthrose des oberen Sprunggelenks. Als Diagnosen ohne 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit stellte er anamnestisch eine Penicil-

lin-, Pollen- und Hausstauballergie fest. Aus rheumatologischer Sicht sei 

der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Manager 

(leichte Tätigkeit, die häufige Positionswechsel erlaube) zu 50 % arbeitsfä-

hig. Mittelschwere und schwere Tätigkeiten seien bleibend zu 0 % zumut-

bar. Dr. med. N._______, Facharzt für Psychiatrie (…), hielt in seinem Teil-

gutachten fest, es liege mit knapp überwiegender Wahrscheinlichkeit eine 

undifferenzierte Somatisierungsstörung vor. Aus psychischer Sicht liege 

die zu attestierende Minderung der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeüb-

ten Tätigkeit deutlich unter 50 %. Die Gutachter hielten fest, dass diese 

Minderung nicht additiv zur somatisch attestierten Minderung um 50 % ver-

rechnet werden könne.  

6.1.7 Dr. med. O._______, Facharzt für Neurologie (Deutschland), berich-

tete am 14. Januar 2009 über eine Polyarthrose bei Psoriasis mit genera-

lisiertem chronischem Gelenksschmerz, ein Karpaltunnelsyndrom rechts, 

eine symmetrische sensible Polyneuropathie und ein chronisches, über-

wiegendes cervikogenes Kopfschmerzsyndrom (IVSTA-act. 65 S. 11). 

Auch rapportierte er am 21. Februar 2009 ein komplexes Beschwerdebild, 

überlagert durch eine psychiatrische Problematik und schlug eine Opera-

tion des Karpaltunnelsyndrom rechts vor. Ausser dem Karpaltunnelsyn-

drom bestehe neurologisch kein richtungsweisender Befund. In der Mag-

netresonanztomographie der HWS würden sich degenerative Veränderun-

gen, jedoch keine cervicale Myelopathie darstellen (IVSTA-act. 65 S. 8). 

C-5748/2022 

Seite 16 

6.1.8 Dr. med. P._______, Facharzt für Orthopädie (Deutschland), er-

kannte am 26. Januar 2009 zwar ein komplexes, seit Jahren bestehendes 

Krankheitsbild, fand aber kein ausreichendes organisches Korrelat. Der 

Morbus Forestier könne auch als Symptom einer anderen Grunderkran-

kung und als Komorbidität auftreten. Er schlug deshalb eine rheumatologi-

sche und neurologische Schmerztherapie gegebenenfalls unter stationä-

ren Bedingungen vor (IVSTA-act. 65 S. 13).  

6.1.9 Am 4. Februar 2009 berichtete Dr. med. Q._______, Facharzt für Ra-

diologie und Neuroradiologie (Deutschland), eine ausgeprägte degenera-

tive Veränderung der Halswirbelsäule, jedoch keine spinale Enge und auch 

keine Myelopathie sowie keine entzündlichen oder destruktiven Verände-

rungen in der oberen Halswirbelsäule (IVSTA-act. 350).  

6.1.10 Dr. med. R._______, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie 

(Deutschland), hielt am 15. Februar 2009 eine reaktive depressive Entwick-

lung bei chronischem Schmerzsyndrom bei Psoriasisarthritis, Morbus 

Forestier und Arthrosen fest (IVSTA-act. 65 S. 11 f.).  

6.1.11 Gemäss ärztlichem Bericht E213 vom 9. Mai 2009 zuhanden der IV-

Stelle, ausgefertigt durch Prof. Dr. S._______, Allgemeinpraktiker 

(Deutschland) und damaliger Hausarzt des Beschwerdeführers, sei der 

Beschwerdeführer auf Dauer vollständig arbeitsunfähig (IVSTA-act. 65, 

S. 1 ff.). 

6.1.12 In der sozialmedizinischen Beurteilung der Bundesagentur für Arbeit 

hielt Dr. med. T._______, Arzt der Agentur für Arbeit (Deutschland), am 

7. Oktober 2010 fest, dass derart schwere Leistungseinschränkungen 

beim Beschwerdeführer vorliegen würden, dass ihm dauerhaft keine Tätig-

keiten unter arbeitsmarktlichen Bedingungen mehr zugemutet werden 

könnten (IVSTA-act. 356). 

6.1.13 Dr. med. U._______, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative 

Medizin (Deutschland), diagnostizierte am 9. Februar 2012 ein chronisches 

Schmerzsyndrom, Immobilisationssyndrom, chronisches degeneratives 

Cervikalsyndrom mit Cephalgie, Morbus Forestier, Polyneuropathie, Poly-

arthralgie, Psoriasis vulgaris und eine rezidivierende segmentale 

Funktionsstörung der Wirbelsäule (IVSTA-act. 358). 

6.1.14 Dr. med. V._______, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie 

(Deutschland), attestierte in seiner ärztlichen Bescheinigung vom 26. Feb-

ruar 2014 die Transportunfähigkeit des Beschwerdeführers (IVSTA-

C-5748/2022 

Seite 17 

act. 127 S. 3 f.). Er begründete diese mit der schweren Form einer Pso-

riasisarthropatie mit Befall der Wirbelsäule und der grossen Körperge-

lenke, wobei eine weitgehende ossäre Destruktion der HWS im Vorder-

grund stehe.  

6.1.15 Dr. med. W._______, Fachärztin für Dermatologie, Venerologie und 

Allergologie (Deutschland), berichtete am 26. Juni 2014, dass der Be-

schwerdeführer an einer Maximalvariante einer Psoriasis vulgaris mit Pso-

riasisarthritis leide. Wegen schwerer degenerativer Spondylitiden im Be-

reich der Wirbelsäule und den resultierenden Nervenausfällen sei er seit 

2010 an den Rollstuhl gefesselt. Die starken Erkrankungsschübe gingen 

mit einer Erythrodermie einher. Es läge ein komplexes Bild einer oder meh-

rerer Autoimmunerkrankungen vor, die sich an verschiedenen Organen, 

am Bewegungsapparat und massiv an der Haut manifestierten (IVSTA-

act. 132 S. 30 f.).  

6.1.16 Am 13. August 2014 wurden Röntgenaufnahmen der Hals-, der 

Brust- und der Lendenwirbelsäule des Beschwerdeführers sowie eine 

Beckenübersicht und Röntgenbilder der Kniegelenke durch Dr. med. 

X._______, Facharzt für diagnostische Radiologie (Deutschland), erstellt 

(IVSTA-act. 136 S.4). Gemäss Stellungnahme von Dr. med. V._______ 

vom 22. August 2014 würden die Röntgenaufnahmen die vom Beschwer-

deführer angegebenen Beschwerden und die beobachteten Funktionsein-

schränkungen erklären (IVSTA-act. 136 S. 3). 

6.1.17 Am 30. Oktober 2014 begutachtete Dr. med. V._______ den Be-

schwerdeführer und erstellte am 6. November 2014 ein Privatgutachten 

zuhanden der IV-Stelle. Er attestierte dem Beschwerdeführer seit Ende 

2004 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und ab Mitte 2005 eine andauernde 

Arbeitsunfähigkeit von 100 % (IVSTA-act. 146; vgl. dazu auch Urteil des 

BVGer C-3073/2016 vom 17. Januar 2019 E. 5.2.4.1 und E. 5.3.4.2, wo-

nach das Privatgutachten in mehrfacher Hinsicht nicht die Anforderungen 

an den Beweiswert erfüllt).  

6.1.18 Die RAD-Ärztin pract. med. Y._______ ging am 9. September 2014 

mit Dr. med. W._______ einig, dass eine vorübergehende Verschlechte-

rung des Gesundheitszustandes stattgefunden habe, was eine intensive 

Behandlung und Hautpflege bei Psoriasis notwendig mache, jedoch weder 

eine relevante und dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustan-

des noch eine Reise- und Transportunfähigkeit begründe (IVSTA-act. 133). 

