# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2fe95bc-7971-5ab3-a0aa-1d7dec0aabd0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.05.2021 I 2020 102
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-102_2021-05-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 102

Entscheid vom 17. Mai 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ___19__, deutscher Staatsangehöriger) hat in Deutsch-
land eine technische Ausbildung (Maschinenbau Engineering und Feinwerktech-
nik) absolviert. 2005 reiste er in die Schweiz ein und führte während Jahren eine 
eigene Firma. Es folgten diverse Anstellungen (vgl. IV-act. 95-31/157 i.V.m. IV-
act. 16-2/4, wonach er vom 1.8.2011 bis 28.2.2012 für die Firma C.________ in 
D.________ arbeitete, vom 12.8.2012 bis 18.2.2013 für die E.________ [Frem-
dakten 6-49/358] und ab 1.11.2014 [bis 30.9.2015] für die F.________, als Pro-
duktionsleiter des Werks in Rumänien, G.________, IV-act. 35, 40-8/11; zeitwei-
se bezog er Leistungen der Arbeitslosenversicherung, vgl. IV-act. 39-2/2).

Nach der Anstellung bei der Firma C.________ unterzeichnete A.________ am 
18. Juli 2012 eine IV-Anmeldung, wobei er die gesundheitlichen Beeinträchtigun-
gen dahingehend umschrieb, dass seine Erkrankung weiterhin abgeklärt werde 
(IV-act. 1). Nach Abklärungen verfügte die IV-Stelle AG.________ am 11. April 
2013, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 31). 

B. Am 21. Juni 2017 ging bei der IV-Stelle AG.________ erneut eine IV-
Anmeldung ein. Zur gesundheitlichen Situation führte A.________ u.a. aus (IV-
act. 33-6/8):

Multiple Schmerzen, Tinnitus, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen, De-
pression, Einnahme von Oxynorm u.a. diverse Medikamente;
(…)
25.08.2013 Sturz mit Rollerblades, 01.12.2016 Unfall rechtes Bein.

Mit Verfügung vom 12. Juli 2017 hielt die Suva fest, dass hinsichtlich des Ereig-
nisses vom 1. Dezember 2016 (Mikrorupturen im Muskel des rechten Unter-
schenkels) die UVG-Versicherungsleistungen per 31. August 2017 abgeschlos-
sen würden (Fremdakten 5-81/109). Eine dagegen erhobene Einsprache wurde 
von der Suva mit Entscheid vom 19. September 2017 abgewiesen (Fremdakten 
5-95ff./109).

C. Nach Prüfung der medizinischen Unterlagen empfahl der RAD-Arzt 
Dr.med. H.________ (Facharzt für orthopäd. Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates) die Durchführung einer orthopädischen Untersuchung 
sowie eines Schmerzmittelentzuges zu verlangen (IV-act. 62-6/6, 63), was in der 
Folge von A.________ unter Hinweis auf einen Bericht von Dr.med. I.________ 
(Allgemeinmedizin FMH, J.________) vom 7. März 2019 abgelehnt wurde (IV-
act. 69, 71). Nach dem folgenden Schriftenwechsel (IV-act. 73-6/6ff.) gelangte 
der erwähnte RAD-Arzt am 5. September 2019 zum Ergebnis, dass eine interdis-
ziplinäre Begutachtung nötig sei (IV-act. 81-7/7). Der Begutachtungsauftrag wur-
de der Gutachterstelle K.________ (K.________) zugelost (IV-act. 85). Das po-

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lydisziplinäre Gutachten vom 17. April 2020 ging am 22. April 2020 bei der IV-
Stelle ein (IV-act. 94/95).

D. Gestützt auf dieses Gutachten, welches vom RAD-Arzt Dr.med. 
H.________ als schlüssig beurteilt wurde (IV-act. 102), kündigte die IV-Stelle mit 
Vorbescheid vom 12. Mai 2020 an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 
104). Dagegen liess A.________ am 15. Juni 2020 und 30. Juli 2020 Einwände 
erheben (IV-act. 107, 113). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 hat die IV-Stelle 
das Leistungsbegehren abgewiesen (IV-act. 117).

E. Gegen diese am 20. Oktober 2020 eingegangene Verfügung liess 
A.________ rechtzeitig am 19. November 2020 beim Verwaltungsgericht Be-
schwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung vom 16. Oktober 2020 sei aufzuheben und die Beschwerde-
gegnerin sei zu verpflichten, mindestens eine Viertelsrente auszubezahlen.

2. Eventualiter sei die Verfügung vom 16. Oktober 2020 aufzuheben und die 
Sache sei zur weiteren Abklärung und zur Neuverfügung an die Beschwerde-
gegnerin zurückzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 18. Februar 2021 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. 
Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 8. März 2021 Stellung, 
worauf sich die IV-Stelle in einer Eingabe vom 22. März 2021 äusserte.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Invalidität die durch   
einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussicht-
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

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1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invalidität 
stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das die 
versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (Meyer/ 
Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., Art. 28a N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4).

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-

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nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist mithin entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zu-
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismit-
tels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stel-
lungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).

1.5.3  Die im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von ex-
ternen Spezialisten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersu-
chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist regelmässig volle 
Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverläs-
sigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 Erw. 1.3.4 mit Hinweis).

1.6 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. A., Rz. 153; BGE 134 I 140 Erw. 5.3). 

