# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9b788bf4-b75e-5565-b084-e6ee4045f19b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-16
**Language:** de
**Title:** 1C_708/2025 16.01.2026
**Docket/Reference:** 1C_708/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F16-01-2026-1C_708-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_708/2025
Urteil vom 16. Januar 2026
I. ffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubhler, prsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Dold.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdefhrer,
gegen
Grosser Rat des Kantons Thurgau, Parlamentsdienste, Regierungsgebude, Zrcherstrasse 188, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Revision des Gesetzes ber die Zivil- und Strafrechtspflege (ZSRG) des Kantons Thurgau.
Erwgungen:
1.
Am 25. November 2025 reichte A.________ beim Bundesgericht eine Beschwerde in ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein. Er beantragte, die nderung des Gesetzes des Kantons Thurgau vom 17. Juni 2009 ber die Zivil- und Strafrechtspflege (ZSRG; RB 271.1), welche das Wahlrecht des Volkes fr Friedens- und Bezirksrichter einschrnke, sei vollumfnglich aufzuheben.
2.
Das Bundesgericht setzte dem Beschwerdefhrer mit Verfgung vom 28. November 2025 eine Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 1'000.--. Zudem forderte es ihn auf, den angefochtenen Akt, d.h. die angefochtenen Bestimmungen des ZSRG, beizulegen. Da der Beschwerdefhrer der Aufforderung nicht nachkam, setzte es ihm eine nicht erstreckbare Nachfrist fr die Vorschussleistung bis zum 12. Januar 2026 an. Erneut forderte es ihn zudem auf, den angefochtenen Akt beizulegen, und wies ihn darauf hin, dass die Beschwerde unbeachtet bleibe, wenn der Mangel nicht behoben werde.
3.
Da der Beschwerdefhrer bis zum 12. Januar 2026 weder den Kostenvorschuss bezahlte noch den angefochtenen Akt beilegte, ist die Beschwerde offensichtlich unzulssig, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist (vgl. Art. 42 Abs. 5 und Art. 62 Abs. 3 BGG ).
Bei diesem Verfahrensausgang ist der Beschwerdefhrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientschdigung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).
Demnach erkennt der Prsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdefhrer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdefhrer und dem Grossen Rat des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Januar 2026
Im Namen der I. ffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das prsidierende Mitglied: Kneubhler
Der Gerichtsschreiber: Dold