Auch stimmte der RAD den Befundbeschreibungen von Dr. V._______ und 

C-5748/2022 

Seite 18 

Dr. X._______ zu, erkannte aber keine neurologischen Funktionsstörun-

gen durch auffällige Formveränderungen etwa im Bereich des Spinalkanals 

oder der Neuroforamina (IVSTA-act. 138-140).  

6.1.19 Am 25. Juni 2015 ging ein Schreiben von Dr. med. Z._______, 

Facharzt für Allgemeinmedizin (Deutschland) und neuer Hausarzt des Be-

schwerdeführers, an die Deutsche Rentenversicherung. Im Schreiben ver-

wies er bezüglich Erkrankungen auf einen (nicht bei den Akten liegenden) 

Arztbrief von Dr. med. V._______ vom 28. Februar 2014 an die Deutsche 

Rentenversicherung und hielt fest, die depressive Symptomatik des Be-

schwerdeführers sei stark ausgeprägt, teilweise auch verursacht durch die 

nicht genehmigte Rente (IVSTA-act. 204). 

6.1.20 Am 23. Februar 2016 bescheinigte Dr. med. V._______ erneut die 

Transportunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer schweren 

Form der Psoriasisarthropathie mit Befall der Wirbelsäule (IVSTA-act. 236).  

6.1.21 Dem Entlassbericht von Dr. med. Aa._______, Facharzt für Innere 

Medizin (Deutschland), vom 18. November 2016, sowie dem Endbericht 

der Ärztelaborgemeinschaft (…) vom 5. Dezember 2016 ist zu entnehmen, 

dass der Beschwerdeführer am 19. November 2016 eine hypertensive Ent-

gleisung mit Epistaxis erlitten hat (IVSTA-act. 372, 373). 

6.2 Für den Zeitraum ab 2017 sind keine weiteren Berichte behandelnder 

Ärztinnen und Ärzte aktenkundig. Ausgenommen ist ein ärztliches Attest 

von Dr. med. Bb._______, Internist und Facharzt für physikalische und re-

habilitative Medizin, vom 30. Juli 2019, in dem er sich – nach mehrmaliger 

Aufforderung der Vorinstanz, die aktuellen medizinischen Unterlagen seit 

dem 23. Februar 2016 zuzustellen (IVSTA-act. 299, 303, 306, 309; siehe 

auch IVSTA-act. 308) – zur Transport(un)fähigkeit des Beschwerdeführers 

äusserte (IVSTA-act. 374).  

6.3  

6.3.1  

Mit interdisziplinärem MEDAS Gutachten vom 22. Juni 2022 (Disziplinen: 

Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Dermatologie, Kardiologie 

und Psychiatrie) stellten die Sachverständigen des ZMB gestützt auf die 

Untersuchungen in der Woche vom 21. März 2022 folgende Diagnosen 

(IVSTA-act. 444 S. 11 f.): 

 

C-5748/2022 

Seite 19 

Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

– Undifferenzierte Somatisierungsstörung 

– Residuelles schweres Karpaltunnelsyndrom rechts (dominant) 

– Status nach Karpalkanalspaltung vor Jahren 

– Psoriasisarthritis mit 

– axialem Befall. z.T. ankylosierend v.a .an der HWS, und leicht destruierendem pe-
ripherem Gelenkbefall 

– Chronische Lumbovertebralsyndrom bei  

– degenerativen Veränderungen gemäss Akten v.a. L5/S1 

– Radiologische Hinweise für diffuse idiopathische skelettale Hyperostose an HWS und 
Beckenring) 

Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

– Mässiggradiges bis mittelschweres Karpaltunnelsyndrom links 

– Distal-symmetrische sensomotorische Polyneuropathie an den Beinen unklarer Ursa-
che 

– Posttraumatische OSG-Arthrose rechts nach anamnestisch konservativ behandelter 
Fraktur als 21-Jähriger 

– Eingeschränkte Hüftgelenksbeweglichkeit 

– am ehesten Folge von radiologisch nachgewiesener Prädisposition für femoro-
acetabuläres lmpingement-Syndrom beidseits 

– Primäre leichte Fingerpoly- und Rhizarthrosen 

– Unklarer Röntgenbefund im rechten Femur (EO 23.03.22) 

– Verdacht auf arterielle Hypertonie 

– Verdacht auf obstruktives Schlafapnoesyndrom 

– Epworth Sleepiness Scale vom 22.03.2022: 13/24 Punkte 

– Übergewicht (BMI 27,6) 

In der Gesamtbeurteilung hielten die Sachverständigen fest, dass eindeu-

tig somatische Befunde und damit auch somatisch erklärbare Beschwer-

den vorliegen würden, konkret die Psoriasisarthritis mit versteifendem axi-

alen und auch vorhandenem peripheren Gelenkbefall mit leichten bis 

höchstens mässiggradigen postentzündlichen Veränderungen, anderer-

seits auch degenerative Veränderungen an der Lendenwirbelsäule sowie 

Hinweise für eine diffuse idiopathische Skeletthyperostose, des Weiteren 

ein schwerer Residualzustand eines Karpaltunnelsyndroms auf der domi-

nanten rechten Seite und eine distal-symmetrisch sensomotorische Poly-

neuropathie an beiden Beinen. Durch die somatischen Befunde könne 

aber vor allem das neurologische Bild einer Monoplegie des rechten Armes 

in Kombination mit einer Paraplegie der Beine nicht erklärt werden (IVSTA-

act. 444 S. 9). 

C-5748/2022 

Seite 20 

Aus psychiatrischer Sicht seien gewisse Anteile im Rahmen einer undiffe-

renzierten Somatisierungsstörung erklärbar und es zeigten sich bewusst-

seinsnahe Anteile: Der Beschwerdeführer entziehe sich einer detaillierten 

Untersuchung und blockiere alte Vorbefunde. Es sei auffallend, dass trotz 

der Schwere des präsentierten Bildes die zur Verfügung stehende medizi-

nische Aktenlage äusserst dürftig sei. So existiere beispielsweise trotz 

schwerer Triplegie kein neurologischer Untersuchungsbericht. Es sei da-

von auszugehen, dass ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn be-

stehe, denn seine Ehefrau betreue ihn rundum (IVSTA-act. 444 S. 9 f.). Die 

undifferenzierte Somatisierungsstörung bewirke, dass der Beschwerdefüh-

rer vermehrt unter den prinzipiell somatisch erklärbaren Beschwerden 

(Schmerzen im Nacken, Funktionseinschränkung rechte Hand und beide 

Beine) leide, er benötige somit vermehrt Pausen und sei als Folge der 

Schmerzen weniger belastbar. Das Durchhaltevermögen sei eingeschränkt 

(IVSTA-act. 444 S. 12). 

6.3.2 Im Teilgutachten der Inneren Medizin attestierte Dr. med. 

Cc._______, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, einen bereits seit 

längerem bekannten erhöhten Blutdruck, der wegen diverser Medikamen-

tenunverträglichkeiten aber nicht behandelt werde. Bei Bedarf nehme der 

Beschwerdeführer nach eigenen Angaben einen ACE-Hemmer oder einen 

Kalziumantagonisten. Bei der Untersuchung seien die Blutdruckwerte 

deutlich zu hoch gewesen. Nächtliche Schnarchgeräusche sowie eine pa-

thologisch erhöhte Tagesschläfrigkeit wiesen auf ein Schlafapnoesyndrom 

hin mit möglichen negativen Auswirkungen auf den Blutdruck. Aus rein in-

ternistischer Sicht, ohne Berücksichtigung der Leiden im Bereich des Be-

wegungsapparates, bestehe eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (IV-

STA-act. 444 S. 6 f., S. 29 ff.).  