2.1 Hinsichtlich der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers liegt ein 
interdisziplinäres L.________-Gutachten vom 17. April 2020 vor, welches auf ei-
ner orthopädischen Untersuchung vom 28. November 2019 (Dr.med. 
M.________), einer internistischen Untersuchung vom 30. November 2019 
(Dr.med. N.________) und einer gleichentags erfolgten psychiatrischen Untersu-
chung (Dr.med. O.________) sowie einer neurologischen Untersuchung vom 9. 
Januar 2020 (Dr.med.univ. P.________) basiert. Diese Gutachter stellten folgen-
de Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (IV-act. 95-6/157):

- Schultereckgelenks-Arthrose links mit Impingementsyndrom und Rotatoren-
manschettenaffektion

- Spondylolisthese LWK5/ SWK1 mit/bei Spondylolyse

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Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine Präadiposi-
tas, eine mögliche Migräne sowie ein Opioid-Fehlgebrauch unklarer Genese 
(anamnestische Angabe häufiger Einnahme, negativer Laborbefund) aufgelistet. 

2.2 Die verbliebene zumutbare Leistungsfähigkeit in der bisherigen bzw. zuletzt 
ausgeübten Tätigkeit, welche nach der Aktenlage teilweise ("anteilig") auch kör-
perlich anstrengendere (schwere) Arbeiten umfasste, wurde im Gutachten aus 
orthopädischer Sicht (infolge der Pathologie im Bereich der linken Schulter und 
der degenerativen strukturellen Pathologie der Lendenwirbelsäule) auf 70% ver-
anschlagt (während [anhaltende] körperlich schwere Arbeiten als ungeeignet be-
urteilt wurden, siehe IV-act. 95-109/157 oben i.V.m. IV-act. 95-7/157 Ziff. 4.7). 
Demgegenüber wurde die Arbeitsfähigkeit für optimal angepasste Tätigkeiten 
bzw. für überwiegend leichte körperliche Tätigkeiten ohne repetitive/ häufige 
Rumpfzwangshaltungen, ohne Armeinsatz links über der Horizontalen im Gut-
achten auf 100% veranschlagt (IV-act. 95-110/157, Ziff. 8.2 i.V.m. IV-act. 95-
7/157 Ziff. 4.8).

2.3 In der vorliegenden Beschwerde werden die von den L.________-
Gutachtern gestellten Diagnosen und deren Auswirkungen auf die funktionelle 
Leistungsfähigkeit des Versicherten anerkannt (vgl. Beschwerde, S. 5, Ziff. 2). 
Damit ist vor Gericht unbestritten, dass für vorwiegend körperlich leichte Tätigkei-
ten (ohne Rumpfzwangshaltungen und ohne Armeinsatz über die Horizontale) 
"eine volle Arbeitsfähigkeit realisiert werden" kann (siehe zit. Beschwerde, Ziff. 2, 
Zeile 10) bzw. für leidensangepasste Tätigkeiten von einer Arbeitsfähigkeit von 
100% auszugehen ist. Anzufügen ist, dass im Rahmen der Bestimmung des In-
validitätsgrades und unter Berücksichtigung der Schadenminderungslast, welche 
der versicherten Person obliegt, sich die versicherte Person diejenige Tätigkeit 
anrechnen lassen muss, bei welcher der geringste Invaliditätsgrad resultiert (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 9C_672/2019 vom 12.8.2020, Erw. 7.2.2 mit Hinwei-
sen).

2.4 In der Beschwerdeschrift (S. 6) wird in diesem Zusammenhang geltend 
gemacht, dass die angestammte Tätigkeit bei der F.________ nicht mit dem An-
forderungsprofil einer angepassten Tätigkeit gemäss L.________-Beurteilung 
übereinstimme. Wie es sich damit verhält, kann hier letztlich offen bleiben. Denn 
diese verhältnismässig kurze Tätigkeit für die Firma F.________ kann nicht als 
angestammte Tätigkeit qualifiziert werden, wie noch nachfolgend dargelegt wird 
(siehe v.a. Erw. 3.3.1ff.).

3. In der Folge sind die erwerblichen Auswirkungen der verbliebenen zumut-
baren Arbeitsfähigkeit sowie der Einkommensvergleich näher zu prüfen.

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3.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die 
versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns aufgrund 
ihrer beruflichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne Gesundheitsschaden 
tatsächlich verdient hätte. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich 
zu erfolgen. Da gemäss empirischer Erfahrung in der Regel ohne 
gesundheitliche Beeinträchtigung die bisherige Tätigkeit weitergeführt worden 
wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens 
grundsätzlich der letzte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste 
Verdienst. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt 
sein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_630/2019 vom 14.1.2020 Erw. 4.1 mit 
Hinweisen, u.a. auf BGE 139 V 28 Erw. 3.3.2 S. 30; BGE 135 V 58 Erw. 3.1 S. 
59). Sind die entsprechenden Einkommen nicht konkret zu ermitteln, können 
nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für 
Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen LSE 
herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_727/2018 vom 12.2.2019 
Erw. 6.1 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 139 V 592 Erw. 2.3 S. 593f.).

3.2 Aus den vorliegenden Unterlagen lassen sich die nachfolgend aufgeführten 
Angaben zur beruflichen Tätigkeit des Versicherten und seiner erzielten Ein-
kommen entnehmen:

3.2.1  Im Rahmen der L.________-Begutachtung fasste der Versicherte seinen 
beruflichen Werdegang gegenüber dem betreffenden Psychiater dahingehend 
zusammen, dass er in Deutschland eine dreijährige Feinmechanikerlehre und 
danach die Fachhochschule Feinwerk/Technik im Jahr 1991 abgeschlossen ha-
be. Anschliessend habe er sich mit einem Ingenieurbüro selbständig gemacht 
und bis 2005 in Ulm gearbeitet; er habe eine gute Auftragslage gehabt und zu-
letzt 5-6 Angestellte beschäftigt. Danach habe er sein Ingenieurbüro in die 
Schweiz (Kanton Q.________) verlegt und seine Arbeit dort mit Erfolg fortgesetzt 
(vgl. IV-act. 95-134/157 unten).

