# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e7d7b582-6708-563d-a59c-e7aa0d562422
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.08.2025 PC250036
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PC250036_2025-08-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr. PC250036-O/U 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. R. Hürlimann und Ersatzoberrichterin Dr. iur. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner

Beschluss vom 14. August 2025

in Sachen

A._____,
Beklagter, Gesuchsteller und Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,

gegen

Bezirksgericht Andelfingen,
Beschwerdegegner

betreffend Ehescheidung (Rechtsverzögerung)

Beschwerde im Verfahren des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am 
Bezirksgericht Andelfingen (FE190017-B)

- 2 -

Erwägungen:

1. Der Beklagte, Gesuchsteller und Beschwerdeführer (fortan Beklagter) so-

wie die Klägerin und Gesuchsgegnerin (fortan Klägerin) stehen vor Vorinstanz in 

einem Verfahren betreffend Ehescheidung.

Mit Eingabe vom 8. Juli 2025 erhob der Beklagte in Bezug auf das vor-

instanzliche Verfahren Rechtsverzögerungsbeschwerde im Sinne von Art. 319 

lit. c ZPO (Urk. 1). Er führte dazu aus, am 21. September 2023 sei ein Gesuch um 

Anpassung der Unterhaltszahlungen gestellt worden. Am 30. April 2024 habe die 

entsprechende Gerichtsverhandlung stattgefunden. Am 30. September 2024 habe 

ihm der Gerichtspräsident lic. iur. B._____ auf seine Anfrage hin geantwortet, die 

Sache werde noch im Herbst behandelt werden. Auf telefonische Nachfrage vom 

21. Januar 2025 habe der Gerichtspräsident ihm die Auskunft erteilt, es existiere 

nun ein Entscheid, welchen er – der Beklagte – in zwei bis drei Wochen erhalten 

werde. Bis zum 8. Juli 2025 habe er diesen Entscheid jedoch nicht zugestellt be-

kommen. Bei einer weiteren Nachfrage habe ihm der Gerichtspräsident gesagt, 

dass er keine weiteren Anrufe von ihm mehr wünsche. Für ihn – den Beklagten – 

sei nicht nachvollziehbar, aus welchem Grund der Entscheid, der innert zwei bis 

drei Wochen zugestellt sein sollte, nach einem halben Jahr noch immer nicht bei 

ihm eingegangen sei (Urk. 1 S. 1).

Die erstinstanzlichen Akten wurden beigezogen (vgl. Urk. 4/1 - Urk. 4/146/2).

2. Am 28. Juli 2025 nahmen der Rechtsvertreter der Klägerin (vgl. 

Urk. 4/146/1) und am 30. Juli 2025 der Rechtsvertreter des Beklagten (vgl. 

Urk. 4/146/2) die besagte, mit 27. Dezember 2024 datierte Verfügung in Empfang. 

Mit der Zustellung dieser Verfügung an die Parteien ist die Rechtsverzögerungs-

beschwerde des Beklagten gegenstandslos geworden. Das Beschwerdeverfahren 

ist dementsprechend abzuschreiben (Art. 242 ZPO).

3. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren rechtfertigt es sich, von der Erhe-

bung von Kosten abzusehen. Eine Entschädigung ist mangels eines entsprechen-

den Antrags keine zuzusprechen.

- 3 -

Es wird beschlossen:

1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an den Beklagten persönlich, an Rechtsanwalt 

lic. iur. X._____ zur Kenntnisnahme, sowie an die Klägerin und den Be-

schwerdegegner je unter Beilage von Kopien der Urk. 1 und 2, je gegen 

Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an den Beschwerdegegner zurück.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. 

Es handelt sich in der Hauptsache um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 14. August 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. A. Baumgartner
versandt am: 
jo