6.3.3 Im rheumatologischen Teilgutachten bestätigte Dr. med. 

Dd._______, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, die Dia-

gnose einer Psoriasisarthritis mit vorwiegender Manifestation an der Wir-

belsäule und entsprechender Einsteifung. Ein peripherer Befall bestehe 

nicht, ausser leicht an den Hand- und Ellenbogengelenken. Veränderun-

gen an den Halswirbeln sowie die deutlichen Sehnenansatzverkalkungen 

sprächen für einen wie bereits früher in den Akten erwähnten Morbus 

Forestier. An den Händen würden sich leichte Arthrosen zeigen. Die einge-

schränkte Hüftgelenksbeweglichkeit passe zu einem femoroacetabulären 

Impingementsyndrom, wobei aufgrund wabenartiger Veränderungen am 

rechten Femur ein Tumor nicht ausgeschlossen werden könne. Die einge-

schränkte Beweglichkeit des rechten oberen Sprunggelenks verantworte 

C-5748/2022 

Seite 21 

eine Atrophie der Wadenmuskulatur. Die Behandlung mit Cosentyx seit drei 

Jahren habe die Psoriasisarthritis sowie die Psoriasis deutlich stabilisiert. 

Zudem liege ein chronisches Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen 

Veränderungen mit früher spondylogener Ausstrahlung beidseits vor. In ei-

ner leicht vorwiegend sitzenden Tätigkeit ohne Zwangshaltungen der Hals-

wirbelsäule sei eine Arbeitsfähigkeit gegeben (IVSTA-act. 444 S. 7 f., S. 40 

ff.). 

6.3.4 Gemäss Dr. med. Ee._______, Facharzt für Neurologie, sei eine 

chronische sensomotorische Polyneuropathie an den Beinen und ein Re-

sidualzustand eines Karpaltunnelsyndrom rechts objektivierbar. Eine Läh-

mung des rechten Armes sowie beider Beine sei gestützt auf die vorliegen-

den medizinischen Unterlagen aus neurologischer Sicht nicht objektivier-

bar beziehungsweise nicht geklärt. Es sei von einer massiven funktionellen 

Überlagerung am rechten Arm und beiden Beinen betreffend die sensomo-

torischen Ausfälle auszugehen. Die Situation sei aber auch als nicht opti-

mal abgeklärt zu beurteilen. Zur besseren Klärung der Situation wollte der 

Sachverständige eine kernspintomographische Untersuchung der Wirbel-

säule durchführen lassen, was jedoch aus zeitlichen Gründen unterblieb. 

Es bestehe eine 80 %-ige Arbeitsfähigkeit, das heisst, eine mit 20 % zu 

quantifizierende Verlangsamung aufgrund der residuellen Karpaltunnel-

problematik an der dominanten rechten Hand (IVSTA-act. 444 S. 8 f., 

S. 54, 62). 

6.3.5 Im dermatologischen Teilgutachten diagnostizierte Dr. med. 

Ff._______, Facharzt für Dermatologie und Venerologie, eine schwere 

Plaque-Psoriasis mit Psoriasis-Arthropathie. Dank der Behandlung mit 

Cosentyx seit 2013 habe sich die Krankheit deutlich gebessert. Körperlich 

nicht schwere Belastungen seien vollumfänglich zumutbar (IVSTA-act. 444 

S. 9, S. 67). 

6.3.6 Das kardiologische Teilgutachten bestätigte den erhöhten Blutdruck. 

Gemäss Prof. Dr. med. Gg._______, Facharzt für Kardiologie, sei die links-

ventrikuläre Ejektionsfraktion im Echo normal. Es bestünden keine Ischiä-

miehinweise. Rein kardial sei die Arbeitsfähigkeit in der alten Tätigkeit ohne 

Anstrengungen (Rollstuhl) möglich (IVSTA-act. 444 S. 9, S. 71). 

6.3.7 Im psychiatrischen Teilgutachten wurde die Diagnose einer undiffe-

renzierten Somatisierungsstörung gestellt. Gemäss Dr. Hh._______, Fach-

ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, äussere der Beschwerdeführer 

zahlreiche, unterschiedliche und hartnäckige somatische Beschwerden, 

C-5748/2022 

Seite 22 

die im beklagten Ausmass nicht durch somatische Befunde erklärbar seien. 

Er lehne eine psychische Ursache ab. Eine Therapie habe nicht stattgefun-

den. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe eine 70 %-ige Arbeitsfähigkeit 

(IVSTA-act. 444 S. 9, S. 75).  

6.3.8 Zur Arbeitsfähigkeit äussern die Sachverständigen, dass sich die Ein-

schränkungen aus somatischer und psychiatrischer Sicht teilweise additiv 

auswirken und ineinander übergehen würden. Es resultiere eine Ein-

schränkung von 30 % in der ursprünglichen Tätigkeit als selbständiger An-

lageberater, davon ausgehend, dass es sich dabei vorwiegend um Büroar-

beit handle. Der Beschwerdeführer könne diese Tätigkeit 8.5 Stunden am 

Tag mit einer zeitlichen Rendement-Reduktion von 30 % ausüben. Diese 

Einschätzung gelte seit vielen Jahren, jedenfalls seit 6. November 2014 

(IVSTA-act. 444 S. 12 f.). 

6.4 Gemäss medizinisch-juristischer Beurteilung des ärztlichen Dienstes 

der Vorinstanz vom 18. August 2022 – erstellt von Dr. med. Ii._______, 

Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin sowie Physikalische Medizin und 

Rehabilitation, Dr. med. Jj._______, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-

therapie, sowie Kk._______, Juristin – sei das Gutachten umfassend für 

die Beantwortung der gestellten Fragen, beruhe auf den erforderlichen all-

seitigen Untersuchungen, berücksichtige die geklagten Beschwerden und 

sei in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge 

einleuchtend. Weiter wurde angemerkt, dass das Gutachten Inkohärenzen 

mit starkem Verdacht auf Simulation feststelle (IVSTA-act. 449).  

6.5 Auf Anfrage der Vorinstanz hielt der RAD-Arzt Dr. med. Ll._______, 

Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, am 13. Oktober 2022 fest, dass 

radiologische Untersuchungen in der Regel bezüglich der Beurteilung der 

funktionellen Einschränkungen keine ausschlaggebenden Informationen 

bringen würden, mit der einzigen Ausnahme, wenn sie in diesem Fall den 

Verdacht, dass die subjektiven Klagen eine Übertreibung/Simulation dar-

stellen, aufheben könnten (IVSTA-act. 459). 

7.  

Streitig und zu prüfen sind der Verlauf der Arbeitsfähigkeit des Beschwer-

deführers sowie eine Verletzung der Abklärungspflicht durch die Vorinstanz 

(Art. 43 ATSG). 

 

 

C-5748/2022 

Seite 23 

7.1  

7.1.1 Vorab fällt auf, dass für den massgebenden Zeitraum eines allfälligen 

Rentenanspruchs vom 1. Februar 2017 (= 6 Monate nach der Neuanmel-

dung vom 25. August 2016) bis am 29. Februar 2020 (Entstehen des Al-

tersrentenanspruchs per März 2020) keine Berichte behandelnder Ärztin-

nen und Ärzte bei den Akten liegen (vgl. E. 6.2 vorstehend). Es ist aus den 

Akten nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz bei behandelnden Fachperso-

nen und/oder bei ausländischen Versicherungsträgern (Deutsche Renten-

versicherung) eine Aktualisierung und Vervollständigung der medizini-

schen Akten vorgenommen hätte. Hingegen bat die Vorinstanz den Be-

schwerdeführer jeweils mit dem Aufgebot zur Begutachtung, die sich in sei-

nem Besitz befindenden medizinischen Unterlagen an die Begutachtung 

mitzubringen (IVSTA-act. 344, 426), woraufhin der Beschwerdeführer am 

14. August 2020 und 25. August 2020 bei der Vorinstanz ergänzende me-

dizinische Unterlagen einreichte (IVSTA-act. 345-378, 386-391), die aber 

allesamt vor 2017 datierten (vgl. IVSTA-act. 379). Eine ausdrückliche Auf-

forderung, jüngere Arztberichte oder weitere medizinische Unterlagen ein-

zureichen, ist nicht erfolgt.  