3.2.2  Ebenfalls im Rahmen der L.________-Begutachtung erklärte der Versi-
cherte gegenüber dem betreffenden Orthopäden, dass er in Deutschland ein 
Fachhochschulstudium als Ingenieur im Maschinenbau absolviert habe. Seit dem 
24. Lebensjahr sei er "selbsterwerbend im Maschinen- und Gerätebau" tätig ge-
wesen ("als Feinwerktechniker in der Industrie"). 2014 habe er als Produktionslei-
ter in einem Elektronikbetrieb in einem 100%-Pensum gearbeitet. Diese Arbeit 
umschrieb er wie folgt: "sowohl körperlich als auch personalleitend, Tätigkeitsge-

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biet Maschinenbau, Konstruktion, Instandsetzung, Verbau mittelschwerer Bautei-
le (fünf bis sieben Stunden), Personalführung eine Stunde. Gelegentlich habe er 
auch schwere Arbeiten und auch Überkopftätigkeiten durchführen müssen. Das 
Arbeitsverhältnis sei 2014 nach einem erlittenen Unfall durch den Arbeitgeber 
gekündigt worden. Seitdem sei er nicht berufstätig" (IV-act. 95-97/157 unten).

3.2.3  Einem Urteil des Schöffengerichts beim Amtsgericht Augsburg (D) vom 
28. September 2009 sind u.a. die folgenden, den Versicherten betreffenden An-
gaben zu entnehmen (Akten des Amtes für Migration, AFM-act. 3-164ff./548 
i.V.m. AFM-act. 3-205/548, 2. Abs. in fine):

Der gelernte Feinwerktechniker und Informatiker war seit dem Jahr 1989 bis zur 
Inhaftierung selbständig tätig. Bis zum Unfall im Jahr 2003 betrieb er ein Verlags-
unternehmen im Medienvertrieb. Im Anschluss daran übte er die gegenständliche 
Tätigkeit aus. Der Angeklagte macht an dem errichteten Hausanwesen in 
R.________ Baumängel und daraus resultierende Gesundheitsschäden wie Asth-
ma geltend, auch im Anschluss an 2 Wasserschäden am Anwesen. Aus dem Hau-
serwerb im Jahr 2002 resultieren Schulden in Höhe von etwa 900'000.- €. (…) 
Nach Einstellung der Zahlungen durch die S.________ stehen ihm derzeit nur die 
Leistungen des Vorsorgewerks der T.________ (3'948.90 € vierteljährlich) zur Ver-
fügung.
(…)
Der Angeklagte bezieht als Versicherungsnehmer seit dem 01.10.2003 von der 
U.________ Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die durch-
schnittliche monatliche Rente beträgt mehr als 2'100.- €.
Am 05.04.2004 wurde der Angeklagte schriftlich über § 7 Abs. 4 der Bedingungen 
für die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung darüber informiert, dass eine Melde- 
und Mitteilungspflicht über eine Minderung der Berufsunfähigkeit und die Wieder-
aufnahme bzw. die Änderung der beruflichen Tätigkeit besteht.
Spätestens am 19.07.2005 nahm der Angeklagte eine selbständige, die weiteren 
Ansprüche aus vorstehender Berufsunfähigkeitsversicherung ausschliessende Be-
rufstätigkeit als Inhaber der Einzelfirma V.________ in J.________/Schweiz auf. 
Der Angeklagte erzielte im Zeitraum vom 12.01.2006 bis 26.11.2007 hieraus Ein-
künfte in Höhe von 112'000.- € brutto bei 25 bis 30 Kundenbeziehungen.
(…)
Im Vertrauen darauf, dass der Angeklagte tatsächlich nach wie vor berufsunfähig 
ist und somit nicht in der Lage ist, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, und 
dass der Angeklagte tatsächlich auch keine Einkünfte erzielt, überwies die Ge-
schädigte U.________ im Zeitraum vom Januar 2006 bis November 2007 einen 
Gesamtbetrag in Höhe von 49'889.60 €. Die Geschädigte U.________ wurde da-
her um diesen Betrag geschädigt.
(…)
Der Sachverhalt steht fest aufgrund des umfassenden und vorbehaltslosen Ge-
ständnisses des Angeklagten (…).
Der polizeiliche Sachbearbeiter teilte mit, dass aufgrund der Mitteilung einer 
Schweizer Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet wurden, welche sich als 
schwierig gestaltet hätten. Er habe etwa 32 Personen oder Firmen ausfindig ge-
macht, die hier Kontakt mit dem Angeklagten gehabt hätten. Bei 8 bis 9 hätten 
Überweisungen an diese "Universität" stattgefunden aufgrund eingereichter Di-

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plomarbeiten. Einmal sei auch eine Doktorarbeit eingereicht worden. In einigen 
Fällen sei auch telefonischer Kontakt mit der "Uni" gesucht worden. (…)

Im Ergebnis sprach das erwähnte deutsche Gericht den Versicherten des Be-
trugs schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr, wobei 
die Vollstreckung der Strafe (einmal abgesehen von der seit 10. Mai 2009 ange-
ordneten Untersuchungshaft) zur Bewährung ausgesetzt wurde (vgl. AFM-act. 3-
164ff./548). 

3.2.4  Was die im deutschen Strafurteil angesprochene Tätigkeit des Versicher-
ten anbelangt, welche er in der Schweiz ab 2005 in J.________ aufgenommen 
hatte, ist dem Handelsregister des Kantons Q.________ folgender Zweck der 
Firma "V.________" zu entnehmen (vgl. AFM-act. 3-190/548):

Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Multimedia, Foto, Film, Internet, Kunst, 
freie Künste, Informatik, Betriebswirtschaft usw. sowie Handel mit Lizenzen insbe-
sondere Verkaufs-, Film- und Internetrechte.

