# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0347b2fb-48dd-5214-ac7e-97113602bb1a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.05.2010 C-7482/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7482-2009_2010-05-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7482/2009/
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  2 8 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

S._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Freiwillige Versicherung (amtliche Veranlagung der 
Beiträge 2008); Einspracheentscheid der SAK vom 
2. November 2009.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7482/2009

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung,

dass  die  Schweizerische  Ausgleichskasse  SAK  mit  Verfügung  vom 
2. November 2009  (Einspracheentscheid)  die  Einsprache  von 
S._______ abgewiesen und ihre Beitragsverfügung vom 16. Juni 2009 
bestätigt  hat,  wonach  der  Beitrag  an  die  freiwillige  Versicherung 
AHV/IV für das Jahr 2008 auf Fr. 4'401.00 festgesetzt wurde (act. SAK 
10 und 20),

dass S._______ (Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde 
vom 2. Dezember 2009  beim  Bundesverwaltungsgericht  angefochten 
hat  (act.  1)  mit  der  Begründung,  der  Jahresabschluss  2008  für  die 
Steuerveranlagung liege noch nicht vor und werde nachgereicht,

dass  sich  die  Zuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  gemäss 
Art.  31  und  Art.  33  Bst.  d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni  2005  (VGG,  SR  173.32),  sofern  wie  hier  keine  Ausnahme 
nach  Art.  32  VGG gegeben ist,  sowie  gemäss  Art.  85bis Abs. 1  des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinter-
lassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) ergibt,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Dezember 2009 (act. 
4)  den  Jahresabschluss  2008  durch  B._______  beim  Bundesver-
waltungsgericht nachreichen liess,

dass die Vorinstanz am 18. März 2010 (act. 15/2) eine neue Beitrags-
verfügung für  das  Jahr  2008 erliess,  welche  die  Verfügung vom 16. 
Juni 2009 ersetzte, und wonach der Beitrag des Beschwerdeführers an 
die freiwillige Versicherung AHV/IV für das Jahr auf Fr. 3'684.30 fest-
gesetzt wurde,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 23. März 2010 (act. 
15) unter Verweis auf diese Verfügung ausführt, sie habe gestützt auf 
die  vom  Beschwerdeführer  eingereichten  Unterlagen  (Bilanz  und 
Erfolgsrechnung) den Beitrag neu festgelegt,  weshalb sie beantrage, 
die Beschwerde als gegenstandslos abzuschreiben,

dass  die  Vorinstanz  in  Anwendung  von  Art. 58  VwVG  ihren 
ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,

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C-7482/2009

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzu-
setzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht 
gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 7. April 2010 (act. 16) 
ein Doppel der Vernehmlassung der Vorinstanz zugestellt und ihm bis 
zum  17.  Mai  2010  Gelegenheit  gegeben  wurde,  eine  Replik  einzu-
reichen oder allenfalls die Beschwerde zurückzuziehen, 

dass  sich  der  Beschwerdeführer  innert  der  angesetzten  Frist  nicht 
vernehmen  liess,  seine  Beschwerde  nicht  zurückzog  und  das 
Bundesverwaltungsgericht daher mit Verfügung vom 27. Mai 2010 (act. 
18) der Schriftenwechsel abschloss,

dass  gegen  die  neue  Verfügung  der  Vorinstanz  vom 18. März  2010 
innerhalb  der  Rechtsmittelfrist  beim  Bundesverwaltungsgericht  kein 
Rechtsmittel  eingegangen ist,  womit  diese in  Rechtskraft  erwachsen 
ist,

dass die Vorinstanz somit sinngemäss dem Antrag des Beschwerde-
führers entsprochen hat, wonach der Beitrag AHV/IV für das Jahr 2008 
aufgrund des tatsächlichen Jahresabschlusses 2008 festzulegen sei,

dass unter diesen Umständen der Streitgegenstand nachträglich weg-
gefallen ist,  weshalb das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen 
Verfahren  als  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist  (Art. 23 
Abs. 1 Bst. a VGG),

dass das Verfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 AHVG kostenfrei ist und 
der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 
3  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]).

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

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2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Dieser Entscheid geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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