7.1.2 Eine IV-Stelle hat die eingeholten Unterlagen regelmässig zu aktua-

lisieren und zu würdigen (vgl. BSV, Kreisschreiben über das Verfahren in 

der Invalidenversicherung [nachfolgend: KSVI], Rz. 2032.1 [Stand: 1.1.18] 

bzw. Rz. 3010 [1.1.22]). Dabei muss die Sachlage namentlich für eine ex-

terne Begutachtung möglichst aktuell und umfassend dokumentiert sein; 

im Hinblick auf den konkreten Gutachtensauftrag ist deshalb die Aktenlage 

noch einmal zu prüfen, um allfällig notwendige und aktuelle Unterlagen 

(z.B. Arbeitsplatzbeschriebe, Arztberichte, Röntgenbilder) einzuholen (vgl. 

KSVI, Rz. 2075.4 [1.1.18] bzw. Rz. 3067 [1.1.22]). Daran fehlt es vorlie-

gend, weshalb den Sachverständigen des ZMB bei der Begutachtung im 

März 2022 kein aktualisiertes und vervollständigtes medizinisches Dossier 

vorlag. Insofern ist der medizinische Sachverhalt nicht rechtsgenügend ab-

geklärt (Art. 43 ATSG).  

7.1.3 Schliesslich fällt auf, dass die Vorinstanz im Gutachtensauftrag zu-

handen des ZMB den massgebenden Zeitraum eines allfälligen Rentenan-

spruchs nicht festgelegt und namentlich den ursprünglichen Gutach-

tensauftrag vom 24. Juni 2019 (IVSTA-act. 296) nicht an die bis Anfang 

2022 eingetretenen Änderungen (insb. Bezug Altersrente per März 2020) 

angepasst hat. Entsprechend äusserten sich die Sachverständigen auch 

zu Zeiträumen, die für einen allfälligen Rentenanspruch nicht unmittelbar 

C-5748/2022 

Seite 24 

erheblich sind, namentlich zum Gesundheitszustand und der Arbeitsfähig-

keit im Zeitpunkt der Begutachtung (März 2022). Dies mindert die Aussage- 

und damit Beweiskraft des Gutachtens, wie sich auch aus den nachfolgen-

den Erwägungen ergibt.  

7.2  

7.2.1 Der Beschwerdeführer rügt, dass sich die Sachverständigen nur 

vage zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit äussern. In der interdisziplinären Ge-

samtbeurteilung halten die Sachverständigen fest, der Beschwerdeführer 

könne seine angestammte Tätigkeit 8.5 Stunden pro Tag mit einer zeitli-

chen Rendement-Reduktion von 30 % ausüben. Diese Einschätzung gelte 

«seit vielen Jahren». Der Beginn könne nicht genau datiert werden. Sicher 

habe sie schon zum Zeitpunkt des Privatgutachtens von Dr. V._______ 

vom 6. November 2014 bestanden (IVSTA-act. 444 S. 13). Diese Ein-

schätzung einer unveränderten Arbeitsfähigkeit seit 2014 ist gestützt auf 

die gegenwärtige Aktenlage aus den nachfolgenden Gründen nicht hinrei-

chend nachvollziehbar.  

7.2.2 Dem rheumatologischen Teilgutachten ist zu entnehmen, der Be-

schwerdeführer spreche gut auf die seit drei Jahren stattfindende Behand-

lung der Psoriasisarthritis mit dem Interleukin-17-Hemmer Cosentyx an, 

«mit seither ca. 30 %-iger Verbesserung der Beschwerden an Wirbelsäule 

und peripheren Gelenken, sehr viel deutlicher der Hautmanifestation» (IV-

STA-act. 444 S. 8, 47), wobei sich diese Einschätzung offenbar primär, 

wenn nicht ausschliesslich auf die mündliche Auskunft des Beschwerde-

führers anlässlich der Begutachtung stützte (IVSTA-act. 444 S. 43). Das 

genaue Datum, ab welchem der Beschwerdeführer mit Cosentyx behan-

delt wurde und insbesondere ab wann und in welchem Umfang die erwähn-

ten Verbesserungen eingetreten sind, lässt sich weder dem Gesamt- noch 

den Teilgutachten oder den Vorakten entnehmen. Das ist vorliegend aber 

deshalb von Bedeutung, weil mit dem Rentenanspruch vom 1. Februar 

2017 bis 29. Februar 2020 ein Zeitraum zu prüfen ist, in welchen der Be-

handlungsbeginn mit Cosentyx fallen könnte. Die rheumatologische Sach-

verständige äusserte lediglich, dass «zum Zeitpunkt der aktuellen Untersu-

chung» (= März 2022) keine eindeutigen entzündlichen Veränderungen an 

den oberen und unteren Extremitäten vorhanden gewesen seien, dass 

«die entzündliche Aktivität aktuell gut kontrolliert» und die Krankheit aktuell 

unter Cosentyx seit drei Jahren gut stabilisiert sei (IVSTA-act. 444 S. 48 f.). 

Aussagen zur Arbeitsfähigkeit vor Beginn der Behandlung mit Cosentyx 

sind dem Teilgutachten nicht zu entnehmen. 

C-5748/2022 

Seite 25 

7.2.3 Gemäss dem dermatologischen Teilgutachten erfolgte die Behand-

lung mit Cosentyx bereits seit 2013 und nicht erst seit drei Jahren (IVSTA-

act. 444 S. 9, 67, 69). Dazu führte der dermatologische Sachverständige 

aus, im Jahr 2013 sei die Psoriasis «durch den Kollegen Dr. Mm._______ 

in (…)» mit Cosentyx behandelt worden. Hinweise auf eine Behandlung 

durch einen «Dr. Mm._______» finden sich allerdings weder in den Vor-

akten noch im Aktenauszug des Gutachtens (IVSTA-act. 444 S. 17, 69). 

Auch ist Cosentyx zur Behandlung von Psoriasis in der Schweiz und der 

EU erst seit Februar 2015 zugelassen (Schweizerisches Heilmittelinstitut, 

Cosentyx®, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung 

< https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/humanarzneimittel/au-

thorisations/new-medicines/cosentyx---pulver-zur-herstellung-einer-injek-

tionsloesung--secuk.html > abgerufen am 12. November 2025; European 

Medicines Agency, European Commission Decision < https://www.ema.eu-

ropa.eu/en/medicines/human/EPAR/cosentyx > abgerufen am 12. Novem-

ber 2025). In den Akten gibt es verschiedene weitere Hinweise dafür, dass 

die medikamentöse Behandlung mit Cosentyx nicht bereits seit 2013 er-

folgt. So finden sich in den Vorakten ärztliche Berichte und Zeugnisse aus 

dem Jahr 2014 von Dr. med. W._______, welche die Schwere der Pso-

riasisarthritis festhalten (z.B. IVSTA-act. 361, 363, 132 S. 8 f.; siehe auch 

den Bericht von Dr. V._______, IVSTA-act. 359), sowie Rezepte für andere 

Medikamente zur Behandlung der Psoriasisarthritis (IVSTA-act. 360). Die 

Fotoaufnahmen aus dem Jahr 2014, welche die Plaques zeigen, lagen 

dem dermatologischen Sachverständigen vor und wurden in seinem Teil-

gutachten sogar ausdrücklich erwähnt (IVSTA-act. 444 S. 67, 132 S. 8 f.). 

Gemäss ärztlicher Bescheinigung von Dr. med. V._______ vom 23. Feb-

ruar 2016 wurde der Beschwerdeführer damals mit Prednisolon behandelt 

(IVSTA-act. 236, siehe auch IVSTA-act. 359). Am 30. Juli 2019 konstatierte 

Dr. Bb._______ eine Beruhigung des Krankheitsbildes (IVSTA-act. 312). 

Wie im rheumatologischen Teilgutachten fehlen auch im dermatologischen 

Teilgutachten konkrete Aussagen zur Arbeitsfähigkeit für den rentenrele-

vanten Zeitraum zwischen Februar 2017 und Februar 2020. Abgesehen 

davon, dass der dermatologische Sachverständige davon ausging, dass 

die diagnostizierte «schwere Plaque-Psoriasis mit Psoriasis-Arthropathie» 

seit 2013 mit Cosentyx behandelt werde (IVSTA-act. 444 S. 9), äusserte er 

als Untersuchungsbefund knapp, dass sich «aktuell» (März 2022) ein blan-

der Hautstatus zeige (IVSTA-act. 444 S. 68). 