Einem Urteil des Obergerichts des Kantons Q.________ vom 3. Mai 2011 ist zu 
entnehmen, dass der Versicherte seit 2005 die Internetseite "Freie Universität 
Q.________" Schweiz aufgeschaltet hatte und durch die Aufmachung (u.a. durch 
die Verwendung des Schweizer Kreuzes) vorgab, dass es sich dabei um eine 
Hochschule handle, bei welcher in einem universitären Umfeld ordnungsgemäss 
in einem Fachbereich u.a. die Promotion erlangt werden könne und diese 
(Fern)Uni befugt sei, einen Doktortitel zu verleihen. Im Ergebnis wurde der Versi-
cherte der mehrfachen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz zum Schutz öf-
fentlicher Wappen und anderer öffentlicher Zeichen schuldig gesprochen und mit 
einer Busse bestraft (derweil in weiteren Anklagepunkten Freisprüche erfolgten, 
weil nicht alle Tatbestandselemente gegeben waren, vgl. AFM-act. 3-426f./548). 
Im Übrigen ist diesem Strafurteil zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer die-
se "Fernuniversität" bzw. die entsprechende Internetseite bis Juli 2009 betrieb 
(vgl. AFM-act. 3-407/548 oben). 

3.2.5  Aktenkundig ist sodann, dass der Beschwerdeführer eine Firma 
W.________ betrieb, welche sich mit der Herstellung und den Vertrieb von Rohr-
blättern für Einfachrohrblattinstrumente (Saxophone/ Klarinette) beschäftigte. Aus 
einer Verfügung der Staatsanwaltschaft Q.________ vom 20. Oktober 2014 ist 
zu entnehmen, dass es in den Räumlichkeiten dieser Firma des Beschwerdefüh-
rers (damals in X.________) zu einem Verkaufsgespräch kam, bei welchem ge-
genüber dem Käufer Y.________ offenbar ein Umsatz im Jahr 2011 von Fr. 
250'000.-- bis Fr. 300'000.--, ein Lager von rund 3000 Packungen Reeds sowie 
ein funktionsfähiger Betrieb thematisiert wurden, was sich in der Folge als weit 
übertrieben bzw. falsch erwies (vgl. AFM-act. 3-40/548 mit Verweis auf einen vor 

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Bezirksgericht Z.________ geführten Zivilprozess). Im am 28.11.2011 bzw. 
1.12.2011 abgeschlossenen Kaufvertrag verpflichtete sich der Beschwerdeführer 
Marken- und Vertriebsrechte des Unternehmens W.________ zu übertragen 
(gegen eine Kaufsumme von 90'000.-- €). Im entsprechenden Zivilprozess vor 
Bezirksgericht Z.________ wurde der Käufer mit Urteil vom 9. März 2017 ver-
pflichtet, dem Kläger (= Beschwerdeführer) 64'000.-- € zuzüglich 6.5% Zins seit 
15.1.2013 zu bezahlen (vgl. AFM-act. 2-687/708). Um diese Vorgänge hinsicht-
lich der Firma W.________ besser zu verstehen, wird auf einen Artikel im 
Schweizerischen Beobachter von AA.________ (publiziert am 19.6.2020) ver-
wiesen. Darin wird die Vorgeschichte des Verkaufs wie folgt geschildert:

X [= Beschwerdeführer] ist ein Daniel Düsentrieb. (…) Seine erste grosse Idee hat 
er als junger Student. Jahre später macht sie ihn bekannt. Doch dann begeht er 
diesen einen Fehler, für den er bis heute bezahlt.

Seine Tragödie nimmt ihren Anfang in den Achtzigerjahren, im Süden Deutsch-
lands. Den Ulmer zieht es zu den schönen Künsten. Mit einer Big Band begibt er 
sich auf Wanderjahre, Klarinette und Saxofon stets im Gepäck. In ganz Europa lebt 
er die Liebe zu seinen Instrumenten.

Doch es kommt, wie es in jeder Beziehung kommen muss: Mit der Zeit fallen dem 
Musiker Macken auf. (…) Schuld ist das Rohrblatt am Mundstück der Instrumente. 
Jeder Spieler weiss, wie mühsam es sein kann. Mal zu dick und mal zu dünn, dann 
nicht elastisch genug. Das kann ich besser, denkt sich X. Und wird Ingenieur.

Die Lehrjahre führen ihn von Deutschland in die Schweiz, von der Anstellung in die 
Selbständigkeit. Mit 24 ist X sein eigener Boss, in den kommenden Jahren über-
nimmt er Aufträge für AB.________, AC.________ und AD.________. Doch auch 
wenn der Ingenieur in ihm nun den Takt angibt, will der Musiker nicht verstummen. 
(…) 

Die Blättchen gehen X nicht aus dem Kopf. Also setzt er seine Idee in die Tat um: 
Tüftelt und spielt, tüftelt und spielt. Bis er nach zwei Jahren zufrieden ist: Seine 
Feinschliffmaschine produziert hochpräzise Blättchen, auf Hundertstelmillimeter 
exakt. Der Tüftler schenkt ihnen seinen Namen, die W.________ erobern den 
Markt. Seine frühen Vierziger sind X'Meisterjahre. Mit den Arbeitsstunden steigen 
die Umsätze, mehren sich die Kunden. Musiker, Musikhäuser und Grosshändler 
wollen die Reeds (…). Doch 17 Stunden Arbeit am Tag fordern ihren Tribut, zudem 
kämpft X mit einem Herzproblem. "Ich wollte kein Händler mehr sein, sondern wie-
der Ingenieur. Also entschloss ich mich, die Fertigungsanlage zu verkaufen".

3.2.6  Vor diesem Verkauf der Firma W.________ (Ende 2011) hatte der Be-
schwerdeführer am 1. August 2011 eine Anstellung bei der Firma C.________ in 
D.________ aufgenommen "als Project Engineer", welche Ende 2011 von der 
Arbeitgeberfirma per Ende Februar 2012 gekündigt wurde mit der sinngemässen 
Begründung "unzuverlässig, geheime Daten entwendet"; der monatliche Brutto-
lohn wurde beim IV-Abklärungsgespräch vom 7. September 2012 mit Fr. 7'800.-- 
brutto umschrieben (vgl. IV-act. 16-2/4 und 16-4/4 in fine; siehe auch Fremdakten 
1-4/18). Was die Art der Arbeit anbelangt, erklärte der Versicherte am 23. April 
2012 gegenüber Dr.med. AE.________, er sei ausgebildet in Maschinenbau, Ri-

11

sikoanalyse und Risikomanagement (Risiko auf technischer Basis). Seine letzten 
beruflichen Aufgaben hätten die Nachprüfung von Ingenieurprojekten, vor allem 
auf mögliches Risiko hin (Explosion von Druckbehältern, Materialbelastung usw.) 
umfasst. Er habe mit seiner Unterschrift die Sicherheit garantieren müssen. Er 
habe seine Simulationen am 3-D-Gerät vorgenommen; er sei auch ausgebildet 
im IT-Bereich/ CAD (vgl. Fremdakten 1-7/18 unterhalb der Mitte). 

Gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto entrichtete die C.________ 
AG im Zeitraum von August bis Dezember 2011 Beiträge auf einem Einkommen 
von Fr. 40'948.-- sowie auf einem Einkommen für Januar/ Februar 2012 von Fr. 
12'476.-- (vgl. IV-act. 39). Dies ergibt für die (kurze) Anstellung von insgesamt 7 
Monaten ein Monatseinkommen von Fr. 7'632.-- (40'948 + 12'476 = 53'424 : 7).

Nach Beendigung der Anstellung bei der C.________ erzielte der Versicherte ab 
Juli 2012 in jenem Jahr als Selbständigerwerbender ein Einkommen von Fr. 
21'500.-- (IV-act. 39). Am _____ 20__ wurde im Schweizerischen Handelsamts-
blatt (SHAB) das Einzelunternehmen AF.________ eingetragen mit dem folgen-
den Zweck: Engineering, Produktion, Handel von technischen Maschinen etc., 
Werkzeugen, Projekt Management, Konstruktion (vgl. Fremdakten 6-290/358).

3.2.7  Vom 20. August 2012 bis zum 18. Februar 2013 und mithin während rund 
6 Monaten arbeitete der Versicherte als Leiter der Arbeitsvorbereitung (AVOR, 
Fremdakten 3-118/548 unten) für die E.________ (wobei er zeitweise arbeitsun-
fähig war, siehe Fremdakten 6-48ff./358 = Urteil des Bezirksgerichts 
AG.________ vom 17.3.2017). Für diese Anstellung wurden ihm im individuellen 
Konto für 2012 ein Einkommen von Fr. 43'245.-- sowie für 2013 ein solches von 
Fr. 21'991.-- abgerechnet, was für die kurze Anstellungsdauer durchschnittlich Fr. 
10'872.66 monatlich ergibt (vgl. auch das zit. Urteil des Bezirksgerichts, wonach 
für die ersten 3 Monate Fr. 9'000.-- monatlich sowie ab Dezember 2012 während 
3 Monaten Fr. 10'150.-- monatlich geschuldet war, zuzüglich Anteil 13. Monats-
lohn, ausgenommen für die Dauer des Anspruchs auf Krankentaggeld, vgl. 
Fremdakten 6-59/358 Erw. 5.4.2). 

3.2.8  Nach Beendigung der Anstellung bei der erwähnten Küchenfabrik bezog 
der Versicherte von Juni bis August 2013 und im Juli 2014 Arbeitslosenentschä-
digung, zudem geringe Einkünfte als Selbständigerwerbender (Fr. 2'625, vgl. IV-
act. 39).

Am 23. Oktober 2014 unterzeichnete er einen Arbeitsvertrag mit der Firma 
F.________ als Produktionsleiter EP G.________ im Werk der Arbeitgeberin in 
Rumänien mit Stellenantritt am 1. November 2014 zu einem Bruttolohn von Fr. 
10'000.-- x 13 zuzüglich eines variablen Anteils (Target Bonus) in der 

12

Höhe eines weiteren Monatslohnes (vgl. IV-act. 35). Seine Aufgaben umfassten 
u.a. die Organisation der Abteilung, Sicherstellen eines optimalen Einsatzes der 
Ressourcen, Fördern und Führen des Teams mit Fokus auf Effizienz und Effekti-
vität, Durchsetzung von Massnahmen der Arbeitssicherheit, Sicherstellung der 
Fertigung bis zur Auslieferung von bearbeiteten Produkten, Erkennen und Um-
setzen von Verbesserungen, Evaluation von neuen Prozessen und Anlagen, 
Aufbau und Sicherstellung des lokalen Produkte- und Fertigungs-Know-hows, 
Mitarbeit in Entwicklungsprojekten, Budget- und Investitionsplanung, Reporting 
etc. (vgl. das Zwischenzeugnis vom 18.8.2015 in Fremdakten 6-203f./358 mit 
dem Vermerk am Schluss, wonach das Arbeitsverhältnis am 31.10.2015 ende; 
siehe auch Fremdakten 6-181/358, 2. Abs. in fine, wonach der Versicherte eine 
Produktionsstrategie entwickeln sollte, um Maschinen, Effizienz und Mitarbeiter-
einsatz sowie die Qualität und Lieferpünktlichkeit zu verbessern; dazu habe er 
täglich eine Vielzahl bzw. 2-5 Sitzungen im Konferenzraum und in seinem Büro 
"stündlich" abgehalten, Situationen besprochen und Sofortmassnahmen eingelei-
tet, etc. siehe Fremdakten 6-181/358 unten). 