7.2.4 Zusammenfassend hat nach den insoweit übereinstimmenden Aus-

führungen der Sachverständigen die Medikation mit Cosentyx eine deutli-

che Stabilisierung und Verbesserung sowohl der Psoriasisarthritis wie auch 

C-5748/2022 

Seite 26 

der Psoriasis vulgaris gebracht (vgl. insb. IVSTA-act. 444 S. 8, 49, 

S. 67 ff.). Ungeklärt blieb, ab welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang 

diese Stabilisierung und Verbesserung des Gesundheitszustandes eintrat 

und ob – und wenn ja – in welchem Ausmass sie sich auf die Arbeitsfähig-

keit auswirkte. Namentlich zum Beginn der Behandlung finden sich im Gut-

achten widersprüchliche Angaben («seit drei Jahren», also circa seit 2019 

vs. «seit 2013»), wobei ein Behandlungsbeginn im Jahr 2013 nach gegen-

wärtigem Aktenstand als nicht plausibel erscheint. Insoweit lässt sich zur-

zeit nicht abschliessend beurteilen, ob zwischen Februar 2017 und März 

2020 aufgrund dermatologischer und rheumatologischer Leiden des Be-

schwerdeführers eine rentenbegründende Invalidität vorlag.  

7.3 Weiterer Abklärungsbedarf besteht auch in neurologischer Hinsicht be-

treffend die Plegien des Beschwerdeführers (rechter Arm, beide Beine).  

7.3.1 Der neurologische Sachverständige führte in der Konsensbeurteilung 

und im Teilgutachten aus, an den oberen Extremitäten liege neurogra-

phisch keine Polyneuropathie vor, jedoch mässiggradig ausgeprägt an bei-

den Beinen. Eine Monoplegie des rechten Armes beziehungsweise beider 

Beine im Sinne einer Paraplegie sei gestützt auf die zur Verfügung stehen-

den Informationen sowie die Resultate der klinischen und elektrophysiolo-

gischen Untersuchungen aus neurologischer Sicht nicht objektivierbar (IV-

STA-act. 444 S. 8 f.). Die rechtsseitige Armlähmung sei neurologisch nicht 

geklärt (IVSTA-act. 444 S. 63; siehe auch S. 45). Es lägen keine MRI-Un-

tersuchungen der Neuraxis neueren Datums vor, lediglich die vom Be-

schwerdeführer mitgebrachten MRI-Bilder aus dem Jahr 2004 (IVSTA-

act. 444 S. 8 f.). Darauf seien keine strukturellen Änderungen erkennbar, 

welche eine Paraplegie oder eine Armlähmung erklären würden (IVSTA-

act. 444 S. 62 f.). Auch fehle es an Atrophien, weshalb zweifelhaft sei, dass 

die Muskeln zu wenig bewegt würden (IVSTA-act. 444 S. 63). Es fänden 

sich aber klinische Hinweise auf eine distal-symmetrische Polyneuropa-

thie, so die Atrophie des Extensors digitorum brevis beidseits, die fehlende 

Schweisssekretion und die Areflexie. Zwar sei eine distal-symmetrische 

sensomotorische Polyneuropathie an den Beinen zu diagnostizieren, die 

aber nicht die Paraplegie mit einem thorakalen sensiblen Niveau erkläre 

(IVSTA-act. 444 S. 63 f.). Sowohl für die Paraplegie der Beine als auch für 

die Monoplegie des rechten Armes inklusive sensibler Mitbeteiligung 

ergäbe sich keine Erklärung (IVSTA-act. 444 S. 64).  

7.3.2 Der neurologische Sachverständige «wollte zur besseren Klärung 

der Situation ein MRI der Wirbelsäule durchführen lassen» (IVSTA-act. 444 

C-5748/2022 

Seite 27 

S. 62), die Situation sei «nicht optimal abgeklärt», «eine nochmalige kern-

spintomographische Abklärung der gesamten Wirbelsäule [wäre] wünsch-

bar gewesen» (IVSTA-act. 444 S. 64). Mit Einwand vom 29. September 

2022 forderte der Beschwerdeführer die Durchführung weiterer medizini-

scher Abklärungen, insbesondere eine kernspintomographische Untersu-

chung der Wirbelsäule (IVSTA-act. 455). Dazu äusserte sich Dr. med. 

Ll._______ vom medizinischen Dienst der IVSTA am 13. Oktober 2022 wie 

folgt: «Zudem bringt eine radiologische Untersuchung in der Regel bezüg-

lich der Beurteilung der funktionellen Einschränkungen keine ausschlagge-

benden Informationen mit der einzigen Ausnahme, wenn sie in diesem Fall 

den Verdacht, dass die subjektiven Klagen eine Übertre[i]bung/Simulation 

darstellen, aufheben können» (IVSTA-act. 459). Dr. med. Ll._______ sah 

«vorerst» keinen Grund, die Schlussfolgerungen der Experten in Zweifel 

zu ziehen (IVSTA-act. 459). Die angefochtene Verfügung hält ausdrücklich 

fest, eine radiologische Untersuchung sei grundsätzlich nicht erforderlich 

«mit der einzigen Ausnahme, wenn sie, wie in diesem Fall, den Verdacht, 

dass die subjektiven Klagen eine Übertreibung/Simulation darstellen, auf-

heben können» (IVSTA-act. 469 [Hervorhebung beigefügt]). Damit weist 

bereits die angefochtene Verfügung auf weiteren Abklärungsbedarf in neu-

rologischer Hinsicht hin. 

7.3.3 Der neurologische Sachverständige verzichtete aus Zeitgründen – 

die Untersuchung war während des Aufenthalts des Beschwerdeführers in 

(…) nicht möglich – auf das MRI der Wirbelsäule (IVSTA-act. 444 S. 62). 

Entgegen dem neurologischen Sachverständigen hat es die Gutachter-

stelle und nicht der Beschwerdeführer zu verantworten, wenn die erforder-

lichen Untersuchungen nicht in dem für die Begutachtung vorgesehenen 

Zeitraum (21. März 2022 bis 24. März 2022 [IVSTA-act. 426, 429]) durch-

geführt werden konnten. In diesem Zusammenhang liess es der neurologi-

sche Sachverständige an der gebotenen Neutralität und Sachlichkeit ver-

missen (vgl. BGE 132 V 93 E. 7.2.2), wenn er dem Beschwerdeführer vor-

warf, «auch hier entzieht er sich wieder, siehe schon die endlose Aktenkor-

respondenz zum Thema Untersuchung in der Schweiz» (IVSTA-act. 444 

S. 62). Über eine allfällige Verletzung der Mitwirkungspflicht hat nicht der 

medizinische Sachverständige zu entscheiden. Die Vorinstanz wirft dem 

Beschwerdeführer diesbezüglich denn auch zu Recht keine Verletzung der 

Mitwirkungspflicht vor. Und ob allfällige Leistungseinschränkungen des Be-

schwerdeführers zumindest teilweise auf Aggravation oder einer ähnlichen 

Erscheinung beruhen (vgl. E. 5.6.6 vorstehend), bedarf regelgerechter me-

dizinischer Abklärung.  

C-5748/2022 

Seite 28 

7.3.4 Zusammenfassend wäre es zur Abklärung des medizinischen Sach-

verhalts angezeigt gewesen, eine weitere, im Gutachtenszeitpunkt aktuelle 

kernspintomographische Untersuchung (MRI der Wirbelsäule) einzuholen. 

Darin liegt kein unzulässiger Eingriff in den Ermessensspielraum der Sach-

verständigen bei der Wahl der Untersuchungsmethoden (vgl. Urteil des 

BGer 8C_613/2022 vom 6. Oktober 2023 E. 4.2), war es doch der neuro-

logische Sachverständige selbst, der «zur besseren Klärung der Situation» 

ein MRI der Wirbelsäule durchführen lassen wollte und dies in seinem Teil-

gutachten ausdrücklich so festhielt. Entsprechend lässt sich zurzeit nicht 

abschliessend beurteilen, ob zwischen Februar 2017 und März 2020 auf-

grund neurologischer Leiden des Beschwerdeführers eine rentenbegrün-

dende Invalidität vorlag. 

7.4  

7.4.1 Besteht in somatischer (dermatologischer, rheumatologischer und 

neurologischer) Hinsicht für den massgebenden Zeitraum von Februar 

2017 bis Februar 2020 weiterer Abklärungsbedarf, lässt sich auch die psy-

chiatrische Situation gegenwärtig nicht abschliessend beurteilen: Das Cha-

rakteristikum des von der psychiatrischen Sachverständigen diagnostizier-

ten psychischen Leidens (undifferenzierte Somatisierungsstörung nach 

ICD-10 F 45.1 [IVSTA-act. 444 S. 86, 90]) aus dem Formenkreis der soma-

toformen Störungen liegt in der wiederholten Darbietung körperlicher 

Symptome in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizini-

schen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse und Versi-

cherung der Ärzte, dass die Symptome nicht körperlich begründbar sind 

(vgl. ICD-10 F45.- Somatoforme Störungen). Insofern setzt die psychiatri-

sche Beurteilung vorliegend eine vollständige somatische Abklärung 

voraus. Daran fehlt es zurzeit.  

7.4.2 Hinzu kommt, dass die psychiatrische Sachverständige die Beschrei-

bung der Hautveränderungen in dem berichteten Ausmass als übertrieben 

beurteilte – obwohl der dermatologische Sachverständige diese als 

«schwer» bezeichnete (IVSTA-act. 444 S. 68, 69). Inwiefern der Beschwer-

deführer diesbezüglich übertrieben hat und ob sich die genannte Übertrei-

bung auf die Zeit vor oder nach Beginn der Behandlung mit Cosentyx be-

zieht, wird im Gutachten nicht näher dargelegt. Auf die anderen vom Be-

schwerdeführer beklagten Beschwerden, insbesondere die Gelenksbe-

schwerden sowie die (ungeklärten) Plegien, ging die psychiatrische Sach-

verständige mit Ausnahme der knappen Erwähnung des Zervikalschmer-

zes (IVSTA-act. 444 S. 85) nicht ein. 

C-5748/2022 

Seite 29 

7.5 Nach Vervollständigung der medizinischen Akten wird ebenfalls zu prü-

fen sein, ob in kardiologischer Hinsicht eine ergänzende fachärztliche Be-

urteilung erforderlich sein wird, zumal der kardiologische Sachverständige 

in seinem äusserst knapp gehaltenen, stichwortartig formulierten Teilgut-

achten ausdrücklich auf die «dünne kardiologischen Aktenlage» hinwies – 

allerdings ohne den Entlassbericht von Dr. med. Aa._______ betreffend die 

hypertensive Entgleisung mit Epistaxis vom 18. November 2016 (vgl. 

E. 6.1.21 vorstehend) zu erwähnen.  

7.6 Zusammenfassend verzichtete die Vorinstanz im Vorfeld der externen 

Begutachtung von März 2022 zu Unrecht auf eine Aktualisierung und Ver-

vollständigung der medizinischen Unterlagen, namentlich im Hinblick auf 

den für einen allfälligen Rentenanspruch relevanten Zeitraum vom 1. Feb-

ruar 2017 bis 29. Februar 2020 (vgl. E. 7.1 vorstehend). Zudem blieb in 

rheumatologischer und dermatologischer Hinsicht ungeklärt, ab wann und 

in welchem Umfang aufgrund des Therapiebeginns mit Cosentyx die im 

ZMB-Gutachten erwähnte Stabilisierung und Verbesserung des Gesund-

heitszustandes eingetreten ist (vgl. E. 7.2 vorstehend). Weiter fehlt bislang 

eine nachvollziehbare und vollständige neurologische Befunderhebung ba-

sierend auf einer aktuellen kernspintomographischen Bildgebung (vgl. 

E. 7.3 vorstehend). Die unvollständige Aktenlage sowie der weitere Abklä-

rungsbedarf in somatischer (dermatologischer, rheumatologischer und 

neurologischer) Hinsicht lassen eine abschliessende Beurteilung auch in 

psychiatrischer und kardiologischer Hinsicht zurzeit nicht zu (E. 7.4 und 

E. 7.5 vorstehend). 

8.  

8.1 Zusätzlich besteht in beruflich-erwerblicher Hinsicht weiterer Abklä-

rungsbedarf. Wie der medizinische Sachverhalt ist auch der wirtschaftliche 

Sachverhalt von grundlegender Bedeutung, um den Anspruch auf Leistun-

gen der Invalidenversicherung beurteilen zu können (vgl. Urteil 

9C_533/2020 E. 4.2.3). Das gilt namentlich für die Beurteilung der Arbeits- 

und Erwerbsfähigkeit (vgl. E. 5.4 vorstehend) einschliesslich der Invalidi-

tätsbemessung (vgl. E. 5.5 vorstehend) wie für die in die Zuständigkeit der 

Ausgleichskasse fallende Rentenberechnung (Art. 36 Abs. 2 und 60 Abs. 1 

Bst. b IVG). 

8.2 Vorliegend erscheint die Einkommens- und Erwerbssituation des Be-

schwerdeführers in wesentlichen Punkten nicht hinreichend abgeklärt: 

C-5748/2022 

Seite 30 

8.2.1 Offenkundige Widersprüche und Unklarheiten bestehen bei den An-

gaben zur zuletzt ausgeübten Tätigkeit bei der C._______AG in den Jah-

ren 2003 bis 2005. Im aktenkundigen IK-Auszug datierend von Juni 2006 

finden sich für die vorgenannten Jahre Einträge zu Erwerbseinkommen, 

die für eine Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der C._______AG dekla-

riert wurden (IVSTA-act. 9): Aufgeführt werden für das Jahr 2003 insge-

samt Fr. 83'994.- (Fr. 3'165.- + Fr. 80'829.-), für das Jahr 2004 Fr. 247'275.- 

(Fr. 2'150.- + Fr. 181'125.- + Fr. 64'000.-) und für das Jahr 2005 Fr. 8'908.-

. Dagegen wird mit der am 22. Juni 2006 eingereichten Salärbescheinigung 

der C._______AG ein vertragliches Bruttosalär von Fr. 159'790.- für das 

Jahr 2003, von Fr. 202'080.- für das Jahr 2004 und von Fr. 202'080.- (Soll) 

für das Jahr 2005 bescheinigt, wobei die effektiven Bruttosaläre – gemäss 

den Salärabrechnungen – bei Fr. 159'790 (2003), Fr. 154'708.- (2004) und 

Fr. 0.- (2005) gelegen haben sollen (IVSTA-act. 7). In den Lohnausweisen 

für die Steuererklärung werden für das Jahr 2003 ein Bruttolohn von 

Fr. 83'994.- und für das Jahr 2004 von Fr. 66'150.- ausgewiesen (IVSTA-

act. 7 S. 6, 8). Diese Lohnangaben der Lohnausweise 2003 und 2004 lie-

gen auch den Steuerveranlagungen der Jahre 2003 und 2004 zugrunde 

(IVSTA-act. 8 S. 2, 3).  

Überdies befinden sich in den Akten weitere, divergierende Einkommens-

angaben durch den Beschwerdeführer selber (z.B. IVSTA-act. 12 S. 42, 

60, 69 f., 82, 86; IVSTA-act. 197 S. 3; IVSTA-act. 285 S. 3). Sodann enthält 

der IK-Auszug (IVSTA-act. 9) Einträge zu einer ausbezahlten Arbeitslo-

senentschädigung von insgesamt Fr. 142'459.- (Fr. 41'340.- + Fr. 85'043.- 

+ Fr. 16'076.-) für die Zeit von Juli 2001 bis März 2003, während in der IV-

Anmeldung vom 15. Mai 2006 keine Arbeitslosigkeit angegeben wurde (IV-

STA-act. 3 S. 5). 