Effektiv endete das Arbeitsverhältnis am 30. April 2016, was die Parteien nach 
der Aktenlage am 23. Oktober 2015 vereinbarten (vgl. Fremdakten 6-173/358 
Mitte; 6-179/358 unten; 6-182/358 unten; 6-279/358 oben; 6-176/358). Gemäss 
den Angaben der F.________ erfolgte der letzte effektive Arbeitstag des Versi-
cherten am 23. Juni 2015; die von der Arbeitgeberfirma ausgehende Kündigung 
wurde wie folgt begründet: "unzufriedene Führung als Produktionsleiter" (vgl. IV-
act. 40-1/11 unten); gegenüber der Arbeitslosenversicherung lastete die Arbeit-
geberfirma dem Versicherten an, dass er vor Ort unzureichend mit dem Stellver-
treter und den Untergebenen zusammengearbeitet habe (Fremdakten 6-229/358) 
und dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses wie folgt begründet wurde: 
"Nicht Erreichen der vorgegebenen Ziele resp. der notwendigen Veränderungen 
in unserem Werk in Rumänien" (vgl. Fremdakten 6-237/358 Ziff. 13).

3.2.9  Ab 1. Mai 2016 beanspruchte der Versicherte Taggeldleistungen der Ar-
beitslosenversicherung, nachdem er sich bereits am 6. November 2015 beim 
RAV AH.________ zur Arbeitsvermittlung angemeldet hatte (Fremdakten 6-
76/358 unten). Der ursprünglich mit Verfügung vom 19. Oktober 2016 festgelegte 
ALV-Taggeldanspruch bis 30. April 2018 (260 Taggelder) wurde im Einspra-
cheentscheid des Amtes für Arbeit vom 3. April 2017 auf 400 Taggelder verlän-
gert, mit Leistungsbeginn ab 1. Mai 2016 (vgl. Fremdakten 6-76ff./358). Vom 28. 
November 2016 bis zum 30. November 2016 besuchte der Versicherte an drei 
Tagen eine arbeitsmarktliche Massnahme der Arbeitslosenversicherung (Frem-
dakten 6-117/358, 6-121/358). 

13

Für die Folgen eines Unfalles vom 1. Dezember 2016 erbrachte die Suva Tag-
geldleistungen bis und mit 31. August 2017 (vgl. Fremdakten 5-81ff./109, 5-
95ff./109). Am 22. September 2017 bescheinigte der Versicherte gegenüber der 
Arbeitslosenkasse, dass er ab September 2017 arbeitsfähig (bzw. nicht arbeits-
unfähig) gewesen sei (Fremdakten 6-10f./358; siehe auch Fremdakten 6-17/358 
unten).

3.2.10 Hinsichtlich der Arbeiten, welche der Versicherte nach der Wiedererlan-
gung der Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten ausübte, ist den Akten zu 
entnehmen, dass das von ihm geführte Engineering Büro folgende Tätigkeiten 
umfasst (AFM-act. 3-223/548):

Konstruktion und Projektleitung im Bereich Maschinenbau, Metallbau, Bau und 
Holzkonstruktionen, Risk Management, Technische Dokumentationen und Handel/ 
Verkauf.
(…)
Es werden Projekte in verschiedenen Branchen begleitet. Neben der Konstruktion 
von Bauteilen, für Maschinen, Automation, Werkzeuge, Vorrichtungen, Metallbau, 
Architektur Simulation etc. werden auch DTP [Desktop-Publishing] und ERP [En-
terprise-Resource-Planning] Dienstleistungen angeboten. Hierzu werden 3D-CAD 
[Computer Aided Design] Zeichnungen erstellt und eingesetzt. Von der techni-
schen Dokumentation bis Engineering wird dem Kunden eine branchenunabhängi-
ge Dienstleistung angeboten.

Dokumentiert ist beispielsweise eine Rechnung der Firma AF.________ vom 16. 
Dezember 2019, wonach der Versicherte beispielsweise für eine deutsche Firma 
in der Nähe von Ulm u.a. für eine Webseiten-Programmierung 16 Arbeitsstunden 
sowie für eine 3D-Neukonstruktion von Bauteilen 8 Arbeitsstunden in Rechnung 
stellte (AFM-act. 2-656/708).

3.3.1  Aus dieser vorstehenden Auflistung (Erw. 3.2.1 bis 3.2.10) ist zu entneh-
men, dass der Versicherte in seiner beruflichen Laufbahn verschiedene Tätigkei-
ten ausgeübt hat, welche weitgehend als körperlich leichte Arbeiten zu qualifizie-
ren sind. Dies gilt sowohl für den Betrieb eines Verlagsunternehmens im Medien-
vertrieb, für die Musikertätigkeit (Big Band), für den Vertrieb von Rohrblättern für 
Saxophone/ Klarinetten, für den Betrieb einer Fernuniversität und namentlich 
auch für IT-Dienstleistungen (wie Computer Aided Design, Desktop-Publishing, 
Enterprise-Resource-Planning etc.). Dass er in dieser über Jahre ausgeübten 
Berufsarbeit in erheblichem Ausmass auch schwere körperliche Arbeiten bewäl-
tigte, welche als angestammte Arbeiten zu betrachten wären, lässt sich nach den 
vorliegenden Akten nicht bestätigen.