Bei der Rentenberechnung für die ordentliche AHV-Rente des Beschwer-

deführers (vgl. oben Bst. D), sind – soweit gegenwärtig aktenkundig (vgl. 

die im Beschwerdeverfahren aufgelegte, allerdings nicht rechtskräftig ge-

wordene Verfügung vom 3. April 2020 [BVGer-act. 1 Beilage 2]) – neben 

der Arbeitslosenentschädigung von Fr. 16'076.- im Jahr 2003 für die Jahre 

2003 bis 2007 keine Einkommen verzeichnet, namentlich auch keine Er-

werbseinkommen für eine Tätigkeit bei der C._______AG.  

Es ist folglich zurzeit nicht hinreichend geklärt, welche Tätigkeit(en) mit wel-

chem Einkommen der Beschwerdeführer bei der C._______AG ausgeübt 

hat. Dies wird die Vorinstanz unter Mitwirkung des Beschwerdeführers und 

C-5748/2022 

Seite 31 

unter Beizug der Kassenakten zu klären haben (vgl. zum Beizug der Straf-

akten E. 8.3 nachfolgend).  

8.2.2 Das konkrete Anforderungsprofil der vom Beschwerdeführer zuletzt 

ausgeübten Tätigkeit(en) blieb bislang ebenfalls unklar. Zwar hat die 

Vorinstanz für die interdisziplinäre medizinische Abklärung ein Anforde-

rungsprofil der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers erstellt (IVSTA-

act. 296 S. 3), das sich aber – soweit ersichtlich – einzig auf unbelegte 

Angaben des Beschwerdeführers stützt (IVSTA-act. 285 S. 3 und zuvor IV-

STA-act. 197 S. 3).  

8.2.3 Neben der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bei der C._______AG liegen 

auch bezüglich der Ausbildung und des beruflichen Werdegangs des Be-

schwerdeführers nur wenige und unspezifische Informationen vor, welche 

in grossen Teilen auf unbelegten Aussagen des Beschwerdeführers beru-

hen. Gemäss eigenen Angaben war der Beschwerdeführer ursprünglich 

Ingenieur und hat im Bereich Materialwissenschaften geforscht (IVSTA-

act. 444 S. 32, 79). Nach mehrjähriger Tätigkeit als Kunsthändler und einer 

grösseren Erbschaft habe er das Geschäft aufgegeben und sei circa drei 

Jahre auf Reisen gegangen. Schliesslich habe er mehrere Jahre mit 

Luxusgütern gehandelt (IVSTA-act. 444 S. 32, siehe auch S. 79). Nach sei-

ner Heirat im Jahr 1995 sei er in die Schweiz gezogen und habe eine 

Bijouterie betrieben. Nach Umsatzrückgängen habe er diese verkauft und 

sich dem Wertschriftenhandel zugewandt (IVSTA-act. 444 S. 33, 79). 

Diese Aussagen im Rahmen des durch die Vorinstanz angeordneten Gut-

achtens decken sich nur teilweise mit früheren Aussagen des Beschwer-

deführers zu seiner beruflichen Situation. Im Rahmen des Privatgutachtens 

vom 6. November 2014 gab er an, zwar ein Ingenieur-Studium absolviert 

zu haben, jedoch nie auf diesem Beruf gearbeitet zu haben. Er habe dann 

als Geschäftsführer für mehrere Handelsunternehmen im Deutschland ge-

arbeitet und zuletzt als Angestellter bei einer Firma im Bereich Unterneh-

mensberatung für Grossunternehmungen und staatliche Institutionen (IV-

STA-act. 366 S. 5).  

8.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Einkommens- und Er-

werbsituation des Beschwerdeführers nicht hinreichend geklärt ist. Es feh-

len bislang verlässliche (d.h. aussagekräftige und belegbare) Angaben zur 

Erwerbsbiographie des Beschwerdeführers, darunter zum Anforderungs-

profil und zum Einkommen der zuletzt ausgeübten Tätigkeit(en). Zu beach-

ten ist in diesem Zusammenhang auch das Strafverfahren wegen gewerbs-

mässigen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB), das – soweit aktenkundig – 

C-5748/2022 

Seite 32 

Handlungen in den Jahren 2003 und 2004 betraf (IVSTA-act. 56 S. 3) und 

zu einer rechtskräftigen Verurteilung führte (IVSTA-act. 444 S. 76). Aus 

dem Strafverfahren können sich Hinweise zur beruflich-erwerblichen 

Situation des Beschwerdeführers in den Jahren 2003 bis 2005 – nament-

lich für die Tätigkeit bei der C._______AG (vgl. E. 8.2.1 vorstehend) – er-

geben. Daher sind die Strafakten von der Vorinstanz beizuziehen (vgl. 

Art. 32 Abs. 1 Bst. a und b ATSG; BGE 136 V 2 E. 2.4; Urteil des BGer 

1B_450/2019 vom 14. Mai 2020 E. 2.6). 

9.  

9.1 Die Vorinstanz hat den rechtserheblichen Sachverhalt in Verletzung 

von Art. 43 ATSG nicht rechtsgenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 

9. November 2022 ist deshalb aufzuheben und die Sache zur Aktualisie-

rung und Vervollständigung der Akten an die Vorinstanz zurückzuweisen 

(vgl. Art. 61 Abs. 1 VwVG).  

9.2  

9.2.1 Zunächst hat die Vorinstanz die Einkommens- und Erwerbssituation 

(insb. Erwerbsbiographie sowie Anforderungsprofil und Einkommen der zu-

letzt ausgeübten Tätigkeit) unter Beizug der Kassen- und Strafakten sowie 

anhand möglichst aussagekräftiger und belegbarer Angaben abzuklären 

(vgl. E. 8 vorstehend). Der Beschwerdeführer wird dabei mitzuwirken und 

der Vorinstanz die erforderlichen Angaben samt entsprechender Belege 

einzureichen haben (Art. 43 Abs. 3 ATSG). Dabei ist es nicht am Beschwer-

deführer zu entscheiden, welche Angaben er machen will oder nicht (vgl. 

Urteil 9C_533/2020 E. 4.2.3). Vielmehr bestimmt der Versicherungsträger 

die Art und den Umfang der notwendigen Abklärungen (Art. 43 Abs. 1bis 

ATSG).  

9.2.2 Für die weiteren Abklärungen in beruflich-erwerblicher Hinsicht ist 

zwar vom Grundsatz auszugehen, wonach zur Festlegung des Validenver-

dienstes primär die aus den IK-Zusammenzügen ersichtlichen Löhne her-

anzuziehen sind (vgl. Urteil des BGer 9C_217/2024 vom 30. Juli 2024 

E. 5.1 und E. 5.2.2). Bestehen aber – wie vorliegend (vgl. E. 8.2.1 vorste-

hend) – Zweifel, ob die IK-Einträge mit den tatsächlichen Lohnzahlungen 

übereinstimmen, drängen sich weitere Abklärungen auf. Nur so ist gewähr-

leistet, dass das Valideneinkommen auf der Basis des tatsächlichen Ver-

dienstes vor Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung und nicht anhand fik-

tiver Verdienstmöglichkeiten ermittelt wird (vgl. E. 5.5.2 vorstehend). 

C-5748/2022 

Seite 33 

Hierzu kann die Vorinstanz den Beschwerdeführer auffordern, Belege über 

entsprechende Lohnzahlungen auf ein auf seinen Namen lautendes Post- 

oder Bankkonto einzureichen (vgl. sinngemäss Urteil des BGer 

8C_486/2023 vom 29. November 2023 E. 2.4). Im Unterlassungsfall wäre 

eine Verletzung der Mitwirkungspflicht oder eine qualifizierte Pflichtverlet-

zung nach Art. 7b Abs. 2 IVG zu prüfen (vgl. E. 4.2.3 vorstehend und E. 9.5 

nachfolgend). Sollte es sich – trotz gehöriger Mitwirkung des Beschwerde-

führers und ohne Hinweise auf eine qualifizierte Pflichtverletzung – als un-

möglich erweisen, das Valideneinkommen anhand der tatsächlichen Ver-

hältnisse zu beziffern, wäre für dessen Festlegung auf Durchschnittswerte 

bzw. auf statistische Werte wie die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 

(LSE) zurückzugreifen (vgl. E. 4.4 und E. 5.5 vorstehend; Urteil 

9C_217/2024 E. 5.1 m.H.).  

9.3  

9.3.1 Zusätzlich zur beruflich-erwerblichen Situation hat die Vorinstanz die 

medizinischen Akten zu aktualisieren und zu vervollständigen (vgl. E. 7.6 

vorstehend). Dabei sind unter anderem ein MRI der Wirbelsäule einzuho-

len sowie die Auswirkungen der Behandlung mit Cosentyx auf den Ge-

sundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu klä-

ren. Soweit nach der Aktualisierung und Vervollständigung der medizini-

schen Akten gemäss fachärztlicher Beurteilung des medizinischen Diens-

tes der Vorinstanz Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die gesundheitli-

chen Beschwerden des Beschwerdeführers für sich und in ihrem Zusam-

menwirken invalidisierend wirken können, hat die Vorinstanz eine erneute 

interdisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers zu veranlassen 

(vgl. auch Urteil des BGer 9C_330/2018 vom 5. Februar 2019 E. 5.1.1). 

Dabei ist darauf zu achten, dass die Einkommens- und Erwerbssituation 

des Beschwerdeführers vorgängig geklärt wird (vgl. E. 9.2 vorstehend) und 

eine retrospektive Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeits-

fähigkeit des Beschwerdeführers im Hinblick auf einen allfälligen Renten-

anspruch vom 1. Februar 2017 bis 29. Februar 2020 vorzunehmen ist. 

9.3.2 Mit Blick auf die im Raum stehenden Befunde und Diagnosen er-

scheinen bei einer allfälligen erneuten interdisziplinären Begutachtung – 

unter Vorbehalt neuer Erkenntnisse durch die Aktualisierung und Vervoll-

ständigung der medizinischen Akten – (weiterhin) Expertisen in den Fach-

bereichen Innere Medizin, Rheumatologie, Dermatologie, Neurologie und 

Psychiatrie erforderlich. Ob neben den genannten Fachdisziplinen weitere 

Spezialistinnen und Spezialisten beizuziehen sind (insb. im Bereich der 

C-5748/2022 

Seite 34 

Kardiologie), ist dem pflichtgemässen Ermessen der Sachverständigen zu 

überlassen, zumal es primär ihre Aufgabe ist, aufgrund der konkreten Fra-

gestellung über die erforderlichen Untersuchungen zu befinden (Art. 44 

Abs. 5 ATSG; vgl. dazu BGE 139 V 349 E. 3.3). Die interdisziplinäre Be-

gutachtung hat in der Schweiz zu erfolgen, da die Abklärungsstelle mit den 

Grundsätzen der schweizerischen Versicherungsmedizin vertraut sein 

muss (vgl. dazu Urteil des BGer 9C_235/2013 vom 10. September 2013 

E. 3.2) und vorliegend keine Gründe ersichtlich sind, die eine Begutach-

tung in der Schweiz als unverhältnismässig erscheinen liessen. Die Gut-

achterstelle ist – unter Ausschluss der Gutachterstelle Zentrum für Medizi-

nische Begutachtung (ZMB) in (…) – nach dem Zufallsprinzip gemäss Zu-

weisungssystem «SuisseMED@P» zu ermitteln. Dem Beschwerdeführer 

sind die ihm zustehenden Mitwirkungsrechte einzuräumen (vgl. 

Art. 44 ATSG). 

9.4 Kommt der Beschwerdeführer seiner umfassenden Auskunfts- und Mit-

wirkungspflicht in beruflich-erwerblicher, medizinischer oder anderweitiger 

Hinsicht nicht ordnungsgemäss nach und verunmöglicht dadurch die erfor-

derlichen zusätzlichen Abklärungen, wird die Vorinstanz ein Vorgehen nach 

Art. 43 Abs. 3 ATSG zu prüfen haben, wobei – nach Durchführung des 

Mahn- und Bedenkzeitverfahrens – ein Nichteintretensentscheid in Erwä-

gung zu ziehen ist. Ein solcher Entscheid kann praxisgemäss gerechtfertigt 

sein, sollte die Aktenlage ohne zusätzliche Abklärungen einen zuverlässi-

gen materiellen Entscheid nicht erlauben (vgl. auch E. 4.2.2 vorstehend; 

Urteile des BGer 9C_215/2011 vom 30. Mai 2011 E. 4; 9C_28/2010 vom 

12. März 2010 E. 5). Soweit sich der Beschwerdeführer ärztlichen oder 

fachlichen Untersuchungen, die für die Beurteilung notwendig und zumut-

bar sind, nicht unterzieht, ist – wie bereits zuvor (vgl. u.a. Verfügung vom 

14. April 2016 [IVST-act. 251]) – ein Vorgehen nach Art. 7b Abs. 1 IVG in 

Betracht zu ziehen. Bei qualifizierten Pflichtverletzungen des Beschwerde-

führers, die aufgrund des bisherigen Verhaltens des Beschwerdeführers 

gegenüber der Vorinstanz (siehe insb. IVSTA-act. 38, 52, 62, 190, 194, 

245, 251 und in der Folge Urteil des BGer C-3073/2016 vom 17. Januar 

2019) nicht ausgeschlossen werden können, wird die Vorinstanz eine Lei-

stungsverweigerung nach Art. 7b IVG zu prüfen haben (vgl. E. 4.2.3 vor-

stehend). 

9.5 Anzufügen bleibt, dass die Anordnung weiterer medizinischer Abklä-

rungen durch die Vorinstanz nicht nur dem Eventualantrag des Beschwer-

deführers entspricht, sondern auch in Übereinstimmung mit der bundesge-

richtlichen Rechtsprechung erfolgt, gemäss welcher eine Rückweisung an 

C-5748/2022 

Seite 35 

die IV-Stelle insbesondere im Falle einer notwendigen Erhebung einer bis-

her vollständig ungeklärten Frage möglich ist (BGE 139 V 99 E. 1.1; 

137 V 210 E. 4.4.1.4), was vorliegend zutrifft, da der beruflich-erwerbliche 

Sachverhalt wie der medizinische Sachverhalt mangels Aktualisierung und 

Vervollständigung der Akten bislang ungeklärt geblieben sind. 

10.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung 

10.1 Die Rückweisung der Sache zu erneuter Abklärung gilt für die Frage 

der Auferlegung der Gerichtskosten und der Parteientschädigung als voll-

ständiges Obsiegen, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das ent-

sprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (vgl. 

BGE 146 V 28 E. 7; 141 V 281 E. 11.1; Urteil des BGer 8C_554/2023 vom 

16. Januar 2024 E. 5). 

10.2 Dem obsiegenden Beschwerdeführer sind keine Verfahrenskosten 

aufzuerlegen, weshalb die ihm gewährte unentgeltliche Prozessführung 

nicht zum Tragen kommt. Der Vorinstanz sind ebenfalls keine Verfahrens-

kosten zu überbinden (vgl. Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

10.3 Der obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat An-

spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung 

mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Die gewährte unentgeltliche Rechtsverbeiständung 

kommt damit ebenfalls nicht zum Tragen. Mangels Kostennote ist die Ent-

schädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE). 

Unter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, des gebotenen und 

aktenkundigen Aufwands, insbesondere des einfachen Schriftenwechsels, 

der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des vorliegend zu 

beurteilenden Verfahrens ist eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.- (inkl. 

Auslagen, ohne Mehrwertsteuer [vgl. Urteil des BVGer C-216/2025 vom 

26. Februar 2025 E. 2.1.1]) gerechtfertigt. 

  

C-5748/2022 

Seite 36 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene 

Verfügung vom 9. November 2022 aufgehoben und die Sache an die 

Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen 

den Sachverhalt ergänzt und über den Anspruch des Beschwerdeführers 

erneut verfügt. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-

digung in der Höhe von Fr. 3'000.- zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philipp Egli Martina Filippo 

 

 

  

C-5748/2022 

Seite 37 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, 

wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundes-

gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Be-

gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

 

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