3.3.2  Soweit in der Beschwerde (S. 6) solche schweren körperlichen Arbeiten 
aus der Tätigkeit bei der F.________ hergeleitet werden, ist dem Beschwerde-
führer entgegenzuhalten, dass der letzte effektive Arbeitstag bei dieser Firma für 

14

die am 1. November 2014 begonnene Arbeit am 23. Juni 2015 erfolgte (IV-act. 
40-1/11 unten), wobei der Versicherte vor dem Einsatz im Werk in Rumänien zu-
erst einige Wochen in AI.________ geschult wurde (Fremdakten 6-180/358, un-
terhalb der Mitte). Damit hat der Versicherte bei dieser Firma körperlich anstren-
gendere Arbeiten grundsätzlich höchstens während rund einem halben Jahr zu 
bewältigen gehabt. Abgesehen davon hat diese Arbeitgeberfirma das Tätig-
keitsprofil dahingehend umschrieben, dass nur das Heben und Tragen von leich-
ten Gewichten (bis maximal 10 kg) oft anfiel, während das Heben oder tragen 
von mittelschweren Gewichten (10 kg bis 25 kg) bzw. von schweren Gewichten 
(über 25 kg) lediglich manchmal erfolgte (vgl. IV-act. 40-3/11). Zudem erläuterte 
der Beschwerdeführer selber gegenüber dem AJ.________, dass seine Tätigkeit 
für diese Firma in Rumänien täglich eine Vielzahl von Sitzungen und Bespre-
chungen beinhaltete (Fremdakten 6-181/358 unten), was auch im Arbeitszeugnis 
vom 18. August 2015 zum Ausdruck kommt (Fremdakten 6-203/358). Dass viel 
Büroarbeit in Rumänien im Vordergrund stand, belegt auch die Tatsache, dass 
der Beschwerdeführer im Bürotrakt des Werks in Rumänien "eine zweite Wand" 
einbauen liess (als Abgrenzung seines Büroarbeitsplatzes gegenüber anderen 
Mitarbeitern, vgl. Fremdakten 6-229/358 unten). Unzutreffend ist in diesem Zu-
sammenhang die Behauptung in der Beschwerde (S. 8, 2. Abs. in fine), wonach 
die IV-Stelle nicht einmal versucht habe, beim früheren Arbeitgeber abzuklären, 
ob die betreffenden Arbeiten dem Zumutbarkeitsprofil gemäss dem L.________-
Gutachten entsprechen würden. Diesbezüglich übersieht der Beschwerdeführer 
die Bemühungen der Vorinstanz mit einer Rückfrage vom 19. August 2020 (= IV-
act. 114), welche von der betreffenden Firma am 15. September 2020 beantwor-
tet wurde (IV-act. 115).

3.3.3  Im Lichte all dieser Aspekte kann die vor der 2. IV-Anmeldung (21.6.2017) 
zuletzt während insgesamt kurzer Zeit ausgeübte Stelle bei der F.________ in 
Anbetracht der aufgelisteten, aktenkundigen Beschäftigungen nicht als ange-
stammte Tätigkeit qualifiziert werden, zumal diese Firma die Kündigung vom 23. 
Juni 2015 (Fremdakten 6-240/358) mit dem Nichterreichen der vorgegebenen 
Ziele im Werk in Rumänien begründete, mithin bereits 7¾ Monate nach der Ar-
beitsaufnahme von Seiten des Arbeitgebers aus IV-fremden Gründen entschie-
den wurde, diese Anstellung nicht zu verlängern. Nicht zu hören ist in diesem 
Zusammenhang auch die Argumentation in der Beschwerde (S. 8 unten), wo-
nach die letzte Arbeitsstelle bei der F.________ sinngemäss als typische, für den 
Versicherten angestammte Stelle als Produktionsleiter in einem Gewerbebetrieb 
zu bezeichnen sei, denn diese Argumentation widerspricht der beruflichen Bio-
graphie des Versicherten. Bereits in Erwägung 3.3.1 wurde dargelegt, dass die 
angestammten Tätigkeiten grundsätzlich körperlich leichte Arbeiten in den Berei-

15

chen Betrieb eines Verlagsunternehmens im Medienvertrieb, Musikertätigkeit 
(Big Band), Vertrieb von Rohrblättern für Saxophone/ Klarinetten, Aktivitäten im 
Betreiben einer Fernuniversität und insbesondere IT-Dienstleistungen (wie Com-
puter Aided Design, Desktop-Publishing, Enterprise-Resource-Planning etc.) um-
fassten, wobei diesbezüglich keine wesentlichen Personalführungserfahrungen 
ersichtlich sind. Die wenigen und kurzen Engagements als Produktionsleiter (bei 
der Firma C.________, in einem Produktionsbetrieb für Küchen sowie bei der 
erwähnten Firma F.________) scheiterten allesamt nach verhältnismässig kurzer 
Zeit (siehe oben).

3.4 Bei dieser Sachlage kann zur Herleitung des massgebenden Validenein-
kommens nicht auf den bei der F.________ erzielten Verdienst abgestellt wer-
den, zumal der Versicherte nach der Aktenlage im Gesundheitsfall nicht mehr 
dort beschäftigt wäre. Damit ist das Valideneinkommen aus den Tabellenlöhnen 
herzuleiten, was auch der Vorgehensweise der Vorinstanz in der angefochtenen 
Verfügung vom 16. Oktober 2020 entspricht. Dies wird in der vorliegenden Be-
schwerde (S. 7, Ziff. 4, 1. Abs. in fine) zu Recht nicht beanstandet, sondern kon-
kludent als zutreffend anerkannt.

3.5.1  In der Folge ist zu prüfen, welcher Tabellenlohn zur Bestimmung des Vali-
deneinkommens heranzuziehen ist. Die Rechtsprechung wendet dabei in der 
Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor" 
an. Nur ausnahmsweise hat das Bundesgericht bei Personen, die vor der Ge-
sundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und bei 
denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt, auf das statisti-
sche Durchschnittseinkommen einzelner Branchen abgestellt, wenn dies als 
sachgerecht erschien (Urteil des Bundesgerichts 8C_457/2017 vom 11.10.2017, 
Erw. 6.2 mit Hinweisen). Nachdem im konkreten Fall eine anhaltende Tätigkeit 
als Produktionsleiter (mit Kaderfunktion, inkl. massgebliche Personalführung) 
nach der Aktenlage nicht in ausreichendem Masse ausgewiesen ist (es sind 
diesbezüglich nur kurze Engagements bei den Firmen C.________, F.________ 
und der Küchenfabrik aktenkundig), erweist es sich als unumgänglich, das Vali-
deneinkommen nach Massgabe der höchstrichterlichen Rechtsprechung für den 
Regelfall anhand der LSE-Tabelle TA1 (Zeile Total Privater Sektor) festzulegen. 
Anzufügen ist, dass auch in der Beschwerdeschrift (S. 9 oben) die Anwendung 
des Tabellenwerts TA1 (privater Sektor) postuliert wird.

3.5.2  Nach der LSE 2018 beträgt im hier anzuwendenden Kompetenzniveau 4 
(Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfindung, welche ein 
grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen, 

16

hier bezogen auf den IT-Bereich, siehe vorstehend) der Tabellenwert TA1 für 
Männer (Total) Fr. 9'145.--, was umgerechnet auf die betriebsübliche durch-
schnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 h/Woche einen Monatsbetrag von Fr. 
9'533.66 (9'145 : 40 x 41.7) bzw. per annum (x 12) von Fr. 114'404.-- ergibt.

Im Übrigen würde auch dann kein rentenbegründender IV-Grad resultieren, wenn 
anstelle des Kompetenzniveaus 4 ein tieferes Niveau zur Anwendung gebracht 
würde (vgl. dazu auch noch nachfolgend Erw. 2.6.3).

3.6.1  Auch das Invalideneinkommen ist basierend auf den gleichen Tabellenlohn 
zu ermitteln, denn mit dem aus der selbständigen Erwerbstätigkeit mit der Firma 
AF.________ erzielten Einkommen hat der Versicherte seine verbliebene und 
zumutbare Leistungsfähigkeit nicht hinreichend ausgeschöpft, wie die Vorinstanz 
in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 5) überzeugend dargelegt hat. Sodann wurde un-
ter Ziffer 6 der vorinstanzlichen Vernehmlassung nachvollziehbar begründet, 
dass es sich bei der Firma AF.________ um ein Unternehmen im Aufbau han-
delt, weshalb die entsprechenden Geschäftszahlen nicht für einen Einkommens-
vergleich herangezogen werden können. Den diesbezüglichen Ausführungen der 
Vorinstanz (Ziff. 5 und 6 der Vernehmlassung) ist uneingeschränkt beizupflichten. 
Nicht zu hören ist aber auch die Kritik in der Beschwerde (S. 8 oben), dass die 
Vorinstanz den aus der selbständigen Erwerbstätigkeit erzielten Verdienst näher 
hätte abklären müssen. Einmal abgesehen davon, dass die Firma AF.________ 
nach der Aktenlage noch keine regelmässigen existenzsichernden Einkünfte 
über eine Zeitspanne von rund 5 Jahren generierte, wäre es letztlich Sache des 
Versicherten gewesen, vor Gericht substantiiert darzulegen, welche Einkünfte er 
seit dem 22. September 2017, als er gegenüber der Arbeitslosenkasse eine un-
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigte (vgl. Fremdakten 6-10f./358), mit 
seiner selbständigen Erwerbstätigkeit effektiv erzielt hat.

3.6.2  Nach dem Gesagten ist das massgebende Invalideneinkommen aus dem 
gleichen LSE-Tabellenwert abzuleiten wie in Erwägung 3.5.2. Berücksichtigt man 
zudem, dass für die weitgehend körperlich leichten Arbeiten im IT-Bereich, wel-
che hier im Vordergrund stehen (wie namentlich Computer Aided Design, 
Desktop-Publishing, Enterprise-Resource-Planning etc.), nach Massgabe des 
beweiskräftigen L.________-Gutachtens vom 17. April 2020 die Arbeitsfähigkeit 
100% beträgt, lässt sich aus dem erwähnten (gleichen) Tabellenlohn kein Invali-
deneinkommen ableiten, welches um mindestens 40% geringer als das Validen-
einkommen ausfiele, und zwar selbst dann, wenn dem Versicherten noch ein be-
stimmter leidensbedingter Abzug zu gewähren wäre (was hier offen bleiben 
kann). 

17

3.6.3  An diesem vorliegenden Ergebnis, wonach kein rentenbegründender IV-
Grad vorliegt, würde sich selbst dann nichts ändern, wenn beim Einkommens-
vergleich anstelle des Kompetenzniveaus 4 ein tieferes Niveau zur Anwendung 
käme, da bei einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 
Tätigkeiten das Verhältnis zwischen den beiden Einkommensgrössen gleich blie-
be, wenn das Einkommen ohne Gesundheitsschaden und dasjenige mit einem 
Gesundheitsschaden aus dem gleichen Tabellenwert herzuleiten ist.

4. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Ver-
fahrenskosten dem Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt 
ausser Betracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Z.________, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 
17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 17. Mai 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. Mai 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I